KÜKO Werkstatt - das Buch
Zum 10-jährigen Jubiläum des KÜKO Netzwerks dachte sich eine Fokusgruppe von Kreativen des Vereins Zukunftsbilder für die nächsten 10 Jahre aus. Dies präsentieren sie mit originellen comic-haften Zeichnungen und tollen Grafiken. Auch findet man hier gleichzeitig KÜKOs Philosophie und eine kleine Projektauswahl der ersten 10 Jahre KÜKO (2012 - 2022). Rechtzeitig zum 11. Jubiläum erschien das Buch "KÜKO Werkstatt" und wird nun zum 12. Vereinsjubiläum verteilt und vertrieben. Ermöglicht durch Förderung des Fonts Soziokultur und einige sehr nette Partner :-) Druckversion von Druckkultur Späthling. Limitierte Auflage von 300 Exemplaren. Papier aus Restbeständen. Erhältlich für eine Schutzgebühr direkt beim Verein www.kueko-fichtelgebirge.de - nur solange Vorrat reicht.
Zum 10-jährigen Jubiläum des KÜKO Netzwerks dachte sich eine Fokusgruppe von Kreativen des Vereins Zukunftsbilder für die nächsten 10 Jahre aus. Dies präsentieren sie mit originellen comic-haften Zeichnungen und tollen Grafiken. Auch findet man hier gleichzeitig KÜKOs Philosophie und eine kleine Projektauswahl der ersten 10 Jahre KÜKO (2012 - 2022).
Rechtzeitig zum 11. Jubiläum erschien das Buch "KÜKO Werkstatt" und wird nun zum 12. Vereinsjubiläum verteilt und vertrieben.
Ermöglicht durch Förderung des Fonts Soziokultur und einige sehr nette Partner :-)
Druckversion von Druckkultur Späthling.
Limitierte Auflage von 300 Exemplaren. Papier aus Restbeständen.
Erhältlich für eine Schutzgebühr direkt beim Verein www.kueko-fichtelgebirge.de - nur solange Vorrat reicht.
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KÜKO
WERK
statt
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Die gewachsene ÜBERZEUGUNG,
dass KREATIVITÄT + INNOVATION
kein Privileg urbaner LEBENSRÄUME sind.
Zitat Harald Scholl
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7
VORWORT__0 9
KÜKO WAS? __15
LOBBY STATT HOBBY__1 8
MAXIS STORY__2 2
PROJEKTE__3 2
KÜKO WERKSTATT__52
ZUKUNFTSIDEEN__5 8
WIR SIND KÜKOS__7 0
RAUMPIONIERE__7 8
FÖRDERVEREIN__9 2
IMPRESSUM__9 4
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SEID
gegrüßt
Grusswort der Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz zum Buch der
Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V. anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Vereins.
Kunst und Kultur sind wichtige Standortfaktoren einer lebendigen Region. Die Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.
trägt maßgeblich daran Anteil, dass der Kunst- und Kulturort Oberfranken auch überörtlich wahrgenommen wird.
Als einer von bundesweit nur sechs Beste-Praxis-Partnern, die im Rahmen des Projektes KreativLandTransfer als
beispielhaft ausgewählt wurden, ist die KÜKO Vorbild für die herausragende Arbeit der Kunst- und Kreativwirtschaft
im ländlichen Raum und zugleich ein großartiger kultureller Botschafter für die Qualität und Attraktivität der
Innovations- und Wirtschaftsregion Oberfranken.
Mit ihrem kreativen Potenzial tragen die in der KÜKO vernetzten Künstlerinnen und Künstler in ihren vielfältigen
Disziplinen konkret, selbstbewusst und deutlich spürbar zur regionalen Entwicklung bei.
Als Ideenschmiede für spannende Events und Projekte und als Klammer zwischen den Kunst- und Kulturschaffenden,
Unternehmen, Regionalinitiativen, Kommunen und vielen weiteren Institutionen ist die KÜKO nach den ersten zehn
Jahren ihres Bestehens ein weithin geschätzter Akteur in der hiesigen Kulturlandschaft.
Für diese ausgezeichnete Arbeit mein herzlicher Dank und die besten Wünsche für das nächste Jahrzehnt!
Heidrun Piwernetz
Regierungspräsidentin von Oberfranken
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11
LIEBE
Leserinnen*
die KÜKO ist seit ihrem Bestehen lebendiger Teil des kultur- und kreativwirtschaftlichen Ökosystems in Deutschland.
Als Mitglied im Bundesverband Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschlands, als Teil des Bundesinitiative
KreativLandTransfer, als zuverlässige Partnerin vieler weiterer Initiativen und Verbände. Für all jene möchte ich
hier ein Grußwort an die KÜKO senden. Diese Aufzählung soll zudem zeigen: Alle diese Institutionen und Projekte
würde es ohne die KÜKO so heute nicht geben.
Denn wenn es um die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) in Deutschland geht, war die KÜKO von
Anfang an als eine der wichtigsten Player:innen dabei. Schon 2011 gab es hier erste Vernetzungen auf Bundesebene
und die erste gemeinsame Außendarstellung von Bottom-Up-Netzwerken auf der Web Site "Kreative Deutschlands".
Und die KÜKO war auch dabei, als es im Juni 2015 den ersten Kooperationsvertrag von teilmarktübergreifenden
Netzwerken und Verbänden auf Bundesebene in Hannover zu unterzeichnen galt. Und zwei Jahre später, bei der
Gründung des Bundesverbandes in Dresden, durfte die KÜKO als Gründungsmitglied natürlich nicht fehlen.
Heute bündelt der Verband mehr als 40 Verbände und Netzwerke der KKW in Deutschland und repräsentiert über
1.500 Unternehmen bundesweit, setzt sich für die Belange der Kultur- und Kreativschaffenden auf Bundesebene
ein und lebt von der Vernetzung und vom Austausch seiner Mitglieder.
Und auch hier spielt die KÜKO wieder eine Schlüsselrolle. Wenn es nämlich darum geht, Kultur- und Kreativwirtschaft
m ländlichen Raum zu vernetzen und zu fördern, ist die KÜKO bundesweit der Prototyp, Mutmacher:in, und
Impulsgeber:in. Auf Bundesebene auch als Mitverfasserin eines Grundlagenpapiers KKW im ländlichen Raum.
So ist die KÜKO immer wieder Gast bei Konferenzen und Netzwerktreffen, wie beispielsweise jenes 2018 in Sachsen
und Tschechien, das ich als Teil von KREATIVES SACHSEN mitorganisieren durfte. Da lernte ich von der KÜKO, wie
internati-onale Projekte umgesetzt werden können.
Und noch etwas hat KÜKO geschafft: Mit der Einladung zu der bundesweiten KKW Fachkonferenz "peripher und
ganz zentral" nach Röslau im Jahr 2019 fand zum ersten Mal ein solches Treffen im ländlichen Raum statt. Dieses
Engagement und das Selbstbewusstsein wollte auch ich nach Kräften fördern. Mit meinen Erfahrungen beim Aufbau
eines Landesverbandes und eines Kreativwirtschaftszentrums in Sachsen konnte ich die bayerischen Kolleg:innen
bei der Gründung des Bayerischen Landesverbandes der Kultur- und Kreativwirtschaft (BLVKK e.V.) unterstützen
und begleiten, und wie es scheint, recht erfolgreich. Und natürlich war die KÜKO hier von Anfang an dabei.
KÜKO will Kreativwirtschaft von unten fördern, nicht nur in den Städten, nicht nur die Industrie, sondern diejenigen
unterstützen, die am Anfang jeder Wertschöpfung stehen: Künstler:innen und Kreative. Folgerichtig wurde die KÜKO
2020 dann auch als eines von sechs bundesweiten Beste-Praxis-Projekten für die Kultur- und Kreativwirtschaft im
ländlichen Raum durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien ausgezeichnet und gibt heute im Rahmen der
Bundesinitiative KreativLandTransfer ihre Erfahrungen an andere Netzwerke weiter.
In all diesen Jahren hatte ich Gelegenheit, viele KÜKO-Mitglieder kennenzulernen, ob in Hannover, Plauen, Berlin,
Dresden, Tutzingen, Leipzig, in Rehlovice in Tschechien, Rostock, Ingolstadt, Zeitz, Bamberg oder eben in Röslau.
Immer waren KÜKO Mitglieder vor Ort und leisteten Unterstützung – vorrangig ehrenamtlich! Das verdient
Hochachtung. Eine ging allen immer voran: Sabine Gollner. Sie ist für mich die Botschafterin des Fichtelgebirges.
Der erste Eindruck, den ich von ihr bekam, war ein besonderer. Da steht diese Person im ‚supergirl‘ Dirndl in einer
Berliner Bank am Potsdamer Platz. Und sie verliert keine Zeit, spricht mit allen, mit Minister:innen, Kreativen, mit mir.
Ihr Bekenntnis zur Leistungsfähigkeit des ländlichen Raums hat auch mir Orte nahegebracht, die ich sonst
wahrscheinlich nie kennengelernt hätte: Hof, Selb, Bad Berneck, Thurnau, Bischofsgrün, Röslau, Schwarzenbach
oder Gefrees.
Ich wünsche mir noch viele Besuche in dieser Region. Die KÜKO wird auch weiterhin positiv von sich reden machen,
weil sie immer wieder neue Ideen entwickelt und sich unermüdlich für die Belange der Kreativen einsetzt. Dazu wünsche
ich von Herzen viel Erfolg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
Christian Rost,
KREATIVES SACHSEN
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KüKo
WAS?
Hallo Leserin und Leser,
lass dich mitnehmen auf eine KÜKO Reise,
die den Bogen schlägt vom Vergangenen zu neuen Zukunftsbildern, die wir in dieser Veröffentlichung zeigen wollen.
– finde ein bisschen über die Anfänge unsres Netzwerks heraus, schau dir eine Auswahl von Projekten an,
treffe ein paar unserer Mitglieder, lese über unsere Motivationen und Ambitionen für die nächsten 10 Jahre.
Kannst du zwischen erfundenen Geschichten und gemeinsam entwickelten
Visionen unserer Zukunftswerkstätten unterscheiden?
Förderung durch den Fonds Sozio-Kultur hat es uns ermöglicht unser Netzwerk und unseren Verein
anlässlich unsres 10-jährigen Jubiläums unter die Lupe nehmen zu können.
In einer Serie von Zukunftswerkstätten entwickelte eine KÜKO Fokusgruppe Zukunftsbilder und Visionen,
die uns durch die nächsten 10 Jahre leiten sollen. In diesem Buch stellen wir sie dir vor.
Danke allen, die Beiträge dazu gemacht haben, die unterstützt und mitgeholfen haben –
und denen, die zukünftig aktiv werden / helfen werden.
SaGo, Sabine Gollner,
1. Vorsitzende KÜKO e.V.
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KULTURELLER BOTSCHAFTER FÜR DIE REGION
Durch überregionale und internationale Projekte ist KÜKO
ein kultureller Botschafter für die Region und gibt Impulse
für die Entwicklung eines ansprechenden Images für das
Fichtelgebirge.
PLATTFORM FÜR KREATIVUNTERNEHMER/INNEN
Durch eine Vernetzung mit anderen Kreativen stärken
wir regionale Kreativschaffende und sind eine
Kommunikationsbrücke zwischen Unternehmen,
potenziellen Auftraggebern und Kreativen.
KüKo
IST!
AUSGEZEICHNETE ARBEIT!
BUNDESWEITES BEST-PRACTICE-BEISPIEL 2021: modellhafte
Netzwerkinitiative im ländlichen Raum, KreativLandTransfer
BAYERISCHER TOURISMUSPREIS 2016, ADAC,
2. Platz – für die Stadterkundungs-App "QR-Tour"
BEWEGUNGSMELDER – INITIATIVEN DIE BEWEGEN 2012
von der Initiative Kultur & Kreativwirtschaft der
Bundesregierung/Bundeswirtschaftsministerium.
NETZWERKINITIATIVE FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM
Das ständig wachsende Netzwerk - auch weit
über die regionalen Grenzen hinaus - sowie der
branchenübergreifende Informationsaustausch
bietet Inspiration und gegenseitige Hilfe für
Kreativschaffende in der Region Fichtelgebirge.
WARUM GIBT ES KÜKO?
KÜKO Visionstext von Harald Scholl im Jahr 2012
VISION
KÜKO ist eine etwas andere Künstlerkolonie. Eine Künstlerkolonie
2.0. Eine virtuelle Kommunikationsplattform, die es
Kreativen aus der gesamten Fichtelgebirgsregion erlaubt
miteinander in kreative Prozesse zu treten. Und auch durch
die Grenzen der Region nicht gestoppt wird.
L
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INTERNATIONAL UND INTERDISZIPLINÄR
KÜKO ist eine Kolonie, die nicht limitiert wird durch
Räume oder Disziplinen. Die digitale Vernetzung ersetzt
die gemeinsamen Wohnstätten, die analoge Verortung ist
die Basis des gemeinsamen Bewusstseins.
KREATIVITÄT
KÜKO vereint mehr als bildende Künstler, Filmemacher,
Designer, Texter, Musiker, Architekten. KÜKO ist die
gemeinsame Idee von den kreativen Potentialen der
Region Fichtelgebirge. Die gewachsene Überzeugung,
dass Kreativität und Innovation kein Privileg urbaner
Lebensräume sind. KÜKO ist mehr als die Addition
seiner Teile. KÜKO ist ein lebendiger Organismus, der
aus seinen unterschiedlichen Teilen immer wieder Neues
entstehen lässt.
O
BBY
statt
H
INTERAKTION UND INTELLIGENZ
KÜKO schafft durch seine Multidisziplinarität ungeahnte
Synergieeffekte. Der kreative Austausch seiner Mitglieder
untereinander wird durch regelmäßige Workshops und
Treffen geweckt, gemeinsame Aktionen auf digitalen
Wegen kommuniziert. KÜKO lebt im weltweiten Netz
und in der Galerie nebenan.
O
BBY
REGION
KÜKO spiegelt die Region, aus der ihre Mitglieder
kommen. Individuell, eigensinnig, sperrig, liebenswert.
KÜKO schafft hier neue Perspektiven, zeigt deutlich, dass
dem demografischen Wandel durch intelligent-innovative
Ansätze begegnet werden kann. Lässt die kreativen Potentiale
der Region deutlich werden, stellt sie in transregionale
Kontexte. Und bildet damit einen Standortvorteil.
INNOVATION UND INSPIRATION
KÜKO ist keine auf die Region begrenzte Initiative.
Die KÜKO Mitglieder sind in ihren Fachdisziplinen national
und international vernetzt. Und bringen die Impulse
dieser Netzwerke ins das KÜKO Netzwerk. Durch diese
Multi-vernetzung wird die Region Fichtelgebirge mit
weltweitem Input versorgt. Globales Dorf und regionales
Netzwerk; beide sind Teile einer digitalen Welt.
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SABINE GOLLNER
Member Nostalgie, 15 yrs!!! Frankenpost vom 22.7.2027
AN: ALLE
Ihr Lieben,
Schon wieder 5 Jahre vergangen und es hat sich wieder mal viel getan, ich bin mega stolz!!!
Anlässlich unseres sweet 15 hat uns die Frankenpost eine Sonderausgabe gewidmet,
in der wir verschiedene KüKo Mitglieder featuren (die meisten von euch haben das ja
eh schon mitbekommen). Hier der Beitrag von unserem KüKo-Küken Maxi, die mit ihren
5 Jahren auf dem Kükokonto so viel auf die Beine gestellt hat und genau das verkörpert,
was wir uns zu unserem 10-jährigen visioniert haben…
Ihr kennt sie ja eigentlich alle, aber trotzdem nochmal ein kurzes Porträt von ihr, weil
sie einfach so klasse ist.
Viel Spass beim Lesen!
Wenn es keine Einwände gibt, dann wird es so veröffentlicht!
sago
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Ich bin Maxi! Hi :-)
Dank einer sehr glücklichen Begegnung vor fünf Jahren hat sich mein Leben durch
die Küko komplett verändert. Ich kam damals frisch gebacken aus der Uni, meinen
Master in Mode Design im Gepäck. Ich war damals 26 und hab vor Ideen und Träumen
nur so gesprudelt - mit meinen zeitlosen und nachhaltigen Designs war ich bereit
die Welt zu verändern. Leider wurde dieses muntere Plätschern durch viele Absagen
und Rückschläge immer leiser und weniger.
Heute lebe ich in meinem Häuschen auf dem Land und habe meinen eigenen Traumladen.
Ich vertreibe ausschließlich hoch qualitative und faire Fashion - mir ist wichtig,
dass meine Kund*innen Lieblingsstücke für´s Leben kaufen. Deshalb biete ich
zusätzlich einmal pro Monat ein Repaircafé an, in dem Kund*innen ihren Schätzen
ein zweites Leben einhauchen können.
Außerdem veranstalte ich jährlich mit der ansässigen Textilhochschule in
Münchberg und meiner ehemaligen Universität in Berlin eine Slow-Fashionshow.
Die beiden Einrichtungen kooperieren gemeinsam über mehrere Wochen und entwerfen
aus recycelten Materialien und Abfallprodukten wunderschöne Unikate. Im Moment
bin ich außerdem daran, ins Programm der "Artists in Residence" aufgenommen zu
werden, um angehende Modedesigner*innen auf meinem Hof aufzunehmen.
Durch die KüKo habe ich gelernt, was es heißt sich gegenseitig zu supporten.
Nur so konnte ich mir mit minimalem Budget meinen maximalen Traum verwirklichen.
Hier habe ich einen Kreis von großen Visionär*innen gefunden, die durch ihre
Vielfalt so viel Know How auf allen Ebenen verkörpern und durch ihren Zusammenhalt
einfach unschlagbar sind. In Berlin wäre so etwas nie möglich gewesen,
diesen Enthusiasmus und Tatendrang habe ich hier auf dem Land kennen gelernt,
wer hätte das gedacht?
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Es ist schon dämmrig geworden und vereinzelt sehe ich Vierbeiner, die mit ihren
Zweibeinern die gewohnte Abendrunde drehen. Vor dem Bahnhofscafé stehen ein
paar Männer und prosten sich kameradschaftlich über die Stehtische hinweg zu.
So sitze ich rauchend auf meinem Rucksack und überlege, wo ich hier nur gestrandet
bin und wo ich heute übernachten soll. Ich beschließe den Stadtkern dieses
oberfränkischen Markt Reh Witzes zu finden- vielleicht wird aus dem Ura-Maki
à deux ja wenigstens noch ein dinner for one. Sollte dem auch noch absagen,
vielleicht auf morgen verschieben? Mein Provinzabenteuer sorgt ja vielleicht
auch für guten Gesprächsstoff.
Während ich durch die Parallelstraße laufe, in die nächste Gasse einbiege
und die dunklen Häuser betrachte, fällt mir auf einmal die Ruhe auf.
Zu meiner Überraschung merke ich, wie sich meine gehetzte Berliner Gangart in
ein gemütliches Schlendern verwandelt hat. Mein neues gemütliches Schlendern
trägt mich jetzt schon am zweiten Altenheim vorbei und vom Plakat grinst mich
eine betagte Dame mit Riesensonnenbrille und knallrotem Lippenstift an, die
betont glücklich an ihrem Rollator lehnt.
HOMMAGE AN DAS FICHTELGEBIRGE
19.45 - scheiße, in einer Minute fährt mein Anschlusszug nach München.
Fuck!! Das schaff ich nicht. aber, ich versuchs! sonst steck ich hier noch in
Markt...rewitz?! fest.
Ich drängle mich durch die anderen Flixbusser und schnappe nach meinem Rucksack.
Ich ziehe ihn vorsichtig zwischen den zwei gut genährten Bäuchen eines älteren
Ehepaars hervor, und streife beim Rausziehen natürlich Mister Macho am Arm.
Der hat mich schon die ganze Fahrt meine Nerven gekostet, saß neben mir und hat
sich die ganze Zeit Tittenbilder auf Instagram angeguckt und mich immer so
schmierig angegrinst.
Jetzt dreht er sich mit entrüstetem Blick zu mir und fängt an mir irgendwas von
ungezähmten Weibern vorzufaseln. Bevor er Zeit hat, mir das noch weiter auszuführen
und mein Temperament mit mir durchgeht, bin ich schon umgedreht, natürlich nicht
ohne ihm noch meinen schönen rot lackierten Mittelfinger zu präsentieren. Keuchend am
Bahnsteig angekommen bleibt mir nichts übrig, als augenrollend den roten Rücklichtern
meines Sushi Tinder Dates hinterher zu starren. Och nee. Das kann jetz nicht wahr
sein. Ich sinke auf mein Gepäck und gucke mich zum ersten Mal richtig um.
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Dann an der nächsten Ecke winkt mir ein beleuchtetes Schaufenster entgegen, ein
überraschend seltenes Exemplar in diesen grauen Straßen. Es zeigt auf den Anfang
der gepflasterten Fußgängerzone, als möchte es sagen: Herzlich Willkommen im
Herzen Markt Rehwitzes, ziehen Sie vor bis auf Los, Sie haben ihr Ziel erreicht.
Aus Höflichkeit gehe ich hinüber und begrüße die Schaufensterpuppe, die
camelfarbene Chinos, ein navy-weiß geringeltes Shirt trägt und sich lässig
einen fragwürdigen neongrünen Lack Blazer über die Schulter hängen lässt.
Das ganze wird noch von einem schnörkeligen „Irgendwann ist irgendwann zu
spät - Buy now and get 10%“ auf der Fensterscheibe umrahmt und irgendwie muss
ich an die grinsende Dame mit dem hinaus gemalten Lippenstift vom Plakat denken.
Irritiert gehe ich weiter, Schaufensterbummeln in Rehwitz it is. Zwischen
Tabakwaren, 1-Euro-Kramläden, Wollgeschäft, Metzger und Drogerie, bemerke
ich immer wieder staubgetränkte, von der Sonne vergilbte und mit toten Fliegen
übersähte gähnende Leere. Mein Blick bleibt an einem verwinkeltem Eingang
eines solchen vergessenen Schaufensterexemplars hängen.
Durch die bunten mit Holzleisten durchzogenen Glasscheiben und ein paar
Staubflocken erspähen meine Augen ein wunderschön geschwungenes Jugendstil
Geländer, welches meinen Blick in den oberen Teil des Raumes führt, dessen Zentrum
eine elegante hölzerne Ladentheke ziert. Links in der Ecke steht eine verlorene
Kleiderstange und ich muss an meine selbstgenähten Mäntel denken, die nun schon
seit ein paar Wochen in Kisten verpackt, verzweifelt auf ein neues Zuhause warten.
Allein in meiner Straße gibt es drei Pop-Up Stores, die, wie ich zugeben muss,
auch echt richtig gute Teile verkaufen.
Die haben es geschafft ihre Sachen an den Mensch zu bringen. Im Gegensatz zu mir.
Arhgggg, meine vergessene Anspannung meldet sich zurück. Ich war so überzeugt,
dass es klappen wird, einfach alles hat gestimmt - dachte ich. Jetzt schwimme ich
wie eine von vielen im Piranha Becken von Jungdesigner*innen, die immer mehr ihrer
Werte über Board werfen und nach ihren Mitstreiter*innen schnappen, nur um nicht
unterzugehen. Nee, das bin nicht ich, so kann - „Schöner Laden was?“ unterbricht
mich auf einmal eine Stimme neben mir. Etwas überrumpelt reiße ich mich aus meinem
Monolog und drehe mich nach rechts. Eine interessante Kombination aus dunkelgrüner
Daunenjacke und oranger Mütze lächelt mich erwartungsvoll an.
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„Wir versuchen gerade die Besitzerin für ein Projekt zu gewinnen, damit wir
dieser Perle wieder neuen Glanz einhauchen können. Nicht nur dieser, insgesamt
fünf solcher Schätze haben wir allein in dieser Straße. Stehen alle seit Jahren
leer, echt ein Jammer. Wir sind auch immer auf der Suche nach jungen Leuten, die
Lust haben mitzumachen. Du hast nicht zufällig was, das du ausstellen möchtest?
Achja, Hi, ich bin Alex.“
Etwas perplex merke ich, wie sich auf einmal ein breites Grinsen in meinem
Gesicht breit macht und ich höre mich „Freut mich, Maxi“ sagen. "Ausstellen"
hallt es in meinem Kopf nach. Da renne ich monatelang ohne Erfolg hinter
irgendwelchen matchaschlürfenden Businessrobotern und arroganten Snobs her
und in Reh Witz quatscht mich Sympathische-Daunenjacke an, ob ich nicht etwas
auszustellen hätte. „Wenn du Lust hast, zeig ich dir meine Lieblingskneipe und
erzähl dir ein bisschen mehr über unser Projekt. Wir haben heut eh eine kleine
Mitgliederversammlung von unserem Verein. Mittwochs treffen wir uns immer zu
Veggie Bolo und Bierchen.“
Beseelt von dieser Traum Combo beschleicht mich eine Art Freude, dass mir das
Sushi Date vor der Nase weggefahren ist und diese merkwürdige ergraute Stadt
scheint mir auf einmal sogar etwas Farbe anzunehmen. Im `Sorgenbrecher`
angekommen werden wir lautstark begrüßt und setzen uns an einen gemütlichen
Tisch mit vier anderen KüKo´s, so heißen die Leerstandsfüller nämlich, und
schlürfen die mir versprochene Linsenbolognese.
„Also, um dir unseren wilden Haufen hier mal ordentlich vorzustellen:
wir sind Kreative und Künstler*innen und sozusagen die kulturellen Botschafter
und Befruchter unserer Region. Wenn man sonst so durch die Innenstädte hier
latscht hat man ja fast den Eindruck, dass hier nur alte Leute wohnen“,
lacht er auf einmal. Schmunzelnd muss ich wieder an das Plakat und die zwei
Luxus Retirement Solutions denken.
„10 Jahre gibt´s uns jetzt schon! Und es hat sich echt viel getan, unter anderem
ein Preis vom Wirtschaftsministerium. Aber wir wollen mehr! Wir wollen, dass
die Kunst so richtig in unserer Mitte ankommt und die Leute hier verstehen, wie
wichtig und bereichernd das für unsere Region ist und überhaupt den ganzen Staub
wegwischen, damit wieder für alle sichtbar wird, wie schön unsere Heimat
eigentlich ist und was wir alles Tolles zu bieten haben! Wir wollen, dass wieder
mehr junge Leute hierherziehen und wir wollen, dass unsere verschlafenen Städtchen
wieder aus ihrem Rapunzelschlaf aufwachen, dass jemensch sehen kann, wie schön
sie eigentlich sind. Was sagst du, bist du dabei?“
NSTLERKOLONIE+PROJEKTE+FICHT
BIRGE+KU:NSTLERKOLONIE+PROJE
+FICHTELGEBIRGE+KU:NSTLERKOL
NIE+PROJEKTE+FICHTELGEBIRGE*
:NSTLERKOLONIE+PROJEKTE+FICHT
IRGE+KU:NSTLERKOLONIE+PROJEK
CHTELGEBIRGE+KU:NSTLERKOLONI
OJEKTE+FICHTELGEBIRGE+KU:NSTL
OLONIE+PROJEKTE+FICHTELGEBIR
KU:NSTLERKOLONIE+PROJEKTE+FI
LGEBIRGE+KU:NSTLERKOLONIE+PR
KTE+FICHTELGEBIRGE+KU:NSTLER
LONIE+PROJEKTE+FICHTELGEBIRG
PAPPENSTIL, 2013 / ZWISCHENNUTZUNG:
KÜKO veranstaltete ein interdisziplinäres, grenzübergreifendes deutsch/tschechisches
Symposium in einer leerstehenden Papier- und Pappenfabrik in Bad Alexandersbad.
Eine Förderung durch Euregio Egrensis ermöglichte die Aufwertung und Nutzung einer
Etage des Gebäudes als internationales Gruppenatelier. Ein Tag der offenen Tür gibt
der Bevölkerung seltenen Zugang zum Gebäude. Die entstandenen Arbeiten werden
in einer Sonderausstellung im Porzellanikon von ca. 3500 Besucher*innen gesehen.
2016 wird die jahrelange „Problemimmobilie“ privat verkauft und einem neuen
Konzept zugeführt.
PROJEKT+ PAPPENSTIL+PROJEKT+ P
QR-TOUR, 2014-15
Tourismus und digitaler Zugang per App: Leerstehende und untergenutzte
Gebäude (z.B. Stadtmuseum, Burgen) waren der Impuls für eine digitale
Stadtführung, die auf ungewöhnliche Weise Zugang zu Orten und Gebäuden
gibt. KÜKO diente als „Pool der Talente“, aus dem Dienstleister*innen ausgewählt
wurden. Über 150 Bürger*innen trugen Anekdoten und Fachwissen bei.
Das LEADER geförderte Kulturtourismus-Projekt erhielt 2016 den 2. Platz beim
ADAC Tourismuspreis Bayern.
JEKT+QR-TOUR+PROJEKT+QR-TOUR
CO-WORKING FICHTELGEBIRGE, 2016-17:
Das Amt für ländliche Entwicklung (ALE-BZA) wählte das Netzwerk KÜKO für dieses
Modellprojekt aus: kann das urbane Konzept eines `Coworking Space` auf den ländlichen
Raum übertragen werden? Ein leerstehendes Objekt soll gestalterisch ansprechend saniert
werden, um einen Impuls zur Revitalisierung der Ortschaft zu geben. Vier Gemeinden erstellten
Konzepte, um sich für die Umsetzung des `Coworking Space Fichtelgebirge`
zu bewerben.
In der medienwirksamen Kick-Off Aktion `Digitale Nomaden auf’m Traktor`, fuhr ein Traktor
mit Akteur*innen der lokalen Kreativszene und der vielfältig illustrierten Forderung nach
der Schaffung neuer Ansätze für flexible Arbeitsplatzmöglichkeiten von Ort zu Ort.
Für Bad Alexandersbad entstand das Co-Cooking Konzept `Wild am Herd`, für das
weiterhin Fördermittel gesucht werden. Ein Unternehmer in Bad Berneck griff die Idee
auf und entwickelte mit KÜKO ein Gebäudekonzept für die `Schaltzentrale`, inkl. einem
Co-Working Space.
O-WORKING+PROJEKT+CO-WORKIN
SOUVENIR BAD BERNECK, 2019 – 2020
Der Pop-Up-Store in Kooperation mit dem Fichtelgebirgsmuseum
war für fünf Wochen geplant. Dann verselbstständigte er sich zu einem
sechsmonatigen, sozio-kulturellen Projekt. Das Ende kam durch die
Corona-Krise. Letztes Event war der ‚kurstadtrave´ im März.
Am Anfang stand ein KÜKO-Wettbewerb. Zum Thema: ‚Im Zeitalter des
Bienensterbens und der Fake News‘ wurden neue Souvenirs für die
Region Fichtelgebirge kreiert.
Über 80 regionale Künstler und Produzenten verkauften, boten
Mitmach-Workshops, Musik und Shows an. Rund 3000 Besucher
kamen in den früheren Markt im Zentrum von Bad Berneck.
Besonders der Zuspruch bei jungen Erwachsenen war bemerkenswert.
Fördermittel kamen von der Dt. Kulturstiftung, Demokratie Leben!
und der Wirtschaftsförderung des Lkr. Bayreuth.
SOUVENIR wurde zum Konzept. 2022 eröffnete KÜKO mit Bundesmitteln
ein neues Pop-Up in Hof.
OUVENIR+PROJEKT+SOUVENIR+PRO
KreativLandTransfer 2021-23
Im Juli 2021 wählte eine interdisziplinäre Jury des bundesweiten Modellprojektes
KreativLandTransfer KÜKO als eines von sechs Best-Praxis-Beispielen aus.
Nominiert waren insgesamt 72 Projekte, die mit besonderen Ansätzen für Kultur
in ländlichen Räumen ihre Regionen sozial, wirtschaftlich und kulturell stärken.
Die sechs Gewinner waren aufgerufen, ihre Erfolgsrezepte mit dem „Nachwuchs“
zu teilen. 16 Initiativen aus ganz Deutschland bewarben sich daraufhin um eine
Partnerschaft mit KÜKO, von denen zwei sogenannte Tandem-Projekte zustande
kamen. Zwischen Juli 2021 und Januar 2023 kam es zu mehreren Austauschtreffen
und Workshops.
Die Tandemprojekte mit dem Netzwerk Kreatives Erzgebirge und der
Werk.Stadt.Schwarzwald waren auch für KÜKO eine Bereicherung. KÜKO freut sich
auf dauerhafte persönliche und geschäftliche Beziehungen nach Baden-Württenberg
und Sachsen.
+KREATIVE+PROJEKT+KREATIVE+PR
CONCEPT-STORE SOUVENIR HOF, 2022-23
Mitte November 2022 öffnete in der Innenstadt von Hof eine noch bessere,
singende und tanzende Version von SOUVENIR. Vom Ladenbau bis zu den
Angeboten ist alles auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Über 30 junge Gestalter
präsentieren Ideen, Produkte, Workshops und Events. Weil Hof traditionell
mit der Textilwirtschaft verbunden ist, liegt der Schwerpunkt auf Textilien.
Der Preisgeld-dotierte Wettbewerb „Bestes SOUVENIR für Hof“ stellt über
die Jury Kontakte zu Bildungseinrichtungen und Gründerzentren her.
Bis April 2023 wird das Projekt von KÜKO und Stadt Hof mit Mitteln
aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“
des BMWSB gefördert. Workshops mit erfolgreichen Designern und
Geschäftsleuten sollen die Akteure qualifizieren, um den Store auf
Dauer wirtschaftlich zu machen.
JEKT+SOUVENIR+PROJEKT+SOUVEN
Das KÜKO EXPO, 2022
Das 10-jährige Bestehen der KÜKO wurde von Oktober 2022 bis Januar 2023 mit der
bisher größten Gruppenausstellung der Vereinsgeschichte gefeiert. Über 40 regionale
Talente aus den Reihen der Mitglieder präsentierten in der ET4GE in Röslau ihre Arbeiten.
Die bildende Kunst – Malerei, Bildhauerei, Architektur – war genauso vertreten wie die
darstellende Kunst mit Performances und Videoinstallationen. Auch Freunde der Musik
kamen nicht zu kurz. In begehbaren Kuben konnten sich die Besucher über den Impact
der KÜKO für die Regionalentwicklung informieren.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kreativbranche nahmen an der Vernissage
am 2. Oktober 2022 teil. Peter Berek, Landrat des Landkreises Wunsiedel, Alexander Popp,
Wirtschaftsförderung Landkreis Wunsiedel, Susanne Lang, Geschäftsführerin der
Wirtschaftsregion Hochfranken und Christian Rost, Vorstand Kreatives Chemnitz e.V.,
hielten Reden.
OJEKT+KU:KO-EXPO+PROJEKT+KU:KO-
NSTLERKOLONIE+PROJEKTE+FICHT
BIRGE+KU:NSTLERKOLONIE+PROJE
+FICHTELGEBIRGE+KU:NSTLERKOL
NIE+PROJEKTE+FICHTELGEBIRGE*
:NSTLERKOLONIE+PROJEKTE+FICHT
IRGE+KU:NSTLERKOLONIE+PROJEK
CHTELGEBIRGE+KU:NSTLERKOLONI
OJEKTE+FICHTELGEBIRGE+KU:NSTL
OLONIE+PROJEKTE+FICHTELGEBIR
KU:NSTLERKOLONIE+PROJEKTE+FI
LGEBIRGE+KU:NSTLERKOLONIE+PR
KTE+FICHTELGEBIRGE+KU:NSTLER
LONIE+PROJEKTE+FICHTELGEBIRG
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ZuKuNft:visIOn
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erkstatt KÜKO:KÜKO-Werkstatt
NERD CLUB
ARTISTIC LICENSE
VEREINSSTRUKTUR
OFFENE PROBEBÜHNE
In unserer Jubliäumsveröffentlichung blicken wir zum einen reflektierend
auf die letzten zehn Jahre, zum anderen aber auch auf
die zukünftige Entwicklung von KÜKO. Das schließt auch neue erfolgversprechende
Veranstaltungsformate ein, beispielsweise die
"Nerd Clubs", und die sogenannte"Artistic License".
Die Idee des "Nerd Clubs" entstand durch die zunehmende Notwendigkeit,
"echtes Wissen"von "Fake News" unterscheiden zu können,
es aus den vielen Fehlinformationen herauszufiltern. Warum
also nicht mit den sogenannten "Nerds" unserer Region zusammenarbeiten?
Oft ist dieses Wort negativ behaftet, wir finden aber: Feiere den
Nerd in dir! Denn im Grunde heißt es nichts anderes, als ein*e absolute*r
Expert*in in einem Fachbereich zu sein. Und genau diese
Expertise möchten wir sichtbarer und zugänglicher für die Gesellschaft
machen. KÜKO möchte sich diesen (Wissens-)Schätzen
widmen, die Personen dahinter feiern und daraus gleichzeitig ein
unterhaltsames und interaktives Format entwickeln.
Unser Ansatz dabei: Künstler*innen und "Nerds" aus unterschiedlichsten
Bereichen zusammenbringen und sie gemeinsam humorvolle
Präsentationen und Events entwickeln lassen - "Nerd Clubs"
eben. Das Besondere ist, dass es keine Zuschauer*innen im herkömmlichen
Sinne gibt, sondern nur Macher*innen, da durch ein
interaktives Format jede*r etwas beiträgt.
Elemente eines ‚Nerd Clubs‘ könnten beispielsweise ein Mix von Video,Text,
Bild und Performances oder ein interaktiver Teil in Form
von Quiz und Wissensbingo sein. Dieses Konzept kann gelingen,
indem wir die Kommunikation nach außen durch Künstler*innen
der KÜKO unterstützen und das Wissen im Rahmen eines "Comedy
Clubs" transportieren. Hier sehen wir auch die Brücke zwischen
"Nerds" und Künstler*innen: komplexe Themen werden künstlerisch
kommuniziert und verständlicher gemacht. Der Humor ist dabei
ein gutes Vehikel, um einen positiven gesellschaftlichen Wandeln
zu fördern.
Ein weiteres Format, welches zukünftig ausgebaut werden soll, ist
die "Offene Probebühne", entwickelt 2019 in Bad Berneck im ehemaligen
Souvenir Pop-Up Laden. 2022 entwickelte sich daraus ein
Proberaum für verschiedene Akteure, die KÜKO Werkstatt.
Die "Offene Probebühne" zieht mit dem Konzept "Neues entstehen
lassen", soll heißen nur eigenes oder improvisiertes Material, bereits
Talente aus ganz Oberfranken an, besonders in Jazz, New Jazz
& HipHop. Darauf wollen wir aufbauen und mit anderen Veranstaltern
und Eventlocations kleine Touren durch die Region koordinieren
und eventuell einen Talentwettbewerb entwickeln.
DIE KÜKO AGIERT HIER VOR ALLEM IN DER ROLLE VERNETZERIN:
VERMITTLUNG VON KREATIVEN, VERANSTALTER* INNEN, SPON-
SOR*INNEN; DER SUCHE VON EVENTLOCATIONS SOWIE UNTER-
STÜTZUNG IN DER KOMMUNIKATION MIT DEN REZIPIENT*INNEN.
Das Ergebnis der ‚Zukunftswerkstätten‘ anlässlich unseres 10-jährigen
Bestehens war unter anderem, dass KÜKO weiteres Potenzial
als Anlaufstelle und Initiator für die Nachwuchsförderung von
Kreativen besitzt. Die KÜKO EXPO, eine interdisziplinäre Ausstellung
von alten und neuen Mitgliedern der KÜKO, war hier ein sichtbares
Ergebnis und möglicher Prototyp für weitere Ausstellungen
dieser Art. Dieses Konzept soll Kreativen den Freiraum geben, sich
künstlerisch so auszudrücken, wie es ihnen am meisten liegt und
die Kunst zu schaffen, die sie am besten machen. Das Ziel ist, Talente
in ihrem jeweiligen Entwicklungsstadium bestmöglich zu unterstützen.
DIES KANN EBENSO IM RAHMEN NEUER FORMATE FÜR AUS-
TAUSCH, LERNEN UND EXPERIMENTIEREN GESCHEHEN – DER
"NERD CLUB" ODER DIE "OFFENE BÜHNE" WÄREN KONKRETE BEI-
SPIELE DAFÜR.
Eine weitere Vision ist es die sogenannte "Artistic License", eine
Idee des verstorbenen Gründungsmitglieds Nigel Amson, zu realisieren.
Die "Artistic License" ist ein Mitgliedsausweis für die Künstler*innen
der KÜKO, die ihnen einerseits eine gewisse Narrenfreiheit,
die Erlaubnis der künstlerischen Freiheit, garantieren soll,
sowie ihnen andererseits Rabatte bei kooperierenden Partner*innen,
z.B. in Gastronomie, Einzelhandel, etc., gewährt. Dadurch wird
das Fichtelgebirge nach außen als künstlerfreundliche Region beworben
und somit attraktiver gemacht.
Um dies alles umsetzen und das Potenzial von KÜKO ausschöpfen
zu können, ist es vor allem notwendig, die dafür nötigen organisatorischen
Strukturen zu schaffen, sprich ein Team mit folgenden
Aufgabenbereichen: Talentscouting, Konzeption und
organisatorische Begleitung von Ausstellungen, Performances
oder Konzerten, die Vernetzung und Kooperationen mit anderen
Kunstvereinen der Region, die Öffentlichkeits- und Pressearbeit,
sowie der Aufbau einer effizienten Verwaltungsstruktur.
Momentan beruht die Erledigung vieler Aufgaben und Organisation
immer noch nahezu ausschließlich auf Ehrenamt. Im Rahmen
dieses Projekts wäre es von großer Notwendigkeit, zumindest Festanstellungen
für eine Büroassistenz, die Buchhaltung und die Öffentlichkeitsarbeit
zu ermöglichen. Ein Meilenstein für die KÜKO
wäre es, sich weg von der spezifischen und somit immer zeitlich
begrenzten Projektförderung, hin zu einer institutionellen Förderung
zu bewegen.
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erkstatt KÜKO:KÜKO-Werkstatt
Zukünfte-Werkstatt KÜKO
Stefan Wladarsch, KÜKOs stellvertretender Vorsitzender, nimmt
KÜKOs zehntes Jubiläum zum Anlass, das Netzwerk und seine
Auswirkungen auf die Region zu analysieren. Er absolvierte 2022
erfolgreich den Studiengang Zukunftsdesign an der Hochschule
Coburg mit einer Masterarbeit über KÜKO:
„Zehn Jahre KÜKO Fichtelgebirge, welchen Einfluss hat ein Netzwerk
von Kulturschaffenden auf die Entwicklung des ländlichen
Raums? - Analyse eines Akteursnetzwerks und seines Einflusses
auf die Region Fichtelgebirge“
Wladarsch blickt nicht nur zurück, sondern betrachtet auch Zukunftsthemen,
zum Beispiel „Szenarien für die zukünftige Struktur
von KÜKO“:
Wie bei den meisten Netzwerken der Kultur- und Kreativwirtschaft
sind KÜKOs Verwaltungs- und Finanzierungsstrukturen alles andere
als nachhaltig. Hier schlägt er Lösungen vor, borgt Inspiration von
Theaterstrukturen. Wladarsch sagt: „Da ja aktuell noch der Prozess
der Zukünfte-Werkstatt läuft, ist ja noch nicht klar, für welche der
dort entwickelten Zukünfte (Szenarien) sich die KÜKO entscheidet.
(….) Ein Meilenstein für die KÜKO wäre es, sich weg von der spezifischen
und somit immer zeitlich begrenzten Projektförderung hin
zur institutionellen Förderung zu bewegen. (…) Wir wollen nicht nur
„Die Kultur- und Kreativwirtschaft in den ländlichen Raum bringen“,
sondern echte Fans für unsere Arbeit finden, die zu schätzen wissen,
dass wir selbst echte Fans unserer Region sind. (….) “
Stefan Wladarsch steuerte maßgeblich die Richtung und Inhalte der
Zukunfts-Werkstätten, in denen beispielsweise eine repräsentative
Fokusgruppe von KÜKO-Mitgliedern Zukunftsbilder und Szenarien
erarbeitete, die als Leitbilder fungieren sollen. Der Graphic-Recorder
Mathias Suess illustrierte diese Bilder live auf seinem Tablet
in der KÜKO-Werkstatt, während die Akteure und Akteurinnen ihre
Ideen vorstellten.
KÜKO-Werkstatt
Leerstandsprojekte ziehen sich wie ein roter Faden durch KÜKOs
Arbeit seit Beginn.
Zwei Konzepte blieben von dem SOUVENIR-Projekt in Bad Berneck
und führen KÜKO weiter in die Zukunft: einmal das Pop-Up-Laden-
Konzept, das ja 2022/23 erfolgreich als SOUVENIR Concept-Store
in Hof umgesetzt wurde und wird - und hoffentlich bald als SOU-
VENIR Oberfranken eine Weiterentwicklung erfährt - und zweitens
der KÜKO-Werkstatt-Gedanke.
Eines der Formate, die wir 2019/20 entwickelten, war die „Offene
Probebühne“, ein offenes Format für Improvisation und eigenes
Material – Musik, Literatur, Performance. Und als gerade immer
mehr Talente auftauchten und eine eigene Dynamik entstand, die
etwas eigenes, Neues hervorbrachte, da kam Corona daher und
stoppte alles. Eine bittere Zeit für alle, die die Bühne brauchen und
lieben.
Wir nahmen den Faden aber wieder auf:
Nach dem feierlichen Einstand mit DJ-Tanzparty - mit DJ Nomad
und Sam Colle´ im Mai 2022 - gibt es in der KÜKO-Werkstatt regelmäßig
Live-Musik und Jam-Clubs, nicht nur für Jazz, sondern auch
für Hip Hop sowie andere Genres.
Ein Clown probt hier genauso wie eine 15-köpfige Samba-Band,
auch Free Flow Yoga findet statt, und Bands buchen den Proberaum,
denn die Akustik ist erstaunlich gut. Im vorderen Teil gibt es
ein Atelier für Malerei und visuelle Kunst sowie buchbare Tische
für gemeinsame Projekte. Im Herbst und Frühjahr veranstalten wir
hier inzwischen kleine Konzertserien. Federführend ist hier der leidenschaftliche
Musiker Thomas Blumensaat, genannt Blumi, der
Kollegen und Kolleginnen aus ganz Oberfranken zu den Jam-Clubs
zieht, sie vernetzt und die Leitung unseres Vereinsheims und der
Veranstaltungen übernommen hat.
Im Frühjahr 2022 eröffneten wir als Verein aber zum ersten Mal ein
"Vereinsheim", genannt die KÜKO-Werkstatt, als Zwischennutzung
in einem ehemaligen Textilmarkt in Bad Bernecks Maintal-Center.
2019/20 hatten wir in diesem großen Laden den „Pop-Up-Shop
SOUVENIR mit Kulturraum“ betrieben - bis zum ersten Corona-
Lockdown.
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erkstatt KÜKO:KÜKO-Werkstatt
Werkstatt KÜKO
Wichtig ist, dass das Proben, das miteinander Arbeiten im Vordergrund
steht – Publikum kommt später. Es „verirren“ sich zwar immer
mehr Menschen zu Veranstaltungen hier (und lieben die Atmosphäre)
– aber in erster Linie ist die KÜKO-Werkstatt genau das:
eine Werkstatt.
Ein Raum, in dem gearbeitet wird und Neues entstehen soll. Werkstatt
KÜKO drückt aus, was KÜKO sein möchte: ein Inkubator, eine
Brutstätte für Neues, ein sicherer Ort zum Sich-Ausprobieren und
Gemeinsam-Lernen.
„Are you part of the problem or are you part of the solution?“ Das
war einer der Lieblingsfragen von Nigel Amson, einem der Gründungsväter
der KÜKO. Er sagte oft, dass es unsere Aufgabe als
Künstler und Kreativschaffende ist, die richtigen Fragen zu finden
– nicht unbedingt die Antworten.
Zukunft KÜKO
Ein Netzwerk ist immer nur so gut wie seine Mitglieder. Und dass
sie es für sich selbst nutzen. Sonst steht es still. KÜKO bietet eine
einzigartige Landschaft durch die Vielseitigkeit seiner Mitglieder –
und das ist doch, was für die Zukunft zählt: jeder und jede einzelne
von uns – oder nicht?
Ob die Zukunft die Umsetzung unserer vielen Ideen bringt? ….. Artist-in-Residencies,
SOUVENIR Oberfranken, Nerd Club, Artistic
License …. Wir haben viel vor – aber ist nicht das Wichtigste, dass
wir in Bewegung bleiben, dass wir uns und unsere Rolle in einer zunehmend
verrückten Welt hinterfragen?
Was willst Du? Welche Projekte willst Du umsetzen? Und wie
kommst Du dahin? Kann KÜKO Dich dabei unterstützen? Kannst Du
KÜKO mitgestalten? Gestalte Deine und unsere Zukunft. Heute.
Das ist doch unsere Zukunft, oder nicht?
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ZUKUNftsIDeen
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KÜKO ist …
Kulturdienstleister
Musik, Tanz, Theater – KÜKO hat in der Region einen guten Namen
als "Veranstalter toller Events". Sie gibt Kulturschaffenden eine
Bühne und schafft mit immer besser besetzten Events Raum für
Austausch, Vernetzung und gemeinsames Erleben und Lernen.
KÜKO ist …
Kreativ-Missionar
KÜKO lädt mit ihren Veranstaltungen und Projekten ein,
mitzumachen, seine Kreativität einzubringen und die KÜKO-Idee
weiterzutragen. Wer Lust hat reist mit, hilft bei der Aussaat.
Wer sesshaft wird, bleibt in Kontakt und pfegt den KÜKO-Spirit.
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KÜKO ist …
Nachhaltigkeits-Visionär
KÜKO sieht die wachsende Bedeutung von Kreislaufwirtschaft
und macht sich stark für die „neue Genügsamkeit“:
kreative Ideen und Projekte zur Vermeidung von Überproduktion
und Wegwerfmentalität sowie Stärkung von bewusstem Konsum.
KÜKO ist …
Kreativ(en)-Pool
Egal, in welche Projekte sich die KÜKO-Mitglieder stürzen:
Sie finden immer einen KÜKO-Pool an Unterstützern - überall.
Sparringpartner, Mentoren oder selbstverwalteter
Co-Working-Space – alles ist denkbar.
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KÜKO ist …
Farb- und Impulsgeber
KÜKO macht ihr Umfeld bunter und agiler.
Unkonventionelle Herangehensweisen verhindern
„Einheitsgrau“-Lösungen und kreieren kreative und „farbenfrohe“
Innovationen, die zu einem Mehrwert für die Region führen – für
Unternehmen wie Kommunen, Einheimische wie Gäste.
KÜKO ist…
Anlaufstelle für jedes ‚KKK-Problem‘ (Vermittler)
Nicht jedes kreative Talent kann alles wissen.
KÜKO vermittelt als Anlaufstelle für KKK-Probleme
Kompetenz im Umgang mit ‚Metafähigkeiten‘ wie Steuerrecht,
Veranstaltungsmanagement, Anzapfen von Fördertöpfen,
Vernetzung mit anderen Kreativschaffenden usw.
Mit dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ bringt KÜKO bringt
das Talent-Karussell in Schwung.
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KÜKO ist …
(Nachwuchs-)Aus- und Weiterbildungsstätte
KÜKO wird zur KÜKO-Akademie (utopisch ausgedrückt:
KÜKO-Uni), eine richtige Ausbildungsstätte für alle Sparten der
Kreativwirtschaft. Im „KÜKO-Bauhaus“ werden neue Bauverfahren
ausprobiert, die vor allem Leerstände wieder beleben
(Umbau statt Neubau), aber auch alle Arten von Kunst und
Kreativwirtschaft werden gelebt, gelehrt und weiterentwickelt.
KÜKO ist …
Marketingprofi
KÜKO präsentiert selbstbewusst ihre Leistungen und
positioniert sich als „Institution“ und Ansprechpartnerin
für kreative Dienstleistungen, attraktive Veranstaltungen
und innovative Regionalentwicklung.
O-WERKSTATT * KÜNSTLERKOLONIE FICHTELGEBIRGE * KÜKO-WERKS
LONIE FICHTELGEBIRGE * KÜKO-WERKSTATT * KÜNSTLERKOLONIE FICHTELGEBIRGE * KÜKO-WERKSTATT * KÜNSTLERKOLONIE
MITEINANDER
LONIE FICHTELGEBIRGE * KÜKO-WERKSTATT * KÜNSTLERKOLONIE FICHTELGEBIRGE * KÜKO-WERKSTATT * KÜNSTLERKOLONIE
ERKSTATT * KÜNSTLERKOLONIE FICHTELGEBIRGE * KÜKO-WERKSTAT
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WIR SIND KÜKOS
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Silka Mitchell - Leepswood. Der Umzug von London in ein sehr kleines
landwirtschaftliches Dorf in der Nähe der Stadt Kulmbach war für uns
sowohl beruflich als auch sozial äußerst schwierig.
KÜKO bot mir und meinem Partner einen schnellen Zugang zu anderen
„Kreativen“ in dieser Region, sie zu finden, sie kennenzulernen, sie zu
treffen und gemeinsam Projekte durchzuführen. Ich genieße die Zusammenarbeit
und weiß, dass wir durch Partnerschaften eine größere
Stimme in der Branche haben. Am besten zeigt sich dies am Erfolg
des Souvenir Stores in Hof, einem kreativen Gemeinschaftsprojekt,
das KÜKO 2022 ins Leben gerufen hat.
Andrea Zettel – Wollwerkerin und Projektanzettlerin. Als überzeugte
„Fichtelgebirgsrückkehrerin“ entdecke ich die Region gerade wieder
neu. KÜKO-Mitglied bin ich, um mich mit kreativen und aktiven Menschen
hier zu vernetzen. Ich brenne für altes Handwerk, natürliche Materialien
und Kreisläufe sowie regionale Wertschöpfung. Dafür bin ich
immer auf der Suche nach Gleichgesinnten.
Zudem engagiere ich mich in der Jugendkulturarbeit (derzeit im Ju-
Ku-Mobil), weil die Entwicklung schöpferischer Fähigkeiten in der
Schule meist zu kurz kommt, aber enorm wichtig für die Gestaltung
einer zukunfts- (und gegenwarts-)fähigen Gesellschaft ist.
Kreativität ist keine Begabung, die man hat oder nicht hat, sondern ein
grundlegender Bestandteil des Menschseins.
Stefan Frank ist Filmemacher, Autor, Künstler, Geschäftsführer der
mobilen Jugend Kunstschule Fichtelgebirge & Hofer Land, Bezwinger
vielfältiger Förderprogramme, Kulturveranstalter im Ehrenamt und
überzeugter Fichtelgebirgsheimkehrer.
Er kämpft leidenschaftlich für das JuKu-Mobil, bringt Kunst in den öffentlichen
Raum, deutet den Umgang mit Förderbürokratie als kreative
Performance, engagiert sich kommunal- und kulturpolitisch, veröffentlichte
mehrere Dokumentarfilme im eigenen Verlag, ist Schöpfer
der Virtuellen Marktredwitzer Landschaftskrippe, lebt in Wunsiedel
und genießt das Fichtelgebirge. Kooperation ist die Grundlage aller
Kultur – daher KÜKO Fichtelgebirge!
Thomas Blumensaat/Blumi/MrFlower. Ich bin mit Leib und Seele Musiker,
Gastronom und Gärtner. Seit 2013 bin ich bei der Künstlerkolonie,
war immer involviert in verschiedenen Projekten der KÜKO, als "Bühnenmeister".
Seit März 2022 leite ich das Vereinsheim der KÜKO, die „KÜKO WERK-
STATT“ in Bad Berneck: ich kümmere mich um die Veranstaltungen,
z.B. regelmäßige KÜKO Jam Clubs, KÜKO Movie Nights, Konzerte und
vieles mehr! Ich vernetze Musiker & Künstler, mach Musik, halte Ordnung
und organisiere, dies alles macht mir viel Freude…
Rainer Warzecha / aka Ramon … Für mich ist der Kulturraum Fichtelgebirge
Heimat und als Aktionsfeld überschaubar. KÜKO ist ein Anker
zur Heimat und eine wichtige Initiative, um Innovativ zu bleiben/werden.
Ich bringe Lichter der Großstadt ein und habe meine Wurzeln und
Quellen dort.
Mein Name ist Robert Grötschel. In Sexual- und Konfessionsgeschichte
habe ich meinen Doktor gemacht. Seit einem Jahrzehnt arbeite ich
an Museen in Hochfranken. Die KÜKO haben wir gegründet, damit bekannt
wird, welches wirtschaftliche Potential in der Kultur steckt.
Stefan Wladarsch. Ich bin bei der KÜKO, weil ländlicher Raum und
Kultur keine Gegensätze sind, sondern gut zusammen gehen, speziell
dann, wenn man selber kreativ sein will.
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Michael Pauker. Ich betreibe den Jungbrunnen in Selb, eine Bar für
Kulturveranstaltungen, weil es mir Spaß macht Menschen zusammenzuführen
und sie nach meinem Geschmack vielfältig zu unterhalten.
Ich bin Marjan Baniasadi (geb. 1993) eine iranische Künstlerin und Ich
arbeite derzeit als freischaffende Künstlerin im Bereich der bildenden
Kunst, nämlich Malerei und Keramik zwischen Oberfranken und München.
Ich denke, dass der KÜKO eine tolle Plattform ist, um die Künstler
in der Region zu vernetzen und zusammenzubringen! Ich bin offen
für Kollaborationen und Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen
der Kunst.
Matthias Suess - Graphic Recorder. vereine sind nichts für mich. zum
netzwerken brauche ich sie nicht und verpflichtungen schrecken
mich ab. das dachte ich immer, bis ich küko kennengelernt habe. küko
braucht mich nicht und ich brauche küko nicht - aber wir wollen uns!
Der Jungbrunnen ist eine Mischung aus Bar, Konzertsaal, öffentlichem
Wohnzimmer, Galerie, Bühne und vielem mehr. Er soll Raum bieten
Menschen zusammenzubringen und ihnen die Möglichkeit geben Ihre
Visionen umzusetzen. Besucher sollen einen Ort finden, an dem sie
Erlebnisse sammeln können, Inspiration finden sowie Unterhaltung
und Erholung erfahren. Der Jungbrunnen nimmt sich vor, immer wieder
Neues zu bieten und ein Wohlfühlraum für Leib und Seele zu sein. Ich bin
ganz frisch bei der KÜKO, hatte schon die eine oder andere Kooperation
mit Mitgliedern und freue mich darauf, wo uns die Reise noch hinführt.
Sabine Gollner – Impulsstrategin, Kreativagentur It’s About Time
KÜKO hat mir nicht nur Kolleginnen beschert, sondern auch
echte Freunde. Die Grenzen zwischen Arbeit und Leben sind fließend.
Unser Netzwerk hat so viele großartige Macher und Macherinnen
der Region angezogen – und es ist toll, dass immer wieder neue
dazu kommen und es so nie langweilig wird. Für mich ist es
das Schönste zu beobachten, wenn sich kreative Leute miteinander
austauschen, wenn sie etwas Neues finden, das sie bewegt.
Franziska Fröhlich (Zisa). Meine Lieblingsbeschäftigungen sind: Puppentheaterspielen,
Stücke ausdenken und gestalten ("Die Fröhliche
Kinderbühne"), mit Kindern und Jugendlichen künstlerisch arbeiten in
verschiedenen Workshopformaten (z.B. bei Juku-Mobil, wundersam
anders, Schulen), Mitmachkonzerte („Tiri Lii & Bummbatsch Peng“) für
Kinder geben und Bücher für Kinder schreiben und gestalten.
Ich habe in Münchberg Textildesign studiert und freue mich immer
wieder, wie vielseitig mich dieses Studium auf meinem Weg durchs
Leben begleitet. Die KÜKO ist für mich ein wundervolles Netzwerk aus
spannenden Menschen, die die Affinität zu Kunst und Gestaltung verbindet.
Siggi Michel. Ich bin Liedermacher, der hauptsächlich in seiner Muttersprache
textet und die dabei entstandene Musik auch sehr gerne
alleine oder mit einem meiner Bandprojekte auf die Bühne bringt.
Auch liebe ich es, in unserem Familientheater „Die Fröhliche Kinderbühne“
Puppen zu spielen. In den letzten Jahren habe ich mich
zwangsläufig viel mit Nicht-Bühnen-Sachen beschäftigt und bin so
auf´s Bauen von Videos gekommen. Zu sehen auf meiner website:
www.siggi-michl.de.
Außerdem hab ich endlich meinen Roman „Krämerseelen“ fertig geschrieben
und auch einen Verlag dafür gefunden. Das Buch ist ab sofort
im Handel erhältlich. Bin in Folge gerne für Konzertlesungen, aber
nach wie vor auch als Musiker für alles mir Mögliche zu haben.
als freier illustrator geniesse ich die welt zwischen kunst, kommerz
und kommunikation. kunst - frei von zielen und zwecken gestalten
und verwirklichen. kommerz - hartes wort aber klingt gut. alle bei küko
wissen was sie tun. wenn sie träumen, träumen sie, aber wenn sie etwas
verwirklichen wollen sind sie äusserst effizient und fokussiert. und
kommunikation ist eh alles!
Katharina Fund-Kranz - Biologin und Schmuckmacherin. Ursprünglich
vom mittleren Oberrhein stammend habe ich mit meiner Familie vor
neun Jahren in Kulmbach eine neue Heimat gefunden. Auf der Suche
nach weiteren Kreativen in der Region bin ich zum KÜKO gekommen,
wo ich die Möglichkeit zum kreativen Austausch sehr schätze. Besonders
freue ich mich darüber, dass ich hier Menschen treffen kann,
denen das Thema Nachhaltigkeit in der Kreativwirtschaft genauso am
Herzen liegt wie mir selbst.
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Mein Name ist Sabine Schaller-John. Ich arbeite als freie Autorin und
Kommunikatorin. Über diese Tätigkeit kam ich mit KÜKO in Kontakt.
Mich faszinieren die vielfältige Kreativität und das produktive Chaos,
mit denen KÜKO Projekte umsetzt – egal, wie eng der Zeitplan oder
wie begrenzt die Mittel auch sein mögen. Live erlebte ich diesen
„Workflow“ als Teil des Projektteams von SOUVENIR Hof und kann nur
sagen: KÜKO tut der Region gut!
NIGEL
AMSON
Nigel Amson (1963-2021)
Mitbegründer und Impulsgeber von KÜKO
Marc Eichner – Kreativist. 10 Jahre KÜKO - 10 Jahre unglaubliche Projekte
- 10 Jahre Support - 10 Jahre Begeisterung! Vielen Dank dafür!
Auf die nächsten 10 Jahre!
Gestatten, Anselm Peischl. Wenn ich beschreiben muss was ich so
tue, lautet mein Standardsatz »Fast alles für Geld, manches für keins«.
So springe ich durch zahllose Arbeitsfelder: Digitales, Coding, Buchhaltung,
Steuern, Musik, Veranstaltungen, Gastronomie. Viel habe ich
nicht ausgelassen.
Getreu meines Firmenmottos »Jeder kann Kunst« (frei nach Beuys)
habe ich das Leben als meinen ganz persönlichen Spielplatz definiert
und den kann ich von ganzen Herzen feiern.
Deshalb treibt mich meine unbändige Lust auch immer wieder in kleine
Ecken. Das Vakuum ruraler Räume verursacht ein Feuer an Ideen
und ich konnte nur zu oft erleben welche Energie Neues entfachen
kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir das Dorf zum oberfränkischen
Ibiza, die Scheune zur Oper, die Wiese zur Galerie, die Straße zum Restaurant
machen oder vielleicht auch mal drüber nachdenken die Autos
rauszuschmeißen. Wir können die Herausforderungen der Zukunft als
Bedrohung oder als Chancen verstehen.
Dabei bietet die vakante Fläche zahllose Möglichkeiten mit Angeboten
die Nachfrage überhaupt erst zu ermöglichen. Mit ein bisschen Mut,
Experimentierfreude und politischer Unterstützung muss manches
erstmal passieren, bevor es verstanden wird.
Völlig unerwartet trifft uns der Tod von Nigel Amson.
Wir nehmen Abschied vom Mitbegründer und Beirat der
Küko und von unserem Freund.
Nigel Amson studierte in seiner Heimat England Kunst
und Design mit dem Schwerpunkt Digitale Medien.
Er schuf innovaive Toninstallaionen für Ausstellungen,
Events und Filmmusik. Zehn Jahre war er in unserem
Netzwerk der Widerspruchsgeist, damit wir unsere
gemeinsamen Ziele nicht verlieren.
Er war Impulsgeber der ersten Stunde.
Nigel gab seinem Gegenüber Zutrauen. Er provozierte,
eigene Standpunkte neu zu betrachten und ließ einen
die eigenen Wünsche und Stärken finden. Nigel hatte die
Zufriedenheit, Dinge zu genießen, und sie gehen zu lassen,
wenn sie einemdie Freiheit rauben.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt seinen Kindern und Sabine.
Seine Freunde und Freundinnen von KÜKO
(Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.)
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Anlässlich ‚peripher und ganz zentral‘, der Jahreskonferenz 2019 des Bundesverbands der
Kultur- & Kreativwirtschaft, die KÜKO mit dem Forum Kreativwirtschaft Fichtelgebirge
in Röslau in der Et4ge ausrichtete, wurde die fotografische Porträt-Serie "Raumpioniere
Fichtelgebirge" in Auftrag gegeben, um diese Akteure sichtbar zu machen.
raum:PIONIERE
Raumpioniere sind Menschen, die Potential erkennen, wo andere Lücken sehen.
Sie sind aktive Gestalter ihrer Umwelt. Raumpioniere haben immer auch soziale und kulturelle
Aspekte im Blick, nicht nur finanzielle Ziele vor Augen. Sie haben oft eine Vorliebe
für schwierige Situationen und finden häufig alte Gebäude faszinierend. Ihre Aktivitäten
sind wirtschaftlich relevant, die Standorte um sie herum werden attraktiver. Raumpioniere
binden Menschen an ihre Region und ziehen neue an. Manche sind neu, manche schon
lange hier. Raumpioniere gestalten ihre Heimat, stiften Kultur, Identität und neue Ideen.
IONIERE:raum:PIONIERE:raum:PIONIERE:rau
aum:PIONIERE:raum:PIONIERE:raum:PIONIE
m:PIONIERE:raum:PIONIERE:raum:PIONIERE
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WERDE MITGLIED!
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LIEBES
(NEU)
Mitglied
Liebes potententielles KÜKO-Neumitglied,
herzlich willkommen im größten deutschen Netzwerk für Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum:
im Netzwerk KÜKO, 2012 gegründet als „Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.“
KÜKO ist ein wunderbar bunter Haufen, Mitglieder aus allen zwölf Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft
und mehr - das Netzwerk zieht viele Macher*innen der Region an. Unsere Mitglieder kommen beispielsweise
aus den Bereichen Architektur, Lyrik und Wort, Grafik, Design, Musik, Film, Fotografie, Malerei,
Bildende Kunst, Kunstgewerbe, Event, Pädagogik usw.
Wir freuen uns sehr, wenn du dabei sein möchtest!
Gönne dir ein bisschen Zeit in deinem Leben für KÜKO. Die Vernetzung macht uns alle stärker! Wir sehen immer
wieder, wie es jede*n Einzelne*n weiterbringt, wenn er*sie sich auf eine branchenübergreifende Vernetzung
einlässt und sich mit Menschen aus anderen Fachgebieten austauscht. Innovation entsteht an den Schnittstellen ...
Das ist, wo wir uns als KÜKO sehen: das Netzwerk, wo sich alles überkreuzt und aus dem (potentiell) Neues,
Innovatives herauskommt, in das wir in gemeinsamen Projekten unser vielfältiges Know-how einbringen
oder KÜKO- Mitglieder gegenüber potenziellen Auftraggeber*innen als kompetente Partner*innen empfehlen.
Aber ohne deinen Input bleibt es eventuell nur Potential. Idealerweise schaffst du selber auch Möglichkeiten
des Austausches mit anderen – und nutzt dafür die Plattform und die Reichweite der KÜKO.
Oder du unterstützt andere mit ihren Vorhaben mit deiner Beteiligung als Besucher*in, als Teilnehmer*in
oder als Kompliz*in …..
Beitritt zur geschlossenen Facebookgruppe
(Künstlerkolonie Fichtelgebirge)
Diese FB-Gruppe war der Ursprung der KÜKO und ist nicht
auf KÜKO-Vereinsmitglieder beschränkt, allerdings werden die
Beitritte moderiert Sie dient als interaktiver Kanal zum Austausch
von KÜKOs untereinander, um Projekte zu initiieren, Informationen
auszutauschen usw.
Beitritt zur offiziellen Facebookseite
(Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.):
Diese Seite ist öffentlich und dient dazu, deine Termine,
Ausstellungen, Zeitungsartikel etc. nach außen zu bewerben.
Nutzung des KÜKO E-Mail-Verteilers
Nutze die Adressatenliste für deine Botschaften, beispielsweise
kannst du über deine neuesten Projekte, Ausstellungen informieren
Wir profitieren vom überregionalen Austausch und freuen uns auf deine aktive Mitarbeit, um diese Ziele zu
verwirklichen. Ich freue mich, wenn du dich für eine aktive Mitgliedschaft entscheidest und bin gespannt auf
deine Vorschläge, wie du dich persönlich in die Vereinsarbeit einbringen kannst/möchtest.
Deine SaGo
gez. im Namen der gesamten Vorstandschaft
Präsentation auf der KÜKO-Homepage
Präsentiere dich und deine Arbeiten auf deiner eigenen Profilseite
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Unterstützung bei der Vermarktung deiner Arbeiten,
z.B. durch Ausstellungsflächen, KÜKO Digitaler Showcase, Website,
Vermittlung von Aufträgen
KÜKO „Branding“
Du darfst das KÜKO-Logo auf deinen Werbemitteln, Plakaten,
Flyern unentgeltlich verwenden (Vorlagen siehe Anhang).
Mit dem hohen Wiedererkennungswert unserer Marke kannst
du deine Bekanntheit steigern.
Rechtsberatung
durch unsere Mitgliedschaft beim BLVKK e.V.
(Bayerische Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft)
Unterstützung bei bei Gruppenausstellungen
(Rahmenvertrag GEMA, Veranstalter, Versicherung im Rahmen von
KÜKO-Veranstaltungen, Rahmenvertrag Künstlersozialkasse (KSK)).
Wir bekommen Ermäßigungen, und du kannst zusätzlich vergünstigte
(individuelle) Versicherungen abschliessen, wenn du willst.
Dokumentation deiner Arbeiten:
Im Verein sind Fotografen, Filmemacher, Grafiker und Webdesigner,
die du ansprechen kannst (siehe KÜKO-Homepage). Diese Leistungen
sind nicht umsonst – aber einen Deal kannst du bestimmt immer
aushandeln.
KÜKO ist Mitglied bei den Verbänden:
Aufbau von Geschäftskontakten / Marketing
Du bist Teil eines professionellen und internationalen Netzwerks.
Organisationen kontaktieren den Verein regelmäßig auf der Suche
nach kreativen Dienstleistungen.
Hilfe bei der Beschaffung von Fördermitteln
für Gemeinschaftsprojekte
Besuche und organisiere KÜKO-Veranstaltungen,
Vorträge, Seminare und Workshops, auch in Zusammenarbeit mit
anderen Organisationen (KÜKO-Kompetenzenausbau).
Aber auch für Deine Aktivitäten profitierst du von der
KÜKO-Mitgliedschaft: Workshops, Veranstaltungen und
fachübergreifende Arbeitsgruppen ... Hier kannst du Kontakte
knüpfen, dein Netzwerk ausbauen, dir Anregungen holen und dich
als Kreative(r) / Macher(in) weiterentwickeln.
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M O O S
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JETZT
FÖRDERER
WERDEN!
Liebe Freunde der KÜKO,
wenn Sie dieses Buch über die Standortbestimmung mit Interesse gelesen oder
auch nur durchgeblättert haben, dann haben Sie sicher einen Eindruck gewinnen
können über:
• das, was die KÜKO ist
• das, was sie will und
• wie sie dies umzusetzen versucht
Es ist offensichtlich, dass solche Ziele und Aufgaben auch finanziell und
ideell unterstützt werden müssen, um ihre Wirkung zu entfalten.
Salopp könnte man dies so formulieren:
OHNE MOOS NIX LOS!
Wir vom Förderverein KÜKO e.V. haben uns die Aufgabe gesetzt, die KÜKO beim
Verwirklichen ihrer Ziele oder vielleicht sogar ihrer Träume zu unterstützen.
Diese Unterstützung muss natürlich nicht nur finanzieller Natur sein, sondern kann
auch ideell oder manchmal auch tatkräftig sein.
Treten Sie dem Förderverein KÜKO e.V. bei, um die KÜKO bei der Verwirklichung Ihrer
Ziele zu begleiten. Wir würden uns freuen, Sie dabei zu haben.
Ihr KÜKO-Förderverein
QR-Code zum Mitgliedsantrag beim Förderverein KÜKO e.V.
Mitglieder können alle werden, von Personen über Familien, Firmen, oder Gemeinden.
Der Mindest-Mitgliedsbeitrag liegt bei 50 Euro im Jahr.
Manuel Sevilla
Vorstandsvorsitzender
Dr. Eric Hoffmann
1. Stellvertretender Vorstand
ICH WILL
HELFEN!
IMPRESSUM
Fokusgruppe / Zukunftswerkstätten:
Thomas Blumensaat, Marc Eichner, Franziska Fröhlich, Katharina
Fund-Kranz, Sabine Gollner, Dr. Robert Grötschel, Jörg Gulden,
Annette Hähnlein, Monika Kampschulte-Bienlein, Hans Kolpak,
Florian Meier, Silka Mitchell, Sabine Schaller-John, Katrin Stehle,
Mathias Suess, Stefan Wladarsch
Texte:
Harald Scholl, Sabine Gollner, Stefan Wladarsch, Martin Uckley,
Sabine Schaller-John, Lillith Neidigk
Redaktionsteam:
Lillith Neidigk, Marc Eichner, Sabine Gollner, Silka Mitchell,
Mathias Suess, Stefan Wladarsch
Illustrationen:
Mathias Suess
Fotos:
Thomas Blumensaat, Dominic Day, Thomas Eberlein,
Heidi Fachtan, Sabine Gollner, Jörg Gulden, Harald Judas,
Florian Miedl, Lillith Neidigk, Lena Wenz, Simone Werner-Ney,
Dirk John, Sabine Schaller-John, Silka Mitchell
Design:
Marc Eichner
Druck:
Druckkultur Späthling e.K.
Kontakt:
Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.
Maintalstr.123, 95460 Bad Berneck
Tel ++49 9273 9668670
kontakt@kueko-fichtelgebirge.de
Spendenkonto:
Sparkasse Bayreuth
BIC: BYLADEM1SBT
IBAN: DE52773501100038065819
Copyright 2023
Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.
Vereinsregister VR200470
ISBN 978-3-910645-10-3
Schutzgebühr 25 EURO
Für diese Druckproduktion wurden ausschließlich Restbestände
von hochwertigen Papieren verwendet, die sich angesammelt
haben und seit einiger Zeit eingelagert sind. Diese Reste sind zu
gut, um sie wegzuwerfen, aber die kleineren Bestände reichen nicht
für reguläre Aufträge. Dieser Prozess ist ressourcenschonend und
nachhaltig - und bedeutet gleichzeitig, dass dieses gedruckte
Exemplar von "KÜKO Werkstatt" einzigartig und individuell ist.
Dank an:
Peggy Biczysko, Martina Diehn, Gerhard Gollner, Julian Lang,
Peter Pirner, Birgit Murr, Nepomuk Neidigk und an alle Mitglieder
des Fördervereins KÜKO e.V. für ihre kontinuierliche Unterstützung
unserer Arbeit. Auch danken wir den Regionalmanagements
der Landkreise Bayreuth, Wunsiedel und Hof, sowie der Stadt Hof,
der Hochschule Hof und der Wirtschaftsregion Hochfranken.
Dank an alle KÜKO Mitglieder, die jemals mit von der Partie waren –
oder noch sind:
Amson Nigel, Arndt Heike, Aumann Nicole, Babutzka Robert,
Baniasadi Marjan, Batschko Stefanie, Bauer Marianne,
Berr Johannes, Beth Erika, Biczysko Peggy, Bietz Kerstin, Birkel
Joanna, Blumensaat Thomas, Bornschlegel Wolfgang, Büttner
Andreas, Conde-Ruiz Ismael, Day Dominic, Denk Eduard, Diehn
Martina, Dietel Karin, Dietrich Andrea, Diller Philipp, Döhla Sabine,
Dorschner Maren, Eberlein Thomas, Eckersley Kevin, Ehrenberg-
Drescher Timo, Eichner Marc, Elsberger Christine,
Enache-Wigger Johanna, Enders Eva, Feigl Petra, Flügel Detlef,
Frank Stefan, Frankrone Antonia, Frederking Sonja, Friedrich
Michael, Fröhlich Franziska, Fuchs Elisa, Fuhrmann Wolfgang,
Fund-Kranz Katharina, Geier Christine, Geyer Reinhold, Gittel
Wolfram, Gollner Christa, Gollner Gerhard, Gollner Sabine,
Gottesmann Janette, Graunke Susan, Grötschel Dr. Robert,
Grünbaum Sonja, Grünling Gisela, Grunert Volker, Guhr Silvia,
Gulden Jörg, Hähnlein Annette, Hartmann Reinhold, Haug Günter,
Helfrecht Brigitte, Helfrecht Elena, Herrmann Angela, Herrmann
Michael, Hertel Angela, Hirschmann Olga Kerstin, Hofmann
Christine, Hohenberger Margit, Honikel Christine, Horn Katrin,
Huber Stephanie Laura, Ihl Claudia, Joas Roland, Kaiser
Gabriela, Kampschulte-Bienlein Monika, Karls Winfried, Kaspar
Adrian, Kleininger Christian, Körner Maximilian, Kolb Jürgen,
Kolpak Hans, Konrad Anna, Köstler Stephan, Kraus Gerd, Kugler
Werner, Kulturhammer e.V., Kunz Daniela, Kunz Leonhard, Lang
Andy, Lang Julian, Lang Marco, Lenk Markus, Lucka Marion, Matejka
Katharina, Meier Florian, Michl Siggi, Miedl Florian, Mitchell
Peter, Mitchell Silka, Morba Marcus, Müller Stefan, Müller Verena,
Murr Birgit, Neidigk Nepomuk, Oberfränkische Malertage e.V.,
Pauker Michael, Pedall Claus, Peischl Anselm, Petri Heinrich, Pfau
Hans-Joachim, Pöhlmann Gerd, Quehl Bärbel, Radetzky Cäsar W.,
Ramming Markus, Regenhold Finn, Richter Matthias, Riedel
Gertraud, Riedel Philipp, Riess Volker, Rödel Udo, Roider Stefan,
Roth Wolfgang, Saalfrank Michaela, Sabadello Svenja, Sanders
Randy, Sasse Melanie, Sauer 'Ossi' Matthias, Scepanek Ladislav,
Schachner Elke, Schaller Judith, Schaller-John Sabine, Schiffel
Sandra, Schmidt Manuela, Schmidt Siggi, Schneider Roland,
Schoberth Michael, Scholl Harald, Schraml Silvia, Schrott
Alexander, Schüller Sabine , Seidlitz Marius, Seilkopf Susanne,
Seur Robin, Sevilla Manuel, Stehle Katrin, Suess Mathias, Thammer
Sissy, Trassl Stefan, Uckley Martin, Udvari Barbara, Warzecha
Rainer, Weidlich Maik, Wenz Lena, Wenz Stefan, Werner-Ney
Simone, Will Holger, Wladarsch Stefan, Wölfel Hannes, Wolfer
Claudia, Wührl-Struller Klaus, Wunderlich Andrea, Zapf Manuel,
Zeitler Heiner, Zettel Andrea….
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KUEKO-FICHTELGEBIRGE.DE