14.07.2024 Aufrufe

ChefHeads-Club-Magazin#04/24

| Hotel-Partner-News: Wolfgang Reisinger neuer Küchenchef im Schindlerhof - Four-Hands-Dinner mit Dieter Müller & Christian Meinke im Hotel-Restaurant Altenberger Hof | Köche-Portrait: Holger Bodendorf mit Interview | Polen-Guide Michelin: Noch mehr Sterne für Polen, Gdańsk und Umgebung neu im Guide Michelin | Neues aus der Hauptstadt: Im Vox Restaurant im Grand Hyatt steht seit Kurzem der erfahrene Chef Hugo Thiébaut am Pass. | CHEFSTABLE: Food-Innovationen: Starke Partnerschaften für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung | Buch - Tipps: Unsere Buchempfehlungen für den Küchentisch | Lifestyle-News: • Auftragsmalerei - Ellis Paustenbach • Servietten-Knippser - Dana Huschert | Partner-News: • Lusini neuer Partner der ChefHeads | Kulinarische Reisereportage: Wein, Käse und Haselnüsse - Dreiklang im südlichen Piemont | Kulinarik: Kaffeekultur in Apulien – Ein Guide für Genussmenschen und Coffeelover | Gourmet-Events: FINE FOOD DAYS COLOGNE N° 5 vom 25.08. – 08.09.2024

| Hotel-Partner-News: Wolfgang Reisinger neuer Küchenchef im Schindlerhof - Four-Hands-Dinner mit Dieter Müller & Christian Meinke im Hotel-Restaurant Altenberger Hof | Köche-Portrait: Holger Bodendorf mit Interview | Polen-Guide Michelin: Noch mehr Sterne für Polen, Gdańsk und Umgebung neu im Guide Michelin | Neues aus der Hauptstadt: Im Vox Restaurant im Grand Hyatt steht seit Kurzem der erfahrene Chef Hugo
Thiébaut am Pass. | CHEFSTABLE: Food-Innovationen: Starke Partnerschaften für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung | Buch - Tipps: Unsere Buchempfehlungen für den Küchentisch | Lifestyle-News: • Auftragsmalerei - Ellis Paustenbach • Servietten-Knippser - Dana Huschert | Partner-News: • Lusini neuer Partner der ChefHeads | Kulinarische Reisereportage: Wein, Käse und Haselnüsse - Dreiklang im südlichen Piemont | Kulinarik: Kaffeekultur in Apulien – Ein Guide für Genussmenschen und Coffeelover | Gourmet-Events: FINE FOOD DAYS COLOGNE N° 5 vom 25.08. – 08.09.2024

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Nr.4 - Juli 20<strong>24</strong> www.chefheads.eu ISSN 1859-8573<br />

<strong>ChefHeads</strong><br />

<br />

Das Magazin aus dem <strong>Club</strong> der Küchenchefs<br />

Sterne für Polen<br />

im Guide Michelin<br />

50 besten Restaurants<br />

Barcelonas Disfrutar auf Platz 1<br />

Holger Bodendorf<br />

Landhaus Stricker - Sylt<br />

im Köche-Portrait<br />

Weil Geschmack verbindet, <strong>ChefHeads</strong>


Restaurant VOX im Grand Hyatt<br />

neues aus der Hauptstadt<br />

ab Seite 42<br />

Food-Expo: auf dem Ludwigsburger<br />

urbanharbor Areal<br />

ab Seite 120<br />

Polen - Guide Michelin<br />

Gdańsk und Umgebung neu dabei<br />

ab Seite 20<br />

Titel-Foto © Ydo Sol<br />

Holger Bodendorf - Portrait und Interview<br />

Landhaus Stricker Sylt<br />

Seite <strong>24</strong>


6 | Hotel-Partner:<br />

Neues von unseren Partner-Hotels<br />

10 | Chefs-News:<br />

Die besten 50 Restaurants der Welt<br />

Barcelonas Disfrutar kletterte auf Platz 1<br />

Inhalt<br />

Juli 20<strong>24</strong> – 4. Ausgabe<br />

20 | Chefs-News:<br />

Noch mehr Sterne für Polen<br />

Gdańsk und Umgebung neu im Guide Michelin<br />

<strong>24</strong> | Köche-Portrait:<br />

Holger Bodendorf<br />

Portrait & Interview<br />

42 | Neues aus der Hauptstadt:<br />

Restaurant Vox im Grand Hyatt - Berlin-<br />

Hugo Thiébaut neuer Küchenchef<br />

72| Kulinarische Reise:<br />

Wein, Käse und Haselnüsse<br />

Dreiklang im südlichen Piemont<br />

102 | Kulinarik :<br />

Kaffeekultur in Apulien - Ein Guide<br />

für Genussmenschen und Coffeelover<br />

108 | Gourmet-Events:<br />

Fine Food Days Cologne 20<strong>24</strong><br />

vom 25.08. - 08.09.<strong>24</strong> Top-Kulinarik in Köln<br />

120 | CHEFSTABLE:<br />

Food Expo 20<strong>24</strong><br />

auf dem Ludwigsburger urbanharbor Areal<br />

1<strong>24</strong> | Buch - Tipps:<br />

Unsere Buchempfehlungen<br />

für den Küchentisch<br />

136| Lifestyle-News:<br />

• Auftragsmalerei - Ellis Paustenbach<br />

• Servietten-Knippser - Dana Huschert<br />

Kulinarische Reisereportage<br />

Anke Sademann im Piemont /<br />

TV-Koch Diego Bongiovanni<br />

ab Seite 72<br />

Impressum<br />

<strong>ChefHeads</strong>-<strong>Club</strong> der Küchenchefs<br />

Rosenweg 43 – 51519 Odenthal<br />

T: +49 (0) 2174 892 7227<br />

M: info@chefheadsmagazin.de<br />

W : www.chefheadsmagazin.de<br />

Redaktion: Guido Fritz<br />

Lektorat: Christine-Anja Möcklinghoff<br />

Design: Guido Fritz<br />

Fotografie: • Anke Sademann • Tanja Neumann<br />

• Guido Fritz • Joan Valera • Grand Hyatt / Vox<br />

• Ydo Sol • Friesenkrone • GEFU • Rieber<br />

• Selina Schrader • Marina Hoppmann<br />

An dieser Ausgabe haben mitgewirkt:<br />

• Anke Sademann • Tanja Neumann<br />

• Marion Raschka • Guido Fritz • Dana Huschert<br />

• Ellis Paustenbach • Petra Hermann<br />

Copyright: Das Urheberrecht an den Inhalten,<br />

Bildern und Designs der Zeitschrift liegt bei Chef<br />

Heads-<strong>Club</strong> der Küchenchefs<br />

ISSN 1859-8573


EHRENPRÄSIDENTEN<br />

Dieter Müller<br />

- Kochlegende -<br />

Georg Maushagen<br />

- Zuckerbäcker -<br />

PRÄSIDIUM<br />

Toni Mörwald<br />

- Multi-Gastronom -<br />

Guido Fritz<br />

- Präsident & Gründer -<br />

Heinz O.Wehmann<br />

- Vizepräsident Nord -<br />

Christopher Wilbrand<br />

- Vizepräsident West -<br />

Dieter B.Schmidt<br />

- Vizepräsident Mitte -<br />

Holger Zurbrüggen<br />

- Vizepräsident Berlin -<br />

Ulrich Wüllenweber<br />

- Vizepräsident Süd -<br />

MEDIENPARTNER


„ Weil Geschmack<br />

verbindet „<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />

liebe Mitglieder, liebe Partner<br />

und Freunde ...<br />

Im Sommer geht es nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen<br />

heiß her. Für viele Gastronomiebetriebe gelten<br />

die Monate von Juni bis September als Peak Season.<br />

Um für ein kräftiges Umsatzplus zu sorgen, braucht es<br />

aber die passenden Ideen für den Gastro-Sommer1.<br />

Hier sind einige Tipps und Ideen, die Euch dabei helfen<br />

können:<br />

Außengastronomie optimieren: Nutzen Sie den<br />

Sommer, um Ihre Außenterrasse oder Ihren Biergarten<br />

attraktiv zu gestalten. Schaffen Sie eine gemütliche<br />

Atmosphäre mit bequemen Sitzgelegenheiten,<br />

Sonnenschirmen und vielleicht sogar Live-Musik.<br />

Sommer-Specials: Kreieren Sie saisonale Spezialitäten<br />

wie erfrischende Cocktails, leichte Salate oder<br />

sommerliche Desserts. Bewerben Sie diese auf Ihrer<br />

Speisekarte und über Social Media.<br />

Events und Themenabende: Organisieren Sie besondere<br />

Events wie Grillabende, Beach-Partys oder<br />

Weinverkostungen. Diese ziehen Gäste an und sorgen<br />

für zusätzlichen Umsatz.<br />

Kooperationen mit lokalen Veranstaltungen:<br />

Informieren Sie sich über lokale Sommerfeste, Märkte<br />

oder Sportveranstaltungen. Bieten Sie spezielle Angebote<br />

für Besucher dieser Events an. Denken Sie daran,<br />

dass die richtige Marketingstrategie und eine gute<br />

Planung entscheidend sind, um das Umsatzplus in der<br />

Gastronomie während des Sommers zu maximieren. Die aktuelle Top 50 Liste mit einem Bericht<br />

über die neue Nummer 1 der Liste das DISFRUTA in Barcelona.<br />

Im Köche-Portrait der Patron vom Landhaus Stricker, Holger Bodendorf. Unsere Autorin<br />

Anke Sademann besuchte wieder einige kulinarische Hotspots in Berlin und berichtet uns<br />

über die Kulinarik im Piemont. Wir begrüßen eine Gast-Autorin Tanja Neumann, mit dem<br />

Beitrag über Ampulien und der Kaffee-Kultur. Und viele weitere tolle Reportagen und News.<br />

Viel Spaß beim Lesen!<br />

Ihr / Euer<br />

Guido Fritz


Hotel-Partner - NEWS<br />

Wolfgang Reisinger<br />

Küchenchef im Schindlerhof<br />

ZWISCHEN TRADITION UND INNOVATION<br />

HOTELDORF SCHINDLERHOF<br />

Wolfgang Reisinger kochte unter anderem im Genießerrestaurant Döllerer in Salzburg, bevor<br />

sich der Weg ins Wiener Restaurant "Steirereck im Stadtpark" auftat. Nach drei Jahren im<br />

besten Restaurant Österreichs zog es Wolfgang Reisinger der Liebe wegen nach Spalt.<br />

In der Region ist er sicher auch bekannt, schließlich hat er über 5 Jahre mit seiner wunderbaren<br />

Frau den Gasthof Hoffmanns-Keller in Spalt geleitet, dort erkochte er sich einen Bib<br />

Gourmand im Michelin Guide und 14 Punkte im Gault Millau.<br />

Als seinen Anspruch formuliert Wolfgang Reisinger, fränkische Spezialitäten mit einer modernen<br />

und leichten Küche zu verbinden - und noch mit österreichischen Einflüssen zu verfeinern.<br />

„Franken geht fremd“, das bleibt das Küchenmotto des Schindlerhof´s, keine Frage, -<br />

Wolfgang wird es sicher mit dem gesamten Küchenteam auf eine neue Art interpretieren.


Hotel-Partner - NEWS<br />

Lieber Wolfgang, herzlich Willkommen in unserem<br />

Schindlerhof - Team auch auf diesem Wege!<br />

Wir freuen uns so sehr, dass Du bei uns bist!<br />

„Franken geht fremd“, das bleibt unser Küchenmotto,<br />

keine Frage, - Wolfgang wird es sicher mit unserem<br />

gesamten Küchenteam auf eine neue Art interpretieren…<br />

.. sie dürfen gespannt sein<br />

Bis bald im Schindlerhof – wir freuen uns auf Sie<br />

Nicole Kobjoll<br />

Der Schindlerhof ist ein wahres Erlebnis für die<br />

Sinne. Dadurch, dass er langsam von damals bis<br />

in die heutige Zeit über Jahrzehnte gewachsen<br />

ist, ist ein ganz besonderes Spannungsfeld<br />

zwischen Tradition und Moderne entstanden.<br />

Das Herzstück des Schindlerhofs ist im Ursprung<br />

ein 300 Jahre alter Bauernhof. Aus ihm<br />

heraus ist das Hotelareal in insgesamt sechs<br />

Bauetappen über Jahrzehnte hinweg stetig<br />

gewachsen.<br />

Die Entwicklung vom traditionellen Landgasthof<br />

zum modernen Tagungshotel hat den<br />

Schindlerhof erst richtig aufblühen lassen. In<br />

ihm finden sich ebenso viele verschiedene architektonische<br />

Stile wieder wie auch eine abwechslungsreich<br />

gestaltete Atmosphäre. Dies<br />

alles wird gekonnt gewürzt mit geschmackvollem<br />

Design und Interieur.<br />

Schindlerhof Kobjoll GmbH<br />

Steinacher Str. 6-12, 90427 Nürnberg<br />

Telefon: 0911 - 93 02 - 0<br />

Telefax: 0911 - 93 02 - 620<br />

E-Mail: hotel@schindlerhof.de<br />

Web: https://www.schindlerhof.de/<br />

So sieht sich der alte Bauernhof auf einer<br />

Seite gegenüber einem harmonisch angelegten<br />

japanischen Garten mit handzahmen<br />

Kois im garteneigenen Teich und gegenüber<br />

einem modernen Gebäude im Bauhaus-Stil,<br />

dem Rykon.<br />

Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die<br />

dem Schindlerhof Einzigartigkeit attestieren<br />

und ein ganz besonderes Spannungsfeld<br />

zwischen Tradition und Innovation, zwischen<br />

Regionalität und Internationalität erzeugen.<br />

Eine erlebnisreiche Zeit liegt vor Ihnen –<br />

denn der Schindlerhof ist mehr als nur ein Tagungshotel.<br />

Effektives Arbeiten, Sonnen im<br />

Innenhof, der Kaffee im japanischen Garten<br />

oder das gemütlichen Dinner im Restaurant<br />

mit feinen Speisen. Lassen Sie sich von uns<br />

„verführen“ – wir freuen uns auf Sie!


Hotel-Partner - NEWS<br />

Küchenparty Literatur am Dom<br />

Four-Hands-Dinner<br />

Dieter Müller & Christian Meinke<br />

Odenthal/Altenberg, Sonntag 30.06.<strong>24</strong> - In Altenberg werden die Bücher lebendig. Einer der<br />

romantischsten Orte Deutschlands, der Altenberger Dom, mitten im Bergischen Land vor den<br />

Toren Kölns, ist die Heimat des Literatur am Dom Festivals. Ein Ort, der Weltliteratur zum Anfassen<br />

nahe bringt.<br />

Das kulinarische Highlight zum Ende des Festivals am Sonntag war die Küchenparty im Hotel-<br />

Restaurant Altenberger Hof. Ein Four-Hands-Dinner des Altmeisters und Kochlegende Dieter<br />

Müller, zusammen mit dem jungen talentierten Küchenchef des Hauses Christian Meinke. Der<br />

Kölner (ehemals 2-Sterne) Patron Vincent Moissonier und der Gastro- und Literaturkritiker<br />

Denis Scheck erzählten von kulinarischen Highlights und einigen Tiefpunkten, dazu steuerten<br />

sie einige literarische Schmankerl bei. Hier die Karte des Abends:<br />

GAZPACHO KRÄUTERESPUMA |AIRBAG PATATA | GEBACKENE GARNELE<br />

*****<br />

GELBSCHWANZMAKRELE ERBSE | YUZU | HOLUNDER<br />

*****<br />

KABELJAU BRANDADE | PFEFFERZWIEBELN | MELONE ESTRAGON-SAFRANSAUCE<br />

*****<br />

KALBSBÄCKCHEN LAVENDELSAUCE | SEMMELSCHNITTE | WILDER BROKKOLI<br />

*****<br />

IMPRESSION VON SCHWARZWÄLDER KIRSCH IM GLAS TONKABOHNEN-EIS


Hotel-Partner - NEWS<br />

GAZPACHO KRÄUTERESPUMA |AIRBAG PATATA |<br />

GEBACKENE GARNELE<br />

GELBSCHWANZMAKRELE ERBSE | YUZU | HOLUNDER<br />

Dieter Müller, geboren 1948 im Schwarzwald,<br />

hat als Drei-Sterne-Koch in den „Schweizerstuben“<br />

und auf „Schloss Lerbach“ zusammen mit<br />

Harald Wohlfahrt und Eckhart Witzigmann für<br />

das sogenannte „deutsche Küchenwunder“ verantwortlich.<br />

Sein Amuse-bouche-Menue, eine<br />

Art Häppchenmenue mit vielen kleinen Gerichten,<br />

ist in die Kochgeschichte eingegangen. Die<br />

Küchenparty im „Altenberger Hof“ ist eine der<br />

nunmehr raren Gelegenheiten, den Virtuosen<br />

einmal selbst am Herd zu erleben. Dieter Müllers<br />

Lebensgeschichte ist zugleich eine Reise durch<br />

die Entwicklung der deutschen Küche der vergangenen<br />

fünf Jahrzehnte.<br />

Vincent Moissonier, geboren 1960 in Epinal,<br />

wuchs wegen der Lehrtätigkeit seines Vaters<br />

zum Teil in Burkina Faso auf. Zusammen mit seiner<br />

Frau Liliane und dem Koch Eric Menchon führte<br />

er fast 40 Jahre lang das 2-Sterne-Restaurant<br />

›Le Moissonnier‹ in Köln. Seit Herbst 2023 ist das<br />

›Moissonnier‹ ein nur tagsüber geöffnetes Bistrot.<br />

Seine mit einem Vorwort von Hanns-Josef<br />

Ortheil unter dem Titel „Der Käse kommt vor dem<br />

Dessert“ im DuMont Verlag erschienenen Kolumnen<br />

wurden zum Bestseller.<br />

Denis Scheck wurde am 15. Dezember 1964 in<br />

Stuttgart als Sohn eines Poliers und einer Sekretärin<br />

geboren. Da die Eltern mit dem achtjährigen<br />

Jungen in ein abgelegenes Dorf in der Nähe Stuttgarts<br />

zogen, sei er infolge mangelnder geistiger<br />

Anregung auf dem Land – nach eigener Aussage<br />

– aus reiner Langeweile zum Lesen gekommen.<br />

Hotel-Restaurant Altenberger Hof GmbH<br />

Eugen-Heinen-Platz 7<br />

51519 Odenthal<br />

Telefon: +49 (0) 2174 497-0<br />

E-Mail: info@altenberger-hof.de<br />

Web: https://altenberger-hof.de/


CHEFS - NEWS<br />

Foto @Joan Valera<br />

Hier sind die 50 besten Restaurants<br />

der Welt für 20<strong>24</strong><br />

Barcelonas Disfrutar kletterte auf Platz 1.<br />

Erst zum zweiten Mal in ihrer Geschichte enthüllten die World's 50 Best Restaurants ihre<br />

Flaggschiff-Liste in Amerika, aber es war Spanien, das heute Abend die Oberhand behielt.<br />

Bei einem Treffen der weltweit führenden Köche und Gastronomen in Las Vegas stammten<br />

drei der vier bestplatzierten Restaurants aus Spanien, wobei das Disfrutar in Barcelona (Platz<br />

2 im Jahr 2023) die Krone als das beste der Welt eroberte. Das modernistische Restaurant,<br />

das vom Küchenteam Oriol Castro, Eduard Xatruch und Mateu Casañas geleitet wird, die alle<br />

im El Bulli gearbeitet haben, reiht sich in die Reihen von Central, Noma, der französischen Wäscherei<br />

und anderen ein, die in den 22 Jahren seit seiner Gründung die Liste angeführt haben.<br />

Es ist das dritte Restaurant aus Spanien, das diese Ehre erhält, und tritt damit in die Fußstapfen<br />

von Ferran Adriàs El Bulli und El Cellar de Can Roca der Roca-Brüder.<br />

"Wir sind so aufgeregt, wir sind so stolz und wir glauben, dass unser Kampf jetzt ruhiger sein<br />

wird", sagte Casañas mit einem Schmunzeln, als er den Weg zum bestplatzierten Restaurant<br />

der Welt bestätigte. Und auf die Frage, ob eine jüngere Generation von Gästen lange Degustationsmenüs<br />

mit avantgardistischer Ader nicht versteht oder schätzt, antwortete Casañas:<br />

"Vielleicht ist es nicht die modischere Art, Dinge zu tun, aber für uns tun wir die Dinge, die wir<br />

wollen, und wir ändern nie unseren Weg. Und heute sind wir hier."<br />

Auf dem zweiten Platz landete das legendäre Restaurant Asador Etxebarri im Baskenland.


CHEFS - NEWS<br />

Als wir die 10 einflussreichsten Restaurants der 2010er Jahre kürten, stand das Etxebarri<br />

auf der Liste, und Küchenchef Aitor Zabala erzählte uns, dass es "dem Kochen mit Feuer eine<br />

neue Dimension verliehen und es um die Welt gebracht hat". Er fügte hinzu: "Wie viele Köche<br />

stellen Grills in ihre Küche, weil Etxebarri sie hat?"<br />

Nachdem das Table by Bruno Verjus in Paris von Platz 10 im letzten Jahr auf Platz 3 im Jahr<br />

20<strong>24</strong> aufgestiegen ist, gesellte sich ein weiteres spanisches Restaurant, Diverxo in Madrid,<br />

zu den Top Fünf, die durch Maido in Lima, Peru, abgerundet wurden. Auf Platz 6 belegte das<br />

Atomix in New York City erneut den höchsten Platz aller amerikanischen Restaurants und<br />

festigte damit seine Position an der Spitze der koreanischen gehobenen Küche nicht nur in<br />

den USA, sondern auf der ganzen Welt. Das andere US-Restaurant, das in den Top 50 rangierte,<br />

war Kyle und Katina Connaughtons SingleThread in Healdsburg, Kalifornien.<br />

Die diesjährige Liste wurde von 1.080 Wählern auf der ganzen Welt bestimmt. Und bei aller<br />

Kritik an den Auszeichnungen kann die Aufnahme in die Liste für ein Restaurant etwas bewirken.<br />

Küchenchef Jeremy Chan, dessen Ikoyi in London 2022 in die Liste aufgenommen wurde<br />

und in diesem Jahr auf Platz 42 landete, sagte gegenüber Robb Report, dass sein Restaurant<br />

einen sofortigen Anstieg verzeichnete, der sich seitdem in einem stetigen Zustrom von Gästen<br />

eingependelt hat. Elena Reygadas, die letztjährige beste Köchin der Welt, schloss sich der<br />

Meinung an und sagte, dass Rosetta in Mexiko-Stadt nach Platz 49 das Geschäft angekurbelt<br />

habe. In diesem Jahr stieg ihr Etablissement auf 34, so dass die Auswirkungen auf ihr Endergebnis<br />

vielleicht noch größer sein werden.<br />

Foto @Joan Valera<br />

von links: Mateu Casañas, Eduard Xatruch, Oriol Castro


CHEFS - NEWS<br />

Die 50 besten Restaurants der Welt 20<strong>24</strong><br />

1. Disfrutar, Barcelona<br />

2. Asador Etxebarri, Atxondo<br />

3. Table by Bruno Verjus, Paris<br />

4. Diverxo, Madrid<br />

5. Maido, Lima<br />

6. Atomix, New York<br />

7. Quintonil, Mexico City<br />

8. Alchemist, Copenhagen<br />

9. Gaggan, Bangkok<br />

10. Don Julio, Buenos Aires<br />

11. Septime, Paris<br />

12. Lido 84, Gardone Riviera<br />

13. Trèsind Studio, Dubai<br />

14. Quique Dacosta, Dénia<br />

15. Sézanne, Tokyo<br />

16. Kjolle, Lima<br />

17. Kol, London<br />

18. Plénitude, Paris<br />

19. Reale, Castel di Sangro<br />

20. Wing, Hong Kong<br />

21. Florilège, Tokyo<br />

22. Steirereck, Vienna<br />

23. Sühring, Bangkok<br />

<strong>24</strong>. Odette, Singapore<br />

25. El Chato, Bogotá<br />

26. The Chairman, Hong Kong<br />

27. A Casa do Porco, São Paolo<br />

28. Elkano, Getaria<br />

29. Boragó, Santiago<br />

30. Restaurant Tim Raue, Berlin<br />

31. Belcanto, Lisbon<br />

32. Den, Tokyo<br />

33. Pujol, Mexico City<br />

34. Rosetta, Mexico City<br />

35. Frantzén, Stockholm<br />

36. The Jane, Antwerp<br />

37. Oteque, Rio de Janeiro<br />

38. Sorn, Bangkok<br />

39. Piazza Duomo, Alba<br />

40. Le Du, Bangkok<br />

41. Mayta, Lima<br />

42. Ikoyi, London<br />

43. Nobelhart & Schmutzig, Berlin<br />

44. Mingles, Seoul<br />

45. Arpège, Paris<br />

46. SingleThread, Healdsburg<br />

47. Schloss Schauenstein, Fürstenau<br />

48. Hiša Franko, Kobarid<br />

49. La Colombe, Cape Town<br />

50. Uliassi, Senigallia


CHEFS - NEWS<br />

Foto @Joan Valera<br />

Das Restaurant Disfrutar, das seit Dezember 2014 geöffnet ist, entstand nach Jahren intensiver<br />

Arbeit im elBulli, wo sich Mateu Casañas, Oriol Castro und Eduard Xatruch kennengelernt<br />

und professionell ausgebildet haben, und nachdem die Arbeit des im April 2012 in Cadaqués<br />

eingeweihten Compartir bekräftigt wurde.<br />

DAS RESTAURANT<br />

Das Lokal befindet sich im Eixample, direkt vor dem Ninot-Markt, und überrascht auch mit<br />

seinem Design. Der Respekt vor der Geschichte und dem Erbe des Mittelmeers ist die Inspiration<br />

und die Keramik ist der rote Faden, der den Innenraum kennzeichnet. Der Zugangsbereich<br />

ist von Barcelona, dem Schmiedeeisen des Mercat del Ninot und den Farben der Keramik<br />

von Miró inspiriert. Der zentrale Korridor aus Keramik mit den Farben und Texturen von Ton<br />

durchquert die Küche, die für den Kunden vollständig sichtbar ist, und macht Platz für den<br />

Hauptspeisesaal, der von kleinen Fischerdörfern inspiriert ist und sich durch einen hellen und<br />

weißen Raum auszeichnet, der Sie aus der Stadt herausführt und mit der Terrasse verbindet.<br />

ein Raum, der dem Teilen zuzwinkert.<br />

Kurz gesagt, ein überraschend mediterraner Ort, mit einer engen und einladenden Behandlung<br />

und einer kreativen Küche, die zum Genießen einlädt.


CHEFS - NEWS


CHEFS - NEWS<br />

GASTRONOMISCHES ANGEBOT<br />

In Barcelona dreht sich das gastronomische Angebot um das Degustationsmenü mit einer<br />

eindeutig avantgardistischen Küche, bei der sich die Gerichte durch ihre große Persönlichkeit<br />

auszeichnen, die ausgesprochen mediterran ist. Kurz gesagt, ein Restaurant mit gewagter,<br />

unterhaltsamer und moderner Küche auf der Suche nach "Geschmack" als Hauptprämisse.


CHEFS - NEWS


CHEFS - NEWS<br />

Foto @Joan Valera<br />

Oriol Castro, Eduard Xatruch,<br />

Mateu Casañas<br />

Heilige Dreifaltigkeit: Das Restaurant wird von drei Köchen geführt: Oriol Castro, Eduard<br />

Xatruch und Mateu Casañas. Das Trio lernte sich im legendären El Bulli kennen (das fünfmal<br />

Platz 1 der 50 besten Restaurants der Welt erreichte), wo sie von klein auf bis zu ihrer Schließung<br />

im Jahr 2011 arbeiteten. Im folgenden Jahr eröffneten sie das Compartir in Cadaqués,<br />

bevor sie 2014 Disfrutar in Barcelona eröffneten. Das Restaurant befindet sich im Stadtteil<br />

Eixample der spanischen Stadt, das Äußere ist einfach und der Eingang schmal, bevor es sich<br />

öffnet und einen lichtdurchfluteten, weiß getünchten Speisesaal und eine sonnenverwöhnte<br />

Terrasse auf der Rückseite freigibt.<br />

Foto @Joan Valera


CHEFS - NEWS<br />

Auf dem Teller: Zwei parallele Menüs werden angeboten, beide rund 30 Gänge. Die Classic-Option<br />

ist ein Greatest-Hits-Album mit den Lieblingsgerichten der Köche aus dem letzten<br />

Jahrzehnt, wie dem berühmt-berüchtigten, mit Kaviar gefüllten Panchino-Donut oder dem<br />

brillanten gefrorenen Gazpacho-Sandwich. Das Festival-Menü ist die jüngste Manifestation<br />

der grenzenlosen Kreativität des Teams, die immer von akribischer kulinarischer Forschung<br />

unterstützt wird. Einige mehrjährige Klassiker behalten ihren Startplatz neben neueren Kreationen<br />

wie Tintenfisch nach thailändischer Art mit Kokosnuss und Squab mit Kombu-Spaghetti,<br />

Mandeln und Trauben.<br />

Foto @Joan Valera<br />

Schnell und fantastisch: Der Servicestil sieht vor, dass die Gerichte über mehrere Stunden<br />

hinweg dick und schnell geliefert werden und die Gäste auf die ultimative kulinarische<br />

Hochgeschwindigkeitsfahrt mitnehmen. Tischtheater und Interaktion sind häufig und werden<br />

mit einer Mischung aus Professionalität und Humor ausgeführt. Zum Beispiel enden<br />

die herzhaften Gänge mit Fear: The Prawn, bei dem dem Gast ein Pool mit Trockeneis präsentiert<br />

wird, der mit bloßen Händen blind in den Dunst fischen muss, um perfekt gekochte<br />

Krustentiere zu jagen und zu apportieren.<br />

Letztes Wort: Disfrutar bleibt an der Spitze des gastronomischen Denkens und schafft<br />

ein Erlebnis, das ebenso Spaß macht wie inspiriert – und das jetzt das globale Ranking anführt.<br />

GENIESSEN SIE EIN KLASSISCHES MENÜ<br />

Degustationsmenü, das aus Kreationen entworfen und zusammengestellt wurde, die zu<br />

"Klassikern" des Restaurants Disfrutar geworden sind. 295€<br />

Preis gültig bis 31.12.20<strong>24</strong>


CHEFS - NEWS<br />

Foto @Joan Valera<br />

AUSZEICHNUNGEN<br />

Drei Sterne im Guide Michelin 20<strong>24</strong>.<br />

Nr. 1 Die 50 besten Restaurants der Welt im Jahr 20<strong>24</strong>.<br />

Drei Sonnen im Repsol Guide seit 2018.<br />

Top of the Tops im Macarfi-Führer.<br />

National Gastronomy Awards für den besten Küchenchef 2023.<br />

Bestes Restaurant des Jahres von der katalanischen Akademie der Gastronomie 2015.<br />

Seit 2019 bei den Best Chef Awards.<br />

Seit 2016 auf der OAD-Liste.<br />

Calle de Villarroel 163, 08036, Barcelona<br />

Tel.: +34 933 48 68 96


CHEFS - NEWS<br />

Noch mehr Sterne für Polen<br />

Gdańsk und Umgebung neu im Guide Michelin<br />

Am 20. Juni 20<strong>24</strong> wurde in Gdańsk (Danzig) die zweite Polen-Ausgabe des renommierten<br />

Guide Michelin präsentiert. Der Ort ist Programm, denn mit dem „Arco by Paco Pérez” hat<br />

die Ostseemetropole nun auch ein eigenes Sternerestaurant. Im benachbarten Seebad Sopot<br />

(Zoppot) erhielten das „Vinissimo“ und das „1911 Restaurant“ einen Bib Gourmand. An<br />

der Spitze der polnischen Genießeradressen liegt wie im vergangenen Jahr das „Bottiglieria<br />

1881“ in Kraków (Krakau) mit zwei Sternen.<br />

Mit der Woiwodschaft Pomorskie (Pommern) ist in diesem Jahr eine vierte Region in der polnischen<br />

Ausgabe des Guide Michelin vertreten. „Bisher wurden 49 polnische Restaurants<br />

aus Warschau, Krakau und Posen ausgezeichnet. Nun umfasst die Liste fast 80 Restaurants.<br />

Ich gratuliere den Gastronomen und bin stolz auf ihre Spitzenleistung“, kommentiert Rafał<br />

Szmytke, Präsident der Polnischen Tourismusorganisation (POT), die neue Ausgabe. Insgesamt<br />

führt der neue Gastronomieführer 19 Restaurants in Pommern auf.


CHEFS - NEWS<br />

Im „Arco“ bringt Sternekoch Paco Pérez die moderne Küche seiner spanischen Heimat an die<br />

polnische Ostseeküste. Mit fünf Michelin-Sternen ausgezeichnet, ist er bekannt für seine<br />

Arbeit in renommierten Restaurants wie dem „Miramar“ in Llançà und der „Enoteca“ im Hotel<br />

Arts Barcelona. In Danzig führt sein langjähriger Mitarbeiter Antonio Arcieri die Küche. Der Italiener<br />

lernte bei Ferran Adrià und Eneko Atxa. Das Arco befindet sich im Olivia Star, einem der<br />

höchsten Gebäude in Gdańsk mit atemberaubenden Blick auf die Stadt und die Ostsee. Gäste<br />

erwartet im modern eleganten Ambiente verschiedene Degustationsmenü mit innovativen<br />

Kreationen. www.oliviastar.pl/restauracje/arco-by-paco-perez<br />

Das im Danziger Stadtteil Wrzeszcz (Langfuhr) gelegene „Eliksir“ wurde als erstes polnisches<br />

Restaurant mit einem Grünen Stern ausgezeichnet. Damit belohnt der Guide Michelin seit<br />

2020 nachhaltige Gastronomie, von der Verwendung lokaler Bioprodukte über eine klimaschonende<br />

Betriebsweise bis hin zur Sensibilisierung der Gäste für das Thema. So werden in<br />

der Küche von Chefkoch Paweł Wątor gemäß der Zero-Waste-Philosophie alle Zutaten nahezu<br />

komplett verwertet. Nach Stationen im „Amber Room“ unter Wojciech Modest Amaro<br />

oder als Küchenchef der Londoner Caprice Holdings verwirktlicht Wątor in Danzig nun seinen<br />

Traum einer gesunden, nachhaltigen und vor allem schmackhaften Küche. www.eliksir.pl<br />

Neu unter den gastronomischen Spitzenadressen sind zudem das „Giewont“ in Kościelisko<br />

direkt am Fuße der Hohen Tatra sowie das „Rozbrat 20“ in der Hauptstadt Warszawa (Warschau).<br />

Im nach dem gleichnamigen Bergmassiv benannten „Giewont“ verbindet Chefkoch<br />

Przemek Sieradzki polnische und französische Zutaten wie auch Techniken und schafft so<br />

einzigartige Geschmacksreisen. www.restaurantgiewont.com<br />

Das „Rozbrat 20“ befindet sich nur wenige Schritte vom Warschauer Park- und Palastensemble<br />

Łazienki entfernt. Chefkoch und Mitbesitzer Bartosz Szymczak lernte bei Tom Aikens und<br />

Lee Westcott und wurde stark von der britischen Spitzengastronomie geprägt. Spätere Stationen<br />

führten ihn nach Asien. Mit seinem Team im „Rozbrat 20“ experimentiert er viel und<br />

legt den Fokus auf den Geschmack und die Vielfalt der Texturen. Dabei verbindet er die Küche<br />

seiner polnischen Heimat mit seiner britisch-französischen Erfahrung. www.rozbrat20.com.pl<br />

An der Spitze der polnischen Gourmettempel steht auch in diesem Jahr das „Bottiglieria


CHEFS - NEWS<br />

1881“. Im Jahr 2013 eröffnete Küchenchef Przemysław Klima zusammen mit Weinliebhaber<br />

Robert Gumuliński das Restaurant im Krakauer Stadtteil Kazimierz. Später arbeitete Klima<br />

unter anderem in Polens erstem Sternerestaurant „Atelier Amaro", kehrte 2019 als Chefkoch<br />

ins „Bottiglieria 1881“ zurück und wurde schon ein Jahr später selbst mit seinem ersten Stern<br />

ausgezeichnet. Die Gerichte werden in dem kleinen Restaurant vor den Augen der Gäste wie<br />

Kunstwerke gestaltet. Die kleine, aber feine Auswahl von Speisen korrespondiert mit einem<br />

umfangreichen Angebot an Weinen, zu denen auch eine Reihe von Spitzenerzeugnissen aus<br />

Polen und Mitteleuropa gehört. www.1881.com.pl<br />

Erneut ausgezeichnet wurden auch das „Muga“ in Poznań (Posen) sowie das „NUTA“ in Warschau.<br />

Bereits seit 2014 ist das unweit des historischen Marktplatzes gelegene Restaurant<br />

eine gute Adresse für feine saisonale Küche. Chefkoch Artur Skotarczyk überzeugt mit ausgewogenen<br />

Aromen und ästhetischer Perfektion bei den Gerichten. www.restauracjamuga.pl<br />

Das Warschauer Restaurant „NUTA“ erhielt seinen ersten Stern bereits gut ein Jahr nach seiner<br />

Eröffnung Anfang 2022. Der aus Süditalien stammende Küchenchef Andrea Camastra<br />

kam der Liebe wegen nach Polen und erhielt bereits für sein früheres Restaurant „Senses“<br />

fünfmal hintereinander die begehrte Michelin-Auszeichnung. In seinem neuen, am Warschauer<br />

Königsweg gelegenen Fine-Dining-Restaurant verbindet Camastra meisterhaft polnische<br />

Traditionen mit mediterraner Leichtigkeit und asiatischen Aromen. Zur Auswahl für die Gäste<br />

stehen dort zwei Menüs. www.nuta.com.pl<br />

Die Zahl der mit dem Bib Gourmand ausgezeichneten Restaurants stieg um neun auf 16.


CHEFS - NEWS<br />

Restaurant Butchery & Wine, eine der Michelin-Empfehlungen in Gdynia. Foto: prot.gda.pl<br />

Darunter sind gleich fünf aus der Region Pommern. Dort erhielten das „Hewelke“ und „Treinta<br />

y Tres“ in Danzig, das „Vinissimo“ und „1911 Restaurant“ in Zoppot sowie das „Luneta & Lorneta<br />

Bistro <strong>Club</strong>“ in Ciekocinko (Zackenzin) die begehrte Auszeichnung. In Warschau erhielten<br />

das „Kontakt“ und die „Ceviche Bar“, in Posen das „Spot“ sowie in Krakau das „Folga“ einen Bib<br />

Gourmand.<br />

Zwei MICHELIN-Sterne<br />

Bottiglieria 1881 – Krakau<br />

Ein MICHELIN-Stern<br />

Arco by Paco Pérez – Gdańsk<br />

Giewont – Kościelisko<br />

Muga – Poznań<br />

NUTA – Warschau<br />

Rozbrat 20 – Warschau<br />

Bib Gourmand Restaurants<br />

Luneta & Lorneta Bistro <strong>Club</strong> –<br />

Ciekocinko<br />

Hewelke – Danzig<br />

Treinta y Très – Danzig<br />

Folga – Krakau<br />

MOLÁM – Krakau<br />

Fromażeria – Poznań<br />

SPOT. – Poznań<br />

TU. REStAURANT – Poznań<br />

1911 Restaurant – Sopot<br />

Vinissimo – Sopot<br />

alewino – Warschau<br />

Ceviche Bar – Warschau<br />

Kieliszki na Próżnej – Warschau<br />

Koneser Grill – Warschau<br />

kontakt – Warschau<br />

Le Braci – Warschau


Köche-Portrait<br />

Holger Bodendorf<br />

Foto © Ydo Sol<br />

Inhaber & Patron<br />

Landhaus Stricker


Köche-Portrait<br />

Foto © Ydo Sol<br />

Holger Bodendorf gehört zu den Sterneköchen dieses Landes und verzückt die Gäste<br />

in seinem eigenen Restaurant "Bodendorf's" regelmäßig mit kulinarischen Hochgenüssen.<br />

Doch wie hat er es aus der Ostsee-Provinz überhaupt zum Sternekoch geschafft?<br />

Holger Bodendorf macht eine Lehre zum Koch und landet auf Sylt - Begonnen hat alles am 7.<br />

Juni 1967, als Holger Bodendorf das Licht der Welt in dem kleinen schleswig-holsteinischen<br />

Örtchen Heiligenhafen erblickte. Mit der Ostsee ist er groß geworden und verbrachte dort<br />

seine Kindheit, bis er eine Lehre zum Koch begann und mit Bravour abschloss. Im "Landhaus<br />

Stricker" scheint er seine Liebe für die Nordsee-Insel Sylt entdeckt zu haben, denn nach einigen<br />

Stationen in mehreren renommierten Restaurants Deutschlands, kehrte er 1992 nach<br />

Sylt zurück, wie auf "landhaus-stricker.de" zu lesen ist.<br />

Dort blieb er und arbeitete in verschiedenen Restaurants, wobei er sich 2000 seinen ersten<br />

Michelin-Stern holte. Nur ein Jahr später hat Holger Bodendorf die Leitung im 5-Sterne-Hotel<br />

"Landhaus Stricker" übernommen und damit den Kreis geschlossen. In dem daran angeschlossenen<br />

Gourmetrestaurant "Bodendorf's" kredenzt er seinen Gästen südfranzösisch-mediterrane<br />

Küche. Als Mitglied des World Culinary Council der internationalen Hotel- und Restaurantvereinigung<br />

Relais & Châteaux ist er zudem als Vizedelegierter für die deutschen Häuser<br />

von Relais & Châteaux auf nationaler Ebene aktiv – dazu zählen ein regelmäßiger Austausch<br />

mit den Kollegen für neue Inspiration sowie die Repräsentation des wegweisenden Engagements<br />

der Delegation.<br />

Der Koch aus Leidenschaft hat seiner Liebe zu Sylt in einem eigenen Kochbuch ein Denkmal<br />

gesetzt. "Eine Prise Sylt - Sieben Tage, Hundert Rezepte" enthält nicht nur zahlreiche mediterrane<br />

und regionale Kochrezepte, wie der Titel verspricht, sondern präsentiert auch die<br />

schönsten Ecken seiner Wahlheimat Sylt. Auch wenn Holger Bodendorf als Sternekoch bereits<br />

alles erreicht zu haben scheint, seit 2002 trägt das "Bodendorf's" einen Michelin-Stern,<br />

so gibt es für den Koch immer noch neue Ziele. "Ich wollte ein Kino im Hotel haben, jetzt habe<br />

ich das kleinste Hotelkino Deutschlands. Und so geht es immer weiter", sagte er einmal in<br />

einem Interview mit TV-Sender Vox.


Köche-Portrait<br />

Der Kommentar des Guide MICHELIN<br />

Kerstin und Holger Bodendorf sind beispielhafte Gastgeber, was sich in luxuriösen, ausgesprochen geschmackvollen<br />

Zimmern und erstklassigem Service äußert, und auch mit der schicken, nicht ganz alltäglichen<br />

"Wellness-Lounge" samt topmodernem Fitnessraum haben sie etwas richtig Tolles geschaffen!<br />

Aktuelle Menü JUNI<br />

GETAUCHTE JAKOBSMUSCHEL<br />

Pfifferlinge, Brunnenkresse, Erbsen-Salsa, Yuzu Schaum<br />

oder<br />

GEFLÄMMTER CARABINERO<br />

Auberginen-Kaviar, gegrillte Pimento, Pistazien-Ducca, Granatapfel<br />

TATAR VOM GALICISCHEM KALB UND IMPERIAL KAVIAR<br />

Wachtelei-Ravioli, geflämmte Perlzwiebeln, Pinienkern-Vinaigrette<br />

BRETONISCHER KABELJAU IN NUSSBUTTERMOLKE POCHIERT<br />

krosser Pancetta, marinierte Birne, Dill, Schaum von Verjus<br />

CREPINETTE VON DER MIÉRAL-WACHTEL<br />

geschmorter Chicorée, fermentierte Blutorange, Liebstöckelcreme, Sauce Albufera<br />

JOSELITO-SCHWEINESCHULTER UND KROSSER SCHWEINEBAUCH<br />

wilden Brokkoli, Topinambur, Pimonteser Haselnuss, Kirschholz-Jus<br />

oder<br />

WAGYU ONGLET<br />

glacierte Poweraden, marinierte Tomaten, Tomaten Vinaigrette, Langpfefferjus<br />

JUNGER RHABARBER UND HIMBEERE<br />

eingelegter Rhabarber, Madagaskar-Vanille, Himbeer-Vinaigrette, Sauerampfer-Sorbet<br />

oder<br />

GATEAUX VON ORIGINAL BEANS PIURA<br />

marinierte Mispeln, Erdnuss, Szechuanpfeffer, rotes und grünes Shiso<br />

neun Gänge: 298 €<br />

acht Gänge: 274 €<br />

sieben Gänge: 258 €<br />

sechs Gänge: <strong>24</strong>4 €


Köche-Portrait<br />

Fine Dining auf Sylt<br />

Qualität · Hochgenuss · Esskultur<br />

Foto © Ydo Sol


Köche-Portrait<br />

Fotos © Ydo Sol


Köche-Portrait<br />

RESTAURANT Bodendorf´s*<br />

Dort, wo 18 Gault Millau Punkte auf vier funkelnde Varta-Diamanten<br />

treffen und von einem himmlischen Michelin-Stern beleuchtet werden,<br />

finden Sie das Sylter Gourmet-Restaurant BODENDORFS.<br />

Das Gourmetrestaurant BODENDORF´S glänzt seit Jahren mit einem Michelin Stern. Fulminanter<br />

Weinfundus mit kostbaren Raritäten, eine Weinkarte mit 1.200 Positionen.<br />

Wine Spectator: „One of the most outstanding wine lists in the world“. Coole Miles BAR.<br />

Doch lassen Sie uns einfach in die Küche dieses exzeptionellen Hauses schauen: Der Bretonischer<br />

Kabeljau in Nussbuttermolke pochiert, serviert mit krossem Pancetta, marinierter Birne,<br />

Dill und Verjus-Schaum – ein beispielhafter Einblick in ein Menü, das wahlweise frei in sechs<br />

bis neun Gängen „à la Bodendorf“ genossen werden kann. Auch das Tatar vom galicischen<br />

Kalb und Imperial Kaviar mit Wachtelei-Ravioli, geflämmten Perlzwiebeln und Pinienkern-Vinaigrette<br />

zeigt die ungezügelte Kreativität, die schließlich ein Sternerestaurant auszeichnet.<br />

Die Crépinette von der Miéral-Wachtel mit geschmortem Chicorée, fermentierter Blutorange,<br />

Liebstöckelcreme und Sauce Albufera ist Kochkunst par excellence. Aber das ist es doch was<br />

einen Kochkünstler mit Michelin-Stern ausmacht.<br />

Bodendorf schöpft aus den Inspirationen aus aller Welt. Dabei ist stets seine persönliche<br />

Handschrift im Blick, die am Ende mit mediterranen Akzenten gewahrt bleibt.<br />

1 Stern im Guide Michelin, 8 Pfannen im Gusto, 4 Diamanten im Varta Führer, 4,5 Kochmützen<br />

im großen Guide, 4 F im Feinschmecker, 4 Bestecke im Schlemmeratlas – und eine Atmosphäre<br />

in der es sich auf wunderbar entspannte Weise genießen lässt. Im kleinen, stilvollen Gourmetrestaurant<br />

BODENDORF’S setzt Grand Chef Holger Bodendorf am Herd südfranzösische Akzente,<br />

die im modernen, mediterran inspirierten Ambiente des Restaurants serviert werden.<br />

Foto © Ydo Sol


Köche-Portrait<br />

Relais & Châteaux Landhaus Stricker<br />

Wo Genuss und Entspannung auf hohem Niveau zuhause sind, findet auch der anspruchsvolle<br />

Gast ein wunderbar individuelles und luxuriöses Zuhause auf Zeit! Im<br />

charmanten 5-Sterne-Superior-Hotel LANDHAUS STRICKER nehmen Holger Bodendorf<br />

und sein Team das Thema Gastfreundschaft persönlich – und das lassen sie Erholungssuchende<br />

ab dem ersten Augenblick spüren. Und dann immer wieder.<br />

Der Alltag legt beim Aufenthalt in den 38 komfortablen und hochwertig ausgestatteten Zimmern<br />

und Suiten eine wohlverdiente Pause ein – und weicht auch im gemütlichen Restaurant<br />

SIEBZEHN84 und im Gourmetrestaurant BODENDORF’S weiter zurück, als die Nordsee bei<br />

Ebbe. So anregend und spannend sich Rezepturen und Texturen hier präsentieren, so entspannt<br />

fällt die Zeit im einzigartigen SPA des Hotels aus. Dessen exklusiven <strong>Club</strong>-Charakter<br />

erlebt man beim Relaxen in der Wellness-Lounge mit Kamin ebenso, wie beim Training im First<br />

Class-Gym oder bei einigen Bahnen im großen Pool.<br />

DAS BESONDERE<br />

• 38 luxuriöse Zimmer und Suiten<br />

• Mitglied Relais & Châteaux Vereinigung<br />

• Gourmetrestaurant BODENDORF’S (1 *)<br />

• Gemütliches Restaurant SIEBZEHN84<br />

• Einzigartige CINEMA LOUNGE<br />

• Art & Cocktails in der MILES BAR<br />

• Exklusives SPA mit Wellness Lounge<br />

• Beauty-Behandlungen im BABOR SALON<br />

• Inspirierende saisonale Arrangements<br />

Frühstücksbuffet<br />

Foto © Ydo Sol


Zimmer und Suiten<br />

Fotos © Ydo Sol


Exklusives SPA mit Wellness Lounge<br />

Fotos © Ydo Sol


Köche-Portrait<br />

Landhaus Stricker GmbH<br />

Boy-Nielsen-Straße 10<br />

25980 Sylt / OT Tinnum<br />

Mail: info@landhaus-stricker.de<br />

Tel.: 04651 8899-0<br />

Web: www.landhaus-stricker.com


DAS INTERVIEW<br />

Foto © Ydo Sol<br />

Holger Bodendorf<br />

im Interview mit Guido Fritz<br />

Holger Bodendorf ist am 07.06.1967 in Heiligenhafen<br />

geboren.<br />

Schon im Kindesalter stand für Ihn fest, dass er Koch<br />

werden möchte. Nach der Schule machte er auch tatsächlich<br />

eine Ausbildung zum Koch und schloss diese<br />

mit Auszeichnung ab. Nach einem ersten Abstecher auf<br />

die Insel Sylt, wo er im „Landhaus Stricker“ arbeitete,<br />

führte Ihn sein Weg nach Hamburg.<br />

Im „Landhaus Scherrer“, im „Hotel Atlantic“ sowie im<br />

„Landhaus Dill“ baute er seine Kochkünste weiter aus.<br />

Eine weitere Station in seiner Biografie führte ihn in die Schweiz. In Zürich kochte er im Jahr<br />

1992 in „Petermanns Kunststuben“. Im selben Jahr kehrte Holger Bodendorf wieder nach Sylt<br />

zurück. Seit 2001 leitet er das Fünf-Sterne-Hotel „Landhaus Stricker“ und sowie die Küche<br />

gemeinsam mit Denis Brühl.<br />

2001 eröffnete Holger Bodendorf sein Gourmetrestaurant „BODENDORFS“, das im 1 Jahr<br />

später auch einen Michelin-Stern erhielt, welches eine hohe Auszeichnung für einen Chef de<br />

Cuisine ist. Den Michelin-Stern trägt das Restaurant bis dato.<br />

Ebenfalls schrieb er ein eigenes Kochbuch „Eine Prise Sylt“, indem er nicht nur seine Rezepte<br />

präsentiert, sondern auch seine Lieblingsinsel Sylt näherbringt. Das Kochbuch ist bereits ausverkauft.<br />

Als Mentor und Juror war Holger Bodendorf 2015 in der Sendung „Games of Chefs“<br />

zu sehen. Zudem war er Duellant in der 2. Staffel der VOX-Show „Kitchen Impossible”.<br />

Dort trat er als Kochgegner von Tim Mälzer an.<br />

Warum bist Du Koch geworden?<br />

Schon als Kind habe ich außergewöhnlich gut gegessen, dank meiner Mutter, die ebenfalls<br />

Köchin ist. Auch ohne teure Produkte wie Rindfleisch, legte sie großen Wert auf gesundes<br />

und frisches Essen, alles war immer hervorragend abgeschmeckt. Diese Erfahrung prägte<br />

mich sehr. Ich war fasziniert davon, wie man durch Kochen so viel Freude bereiten kann. Jeder,<br />

der mich kennt, weiß, dass ich schon im Alter von acht Jahren leidenschaftlich gerne gekocht<br />

habe. Nur acht Jahre später habe ich dann beschlossen, diesen Beruf zu erlernen und meine<br />

Leidenschaft zum Beruf zu machen.<br />

Dein größtes Talent ist…<br />

Mein größtes Talent ist sicherlich die Fähigkeit, gut zu organisieren und zu motivieren, was in<br />

der Küche immer wichtiger wird. Es ist entscheidend, ein tolles Team zu haben, in dem alle an<br />

einem Strang ziehen. Gute Logistik und die Verfügbarkeit der richtigen Arbeitsmaterialien zur<br />

rechten Zeit spielen dabei eine zentrale Rolle.


DAS INTERVIEW<br />

Fotos © Ydo Sol<br />

Carabinero<br />

Lamm


DAS INTERVIEW<br />

Foto © Ydo Sol


DAS INTERVIEW<br />

Was ist Deine größte Schwäche?<br />

Meine größte Schwäche ist, dass ich in manchen Dingen ungeduldig bin. Ich strebe ständig<br />

nach Neuem und möchte immer einen Schritt weiter gehen, um ein nahezu perfektes Produkt<br />

zu erreichen.<br />

Welches ist Dein Lieblingsgericht aus Deiner aktuellen Karte?<br />

Mein aktuelles Lieblingsgericht ist der Kabeljau in Nussbuttermolke pochiert, dazu krosse Pancetta,<br />

marinierte Birne, Dill und Schaum von Verjus. Momentan ist dieses Gericht das Highlight<br />

auf unserer Menükarte und wird von unseren Gästen außergewöhnlich gut angenommen.<br />

Welches ist kulinarisch gesehen Dein Lieblingsland?<br />

Kulinarisch gesehen ist mein Lieblingsland die gesamte Mittelmeerregion. Seit 1996, als ich<br />

das Konzept meines ersten Restaurants umgesetzt habe, habe ich mich auf die mediterrane<br />

Küche eingeschossen und bin auch dabeigeblieben. Dazu gehören natürlich Italien und Spanien,<br />

aber auch die libanesische und marokkanische Küche beispielsweise sind für mich Teil<br />

der mediterranen Kulinarik.<br />

Deine bisher größte „Kochkatastrophe“?<br />

Ehrlicherweise gab es bisher noch keine größere Kochkatastrophe bei mir, was mir aber sicherlich<br />

zum Verhängnis werden würde, wäre ein plötzlicher Stromausfall, der im schlimmsten<br />

Fall auch noch lange andauert. Was definitiv auch zu einer Katastrophe führen kann, ist die<br />

Unfähigkeit einfach mal loszulassen oder eine Sache zu sehr zu zerdenken.<br />

Hast Du kochende Vorbilder/Idole?<br />

Ja, ich habe kochende Vorbilder. Zwei meiner Lehrmeister haben mich bis heute sehr geprägt:<br />

Horst Petermann in Petermann’s Kunststuben in Zürich und Wolfgang Staudenmaier im Da<br />

Gianni in Frankfurt haben mich durch ihre Menschlichkeit und Förderung stark beeinflusst.<br />

Mit welcher historischen oder aktuellen Persönlichkeit würdest Du gerne zusammen kochen?<br />

Da ich ein großer Fan von alten amerikanischen Filmen bin, wäre es eine große Ehre für mich,<br />

einmal mit Schauspieler Robert De Niro gemeinsam zu kochen.<br />

Wie steht es um die Sylter Gastronomie?<br />

Die Sylter Gastronomie steht sehr gut da. Wir haben das große Glück, in diesem Jahr ein neues<br />

Sternerestaurant begrüßen zu dürfen. Auch die Kollegen, die knapp unter der Sternegrenze<br />

kochen, leisten hervorragende Arbeit. Die Dichte an großartiger Qualität auf Sylt ist beeindruckend.


Foto © Ydo Sol<br />

Kabeljau


Kalbstatar<br />

Fotos © Ydo Sol<br />

Amalfi-Zitrone


DAS INTERVIEW<br />

Hast Du Anregungen und Tipps zur Mitarbeitersuche (Fachkräftemangel)?<br />

Ein gesundes Verhältnis von einer aktuellen Homepage bis zur Präsenz auf Jobportalen ist<br />

wichtig. Social Media sollte genutzt werden, um interessant zu bleiben und neue Talente anzusprechen.<br />

Es ist ebenfalls wichtig, bei Innovationen mitzuhalten und bei Auszeichnungen<br />

für Arbeitgeber dabei zu sein. Mitarbeiterbewertungen des Betriebs spielen dabei eine entscheidende<br />

Rolle, da sie potenziellen Bewerbern einen Einblick in die Arbeitsatmosphäre und<br />

-kultur geben.<br />

Du bist Mitglied im Feinheimisch Netzwerk. Was bedeutet dieses für die Gastronomie<br />

auf Sylt?<br />

Als Mitglied im Feinheimisch Netzwerk bedeutet dies für die Gastronomie auf Sylt einen starken<br />

Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität. Nachdem das Landhaus Stricker neu gebaut<br />

wurde, haben wir uns das Ziel gesetzt, komplett plastikfrei zu werden. Seit fünf Jahren sind<br />

wir Mitglied im Feinheimisch Netzwerk und für das Frühstück im Hotel sowie das Restaurant<br />

1784 beziehen wir alle Produkte zu 100% aus Schleswig-Holstein. Dies unterstreicht unser<br />

Engagement für lokale Erzeugnisse und eine nachhaltige Gastronomie.<br />

Welche Produkte aus Schleswig-Holstein nutzen Sie denn in Ihren Restaurants<br />

auf Sylt?<br />

So gut wie alles – von gezüchteten Pilzen aus Kiel bis hin zu Rind- und Kalbfleisch aus Husum,<br />

sowie ausschließlich lokale Fischsorten. Wir verzichten bewusst auf Produkte wie Thunfisch<br />

und konzentrieren uns auf regionale Zutaten, um Frische und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.<br />

Wer gut essen will, muss auch Geld dafür bezahlen. Warum sind die meisten Deutschen<br />

in dieser Hinsicht knausrig?<br />

Die Zurückhaltung vieler Deutscher liegt aktuell sicherlich an der Erhöhung der Mehrwertsteuer<br />

und nicht immer entsprechende Lohnanpassungen erschweren es manchen, höhere<br />

Preise zu akzeptieren. Als Beispiel habe ich kürzlich ein hervorragendes Gericht (Avocado-<br />

Ceviche mit Ziegenkäse) in einem Restaurant auf Sylt, bei dem das Preisleistungsverhältnis<br />

absolut gestimmt hat, gegessen. Das zeigt, dass es nicht immer edle Zutaten braucht, um<br />

Qualität zu bieten. Gastgeber müssen in diesem Kontext Wege finden, ihren Gästen den Wert<br />

und die Qualität ihrer Speisen verständlich zu machen und eventuellen Preisvorbehalten entgegenzuwirken.<br />

Vielen Dank für das Interview lieber Holger und wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg im<br />

Landhaus Stricker.


DAS INTERVIEW<br />

Fotos © Ydo Sol<br />

Langoustino<br />

Weinkeller


Neues aus der Hauptstadt<br />

Foto: © Grand Hyatt / Vox


Le Nouveau am Pass<br />

und im Team<br />

Neues aus der Hauptstadt<br />

Im Vox Restaurant im Grand Hyatt steht seit Kurzem der erfahrene Chef Hugo<br />

Thiébaut am Pass. Der Franzose mit korsischen Wurzeln ist ein hoch motivierter<br />

Teamplayer und großer Zugewinn für das Vox-Küchenteam. Nach renommierten<br />

Stationen in Paris, der Schweiz und Bali aber auch in Berlin u.a. als Sous-Chef im<br />

Pauly Saal ist er im Vox in Berlin angekommen. Die gewohnte Kombination aus<br />

europäischen und asiatischen Aromen erfährt nun eine Bereicherung durch Einflüsse<br />

der französischen Haute Cuisine und Thiébauts Interpretationen.<br />

Mit seinem fein geschwungenen, französischen Akzent gibt Hugo Thiébaut dem eingespielten<br />

Vox-Team sehr bestimmte und ebenso zugewandte Anweisungen. In der offenen Showküche<br />

des edlen Kulinariums am Potsdamer Platz herrscht ein dynamisches Miteinander. Marcel<br />

Nießen lässt die Flammen für das nächste, auf den Punkt gebratene Rinder-Sirloin lodern,<br />

während Emily Rodriguez die Buttersauce schaumig schlägt. Neben der Sushibar bereitet Leo<br />

Kartzmarek die Kartoffeln für die getrüffelten Vegi-Spaghetti vor. Rechts vorne steht Sushi-<br />

Meister Seiji Vagami, der seit vielen Jahren die „Sushi-Kollektion“ für das große 18-teilige „Sashimi<br />

Moriawase“ zusammenstellt. Viele, dem Vox seit Jahren treue Gäste kommen für Sushi<br />

© Anke Sademann<br />

Saal Chef Giuseppe (li) und Simon empfehlen feine, begleitende Tropfen


Neues aus der Hauptstadt<br />

© Anke Sademann<br />

Auf Gästewunsch ist ein „Grand Classique“ wieder<br />

zurück auf der Karte: die Hummerbisque mit Thai-Basilikum<br />

und Lobsterschwanz dickt der französische<br />

Chef mit pflanzlicher Butter an


Neues aus der Hauptstadt<br />

und die euro-asiatische Küche ins Vox. Auch viele Berlinbesucher:innen finden den Weg in<br />

das edel-minimalistische Restaurant in dem zum Fünf-Sterne-Hotel umgebauten ehemaligen<br />

Umspannwerk in der Mitte der Hauptstadt.<br />

Hugo Thiébaut kam mit seiner vielschichtigen Chefbiografie in ein schon seit Jahren eingespieltes<br />

Team. Die Chemie stimmte und jetzt wird auf Augenhöhe gekocht. „Ich bin ein absoluter<br />

Teamplayer auch wenn ich als neuer Kapitän hier auf dem Vox-Schiff die Verantwortung<br />

trage, habe ich das Gefühl, dass das Team auch mir den Rücken stärkt. Ich glaube an<br />

Karma und daran, dass sich die Energie eines guten Workflows auch auf dem Teller und im<br />

Gastraum zeigt“, so Thiébaut, der im Vox die Tradition einer europäisch-asiatischen Fusionsküche<br />

fortführen wird – „aber mit einem french und cosmo-europäischen Twist“. Dabei kommen<br />

ihm seine Erfahrung aus der französischen Haute Cuisine und einem sehr international<br />

geprägten Berufsweg zugute. Dazu kommt sein großes Interesse mit regionalen Produkten<br />

und vegetarischen Variationen zu kochen. Das Jonglieren mit den bestehenden Ressourcen<br />

und erprobten „Standard“-Vox-Gerichten aber auch bald die Kreation eigener Gerichte, sind<br />

für Thiébaut Quellen der Inspiration. Mit seinem Ansatz, nicht zu schnell zu viele Änderungen<br />

vorzunehmen, beweist er Empathie und einen respektvollen Umgang mit den Erwartungen<br />

der vielen treuen Stammgäste. „Die beste Synergie entsteht im transkribieren, im Kosten, beobachten<br />

und kommunizieren, um sich dann mit dem einzubringen, was jeder gelernt hat. Es<br />

ist wichtig erst mal den Ort richtig kennenzulernen. Ich möchte die Brücke schlagen zu dem<br />

was hier erprobt ist und was ich selbst einbringen möchte, alles andere verbaue am Ende den<br />

guten Flow,“ so Thiébaut, der beobachtet, dass man im Team dann wächst wenn man auch<br />

Foto: © Grand Hyatt / Vox


Neues aus der Hauptstadt<br />

Der neue Chef Hugo Thiébaut richtet<br />

eines seiner ersten Saisonsignatures an:<br />

Sehr zarter Codfish mit Chanterelle Pfifferlingen,<br />

Petersilie und schneebesenschaumiger<br />

Beurre Blanc (Nantais).<br />

© Anke Sademann


Neues aus der Hauptstadt<br />

Seit Jahren an der Sushibar: Sushi-Meister Seiji Vagami, kredenzt<br />

das große 18-teilige „Sashimi Moriawase“<br />

© Anke Sademann


Neues aus der Hauptstadt<br />

© Anke Sademann<br />

© Anke Sademann<br />

© Anke Sademann


Neues aus der Hauptstadt<br />

© Anke Sademann<br />

Das Team im Saal:<br />

Giuseppe Simon und Philippe (v.re.)<br />

für beidseitige Kritik offenbleibee.<br />

„Beim Kochen zählt die Identität des Ortes und die Handschrift des Chefs mit seinem Team.“<br />

Hugo Thiébaut - Viele Wege führen nach Berlin<br />

Nach einer Ausbildung im Finanzsektor traf Hugo Thiébaut erst mit 25 Jahren die Entscheidung,<br />

Koch zu werden. Er begann seine kulinarische Ausbildung gleich bei den Besten ihres<br />

Faches. Thiébaut könnte sich mit seinen beeindruckenden Stationen in Paris, der Schweiz<br />

und Bali profilieren und einfach seine Vita für sich sprechen lassen: In der finden sich schon<br />

zu Beginn seiner Karriere Stationen wie Commis-Chef in Alain Ducasse 1-Sterne-Restaurant<br />

Le Relais du Parc in Paris sowie in dessen 3-Sterne-Restaurant Le Louis XV in Monaco. "Seine<br />

Fähigkeit, klassische Techniken mit innovativen Ansätzen zu verbinden, spiegelt die Kombination<br />

aus Disziplin und Kreativität wider, die Thiébaut auszeichnet.<br />

Dies zeigt sich beispielsweise in seiner bereits erwähnten - mit dem Vox perfekt matchenden<br />

Vorliebe - traditionelle französische und asiatische Gerichte zu fusionieren. Das hatte er bei<br />

der Zusammenarbeit mit Jerome Bongtel im Restaurant "Les Ambassadeurs" im Hotel "Crillon"


in Paris gelernt. Bongtel ist für seine französisch-japanische Elemente-Küche bekannt. Weitere<br />

Chefs, die Thiébauts besonders geprägt haben, sind Dimitri Droisneau, von der dreifach<br />

Michelin-besternten „La Villa Madie“ in Cassis sowie auch Matthieux Techer aus dem „Bon<br />

Saint Pourçain“ in Paris. Bevor Hugo Thiébaut sich für Berlin entschied, war er unter anderem<br />

Küchenchef im Le Cercle de la Terrasse in Genf, Sous-Chef im Pariser Sternerestaurant Louis<br />

sowie im Dreisterne-Restaurant „Auberge de Lille“. Schließlich war er Executive Chef im Le<br />

Meridien Starwood auf Bali tätig." Auf der Trauminsel im indischen Ozean betrieb Thiébaut<br />

zwei Jahre lang auch sein eigenes Restaurant Joli.<br />

Et pourquoi Berlin?<br />

„Die Stadt hat mich von Anfang an fasziniert. Ich komme ursprünglich aus einer kleinen Stadt<br />

mit gewundenen Straßen und mochte die geradlinigen, großzügigen Achsen in Berlin. Hier<br />

gibt’s einfach viel Raum für alles und ich hatte das Gefühl die Stadt, dass ihre Arme nach mir<br />

ausstreckt. Hier fühle ich mich trotz der kurzen Sommer und langen Winter angekommen“, so<br />

der Wahlberliner, den einige Hauptstadt-Foodies bereits als Sous-Chef im Sternerestaurant<br />

Pauly Saal, später Sous-Chef im Le Petit Royal sowie zuletzt Senior Sous-Chef im Michelberger<br />

Hotel kennengelernt hatten.<br />

Le Team, c´est tout!<br />

Wichtiger als Namedropping und Auszeichnungen sei Thiébaut die Erkenntnis, dass er auf<br />

all seinen Stationen die besten Erfahrungen immer im Team gemacht habe: Aus der Zusammenarbeit<br />

mit den unterschiedlichsten Talenten habe er am meisten gelernt. Jeder und jede<br />

Einzelne trage zum Erfolg eines Restaurants bei und haben damit auch alle die Möglichkeit,<br />

sich kreativ einzubringen, um gemeinsam etwas zu gestalten. Die Zeit der Despoten sei ja<br />

Gottseidank auch endlich endgültig vorbei. Dieses förderliche Miteinander will er nun auch im<br />

Restaurant Vox an oberste Stelle setzen.“<br />

Alors, on y va mais doucement - Schritt zu Schritt.<br />

Im Restaurant Vox empfing ihn ein bestehendes Frühlings-Menü „als Basis eines zukünftigen<br />

Prozesses“. Sein erstes „Dessin à sa Façon“ – eine „kulinarische Zeichnung auf seine Art“ - wie<br />

er es nennt, dreht sich um das Produkt „Fisch“: Dass sich einige Gäste einen Klassiker der französischen<br />

Küche wieder à la Carte sgewünscht hatten sei Zufall. Aber es trifft sich natürlich<br />

schon ganz gut, dass er Franzose ist. So kocht er aus dem Effeff eine formidabel Bläschencremige<br />

Hummerbisque mit schön lang und kräftig ausgekochten Karkassen, Thai-Basilikum<br />

und biensûre auch dem Lobsterschwanz als Topping. Die binde er mit veganer Butter. Das hat<br />

den gleichen Effekt, mache das Gericht aber leichter. Und wenn Saalchef Giuseppe oder seine<br />

Kollegen Simon und Philippe noch den richtigen Wein, wie einen mineralischen Tropfen von<br />

der Loire dazu auswählen sei doch alles perfekt. Auch hier zählt der individuelle Touch. Jeder<br />

empfiehlt den passenden Wein nach seinem Empfinden. Pour finir und als Gaumen-Erheller ist<br />

im Vox der Yuzu-Sake schon fast ein Schlussritual geworden.<br />

Generell möchte Hugo Thiébaut gerne auch viele Fischarten von den „Sushis“ auch in seinen<br />

Dishes verwenden: „Eines meiner ersten eigenen Gerichte hier im Vox basiert beispielsweise<br />

auf Kabeljau, den ich statt des Zanders verwende. Ohne jegliches Öl, ohne ihn zu dämpfen,<br />

setzte ich ihn sehr kurz, sehr großer Hitze bei 250 Grad aus. Er bleibt dadurch fast transparent.


Einseitig geflämmter Miso-Lachs mit rohen, papierdünn geschnittenen<br />

Champignons auf Granny Smith – garniert mit einem Sakura - Kirschblütenblatt<br />

mit Pflaumensauce<br />

Man sieht noch die Muskeln. Dadurch bleibt der Fisch sehr, sehr zart und unverändert weiß. Ich<br />

mag diese zärtliche, feminine Handschrift des Gerichts“, erläutert le nouveau Chef und bettet<br />

ihn behutsam als Teil seines 5-gängigen Tasting-Menüs auf Chanterelles-Pfifferlingen mit<br />

kleinen Miesmuscheln. Die vom Schaumschläger warm und luftig geschlagene Butter-Sauce<br />

„Beurre Blanc“ beziehungsweise „Beurre Nantais“ stabilisiere. Auch müsse er sehen, was für<br />

die Gerichte an Produkten jeweils lieferbar seien. Ja klar Rungis kommt auch mal zum Zuge,<br />

aber das Lokale habe natürlich Vorrang. Wir verbessern Erfahrung mit Lieferanten und feilen<br />

an unserer Technik – werden noch präziser - aber möchten dabei auch den Preis für unsere<br />

treuen Gäste halten können.<br />

Der Sommer wird natürlich sehr Gemüse und Obst basiert. Viele Produkte find er aber auch<br />

„vulnerabel“. Tomaten sind fast etwas launisch: Sie schmecken jeden Tag anders. Interessant<br />

wird auch sicher die Kombination aus Wassermelone, altem Ricotta und Fenchel. Hugo Thiébaut<br />

freut sich aber vor allem jetzt schon auf den Herbst. Bald wird er mit einer Gemüsebäuerin<br />

aus dem Brandburger Umland arbeiten und würde am liebsten alles nur bei ihr bestellen.<br />

Und es gibt diese herrlichen Quitten und im November kommen die Kaki-Früchte zum Zuge.<br />

Auch die Fische sind wieder fetter, wenn die Gewässer abkühlen und er liebe es mit Holz zu<br />

kochen.


Neues aus der Hauptstadt<br />

Bis Ende des Jahres zu Silvester wird die Verschmelzung<br />

von Bestehendem und seinem Signaturen-Menü<br />

vollendet sein. Diese Zeit bis<br />

dahin nimmt er sich. Da wird er auch endlich mit<br />

dem Zusammenspiel aller Konsistenzen seiner<br />

Chocolat-Creation zufrieden sein. Gerade variiert<br />

er mit konturierendem Fleur de Sel, der filigran<br />

„souslignierenden“ (unterstreichenden) Fruchtigkeit<br />

von schwarzem Johannisbeere-Pulver,<br />

der zitronig-milden Säure eines Gel aus Yuzu,<br />

einer Grenache von Haselnüssen in Kombination<br />

mit Sorbet aus bestem Kakao und als Topping<br />

fehle vielleicht noch das Blättchen Zitronenmelisse<br />

auf dem Schokoblattdach. „Bei meiner<br />

Rezeptentwicklung arbeite ich mit vielen Postits<br />

und Pfeilen, baue ein und wieder um bis ich<br />

zufrieden bin“, lacht er und spielt auf seinen unersättlichen<br />

aber spielerischen Perfektionismus<br />

an. Ein Gericht sei für ihn immer im Prozess und<br />

eigentlich niemals fertig.<br />

© Anke Sademann<br />

Hugo Thiébauts kulinarische Mission ist geprägt<br />

von einem beständigen Wachsen und<br />

der Suche nach Synergien zwischen Orten,<br />

Erfahrungen aus verschiedenen Länder-<br />

Küchen und dem Teamprozess. Und er fügt<br />

nachdenklich hinzu: „Am Kochen liebe ich<br />

mich hinzugeben. Man gibt doch auch immer<br />

einen Teil von sich.“<br />

© Anke Sademann


Neues aus der Hauptstadt<br />

Auszug aus dem 5 gängigen Tasting Menue<br />

Halbseitig geflammter Miso-Lachs<br />

Champignons, Granny Smith Apfel<br />

Hummersuppe (ein Klassiker, der wieder gewünscht wurde<br />

... da trifft es sich gut, dass hier ein Franzose kocht ...)<br />

Hummerschwanz, Hummerbutter, Thai Basilikum<br />

Rinder Sirloin<br />

Kartoffel-Spaghetti, Trüffel, Peccorino, Jus<br />

Kabeljau(Saison Signature)<br />

Pfifferlinge, Muscheln, Brennnessel, Beurre Nantais<br />

Die Chefheads-Redakteurin beim<br />

Fünf Gang Tasting mit Mama<br />

VOX Restaurant & Bar<br />

Marlene-Dietrich-Platz 2 • 10785 Berlin<br />

Tel.: +49 30 2553 1772<br />

Mail: vox.berlin@hyatt.com<br />

Web: https://vox-restaurant.de<br />

https://www.facebook.com/voxrestaurantandbar/<br />

https://www.instagram.com/vox_restaurant/<br />

© Anke Sademann<br />

Dreamteam am Pass der (welt)-offenen VOX-Showküche:<br />

Marcel Nießen, Emily Rodriges, Hugo Thiébaut, Leo Kartzmarek und<br />

Seiji Vagami


Neues aus der Hauptstadt<br />

5 Berlin - Sommer-Tipps<br />

Foto © MarinaHoppmann<br />

Stadt, Land, Ei<br />

Auszeit von der Stadt—mitten in der Stadt<br />

Das Restaurant Ei eröffnete im Februar 20<strong>24</strong><br />

Im Plänterwald am Ufer der Spree eröffnet Anfang 20<strong>24</strong> das Ei-1<strong>24</strong>37-B, kurz Ei, ein Restaurant<br />

und Ausflugsziel für Alle, die ehrliches Essen schätzen und fur die die Liebe zum Detail<br />

den bekanntlich kleinen, aber feinen Unterschied macht. Gekocht wird deutsch, nachhaltig<br />

und modern – Essen wird nicht neu gedacht, aber im engen Zusammenspiel mit den Jahreszeiten<br />

und der Region zubereitet.<br />

Unweit der Berliner Innenstadt gelegen, umfasst der weitläufige rote Backstein-Komplex des<br />

Eierhäuschens ein Restaurant mit Platz fur 70 Gäste im Inneren und einer Terrasse mit Garten<br />

und weiteren Sitzplätzen. Der Biergarten Anleger zum Eierhäuschen, hat bereits im Mai<br />

2023 eröffnet und startet letzten Frühling in die neue Saison. Einst beliebtes Ausflugslokal<br />

und Wahrzeichen der DDR, erstrahlt das uber 100 Jahre alte Eierhäuschen nach mehrjähriger<br />

Renovierung in neuem Glanz und öffnet als Kunstraum und Restaurant fur Jung und Alt seine<br />

Pforten. „Es ist ein nostalgischer Treffpunkt fur alle Berliner*innen, die hier aufgewachsen<br />

sind; es war immer ein Ort, um der Stadt zu entkommen und grenzte fruher an den beruhmten<br />

Vergnügungspark. Jeder hat hier seine eigenen Erinnerungen. Also möchten wir, dass Ei ein<br />

Ort ist, der fur alle zugänglich und ansprechbar ist“ —Jessica-Joyce Sidon, Gastronomin und<br />

Grunderin von EI -1<strong>24</strong>37-B.<br />

Das dezente Interior steht im Einklang mit der verspielten Architektur. Großzugige Decken,<br />

ein eiförmiger Tisch der Designerin Claire Wildenhues und die offene Bar aus Granit und Messing<br />

setzen dabei innenarchitektonische Ausrufezeichen, ohne jedoch, im wahrsten Sinne<br />

des Wortes, zu viel Raum einzunehmen. Die Kuche ist modern deutsch, mit subtilen französi-


Neues aus der Hauptstadt<br />

Fotos © MarinaHoppmann


Neues aus der Hauptstadt<br />

schen Einflüssen. Chefköchin Alexandra Strödel und Sous Chef Felix<br />

Schlink arbeiten mit regionalen Produkten aus der Umgebung.<br />

Ob Pflanze oder Tier, in der Kuche wird alles verarbeitet: Von der<br />

Nase bis zum Schwanz, von der Wurzel bis zum Blatt. Die Gerichte<br />

sind raffiniert und wohlig vertraut zugleich—von Semmelknödeln<br />

in Pilzrahm an Wildkräuteröl uber Gänseragout mit Sauerteig Pasta<br />

oder Rote Beete mit geräuchertem Ricotta und Bittersalaten<br />

an Wacholderöl. „Wir möchten, dass unsere Gäste alles auf ihren<br />

Tellern sehen und identifizieren können. Es sind saisonale Gerichte,<br />

die jeder genießen kann.“—Alexandra Strödel, Chefköchin Auf<br />

der Getränkekarte finden sich neben lebendigen Weinen, die das<br />

junge Winzertum Europas wieder spiegeln, Bier vom Fass aus dem<br />

nahegelegenen Barnimer Brauhaus und eine wechselnde Cocktail<br />

Karte: etwa ein wurziger Palo -Santo, mit infusioniertem Sake und<br />

Whisky aus dem Spreewald, ein frischer Zitronenverbene Sour und<br />

ein Eucalyptus Negroni. „Alles geruhrt, nichts geschüttelt“, fügt<br />

Sidon hinzu. Eine alkoholfreie Getränkebegleitung fällt im Ei genauso<br />

interessant aus. Hausmacher Limonaden und alkoholfreie<br />

Weine gehören ebenso auf die Karte wie frische Säfte und Tees.<br />

Furs Erste wird das Restaurant Ei an fünf Tagen pro Woche ganztägig<br />

geöffnet sein, mit wechselnder Mittagskarte und zum Wochenende<br />

mit einem Tasting Menu und einer Bistro Karte.<br />

Fotos © MarinaHoppmann<br />

Eröffnung: Februar 20<strong>24</strong><br />

Öffnungszeiten: Mi – So: 10-17 Uhr<br />

Fr – Sa: 18 - <strong>24</strong> Uhr<br />

Webseite: www.ei-1<strong>24</strong>37.berlin<br />

Instagram: @ei.berlin<br />

Foto © MarinaHoppmann<br />

Eigentümerin: Jessica-Joyce Sidon<br />

Chefköchin: Alexandra Strödel<br />

Sous Chef: Felix Schlink


Neues aus der Hauptstadt<br />

Foto ©Anke Sademann<br />

Sommer, Sonne und Champagnerfrühstück:<br />

Auszeit zu zweit direkt an der Spree<br />

Gourmetgenuss am Morgen in der Ganymed Brasserie am Schiffbauerdamm<br />

Man muss gönnen können – auch sich selbst: zum Beispiel ein Champagnerfrühstück auf Berlins<br />

größter Terrasse mit Spreeblick. Die Ganymed Brasserie verhilft mit diesem charmanten<br />

Angebot Genussmenschen zu einer perfekten Zeit zu zweit – ob als romantisches Date, unter<br />

Freunden oder um Besuch zu beeindrucken. Dabei ergänzen sich die vielfältigen Köstlichkeiten<br />

und die Aussicht zu einer unvergesslichen Erinnerung. Beim Champagnerfrühstück<br />

für 159 Euro fehlt es an nichts. Neben der namengebenden Flasche Ganymed Champagner<br />

und zwei frisch gepressten Orangensäften sorgen internationale Spezialitäten für Hochstimmung.<br />

Von süßen Ideen aus Frankreich wie Banana Chocolate Crêpe, Croissants, Brioche,<br />

Honig und Konfitüren über fruchtig-frisches Obst der Saison bis zu französischem Käse, italienischer<br />

Fenchelsalami, Rührei aus Bio-Eiern und Bayonner-Schinken wird der Tisch prächtig<br />

gefüllt. Mit maritimen Genüssen wie gebratenen Riesengarnelen, rosa Crevetten mit Rouille<br />

und Cocktailsauce, zwei Austern und gebeiztem Lachs kommt Urlaubsflair auf. Dazu wird ein<br />

Brotkorb mit Sauerteigbrot, Baguette und Toast gereicht.


Neues aus der Hauptstadt<br />

Fotos ©Anke Sademann<br />

Foto ©pctrbrln<br />

Ander Wasserkante: Champagner-<br />

Frühstück auf Berlins<br />

grösser Spreeterrasse<br />

Inhaber Michael Pankow, André Stockhausen<br />

und Chef Pietro_Solito und Simon Butyrin,<br />

Maren Lehmkühler und Gina Janosch<br />

Foto ©Selina_Schrader


Neues aus der Hauptstadt<br />

Fotos ©Anke Sademann<br />

Bei schlechtem Wetter lässt sich das Champagnerfrühstück<br />

im stilvollen Restaurant genießen.<br />

Durch die perfekte Lage der Ganymed<br />

Brasserie bietet sich zum Abschluss des prickelnden<br />

Vormittags ein schöner Spaziergang<br />

durch Mitte oder ein spannender Museumsbesuch<br />

an: So geht Urlaub vom Alltag.<br />

Foto ©Anke Sademann<br />

Das Restaurant verfügt über 130 Innenplätze<br />

sowie 180 Außenplätze und ist täglich von<br />

9:00 bis <strong>24</strong>:00 Uhr geöffnet.<br />

Ganymed Brasserie<br />

Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin<br />

Web: www.ganymed-brasserie.de<br />

E-Mail: reservierung@ganymed-brasserie.de<br />

Tel.: +49 (0) 30 2859 9046<br />

Instagram:<br />

www.instagram.com/ganymed.brasserie/<br />

Foto ©Anke Sademann<br />

Foto ©Selina_Schrader


Neues aus der Hauptstadt<br />

Foto © Anke Sademann<br />

AHOI auf dem Spreedeck der Hafenküche<br />

in der Rummelsburger Bucht<br />

Ohne Insiderwissen vermutet man die „Hafenküche“ an der Straße Zur alten Flussbadeanstalt,<br />

nahe dem Kraftwerk Klingenberg an der Spree nicht. Diese Top-Sommer Location versteckt<br />

sich im Industrialzone-Knick und wird von einem Busbetriebshof, der Ostbloc Boulderhalle<br />

und den alten Backsteinkuben flankiert. Einmal in der kleinen, unverbauten City-Marina<br />

Berlin-Rummelsdorf, atmet man aber sofort Raum, sieht zur Blauen Stunde schon die „Hafenküche“<br />

leuchten. Bei schönem Wetter bietet sich auf dem Spreedeck der Hafenküche vis-à-vis<br />

des Plänterwalds und der Insel der Jugend, ein lässiger Ausblick auf die Citymarina und die<br />

Rummelsburger Bucht. Sommerliche Snacks und kühle Drinks sind easygoing im Selfservice<br />

am Kiosk auf dem Spreedeck der Hafenküche erhältlich.<br />

300 qm besondere Atmosphäre und eine Auswahl neuer Casual Fine Dining Dishes sowie Hafenküchen-Klassiker<br />

stehen à la Carte. Marktfrische Zutaten, Perfektion bei der Zubereitung,<br />

tagesfrische Kräuter, beste Fleischgerichte werden auf offenem Holzkohlegrill zubereitet. Besonders<br />

raffiniert Gegrilltes, lang und zart Geschmortes oder Geräuchertes gibt’s aus dem wie<br />

ein japanischer Kamado-Grill anmutenden "Big Green Egg" Keramikgrill im angrenzenden Fine<br />

Dining-Restaurant. Der Gastraum ist minimalistisch und skandinavisch gestaltet. Im Sommer<br />

wird durch das Öffnen der 18 m langen Glasfassade der Sonnenschein nach innen geholt.<br />

Die Kapitäne der Mannschaft, Chef Frederik Grieb und Mathias Brandweiner, bringen Sterne-<br />

Erfahrung mit. Grieb hat in guten und exzellenten Küchen gelernt und gearbeitet, war Sous-


Neues aus der Hauptstadt<br />

Foto ©pctrbrln<br />

Brandweiner und Grieb haben vorher das Pots im Ritz Carlton geführt<br />

Fotos ©Anke Sademann


Fotos: © Anke Sademann


Fotos: © Anke Sademann


Foto Anke Sademann<br />

Chef bei dem Drei-Sterne-Koch Dieter Müller<br />

auf der MS Europa. Mathias Brandweiner – der<br />

Mann des Weines mit dem Born-to-love-wine-Namen<br />

Mathias Brandweiner ist Zögling<br />

der „Hotelfachschule HFL” in Krems. Der gebürtige<br />

Österreicher aus dem Waldviertel ging<br />

schnurstracks seinen Weg zum Top-Sommelier.<br />

Er war Sommelier im kurzlebigen Les Solistes<br />

im Waldorf Astoria, Restaurantleiter im Le<br />

Faubourg und wurde bereits mit Mitte 20 zum<br />

Gastgeber des Jahres bei den Berliner Meisterköchen<br />

gekürt.<br />

Gemeinsam hat das Duo dann das Pots im Ritz<br />

Carlton eröffnet, der eine als Küchenchef, der<br />

andere als Restaurantleiter. Und dann wagten<br />

sie ihr gemeinsame Projekt: die Hafenküche als<br />

Dreiklang-Konzept: mittags ist sie als Selbstbedienungskantine<br />

mit feiner Mittags-Küche<br />

zu sehr bezahlbaren Preisen geöffnet. Abends<br />

transformiert sich der gläserne Restaurant-<br />

Foto ©Anke Sademann


Neues aus der Hauptstadt<br />

Foto ©Anke Sademann<br />

Corpus mit seinen im Sommer hochzufahrenden gläsernen „Garagentoren“ in ein Casual Dining-<br />

Food & Wine Sharing-Restaurant und draußen chillt es sich sommerlich mit einem von<br />

Mathias Lieblingsschaumweinen auf dem Spreedeck. Von Brandweiner kommen die handverlesenen<br />

Weine überwiegend aus Frankreich, Österreich & Deutschland. Bis zu 160 Positionen<br />

finden sich auf der Basis-Flaschenkarte (60 % Weiß, 10 % Schaumwein und 30 % Rot). Der<br />

Kaffee wird von Willy Andraschko bezogen, einem Berliner Pionier in Sachen handwerklicher<br />

Kaffeekultur.<br />

Special Tipp: Im Winter spenden die Kamine viel Wärme und das Spreedeck kann für einen<br />

Winteraperitif mit Gruppen ab 20 Personen gebucht werden. Feuerschalen sorgen für behagliche<br />

Wärme. Das große Segel schützt vor der Witterung. Heiße oder kühle Getränke sowie<br />

auf Wunsch kulinarische Appetizer aus der Hafenküche runden ab. Das ausgebaute Edelboot<br />

„GRACE“, kann man stundenweise für eine Ausfahrt mit Vulcanoschinken, Fisch von den Müritz-Fischern<br />

und ganz viel Brandweiner-Weinverkostung für Fahrten bis zum Müggel- und<br />

Sedlinersee buchen.<br />

Hafenküche<br />

Zur Alten Flussbadeanstalt 5, 10317 Berlin<br />

Telefon: +49 (0)30 42219926<br />

E-Mail: office@hafenkueche.de<br />

Web: https://www.hafenkueche.de/


Neues aus der Hauptstadt<br />

Fotos ©The Knast<br />

Gastronomie des ehemaligen Frauengefängnisses<br />

öffnet, auch draußen – für alle Ü18<br />

Bisher machte der Kulturstandort THE KNAST® die Nacht zum Tag mit der Absinth- und Cocktailbar.<br />

Zur Sommersaison 20<strong>24</strong> zeigt die einmalige Location in Lichterfelde-West, dass es<br />

auch andersrum funktioniert. Nun öffnet der Frauenknast die Tore zu seinem großzügigen<br />

Terrassen- und Restaurantbereich. Dann lädt THE KNAST® bereits tagsüber mit außergewöhnlichem<br />

Ambiente und dazu ein, den Sommer hier in vollen Zügen zu genießen. Frisch<br />

dabei ist Stefan Pfeiffer.<br />

Pfeiffer übernimmt den Chefposten in der Küche des THE KNAST®. Zuvor war er im Vox Restaurant<br />

des Grand Hyatt Berlin sowie im Sterne-Restaurant Zeitwerk in Wernigerode als Küchenchef<br />

tätig. “Mit Stefan Pfeiffer freuen wir uns über ein neues engagiertes und kreatives<br />

Teammitglied”, sagt sich Geschäftsführerin Janina Atmadi. “Bei seinen früheren Stationen hat<br />

er bereits sein Können unter Beweis gestellt und kreiert hier vor Ort tolle Brotzeiten, Vorspeisen,<br />

Hauptgerichte und Desserts für unser wechselndes À-la-Carte-Angebot, welche als<br />

Sharingkonzept oder auch klassisch genossen werden können.”<br />

"Nach unserem Start mit THE KNAST® Bar und unseren Kunstausstellungen mit prideArt Berlin<br />

e.V. möchten wir jetzt die wunderschönen Außen- und Gastronomiebereiche vor und hinter<br />

unseren historischen Mauern in Berlin-Lichterfelde bespielen”, sagt Atmadi. Der Knast ist mit<br />

einer Highend-Küche ausgestattet und kann auch für größere Kochevents gebucht werden..


Neues aus der Hauptstadt<br />

Foto ©Anke Sademann<br />

Eventmanager Luca<br />

Fotos ©The Knast


Neues aus der Hauptstadt<br />

Foto ©Anke Sademann<br />

Die Bar wird ergänzend zur Küche ein kleines,<br />

feines Sortiment an sommerlichen Drinks und<br />

Spritzvariationen anbieten, die vom erfahrenen<br />

Bar-Supervisor Nuri Oh kreiert werden.<br />

Zusätzlich gibt es eine Auswahl<br />

an Kaffee, Tee, Softgetränken, Bier, Wein, Crémant<br />

und Champagner.<br />

Auch für den Schlechtwetter-Fall ist die Location<br />

bestens gewappnet. “Unser Indoor-<br />

Restaurantbereich ist bei Regen und kühleren<br />

Tagen bereits jetzt geöffnet und auch die<br />

HochtischUnikate in der zukünftigen Lounge<br />

sind für ein lockeres Miteinander hervorragend<br />

geeignet”, versichert Geschäftsführerin<br />

Atmadi. Außerdem freut sie sich, wenn alle<br />

Gäste über 18 Jahren noch etwas länger bleiben,<br />

um in ihrer THE KNAST® Bar nach Gastronomieschluss<br />

die Nacht zum Tag zu machen.<br />

Betreiberin Janina Atmadi<br />

Die Öffnungszeiten des Außenbereiches ab<br />

Mai: Ab Donnerstag, dem 23. Mai 20<strong>24</strong> bis<br />

Samstag, 25. Mai, ab 14:00 Uhr.<br />

Danach mittwochs bis samstags ab 14:00<br />

Uhr. Last order Küche: 21:00 Uhr.<br />

THE KNAST® Bar mittwochs bis samstags im<br />

Anschluss an die Terrasse geöffnet (je nach<br />

Wetter), Mittwoch/Donnerstag bis 23:00 Uhr<br />

und Freitag/Samstag bis 01:00 Uhr.<br />

"THE KNAST"<br />

® GMBH & CO. KG<br />

Söhtstraße 7, 12203 Berlin<br />

E-Mail: j.atmadi@theknast.de<br />

info@theknast.de<br />

Tel. +49 (173) 8656869<br />

Web: https://theknast.de/bar/<br />

Fotos ©The Knast


Neues aus der Hauptstadt<br />

Breakfast Love im Mr. Chai Wala:<br />

Südindische Frühstücksspezialitäten<br />

mitten in Berlin<br />

Das auf der Kantstraße gelegene Mr. Chai Wala, Restaurant für südindisches Premium Streetfood,<br />

überzeugt durch seine authentische Küche und sein farbenrohes, knalliges Interieur. In<br />

diesem entführt es seine Gäste direkt nach Südindien, in eine Welt voll einzigartiger, exotischer<br />

Geschmäcker und Gerüche. Neben einer umfassenden Mittags- und Abendkarte bietet<br />

das Mr. Chai Wala nun jedes Wochenende ein Frühstücksmenü zum Wegträumen und Dahinschmelzen.<br />

Samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr werden hier Klassiker der südindischen<br />

Frühstückskultur zelebriert und neue Interpretationen probiert.<br />

Die farbenfrohe Welt der indischen Frühstückskultur<br />

Die neue Frühstückskarte des Restaurants bietet eine große Auswahl an authentischen, südindischen<br />

Gerichten. Von verschiedenen „Tiffin“- Frühstücken, bestehend aus dicken, herzhaften<br />

Pfannkuchen mit Beilagen und Chutneys, oder Reis-Curry-Gerichte wie beispielsweise<br />

„Puttu & Kadala Currry“, welches traditionell aus den südindischen Bundestaaten Kerala<br />

und Tamilnadu stammt. Es vereint gemahlenen Reis und Kokosraspeln mit einem Curry, das<br />

speziell für dieses Gericht gedacht ist. Gerne kann aus einem herzhaften „Parotta“, eine Art<br />

Fladenbrot, auch eine süße Variante werden, indem dieses mit süßen Lebensmitteln, wie zum<br />

Beispiel Bananen und Honig gefüllt, dann geschlossen und anschließend gegrillt wird. Die<br />

Empfehlung des Kochs ist ein dreischichtiges „Dosa“, welches sogar ein Omelett und eine<br />

Schicht Lammhackfleisch enthält. Hinzu kommen Curries als Extras wie der „Gemüsesteinbra-


Neues aus der Hauptstadt<br />

Foto ©Anke Sademann<br />

Foto ©Anke Sademann<br />

Fotos © Kerstin Klupsch<br />

ten“, ein Curry auf Gemüsebasis, oder ein Curry<br />

mit Ziegenfleisch namens „Ishtu“. Um möglichst<br />

viel probieren zu können, empfiehlt sich<br />

ein gemeinsames Frühstück mit Freund:Innen,<br />

mit denen die Köstlichkeiten dann geteilt werden<br />

können.<br />

Foto ©Anke Sademann<br />

Inhaber Vinotharan Inparajah präsentiert<br />

die Vielfalt der Gewürze der südinidischen<br />

Aromaküche<br />

Öffnungszeiten: Täglich 12 bis 23 Uhr<br />

Frühstück am Samstag und Sonntag von 10<br />

bis 12 Uhr<br />

Mr. Chai Wala<br />

Kantstraße 31, 10625 Berlin<br />

Web: https://mister-chai-wala.de/<br />

Foto ©Anke Sademann


Neues aus der Hauptstadt<br />

Foto © SuziMue


Kulinarische Reisereportage<br />

TV Star-Koch Diego Bongiovanni<br />

präsentiert sich leidenschaftlich<br />

als kulinarischer<br />

Botschafter des Piemont<br />

Text und Fotos: Anke Sademann<br />

„Meine Heimat Piemont ist für mich der Duft von lange auf dem Herd gegarte<br />

Fleisch und knackfrischem Gemüse. Wenn ich es in meinem Garten pflücke, wecken<br />

sie die schönsten Erinnerungen in mir.“ Diego Bongiovanni<br />

Foto © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

„Ravioli del Plin“<br />

Foto © Anke Sademann<br />

VITA - Diego Bongiovanni<br />

Diego wurde 1983 in Asti geboren und schon nach drei Jahren waren es<br />

nicht die Spielsachen, die ihn am meisten faszinierten, sondern die Pfannen<br />

seiner Großmutter Albertina. Seine Familie erkannte sofort, dass diese frühe<br />

und konkrete Leidenschaft fürs Kochen nicht nur ein Hobby bleiben sollte.<br />

Mit dem Abschluss an der Hotelfachschule beginnt Bongiovanni seine<br />

professionelle Laufbahn. Er bleibt auf der Zielgerade einmal ein großer Koch<br />

zu werden. Von der Küchenbrigade bis zur Position des Chefkochs arbeitet<br />

sich Diego in die Küchen renommierter Sternerestaurants. Dann beginnt er<br />

damit, eine einfache, aber qualitativ hochwertige Küche „neu zu erfinden“<br />

und insbesondere die piemontesische Regionalküche einem breiten Publikum<br />

näherzubringen. Die Kochshows boomen und bieten Diego eine Bühne.<br />

Er wird zum medialen Rampen-Star, wechselt von lokalen TV-Sendern<br />

zu nationalen Programmen und wird zum Botschafter einer „einfachen, aber<br />

guten Piemont-Küche“. Seine Botschaft: die Cucina Piemontese muss aus<br />

leicht zu findenden Zutaten bestehen und von jedem zu Hause nachkochbar<br />

sein. Heute ist Diego Bongiovanni Genuss-Botschafter des Piemont. Er<br />

erzählt seine Geschichte über seine Gerichte und integriert das regionale<br />

Kochen in den Slow Tourismus.<br />

weitere Informationen >>


Kulinarische Reisereportage<br />

Fotos © Anke Sademann<br />

„Ravioli del Plin“


Kulinarische Reisereportage<br />

Pasta-Klassiker Tajarin<br />

Foto © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Fotos © Anke Sademann<br />

Pasta-Klassiker Tajarin


Kulinarische Reisereportage<br />

Los geht’s mit einem Lunch delizioso bei TV-Koch Diego Bongiovanni, der mit uns in seiner<br />

"Casa Bongiovanni" zwei typisch piemontesische Pastagerichte kocht (Rezeptur anbei). An<br />

einem Schlaraffenland erinnernden Tafel im schattigen Garten kosten wir die Tajarin (Bandnudeln)<br />

mit Steinpilzen mit anderen „Delizie fatte in casa“ - hausgemachte Köstlichkeiten.<br />

Alle lokalen Weine werden von gleich zwei Sommelièren - Lebenspartnerin Stefania und die<br />

befreundete Weinkennerin Martina Doglio Cotto - serviert. Der rote Barbera d´Asti Dogliotti<br />

(2019) passt zu den „Ravioli del Plin“. Der weiße, nach grünem Apfel und Limette mundender<br />

Roero Arneis (2021) zur gefüllten Erdbeerpaprika hatte uns als sommerleichter Einstiegswein<br />

schon verzaubert. Zum Dessert – die mit Haselnüssen gefüllten Pfirsiche im Cioccolata-<br />

Mantel passt der Schaumwein Berlet Moscato d´Asti 2021.<br />

In seinem Elternhaus hat der gebürtige Piemonteser ein innovatives Food-Labor im Herzen<br />

seiner Heimatregion ins Leben gerufen: Die "Casa Bongiovanni". Mit Produkten von kleinen<br />

Erzeugern, aus dem eigenen Gemüse-Garten und seinem, wie anno dazumal konzipierten<br />

Vorratskeller, entwickelt der Chef mit viel Experimentierfreude und Interpretation einer piemontesischen<br />

Nonna-Ur-Küche hier seine Gerichte für Show und Caterings. . Die Location<br />

dient auch als kleine Kochschule. Kochkurse können sehr individuell gebucht werden. Um die<br />

Feinheiten und Geheimnisse der authentischen Küche Bongiovannis zu erlernen, sollte man<br />

allerdings italienisch sprechen können. On Demand gibt es seit Neuestem auch "Gourmet-<br />

Picknick- Boxen", die im Rahmen seiner "Sentieri Gastronomici" (https://sentierigastronomici.<br />

com/en/) - Kulinarische Rad- und Wandertouren zu lokalen Erzeugern - angeboten werden.<br />

Zusätzlich zu seiner Funktion als Kochlabor und Schule wird die "Casa Bongiovanni" als Fotostudio<br />

für Diegos tägliche Live-Übertragungen in den sozialen Medien (# diegobongiovanni_official)<br />

genutzt.<br />

Foto © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Tajarin mit Pilzen und Kirschtomaten<br />

Tajarin sind ähnlich wie Spaghetti, aber noch feiner geschnitten und typischerweise goldgelb<br />

gefärbt durch die großzügige Verwendung von Eigelb im Teig. Sie werden oft mit reichhaltigen<br />

Saucen wie Trüffelsauce oder einem einfachen Ragù (Fleischsauce) oder Pilzen und<br />

Kirschtomaten serviert.<br />

Teig: Zutaten:<br />

- 300 g Mehl, 8 Eigelbe, 1 ganzes Ei, Eine Prise Salz<br />

Zubereitung:<br />

1. Teig vorbereiten**: Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben und eine Mulde in der Mitte bilden.<br />

Die Eigelbe, das ganze Ei und eine Prise Salz in die Mitte geben.<br />

2. Teig kneten**: Mit den Fingern oder einer Gabel die Eier langsam in das Mehl einarbeiten,<br />

dann weiter mit den Händen kneten, bis ein glatter und elastischer Teig entsteht. Falls nötig,<br />

ein wenig Wasser hinzufügen, falls der Teig zu trocken ist.<br />

3. Teig ruhen lassen**: Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten bei<br />

Raumtemperatur ruhen lassen.<br />

4.Teig ausrollen**: Den Teig portionsweise sehr dünn ausrollen. Wenn möglich, eine Nudelmaschine<br />

verwenden, um gleichmäßig dünne Nudeln zu erzielen.<br />

5.Nudeln schneiden**: Den ausgerollten Teig in lange, dünne Streifen schneiden. Tajarin sollten<br />

sehr fein sein.<br />

6. Kochen: Die Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser kochen, bis sie "al dente" sind, normalerweise<br />

nur ein paar Minuten.<br />

Tajarin-Nudeln mit Pilzen und Kirschtomaten,<br />

Zutaten:<br />

• 400 g Tajarin-Nudeln (oder andere dünne Pasta, wie Tagliatelle)<br />

• 200 g frische Pilze (z.B. Steinpilze, Champignons, Shiitake oder eine Mischung)<br />

• 150 g Kirschtomaten<br />

• 2 Knoblauchzehen, fein gehackt<br />

• 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt<br />

• 100 ml Weißwein<br />

• 100 ml Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe<br />

• Frische Kräuter (z.B. Petersilie, Thymian)<br />

• Olivenöl<br />

• Salz und Pfeffer<br />

• Parmesan, frisch gerieben (optional)


Kulinarische Reisereportage<br />

Zubereitung:<br />

- Die Pilze säubern und in Scheiben schneiden.<br />

- Die Kirschtomaten waschen und halbieren.<br />

- Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken.<br />

- Pilze und Tomaten anbraten<br />

- In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen.<br />

- Die Zwiebel und den Knoblauch hinzufügen und bei mittlerer Hitze glasig dünsten.<br />

- Die Pilze hinzufügen und anbraten, bis sie goldbraun sind.<br />

- Die Kirschtomaten dazugeben und kurz mitbraten.<br />

- Mit Weißwein und Brühe ablöschen<br />

- Mit Weißwein ablöschen und den Alkohol verdampfen lassen.<br />

- Die Brühe hinzufügen und alles einige Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht reduziert<br />

ist.<br />

In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Tajarin<br />

nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Nudeln abgießen, dabei etwas Kochwasser<br />

aufbewahren.<br />

- Nudeln und Sauce vermischen**:<br />

- Die gekochten Nudeln zur Pilz-Tomaten-Mischung in die Pfanne geben.<br />

- Alles gut vermischen, eventuell ein wenig vom Nudelkochwasser hinzufügen, um die Sauce<br />

geschmeidiger zu machen.<br />

- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.<br />

Mit frischen Kräutern bestreuen. Neben "Parmigiano Reggiano", wird auch der mildere „Grana<br />

Padano“ oder ein lokaler kräftiger Käse wie der „Castelmagno“ über die Tajarin gestreut.<br />

Ravioli del Plin<br />

Agnolotti piemontesi del Plin<br />

Ihren Beinamen "del Plin" haben die Ravioli (Agnolotti von Lamm), weil ihr typisches Aussehen<br />

einem Bauchnabel ähneln. Der Plin ist die Falte zwischen den einzelnen Agnolottis.<br />

Zutaten:<br />

- Für die Füllung:<br />

• Rinderschulter (Gulasch) - 100 g<br />

• Schweineschulter (Gulasch) - 100 g<br />

• Kalbsschnitzel - 100 g<br />

• Zwiebel - 1 mittelgroß<br />

• Olivenöl - 2 EL<br />

• Knoblauchzehe - 1 große<br />

• Lorbeerblatt - 1


Kulinarische Reisereportage<br />

• Weißwein - 50 ml<br />

• Gemüse- oder Fleischfond - 100 ml<br />

• Salz, Pfeffer<br />

• TK-Spinat - 125 g<br />

• Risottoreis - 75 g<br />

• Parmesan, gerieben - 2 EL<br />

- Für den Pastateig:**<br />

• Weizenmehl - 100 g<br />

• Semola di Grano Duro (Hartweizenmehl) - 100 g<br />

• Eier Gr. L - 2<br />

• Olivenöl - 2 EL<br />

• Salz - 1 TL<br />

- **Zum Übergießen und als Topping:**<br />

• Salbeiblätter - 1 Handvoll<br />

• Olivenöl - 12 EL<br />

• Parmesan, geraspelt<br />

• Schwarzer Pfeffer aus der Mühle<br />

• Füllung vorbereiten: Fleisch würfeln, Zwiebeln grob schneiden. In Olivenöl anbraten, mit<br />

Wein und Fond ablöschen. Lorbeerblatt und Knoblauch zugeben und ca. 60 Min. sanft köcheln<br />

lassen. Spinat blanchieren und Reis kochen. Alles mit Parmesan pürieren und abschmecken.<br />

• Pastateig herstellen: Mehle mischen, Eier, Öl, Salz zugeben, zu Teig verkneten, ruhen lassen.<br />

• Teig ausrollen, Füllung einfüllen, Teigränder mit Wasser bestreichen, falten und zu Ravioli<br />

formen.<br />

• Ravioli in gesalzenem Wasser kochen, abtropfen lassen.<br />

• Salbeiblätter in Olivenöl anbraten, über die Ravioli geben. Mit Pfeffer und Parmesan servieren.<br />

Entree<br />

Gefüllte "Erdbeer"-Paprika<br />

Diese kreativ wie eine Erdbeere angerichtete gefüllten Paprikaschoten ist die perfekte Summertime-Vorspeise.<br />

Der Kontrast zwischen der süßen Paprika und dem cremigen Ricotta bietet<br />

ein herrliches Geschmackserlebnis.<br />

Zutaten:<br />

• 4 große rote Quadrat-Paprikaschoten<br />

• 200 g Ricotta oder ein anderer cremiger Frischkäse<br />

• Einige Blätter frisches Basilikum<br />

• Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer<br />

• Olivenöl<br />

• Balsamico-Reduktion oder dunkler Balsamico-Essig


Kulinarische Reisereportage<br />

Zubereitung:<br />

1. Paprikaschoten vorbereiten:<br />

Wasche die Paprikaschoten und trockne sie ab.<br />

Schneide am oberen Ende der Paprikaschoten einen Deckel ab und entferne vorsichtig die<br />

Samen und das Weiße innen, ohne die Außenwände zu beschädigen.<br />

2. Paprikaschoten garen:<br />

Bringe einen Topf mit Wasser zum Kochen und blanchiere die Paprikaschoten etwa 3-4 Minuten<br />

lang, damit sie weich, aber noch formstabil sind.<br />

Nehme die Paprikaschoten aus dem Wasser und lasse sie auf einem Küchenpapier abkühlen.<br />

3. Füllung zubereiten:<br />

In einer Schüssel den Ricotta mit Salz und Pfeffer abschmecken.<br />

Du kannst auch fein gehackte Kräuter, wie Schnittlauch oder Petersilie, hinzufügen, um zusätzlichen<br />

Geschmack zu geben.<br />

4. Paprikaschoten füllen:<br />

Fülle die abgekühlten Paprikaschoten vorsichtig mit der Ricotta-Mischung.<br />

Setze den zuvor abgeschnittenen "Deckel" wieder auf die Paprika, um die Form einer Erdbeere<br />

nachzuahmen.<br />

5. Dekorieren:<br />

Verwende frische Basilikumblätter, um den Stiel der Erdbeere zu imitieren.<br />

Träufle ein wenig Olivenöl und Balsamico-Reduktion über die gefüllten Paprikaschoten, um<br />

zusätzlichen Glanz und Geschmack zu verleihen.<br />

6. Servieren:<br />

Richte die gefüllten Paprikaschoten auf einem schönen Teller an. Das Dekor auf deinem Bild<br />

lässt vermuten, dass eine einfache, elegante Präsentation den visuellen Effekt verstärkt.


Kulinarische Reisereportage<br />

Dessert<br />

Pesche Ripiene alla Piemontese"<br />

Dieses Rezept kombiniert die süße Zartheit der Pfirsiche mit der reichen, aromatischen Füllung<br />

aus Amaretti-Keksen und Nüssen, typisch für die kulinarische Tradition des Piemonts.<br />

Zutaten:<br />

• 4 reife Pfirsiche<br />

• 50 g Amaretti-Kekse (italienische Mandelkekse)<br />

• 30 g Zucker<br />

• 30 g gemahlene Haselnüsse<br />

• 30 g Butter<br />

• 1 Ei<br />

• Eine Prise Zimt<br />

• Eine Prise Salz<br />

• 1 Esslöffel Amaretto (optional)<br />

Zubereitung:<br />

1. Vorbereitung der Pfirsiche: Die Pfirsiche waschen, halbieren und den Stein entfernen. Die<br />

Pfirsichhälften vorsichtig mit einem Löffel aushöhlen, dabei jedoch darauf achten, die Haut<br />

nicht zu beschädigen. Die ausgehöhlten Pfirsiche beiseitelegen.<br />

2. Füllung vorbereiten: Die Amaretti-Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz<br />

oder einem schweren Gegenstand zerkleinern, bis sie grob gemahlen sind. In eine<br />

Schüssel geben und mit den gemahlenen Haselnüssen, Zucker, Zimt und einer Prise Salz vermischen.<br />

3. Füllung zubereiten: In einer Pfanne die Butter schmelzen. Die Keks-Nuss-Mischung hinzufügen<br />

und bei niedriger Hitze leicht anbraten, bis sie duftet und goldbraun wird. Vom Herd<br />

nehmen und etwas abkühlen lassen. Danach das Ei hinzufügen und gut vermischen, bis alles<br />

gut eingearbeitet ist. Optional kann hier auch ein Esslöffel Amaretto für zusätzliches Aroma<br />

hinzugefügt werden.<br />

4. Pfirsiche füllen: Die Pfirsiche mit der Füllung gleichmäßig füllen und die Oberfläche glattstreichen.<br />

5. Backen: Die gefüllten Pfirsiche in eine leicht gebutterte Auflaufform geben und bei 180°C<br />

(Umluft) für etwa 20-25 Minuten backen, bis sie weich sind und die Füllung leicht gebräunt<br />

ist.<br />

6. Servieren: Die Pesche Ripiene alla Piemontese können warm oder bei Raumtemperatur<br />

serviert werden. Sie können auch mit etwas Puderzucker bestäubt oder mit einer Kugel Vanilleeis<br />

garniert werden, um das Gericht abzurunden.


Kulinarische Reisereportage


Kulinarische Reisereportage<br />

Fotos © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Das Lunchmenue startet mit einer mit cremigem Ricotta gefüllten „Erdbeere“,<br />

pardone einer erst leicht gegrillten dann enhäuteten "Quadrato d'Asti" oder<br />

"Quadrato di Carmagnola". Die für ihre quadratische Form bekannte Paprikasorte,<br />

die oft in der piemontesischen Küche verwendet wird. Biongiovanni hat<br />

die roten mit viel Fleischigkeit und leichter Süße natürlich selbst im Garten<br />

gepflückt und mit Basilikum wie eine Erdbeere drapiert.<br />

Diegos Sommer-Menü<br />

Erdbeere oder Paprika?<br />

Fotos © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Wein, Käse und Haselnüsse<br />

Dreiklang im südlichen Piemont<br />

Text und Fotos: Anke Sademann<br />

Wein – das flüssige Gold der Alta Langa<br />

Ah, ciao Bella Italia. Es ist Sommer, der Tisch ist gedeckt und wir sind zu Gast<br />

im Piemont. Genauer gesagt streifen wir durch die südlichen Regionen Langhe,<br />

Monferrato und Roero in der Provinz Cuneo. Unsere Food & Wein-Tour durch die<br />

Alta Langa offenbart eine Palette an Aromen, die tief in der lokalen Tradition<br />

verwurzelt sind. In Motta di Costigliole, vor den Toren Astis sitzen wir an der<br />

reich gedeckten sommerlichen Tafel bei TV-Koch Diego Bongiovanni. Im Anschluss<br />

kosten wir traditionellen, verschieden gereiften Schafskäse bei Familie<br />

Pistone in Borgomale. Wein erleben wir in den Reben (wir ernten und stampfen<br />

die Trauben) und kosten den Barolo in der Winery von Gianni und Matello Ramello<br />

in La Morra - im Herzen von Langhe. Die Dolci - die Desserts - degustieren<br />

wir in der Kultkonditorei der Familie Canobbio, die seit drei Generationen in der<br />

Kleinstadt Cortemilia Haselnuss-Spezialitäten mit Geheimrezepturen kredenzt.<br />

Versteckt in den hügeligen Landschaften des südlichen Piemont, zwischen<br />

sanften Weinbergen, Wäldern, Weiden und ausgedehnten Haselnusshainen,<br />

liegt Alta Langa, eine Region, die Gourmets und Weinkennern gleichermaßen<br />

das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Die piemontesischen Haselnüsse<br />

(Hazelnuts IGP), gelten aufgrund ihres intensiven Geschmacks als die besten<br />

der Welt. Sie kommen in Süßwaren wie in herzhaften Gerichten zum Einsatz.<br />

In den Wäldern der Alta Langa haben im Herbst die Trüffel Hochsaison und die<br />

lokalen Märkte in ein Mekka für Liebhaber dieses kostbaren Pilzes. Ein weiterer<br />

Höhepunkt sind die Käse der Region. Der cremige Ziegenkäse "Robiola<br />

di Roccaverano" wird mit einem Hauch Honig genossen. Er spiegelt die reiche<br />

Milchwirtschaft der Alta Langa wider. Alta Langa bezieht sich terminologisch<br />

auf den Teil der Langhe, der an Ligurien grenzt und über 140 Gemeinden im<br />

Piemont umfasst. Der Name der nordwestitalienischen Region Piemont kommt<br />

topografisch verortend von „ad pedem montium“, was als „am Fuße der Berge“<br />

übersetzt werden kann: Um die Region spannt sich ein alpiner Bogen vom Südwesten<br />

der Schweiz bis zur französisch-italienische Mittelmeerküste.


Kulinarische Reisereportage<br />

Zu Besuch in der Gianni Ramello Winery<br />

Fotos © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Die Region ist bekannt für ihre Schaumweine „Alta Langa DOCG“, die<br />

nach der traditionellen Methode der Flaschengärung hergestellt werden.<br />

Hergestellt aus Pinot Nero und Chardonnay, bieten diese Weine<br />

eine erfrischende Säure, gepaart mit komplexen Noten von Brioche und<br />

reifen Früchten – ein perfekter Begleiter zu den reichhaltigen Gerichten<br />

der Region. "Dolcetto", ist ein leichter bis mittelschwerer Rotwein<br />

mit Noten von Kirsche und Lakritz - ideal für eine leichte Mittagsmahlzeit.<br />

Der "Barbera", kräftiger und tiefer, passt hervorragend zu den robusten<br />

Fleischgerichten der piemontesischen Küche. Der Kultwein der<br />

Region ist der Barolo. Stichwort „Tourist Grape Harvest Experience“:<br />

Im Herkunftsgebiet der hochgeschätzten Traube, der UNESCO Region<br />

Langa del Barolo und del Barbaresco können sich Besucher zwischen<br />

15. August und 15. Oktober in die Kunst der Weinlese einführen lassen<br />

und dabei einen der jährlichen Höhepunkte im Winzerleben und die Arbeitsabläufe<br />

auf einem familiengeführten Weingut kennenlernen und<br />

in dem sie selbst aktiv mithelfen. Die Buchung einer Touristen-Erlebnisernte<br />

im Piemont, speziell für die Weinlese, kann über verschiedene<br />

Reiseveranstalter, Wein- und Tourismusunternehmen oder direkt über<br />

die Weingüter erfolgen. Es ist ratsam, im Voraus zu planen und die Verfügbarkeit<br />

zu prüfen, da Weinlese-Erlebnisse oft sehr beliebt sind und<br />

frühzeitig ausgebucht sein können, insbesondere in der Hochsaison<br />

der Weinlese im Herbst.


Fotos © Anke Sademann<br />

Kulinarische Reisereportage


Kulinarische Reisereportage<br />

Als Gianni Ramello das Familienunternehmen und das drei Hektar große Land<br />

in La Morra in Langhe übernahm, waren Großvater und Vater noch Traubenanbauer.<br />

Gianni Ramello wagte 2000 den großen Schritt vom Winzer zum Produzenten.<br />

Er studierte das Handwerk und vereint Tradition mit modernsten Technologien.<br />

Heute kreiert er mit Sohn Matteo aktuell sechs regio-typische Barolo, Barbera<br />

und Dolcetto-Weine mit fruchtig-würzigen Noten und dem leicht herben Nachgeschmack.<br />

„Wir versuchen, Weine zu produzieren, die den landschaftlichen<br />

Charakter der Langhe-Roero-Region widerspiegeln, den Duft des Frühlings einfangen<br />

und die harte Arbeit in den Weinbergen vermitteln“, erklärt Matteo und<br />

spricht damit für viele Winzer der Region. Als Teil einer Generation, die mit den<br />

klimabedingten Veränderungen umgehen muss, sind Flexibilität und Resilienz<br />

gefragt. Die heißen Sommer haben auch in den Hügeln südlich von Turin Spuren<br />

hinterlassen.<br />

Im Weingut von Gianni Ramello sind im letzten Jahr die Trauben schon drei Wochen<br />

früher ausgereift als üblich. „Gemeinsam mit vielen Freunden aber auch<br />

den Touristengruppen bringen wir die Lese ein. Das ist uns eine große Hilfe und<br />

gleichzeitig ein schöner Weg, um Besucher:innen über die klassische Weinverkostungen<br />

hinaus, die Arbeit einer Winzers in der Natur zu vermitteln“, so der<br />

Jungwinzer. Wer selbst mal eine Weinlese erlebt, Reben geschnitten und Trauben<br />

mit den Füßen zertreten habe, schätze den Wert des Weins noch mehr. Auf<br />

die Frage, ob dieses Treten der Trauben denn nicht unhygienisch sei, antwortet<br />

Matteo: „Im Gegenteil, der Gärungsprozess wird durch Mikroorganismen wie<br />

Foto © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Foto © Anke Sademann<br />

Bakterien und Pilze ja gerade angeregt. Die eigentliche Reifung zum Wein erfolgt erst durch<br />

die Umlagerung in verschiedene Fässer und kontrollierte Ruhephasen. Die Fermentation dauert<br />

beispielsweise 8-10 Tage bevor der Dolcetto dekantiert wird. Vor dem Winter wird er noch<br />

etwa fünf mal umgefüllt.<br />

Als Belohnung probieren wir einige der piemontesischen Tropfen wie den 14 %- igen dichten<br />

Nektar Barolo Rocchettevino 2016 mit dem Geschmack von roten Früchtchen wie Cranberry,<br />

Schwarzer Johannisbeere aber auch Feige und einem Hauch von Smoke und Leder oder einen<br />

Bric del Baio Langhe Nebbiolo (2016) mit einer würzig kühlen und rotfruchtigen Tonalität von<br />

Kirsche und Himbeere, etwas erdig und einem feinen Momento von Rauch, Tabak und Vanille<br />

- wie so typisch für Weine aus dem Eichenfass. Zusammen mit seiner Freundin tritt Marcello<br />

gerade die vierte Generation ein.<br />

weitere Informationen >><br />

https://www.gianniramello.it/en/wine-tastings-and-visits-to-the-cellar/


Kulinarische Reisereportage<br />

Foto © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Foto © Anke Sademann<br />

Ein Ausflug in die Alta Langa verspricht eine unvergessliche Mischung aus geschmacklicher<br />

Vielfalt und landschaftlicher Schönheit, eingebettet in eine Region, die stolz ihre Traditionen<br />

bewahrt und offen für Innovation ist.<br />

Die beste Zeit für einen Besuch der Regionen Langhe Monferrato Roero ist der Herbst,<br />

wenn sich die Weinberge in ein Meer von Gold und Rot verwandeln und die Haselnuss- und<br />

Trüffelsaison in vollem Gange ist. Kulinarische Festivals und Trüffelmessen bieten die perfekte<br />

Gelegenheit, die lokalen Delikatessen zu probieren und die leidenschaftlichen Produzenten<br />

kennenzulernen, deren Familienbetriebe seit Generationen bestehen.<br />

Anreise:<br />

Direktflüge mit Lufthansa oder Air Dolomiti von München und Frankfurt/Main nach Turin.<br />

Mit dem Auto von Turin etwa 80 Kilometer auf den italienischen Autobahnen A6 und 21.<br />

Mit dem Zug bis Asti, Cuneo und weiteren Orten der Region<br />

Alle Informationen über das Piemont und Langhe Monferrato Roero:<br />

https://www.visitlmr.it/de<br />

https://www.visitpiemonte.com/de<br />

Eure Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Ein Käse schmeckt wie sein Land<br />

Text und Fotos: Anke Sademann<br />

In Borgomale ebenfalls in Alta Langa erfahren<br />

wir mehr über die Herstellung des typischen<br />

Käse „Tuma di Langa“<br />

Foto © Anke Sademann


Fotos © Anke Sademann<br />

Kulinarische Reisereportage


Kulinarische Reisereportage<br />

Fotos © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

In einem renovierten Bauernhaus mit weitem Blick übers Land und Holzhütte<br />

empfangen uns Silvio Pistone und sein Sohn Tomasso bilderbuchreif. Auch hier<br />

verschmelzen gerade die Generationen. Auch die Cascina Pistone ist eine familiengeführte<br />

Käserei, die die typische Tradition der Alta Langa bewahrt. Die<br />

Pistones haben sich dem Käse aber auch dem Artenschutz verschrieben. Sie<br />

besitzen 30 Schafe der Rasse „Pecora delle Langhe“, die vor zwei Jahrzehnten<br />

noch vom Aussterben bedroht war. „Nur mit einer Verarbeitung mit Rohmilch<br />

lassen sich alle organischen und energetischen Eigenschaften der Vollmilch<br />

auf den Käse übertragen, sowie der aromatische Reichtum der Weiden in der<br />

von einem besonderen Mikroklima verwöhnten Region Alta Langa. Hier werden<br />

die Tiere mit feinsten Kräutern, Blumen und Gräsern gefüttert, was sich auf das<br />

Aroma der Käse auswirkt. „Diese Art der Verarbeitung, die besonders mit Tradition<br />

verbunden ist, führt im Laufe des Jahres zu spürbaren Geschmacksvariationen,<br />

abhängig von der Herkunft der Weide und den Wetterbedingungen, was<br />

diesen Käse zu einem lebendigen Produkt macht, das niemals standardisiert<br />

ist,“ erzählt Matteo. Das Melken (man spricht von „Mungitura“ Handmelkung)<br />

der Tiere am frühen Morgen und späten Nachmittag ergibt nur etwa sechs Kilo<br />

Frischkäse pro Tag. Genug um daraus in den kommenden Wochen und Monaten<br />

köstliche Delikatessen in verschiedenen Reifegraden zu produzieren.<br />

Der bekannteste Traditionskäse ist der Tuma di Langa. Seine Rinde ist dünn,<br />

ähnlich einer Schale. Weiß bis elfenbeinfarben ist der weich-cremige Frischkäse,<br />

strohgelb der gereifte. Er trägt die floralen und grasigen Aromen von frischem<br />

Gras, Heu und getrockneten Blumen und Haselnussnoten. Mit zunehmender<br />

Reifung entwickelt der Käse einen intensiveren Geschmack mit leicht<br />

würzigen Nuancen. Zusammengefasst ist Tuma di Langa ein Beispiel für hochwertige,<br />

handwerklich hergestellte Käse mit starken regionalen Wurzeln.<br />

mehr Informationen >>


Kulinarische Reisereportage<br />

Die weltbesten Haselnüsse<br />

Text und Fotos: Anke Sademann<br />

Produktkunde<br />

Nocciola Piemonte IGP, auch bekannt als Piemonteser Haselnuss I.G.P., wird<br />

aufgrund ihrer kugelförmigen Samen, ihres ausgezeichneten Geschmacks<br />

und ihrem Aroma nach dem Rösten, einer besonders einfachen Schälbarkeit<br />

und der guten Haltbarkeit als die beste der Welt anerkannt. Das Produkt,<br />

dessen IGP-Schutz bis ins Jahr 1993 zurückreicht, bildet die Grundlage der<br />

gesamten Süßwarentradition dieser Hügel. In Bezug auf ihre ernährungsphysiologischen<br />

Eigenschaften wurden Haselnüsse immer als energiereiches<br />

Produkt angesehen, das reich an Aminosäuren und Vitamin E ist.<br />

Sie werden nach dem Rösten konsumiert, um ihr Aroma zu verstärken. Das<br />

Hauptanbaugebiet für Haselnüsse ist zweifellos Cortemilia, aber sie werden<br />

weitläufig in der gesamten Provinz Cuneo und Asti angebaut.<br />

Foto © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Fotos © Anke Sademann<br />

Ein Hof voller Haselnüsse<br />

Im ganzen Land bekannt sind die Produkte der Familie Canobbio, die seit drei Generationen<br />

in der Kleinstadt und Haselnusshauptstadt Cortemilia ansässig ist


Kulinarische Reisereportage<br />

Foto © Anke Sademann


Kulinarische Reisereportage<br />

Foto © Anke Sademann<br />

Der leider vor Kurzem verstorbene Gründer Giuseppe Canobbio hat nussig knuspriges Leben<br />

in ein Haus aus dem 16. Jahrhundert gebracht und dort eine kleines Nocciola Imperium „La<br />

Corte di Canobbio“ aufgebaut. Seine „La Corte“ (übersetzt der Hof) ist der Mix aus Café, Weinstube,<br />

Konditorei und einigen Zimmer im Stil des 16. Jahrhunderts im Obergeschoss. Ihm zur<br />

Seite standen drei Töchter, seine Frau und Enkelkinder halfen mit, als er 2019 rekordverdächtig<br />

eine Million Kuchen produzierte. Auf die Frage nach den Rezepten, die vom verstorbenen<br />

Vater Giuseppe stammen, bleibt Tochter und neue Geschäftsführerin Paola mit einem kleinen<br />

Lächeln stumm: „Familiengeheimnis!“ Deswegen schmecken die mehlfreien Haselnuss-<br />

Kuchen (Tonda Gentile delle Langhe nach Rezept der Urgrossmutter Giuseppina), -Cremes,<br />

--Kekse, -Eis oder die Bizet wohl noch überirdischer. Die fein gerösteten Haselnüsse gibt’s<br />

auch mit den Flavors Curcuma, Zimt oder Peperoncino. Natürlich sollten die Dessertkreationen<br />

(unbedingt von jedem etwas probieren!!) im Sommer draußen auf der Terrasse der Piazza<br />

Molinari genossen werden. Paolas Sohn empfiehlt den Vino zu den Schoko-Nuss-Dolci wie einen<br />

Barolo Chinato Cocchi. Als Mitbringsel gehört die natürliche Haselnuss-Aufstrich „Parlapà<br />

Crema di Nocciole da spalmare“ in den Souvenirkorb. Der stiehlt dem überzuckerten, weltweit<br />

bekannten Nutella vom in Turin ansässigen Schokoladenmoguls Ferrero die Schau. Der hat<br />

übrigens auch die Mär von der Piemont-Kirsche erfunden, der man nirgends begegnet, auch<br />

wenn man an dieser Stelle ein paar nette Kindheitserinnerungen mit dem Piemont verbindet.<br />

Die von den Menschen, denen wir auf unsere Tour begegnet sind, auf Teller, in Gläser und Flaschen<br />

gefüllten Erinnerungen und Rückbesinnungen an Traditionen, lassen diese verblassen.<br />

mehr Informationen >>


KULINARIK<br />

Kaffeekultur in Apulien – Ein Guide für<br />

Genussmenschen und Coffeelover<br />

von Tanja Neumann<br />

Foto © Tanja Neumann<br />

Italien ohne Kaffee ist wie eine Unterhaltung ohne Gesten: möglich, aber schwierig – vor allem<br />

in Italien! „Kaffee ist die Poesie des Lebens“, schrieb der italienische Dichter Giovanni Pascoli<br />

vor über 100 Jahren. Und das spürt man in Italien jeden Tag! In Italien beginnt der Zauber des<br />

Tages mit einer guten Tasse Kaffee. Jeder Schluck Kaffee ist eine kleine Reise in die Welt des<br />

Genusses – und davon hat Apulien besonders viel zu bieten. In diesem Artikel nehme ich euch<br />

mit auf eine kleine Kaffeegenussreise, zeige euch, welche Kaffeespezialitäten in Apulien besonders<br />

beliebt sind und verrate euch ein tolles Rezept für einen fantastischen Eiskaffee!


KULINARIK<br />

Kaffee ist in Italien Ritual, Genuss und eine Lebenseinstellung.<br />

Foto © Tanja Neumann<br />

Kaffee als Lebenseinstellung: 6 ungeschriebene Gesetze<br />

Kaffee ist in Italien die Art, den Tag zu strukturieren, Momente der Geselligkeit zu schaffen<br />

und sich kleine Freuden zu gönnen. In jeder Tasse steckt ein Stück italienische Lebenskultur,<br />

die man mit allen Sinnen genießen kann.<br />

1. Wer in Italien „caffè“ bestellt, erhält einen Espresso.<br />

Espresso ist der echte italienische „caffè“! Wer einen doppelten Espresso möchte, bestellt<br />

einen „caffè doppio“. Den in Deutschland üblichen Filterkaffee sucht man in Italien vergeblich,<br />

auch wenn er in einigen Touristenorten als „caffè tedesco“ angeboten wird. Wer eine größere<br />

Tasse Kaffee bevorzugt, bestellt entweder einen „caffè americano“ (Espresso mit heißem<br />

Wasser) oder einen „caffè lungo“, einen Espresso mit der doppelten Menge Wasser.<br />

2. Pappbecher ade: Wer Kaffee trinkt, vermeidet Einwegbecher<br />

Kaffee aus Einwegbechern? Nur im äußersten Notfall! Italienerinnen und Italiener trinken ihren<br />

Espresso aus Porzellantassen oder Keramik oder bestimmte Kaffeespezialitäten werden<br />

im Glas serviert. Zum Kaffeegenuss gehört für Italiener immer auch ein gewisser Stil – und da<br />

sind Einwegbecher aus Pappe oder Plastik einfach unpassend. Typisch italienisch eben.


KULINARIK<br />

3. Espresso to go? In Italien undenkbar!<br />

Eilige Italiener trinken ihren Espresso im Stehen – an der Bar, schnell und unkompliziert. Kein<br />

Gedränge, keine langen Warteschlangen.<br />

4. Wer seinen Espresso im Stehen genießt, zahlt weniger<br />

Der Preis für einen Kaffee in Italien hängt davon ab, wo du ihn trinkst. Wenn du deinen Espresso<br />

an der Theke trinkst, ist der Preis niedriger. Setzt du dich dagegen an einen Tisch, kommt<br />

ein Servicezuschlag hinzu.<br />

5. In Italien heißt es: Erst bezahlen, dann genießen!<br />

Wer in Italien an der Kaffeetheke steht und auf seinen Espresso wartet, muss lange warten.<br />

Denn in Italien ist es üblich, erst zu bezahlen und dann einen Bon zu erhalten, mit dem man<br />

seinen geliebten Caffè an der Bar bekommt. Warum diese Reihenfolge? Das Bezahlen im Voraus<br />

sorgt dafür, dass die Schlange flüssig bleibt und jeder schnell seinen caffè bekommt.<br />

6. Cappuccino zum Frühstück. Espresso den ganzen Tag!<br />

Der Cappuccino mit seiner cremigen Milchschaumhaube gilt als Klassiker unter den Frühstücksgetränken.<br />

Sein milder Geschmack und sein sättigender Charakter machen ihn zum<br />

idealen Begleiter von Croissant und Co. Mittags hingegen rückt der Espresso – der echte caffè<br />

– in den Vordergrund. Pur genossen oder als Basis für einen Caffè Macchiato weckt er die Lebensgeister<br />

und sorgt für den nötigen Energieschub zwischendurch. Ein No-Go ist dagegen<br />

der Cappuccino nach dem Essen. Hier schwören die Italiener auf den puren Espresso. Für alle,<br />

die auch nach dem Mittagessen nicht auf ihren Milchkaffee verzichten wollen, bietet der Macchiato<br />

eine praktische Lösung. Ein Espresso mit einem Schuss Milch vereint die Vorteile beider<br />

Welten und passt perfekt zu jeder Tageszeit.<br />

Foto © Tanja Neumann


KULINARIK<br />

Apuliens Kaffee-Spezialitäten<br />

Apulien bietet eine Reihe einzigartiger Kaffeegetränke, die Genussmenschen und Coffeelover<br />

begeistern! Claudio Iacopetta, mein Reiseführer auf meiner Gebeco-Rundreise, zeigte mir<br />

die besten Cafés und Bars der Stadt und überall lernte ich besondere Kaffee-Spezialitäten<br />

seiner Heimat Apulien kennen. Was gibt es Schöneres, als Bella Italia mit und durch die Augen<br />

eines Italieners kennenzulernen? Das ist Genuss auf allen Ebenen… – und für mich auch immer<br />

ein geschmackvolles „dolce far niente“ auf dieser schönen Rundreise.<br />

Espressino – die kleine Schwester des Cappuccino: In Apulien schätzt man den Espresso<br />

in seiner reinsten Form. Im „Espressino“ erhält er jedoch eine raffinierte Verfeinerung.<br />

Etwas mehr Caffè als ein Espresso, gekrönt mit cremigem Milchschaum, serviert in einem<br />

zierlichen Gläschen, entfaltet ein intensives Aroma und hinterlässt ein unvergessliches Geschmackserlebnis.<br />

Espressino Freddo – die kleine Erfrischung: Für heiße Sommertage bietet sich der<br />

Espressino Freddo an. Hier wird der Espresso in einer Granita-Maschine zu einem erfrischenden<br />

Eiskaffee verarbeitet. Es ist quasi ein geeister Espresso, allerdings cremiger als sein Bruder<br />

Granita al caffè, da Milch (und manchmal auch Sahne) in der Granitamaschine mit dem<br />

Espresso verrührt wird.<br />

Granita al Caffè: Bei dieser eiskalten Köstlichkeit handelt es sich um ein Espresso-Sorbet,<br />

das oft mit einem Schuss Sahne (con panna) serviert wird. Die Kombination aus intensivem<br />

Kaffeegeschmack und der cremigen Note der Sahne ist köstlich. Im Vergleich zum Espressino<br />

Freddo hat die Granita al caffè die Konsistenz eines grobkörnigen Sorbets, das auf Wunsch<br />

mit Sahne verfeinert werden kann.<br />

„Caffè Speciale“ – die Spezialität aus Polignano a Mare! Zitronenschale, Mandellikör und<br />

luftig aufgeschlagene Sahne vereinen sich mit dem Espresso zu einem harmonischen Zusammenspiel,<br />

das den Gaumen mit mediterraner Leichtigkeit erobert – auch wenn der Genuss<br />

durchaus kalorienreich ist… Dennoch: Absolut köstlich!<br />

Mein Tipp: Im Eiscafé bzw. in der Gelateria BellaBlu in Polignano a Mare gibt es den leckeren<br />

Caffè Speciale traditionell und mit viel Liebe zubereitet. Auch das hausgemachte, preisgekrönte<br />

Eis ist jede Sünde wert!<br />

Espresso zum Dessert einmal anders: Affogato al Caffè! Zum krönenden Abschluss eines<br />

genussvollen Essens in Apulien darf der „Affogato al Caffè“ nicht fehlen. Ein köstlicher Espresso<br />

findet sein Bett auf einer Kugel cremigen Eises und entfaltet in dieser Kombination<br />

ein unwiderstehliches Aroma, das jeden Kaffeeliebhaber dahinschmelzen lässt.<br />

Mein absoluter Favorit: Caffè Leccese! In Lecce, im Herzen des Salentos, genießt man den<br />

Sommer mit Caffè Leccese. Ein erfrischender Espresso trifft auf süßen Mandelmilchsirup und<br />

Eiswürfel, umhüllt von einem Hauch italienischer Lebensfreude. „Caffè al Ghiaccio con Latte di<br />

Mandorla“ nennen die Einheimischen diese Spezialität, die an heißen Tagen pure Erfrischung<br />

und zugleich Kaffeegenuss auf höchstem Niveau bietet.


KULINARIK<br />

1. 2. 3.<br />

Fotos © Tanja Neumann<br />

Das grandiose Rezept für Caffè Leccese: D<br />

lieben<br />

Diese Kaffeespezialität aus Apulien<br />

Zubereit<br />

einen frischen, heißen E<br />

2-3 Eiswürfel in e<br />

20 ml Mandelmilchs<br />

den heißen Espresso über die Eis<br />

Kurz umrühren, damit sich<br />

Genieß<br />

6.<br />

Mein Favorit in der apulischen Kaffeelandschaft:<br />

Caffè Leccese<br />

Tipp: Barmann Piero aus unserem Hotel L<br />

le Zubereitung des Caffè Leccese abgew<br />

zugefügt. Dieser Twist zum Caffè Specia<br />

deren Apulianer schockieren, ich fand die<br />

Hause gerne beide Varianten – immer in G


KULINARIK<br />

4. 5.<br />

iesen besonderen Eiskaffee werdet ihr<br />

!<br />

ist einfach und genial lecker!<br />

Fotos © Tanja Neumann<br />

ung<br />

spresso zubereiten<br />

in Glas geben<br />

irup hinzufügen<br />

würfel und den Sirup gießen.<br />

die Aromen verbinden.<br />

en!<br />

a Chiusa di Chietri hat die traditionelandelt<br />

und eine Zitronenzeste hinle<br />

mag vielleicht den einen oder anse<br />

Kreation köstlich und genieße zu<br />

edanken an das traumhafte Apulien!<br />

Mit der Zitronenzeste ist der Caffè Leccese<br />

zwar nicht üblich aber erfrischend lecker.


GOURMET- EVENTS<br />

FINE FOOD DAYS COLOGNE N° 5<br />

vom 25.08. – 08.09.20<strong>24</strong><br />

Mit einem zweiwöchigen Eventprogramm beweist das Gourmetfestival<br />

in Köln und Umgebung kulinarische Spitzenklasse.<br />

Fotos: Rüsing Fotografie


GOURMET- EVENTS<br />

Fotos: Rüsing Fotografie<br />

Tolle Menschen<br />

An kaum einem anderen Ort lässt sich in so lockerer und kommunikativer Atmosphäre auf<br />

Topniveau genießen. Das zeigt auch die Zusammenarbeit der beteiligten „FineFoodies“ im<br />

Festival. Gleich mehrere neue Mitgliedsbetriebe sind in diesem Jahr dabei:<br />

• Die Ouzeria mit Chefkoch Nikos Kasotakis<br />

• Der mit einem Stern ausgezeichnete Marlon Rademacher mit gleichnamiger Cuisine<br />

• Die Rooftop Bar Botanik im Wasserturm Hotel Köln mit Executive Chef Darrick Carter und<br />

Barchef Ehsan Kasem<br />

• Markus Schnitzler von ZooGastronomie, der schon im letzten Jahr zum Opening in der Villa<br />

Bodinus überzeugte<br />

Auch viele Gäst*innen bereichern das Festivalprogramm: So wird Deutschlands wohl berühmtester<br />

Literaturkritiker Denis Scheck Literarisches und Kulinarisches mit dem Berliner Sternekoch<br />

Max Strohe aus dem Tulus Lotrek thematisieren.<br />

Das 25. Jubiläum feiert Gruber’s Restaurant mit einem Heurigenabend. Zu Gast sind das<br />

Weingut Gruber aus Röschitz und der Käseaffineur Bernhard Gruber. Also Gruber3.<br />

In die Henne.Weinbar kommt der Kemptner Macher Mike Braunmüller („Nui im goldenen Fässle“,<br />

„Bar Tatar“, „Le Nui“) mit seiner bayrisch-alpinen Hochküche.<br />

Fotos: Rüsing Fotografie<br />

Nikos Kasotakis Marlon Rademacher Darrick Carter Markus Schnitzler


GOURMET- EVENTS<br />

Verrückte Orte<br />

Fotos: Rüsing Fotografie<br />

Schon der Start der Festivals findet an einem besonderen Ort statt: Die Kartäuserkirche im<br />

Herzen der Kölner Südstadt wird zur kulinarischen Oase. Das „Meet & Taste“ kommt gut an.<br />

Entsprechend ist das Opening am Sonntag, 25.08. längst ausgebucht.<br />

Wer Küchenpartys mag, hat in diesem Festivalprogramm gleich mehrere Gelegenheiten. Oldtimer-Bullis<br />

und Doppeldeckerbusse touren von Restaurant zu Restaurant. Dabei sorgen<br />

Guides von KölnTourismus und ein feiner Wein für gute Stimmung zwischen den Gängen.<br />

Wie im letzten Jahr wird Kirberg Catering die Kölner Rhein-Seilbahn-Kabinen in kleine Gourmettempel<br />

verwandeln. Mit einem romantischen Sonnenuntergang hinter dem Kölner Dom<br />

ist diese Tour über den Rhein unvergesslich. Auf der rechtsrheinischen Seite bittet Kirberg<br />

Catering in einem weiteren Event an die lange Tafel in der beeindruckenden Design Post.<br />

Das Team aus dem KölnSKY bleibt der Höhe verbunden. Im Kölner Riesenrad am Schokoladenmuseum<br />

gibt es beste Aussichten und ein feines Dinner von Küchenchef Sönke Höltgen.<br />

Maximilian Lorenz verspricht sogar eine prominente Überraschung, wenn er seine Gäste zum<br />

kölschen Menü in das Rhein-Energie-Stadion bittet. Im angesagten Löwenloft widmen sich<br />

die Teams von Kaiserschote und Ginsanity dem Gin-Food-Pairing zu Live-Musik.<br />

Den „Royal Afternoon Tea“ im Museum Ludwig macht die Patisserie des Excelsior Hotel Ernst<br />

möglich. Das Team aus der Hanse Stube rund um Joschua Tepner zieht es aufs Land: zum Gemüsehof<br />

Steiger. Diniert wird im Gewächshaus des Hofes und Besitzerin Margarete Ribbecke<br />

gibt persönliche Einblicke in die nachhaltigen Praktiken ihrer Landwirtschaft.


Fotos: Rüsing Fotografie<br />

GOURMET- EVENTS


GOURMET- EVENTS<br />

Geniales Essen<br />

Die Fine Food Days Cologne bieten kulinarische Erlebnisse auf Top-Niveau. Erlebnisse, die<br />

einmalig und nur im Rahmen des Festivals angeboten werden. Nachhaltigkeit spielt dabei<br />

eine immer wichtiger werdende Rolle. Selbst die Azubis geben beim Azubi Take Over im Sternerestaurant<br />

taku mehr als alles.<br />

Beim „female culinary circle – 2nd edition“ feiert Julia Komp in ihrem Restaurant Sahila die<br />

Gleichberechtigung. Jedes Team besteht aus einer Köchin und einem Koch, die ihr Handwerk<br />

zelebrieren. Excellenz durch Teamwork zählt auch im gemeinsamen Event mit Ehsan Kasem.<br />

Die kulinarische Reise durch 5 Länder in der (schönsten Rooftop-) Bar Botanik wird sicher ein<br />

Erlebnis.<br />

„Fine Dining – Erntekunst in Reichweite“ lässt sich beim Bauernmarkt im Seepavillon by Kaiserschote<br />

erleben. Das Event betont, wie sehr sich Nachhaltigkeit und Genuss gegenseitig<br />

bereichern kann. Kulinarische Weltreise: Auch die ist im Festivalprogramm möglich! Der Vierte<br />

König Jaspreet Dhaliwal-Wilmes und Yoann Hue fusionieren die Finesse Frankreichs mit dem<br />

Flair des Fünfstromlandes Indien. In der Ouzeria am Brüsseler Platz kombiniert Küchenchef<br />

Nikos Kasotakis die Küche Griechenlands mit den Aromen der Welt.<br />

Amerikanisch wird es im Wasserturm Hotel Cologne, wenn Darrick Carter den Labour Day feiert.<br />

Stilecht mit BBQ, kalifornischen Weinen und Country-Live-Musik.<br />

Im fantastischen Ambiente des Grandhotel Schloss Bensberg wird Markus Graun ein italienisches<br />

Highlight bieten: In der „Officina della Bistecca“ taucht er mit seinen Gästen in die Welt<br />

des berühmten toskanischen Metzgers Dario Cecchini aus Panzano in Chianti ein.<br />

Aus Spanien kommen die Olivenöle, die mit Carmen Sanchez Garcia in der Henne.Weinbar<br />

verkostet werden. Apropos Verkostung: Die Weine herausragender Winzerinnen und Winzer<br />

vollenden die Geschmackserlebnisse. In 14 Festivaltagen werden einige Big Bottles geleert.<br />

Zum Beispiel im Clostermannshof. Dort bittet Thomas Gilles zum Big Bottle Dinner und entführt<br />

hinter die Kulissen der Sterneküche.<br />

Im KölnSKY werden sogar drei „Lost Barrels“ aus dem Weingut Meyer-Näkel verkostet. Eine<br />

Sensation, denn von in der Flut mitgerissenen Fässern, gibt es aus dem Jahrgang 2020 nur<br />

noch neun unversehrte Exemplare.<br />

Das große Gala-Finale findet am 8. September in der wunderschönen Flora im Botanischen<br />

Garten statt. Durch den Abend führt Sommelière und Master of Wine Romana Echensperger.<br />

Gemeinsam gestalten die Gastgeber*innen der Kölner Spitzengastronomie mit herausragenden<br />

Winzer*innen diesen Abend, in dessen Rahmen auch die Festival-Awards verliehen werden.


Fotos: Rüsing Fotografie<br />

GOURMET- EVENTS


GOURMET- EVENTS<br />

Fotos: Rüsing Fotografie<br />

Die Fine Food Days Cologne werden von zahlreichen Sponsoren unterstützt. Für KölnTourismus<br />

Geschäftsführer Dr. Jürgen Amann sind die Fine Food Days Cologne ein Leuchtturmprojekt:<br />

„In konzentrierter Form zeigen die Fine Food Days Cologne das große kulinarische<br />

Potenzial der Gastroszene unserer Stadt. Hohe Qualität der Leistung bei stets leichter Zugänglichkeit<br />

und das mit der Möglichkeit, neue interessante Orte zu entdecken. Das passt<br />

ausgezeichnet zum authentischen Köln-Gefühl und macht die Fine Food Days Cologne im<br />

fünften Jahr zu einem renommierten Festival, an dem sich Einheimische und Gäste mit Interesse<br />

an Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen erfreuen“.<br />

Zu den Premiumpartnern zählen Silver Fern Farms, die sowohl beim Opening wie auch in einem<br />

Event im KölnSKY mit Profikoch Shannon Campbell zeigen, was das Besondere an neuseeländischem<br />

Fleisch ist. Weitere Premiumpartner sind Dekorent, Ferrang Köln sowie Be a<br />

Star mit Videos und Rüsing Fotografie.<br />

Weitere Partner sind: FrischeParadies, Möllers, Gerolsteiner, Gin de Cologne, Gosset Champagne,<br />

Hinz, Abels, Rheintex, Kentaur, RUNGIS express, Juwelier Kraemer und die Sparkasse<br />

KölnBonn.


GOURMET- EVENTS<br />

Fotos: Rüsing Fotografie<br />

Mehr als 20 Mitgliedsbetriebe engagieren sich im Verein Fine Food Days Cologne gemeinsam<br />

für die kulinarische Exzellenz Kölns und der Region.<br />

Thomas Gilles CLOSTERMANNS HOF<br />

Jaspreet Dhaliwal-Wilmes Der Vierte König<br />

Mirko Gaul Excelsior Hotel Ernst | Taku<br />

Joschua Tepner Excelsior Hotel Ernst | Hanse Stube<br />

Marcus Graun Grandhotel Schloss Bensberg<br />

Denis Steindorfer Gruber’s Restaurant<br />

Hendrik Olfen HENNE.Weinbar.<br />

Jonas Brandt, Thomas Ottke | Kirberg Catering<br />

Sönke Höltgen KölnSKY<br />

Marlon Rademacher La Cuisine Rademacher<br />

Luis Dias Luis Dias – Das Restaurant<br />

Nikos Kasotakis Ouzeria<br />

Maximilian Lorenz Restaurant Maximilian Lorenz<br />

Julia Komp Sahila – The Restaurant<br />

André Karpinski Seepavillon<br />

Darrick Carter Wasserturm | Bar Botanik<br />

Peter Golla Wolkenburg<br />

Markus Schnitzler ZooEvent | Villa Bodinus<br />

Im Vorstand der Fine Food Days Cologne engagieren sich Michael Stern (KölnSKY), Franz<br />

Gruber (Gruber’s), Jürgen Blank (Hotel Excelsior Ernst.<br />

Das vollständige Programm: https://finefooddays.cologne/veranstaltungen/<br />

Ticketverkauf www.koelnticket.de


CHEFS TO CHEFS<br />

Fotos © COSDA<br />

In Zeiten des Fachkräftemangels reicht es nicht mehr, bei Bedarf ab und zu eine Anzeige zu<br />

schalten, um offene Stellen im Team zu besetzen. Vielmehr gilt es umzu denken und neue<br />

Maßnahmen der internen und externen Kommunikation zu entwickeln. Mitarbeitende, die sich<br />

wertgeschätzt fühlen und Entwicklungs chancen im Job sehen, kündigen seltener.<br />

Junge Kolleg*innen, die sich wohl fühlen, bleiben nach Beendigung der Ausbildung. Wir analysieren<br />

mit Ihnen die Zufriedenheit Ihrer Teams sowie Möglich keiten der Optimierung von<br />

Arbeits bedingungen.<br />

Wir beraten Sie um am ERASMUS+ Programm teilzunehmen und "Studierende" aus der Tourismusfachschule<br />

COSDA für eine Zeit von 3 Monaten nach Deutschland zu holen.<br />

Die "Studierenden" stehen kurz vor ihrer Abschlußprüfung!<br />

Nach den 3 Monaten bei Ihnen im Betrieb, kehren die "Studierenden" zur Abschlußprüfung<br />

nach Spanien an die COSDA zurück und könnten dann nach ihrem bestandenen Abschluß<br />

wieder bei Ihnen in Vollzeit beschäftigt werden.<br />

Die <strong>ChefHeads</strong> unterstützen Sie bei der Anmeldung zum Erasmus+ Programm und auch während<br />

der Zeit mit den "Studierenden". Wir haben Spanisch sprechende Kollegen die uns dabei<br />

unterstüzen.<br />

Voraussetzung ist eine Partnerschaft mit den <strong>ChefHeads</strong>-<strong>Club</strong> der Küchenchefs.<br />

Wir starten momentan mit drei Betrieben im Bergischen Land und drei Betrieben im Münsterland.<br />

• Hotel Altenberger Hof • Hotel-Restaurant Zur Post<br />

• Parkhotel Wasserburg • Hotel Bügener<br />

• Café Pieper<br />

• Anhauser Land- und Golfhotel


CHEFS TO CHEFS<br />

Fotos © COSDA


CHEFS TO CHEFS<br />

Fotos © COSDA


CHEFS TO CHEFS<br />

IHRE VORTEILE<br />

• 400 € monatliches Taschengeld für den Studierenden vom ERASMUS+ Programm bezahlt<br />

• keine Anmeldung und soziale Kosten für Sie und Ihren Betrieb<br />

• Bindung an Ihren Betrieb nach dem Abschluß<br />

VORAUSSETZUNGEN für den Betrieb - KRITERIEN<br />

1. UNTERKUNFT<br />

Bereitstellung einer adäquaten Unterkunft für die Zeit (3 Monate)<br />

2. VERPFLEGUNG<br />

Für Verpflegung und Getränke müsste in der Zeit gesorgt werden<br />

3. GOODIE<br />

Eine attraktive kostenlose Zugabe, zusätzlicher Anreiz wie z. B. ein Job-Ticket<br />

DREI SCHRITTE ZU GEEIGNETEN FACHKRÄFTEN<br />

1. REGISTRIEREN<br />

Sie erklären sich schriftlich<br />

bereit, an dem Erasmus+ Programm<br />

mit der Tourismusfachschule<br />

COSDA teilzunehmen<br />

und die Anforderungen zu erfüllen.<br />

2. AUDIT<br />

Wir von den <strong>ChefHeads</strong> werden<br />

Sie besuchen und mit Ihnen<br />

ein persönliches Gespräch<br />

führen. Besichtigung des Betriebes<br />

und der Unterkunft für<br />

den/die Kandidat:en.<br />

3. TEILNAHME<br />

Nach der besichtigung des Betriebes<br />

werden die Formalitäten<br />

für die Anmeldung am<br />

Erasmus+ Programm vorort<br />

ausgefüllt. Formular in Deutsch<br />

übersetzt.<br />

SIE HABEN FRAGEN ZU "CHEFS TO CHEFS"?<br />

Wir antworten gerne!<br />

Tel.: +49 (0) 2174 8927227<br />

E-Mail: info@chefheads.de


CATERING - Rückblick<br />

Madlen Maier, Rieber-Gesellschafterin und Food Expo-Moderatorin mit den<br />

Sterne- und Spitzenköchen des Abends. Sie bereiteten erlesene Gerichte zu,<br />

allesamt verfeinert mit den vielfältigen Microgreens von urbanfarmup.<br />

Food-Innovationen: Starke Partnerschaften für<br />

Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung<br />

Anfang Juni luden Rieber und seine Branchenpartner die WISAG, urbanfarmup und<br />

Speisewerk zur „Food Expo“ auf dem Ludwigsburger urbanharbor Areal ein.<br />

Unter dem Motto „Cuisine der Zukunft“ zeigte die Veranstaltung auf, wie durch kollaborative<br />

Ansätze innovative und zukunftsweisende Lösungen in der Gemeinschaftsverpflegung und<br />

Gastronomie entwickelt werden.<br />

Die Food Expo, moderiert von Rieber-Gesellschafterin Madlen Maier, stand ganz im Zeichen<br />

nachhaltiger Lebensmittel- und Energieversorgung. Sie bot tiefgehende Einblicke in innovative<br />

Mehrweg- und Foodsysteme, die das Potenzial besitzen, die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung<br />

nachhaltig zu verändern. Referenten des Abends waren Max Maier, Gründer<br />

& Visionär der maxmaier Businessgroup, der einen Impulsvortrag zum Thema Food der<br />

Zukunft hielt, Geschäftsführer Peter Theissen stellte die WISAG CATERING vor und Robin Jörg<br />

gab Einblicke in das Kooperationsprojekt von urbanfarmup und Rieber.<br />

Hohe Innovationskraft durch gebündelte Kompetenzen<br />

Als neuer Catering-Dienstleister im „Speisewerk“ auf dem urbanharbor-Areal zeigte die WI-<br />

SAG, wie Riebers zukunftsweisende Catering-Lösungen – darunter digital gesteuerte Mehrwegsysteme<br />

und HACCP-Dokumentationstools – eine effiziente und nachhaltige Speisenver-


CATERING - Rückblick<br />

Ein Highlight war die Führung durch die Produktion der innovativen<br />

Vertical Underground-Farm. Dort werden die Superfood-Microgreens<br />

besonders effizient und nachhaltig angebaut.<br />

sorgung gewährleisten. Diese Technologien erlauben es, Catering-Dienstleistungen sowohl<br />

vor Ort als auch außerhaus durch geeignete Transport- und Cook- &-Chill-Lösungen effektiv<br />

zu managen.<br />

Food Lab: Microgreens-Anbau und Konzeptentwicklung<br />

Ein besonderer Fokus lag auf der Vorstellung der Vertical Underground-Farm auf dem urbanharbor-Areal,<br />

in der besonders nährstoffreiche und geschmacksintensive Microgreens angebaut<br />

werden. Unter der Marke „urbanfarmup“ in einer nur 50 Meter entfernten, unterirdischen<br />

Farm CO2-neutral angebaut und zeigen, wie sich die lokale Produktion effizient und umweltfreundlich<br />

gestalten lässt.<br />

Die Microgreens werden im „speisewerk“ durch WISAG täglich eingesetzt, die WISAG Event<br />

Catering setzt die Microgreens zudem bundesweit für die Eventgastronomie ein – ohne dass<br />

Rezepturen angepasst werden müssen. Am Food Expo-Event wurden diese in einer kulinarischen<br />

Genussreise an zehn Food-Station durch Spitzen- und Sterneköche in einem vielfältigen<br />

Menü angeboten. Gekocht wurde mit den mobilen Rieber K-POTs und weiterem Cateringequipment.<br />

Diese nachhaltig produzierten Superfood-Greens sind ein Beispiel dafür, wie<br />

regionale Lebensmittelkreisläufe die Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie zukunftsweisend<br />

verändern können: „Mit dieser Inhouse-Produktion der Microgreens gelingt uns das<br />

wahrscheinlich regionalste Foodkonzept weit und breit für unser ‚Speisewerk‘. Dort stellt<br />

unser Partner, die WISAG, den Mittagstisch für Firmen wie Bosch oder Porsche täglich auf die<br />

Beine, so Madlen Maier, Gesellschafterin und Marketingleiterin von Rieber. WISAG stellt ebenso<br />

wie Rieber die Themen Nachhaltigkeit und Innovationsbereitschaft in den Vordergrund.<br />

Das spiegelt sich beispielsweise in der Nutzung von selbst produziertem Ökostrom sowie<br />

dem ganzheitlichen Einsatz digitaler Lösungen wider.


CATERING - Rückblick<br />

Foto © Rieber<br />

Kulinarisches Highlight: Sterneköche präsentieren Food-Konzepte<br />

Die Veranstaltung bot nicht nur Raum für kulinarische Innovationen, sondern auch für umfassende<br />

Netzwerkmöglichkeiten zwischen Caterern, Gastronomen, Lebensmittelproduzenten<br />

und Technologieherstellern sowie Produktpräsentationen mithilfe von Messeständen. Das<br />

Live-Cooking-Event zeigte die praktische Anwendung der vorgestellten Food-Konzepte, Produkt-Technologien<br />

und das Kochen mit Microgreens. Neben Grill- und Bäckermeistern sorgten<br />

auch Sterneköche an den insgesamt zehn Food-Stationen für kulinarische Highlights. Die moderne,<br />

internationale Küche überzeugte durch Finesse, Frische und Kreativität. Zum Einsatz<br />

kamen dabei die Produkt-Technologien von Rieber, unter anderem der Rieber K-Pot sowie der<br />

Rieber Thermoport. Zudem gab es einen Blick hinter die Kulissen: Die Küchenprofis der WISAG<br />

Catering und die Experten von Rieber demonstrierten, wie Digitalisierung in der Großküche<br />

Mehrwerte schafft – etwa durch die Rieber CHECK CLOUD, die eine papierlose und effiziente<br />

Dokumentation der HACCP-Prozesse ermöglicht. Die „Food Expo - Cuisine der Zukunft“ zeigte<br />

auf, wie die Branche durch Kooperationen, innovative<br />

Technologien sowie den Einsatz der<br />

richtigen Rohstoffe ihre Zukunft und vor allem<br />

Wettbewerbsfähigkeit aktiv gestalten 3 kann<br />

– mit hohen Qualitätsstandards bei hocheffizienten<br />

und nachhaltigen Prozessen.<br />

Weitere Informationen unter: https://rieber.<br />

systems/de/news/artikel/food-expo-wisagcatering-rieber-urbanfarmup


CATERING - Rückblick<br />

Anlässlich der neuen Vertical Underground-Farm<br />

von urbanfarmup sowie der Übernahme des „speisewerk“-Betriebs<br />

durch die WISAG, luden Rieber und<br />

Partner zur Food Expo, mit dem Fokus auf zukunftsweisende<br />

Foodkonzepte


BUCH-TIPP<br />

Buch-Tipp<br />

Fingerfood<br />

Über 200 Profirezepte für alle Anlässe<br />

Kleine Häppchen für große Feste<br />

- Das ganze Spektrum des Fingerfoods in über 200 Profi-Rezepten<br />

- Für jeden Anlass die passende Köstlichkeit: Vom Flying Dinner übers<br />

festliche Party-Buffet bis hin zu Großveranstaltungen mit über 1.000<br />

Gästen<br />

- Vom Profi für Profis: Autor Volker Beuchert ist Geschäftsführer und<br />

kulinarischer Kopf des renommierten Caterers Kirberg Catering<br />

- Spießchen, Gläser, Löffel, Focaccie, pikante Pralinen & Co. – eine Vielzahl<br />

praxiserprobter Kreationen sorgt für jede Menge Abwechslung<br />

Buffet-Ideen auf höchstem Niveau<br />

Gutes Veranstaltungs-Catering besticht durch Kreativität, hervorragende<br />

Qualität und perfekte Präsentation der Speisen. Mit seinen über 200<br />

originellen Rezepten hebt dieses Fingerfood-Kochbuch das Event-Catering<br />

auf ein neues Niveau. Ob exquisite Hors d’oeuvres, trendige Wraps<br />

oder verführerische Petit Fours: Profi-Caterer Volker Beuchert liefert<br />

eine Vielzahl von Rezept- und Präsentationsideen für eine gelungene<br />

Feier. Abgerundet wird das Buch durch stimmungsvolle Buffetvorschläge<br />

und wertvolles Praxiswissen. Eine fundierte Inspirationsquelle für<br />

professionelle Caterer und passionierte Gastgeber*innen!<br />

Erstklassiges Fingerfood: Über 200 köstliche Rezepte und Ideen aus<br />

der Spitzengastronomie für ein gelungenes Event.<br />

Auch Fischgitter für ganze Fische ersparen einem das Problem, oder<br />

Fischspieße, die wie beim Yakitori ohne Rost über die Glut gelegt werden,<br />

etwa zwischen zwei Ziegelsteinen. Einige Einschnitte auf der Außenseite<br />

des Fisches sorgen dabei für gleichmäßige Garung, Aromaten<br />

im Bauchraum für mehr Geschmack.<br />

Matthaes (Hrsg.), Volker Beuchert<br />

Fingerfood<br />

Über 200 Profirezepte für alle Anlässe<br />

ISBN 978-3-98541-069-9<br />

Erscheint am 30.09.20<strong>24</strong><br />

<strong>24</strong>0 Seiten, <strong>24</strong>0 x 290 mm, fester<br />

Einband (mit Lesebändchen)<br />

Mit farbigen Fotos<br />

DK Verlag<br />

Tipp:


BUCH-TIPP<br />

ÜBER DEN KOCH - Volker Beuchert<br />

Volker Beuchert. Kochen ist Vorbereitung. Besonders gilt dies im Catering. Denn oft steht am Veranstaltungsort<br />

keine funktionstüchtige Profiküche, sondern oftmals nur leere Räume, die lediglich einen geschützten<br />

Raum hinter den Kulissen bieten. Wenn dann auf großen Veranstaltungen gleich mehreren hundert Gästen<br />

gleichzeitig ihr Essen reibungslos und stilvoll präsentiert werden sollen, ist im Vorfeld Konzeption und Planung<br />

auf hohem Niveau gefragt. Volker Beuchert hat sein Kochhandwerk in der Spitzengastronomie gelernt<br />

und hat sich seit 25 Jahren mit Leib und Seele dem Catering, seinen Abwechslungen und Herausforderungen<br />

verschrieben. Und er hat Catering auf ein atemberaubendes Niveau gebracht. Wir sprechen mit ihm über<br />

seinen Werdegang in den Schweizer Stuben und bei Stefan Marquard. Er erzählt spannende Geschichten und<br />

verrät, wie frische Ravioli auch für 300 Gäste perfekt gelingen.<br />

Liebe Leserinnen & Leser,<br />

unsere Bücher-Tipps und deren Bewertung sind<br />

natürlich immer eine subjektive Meinung unserer<br />

Redaktion. Wir können diese Bücher nur empfehlen,<br />

Kaufempfehlungen geben, entscheiden tun Sie selber.<br />

Viel Spaß beim Lesen, wünscht die Redaktion!


BUCH-TIPP<br />

Halb so wild - RICHTIG GUTE REZEPTE MIT UND OHNE WILD<br />

Viki Fuchs lebt im Schwarzwald und sie kocht im Schwarzwald. Die regionale<br />

Küche des Schwarzwalds liegt ihr am Herzen, und mit viel Fingerspitzengefühl<br />

gelingt es ihr dem traditionsreichen Hotel-Restaurant<br />

Spielweg kulinarisch treu zu bleiben und ihn mit neuen Gerichten<br />

zu bereichern. Sie serviert Pulpo zu Wildschwein, Vitello vom Reh aus<br />

der eigenen Jagd des Vaters oder lässt sich von asiatischen Zubereitungsmethoden<br />

inspirieren. Käse aus der hauseigenen Käserei und<br />

frisches, selbstgebackenes Bauernbrot machen ihren Stil so unverkennbar.<br />

Kräuter, Obst und Gemüse liefert der Restaurantgarten mit<br />

dem Lauf der Jahreszeiten – Viktoria Fuchs lebt Regionalität. Nach<br />

dem großes Erfolg des Wild-Kochbuchs „Fuchsteufelswild“ zeigt sie<br />

nun Schwarzwald-Küche für den kleinen und großen Hunger, herzhaft<br />

und süß, für jeden Geschmack und mit geringem Aufwand – halb<br />

so wild eben!<br />

AUTORIN - Viktoria Fuchs:<br />

Als Tochter einer traditionsreichen Gastgeberfamilie ist ihr das Kochhandwerk<br />

in die Wiege gelegt, das Interesse für Lebensmittel eine<br />

früh entdeckte Passion. Als kleines Mädchen schon verbringt sie viel<br />

Zeit in der Küche des Restaurant Spielweg, damals steht ihr Vater<br />

noch am Herd. Heute ist die junge Köchin selbst Küchenchefin in dem<br />

Haus, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Ihre Stationen zuvor sind:<br />

das Restaurant “Hirschen” in Sulzburg, wo sie bei Zwei-Sterne-Köchin<br />

Douce Steiner ihre Kochlehre absolviert. Weitere kulinarische Wanderjahre,<br />

unter anderem mit Stationen im Restaurant “Le Canard” bei Ali<br />

Güngörmüş in Hamburg und anschließend im „Luce d’Oro“ auf Schloss<br />

Elmau. Mit viel Erfahrung im Gepäck und einer Fülle an Zutaten vor<br />

den Restauranttüren führt sie die Küchenregie im Spielweg mit einer<br />

herzlichen Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Sie bleibt ihren Wurzeln<br />

treu, der Schwarzwald dient als reiche Quelle ihrer regionalen<br />

und dabei doch weltoffen-kreativen Küche. Ihre große Leidenschaft<br />

gilt Wildgerichten, denen sie mit fernöstlichen Zutaten einen ganz<br />

besonderen, kosmopolitischen Twist verleiht.<br />

VIKTORIA FUCHS, ANTONIA WIEN<br />

Halb so wild<br />

RICHTIG GUTE REZEPTE MIT UND<br />

OHNE WILD<br />

2<strong>24</strong> Seiten | 19,5x<strong>24</strong>,0 cm<br />

circa 100 farbige Abbildungen<br />

Gebundenes Buch<br />

ISBN 978-3-517-10277-1<br />

SüdwestVerlag<br />

Erscheinungstermin: 21.08.<strong>24</strong><br />

Tipp:


BUCH-TIPP<br />

So schmeckt Korea<br />

FAMILIENREZEPTE EINER PROFIKÖCHIN<br />

In ihrem Kochbuch, das in der Originalausgabe Sohn-mat heißt (frei<br />

übersetzt »Geschmack in den Fingerspitzen«), verrät Chefköchin<br />

Monica Lee ihre Erfolgs-Rezepte für Soon Tofu. Das ist die ikonische<br />

koreanische Suppe aus wunderbar weichem Tofu, der niemand widerstehen<br />

kann. Ihr Buch ist ein Meisterkurs der koreanischen Kochkunst,<br />

allerdings für Anfänger genauso geeignet wie für ambitionierte Hobbyköche!<br />

Denn darin findet sich nicht nur die detaillierte Anleitung für<br />

die Zubereitung des außergewöhnlichen Tofugerichts, sondern simple<br />

Rezepte für viele typische Gerichte, von Banchan über koreanisches<br />

BBQ bis hin zu Bibimbap – das perfekte Gericht für eine große Tafel mit<br />

Freunden und Familie. Nicht zu vergessen, die vielfältigen Kimchi- und<br />

Basis-Rezepte!<br />

In ihrem Buch verbindet die Autorin ihre Expertise als Chefköchin mit<br />

dem praktischen Know-how einer Hausfrau und bietet so etwas, was<br />

keinem anderen koreanischen Buch auf dem Markt gelungen ist: ein<br />

großes Maß an Raffinesse, das aber immer die Möglichkeiten einer<br />

privaten Küche im Auge behält. Sohn-mat ist das Buch für alle, die koreanisches<br />

Essen lieben und ihre eigenen intuitiven Kochfähigkeiten<br />

weiterentwickeln möchten.<br />

Nicht nur von seinen treuen Kunden wurde Monicas Restaurant hoch<br />

gelobt. Internationale Größen wie Jonathan Gold und Ruth Reichl haben<br />

darüber geschrieben und Anthony Bourdain stellte es in »Parts<br />

Unknown« vor.<br />

Monica Lee wanderte 1977 aus Südkorea nach Los Angeles aus. Als<br />

sie 1986 ihr Restaurant Beverly Soon Tofu im Stadtteil Koreatown von<br />

Los Angeles eröffnete, war es das einzige Restaurant außerhalb ihres<br />

Heimatlandes, das sich auf das heißgeliebte, wärmende Gericht Soon<br />

Tofu Chigae spezialisiert hatte. Ihre Speisekarte ermöglichte es den<br />

Kunden, die Zutaten und den Würzgrad individuell anzupassen, was<br />

bald zum Standard in anderen Restaurants wurde. In den 34 Jahren<br />

seines Bestehens wurde Monicas Restaurant vielfach ausgezeichnet<br />

und in internationalen Presseberichten erwähnt. Das Restaurant<br />

wurde 2020 wegen der Pandemie geschlossen, aber Monicas kulinarisches<br />

Erbe lebt in ihrem Kochbuch weiter.<br />

MONICA LEE<br />

So schmeckt Korea<br />

FAMILIENREZEPTE EINER PROFIKÖCHIN<br />

ca. 150 farbige Fotos<br />

256 Seiten | 20,1x25,3 cm<br />

Gebundenes Buch<br />

ISBN: 978-3-517-10319-8<br />

Südwest Verlag<br />

Erscheinungstermin: 21.08.<strong>24</strong><br />

Tipp:


BUCH-TIPP<br />

Die hohe Schule des Kochens<br />

Produktinformationen "Die hohe Schule des Kochens"<br />

Lernen von der Spitzenküche: Dieses Grundlagen-Kochbuch macht<br />

ambitionierte Anfänger und routinierte Hobbyköche Step-by-Step zu<br />

Meisterköchen. Das gesammelte Koch- und Küchenwissen der Profis<br />

vom renommierten Institut Paul Bocuse auf 400 Seiten: 250 Techniken,<br />

1000 Abbildungen, jedes Rezept mit leicht verständlichen<br />

Schritt-für-Schritt-Anleitungen und -Fotografien. Legen Sie los und<br />

werden Sie zum Spitzenkoch!<br />

Die Küche rund um das östliche Mittelmeer liegt bei uns seit Jahren<br />

voll im Trend. Hier verschmelzen mediterrane, arabische und orientalische<br />

Aromen zu würzigen und farbenfrohen Mezze-Gerichten, Salaten,<br />

Hauptspeisen und zuckersüßen Verführungen. Viele Zutaten,<br />

die in der Levante-Küche verwendet werden, sind bekannt für ihre<br />

gesundheitsfördernden Eigenschaften und unterstützen so eine ausgewogene<br />

Ernährung. Was viele nicht wissen: Die Levante Küche ist<br />

auch perfekt für alle, die eine vegane oder vegetarische Ernährung bevorzugen,<br />

denn viele der Gerichte sind von Haus aus fleischlos, bieten<br />

aber dennoch genügend Protein- und Nährstoffquellen.<br />

Die hohe Schule des Kochens<br />

Grundlagen, Techniken, Rezepte<br />

ISBN: 9783959613675<br />

400 Seiten<br />

ca. 500 Abbildungen<br />

Format 22,5 x 27,1 cm<br />

Hardcover<br />

Christian Verlag<br />

Tipp:


BUCH-TIPP<br />

Der »New York Times«-Bestseller endlich auf Deutsch<br />

-Allumfassend und lehrreich<br />

Der Wok ist eines der vielseitigsten Kochutensilien überhaupt. Ob<br />

braten, dämpfen, dünsten, frittieren, schmoren, sieden – der Wok<br />

kann alles. Unser umfangreiches Standardwerk erklärt von den Basics<br />

bis zur Masterclass alles Wissen und Techniken rund um die Kugelpfanne.<br />

Ob »Schweinefleisch Moo Shu«, »Pfannengerührte Auberginen<br />

mit Sake und Miso«, »Koreanische Reiskuchen« oder »Thai-Rindfleisch«<br />

– diese 200 Rezepte führen zur Wok-Meisterschaft.<br />

Über den Autor:<br />

Kenji López-Alt ist Kochbuchautor und Food-Kolumnist der »New<br />

York Times«. Väterlicherseits hat er deutsche Wurzeln, weswegen<br />

er in San Mateo, Kalifornien, die »Wursthall« gegründet hat und im<br />

»Backhaus« Brezen und Sauerteigbrot macht. Zu seinen preisgekrönten<br />

Büchern zählt auch der Bestseller »The Food Lab«. Kenji<br />

lebt und arbeitet in Seattle.<br />

Österreichische Mehlspeisen mit Geschichte: Köstlichkeiten<br />

aus der Konditorei Zauner<br />

Rezepte für außergewöhnliche Süßigkeiten, die seit dem 19. Jahrhundert<br />

Gäste aus aller Welt verzaubern. Geschichten aus der Zeit<br />

der mondänen Sommerfrische: Dieses Buch zeigt die untrennbare<br />

Verbundenheit des Traditionsunternehmens Zauner mit der Historie<br />

von Bad Ischl.<br />

Einst vorrangig vom Salzabbau geprägt, entwickelte sich Bad Ischl<br />

zum bevorzugten Sommerfrische-Ort Kaiser Franz Josephs und seiner<br />

Sisi. Unzählige Kurgäste von Rang und Namen genossen nicht<br />

nur die Salz-Anwendungen, sondern vor allem die süßen Köstlichkeiten<br />

aus der Backstube der Konditorei Zauner.<br />

• Mit Texten und Anekdoten über Ischl von seinen berühmtesten<br />

Gästen<br />

• Kaiserlich naschen: 21 Dessert-Rezepte von Josef Zauner<br />

• Ein Stück österreichischer Kulturgeschichte: Seit 1832 verwöhnt<br />

Zauner Bad Ischl mit Mehlspeisen<br />

• Erinnerungen an die Habsburger: meisterhaft verwoben mit der<br />

Geschichte der Konditorei Zauner in einem Text von Alfred Komarek<br />

• Von der Malakofftorte bis zum Schratt-Gugelhupf: Dieses Buch<br />

macht Lust auf köstliche Versuchungen!<br />

Ein wunderbares Buch über längst vergangene Zeiten und eine<br />

Konditorei, die Tradition und Moderne auf köstliche Weise verbindet:<br />

Komplett mit 21 Rezepten des ehemaligen k. u. k. Hoflieferanten &<br />

Hof-Zuckerbäcker Zauner!<br />

J. Kenji López-Alt<br />

Wok<br />

Absolut alles über das Kochen in der<br />

asiatischen Pfanne.<br />

Grundlagen. Techniken. 200 Rezepte.<br />

656 Seiten, ca. 1000 Abb., Format<br />

22,5 x 27,1 cm<br />

Hardcover<br />

ISBN: 978-3-95961-808-3<br />

Christian Verlag<br />

Tipp:<br />

Josef Zauner Alfred Komarek Thomas<br />

Apolt<br />

Der süße Zauner<br />

ISBN-13 9783710403774<br />

144 Seiten / 170 mm x 235 mm<br />

Servus<br />

Tipp:


BUCH-TIPP<br />

Kulinarischer Reiseführer über niederländische<br />

Nordseeinsel Texel<br />

Neuer Reiseführer setzt kulinarische Highlights<br />

der Insel in Szene<br />

Die Watteninsel Texel gehört zu den beliebtesten<br />

Reisezielen deutscher Urlauber in den Niederlanden.<br />

Was jedoch wenige wissen: Sie ist<br />

nicht nur ein Paradies für Naturliebhaber und<br />

Strandurlauber, sondern auch für Feinschmecker!<br />

Mit dem brandneuen Guide „ReiseGenuss Texel“<br />

haben Texel-Fans ab sofort die Möglichkeit, die<br />

kulinarische Seite ihrer Lieblingsinsel auf eigene<br />

Faust zu entdecken.<br />

Leidenschaft für „echte“ Produkte<br />

Zartes Lammfleisch, fangfrische Austern, preisgekrönter<br />

Käse, Wein vom „Wattenweinberg“:<br />

Die Vielfalt hochwertiger Insel-Spezialitäten ist<br />

wirklich bemerkenswert. Was sie jedoch vor allem<br />

besonders macht, ist die Liebe und Leidenschaft,<br />

mit der sie von den Texelanern hergestellt<br />

werden. Darum lautet der Titel des neuen<br />

Guides zurecht: "ReiseGenuss Texel: Kulinarik,<br />

Menschen, Geschichten".<br />

Felicitas van Daalen, Tanja Neumann<br />

Texel - ReiseGenuss:<br />

Kulinarik, Menschen, Geschichten Broschiert<br />

ET: 17. Juni 20<strong>24</strong><br />

ISBN-13978-3968555034<br />

Erschienen bei 360° medien<br />

Hier bei kann man es erwerben<br />

Versandkostenfrei auch direkt beim Verlag<br />

Kurzlink: ogy.de/ze8y<br />

Reiseführer für Genießer und Feinschmecker<br />

Tipp:<br />

Auf 256 Seiten lädt der kulinarische Texel-Reiseführer seine Leser zu einer genussvollen<br />

Entdeckungsreise über die Insel ein. Sie lernen die Menschen hinter den Produkten kennen,<br />

erfahren ihre spannenden Geschichten und erhalten Tipps für Restaurants, Cafés und Hofläden,<br />

die man nicht verpassen sollte. Fast nebenbei findet man hier zudem Informationen über<br />

alles, was den perfekten Texel-Urlaub ausmacht.<br />

Genusstipps & Texel Know-how<br />

„ReiseGenuss Texel“ ist der zentrale Kompass für:<br />

• Regionale Spezialitäten - von Austern über Lamm bis Watten-Wein<br />

• Persönliche Geschichten – über nachhaltige Ideen und Heimatliebe<br />

• Kulinarische (Geheim-)Tipps - am Meer, im Wald, in den Dünen…<br />

• Touristisches Know-how – Anfahrt, Überfahrt, Museen, Schaf-ABC


BUCH-TIPP<br />

Für Erstreisende und Wiederholungstäter<br />

Dieser kulinarische Reiseführer ist für alle Texel-Liebhaber geschrieben. Egal, ob man die Insel<br />

schon kennt und liebt oder ob man sie zum ersten Mal besucht: „ReiseGenuss Texel“ richtet<br />

sich an alle, die ihr Urlaubsziel auf eine ganz besondere Weise entdecken und mit allen Sinnen<br />

genießen möchten. Das Buch lädt ein, in die Welt der Texeler Küche einzutauchen und zu erfahren,<br />

was diese Region so einzigartig macht.<br />

„ReiseGenuss Texel“ ist ab sofort über den Online-Shop des herausgebenden Verlags 360°<br />

Medien, im deutschen Buchhandel sowie bei Amazon erhältlich.<br />

Über die Autorinnen<br />

Felicitas van Daalen ist sowohl privat als auch beruflich eng mit Texel verbandelt. Die besonderen<br />

Menschen und ihre spannenden (kulinarischen) Geschichten haben ihr Herz im Sturm<br />

erobert. Tanja Neumann zählt mit ihrem Blog vielweib.de zu den erfolgreichsten Reisebloggerinnen<br />

Deutschlands. Ihre Leidenschaft: Die Kombination aus Reisen und Genuss – besonders


BUCH-TIPP<br />

Matthias Grenda im Interview<br />

mit Dr. Ute Cohen - Autorin des<br />

Buches "Der Geschmack der Freiheit"<br />

Wie war Ihre persönliche kulinarische Erweckung?<br />

Schön, dass Sie diesen Begriff verwenden! In Erweckung schwingt so viel mehr mit als in Erfahrung,<br />

ein Erwachen der Sinne, eine Lebendigkeit, auch etwas Spirituelles! Man fühlt sich<br />

zugehörig zu einem Kreis der Eingeweihten. Man sagt ja, der Geschmack der Kindheit – das<br />

ist der Proust Effekt – lasse Welten erstehen. Prousts Madeleine ist für mich der Apfelstrudel<br />

meiner Mutter. Ich erinnere, wie sie den Teig ausrollte, gegen das Licht hielt, um seine Konsistenz<br />

zu prüfen – das Licht, ich sehe es vor mir! – wie sie Nüsse mahlte und Äpfel hobelte. Der<br />

Duft frisch gebackenen Strudels versetzt mich zurück in meine Kindheit, dann bin ich wieder<br />

ein fränkisches Apfelmädchen, begreife, wie Genuss ein Zusammenspiel vieler Dinge ist.<br />

Essen und Trinken und vor allem Geschmack waren schon immer standesabhängig.<br />

Wie und wann kam die Freiheit als Zutat dazu?<br />

Liberté! Freiheit auch in der Kulinarik ist ohne die Französische Revolution nicht denkbar. Die<br />

Revolutionszeit steht nicht nur für die Abschaffung des Ancien Régime, den Bruch mit den


BUCH-TIPP<br />

Ständen und alten Eliten, sondern auch für ein gleichberechtigtes Miteinander. Findige Wirte<br />

erkannten den Bedarf an neuen Orten gesellschaftlichen Austausches. So entstanden die<br />

ersten Restaurants als Quell und Hort bürgerlicher Freiheit. Lieber war dem Citoyen die Qual<br />

der Wahl als die Devise "Friss oder stirb!". Essen wurde von der schieren Notwendigkeit zum<br />

Pläsier erhoben. Dazu trugen auch die arbeitslos gewordenen Köche aus Adelshäusern bei.<br />

Rustikalität und Raffinesse gingen eine pikante Mélange ein.<br />

Wie in vielen anderen Bereichen erleben wir heute eine Spaltung. In der Kulinarik<br />

auch. Hier Fertiggericht, internationales Fast Food, dort Kochkurse beim Sternekoch.<br />

Verlieren wir gerade unsere kulinarische Identität? Oder muss die Ideologie<br />

(vegan, Gluten frei etc.) wieder raus aus dem Mund?<br />

Uh, auf Identität reagiere ich allergisch! Das Wort ist immer mit Grenzziehung verbunden, mit<br />

einer Unabänderlichkeit. Die Kochkunst aber lebt vom Wandel, von reizvollen Verbindungen.<br />

Ich stimme Ihnen aber zu, dass wir vor lauter Bowls den Blick für das Einzelne verlieren. Da<br />

verhält es sich ähnlich wie mit dem Individuum, das ja auch in Kollektivkunst und Kollektivliteratur<br />

aufgehen soll. Ich plädiere für eine Rückbesinnung auf die Ingredienzien, Stil und<br />

Form. Besinnt man sich dann noch auf kulinarische Tradition, ist man ziemlich resilient gegen<br />

Küchenideologien.<br />

Köche oder besser deren Gerichte sind auch eine Form von Kommunikation. Wird<br />

hier noch richtig kommuniziert oder werden diese heute noch verstanden?<br />

Es gibt ja viele Arten der Kommunikation und verschiedene Rezipienten. Kochen als Kommunikation<br />

ist keine Frage von richtig oder falsch. Ich würde Kochen lieber als eine Art der<br />

Verführung bezeichnen. Man muss die Molekularküche nicht verstehen in all ihren wissenschaftlichen<br />

Details, man darf sie auch als ein poetisches Universum begreifen. Man muss die<br />

Intention des Kochs nicht verstehen. Kochen übt manchmal eine unerklärliche Anziehungskraft<br />

aus und verspricht gerade dadurch einen besonderen Genuss. Wobei ich der Überzeugung<br />

bin, dass Wissensdurst und die Lust an auch kulinarischer Erkenntnis dieses Vergnügen<br />

am Genuss noch steigern.<br />

Warum hat die Branche so einen schlechten Ruf in Bezug auf Nachwuchs? Eigentlich<br />

ist es doch ein Beruf nah an unserem archaischen Grundbedürfnis.<br />

Ein wesentlich archaischeres Bedürfnis aber ist die sofortige Lustbefriedigung, von der Faulheit<br />

ganz zu schweigen (lacht) Scherz beiseite! Küchenarbeit ist ein Knochenjob, der schon<br />

manch einen zum Verzweifeln brachte. Ich hoffe darauf, dass einerseits an einer Restrukturierung<br />

der Branche gearbeitet wird, andererseits aber auch dem Nachwuchs klar wird, dass<br />

Genuss Arbeit bedeutet. Wie sagte Goethe so schön: "Wer aber recht bequem ist und faul, /<br />

flög dem eine gebratne Taube ins Maul, / er würde höflich sich's verbitten, / wär sie nicht auch<br />

geschickt zerschnitten."<br />

Können wir noch Genuss?<br />

Genießen ist ein urmenschliches Bedürfnis. Dass Genuss aber auch Kunst ist, ist eine Erkenntnis,<br />

die verloren geht. Dazu trägt natürlich bei, dass alles sofort verfügbar ist und in Nullkommanix<br />

geordert werden kann. Allerdings ist das eine nur vorgetäuschte Vielfalt, die bei<br />

Weitem nicht an die eigene Experimentierfreude, an gemeinsames Kochen mit Freunden und


BUCH-TIPP<br />

kulinarische Expeditionen heranreicht. Der Weg ist das Ziel – das gilt auch in der Küche.<br />

In welcher kulinarischen Zeit fühlen Sie sich am wohlsten? Was schmeckt Ihnen<br />

und Ihrer Persönlichkeit am besten? Das wandelt sich bei mir im Laufe des Lebens. Es<br />

gab Phasen, in denen ich mich durch etliche Sternerestaurants durchgekostet habe – von Taillevent<br />

bis Michel Roux, vom L'Arpège bis zu Lucas Carton. Manche gibt es heute gar nicht<br />

mehr. Auch an exzessiven Privatevents habe ich teilgenommen mit einem Grand Vin de Château<br />

Latour aus dem Jahre 1964, mit Mouton-Rothschild aus dem Jahre 1961 und diversen<br />

Trüffelspeisen. Das war exzeptionell und a bisserl dekadent auch! Diese Epoche war ein besonderer<br />

Teil meiner kulinarischen Bildung. Heute genieße ich – da stehe ich nicht allein da<br />

– gern die einfachen Dinge des Lebens, die schlichten, aber wunderbar zubereiteten Gerichte.<br />

Ist Frankreich noch das Maß aller Dinge? Oder wer ist heute auf dem kulinarischen<br />

Olymp? Fragen Sie das mal einen Franzosen! Mein Herz schlägt französisch, die Antwort<br />

wäre also klar. Aber nein, so einfach ist es nicht. Das Maß aller Dinge gibt es nicht mehr, in<br />

einer Welt, die flache Hierarchien propagiert und den Anspruch an Qualität leichthin als elitär<br />

abtut. Andererseits ist das auch eine Konsequenz der Französischen Revolution: Gleichheit<br />

gilt als erstrebenswertes Ideal. Wir vergessen jedoch dabei, dass Gleichheit in einem Spannungsverhältnis<br />

mit der Freiheit steht. Die Götter auf dem Olymp dürfen, ja, sollen ruhig provoziert<br />

werden. Wo die Rebellen stehen, in einer multipolaren Welt, mal schauen!<br />

Der Gast hat sich verändert. Er schaut 3 Kochsendungen und glaubt Restaurantkritiker<br />

zu sein. Brauchen wir eine kulinarische Bildungsoffensive? Ach, und Couchpotatoes<br />

halten sich für Lionel Messi? Na und! Das ist doch menschlich! Ich finde es gut, dass<br />

große Köche den Gast zum Träumen bringen. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist natürlich<br />

auch nicht zu verachten und sozial verträglicher als kulinarischer Hochmut. Gefährlich wird's,<br />

wenn vernichtende Kritiken ins Netz geschossen werden, ohne dass auch nur ein Funken<br />

Bildung darin zu erkennen wäre. Geschmack und Kritik setzen Kenntnis voraus. In Frankreich<br />

gibt es nicht umsonst die "semaine du goût", wo bereits Schulkinder mit Kulinarik vertraut gemacht<br />

werden. Das stünde uns auch ganz gut an.<br />

Es geht im Buch auch um das Thema Kulinarik & Erotik. Was darf ich dort lesen?<br />

Psst! Ein bisschen Geheimnis ist die Würze der Erotik. Im Buch gibt's ein ganzes Kapitel dazu.<br />

Der Marquis de Sade wird auch ein Wörtchen mitreden. Für Apologeten der political correctness<br />

ist dieses Kapitel nicht, wohl aber für diejenigen, die Spaß an Zungenfertigkeit und Bonmots<br />

haben. Ich konnte nicht anders! Heinrich Heine hab' ich auch ein Plätzchen bereitet. Mich<br />

amüsiert, wie er sich Frauen und Mockturteltauben munden lässt, mir gefällt's, wenn uns<br />

Dichter kulinarisch-erotische Erregungshäppchen servieren.<br />

Ihre Aussicht auf die Zukunft der Kulinarik der nächsten 20 Jahre?<br />

Der Blick in die Glaskugel zum Schluss? Ich liebe Überraschungen. Allerdings hoffe ich nicht,<br />

dass es eine Neuauflage der cucina futurista geben wird. Marinetti und seine Compagnons<br />

würden uns ganz schön auf den Magen schlagen. Oder hätten Sie Lust auf ein pollofiat, ein<br />

mit Stahlkugeln gefülltes Fiat-Huhn?


BUCH-TIPP<br />

Die Freiheit geht durch den Magen<br />

Mit der Erfindung des Restaurants wandelte sich das<br />

Kochen vom bloßen Sattmachen zu einer Kunst – ausgerechnet<br />

im Umfeld der Französischen Revolution<br />

begannen experimentierfreudige Köpfe, um die hungrigen<br />

Gäste zu wetteifern und einander mit köstlichen<br />

Kreationen zu übertreffen. Das Essengehen ist aus unserer<br />

heutigen Welt nicht mehr wegzudenken und hat<br />

uns immer neue Formen der Zubereitung und auch der<br />

sinnlichen Wahrnehmung gelehrt – von der Opulenz<br />

des 18. Jahrhunderts bis zur Molekularküche.<br />

Kurzvita<br />

Dr. Ute Cohen lebt als Schriftstellerin und Journalistin<br />

in Berlin. Ihre Interviews und Artikel erscheinen in<br />

renommierten Zeitungen und Zeitschriften. Die promovierte<br />

Linguistin war in Düsseldorf, Frankfurt und<br />

Paris für Top-10- Unternehmensberatungen und eine<br />

UN-Organisation tätig. Ihre Romane „Satans Spielfeld“<br />

(2017/2021), „Poor Dogs“ (2020) und „Falscher Garten“<br />

(2022) erschienen im Septime Verlag. 2021 erschien<br />

der Gesprächsband „Chaos? Hinhören singen“ mit Ingrid<br />

Caven im Kampa Verlag.<br />

Am 19. Juli 20<strong>24</strong> erscheint „Der Geschmack der Freiheit“<br />

im Reclam Verlag.<br />

Cohen‘s <strong>Club</strong> ist Ihre Veranstaltungsreihe in Berlin.<br />

Eine Geschichte der Kulinarik<br />

Originalausgabe<br />

Geb. Format 13,5 × 21,5 cm<br />

272 S.<br />

Erscheint Mitte Juli 20<strong>24</strong><br />

Erscheint auch als E-Book<br />

EUR (D) <strong>24</strong>,00<br />

ISBN: 978-3-15-011479-7<br />

Für die Infos zum Buch, hier ist dr Link zu<br />

Reclam:<br />

https://www.reclam.de/detail/978-3-15-011479-7/Cohen__Ute/<br />

Der_Geschmack_der_Freiheit<br />

Tipp:<br />

Foto: XAMAX<br />

Styling/Hair/Make-up: House of<br />

Change (Sonja Shenouda und Ilka<br />

Grüneberg)


LIFESTYLE<br />

Handgemalte Auftragsmalerei<br />

von Ellis Paustenbach<br />

Auftragsmalerei und einzigartige Bilder malen lassen - von der Kunstmalerin Ellis Paustenbach<br />

aus Bergisch Gladbach. Bestellen Sie individuelle Auftragsbilder und lassen Sie Ihr Gemälde in<br />

Auftrag geben. Unkompliziert Gemälde malen lassen - Auftragsgemälde mit Zufriedenheitsgarantie.<br />

Bezahlt wird erst, wenn´s gefällt.


LIFESTYLE<br />

"Alles, was ich mache muss schön sein. Wenn etwas Schönes entsteht, bedeutet es für mich<br />

Glück. Wenn dann der Betrachter das Werk in seiner Umgebung ebenso empfindet, dann ist es<br />

für mich doppeltes Glück."<br />

Die Authentizität der Künstlerin Ellis Paustenbach ist überzeugend. Sie hat ihren Weg<br />

nie verlassen, hat vertieft, hat ihr Netzwerk gesponnen. 1989 wagte sie die ersten<br />

künstlerischen Schritte. Sie beschäftigte sich intensiv, voller Enthusiasmus, mit Zeichnung<br />

und Ölmalerei. Sie ist fasziniert von Objekten, die sich oft zufällig einer Situation<br />

stellen. Seien es die frisch gekauften Tomaten vom Markt oder die gerade erblühte Rose im<br />

Garten. Von der realistischen Form inspiriert, beginnt der innere Prozess, der mit großer Sicherheit<br />

und Liebe zum Detail für Form- und Farbaufbau, der Harmonie des vorgefundenen<br />

Objektes entspricht. Ellis Paustenbach bevorzugt einen unitären, realistischen Bildaspekt.<br />

Dem Betrachter erschließt sich eine perfekte Kombination von gemaltem Bild und Arrangements<br />

jedweder Art im exklusiven Raum — es entsteht ein Dialog. Dabei verlässt sie nie ihr sicheres<br />

Gespür für Farbe und Komposition, gepaart mit ausgefeilter Technik. Ihre Bilder findet<br />

man inzwischen bundesweit in namhaften Mode- und Interieurgeschäften als ständige Ausstellung.<br />

Temporäre Ausstellungen finden in großen Hotels, wie z.B. im Grand Hotel Schloss<br />

Bensberg, statt.<br />

Ablauf einer Auftragsmalerei<br />

• Formelles schriftliches Angebot<br />

• 25% Anzahlung - Restzahlung erst nach Ihrem Ok<br />

• Vor der Schlussfirnis bekommen Sie Fotos von dem<br />

Gemälde<br />

• Der Versand ist versichert und das Gemälde stabil<br />

verpackt<br />

• Jedes Bild wird gespannt auf Keilrahmen und aufhängefertig<br />

geliefert<br />

• Lieferzeit: ca. 6-8 Wochen<br />

• Mindestmaße: 60x80 cm<br />

Web: www.ellis-paustenbach.de/<br />

Preise für ein Auftragsbild<br />

• Orientieren Sie sich an den Preisen im ONLINE SHOP<br />

(Technik / Größe)<br />

• Max. 25% Zuschlag für Auftragsmalerei (Motivabhängig)<br />

Das Motiv sollte in das Repertoire der aktuellen und<br />

verkauften Gemälde passen.<br />

+49 (0) 2202 - 445 55<br />

HEBBORNER STRASSE 148<br />

51467 BERGISCH GLADBACH


LIFESTYLE


Knippser by Dana Huschert<br />

Wem ist es im Restaurant noch nicht passiert, oder wer hat es noch nicht beobachtet: die Serviette<br />

rutscht von den Knien auf den Boden, um dann durch eine neue Serviette ersetzt zu werden, oder<br />

– noch schlimmer – sie wird aufgehoben, um danach wieder zum Munde geführt. Das eine ökonomische/ökologisch<br />

schlecht, dass andere hygienisch eigentlich unhaltbar.<br />

Die Inspiration zur Lösung des Problems kam aus dem Familienkreis: ein kleiner Befestigungsclip vom Großvater<br />

für die Serviette (aus den dreißiger Jahren!) wurde gereicht.<br />

Sofort erkannte ich das Potenzial dieses kleinen Helfers und entwickelte ihn zu dem nun vorliegenden „Knippser“<br />

weiter: ein hochwertiges stylisches Accessoire, das Funktionalität (die Serviette bleibt da, wo sie hingehört)<br />

mit ökologischen Anspruch (dutzende Servietten müssen nicht umsonst gewaschen werden) und<br />

edlem Look vereint.<br />

Das der Knippser auf der Vorderseite mit einem „Branding“ der gastronomisch Einrichtung, des Events, oder<br />

der Namen der Mitglieder der Tischgesellschaft versehen werden kann, verwandelt ihn in gleicher Weise in<br />

einen eleganten „Werbeträger“ der gastronomischen Einrichtung, sowie<br />

in ein Erinnerungsstück an die Veranstaltung, - und damit in ein<br />

originelles „give-away“ für den Nutzer.<br />

Mit seinem Potenzial in luxuriösem Look hat er den Einzug in die gehobene<br />

Gastronomie gehalten.<br />

Zu den begeisterten Kunden gehören Hotels (Ritz-Carlton, Waldorf<br />

Astoria), die Gastronomie (Gendarmerie, AusternBank, Pots, Käfer,<br />

Restaurant Belmondo, Dallmayr Catering), Fluggesellschaften (Netjets),<br />

Juweliere (Juwelen Goldberg) und Eventmanagement – Firmen.<br />

Eine neue Kategorie für die „Gastronomie mit Stil“<br />

ist eröffnet!<br />

LIFESTYLE


LIFESTYLE<br />

DIE VORTEILE<br />

• Hat eine Funktion gegenüber dem Serviettenring<br />

• Ist aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken<br />

• Die Serviette ist an der Kleidung fixiert und kann nicht auf den Boden fallen<br />

• Minimierung der Reinigungskosten<br />

• Fördert die Nachhaltigkeit<br />

• Kleidungsstücke der Gäste werden nicht benutzt<br />

• Innovation für die Gastronomie<br />

• Ideal als Werbegeschenk<br />

• Produkt-Branding möglich (Logo, Initialen, Personalisierungen für Events, Hochzeiten)<br />

• Patentiertes Produkt<br />

• Hochwertiges Accessoire für die Serviette


LIFESTYLE<br />

Dana Huschert Lifestyle GmbH<br />

Hausvogteiplatz 10<br />

10117 Berlin, Deutschland<br />

Tel.: +49 175 255 49 86<br />

Mail: dana@danahuschert.com<br />

WEB: www.knippser.com/


PARTNER-NEWS<br />

Hotellerie- und Gastronomieausstatter LUSINI<br />

neuer Partner der <strong>ChefHeads</strong><br />

Berufsbekleidung in Gastronomie, Hotellerie und Pflege:<br />

Eine umfassende Übersicht<br />

Berufsbekleidung ist mehr als nur ein funktionales Kleidungsstück. In der Gastronomie, Hotellerie<br />

und Pflege ist Berufsbekleidung sehr wichtig. Sie zeigt Fachkompetenz, sorgt für<br />

Sicherheit und stärkt das Markenbild. Arbeitskleidung schützt Mitarbeiter vor Gefahren. In<br />

bestimmten Branchen hat sie jedoch noch zusätzliche Bedeutungen, die über diesen Schutz<br />

hinausgehen.<br />

Stellen Sie sich einen Kellner in einem Fünf-Sterne-Restaurant vor oder eine Krankenschwester<br />

in einer renommierten Klinik. Die Kleidung der Mitarbeiter ist oft das Erste, was Kunden<br />

oder Patienten wahrnehmen. Sie gibt einen ersten Eindruck von der erwarteten Qualität des<br />

Service.<br />

Ein sauber gekleideter Kellner in einer gutsitzenden Uniform strahlt Kompetenz und Aufmerksamkeit<br />

zum Detail aus. Genauso wie eine Krankenschwester oder ein Pfleger in professioneller<br />

Pflegebekleidung Vertrauen und Fürsorglichkeit signalisiert. Der erste Eindruck<br />

entscheidet. In einem In einem hart umkämpften Markt kann passende Berufsbekleidung den<br />

Ausschlag geben, ob ein Kunde zufrieden ist. Sie prägt nicht nur das Image des Einzelnen,<br />

sondern auch das des gesamten Unternehmens.<br />

Einheitliche, hochwertige Arbeitskleidung stellt sicher, dass ein Unternehmen als kompetent,<br />

professionell und vertrauenswürdig wahrgenommen wird. Es ist daher nicht überraschend,<br />

dass viele Unternehmen in diesen Branchen erhebliche Investitionen in ihre Berufsbekleidung<br />

tätigen.


PARTNER-NEWS<br />

Berufsbekleidung in der Gastronomie<br />

und Hotellerie<br />

In der Gastronomie und Hotellerie ist die<br />

Wahl der richtigen Berufsbekleidung von<br />

entscheidender Bedeutung. Sie spiegelt<br />

nicht nur die Professionalität und das<br />

Image eines Unternehmens wider. Berufsbekleidung<br />

muss auch den individuellen<br />

Anforderungen des jeweiligen Arbeitsbereichs<br />

gerecht werden.<br />

Die Servicebekleidung prägt den ersten<br />

Eindruck, während die Kochbekleidung<br />

Fachwissen zeigt und in der Küche schützt.<br />

Berufsschuhe müssen Komfort und Sicherheit<br />

für lange Arbeitstage bieten. In<br />

den folgenden Abschnitten gehen wir auf<br />

diese Schlüsselbereiche der Berufsbekleidung<br />

in Gastronomie und Hotellerie ein.<br />

Servicebekleidung<br />

Servicebekleidung unterstreicht in der<br />

Gastronomie und Hotellerie die Kompetenz<br />

des Personals und prägt den Gesamteindruck<br />

eines Lokals. Bei direktem Kontakt<br />

zum Gast ist das Erscheinungsbild des Servicepersonals<br />

besonders wichtig.<br />

Die Servicebekleidung muss verschiedene<br />

Kriterien erfüllen. Neben dem ästhetischen<br />

Anspruch, der die Markenidentität<br />

eines Unternehmens widerspiegelt, muss<br />

sie auch funktional und komfortabel sein.<br />

Oftmals stehen Kellner und Servicepersonal<br />

über mehrere Stunden hinweg, weshalb<br />

Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit<br />

von hoher Bedeutung sind. Darüber<br />

hinaus sollte die Kleidung strapazierfähig<br />

sein und den Anforderungen eines hektischen<br />

Arbeitsalltags standhalten.<br />

Fotos ©Lusini<br />

Unterschiedliche Typen von<br />

Servicebekleidung<br />

Bei einem Kellner Outfit für Damen handelt es<br />

sich um speziell für Frauen entworfene Servicebekleidung.<br />

Dies kann von stilvollen Blusen und<br />

Röcken bis hin zu modischen, aber dennoch funktionalen<br />

Kleidern reichen. Oftmals sind diese<br />

Outfits so gestaltet, dass sie elegant wirken und<br />

gleichzeitig den Anforderungen des Servicealltags<br />

gerecht werden.<br />

Die Kellnerweste für Damen ist ein klassisches<br />

Element der Servicebekleidung. Sie wird wird oft<br />

in gehobenen Restaurants oder bei besonderen<br />

Anlässen getragen. Für Damen gibt es speziell<br />

angepasste Modelle, die feminin und professionell<br />

wirken. Sie können als Ergänzung zum Hauptoutfit<br />

oder als Hauptelement des Outfits dienen,<br />

je nach Art des gewünschten Looks.<br />

Es gibt natürlich viele weitere Varianten und Stile<br />

von Servicebekleidung, je nach Anforderung und<br />

Art des Betriebs. Egal ob es sich um ein lässiges<br />

Bistro, ein elegantes Restaurant oder ein luxuriöses<br />

Hotel handelt. Die richtige Servicebekleidung<br />

kann den Unterschied ausmachen und dazu beitragen,<br />

dass sich Gäste willkommen und gut betreut<br />

fühlen.


PARTNER-NEWS<br />

Kochbekleidung<br />

Kochbekleidung ist die spezielle Arbeitskleidung<br />

für Köche und Küchenpersonal. Sie dient<br />

dazu, professionell auszusehen und gleichzeitig<br />

in der Küche sicher zu sein. Diese Kleidung<br />

ist sowohl funktional als auch repräsentativ.<br />

Sie wird nach strengen Standards hergestellt,<br />

um den Herausforderungen des Kochens gerecht<br />

zu werden.<br />

Die Kochjacke ist in der Profiküche essentiell.<br />

Sie schützt vor Hitze und heißen Spritzern und<br />

sorgt für ein sauberes Erscheinungsbild. Dank<br />

des doppelten Knopfverschlusses kann sie bei<br />

Verschmutzung schnell gewechselt werden.<br />

Das dicht gewebte Material blockiert Hitze<br />

und Dampf effektiv.<br />

Die Kochhose bietet Bewegungsfreiheit<br />

und Schutz in der hitzeintensiven Küchenumgebung.<br />

Oftmals sind sie mit einem speziellen<br />

Muster versehen, das kleine Flecken<br />

und Verschmutzungen kaschiert. Ihre lockere<br />

Passform sorgt für Komfort während langer<br />

Arbeitsschichten. Und die strapazierfähigen<br />

Materialien widerstehen den täglichen Herausforderungen<br />

in der Küche.<br />

Unterschiede zwischen Kochbekleidung<br />

für Damen und Herren<br />

Die Kochbekleidung für Damen ist oft speziell<br />

zugeschnitten, um eine bequeme und schmeichelhafte<br />

Passform zu bieten. Obwohl die Basisfunktionen<br />

identisch sind, können Kleinigkeiten<br />

wie Taschenplatzierung, Ärmellänge<br />

oder Kragenform unterschiedlich sein. Einige<br />

Marken bieten auch spezielle Designs und<br />

Muster an, die speziell für Frauen entwickelt<br />

wurden.<br />

Die Herren-Kochbekleidung legt Wert auf<br />

Funktionalität und Komfort. Sie hat oft einen<br />

geraderen Schnitt und ist in einer breiteren<br />

Palette von Größen erhältlich. Auch hier bleibt<br />

der Fokus auf Schutz und Funktionalität.<br />

Fotos ©Lusini<br />

Design und Stil können je nach Marke und<br />

Modell variieren.<br />

Berufsbekleidung online:<br />

Marken im Fokus<br />

Als eine der führenden Marken im Bereich<br />

der Berufsbekleidung steht JOBELINE für<br />

Qualität und Stil. Ihre Produkte sind nicht nur<br />

funktional, sondern auch modisch, was in der<br />

modernen Arbeitswelt immer wichtiger wird.<br />

Durch den Online-Verkauf von JOBELINE können<br />

Kunden auf das gesamte Sortiment zugreifen<br />

und von den regelmäßig angebotenen<br />

Aktionen und Rabatten profitieren. Der<br />

Online-Einkauf von Berufsbekleidung bietet<br />

viele Vorteile, von der Auswahl bis hin zum<br />

einfachen Preisvergleich. Marken wie JOBELI-<br />

NE bieten hochwertige Produkte an, die den<br />

Bedürfnissen der modernen Arbeitswelt entsprechen.<br />

Personalisierung und Branding<br />

In der modernen Geschäftswelt wird die Personalisierung<br />

von Produkten und Dienstleistungen<br />

immer wichtiger. Das gilt auch für Berufsbekleidung.<br />

Ein weiterer Aspekt, der oft<br />

übersehen wird, ist die Möglichkeit, Arbeits-


PARTNER-NEWS<br />

kleidung zu personalisieren. Dies bietet nicht<br />

nur die Chance, das Unternehmensimage zu<br />

stärken, sondern auch den Teamgeist und die<br />

Zugehörigkeit der Mitarbeiter zu fördern.<br />

Nicht nur die Küchenbrigade im Sternerestaurant<br />

oder Servicekräfte im Luxus-Hotel sollten<br />

einheitliche Berufskleidung tragen. Selbst kleinere<br />

Gastronomiebetriebe oder Hotels können<br />

durch ein einheitliches Erscheinungsbild bei<br />

ihren Gästen einen gepflegten und professionellen<br />

Eindruck hinterlassen. Dieses harmonische<br />

Gesamtbild im Corporate Design des Betriebs<br />

kann durch individuelle Stickereien oder<br />

Aufdrucke auf Hosen, Jacken oder Schürzen<br />

weiter optimiert werden.<br />

Personalisierung und Branding Eurer<br />

Kochjacken mit <strong>ChefHeads</strong>-Logos<br />

LUSINI hebt sich in diesem Bereich besonders<br />

hervor und bietet umfassende Dienstleistungen<br />

zur Personalisierung von Berufsbekleidung<br />

an. Ob durch Stickereien mit dem Logo<br />

des Unternehmens oder den Namen Ihrer<br />

Beschäftigten - Lusini stellt sicher, dass Ihre<br />

Arbeitskleidung einzigartig und repräsentativ<br />

ist. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre<br />

Marke auf effektive Weise zu stärken und eine<br />

stärkere Bindung zu Ihren Mitarbeitern aufzubauen.<br />

Letztlich ist es eine Investition in das Image<br />

und den Ruf des Unternehmens. Bei LUSINI<br />

können Sie professionelle Arbeitskleidung für<br />

Service- und Arbeitskräfte in Hotel, Restaurant,<br />

Bar oder Bistro online kaufen und dabei<br />

von bewährter Qualität profitieren.<br />

Bestell-Hotline & kostenlose Beratung<br />

Telefon: +49 8272 604 33 87<br />

Mo. bis Fr. 8 - 17:30 Uhr<br />

zur Website >>www.lusini.com<br />

WhatsApp<br />

+49 1511 158 73 67<br />

Mo. bis Do. 8 - 17 Uhr und Fr. 8 - 12 Uhr


ADVERTORIAL<br />

Die LUSINI Group ist die Muttergesellschaft des Hotellerie- und Gastronomieausstatters<br />

LUSINI mit Hauptsitz im bayerischen Wertingen bei Augsburg. Zu der Unternehmensgruppe<br />

gehören unter anderem die eigenen Marken VEGA, ERWIN M.,<br />

JOBELINE und PULSIVA.<br />

1987 gründete Erwin Müller das Unternehmen Hotelwäsche Erwin Müller GmbH & Co. KG,<br />

spezialisiert auf den gewerblichen Handel mit Textilien für die Hotellerie- und Gastronomiebranche<br />

und expandierte nach der Gründung der Marken VEGA und JOBELINE (1993) innerhalb<br />

Europas. 2008 folgte die Marke PULSIVA. 2021 ging der LUSINI Online-Shop an den<br />

Start, der seitdem die Markenfamilie unter einem<br />

gemeinsamen Dach führt und dem Kunden alles<br />

aus einer Hand bietet. Zeitgleich wurde LUSINI als<br />

neue Corporate Brand beschlossen, damit intern<br />

wie extern in der Unternehmensgruppe die identischen<br />

Markenwerte und das gemeinsame Markendesign<br />

erlebbar sind. 2023 wurde der LUSINI<br />

Online-Shop zum Online-Marktplatz ausgebaut<br />

und führt in diesem mittlerweile mehr als 50.000<br />

Artikel von über 200 bekannten Premium-Gastromarken<br />

sowie der eigenen Traditionsmarken<br />

VEGA, ERWIN M., JOBELINE und PULSIVA.<br />

Heute zählt LUSINI mit rund 700 Mitarbeitern an<br />

16 internationalen Standorten zu den führenden<br />

Hotellerie- und Gastronomieausstattern im Non-<br />

Food-Bereich in Europa. Mit hohem Anspruch an<br />

Innovation, Design, Qualität und Kundenorientierung<br />

bietet LUSINI ergänzend zum Produktportfolio<br />

viele Service-Leistungen und ganzheitliche<br />

Lösungen wie zum Beispiel:<br />

• Außendienst: Der LUSINI Außendienst unterstützt<br />

Kunden in ganz Europa bei der Planung und<br />

Umsetzung von Projekten jeder Größenordnung,<br />

stellt u.a. einen weitreichenden Musterservice<br />

direkt vor Ort bereit oder berät bei der Auswahl<br />

von Berufsbekleidung, um auf Wunsch ein repräsentatives<br />

und individuelles Erscheinungsbild für<br />

Teams zu entwickeln.<br />

Fotos ©Lusini


ADVERTORIAL<br />

• Personalisierungsoptionen: Mit Aufdruck,<br />

Gravur, Einstickung oder Laserbeschriftung auf<br />

verschiedensten Materialien haben Kunden<br />

vielfältige Möglichkeiten Produkte mit ihrem<br />

Logo individuell auszugestalten.<br />

• LUSINI Digital: LUSINI hat ein digitales<br />

Dienstleistungsangebot aufgebaut und bietet<br />

spezialisierte Beratung sowie Services für Gastronomen<br />

an, die auf der Plattform lusini- digital.com<br />

verfügbar sind. Durch Partnerschaften<br />

wie zum Beispiel mit leafsystems ermöglicht<br />

LUSINI seinen Kunden den Zugang zu innovativen<br />

Technologien, die den Arbeitsalltag vereinfachen<br />

und optimieren.<br />

Fotos ©Lusini<br />

• Premium & Project Services: Die Premium<br />

& Project Services von LUSINI sind speziell darauf<br />

ausgerichtet, den Bedürfnissen der gehobenen<br />

Hotellerie und anspruchsvollen gastronomischen<br />

Projekten zu entsprechen.<br />

Mit einem umfassenden Netzwerk aus<br />

Fachexperten bietet LUSINI seinen Kunden<br />

maßgeschneiderte Lösungen, von der Beratung<br />

und Konzepterstellung mit Projektumsetzung<br />

bis zur Realisierung individueller<br />

Designs und anspruchsvoller Personalisierungen<br />

in großen Stückzahlen.<br />

Fotos ©Lusini<br />

LUSINI Group GmbH<br />

Hettlinger Straße 9, 86637 Wertingen<br />

www.lusini.com I service-de@lusini.com


PARTNER-NEWS<br />

GEFU gehört zu Deutschlands führenden Erfolgsmarken im Küchenbereich. Unser attraktives<br />

Angebot ist breit gefächert und überzeugt durch ein klares Konzept mit individuellen Produktsortimenten<br />

für jedes denkbare Küchenthema: „Gibt’s nicht“ gibt’s nicht. Aktuell umfasst<br />

die GEFU-Kollektion bereits über 600 hochwertige Küchenwerkzeuge in 14 spannenden Genuss-<br />

und Themenwelten. Dort finden unsere Kunden und Partner unter einem Markendach<br />

einfach alles, was man zum Anrichten, Zubereiten, Servieren und Genießen braucht. Gleichzeitig<br />

setzen wir weiter auf dynamisches Wachstum und ergänzen unser Produktsortiment<br />

kontinuierlich, um auch in Zukunft die starke Marke Ihres Vertrauens zu bleiben.<br />

GEFU - Partner der <strong>ChefHeads</strong><br />

Als Familienunternehmen verkörpert GEFU<br />

nicht nur eine Tradition, sondern auch eine<br />

Atmosphäre des Zusammenhalts und der<br />

Wertschätzung. Hier haben Sie die Möglichkeit,<br />

in einem Umfeld zu arbeiten, das<br />

auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt<br />

basiert. Wir glauben daran, dass jeder Mitarbeiter<br />

ein wichtiger Teil unserer Familie<br />

ist und gleiche Chancen verdient, sein volles<br />

Potenzial zu entfalten. Wenn Sie nach einem<br />

Arbeitsplatz suchen, der nicht nur eine<br />

Karriere, sondern auch ein Zuhause bietet,<br />

dann laden wir Sie ein, Teil der GEFU-Familie<br />

zu werden.


PARTNER-NEWS<br />

DIE WELT VERÄNDERT SICH ...<br />

Nachhaltigkeit geht uns alle an. Deswegen versuchen wir bei GEFU, gesellschaftliche Verantwortung<br />

zu übernehmen: ökonomisch, ökologisch und sozial. Das fängt bereits damit an, dass<br />

alle unsere Produkte ganz ohne Strom funktionieren, leicht zu bedienen sind, keinerlei Energie<br />

verbrauchen und wertvolle Ressourcen schonen. Außerdem sind sie durch ihre hochwertigen<br />

Materialien und eine sorgfältige Verarbeitung besonders haltbar und langlebig, was unsere<br />

langen Garantiezeiten und eine Reklamationsquote von gerade einmal 0,3 % beweisen. Sollte<br />

tatsächlich einmal etwas defekt sein, halten wir eine große Auswahl an Ersatzteilen bereit,<br />

die den Lebenszyklus eines Produktes deutlich verlängern.<br />

ATTRAKTIVES ANGEBOT<br />

GEFU-Produkte erkennt man an ihrer hervorragenden Funktionalität, erstklassiger Qualität<br />

und ihrem zeitlosen Design. Aktuell umfasst unsere Kollektion bereits über 700 Küchenwerkzeuge<br />

in 14 Genuss und Themenwelten, unsere Produkte sind deutschlandweit und international<br />

bei über 2.000 Händlern erhältlich.<br />

<strong>ChefHeads</strong>-Mitglieder – Jetzt 20% Rabatt sichern!<br />

So einfach geht’s:<br />

Im Shop gefu.com einkaufen<br />

Während des Bezahlvorgangs den <strong>ChefHeads</strong>20 eingeben und dann wird der Rabatt von<br />

20% automatisch abgezogen.


PARTNER-NEWS<br />

Matjes im Sommer<br />

Brutal guat! Matjes-Rezept von<br />

Sternekoch Jürgen Kettner<br />

Fotos © Gastrobild


PARTNER-NEWS<br />

Schnittlauch, Kerbel, Dill, Petersilie – jede Menge<br />

Gartenkräuter und ein Hauch Wasabi, so lautet das<br />

Geheimnis von Sternekoch Jürgen Kettner, der sein<br />

Matjesfilet kräuterig liebt. Der geborene Steirer<br />

Spitzenkoch, der in Essen-Werden das Restaurant<br />

Kettner’s Kamota betreibt, macht aus Friesenkrone<br />

Matjesfilet eine Liebeserklärung an seine Heimat.<br />

„Aber Obacht, bitte festhalten, sonst fliegt’s weg!“,<br />

Fotos © Friesenkrone<br />

kommentiert Jürgen Kettner den Geschmack seiner<br />

sommerlichen Kreation ‚Amore Matjes‘. „Küss die Hand, Freunde des guten Geschmacks,<br />

habt’s Freude beim Nachkochen.“<br />

Rezepte und Informationen finden sich auf den Friesenkrone Facebook- und Instagram-Seiten<br />

sowie unter www.friesenkrone.de<br />

Rezepttipp „Amore Matjes – Matjesfilet Gartenkräuter und g’schmackige Erdäpferl“<br />

(Für 10 Personen)<br />

1.000 g Friesenkrone Matjesfilets Gartenkräuter, 100 g Wasabisesam, 100 g frisch geriebener<br />

Meerrettich<br />

Rottenmanner Wasabi-Kräuterrahm: 800 g Sauerrahm, 80 g Schnittlauch, 60 g Kerbel, 80 g<br />

Dill, 80 g glatte Petersilie, 5 g Wasabi, 5 g Paprikapulver, Salz, Pfeffer<br />

Knusprige Erdäpferl: 1.200 g Erdäpferl (Drillinge), Salz, Pfeffer, Olivenöl<br />

Wildkräuter-Salatsosserl: 300 ml Apfelessig, 60 g Dill, 60 g glatte Petersilie, 100 g mittelscharfer<br />

Senf, 100 g Berghonig, 400 ml Traubenkernöl, Salz, Pfeffer<br />

So wird’s gemacht<br />

Friesenkrone Matjesfilet Gartenkräuter: Matjesfilets<br />

mit ein wenig Wasabisesam und frischem<br />

Meerrettich marinieren, fürs Servieren<br />

bereithalten.<br />

Knusprige Erdäpferl: Erdäpferl (Drillinge) sorgfältig<br />

waschen, in Salzwasser zugedeckt 15<br />

bis 20 Minuten garen. Abgießen und ausdämpfen<br />

lassen. Halbieren und in Olivenöl auf<br />

der Schnittfläche kross ausbraten. Mit Salz<br />

und Pfeffer würzen.<br />

Rottenmanner Wasabi-Kräuterrahm: Kräuter<br />

waschen, trocken tupfen, fein hacken und in<br />

eine Schüssel geben. Sauerrahm zugeben, mit<br />

Wasabi und Paprikapulver glattrühren. Mit Salz<br />

und Pfeffer abschmecken.<br />

Wildkräuter-Salatsosserl: Kräuter fein hacken<br />

und bereitstellen. Andere Zutaten gut miteinander<br />

vermengen und fertig ist a frisches<br />

Salatsosserl.


PARTNER-NEWS<br />

Anrichten: Marinierte Friesenkrone Matjesfilets<br />

in der Mitte des Tellers platzieren. Wasabi-Kräuterrahm<br />

auf die Matjesfilets geben.<br />

Knusprig gebratene Erdäpferl zum Fischerl geben.<br />

Wildkräuter-Salatsosserl rundherum drapieren.<br />

Mit frischen Kräutern garnieren.<br />

Allergene: Sesamsamen, Weizen, Fisch, Milch<br />

(einschließlich Laktose)<br />

Fotos: Gastrobild


ANZEIGE<br />

Partner & Freunde<br />

Ein starkes Netzwerk<br />

MITGLIEDERSTÄRKSTES GASTRO-NETZWERK<br />

In unserem Netzwerk der Kulinarik finden die Entscheidungsträger der Gastronomie schnelle<br />

Antworten auf die täglich steigenden Anforderungen eines immer anspruchsvoller werdenden<br />

Publikums. Im deutschprachigem Raum (D / A / CH / I) sind wir das erste "Netzwerk der<br />

Kulinarik" - wir inspirieren uns gegenseitig. Namhafte Kollegen und etliche Sterneköche stehen<br />

zu unserem Netzwerk und Drei-Sterne-Koch Dieter Müller sowie "Zuckerbäcker" Georg<br />

Maushagen sind nicht umsonst unsere Ehrenpräsidenten. Aufnahmekriterium für unser Netzwerk<br />

der Kulinarik sind: Sie haben eine Affinität zur Kulinarik, schauen über den Tellerrand des<br />

eigenen Betriebes und haben Lust, Kontakte zu pflegen und Ihr Netzwerk zu vergrößern. Füllen<br />

wir doch gemeinsam dieses Netzwerk mit Leben. Wenn Sie sich als ChefHead engagieren<br />

wollen, lassen Sie es uns wissen.´<br />

Werden auch Sie Partner der <strong>ChefHeads</strong> >><br />

Recruiting - Chefs to Chefs<br />

Immer weniger Jugendliche entscheiden sich für eine Karriere in Hotellerie und Gastronomie.<br />

Eine Situation, bei der wir nicht länger tatenlos zusehen können. Unser Ziel ist es, den Berufsnachwuchs<br />

zu fördern und zu motivieren. Das ausgezeichnete Netzwerk der <strong>ChefHeads</strong>-<strong>Club</strong><br />

der Küchenchefs kann eine Veränderung am Markt herbeiführen. Warten und hoffen Sie nicht<br />

auf Ihren Kandidaten sondern nutzen Sie unsere Kontakte bei Recruiting-<strong>ChefHeads</strong>. Wir sind<br />

in der Branche zuhause, durch jahrelange Beschäftigung in der Gastronomie. Die Anforderungen<br />

und das jeweilige Auswahlverfahren der Kandidaten und Bewerbern ist bei uns durch<br />

meist persönlichen Kontakt präzieser als bei anderen Anbietern oder Personalvermittlungen.<br />

Wir arbeiten im Gegensatz zum Personalberater und Personalvermittlungs-Gesellschaften<br />

ausschließlich mit Direktansprache - wir werben KEINE potentielle Kandidaten und Bewerber<br />

aus dem Umfeld des Wettbewerbers in Gastronomie ab.<br />

Werden auch Sie Hotel-Partner der <strong>ChefHeads</strong> >>


ANZEIGE<br />

Hotel-Partner<br />

Charity-Events & Recruiting<br />

Firmen-Partner<br />

Charity-Events & Testimonial


ANZEIGE<br />

Spitzenköche kochen für Kinderherzen<br />

Cuore - eine italienische Nacht im Waldorf Astoria Berlin<br />

Freuen Sie sich mit uns auf eine exklusive Küchenparty im schönen Waldorf Astoria Berlin.<br />

Unsere italienischen Spitzenköche bereiten vor Ihren Augen kulinarische Meisterwerke zu. Live Musik, köstliche Weine<br />

und Spezialitäten aus dem Land der „Dolce Vita“ verheißen einen fantastischen Abend im Herzen der City West.<br />

Mit einer Tombola verlosen wir wundervolle Hotelaufenthalte in ganz Europa und unterstützen so die Forschungsprojekte<br />

der Stiftung KinderHerz in Berlin.<br />

22. Oktober 20<strong>24</strong><br />

18 Uhr<br />

Waldorf Astoria Berlin<br />

Hardenbergstr. 28<br />

10623 Berlin<br />

Times Square Restaurant 1. Etage<br />

Salvatore Bella<br />

Italienischer Wahlkölner<br />

Seinen reichlichen Erfahrungsschatz sammelte er in<br />

erstklassigen Restaurants rund um den Planeten.<br />

Renato Manzi<br />

Deutschitaliener und Frankfurter Sternekoch<br />

Die deutsche Spitzengastronomie ist sein Zuhause.<br />

Charityevent zugunsten der Berliner<br />

Forschungsprojekte der Stiftung<br />

KinderHerz<br />

Veranstalter ist Waldorf Astoria Berlin<br />

Gledis Pallko<br />

Der gebürtige Albaner triumphiert mit seiner<br />

mediterranen Küche als Chef im A MANO in Berlin.<br />

Sichern Sie sich jetzt eines der limitierten Tickets und helfen Sie mit!<br />

Nutzen Sie dazu einfach und bequem den QR-Code.<br />

Für weitere Informationen steht Ihnen Ihre Ansprechpartnerin im Waldorf Astoria Berlin zur Verfügung:<br />

Manon.Lange-Prollius@waldorfastoria.com<br />

Fragen? Ihre Ansprechpartnerin bei der<br />

Stiftung KinderHerz ist Frau Nicola Mees<br />

0201 865 831 32<br />

n.mees@stiftung-kinderherz.de<br />

Der Großteil des Erlöses kommt bevorzugt den<br />

Berliner Förderprojekten der Stiftung KinderHerz zugute.<br />

Spenden Sie gerne auch direkt! Die betroffenen Kinder<br />

brauchen Ihre Hilfe: stiftung-kinderherz.de/spenden<br />

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass während dieser Veranstaltung fotografiert und gefilmt wird. Das Bildmaterial wird im Zuge unserer Öffentlichkeitsarbeit eventuell<br />

in Print- und Onlinemedien veröffentlicht sowie auf unseren Social-Media-Kanälen und den Kanälen Dritter. Sollten Sie es nicht wünschen, gefilmt oder fotografiert<br />

zu werden, auch im Hintergrund, wenden Sie sich bitte vor Beginn der Veranstaltung per E-Mail an n.mees@stiftung-kinderherz.de oder direkt an den Veranstalter.


ANZEIGE<br />

Nachhaltige Hilfe für die Ukraine<br />

Im Februar 2022 begann der russische Einmarsch in<br />

die Ukraine. Ein Jahr Krieg und Zerstörung, die vor<br />

allem die Schwächsten trifft. Von den etwa 7,5 Millionen<br />

Kindern in der Ukraine mussten bereits über<br />

4 Millionen flüchten. Etwa 50.000 Kinder und Neugeborene<br />

mit angeborenen Herzerkrankungen leiden<br />

besonders stark unter den dramatischen Zuständen.<br />

Die Ukraine braucht unsere Unterstützung<br />

Zerstörte Krankenhäuser, unsichere Energieversorgung<br />

und Mangel an lebenswichtigen Medikamenten:<br />

Die medizinische Versorgung der Bevölkerung<br />

ist ohne Hilfe aus dem Ausland nicht mehr zu gewährleisten.<br />

Iryna Shum, Generalkonsulin der Ukraine in Düsseldorf,<br />

spricht von einer verheerenden Situation:<br />

„Russischer Krieg brachte unermessliches Leid für<br />

die Menschen in der Ukraine. Besonders betroffen<br />

sind die Kinder. Wir sind Hilfsorganisationen wie der<br />

Stiftung KinderHerz sehr dankbar für die dringend<br />

benötigte Unterstützung.“<br />

Schnelle und unbürokratische Hilfe<br />

Mit unserem Nothilfefonds Ukraine leisten wir<br />

schnelle und unbürokratische Hilfe. Wir mobilisieren<br />

Kliniken und Unternehmen, die Material zur<br />

Verfügung stellen und beim Transport unkompliziert<br />

helfen.<br />

„Benötigt wird praktisch alles – von medizinischem<br />

Gerät bis zu Verbrauchsmaterial. Wir sind im ständigen<br />

Kontakt mit unseren Netzwerkpartnern in den<br />

betroffenen Gebieten, aber auch mit unseren Kinderherzspezialisten<br />

in Deutschland, die uns fachlich<br />

beraten”, so Sylvia Paul, Vorstand der Stiftung KinderHerz.<br />

Ein großes Netzwerk von aktiven Partnern<br />

steht uns zur Seite, um dort Hilfe zu leisten, wo sie<br />

am dringendsten benötigt wird. Engagierte Ärztinnen<br />

und Ärzte vor Ort und hier in Deutschland unterstützen<br />

uns dabei mit ihren persönlichen Kontakten.<br />

Aktuell helfen sie uns bei der Neuanschaffung<br />

eines dringend benötigten Ultraschallgeräts für das<br />

Krankenhaus in Lwiw.<br />

Perspektiven schaffen<br />

Neben der medizinischen Versorgung der Bevölkerung<br />

in der Ukraine und in den Aufnahmeländern<br />

gilt es, auch den Geflüchteten eine Perspektive zu<br />

geben. Mehr als 17 Millionen Menschen sind bereits<br />

aus der Ukraine geflohen, viele davon nach Deutschland.<br />

Auch ihnen wollen wir mit unserem Nothilfefonds<br />

Ukraine dabei helfen, in ihrer neuen Heimat<br />

anzukommen.<br />

Wir bringen motivierte Jugendliche mit Unternehmen<br />

zusammen, um gemeinsame Perspektiven zu schaffen.<br />

Ukrainische Flüchtlinge bekommen Kontakte,<br />

Orientierung und neue Perspektiven in ihrem Gastland<br />

– Unternehmen profitieren von den motivierten<br />

Praktikanten und langfristig hoffentlich von neuen<br />

Beschäftigten. Als Dank für den Einsatz der Praktikanten<br />

spenden die Unternehmen in den Kinder-<br />

Herz-Nothilfefonds Ukraine der Stiftung KinderHerz.<br />

Eine Win-Win-Win-Situation!<br />

Nachhaltiges Engagement<br />

Sowohl die akute Hilfe in der Ukraine als auch die Integration<br />

von jungen Geflüchteten hier in Deutschland<br />

braucht einen langen Atem. Die Unterstützung<br />

der Betroffenen kann nur nachhaltig geschehen.<br />

Neben der lebenswichtigen Soforthilfe muss die medizinische<br />

Infrastruktur in der Ukraine neu aufgebaut<br />

werden.<br />

Die Stiftung KinderHerz steht für dieses nachhaltige<br />

Engagement. Ihre Unterstützung macht anhaltenden<br />

Erfolg möglich. Helfen Sie mit einer Dauerspende,<br />

um unser Engagement langfristig planbar<br />

zu machen.<br />

stiftung-kinderherz.de/spendenukraine<br />

SPENDENKONTO Deutsche Bank AG<br />

IBAN: DE41 1007 00<strong>24</strong> 0053 1616 00


ANZEIGE<br />

Die Menschen aus der Ukraine brauchen Ihre Hilfe<br />

Die Not und das Kriegsleid nehmen Dimensionen an, die bis vor Kurzem unvorstellbar waren: In der<br />

Ukraine lebten bis Kriegsausbruch mehr als 50.000 Kinder mit angeborenen Herzerkrankungen. Ein Teil<br />

dieser Kinder, insbesondere Neugeborene, sind auf (intensiv-) medizinische Behandlung angewiesen, um zu<br />

überleben.<br />

… helfen bei der Anschaffung benötigter Utensilien wie<br />

beispielsweise Katheter, Pipetten oder Petrischalen.<br />

… unterstützen Helfer vor Ort bei der Erstausstattung<br />

ankommender Familien mit ihren Kindern.<br />

… ermöglichen die Anschaffung von Defibrillatoren,<br />

Herzmonitoren, mobilen Ultraschallgeräten für Kinder sowie<br />

Beatmungsgeräten für Neugeborene.

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!