Melibokus Rundblick, Zeitung, Ausgabe 251
Zeitung Montaszeitung
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32 Jahre Melibokus Rundblick
Ausgabe 251 Juli 2024
Herausgeberin:
Eva M. Wicht
Georg-Fröba-Straße 26
64665 Alsbach-Hähnlein
Redaktion und Anzeigen:
Telefon 0 62 57 / 90 31 54
redaktion@melibokus-rundblick.de
www.melibokus-rundblick.de
Eva Wicht, Dipl. Grafik-Designerin
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern,
sowie allen Kundinnen und Kunden einen schönen
und erholsamen Sommer! Im August sind wir wieder für Sie da!
Ihre Eva M. Wicht und Vera Samstag
Völlig losgelöst: Hähnleiner Schulkinder auf kosmischer Mission
Gespannt warten die Kinder der Klasse 1b auf ihre Erkundungstour im Lernarium - dem „Kino für den Weltraum“.
Foto: Eva M. Wicht
HÄHNLEIN (tt), „Vöööllig losgelöst,
von der Eeerde“: „Major Tom“ von
Peter Schilling ist zwar schon 40
Jahre alt, aber bei der Fußball-Europameisterschaft
war es der Soundtrack
für den Aufschwung der
deutschen Nationalmannschaft.
In galaktischen Dimensionen sind
vier Jahrzehnte aber weniger als ein
Wimpernschlag. Allein der Durchmesser
unserer eigenen, bescheidenen
Galaxis, der Milchstraße,
beträgt etwa 100.000 Lichtjahre.
Die Entfernung zwischen Erde und
Sonne beträgt rund 150 Millionen
Kilometer. Würde die Sonne also
plötzlich verschwinden, ginge auf
der Erde erst 8 Minuten und 19
Sekunden später das Licht aus. Wo
die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft
beginnen, fangen
die Kinder der Hähnleiner Grundschule
gerade erst an. Zumindest
im Lernarium. Dort sind die Sterne
zum Greifen nah.
Das mobile Planetarium war Mitte
Juni an zwei Tagen zu Gast an der
Grundschule, um jungen Menschen
neue Perspektiven auf das Universum
und seine Protagonisten zu eröffnen.
Alle Klassenstufen erlebten
einen auf die jeweilige Altersklasse
zugeschnittenen Trip in unendliche
Weiten, fachkundig angeleitet von
einem Commander, der die Crew
einfühlsam und geduldig durch die
Milchstraße und darüber hinaus begleitet
hat. „Das klappt sehr gut“, so
Heiko Kircheis vor der aufblasbaren
Kuppel, die aus Griesheim angeliefert
wurde und in der Sporthalle der
Schule aufgebaut war. Die Kinder
konnten es kaum erwarten, in
das Lernarium mit der 360-Grad-
Projektionstechnik einzutreten
und ihren Ausflug ins Weltall zu
beginnen. Andere hatten noch
Respekt davor, in die unbekannte
dunkle Welt einzutauchen.
Fortsetzung Seite 8
c Eva Wicht
2
A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4
Flohmarkt in Zwingenberg am 20. Juli
Wo darf man Stände aufbauen? An- und Zufahrtsregelungen und
Parkmöglichkeiten
ZWINGENBERG (meli), (meli), Es
ist wieder soweit – der Zwingenberger
Flohmarkt in der Altstadt
naht. Am Samstag, dem 20. Juli
2024 von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr
kann man wieder das ein oder
andere Schätzchen erstehen. Er ist
für alle Personen zugänglich, die als
Privatpersonen gebrauchte Waren
verkaufen wollen – gewerbliche
Händler sind nicht zugelassen.
Die Stadtverwaltung Zwingenberg
weist folgende Altstadtbereiche für
den Aufbau der Stände aus: Obergasse,
Untergasse und Neugasse,
die Freifläche im Bereich Obergasse
/ Am großen Berg (kleiner
Marktplatz), Marktplatz, die Straße
Obertor zwischen Hohl und Marktplatz
sowie der Stadtpark entlang
des Fußweges. Wichtig: Es ist den
privaten Händlern nicht gestattet,
den Stadtpark zu befahren.
An allen anderen Stellen im Stadtbereich
– insbesondere auf dem
Löwenplatz, in der Hohl und in
der Arresthausgasse – ist es aus
Sicherheitsgründen nicht gestattet
Stände aufzubauen. Auch Feuerwehrzufahrten
und Einfahrten sind
unbedingt freizuhalten.
Da in der Altstadt wegen des
Flohmarktes nicht geparkt werden
kann, bittet die Stadtverwaltung
alle Anbieter und Besucher, den
Melibokusparkplatz zu benutzen.
Der Fußweg zur Altstadt ist ausgeschildert
und die Altstadt ist in nur
drei Minuten zu Fuß erreichbar.
Die Verkäufer werden darauf hingewiesen,
dass keine Zuteilung
der Standfläche erfolgt. Somit ist
eine Reservierung nicht erforderlich.
Standgebühren werden nicht
erhoben.
Es wird darauf hingewiesen, dass
beim Abbau der Stände der eventuell
entstandener Abfall mitzunehmen
ist.
Die Stadt Zwingenberg lädt Bürger
und Gäste zum Besuch des Flohmarktes
ein und wünscht allen
Teilnehmern gute Geschäfte.
Ein Leben für Film,
Theater und die Festspiele
Heppenheim
HEPPENHEIM (meli), 50 Jahre
Festspiele Heppenheim: das ist ein
Grund zum Feiern. Das Freilichttheater
erinnert aus gegebenem
Anlass an seinen Gründer Hans
Richter. Es wird ein Fest mit witzigen
Texten, zusammengestellt
von Schauspieler Walter Renneisen
und flankiert von fetziger
Musik von der Band Sigis Jazzmen.
Als Gast wird Paul Lanzerath dabei
sein, Solotrompeter der renommierten
Bigband des Hessischen
Rundfunks. Die Vorstellung beginnt
am 16. Juli um 19.30 Uhr
im Kurmainzer Amtshof.
Hans Richter (1919 - 2008), Schauspieler
und begnadeter Komiker,
hat eine beispiellose Karriere
hingelegt: Als Kinderstar, Filmstar,
Bühnenstar und – die Krönung
seiner Laufbahn - als Gründer
und Intendant der Festspiele Heppenheim.
Er war Urberliner und
gnadenlos schlagfertig. Walter
Renneisen lässt das Publikum an
Hans Richters Karriere teilhaben
- mit vielen Anekdoten und Geschichten
von ihm und vielen
seiner großen Kollegen aus Film,
Funk und Fernsehen, und vor allem
aus dem Theater.
Und was wäre ein Fest ohne
Musik? Sigis Jazzmen sind Berufsmusiker
mit abgeschlossenem
Musikstudium, Paul Lanzerath ist
Solotrompeter in einer der besten
Bigbands der Welt.
Und Renneisen wäre nicht Renneisen,
wenn er nicht auch Musikalisches
beizutragen hätte. Zum
Mitsingen vielleicht. Oder zum
Tanzen. Es wird ein Fest über und
für die Festspiele. Ein Abend voller
Humor, Musik und unvergesslicher
Geschichten.
Walter Renneisen.
IMPRESSUM
"MELIBOKUS RUNDBLICK" ist ein
lokaler Nachrichtenanzeiger, Erscheinungsweise:
monatlich.
Auflage: 28.500 Exemplare.
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MELIBOKUS RUNDBLICK -VERLAG
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Als der Zwingenberger Stadtrat Lotto spielte …
Eine kleine Anekdote zum Stadtjubiläum
ZWINGENBERG (raha), Der Zwingenberger
Heimatforscher Walther Möller
hatte in seiner Zeit vor dem ersten
Weltkrieg viele alte Geschichten und
Anekdoten der ältesten Stadt an
der Bergstraße aufgeschrieben. Er
konnte vermutlich auf authentische
Unterlagen zurückgreifen,
die später durch die beiden
Weltkriege verloren
gingen. Nachzulesen in
seinem 1910 erschienenen
Buch „Geschichte der Stadt
Zwingenberg“, dass beim
örtlichen Heimat- und Geschichtsverein
zu beziehen
ist. Eine Anekdote ist
besonders interessant und sorgte
damals für das nötige Amüsement
an der nördlichen Bergstraße: Das
„Arheilger Kapital“.
Die Zent Arheilgen hatte am 6. März
1721 von der Stadt Zwingenberg
1200 Gulden „zu Behuf Frucht zu
Brod“ empfangen, die aber wahrscheinlich
Naturalien im Gegenwert
des Betrages waren, so die Vermutung
Möllers. Diese 1200 Gulden
wurden von Zwingenberger Seite
noch mit 6 % verzinst! Nachdem
die Rückzahlungen erst regelmäßig
eingingen, stockte plötzlich der Geldfluss
der säumigen Gemeinde. Trotz
Kostenlose Verteilung
in alle Haushalte
Beschwerden seitens der Zwingenberger
bei der fürstlichen Kammer
zu Darmstadt war bei den Arheilgern
kein Geld mehr locker zu machen.
Im Jahre 1730 wurde im damaligen
Fürstentum Darmstadt eine Lotterie
angeordnet, um Geld in die Kasse
des Landgrafen zu bekommen. Der
Stadtrat der Bergstraßenkommune
kam dabei auf die verwegene Idee,
dort sein Glück zu versuchen, um
den Verlust der ausbleibenden Arheilger
Zahlungen auszugleichen.
Von den säumigen Schuldnern aus
dem Darmstädter Norden wurden
mit größter Mühe noch 100 Gulden
herausgepresst, die sofort in die
Lotterie gesteckt wurden. „Durch die
Commisarios Namens der Stadt in die
Darmstädter Lotterie eingeleget“, so
der überlieferte Text in Möllers Buch.
Da auf je zehn Lose für je einen
Gulden ein Freilos entfiel, erhielten
Auflage: 28.500 Exemplare
Melibokus Rundblick - so werbewirksam, weil er gelesen wird!
Verteilungsgebiet:
die Zwingenberger insgesamt 111
Lose und waren überglücklich, denn
dies erhöhte die Gewinnchancen
beträchtlich!
Es stellte sich bei der Ziehung dann
auch ein so nicht erwarteter Erfolg
ein: Man kam auf sage und schreibe
29 Treffer! Aber der Gesamt-Betrag
der 29 Gewinnlose betrug nur 54
Gulden und 15 Alben (von Albus,
ein Vorläufer des Pfennigs), von
denen gingen noch die Steuer ab
(der „zehnte Pfennig“), so dass den
Stadtvätern nur noch 48 Gulden und
42 Alben übrigblieben!
Somit hatte man im Rathaus über
die Hälfte des Einsatzes verspielt! Mit
Arheilgen, denen man die Schuld für
diese Misere in die Schuhe schieben
wollte, prozessierten die Zwingenberger
noch bis 1780, dann gab man
auf. Erst im Jahre 1787 kam es zu
einem Vergleich mit den Schuldnern,
die den Rest nun auch zahlen wollten.
Ob sie auch tatsächlich gezahlt
hatten, ist nicht überliefert!
Das Lottospielen hatte im Zwingenberger
Stadtrat aber schon Tradition:
Bereits 1715 legte man siebeneinhalb
Gulden in eine Lotterie,
anscheinend ohne jeden Erfolg, wie
Möller in seinem interessanten Buch
feststellt.
(2000 Haushalte
in Bensheim)
Redaktion und Anzeigenannahme:
Telefon: 0 62 57 / 90 31 54 oder redaktion@melibokus-rundblick.de
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Gegen Mobbing und Ausgrenzung
Kinderchor der ev. Gemeinde Bickenbach führte das Musical „Ein Engel?“ auf
Ganz gleich ob Choralgesang, Blues, Pop oder Rap-Einlagen, die Kinder zeigten ihr musikalisches Talent auf vielfältige Weise.
Himmlische Unterstützung in Gestalt des Engels Angelina bekommt
die von ihren Mitschülern gemobbte Schülerin Sabrina.
BICKENBACH (meli), Der Kinderund
Jugendchor der Bickenbacher
Evangelischen Kirchengemeinde
führte am Sonntag, den 16. Juni
im Gottesdienst das Musical „Ein
Engel?“ von Christa Merle und
Sonja Kitsch auf.
Seit Ende April hatten sich die 26
Darstellerinnen und Darsteller im
Alter von 6 bis 16 Jahren unter der
Leitung von Birgit Correll und Christiane
Schmidt auf die Aufführung
vorbereitet. Die Schülerin Sabrina
wird von ihren KlassenkameradInnen
gemobbt und ausgegrenzt,
um ihr zu helfen, schickt der „Chef“
den frechen Engel Angelina auf
die Erde.
Mit vielen eingängigen Melodien,
einem 15-köpfigen Engelschor, der
das Wirken von Engel Angelina auf
der Erde musikalisch unterstützte,
solistischen Einlagen, selbst der
jüngsten Chormitglieder und sogar
Fotos: Stefan Oelsner
einer Tanzeinlage, war in knapp 60
Minuten auf der Bühne einiges
geboten. Egal ob Choralgesang,
Blues, Pop oder Rap-Einlagen, die
Kinder zeigten ihr musikalisches
Talent auf vielfältige Weise. Besonders
die Hauptdarstellerinnen,
welche die gemobbte Sabrina, den
Engel Angelina und den Anführer
der mobbenden Klassenkameraden
verkörperten, aber auch alle
anderen Chormitglieder bewiesen
großes schauspielerisches und teils
komödiantisches Talent.
Mit Begeisterung, vielen Lachern
und großem Applaus belohnte das
Publikum die Mitwirkenden. Und
das gute Ende? Das Musical zeigte
einen von Gottes einzigartigen Wegen,
uns im Alltag beizustehen.
Engel Angelina (re.) hat immer ein wachsames Auge auf Sabrina (li.).
Mediennutzung mal anders: Produzieren statt konsumieren
Zensus 2022
Einwohnerzahl in
Darmstadt-Dieburg
bleibt stabil
DARMSTADT/DIEBURG Am Stichtag
15. Mai 2022 hatte der Landkreis
Darmstadt-Dieburg nach den
jetzt vorliegenden Ergebnissen des
Zensus 2022 insgesamt 299.862
Einwohner. Nach den Angaben des
Hessischen Statistischen Landesamtes
lebten am Zensusstichtag
148.167 Personen männlichen
und 151.698 Personen weiblichen
Geschlechts in Darmstadt-Dieburg.
Mit 42.903 Personen lag der Anteil
der nicht deutschen Bevölkerung
bei 14,3 Prozent.
Die bislang noch auf Basis des
Zensus 2011 fortgeschriebene
Bevölkerungszahl für Darmstadt-
Dieburg liegt nur geringfügig höher
als das nun ermittelte Ergebnis.
Die bisherige amtliche Einwohnerzahl
für den 30. Juni 2022 lag
bei 300.153 Einwohnern. Das sind
jetzt nur 0,1 Prozent beziehungsweise
291 Personen weniger. Die
Einwohnerzahl bleibt damit im
Landkreis Darmstadt-Dieburg stabil
und dürfte durch die anhaltende
Zuwanderung bereits zum Jahresende
2022 wieder die Marke
der 300.000 überschritten haben.
Zum Vergleich: Beim Zensus 2011
wurde die Einwohnerzahl Darmstadt-Dieburgs
weitaus deutlicher
korrigiert: Zum damaligen Zensus-
Stichtag ging der Kreis von 288.623
Menschen auf 282.601 zurück – die
Bevölkerung schrumpfte durch die
Korrektur 2011 um 6022 Einwohner.
Nun fällt der Rückgang minimal aus.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist
hessenweit der Landkreis mit der geringsten
Korrektur der Einwohnerzahl.
In den meisten Kreisen gibt es einen
gravierenden Unterschied zwischen
der bisherigen Einwohnerzahl und der
durch den Zensus 2022 festgestellten
Einwohnerzahl, die Rückgänge liegen
dort zwischen 0,5 und 5,2 Prozent.
So reduzierte sich bei allen direkten
südhessischen Nachbarkreisen die
Einwohnerzahl in stärkerem Maß als
im Landkreis Darmstadt-Dieburg. „Das
ist für Darmstadt-Dieburg eine sehr
erfreuliche Nachricht“, sagt Landrat
Klaus Peter Schellhaas, „und es zeigt,
dass die Region nicht nur Zukunft
hat, sondern auch jetzt schon einiges
zu bieten hat, damit die Leute
auch hierbleiben.“
Fortsetzung Seite 6
„Medienzauber mit der Familie“, so lautet der Titel eines Medien-Tages, zu dem das Evangelische Dekanat
Bergstraße in Kooperation mit dem Zentrum Bildung der EKHN für den 5. Oktober nach Rimbach einlädt
BERGSTRASSE (meli), Medien
sind fester Bestandteil des Alltags
von Kindern und Erwachsenen.
Meistens sind sie jedoch nur Konsumenten
dieser Medien, indem
sie eine App auf dem Smartphone
nutzen, Radio hören oder Fernsehen
schauen beziehungsweise Bilder
betrachten und vieles andere
mehr. Das Projekt „Familien-Medien-Tag“,
zu dem das Evangelische
Dekanat Bergstraße in Kooperation
mit dem Zentrum Bildung der
Evangelischen Kirche in Hessen
und Nassau (EKHN) für Samstag
den 5. Oktober, einlädt, will Kinder
und Eltern jedoch gemeinsam zur
kreativen Mediennutzung anregen
und sie zu Produzenten werden
lassen.
Katrin Helwig (Referentin für
digitale Medienbildung) und Nicole
Metzger (Referentin für
Familienbildung) laden unter der
Überschrift „Medienzauber mit
der Familie“ zu einem Tag „voller
Entdeckungen und Abenteuer
rund um das Thema Erntedank“
nach Rimbach ein. Veranstaltungsorte
sind von 10.30 bis 15
Uhr die Räume der Evangelischen
Kirchengemeinde Rimbach
(Staatsstraße 2 bis 4) sowie die
benachbarte Jugend-Musikschule.
Im Teilnehmerbeitrag von 5 Euro
pro Person beziehungsweise 15
Euro pro Familie sind Getränke
und Essen enthalten. Anmeldeschluss
ist der 22. September.
Kontakt: Katrin Helwig, Telefon:
06252/673337, E-Mail: katrin.
helwig@ekhn.de. Anmeldungen
sind auch online möglich: https://
kurzlinks.de/familie-medien
Mit dem Angebot richten sich die
Veranstalter an Kinder zwischen
fünf und zwölf Jahren sowie ihre
Eltern. Für jüngere Geschwisterkinder
gibt es Bastelangebote, eine
Spiele-Ecke sowie einen Spielplatz.
Der „Familien-Medien-Tag“ beginnt
um 10.30 Uhr mit dem flexiblen
Ankommen, so richtig los geht es
dann um 11 Uhr mit einer Andacht
inklusive Mitmach-Aktionen. Daran
schließen sich ab 11.30 Uhr
die Workshops an: Es gibt solche
für die gesamte Familie, aber auch
Angebote getrennt nach Kindern
und Eltern. Als Stichworte seien
an dieser Stelle Trickfilme, Comics,
Fotografie, Hör-Memory, Minecraft
oder Actionbound genannt.
Ab 12 Uhr steht das Mittagessen
im Familien-Café zur Verfügung,
an dem die Teilnehmer sich flexibel
bedienen können. Wer den
„Familien-Medien-Tag“ schon
früher verlassen muss, der kann
sich ab 14 Uhr an einer mobilen
Segensstation segnen lassen; der
gemeinsame Abschluss mit Segen
ist auf 14.45 Uhr terminiert. Zu
Ende sein soll die Veranstaltung
um 15 Uhr.
Ermöglicht wird der „Familien-
Medien-Tag“ durch eine finanzielle
Förderung der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD /
Digitalinnovationsfond) und der
Volksbank Kurpfalz.
4
A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G
Reichlich Futter für Insekten in der „Krassen Krähen Kurve“
Der Kampf der „Wühlmäuse“ für die Artenvielfalt im Wald wird mit einer Geopark-Infotafel offiziell anerkannt
MALCHEN (meli), Seit sechs Jahren
pflegen „die Wühlmäuse“ die letzte
Haarnadelkurve vor der Burg Frankenstein.
Sie wählten dieses Gebiet,
weil auf der Straße keine Bäume
gepflanzt werden und deshalb von
zwei Seiten Licht hereinfällt. Im Zuge
der Straßenerneuerung waren alle
Bäume, die in den nächsten Jahren
auf die Straße fallen könnten,
gefällt worden und so standen im
Innenbereich der Kurve keine Bäume
mehr. Revierförster Schilling gab
den Wühlmäusen die Erlaubnis, dieses
Gebiet artenreich aufzuwerten.
Zuerst pflanzte man in die Mitte, zwischen
die beiden Straßen, in großem
Abstand drei Linden und ein Kirschbaum.
Auf Luke dazwischen wurden
Elsbeeren und Ebereschen gepflanzt,
die nicht so groß werden. Dann kamen
im Laufe der Zeit 19 verschiedene
Straucharten als Halbkreis in
die Kurve. Im Innenbereich entstand
eine kleine artenreiche Trockenwiese.
Daneben entwickelte sich ein
Gebiet mit einer kleinwüchsigen
Brombeere und vielen Pflanzen,
wie Wasserdost, Ackerkratzdistel
und Johanniskraut.
Besondere Aufmerksamkeit widmen
die Wühler den Pflanzen,
die Probleme mit der Fernverbreitung
haben und deshalb
nur sehr schwer neue Biotope
besiedeln können. Dazu gehören
der Zwergholunder und die Graslilien.
Probleme bereiten invasive
Pflanzen wie die großwüchsige
Eine neue Geopark-Info-Tafel, die über den Artenreichtum in der „Krassen-Krähen-Kurve“ informiert, eine Zusammenarbeit der Naturschutz
und -erlebnisgruppe „Die Wühlmäuse“ und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald sowie der Gemeinde Seeheim-Jugenheim, wurde jetzt
in der Haarnadelkurve auf dem Weg zum Frankenstein eingeweiht. Seit nunmehr sechs Jahren pflegen die „Wühlmäuse“ die Kurve und haben
rund 135 Arten auf der Fläche angesiedelt. Über die Aufwertung ihrer Arbeit durch die Infotafel freuen sich die „Wühlmäuse“ hier mit ihrem
Leiter Eckhard Woite und Susanne Brendle, vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald daher ganz besonders.
Foto: Stefan Oelsner
Brombeere und das Reitgras, die
andere Pflanzen verdrängen. Gegen
das Reitgras, das Wurzelausläufer
bildet und schwer zu beseitigen ist,
haben die Wühlmäuse schwarze
Folien ausgelegt, damit diese Pflanzen
absterben. Wenn das geschehen
ist, wird die freie Fläche mit den
Samenmischungen „Wiesentraum“
und „Waldsaum“ eingesät und so der
Artenreichtum weiter erhöht. Jetzt
wachsen 135 Arten nektarführende
Bäume, Sträucher und Blumen in
der Kurve. Vom Frühjahr bis zum
Herbst blüht hier immer etwas,
darüber freuen sich Bienen und
Schmetterlinge. Die Hauptarbeit
leistet die Wühlmausgruppe „Die
Krassen Krähen“, das sind 13 bis
19-jährige Jugendliche, die sich
jeden Mittwoch treffen. Nach ihnen
wurde die große Blühkurve „Krasse
Krähen Kurve“ benannt. Weitere
Infos unter 06151 / 595251.
Konsum-Cannabisgesetz: RP Darmstadt bearbeitet
hessenweit Anträge für die Zulassung
nicht-kommerzieller „Anbauvereinigungen“
DARMSTADT (meli), Im Zuge des
Konsum-Cannabisgesetzes übernimmt
das RP Darmstadt für ganz
Hessen die Bearbeitung von Anträgen
über die Anmeldung und
Zulassung sogenannter nicht-kommerzieller
„Anbauvereinigungen“.
Die Anträge werden digital über den
Internetauftritt des RP Darmstadt
zur Verfügung gestellt.
Für die Antragsstellung wird ein
Elster-Zertifikat benötigt. Danach
werden die Nutzer Schritt für Schritt
durch den Anmeldevorgang geführt.
Voraussetzung ist, dass die
Anbauvereinigungen eingetragene,
nicht-wirtschaftliche Vereine oder
eingetragene Genossenschaften
sein müssen, deren Zweck der gemeinschaftliche,
nicht-gewerbliche
Eigenanbau und die Weitergabe von
Cannabis und Vermehrungsmaterial
(Samen und Stecklinge von Canna-
bispflanzen) zum Eigenkonsum ist.
Sie werden nach den Grundsätzen
des Vereinsrechts geleitet.
Hintergrund: Seit dem 1. Juli sind
nicht-kommerzielle „Anbauvereinigungen“
für Erwachsene erlaubt. An
diesem Stichtag traten bundesweit
die Regelungen zum Eigenanbau
in Kraft. In diesen Anbauvereinigungen
dürfen maximal bis zu
500 Mitglieder mit Wohnsitz im
Inland Cannabis gemeinschaftlich
anbauen und untereinander zum
Eigenkonsum abgeben – im Monat
höchstens 50 Gramm je Mitglied,
das das 21. Lebensjahr vollendet hat
und höchstens 30 Gramm im Monat
an Heranwachsende. Cannabis, das
an Heranwachsende weitergegeben
wird, darf einen THC-Gehalt von 10
Prozent nicht überschreiten.
Weitere Infos unter www.rp-darmstadt.hessen.de.
Afrikanische Schweinepest
Ausweitung der infizierten Zone im LaDaDi auch auf Alsbach-
Hähnlein, Bickenbach und Seeheim-Jugenheim und andere
SEE-gel-Flugplatz in Bensheim
DARMSTADT-DIEBURG (meli), Aufgrund
des Fundes weiterer zwei
positiver Wildschweine im Kreis
Groß-Gerau wird die infizierte Zone
um die Kreiskommunen Bickenbach
und Pfungstadt sowie teilweise um
Alsbach-Hähnlein und Seeheim-Jugenheim
erweitert.
Neue Allgemeinverfügungen treten
sofort in Kraft
Der LaDaDi gibt deshalb bekannt, dass
zwei neue Allgemeinverfügungen (AV;
www.ladadi.de/asp) ab sofort in Kraft
treten. Die Bevölkerung wird aufgerufen,
die geltenden Vorschriften
genau zu beachten. Die bisherigen
Einschränkungen für die Landwirtschaft
bei der maschinellen Bodenbearbeitung
und Ernte insbesondere
von Getreide, das grundsätzliches
Jagdverbot sowie die Leinenpflicht
gelten dementsprechend ganz oder
teilweise auch in den Kommunen
Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Seeheim-Jugenheim
und Pfungstadt.
Ein negatives Wildschwein im
Landkreis gefunden
Bei den durchgeführten Drohnenflügen
wurden bisher keine Wildschweinkadaver
gefunden. Lediglich
ein totes, negativ getestetes Wildschwein,
wurde durch Spaziergänger
gefunden.
Tote Wildschweine nicht berühren
Die Viren sind sehr widerstandsfähig
und überleben in Wurst sowie in
frischem, gepökeltem, geräuchertem
oder gefrorenem Fleisch. Spaziergänger,
die auf tote Wildschweine treffen,
sollten die sie nicht berühren und das
Veterinäramt (veterinaeramt@ladadi.
de) oder die Polizei informieren.
www.melibokus-rundblick.de
Wildkräuterkunde
mit Kräuterfrau
Martina Schneider aus Alsbach
Wiesen-Flockenblume
Die Wiesen-Flockenblume ist eine
wunderschöne Wildpflanze, die
einige sehr gute Eigenschaften
besitzt.
Sie dient Bienen, Hummeln und
einigen Schmetterlingen als
Nahrungsquelle, auch für Raupen
einiger Nachfalter ist sie eine
Futterpflanze. Für einheimische
Wildbienen gehört sie zu den
wichtigsten Nahrungsquellen.
Von Mai bis in den Oktober
blüht diese Wildstaude und ist
deshalb sehr wertvoll für unsere
Insekten.
In der Volksmedizin wird die
Wiesen-Flockenblume wegen der
Gerbstoffe als Tee eingesetzt, der
den Stoffwechsel anregen soll.
Sie soll entzündungshemmend,
verdauungsfördernd, harntreibend
und stärkende Wirkung
(Centaurea jecea)
haben. Doch Vorsicht, in hoher
Dosierung wirken auch Gerbstoffe
schädlich.
Interessieren Sie sich für Wildkräuter
und würden gerne eine
Wildkräuterwanderung machen?
Schicken Sie mir eine E-Mail:
schneidermb@aol.com
Die Standflächen für die Elektrowinde sind geflutet, sie würde bei Gebrauch direkt versinken. Die Segelflieger sind
gefrustet und die Störche mit ihrem hochwassertauglichen Fahrwerk freuen sich.
Foto: paw
BENSHEIM (paw), Nach den letzten
regenreichen Wochen zeigen sich
die Bensheimer Stadtwiesen als
idyllische Seenlandschaft. Enten
paddeln auf den Wasserflächen,
Gänse watscheln paarweise zwischen
den Pfützen hindurch, Störche
und Graureiher stochern in saftignassen
Wiesen.
Üblicherweise ist es hier immer ein
friedliches Miteinander zwischen
ihnen und den Segelfliegern. Aber
letztere sind gerade sehr frustriert:
„Wir können seit Wochen nicht
starten: Die Standflächen für die
Elektrowinde sind geflutet, die
Winde würde direkt versinken.
Selbst für einen Start mit dem
leichten Motorsegelflugzeug ist der
Boden zwischen den Wasserflächen
viel zu weich, da wären statt Räder
Schwimmkufen nötig“, resigniert
ein Pilot und blickt sehnsüchtig zu
den großen Stelzvögeln. Die haben
mit ihrem hochwassertauglichen
„Fahrwerk“, ihren langen Beinen,
keine Probleme. Im Gegenteil, sie
scheinen sich gerade regelrecht zum
„offenen Fly-In“ zu treffen: Gruppen
bis zu 30 Störchen wurden aktuell
schon gezählt. Sie fangen reichlich
Beute: Amphibien, Regenwürmer,
ertrunkene Mäuse.... Die Segelflieger
dagegen packen ihre Flugzeuge in
die Transporthänger und werden in
der Hoffnung auf besseres Wetter
bei benachbarten Fliegerfreunden
ohne Hochwasserschwierigkeiten
ihr Glück suchen.
Zu einer konstanten Erfolgsstory hat
sich „Hangar 3“ entwickelt: Vor genau
10 Jahren haben die Segelflieger
ihren rasanten Fliegerkollegen einen
Falkenkasten als Unterkunft angeboten.
Gut vor Regen und kaltem Wind
geschützt haben die Turmfalken ihn
dankbar angenommen und seitdem
jedes Jahr erfolgreich ihre Brut
großgezogen. Aktuell tummeln sich
insgesamt fünf kleine Flauschknäule
in der engen Behausung.
A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4
5
Bickenbach feierte sein Jubiläum mit einem großem
Festwochenende
Der Bereich Immobilien und
Finanzierung stellt sich vor!
Unter der Leitung von Harald Brand bauen wir unsere Beratung „rund um
die Immobilie“ weiter aus. Unterstützt wird er dabei von Bianca Fitzer,
Matthias Porth und Andreas Kusche.
Der Bieranstich durch Jens Rückert (Vorstand der
Raiffeneisenbank Nrdl. Bergstraße, li) ist geglückt.
Es kann losgehen.
Fotos: Stefan Oelsner
Die Kinder der Hans-Quick Schule eröffneten mit dem Schullied ihr buntes Programm.
LED Flaschen und „Sandhasen“ mit
dem Festmotiv gabs am Stand des
Gewerbevereins.
Der Auftritt des Bickenbacher Musikcorps war ein Highlight am späten Nachmittag.
Unser Team von Experten verfügt über umfangreiche Erfahrung und Fachwissen
in der Immobilienbranche und unterstützt bei sämtlichen Aspekten
des Immobilienkaufs, -verkaufs und der Finanzierung.
Wir freuen uns, unseren Mitgliedern und Kunden eine persönliche Beratung
anbieten zu können, die auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse
zugeschnitten ist.
Von maßgeschneiderter Baufinanzierung bis hin zum professionellen
Maklergeschäft - wir begleiten Sie bei jedem Schritt auf Ihrem Weg zum
Eigenheim.
Neben einer umfassenden Palette an Finanzlösungen bietet das Team um
Harald Brand Lösungen, die sowohl die Suche nach der perfekten Immobi-
lie als auch die finanzielle Unterstützung für den Kauf umfasst.
Unsere Mitglieder und Kunden profitieren von einem
nahtlosen und effizienten Prozess, der es ihnen ermöglicht,
ihre Immobilienträume zu verwirklichen.
Beim Bickenbacher Schützenverein konnte man seine
Stärke und Zielgenauigkeit überprüfen.
Die Regenschirme konnten zu gemacht werden, das Wetter
blieb trocken. Hier Gisela Schimmel und ihre Gäste.
Ihre Raiffeisenbank Nördliche Bergstraße eG
www.raiba-alsbach.de
Wohin im Juli? Ausflugstipps im LaDaDi
DARMSTADT-DIEBURG (meli),
Das Open-Air-Fahrradkino mit
Nachhaltigkeitsaspekt auf dem
Marktplatz in Babenhausen freut
sich am Freitag, 12. Juli, ab 19.30
Uhr auf zahlreiche Gäste. Mit bis
zu 7 Fahrrädern wird während
der Filmvorführung der benötigte
Strom von den Besuchern selbst
erzeugt. Den Einstieg macht ein
Solokünstler, der musikalisch in den
Abend einführt.
Im Rahmen des Kultursommers
Südhessen kann man in Pfungstadt
in der evangelischen Martinskirche
(Kirchstr. 33) am Donnerstag 18.
Juli, ab 21 Uhr der tief emotionalen
und sphärischen Nachtmusik von
Daniela Heiderich (Harfe, Gesang,
Dudelsack) und Gilles Chabenat
(Drehleier) lauschen.
Das Traffic Jam Open Air in Dieburg
bietet am 19. und 20. Juli auf dem
Verkehrsübungsplatz (Am Bauhof
12) vor allem Newcomerbands eine
Plattform. Von Alternative, Hard- und
Punk-Rock über Metal und Metalcore
bis hin zu Ska und Reggae ist die musikalische
Bandbreite riesig. Traffic Jam
Open Air - Der geilste Stau der Welt.
Das UNESCO Welterbe Grube Messel
lädt zu einem Kurs mit Imker Jürgen
Parg am Samstag, 20. Juli, von 14 bis
16 Uhr ein. Wer gerne eigenen Honig
ernten und etwas für die Natur tun
möchte, ist hier richtig.
Während der internationalen Sommerakademie
auf Schloss Heiligenberg
werden Stücke der klassischen
Kammermusik von den Meisterschülern
auf Konzertreife eingeübt
und in öffentlichen Konzerten
vorgestellt. Am Sonntag, 28. Juli
ab 19.30 Uhr präsentieren sich die
Dozenten mit einem Konzert.
Beim Mitmachtanz der Hans-Quick Schule war auch Bürgermeister Hennemann mit dabei.
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A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4
Viel Betrieb am Tag der offenen Tür
Feuerwehr Alsbach und die DRK Ortsvereinigung informierten über ihre Arbeit
ALSBACH (meli), Trotz der andauernden
Umbauarbeiten zur
Ertüchtigung des Feuerwehrhauses
fand am Sonntag, dem 7. Juli der
traditionelle Tag der offenen Tür
bei der Feuerwehr Alsbach statt.
Die Wehrführung, der Vorstand
des Fördervereins sowie alle Kameradinnen
und Kameraden der
Feuerwehr Alsbach wollten den Bürgerinnen
und Bürgern der Gemeinde
Alsbach-Hähnlein auch in dieser
herausfordernden Umbauphase ihre
Einsatzfähigkeit am Tag der offenen
Tür zusammen mit der DRK-Ortsvereinigung
Alsbach demonstrieren.
Die Organisatoren haben es sehr
gut verstanden, das Beste aus dem
dieses Jahr etwas eingeschränkten
Platzangebot zu machen. In etwas
komprimierter Form informierten
sie die Besucher über die Einsatzfahrzeuge,
die Feuerwehrgeräte
und -ausrüstung. Für Spiel und
Spaß der kleinen Gäste war mit
einer Hüpfburg gesorgt und das
Dosenwerfen der Kinderfeuerwehr
kam sehr gut an.
Die Umbaupläne für das Feuerwehrhaus,
sowie der Fortschritt des Umbaus
wurden interessierten Gästen
ebenfalls gezeigt und erläutert. Viele
nutzten das Angebot der Polizei, die
eine Fahrrad-Registrierung durchführte.
Die Jugendfeuerwehr half
tatkräftig beim Präsentieren der
Einsatzfahrzeuge und der Logistik
im Hintergrund mit.
Natürlich war auch für Speisen und
Getränke gesorgt. Sowohl Gegrilltes
als auch Kaffee und Kuchen fanden
großen Zuspruch. Die Besucher
verbrachten kurzweilige und interessante
Stunden bei der Feuerwehr
Alsbach. Sie sprachen sich sehr positiv
über deren Engagement aus.
Senioren-Radtour im
Juli nach Büttelborn
SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Am
Mittwoch, dem 17. Juli, lädt Herbert
Ullius Seniorinnen und Senioren
wieder zu einer gemeinsamen Radtour
ein. Dieses Mal führt die Strecke
über den Griesheimer Anglerteich
nach Büttelborn, wo eine Mittagsrast
geplant ist. Anschließend geht
es über die Fasanerie in Groß-Gerau,
das Wallerstädter Äppelwoipädche
und Dornheim wieder zurück nach
Seeheim. Treffpunkt ist um 9 Uhr
auf dem Parkplatz vor dem Rathaus
in der Schulstraße. Eine vorherige
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zensus 2022
Einwohnerzahl in Darmstadt-Dieburg bleibt stabil
DARMSTADT/DIEBURG (meli),
Schellhaas erinnert daran, dass
Darmstadt-Dieburg eine Wachstumsregion
ist: Laut einer Bertelsmann-Studie
wächst die Bevölkerung
bis ins Jahr 2040 auf 312.000
Menschen an. Darmstadt-Dieburg
ist damit der Kreis mit dem drittgrößten
Wachstum in Hessen in
diesem Zeitraum.
„Wenn man zudem noch sieht, wie
hoch der Verlust 2011 war und wie
gering er nun ist, dann können
wir zuversichtlich in die Zukunft
blicken“, sagt Schellhaas.
In den Städten und Gemeinden im
Landkreis Darmstadt-Dieburg fielen
die Ergebnisse unterschiedlich aus.
In zehn Städten und Gemeinden
wurde die Einwohnerzahl nach
oben korrigiert.
Die größten Zuwächse gab es
dabei in Griesheim, wo die Einwohnerzahl
um 912 Personen
stieg (plus 3,3 Prozent), und in
Münster mit einem Plus von 239
Personen (1,6 Prozent). Nur in
drei der insgesamt 421 Städte
und Gemeinden Hessens war der
Anstieg der Einwohnerzahl durch
den Zensus noch etwas größer als
in Griesheim. In 13 Städten und
Gemeinden im Landkreis ergab
Marvin, Miro und Jonas informierten über die Arbeit der Jugendfeuerwehr.
Das motivierte Team vom Grill.
Fortsetzung von Seite 3
sich eine negative Korrektur der
Einwohnerzahl. Prozentual verloren
dabei die Gemeinden Bickenbach,
Fischbachtal und Erzhausen
die meisten Einwohnerinnen und
Einwohner, der Rückgang lag hier
zwischen 3 und 3,5 Prozent. Auch
dies sind vergleichsweise geringe
Abweichungen zur bisherigen
Einwohnerzahl, in Hessen gibt es
zahlreiche Kommunen mit einem
größeren Rückgang um bis zu elf
Prozent.
Der Zensus 2022 diente dazu zu
ermitteln, wie viele Menschen in
Deutschland leben, wie sie wohnen
und arbeiten.
In ganz Deutschland wurde ein
registergestützter Zensus durchgeführt,
die Bevölkerungsdaten
kamen also in erster Linie aus
Verwaltungsregistern. Nur ein Teil
der Bevölkerung nahm an einem
kurzen Interview teil.
Im Landkreis Darmstadt-Dieburg
waren dafür von Mai bis August
2022 rund 270 Interviewerinnen
und Interviewer an den etwa 7.600
vorgegebenen Adressen der Stichprobe
im Einsatz und befragten
dabei mehr als 40.000 Menschen.
Ursächlich für die negativen Korrekturen
der Einwohnerzahlen sind
oftmals sogenannte „Karteileichen“
in den Melderegistern - häufig sind
dies Menschen, die in das Ausland
fortzogen, aber vor Ort noch im
Fotos: Vera Samstag
Melderegister enthalten sind, da
keine Abmeldung erfolgte. Die
Ergebnisse des Zensus 2022 werden
ab sofort von den Statistischen
Nach Jahren am
Ziel: Tempo 30 in der
Ortsdurchfahrt von
Hähnlein
HÄHNLEIN (meli), Auf diese Nachricht
haben viele Hähnleiner lange
gewartet. Anfang Juni war es dann
soweit: Die Gemeinde konnte in
der Gernsheimer Straße und hinter
dem östlichen Ortseingang in der
Alsbacher Straße (Ortsdurchfahrt,
L 3112) eine ganztägige Tempo
30-Geschwindigkeitsbeschränkung
anordnen.
Eine Landesstraße ohne Unfallschwerpunkt?
Das hatte es in den
vergangenen Jahren mehrfach
unmöglich gemacht, ganztägig eine
Geschwindigkeitsreduzierung anzuordnen.
Zwischenzeitlich konnte
zwar eine Geschwindigkeitsreduzierung
für die Nachtstunden angeordnet
werden, doch für den Tag
ist die Gemeinde Alsbach-Hähnlein
erst jetzt am Ziel. „Begründen lässt
sich das mit jüngsten Lärmmessungen.
Damit kann die Anordnung
der Geschwindigkeitsbeschränkung
nun aus Gründen des Lärmschutzes
nach Maßgabe der Verkehrslärmschutz-Verordnung
(16. BImSchV)
erfolgen“, so Bubenzer. Dass mit
einer angestrebten Reduzierung
des Lärms nun auch noch der
Verkehrsfluss sicherer werde, sei
ein nicht zu verachtender „Nebeneffekt“.
Perspektivisch möchte die Gemeinde
auch noch in der Rodauer
Straße eine Geschwindigkeitsreduzierung
auf Tempo 30 umsetzen.
„Hier gehen wir davon aus, dass
das mit der Inbetriebnahme der
geplanten neuen Krippe (Arbeitstitel
„Täubchen“) möglich wird. Und
auch für den Bereich der Marktstraße
zwischen Rodauer Straße und
Waldstraße setzen wir uns für eine
Tempo 30-Regelung ein.“
Timur Trauth und Ole Behrenroth vom DRK Alsbach.
Ämtern des Bundes und der Länder
schrittweise veröffentlicht, zu finden
sind sie auf der Zensus-Website
www.zensus2022.de.
Melibokus Rundblick jetzt auch
als E-Paper: www.melibokus-rundblick.de
A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4
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„Helfende Hände“ für junge Menschen in Bickenbach
Projekt von Schülern der Hans-Quick-Schule ging an den Start
Nach einem Jahr Vorbereitung sind die ersten Aufkleber von SchülerInnen der Hans-Quick-Schule an Bickenbachs Geschäfte verteilt worden,
wie hier als erstes bei Spielwaren Spreng. Bürgermeister Markus Hennemann (hinten) unterstützt die Aktion tatkräftig.
Ökologie genauer behandelt und im
Rahmen einer Schülerversammlung
präsentiert und diskutiert wird. Die
damalige Klasse 1c hatte die These
definiert, dass alle Kinder ein Recht
genießen, in der Schule, zu Hause
und in ganz Bickenbach einen
sicheren Ort zu finden und in der
Not Hilfe zu erhalten.
In den zweiten Klassen wurde
daraufhin auch der Aspekt eines
sicheren Schulwegs einbezogen
und mittels eines Fragebogens
ausgewertet. Der Klassenrat der
1c hat daraufhin selbständig das
Symbol der „Helfenden Hände“
entwickelt und den Bürgermeister
in die Schule eingeladen, um ihn
darüber genauer zu informieren.
Der Rathauschef war begeistert und
bot umgehend seine Unterstützung
an. Sehr zur Freude der Schule und
des Fördervereins.
Aber auch die Zielgruppe war von
der spontanen Hilfsbereitschaft
begeistert: sie freuten sich, dass
Hennemann das Thema so ernst
nimmt und nicht lange gezögert
hat, die Aktion tatkräftig zu begleiten
und zu fördern.
Frida übergab den ersten Aufkleber der Aktion an Manuela Fetzer von
Spielwaren Spreng.
BICKENBACH (tt), Die Aktion
„Helfende Hände“ soll Kindern in
Not durch Aufkleber signalisieren,
wo sie im Ort Hilfe erhalten
können. Die Sticker werden an
Geschäften, Unternehmen und
Institutionen angebracht und weisen
explizit darauf hin, wo junge
Menschen bei Problemen aller Art
schnell und unkompliziert einen
Ansprechpartner finden können.
Das Logo ist ein Symbol für Orte,
Das Symbol des Aufklebers „Helfenden Hände“ entwarfen die Schüler
in Eigenregie.
Fotos: Vera Samstag
an denen Kinder und Jugendliche
einen sicheren Raum vorfinden.
Auch am Rathaus und am Kinderkonsulat
der Gemeinde Bickenbach
sind bereits Aufkleber angebracht.
Bürgermeister Markus Hennemann
hofft, dass möglichst viele Partner
an der Aktion teilnehmen.
Erstes Geschäft war Spielwaren
Spreng an der Pfungstädter Straße.
Für Inhaberin Manuela Fetzer
Lebendige Partnerschaft mit Saint Philbert
Partnerschaftsverein Bickenbach zu Besuch in Frankreich
BICKENBACH (he), Austausch
und Städtepartnerschaft werden
erst lebendig durch persönliche
Zusammentreffen: Beim Besuch des
Partnerschaftsvereins Bickenbach in
der französischen Partnergemeinde
Saint Philbert wurde die aufrichtige
Freundschaft zwischen den beiden
Gemeinden wieder anschaulich
gepflegt. Im Rahmen der jährlich
im Wechsel stattfindenden gegenseitigen
Besuche weilte eine Gruppe
aus Bickenbach vier Tage bei den
französischen Freunden.
Nach einem Zwischenstopp mit
zweitägigem Aufenthalt in Troyes,
erreichte die Delegation am
Freitagabend Saint Philbert, wo
sie von den Gastfamilien herzlich
empfangen wurde.
Beim offiziellen Empfang mit
gemeinsamen Abendessen im Saal
neben der alten Abteikirche stellte
der Bürgermeister der französischen
Gemeinde im Departement
Loire-Atlantique, Stephan Beaugé,
fest: Die Völkerverständigung und
der europäische Gedanke existieren
nicht nur auf dem Papier,
sondern werden in persönlichen
Kontakten lebendig. Zudem ist die
langjährige Partnerschaft auch eine
Verpflichtung für die Zukunft, den
Kontakt fortzuführen und noch
zu intensivieren. Die Mitglieder
der „Jumelage“ boten den Gästen
wieder ein abwechslungsreiches
Programm. Gleich am folgenden
Eine beliebte und traditionelle Freizeitbeschäftigung am Atlantik ist das Fußfischen.
Tag hatten die Besucher bei einer
fachkundigen Führung Gelegenheit,
eine sehr beliebte Aktivität
und lang zurückreichende Tradition
am Atlantik zu praktizieren. Ausgestattet
mit Gummistiefel, Eimer,
Harke und Schaufel ging es beim
„Fußfischen“ im Estran (der Teil,
der bei Ebbe freigelegt wird) bei
La Bernerie-en-Retz auf die Suche
nach den Köstlichkeiten des Meeres:
Meeresschnecken, Muscheln,
Krebse und Garnelen sollten bis
zum Eintreffen der Flut in die Eimer
wandern, um sie zuhause mit
Genuss zu verzehren. An diesem Tag
war der Fang jedoch „überschaubar“
und die Teilnehmer zogen es
lieber vor, sich anschließend an
dem mitgebrachten Picknick zu
bedienen.
Der Sonntag stand dann bis zum
Abend zur freien Verfügung und
natürlich wurde den Gästen auch
hier ein schöner Tag bei bestem
Sommerwetter geboten. So machten
einige einen Ausflug nach
ist es Ehrensache, Kindern einen
sicheren Ort anzubieten und ihnen
bei Bedarf weiterzuhelfen. Verteilt
wurden die Aufkleber von Schülern
der Hans-Quick-Schule, an der
das Projekt auch seinen Anfang
genommen hatte: dort war es im
Schuljahr 2022/23 im Kontext der
Aktion „Ökologischer Handabdruck“
entstanden, bei der ein Thema aus
dem Bereich Kinderrechte oder
Foto: Verein
Nantes mit Bootsfahrt, andere einen
schönen Spaziergang in Saint-
Brevin-les-Pins, um den prächtigen
Blick auf die „Pont de Saint Nazaire“,
ein imposantes Bauwerk von
3356 m Länge, zu genießen.
Am Abend feierten noch einmal
alle bei leckerem Essen in einem
Restaurant das Miteinander an
diesem Wochenende, bevor man
am nächsten Morgen mit vielen
Umarmungen Abschied nehmen
musste, jedoch auch mit der Vorfreude
auf ein Wiedersehen im
nächsten Jahr in Bickenbach.
Sommerferienprojekt
in Alsbach | Jetzt noch
anmelden!
Trickfilme, Hörspiele
und Fotos zum Thema
„Kinderrechte“ gestalten
BERGSTRASSE (meli), Die Ev. Kirchengemeinden
an der nördlichen
Bergstraße und das Ev. Dekanat
Bergstraße laden im Sommer zu
einem gemeinsamen Ferienprojekt
ein. Vom 19. bis zum 21. August
lautet im Ev. Gemeindehaus Alsbach
(Bickenbacher Straße 27a) das Motto
„Trickfilmzauber und Hörspielhelden:
Kinderrechte im Blick“.
„Du bist zwischen 6 und 12 Jahre
alt und möchtest in den Ferien eine
Welt entdecken, in der du das Sagen
hast? Dann ist unser Sommerprojekt
genau das Richtige für dich! Komm
zu unserer kreativen Medienwerkstatt
und entdecke die aufregende Welt
der Trickfilme, Hörspiele und Fotos.
Gemeinsam werden wir in kleinen
Teams Medienprodukte gestalten, die
deine Gedanken, Träume und Ideen zu
Kinderrechten zum Leben erwecken.
Und am 25. August, einem Sonntag,
feiern wir ab 9.30 Uhr gemeinsam
einen Familiengottesdienst in der Alsbacher
Kirche und präsentieren eure
Ergebnisse“, so die Einladung.
Der Fokus des Ferienprojekts liegt auf
der kreativen Mediennutzung und
-gestaltung. Inhaltlich geht es um das
Thema „Kinderrechte“. Die Mädchen
und Jungen können das Thema mit
Hilfe unterschiedlicher Methoden
umsetzen und einen Trickfilm daraus
erstellen, ein Hörspiel oder Fotos
bearbeiten. Die Betreuung der Kinder
erfolgt an jedem der drei Tage von
9.30 bis 15.30 Uhr inklusive eines Mittagessens.
Anmeldeschluss ist der 14.
August. Anmeldungen und weitere
Infos unter E-Mail: stella.rascher@
ekhn.de, Telefon: 06257/3314.
www.melibokus-rundblick.de
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Übergabe des Gebäudes 45 am Schuldorf Bergstraße
Neues MINT-Zentrum und erweiterte Schulräume
SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Der
Landkreis Darmstadt-Dieburg freut
sich über die Übergabe des Gebäudes
45 am Schuldorf Bergstraße,
das nun eine neue Heimat für 15
Klassenräume und für das neue
MINT-Zentrum Seeheim bietet.
Nach intensiven Planungen und
Konzeptionen, die im Juni 2022
begannen, wurde das ehemalige
Interimsgebäude der Maria-Ward-
Schule erfolgreich umgestaltet und
an die neuen Nutzungsanforderungen
angepasst.
Modernes Bildungszentrum
Das Gebäude 45, das nun als modernes
Bildungszentrum dient, beherbergt
großzügige Klassenräume
mit Differenzierungsräumen, die
den aktuellen Bedürfnissen der
Schulleitung entsprechen. Das
MINT-Zentrum, das sich autonom
vom Schulbetrieb im zweiten Obergeschoss
befindet, wurde gemäß
den spezifischen Anforderungen
eingerichtet und bietet eine umfassende
Ausstattung für naturwissenschaftliche
und technische
Bildung.
Optimale Bedingungen
Lutz Köhler, Erster Kreisbeigeordneter
des Landkreises Darmstadt-Dieburg,
unterstrich die
Bilderausstellung: „Zwingenberg
gestern und heute“
ZWINGENBERG (meli), Wie das
historische Zwingenberg um die
Jahrhundertwende (18. / 19. Jahrhundert)
aussah, ist auf zahlreichen
Postkarten dokumentiert. Daran,
wie es Ende der 1980er Jahre
des letzten Jahrhunderts aussah,
können sich viele Zwingenberger
noch aus eigenem Erleben
erinnern. Der hier lebende und
arbeitende Fotograf Ludwig März
hat beides in einer eindrucksvollen
Hilfe für alle mit Fragen zu Smartphone
oder PC
Handy- und Computersprechstunde
SEEHEIM-JUGENHEIM (meli),
Die Handy- und Computersprechstunde
bietet alle zwei Monate
Rat und Tat bei Fragen rund um
Smartphone und PC für alle an,
die Hilfe suchen.
Die Beratung in den Räumen der
Werkstatt SONNE sowie der Jugendförderung
in der Sandstraße
86 findet in Einzelsprechstunden
Hähnleiner Marktplatzfest 2024: Wie immer beste Stimmung!
Georg Rausch, Vorsitzender des TV
Alsbach kündigt die Tanzvorführungen
des Vereins an.
Bestens eingestimmt auf die Fußball-EM zeigten
sich die Fußballer des SKV Hähnlein, Marcel Fischer,
Michael Kehr, Robert Vrataric und Alexander May .
TV Alsbach
Das ehemalige Interimsgebäude der Maria-Ward-Schule erfolgreich
umgestaltet und an die neuen Nutzungsanforderungen angepasst.
Lutz Köhler (re., Erster Kreisbeigeordneter des LaDaDi) und Torsten Leveringhaus
(li., Mdl) bei der ersten Führung durch die neuen Räume. Foto: meli
Ausstellung zusammengetragen,
die Zwingenberg gestern und
heute gegenüberstellt. Dabei ist
das „Heute“ auch schon seit über
dreißig Jahren Geschichte.
Die Bilderschau in der Remise beim
Alten Amtsgericht ist bis zum 28.
Juli jeweils samstags und sonntags
von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Der
Eintritt ist frei. Die Stadt Zwingenberg
zeigt die Fotos aus Anlass
ihres 750. Stadtrechtsjubiläums.
Bedeutung der Übergabe für die
Bildungslandschaft der Region: „Die
Umgestaltung und Eröffnung des
Gebäudes 45 am Schuldorf Bergstraße
markiert einen bedeutenden
Schritt für die Bildungsinfrastruktur
unseres Landkreises. Diese modernen
Einrichtungen ermöglichen es
uns, Bildung in den MINT-Bereichen
effektiv zu fördern und den Schülern
optimale Lernbedingungen zu
bieten.“
Verzögerung wegen Wasserschade
Die Bauarbeiten, die sich durch verschiedene
Herausforderungen wie
einen Wasserschaden verzögerten,
wurden im März 2024 abgeschlossen.
Neben den Innenarbeiten
wurden auch umfangreiche Außenanlagen
geschaffen, darunter neue
Schulhöfe mit Sitzgelegenheiten,
Tischtennisplatten und ausreichend
Fahrradstellplätzen. Eine neue
Rampe und Treppe verbinden das
Gebäude nahtlos mit dem restlichen
Schulgelände.
Das Da-Di-Werk dankt allen Beteiligten,
insbesondere der Schulleitung,
dem Schulamt und dem MINT-Zentrum
Seeheim, für die konstruktive
Zusammenarbeit während des
gesamten Projektverlaufs.
von jeweils einer halben Stunde
statt. Die nächsten Termine sind
am 20. Juli, 14. September und
16. November. Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich: Bei
Holger Thiesing unter Tel. 0170
5384808.
Mit leckerer Pizza verwöhnten
die Tischtennisfreunde Hähnlein,
hier Birgit Zanger und Heike Lindemann
(v.li.), die Besucher.
TV Hähnlein
Viel Applaus gab es für die Tanzvorfürhrungen der Kinder
des TV Hähnlein und TV Alsbach.
Save the Date: Phungo Festival vom
08. bis 18. August in Pfungstadt!
Die Auftritte der Bands und Solisten ziehen sich quer durch alle Genres.
Viele Kinder-Mitmachangebote laden zu kurzweiligen Aktivitäten
ein.
PFUNGSTADT (meli), Elf Tage am
Stück verwandelt Showmaker das
Festivalgelände, auf dem Gelände
des ehemaligen Freibads in
Pfungstadt, in einen magischen
Ort vollgepackt mit Live-Musik,
mitreißenden Shows, einem großartigen
Kinderprogramm, vielfältigen
Mitmachaktionen und vielen
weiteren Highlights für die ganze
Familie. Ein guter Grund, um die
Koffer stehen zu lassen und einen
musikalischen Kurzurlaub zuhause
zu genießen. In den Abendstunden
verwandelt sich die Festival-Area
in ein spektakuläres Lichtermeer.
Flankiert von einer ausgesuchten
kulinarischen Vielfalt und einem
aromatischen Kultur-Menü für alle
Generationen.
Der Eintritt ist frei. Zur Finanzierung
trägt der einmalige Kauf des
„Kulturbechers“ (5,- Euro) bei, der
bei jedem weiteren Getränkekauf
einfach ausgetauscht und nach
dem Finale mit nach Hause genommen
wird. Ein bewährtes Konzept,
um den offenen Charakter des
Festivals beibehalten zu können.
Das ganze Programm findet man
auf www.phungo.de oder in der
Showmaker App.
SEEHEIM (meli), Am 22.06.24 starteten
drei Mannschaften des TV 1893
Seeheim e.V. bei den Mannschaftswettkämpfen
des Turngau Main-
Rhein. Die erste Mannschaft startete
im Qualifikationswettkampf P6 – P9
Jahrgangsoffen am Stufenbarren.
P4-P5 Jg. 2011 und jünger startete
am Sprung. Alle turnten einen sehr
guten Überschlag in die Rückenlage
bei 1,10 m. Der Turnnachwuchs des
TVS musste am Schwebebalken mit
P4 im Jahrgang 2013 und jünger
starten, und es gab sehr gute Wertungen.
Die jüngste der TVS Turnerinnen war
in diesem Wettkampf 8 Jahre alt. Der
TVS stellte 5 fleißige Kampfrichterinnen,
wobei eine Kampfrichterin
das erste Mal dabei war. Ein besonderer
Dank gilt diesen Damen, ohne
die eine Teilnahme kaum möglich
wäre. Die Siegerehrung startete
mit den jüngsten Sportlerinnen.
Die Turnerinnen des TVS belegten
einen tollen 5. Platz. Anschließend
Bei „Hier geht Bass“ kommen die Fans der elektronischen
Musik voll auf ihre Kosten.
Die zweite Mannschaft des TV Seeheim holt Silber!
Große Freude bei den Turnerinnen über ihren Erfolg.
folgte der Jahrgang 2011 und als
Platz 3 durch einen anderen Verein
besetzt war, war die Freude bei den
Turnerinnen des TV Seeheim sehr
groß. Die zweite Mannschaft holte
Silber im WK P4-P5. Beim jahrgangsoffenen
Wettkampf belegte die erste
Mannschaft des TV Seeheim einen
ebenfalls herausragenden vierten
Platz und verfehlte das Siegertreppchen
mit nur wenigen Zehnteln.
Die Trainerinnen sind sehr stolz auf
die Leistungen der Turnerinnen. Sie
haben in den vergangenen Wochen
hart trainiert. Leider werden in diesem
Jahr im Turngau Main-Rhein
keine weiteren Wettkämpfe angeboten,
da es Schwierigkeiten mit den
Terminen der Profis gibt. Das ist sehr
schade für die jungen Athletinnen.
A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G
9
Von Thomas Tritsch
Kreativität und Spielintelligenz: Junge Kicker bleiben immer am Ball
FC Alsbach praktiziert erfolgreich modernes Trainingskonzept im Nachwuchsbereich
Der Jubel ist groß: Die E-Jugend des FC Alsbach ist Meister und hat sich den Aufstieg in die Kreisliga A gesichert.
ALSBACH (tt), Mit einem starken
4:1 Heimsieg gegen die SKG Bickenbach
hat die E-Jugend des FC
Alsbach am letzten Spieltag Mitte
Mai nicht nur das Spiel gedreht,
sondern auch die Meisterschaft
errungen und sich den Aufstieg in
die Kreisliga A gesichert. Ein Tag
voller Emotionen, Kampfgeist und
unvergesslicher Momente, wie
Eray Demir betont. Zusammen mit
Sascha Wendel ist er Teil des Trainerduos,
das nach zwölf langen Jahren
endlich den ersehnten Aufstieg in
die Kreisliga feiern darf. Im entscheidenden
Spiel war unbedingt ein
Sieg nötig, um die Chance auf den
Aufstieg zu wahren, da andernfalls
die Derby-Spielgemeinschaft JSG
Seeheim-Hähnlein den Platz in der
Liga eingenommen hätte.
Obwohl die Alsbacher zur Halbzeit
noch mit 0:1 zurücklagen, gelang
es ihnen in der zweiten Spielhälfte,
das Blatt zu wenden und den Titel
klar zu machen. Kein Zufall, wie
der Coach betont. Denn in den
letzten beiden Jahren hat der Verein
das gesamte Trainingskonzept für
Kinder und Jugendliche komplett
überarbeitet und somit beachtliche
Erfolge verbuchen können - darunter
Meisterschaften und Turniererfolge
in der F-Jugend sowie den
Klassenerhalt der D-Jugend. „Außerdem
erleben wir einen massiven
Zuwachs von Anmeldungen im
Juniorenbereich“, so der 21-Jährige,
der seine Trainer-Lizenzen in diesem
Jahr noch erweitern möchte.
Im Nachwuchsbereich läuft es gut.
Die Mannschaften der C-, B- und
A-Junioren spielen derzeit im Jugendförderverein
(JFV) Bergstraße.
Von den D- bis zu den G-Junioren
(Bambini) ist der Club stabil aufgestellt.
Für Eray Demir ganz klar
die Folge der Neuausrichtung im
Trainingsbetrieb, der nach knapp
zwei Jahren bereits deutliche Erfolge
zeige.
Das Schlüsselwort lautet Spielintelligenz.
Dafür hat der FCA ein
Konzept von Horst Wein mit dem
Namen FUNino ausgesucht, das
speziell im Kinder- und Jugendtraining
Anwendung findet. Der Begriff
ist ein Kofferwort und setzt sich
aus dem englischen „Fun“ (Spaß)
und dem spanischen „Niño“ (Kind)
zusammen. Gespielt wird der Modus
auf einem kleinen Feld mit vier
Minitoren und zwei Dreier-Teams.
Tore können nur innerhalb der
Sechs-Meter Torschusszone erzielt
werden.
Ziel ist die Verbesserung der Wahrnehmung,
der Antizipation und
der spielerischen Kreativität sowie
die Chance einer direkten Analyse
von individuellen Spielmomenten.
Die Spieler lernen sehr schnell,
weil Spielsituationen regelmäßig
wiederkehren und alle stets am
Geschehen beteiligt sind, erläutert
der Trainer nach einer Einheit auf
dem Sportplatz Am Hinkelstein. Es
geht darum, die persönliche Technik
zu verbessern und mit der Anwendung
einfacher Taktiken schnellere
Fortschritte und Erfolgserlebnisse zu
ermöglichen. Individuelle Qualitäten
und flüssiges Teamwork werden in
einem Ansatz trainiert und sukzessive
optimiert.
„Es gibt viele Ballaktionen in kurzer
Zeit“, so Demir. Auf dem Alsbacher
Kunstrasen, der auch schon in die
Jahre gekommen ist, kann man
die Kids bei schnellen Pässen und
einem flotten Aufbauspiel beobachten.
Niemand bleibt zurück
wie sonst bei einem klassischen
Abschlussspiel neun gegen neun,
bei dem physisch schwächere oder
körperlich langsamere Kinder oftmals
weniger Ballkontakte haben
und auf Dauer die Lust am Fußball
verlieren können. Das Training ist
insgesamt intensiver und enger
getaktet. „Das macht den Kinder
Spaß, weil man schnell viel lernt und
keine langen Pausen hat.“ Die Netto-Spielzeit
ist höher, und auch der
Puls der Kids hat weniger Zeit, um
sich nach unten zu orientieren. Mit
der Konsequenz, dass die Einheiten
mehr Spaß machen und körperlich
effizienter sind. Es erinnert an
Straßenfußball, aber mit einem
klar definierten Konzept im Rücken.
Laut Coach spürt man den Unterschied:
es bleiben durchschnittlich
mehr Kinder buchstäblich am Ball,
sie zeigen mehr Motivation und
eine insgesamt bessere spielerische
Klasse als im konventionellen Trainingsbetrieb
– wobei die moderne
Art des Minifußballs längst kein
Novum mehr ist. „Wenn man diese
Methode ab der F-Jugend praktiziert,
erkennt man eindeutig bessere
Ergebnisse“, so Eray Demir, der auch
ein gesteigertes Interesse von Seiten
der Eltern wahrnimmt. Durch eine
stärkere Partizipation sind mehr
von ihnen bereit, sich im Training
zu engagieren, was wiederum der
kompletten Atmosphäre im Verein
zu Gute komme. Der größte Vorteil
ist seiner Meinung nach, dass sich
die Spielform an den körperlichen
wie auch an den geistigen Fähigkeiten
der zumeist noch recht jungen
Akteure orientiert. Der normale
Kinderfußball sei dagegen leider
sehr stark am Ergebnis orientiert.
Das kann dazu führen, dass einige
Kinder benachteiligt sind, weil sie
weniger oft angespielt oder früher
ausgewechselt werden. Daher werde
vielen die Chance genommen,
eventuell eine erfolgreiche fußballerische
Laufbahn zu starten. Denn
wer nicht oder zu wenig spielt kann
auch nicht von einem Scout eines
Profivereins entdeckt werden, so
der Trainer, der darauf achtet, dass
auch bei FUNino immer wieder
Variationen integriert werden, um
für Abwechslung zu sorgen. Es geht
dabei auch um mentale Kreativität,
um das Mitdenken von Spielzügen
und der situativen Anpassung an
spontane Situationen durch ein
taktisches Umschaltspiel in einer
Sportart, wie weitaus komplexer ist
als viele meinen.
Leider vergessen viele Trainer die eigenen
Aufgaben, so Demir. Denn auch
diese Spielform ist kein Selbstläufer,
bei dem die Nachwuchskicker sich
selber überlassen werden sollten. Der
Coach müsse die Duelle drei gegen
drei stets aufmerksam beobachten
und direkt analysieren. Wenn er
Schwächen erkennt, muss er diese
mit sogenannten Korrekturspielen
verbessern. Dass es funktioniert, beweist
die E-Jugend des FC Alsbach, wo
die Methode seit über drei Jahren
praktiziert wird. Großer Spaß mit
sechs Spielern und vier Toren. Das
Feedback der Kinder nach dem Training
spricht für sich. Die Optik auch:
nassgeschwitzt und lächelnd.
FC Alsbach: 4000,- € Spende nach dem Verabscheidungs-Spiel für
Sebastian Rode gegen die Eintracht Frankfurt
Schwimmkurse für Kinder in Jugenheim
ab 15. Juli
JUGENHEIM (meli), Die DLRG
Pfungstadt freut sich, in Kooperation
mit dem Schwimmbadverein
Jugenheim ein neues Angebot
für Kinder zu präsentieren. Ab
dem 15. Juli finden wöchentlich
Schwimmkurse im Schwimmbad
Jugenheim statt.
Die Kurse werden jeden Montagabend
angeboten und sind in zwei
Gruppen aufgeteilt: Kurs A von
18.00 bis 18.30 Uhr und Kurs B
von 18.30 bis 19.00 Uhr. Die Kurse
finden auf einer eigens dafür reservierten
Bahn statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 75,-
für einen Zeitraum von sechs
Wochen, zuzüglich des Eintritts
ins Schwimmbad. Die Kurse zielen
darauf ab, Kindern die Grundlagen
des Schwimmens näherzubringen.
Dazu gehören Wassergewöhnung,
die Grundzüge des Brustschwimmens
sowie das Tauchen und
weitere Fähigkeiten. Abhängig
vom individuellen Leistungsstand
der Kinder kann der Kurs mit dem
Erwerb des Schwimmabzeichens
„Seepferdchen“ abgeschlossen
werden.
Die Anmeldung für die Kurse erfolgt
direkt über die DLRG Pfungstadt.
Interessierte Eltern können sich
per E-Mail unter ausbildung@
dlrg-pfungstadt.de informieren
und anmelden.
ALSBACH (meli), Am 11. Juni
konnte der FC Alsbach eine
Spende in Höhe von großartigen
4000,- € an den Verein „Hilfe für
krebskranke Kinder Frankfurt e.V.”
übergeben, die Patrick Link mit
großer Freude entgegennahm.
Die Spenden resultieren aus dem
Highlight Spiel gegen die Frankfurter
Eintracht, dass zur Verabschiedung
von Sebastian Rode
kürzlich stattfand. Hierzu hatten
sich an die 4000 Fans auf dem Alsbacher
Sportgelände eingefunden.
Der geschäftsführende Vorstand
und Initiator der Spende Timo
Seitz freut sich ebenfalls mit dem
gesamten Verein über einen solch
hohen Betrag und bedankt sich
herzlich für die Unterstützung bei
den Partnern Raiffeisenbank Nördliche
Bergstraße, Sparkasse Darmstadt,
GGEW Bensheim sowie auch
ganz besonders bei Sebastian
Rode, der den Betrag nochmals
aufgerundet hat.
Der FC Alsbach spendete 4000,- an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt“. (V.l.) Tobias
Kloster PR Manager der GGEW Bensheim, Jens Rückert Vorstand der Raiffeisenbank Nördliche Bergstraße
e.G., geschäftsführender Vorstand des FC Alsbach und Initiator der Spende Timo Seitz, Patrick
Link vom Verein “Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e. V.”, Sebastian Rode und Ronny Mühlsiegel
Marktbereichsdirektor der Sparkasse Süd.
Foto: Verein
10
A u s g a b e 2 5 1 / J u l i 2 0 2 4
Fortsetzung vom Titel
Völlig losgelöst: Hähnleiner Schulkinder auf kosmischer Mission
HÄHNLEIN (tt), Durch einen engen
Schlitz ging es - auf Socken – ins
Innere des Gewölbes. Gemeinsam
mit ihren Lehrern schlüpften sie
schnell durch die Tür, um nicht
zu viel Luft entweichen zu lassen.
Das halbkugelförmige Zelt bot den
Kindern ungeahnte Eindrücke. Sie
erlebten beispielsweise, warum es
immer wieder Tag und Nacht wird,
wie der Mondschatten entsteht
und warum es Jahreszeiten gibt.
Lehrfilme nahmen die Gäste mit auf
eine Reise in die schwarze Tiefe des
Universums. Faszinierende Bilder
vermittelten einen plastischen Eindruck
von den verschiedenen Planeten
unseres Sonnensystems und
deren Oberflächenbeschaffenheit.
Sie erfuhren außerdem viel über die
verschiedenen Sternbilder und lernten,
wie man den Polarstern findet
und sich dadurch am Nachthimmel
gut orientieren kann.
Doch was passiert, wenn man junge
Menschen mit Informationen und
Fakten füttert: sie fragen. Das
ist nicht nur die ideale Reaktion
eines wachen Geistes auf intellektuelles
Futter, sondern auch eine
echte Herausforderung für den
Erwachsenen, der diese Fragen
beantworten muss. Wird die Erde
von einem schwarzen Loch gefressen?
Wie lange existiert unser
blauer Planet überhaupt noch?
Und gibt es Leben da draußen?
Nicht alles konnte Heiko Kircheis
auflösen, denn dann wäre er kein
Das halbkugelförmige dunkle Zelt bot den Kindern ungeahnte Eindrücke. Heiko Kircheis demonstriet hier
beispielweise anschaulich, warum es immer wieder Tag und Nacht wird, wie der Mondschatten entsteht
und warum es Jahreszeiten gibt.
Foto: Eva M. Wicht
guter souveräner Raketenkapitän
für virtuelle Raumreisen, sondern
ein weltberühmter Wissenschaftler.
Doch das Ablaufdatum der Erde
wusste er: in rund 1,75 bis 3,2 Milliarden
Jahren steht uns ein eher unschönes
Ende ins Haus. Dann wird
die Sonne sich so weit zu einem
roten Riesen aufgebläht haben,
dass die Hitze sämtliches Wasser
auf der Erdoberfläche verdampft.
Es wird also warm, aber es ist ja
noch Zeit. Dass der Planet schon
70 Prozent seiner Lebensspanne
hinter sich hat, klingt ebenfalls
unangenehm. Doch angesichts
der monumentalen Dimensionen
ist auch das für den gemeinen
Erdling, der vielleicht seine hundert
Jahre schafft, keine wirkliche
Erkunde die Welt oder hol sie Dir nach Hause
Bedrohung. Zwischen Großem Bär
und Kleinem Wagen: die Kinder
genossen in diesem speziellen Sternen-Iglu,
meistens auf dem Rücken
liegend, den Blick in den Weltraum.
Sie erlebten die Größenverhältnisse
im Universum, beobachteten
kosmische Explosionen und einen
riesigen Feuerball mit über einer
Million Grad Celsius – die Sonne, die
Leben auf der Erde überhaupt erst
möglich macht. So nah kann man
dem glühenden Riesen sonst nicht
auf die heiße Pelle rücken.
Die Präsentationen des Lernariums,
basieren auf der neuesten Technik,
fesseln die Schüler inhaltlich, ohne
reines Entertainment zu sein. Die
vermittelten Inhalte sind auf das
hessische Kerncurriculum für den
Sachunterricht abgestimmt und
basieren auf den fächerübergreifenden
Kompetenzbereichen Erkenntnisgewinn,
Kommunikation und
Bewertung, betonen die Anbieter
der blauen Kuppel. Das Lernarium
setzt auf spielerischen Erkenntnisgewinn
und erklärt Sachverhalte,
die unseren Alltag bestimmen auf
eine nachvollziehbare und sehr
eindrucksvolle Art. „So setzen sich
die Kinder mit Gegebenheiten
auseinander und entdecken Dinge
neu, die sie als selbstverständlich
wahrgenommen haben“, so Heiko
Kircheis in Hähnlein, wo die Turnhalle
zum Glück hoch genug für
den Aufbau war.
Das ist nicht überall der Fall, berichtet
der Reisende in Sachen Weltraum,
bevor die nächste Gruppe
auftaucht – und gleich wieder in
dem mobilen Planetarium verschwindet.
Eine Reise zu den Sternen, bei der
die Schwerkraft auf eine neue Art
und Weise überwunden wurde.
Völlig losgelöst. Zumindest vom
alltäglichen Schulunterricht.
Erfahrungen der Austauschschülerin Sarah aus Bickenbach | Es werden noch dringend Gastfamilien gesucht
BICKENBACH (bur), Im Juli 2022
hat sich die damals noch 14-jährige
Sarah Bur aus Bickenbach
um ein Stipendium beim Parlamentarischen
Partnerschaftsprogramm
(PPP) für das Austauschjahr
2023/24 beworben. Dabei handelt
es sich um ein gemeinsames Programm
des Deutschen Bundestages
und dem US Kongress mit dem Ziel,
den gegenseitigen Austausch zu
fördern und zu intensivieren. Zur
Unterstützung bei der Vorauswahl
und für die Betreuung der Gastfamilien
und der GastschülerInnen
während des Austausches nutzen
beide Institutionen gemeinnützige
Organisationen. Für Sarah war
GIVE e.V. mit Sitz in Weinheim an
der Bergstraße zuständig. Auf US
amerikanischer Seite unterstützt
die Organisation ASSE (American
Scandinavian Student Exchange)
den US Kongress.
Aktuell werden noch händeringend
nette und aufgeschlossene Gastfamilien
gesucht, die ab August oder
September 2024 bis Juni 2025 Gastschülerinnen
oder Gastschüler (aus
den USA) im Alter zwischen 15 und
18 Jahren als Familienmitglied auf Zeit
bei sich aufnehmen möchten.
Die Jugendlichen möchten einerseits
unsere Sprache, die Kultur und
das Familienleben in Deutschland
kennenlernen, zum anderen aber
auch ihre eigene Kultur mit den
Gastfamilien teilen. So vielfältig wie
die Jugendlichen können auch die
Gastfamilien sein. In Frage kommen
alle, die mit etwas Geduld, Toleranz
und Fingerspitzengefühl bereit sind
und den Wunsch haben, ein Gastkind
in die Familie zu intergieren. Ob als
Paar, alleinerziehend, ob mit oder
Sarah beim emotionalen (vorläufigen) Abschied von ihrer Gastfamilie und den Freunden Mitte Juni am
Flughafen Jacksonville in Florida.
Foto: bur
ohne Kind(er), ob gleichgeschlechtliche
Partnerschaft, ob Regenbogen-
oder Patchworkfamilie oder
junggebliebene Rentner, das alles
spielt keine Rolle. Auch Sarah’s
Eltern unterstützen mittlerweile
GIVE e.V. ehrenamtlich und sind als
örtliche Betreuer sowohl Ansprechpartner
für die Gastfamilien als auch
für AustauschülerInnen vor, während
und nach dem Aufenthalt. Weitere
Informationen findet man unter
https://www.give-highschool.org/.
Gerne können Interessierte auch direkt
Kontakt zu Sarahs Eltern unter Tel.
06257-869686, Mobil 0160-7610840
(oder 0160-2844212) oder auch per
E-Mail:bernd.bur@gmx oder michaela.bur@gmx.de
aufnehmen.
Wie ging es für Sarah nach ihrer
Bewerbung weiter?
Nach einem mehrstufigen Auswahlprozess
durch GIVE wurden
in der finalen Runde 3 mögliche
KandidatInnen für ein Stipendium
ausgewählt und zu einem persönlichen
Gespräch bei dem für den
Wahlkreis zuständigen Mitglied des
Bundestages und gleichzeitigem
Paten des Stipendiums, eingeladen.
Im Februar 2023 informierte
Bundestagsabgeordneter Andreas
Larem Sarah persönlich per Telefon,
dass die Wahl auf sie gefallen war.
Die Freude darüber war grenzenlos.
Jetzt musste „nur noch“ die
passende Gastfamilie in den USA
gefunden und einiges organisiert
werden. Reisepass und Visum beantragen,
Gespräche mit der Schule
führen, Gesundheits- und Impfnachweise
besorgen und Formulare
ausfüllen, waren nur einige der
Dinge, die erledigt werden mussten.
Aber alles stets mit geduldiger und
uneingeschränkter Unterstützung
durch GIVE.
Schließlich kam im Juni 2023 die
erlösende Nachricht, dass sich eine
Familie in Jacksonville, der größten
Stadt in Florida, für Sarah entschieden
hatte. Alles das, was Sarah sich
insgeheim gewünscht hatte, ging
in Erfüllung: warmes Klima, Meer,
Gastgeschwister und Haustiere. Das
Abenteuer startete am 15. August
von Thomas Tritsch
2023 mit dem Abflug in Frankfurt.
Sarah wurde mit offenen Armen
empfangen und schnell in das
Familienleben integriert. Mit den
vier Gastgeschwistern verstand sie
sich auf Anhieb sehr gut und auch
in der Schule fand sie recht schnell
Anschluss und zahlreiche neue Freundinnen
und Freunde. Ein Highlight
während des Aufenthaltes waren
neben der Teilnahme am Schulabschlussball,
dem sogenannten
„Prom“ sicherlich die Urlaubswoche
in Kalifornien, die von ASSE
angeboten und organsiert wurde.
Universal Filmstudios, Los Angeles,
San Francisco und Disney World
waren nur einige der Ziele während
der ereignisreichen Woche.
Viel zu schnell verging die Zeit
und nun ist Sarah wieder zurück
in ihrem alten neuen Umfeld. Sie
vermisst natürlich schon jetzt ihre
Gastfamilie und liebgewonnenen
Freundinnen und Freunde und freut
sich aber gleichzeitig, wieder hier
bei ihrer „richtigen“ Familie zu sein.
„Ich würde es in jedem Fall wieder
machen!“, so Sarah’s Fazit. Erste
Gegenbesuche aus den USA sind
schon in Planung – Verbindungen
fürs Leben sind entstanden.
An dieser Stelle soll noch einmal
die hervorragende und professionelle
Organisation durch GIVE e.V.
hingewiesen werden. Man wird
sehr gut informiert und erhält jede
denkbare Unterstützung. Auch die
Vorbereitungsseminare sind sehr
hilfreich. Wenn dann immer noch
Fragen offen sein sollten, durch
persönlichen telefonischen Kontakt
mit den geduldigen AnsprechpartnerInnen
im Büro in Weinheim wird
alles geklärt.
• Sanierung der L3100:
Infoveranstaltung am 10. Juli
SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Hessen Mobil plant, die Landesstraße
3100 beginnend ab dem Abzweig zur Burckhardtstraße bis zum Ortsende
von Jugenheim Richtung Alsbach einer grundhaften Sanierung
zu unterziehen. Diese Maßnahme, bei der Straße sowie Gehwege
erneuert werden, nutzen die Gemeindewerke sowie weitere Versorgungsträger,
um gleichzeitig Kanal- und Versorgungsleitungen auszutauschen.
Die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt sollen voraussichtlich im
kommenden August starten und finden in fünf Bauabschnitten statt.
Von einer Bauzeit von rund zwei Jahren wird nach derzeitigem Stand
der Planungen ausgegangen. Eine öffentliche Infoveranstaltung zur
Baumaßnahme, an der neben der Gemeindeverwaltung auch Vertreter
von Hessen Mobil und der GGEW teilnehmen, findet am Mittwoch,
dem 10. Juli, um 19.30 Uhr in der Bürgerhalle in Jugenheim statt.
• Flohmarkt bei den Hundefreunden
Zwingenberg, Alsbach und Umgebung
ZWINGENBERG (meli), Hurra, es sind Ferien und noch nichts vor?
Dann auf zu dem Familienflohmarkt am 04.08.2024 auf dem Vereinsgelände
der Hundefreunde Zwingenberg, Alsbach und Umgebung.
Verkauft werden darf (fast) alles. Von 9.00 -15.00 Uhr gibt es allerlei
zum Stöbern. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens mit Grillwürsten,
Kaffee und Kuchen sowie Getränken gesorgt. Informationen
für Verkäufer und das Anmeldeformular unter www.vdhzwingenberg.
de. Nur für private Händer - Standgebühr 5€.
• Flohmarkt im Christian-Stock-Stadion
mit DJ Kemal
SEEHEIM (meli), Mit rund 120 Ständen entlang der Tartanbahn im
Christian-Stock-Stadion findet am Samstag, dem 13. Juli von 9 bis 14
Uhr der 8. Seeheimer Flohmarkt statt. Für Essen und Getränke sorgen
dieses Mal der TV Jugenheim und der TV Seeheim. Das Eiscafé Natale
ist zudem mit einem mobilen Eisstand vertreten. Und die passende
Musik zum Flohmarkttreiben darf natürlich auch nicht fehlen: DJ
Kemal ist am Start mit entspannter Lounge-Musik.
Besucher des Flohmarkts, die nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum
„Chrisi“ kommen, können die Straßenbahnlinie 6 beziehungsweise 8
nutzen. Von der Haltestelle „Tannenbergstraße“ aus sind es nur wenige
Gehminuten bis zum Flohmarktgelände. Wer mit dem Auto anreist,
parkt auf dem großen Parkplatz an der Halle an der Düne oder an den
Sportanlagen in der Sandstraße. Die kurzen Wege von dort aus zum
Flohmarktgelände sind ausgeschildert.
• Digitale Schnitzeljagd mit Nora Grün
rund um Klima und Nachhaltigkeit
HEPPENHEIM (meli), Das Evangelische Dekanat Bergstraße und die
Karl-Kübel-Stiftung laden anlässlich der Interkulturellen Woche in
Heppenheim interessierte Teenager für den 23. September zu einer
digitalen Schnitzeljagd von 10 bis 18 Uhr ein. Themen sind Klimaschutz
und Nachhaltigkeit. Die Jagd per Smartphone auf Nora Grün beginnt
um 16 Uhr am Haus der Kirche.
Sie heißt Nora Grün und sie ist Expertin für Klimaschutz. Nora Grün
ist allerdings kein realer Mensch, sondern eine Fiktion, und quasi die
„Hauptdarstellerin“ in einer digitalen Schatzsuche.
Gestartet wird die „digitale Klimajagd quer durch die Innenstadt“ um
16 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Haus der Kirche an der Ludwigstraße
13. Zielgruppe sind Jugendliche ab zwölf Jahren; zur Teilnahme
ist ein Smartphone unerlässlich. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
• Lorscher Konzertreihe „Platzkonzerte“
So, 21.07.2024, 15:30 Uhr | Serenity
So, 04.08.2024, 15:30 Uhr | LOL – Legends of Life
So, 18.08.2024, 15:30 Uhr | Swing Express
So, 01.09.2024, 15:30 Uhr | Ev. Bläserchor Biebesheim
Die Konzerte finden sonntags um 15:30 Uhr auf dem Marktplatz,
direkt vor dem Alten Rathaus, in Lorsch statt.
• Führung im Museum Jagdschloss
Kranichstein am 17. Juli
DARMSTADT (meli), Im Rahmen des Programms für Seniorinnen und
Senioren 2024 bietet die Stadt Darmstadt am 17. Juli um 14 Uhr eine
Führung zur Großen Landgräfin Karoline im Museum des Jagdschlosses
Kranichstein an. Im klimatisierten Erdgeschoss des Museums werden Exponate
aus ihrem Leben gezeigt. Die Ausstellung gewährt einen Einblick
in die Natur- und Umweltgeschichte des 18. Jahrhunderts anhand der
facettenreichen Persönlichkeit der Landgräfin.
Erhalten sind noch zahlreiche Korrespondenzen der Gräfin, die einen Einblick
in ihre aktive Teilnahme am aufklärerischen Wissenschaftsdiskurs
ermöglichen, in dem sie als „femme savante“ der Aufklärung agierte.
Objekte aus renommierten Institutionen wie dem Jagdschloss Kranichstein,
dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt und der Universitäts-
und Landesbibliothek Darmstadt werden in der Ausstellung
präsentiert.
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 06151/13-2872 oder E-Mail:
servicestelle-soziales-seniorenprogramm@darmstadt.de.
A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G
11
Kochtalent bei „123 Peter“ in Jugenheim entdeckt
Ihre Liebe zum Kochen hat Schülerin Annika Pavel aus der Alsbacher Melibokusschule während ihres Praktikums
bei 123 Peter in Jugenheim noch vertieft. In seiner Küche ging sie dem Chef Sebastian Peter (re)
und Stephan Baumann (stellv. Küchenchef) gekonnt zur Hand und lernte in den zwei Wochen noch einiges
dazu. „Es hat mir großen Spaß gemacht“, so die Schülerin am Ende ihres Praktikums. Foto: 123 Peter
Gemüse vor dem Grillen marinieren
Wer vegetarisch grillen möchte, kann
aus Pilzen Frikadellen machen. Der
Patty gelingt, wenn man trockene
Brötchen würfelt und sie in einer
Schüssel mit Milch beträufelt. Danach
die Champignons putzen, würfeln
und zusammen mit Zwiebeln und
Knoblauch zu den Brötchenstücken
geben. Mit Salz und Pfeffer würzen
und zu kleinen Frikadellen formen. In
acht Minuten sind die Frikadellen auf
dem Grill gar. Sie schmecken pur oder
im Burgerbrötchen. Geschmacklich
macht es einen entscheidenden
Unterschied, ob Gemüse, Grillkäse
oder Tofu mariniert wurden. Aromatisch
wird es mit einer Mischung
aus Olivenöl, Salz und Pfeffer mit
verschiedenen Kräutern wie Salbei,
Rosmarin und Thymian. Damit die
Einkaufen und Essen gehen sind
für Menschen mit Zöliakie eine
Herausforderung. Wer an der Autoimmunerkrankung
leidet, muss
Gluten strikt meiden. Die Deutsche
Zöliakie-Gesellschaft (DZG) bietet
eine App an, die den Alltag erleichtern
soll. Sie bietet einen Überblick
über Lebensmittel, die kein Gluten
Marinade nicht in die Glut tropft,
das eingelegte Grillgut am besten
auf einer doppelt gefalteten Alufolie
oder in einer Grillschale garen.
„Bitte an den Koch“ - Zöliakie-App bietet
Hilfe im Alltag
enthalten und zeigt Restaurants
oder Hotels, die auch glutenfreie
Gerichte auf der Karte haben.
Außerdem gibt es die „Bitte an den
Koch“, die Betroffene unterstützen
soll, ihre Bedürfnisse beim Essen
außer Haus zu erläutern. Diese
Erklärung ist laut DZG in mehr als
40 Sprachen abrufbar.
Suppenköche gesucht!
Für die „Einheitssuppe“ am 3. Oktober
SEEHEIM-JUGENHEIM (meli),
Nach dem erfolgreichen Auftakt
im letzten Jahr veranstaltet die
Evangelische Kirchengemeinde in
Jugenheim erneut gemeinsam mit
der Gemeinde Seeheim-Jugenheim
die „Einheitssuppe“. Am 3. Oktober,
dem Tag der Deutschen Einheit,
sollen wieder zahlreiche Suppen
zum Verkosten und Verweilen in
den Park der Kirchengemeinde in
der Lindenstraße einladen. Ein Fest
der Vielfalt soll so entstehen – und
dafür können sich Suppenköche
jetzt anmelden.
Die Idee zur „Einheitssuppe“ stammt
von Pfarrerin Miriam Fleischhacker,
die das Thema Einheit am 3. Oktober
einmal anders angehen wollte
und wollte und mit Sabine Milewski,
Pressesprecherin der Gemeinde Seeheim-Jugenheim,
gleich eine Mitorganisatorin
finden konnte. Die vielen
verschiedenen Menschen, die in der
Gemeinde aus Ost und West, aus
Nah und Fern leben, bei einer Suppe
an einen Tisch und ins Gespräch zu
bringen, ist dabei das Anliegen. Woher
die Suppen und ihre Köche stammen,
was Einheit und was Heimat bedeutet,
darüber kann man sich beim
gemeinsamen Suppe-Löffeln nicht
nur kulinarisch austauschen.
Mehr als 30 Suppen standen bei der
letztjährigen „Einheitssuppe“ zum
Probieren bereit: mal regional, mal
international. „Wir freuen uns, wenn
sich wieder viele Suppenköche von
der ‚Einheitssuppe‘ begeistern
lassen und ihre Lieblingssuppe für
andere auftischen“, so die beiden
Organisatorinnen.
Wer gerne mitmachen möchte und
mit einer selbstgemachten Suppe für
etwa zehn Personen dazu beitragen
will, am 3. Oktober die Welt im Löffel
zu feiern, kann sich ab sofort unter
www.einheitssuppe.de anmelden.
Sabine Milewski von der Gemeinde Seeheim-Jugenheim (links) und Pfarrerin
Miriam Fleischhacker von der Ev. Kirchengemeinde in Jugenheim laden
am 3. Oktober wieder zur „Einheitssuppe“ ein. Foto: Max Greifenstein
Landwirtschaftsminister Jung: Folgen der Überschwemmung in Südhessen sind dramatisch
Staatsminister kündigt Notfallhilfe in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro an
Feld mit Hochwasser im Hessischen Ried.
Die Landwirte Willi Billau, Werner Wald und Hans Trumpfheller (von links) im Gespräch mit Landwirtschaftsminister
Ingmar Jung.
Fotos: meli
Wasser auf Ackerland.
SÜDHESSEN/RIED (meli), Erst wenn
das Wasser sich zurückzieht, werden
die Schäden wirklich sichtbar:
Obwohl Hessen nicht im gleichen
Maße wie die Nachbarbundesländer
vom Hochwasser Anfang
Juni betroffen war, gibt es dramatische
Überschwemmungsschäden
auf landwirtschaftlichen Flächen,
insbesondere im hessischen Ried.
Dort sind über tausend Hektar betroffen.
Ackerbau-, Sonderkulturund
Viehhaltungsbetrieben drohen
dadurch extreme Verluste. Vor
allem Flächen mit Getreide (mehr
als 60 Prozent), Speisekartoffeln
(mehr als 30 Prozent), Speisezwiebeln,
Zuckerrüben, Buschbohnen,
Stangenbohnen und Erbsen sind
betroffen. Viele der gefluteten
Felder entlang des Rheins sind für
die Bewirtschaftung dieses Jahr
gänzlich verloren.
Bei einem Vor-Ort-Termin traf
Landwirtschaftsminister Ingmar
Jung kürzlich in Lampertheim
gemeinsam mit Stefan Schneider,
Vizepräsident und Hans-Georg Paulus,
Generalsekretär des Hessischen
Bauernverbandes und Vertretern
des Regionalbauernverbandes die
betroffenen Landwirte. Insgesamt
waren über 80 Interessierte gekommen
und nutzten die Gelegenheit zu
einer regen Diskussion mit Jung. „Es
ist nicht selbstverständlich, dass sich
der Landwirtschaftsminister für uns
so viel Zeit nimmt. Wir sind froh und
dankbar, dass die Landesregierung
sich so intensiv für uns einsetzt“,
sagte der Agrarwissenschaftler Willi
Billau. Der langjährige Vorsitzende
des Bauernverbands Starkenburg
ist betroffener Landwirt in Lampertheim.
Allein in Lampertheim
sind rund 300 Hektar Ackerfläche
betroffen, hinzukommen größere
Flächen Grünland.
Noch immer steht dort auf einigen
Feldern das Wasser. „Ich bin vor
Ort, um meine Solidarität und
Unterstützung auszudrücken, denn
die Menschen hier stehen unter enormem
Druck. Sie sind in Sorge um
ihren Betrieb, um ihre Existenz, um
ihre Zukunft. Die Landesregierung
steht an ihrer Seite.
Wir werden daher schnell und
pragmatisch helfen. Dafür wird die
Landesregierung kurzfristig eine
Sofort-Nothilfe aufsetzen. Die
Betriebe brauchen Liquidität für
den Wideraufbau. Dafür stellen
wir durch Umschichtungen in der
Agrarhilfe bis zu zwei Millionen
Euro bereit.
Denn wir brauchen diese Betriebe.
Und wir brauchen die Menschen,
die sie führen und die dort für
uns alle gute regionale Produkte
– unser aller Essen – produzieren!“
so Ingmar Jung.
12
A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G
Bürgerinitiative Lebensqualität Langwaden (BILL) übergab Unterschriftenliste gegen
die Pläne der DB AG zum geplanten Bau einer Bahntrasse entlang der A67
LANGWADEN (meli), Die 2003
gegründete Bürgerinitiative Lebensqualität
Langwaden (BILL)
hat sich wieder zu Wort gemeldet:
Auf Einladung von Mitbegründer
Reiner Ofenloch hat die Initiative
rund 160 Unterschriften übergeben,
die sich gegen die Pläne der
Deutschen Bahn (DB) AG richten,
die geplante Schnellbahntrasse
Frankfurt-Mannheim oberirdisch
an dem kleinsten Stadtteil Bensheims
vorbeizuführen.
Mehr als 60 Bürgerinnen und
Bürger waren am 24. Juni an den
Parkplatz am Alten Forsthaus gekommen,
als Reiner Ofenloch die
Unterschriftenliste an Bensheims
Erste Stadträtin Nicole Rauber-
Jung (CDU), Dr. Claudia Bolte vom
Kreis Bergstraße in Vertretung von
Landrat Dr. Christian Engelhardt
und Ortsvorsteher Robert Loreth
übergab. Als Vertreter der Stadtverordnetenversammlung
Bensheim
waren die Fraktionsvorsitzenden
Tobias Heinz (CDU), Jürgen Kaltwasser
(SPD) und Franz Apfel (Bürger
für Bensheim/BfB) gekommen.
Die Unterzeichner wenden sich mit
ihrer Unterschrift gegen die von
der DB AG geplanten kombinierten
Bahntrasse für Güter- und Personenverkehr,
der erst nördlich von
Einhausen in einen bergmännischen
Tunnel zu führen und nach etwa 15
Kilometer bei Lampertheim wieder
oberirdisch weitergeführt werden
Reiner Ofenloch (mi.) der BILL übergab bei einem Vor-Ort-Termin die Unterschriftenliste an Bensheims Erste
Stadträtin Nicole Rauber-Jung (mi.), Dr. Claudia Bolte (2.v.re.) und Ortsvorsteher Robert Loreth (3.v.li).
Als Vertreter der Stadtverordnetenversammlung kamen Tobias Heinz (li.), Jürgen Kaltwasser (2.v.li.) und
Franz Apfel (re.).
Foto: Vera Samstag
soll. Zugleich fordert die BILL aktualisierte
Kostenschätzungen. 2006
wurden 1,3 Milliarden Euro angegeben.
„Nicht plausibel und auch
nicht redlich“, schreibt die BILL. Bei
Langwaden soll die etwa 90 Meter
Trasse parallel zur A67 gebaut und
die A67 ebenfalls auf der östlichen
Seite um zwei auf sechs Spuren
Tipps rund um die Immobilie von Thomas Wolf
Häuserpreise sollen laut Commerzbank weiter fallen
Liebe Leserin, liebe Leser, seit
Jahren bieten wir Ihnen auf unserer
Website täglich neue und
interessante Berichte zu allerlei
Immobilienthemen an.
Da nicht alle Personengruppen
einen Internetzugang haben,
möchte ich Ihnen heute daraus
wieder einen Bericht vorstellen,
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Häuserpreise sollen laut
Commerzbank weiter
fallen
Eine erhebliche Korrektur der
Wohnimmobilienpreise in
Deutschland ist bereits im Gange,
und Experten von der Commerzbank
prognostizieren weitere
Rückgänge in den kommenden
Monaten. Offensichtlich klaffe
zwischen den Preisvorstellungen
von Käufern und Verkäufern
weiterhin eine große Lücke.
Die Preise für bestehende
Wohnimmobilien sind seit Mitte
2022 deutlich gefallen, insbesondere
aufgrund der Zinssteigerungen
infolge einer veränderten
Geldpolitik der Notenbanken. Die
Preise für Bestandsimmobilien
waren Ende 2023 durchschnittlich
14 Prozent niedriger als im
verbreitert werden. „Damit würden
Autobahn und Bahntrasse unmittelbar
an die Häuser am Ortsrand
heranrücken“, schreibt die BILL in
einer Pressemitteilung.
Reiner Ofenloch machte in seiner
Begrüßung deutlich, dass die Forderungen
der BILL für das Planfeststellungsverfahren
klar sind, das
Frühjahr 2022, die von Neubauten
durchschnittlich 5 Prozent niedriger.
Geringe Umsätze deuten
darauf hin, dass die Preiskorrektur
noch nicht abgeschlossen ist.
Trotz des Rückgangs der Immobilienpreise
ist die Anzahl der Transaktionen
immer noch niedrig, da
viele potenzielle Käufer sich, unter
anderem aufgrund der aktuellen Finanzierungsbedingungen,
den Immobilienkauf
nicht leisten können.
Die Bundesbank schätzt, dass die
Preise noch weiter fallen müssen,
damit sie wieder mit Faktoren wie
Zinsen und Einkommen im Einklang
stehen. „Verglichen mit dem ersten
Ende 2025 eingeleitet werden soll:
1. Ein nördlich von Langwaden
um drei Kilometer verlängerten
bergmännischen Tunnel, gewährleistet
optimalen Lärmschutz, Landschafts-
und Naturschutz sowie
Sicherung der Trinkwasserbrunnen.
Zudem müssten die Autobahnbrücken
nicht abgerissen und die
Brunnenwasseruntersuchungen in Bensheim: Nitratbelastung ist zu hoch
Bäume auf den Feldern sollen dem hohen Nitratgehalt entgegenwirken
BENSHEIM (meli), Die Nitratbelastung
im Brunnenwasser sinkt trotz
vielen Auflagen zur Düngemenge und
Düngezeitpunkt nicht so wie gehofft.
Das stellte der VSR-Gewässerschutz
bei der Auswertung der am 28. Mai in
Bensheim abgegebenen 36 Brunnenwasserproben
fest. Die gemeinnützige
Organisation fordert noch mehr
Unterstützung für das Anlegen von
Baumstreifen auf den Feldern. Diese
Agroforstsysteme führen nachweislich
zu einer erheblichen Senkung der
Nitratbelastung ohne den Ertrag auf
dem Acker zu verringern.
„Auf der Homepage vsr-gewaesserschutz.de
erfährt jeder, der den Termin
verpasst hat, wie man noch eine
Wasserprobe mit der Post zusenden
kann“, erklärt Matthias Ahlbrecht.
Die Brunnenwasserergebnisse vom
diesjährigen Termin in Bensheim
hat der Physiker Harald Gülzow
bereits ausgewertet. In jeder 6. Probe
aus den privat genutzten Brunnen
stellte er eine Überschreitung von
50 Milligramm pro Liter (mg/l) Nitrat
fest. Harald Gülzow betont, dass die
Nitratrichtlinie, dazu verpflichtet
eine Überschreitung des Nitratgrenzwertes
von 50 Milligramm pro
Liter im Grundwasser zu verhindern.
„Im letzten Moment konnte noch
das Vertragsverletzungsverfahren
mit hohen Strafzahlungen wegen
der Nichteinhaltung der Richtlinie
letztes Jahr abgewendet werden. Bis
zur nächsten Überprüfung muss die
Nitratbelastung deutlich sinken.“
Im Kreis Bergstraße bestehen die
landwirtschaftlichen Flächen zu
53 Prozent aus Ackerflächen. Das
leichtlösliche Nitrat im Dünger wird
durch Regenfälle schnell in tiefere Bodenschichten
verlagert. Im Gegensatz
Matthias Ahlbrecht (oben) analysiert Brunnenwasser auf seinen Nitratgehalt.
Quartal 2024 besteht nach ihren
Schätzungen noch ein weiteres
Korrekturpotenzial von 5 bis 10
Prozent“, so die Commerzbank.
Quelle: commerzbank.de
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L 3345 und K 65 nicht verlegt
werden.
2. Mit dem verlängerten Tunnel
können das nach europäischem
Recht geschützte FFH-Gebiet und
die weiteren Schutzgebiete erhalten
werden.
3. Die von der DB AG geplanten
Schallschutzmaßnahmen bei täglich
240 ICE (tagsüber) und 160
Güterzügen (nachts) sind ungenügend.
Die Forderungen der BILL entsprechen
dem sogenannten Bergsträßer
Konsens, auf den sich die
betroffenen Kommunen – auch die
Stadt Bensheim – und der Kreistag
Bergstraße festgelegt haben. „Jede
Aufweichung lehnt die BILL ab“,
heißt es weiter in der Pressemitteilung.
Bensheims Erste Stadträtin
Nicole Rauber-Jung hält diesen
Konsens stattdessen für eine „nicht
durchsetzbare Maximalforderung“
und favorisiert die von der Bahn
AG geplante sechs Meter hohe
Schallschutzwand.
Dass nach dem Bau der Bahntrasse
und dem Ausbau der A67 die
Lärmbelastung für Langwaden
„niedriger als heute sein wird“ wie
Rauber-Jung eine Berechnung der
DB AG zitierte, wurde von der Versammlung
mit Unverständnis und
hörbarem Unwillen quittiert. „Diese
Meinung hat die Erste Stadträtin
exklusiv“, schließt die Pressemitteilung
der BILL.
zu Feldfrüchten können Bäume mit
ihren tiefen Wurzeln das in die Tiefe
transportierte Nitrat für sich nutzen.
„Bäume auf den Feldern hilft das
Nitrat wieder an die Oberfläche zu
befördern und so die Nitratbelastung
im Brunnenwasser zu verringern.“
so Harald Gülzow. Das Agroforstsystem
wurde an die Technik und
die Produktionsweise der Landwirtschaft
angepasst. Auf dem Feld stehen
Baumstreifen aus schnellwachsenden
Bäumen. Der Abstand zwischen den
Baumreihen bietet genügend Platz für
Trecker, Erntemaschinen etc. Die Angst,
dass die Bäume zu Ernteeinbußen
führen, hat sich nicht bestätigt.
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Goldschmidt-Park: Landschaftsgarten mit blühender Biografie
Förderverein möchte Kleinod in Seeheim sukzessive mit Leben füllen
Die Villa hat eine bewegte Vergangenheit – auch an diesem Kulturdenkmal sind bauliche Sanierungsmaßnahmen geplant.
SEEHEIM-JUGENHEIM (tt), Mit
dem Haus ihrer Jugend verbindet
Bettina Breithaupt unzählige Kindheitserinnerungen.
Die herrschaftliche
Villa im Goldschmidt-Park hat
eine lange Vergangenheit, über die
es viel zu berichten gibt. Seit zwei
Jahren ist das ehemalige „Haus am
Tannenberg“ wieder ihr Zuhause.
Bei einem Parkfest des Fördervereins
schloss sich die Goldschmidt-Erbin
- sie ist Zweite Vorsitzende - kurzerhand
einem Rundgang an durch
eine Parklandschaft, die im Stil
eines englischen Landschaftsgartens
gestaltet wurde und mit vielen
exotischen und einheimischen
Gehölzen wie Mammutbäumen,
Edelkastanien und Trauerbuchen
von teils gigantischen Umfangs
bewachsen ist. Ein begehbares
Kulturdenkmal, das nach vielen
Jahren der Ruhe jetzt wieder eine
neue Dynamik erlebt.
„Wir möchten den Park wieder mit
Leben füllen, er soll schon bald in
neuer Pracht erblühen“, betont
Eva Klewno vom Förderverein. Die
Architektin kümmert sich nicht nur
um die Entwicklung des Areals, sie
lebt auch dort: mit viel Sensibilität
hat sie die denkmalgeschützte alte
Remise 2020 saniert und zu einem
Wohnhaus inklusive Büro umgebaut.
Das Schmuckstück liegt mitten
im Goldschmidt Park ganz am
Rand des Waldes und ist mehr als
150 Jahre alt. Achtlose Spaziergänger
könnten das Gebäude beinahe
übersehen, da es sich harmonisch
an den Baumbestand schmiegt
und über eine große Dachterrasse
gleichsam in den Wald zu fließen
scheint.
Eva Klewno lächelt. Die Vorsitzende
ist eine positive Natur. Man meint,
dass die idyllische Umgebung mit
ihrer kontemplativen Parklandschaft
auf die Bewohnerin übergegangen
sei. Seit 2019 kümmert
sie sich mit dem Förderverein um
eine sukzessive Revitalisierung
des Geländes, das nach der Un-
Bei einem Rundgang erläuterte Eva Klewno interessierten Gästen die
Details der aktuellen Parkplanung.
Alter Baumbestand, idylischer Garten, spektakuläre Blickachsen: der
Goldschmidts Park soll bald in alter Blüte erstrahlen.
ternehmerfamilie Goldschmidt
benannt wurde – dessen Ursprünge
aber weitaus länger zurückliegen.
Ursprünglich erbaute der Bataillonskommandeur
Wilhelm Hahn
die Villa im Jahre 1870, erläuterte
Klewno, die darauf hinweist, dass
die Erforschung des Hauses noch
immer nicht abgeschlossen sei.
Die Archive bieten eher wenige
Informationen.
Was man sicher weiß ist, dass die
Villa im Laufe des 20. Jahrhunderts
mehrere Umbauten nach Plänen
berühmter Architekten erlebt hat:
darunter federführend der Münchner
Planer Gabriel von Seidl, der
in Darmstadt auch den zerstörten
Heylshof, ein Stadtpalais für Maximilian
von Heyl, erbaut hatte. Ein
Vertreter des Historismus, bei dem
auch Fritz Schumacher ausgebildet
wurde, der in Dresden wirkte
und in Seeheim ebenfalls seine
Spuren hinterlassen hat. Es heißt,
dass Schumacher die Villa nicht
gefallen habe.
Allein bis 1913 wechselten viermal
die Besitzer - und mit jedem Male
wurde das Haus nach den Vorstellungen
des neuen Besitzers teils
massiv verändert – das Gesicht
wandelte sich von der Romantik
bis zum Jugendstil. Aus der Villa
Hahn wurde die Villa Schönbühl,
daraus ab 1903 die Villa von Heyl
Fotos: Thomas Tritsch
und schließlich 1913 die Villa
Goldschmidt mit klassizistischen
Anklängen. Insgesamt wurde das
Gebäude sechs Mal um - und ausgebaut.
Auch die Terrasse entstand
erst im Laufe der Parkgeschichte
am ursprünglich landwirtschaftlich
genutzten Westhang des Tannenberges.
1942 brannte das schmucke
Ensemble nach einem Bombenangriff
nieder, seit dem Wiederaufbau
1953 ist es nahezu unverändert.
1969 hatte die Gemeinde die Parkanlage
samt Gebäude erworben,
um einen Ort der Naherholung
zu gestalten und die wertvollen
Baumarten zu erhalten.
Die Gartenarchitektur ist bemerkenswert:
der Landschaftspark
erstreckt sich über eine Hanglage
unterhalb des Lufthansa-Komplexes
mit monumentalen Baumgruppen,
sanft geschwungenen
Wegen und Brunnen sowie einer
Säuleneichen-Allee. Immer wieder
öffnen sich Sichtachsen auf die
Bergstraße und in das Rheintal. Der
eingebettete Barockgarten bildet
einen perfekten Übergang zum
Naturwald. Eva Klewno teilt unterwegs
mit, dass auch das ehemalige
Gärtnereihäuschen belebt und
für diverse Kulturveranstaltungen
geöffnet werden soll. Die Kosten
für die Umgestaltung des Gartens
werden vom Förderverein mit rund
300.000 Euro veranschlagt. Derzeit
werden verschiedene Nutzungskonzepte
durchgespielt.
Auch für die Villa selbst liegen Pläne
zur Sanierung einzelner Elemente
vor. Unter anderem soll das Dach
erneuert werden. Als ansässige
Architektin ist Klewno selbst in den
Prozess eingebunden. Vorgesehen
ist eine Erneuerung mit roten Biberschwanz-Ziegeln.
„Der Park wurde
ebenso wie die Villa immer wieder
modernisiert und verändert“, sagt
sie. Dies entspreche der natürlichen
Nutzung eines Landschaftsgartens,
der ja auch eine saisonale jahreszeitliche
Dynamik erlebt und auch
auf längere Distanz immer wieder
ein neues Gesicht durch unterschiedlichen
Pflanzenbewuchs
zeige. Der Förderverein will diesen
Prozess im Dialog mit der Gemeinde
behutsam lenken und gestalten.
Goldschmidts-Park soll neu inszeniert
werden.
Unterwegs mit den Kennern entdeckt
man immer wieder hübsche
Natur-Oasen, wertvolle Baumbestände
und idyllische Plätze.
Darunter ein kleines Lusthäuschen
im Wald, das von der Lufthansa-Gruppe
vor drei Jahren sehr
liebevoll neu aufgebaut worden
war. „Das ist sehr schön geworden“,
lobt Bettina Breithaupt, die sich
noch gut erinnert, dass dort früher
Spielgeräte gelagert wurden.
Ihre Vorfahren waren spanische Juden,
die sich in Berlin niedergelassen
haben, wo ab 1882 der promovierte
Chemiker Karl Goldschmidt
das Unternehmen aufgebaut hat.
Er entwickelte eine bahnbrechende
Methode zur Entzinnung von
Weißblechabfällen durch Chlor,
durch das die eher kleine Firma zu
einem - heute würde man sagen:
global player wurde. Mit seinem
jüngeren Bruder Hans, der seit 1888
ebenfalls in der Firmenleitung saß,
unternahm Karl die notwendigen
Schritte zur Vergrößerung der
Fabrik, was letztlich 1889 zum
Umzug von Berlin nach Essen an
den heutigen Evonik-Standort an
der Goldschmidtstraße geführt hat.
Die Chemische Fabrik wurde in eine
Aktiengesellschaft umgewandelt.
Der Erste Weltkrieg und seine Folgen
belasteten die AG allerdings
stark, zwischen den Brüdern entstand
ein dauerhaftes Zerwürfnis.
Zum Jahresende 1922 übergab Karl
Goldschmidt die Unternehmensleitung
an seinen ältesten Sohn
Theo. Er selbst zog sich auf seinen
Alterssitz nach Seeheim zurück, wo
er 1926 starb.
Während sich die Zinnhütte von
den Folgen des Weltkriegs nie
mehr richtig erholen konnte und
1929 stillgelegt werden musste,
begann damals der eigentliche
Aufstieg des Unternehmens: für
eine neues Verfahren zur lückenlosen
Verschweißung von Straßenund
Eisenbahnschienen hatte sich
Hans Goldschmidt bereits 1895 ein
Patent gesichert. Das sogenannte
Thermit-Verfahren brachte seinem
Erfinder Weltruhm ein. Bis heute ist
diese methodische Grundlage das
Standard-Schweißverfahren von
Bahnen in aller Welt, so Bettina
Breithaupt über die Hintergründe
des wirtschaftlichen Erfolgs ihrer
Vorfahren.
Auch sie hofft, dass sich der Park
und die Villa bald wieder von ihrer
besten Seite zeigen werden. Das
kleine fest mit Picknick und Rundgang
war auch als Dankeschön
für die vielen freiwilligen Helfer
gedacht, die sich einmal monatlich
zu Arbeitseinsätzen treffen, um
den Park zu pflegen und dieses
geschichtsträchtige Fleckchen Erde
für die Zukunft zu erhalten.
Aufenthaltsqualität in der Innenstadt:
Darmstadt führt mobile City-Möbelboxen vor
dem CityLab ein
DARMSTADT (meli), Konsumfreie
Aufenthaltsorte findet man in
Innenstädten selten. Das will das
Ladenflächen- und Quartiersmanagement
für die Darmstädter
City ändern. Daher wurden mobile
Möbelkisten gebaut, die an
verschiedenen Stellen aufgestellt
werden und zum Sitzen, Spielen und
Entspannen, ganz ohne Konsumzwang,
einladen. Sitzkissen, Klappstühle,
Tische sowie Brettspiele und
Spielgeräte laden zum Erobern der
Straßen und Plätze ein. Oberbürgermeister
Hanno Benz freut sich über
die Aktion: „Mit den City-Möbel-
boxen kommt Bewegung auf nicht
genutzte Flächen. So entstehen
neue Treffpunkte, wodurch die City
insgesamt an Aufenthaltsqualität
gewinnt, gleichzeitig gewinnen wir
Erkenntnisse darüber, wo sich eine
dauerhafte Lösung zum Verweilen,
Treffen und Ausruhen besonders
anbietet.“
Finanziert werden das CityLab
und die Arbeit des Ladenflächenund
Quartiersmanagements durch
das Programm „Zukunftsfähige
Innenstädte und Zentren“ des
Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen.
14
A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G
Kinderärztlicher
Bereitschaftsdienst ab
sofort in Roßdorf
DARMSTADT-DIEBURG (meli), Der
Kinderärztliche Bereitschaftsdienst
ist seit 15. Mai in Darmstadt-Dieburg
angesiedelt sein: In Roßdorf in
den Räumen der kinderärztlichen
Gemeinschaftspraxis von Thomas
Prouschil und Dr. Karen Gesang, In
den Leppsteinswiesen 14. Gleichzeitig
wird der Notdienst umbenannt in
Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst
Südhessen. Zuletzt war er als Bereitschaftsdienst
Darmstadt an den
Kinderkliniken Prinzessin Margret
angesiedelt.
„Zunächst sind wir sehr froh, dass
dieses wichtige Angebot erhalten
werden konnte“, sagt Landrat Klaus
Peter Schellhaas und bedankt sich
bei der Kassenärztlichen Vereinigung
Hessen und dem Kinder- und
Jugendärzte-Netz Südhessen. Der
Verein, in dem die niedergelassenen
Kinderärzte organisiert sind, ist
zusammen mit der Kassenärztlichen
Vereinigung zuständig für den Notdienst.
Der neue Standort ist etwa
sieben Kilometer vom alten entfernt.
Mit dem Auto macht das etwa 12
Minuten aus. Kostenlose Parkplätze
gibt es vor Ort, der Bus hält etwa 5
Gehminuten davon entfernt an der
Haltestelle Roßdorf Spessartring.
Geöffnet ist der Kinderärztliche
Bereitschaftsdienst Südhessen, In
den Leppsteinswiesen 14, 64380
Roßdorf, mittwochs bis freitags
von 16 bis 18 Uhr, samstags und
sonntags von 10 bis 18 Uhr. Von 10
bis 18 Uhr ist ebenfalls an Feier- und
Brückentagen geöffnet. Am Montag,
Dienstag und Donnerstag ist der
Bereitschaftsdienst geschlossen.
Erste Wassergeburt
im neuen Kreißsaal |
Nächster Info-Abend am
6. August
GROSS-UMSTADT (meli), Am 12. Juni
kam der kleine Theo um 20.53 Uhr als
erstes Wasserbaby in der Geschichte
der Kreiskliniken in Groß-Umstadt
auf die Welt. Die Betriebsleitung
der Kreiskliniken Darmstadt Dieburg
und das gesamte Team der Klinik für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe
wünschen den frisch gebackenen
Eltern alles Liebe und viel Freude.
In den neuen, modernen und familienfreundlichen
Kreißsälen sind seit
dem zweiten Juniwochenende Entbindungen
möglich. Eine der Besonderheiten
in den zwei Kreißsälen sind
die schönen Gebärwannen. Das Team
der Geburtshilfe der Kreiskliniken
bietet am 6. August um 18 Uhr den
nächsten Infoabend an. Hier haben
die werdenden Eltern die Möglichkeit,
sich zu informieren. Auch ein Blick in
die Kreißsäle sowie die Wochenbettstation
gehören zu der Veranstaltung
dazu. Erfahrene Hebammen der
Klinik beantworten die Fragen. Eine
Anmeldung ist erforderlich per E-Mail
kreissaalpflege@kreiskliniken-dadi.de
oder Tel. 06078 / 79-2606.
„Ein bunter Jahrmarkt!“
AWO Sozialzentrum Bensheim feierte sein Sommerfest
BENSHEIM (meli),
Gemäß dem Motto
„Ein bunter Jahrmarkt“
verwandelte sich der
Parkplatz des AWO-Sozialzentrum
Bensheim
in ein buntes Festgelände.
Der Vormittag
begann mit einem
ökumenischen Gottesdienst,
nach dem
der erste Bergsträßer
Spielmanns- und Fanfarenzug
schwungvoll
in den nächsten Teil des
Festes überleitete. Nach
einem kräftigen Mittagessen
vom Grill konnten
alle Gäste frische te bei Lena Gussmann (re., Pflegedienstleitung) und Clara genießen.
Nach einem deftigen Mittagessen vom Grill konnten die Gäste frische Zuckerwat-
Zuckerwatte, leckeres
Popcorn oder ein erfrischendes Eis
zum Nachtisch genießen.
Für Unterhaltung im Zelt sorgten
zwei Clowninnen, im Außenbereich
gab es Stände mit Dosenwerfen,
Entchen angeln und Hufeisen werfen.
Bei der Tombola gab es tolle Preise
zu gewinnen. Für die musikalische
Begleitung sorgten in gewohnter
Manier die „Zwoa Spitzbuam“.
Die Vorführung zweier Clowns, der
Tanzgruppe Capriol der DJK-SSG
Bensheim e.V. und der hauseigene Bewohnerinnen-Chor
vervollständigten
das bunte Programm. Es war ein sehr
stimmungsvolles, fröhliches Fest im
AWO-Sozialzentrum Bensheim!
Foto re: Die Mitarbeiterinnen Ivana
Sazdovski (li.) und Ivana Panoska-
Atanasoski sammelten fleißig Spenden,
um den Bewohnern den Besuch
des Streichelszoos öfter ermöglichen.
In gewohnter Manier sorgten die bekannten Stimmungsgaranten die „Zwoa Spitzbuam“, Volker Berg und
Michael „Mike“ Hagenmeyer (v.li.), für die musikalische Unterhaltung der Gäste und Bewohner. Fan Marianne
(mi), war natürlich auch vor Ort
Fotos: Eva M. Wicht
„Schulausflug“ mit der TAP Alsbach – Das war ein Spaß!
Die Tagesgäste der TAP Alsbach-Hähnlein reisten in die Vergangenheit
und drückten nochmal die Schulbank
ALSBACH-HÄHNLEIN/SEEHEIM-
JUGENHEIM (meli), Im Schulmuseum
in Seeheim-Jugenheim wird
Geschichte erfahrbar, die Senior:
innen der ASB Tagespflege Alsbach-
Hähnlein durften sich, im Rahmen
einer 90 minütigen Führung, nicht
nur in die historischen Bänke setzen,
sondern sogar mit Kreide auf den
kleinen Schultäfelchen schreiben. Das
weckte viele Erinnerungen und lustige
Anekdoten wurden ausgetauscht.
„Durch unseren eigenen Fahrdienst
sind wir ja zum Glück flexibel und
konnten an verschiedenen Tagen mit
je 8 Tagesgästen zum Schulmuseum
fahren“, erklärt die Leiterin der ASB
Tagespflege Susanne Schreiber. Ein
kleiner Film rundete den Museumsrundgang
ab: Die Dauerausstellung
zum Thema „Alte Schule“ zeigt die
Entwicklung der regionalen Schulund
Bildungssysteme vom 16. Jahrhundert
bis heute. Die Gäste der Tagespflege
waren begeistert: Von dieser
kleinen Zeitreise beflügelt fuhren sie
mit frischem Wind zurück in die bunte
Gegenwart ihrer Tagespflege.
Der Ausflug ins Schulmuseum nach Seeheim-Jugenheim weckte bei
den Senioren viele Erinnerungen.
Foto: Susanne Schreiber
A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G
15
15 Jahre Praxis Dr. med. Sabine Wiesner
Gesund bleiben ist besser als gesund werden
15 Jahre ist es her, dass Dr. Sabine Wiesner (re.) die Praxis in Alsbach übernommen hat. Das Praxisteam, (v.li.) Elvira Brenner, Fiona Przygodda
und Birgit Görsch sorgt stets für eine gute Betreuung der Patienten und Patientinnen. Nicht auf dem Bild ist Rocco Friesel, er kümmert sich
um alle administrativen und IT-Tätigkeiten.
Fotos: Vera Samstag
ASLBACH (tt), Vorsorge ist die beste
Investition in Körper und Geist
- davon ist Frau Dr. med. Sabine
Wiesner überzeugt. Deshalb praktiziert
sie in ihrer Alsbacher Praxis
einen ganzheitlichen Ansatz, der
den Aspekt Prävention besonders
prominent behandelt. Die erfahrene
Fachärztin für Innere Medizin
analysiert den Menschen, bevor er
zum Patienten wird: „Das Vermeiden
von Krankheiten ist für mich ein
zentrales Anliegen.“ Eine optimale
Gesundheitspflege ist für sie der
erste und wesentliche Schritt für
ein beschwerdefreies Leben in physischer
und seelischer Balance.
Ein positives Lebensgefühl entsteht
durch Bewegung, gesunde Ernährung
und intelligente Strategien zur
Stressbewältigung, so die Ärztin,
die in ihrer Praxis seit 15 Jahren das
komplette internistische Leistungsspektrum
anbietet und somit einen
wichtigen Bestandteil der hausärztlichen
Versorgung in der Region
bildet. Die gebürtige Bickenbacherin
betont: „Der Mensch ist weitaus
mehr als die Summe seiner Organe
und Funktionen!“ Ihre umfangreichen
Kompetenzen und fachmedizinische
Expertise reichen von
der Ernährungsmedizin über den
Komplex Stress/Burnout/Fatigue bis
zur Mikronährstoffmedizin (Orthomolekulare
Medizin), bei der es um
die Wirkung von Vitaminen, Spurenelementen,
Aminosäuren und Fettsäuren
auf den Gesamtstoffwechsel
geht. Diese körpereigenen Substanzen
– sinnvoll und kompetent
eingesetzt – haben für sie den gleichen
therapeutischen Nutzen wie
ein klassisches schulmedizinisches
Medikament. „Nährstoffdefizite
Als Facharztpraxis für Innere Medizin bietet Sabine Wiesner das gesamte
Spektrum internistischer Untersuchungen unter einem Dach
an, wie z.B. die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse.
können durch die gezielte Gabe
von Mikro- und Makronährstoffen
ausgeglichen werden. Sie sorgen für
mehr körperliches und psychisches
Wohlbefinden“, so Frau Dr. Sabine
Wiesner über die Kombination mit
schulmedizinischen Therapien, die
sich sehr gut ergänzen können.
Die orthomolekulare Therapie bewertet
sie als sinnvolle zusätzliche
Behandlungsmaßnahme etwa bei
Stoffwechselerkrankungen, Herz-
Kreislaufproblemen, Rheuma oder
vielen weiteren sogenannten Zivilisationskrankheiten.
Ihr Credo: so
sanft wie möglich und so effizient
wie nötig. Die Verzahnung einer
evidenz-basierten Inneren Medizin
durch Verfahren der Komplementärmedizin
habe sich bewährt und
sei für viele Krankheitsbilder eine
naheliegende Behandlungslösung.
Das A und O bleibt die Prävention:
„Wir sind davon überzeugt, dass
regelmäßige und umfassende ärztliche
Untersuchungen die Basis für
ein abgestimmtes Gesundheitskonzept
darstellen“, so die Ärztin, die
Patienten mit einem vierköpfigen
Team in freundlicher und moderner
Atmosphäre empfängt. Dazu gehört
für sie auch die Eigenverantwortlichkeit
eines jeden Patienten für
seine Gesundheit.
Zur Praxis an der Jugenheimer
Straße gehören innovative Diagnose-
und Therapiegeräte sowie
die Kooperation mit zahlreichen
Speziallaboren. Anspruch ist eine
breit gefächerte hausärztlich-internistische
Versorgung auf höchstem
medizinischen Niveau. Besonders
wichtig ist Frau Dr. Wiesner eine
enge und vertrauensbasierte Zusammenarbeit
mit den Menschen,
die zu ihr kommen. Gemeinsam
wird im engen Dialog die individuell
beste Strategie vereinbart. Auch die
Schulung und Betreuung von Diabetespatienten
sowie von Patienten
mit COPD, Asthma und KHK und
von Patienten mit vektorübertragenen
Erkrankungen wie Borreliose
und Koinfektionen gehören zu
ihrem medizinischen Portfolio.
„Der menschliche Körper ist ein
fein justiertes Uhrwerk, in dem alle
Teilchen ineinandergreifen müssen,
damit alles störungsfrei funktioniert“,
betont die erfahrene Ärztin,
die bis zu ihrer Niederlassung an
mehreren Kliniken unter anderem
im psychosomatischen und neurologischen
Fachbereich tätig war. Nach
dem Studium der Humanmedizin
in Frankfurt absolvierte sie ihre
sechsjährige Facharztausbildung
am Klinikum Darmstadt, bevor sie
2009 die Räumlichkeiten in Alsbach
übernahm, in der auch neue
Patienten herzlich willkommen
sind. Parallel zu ihrer Praxistätigkeit
will Dr. Sabine Wiesner künftig auch
wieder stärker als Referentin arbeiten,
insbesondere bei Vorträgen zu den
Themen Ernährung und Burnout. „Ich
möchte mein Wissen gerne an andere
weitergeben.“
Gesundheitstipps von Dr. Sabine
Wiesner
Arzneimittel als Mikronährstoffräuber
Heißt ein Buch von Uwe Gröbner
und Klaus Kisters, dass ich Ihnen
heute ans Herz legen möchte.
Es geht mir dabei nicht darum,
dass alle, in bester Absicht verordneten
Medikamente einfach
abgesetzt werden sollen, sondern
Sie auch damit zu sensibilisieren,
dass das eben keine Bonbons
sind, sondern Präparate mit Nebenwirkungen,
die bei entsprechender
Lebensführung häufig
vermeidbar wären. Wie immer
geht es nur um eins, nämlich um
Lebensqualität!
Keine Wirkung, ohne Nebenwirkung
nachzulesen in jedem
Lehrbuch der Inneren Medizin:
• Magensäureblocker oder das
Diabetesmedikament Metformin
hemmen u. a. die Vitamin-B12-
Aufnahme
• Cholesterinsenker hemmen u.a.
Dr. Sabine Wiesner
das Enzym Q10, das eine zentrale
Rolle im Energiestoffwechsel
der Zelle spielt, außerdem hemmen
sie die Bildung von Vitamin
D und Nervenbotenstoffen
• Wassertabletten steigern die
Magnesium-Ausscheidung über
die Niere und können so Muskelkrämpfe
und selbst wieder
Bluthochdruck begünstigen
• Antiepileptika können Enzyme
stimulieren, die Vitamin D im
Körper abbauen
… dies sind nur ein paar Beispiele,
die Liste ist schier endlos!
Und jetzt stellen Sie sich doch
einmal ihr Leben so vor: Ohne
die tägliche Tablettenbox, stattdessen:
• Gesund und vital
• Schlank und beweglich
• Gut gelaunt und fröhlich
… wäre das nicht Wahnsinn???
AWO-Busfahrt der Ortsvereine Seeheim
und Jugenheim im September
SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Der
AWO Vorstand Seeheim-Jugenheim
lädt alle Mitglieder und Freunde
zur jährlichen Senioren-Bus-Fahrt
ein. Die Fahrt findet am Mittwoch,
den 25. September statt. Ziel ist die
Fasanerie Hanau. Abfahrt in Jugenheim,
Bürgerhalle um 13.00 Uhr
und Seeheim, Villenave d´Ornon-
Platz um 13.15 Uhr.
Die beiden AWO-Ortsvereine Seeheim
und Jugenheim haben sich
2023 zu einem gemeinsamen Verein
zusammengeschlossen. Aus diesem
Anlass hat der Vorstand beschlossen,
die Kosten für die Fahrt und
das Kaffee-Gedeck zu übernehmen.
Das Abendessen ist von jedem Teilnehmer
selbst zu zahlen. Um die
Zahl der Plätze zuverlässig buchen
zu können, melden sich die Gäste
bitte bis zum 24. Juli an, bei Gisela
Weber, Tel. 83418.
AUERBACH (meli), Alle Auerbacher
und Gäste sind herzlich
eingeladen vom 12.-14. Juli
das traditionelle Bachgassenfest
im alten Ortskern zu
feiern. Nach der Eröffnung
freitags um 19 Uhr beginnt das
Fest mit abwechslungsreicher
Livemusik, Unterhaltung und
Bewirtung. Am Samstag steht
die beliebte Bachregatta für
die jüngsten Besucher auf
dem Programm. Am Sonntag
wird im Freien vor dem ev.
Erfolgreiches Wochenende für die Auerbacher Turnerinnen
Auerbach lädt zum 36. Bachgassenfest
ein
Vom 12. bis 14. Juli gibt es jede
Menge Spaß auf der Gass‘
Gemeindezentrum ein ökumenischer
Gottesdienst gefeiert.
Danach gibt es Musik auf der
Gasse, Kinderprogramm, einige
Kunsthandwerkerstände und
im Gemeindezentrum die Finissage
der Künstlerin Gabriele
Hundt. Die Anlieger, Vereine
und weitere Standbetreiber
freuen sich auf zahlreiche
Besucher. Ein Dank gilt auch
allen Sponsoren, die das Fest
ermöglichen. Infos unter www.
bachgassenfest.de.
AUERBACH (meli), Die Turnerinnen
der TSV Rot-Weiß Auerbach haben
am 22. Juni bei den Gau-Mannschaftsmeisterschaften
im Gerätturnen
weiblich in Lampertheim großartige
Erfolge erzielt. Die Mädchen
der Aufbau- und Leistungsgruppe
präsentierten sich in herausragender
Form und erzielten beeindruckende
Platzierungen in den Qualifikationsund
Rahmenwettkämpfen. In der
Altersklasse P5 erreichte das Team
mit Amira Bockenheimer, Sarah
Engert, Marlene Gutzeit, Isabella Kor
und Lara Samstag einen hervorragenden
3. Platz und verpassten nur
knapp die Qualifikation.
In der Kategorie P5-P6 gingen Olivia
Möllmann, Elisa Peuss und Elissa
Zeidan an die Geräte. Durch krankheitsbedingte
Ausfälle waren sie
nur zu dritt und erturnten mit viel
Wettkampfgeist einen 4. Platz.
Besonders erfolgreich waren die
Mannschaften in den Leistungsklassen:
In der LK IV starteten
Frieda Meyer, Alina Helmes, Emilia
Kohr, Magdalena Trombello und
Annette Wölfl. Ihr bestes Gerät war
der Sprung gefolgt vom Boden. Mit
diesen guten Wertungen kamen sie
auf Platz 1.
Auch bei Elena Schmieder, Sophia
Lipka, Hannah Schultz, Antonia
Krumbein, Charlotte Zeyß und
Maya Fliess war der Sprung das
beste Gerät und sie sicherten sich
mit 2 Punkten Vorsprung souverän
den 1. Platz.
Bei den größeren Turnerinnen
konnten sich Isabel Häusler, Jördis
Reichardt, Dorothea Plep und Luca
Krumbein mit 4 Punkten Vorsprung
den 1. Platz sichern. Sie zeigten ihre
Stärke am Boden. Diese herausragenden
Ergebnisse qualifizieren die
Auch die Mannschaften aus dem Nachwuchsbereich freuten sich über ihre Medaillen.
LK-Mannschaften für den Regionalentscheid
im September. Am Nachmittag
schickte die TSV Auerbach
bei den Rahmenwettkämpfen drei
Mannschaften aus dem Nachwuchsbereich
ins Rennen.
Im Wettkampf P3-P5 gingen mit
Malou Rogalli, Lia Schneider, Marli
Pieper, Charlotte Kiethe, Tamara
Winter und Isa Kärchner an die
Geräte. Für die Jüngeren in der
Mannschaft ging es vor allem darum,
die gerade erst neu erlernten,
schwereren P5-Übungen auszuprobieren
und sie präsentierten sie
hervorragend. Beste Mannschaft
an Schwebebalken und Boden, sowie
drittbestes Team am Reck. Am
Sprung machte sich dann teilweise
das Alter (und die Größe) bemerkbar.
Am Ende zeigte sich dann, dass der
Vorsprung von den beiden besten
Geräten ausreichte und die Auerbacher
Mannschaft holte gegen die
teilweise ältere Konkurrenz den Sieg!
Die beiden anderen Auerbach Teams
starteten im Wettkampf P2-P3. Die
ältere Mannschaft der TSV Auerbach
Foto: meli
bestand aus Juna Gutzeit, Greta
Meyer, Ava Stahljans und Sophia
Trantafyllou. Diese vier zeigten einen
tollen Wettkampf! Klar, dass es hier
nur einen Sieger geben konnte, - TSV
Auerbach.
Nochmal jünger die zweite Auerbacher
Mannschaft: Leja Balitsch, Lena
Berberich, Lea Bockenheimer, Pippa
Bruegel und Viola Wiebel konnten
bei den Älteren hervorragend
mithalten. Sie zeigten alle einen
nervenstarken Wettkampf, und
landeten souverän auf Platz 3!
Neo Rauch stellt in Bensheim aus
BENSHEIM (meli), Neo Rauch
gehört zu den bedeutendsten
Künstlern der Gegenwart und ist
Hauptvertreter der Neuen Leipziger
Schule. Seine collagenhaft
anmutenden Bildkompositionen
reflektieren auf magische, fast
verstörend-anregende Weise und
in einer Verbindung aus Historie,
Vorahnungen und persönlichem
Unterbewusstsein, ungeheure Geschichten.
Er selbst bezeichnet sie
als „unterschwellige Reflexionen
der Weltzusammenhänge, des
Weltgeschehens.“
Nun stellt Neo Rauch seine Zeichnungen
ab Sonntag, 7. Juli, auf
Papier im Museum in Bensheim aus.
Diese sind dem breiten Publikum
bislang relativ unbekannt geblieben.
Neben beeindruckenden Großformaten
in Öl wird in Bensheim auch
eine repräsentative Auswahl an
Arbeiten mit Bleistift, Kugelschreiber
oder Filzstift gezeigt. Er selbst
sagt: „Das Zeichnen tangiert meine
Malspur mäandernd; es kreuzt sie
gelegentlich, will aber nicht richtungsweisend
oder wegbereitend
wirksam werden. Es will mir gelegentlich
wie ein Terrier erscheinen,
der, den Jäger begleitend, durchs
Unterholz schnürt. Nervöser und
instinktgetriebener als sein Herr,
spürt er doch mitunter Dinge auf,
die diesen überraschen können.“
Die Ausstellung „Neo Rauch – Zeichnungen“
ist ab dem 7. Juli bis zum
1. September im Museum Bensheim
zu den Öffnungszeiten zu sehen:
Donnerstag, 15 bis 20 Uhr, Freitag,
15 bis 18 Uhr sowie Samstag und
Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Ein
begleitender Katalog liegt vor. Öffentliche
Kuratorenführungen sind
am Sonntag, 14. Juli, um 15 und 17
Uhr, sowie am Sonntag, 25. August,
ebenfalls um 15 und 17 Uhr.
Weitere Informationen: www.stadtkultur-bensheim.de
Kurzurlaub in der Region - Pfitzenmeier sorgt für Wohlbefinden und Energie
A N Z E I G E
BENSHEIM (meli), Stellen Sie
sich vor, Sie können Urlaub
machen und gehen nicht hin.
Unvorstellbar, zumindest für
viele Menschen.
Es gibt aber auch viele, die
haben zwar die Möglichkeit,
aber aus unterschiedlichen
Gründen nutzen sie diese nicht.
Und dann gibt es viele Menschen,
die einfach nicht wissen, dass es
auch in der Heimat die Chance
auf Kurzurlaub gibt.
Von Fitness bis Wellness:
Alles für die Gesundheit
Pfitzenmeier bietet
alles, was ein kurzer
Urlaub für die meisten
bedeutet. Das Wichtigste:
Wohlbefinden
steigern. Durch das
vielfältige Angebot an
Fitness und Wellness
fördert die Nummer eins
der Region die Gesundheit.
Wohlfühlmomente
gibt es ausreichend im
Wellnessbereich von
Pfitzenmeier. Verschiedene Sauna-Angebote,
Dampfbäder mit
unterschiedlichen Duftessenzen,
Ruheräume zum Entgehen des
Alltagslärms, Wellnessbecken mit
Massagedüsen. Es ist eine Auszeit
für Seele und Geist und ein Ausgleich
zur täglichen Belastung.
Dieser Ausgleich ist auch körperlich
wichtig, denn meist wird bei der
Arbeit oder im Alltag entweder
falsch oder einseitig belastet, die
Bewegung kommt ohnehin zu
kurz. Auf den Trainingsflächen
bei Pfitzenmeier gibt es zahlreiche
Möglichkeiten, an modernen
Geräten diesen Fehlbelastungen
entgegenzuwirken, um so langfristigen
Schmerzen präventiv entgegenzuwirken.
In den über 1.300
Kursen und Workouts,
die der Fitness-Gigant
Woche für Woche in
den Premium Clubs
und Resorts anbietet,
gibt es die Chance, in
Gruppen zu trainieren,
andere Menschen
kennenzulernen und
Gleichgesinnte zu
finden. Sogar im
Wasser werden Kurse
angeboten, wofür
Pfitzenmeier extra Aqua Domes
gebaut hat.
Kein Check-in und Reisezeiten:
Pfitzenmeier bietet
Urlaubsgefühle ohne
Aufwand
Was das nun mit Kurzurlaub zu
tun hat? Bei Pfitzenmeier finden
Mitglieder Zeit für sich und steigern
das Wohlbefinden. Es ist eine Auszeit
vom Alltag und die Energie wird aufgeladen.
Eine Urlaubsreise wird nicht
durch Pfitzenmeier ersetzt, aber ein
Kurztrip in die zahlreichen Premium
Clubs und Resorts der Region lohnt
sich. Zumal der Aufwand gering ist.
Es braucht keine Koffer, kein langes
Check-in und keine Flug- oder
Fahrstunden, um zum Ziel zu kommen.
Die Anreise ist kurz und mit
Eintritt bei Pfitzenmeier
entschleunigt
der Tag direkt, ganz
im Gegenteil zu den
sonst so schnelllebigen
Momenten.
Mit frischen Gedanken
und neuem Elan
geht es danach an
die nächste Aufgabe.
Statt dann aber
wieder Monate auf die Reise zum
Wohlbefinden warten zu müssen,
ist sie schon am nächsten Tag
wieder möglich. Ohne Aufwand,
ohne Stress. Einfach so. Ein Kurzurlaub
in der Region eben.
Erleben Sie die ganze Vielfalt
bei Pfitzenmeier und buchen Sie
ihren 4 wöchigen Kurzurlaub für
49€ unter: www.pfitzenmeier.
de/urlaub.