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16. Juni 2024

- Stadt lässt Grazer im Regen stehen - Interview mit SPÖ-Chef Andreas Babler und Hannes Schwarz - Fest für die Grazer Neutorgasse kostet 200.000 Euro - „der Grazer" feiert mit dem Viertel Vier

- Stadt lässt Grazer im Regen stehen
- Interview mit SPÖ-Chef Andreas Babler und Hannes Schwarz
- Fest für die Grazer Neutorgasse kostet 200.000 Euro
- „der Grazer" feiert mit dem Viertel Vier

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<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong>, AUSGABE 24<br />

Ein Gewinn für die Grazer<br />

Wir sind ab sofort Partner der Sommerlounge<br />

Viertel 4. Zum Auftakt gibt’s eine<br />

Verlosung für Fußballfans. 18<br />

Ein Sieg bei den Grazern<br />

Nach dem Graz-Sieg bei der EU-Wahl haben<br />

wir mit SP-Chef Andreas Babler und<br />

Kubchef Hannes Schwarz gesprochen. 6<br />

Stadt lässt<br />

Fahrgäste<br />

im Regen<br />

stehen<br />

Nass und heiß. Der Ärger über mangelhafte Wartehäuschen hat nach den Wetterkapriolen zugenommen. Bei den einen fehlt die Überdachung,<br />

bei den anderen ein Sonnenschutz. Gleich drei Parteien haben Anträge eingebracht, die Stadt will zumindest langsam nachrüsten. SEITEN 4/5<br />

GETTY, JACK COLEMAN, DRECHSLER<br />

BEGLEITUNG IST<br />

VERTRAUENSSACHE<br />

grazerbestattung.at<br />

0-24 Uhr


2 die seite zwei<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

E D I T O R I A L<br />

von<br />

Tobit<br />

Schweighofer<br />

✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Die Diva<br />

unter den<br />

Kommunen<br />

D<br />

ie Grazer sind und<br />

bleiben unberechenbar.<br />

Zumindest, was die<br />

Wahlen angeht. Dies hat sich<br />

auch bei der EU-Wahl vor<br />

einer Woche bestätigt.<br />

Ausgerechnet die SPÖ, die<br />

hier seit Jahren nicht vom<br />

Fleck kommt und bei Gemeinderatswahlen<br />

inzwischen<br />

konstant unter zehn<br />

Prozent liegt, hat diesmal den<br />

Sieg in Graz davongetragen.<br />

Der Sensationssieger der<br />

letzten Kommunalwahl, die<br />

KPÖ, kam nicht mehr auf 28,8<br />

Prozent, sondern nur auf 6,8<br />

und damit auf Platz sechs.<br />

Natürlich ist eine EU-Wahl<br />

viel abstrakter als eine<br />

Gemeinderatswahl. Man<br />

wählt eine Strömung, eine<br />

Gesinnung und weniger eine<br />

Person. So gesehen kann<br />

jeder seine eigenen Schlüsse<br />

aus den jeweiligen Wahlergebnissen<br />

ziehen. Dazu gibt<br />

es in den nächsten Monaten<br />

noch mehrere Gelegenheiten.<br />

Die Nationalratswahl wird,<br />

wie man seit ein paar Tagen<br />

letztgültig weiß, am 29.<br />

September stattfinden. Und<br />

wahrscheinlich Ende November<br />

die mit großer Spannung<br />

erwartete Landtagswahl. Hier<br />

wird Graz eine entscheidende<br />

Rolle einnehmen. Kein<br />

Wunder, dass sich sämtliche<br />

Parteien speziell um die<br />

Landeshauptstadt bemühen.<br />

Nur, ob das was bringt, steht<br />

in den Sternen. Denn<br />

niemand, wirklich niemand<br />

kann die Launen der Grazer<br />

vorhersagen.<br />

Tobit Schweighofer, Chefredakteur<br />

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...<br />

... Siegfried Schrittwieser<br />

Der 72-jährige<br />

Ex-Landesrat<br />

und Ex-Landtagspräsident<br />

ist seit kurzem<br />

neuer Präsident<br />

des Roten<br />

Kreuz Steiermark<br />

und hat<br />

viel vor. GASSER<br />

Der ehemalige Vollblutpolitiker der SPÖ will keine Parteipolitik im<br />

Roten Kreuz und erzählt Privates, aber auch seine Vision als Präsident.<br />

Was frühstücken Sie?<br />

Eigentlich kaum. Wenn, dann nur ein bisschen<br />

Joghurt mit Früchten und Tee oder Kaffee, aber<br />

hier und da gibt es am Sonntag dann doch Ham<br />

& Eggs und mehr am Frühstückstisch. Aber auf<br />

jeden Fall nicht jeden Tag Brot und Fleisch. Ich<br />

esse, seit ich in der Pension bin, sowieso nur<br />

mehr einmal pro Tag und hab seither gut abgenommen<br />

– das taugt mir richtig.<br />

Wie sieht der gemütliche Sonntag bei<br />

Familie Schrittwieser dann aus?<br />

Grundsätzlich entspannt, wie jeden Tag eigentlich.<br />

Wenn keine Termine sind, dann Nordic Walking<br />

mit der Frau und dann die Sommerpergola<br />

im Haus genießen. Zeitung lesen, Yahtzee spielen<br />

und einfach die Zeit genießen. Das wird sich<br />

auch jetzt als Präsident nicht ändern. Termine<br />

nehme ich natürlich wahr, aber meine Freizeit ist<br />

wichtig. Auch für meine Frau, mit der ich übrigens<br />

schon 45 Jahre verheiratet bin.<br />

Letzte Woche wurden Sie zum Rot-Kreuz-<br />

Präsident für die Steiermark gewählt,<br />

schon eingelebt?<br />

Klar! Ich bin seit 1983, also 40 Jahre, Mitarbeiter<br />

beim Roten Kreuz, hätte mir aber nie gedacht,<br />

dass ich mal Präsident werde. Das ist ja nicht so<br />

einfach, das wird man nicht, sondern muss gewählt<br />

werden. Als ich meiner Frau gesagt habe,<br />

ich bewerbe mich darum, hat sie gedacht, ich<br />

spinn. Jetzt bin ich es und sie trägt es voll mit, so<br />

wie alles im Leben bisher. Und ich will, dass das<br />

Rote Kreuz eine Einheit ist. Von der Ortsstelle bis<br />

zur Landeszentrale. Quertreiber werde ich nicht<br />

akzeptieren – das sei allen ins Buch geschrieben.<br />

Und ich bringe auch keine Parteipolitik ins Rote<br />

Kreuz – Politiker bin ich seit der Pension nicht<br />

mehr. Parteipolitik hat im Roten Kreuz nichts<br />

verloren – da gibt es bei mir keine Kompromisse!<br />

Was sind Ihre Schwerpunkte und Visionen<br />

für die Präsidentschaft?<br />

Mir sind die Ortsstellen extrem wichtig. Die sind<br />

an vorderster Front und oft die ersten Bezugspersonen<br />

für Patienten und Menschen, die auf uns<br />

angewiesen sind. Ich will, dass von unserer Rettung<br />

und unserem Roten Kreuz gesprochen wird.<br />

Einer Hilfsorganisation, die für die Menschen da<br />

war und auch in Zukunft ist.<br />

Welche Herausforderungen sehen Sie?<br />

Einerseits Mitarbeiter, wir brauchen Freiwillige<br />

und appellieren, dass Menschen mitarbeiten.<br />

Andererseits die Finanzen. Land, ÖGK und Gemeinden<br />

werden mich künftig oft treffen (lacht).<br />

LUKAS STEINBERGER-WEISS<br />

Siegfried Schrittwieser wurde am 26. <strong>Juni</strong> 1952<br />

geboren, lebt in Thörl, ist verheiratet und hat eine<br />

Tochter. Der gelernte Schlosser organisierte sich<br />

schon in seiner Jugend bei der Sozialdemokratie und<br />

später bei der Gewerkschaft. 1980 wurde er Bezirksgeschäftsführer<br />

der SPÖ, später Landesgeschäftsführer.<br />

1987 wurde er erstmals Landtagsabgeordneter.<br />

2005 wurde er Landtagspräsident. 2010–2015<br />

war er SPÖ-Landesrat (Soziales, Arbeit, Energie).<br />

Danach wechselte er in die Pension.


graz<br />

4 graz<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

4<br />

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />

Die Stadt wird ein neues<br />

Stadion nicht finanzieren<br />

können.“<br />

Bürgermeisterin Elke Kahr in der Gemeinderatssitzung<br />

am Donnerstag KK<br />

Stadt lässt Fahrgäste im<br />

Martina Kaufmann dankte den<br />

Einsatzkräften.<br />

VP ANDRITZ<br />

Mehr Geld für<br />

Feuerwehren<br />

■ Die Regenfälle der letzten<br />

Wochen haben ihre Spuren<br />

hinterlassen. Umso wichtiger,<br />

dass die Mittel für den Katastrophenfonds<br />

auf 140 Millionen<br />

Euro aufgestockt wurden.<br />

„Es ist entscheidend, dass wir<br />

unsere Feuerwehren nicht nur<br />

ideell, sondern auch materiell<br />

unterstützen“, so die Grazer<br />

Nationalratsabgeordnete<br />

Martina Kaufmann, selbst<br />

Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr<br />

Graz.<br />

Beim Shopping Nord (links) ist es das fehlende Häuschen, in der Kärntner Straße die schlechte Fahrbahn, die nass macht.<br />

➠<br />

Kurt Fassl bleibt der Aufsichtsratschef<br />

der Holding Graz. HOLDING GRAZ<br />

Aufsichtsrat<br />

wurde bestätigt<br />

■ Bei der Aufsichtsratssitzung<br />

der Holding Graz am<br />

12. <strong>Juni</strong> wurde der Grazer<br />

Anwalt Kurt Fassl in seinem<br />

Amt als Aufsichtsratschef einstimmig<br />

wiedergewählt. Infolgedessen<br />

leitet der Jurist für<br />

weitere zwei Jahre den Aufsichtsrat<br />

des größten kommunalen<br />

Dienstleistungsunternehmens<br />

der Steiermark. Seit<br />

2022 bekleidet Fassl diese Position,<br />

von 2013 bis 2017 war<br />

er Mitglied im Aufsichtsrat.<br />

Manche Wartehäuschen sind im Sommer richtige Hitzepunkte (l.), bei anderen (r.) schützen Folien schon. FAHRGAST, KK (3)<br />

derGrazer<br />

Wie können Bus und Bim besser werden?<br />

„Da Verbesserungen<br />

immer<br />

mit viel Geld<br />

verbunden sind,<br />

bin ich im Allgemeinen<br />

sehr<br />

zufrieden.“<br />

Elisabeth Tatzl, 84<br />

Pensionistin<br />

„Bei den Haltestellen<br />

wären<br />

bessere Überdachungen<br />

und<br />

mehr automatische<br />

Anzeigen<br />

von Vorteil.“<br />

Lukas Pavlitcek,<br />

23, Angestellter<br />

„Überdachungen<br />

über den<br />

Sitzmöglichkeiten<br />

der<br />

Haltestellen<br />

sollten vermehrt<br />

werden.“<br />

Rajmund Toth, 18,<br />

Schüler<br />

Blitzumfrage<br />

„Mehr Sitzplätze<br />

anstatt<br />

Ablageflächen<br />

in den Bims sowie<br />

Automaten<br />

in den Bussen<br />

wären nützlich.“<br />

Luca Winter, 29,<br />

Lehrer<br />

?<br />

ALLE FOTOS: DER GRAZER<br />

„Ausweitungen<br />

von Aschenbechern<br />

und Mistkübeln<br />

würden<br />

die Haltestellen<br />

bestimmt sauberer<br />

halten.“<br />

S. Schweighofer,<br />

23, Bürokauffrau


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

➜<br />

TOP<br />

FF DEUTSCHFEISTRiTZ, SCHERIAU<br />

Danke an die Einsatzkräfte<br />

Die ganze Woche waren die schon sehr<br />

erschöpften Einsatzkräfte noch infolge<br />

der schweren Unwetter gefordert.<br />

Kurz nach Haft nächster Raub<br />

Zwei Jugendliche wurden aus dem Gefängnis<br />

entlassen und begingen sofort<br />

den nächsten Raub – festgenommen.<br />

FLOP<br />

➜<br />

Regen stehen und schwitzen<br />

VERSÄUMNIS. Bei den einen Öffi-Haltestellen fehlt der Sonnenschutz, bei den anderen die Überdachung.<br />

Drei verschiedene Parteien haben Anträge eingebracht. Die Stadt will zumindest langsam nachrüsten.<br />

Von Leo Schweighofer & Verena Leitold<br />

redaktion@grazer.at<br />

In den vergangenen Tagen hatten<br />

es auch Öffi-Nutzer angesichts<br />

der Regenmassen oft<br />

nicht leicht. Bald wird es wieder<br />

die Hitze sein, die ihnen zu schaffen<br />

macht. Die Zahl der Wartehäuschen<br />

wird zwar sukzessive<br />

erhöht – im letzten Jahr waren es<br />

sechs neue, die installiert wurden,<br />

2022 elf, und 32 bzw. 28 Haltestellen<br />

wurden ausgebaut. Was<br />

den Schutz gegen Regen und Hitze<br />

betrifft, gibt es bei einigen Haltestellen<br />

in Graz aber offenbar<br />

noch Nachholbedarf, was auch<br />

mehrere<br />

Gemeinderatsanträge<br />

der letzten Zeit beweisen.<br />

Unfreiwillige Dusche<br />

So forderte der KFG beim Shopping<br />

Nord eine Überdachung der<br />

Bushaltestelle der Linie 52. Alternativ,<br />

so Klubobmann Alexis<br />

Pascuttini, wäre eine Verlegung<br />

einige Meter Richtung Süden<br />

ratsam, dort befindet sich für<br />

Regionalbusse bereits ein Wartehäuschen.<br />

Die Holding erteilt dieser Forderung<br />

eine klare Absage. Auf<br />

der Brücke geht sich platztechnisch<br />

kein Wartehaus aus, auch<br />

das Aufstellen einer Bank sei<br />

wegen der Absturzgefahr nicht<br />

möglich. Eine Vorverlegung wird<br />

ebenfalls aus Sicherheitsgründen<br />

abgelehnt, da sonst die Abstände<br />

zu Ampeln zu groß wären<br />

und Fahrgäste die stark befahrene<br />

Wiener Straße ungeschützt<br />

überqueren.<br />

Auch die SPÖ beklagte sich<br />

über einen fehlenden Schutz, bei<br />

der Haltestelle Klusemannstraße<br />

gebe es stadtauswärts ein ähnliches<br />

Problem. Laut Holding-Konzernsprecherin<br />

Sara Schmidt<br />

könne eine Überdachung nur auf<br />

Privatgrund errichtet werden,<br />

entsprechend schwierig sei so<br />

auch eine Umsetzung.<br />

Und die KPÖ möchte die Fahrgäste<br />

gerne trocken halten. Bei<br />

der Bushaltestelle Weiberfelderweg<br />

in der Kärntner Straße<br />

kommt das Wasser nicht nur von<br />

oben, sondern auch von der Seite.<br />

Bei Regenfällen sorgt der Zustand<br />

der Fahrbahn nämlich<br />

dafür, dass Autofahrer die Wartenden<br />

von oben bis unten nass<br />

spritzen (siehe auch Video auf<br />

www.grazer.at).<br />

Gemeinderat<br />

Metin Deveci beantragte deshalb<br />

die Sanierung der Kärntner Straße,<br />

wobei sich die Stadt Graz mit<br />

diesem Fall an das Land wenden<br />

muss, es handelt sich schließlich<br />

um eine Landesstraße.<br />

Schatten gefragt<br />

Wenn kein Regen fällt, suchen<br />

Fahrgäste gerade in den Sommermonaten<br />

Schutz gegen die<br />

extreme Hitze, die Grazer Glas-<br />

Häuschen wirken hierbei aber<br />

kontraproduktiv. Das Problem<br />

ist allseits bekannt, weshalb<br />

auch die Beschattung der Öffi-<br />

Haltestellen eine wichtige Rolle<br />

spielt. Im Büro von Vizebürger-<br />

meisterin Judith Schwentner<br />

priorisiert man die natürliche<br />

Beschattung mittels Bäumen.<br />

Begrünte Wartehäuschen sollen<br />

in Zukunft, „wo es möglich<br />

und sinnvoll ist“, zum Standard<br />

werden. Sie sind mit einem speziellen<br />

Dach ausgerüstet, das<br />

mit einem besonders pflegearmen<br />

Gewächs begrünt wird.<br />

Bislang gibt es hiervon aber nur<br />

zwei Exemplare in Graz. Auch<br />

die Kosten sind mit 20.000 Euro<br />

deutlich höher als bei einem gewöhnlichen<br />

Wartehaus.<br />

Die mit 600 Euro wesentlich<br />

günstigere Alternative wird<br />

ebenfalls umgesetzt. Hierbei<br />

werden Sonnenschutzfolien auf<br />

die Häuschen geklebt; sie reduzieren<br />

die Sonneneinstrahlung<br />

um zwei Drittel und sorgen somit<br />

für kühlere Temperaturen beim<br />

Warten. 2021 wurden die ersten<br />

Folien angebracht, die Lösung<br />

wird nun nach Bedarf auf besonders<br />

exponierte Wartehäuschen<br />

ausgeweitet.


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

K O M M E N T A R<br />

von<br />

Verena<br />

Leitold<br />

✏ verena.leitold@grazer.at<br />

Es darf nicht an<br />

Grundlegendem<br />

scheitern<br />

D<br />

iese Woche wurde beim<br />

Mobilitätsdialog im<br />

Congress eine Vision für<br />

Graz im Jahr 2040 gezeichnet:<br />

Die sanfte Mobilität – also<br />

Fuß-, Rad- sowie Öffi-Verkehr<br />

– soll bis dahin laut entsprechendem<br />

Gemeinderatsbeschluss<br />

auf achtzig Prozent<br />

gesteigert werden. Spektakuläre<br />

KI-generierte Renderings<br />

unterstützen diese Vision. Auf<br />

dem Weg dorthin wurden<br />

einige nicht weniger spektakuläre,<br />

und damit polarisierende,<br />

Maßnahmen in den Raum<br />

geworfen. So war etwa von<br />

verkehrsberuhigten „Superblocks“<br />

ohne Pkw-Durchzugsverkehr,<br />

von flächendeckenden<br />

Parkgebühren und der<br />

Reduktion von Vorrangstraßen<br />

zum Forcieren von Tempo 30<br />

die Rede. Solcherart große<br />

Visionen sind zur Erreichung<br />

des im Mobilitätsplan beschlossenen<br />

Ziels wahrscheinlich<br />

notwendig. Dass sich der<br />

motorisierte Individualverkehr<br />

auf zwanzig Prozent reduzieren<br />

lässt, wenn es schon im<br />

Kleinen scheitert, darf<br />

bezweifelt werden. Wenn es<br />

keine Wartehäuschen für<br />

Öffi-Nutzer gibt, sie im<br />

Sommer entweder in der<br />

prallen Hitze stehen oder vom<br />

Regen völlig durchnässt<br />

werden, wenn Fußgänger<br />

keine ausreichende Beleuchtung<br />

bekommen und Radfahrer<br />

um ihr Leben fürchten<br />

müssen, werden sich wohl<br />

weiterhin viele fürs Auto<br />

entscheiden.<br />

„Man muss sich<br />

das Leben wieder<br />

leisten können“<br />

INTERVIEW. Die SPÖ hat bei der EU-Wahl in Graz doch recht überraschend<br />

den ersten Platz belegt. Wir haben Bundesparteichef Andreas Babler und<br />

den steirischen Klubchef Hannes Schwarz zum Gespräch gebeten.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Herr Babler, Sie haben vor<br />

einem Jahr den Parteivorsitz<br />

übernommen. Ist es<br />

bis jetzt so gelaufen, wie Sie sich<br />

das vorgestellt haben?<br />

Andreas Babler: Nein, eigentlich<br />

besser. Was uns gelungen ist,<br />

ist, aus einer schwierigen Situation<br />

heraus die Partei wieder aufzustellen.<br />

Wir haben seit vielen Jahren<br />

nicht mehr so eine Masse von<br />

Leuten aktivieren können. Das<br />

lässt für die Zukunft Gutes ahnen.<br />

Hatte die SPÖ ihr Profil verloren?<br />

Babler: Auf alle Fälle haben wir<br />

jetzt ein viel stärkeres. Wenn man<br />

sich die letzten Monate anschaut,<br />

dann haben wir den Diskurs<br />

durchaus ganz gut mitbestimmt.<br />

Stichwort: gerechtere Besteuerung<br />

der Superreichen, das Thema<br />

Gesundheit, das wir aufgemacht<br />

haben, bis zuletzt mit der<br />

Kindergrundsicherung.<br />

Und was kriegt man, wenn man<br />

die SPÖ wählt?<br />

Babler: Klarer als das letzte Jahr<br />

hat man es nicht zeigen können.<br />

Wir stehen für leistbares Leben.<br />

Man muss sich das Leben wieder<br />

leisten können. Wenn ich mir das<br />

anschaue, wie teuer das Leben<br />

vor allem in Großstädten geworden<br />

ist – man hat überhaupt keine<br />

Chance mehr. Und dagegen haben<br />

wir unter anderem mit Mietpreisbremse<br />

und Zinspreisdeckelung<br />

die besten Vorschläge.<br />

Schwarz: Wir haben in der Steiermark<br />

bewiesen, dass es einen<br />

Unterschied macht, ob eine Sozialdemokratie<br />

in der Regierung<br />

ist oder nicht. Wir machen leistbares<br />

Wohnen – dafür haben wir<br />

viele Millionen Euro investiert.<br />

Und das haben wir mit der Wohnraumoffensive<br />

um 300 Millionen<br />

Euro noch einmal bewiesen.<br />

In Graz ist das Thema Wohnen<br />

von der KPÖ dominiert. Wie kann<br />

da die SPÖ reüssieren?<br />

Schwarz: Wir haben in der gan-<br />

SPÖ-<br />

Bundesparteichef<br />

Andreas<br />

Babler (l.)<br />

und der<br />

steirische<br />

SP-Klubchef<br />

Hannes<br />

Schwarz im<br />

Gespräch<br />

über die<br />

Partei,<br />

die beste<br />

Wohnungspolitik<br />

und<br />

weshalb<br />

mit der FPÖ<br />

kein Staat<br />

zu machen<br />

ist. DRECHSLER<br />

zen Steiermark 2500 Wohnungen<br />

gebaut. Uns ist der geförderte<br />

Wohnbau in Graz auch ein besonderes<br />

Anliegen.<br />

Babler: Die KP hat viele Überschriften,<br />

aber wenn man in Regierungsverantwortung<br />

ist, muss<br />

man Dinge auch umsetzen. Die<br />

Sozialdemokratie denkt strategisch<br />

voraus, wir reservieren mindestens<br />

die Hälfte der Flächen in<br />

Ballungszentren für gemeinnützigen<br />

Wohnbau. Nur so hat man<br />

Chancen, auch noch in 30, 40 Jahren<br />

gemeinnützigen Wohnbau zu<br />

haben. Daran sieht man schon,<br />

dass wir die Kernkompetenz im<br />

Wohnen haben.<br />

Sie haben auf Bundesebene eine<br />

Zusammenarbeit mit der FPÖ<br />

ausgeschlossen. Würden Sie das<br />

auch von Anton Lang erwarten?<br />

Babler: Gar nicht. Ich glaube,<br />

der Toni Lang wird mit allen Gespräche<br />

führen, das gehört auch<br />

absolut dazu. Mit der FPÖ auf<br />

Bundesebene ist aber einfach<br />

kein Staat zu machen.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis<br />

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176.614 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2023). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

Ohnehin zu wenige Parkplätze<br />

SKURRIL. Die Stadt<br />

Graz argumentiert die<br />

Streichung von 26 Stellflächen<br />

am Bischofplatz<br />

damit, dass es ohnehin<br />

nicht genug seien.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

■ Bereits seit August 2022 ist der<br />

Bischofplatz eine Begegnungszone.<br />

Parken darf man nur noch<br />

mit Mobilitätseinschränkung. 26<br />

Zonen-Stellflächen sind damals<br />

weggefallen. Da der Baustart für<br />

die endgültige Umgestaltung des<br />

Platzes aber erst 2026 zusammen<br />

mit dem Tummelplatz möglich<br />

ist, forderte die FPÖ im vergangenen<br />

September, dass die Parkplatzsituation<br />

zumindest bis dahin<br />

wiederhergestellt wird. Jetzt<br />

kam die Antwort.<br />

„Leider wurden durch die zu-<br />

vor schon wenigen Parkplätze am<br />

Bischofplatz viele unnötige Parksuchfahrten<br />

über die Bürgergasse<br />

bzw. Bindergasse ausgelöst und<br />

waren damit auch die Autofahrer<br />

schlussendlich nicht zufrieden“,<br />

heißt es in dem von Vizebürgermeisterin<br />

Judith Schwentner,<br />

Verkehrsplanungsleiter Wolfgang<br />

Feigl und Stadtbaudirektor<br />

Bertram Werle unterzeichneten<br />

Schreiben. Weiters argumentiert<br />

man mit den Tiefgaragen in un-<br />

mittelbarer Umgebung.<br />

Damit ist die FPÖ alles andere<br />

als zufrieden. Gemeinderat<br />

Günter Wagner bezeichnet die<br />

Antwort als „schlechten Witz“:<br />

„Die zuständigen Stellen begründen<br />

die gänzliche Streichung der<br />

Parkplätze damit, dass es zuvor<br />

ohnehin schon zu wenige Parkmöglichkeiten<br />

dort gab. Selten<br />

in meiner politischen Laufbahn<br />

habe ich einen derart hanebüchenen<br />

Unfug gelesen.“<br />

Am Bischofplatz darf man seit zwei Jahren nur noch mit Behindertenausweis<br />

parken oder wenn man eine Ladetätigkeit zu erledigen hat.<br />

KK<br />

Statt Schotter wird hoffentlich bald<br />

Gras unter den Bäumen sein. KK (2)<br />

Jetzt kommt<br />

endlich Grün<br />

■ Nach unserem Artikel<br />

zur erneuten Baustelle am<br />

Ruckerlberggürtel, in dem vom<br />

VP-Bezirksvertreter auch kritisiert<br />

wurde, dass es dort nach<br />

der Umgestaltung noch immer<br />

Schotter- statt Grünflächen<br />

gibt, ist jetzt offenbar Bewegung<br />

in die Sache<br />

gekommen.<br />

Diese Woche<br />

waren dort<br />

plötzlich<br />

Samen zu<br />

sehen.


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Manfred Eber, Manuel Lenar titsch,<br />

Günter Hirner, Elke Kahr<br />

FISCHER<br />

Noppelbad hat<br />

wieder geöffnet<br />

■ Diese Woche wurde das beliebte<br />

Noppelbad in der Gaswerkstraße<br />

nach einjähriger Pause<br />

wiedereröffnet. Endlich ist es<br />

gelungen, engagierte Mitarbeiter<br />

der GBG für die Badeaufsicht zu<br />

gewinnen. In den vergangenen<br />

Monaten haben acht Personen<br />

intensiv trainiert und kürzlich<br />

die Prüfung mit Bravour bestanden.<br />

Bürgermeisterin Elke Kahr,<br />

Stadtrat Manfred Eber, Gemeinderat<br />

Manuel Lenartitsch und<br />

GBG-Geschäftsführer Günter<br />

Hirner gratulierten.<br />

Christian Rachle mit Grazer<br />

Militärs beim Papst in Rom<br />

Grazer Militärs<br />

besuchten Papst<br />

■ Der Militärpfarrgemeinderat<br />

beim Streitkräfte-Kommando in<br />

Graz besuchte mit seinem Seelsorger,<br />

Militärdekan Christian<br />

Thomas Rachle, Papst Franziskus<br />

in Rom. Beim kurzen, aber<br />

intensiven Gespräch sagte der<br />

Papst zur Grazer Militärabordnung,<br />

dass er ein Freund von<br />

Österreich ist und dass die ihm<br />

überreichte Kerze aus Graz einen<br />

Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommen<br />

wird. Rachle: „Der Papst<br />

sagte zu uns, bitte betet für mich.“<br />

KK<br />

Ein teurer Spaß:<br />

Neutorgassen-Fest<br />

kostet 200.000 Euro<br />

Die Neutorgasse wird am 8. Juli wieder geöffnet, davor wird gefeiert. Die Kosten spalten die Parteien. ACHTZIGZEHN<br />

NOBEL. Bevor die Neutorgasse am 8. Juli wieder freigegeben wird, gibt es<br />

im Neutorviertel am 5. und 6. Juli ein Fest. Ein teures Vergnügen: Die Kosten<br />

von 200.000 Euro sorgen für kritische Stimmen von ÖVP und KFG.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Am 5. und 6. Juli soll mit einem<br />

großen Fest die teilweise<br />

Wiedereröffnung der<br />

Neutorgasse nach langer Baustellenzeit<br />

gefeiert werden. Die Kosten<br />

für dieses Event sorgen allerdings<br />

für Kritik. Im Stadtsenat am<br />

vergangenen Donnerstag wurden<br />

nun von der Koalition 100.000<br />

Euro für die künstlerische Bespielung<br />

dieses Festes durch La Strada<br />

freigegeben. Sowohl die beiden<br />

VP-Stadträte Kurt Hohensinner<br />

und Günter Riegler als auch KFG-<br />

Stadträtin Claudia Schönbacher<br />

stimmten dagegen. Im Gemeinderat<br />

gab Vizebürgermeisterin Judith<br />

Schwentner die Gesamtkosten<br />

für das Fest mit sogar 200.000<br />

Euro an und verwies auf die große<br />

Bedeutung der Feier für die Stadt<br />

und die ansässigen Unternehmer.<br />

Eine Farce, wenn es nach Hohensinner<br />

geht. „Wir erinnern<br />

uns zurück. Genau 200.000 Euro<br />

war die Summe für eine verbes-<br />

serte, aufgestockte Baustellenförderung,<br />

für die Wirtschaftsstadtrat<br />

Günter Riegler fast ein Jahr<br />

kämpfen musste. Nun wird das<br />

Geld einfach freihändig an zwei<br />

Tagen verteilt“, schimpft Hohensinner.<br />

„Niemand hat etwas gegen<br />

das Fest an sich. Es ist sogar<br />

wichtig, jene Unternehmer zu<br />

unterstützen, die unter den massiven<br />

Belastungen der Baustelle<br />

gelitten haben. Sie sollten aber im<br />

Mittelpunkt dieses Festes stehen<br />

und dafür gefeiert werden, dass<br />

sie diese schwierige Zeit überstanden<br />

haben.“<br />

Auch KFG-Stadträtin Schönbacher<br />

geht mit der Feier hart ins<br />

Gericht: „Die jetzige Veranstaltung<br />

bringt zwar der Gastronomie<br />

etwas, doch die anderen Unternehmer<br />

schauen durch die Finger,<br />

und das nach monatelanger<br />

Drangsalierung. Nun gerade an<br />

den umsatzstarken Tagen – Freitag<br />

und Samstag – ein Straßenfest<br />

zu organisieren, ist kontraproduktiv<br />

und ein weiterer Schaden<br />

statt Nutzen!“<br />

<br />

Neutorgasse-Feier<br />

■ 5. Juli: 11.30 bis 17 Uhr<br />

■ Kinderprogramm<br />

■ gratis Eis<br />

■ Verkaufs- und Verkostungsstand<br />

mit lokalen Spezialitäten<br />

■ Pop-up-Bar von Viertel 4<br />

■ kulinarisches Angebot der<br />

ansässigen Gastronomie<br />

■ Verkaufs- und Produktpräsentation<br />

der ansässigen<br />

Händler<br />

■ Modenschau<br />

■ Sonderausstellung zur Neutorgasse<br />

vom Graz Museum<br />

■ Spiel mit den Giants, dem<br />

UBSC und den 99ers<br />

■ Autogrammstunde mit<br />

Sturm Graz<br />

■ 17 bis 22 Uhr: Programm von<br />

„La Strada Graz“<br />

■ 6. Juli: 17 bis 22 Uhr:<br />

■ Programm von „La Strada<br />

Graz“<br />

■ kulinarisches Angebot


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Eine oder besser mehrere Hundewiesen<br />

will man in Andritz. FISCHER<br />

Hundewiese in<br />

Andritz gefordert<br />

■ „Ich lebe mit meinen zwei<br />

Hunden in Andritz. Ein wunderschöner<br />

Bezirk und auch<br />

der größte von Graz. Nur leider<br />

auch der einzige Bezirk ohne<br />

Hundewiese!“, schreibt uns<br />

eine Leserin. Die Forderung<br />

nach einer Hundewiese wird in<br />

Andritz immer wieder erhoben,<br />

leider ohne Erfolg. „Wir Hundebesitzer<br />

werden durch die Gegend<br />

gescheucht; hier nicht, da<br />

nicht; da kannst das Trümmerl<br />

hundertmal aufheben“, klagt<br />

die Leserin.<br />

SONNWENDFEIER<br />

DAS BRAUCHTUMSFEST<br />

FR. 21. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

Nächste Absage der<br />

SAUER. Der SK Sturm<br />

wollte die Merkur Arena<br />

im Sommer für ein<br />

Entertainment-Programm<br />

nützen. Die Stadt hat im<br />

letzten Moment abgesagt.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Das Verhältnis zwischen der<br />

Stadt Graz und dem umjubelten<br />

Double-Sieger<br />

Sturm Graz ist bekanntlich eher<br />

unentspannt. Nach der endlosen<br />

Geschichte um das Stadion, dem<br />

Hickhack um das Trainingszentrum<br />

und den Eiertanz um das<br />

Sporttagungszentrum kam es nun<br />

zum nächsten Kapitel in dieser<br />

Tragikomödie.<br />

Der SK Sturm wollte die spielfreie<br />

Zeit der Sommerpause in<br />

der Merkur Arena dazu nutzen,<br />

eine jährliche Serie mit Sport- und<br />

Kulturevents sowie Entertainment-<br />

Gigs zu veranstalten. „Dafür hätten<br />

wir am Ende der Sommerpause<br />

die Kosten für einen neuen Rasen<br />

übernommen“, berichtet Sturm-<br />

Vizepräsident Peter Schaller.<br />

Diese würden sich immerhin auf<br />

etwa 150.000 Euro belaufen – eine<br />

Win-win-Situation. Nach positiven<br />

Signalen seitens des zuständigen<br />

Stadtrats Manfred Eber waren die<br />

Verträge unterschriftsreif aufgelegt.<br />

Doch dann machte die Stadt kurzfristig<br />

einen Rückzieher, das Stadion<br />

wird Sturm nicht zur Verfügung<br />

gestellt.<br />

Ärger bei Sturm<br />

„Das ist vollkommen unverständlich“,<br />

wettert Schaller. „Seit April<br />

liegen die Verträge unterschriftsfertig<br />

auf. Die Stadt würde sich<br />

viel Geld sparen, könnte auch die<br />

Personalkosten über den Sommer<br />

runterfahren. Aber offenbar hat<br />

man das nicht notwendig. Es zeigt<br />

sich leider wieder einmal, dass die<br />

Politik in Graz immer Wege findet,<br />

um Ideen zu verhindern.“<br />

Zu großes Risiko<br />

Nach offenbar eingehender Prüfung<br />

kam man im Büro von Stadtrat<br />

Eber zum Schluss, den Plan<br />

des SK Sturm nicht unterstützen<br />

zu können, wie Büroleiter Stefan<br />

Herzog erklärt: „Der Tausch des<br />

Rasens dauert vier bis fünf Wochen.<br />

Deshalb können wir das<br />

Stadion nicht für so lange Zeit<br />

hergeben, das würde sich mit dem<br />

Saisonbeginn nicht ausgehen. Zumindest<br />

wollen wir dieses Risiko<br />

nicht eingehen.“ Außerdem gebe<br />

es Vereinbarungen über internationale<br />

Vorbereitungsspiele, die<br />

in der Merkur Arena ausgetragen<br />

werden sollen und denen man<br />

nicht absagen will. Für Schaller ein<br />

weiterer Beweis des Unwillens seitens<br />

der Stadt: „Jeder andere wird<br />

uns vorgezogen! Und der eigene<br />

Mieter wird nur abgekanzelt.“<br />

Mehr Busse nach Raach<br />

ab 18 Uhr<br />

beim<br />

Höchwirt<br />

am Zösenberg TAKTVERDICHTUNG. Nach mehreren Jahren des Wartens sollen künftig<br />

Tischreservierungen<br />

mehr Busse in die Göstinger Enklave Raach im Norden fahren.<br />

Steirisches Brauchtum pur mit<br />

Liedertafel Andritz . Stattegger Dorfmusikanten Von Lukas . Steinberger-Weiß<br />

Feuer<br />

„D`lustigen<br />

und Musik beim<br />

Schöckler<br />

Höchwirt KK<br />

Schuhplattler“ lukas.steinberger@grazer.at<br />

.<br />

Grazer Jagdhornbläser . .<br />

AfA Gemeinde Stattegg .<br />

ein Glückshafen und ein Feuer<br />

Sonnwendfeuer:<br />

Traditionsfest<br />

Bei Regen wird das Feuer am 22.06.<strong>2024</strong><br />

ohne Rahmenprogramm entzündet.<br />

Zeitlos!<br />

AfA<br />

■ Am Freitag, dem 21. <strong>Juni</strong>, ab<br />

18 Uhr gibt es die traditionelle<br />

Sonnwendfeier beim Höchwirt<br />

am Zösenberg. Organisiert<br />

wird die Sonnwendfeier vom<br />

Verein Andritzer für Andritz<br />

gemeinsam mit der Nachbargemeinde<br />

Stattegg, der ÖVP-<br />

Andritz und der Gastgeberin<br />

Andrea Hölzl. Für beste Stimmung<br />

sorgen die Stattegger<br />

Dorfmusikanten und die Liedertafel<br />

Andritz. „D’lustigen<br />

Schöckler Schuhplattler“ mit<br />

ihrer Jugendtruppe begeistern<br />

immer alle Besucher mit tollen<br />

Tanzeinlagen. Heuer erstmalig<br />

dabei sind die Grazer Jagdhornbläser.<br />

nicht möglich<br />

Der Göstinger Ortsteil<br />

Raach ist besonders, ist<br />

er doch per Straße nur<br />

über fremdes Gemeindegebiet<br />

mit Graz verbunden. Auch die<br />

Öffi-Verbindung in die rund<br />

500 Einwohner zählende Enklave<br />

ist ausbaufähig.<br />

Bereits 2019 sicherte die damalige<br />

Verkehrsstadträtin und<br />

heutige Bürgermeisterin Elke<br />

Kahr im Rahmen einer Bürgerversammlung<br />

zu, dass sie sich<br />

dafür einsetzen wird, dass das<br />

Angebot an Busverbindungen<br />

in die Raach ausgebaut wird. Bis<br />

dato waren laut KFG aber keine<br />

wesentlichen Fortschritte zu<br />

verzeichnen. Daher stellte KFG-<br />

Klubobmann Alexis Pascuttini<br />

in der dieswöchigen Gemeinderatssitzung<br />

eine Frage an den zu-<br />

ständigen Finanzstadtrat Manfred<br />

Eber, in welcher er wissen<br />

wollte, ab wann die finanziellen<br />

Mittel für den Ausbau der Busverbindung<br />

bereitgestellt werden.<br />

Ausbau ab Herbst<br />

Die Antwort von Finanzstadtrat<br />

Eber war durchaus erfreulich:<br />

Die Busverbindung in<br />

die Raach wird ab Herbst <strong>2024</strong><br />

vonseiten des Landes ausgebaut<br />

beziehungsweise taktverdichtet.<br />

„Es freut mich sehr, dass<br />

mein Drängen nun endlich<br />

erhört wurde und der Ausbau<br />

der Busverbindung nach fünf<br />

Jahren kommen soll. Somit<br />

wird die Raach – als Teil des<br />

Bezirks Gösting – nun auch<br />

endlich besser an den öffentlichen<br />

Verkehr angebunden“,<br />

meint Pascuttini.<br />

KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini<br />

vor der Haltestelle Raach-Ort KFG


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 11<br />

Stadt an SK Sturm<br />

Der SK Sturm hätte die Kosten für einen neuen Stadionrasen übernommen, die Stadt hat darauf verzichtet.<br />

GEPA<br />

BM Polaschek (r.) begutachtet<br />

das Siegerprojekt „Bergfink“. TERLER<br />

Polaschek auf<br />

Besuch an FH<br />

■ Das Team „joanneum<br />

Aero nautics“ belegte mit<br />

dem Carbon-Modellflugzeug<br />

„Bergfink“ den besten Platz<br />

eines internationalen Teams<br />

bei einem Bewerb in den<br />

USA. Bildungsminister Martin<br />

Polaschek besichtigte das<br />

Gewinner-Modellflugzeug in<br />

Graz. „Ich bin beeindruckt<br />

von dieser bemerkenswerten<br />

Leistung und gratuliere den<br />

Studierenden der Luftfahrt der<br />

FH Joanneum, die dieses eindrucksvolle<br />

Projekt umgesetzt<br />

haben, sehr herzlich zu ihrem<br />

großartigen Triumph.“


12 graz<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Andritz versank im<br />

Schüler der HLW Schrödinger bei<br />

ihrem Praktikum bei Spar SPAR/VELCHEV<br />

Schüler lernen<br />

Supermarkt<br />

■ Spar war Teil des neuen<br />

Praktikumsformats WIDE der<br />

HLW Schrödinger. Bei diesem<br />

Projekt absolvieren die Schüler<br />

ein Praktikum bei einem<br />

namhaften Unternehmen. 20<br />

Schüler lernten die Welt des<br />

Supermarktes in ausgewählten<br />

Spar-Filialen in Graz und Umgebung<br />

kennen. So erhielten sie<br />

Einblicke in das Berufsleben.<br />

Noch Tage nach dem Starkregen war der Schöcklbach randvoll und wird<br />

beim nächsten Starkregen sicher wieder Probleme machen.<br />

CAGRAN<br />

NICHT GUT GENUG.<br />

Einmal mehr hat der<br />

Hochwasserschutz in<br />

Andritz versagt. Und<br />

der nächste Starkregen<br />

kommt bestimmt.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Die Bürgermeisterin der<br />

Stadt Graz Elke Kahr und<br />

die zuständige Referentin<br />

Vizebürgermeisterin Judith<br />

Schwentner müssen sich nach<br />

dem verheerenden Starkregen<br />

vom 8. <strong>Juni</strong> unangenehme Fragen<br />

stellen lassen. Im letzten Gemeinderat<br />

im Grazer Rathaus hat<br />

man das Thema allerdings weggewischt,<br />

wenngleich man darauffolgend<br />

eine Pressekonferenz<br />

veranstaltet hat nach dem Motto:<br />

„Wir haben alles richtig gemacht.“<br />

M. Schobel-Kollmann, N. Reicher<br />

und B. Haas (v. l.)<br />

LKH GRAZ II<br />

Neue Ausstellung<br />

am LKH Graz II<br />

■ Künstlerin Nicole Reicher<br />

präsentiert derzeit in der<br />

Wechselgalerie des LKH Graz<br />

II ihre farbenfrohen und lebendigen<br />

Werke. „Kunst wäscht<br />

den Staub des Alltags von der<br />

Seele“, zitiert Reicher Pablo Picasso.<br />

Zu sehen ist die Ausstellung<br />

noch bis 31. August.<br />

www.josefhartmann.at<br />

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Türen öffnen sich wieder<br />

HEREINSPAZIERT. Seit 2020 konnten Fahrgäste bei älteren Bim-Garnituren<br />

nicht über die erste Türe einsteigen, das ist nun aber wieder Geschichte.<br />

Von Leonhard Schweighofer<br />

leonhard.schweighofer@grazer.at<br />

Die Corona-Maßnahmen<br />

gehörten in den Grazer<br />

Straßenbahnen einige<br />

Zeit zum Alltag. Während Maskenpflicht<br />

und Sicherheitsabstand<br />

schnell wieder verschwanden,<br />

war die gesperrte<br />

erste Tür bei älteren Bims rund<br />

vier Jahre Standard.<br />

Einige Fahrgäste reagierten<br />

mit Unverständnis, doch die<br />

Aufrechterhaltung der Maßnahme<br />

hatte ihre Gründe. Einerseits<br />

diente sie dem Schutz der<br />

Fahrer, „andererseits stellte sich<br />

während Corona heraus, dass<br />

es von Vorteil ist, auch nach<br />

rechts ein völlig freies Sichtfeld<br />

zu haben“, so Holding-Sprecher<br />

Gerald Zaczek-Pichler. Sichtstörungen,<br />

beispielsweise durch<br />

Schultaschen von Kindern,<br />

konnten somit präventiv verhindert<br />

werden.<br />

Lösung gefunden<br />

Damit die Fahrertür wieder zum<br />

Einsteigen genutzt werden kann,<br />

gleichzeitig aber die Sicherheit<br />

nicht zu kurz kommt, konnte<br />

man nun eine bekannte Lösung<br />

installieren.<br />

Beim Einsteigen passieren die<br />

Fahrgäste ein Pendel, ähnlich<br />

wie in den Grazer Bussen, zusätzlich<br />

zeigt die gelbe Fläche<br />

(siehe Bild), wo man sich aufhalten<br />

darf. 13 von 22 betroffenen<br />

Straßenbahnen sind bereits<br />

umgebaut worden, die restlichen<br />

Bims sollen folgen. Die 13<br />

Fahrzeuge öffnen bereits wieder<br />

alle Türen zum Einstieg, das Absperrband<br />

in der Bim ist somit<br />

Geschichte.<br />

Dank dieser Vorrichtung öffnen sich<br />

die ersten Türen wieder.<br />

KK


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 13<br />

Hochwasser<br />

Sandsäcke als Schutz haben in<br />

Andritz wieder Hochsaison.<br />

CAGRAN<br />

Fakt ist, der Schöcklbach im Bereich<br />

Prohaskagasse und Geißlergasse<br />

war auch am Montag noch<br />

randvoll mit Wasser. Der Obmann<br />

der Bürger initiative Andritz, Erich<br />

Cagran, hat eine Anfrage nach<br />

dem Auskunftspflichtgesetz eingebracht.<br />

Cagran fragte u. a. nach,<br />

warum der Schöcklbach-Ausbau<br />

den gesetzlichen Hochwasserschutz-Grundlagen<br />

widersprechend<br />

nur auf HQ-50-Qualität<br />

ausgebaut wird. Dabei, so Cagran,<br />

ist seitens des Ministeriums ein<br />

HQ-100-Ausbau vorgeschrieben.<br />

Cagran: „Wo bitte ist das Schöcklbach-RHB<br />

1 (Rückhaltebecken<br />

1) im Annagraben, das im o. a.<br />

Gemeinderats-Beschluss vom 24.<br />

September 2009 genauso enthalten<br />

ist wie das RHB 2 in Weinitzen,<br />

das am 8. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong> übergelaufen<br />

ist? Dieses, wenn auch kleinere<br />

der beiden, RHB 1 hätte die Überflutungen<br />

in Andritz hintanhalten<br />

können – und müssen.“ Weiters<br />

wird kritisiert, dass das Rückhaltebecken<br />

2 in Weinitzen nicht<br />

gereinigt und von Sträucherbewuchs<br />

befreit wurde. Das hat das<br />

Überlaufen des Beckens offenbar<br />

begünstigt. Danach wurden die<br />

Andritzer weder durch Sirenen<br />

noch durch Feuerwehr-SMS gewarnt.<br />

„Wird die Stadt für die entstandenen<br />

neuerlichen Schäden<br />

aufkommen?“, fragt der BIA-Obmann<br />

und bekam auf diese Fragen<br />

noch keine Antwort.<br />

EDELMETALLZENTRUM GRAZ<br />

Gratis Beratung am Hauptplatz in Graz:<br />

8340 € für Grazerin<br />

Die „Grazer“-Leserin Erika<br />

S. kam kürzlich mit einer<br />

Münzsammlung, einer<br />

Uhr und ein wenig Schmuck<br />

und bekam stolze 8340 Euro<br />

für die seit Jahren unbeachteten<br />

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Schmuck, geerbtem Silberbesteck,<br />

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Neue Boutique,<br />

GESCHÄFTSWELT. Am Glockenspielplatz hat eine<br />

zweite Gabbiani-Filiale aufgesperrt. Und im Steirerhof<br />

muss der Billa umfassend erneuert werden.<br />

Die Puchstraße in den Nachmittagsstunden: Die Fahrzeuge stehen ab dem<br />

ehemaligen „Roadhouse“ bis zur Kreuzung Puntigamer Straße. FPÖ GRAZ<br />

Baustopp im Bezirk<br />

Puntigam beantragt<br />

VERBAUUNG. Die FPÖ verlangt einen sofortigen<br />

Baustopp im Bezirk Puntigam bis zur Ausarbeitung<br />

eines konkreten Verkehrskonzepts.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Puntigam ist der am<br />

schnellsten wachsende<br />

Bezirk der Stadt. Bis 2034<br />

werden Prognosen zufolge bis<br />

zu 27 Prozent mehr Menschen<br />

dort wohnen, zu Beginn des<br />

heurigen Jahres waren es schon<br />

10.639 Einwohner. Regelmäßig<br />

werden neue Großbauprojekte<br />

abgeschlossen – kürzlich etwa<br />

in der Grenzgasse oder rund<br />

um die Puchstraße. Dreigeschossige<br />

Bauten anstelle von<br />

Einfamilienhäusern sind keine<br />

Seltenheit.<br />

„Die Parteien, die derzeit<br />

diese Stadt regieren, haben im<br />

Wahlkampf mit den Fingern auf<br />

die vorige Stadtregierung gezeigt.<br />

Ihr Ruf nach einem ,Baustopp<br />

jetzt!‘ war nicht mehr als<br />

eine Showeinlage, mit der viele<br />

Wähler getäuscht wurden“, wettert<br />

Stadtparteigeschäftsführer<br />

und Bezirksparteiobmann Dominik<br />

Hausjell. „Wir fordern<br />

für Puntigam einen sofortigen<br />

Baustopp und das Erstellen<br />

eines ordentlichen Verkehrskonzepts,<br />

bevor irgendwo noch<br />

ein weiterer Baukran aufgestellt<br />

wird.“<br />

Verkehrskonzept<br />

Dieses von den Freiheitlichen<br />

geforderte Verkehrskonzept soll<br />

auch den Ausbau der öffentlichen<br />

Verkehrsmittel, Gehwege<br />

und Schutzwege beinhalten.<br />

„Bei Neubauten müssen Gehwege<br />

und Schutzwege besser<br />

eingeplant werden. Kinder<br />

sollen sicher in die Schulen<br />

gelangen, ältere Personen sollen<br />

nicht länger direkt an stark<br />

frequentierten Straßen neben<br />

vorbeifahrenden Autos gehen<br />

müssen. Fußgänger sind auch<br />

Leidtragende des ungezügelten<br />

Bauwahnsinns in dieser Stadt“,<br />

so Bezirksvorsteher-Stellvertreter<br />

Christian Feldhofer.<br />

Ein entsprechender Antrag<br />

für einen Baustopp wurde am<br />

Donnerstag von Mandatar<br />

Günter Wagner in der Gemeinderatssitzung<br />

eingebracht.<br />

Von Verena Leitold & Vojo Radkovic<br />

redaktion@grazer.at<br />

Nachdem die Boutique<br />

Gabbiani in der Grazer<br />

Sporgasse vor einigen<br />

Jahren geschlossen hatte, gab<br />

es das Damenmodegeschäft mit<br />

italienischen Outfits und Accessoires<br />

nur noch im Citypark. Jetzt<br />

feierte man aber das Comeback<br />

an neuer Adresse: „Aufgrund der<br />

großen Nachfrage“ ist man kürzlich<br />

wieder am Glockenspielplatz<br />

eingezogen.<br />

Damit wurden die Räumlichkeiten<br />

der ehemaligen Bar<br />

Graz 01 beerbt. Zuletzt waren<br />

dort ein Pop-up der 99ers sowie<br />

die Lokale Beachhouse und<br />

Glockenspiel Bar zu finden.<br />

Neues Copa-Strandhaus<br />

■ „Das Eggenberg“ wächst immer<br />

mehr über sich hinaus, oder<br />

zumindest die Betreiber des Lokals,<br />

Nina und Philip Oswald:<br />

Nach der Eröffnung des zweiten<br />

Standorts in Lebrig wurde kürzlich<br />

nicht nur die Kantine an der<br />

FH Joanneum übernommen,<br />

sondern am Freitag auch die<br />

Gastronomie an der Copacabana<br />

in Kalsdorf. „Das Strandhaus“<br />

nennt sich das Lokal direkt am<br />

Wasser – das Konzept ist aber ein<br />

Zwischenzeitlich sollte dort eine<br />

Zweigstelle des nun ebenfalls geschlossenen<br />

Café Ritter eröffnen<br />

– dazu kam es jedoch nie.<br />

Billa-Corso-Umbau<br />

Bei Billa Corso im Steirerhof am<br />

Die Mode-Boutique Gabbiani ist in<br />

die Innenstadt zurückgekehrt. KK<br />

völlig anderes als in Eggenberg,<br />

auch wurde eine eigene Firma<br />

gegründet. „Das Ganze funktioniert<br />

auf Selbstbedienungsbasis,<br />

ready to drink, mit Liegestühlen,<br />

cooler Hintergrundmusik<br />

und Urlaubsfeeling“, beschreibt<br />

Nina Oswald. Stärken kann man<br />

sich am Foodtruck „Die Wöd“,<br />

den viele vom Center West kennen.<br />

Einmal pro Woche gibt’s einen<br />

Grillabend. Geöffnet ist bei<br />

Schönwetter täglich. VENA<br />

Am Freitag hat an der Copacabana „das Strandhaus“ eröffnet. Urlaubsfeeling und<br />

entspannte Atmosphäre wird dort von den Eggenberg-Betreibern geboten. KK


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 15<br />

bald neuer Billa Corso<br />

Jakominiplatz ist man auf Umbau<br />

eingestellt. Am Donnerstag,<br />

20. <strong>Juni</strong>, wird der gefragte Innenstadt-Supermarkt<br />

geschlossen,<br />

und für Ende August ist dann die<br />

Neueröffnung vorgesehen. Nach<br />

Angaben aus Mitarbeiterkreisen<br />

ist der Umbau deshalb notwendig,<br />

weil schon eine Reihe von<br />

technischen Einrichtungen wie<br />

die Frischfleisch-Theke erneuert<br />

werden muss. Es soll sich um<br />

einen Totalumbau handeln, und<br />

Billa Corso wird dann völlig neu<br />

präsentiert.<br />

Neues Fitnessstudio<br />

Im Herbst eröffnet im Citypark<br />

ein neues Speedfit-Studio – das<br />

größte in ganz Österreich. 15<br />

Standorte der Fitnessstudiokette<br />

gibt es bereits, es handelt sich<br />

aber um den ersten Standort in<br />

Graz. Man setzt auf moderne<br />

Geräte und Extras wie Massageliegen<br />

und Kaffee- und Getränkebar.<br />

Geschäfts<br />

Börse<br />

www.grazer.at<br />

Der Billa Corso am Grazer Jakominiplatz, beliebter Innenstadt-Supermarkt<br />

vor allem für ältere Bewohner, wird bis Ende August völlig erneuert.<br />

KK<br />

Avantgarde ist das Motto bei Intercoiffeur<br />

Mayer. INTERCOIFFEUR MAYER/TIBOR GOLOB<br />

Avantgarde-<br />

Haarmode<br />

■ Im Rahmen eines Fotoshootings<br />

präsentierte Andreas<br />

Mayer, Intercoiffeur Mayer, sein<br />

Frisurenmotto <strong>2024</strong>: Avantgarde.<br />

Starfotograf Tibor Golob setzte<br />

gemeinsam mit Designer David<br />

Hojnik die Trends in Szene. „Unser<br />

Team legte sich beim Shooting<br />

besonders ins Zeug und zauberte<br />

außergewöhnliche Looks – von<br />

jung und frech bis hin zu klassisch<br />

und elegant. Uns ist wichtig, dass<br />

alle unsere Stylings sowohl alltagstauglich<br />

sind als auch perfekt<br />

zum Typ passen“, so Mayer.


16 graz<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

S E R V I C E<br />

Leser<br />

Briefe<br />

redaktion@grazer.at<br />

Graz: Bauerbe nichts wert<br />

Der einst beliebte und jetzt für den<br />

„Lendwirbel“ kurzzeitig genutzte<br />

Gasthof Gehringer, Josefigasse 47,<br />

im Kern ein alter Gülthof aus dem<br />

17. Jahrhundert (!), wird also bald<br />

abgerissen. Das zeigt deutlich, dass<br />

hier wieder einmal sowohl Denkmal-<br />

als auch Altstadt-Schutz total<br />

versagt haben. Die Stadtplanung<br />

hat auch in einem Bebauungsplan<br />

dann einfach eine „Baulücke“ konstruiert,<br />

damit war das Schicksal<br />

des Hauses besiegelt. Es gäbe vielleicht<br />

noch eine Chance: dass der<br />

geplante Neubau das Erfordernis<br />

des Grünflächenfaktors nicht erfüllt;<br />

hier müssten nämlich 60 % des<br />

Grundstücks unversiegelt bleiben!<br />

Aber vermutlich wurde der Bauantrag<br />

vor dem 6. Juli 2023 (Tag der<br />

Verordnung) gestellt, dann braucht<br />

diese also nicht berücksichtigt werden.<br />

Die Erhaltung des Bauerbes ist in<br />

Graz leider schon lange kein Thema<br />

mehr. Andere Städte sanieren ihre<br />

historischen Altbauten und führen<br />

sie einer sinnvollen Nutzung zu. Bei<br />

uns? Die Landesregierung plant sogar<br />

eine weitere Verschlechterung<br />

des Altstadtgesetzes – wird die Stadt<br />

Graz wieder in die Knie gehen? Und<br />

die Bundesregierung hat das schwache<br />

Denkmalschutzgesetz ohnehin<br />

bereits weiter verschlechtert: Erhaltung<br />

ist nur mehr Pflicht, wenn sie<br />

wirtschaftlich zumutbar ist. Man<br />

erinnere sich an die potenten Käufer<br />

von Girardihaus und Ruine Gösting,<br />

die dann die Sanierung und<br />

Erhaltung auf die öffentliche Hand<br />

abwälzen konnten.<br />

Peter Laukhardt,<br />

SOKO Altstadt, Graz<br />

Neues Mülltrenn-System<br />

Zum Bericht „Stadt Graz testet neues<br />

Mülltrenn-System“: Ist es wirklich<br />

wahr, dass die Verantwortlichen der<br />

Stadt Graz sich nun zu einem modifizierten<br />

Müllsystem hin bewegen<br />

wollen? Schon im April und Mai<br />

2021 habe ich mehrmals auf die<br />

Problematik hingewiesen, dass diese<br />

Art der Abfallbehälter schlichtweg<br />

ungeeignet ist. Auch für die Transporteure<br />

war das Einsammeln der<br />

am Boden liegenden Abfallreste<br />

ein zeitraubender und zusätzlicher<br />

Arbeitsvorgang. Bedauernswert ist,<br />

dass ein konstruktiver Hinweis aus<br />

der Bevölkerung drei Jahre lang<br />

einfach negiert und auch nicht hinterfragt<br />

wird. Ein solches Verhalten<br />

enttäuscht aufmerksame Bürger<br />

und trägt natürlich auch zur Politikverdrossenheit<br />

bei.<br />

Hinweisen möchte ich noch auf die<br />

laufend überfüllten Behälter wie in<br />

der Martinhofstraße beim Stadtgartenamt<br />

Magistrat MA 10/5. Diese<br />

wie auch viele andere Behälter sind<br />

immer wieder überfüllt, ein kürzerer<br />

Entleerungs-Rhythmus wäre angebracht,<br />

um das Stadt- bzw. Landschaftsbild<br />

attraktiver zu halten. Ich<br />

würde mir wünschen, dass nicht nur<br />

Hinweise der Bevölkerung ernstgenommen<br />

werden, sondern auch mit<br />

offenen Augen unser Grund und Boden<br />

besser beobachtet wird.<br />

Harald Janisch, Graz<br />

* * *<br />

Wo Präventionsarbeiter?<br />

Zum Bericht „Jugend muss härter<br />

bestraft werden“: Diese Aussage von<br />

Landeshauptmann Christopher<br />

Drexler klingt nicht sympathisch,<br />

mehr nach Anbiederung an rechts.<br />

Härtere Strafen, schön und gut. Aber<br />

für mehr Präventionsarbeit fehlen<br />

mehr Präventionsarbeiter. Wo sind<br />

die? Geschlossene Jugendwohnungen?<br />

Extrem personalintensiv. Mehr<br />

Härte nach Gewalttaten, bin ich dabei.<br />

Konkrete Pläne aber fehlen.<br />

Johann Silberer, Graz<br />

Jetzt App downloaden!<br />

Vergangene Woche<br />

im täglichen E-Paper<br />

Graz ist anders<br />

■ Ein unguter Fall von Spannerei<br />

wurde diese Woche bekannt. Ein<br />

23-Jähriger hat eine Studentin der<br />

FH Campus 02 auf der Toilette mit<br />

dem Smartphone gefilmt. Er wurde<br />

verhaftet und hat gestanden.<br />

Die FH war aber schockiert.<br />

Mobilitätsdialog 2040<br />

■ Während im Bund bei der EU-<br />

Wahl <strong>2024</strong> die FPÖ vor der ÖVP<br />

und der SPÖ gelandet ist, hat Graz<br />

wieder einmal völlig anders gewählt.<br />

SPÖ vor Grünen und ÖVP<br />

votierte die Murmetropole. Die<br />

regierende KPÖ erreichte bei dieser<br />

Wahl nur Platz sechs.<br />

Spanner auf FH<br />

■ Graz hat sich diese Woche seiner<br />

Mobilität im Jahr 2040 gewidmet<br />

und beim Mobilitätsdialog<br />

eine Vision gezeichnet. Herausgekommen<br />

sind flächendeckende<br />

Parkzonen, Superblocks, weniger<br />

Auto- und mehr Radverkehr.<br />

GETTY (2), ACHTZIGZEHN<br />

Das Gasthaus<br />

Gehringer im<br />

Bezirk Lend.<br />

Kann das Haus<br />

wirklich keiner<br />

retten?<br />

KK


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 17<br />

Liste der Menschlichkeit<br />

Kinderparadies Sekirn am Wörthersee<br />

ist der Ferienhit Nr. 1. KINDERFREUNDE<br />

Die Ferienpaten<br />

auf Rekordkurs<br />

■ Mit Riesenschritten sind die<br />

großen Schulferien <strong>2024</strong> im Anmarsch.<br />

Nur wenige Wochen<br />

trennen uns noch vom letzten<br />

Schultag. Wir schicken wieder<br />

Mädchen und Buben aus finanziell<br />

benachteiligten Familien<br />

auf Gratisferien bei unseren<br />

Partnerorganisationen: Kinderfreunde<br />

Steiermark, Kinderland<br />

und Evangelische Jugend. Die<br />

Patenkinder machen Ferien in<br />

Sekirn am Wörthersee, in Marina<br />

Julia an der Oberen Adria, auf<br />

der Salzburger Burg Finstergrün<br />

oder im Romantik-Camp Turnersee<br />

in Kärnten. Die Vorfreude ist<br />

schon riesig. VOJO<br />

<br />

■ Ferienpatenschaften (eine<br />

Patenschaft 75 Euro)<br />

■ Ferienpaten der Woche:<br />

Wolfgang Hawelka; Johann<br />

Wimmer (2 Patenschaften);<br />

Desiree-Daniela Karpju (2);<br />

Hubert Gruber (2); Simone<br />

Fussi; Christof Faist (4 Patenschaften);<br />

Eva Maria Strobl (2);<br />

Sigrid Binder; Aaron Sallegger<br />

(2); Birgit Schmidbauer (2);<br />

Silvia Köstner; Josef Ternek (3<br />

Patenschaften); Eva Frohmann<br />

(2); Barbara Zenz (2);<br />

Gerhard Lackner; Reinhard<br />

Orgel; Eleonore Doncsecz;<br />

Leopold Madelmayr; Annemarie<br />

Zwanzgleitner (2); Alfred<br />

Fröhlich (2); Monika Freiszmuth<br />

(2); Waltraud Springer<br />

(2); Verena Koren (2 Plätze)<br />

■ Einzahlungen: Raiffeisenlandesbank<br />

Steiermark, IBAN:<br />

AT71 3800 0000 00028266.<br />

Verwendungszweck: Ferienpatenaktion<br />

<strong>2024</strong>. DANKE im<br />

Namen der Patenkinder!


szene<br />

graz<br />

18 www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

18<br />

Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Das Handwerk ist die Seele<br />

der Drinks!“<br />

Der neue Vina-Barchef, Sascha<br />

Ehmann, ist überzeugt davon, dass es sich<br />

auszahlt, Zutaten selbst herzustellen. LIHOTZKY<br />

„der Grazer“ lädt im Sommer<br />

zum Chillen ins Viertel 4<br />

www.grazer.at<br />

TOP. „der Grazer“ ist ab sofort Partner in der Sommerlounge Viertel 4 – für den<br />

morgigen Österreich-EM-Auftakt verlosen wir dort ein Fan-Feier-Package.<br />

Nach gefühlten Wochen<br />

des Regens beginnt<br />

nächsten Donnerstag<br />

offiziell der Sommer – und die<br />

Chancen stehen gut, dass sich<br />

das Wetter auch endlich dementsprechend<br />

verhält. Im Joanneumsviertel<br />

wird dann jedenfalls<br />

noch einmal voll durchgestartet<br />

– schließlich steht heuer auch<br />

das 10-Jahr-Jubiläum an! Und<br />

„der Grazer“ ist jetzt Partner in<br />

der Sommerlounge Viertel 4.<br />

„Die Leute haben an der Kombination<br />

von entspanntem Ambiente,<br />

coolen DJ-Beats und den<br />

einzigartigen Drink-Kreationen<br />

aus der Feder unseres Cocktail-<br />

Staatsmeisters Dominik Wolf<br />

Gefallen gefunden“, freut sich<br />

Veranstalter Christian Wolf auf<br />

die Jubiläumssaison.<br />

„Es warten wieder spannende<br />

neue Cocktails und Signature<br />

Drinks, die den einen oder anderen<br />

sicher ein ganz besonderes<br />

Geschmackserlebnis erfahren<br />

lassen“, macht der Barkeeper-<br />

Doppelstaats- und -Europameister<br />

Dominik Wolf Gusto. Der<br />

Cocktail des Jahres nennt sich<br />

Batanga und besteht aus Olmeca<br />

Altos Tequila, Limette und Cola.<br />

Darüber hinaus gibt’s zehn Anniversary<br />

Sparkling Cocktails.<br />

Das bewährte Lifestyle-Konzept<br />

von Drinks und Beats in stylischem<br />

Ambiente wird dieses Jahr<br />

um einen fixen Live-Musik-Donnerstag<br />

erweitert, darüber hinaus<br />

sind weitere Events und Specials<br />

wie Business-Afterworks und<br />

Malfy-Aperitivo-Abende geplant.<br />

Gewinnspiel<br />

Auch Fußballfans müssen auf<br />

nichts verzichten: Alle Spiele<br />

werden live übertragen. Bei Ankick<br />

um 15 Uhr wird auch schon<br />

früher aufgesperrt und auch<br />

sonntags ist geöffnet.<br />

Zum morgigen EM-Auftakt Österreichs<br />

verlosen wir ein Package<br />

für sechs Personen inklusive<br />

Liegestühlen, sechs Gösser Biostoff<br />

und Snacks.<br />

Für „Grazer“-Clubmitglieder<br />

gibt’s einen Cocktail, Aperitivo<br />

oder Spritzer nach Wahl um ein<br />

Viertel billiger.<br />

Neuer Barchef im<br />

Szenelokal Vina<br />

präsentiert<br />

Dominik Wolf serviert coole Drinks in der Sommerlounge Viertel 4. JACK COLEMAN (3)<br />

■ Robert Nguyen vom Vietnam-<br />

Restaurant Vina hat sich jetzt einen<br />

der besten Barkeeper der Stadt geholt:<br />

Sascha Ehmann, zuletzt in der<br />

legendären „Ernst Fuchs Bar“ tätig<br />

und einer der Shootingstars der Grazer<br />

Barszene, sorgt für ein innovatives<br />

Konzept mit Fokus auf asiatisch<br />

inspirierte Drinks. Sirupe, Pürees,<br />

Dekorationen sowie infusierte Spirituosen<br />

werden selbst zubereitet. Es<br />

gibt sechs Signature Drinks.<br />

Barchef Sascha Ehmann (l.) und Szenegastronom<br />

Robert Nguyen LIHOTZKY


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

szene graz 19<br />

GASSER, LUEF<br />

Maria Pein<br />

GEBURTSTAGSKINDER<br />

Die Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer<br />

feiert am<br />

DER WOCHE<br />

Donnerstag ihren 56. Geburtstag.<br />

Happy Birthday!<br />

Michael Gauster<br />

Der Haubenkoch bekommt am<br />

Samstag zum 33. Geburtstag hoffentlich<br />

ein tolles Menü serviert.<br />

Durch Graz fährt jetzt<br />

der DanceDuckTruck<br />

COOL. Das Tanzverhalten der Grazer hat sich in den letzten Jahren verändert. Olivia Strohecker tourt<br />

deshalb jetzt als Celeb Dance Mentor durch die Stadt. Und Architekt Guido Strohecker macht Musik dazu.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Immer mehr Menschen finden<br />

heutzutage nicht mehr<br />

die Zeit, regelmäßig in eine<br />

Tanzschule zu gehen. Trotzdem<br />

sind Walzer, Discofox, Salsa und<br />

Co noch Skills, die sie bei vielen<br />

Veranstaltungen brauchen können<br />

und auch beherrschen wollen.<br />

Einzelstunden vor großen<br />

Events oder auch privaten Feiern<br />

wie Hochzeiten werden deshalb<br />

immer beliebter.<br />

Darauf hat Tanzlehrerin Olivia<br />

Strohecker reagiert und das Olivia<br />

Celeb Dance Mentoring gegründet.<br />

Um dem Bedürfnis nach<br />

Flexibilität der künftigen Tänzer<br />

nachzukommen, gibt es für das<br />

Mentoring keinen bestimmten<br />

Ort, sondern den Celeb.Dance.<br />

Duck.Truck: eine Oldtimer-Ente<br />

mit Ladefläche, die zur mobilen<br />

„Disco“ umgebaut wurde. Darin<br />

befindet sich eine Soundanlage,<br />

die überall für Stimmung sorgt.<br />

Zusammen mit Tanzpartner Panos<br />

Roumeliotis kommt Stroh-<br />

ecker damit dorthin, wo die<br />

Kunden sie haben möchten, und<br />

dann wird vor Ort getanzt.<br />

Welchen Tanz man lernen<br />

möchte, ob Anfänger oder Fortgeschrittener,<br />

alleine oder in der<br />

Gruppe, wird individuell vereinbart.<br />

„Jeder darf in seinem<br />

eigenen Tempo lernen. Das ist<br />

mir besonders wichtig, immerhin<br />

steht Wohlbefinden an erster<br />

Stelle. Mit meiner Expertise, Humor<br />

und ansteckender Begeisterung<br />

schaffen wir eine Atmosphäre,<br />

die ermutigt, tänzerische<br />

Fähigkeiten zu entwickeln“, so<br />

Strohecker, die nicht nur staatlich<br />

geprüfte Tanzlehrerin, sondern<br />

auch klinische und Gesundheitspsychologin<br />

sowie Marte-Meo-<br />

Therapeutin ist und auch diese<br />

Kenntnisse einbringen möchte.<br />

Architekt als Musiker<br />

Einmal pro Monat wird ein eigener<br />

Track zum Tanzen produziert<br />

– und zwar von Architekt Guido<br />

Strohecker. Der erste nennt sich<br />

O.Pa Dance und ist besonders für<br />

Discofox entwickelt. Panos Roumeliotis, Andreas Raab, Olivia und Guido Strohecker (v.l.) KANIZAJ (2)<br />

3-Hauben-Koch Didi Dorner eröffnete einen Würstelstand<br />

Hier geht’s zum<br />

Geschmackstest<br />

Didi Dorner serviert jetzt Würstel im ehemaligen Pastificio am Jakominiplatz.KK (2)<br />

■ „Hunger & Durst“ nennt<br />

sich der neue Würstelstand von<br />

3-Hauben-Koch Didi Dorner<br />

am Jakominiplatz. Gestillt werden<br />

diese durch Krainer, Frankfurter,<br />

Bratwurst und Debreziner<br />

sowie Wein und Bier. Aber<br />

es wäre nicht Didi Dorner, wenn<br />

er daran nicht ganz besonders<br />

getüftelt hätte. „Ich brauch die<br />

Wurst nicht neu erfinden, aber<br />

an der Räucherzeit, dem Käseanteil,<br />

dem Schärfegrad und so<br />

weiter haben wir schon länger<br />

gearbeitet“, gibt der Hausherr<br />

zu. Hergestellt werden die Würstel<br />

nach seinem eigenen Rezept<br />

bei Prenner Fleisch in Wildon.<br />

Alle Würste werden gekocht serviert,<br />

auch das Bratwürstel. „Ich<br />

halte den Gestank nicht aus“, so<br />

Dorner. Außerdem sind auch<br />

die Krainer dünn wie Frankfurter<br />

und so „einfach angenehmer<br />

zu essen, auch für Kinder und<br />

ältere Leute“.


20 anzeige<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Den Schmerzen davonlaufen<br />

kybun & Joya - die gesunden Schweizer Schuhe<br />

Mit den Schweizer Luftkissen-<br />

Schuhen kann man den Schmerzen<br />

davonlaufen. Die Besonderheit<br />

von kybun Joya Schuhen ist<br />

die einzigartige weichelastische<br />

Sohle: Jeder Schritt versetzt Sie für<br />

Sekundenbruchteile in Schwerelosigkeit<br />

und schont dadurch Ihre<br />

Gelenke. Schon nach den ersten<br />

paar Schritten spüren Sie es: Noch<br />

nie haben Sie einen vergleichbaren<br />

Schuh getragen! Die kybun<br />

Joya Schuhe können den ganzen<br />

Tag getragen werden. Sie sind besonders<br />

geeignet für Menschen,<br />

die im Berufs- und Privatleben<br />

lange stehen. Die Luftkissen-Sohle<br />

verhindert schwere Beine, brennende<br />

Füße, Rückenschmerzen<br />

und Venenprobleme. kybun Joya<br />

empfiehlt sich besonders bei Fußproblemen,<br />

wie Hallux oder Fersensporn,<br />

da das weichelastische<br />

Material sich immer dynamisch<br />

an die Form der Fußsohle anpasst.<br />

Von Medizinern empfohlen<br />

„Diese Schuhe fördern das Gleichgewicht<br />

und aktivieren die Muskulatur<br />

von den Zehen bis in den<br />

Rücken: die kybun Joya Schuhe<br />

sind hilfreich in der Behandlung<br />

von Fersen- und Vorfußschmerzen<br />

und werden gerne zur unterstützenden<br />

Behandlung bei Achillessehnen-<br />

und Rückenschmerzen<br />

eingesetzt.“ Dr. med. Markus<br />

Müller, Facharzt für Orthopädie,<br />

Luzern<br />

Der Veloce Light Beige für Damen<br />

Vorteile und Wirkung<br />

+ Weichster Trage- und<br />

Gehkomfort<br />

+ Entlastung der Füsse<br />

ab dem ersten Schritt<br />

+ Ideal bei Hallux und<br />

Fersensporn<br />

+ Schont die Gelenke<br />

und entspannt die<br />

Rückenmuskulatur<br />

kybun & Joya Schuhe entlasten Ihre Füsse<br />

► Entlastet den Rücken ► Verwöhnt die Füsse ► Fördert gesundes Gehen<br />

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Grazbachgasse 27<br />

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ENDLICH<br />

SCHMERZFREI<br />

Aktiviert die Muskulatur<br />

Verbessert die Durchblutung<br />

Für schmerzfreies Gehen und Stehen<br />

Lernen Sie den Schweizer Luftkissen-Schuh<br />

kennen: www.kybun.swiss


22 szene<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

E V E N T S<br />

In bester<br />

Gesellschaft<br />

Von Verena Leitold<br />

✏ verena.leitold@grazer.at<br />

Meisterliche Diskussion<br />

■ Die Erfolge des SK Sturm wurden kürzlich einerseits<br />

bei der Premiere der Sky-Doku „Leuchtend<br />

Schwarz“, andererseits beim Top-Gespräch<br />

des WdF (Wirtschaftsforum der Führungskräfte)<br />

noch einmal gefeiert. Präsident Christian Jauk<br />

hielt dort einen Impulsvortrag und diskutierte<br />

mit Energie-Steiermark-Vorstand Christian Purrer,<br />

Grawe-General Klaus Scheitegel, Holding-<br />

Vorstand Wolfgang Malik und Raiffeisen-General<br />

Martin Schaller über den Wirtschaftsfaktor Sport.<br />

Im Anschluss luden WdF-Vorsitzender Christian<br />

Kehrer und IV-Geschäftsführer Gernot Pagger<br />

noch zu Würstl und Bier.<br />

Martin Schaller, Klaus Scheitegel, Christian Kehrer, Gernot<br />

Pagger, Christian Purrer, Christian Jauk, Wolfgang MalikWDF<br />

Die Künstler der Sommervernissage<br />

in der Bakerhouse Gallery<br />

Sabrina Deutsch, Herbert Traumüller<br />

und Andrea Ruschka (v. l.)<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Michael Leeb, Kurt und Andrea Hohensinner, Tom<br />

Lohner, Melanie Leeb und Markus Huber (v. l.) SCHÖNBAUER (3)<br />

Sommerliches Fest der Kunst<br />

■ Tom Lohner, Marion Rauter, Tamara Kolb, Lewis<br />

Blake, Josef Florian Krichbaum und Co eröffneten<br />

den Kunst-Sommer mit der „Fête de l’Art“ in der Bakerhouse<br />

Gallery. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der<br />

Wein „Freiheit“ vom Landgut Schöne Erde präsentiert,<br />

dessen Etikett Lohner kürzlich gestaltete. Haubenkoch<br />

Daniel Marg versorgte die Gäste kulinarisch, Austro-<br />

Popper Gernot Pachernigg musikalisch. Unter den<br />

Gästen sah man etwa auch Stadtrat Kurt Hohensinner,<br />

Gemeinderat Markus Huber, Designer Herbert<br />

Traumüller, Parfum-Lady Hannelore Hölbling, Erlebnisregion-Graz-Geschäftsführerin<br />

Susanne Haubenhofer<br />

oder Foto-Innungsmeister Thomas Fischer.<br />

IWA feierte 30-Jahr-Jubiläum<br />

Manfred und Christa Leber feierten<br />

das Jubiläum des Malerbetriebs. KK<br />

Farbenfrohes<br />

Jubiläumsfest<br />

■ Mit einem großen Sommerfest<br />

direkt im Betrieb feierte Malermeister<br />

Manfred Leber jetzt<br />

das 25-Jahr-Jubiläum. Rund<br />

200 Gäste waren zum Feiern<br />

gekommen – neben Freunden<br />

und Kunden natürlich auch seine<br />

Frau Christa, die fast zur gleichen<br />

Zeit der Firmengründung<br />

das legendäre Café Chaplin am<br />

Lendplatz aufsperrte. Anekdoten<br />

gab es da von beiden natürlich<br />

genug zu erzählen.<br />

■ Mit einer Tea Party im eleganten Engelsalon des<br />

Weitzer-Hotels feierte die IWA of Graz ihr 30-jähriges<br />

Bestehen. Die „International Women’s Association<br />

of Graz“ wurde 1994 von Chrysler-Damen<br />

gegründet, um englischsprechende Frauen zusammenzubringen,<br />

was es damals so in Graz nicht<br />

gab. Inzwischen gibt es rund um Präsidentin Caitlin<br />

Ahern und Vize Sara Crockett (beide aus den<br />

USA) Mitglieder aus 22 Nationen. Wichtig ist der<br />

karitative Gedanke: Aktuell wird für die Beratungsstelle<br />

TARA für von Gewalt betroffene Frauen und<br />

Kinder gesammelt. Neue Mitglieder sind jederzeit<br />

willkommen.<br />

Betriebsausflug: Auch das Team des „Grazer“ feierte<br />

mit Andreas Gabalier am Strand von Lignano.<br />

KK<br />

Sara Crockett, Fiona Coll, Christine Chadwick, Bettina<br />

Dorn und Caitlin Ahern (v.l.) feierten IWA-Jubiläum.<br />

Gabalier eroberte Lignano<br />

■ Normalerweise füllt er Stadien und Arenen, am<br />

Freitag lud Volks-Rock-’n’-Roller Andreas Gabalier<br />

zur Beachparty an den Strand von Lignano, wo er<br />

schon als Kind einige unvergessliche Urlaube verbrachte.<br />

Dirndl und Lederhosen wurden von den<br />

eigens angereisten Fans um Bikinis und Badeanzüge<br />

erweitert – hin und wieder sah man auch Hybrid-<br />

Varianten. Gefeiert wurde jedensfalls unabhängig<br />

vom Outfit. Im Anschluss an dieses erste Konzert<br />

am Spiaggia Bella Italia, wo übrigens auch die legendären<br />

Jova-Beachpartys von Italo-Superstar Jovanotti<br />

gefeiert werden, wurde noch mit den Fans<br />

das EM-Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland<br />

angeschaut.<br />

KK


24<br />

eco<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Sabrina Naseradsky<br />

24 sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Eine Lehre in den steirischen Gewerbe-<br />

und Handwerksunternehmen<br />

ist auf jeden Fall ein Gewinn!<br />

Hermann Talowski, WKO-Spartenobmann Gewerbe<br />

und Handwerk WKO/Loske<br />

Die Finanzbildung im Fokus<br />

Finanzexperte<br />

Anton Maresch<br />

(kl. Bild) weiß,<br />

wie wichtig Finanzbildung<br />

bei<br />

jungen Menschen<br />

heutzutage ist.<br />

Vor allem den<br />

Umgang mit<br />

Bargeld müssen<br />

sie lernen. GETTY, KK<br />

BILDUNG. Laut einer neuen Umfrage wünschen sich 83 Prozent der Jugendlichen Finanzbildung als<br />

Schulfach. Warum gerade dieses Thema so wichtig ist, erklärt Finanzexperte Anton Maresch.<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Immer mehr Jugendliche geraten<br />

in die Schuldenfalle. Um<br />

das zu vermeiden, wird an<br />

immer mehr Schulen in Graz auf<br />

Finanzbildung gesetzt. Wie das<br />

funktioniert, erklärt Anton Maresch,<br />

Geschäftsführer Feel Finance<br />

und Leiter der Initiative Finanzbildung<br />

der WKO Steiermark: „Wir<br />

sind in einem guten Austausch mit<br />

den Pädagogischen Hochschulen<br />

und wollen im kommenden Jahr<br />

im Rahmen von Fortbildungen<br />

den Wirtschaftspädagogen das<br />

Thema Finanzbildung näherbringen,<br />

damit sie es an ihre Schüler<br />

weitergeben können. Weitere<br />

Maßnahmen sind zudem auch<br />

bereits in Planung.“<br />

Ansatz<br />

Die Experten der WKO gehen<br />

auch direkt in die Schulen und<br />

TopJobs<br />

■ Abteilungsleitung-Stellvertreter (m/w/d)<br />

- Kastner & Öhler sucht für seine Filiale im Grazer Murpark einen<br />

Abteilungsleiter-Stellvertreter. Das Bruttomonatsgehalt beträgt<br />

2229 Euro (Basis Vollzeit, 38,5 h/Woche).<br />

■ Psychologen (m/w/d)<br />

- Das Land Steiermark sucht einen Psychologen als Amtssachverständigen<br />

im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe und des BHG.<br />

Gehalt: 4707,50 bis 4989,20 Euro brutto/Monat (Basis Vollzeit).<br />

In Kooperation mit<br />

www.<br />

halten Vorträge zum Thema Finanzen.<br />

„Besonders bei den Mädchen<br />

merken wir, wie wichtig es<br />

ist, auf Themen wie Pensionssplitting<br />

hinzuweisen. Wichtig ist es<br />

uns, bei allen Schülern erste Impulse<br />

zu setzen“, so der Experte.<br />

„In unseren Vorträgen sind Haushaltsrechnung<br />

und Schuldenfallen<br />

ebenfalls wichtige Themen“,<br />

erklärt Maresch. Auch wird bei<br />

den Vorträgen vor Konsumkrediten<br />

gewarnt, da diese oftmals<br />

in die Schuldenfalle führen. Unter<br />

Jugendlichen hat sich in den<br />

letzten Jahren ein regelrechter<br />

Trend zu Klarna-Schulden entwickelt.<br />

„Wir versuchen den jungen<br />

Menschen aufzuzeigen, was man<br />

vermeiden sollte. So sollten sie<br />

Kontoüberziehungsrahmen vermeiden<br />

und auch Anschaffungen<br />

oder Onlinebestellungen sofort<br />

zahlen und nicht auf Raten oder<br />

Kredit“, so der Finanzexperte.<br />

Einbindung<br />

Wichtig ist es Maresch, zu betonen,<br />

dass man dieses Thema<br />

auch selbst ernst nehmen muss<br />

und sich damit auseinandersetzen<br />

sollte. Die Jugendlichen verlieren<br />

immer mehr das Gespür<br />

für den Unterschied zwischen<br />

Bargeld und digitalem Geld.<br />

Hier können Bücher, aber auch<br />

Youtube- Videos helfen, wieder<br />

ein Gespür für die eigenen Finanzen<br />

zu entwickeln. „Ich bin<br />

zudem ein großer Fan von Haushaltshilfe.<br />

Kinder lernen so den<br />

Wert von Bargeld kennen. Und<br />

sie merken, dass Leistung sich<br />

lohnt“, weiß Maresch.


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz eco 25<br />

➜<br />

TEURER<br />

GETTY (2)<br />

Uhren und Schmuck +10,6 %<br />

Gar nicht schmückend: Die Preise für<br />

Uhren und Schmuck sind im Vergleich<br />

zum Vorjahr um 10,6 Prozent höher.<br />

Speiseöl –4 %<br />

Gut für die Köche: Speiseöl ist im Vergleich<br />

zum Vorjahr um vier Prozent<br />

günstiger geworden.<br />

BILLIGER<br />

➜<br />

W I R T S C H A F T<br />

EcoNews<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Neue Leitung beim<br />

ACstyria<br />

■ Eine Rückkehr in der Geschäftsführung<br />

erlebt der ACstyria<br />

Mobilitätscluster. Mit 1. Juli<br />

kehrt Mobilitätsexpertin Christa<br />

Zengerer als Geschäftsführerin<br />

zum ACstyria zurück. Bereits<br />

von November 2018 bis Dezember<br />

2022 hatte Zengerer die Leitung<br />

des Clusters inne.<br />

Barbara Eibinger-Miedl (l.) und<br />

Christa Zengerer LAND STEIERMARK/BINDER<br />

Hannes Zwanzger und Monika<br />

Cisar-Leibetseder<br />

VOLKSBANK<br />

Nachhaltig und<br />

regional<br />

■ Völlig neu interpretieren<br />

möchte die Volksbank Steiermark<br />

den genossenschaftlichen<br />

Fördergedanken. Das Bankhaus<br />

setzt dabei ausschließlich<br />

auf lokale Ressourcen, um eine<br />

nachhaltige regionale finanzielle<br />

Kreislaufwirtschaft zu gewährleisten.<br />

„Die finanzielle<br />

Gesundheit unserer Kunden<br />

und Mitarbeiter ist der Zweck<br />

unserer Existenz, nicht die Gewinnmaximierung“,<br />

so lautet<br />

der Grundsatz der Volksbank.<br />

Constantinus<br />

Award<br />

■ Zur großen Leistungsschau<br />

luden die Fachgruppe UBIT<br />

Steiermark und der Fachverband<br />

UBIT heuer beim Constantinus<br />

Award. Insgesamt<br />

wurden die Gewinner in acht<br />

Kategorien ausgezeichnet. „Wir<br />

wollen die Spitzenleistungen<br />

der Berater gebührend würdigen“,<br />

so Dominic Neumann,<br />

Fachgruppenobmann UBIT<br />

Steiermark. „Unsere Berater<br />

sind Treiber für Wachstum und<br />

Innovation“, weiß Alfred Harl,<br />

Fachverbandsobmann UBIT.<br />

Alfred Harl (l.) und Dominic<br />

Neumann bei der Verleihung<br />

KK<br />

A. Dettelbacher, A. Kurz, B. Eibinger-Miedl,<br />

T. Mrak (v. l.). LUNHGHAMMER<br />

Rundes Jubiläum<br />

des ZWT<br />

■ Vor zehn Jahren wurde das<br />

Zentrum für Wissens- und Technologietransfer<br />

mit der Vision<br />

einer „Medical Science City<br />

Graz“ eröffnet. „Bereits eine<br />

Dekade lang wächst und entwickelt<br />

sich das ZWT mit den<br />

hier ansässigen Unternehmen,<br />

Start-ups und Spin-offs. Die<br />

Erfolge der Unternehmen sind<br />

gleichzeitig der Erfolg des ZWT“,<br />

freuen sich die beiden ZWT-<br />

Geschäftsführer Anke Dettelbacher<br />

und Thomas Mrak.


26<br />

viva<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

26<br />

Anstatt den Personalmangel und<br />

die schlechten Rahmenbedingungen<br />

anzugehen, wird schöngeredet<br />

und beschwichtigt.“<br />

Claudia Klimt-Weithaler zum Pflegenotstand KPÖ STMK<br />

Ab Montag gibt’s viele Kultfilme<br />

auf der Murinsel zu sehen. SCHIFFER<br />

Filmklassiker<br />

auf der Murinsel<br />

■ Am morgigen Montag, 17.<br />

<strong>Juni</strong>, startet das Sommerkino<br />

wieder auf der Murinsel. Dieses<br />

Angebot findet jeden Montag bis<br />

zum 4. September statt und zeigt<br />

österreichische und internationale<br />

Filmklassiker von 1916 bis<br />

2004, die vom Rechbauerkino<br />

ausgewählt werden. Mit Pretty<br />

Pink wird der Start eingeleitet,<br />

auch andere Kultfilme wie Romeo<br />

& Julia und Casablanca sind<br />

im Programm enthalten. Im <strong>Juni</strong><br />

und Juli ist der Beginn um 21 Uhr<br />

angesetzt, im August und September<br />

fangen die Filme schon<br />

um 20 Uhr an. Bei schönem<br />

Wetter findet der Filme abend<br />

im Murinsel-Amphitheater statt,<br />

bei schlechtem im Murinsel-<br />

Café. Der Eintritt ist frei und es<br />

herrscht freie Sitzplatzwahl, außer<br />

bei Mamma Mia! – da wird<br />

eine Reservierung empfohlen.<br />

An ausgewählten Tagen gibt es<br />

außerdem Live-Musik.<br />

AUFBRUCH. Die Badesaison <strong>2024</strong> ist bisher durchwachsen, aber für Urlaub<br />

und Ferien kann schon vorgekauft werden. Die Trends <strong>2024</strong> im Überblick.<br />

Die Freibäder sind in Graz<br />

eigentlich seit Anfang Mai<br />

offen, das Wetter war aber<br />

bisher wenig einladend. Daher<br />

können wir nur auf die nächsten<br />

Wochen hoffen – da ist Besserung<br />

in Sicht. Für Innenstadt-Kauffrau<br />

Regina Horvath von Frauenheil<br />

ist das verhaltene Wetter<br />

kein Problem: „Meine Kundinnen<br />

kaufen schon auf Vorrat für<br />

Urlaub und Ferien, deswegen<br />

macht mir das derzeitige Wetter<br />

weniger.“<br />

Die Trends für den Beach-Look<br />

<strong>2024</strong> sind durchaus spannend.<br />

„Heuer bevorzugen die Damen<br />

sehr kräftige Farben mit floralen<br />

Mustern. Aber auch Pailletten<br />

und Gold- und Silber-Applikationen<br />

stehen heuer hoch im Kurs.<br />

Zusätzlich werden auch gerne<br />

Raffungen oder Quer-Drapierungen<br />

gekauft, die Sommermode ist<br />

heuer sehr vielfältig“, erklärt Horvath.<br />

Die Frage, ob Bikini oder<br />

Badeanzug, ist schnell beantwortet:<br />

„Ganz klar Bikini, denn die<br />

doch heißen Sommer laden dazu<br />

einfach ein. Ein Bikini ist luftiger<br />

und leichter umzuziehen und<br />

daher der klar bevorzugte Trend.<br />

Ein Tankini wäre zwar auch stark<br />

nachgefragt, aber da bremsen<br />

die Modefirmen heuer sehr stark<br />

und schicken nicht mehr viel<br />

nach, schade!“, betont Horvath.<br />

Und ein weiterer Trend zeichnet<br />

sich heuer ganz klar ab. „Frauen<br />

kaufen wieder gerne Accessoires.<br />

Vom Pareo bis zur schicken Badetasche<br />

ist heuer alles dabei.<br />

Frau zeigt wieder gerne, was chic<br />

ist, und setzt auf edlere Optik“,<br />

ergänzt Horvath. Der Sonnenhut<br />

ist bisher noch weniger nachgefragt,<br />

das kann auch am bisher<br />

durchwachsenen Wetter liegen.<br />

„Der trendet, wenn wieder mehr<br />

die Sonne scheint“, sagt Horvath<br />

abschließend.<br />

Knallige<br />

Farben,<br />

florale<br />

Muster<br />

und viele<br />

Accessoires.<br />

Frau fällt<br />

<strong>2024</strong> am<br />

Strand<br />

wieder<br />

auf und<br />

zeigt Chic.<br />

Männer<br />

sind etwas<br />

klassischer<br />

unterwegs.<br />

GETTY<br />

Bademode-Trends <strong>2024</strong><br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Männer mögen’s hip<br />

Auch Männer tragen im Sommer<br />

<strong>2024</strong> knallige Farben, in Form<br />

von Slips. Oder florale Hawaii-<br />

Shorts. Aber auch Retro-Prints<br />

und Streifen stehen hoch im<br />

Kurs. Nicht fehlen dürfen auffällige<br />

Badelatschen vom Klassiker<br />

Adilette bis hin zum auffälligen<br />

Nike-Design. Ein Revival erleben<br />

die einst geschmähten Bucket<br />

Hats, die <strong>2024</strong> wieder voll trenden.<br />

Und auch bei Männern sind<br />

Accessoires am Strand gefragt.<br />

Bei Badeschuhen für Männer gilt: Je<br />

auffälliger, desto cooler.<br />

HERSTELLER


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> 2014 www.grazer.at<br />

graz viva 27<br />

➜<br />

IN<br />

GETTY (2)<br />

Pool-Roboter<br />

Selber reinigen oder Pool-Boy war<br />

einmal. <strong>2024</strong> erledigen smarte Roboter<br />

diesen undankbaren Job.<br />

Energiefresser<br />

Auch beim eigenen Pool lässt sich<br />

Energie sparen. Statt normalen Pumpen<br />

helfen Inverter-Wärmepumpen.<br />

OUT<br />

➜<br />

16 Prozent weniger Spenden<br />

SCHWERWIEGEND. Das Rote Kreuz sucht dringend Blutspender. Gegenüber 2023 ist die Spendenbereitschaft<br />

in Graz bisher um rund 16 Prozent eingebrochen. Gerade jetzt braucht man jeden Tropfen.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Rund 50.000 Konserven<br />

werden jährlich in der Steiermark<br />

abgenommen, elf<br />

Prozent davon kommen aus Graz<br />

von den rund 180 Abnahmeaktionen<br />

(Steiermark: 1000 Aktionen).<br />

Aber die Bereitschaft zum<br />

Blutspenden sinkt, das merkt das<br />

Rote Kreuz heuer gravierend. „In<br />

Graz nehmen wir aktuell rund 16<br />

Prozent weniger Blut ab als im<br />

Jahresvergleich. Dieser Einbruch<br />

wiegt sehr schwer“, betont Valentin<br />

Krause, Pressesprecher<br />

des Steirischen Roten Kreuz.<br />

Und der Sommer startet erst.<br />

Schwache Saison<br />

Die warme Jahreszeit gilt aufgrund<br />

von Urlauben als schwache<br />

Zeit für Blutspenden, dem<br />

will das Rote Kreuz entgegenwirken<br />

und ruft gerade jetzt zum<br />

Spenden auf. „Wir haben einen<br />

fixen Blutspendetag im JUFA<br />

Hotel Graz und brauchen derzeit<br />

wirklich jede Spende dringend“,<br />

meint Krause. Auch an<br />

weiteren Orten wie der TU in der<br />

Stremayrgasse kann einmal im<br />

Monat gespendet werden, das<br />

nächste Mal am 20. <strong>Juni</strong>.<br />

Alle 90 Sekunden wird hierzulande<br />

übrigens eine Konserve<br />

benötigt. Auch im Sommer!<br />

Alle 90 Sekunden wird in Österreich eine Blutkonserve benötigt. Im Sommer<br />

sinkt die Blutspendemoral, auch in Graz und in der Steiermark. ROTES KREUZ/AMPLATZ<br />

Rätsel-Lösung vom 9. 6. <strong>2024</strong><br />

S K S H B S<br />

B A E R E N H O E H L E P<br />

N E P I L L I N F O<br />

K A U P E R Z G A S S E<br />

E T Z R A I N T E R N<br />

A N K U E N D E R D U<br />

N E I N G A R A N T I E<br />

E N E R G I E G I G A N T<br />

E C C L E A N A Z<br />

N E H M E N S E L E N E<br />

B R E I E S R A D N<br />

A R T K L A G E<br />

Lösung:<br />

M U R A R E N A<br />

E A O D E L N CSD-<br />

N G O M O PARADE<br />

D E M A G O G E Lösung:<br />

E L N I N O I L CSD-PARADE<br />

Sudoku-Lösung<br />

vom <strong>16.</strong> 6. <strong>2024</strong><br />

3 6 1 5 9 7 8 4 2<br />

5 2 9 4 8 1 7 3 6<br />

7 4 8 2 3 6 5 9 1<br />

6 5 2 3 1 4 9 7 8<br />

9 8 3 6 7 5 1 2 4<br />

4 1 7 8 2 9 3 6 5<br />

2 9 5 1 6 3 4 8 7<br />

8 7 4 9 5 2 6 1 3<br />

1 3 6 7 4 8 2 5 9


28 viva<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Mit seinem „Essbaren<br />

Tiergarten“<br />

bringt Josef Zotter<br />

den Besuchern<br />

heimische Nutztierrassen<br />

näher. Streichelzoo<br />

inklusive.<br />

RAUTENSTRAUCH<br />

Besonders tierische Ausflüge<br />

ERLEBNIS. Tierische Abenteuer warten auf die Ausflugsgäste in der Steiermark: Zahlreiche Tierparks<br />

bieten kleinen und großen Gästen die Möglichkeit, seltene, aber auch heimische Tiere live zu erleben.<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Jeder kennt sie, die berühmte<br />

Tierwelt Herberstein. Doch<br />

daneben gibt es noch andere<br />

Zoos und Tierparks mit heimischen,<br />

aber auch exotischen<br />

Tieren. Groß und Klein können<br />

so nicht nur die Natur in all ihren<br />

Facetten entdecken, sondern<br />

auch Waschbären füttern<br />

oder mit Lamas und Alpakas<br />

Spaziergänge unternehmen.<br />

Auch Meister Petz kann man in<br />

fast freier Wildbahn erleben.<br />

Exotisch<br />

In der bekannten und beliebten<br />

Tierwelt Herberstein können<br />

die Besucher Tiere von fünf<br />

Kontinenten hautnah beobachten.<br />

Exotische Raubkatzen<br />

wie Löwen, Geparden, Pumas<br />

und Luchse sind hier ebenso<br />

zu finden wie Wölfe und Kängurus.<br />

Aber auch durch den<br />

Tier-, Wild- & Spielpark Preding<br />

hüpfen Kängurus und grasen<br />

asiatische Yaks. Mit flauschigen<br />

Alpakas, Lamas und sogar<br />

Ziegen kann man zudem bei<br />

zahlreichen Anbietern Spaziergänge<br />

unternehmen. Und das<br />

sogar in direkter Nähe zu Graz.<br />

Die Schöcklblick Alpakas laden<br />

zum Spazieren ein. In Birkfeld<br />

kann man ganz in die Indianer-<br />

Pferde-Erlebniswelt North West<br />

Natives eintauchen und die Welt<br />

der Palouse-Indianer und ihrer<br />

Pferde näher kennenlernen. Die<br />

M’amin-Pferde werden auch<br />

Kriegspferde genannt, sind als<br />

besonders widerstandsfähig bekannt<br />

und spiegeln noch heute<br />

den Kampfgeist der Ureinwohner<br />

des amerikanischen Koninents<br />

wider. Beim Schaureiten<br />

wird dies besonders deutlich.<br />

Heimisch<br />

Doch nicht nur Exoten fühlen<br />

sich in den heimischen Tierparks<br />

wohl. Auch heimische Arten<br />

können bestaunt werden.<br />

So sind im Waldpark Hochreiter<br />

Füchse, Rotwild, Ziegen, Esel,<br />

Hasen und Schweine zu finden.<br />

Im Essbaren Tiergarten von Josef<br />

Zotter kann man alte heimische<br />

Nutztierrassen wie Schwarze<br />

Puten, Sulmtaler Hühner,<br />

Angus-Rinder, verschiedene<br />

Schaf- und Schweinerassen und<br />

Ziegen bestaunen.<br />

Bärig wird es im Bärenhof<br />

Berghausen. Hier haben neun<br />

flauschige Meister Petz, die es<br />

im Leben nicht immer leicht<br />

hatten, ein neues Zuhause gefunden.<br />

Zu den Mitbewohnern<br />

der Bären zählen hier an der<br />

südsteirischen Weinstraße Bisons,<br />

Ponys, Kamerunschafe,<br />

Hängebauchschweine, Pfaue,<br />

Hühner, Puten und kleine Streicheltiere.<br />

In den meisten Tierparks kann<br />

man zudem die Tiere selbst füttern.<br />

Ein wahres Erlebnis vor allem<br />

für die kleinen Besucher.<br />

In der Tierwelt Herberstein kann man neben zahlreichen anderen Exoten<br />

auch einen Roten Panda besuchen.<br />

HARRY SCHIFFER


ANZEIGE


30 viva<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Ein besonderes Wüstenerlebnis<br />

AUSZEIT. Eine Wüstenreise der anderen Art bietet der Grazer Christoph Schreiner gemeinsam mit Ben<br />

McGuire an. In der ägyptischen Wüste Sinai wartet ein außergewöhnliches, nomadisches Abenteuer.<br />

Von S. Naseradsky & T. Schweighofer<br />

redaktion@grazer.at<br />

Von 5. bis 17. November<br />

kann man in einer geführten<br />

Abenteuerreise den<br />

weisesten aller Lehrer erleben:<br />

die Wüste. Hier bietet sich den<br />

Teilnehmern die Möglichkeit, sich<br />

wieder mit der Natur und der eigenen<br />

Urkraft zu verbinden.<br />

Die Reise<br />

Christoph Schreiner hat sich<br />

nach seiner langen Karriere als<br />

Sportler, unter anderem war er<br />

Kapitän des American-Football-<br />

Teams der Graz Giants, einer neuen<br />

Mission gewidmet: andere zu<br />

coachen, damit sie ihre Spitzenleistungen<br />

leben können. Gemeinsam<br />

mit dem Anwalt und<br />

Unternehmer Ben McGuire bietet<br />

er nun eine von Beduinen begleitete<br />

Reise in die Wüste Ägyptens<br />

an, bei der man mittels Workshops<br />

vor Ort sein eigenes Higher<br />

Self finden kann. Über das Ziel der<br />

Reise sagt Schreiner: „Ich möchte<br />

den Menschen zeigen, dass es da<br />

draußen noch so viele Möglichkeiten,<br />

Abenteuer, Liebe, Lachen und<br />

Freude gibt und dass das Leben<br />

viele wunderbare Überraschungen<br />

bereithält, wenn wir Verantwortung<br />

für uns selbst übernehmen.“<br />

Ben McGuire ergänzt: „Ich<br />

liebe es, Fragen zu stellen und<br />

Raum zu schaffen, um Menschen<br />

zu helfen, ihren wahren Norden zu<br />

finden und die beste Version ihrer<br />

selbst zu werden.“ Ein besonderes<br />

Highlight für Christoph Schreiner<br />

ist der Nachthimmel, und diesen<br />

möchte er gerne auf der Reise mit<br />

den Teilnehmern teilen.<br />

Christoph Schreiner möchte seine Faszination für die Wüste mit den Teilnehmern<br />

der Reise teilen und ihnen helfen, zu sich selbst zu finden.<br />

KK


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 31


32 viva<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Energiesparen<br />

leichtgemacht<br />

SPARSAM. Energiesparen<br />

liegt voll im Trend.<br />

Denn wer verantwortungsvoll<br />

mit Energie<br />

umgeht, schont die<br />

Umwelt und den Geldbeutel.<br />

Wir haben ein<br />

paar Energiespartipps<br />

der Energie Steiermark<br />

zusammengefasst.<br />

Der berühmte Deckel auf dem Topf hilft nachweislich<br />

beim Energiesparen. Das Klima und<br />

das Sparschwein wird’s freuen. GETTY<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Energie sparen ist das Gebot<br />

der Stunde. Vielen<br />

Menschen ist aufgrund<br />

der gestiegenen Energiekosten<br />

bewusst geworden, wie sorglos<br />

sie Energie benutzt haben.<br />

Effizienz<br />

Doch mit ein paar einfachen<br />

Tipps und Tricks gelingt es, einfach<br />

und schnell Energie zu sparen<br />

und so auch die Umwelt zu<br />

schonen und dem Klima etwas<br />

Gutes zu tun. Dem Geldbeutel<br />

sowieso.<br />

Wer energieeffiziente Leuchtmittel<br />

nutzt und zudem beim<br />

Verlassen des Raumes das Licht<br />

ausmacht, spart bis zu 80 Prozent<br />

der Energie. Offene Vorhänge<br />

und Rollos lassen nicht<br />

nur das Tageslicht herein und<br />

sorgen für einen Vitamin-D-<br />

Schub, sondern helfen auch dabei,<br />

Licht zum Null tarif zu nutzen.<br />

Der Tausch der Armaturen in<br />

Küche, Bad und WC kann bis zu<br />

9000 Liter Wasser sparen. Der<br />

tägliche Warmwasserverbrauch<br />

beläuft sich auf 135 Liter pro Person.<br />

Das sind allein in der Küche<br />

15 Liter. Daher sollte man den<br />

Wasserhahn immer auf Kalt stellen,<br />

das reduziert den Warmwasserverbrauch.<br />

Auch Duschen ist<br />

dem Baden vorzuziehen. Denn<br />

wer badet, verbraucht 150–180<br />

Liter Wasser und 5–6 kWh zum<br />

Erwärmen. Beim Duschen werden<br />

nur 30–50 Liter und 1–1,7<br />

kWH verbraucht.<br />

<br />

Energiespar-Tipps<br />

■ Licht aus beim Verlassen<br />

des Raumes<br />

■ Sparsame Leuchtmittel<br />

■ Heizkörper regelmäßig<br />

entlüften<br />

■ Tageslicht nutzen<br />

■ Quer- und Stoßlüften statt<br />

gekippter Fenster<br />

■ Duschen statt Baden<br />

■ Auf die Raumtemperatur<br />

achten<br />

Titel-Titel


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

anzeige 33


mobil<br />

graz<br />

34<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

34<br />

Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

In absehbarer Zeit kann sein,<br />

dass Strom der Champagner<br />

unter den Treibstoffen ist.“<br />

Jürgen Roth, Fachgruppe Energiehandel, bei der<br />

Präsentation des Dieselersatzes HVO 100 KK<br />

Die Schranken<br />

Werner Takatsch, der seit 17 Jahren mit einem Hecklader für Saubermacher<br />

unterwegs ist, hat sich wie Martin Ritter sofort freiwillig gemeldet.ERWIN SCHERIAU<br />

Roth: Müllfahrzeuge<br />

mit Defibrillatoren<br />

RETTER. Saubermacher-Lkw-Fahrer können<br />

dank Defibrillatoren zu Lebensrettern werden.<br />

Bei einem Herzstillstand<br />

geht es vor allem um Zeit.<br />

Im Notfall zählt jede Minute.<br />

Bei Zwischenfällen, die im<br />

Alltagsverkehr immer häufiger<br />

vorkommen, kann durch den<br />

raschen Einsatz, noch bevor<br />

die Rettung kommt, die Überlebenschance<br />

deutlich verbessert<br />

werden. Saubermacher-Gründer<br />

Hans Roth ließ in einem Pilotprojekt<br />

zwei Defibrillatoren an<br />

die Lkw-Flotte übergeben, und<br />

getan wurde das in einer kleinen<br />

Feier im Ecoport beim Flughafen<br />

Thalerhof. Mit dabei waren<br />

u. a. Rotkreuz-Präsident Gerald<br />

Schöpfer, Gesundheitslandesrat<br />

Karlheinz Kornhäusl und der<br />

Rest ist mit Stopptafel und Andreaskreuz<br />

gesichert. Die Art<br />

der Sicherung von Eisenbahnkreuzungen<br />

wird übrigens nicht<br />

durch die Österreichischen Bundesbahnen,<br />

sondern durch die<br />

Eisenbahnbehörde festgelegt.<br />

Die häufigsten Unfallursachen<br />

sind Unachtsamkeit und<br />

Ablenkung der Straßenverkehrsteilnehmer.<br />

Auch Gewohnheit<br />

macht blind, so die ÖBB. Das<br />

Problem ist, Züge können we-<br />

HANDELSHAUS FRÖHLICH & CO<br />

Pelze, Porzellan, Zinn+Kristall,<br />

Uhren+Schmuck, Münzen+Briefm.,<br />

Pokale+LPs, Fotoapparate, Näh/<br />

Schreibmaschinen, Musikinstrum.,<br />

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0660/1026075 - Fröhlich zahlt bar!<br />

Geschäftsführer des Dachverbandes<br />

der steirischen Abfallwirtschaftsverbände<br />

Christian<br />

Schreyer. Die Fahrer, die mit den<br />

Defis unterwegs sind, meldeten<br />

sich freiwillig. Martin Ritter ist<br />

seit 16 Jahren für Saubermacher<br />

unterwegs, und das in Graz und<br />

Graz-Umgebung, Werner Takatsch<br />

fährt seit 17 Jahren für<br />

Saubermacher durch das Murtal.<br />

Beide haben eine Sanitätsausbildung.<br />

Hans Roth war übrigens<br />

Rot-Kreuz-Helfer in Gnas und<br />

Kornhäusl war acht Jahre Notarzt.<br />

Beide kennen die Problematik<br />

und wissen, wie wichtig es<br />

ist, dass Saubermacher-Fahrer<br />

Lebensretter sein können.<br />

Jürgen Roth (l.) mit HVO-Probe,<br />

Stefan Hausberger (TU) ERWIN SCHERIAU<br />

SICHERHEIT. Pro Jahr<br />

investieren die ÖBB mehr<br />

als 25 Millionen Euro in<br />

die Sicherheit von Eisenbahnkreuzungen.<br />

Unfälle<br />

gibt’s dennoch.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Im Jahr 2023 gab es in Österreich<br />

51 Unfälle an Eisenbahnkreuzungen<br />

mit sieben<br />

Toten, acht Schwerverletzten<br />

und 16 Leichtverletzten. In der<br />

Steiermark gab es acht Zusammenpralle<br />

mit zwei Toten und<br />

einem Schwerverletzten. Gab es<br />

im Jahr 2000 noch knapp 6000<br />

Eisenbahnkreuzungen, so wurde<br />

die Anzahl mit derzeit 2929<br />

im österreichischen Netz der<br />

ÖBB mehr als halbiert. Durchschnittlich<br />

werden jährlich 25<br />

Eisenbahnkreuzungen aufgelassen,<br />

nach dem Motto: „Die<br />

sicherste Eisenbahnkreuzung<br />

ist jene, die es nicht gibt“ (Zitat<br />

Rosanna Zernatto-Peschel).<br />

In der Steiermark gibt es noch<br />

396 Eisenbahnkreuzungen, 214<br />

davon sind technisch gesichert,<br />

also mit Lichtzeichen und/oder<br />

mit Schranken. Österreichweit<br />

sind 1554 Eisenbahnkreuzungen<br />

technisch gesichert. Der<br />

Biogener Dieselersatz<br />

■ Verbrenner-Aus, diese Hoffnung<br />

der Elektro-Fraktion wird<br />

sich auch 2035 nicht erfüllen. Im<br />

Gegenteil: Jetzt kann man mit<br />

seinem Diesel-Auto auch einen<br />

Beitrag zum Klimaschutz leisten,<br />

wie Jürgen Roth, Obmann der<br />

Fachgruppe Energiehandel in der<br />

WKO Steiermark, bei einer Pressekonferenz<br />

erläuterte. Die Zauberformel<br />

hier lautet HVO 100,<br />

ein biogener Dieselersatz, der im<br />

Vergleich zu fossilem Diesel die<br />

ÖBB-Bediensteter<br />

verteilt Flyer vor Eisen-<br />

bahnkreuzungen für<br />

mehr Sicherheit. FRITSCHER/ÖBB<br />

C02-Emissionen um 90 Prozent<br />

senkt. In der Transportbranche<br />

ist HVO bereits weitverbreitet,<br />

auch an einigen Tankstellen in<br />

Graz ist der Treibstoff erhältlich.<br />

HVO steht für hydriertes Pflanzenöl<br />

und wird aus Abfällen und<br />

Reststoffen, etwa Frittierfetten<br />

und Ölen, hergestellt. „HVO ist<br />

der erste Schritt am Weg in Richtung<br />

C02-Neutralität, gefolgt von<br />

E-Fuels und Elektroantrieb“, so<br />

Jürgen Roth.


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

mobil graz 35<br />

... in Graz<br />

GESTOHLENE FAHRRÄDER<br />

In Graz wurden im Jahr 2023 1068<br />

Fahrräder gestohlen. Die Aufklärungs-1.06rate liegt bei weniger als 10 : 6.328<br />

Prozent.<br />

... in Wien<br />

6328 Fahrräder wechselten<br />

vergangenes Jahr in Wien<br />

unerlaubt den Besitzer..<br />

durchbrechen!<br />

der ausweichen noch rechtzeitig<br />

vor einem plötzlichen Hindernis<br />

stehen bleiben. Der Bremsweg<br />

eines Zuges beträgt das Zehnfache<br />

im Vergleich mit dem eines<br />

Autos, manchmal sogar mehr.<br />

Was tun, wenn man am Gleis<br />

vom Schranken eingesperrt<br />

wird? Sollten Autofahrer von<br />

Schranken eingesperrt werden,<br />

ist die einzige richtige Aktion:<br />

Gas geben. Die Schrankenbäume<br />

sind so kon struiert, dass sie beim<br />

Durchfahren nachgeben. Wichtig:<br />

Nach Durchbrechen des Schrankens<br />

muss der Schaden der Polizei<br />

und der Kfz-Versicherung<br />

gemeldet werden. Die ÖBB organisieren<br />

eine Reihe von Sicherheitskampagnen.<br />

Bei „Pass auf<br />

dich auf“ geht es um Aufklärung<br />

vor Gefahren im Bahnverkehr. Ein<br />

Thema ist die Sensibilisierung für<br />

das richtige Verhalten vor den Eisenbahnkreuzungen.<br />

Weitere Infos<br />

unter www.passaufdichauf.at.<br />

Die Schauraum-Eröffnung in Liebenau war ein voller Erfolg, und auch die<br />

vielen Sonderangebote und der Zubehörbonus fanden Anklang.<br />

KK<br />

Gady feiert Eröffnung<br />

des Toyota-Schauraums<br />

FREUDE. Toyota Gady in Graz-Liebenau zelebrierte<br />

die Eröffnung des neuen Schauraums.<br />

Der große Eröffnungstag<br />

am Standort Graz-<br />

Liebenau begann mit<br />

einem reichhaltigen Business-<br />

Frühstück, bei dem die Gäste<br />

Gelegenheit hatten, sich in<br />

entspannter Atmosphäre zu<br />

stärken. Der Tag war lang und<br />

aufregend: Es gab Gegrilltes, einen<br />

eigenen Kebapstand sowie<br />

eine Bierausschank der Brauerei<br />

Sudhaus. Zugleich wurde auch<br />

das 30-jährige Firmenjubiläum<br />

gefeiert, und dafür kam eine<br />

köstliche Torte vom Tortenwerk.<br />

Weiteres Highlight: die Autogrammstunde<br />

mit den Eishockey-Spielern<br />

der Grazer 99ers<br />

Michael Schiechl und Torwart<br />

Nicolas Wieser. Die Sportler<br />

nahmen sich Zeit für die Fans<br />

und standen auch für Selfies zur<br />

Verfügung. Unter den Ehrengästen:<br />

Seniorchef Gerhard Gady<br />

und Gerhard Dangel, Toyota<br />

Kreditbank. Der Höhepunkt<br />

des Abends war der Besuch von<br />

Toyota-Österreich-Präsident<br />

Holger Nelsbach mit Familie.<br />

Nelsbach überreichte Geschäftsführerin<br />

Elisabeth Gady<br />

einen japanischen Glücksbringer<br />

„Daruma“, der nun einen Ehrenplatz<br />

im neuen Schauraum<br />

gefunden hat. Die Eröffnung war<br />

spürbar ein gelungenes Fest.


36<br />

sport<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Klaus Molidor<br />

36 redaktion@grazer.at<br />

Es war ein cooles Jahr. Wir<br />

haben viel erlebt. Sportlich<br />

wie privat.“<br />

Sturm-Legende Jakob Jantscher ist nach einem<br />

Jahr in Hongkong wieder zuhause. GEPA<br />

Besondere Ehre für den einstigen<br />

GAK-Profi Zlatko Junuzovic GEPA<br />

Junuzovic-Tor<br />

ausgezeichnet<br />

■ Das schönste Tor aus 50<br />

Jahren Österreichische Fußball-Bundesliga<br />

hat ein Grazer<br />

erzielt. Am 25. April 2010 traf<br />

Zlatko Junuzovic per Fallrückzieher<br />

zum 5:1 der Wiener<br />

Austria gegen Mattersburg. In<br />

einer online durchgeführten<br />

Fan-Wahl setzte sich der Treffer<br />

durch. „Es ist eine riesengroße<br />

Ehre für mich, dass dieses<br />

Tor gewählt wurde“, freut<br />

sich der ehemalige GAK-Spieler.<br />

„Es war damals meine erste<br />

Saison bei der Austria und<br />

eine tolle Zeit mit den Fans<br />

und dem Lauf, den wir damals<br />

gehabt haben“, sagt Junuzovic,<br />

der mit den „Veilchen“ damals<br />

Vizemeister hinter Salzburg<br />

geworden ist. „Daran denke<br />

ich noch heute gerne zurück,<br />

und jetzt noch die Auszeichnung<br />

für dieses Tor zu bekommen,<br />

bedeutet mir sehr viel.“<br />

NEUER JOB. Ex-Sturm-Spieler und Trainer Imre Szabics studiert Jus und<br />

macht ein Praktikum in Graz. Dem Fußball hat er aber nicht abgeschworen.<br />

Von Klaus Molidor<br />

redaktion@grazer.at<br />

Die aktive Fußball-Karriere<br />

hat Imre Szabics 2013<br />

beim SK Sturm beendet.<br />

Eine erfolgreiche noch dazu.<br />

2011 ist er mit Sturm Meister<br />

geworden, hat schon 2000/01<br />

für die Grazer in der Champions<br />

League gespielt, drei Jahre später<br />

auch für den VfB Stuttgart (zwei<br />

Tore). In 36 Spielen für das ungarische<br />

Nationalteam hat er 13<br />

Treffer erzielt.<br />

Nach Stationen als Scout beim<br />

SK Sturm und Co-Trainer beim<br />

ungarischen und österreichischen<br />

Nationalteam sowie als<br />

Cheftrainer bei Ferencvaros und<br />

neuerlich als Co von Franco<br />

Foda beim FC Zürich ist er aktuell<br />

auf einer ganz anderen Schiene<br />

tätig: Szabics studiert Jus und<br />

macht im Herbst in Graz in der<br />

Anwaltskanzlei von Thomas Neger<br />

ein Praktikum. „Er hat sich<br />

einfach bei uns beworben, und<br />

nach einem sehr guten Gespräch<br />

haben wir das fixiert“, sagt Neger.<br />

Versprechen<br />

Szabics selbst freut sich auf den<br />

juristischen Einblick. „Ich hab<br />

schon mit 18 zu studieren begonnen“,<br />

erzählt der 43-Jährige, der<br />

mit seiner Frau und drei Töchtern<br />

in Graz lebt. Sein Vater war<br />

schon Anwalt. „Und am Sterbebett<br />

habe ich ihm versprochen,<br />

dass ich das Studium zu Ende<br />

bringe.“ Das Versprechen löst er<br />

nun ein. „In der Zeit in Zürich<br />

hab ich wieder mit einem Fernstudium<br />

in Ungarn begonnen.<br />

Zwei Jahre habe ich hinter mir,<br />

drei noch vor mir.“<br />

Wohin es ihn danach verschlagen<br />

wird, ist völlig offen. „Kann<br />

sein, dass ich dann bei einem<br />

Fußballklub Geschäftsführer<br />

werde. Ich bilde mich auch auf<br />

diesem Sektor enorm weiter“,<br />

sagt Szabics. Überhaupt will er<br />

2011 ist<br />

Imre<br />

Szabics<br />

mit Sturm<br />

Meister<br />

geworden.<br />

Jetzt<br />

studiert<br />

er Jus und<br />

macht im<br />

Herbst ein<br />

Praktikum<br />

in einer<br />

Grazer<br />

Kanzlei. GEPA<br />

Szabics wechselt vom<br />

Rasen in die Kanzlei<br />

sich weiterentwickeln, nicht stehenbleiben<br />

oder ausrasten. „Sich<br />

weiterzubilden bringt immer<br />

etwas. Außerdem bin ich noch<br />

zu jung, um 40 Jahre lang nichts<br />

mehr zu arbeiten“, sagt er.<br />

Naturgemäß wird er auch die<br />

Europameisterschaft in Deutschland<br />

intensiv verfolgen. „Am<br />

Mittwoch schaue ich mir vielleicht<br />

Ungarn gegen Deutschland<br />

in Stuttgart an.“ Jedenfalls<br />

schlagen in den kommenden<br />

Wochen zwei Herzen in seiner<br />

Brust. „In Österreich lebe ich,<br />

Ungarn ist meine Heimat, ich<br />

habe für beide Verbände gearbeitet,<br />

für Ungarn auch gespielt,<br />

also drücke ich beiden Ländern<br />

extrem die Daumen.“<br />

Sein Favorit auf den EM-Titel<br />

ist „am ehesten Frankreich“. Und<br />

wenn Österreich gegen Ungarn<br />

im Finale spielt? „Bin ich erstens<br />

live in Berlin dabei und auf jeden<br />

Fall ein Sieger“, sagt Szabics und<br />

lacht.


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

sport graz 37<br />

OHA!➜<br />

MICHAEL JURITIN, GEPA<br />

Lena Kemmer startet in der WM<br />

Für die Grazerin beginnt in Misano<br />

die erste Saison in der Motorrad-<br />

Weltmeisterschaft der Frauen.<br />

Rasen-Start misslungen<br />

Sebastian Ofner unterlag in der<br />

ersten Runde des Rasen-Turniers in<br />

Stuttgart Jack Draper (GBR) 6:7, 6:7.<br />

OJE!<br />

➜<br />

20 Neue seit dem Neustart<br />

EINKAUFSTOUR. Seit Herbert Jerich als Präsident der Graz 99ers angetreten ist, hat der Verein<br />

bereits 17 neue Spieler und drei Betreuer engagiert. Und der Umbruch ist noch nicht beendet.<br />

Stürmer Tim Harnisch ist der<br />

jüngste Neuzugang der Graz<br />

99ers. Der 23-jährige Center<br />

kommt von Salzburg nach Graz,<br />

wo kein Stein auf dem anderen<br />

geblieben ist, seitdem Herbert<br />

Jerich das Amt des Präsidenten<br />

von Jochen Pildner-Steinburg<br />

übernommen hat. Losgegangen<br />

ist es mit Sportdirektor Philipp<br />

Pinter, und seitdem diese Personalie<br />

geklärt ist, kommen im<br />

Wochenrhythmus neue Leute<br />

dazu. Angefangen hat es mit KAC-<br />

Stürmer Lukas Haudum. „Der war<br />

ein Wunschspieler von mir“, sagt<br />

Jerich.<br />

Eine weitere Schlüsselpositi-<br />

on war Trainer Harry Lange. Das<br />

Trainerteam wurde dann auch<br />

noch mit Tormanntrainer Andreas<br />

Eriksson verstärkt, und zu Haudum<br />

kamen noch 16 weitere Spieler<br />

aus dem In- und Ausland dazu,<br />

die ab der kommenden Saison für<br />

die 99ers aufs Eis gehen werden.<br />

Tim Harnisch nennt als Grund<br />

für den Wechsel, „dass ich mit den<br />

99ers um den Titel kämpfen will“.<br />

In ähnlichen Worten beschreiben<br />

es die anderen 16 neuen Cracks<br />

auch.<br />

Die Einkaufstour der Grazer ist<br />

indes aber noch nicht beendet.<br />

Einen weiteren Import für den Angriff<br />

will man noch an Land ziehen.<br />

Tim Harnisch kommt als Meister von Salzburg zu den Graz 99ers<br />

GEP


38 grazer sonntag<br />

www.grazer.at <strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

SO ISST GRAZ<br />

Ceylon Curry präsentiert ...<br />

... Dhal – Linsen-<br />

Curry aus Sri Lanka<br />

Geschäftsführerin Mayoori Piratheepan<br />

von „Ceylon Curry“ KK (2)<br />

Die Hans-Resel-Gasse, gleich in<br />

der Nähe des Esperantoplatzes,<br />

ist seit einigen Jahren eine Top-Adresse<br />

für asiatische Spezialitäten. Geschäftsführerin<br />

Mayoori Piratheepan<br />

bringt bei „Ceylon Curry“ die besten<br />

Gerichte aus Sri Lanka in die steirische<br />

Landeshauptstadt. LEO<br />

Zutaten:<br />

Dhal: 200 g<br />

rote Linsen,<br />

500 ml<br />

Wasser,<br />

100 ml<br />

Kokosmilch,<br />

1 kleine Stange<br />

Zimt, 1 TL Kurkumapulver,<br />

1 TL Chilipulver, 1 TL Salz<br />

Gewürzöl: 3 Knoblauchzehen, 1/2 rote<br />

Zwiebel, 1 TL braune Senfsaat, 1 grüne<br />

Chilischote, 1 rote Chilischote (getrocknet),<br />

10 Curryblätter, 3 EL Kokosöl, alternativ:<br />

Pflanzenöl<br />

KAWEA eignet sich hervorragend zum<br />

Kombinieren und Mixen. Im Folgenden findest<br />

du einige Anregungen und Vorschläge:<br />

Zubereitung:<br />

Die Linsen waschen. Zusammen mit<br />

GINKAWEA<br />

den restlichen Dhal-Zutaten in einen<br />

Topf geben und bei<br />

WERMUTKAWEA<br />

mittlerer bis hoher<br />

Temperatur aufkochen VODKAKAWEA lassen. Die<br />

Temperatur etwas RUMKAWEA<br />

herunterschalten<br />

und circa 15 Minuten BIERKAWEA mit geschlossenem<br />

Deckel köcheln WEINKAWEA lassen. Inzwischen<br />

Knoblauch, Zwiebel<br />

WHISKEYKAWEA<br />

und frische<br />

Chili fein hacken. Alle Zutaten des<br />

BITTERLIKÖRKAWEA<br />

Gewürzöls in einer kleinen Pfanne bei<br />

mittlerer Temperatur für einige Minuten<br />

anbraten. Wenn sie langsam Farbe<br />

nehmen, zum Dhal EMPFEHLUNG:<br />

geben und alles<br />

gut vermengen. Noch eine Minute<br />

köcheln lassen. Mit Reis oder Brot und<br />

anderen Beilagen wie Kokos-Sambal<br />

oder Grünkohl-Mallum servieren.<br />

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3 cl Spirituose und ½ Dose KAWEA<br />

GRAZWORTRÄTSEL<br />

Grazer<br />

Artisten- u.<br />

Flugpionierfamilie<br />

Naturschutzgebiet<br />

im<br />

Grazer Bergland<br />

(2 W.)<br />

Grazer<br />

Wanderpass<br />

(2 Wörter)<br />

dt. Vorsilbe<br />

eine "Volkskrankheit"<br />

Gebäude am<br />

Hauptplatz<br />

Event-<br />

Location<br />

am Lazarettgürtel<br />

62<br />

lateinisch<br />

für<br />

"Sache"<br />

Assistent<br />

von<br />

Sherlock<br />

Holmes<br />

schwer<br />

zu<br />

lösen<br />

8<br />

Geldschrank<br />

Behältnis<br />

für<br />

Ölsardine<br />

& Co.<br />

Bergwerk<br />

Theatermacher<br />

aus<br />

Graz † 1987<br />

Lösung:<br />

SUDOKU<br />

5<br />

12<br />

Abk. für<br />

"Neupreis"<br />

"göttliche<br />

Sängerin"<br />

2<br />

altes Dorf<br />

im Gebiet<br />

von Andritz<br />

(Sankt ...)<br />

gesucht,<br />

selten<br />

engl. für<br />

"Meer"<br />

Abk. für "oder<br />

ähnlich"<br />

geladene<br />

Teilchen<br />

11<br />

pro, à,<br />

das<br />

Stück zu<br />

steirischer altrömische<br />

Musiker und Provinz<br />

Kabarettist Stadt<br />

(2 Wörter) in NÖ<br />

1<br />

Abk. für<br />

"Herr"<br />

Drahtesel<br />

Abk. für<br />

"Esslöffel"<br />

Planet<br />

mit<br />

Ringsystem<br />

9<br />

ein Bürger<br />

der EU<br />

Stoff für<br />

Salbungen<br />

4<br />

ein Rückscheinbrief<br />

Instrument<br />

zum Blasen<br />

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MIT DEM GUTEN GESCHMACK<br />

IST ES GANZ EINFACH:<br />

6<br />

ohne<br />

Ecken<br />

und<br />

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Mandat im<br />

Parlament<br />

durchgebraten<br />

japanisches<br />

Brettspiel<br />

kaputt,<br />

futsch<br />

knuddeln<br />

Labyrinth<br />

Hochschule<br />

Abk. für<br />

"umgangssprachlich"<br />

Weltanschauung<br />

Erkenntnis,<br />

Erleuchtung<br />

14<br />

alter Abschiedsgruß<br />

Initialen<br />

von US-<br />

Präsident<br />

Nixon †<br />

Ries,<br />

Gries,<br />

Geidorf<br />

& Co.<br />

Bruder<br />

Kains<br />

Zeichen<br />

für Nickel<br />

13<br />

kroatische<br />

Insel in<br />

der Adria<br />

Nummer,<br />

Ziffer<br />

Ausruf der<br />

Erwartung<br />

Junges<br />

von Reh,<br />

Ziege<br />

& Co.<br />

3<br />

10<br />

Sportskanone<br />

Auerochse<br />

Zeichen für<br />

Zirkonium<br />

chem.<br />

Zeichen<br />

für<br />

Thorium<br />

KFZ-Kz.<br />

für Leoben<br />

3. Ton der<br />

Tonleiter<br />

Rätsellösungen: S. 27<br />

öffentl. Verkehrsmittenands<br />

II. in<br />

Grab Ferdi-<br />

Raumstation<br />

† 2001<br />

der Katharinenkirche<br />

universeller<br />

Anschluss<br />

des PCs<br />

europäisches<br />

Friedensprojekt<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14<br />

3 2<br />

Intendant<br />

der Oper<br />

Graz<br />

(2 Wörter)<br />

9 6<br />

4 8 2 3 5 1<br />

8 5<br />

7 5<br />

EMPFEHLUNG:<br />

3 cl Spirituose und ½ Dose KAWEA<br />

2 1 4 7<br />

4 5 6<br />

1 3 7 4<br />

498<br />

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Bleistift<br />

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Viel Spaß!<br />

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7<br />

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KAWEA eignet sich hervorragend zum<br />

Kombinieren und Mixen. Im Folgenden findest<br />

Ziffer darf<br />

du einige Anregungen und Vorschläge: Natürlich erfrischender Geschmack durch beste<br />

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BY LABWORK<br />

BY LABWORK


<strong>16.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

grazer sonntag 39<br />

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN <strong>16.</strong> JUNI<br />

Ein Fest für alle<br />

Bereits zum dritten Mal kommen<br />

heute wieder zahlreiche Gäste in<br />

der Seifenfabrik zusammen, um ein<br />

großes Fest zu feiern. Eingeladen<br />

sind hierzu natürlich alle Grazer,<br />

organisiert wird die Veranstaltung<br />

vom Integrationsreferat der Stadt<br />

Graz. Ab 11.30 Uhr wird in der Seifenfabrik<br />

gefeiert, um 12 Uhr folgt<br />

die Begrüßung von Bürgermeisterin<br />

Elke Kahr und Stadtrat Robert Krotzer.<br />

Zahlreiche Bands sorgen für die<br />

musikalische Umrahmung, für die<br />

Verköstigung ist auch gesorgt. Von<br />

12 bis 15 Uhr kann man sich auf der<br />

„Straße der Vielfalt“ vernetzen, der<br />

Eintritt beim großen Fest ist frei.<br />

Chorkonzert<br />

In der Mariahilferkirche gibt es am<br />

heutigen Abend wieder die beliebten<br />

Abendmusiken, um 20 Uhr<br />

bekommt das Publikum die Messa<br />

di Gloria von Giacomo Puccini zu<br />

hören. Dargeboten wird das Werk<br />

vom Chor „Mondo Musicale“ unter<br />

der Leitung von Miriam Ahrer, ebenfalls<br />

autreten wird das Kammerorchester<br />

„Con Fuoco“.<br />

Museumspicknick<br />

Das Freilichtmuseum in Stübing<br />

lädt am heutigen Vormittag wieder<br />

zu einem entspannten Start in den<br />

Tag. Ab 10 Uhr kann man bei einer<br />

Führung in die Vergangenheit<br />

eintauchen, anschließend ist das<br />

Museumsgelände eine große Picknick-Wiese<br />

und somit der perfekte<br />

Ort für ein entspanntes Sonntagsfrühstück.<br />

Komisches Ballett<br />

Die Komödie „Der Bürger als Edelmann“<br />

wird heute wieder an der<br />

Oper Graz aufgeführt. Die Koproduktion<br />

mit dem Schauspielhaus<br />

startet am heutigen Sonntag um<br />

15 Uhr.<br />

Nachhaltigkeits-Festival<br />

Genuss, gepaart mit Nachhaltigkeit,<br />

das gibt es heute von 10 bis 18 Uhr<br />

im Zentrum von Graz. Das GECO<br />

Festival kehrt an diesem Wochenende<br />

wieder zurück. Den ganzen<br />

Tag über hat am Hauptplatz der<br />

„Markt für nachhaltiges Einkaufen“<br />

geöffnet, zusätzlich werden im<br />

Rathaus zahlreiche Workshops<br />

angeboten. Um 11 Uhr kann man bei<br />

einem Kräuterspaziergang die Stadt<br />

von einer neuen Seite kennenlernen,<br />

um 14 Uhr stehen bei einem<br />

Rundgang Menschenrechte im Fokus.<br />

Auch Live-Musik und zahlreiche<br />

kulinarische Schmankerln dürfen<br />

selbstverständlich nicht fehlen.<br />

Sonnenschein-Finale<br />

Eddie Luis und das Sunshine<br />

Orchestra sind in diesem Jahr<br />

bereits einige Male aufgetreten,<br />

heute steigt im Tube’s-Café das<br />

„Saisonfinale“. Zahlreiche Hits aus<br />

der Swing-Ära rund um 1925 gibt es<br />

natürlich wieder zu hören, los geht’s<br />

um 18 Uhr.<br />

HIGHLIGHT:<br />

11.30 Uhr<br />

„Fest für alle“<br />

Ein breites Rahmenprogramm erwartet die Besucher beim „Fest<br />

für alle“ in der Seifenfabrik. Der Eintritt ist kostenlos. STADT GRAZ/FISCHER, GETTY<br />

Meeres-Brunch<br />

Im Augarten Hotel wird heute zum<br />

„River & Sea Brunch“ geladen.<br />

Ab 10 Uhr wird Frische und<br />

Vielfalt aus Meer und Fluss<br />

serviert, um Anmeldung<br />

wird gebeten.<br />

Oldtimer-Treffen<br />

Wenn das Wetter passt,<br />

treffen heute Vormittag<br />

Oldtimer-Fans in Eggenberg<br />

aufeinander. Die Villa Vitamus<br />

öffnet ab 10 Uhr ihre Pforten für die<br />

klassischen Wagen. Auto-Fans, die<br />

keinen geeigneten Wagen besitzen,<br />

sind ebenfalls willkommen. Für<br />

Besucher mit Fahrzeug wird um<br />

Anmeldung gebeten.<br />

Konzert auf dem Teppich<br />

Freiluft-Konzerte nehmen mit den<br />

steigenden Temperaturen immer<br />

mehr zu, auch im Volksgarten wird<br />

heute daher musiziert. Bei dem<br />

Teppichkonzert soll das Annenviertel<br />

belebt werden, ab 18 Uhr treten<br />

heute Aensi und Daonaut auf.<br />

WOHIN AM SONNTAG<br />

The Hormone Singers<br />

Die Rabtaldirndln machen heute<br />

wieder in Graz Halt. Um 19 Uhr<br />

werden sie als „The Hormone<br />

Singers“ wieder die Ehe thematisieren,<br />

selbstverständlich nehmen<br />

sie sich dabei kein Blatt vor den<br />

Mund. Das Publikum erwartet eine<br />

Performance mit viel Musik, Ehrlichkeit<br />

und Liebe. Der unterhaltsame<br />

Abend wird heute in der Jakoministraße<br />

9 begangen.<br />

Der Dom macht die Musik<br />

Im Rahmen von „Klub Royal“ treten<br />

heute „Marina & the Kats“ auf. Der<br />

Dom im Berg ist Schauplatz des<br />

Abends, die Band bringt dabei<br />

einen einzigartigen Mix mit. Es<br />

entsteht eine spannende Dynamik<br />

zwischen nostalgischen und neuen<br />

Klängen. Start des Konzerts im<br />

Grazer Schloßberg ist um 20 Uhr.<br />

Der Ball rollt<br />

Die Fußball-Europameisterschaft<br />

in Deutschland<br />

ist seit Freitag in vollem<br />

Gange. In Graz und<br />

Umgebung bringen<br />

zahlreiche Public Viewings<br />

das Fußballfieber<br />

auch zu uns. Am heutigen<br />

Sonntag stehen gleich drei<br />

Partien auf dem Programm. Um 15<br />

Uhr treffen in der Österreich-Gruppe<br />

Polen und Niederlande aufeinander,<br />

später gibt es noch die Duelle<br />

Slowenien-Dänemark (18 Uhr) und<br />

Serbien-England (21 Uhr).<br />

Wein-Crossover<br />

Haubenkoch Didi Dorner lädt<br />

heute Abend zum erstem Crossover<br />

seiner Weinkost. Edle Tropfen<br />

aus Österreich, Italien, Slowenien<br />

und Kroatien werden präsentiert,<br />

auch 24 Winzer sind vor Ort. Start<br />

des Events in der Tiefgarage des<br />

Augartenhotels ist um 14 Uhr.

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