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12. Juni 2024

- Neues Nobel-Standl am Jakominiplatz - Online-Plattform für Kinderbetreuung - Sturm Graz sucht Mitarbeiter

- Neues Nobel-Standl am Jakominiplatz
- Online-Plattform für Kinderbetreuung
- Sturm Graz sucht Mitarbeiter

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Grazer24<br />

<strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong>, E-PAPER AUSGABE<br />

Getty<br />

Quelle: ZAMG<br />

19°<br />

Morgen<br />

überwiegt<br />

am Vormittag<br />

noch die Bewölkung<br />

und es kann<br />

regnen. Ab Mittag dann Sonne<br />

und wärmer bei max. 19 Grad.<br />

Kinder-Plattform<br />

Bildungs-Landesrat Werner Amon hat<br />

eine Online-Plattform für Kinderbetreuungsangebote<br />

angekündigt. 4<br />

Job-Plattform<br />

Arbeiten beim Double-Sieger! Sturm<br />

Graz bietet derzeit fünf spannende Jobs<br />

auf der Plattform willhaben an. 12<br />

Drei-Hauben-Standl<br />

Didi Dorner<br />

serviert Würstel<br />

am Jakominiplatz<br />

KK, GEPA, STEIERMARK.AT/BINDER<br />

Gastro. Der Jakominiplatz hat jetzt ein außergewöhnliches Würstelstandl. Drei-Hauben-Koch Didi Dorner hat sich einen Standort gesichert und<br />

serviert jetzt qualitativ hochwertige Würstelkreationen am zentralen Umsteigeplatz der Stadt. Wir waren dort und haben es bereits getestet. SEITE 3


2 graz<br />

www.grazer.at <strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Die Uni Graz konnte erfolgreich<br />

Geld für Bienen sammeln. GETTY<br />

Bienenpark<br />

wird realisiert<br />

■ Um die Spitzenforschung<br />

zu unterstützen, geht nun<br />

auch ein neuer Bienenforschungspark<br />

am Grazer Lustbühel<br />

in Betrieb. Das Projekt<br />

wurde mit privaten Spenden<br />

durch die erfolgreiche Fundraising-Kampagne<br />

„Werden<br />

Sie zum BEEfluencer“ finanziert.<br />

Seit 2022 werden Gelder<br />

lukriert, der erste große Step<br />

wurde jetzt realisiert, weitere<br />

Unterstützung gern gesehen.<br />

M.Pflanzl, G. Sobian, A. Martini<br />

und B. Kurz (v.l.)<br />

KK<br />

Leberkas für<br />

Kinder-Charity<br />

■ Im Rahmen der Kabarettwoche<br />

am Gelände des LKH<br />

Universitäts-Klinikum in Graz<br />

verkaufen Gerald Sobian<br />

und seine Mitstreiter feinsten<br />

Bio-Bison-Leberkäse aus der<br />

Südsteiermark zugunsten von<br />

Patienten der Kinderklinik.<br />

Besonder krebskranke Kinder<br />

sollen unterstützt werden. Der<br />

Verkauf findet noch heute und<br />

morgen bei der Gastromeile<br />

vor dem Eingang zum Kabarettzelt<br />

statt.<br />

KI-generierte Renderings wie diese sollten die Vision der Stadt Graz beim Mobilitätsdialog unterstützen. ACHTZIGZEHN (2)<br />

Mobilitätsdialog 2040:<br />

Weniger Vorrangstraßen,<br />

mehr Zonen-Parkplätze<br />

VISION. Beim Mobilitätsdialog wurden Bürger gestern über Verkehrspläne<br />

bis 2040 informiert und konnten mitdiskutieren. Angedacht sind flächendeckende<br />

Parkgebühren, verkehrsberuhigte Superblocks und mehr Tempo 30.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Im Jahr 2040 sollen nur noch<br />

zwanzig Prozent der Wege in<br />

Graz mit dem Auto zurückgelegt<br />

werden. Die sanfte Mobilitäts<br />

– also Fuß-, Rad- sowie<br />

Öffi-Vekrehr – sollen bis dahin<br />

auf achtzig Prozent gesteigert<br />

werden. Das wurde im vergangenen<br />

September im Rahmen des<br />

Mobilitätsplans 2040 der Koalition<br />

aus KPÖ, Grünen und SPÖ<br />

zusammen mit den Neos im Gemeinderat<br />

beschlossen. Das Ziel<br />

ist also klar – der Weg dorthin<br />

noch nicht ganz.<br />

Am gestrigen Dienstagabend<br />

konnten die Bürger beim großen<br />

Mobilitätsdialog im Congress<br />

mitreden. Rund 300 Personen<br />

nutzten die Chance dazu. Und<br />

Vizebürgermeisterin Judith<br />

Schwentner ließ dort, wenn<br />

auch nicht mit konkreten Maßnahmen,<br />

so doch mit verschiedenen,<br />

teilweise polarisierenden,<br />

Ideen aufhorchen. „Viele<br />

der geäußerten Wünsche, wie<br />

Superblocks, verkehrsberuhigte<br />

Quartiere und mehr Fußwege,<br />

decken sich mit den Bedürfnissen<br />

der Bezirke und werden in<br />

den Plan integriert“, so Schwentner.<br />

„Nun setzen wir die Ausarbeitung<br />

der Maßnahmen fort.“<br />

So soll das Parken beispielsweise<br />

im gesamten Stadtgebiet<br />

kostenflichtig werden. Wo noch<br />

nicht bezahlt werden muss, soll<br />

zumindest eine grüne Zone eingeführt<br />

werden. Außerdem steht<br />

eine Reduktion der Vorrangstraßen<br />

im Raum, um vor allem<br />

Verkehrsberuhigung in Wohngegenden<br />

zu erreichen – auf allen<br />

anderen Straßen gilt in Graz ja<br />

Tempo 30.<br />

Darüber hinaus will man Begegnungszonen,<br />

Wohnstraßen<br />

und Schulstraßen ausbauen.<br />

Auch von verkehrsberuhigten<br />

„Superblocks“ ist die Rede. Mehrere<br />

Häuserblöcke werden dabei<br />

zu verkehrsberuhigten Zonen<br />

zusammengefasst und es gibt<br />

keinen Pkw-Durchzugsverkehr,<br />

dafür herrscht geringeres Tempo.<br />

Auch Kernprojekte der ÖV-<br />

Strategie bzw. des Masterplan<br />

ÖV wie S-Bahn-Tunnel, Straßenbahn-Netz-Erweiterungen<br />

(z. B. Südwestlinie), Kapazitätserhöhungen<br />

im Bahnverkehr als<br />

Schlüsselprojekte wurden besprochen.<br />

Kritik der Opposition<br />

„Die Pendler sollen laut den<br />

Plänen der Grünen gefälligst<br />

vor den Stadtgrenzen auf den<br />

öffentlichen Verkehr umsteigen<br />

– taugliche Anbindungen<br />

geschweige denn ausreichende<br />

Park&Ride-Möglichkeiten gibt es<br />

jedoch nicht. Um dieses Problem<br />

sollen sich dann scheinbar die<br />

Umlandgemeinden kümmern“,<br />

kritisiert Günter Wagner von<br />

der FPÖ. „Eine realitätsfernere,<br />

ideologiegetriebenere Verkehrspolitik<br />

kann man sich fast nicht<br />

vorstellen!“


<strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 3<br />

Haubenkoch Didi Dorner<br />

eröffnete Würstelstand<br />

GESCHMACKSTEST. „Hunger & Durst“ nennt sich der neue Würstelstand von 3-Hauben-Koch Didi Dorner<br />

am Jakominiplatz. Gestillt werden diese durch Krainer, Frankfurter und Debreziner sowie Wein und Bier.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Im Jahr 2020 sperrte Didi Dorner,<br />

der mit von Gault&Millau<br />

mit drei Hauben bedacht<br />

im Magnolia im Augartenhotel<br />

kocht, das „Pastificio“ am Jakominiplatz.<br />

Zuletzt stand das Standl<br />

auf der hinteren Seite neben der<br />

Ramenbar by MayKay leer, seit<br />

dem heutigen Mittwoch weht<br />

dort aber wieder ein frischer<br />

Wind – und der verbreitet den<br />

Duft von heißen Würsteln!<br />

Dorner hat aus seinem Stand<br />

nämlich ein Würstelstandl mit<br />

dem Namen „Hunger & Durst“<br />

gemacht. Dort serviert er Frankfurter,<br />

Krainer, Käsekrainer,<br />

Debreziner und gekochte Bratwürstel.<br />

Aber es wäre nicht Didi<br />

Dorner, wenn er daran nicht<br />

ganz besonders getüftelt hätte.<br />

„Ich brauch die Wurst nicht neu<br />

erfinden, aber an der Räucherzeit,<br />

dem Käseanteil, dem Schärfegrad<br />

und so weiter, haben wir<br />

schon länger gearbeitet“, gibt der<br />

Hausherr zu. Hergestellt werden<br />

sie nach seinem eigenen Rezept<br />

bei Prenner Fleisch in Wildon.<br />

Alle Würste werden gekocht ser-<br />

viert, auch das Bratwürstel. „Ich<br />

halte den Gestank nicht aus“, so<br />

Dorner. Außerdem sind auch die<br />

Krainer dünn wie Frankfurter und<br />

so „einfach angenehmer zu essen,<br />

auch für Kinder und ältere Leute.“<br />

Am Stand selbst hat man nicht<br />

viel verändert. Das Flair ist das eines<br />

klassischen Würstelstandes.<br />

Dorner hat natürlich die orange<br />

Farbe, die ja sein Markenzeichen<br />

ist, reingebracht.<br />

Persönliches Fazit<br />

Wir haben uns für Käsekrainer<br />

mit Semmel, Senf und Kren sowie<br />

gekochte Bratwurst entschieden.<br />

Letztere wird mit einem Kernöl-<br />

Zwiebel-Kartoffelstampf serviert.<br />

Das haben wir in dieser Form<br />

noch nie gegessen – harmoniert<br />

aber super mit der extrem zarten<br />

Wurst. Das Krainer ist leicht<br />

scharf mit genau richtig viel Käse.<br />

Bei beiden Würsten schmeckt<br />

man sofort die Qualität. Die 4,80<br />

Euro für ein Paar sind deshalb völlig<br />

angemessen. Man könnte auch<br />

ein einzelnes Würstel für drei Euro<br />

nehmen – oder zwei verschiedene<br />

Sorten mischen. Wir kommen<br />

gerne wieder, um Debreziner und<br />

Frankfurter zu kosten!<br />

Yuki –<br />

der Kluge<br />

Grazer<br />

Pfoten<br />

Yuki braucht seine Zeit, um jemandem zu vertrauen.<br />

Yuki ist ein Herdenschutzhund-Mix,<br />

der sich mit<br />

seiner klugen, aber auch sturen<br />

Art am liebsten nicht in<br />

seiner Entscheidungsfindung<br />

beeinflussen lässt. Kinder mag<br />

er nicht so gerne und sein Vertrauen<br />

muss man sich erarbeiten,<br />

weswegen er auch fremde<br />

Menschen nicht duldet. Gesucht<br />

werden ruhige, hundeerfahrene<br />

Besitzer.<br />

- 6 Jahre, männlich<br />

- mag keine Kinder<br />

- braucht ruhiges Umfeld<br />

Kontakt: Arche Noah<br />

www.aktivertierschutz.at<br />

Tel. 0676 84 24 17 437<br />

KK


4 graz<br />

www.grazer.at <strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Bürgermeisterin Elke Kahr (2.v.l.) mit dem Team von „FRiTZi bringt‘s“ bei<br />

einem Termin. Das Mobil ist ein wichtiger Faktor zur Beratung.<br />

VENGEROVA<br />

Lastenrad bringt Infos<br />

und Tipps zu Frauen<br />

AKTION. FRiTZi bringt‘s ist ein wichtiges Projekt<br />

von Frauen für Frauen und sehr niederschwellig.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Auf Initiative von Bürgermeisterin<br />

und Frauenstadträtin<br />

Elke Kahr<br />

haben Doris Kirschner, Leiterin<br />

des Frauenreferats, und ihr<br />

Team vor zwei Jahren die Aktion<br />

„FRiTZi bringt’s“ ins Leben<br />

gerufen. Mit einem eigens zu<br />

diesem Zweck adaptierten Lastenrad<br />

ist das „FRIiTZi-Projektteam“<br />

in den Sommermonaten<br />

in der Stadt unterwegs.<br />

Halt macht das FRiTZi-Rad<br />

an verschiedene Stationen,<br />

etwa in Siedlungen, auf Kinderspielplätzen,<br />

in Parks und<br />

an anderen belebten Orten. Die<br />

Projekt-Mitarbeiterinnen geben<br />

Auskunft über alle Bereiche, von<br />

Gewaltschutz über Kinderbetreuung<br />

bis hin zur Pflege, ämterübergreifend.<br />

„Die Aktion hatte<br />

in den vergangenen beiden Jahren<br />

bereits regen Zulauf“, erzählt<br />

Doris Kirschner, die Leiterin des<br />

Referats Frauen und Gleichstellung.<br />

„Wir haben umfangreiche<br />

Info-Materialien dabei und können<br />

so vor Ort unbürokratisch<br />

Hilfe und Unterstützung anbieten.“.<br />

Termine<br />

Sofern es die Witterung zulässt<br />

ist das Mobil unterwegs, bereits<br />

morgen im Volksgarten am<br />

Spielplatz von 14 bis 18 Uhr. Und<br />

auch den restlichen <strong>Juni</strong> sind<br />

viele Termine eingeplant. Das<br />

Mobil kann aber auch gebucht<br />

werden. Wer „FRiTZi bringt´s“<br />

gerne bei seinem Siedlungsoder<br />

Nachbarschaftsfest dabei<br />

hätte, kann sich gerne an frauen.gleichstellung@stadt.graz.at<br />

wenden. Wenn möglich, kommt<br />

FRiTZi natürlich auch gerne in<br />

Siedlungen. Eine rechtzeitige<br />

Anmeldung ist wegen der Planung<br />

erbeten. Weitere Informationen<br />

und Termine zur Fraueninfo<br />

vor Ort finden Sie auf www.<br />

graz.at/fritzibringts<br />

Landesrat Werner Amon präsentiert das neue Online-Kinderportal. Anfang<br />

des nächsten Jahres wird es verpflichtend in Betrieb gehen.<br />

KK<br />

Neues Kinderportal für<br />

eine faire Platzsuche<br />

TOP. Das Kinderportal vereint alle steirischen<br />

Betreuungsplätze auf einer Online-Plattform.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Das Gerangel um Kinderkrippen-<br />

und Kindergärtenplätze<br />

ist bekanntlich<br />

groß und zuweilen undurchsichtig.<br />

Das neue Kinderportal<br />

des Landes (kinderportal.stmk.<br />

gv.at) soll hier Abhilfe schaffen.<br />

Bereits jetzt ist der Testbetrieb<br />

angelaufen (720 der 1130 steirischen<br />

Einrichtungen sind bereits<br />

registriert), im Jänner 2025<br />

kann man dann Vormerkungen<br />

für das Betreuungsjahr 25/26<br />

abgeben. Diese werden verpflichtend<br />

und vor allem auch<br />

für alle Gemeinden einheitlich<br />

sein.<br />

Mehr Transparenz<br />

„Die digitale Plattform wird erst<br />

für das Kinderbetreuungsjahr<br />

2025/26 flächendeckend umgesetzt<br />

sein“, erklärt der zuständige<br />

Landesrat Werner Amon.<br />

„Das Kinderportal bringt mehr<br />

Transparenz über die verfügbaren<br />

Kinderbetreuungsplätze in<br />

der Steiermark.“ Die Entwicklung<br />

der nutzerfreundlichen<br />

Plattform hat zwei Jahre gedauert<br />

und etwa 100.000 Euro<br />

gekostet. „Das ist im IT-Bereich<br />

wirklich extrem günstig“, weiß<br />

Projektleiterin Vesna Krnjic, die<br />

das Portal auch weiterhin optimieren<br />

wird. „Wir werden künftig<br />

mehrsprachige Einträge und<br />

Erklär-Videos hochladen.“<br />

Konkret können Eltern ihr<br />

Kind in drei Einrichtungen anmelden<br />

und diese priorisieren,<br />

also auf Platz eins, zwei und<br />

drei reihen. Die Plattform zeigt<br />

auch freie Plätze und Wartelisten<br />

an. „Wer noch einen Platz<br />

sucht und die Kriterien für eine<br />

Einrichtung erfüllt, kann unterjährig<br />

auf diese Weise leichter<br />

unterkommen“, meint Amon.<br />

Über eine Zusage entscheide<br />

die Einrichtung, die auch über<br />

die Gemeindegrenzen hinweg<br />

funktionieren soll.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10,<br />

Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION:<br />

Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6981), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490),<br />

Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),<br />

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | OFFICE MANAGEMENT & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUF-<br />

LAGE PRINT: 176.614 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2023). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


<strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

anzeige 41 5<br />

WEGES (4)<br />

Mit den Öffis gelangt man umweltschonend zu den schönsten Wanderwegen.<br />

Am Weg auf das Kraubatheck.<br />

Wandern mit Öffis in der<br />

Region Erzberg Leoben<br />

Mit dem Zug nach Kraubath und auf idyllischen Wegen ein einsames Wandergebiet entdecken.<br />

Das Kraubatheck liegt in<br />

den Seck auer Tauern auf<br />

einer Seehöhe von 1475<br />

Metern. Der Gipfelbereich befindet<br />

sich auf einer großen Lichtung,<br />

von der Ruhe und Geborgenheit<br />

ausgeht. Bis vor 200 Jahren<br />

wurden der Kraubathgraben und<br />

das Kraubatheck noch intensiv<br />

bewirtschaftet, sodass lediglich<br />

ein Drittel der Fläche bewaldet<br />

war – heute liegt der Waldanteil<br />

bei 90 Prozent. Während der Wanderung<br />

genießen wir die Kraft des<br />

Waldes und entdecken aussichtsreiche<br />

Plätze mit Sicht auf den<br />

breiten Talboden der Mur und die<br />

umliegenden Gebirge.<br />

Ein Ort mit seinem Hausberg:<br />

Kraubath und das Kraubatheck<br />

Die Marktgemeinde Kraubath<br />

liegt zwischen den Städten<br />

Leoben und Knittelfeld und beheimatet<br />

circa 1350 Einwohner.<br />

Das Landschaftsbild ist geprägt<br />

vom breiten Talboden der<br />

Mur, zahlreichen Seiten-Kerbtälern<br />

und waldreichen Flächen<br />

rundherum. Im Ort gibt es eine<br />

Bäckerei, einen Nahversorger<br />

und Gasthäuser – somit ist für<br />

das leibliche Wohl bestens gesorgt.<br />

Für die Wanderung (16 km/<br />

900 hm) sollte eine Gehzeit<br />

von 5 ½ Stunden eingeplant<br />

werden<br />

Vom Bahnhof Kraubath an der<br />

Mur (586 m) geht es über die<br />

Eisenbahnbrücke geradeaus<br />

ins Ortszentrum. Der Weg führt<br />

leicht bergauf durch das besiedelte<br />

Gebiet. Beim großen Umkehrplatz<br />

halten wir uns rechts<br />

und wandern auf einer Schotterstraße<br />

bergauf, bis zum Einstieg<br />

in den Wanderweg. Wir<br />

gehen kontinuierlich durch den<br />

Wald bergauf, vorbei an Almen<br />

bis zur Wegkreuzung 4/5. Der<br />

gemütlichere und aussichtsreichere<br />

Aufstieg führt uns über<br />

die Stegmoaralm auf dem Weg<br />

5, bis wir kurz vor der Jagdhütte<br />

– rechts über einen Steig – das<br />

Kraubatheck (1475 m) erreichen.<br />

Der Rückweg kann alternativ<br />

über den Weg 4 abgekürzt<br />

werden.<br />

Gipfelkreuz am Kraubatheck<br />

Tourismusverband<br />

Erzberg Leoben<br />

Hauptplatz 3,<br />

8700 Leoben<br />

+43 (0)3842 48148<br />

info@erzberg-leoben.at<br />

www.erzberg-leoben.at<br />

QR-Code scannen und alle<br />

Infos zu den Wanderwegen<br />

finden.


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

C H R O N I K<br />

Blaulicht<br />

Report<br />

✏ elias.mangst@grazer.at<br />

Hangrutschungen<br />

im Grazer Umland<br />

Viele Gemeinden im Raum Graz und Umgebung hatten mit Hangrutschungen<br />

zu kämpfen. Darunter auch eine Zufahrtsstraße in Eggersdorf. FF EGGERSDORF<br />

nen ihre notwendigsten Besitztümer<br />

in Sicherheit brachten. Im<br />

ausgerufenen Katastrophengebiet<br />

St. Radegund bleibt die vorzeitige<br />

Schließung der Volksschule<br />

aufrecht, da der Hang unter dem<br />

Schulgebäude, der bereits einige<br />

Risse bildete, abrutschen könnte.<br />

Mit Hilfe von Folien sollten gröbere<br />

Bodenfrakturen, verursacht<br />

durch eingeströmte Regenwassermengen,<br />

gestoppt werden.<br />

Weinitzen und Nestelbach bei<br />

Graz sind ebenfalls von Hangrutschungen<br />

geplagt, welche die zuständigen<br />

Feuerwehren bereits<br />

■ Die Unwetterfront im Raum<br />

Graz hat noch immer kein Ende<br />

gefunden. Auf Grund weiterer<br />

Regenfälle sehen sich die Feuerwehren<br />

weiterhin mit viel Arbeit<br />

konfrontiert. Die Regenfälle lösten<br />

in einigen GU-Gemeinden<br />

Hangrutschungen aus. Einer der<br />

betroffenen Orte ist Eggersdorf,<br />

wo am gestrigen Dienstag, dem<br />

11. <strong>Juni</strong>, ein Hang an eine Zufahrtsstraße<br />

abgerutscht ist. Die<br />

Feuerwehr des Ortes hat es geschafft,<br />

den Hang zu sichern und<br />

die Gefahrenzone zu sperren. Mit<br />

einer vergleichbaren Lage hat es<br />

Übelbach zu tun. Dank des Einsatzes<br />

von Drohnenluftbildern<br />

konnten die Hänge beobachtet<br />

werden, während die Betroffesichern<br />

konnten. Die Sperre der<br />

Rineggerstraße wird bis mindestens<br />

Ende der Woche beibehalten,<br />

die der Klamm sogar längerfristig.<br />

Minderjährige mit<br />

erneutem Raub<br />

■ Ein 14-jähriger Österreicher<br />

und ein 15-jähriger Syrer, die auf<br />

Grund eines versuchten bewaffneten<br />

Raubüberfalles einer Trafik im<br />

Februar vorbestraft sind, begingen<br />

nach abgesessener Strafe einen<br />

erneuten Raub. Die Wiederholungstat<br />

ereignete sich am Freitagabend<br />

des 27. Mai´s in einem in<br />

der Plüddemanngasse gelegenen<br />

Fast-Food-Restaurant. Dort sollen<br />

sie von einem 16-Jährigen Geld<br />

gefordert haben. Als ein kleiner<br />

Betrag herausgegeben wurde, flohen<br />

die Täter. Dank wiederholter<br />

Untersuchungen schafften es die<br />

Ermittler die Tatverdächtigen, die<br />

nur kurz darauf weitere Straftaten<br />

durchführten, zu fassen. Beide<br />

Jugendliche sind nicht geständig<br />

und in der Justizanstalt Graz-Jakomini<br />

inhaftiert worden.<br />

Zwei Verletzte bei<br />

Frontalcrash<br />

■ Am gestrigen Dienstag, dem<br />

11. <strong>Juni</strong>, kam es in Wetzelsdorf<br />

zu einem Frontalzusammenstoß<br />

zweier Autos. Beide Lenker wurden<br />

leicht verletzt und beschuldigten<br />

sich gegenseitig, über die<br />

Fahrbahnmitte gefahren zu sein.<br />

Trotz relativ geringer Geschwindigkeit<br />

entstand bei den beiden<br />

Fahrzeugen ein Sachschaden.<br />

Laut der Polizei stand keiner der<br />

beiden Fahrer unter Alkoholeinfluss.


<strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

Insolvenzen steigen weiter<br />

ANSTIEG. Die aktuelle Insolvenzstatistik des KSV1870 zeigt Beunruhigendes: Die Zahlen der Insolvenzen<br />

steigen sowohl bei Unternehmen als auch bei Privaten. Es gibt wieder mehr Großinsolvenzen.<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen<br />

ist laut<br />

aktueller Statistik des<br />

KSV1870 im ersten Halbjahr <strong>2024</strong><br />

in der Steiermark um 29,1 Prozent<br />

auf 368 Pleiten im Vergleich<br />

zum Vorjahr gestiegen. Das entspricht<br />

zwei Insolvenzen pro<br />

Tag. Sollte der Trend anhalten,<br />

sind bis Ende des Jahres rund<br />

700 Firmenpleiten zu erwarten.<br />

Ebenfalls ein starkes Plus bei<br />

den Insolvenzen ist in Graz und<br />

Umgebung zu verzeichnen. Mit<br />

Stichtag 11. <strong>Juni</strong> gab es 121 Insolvenzen<br />

(+33 Prozent) und in<br />

Graz-Umgebung 39 (+44,4 Prozent).<br />

„Der wirtschaftliche Druck<br />

steigt und auch die steirischen<br />

Unternehmen müssen um jeden<br />

Euro kämpfen. Für immer mehr<br />

Betriebe spitzt sich die Lage zu.<br />

Es ist aktuell davon auszugehen,<br />

dass sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen<br />

auch in<br />

den kommenden Monaten auf<br />

ähnlich hohem Niveau bewegen<br />

wird“, erklärt René Jonke, Leiter<br />

KSV1870 Region Süd.<br />

Schuldenberg<br />

Auffällig bei den Firmenpleiten:<br />

Es gibt mehr Großinsolvenzen<br />

und die Passiva werden immer<br />

höher. Doch nicht nur Unternehmen<br />

schlittern in die Pleite, auch<br />

immer mehr Private müssen Insolvenz<br />

anmelden. So wurden im<br />

ersten Halbjahr <strong>2024</strong> 528 Schuldenregulierungsverfahren<br />

angemeldet.<br />

Ein Plus von 4,3 Prozent.<br />

Etwas Positive gibt es dennoch:<br />

Die Passiva sind gegenüber dem<br />

Vorjahr um 24 Prozent auf 50 Millionen<br />

Euro gesunken.<br />

Barbara Eibinger-Miedl (l.) freut sich über Christa Zengerer als neue Geschäftsführerin<br />

des ACStyria Mobilitätsclusters. <br />

LAND STEIERMARK/BINDER<br />

Neue Geschäftsführerin<br />

■ Eine Rückkehr in der Geschäftsführung<br />

erlebt der AC-<br />

Styria Mobilitätscluster. Mit 1.<br />

Juli kehrt Mobilitätsexpertin<br />

Christa Zengerer zum AC-<br />

Styria zurück. Bereits von November<br />

2018 bis Dezember<br />

2022 war Zengerer hier Geschäftsführerin.<br />

„Der für die<br />

Steiermark so wichtige Mobilitätssektor<br />

ist mitten in einer<br />

tiefgreifenden Transformation,<br />

die erhebliche Auswirkungen<br />

auf die heimische Wirtschaft<br />

hat. Ich freue mich daher sehr,<br />

dass wir Christa Zengerer wieder<br />

als Geschäftsführerin des<br />

Mobilitätsclusters gewinnen<br />

konnten“, so Wirtschaftslandesrätin<br />

Barbara Eibinger-Miedl.<br />

„Der ACstyria ist eine langjährige<br />

Erfolgsgeschichte, die weit<br />

über die Grenzen der Steiermark<br />

und Österreichs bekannt<br />

ist. Ich freue mich darauf, diese<br />

steirische Erfolgsgeschichte<br />

erneut weiterzuschreiben“, erklärt<br />

Christa Zengerer.<br />

„Das Tempo hat sich gegen Ende 2023 deutlich beschleunigt und ist bis heute<br />

konstant hoch“, so René Jonke angesichts der neuen Insolvenzzahlen. FURGLER<br />

Neue Berufsperpektiven<br />

■ Ein neues Pilotprojekt zur Berufsorientierung<br />

wurde an der<br />

HLW Schrödinger in Zusammenarbeit<br />

mit der WKO Steiermark<br />

und der Bildungsdirektion umgesetzt.<br />

Im Rahmen von WIDE<br />

(Wirtschaft in der Einjährigen)<br />

absolvierten 55 Jugendliche wöchentliche<br />

Berufspraktika bei 14<br />

Grazer Unternehmen. Und das<br />

mit großem Erfolg: Jedem Zweiten<br />

wurde eine Lehrstelle angeboten.<br />

Dazu Josef Herk, Präsident WKO<br />

Steiermark: „Als WKO bauen wir<br />

unsere Bildungsinfrastruktur<br />

massiv aus und freuen uns über<br />

Initiativen wie WIDE. Wir haben<br />

damit ein neues Format für Praktika<br />

auf den Weg gebracht, das ich<br />

für äußerst sinnvoll halte.“ Unterstützung<br />

für das Pilotprojekt<br />

kamen unter anderem von WKO<br />

Steiermark Direktor Karl-Heinz<br />

Dernoscheg, Bildungsdirektorin<br />

Elisabeth Meixner, Spar Steiermark<br />

GF Christoph Holzer und<br />

Margareta Petermandl, Direktorin<br />

HLW Schrödinger.<br />

Josef Herk, Karl-Heinz Dernoscheg, Elisabeth Meixner, Margarete Petermandl<br />

und Christoph Holzer mit den Absolventen. <br />

FISCHER


graz<br />

8 www.grazer.at 19. SEPTEMBER 2021


<strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 9<br />

Jetzt<br />

mitdiskutieren<br />

www.facebook.com/derGrazer<br />

Hund nichts passiert<br />

Man kann nur hoffen dass dem<br />

Hund nichts passiert ist. E-Scooter<br />

haben im Straßenverkehr<br />

nichts zu suchen.<br />

Reinhard Roth<br />

* * *<br />

Politik schläft<br />

Helm und Gelenksschützer hätten<br />

vielleicht Schlimmeres verhindert,<br />

aber die Politik schläft<br />

ja bei solchen Angelegenheiten.<br />

Wolf Kreuzer<br />

* * *<br />

Hund nicht im Griff<br />

Wieder jemand, der seinen<br />

Hund nicht unter Kontrolle hat.<br />

Noé Azoulay<br />

* * *<br />

Hund länger in Graz<br />

Der Hund lebt wahrscheinlich<br />

schon länger in der Stadt als das<br />

E-Fahrzeug.<br />

André Hagel<br />

* * *<br />

Scooter zu schnell<br />

Diese Scooter sind viel zu schnell<br />

und zu leise. Die Lenker fahren<br />

wo und wie sie wollen und<br />

das ohne Rücksicht auf andere.<br />

Mein Hund war angeleint und<br />

ich habe mich so erschrocken als<br />

der Fahrer von hinten kam. Zum<br />

Glück wurden wir nicht umgefahren.<br />

Und das ohne Helm<br />

bitte! Ich finde das grenzwertig!<br />

Auch auf der Straße glauben<br />

viele, sie können fahren wie sie<br />

wollen.<br />

Petra Kasper<br />

* * *<br />

Scooter-Verbot<br />

In Deutschland ist der E-Scooter<br />

in ein paar Städten verboten.<br />

Dies sollte in Österreich auch so<br />

sein.<br />

Sebastian Obergruber<br />

* * *<br />

Hund hatte Angst<br />

Hoffentlich geht es dem Hund<br />

gut. Der Hund hatte wahrscheinlich<br />

Angst, weil der<br />

Scooter-Fahrer zu schnell<br />

vorbeifuhr. Selbst Schuld.<br />

Man sieht tagtäglich wie<br />

Scooter- oder Radfahrer sich<br />

auf der Straße verhalten, als ob<br />

die Straße ihnen alleine gehört.<br />

Christian Markus<br />

* * *<br />

Achtsam fahren<br />

Ich habe einen Hund und einen<br />

E-Scooter. Wenn ich damit unterwegs<br />

bin, achte ich auf meine<br />

Umgebung und rechne immer<br />

damit, dass sich ein Hund erschrecken<br />

könnte. Also langsam<br />

und achtsam fahren, die Hunde<br />

können nichts dafür.<br />

Indira Potokovic<br />

Meistkommentierte<br />

Geschichte<br />

des Tages<br />

Hund<br />

hüpft vor<br />

E-Scooter<br />

Am Montag, dem 10. <strong>Juni</strong>,<br />

kam es in der Conrad-von-<br />

Hötzendorfstraße zu einem<br />

Unfall eines E-Scooter-Lenkers.<br />

Laut des Fahrers sei der Auslöser<br />

ein Hund gewesen, der vor<br />

das Fahrzeug gesprungen sei.<br />

Der 57-Jährige wurde daraufhin<br />

schwer verletzt in das UKH Graz<br />

gebracht. Dieser Unfallhergang<br />

wurde von Seiten unserer Community<br />

stark diskutiert.<br />

REAKTIONEN & KOMMENTARE<br />

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10 graz<br />

www.grazer.at <strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Grazer Fest der<br />

Zirkus-Künste<br />

■ Am 15. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong> lädt die<br />

Grazer Akrosphäre zum vierten<br />

Mal zum „Fest der Zirkuskünste“<br />

ein, das erstmals<br />

im Augarten Graz stattfinden<br />

wird. Das eintägige Event vereint<br />

31 lokale Vereine, Kollektive<br />

und Künstler*innen, um die<br />

Vielfalt des zeitgenössischen<br />

Zirkus in Graz zu präsentieren.<br />

Ein buntes Programm bietet<br />

zahlreiche Mitmachangebote<br />

für Besucherinnen. Lokale<br />

Zirkusartist*innen zeigen ihr<br />

Können mit atemberaubenden<br />

Darbietungen wie Flying<br />

Pole, drehender Lyra, Partnerakrobatik<br />

und Hair-Hanging.<br />

Das Wiener Kollektiv „Kaudawelsch“<br />

feiert seine Grazer<br />

Premiere. Höhepunkt des<br />

Festivals bildet das Grazer Ensemble<br />

„Flame Rain Theatre“<br />

mit ihrer Feuer-Comedy-Show<br />

„Große Flammen & Kleine Katastrophen“.<br />

Das Fest zeigt lokale Akteure des<br />

zeitgenössischen Zirkus. PATRIZIA_LIEBISCH<br />

Wer das erste Mal ein<br />

derart großes Festival<br />

besucht, sagt entweder<br />

nie wieder oder wird zum<br />

Festival-Fan. Im Burgenland bei<br />

Nickelsdorf wird auf den sogenannten<br />

Pannonia Fields auf einer<br />

grünen Wiese eine Kleinstadt<br />

errichtet, in der sich vier Tage<br />

lang jedesmal 50.000 Menschen<br />

vernügen. Auf den beiden Bühnen<br />

werden von 13. bis 16. <strong>Juni</strong><br />

100 Bands auftreten. Headliner<br />

am ersten Tag morgen Donnerstag<br />

sind Green Day. Die Jungs aus<br />

Die Hymnen von Agnostic Front sind hart, schneidend, und die bemerkenswerte<br />

Musik wird mit jeder Veröffentlichung immer breiter.<br />

EXPLOSIV<br />

Nova Rock: Es geht los!<br />

PARTY. Morgen startet auf den Pannonia Fields bei Nickelsdorf Österreichs<br />

größtes Rockfestival, Nova Rock <strong>2024</strong>. 200.000 Tickets wurden verkauft.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

den USA lieben das Festival und<br />

sind sozusagen schon Stamm-<br />

Band, schließlich waren sie auch<br />

beim ersten Nova Rock 2005 dabei.<br />

Weitere Festival-Headliner<br />

sind die Italiener Maneskin, die<br />

am Samstag spielen, dann die<br />

neuen Heavy-Metal-Götter aus<br />

Kalifornien Avenged Sevenfold<br />

am Freitag und am Sonntag die<br />

britische Band Bring me the Horizon<br />

aus Sheffield. Am Freitag<br />

gibt es als „Mitternachts Einlage“<br />

Otto Waalkes und die Ostfriesenjungs.<br />

Österreich ist durch<br />

Out Of Order (Paul Pizzera/<br />

Bernhard Speer) vertreten. Weiters<br />

gibt es noch unter den Bands<br />

Hart: Agnostic Front<br />

■ Die legendären Hardcore/<br />

Thrash-Titanen Agnostic Front<br />

sind mit einem weiteren Beweis<br />

für das makellose Erbe der Band<br />

zurück! Aufgenommen in den inzwischen<br />

berüchtigten Planet Z<br />

Studios in Hadley, Massachusetts,<br />

ist „Warriors“ ein weiterer Meilenstein<br />

in der Hardcore-Geschichte.<br />

Dieses Mal vom kleinen Bruder<br />

des Sängers Roger Miret, Freddy<br />

Cricien (Madball, Hazen Street),<br />

produziert, ist die Botschaft der<br />

Band von Familie und Einheit in<br />

ihrer Musik noch nie stärker zum<br />

50.000 Rockfans stürmen das<br />

Festival vier Tage lang. THOMAS RANNER<br />

Avril Lavigne und Alice Cooper<br />

am Samstag, Dropkick Murphys<br />

und Biohazard am Sonntag.<br />

550 Security-Leute<br />

Die Behörden haben für das Festival<br />

entsprechende Sicherheitsmaßnahmen<br />

vorgeschrieben. So<br />

sollen 550 Security-Mitarbeiter<br />

für Ordnung sorgen, dazu schickt<br />

man 250 Polizisten, 200 Feuerwehrleute<br />

und 120 Rotkreuz-<br />

Helfer samt 8 Notärzten aufs Festivalgelände,<br />

welches so groß ist<br />

wie 250 Fußballfelder. Veranstalter<br />

Ewald Tatar: „Für viele ist das<br />

Festival wie Urlaub, wo man so<br />

richtig die Sau rauslassen kann“.<br />

Ausdruck gekommen. „Warriors“<br />

ist ein Ausdruck der Stärke im Angesicht<br />

von Widrigkeiten und nur<br />

wenige Bands geben ein lauteres<br />

Statement ab als Agnostic Front.<br />

Die Band verkörpert, dass „Hardcore<br />

fürs Leben“ kein leerer Slogan<br />

oder eine musikalische Sackgasse<br />

ist. Niemand wird mit Tätowierungen<br />

geboren. Niemand wird als<br />

Hardcore geboren. Aber wenn die<br />

Tinte oder die Musik einsetzt, ist<br />

man verändert. Live Donnerstag,<br />

22. <strong>Juni</strong>, Explosiv, 19.30 Uhr, Support:<br />

Flowers in Concrete.


19. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at<br />

graz 11<br />

PETER<br />

CORNELIUS<br />

& BAND<br />

29.7. KRIEGLACH<br />

2.8. PIBER<br />

SPORT<br />

FREUNDE<br />

STILLER<br />

13.7.<br />

WAGNA<br />

JAN<br />

DELAY<br />

17.8.<br />

GRAZ<br />

PIZZERA & JAUS.<br />

2.8. WAGNA, 14.8. GRAZ<br />

WOLFGANG AMBROS.<br />

20.9. WEISSKIRCHEN


12 graz<br />

www.grazer.at <strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Trotz Chaos winkt der Titel<br />

WASSERBALL. Am Samstag beginnt für den WBV Graz die „Best of three“-Finalserie gegen ASV<br />

Wien. Damit biegt eine mehr als turbulente Saison mit mehreren Zerreißproben auf die Zielgerade.<br />

Tobias Lang und seine Mitspieler vom WBV Graz könnten mit der Finalserie<br />

gegen den ASV Wien eine durchwachsene Saison gut zu Ende bringen. GEPA<br />

Von Klaus Molidor<br />

redaktion@grazer.at<br />

Die Wogen sind hochgegangen<br />

bei den Grazer<br />

Wasserballern – aber<br />

nicht im Becken, sondern abseits<br />

davon. Kurz vor Ende der<br />

Transferzeit Ende September<br />

sind zwei Legionäre zum ASV<br />

Wien gegangen. WBV-Präsident<br />

Gerd Lang stößt aber nicht der<br />

Wechsel sauer auf. „Sie haben<br />

seit <strong>Juni</strong> verhandelt, aber weder<br />

Spieler noch der Verein haben<br />

uns informiert. So konnten wir<br />

nicht mehr nach Alternativen<br />

suchen“, sagt Lang. Weil aufgrund<br />

des Abgangs zweier Leistungsträger<br />

weitere Spieler gegangen<br />

sind, konnte man auch<br />

nicht in der Alpe Water Polo<br />

League (AWL) mit Slowenien,<br />

Kroatien, Bosnien und Italien<br />

spielen. „Wir haben dann Tobias<br />

Lang, Filip Popic und Oskar<br />

Neubauer nach Marburg<br />

verliehen, damit sie in der AWL<br />

Spielpraxis sammeln können.“<br />

Zum Start der heimischen<br />

Liga im Frühjahr sind sie dann<br />

retour gekommen. „Und plötzlich<br />

haben sich auch ehemalige<br />

Spieler gemeldet und Leute, die<br />

nach Graz zum Studium kamen<br />

und Erfahrung haben“, sagt<br />

Lang. Als Leader und Stütze<br />

hat sich Louis Brunner herauskristallisiert<br />

und so konnte die<br />

Truppe von Kristof Molnar im<br />

Semifinale Meister Tirol schlagen.<br />

„Wir sind gegen Wien sicher<br />

Außerseiter, haben schon<br />

mit neun Toren Differenz verloren“,<br />

sagt Lang vor dem ersten<br />

Spiel am Samstag. „Aber wenn<br />

wir konzentriert bleiben, können<br />

wir mithalten.“<br />

Traumjobs beim Meister<br />

SPANNEND. Meisterliche Jobs auf willhaben: Sturm Graz sucht aktuell nach frischen Kräften für Mitgliederservice,<br />

Spielbetrieb & Co. Es ist DIE Chance beim aktuell besten Klub in Österreich zu arbeiten.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Die heimische Fußball-<br />

Saison stand heuer ganz<br />

im Zeichen der Stadt<br />

Graz. Während der SK Sturm<br />

Graz sich neben dem Meistertitel<br />

2023/ <strong>2024</strong> in der höchsten<br />

Spielklasse auch den Cupsieg<br />

und somit das „Double“ sicherte,<br />

gab es beim Grazer Athletiksport<br />

Klub mit dem Meistertitel<br />

in der zweiten Liga und dem<br />

damit verbundenen Aufstieg in<br />

die Bundesliga ebenso sehr viel<br />

Grund für Fan-Ekstase.<br />

Um sich nach den umjubelten<br />

Erfolgen nicht nur auf dem<br />

Rasen, sondern auch in der Vereinsadministration<br />

bestmöglich<br />

für die kommenden Aufgaben<br />

fit zu machen, baut der SK<br />

Sturm derzeit in Sachen Ver-<br />

stärkungen auf die Qualitäten<br />

der Jobplattform willhaben: Für<br />

nicht weniger als fünf Stellen ist<br />

Sturm Graz über die vereinseigene<br />

„Sturm sales & communication<br />

GmbH“ derzeit auf willhaben<br />

auf der Suche nach dem<br />

„perfect Match“.<br />

Jobs<br />

Gesucht wird aktuell ein Mitarbeiter<br />

im Mitgliederservice, der<br />

sich um neue und bestehende<br />

Mitglieder kümmert. Außerdem<br />

ein E-Commerce-Manager, ein<br />

Assistent im Facility Management,<br />

ein Assistent für Spielbetrieb<br />

und Spielorganisation und<br />

ein Mitarbeiter im Sponsoring<br />

und Partnermanagement.<br />

Zu finden sind die Jobs hier:<br />

https://www.willhaben.at/jobs/<br />

firma/sk-sturm-sales-communication-gmbh/13096321<br />

Kein Fake! Sturm sucht aktuell nach Mitarbeitern. Ganze fünf Anzeigen sind<br />

derzeit auf willhaben.at geschalten. Spannende Aufgaben sind dabei.WILLHABEN


<strong>12.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 13<br />

Ausblick<br />

Was am Donnerstag<br />

in Graz wichtig ist<br />

■ Für die Gemeinderatssitzung am morgigen Donnerstag stehen 17<br />

Punkte auf der Tagesordnung. Es geht dabei um die Fernwärmeversorgung<br />

im Großraum Graz, Streetwork, Hochwasserschutz am Einödbach<br />

oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst.<br />

■ Das SOKO Donau Team feiert zwanzig Jahre und dreißig Folgen in<br />

der Steiermark. Seit Ende Mai laufen die Dreharbeiten für die 20. Staffel,<br />

die Folgen „Alte Liebe“ und „Acht Sekunden“ führen die Ermittler wieder<br />

nach Graz. Morgen kommen die Hauptdarsteller Andreas Kiendl<br />

und Martin Gruber zum Feiern auch mit Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl<br />

und Satel-Film-Produzent Heinrich Ambrosch zusammen.<br />

■ Im Rahmen der Aktion „FRiTZi bringt‘s“ ist im Sommer wieder ein<br />

Lastenrad unterwegs, das Frauen über Beratungsangebote aufklären<br />

soll. Morgen wird von 14 bis 18 Uhr beim Spielplatz im Volksgarten<br />

Station gemacht.<br />

■ Unter dem Motto „Z‘sammenhalten“ lädt die Caritas morgen zum<br />

Benefizkonzert anlässlich ihres 100-Jahr-Jubiläums. Steirische Popmusiker<br />

wie Solarkreis, Stani & Max von Alle Achtung, Alter, Ego!,<br />

Corry Gass, Der Meister und die Buben, Die Musigranten oder Norbert<br />

Wally spielen ab 19 Uhr im p.p.c.<br />

Andreas Kiendl und Martin Gruber ermitteln momentan wieder in Graz. Am morgigen<br />

Donnerstag wird das 20-Jahr-Jubiläum von SOKO Donau gefeiert. SATEL FILM<br />

■ Der Airport Run geht in die dritte Runde. Bis zu 800 Läufer werden<br />

morgen beim 5,8-Kilometer-Lauf am Flughafen erwartet. Los geht‘s<br />

um 19 Uhr, danach gibt‘s einen musikalischen Ausklang.<br />

GRÖSSTES STEIRISCHES SPORT-, JUGEND- UND FAMILIENFEST<br />

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BÜHNE<br />

AB 12 UHR<br />

THE SUBWAYS<br />

CARAVÃNA SUN<br />

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LIVIN VINTAGE<br />

SOUNDPORTAL DJ TEAM<br />

RIESIGER<br />

SPORT<br />

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SAMSTAG, 6. JULI <strong>2024</strong><br />

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