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Melibokus Rundblick, Zeitung, Ausgabe 251

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32 Jahre Melibokus Rundblick

Ausgabe 251 Juli 2024

Herausgeberin:

Eva M. Wicht

Georg-Fröba-Straße 26

64665 Alsbach-Hähnlein

Redaktion und Anzeigen:

Telefon 0 62 57 / 90 31 54

redaktion@melibokus-rundblick.de

www.melibokus-rundblick.de

Eva Wicht, Dipl. Grafik-Designerin

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern,

sowie allen Kundinnen und Kunden einen schönen

und erholsamen Sommer! Im August sind wir wieder für Sie da!

Ihre Eva M. Wicht und Vera Samstag

Völlig losgelöst: Hähnleiner Schulkinder auf kosmischer Mission

Gespannt warten die Kinder der Klasse 1b auf ihre Erkundungstour im Lernarium - dem „Kino für den Weltraum“.

Foto: Eva M. Wicht

HÄHNLEIN (tt), „Vöööllig losgelöst,

von der Eeerde“: „Major Tom“ von

Peter Schilling ist zwar schon 40

Jahre alt, aber bei der Fußball-Europameisterschaft

war es der Soundtrack

für den Aufschwung der

deutschen Nationalmannschaft.

In galaktischen Dimensionen sind

vier Jahrzehnte aber weniger als ein

Wimpernschlag. Allein der Durchmesser

unserer eigenen, bescheidenen

Galaxis, der Milchstraße,

beträgt etwa 100.000 Lichtjahre.

Die Entfernung zwischen Erde und

Sonne beträgt rund 150 Millionen

Kilometer. Würde die Sonne also

plötzlich verschwinden, ginge auf

der Erde erst 8 Minuten und 19

Sekunden später das Licht aus. Wo

die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft

beginnen, fangen

die Kinder der Hähnleiner Grundschule

gerade erst an. Zumindest

im Lernarium. Dort sind die Sterne

zum Greifen nah.

Das mobile Planetarium war Mitte

Juni an zwei Tagen zu Gast an der

Grundschule, um jungen Menschen

neue Perspektiven auf das Universum

und seine Protagonisten zu eröffnen.

Alle Klassenstufen erlebten

einen auf die jeweilige Altersklasse

zugeschnittenen Trip in unendliche

Weiten, fachkundig angeleitet von

einem Commander, der die Crew

einfühlsam und geduldig durch die

Milchstraße und darüber hinaus begleitet

hat. „Das klappt sehr gut“, so

Heiko Kircheis vor der aufblasbaren

Kuppel, die aus Griesheim angeliefert

wurde und in der Sporthalle der

Schule aufgebaut war. Die Kinder

konnten es kaum erwarten, in

das Lernarium mit der 360-Grad-

Projektionstechnik einzutreten

und ihren Ausflug ins Weltall zu

beginnen. Andere hatten noch

Respekt davor, in die unbekannte

dunkle Welt einzutauchen.

Fortsetzung Seite 8

c Eva Wicht


2

A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4

Flohmarkt in Zwingenberg am 20. Juli

Wo darf man Stände aufbauen? An- und Zufahrtsregelungen und

Parkmöglichkeiten

ZWINGENBERG (meli), (meli), Es

ist wieder soweit – der Zwingenberger

Flohmarkt in der Altstadt

naht. Am Samstag, dem 20. Juli

2024 von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr

kann man wieder das ein oder

andere Schätzchen erstehen. Er ist

für alle Personen zugänglich, die als

Privatpersonen gebrauchte Waren

verkaufen wollen – gewerbliche

Händler sind nicht zugelassen.

Die Stadtverwaltung Zwingenberg

weist folgende Altstadtbereiche für

den Aufbau der Stände aus: Obergasse,

Untergasse und Neugasse,

die Freifläche im Bereich Obergasse

/ Am großen Berg (kleiner

Marktplatz), Marktplatz, die Straße

Obertor zwischen Hohl und Marktplatz

sowie der Stadtpark entlang

des Fußweges. Wichtig: Es ist den

privaten Händlern nicht gestattet,

den Stadtpark zu befahren.

An allen anderen Stellen im Stadtbereich

– insbesondere auf dem

Löwenplatz, in der Hohl und in

der Arresthausgasse – ist es aus

Sicherheitsgründen nicht gestattet

Stände aufzubauen. Auch Feuerwehrzufahrten

und Einfahrten sind

unbedingt freizuhalten.

Da in der Altstadt wegen des

Flohmarktes nicht geparkt werden

kann, bittet die Stadtverwaltung

alle Anbieter und Besucher, den

Melibokusparkplatz zu benutzen.

Der Fußweg zur Altstadt ist ausgeschildert

und die Altstadt ist in nur

drei Minuten zu Fuß erreichbar.

Die Verkäufer werden darauf hingewiesen,

dass keine Zuteilung

der Standfläche erfolgt. Somit ist

eine Reservierung nicht erforderlich.

Standgebühren werden nicht

erhoben.

Es wird darauf hingewiesen, dass

beim Abbau der Stände der eventuell

entstandener Abfall mitzunehmen

ist.

Die Stadt Zwingenberg lädt Bürger

und Gäste zum Besuch des Flohmarktes

ein und wünscht allen

Teilnehmern gute Geschäfte.

Ein Leben für Film,

Theater und die Festspiele

Heppenheim

HEPPENHEIM (meli), 50 Jahre

Festspiele Heppenheim: das ist ein

Grund zum Feiern. Das Freilichttheater

erinnert aus gegebenem

Anlass an seinen Gründer Hans

Richter. Es wird ein Fest mit witzigen

Texten, zusammengestellt

von Schauspieler Walter Renneisen

und flankiert von fetziger

Musik von der Band Sigis Jazzmen.

Als Gast wird Paul Lanzerath dabei

sein, Solotrompeter der renommierten

Bigband des Hessischen

Rundfunks. Die Vorstellung beginnt

am 16. Juli um 19.30 Uhr

im Kurmainzer Amtshof.

Hans Richter (1919 - 2008), Schauspieler

und begnadeter Komiker,

hat eine beispiellose Karriere

hingelegt: Als Kinderstar, Filmstar,

Bühnenstar und – die Krönung

seiner Laufbahn - als Gründer

und Intendant der Festspiele Heppenheim.

Er war Urberliner und

gnadenlos schlagfertig. Walter

Renneisen lässt das Publikum an

Hans Richters Karriere teilhaben

- mit vielen Anekdoten und Geschichten

von ihm und vielen

seiner großen Kollegen aus Film,

Funk und Fernsehen, und vor allem

aus dem Theater.

Und was wäre ein Fest ohne

Musik? Sigis Jazzmen sind Berufsmusiker

mit abgeschlossenem

Musikstudium, Paul Lanzerath ist

Solotrompeter in einer der besten

Bigbands der Welt.

Und Renneisen wäre nicht Renneisen,

wenn er nicht auch Musikalisches

beizutragen hätte. Zum

Mitsingen vielleicht. Oder zum

Tanzen. Es wird ein Fest über und

für die Festspiele. Ein Abend voller

Humor, Musik und unvergesslicher

Geschichten.

Walter Renneisen.

IMPRESSUM

"MELIBOKUS RUNDBLICK" ist ein

lokaler Nachrichtenanzeiger, Erscheinungsweise:

monatlich.

Auflage: 28.500 Exemplare.

Herausgeberin:

MELIBOKUS RUNDBLICK -VERLAG

Eva M. Wicht

Dipl. Grafik-Designerin / Journalistin

Georg-Fröba-Straße 26

64665 Alsbach-Hähnlein

Telefon: 06257 / 903154

Telefax: 06257 / 903155

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Anzeigen und Redaktion:

Eva M. Wicht (verantwortlich)

Gesamt-Gestaltung: Eva M. Wicht

(c) 2024 by Designstudio Eva M. Wicht.

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere

das Recht des öffentlichen Vortrags

und der photomechanischen Wiedergabe,

auch einzelner Teile, sowie die durch

das Designstudio Eva M. Wicht gestalteten

Werbeanzeigen. Nachdrucke,

auch auszugsweise nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages u. mit Quellenangabe.

Beiträge, die mit dem Namen

des Autors versehen sind, geben

nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Zitate aus Publikationen

dienen der Information der Leser, ohne

dass sich die Redaktion mit dem Inhalt

der wiedergegebenen Meinung identifiziert.

Für unverlangt eingesandte Fotos

und Manuskripte wird keine Gewähr

übernommen.

Als der Zwingenberger Stadtrat Lotto spielte …

Eine kleine Anekdote zum Stadtjubiläum

ZWINGENBERG (raha), Der Zwingenberger

Heimatforscher Walther Möller

hatte in seiner Zeit vor dem ersten

Weltkrieg viele alte Geschichten und

Anekdoten der ältesten Stadt an

der Bergstraße aufgeschrieben. Er

konnte vermutlich auf authentische

Unterlagen zurückgreifen,

die später durch die beiden

Weltkriege verloren

gingen. Nachzulesen in

seinem 1910 erschienenen

Buch „Geschichte der Stadt

Zwingenberg“, dass beim

örtlichen Heimat- und Geschichtsverein

zu beziehen

ist. Eine Anekdote ist

besonders interessant und sorgte

damals für das nötige Amüsement

an der nördlichen Bergstraße: Das

„Arheilger Kapital“.

Die Zent Arheilgen hatte am 6. März

1721 von der Stadt Zwingenberg

1200 Gulden „zu Behuf Frucht zu

Brod“ empfangen, die aber wahrscheinlich

Naturalien im Gegenwert

des Betrages waren, so die Vermutung

Möllers. Diese 1200 Gulden

wurden von Zwingenberger Seite

noch mit 6 % verzinst! Nachdem

die Rückzahlungen erst regelmäßig

eingingen, stockte plötzlich der Geldfluss

der säumigen Gemeinde. Trotz

Kostenlose Verteilung

in alle Haushalte

Beschwerden seitens der Zwingenberger

bei der fürstlichen Kammer

zu Darmstadt war bei den Arheilgern

kein Geld mehr locker zu machen.

Im Jahre 1730 wurde im damaligen

Fürstentum Darmstadt eine Lotterie

angeordnet, um Geld in die Kasse

des Landgrafen zu bekommen. Der

Stadtrat der Bergstraßenkommune

kam dabei auf die verwegene Idee,

dort sein Glück zu versuchen, um

den Verlust der ausbleibenden Arheilger

Zahlungen auszugleichen.

Von den säumigen Schuldnern aus

dem Darmstädter Norden wurden

mit größter Mühe noch 100 Gulden

herausgepresst, die sofort in die

Lotterie gesteckt wurden. „Durch die

Commisarios Namens der Stadt in die

Darmstädter Lotterie eingeleget“, so

der überlieferte Text in Möllers Buch.

Da auf je zehn Lose für je einen

Gulden ein Freilos entfiel, erhielten

Auflage: 28.500 Exemplare

Melibokus Rundblick - so werbewirksam, weil er gelesen wird!

Verteilungsgebiet:

die Zwingenberger insgesamt 111

Lose und waren überglücklich, denn

dies erhöhte die Gewinnchancen

beträchtlich!

Es stellte sich bei der Ziehung dann

auch ein so nicht erwarteter Erfolg

ein: Man kam auf sage und schreibe

29 Treffer! Aber der Gesamt-Betrag

der 29 Gewinnlose betrug nur 54

Gulden und 15 Alben (von Albus,

ein Vorläufer des Pfennigs), von

denen gingen noch die Steuer ab

(der „zehnte Pfennig“), so dass den

Stadtvätern nur noch 48 Gulden und

42 Alben übrigblieben!

Somit hatte man im Rathaus über

die Hälfte des Einsatzes verspielt! Mit

Arheilgen, denen man die Schuld für

diese Misere in die Schuhe schieben

wollte, prozessierten die Zwingenberger

noch bis 1780, dann gab man

auf. Erst im Jahre 1787 kam es zu

einem Vergleich mit den Schuldnern,

die den Rest nun auch zahlen wollten.

Ob sie auch tatsächlich gezahlt

hatten, ist nicht überliefert!

Das Lottospielen hatte im Zwingenberger

Stadtrat aber schon Tradition:

Bereits 1715 legte man siebeneinhalb

Gulden in eine Lotterie,

anscheinend ohne jeden Erfolg, wie

Möller in seinem interessanten Buch

feststellt.

(2000 Haushalte

in Bensheim)

Redaktion und Anzeigenannahme:

Telefon: 0 62 57 / 90 31 54 oder redaktion@melibokus-rundblick.de


A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4

3

Gegen Mobbing und Ausgrenzung

Kinderchor der ev. Gemeinde Bickenbach führte das Musical „Ein Engel?“ auf

Ganz gleich ob Choralgesang, Blues, Pop oder Rap-Einlagen, die Kinder zeigten ihr musikalisches Talent auf vielfältige Weise.

Himmlische Unterstützung in Gestalt des Engels Angelina bekommt

die von ihren Mitschülern gemobbte Schülerin Sabrina.

BICKENBACH (meli), Der Kinderund

Jugendchor der Bickenbacher

Evangelischen Kirchengemeinde

führte am Sonntag, den 16. Juni

im Gottesdienst das Musical „Ein

Engel?“ von Christa Merle und

Sonja Kitsch auf.

Seit Ende April hatten sich die 26

Darstellerinnen und Darsteller im

Alter von 6 bis 16 Jahren unter der

Leitung von Birgit Correll und Christiane

Schmidt auf die Aufführung

vorbereitet. Die Schülerin Sabrina

wird von ihren KlassenkameradInnen

gemobbt und ausgegrenzt,

um ihr zu helfen, schickt der „Chef“

den frechen Engel Angelina auf

die Erde.

Mit vielen eingängigen Melodien,

einem 15-köpfigen Engelschor, der

das Wirken von Engel Angelina auf

der Erde musikalisch unterstützte,

solistischen Einlagen, selbst der

jüngsten Chormitglieder und sogar

Fotos: Stefan Oelsner

einer Tanzeinlage, war in knapp 60

Minuten auf der Bühne einiges

geboten. Egal ob Choralgesang,

Blues, Pop oder Rap-Einlagen, die

Kinder zeigten ihr musikalisches

Talent auf vielfältige Weise. Besonders

die Hauptdarstellerinnen,

welche die gemobbte Sabrina, den

Engel Angelina und den Anführer

der mobbenden Klassenkameraden

verkörperten, aber auch alle

anderen Chormitglieder bewiesen

großes schauspielerisches und teils

komödiantisches Talent.

Mit Begeisterung, vielen Lachern

und großem Applaus belohnte das

Publikum die Mitwirkenden. Und

das gute Ende? Das Musical zeigte

einen von Gottes einzigartigen Wegen,

uns im Alltag beizustehen.

Engel Angelina (re.) hat immer ein wachsames Auge auf Sabrina (li.).

Mediennutzung mal anders: Produzieren statt konsumieren

Zensus 2022

Einwohnerzahl in

Darmstadt-Dieburg

bleibt stabil

DARMSTADT/DIEBURG Am Stichtag

15. Mai 2022 hatte der Landkreis

Darmstadt-Dieburg nach den

jetzt vorliegenden Ergebnissen des

Zensus 2022 insgesamt 299.862

Einwohner. Nach den Angaben des

Hessischen Statistischen Landesamtes

lebten am Zensusstichtag

148.167 Personen männlichen

und 151.698 Personen weiblichen

Geschlechts in Darmstadt-Dieburg.

Mit 42.903 Personen lag der Anteil

der nicht deutschen Bevölkerung

bei 14,3 Prozent.

Die bislang noch auf Basis des

Zensus 2011 fortgeschriebene

Bevölkerungszahl für Darmstadt-

Dieburg liegt nur geringfügig höher

als das nun ermittelte Ergebnis.

Die bisherige amtliche Einwohnerzahl

für den 30. Juni 2022 lag

bei 300.153 Einwohnern. Das sind

jetzt nur 0,1 Prozent beziehungsweise

291 Personen weniger. Die

Einwohnerzahl bleibt damit im

Landkreis Darmstadt-Dieburg stabil

und dürfte durch die anhaltende

Zuwanderung bereits zum Jahresende

2022 wieder die Marke

der 300.000 überschritten haben.

Zum Vergleich: Beim Zensus 2011

wurde die Einwohnerzahl Darmstadt-Dieburgs

weitaus deutlicher

korrigiert: Zum damaligen Zensus-

Stichtag ging der Kreis von 288.623

Menschen auf 282.601 zurück – die

Bevölkerung schrumpfte durch die

Korrektur 2011 um 6022 Einwohner.

Nun fällt der Rückgang minimal aus.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist

hessenweit der Landkreis mit der geringsten

Korrektur der Einwohnerzahl.

In den meisten Kreisen gibt es einen

gravierenden Unterschied zwischen

der bisherigen Einwohnerzahl und der

durch den Zensus 2022 festgestellten

Einwohnerzahl, die Rückgänge liegen

dort zwischen 0,5 und 5,2 Prozent.

So reduzierte sich bei allen direkten

südhessischen Nachbarkreisen die

Einwohnerzahl in stärkerem Maß als

im Landkreis Darmstadt-Dieburg. „Das

ist für Darmstadt-Dieburg eine sehr

erfreuliche Nachricht“, sagt Landrat

Klaus Peter Schellhaas, „und es zeigt,

dass die Region nicht nur Zukunft

hat, sondern auch jetzt schon einiges

zu bieten hat, damit die Leute

auch hierbleiben.“

Fortsetzung Seite 6

„Medienzauber mit der Familie“, so lautet der Titel eines Medien-Tages, zu dem das Evangelische Dekanat

Bergstraße in Kooperation mit dem Zentrum Bildung der EKHN für den 5. Oktober nach Rimbach einlädt

BERGSTRASSE (meli), Medien

sind fester Bestandteil des Alltags

von Kindern und Erwachsenen.

Meistens sind sie jedoch nur Konsumenten

dieser Medien, indem

sie eine App auf dem Smartphone

nutzen, Radio hören oder Fernsehen

schauen beziehungsweise Bilder

betrachten und vieles andere

mehr. Das Projekt „Familien-Medien-Tag“,

zu dem das Evangelische

Dekanat Bergstraße in Kooperation

mit dem Zentrum Bildung der

Evangelischen Kirche in Hessen

und Nassau (EKHN) für Samstag

den 5. Oktober, einlädt, will Kinder

und Eltern jedoch gemeinsam zur

kreativen Mediennutzung anregen

und sie zu Produzenten werden

lassen.

Katrin Helwig (Referentin für

digitale Medienbildung) und Nicole

Metzger (Referentin für

Familienbildung) laden unter der

Überschrift „Medienzauber mit

der Familie“ zu einem Tag „voller

Entdeckungen und Abenteuer

rund um das Thema Erntedank“

nach Rimbach ein. Veranstaltungsorte

sind von 10.30 bis 15

Uhr die Räume der Evangelischen

Kirchengemeinde Rimbach

(Staatsstraße 2 bis 4) sowie die

benachbarte Jugend-Musikschule.

Im Teilnehmerbeitrag von 5 Euro

pro Person beziehungsweise 15

Euro pro Familie sind Getränke

und Essen enthalten. Anmeldeschluss

ist der 22. September.

Kontakt: Katrin Helwig, Telefon:

06252/673337, E-Mail: katrin.

helwig@ekhn.de. Anmeldungen

sind auch online möglich: https://

kurzlinks.de/familie-medien

Mit dem Angebot richten sich die

Veranstalter an Kinder zwischen

fünf und zwölf Jahren sowie ihre

Eltern. Für jüngere Geschwisterkinder

gibt es Bastelangebote, eine

Spiele-Ecke sowie einen Spielplatz.

Der „Familien-Medien-Tag“ beginnt

um 10.30 Uhr mit dem flexiblen

Ankommen, so richtig los geht es

dann um 11 Uhr mit einer Andacht

inklusive Mitmach-Aktionen. Daran

schließen sich ab 11.30 Uhr

die Workshops an: Es gibt solche

für die gesamte Familie, aber auch

Angebote getrennt nach Kindern

und Eltern. Als Stichworte seien

an dieser Stelle Trickfilme, Comics,

Fotografie, Hör-Memory, Minecraft

oder Actionbound genannt.

Ab 12 Uhr steht das Mittagessen

im Familien-Café zur Verfügung,

an dem die Teilnehmer sich flexibel

bedienen können. Wer den

„Familien-Medien-Tag“ schon

früher verlassen muss, der kann

sich ab 14 Uhr an einer mobilen

Segensstation segnen lassen; der

gemeinsame Abschluss mit Segen

ist auf 14.45 Uhr terminiert. Zu

Ende sein soll die Veranstaltung

um 15 Uhr.

Ermöglicht wird der „Familien-

Medien-Tag“ durch eine finanzielle

Förderung der Evangelischen

Kirche in Deutschland (EKD /

Digitalinnovationsfond) und der

Volksbank Kurpfalz.


4

A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

Reichlich Futter für Insekten in der „Krassen Krähen Kurve“

Der Kampf der „Wühlmäuse“ für die Artenvielfalt im Wald wird mit einer Geopark-Infotafel offiziell anerkannt

MALCHEN (meli), Seit sechs Jahren

pflegen „die Wühlmäuse“ die letzte

Haarnadelkurve vor der Burg Frankenstein.

Sie wählten dieses Gebiet,

weil auf der Straße keine Bäume

gepflanzt werden und deshalb von

zwei Seiten Licht hereinfällt. Im Zuge

der Straßenerneuerung waren alle

Bäume, die in den nächsten Jahren

auf die Straße fallen könnten,

gefällt worden und so standen im

Innenbereich der Kurve keine Bäume

mehr. Revierförster Schilling gab

den Wühlmäusen die Erlaubnis, dieses

Gebiet artenreich aufzuwerten.

Zuerst pflanzte man in die Mitte, zwischen

die beiden Straßen, in großem

Abstand drei Linden und ein Kirschbaum.

Auf Luke dazwischen wurden

Elsbeeren und Ebereschen gepflanzt,

die nicht so groß werden. Dann kamen

im Laufe der Zeit 19 verschiedene

Straucharten als Halbkreis in

die Kurve. Im Innenbereich entstand

eine kleine artenreiche Trockenwiese.

Daneben entwickelte sich ein

Gebiet mit einer kleinwüchsigen

Brombeere und vielen Pflanzen,

wie Wasserdost, Ackerkratzdistel

und Johanniskraut.

Besondere Aufmerksamkeit widmen

die Wühler den Pflanzen,

die Probleme mit der Fernverbreitung

haben und deshalb

nur sehr schwer neue Biotope

besiedeln können. Dazu gehören

der Zwergholunder und die Graslilien.

Probleme bereiten invasive

Pflanzen wie die großwüchsige

Eine neue Geopark-Info-Tafel, die über den Artenreichtum in der „Krassen-Krähen-Kurve“ informiert, eine Zusammenarbeit der Naturschutz

und -erlebnisgruppe „Die Wühlmäuse“ und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald sowie der Gemeinde Seeheim-Jugenheim, wurde jetzt

in der Haarnadelkurve auf dem Weg zum Frankenstein eingeweiht. Seit nunmehr sechs Jahren pflegen die „Wühlmäuse“ die Kurve und haben

rund 135 Arten auf der Fläche angesiedelt. Über die Aufwertung ihrer Arbeit durch die Infotafel freuen sich die „Wühlmäuse“ hier mit ihrem

Leiter Eckhard Woite und Susanne Brendle, vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald daher ganz besonders.

Foto: Stefan Oelsner

Brombeere und das Reitgras, die

andere Pflanzen verdrängen. Gegen

das Reitgras, das Wurzelausläufer

bildet und schwer zu beseitigen ist,

haben die Wühlmäuse schwarze

Folien ausgelegt, damit diese Pflanzen

absterben. Wenn das geschehen

ist, wird die freie Fläche mit den

Samenmischungen „Wiesentraum“

und „Waldsaum“ eingesät und so der

Artenreichtum weiter erhöht. Jetzt

wachsen 135 Arten nektarführende

Bäume, Sträucher und Blumen in

der Kurve. Vom Frühjahr bis zum

Herbst blüht hier immer etwas,

darüber freuen sich Bienen und

Schmetterlinge. Die Hauptarbeit

leistet die Wühlmausgruppe „Die

Krassen Krähen“, das sind 13 bis

19-jährige Jugendliche, die sich

jeden Mittwoch treffen. Nach ihnen

wurde die große Blühkurve „Krasse

Krähen Kurve“ benannt. Weitere

Infos unter 06151 / 595251.

Konsum-Cannabisgesetz: RP Darmstadt bearbeitet

hessenweit Anträge für die Zulassung

nicht-kommerzieller „Anbauvereinigungen“

DARMSTADT (meli), Im Zuge des

Konsum-Cannabisgesetzes übernimmt

das RP Darmstadt für ganz

Hessen die Bearbeitung von Anträgen

über die Anmeldung und

Zulassung sogenannter nicht-kommerzieller

„Anbauvereinigungen“.

Die Anträge werden digital über den

Internetauftritt des RP Darmstadt

zur Verfügung gestellt.

Für die Antragsstellung wird ein

Elster-Zertifikat benötigt. Danach

werden die Nutzer Schritt für Schritt

durch den Anmeldevorgang geführt.

Voraussetzung ist, dass die

Anbauvereinigungen eingetragene,

nicht-wirtschaftliche Vereine oder

eingetragene Genossenschaften

sein müssen, deren Zweck der gemeinschaftliche,

nicht-gewerbliche

Eigenanbau und die Weitergabe von

Cannabis und Vermehrungsmaterial

(Samen und Stecklinge von Canna-

bispflanzen) zum Eigenkonsum ist.

Sie werden nach den Grundsätzen

des Vereinsrechts geleitet.

Hintergrund: Seit dem 1. Juli sind

nicht-kommerzielle „Anbauvereinigungen“

für Erwachsene erlaubt. An

diesem Stichtag traten bundesweit

die Regelungen zum Eigenanbau

in Kraft. In diesen Anbauvereinigungen

dürfen maximal bis zu

500 Mitglieder mit Wohnsitz im

Inland Cannabis gemeinschaftlich

anbauen und untereinander zum

Eigenkonsum abgeben – im Monat

höchstens 50 Gramm je Mitglied,

das das 21. Lebensjahr vollendet hat

und höchstens 30 Gramm im Monat

an Heranwachsende. Cannabis, das

an Heranwachsende weitergegeben

wird, darf einen THC-Gehalt von 10

Prozent nicht überschreiten.

Weitere Infos unter www.rp-darmstadt.hessen.de.

Afrikanische Schweinepest

Ausweitung der infizierten Zone im LaDaDi auch auf Alsbach-

Hähnlein, Bickenbach und Seeheim-Jugenheim und andere

SEE-gel-Flugplatz in Bensheim

DARMSTADT-DIEBURG (meli), Aufgrund

des Fundes weiterer zwei

positiver Wildschweine im Kreis

Groß-Gerau wird die infizierte Zone

um die Kreiskommunen Bickenbach

und Pfungstadt sowie teilweise um

Alsbach-Hähnlein und Seeheim-Jugenheim

erweitert.

Neue Allgemeinverfügungen treten

sofort in Kraft

Der LaDaDi gibt deshalb bekannt, dass

zwei neue Allgemeinverfügungen (AV;

www.ladadi.de/asp) ab sofort in Kraft

treten. Die Bevölkerung wird aufgerufen,

die geltenden Vorschriften

genau zu beachten. Die bisherigen

Einschränkungen für die Landwirtschaft

bei der maschinellen Bodenbearbeitung

und Ernte insbesondere

von Getreide, das grundsätzliches

Jagdverbot sowie die Leinenpflicht

gelten dementsprechend ganz oder

teilweise auch in den Kommunen

Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Seeheim-Jugenheim

und Pfungstadt.

Ein negatives Wildschwein im

Landkreis gefunden

Bei den durchgeführten Drohnenflügen

wurden bisher keine Wildschweinkadaver

gefunden. Lediglich

ein totes, negativ getestetes Wildschwein,

wurde durch Spaziergänger

gefunden.

Tote Wildschweine nicht berühren

Die Viren sind sehr widerstandsfähig

und überleben in Wurst sowie in

frischem, gepökeltem, geräuchertem

oder gefrorenem Fleisch. Spaziergänger,

die auf tote Wildschweine treffen,

sollten die sie nicht berühren und das

Veterinäramt (veterinaeramt@ladadi.

de) oder die Polizei informieren.

www.melibokus-rundblick.de

Wildkräuterkunde

mit Kräuterfrau

Martina Schneider aus Alsbach

Wiesen-Flockenblume

Die Wiesen-Flockenblume ist eine

wunderschöne Wildpflanze, die

einige sehr gute Eigenschaften

besitzt.

Sie dient Bienen, Hummeln und

einigen Schmetterlingen als

Nahrungsquelle, auch für Raupen

einiger Nachfalter ist sie eine

Futterpflanze. Für einheimische

Wildbienen gehört sie zu den

wichtigsten Nahrungsquellen.

Von Mai bis in den Oktober

blüht diese Wildstaude und ist

deshalb sehr wertvoll für unsere

Insekten.

In der Volksmedizin wird die

Wiesen-Flockenblume wegen der

Gerbstoffe als Tee eingesetzt, der

den Stoffwechsel anregen soll.

Sie soll entzündungshemmend,

verdauungsfördernd, harntreibend

und stärkende Wirkung

(Centaurea jecea)

haben. Doch Vorsicht, in hoher

Dosierung wirken auch Gerbstoffe

schädlich.

Interessieren Sie sich für Wildkräuter

und würden gerne eine

Wildkräuterwanderung machen?

Schicken Sie mir eine E-Mail:

schneidermb@aol.com

Die Standflächen für die Elektrowinde sind geflutet, sie würde bei Gebrauch direkt versinken. Die Segelflieger sind

gefrustet und die Störche mit ihrem hochwassertauglichen Fahrwerk freuen sich.

Foto: paw

BENSHEIM (paw), Nach den letzten

regenreichen Wochen zeigen sich

die Bensheimer Stadtwiesen als

idyllische Seenlandschaft. Enten

paddeln auf den Wasserflächen,

Gänse watscheln paarweise zwischen

den Pfützen hindurch, Störche

und Graureiher stochern in saftignassen

Wiesen.

Üblicherweise ist es hier immer ein

friedliches Miteinander zwischen

ihnen und den Segelfliegern. Aber

letztere sind gerade sehr frustriert:

„Wir können seit Wochen nicht

starten: Die Standflächen für die

Elektrowinde sind geflutet, die

Winde würde direkt versinken.

Selbst für einen Start mit dem

leichten Motorsegelflugzeug ist der

Boden zwischen den Wasserflächen

viel zu weich, da wären statt Räder

Schwimmkufen nötig“, resigniert

ein Pilot und blickt sehnsüchtig zu

den großen Stelzvögeln. Die haben

mit ihrem hochwassertauglichen

„Fahrwerk“, ihren langen Beinen,

keine Probleme. Im Gegenteil, sie

scheinen sich gerade regelrecht zum

„offenen Fly-In“ zu treffen: Gruppen

bis zu 30 Störchen wurden aktuell

schon gezählt. Sie fangen reichlich

Beute: Amphibien, Regenwürmer,

ertrunkene Mäuse.... Die Segelflieger

dagegen packen ihre Flugzeuge in

die Transporthänger und werden in

der Hoffnung auf besseres Wetter

bei benachbarten Fliegerfreunden

ohne Hochwasserschwierigkeiten

ihr Glück suchen.

Zu einer konstanten Erfolgsstory hat

sich „Hangar 3“ entwickelt: Vor genau

10 Jahren haben die Segelflieger

ihren rasanten Fliegerkollegen einen

Falkenkasten als Unterkunft angeboten.

Gut vor Regen und kaltem Wind

geschützt haben die Turmfalken ihn

dankbar angenommen und seitdem

jedes Jahr erfolgreich ihre Brut

großgezogen. Aktuell tummeln sich

insgesamt fünf kleine Flauschknäule

in der engen Behausung.


A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4

5

Bickenbach feierte sein Jubiläum mit einem großem

Festwochenende

Der Bereich Immobilien und

Finanzierung stellt sich vor!

Unter der Leitung von Harald Brand bauen wir unsere Beratung „rund um

die Immobilie“ weiter aus. Unterstützt wird er dabei von Bianca Fitzer,

Matthias Porth und Andreas Kusche.

Der Bieranstich durch Jens Rückert (Vorstand der

Raiffeneisenbank Nrdl. Bergstraße, li) ist geglückt.

Es kann losgehen.

Fotos: Stefan Oelsner

Die Kinder der Hans-Quick Schule eröffneten mit dem Schullied ihr buntes Programm.

LED Flaschen und „Sandhasen“ mit

dem Festmotiv gabs am Stand des

Gewerbevereins.

Der Auftritt des Bickenbacher Musikcorps war ein Highlight am späten Nachmittag.

Unser Team von Experten verfügt über umfangreiche Erfahrung und Fachwissen

in der Immobilienbranche und unterstützt bei sämtlichen Aspekten

des Immobilienkaufs, -verkaufs und der Finanzierung.

Wir freuen uns, unseren Mitgliedern und Kunden eine persönliche Beratung

anbieten zu können, die auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse

zugeschnitten ist.

Von maßgeschneiderter Baufinanzierung bis hin zum professionellen

Maklergeschäft - wir begleiten Sie bei jedem Schritt auf Ihrem Weg zum

Eigenheim.

Neben einer umfassenden Palette an Finanzlösungen bietet das Team um

Harald Brand Lösungen, die sowohl die Suche nach der perfekten Immobi-

lie als auch die finanzielle Unterstützung für den Kauf umfasst.

Unsere Mitglieder und Kunden profitieren von einem

nahtlosen und effizienten Prozess, der es ihnen ermöglicht,

ihre Immobilienträume zu verwirklichen.

Beim Bickenbacher Schützenverein konnte man seine

Stärke und Zielgenauigkeit überprüfen.

Die Regenschirme konnten zu gemacht werden, das Wetter

blieb trocken. Hier Gisela Schimmel und ihre Gäste.

Ihre Raiffeisenbank Nördliche Bergstraße eG

www.raiba-alsbach.de

Wohin im Juli? Ausflugstipps im LaDaDi

DARMSTADT-DIEBURG (meli),

Das Open-Air-Fahrradkino mit

Nachhaltigkeitsaspekt auf dem

Marktplatz in Babenhausen freut

sich am Freitag, 12. Juli, ab 19.30

Uhr auf zahlreiche Gäste. Mit bis

zu 7 Fahrrädern wird während

der Filmvorführung der benötigte

Strom von den Besuchern selbst

erzeugt. Den Einstieg macht ein

Solokünstler, der musikalisch in den

Abend einführt.

Im Rahmen des Kultursommers

Südhessen kann man in Pfungstadt

in der evangelischen Martinskirche

(Kirchstr. 33) am Donnerstag 18.

Juli, ab 21 Uhr der tief emotionalen

und sphärischen Nachtmusik von

Daniela Heiderich (Harfe, Gesang,

Dudelsack) und Gilles Chabenat

(Drehleier) lauschen.

Das Traffic Jam Open Air in Dieburg

bietet am 19. und 20. Juli auf dem

Verkehrsübungsplatz (Am Bauhof

12) vor allem Newcomerbands eine

Plattform. Von Alternative, Hard- und

Punk-Rock über Metal und Metalcore

bis hin zu Ska und Reggae ist die musikalische

Bandbreite riesig. Traffic Jam

Open Air - Der geilste Stau der Welt.

Das UNESCO Welterbe Grube Messel

lädt zu einem Kurs mit Imker Jürgen

Parg am Samstag, 20. Juli, von 14 bis

16 Uhr ein. Wer gerne eigenen Honig

ernten und etwas für die Natur tun

möchte, ist hier richtig.

Während der internationalen Sommerakademie

auf Schloss Heiligenberg

werden Stücke der klassischen

Kammermusik von den Meisterschülern

auf Konzertreife eingeübt

und in öffentlichen Konzerten

vorgestellt. Am Sonntag, 28. Juli

ab 19.30 Uhr präsentieren sich die

Dozenten mit einem Konzert.

Beim Mitmachtanz der Hans-Quick Schule war auch Bürgermeister Hennemann mit dabei.


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A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4

Viel Betrieb am Tag der offenen Tür

Feuerwehr Alsbach und die DRK Ortsvereinigung informierten über ihre Arbeit

ALSBACH (meli), Trotz der andauernden

Umbauarbeiten zur

Ertüchtigung des Feuerwehrhauses

fand am Sonntag, dem 7. Juli der

traditionelle Tag der offenen Tür

bei der Feuerwehr Alsbach statt.

Die Wehrführung, der Vorstand

des Fördervereins sowie alle Kameradinnen

und Kameraden der

Feuerwehr Alsbach wollten den Bürgerinnen

und Bürgern der Gemeinde

Alsbach-Hähnlein auch in dieser

herausfordernden Umbauphase ihre

Einsatzfähigkeit am Tag der offenen

Tür zusammen mit der DRK-Ortsvereinigung

Alsbach demonstrieren.

Die Organisatoren haben es sehr

gut verstanden, das Beste aus dem

dieses Jahr etwas eingeschränkten

Platzangebot zu machen. In etwas

komprimierter Form informierten

sie die Besucher über die Einsatzfahrzeuge,

die Feuerwehrgeräte

und -ausrüstung. Für Spiel und

Spaß der kleinen Gäste war mit

einer Hüpfburg gesorgt und das

Dosenwerfen der Kinderfeuerwehr

kam sehr gut an.

Die Umbaupläne für das Feuerwehrhaus,

sowie der Fortschritt des Umbaus

wurden interessierten Gästen

ebenfalls gezeigt und erläutert. Viele

nutzten das Angebot der Polizei, die

eine Fahrrad-Registrierung durchführte.

Die Jugendfeuerwehr half

tatkräftig beim Präsentieren der

Einsatzfahrzeuge und der Logistik

im Hintergrund mit.

Natürlich war auch für Speisen und

Getränke gesorgt. Sowohl Gegrilltes

als auch Kaffee und Kuchen fanden

großen Zuspruch. Die Besucher

verbrachten kurzweilige und interessante

Stunden bei der Feuerwehr

Alsbach. Sie sprachen sich sehr positiv

über deren Engagement aus.

Senioren-Radtour im

Juli nach Büttelborn

SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Am

Mittwoch, dem 17. Juli, lädt Herbert

Ullius Seniorinnen und Senioren

wieder zu einer gemeinsamen Radtour

ein. Dieses Mal führt die Strecke

über den Griesheimer Anglerteich

nach Büttelborn, wo eine Mittagsrast

geplant ist. Anschließend geht

es über die Fasanerie in Groß-Gerau,

das Wallerstädter Äppelwoipädche

und Dornheim wieder zurück nach

Seeheim. Treffpunkt ist um 9 Uhr

auf dem Parkplatz vor dem Rathaus

in der Schulstraße. Eine vorherige

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zensus 2022

Einwohnerzahl in Darmstadt-Dieburg bleibt stabil

DARMSTADT/DIEBURG (meli),

Schellhaas erinnert daran, dass

Darmstadt-Dieburg eine Wachstumsregion

ist: Laut einer Bertelsmann-Studie

wächst die Bevölkerung

bis ins Jahr 2040 auf 312.000

Menschen an. Darmstadt-Dieburg

ist damit der Kreis mit dem drittgrößten

Wachstum in Hessen in

diesem Zeitraum.

„Wenn man zudem noch sieht, wie

hoch der Verlust 2011 war und wie

gering er nun ist, dann können

wir zuversichtlich in die Zukunft

blicken“, sagt Schellhaas.

In den Städten und Gemeinden im

Landkreis Darmstadt-Dieburg fielen

die Ergebnisse unterschiedlich aus.

In zehn Städten und Gemeinden

wurde die Einwohnerzahl nach

oben korrigiert.

Die größten Zuwächse gab es

dabei in Griesheim, wo die Einwohnerzahl

um 912 Personen

stieg (plus 3,3 Prozent), und in

Münster mit einem Plus von 239

Personen (1,6 Prozent). Nur in

drei der insgesamt 421 Städte

und Gemeinden Hessens war der

Anstieg der Einwohnerzahl durch

den Zensus noch etwas größer als

in Griesheim. In 13 Städten und

Gemeinden im Landkreis ergab

Marvin, Miro und Jonas informierten über die Arbeit der Jugendfeuerwehr.

Das motivierte Team vom Grill.

Fortsetzung von Seite 3

sich eine negative Korrektur der

Einwohnerzahl. Prozentual verloren

dabei die Gemeinden Bickenbach,

Fischbachtal und Erzhausen

die meisten Einwohnerinnen und

Einwohner, der Rückgang lag hier

zwischen 3 und 3,5 Prozent. Auch

dies sind vergleichsweise geringe

Abweichungen zur bisherigen

Einwohnerzahl, in Hessen gibt es

zahlreiche Kommunen mit einem

größeren Rückgang um bis zu elf

Prozent.

Der Zensus 2022 diente dazu zu

ermitteln, wie viele Menschen in

Deutschland leben, wie sie wohnen

und arbeiten.

In ganz Deutschland wurde ein

registergestützter Zensus durchgeführt,

die Bevölkerungsdaten

kamen also in erster Linie aus

Verwaltungsregistern. Nur ein Teil

der Bevölkerung nahm an einem

kurzen Interview teil.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg

waren dafür von Mai bis August

2022 rund 270 Interviewerinnen

und Interviewer an den etwa 7.600

vorgegebenen Adressen der Stichprobe

im Einsatz und befragten

dabei mehr als 40.000 Menschen.

Ursächlich für die negativen Korrekturen

der Einwohnerzahlen sind

oftmals sogenannte „Karteileichen“

in den Melderegistern - häufig sind

dies Menschen, die in das Ausland

fortzogen, aber vor Ort noch im

Fotos: Vera Samstag

Melderegister enthalten sind, da

keine Abmeldung erfolgte. Die

Ergebnisse des Zensus 2022 werden

ab sofort von den Statistischen

Nach Jahren am

Ziel: Tempo 30 in der

Ortsdurchfahrt von

Hähnlein

HÄHNLEIN (meli), Auf diese Nachricht

haben viele Hähnleiner lange

gewartet. Anfang Juni war es dann

soweit: Die Gemeinde konnte in

der Gernsheimer Straße und hinter

dem östlichen Ortseingang in der

Alsbacher Straße (Ortsdurchfahrt,

L 3112) eine ganztägige Tempo

30-Geschwindigkeitsbeschränkung

anordnen.

Eine Landesstraße ohne Unfallschwerpunkt?

Das hatte es in den

vergangenen Jahren mehrfach

unmöglich gemacht, ganztägig eine

Geschwindigkeitsreduzierung anzuordnen.

Zwischenzeitlich konnte

zwar eine Geschwindigkeitsreduzierung

für die Nachtstunden angeordnet

werden, doch für den Tag

ist die Gemeinde Alsbach-Hähnlein

erst jetzt am Ziel. „Begründen lässt

sich das mit jüngsten Lärmmessungen.

Damit kann die Anordnung

der Geschwindigkeitsbeschränkung

nun aus Gründen des Lärmschutzes

nach Maßgabe der Verkehrslärmschutz-Verordnung

(16. BImSchV)

erfolgen“, so Bubenzer. Dass mit

einer angestrebten Reduzierung

des Lärms nun auch noch der

Verkehrsfluss sicherer werde, sei

ein nicht zu verachtender „Nebeneffekt“.

Perspektivisch möchte die Gemeinde

auch noch in der Rodauer

Straße eine Geschwindigkeitsreduzierung

auf Tempo 30 umsetzen.

„Hier gehen wir davon aus, dass

das mit der Inbetriebnahme der

geplanten neuen Krippe (Arbeitstitel

„Täubchen“) möglich wird. Und

auch für den Bereich der Marktstraße

zwischen Rodauer Straße und

Waldstraße setzen wir uns für eine

Tempo 30-Regelung ein.“

Timur Trauth und Ole Behrenroth vom DRK Alsbach.

Ämtern des Bundes und der Länder

schrittweise veröffentlicht, zu finden

sind sie auf der Zensus-Website

www.zensus2022.de.

Melibokus Rundblick jetzt auch

als E-Paper: www.melibokus-rundblick.de


A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4

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„Helfende Hände“ für junge Menschen in Bickenbach

Projekt von Schülern der Hans-Quick-Schule ging an den Start

Nach einem Jahr Vorbereitung sind die ersten Aufkleber von SchülerInnen der Hans-Quick-Schule an Bickenbachs Geschäfte verteilt worden,

wie hier als erstes bei Spielwaren Spreng. Bürgermeister Markus Hennemann (hinten) unterstützt die Aktion tatkräftig.

Ökologie genauer behandelt und im

Rahmen einer Schülerversammlung

präsentiert und diskutiert wird. Die

damalige Klasse 1c hatte die These

definiert, dass alle Kinder ein Recht

genießen, in der Schule, zu Hause

und in ganz Bickenbach einen

sicheren Ort zu finden und in der

Not Hilfe zu erhalten.

In den zweiten Klassen wurde

daraufhin auch der Aspekt eines

sicheren Schulwegs einbezogen

und mittels eines Fragebogens

ausgewertet. Der Klassenrat der

1c hat daraufhin selbständig das

Symbol der „Helfenden Hände“

entwickelt und den Bürgermeister

in die Schule eingeladen, um ihn

darüber genauer zu informieren.

Der Rathauschef war begeistert und

bot umgehend seine Unterstützung

an. Sehr zur Freude der Schule und

des Fördervereins.

Aber auch die Zielgruppe war von

der spontanen Hilfsbereitschaft

begeistert: sie freuten sich, dass

Hennemann das Thema so ernst

nimmt und nicht lange gezögert

hat, die Aktion tatkräftig zu begleiten

und zu fördern.

Frida übergab den ersten Aufkleber der Aktion an Manuela Fetzer von

Spielwaren Spreng.

BICKENBACH (tt), Die Aktion

„Helfende Hände“ soll Kindern in

Not durch Aufkleber signalisieren,

wo sie im Ort Hilfe erhalten

können. Die Sticker werden an

Geschäften, Unternehmen und

Institutionen angebracht und weisen

explizit darauf hin, wo junge

Menschen bei Problemen aller Art

schnell und unkompliziert einen

Ansprechpartner finden können.

Das Logo ist ein Symbol für Orte,

Das Symbol des Aufklebers „Helfenden Hände“ entwarfen die Schüler

in Eigenregie.

Fotos: Vera Samstag

an denen Kinder und Jugendliche

einen sicheren Raum vorfinden.

Auch am Rathaus und am Kinderkonsulat

der Gemeinde Bickenbach

sind bereits Aufkleber angebracht.

Bürgermeister Markus Hennemann

hofft, dass möglichst viele Partner

an der Aktion teilnehmen.

Erstes Geschäft war Spielwaren

Spreng an der Pfungstädter Straße.

Für Inhaberin Manuela Fetzer

Lebendige Partnerschaft mit Saint Philbert

Partnerschaftsverein Bickenbach zu Besuch in Frankreich

BICKENBACH (he), Austausch

und Städtepartnerschaft werden

erst lebendig durch persönliche

Zusammentreffen: Beim Besuch des

Partnerschaftsvereins Bickenbach in

der französischen Partnergemeinde

Saint Philbert wurde die aufrichtige

Freundschaft zwischen den beiden

Gemeinden wieder anschaulich

gepflegt. Im Rahmen der jährlich

im Wechsel stattfindenden gegenseitigen

Besuche weilte eine Gruppe

aus Bickenbach vier Tage bei den

französischen Freunden.

Nach einem Zwischenstopp mit

zweitägigem Aufenthalt in Troyes,

erreichte die Delegation am

Freitagabend Saint Philbert, wo

sie von den Gastfamilien herzlich

empfangen wurde.

Beim offiziellen Empfang mit

gemeinsamen Abendessen im Saal

neben der alten Abteikirche stellte

der Bürgermeister der französischen

Gemeinde im Departement

Loire-Atlantique, Stephan Beaugé,

fest: Die Völkerverständigung und

der europäische Gedanke existieren

nicht nur auf dem Papier,

sondern werden in persönlichen

Kontakten lebendig. Zudem ist die

langjährige Partnerschaft auch eine

Verpflichtung für die Zukunft, den

Kontakt fortzuführen und noch

zu intensivieren. Die Mitglieder

der „Jumelage“ boten den Gästen

wieder ein abwechslungsreiches

Programm. Gleich am folgenden

Eine beliebte und traditionelle Freizeitbeschäftigung am Atlantik ist das Fußfischen.

Tag hatten die Besucher bei einer

fachkundigen Führung Gelegenheit,

eine sehr beliebte Aktivität

und lang zurückreichende Tradition

am Atlantik zu praktizieren. Ausgestattet

mit Gummistiefel, Eimer,

Harke und Schaufel ging es beim

„Fußfischen“ im Estran (der Teil,

der bei Ebbe freigelegt wird) bei

La Bernerie-en-Retz auf die Suche

nach den Köstlichkeiten des Meeres:

Meeresschnecken, Muscheln,

Krebse und Garnelen sollten bis

zum Eintreffen der Flut in die Eimer

wandern, um sie zuhause mit

Genuss zu verzehren. An diesem Tag

war der Fang jedoch „überschaubar“

und die Teilnehmer zogen es

lieber vor, sich anschließend an

dem mitgebrachten Picknick zu

bedienen.

Der Sonntag stand dann bis zum

Abend zur freien Verfügung und

natürlich wurde den Gästen auch

hier ein schöner Tag bei bestem

Sommerwetter geboten. So machten

einige einen Ausflug nach

ist es Ehrensache, Kindern einen

sicheren Ort anzubieten und ihnen

bei Bedarf weiterzuhelfen. Verteilt

wurden die Aufkleber von Schülern

der Hans-Quick-Schule, an der

das Projekt auch seinen Anfang

genommen hatte: dort war es im

Schuljahr 2022/23 im Kontext der

Aktion „Ökologischer Handabdruck“

entstanden, bei der ein Thema aus

dem Bereich Kinderrechte oder

Foto: Verein

Nantes mit Bootsfahrt, andere einen

schönen Spaziergang in Saint-

Brevin-les-Pins, um den prächtigen

Blick auf die „Pont de Saint Nazaire“,

ein imposantes Bauwerk von

3356 m Länge, zu genießen.

Am Abend feierten noch einmal

alle bei leckerem Essen in einem

Restaurant das Miteinander an

diesem Wochenende, bevor man

am nächsten Morgen mit vielen

Umarmungen Abschied nehmen

musste, jedoch auch mit der Vorfreude

auf ein Wiedersehen im

nächsten Jahr in Bickenbach.

Sommerferienprojekt

in Alsbach | Jetzt noch

anmelden!

Trickfilme, Hörspiele

und Fotos zum Thema

„Kinderrechte“ gestalten

BERGSTRASSE (meli), Die Ev. Kirchengemeinden

an der nördlichen

Bergstraße und das Ev. Dekanat

Bergstraße laden im Sommer zu

einem gemeinsamen Ferienprojekt

ein. Vom 19. bis zum 21. August

lautet im Ev. Gemeindehaus Alsbach

(Bickenbacher Straße 27a) das Motto

„Trickfilmzauber und Hörspielhelden:

Kinderrechte im Blick“.

„Du bist zwischen 6 und 12 Jahre

alt und möchtest in den Ferien eine

Welt entdecken, in der du das Sagen

hast? Dann ist unser Sommerprojekt

genau das Richtige für dich! Komm

zu unserer kreativen Medienwerkstatt

und entdecke die aufregende Welt

der Trickfilme, Hörspiele und Fotos.

Gemeinsam werden wir in kleinen

Teams Medienprodukte gestalten, die

deine Gedanken, Träume und Ideen zu

Kinderrechten zum Leben erwecken.

Und am 25. August, einem Sonntag,

feiern wir ab 9.30 Uhr gemeinsam

einen Familiengottesdienst in der Alsbacher

Kirche und präsentieren eure

Ergebnisse“, so die Einladung.

Der Fokus des Ferienprojekts liegt auf

der kreativen Mediennutzung und

-gestaltung. Inhaltlich geht es um das

Thema „Kinderrechte“. Die Mädchen

und Jungen können das Thema mit

Hilfe unterschiedlicher Methoden

umsetzen und einen Trickfilm daraus

erstellen, ein Hörspiel oder Fotos

bearbeiten. Die Betreuung der Kinder

erfolgt an jedem der drei Tage von

9.30 bis 15.30 Uhr inklusive eines Mittagessens.

Anmeldeschluss ist der 14.

August. Anmeldungen und weitere

Infos unter E-Mail: stella.rascher@

ekhn.de, Telefon: 06257/3314.

www.melibokus-rundblick.de


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A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4

Übergabe des Gebäudes 45 am Schuldorf Bergstraße

Neues MINT-Zentrum und erweiterte Schulräume

SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Der

Landkreis Darmstadt-Dieburg freut

sich über die Übergabe des Gebäudes

45 am Schuldorf Bergstraße,

das nun eine neue Heimat für 15

Klassenräume und für das neue

MINT-Zentrum Seeheim bietet.

Nach intensiven Planungen und

Konzeptionen, die im Juni 2022

begannen, wurde das ehemalige

Interimsgebäude der Maria-Ward-

Schule erfolgreich umgestaltet und

an die neuen Nutzungsanforderungen

angepasst.

Modernes Bildungszentrum

Das Gebäude 45, das nun als modernes

Bildungszentrum dient, beherbergt

großzügige Klassenräume

mit Differenzierungsräumen, die

den aktuellen Bedürfnissen der

Schulleitung entsprechen. Das

MINT-Zentrum, das sich autonom

vom Schulbetrieb im zweiten Obergeschoss

befindet, wurde gemäß

den spezifischen Anforderungen

eingerichtet und bietet eine umfassende

Ausstattung für naturwissenschaftliche

und technische

Bildung.

Optimale Bedingungen

Lutz Köhler, Erster Kreisbeigeordneter

des Landkreises Darmstadt-Dieburg,

unterstrich die

Bilderausstellung: „Zwingenberg

gestern und heute“

ZWINGENBERG (meli), Wie das

historische Zwingenberg um die

Jahrhundertwende (18. / 19. Jahrhundert)

aussah, ist auf zahlreichen

Postkarten dokumentiert. Daran,

wie es Ende der 1980er Jahre

des letzten Jahrhunderts aussah,

können sich viele Zwingenberger

noch aus eigenem Erleben

erinnern. Der hier lebende und

arbeitende Fotograf Ludwig März

hat beides in einer eindrucksvollen

Hilfe für alle mit Fragen zu Smartphone

oder PC

Handy- und Computersprechstunde

SEEHEIM-JUGENHEIM (meli),

Die Handy- und Computersprechstunde

bietet alle zwei Monate

Rat und Tat bei Fragen rund um

Smartphone und PC für alle an,

die Hilfe suchen.

Die Beratung in den Räumen der

Werkstatt SONNE sowie der Jugendförderung

in der Sandstraße

86 findet in Einzelsprechstunden

Hähnleiner Marktplatzfest 2024: Wie immer beste Stimmung!

Georg Rausch, Vorsitzender des TV

Alsbach kündigt die Tanzvorführungen

des Vereins an.

Bestens eingestimmt auf die Fußball-EM zeigten

sich die Fußballer des SKV Hähnlein, Marcel Fischer,

Michael Kehr, Robert Vrataric und Alexander May .

TV Alsbach

Das ehemalige Interimsgebäude der Maria-Ward-Schule erfolgreich

umgestaltet und an die neuen Nutzungsanforderungen angepasst.

Lutz Köhler (re., Erster Kreisbeigeordneter des LaDaDi) und Torsten Leveringhaus

(li., Mdl) bei der ersten Führung durch die neuen Räume. Foto: meli

Ausstellung zusammengetragen,

die Zwingenberg gestern und

heute gegenüberstellt. Dabei ist

das „Heute“ auch schon seit über

dreißig Jahren Geschichte.

Die Bilderschau in der Remise beim

Alten Amtsgericht ist bis zum 28.

Juli jeweils samstags und sonntags

von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Der

Eintritt ist frei. Die Stadt Zwingenberg

zeigt die Fotos aus Anlass

ihres 750. Stadtrechtsjubiläums.

Bedeutung der Übergabe für die

Bildungslandschaft der Region: „Die

Umgestaltung und Eröffnung des

Gebäudes 45 am Schuldorf Bergstraße

markiert einen bedeutenden

Schritt für die Bildungsinfrastruktur

unseres Landkreises. Diese modernen

Einrichtungen ermöglichen es

uns, Bildung in den MINT-Bereichen

effektiv zu fördern und den Schülern

optimale Lernbedingungen zu

bieten.“

Verzögerung wegen Wasserschade

Die Bauarbeiten, die sich durch verschiedene

Herausforderungen wie

einen Wasserschaden verzögerten,

wurden im März 2024 abgeschlossen.

Neben den Innenarbeiten

wurden auch umfangreiche Außenanlagen

geschaffen, darunter neue

Schulhöfe mit Sitzgelegenheiten,

Tischtennisplatten und ausreichend

Fahrradstellplätzen. Eine neue

Rampe und Treppe verbinden das

Gebäude nahtlos mit dem restlichen

Schulgelände.

Das Da-Di-Werk dankt allen Beteiligten,

insbesondere der Schulleitung,

dem Schulamt und dem MINT-Zentrum

Seeheim, für die konstruktive

Zusammenarbeit während des

gesamten Projektverlaufs.

von jeweils einer halben Stunde

statt. Die nächsten Termine sind

am 20. Juli, 14. September und

16. November. Eine vorherige

Anmeldung ist erforderlich: Bei

Holger Thiesing unter Tel. 0170

5384808.

Mit leckerer Pizza verwöhnten

die Tischtennisfreunde Hähnlein,

hier Birgit Zanger und Heike Lindemann

(v.li.), die Besucher.

TV Hähnlein

Viel Applaus gab es für die Tanzvorfürhrungen der Kinder

des TV Hähnlein und TV Alsbach.

Save the Date: Phungo Festival vom

08. bis 18. August in Pfungstadt!

Die Auftritte der Bands und Solisten ziehen sich quer durch alle Genres.

Viele Kinder-Mitmachangebote laden zu kurzweiligen Aktivitäten

ein.

PFUNGSTADT (meli), Elf Tage am

Stück verwandelt Showmaker das

Festivalgelände, auf dem Gelände

des ehemaligen Freibads in

Pfungstadt, in einen magischen

Ort vollgepackt mit Live-Musik,

mitreißenden Shows, einem großartigen

Kinderprogramm, vielfältigen

Mitmachaktionen und vielen

weiteren Highlights für die ganze

Familie. Ein guter Grund, um die

Koffer stehen zu lassen und einen

musikalischen Kurzurlaub zuhause

zu genießen. In den Abendstunden

verwandelt sich die Festival-Area

in ein spektakuläres Lichtermeer.

Flankiert von einer ausgesuchten

kulinarischen Vielfalt und einem

aromatischen Kultur-Menü für alle

Generationen.

Der Eintritt ist frei. Zur Finanzierung

trägt der einmalige Kauf des

„Kulturbechers“ (5,- Euro) bei, der

bei jedem weiteren Getränkekauf

einfach ausgetauscht und nach

dem Finale mit nach Hause genommen

wird. Ein bewährtes Konzept,

um den offenen Charakter des

Festivals beibehalten zu können.

Das ganze Programm findet man

auf www.phungo.de oder in der

Showmaker App.

SEEHEIM (meli), Am 22.06.24 starteten

drei Mannschaften des TV 1893

Seeheim e.V. bei den Mannschaftswettkämpfen

des Turngau Main-

Rhein. Die erste Mannschaft startete

im Qualifikationswettkampf P6 – P9

Jahrgangsoffen am Stufenbarren.

P4-P5 Jg. 2011 und jünger startete

am Sprung. Alle turnten einen sehr

guten Überschlag in die Rückenlage

bei 1,10 m. Der Turnnachwuchs des

TVS musste am Schwebebalken mit

P4 im Jahrgang 2013 und jünger

starten, und es gab sehr gute Wertungen.

Die jüngste der TVS Turnerinnen war

in diesem Wettkampf 8 Jahre alt. Der

TVS stellte 5 fleißige Kampfrichterinnen,

wobei eine Kampfrichterin

das erste Mal dabei war. Ein besonderer

Dank gilt diesen Damen, ohne

die eine Teilnahme kaum möglich

wäre. Die Siegerehrung startete

mit den jüngsten Sportlerinnen.

Die Turnerinnen des TVS belegten

einen tollen 5. Platz. Anschließend

Bei „Hier geht Bass“ kommen die Fans der elektronischen

Musik voll auf ihre Kosten.

Die zweite Mannschaft des TV Seeheim holt Silber!

Große Freude bei den Turnerinnen über ihren Erfolg.

folgte der Jahrgang 2011 und als

Platz 3 durch einen anderen Verein

besetzt war, war die Freude bei den

Turnerinnen des TV Seeheim sehr

groß. Die zweite Mannschaft holte

Silber im WK P4-P5. Beim jahrgangsoffenen

Wettkampf belegte die erste

Mannschaft des TV Seeheim einen

ebenfalls herausragenden vierten

Platz und verfehlte das Siegertreppchen

mit nur wenigen Zehnteln.

Die Trainerinnen sind sehr stolz auf

die Leistungen der Turnerinnen. Sie

haben in den vergangenen Wochen

hart trainiert. Leider werden in diesem

Jahr im Turngau Main-Rhein

keine weiteren Wettkämpfe angeboten,

da es Schwierigkeiten mit den

Terminen der Profis gibt. Das ist sehr

schade für die jungen Athletinnen.


A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

9

Von Thomas Tritsch

Kreativität und Spielintelligenz: Junge Kicker bleiben immer am Ball

FC Alsbach praktiziert erfolgreich modernes Trainingskonzept im Nachwuchsbereich

Der Jubel ist groß: Die E-Jugend des FC Alsbach ist Meister und hat sich den Aufstieg in die Kreisliga A gesichert.

ALSBACH (tt), Mit einem starken

4:1 Heimsieg gegen die SKG Bickenbach

hat die E-Jugend des FC

Alsbach am letzten Spieltag Mitte

Mai nicht nur das Spiel gedreht,

sondern auch die Meisterschaft

errungen und sich den Aufstieg in

die Kreisliga A gesichert. Ein Tag

voller Emotionen, Kampfgeist und

unvergesslicher Momente, wie

Eray Demir betont. Zusammen mit

Sascha Wendel ist er Teil des Trainerduos,

das nach zwölf langen Jahren

endlich den ersehnten Aufstieg in

die Kreisliga feiern darf. Im entscheidenden

Spiel war unbedingt ein

Sieg nötig, um die Chance auf den

Aufstieg zu wahren, da andernfalls

die Derby-Spielgemeinschaft JSG

Seeheim-Hähnlein den Platz in der

Liga eingenommen hätte.

Obwohl die Alsbacher zur Halbzeit

noch mit 0:1 zurücklagen, gelang

es ihnen in der zweiten Spielhälfte,

das Blatt zu wenden und den Titel

klar zu machen. Kein Zufall, wie

der Coach betont. Denn in den

letzten beiden Jahren hat der Verein

das gesamte Trainingskonzept für

Kinder und Jugendliche komplett

überarbeitet und somit beachtliche

Erfolge verbuchen können - darunter

Meisterschaften und Turniererfolge

in der F-Jugend sowie den

Klassenerhalt der D-Jugend. „Außerdem

erleben wir einen massiven

Zuwachs von Anmeldungen im

Juniorenbereich“, so der 21-Jährige,

der seine Trainer-Lizenzen in diesem

Jahr noch erweitern möchte.

Im Nachwuchsbereich läuft es gut.

Die Mannschaften der C-, B- und

A-Junioren spielen derzeit im Jugendförderverein

(JFV) Bergstraße.

Von den D- bis zu den G-Junioren

(Bambini) ist der Club stabil aufgestellt.

Für Eray Demir ganz klar

die Folge der Neuausrichtung im

Trainingsbetrieb, der nach knapp

zwei Jahren bereits deutliche Erfolge

zeige.

Das Schlüsselwort lautet Spielintelligenz.

Dafür hat der FCA ein

Konzept von Horst Wein mit dem

Namen FUNino ausgesucht, das

speziell im Kinder- und Jugendtraining

Anwendung findet. Der Begriff

ist ein Kofferwort und setzt sich

aus dem englischen „Fun“ (Spaß)

und dem spanischen „Niño“ (Kind)

zusammen. Gespielt wird der Modus

auf einem kleinen Feld mit vier

Minitoren und zwei Dreier-Teams.

Tore können nur innerhalb der

Sechs-Meter Torschusszone erzielt

werden.

Ziel ist die Verbesserung der Wahrnehmung,

der Antizipation und

der spielerischen Kreativität sowie

die Chance einer direkten Analyse

von individuellen Spielmomenten.

Die Spieler lernen sehr schnell,

weil Spielsituationen regelmäßig

wiederkehren und alle stets am

Geschehen beteiligt sind, erläutert

der Trainer nach einer Einheit auf

dem Sportplatz Am Hinkelstein. Es

geht darum, die persönliche Technik

zu verbessern und mit der Anwendung

einfacher Taktiken schnellere

Fortschritte und Erfolgserlebnisse zu

ermöglichen. Individuelle Qualitäten

und flüssiges Teamwork werden in

einem Ansatz trainiert und sukzessive

optimiert.

„Es gibt viele Ballaktionen in kurzer

Zeit“, so Demir. Auf dem Alsbacher

Kunstrasen, der auch schon in die

Jahre gekommen ist, kann man

die Kids bei schnellen Pässen und

einem flotten Aufbauspiel beobachten.

Niemand bleibt zurück

wie sonst bei einem klassischen

Abschlussspiel neun gegen neun,

bei dem physisch schwächere oder

körperlich langsamere Kinder oftmals

weniger Ballkontakte haben

und auf Dauer die Lust am Fußball

verlieren können. Das Training ist

insgesamt intensiver und enger

getaktet. „Das macht den Kinder

Spaß, weil man schnell viel lernt und

keine langen Pausen hat.“ Die Netto-Spielzeit

ist höher, und auch der

Puls der Kids hat weniger Zeit, um

sich nach unten zu orientieren. Mit

der Konsequenz, dass die Einheiten

mehr Spaß machen und körperlich

effizienter sind. Es erinnert an

Straßenfußball, aber mit einem

klar definierten Konzept im Rücken.

Laut Coach spürt man den Unterschied:

es bleiben durchschnittlich

mehr Kinder buchstäblich am Ball,

sie zeigen mehr Motivation und

eine insgesamt bessere spielerische

Klasse als im konventionellen Trainingsbetrieb

– wobei die moderne

Art des Minifußballs längst kein

Novum mehr ist. „Wenn man diese

Methode ab der F-Jugend praktiziert,

erkennt man eindeutig bessere

Ergebnisse“, so Eray Demir, der auch

ein gesteigertes Interesse von Seiten

der Eltern wahrnimmt. Durch eine

stärkere Partizipation sind mehr

von ihnen bereit, sich im Training

zu engagieren, was wiederum der

kompletten Atmosphäre im Verein

zu Gute komme. Der größte Vorteil

ist seiner Meinung nach, dass sich

die Spielform an den körperlichen

wie auch an den geistigen Fähigkeiten

der zumeist noch recht jungen

Akteure orientiert. Der normale

Kinderfußball sei dagegen leider

sehr stark am Ergebnis orientiert.

Das kann dazu führen, dass einige

Kinder benachteiligt sind, weil sie

weniger oft angespielt oder früher

ausgewechselt werden. Daher werde

vielen die Chance genommen,

eventuell eine erfolgreiche fußballerische

Laufbahn zu starten. Denn

wer nicht oder zu wenig spielt kann

auch nicht von einem Scout eines

Profivereins entdeckt werden, so

der Trainer, der darauf achtet, dass

auch bei FUNino immer wieder

Variationen integriert werden, um

für Abwechslung zu sorgen. Es geht

dabei auch um mentale Kreativität,

um das Mitdenken von Spielzügen

und der situativen Anpassung an

spontane Situationen durch ein

taktisches Umschaltspiel in einer

Sportart, wie weitaus komplexer ist

als viele meinen.

Leider vergessen viele Trainer die eigenen

Aufgaben, so Demir. Denn auch

diese Spielform ist kein Selbstläufer,

bei dem die Nachwuchskicker sich

selber überlassen werden sollten. Der

Coach müsse die Duelle drei gegen

drei stets aufmerksam beobachten

und direkt analysieren. Wenn er

Schwächen erkennt, muss er diese

mit sogenannten Korrekturspielen

verbessern. Dass es funktioniert, beweist

die E-Jugend des FC Alsbach, wo

die Methode seit über drei Jahren

praktiziert wird. Großer Spaß mit

sechs Spielern und vier Toren. Das

Feedback der Kinder nach dem Training

spricht für sich. Die Optik auch:

nassgeschwitzt und lächelnd.

FC Alsbach: 4000,- € Spende nach dem Verabscheidungs-Spiel für

Sebastian Rode gegen die Eintracht Frankfurt

Schwimmkurse für Kinder in Jugenheim

ab 15. Juli

JUGENHEIM (meli), Die DLRG

Pfungstadt freut sich, in Kooperation

mit dem Schwimmbadverein

Jugenheim ein neues Angebot

für Kinder zu präsentieren. Ab

dem 15. Juli finden wöchentlich

Schwimmkurse im Schwimmbad

Jugenheim statt.

Die Kurse werden jeden Montagabend

angeboten und sind in zwei

Gruppen aufgeteilt: Kurs A von

18.00 bis 18.30 Uhr und Kurs B

von 18.30 bis 19.00 Uhr. Die Kurse

finden auf einer eigens dafür reservierten

Bahn statt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 75,-

für einen Zeitraum von sechs

Wochen, zuzüglich des Eintritts

ins Schwimmbad. Die Kurse zielen

darauf ab, Kindern die Grundlagen

des Schwimmens näherzubringen.

Dazu gehören Wassergewöhnung,

die Grundzüge des Brustschwimmens

sowie das Tauchen und

weitere Fähigkeiten. Abhängig

vom individuellen Leistungsstand

der Kinder kann der Kurs mit dem

Erwerb des Schwimmabzeichens

„Seepferdchen“ abgeschlossen

werden.

Die Anmeldung für die Kurse erfolgt

direkt über die DLRG Pfungstadt.

Interessierte Eltern können sich

per E-Mail unter ausbildung@

dlrg-pfungstadt.de informieren

und anmelden.

ALSBACH (meli), Am 11. Juni

konnte der FC Alsbach eine

Spende in Höhe von großartigen

4000,- € an den Verein „Hilfe für

krebskranke Kinder Frankfurt e.V.”

übergeben, die Patrick Link mit

großer Freude entgegennahm.

Die Spenden resultieren aus dem

Highlight Spiel gegen die Frankfurter

Eintracht, dass zur Verabschiedung

von Sebastian Rode

kürzlich stattfand. Hierzu hatten

sich an die 4000 Fans auf dem Alsbacher

Sportgelände eingefunden.

Der geschäftsführende Vorstand

und Initiator der Spende Timo

Seitz freut sich ebenfalls mit dem

gesamten Verein über einen solch

hohen Betrag und bedankt sich

herzlich für die Unterstützung bei

den Partnern Raiffeisenbank Nördliche

Bergstraße, Sparkasse Darmstadt,

GGEW Bensheim sowie auch

ganz besonders bei Sebastian

Rode, der den Betrag nochmals

aufgerundet hat.

Der FC Alsbach spendete 4000,- an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt“. (V.l.) Tobias

Kloster PR Manager der GGEW Bensheim, Jens Rückert Vorstand der Raiffeisenbank Nördliche Bergstraße

e.G., geschäftsführender Vorstand des FC Alsbach und Initiator der Spende Timo Seitz, Patrick

Link vom Verein “Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e. V.”, Sebastian Rode und Ronny Mühlsiegel

Marktbereichsdirektor der Sparkasse Süd.

Foto: Verein


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A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4

Fortsetzung vom Titel

Völlig losgelöst: Hähnleiner Schulkinder auf kosmischer Mission

HÄHNLEIN (tt), Durch einen engen

Schlitz ging es - auf Socken – ins

Innere des Gewölbes. Gemeinsam

mit ihren Lehrern schlüpften sie

schnell durch die Tür, um nicht

zu viel Luft entweichen zu lassen.

Das halbkugelförmige Zelt bot den

Kindern ungeahnte Eindrücke. Sie

erlebten beispielsweise, warum es

immer wieder Tag und Nacht wird,

wie der Mondschatten entsteht

und warum es Jahreszeiten gibt.

Lehrfilme nahmen die Gäste mit auf

eine Reise in die schwarze Tiefe des

Universums. Faszinierende Bilder

vermittelten einen plastischen Eindruck

von den verschiedenen Planeten

unseres Sonnensystems und

deren Oberflächenbeschaffenheit.

Sie erfuhren außerdem viel über die

verschiedenen Sternbilder und lernten,

wie man den Polarstern findet

und sich dadurch am Nachthimmel

gut orientieren kann.

Doch was passiert, wenn man junge

Menschen mit Informationen und

Fakten füttert: sie fragen. Das

ist nicht nur die ideale Reaktion

eines wachen Geistes auf intellektuelles

Futter, sondern auch eine

echte Herausforderung für den

Erwachsenen, der diese Fragen

beantworten muss. Wird die Erde

von einem schwarzen Loch gefressen?

Wie lange existiert unser

blauer Planet überhaupt noch?

Und gibt es Leben da draußen?

Nicht alles konnte Heiko Kircheis

auflösen, denn dann wäre er kein

Das halbkugelförmige dunkle Zelt bot den Kindern ungeahnte Eindrücke. Heiko Kircheis demonstriet hier

beispielweise anschaulich, warum es immer wieder Tag und Nacht wird, wie der Mondschatten entsteht

und warum es Jahreszeiten gibt.

Foto: Eva M. Wicht

guter souveräner Raketenkapitän

für virtuelle Raumreisen, sondern

ein weltberühmter Wissenschaftler.

Doch das Ablaufdatum der Erde

wusste er: in rund 1,75 bis 3,2 Milliarden

Jahren steht uns ein eher unschönes

Ende ins Haus. Dann wird

die Sonne sich so weit zu einem

roten Riesen aufgebläht haben,

dass die Hitze sämtliches Wasser

auf der Erdoberfläche verdampft.

Es wird also warm, aber es ist ja

noch Zeit. Dass der Planet schon

70 Prozent seiner Lebensspanne

hinter sich hat, klingt ebenfalls

unangenehm. Doch angesichts

der monumentalen Dimensionen

ist auch das für den gemeinen

Erdling, der vielleicht seine hundert

Jahre schafft, keine wirkliche

Erkunde die Welt oder hol sie Dir nach Hause

Bedrohung. Zwischen Großem Bär

und Kleinem Wagen: die Kinder

genossen in diesem speziellen Sternen-Iglu,

meistens auf dem Rücken

liegend, den Blick in den Weltraum.

Sie erlebten die Größenverhältnisse

im Universum, beobachteten

kosmische Explosionen und einen

riesigen Feuerball mit über einer

Million Grad Celsius – die Sonne, die

Leben auf der Erde überhaupt erst

möglich macht. So nah kann man

dem glühenden Riesen sonst nicht

auf die heiße Pelle rücken.

Die Präsentationen des Lernariums,

basieren auf der neuesten Technik,

fesseln die Schüler inhaltlich, ohne

reines Entertainment zu sein. Die

vermittelten Inhalte sind auf das

hessische Kerncurriculum für den

Sachunterricht abgestimmt und

basieren auf den fächerübergreifenden

Kompetenzbereichen Erkenntnisgewinn,

Kommunikation und

Bewertung, betonen die Anbieter

der blauen Kuppel. Das Lernarium

setzt auf spielerischen Erkenntnisgewinn

und erklärt Sachverhalte,

die unseren Alltag bestimmen auf

eine nachvollziehbare und sehr

eindrucksvolle Art. „So setzen sich

die Kinder mit Gegebenheiten

auseinander und entdecken Dinge

neu, die sie als selbstverständlich

wahrgenommen haben“, so Heiko

Kircheis in Hähnlein, wo die Turnhalle

zum Glück hoch genug für

den Aufbau war.

Das ist nicht überall der Fall, berichtet

der Reisende in Sachen Weltraum,

bevor die nächste Gruppe

auftaucht – und gleich wieder in

dem mobilen Planetarium verschwindet.

Eine Reise zu den Sternen, bei der

die Schwerkraft auf eine neue Art

und Weise überwunden wurde.

Völlig losgelöst. Zumindest vom

alltäglichen Schulunterricht.

Erfahrungen der Austauschschülerin Sarah aus Bickenbach | Es werden noch dringend Gastfamilien gesucht

BICKENBACH (bur), Im Juli 2022

hat sich die damals noch 14-jährige

Sarah Bur aus Bickenbach

um ein Stipendium beim Parlamentarischen

Partnerschaftsprogramm

(PPP) für das Austauschjahr

2023/24 beworben. Dabei handelt

es sich um ein gemeinsames Programm

des Deutschen Bundestages

und dem US Kongress mit dem Ziel,

den gegenseitigen Austausch zu

fördern und zu intensivieren. Zur

Unterstützung bei der Vorauswahl

und für die Betreuung der Gastfamilien

und der GastschülerInnen

während des Austausches nutzen

beide Institutionen gemeinnützige

Organisationen. Für Sarah war

GIVE e.V. mit Sitz in Weinheim an

der Bergstraße zuständig. Auf US

amerikanischer Seite unterstützt

die Organisation ASSE (American

Scandinavian Student Exchange)

den US Kongress.

Aktuell werden noch händeringend

nette und aufgeschlossene Gastfamilien

gesucht, die ab August oder

September 2024 bis Juni 2025 Gastschülerinnen

oder Gastschüler (aus

den USA) im Alter zwischen 15 und

18 Jahren als Familienmitglied auf Zeit

bei sich aufnehmen möchten.

Die Jugendlichen möchten einerseits

unsere Sprache, die Kultur und

das Familienleben in Deutschland

kennenlernen, zum anderen aber

auch ihre eigene Kultur mit den

Gastfamilien teilen. So vielfältig wie

die Jugendlichen können auch die

Gastfamilien sein. In Frage kommen

alle, die mit etwas Geduld, Toleranz

und Fingerspitzengefühl bereit sind

und den Wunsch haben, ein Gastkind

in die Familie zu intergieren. Ob als

Paar, alleinerziehend, ob mit oder

Sarah beim emotionalen (vorläufigen) Abschied von ihrer Gastfamilie und den Freunden Mitte Juni am

Flughafen Jacksonville in Florida.

Foto: bur

ohne Kind(er), ob gleichgeschlechtliche

Partnerschaft, ob Regenbogen-

oder Patchworkfamilie oder

junggebliebene Rentner, das alles

spielt keine Rolle. Auch Sarah’s

Eltern unterstützen mittlerweile

GIVE e.V. ehrenamtlich und sind als

örtliche Betreuer sowohl Ansprechpartner

für die Gastfamilien als auch

für AustauschülerInnen vor, während

und nach dem Aufenthalt. Weitere

Informationen findet man unter

https://www.give-highschool.org/.

Gerne können Interessierte auch direkt

Kontakt zu Sarahs Eltern unter Tel.

06257-869686, Mobil 0160-7610840

(oder 0160-2844212) oder auch per

E-Mail:bernd.bur@gmx oder michaela.bur@gmx.de

aufnehmen.

Wie ging es für Sarah nach ihrer

Bewerbung weiter?

Nach einem mehrstufigen Auswahlprozess

durch GIVE wurden

in der finalen Runde 3 mögliche

KandidatInnen für ein Stipendium

ausgewählt und zu einem persönlichen

Gespräch bei dem für den

Wahlkreis zuständigen Mitglied des

Bundestages und gleichzeitigem

Paten des Stipendiums, eingeladen.

Im Februar 2023 informierte

Bundestagsabgeordneter Andreas

Larem Sarah persönlich per Telefon,

dass die Wahl auf sie gefallen war.

Die Freude darüber war grenzenlos.

Jetzt musste „nur noch“ die

passende Gastfamilie in den USA

gefunden und einiges organisiert

werden. Reisepass und Visum beantragen,

Gespräche mit der Schule

führen, Gesundheits- und Impfnachweise

besorgen und Formulare

ausfüllen, waren nur einige der

Dinge, die erledigt werden mussten.

Aber alles stets mit geduldiger und

uneingeschränkter Unterstützung

durch GIVE.

Schließlich kam im Juni 2023 die

erlösende Nachricht, dass sich eine

Familie in Jacksonville, der größten

Stadt in Florida, für Sarah entschieden

hatte. Alles das, was Sarah sich

insgeheim gewünscht hatte, ging

in Erfüllung: warmes Klima, Meer,

Gastgeschwister und Haustiere. Das

Abenteuer startete am 15. August

von Thomas Tritsch

2023 mit dem Abflug in Frankfurt.

Sarah wurde mit offenen Armen

empfangen und schnell in das

Familienleben integriert. Mit den

vier Gastgeschwistern verstand sie

sich auf Anhieb sehr gut und auch

in der Schule fand sie recht schnell

Anschluss und zahlreiche neue Freundinnen

und Freunde. Ein Highlight

während des Aufenthaltes waren

neben der Teilnahme am Schulabschlussball,

dem sogenannten

„Prom“ sicherlich die Urlaubswoche

in Kalifornien, die von ASSE

angeboten und organsiert wurde.

Universal Filmstudios, Los Angeles,

San Francisco und Disney World

waren nur einige der Ziele während

der ereignisreichen Woche.

Viel zu schnell verging die Zeit

und nun ist Sarah wieder zurück

in ihrem alten neuen Umfeld. Sie

vermisst natürlich schon jetzt ihre

Gastfamilie und liebgewonnenen

Freundinnen und Freunde und freut

sich aber gleichzeitig, wieder hier

bei ihrer „richtigen“ Familie zu sein.

„Ich würde es in jedem Fall wieder

machen!“, so Sarah’s Fazit. Erste

Gegenbesuche aus den USA sind

schon in Planung – Verbindungen

fürs Leben sind entstanden.

An dieser Stelle soll noch einmal

die hervorragende und professionelle

Organisation durch GIVE e.V.

hingewiesen werden. Man wird

sehr gut informiert und erhält jede

denkbare Unterstützung. Auch die

Vorbereitungsseminare sind sehr

hilfreich. Wenn dann immer noch

Fragen offen sein sollten, durch

persönlichen telefonischen Kontakt

mit den geduldigen AnsprechpartnerInnen

im Büro in Weinheim wird

alles geklärt.

• Sanierung der L3100:

Infoveranstaltung am 10. Juli

SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Hessen Mobil plant, die Landesstraße

3100 beginnend ab dem Abzweig zur Burckhardtstraße bis zum Ortsende

von Jugenheim Richtung Alsbach einer grundhaften Sanierung

zu unterziehen. Diese Maßnahme, bei der Straße sowie Gehwege

erneuert werden, nutzen die Gemeindewerke sowie weitere Versorgungsträger,

um gleichzeitig Kanal- und Versorgungsleitungen auszutauschen.

Die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt sollen voraussichtlich im

kommenden August starten und finden in fünf Bauabschnitten statt.

Von einer Bauzeit von rund zwei Jahren wird nach derzeitigem Stand

der Planungen ausgegangen. Eine öffentliche Infoveranstaltung zur

Baumaßnahme, an der neben der Gemeindeverwaltung auch Vertreter

von Hessen Mobil und der GGEW teilnehmen, findet am Mittwoch,

dem 10. Juli, um 19.30 Uhr in der Bürgerhalle in Jugenheim statt.

• Flohmarkt bei den Hundefreunden

Zwingenberg, Alsbach und Umgebung

ZWINGENBERG (meli), Hurra, es sind Ferien und noch nichts vor?

Dann auf zu dem Familienflohmarkt am 04.08.2024 auf dem Vereinsgelände

der Hundefreunde Zwingenberg, Alsbach und Umgebung.

Verkauft werden darf (fast) alles. Von 9.00 -15.00 Uhr gibt es allerlei

zum Stöbern. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens mit Grillwürsten,

Kaffee und Kuchen sowie Getränken gesorgt. Informationen

für Verkäufer und das Anmeldeformular unter www.vdhzwingenberg.

de. Nur für private Händer - Standgebühr 5€.

• Flohmarkt im Christian-Stock-Stadion

mit DJ Kemal

SEEHEIM (meli), Mit rund 120 Ständen entlang der Tartanbahn im

Christian-Stock-Stadion findet am Samstag, dem 13. Juli von 9 bis 14

Uhr der 8. Seeheimer Flohmarkt statt. Für Essen und Getränke sorgen

dieses Mal der TV Jugenheim und der TV Seeheim. Das Eiscafé Natale

ist zudem mit einem mobilen Eisstand vertreten. Und die passende

Musik zum Flohmarkttreiben darf natürlich auch nicht fehlen: DJ

Kemal ist am Start mit entspannter Lounge-Musik.

Besucher des Flohmarkts, die nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum

„Chrisi“ kommen, können die Straßenbahnlinie 6 beziehungsweise 8

nutzen. Von der Haltestelle „Tannenbergstraße“ aus sind es nur wenige

Gehminuten bis zum Flohmarktgelände. Wer mit dem Auto anreist,

parkt auf dem großen Parkplatz an der Halle an der Düne oder an den

Sportanlagen in der Sandstraße. Die kurzen Wege von dort aus zum

Flohmarktgelände sind ausgeschildert.

• Digitale Schnitzeljagd mit Nora Grün

rund um Klima und Nachhaltigkeit

HEPPENHEIM (meli), Das Evangelische Dekanat Bergstraße und die

Karl-Kübel-Stiftung laden anlässlich der Interkulturellen Woche in

Heppenheim interessierte Teenager für den 23. September zu einer

digitalen Schnitzeljagd von 10 bis 18 Uhr ein. Themen sind Klimaschutz

und Nachhaltigkeit. Die Jagd per Smartphone auf Nora Grün beginnt

um 16 Uhr am Haus der Kirche.

Sie heißt Nora Grün und sie ist Expertin für Klimaschutz. Nora Grün

ist allerdings kein realer Mensch, sondern eine Fiktion, und quasi die

„Hauptdarstellerin“ in einer digitalen Schatzsuche.

Gestartet wird die „digitale Klimajagd quer durch die Innenstadt“ um

16 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Haus der Kirche an der Ludwigstraße

13. Zielgruppe sind Jugendliche ab zwölf Jahren; zur Teilnahme

ist ein Smartphone unerlässlich. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

• Lorscher Konzertreihe „Platzkonzerte“

So, 21.07.2024, 15:30 Uhr | Serenity

So, 04.08.2024, 15:30 Uhr | LOL – Legends of Life

So, 18.08.2024, 15:30 Uhr | Swing Express

So, 01.09.2024, 15:30 Uhr | Ev. Bläserchor Biebesheim

Die Konzerte finden sonntags um 15:30 Uhr auf dem Marktplatz,

direkt vor dem Alten Rathaus, in Lorsch statt.

• Führung im Museum Jagdschloss

Kranichstein am 17. Juli

DARMSTADT (meli), Im Rahmen des Programms für Seniorinnen und

Senioren 2024 bietet die Stadt Darmstadt am 17. Juli um 14 Uhr eine

Führung zur Großen Landgräfin Karoline im Museum des Jagdschlosses

Kranichstein an. Im klimatisierten Erdgeschoss des Museums werden Exponate

aus ihrem Leben gezeigt. Die Ausstellung gewährt einen Einblick

in die Natur- und Umweltgeschichte des 18. Jahrhunderts anhand der

facettenreichen Persönlichkeit der Landgräfin.

Erhalten sind noch zahlreiche Korrespondenzen der Gräfin, die einen Einblick

in ihre aktive Teilnahme am aufklärerischen Wissenschaftsdiskurs

ermöglichen, in dem sie als „femme savante“ der Aufklärung agierte.

Objekte aus renommierten Institutionen wie dem Jagdschloss Kranichstein,

dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt und der Universitäts-

und Landesbibliothek Darmstadt werden in der Ausstellung

präsentiert.

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 06151/13-2872 oder E-Mail:

servicestelle-soziales-seniorenprogramm@darmstadt.de.


A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

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Kochtalent bei „123 Peter“ in Jugenheim entdeckt

Ihre Liebe zum Kochen hat Schülerin Annika Pavel aus der Alsbacher Melibokusschule während ihres Praktikums

bei 123 Peter in Jugenheim noch vertieft. In seiner Küche ging sie dem Chef Sebastian Peter (re)

und Stephan Baumann (stellv. Küchenchef) gekonnt zur Hand und lernte in den zwei Wochen noch einiges

dazu. „Es hat mir großen Spaß gemacht“, so die Schülerin am Ende ihres Praktikums. Foto: 123 Peter

Gemüse vor dem Grillen marinieren

Wer vegetarisch grillen möchte, kann

aus Pilzen Frikadellen machen. Der

Patty gelingt, wenn man trockene

Brötchen würfelt und sie in einer

Schüssel mit Milch beträufelt. Danach

die Champignons putzen, würfeln

und zusammen mit Zwiebeln und

Knoblauch zu den Brötchenstücken

geben. Mit Salz und Pfeffer würzen

und zu kleinen Frikadellen formen. In

acht Minuten sind die Frikadellen auf

dem Grill gar. Sie schmecken pur oder

im Burgerbrötchen. Geschmacklich

macht es einen entscheidenden

Unterschied, ob Gemüse, Grillkäse

oder Tofu mariniert wurden. Aromatisch

wird es mit einer Mischung

aus Olivenöl, Salz und Pfeffer mit

verschiedenen Kräutern wie Salbei,

Rosmarin und Thymian. Damit die

Einkaufen und Essen gehen sind

für Menschen mit Zöliakie eine

Herausforderung. Wer an der Autoimmunerkrankung

leidet, muss

Gluten strikt meiden. Die Deutsche

Zöliakie-Gesellschaft (DZG) bietet

eine App an, die den Alltag erleichtern

soll. Sie bietet einen Überblick

über Lebensmittel, die kein Gluten

Marinade nicht in die Glut tropft,

das eingelegte Grillgut am besten

auf einer doppelt gefalteten Alufolie

oder in einer Grillschale garen.

„Bitte an den Koch“ - Zöliakie-App bietet

Hilfe im Alltag

enthalten und zeigt Restaurants

oder Hotels, die auch glutenfreie

Gerichte auf der Karte haben.

Außerdem gibt es die „Bitte an den

Koch“, die Betroffene unterstützen

soll, ihre Bedürfnisse beim Essen

außer Haus zu erläutern. Diese

Erklärung ist laut DZG in mehr als

40 Sprachen abrufbar.

Suppenköche gesucht!

Für die „Einheitssuppe“ am 3. Oktober

SEEHEIM-JUGENHEIM (meli),

Nach dem erfolgreichen Auftakt

im letzten Jahr veranstaltet die

Evangelische Kirchengemeinde in

Jugenheim erneut gemeinsam mit

der Gemeinde Seeheim-Jugenheim

die „Einheitssuppe“. Am 3. Oktober,

dem Tag der Deutschen Einheit,

sollen wieder zahlreiche Suppen

zum Verkosten und Verweilen in

den Park der Kirchengemeinde in

der Lindenstraße einladen. Ein Fest

der Vielfalt soll so entstehen – und

dafür können sich Suppenköche

jetzt anmelden.

Die Idee zur „Einheitssuppe“ stammt

von Pfarrerin Miriam Fleischhacker,

die das Thema Einheit am 3. Oktober

einmal anders angehen wollte

und wollte und mit Sabine Milewski,

Pressesprecherin der Gemeinde Seeheim-Jugenheim,

gleich eine Mitorganisatorin

finden konnte. Die vielen

verschiedenen Menschen, die in der

Gemeinde aus Ost und West, aus

Nah und Fern leben, bei einer Suppe

an einen Tisch und ins Gespräch zu

bringen, ist dabei das Anliegen. Woher

die Suppen und ihre Köche stammen,

was Einheit und was Heimat bedeutet,

darüber kann man sich beim

gemeinsamen Suppe-Löffeln nicht

nur kulinarisch austauschen.

Mehr als 30 Suppen standen bei der

letztjährigen „Einheitssuppe“ zum

Probieren bereit: mal regional, mal

international. „Wir freuen uns, wenn

sich wieder viele Suppenköche von

der ‚Einheitssuppe‘ begeistern

lassen und ihre Lieblingssuppe für

andere auftischen“, so die beiden

Organisatorinnen.

Wer gerne mitmachen möchte und

mit einer selbstgemachten Suppe für

etwa zehn Personen dazu beitragen

will, am 3. Oktober die Welt im Löffel

zu feiern, kann sich ab sofort unter

www.einheitssuppe.de anmelden.

Sabine Milewski von der Gemeinde Seeheim-Jugenheim (links) und Pfarrerin

Miriam Fleischhacker von der Ev. Kirchengemeinde in Jugenheim laden

am 3. Oktober wieder zur „Einheitssuppe“ ein. Foto: Max Greifenstein

Landwirtschaftsminister Jung: Folgen der Überschwemmung in Südhessen sind dramatisch

Staatsminister kündigt Notfallhilfe in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro an

Feld mit Hochwasser im Hessischen Ried.

Die Landwirte Willi Billau, Werner Wald und Hans Trumpfheller (von links) im Gespräch mit Landwirtschaftsminister

Ingmar Jung.

Fotos: meli

Wasser auf Ackerland.

SÜDHESSEN/RIED (meli), Erst wenn

das Wasser sich zurückzieht, werden

die Schäden wirklich sichtbar:

Obwohl Hessen nicht im gleichen

Maße wie die Nachbarbundesländer

vom Hochwasser Anfang

Juni betroffen war, gibt es dramatische

Überschwemmungsschäden

auf landwirtschaftlichen Flächen,

insbesondere im hessischen Ried.

Dort sind über tausend Hektar betroffen.

Ackerbau-, Sonderkulturund

Viehhaltungsbetrieben drohen

dadurch extreme Verluste. Vor

allem Flächen mit Getreide (mehr

als 60 Prozent), Speisekartoffeln

(mehr als 30 Prozent), Speisezwiebeln,

Zuckerrüben, Buschbohnen,

Stangenbohnen und Erbsen sind

betroffen. Viele der gefluteten

Felder entlang des Rheins sind für

die Bewirtschaftung dieses Jahr

gänzlich verloren.

Bei einem Vor-Ort-Termin traf

Landwirtschaftsminister Ingmar

Jung kürzlich in Lampertheim

gemeinsam mit Stefan Schneider,

Vizepräsident und Hans-Georg Paulus,

Generalsekretär des Hessischen

Bauernverbandes und Vertretern

des Regionalbauernverbandes die

betroffenen Landwirte. Insgesamt

waren über 80 Interessierte gekommen

und nutzten die Gelegenheit zu

einer regen Diskussion mit Jung. „Es

ist nicht selbstverständlich, dass sich

der Landwirtschaftsminister für uns

so viel Zeit nimmt. Wir sind froh und

dankbar, dass die Landesregierung

sich so intensiv für uns einsetzt“,

sagte der Agrarwissenschaftler Willi

Billau. Der langjährige Vorsitzende

des Bauernverbands Starkenburg

ist betroffener Landwirt in Lampertheim.

Allein in Lampertheim

sind rund 300 Hektar Ackerfläche

betroffen, hinzukommen größere

Flächen Grünland.

Noch immer steht dort auf einigen

Feldern das Wasser. „Ich bin vor

Ort, um meine Solidarität und

Unterstützung auszudrücken, denn

die Menschen hier stehen unter enormem

Druck. Sie sind in Sorge um

ihren Betrieb, um ihre Existenz, um

ihre Zukunft. Die Landesregierung

steht an ihrer Seite.

Wir werden daher schnell und

pragmatisch helfen. Dafür wird die

Landesregierung kurzfristig eine

Sofort-Nothilfe aufsetzen. Die

Betriebe brauchen Liquidität für

den Wideraufbau. Dafür stellen

wir durch Umschichtungen in der

Agrarhilfe bis zu zwei Millionen

Euro bereit.

Denn wir brauchen diese Betriebe.

Und wir brauchen die Menschen,

die sie führen und die dort für

uns alle gute regionale Produkte

– unser aller Essen – produzieren!“

so Ingmar Jung.


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A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

Bürgerinitiative Lebensqualität Langwaden (BILL) übergab Unterschriftenliste gegen

die Pläne der DB AG zum geplanten Bau einer Bahntrasse entlang der A67

LANGWADEN (meli), Die 2003

gegründete Bürgerinitiative Lebensqualität

Langwaden (BILL)

hat sich wieder zu Wort gemeldet:

Auf Einladung von Mitbegründer

Reiner Ofenloch hat die Initiative

rund 160 Unterschriften übergeben,

die sich gegen die Pläne der

Deutschen Bahn (DB) AG richten,

die geplante Schnellbahntrasse

Frankfurt-Mannheim oberirdisch

an dem kleinsten Stadtteil Bensheims

vorbeizuführen.

Mehr als 60 Bürgerinnen und

Bürger waren am 24. Juni an den

Parkplatz am Alten Forsthaus gekommen,

als Reiner Ofenloch die

Unterschriftenliste an Bensheims

Erste Stadträtin Nicole Rauber-

Jung (CDU), Dr. Claudia Bolte vom

Kreis Bergstraße in Vertretung von

Landrat Dr. Christian Engelhardt

und Ortsvorsteher Robert Loreth

übergab. Als Vertreter der Stadtverordnetenversammlung

Bensheim

waren die Fraktionsvorsitzenden

Tobias Heinz (CDU), Jürgen Kaltwasser

(SPD) und Franz Apfel (Bürger

für Bensheim/BfB) gekommen.

Die Unterzeichner wenden sich mit

ihrer Unterschrift gegen die von

der DB AG geplanten kombinierten

Bahntrasse für Güter- und Personenverkehr,

der erst nördlich von

Einhausen in einen bergmännischen

Tunnel zu führen und nach etwa 15

Kilometer bei Lampertheim wieder

oberirdisch weitergeführt werden

Reiner Ofenloch (mi.) der BILL übergab bei einem Vor-Ort-Termin die Unterschriftenliste an Bensheims Erste

Stadträtin Nicole Rauber-Jung (mi.), Dr. Claudia Bolte (2.v.re.) und Ortsvorsteher Robert Loreth (3.v.li).

Als Vertreter der Stadtverordnetenversammlung kamen Tobias Heinz (li.), Jürgen Kaltwasser (2.v.li.) und

Franz Apfel (re.).

Foto: Vera Samstag

soll. Zugleich fordert die BILL aktualisierte

Kostenschätzungen. 2006

wurden 1,3 Milliarden Euro angegeben.

„Nicht plausibel und auch

nicht redlich“, schreibt die BILL. Bei

Langwaden soll die etwa 90 Meter

Trasse parallel zur A67 gebaut und

die A67 ebenfalls auf der östlichen

Seite um zwei auf sechs Spuren

Tipps rund um die Immobilie von Thomas Wolf

Häuserpreise sollen laut Commerzbank weiter fallen

Liebe Leserin, liebe Leser, seit

Jahren bieten wir Ihnen auf unserer

Website täglich neue und

interessante Berichte zu allerlei

Immobilienthemen an.

Da nicht alle Personengruppen

einen Internetzugang haben,

möchte ich Ihnen heute daraus

wieder einen Bericht vorstellen,

der auch Sie interessieren

könnten.

Häuserpreise sollen laut

Commerzbank weiter

fallen

Eine erhebliche Korrektur der

Wohnimmobilienpreise in

Deutschland ist bereits im Gange,

und Experten von der Commerzbank

prognostizieren weitere

Rückgänge in den kommenden

Monaten. Offensichtlich klaffe

zwischen den Preisvorstellungen

von Käufern und Verkäufern

weiterhin eine große Lücke.

Die Preise für bestehende

Wohnimmobilien sind seit Mitte

2022 deutlich gefallen, insbesondere

aufgrund der Zinssteigerungen

infolge einer veränderten

Geldpolitik der Notenbanken. Die

Preise für Bestandsimmobilien

waren Ende 2023 durchschnittlich

14 Prozent niedriger als im

verbreitert werden. „Damit würden

Autobahn und Bahntrasse unmittelbar

an die Häuser am Ortsrand

heranrücken“, schreibt die BILL in

einer Pressemitteilung.

Reiner Ofenloch machte in seiner

Begrüßung deutlich, dass die Forderungen

der BILL für das Planfeststellungsverfahren

klar sind, das

Frühjahr 2022, die von Neubauten

durchschnittlich 5 Prozent niedriger.

Geringe Umsätze deuten

darauf hin, dass die Preiskorrektur

noch nicht abgeschlossen ist.

Trotz des Rückgangs der Immobilienpreise

ist die Anzahl der Transaktionen

immer noch niedrig, da

viele potenzielle Käufer sich, unter

anderem aufgrund der aktuellen Finanzierungsbedingungen,

den Immobilienkauf

nicht leisten können.

Die Bundesbank schätzt, dass die

Preise noch weiter fallen müssen,

damit sie wieder mit Faktoren wie

Zinsen und Einkommen im Einklang

stehen. „Verglichen mit dem ersten

Ende 2025 eingeleitet werden soll:

1. Ein nördlich von Langwaden

um drei Kilometer verlängerten

bergmännischen Tunnel, gewährleistet

optimalen Lärmschutz, Landschafts-

und Naturschutz sowie

Sicherung der Trinkwasserbrunnen.

Zudem müssten die Autobahnbrücken

nicht abgerissen und die

Brunnenwasseruntersuchungen in Bensheim: Nitratbelastung ist zu hoch

Bäume auf den Feldern sollen dem hohen Nitratgehalt entgegenwirken

BENSHEIM (meli), Die Nitratbelastung

im Brunnenwasser sinkt trotz

vielen Auflagen zur Düngemenge und

Düngezeitpunkt nicht so wie gehofft.

Das stellte der VSR-Gewässerschutz

bei der Auswertung der am 28. Mai in

Bensheim abgegebenen 36 Brunnenwasserproben

fest. Die gemeinnützige

Organisation fordert noch mehr

Unterstützung für das Anlegen von

Baumstreifen auf den Feldern. Diese

Agroforstsysteme führen nachweislich

zu einer erheblichen Senkung der

Nitratbelastung ohne den Ertrag auf

dem Acker zu verringern.

„Auf der Homepage vsr-gewaesserschutz.de

erfährt jeder, der den Termin

verpasst hat, wie man noch eine

Wasserprobe mit der Post zusenden

kann“, erklärt Matthias Ahlbrecht.

Die Brunnenwasserergebnisse vom

diesjährigen Termin in Bensheim

hat der Physiker Harald Gülzow

bereits ausgewertet. In jeder 6. Probe

aus den privat genutzten Brunnen

stellte er eine Überschreitung von

50 Milligramm pro Liter (mg/l) Nitrat

fest. Harald Gülzow betont, dass die

Nitratrichtlinie, dazu verpflichtet

eine Überschreitung des Nitratgrenzwertes

von 50 Milligramm pro

Liter im Grundwasser zu verhindern.

„Im letzten Moment konnte noch

das Vertragsverletzungsverfahren

mit hohen Strafzahlungen wegen

der Nichteinhaltung der Richtlinie

letztes Jahr abgewendet werden. Bis

zur nächsten Überprüfung muss die

Nitratbelastung deutlich sinken.“

Im Kreis Bergstraße bestehen die

landwirtschaftlichen Flächen zu

53 Prozent aus Ackerflächen. Das

leichtlösliche Nitrat im Dünger wird

durch Regenfälle schnell in tiefere Bodenschichten

verlagert. Im Gegensatz

Matthias Ahlbrecht (oben) analysiert Brunnenwasser auf seinen Nitratgehalt.

Quartal 2024 besteht nach ihren

Schätzungen noch ein weiteres

Korrekturpotenzial von 5 bis 10

Prozent“, so die Commerzbank.

Quelle: commerzbank.de

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Architekten (www.ikzb.de).

L 3345 und K 65 nicht verlegt

werden.

2. Mit dem verlängerten Tunnel

können das nach europäischem

Recht geschützte FFH-Gebiet und

die weiteren Schutzgebiete erhalten

werden.

3. Die von der DB AG geplanten

Schallschutzmaßnahmen bei täglich

240 ICE (tagsüber) und 160

Güterzügen (nachts) sind ungenügend.

Die Forderungen der BILL entsprechen

dem sogenannten Bergsträßer

Konsens, auf den sich die

betroffenen Kommunen – auch die

Stadt Bensheim – und der Kreistag

Bergstraße festgelegt haben. „Jede

Aufweichung lehnt die BILL ab“,

heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Bensheims Erste Stadträtin

Nicole Rauber-Jung hält diesen

Konsens stattdessen für eine „nicht

durchsetzbare Maximalforderung“

und favorisiert die von der Bahn

AG geplante sechs Meter hohe

Schallschutzwand.

Dass nach dem Bau der Bahntrasse

und dem Ausbau der A67 die

Lärmbelastung für Langwaden

„niedriger als heute sein wird“ wie

Rauber-Jung eine Berechnung der

DB AG zitierte, wurde von der Versammlung

mit Unverständnis und

hörbarem Unwillen quittiert. „Diese

Meinung hat die Erste Stadträtin

exklusiv“, schließt die Pressemitteilung

der BILL.

zu Feldfrüchten können Bäume mit

ihren tiefen Wurzeln das in die Tiefe

transportierte Nitrat für sich nutzen.

„Bäume auf den Feldern hilft das

Nitrat wieder an die Oberfläche zu

befördern und so die Nitratbelastung

im Brunnenwasser zu verringern.“

so Harald Gülzow. Das Agroforstsystem

wurde an die Technik und

die Produktionsweise der Landwirtschaft

angepasst. Auf dem Feld stehen

Baumstreifen aus schnellwachsenden

Bäumen. Der Abstand zwischen den

Baumreihen bietet genügend Platz für

Trecker, Erntemaschinen etc. Die Angst,

dass die Bäume zu Ernteeinbußen

führen, hat sich nicht bestätigt.

Thomas Wolf, Immobilienmakler

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A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

13

Goldschmidt-Park: Landschaftsgarten mit blühender Biografie

Förderverein möchte Kleinod in Seeheim sukzessive mit Leben füllen

Die Villa hat eine bewegte Vergangenheit – auch an diesem Kulturdenkmal sind bauliche Sanierungsmaßnahmen geplant.

SEEHEIM-JUGENHEIM (tt), Mit

dem Haus ihrer Jugend verbindet

Bettina Breithaupt unzählige Kindheitserinnerungen.

Die herrschaftliche

Villa im Goldschmidt-Park hat

eine lange Vergangenheit, über die

es viel zu berichten gibt. Seit zwei

Jahren ist das ehemalige „Haus am

Tannenberg“ wieder ihr Zuhause.

Bei einem Parkfest des Fördervereins

schloss sich die Goldschmidt-Erbin

- sie ist Zweite Vorsitzende - kurzerhand

einem Rundgang an durch

eine Parklandschaft, die im Stil

eines englischen Landschaftsgartens

gestaltet wurde und mit vielen

exotischen und einheimischen

Gehölzen wie Mammutbäumen,

Edelkastanien und Trauerbuchen

von teils gigantischen Umfangs

bewachsen ist. Ein begehbares

Kulturdenkmal, das nach vielen

Jahren der Ruhe jetzt wieder eine

neue Dynamik erlebt.

„Wir möchten den Park wieder mit

Leben füllen, er soll schon bald in

neuer Pracht erblühen“, betont

Eva Klewno vom Förderverein. Die

Architektin kümmert sich nicht nur

um die Entwicklung des Areals, sie

lebt auch dort: mit viel Sensibilität

hat sie die denkmalgeschützte alte

Remise 2020 saniert und zu einem

Wohnhaus inklusive Büro umgebaut.

Das Schmuckstück liegt mitten

im Goldschmidt Park ganz am

Rand des Waldes und ist mehr als

150 Jahre alt. Achtlose Spaziergänger

könnten das Gebäude beinahe

übersehen, da es sich harmonisch

an den Baumbestand schmiegt

und über eine große Dachterrasse

gleichsam in den Wald zu fließen

scheint.

Eva Klewno lächelt. Die Vorsitzende

ist eine positive Natur. Man meint,

dass die idyllische Umgebung mit

ihrer kontemplativen Parklandschaft

auf die Bewohnerin übergegangen

sei. Seit 2019 kümmert

sie sich mit dem Förderverein um

eine sukzessive Revitalisierung

des Geländes, das nach der Un-

Bei einem Rundgang erläuterte Eva Klewno interessierten Gästen die

Details der aktuellen Parkplanung.

Alter Baumbestand, idylischer Garten, spektakuläre Blickachsen: der

Goldschmidts Park soll bald in alter Blüte erstrahlen.

ternehmerfamilie Goldschmidt

benannt wurde – dessen Ursprünge

aber weitaus länger zurückliegen.

Ursprünglich erbaute der Bataillonskommandeur

Wilhelm Hahn

die Villa im Jahre 1870, erläuterte

Klewno, die darauf hinweist, dass

die Erforschung des Hauses noch

immer nicht abgeschlossen sei.

Die Archive bieten eher wenige

Informationen.

Was man sicher weiß ist, dass die

Villa im Laufe des 20. Jahrhunderts

mehrere Umbauten nach Plänen

berühmter Architekten erlebt hat:

darunter federführend der Münchner

Planer Gabriel von Seidl, der

in Darmstadt auch den zerstörten

Heylshof, ein Stadtpalais für Maximilian

von Heyl, erbaut hatte. Ein

Vertreter des Historismus, bei dem

auch Fritz Schumacher ausgebildet

wurde, der in Dresden wirkte

und in Seeheim ebenfalls seine

Spuren hinterlassen hat. Es heißt,

dass Schumacher die Villa nicht

gefallen habe.

Allein bis 1913 wechselten viermal

die Besitzer - und mit jedem Male

wurde das Haus nach den Vorstellungen

des neuen Besitzers teils

massiv verändert – das Gesicht

wandelte sich von der Romantik

bis zum Jugendstil. Aus der Villa

Hahn wurde die Villa Schönbühl,

daraus ab 1903 die Villa von Heyl

Fotos: Thomas Tritsch

und schließlich 1913 die Villa

Goldschmidt mit klassizistischen

Anklängen. Insgesamt wurde das

Gebäude sechs Mal um - und ausgebaut.

Auch die Terrasse entstand

erst im Laufe der Parkgeschichte

am ursprünglich landwirtschaftlich

genutzten Westhang des Tannenberges.

1942 brannte das schmucke

Ensemble nach einem Bombenangriff

nieder, seit dem Wiederaufbau

1953 ist es nahezu unverändert.

1969 hatte die Gemeinde die Parkanlage

samt Gebäude erworben,

um einen Ort der Naherholung

zu gestalten und die wertvollen

Baumarten zu erhalten.

Die Gartenarchitektur ist bemerkenswert:

der Landschaftspark

erstreckt sich über eine Hanglage

unterhalb des Lufthansa-Komplexes

mit monumentalen Baumgruppen,

sanft geschwungenen

Wegen und Brunnen sowie einer

Säuleneichen-Allee. Immer wieder

öffnen sich Sichtachsen auf die

Bergstraße und in das Rheintal. Der

eingebettete Barockgarten bildet

einen perfekten Übergang zum

Naturwald. Eva Klewno teilt unterwegs

mit, dass auch das ehemalige

Gärtnereihäuschen belebt und

für diverse Kulturveranstaltungen

geöffnet werden soll. Die Kosten

für die Umgestaltung des Gartens

werden vom Förderverein mit rund

300.000 Euro veranschlagt. Derzeit

werden verschiedene Nutzungskonzepte

durchgespielt.

Auch für die Villa selbst liegen Pläne

zur Sanierung einzelner Elemente

vor. Unter anderem soll das Dach

erneuert werden. Als ansässige

Architektin ist Klewno selbst in den

Prozess eingebunden. Vorgesehen

ist eine Erneuerung mit roten Biberschwanz-Ziegeln.

„Der Park wurde

ebenso wie die Villa immer wieder

modernisiert und verändert“, sagt

sie. Dies entspreche der natürlichen

Nutzung eines Landschaftsgartens,

der ja auch eine saisonale jahreszeitliche

Dynamik erlebt und auch

auf längere Distanz immer wieder

ein neues Gesicht durch unterschiedlichen

Pflanzenbewuchs

zeige. Der Förderverein will diesen

Prozess im Dialog mit der Gemeinde

behutsam lenken und gestalten.

Goldschmidts-Park soll neu inszeniert

werden.

Unterwegs mit den Kennern entdeckt

man immer wieder hübsche

Natur-Oasen, wertvolle Baumbestände

und idyllische Plätze.

Darunter ein kleines Lusthäuschen

im Wald, das von der Lufthansa-Gruppe

vor drei Jahren sehr

liebevoll neu aufgebaut worden

war. „Das ist sehr schön geworden“,

lobt Bettina Breithaupt, die sich

noch gut erinnert, dass dort früher

Spielgeräte gelagert wurden.

Ihre Vorfahren waren spanische Juden,

die sich in Berlin niedergelassen

haben, wo ab 1882 der promovierte

Chemiker Karl Goldschmidt

das Unternehmen aufgebaut hat.

Er entwickelte eine bahnbrechende

Methode zur Entzinnung von

Weißblechabfällen durch Chlor,

durch das die eher kleine Firma zu

einem - heute würde man sagen:

global player wurde. Mit seinem

jüngeren Bruder Hans, der seit 1888

ebenfalls in der Firmenleitung saß,

unternahm Karl die notwendigen

Schritte zur Vergrößerung der

Fabrik, was letztlich 1889 zum

Umzug von Berlin nach Essen an

den heutigen Evonik-Standort an

der Goldschmidtstraße geführt hat.

Die Chemische Fabrik wurde in eine

Aktiengesellschaft umgewandelt.

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen

belasteten die AG allerdings

stark, zwischen den Brüdern entstand

ein dauerhaftes Zerwürfnis.

Zum Jahresende 1922 übergab Karl

Goldschmidt die Unternehmensleitung

an seinen ältesten Sohn

Theo. Er selbst zog sich auf seinen

Alterssitz nach Seeheim zurück, wo

er 1926 starb.

Während sich die Zinnhütte von

den Folgen des Weltkriegs nie

mehr richtig erholen konnte und

1929 stillgelegt werden musste,

begann damals der eigentliche

Aufstieg des Unternehmens: für

eine neues Verfahren zur lückenlosen

Verschweißung von Straßenund

Eisenbahnschienen hatte sich

Hans Goldschmidt bereits 1895 ein

Patent gesichert. Das sogenannte

Thermit-Verfahren brachte seinem

Erfinder Weltruhm ein. Bis heute ist

diese methodische Grundlage das

Standard-Schweißverfahren von

Bahnen in aller Welt, so Bettina

Breithaupt über die Hintergründe

des wirtschaftlichen Erfolgs ihrer

Vorfahren.

Auch sie hofft, dass sich der Park

und die Villa bald wieder von ihrer

besten Seite zeigen werden. Das

kleine fest mit Picknick und Rundgang

war auch als Dankeschön

für die vielen freiwilligen Helfer

gedacht, die sich einmal monatlich

zu Arbeitseinsätzen treffen, um

den Park zu pflegen und dieses

geschichtsträchtige Fleckchen Erde

für die Zukunft zu erhalten.

Aufenthaltsqualität in der Innenstadt:

Darmstadt führt mobile City-Möbelboxen vor

dem CityLab ein

DARMSTADT (meli), Konsumfreie

Aufenthaltsorte findet man in

Innenstädten selten. Das will das

Ladenflächen- und Quartiersmanagement

für die Darmstädter

City ändern. Daher wurden mobile

Möbelkisten gebaut, die an

verschiedenen Stellen aufgestellt

werden und zum Sitzen, Spielen und

Entspannen, ganz ohne Konsumzwang,

einladen. Sitzkissen, Klappstühle,

Tische sowie Brettspiele und

Spielgeräte laden zum Erobern der

Straßen und Plätze ein. Oberbürgermeister

Hanno Benz freut sich über

die Aktion: „Mit den City-Möbel-

boxen kommt Bewegung auf nicht

genutzte Flächen. So entstehen

neue Treffpunkte, wodurch die City

insgesamt an Aufenthaltsqualität

gewinnt, gleichzeitig gewinnen wir

Erkenntnisse darüber, wo sich eine

dauerhafte Lösung zum Verweilen,

Treffen und Ausruhen besonders

anbietet.“

Finanziert werden das CityLab

und die Arbeit des Ladenflächenund

Quartiersmanagements durch

das Programm „Zukunftsfähige

Innenstädte und Zentren“ des

Bundesministeriums für Wohnen,

Stadtentwicklung und Bauwesen.


14

A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

Kinderärztlicher

Bereitschaftsdienst ab

sofort in Roßdorf

DARMSTADT-DIEBURG (meli), Der

Kinderärztliche Bereitschaftsdienst

ist seit 15. Mai in Darmstadt-Dieburg

angesiedelt sein: In Roßdorf in

den Räumen der kinderärztlichen

Gemeinschaftspraxis von Thomas

Prouschil und Dr. Karen Gesang, In

den Leppsteinswiesen 14. Gleichzeitig

wird der Notdienst umbenannt in

Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst

Südhessen. Zuletzt war er als Bereitschaftsdienst

Darmstadt an den

Kinderkliniken Prinzessin Margret

angesiedelt.

„Zunächst sind wir sehr froh, dass

dieses wichtige Angebot erhalten

werden konnte“, sagt Landrat Klaus

Peter Schellhaas und bedankt sich

bei der Kassenärztlichen Vereinigung

Hessen und dem Kinder- und

Jugendärzte-Netz Südhessen. Der

Verein, in dem die niedergelassenen

Kinderärzte organisiert sind, ist

zusammen mit der Kassenärztlichen

Vereinigung zuständig für den Notdienst.

Der neue Standort ist etwa

sieben Kilometer vom alten entfernt.

Mit dem Auto macht das etwa 12

Minuten aus. Kostenlose Parkplätze

gibt es vor Ort, der Bus hält etwa 5

Gehminuten davon entfernt an der

Haltestelle Roßdorf Spessartring.

Geöffnet ist der Kinderärztliche

Bereitschaftsdienst Südhessen, In

den Leppsteinswiesen 14, 64380

Roßdorf, mittwochs bis freitags

von 16 bis 18 Uhr, samstags und

sonntags von 10 bis 18 Uhr. Von 10

bis 18 Uhr ist ebenfalls an Feier- und

Brückentagen geöffnet. Am Montag,

Dienstag und Donnerstag ist der

Bereitschaftsdienst geschlossen.

Erste Wassergeburt

im neuen Kreißsaal |

Nächster Info-Abend am

6. August

GROSS-UMSTADT (meli), Am 12. Juni

kam der kleine Theo um 20.53 Uhr als

erstes Wasserbaby in der Geschichte

der Kreiskliniken in Groß-Umstadt

auf die Welt. Die Betriebsleitung

der Kreiskliniken Darmstadt Dieburg

und das gesamte Team der Klinik für

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

wünschen den frisch gebackenen

Eltern alles Liebe und viel Freude.

In den neuen, modernen und familienfreundlichen

Kreißsälen sind seit

dem zweiten Juniwochenende Entbindungen

möglich. Eine der Besonderheiten

in den zwei Kreißsälen sind

die schönen Gebärwannen. Das Team

der Geburtshilfe der Kreiskliniken

bietet am 6. August um 18 Uhr den

nächsten Infoabend an. Hier haben

die werdenden Eltern die Möglichkeit,

sich zu informieren. Auch ein Blick in

die Kreißsäle sowie die Wochenbettstation

gehören zu der Veranstaltung

dazu. Erfahrene Hebammen der

Klinik beantworten die Fragen. Eine

Anmeldung ist erforderlich per E-Mail

kreissaalpflege@kreiskliniken-dadi.de

oder Tel. 06078 / 79-2606.

„Ein bunter Jahrmarkt!“

AWO Sozialzentrum Bensheim feierte sein Sommerfest

BENSHEIM (meli),

Gemäß dem Motto

„Ein bunter Jahrmarkt“

verwandelte sich der

Parkplatz des AWO-Sozialzentrum

Bensheim

in ein buntes Festgelände.

Der Vormittag

begann mit einem

ökumenischen Gottesdienst,

nach dem

der erste Bergsträßer

Spielmanns- und Fanfarenzug

schwungvoll

in den nächsten Teil des

Festes überleitete. Nach

einem kräftigen Mittagessen

vom Grill konnten

alle Gäste frische te bei Lena Gussmann (re., Pflegedienstleitung) und Clara genießen.

Nach einem deftigen Mittagessen vom Grill konnten die Gäste frische Zuckerwat-

Zuckerwatte, leckeres

Popcorn oder ein erfrischendes Eis

zum Nachtisch genießen.

Für Unterhaltung im Zelt sorgten

zwei Clowninnen, im Außenbereich

gab es Stände mit Dosenwerfen,

Entchen angeln und Hufeisen werfen.

Bei der Tombola gab es tolle Preise

zu gewinnen. Für die musikalische

Begleitung sorgten in gewohnter

Manier die „Zwoa Spitzbuam“.

Die Vorführung zweier Clowns, der

Tanzgruppe Capriol der DJK-SSG

Bensheim e.V. und der hauseigene Bewohnerinnen-Chor

vervollständigten

das bunte Programm. Es war ein sehr

stimmungsvolles, fröhliches Fest im

AWO-Sozialzentrum Bensheim!

Foto re: Die Mitarbeiterinnen Ivana

Sazdovski (li.) und Ivana Panoska-

Atanasoski sammelten fleißig Spenden,

um den Bewohnern den Besuch

des Streichelszoos öfter ermöglichen.

In gewohnter Manier sorgten die bekannten Stimmungsgaranten die „Zwoa Spitzbuam“, Volker Berg und

Michael „Mike“ Hagenmeyer (v.li.), für die musikalische Unterhaltung der Gäste und Bewohner. Fan Marianne

(mi), war natürlich auch vor Ort

Fotos: Eva M. Wicht

„Schulausflug“ mit der TAP Alsbach – Das war ein Spaß!

Die Tagesgäste der TAP Alsbach-Hähnlein reisten in die Vergangenheit

und drückten nochmal die Schulbank

ALSBACH-HÄHNLEIN/SEEHEIM-

JUGENHEIM (meli), Im Schulmuseum

in Seeheim-Jugenheim wird

Geschichte erfahrbar, die Senior:

innen der ASB Tagespflege Alsbach-

Hähnlein durften sich, im Rahmen

einer 90 minütigen Führung, nicht

nur in die historischen Bänke setzen,

sondern sogar mit Kreide auf den

kleinen Schultäfelchen schreiben. Das

weckte viele Erinnerungen und lustige

Anekdoten wurden ausgetauscht.

„Durch unseren eigenen Fahrdienst

sind wir ja zum Glück flexibel und

konnten an verschiedenen Tagen mit

je 8 Tagesgästen zum Schulmuseum

fahren“, erklärt die Leiterin der ASB

Tagespflege Susanne Schreiber. Ein

kleiner Film rundete den Museumsrundgang

ab: Die Dauerausstellung

zum Thema „Alte Schule“ zeigt die

Entwicklung der regionalen Schulund

Bildungssysteme vom 16. Jahrhundert

bis heute. Die Gäste der Tagespflege

waren begeistert: Von dieser

kleinen Zeitreise beflügelt fuhren sie

mit frischem Wind zurück in die bunte

Gegenwart ihrer Tagespflege.

Der Ausflug ins Schulmuseum nach Seeheim-Jugenheim weckte bei

den Senioren viele Erinnerungen.

Foto: Susanne Schreiber


A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

15

15 Jahre Praxis Dr. med. Sabine Wiesner

Gesund bleiben ist besser als gesund werden

15 Jahre ist es her, dass Dr. Sabine Wiesner (re.) die Praxis in Alsbach übernommen hat. Das Praxisteam, (v.li.) Elvira Brenner, Fiona Przygodda

und Birgit Görsch sorgt stets für eine gute Betreuung der Patienten und Patientinnen. Nicht auf dem Bild ist Rocco Friesel, er kümmert sich

um alle administrativen und IT-Tätigkeiten.

Fotos: Vera Samstag

ASLBACH (tt), Vorsorge ist die beste

Investition in Körper und Geist

- davon ist Frau Dr. med. Sabine

Wiesner überzeugt. Deshalb praktiziert

sie in ihrer Alsbacher Praxis

einen ganzheitlichen Ansatz, der

den Aspekt Prävention besonders

prominent behandelt. Die erfahrene

Fachärztin für Innere Medizin

analysiert den Menschen, bevor er

zum Patienten wird: „Das Vermeiden

von Krankheiten ist für mich ein

zentrales Anliegen.“ Eine optimale

Gesundheitspflege ist für sie der

erste und wesentliche Schritt für

ein beschwerdefreies Leben in physischer

und seelischer Balance.

Ein positives Lebensgefühl entsteht

durch Bewegung, gesunde Ernährung

und intelligente Strategien zur

Stressbewältigung, so die Ärztin,

die in ihrer Praxis seit 15 Jahren das

komplette internistische Leistungsspektrum

anbietet und somit einen

wichtigen Bestandteil der hausärztlichen

Versorgung in der Region

bildet. Die gebürtige Bickenbacherin

betont: „Der Mensch ist weitaus

mehr als die Summe seiner Organe

und Funktionen!“ Ihre umfangreichen

Kompetenzen und fachmedizinische

Expertise reichen von

der Ernährungsmedizin über den

Komplex Stress/Burnout/Fatigue bis

zur Mikronährstoffmedizin (Orthomolekulare

Medizin), bei der es um

die Wirkung von Vitaminen, Spurenelementen,

Aminosäuren und Fettsäuren

auf den Gesamtstoffwechsel

geht. Diese körpereigenen Substanzen

– sinnvoll und kompetent

eingesetzt – haben für sie den gleichen

therapeutischen Nutzen wie

ein klassisches schulmedizinisches

Medikament. „Nährstoffdefizite

Als Facharztpraxis für Innere Medizin bietet Sabine Wiesner das gesamte

Spektrum internistischer Untersuchungen unter einem Dach

an, wie z.B. die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse.

können durch die gezielte Gabe

von Mikro- und Makronährstoffen

ausgeglichen werden. Sie sorgen für

mehr körperliches und psychisches

Wohlbefinden“, so Frau Dr. Sabine

Wiesner über die Kombination mit

schulmedizinischen Therapien, die

sich sehr gut ergänzen können.

Die orthomolekulare Therapie bewertet

sie als sinnvolle zusätzliche

Behandlungsmaßnahme etwa bei

Stoffwechselerkrankungen, Herz-

Kreislaufproblemen, Rheuma oder

vielen weiteren sogenannten Zivilisationskrankheiten.

Ihr Credo: so

sanft wie möglich und so effizient

wie nötig. Die Verzahnung einer

evidenz-basierten Inneren Medizin

durch Verfahren der Komplementärmedizin

habe sich bewährt und

sei für viele Krankheitsbilder eine

naheliegende Behandlungslösung.

Das A und O bleibt die Prävention:

„Wir sind davon überzeugt, dass

regelmäßige und umfassende ärztliche

Untersuchungen die Basis für

ein abgestimmtes Gesundheitskonzept

darstellen“, so die Ärztin, die

Patienten mit einem vierköpfigen

Team in freundlicher und moderner

Atmosphäre empfängt. Dazu gehört

für sie auch die Eigenverantwortlichkeit

eines jeden Patienten für

seine Gesundheit.

Zur Praxis an der Jugenheimer

Straße gehören innovative Diagnose-

und Therapiegeräte sowie

die Kooperation mit zahlreichen

Speziallaboren. Anspruch ist eine

breit gefächerte hausärztlich-internistische

Versorgung auf höchstem

medizinischen Niveau. Besonders

wichtig ist Frau Dr. Wiesner eine

enge und vertrauensbasierte Zusammenarbeit

mit den Menschen,

die zu ihr kommen. Gemeinsam

wird im engen Dialog die individuell

beste Strategie vereinbart. Auch die

Schulung und Betreuung von Diabetespatienten

sowie von Patienten

mit COPD, Asthma und KHK und

von Patienten mit vektorübertragenen

Erkrankungen wie Borreliose

und Koinfektionen gehören zu

ihrem medizinischen Portfolio.

„Der menschliche Körper ist ein

fein justiertes Uhrwerk, in dem alle

Teilchen ineinandergreifen müssen,

damit alles störungsfrei funktioniert“,

betont die erfahrene Ärztin,

die bis zu ihrer Niederlassung an

mehreren Kliniken unter anderem

im psychosomatischen und neurologischen

Fachbereich tätig war. Nach

dem Studium der Humanmedizin

in Frankfurt absolvierte sie ihre

sechsjährige Facharztausbildung

am Klinikum Darmstadt, bevor sie

2009 die Räumlichkeiten in Alsbach

übernahm, in der auch neue

Patienten herzlich willkommen

sind. Parallel zu ihrer Praxistätigkeit

will Dr. Sabine Wiesner künftig auch

wieder stärker als Referentin arbeiten,

insbesondere bei Vorträgen zu den

Themen Ernährung und Burnout. „Ich

möchte mein Wissen gerne an andere

weitergeben.“

Gesundheitstipps von Dr. Sabine

Wiesner

Arzneimittel als Mikronährstoffräuber

Heißt ein Buch von Uwe Gröbner

und Klaus Kisters, dass ich Ihnen

heute ans Herz legen möchte.

Es geht mir dabei nicht darum,

dass alle, in bester Absicht verordneten

Medikamente einfach

abgesetzt werden sollen, sondern

Sie auch damit zu sensibilisieren,

dass das eben keine Bonbons

sind, sondern Präparate mit Nebenwirkungen,

die bei entsprechender

Lebensführung häufig

vermeidbar wären. Wie immer

geht es nur um eins, nämlich um

Lebensqualität!

Keine Wirkung, ohne Nebenwirkung

nachzulesen in jedem

Lehrbuch der Inneren Medizin:

• Magensäureblocker oder das

Diabetesmedikament Metformin

hemmen u. a. die Vitamin-B12-

Aufnahme

• Cholesterinsenker hemmen u.a.

Dr. Sabine Wiesner

das Enzym Q10, das eine zentrale

Rolle im Energiestoffwechsel

der Zelle spielt, außerdem hemmen

sie die Bildung von Vitamin

D und Nervenbotenstoffen

• Wassertabletten steigern die

Magnesium-Ausscheidung über

die Niere und können so Muskelkrämpfe

und selbst wieder

Bluthochdruck begünstigen

• Antiepileptika können Enzyme

stimulieren, die Vitamin D im

Körper abbauen

… dies sind nur ein paar Beispiele,

die Liste ist schier endlos!

Und jetzt stellen Sie sich doch

einmal ihr Leben so vor: Ohne

die tägliche Tablettenbox, stattdessen:

• Gesund und vital

• Schlank und beweglich

• Gut gelaunt und fröhlich

… wäre das nicht Wahnsinn???

AWO-Busfahrt der Ortsvereine Seeheim

und Jugenheim im September

SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Der

AWO Vorstand Seeheim-Jugenheim

lädt alle Mitglieder und Freunde

zur jährlichen Senioren-Bus-Fahrt

ein. Die Fahrt findet am Mittwoch,

den 25. September statt. Ziel ist die

Fasanerie Hanau. Abfahrt in Jugenheim,

Bürgerhalle um 13.00 Uhr

und Seeheim, Villenave d´Ornon-

Platz um 13.15 Uhr.

Die beiden AWO-Ortsvereine Seeheim

und Jugenheim haben sich

2023 zu einem gemeinsamen Verein

zusammengeschlossen. Aus diesem

Anlass hat der Vorstand beschlossen,

die Kosten für die Fahrt und

das Kaffee-Gedeck zu übernehmen.

Das Abendessen ist von jedem Teilnehmer

selbst zu zahlen. Um die

Zahl der Plätze zuverlässig buchen

zu können, melden sich die Gäste

bitte bis zum 24. Juli an, bei Gisela

Weber, Tel. 83418.


AUERBACH (meli), Alle Auerbacher

und Gäste sind herzlich

eingeladen vom 12.-14. Juli

das traditionelle Bachgassenfest

im alten Ortskern zu

feiern. Nach der Eröffnung

freitags um 19 Uhr beginnt das

Fest mit abwechslungsreicher

Livemusik, Unterhaltung und

Bewirtung. Am Samstag steht

die beliebte Bachregatta für

die jüngsten Besucher auf

dem Programm. Am Sonntag

wird im Freien vor dem ev.

Erfolgreiches Wochenende für die Auerbacher Turnerinnen

Auerbach lädt zum 36. Bachgassenfest

ein

Vom 12. bis 14. Juli gibt es jede

Menge Spaß auf der Gass‘

Gemeindezentrum ein ökumenischer

Gottesdienst gefeiert.

Danach gibt es Musik auf der

Gasse, Kinderprogramm, einige

Kunsthandwerkerstände und

im Gemeindezentrum die Finissage

der Künstlerin Gabriele

Hundt. Die Anlieger, Vereine

und weitere Standbetreiber

freuen sich auf zahlreiche

Besucher. Ein Dank gilt auch

allen Sponsoren, die das Fest

ermöglichen. Infos unter www.

bachgassenfest.de.

AUERBACH (meli), Die Turnerinnen

der TSV Rot-Weiß Auerbach haben

am 22. Juni bei den Gau-Mannschaftsmeisterschaften

im Gerätturnen

weiblich in Lampertheim großartige

Erfolge erzielt. Die Mädchen

der Aufbau- und Leistungsgruppe

präsentierten sich in herausragender

Form und erzielten beeindruckende

Platzierungen in den Qualifikationsund

Rahmenwettkämpfen. In der

Altersklasse P5 erreichte das Team

mit Amira Bockenheimer, Sarah

Engert, Marlene Gutzeit, Isabella Kor

und Lara Samstag einen hervorragenden

3. Platz und verpassten nur

knapp die Qualifikation.

In der Kategorie P5-P6 gingen Olivia

Möllmann, Elisa Peuss und Elissa

Zeidan an die Geräte. Durch krankheitsbedingte

Ausfälle waren sie

nur zu dritt und erturnten mit viel

Wettkampfgeist einen 4. Platz.

Besonders erfolgreich waren die

Mannschaften in den Leistungsklassen:

In der LK IV starteten

Frieda Meyer, Alina Helmes, Emilia

Kohr, Magdalena Trombello und

Annette Wölfl. Ihr bestes Gerät war

der Sprung gefolgt vom Boden. Mit

diesen guten Wertungen kamen sie

auf Platz 1.

Auch bei Elena Schmieder, Sophia

Lipka, Hannah Schultz, Antonia

Krumbein, Charlotte Zeyß und

Maya Fliess war der Sprung das

beste Gerät und sie sicherten sich

mit 2 Punkten Vorsprung souverän

den 1. Platz.

Bei den größeren Turnerinnen

konnten sich Isabel Häusler, Jördis

Reichardt, Dorothea Plep und Luca

Krumbein mit 4 Punkten Vorsprung

den 1. Platz sichern. Sie zeigten ihre

Stärke am Boden. Diese herausragenden

Ergebnisse qualifizieren die

Auch die Mannschaften aus dem Nachwuchsbereich freuten sich über ihre Medaillen.

LK-Mannschaften für den Regionalentscheid

im September. Am Nachmittag

schickte die TSV Auerbach

bei den Rahmenwettkämpfen drei

Mannschaften aus dem Nachwuchsbereich

ins Rennen.

Im Wettkampf P3-P5 gingen mit

Malou Rogalli, Lia Schneider, Marli

Pieper, Charlotte Kiethe, Tamara

Winter und Isa Kärchner an die

Geräte. Für die Jüngeren in der

Mannschaft ging es vor allem darum,

die gerade erst neu erlernten,

schwereren P5-Übungen auszuprobieren

und sie präsentierten sie

hervorragend. Beste Mannschaft

an Schwebebalken und Boden, sowie

drittbestes Team am Reck. Am

Sprung machte sich dann teilweise

das Alter (und die Größe) bemerkbar.

Am Ende zeigte sich dann, dass der

Vorsprung von den beiden besten

Geräten ausreichte und die Auerbacher

Mannschaft holte gegen die

teilweise ältere Konkurrenz den Sieg!

Die beiden anderen Auerbach Teams

starteten im Wettkampf P2-P3. Die

ältere Mannschaft der TSV Auerbach

Foto: meli

bestand aus Juna Gutzeit, Greta

Meyer, Ava Stahljans und Sophia

Trantafyllou. Diese vier zeigten einen

tollen Wettkampf! Klar, dass es hier

nur einen Sieger geben konnte, - TSV

Auerbach.

Nochmal jünger die zweite Auerbacher

Mannschaft: Leja Balitsch, Lena

Berberich, Lea Bockenheimer, Pippa

Bruegel und Viola Wiebel konnten

bei den Älteren hervorragend

mithalten. Sie zeigten alle einen

nervenstarken Wettkampf, und

landeten souverän auf Platz 3!

Neo Rauch stellt in Bensheim aus

BENSHEIM (meli), Neo Rauch

gehört zu den bedeutendsten

Künstlern der Gegenwart und ist

Hauptvertreter der Neuen Leipziger

Schule. Seine collagenhaft

anmutenden Bildkompositionen

reflektieren auf magische, fast

verstörend-anregende Weise und

in einer Verbindung aus Historie,

Vorahnungen und persönlichem

Unterbewusstsein, ungeheure Geschichten.

Er selbst bezeichnet sie

als „unterschwellige Reflexionen

der Weltzusammenhänge, des

Weltgeschehens.“

Nun stellt Neo Rauch seine Zeichnungen

ab Sonntag, 7. Juli, auf

Papier im Museum in Bensheim aus.

Diese sind dem breiten Publikum

bislang relativ unbekannt geblieben.

Neben beeindruckenden Großformaten

in Öl wird in Bensheim auch

eine repräsentative Auswahl an

Arbeiten mit Bleistift, Kugelschreiber

oder Filzstift gezeigt. Er selbst

sagt: „Das Zeichnen tangiert meine

Malspur mäandernd; es kreuzt sie

gelegentlich, will aber nicht richtungsweisend

oder wegbereitend

wirksam werden. Es will mir gelegentlich

wie ein Terrier erscheinen,

der, den Jäger begleitend, durchs

Unterholz schnürt. Nervöser und

instinktgetriebener als sein Herr,

spürt er doch mitunter Dinge auf,

die diesen überraschen können.“

Die Ausstellung „Neo Rauch – Zeichnungen“

ist ab dem 7. Juli bis zum

1. September im Museum Bensheim

zu den Öffnungszeiten zu sehen:

Donnerstag, 15 bis 20 Uhr, Freitag,

15 bis 18 Uhr sowie Samstag und

Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Ein

begleitender Katalog liegt vor. Öffentliche

Kuratorenführungen sind

am Sonntag, 14. Juli, um 15 und 17

Uhr, sowie am Sonntag, 25. August,

ebenfalls um 15 und 17 Uhr.

Weitere Informationen: www.stadtkultur-bensheim.de

Kurzurlaub in der Region - Pfitzenmeier sorgt für Wohlbefinden und Energie

A N Z E I G E

BENSHEIM (meli), Stellen Sie

sich vor, Sie können Urlaub

machen und gehen nicht hin.

Unvorstellbar, zumindest für

viele Menschen.

Es gibt aber auch viele, die

haben zwar die Möglichkeit,

aber aus unterschiedlichen

Gründen nutzen sie diese nicht.

Und dann gibt es viele Menschen,

die einfach nicht wissen, dass es

auch in der Heimat die Chance

auf Kurzurlaub gibt.

Von Fitness bis Wellness:

Alles für die Gesundheit

Pfitzenmeier bietet

alles, was ein kurzer

Urlaub für die meisten

bedeutet. Das Wichtigste:

Wohlbefinden

steigern. Durch das

vielfältige Angebot an

Fitness und Wellness

fördert die Nummer eins

der Region die Gesundheit.

Wohlfühlmomente

gibt es ausreichend im

Wellnessbereich von

Pfitzenmeier. Verschiedene Sauna-Angebote,

Dampfbäder mit

unterschiedlichen Duftessenzen,

Ruheräume zum Entgehen des

Alltagslärms, Wellnessbecken mit

Massagedüsen. Es ist eine Auszeit

für Seele und Geist und ein Ausgleich

zur täglichen Belastung.

Dieser Ausgleich ist auch körperlich

wichtig, denn meist wird bei der

Arbeit oder im Alltag entweder

falsch oder einseitig belastet, die

Bewegung kommt ohnehin zu

kurz. Auf den Trainingsflächen

bei Pfitzenmeier gibt es zahlreiche

Möglichkeiten, an modernen

Geräten diesen Fehlbelastungen

entgegenzuwirken, um so langfristigen

Schmerzen präventiv entgegenzuwirken.

In den über 1.300

Kursen und Workouts,

die der Fitness-Gigant

Woche für Woche in

den Premium Clubs

und Resorts anbietet,

gibt es die Chance, in

Gruppen zu trainieren,

andere Menschen

kennenzulernen und

Gleichgesinnte zu

finden. Sogar im

Wasser werden Kurse

angeboten, wofür

Pfitzenmeier extra Aqua Domes

gebaut hat.

Kein Check-in und Reisezeiten:

Pfitzenmeier bietet

Urlaubsgefühle ohne

Aufwand

Was das nun mit Kurzurlaub zu

tun hat? Bei Pfitzenmeier finden

Mitglieder Zeit für sich und steigern

das Wohlbefinden. Es ist eine Auszeit

vom Alltag und die Energie wird aufgeladen.

Eine Urlaubsreise wird nicht

durch Pfitzenmeier ersetzt, aber ein

Kurztrip in die zahlreichen Premium

Clubs und Resorts der Region lohnt

sich. Zumal der Aufwand gering ist.

Es braucht keine Koffer, kein langes

Check-in und keine Flug- oder

Fahrstunden, um zum Ziel zu kommen.

Die Anreise ist kurz und mit

Eintritt bei Pfitzenmeier

entschleunigt

der Tag direkt, ganz

im Gegenteil zu den

sonst so schnelllebigen

Momenten.

Mit frischen Gedanken

und neuem Elan

geht es danach an

die nächste Aufgabe.

Statt dann aber

wieder Monate auf die Reise zum

Wohlbefinden warten zu müssen,

ist sie schon am nächsten Tag

wieder möglich. Ohne Aufwand,

ohne Stress. Einfach so. Ein Kurzurlaub

in der Region eben.

Erleben Sie die ganze Vielfalt

bei Pfitzenmeier und buchen Sie

ihren 4 wöchigen Kurzurlaub für

49€ unter: www.pfitzenmeier.

de/urlaub.

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