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PM-International

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4<br />

BRANCHE<br />

Foto Motorroller: © deagreez/Adobe Stock / Hinterghrundfoto: Georg Lehmacher<br />

<strong>PM</strong> ASIA PACIFIC<br />

MARCUS SANDSTRÖM<br />

IM INTERVIEW<br />

Marcus Sandström ist CSO für Asia Pacific bei dem in mehr als 40 Ländern<br />

vertretenen Network-Marketing-Unternehmen <strong>PM</strong>-<strong>International</strong> AG, für das<br />

der gebürtige Schwede seit 10 Jahren äußerst erfolgreich tätig ist. Seit 2015<br />

hat Marcus seinen Lebensmittelpunkt in Singapur, von wo er die <strong>PM</strong>-<strong>International</strong><br />

Asia Pacific Länder führt. Network-Karriere Herausgeber Bernd Seitz<br />

hatte das Vergnügen, sich mit Marcus Sandström über sein Leben, seine<br />

Laufbahn und seine Ziele zu unterhalten. Ein Vergnügen deshalb, weil es auch<br />

für einen Zeitungsmacher nicht alltäglich ist, mit einem solch interessanten<br />

Weltbürger wie Marcus Sandström über eine 11.000 Kilometer Distanz zu<br />

telefonieren.<br />

Foto: Marcus Sandström<br />

NK: Marcus, in der deutschen Sprache<br />

ist „Alter Schwede“ ein Ausdruck<br />

des anerkennenden Erstaunens,<br />

der jedoch nichts mit der<br />

Herkunft zu tun hat. „Alter Schwede“,<br />

dachte ich anerkennend<br />

und<br />

verwundert<br />

zugleich, als ich Ihre Vita in<br />

die Hand bekam. Die Studienstationen<br />

an den Top-Universitäten in<br />

Uppsala Schweden, Peking und Singapur<br />

sind schon einmal etwas Besonderes.<br />

Ihre Sprachbegabung,<br />

chinesisch, englisch, französisch,<br />

deutsch und schwedisch zu sprechen,<br />

zeugt von Weltgewandtheit.<br />

Dabei ist das nur die<br />

Basis ihrer aufregenden<br />

beruflichen<br />

Laufbahn.<br />

Sie sind<br />

<strong>PM</strong>-<strong>International</strong><br />

CSO für die Asia Pacific<br />

Region. Also Chief Sales Officer, Vorsitzender<br />

für den <strong>PM</strong>-<strong>International</strong><br />

Vertrieb in Asien, Australien und Ozeanien,<br />

den Sie vom <strong>PM</strong>-Headquarter<br />

Singapur steuern. Laut Wikipedia sind<br />

in der Asia Pacific Region 41 Länder<br />

zusammengefasst. Es gibt viel zu tun?<br />

Marcus Sandström: Oh ja! Wir sind<br />

im Asia Pacific Raum mit unseren<br />

Niederlassungen und Logistikcentren<br />

in zwischenzeitlich 13 Ländern<br />

nicht nur aktiv, sondern auch sehr<br />

erfolgreich. Zudem stehen wir in drei<br />

weiteren Ländern kurz vor dem Start.<br />

Doch mit der bloßen Nennung der<br />

Anzahl der <strong>PM</strong>-Länder wird man dem<br />

Asia Pacific Raum nicht gerecht. Ihn<br />

kann man nicht auf die Zahl der Länder<br />

oder der Landflächen reduzieren,<br />

denn dort leben die meisten Menschen<br />

der Erde. Nicht nur die<br />

NK: Zugegeben, wir wissen viel zu wenig<br />

über den Asia Pacific Raum. Außer<br />

vielleicht, dass China und Indien zu<br />

den bevölkerungsreichsten Ländern<br />

der Welt gehören. Hier Vergleiche anzustellen,<br />

ist für uns Europäer schwierig.<br />

Deutschland hat 84 Mio. Einwohner,<br />

in China lebten 2022 über 1.425<br />

Milliarden Menschen und Indien liegt<br />

im selben Jahr mit 1.417 Milliarden<br />

Einwohnern fast gleich. Bis 2050 werden<br />

in beiden Regionen jeweils über<br />

1,6 Milliarden Menschen erwartet.<br />

Ganz locker hochgerechnet dürften<br />

Sie in Ihrer Asia Pacific Region ohne<br />

Australien und das sonstige Asien<br />

über ein Marktpotenzial von annähernd<br />

fünf bis sechs Milliarden Menschen<br />

verfügen. Alter Schwede, das<br />

sind Zahlen! Kommt man da nicht in<br />

die Versuchung Träume hochzurechnen?<br />

Grundflächen der Länder stellen<br />

also die unheimlichen Länder-<br />

Marcus Sandström: Mit den Träu-<br />

größen dar, sondern vor allen<br />

men haben wir es bei <strong>PM</strong>-Internatio-<br />

Dingen die fast unvorstellba-<br />

nal nicht so. Wir arbeiten lieber mit<br />

ren Zahlen ihrer Einwohner.<br />

konkreten Planungen und Zielset-<br />

04.2023


BRANCHE 5<br />

zungen. Ein realistisches Ziel zu erreichen<br />

macht wesentlich glücklicher<br />

als ein noch so schöner unerfüllter<br />

Traum.<br />

NK: Marcus! Diese Lebensweisheit<br />

würde ich mir schützen lassen und am<br />

<strong>PM</strong> Headquarter Asia Pacific in Singapur<br />

an den Eingang schreiben!<br />

Marcus Sandström: Gute Idee, das<br />

machen wir, denn genau das entspricht<br />

auf der ganzen Welt der Firmenphilosophie<br />

von <strong>PM</strong>-<strong>International</strong>.<br />

NK: Jetzt muss ich doch noch einmal<br />

auf den Weltbürger Marcus Sandström<br />

zurückkommen. In einer Traumstadt<br />

wie Singapur zu leben und zu arbeiten<br />

ist mit <strong>PM</strong>-<strong>International</strong> im Rücken<br />

ganz sicher keine Strafe. Zumal<br />

Sie sich zusammen mit Ihrer Frau und<br />

ihren zwei Kindern dort niedergelassen<br />

haben. Sie beide sind gebürtige<br />

Europäer, die auf der ganzen Welt daheim<br />

sind. Kommt trotzdem auch einmal<br />

Heimweh auf, wo wären Sie dann<br />

am liebsten?<br />

Marcus Sandström: Natürlich gibt es<br />

das. Die eigentliche Heimat gibt<br />

man nie auf! Daheim ist immer dort,<br />

wo die Familien sind. Unsere Familien<br />

leben in Frankreich und Schweden,<br />

wo wir sie gerne besuchen.<br />

NK: Lassen Sie uns über den <strong>PM</strong>-Vertrieb<br />

in Asia Pacific sprechen. Der Direktvertrieb<br />

ist dort nicht unbekannt.<br />

<strong>PM</strong> ist schließlich nicht das erste Network-Marketing-Unternehmen,<br />

welches<br />

das riesige Wirtschaftspotenzial<br />

dieser lebendigen Region für sich erkannt<br />

hat. Welches Image hat das Network-Marketing-Geschäft<br />

und mit<br />

welchen Argumenten reagieren die<br />

Blickt optimistisch in die<br />

Zukunft: Marcus Sandström,<br />

der von Singapur aus die<br />

<strong>PM</strong>-<strong>International</strong> Asia Pacifi c<br />

Länder führt<br />

Menschen auf die Geschäftsmöglichkeiten?<br />

Marcus Sandström: Das Network-<br />

Marketing-Geschäft unterscheidet<br />

sich in Asien grundlegend von Europa.<br />

Während in Europa in den meisten<br />

Fällen das haupt- oder nebenberufliche<br />

Einkommen der Entscheidungsauslöser<br />

ist, kommen wir in<br />

Asien zum ganz großen Teil über das<br />

Produkt ins Geschäft! Darin liegen<br />

die riesigen Vorteile von <strong>PM</strong>-<strong>International</strong><br />

mit den FitLine Premium Produkten,<br />

die einen aktiven und gesunden<br />

Lebensstil mit einem ganzheitlichen<br />

Ansatz unterstützen, Resultate<br />

erleben lassen und die spürbar<br />

die Leistungsfähigkeit unserer<br />

Kunden verändern.<br />

In Asien ist es Tradition, die Nahrung<br />

mit Produkten aus der Natur zu ergänzen<br />

und alles zu tun, um die Gesundheit<br />

bis in das hohe Alter zu erhalten.<br />

Auch das spricht für die FitLine-Premium<br />

Produkte von <strong>PM</strong>-<strong>International</strong>.<br />

Das haben die Menschen in<br />

den asiatischen Ländern sehr schnell<br />

erkannt.<br />

Über die Produkt-Kundenzufriedenheit<br />

entwickelt sich relativ selbständig<br />

die Weiterempfehlung an Freunde,<br />

Bekannte und Kollegen, aus der<br />

sich dann zwanglos eine Nebentätigkeit<br />

bis hin zur lukrativen Hauptberuflichkeit<br />

entwickelt.<br />

NK: Unterscheiden sich die <strong>PM</strong>-Vertriebspartner<br />

in Asia Pacific von denen<br />

in Europa oder den USA?<br />

Marcus Sandström: Ich meine ja!<br />

Wie schon gesagt, baut sich der Vertrieb<br />

auf das Produkt auf. Ich finde<br />

das sehr angenehm, wenn das Produkt<br />

und<br />

dessen<br />

Nutzen<br />

im Vordergrund<br />

stehen<br />

und die<br />

Einkommensmöglichkeit<br />

ein<br />

angenehmer möglicher<br />

Nebeneffekt ist.<br />

Das ganze Geschäft läuft<br />

dadurch mit weniger Druck<br />

auf die Kunden und potenziellen<br />

Vertriebspartner.<br />

Asiaten sind sehr höfliche und rücksichtsvolle<br />

Menschen mit einer uralten<br />

Tradition. Wer mit ihnen Geschäfte<br />

machen möchte, ist gut beraten,<br />

deren Kultur zu kennen und<br />

zu respektieren. Aus dem Chinesischen<br />

übersetzt bedeutet dies:<br />

Wir brauchen Harmonie, wir brauchen<br />

Frieden. Frieden beruht auf<br />

der Achtung vor dem Leben, auf<br />

dem Geist der Achtung vor dem Leben.<br />

(Thich Nhat Hanh)<br />

Dieser Spruch ist nicht für die Tür,<br />

sondern für den Kopf. Er vermittelt<br />

das Einfachste auf der Welt: Würden<br />

alle nach dieser Weisheit leben, ginge<br />

es allen Menschen besser.<br />

NK: In Europa sind zum Großteil Frauen<br />

im Direktvertrieb tätig, die wegen<br />

der Kinderbetreuung keinen Fulltime-<br />

Job annehmen können, jedoch einen<br />

Beitrag zum Haushaltseinkommen<br />

leisten wollen und zunehmend auch<br />

leisten müssen. Wie in Amerika wird<br />

auch in Europa eine Nebentätigkeit<br />

immer mehr zur Notwendigkeit. Wie<br />

verhält sich<br />

das in Asien? Wie<br />

ist der Männer / Frauen-Anteil<br />

und der Altersdurchschnitt<br />

bei Ihren Vertriebsteams?<br />

Marcus Sandström: Der Frauenanteil<br />

dominiert ganz deutlich. Dies ist wie<br />

vorher angesprochen in erster Linie<br />

darauf zurückzuführen, dass die<br />

Frauen über das FitLine Produkt<br />

zum <strong>PM</strong>-Geschäft kommen. Im Vergleich<br />

zu Europa gibt es jedoch einen<br />

großen Unterschied:<br />

In Europa sind viele Männer trotz<br />

des Zusatzverdienstes, den die Frau<br />

beisteuert, aus unterschiedlichsten<br />

Gründen nicht begeistert, wenn ihre<br />

Frau im Direktvertrieb tätig ist.<br />

In Asien verhält sich dies ganz anders:<br />

Die Männer sind stolz auf ihre<br />

Frauen, die durch ihre Tätigkeit<br />

auch in der gesellschaftlichen Anerkennung<br />

aufsteigen. Die Männer lassen<br />

sich keine Eventeinladung entgehen,<br />

wo sie mit ihrer erfolgreichen<br />

Frau glänzen können.<br />

Der Höhepunkt des männlichen<br />

Stolzes wird dann erreicht, wenn die<br />

Frau aufgrund ihrer Erfolge aus dem<br />

<strong>PM</strong>-<strong>International</strong> Autoprogramm ein<br />

Fahrzeug wählen kann. In Asien können<br />

die „<strong>PM</strong>-Autos“ auch sehr schöne<br />

Motorräder im edlen <strong>PM</strong>-Design<br />

sein.<br />

Wobei wir damit beim zweiten Teil<br />

Ihrer Frage, dem Altersdurchschnitt<br />

der <strong>PM</strong>-Vertriebspartnerinnen und<br />

-Partner sind. Wenn wir jetzt einen<br />

Satz zurückgehen, sind wir wieder<br />

bei den <strong>PM</strong>-Motorrädern und damit<br />

bei den jungen Leuten. Männlich<br />

oder weiblich spielt dabei keine Rolle.<br />

Der massive Verkehr in den Innenstädten<br />

setzt voraus, dass alle<br />

Motorräder fahren können und natürlich<br />

wollen.<br />

NK: Ich denke, dass Ihre europäischen<br />

Vorstandskollegen Ihre durch<br />

das <strong>PM</strong>-Motorradangebot erzielten<br />

Expansions- und Umsatzerfolge interessiert<br />

verfolgen. Schauen wir mal,<br />

wann die erste <strong>PM</strong>-Harley Davidson<br />

durch die Gegend tuckert.<br />

Danke Marcus für das nette und informative<br />

Gespräch. Alter Schwede, ich<br />

habe viel von Ihnen gelernt. Ihnen weiterhin<br />

viel Erfolg in der schönen Asia<br />

Pacific Region. Halten Sie mich auf<br />

dem Laufenden, was sich in Ihren 13<br />

und bald noch viel mehr <strong>PM</strong>-Ländern<br />

tut.<br />

Bleiben Sie gesund und alles Gute.<br />

Marcus Sandström: Dankeschön von<br />

mir zurück. Die anerkennende Bezeichnung<br />

„Alter Schwede“ wird mir<br />

nun wohl durch alle Reihen bei <strong>PM</strong>-<br />

<strong>International</strong> zugeschrieben. Aber<br />

damit kann ich leben. Ein Schwede<br />

bin ich schon seit Geburt und das<br />

„Alter“ kommt irgendwann mal von<br />

alleine. Aber das hat noch Zeit.<br />

www.pm-international.com<br />

Fotos auf dieser Seite: © Marcus Sandström


4<br />

BRANCHE<br />

WAS ERWARTET DIE YOUNG GENERATION V<br />

In Social Media stellen sie sich meist<br />

als die „jungen Wilden“ dar, die ihr<br />

Leben nach ihrer Fasson leben wollen.<br />

Party, Spaß, Freizeit scheinen<br />

ganz vorne auf der Wunschliste zu<br />

stehen. Die Young Generation hat<br />

ihre eigenen Ansichten über Regeln,<br />

Werte und die Arbeit: Das Leben<br />

ist ein großer Freizeitpark! Was<br />

nicht mit ihren Vorstellungen konform<br />

geht, werden die Helikopter-<br />

Eltern schon richten. Tickt der heutige<br />

Nachwuchs wirklich so?<br />

Network-Karriere-Herausgeber<br />

Bernd Seitz hat sich mit<br />

sechs jungen Leuten unterhalten,<br />

deren Kindheit, Ausbildung, Studium<br />

und sozialer Status der Eltern<br />

völlig unterschiedlich ist. Doch sie<br />

haben eine Gemeinsamkeit, die sie<br />

als Team zusammenschweißt und<br />

im Erfolg verbindet: Sie sind Vertriebspartner<br />

von <strong>PM</strong>-<strong>International</strong>,<br />

ihr Teamleader ist Sandro Heberlein,<br />

der durch seine Eltern das Network-Marketing-Geschäft<br />

von Kindesbeinen<br />

an miterlebt hat.<br />

Bernd Seitz: Sandro, dein Vater gehört<br />

zu den erfolgreichsten Networkern<br />

der Welt. Er<br />

belegt bei<br />

che und den<br />

Oliver Horne<br />

<strong>PM</strong>-<strong>International</strong><br />

permanenten<br />

seit 2012 weltweit den<br />

Stress und Zeitdruck. Er<br />

1. Platz der Rankingliste. Kindern, ging seinen eigenen Weg und das<br />

die in solch einer Familie aufwachsen,<br />

geht es sicher gut, aber sie er-<br />

einer Universitätsklinik mit einer Rie-<br />

war gut so. Heute ist er Chefarzt an<br />

leben auch, dass der große Erfolg senverantwortung und enormen<br />

harte Arbeit bedeutet und für den Dauerbelastung.<br />

Nachwuchs wenig Zeit bleibt. In Wie war das bei dir, Sandro? Du<br />

vielen Fällen prägt das die Kinder, wolltest doch beruflich zunächst<br />

viele wollen später partout eine auch einen anderen Weg gehen<br />

andere berufliche Laufbahn als die als deine Eltern?<br />

Eltern einschlagen.<br />

Sandro: Meine Eltern waren schon<br />

So war das zumindest bei mir. Ich immer sehr erfolgreiche Networker,<br />

sprach mit meinem Sohn nach dessen<br />

Abitur über seine späteren Be-<br />

da dahintersteckt. Mein Traum war<br />

jedoch habe ich nie gesehen, was<br />

rufsvorstellungen und ließ ganz beiläufig<br />

die Frage einfließen, ob er jedoch während eines Praktikums<br />

es an der Wall Street zu arbeiten,<br />

sich vorstellen könne, einmal die in New York City habe ich das wahre<br />

elterliche Verlagsgruppe zu übernehmen.<br />

Seine Antwort war kurz die Frage gestellt: „Will ich das wirk-<br />

Arbeitsleben kennengelernt und mir<br />

und klar: Diesen Höllenladen? Nie! lich die nächsten 40 Jahre machen?<br />

Er kannte Vaters Sieben-Tage-Wo-<br />

Wann habe ich Zeit für meine Fami-<br />

lie und vier Wochen Urlaub im Leben<br />

reichen für mich Weltenbummler<br />

nicht aus.<br />

Spontan habe ich meinen Vater angerufen<br />

und mir sein Business erklären<br />

lassen. Das überzeugte<br />

mich. Zurück in Deutschland startete<br />

ich neben meinem Studium<br />

in Berlin mein eigenes Network-<br />

Marketing-Geschäft. Im vierten Monat<br />

hatte ich erstmals 55 Leute im<br />

Meeting und verdiente damals nebenbei<br />

schon einen vierstelligen Betrag<br />

pro Monat. Heute, vier Jahre später,<br />

machen mein Team und ich 2,5<br />

Mio. Euro Umsatz im Jahr.<br />

Bernd Seitz: Kommt bei diesen erfolgreichen<br />

Eltern nicht schnell die<br />

Vermutung auf, dass du es einfach<br />

hast, weil dir dein Vater Kontakte<br />

und Kunden zuschieben könnte?<br />

Sandro: Das mögen vielleicht einige<br />

denken, aber wir sind geschäftlich<br />

streng getrennt. Ich habe es eher<br />

schwerer, mein Vater hat am Markt<br />

einen Vorsprung von rund 20 Jahren.<br />

Wohin ich auch komme, wen ich<br />

auch anspreche, er war fast sicher<br />

schon mal da. Denn das mit der<br />

wenigen Zeit des Vaters für<br />

die Kinder war bei mir nicht der<br />

Fall. Während meiner Schulzeit<br />

begleitete mich mein<br />

Vater zum Beispiel sonntags<br />

immer zum Basketball – weniger<br />

um zu sehen, wie sein<br />

Sohn spielt, sondern um Kontakte<br />

zu machen, die übrigens<br />

heute noch bestehen.<br />

Also suche ich mir in meiner Generation<br />

lieber mein eigenes Umfeld<br />

und hinterlasse dort meine Fußspuren.<br />

Der Network-Marketing-Markt ist<br />

unerschöpflich. Da hat es Platz für<br />

alle. Wer will, der kann jederzeit ein<br />

erfolgreiches Geschäft aufbauen.<br />

Bernd Seitz: Kommen wir zu Fabio<br />

Santomauro, der mit seinen 24 Jahren<br />

schon einiges mitgemacht hat.<br />

Seine Kindheit und Jugend waren<br />

nicht einfach, für ein Studium war<br />

kein Geld da, also machte er eine<br />

Lehre als Buchhalter. Das war für<br />

Fabio ein Job, aber nicht seine Berufung.<br />

Diese fand er mit dem <strong>PM</strong>-<br />

<strong>International</strong>-Network-Marketing-<br />

Geschäftsmodell, das ihm all das<br />

bot, was er sich schon immer erträumt<br />

hatte: ein selbstbestimmtes<br />

Leben führen, Leistung honoriert zu<br />

bekommen, durch<br />

Schulun-<br />

gen und den Umgang mit vielen<br />

Menschen die eigene Persönlichkeit<br />

zu entwickeln, einfach glücklich<br />

und frei zu sein.<br />

Fabio, du machst einen zufriedenen<br />

und gefestigten Eindruck. War<br />

das nicht immer so? Hat dich das<br />

Network-Marketing-Geschäft verändert?<br />

Fabio Santomauro: Ja ganz bestimmt.<br />

Früher war ich eher eine verschlossene<br />

und zurückhaltende Person.<br />

Heute bin ich offen und kann auf<br />

Menschen zugehen. Durch die Tätigkeit<br />

im Network-Marketing und<br />

vor allen Dingen durch die Unterstützung<br />

unseres ganzen Teams haben<br />

sich meine Persönlichkeit und<br />

damit mein Leben grundlegend geändert.<br />

Dies und die Möglichkeit,<br />

selbst über mein Leben und die Zukunft<br />

zu entscheiden, hat für mich<br />

eine größere Bedeutung,<br />

als<br />

Lukas<br />

04.2021<br />

Sandro Heberlein


BRANCHE<br />

5<br />

OM LEBEN?<br />

das eigentliche Geldverdienen. Eine<br />

dieser selbstbestimmten Entscheidungen<br />

war, nach nur 18 Monaten<br />

nebenberuflicher Tätigkeit bei <strong>PM</strong>-<br />

<strong>International</strong>, in die Network-Marketing-Hauptberuflichkeit<br />

zu wechseln.<br />

Diesen Schritt habe ich noch keine<br />

Stunde bereut. Meine Arbeit macht<br />

mir richtig Spaß, deshalb habe ich<br />

keinen Stress und trotzdem wächst<br />

mein Einkommen kontinuierlich, sodass<br />

ich jetzt auch meine Familie unterstützen<br />

kann.<br />

Bernd Seitz: Kommen wir zu einem<br />

Mann, der sich seine Kleidung auf<br />

den gestählten Körper schneidern<br />

lassen muss: Oliver Horne, ist 28 Jahre<br />

alt und Body-Building-Weltmeister<br />

des Jahres<br />

2016.<br />

und Julia Halef<br />

Oliver, du hast etwas, um das dich Und schlussendlich: Wenn ich meine<br />

monatlichen <strong>PM</strong>-Abrechnungen<br />

viele Männer beneiden und für viele<br />

Frauen ein Objekt der Begierde anschaue, weiß ich, dass ich auch<br />

ist: das Sixpack, den Waschbrettbauch.<br />

Und nicht nur das, alles an gen Weg bin und positiv in die Zu-<br />

aus finanzieller Sicht auf dem richti-<br />

dir sind perfekt durchtrainierte kunft gehen kann.<br />

Muskeln. Als Body-Building-Weltmeister<br />

hast du dich ganz dem Bernd Seitz: Lukas und Julia Halef<br />

Sport und der Gesundheit verschrieben<br />

und deine sportliche Laufbahn schon immer ihr eigener Chef sein<br />

sind ein absolutes Power-Paar, die<br />

mit einer Gesundheitsmanagement- wollten. Sie standen kurz vor der<br />

Ausbildung gedeckelt. Das war keine<br />

einfache Zeit, du musstest immer schäfts, als sie <strong>PM</strong>-<strong>International</strong><br />

Eröffnung eines Einzelhandelsge-<br />

kämpfen. Aufgewachsen bist du kennengelernt haben und erkann-<br />

bei deinen Großeltern, deinen Vater<br />

hast du nie kennengelernt. Was<br />

hast du aus deiner nicht einfachen<br />

Kindheit für das Leben<br />

mitgenommen?<br />

Oliver Horne: Einen Satz,<br />

den mir mein Opa auf<br />

dem Sterbebett gesagt<br />

hat: „Gesundheit und<br />

Zeit ist das Wichtigste<br />

im Leben!“ Und dass ich<br />

für mein Tun und Handeln<br />

immer selbst verantwortlich<br />

bin. Mit dieser<br />

Erkenntnis bin ich schon<br />

mal ganz gut durchs Leben Oliver Horne<br />

gekommen.<br />

Bernd Seitz: Body-Building ist ein<br />

Leistungssport, von dem man mangels<br />

Sponsorengeldern wohl nicht<br />

leben kann. Also ist eine Karriere<br />

nach oder neben der Sportkarriere<br />

unabdingbar?<br />

Oliver Horne: Ich fahre da zweigleisig.<br />

Als Gesundheitsmanager berate<br />

ich Firmen, Vereine oder auch Privatpersonen<br />

zu den Themen Sport,<br />

Fitness und Ernährung. Zudem bin<br />

ich immer mehr mit großer Leidenschaft<br />

Vertriebspartner von <strong>PM</strong>-<strong>International</strong>.<br />

Zum einen, weil die <strong>PM</strong>-<br />

Produkte perfekt die Verbesserung<br />

und Erhaltung der Gesundheit und<br />

körperlichen Fitness abdecken, zum<br />

anderen, weil ich den Kunden meine ten sofort, dass dieses Geschäftsmodell<br />

weit mehr ihren Lebensvor-<br />

Erfahrungen als Gesundheitsmanager<br />

weitergeben kann. Mit beiden stellungen von Freiheit und Selbstbestimmbarkeit<br />

entsprach.<br />

Tätigkeiten bewirke ich bei vielen<br />

Menschen etwas Gutes. Das macht In knapp vier Jahren haben sie sich<br />

mich stolz und zufrieden.<br />

ein junges, spaßiges Team aufgebaut,<br />

sind auf dem Weg ins <strong>PM</strong>- In-<br />

Ganz wichtig ist für mich bei <strong>PM</strong>,<br />

dass ich in unserem Team nicht nur ternational Silber President´s Team<br />

nette Kolleginnen und Kollegen, und genießen die finanzielle und<br />

sondern wirkliche Freunde habe, die persönliche Freiheit, die sie sich<br />

sich gegenseitig unterstützen. Dieser erträumt haben.<br />

Umstand hat mich in der Entwicklung<br />

meiner Persönlichkeit gravie-<br />

werden und absolvierte zunächst<br />

Lukas wollte ursprünglich Architekt<br />

rend weitergebracht.<br />

eine Schreinerlehre und die Ausbildung<br />

zum technischen Kaufmann.<br />

Dabei stellte er fest, dass ein Tag<br />

wie der andere war, Zeit für Persönliches<br />

blieb nicht. Immer mehr<br />

reifte in ihm der Wunsch<br />

selbstständig zu sein – nicht<br />

nur Chef zu werden, sondern<br />

ein Vorbild für seine<br />

Mitarbeiter.<br />

Julia trug den Wunsch<br />

nach einer beruflichen<br />

Selbstständigkeit schon<br />

immer in sich. Sie erwartete<br />

mehr vom Leben, als<br />

jeden Tag ins Büro zu gehen. Ihre<br />

Vorstellungen und Ziele waren unumstößlich,<br />

sie musste zusammen<br />

mit Lukas ihr eigenes Ding machen.<br />

Lukas und Julia, eure Vorgeschichte<br />

zeigt, dass in euch das Selbstständigkeits-Gen<br />

steckt. Nun ist<br />

die Selbstständigkeit nicht nur die<br />

freie Entscheidung, was man zu<br />

welcher Zeit macht. Was bedeutet<br />

für euch Selbstständigkeit?<br />

Lukas: Selbstständigkeit bedeutet<br />

für uns nicht nur, dass wir selbst<br />

entscheiden können, wann und wo<br />

wir arbeiten. Selbstständigkeit heißt<br />

für uns Selbstverwirklichung, die eigenen<br />

Ideen und Vorstellungen<br />

umsetzen zu können.<br />

Julia: Selbstständigkeit heißt<br />

auch, aus eigener Entscheidung<br />

für unser Team Verantwortung<br />

zu übernehmen,<br />

ihnen einen Anker<br />

zu geben, sie zu unterstützen.<br />

Nicht weil uns<br />

jemand diese Verantwortung<br />

aufbürdet, sondern<br />

weil wir sie gerne<br />

Caroline Friesen<br />

Frau mit Familie sollte es ein erklärtes<br />

Ziel sein, eigenes Geld zu verdienen<br />

und selbstbestimmt darüber<br />

verfügen können. Gerade das<br />

Network-Marketing-Geschäft bietet<br />

zeit- und ortsunabhängig diese<br />

Möglichkeit.<br />

Bernd Seitz: Kommen wir zu Caroline<br />

Friesen, einer BWL-Studentin, die<br />

zunächst nebenher versuchte, mit<br />

<strong>PM</strong>-<strong>International</strong> etwas Geld dazu<br />

zu verdienen. Caroline setzte zunächst<br />

auf Social Media-Kontakte<br />

und baute mit relativ wenig Zeitaufwand<br />

über ihre bestehenden<br />

Kontakte ein Team auf, das kontinuierlich<br />

wuchs. Schön für Caroline,<br />

doch sie erkannte, dass da noch<br />

mehr zu machen war: „Was wäre,<br />

wenn ich wirklich mal 100 Prozent<br />

gebe?“<br />

Diese Überlegung war ein Volltreffer:<br />

Caroline erhöhte ihren zeitlichen<br />

Einsatz und ihr Team explodierte<br />

regelrecht und vervielfachte<br />

sich in nur vier Monaten.<br />

Caroline, was für ein Gefühl ist es,<br />

in einem für dich völlig neuen Geschäft<br />

dermaßen erfolgreich zu sein<br />

und wie hat sich dadurch dein Leben<br />

verändert?<br />

Caroline Friesen: Ein großartiges Gefühl.<br />

Ich habe eine Leidenschaft für<br />

mein Geschäft entwickelt, bin von<br />

niemandem limitiert und erfahre<br />

durch mein Team und die Kunden<br />

eine große Wertschätzung, die ich<br />

genieße. Doch um es auch klar zu<br />

sagen, der Erfolg kommt wie in jedem<br />

Geschäft nicht allein: Die Freiheit,<br />

zeit- und ortsunabhängig zu ar-<br />

tragen.<br />

Bernd Seitz: Ihr steht<br />

nach knapp vier Jahren<br />

<strong>PM</strong>-<strong>International</strong><br />

kurz vor dem Kar riererang<br />

Silber Pre sident’s<br />

Team. In anbetracht<br />

eures Einkommens<br />

könn tet ihr<br />

euer Business wohl<br />

etwas geruhsamer angehen.<br />

Ist Geld eine Motivation,<br />

auch weiterhin mit<br />

Volldampf zu arbeiten? Oder<br />

ist die finanzielle Unabhängigkeit<br />

ab einem gewissen Status nicht<br />

mehr der Antrieb, weil andere Dinge<br />

wichtiger geworden sind? beiten, erfordert Fleiß, Disziplin und<br />

Lukas: Geld allein war noch nie eine Durchhaltevermögen. Wer dies einzusetzen<br />

vermag, für den bedeutet<br />

nachhaltige Motivation. Die Selbsterfüllung<br />

der eigenen Ziele, der Spaß unser haupt- oder nebenberufliches<br />

an der Arbeit und das Wissen, anderen<br />

Menschen helfen zu können eine nachhaltige Einkommensmög-<br />

Geschäft Anerkennung, Spaß und<br />

sich eine Existenz aufzubauen, spornen<br />

weit mehr an.<br />

zwischen Männern oder Frauen<br />

lichkeit, welche keinen Unterschied<br />

Julia: Klar ist eine finanzielle Unabhängigkeit<br />

beruhigend und wird ge-<br />

macht.<br />

rade in der heutigen Zeit immer notwendiger.<br />

Insbesondere für jede<br />

Kontakt zum Team:<br />

sandro.heberlein@web.de<br />

Fabio Santomauro

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