ChefHeads-Club-Magazin#04/24
| Hotel-Partner-News: Wolfgang Reisinger neuer Küchenchef im Schindlerhof - Four-Hands-Dinner mit Dieter Müller & Christian Meinke im Hotel-Restaurant Altenberger Hof | Köche-Portrait: Holger Bodendorf mit Interview | Polen-Guide Michelin: Noch mehr Sterne für Polen, Gdańsk und Umgebung neu im Guide Michelin | Neues aus der Hauptstadt: Im Vox Restaurant im Grand Hyatt steht seit Kurzem der erfahrene Chef Hugo Thiébaut am Pass. | CHEFSTABLE: Food-Innovationen: Starke Partnerschaften für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung | Buch - Tipps: Unsere Buchempfehlungen für den Küchentisch | Lifestyle-News: • Auftragsmalerei - Ellis Paustenbach • Servietten-Knippser - Dana Huschert | Partner-News: • Lusini neuer Partner der ChefHeads | Kulinarische Reisereportage: Wein, Käse und Haselnüsse - Dreiklang im südlichen Piemont | Kulinarik: Kaffeekultur in Apulien – Ein Guide für Genussmenschen und Coffeelover | Gourmet-Events: FINE FOOD DAYS COLOGNE N° 5 vom 25.08. – 08.09.2024
| Hotel-Partner-News: Wolfgang Reisinger neuer Küchenchef im Schindlerhof - Four-Hands-Dinner mit Dieter Müller & Christian Meinke im Hotel-Restaurant Altenberger Hof | Köche-Portrait: Holger Bodendorf mit Interview | Polen-Guide Michelin: Noch mehr Sterne für Polen, Gdańsk und Umgebung neu im Guide Michelin | Neues aus der Hauptstadt: Im Vox Restaurant im Grand Hyatt steht seit Kurzem der erfahrene Chef Hugo
Thiébaut am Pass. | CHEFSTABLE: Food-Innovationen: Starke Partnerschaften für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung | Buch - Tipps: Unsere Buchempfehlungen für den Küchentisch | Lifestyle-News: • Auftragsmalerei - Ellis Paustenbach • Servietten-Knippser - Dana Huschert | Partner-News: • Lusini neuer Partner der ChefHeads | Kulinarische Reisereportage: Wein, Käse und Haselnüsse - Dreiklang im südlichen Piemont | Kulinarik: Kaffeekultur in Apulien – Ein Guide für Genussmenschen und Coffeelover | Gourmet-Events: FINE FOOD DAYS COLOGNE N° 5 vom 25.08. – 08.09.2024
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Nr.4 - Juli 20<strong>24</strong> www.chefheads.eu ISSN 1859-8573<br />
<strong>ChefHeads</strong><br />
<br />
Das Magazin aus dem <strong>Club</strong> der Küchenchefs<br />
Sterne für Polen<br />
im Guide Michelin<br />
50 besten Restaurants<br />
Barcelonas Disfrutar auf Platz 1<br />
Holger Bodendorf<br />
Landhaus Stricker - Sylt<br />
im Köche-Portrait<br />
Weil Geschmack verbindet, <strong>ChefHeads</strong>
Restaurant VOX im Grand Hyatt<br />
neues aus der Hauptstadt<br />
ab Seite 42<br />
Food-Expo: auf dem Ludwigsburger<br />
urbanharbor Areal<br />
ab Seite 120<br />
Polen - Guide Michelin<br />
Gdańsk und Umgebung neu dabei<br />
ab Seite 20<br />
Titel-Foto © Ydo Sol<br />
Holger Bodendorf - Portrait und Interview<br />
Landhaus Stricker Sylt<br />
Seite <strong>24</strong>
6 | Hotel-Partner:<br />
Neues von unseren Partner-Hotels<br />
10 | Chefs-News:<br />
Die besten 50 Restaurants der Welt<br />
Barcelonas Disfrutar kletterte auf Platz 1<br />
Inhalt<br />
Juli 20<strong>24</strong> – 4. Ausgabe<br />
20 | Chefs-News:<br />
Noch mehr Sterne für Polen<br />
Gdańsk und Umgebung neu im Guide Michelin<br />
<strong>24</strong> | Köche-Portrait:<br />
Holger Bodendorf<br />
Portrait & Interview<br />
42 | Neues aus der Hauptstadt:<br />
Restaurant Vox im Grand Hyatt - Berlin-<br />
Hugo Thiébaut neuer Küchenchef<br />
72| Kulinarische Reise:<br />
Wein, Käse und Haselnüsse<br />
Dreiklang im südlichen Piemont<br />
102 | Kulinarik :<br />
Kaffeekultur in Apulien - Ein Guide<br />
für Genussmenschen und Coffeelover<br />
108 | Gourmet-Events:<br />
Fine Food Days Cologne 20<strong>24</strong><br />
vom 25.08. - 08.09.<strong>24</strong> Top-Kulinarik in Köln<br />
120 | CHEFSTABLE:<br />
Food Expo 20<strong>24</strong><br />
auf dem Ludwigsburger urbanharbor Areal<br />
1<strong>24</strong> | Buch - Tipps:<br />
Unsere Buchempfehlungen<br />
für den Küchentisch<br />
136| Lifestyle-News:<br />
• Auftragsmalerei - Ellis Paustenbach<br />
• Servietten-Knippser - Dana Huschert<br />
Kulinarische Reisereportage<br />
Anke Sademann im Piemont /<br />
TV-Koch Diego Bongiovanni<br />
ab Seite 72<br />
Impressum<br />
<strong>ChefHeads</strong>-<strong>Club</strong> der Küchenchefs<br />
Rosenweg 43 – 51519 Odenthal<br />
T: +49 (0) 2174 892 7227<br />
M: info@chefheadsmagazin.de<br />
W : www.chefheadsmagazin.de<br />
Redaktion: Guido Fritz<br />
Lektorat: Christine-Anja Möcklinghoff<br />
Design: Guido Fritz<br />
Fotografie: • Anke Sademann • Tanja Neumann<br />
• Guido Fritz • Joan Valera • Grand Hyatt / Vox<br />
• Ydo Sol • Friesenkrone • GEFU • Rieber<br />
• Selina Schrader • Marina Hoppmann<br />
An dieser Ausgabe haben mitgewirkt:<br />
• Anke Sademann • Tanja Neumann<br />
• Marion Raschka • Guido Fritz • Dana Huschert<br />
• Ellis Paustenbach • Petra Hermann<br />
Copyright: Das Urheberrecht an den Inhalten,<br />
Bildern und Designs der Zeitschrift liegt bei Chef<br />
Heads-<strong>Club</strong> der Küchenchefs<br />
ISSN 1859-8573
EHRENPRÄSIDENTEN<br />
Dieter Müller<br />
- Kochlegende -<br />
Georg Maushagen<br />
- Zuckerbäcker -<br />
PRÄSIDIUM<br />
Toni Mörwald<br />
- Multi-Gastronom -<br />
Guido Fritz<br />
- Präsident & Gründer -<br />
Heinz O.Wehmann<br />
- Vizepräsident Nord -<br />
Christopher Wilbrand<br />
- Vizepräsident West -<br />
Dieter B.Schmidt<br />
- Vizepräsident Mitte -<br />
Holger Zurbrüggen<br />
- Vizepräsident Berlin -<br />
Ulrich Wüllenweber<br />
- Vizepräsident Süd -<br />
MEDIENPARTNER
„ Weil Geschmack<br />
verbindet „<br />
Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />
liebe Mitglieder, liebe Partner<br />
und Freunde ...<br />
Im Sommer geht es nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen<br />
heiß her. Für viele Gastronomiebetriebe gelten<br />
die Monate von Juni bis September als Peak Season.<br />
Um für ein kräftiges Umsatzplus zu sorgen, braucht es<br />
aber die passenden Ideen für den Gastro-Sommer1.<br />
Hier sind einige Tipps und Ideen, die Euch dabei helfen<br />
können:<br />
Außengastronomie optimieren: Nutzen Sie den<br />
Sommer, um Ihre Außenterrasse oder Ihren Biergarten<br />
attraktiv zu gestalten. Schaffen Sie eine gemütliche<br />
Atmosphäre mit bequemen Sitzgelegenheiten,<br />
Sonnenschirmen und vielleicht sogar Live-Musik.<br />
Sommer-Specials: Kreieren Sie saisonale Spezialitäten<br />
wie erfrischende Cocktails, leichte Salate oder<br />
sommerliche Desserts. Bewerben Sie diese auf Ihrer<br />
Speisekarte und über Social Media.<br />
Events und Themenabende: Organisieren Sie besondere<br />
Events wie Grillabende, Beach-Partys oder<br />
Weinverkostungen. Diese ziehen Gäste an und sorgen<br />
für zusätzlichen Umsatz.<br />
Kooperationen mit lokalen Veranstaltungen:<br />
Informieren Sie sich über lokale Sommerfeste, Märkte<br />
oder Sportveranstaltungen. Bieten Sie spezielle Angebote<br />
für Besucher dieser Events an. Denken Sie daran,<br />
dass die richtige Marketingstrategie und eine gute<br />
Planung entscheidend sind, um das Umsatzplus in der<br />
Gastronomie während des Sommers zu maximieren. Die aktuelle Top 50 Liste mit einem Bericht<br />
über die neue Nummer 1 der Liste das DISFRUTA in Barcelona.<br />
Im Köche-Portrait der Patron vom Landhaus Stricker, Holger Bodendorf. Unsere Autorin<br />
Anke Sademann besuchte wieder einige kulinarische Hotspots in Berlin und berichtet uns<br />
über die Kulinarik im Piemont. Wir begrüßen eine Gast-Autorin Tanja Neumann, mit dem<br />
Beitrag über Ampulien und der Kaffee-Kultur. Und viele weitere tolle Reportagen und News.<br />
Viel Spaß beim Lesen!<br />
Ihr / Euer<br />
Guido Fritz
Hotel-Partner - NEWS<br />
Wolfgang Reisinger<br />
Küchenchef im Schindlerhof<br />
ZWISCHEN TRADITION UND INNOVATION<br />
HOTELDORF SCHINDLERHOF<br />
Wolfgang Reisinger kochte unter anderem im Genießerrestaurant Döllerer in Salzburg, bevor<br />
sich der Weg ins Wiener Restaurant "Steirereck im Stadtpark" auftat. Nach drei Jahren im<br />
besten Restaurant Österreichs zog es Wolfgang Reisinger der Liebe wegen nach Spalt.<br />
In der Region ist er sicher auch bekannt, schließlich hat er über 5 Jahre mit seiner wunderbaren<br />
Frau den Gasthof Hoffmanns-Keller in Spalt geleitet, dort erkochte er sich einen Bib<br />
Gourmand im Michelin Guide und 14 Punkte im Gault Millau.<br />
Als seinen Anspruch formuliert Wolfgang Reisinger, fränkische Spezialitäten mit einer modernen<br />
und leichten Küche zu verbinden - und noch mit österreichischen Einflüssen zu verfeinern.<br />
„Franken geht fremd“, das bleibt das Küchenmotto des Schindlerhof´s, keine Frage, -<br />
Wolfgang wird es sicher mit dem gesamten Küchenteam auf eine neue Art interpretieren.
Hotel-Partner - NEWS<br />
Lieber Wolfgang, herzlich Willkommen in unserem<br />
Schindlerhof - Team auch auf diesem Wege!<br />
Wir freuen uns so sehr, dass Du bei uns bist!<br />
„Franken geht fremd“, das bleibt unser Küchenmotto,<br />
keine Frage, - Wolfgang wird es sicher mit unserem<br />
gesamten Küchenteam auf eine neue Art interpretieren…<br />
.. sie dürfen gespannt sein<br />
Bis bald im Schindlerhof – wir freuen uns auf Sie<br />
Nicole Kobjoll<br />
Der Schindlerhof ist ein wahres Erlebnis für die<br />
Sinne. Dadurch, dass er langsam von damals bis<br />
in die heutige Zeit über Jahrzehnte gewachsen<br />
ist, ist ein ganz besonderes Spannungsfeld<br />
zwischen Tradition und Moderne entstanden.<br />
Das Herzstück des Schindlerhofs ist im Ursprung<br />
ein 300 Jahre alter Bauernhof. Aus ihm<br />
heraus ist das Hotelareal in insgesamt sechs<br />
Bauetappen über Jahrzehnte hinweg stetig<br />
gewachsen.<br />
Die Entwicklung vom traditionellen Landgasthof<br />
zum modernen Tagungshotel hat den<br />
Schindlerhof erst richtig aufblühen lassen. In<br />
ihm finden sich ebenso viele verschiedene architektonische<br />
Stile wieder wie auch eine abwechslungsreich<br />
gestaltete Atmosphäre. Dies<br />
alles wird gekonnt gewürzt mit geschmackvollem<br />
Design und Interieur.<br />
Schindlerhof Kobjoll GmbH<br />
Steinacher Str. 6-12, 90427 Nürnberg<br />
Telefon: 0911 - 93 02 - 0<br />
Telefax: 0911 - 93 02 - 620<br />
E-Mail: hotel@schindlerhof.de<br />
Web: https://www.schindlerhof.de/<br />
So sieht sich der alte Bauernhof auf einer<br />
Seite gegenüber einem harmonisch angelegten<br />
japanischen Garten mit handzahmen<br />
Kois im garteneigenen Teich und gegenüber<br />
einem modernen Gebäude im Bauhaus-Stil,<br />
dem Rykon.<br />
Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die<br />
dem Schindlerhof Einzigartigkeit attestieren<br />
und ein ganz besonderes Spannungsfeld<br />
zwischen Tradition und Innovation, zwischen<br />
Regionalität und Internationalität erzeugen.<br />
Eine erlebnisreiche Zeit liegt vor Ihnen –<br />
denn der Schindlerhof ist mehr als nur ein Tagungshotel.<br />
Effektives Arbeiten, Sonnen im<br />
Innenhof, der Kaffee im japanischen Garten<br />
oder das gemütlichen Dinner im Restaurant<br />
mit feinen Speisen. Lassen Sie sich von uns<br />
„verführen“ – wir freuen uns auf Sie!
Hotel-Partner - NEWS<br />
Küchenparty Literatur am Dom<br />
Four-Hands-Dinner<br />
Dieter Müller & Christian Meinke<br />
Odenthal/Altenberg, Sonntag 30.06.<strong>24</strong> - In Altenberg werden die Bücher lebendig. Einer der<br />
romantischsten Orte Deutschlands, der Altenberger Dom, mitten im Bergischen Land vor den<br />
Toren Kölns, ist die Heimat des Literatur am Dom Festivals. Ein Ort, der Weltliteratur zum Anfassen<br />
nahe bringt.<br />
Das kulinarische Highlight zum Ende des Festivals am Sonntag war die Küchenparty im Hotel-<br />
Restaurant Altenberger Hof. Ein Four-Hands-Dinner des Altmeisters und Kochlegende Dieter<br />
Müller, zusammen mit dem jungen talentierten Küchenchef des Hauses Christian Meinke. Der<br />
Kölner (ehemals 2-Sterne) Patron Vincent Moissonier und der Gastro- und Literaturkritiker<br />
Denis Scheck erzählten von kulinarischen Highlights und einigen Tiefpunkten, dazu steuerten<br />
sie einige literarische Schmankerl bei. Hier die Karte des Abends:<br />
GAZPACHO KRÄUTERESPUMA |AIRBAG PATATA | GEBACKENE GARNELE<br />
*****<br />
GELBSCHWANZMAKRELE ERBSE | YUZU | HOLUNDER<br />
*****<br />
KABELJAU BRANDADE | PFEFFERZWIEBELN | MELONE ESTRAGON-SAFRANSAUCE<br />
*****<br />
KALBSBÄCKCHEN LAVENDELSAUCE | SEMMELSCHNITTE | WILDER BROKKOLI<br />
*****<br />
IMPRESSION VON SCHWARZWÄLDER KIRSCH IM GLAS TONKABOHNEN-EIS
Hotel-Partner - NEWS<br />
GAZPACHO KRÄUTERESPUMA |AIRBAG PATATA |<br />
GEBACKENE GARNELE<br />
GELBSCHWANZMAKRELE ERBSE | YUZU | HOLUNDER<br />
Dieter Müller, geboren 1948 im Schwarzwald,<br />
hat als Drei-Sterne-Koch in den „Schweizerstuben“<br />
und auf „Schloss Lerbach“ zusammen mit<br />
Harald Wohlfahrt und Eckhart Witzigmann für<br />
das sogenannte „deutsche Küchenwunder“ verantwortlich.<br />
Sein Amuse-bouche-Menue, eine<br />
Art Häppchenmenue mit vielen kleinen Gerichten,<br />
ist in die Kochgeschichte eingegangen. Die<br />
Küchenparty im „Altenberger Hof“ ist eine der<br />
nunmehr raren Gelegenheiten, den Virtuosen<br />
einmal selbst am Herd zu erleben. Dieter Müllers<br />
Lebensgeschichte ist zugleich eine Reise durch<br />
die Entwicklung der deutschen Küche der vergangenen<br />
fünf Jahrzehnte.<br />
Vincent Moissonier, geboren 1960 in Epinal,<br />
wuchs wegen der Lehrtätigkeit seines Vaters<br />
zum Teil in Burkina Faso auf. Zusammen mit seiner<br />
Frau Liliane und dem Koch Eric Menchon führte<br />
er fast 40 Jahre lang das 2-Sterne-Restaurant<br />
›Le Moissonnier‹ in Köln. Seit Herbst 2023 ist das<br />
›Moissonnier‹ ein nur tagsüber geöffnetes Bistrot.<br />
Seine mit einem Vorwort von Hanns-Josef<br />
Ortheil unter dem Titel „Der Käse kommt vor dem<br />
Dessert“ im DuMont Verlag erschienenen Kolumnen<br />
wurden zum Bestseller.<br />
Denis Scheck wurde am 15. Dezember 1964 in<br />
Stuttgart als Sohn eines Poliers und einer Sekretärin<br />
geboren. Da die Eltern mit dem achtjährigen<br />
Jungen in ein abgelegenes Dorf in der Nähe Stuttgarts<br />
zogen, sei er infolge mangelnder geistiger<br />
Anregung auf dem Land – nach eigener Aussage<br />
– aus reiner Langeweile zum Lesen gekommen.<br />
Hotel-Restaurant Altenberger Hof GmbH<br />
Eugen-Heinen-Platz 7<br />
51519 Odenthal<br />
Telefon: +49 (0) 2174 497-0<br />
E-Mail: info@altenberger-hof.de<br />
Web: https://altenberger-hof.de/
CHEFS - NEWS<br />
Foto @Joan Valera<br />
Hier sind die 50 besten Restaurants<br />
der Welt für 20<strong>24</strong><br />
Barcelonas Disfrutar kletterte auf Platz 1.<br />
Erst zum zweiten Mal in ihrer Geschichte enthüllten die World's 50 Best Restaurants ihre<br />
Flaggschiff-Liste in Amerika, aber es war Spanien, das heute Abend die Oberhand behielt.<br />
Bei einem Treffen der weltweit führenden Köche und Gastronomen in Las Vegas stammten<br />
drei der vier bestplatzierten Restaurants aus Spanien, wobei das Disfrutar in Barcelona (Platz<br />
2 im Jahr 2023) die Krone als das beste der Welt eroberte. Das modernistische Restaurant,<br />
das vom Küchenteam Oriol Castro, Eduard Xatruch und Mateu Casañas geleitet wird, die alle<br />
im El Bulli gearbeitet haben, reiht sich in die Reihen von Central, Noma, der französischen Wäscherei<br />
und anderen ein, die in den 22 Jahren seit seiner Gründung die Liste angeführt haben.<br />
Es ist das dritte Restaurant aus Spanien, das diese Ehre erhält, und tritt damit in die Fußstapfen<br />
von Ferran Adriàs El Bulli und El Cellar de Can Roca der Roca-Brüder.<br />
"Wir sind so aufgeregt, wir sind so stolz und wir glauben, dass unser Kampf jetzt ruhiger sein<br />
wird", sagte Casañas mit einem Schmunzeln, als er den Weg zum bestplatzierten Restaurant<br />
der Welt bestätigte. Und auf die Frage, ob eine jüngere Generation von Gästen lange Degustationsmenüs<br />
mit avantgardistischer Ader nicht versteht oder schätzt, antwortete Casañas:<br />
"Vielleicht ist es nicht die modischere Art, Dinge zu tun, aber für uns tun wir die Dinge, die wir<br />
wollen, und wir ändern nie unseren Weg. Und heute sind wir hier."<br />
Auf dem zweiten Platz landete das legendäre Restaurant Asador Etxebarri im Baskenland.
CHEFS - NEWS<br />
Als wir die 10 einflussreichsten Restaurants der 2010er Jahre kürten, stand das Etxebarri<br />
auf der Liste, und Küchenchef Aitor Zabala erzählte uns, dass es "dem Kochen mit Feuer eine<br />
neue Dimension verliehen und es um die Welt gebracht hat". Er fügte hinzu: "Wie viele Köche<br />
stellen Grills in ihre Küche, weil Etxebarri sie hat?"<br />
Nachdem das Table by Bruno Verjus in Paris von Platz 10 im letzten Jahr auf Platz 3 im Jahr<br />
20<strong>24</strong> aufgestiegen ist, gesellte sich ein weiteres spanisches Restaurant, Diverxo in Madrid,<br />
zu den Top Fünf, die durch Maido in Lima, Peru, abgerundet wurden. Auf Platz 6 belegte das<br />
Atomix in New York City erneut den höchsten Platz aller amerikanischen Restaurants und<br />
festigte damit seine Position an der Spitze der koreanischen gehobenen Küche nicht nur in<br />
den USA, sondern auf der ganzen Welt. Das andere US-Restaurant, das in den Top 50 rangierte,<br />
war Kyle und Katina Connaughtons SingleThread in Healdsburg, Kalifornien.<br />
Die diesjährige Liste wurde von 1.080 Wählern auf der ganzen Welt bestimmt. Und bei aller<br />
Kritik an den Auszeichnungen kann die Aufnahme in die Liste für ein Restaurant etwas bewirken.<br />
Küchenchef Jeremy Chan, dessen Ikoyi in London 2022 in die Liste aufgenommen wurde<br />
und in diesem Jahr auf Platz 42 landete, sagte gegenüber Robb Report, dass sein Restaurant<br />
einen sofortigen Anstieg verzeichnete, der sich seitdem in einem stetigen Zustrom von Gästen<br />
eingependelt hat. Elena Reygadas, die letztjährige beste Köchin der Welt, schloss sich der<br />
Meinung an und sagte, dass Rosetta in Mexiko-Stadt nach Platz 49 das Geschäft angekurbelt<br />
habe. In diesem Jahr stieg ihr Etablissement auf 34, so dass die Auswirkungen auf ihr Endergebnis<br />
vielleicht noch größer sein werden.<br />
Foto @Joan Valera<br />
von links: Mateu Casañas, Eduard Xatruch, Oriol Castro
CHEFS - NEWS<br />
Die 50 besten Restaurants der Welt 20<strong>24</strong><br />
1. Disfrutar, Barcelona<br />
2. Asador Etxebarri, Atxondo<br />
3. Table by Bruno Verjus, Paris<br />
4. Diverxo, Madrid<br />
5. Maido, Lima<br />
6. Atomix, New York<br />
7. Quintonil, Mexico City<br />
8. Alchemist, Copenhagen<br />
9. Gaggan, Bangkok<br />
10. Don Julio, Buenos Aires<br />
11. Septime, Paris<br />
12. Lido 84, Gardone Riviera<br />
13. Trèsind Studio, Dubai<br />
14. Quique Dacosta, Dénia<br />
15. Sézanne, Tokyo<br />
16. Kjolle, Lima<br />
17. Kol, London<br />
18. Plénitude, Paris<br />
19. Reale, Castel di Sangro<br />
20. Wing, Hong Kong<br />
21. Florilège, Tokyo<br />
22. Steirereck, Vienna<br />
23. Sühring, Bangkok<br />
<strong>24</strong>. Odette, Singapore<br />
25. El Chato, Bogotá<br />
26. The Chairman, Hong Kong<br />
27. A Casa do Porco, São Paolo<br />
28. Elkano, Getaria<br />
29. Boragó, Santiago<br />
30. Restaurant Tim Raue, Berlin<br />
31. Belcanto, Lisbon<br />
32. Den, Tokyo<br />
33. Pujol, Mexico City<br />
34. Rosetta, Mexico City<br />
35. Frantzén, Stockholm<br />
36. The Jane, Antwerp<br />
37. Oteque, Rio de Janeiro<br />
38. Sorn, Bangkok<br />
39. Piazza Duomo, Alba<br />
40. Le Du, Bangkok<br />
41. Mayta, Lima<br />
42. Ikoyi, London<br />
43. Nobelhart & Schmutzig, Berlin<br />
44. Mingles, Seoul<br />
45. Arpège, Paris<br />
46. SingleThread, Healdsburg<br />
47. Schloss Schauenstein, Fürstenau<br />
48. Hiša Franko, Kobarid<br />
49. La Colombe, Cape Town<br />
50. Uliassi, Senigallia
CHEFS - NEWS<br />
Foto @Joan Valera<br />
Das Restaurant Disfrutar, das seit Dezember 2014 geöffnet ist, entstand nach Jahren intensiver<br />
Arbeit im elBulli, wo sich Mateu Casañas, Oriol Castro und Eduard Xatruch kennengelernt<br />
und professionell ausgebildet haben, und nachdem die Arbeit des im April 2012 in Cadaqués<br />
eingeweihten Compartir bekräftigt wurde.<br />
DAS RESTAURANT<br />
Das Lokal befindet sich im Eixample, direkt vor dem Ninot-Markt, und überrascht auch mit<br />
seinem Design. Der Respekt vor der Geschichte und dem Erbe des Mittelmeers ist die Inspiration<br />
und die Keramik ist der rote Faden, der den Innenraum kennzeichnet. Der Zugangsbereich<br />
ist von Barcelona, dem Schmiedeeisen des Mercat del Ninot und den Farben der Keramik<br />
von Miró inspiriert. Der zentrale Korridor aus Keramik mit den Farben und Texturen von Ton<br />
durchquert die Küche, die für den Kunden vollständig sichtbar ist, und macht Platz für den<br />
Hauptspeisesaal, der von kleinen Fischerdörfern inspiriert ist und sich durch einen hellen und<br />
weißen Raum auszeichnet, der Sie aus der Stadt herausführt und mit der Terrasse verbindet.<br />
ein Raum, der dem Teilen zuzwinkert.<br />
Kurz gesagt, ein überraschend mediterraner Ort, mit einer engen und einladenden Behandlung<br />
und einer kreativen Küche, die zum Genießen einlädt.
CHEFS - NEWS
CHEFS - NEWS<br />
GASTRONOMISCHES ANGEBOT<br />
In Barcelona dreht sich das gastronomische Angebot um das Degustationsmenü mit einer<br />
eindeutig avantgardistischen Küche, bei der sich die Gerichte durch ihre große Persönlichkeit<br />
auszeichnen, die ausgesprochen mediterran ist. Kurz gesagt, ein Restaurant mit gewagter,<br />
unterhaltsamer und moderner Küche auf der Suche nach "Geschmack" als Hauptprämisse.
CHEFS - NEWS
CHEFS - NEWS<br />
Foto @Joan Valera<br />
Oriol Castro, Eduard Xatruch,<br />
Mateu Casañas<br />
Heilige Dreifaltigkeit: Das Restaurant wird von drei Köchen geführt: Oriol Castro, Eduard<br />
Xatruch und Mateu Casañas. Das Trio lernte sich im legendären El Bulli kennen (das fünfmal<br />
Platz 1 der 50 besten Restaurants der Welt erreichte), wo sie von klein auf bis zu ihrer Schließung<br />
im Jahr 2011 arbeiteten. Im folgenden Jahr eröffneten sie das Compartir in Cadaqués,<br />
bevor sie 2014 Disfrutar in Barcelona eröffneten. Das Restaurant befindet sich im Stadtteil<br />
Eixample der spanischen Stadt, das Äußere ist einfach und der Eingang schmal, bevor es sich<br />
öffnet und einen lichtdurchfluteten, weiß getünchten Speisesaal und eine sonnenverwöhnte<br />
Terrasse auf der Rückseite freigibt.<br />
Foto @Joan Valera
CHEFS - NEWS<br />
Auf dem Teller: Zwei parallele Menüs werden angeboten, beide rund 30 Gänge. Die Classic-Option<br />
ist ein Greatest-Hits-Album mit den Lieblingsgerichten der Köche aus dem letzten<br />
Jahrzehnt, wie dem berühmt-berüchtigten, mit Kaviar gefüllten Panchino-Donut oder dem<br />
brillanten gefrorenen Gazpacho-Sandwich. Das Festival-Menü ist die jüngste Manifestation<br />
der grenzenlosen Kreativität des Teams, die immer von akribischer kulinarischer Forschung<br />
unterstützt wird. Einige mehrjährige Klassiker behalten ihren Startplatz neben neueren Kreationen<br />
wie Tintenfisch nach thailändischer Art mit Kokosnuss und Squab mit Kombu-Spaghetti,<br />
Mandeln und Trauben.<br />
Foto @Joan Valera<br />
Schnell und fantastisch: Der Servicestil sieht vor, dass die Gerichte über mehrere Stunden<br />
hinweg dick und schnell geliefert werden und die Gäste auf die ultimative kulinarische<br />
Hochgeschwindigkeitsfahrt mitnehmen. Tischtheater und Interaktion sind häufig und werden<br />
mit einer Mischung aus Professionalität und Humor ausgeführt. Zum Beispiel enden<br />
die herzhaften Gänge mit Fear: The Prawn, bei dem dem Gast ein Pool mit Trockeneis präsentiert<br />
wird, der mit bloßen Händen blind in den Dunst fischen muss, um perfekt gekochte<br />
Krustentiere zu jagen und zu apportieren.<br />
Letztes Wort: Disfrutar bleibt an der Spitze des gastronomischen Denkens und schafft<br />
ein Erlebnis, das ebenso Spaß macht wie inspiriert – und das jetzt das globale Ranking anführt.<br />
GENIESSEN SIE EIN KLASSISCHES MENÜ<br />
Degustationsmenü, das aus Kreationen entworfen und zusammengestellt wurde, die zu<br />
"Klassikern" des Restaurants Disfrutar geworden sind. 295€<br />
Preis gültig bis 31.12.20<strong>24</strong>
CHEFS - NEWS<br />
Foto @Joan Valera<br />
AUSZEICHNUNGEN<br />
Drei Sterne im Guide Michelin 20<strong>24</strong>.<br />
Nr. 1 Die 50 besten Restaurants der Welt im Jahr 20<strong>24</strong>.<br />
Drei Sonnen im Repsol Guide seit 2018.<br />
Top of the Tops im Macarfi-Führer.<br />
National Gastronomy Awards für den besten Küchenchef 2023.<br />
Bestes Restaurant des Jahres von der katalanischen Akademie der Gastronomie 2015.<br />
Seit 2019 bei den Best Chef Awards.<br />
Seit 2016 auf der OAD-Liste.<br />
Calle de Villarroel 163, 08036, Barcelona<br />
Tel.: +34 933 48 68 96
CHEFS - NEWS<br />
Noch mehr Sterne für Polen<br />
Gdańsk und Umgebung neu im Guide Michelin<br />
Am 20. Juni 20<strong>24</strong> wurde in Gdańsk (Danzig) die zweite Polen-Ausgabe des renommierten<br />
Guide Michelin präsentiert. Der Ort ist Programm, denn mit dem „Arco by Paco Pérez” hat<br />
die Ostseemetropole nun auch ein eigenes Sternerestaurant. Im benachbarten Seebad Sopot<br />
(Zoppot) erhielten das „Vinissimo“ und das „1911 Restaurant“ einen Bib Gourmand. An<br />
der Spitze der polnischen Genießeradressen liegt wie im vergangenen Jahr das „Bottiglieria<br />
1881“ in Kraków (Krakau) mit zwei Sternen.<br />
Mit der Woiwodschaft Pomorskie (Pommern) ist in diesem Jahr eine vierte Region in der polnischen<br />
Ausgabe des Guide Michelin vertreten. „Bisher wurden 49 polnische Restaurants<br />
aus Warschau, Krakau und Posen ausgezeichnet. Nun umfasst die Liste fast 80 Restaurants.<br />
Ich gratuliere den Gastronomen und bin stolz auf ihre Spitzenleistung“, kommentiert Rafał<br />
Szmytke, Präsident der Polnischen Tourismusorganisation (POT), die neue Ausgabe. Insgesamt<br />
führt der neue Gastronomieführer 19 Restaurants in Pommern auf.
CHEFS - NEWS<br />
Im „Arco“ bringt Sternekoch Paco Pérez die moderne Küche seiner spanischen Heimat an die<br />
polnische Ostseeküste. Mit fünf Michelin-Sternen ausgezeichnet, ist er bekannt für seine<br />
Arbeit in renommierten Restaurants wie dem „Miramar“ in Llançà und der „Enoteca“ im Hotel<br />
Arts Barcelona. In Danzig führt sein langjähriger Mitarbeiter Antonio Arcieri die Küche. Der Italiener<br />
lernte bei Ferran Adrià und Eneko Atxa. Das Arco befindet sich im Olivia Star, einem der<br />
höchsten Gebäude in Gdańsk mit atemberaubenden Blick auf die Stadt und die Ostsee. Gäste<br />
erwartet im modern eleganten Ambiente verschiedene Degustationsmenü mit innovativen<br />
Kreationen. www.oliviastar.pl/restauracje/arco-by-paco-perez<br />
Das im Danziger Stadtteil Wrzeszcz (Langfuhr) gelegene „Eliksir“ wurde als erstes polnisches<br />
Restaurant mit einem Grünen Stern ausgezeichnet. Damit belohnt der Guide Michelin seit<br />
2020 nachhaltige Gastronomie, von der Verwendung lokaler Bioprodukte über eine klimaschonende<br />
Betriebsweise bis hin zur Sensibilisierung der Gäste für das Thema. So werden in<br />
der Küche von Chefkoch Paweł Wątor gemäß der Zero-Waste-Philosophie alle Zutaten nahezu<br />
komplett verwertet. Nach Stationen im „Amber Room“ unter Wojciech Modest Amaro<br />
oder als Küchenchef der Londoner Caprice Holdings verwirktlicht Wątor in Danzig nun seinen<br />
Traum einer gesunden, nachhaltigen und vor allem schmackhaften Küche. www.eliksir.pl<br />
Neu unter den gastronomischen Spitzenadressen sind zudem das „Giewont“ in Kościelisko<br />
direkt am Fuße der Hohen Tatra sowie das „Rozbrat 20“ in der Hauptstadt Warszawa (Warschau).<br />
Im nach dem gleichnamigen Bergmassiv benannten „Giewont“ verbindet Chefkoch<br />
Przemek Sieradzki polnische und französische Zutaten wie auch Techniken und schafft so<br />
einzigartige Geschmacksreisen. www.restaurantgiewont.com<br />
Das „Rozbrat 20“ befindet sich nur wenige Schritte vom Warschauer Park- und Palastensemble<br />
Łazienki entfernt. Chefkoch und Mitbesitzer Bartosz Szymczak lernte bei Tom Aikens und<br />
Lee Westcott und wurde stark von der britischen Spitzengastronomie geprägt. Spätere Stationen<br />
führten ihn nach Asien. Mit seinem Team im „Rozbrat 20“ experimentiert er viel und<br />
legt den Fokus auf den Geschmack und die Vielfalt der Texturen. Dabei verbindet er die Küche<br />
seiner polnischen Heimat mit seiner britisch-französischen Erfahrung. www.rozbrat20.com.pl<br />
An der Spitze der polnischen Gourmettempel steht auch in diesem Jahr das „Bottiglieria
CHEFS - NEWS<br />
1881“. Im Jahr 2013 eröffnete Küchenchef Przemysław Klima zusammen mit Weinliebhaber<br />
Robert Gumuliński das Restaurant im Krakauer Stadtteil Kazimierz. Später arbeitete Klima<br />
unter anderem in Polens erstem Sternerestaurant „Atelier Amaro", kehrte 2019 als Chefkoch<br />
ins „Bottiglieria 1881“ zurück und wurde schon ein Jahr später selbst mit seinem ersten Stern<br />
ausgezeichnet. Die Gerichte werden in dem kleinen Restaurant vor den Augen der Gäste wie<br />
Kunstwerke gestaltet. Die kleine, aber feine Auswahl von Speisen korrespondiert mit einem<br />
umfangreichen Angebot an Weinen, zu denen auch eine Reihe von Spitzenerzeugnissen aus<br />
Polen und Mitteleuropa gehört. www.1881.com.pl<br />
Erneut ausgezeichnet wurden auch das „Muga“ in Poznań (Posen) sowie das „NUTA“ in Warschau.<br />
Bereits seit 2014 ist das unweit des historischen Marktplatzes gelegene Restaurant<br />
eine gute Adresse für feine saisonale Küche. Chefkoch Artur Skotarczyk überzeugt mit ausgewogenen<br />
Aromen und ästhetischer Perfektion bei den Gerichten. www.restauracjamuga.pl<br />
Das Warschauer Restaurant „NUTA“ erhielt seinen ersten Stern bereits gut ein Jahr nach seiner<br />
Eröffnung Anfang 2022. Der aus Süditalien stammende Küchenchef Andrea Camastra<br />
kam der Liebe wegen nach Polen und erhielt bereits für sein früheres Restaurant „Senses“<br />
fünfmal hintereinander die begehrte Michelin-Auszeichnung. In seinem neuen, am Warschauer<br />
Königsweg gelegenen Fine-Dining-Restaurant verbindet Camastra meisterhaft polnische<br />
Traditionen mit mediterraner Leichtigkeit und asiatischen Aromen. Zur Auswahl für die Gäste<br />
stehen dort zwei Menüs. www.nuta.com.pl<br />
Die Zahl der mit dem Bib Gourmand ausgezeichneten Restaurants stieg um neun auf 16.
CHEFS - NEWS<br />
Restaurant Butchery & Wine, eine der Michelin-Empfehlungen in Gdynia. Foto: prot.gda.pl<br />
Darunter sind gleich fünf aus der Region Pommern. Dort erhielten das „Hewelke“ und „Treinta<br />
y Tres“ in Danzig, das „Vinissimo“ und „1911 Restaurant“ in Zoppot sowie das „Luneta & Lorneta<br />
Bistro <strong>Club</strong>“ in Ciekocinko (Zackenzin) die begehrte Auszeichnung. In Warschau erhielten<br />
das „Kontakt“ und die „Ceviche Bar“, in Posen das „Spot“ sowie in Krakau das „Folga“ einen Bib<br />
Gourmand.<br />
Zwei MICHELIN-Sterne<br />
Bottiglieria 1881 – Krakau<br />
Ein MICHELIN-Stern<br />
Arco by Paco Pérez – Gdańsk<br />
Giewont – Kościelisko<br />
Muga – Poznań<br />
NUTA – Warschau<br />
Rozbrat 20 – Warschau<br />
Bib Gourmand Restaurants<br />
Luneta & Lorneta Bistro <strong>Club</strong> –<br />
Ciekocinko<br />
Hewelke – Danzig<br />
Treinta y Très – Danzig<br />
Folga – Krakau<br />
MOLÁM – Krakau<br />
Fromażeria – Poznań<br />
SPOT. – Poznań<br />
TU. REStAURANT – Poznań<br />
1911 Restaurant – Sopot<br />
Vinissimo – Sopot<br />
alewino – Warschau<br />
Ceviche Bar – Warschau<br />
Kieliszki na Próżnej – Warschau<br />
Koneser Grill – Warschau<br />
kontakt – Warschau<br />
Le Braci – Warschau
Köche-Portrait<br />
Holger Bodendorf<br />
Foto © Ydo Sol<br />
Inhaber & Patron<br />
Landhaus Stricker
Köche-Portrait<br />
Foto © Ydo Sol<br />
Holger Bodendorf gehört zu den Sterneköchen dieses Landes und verzückt die Gäste<br />
in seinem eigenen Restaurant "Bodendorf's" regelmäßig mit kulinarischen Hochgenüssen.<br />
Doch wie hat er es aus der Ostsee-Provinz überhaupt zum Sternekoch geschafft?<br />
Holger Bodendorf macht eine Lehre zum Koch und landet auf Sylt - Begonnen hat alles am 7.<br />
Juni 1967, als Holger Bodendorf das Licht der Welt in dem kleinen schleswig-holsteinischen<br />
Örtchen Heiligenhafen erblickte. Mit der Ostsee ist er groß geworden und verbrachte dort<br />
seine Kindheit, bis er eine Lehre zum Koch begann und mit Bravour abschloss. Im "Landhaus<br />
Stricker" scheint er seine Liebe für die Nordsee-Insel Sylt entdeckt zu haben, denn nach einigen<br />
Stationen in mehreren renommierten Restaurants Deutschlands, kehrte er 1992 nach<br />
Sylt zurück, wie auf "landhaus-stricker.de" zu lesen ist.<br />
Dort blieb er und arbeitete in verschiedenen Restaurants, wobei er sich 2000 seinen ersten<br />
Michelin-Stern holte. Nur ein Jahr später hat Holger Bodendorf die Leitung im 5-Sterne-Hotel<br />
"Landhaus Stricker" übernommen und damit den Kreis geschlossen. In dem daran angeschlossenen<br />
Gourmetrestaurant "Bodendorf's" kredenzt er seinen Gästen südfranzösisch-mediterrane<br />
Küche. Als Mitglied des World Culinary Council der internationalen Hotel- und Restaurantvereinigung<br />
Relais & Châteaux ist er zudem als Vizedelegierter für die deutschen Häuser<br />
von Relais & Châteaux auf nationaler Ebene aktiv – dazu zählen ein regelmäßiger Austausch<br />
mit den Kollegen für neue Inspiration sowie die Repräsentation des wegweisenden Engagements<br />
der Delegation.<br />
Der Koch aus Leidenschaft hat seiner Liebe zu Sylt in einem eigenen Kochbuch ein Denkmal<br />
gesetzt. "Eine Prise Sylt - Sieben Tage, Hundert Rezepte" enthält nicht nur zahlreiche mediterrane<br />
und regionale Kochrezepte, wie der Titel verspricht, sondern präsentiert auch die<br />
schönsten Ecken seiner Wahlheimat Sylt. Auch wenn Holger Bodendorf als Sternekoch bereits<br />
alles erreicht zu haben scheint, seit 2002 trägt das "Bodendorf's" einen Michelin-Stern,<br />
so gibt es für den Koch immer noch neue Ziele. "Ich wollte ein Kino im Hotel haben, jetzt habe<br />
ich das kleinste Hotelkino Deutschlands. Und so geht es immer weiter", sagte er einmal in<br />
einem Interview mit TV-Sender Vox.
Köche-Portrait<br />
Der Kommentar des Guide MICHELIN<br />
Kerstin und Holger Bodendorf sind beispielhafte Gastgeber, was sich in luxuriösen, ausgesprochen geschmackvollen<br />
Zimmern und erstklassigem Service äußert, und auch mit der schicken, nicht ganz alltäglichen<br />
"Wellness-Lounge" samt topmodernem Fitnessraum haben sie etwas richtig Tolles geschaffen!<br />
Aktuelle Menü JUNI<br />
GETAUCHTE JAKOBSMUSCHEL<br />
Pfifferlinge, Brunnenkresse, Erbsen-Salsa, Yuzu Schaum<br />
oder<br />
GEFLÄMMTER CARABINERO<br />
Auberginen-Kaviar, gegrillte Pimento, Pistazien-Ducca, Granatapfel<br />
TATAR VOM GALICISCHEM KALB UND IMPERIAL KAVIAR<br />
Wachtelei-Ravioli, geflämmte Perlzwiebeln, Pinienkern-Vinaigrette<br />
BRETONISCHER KABELJAU IN NUSSBUTTERMOLKE POCHIERT<br />
krosser Pancetta, marinierte Birne, Dill, Schaum von Verjus<br />
CREPINETTE VON DER MIÉRAL-WACHTEL<br />
geschmorter Chicorée, fermentierte Blutorange, Liebstöckelcreme, Sauce Albufera<br />
JOSELITO-SCHWEINESCHULTER UND KROSSER SCHWEINEBAUCH<br />
wilden Brokkoli, Topinambur, Pimonteser Haselnuss, Kirschholz-Jus<br />
oder<br />
WAGYU ONGLET<br />
glacierte Poweraden, marinierte Tomaten, Tomaten Vinaigrette, Langpfefferjus<br />
JUNGER RHABARBER UND HIMBEERE<br />
eingelegter Rhabarber, Madagaskar-Vanille, Himbeer-Vinaigrette, Sauerampfer-Sorbet<br />
oder<br />
GATEAUX VON ORIGINAL BEANS PIURA<br />
marinierte Mispeln, Erdnuss, Szechuanpfeffer, rotes und grünes Shiso<br />
neun Gänge: 298 €<br />
acht Gänge: 274 €<br />
sieben Gänge: 258 €<br />
sechs Gänge: <strong>24</strong>4 €
Köche-Portrait<br />
Fine Dining auf Sylt<br />
Qualität · Hochgenuss · Esskultur<br />
Foto © Ydo Sol
Köche-Portrait<br />
Fotos © Ydo Sol
Köche-Portrait<br />
RESTAURANT Bodendorf´s*<br />
Dort, wo 18 Gault Millau Punkte auf vier funkelnde Varta-Diamanten<br />
treffen und von einem himmlischen Michelin-Stern beleuchtet werden,<br />
finden Sie das Sylter Gourmet-Restaurant BODENDORFS.<br />
Das Gourmetrestaurant BODENDORF´S glänzt seit Jahren mit einem Michelin Stern. Fulminanter<br />
Weinfundus mit kostbaren Raritäten, eine Weinkarte mit 1.200 Positionen.<br />
Wine Spectator: „One of the most outstanding wine lists in the world“. Coole Miles BAR.<br />
Doch lassen Sie uns einfach in die Küche dieses exzeptionellen Hauses schauen: Der Bretonischer<br />
Kabeljau in Nussbuttermolke pochiert, serviert mit krossem Pancetta, marinierter Birne,<br />
Dill und Verjus-Schaum – ein beispielhafter Einblick in ein Menü, das wahlweise frei in sechs<br />
bis neun Gängen „à la Bodendorf“ genossen werden kann. Auch das Tatar vom galicischen<br />
Kalb und Imperial Kaviar mit Wachtelei-Ravioli, geflämmten Perlzwiebeln und Pinienkern-Vinaigrette<br />
zeigt die ungezügelte Kreativität, die schließlich ein Sternerestaurant auszeichnet.<br />
Die Crépinette von der Miéral-Wachtel mit geschmortem Chicorée, fermentierter Blutorange,<br />
Liebstöckelcreme und Sauce Albufera ist Kochkunst par excellence. Aber das ist es doch was<br />
einen Kochkünstler mit Michelin-Stern ausmacht.<br />
Bodendorf schöpft aus den Inspirationen aus aller Welt. Dabei ist stets seine persönliche<br />
Handschrift im Blick, die am Ende mit mediterranen Akzenten gewahrt bleibt.<br />
1 Stern im Guide Michelin, 8 Pfannen im Gusto, 4 Diamanten im Varta Führer, 4,5 Kochmützen<br />
im großen Guide, 4 F im Feinschmecker, 4 Bestecke im Schlemmeratlas – und eine Atmosphäre<br />
in der es sich auf wunderbar entspannte Weise genießen lässt. Im kleinen, stilvollen Gourmetrestaurant<br />
BODENDORF’S setzt Grand Chef Holger Bodendorf am Herd südfranzösische Akzente,<br />
die im modernen, mediterran inspirierten Ambiente des Restaurants serviert werden.<br />
Foto © Ydo Sol
Köche-Portrait<br />
Relais & Châteaux Landhaus Stricker<br />
Wo Genuss und Entspannung auf hohem Niveau zuhause sind, findet auch der anspruchsvolle<br />
Gast ein wunderbar individuelles und luxuriöses Zuhause auf Zeit! Im<br />
charmanten 5-Sterne-Superior-Hotel LANDHAUS STRICKER nehmen Holger Bodendorf<br />
und sein Team das Thema Gastfreundschaft persönlich – und das lassen sie Erholungssuchende<br />
ab dem ersten Augenblick spüren. Und dann immer wieder.<br />
Der Alltag legt beim Aufenthalt in den 38 komfortablen und hochwertig ausgestatteten Zimmern<br />
und Suiten eine wohlverdiente Pause ein – und weicht auch im gemütlichen Restaurant<br />
SIEBZEHN84 und im Gourmetrestaurant BODENDORF’S weiter zurück, als die Nordsee bei<br />
Ebbe. So anregend und spannend sich Rezepturen und Texturen hier präsentieren, so entspannt<br />
fällt die Zeit im einzigartigen SPA des Hotels aus. Dessen exklusiven <strong>Club</strong>-Charakter<br />
erlebt man beim Relaxen in der Wellness-Lounge mit Kamin ebenso, wie beim Training im First<br />
Class-Gym oder bei einigen Bahnen im großen Pool.<br />
DAS BESONDERE<br />
• 38 luxuriöse Zimmer und Suiten<br />
• Mitglied Relais & Châteaux Vereinigung<br />
• Gourmetrestaurant BODENDORF’S (1 *)<br />
• Gemütliches Restaurant SIEBZEHN84<br />
• Einzigartige CINEMA LOUNGE<br />
• Art & Cocktails in der MILES BAR<br />
• Exklusives SPA mit Wellness Lounge<br />
• Beauty-Behandlungen im BABOR SALON<br />
• Inspirierende saisonale Arrangements<br />
Frühstücksbuffet<br />
Foto © Ydo Sol
Zimmer und Suiten<br />
Fotos © Ydo Sol
Exklusives SPA mit Wellness Lounge<br />
Fotos © Ydo Sol
Köche-Portrait<br />
Landhaus Stricker GmbH<br />
Boy-Nielsen-Straße 10<br />
25980 Sylt / OT Tinnum<br />
Mail: info@landhaus-stricker.de<br />
Tel.: 04651 8899-0<br />
Web: www.landhaus-stricker.com
DAS INTERVIEW<br />
Foto © Ydo Sol<br />
Holger Bodendorf<br />
im Interview mit Guido Fritz<br />
Holger Bodendorf ist am 07.06.1967 in Heiligenhafen<br />
geboren.<br />
Schon im Kindesalter stand für Ihn fest, dass er Koch<br />
werden möchte. Nach der Schule machte er auch tatsächlich<br />
eine Ausbildung zum Koch und schloss diese<br />
mit Auszeichnung ab. Nach einem ersten Abstecher auf<br />
die Insel Sylt, wo er im „Landhaus Stricker“ arbeitete,<br />
führte Ihn sein Weg nach Hamburg.<br />
Im „Landhaus Scherrer“, im „Hotel Atlantic“ sowie im<br />
„Landhaus Dill“ baute er seine Kochkünste weiter aus.<br />
Eine weitere Station in seiner Biografie führte ihn in die Schweiz. In Zürich kochte er im Jahr<br />
1992 in „Petermanns Kunststuben“. Im selben Jahr kehrte Holger Bodendorf wieder nach Sylt<br />
zurück. Seit 2001 leitet er das Fünf-Sterne-Hotel „Landhaus Stricker“ und sowie die Küche<br />
gemeinsam mit Denis Brühl.<br />
2001 eröffnete Holger Bodendorf sein Gourmetrestaurant „BODENDORFS“, das im 1 Jahr<br />
später auch einen Michelin-Stern erhielt, welches eine hohe Auszeichnung für einen Chef de<br />
Cuisine ist. Den Michelin-Stern trägt das Restaurant bis dato.<br />
Ebenfalls schrieb er ein eigenes Kochbuch „Eine Prise Sylt“, indem er nicht nur seine Rezepte<br />
präsentiert, sondern auch seine Lieblingsinsel Sylt näherbringt. Das Kochbuch ist bereits ausverkauft.<br />
Als Mentor und Juror war Holger Bodendorf 2015 in der Sendung „Games of Chefs“<br />
zu sehen. Zudem war er Duellant in der 2. Staffel der VOX-Show „Kitchen Impossible”.<br />
Dort trat er als Kochgegner von Tim Mälzer an.<br />
Warum bist Du Koch geworden?<br />
Schon als Kind habe ich außergewöhnlich gut gegessen, dank meiner Mutter, die ebenfalls<br />
Köchin ist. Auch ohne teure Produkte wie Rindfleisch, legte sie großen Wert auf gesundes<br />
und frisches Essen, alles war immer hervorragend abgeschmeckt. Diese Erfahrung prägte<br />
mich sehr. Ich war fasziniert davon, wie man durch Kochen so viel Freude bereiten kann. Jeder,<br />
der mich kennt, weiß, dass ich schon im Alter von acht Jahren leidenschaftlich gerne gekocht<br />
habe. Nur acht Jahre später habe ich dann beschlossen, diesen Beruf zu erlernen und meine<br />
Leidenschaft zum Beruf zu machen.<br />
Dein größtes Talent ist…<br />
Mein größtes Talent ist sicherlich die Fähigkeit, gut zu organisieren und zu motivieren, was in<br />
der Küche immer wichtiger wird. Es ist entscheidend, ein tolles Team zu haben, in dem alle an<br />
einem Strang ziehen. Gute Logistik und die Verfügbarkeit der richtigen Arbeitsmaterialien zur<br />
rechten Zeit spielen dabei eine zentrale Rolle.
DAS INTERVIEW<br />
Fotos © Ydo Sol<br />
Carabinero<br />
Lamm
DAS INTERVIEW<br />
Foto © Ydo Sol
DAS INTERVIEW<br />
Was ist Deine größte Schwäche?<br />
Meine größte Schwäche ist, dass ich in manchen Dingen ungeduldig bin. Ich strebe ständig<br />
nach Neuem und möchte immer einen Schritt weiter gehen, um ein nahezu perfektes Produkt<br />
zu erreichen.<br />
Welches ist Dein Lieblingsgericht aus Deiner aktuellen Karte?<br />
Mein aktuelles Lieblingsgericht ist der Kabeljau in Nussbuttermolke pochiert, dazu krosse Pancetta,<br />
marinierte Birne, Dill und Schaum von Verjus. Momentan ist dieses Gericht das Highlight<br />
auf unserer Menükarte und wird von unseren Gästen außergewöhnlich gut angenommen.<br />
Welches ist kulinarisch gesehen Dein Lieblingsland?<br />
Kulinarisch gesehen ist mein Lieblingsland die gesamte Mittelmeerregion. Seit 1996, als ich<br />
das Konzept meines ersten Restaurants umgesetzt habe, habe ich mich auf die mediterrane<br />
Küche eingeschossen und bin auch dabeigeblieben. Dazu gehören natürlich Italien und Spanien,<br />
aber auch die libanesische und marokkanische Küche beispielsweise sind für mich Teil<br />
der mediterranen Kulinarik.<br />
Deine bisher größte „Kochkatastrophe“?<br />
Ehrlicherweise gab es bisher noch keine größere Kochkatastrophe bei mir, was mir aber sicherlich<br />
zum Verhängnis werden würde, wäre ein plötzlicher Stromausfall, der im schlimmsten<br />
Fall auch noch lange andauert. Was definitiv auch zu einer Katastrophe führen kann, ist die<br />
Unfähigkeit einfach mal loszulassen oder eine Sache zu sehr zu zerdenken.<br />
Hast Du kochende Vorbilder/Idole?<br />
Ja, ich habe kochende Vorbilder. Zwei meiner Lehrmeister haben mich bis heute sehr geprägt:<br />
Horst Petermann in Petermann’s Kunststuben in Zürich und Wolfgang Staudenmaier im Da<br />
Gianni in Frankfurt haben mich durch ihre Menschlichkeit und Förderung stark beeinflusst.<br />
Mit welcher historischen oder aktuellen Persönlichkeit würdest Du gerne zusammen kochen?<br />
Da ich ein großer Fan von alten amerikanischen Filmen bin, wäre es eine große Ehre für mich,<br />
einmal mit Schauspieler Robert De Niro gemeinsam zu kochen.<br />
Wie steht es um die Sylter Gastronomie?<br />
Die Sylter Gastronomie steht sehr gut da. Wir haben das große Glück, in diesem Jahr ein neues<br />
Sternerestaurant begrüßen zu dürfen. Auch die Kollegen, die knapp unter der Sternegrenze<br />
kochen, leisten hervorragende Arbeit. Die Dichte an großartiger Qualität auf Sylt ist beeindruckend.
Foto © Ydo Sol<br />
Kabeljau
Kalbstatar<br />
Fotos © Ydo Sol<br />
Amalfi-Zitrone
DAS INTERVIEW<br />
Hast Du Anregungen und Tipps zur Mitarbeitersuche (Fachkräftemangel)?<br />
Ein gesundes Verhältnis von einer aktuellen Homepage bis zur Präsenz auf Jobportalen ist<br />
wichtig. Social Media sollte genutzt werden, um interessant zu bleiben und neue Talente anzusprechen.<br />
Es ist ebenfalls wichtig, bei Innovationen mitzuhalten und bei Auszeichnungen<br />
für Arbeitgeber dabei zu sein. Mitarbeiterbewertungen des Betriebs spielen dabei eine entscheidende<br />
Rolle, da sie potenziellen Bewerbern einen Einblick in die Arbeitsatmosphäre und<br />
-kultur geben.<br />
Du bist Mitglied im Feinheimisch Netzwerk. Was bedeutet dieses für die Gastronomie<br />
auf Sylt?<br />
Als Mitglied im Feinheimisch Netzwerk bedeutet dies für die Gastronomie auf Sylt einen starken<br />
Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität. Nachdem das Landhaus Stricker neu gebaut<br />
wurde, haben wir uns das Ziel gesetzt, komplett plastikfrei zu werden. Seit fünf Jahren sind<br />
wir Mitglied im Feinheimisch Netzwerk und für das Frühstück im Hotel sowie das Restaurant<br />
1784 beziehen wir alle Produkte zu 100% aus Schleswig-Holstein. Dies unterstreicht unser<br />
Engagement für lokale Erzeugnisse und eine nachhaltige Gastronomie.<br />
Welche Produkte aus Schleswig-Holstein nutzen Sie denn in Ihren Restaurants<br />
auf Sylt?<br />
So gut wie alles – von gezüchteten Pilzen aus Kiel bis hin zu Rind- und Kalbfleisch aus Husum,<br />
sowie ausschließlich lokale Fischsorten. Wir verzichten bewusst auf Produkte wie Thunfisch<br />
und konzentrieren uns auf regionale Zutaten, um Frische und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.<br />
Wer gut essen will, muss auch Geld dafür bezahlen. Warum sind die meisten Deutschen<br />
in dieser Hinsicht knausrig?<br />
Die Zurückhaltung vieler Deutscher liegt aktuell sicherlich an der Erhöhung der Mehrwertsteuer<br />
und nicht immer entsprechende Lohnanpassungen erschweren es manchen, höhere<br />
Preise zu akzeptieren. Als Beispiel habe ich kürzlich ein hervorragendes Gericht (Avocado-<br />
Ceviche mit Ziegenkäse) in einem Restaurant auf Sylt, bei dem das Preisleistungsverhältnis<br />
absolut gestimmt hat, gegessen. Das zeigt, dass es nicht immer edle Zutaten braucht, um<br />
Qualität zu bieten. Gastgeber müssen in diesem Kontext Wege finden, ihren Gästen den Wert<br />
und die Qualität ihrer Speisen verständlich zu machen und eventuellen Preisvorbehalten entgegenzuwirken.<br />
Vielen Dank für das Interview lieber Holger und wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg im<br />
Landhaus Stricker.
DAS INTERVIEW<br />
Fotos © Ydo Sol<br />
Langoustino<br />
Weinkeller
Neues aus der Hauptstadt<br />
Foto: © Grand Hyatt / Vox
Le Nouveau am Pass<br />
und im Team<br />
Neues aus der Hauptstadt<br />
Im Vox Restaurant im Grand Hyatt steht seit Kurzem der erfahrene Chef Hugo<br />
Thiébaut am Pass. Der Franzose mit korsischen Wurzeln ist ein hoch motivierter<br />
Teamplayer und großer Zugewinn für das Vox-Küchenteam. Nach renommierten<br />
Stationen in Paris, der Schweiz und Bali aber auch in Berlin u.a. als Sous-Chef im<br />
Pauly Saal ist er im Vox in Berlin angekommen. Die gewohnte Kombination aus<br />
europäischen und asiatischen Aromen erfährt nun eine Bereicherung durch Einflüsse<br />
der französischen Haute Cuisine und Thiébauts Interpretationen.<br />
Mit seinem fein geschwungenen, französischen Akzent gibt Hugo Thiébaut dem eingespielten<br />
Vox-Team sehr bestimmte und ebenso zugewandte Anweisungen. In der offenen Showküche<br />
des edlen Kulinariums am Potsdamer Platz herrscht ein dynamisches Miteinander. Marcel<br />
Nießen lässt die Flammen für das nächste, auf den Punkt gebratene Rinder-Sirloin lodern,<br />
während Emily Rodriguez die Buttersauce schaumig schlägt. Neben der Sushibar bereitet Leo<br />
Kartzmarek die Kartoffeln für die getrüffelten Vegi-Spaghetti vor. Rechts vorne steht Sushi-<br />
Meister Seiji Vagami, der seit vielen Jahren die „Sushi-Kollektion“ für das große 18-teilige „Sashimi<br />
Moriawase“ zusammenstellt. Viele, dem Vox seit Jahren treue Gäste kommen für Sushi<br />
© Anke Sademann<br />
Saal Chef Giuseppe (li) und Simon empfehlen feine, begleitende Tropfen
Neues aus der Hauptstadt<br />
© Anke Sademann<br />
Auf Gästewunsch ist ein „Grand Classique“ wieder<br />
zurück auf der Karte: die Hummerbisque mit Thai-Basilikum<br />
und Lobsterschwanz dickt der französische<br />
Chef mit pflanzlicher Butter an
Neues aus der Hauptstadt<br />
und die euro-asiatische Küche ins Vox. Auch viele Berlinbesucher:innen finden den Weg in<br />
das edel-minimalistische Restaurant in dem zum Fünf-Sterne-Hotel umgebauten ehemaligen<br />
Umspannwerk in der Mitte der Hauptstadt.<br />
Hugo Thiébaut kam mit seiner vielschichtigen Chefbiografie in ein schon seit Jahren eingespieltes<br />
Team. Die Chemie stimmte und jetzt wird auf Augenhöhe gekocht. „Ich bin ein absoluter<br />
Teamplayer auch wenn ich als neuer Kapitän hier auf dem Vox-Schiff die Verantwortung<br />
trage, habe ich das Gefühl, dass das Team auch mir den Rücken stärkt. Ich glaube an<br />
Karma und daran, dass sich die Energie eines guten Workflows auch auf dem Teller und im<br />
Gastraum zeigt“, so Thiébaut, der im Vox die Tradition einer europäisch-asiatischen Fusionsküche<br />
fortführen wird – „aber mit einem french und cosmo-europäischen Twist“. Dabei kommen<br />
ihm seine Erfahrung aus der französischen Haute Cuisine und einem sehr international<br />
geprägten Berufsweg zugute. Dazu kommt sein großes Interesse mit regionalen Produkten<br />
und vegetarischen Variationen zu kochen. Das Jonglieren mit den bestehenden Ressourcen<br />
und erprobten „Standard“-Vox-Gerichten aber auch bald die Kreation eigener Gerichte, sind<br />
für Thiébaut Quellen der Inspiration. Mit seinem Ansatz, nicht zu schnell zu viele Änderungen<br />
vorzunehmen, beweist er Empathie und einen respektvollen Umgang mit den Erwartungen<br />
der vielen treuen Stammgäste. „Die beste Synergie entsteht im transkribieren, im Kosten, beobachten<br />
und kommunizieren, um sich dann mit dem einzubringen, was jeder gelernt hat. Es<br />
ist wichtig erst mal den Ort richtig kennenzulernen. Ich möchte die Brücke schlagen zu dem<br />
was hier erprobt ist und was ich selbst einbringen möchte, alles andere verbaue am Ende den<br />
guten Flow,“ so Thiébaut, der beobachtet, dass man im Team dann wächst wenn man auch<br />
Foto: © Grand Hyatt / Vox
Neues aus der Hauptstadt<br />
Der neue Chef Hugo Thiébaut richtet<br />
eines seiner ersten Saisonsignatures an:<br />
Sehr zarter Codfish mit Chanterelle Pfifferlingen,<br />
Petersilie und schneebesenschaumiger<br />
Beurre Blanc (Nantais).<br />
© Anke Sademann
Neues aus der Hauptstadt<br />
Seit Jahren an der Sushibar: Sushi-Meister Seiji Vagami, kredenzt<br />
das große 18-teilige „Sashimi Moriawase“<br />
© Anke Sademann
Neues aus der Hauptstadt<br />
© Anke Sademann<br />
© Anke Sademann<br />
© Anke Sademann
Neues aus der Hauptstadt<br />
© Anke Sademann<br />
Das Team im Saal:<br />
Giuseppe Simon und Philippe (v.re.)<br />
für beidseitige Kritik offenbleibee.<br />
„Beim Kochen zählt die Identität des Ortes und die Handschrift des Chefs mit seinem Team.“<br />
Hugo Thiébaut - Viele Wege führen nach Berlin<br />
Nach einer Ausbildung im Finanzsektor traf Hugo Thiébaut erst mit 25 Jahren die Entscheidung,<br />
Koch zu werden. Er begann seine kulinarische Ausbildung gleich bei den Besten ihres<br />
Faches. Thiébaut könnte sich mit seinen beeindruckenden Stationen in Paris, der Schweiz<br />
und Bali profilieren und einfach seine Vita für sich sprechen lassen: In der finden sich schon<br />
zu Beginn seiner Karriere Stationen wie Commis-Chef in Alain Ducasse 1-Sterne-Restaurant<br />
Le Relais du Parc in Paris sowie in dessen 3-Sterne-Restaurant Le Louis XV in Monaco. "Seine<br />
Fähigkeit, klassische Techniken mit innovativen Ansätzen zu verbinden, spiegelt die Kombination<br />
aus Disziplin und Kreativität wider, die Thiébaut auszeichnet.<br />
Dies zeigt sich beispielsweise in seiner bereits erwähnten - mit dem Vox perfekt matchenden<br />
Vorliebe - traditionelle französische und asiatische Gerichte zu fusionieren. Das hatte er bei<br />
der Zusammenarbeit mit Jerome Bongtel im Restaurant "Les Ambassadeurs" im Hotel "Crillon"
in Paris gelernt. Bongtel ist für seine französisch-japanische Elemente-Küche bekannt. Weitere<br />
Chefs, die Thiébauts besonders geprägt haben, sind Dimitri Droisneau, von der dreifach<br />
Michelin-besternten „La Villa Madie“ in Cassis sowie auch Matthieux Techer aus dem „Bon<br />
Saint Pourçain“ in Paris. Bevor Hugo Thiébaut sich für Berlin entschied, war er unter anderem<br />
Küchenchef im Le Cercle de la Terrasse in Genf, Sous-Chef im Pariser Sternerestaurant Louis<br />
sowie im Dreisterne-Restaurant „Auberge de Lille“. Schließlich war er Executive Chef im Le<br />
Meridien Starwood auf Bali tätig." Auf der Trauminsel im indischen Ozean betrieb Thiébaut<br />
zwei Jahre lang auch sein eigenes Restaurant Joli.<br />
Et pourquoi Berlin?<br />
„Die Stadt hat mich von Anfang an fasziniert. Ich komme ursprünglich aus einer kleinen Stadt<br />
mit gewundenen Straßen und mochte die geradlinigen, großzügigen Achsen in Berlin. Hier<br />
gibt’s einfach viel Raum für alles und ich hatte das Gefühl die Stadt, dass ihre Arme nach mir<br />
ausstreckt. Hier fühle ich mich trotz der kurzen Sommer und langen Winter angekommen“, so<br />
der Wahlberliner, den einige Hauptstadt-Foodies bereits als Sous-Chef im Sternerestaurant<br />
Pauly Saal, später Sous-Chef im Le Petit Royal sowie zuletzt Senior Sous-Chef im Michelberger<br />
Hotel kennengelernt hatten.<br />
Le Team, c´est tout!<br />
Wichtiger als Namedropping und Auszeichnungen sei Thiébaut die Erkenntnis, dass er auf<br />
all seinen Stationen die besten Erfahrungen immer im Team gemacht habe: Aus der Zusammenarbeit<br />
mit den unterschiedlichsten Talenten habe er am meisten gelernt. Jeder und jede<br />
Einzelne trage zum Erfolg eines Restaurants bei und haben damit auch alle die Möglichkeit,<br />
sich kreativ einzubringen, um gemeinsam etwas zu gestalten. Die Zeit der Despoten sei ja<br />
Gottseidank auch endlich endgültig vorbei. Dieses förderliche Miteinander will er nun auch im<br />
Restaurant Vox an oberste Stelle setzen.“<br />
Alors, on y va mais doucement - Schritt zu Schritt.<br />
Im Restaurant Vox empfing ihn ein bestehendes Frühlings-Menü „als Basis eines zukünftigen<br />
Prozesses“. Sein erstes „Dessin à sa Façon“ – eine „kulinarische Zeichnung auf seine Art“ - wie<br />
er es nennt, dreht sich um das Produkt „Fisch“: Dass sich einige Gäste einen Klassiker der französischen<br />
Küche wieder à la Carte sgewünscht hatten sei Zufall. Aber es trifft sich natürlich<br />
schon ganz gut, dass er Franzose ist. So kocht er aus dem Effeff eine formidabel Bläschencremige<br />
Hummerbisque mit schön lang und kräftig ausgekochten Karkassen, Thai-Basilikum<br />
und biensûre auch dem Lobsterschwanz als Topping. Die binde er mit veganer Butter. Das hat<br />
den gleichen Effekt, mache das Gericht aber leichter. Und wenn Saalchef Giuseppe oder seine<br />
Kollegen Simon und Philippe noch den richtigen Wein, wie einen mineralischen Tropfen von<br />
der Loire dazu auswählen sei doch alles perfekt. Auch hier zählt der individuelle Touch. Jeder<br />
empfiehlt den passenden Wein nach seinem Empfinden. Pour finir und als Gaumen-Erheller ist<br />
im Vox der Yuzu-Sake schon fast ein Schlussritual geworden.<br />
Generell möchte Hugo Thiébaut gerne auch viele Fischarten von den „Sushis“ auch in seinen<br />
Dishes verwenden: „Eines meiner ersten eigenen Gerichte hier im Vox basiert beispielsweise<br />
auf Kabeljau, den ich statt des Zanders verwende. Ohne jegliches Öl, ohne ihn zu dämpfen,<br />
setzte ich ihn sehr kurz, sehr großer Hitze bei 250 Grad aus. Er bleibt dadurch fast transparent.
Einseitig geflämmter Miso-Lachs mit rohen, papierdünn geschnittenen<br />
Champignons auf Granny Smith – garniert mit einem Sakura - Kirschblütenblatt<br />
mit Pflaumensauce<br />
Man sieht noch die Muskeln. Dadurch bleibt der Fisch sehr, sehr zart und unverändert weiß. Ich<br />
mag diese zärtliche, feminine Handschrift des Gerichts“, erläutert le nouveau Chef und bettet<br />
ihn behutsam als Teil seines 5-gängigen Tasting-Menüs auf Chanterelles-Pfifferlingen mit<br />
kleinen Miesmuscheln. Die vom Schaumschläger warm und luftig geschlagene Butter-Sauce<br />
„Beurre Blanc“ beziehungsweise „Beurre Nantais“ stabilisiere. Auch müsse er sehen, was für<br />
die Gerichte an Produkten jeweils lieferbar seien. Ja klar Rungis kommt auch mal zum Zuge,<br />
aber das Lokale habe natürlich Vorrang. Wir verbessern Erfahrung mit Lieferanten und feilen<br />
an unserer Technik – werden noch präziser - aber möchten dabei auch den Preis für unsere<br />
treuen Gäste halten können.<br />
Der Sommer wird natürlich sehr Gemüse und Obst basiert. Viele Produkte find er aber auch<br />
„vulnerabel“. Tomaten sind fast etwas launisch: Sie schmecken jeden Tag anders. Interessant<br />
wird auch sicher die Kombination aus Wassermelone, altem Ricotta und Fenchel. Hugo Thiébaut<br />
freut sich aber vor allem jetzt schon auf den Herbst. Bald wird er mit einer Gemüsebäuerin<br />
aus dem Brandburger Umland arbeiten und würde am liebsten alles nur bei ihr bestellen.<br />
Und es gibt diese herrlichen Quitten und im November kommen die Kaki-Früchte zum Zuge.<br />
Auch die Fische sind wieder fetter, wenn die Gewässer abkühlen und er liebe es mit Holz zu<br />
kochen.
Neues aus der Hauptstadt<br />
Bis Ende des Jahres zu Silvester wird die Verschmelzung<br />
von Bestehendem und seinem Signaturen-Menü<br />
vollendet sein. Diese Zeit bis<br />
dahin nimmt er sich. Da wird er auch endlich mit<br />
dem Zusammenspiel aller Konsistenzen seiner<br />
Chocolat-Creation zufrieden sein. Gerade variiert<br />
er mit konturierendem Fleur de Sel, der filigran<br />
„souslignierenden“ (unterstreichenden) Fruchtigkeit<br />
von schwarzem Johannisbeere-Pulver,<br />
der zitronig-milden Säure eines Gel aus Yuzu,<br />
einer Grenache von Haselnüssen in Kombination<br />
mit Sorbet aus bestem Kakao und als Topping<br />
fehle vielleicht noch das Blättchen Zitronenmelisse<br />
auf dem Schokoblattdach. „Bei meiner<br />
Rezeptentwicklung arbeite ich mit vielen Postits<br />
und Pfeilen, baue ein und wieder um bis ich<br />
zufrieden bin“, lacht er und spielt auf seinen unersättlichen<br />
aber spielerischen Perfektionismus<br />
an. Ein Gericht sei für ihn immer im Prozess und<br />
eigentlich niemals fertig.<br />
© Anke Sademann<br />
Hugo Thiébauts kulinarische Mission ist geprägt<br />
von einem beständigen Wachsen und<br />
der Suche nach Synergien zwischen Orten,<br />
Erfahrungen aus verschiedenen Länder-<br />
Küchen und dem Teamprozess. Und er fügt<br />
nachdenklich hinzu: „Am Kochen liebe ich<br />
mich hinzugeben. Man gibt doch auch immer<br />
einen Teil von sich.“<br />
© Anke Sademann
Neues aus der Hauptstadt<br />
Auszug aus dem 5 gängigen Tasting Menue<br />
Halbseitig geflammter Miso-Lachs<br />
Champignons, Granny Smith Apfel<br />
Hummersuppe (ein Klassiker, der wieder gewünscht wurde<br />
... da trifft es sich gut, dass hier ein Franzose kocht ...)<br />
Hummerschwanz, Hummerbutter, Thai Basilikum<br />
Rinder Sirloin<br />
Kartoffel-Spaghetti, Trüffel, Peccorino, Jus<br />
Kabeljau(Saison Signature)<br />
Pfifferlinge, Muscheln, Brennnessel, Beurre Nantais<br />
Die Chefheads-Redakteurin beim<br />
Fünf Gang Tasting mit Mama<br />
VOX Restaurant & Bar<br />
Marlene-Dietrich-Platz 2 • 10785 Berlin<br />
Tel.: +49 30 2553 1772<br />
Mail: vox.berlin@hyatt.com<br />
Web: https://vox-restaurant.de<br />
https://www.facebook.com/voxrestaurantandbar/<br />
https://www.instagram.com/vox_restaurant/<br />
© Anke Sademann<br />
Dreamteam am Pass der (welt)-offenen VOX-Showküche:<br />
Marcel Nießen, Emily Rodriges, Hugo Thiébaut, Leo Kartzmarek und<br />
Seiji Vagami
Neues aus der Hauptstadt<br />
5 Berlin - Sommer-Tipps<br />
Foto © MarinaHoppmann<br />
Stadt, Land, Ei<br />
Auszeit von der Stadt—mitten in der Stadt<br />
Das Restaurant Ei eröffnete im Februar 20<strong>24</strong><br />
Im Plänterwald am Ufer der Spree eröffnet Anfang 20<strong>24</strong> das Ei-1<strong>24</strong>37-B, kurz Ei, ein Restaurant<br />
und Ausflugsziel für Alle, die ehrliches Essen schätzen und fur die die Liebe zum Detail<br />
den bekanntlich kleinen, aber feinen Unterschied macht. Gekocht wird deutsch, nachhaltig<br />
und modern – Essen wird nicht neu gedacht, aber im engen Zusammenspiel mit den Jahreszeiten<br />
und der Region zubereitet.<br />
Unweit der Berliner Innenstadt gelegen, umfasst der weitläufige rote Backstein-Komplex des<br />
Eierhäuschens ein Restaurant mit Platz fur 70 Gäste im Inneren und einer Terrasse mit Garten<br />
und weiteren Sitzplätzen. Der Biergarten Anleger zum Eierhäuschen, hat bereits im Mai<br />
2023 eröffnet und startet letzten Frühling in die neue Saison. Einst beliebtes Ausflugslokal<br />
und Wahrzeichen der DDR, erstrahlt das uber 100 Jahre alte Eierhäuschen nach mehrjähriger<br />
Renovierung in neuem Glanz und öffnet als Kunstraum und Restaurant fur Jung und Alt seine<br />
Pforten. „Es ist ein nostalgischer Treffpunkt fur alle Berliner*innen, die hier aufgewachsen<br />
sind; es war immer ein Ort, um der Stadt zu entkommen und grenzte fruher an den beruhmten<br />
Vergnügungspark. Jeder hat hier seine eigenen Erinnerungen. Also möchten wir, dass Ei ein<br />
Ort ist, der fur alle zugänglich und ansprechbar ist“ —Jessica-Joyce Sidon, Gastronomin und<br />
Grunderin von EI -1<strong>24</strong>37-B.<br />
Das dezente Interior steht im Einklang mit der verspielten Architektur. Großzugige Decken,<br />
ein eiförmiger Tisch der Designerin Claire Wildenhues und die offene Bar aus Granit und Messing<br />
setzen dabei innenarchitektonische Ausrufezeichen, ohne jedoch, im wahrsten Sinne<br />
des Wortes, zu viel Raum einzunehmen. Die Kuche ist modern deutsch, mit subtilen französi-
Neues aus der Hauptstadt<br />
Fotos © MarinaHoppmann
Neues aus der Hauptstadt<br />
schen Einflüssen. Chefköchin Alexandra Strödel und Sous Chef Felix<br />
Schlink arbeiten mit regionalen Produkten aus der Umgebung.<br />
Ob Pflanze oder Tier, in der Kuche wird alles verarbeitet: Von der<br />
Nase bis zum Schwanz, von der Wurzel bis zum Blatt. Die Gerichte<br />
sind raffiniert und wohlig vertraut zugleich—von Semmelknödeln<br />
in Pilzrahm an Wildkräuteröl uber Gänseragout mit Sauerteig Pasta<br />
oder Rote Beete mit geräuchertem Ricotta und Bittersalaten<br />
an Wacholderöl. „Wir möchten, dass unsere Gäste alles auf ihren<br />
Tellern sehen und identifizieren können. Es sind saisonale Gerichte,<br />
die jeder genießen kann.“—Alexandra Strödel, Chefköchin Auf<br />
der Getränkekarte finden sich neben lebendigen Weinen, die das<br />
junge Winzertum Europas wieder spiegeln, Bier vom Fass aus dem<br />
nahegelegenen Barnimer Brauhaus und eine wechselnde Cocktail<br />
Karte: etwa ein wurziger Palo -Santo, mit infusioniertem Sake und<br />
Whisky aus dem Spreewald, ein frischer Zitronenverbene Sour und<br />
ein Eucalyptus Negroni. „Alles geruhrt, nichts geschüttelt“, fügt<br />
Sidon hinzu. Eine alkoholfreie Getränkebegleitung fällt im Ei genauso<br />
interessant aus. Hausmacher Limonaden und alkoholfreie<br />
Weine gehören ebenso auf die Karte wie frische Säfte und Tees.<br />
Furs Erste wird das Restaurant Ei an fünf Tagen pro Woche ganztägig<br />
geöffnet sein, mit wechselnder Mittagskarte und zum Wochenende<br />
mit einem Tasting Menu und einer Bistro Karte.<br />
Fotos © MarinaHoppmann<br />
Eröffnung: Februar 20<strong>24</strong><br />
Öffnungszeiten: Mi – So: 10-17 Uhr<br />
Fr – Sa: 18 - <strong>24</strong> Uhr<br />
Webseite: www.ei-1<strong>24</strong>37.berlin<br />
Instagram: @ei.berlin<br />
Foto © MarinaHoppmann<br />
Eigentümerin: Jessica-Joyce Sidon<br />
Chefköchin: Alexandra Strödel<br />
Sous Chef: Felix Schlink
Neues aus der Hauptstadt<br />
Foto ©Anke Sademann<br />
Sommer, Sonne und Champagnerfrühstück:<br />
Auszeit zu zweit direkt an der Spree<br />
Gourmetgenuss am Morgen in der Ganymed Brasserie am Schiffbauerdamm<br />
Man muss gönnen können – auch sich selbst: zum Beispiel ein Champagnerfrühstück auf Berlins<br />
größter Terrasse mit Spreeblick. Die Ganymed Brasserie verhilft mit diesem charmanten<br />
Angebot Genussmenschen zu einer perfekten Zeit zu zweit – ob als romantisches Date, unter<br />
Freunden oder um Besuch zu beeindrucken. Dabei ergänzen sich die vielfältigen Köstlichkeiten<br />
und die Aussicht zu einer unvergesslichen Erinnerung. Beim Champagnerfrühstück<br />
für 159 Euro fehlt es an nichts. Neben der namengebenden Flasche Ganymed Champagner<br />
und zwei frisch gepressten Orangensäften sorgen internationale Spezialitäten für Hochstimmung.<br />
Von süßen Ideen aus Frankreich wie Banana Chocolate Crêpe, Croissants, Brioche,<br />
Honig und Konfitüren über fruchtig-frisches Obst der Saison bis zu französischem Käse, italienischer<br />
Fenchelsalami, Rührei aus Bio-Eiern und Bayonner-Schinken wird der Tisch prächtig<br />
gefüllt. Mit maritimen Genüssen wie gebratenen Riesengarnelen, rosa Crevetten mit Rouille<br />
und Cocktailsauce, zwei Austern und gebeiztem Lachs kommt Urlaubsflair auf. Dazu wird ein<br />
Brotkorb mit Sauerteigbrot, Baguette und Toast gereicht.
Neues aus der Hauptstadt<br />
Fotos ©Anke Sademann<br />
Foto ©pctrbrln<br />
Ander Wasserkante: Champagner-<br />
Frühstück auf Berlins<br />
grösser Spreeterrasse<br />
Inhaber Michael Pankow, André Stockhausen<br />
und Chef Pietro_Solito und Simon Butyrin,<br />
Maren Lehmkühler und Gina Janosch<br />
Foto ©Selina_Schrader
Neues aus der Hauptstadt<br />
Fotos ©Anke Sademann<br />
Bei schlechtem Wetter lässt sich das Champagnerfrühstück<br />
im stilvollen Restaurant genießen.<br />
Durch die perfekte Lage der Ganymed<br />
Brasserie bietet sich zum Abschluss des prickelnden<br />
Vormittags ein schöner Spaziergang<br />
durch Mitte oder ein spannender Museumsbesuch<br />
an: So geht Urlaub vom Alltag.<br />
Foto ©Anke Sademann<br />
Das Restaurant verfügt über 130 Innenplätze<br />
sowie 180 Außenplätze und ist täglich von<br />
9:00 bis <strong>24</strong>:00 Uhr geöffnet.<br />
Ganymed Brasserie<br />
Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin<br />
Web: www.ganymed-brasserie.de<br />
E-Mail: reservierung@ganymed-brasserie.de<br />
Tel.: +49 (0) 30 2859 9046<br />
Instagram:<br />
www.instagram.com/ganymed.brasserie/<br />
Foto ©Anke Sademann<br />
Foto ©Selina_Schrader
Neues aus der Hauptstadt<br />
Foto © Anke Sademann<br />
AHOI auf dem Spreedeck der Hafenküche<br />
in der Rummelsburger Bucht<br />
Ohne Insiderwissen vermutet man die „Hafenküche“ an der Straße Zur alten Flussbadeanstalt,<br />
nahe dem Kraftwerk Klingenberg an der Spree nicht. Diese Top-Sommer Location versteckt<br />
sich im Industrialzone-Knick und wird von einem Busbetriebshof, der Ostbloc Boulderhalle<br />
und den alten Backsteinkuben flankiert. Einmal in der kleinen, unverbauten City-Marina<br />
Berlin-Rummelsdorf, atmet man aber sofort Raum, sieht zur Blauen Stunde schon die „Hafenküche“<br />
leuchten. Bei schönem Wetter bietet sich auf dem Spreedeck der Hafenküche vis-à-vis<br />
des Plänterwalds und der Insel der Jugend, ein lässiger Ausblick auf die Citymarina und die<br />
Rummelsburger Bucht. Sommerliche Snacks und kühle Drinks sind easygoing im Selfservice<br />
am Kiosk auf dem Spreedeck der Hafenküche erhältlich.<br />
300 qm besondere Atmosphäre und eine Auswahl neuer Casual Fine Dining Dishes sowie Hafenküchen-Klassiker<br />
stehen à la Carte. Marktfrische Zutaten, Perfektion bei der Zubereitung,<br />
tagesfrische Kräuter, beste Fleischgerichte werden auf offenem Holzkohlegrill zubereitet. Besonders<br />
raffiniert Gegrilltes, lang und zart Geschmortes oder Geräuchertes gibt’s aus dem wie<br />
ein japanischer Kamado-Grill anmutenden "Big Green Egg" Keramikgrill im angrenzenden Fine<br />
Dining-Restaurant. Der Gastraum ist minimalistisch und skandinavisch gestaltet. Im Sommer<br />
wird durch das Öffnen der 18 m langen Glasfassade der Sonnenschein nach innen geholt.<br />
Die Kapitäne der Mannschaft, Chef Frederik Grieb und Mathias Brandweiner, bringen Sterne-<br />
Erfahrung mit. Grieb hat in guten und exzellenten Küchen gelernt und gearbeitet, war Sous-
Neues aus der Hauptstadt<br />
Foto ©pctrbrln<br />
Brandweiner und Grieb haben vorher das Pots im Ritz Carlton geführt<br />
Fotos ©Anke Sademann
Fotos: © Anke Sademann
Fotos: © Anke Sademann
Foto Anke Sademann<br />
Chef bei dem Drei-Sterne-Koch Dieter Müller<br />
auf der MS Europa. Mathias Brandweiner – der<br />
Mann des Weines mit dem Born-to-love-wine-Namen<br />
Mathias Brandweiner ist Zögling<br />
der „Hotelfachschule HFL” in Krems. Der gebürtige<br />
Österreicher aus dem Waldviertel ging<br />
schnurstracks seinen Weg zum Top-Sommelier.<br />
Er war Sommelier im kurzlebigen Les Solistes<br />
im Waldorf Astoria, Restaurantleiter im Le<br />
Faubourg und wurde bereits mit Mitte 20 zum<br />
Gastgeber des Jahres bei den Berliner Meisterköchen<br />
gekürt.<br />
Gemeinsam hat das Duo dann das Pots im Ritz<br />
Carlton eröffnet, der eine als Küchenchef, der<br />
andere als Restaurantleiter. Und dann wagten<br />
sie ihr gemeinsame Projekt: die Hafenküche als<br />
Dreiklang-Konzept: mittags ist sie als Selbstbedienungskantine<br />
mit feiner Mittags-Küche<br />
zu sehr bezahlbaren Preisen geöffnet. Abends<br />
transformiert sich der gläserne Restaurant-<br />
Foto ©Anke Sademann
Neues aus der Hauptstadt<br />
Foto ©Anke Sademann<br />
Corpus mit seinen im Sommer hochzufahrenden gläsernen „Garagentoren“ in ein Casual Dining-<br />
Food & Wine Sharing-Restaurant und draußen chillt es sich sommerlich mit einem von<br />
Mathias Lieblingsschaumweinen auf dem Spreedeck. Von Brandweiner kommen die handverlesenen<br />
Weine überwiegend aus Frankreich, Österreich & Deutschland. Bis zu 160 Positionen<br />
finden sich auf der Basis-Flaschenkarte (60 % Weiß, 10 % Schaumwein und 30 % Rot). Der<br />
Kaffee wird von Willy Andraschko bezogen, einem Berliner Pionier in Sachen handwerklicher<br />
Kaffeekultur.<br />
Special Tipp: Im Winter spenden die Kamine viel Wärme und das Spreedeck kann für einen<br />
Winteraperitif mit Gruppen ab 20 Personen gebucht werden. Feuerschalen sorgen für behagliche<br />
Wärme. Das große Segel schützt vor der Witterung. Heiße oder kühle Getränke sowie<br />
auf Wunsch kulinarische Appetizer aus der Hafenküche runden ab. Das ausgebaute Edelboot<br />
„GRACE“, kann man stundenweise für eine Ausfahrt mit Vulcanoschinken, Fisch von den Müritz-Fischern<br />
und ganz viel Brandweiner-Weinverkostung für Fahrten bis zum Müggel- und<br />
Sedlinersee buchen.<br />
Hafenküche<br />
Zur Alten Flussbadeanstalt 5, 10317 Berlin<br />
Telefon: +49 (0)30 42219926<br />
E-Mail: office@hafenkueche.de<br />
Web: https://www.hafenkueche.de/
Neues aus der Hauptstadt<br />
Fotos ©The Knast<br />
Gastronomie des ehemaligen Frauengefängnisses<br />
öffnet, auch draußen – für alle Ü18<br />
Bisher machte der Kulturstandort THE KNAST® die Nacht zum Tag mit der Absinth- und Cocktailbar.<br />
Zur Sommersaison 20<strong>24</strong> zeigt die einmalige Location in Lichterfelde-West, dass es<br />
auch andersrum funktioniert. Nun öffnet der Frauenknast die Tore zu seinem großzügigen<br />
Terrassen- und Restaurantbereich. Dann lädt THE KNAST® bereits tagsüber mit außergewöhnlichem<br />
Ambiente und dazu ein, den Sommer hier in vollen Zügen zu genießen. Frisch<br />
dabei ist Stefan Pfeiffer.<br />
Pfeiffer übernimmt den Chefposten in der Küche des THE KNAST®. Zuvor war er im Vox Restaurant<br />
des Grand Hyatt Berlin sowie im Sterne-Restaurant Zeitwerk in Wernigerode als Küchenchef<br />
tätig. “Mit Stefan Pfeiffer freuen wir uns über ein neues engagiertes und kreatives<br />
Teammitglied”, sagt sich Geschäftsführerin Janina Atmadi. “Bei seinen früheren Stationen hat<br />
er bereits sein Können unter Beweis gestellt und kreiert hier vor Ort tolle Brotzeiten, Vorspeisen,<br />
Hauptgerichte und Desserts für unser wechselndes À-la-Carte-Angebot, welche als<br />
Sharingkonzept oder auch klassisch genossen werden können.”<br />
"Nach unserem Start mit THE KNAST® Bar und unseren Kunstausstellungen mit prideArt Berlin<br />
e.V. möchten wir jetzt die wunderschönen Außen- und Gastronomiebereiche vor und hinter<br />
unseren historischen Mauern in Berlin-Lichterfelde bespielen”, sagt Atmadi. Der Knast ist mit<br />
einer Highend-Küche ausgestattet und kann auch für größere Kochevents gebucht werden..
Neues aus der Hauptstadt<br />
Foto ©Anke Sademann<br />
Eventmanager Luca<br />
Fotos ©The Knast
Neues aus der Hauptstadt<br />
Foto ©Anke Sademann<br />
Die Bar wird ergänzend zur Küche ein kleines,<br />
feines Sortiment an sommerlichen Drinks und<br />
Spritzvariationen anbieten, die vom erfahrenen<br />
Bar-Supervisor Nuri Oh kreiert werden.<br />
Zusätzlich gibt es eine Auswahl<br />
an Kaffee, Tee, Softgetränken, Bier, Wein, Crémant<br />
und Champagner.<br />
Auch für den Schlechtwetter-Fall ist die Location<br />
bestens gewappnet. “Unser Indoor-<br />
Restaurantbereich ist bei Regen und kühleren<br />
Tagen bereits jetzt geöffnet und auch die<br />
HochtischUnikate in der zukünftigen Lounge<br />
sind für ein lockeres Miteinander hervorragend<br />
geeignet”, versichert Geschäftsführerin<br />
Atmadi. Außerdem freut sie sich, wenn alle<br />
Gäste über 18 Jahren noch etwas länger bleiben,<br />
um in ihrer THE KNAST® Bar nach Gastronomieschluss<br />
die Nacht zum Tag zu machen.<br />
Betreiberin Janina Atmadi<br />
Die Öffnungszeiten des Außenbereiches ab<br />
Mai: Ab Donnerstag, dem 23. Mai 20<strong>24</strong> bis<br />
Samstag, 25. Mai, ab 14:00 Uhr.<br />
Danach mittwochs bis samstags ab 14:00<br />
Uhr. Last order Küche: 21:00 Uhr.<br />
THE KNAST® Bar mittwochs bis samstags im<br />
Anschluss an die Terrasse geöffnet (je nach<br />
Wetter), Mittwoch/Donnerstag bis 23:00 Uhr<br />
und Freitag/Samstag bis 01:00 Uhr.<br />
"THE KNAST"<br />
® GMBH & CO. KG<br />
Söhtstraße 7, 12203 Berlin<br />
E-Mail: j.atmadi@theknast.de<br />
info@theknast.de<br />
Tel. +49 (173) 8656869<br />
Web: https://theknast.de/bar/<br />
Fotos ©The Knast
Neues aus der Hauptstadt<br />
Breakfast Love im Mr. Chai Wala:<br />
Südindische Frühstücksspezialitäten<br />
mitten in Berlin<br />
Das auf der Kantstraße gelegene Mr. Chai Wala, Restaurant für südindisches Premium Streetfood,<br />
überzeugt durch seine authentische Küche und sein farbenrohes, knalliges Interieur. In<br />
diesem entführt es seine Gäste direkt nach Südindien, in eine Welt voll einzigartiger, exotischer<br />
Geschmäcker und Gerüche. Neben einer umfassenden Mittags- und Abendkarte bietet<br />
das Mr. Chai Wala nun jedes Wochenende ein Frühstücksmenü zum Wegträumen und Dahinschmelzen.<br />
Samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr werden hier Klassiker der südindischen<br />
Frühstückskultur zelebriert und neue Interpretationen probiert.<br />
Die farbenfrohe Welt der indischen Frühstückskultur<br />
Die neue Frühstückskarte des Restaurants bietet eine große Auswahl an authentischen, südindischen<br />
Gerichten. Von verschiedenen „Tiffin“- Frühstücken, bestehend aus dicken, herzhaften<br />
Pfannkuchen mit Beilagen und Chutneys, oder Reis-Curry-Gerichte wie beispielsweise<br />
„Puttu & Kadala Currry“, welches traditionell aus den südindischen Bundestaaten Kerala<br />
und Tamilnadu stammt. Es vereint gemahlenen Reis und Kokosraspeln mit einem Curry, das<br />
speziell für dieses Gericht gedacht ist. Gerne kann aus einem herzhaften „Parotta“, eine Art<br />
Fladenbrot, auch eine süße Variante werden, indem dieses mit süßen Lebensmitteln, wie zum<br />
Beispiel Bananen und Honig gefüllt, dann geschlossen und anschließend gegrillt wird. Die<br />
Empfehlung des Kochs ist ein dreischichtiges „Dosa“, welches sogar ein Omelett und eine<br />
Schicht Lammhackfleisch enthält. Hinzu kommen Curries als Extras wie der „Gemüsesteinbra-
Neues aus der Hauptstadt<br />
Foto ©Anke Sademann<br />
Foto ©Anke Sademann<br />
Fotos © Kerstin Klupsch<br />
ten“, ein Curry auf Gemüsebasis, oder ein Curry<br />
mit Ziegenfleisch namens „Ishtu“. Um möglichst<br />
viel probieren zu können, empfiehlt sich<br />
ein gemeinsames Frühstück mit Freund:Innen,<br />
mit denen die Köstlichkeiten dann geteilt werden<br />
können.<br />
Foto ©Anke Sademann<br />
Inhaber Vinotharan Inparajah präsentiert<br />
die Vielfalt der Gewürze der südinidischen<br />
Aromaküche<br />
Öffnungszeiten: Täglich 12 bis 23 Uhr<br />
Frühstück am Samstag und Sonntag von 10<br />
bis 12 Uhr<br />
Mr. Chai Wala<br />
Kantstraße 31, 10625 Berlin<br />
Web: https://mister-chai-wala.de/<br />
Foto ©Anke Sademann
Neues aus der Hauptstadt<br />
Foto © SuziMue
Kulinarische Reisereportage<br />
TV Star-Koch Diego Bongiovanni<br />
präsentiert sich leidenschaftlich<br />
als kulinarischer<br />
Botschafter des Piemont<br />
Text und Fotos: Anke Sademann<br />
„Meine Heimat Piemont ist für mich der Duft von lange auf dem Herd gegarte<br />
Fleisch und knackfrischem Gemüse. Wenn ich es in meinem Garten pflücke, wecken<br />
sie die schönsten Erinnerungen in mir.“ Diego Bongiovanni<br />
Foto © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
„Ravioli del Plin“<br />
Foto © Anke Sademann<br />
VITA - Diego Bongiovanni<br />
Diego wurde 1983 in Asti geboren und schon nach drei Jahren waren es<br />
nicht die Spielsachen, die ihn am meisten faszinierten, sondern die Pfannen<br />
seiner Großmutter Albertina. Seine Familie erkannte sofort, dass diese frühe<br />
und konkrete Leidenschaft fürs Kochen nicht nur ein Hobby bleiben sollte.<br />
Mit dem Abschluss an der Hotelfachschule beginnt Bongiovanni seine<br />
professionelle Laufbahn. Er bleibt auf der Zielgerade einmal ein großer Koch<br />
zu werden. Von der Küchenbrigade bis zur Position des Chefkochs arbeitet<br />
sich Diego in die Küchen renommierter Sternerestaurants. Dann beginnt er<br />
damit, eine einfache, aber qualitativ hochwertige Küche „neu zu erfinden“<br />
und insbesondere die piemontesische Regionalküche einem breiten Publikum<br />
näherzubringen. Die Kochshows boomen und bieten Diego eine Bühne.<br />
Er wird zum medialen Rampen-Star, wechselt von lokalen TV-Sendern<br />
zu nationalen Programmen und wird zum Botschafter einer „einfachen, aber<br />
guten Piemont-Küche“. Seine Botschaft: die Cucina Piemontese muss aus<br />
leicht zu findenden Zutaten bestehen und von jedem zu Hause nachkochbar<br />
sein. Heute ist Diego Bongiovanni Genuss-Botschafter des Piemont. Er<br />
erzählt seine Geschichte über seine Gerichte und integriert das regionale<br />
Kochen in den Slow Tourismus.<br />
weitere Informationen >>
Kulinarische Reisereportage<br />
Fotos © Anke Sademann<br />
„Ravioli del Plin“
Kulinarische Reisereportage<br />
Pasta-Klassiker Tajarin<br />
Foto © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Fotos © Anke Sademann<br />
Pasta-Klassiker Tajarin
Kulinarische Reisereportage<br />
Los geht’s mit einem Lunch delizioso bei TV-Koch Diego Bongiovanni, der mit uns in seiner<br />
"Casa Bongiovanni" zwei typisch piemontesische Pastagerichte kocht (Rezeptur anbei). An<br />
einem Schlaraffenland erinnernden Tafel im schattigen Garten kosten wir die Tajarin (Bandnudeln)<br />
mit Steinpilzen mit anderen „Delizie fatte in casa“ - hausgemachte Köstlichkeiten.<br />
Alle lokalen Weine werden von gleich zwei Sommelièren - Lebenspartnerin Stefania und die<br />
befreundete Weinkennerin Martina Doglio Cotto - serviert. Der rote Barbera d´Asti Dogliotti<br />
(2019) passt zu den „Ravioli del Plin“. Der weiße, nach grünem Apfel und Limette mundender<br />
Roero Arneis (2021) zur gefüllten Erdbeerpaprika hatte uns als sommerleichter Einstiegswein<br />
schon verzaubert. Zum Dessert – die mit Haselnüssen gefüllten Pfirsiche im Cioccolata-<br />
Mantel passt der Schaumwein Berlet Moscato d´Asti 2021.<br />
In seinem Elternhaus hat der gebürtige Piemonteser ein innovatives Food-Labor im Herzen<br />
seiner Heimatregion ins Leben gerufen: Die "Casa Bongiovanni". Mit Produkten von kleinen<br />
Erzeugern, aus dem eigenen Gemüse-Garten und seinem, wie anno dazumal konzipierten<br />
Vorratskeller, entwickelt der Chef mit viel Experimentierfreude und Interpretation einer piemontesischen<br />
Nonna-Ur-Küche hier seine Gerichte für Show und Caterings. . Die Location<br />
dient auch als kleine Kochschule. Kochkurse können sehr individuell gebucht werden. Um die<br />
Feinheiten und Geheimnisse der authentischen Küche Bongiovannis zu erlernen, sollte man<br />
allerdings italienisch sprechen können. On Demand gibt es seit Neuestem auch "Gourmet-<br />
Picknick- Boxen", die im Rahmen seiner "Sentieri Gastronomici" (https://sentierigastronomici.<br />
com/en/) - Kulinarische Rad- und Wandertouren zu lokalen Erzeugern - angeboten werden.<br />
Zusätzlich zu seiner Funktion als Kochlabor und Schule wird die "Casa Bongiovanni" als Fotostudio<br />
für Diegos tägliche Live-Übertragungen in den sozialen Medien (# diegobongiovanni_official)<br />
genutzt.<br />
Foto © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Tajarin mit Pilzen und Kirschtomaten<br />
Tajarin sind ähnlich wie Spaghetti, aber noch feiner geschnitten und typischerweise goldgelb<br />
gefärbt durch die großzügige Verwendung von Eigelb im Teig. Sie werden oft mit reichhaltigen<br />
Saucen wie Trüffelsauce oder einem einfachen Ragù (Fleischsauce) oder Pilzen und<br />
Kirschtomaten serviert.<br />
Teig: Zutaten:<br />
- 300 g Mehl, 8 Eigelbe, 1 ganzes Ei, Eine Prise Salz<br />
Zubereitung:<br />
1. Teig vorbereiten**: Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben und eine Mulde in der Mitte bilden.<br />
Die Eigelbe, das ganze Ei und eine Prise Salz in die Mitte geben.<br />
2. Teig kneten**: Mit den Fingern oder einer Gabel die Eier langsam in das Mehl einarbeiten,<br />
dann weiter mit den Händen kneten, bis ein glatter und elastischer Teig entsteht. Falls nötig,<br />
ein wenig Wasser hinzufügen, falls der Teig zu trocken ist.<br />
3. Teig ruhen lassen**: Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten bei<br />
Raumtemperatur ruhen lassen.<br />
4.Teig ausrollen**: Den Teig portionsweise sehr dünn ausrollen. Wenn möglich, eine Nudelmaschine<br />
verwenden, um gleichmäßig dünne Nudeln zu erzielen.<br />
5.Nudeln schneiden**: Den ausgerollten Teig in lange, dünne Streifen schneiden. Tajarin sollten<br />
sehr fein sein.<br />
6. Kochen: Die Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser kochen, bis sie "al dente" sind, normalerweise<br />
nur ein paar Minuten.<br />
Tajarin-Nudeln mit Pilzen und Kirschtomaten,<br />
Zutaten:<br />
• 400 g Tajarin-Nudeln (oder andere dünne Pasta, wie Tagliatelle)<br />
• 200 g frische Pilze (z.B. Steinpilze, Champignons, Shiitake oder eine Mischung)<br />
• 150 g Kirschtomaten<br />
• 2 Knoblauchzehen, fein gehackt<br />
• 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt<br />
• 100 ml Weißwein<br />
• 100 ml Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe<br />
• Frische Kräuter (z.B. Petersilie, Thymian)<br />
• Olivenöl<br />
• Salz und Pfeffer<br />
• Parmesan, frisch gerieben (optional)
Kulinarische Reisereportage<br />
Zubereitung:<br />
- Die Pilze säubern und in Scheiben schneiden.<br />
- Die Kirschtomaten waschen und halbieren.<br />
- Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken.<br />
- Pilze und Tomaten anbraten<br />
- In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen.<br />
- Die Zwiebel und den Knoblauch hinzufügen und bei mittlerer Hitze glasig dünsten.<br />
- Die Pilze hinzufügen und anbraten, bis sie goldbraun sind.<br />
- Die Kirschtomaten dazugeben und kurz mitbraten.<br />
- Mit Weißwein und Brühe ablöschen<br />
- Mit Weißwein ablöschen und den Alkohol verdampfen lassen.<br />
- Die Brühe hinzufügen und alles einige Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht reduziert<br />
ist.<br />
In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Tajarin<br />
nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Nudeln abgießen, dabei etwas Kochwasser<br />
aufbewahren.<br />
- Nudeln und Sauce vermischen**:<br />
- Die gekochten Nudeln zur Pilz-Tomaten-Mischung in die Pfanne geben.<br />
- Alles gut vermischen, eventuell ein wenig vom Nudelkochwasser hinzufügen, um die Sauce<br />
geschmeidiger zu machen.<br />
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.<br />
Mit frischen Kräutern bestreuen. Neben "Parmigiano Reggiano", wird auch der mildere „Grana<br />
Padano“ oder ein lokaler kräftiger Käse wie der „Castelmagno“ über die Tajarin gestreut.<br />
Ravioli del Plin<br />
Agnolotti piemontesi del Plin<br />
Ihren Beinamen "del Plin" haben die Ravioli (Agnolotti von Lamm), weil ihr typisches Aussehen<br />
einem Bauchnabel ähneln. Der Plin ist die Falte zwischen den einzelnen Agnolottis.<br />
Zutaten:<br />
- Für die Füllung:<br />
• Rinderschulter (Gulasch) - 100 g<br />
• Schweineschulter (Gulasch) - 100 g<br />
• Kalbsschnitzel - 100 g<br />
• Zwiebel - 1 mittelgroß<br />
• Olivenöl - 2 EL<br />
• Knoblauchzehe - 1 große<br />
• Lorbeerblatt - 1
Kulinarische Reisereportage<br />
• Weißwein - 50 ml<br />
• Gemüse- oder Fleischfond - 100 ml<br />
• Salz, Pfeffer<br />
• TK-Spinat - 125 g<br />
• Risottoreis - 75 g<br />
• Parmesan, gerieben - 2 EL<br />
- Für den Pastateig:**<br />
• Weizenmehl - 100 g<br />
• Semola di Grano Duro (Hartweizenmehl) - 100 g<br />
• Eier Gr. L - 2<br />
• Olivenöl - 2 EL<br />
• Salz - 1 TL<br />
- **Zum Übergießen und als Topping:**<br />
• Salbeiblätter - 1 Handvoll<br />
• Olivenöl - 12 EL<br />
• Parmesan, geraspelt<br />
• Schwarzer Pfeffer aus der Mühle<br />
• Füllung vorbereiten: Fleisch würfeln, Zwiebeln grob schneiden. In Olivenöl anbraten, mit<br />
Wein und Fond ablöschen. Lorbeerblatt und Knoblauch zugeben und ca. 60 Min. sanft köcheln<br />
lassen. Spinat blanchieren und Reis kochen. Alles mit Parmesan pürieren und abschmecken.<br />
• Pastateig herstellen: Mehle mischen, Eier, Öl, Salz zugeben, zu Teig verkneten, ruhen lassen.<br />
• Teig ausrollen, Füllung einfüllen, Teigränder mit Wasser bestreichen, falten und zu Ravioli<br />
formen.<br />
• Ravioli in gesalzenem Wasser kochen, abtropfen lassen.<br />
• Salbeiblätter in Olivenöl anbraten, über die Ravioli geben. Mit Pfeffer und Parmesan servieren.<br />
Entree<br />
Gefüllte "Erdbeer"-Paprika<br />
Diese kreativ wie eine Erdbeere angerichtete gefüllten Paprikaschoten ist die perfekte Summertime-Vorspeise.<br />
Der Kontrast zwischen der süßen Paprika und dem cremigen Ricotta bietet<br />
ein herrliches Geschmackserlebnis.<br />
Zutaten:<br />
• 4 große rote Quadrat-Paprikaschoten<br />
• 200 g Ricotta oder ein anderer cremiger Frischkäse<br />
• Einige Blätter frisches Basilikum<br />
• Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer<br />
• Olivenöl<br />
• Balsamico-Reduktion oder dunkler Balsamico-Essig
Kulinarische Reisereportage<br />
Zubereitung:<br />
1. Paprikaschoten vorbereiten:<br />
Wasche die Paprikaschoten und trockne sie ab.<br />
Schneide am oberen Ende der Paprikaschoten einen Deckel ab und entferne vorsichtig die<br />
Samen und das Weiße innen, ohne die Außenwände zu beschädigen.<br />
2. Paprikaschoten garen:<br />
Bringe einen Topf mit Wasser zum Kochen und blanchiere die Paprikaschoten etwa 3-4 Minuten<br />
lang, damit sie weich, aber noch formstabil sind.<br />
Nehme die Paprikaschoten aus dem Wasser und lasse sie auf einem Küchenpapier abkühlen.<br />
3. Füllung zubereiten:<br />
In einer Schüssel den Ricotta mit Salz und Pfeffer abschmecken.<br />
Du kannst auch fein gehackte Kräuter, wie Schnittlauch oder Petersilie, hinzufügen, um zusätzlichen<br />
Geschmack zu geben.<br />
4. Paprikaschoten füllen:<br />
Fülle die abgekühlten Paprikaschoten vorsichtig mit der Ricotta-Mischung.<br />
Setze den zuvor abgeschnittenen "Deckel" wieder auf die Paprika, um die Form einer Erdbeere<br />
nachzuahmen.<br />
5. Dekorieren:<br />
Verwende frische Basilikumblätter, um den Stiel der Erdbeere zu imitieren.<br />
Träufle ein wenig Olivenöl und Balsamico-Reduktion über die gefüllten Paprikaschoten, um<br />
zusätzlichen Glanz und Geschmack zu verleihen.<br />
6. Servieren:<br />
Richte die gefüllten Paprikaschoten auf einem schönen Teller an. Das Dekor auf deinem Bild<br />
lässt vermuten, dass eine einfache, elegante Präsentation den visuellen Effekt verstärkt.
Kulinarische Reisereportage<br />
Dessert<br />
Pesche Ripiene alla Piemontese"<br />
Dieses Rezept kombiniert die süße Zartheit der Pfirsiche mit der reichen, aromatischen Füllung<br />
aus Amaretti-Keksen und Nüssen, typisch für die kulinarische Tradition des Piemonts.<br />
Zutaten:<br />
• 4 reife Pfirsiche<br />
• 50 g Amaretti-Kekse (italienische Mandelkekse)<br />
• 30 g Zucker<br />
• 30 g gemahlene Haselnüsse<br />
• 30 g Butter<br />
• 1 Ei<br />
• Eine Prise Zimt<br />
• Eine Prise Salz<br />
• 1 Esslöffel Amaretto (optional)<br />
Zubereitung:<br />
1. Vorbereitung der Pfirsiche: Die Pfirsiche waschen, halbieren und den Stein entfernen. Die<br />
Pfirsichhälften vorsichtig mit einem Löffel aushöhlen, dabei jedoch darauf achten, die Haut<br />
nicht zu beschädigen. Die ausgehöhlten Pfirsiche beiseitelegen.<br />
2. Füllung vorbereiten: Die Amaretti-Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz<br />
oder einem schweren Gegenstand zerkleinern, bis sie grob gemahlen sind. In eine<br />
Schüssel geben und mit den gemahlenen Haselnüssen, Zucker, Zimt und einer Prise Salz vermischen.<br />
3. Füllung zubereiten: In einer Pfanne die Butter schmelzen. Die Keks-Nuss-Mischung hinzufügen<br />
und bei niedriger Hitze leicht anbraten, bis sie duftet und goldbraun wird. Vom Herd<br />
nehmen und etwas abkühlen lassen. Danach das Ei hinzufügen und gut vermischen, bis alles<br />
gut eingearbeitet ist. Optional kann hier auch ein Esslöffel Amaretto für zusätzliches Aroma<br />
hinzugefügt werden.<br />
4. Pfirsiche füllen: Die Pfirsiche mit der Füllung gleichmäßig füllen und die Oberfläche glattstreichen.<br />
5. Backen: Die gefüllten Pfirsiche in eine leicht gebutterte Auflaufform geben und bei 180°C<br />
(Umluft) für etwa 20-25 Minuten backen, bis sie weich sind und die Füllung leicht gebräunt<br />
ist.<br />
6. Servieren: Die Pesche Ripiene alla Piemontese können warm oder bei Raumtemperatur<br />
serviert werden. Sie können auch mit etwas Puderzucker bestäubt oder mit einer Kugel Vanilleeis<br />
garniert werden, um das Gericht abzurunden.
Kulinarische Reisereportage
Kulinarische Reisereportage<br />
Fotos © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Das Lunchmenue startet mit einer mit cremigem Ricotta gefüllten „Erdbeere“,<br />
pardone einer erst leicht gegrillten dann enhäuteten "Quadrato d'Asti" oder<br />
"Quadrato di Carmagnola". Die für ihre quadratische Form bekannte Paprikasorte,<br />
die oft in der piemontesischen Küche verwendet wird. Biongiovanni hat<br />
die roten mit viel Fleischigkeit und leichter Süße natürlich selbst im Garten<br />
gepflückt und mit Basilikum wie eine Erdbeere drapiert.<br />
Diegos Sommer-Menü<br />
Erdbeere oder Paprika?<br />
Fotos © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Wein, Käse und Haselnüsse<br />
Dreiklang im südlichen Piemont<br />
Text und Fotos: Anke Sademann<br />
Wein – das flüssige Gold der Alta Langa<br />
Ah, ciao Bella Italia. Es ist Sommer, der Tisch ist gedeckt und wir sind zu Gast<br />
im Piemont. Genauer gesagt streifen wir durch die südlichen Regionen Langhe,<br />
Monferrato und Roero in der Provinz Cuneo. Unsere Food & Wein-Tour durch die<br />
Alta Langa offenbart eine Palette an Aromen, die tief in der lokalen Tradition<br />
verwurzelt sind. In Motta di Costigliole, vor den Toren Astis sitzen wir an der<br />
reich gedeckten sommerlichen Tafel bei TV-Koch Diego Bongiovanni. Im Anschluss<br />
kosten wir traditionellen, verschieden gereiften Schafskäse bei Familie<br />
Pistone in Borgomale. Wein erleben wir in den Reben (wir ernten und stampfen<br />
die Trauben) und kosten den Barolo in der Winery von Gianni und Matello Ramello<br />
in La Morra - im Herzen von Langhe. Die Dolci - die Desserts - degustieren<br />
wir in der Kultkonditorei der Familie Canobbio, die seit drei Generationen in der<br />
Kleinstadt Cortemilia Haselnuss-Spezialitäten mit Geheimrezepturen kredenzt.<br />
Versteckt in den hügeligen Landschaften des südlichen Piemont, zwischen<br />
sanften Weinbergen, Wäldern, Weiden und ausgedehnten Haselnusshainen,<br />
liegt Alta Langa, eine Region, die Gourmets und Weinkennern gleichermaßen<br />
das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Die piemontesischen Haselnüsse<br />
(Hazelnuts IGP), gelten aufgrund ihres intensiven Geschmacks als die besten<br />
der Welt. Sie kommen in Süßwaren wie in herzhaften Gerichten zum Einsatz.<br />
In den Wäldern der Alta Langa haben im Herbst die Trüffel Hochsaison und die<br />
lokalen Märkte in ein Mekka für Liebhaber dieses kostbaren Pilzes. Ein weiterer<br />
Höhepunkt sind die Käse der Region. Der cremige Ziegenkäse "Robiola<br />
di Roccaverano" wird mit einem Hauch Honig genossen. Er spiegelt die reiche<br />
Milchwirtschaft der Alta Langa wider. Alta Langa bezieht sich terminologisch<br />
auf den Teil der Langhe, der an Ligurien grenzt und über 140 Gemeinden im<br />
Piemont umfasst. Der Name der nordwestitalienischen Region Piemont kommt<br />
topografisch verortend von „ad pedem montium“, was als „am Fuße der Berge“<br />
übersetzt werden kann: Um die Region spannt sich ein alpiner Bogen vom Südwesten<br />
der Schweiz bis zur französisch-italienische Mittelmeerküste.
Kulinarische Reisereportage<br />
Zu Besuch in der Gianni Ramello Winery<br />
Fotos © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Die Region ist bekannt für ihre Schaumweine „Alta Langa DOCG“, die<br />
nach der traditionellen Methode der Flaschengärung hergestellt werden.<br />
Hergestellt aus Pinot Nero und Chardonnay, bieten diese Weine<br />
eine erfrischende Säure, gepaart mit komplexen Noten von Brioche und<br />
reifen Früchten – ein perfekter Begleiter zu den reichhaltigen Gerichten<br />
der Region. "Dolcetto", ist ein leichter bis mittelschwerer Rotwein<br />
mit Noten von Kirsche und Lakritz - ideal für eine leichte Mittagsmahlzeit.<br />
Der "Barbera", kräftiger und tiefer, passt hervorragend zu den robusten<br />
Fleischgerichten der piemontesischen Küche. Der Kultwein der<br />
Region ist der Barolo. Stichwort „Tourist Grape Harvest Experience“:<br />
Im Herkunftsgebiet der hochgeschätzten Traube, der UNESCO Region<br />
Langa del Barolo und del Barbaresco können sich Besucher zwischen<br />
15. August und 15. Oktober in die Kunst der Weinlese einführen lassen<br />
und dabei einen der jährlichen Höhepunkte im Winzerleben und die Arbeitsabläufe<br />
auf einem familiengeführten Weingut kennenlernen und<br />
in dem sie selbst aktiv mithelfen. Die Buchung einer Touristen-Erlebnisernte<br />
im Piemont, speziell für die Weinlese, kann über verschiedene<br />
Reiseveranstalter, Wein- und Tourismusunternehmen oder direkt über<br />
die Weingüter erfolgen. Es ist ratsam, im Voraus zu planen und die Verfügbarkeit<br />
zu prüfen, da Weinlese-Erlebnisse oft sehr beliebt sind und<br />
frühzeitig ausgebucht sein können, insbesondere in der Hochsaison<br />
der Weinlese im Herbst.
Fotos © Anke Sademann<br />
Kulinarische Reisereportage
Kulinarische Reisereportage<br />
Als Gianni Ramello das Familienunternehmen und das drei Hektar große Land<br />
in La Morra in Langhe übernahm, waren Großvater und Vater noch Traubenanbauer.<br />
Gianni Ramello wagte 2000 den großen Schritt vom Winzer zum Produzenten.<br />
Er studierte das Handwerk und vereint Tradition mit modernsten Technologien.<br />
Heute kreiert er mit Sohn Matteo aktuell sechs regio-typische Barolo, Barbera<br />
und Dolcetto-Weine mit fruchtig-würzigen Noten und dem leicht herben Nachgeschmack.<br />
„Wir versuchen, Weine zu produzieren, die den landschaftlichen<br />
Charakter der Langhe-Roero-Region widerspiegeln, den Duft des Frühlings einfangen<br />
und die harte Arbeit in den Weinbergen vermitteln“, erklärt Matteo und<br />
spricht damit für viele Winzer der Region. Als Teil einer Generation, die mit den<br />
klimabedingten Veränderungen umgehen muss, sind Flexibilität und Resilienz<br />
gefragt. Die heißen Sommer haben auch in den Hügeln südlich von Turin Spuren<br />
hinterlassen.<br />
Im Weingut von Gianni Ramello sind im letzten Jahr die Trauben schon drei Wochen<br />
früher ausgereift als üblich. „Gemeinsam mit vielen Freunden aber auch<br />
den Touristengruppen bringen wir die Lese ein. Das ist uns eine große Hilfe und<br />
gleichzeitig ein schöner Weg, um Besucher:innen über die klassische Weinverkostungen<br />
hinaus, die Arbeit einer Winzers in der Natur zu vermitteln“, so der<br />
Jungwinzer. Wer selbst mal eine Weinlese erlebt, Reben geschnitten und Trauben<br />
mit den Füßen zertreten habe, schätze den Wert des Weins noch mehr. Auf<br />
die Frage, ob dieses Treten der Trauben denn nicht unhygienisch sei, antwortet<br />
Matteo: „Im Gegenteil, der Gärungsprozess wird durch Mikroorganismen wie<br />
Foto © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Foto © Anke Sademann<br />
Bakterien und Pilze ja gerade angeregt. Die eigentliche Reifung zum Wein erfolgt erst durch<br />
die Umlagerung in verschiedene Fässer und kontrollierte Ruhephasen. Die Fermentation dauert<br />
beispielsweise 8-10 Tage bevor der Dolcetto dekantiert wird. Vor dem Winter wird er noch<br />
etwa fünf mal umgefüllt.<br />
Als Belohnung probieren wir einige der piemontesischen Tropfen wie den 14 %- igen dichten<br />
Nektar Barolo Rocchettevino 2016 mit dem Geschmack von roten Früchtchen wie Cranberry,<br />
Schwarzer Johannisbeere aber auch Feige und einem Hauch von Smoke und Leder oder einen<br />
Bric del Baio Langhe Nebbiolo (2016) mit einer würzig kühlen und rotfruchtigen Tonalität von<br />
Kirsche und Himbeere, etwas erdig und einem feinen Momento von Rauch, Tabak und Vanille<br />
- wie so typisch für Weine aus dem Eichenfass. Zusammen mit seiner Freundin tritt Marcello<br />
gerade die vierte Generation ein.<br />
weitere Informationen >><br />
https://www.gianniramello.it/en/wine-tastings-and-visits-to-the-cellar/
Kulinarische Reisereportage<br />
Foto © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Foto © Anke Sademann<br />
Ein Ausflug in die Alta Langa verspricht eine unvergessliche Mischung aus geschmacklicher<br />
Vielfalt und landschaftlicher Schönheit, eingebettet in eine Region, die stolz ihre Traditionen<br />
bewahrt und offen für Innovation ist.<br />
Die beste Zeit für einen Besuch der Regionen Langhe Monferrato Roero ist der Herbst,<br />
wenn sich die Weinberge in ein Meer von Gold und Rot verwandeln und die Haselnuss- und<br />
Trüffelsaison in vollem Gange ist. Kulinarische Festivals und Trüffelmessen bieten die perfekte<br />
Gelegenheit, die lokalen Delikatessen zu probieren und die leidenschaftlichen Produzenten<br />
kennenzulernen, deren Familienbetriebe seit Generationen bestehen.<br />
Anreise:<br />
Direktflüge mit Lufthansa oder Air Dolomiti von München und Frankfurt/Main nach Turin.<br />
Mit dem Auto von Turin etwa 80 Kilometer auf den italienischen Autobahnen A6 und 21.<br />
Mit dem Zug bis Asti, Cuneo und weiteren Orten der Region<br />
Alle Informationen über das Piemont und Langhe Monferrato Roero:<br />
https://www.visitlmr.it/de<br />
https://www.visitpiemonte.com/de<br />
Eure Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Ein Käse schmeckt wie sein Land<br />
Text und Fotos: Anke Sademann<br />
In Borgomale ebenfalls in Alta Langa erfahren<br />
wir mehr über die Herstellung des typischen<br />
Käse „Tuma di Langa“<br />
Foto © Anke Sademann
Fotos © Anke Sademann<br />
Kulinarische Reisereportage
Kulinarische Reisereportage<br />
Fotos © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
In einem renovierten Bauernhaus mit weitem Blick übers Land und Holzhütte<br />
empfangen uns Silvio Pistone und sein Sohn Tomasso bilderbuchreif. Auch hier<br />
verschmelzen gerade die Generationen. Auch die Cascina Pistone ist eine familiengeführte<br />
Käserei, die die typische Tradition der Alta Langa bewahrt. Die<br />
Pistones haben sich dem Käse aber auch dem Artenschutz verschrieben. Sie<br />
besitzen 30 Schafe der Rasse „Pecora delle Langhe“, die vor zwei Jahrzehnten<br />
noch vom Aussterben bedroht war. „Nur mit einer Verarbeitung mit Rohmilch<br />
lassen sich alle organischen und energetischen Eigenschaften der Vollmilch<br />
auf den Käse übertragen, sowie der aromatische Reichtum der Weiden in der<br />
von einem besonderen Mikroklima verwöhnten Region Alta Langa. Hier werden<br />
die Tiere mit feinsten Kräutern, Blumen und Gräsern gefüttert, was sich auf das<br />
Aroma der Käse auswirkt. „Diese Art der Verarbeitung, die besonders mit Tradition<br />
verbunden ist, führt im Laufe des Jahres zu spürbaren Geschmacksvariationen,<br />
abhängig von der Herkunft der Weide und den Wetterbedingungen, was<br />
diesen Käse zu einem lebendigen Produkt macht, das niemals standardisiert<br />
ist,“ erzählt Matteo. Das Melken (man spricht von „Mungitura“ Handmelkung)<br />
der Tiere am frühen Morgen und späten Nachmittag ergibt nur etwa sechs Kilo<br />
Frischkäse pro Tag. Genug um daraus in den kommenden Wochen und Monaten<br />
köstliche Delikatessen in verschiedenen Reifegraden zu produzieren.<br />
Der bekannteste Traditionskäse ist der Tuma di Langa. Seine Rinde ist dünn,<br />
ähnlich einer Schale. Weiß bis elfenbeinfarben ist der weich-cremige Frischkäse,<br />
strohgelb der gereifte. Er trägt die floralen und grasigen Aromen von frischem<br />
Gras, Heu und getrockneten Blumen und Haselnussnoten. Mit zunehmender<br />
Reifung entwickelt der Käse einen intensiveren Geschmack mit leicht<br />
würzigen Nuancen. Zusammengefasst ist Tuma di Langa ein Beispiel für hochwertige,<br />
handwerklich hergestellte Käse mit starken regionalen Wurzeln.<br />
mehr Informationen >>
Kulinarische Reisereportage<br />
Die weltbesten Haselnüsse<br />
Text und Fotos: Anke Sademann<br />
Produktkunde<br />
Nocciola Piemonte IGP, auch bekannt als Piemonteser Haselnuss I.G.P., wird<br />
aufgrund ihrer kugelförmigen Samen, ihres ausgezeichneten Geschmacks<br />
und ihrem Aroma nach dem Rösten, einer besonders einfachen Schälbarkeit<br />
und der guten Haltbarkeit als die beste der Welt anerkannt. Das Produkt,<br />
dessen IGP-Schutz bis ins Jahr 1993 zurückreicht, bildet die Grundlage der<br />
gesamten Süßwarentradition dieser Hügel. In Bezug auf ihre ernährungsphysiologischen<br />
Eigenschaften wurden Haselnüsse immer als energiereiches<br />
Produkt angesehen, das reich an Aminosäuren und Vitamin E ist.<br />
Sie werden nach dem Rösten konsumiert, um ihr Aroma zu verstärken. Das<br />
Hauptanbaugebiet für Haselnüsse ist zweifellos Cortemilia, aber sie werden<br />
weitläufig in der gesamten Provinz Cuneo und Asti angebaut.<br />
Foto © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Fotos © Anke Sademann<br />
Ein Hof voller Haselnüsse<br />
Im ganzen Land bekannt sind die Produkte der Familie Canobbio, die seit drei Generationen<br />
in der Kleinstadt und Haselnusshauptstadt Cortemilia ansässig ist
Kulinarische Reisereportage<br />
Foto © Anke Sademann
Kulinarische Reisereportage<br />
Foto © Anke Sademann<br />
Der leider vor Kurzem verstorbene Gründer Giuseppe Canobbio hat nussig knuspriges Leben<br />
in ein Haus aus dem 16. Jahrhundert gebracht und dort eine kleines Nocciola Imperium „La<br />
Corte di Canobbio“ aufgebaut. Seine „La Corte“ (übersetzt der Hof) ist der Mix aus Café, Weinstube,<br />
Konditorei und einigen Zimmer im Stil des 16. Jahrhunderts im Obergeschoss. Ihm zur<br />
Seite standen drei Töchter, seine Frau und Enkelkinder halfen mit, als er 2019 rekordverdächtig<br />
eine Million Kuchen produzierte. Auf die Frage nach den Rezepten, die vom verstorbenen<br />
Vater Giuseppe stammen, bleibt Tochter und neue Geschäftsführerin Paola mit einem kleinen<br />
Lächeln stumm: „Familiengeheimnis!“ Deswegen schmecken die mehlfreien Haselnuss-<br />
Kuchen (Tonda Gentile delle Langhe nach Rezept der Urgrossmutter Giuseppina), -Cremes,<br />
--Kekse, -Eis oder die Bizet wohl noch überirdischer. Die fein gerösteten Haselnüsse gibt’s<br />
auch mit den Flavors Curcuma, Zimt oder Peperoncino. Natürlich sollten die Dessertkreationen<br />
(unbedingt von jedem etwas probieren!!) im Sommer draußen auf der Terrasse der Piazza<br />
Molinari genossen werden. Paolas Sohn empfiehlt den Vino zu den Schoko-Nuss-Dolci wie einen<br />
Barolo Chinato Cocchi. Als Mitbringsel gehört die natürliche Haselnuss-Aufstrich „Parlapà<br />
Crema di Nocciole da spalmare“ in den Souvenirkorb. Der stiehlt dem überzuckerten, weltweit<br />
bekannten Nutella vom in Turin ansässigen Schokoladenmoguls Ferrero die Schau. Der hat<br />
übrigens auch die Mär von der Piemont-Kirsche erfunden, der man nirgends begegnet, auch<br />
wenn man an dieser Stelle ein paar nette Kindheitserinnerungen mit dem Piemont verbindet.<br />
Die von den Menschen, denen wir auf unsere Tour begegnet sind, auf Teller, in Gläser und Flaschen<br />
gefüllten Erinnerungen und Rückbesinnungen an Traditionen, lassen diese verblassen.<br />
mehr Informationen >>
KULINARIK<br />
Kaffeekultur in Apulien – Ein Guide für<br />
Genussmenschen und Coffeelover<br />
von Tanja Neumann<br />
Foto © Tanja Neumann<br />
Italien ohne Kaffee ist wie eine Unterhaltung ohne Gesten: möglich, aber schwierig – vor allem<br />
in Italien! „Kaffee ist die Poesie des Lebens“, schrieb der italienische Dichter Giovanni Pascoli<br />
vor über 100 Jahren. Und das spürt man in Italien jeden Tag! In Italien beginnt der Zauber des<br />
Tages mit einer guten Tasse Kaffee. Jeder Schluck Kaffee ist eine kleine Reise in die Welt des<br />
Genusses – und davon hat Apulien besonders viel zu bieten. In diesem Artikel nehme ich euch<br />
mit auf eine kleine Kaffeegenussreise, zeige euch, welche Kaffeespezialitäten in Apulien besonders<br />
beliebt sind und verrate euch ein tolles Rezept für einen fantastischen Eiskaffee!
KULINARIK<br />
Kaffee ist in Italien Ritual, Genuss und eine Lebenseinstellung.<br />
Foto © Tanja Neumann<br />
Kaffee als Lebenseinstellung: 6 ungeschriebene Gesetze<br />
Kaffee ist in Italien die Art, den Tag zu strukturieren, Momente der Geselligkeit zu schaffen<br />
und sich kleine Freuden zu gönnen. In jeder Tasse steckt ein Stück italienische Lebenskultur,<br />
die man mit allen Sinnen genießen kann.<br />
1. Wer in Italien „caffè“ bestellt, erhält einen Espresso.<br />
Espresso ist der echte italienische „caffè“! Wer einen doppelten Espresso möchte, bestellt<br />
einen „caffè doppio“. Den in Deutschland üblichen Filterkaffee sucht man in Italien vergeblich,<br />
auch wenn er in einigen Touristenorten als „caffè tedesco“ angeboten wird. Wer eine größere<br />
Tasse Kaffee bevorzugt, bestellt entweder einen „caffè americano“ (Espresso mit heißem<br />
Wasser) oder einen „caffè lungo“, einen Espresso mit der doppelten Menge Wasser.<br />
2. Pappbecher ade: Wer Kaffee trinkt, vermeidet Einwegbecher<br />
Kaffee aus Einwegbechern? Nur im äußersten Notfall! Italienerinnen und Italiener trinken ihren<br />
Espresso aus Porzellantassen oder Keramik oder bestimmte Kaffeespezialitäten werden<br />
im Glas serviert. Zum Kaffeegenuss gehört für Italiener immer auch ein gewisser Stil – und da<br />
sind Einwegbecher aus Pappe oder Plastik einfach unpassend. Typisch italienisch eben.
KULINARIK<br />
3. Espresso to go? In Italien undenkbar!<br />
Eilige Italiener trinken ihren Espresso im Stehen – an der Bar, schnell und unkompliziert. Kein<br />
Gedränge, keine langen Warteschlangen.<br />
4. Wer seinen Espresso im Stehen genießt, zahlt weniger<br />
Der Preis für einen Kaffee in Italien hängt davon ab, wo du ihn trinkst. Wenn du deinen Espresso<br />
an der Theke trinkst, ist der Preis niedriger. Setzt du dich dagegen an einen Tisch, kommt<br />
ein Servicezuschlag hinzu.<br />
5. In Italien heißt es: Erst bezahlen, dann genießen!<br />
Wer in Italien an der Kaffeetheke steht und auf seinen Espresso wartet, muss lange warten.<br />
Denn in Italien ist es üblich, erst zu bezahlen und dann einen Bon zu erhalten, mit dem man<br />
seinen geliebten Caffè an der Bar bekommt. Warum diese Reihenfolge? Das Bezahlen im Voraus<br />
sorgt dafür, dass die Schlange flüssig bleibt und jeder schnell seinen caffè bekommt.<br />
6. Cappuccino zum Frühstück. Espresso den ganzen Tag!<br />
Der Cappuccino mit seiner cremigen Milchschaumhaube gilt als Klassiker unter den Frühstücksgetränken.<br />
Sein milder Geschmack und sein sättigender Charakter machen ihn zum<br />
idealen Begleiter von Croissant und Co. Mittags hingegen rückt der Espresso – der echte caffè<br />
– in den Vordergrund. Pur genossen oder als Basis für einen Caffè Macchiato weckt er die Lebensgeister<br />
und sorgt für den nötigen Energieschub zwischendurch. Ein No-Go ist dagegen<br />
der Cappuccino nach dem Essen. Hier schwören die Italiener auf den puren Espresso. Für alle,<br />
die auch nach dem Mittagessen nicht auf ihren Milchkaffee verzichten wollen, bietet der Macchiato<br />
eine praktische Lösung. Ein Espresso mit einem Schuss Milch vereint die Vorteile beider<br />
Welten und passt perfekt zu jeder Tageszeit.<br />
Foto © Tanja Neumann
KULINARIK<br />
Apuliens Kaffee-Spezialitäten<br />
Apulien bietet eine Reihe einzigartiger Kaffeegetränke, die Genussmenschen und Coffeelover<br />
begeistern! Claudio Iacopetta, mein Reiseführer auf meiner Gebeco-Rundreise, zeigte mir<br />
die besten Cafés und Bars der Stadt und überall lernte ich besondere Kaffee-Spezialitäten<br />
seiner Heimat Apulien kennen. Was gibt es Schöneres, als Bella Italia mit und durch die Augen<br />
eines Italieners kennenzulernen? Das ist Genuss auf allen Ebenen… – und für mich auch immer<br />
ein geschmackvolles „dolce far niente“ auf dieser schönen Rundreise.<br />
Espressino – die kleine Schwester des Cappuccino: In Apulien schätzt man den Espresso<br />
in seiner reinsten Form. Im „Espressino“ erhält er jedoch eine raffinierte Verfeinerung.<br />
Etwas mehr Caffè als ein Espresso, gekrönt mit cremigem Milchschaum, serviert in einem<br />
zierlichen Gläschen, entfaltet ein intensives Aroma und hinterlässt ein unvergessliches Geschmackserlebnis.<br />
Espressino Freddo – die kleine Erfrischung: Für heiße Sommertage bietet sich der<br />
Espressino Freddo an. Hier wird der Espresso in einer Granita-Maschine zu einem erfrischenden<br />
Eiskaffee verarbeitet. Es ist quasi ein geeister Espresso, allerdings cremiger als sein Bruder<br />
Granita al caffè, da Milch (und manchmal auch Sahne) in der Granitamaschine mit dem<br />
Espresso verrührt wird.<br />
Granita al Caffè: Bei dieser eiskalten Köstlichkeit handelt es sich um ein Espresso-Sorbet,<br />
das oft mit einem Schuss Sahne (con panna) serviert wird. Die Kombination aus intensivem<br />
Kaffeegeschmack und der cremigen Note der Sahne ist köstlich. Im Vergleich zum Espressino<br />
Freddo hat die Granita al caffè die Konsistenz eines grobkörnigen Sorbets, das auf Wunsch<br />
mit Sahne verfeinert werden kann.<br />
„Caffè Speciale“ – die Spezialität aus Polignano a Mare! Zitronenschale, Mandellikör und<br />
luftig aufgeschlagene Sahne vereinen sich mit dem Espresso zu einem harmonischen Zusammenspiel,<br />
das den Gaumen mit mediterraner Leichtigkeit erobert – auch wenn der Genuss<br />
durchaus kalorienreich ist… Dennoch: Absolut köstlich!<br />
Mein Tipp: Im Eiscafé bzw. in der Gelateria BellaBlu in Polignano a Mare gibt es den leckeren<br />
Caffè Speciale traditionell und mit viel Liebe zubereitet. Auch das hausgemachte, preisgekrönte<br />
Eis ist jede Sünde wert!<br />
Espresso zum Dessert einmal anders: Affogato al Caffè! Zum krönenden Abschluss eines<br />
genussvollen Essens in Apulien darf der „Affogato al Caffè“ nicht fehlen. Ein köstlicher Espresso<br />
findet sein Bett auf einer Kugel cremigen Eises und entfaltet in dieser Kombination<br />
ein unwiderstehliches Aroma, das jeden Kaffeeliebhaber dahinschmelzen lässt.<br />
Mein absoluter Favorit: Caffè Leccese! In Lecce, im Herzen des Salentos, genießt man den<br />
Sommer mit Caffè Leccese. Ein erfrischender Espresso trifft auf süßen Mandelmilchsirup und<br />
Eiswürfel, umhüllt von einem Hauch italienischer Lebensfreude. „Caffè al Ghiaccio con Latte di<br />
Mandorla“ nennen die Einheimischen diese Spezialität, die an heißen Tagen pure Erfrischung<br />
und zugleich Kaffeegenuss auf höchstem Niveau bietet.
KULINARIK<br />
1. 2. 3.<br />
Fotos © Tanja Neumann<br />
Das grandiose Rezept für Caffè Leccese: D<br />
lieben<br />
Diese Kaffeespezialität aus Apulien<br />
Zubereit<br />
einen frischen, heißen E<br />
2-3 Eiswürfel in e<br />
20 ml Mandelmilchs<br />
den heißen Espresso über die Eis<br />
Kurz umrühren, damit sich<br />
Genieß<br />
6.<br />
Mein Favorit in der apulischen Kaffeelandschaft:<br />
Caffè Leccese<br />
Tipp: Barmann Piero aus unserem Hotel L<br />
le Zubereitung des Caffè Leccese abgew<br />
zugefügt. Dieser Twist zum Caffè Specia<br />
deren Apulianer schockieren, ich fand die<br />
Hause gerne beide Varianten – immer in G
KULINARIK<br />
4. 5.<br />
iesen besonderen Eiskaffee werdet ihr<br />
!<br />
ist einfach und genial lecker!<br />
Fotos © Tanja Neumann<br />
ung<br />
spresso zubereiten<br />
in Glas geben<br />
irup hinzufügen<br />
würfel und den Sirup gießen.<br />
die Aromen verbinden.<br />
en!<br />
a Chiusa di Chietri hat die traditionelandelt<br />
und eine Zitronenzeste hinle<br />
mag vielleicht den einen oder anse<br />
Kreation köstlich und genieße zu<br />
edanken an das traumhafte Apulien!<br />
Mit der Zitronenzeste ist der Caffè Leccese<br />
zwar nicht üblich aber erfrischend lecker.
GOURMET- EVENTS<br />
FINE FOOD DAYS COLOGNE N° 5<br />
vom 25.08. – 08.09.20<strong>24</strong><br />
Mit einem zweiwöchigen Eventprogramm beweist das Gourmetfestival<br />
in Köln und Umgebung kulinarische Spitzenklasse.<br />
Fotos: Rüsing Fotografie
GOURMET- EVENTS<br />
Fotos: Rüsing Fotografie<br />
Tolle Menschen<br />
An kaum einem anderen Ort lässt sich in so lockerer und kommunikativer Atmosphäre auf<br />
Topniveau genießen. Das zeigt auch die Zusammenarbeit der beteiligten „FineFoodies“ im<br />
Festival. Gleich mehrere neue Mitgliedsbetriebe sind in diesem Jahr dabei:<br />
• Die Ouzeria mit Chefkoch Nikos Kasotakis<br />
• Der mit einem Stern ausgezeichnete Marlon Rademacher mit gleichnamiger Cuisine<br />
• Die Rooftop Bar Botanik im Wasserturm Hotel Köln mit Executive Chef Darrick Carter und<br />
Barchef Ehsan Kasem<br />
• Markus Schnitzler von ZooGastronomie, der schon im letzten Jahr zum Opening in der Villa<br />
Bodinus überzeugte<br />
Auch viele Gäst*innen bereichern das Festivalprogramm: So wird Deutschlands wohl berühmtester<br />
Literaturkritiker Denis Scheck Literarisches und Kulinarisches mit dem Berliner Sternekoch<br />
Max Strohe aus dem Tulus Lotrek thematisieren.<br />
Das 25. Jubiläum feiert Gruber’s Restaurant mit einem Heurigenabend. Zu Gast sind das<br />
Weingut Gruber aus Röschitz und der Käseaffineur Bernhard Gruber. Also Gruber3.<br />
In die Henne.Weinbar kommt der Kemptner Macher Mike Braunmüller („Nui im goldenen Fässle“,<br />
„Bar Tatar“, „Le Nui“) mit seiner bayrisch-alpinen Hochküche.<br />
Fotos: Rüsing Fotografie<br />
Nikos Kasotakis Marlon Rademacher Darrick Carter Markus Schnitzler
GOURMET- EVENTS<br />
Verrückte Orte<br />
Fotos: Rüsing Fotografie<br />
Schon der Start der Festivals findet an einem besonderen Ort statt: Die Kartäuserkirche im<br />
Herzen der Kölner Südstadt wird zur kulinarischen Oase. Das „Meet & Taste“ kommt gut an.<br />
Entsprechend ist das Opening am Sonntag, 25.08. längst ausgebucht.<br />
Wer Küchenpartys mag, hat in diesem Festivalprogramm gleich mehrere Gelegenheiten. Oldtimer-Bullis<br />
und Doppeldeckerbusse touren von Restaurant zu Restaurant. Dabei sorgen<br />
Guides von KölnTourismus und ein feiner Wein für gute Stimmung zwischen den Gängen.<br />
Wie im letzten Jahr wird Kirberg Catering die Kölner Rhein-Seilbahn-Kabinen in kleine Gourmettempel<br />
verwandeln. Mit einem romantischen Sonnenuntergang hinter dem Kölner Dom<br />
ist diese Tour über den Rhein unvergesslich. Auf der rechtsrheinischen Seite bittet Kirberg<br />
Catering in einem weiteren Event an die lange Tafel in der beeindruckenden Design Post.<br />
Das Team aus dem KölnSKY bleibt der Höhe verbunden. Im Kölner Riesenrad am Schokoladenmuseum<br />
gibt es beste Aussichten und ein feines Dinner von Küchenchef Sönke Höltgen.<br />
Maximilian Lorenz verspricht sogar eine prominente Überraschung, wenn er seine Gäste zum<br />
kölschen Menü in das Rhein-Energie-Stadion bittet. Im angesagten Löwenloft widmen sich<br />
die Teams von Kaiserschote und Ginsanity dem Gin-Food-Pairing zu Live-Musik.<br />
Den „Royal Afternoon Tea“ im Museum Ludwig macht die Patisserie des Excelsior Hotel Ernst<br />
möglich. Das Team aus der Hanse Stube rund um Joschua Tepner zieht es aufs Land: zum Gemüsehof<br />
Steiger. Diniert wird im Gewächshaus des Hofes und Besitzerin Margarete Ribbecke<br />
gibt persönliche Einblicke in die nachhaltigen Praktiken ihrer Landwirtschaft.
Fotos: Rüsing Fotografie<br />
GOURMET- EVENTS
GOURMET- EVENTS<br />
Geniales Essen<br />
Die Fine Food Days Cologne bieten kulinarische Erlebnisse auf Top-Niveau. Erlebnisse, die<br />
einmalig und nur im Rahmen des Festivals angeboten werden. Nachhaltigkeit spielt dabei<br />
eine immer wichtiger werdende Rolle. Selbst die Azubis geben beim Azubi Take Over im Sternerestaurant<br />
taku mehr als alles.<br />
Beim „female culinary circle – 2nd edition“ feiert Julia Komp in ihrem Restaurant Sahila die<br />
Gleichberechtigung. Jedes Team besteht aus einer Köchin und einem Koch, die ihr Handwerk<br />
zelebrieren. Excellenz durch Teamwork zählt auch im gemeinsamen Event mit Ehsan Kasem.<br />
Die kulinarische Reise durch 5 Länder in der (schönsten Rooftop-) Bar Botanik wird sicher ein<br />
Erlebnis.<br />
„Fine Dining – Erntekunst in Reichweite“ lässt sich beim Bauernmarkt im Seepavillon by Kaiserschote<br />
erleben. Das Event betont, wie sehr sich Nachhaltigkeit und Genuss gegenseitig<br />
bereichern kann. Kulinarische Weltreise: Auch die ist im Festivalprogramm möglich! Der Vierte<br />
König Jaspreet Dhaliwal-Wilmes und Yoann Hue fusionieren die Finesse Frankreichs mit dem<br />
Flair des Fünfstromlandes Indien. In der Ouzeria am Brüsseler Platz kombiniert Küchenchef<br />
Nikos Kasotakis die Küche Griechenlands mit den Aromen der Welt.<br />
Amerikanisch wird es im Wasserturm Hotel Cologne, wenn Darrick Carter den Labour Day feiert.<br />
Stilecht mit BBQ, kalifornischen Weinen und Country-Live-Musik.<br />
Im fantastischen Ambiente des Grandhotel Schloss Bensberg wird Markus Graun ein italienisches<br />
Highlight bieten: In der „Officina della Bistecca“ taucht er mit seinen Gästen in die Welt<br />
des berühmten toskanischen Metzgers Dario Cecchini aus Panzano in Chianti ein.<br />
Aus Spanien kommen die Olivenöle, die mit Carmen Sanchez Garcia in der Henne.Weinbar<br />
verkostet werden. Apropos Verkostung: Die Weine herausragender Winzerinnen und Winzer<br />
vollenden die Geschmackserlebnisse. In 14 Festivaltagen werden einige Big Bottles geleert.<br />
Zum Beispiel im Clostermannshof. Dort bittet Thomas Gilles zum Big Bottle Dinner und entführt<br />
hinter die Kulissen der Sterneküche.<br />
Im KölnSKY werden sogar drei „Lost Barrels“ aus dem Weingut Meyer-Näkel verkostet. Eine<br />
Sensation, denn von in der Flut mitgerissenen Fässern, gibt es aus dem Jahrgang 2020 nur<br />
noch neun unversehrte Exemplare.<br />
Das große Gala-Finale findet am 8. September in der wunderschönen Flora im Botanischen<br />
Garten statt. Durch den Abend führt Sommelière und Master of Wine Romana Echensperger.<br />
Gemeinsam gestalten die Gastgeber*innen der Kölner Spitzengastronomie mit herausragenden<br />
Winzer*innen diesen Abend, in dessen Rahmen auch die Festival-Awards verliehen werden.
Fotos: Rüsing Fotografie<br />
GOURMET- EVENTS
GOURMET- EVENTS<br />
Fotos: Rüsing Fotografie<br />
Die Fine Food Days Cologne werden von zahlreichen Sponsoren unterstützt. Für KölnTourismus<br />
Geschäftsführer Dr. Jürgen Amann sind die Fine Food Days Cologne ein Leuchtturmprojekt:<br />
„In konzentrierter Form zeigen die Fine Food Days Cologne das große kulinarische<br />
Potenzial der Gastroszene unserer Stadt. Hohe Qualität der Leistung bei stets leichter Zugänglichkeit<br />
und das mit der Möglichkeit, neue interessante Orte zu entdecken. Das passt<br />
ausgezeichnet zum authentischen Köln-Gefühl und macht die Fine Food Days Cologne im<br />
fünften Jahr zu einem renommierten Festival, an dem sich Einheimische und Gäste mit Interesse<br />
an Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen erfreuen“.<br />
Zu den Premiumpartnern zählen Silver Fern Farms, die sowohl beim Opening wie auch in einem<br />
Event im KölnSKY mit Profikoch Shannon Campbell zeigen, was das Besondere an neuseeländischem<br />
Fleisch ist. Weitere Premiumpartner sind Dekorent, Ferrang Köln sowie Be a<br />
Star mit Videos und Rüsing Fotografie.<br />
Weitere Partner sind: FrischeParadies, Möllers, Gerolsteiner, Gin de Cologne, Gosset Champagne,<br />
Hinz, Abels, Rheintex, Kentaur, RUNGIS express, Juwelier Kraemer und die Sparkasse<br />
KölnBonn.
GOURMET- EVENTS<br />
Fotos: Rüsing Fotografie<br />
Mehr als 20 Mitgliedsbetriebe engagieren sich im Verein Fine Food Days Cologne gemeinsam<br />
für die kulinarische Exzellenz Kölns und der Region.<br />
Thomas Gilles CLOSTERMANNS HOF<br />
Jaspreet Dhaliwal-Wilmes Der Vierte König<br />
Mirko Gaul Excelsior Hotel Ernst | Taku<br />
Joschua Tepner Excelsior Hotel Ernst | Hanse Stube<br />
Marcus Graun Grandhotel Schloss Bensberg<br />
Denis Steindorfer Gruber’s Restaurant<br />
Hendrik Olfen HENNE.Weinbar.<br />
Jonas Brandt, Thomas Ottke | Kirberg Catering<br />
Sönke Höltgen KölnSKY<br />
Marlon Rademacher La Cuisine Rademacher<br />
Luis Dias Luis Dias – Das Restaurant<br />
Nikos Kasotakis Ouzeria<br />
Maximilian Lorenz Restaurant Maximilian Lorenz<br />
Julia Komp Sahila – The Restaurant<br />
André Karpinski Seepavillon<br />
Darrick Carter Wasserturm | Bar Botanik<br />
Peter Golla Wolkenburg<br />
Markus Schnitzler ZooEvent | Villa Bodinus<br />
Im Vorstand der Fine Food Days Cologne engagieren sich Michael Stern (KölnSKY), Franz<br />
Gruber (Gruber’s), Jürgen Blank (Hotel Excelsior Ernst.<br />
Das vollständige Programm: https://finefooddays.cologne/veranstaltungen/<br />
Ticketverkauf www.koelnticket.de
CHEFS TO CHEFS<br />
Fotos © COSDA<br />
In Zeiten des Fachkräftemangels reicht es nicht mehr, bei Bedarf ab und zu eine Anzeige zu<br />
schalten, um offene Stellen im Team zu besetzen. Vielmehr gilt es umzu denken und neue<br />
Maßnahmen der internen und externen Kommunikation zu entwickeln. Mitarbeitende, die sich<br />
wertgeschätzt fühlen und Entwicklungs chancen im Job sehen, kündigen seltener.<br />
Junge Kolleg*innen, die sich wohl fühlen, bleiben nach Beendigung der Ausbildung. Wir analysieren<br />
mit Ihnen die Zufriedenheit Ihrer Teams sowie Möglich keiten der Optimierung von<br />
Arbeits bedingungen.<br />
Wir beraten Sie um am ERASMUS+ Programm teilzunehmen und "Studierende" aus der Tourismusfachschule<br />
COSDA für eine Zeit von 3 Monaten nach Deutschland zu holen.<br />
Die "Studierenden" stehen kurz vor ihrer Abschlußprüfung!<br />
Nach den 3 Monaten bei Ihnen im Betrieb, kehren die "Studierenden" zur Abschlußprüfung<br />
nach Spanien an die COSDA zurück und könnten dann nach ihrem bestandenen Abschluß<br />
wieder bei Ihnen in Vollzeit beschäftigt werden.<br />
Die <strong>ChefHeads</strong> unterstützen Sie bei der Anmeldung zum Erasmus+ Programm und auch während<br />
der Zeit mit den "Studierenden". Wir haben Spanisch sprechende Kollegen die uns dabei<br />
unterstüzen.<br />
Voraussetzung ist eine Partnerschaft mit den <strong>ChefHeads</strong>-<strong>Club</strong> der Küchenchefs.<br />
Wir starten momentan mit drei Betrieben im Bergischen Land und drei Betrieben im Münsterland.<br />
• Hotel Altenberger Hof • Hotel-Restaurant Zur Post<br />
• Parkhotel Wasserburg • Hotel Bügener<br />
• Café Pieper<br />
• Anhauser Land- und Golfhotel
CHEFS TO CHEFS<br />
Fotos © COSDA
CHEFS TO CHEFS<br />
Fotos © COSDA
CHEFS TO CHEFS<br />
IHRE VORTEILE<br />
• 400 € monatliches Taschengeld für den Studierenden vom ERASMUS+ Programm bezahlt<br />
• keine Anmeldung und soziale Kosten für Sie und Ihren Betrieb<br />
• Bindung an Ihren Betrieb nach dem Abschluß<br />
VORAUSSETZUNGEN für den Betrieb - KRITERIEN<br />
1. UNTERKUNFT<br />
Bereitstellung einer adäquaten Unterkunft für die Zeit (3 Monate)<br />
2. VERPFLEGUNG<br />
Für Verpflegung und Getränke müsste in der Zeit gesorgt werden<br />
3. GOODIE<br />
Eine attraktive kostenlose Zugabe, zusätzlicher Anreiz wie z. B. ein Job-Ticket<br />
DREI SCHRITTE ZU GEEIGNETEN FACHKRÄFTEN<br />
1. REGISTRIEREN<br />
Sie erklären sich schriftlich<br />
bereit, an dem Erasmus+ Programm<br />
mit der Tourismusfachschule<br />
COSDA teilzunehmen<br />
und die Anforderungen zu erfüllen.<br />
2. AUDIT<br />
Wir von den <strong>ChefHeads</strong> werden<br />
Sie besuchen und mit Ihnen<br />
ein persönliches Gespräch<br />
führen. Besichtigung des Betriebes<br />
und der Unterkunft für<br />
den/die Kandidat:en.<br />
3. TEILNAHME<br />
Nach der besichtigung des Betriebes<br />
werden die Formalitäten<br />
für die Anmeldung am<br />
Erasmus+ Programm vorort<br />
ausgefüllt. Formular in Deutsch<br />
übersetzt.<br />
SIE HABEN FRAGEN ZU "CHEFS TO CHEFS"?<br />
Wir antworten gerne!<br />
Tel.: +49 (0) 2174 8927227<br />
E-Mail: info@chefheads.de
CATERING - Rückblick<br />
Madlen Maier, Rieber-Gesellschafterin und Food Expo-Moderatorin mit den<br />
Sterne- und Spitzenköchen des Abends. Sie bereiteten erlesene Gerichte zu,<br />
allesamt verfeinert mit den vielfältigen Microgreens von urbanfarmup.<br />
Food-Innovationen: Starke Partnerschaften für<br />
Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung<br />
Anfang Juni luden Rieber und seine Branchenpartner die WISAG, urbanfarmup und<br />
Speisewerk zur „Food Expo“ auf dem Ludwigsburger urbanharbor Areal ein.<br />
Unter dem Motto „Cuisine der Zukunft“ zeigte die Veranstaltung auf, wie durch kollaborative<br />
Ansätze innovative und zukunftsweisende Lösungen in der Gemeinschaftsverpflegung und<br />
Gastronomie entwickelt werden.<br />
Die Food Expo, moderiert von Rieber-Gesellschafterin Madlen Maier, stand ganz im Zeichen<br />
nachhaltiger Lebensmittel- und Energieversorgung. Sie bot tiefgehende Einblicke in innovative<br />
Mehrweg- und Foodsysteme, die das Potenzial besitzen, die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung<br />
nachhaltig zu verändern. Referenten des Abends waren Max Maier, Gründer<br />
& Visionär der maxmaier Businessgroup, der einen Impulsvortrag zum Thema Food der<br />
Zukunft hielt, Geschäftsführer Peter Theissen stellte die WISAG CATERING vor und Robin Jörg<br />
gab Einblicke in das Kooperationsprojekt von urbanfarmup und Rieber.<br />
Hohe Innovationskraft durch gebündelte Kompetenzen<br />
Als neuer Catering-Dienstleister im „Speisewerk“ auf dem urbanharbor-Areal zeigte die WI-<br />
SAG, wie Riebers zukunftsweisende Catering-Lösungen – darunter digital gesteuerte Mehrwegsysteme<br />
und HACCP-Dokumentationstools – eine effiziente und nachhaltige Speisenver-
CATERING - Rückblick<br />
Ein Highlight war die Führung durch die Produktion der innovativen<br />
Vertical Underground-Farm. Dort werden die Superfood-Microgreens<br />
besonders effizient und nachhaltig angebaut.<br />
sorgung gewährleisten. Diese Technologien erlauben es, Catering-Dienstleistungen sowohl<br />
vor Ort als auch außerhaus durch geeignete Transport- und Cook- &-Chill-Lösungen effektiv<br />
zu managen.<br />
Food Lab: Microgreens-Anbau und Konzeptentwicklung<br />
Ein besonderer Fokus lag auf der Vorstellung der Vertical Underground-Farm auf dem urbanharbor-Areal,<br />
in der besonders nährstoffreiche und geschmacksintensive Microgreens angebaut<br />
werden. Unter der Marke „urbanfarmup“ in einer nur 50 Meter entfernten, unterirdischen<br />
Farm CO2-neutral angebaut und zeigen, wie sich die lokale Produktion effizient und umweltfreundlich<br />
gestalten lässt.<br />
Die Microgreens werden im „speisewerk“ durch WISAG täglich eingesetzt, die WISAG Event<br />
Catering setzt die Microgreens zudem bundesweit für die Eventgastronomie ein – ohne dass<br />
Rezepturen angepasst werden müssen. Am Food Expo-Event wurden diese in einer kulinarischen<br />
Genussreise an zehn Food-Station durch Spitzen- und Sterneköche in einem vielfältigen<br />
Menü angeboten. Gekocht wurde mit den mobilen Rieber K-POTs und weiterem Cateringequipment.<br />
Diese nachhaltig produzierten Superfood-Greens sind ein Beispiel dafür, wie<br />
regionale Lebensmittelkreisläufe die Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie zukunftsweisend<br />
verändern können: „Mit dieser Inhouse-Produktion der Microgreens gelingt uns das<br />
wahrscheinlich regionalste Foodkonzept weit und breit für unser ‚Speisewerk‘. Dort stellt<br />
unser Partner, die WISAG, den Mittagstisch für Firmen wie Bosch oder Porsche täglich auf die<br />
Beine, so Madlen Maier, Gesellschafterin und Marketingleiterin von Rieber. WISAG stellt ebenso<br />
wie Rieber die Themen Nachhaltigkeit und Innovationsbereitschaft in den Vordergrund.<br />
Das spiegelt sich beispielsweise in der Nutzung von selbst produziertem Ökostrom sowie<br />
dem ganzheitlichen Einsatz digitaler Lösungen wider.
CATERING - Rückblick<br />
Foto © Rieber<br />
Kulinarisches Highlight: Sterneköche präsentieren Food-Konzepte<br />
Die Veranstaltung bot nicht nur Raum für kulinarische Innovationen, sondern auch für umfassende<br />
Netzwerkmöglichkeiten zwischen Caterern, Gastronomen, Lebensmittelproduzenten<br />
und Technologieherstellern sowie Produktpräsentationen mithilfe von Messeständen. Das<br />
Live-Cooking-Event zeigte die praktische Anwendung der vorgestellten Food-Konzepte, Produkt-Technologien<br />
und das Kochen mit Microgreens. Neben Grill- und Bäckermeistern sorgten<br />
auch Sterneköche an den insgesamt zehn Food-Stationen für kulinarische Highlights. Die moderne,<br />
internationale Küche überzeugte durch Finesse, Frische und Kreativität. Zum Einsatz<br />
kamen dabei die Produkt-Technologien von Rieber, unter anderem der Rieber K-Pot sowie der<br />
Rieber Thermoport. Zudem gab es einen Blick hinter die Kulissen: Die Küchenprofis der WISAG<br />
Catering und die Experten von Rieber demonstrierten, wie Digitalisierung in der Großküche<br />
Mehrwerte schafft – etwa durch die Rieber CHECK CLOUD, die eine papierlose und effiziente<br />
Dokumentation der HACCP-Prozesse ermöglicht. Die „Food Expo - Cuisine der Zukunft“ zeigte<br />
auf, wie die Branche durch Kooperationen, innovative<br />
Technologien sowie den Einsatz der<br />
richtigen Rohstoffe ihre Zukunft und vor allem<br />
Wettbewerbsfähigkeit aktiv gestalten 3 kann<br />
– mit hohen Qualitätsstandards bei hocheffizienten<br />
und nachhaltigen Prozessen.<br />
Weitere Informationen unter: https://rieber.<br />
systems/de/news/artikel/food-expo-wisagcatering-rieber-urbanfarmup
CATERING - Rückblick<br />
Anlässlich der neuen Vertical Underground-Farm<br />
von urbanfarmup sowie der Übernahme des „speisewerk“-Betriebs<br />
durch die WISAG, luden Rieber und<br />
Partner zur Food Expo, mit dem Fokus auf zukunftsweisende<br />
Foodkonzepte
BUCH-TIPP<br />
Buch-Tipp<br />
Fingerfood<br />
Über 200 Profirezepte für alle Anlässe<br />
Kleine Häppchen für große Feste<br />
- Das ganze Spektrum des Fingerfoods in über 200 Profi-Rezepten<br />
- Für jeden Anlass die passende Köstlichkeit: Vom Flying Dinner übers<br />
festliche Party-Buffet bis hin zu Großveranstaltungen mit über 1.000<br />
Gästen<br />
- Vom Profi für Profis: Autor Volker Beuchert ist Geschäftsführer und<br />
kulinarischer Kopf des renommierten Caterers Kirberg Catering<br />
- Spießchen, Gläser, Löffel, Focaccie, pikante Pralinen & Co. – eine Vielzahl<br />
praxiserprobter Kreationen sorgt für jede Menge Abwechslung<br />
Buffet-Ideen auf höchstem Niveau<br />
Gutes Veranstaltungs-Catering besticht durch Kreativität, hervorragende<br />
Qualität und perfekte Präsentation der Speisen. Mit seinen über 200<br />
originellen Rezepten hebt dieses Fingerfood-Kochbuch das Event-Catering<br />
auf ein neues Niveau. Ob exquisite Hors d’oeuvres, trendige Wraps<br />
oder verführerische Petit Fours: Profi-Caterer Volker Beuchert liefert<br />
eine Vielzahl von Rezept- und Präsentationsideen für eine gelungene<br />
Feier. Abgerundet wird das Buch durch stimmungsvolle Buffetvorschläge<br />
und wertvolles Praxiswissen. Eine fundierte Inspirationsquelle für<br />
professionelle Caterer und passionierte Gastgeber*innen!<br />
Erstklassiges Fingerfood: Über 200 köstliche Rezepte und Ideen aus<br />
der Spitzengastronomie für ein gelungenes Event.<br />
Auch Fischgitter für ganze Fische ersparen einem das Problem, oder<br />
Fischspieße, die wie beim Yakitori ohne Rost über die Glut gelegt werden,<br />
etwa zwischen zwei Ziegelsteinen. Einige Einschnitte auf der Außenseite<br />
des Fisches sorgen dabei für gleichmäßige Garung, Aromaten<br />
im Bauchraum für mehr Geschmack.<br />
Matthaes (Hrsg.), Volker Beuchert<br />
Fingerfood<br />
Über 200 Profirezepte für alle Anlässe<br />
ISBN 978-3-98541-069-9<br />
Erscheint am 30.09.20<strong>24</strong><br />
<strong>24</strong>0 Seiten, <strong>24</strong>0 x 290 mm, fester<br />
Einband (mit Lesebändchen)<br />
Mit farbigen Fotos<br />
DK Verlag<br />
Tipp:
BUCH-TIPP<br />
ÜBER DEN KOCH - Volker Beuchert<br />
Volker Beuchert. Kochen ist Vorbereitung. Besonders gilt dies im Catering. Denn oft steht am Veranstaltungsort<br />
keine funktionstüchtige Profiküche, sondern oftmals nur leere Räume, die lediglich einen geschützten<br />
Raum hinter den Kulissen bieten. Wenn dann auf großen Veranstaltungen gleich mehreren hundert Gästen<br />
gleichzeitig ihr Essen reibungslos und stilvoll präsentiert werden sollen, ist im Vorfeld Konzeption und Planung<br />
auf hohem Niveau gefragt. Volker Beuchert hat sein Kochhandwerk in der Spitzengastronomie gelernt<br />
und hat sich seit 25 Jahren mit Leib und Seele dem Catering, seinen Abwechslungen und Herausforderungen<br />
verschrieben. Und er hat Catering auf ein atemberaubendes Niveau gebracht. Wir sprechen mit ihm über<br />
seinen Werdegang in den Schweizer Stuben und bei Stefan Marquard. Er erzählt spannende Geschichten und<br />
verrät, wie frische Ravioli auch für 300 Gäste perfekt gelingen.<br />
Liebe Leserinnen & Leser,<br />
unsere Bücher-Tipps und deren Bewertung sind<br />
natürlich immer eine subjektive Meinung unserer<br />
Redaktion. Wir können diese Bücher nur empfehlen,<br />
Kaufempfehlungen geben, entscheiden tun Sie selber.<br />
Viel Spaß beim Lesen, wünscht die Redaktion!
BUCH-TIPP<br />
Halb so wild - RICHTIG GUTE REZEPTE MIT UND OHNE WILD<br />
Viki Fuchs lebt im Schwarzwald und sie kocht im Schwarzwald. Die regionale<br />
Küche des Schwarzwalds liegt ihr am Herzen, und mit viel Fingerspitzengefühl<br />
gelingt es ihr dem traditionsreichen Hotel-Restaurant<br />
Spielweg kulinarisch treu zu bleiben und ihn mit neuen Gerichten<br />
zu bereichern. Sie serviert Pulpo zu Wildschwein, Vitello vom Reh aus<br />
der eigenen Jagd des Vaters oder lässt sich von asiatischen Zubereitungsmethoden<br />
inspirieren. Käse aus der hauseigenen Käserei und<br />
frisches, selbstgebackenes Bauernbrot machen ihren Stil so unverkennbar.<br />
Kräuter, Obst und Gemüse liefert der Restaurantgarten mit<br />
dem Lauf der Jahreszeiten – Viktoria Fuchs lebt Regionalität. Nach<br />
dem großes Erfolg des Wild-Kochbuchs „Fuchsteufelswild“ zeigt sie<br />
nun Schwarzwald-Küche für den kleinen und großen Hunger, herzhaft<br />
und süß, für jeden Geschmack und mit geringem Aufwand – halb<br />
so wild eben!<br />
AUTORIN - Viktoria Fuchs:<br />
Als Tochter einer traditionsreichen Gastgeberfamilie ist ihr das Kochhandwerk<br />
in die Wiege gelegt, das Interesse für Lebensmittel eine<br />
früh entdeckte Passion. Als kleines Mädchen schon verbringt sie viel<br />
Zeit in der Küche des Restaurant Spielweg, damals steht ihr Vater<br />
noch am Herd. Heute ist die junge Köchin selbst Küchenchefin in dem<br />
Haus, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Ihre Stationen zuvor sind:<br />
das Restaurant “Hirschen” in Sulzburg, wo sie bei Zwei-Sterne-Köchin<br />
Douce Steiner ihre Kochlehre absolviert. Weitere kulinarische Wanderjahre,<br />
unter anderem mit Stationen im Restaurant “Le Canard” bei Ali<br />
Güngörmüş in Hamburg und anschließend im „Luce d’Oro“ auf Schloss<br />
Elmau. Mit viel Erfahrung im Gepäck und einer Fülle an Zutaten vor<br />
den Restauranttüren führt sie die Küchenregie im Spielweg mit einer<br />
herzlichen Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Sie bleibt ihren Wurzeln<br />
treu, der Schwarzwald dient als reiche Quelle ihrer regionalen<br />
und dabei doch weltoffen-kreativen Küche. Ihre große Leidenschaft<br />
gilt Wildgerichten, denen sie mit fernöstlichen Zutaten einen ganz<br />
besonderen, kosmopolitischen Twist verleiht.<br />
VIKTORIA FUCHS, ANTONIA WIEN<br />
Halb so wild<br />
RICHTIG GUTE REZEPTE MIT UND<br />
OHNE WILD<br />
2<strong>24</strong> Seiten | 19,5x<strong>24</strong>,0 cm<br />
circa 100 farbige Abbildungen<br />
Gebundenes Buch<br />
ISBN 978-3-517-10277-1<br />
SüdwestVerlag<br />
Erscheinungstermin: 21.08.<strong>24</strong><br />
Tipp:
BUCH-TIPP<br />
So schmeckt Korea<br />
FAMILIENREZEPTE EINER PROFIKÖCHIN<br />
In ihrem Kochbuch, das in der Originalausgabe Sohn-mat heißt (frei<br />
übersetzt »Geschmack in den Fingerspitzen«), verrät Chefköchin<br />
Monica Lee ihre Erfolgs-Rezepte für Soon Tofu. Das ist die ikonische<br />
koreanische Suppe aus wunderbar weichem Tofu, der niemand widerstehen<br />
kann. Ihr Buch ist ein Meisterkurs der koreanischen Kochkunst,<br />
allerdings für Anfänger genauso geeignet wie für ambitionierte Hobbyköche!<br />
Denn darin findet sich nicht nur die detaillierte Anleitung für<br />
die Zubereitung des außergewöhnlichen Tofugerichts, sondern simple<br />
Rezepte für viele typische Gerichte, von Banchan über koreanisches<br />
BBQ bis hin zu Bibimbap – das perfekte Gericht für eine große Tafel mit<br />
Freunden und Familie. Nicht zu vergessen, die vielfältigen Kimchi- und<br />
Basis-Rezepte!<br />
In ihrem Buch verbindet die Autorin ihre Expertise als Chefköchin mit<br />
dem praktischen Know-how einer Hausfrau und bietet so etwas, was<br />
keinem anderen koreanischen Buch auf dem Markt gelungen ist: ein<br />
großes Maß an Raffinesse, das aber immer die Möglichkeiten einer<br />
privaten Küche im Auge behält. Sohn-mat ist das Buch für alle, die koreanisches<br />
Essen lieben und ihre eigenen intuitiven Kochfähigkeiten<br />
weiterentwickeln möchten.<br />
Nicht nur von seinen treuen Kunden wurde Monicas Restaurant hoch<br />
gelobt. Internationale Größen wie Jonathan Gold und Ruth Reichl haben<br />
darüber geschrieben und Anthony Bourdain stellte es in »Parts<br />
Unknown« vor.<br />
Monica Lee wanderte 1977 aus Südkorea nach Los Angeles aus. Als<br />
sie 1986 ihr Restaurant Beverly Soon Tofu im Stadtteil Koreatown von<br />
Los Angeles eröffnete, war es das einzige Restaurant außerhalb ihres<br />
Heimatlandes, das sich auf das heißgeliebte, wärmende Gericht Soon<br />
Tofu Chigae spezialisiert hatte. Ihre Speisekarte ermöglichte es den<br />
Kunden, die Zutaten und den Würzgrad individuell anzupassen, was<br />
bald zum Standard in anderen Restaurants wurde. In den 34 Jahren<br />
seines Bestehens wurde Monicas Restaurant vielfach ausgezeichnet<br />
und in internationalen Presseberichten erwähnt. Das Restaurant<br />
wurde 2020 wegen der Pandemie geschlossen, aber Monicas kulinarisches<br />
Erbe lebt in ihrem Kochbuch weiter.<br />
MONICA LEE<br />
So schmeckt Korea<br />
FAMILIENREZEPTE EINER PROFIKÖCHIN<br />
ca. 150 farbige Fotos<br />
256 Seiten | 20,1x25,3 cm<br />
Gebundenes Buch<br />
ISBN: 978-3-517-10319-8<br />
Südwest Verlag<br />
Erscheinungstermin: 21.08.<strong>24</strong><br />
Tipp:
BUCH-TIPP<br />
Die hohe Schule des Kochens<br />
Produktinformationen "Die hohe Schule des Kochens"<br />
Lernen von der Spitzenküche: Dieses Grundlagen-Kochbuch macht<br />
ambitionierte Anfänger und routinierte Hobbyköche Step-by-Step zu<br />
Meisterköchen. Das gesammelte Koch- und Küchenwissen der Profis<br />
vom renommierten Institut Paul Bocuse auf 400 Seiten: 250 Techniken,<br />
1000 Abbildungen, jedes Rezept mit leicht verständlichen<br />
Schritt-für-Schritt-Anleitungen und -Fotografien. Legen Sie los und<br />
werden Sie zum Spitzenkoch!<br />
Die Küche rund um das östliche Mittelmeer liegt bei uns seit Jahren<br />
voll im Trend. Hier verschmelzen mediterrane, arabische und orientalische<br />
Aromen zu würzigen und farbenfrohen Mezze-Gerichten, Salaten,<br />
Hauptspeisen und zuckersüßen Verführungen. Viele Zutaten,<br />
die in der Levante-Küche verwendet werden, sind bekannt für ihre<br />
gesundheitsfördernden Eigenschaften und unterstützen so eine ausgewogene<br />
Ernährung. Was viele nicht wissen: Die Levante Küche ist<br />
auch perfekt für alle, die eine vegane oder vegetarische Ernährung bevorzugen,<br />
denn viele der Gerichte sind von Haus aus fleischlos, bieten<br />
aber dennoch genügend Protein- und Nährstoffquellen.<br />
Die hohe Schule des Kochens<br />
Grundlagen, Techniken, Rezepte<br />
ISBN: 9783959613675<br />
400 Seiten<br />
ca. 500 Abbildungen<br />
Format 22,5 x 27,1 cm<br />
Hardcover<br />
Christian Verlag<br />
Tipp:
BUCH-TIPP<br />
Der »New York Times«-Bestseller endlich auf Deutsch<br />
-Allumfassend und lehrreich<br />
Der Wok ist eines der vielseitigsten Kochutensilien überhaupt. Ob<br />
braten, dämpfen, dünsten, frittieren, schmoren, sieden – der Wok<br />
kann alles. Unser umfangreiches Standardwerk erklärt von den Basics<br />
bis zur Masterclass alles Wissen und Techniken rund um die Kugelpfanne.<br />
Ob »Schweinefleisch Moo Shu«, »Pfannengerührte Auberginen<br />
mit Sake und Miso«, »Koreanische Reiskuchen« oder »Thai-Rindfleisch«<br />
– diese 200 Rezepte führen zur Wok-Meisterschaft.<br />
Über den Autor:<br />
Kenji López-Alt ist Kochbuchautor und Food-Kolumnist der »New<br />
York Times«. Väterlicherseits hat er deutsche Wurzeln, weswegen<br />
er in San Mateo, Kalifornien, die »Wursthall« gegründet hat und im<br />
»Backhaus« Brezen und Sauerteigbrot macht. Zu seinen preisgekrönten<br />
Büchern zählt auch der Bestseller »The Food Lab«. Kenji<br />
lebt und arbeitet in Seattle.<br />
Österreichische Mehlspeisen mit Geschichte: Köstlichkeiten<br />
aus der Konditorei Zauner<br />
Rezepte für außergewöhnliche Süßigkeiten, die seit dem 19. Jahrhundert<br />
Gäste aus aller Welt verzaubern. Geschichten aus der Zeit<br />
der mondänen Sommerfrische: Dieses Buch zeigt die untrennbare<br />
Verbundenheit des Traditionsunternehmens Zauner mit der Historie<br />
von Bad Ischl.<br />
Einst vorrangig vom Salzabbau geprägt, entwickelte sich Bad Ischl<br />
zum bevorzugten Sommerfrische-Ort Kaiser Franz Josephs und seiner<br />
Sisi. Unzählige Kurgäste von Rang und Namen genossen nicht<br />
nur die Salz-Anwendungen, sondern vor allem die süßen Köstlichkeiten<br />
aus der Backstube der Konditorei Zauner.<br />
• Mit Texten und Anekdoten über Ischl von seinen berühmtesten<br />
Gästen<br />
• Kaiserlich naschen: 21 Dessert-Rezepte von Josef Zauner<br />
• Ein Stück österreichischer Kulturgeschichte: Seit 1832 verwöhnt<br />
Zauner Bad Ischl mit Mehlspeisen<br />
• Erinnerungen an die Habsburger: meisterhaft verwoben mit der<br />
Geschichte der Konditorei Zauner in einem Text von Alfred Komarek<br />
• Von der Malakofftorte bis zum Schratt-Gugelhupf: Dieses Buch<br />
macht Lust auf köstliche Versuchungen!<br />
Ein wunderbares Buch über längst vergangene Zeiten und eine<br />
Konditorei, die Tradition und Moderne auf köstliche Weise verbindet:<br />
Komplett mit 21 Rezepten des ehemaligen k. u. k. Hoflieferanten &<br />
Hof-Zuckerbäcker Zauner!<br />
J. Kenji López-Alt<br />
Wok<br />
Absolut alles über das Kochen in der<br />
asiatischen Pfanne.<br />
Grundlagen. Techniken. 200 Rezepte.<br />
656 Seiten, ca. 1000 Abb., Format<br />
22,5 x 27,1 cm<br />
Hardcover<br />
ISBN: 978-3-95961-808-3<br />
Christian Verlag<br />
Tipp:<br />
Josef Zauner Alfred Komarek Thomas<br />
Apolt<br />
Der süße Zauner<br />
ISBN-13 9783710403774<br />
144 Seiten / 170 mm x 235 mm<br />
Servus<br />
Tipp:
BUCH-TIPP<br />
Kulinarischer Reiseführer über niederländische<br />
Nordseeinsel Texel<br />
Neuer Reiseführer setzt kulinarische Highlights<br />
der Insel in Szene<br />
Die Watteninsel Texel gehört zu den beliebtesten<br />
Reisezielen deutscher Urlauber in den Niederlanden.<br />
Was jedoch wenige wissen: Sie ist<br />
nicht nur ein Paradies für Naturliebhaber und<br />
Strandurlauber, sondern auch für Feinschmecker!<br />
Mit dem brandneuen Guide „ReiseGenuss Texel“<br />
haben Texel-Fans ab sofort die Möglichkeit, die<br />
kulinarische Seite ihrer Lieblingsinsel auf eigene<br />
Faust zu entdecken.<br />
Leidenschaft für „echte“ Produkte<br />
Zartes Lammfleisch, fangfrische Austern, preisgekrönter<br />
Käse, Wein vom „Wattenweinberg“:<br />
Die Vielfalt hochwertiger Insel-Spezialitäten ist<br />
wirklich bemerkenswert. Was sie jedoch vor allem<br />
besonders macht, ist die Liebe und Leidenschaft,<br />
mit der sie von den Texelanern hergestellt<br />
werden. Darum lautet der Titel des neuen<br />
Guides zurecht: "ReiseGenuss Texel: Kulinarik,<br />
Menschen, Geschichten".<br />
Felicitas van Daalen, Tanja Neumann<br />
Texel - ReiseGenuss:<br />
Kulinarik, Menschen, Geschichten Broschiert<br />
ET: 17. Juni 20<strong>24</strong><br />
ISBN-13978-3968555034<br />
Erschienen bei 360° medien<br />
Hier bei kann man es erwerben<br />
Versandkostenfrei auch direkt beim Verlag<br />
Kurzlink: ogy.de/ze8y<br />
Reiseführer für Genießer und Feinschmecker<br />
Tipp:<br />
Auf 256 Seiten lädt der kulinarische Texel-Reiseführer seine Leser zu einer genussvollen<br />
Entdeckungsreise über die Insel ein. Sie lernen die Menschen hinter den Produkten kennen,<br />
erfahren ihre spannenden Geschichten und erhalten Tipps für Restaurants, Cafés und Hofläden,<br />
die man nicht verpassen sollte. Fast nebenbei findet man hier zudem Informationen über<br />
alles, was den perfekten Texel-Urlaub ausmacht.<br />
Genusstipps & Texel Know-how<br />
„ReiseGenuss Texel“ ist der zentrale Kompass für:<br />
• Regionale Spezialitäten - von Austern über Lamm bis Watten-Wein<br />
• Persönliche Geschichten – über nachhaltige Ideen und Heimatliebe<br />
• Kulinarische (Geheim-)Tipps - am Meer, im Wald, in den Dünen…<br />
• Touristisches Know-how – Anfahrt, Überfahrt, Museen, Schaf-ABC
BUCH-TIPP<br />
Für Erstreisende und Wiederholungstäter<br />
Dieser kulinarische Reiseführer ist für alle Texel-Liebhaber geschrieben. Egal, ob man die Insel<br />
schon kennt und liebt oder ob man sie zum ersten Mal besucht: „ReiseGenuss Texel“ richtet<br />
sich an alle, die ihr Urlaubsziel auf eine ganz besondere Weise entdecken und mit allen Sinnen<br />
genießen möchten. Das Buch lädt ein, in die Welt der Texeler Küche einzutauchen und zu erfahren,<br />
was diese Region so einzigartig macht.<br />
„ReiseGenuss Texel“ ist ab sofort über den Online-Shop des herausgebenden Verlags 360°<br />
Medien, im deutschen Buchhandel sowie bei Amazon erhältlich.<br />
Über die Autorinnen<br />
Felicitas van Daalen ist sowohl privat als auch beruflich eng mit Texel verbandelt. Die besonderen<br />
Menschen und ihre spannenden (kulinarischen) Geschichten haben ihr Herz im Sturm<br />
erobert. Tanja Neumann zählt mit ihrem Blog vielweib.de zu den erfolgreichsten Reisebloggerinnen<br />
Deutschlands. Ihre Leidenschaft: Die Kombination aus Reisen und Genuss – besonders
BUCH-TIPP<br />
Matthias Grenda im Interview<br />
mit Dr. Ute Cohen - Autorin des<br />
Buches "Der Geschmack der Freiheit"<br />
Wie war Ihre persönliche kulinarische Erweckung?<br />
Schön, dass Sie diesen Begriff verwenden! In Erweckung schwingt so viel mehr mit als in Erfahrung,<br />
ein Erwachen der Sinne, eine Lebendigkeit, auch etwas Spirituelles! Man fühlt sich<br />
zugehörig zu einem Kreis der Eingeweihten. Man sagt ja, der Geschmack der Kindheit – das<br />
ist der Proust Effekt – lasse Welten erstehen. Prousts Madeleine ist für mich der Apfelstrudel<br />
meiner Mutter. Ich erinnere, wie sie den Teig ausrollte, gegen das Licht hielt, um seine Konsistenz<br />
zu prüfen – das Licht, ich sehe es vor mir! – wie sie Nüsse mahlte und Äpfel hobelte. Der<br />
Duft frisch gebackenen Strudels versetzt mich zurück in meine Kindheit, dann bin ich wieder<br />
ein fränkisches Apfelmädchen, begreife, wie Genuss ein Zusammenspiel vieler Dinge ist.<br />
Essen und Trinken und vor allem Geschmack waren schon immer standesabhängig.<br />
Wie und wann kam die Freiheit als Zutat dazu?<br />
Liberté! Freiheit auch in der Kulinarik ist ohne die Französische Revolution nicht denkbar. Die<br />
Revolutionszeit steht nicht nur für die Abschaffung des Ancien Régime, den Bruch mit den
BUCH-TIPP<br />
Ständen und alten Eliten, sondern auch für ein gleichberechtigtes Miteinander. Findige Wirte<br />
erkannten den Bedarf an neuen Orten gesellschaftlichen Austausches. So entstanden die<br />
ersten Restaurants als Quell und Hort bürgerlicher Freiheit. Lieber war dem Citoyen die Qual<br />
der Wahl als die Devise "Friss oder stirb!". Essen wurde von der schieren Notwendigkeit zum<br />
Pläsier erhoben. Dazu trugen auch die arbeitslos gewordenen Köche aus Adelshäusern bei.<br />
Rustikalität und Raffinesse gingen eine pikante Mélange ein.<br />
Wie in vielen anderen Bereichen erleben wir heute eine Spaltung. In der Kulinarik<br />
auch. Hier Fertiggericht, internationales Fast Food, dort Kochkurse beim Sternekoch.<br />
Verlieren wir gerade unsere kulinarische Identität? Oder muss die Ideologie<br />
(vegan, Gluten frei etc.) wieder raus aus dem Mund?<br />
Uh, auf Identität reagiere ich allergisch! Das Wort ist immer mit Grenzziehung verbunden, mit<br />
einer Unabänderlichkeit. Die Kochkunst aber lebt vom Wandel, von reizvollen Verbindungen.<br />
Ich stimme Ihnen aber zu, dass wir vor lauter Bowls den Blick für das Einzelne verlieren. Da<br />
verhält es sich ähnlich wie mit dem Individuum, das ja auch in Kollektivkunst und Kollektivliteratur<br />
aufgehen soll. Ich plädiere für eine Rückbesinnung auf die Ingredienzien, Stil und<br />
Form. Besinnt man sich dann noch auf kulinarische Tradition, ist man ziemlich resilient gegen<br />
Küchenideologien.<br />
Köche oder besser deren Gerichte sind auch eine Form von Kommunikation. Wird<br />
hier noch richtig kommuniziert oder werden diese heute noch verstanden?<br />
Es gibt ja viele Arten der Kommunikation und verschiedene Rezipienten. Kochen als Kommunikation<br />
ist keine Frage von richtig oder falsch. Ich würde Kochen lieber als eine Art der<br />
Verführung bezeichnen. Man muss die Molekularküche nicht verstehen in all ihren wissenschaftlichen<br />
Details, man darf sie auch als ein poetisches Universum begreifen. Man muss die<br />
Intention des Kochs nicht verstehen. Kochen übt manchmal eine unerklärliche Anziehungskraft<br />
aus und verspricht gerade dadurch einen besonderen Genuss. Wobei ich der Überzeugung<br />
bin, dass Wissensdurst und die Lust an auch kulinarischer Erkenntnis dieses Vergnügen<br />
am Genuss noch steigern.<br />
Warum hat die Branche so einen schlechten Ruf in Bezug auf Nachwuchs? Eigentlich<br />
ist es doch ein Beruf nah an unserem archaischen Grundbedürfnis.<br />
Ein wesentlich archaischeres Bedürfnis aber ist die sofortige Lustbefriedigung, von der Faulheit<br />
ganz zu schweigen (lacht) Scherz beiseite! Küchenarbeit ist ein Knochenjob, der schon<br />
manch einen zum Verzweifeln brachte. Ich hoffe darauf, dass einerseits an einer Restrukturierung<br />
der Branche gearbeitet wird, andererseits aber auch dem Nachwuchs klar wird, dass<br />
Genuss Arbeit bedeutet. Wie sagte Goethe so schön: "Wer aber recht bequem ist und faul, /<br />
flög dem eine gebratne Taube ins Maul, / er würde höflich sich's verbitten, / wär sie nicht auch<br />
geschickt zerschnitten."<br />
Können wir noch Genuss?<br />
Genießen ist ein urmenschliches Bedürfnis. Dass Genuss aber auch Kunst ist, ist eine Erkenntnis,<br />
die verloren geht. Dazu trägt natürlich bei, dass alles sofort verfügbar ist und in Nullkommanix<br />
geordert werden kann. Allerdings ist das eine nur vorgetäuschte Vielfalt, die bei<br />
Weitem nicht an die eigene Experimentierfreude, an gemeinsames Kochen mit Freunden und
BUCH-TIPP<br />
kulinarische Expeditionen heranreicht. Der Weg ist das Ziel – das gilt auch in der Küche.<br />
In welcher kulinarischen Zeit fühlen Sie sich am wohlsten? Was schmeckt Ihnen<br />
und Ihrer Persönlichkeit am besten? Das wandelt sich bei mir im Laufe des Lebens. Es<br />
gab Phasen, in denen ich mich durch etliche Sternerestaurants durchgekostet habe – von Taillevent<br />
bis Michel Roux, vom L'Arpège bis zu Lucas Carton. Manche gibt es heute gar nicht<br />
mehr. Auch an exzessiven Privatevents habe ich teilgenommen mit einem Grand Vin de Château<br />
Latour aus dem Jahre 1964, mit Mouton-Rothschild aus dem Jahre 1961 und diversen<br />
Trüffelspeisen. Das war exzeptionell und a bisserl dekadent auch! Diese Epoche war ein besonderer<br />
Teil meiner kulinarischen Bildung. Heute genieße ich – da stehe ich nicht allein da<br />
– gern die einfachen Dinge des Lebens, die schlichten, aber wunderbar zubereiteten Gerichte.<br />
Ist Frankreich noch das Maß aller Dinge? Oder wer ist heute auf dem kulinarischen<br />
Olymp? Fragen Sie das mal einen Franzosen! Mein Herz schlägt französisch, die Antwort<br />
wäre also klar. Aber nein, so einfach ist es nicht. Das Maß aller Dinge gibt es nicht mehr, in<br />
einer Welt, die flache Hierarchien propagiert und den Anspruch an Qualität leichthin als elitär<br />
abtut. Andererseits ist das auch eine Konsequenz der Französischen Revolution: Gleichheit<br />
gilt als erstrebenswertes Ideal. Wir vergessen jedoch dabei, dass Gleichheit in einem Spannungsverhältnis<br />
mit der Freiheit steht. Die Götter auf dem Olymp dürfen, ja, sollen ruhig provoziert<br />
werden. Wo die Rebellen stehen, in einer multipolaren Welt, mal schauen!<br />
Der Gast hat sich verändert. Er schaut 3 Kochsendungen und glaubt Restaurantkritiker<br />
zu sein. Brauchen wir eine kulinarische Bildungsoffensive? Ach, und Couchpotatoes<br />
halten sich für Lionel Messi? Na und! Das ist doch menschlich! Ich finde es gut, dass<br />
große Köche den Gast zum Träumen bringen. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist natürlich<br />
auch nicht zu verachten und sozial verträglicher als kulinarischer Hochmut. Gefährlich wird's,<br />
wenn vernichtende Kritiken ins Netz geschossen werden, ohne dass auch nur ein Funken<br />
Bildung darin zu erkennen wäre. Geschmack und Kritik setzen Kenntnis voraus. In Frankreich<br />
gibt es nicht umsonst die "semaine du goût", wo bereits Schulkinder mit Kulinarik vertraut gemacht<br />
werden. Das stünde uns auch ganz gut an.<br />
Es geht im Buch auch um das Thema Kulinarik & Erotik. Was darf ich dort lesen?<br />
Psst! Ein bisschen Geheimnis ist die Würze der Erotik. Im Buch gibt's ein ganzes Kapitel dazu.<br />
Der Marquis de Sade wird auch ein Wörtchen mitreden. Für Apologeten der political correctness<br />
ist dieses Kapitel nicht, wohl aber für diejenigen, die Spaß an Zungenfertigkeit und Bonmots<br />
haben. Ich konnte nicht anders! Heinrich Heine hab' ich auch ein Plätzchen bereitet. Mich<br />
amüsiert, wie er sich Frauen und Mockturteltauben munden lässt, mir gefällt's, wenn uns<br />
Dichter kulinarisch-erotische Erregungshäppchen servieren.<br />
Ihre Aussicht auf die Zukunft der Kulinarik der nächsten 20 Jahre?<br />
Der Blick in die Glaskugel zum Schluss? Ich liebe Überraschungen. Allerdings hoffe ich nicht,<br />
dass es eine Neuauflage der cucina futurista geben wird. Marinetti und seine Compagnons<br />
würden uns ganz schön auf den Magen schlagen. Oder hätten Sie Lust auf ein pollofiat, ein<br />
mit Stahlkugeln gefülltes Fiat-Huhn?
BUCH-TIPP<br />
Die Freiheit geht durch den Magen<br />
Mit der Erfindung des Restaurants wandelte sich das<br />
Kochen vom bloßen Sattmachen zu einer Kunst – ausgerechnet<br />
im Umfeld der Französischen Revolution<br />
begannen experimentierfreudige Köpfe, um die hungrigen<br />
Gäste zu wetteifern und einander mit köstlichen<br />
Kreationen zu übertreffen. Das Essengehen ist aus unserer<br />
heutigen Welt nicht mehr wegzudenken und hat<br />
uns immer neue Formen der Zubereitung und auch der<br />
sinnlichen Wahrnehmung gelehrt – von der Opulenz<br />
des 18. Jahrhunderts bis zur Molekularküche.<br />
Kurzvita<br />
Dr. Ute Cohen lebt als Schriftstellerin und Journalistin<br />
in Berlin. Ihre Interviews und Artikel erscheinen in<br />
renommierten Zeitungen und Zeitschriften. Die promovierte<br />
Linguistin war in Düsseldorf, Frankfurt und<br />
Paris für Top-10- Unternehmensberatungen und eine<br />
UN-Organisation tätig. Ihre Romane „Satans Spielfeld“<br />
(2017/2021), „Poor Dogs“ (2020) und „Falscher Garten“<br />
(2022) erschienen im Septime Verlag. 2021 erschien<br />
der Gesprächsband „Chaos? Hinhören singen“ mit Ingrid<br />
Caven im Kampa Verlag.<br />
Am 19. Juli 20<strong>24</strong> erscheint „Der Geschmack der Freiheit“<br />
im Reclam Verlag.<br />
Cohen‘s <strong>Club</strong> ist Ihre Veranstaltungsreihe in Berlin.<br />
Eine Geschichte der Kulinarik<br />
Originalausgabe<br />
Geb. Format 13,5 × 21,5 cm<br />
272 S.<br />
Erscheint Mitte Juli 20<strong>24</strong><br />
Erscheint auch als E-Book<br />
EUR (D) <strong>24</strong>,00<br />
ISBN: 978-3-15-011479-7<br />
Für die Infos zum Buch, hier ist dr Link zu<br />
Reclam:<br />
https://www.reclam.de/detail/978-3-15-011479-7/Cohen__Ute/<br />
Der_Geschmack_der_Freiheit<br />
Tipp:<br />
Foto: XAMAX<br />
Styling/Hair/Make-up: House of<br />
Change (Sonja Shenouda und Ilka<br />
Grüneberg)
LIFESTYLE<br />
Handgemalte Auftragsmalerei<br />
von Ellis Paustenbach<br />
Auftragsmalerei und einzigartige Bilder malen lassen - von der Kunstmalerin Ellis Paustenbach<br />
aus Bergisch Gladbach. Bestellen Sie individuelle Auftragsbilder und lassen Sie Ihr Gemälde in<br />
Auftrag geben. Unkompliziert Gemälde malen lassen - Auftragsgemälde mit Zufriedenheitsgarantie.<br />
Bezahlt wird erst, wenn´s gefällt.
LIFESTYLE<br />
"Alles, was ich mache muss schön sein. Wenn etwas Schönes entsteht, bedeutet es für mich<br />
Glück. Wenn dann der Betrachter das Werk in seiner Umgebung ebenso empfindet, dann ist es<br />
für mich doppeltes Glück."<br />
Die Authentizität der Künstlerin Ellis Paustenbach ist überzeugend. Sie hat ihren Weg<br />
nie verlassen, hat vertieft, hat ihr Netzwerk gesponnen. 1989 wagte sie die ersten<br />
künstlerischen Schritte. Sie beschäftigte sich intensiv, voller Enthusiasmus, mit Zeichnung<br />
und Ölmalerei. Sie ist fasziniert von Objekten, die sich oft zufällig einer Situation<br />
stellen. Seien es die frisch gekauften Tomaten vom Markt oder die gerade erblühte Rose im<br />
Garten. Von der realistischen Form inspiriert, beginnt der innere Prozess, der mit großer Sicherheit<br />
und Liebe zum Detail für Form- und Farbaufbau, der Harmonie des vorgefundenen<br />
Objektes entspricht. Ellis Paustenbach bevorzugt einen unitären, realistischen Bildaspekt.<br />
Dem Betrachter erschließt sich eine perfekte Kombination von gemaltem Bild und Arrangements<br />
jedweder Art im exklusiven Raum — es entsteht ein Dialog. Dabei verlässt sie nie ihr sicheres<br />
Gespür für Farbe und Komposition, gepaart mit ausgefeilter Technik. Ihre Bilder findet<br />
man inzwischen bundesweit in namhaften Mode- und Interieurgeschäften als ständige Ausstellung.<br />
Temporäre Ausstellungen finden in großen Hotels, wie z.B. im Grand Hotel Schloss<br />
Bensberg, statt.<br />
Ablauf einer Auftragsmalerei<br />
• Formelles schriftliches Angebot<br />
• 25% Anzahlung - Restzahlung erst nach Ihrem Ok<br />
• Vor der Schlussfirnis bekommen Sie Fotos von dem<br />
Gemälde<br />
• Der Versand ist versichert und das Gemälde stabil<br />
verpackt<br />
• Jedes Bild wird gespannt auf Keilrahmen und aufhängefertig<br />
geliefert<br />
• Lieferzeit: ca. 6-8 Wochen<br />
• Mindestmaße: 60x80 cm<br />
Web: www.ellis-paustenbach.de/<br />
Preise für ein Auftragsbild<br />
• Orientieren Sie sich an den Preisen im ONLINE SHOP<br />
(Technik / Größe)<br />
• Max. 25% Zuschlag für Auftragsmalerei (Motivabhängig)<br />
Das Motiv sollte in das Repertoire der aktuellen und<br />
verkauften Gemälde passen.<br />
+49 (0) 2202 - 445 55<br />
HEBBORNER STRASSE 148<br />
51467 BERGISCH GLADBACH
LIFESTYLE
Knippser by Dana Huschert<br />
Wem ist es im Restaurant noch nicht passiert, oder wer hat es noch nicht beobachtet: die Serviette<br />
rutscht von den Knien auf den Boden, um dann durch eine neue Serviette ersetzt zu werden, oder<br />
– noch schlimmer – sie wird aufgehoben, um danach wieder zum Munde geführt. Das eine ökonomische/ökologisch<br />
schlecht, dass andere hygienisch eigentlich unhaltbar.<br />
Die Inspiration zur Lösung des Problems kam aus dem Familienkreis: ein kleiner Befestigungsclip vom Großvater<br />
für die Serviette (aus den dreißiger Jahren!) wurde gereicht.<br />
Sofort erkannte ich das Potenzial dieses kleinen Helfers und entwickelte ihn zu dem nun vorliegenden „Knippser“<br />
weiter: ein hochwertiges stylisches Accessoire, das Funktionalität (die Serviette bleibt da, wo sie hingehört)<br />
mit ökologischen Anspruch (dutzende Servietten müssen nicht umsonst gewaschen werden) und<br />
edlem Look vereint.<br />
Das der Knippser auf der Vorderseite mit einem „Branding“ der gastronomisch Einrichtung, des Events, oder<br />
der Namen der Mitglieder der Tischgesellschaft versehen werden kann, verwandelt ihn in gleicher Weise in<br />
einen eleganten „Werbeträger“ der gastronomischen Einrichtung, sowie<br />
in ein Erinnerungsstück an die Veranstaltung, - und damit in ein<br />
originelles „give-away“ für den Nutzer.<br />
Mit seinem Potenzial in luxuriösem Look hat er den Einzug in die gehobene<br />
Gastronomie gehalten.<br />
Zu den begeisterten Kunden gehören Hotels (Ritz-Carlton, Waldorf<br />
Astoria), die Gastronomie (Gendarmerie, AusternBank, Pots, Käfer,<br />
Restaurant Belmondo, Dallmayr Catering), Fluggesellschaften (Netjets),<br />
Juweliere (Juwelen Goldberg) und Eventmanagement – Firmen.<br />
Eine neue Kategorie für die „Gastronomie mit Stil“<br />
ist eröffnet!<br />
LIFESTYLE
LIFESTYLE<br />
DIE VORTEILE<br />
• Hat eine Funktion gegenüber dem Serviettenring<br />
• Ist aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken<br />
• Die Serviette ist an der Kleidung fixiert und kann nicht auf den Boden fallen<br />
• Minimierung der Reinigungskosten<br />
• Fördert die Nachhaltigkeit<br />
• Kleidungsstücke der Gäste werden nicht benutzt<br />
• Innovation für die Gastronomie<br />
• Ideal als Werbegeschenk<br />
• Produkt-Branding möglich (Logo, Initialen, Personalisierungen für Events, Hochzeiten)<br />
• Patentiertes Produkt<br />
• Hochwertiges Accessoire für die Serviette
LIFESTYLE<br />
Dana Huschert Lifestyle GmbH<br />
Hausvogteiplatz 10<br />
10117 Berlin, Deutschland<br />
Tel.: +49 175 255 49 86<br />
Mail: dana@danahuschert.com<br />
WEB: www.knippser.com/
PARTNER-NEWS<br />
Hotellerie- und Gastronomieausstatter LUSINI<br />
neuer Partner der <strong>ChefHeads</strong><br />
Berufsbekleidung in Gastronomie, Hotellerie und Pflege:<br />
Eine umfassende Übersicht<br />
Berufsbekleidung ist mehr als nur ein funktionales Kleidungsstück. In der Gastronomie, Hotellerie<br />
und Pflege ist Berufsbekleidung sehr wichtig. Sie zeigt Fachkompetenz, sorgt für<br />
Sicherheit und stärkt das Markenbild. Arbeitskleidung schützt Mitarbeiter vor Gefahren. In<br />
bestimmten Branchen hat sie jedoch noch zusätzliche Bedeutungen, die über diesen Schutz<br />
hinausgehen.<br />
Stellen Sie sich einen Kellner in einem Fünf-Sterne-Restaurant vor oder eine Krankenschwester<br />
in einer renommierten Klinik. Die Kleidung der Mitarbeiter ist oft das Erste, was Kunden<br />
oder Patienten wahrnehmen. Sie gibt einen ersten Eindruck von der erwarteten Qualität des<br />
Service.<br />
Ein sauber gekleideter Kellner in einer gutsitzenden Uniform strahlt Kompetenz und Aufmerksamkeit<br />
zum Detail aus. Genauso wie eine Krankenschwester oder ein Pfleger in professioneller<br />
Pflegebekleidung Vertrauen und Fürsorglichkeit signalisiert. Der erste Eindruck<br />
entscheidet. In einem In einem hart umkämpften Markt kann passende Berufsbekleidung den<br />
Ausschlag geben, ob ein Kunde zufrieden ist. Sie prägt nicht nur das Image des Einzelnen,<br />
sondern auch das des gesamten Unternehmens.<br />
Einheitliche, hochwertige Arbeitskleidung stellt sicher, dass ein Unternehmen als kompetent,<br />
professionell und vertrauenswürdig wahrgenommen wird. Es ist daher nicht überraschend,<br />
dass viele Unternehmen in diesen Branchen erhebliche Investitionen in ihre Berufsbekleidung<br />
tätigen.
PARTNER-NEWS<br />
Berufsbekleidung in der Gastronomie<br />
und Hotellerie<br />
In der Gastronomie und Hotellerie ist die<br />
Wahl der richtigen Berufsbekleidung von<br />
entscheidender Bedeutung. Sie spiegelt<br />
nicht nur die Professionalität und das<br />
Image eines Unternehmens wider. Berufsbekleidung<br />
muss auch den individuellen<br />
Anforderungen des jeweiligen Arbeitsbereichs<br />
gerecht werden.<br />
Die Servicebekleidung prägt den ersten<br />
Eindruck, während die Kochbekleidung<br />
Fachwissen zeigt und in der Küche schützt.<br />
Berufsschuhe müssen Komfort und Sicherheit<br />
für lange Arbeitstage bieten. In<br />
den folgenden Abschnitten gehen wir auf<br />
diese Schlüsselbereiche der Berufsbekleidung<br />
in Gastronomie und Hotellerie ein.<br />
Servicebekleidung<br />
Servicebekleidung unterstreicht in der<br />
Gastronomie und Hotellerie die Kompetenz<br />
des Personals und prägt den Gesamteindruck<br />
eines Lokals. Bei direktem Kontakt<br />
zum Gast ist das Erscheinungsbild des Servicepersonals<br />
besonders wichtig.<br />
Die Servicebekleidung muss verschiedene<br />
Kriterien erfüllen. Neben dem ästhetischen<br />
Anspruch, der die Markenidentität<br />
eines Unternehmens widerspiegelt, muss<br />
sie auch funktional und komfortabel sein.<br />
Oftmals stehen Kellner und Servicepersonal<br />
über mehrere Stunden hinweg, weshalb<br />
Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit<br />
von hoher Bedeutung sind. Darüber<br />
hinaus sollte die Kleidung strapazierfähig<br />
sein und den Anforderungen eines hektischen<br />
Arbeitsalltags standhalten.<br />
Fotos ©Lusini<br />
Unterschiedliche Typen von<br />
Servicebekleidung<br />
Bei einem Kellner Outfit für Damen handelt es<br />
sich um speziell für Frauen entworfene Servicebekleidung.<br />
Dies kann von stilvollen Blusen und<br />
Röcken bis hin zu modischen, aber dennoch funktionalen<br />
Kleidern reichen. Oftmals sind diese<br />
Outfits so gestaltet, dass sie elegant wirken und<br />
gleichzeitig den Anforderungen des Servicealltags<br />
gerecht werden.<br />
Die Kellnerweste für Damen ist ein klassisches<br />
Element der Servicebekleidung. Sie wird wird oft<br />
in gehobenen Restaurants oder bei besonderen<br />
Anlässen getragen. Für Damen gibt es speziell<br />
angepasste Modelle, die feminin und professionell<br />
wirken. Sie können als Ergänzung zum Hauptoutfit<br />
oder als Hauptelement des Outfits dienen,<br />
je nach Art des gewünschten Looks.<br />
Es gibt natürlich viele weitere Varianten und Stile<br />
von Servicebekleidung, je nach Anforderung und<br />
Art des Betriebs. Egal ob es sich um ein lässiges<br />
Bistro, ein elegantes Restaurant oder ein luxuriöses<br />
Hotel handelt. Die richtige Servicebekleidung<br />
kann den Unterschied ausmachen und dazu beitragen,<br />
dass sich Gäste willkommen und gut betreut<br />
fühlen.
PARTNER-NEWS<br />
Kochbekleidung<br />
Kochbekleidung ist die spezielle Arbeitskleidung<br />
für Köche und Küchenpersonal. Sie dient<br />
dazu, professionell auszusehen und gleichzeitig<br />
in der Küche sicher zu sein. Diese Kleidung<br />
ist sowohl funktional als auch repräsentativ.<br />
Sie wird nach strengen Standards hergestellt,<br />
um den Herausforderungen des Kochens gerecht<br />
zu werden.<br />
Die Kochjacke ist in der Profiküche essentiell.<br />
Sie schützt vor Hitze und heißen Spritzern und<br />
sorgt für ein sauberes Erscheinungsbild. Dank<br />
des doppelten Knopfverschlusses kann sie bei<br />
Verschmutzung schnell gewechselt werden.<br />
Das dicht gewebte Material blockiert Hitze<br />
und Dampf effektiv.<br />
Die Kochhose bietet Bewegungsfreiheit<br />
und Schutz in der hitzeintensiven Küchenumgebung.<br />
Oftmals sind sie mit einem speziellen<br />
Muster versehen, das kleine Flecken<br />
und Verschmutzungen kaschiert. Ihre lockere<br />
Passform sorgt für Komfort während langer<br />
Arbeitsschichten. Und die strapazierfähigen<br />
Materialien widerstehen den täglichen Herausforderungen<br />
in der Küche.<br />
Unterschiede zwischen Kochbekleidung<br />
für Damen und Herren<br />
Die Kochbekleidung für Damen ist oft speziell<br />
zugeschnitten, um eine bequeme und schmeichelhafte<br />
Passform zu bieten. Obwohl die Basisfunktionen<br />
identisch sind, können Kleinigkeiten<br />
wie Taschenplatzierung, Ärmellänge<br />
oder Kragenform unterschiedlich sein. Einige<br />
Marken bieten auch spezielle Designs und<br />
Muster an, die speziell für Frauen entwickelt<br />
wurden.<br />
Die Herren-Kochbekleidung legt Wert auf<br />
Funktionalität und Komfort. Sie hat oft einen<br />
geraderen Schnitt und ist in einer breiteren<br />
Palette von Größen erhältlich. Auch hier bleibt<br />
der Fokus auf Schutz und Funktionalität.<br />
Fotos ©Lusini<br />
Design und Stil können je nach Marke und<br />
Modell variieren.<br />
Berufsbekleidung online:<br />
Marken im Fokus<br />
Als eine der führenden Marken im Bereich<br />
der Berufsbekleidung steht JOBELINE für<br />
Qualität und Stil. Ihre Produkte sind nicht nur<br />
funktional, sondern auch modisch, was in der<br />
modernen Arbeitswelt immer wichtiger wird.<br />
Durch den Online-Verkauf von JOBELINE können<br />
Kunden auf das gesamte Sortiment zugreifen<br />
und von den regelmäßig angebotenen<br />
Aktionen und Rabatten profitieren. Der<br />
Online-Einkauf von Berufsbekleidung bietet<br />
viele Vorteile, von der Auswahl bis hin zum<br />
einfachen Preisvergleich. Marken wie JOBELI-<br />
NE bieten hochwertige Produkte an, die den<br />
Bedürfnissen der modernen Arbeitswelt entsprechen.<br />
Personalisierung und Branding<br />
In der modernen Geschäftswelt wird die Personalisierung<br />
von Produkten und Dienstleistungen<br />
immer wichtiger. Das gilt auch für Berufsbekleidung.<br />
Ein weiterer Aspekt, der oft<br />
übersehen wird, ist die Möglichkeit, Arbeits-
PARTNER-NEWS<br />
kleidung zu personalisieren. Dies bietet nicht<br />
nur die Chance, das Unternehmensimage zu<br />
stärken, sondern auch den Teamgeist und die<br />
Zugehörigkeit der Mitarbeiter zu fördern.<br />
Nicht nur die Küchenbrigade im Sternerestaurant<br />
oder Servicekräfte im Luxus-Hotel sollten<br />
einheitliche Berufskleidung tragen. Selbst kleinere<br />
Gastronomiebetriebe oder Hotels können<br />
durch ein einheitliches Erscheinungsbild bei<br />
ihren Gästen einen gepflegten und professionellen<br />
Eindruck hinterlassen. Dieses harmonische<br />
Gesamtbild im Corporate Design des Betriebs<br />
kann durch individuelle Stickereien oder<br />
Aufdrucke auf Hosen, Jacken oder Schürzen<br />
weiter optimiert werden.<br />
Personalisierung und Branding Eurer<br />
Kochjacken mit <strong>ChefHeads</strong>-Logos<br />
LUSINI hebt sich in diesem Bereich besonders<br />
hervor und bietet umfassende Dienstleistungen<br />
zur Personalisierung von Berufsbekleidung<br />
an. Ob durch Stickereien mit dem Logo<br />
des Unternehmens oder den Namen Ihrer<br />
Beschäftigten - Lusini stellt sicher, dass Ihre<br />
Arbeitskleidung einzigartig und repräsentativ<br />
ist. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre<br />
Marke auf effektive Weise zu stärken und eine<br />
stärkere Bindung zu Ihren Mitarbeitern aufzubauen.<br />
Letztlich ist es eine Investition in das Image<br />
und den Ruf des Unternehmens. Bei LUSINI<br />
können Sie professionelle Arbeitskleidung für<br />
Service- und Arbeitskräfte in Hotel, Restaurant,<br />
Bar oder Bistro online kaufen und dabei<br />
von bewährter Qualität profitieren.<br />
Bestell-Hotline & kostenlose Beratung<br />
Telefon: +49 8272 604 33 87<br />
Mo. bis Fr. 8 - 17:30 Uhr<br />
zur Website >>www.lusini.com<br />
WhatsApp<br />
+49 1511 158 73 67<br />
Mo. bis Do. 8 - 17 Uhr und Fr. 8 - 12 Uhr
ADVERTORIAL<br />
Die LUSINI Group ist die Muttergesellschaft des Hotellerie- und Gastronomieausstatters<br />
LUSINI mit Hauptsitz im bayerischen Wertingen bei Augsburg. Zu der Unternehmensgruppe<br />
gehören unter anderem die eigenen Marken VEGA, ERWIN M.,<br />
JOBELINE und PULSIVA.<br />
1987 gründete Erwin Müller das Unternehmen Hotelwäsche Erwin Müller GmbH & Co. KG,<br />
spezialisiert auf den gewerblichen Handel mit Textilien für die Hotellerie- und Gastronomiebranche<br />
und expandierte nach der Gründung der Marken VEGA und JOBELINE (1993) innerhalb<br />
Europas. 2008 folgte die Marke PULSIVA. 2021 ging der LUSINI Online-Shop an den<br />
Start, der seitdem die Markenfamilie unter einem<br />
gemeinsamen Dach führt und dem Kunden alles<br />
aus einer Hand bietet. Zeitgleich wurde LUSINI als<br />
neue Corporate Brand beschlossen, damit intern<br />
wie extern in der Unternehmensgruppe die identischen<br />
Markenwerte und das gemeinsame Markendesign<br />
erlebbar sind. 2023 wurde der LUSINI<br />
Online-Shop zum Online-Marktplatz ausgebaut<br />
und führt in diesem mittlerweile mehr als 50.000<br />
Artikel von über 200 bekannten Premium-Gastromarken<br />
sowie der eigenen Traditionsmarken<br />
VEGA, ERWIN M., JOBELINE und PULSIVA.<br />
Heute zählt LUSINI mit rund 700 Mitarbeitern an<br />
16 internationalen Standorten zu den führenden<br />
Hotellerie- und Gastronomieausstattern im Non-<br />
Food-Bereich in Europa. Mit hohem Anspruch an<br />
Innovation, Design, Qualität und Kundenorientierung<br />
bietet LUSINI ergänzend zum Produktportfolio<br />
viele Service-Leistungen und ganzheitliche<br />
Lösungen wie zum Beispiel:<br />
• Außendienst: Der LUSINI Außendienst unterstützt<br />
Kunden in ganz Europa bei der Planung und<br />
Umsetzung von Projekten jeder Größenordnung,<br />
stellt u.a. einen weitreichenden Musterservice<br />
direkt vor Ort bereit oder berät bei der Auswahl<br />
von Berufsbekleidung, um auf Wunsch ein repräsentatives<br />
und individuelles Erscheinungsbild für<br />
Teams zu entwickeln.<br />
Fotos ©Lusini
ADVERTORIAL<br />
• Personalisierungsoptionen: Mit Aufdruck,<br />
Gravur, Einstickung oder Laserbeschriftung auf<br />
verschiedensten Materialien haben Kunden<br />
vielfältige Möglichkeiten Produkte mit ihrem<br />
Logo individuell auszugestalten.<br />
• LUSINI Digital: LUSINI hat ein digitales<br />
Dienstleistungsangebot aufgebaut und bietet<br />
spezialisierte Beratung sowie Services für Gastronomen<br />
an, die auf der Plattform lusini- digital.com<br />
verfügbar sind. Durch Partnerschaften<br />
wie zum Beispiel mit leafsystems ermöglicht<br />
LUSINI seinen Kunden den Zugang zu innovativen<br />
Technologien, die den Arbeitsalltag vereinfachen<br />
und optimieren.<br />
Fotos ©Lusini<br />
• Premium & Project Services: Die Premium<br />
& Project Services von LUSINI sind speziell darauf<br />
ausgerichtet, den Bedürfnissen der gehobenen<br />
Hotellerie und anspruchsvollen gastronomischen<br />
Projekten zu entsprechen.<br />
Mit einem umfassenden Netzwerk aus<br />
Fachexperten bietet LUSINI seinen Kunden<br />
maßgeschneiderte Lösungen, von der Beratung<br />
und Konzepterstellung mit Projektumsetzung<br />
bis zur Realisierung individueller<br />
Designs und anspruchsvoller Personalisierungen<br />
in großen Stückzahlen.<br />
Fotos ©Lusini<br />
LUSINI Group GmbH<br />
Hettlinger Straße 9, 86637 Wertingen<br />
www.lusini.com I service-de@lusini.com
PARTNER-NEWS<br />
GEFU gehört zu Deutschlands führenden Erfolgsmarken im Küchenbereich. Unser attraktives<br />
Angebot ist breit gefächert und überzeugt durch ein klares Konzept mit individuellen Produktsortimenten<br />
für jedes denkbare Küchenthema: „Gibt’s nicht“ gibt’s nicht. Aktuell umfasst<br />
die GEFU-Kollektion bereits über 600 hochwertige Küchenwerkzeuge in 14 spannenden Genuss-<br />
und Themenwelten. Dort finden unsere Kunden und Partner unter einem Markendach<br />
einfach alles, was man zum Anrichten, Zubereiten, Servieren und Genießen braucht. Gleichzeitig<br />
setzen wir weiter auf dynamisches Wachstum und ergänzen unser Produktsortiment<br />
kontinuierlich, um auch in Zukunft die starke Marke Ihres Vertrauens zu bleiben.<br />
GEFU - Partner der <strong>ChefHeads</strong><br />
Als Familienunternehmen verkörpert GEFU<br />
nicht nur eine Tradition, sondern auch eine<br />
Atmosphäre des Zusammenhalts und der<br />
Wertschätzung. Hier haben Sie die Möglichkeit,<br />
in einem Umfeld zu arbeiten, das<br />
auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt<br />
basiert. Wir glauben daran, dass jeder Mitarbeiter<br />
ein wichtiger Teil unserer Familie<br />
ist und gleiche Chancen verdient, sein volles<br />
Potenzial zu entfalten. Wenn Sie nach einem<br />
Arbeitsplatz suchen, der nicht nur eine<br />
Karriere, sondern auch ein Zuhause bietet,<br />
dann laden wir Sie ein, Teil der GEFU-Familie<br />
zu werden.
PARTNER-NEWS<br />
DIE WELT VERÄNDERT SICH ...<br />
Nachhaltigkeit geht uns alle an. Deswegen versuchen wir bei GEFU, gesellschaftliche Verantwortung<br />
zu übernehmen: ökonomisch, ökologisch und sozial. Das fängt bereits damit an, dass<br />
alle unsere Produkte ganz ohne Strom funktionieren, leicht zu bedienen sind, keinerlei Energie<br />
verbrauchen und wertvolle Ressourcen schonen. Außerdem sind sie durch ihre hochwertigen<br />
Materialien und eine sorgfältige Verarbeitung besonders haltbar und langlebig, was unsere<br />
langen Garantiezeiten und eine Reklamationsquote von gerade einmal 0,3 % beweisen. Sollte<br />
tatsächlich einmal etwas defekt sein, halten wir eine große Auswahl an Ersatzteilen bereit,<br />
die den Lebenszyklus eines Produktes deutlich verlängern.<br />
ATTRAKTIVES ANGEBOT<br />
GEFU-Produkte erkennt man an ihrer hervorragenden Funktionalität, erstklassiger Qualität<br />
und ihrem zeitlosen Design. Aktuell umfasst unsere Kollektion bereits über 700 Küchenwerkzeuge<br />
in 14 Genuss und Themenwelten, unsere Produkte sind deutschlandweit und international<br />
bei über 2.000 Händlern erhältlich.<br />
<strong>ChefHeads</strong>-Mitglieder – Jetzt 20% Rabatt sichern!<br />
So einfach geht’s:<br />
Im Shop gefu.com einkaufen<br />
Während des Bezahlvorgangs den <strong>ChefHeads</strong>20 eingeben und dann wird der Rabatt von<br />
20% automatisch abgezogen.
PARTNER-NEWS<br />
Matjes im Sommer<br />
Brutal guat! Matjes-Rezept von<br />
Sternekoch Jürgen Kettner<br />
Fotos © Gastrobild
PARTNER-NEWS<br />
Schnittlauch, Kerbel, Dill, Petersilie – jede Menge<br />
Gartenkräuter und ein Hauch Wasabi, so lautet das<br />
Geheimnis von Sternekoch Jürgen Kettner, der sein<br />
Matjesfilet kräuterig liebt. Der geborene Steirer<br />
Spitzenkoch, der in Essen-Werden das Restaurant<br />
Kettner’s Kamota betreibt, macht aus Friesenkrone<br />
Matjesfilet eine Liebeserklärung an seine Heimat.<br />
„Aber Obacht, bitte festhalten, sonst fliegt’s weg!“,<br />
Fotos © Friesenkrone<br />
kommentiert Jürgen Kettner den Geschmack seiner<br />
sommerlichen Kreation ‚Amore Matjes‘. „Küss die Hand, Freunde des guten Geschmacks,<br />
habt’s Freude beim Nachkochen.“<br />
Rezepte und Informationen finden sich auf den Friesenkrone Facebook- und Instagram-Seiten<br />
sowie unter www.friesenkrone.de<br />
Rezepttipp „Amore Matjes – Matjesfilet Gartenkräuter und g’schmackige Erdäpferl“<br />
(Für 10 Personen)<br />
1.000 g Friesenkrone Matjesfilets Gartenkräuter, 100 g Wasabisesam, 100 g frisch geriebener<br />
Meerrettich<br />
Rottenmanner Wasabi-Kräuterrahm: 800 g Sauerrahm, 80 g Schnittlauch, 60 g Kerbel, 80 g<br />
Dill, 80 g glatte Petersilie, 5 g Wasabi, 5 g Paprikapulver, Salz, Pfeffer<br />
Knusprige Erdäpferl: 1.200 g Erdäpferl (Drillinge), Salz, Pfeffer, Olivenöl<br />
Wildkräuter-Salatsosserl: 300 ml Apfelessig, 60 g Dill, 60 g glatte Petersilie, 100 g mittelscharfer<br />
Senf, 100 g Berghonig, 400 ml Traubenkernöl, Salz, Pfeffer<br />
So wird’s gemacht<br />
Friesenkrone Matjesfilet Gartenkräuter: Matjesfilets<br />
mit ein wenig Wasabisesam und frischem<br />
Meerrettich marinieren, fürs Servieren<br />
bereithalten.<br />
Knusprige Erdäpferl: Erdäpferl (Drillinge) sorgfältig<br />
waschen, in Salzwasser zugedeckt 15<br />
bis 20 Minuten garen. Abgießen und ausdämpfen<br />
lassen. Halbieren und in Olivenöl auf<br />
der Schnittfläche kross ausbraten. Mit Salz<br />
und Pfeffer würzen.<br />
Rottenmanner Wasabi-Kräuterrahm: Kräuter<br />
waschen, trocken tupfen, fein hacken und in<br />
eine Schüssel geben. Sauerrahm zugeben, mit<br />
Wasabi und Paprikapulver glattrühren. Mit Salz<br />
und Pfeffer abschmecken.<br />
Wildkräuter-Salatsosserl: Kräuter fein hacken<br />
und bereitstellen. Andere Zutaten gut miteinander<br />
vermengen und fertig ist a frisches<br />
Salatsosserl.
PARTNER-NEWS<br />
Anrichten: Marinierte Friesenkrone Matjesfilets<br />
in der Mitte des Tellers platzieren. Wasabi-Kräuterrahm<br />
auf die Matjesfilets geben.<br />
Knusprig gebratene Erdäpferl zum Fischerl geben.<br />
Wildkräuter-Salatsosserl rundherum drapieren.<br />
Mit frischen Kräutern garnieren.<br />
Allergene: Sesamsamen, Weizen, Fisch, Milch<br />
(einschließlich Laktose)<br />
Fotos: Gastrobild
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Partner & Freunde<br />
Ein starkes Netzwerk<br />
MITGLIEDERSTÄRKSTES GASTRO-NETZWERK<br />
In unserem Netzwerk der Kulinarik finden die Entscheidungsträger der Gastronomie schnelle<br />
Antworten auf die täglich steigenden Anforderungen eines immer anspruchsvoller werdenden<br />
Publikums. Im deutschprachigem Raum (D / A / CH / I) sind wir das erste "Netzwerk der<br />
Kulinarik" - wir inspirieren uns gegenseitig. Namhafte Kollegen und etliche Sterneköche stehen<br />
zu unserem Netzwerk und Drei-Sterne-Koch Dieter Müller sowie "Zuckerbäcker" Georg<br />
Maushagen sind nicht umsonst unsere Ehrenpräsidenten. Aufnahmekriterium für unser Netzwerk<br />
der Kulinarik sind: Sie haben eine Affinität zur Kulinarik, schauen über den Tellerrand des<br />
eigenen Betriebes und haben Lust, Kontakte zu pflegen und Ihr Netzwerk zu vergrößern. Füllen<br />
wir doch gemeinsam dieses Netzwerk mit Leben. Wenn Sie sich als ChefHead engagieren<br />
wollen, lassen Sie es uns wissen.´<br />
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Recruiting - Chefs to Chefs<br />
Immer weniger Jugendliche entscheiden sich für eine Karriere in Hotellerie und Gastronomie.<br />
Eine Situation, bei der wir nicht länger tatenlos zusehen können. Unser Ziel ist es, den Berufsnachwuchs<br />
zu fördern und zu motivieren. Das ausgezeichnete Netzwerk der <strong>ChefHeads</strong>-<strong>Club</strong><br />
der Küchenchefs kann eine Veränderung am Markt herbeiführen. Warten und hoffen Sie nicht<br />
auf Ihren Kandidaten sondern nutzen Sie unsere Kontakte bei Recruiting-<strong>ChefHeads</strong>. Wir sind<br />
in der Branche zuhause, durch jahrelange Beschäftigung in der Gastronomie. Die Anforderungen<br />
und das jeweilige Auswahlverfahren der Kandidaten und Bewerbern ist bei uns durch<br />
meist persönlichen Kontakt präzieser als bei anderen Anbietern oder Personalvermittlungen.<br />
Wir arbeiten im Gegensatz zum Personalberater und Personalvermittlungs-Gesellschaften<br />
ausschließlich mit Direktansprache - wir werben KEINE potentielle Kandidaten und Bewerber<br />
aus dem Umfeld des Wettbewerbers in Gastronomie ab.<br />
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Charity-Events & Recruiting<br />
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Spitzenköche kochen für Kinderherzen<br />
Cuore - eine italienische Nacht im Waldorf Astoria Berlin<br />
Freuen Sie sich mit uns auf eine exklusive Küchenparty im schönen Waldorf Astoria Berlin.<br />
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Mit einer Tombola verlosen wir wundervolle Hotelaufenthalte in ganz Europa und unterstützen so die Forschungsprojekte<br />
der Stiftung KinderHerz in Berlin.<br />
22. Oktober 20<strong>24</strong><br />
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Waldorf Astoria Berlin<br />
Hardenbergstr. 28<br />
10623 Berlin<br />
Times Square Restaurant 1. Etage<br />
Salvatore Bella<br />
Italienischer Wahlkölner<br />
Seinen reichlichen Erfahrungsschatz sammelte er in<br />
erstklassigen Restaurants rund um den Planeten.<br />
Renato Manzi<br />
Deutschitaliener und Frankfurter Sternekoch<br />
Die deutsche Spitzengastronomie ist sein Zuhause.<br />
Charityevent zugunsten der Berliner<br />
Forschungsprojekte der Stiftung<br />
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Veranstalter ist Waldorf Astoria Berlin<br />
Gledis Pallko<br />
Der gebürtige Albaner triumphiert mit seiner<br />
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Für weitere Informationen steht Ihnen Ihre Ansprechpartnerin im Waldorf Astoria Berlin zur Verfügung:<br />
Manon.Lange-Prollius@waldorfastoria.com<br />
Fragen? Ihre Ansprechpartnerin bei der<br />
Stiftung KinderHerz ist Frau Nicola Mees<br />
0201 865 831 32<br />
n.mees@stiftung-kinderherz.de<br />
Der Großteil des Erlöses kommt bevorzugt den<br />
Berliner Förderprojekten der Stiftung KinderHerz zugute.<br />
Spenden Sie gerne auch direkt! Die betroffenen Kinder<br />
brauchen Ihre Hilfe: stiftung-kinderherz.de/spenden<br />
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass während dieser Veranstaltung fotografiert und gefilmt wird. Das Bildmaterial wird im Zuge unserer Öffentlichkeitsarbeit eventuell<br />
in Print- und Onlinemedien veröffentlicht sowie auf unseren Social-Media-Kanälen und den Kanälen Dritter. Sollten Sie es nicht wünschen, gefilmt oder fotografiert<br />
zu werden, auch im Hintergrund, wenden Sie sich bitte vor Beginn der Veranstaltung per E-Mail an n.mees@stiftung-kinderherz.de oder direkt an den Veranstalter.
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Nachhaltige Hilfe für die Ukraine<br />
Im Februar 2022 begann der russische Einmarsch in<br />
die Ukraine. Ein Jahr Krieg und Zerstörung, die vor<br />
allem die Schwächsten trifft. Von den etwa 7,5 Millionen<br />
Kindern in der Ukraine mussten bereits über<br />
4 Millionen flüchten. Etwa 50.000 Kinder und Neugeborene<br />
mit angeborenen Herzerkrankungen leiden<br />
besonders stark unter den dramatischen Zuständen.<br />
Die Ukraine braucht unsere Unterstützung<br />
Zerstörte Krankenhäuser, unsichere Energieversorgung<br />
und Mangel an lebenswichtigen Medikamenten:<br />
Die medizinische Versorgung der Bevölkerung<br />
ist ohne Hilfe aus dem Ausland nicht mehr zu gewährleisten.<br />
Iryna Shum, Generalkonsulin der Ukraine in Düsseldorf,<br />
spricht von einer verheerenden Situation:<br />
„Russischer Krieg brachte unermessliches Leid für<br />
die Menschen in der Ukraine. Besonders betroffen<br />
sind die Kinder. Wir sind Hilfsorganisationen wie der<br />
Stiftung KinderHerz sehr dankbar für die dringend<br />
benötigte Unterstützung.“<br />
Schnelle und unbürokratische Hilfe<br />
Mit unserem Nothilfefonds Ukraine leisten wir<br />
schnelle und unbürokratische Hilfe. Wir mobilisieren<br />
Kliniken und Unternehmen, die Material zur<br />
Verfügung stellen und beim Transport unkompliziert<br />
helfen.<br />
„Benötigt wird praktisch alles – von medizinischem<br />
Gerät bis zu Verbrauchsmaterial. Wir sind im ständigen<br />
Kontakt mit unseren Netzwerkpartnern in den<br />
betroffenen Gebieten, aber auch mit unseren Kinderherzspezialisten<br />
in Deutschland, die uns fachlich<br />
beraten”, so Sylvia Paul, Vorstand der Stiftung KinderHerz.<br />
Ein großes Netzwerk von aktiven Partnern<br />
steht uns zur Seite, um dort Hilfe zu leisten, wo sie<br />
am dringendsten benötigt wird. Engagierte Ärztinnen<br />
und Ärzte vor Ort und hier in Deutschland unterstützen<br />
uns dabei mit ihren persönlichen Kontakten.<br />
Aktuell helfen sie uns bei der Neuanschaffung<br />
eines dringend benötigten Ultraschallgeräts für das<br />
Krankenhaus in Lwiw.<br />
Perspektiven schaffen<br />
Neben der medizinischen Versorgung der Bevölkerung<br />
in der Ukraine und in den Aufnahmeländern<br />
gilt es, auch den Geflüchteten eine Perspektive zu<br />
geben. Mehr als 17 Millionen Menschen sind bereits<br />
aus der Ukraine geflohen, viele davon nach Deutschland.<br />
Auch ihnen wollen wir mit unserem Nothilfefonds<br />
Ukraine dabei helfen, in ihrer neuen Heimat<br />
anzukommen.<br />
Wir bringen motivierte Jugendliche mit Unternehmen<br />
zusammen, um gemeinsame Perspektiven zu schaffen.<br />
Ukrainische Flüchtlinge bekommen Kontakte,<br />
Orientierung und neue Perspektiven in ihrem Gastland<br />
– Unternehmen profitieren von den motivierten<br />
Praktikanten und langfristig hoffentlich von neuen<br />
Beschäftigten. Als Dank für den Einsatz der Praktikanten<br />
spenden die Unternehmen in den Kinder-<br />
Herz-Nothilfefonds Ukraine der Stiftung KinderHerz.<br />
Eine Win-Win-Win-Situation!<br />
Nachhaltiges Engagement<br />
Sowohl die akute Hilfe in der Ukraine als auch die Integration<br />
von jungen Geflüchteten hier in Deutschland<br />
braucht einen langen Atem. Die Unterstützung<br />
der Betroffenen kann nur nachhaltig geschehen.<br />
Neben der lebenswichtigen Soforthilfe muss die medizinische<br />
Infrastruktur in der Ukraine neu aufgebaut<br />
werden.<br />
Die Stiftung KinderHerz steht für dieses nachhaltige<br />
Engagement. Ihre Unterstützung macht anhaltenden<br />
Erfolg möglich. Helfen Sie mit einer Dauerspende,<br />
um unser Engagement langfristig planbar<br />
zu machen.<br />
stiftung-kinderherz.de/spendenukraine<br />
SPENDENKONTO Deutsche Bank AG<br />
IBAN: DE41 1007 00<strong>24</strong> 0053 1616 00
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Die Menschen aus der Ukraine brauchen Ihre Hilfe<br />
Die Not und das Kriegsleid nehmen Dimensionen an, die bis vor Kurzem unvorstellbar waren: In der<br />
Ukraine lebten bis Kriegsausbruch mehr als 50.000 Kinder mit angeborenen Herzerkrankungen. Ein Teil<br />
dieser Kinder, insbesondere Neugeborene, sind auf (intensiv-) medizinische Behandlung angewiesen, um zu<br />
überleben.<br />
… helfen bei der Anschaffung benötigter Utensilien wie<br />
beispielsweise Katheter, Pipetten oder Petrischalen.<br />
… unterstützen Helfer vor Ort bei der Erstausstattung<br />
ankommender Familien mit ihren Kindern.<br />
… ermöglichen die Anschaffung von Defibrillatoren,<br />
Herzmonitoren, mobilen Ultraschallgeräten für Kinder sowie<br />
Beatmungsgeräten für Neugeborene.