akzent August 2024 GB
akzent - das Magazin für die GROSS-STADT BODENSEE
akzent - das Magazin für die GROSS-STADT BODENSEE
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DAS MAGAZIN FÜR DIE GROSS-STADT BODENSEE AUGUST <strong>2024</strong><br />
FRISCH<br />
Coole Drinks in den<br />
angesagten Strandbars<br />
am See<br />
FRECH<br />
ESC-Gewinner Nemo<br />
trägt Kleider von<br />
Selina Rotach aus St. Gallen<br />
FRUCHTIG<br />
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ANGST ESSEN<br />
SEE AUF!<br />
Kalabrien-Sizilien<br />
Süditalien entdecken<br />
Merkspruch für den Umgang mit News<br />
(vorwiegend Social-Media-Spam, aber nicht<br />
nur): „Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit“,<br />
und ich ergänze gerne: „Vor allem vor Dämlichkeit“!<br />
Während der Hochwasser-Phase konnte<br />
man es erleben: Social-Media-Posts schwadronierten<br />
vom Weltuntergang am Bodensee,<br />
gerne vor allem dort, wo eigentlich nix<br />
war. Am See direkt gab es einige beeinträchtigte<br />
Abschnitte und auch die ansonsten bevorzugte<br />
Wohnlage „direkt am Wasser“ war<br />
allenthalben auch mal zu direkt. Dort allerdings<br />
weiß man aus Erfahrung, wie mit<br />
Hochwasser umzugehen ist – feuchte Keller<br />
sind da nicht ganz so selten.<br />
Da wo’s wirklich dramatisch wurde, waren<br />
reißende Flüsse oder Bäche, die unwetterbedingt<br />
zu Flüssen wurden, die Ursache und<br />
das vor allem im Oberschwäbischen und<br />
im Hegau. Ein differenziertes, sachliches<br />
Bild war denn auch das Flutopfer der ersten<br />
Stunde. Denn „reißerisch“ kamen nicht<br />
nur Fließgewässer daher: Die Social-Media-<br />
Posts nutzten neue und alte Bilder (vom tatsächlichen<br />
Hochwasser 1999), rissen munter<br />
aus Zusammenhängen und schwadronierten<br />
von apokalyptischen Zuständen. Anwohner,<br />
aber vor allem Hoteliers und Touristiker hatten<br />
daraufhin wochenlang alle Hände voll<br />
zu tun, besorgte Anrufer zu beruhigen. Die<br />
Flut der Falschmeldungen war daher der<br />
große Kollateralschaden für die gesamte<br />
Tourismusregion und vor allem, anders als<br />
Naturgewalten, vermeidbar!<br />
Kaum war die Hochwasser-Hysterie abgeklungen,<br />
schwappte die Mückenwelle hoch.<br />
Bekanntlich alle vier Jahre sind die lästigen<br />
Plagegeister mal mehr und dann auch<br />
wieder weniger. Dieses Jahr mischte sich allerdings<br />
in die mückenhaften News noch<br />
ängstliche Untertöne: die Tigermücke, tatsächlich<br />
in Afrika deutlich mehr verbreitet,<br />
in sozialen Medien am See allerdings überdurchschnittlich<br />
präsent, kann potenziell<br />
Krankheiten übertragen wie das Dengue-<br />
Fieber. Allerdings müssten dazu auch viele<br />
kranke Menschen überhaupt erst mal gestochen<br />
werden, um was „übertragen“ zu können:<br />
Doch das Argument sticht hier weit weniger<br />
als die Schreckensnachricht. Und wie<br />
es so ist bei Wellen, schwappen sie gelegentlich<br />
auch zurück. Darum fanden die Social-<br />
Mückia-Posts ihren Weg in die „klassischen<br />
Medien“. Apropos: Die einschlägig bekannte<br />
Boulevardpresse rief denn auch bei Campingplatz-Betreibern<br />
am See an; in gewohnt<br />
manipulativer Fragestellung wollte man<br />
„aus betroffenem Munde erfahren, wie es<br />
denn so sei dieses Jahr mit der Mücken-Katastrophe<br />
am See“. Auf die Antwort: „Welche<br />
Mückenkatastrophe? Bei uns ist es wie immer“,<br />
antwortete man: „Das ist dann leider<br />
keine Story.“ Noch Fragen?<br />
Jede Menge! Und viele differenzierte Antworten<br />
dazu. Die sind aber langweiliger zu<br />
posten als eben die „trockenere“ Wahrheit.<br />
Und mit Angst macht man derzeit auf allen<br />
Seiten die besten Geschäfte; das hat schon<br />
Fassbender 1973 in seinem Werk „Angst essen<br />
Seele auf“ thematisiert, wo es um die sozial<br />
zerstörerische Macht von Angst geht.<br />
Heute wird aus Seele schon mal ’n ganzer<br />
See …<br />
MARKUS HOTZ<br />
HERAUSGEBER<br />
© Mirjam Schultheiß<br />
2 Regionen – Eine Reise! Lernen<br />
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Spitze des italienischen Stiefels.<br />
Kalabrien ist ein einzigartiger<br />
Landstrich, fernab vom Massentourismus.<br />
Hier geht jeder Wunsch<br />
in Erfüllung. Weiter geht es über<br />
die Meerenge von Messina nach<br />
Sizilien. Die stolze Insel ist reich<br />
an herrlichen Landschaften und<br />
vielen Sehenswürdigkeiten,<br />
darunter Kulturschätze aus der<br />
wechselvollen Geschichte.<br />
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4 INHALT<br />
Coole Drinks in den<br />
angesagten Strandbars<br />
am See<br />
© Michael Häfner<br />
18 SEEZUNGE<br />
6 Impressum<br />
8 Seeleute<br />
Geniale Leute von nebenan<br />
© Pedro J Pacheco<br />
14 Seezunge<br />
Neues aus der Genussund<br />
Gastrowelt<br />
AKZENT INHALT<br />
24 Mehr-Wert<br />
Für das gewisse Mehr<br />
32 Bildung & Wirtschaft<br />
Lernen & Schaffen in der Region<br />
40 Freizeit<br />
Ausflugstipps + Termine<br />
vom Feinsten<br />
14 SEEZUNGE<br />
Rot und saftig: Wie die Aronia-Beere die Region<br />
feinherb verzaubert<br />
8 SEELEUTE<br />
ESC-Gewinner Nemo trägt Kleider von<br />
Selina Rotach aus St. Gallen<br />
© Doris Burger<br />
54 Erleben<br />
In der Region unterwegs<br />
58 Kultur | Bühne<br />
Highlights<br />
62 Kultur | Live<br />
Highlights<br />
68 Kultur | Kunst<br />
Highlights<br />
79 Déjà Vu<br />
<strong>akzent</strong> on the road
RUBRIK<br />
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Redaktionsschluss:<br />
10. des Vormonats<br />
Termine: 15. des Vormonats<br />
Anzeigenschluss: 15. des Vormonats<br />
Erscheinungsweise: monatlich,<br />
jeweils zum Monatsanfang<br />
Erfüllungsort: Konstanz<br />
2<br />
4<br />
3<br />
5<br />
Geschäftsführung:<br />
Steven Rückert<br />
srueckerth@labhard.de<br />
Herausgeber:<br />
1 Markus Hotz<br />
m.hotz@<strong>akzent</strong>-magazin.com (mh)<br />
Redaktion (V.i.S.d.P.):<br />
2 Stefanie Göttlich (sg)<br />
s.goettlich@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />
18 Anne Mittmann (am)<br />
a.mittmann@labhard.de<br />
Online-Redaktion:<br />
2 Stefanie Göttlich (sg)<br />
s.goettlich@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />
Sekretariat & Verteilung:<br />
4 Martina Menz<br />
m.menz@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />
5 Victor Martin<br />
Heftplanung:<br />
Johanna Lambach<br />
jlambach@labhard.de<br />
seeclassics:<br />
Thomas Pfeifer<br />
t.pfeifer@seeclassics.com<br />
Layout & Herstellung:<br />
SV Medienproduktion GmbH & Co. KG,<br />
Ravensburg<br />
Titelfoto:<br />
© shutterstock.com |<br />
PonomarenkoNataly<br />
Druck:<br />
Bonifatius GmbH Druck | Buch | Verlag<br />
Karl-Schurz-Str. 26 | 33100 Paderborn<br />
Autor*innen:<br />
6 Dr. Patrick Brauns (pb)<br />
11 Ruth Eberhardt (rue)<br />
12 Susi Donner (dos)<br />
10 Julia Landig (jl)<br />
Judith Schuck (js)<br />
13 Andrea Vonwald (av)<br />
14 Heide-Ilka Weber (hiw)<br />
15 Anna Wirth (aw)<br />
Akquise:<br />
Stockach, Konstanz, Kreuzlingen:<br />
Thomas Pfeifer<br />
t.pfeifer@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />
Hegau, Schaffhausen:<br />
7 Alexandra Bürgel<br />
a.buergel@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />
Überlingen, Markdorf, Meersburg:<br />
8 Antje Efkes, ae@efkes.com<br />
Friedrichshafen, Lindau, Bregenz:<br />
9 Gisela Hentrich<br />
mail@giselahentrich.de<br />
Ravensburg-Weingarten, Tettnang:<br />
1 Markus Hotz<br />
m.hotz@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />
seezunge:<br />
3 Maria Peschers<br />
m.peschers@seezunge.com<br />
Traumzeit:<br />
4 Martina Menz<br />
m.menz@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />
11<br />
13<br />
15<br />
6<br />
12<br />
14<br />
Mengen<br />
Bad Saulgau<br />
Tuttlingen<br />
Ostrach<br />
Bad Schussenried<br />
Bad Waldsee<br />
Pfullendorf<br />
Aulendorf<br />
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Bad Wurzach<br />
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Ludwigshafen Weingarten Leutkirch<br />
Überlingen<br />
Singen Radolfzell<br />
Ravensburg<br />
Markdorf<br />
Schaffhausen<br />
Stein am Rhein<br />
Frauenfeld<br />
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OBERSCHWABEN<br />
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Wil<br />
Romanshorn<br />
St. Gallen<br />
Rorschach<br />
Lindau<br />
Dornbirn<br />
8<br />
Bregenz<br />
18<br />
9<br />
Die Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele sind nachzulesen unter<br />
www.<strong>akzent</strong>-magazin.com/teilnahmebedingungen. Nachdruck von Bildern<br />
und Artikeln nur mit schriftlicher Genehmigung der Herausgeber. Für unverlangt<br />
eingesandte Beiträge wird keine Haftung übernommen. Die durch den Verlag<br />
gestalteten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit<br />
schriftlicher Genehmigung des Labhard Verlags weiterverwendet werden.<br />
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Die Labhard Medien GmbH<br />
ist Teil von Schwäbisch<br />
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RUBRIK<br />
7
8 SEELEUTE<br />
IT’S A MATCH<br />
„Das Kleid hat Nemo perfekt gepasst. Da musste nichts mehr<br />
verändert werden“ – die Abschlusskollektion der jungen<br />
Designerin Selina Rotach aus St.Gallen gefiel dem Team um ESC-Star<br />
Nemo so gut, dass weitere Aufträge folgten.<br />
© Selina Rotach<br />
VON ANNE MITTMANN<br />
In Heiden, Kanton Appenzell Ausserrhoden,<br />
aufgewachsen, entdeckte Selina<br />
Rotach ihre Leidenschaft für Handarbeit<br />
schon in der Schule. Nach der<br />
Schneiderlehre in Winterthur und<br />
der gestalterischen Berufsmaturität<br />
in St.Gallen arbeitete sie zwei Jahre<br />
lang als Modellnäherin beim St.Galler<br />
Modehaus Akris. „Als Modellnäherin<br />
geht es vor allem darum, die Entwürfe<br />
anderer handwerklich umzusetzen<br />
und ich habe schnell gemerkt,<br />
dass ich mehr möchte.“ 2023 schloss<br />
sie ihren Bachelor in Mode-Design an<br />
der Hochschule für Gestaltung und<br />
Kunst Basel (FHNW) ab und kehrte<br />
zu Akris zurück – erst als Praktikantin,<br />
nach ihrem Abschluss als Assistenzdesignerin.<br />
„Früher<br />
ging es vor allem<br />
ums Nähen, heute<br />
um Ideen und<br />
Entwürfe, um<br />
die Kollektion.<br />
Das macht mir<br />
großen Spaß“,<br />
schwärmt Selina<br />
Rotach von<br />
ihrer Arbeit.<br />
Sie sei glücklich<br />
in St.Gallen. „Man hat den See, die<br />
Berge, die schöne, grüne Stadt. Genau<br />
hier möchte ich sein.“<br />
So idyllisch ihr Wohnort, so urban<br />
ihre Entwürfe. Ihre Abschlusskollektion<br />
verbindet verschiedene Techniken<br />
und Materialien zu einem<br />
Gesamtkunstwerk. „Meine Abschlusskollektion<br />
war meine Chance,<br />
etwas ganz Eigenes zu erschaffen.<br />
Ohne Kompromisse.“ Sie habe auf ihr<br />
Bauchgefühl gehört, bis alles stimmte.<br />
„Wenn ich ein Piece entwerfe, fange<br />
ich normalerweise beim Schnitt<br />
an, und überlege dann, welcher Stoff<br />
passen könnte. Bei meiner Abschlusskollektion<br />
war es genau umgekehrt.“<br />
Drucktechniken, Print, Applikationen<br />
– Selina Rotach hat ihrer Kreativität<br />
freien Lauf gelassen. Mit Erfolg:<br />
„Anfang <strong>2024</strong> hat mich eine Stylistin<br />
über Instagram angefragt, ob sie meine<br />
Kleider für ein Presseshooting mit<br />
Nemo verwenden dürfen. Nemo war<br />
wohl recht begeistert“, erzählt Selina<br />
Rotach vom ersten Kontakt mit dem<br />
Team um ESC-Star Nemo. So begeistert,<br />
dass das weiße Kleid bei der Pre-<br />
Party vom ESC in Madrid über den roten<br />
Teppich ging. Doch nicht nur das:<br />
„Nemo hat drei Outfits von mir eingepackt.<br />
Das weiße Kleid, ein kurzes<br />
Kleid für den Auftritt von „The Code“<br />
beim Vorentscheid und ein Paillettenhemd<br />
mit Hose.“ Sie freue sich sehr,<br />
dass ihre Kleidung bei Nemo so gut<br />
angekommen sei. So gut, dass Nemos<br />
Schwester Ella Mettler zwei Kleider<br />
für ihre eigene Hochzeit in Auftrag<br />
gab. „Das war eine megaschöne Erfahrung“,<br />
freut sich Selina Rotach. „Mein<br />
Kopf ist voller Ideen und ich bin gespannt,<br />
wie es weitergeht.“ Sie hat<br />
ihren Stil gefunden: Die „Kombi von<br />
einem normalen Stoff mit Applikationen,<br />
mit Häkelblumen und Perlen –<br />
das ist mein Strich.“<br />
© Selina Rotach<br />
© Pedro J Pacheco<br />
© @_selinarotach_<br />
Das Weiße Kleid bei der Abschlusspräsentation<br />
Nemo im Weißen Kleid auf dem Roten Teppich in Madrid
RUBRIK<br />
9<br />
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10 SEELEUTE<br />
VON RUTH EBERHARDT (TEXTE)<br />
© FC Bayern München<br />
© Heidelberger Akademie der Wissenschaften<br />
Guilia Gwinn (25; rechts) aus Friedrichshafen-Ailingen ist<br />
mit dem Frauenfußballteam des FC Bayern erneut Deutsche<br />
Meisterin geworden. Schon 2021 und 2023 hatte die Außenverteidigerin<br />
vom Bodensee bei den Meisterschaften zum Kader<br />
der Bayern gehört. Doch beide Male war die Saison für sie<br />
nach Kreuzbandrissen früh beendet. Diesmal stand sie in 20<br />
Spielen 19 Mal auf dem Platz, 18 Mal davon in der Startelf, und<br />
steuerte drei Treffer und zwei Assists bei. Ende Juli ging für sie<br />
in Frankreich ein weiterer Traum in Erfüllung: ihre erste Teilnahme<br />
an olympischen Spielen.<br />
www.fcbayern.com<br />
Die Konstanzer Chemikerin Natalie Schunck (links) hat den<br />
Karl-Freudenberg-Preis erhalten. Die Heidelberger Akademie<br />
der Wissenschaften würdigte damit ihre Forschungen<br />
über Algen und deren Einsatz als mikroskopische Bioraffinerien.<br />
Schunck hat an der Universität Konstanz promoviert.<br />
Sie entwickelte ein Schlüsselverfahren, um nachwachsende<br />
Rohstoffe effizienter für die Produktion von umweltverträglichen<br />
Chemikalien und Materialien einsetzen zu können. Julia<br />
Kubasch von der Stiftung der Freudenberg-Gruppe (rechts)<br />
überreichte den mit 10.000 Euro dotierten Preis.<br />
www.uni-konstanz.de<br />
SEELEUTE … KURZ & KNAPP<br />
© Bodensee Openwater e.V.<br />
Iris Ashman (60) hat einen Weltrekord aufgestellt: Sie hat es<br />
als erste Frau geschafft, den Bodensee der Länge nach zwischen<br />
Bodman und Bregenz nonstop zu durchschwimmen.<br />
Diese Strecke legte sie nach den strengen Regeln der „Marathon<br />
Swimmers Federation“ (MSF) in 30:17:11 Stunden zurück.<br />
Diese Regeln erlauben keinen Neoprenanzug und keine<br />
Pause auf dem Beiboot, nicht einmal zum Essen und Trinken.<br />
Der Verein Bodensee Openwater organisierte die Logistik. Iris<br />
Ashmann stammt aus Deutschland, lebt seit mehr als 20 Jahren<br />
in Northfolk in England und ist bereits durch den Ärmelkanal<br />
und um die Insel Jersey geschwommen.<br />
www.bodensee-openwater.com<br />
© Universität Konstanz<br />
Das Gründungsteam InnoZell der Universität<br />
Konstanz hat ein Verfahren entwickelt, das<br />
es ermöglicht, Medikamente und Medizinprodukte<br />
während der Produktion tierversuchsfrei,<br />
hochsensitiv und schnell auf bakterielle<br />
Verunreinigungen zu testen. Dafür haben Initiator<br />
Clovis Seumen-Tiogang (2. v.l.) und die<br />
Teammitglieder Ann-Kathrin Mix (3. v.l.) und<br />
Erik Sontowski (rechts) den neuen Sonderforschungspreis<br />
des Vereins „Unternehmer:innen<br />
für Gründer:innen“ (UfG e.V.) erhalten. Der<br />
mit 15.000 Euro dotierte Preis und ein Mentoring<br />
sollen das Team bei der Ausgründung und<br />
der Markteinführung ihres Produkts „CellAlarm“<br />
unterstützen. Antje Freyth (UfG-Vorstand, links)<br />
und Sylvia Kalocsai (Stifterin und UfG-Mitglied,<br />
2. v.r.) überreichten den Preis.<br />
www.uni-konstanz.de<br />
Petra Pellini (54) aus Bregenz hat einen Roman über Demenz,<br />
Menschlichkeit und Freundschaft geschrieben.<br />
Er spielt am Bodensee, trägt den Titel „Der Bademeister<br />
ohne Himmel“ und ist im Rowohlt-Verlag erschienen. Im<br />
Mittelpunkt stehen die 15-jährige Linda und der 86-jährige<br />
Hubert. Petra Pellini war lange in der<br />
Pflege demenzkranker Menschen<br />
tätig. Sie liest aus ihrem Roman<br />
am 24.09. in der Vorarlberger<br />
Landesbibliothek,<br />
am 09.10. in der Buchhandlung<br />
Osiander in<br />
Ravensburg und am<br />
15.10. in der Buchhandlung<br />
Arche in<br />
Bregenz.<br />
www.rowohlt.de<br />
© Nina Bröll
SEELEUTE<br />
11<br />
© Helmuth Scham<br />
Die historischen Hängegärten von Schloss Neufra<br />
und der Garten des Pallottiner-Ordens in Konstanz<br />
haben den diesjährigen Bodenseegärtenpreis erhalten.<br />
Damit würdigt der Verein Bodenseegärten vorbildliche<br />
und nachhaltige Gartenprojekte. Christiane Johannsen<br />
und Omrit Kaleck nahmen die Auszeichnung<br />
für die Hängegärten von Schloss Neufra entgegen, Pater<br />
Reinhold Maise vertrat bei der Preisverleihung den<br />
Pallottiner-Orden. Der Preis ist nicht dotiert.<br />
www.bodenseegaerten.eu<br />
© Bodensee-Stiftung/Anja Wischer<br />
© Michael Elser<br />
Vor 30 Jahren wurde die Bodensee-Stiftung von<br />
sechs Umweltschutzorganisationen aus den<br />
Bodensee-Anrainerstaaten gegründet. 29 Jahre<br />
davon (seit 1995) vertrat Hildegard Breiner<br />
den Österreichischen Naturschutzbund (ÖNB)<br />
im Präsidium. Jörg Dürr-Pucher (rechts), Präsident<br />
der Bodensee-Stiftung, dankte der 88-jährigen<br />
Vorarlbergerin für ihren engagierten Einsatz.<br />
Künftig wird Manfred Melchhammer den ÖNB in<br />
dem Gremium vertreten.<br />
www.bodensee-stiftung.org<br />
© Kompotoi<br />
Auszeichnung für ein stilles Örtchen: Kompotoi, ein in Winterthur<br />
ansässiger Hersteller und Vertreiber von mobilen Komposttoiletten,<br />
ist einer der diesjährigen Preisträger des Schweizer Ethikpreises der<br />
Hochschule für Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften des Kantons<br />
Waadt. Firmenmitgründer Jonas Casanova (links; im Bild mit<br />
Mitarbeiter Lukas Baumgartner) hat die Komposttoilette 2012 entwickelt.<br />
Die Idee: Statt Plastik-Chemie-Häuschen werden bei Veranstaltungen<br />
Toiletten aus Holz verwendet, die die menschlichen Hinterlassenschaften<br />
mittels Einstreu zu Kompost umwandeln. Derzeit sind mehr als 700 Kompotois<br />
in der Schweiz im Einsatz.<br />
www.kompotoi.ch<br />
Geschafft! Die HSG Konstanz kehrt nach einem Jahr zurück in die 2. Bundesliga. Der Heimspiel-Sieg<br />
der Handballer vom Bodensee gegen Eintracht Hildesheim bedeutet den fünften Aufstieg nach 2001,<br />
2016, 2019 und 2022. Rund 1450 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten den Rückspiel-Krimi in der<br />
Schänzlehalle, in der jetzt Bauarbeiten laufen.<br />
www.hsgkonstanz.de<br />
© Benno Hunziker<br />
Dr. phil. Hans-Georg Hofmann, der bisherige<br />
künstlerische Direktor des Sinfonieorchesters<br />
Basel, übernimmt für<br />
ein Jahr die Leitung der Südwestdeutschen<br />
Philharmonie Konstanz.<br />
Nach dem Abgang der letzten Intendantin<br />
hatten Gabriel Venzago, Rouven<br />
Schöll und Dieter Dörrenbächer<br />
die Aufgaben der Intendanz für anderthalb<br />
Jahre gemeinsam übernommen.<br />
Das Ziel war aber immer, die Stelle der<br />
Intendanz dauerhaft zu besetzen.<br />
Nach dem überraschenden<br />
Rückzug<br />
eines Kandidaten<br />
in der letzten Ausschreibungsrunde<br />
erklärte sich Hofmann<br />
nun zur Interims-Intendanz<br />
bereit.<br />
www.philharmonie-konstanz.de
12 SEELEUTE<br />
© Mina Monsef<br />
© zVg Stephan Militz<br />
Der Fotograf Andrin Winteler (*1986) wird mit<br />
dem Manor Kunstpreis Schaffhausen 2025 ausgezeichnet.<br />
Dieser Förderpreis ist mit einer Prämie,<br />
mit einer Einzelausstellung im Museum zu<br />
Allerheiligen in Schaffhausen, einer Vernissage<br />
und der Herausgabe einer Publikation dotiert.<br />
Außerdem erwirbt Manor ein Werk des Künstlers.<br />
Winteler ist in Schaffhausen aufgewachsen und<br />
lebt in Zürich. Er befasst sich mit den technischen<br />
Möglichkeiten und den Grenzen der Fotografie.<br />
www.allerheiligen.ch<br />
Stephan Militz initiiert mit dem Verein KULTUR<br />
WORX die erste Bodensee-Buchmesse in der<br />
deutschsprachigen Schweiz. Sie findet am 24. <strong>August</strong><br />
im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum<br />
Kreuzlingen statt. Die Messe ermöglicht es Autor*innen,<br />
Self-Publishern und Verlagen, in Kontakt<br />
zu treten und ihre Werke einem breiteren Publikum<br />
zugänglich zu machen. Es gibt Lesungen<br />
und weitere Programmpunkte. Militz koordiniert<br />
und organisiert mit KULTUR WORX auch immer<br />
wieder andere Events im kulturellen oder soziokulturellen<br />
Bereich, regelmäßig im KULT-X Kreuzlingen.<br />
www.kulturworx.ch, www.bodensee-buchmesse.ch<br />
2950 Freiwillige haben sich an den Bodensee<br />
CleanUP Days beteiligt und die Natur entlang<br />
des deutschen Seeufers von Müll befreit. Sie waren<br />
dazu eine Woche lang auf über 140 Routen<br />
mit insgesamt gut 600 Kilometern unterwegs.<br />
Die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT)<br />
und der Verein PATRON hatten bereits zum dritten<br />
Mal zu dieser Aktion aufgerufen. Auch Mitarbeiterinnen<br />
der DBT (im Bild) beteiligten sich<br />
aktiv daran. Ziel war, nicht nur Müll zu sammeln,<br />
sondern auch Kontakte zu knüpfen. Nikola Nielsen,<br />
Projektmanagerin für Nachhaltigkeit bei der<br />
DBT, zeigt sich begeistert vom Ergebnis.<br />
www.echt-bodensee.de<br />
© zvg Siegert-Stiftung<br />
© Michael Baker<br />
© Echt Bodensee<br />
Die „Junge Bodensee Philharmonie“, ein Projekt der Musikschule Konstanz und der Südwestdeutschen<br />
Philharmonie (SWP), vereint Jugendliche aus der Bodenseeregion zu einem gemeinsamen Orchester.<br />
Es erarbeitet unter der Leitung des Chefdirigenten der SWP, Gabriel Venzago, ein anspruchsvolles<br />
Programm. Das Projekt hat jetzt eine Förderzusage der Crescere-Stiftung in Höhe von mehr als<br />
21.000 Euro erhalten.<br />
www.konstanz.de<br />
Rekordzeit: Die argentinische Schwimmerin Ailén<br />
Lascano Micaz hat den Bodensee in 23 Stunden,<br />
49 Minuten und 58 Sekunden von Bregenz<br />
nach Bodman durchschwommen. Vom 23. bis<br />
24. Juni <strong>2024</strong> bewältigte sie die 64,46 Kilometer<br />
lange Strecke und stellte damit einen neuen<br />
Rekord als schnellste Frau auf dieser Strecke<br />
auf. Sie ist zudem der zweitschnellste Mensch, der<br />
diese Strecke je geschwommen ist.<br />
Karsten Redmann ist ab Januar<br />
2025 für das Literaturprogramm<br />
im Bodmanhaus in<br />
Gottlieben verantwortlich. Er<br />
arbeitet als freier Schriftsteller,<br />
Kulturjournalist und Literaturvermittler<br />
in St. Gallen.<br />
Zudem wirkt er an der Organisation<br />
des St. Galler Literaturfestivals<br />
„Wortlaut“ mit, ist Mitglied<br />
der deutschsprachigen Literaturkommission<br />
des Kantons Bern<br />
und arbeitet seit Januar <strong>2024</strong> auch<br />
als stellvertretender Leiter des Literaturhauses<br />
St. Gallen.<br />
www.bodmanhaus.ch<br />
© zVg
SEELEUTE<br />
13<br />
© zvg Siegert-Stiftung<br />
Den diesjährigen Kunstförderpreis der Werner Konrad Siegert Stiftung erhielten<br />
vier Absolventinnen der Jugendkunstschule Bodenseekreis. Die<br />
mit je 2.500 Euro bedachten Preise übergaben die Vorstandsmitglieder (v.<br />
li.) Tobias Engelsing, Christine Hügel und Konrad Deufel (re) an die Preisträgerinnen<br />
Lotta Kiebler, Luisa Beutel, Saskia Hell und To Van Le. Museumsdirektor<br />
Tobias Engelsing würdigte die Gewinnerinnen und ihre künstlerischen<br />
Arbeiten, die zeigen, dass „Kunst unmittelbar zu ihnen gehört“.<br />
Im Rahmen ihrer Ausstellungseröffnung für den Kultursommer wurde der<br />
Galeristin Lisi Hämmerle eine besondere Ehre zuteil. Die Bregenzer Kunstschaffende<br />
wurde mit der Hugo-von-Montfort-Medaille für ihre Verdienste<br />
um die Landeshauptstadt Bregenz ausgezeichnet. Die Hugo-von-Montfort-<br />
Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen, welche die Landeshauptstadt<br />
Bregenz zu vergeben hat. Sie steht für herausragende Verdienste in<br />
Kunst und Kultur und für das Engagement, die Landeshauptstadt zu einem<br />
Ort der Vielfalt zu machen.<br />
© Denise Bettelyoun<br />
© Stadt Bregenz<br />
Die Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz<br />
freut sich über eine Zuwendung in Höhe<br />
von 11.700 Euro des Ministeriums für Wissenschaft,<br />
Forschung und Kunst in Baden-Württemberg<br />
für die Erfassung, Inventarisierung und<br />
Digitalisierung ihrer Künstlergrafiken. Durch diese<br />
Unterstützung können die beiden Kunstwissenschaftlerinnen<br />
Elisabeth Schlegel und Magdalena<br />
Kreuz (v.l.) den wertvollen Sammlungsbestand<br />
aufarbeiten, so dass er verstärkt einer<br />
breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden<br />
kann.<br />
Der Bildhauer Axel Otterbach aus Bad Waldsee<br />
hat einen „EU-Brückenstein“ geschaffen, der<br />
jetzt die neugestaltete Waldseer Altstadt ziert.<br />
Otterbach hat dazu 27 Steinsegmente zusammengefügt<br />
– aus jedem EU-Mitgliedsland einen<br />
Stein. In der Wölbung halten sie zusammen und<br />
überbrücken eine Kluft. Ein 28. Stein liegt auf<br />
dem Boden als Sinnbild für den Brexit oder für<br />
eine mögliche Erweiterung der EU. Das Objekt<br />
steht auf einer kreisrunden Bodenplatte, ist 2,13<br />
Meter hoch und acht Tonnen schwer. Gesponsert<br />
wurde das Projekt von der Fränkel-Stiftung<br />
Friedrichshafen.<br />
www.axel-otterbach.de
14 SEEZUNGE<br />
Aronia-Beeren werden<br />
fast schwarz, bevor sie<br />
geerntet werden können.
SEEZUNGE<br />
15<br />
ARONIA-BEEREN –<br />
SAFTIGE FRÜCHTE<br />
FÜR DIE ZUKUNFT<br />
Auf dem Biohof Rittler trifft Tradition auf High-Tech: Mit computergesteuerten<br />
Maschinen und großer Sorgfalt werden aromatische Beeren<br />
in bester Qualität erzeugt. Ein Großteil davon landet im See-Züngle der<br />
Brauerei Clemens Härle in Leutkirch.<br />
VON DORIS BURGER (TEXT UND FOTOS)<br />
„Mama!“, sagt die kleine Marie und bringt ihrer Mutter eine<br />
Aronia-Beere. „Danke“, sagt Mama Julia und tut so, als würde<br />
sie diese essen, versucht die Beere aber verschwinden<br />
zu lassen. Denn die Apfelbeeren, so ihr deutscher Name,<br />
sind ausgesprochen herb, zum rohen Verzehr nicht gedacht.<br />
Sie geben Fruchtsaftgetränken, Aperitifs oder Gelees<br />
eine schöne Farbe, aber auch herbe und säuerliche Noten.<br />
Dazu sind sie saftig, mineralstoff- und vitaminreich, also<br />
sehr gesund.<br />
Wir stehen am Rand eines Feldes im kleinen Ort Stoffenried<br />
bei Ulm, begucken die Sträucher mit den reifen<br />
Beeren, die jeweils in dicken Büscheln zusammenhängen.<br />
Christoph Rittler ist mit seiner Frau Julia und Tochter Marie<br />
gekommen: Marie durfte im Babysitz auf dem Trecker<br />
mitfahren, Julia kam mit dem elektrobetriebenen Golf-Car.<br />
Das nutzen sie, um die Beeren prüfen zu können, ohne jedes<br />
Mal aussteigen zu müssen.<br />
Aufwendiger Bioanbau<br />
Geprüft werden muss sehr oft im Biobetrieb, um bei eventuellen<br />
Schädlingen schnell reagieren zu können: Denn<br />
chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel sind tabu. Genau<br />
wie Herbizide, das Grün zwischen den Reihen wird mechanisch<br />
entfernt. Vor allem am Rand der Beerensträucher<br />
sollen die Wildkräuter nicht hoch wachsen, damit die junge<br />
Pflanzen kräftig werden können. Also fährt Christoph<br />
mit der Rollhacke entlang, die den Boden auflockert und<br />
umwirft. „Die Kräuter verdorren dann quasi an der Sonne“,<br />
sagt Julia. Das dauere etwa eine Stunde pro Hektar und<br />
müsse jede Woche gemacht werden.<br />
Rund 15.000 Sträucher stehen da, alleine an Aronia. Gepflanzt<br />
mit einer kleinen Pflanzmaschine: „Der Traktor<br />
vom Pflanzgerät ist GPS-gesteuert und fährt auf zwei Zentimeter<br />
genau auf das Feld“, erklärt Christoph, der zudem<br />
noch in der IT-Branche tätig ist. Die exakten Abstände sind<br />
wichtig für die mechanische Unkrautbekämpfung.<br />
Im Innern Dunkelrot<br />
Zur Ernte hin wird der Reifegrad stetig geprüft. „Auch wenn<br />
die Aronia-Beeren außen schwarz sind“, erklärt Christoph,<br />
„muss man das Innere anschauen – auch das soll möglichst<br />
dunkelrot sein.“ Das sind sie jetzt, Ende <strong>August</strong>, auf jeden<br />
Fall. Er kostet zusätzlich immer wieder: „Wenn sie richtig<br />
reif sind, dann schmecken sie bekömmlicher und nicht nur<br />
herb.“ Zu guter Letzt schaut er, wie leicht sich die Früchte<br />
vom Strauch lösen lassen.<br />
„Wir legen besonderen Wert auf gut ausgereifte Früchte<br />
– gerade für das See-Züngle“, sagt Christoph. Seine Aronia-Beeren<br />
haben nämlich die Ehre, in der Brauerei Clemens<br />
Härle in Leutkirch zu landen, wo mit dem Saft ein<br />
fruchtiges Erfrischungsgetränk hergestellt wird. Über den<br />
zuverlässigen Abnehmer, der zudem noch fair bezahlt, ist<br />
er sehr froh.<br />
Familie Rittler auf dem Aronia-Beeren-Feld
16 SEEZUNGE<br />
VOLLE BEEREN-POWER<br />
© Felix Kästle, Brauerei Härle<br />
Biobrauerei Härle<br />
Hier kommt der Saft der Beeren in die Limonade.<br />
Brauerei Clemens Härle, D-88299 Leutkirch<br />
www.haerle.de<br />
www.seezuengle.de<br />
Tröpfel GmbH<br />
Auch der alkoholfreie „Tröpfel“, Aperitif der<br />
Tröpfel GmbH in CH-8265 Mammern, wird<br />
teils mit Aronia-Beeren hergestellt. Die<br />
Früchte, ebenso wie die namensgebenden<br />
Trauben und Äpfel, kommen zu 100% aus<br />
der Schweiz.<br />
www.troepfel.ch<br />
Konsequent bio: Gottfried Härle und Esther Straub führen gemeinsam die Brauerei in die Zukunft.<br />
Auch den Anstoß zum Anbau der Aronia gab das Team der<br />
Brauerei Clemens Härle, geführt von Gottfried Härle und<br />
seiner Geschäftspartnerin Esther Straub. Im Sortiment waren<br />
bereits Kirsch-, Birnen- und das „Träuble“-Züngle mit<br />
Johannisbeeren, dann kam Rhabarber und im Mai 2021 die<br />
Apfelbeere. Ein ungewöhnliches Produkt für die Brauer, die<br />
sich zunächst einmal herantasten mussten. Denn zugrunde<br />
liegt auch beim See-Züngle ein Sud, gebraut in der kupfernen<br />
Sudpfanne. Wer mag, kann die sieben Arbeitsschritte<br />
auf der Homepage nachlesen oder sich bei einer Brauerei-Führung<br />
erklären lassen.<br />
Die reifen Beeren sind<br />
im Innern dunkelrot<br />
Zunächst in die Kelter<br />
See-Züngle also, ein innovatives Produkt der Traditionsbrauerei.<br />
Kein Nischenprodukt mehr, rund 30 Prozent des<br />
Umsatzes generiert diese alkoholfreie Sparte, den Rest<br />
schaffen die 15 Sorten Bier. Bis zur Abfüllung des See-Züngles<br />
in Leutkirch ist es allerdings noch ein weiter Weg. Denn<br />
Christoph Rittler liefert in die Kelterei Daniel Stiefel in Ravensburg,<br />
wo die Früchte binnen 24 Stunden verarbeitet<br />
werden müssen. Auch die Kelterei ist ein traditionsreicher<br />
Familienbetrieb, laut eigenen Angaben die älteste Fruchtsaftkelterei<br />
Oberschwabens. „Meine Verantwortung<br />
reicht bis vor die Tür der Kelter“, sagt<br />
Christoph, dann ist es der Job des Kelterei-Chefs.<br />
Mit ihm muss er sich genau<br />
abstimmen, damit das Timing<br />
passt. Apropos Timing: Die Aronia-Beere<br />
passt perfekt zu seinem<br />
Biohof, der auf rote und<br />
schwarze Johannisbeeren spezialisiert<br />
ist. Dazu kommen<br />
nun die Aronia-Beeren, mit<br />
der Ernte Ende <strong>August</strong>.<br />
Zurück in Stoffenried, vorbei<br />
an der hübschen Kirche und dem<br />
Dorfteich, zurück auf dem Hof. Die<br />
alte Scheune wurde mit Solarpaneelen<br />
bestückt: Tradition trifft High-Tech.<br />
Nur so wird es in Zukunft wohl gehen.<br />
ATTRAKTIV AUCH FÜR BIENEN<br />
Mit der schlagkräftigen Rollhacke am Traktor werden die Ränder der Grünstreifen<br />
aufgebrochen.<br />
Das wilde Grün zwischen den Reihen, ergänzt durch spezielle<br />
Klee-Einsaaten, zieht Bestäuber aller Arten an: Hummeln<br />
und Mauerbienen, Wild- und Honigbienen. Zusätzlich<br />
bringt ein Biolandimker seine Bienenstöcke, wenn die<br />
Johannisbeeren blühen. Die Aronia wird auch durch den<br />
Wind bestäubt, erklärt Christoph Rittler. Die Apfelbeere,<br />
die ursprünglich aus Sibirien stammt, macht insgesamt<br />
Freude: Sie ist widerstandsfähiger gegen Krankheiten und<br />
Schädlinge als die Johannisbeere. Im Mai blüht sie herrlich<br />
weiß, im Herbst färben sich die Blätter schön rot, bevor<br />
sie abfallen. „Ein Aroniafeld ist also auch etwas fürs<br />
Auge“, so Rittler.
RUBRIK<br />
17
18 SEEZUNGE<br />
STRANDB<br />
Wer braucht schon den Strand von Waikiki oder Miami Beach, wenn man das Schwäbische Meer<br />
haben kann? Doch für das perfekte Sommererlebnis darf auch hier darf eines nicht fehlen: Die<br />
Strandbars! Chillige Sounds, leckere Drinks, gemütliche Lounge-Möbel und natürlich Seeblick<br />
versprechen pures Sommerfeeling. Ob Sonnenuntergänge in Langenargen oder hausgemachter<br />
Sangria in Goldach, Live-Musik in Konstanz oder Sandstrand in Bregenz – <strong>akzent</strong> präsentiert<br />
die Strandbars mit den besten Vibes rund um den See.
SEEZUNGE<br />
19<br />
Cocktail gefällig?<br />
Die Fischersteg-Sunset Bar<br />
in Bregenz<br />
Beach-Club Friedrichshafen<br />
Uferstraße 1, 88045 Friedrichshafen<br />
Bei gutem Wetter täglich ab 11 Uhr<br />
www.beachclub-fn.de<br />
Strandbar Konstanz – Seezeit<br />
Webersteig 12, D-78462 Konstanz<br />
Mo-Fr, 12-0 Uhr | Sa 14-0 Uhr<br />
www.strandbar-konstanz.de<br />
Kavalierhaus-Lounge Langenargen<br />
Untere Seestraße 7, 88085 Langenargen<br />
16.30 – 24 Uhr<br />
www.kavalier-haus.de<br />
Schützinger am See<br />
Hintere Insel<br />
Schützingerweg 3, D-88131 Lindau<br />
Mo-Fr, 11-22 Uhr | Sa & So, 10-22 Uhr<br />
www.schuetzinger-am-see.com<br />
Beachbar Bregenz<br />
Seepromenade 2, A-6900 Bregenz<br />
Mo-Fr, 16-02 Uhr | Sa 14-02 Uhr | So & feiertags,<br />
13-0 Uhr<br />
www.beachbar-bregenz.at<br />
See Oase Konstanz<br />
Klein Venedig 1, D-78462 Konstanz<br />
Di-Sa, 16-23.30 Uhr | So 14.30-21 Uhr<br />
www.see-oase-konstanz.de<br />
Seebar am Konzertsegel<br />
Karl-Wolf-Str. 1, D-78315 Radolfzell am Bodensee<br />
täglich 10-23 Uhr<br />
www.seebar-radolfzell.de<br />
ARS<br />
Beachclub Seeliebe Sipplingen<br />
Seestraße 1d, D-78354 Sipplingen<br />
Mo-So, 12-23 Uhr | Fr 6 Sa 12-24 Uhr<br />
(nur bei schönem Wetter)<br />
www.hotelseeliebe.de/beach-club<br />
Die Schilfhütte<br />
Meersburger Strasse 16,<br />
D-88690 Uhldingen-Mühlhofen<br />
täglich 9-18 Uhr<br />
Tiki Strandbar Goldach<br />
Seepromenade, CH-9403 Goldach<br />
Mo-Fr ab 15 Uhr, Sa & So ab 11 Uhr<br />
www.tikistrandbar.ch<br />
© Michael Häfner<br />
Strandgarten<br />
Hafen West, CH-9326 Horn<br />
Mo-Fr, 17-23 Uhr | Sa & So, 11-23 Uhr<br />
www.strandgarten.ch<br />
Hafenlounge Romanshorn<br />
Hafenstrasse 29, CH-8590 Romanshorn<br />
Mo-So, ab 11.30 Uhr<br />
www.hafenlounge.ch
20 SEEZUNGE<br />
ANDREA VONWALD (TEXTE)<br />
© Caropha<br />
Mario Enchelmaier, Autor von „Seehnsucht Heimat“ und<br />
kulinarischer Leiter auf dem Stotz Hof, mit seiner Frau<br />
© Kim Höhnle<br />
Das Team von Caropha (v.l.n.r.): Verkäuferin Nora Zejnullahu-<br />
Maliqi, Gründer und Geschäftsführer Philipp Kern und dessen<br />
Tochter Rebecca Reichertz, eine bekannte Patissiere am<br />
Bodensee, die sich um die Verarbeitung der Produkte kümmert<br />
GERÜCHTEKÜCHE<br />
VON<br />
Mario Enchelmaier, kulinarischer Leiter auf dem Stotz Hof<br />
in Markdorf, erzählt in seinem Anfang <strong>August</strong> veröffentlichten<br />
Buch „Seehnsucht Heimat“, wie er das Kochen am Bodensee<br />
neu entdeckt hat – naturverbunden und ganzheitlich.<br />
Bevor er an den Bodensee zog, wo er im Zuge von „Kitchen Unplugged“<br />
auch Outdoor-Events veranstaltet, befand sich Enchelmaier<br />
zwischen Sterneküche und Jetsetting und verlor dabei<br />
die Freude am Kochen. Seine Lehre machte der Koch im<br />
ehemaligen Schweizer Restaurant Charon, das 16 Gault-Millau-<br />
Punkte hatte. Anschließend war er unter anderem für die berühmten<br />
Eventcaterings Feinkost Käfer, weltweit für die Formel<br />
1, Mosimann’s und die Sterneküche von Cornelia Poletto sowie<br />
als kulinarischer Manager & Food Trend-Experte bei den Lufthansa<br />
Lounges tätig.<br />
www.oekom.de/person/mario-enchelmaier-8555<br />
Mit Johannisbrot und weiteren natürlichen Zutaten produziert<br />
das Rorschacher Start-up Caropha gesunde und vegane<br />
handgefertigte Süßigkeiten ohne Konservierungsmittel.<br />
Das neueste Produkt des Unternehmens ist eine Süßigkeiten-<br />
Tafel mit süßbitterem Geschmack. Sie gesellt sich zu den bisherigen<br />
Tafeln in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Brotaufstrichen,<br />
Sirups und weiteren Produkten. Kreiert werden die<br />
Süßigkeiten von Geschäftsführer, Patissier und Food Designer<br />
Philipp Kern und seinem Team. Kern entwickelte dazu unter<br />
anderem ein australisches Rezept der im Mittelmeerraum beheimateten<br />
Johannisbrot-Pflanze weiter. Bei seinen Produkten<br />
verzichtet Caropha zudem auf künstliche Aromen, Farbstoffe<br />
und Konservierungsmittel.<br />
www.caropha.com<br />
Das neueröffnete Strandhaus Hard Heaven7 begrüßt seine Gäste innen wie außen mit bodenständiger Kulinarik, Events und einer<br />
entspannten Atmosphäre.<br />
Seit Juli begrüßt das neueröffnete Strandhaus Hard Heaven7 der H7 Hospitality GmbH seine Gäste täglich von 9 bis 23 Uhr.<br />
Direkt am Bodenseeufer möchte es ein Ort der Begegnung für Jung und Alt sein. Neben kulinarischen, bodenständigen Spezialitäten,<br />
erfrischenden Drinks und Kaffee und Kuchen, veranstaltet die Location, die Café, Strandhaus und Bar vereint, auch diverse<br />
Events. Während der Fußball-Europameisterschaft gab es beispielsweise Public Viewing. Am 3. <strong>August</strong> findet ab 16 Uhr die<br />
[push] x Sunset Affairs Day-Party statt. Bis einschließlich 19. September wird zudem nach Anmeldung jeden Donnerstag<br />
ab 8.30 Uhr Yoga inklusive Frühstück angeboten.<br />
www.heaven7.at<br />
© Strandhaus Hard Heaven7
SEEZUNGE<br />
21<br />
© Fisch & Wein/Tourist-Information Uhldingen-Mühlhofen<br />
Frischer Fisch gepaart mit Bodenseewein des Weinguts Markgraf<br />
von Baden und romantischer Abendstimmung auf dem Bodensee:<br />
Das gibt es bei den „Fisch & Wein“ Rundfahrten ab Unteruhldingen.<br />
Bei der 90-minütigen Schifffahrt am 2. und 30. <strong>August</strong><br />
ab 18.30 Uhr erzählt Berufsfischer Andreas Geiger zudem Interessantes<br />
und Wissenswertes über seinen Alltag als Bodenseefischer.<br />
Neben zahlreichen Fakten über die im Bodensee lebenden Fischarten<br />
hat er zum näheren Betrachten und Anfassen auch sein Fischernetz<br />
dabei.<br />
www.seeferien.com<br />
Bei Fisch & Wein genießen Gäste bei einer Schifffahrt ab Unteruhldingen frischen Fisch und erlesenen Bodenseewein.<br />
© nunc. GmbH<br />
© Häfele by Sommerfeld<br />
Zu Hause professionellen Kaffee wie der Barista im Café machen – das<br />
smarte Ökosystem nunc. soll dies ermöglichen.<br />
„Von Coffee Lovern für Coffee Lover“ – mit diesem Slogan begrüßt das 2021<br />
gegründete Konstanzer Start-up Next Level Coffee Besucher*innen auf seiner<br />
Website. Mit ihrem Unternehmen denken die drei Geschäftsführer Markus<br />
Unger, Marius Kütemeyer und Dominik Maier laut eigener Aussage Kaffee<br />
neu. Ihr Ziel ist es, richtig guten Kaffee zu den Menschen nach Hause<br />
zu bringen – ganz ohne Barista-Diplom, nachhaltig und fair. Entwickelt haben<br />
sie dafür das erste voll vernetzte IoT Kaffee-Ökosystem „nunc.“, das<br />
smarte Technologie, intuitives Design, intelligente Daten und perfekten Geschmack<br />
vereint. Aktuell kann nunc. für rund 2.500 Euro vorbestellt werden,<br />
ausgeliefert wird die Siebträgermaschine inklusive Mühle dann Anfang 2025.<br />
www.nunc.coffee<br />
Das „Häfele by Sommerfeld“ begrüßt seine Gäste in Immenstaad direkt am<br />
Ufer des Bodensees.<br />
Fabian Sommerfeld hat vor einigen Monaten das Restaurant Häfele in<br />
Immenstaad übernommen. Gemeinsam mit seinem Team bietet er im<br />
neuen „Häfele by Sommerfeld“ seither handgefertigte Speisen aus frischen<br />
Zutaten. Spezialisiert hat sich das junge Team aus erfahrenen Köchen<br />
auf Sous-Vide-Küche. Bei dieser innovativen Kochtechnik werden die Lebensmittel<br />
in Vakuumbeuteln verschlossen und anschließend bei niedrigen,<br />
genau kontrollierten Temperaturen über einen längeren Zeitraum gegart,<br />
um so einen noch intensiveren Geschmack zu erreichen. Geöffnet hat das<br />
Restaurant jeweils von Montag bis Sonntag von 12 bis 23 Uhr, wobei die Küche<br />
von 12 bis 14.30 Uhr und von 17.30 bis 21 Uhr kulinarisch verwöhnt.<br />
www.haefelebysommerfeld.de
22 SEEZUNGE<br />
© Steinhauser<br />
Das Team von Steinhauser freut sich über den Erhalt des „German Whisky Award“.<br />
Die 1. Bodensee Whisky-Destillerie von Steinhauser, Brigantia aus Kressbronn hat auf dem Festival des deutschen Whiskys im oberpfälzischen Erbendorf<br />
den „German Whisky Award“ in der Kategorie „Best Whisky Destillerie <strong>2024</strong>“ gewonnen. Vergeben wird die Auszeichnung gemeinsam vom Verband<br />
Deutscher Whiskybrenner (VDW) und der Redaktion „Der Whisky-Guide Deutschland“. Gewürdigt werden von der unabhängigen Jury dabei herausragende<br />
Leistungen der Branche, vor allem in Bezug auf die Entwicklung, die Qualität und das Auftreten der Destillerien. Insgesamt wurden sechs Awards verliehen<br />
und 22 Gold- und Silbermedaillen vergeben.<br />
www.steinhauser-bodensee.de<br />
Die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz<br />
für die Bodenseefischerei<br />
(IBKF) hat bei ihrer Jahreskonferenz<br />
erste Erfahrungen zum Maßnahmenpaket<br />
zur Felchenschonung diskutiert,<br />
das seit Anfang <strong>2024</strong> umgesetzt wird.<br />
Die 61 Berufsfischer*innen am Bodensee<br />
haben 2023 erneut weniger Fische<br />
als im Vorjahr gefangen: 133 Tonnen,<br />
während der Mittelwert der letzten Jahre<br />
bei 318 Tonnen lag. Der Felchenfang<br />
belief sich dabei auf zehn Tonnen, das<br />
sind 7,5 Prozent vom Gesamtfang und<br />
damit erheblich weniger als die Jahre<br />
zuvor. Zum Maßnahmenpaket gehörte<br />
eine Änderung der Felchenbesatz-Strategie:<br />
Man setzte größere Jungfische<br />
aus, um sie vor Stichlingsfraß zu schützen.<br />
Im Rahmen zweier Pilotprojekte<br />
sollen außerdem die Fang- und Verwertungsmöglichkeiten<br />
von Stichlingen geprüft<br />
werden. Begrüßt werden die Vorbereitungen<br />
Baden-Württembergs für<br />
ein länderübergreifendes Projekt<br />
zum Kormoran-Management. Für<br />
Herbst ist eine große standardisierte<br />
Erhebung der Fischarten-Zusammensetzung<br />
im Bodensee geplant, mit<br />
Blick auf die aktuelle Veränderung des<br />
Seeökosystems.<br />
www.ibkf.org<br />
Die Felchenpopulation im Bodensee nimmt weiter ab. Ein<br />
Maßnahmenpaket der IBFK zur Felchenschonung soll helfen<br />
© IBKF<br />
Das spanisch-italienische Restaurant La Oliva<br />
ist im Mai innerhalb Radolfzells umgezogen.<br />
Der neue Standort des Lokals ist direkt am Bodenseeufer,<br />
im kernsanierten Vereinsheim des<br />
Eisenbahnsportvereins (ESV). Zuvor war das La<br />
Oliva um Betreiber Eladio Rodriguez in der Höristraße<br />
ansässig. Neben dem Gastraum mit Platz<br />
für bis zu 48 Personen lädt auch die Terrasse mit<br />
rund 60 Plätzen und Seeblick zum Verweilen ein.<br />
Auf der Speisekarte stehen Tapas, Salate, Suppen,<br />
Pasta, Fleisch- und Fischspezialitäten, Desserts<br />
und mehr. Von Montag bis Freitag bietet das<br />
La Oliva Restaurante & Tapas Bar von 12 bis 14<br />
Uhr zudem einen wöchentlich wechselnden Mittagstisch<br />
an.<br />
www.la-oliva-radolfzell.de
SEEZUNGE<br />
23<br />
© Badischer Weinbauverband e.V.<br />
Die 74. Badische Weinkönigin Lucia Winterhalter (Mitte) mit ihren Prinzessinnen<br />
Sofia Hartmann (links) und Verena Haßler (rechts)<br />
Lucia Winterhalder heißt die neue Badische Weinkönigin (Bild Mitte),<br />
die nun für ein Jahr die badische Weinregion im In- und Ausland repräsentieren<br />
wird. Die Winzerin kommt aus Bad Krotzingen bei Freiburg und hat<br />
die Fachjury von ihrem Weinwissen, ihrer Bühnenpräsenz und Spontaneität<br />
überzeugt. Die beiden Mitnominierten, Sofia Hartmann (Bild links) aus<br />
Schriesheim und Verena Haßler (Bild rechts) aus Freiburg-Opfingen, werden<br />
ihr als badische Weinprinzessinnen bei ihren Aufgaben assistieren.<br />
www.badischer-weinbauverband.de<br />
WEINSEELIG<br />
Das wichtigste Weinevent<br />
für Weingenießer<br />
im Blauburgerland<br />
öffnet bald wieder seine<br />
Pforten: Vom 22.<br />
bis 24. <strong>August</strong> <strong>2024</strong><br />
findet im Kreuzgang<br />
zu Allerheiligen die<br />
„Schafuuser Wiiprob“<br />
statt. Über 30 Weinbaubetriebe<br />
aus dem<br />
Schaffhauser Blauburgunderland<br />
präsentieren<br />
dann im malerischen,<br />
historischen<br />
Ambiente des Kreuzgangs<br />
drei Tage lang<br />
ihre Weine. Neben Weinen<br />
und Schaumweinen<br />
gibt es Brände und<br />
Liköre zu verkosten.<br />
blauburgunderland.ch<br />
schaffhauserland.ch<br />
Der Spätsommer ist<br />
am Bodensee immer<br />
die Zeit der großen<br />
Weinfeste: Bereits zum<br />
43. Mal feiert die Insel<br />
Reichenau ihr beliebtes<br />
Wein- und Fischerfest<br />
vom 2. bis<br />
4. <strong>August</strong> im Sportboothafen<br />
mit vielfältigen<br />
kulinarischen<br />
Köstlichkeiten von der<br />
Insel und flotter Livemusik.<br />
In Hagnau findet<br />
am 3. <strong>August</strong> das<br />
Weinfest am Torkel<br />
mit Blasmusik direkt<br />
am Seeufer und<br />
auf der Wiese rund um<br />
den Torkel statt. Am<br />
16./17. <strong>August</strong> laden<br />
die zwölf bayerischen<br />
Winzer zwischen Nonnenhorn<br />
und Lindau<br />
zu ihrem großen, wunderschön<br />
direkt am<br />
Seeufer gelegenen<br />
fröhlichen Winzerfest<br />
am See ein – mit Spezialitäten<br />
und Fischvariationen<br />
aus der Region.<br />
Ausgeschenkt<br />
werden über 50 Weinsorten.<br />
Mit dem traditionellen<br />
großen Bodensee-Weinfest<br />
vom<br />
6. bis 8. September<br />
auf dem Meersburger<br />
Schlossplatz verabschiedet<br />
sich allmählich<br />
der Weinfestsommer<br />
<strong>2024</strong> am See. Hier<br />
nicht erwähnt sind<br />
die unzähligen kleineren<br />
Weinfeste rund um<br />
den See, die fast jeder<br />
Weinort anbietet. Eine<br />
Terminübersicht bietet<br />
die Website von<br />
Bodensee Tourismus<br />
(https:www.bodensee.<br />
eu/de/was-erleben/genuss/weinregion-bodensee).<br />
www.reichenau.de<br />
www.hagnauer.de<br />
kommundsee.de/<br />
winzerfest.html<br />
www.meersburg.de
24 MEHR-WERT<br />
© Autohaus Gohm
MEHR-WERT<br />
25<br />
VON EWALD ZU<br />
E-WORLD<br />
... ODER WIE GOHM ZUM WELTBESTEN<br />
FERRARI-HÄNDLER 2023<br />
GEKÜRT WURDE<br />
Ferraristi aus Leidenschaft: Ewald Gohm vor dem Weltmeister-Auto von Michael Schuhmacher
26 MEHR-WERT<br />
Thorsten Gohm freut sich:<br />
„Es ist uns eine große Ehre,<br />
diesen speziellen Preis<br />
bekommen zu haben. Ich bin<br />
sicher, dass mein Onkel Ewald,<br />
der als allergrößter Ferrari-Fan<br />
die Firmengründung seinerzeit<br />
mit Ferrari initiiert hat, dies<br />
ebenfalls als Krönung unserer<br />
Firmengeschichte werten<br />
würde.“<br />
Ferrari würdigte im Rahmen der jährlichen<br />
„Best Dealer Awards “und „Testa<br />
Rossa Awards“ für 2023 die weltweiten<br />
Gewinner unter allen rund 200 Ferrari-<br />
Händlern weltweit. Dabei hat der italienische<br />
Sportwagenhersteller die Alfred<br />
Gohm GmbH erstmals als „Best Dealer<br />
Worldwide“ ausgezeichnet. Das Böblinger<br />
Autohaus hat überdies auch den besten<br />
Service Manager der Markenorganisation.<br />
Insgesamt werden dabei alle Händler<br />
weltweit bewertet. Die Konkurrenz ist dabei<br />
riesig: „Um nur schon überhaupt Ferrari-Händler<br />
sein zu können, ist ein vorbildlicher<br />
Service in allen Bereichen erforderlich,<br />
daher ist man in einer ohnehin sehr<br />
guten Gruppe von Fach-Händlern nun<br />
auch noch der weltbeste“, erläutert Gohm<br />
und ergänzt, „das Team und die gesamte<br />
Familie, allen voran meine Tante und<br />
mein Vater freuen sich daher riesig über<br />
© Autohaus Gohm<br />
Die Führungs-Crew bei der Preisverleihung zum<br />
„Best Dealer Award“ in Florenz (2. von links: Thorsten Gohm)
MEHR-WERT<br />
27<br />
diese Auszeichnung. Das ist keine Selbstverständlichkeit<br />
und wir sehen das als Anerkennung<br />
insgesamt für eine generationenübergreifende<br />
Lebens- und Teamleistung<br />
unseres Autohauses Gohm“.<br />
Geprüft werden etwa Kriterien wie Ausbildung<br />
der Mitarbeiter, die Verfügbarkeit<br />
von Vorführfahrzeugen für jedes Ferrari-<br />
Modell, die Dauer der Wartungsarbeiten<br />
und die Kundenzufriedenheit insgesamt.<br />
„Der Bewertungsprozess ist wirklich komplex“,<br />
erzählt Gohm, „und darum würdigt<br />
dieser Preis eine gemeinsame Anstrengung,<br />
angefangen von den Mitarbeitern in<br />
den Werkstätten, den Technikern, dem Verkaufspersonal<br />
bis hin zum Management,<br />
jeder und jede hat hier wirklich einen großartigen<br />
Beitrag geleistet“.<br />
Überdies verlieh die Ferrari Academy<br />
zum siebten Mal die „Testa Rossa Awards“,<br />
mit denen die Talente aus den Autohäusern<br />
und Werkstätten weltweit geehrt werden.<br />
Und auch dabei machte Gohm Böblingen<br />
den ersten Platz: In der Kategorie „Top<br />
Service Manager“ konnte sich Harald Osing<br />
aufgrund seines Engagements und seiner<br />
fachlichen Expertise durchsetzen. Die Auszeichnung<br />
ist ein Höhepunkt in der gemeinsamen<br />
Geschichte von Gohm und Ferrari,<br />
die Ewald Gohm 1981 in die Wege leitete:<br />
„Mein Onkel hatte die Idee, zum führenden<br />
Luxuswagen Händler im Landkreis Konstanz<br />
zu werden“, erzählt Thorsten Gohm.<br />
Der Ferrari-Betrieb in Böblingen bei der Motorworld
28 MEHR-WERT<br />
© Autohaus Gohm<br />
1906 mit Landmaschinen gestartet, entwickelte<br />
sich das Autohaus in Aach zusehends.<br />
1960 wurde in Aach neben Landmaschinen bodenständige<br />
Automarken wie DKW, VW, Autounion<br />
und Citroen etabliert.<br />
1977 erweiterten Ewald und Alfred Gohm<br />
dann das Portfolio um Renault und beschlossen<br />
auch in Singen ein Autohaus zu eröffnen.<br />
Umso revolutionärer war der Gedanke nun<br />
auch das Sport- und Luxuswagensegment<br />
mitbedienen zu wollen: „Aber Onkel Ewald<br />
wollte nicht irgendeine Luxusmarke, er wollte<br />
Ferrari“, bekräftigt Thorsten Gohm, „und<br />
neben meinem Vater und fast der gesamten<br />
Familie musste er auch bei Ferrari erstmal<br />
ziemliche Überzeugungsarbeit leisten, doch<br />
er hat gebrannt für die Idee und der Funke<br />
sprang über.“ Das Verkaufstalent bewies auch<br />
ein Gespür für die Marktentwicklung, denn<br />
Ende der 70er begann die Ära der Sportwa-
MEHR-WERT<br />
29<br />
gen so richtig ins Laufen zu kommen. „Ewald<br />
setzte noch eins drauf: er etablierte Dienstleistungen,<br />
die heute selbstverständlich sind,<br />
wie ein Hol- und Bringservice und war ein<br />
Schaffer, der selbst samstags und sonntags<br />
immer im Betrieb war“ erinnert sich Thorsten<br />
Gohm, der nun in dritter Generation das<br />
Haus leitet. 2006 starb Ewald Gohm unerwartet.<br />
In seiner Schaffenszeit hatte sich Gohm in<br />
Singen zu einem der bedeutendsten Ferrari-<br />
Händler nicht nur in Deutschland gemausert.<br />
Autoliebhaber aus der ganzen Welt, darunter<br />
auch manch prominente, finden bis<br />
heute den Weg nach Singen. Doch beim italienischen<br />
Luxus-Autohaus spielt eigentlich<br />
nur ein prominenter Name die erste Geige:<br />
Ferrari! „Wir sind all unseren Kunden sehr<br />
dankbar und wir haben wirklich einige unglaublich<br />
treue und langjährige Kunden“, freut<br />
sich Gohm.„Die Auszeichnung als weltbester<br />
„Die Auszeichnung als<br />
weltbester Ferrari Händler<br />
ist ein Höhepunkt in der<br />
gemeinsamen Geschichte<br />
von Gohm und Ferrari, die<br />
Ewald Gohm 1981 in<br />
die Wege leitete.“<br />
Das Gohm-Autohaus in Singen
30 MEHR-WERT<br />
Ferrari Händler ist ein Höhepunkt in der<br />
gemeinsamen Geschichte von Gohm und<br />
Ferrari, die Ewald Gohm 1981 in die Wege<br />
leitete.“<br />
„Diese leidenschaftlichen Ferraristi sind<br />
ein großer Schatz, den wir nun seit Jahrzehnten<br />
hegen und pflegen, und zwar alle<br />
zusammen, gemeinsam im Team.“ 2010<br />
kam dann der Standort Böblingen dazu.<br />
„Das war eine einmalige Chance im heutigen<br />
Motorworld-Areal einen der ersten<br />
Anker-Betriebe zu eröffnen,“ erinnert sich<br />
Thorsten Gohm „und nun gehören wir hier<br />
zu den weltweit besten Ferrari Händlern.“<br />
2016 kam der Standort in Wien dazu, übrigens<br />
der einzige offizielle Ferrari Händler<br />
in Österreich. Das Autohaus Gohm ist<br />
bis heute ein reines Familienunternehmen,<br />
mit den Gesellschaftern Hannelore,<br />
Alfred und Thorsten Gohm: „Wir sind gut<br />
aufgestellt und blicken auf 15 Jahre Böblingen,<br />
45 Jahre am Standort Singen und<br />
insgesamt eine sehr bewegte Unternehmensgeschichte<br />
mit Höhen und Tiefen zurück.“<br />
Neben Ferrari ist das Portfolio im<br />
Luxussegment um Maserati, Bentley und<br />
Lamborghini erweitert worden.<br />
„Als reiner Familienbetrieb bestehen<br />
wir dabei in einem Umfeld von kapitalund<br />
konzerndominierten Unternehmen<br />
im Luxussegment und sind damit eher<br />
eine Ausnahmeerscheinung“, erläutert<br />
Gohm. Die Transformation in E-Mobilität<br />
und die allgemeinen Herausforderungen<br />
machen ihn dabei nicht bange: „Ferrari<br />
lebt im gesamten Produktportfolio eine<br />
konsequente Ausrichtung auf Spitzentechnologie.<br />
Die Antriebssysteme<br />
bestehen dabei nebeneinander,<br />
egal ob Verbrenner, Elektro<br />
oder Hybrid, es muss nur<br />
stets erstklassig sein,<br />
wofür nicht zuletzt auch die sportlichen<br />
Engagements maßgeblich beitragen“, erklärt<br />
Gohm. „Ich blicke superoptimistisch<br />
in die Zukunft!“<br />
Auch Ferrari-Chef Benedetto Vigna will<br />
Vergangenheit und Zukunft miteinander<br />
verbinden. In wenigen Jahren sollen<br />
zusätzlich E-Ferrari auf den Markt kommen,<br />
überdies klimaneutral gebaut. Ferrari<br />
möchte 2030 komplett klimaneutral<br />
sein. Die Kundschaft<br />
soll zukünftig allerdings<br />
weiterhin<br />
© Autohaus Gohm<br />
Das Erfolgs-Team aus Böblingen: „Best Dealer Award“ und „bester Service Manager“ 2023 weltweit
MEHR-WERT<br />
31<br />
entscheiden können, wie sie fahren will.<br />
Denn „E“ heißt bei Ferrari: Energy, Evolution<br />
und Environment.<br />
Darum sollen drei Antriebe parallel<br />
produziert werden, Verbrenner, Hybrid-<br />
Ferrari und demnächst rein elektrisch.<br />
Dafür hat Ferrari auf dem Firmengelände<br />
gerade ein neues, futuristisches „E-<br />
Building“ eröffnet, natürlich ressourcenschonend<br />
gebaut, statt einer alten Lagerhalle.<br />
„Hier können wir alle Teile des Puzzles<br />
zusammenfügen, sodass der gesamte<br />
Forschungs-, Entwicklungs- und Herstellungsprozess<br />
optimal verläuft“, erläutert<br />
Vigna. Zur Nachhaltigkeit gehört auch<br />
weiterhin, die Stückzahlen zu<br />
limitieren: „Wir wollen<br />
nicht die Quantität der Autos pushen, sondern<br />
die Qualität!“<br />
Apropos: Beim Zukunftstag <strong>2024</strong><br />
den Ferrari mit seinen 13 Händlern in<br />
Deutschland und Österreich umgesetzt<br />
hat, herrschte großer Andrang. Bei einem<br />
Tag der offenen Tür, konnten sich Interessierte<br />
junge Leute einen umfassenden<br />
Einblick in die Marken- und Arbeitswelt<br />
von Ferrari verschaffen; am Ende gab es<br />
einen Schwung guter Bewerbungen bei<br />
Gohm, „heutzutage wirklich keine Selbstverständlichkeit<br />
mehr“.<br />
Auch das Thema Nachhaltigkeit hat bei<br />
Ferrari einen anderen „Wert“: „Kein Ferrari<br />
wird je verschrottet, sie werden gehegt<br />
und gepflegt und bestehen über Generationen<br />
weiter“. Eben ganz wie das<br />
Traditionshaus Gohm. Und wenn Sonntag<br />
für Sonntag Menschen zum schicken<br />
Autohaus nach Singen pilgern und<br />
durch die großen Schaufenster<br />
die edlen Fahrzeuge bestaunen,<br />
ist sicher auch irgendwo ein „cooler Onkel“<br />
dabei, der in seinem Neffen die Leidenschaft<br />
eines Ferarristi entfacht.<br />
Autohaus Alfred Gohm GmbH<br />
SINGEN<br />
Georg-Fischer-Straße 65<br />
D-78224 Singen<br />
78224 Singen<br />
Tel. +49 (0)7731 9463-0<br />
STUTTGART<br />
Graf-Zeppelin-Platz 4<br />
D-71034 Böblingen<br />
Tel. +49 (0)7031 2055-0<br />
WIEN<br />
Scuderia Gohm GmbH<br />
Laxenburger Strasse 155-161<br />
2331 Vösendorf<br />
Tel. +43 (0)1 3613939<br />
www.gohm.de<br />
Das Gohm Autohaus in Wien.
32 BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />
© Achim Mende<br />
Etwa 50 Milliarden Kubikmeter Wasser und zugleich ein riesiger Energiespeicher: Im Bodensee schlummert thermische Energie<br />
WÄRMESPEICHER<br />
BODENSEE –<br />
CHANCEN UND<br />
HERAUSFORDERUNGEN<br />
Die Pläne, den Bodensee zukünftig als CO 2<br />
-neutrale Energiequelle zu nutzen,<br />
schreiten voran. Bundesländer, Kantone und Kommunen am Bodensee beschäftigen<br />
sich derzeit fieberhaft mit dem Thema Seethermie. Wärme soll aus dem See geholt<br />
und nutzbar gemacht werden.<br />
VON FLORIAN PEKING
BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />
33<br />
„Mit diesem Schatz<br />
vor unserer Haustür<br />
kann die Energiewende<br />
gelingen.“<br />
© Achim Mende<br />
HERIBERT HEHLE, BREGENZER ENERGIE-STADTRAT<br />
„Das Potenzial ist riesig“, sagt Marcel Stofer. Er leitet den<br />
Bereich Wärme beim Thurgauer Energieversorger EKT. Die<br />
Schweizer sind rund um den Bodensee wohl am weitesten<br />
beim Thema Seethermie. In der Gemeinde Gottlieben ist<br />
geplant, im Herbst 2025 ein neues Wärmenetz zumindest<br />
in Teilen in Betrieb zu nehmen – und mit Seewasser zu beheizen,<br />
berichtet Stofer. Mehr als 250 Haushalte sollen dann<br />
versorgt werden.<br />
Wie kommt die Seewärme ins Haus?<br />
Die Seethermie funktioniert, wie auch die Erdwärme, nach<br />
dem Prinzip der Wärmepumpen-Technologie. Das Wasser<br />
wird dabei aus den tieferen Schichten des Bodensees entnommen.<br />
Das sei für einen „stabilen Prozess“ notwendig,<br />
berichtet Marcel Stofer, denn in der Tiefe habe der See im<br />
Winter wie im Sommer eine konstante Temperatur. Leitungen<br />
bringen das Seewasser in eine Betriebszentrale am<br />
Ufer. Dort läuft es durch einen Wärmetauscher, der dem<br />
Wasser Wärme entzieht und diese auf einen zweiten Wasserkreislauf<br />
überträgt. Wärmepumpen bringen die Wärme<br />
dann mithilfe von Strom auf die benötigte Arbeitstemperatur.<br />
Und schon kann die Wärme über ein angeschlossenes<br />
Verteilernetz in Gebäude gelangen. „Das Wasser fließt<br />
dann, etwa zwei bis vier Grad kälter, wieder zurück in den<br />
Bodensee“, sagt Marcel Stofer.<br />
Erste Projekte<br />
Neben Gottlieben haben weitere Gemeinden im Kanton<br />
Thurgau Seethermie-Pläne – etwa Romanshorn, Rorschach,<br />
Steinach und Horn. Der Effekt, den die Technologie allein<br />
für den Kanton haben könnte, ist nicht zu unterschätzen:<br />
„Studien haben ergeben, dass wir damit etwa zehn Prozent<br />
des Wärmebedarfs ersetzen könnten“, berichtet der Experte.<br />
Auch auf der deutschen Seite setzt man große Hoffnungen<br />
in die Seethermie. „Die Idee hat Charme“, sagt Marius<br />
Wöhler, Bereichsleiter Energiesysteme beim Stadtwerk am<br />
See. Das Stadtwerk plant ein Seethermie-Projekt in Meersburg.<br />
Es könnte das erste am deutschen Bodenseeufer sein,<br />
das mit Energie aus Seewasser ein Wärmenetz betreibt.<br />
„Wenn alles perfekt läuft, haben wir in eineinhalb Jahren<br />
die Planung abgeschlossen. Und dann kann der Bagger<br />
kommen“, sagt Wöhler.<br />
Weitere Planungen am See<br />
Auch mit anderen Kommunen im Bodenseekreis geht das<br />
Stadtwerk am See das Thema an. Mit der Stadt Friedrichshafen<br />
etwa, wo Seethermie ein wichtiger Baustein bei der<br />
kommunalen Wärmeplanung – und damit der politisch<br />
forcierten Wende zu erneuerbaren Energien – sein soll.<br />
Das Seethermie-Projekt in Meersburg könnte das erste am deutschen Bodenseeufer<br />
sein, das mit Energie aus Seewasser ein Wärmenetz betreibt.<br />
Hier sei man bei den Planungen noch in einem früheren<br />
Stadium als in Meersburg, berichtet Marius Wöhler. Wo<br />
können Betriebszentralen entstehen? Wie wird das Wärmenetz<br />
konkret ausgebaut? Diese Fragen gelte es in den<br />
nächsten Monaten zu klären. Ähnlich sehe es in Überlingen<br />
aus, so Wöhler. Im Kreis Konstanz ist das Thema ebenfalls<br />
hochaktuell. Die Universität Konstanz beispielsweise<br />
benutzt schon seit ihren Gründungstagen Bodenseewasser<br />
zur Kühlung ihres Rechenzentrums und von Hörsälen. Der<br />
Bau von Großwärmepumpen soll nun dafür sorgen, dass<br />
voraussichtlich ab 2027 mehr als zwei Drittel des Heizwärmebedarfs<br />
der Uni aus Seewärme gespeist werden. Auch<br />
den Ortschaften Wallhausen und Dingelsdorf soll ein Nahwärmenetz<br />
entstehen, das die Wärme aus dem See nutzt.<br />
Die dafür notwendige Energiezentrale ist auf einem Teil<br />
des Sportplatzes am Klausenhorn geplant.<br />
Euphorisch ist man auch auf der österreichischen Seeseite.<br />
„Mit diesem Schatz vor unserer Haustür kann die Energiewende<br />
gelingen“, wird der Bregenzer Energie-Stadtrat<br />
Heribert Hehle in einer Pressemitteilung zitiert. Das Land<br />
Vorarlberg hatte im Frühjahr 2023 in Kooperation mit den<br />
Gemeinden Bregenz, Hard und Lochau eine Untersuchung<br />
zur Seethermie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Sieben<br />
potenzielle Entnahmestellen für Seewärme konnten die<br />
Vorarlberger finden. Zwei in Lochau, vier in Bregenz und<br />
eine in Hard. Ganz konkret will man bald zum Beispiel das<br />
Festspielhaus und das Schwimmbad in Bregenz mittels<br />
Seethermie heizen.<br />
Welche Rolle spielt der Gewässerschutz?<br />
Viele Hoffnungen, viele Projekte – und das ganz ohne Haken?<br />
Was bedeutet es für das Wasser – immerhin ein Le-<br />
© David Weinert
34 BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />
Gottlieben im Schweizer Kanton Thurgau: Seethermie versorgt hier bald mehr als<br />
250 Haushalte mit Wärme.<br />
bensmittel für Millionen von Menschen – wenn rund um<br />
den Bodensee Seethermie-Anlagen wie Pilze aus dem Boden<br />
schießen? Genau das hat die Internationale Gewässerschutzkommission<br />
für den Bodensee (IGKB) im Blick. Zum<br />
Schutz des Gewässers und des Trinkwassers gelten strenge<br />
Richtlinien. Zum Beispiel hat die IGKB festgelegt, dass Seethermie-Anlagen,<br />
je nach Leistung, bis zu einem Kilometer<br />
von Stellen entfernt sein müssen, an denen Trinkwasser<br />
entnommen wird. Auch dass der Wärmetauscher nur in<br />
einem Sekundärkreislauf betrieben werden darf, ist eine<br />
Vorgabe – so wird ein direkter Kontakt mit dem Lebensmittel<br />
Wasser vermieden.<br />
Was die Rückgabe des kälteren Wassers in den See angeht,<br />
bestehen offenbar wenig Bedenken. „Es ist nicht so,<br />
dass man da etwas Klimaschädliches macht“, sagt Marcel<br />
Stofer vom Energieversorger EKT. Es sei eher das Gegenteil<br />
der Fall: Da sich der Bodensee durch den Klimawandel immer<br />
weiter erwärme, sei es eine gute Sache,<br />
wenn dem Wasser etwas von dieser Wärme<br />
entzogen werde. Ohnehin sei der Effekt<br />
angesichts des gigantischen Volumens des<br />
Sees sehr gering. „Der Effekt von Projekten<br />
wie in Meersburg oder Friedrichshafen<br />
ist quasi kaum messbar“, sagt auch Marius<br />
Wöhler vom Stadtwerk am See.<br />
Kleiner Eindringling<br />
sorgt für große Probleme<br />
Problematischer ist da eher eine andere,<br />
noch recht neue Bedrohung im See,<br />
die inzwischen allerorten Schwierigkeiten<br />
macht: die Quagga-Muschel. Die invasive<br />
Art verbreitet sich im Bodensee ungefähr<br />
seit dem Jahr 2016. Die freischwebende Larve<br />
der Muschel kann sich fast überall festsetzen.<br />
So werden Wasserrohre für Trinkwasser<br />
verstopft, die dann teuer gereinigt<br />
werden müssen. Ein Problem, das auch in<br />
Anlagen für Seethermie droht. „Unser Vorteil<br />
ist: Wir wissen jetzt, dass die Muschel<br />
da ist“, sagt Marius Wöhler. Bei der Planung<br />
© Holger Spiering/Imago<br />
der Anlagen könne man sich darauf einstellen.<br />
„Wir gehen davon aus, dass das beherrschbar ist“,<br />
berichtet Wöhler.<br />
Das sieht auch Marcel Stofer auf der Schweizer Seeseite<br />
so. „Bei Anlagen, die wir neu bauen, treffen wir technische<br />
Vorkehrungen“, sagt er. Die Leitungen werden so konzipiert,<br />
dass sie relativ einfach mechanisch zu reinigen<br />
sind – „molchen“ nennt das der Fachmann. Dabei wird ein<br />
Gerät durch die Leitungen geschoben. „Das ist wie ein Pfeifenputzer,<br />
den man durch die Leitung durchdrückt“, erläutert<br />
Stofer die Funktionsweise. So werde die Innenseite des<br />
Rohres mechanisch abgeschabt und die Muschelreste würden<br />
in den See hinausgestoßen. Wie oft solche Reinigungen<br />
anstehen werden, sei noch nicht ganz klar. Marcel Stofer<br />
rechnet mit etwa zwei bis vier Reinigungen pro Jahr.<br />
Kostenintensives Vorhaben<br />
Eine weitere große Herausforderung bei der Seethermie<br />
ist der Faktor Kosten. Einerseits, um Betriebszentralen am<br />
Ufer zu bauen oder Leitungen in den See zu verlegen. Andererseits,<br />
um die gewonnene Wärme zum Verbraucher zu<br />
bringen. Hier sind Wärmenetze nötig – die in dieser Form<br />
rund um den See noch recht rar sind. Und sie zu bauen,<br />
kostet jede Menge Geld. „Das ist ein kostenintensives Vorhaben“,<br />
sagt Experte Marcel Stofer. In das Projekt in Gottlieben<br />
etwa werden sechs Millionen Schweizer Franken investiert.<br />
Und die Vorarlberger Landesregierung rechnet für<br />
ihre neuen Seethermie-Anlagen mit Kosten von mehreren<br />
100 Millionen Euro – die sich aber langfristig amortisieren<br />
sollen.<br />
Gegenwind<br />
Das Vorhaben von immer mehr Anrainern, Wasser aus<br />
© Rainer Schmid<br />
Marcel Stofer leitet<br />
den Bereich Wärme<br />
beim Thurgauer<br />
Energieversorger EKT.<br />
© Stadtwerk am See<br />
Marius Wöhler leitet den<br />
Bereich Energiesysteme<br />
beim Stadtwerk am<br />
See.<br />
dem Bodensee zum Heizen zu nutzen, stößt bei Berufsfische*innen<br />
auf Bedenken. Wie der Internationale Bodensee<br />
Fischereiverband (IBF) in einer Stellungnahme<br />
schreibt, besteht unter anderem<br />
die Sorge, dass wertvolle Flächen für<br />
die Fischerei verloren gehen könnten. Auch<br />
ökologische Belange werden aus Sicht der<br />
Fischer nicht ausreichend betrachtet. „Obwohl<br />
der Bodensee ein gigantisches Potenzial<br />
zur Gewinnung von Energie bietet und<br />
damit einen Beitrag zur Eigenversorgung<br />
der Länder darstellen kann, müssen berechtigte<br />
Bedenken aller Seenutzer ernst<br />
genommen werden“, äußert sich Wolfgang<br />
Sigg, erster Vorsitzender des IBF, in einer<br />
Stellungnahme an die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz<br />
für die Bodenseefischerei<br />
(IBKF) und an die Internationale<br />
Gewässerschutzkommission für den<br />
Bodensee (IGKB) in einem Schreiben, das<br />
unserem Verlag vorliegt.<br />
Bedenken der Fischer*innen<br />
Ein Kritikpunkt der Berufsfischer: Es seien<br />
schon viele Seethermie-Projekte in der<br />
Planung oder sogar Umsetzung. Aber es sei<br />
nicht bekannt, wie viele Anlagen das Öko-
BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />
35<br />
system in Summe vertrage. Auch ökologische Bedenken<br />
meldet der IBF an: „Es ist uns nicht bekannt, wie hoch der<br />
Schaden bei den Kleinstlebewesen und Fischnährtieren ist.<br />
Aus unserer Sicht sind alle Kleinstlebewesen, die mit den<br />
gigantischen Mengen Wasser angesaugt, durch Wärmetauscher<br />
gepumpt und wieder zurück in den See geleitet werden,<br />
als verloren zu betrachten“, schreibt Wolfgang Sigg.<br />
Außerdem sehe man es kritisch, sollten Anlagen nicht nur<br />
zum Heizen, sondern im Sommer auch zum Kühlen genutzt<br />
werden. Das könne angesichts des Klimawandels die Erwärmung<br />
des Seewassers weiter befördern.<br />
Befürchtete Auswirkungen auf Fischbestände<br />
Der IBF zeigt sich besorgt, dass Seethermie negative Folgen<br />
für seinen Berufsstand haben könnte. Der Fischerei gehe<br />
es „nicht besonders gut“ und immer mehr „andere Interessengruppen“<br />
würden vor die Belange der Fischerei gestellt,<br />
so der Vorwurf. Durch bereits geplante Anlagen gingen<br />
wertvolle Flächen für die Fischerei verloren. „Es sind<br />
sensible Flächen betroffen, die für die Fischerei aktuell und<br />
in Zukunft noch wichtiger werden, da die Fischerei im hohen<br />
See – Stichwort bereits gänzlich zum Erliegen gekommen<br />
ist (Felchenfangverbot)“, heißt es in der Stellungnahme.<br />
Da die Leitungen für die Seethermie in den tieferen<br />
Schichten des Sees liegen, befürchten die Fischer einen<br />
„gravierenden Eingriff in die befischbaren Zonen“. Denn,<br />
um den Kontakt ihrer Netze mit den Leitungen und Ansaugkörben<br />
zu vermeiden, könnten die Fischer rundherum<br />
eine Fläche im Umkreis von mindestens 150 Metern<br />
nicht befischen. Gleichzeitig könnten Wind und Strömung<br />
dafür sorgen, dass sich die Position der Netze verändert:<br />
„Stehen die Netze über Nacht im See und es kommt Sturm<br />
auf, könnten die Netze am Grund entlangrutschen, bis sie<br />
an etwas hängenbleiben, was sich auf dem Seegrund befindet“.<br />
Deshalb fordern die Berufsfischer „Rechtssicherheit“:<br />
Sie müssten von Schäden, die sie verursachen, von den Betreibern<br />
der Entnahmeleitungen freigestellt werden. Und<br />
sie weisen darauf hin., dass beim Bau der Leitungen darauf<br />
geachtet werden müsse, dass aus den Rohren keine<br />
Hindernisse herausragen, an denen sich Netze verfangen<br />
können. „Die notwendigen Ansaugkörbe werden auch in<br />
Tiefen unter 50 bis 60 Metern immer ein Hindernis darstellen,<br />
auch wenn eine netzabweisende Konstruktion angebracht<br />
wird“, schreibt Wolfgang Sigg. Es müsse zudem<br />
gewährleistet sein, dass Jungfische wieder aus den Körben<br />
entweichen können. Beim Bau der Anlagen müsse, je<br />
nach Jahreszeit, Rücksicht auf Laichplätze genommen werden.<br />
Die Fischer*innen fordern: „Als Entschädigung für die<br />
verlorenen Flächen sowie für eventuelle Schäden müssen<br />
praktikable Lösungen gefunden werden.“<br />
www.ekt.ch<br />
www.stadtwerk-am-see.de<br />
www.seewaerme-meersburg.de<br />
www.energieautonomie-vorarlberg.at<br />
www.konstanz.de<br />
www.ibkf.org<br />
Berufsfischer fordern, dass<br />
beim Thema Seethermie<br />
„berechtigte Bedenken<br />
aller Seenutzer“ ernst<br />
genommen werden.<br />
© Julia Baumann
36 BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />
ANDREA VONWALD (TEXTE)<br />
© Boeing<br />
© Harald Schlossko<br />
Familienministerin Susanne Raab (l.) überreichte den Staatspreis<br />
an Getzner CEO Roland Comploj und Perrine Getzner.<br />
Getzner Textil aus Bludenz wurde Ende Juni mit dem Staatspreis<br />
„Familie und Beruf“ ausgezeichnet und ist damit der familienfreundlichste<br />
Betrieb Österreichs in der Kategorie<br />
„Private Wirtschaftsunternehmen ab 101 Beschäftigten“.<br />
Die Expertenjury des vom Bundesministerium für Frauen, Familie,<br />
Integration und Medien verliehenen Gütesiegels honorierte<br />
vor allem die Umsetzung der betrieblichen Kinderbetreuungseinrichtungen.<br />
In kürzester Zeit wurden mit „Getzners Buntstiftle“<br />
und „Getzners Buntspechtle“ Betreuungsmöglichkeiten für<br />
35 Kinder von Mitarbeitenden geschaffen. Zu den weiteren Angeboten<br />
für Familien zählen unter anderem Ferienbetreuung,<br />
ein strukturiertes Karenzmanagement und individuelle Arbeitszeitmodelle.<br />
www.getzner.at<br />
dentCHECK ermöglicht dem Flugzeugtechniker sofortige<br />
Messungen und eliminiert dabei die menschliche Subjektivität im<br />
Vergleich zu traditionellen manuellen Inspektionsmethoden.<br />
NEWSFLASH<br />
VON<br />
Unterstützung vom Bodensee für die internationale Luftfahrt:<br />
Das Inspektionswerkzeug dentCHECK des Konstanzer<br />
Unternehmens 8tree wird in der 787-Produktionsstätte von<br />
Boeing in North Charleston im amerikanischen Bundesstaat<br />
South Carolina eingesetzt. dentCHECK prüft die Rumpfhaut des<br />
Flugzeugs auf nahezu mikroskopische Anomalien in der Ebenheit<br />
und stellt so die Qualität der Rumpfteile vor der Endmontage<br />
sicher. Es ist das weltweit einzige tragbare, vollständig kabellose<br />
3D-Scanner-Tool mit integrierter AR, das speziell für<br />
die Luftfahrt-Wartungsindustrie entwickelt wurde und von allen<br />
großen Luftfahrt-OEMs für den Einsatz bei ihren jeweiligen Fluggesellschaften<br />
anerkannt ist.<br />
www.8-tree.com<br />
Mit seinem selbstkonstruierten<br />
MY-O(w)N Detektor konnte<br />
Josef Kassubek nicht nur<br />
Myonen zuverlässig<br />
nachweisen,<br />
sondern auch die<br />
Gesteinsschichten<br />
über einem Tunnel<br />
untersuchen.<br />
© Stiftung Jugend forscht e.V.<br />
Max Lautenschläger<br />
Vielfältige Freiheitsgeschichten entdecken! Darum geht es beim<br />
Exponat „unboxing freedom“ auf der MS Wissenschaft. Bei der<br />
Eröffnung in Berlin dabei waren Yannick Spitz, Tobias Zinsmayer,<br />
Myriam Gautschi, Janna Heine und Evelyn Heim (v.l.n.r.).<br />
Mit einem Exponat der Hochschule Konstanz – Technik Wirtschaft<br />
und Gestaltung (HTWG) ist die „MS Wissenschaft“ auf<br />
Deutschland- und Österreich-Tour gegangen. Noch bis Ende<br />
September wird das Ausstellungsschiff mit dem Thema „Freiheit“<br />
unterwegs sein und dabei 30 Städte ansteuern. Das interaktive<br />
Exponat der HTWG trägt den Titel „unboxing freedom“<br />
und möchte ein demokratisches Freiheitsverständnis vermitteln,<br />
das sich durch Vielfalt, Diskursfähigkeit und Respekt auszeichnet.<br />
Konzipiert, entworfen und gebaut wurde das Exponat<br />
von Architekturprofessorin Myriam Gautschi, Dr. Janna Heine<br />
(Leitung Kommunikation und Marketing HTWG), Evelyn Heim<br />
(Digital Media Specialist) und den Architekturstudenten David<br />
Riesterer, Yannick Spitz und Tobias Zinsmayer.<br />
www.htwg-konstanz.de<br />
Drei Preise gingen beim diesjährigen „Jugend forscht“-Wettbewerb an den Bodensee.<br />
Den größten Erfolg feierte Josef Kassubek (18) vom Georg-Büchner-Gymnasium in<br />
Rheinfelden. In der Kategorie Physik sicherte er sich mit seinem selbstkonstruierten MY-<br />
O(w)N Detektor den Bundessieg. Im Bereich Biologie belegten die Geschwister Karolin<br />
(18), Simeon (16) und Finja Egle (14) vom Otto-Hahn-Gymnasium in Tuttlingen<br />
mit ihrer Feuersalamander-App „MerkTier“ den dritten Platz. Nicholas<br />
Dahlke (17) und Anna Perkovic (17) vom Hans-Thoma-Gymnasium in<br />
Lörrach gewannen zudem den Sonderpreis Chemie. Mit ihren Versuchen<br />
konnten sie den Mpemba-Effekt, der besagt, dass heißes Wasser schneller<br />
gefriere als kaltes, nachvollziehen und präzise messen – das Rätsel des Effekts<br />
bleibt aber offen.<br />
www.jugend-forscht.de<br />
Die Geschwister Karolin, Simeon und Finja Egle erforschten in ihrem<br />
Projekt die Population der Feuersalamander im Wasserburger<br />
Tal bei Tuttlingen und entwickelten für den Überblick im<br />
Datendschungel die Feuersalamander-App „MerkTier“.
BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />
37<br />
Die Projektgruppe mit Prof. Dr. Johannes Reuter (HTWG), Christoph Witte (BSB), Dr. Christin Wohlrath (Stadt Konstanz),<br />
Dr. Maximilian Fischer (Universität Konstanz), Hannes Homburger und Stefan Wirtensohn (HTWG) (v.l.n.r.)<br />
© BSB<br />
Das Smart Green City Projekt<br />
„Ökonomisches Assistenzsystem<br />
für die Bodenseeschifffahrt“ von<br />
der Hochschule Konstanz Technik,<br />
Wirtschaft und Gestaltung (HTWG),<br />
der Universität Konstanz sowie der<br />
Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH<br />
(BSB) startet in die Umsetzung. Im<br />
Projekt wird ein Assistenzsystem<br />
zur Optimierung der An- und Ablegemanöver<br />
entwickelt. Das System<br />
nutzt KI-assistierte Komponenten,<br />
um die Manöver energieeffizienter<br />
zu gestalten und die Schiffsführer<br />
durch einen digitalen Zwilling<br />
zu unterstützen. Der digitale Zwilling<br />
beinhaltet ein datenbasiertes Modell<br />
des Schiffs und berechnet den optimalen<br />
Anlegekurs von der aktuellen<br />
Position bis zur Endposition unter<br />
Berücksichtigung von Wind- und<br />
Strömungsverhältnissen.<br />
www.smart-green-city-konstanz.de<br />
www.bsb.de<br />
www.mainau.de<br />
www.htwg-konstanz.de<br />
www.uni-konstanz.de<br />
© Patrick Doodt<br />
© Wikimedia Commons, Nicoguaro<br />
Eine besonders starke Wirkung attestiert das THE Impact Ranking der<br />
Universität Konstanz bei der Reduzierung von Ungleichheit und der Stärkung<br />
von Frieden, Gerechtigkeit und demokratischen Institutionen.<br />
Bundesweit Platz 1 gemeinsam mit der Freien Universität Berlin und weltweit<br />
unter den besten 10 Prozent: Die Universität Konstanz positioniert<br />
sich im THE Impact Ranking von Times Higher Education an der Spitze.<br />
Das Ranking misst seit 2019 die Wirkungskraft, die Hochschulen auf die Umsetzung<br />
der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen haben. Acht deutsche<br />
Universitäten nahmen am Ranking teil. International liegt die Universität<br />
Konstanz in der Topgruppe der besten fünf bis zehn Prozent, in der Ranggruppe<br />
101-200 von 2.152 teilnehmenden Hochschulen aus 125 Ländern. Sie<br />
verbesserte sich damit in der Gesamtwertung im Vergleich zum vergangenen<br />
Jahr um rund 100 Plätze.<br />
www.uni-konstanz.de<br />
Das neue Graduiertenkolleg „Europa nach dem Eurozentrismus. Narrative<br />
einer Weltprovinz im Umbruch“ an der Universität Konstanz beschäftigt sich<br />
mit Europa aus verschiedenen historischen und geopolitischen Perspektiven.<br />
Europäisches Selbstbild und der Blick von außen: Ein neues Graduiertenkolleg<br />
an der Universität Konstanz setzt sich kritisch damit auseinander,<br />
wie Europa gesehen und erzählt wird – aus unterschiedlichen geopolitischen<br />
und historischen Perspektiven. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft<br />
(DFG) bewilligte jüngst fünf Millionen Euro für vorerst fünf Jahre ab Herbst<br />
<strong>2024</strong>. Sprecher des neuen Graduiertenkollegs „Europa nach dem Eurozentrismus.<br />
Narrative einer Weltprovinz im Umbruch“ ist Albrecht Koschorke,<br />
Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft<br />
an der Universität Konstanz.<br />
www.uni-konstanz.de<br />
Anlässlich einer parlamentarischen<br />
Veranstaltung<br />
hat die Bodensee-Stiftung<br />
als<br />
Teil des Verbundprojekts<br />
CAP4GI-GAP für<br />
vielfältige Landschaften<br />
Empfehlungen für<br />
eine attraktivere und<br />
naturverträglichere<br />
Gemeinsame Agrarpolitik<br />
(GAP) vorgelegt.<br />
In den vergangenen<br />
zwei Jahren haben<br />
die Projektpartner<br />
in Austauschplattformen<br />
mit Landwirtinnen<br />
und Landwirten in Baden-Württemberg<br />
und<br />
Thüringen Hemmnisse<br />
für die Umsetzung von<br />
Maßnahmen zum Erhalt<br />
der biologischen<br />
Vielfalt identifiziert und<br />
Lösungsvorschläge<br />
zur Steigerung der Attraktivität<br />
von Umweltmaßnahmen<br />
erarbeitet.<br />
Mögliche Optionen<br />
zur Weiterentwicklung<br />
der GAP sind unter anderem<br />
die Gemeinwohlprämie<br />
und beratungsbasierte<br />
Systeme.<br />
www.bodensee-stiftung.org<br />
Gemeinsam mit zwölf<br />
Unternehmen möchte<br />
die Generalzolldirektion<br />
im Gebiet des<br />
Hauptzollamts Singen<br />
noch in diesem Jahr<br />
die Pilotphase für den<br />
bereits seit 2014 anvisierten<br />
digitalen Ausfuhrschein<br />
einläuten.<br />
Auf Basis der Erfahrungen<br />
und Berichte der<br />
Unternehmen soll die<br />
App anschließend final<br />
umgesetzt werden.<br />
Im Herbst 2025 sollen<br />
die ausgewählten<br />
Unternehmen die App<br />
testen. Ziel ist es, dass<br />
Schweizer Bürger*innen<br />
die App und damit<br />
die Möglichkeit des digitalen<br />
Ausfuhrscheins<br />
ab Herbst 2026 nutzen<br />
können. Mit der<br />
Live-Schaltung der App<br />
soll dann auch die aktuell<br />
bestehende Bagatellgrenze<br />
von 50 Euro<br />
fallen. Ab diesem Zeitpunkt<br />
soll damit auch<br />
bei günstigeren Einkäufen<br />
die Mehrwertsteuer<br />
erstattet werden.<br />
www.ihk.de/konstanz<br />
Bayerns Regierung<br />
zieht in Erwägung, künf-
38 BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />
Oberbürgermeister Simon Gröger (Stadt Radolfzell), Geschäftsführer der<br />
URh Remo Rey, Geschäftsführerin der TSR GmbH Regina Brüsewitz und<br />
Bürgermeister Patrick Krauss (Moos) (v.l.n.r.)<br />
Das Zeller-Schiff der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh)<br />
ergänzt den Fahrplan der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB). Nachdem<br />
die BSB den Fahrplan auf dem Untersee in diesem Jahr eingeschränkt hat<br />
und die Rundstrecke Radolfzell – Iznang – Mannenbach – Reichenau lediglich<br />
von Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen befährt, hat die URh<br />
gemeinsam mit der Tourismus- und Stadtmarketing Radolfzell GmbH (TSR)<br />
kurzfristig einen weiteren Rundkurs ins Leben gerufen. Noch bis zum 21. <strong>August</strong><br />
verbindet das Zeller-Schiff immer mittwochs die Landestellen Radolfzell,<br />
Reichenau, Mannenbach, Berlingen, Gaienhofen, Steckborn und Iznang miteinander.<br />
Die URh verfolgt laut eigenen Angaben zudem das Ziel, bis 2045<br />
keine Diesel-Schiffe mehr betreiben zu wollen. Bisher fahren alle fünf Schiffe<br />
der Flotte mit Diesel. Für die Umrüstung müssten wohl mindestens 30 Millionen<br />
Franken investiert werden.<br />
www.urh.ch/zeller-schiff<br />
© Stadtverwaltung Radolfzell<br />
tig Trinkwasser aus<br />
dem Bodensee zu entnehmen,<br />
da vor allem<br />
der Norden Bayerns<br />
immer trockener wird.<br />
Dafür nötig wären neue<br />
Leitungen von bis zu<br />
900 Kilometern Länge,<br />
mit denen pro Jahr 50<br />
Millionen Kubikmeter<br />
Trinkwasser entnommen<br />
werden könnten.<br />
Die Kosten für das<br />
Projekt lägen wohl bei<br />
vier bis fünf Milliarden<br />
Euro. Ob das Vorhaben<br />
zustande kommt,<br />
ist unklar. Wie viel Wasser<br />
von wem entnommen<br />
werden darf, bestimmt<br />
die Internationale<br />
Gewässerschutzkommission<br />
für den Bodensee<br />
(IGKB). In dieser sind<br />
Baden-Württemberg,<br />
die Ostschweiz und<br />
Vorarlberg vertreten.<br />
Ein formeller Antrag<br />
Bayerns und anschließende<br />
Verhandlungen<br />
mit den Anrainern wären<br />
daher nötig.<br />
www.bayern.de<br />
Top 20 weltweit: Die<br />
Universität St. Gallen<br />
(HSG) wurde im Financial<br />
Times Executive<br />
Ranking <strong>2024</strong> so hoch<br />
eingeordnet wie noch<br />
nie. Mit ihren Open<br />
Programmes für Einzelpersonen<br />
belegt die<br />
HSG im Ranking Platz<br />
15. In der Kategorie „erreichte<br />
Ziele“ befindet<br />
sich die Universität sogar<br />
unter den Top 10. In<br />
die Bewertung fließen<br />
alle über 200 offenen,<br />
für Einzelpersonen angebotenen<br />
Programme<br />
der Executive School<br />
und der Institute der<br />
HSG ein. Mit dem weltweit<br />
20. Rang wurden<br />
auch die Custom Programmes<br />
der HSG, die<br />
speziell für Unternehmen<br />
entwickelt wurden,<br />
entsprechend honoriert.<br />
Die jährlichen<br />
Analysen der Financial<br />
Times gelten als internationaler<br />
Benchmark<br />
für akademische und<br />
berufliche Exzellenz.<br />
www.unisg.ch<br />
Zum Jahreswechsel<br />
2025 gilt in Konstanz<br />
eine Verpackungssteuer.<br />
Dies beschloss<br />
der Gemeinderat am<br />
16. Mai. Für Einweg-<br />
Verpackungen und<br />
-Geschirr fallen dann<br />
künftig 50 Cent an, Einweg-Besteck<br />
wird mit<br />
20 Cent besteuert. Erhoben<br />
wird die Steuer<br />
überall dort, wo Speisen<br />
und Getränke zum<br />
Sofortverzehr angeboten<br />
werden. Betroffene<br />
Betriebe werden von<br />
der Stadt aktuell gesondert<br />
informiert. Konstanz<br />
folgt damit dem<br />
Beispiel der Stadt Tübingen,<br />
die bereits seit<br />
Längerem eine Verpackungssteuer<br />
erhebt.<br />
Gemäß Pressemitteilung<br />
der Stadt Konstanz<br />
soll direkt dort besteuert<br />
werden, wo Müll<br />
entsteht. Die, die besteuert<br />
werden, können<br />
dann selbst entscheiden,<br />
ob sie die Steuer<br />
zahlen oder doch Mehrweg-Alternativen<br />
schaffen.<br />
www.konstanz.de<br />
© Bernd Hofmeister<br />
© Wirtschaftsjunioren Konstanz-Hegau<br />
Landesrat Marco Tittler (rechts) überreicht Gerald Nicolussi, Leiter der Technik<br />
vorarlberg museum (links), die Urkunde für die Ökoprofit-Zertifizierung.<br />
10 Jahre Ökoprofit-Zertifizierung für das vorarlberg museum, 9 Jahre für<br />
das Kunsthaus Bregenz: Die beiden Kulturinstitutionen werden stetig grüner.<br />
Die neu installierten Photovoltaikanlagen auf den Dächern des vorarlberg<br />
museums und des Kunsthaus Bregenz bringen die Bestrebungen um<br />
mehr Nachhaltigkeit weiter voran. In den letzten zwei Jahren wurden dank<br />
vieler Maßnahmen bereits 77.000 kw/h Strom eingespart und der CO 2<br />
-Ausstoß<br />
um 45% reduziert. Bei Ausstellungen achtet das Team ebenfalls auf<br />
Nachhaltigkeit. Transporte werden reduziert, Kunstwerke entstehen meist in<br />
enger Kooperation mit lokalen Handwerker*innen und Unternehmen, und<br />
bei der Materialbeschaffung wird auf Regionalität und Wiederverwendbarkeit<br />
gesetzt.<br />
www.vorarlbergmuseum.at<br />
www.kunsthaus-bregenz.at<br />
MdB Dr. Ann-Veruschka Jurisch (links) und Julia Hornstein (rechts)<br />
Im Juni nahmen die Wirtschaftsjunioren Konstanz-Hegau in Person von<br />
Julia Hornstein und Michael Fischer beim Know-how-Transfer der Wirtschaftsjunioren<br />
mit dem Bundestag teil. Julia Hornstein begleitete Bundestagsabgeordnete<br />
Dr. Ann-Veruschka Jurisch, um Einblicke in die politischen<br />
Entscheidungsprozesse zu gewinnen und die Anliegen der jungen<br />
Wirtschaft zu diskutieren. Michael Fischer durfte dem Bundestagsabgeordneten<br />
Andreas Jung über die Schultern schauen. Während der Woche der Europawahl<br />
trafen sie zudem Bundeskanzler Olaf Scholz, Vizekanzler Robert Habeck,<br />
Finanzminister Christian Lindner, weitere Kabinettsmitglieder und Oppositionsführer<br />
Friedrich Merz.<br />
www.wj-konstanz-hegau.de
BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />
39<br />
© Bodensee-Stiftung/Anja Wischer<br />
23 JAHRE<br />
„Lebendige Unternehmen<br />
lernen von der Natur“, das<br />
ist das Thema von Stefanie<br />
Aufleger, seit 23 Jahren<br />
Business-Coach aus Konstanz.<br />
Mit ihren Klienten ent -<br />
wickelt sie naturkonforme<br />
Strategien und zeigt ihnen,<br />
wie sie auf „natürliche Weise“<br />
ihr Leben stabil und leicht<br />
gestalten können.<br />
Weitere Infos unter: STEAUF.de<br />
Projektleiterin Saskia Wolf (Zweite von links) und Geschäftsführer<br />
Patrick Trötschler informierten Gäste bei der „Woche der Umwelt“<br />
im Park von Schloss Bellevue am Stand der Bodensee-Stiftung über<br />
Projekte zum Erhalt und zur Förderung von biologischer Vielfalt.<br />
FAIR-FÜHRUNG ZUR<br />
VERANTWORTUNG<br />
Bei der „Woche der Umwelt“, zu der Bundespräsident Frank-Walter<br />
Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am<br />
4. und 5. Juni in den Park von Schloss Bellevue in Berlin einluden,<br />
war die Bodensee-Stiftung aus Radolfzell mit dem Themenschwerpunkt<br />
„Erhalt und Förderung der biologischen Vielfalt“<br />
mit gleich zwei Ständen vertreten. Am eigenen Stand präsentierte<br />
die Umwelt- und Naturschutzorganisation in Projekten erprobte Lösungsansätze,<br />
wie Landwirtschaft und Lebensmittelbranche effektiv<br />
Biodiversität fördern können. Zudem war sie als Partner im Projekt<br />
„Unternehmen biologische Vielfalt“ (UBi) vertreten, das Firmen zu Aspekten<br />
der Biodiversität berät und bei der Entwicklung entsprechender<br />
Standards und Leitlinien engagiert ist.<br />
www.bodensee-stiftung.org<br />
www.woche-der-umwelt.de<br />
Mit dem Informationsabend im Bürgerhaus Moos suchte der<br />
BUND Höri zum umstrittenen Thema Windkraft den Dialog mit den<br />
Bürger*innen.<br />
Seit Monaten kursieren Gerüchte über mögliche Windkraftstandorte<br />
auf dem Schiener Berg. Um den besorgten Bürger*innen sachliche<br />
Informationen rund um dieses Thema zu liefern, luden die Naturschutzverbände<br />
BUND und NABU im Mai zu einem Informationsabend<br />
ins Bürgerhaus Moos ein. Rund 300 Besucher*innen<br />
nahmen teil, um Antworten und Informationen zum Planungsstand<br />
der möglichen Windkraftstandorte zu erhalten. Experte Yassin Cherid<br />
vom Dialogforum Energiewende und Naturschutz berichtete über<br />
die Notwendigkeit, den CO 2<br />
-Ausstoß zu verringern. BUND und NABU<br />
referierten zudem standortbezogene Fragen und präsentierten Praxisbeispiele<br />
aus dem Landkreis Konstanz.<br />
www.bund-kreis-konstanz.de<br />
KOLUMNE STEAUF-WERKSTATT<br />
SEI EIN FREUND<br />
„Freundschaft entsteht dann, wenn der eine zum anderen<br />
sagt: Was, du auch? Und ich dachte, ich sei der Einzige.“<br />
C.S. Lewis hat es auf den Punkt gebracht. Freundschaft<br />
ist dieser magische Moment des Erkennens, des Sich-Verstehens.<br />
Gelebte Werte ohne viele Worte. Doch was macht<br />
Freundschaft wirklich aus?<br />
Ein Freund ist wie ein Ruhekissen – auch mal unbequem,<br />
aber es wärmt von unten. Er ist die Antwort auf deine Nöte,<br />
das Feld, das du mit Liebe besäst und mit Dankbarkeit erntest.<br />
Ein wahrer Freund ist das Gewissen, wenn deine innere<br />
Stimme versagt. Freundschaft lebt von Zwischentönen,<br />
ungesagten Worten, die dennoch verstanden werden. Ein<br />
himmlischer Zustand, der das Erdenleben kürt.<br />
Freundschaft gründet auf Vertrauen. Sicher zu wissen, dass<br />
deine Geheimnisse bewahrt und deine Ängste nicht verurteilt<br />
werden. Dieses Vertrauen wächst mit jeder gemeinsam<br />
erlebten Stunde, jedem geteilten Lachen und jedem<br />
Abenteuer, das euch zusammenschweißt.<br />
Erinnerst du dich an den Moment, als du vor einer schwierigen<br />
Entscheidung standest und dein Freund einfach da<br />
war? Nicht um dir zu sagen, was du tun sollst, sondern um<br />
zuzuhören, deine Gedanken zu sortieren und dir den Rücken<br />
zu stärken. Die Anwesenheit im Schweigen und das<br />
Verstehen ohne Worte verbindet Seelenverwandte.<br />
Doch Vorsicht: Bist auch du ein wahrhaftiger Freund? Bereit,<br />
das Gleiche zu geben, was du jederzeit gern empfängst?<br />
Dabei geht es nicht um große Geschenke, sondern<br />
vielmehr um deine spürbare Präsenz im Alltag. Die kleinen<br />
Achtsamkeiten zwischendurch, welche dir ein Lächeln ins<br />
Gesicht zaubern. Vielleicht auch nur das kleine Emoji, das<br />
deinem Herzensmensch zeigt: Hey, ich denk an dich!<br />
Denn in Wahrheit bildet Freundschaft die Brücke zwischen<br />
dir und den anderen. Sie basiert auf mindestens zwei stabilen<br />
Säulen, die aufrecht und fest verankert stehen und<br />
auf Augenhöhe aufeinander ausgerichtet sind. Kommt eine<br />
Säule ins Wanken, oder fällt gar um, bricht die Brücke.<br />
In diesem Sinne: Sei ein Freund, sei da!<br />
Eure<br />
Stefanie<br />
STEAUF.de
40 FREIZEIT<br />
HISTORISCHES<br />
NATURSCHAUSPIEL<br />
Der Rheinfall in Schaffhausen ist ein Naturspektakel schlechthin. Die<br />
Regenfälle der letzten Wochen verwandeln einen der größten Wasserfälle<br />
Europas zu einem noch reißenderen Gewässer. Sind es im Sommer<br />
normalerweise um die 500.000 Liter, die pro Sekunde den Rheinfall<br />
herunterstürzen, handelt es sich Ende Juni und auch noch im Juli <strong>2024</strong> um<br />
bis zu 900.000 Liter. Der Überlinger Bodensee-Fotograf Achim Mende hat<br />
einzigartige Nachtaufnahmen mit der Drohne von den Wassermassen am<br />
Rheinfall gemacht.
FREIZEIT<br />
41<br />
© Achim Mende
42 FREIZEIT<br />
KINOTRÄUME<br />
Sanfte Brise statt Klimaanlage,<br />
Kuscheldecke statt Klappsitz:<br />
Open-Air-Kinos versprechen<br />
unvergessliche Filmerlebnisse<br />
unter freiem Himmel. Mit<br />
Einbruch der Dämmerung<br />
erstrahlen die Leinwände rund<br />
um den See und verwandeln<br />
Strandbäder, Hafenareale und<br />
Innenhöfe in stimmungsvolle<br />
Freiluftkinos. Doch die Open-<br />
Air-Kino-Saison verspricht<br />
viel mehr als „nur“ Film: Mit<br />
kulinarischen Leckerbissen<br />
und klirrend kalten Drinks<br />
wird das Kinoerlebnis zum<br />
Sommerhighlight.<br />
VON ANNE MITTMANN<br />
Auf der Freilichtbühne Engen läuft am 23. <strong>August</strong><br />
mit „Zwei zu Eins“ eine große Liebes- und<br />
Freundschaftsgeschichte über Geld und Gerechtigkeit.<br />
Einlass ab 19.30 Uhr.<br />
www.engen.de<br />
Im Uferpark Friedrichshafen gibt es bis zum 3.<br />
<strong>August</strong> jeden Tag einen Film ab 21.30 Uhr: „Andrea<br />
lässt sich scheiden“ (01.08.), „Bob Marley. One<br />
Love.“ (02.08.) und „Die einfachen Dinge“ (03.08.).<br />
www.kulturufer.de<br />
Open Air Kino im Burghof der Burg Hohenzollern.<br />
Am 23. <strong>August</strong> „Führer und Verführer“ in Anwesenheit<br />
von Regisseur Joachim Lang über<br />
Reichspropagandaleiter Joseph Goebbels. Am<br />
24. <strong>August</strong> das Double Feature mit zwei Filmen<br />
unter dem Motto „Adel verpflichtet“ mit<br />
„Downton Abbey“ und „Die drei Musketiere (II)<br />
– Milady“. Einlass und Bewirtung im Burggarten<br />
ab 19.30 Uhr.<br />
www.burg-hohenzollern.com<br />
Open-Air-Kino im lauschigen Neuwerk-Innenhof<br />
in Konstanz: Bis zum 11. <strong>August</strong> präsentiert<br />
das Zebra Kino ein buntes OpenAir Filmprogramm,<br />
unter anderem mit den Cannes<br />
Shorts am 2. <strong>August</strong> und „Anatomie eines Falls“<br />
am 11. <strong>August</strong>. Filmstart je nach Dämmerung<br />
zwischen 21 und 21.30 Uhr.<br />
www.kultursommerkonstanz.de<br />
Handverlesene Filme, gute Gesellschaft, eine<br />
Bar und gemütliche Sofas: Vom 29. <strong>August</strong> bis<br />
1. September zeigt Kapuziner Kreativzentrums<br />
Ravensburg Überraschungsfilme im Innenhof.<br />
www.kapuziner.info<br />
Das diesjährige Freilichtkino auf der Gemswiese<br />
an der Aach in Singen findet bis zum 24.<br />
<strong>August</strong> statt und zeigt unter anderem Filme
FREIZEIT<br />
43<br />
© Coop Cinema Arbon © Emanuel Ammon/AURA<br />
wie „Auf dem Weg“, „Die einfachen Dinge“ und<br />
„Ein Fest fürs Leben.“<br />
www.diegems.de<br />
Im Freibad Aquamarin in Wasserburg heißt es<br />
vom 13. bis 25. <strong>August</strong> wieder Stars unter Sternen<br />
mit Filmen wie „Back to Black“ und „Liebesbriefe<br />
aus Nizza“ auf einer 72 qm großen Air<br />
Screen Leinwand. Einlass ab 20.30 Uhr.<br />
www.wasserburg-bodensee.de<br />
Am 10. <strong>August</strong> heißt es wieder Film ab! im Badi<br />
Kirchberg. Einfach schwimmen gehen, auf der<br />
Decke sitzen bleiben, Film schauen und beim<br />
jährlichen Nachtschwimmen an diesem Abend<br />
nochmal reinhüpfen.<br />
www.kakerlak.ch<br />
Das mehrsprachige Ö3 Silent Cinema Open Air Kino<br />
geht wieder auf Tour und stoppt am 22. <strong>August</strong> in<br />
Lustenau, Spielplatz Wiesenrain. Einlass 19 Uhr.<br />
www.silentcinema.at<br />
Jeden Tag ein Film bis zum 17. <strong>August</strong> ab 21.30<br />
Uhr in Arbon direkt an der Quaianlage, darunter<br />
„Barbie“, „Ich – einfach unverbesserlich 4“ und<br />
„Wo die Lüge hinfällt“.<br />
www.open-air-kino.ch<br />
Das 26. Munot Open Air in Schaffhausen zeigt<br />
vom 5. bis 9. <strong>August</strong> Filme wie „Yesterday“, „Anyone<br />
but you“ und „Three Billboards Outside Ebbing,<br />
Missouri“ auf der Zinne. Einlass 19 Uhr.<br />
munot.ch<br />
Open Air Solarkino vom 3. bis 14. <strong>August</strong> in<br />
St.Gallen auf dem Gallusplatz mit Filmen wie<br />
„Die Qual der Zahl“, „Animal“ und „Das Leben ein<br />
Tanz“. Einlass ab 19 Uhr.<br />
www.solarkino-sg.ch
44 FREIZEIT<br />
© Achim Mende<br />
EINFACH<br />
UNVERZICHTBAR<br />
Die Tourensaison am Bodensee ist in vollem Gange. Pünktlich dazu erscheint die lang<br />
ersehnte Neuauflage des „Leg an“ Hafenhandbuchs. Seit über einem halben Jahrhundert<br />
begleitet dieses unverzichtbare Nachschlagewerk Skipperinnen und Freizeitkapitäne auf<br />
ihren Törns rund um den Bodensee.<br />
Die Neuauflage des<br />
„Leg an“ ist ab sofort<br />
online bestellbar unter<br />
www.labhard-shop.de<br />
Das „Leg an“ ist das Standardwerk für Sportbootfahrer und<br />
gehört zur Grundausstattung jeder Bodenseecrew. Ob für<br />
einen Ausflug vom Ober- an den Untersee oder vom Überlingersee<br />
in die Fußacher Bucht – das Handbuch bietet detaillierte<br />
Informationen zur Ansteuerung von Liegeplätzen,<br />
zur Lage von Gästeplätzen und zur Infrastruktur in<br />
den Häfen. Neu hinzugekommen sind navigatorische Hinweise<br />
zu anspruchsvollen Fahrwassern, die den Skipperinnen<br />
und Motorbootfahrern helfen, ihre Ziele sicher und effizient<br />
zu erreichen.<br />
Ein besonderes Highlight der Neuauflage sind die praktischen<br />
QR-Codes bei den Hafeninformationen. Diese ermöglichen<br />
es, die aktuellen Informationen zum Hafen per<br />
Smartphone abzurufen, die Telefonnummer des Hafenmeisters<br />
schnell zu wählen oder sich bei extremen Wasserständen<br />
über die aktuelle Situation vor Ort zu informieren.<br />
Luftbilder und detaillierte Hafenskizzen bieten einen<br />
optischen Überblick über das angesteuerte Ziel und geben<br />
Auskunft über Wassertiefen in der Hafeneinfahrt und an<br />
den Liegeplätzen – unverzichtbare Informationen für tiefgehende<br />
Yachten und Motorboote.<br />
Zusätzlich enthält das „Leg an“ nützliche Praxistipps, die<br />
über QR-Codes abrufbar sind. Diese beinhalten wertvolle<br />
Hinweise zum Navigieren auf Fließgewässern wie dem alten<br />
Rhein oder dem Seerhein sowie die neuen Befahrensregeln<br />
im Markelfinger Winkel. Mit diesen umfangreichen<br />
Informationen ist das „Leg an“ das praktische Hafenhandbuch<br />
für Sportbootführer und Bodensee-Schifferinnen, die<br />
einen Gasthafen anlaufen oder einen Törn planen.<br />
Labhard Medien Bodensee<br />
Am Seerhein 6<br />
D-78467 Konstanz<br />
+49 (0) 7531 90710<br />
ibn-vertrieb@ibn-online.de
FREIZEIT<br />
45<br />
© zvg Schiffsbergeverein<br />
DS Säntis – Vor der Versenkung 1933<br />
ALLE GUTEN DINGE …<br />
© zvg Bodensee Openwater<br />
… sind drei: Der Schiffsbergeverein plant<br />
einen neuen Anlauf zur Bergung der „Säntis“.<br />
Nachdem die Bergeplattform zerstört wurde,<br />
bleiben dem Team um Vereinspräsident<br />
Silvan Paganini nur die vier Hebeleinen, die<br />
noch unter dem Wrack liegen, und eine Menge<br />
Erfahrung. Trotz zahlreicher Hindernisse wie<br />
einem Spendenkrimi im letzten Jahr, widrigem<br />
Wetter, starken Unterwasserströmungen,<br />
Personalengpässen, bürokratischen Genehmigungen<br />
und technischen Herausforderungen<br />
reagiert der Verein auf die positive Resonanz<br />
aus der Bevölkerung der drei Anrainerstaaten<br />
und geht nun mit einem erneuten Crowdfunding<br />
in die dritte Runde.<br />
www.schiffsbergeverein.ch<br />
QUERSEE<br />
Der Bodensee eignet sich nicht nur hervorragend<br />
zum Planschen, sondern auch für sportliche<br />
Herausforderungen von einem Ufer zum<br />
anderen: Bodensee Open Water organisiert<br />
Seequerungen mit unterschiedlichen Distanzen.<br />
Nach dem gelungenen Massenstart Konstanz–Meersburg<br />
| Meersburg–Konstanz–<br />
Meersburg am 29. Juni warten im <strong>August</strong> neue<br />
Strecken auf motivierte Freischwimmer: Friedrichshafen–Romanshorn<br />
(11 km) und Friedrichshafen–Romanshorn–Friedrichshafen<br />
(22<br />
km) am 3. <strong>August</strong> sowie Überlingen–Wallhausen<br />
(2,5 km) und Wallhausen–Überlingen–<br />
Wallhausen (5 km) am 31. <strong>August</strong>. Die sportliche<br />
und medizinische Absicherung erfolgt<br />
durch die DLRG des Bodenseekreises.<br />
www.bodensee-openwater.com<br />
Prof. Dr. Gunter Schöbel, Direktor des Pfahlbaumuseums wurde bei der feierlichen Eröffnung unter<br />
anderem von Kulturstaatsministerin Claudia Roth und Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft,<br />
Forschung und Kunst in Baden-Württemberg begleitet (v.l.n.r.).<br />
PFAHLBAUTASTISCH!<br />
In den Pfahlbauten von Unteruhldingen wurde<br />
Ende Juni das neue Welterbe-Museum mit<br />
Besucherzentrum eröffnet. Der neue, kunstfertig<br />
errichtete Ausstellungsbau entstand im<br />
Rahmen des Masterplans „Weltkulturerbe“ in<br />
18 Monaten Bauzeit. Optisch ähnelt er einem<br />
umgedrehten prähistorischen Einbaum und<br />
wurde im Innenraum technisch aufwendig<br />
mit einer Holzkonstruktion inszeniert. Eine<br />
Lichtskulptur trennt zudem die Vermittlungsebenen<br />
in einen Bereich unter und in einen<br />
über Wasser. Besucher*innen entdecken im<br />
Erdgeschoss die Originalfunde, folgen im AR-<br />
CHAEORAMA den archäologischen Tauchern<br />
zum unterseeischen Welterbe und lernen die<br />
heute noch erhaltenen „Spuren der Pfahlbauer“<br />
kennen. (av)<br />
Pfahlbaumuseum<br />
Strandpromenade 6<br />
D-88690 Uhldingen-Mühlhofen<br />
+49 (0)7556 92 89 00<br />
www.pfahlbauten.de<br />
© Pfahlbaumuseum
46 FREIZEIT<br />
Hier entstand eine<br />
Sonnenbadende aus Sand<br />
am Strand (2021).<br />
AUS SAND GEBAUT<br />
Rorschach feiert in diesem Jahr ein Vierteljahrhundert<br />
Sandkunst. Das 25. Internationale ze bewerben und Urs Koller überzeugen. Der<br />
Wer mitmachen will, muss sich vorab mit Skiz-<br />
Sandskulpturenfestival steht unter dem Motto Leiter des Sandskulpturenfestivals entscheidet<br />
jedes Jahr, wer sein Werk in der Rorscha-<br />
„Just an Illusion“. Die „Profi-Sandler*innen“ legen<br />
am 10. <strong>August</strong> los. Das bekannte Festival cher Bucht umsetzen darf. Lediglich das Siegerteam<br />
aus dem Vorjahr, Helena Bangert &<br />
zieht jedes Jahr Künstler*innen und Zuschauer*innen<br />
aus der ganzen Welt an. Die acht bis Inese Valtere war für <strong>2024</strong> von vornherein gesetzt.<br />
Inese Valtere aus Litauen gehörte be-<br />
zehn (Bau-)Plätze, die es zu vergeben gibt, sind<br />
heiß begehrt und immer international besetzt. reits 2022 dem Siegerteam an. So darf man ge-<br />
© Inese Valtere<br />
spannt sein, ob sie die Jury und das Publikum<br />
in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge überzeugen<br />
kann.<br />
Spazierende an der Promenade können den<br />
Künstler*innen von Anfang an über die Schulter<br />
schauen und so die Entstehung der beeindruckenden<br />
Sandskulpturen begleiten. Die<br />
fertigen Kunstwerke werden übrigens mit<br />
Buchleim besprayt, um die Oberfläche vor<br />
Witterungseinflüssen zu schützen. Dann richtet<br />
Regen garantiert keinen Schaden an. Am<br />
Ende des Festivals werden die besten Skulpturen<br />
vom Publikum und einer Fachjury gekürt.<br />
Die Ausstellung der Skulpturen ist von 18. <strong>August</strong><br />
bis 8. September zu sehen.<br />
10.–17.08. | Sandskulpturenfestival<br />
18.08.–08.09. | Ausstellung<br />
CH-9401 Rorschach<br />
www.sandskulpturen.ch<br />
SCHATZSUCHE<br />
In Lindau ist der Löwe los: Kasimir<br />
Löwenherz, der eigentlich reglos am<br />
Lindauer Hafen thront, macht sich<br />
auf den Weg über die Insel quer durch<br />
den Außenbereich der Sonderausstellung<br />
Christo und Jeanne-Claude – Ein<br />
Leben für die Kunst. Wer ihn begleitet,<br />
erfährt Spannendes über das Künstlerpaar<br />
Christo und Jeanne-Claude,<br />
kann kreativ werden und gemeinsam<br />
mit Kasimir nachdenken über<br />
Freundschaft, Träume und die Kunst.<br />
Unersetzlich ist dabei eine kostenlose<br />
Schatzkarte mit vielen bunt bebilderten<br />
Informationen über das Leben<br />
und Werk des berühmten Künstlerpaares.<br />
Die Schatzkarte wurde eigent-<br />
© Judith Kleiner<br />
lich für Kinder geschaffen, begeistert<br />
aber auch Erwachsene. In dem kunterbunten<br />
Faltblatt erfahren die Leserinnen<br />
und Leser zum Beispiel, dass<br />
Christo und Jeanne-Claude am selben<br />
Tag auf die Welt kamen und sich dann<br />
der ganzen Welt realisiert hat und<br />
kommen schließlich zu einem Lösungswort.<br />
Auf alle, die die Rätsel gelöst<br />
haben, wartet eine Überraschung<br />
Jeanne-Claude – Ein Leben für die<br />
Kunst im Kunstmuseum zeigt noch<br />
bis zum 13. Oktober rund 70 Werke<br />
des wohl berühmtesten Künstlerduos<br />
bis 13.10.<br />
Kunstmuseum Lindau<br />
Maximilianstraße 52<br />
D-88131 Lindau<br />
www.kultur-lindau.de<br />
im Jahr 1958 in Paris begegnet sind –<br />
an der Museumskasse.<br />
unserer Zeit, darunter virtuose Zeich-<br />
und dass sie seitdem unzertrennlich<br />
Die kostenlose Schatzkarte gibt es<br />
nungen, detailreiche Collagen, frühe<br />
waren. Sie lernen durch verschiede-<br />
an der Kasse des Kunstmuseums und<br />
Objekte und faszinierende Fotogra-<br />
ne Fragen interessante Fakten zu den<br />
in der Tourist-Information Lindau.<br />
fien.<br />
Projekten, die das Künstlerpaar auf<br />
Die Sonderausstellung Christo und
FREIZEIT<br />
47<br />
© Thomas Nitz<br />
Anzeige<br />
© zvg Campus Galli<br />
Schwester Cordula<br />
SOMMERLIEBE<br />
Was wäre der Sommer ohne die GEMS Open-Air-Bühne und Kino unter<br />
freiem Himmel? Auch in dieser überraschend nassen Zeit finden alle Kinovorstellungen<br />
wie geplant statt – ob drinnen oder draußen, Hauptsache<br />
Film ab! Neben einem Best of des vergangenen Kinojahres zeigt das<br />
GEMS Open-Air-Kino auch zwei Filme, die erst im <strong>August</strong> ihren Bundesstart<br />
haben: „Was will der Lama mit dem Gewehr?“ fragen sich die Menschen<br />
im kleinen buddhistischen Königreich Bhutan, nachdem der König<br />
freien Zugang zu Internet und Fernsehen und die Einführung der<br />
Demokratie verspricht (13. + 22. <strong>August</strong>). Die romantische Screwball-Komödie<br />
„Liebesbriefe aus Nizza“ von Regisseur Ivan Calbérac über den<br />
dritten und vierten Frühling im Leben zeigt eine wilde wie wahnwitzige<br />
Vendetta an der Côte d’Azur (16. + 24. <strong>August</strong>). „Schwester Cordula<br />
liebt Westernromane“, liest am 1. <strong>August</strong> aber lieber drinnen. Bei gutem<br />
Wetter spielen die „Two Souls“ Rainer Apel an der Gitarre und Sängerin<br />
Elysa K. am 6. <strong>August</strong> und Mathis Schuller am 20.08. im eigens<br />
eröffneten Biergarten auf der GEMS Wiese. Marie Diot & Fee Badenius<br />
und Fischer & Jung verschieben ihren Besuch auf 2025, „Alte Bekannte“<br />
kommen am 23. November, und das Liedermaching Festival findet<br />
2025 statt.<br />
GEMS Kulturzentrum<br />
Mühlenstraße 13<br />
D-78224 Singen<br />
www.diegems.de<br />
ZEITREISE<br />
Bauen wie vor 1200 Jahren? Auf dem Campus Galli entsteht Tag für<br />
Tag ein Stück Mittelalter. Handwerker und Ehrenamtliche schaffen<br />
mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts ein Kloster auf Grundlage<br />
des St.Galler Klosterplans. Ohne Maschinen, ohne modernes<br />
Werkzeug verfolgen sie ein Bauvorhaben, dessen Fertigstellung<br />
nur die Jüngsten unter ihnen noch erleben werden: eine gewaltige<br />
Abteikirche aus Stein. Zwischen klingendem Amboss, surrenden<br />
Töpferscheiben und dem dumpfen Hämmern auf Holz gibt es<br />
auf der Baustelle für große und kleine Mittelalter-Fans viel zu erleben.<br />
In den Sommerferien wird der Besuch zum lebendigen Mitmach-Erlebnis.<br />
Jede Woche bietet der „Mitmach-Mittwoch“ spannende<br />
Aktivitäten und handwerkliche Erlebnisse, die die Vergangenheit<br />
zum Leben erwecken. Besucher jeden Alters können an<br />
den Mitmach-Mittwochen selbst aktiv werden. Die Themen, die an<br />
diesen Tagen beleuchtet werden, sind vielfältig und orientieren<br />
sich auch am Baustellengeschehen. Im vergangenen Jahr konnten<br />
Besucher beispielsweise an einer Lehmwand mitarbeiten und<br />
so hautnah erleben, wie in mittelalterlicher Zeit gebaut wurde. Für<br />
dieses Jahr sind Themen rund um Wolle, Feuer oder auch Getreide<br />
vorgesehen.<br />
03. + 04.08. | Brechen, Schwingen, Hecheln – Flachsverarbeitung<br />
16.–18.08. | Natürlich bunt – Färben mit Pflanzen<br />
07., 14., 21. + 28.08. | Mitmach-Mittwoch<br />
24. + 25.08. | Vom Feld zur Mühle – Getreideverarbeitung<br />
Campus Galli<br />
D-88605 Meßkirch<br />
www.campus-galli.de
48 FREIZEIT<br />
© Wynrich Zlomke<br />
© Ilja Mess<br />
Ausstellung “79 80 Ravensburg. Alltag, Apokalypse, Autonomie” im Museum<br />
Humpis Quartier<br />
NACHTS IM MUSEUM<br />
Vier Museen, ein Preis: Die Lange Nacht im Museumsviertel Ravensburg<br />
präsentiert ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Karikaturen,<br />
Kreativangeboten, Livemusik, leckeren Getränken und vielem mehr.<br />
Von 18 bis 24 Uhr können Nachtschwärmer wieder durch die Oberstadt<br />
streifen und die vier Museen erkunden. Die Direktor*innen Ute Stuffer,<br />
Sabine Mücke, Christian von der Heydt und Siglinde Nowack führen<br />
exklusiv durch ihre Häuser, und in jedem Museum erwartet die Besucher*innen<br />
ein besonderer Fotopoint. Beim Suchspiel nach den Sternen<br />
und beim Pub-Quiz zum 50. Bestehen des prägnanten Ravensburger-Logos<br />
gibt es spannende Preise zu gewinnen.<br />
Vorverkauf: 12 €, Abendkasse: 14 €<br />
Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei<br />
THEATER FÜR ALLE<br />
Das Theater Konstanz sammelt Spenden für ein wichtiges Stück kultureller<br />
Teilhabe: Das Peter-Pan-Ticket. Die solidarische Ticketfinanzierung<br />
öffnet unbürokratisch den Vorhang für Menschen, die sich einen<br />
Theaterbesuch sonst nicht leisten können. So genügt die Nennung des<br />
Stichworts „Peter Pan“ beim Ticketkauf, um für nur einen Euro eine Eintrittskarte<br />
zu erhalten. Ein Nachweis ist nicht erforderlich. Das Peter-<br />
Pan-Ticket beruht auf Vertrauensbasis und setzt darauf, dass dieses Vertrauen<br />
nicht missbraucht wird. Damit das Peter-Pan-Ticket auch in der<br />
kommenden Spielzeit angeboten werden kann, sind Spenden immer<br />
und jederzeit willkommen, entweder online oder über die Verkaufsstellen<br />
des Theater Konstanz.<br />
www.theaterkonstanz.de/peterpan<br />
16.08., 18–24 Uhr<br />
Museumsviertel Ravensburg<br />
D-88212 Ravensburg<br />
www.museumsviertel-ravensburg.de<br />
ÜBER DEN WOLKEN<br />
Mit dem neu konzipierten Sommerfest & Flugwochenende stellt<br />
das Dornier Museum Friedrichshafen ein mitreißendes Veranstaltungshighlight<br />
auf die Beine. Flugzeugfans, Familien und<br />
Kinder kommen im größten Technikmuseum am Bodensee voll<br />
auf ihre Kosten, wenn Gastflugzeuge einfliegen, spektakuläre<br />
Airshows bestaunt werden können und in der riesigen Kinderwelt<br />
jede Menge Attraktionen warten. Live-Musik liefern neben<br />
einem Jazz-Quartett und Dixies Treibhaus Ventil auch die Kult-<br />
Rock-Band „Four Beats Faster“ aus Oberschwaben, die den Gästen<br />
Open-Air auf der Museumsterrasse am Rollfeld des Flughafens<br />
mit rockigen Hits der 70er, 80er und 90er Jahre einheizen<br />
werden.<br />
03. + 04.08., 10-18 Uhr<br />
Dornier Museum<br />
D-88046<br />
www.dorniermuseum.de<br />
© Rolf Schwark
FREIZEIT<br />
49<br />
FRÜHSTÜCK<br />
IN DER<br />
MARKTHALLE<br />
In der Markthalle Reichenau ist viel geboten<br />
– von frischem Obst und Gemüse und<br />
einem einladenden Sortiment rund um Käse,<br />
Eier, Teigwaren und Müsliprodukten bis<br />
zu Essig- und Ölvariationen, verschiedenen<br />
Weinen und Destillaten. Ob regional, saisonal<br />
oder bio – die Auswahl an Frischeprodukten<br />
ist groß und auch, wer spontan ein<br />
kulinarisches Geschenkpaket sucht, wird<br />
hier fündig. In die Markthalle integriert ist<br />
ein Bistro mit wechselnder Wochenkarte für<br />
den Mittagstisch sowie einer festen Speisekarte<br />
für „Wiederholungstäter“. Für den kleinen<br />
Hunger zwischendurch sind Snacks wie<br />
Wraps, heiße Seelen und Salate auf der Karte.<br />
Heißer Tipp für die kurze Mittagspause oder<br />
für den Feierabend: Alle Gerichte gibt es im<br />
Markthallen-Bistro auch zum Mitnehmen.<br />
Für Kuchenliebhaber sei gesagt: Der Bäckereibereich<br />
bietet ein hochwertiges Sortiment<br />
an Kuchen und (Bio-) Backwaren zum Mitnehmen<br />
oder den direkten Genuss im Café-<br />
Bereich. Ganz neu ist das leckere Frühstück<br />
für Frühaufsteher (montags bis freitags 8 bis<br />
11.30 Uhr) und Langschläfer (samstags 9 bis<br />
14 Uhr) – am liebsten direkt auf der Sonnenterrasse!<br />
Markthalle Reichenau<br />
Am Wollmatinger Ried 18,<br />
direkt am Reichenauer Bahnhof<br />
D-78479 Reichenau<br />
www.indigo-konstanz.de<br />
© Ulrike Sommer<br />
HEUNEBURG<br />
HEUNEBURG<br />
KELTENFEST<br />
KELTENFEST<br />
SO, 01.09.<strong>2024</strong><br />
10.00 SO, 01.09.<strong>2024</strong> – 17.00 UHR<br />
10.00 – 17.00 UHR<br />
CHRISTINA ROMMEL<br />
SCHOKOLADE<br />
DAS KONZERT<br />
Deutscher Schoko-Rock vom Feinsten<br />
wird serviert mit edler Schokolade.<br />
®<br />
®<br />
& BAND<br />
www.christina-rommel.de<br />
www.schokoladenkonzert.de<br />
www.reservix.de<br />
LEBENDIGE<br />
GESCHICHTE<br />
FÜR GROSS<br />
UND KLEIN<br />
DONNERSTAG<br />
05.09.24<br />
20.00 Uhr<br />
Frickingen<br />
Graf-Burchard-Halle<br />
www.jungkommunikation.de<br />
www.heuneburg-pyrene.de<br />
Lippertsreuter Str. 12<br />
88699 Frickingen<br />
NEUE SHOW! <strong>2024</strong>
50 FREIZEIT<br />
SIE DIESEN MONAT AUF KEINEN FALL VERPASSEN DÜRFEN<br />
FREIZEIT WAS<br />
VON ANNA WIRTH (TEXTE)<br />
FESTE&MÄRKTE<br />
D-Engen<br />
Street Food Markt<br />
Diverse, internationale<br />
Küchen erwarten<br />
die Besuchenden des<br />
Street Food Marktes.<br />
Verschiedene Foodtrucks<br />
nehmen auf<br />
eine vielfältige, kulinarische<br />
Reise mit.<br />
Alter Stadtgarten<br />
31.08.-01.09., ab 12<br />
Uhr<br />
www.engen.de<br />
D-Hagnau<br />
Weinfest<br />
Ein schönes Glas<br />
Wein, feine Speisen,<br />
viel Musik, eine Aktionswiese<br />
für Kinder<br />
und natürlich der<br />
Fanfarenmusik - Hagnau<br />
feiert sich und<br />
seinen Wein.<br />
Alter Torkel im Uferpark<br />
03.08., 17 Uhr +<br />
04.08., 11.30 Uhr<br />
www.hagnau.de<br />
D-Herbertingen<br />
Keltenfest<br />
Hier wird Geschichte<br />
lebendig: Darsteller*innen<br />
verschiedener<br />
Living-History-<br />
Gruppen, u.a. Kelten,<br />
Römer oder Gladiatoren,<br />
lassen den Alltag<br />
von vor 2500 Jahren<br />
in der einstigen Handelsstadt<br />
wieder aufleben.<br />
Heuneburg<br />
01.09., 10-17 Uhr<br />
www.heuneburg-pyrene.de<br />
D-Herbertingen<br />
Feuerfest<br />
Spektakuläre Feuershows,<br />
Feuerartistik<br />
vom Feinsten, Performances,<br />
Humor und<br />
Partymusik erwartet<br />
die Gäste auf der Heuneburg.<br />
Mit schwäbischen<br />
Spezialitäten<br />
und kühlen Sommerdrinks<br />
ist auch für<br />
das leibliche Wohl gesorgt.<br />
Heuneburg<br />
03.08., 18 Uhr<br />
www.heuneburg-pyrene.de<br />
POP UP!<br />
Galerie für ein Wochenende? In der Pop-Up Galerie „Kunst<br />
am See-Hafen“ im Konstanzer Konzil zeigen über 20 Künstlerinnen<br />
und Künstler ihre zeitgenössische Kunst in den<br />
Bereichen Gemälde, Fotografie, Digital Art, Skulpturen, Literatur<br />
und Musik. Doch nicht nur das. Das Rahmenprogramm<br />
umfasst Mitmach-Workshops, zum Beispiel im Porträtmalen<br />
bei Petra Wenski-Hänisch, Kunstgesprächsrunden,<br />
Kunstpräsentationen und vieles mehr. Zur Vernissage<br />
am 30. <strong>August</strong> um 19 Uhr nimmt „SkyArdt“ das Publikum<br />
auf eine musikalische Klangreise.<br />
30.08.-01.09.<br />
Konzil Konstanz<br />
Hafenstraße 2<br />
D-78462 Konstanz<br />
www.kunst-energie-regenbogen.de<br />
Foto © Petra Wenski-Hänisch<br />
D-Memmingen<br />
Flohmarkt<br />
Ein wunderbares Zusammenspiel<br />
aus<br />
Spaß, Sparen und originellen<br />
Sachen. Der<br />
Flohmarkt in Memmingen<br />
ist der Treffpunkt<br />
für Liebhaber alter<br />
und gebrauchter Dinge.<br />
Hier kommen auch<br />
Schnäppchenliebhaber<br />
auf ihre Kosten.<br />
Stadtpark Neue Welt<br />
24.08., 8-15 Uhr<br />
www.memmingen.de<br />
D-Überlingen<br />
22. Internationaler<br />
Töpfermarkt<br />
Eine Gelegenheit, die<br />
Vielfalt von zeitlosem<br />
Handwerk in all seinen<br />
Facetten zu bewundern<br />
und das ein<br />
oder andere besondere<br />
Stück zu erstehen.<br />
Egal ob Geschirr,<br />
modischer Schmuck,<br />
Gartenskulpturen,<br />
Brunnen oder kunstvolle<br />
Unikate.<br />
© Chantal Lang<br />
Landungsplatz<br />
24.-25.08., 10-18 Uhr<br />
www.toepfermarktueberlingen.de<br />
D-Wangen<br />
Italienischer Abend<br />
Die Stadt Wangen lädt<br />
gemeinsam mit Prato<br />
zum beliebten italienischen<br />
Abend mit<br />
Bewirtung auf dem<br />
Marktplatz ein.<br />
Marktplatz<br />
03.08., 19 Uhr<br />
www.wangen.de<br />
A-Bregenz<br />
Bregenzer Hafenfest<br />
Der malerische Blick<br />
auf das Kunsthaus<br />
Bregenz, das charmante<br />
Postgebäude,<br />
das vorarlberg museum,<br />
das Landestheater<br />
und natürlich<br />
der Hafen bietet eine<br />
fantastische Kulisse<br />
für ein vielfältiges<br />
Angebot an Kulinarik<br />
und Musik.<br />
Bregenzer Hafen<br />
24./25.08., ab 12 Uhr<br />
www.libre-bodensee.com<br />
A-Dornbirn<br />
Sommer im Park<br />
In der gemütlichen Atmosphäre<br />
des Parks<br />
bringt das Kinderprogramm<br />
die Kleinen<br />
zum Strahlen,<br />
die Gedichte der Poetry<br />
Slammer die Gäste<br />
zum Lachen und<br />
Nachdenken und die<br />
Rhythmen der Bands<br />
und DJs die Besucherinnen<br />
und Besucher<br />
zum Tanzen.<br />
Stadtgarten<br />
08.-10.08.<br />
www.dornbirn.info<br />
A-Dornbirn<br />
Urbikuss<br />
Bei freiem Eintritt<br />
in viele städtische<br />
Einrichtungen,<br />
einem gratis Stadtbus,<br />
Stadtführungen,<br />
einem unterhaltsamen<br />
Kinderprogramm<br />
sowie musikalischen<br />
und künstlerischen<br />
Einlagen kommen<br />
Groß und Klein garantiert<br />
auf ihre Kosten.<br />
Innenstadt<br />
30.08.<br />
www.dornbirn.info<br />
AUSSTELLUNGEN<br />
D-Bad Saulgau<br />
Unterwasserwelten<br />
Seit 40 jahren mit allen<br />
Wassern gewaschen<br />
– Der Taucher<br />
und Unterwasserfotograf<br />
Rolf Pfänder präsentiert<br />
sein Werk.<br />
Stadtmuseum<br />
bis 08.09.<br />
www.bad-saulgau.<br />
de
FREIZEIT<br />
51<br />
D-Bad Waldsee<br />
Von Flusspiraten<br />
und Wandervögeln –<br />
Wie Sportberger die<br />
Jugend zum Camping<br />
brachte<br />
Zahlreiche Exponate,<br />
von Faltbooten über<br />
Zelte und Campingzubehör<br />
bis zu Wohnwagen,<br />
zeigen, wie<br />
sich aus dem Wandervogel<br />
und dem Wasserwandern<br />
die Campingbewegung<br />
in<br />
Deutschland entwickelte.<br />
Erwin Hymer Museum<br />
bis September <strong>2024</strong><br />
www.erwin-hymermuseum.de<br />
D-Konstanz<br />
Lebensraum Bodensee<br />
Die Nährstoffe im<br />
See, neu etablierte<br />
Tier- und Pflanzenarten<br />
und natürlich der<br />
Klimawandel – diese<br />
Faktoren und die<br />
Auswirkungen auf die<br />
Lebewesen im und<br />
am See werden in dieser<br />
Ausstellung behandelt.<br />
Bodensee-Naturmuseum<br />
bis 09.03.25<br />
www.uni-konstanz.<br />
de<br />
D-Konstanz<br />
Konstanz im Nationalsozialismus<br />
1933-45<br />
Der Nationalsozialismus,<br />
der Zweite Weltkrieg<br />
und der Holocaust<br />
liegen für jüngere<br />
Menschen in fernster<br />
Vergangenheit.<br />
Mit dem Angriffskrieg<br />
Russlands rückt eine<br />
neu-alte Form des Imperialismus<br />
wieder in<br />
den Fokus.<br />
Rosgartenmuseum<br />
Dauerausstellung<br />
www.rosgartenmuseum.de<br />
D-Konstanz<br />
Archäologie & Playmobil<br />
– Mönche,<br />
Mission, Abenteuer<br />
Eine Kooperation mit<br />
Staatliche Schlösser<br />
und Gärten Baden-Württemberg.<br />
Die überlieferten Personen<br />
und Ereignisse,<br />
die zur Entstehung<br />
des Reichenauer Klosters<br />
geführt haben,<br />
werden wissenschaftlich<br />
fundiert in den<br />
Fokus genommen.<br />
Archäologisches<br />
Landesmuseum Baden-Württemberg<br />
bis 20.10.<br />
www.alm-konstanz.de<br />
© Kulturmuseum St.Gallen<br />
KINDHEIT<br />
Die Kindheit sind nur wenige Jahre – und doch sind diese Jahre<br />
fürs ganze Leben prägend. Oder mit den Worten des Dichters<br />
Richard von Schaukal: „War denn nicht immer Sonne in meiner<br />
Kinderzeit? Im Winter glitzernde Wonne, im Sommer Buntseligkeit?“<br />
Die Ausstellung „Kindheit in der Ostschweiz und 200 Jahre<br />
Kinderfest“ gibt diesem Thema Raum und ermöglicht, der eigenen<br />
Kindheit wieder zu begegnen, sich mit der Kindheit im Lauf<br />
der Zeit auseinanderzusetzen. Was hat sich verändert in den letzten<br />
Jahrzehnten? Was war anders vor hundert oder zweihundert<br />
Jahren? Verschiedene Ansätze spiegeln nicht nur den Alltag der<br />
Kinder, sondern auch den der Erwachsenen wider.<br />
bis 05.01.25<br />
Kulturmuseum St.Gallen<br />
Museumstrasse 50<br />
CH-9000 St.Gallen<br />
www.kulturmuseumsg.ch<br />
Knaben am St.Galler Kinderfest um 1902<br />
D-Konstanz<br />
Meisterwerke der<br />
Eiszeit – die ältesten<br />
Tierskulpturen<br />
der Menschheit<br />
Die Höhlen- und Eiszeitkunst<br />
der Schwäbischen<br />
Alb wurde<br />
von der UNESCO<br />
in die Welterbeliste<br />
aufgenommen. Die<br />
Skulpturen gelten als<br />
die älteste mobile<br />
Kunst der Menschheit<br />
und zählen zu den bedeutendsten<br />
Funden<br />
der Altsteinzeit.<br />
Archäologisches<br />
Landesmuseum Baden-Württemberg<br />
ab 02.12.2023<br />
www.alm-konstanz.de<br />
D-Radolfzell<br />
Dorfleben. Geschichte(n)<br />
aus den Radolfzeller<br />
Ortsteilen.<br />
Vor 50 Jahren wurden<br />
alle sechs Ortschaften<br />
im Rahmen der<br />
Gemeindereform in<br />
Baden-Württemberg<br />
nach Radolfzell eingemeindet.<br />
Dieses Jubiläum<br />
wird nun zum<br />
Anlass genommen,<br />
diese Ortschaften in<br />
den Mittelpunkt zu<br />
stellen.<br />
Stadtmuseum Radolfzell<br />
bis 23.02.2025<br />
www.stadtmuseumradolfzell.de<br />
D-Ravensburg<br />
79 80 Ravensburg.<br />
Alltag, Apokalypse,<br />
Autonomie.<br />
Die Ausstellung thematisiert<br />
die späten<br />
70er- und 80er-Jahre<br />
in Ravensburg. Die<br />
Wende der 1970er- zu<br />
den 80er-Jahren war<br />
von weltpolitischen<br />
Ereignissen und Krisen<br />
geprägt. Neue Medien<br />
und Lebensstile,<br />
Kollektivität und Neubau<br />
prägten in dieser<br />
Zeit die Stadt.<br />
Museum Humpis-<br />
Quartier<br />
bis 18.08.<br />
www.museum-humpis-quartier.de<br />
D-Reichenau<br />
Zeichen – Videoinstallation<br />
Die Videoinstallation<br />
des Münchner<br />
Künstlers zeigt den<br />
Klangkörper aus ungewohnter<br />
Perspektive;<br />
nicht nur die<br />
Glocke schwingt, sondern<br />
mit ihr die aufnehmende<br />
Kamera<br />
– für die Betrachtenden<br />
entsteht dadurch<br />
ein ganz besonderes<br />
Filmerlebnis.<br />
Münster St. Maria<br />
und Markus<br />
bis 20.10.<br />
www.reichenau1300.de<br />
D-Tettnang<br />
Jubiläumsjahr – 90<br />
Jahre Fernsehen in<br />
Deutschland<br />
Vor 90 Jahren wurde<br />
die erste Fernsehübertragung<br />
in<br />
Deutschland vorgestellt.<br />
Zu diesem Jubiläum<br />
werden in der<br />
Wechselausstellung<br />
Fernseher aus den<br />
Anfängen bis zur Moderne<br />
und ein Stück<br />
eines der weltweit<br />
ersten Fernsehkabel<br />
ausgestellt.<br />
Elektronikmuseum<br />
Themenschwerpunkt<br />
für <strong>2024</strong><br />
www.emuseum-tettnang.de<br />
D-Überlingen<br />
Goldbachdialoge<br />
Schritt für Schritt treten<br />
ausgewählte Gemälde,<br />
Zeichnungen,<br />
Collagen, Skizzen<br />
und Diagramme<br />
der Künstler*innen<br />
des Skid- Ateliers in<br />
Goldbach in ein spannungsvolles<br />
und ergänzendes<br />
Verhältnis.<br />
Galerie Käsering<br />
bis 02.08.<br />
www.galerie-kaesering.de<br />
D-Überlingen<br />
Dschungelwelten<br />
Der international renommierte<br />
Naturfotograf<br />
Dr. Roland Hilgartner<br />
ist Wissenschaftler<br />
und Direktor<br />
des Affenberg Salem.<br />
Zum ersten Mal sind<br />
Hilgartners Fotografien<br />
aus den abgelegensten<br />
Tropengebieten<br />
der Erde nun in<br />
einer Ausstellung zu<br />
erleben.<br />
Städtische Galerie<br />
bis 20.10.<br />
www.gkue.de<br />
A-Bregenz<br />
tuten & blasen. Blasmusik<br />
in Vorarlberg<br />
Zum hundertsten Geburtstag<br />
des Vorarlberger<br />
Blasmusikverbands<br />
gibt es ein<br />
ganzjähriges Festprogramm.<br />
Die lange vorbereitete<br />
Sonderausstellung<br />
gibt Einlicke<br />
in Vorarlberger Traditionen.<br />
vorarlberg museum<br />
bis Frühjahr 2025<br />
www.vorarlbergmuseum.at<br />
A-Bregenz<br />
Mythos Handwerk<br />
Die Schau richtet sich<br />
an alle, die sich fürs<br />
Handwerk interessieren<br />
oder einen der<br />
zahlreichen Berufe erlernen<br />
wollen. In der<br />
Ausstellung geht es<br />
um Gefühle und Werte,<br />
die man gemeinhin<br />
mit dem Handwerk<br />
verbindet.<br />
vorarlberg museum<br />
bis 06.01.25<br />
www.vorarlbergmuseum.at<br />
A-Dornbirn<br />
Tatsachen. Das materielle<br />
Erbe des Nationalsozialismus<br />
Mehr als 85 Jahre<br />
nach dem Anschluss<br />
Österreichs an das<br />
nationalsozialistische<br />
Deutschland finden<br />
sich immer noch Hinterlassenschaften<br />
und<br />
Überreste der NS-Zeit.<br />
Die Ausstellung basiert<br />
auf Objekten von<br />
Bürger*innen.<br />
Stadtmuseum<br />
bis 31.10.<br />
www.stadtmuseum.<br />
dornbirn.at
52 FREIZEIT<br />
A-Dornbirn<br />
Um alles in der Welt.<br />
Meinem Alltag auf<br />
der Spur<br />
Mit dem Welthaus<br />
Vorarlberg wurde eine<br />
Ausstellung realisiert,<br />
in der den weltweiten<br />
Spuren unseres<br />
Alltagslebens auf den<br />
Grund gegangen wird.<br />
Die Ausstellung richtet<br />
sich nach den Leitthemen<br />
Essen, Kleidung,<br />
Auto, Strom,<br />
Handy und Sorgearbeit.<br />
Inatura<br />
bis 13.10.<br />
www.inatura.at<br />
A-Hohenems<br />
A Place of Our Own.<br />
Vier junge Palästinenserinnen<br />
in Tel<br />
Aviv<br />
Sechs Jahre lang begleitete<br />
die in Tel Aviv<br />
lebende Künstlerin<br />
Iris Hassid den Alltag<br />
von vier jungen palästinensischen<br />
Frauen<br />
mit israelischer<br />
Staatsbürgerschaft,<br />
die zu einer neuen<br />
Generation arabischer<br />
Studentinnen in Tel<br />
Aviv gehören.<br />
Jüdisches Museum<br />
bis 25.08.<br />
www.jm-hohenems.<br />
at<br />
CH-Bischofszell<br />
Armin Rüeger –<br />
mehr als der Textdichter<br />
von Othmar<br />
Schoeck<br />
Der Bischofszeller<br />
Apotheker Armin Rüeger<br />
erlangte indirekt<br />
Weltruhm, den das<br />
Museum Bischofszell<br />
nun mit einer Sonderausstellung<br />
thematisiert.<br />
Zeit seines Lebens<br />
schrieb, zeichnete<br />
und malte er,<br />
entwarf Plakate und<br />
Flyer.<br />
Museum Bischofszell<br />
ab April <strong>2024</strong><br />
www.museum-bischofszell.ch<br />
CH-Diessenhofen<br />
Kulturhistorisches<br />
Angebot<br />
Einzigartig ist nicht<br />
nur die Vielfalt und<br />
Fülle der über 10.000<br />
gezeigten Originalgegenstände,<br />
sondern<br />
auch deren atmosphärische<br />
und publikumsnahe<br />
Präsentation<br />
auf 2700 m2 –<br />
und dies ganz ohne<br />
Vitrinenglas.<br />
Schaudepot St. Katharinental<br />
Dauerausstellung<br />
www.historischesmuseum.tg.ch<br />
CH-Heiden<br />
Wiedereröffnung –<br />
Museum Henry Dunant<br />
Henry is back – Die<br />
Kernausstellung begleitet<br />
Henry Dunant<br />
durch sein bewegtes<br />
Leben. Dabei schlägt<br />
sie auch problematische<br />
Kapitel auf<br />
und baut Brücken ins<br />
Hier und Jetzt. Besucher*innen<br />
sind eingeladen,<br />
über Krieg,<br />
Frieden, Solidarität<br />
und Menschlichkeit<br />
nachzudenken.<br />
Museum Henry Dunant<br />
ab 10.08. | Eröffnung<br />
10.08., 11 Uhr<br />
www.dunant-museum.ch<br />
CH-Kreuzlingen<br />
Geplatzte Stadtträume<br />
Zusammen und doch<br />
getrennt durch die<br />
Grenze. In Konstanz<br />
und Kreuzlingen ist<br />
immer wieder von<br />
einer anderen Stadt<br />
geträumt worden.<br />
Hier wird sich auf eine<br />
Reise durch die Stadtteile<br />
begeben, mithilfe<br />
von Wegweisern<br />
und einem Plan.<br />
Museum Rosenegg<br />
bis 26.01.2025<br />
www.museumrosenegg.ch<br />
CH-Romanshorn<br />
Tiny Great Cars<br />
Die Zeitreise in die<br />
1960er-Jahre kann<br />
beginnen. Die Sonderausstellung<br />
soll<br />
neben den kleinen<br />
Grossraum-Fahrzeugen<br />
auch vieles<br />
über die Entwicklung<br />
von Wirtschaft, Technik<br />
und Designgeschichte<br />
am rollenden<br />
Objekt erzählen.<br />
Autobau Erlebniswelt<br />
bis 24.08.<br />
www.autobau.ch<br />
Anzeige<br />
ECHT ALLGÄU<br />
Isny feiert sein Allgäu! An Mariä Himmelfahrt kommt mitten<br />
in der Stadt zusammen, was die Kulturlandschaft seit<br />
jeher prägt: Handwerk, lebendiges Brauchtum und regionale<br />
Produkte. An (Info-)Ständen und bei Führungen lässt<br />
es sich hinter die Kulissen von Anbau und Veredelung blicken,<br />
ökologische Projekte kennenlernen und mehr über<br />
den Natur- und Artenschutz erfahren. Naschen ist ausdrücklich<br />
erlaubt! Begleitet wird der trubelige Markt von<br />
Alphörnern, Kontrabässen und Akkordeons, und bei der<br />
Allgäu Olympiade entdecken die Kleinen die Eigenheiten<br />
der Region. Auch die Isnyer Geschäfte und Lokale geben<br />
Auslagen und Speisekarten eine regionale Note und laden<br />
zum Stadtbummel.<br />
15.08., 9–18 Uhr<br />
Innenstadt, Marktplatz<br />
D-88316 Isny im Allgäu<br />
www.isny.de<br />
CH-Schaffhausen<br />
Kunstkästen Schaffhausen:<br />
Liao Wenfeng<br />
Der Künstler Liao<br />
Wenfeng beschäftigt<br />
sich in seiner Kunst<br />
seit mehreren Jahren<br />
mit der Bedeutung<br />
von Pilzen für Mensch<br />
und Umwelt. Die<br />
Kunstkästen sind darüber<br />
hinaus bewusst<br />
gesetzt, um den Betrachter*innen<br />
neue<br />
Perspektiven im Alltag<br />
aufzuzeigen.<br />
Schaffhauser Innenstadt<br />
bis 28.09.<br />
www.vebikus-kunsthalle-schaffhausen.ch<br />
CH-Schaffhausen<br />
Mittelalter am Bodensee<br />
Schaffhausen war im<br />
Mittelalter eine wichtige<br />
Stadt in der Region.<br />
Mit rund 150<br />
Exponaten erzählt<br />
die Wanderausstellung<br />
von Handel und<br />
Handwerkskunst, von<br />
Schifffahrt und dem<br />
Alltag zwischen Alpen<br />
und Rheinfall.<br />
Museum zu Allerheiligen<br />
Schaffhausen<br />
bis 27.10.<br />
www.allerheiligen.<br />
ch<br />
CH-St. Gallen<br />
All You CanNOT Eat.<br />
Fake Food auf Stoff<br />
Einem Restaurant<br />
nachempfunden, in<br />
© Chantal Lang<br />
dem nichts Ess- oder<br />
Trinkbares angeboten<br />
wird.<br />
Auf Basis der Sammlung<br />
des Textilmuseums<br />
St.Gallen sind<br />
die Tische von diversen<br />
Gästen mit Exponaten,<br />
die Nahrungsmittel<br />
abbilden, gedeckt.<br />
Textilmuseum St.<br />
Gallen<br />
bis 13.10.<br />
www.textilmuseum.<br />
ch<br />
CH-St. Gallen<br />
Kindheit in der Ostschweiz<br />
und 200<br />
Jahre Kinderfest<br />
Das Jubiläum ist Anlass,<br />
unterschiedliche<br />
Realitäten vergangener<br />
Kinderwelten in<br />
der Ostschweiz zu beleuchten.<br />
Gezeigt werden<br />
Erinnerungsstücke<br />
sowie Filminterviews<br />
mit St.Galler*innen,<br />
die von ihrer<br />
Kindheit erzählen.<br />
Kulturmuseum<br />
bis 05.01.2025<br />
www.kulturmuseumsg.ch<br />
CH-Warth<br />
1524 Stürmische Zeiten<br />
– der Ittinger<br />
Sturm im Fokus<br />
Die Ausstellung im Ittinger<br />
Museum greift<br />
ein Schlüsselereignis<br />
der schweizerischen<br />
Reformationsgeschichte<br />
auf<br />
und wirft einen vertieften<br />
Blick auf Geschichte<br />
und Konflikte<br />
jener Zeit.<br />
Ittinger Museum<br />
bis Frühjahr 2025<br />
www.kunstmuseum.<br />
tg.ch<br />
CH-Zürich<br />
Das zweite Leben<br />
der Dinge. Stein, Metall,<br />
Plastik<br />
Die Ausstellung wirft<br />
einen Blick auf vergangene<br />
und heutige<br />
Methoden der Kreislaufwirtschaft.<br />
Objekte<br />
von der Steinzeit<br />
bis zur Gegenwart<br />
zeigen, wie ihre Geschichte<br />
das Bewusstsein<br />
für den Wert der<br />
Dinge schärfen kann.<br />
Landesmuseum Zürich<br />
bis 10.11.<br />
www.landesmuseum.ch<br />
FL-Vaduz<br />
kollabor –<br />
Kunst+Raum für<br />
kleine Kinder<br />
Kleine Kinder begreifen<br />
die Welt mit allen<br />
Sinnen – Wahrnehmungsweisen,<br />
die in<br />
Museen gewöhnlich<br />
nicht erlaubt sind. Im<br />
Seitenlichtsaal wird<br />
ein Ort eingerichtet,<br />
der Kindern Begegnungen<br />
mit Kunst und<br />
freies kreatives Spiel<br />
ermöglicht.<br />
Kunstmuseum<br />
Liechtenstein<br />
bis 15.08.<br />
www.kunstmuseum.li
FREIZEIT<br />
53<br />
FILM<br />
A-Bregenz<br />
Bosna Quilts<br />
Sie waren Kinder des<br />
Bosnien-Krieges und<br />
künstlerische Produkte<br />
menschlicher Solidarität.<br />
31 Jahre später<br />
erzählen die Bosna<br />
Quilts immer noch<br />
von einer besonderen,<br />
Grenzen überschreitenden<br />
Zusammenarbeit<br />
zwischen<br />
zwölf Frauen.<br />
vorarlberg museum<br />
21.08., 19 Uhr<br />
www.libre-bodensee.com<br />
DIES&DAS<br />
D-Herbertingen<br />
20 Jahre Kelten digital<br />
– Vom Kultbild<br />
aus Fellbach-Schmiden<br />
zum Projekt Zeit<br />
Herr Thomas Hoppe<br />
vom Landesmuseum<br />
Württemberg wird in<br />
seinem Vortrag Einblicke<br />
in die Rolle des<br />
Landesmuseums im<br />
Zuge der Keltenkonzeption<br />
und seiner<br />
Projekte geben.<br />
Heuneburg<br />
04.08., 15 Uhr<br />
www.heuneburg-pyrene.de<br />
D-Konstanz<br />
Pfahlbaumuseum in<br />
Dingelsdorf – Kostenlose<br />
Sonntagsführung<br />
Der Pfahlbauverein<br />
Dingelsdorf lädt erneut<br />
zu einer kostenlosen<br />
Führung ein.<br />
Dieter Brdiczka und<br />
Waltraud Tinter erläutern<br />
die Lebensweise<br />
der Pfahlbaubewohner.<br />
Pfahlbaumuseum<br />
Dingelsdorf<br />
04.08., 14-16 Uhr<br />
www.pfahlbau-dingelsdorf.de<br />
D-Konstanz<br />
Ignaz Heinrich von<br />
Wessenberg – Ein Leben<br />
im Glauben an<br />
die gute Schöpfung<br />
Ignaz Heinrich von<br />
Wessenberg ist als<br />
kirchliche Führungspersönlichkeit<br />
im südwestdeutschen<br />
Raum<br />
bekannt. Es wird an<br />
den 250. Geburtstag<br />
jenes Mannes erinnert,<br />
dessen nachgelassener<br />
Kunstsammlung<br />
die Galerie ihre<br />
Existenz verdankt.<br />
Städtische Wessenberg-Galerie<br />
Konstanz<br />
bis 01.09.<br />
www.konstanz.de<br />
D-Meersburg<br />
Kindertag im Wasserpark<br />
Mehrere aufblasbare<br />
Sportelemente werden<br />
sich in der Zeit<br />
vom 3. bis 18. <strong>August</strong><br />
täglich auf dem See<br />
befinden und versprechen<br />
Action und<br />
Abenteuerfreude.<br />
Am Kindertag gibt es<br />
für alle Altersklassen<br />
unter anderem Motto-Hüpfburgen<br />
und<br />
interaktive Spiele.<br />
Freiund<br />
Strandbad<br />
Meersburg<br />
10.08., 10-17.30 Uhr<br />
www.meersburgtherme.de<br />
D-Tettnang<br />
Tettnanger Hopfenwandertag<br />
<strong>2024</strong><br />
Beim Hopfenwandertag<br />
steht der vier Kilometer<br />
lange Hopfenpfad<br />
mit fünf Bierdörfern<br />
im Zentrum<br />
des Geschehens. Entlang<br />
des Wegs verköstigen<br />
Brauer aus aller<br />
Welt und ortsansässige<br />
Vereine ihre Gäste<br />
mit Bierspezialitäten,<br />
Live-Musik und kulinarischen<br />
Genüssen.<br />
Hopfenpfad<br />
04.08., 10-18 Uhr<br />
www.tettnang.de<br />
D-Wangen<br />
Großelterntag Baden-Württemberg<br />
Ein kurzweiliges Familienprogramm<br />
mit<br />
Musik und Spielen,<br />
Aktions- und Infoständen.<br />
Sozialminister<br />
Manne Lucha wird<br />
den Großelterntag eröffnen.<br />
Landesgartenschau<br />
Wangen<br />
02.08., 11-17 Uhr<br />
www.lgswangen<strong>2024</strong>.de<br />
CH-Gottlieben<br />
Sommerfest:<br />
Icon Poet Live –<br />
Duell der Poetinnen<br />
und Poeten<br />
Mit Geschichten können<br />
wir Grenzen überschreiten.<br />
Fünf gewürfelte<br />
Icons genügen,<br />
um mit aller Fantasie,<br />
freizügig interpretiert,<br />
Geschichte zu<br />
schreiben. Autor*innen<br />
spielen hier im<br />
Dreiminutentakt mit<br />
der Sprache und ihrer<br />
Wirkung.<br />
Literaturhaus Thurgau<br />
31.08., 18 Uhr<br />
www.literaturhausthurgau.ch<br />
CH-Heiden<br />
Peace Bell Gedenkfeier<br />
Der Verein Circle of<br />
young humantarians<br />
CYH fördert den Dialog<br />
über globale Herausforderungen<br />
und<br />
möchte junge Menschen<br />
für das humanitäre<br />
Völkerrecht<br />
sensibilisieren. An der<br />
diesjährigen Gedenkfeier<br />
ergreift die Präsidentin<br />
Kay von Mérey<br />
das Wort.<br />
Museum Henry Dunant<br />
09.08., 10.45 Uhr<br />
www.museum-dunant.ch<br />
CH-Kreuzlingen<br />
Bodensee-Buchmesse<br />
Die Bodensee-Buchmesse<br />
bietet die Möglichkeit<br />
für Autor*innen<br />
und Verlage, sich<br />
kennenzulernen. Influencer*innen<br />
erhalten<br />
Kontakt zu<br />
den Schreibenden<br />
und das interessierte<br />
Publikum kann die<br />
Branche aus nächster<br />
Nähe erleben.<br />
Dreispitz Sport- und<br />
Kulturzentrum<br />
24.08., 10-18 Uhr<br />
www.bodenseebuchmesse.ch<br />
AWOLI<br />
Der African Way Of Life: Zum fünften Mal veranstaltet der Verein<br />
AWOLI e.V. das Afrika Festival am See. Unter dem Motto<br />
„One World, Many Cultures“ soll das Festival die Werte, kulturellen<br />
Reichtümer und die Lebensfreude des afrikanischen<br />
Kontinents erlebbar machen, interkulturelle Brücken schlagen<br />
und Vorurteile abbauen. Neben einem Basar mit Handwerkskunst<br />
und kulinarischen Köstlichkeiten erwartet das<br />
Publikum ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Theater und<br />
Musik, Tanz und Folklore, eine große Auswahl an Workshops,<br />
ein interreligiöser Gottesdienst und eine Podiumsdiskussion<br />
mit dem Thema „Afrika – sein Reichtum und seine Probleme“.<br />
30.08.–01.09. | Fr. + Sa. 11–23 Uhr, So. 11–18 Uhr<br />
D-78467 Konstanz<br />
www.afrikafestivalamsee.awoli.org<br />
CH-Romanshorn<br />
Tanzschiff<br />
Unter den Sternen<br />
tanzen und mit Freunden<br />
feiern. Besucher*nnen<br />
sind eingeladen,<br />
an Bord des<br />
Tanzschiffes zu kommen<br />
und ihr Tanzbein<br />
zu den Beats von DJ<br />
Many zu schwingen.<br />
Hafen Romanshorn<br />
09.08., 19 Uhr<br />
www.bodenseeschiffe.ch<br />
CH-St.Gallen<br />
Au Revoir im Innenhof<br />
Zum letzten Mal in<br />
<strong>2024</strong>: Für das Happening<br />
öffnet die Lokremise<br />
ihre Tore zwischen<br />
Innenhof und<br />
Theatersaal für ein<br />
neuartiges hybrides<br />
und garantiert wetterfestes<br />
Tanzerlebnis.<br />
Lokremise<br />
24.08., 14-04 Uhr<br />
www.aurevoir.sg<br />
Anzeige
54 ERLEBEN<br />
© Tom Leonhardt<br />
© Matthias Balzat<br />
<strong>August</strong>inerstift Oehningen<br />
Alessio Nocita<br />
HÖR(I)GENUSS UND<br />
AUGENSCHMAUS<br />
Jung, interkulturell, kooperativ ... die 8. Höri Musiktage versprechen vom 8. bis 18. <strong>August</strong><br />
musikflimmernde Tage in der einzigartigen Atmosphäre des historischen <strong>August</strong>iner<br />
Chorherrenstifts Öhningen. Im Hesse-Museum Gaienhofen zeigt die Ausstellung „In Hesses<br />
Nähe. Der Zeichner, Maler und Illustrator Gunter Böhmer (1911-1986)“ Arbeiten von einem der<br />
bedeutendsten Zeichner und Buch-Illustratoren des 20 Jahrhunderts.<br />
Hör(i)genuss<br />
Die Höri Musiktage <strong>2024</strong> spannen mit insgesamt<br />
14 Konzerten einen weiten Bogen über<br />
die Grenzen der Klassik hinaus. Zur Eröffnung<br />
präsentiert das Saxophonquartett Clair Obscur<br />
sechs Bilder aus dem Leben des großen Tango-<br />
Komponisten Astor Piazzolla. Asambura verbindet<br />
in MessiaSASambura die Musik Ostafrikas<br />
mit Händels Messiah. Das Barockensemble<br />
begleitet den Festakt mit der Commedia instrumentale<br />
– Konzert-Spektakel in Wort, Ton<br />
und Maskenspiel. In Verbundenheit mit dem<br />
historischen Auftrag und der Spiritualität des<br />
Ortes erklingt zum Festgottesdienst Haydns<br />
Paukenmesse unter Leitung von Markus Andreas<br />
Schmid. Freunde hochklassiger Streichquartette<br />
können sich auf ein außergewöhnliches<br />
Konzert des Chaos String Quartet freuen:<br />
In Free the Franz trifft das exzellente Streichquartett<br />
auf Jazz-Saxophon, Schuberts Werke<br />
auf groovige Melodien des ungarischen Jazz-<br />
Saxophonisten István Grencsó. Liebhaber des<br />
Jazz können sich auf das Trio des jungen, israelischen<br />
Jazz-Gitarristen Tal Arditi freuen. HumanNature<br />
ist eine Produktion des Heidelberger<br />
Frühlings <strong>2024</strong>. Das junge Ensemble ruft<br />
mit Werken von Brahms, Cage, Saunders und<br />
eigenen, experimentellen Sounds Klänge der<br />
Natur auf ganz eigene Weise in unser Bewusstsein.<br />
Die TRAUMWELTEN des Aureus Trios<br />
wurden jüngst in Japan bejubelt. Herz der Höri<br />
Musiktage ist das Internationale Festivalorchester<br />
unter Leitung von Harutyun Muradyan.<br />
Im Familienprogramm spielt es Prokofjews<br />
„Peter und der Wolf“ mit anschließendem Instrumenten-Karussell.<br />
Manege frei – die Zirkus<br />
Akademie für Klein und Groß und das Musiktheater<br />
Piccolo & Co. (Laterna musica) ergänzen<br />
das Familienprogramm. Im Format Cartes<br />
blanches überraschen zauberhafte Konzertjuwelen<br />
aus dem Festivalorchester. Das große<br />
Orchester-Finale im Klosterhof mit Werken<br />
von Beethoven, Stravinsky und Prokofjew sowie<br />
Haydns Cellokonzert C-Dur begrüßt den<br />
jungen Neuseeländer Matthias Balzat (Cello),<br />
vielfach mit Preisen ausgezeichnet und bereits<br />
als internationaler Solist und Kammermusiker<br />
etabliert.<br />
www.hoeri-musiktage.de<br />
Augenschmaus<br />
1933 reist der aus Dresden stammende Gunter<br />
Böhmer auf Einladung von Hermann Hesse<br />
nach Montagnola, um sich dort ein Jahr später<br />
gänzlich niederzulassen. Es ist der Beginn<br />
einer Künstlerfreundschaft und einer großartigen<br />
Karriere als Zeichner, Maler und Illustrator,<br />
die im Tessin seinen Lauf nimmt. Die<br />
Ausstellung „In Hesses Nähe. Der Zeichner,<br />
Maler und Illustrator Gunter Böhmer (1911-<br />
1986)“ im Hesse Museum Gaienhofen zeigt Bilder,<br />
die im Umkreis des befreundeten Schriftstellers<br />
Hermann Hesse in Montagnola entstanden<br />
sind.<br />
06.08., 11 Uhr | Führung durch die Sonderausstellung<br />
Hesse Museum Gaienhofen<br />
Kapellenstraße 8<br />
D-78343 Gaienhofen<br />
www.hesse-museum-gaienhofen.de<br />
Gunter Böhmer und Hermann Hesse, Fotograf<br />
unbekannt, 1934, Detail<br />
© Gunter Böhmer-Stiftung Calw
ERLEBEN<br />
55<br />
TERMINE HÖRI AUGUST <strong>2024</strong><br />
Literarische Wanderung auf den Spuren von Hermann<br />
Hesse<br />
Hesse Museum Gaienhofen<br />
01.+ 22.08., 10.15 Uhr<br />
Der Zeichner, Maler und Illustrator<br />
Gunter Böhmer (1911–1986)<br />
Promenadenkonzert mit Gastkapelle<br />
Uferpromenade Hemmenhofen<br />
02.08., 19.30 Uhr<br />
Strandfest Spielmannszug Iznang<br />
Uferpromenade Iznang<br />
03. + 04.08.<br />
Gartencafé<br />
Garten Gerard | Öhningen, Malvenweg 14<br />
04.08., 14 Uhr<br />
Sommermarkt<br />
Gärtnerei Ruhland, Horn<br />
07. + 21.08., 17 Uhr<br />
Kein Sommer ohne Musik – Öffentliche Generalprobe<br />
des Bodensee-Kammerorchesters<br />
Höri-Halle Gaienhofen<br />
07.08., 19 Uhr<br />
Klosterführung<br />
Öhningen, Kastanie im Kirchgarten<br />
08. + 29.08., 10.30 Uhr<br />
Geführte Wanderung Jüdisches Leben am See<br />
Parkplatz Fischerhaus Wangen<br />
08.08., 15 Uhr<br />
Höri Musiktage<br />
<strong>August</strong>iner Chorherrenstift Öhningen<br />
08.–18.08.<br />
Foto: © Gunter Böhmer-Stiftung Calw<br />
Ausstellung<br />
vom 28.06.<br />
bis 03.11.24<br />
Kapellenstr. 8 • 78343 Gaienhofen • 07735 440949<br />
www.hesse-museum-gaienhofen.de<br />
Promenadenkonzert<br />
Uferpromenade Hemmenhofen<br />
09.08., 19.30 Uhr<br />
Mitspieltheater „Die Bremer Stadtmusikanten“<br />
Höri-Halle Gaienhofen<br />
09.08., 11 Uhr<br />
Bergfest der Freiwilligen Feuerwehr<br />
Wasserturm Horn<br />
10.08., 18 Uhr<br />
Strandfest TuS Iznang<br />
Uferpromenade Iznang<br />
17. + 18.08.<br />
Live-Musik unterm Sternenzelt – Gartengroove<br />
Hirschen-Garten Horn<br />
22. + 29.08., 18 Uhr<br />
08.–18.08.<strong>2024</strong><br />
08.–18.08.<strong>2024</strong><br />
Kulturelle Weinwanderung mit Manuela Griß und Carmen<br />
Jonas<br />
Wiischöpfle Gaienhofen<br />
25.08., 18 Uhr<br />
Dorffesteröffnung<br />
Lindenplatz, Öhningen<br />
31.08., 18 Uhr<br />
STEFAN QUANDT<br />
STEFAN QUANDT
56 ERLEBEN<br />
LASST UNS<br />
FEIERN &<br />
FRÖHLICH SEIN!<br />
„Freibier“ und gute Laune: Das Lindauer Oktoberfest ist legendär.<br />
Besucher aus der ganzen Region strömen ins Festzelt, wenn der<br />
Musikverein Lindau- Aeschach/Hoyren vom 30. <strong>August</strong> bis 1. September<br />
zum 59. Lindauer Oktoberfest einlädt. Am Samstagabend rockt die Band<br />
„Freibier“ aus dem Deggenhausertal das Partyvolk.<br />
VON SUSI DONNER (TEXT UND FOTOS)<br />
Gefeiert wird nicht nur im großen Festzelt. Vor allem der<br />
stimmungsvoll beleuchtete Obstgarten, in dem sich die<br />
Gäste unterm Sternenhimmel abkühlen können, wenn die<br />
Stimmung gar zu heiß wird, ist ganz wunderbar. Eine einmalige<br />
Besonderheit beim Lindauer Oktoberfest: Hier wird<br />
das Original Münchner Oktoberfestbier ausgeschenkt –<br />
noch bevor in München die Wiesn beginnt.<br />
Heiße Partynächte<br />
Drei Tage gemütliche Geselligkeit, mitreißende Musik und<br />
kulinarische Leckerbissen. Fans des Lindauer Oktoberfestes<br />
kennen den urgemütlichen „Abend der Betriebe“ am<br />
Freitag, zu dem auch alle anderen Gäste über 16 ausdrücklich<br />
ebenfalls erwünscht sind – solange es Tickets an der<br />
Abendkasse gibt. Nach Böllerschüssen, Blasmusik und<br />
Fassanstich geht es mit der „Joe Williams Band“ steil in die<br />
erste Partynacht.<br />
Der Oktoberfest-Samstag ist ebenso heiß begehrt. Um 16<br />
Uhr ist Einlass, für das Warm-up ist ab 16.30 Uhr der Musikverein<br />
Wintersulgen aus Heiligenberg zuständig, und<br />
am Abend ist von 20 bis 24 Uhr Tanzparty angesagt: Auf<br />
die Bänke, fertig los – mit „Freibier“. Doch halt, hier geht<br />
es nicht um kostenlosen Ausschank, sondern um fünf musikalische<br />
Braumeister und eine reizende Bierkönigin, die<br />
mit viel Charme und herzlicher Lebensfreude das Festzelt<br />
in ein kochendes Sudhaus verwandeln werden. Die Partyband<br />
verspricht rauen Alpenrock, feinste Hits direkt von<br />
der Après-Ski-Bar und frisch geerntete Stimmungskracher<br />
aus dem heißen Mallorca, gebraut mit traditionellen deutschen<br />
Kultschlagern und legendären Songs der 70er und<br />
80er. Das ist eine völlig neue Art von „Ozapftis!“, denn aus<br />
dem Zapfhahn von „Freibier“ fließt überschäumend gute<br />
Laune.
ERLEBEN<br />
57<br />
KUNSTMUSEUM LINDAU<br />
13. April – 13. Oktober <strong>2024</strong><br />
© Christo and Jeanne-Claude Foundation; Foto: Bob Kiss<br />
Das ist neu: Wies‘n Stammtische am Samstag<br />
Für die Freibier-Party gibt es keinen Vorverkauf. Erfahrungsgemäß<br />
füllt sich das Zelt bereits ab 16 Uhr, wie die<br />
Organisatoren verraten. Wer also rein will, tut gut daran,<br />
früh zu kommen. Einlass zur stürmischen Partynacht ist<br />
ab 18 Jahren und es gilt das One-Way-Ticket. Erstmals können<br />
über die Homepage neben den Wies’n Spezialtischen<br />
für den Samstagabend auch Wies‘n Stammtische für acht<br />
bis zehn Personen im Festzelt reserviert werden, um der<br />
großen Nachfrage zu entsprechen.<br />
Entspannter Familientag<br />
Der Familiensonntag ist ein weiterer Publikumsliebling.<br />
Er gehört bei freiem Eintritt allen – von den ganz Jungen<br />
bis zu den ganz Alten. Ab 11.30 Uhr spielt der Musikverein<br />
Wasserburg und der zünftige Mittagstisch lockt. Nachmittags<br />
gibt es nonstop Musik, Spiel und Spaß. Um 13 Uhr beginnt<br />
der Wettbewerb „Lindauer Schützenkönig“ mit der<br />
Königlich Privilegierten Schützengesellschaft Lindau und<br />
ab 14 Uhr werden die jüngsten Oktoberfestbesucher bestens<br />
unterhalten: Kinderschminken, Hüpfburg, Traktorenbähnchen<br />
vor dem Zelt, Kindereisenbahn auf dem Verkehrsübungsplatz<br />
und vieles mehr stehen auf dem bunten<br />
Kinderprogramm. Den ganzen Nachmittag über spielt<br />
die Musik und um 18 Uhr wird der Lindauer Wies’n Schützenkönig<br />
(oder die Königin) gekürt und das Fest klingt aus.<br />
Kulinarisches Oktoberfest<br />
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. An allen<br />
Tagen des 59. Lindauer Oktoberfestes gibt es regionale<br />
Wies’n Schmankerl, ausgefallene neu interpretierte Gerichte<br />
und den traditionellen Oktoberfest Vergnügungspark.<br />
LINDAUER<br />
LINDAUER<br />
INSEL INSEL WEISSE<br />
WEISSE<br />
Das Weizenbier vom<br />
Das Weizenbier vom<br />
Lindauer Lindauer Inselbräu<br />
Inselbräu<br />
LINDAUER<br />
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Das Weizenbier vom<br />
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30.8–1.9.<br />
Oktoberfestplatz am Parkplatz<br />
Valentin-Heider-Gymnasium<br />
D-88131 Lindau<br />
www.lindauer-oktoberfest.de<br />
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58 KULTUR | BÜHNE<br />
Anzeige<br />
VON LIEBE,<br />
HABGIER UND<br />
DEM TRIUMPH DER<br />
SCHLAUEN<br />
Verrückte Wendungen, gewitzte Erbschleicher und herrliche Situationskomik:<br />
Wenn in der letzten Woche der Bregenzer Festspiele die Sonne schon ein paar<br />
Minuten früher hinter der Seebühne versinkt, hebt sich am Kornmarkt der<br />
Premierenvorhang für die jungen Sänger*innen des Opernstudios.<br />
In einem kurzweiligen Doppelabend zeigen die Bregenzer<br />
Festspiele gleich zwei Werke italienischer Opernmeister: Gioachino<br />
Rossinis „Der Ehevertrag“ und Giacomo Puccinis „Giann<br />
Schicchi“. Die Grande Dame der Opernwelt, Kammersängerin<br />
Brigitte Fassbaender, setzt die ungewöhnliche und humorvolle<br />
Kombination in Szene. Die musikalische<br />
Leitung übernimmt<br />
Claire Levacher, es spielt das<br />
Symphonieorchester<br />
Vorarlberg.<br />
Von Erben und Erbschleichern<br />
Über 100 Jahre liegen zwischen Gioachino Rossinis erster<br />
öffentlich aufgeführter Oper „Der Ehevertrag“ und Giacomo<br />
Puccinis „Gianni Schicchi“. Beiden Werken gemein<br />
ist das Gespür für ironische Situationskomik und witzige<br />
lautmalerische Effekte. In „Der Ehevertrag“ bietet der Geschäftsmann<br />
Tobia Mill seine Tochter Fannì dem kanadischen<br />
Geschäftsmann Slook zum Kauf an: Sie ist aus gutem<br />
Hause, nicht älter als 30 Jahre, mit einwandfreiem Charakter<br />
und bei guter Gesundheit. Perfekt also für die Überfahrt<br />
nach Kanada. Fannì liebt allerdings den mittellosen Edoardo.<br />
Die Turbulenzen sind vorprogrammiert. Zu guter<br />
Letzt setzt schließlich Slook den armen Edoardo als Universalerben<br />
ein – und damit steht auch der bärbeißige Vater<br />
einem Happy End nicht länger im Weg.<br />
Die satirische Erbschleichersatire „Gianni Schicchi“<br />
spinnt das Thema fort: In scheinheiliger Anteilnahme<br />
versammeln sich die zuvor enterbten Hinterbliebenen<br />
am Totenbett des wohlhabenden Patriziers Buoso Donati<br />
und echauffieren sich über das aufgefundene Testament.<br />
Schlussendlich werden sie von Gianni Schicchi<br />
übers Ohr gehauen: Als falscher Donati erscheint er<br />
beim Notar und teilt das Vermögen unter den gierigen<br />
Verwandten neu auf. Das größte Stück vom<br />
Kuchen vermacht er sich – natürlich – kurzerhand<br />
selbst.<br />
12.08. | Premiere<br />
Bregenzer Festspiele<br />
Platz der Wiener Symphoniker 1<br />
A-6900 Bregenz<br />
www.bregenzerfestspiele.com
KULTUR | BÜHNE<br />
59<br />
PHILOSOPHIE IN GROSSEN BILDERN<br />
Im Kreuzlinger See-Burgtheater präsentiert in<br />
diesem Sommer ein neues Team eine spektakuläre<br />
und wunderbar unterhaltsame Inszenierung<br />
mit Titanen, Göttern, feuerspeiendem<br />
Bagger und einer Ziege. Bei der Uraufführung<br />
„Prometheus – Revolution im Götterreich“ unter<br />
der Regie von Simon Engeli wird aus dem Vollen<br />
geschöpft. Es darf mitgefiebert, mitgelitten<br />
und ganz viel gelacht werden. Ein beeindruckendes<br />
Bühnenbild, das Guiseppe Spina, der<br />
auch den Zeus spielt, umgesetzt hat, Livemusik<br />
der Götterband (Jurij Drole, Claire Pasquier, Patrick<br />
Manzecchi), Pyrotechnik und akrobatische<br />
Leistungen ziehen die Zuschauer*innen mitten<br />
hinein in eine Geschichte über göttliche Machtkämpfe,<br />
Schöpfungsmythen, laute und leise<br />
Revolutionen. Erstmals auf der Bühne des See-<br />
Burgtheaters zu erleben sind durch Puppenspielerin<br />
Rahel Wohlgensinger fast schon magisch<br />
zum Leben erweckte Puppen. Die <strong>2024</strong> mit<br />
dem Kleinkunstpreis „Tuttlinger Krähe“ ausgezeichnete<br />
Kabarettistin und Schauspielerin Judith<br />
Bach spielt das Titanenkind Prometheus.<br />
Auch die anderen Spielenden beweisen komödiantisches<br />
Talent, ohne dabei an Tiefgang<br />
einzubüßen. Das Stück blickt auf Machtdynamiken,<br />
auf das Wechselbad aus idealistischen<br />
Aufbruchsgefühlen und totalitärer Kälte und<br />
zeigt, dass auch die Demokratie ständiger Sanierungsmaßnahmen<br />
bedarf.<br />
Prometheus entdeckt die kleinen Dinge<br />
02./03./06./07.08.<br />
Seeburgpark beim Seemuseum<br />
CH-8280 Kreuzlingen<br />
www.see-burgtheater.ch<br />
© Mario Gaccioli<br />
© T+T Fotografie<br />
EXTRA-<br />
WURST<br />
Der Tennisclub braucht einen neuen Grill – längst überfällig,<br />
wird über die Anschaffung im Vereinshaus abgestimmt.<br />
Man lässt sich nicht lumpen: Ein luxuriöses Gerät mit Platz<br />
für 50 Würstchen gleichzeitig soll es werden. Alle sind sich<br />
einig, dem neuen Grill steht nichts mehr im Wege, bis eine<br />
wohlmeinende Stimme den Kauf eines Zweitgrills für das<br />
einzige muslimische Vereinsmitglied vorschlägt und<br />
hitzige Grundsatzdebatten auslöst. Die rasante, hochpointierte<br />
und sehr aktuelle Komödie der bekannten<br />
Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz<br />
Netenjakob („Die Wochenshow“, „Stromberg“)<br />
beschreibt bissig und vergnüglich die Herausforderung<br />
vom Zusammenleben verschiedener<br />
Kulturen. In der Koproduktion mit dem Kurtheater Baden<br />
wird eine der bekanntesten St.Gallerinnen – die Bratwurst<br />
– zum Zankapfel und zentralen Konflikt einer Komödie<br />
mit Tiefgang. Nach dem großen Erfolg während der<br />
St.Galler Festspiele bringt das Theater St.Gallen die „Extrawurst“<br />
noch ein weiteres Mal auf die Bühne und verwandelt<br />
das Studio in ein Vereinsheim mit Wiedererkennungswert.<br />
30.08., 20 Uhr<br />
Theater St.Gallen | Studio<br />
Museumstrasse 24<br />
CH-9004 St.Gallen<br />
www.konzertundtheater.ch<br />
© T+T Fotografie
60 KULTUR | BÜHNE<br />
SIE DIESEN MONAT AUF KEINEN FALL VERPASSEN DÜRFEN<br />
BÜHNE WAS<br />
VON ANNA WIRTH (TEXTE)<br />
THEATER<br />
D-Konstanz<br />
Rita – Eine Oper von<br />
Gaetano Donizetti<br />
Eine komische Oper in<br />
einem Akt in sowohl<br />
deutscher als auch italienischer<br />
Sprache. Ein<br />
turbulentes Liebesdreieck<br />
voller skurriler<br />
Wendungen wird hier<br />
an der frischen Luft in<br />
sechs Aufführungen<br />
in einem der schönsten<br />
Renaissancehöfe<br />
Süddeutschlands präsentiert.<br />
Innenhof des Rathauses<br />
16.-25.08.<br />
www.rathausoper.de<br />
D-Langenargen<br />
Langenargener Festspiele<br />
e.V. – Dracula |<br />
Pinocchio<br />
Auf der traumhaften<br />
Freilichtbühne direkt<br />
am Ufer des Bodensees<br />
im Schlosspark<br />
Langenargen wird eine<br />
schaurig-schöne Vampirkomödie<br />
und eine<br />
Pinocchio-Geschichte<br />
über<br />
Mut und Abenteuer erzählt.<br />
Schlosspark Langenargen<br />
bis 08.08.<br />
www.langenargenerfestspiele.de<br />
D-Sigmaringendorf<br />
Freilichttheater – Der<br />
große Gatsby | Peter<br />
Pan<br />
Eine Laienspielgruppe<br />
bringt jeden Sommer<br />
zwei Theaterstücke<br />
auf die Waldbühne.<br />
Der große Gatsby nach<br />
dem Roman von<br />
F. Scott Fitzgerald<br />
spielt im New York der<br />
1920er-Jahre. Mit dem<br />
Kinder- und Jugendstück<br />
Peter Pan geht<br />
es in die Welt von Nimmerland.<br />
Naturtheater Waldbühne<br />
bis 01.09.<br />
www.waldbuehne.de<br />
D-Wangen<br />
Festspiele Wangen<br />
e.V. – Pippi Langstrumpf<br />
| Der Diener<br />
zweier Herren<br />
Eine Bühne inmitten<br />
der bezaubernden Altstadt.<br />
Goldonis turbulente<br />
Komödie verspricht<br />
flotte Unterhaltung<br />
mit Tiefgang.<br />
Es geht um Mord, Geld<br />
und Liebe. Zudem lebt<br />
Pippi Langstrumpf<br />
auch in Wangen nach<br />
dem Motto: Ich mach’<br />
mir die Welt, wie sie<br />
mir gefällt!<br />
Zunftwinkel Wangen<br />
im Allgäu<br />
bis 18.08.<br />
www.festspiele-wangen.de<br />
CH-Hagenwil<br />
Schlossfestspiele Hagenwil<br />
– Der Tag, an<br />
dem der Papst gekidnappt<br />
wurde | Hänsel und<br />
Gretel<br />
Im historischen<br />
Schlossambiente bei<br />
Amriswil werden zwei<br />
Aufführungen inszeniert.<br />
Eine Komödie<br />
von João Estevão<br />
Weiner Bethencourt<br />
und einer der bekanntesten<br />
Märchenklassiker<br />
frech und frisch<br />
neu erzählt.<br />
Wasserschloss<br />
07.08.-07.09.<br />
www.schlossfestspiele-hagenwil.ch<br />
CH-Illnau<br />
Julius Maggi – Ein<br />
kräftig gewürztes<br />
Freilichtspiel<br />
Das Stück erzählt die<br />
Geschichte von Julius<br />
Maggi zur Zeit der Industrialisierung<br />
und die Folgen für die<br />
Bevölkerung von Illnau<br />
und Umgebung.<br />
Kiesgrube Punt<br />
07.-31.08.<br />
www.freilichtspieleillnau.ch<br />
CH-Islikon<br />
Freilichttheater – Die<br />
Katze auf dem heißen<br />
Blechdach<br />
Ein Kammertheater<br />
unter freiem Himmel.<br />
In diesem Stück beschreibt<br />
Tennessee<br />
Williams die Dynamiken,<br />
die sich abspielen,<br />
wenn unsere Ängste<br />
und die Gier überhandnehmen,<br />
und<br />
die Liebe dann keinen<br />
Platz mehr findet.<br />
Greuterhof<br />
09.-24.08.<br />
www.theaterwerkstatt.ch<br />
Gardi Hutter<br />
REALITÄTSPAUSE<br />
10 Tage, 5 Bühnen, 52 Künstler*innen und bis zu 5000 Besucher*innen:<br />
Das nordArt-Theaterfestival bietet einen<br />
einzigartigen Mix aus namhaften Formationen und unbekannten<br />
Theaterperlen für alle, die gerne in fantastischen<br />
Welten schwelgen. Als besonderes Highlight kommt Gardi<br />
Hutter mit ihrer 44 Jahre Tour nach 4444 Vorstellungen<br />
und 4 Solos zum letzten Mal als Clown Hanna – urkomisch,<br />
urmenschlich, urweiblich – nach Stein am Rhein. Ergänzt<br />
wird das nordArt-Theaterfestival durch ein vielseitiges<br />
Familienprogramm, eine HörTour durch die Altstadt von<br />
Stein am Rhein und die Verleihung des Jungsegler-Nachwuchspreises<br />
für die Künstler*innen von morgen.<br />
07.–17.08.<br />
CH-8260 Stein am Rhein<br />
www.nordart.ch<br />
CH-Schaffhausen<br />
Jeanmaire Ein Stück<br />
Schweiz<br />
Nach dem großen Erfolg<br />
der vergangenen<br />
Jahre bleibt das<br />
17. SHpektakel der<br />
Schweiz treu und inszeniert<br />
Urs Widmers<br />
Tragikomödie Jeanmaire<br />
Ein Stück<br />
Schweiz über den Brigadier<br />
des CH-Militärs<br />
und als Jahrhundertverräter<br />
bezeichneten<br />
Jean Louis Jeanmaire.<br />
Theater Bachturnhalle<br />
16.-29.08.<br />
www.shpektakel.ch<br />
LESUNGEN<br />
D-Konstanz<br />
Poetry Slam<br />
Marvin Suckut hat sie<br />
wieder eingeladen: Die<br />
besten Poetinnen und<br />
Poeten des Landes<br />
treffen in Konstanz aufeinander,<br />
um in einem<br />
dichterischen Wettstreit<br />
gegeneinander<br />
anzutreten.<br />
Kulturladen<br />
14.08., 20 Uhr<br />
www.kulturladen.de<br />
CH-Rorschach<br />
Zauberberge – Als es<br />
die Dichter und Denker<br />
auf die Schweizer<br />
Gipfel zog<br />
Andreas Lesti ist Autor,<br />
Journalist und Alpinist<br />
aus Bayern. Er ist auf<br />
den Spuren der deutschen<br />
Dichter und Philosophen.<br />
Dieser literarische<br />
Reisebericht<br />
zeigt kenntnisreich, auf<br />
welch vielfältige Weise<br />
die Orte und Personen<br />
miteinander verbunden<br />
sind.<br />
Forum Würth Rorschach<br />
18.08., 11 Uhr<br />
www.rorschach.ch<br />
© zvg nordArt Theaterfestival<br />
CH-St. Gallen<br />
Selma Mahlknecht –<br />
Fö – Zernezer Feuer<br />
Die Geschichte erzählt<br />
von der Widerstandsfähigkeit<br />
der Bewohner<br />
eines kleinen Engadiner<br />
Dorfs und von<br />
den Funken, die in den<br />
Menschen glühen und<br />
sie an eine bessere Zukunft<br />
glauben lassen –<br />
allen Widrigkeiten zum<br />
Trotz.<br />
1733<br />
20.08., 20 Uhr<br />
www.wartsab.org
KULTUR | BÜHNE<br />
61<br />
© Anja Köhler<br />
DER FREISCHÜTZ<br />
Ein unwirtliches Dorf in Deutschland kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg: Der junge Amtsschreiber Max liebt Agathe, die Tochter des<br />
Erbförsters Kuno. Doch damit Max sie heiraten kann, muss der ungeübte Schütze sich einem archaischen Brauch unterwerfen und einen<br />
Probeschuss absolvieren – für ihn eine unerfüllbare Herausforderung. Das weiß auch der zwielichtige Kriegsveteran Kaspar, der den<br />
Amtsschreiber dazu überredet, mit ihm um Mitternacht in der Wolfsschlucht Freikugeln zu gießen, die niemals fehlgehen. Angesichts<br />
seiner ausweglosen Situation schließt Max in der Wolfsschlucht den Pakt mit dem Teufel. Was er nicht weiß: Sechs von den verfluchten<br />
Freikugeln treffen, die siebte aber lenkt der Teufel… Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ zählt seit der Uraufführung 1821 zu den<br />
populärsten Opern im deutschsprachigen Raum und gilt heute als Inbegriff der deutschen romantischen Oper. Im Sommer ist die Oper<br />
in drei Aufzügen mit einem Libretto von Friedrich Kind zum ersten Mal auf der Seebühne zu erleben. Mit dabei sind auch Regisseur und<br />
Bühnenbildner Philipp Stölzl sowie der Conductor in Residence Enrique Mazzola, die nach dem Erfolg von Giuseppe Verdis „Rigoletto“<br />
erneut in Bregenz zusammenarbeiten.<br />
Der Freischütz<br />
bis 18.08., 21 Uhr<br />
Seebühne | Festspielhaus<br />
A-6900 Bregenz<br />
www.bregenzerfestspiele.com<br />
CH-Weinfelden<br />
So nah und doch<br />
Ein szenisch gelesener<br />
Streifzug durchs Land.<br />
Im Gepäck Geschichten,<br />
Gedichte und Bonmots<br />
von Einheimischen,<br />
Eingewanderten<br />
und Durchreisenden.<br />
Mal satirisch, mal<br />
nachdenklich, mal<br />
zum Schmunzeln mit<br />
Texten verschiedener<br />
Künstler.<br />
Theater Bilitz<br />
23.08., 14.30 Uhr<br />
www.bilitz.ch<br />
KABARETT/<br />
COMEDY<br />
D-Baienfurt<br />
Uli Boettcher – Auszeit<br />
(Open Air)<br />
Uli Boettcher ist vom<br />
Spiel des Lebens tendenziell<br />
eher überfordert,<br />
und die letzten<br />
Jahre haben es nicht<br />
besser gemacht. Infolgedessen<br />
hat er einiges<br />
an Auszeiten ausprobiert,<br />
aber Yoga<br />
half irgendwie nicht.<br />
Hoftheater<br />
14.08., 20.15 Uhr<br />
www.hoftheater.org<br />
D-Baienfurt<br />
Calamity Jane & die<br />
Spätzle des Todes<br />
(Open Air)<br />
Das selbstbewusste<br />
Cowgirl Calamity trifft<br />
auf zwei kreuzbrave<br />
schwäbische<br />
Brüder, die im Wilden<br />
Westen ihr Glück suchen.<br />
Flinten, Feuerwasser<br />
und viel Vergnügen<br />
– das Comical<br />
des Hoftheaters<br />
ist prall<br />
gefüllt mit jeder Menge<br />
Pointen, absurden Dialogen<br />
und mitreißenden<br />
Songs.<br />
Hoftheater<br />
01./02./03.07. +<br />
08./09./10.08., 20.15<br />
Uhr + 04.08., 19.15<br />
Uhr<br />
www.hoftheater.org<br />
D-Radolfzell<br />
Kabarett-Abend von<br />
und mit Barbara<br />
Mauch<br />
Ein musikalisches Kabarett<br />
über den Tango<br />
des Lebens, die Diäten<br />
des Körpers, die Taschen<br />
des Herzens und<br />
die große Autoliebe<br />
der Männer. Die Fähre<br />
fährt vom Mettnau-<br />
Steg beim Restaurant<br />
Strandcafé ab.<br />
Helio Solarfähre<br />
09.08., 19.30 Uhr<br />
www.barbaramauch.<br />
de<br />
MUSIKTHEATER<br />
CH-Berlingen<br />
Adolf Dietrich – Musiktheater<br />
am See<br />
Heute ist er berühmt,<br />
das war allerdings<br />
nicht immer so. Eine<br />
Reise durch das Leben<br />
des Malers Adolf Dietrich,<br />
der in den 1920er-<br />
Jahren in Ruhe in seinem<br />
Stübli im Haus in<br />
Berlingen sitzen und<br />
malen wollte und dann<br />
doch berühmt wurde.<br />
Theater Jetzt<br />
14.08.-08.09.<br />
www.theaterjetzt.ch
62 KULTUR | LIVE<br />
SUMMER<br />
OF RAIN<br />
AUGUST BIS SEPTEMBER<br />
FESTIVALS VON<br />
Festivalbesucher*innen mussten in<br />
diesem Sommer schon oft mit Regen<br />
und Matsch klarkommen. Ganz wie<br />
bei der Urmutter aller Festivals, dem<br />
Woodstock 1969, das sich im <strong>August</strong><br />
dieses Jahres zum 50. Mal jährt. Auch<br />
fast eine halbe Million Blumenkinder<br />
tanzten und sangen damals<br />
unermüdlich trotz Unwetter und<br />
lagen sich im Schlamm in den Armen.<br />
Und auch heutzutage lassen sich die<br />
Festivalfans die Stimmung vom Wetter<br />
nicht vermiesen. Unser Überblick<br />
zeigt, dass rund um den See im <strong>August</strong><br />
und September noch viel gefeiert<br />
werden kann: Here comes the sun!<br />
AUGUST<br />
Kulturufer<br />
bis 04.08. | Friedrichshafen | www.kulturufer.de<br />
Stimmen-Festival<br />
bis 04.08. | Lörrach | www.stimmen.com<br />
Zelt-Musik-Festival<br />
bis 04.08. | Freiburg | www.zmf.de<br />
Mainau Musical Nights<br />
bis 04.08. + 08.08. | Insel Mainau | www.mainau-mussicalnights.de<br />
Poolbar Festival<br />
bis 11.08. | Feldkirch | www.poolbar.at<br />
Ferienzauber Rottweil<br />
bis 11.08. | Rottweil | www.ferienzauber.de<br />
Conrad Sohm Kultursommer<br />
bis 24.08. | Dornbirn | www.conradssohm.com<br />
Kultursommer Konstanz<br />
<strong>August</strong> | Konstanz | www.kultursommerkonstanz.de<br />
Szene Open Air<br />
01.–03.08. | Lustenau | www.szeneopenair.at<br />
Schloss Salem Open Airs<br />
01. + 03.08. | Salem | www.schloss-salem-open-airs.de<br />
Rapid Openair<br />
02./03.08. | Bonaduz | www.rapidopenair.ch<br />
Siberian Summer Festival<br />
01.-10.08. | Klein Sibirien bei Trogen | www.siberiansummer.ch<br />
Arge Musiksommer<br />
02./09./16.08. | Steißlingen | www.musiksommer.eu<br />
Strandfestwochen<br />
02.–30.08. | Rorschach | www.strandfestwochen.ch<br />
Altheimer Open Air<br />
02.08. | Altheim | www.altheimer-open-air.de<br />
Sommernachtsfest Romanshorn<br />
02. + 03.08. | Romanshorn | www.sommernachtsfest-romanshorn.ch<br />
Stars in Town<br />
02.–10.08. | Schaffhausen | www.starsintown.ch<br />
Winterthurer Musikfestwochen<br />
07.–18.08. | Winterthur | www.musikfestwochen.ch<br />
Stadtgartenfest/Seenachtfest<br />
07.–10.08. | Konstanz | www.konstanz-tourismus.de<br />
Höri-Musiktage<br />
08.–18.08. | Ohningen | www.hoeri-musiktage.de<br />
Bezau Beats<br />
08.–11.08. | Bezau | www.bezaubeatz.at
KULTUR | LIVE<br />
63<br />
Mettnau Summernights<br />
09.08. | Radolfzell | www.zellerkultur.de<br />
Sur le Lac Festival<br />
09./10.08. | Eggersrieter Höhe SG | www.surlelacfest.ch<br />
FN:Pop<br />
bis 10.08. | Friedrichshafen | www.friedrichshafen.de<br />
Das Große Treffen<br />
09.–11.08. | Aach | www.dgt.events<br />
Fantastical<br />
09.–11.08. | Kreuzlingen | www.fantastical.ch<br />
kultling am See<br />
09. + 10.08. | Kreuzlingen/Seeburgpark | www.kultling.ch<br />
Brass on Stage<br />
10.08. | Hergiswil | www.brassonstage.ch<br />
Street Parade<br />
10.08.| Zürich | www.streetparade.com<br />
Summer Breeze<br />
14.–17.08. | Dinkelsbuhl | www.summer-breeze.de<br />
Open Air im Klosterhof<br />
14.–18.08. | Ulm-Wiblingen | www.provinztour.de<br />
Milchwerk-Musik-Festival<br />
15.–18.08. + 09.11. + 06.12. | Radolfzell | www.milchwerk-radolfzell.de<br />
Obstwiesenfestival<br />
15.–17.08. | Dornstadt bei Ulm | www.obstwiesenfestival.de<br />
Eine Liebe Festival<br />
22.–24.08. | Krauchenwies | www.eineliebe.de<br />
Zürich Open Air<br />
23.–24.08. + 30.–31.08. | Zürich | www.zurichopenair.ch<br />
Allgäus Finest Festival<br />
23. + 24.08. | Karsee bei Wangen | www.allgaeusfinest.de<br />
Kammermusik Bodensee<br />
23.–25.08. | Ermatingen, Lilienberg | www.kammermusikbodensee.com<br />
JazzMeile Kreuzlingen<br />
23. + 24.08. | www.jazzmeile.ch<br />
Clanx Festival<br />
23. –28.08. |Appenzell | www.clanx.ch<br />
Wasser mit Geschmack Festival<br />
24.08. | Heubach | wmgfestival.de<br />
FAB-Festival<br />
28.–31.08. | Kulturhaus Caserne Friedrichshafen | www.kulturhaus-caserne.de<br />
Pfullywood Festival<br />
28.08.–01.09.| Seepark Pfullendorf | www.pfullywood-festival.de<br />
Tag am See<br />
27.08.–06.09. | Bodenseestadion Konstanz | www.tag-am-See.com<br />
Metalacker<br />
30. + 31.08. | Tennebronn | www.metalacker.de<br />
SummerDays Festival<br />
30. + 31.08. | Arbon | www.summerdays.ch<br />
h 2 o Festival<br />
30. + 31.08. | Insel Reichenau | www.h2o-festival.de<br />
Graben Park<br />
30. + 31.08. | Stadtpark St. Gallen | www.grabenhalle.ch<br />
Regionalwerk Bodensee Flieger Open Air<br />
31.08. | Tettnang | www.rwbodensee.de<br />
Bergstadtsommer<br />
31.08.–07.09. | St. Georgen | www.bergstadtsommer.de<br />
SEPTEMBER<br />
The Twiolins<br />
UMSONST &<br />
DRAUSSEN<br />
Allensbach Hat’s: Unter dem Motto „umsonst & draußen“ finden im<br />
<strong>August</strong> auf der KULTUR-am-SEE-Bühne im Seegarten insgesamt fünf<br />
Events statt. Los geht es am 1. <strong>August</strong> mit „The Twiolins“. Um 11 Uhr geben<br />
die preisgekrönten Geschwister Marie-Luise und Christoph Dingler<br />
für Kinder ab vier Jahren das Mitmachkonzert „Hurra, wir spielen<br />
ein Konzert“. Um 19.30 Uhr begeistern sie das erwachsene Publikum<br />
mit einem Crossover aus pulsierenden Balkanrhythmen, sphärenhaften<br />
Klängen und verzerrten Rocksounds. Am 6. <strong>August</strong> feiert Dr. Pop seine<br />
Premiere in Allensbach. Mit seiner Musik-Comedy-Stand-up-Show<br />
bringt der mehrfach ausgezeichnete Arzt fürs Musikalische die Zuschauer*innen<br />
zum Lachen. Weiter geht es am 12. <strong>August</strong> mit WE3 aus<br />
London und A-cappella-Musik, vocal Rock und Pop sowie allerhöchster<br />
Stimmkunst im Dreierpack. Mit Vocal Percussions, einer funkigen<br />
Bass- und einer außergewöhnlichen Leadstimme bringen sie Hits von<br />
George Michael bis Lionel Richie auf die Bühne. Den Abschluss im <strong>August</strong><br />
macht am 28. <strong>August</strong> das „Young & Next“-Konzert von Pascal Blenke<br />
& Band. Der Stuttgarter Popsänger und Pianist deckt in seinem Debütalbum<br />
„Gedankenspiele“ durch den Mix aus groovigen Beats, berührender<br />
Klaviermusik, Funk und Jazzeinflüssen eine große Bandbreite<br />
des Deutschpop ab. (av)<br />
01.08., 11 Uhr + 19.30 Uhr<br />
06.08., 12.08. + 28.08., jeweils 19.30 Uhr<br />
KULTUR-am-SEE-Bühne im Seegarten<br />
D-78476 Allensbach<br />
www.allensbach.de<br />
© Christoph Asmus<br />
Klang Moor Schopfe Festival<br />
04.–14.09. | Gais bei St. Gallen | www.klangmoorschopfe.ch<br />
Free Flow Festival<br />
06. + 07.09. | Biberach | www.freeflowevents.de<br />
Irish Openair Toggenburg<br />
06. + 07.09. | Riethbad/Ennetbuhl SG | www.irish-openair.ch<br />
Heroes Festival<br />
06. + 07.09. | Freiburg | www.heroes-festival.com<br />
Umsonst und Draußen Weingarten<br />
13. + 14.09. | Weingarten | www.umsonstunddraussen.org<br />
GuteZeit-Festival<br />
20. + 21.09. | Konstanz | www.gutezeit-festival.de<br />
WE3<br />
© C.G. Fraser
64 KULTUR | LIVE<br />
© Oberschwaben Tourismus GmbH, Florian Trykowski<br />
© Claudia Kreutzkamm-Schnürer<br />
BAROCKZEIT<br />
Kulinarische Ausflüge, Musik aus dem 18. Jahrhundert und Führungen<br />
durch die Prachtbauten des Rokoko: Die Barockwoche vom 10. bis 18.<br />
<strong>August</strong> zeigt eindrucksvoll die verschiedenen Facetten einer prachtvollen<br />
Zeit vom beschaulichen Alltag der einfachen Bevölkerung bis hin<br />
zur prunkvollen Lebensweise in den Klöstern und Schlössern der damaligen<br />
Zeit. Es geht auf Tour mit dem fliegenden Pater Mohr in Bad Schussenried<br />
und mit Bruder Johannes auf die Spuren der Wilhelmiter. Höhepunkt<br />
sind die Zwiefalter Freilichtfestspiele über die Geschichte der<br />
Stadt und die Entdeckung ihrer Braukunst vor der Kulisse des Zwiefalter<br />
Münsters. So lässt sich Barock mit allen Sinnen erleben.<br />
Barockwoche Oberschwaben<br />
10.–18.08.<br />
www.himmelreich-des-barock.de<br />
LIEBLINGSLIEDER<br />
Der Musik lauschen, etwas essen, etwas trinken, mitwippen, mitsingen,<br />
tief durchatmen und die Aussicht genießen – die Sommer-Matinee auf<br />
der Heuneburg/Stadt Pyrene verspricht entspannte Stunden bei bester<br />
Unterhaltung. Sängerin Brigitte Thaler, bekannt durch ihre Jazz-Konzerte<br />
auf der Heuneburg, setzt auf pure Lebensfreude und präsentiert<br />
mit ihrer Band – Nico Strang am Schlagzeug, Jo Sulz am Keyboard und<br />
Peter Reck an der Trompete und Flöte – bekannte Gute-Laune-Lieder<br />
aus Pop, Soul und Jazz zum Genießen und Mitsingen. Ihr Repertoire umfasst<br />
Titel wie „Woman in love“, „You are so beautiful“, „Für mich soll’s rote<br />
Rosen regnen“ und viele mehr.<br />
11.08., 11 Uhr nur bei schönem Wetter<br />
25.08. | Ersatztermin<br />
Heuneburg – Stadt Pyrene<br />
D-88518 Herbertingen-Hundersingen<br />
www.heuneburg-pyrene.de<br />
VOYAGES<br />
Anzeige<br />
Julie Sassoons Spiel, gerne mit Keith Jarretts legendärem<br />
Köln Concert verglichen, oszilliert zwischen<br />
Komposition und Improvisation: Aus fein gewirkten,<br />
facettenreichen Klangclustern entsteht eine flirrend<br />
schwebende Musik, die sowohl meditative Ruhe<br />
als auch nervöse Unruhe zu vermitteln vermag.<br />
In ihrem Quartett, das stilistisch Jazz und Minimal<br />
Music souverän verbindet, hat die englische Pianistin<br />
Julie Sassoon drei Musiker gefunden, die ihre Impulse<br />
sensibel aufnehmen, weiterführen und kontrastieren.<br />
Lothar Ohlmeier spielt Saxophon, Meinrad<br />
Kneer ist am Bass und Rudi Fischerlehner bedient<br />
das Schlagzeug.<br />
29.08., 20.30 Uhr<br />
Jazzclub im Kulturzentrum Gems<br />
Mühlenstraße 13<br />
D-78224 Singen<br />
www.jazzclub-singen.de<br />
© David Beecroft
KULTUR | LIVE<br />
65<br />
JAZZ<br />
X<br />
© Rainer Hofmeister<br />
Aus der Region, für die Region: Die JazzMeile<br />
Kreuzlingen bleibt auch <strong>2024</strong> ihrem Motto<br />
treu und engagiert vorwiegend Musikbands<br />
aus der Region Kreuzlingen. Zwei Tage lang<br />
verwandeln zwei Bühnen und insgesamt zehn<br />
Bands den Boulevard in die JazzMeile. Mit dabei<br />
sind noch nie dagewesene Live-Bands und<br />
vertraute Musikerformationen wie die feste<br />
Musikgröße Swiss German Dixie Corporation<br />
mit JazzMeilen-Gründer Kurt Lauer. Oder die<br />
europaweit gefragte und erfolgreiche Boogie<br />
Pianistin Ladyva im Trio mit Charlie Weibel<br />
am Drum und Beat Ramseyer am Bass. Ebenfalls<br />
bekannt und beliebt sind Dai Kimoto<br />
und die Swing Kids – dieses Jahr gesangstechnisch<br />
durch die fantastische Sopranistin Isabelle<br />
Nahrstedt begleitet. Neu auftreten wird<br />
die Santandrea Band mit der Sängerin Katharina<br />
May als gelungene Mischung aus Apéro-<br />
Jazz und Dancemusik. Linda Elys, eine Schweizer<br />
Newcomerin, verzaubert mit einer Stimme,<br />
die die Seele berührt. Musikalisches Highlight<br />
ist die Dani Felber Band mit ihrem Repertoire<br />
aus Funk, Soul, Pop und Jazz. „The Sheiks“ lassen<br />
die Roaring Twenties wieder aufleben, und<br />
Trio RAD begeistert mit ansteckenden Rhythmen<br />
des Jazz, Funk, R&B und Latin. Sängerin<br />
Dagmar Egger & Band begeistern mit neu<br />
interpretierten Jazz- und Latinstandards, und<br />
die Boogie Connection braut eine heiße Mischung<br />
aus Blues, Boogie, Rhythm’n’Blues und<br />
Rock’n’Roll.<br />
Dai Kimoto und die Swing Kids mit Isabell Nahrstedt<br />
23. + 24.08.<br />
Hauptstrasse/Boulevard<br />
CH-8280 Kreuzlingen<br />
www.jazzmeile.ch<br />
www.wemako.ch<br />
23. – 24. <strong>August</strong><br />
Boogie Connection / Dagmar Egger Band<br />
Dai Kimoto & die Swing Kids mit Isabelle Nahrstedt<br />
Dani Felber mit Lisa Doby & Reggie Saunders / Ladyva Trio<br />
Linda Elys und Band / Rad Trio / Santandrea Band<br />
Swiss German Dixie Corporation mit Kurt Lauer / THE SHEIKS<br />
<strong>2024</strong><br />
Programm &<br />
Anmeldung:<br />
www.jazzmeile.ch<br />
EINTRITT/<br />
BUTTON<br />
Vorverkauf<br />
CHF 25.–<br />
Abendkasse<br />
CHF 30.–<br />
Online-Tickets<br />
NEWCOMERIN<br />
Linda Elys<br />
Ladyva Trio<br />
Dani Felber mit Lisa Doby<br />
& Reggie Sounders
66 KULTUR | LIVE<br />
SIE DIESEN MONAT AUF KEINEN FALL VERPASSEN DÜRFEN<br />
LIVE-MUSIK WAS<br />
VON ANNA WIRTH (TEXTE)<br />
ROCK/POP<br />
D-Bad Waldsee<br />
Summertime! – Party-Nacht<br />
Open-Air-Konzert mit<br />
der 11-köpfigen Coverband<br />
X-Plosive auf der<br />
Museumswiese. Die<br />
Songs der Band<br />
mit ihrem Bläsersatz<br />
sind einzigartig. All-Time-Hits<br />
und Best-of-<br />
90s bieten Party pur in<br />
der Sommernacht.<br />
Erwin Hymer Museum<br />
10.08., 18 Uhr<br />
www.bad-waldsee.de<br />
D-Baienfurt<br />
John Garner – Together<br />
Tour<br />
Dreistimmiger Gesang,<br />
treibende Gitarren, pulsierende<br />
Drums und<br />
das ohne einen Schlagzeuger.<br />
Mit unbändiger<br />
Spielfreude und Live-<br />
Energie erzählen die<br />
Augsburger ehrliche,<br />
aus dem Leben gegriffene<br />
Geschichten, berühren,<br />
nehmen mit auf<br />
die Reise.<br />
Hoftheater<br />
15.08., 20.15 Uhr<br />
www.hoftheater.org<br />
D-Biberach<br />
Sommersound – Richy<br />
B. Goode | Der singende<br />
Bauer<br />
Richy B. Goode mit Gitarre,<br />
Stimme und viel<br />
musikalischer Leidenschaft<br />
spielt eigene<br />
Songs und ausgewählte<br />
Covers von Blues,<br />
Pop, Country, Rock &<br />
Roll, über Alternativ<br />
bis Punk. Theo Faller,<br />
der singende Bauer<br />
aus Oberschnaitbach,<br />
singt Songs der 70er<br />
und 80er.<br />
Kesselplatz | Schadenhof<br />
17.08., 11-13 Uhr<br />
www.kulturkalenderbiberach.de<br />
D-Biberach<br />
Biberacher Rondellkonzerte<br />
<strong>2024</strong> – RoxYgene<br />
(RIB)<br />
Mit dem Beginn der<br />
Sommerferien fällt der<br />
Startschuss für die diesjährige<br />
Konzertreihe im<br />
Biberacher Stadtgartenrondell.<br />
Die Band<br />
präsentiert handgemachten<br />
Ohrwurm-<br />
Pop/Rock.<br />
Stadtgarten-Rondell<br />
18.08., 19 Uhr<br />
www.kulturkalenderbiberach.de<br />
D-Konstanz<br />
Engin<br />
Driftende Psychedelia<br />
und fuzzy Gitarren,<br />
verschachtelte Rhythmik<br />
und ein Gesang mit<br />
viel Seele. Roh, hypnotisch<br />
und immer wieder<br />
tanzbar erzählt die<br />
Band aus Mannheim<br />
von all dem, was das<br />
Leben offenbart.<br />
Kulturladen<br />
17.08., 20.30 Uhr<br />
www.kulturladen.de<br />
D-Radolfzell<br />
Chris de Burgh<br />
<strong>2024</strong> feiert Chris de<br />
Burgh ein ganz besonderes<br />
Jubiläum: Vor genau<br />
50 Jahren erschien<br />
sein Debüt Far Beyond<br />
These Castle Walls, Auftakt<br />
seiner eindrucksvollen<br />
Weltkarriere.<br />
Milchwerk<br />
18.08., 19 Uhr<br />
www.milchwerk-radolfzell.de<br />
D-Wangen<br />
Pippo Pollina<br />
Pippo Pollina ist ein äußerst<br />
beliebter italienischer<br />
Liedermacher,<br />
der lyrische Balladen,<br />
aber auch rockige Stücke<br />
singt.<br />
Landesgartenschau<br />
Wangen | Argenbühne<br />
01.08., 20 Uhr<br />
www.lgswangen<strong>2024</strong>.<br />
de<br />
D-Weingarten<br />
The Dead Jokes<br />
Folk, Country und<br />
Blues, garniert mit<br />
überraschenden musikalischen<br />
Kapriolen.<br />
Kulturzentrum Linse |<br />
Biergarten<br />
17.08., 22 Uhr<br />
www.kulturzentrumlinse.de<br />
KLASSIK<br />
D-Bad Saulgau<br />
Sommerabendkonzerte<br />
Die Sommerabendkonzerte<br />
werden in diesem<br />
Jahr durch das Senioren-Orchester<br />
Sigmaringen,<br />
den Musikverein<br />
Boms, die Ringgenburg<br />
Musikanten und den<br />
Musikverein Sigmaringendorf<br />
zum Klingen<br />
gebracht.<br />
Marktplatz<br />
07./14./21./28.08.,<br />
19 Uhr<br />
www.reservix.de<br />
D-Heiligenberg<br />
Kirchenkonzert mit<br />
Orgel & Posaunenquartett<br />
Tromposi<br />
Erhabene Posaunenklänge<br />
aus verschiedenen<br />
Jahrhunderten<br />
und Orgelmusik erwartet<br />
die Zuhörer beim<br />
Konzert des Posaunenquartetts<br />
Tromposi und<br />
dem Organisten Ludwig<br />
Kibler. Ein Stilmix<br />
vom Frühbarock bis in<br />
die Moderne.<br />
Wallfahrtskirche Betenbrunn<br />
02.08., 20 Uhr<br />
www.heiligenberg.de<br />
D-Langenargen<br />
Langenargener<br />
Schlosskonzerte –<br />
Aaron Plisan<br />
Aaron Pilsan glaubt<br />
an die Kraft der Musik<br />
und die Möglichkeit,<br />
Menschen mit Musik<br />
zu verändern. Der junge<br />
Pianist wird an diesem<br />
Abend Werke von<br />
Bach, Franck und Liszt<br />
spielen.<br />
Schloss Montfort<br />
23.08., 19.30 Uhr<br />
www.langenargenerschlosskonzerte.de<br />
D-Lindenberg<br />
Klassische Soirée<br />
Über 20 Jahre gibt es<br />
die Leutkircher Meisterkurse<br />
bereits und genauso<br />
lange sind die<br />
hochbegabten Teilnehmer<br />
und Teilnehmerinnen<br />
aus aller Welt einmal<br />
im Jahr zu Gast in<br />
Lindenberg. Das Konzert<br />
vor Publikum gehört<br />
zum Ausbildungskonzept,<br />
das Programm<br />
entsteht just<br />
in time.<br />
Kulturboden<br />
06.08., 19 Uhr<br />
www.lindenberg.de<br />
D-Meersburg<br />
Serenadenkonzert<br />
– Meersburger Sommerakademie<br />
Dort stellen die einzelnen<br />
Ensembles (Blechbläser,<br />
Chor, Holzbläser<br />
und Streicher) das während<br />
der Akademiewoche<br />
erarbeitete Programm<br />
vor. Im Mittelpunkt<br />
des Programms<br />
stehen Highlights aus<br />
der Welt der Opernchöre.<br />
Droste-Hülshoff-Gymnasium<br />
29.08., 20 Uhr<br />
www.meersburgersommerakademie.de<br />
D-Meersburg<br />
Kammerkonzert –<br />
Meersburger Sommerakademie<br />
Im Rahmen der Meersburger<br />
Sommerakademie<br />
treffen sich Musiklehrkräfte,<br />
Schüler<br />
und Studierende, um in<br />
einer intensiven Fortbildungswoche<br />
neue Impulse<br />
für die schulische<br />
Musikarbeit und den<br />
Musikunterricht zu gewinnen.<br />
Neues Schloss | Spiegelsaal<br />
27.08., 20 Uhr<br />
www.neues-schlossmeersburg.de<br />
D-Memmingen<br />
Mozart – Meisterwerke<br />
Unter den klassischen<br />
Genies ragt Wolfgang<br />
Amadeus Mozart deutlich<br />
heraus. Einen Eindruck<br />
der universellen<br />
Faszination, Dynamik<br />
und Eleganz von Mozarts<br />
Werk bietet das<br />
Konzert des Collegium<br />
Instrumentale Stuttgart.<br />
Evangelische Christuskirche<br />
31.08., 20 Uhr<br />
www.memmingen.de<br />
D-Überlingen<br />
Abschlusskonzert der<br />
Meersburger Sommerakademie<br />
Chor und Orchester mit<br />
Lehrkräften aller Schularten<br />
aus ganz Baden-<br />
Württemberg stehen<br />
unter der Leitung von<br />
Prof. Michael Alber auf<br />
er Bühne. Aufgeführt<br />
wird die Zauberflöte<br />
von Wolfgang Amadeus<br />
Mozart.<br />
Franziskanerkirche<br />
31.08., 19 Uhr<br />
www.ueberlingenbodensee.de<br />
D-Überlingen<br />
Konzert mit dem Bodensee-Kammerorchesters<br />
Es wird eine Klangwelt<br />
aus romantischem<br />
Zauber und bittersüßem<br />
Belcanto präsentiert.<br />
Den zweiten Programmpunkt<br />
bildet Antonin<br />
Dvoraks 7. Sinfonie.<br />
Kursaal am See<br />
08.08., 20 Uhr<br />
www.ueberlingenbodensee.de<br />
A-Bregenz<br />
Zeitklang im Museum<br />
2<br />
Menschenbilder – hören,<br />
wer wir sind, so<br />
lautet das Motto dieses<br />
Orchesterkonzerts<br />
mit dem renommierten<br />
Wiener Concert-Verein.<br />
Gleich drei Uraufführungen<br />
stehen auf dem<br />
Programm.<br />
vorarlberger museum<br />
02.08., 19 Uhr<br />
www.vorarlbergmuseum.at<br />
CH-Arbon<br />
Sinfonisches Orchester<br />
Arbon – Nordlichter<br />
Eine Reise durch skandinavische<br />
Klänge, umrahmt<br />
von wunderbaren<br />
Nordlichtprojektionen<br />
mit Bildern von<br />
Cyrill Schlauri und Jan<br />
Ruckstuhl.<br />
Schloss Arbon<br />
16. + 17.08., 20.30 Uhr<br />
www.orchesterarbon.ch<br />
CH-St.Gallen<br />
Sommerkonzert<br />
Mit dem Klang eines<br />
Akkordeons und<br />
dem Sinfonieorchester<br />
St. Gallen unter<br />
der Leitung Sebastian<br />
Schwabs einen Sommerabend<br />
unter freiem<br />
Himmel geniessen?<br />
Dafür kommt der in<br />
Schaffhausen geborene<br />
Akkordeon-Virtuose<br />
Goran Kovačević nach<br />
St. Gallen.<br />
Theatervorplatz<br />
24.08., 20.15 Uhr<br />
www.konzertundtheater.ch
KULTUR | LIVE<br />
67<br />
JAZZ & SOUL<br />
D-Bad Saulgau<br />
4 Bars-Quartett feat.<br />
Barbara May<br />
Das 4Bars-Quartett präsentiert<br />
zusamen mit<br />
Barbara May eine stilsichere<br />
und vielfältige<br />
Auswahl an zeitlosen<br />
Jazzmelodien, Swing,<br />
Bossa Nova sowie Popund<br />
Soulsongs.<br />
Jazzkeller<br />
31.08., 20 Uhr<br />
www.bad-saulgau.de<br />
D-Biberach<br />
Sommersound – Crazy<br />
Allstar Band<br />
Eugen Ruedel, Karsten<br />
Wiesner, Valentin<br />
Stefan und die Brüder<br />
Martin und Andreas Aja<br />
Gratz sorgen als Straßenmusikanten<br />
mit Oldies<br />
und Rock für Sommer<br />
in der Innenstadt.<br />
Kesselplatz<br />
24.08., 11-13 Uhr<br />
www.kulturkalenderbiberach.de<br />
D-Biberach<br />
Biberacher Rondellkonzerte<br />
<strong>2024</strong> - Hot<br />
Swing Trio<br />
Die beliebten und weit<br />
über die Stadtgrenzen<br />
hinaus bekannten<br />
Konzerte bieten auch<br />
in diesem Jahr ein abwechslungsreiches<br />
Programm<br />
verschiedener<br />
Musikrichtungen. Das<br />
Trio präsentiert an diesem<br />
Abend Gypsy Jazz<br />
und Swing.<br />
Stadtgarten-Rondell<br />
04.08., 19 Uhr<br />
www.kulturkalenderbiberach.de<br />
D-Lindau<br />
Old Salt<br />
Die Formation aus<br />
den Vereinigten Staaten,<br />
Belgien und Chile<br />
nimmt seine Zuhörer*innen<br />
mit auf eine<br />
Reise durch die Musiktraditionen<br />
des Americana.<br />
Virtuos umgesetzt<br />
mit Banjo, Geige,<br />
Gitarre, Kontrabass und<br />
Squareneck-Slide-Gitarre.<br />
Zeughaus<br />
23.08., 22 Uhr<br />
www.libre-bodensee.com<br />
D-Radolfzell<br />
Jazz Open<br />
Auch in diesem Jahr<br />
warten an der alten<br />
Konzertmuschel Mettnau<br />
wieder musikalische<br />
Leckerbissen auf<br />
ihr Publikum. Am 11.<br />
<strong>August</strong> treten Gianni<br />
Dato & Friends auf, am<br />
25. <strong>August</strong> betritt das<br />
Trio Egeria feat. Karl<br />
Farrent die Bühne.<br />
Konzertmuschel Mettnau<br />
11./25.08., 11-13 Uhr<br />
www.zellerkultur.de<br />
D-Radolfzell<br />
Bundeswehr-Big Band<br />
meets Tom Gabel<br />
Tom Gaebel verbindet<br />
leidenschaftlich knackige<br />
Big-Band-Sounds<br />
mit der mitreißenden<br />
Leichtigkeit des<br />
Easy Listening. Zusammen<br />
mit der Big Band,<br />
die ihre Bühnenshows<br />
hochmodern und multimedial<br />
aufbereitet,<br />
verspricht das Konzert<br />
unvergesslich zu werden.<br />
Konzertsegel<br />
22.08., 20 Uhr<br />
www.radolfzell-tourismus.de<br />
D-Überlingen<br />
Dirty River Jazz Band<br />
Vom frühen Jazz des<br />
beginnenden 19. Jahrhunderts<br />
über den<br />
Swing der 40er- bis zur<br />
Revival-Bewegungen<br />
der 60er- Jahre wird die<br />
Musik in klingenden<br />
Beispielen geschildert<br />
und mit Anekdoten garniert.<br />
Café im Rathaus<br />
06.08., 18.30 Uhr<br />
www.ueberlingenbodensee.de<br />
D-Weingarten<br />
Die Drahtzieher feat.<br />
Tomer Cohen<br />
Der unverwechselbare<br />
Sound der Drahtzieher<br />
verwebt kunstvoll die<br />
Einflüsse dreier weitgereister<br />
Gypsy Jazz Musiker<br />
aus Ravensburg.<br />
Ihre zahlreichen Engagements<br />
mit etablierten<br />
Größen des Genres<br />
machen dem konspirativen<br />
Bandnamen alle<br />
Ehre.<br />
Kulturzentrum Linse |<br />
Großer Saal<br />
23.08., 19.30 Uhr<br />
www.kulturzentrumlinse.de<br />
CH-St. Gallen<br />
Nina Simone – Botschafterin<br />
des Soul<br />
Die Sängerin Christina<br />
Jaccard und der Pianist<br />
Dave Ruosch ehren<br />
die großartige Sängerin<br />
Nina Simon zusammen<br />
mit den Schauspielenden<br />
Graziella<br />
Rossi und Helmut Vogel<br />
mit einem berührenden<br />
Lebensporträt<br />
in Wort und Musik, mit<br />
dem Text von Armin<br />
Brunner.<br />
1733<br />
28.08., 20 Uhr<br />
www.wartsab.org<br />
SONSTIGES<br />
D-Bad Waldsee<br />
Peter Orloff &<br />
Schwarzmeer-Kosaken<br />
Chor – Total Emotional<br />
Herzstück der Jubiläumstour<br />
sind Perlen<br />
der russischen und ukrainischen<br />
Musikliteratur<br />
wie Die zwölf Räuber,<br />
Stenka Rasin, Das<br />
einsame Glöckchen,<br />
Kalinka und auf vielfachen<br />
Wunsch Das Wolgalied.<br />
Haus am Stadtsee<br />
17.08., 19.30 Uhr<br />
www.bad-waldsee.de<br />
D-Biberach<br />
Sommersound – Die<br />
Gaier<br />
Was Männer nur mit<br />
ihren Stimmen für A-<br />
Cappella-Klänge produzieren<br />
können, zeigen<br />
die Gaier mit mitreißenden<br />
Stücken auf<br />
dem Kesselplatz. Sie<br />
paaren lässigen Groove<br />
mit liebevoller Ballade<br />
und singen von Jazz bis<br />
Funk, Elektropop und<br />
Rock beinahe alles.<br />
Kesselplatz<br />
03.08., 11-13 Uhr<br />
www.kulturkalenderbiberach.de<br />
D-Wangen<br />
Giovanni Zarrella Live<br />
mit Band<br />
Eine italienische Sommernacht<br />
mit Giovanni<br />
Zarrella und seinem<br />
brandneuen Album:<br />
Der Sänger und Entertainer<br />
interpretiert Klassiker<br />
der deutschen<br />
Musikgeschichte neu<br />
und präsentiert sie auf<br />
Italienisch, seiner Muttersprache.<br />
Landesgartenschau<br />
Wangen<br />
11.08., 20 Uhr<br />
www.lgswangen<strong>2024</strong>.<br />
de<br />
CH-Amriswil<br />
Kernbeissers Sommerkonzerte<br />
– Vive la<br />
France<br />
Als lebenslange Frankreich-Fans<br />
spielen<br />
Kernbeissers weltbekannte<br />
Chansons, gemischt<br />
mit persönlichen<br />
Erfahrungen und<br />
Erinnerungen.<br />
Kulturforum Amriswil<br />
16.08., 19 Uhr<br />
www.kulturforumamriswil.ch<br />
CH-Frauenfeld<br />
Sommerloch <strong>2024</strong><br />
Drei Wochen lang gibt<br />
es jeden Donnerstag,<br />
Freitag und Samstag<br />
um 20 Uhr im wunderschönen<br />
Garten des<br />
Eisenwerks ein Konzert.<br />
Neuentdeckungen, bekanntere<br />
und unbekanntere<br />
Musiker*innen<br />
- alle haben sie<br />
großartige Sounds und<br />
genialen Groove.<br />
Eisenwerk | Garten<br />
08.-24.08.<br />
www.eisenwerk.ch<br />
CH-Zürich<br />
31. Street Parade<br />
Ein zeichen für Toleranz.<br />
Das pulsierendste<br />
Musikereignis des<br />
Jahres rückt näher.<br />
Auf acht Stages und 30<br />
Love Mobiles spielen<br />
über 200 internationale<br />
und nationale DJs und<br />
Live-Acts<br />
elektronische Musik der<br />
Gegenwart.<br />
Zürcher Seebecken<br />
10.08., 13 Uhr<br />
www.streetparade.<br />
com<br />
Tipps<br />
Endless Wellness<br />
Da ist eine Westerngitarre zu hören,<br />
die übersteuert. Eine Orgel bietet<br />
Fläche, manchmal legt sich auch<br />
ein düsterer Synthesizer dazu. Es<br />
könnte „Fuzz-Folk“ genannt werden<br />
oder schlicht Indie; sie könnten<br />
als die „Big Thief, nur auf deutsch“,<br />
die „frühen Tocotronic, aber später“<br />
oder als „Isolation Berlin aus Wien“<br />
bezeichnet werden – aber ganz<br />
so einfach ist das mit dem Vergleichen<br />
nicht. Die obskur-poetischen,<br />
deutschsprachigen Texte sind eine<br />
laute Konfrontation mit Depression<br />
und schlagen zuletzt immer die Brücke<br />
zur Gesellschaft, vom Mikrozum<br />
Makrokosmos. Es sind alternative<br />
Liebeslieder für Achtsamkeit,<br />
Zuversicht und „Endless Wellness“.<br />
16.08., 19.30 Uhr<br />
Neuwerk Innenhof<br />
Oberlohnstraße 3<br />
D-78467 Konstanz<br />
www.kulturladen.de<br />
© Rea von Vić<br />
Tribute<br />
Toto Guillaume ist ein großer Meister<br />
des Makossa und brillierte als<br />
Gitarrist, Songwriter, Arrangeur, Dirigent<br />
und Produzent. Im K9 erweist<br />
er Valery Lobé, der am 6. November<br />
2009 im K9 verstarb, eine vibrierende<br />
Hommage. Als Kapitän der berühmten<br />
„Nationalmannschaft des<br />
Makossa“ trug Guillaume zur internationalen<br />
Verbreitung dieses Musikstils<br />
bei und arbeitete als Studiomusiker,<br />
Arrangeur und Produzent.<br />
Sein Album „Dibena“ gilt als Referenzwerk<br />
des Makossa. Als führende<br />
Figur der afrikanischen Musikszene<br />
in Paris repräsentierte Toto<br />
Guillaume die erfolgreiche Fusion<br />
afrikanischer Traditionen mit westlicher<br />
Instrumentierung.<br />
28.08., 21 Uhr<br />
K9<br />
Hieronymusgasse 3<br />
D-78462 Konstanz<br />
www.k9-kulturzentrum.de<br />
© zvg K9 Kulturzentrum
68 KULTUR | KUNST<br />
Anzeige<br />
© Laura Loewel<br />
neu<br />
eröffnung<br />
ab Freitag, den 23. <strong>August</strong><br />
KULTUR 3<br />
Kunsthalle im Schloss<br />
Friedrich Hechelmann<br />
Stadtmuseum Isny<br />
Dauerausstellung zur<br />
Stadtgeschichte<br />
Sonderausstellung<br />
Fußball als Heimat<br />
100 Jahre FC Isny<br />
23. Aug <strong>2024</strong> — Mai 2025<br />
Städtische Galerie<br />
im Schloss<br />
Gary Schlingheider<br />
Sculpture as Place<br />
23. <strong>August</strong> — 27. Oktober<br />
Do, Fr, Mo 14 - 18 Uhr<br />
Sa, So 10 - 17 Uhr<br />
Montags geöffnet!<br />
www.isny.de/schloss<br />
Endlich ist es so weit: Nach einer ausführlichen Modernisierungs- und Umbau-Phase<br />
wird Schloss Isny am 23. <strong>August</strong> neu eröffnet. Am Rand des mittelalterlichen Isny<br />
Ovals und doch mitten in der Stadt gelegen, ist das Schloss Veranstaltungsraum,<br />
kreatives Forum sowie Bildungs- und Lernort. Am 23. und 24. <strong>August</strong> feiert die Stadt<br />
„Isny macht blau“ – ein fantastisches Wochenende voller Kultur- und Einkaufs-Erlebnisse.<br />
In diesem Rahmen, mitten im lebendigen Treiben der Stadt, öffnet Schloss<br />
Isny mit Führungen, Musik und Kunst seine Türen und lädt die Besucher dazu ein,<br />
die drei Kultur-Institutionen im Schloss neu zu erkunden.<br />
Kunsthalle Friedrich Hechelmann<br />
Der frühere Konvent des Schlosses wurde von Friedrich Hechelmann zum Gesamtkunstwerk<br />
ausgestaltet und beherbergt sein künstlerisches Werk. In Isny geboren,<br />
zählt der Künstler zu den bedeutendsten Vertretern der Visionären Malerei und zu<br />
den erfolgreichsten Buchillustratoren seiner Zeit.<br />
Stadtmuseum Isny<br />
In sechs Themenräumen und in den enormen Gängen des Schlosses macht das<br />
Stadtmuseum mit einfallsreich-innovativer Architektur und Gestaltung Stadtgeschichte<br />
mit noch nie gezeigten Ausstellungsstücken, aber auch interaktiv, neu erlebbar.<br />
Städtische Galerie<br />
Im historischen Gewölbe der ehemaligen Remise zeigt die Städtische Galerie Ausstellungen<br />
regionaler und internationaler Künstler. Das Ausstellungsportfolio widmet<br />
sich zeitgenössischer Kunst und reicht von Fotografie über Malerei und Grafik<br />
bis zu Skulptur.<br />
Schloss Isny<br />
23.08. | Neueröffnung<br />
23. + 24.08. | Isny macht blau<br />
ab 23.08. | Do., Fr. + Mo., 14–18 Uhr + Sa., So. + Feiertage, 10–17 Uhr<br />
D-88316 Isny<br />
www.isny.de/schloss
KULTUR | KUNST<br />
69<br />
© Martin Rottenkolber<br />
Wir<br />
schaffen<br />
was!<br />
Arbeitswelten in der<br />
Kunst am Bodensee<br />
18. Mai <strong>2024</strong><br />
–05. Januar 2025<br />
Slam-Poetin Katinka Buddenkotte<br />
KAFKAESK<br />
Die Experimentelle 22 möchte zeitgenössischer Kunst<br />
einen Raum zur Entfaltung geben. Dabei stellt die einzige<br />
Kunst-Biennale an fünf Ausstellungsorten in vier europäischen<br />
Ländern ihre Beschäftigung mit der zeitgenössischen<br />
Kunst erstmals unter ein kuratorisches Motto. Zugleich<br />
unternimmt sie dabei den Versuch, mit dem englischsprachigen<br />
Begriff „kafkaesque“ als Leitmotiv der auf<br />
die Länder Deutschland, Frankreich, Österreich und die<br />
Schweiz ausgedehnten Gruppenausstellung mit insgesamt<br />
80 internationalen Künstler*innen erstmals den Begriff<br />
einer „kafkaesken“ Wahrnehmung der Welt für die Kunstgeschichte<br />
beispielhaft fassbar zu machen. Eine Herausforderung,<br />
die das 100. Todesjahr des Schriftstellers Franz<br />
Kafka (1893–1924) als Ausgangspunkt nimmt und die Absurdität<br />
moderner Lebenssituationen und ihrer Auswirkungen<br />
auf die Psyche in eine künstlerisch bildnerische<br />
Sprache übersetzt, um die Paradoxien der modernen Welt<br />
in künstlerischen Erzählungen messerscharf zu umreißen.<br />
Das kulturelle Rahmenprogramm bietet Slam-Poetin Katinka<br />
Buddenkotte mit „KRAWUMM – Ziemlich beste Worte“<br />
am 16. <strong>August</strong> und das Doppelkonzert „Hands Bits“ mit<br />
dem Akustik- und Elektronik-Duo Julian Pieber und Simon<br />
Schellnegger am 31. <strong>August</strong> auf Schloss Randegg.<br />
Schloss Randegg | D-78244 Gottmadingen | Finissage 08.09. mit<br />
Feierware Jazzband<br />
Kloster Schussenried | D-88427 Bad Schussenried | bis 15.09.<br />
Schloss Ulmerfeld | A-3363 Ulmerfeld | bis 01.09.<br />
Musée Chapelle Saint Quirin | F-67600 Sélestat | bis 25.08.<br />
Kulturzentrum Sternen | CH-8240 Thayngen | bis 15.09.<br />
www.foekuhei-gottmadingen.de<br />
www.rosgartenmuseum.de<br />
Di-Fr 10-18 Uhr; Sa, So & Feiertag 10-17 Uhr; Mo geschlossen<br />
Allensbach Hat‘s<br />
umsonst & draußen<br />
01.08. | 19.30 Uhr | Seegarten<br />
THE TWIOLINS „Secret Places“<br />
Zwei Geigen und ein perfektes Zusammenspiel.<br />
06.08. | 19.30 Uhr | Seegarten<br />
DR. POP „Hitverdächtig“<br />
Die Musik-Comedy-Stand-up-Show.<br />
Kultur- & Tourismusbüro Allensbach | Konstanzer Str. 12<br />
78476 Allensbach | +49 (0)7533 801 35 | www.allensbach.de<br />
KULTUR<br />
am SEE<br />
open-air feeling auf der KULTUR am SEE- Bühne<br />
12.08. | 19.30 Uhr | Seegarten<br />
WE3 „Life is in the Music“<br />
A-Cappella aus London. Vocal Rock und Pop im Dreierpack.<br />
28.08. | 19.30 Uhr | YOUNG & NEXT | Seegarten<br />
PASCAL BLENKE & BAND „Gedankenspiele“<br />
Sänger, Songwriter, Pianist und groovige Beats.<br />
05.09. | 19.30 Uhr | Seegarten<br />
THE GAPTONES „Funk & Soul“<br />
Das Rezept für gute Laune aus der Schweiz.<br />
www.allensbach.de
70 KULTUR | KUNST<br />
© Selinka Stiftung <strong>2024</strong><br />
Cao Fei, Cosplayers, 20041-Kanal-Video, Farbe, Ton; erworben als Betacam SP<br />
und DVD; PAL, 4:3, Dauer: 9‘6“ Kunsthaus Zürich, 2005, Cao Fei<br />
PIXELWELTEN<br />
Das Kunsthaus Zürich begibt sich in seiner neuen Ausstellung auf einen<br />
Streifzug durch die digitalen Sphären des neuen Jahrtausends. „Born<br />
Digital. Videokunst im neuen Millennium“ zeigt bis 29. September Teile<br />
der Medienkunstsammlung des Museums. Zehn Werke inszenieren<br />
den digitalen Zeitgeist und den Wandel von greifbaren Farbpigmenten<br />
hin zu abstrakten Pixeln. Eines der Werke ist die Videoinstallation „Cosplayers“<br />
der chinesischen Künstlerin Cao Feis. Sie schafft Szenen, die<br />
die Grenzen zwischen virtueller Fiktion und Realität verschwimmen<br />
lassen. Immaterialität und Übersinnlichkeit werden in dieser Ausstellung<br />
konkret erfahrbar.<br />
bis 29.09.<br />
Kunsthaus Zürich<br />
Heimplatz<br />
CH-8001 Zürich<br />
www.kunsthaus.ch<br />
SAMMEL-<br />
LEIDENSCHAFT<br />
„Da gibt es ein Gefühl wie ein Donnerschlag. Da weiß ich, das Bild ist<br />
gut, das muss ich haben“, so Peter Selinka (1924–2006), dessen Sammelleidenschaft<br />
initial zum Bau des Kunstmuseums Ravensburg führte.<br />
Anlässlich seines 100. Geburtstags skizziert die Ausstellung „Die Geschichte<br />
einer Sammlung“ die Entstehung der hochkarätigen Sammlung,<br />
die der einstige Werbeberater innerhalb von vier Jahrzehnten<br />
aufbaute. Schwerpunkte sind Arbeiten der Künstlergruppe Brücke<br />
(1905–1913), der Künstlervereinigung Blauer Reiter (1911–1914), der<br />
deutschen Gruppe SPUR (1957–1965) und von ehemaligen Mitgliedern<br />
der internationalen Bewegung COBRA (1948–1965).<br />
bis 20.10.<br />
Kunstmuseum Ravensburg<br />
Burgstraße 9, D-88212 Ravensburg<br />
www.kunstmuseum-ravensburg.de<br />
SOMMER-SCHLOSS<br />
© zvg Schloss Achberg<br />
„Berufswunsch Malerin – Zwischen Damenklasse und Emanzipation“ – am 4. <strong>August</strong><br />
kommen die Schwäbischen Impressionistinnen bei einer Sonderführung auf Schloss<br />
Achberg einmal mehr zu Wort. Doch auch Burgfräulein und tapfere Ritter erleben hochherrschaftliche<br />
Abenteuer in barocker Pracht. Wie lebte Kreuzritter Benedikt und welches<br />
Geheimnis verbirgt sich hinter dem Kreuz? Die Puzzle-Rallye am 10. <strong>August</strong> geht<br />
einmal quer durchs Schloss. Musikliebhaber lustwandeln am 11. <strong>August</strong> beim Schlossspaziergang<br />
mit Oberschwäbischer Barockmusik, und Dipl. Ing. Architekt Günter Bestfleisch<br />
erzählt am 18. <strong>August</strong> von der Sanierung des Schlosses – „Vom Ende des Dornröschenschlafs“.<br />
Schloss Achberg<br />
D-88147 Achberg<br />
www.schloss-achberg.de<br />
Emma Joos, Kolleginnen im Atelier/Bund Bildender<br />
Künstlerinnen Württembergs e.V.
KULTUR | KUNST<br />
71<br />
EINE EINRICHTUNG DES<br />
KUNSTMUSEUMS STUTTGART<br />
Otto Dix, Aufbrechendes Eis (mit Regebogen über Steckborn), 1940,<br />
Mischtechnik auf Holz, 65 x 85 cm, Museum zu Allerheiligen Schaffhausen,<br />
Depositum der Sturzenegger-Stiftung, © VG Bild-Kunst, Bonn <strong>2024</strong> / Foto: Rolf<br />
Wessendorf<br />
INNERE EMIGRATION<br />
Die diesjährige Sonderausstellung im Museum Haus Dix stellt die<br />
künstlerischen, kunstpolitischen und biografischen Entwicklungen<br />
um Otto Dix (1891–1969) und seiner Ehefrau Martha Dix (1895–1985) in<br />
den Vordergrund. Unter dem Titel „Innere Emigration“? Otto Dix und die<br />
politische Landschaft werden<br />
die Bildwelten von Otto Dix<br />
im Zuge der nationalsozialistischen<br />
Repressionen ab 1933<br />
wie auch der Hausbau auf der<br />
Höri und die familiären Bezüge<br />
für die Besucherinnen und<br />
Besucher erfahrbar gemacht.<br />
Der Raum „Atelier Otto Dix“<br />
beschäftigt sich mit dem landschaftlichen<br />
Œuvre des Malers,<br />
das seit 1933 in der Bodenseeregion<br />
in Randegg und<br />
auf der Höri entstand. Faksimi<br />
lierte Werke aus unterschiedlichen<br />
Museumssammlungen<br />
bieten neben historischen Dokumenten<br />
und Fotografien<br />
einen Überblick der Malerei<br />
und ihrer Entstehungszeit bis<br />
in die 1940er-Jahre und darüber<br />
hinaus. Da es sich um Dix’ Werkphase versteckter Zeit- und Gesellschaftskritik<br />
handelt, sind neben den Bildern auch institutionelle und<br />
private Korrespondenzen aus der Zeit des Nationalsozialismus Teil der<br />
Ausstellung. Die Präsentation im Raum „Salon Martha Dix“ ist Martha<br />
Dix’ Engagement als emanzipierte Bauherrin gewidmet. Schriftverkehr,<br />
historische Fotografien und Dokumente wie Architekturzeichnungen<br />
geben Aufschluss über den Bauprozess. Zudem zeigen zahlreiche reproduzierte<br />
Porträts von Otto Dix die Hausherrin im Kreis ihrer Familie.<br />
Museum Haus Dix<br />
Otto-Dix-Weg 6<br />
D-78343 Gaienhofen<br />
www.museum-haus-dix.de<br />
Otto Dix beim Zeichnen am Bodensee,<br />
um 1952, Archiv Kunstmuseum Stuttgart/<br />
Foto: Herbert Römer/Repro: Frank<br />
Kleinbach<br />
BIS 31. OKTOBER <strong>2024</strong><br />
MI BIS SO 10–17 UHR MO GESCHLOSSEN<br />
DI FÜR GRUPPEN AUF VORHERIGE ANFRAGE<br />
OTTO-DIX-WEG 6<br />
78343 GAIENHOFEN-HEMMENHOFEN<br />
MUSEUM-HAUS-DIX.DE<br />
PARADIES UND PARANOIA<br />
Der Kosmonaut © Salvador Dalí, Fundació Gala-Salvador Dalí / VG Bild-Kunst, Bonn <strong>2024</strong><br />
17.05.<strong>2024</strong><br />
17.11.<strong>2024</strong>
72 KULTUR | KUNST<br />
VON ANNA WIRTH (TEXTE)<br />
GALERIE<br />
D-Biberach<br />
Ansgar Skiba und<br />
Zipora Rafaelov –<br />
Lichtumflossen<br />
Malerei, Scherenschnitt,<br />
Installation.<br />
Feine Gespinste aus<br />
Linien und Fäden sind<br />
das verbindende Element<br />
in der Kunst des<br />
Ehepaares. Die transparenten<br />
Netzwerke<br />
sind vielschichtig und<br />
mit einer spirituellen<br />
Figurensymbolik aufgeladen.<br />
Galerie der Stiftung<br />
S BC – pro arte<br />
bis 13.09.<br />
www.sbc-pro-arte.de<br />
INSELKUNST<br />
Anzeige<br />
SIE DIESEN MONAT AUF KEINEN FALL VERPASSEN DÜRFEN<br />
KUNST WAS<br />
D-Konstanz<br />
Drumherum. Eine<br />
Ausstellung über<br />
Verpackungsdesign<br />
Jeden Tag haben wir<br />
sie in der Hand: Verpackungen.<br />
Unbewusst<br />
nebenher gestalten<br />
sie unser Umfeld.<br />
Die Ausstellung<br />
widmet sich dem Thema<br />
des nachrangigen<br />
Lebens der Verpackung<br />
als Abfall,<br />
vorrangig aber der<br />
Historie dieser Design-Gattung.<br />
Turm zur Katz<br />
bis 29.09.<br />
www.konstanz.de<br />
D-Konstanz<br />
Herlinde Koelbl –<br />
Metamorphosen<br />
Erstmals zeigt die<br />
Künstlerin keine Menschen,<br />
sondern richtet<br />
die Kamera auf<br />
das Entstehen, Werden<br />
und Vergehen der<br />
Natur. Über fünfzig<br />
ausgewählte Arbeiten<br />
veranschaulichen die<br />
Vielfalt floraler Formen<br />
und ihre überwältigende<br />
Farbigkeit.<br />
Kunstverein Konstanz<br />
bis 29.09.<br />
www.kunstvereinkonstanz.de<br />
D-Singen<br />
Peter Stobbe – Chicago<br />
Papers<br />
Eine Ausstellung mit<br />
Arbeiten von Peter<br />
Stobbe. Ein Künstler,<br />
der schon vor 30<br />
Reinhard Böhler ist Reichenauer, Geschichtenerzähler, Autohändler und Kunstsammler.<br />
Zum 3. Inselfeiertag an Mariä Himmelfahrt zeigt er eine Zusammenfassung von<br />
Bildern und Gemälden aus seiner epochenübergreifenden Sammlung „Reichenauer<br />
Ansichten“. Die Ausstellung in der Schlosserei Wieser präsentiert neben Böhlers<br />
Sammlung auch Unikate von Claudia Andrea, Keramik von Ulli Beholz, Glasperlen<br />
von Elsbeth Fuchs, Wein von Julian Moser, Schmuck von Lilla Visy&Ulrich Tinkl und<br />
„Strandgut“ von Birgit Graffelder. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Wolfgang<br />
Zoll erwartet die Gäste Blasmusik ab 16 Uhr und um 19 Uhr eine Cello-Überraschung.<br />
Der Erlös kommt einem gemeinnützigen Zweck zugute.<br />
15.08., 14.30 Uhr<br />
Schlosserei Wieser<br />
Pirminstraße 143<br />
D-78479 Reichenau<br />
www.schlosserei-wieser.de<br />
Jahren das Denken<br />
in und über Wort und<br />
Bild eingefordert hat.<br />
Nun kommt er mit<br />
seinen Notizen aus<br />
Chicago nach Singen.<br />
Galerie Vayinger<br />
bis 04.08. | Finissage<br />
mit Lesung 04.08.,<br />
17 Uhr<br />
www.galerievayhinger.de<br />
D-Singen<br />
Stadtgartengalerie<br />
Anlässlich des internationalen<br />
Museumstages<br />
eröffnet Oberbürgermeister<br />
Bernd<br />
Häussler die Stadtgartengalerie<br />
in Singen<br />
mit einer Ausstellung<br />
von Künstlern aus der<br />
Partnerschaft Celje.<br />
Stadtgartengalerie<br />
(hinter der Stadthalle)<br />
bis September <strong>2024</strong><br />
www.singen-kulturpur.de<br />
D-Tübingen<br />
Kunstschätze. Vom<br />
Barock bis zur<br />
Gegenwart aus Niederösterreich<br />
Anhand von hochkarätigen<br />
musealen<br />
Arbeiten wird hier<br />
eine Reise durch 250<br />
Jahre österreichische<br />
Kunstgeschichte geboten,<br />
die viele Überraschungen<br />
bereithält<br />
– und das vom Barock<br />
bis in die Gegenwart.<br />
Kunsthalle Tübingen<br />
bis 15.09.<br />
www.kunsthalletuebingen.de<br />
D-Tuttlingen<br />
Andrea Francolino –<br />
Diversität<br />
Im Mittelpunkt der<br />
Überlegungen von<br />
Andrea Francolino<br />
steht der Riss, wie er<br />
in brüchigen Materialien<br />
vorkommt. Ihm<br />
gilt Francolinos Interesse<br />
in seiner ganzen<br />
Universalität und seinen<br />
unendlichen Varianten,<br />
ohne Kritik<br />
und Vorurteile.<br />
Galerie der Stadt<br />
Tuttlingen<br />
bis 21.07.<br />
www.tuttlingen.de<br />
D-Überlingen<br />
Alexander Winter –<br />
Treescapes<br />
Bäume, die im Mondlicht<br />
tanzen, solo<br />
und im Dialog miteinander<br />
stehen. Ihre<br />
Pracht in lebendigen,<br />
geheimnisvollen oder<br />
einsamen Landschaften<br />
entfalten. Im Laufe<br />
der Jahreszeiten<br />
gemacht, erzählen sie<br />
von Leben, Tod und<br />
Verwandlung.<br />
Galerie Collot d‘Herbois<br />
bis 30.08.<br />
www.mercurialis.<br />
org<br />
D-Überlingen<br />
Armin Mueller-Stahl<br />
– Der wie‘n Vogel<br />
fliegen kann<br />
Mueller-Stahl verbindet<br />
erfolgreich zwei<br />
seiner vielen Talente<br />
miteinander: das Malen<br />
und das Schreiben.<br />
Er begleitet sein<br />
politisches Gedicht<br />
kreativ mit seinem<br />
künstlerischen Werk.<br />
Galerie und Einrahmungen<br />
Heike Schumacher<br />
bis 06.09.<br />
www.galerie-ueberlingen.de<br />
D-Wald<br />
Jhonatan Segura –<br />
Takanakuy<br />
Der Fotograf Jhonatan<br />
Segura zeigt in seinem<br />
fotografischen<br />
Werk den<br />
Takanakuy, ein in<br />
den südlichen Anden<br />
Perus verbreitetes
KULTUR | KUNST<br />
73<br />
Angela Glajcar, FLASHBACK, Kunstraum Dornbirn <strong>2024</strong>,<br />
Foto Günter Richard Wett © die Künstlerin, courtesy der<br />
Künstlerin und bechter kastowksy galerie<br />
FLASHBACK<br />
Zwei raumgreifende Installationen, ein Jahrzehnt: In ihrer<br />
Ausstellung „FLASHBACK“ lässt die Künstlerin Angela Glajcar<br />
die Installationen „2009-072 Terforation“ und „2019-043<br />
Terforation“ erstmalig in der historischen Montagehalle<br />
des Kunstraums Dornbirn aufeinandertreffen und überspannt<br />
somit ein Jahrzehnt ihres künstlerischen Schaffens.<br />
„Terforation“ wurde von Glajcar selbst geprägt und setzt<br />
sich aus „terra (incognita)“ und „perforation“ zusammen.<br />
Die schwebenden Arbeiten aus gerissenen und gelöcherten<br />
Papierbögen erreichen über vier Meter Höhe und zeigen, je<br />
nach Lichteinfall, immer neue Perspektiven ihres Kosmos.<br />
bis 01.12.<br />
Kunstraum Dornbirn<br />
Jahngasse 9<br />
A-6850 Dornbirn<br />
www.kunstraumdornbirn.at<br />
Fest, bei dem an Weihnachten<br />
oder Neujahr<br />
Zweikämpfe durchgeführt<br />
werden. Die Tänzer<br />
treten mit festtypischen<br />
Masken in Tänzergruppen<br />
auf.<br />
Skulpturenpark Neue<br />
Kunst am Ried<br />
11.08.-29.09. | Vernissage<br />
11.08., 11.30<br />
Uhr<br />
www.kunstkonvent.<br />
de<br />
D-Wasserburg<br />
Beate Axmann und<br />
Gabriele Schuller –<br />
Nähe und Distanz<br />
Zwei Künstlerinnen –<br />
Konträre Arbeitsweisen.<br />
Individuelle Kreativität<br />
erweitert sich zu<br />
einem kollaborativen<br />
Dialog. Schwarz-Weiß<br />
und farbintensive<br />
Bildgebung in unterschiedlichen<br />
Versionen<br />
sehen sich nicht<br />
selten in Konfrontation.<br />
Kunstverein Wasserburg<br />
bis 18.08.<br />
www.ku-ba.org<br />
D-Wasserburg<br />
Thaddäus Salcher –<br />
Weg nach Innen<br />
Thaddäus Salcher ist<br />
Künstler, Bildhauer<br />
und Maler aus Südtirol<br />
in Italien. Der Raum<br />
und der Mensch sind<br />
zentrale Motive in seiner<br />
Kunst, mit denen<br />
er versucht, die Wahrnehmung<br />
der Betrachtenden<br />
stetig zu erweitern.<br />
Kunstverein Wasserburg<br />
24.08.-22.09. | Vernissage<br />
23.08., 19.30<br />
Uhr<br />
www.ku-ba.org<br />
D-Weingarten<br />
Eva Schwab – La Reconnaissance<br />
Selbstporträt, Selbsterkenntnisporträt,<br />
Reconnaissance<br />
– in einem<br />
Zeitalter der omnipräsenten<br />
Überwachungskameras,<br />
der biometrischen<br />
Passbilder und<br />
maschinellen Gesichtserkennung<br />
spielt Eva<br />
Schwab mit der Gattung<br />
des Porträts.<br />
Galerie Weingarten<br />
bis 18.08.<br />
www.stadt-weingarten.de<br />
A-Bregenz<br />
SoloTone – Tone<br />
Fink<br />
Für die Sommerausstellung<br />
hat der Künstler<br />
80 Tiermasken erarbeitet,<br />
die bei einem<br />
Spaziergang durch<br />
Bregenz von 80 Personen<br />
getragen wurden.<br />
Die leichten Masken<br />
werden nach der<br />
Performance wieder<br />
in den Ausstellungsräumlichkeiten<br />
installiert.<br />
Künstlerhaus Palais<br />
Thurn und Taxis<br />
bis 01.09.<br />
www.kuenstlerhausbregenz.at<br />
CH-Frauenfeld<br />
Boomerang – Ronald<br />
Bladen<br />
American Minimal<br />
Art in Frauenfeld. Der<br />
Boomerang von Ronald<br />
Bladen ist eine<br />
der größten Skulpturen<br />
des<br />
amerikanischen Minimalisten.<br />
Der Kunsverein<br />
organisiert eine<br />
Besichtigung. Gezeigt<br />
werden außerdem<br />
einige Modelle und<br />
Zeichnungen.<br />
Kunstverein<br />
13.08., 17 Uhr<br />
www.kunstvereinfrauenfeld.ch<br />
CH-Frauenfeld<br />
Körper bewegt, geschichtet,<br />
geträumt<br />
Sinnlichkeit, Absurdität,<br />
Wunschbild, Hülle<br />
– vom Körper und<br />
Geist in der Kunst. Die<br />
Ausstellung zeigt zeitgenössische<br />
Kunst,<br />
die sich mit dem Thema<br />
Mensch, insbesondere<br />
dem menschlichen<br />
Körper, auseinandersetzt.<br />
Eisenwerk | Shed<br />
24.08.-21.09. | Vernissage<br />
24.08., 17<br />
Uhr<br />
www.eisenwerk.ch<br />
CH-Schaffhausen<br />
Bruno Vecellio –<br />
Filmquotes<br />
Der Künstler Bruno<br />
Vecellio zeigt Bilder<br />
mit Zitaten der Filmindustrie,<br />
von den Anfängen<br />
des Kinos bis<br />
zum heutigen Tage,<br />
welche mittlerweile<br />
aufgrund ihrer Einprägsamkeit<br />
und Bedeutung<br />
ins sprachliche<br />
Allgemeingut<br />
übergegangen sind.<br />
Galerie Artsimone<br />
03.08.-01.09. | Vernissage<br />
03.08., 14<br />
Uhr<br />
www.facebook.com<br />
CH-Stein am Rhein<br />
Kris Martin – Altar<br />
Kris Martin bildet<br />
in seiner Installation<br />
symbolträchtig<br />
die Umrisse des berühmten<br />
Genter Altars<br />
nach. Die Frage nach<br />
der Funktion religiöser<br />
Bilder wird durch<br />
ihre Abwesenheit im<br />
Kunstwerk<br />
reformiert und aktualisiert.<br />
Kulturhaus Obere<br />
Stube<br />
bis 31.10.<br />
www.kulturhausoberestube.ch<br />
CH-St. Gallen<br />
Attila Wittmer – Rosebud<br />
Der Künstler befasst<br />
sich in seinem Werk<br />
mit dem menschlichen<br />
Kopf. Dabei gibt<br />
es Raum für alles, was<br />
uns alle betrifft: das<br />
gedankliche Innenleben,<br />
Emotionen, Lust<br />
und Leiden, das Leben<br />
und der Tod.<br />
Galerie Paul Hafner<br />
bis 21.09.<br />
www.paulhafner.ch<br />
MUSEUM<br />
D-Bad Waldsee<br />
Kaleidoskop – eine<br />
Retrospektive<br />
René Auer, Maler und<br />
Grafiker, feiert im Juli<br />
<strong>2024</strong> seinen 90. Geburtstag.<br />
Sein künstlerisches<br />
Werk ist äußerst<br />
vielseitig, es<br />
umfasst unzählige<br />
Zeichnungen, Grafiken,<br />
Karikaturen, Malereien<br />
und Plastiken.<br />
Museum im Kornhaus<br />
18.08.-06.10. | Vernissage<br />
18.08., 11<br />
Uhr<br />
www.mad-waldsee.de<br />
D-Engen<br />
Viola Bittl – form follows<br />
form<br />
Viola Bittls Kunst<br />
weist der klassischen<br />
Malerei der Abstraktion<br />
neue Wege, die<br />
einen hohen Kunstgenuss<br />
versprechen. Die<br />
Vielgestaltigkeit ihrer<br />
Formen im Zusammenspiel<br />
mit Strukturen<br />
und Farben zeugt<br />
von einer großen Experimentierfreude.<br />
Städtisches Museum<br />
Engen + Galerie<br />
bis 25.08.<br />
www.engen.de<br />
D-Memmingen<br />
Evolving exhibits –<br />
Graffiti × Niesner<br />
Die Schau präsentiert<br />
die Werke von Jugendlichen,<br />
die diese<br />
in einem offenen<br />
Graffiti-Workshop von<br />
Vincent Göhlich kreiert<br />
haben. Die Themen<br />
Musik und Urbanität<br />
standen hier im<br />
Fokus.<br />
MEWO Kunsthalle<br />
bis 13.10.<br />
www.mewo-kunsthalle.de<br />
D-Reichenau<br />
Rund um die Insel –<br />
Guido Maria Frick<br />
Der Maler Guido Maria<br />
Frick zeigt zu Ehren<br />
des 1300-jährigen Bestehens<br />
der Reichenau<br />
Ölbilder und Aquarelle,<br />
die auf der Insel<br />
und einigen anderen<br />
Untersee-Gemeinden<br />
entstanden sind, die<br />
für ihn einen unverwechselbaren<br />
Charakter<br />
erhalten haben.<br />
Reichenauer Rathaus<br />
bis 31.08.<br />
www.reichenau1300.<br />
de<br />
D-Singen<br />
Markus Schwier –<br />
Singen<br />
Die Ausstellung zeigt<br />
eine Auswahl von 200<br />
dicht gestalteten Fotografien<br />
des Künstlers,<br />
in denen sich seltene<br />
Einblicke in das Innere<br />
der Singener Großindustrie<br />
mit Bildern,<br />
die die Entwicklung<br />
und Orte der Identität<br />
Singens vermitteln,<br />
verdichten.<br />
Kunstmuseum Sin-
74 KULTUR | KUNST<br />
STÖBERN UND<br />
WIEDERENTDECKEN<br />
Renate Eisenegger, Schwarze Nylons, 1973, Digital-Abzug auf Hahnemühle<br />
Papier, 40 x 30 cm, Depositum der Sturzenegger-Stiftung Schaffhausen,<br />
Inv. C6803<br />
© zvg<br />
Das Museum zu Allerheiligen präsentiert noch bis 20. Oktober die<br />
gemeinsame Ausstellung „Generation im Aufbruch. Geboren in den<br />
40ern“, die zehn Schaffhauser Kunstschaffenden gewidmet ist. Ihre<br />
Generation steht für ein neues Werkverständnis, mediale Öffnung<br />
und Aufbruch in neue Gefilde der Kunst. Ihr Wirken war ein wichtiger<br />
Beitrag für die Aktualisierung des Kunstverständnisses in der<br />
Region. Eine ortsspezifische Installation und eine bislang nie gezeigte<br />
Werkserie aus den 1980ern sind ebenso vertreten wie der Versuch<br />
einer Mini-Retrospektive. Zeichnung, Fotografie, Skulptur und Malerei:<br />
Die Bandbreite ist groß, Überraschungen garantiert.<br />
bis 20.10.<br />
Museum zu Allerheiligen<br />
Klosterstr. 16<br />
CH-8200 Schaffhausen<br />
gen<br />
bis 15.09.<br />
www.kunstmuseumsingen.de<br />
D-Singen<br />
125 x Singen – Geschichte.<br />
Identität.<br />
Vielfalt.<br />
3D-Rekonstruktionen<br />
der baulichen Veränderungen<br />
zwischen<br />
1879 bis 1970 mit historischen<br />
Filmaufnahmen<br />
und verschiedenen<br />
Themenschwerpunkten<br />
laden dazu<br />
ein, die verschiedenen<br />
Lebenswelten Singens<br />
zu entdecken.<br />
Kunstmuseum Singen<br />
bis 15.09.<br />
www.kunstmuseumsingen.de<br />
D-Singen<br />
Michael Marcel Fuchs<br />
– Wo die Zeit sich<br />
verliert<br />
In den Arbeiten von<br />
Michael Marcel Fuchs<br />
dominieren Vertikalen<br />
aus Linien und Streifen.<br />
Deren Unschärfen<br />
irritieren. Zwischen<br />
Bildhintergründen<br />
und Objekten im Vordergrund<br />
entstehen<br />
keine Verbindungen.<br />
Museum Art & Cars<br />
bis 22.09.<br />
www.museum-artcars.com<br />
D-Tübingen<br />
Kunstschätze vom<br />
Barock bis zur<br />
Gegenwart aus Niederösterreich<br />
Niederösterreich ist<br />
nicht nur seit der Altsteinzeit<br />
ein von Menschen<br />
geprägter Kulturraum.<br />
Das Land beherbergt<br />
auch eine<br />
bedeutende Kunstsammlung<br />
von internationalem<br />
Rang –<br />
erstmals umfassend in<br />
Deutschland gezeigt.<br />
Kunsthalle Tübingen<br />
bis 15.09.<br />
www.kunsthalle-tuebingen.de<br />
D-Überlingen<br />
Überlingen. Häuser,<br />
Straßen, Menschen<br />
von 1870 bis heute<br />
Historische Fotografien<br />
aus dem Archiv<br />
Lauterwasser dokumentieren<br />
seit 1880<br />
in markanten Stadtansichten<br />
den Wandel<br />
von Überlingen,<br />
seinen Häusern und<br />
seinen Menschen mit<br />
ihren Lebenswelten.<br />
Städtisches Museum<br />
bis 14.12.<br />
www.museum-ueberlingen.de<br />
D-Weingarten<br />
Photographie aus<br />
dem Atelier Bopp<br />
Es werden historische<br />
Fotos von Weingarten<br />
aus der Zeit um<br />
1900 präsentiert. Bereits<br />
um 1865 gründete<br />
Gustav Bopp fotografische<br />
Geschäfte<br />
in Innsbruck, Bregenz<br />
und Dornbirn, deren<br />
Tradition später von<br />
seinen Söhnen Karl<br />
und Moritz fortgesetzt<br />
wurde.<br />
Stadtmuseum im<br />
Schlössle<br />
bis 27.10.<br />
www.stadt-weingarten.de<br />
A-Bregenz<br />
Anne Imhof<br />
In einem dynamischen<br />
Zusammenspiel von<br />
allgegenwärtigen ikonischen<br />
Elementen<br />
aus Mode, Fotografie,<br />
Sub- und Popkultur<br />
erzeugt Imhof eine<br />
Atmosphäre, die an<br />
postapokalyptische<br />
Formen der Vereinsamung<br />
erinnert.<br />
Kunsthaus Bregenz<br />
bis 22.09.<br />
www.kunsthaus-bregenz.at<br />
A-Bregenz<br />
Hiller. Das fotografische<br />
Gedächtnis des<br />
Bregenzerwaldes<br />
Im Bregenzerwald war<br />
das im Jahr 1923 gegründete<br />
Foto Studio<br />
Hiller in Bezau die<br />
erste Adresse für die<br />
Fotografie aller Anlässe.<br />
Es dokumentierte<br />
über sieben Jahrzehnte<br />
hinweg das Leben<br />
in der Talschaft und<br />
damit auch ihre Veränderungen.<br />
vorarlberg museum<br />
bis April 2025<br />
www.vorarlbergmuseum.at<br />
A-Bregenz<br />
Carmen Pfanner –<br />
Kraftwerk<br />
Für Carmen Pfanner<br />
steht Kunst synonym<br />
für Energieflüsse, Verbindungen,<br />
Vorgänge<br />
und Umwandlungen.<br />
Das in jahrelanger<br />
Arbeit erschaffene<br />
Hauptwerk der Künstlerin<br />
besteht aus 31<br />
Bauteilen, die eine<br />
Rauminstallation bilden.<br />
vorarlberg museum<br />
bis 08.09.<br />
www.vorarlbergmuseum.at<br />
A-Dornbirn<br />
Angela Glajcar –<br />
Flashback<br />
Raumgreifende Arbeiten<br />
aus Papier von<br />
scheinbarer Leichtigkeit<br />
und poetisch anmutender<br />
Plastizität.<br />
FLASHBACK bringt<br />
erstmalig zwei Werke<br />
der einrucksvollen Serie<br />
Terforation zusammen,<br />
die im Abstand<br />
von zehn Jahren entstanden<br />
sind.<br />
Kunstraum Dornbirn<br />
bis 01.12.<br />
www.kunstraumdornbirn.at<br />
CH-Aargau<br />
Sammlung 24 –<br />
Kunst aus der<br />
Schweiz vom 18.<br />
Jahrhundert bis in<br />
die Gegenwart<br />
Die Sammlung aus<br />
über 20.000 Werken<br />
ist ein lebendiger, sich<br />
stets wandelnder Organismus.<br />
Schlüsselwerke,<br />
Neuzugänge<br />
und selten ausgestellte<br />
Arbeiten zu den Themen<br />
Natur und Landschaft<br />
werden gezeigt.<br />
Aargauer Kunsthaus<br />
bis 27.10.<br />
www.aargauerkunsthaus.ch<br />
CH-Appenzell<br />
Allianzen. Arp/Taeuber-Arp/Bill<br />
In Kooperation des<br />
Kunstmuseums Appenzell<br />
mit der Fondazione<br />
Marguerite<br />
Arp, Locarno entsteht<br />
eine Ausstellung, welche<br />
die Freundschaft<br />
und das Zusammenarbeiten<br />
von Hans Arp<br />
(1886-1966), Sophie<br />
Taeuber-Arp (1889-<br />
1943) und Max Bill<br />
(1908-1994) beleuchtet.<br />
Kunstmuseum Appenzell<br />
bis 06.10.<br />
www.kunstmusuemkunsthalle.ch<br />
CH-Basel<br />
Nolan Oswald Dennis<br />
– a recurse 4 [3]<br />
worlds<br />
Ein monumentales<br />
diagrammartiges<br />
Kunstwerk, das<br />
sich über die gesamte<br />
Rückwand der Kunsthalle<br />
Basel erstreckt,<br />
mathematische Abstraktionen,<br />
afrikanische<br />
fraktale Geometrie<br />
und andere Darstellungsmodelle<br />
nutzend.<br />
Kunsthalle Basel<br />
bis 11.08.<br />
www.kunsthallebasel.ch<br />
CH-Frauenfeld<br />
Ach, du Scheibe! – Ein<br />
audiovisuelles Vergnügen<br />
zur Fensterkunst<br />
Zahlreiche Glasgemälde<br />
erzählen packende<br />
Geschichten über<br />
Frauen, die ihre Väter<br />
an die Leine nehmen,<br />
über Herrschaften,<br />
Reichtum und Burgherren.<br />
Schloss Frauenfeld<br />
immer Di.-So., 13-
KULTUR | KUNST<br />
75<br />
17 Uhr<br />
www.historischesmuseum.tg.ch<br />
CH-Rorschach<br />
José Carlos Viana<br />
Vianas Farbkompositionen<br />
entstehen zunächst<br />
als Croquis, die<br />
dann in größerem Format<br />
auf Papier oder<br />
Leinwand wiederholt<br />
werden. Kombinationen,<br />
Wiederholungen,<br />
Kopien, Reproduktionen<br />
und Collagen sind<br />
somit zentrale Elemente<br />
seiner Kunst.<br />
Forum Würth<br />
bis 06.10.<br />
www.wuerth-hausrorschach.ch<br />
CH-Schaffhausen<br />
Dorian Sari & Andrea<br />
Ehrat – Doppio V<br />
Die Ausstellung arbeitet<br />
mit klaren Gegensätzen:<br />
schwarz und<br />
weiß, innen und<br />
außen, lieblich und<br />
düster. Eine raumgreifende<br />
Gesamtkomposition<br />
mit Elementen<br />
aus Gips und Plastik,<br />
Skulptur und Fotografie.<br />
Museum zu Allerheiligen<br />
Schaffhausen<br />
bis 17.09.<br />
www.allerheiligen.ch<br />
Reto Müller – Le Nombril<br />
du Monde<br />
Das künstlerische Werk<br />
von Reto Müller ist zunächst<br />
sehr physisch,<br />
plastisch und ortsbezogen.<br />
Er arbeitet<br />
mit Materialien wie<br />
Zinn, Glas, Blei und<br />
Gold. Sein Augenmerk<br />
liegt dabei auf Umformungsprozessen<br />
aller<br />
Art.<br />
Museum zu Allerheiligen<br />
Schaffhausen<br />
bis 15.10.<br />
www.allerheiligen.ch<br />
CH-Schaffhausen<br />
Generation im Aufbruch<br />
–<br />
Geboren in den 40er<br />
Jahren<br />
Zehn Kunstschaffende<br />
aus der Region zeigen<br />
eine gemeinsame Ausstellung.<br />
Eine Würdigung<br />
einer Generation<br />
von Kunstschaffenden,<br />
die in den 1940er-Jahren<br />
geboren wurden<br />
und mit ihrem Schaffen<br />
für frischen Wind<br />
sorgten.<br />
Museum zu Allerheiligen<br />
bis 20.10.<br />
www.allerheiligen.ch<br />
CH-St. Gallen<br />
Reto Pulfer – Fachzustand<br />
Reto Pulfer verwandelt<br />
Architekturen. Mittels<br />
selbstgenähter Zelte,<br />
großer Stoffbahnen,<br />
Bettlaken und gefärbten<br />
Leintüchern wird<br />
der Schweizer Künstler<br />
die Kunst Halle Sankt<br />
Gallen in eine transluzide<br />
Welt umdichten.<br />
Kunsthalle St. Gallen<br />
bis 18.08.<br />
www.kunsthallesanktgallen.ch<br />
CH-St. Gallen<br />
Experimental Ecology<br />
Eine interaktive Ausstellung,<br />
die neue<br />
Ideen zum Thema<br />
Ökologie präsentiert.<br />
Fünf Teams aus den<br />
Bereichen Kunst und<br />
Wissenschaft setzen<br />
sich aus verschiedenen<br />
Blickwinkeln mit aktuellen<br />
ökologischen Fragen<br />
auseinander.<br />
Kunstmuseum St.<br />
Gallen<br />
bis 24.11.<br />
www.kunstmuseumsg.ch<br />
CH-St. Gallen<br />
versammelt – Erwin<br />
Schatzmann, Hermann<br />
Reinfrank,<br />
Karsten Neumann,<br />
Matthias Kuk Krucker<br />
Im Mittelpunkt steht<br />
das Phänomen Sammeln.<br />
Wie gestaltet<br />
sich die Sammlertätigkeit<br />
bei Künstler*innen<br />
und was bedeutet sie<br />
für den künstlerischen<br />
Prozess? Vorgestellt<br />
werden Künstler, die<br />
Gesammeltes neu formulieren.<br />
Open Art Museum<br />
bis 04.08.<br />
www.openartmuseum.ch<br />
CH-Stockach<br />
Dalí<br />
Die Ausstellung gibt<br />
Einblicke in das grafische<br />
Werk von Salvador<br />
Dalí und seine<br />
ganz persönliche Art,<br />
„HOPE“ Vincent Rey | 2015<br />
HOFFNUNG<br />
Die Leica-Galerie Konstanz zeigt aktuell unter dem Titel<br />
„Hope“ Fotos von Alexander von Wiedenbeck. Es sind Aufnahmen<br />
aus einer Welt voller Armut und Verzweiflung und<br />
doch zeigen sie Anmut und Hoffnung. Erzählt werden authentische<br />
Geschichten: Kinder, die auf Friedhöfen nächtigen<br />
oder die der Hunger bis spät abends auf Müllhalden<br />
treibt. Entstanden sind Fotos, die einen ob der verzweifelten<br />
Lage der Kinder stocken lassen und aufrütteln. Alexander<br />
von Wiedenbeck hat es aber auch geschafft, die Hoffnung<br />
auf ein besseres Leben in den Augen der Fotografierten<br />
einzufangen. Mit seiner Arbeit unterstützt er Projekte<br />
der Aktionsgruppe Kinder in Not e.V. auf den Philippinen.<br />
bis 12.10. | Ausstellung „Hope“<br />
Leica Galerie<br />
Gerichtsgasse 14<br />
D-78462 Konstanz<br />
www.leica-galerie-konstanz.de<br />
www.alexandervonwiedenbeck.com<br />
seine Kunst zu leben.<br />
Grundlage bildet, wie<br />
in vergangenen Ausstellungen,<br />
der Bildschatz<br />
der einmaligen<br />
Sammlung Wagner.<br />
Stadtmuseum<br />
bis 17.11.<br />
www.stadtmuseumstockach.de<br />
CH-Will<br />
Vanessà Heer –<br />
vo Schand und<br />
Schuppel<br />
Mit Musik, Film und<br />
Performance und im<br />
Versuch, Verletzlichkeit<br />
zwischen Körpern<br />
zu finden, unterläuft<br />
das Projekt die Gesetze<br />
des Brauchtums des<br />
Silvesterchlausens mit<br />
einer kollektiven, aber<br />
polyphonen Äußerung<br />
marginalisierter Stimmen.<br />
Kunsthalle Will<br />
17.08.-06.10. | Vernissage<br />
17.08., 16 Uhr<br />
www.kunsthallewil.ch<br />
CH-Winterthur<br />
Silvia Bächli –<br />
Dass eins zum anderen<br />
wurde. Welches<br />
welches ist?<br />
Durch alltägliche<br />
Wahrnehmung eignet<br />
sich die Künstlerin die<br />
Dinge an, um ihnen<br />
zugleich autonome<br />
zeichnerische Form zu<br />
verleihen. Es wird ein<br />
umfassender Überblick<br />
auf das zeichnerische<br />
Œuvre Silvia Bächlis<br />
© Alexander von Wiedenbeck<br />
gegeben.<br />
Kunstmuseum Winterthur<br />
| Beim Stadthaus<br />
bis 18.08.<br />
www.kmw.ch<br />
CH-Winterthur<br />
Low Land, New<br />
Heights –<br />
Holländische Landschaftsmalerei<br />
aus<br />
der Sammlung<br />
Die Niederlande galten<br />
im 17. Jahrhundert<br />
als Hochburg der<br />
Landschaftsmalerei.<br />
Der Rundgang der Ausstellung<br />
macht das bedeutende<br />
Ensemble<br />
niederländischer Kunst<br />
in einem neuen Umfeld<br />
und Kontext zugänglich.<br />
Kunstmuseum Winterthur<br />
| Beim Stadthaus<br />
bis 22.09.<br />
www.kmw.ch<br />
CH-Winterthur<br />
Bienvenue!<br />
Mit Bienvenue! feiert<br />
das Kunst Museum<br />
Winterthur im Frühjahr<br />
<strong>2024</strong> den lang ersehnten<br />
Wiedereinzug der<br />
einzigartigen Sammlung<br />
von Hedy und Arthur<br />
Hahnloser in die<br />
Villa Flora. Meisterwerke<br />
von Cézanne, van<br />
Gogh und Manet sind<br />
zu sehen.<br />
Villa Flora<br />
bis 05.01.25<br />
www.kmw.ch<br />
CH-Winterthur<br />
Maarten Baas – New<br />
Times<br />
Im Zentrum der Soloschau<br />
stehen das übergreifende<br />
Thema der<br />
Zeit und das Motiv<br />
der Uhr, das Baas mit<br />
raumgreifenden Videoinstallationen,<br />
Designobjekten,<br />
Skulpturen<br />
oder auch konzeptionellen<br />
Projekten beleuchtet.<br />
Gewerbemuseum<br />
bis 27.10.<br />
www.gewerbemuseum.ch<br />
CH-Winterthur<br />
Painted Love –<br />
Porträtminiaturen als<br />
Liebespfand<br />
Diese besondere Bildgattung<br />
verdeutlicht<br />
Intimität und die Fülle<br />
von möglichen Liebesbotschaften.<br />
In dieser<br />
Ausstellung wird<br />
der Fokus auf die Porträtminiatur<br />
als reiche<br />
Schatulle intimster Gefühle<br />
gelegt.<br />
Kunstmuseum Lindengut<br />
bis 17.11.<br />
www.kmw.ch<br />
CH-Winterthur<br />
Paare / Couples<br />
Die Ausstellung widmet<br />
sich der Vielfalt<br />
von Paar-Dynamiken<br />
in der Fotografie und<br />
zeigt Aufnahmen, in<br />
denen etwas zwischen<br />
zwei Menschen geschieht.<br />
Jedes einzelne<br />
Bild ist ein Ausschnitt
76 KULTUR | KUNST<br />
aus einer Geschichte,<br />
die immer rätselhaft<br />
bleibt und zu Spekulationen<br />
oder Projektionen<br />
verführt.<br />
Fotostiftung<br />
Schweiz<br />
bis 06.10.<br />
www.fotostiftung.ch<br />
CH-Winterthur<br />
Von Größe und Grazie<br />
– Maillol und Sintenis<br />
Die Ausstellung stellt<br />
Plastiken, Drucke und<br />
Zeichnungen zweier<br />
prägender Kunstschaffender<br />
zu Beginn<br />
des 20. Jahrhunderts<br />
einander<br />
gegenüber. Gemeinsamkeiten<br />
und Unterschiede<br />
können in<br />
dieser Form erstmals<br />
beobachtet werden.<br />
Am Römerholz<br />
bis 15.09.<br />
www.roemerholz.ch<br />
CH-Zürich<br />
Ana Jotta – Composição<br />
Die Ausstellung Composição<br />
setzt sich in<br />
einer kreativen und<br />
poetischen Form mit<br />
Jottas Werk, mit seinen<br />
Feinheiten und<br />
Eigenheiten und mit<br />
seiner tatsächlich stupenden<br />
Vielfalt auseinander.<br />
Kunsthalle Zürich<br />
bis 15.09.<br />
www.kunsthallezurich.ch<br />
CH-Zürich<br />
David Armstrong<br />
Diese umfangreichste<br />
Ausstellung des amerikanischen<br />
Fotografen<br />
David Armstrong<br />
zeigt Porträts von<br />
New Yorker Persönlichkeiten,<br />
eine Gruppe<br />
von Landschaftsaufnahmen<br />
sowie<br />
rund 300 Kontaktabzüge<br />
aus den Jahren<br />
zwischen 1970 und<br />
1990.<br />
Kunsthalle Zürich<br />
bis 15.09.<br />
www.kunsthallezurich.ch<br />
CH-Zürich<br />
Born Digital. Videokunst<br />
im neuen Millenium<br />
Inhaltlich fokussiert<br />
die Werkauswahl der<br />
Ausstellung auf die<br />
Aspekte des digitalen<br />
Wandels. Dank unterschiedlicher<br />
Präsentationsformate<br />
kommen<br />
sowohl kunstsinnige<br />
wie auch technikaffine<br />
Menschen<br />
auf ihre Kosten.<br />
Kunsthaus Zürich<br />
bis 29.09.<br />
www.kunsthaus.ch<br />
CH-Zürich<br />
Eine Zukunft für<br />
die Vergangenheit.<br />
Sammlung Bührle:<br />
Kunst, Kontext,<br />
Krieg und Konflikt.<br />
Bei der Konzeption<br />
der neuen Ausstellung<br />
steht nicht nur<br />
der historische Kontext<br />
der Sammlung<br />
Emil Bührle im Zentrum,<br />
sondern ein differenzierter<br />
Umgang<br />
mit ihr in der unmittelbaren<br />
Gegenwart.<br />
Kunsthaus Zürich<br />
bis Ende <strong>2024</strong><br />
www.kunsthaus.ch<br />
CH-Zürich<br />
Oliviero Toscani –<br />
Fotografie und Provokation<br />
Seine Bilder erregen<br />
Aufsehen, erschüttern<br />
und empören:<br />
Oliviero Toscani hat<br />
als Fotograf, Creative<br />
Director und Bildredaktor<br />
Geschichte<br />
geschrieben. Das Museum<br />
zeigt eine umfassende<br />
Retrospektive<br />
des Künstlers.<br />
Museum für Gestaltung<br />
bis 15.09.<br />
www.museum-gestaltung.ch<br />
CH-Zürich<br />
Collection Insights –<br />
7 Perspektiven<br />
Welche neuen Objekte<br />
nimmt das Museum<br />
in seine Sammlung<br />
auf? Warum erforscht<br />
es die Herkunft der alten<br />
Bestände? Erstmals<br />
werden zahlreiche<br />
Sichtweisen auf<br />
die eigene Sammlung<br />
ins Zentrum der Ausstellung<br />
gestellt.<br />
Museum für Gestaltung<br />
bis 01.12.<br />
www.museum-gestaltung.ch<br />
FL-Vaduz<br />
Bethan Huws – Artist‘s<br />
Choice<br />
Die walisische Künstlerin<br />
Bethan Huws ist<br />
ein Multi-Media-Talent.<br />
Sie experimentiert<br />
in ihrer Kunst<br />
zwischen den Dimensionen<br />
von Raum,<br />
Identität und Sprache.<br />
Readymade-Elemente,<br />
Text und Parodie<br />
kennzeichnen ihr<br />
Werk.<br />
Kunstmuseum<br />
Liechtenstein<br />
bis 01.09.<br />
www.kunstmuseum.li<br />
FL-Vaduz<br />
Barry Le Va – In a<br />
State of Flux<br />
Er gilt als Erneuerer<br />
der Skulptur in<br />
der Kunst nach 1960.<br />
In seinem multidisziplinären<br />
Werk, das<br />
in seinen Anfängen<br />
der Prozesskunst<br />
bzw. dem Postminimalismus<br />
zugerechnet<br />
wird, erweiterte<br />
er den Skulpturbegriff<br />
durch mehrdimensionale<br />
Offenheit.<br />
Kunstmuseum<br />
Liechtenstein<br />
bis 29.09.<br />
www.kunstmuseum.li<br />
FL-Vaduz<br />
Die ganze Palette.<br />
Werke aus der Hilti<br />
Art Foundation<br />
Gezeigt werden die<br />
schönsten Werke der<br />
Malerei, erstklassige<br />
Neuerwerbungen<br />
und neue Werke der<br />
Collage,<br />
der Plastik, der Fotografie<br />
und der Grafik.<br />
Eine überraschende<br />
Vielfalt an Gattungen<br />
und Stilen, an Motiven,<br />
Materialien und<br />
Farben.<br />
Kunstmuseum<br />
Liechtenstein<br />
bis 27.10.<br />
www.kunstmuseum.li<br />
Andy Warhol „Flowers“, 1970, Serigrafie © The Andy Warhol<br />
Foundation for the Visual Arts/ARS, New York, <strong>2024</strong><br />
BLUMENKUNST<br />
In der Mythologie, der Religion und ebenso in der Kunst<br />
besitzen Blumen seit Jahrhunderten eine große Symbolkraft.<br />
Nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Mode und<br />
im Design sind Blumen stilbildend. Die Große Sommerausstellung<br />
<strong>2024</strong> in der Städtischen Galerie im Fruchtkasten<br />
des Klosters Ochsenhausen zeigt die facettenreiche künstlerische<br />
Beschäftigung von Künstlerinnen und Künstlern<br />
der modernen und zeitgenössischen Kunst mit dem Thema<br />
Blume. Neben weltbekannten Künstlerinnen und Künstlern<br />
wie Andy Warhol, Erich Heckel, Christan Rohlfs, Hannah<br />
Höch und Gabriele Münter zeigt die Ausstellung auch<br />
Werke von etablierten zeitgenössischen Kunstschaffenden.<br />
bis 06.10. | Di.–So. 11–17 Uhr + Do. 11–19 Uhr<br />
Galerie Fruchtkasten<br />
Schloßbezirk 17<br />
D-88416 Ochsenhausen<br />
www.ochsenhausen.de<br />
SONSTIGES<br />
D-Konstanz<br />
art for africa – Kunst<br />
verbindet<br />
Die Künstlervereinigung<br />
lädt mit dieser<br />
Ausstellung ein, den<br />
Weg der Solidarität<br />
für Afrika und seine<br />
Menschen zu gehen.<br />
Die Künstlergruppe<br />
unterstützt mit dem<br />
Verkauf ihrer Kunst<br />
Ausbildungs- und humanitäre<br />
Projekte in<br />
Westafrika.<br />
Kulturzentrum am<br />
Münster | Richental-Saal<br />
03.-16.08. | Vernissage<br />
03.08., 15 Uhr<br />
und 18.08.-01.09. |<br />
Vernissage 18.08.,<br />
15 Uhr<br />
www.art-for-africa.de<br />
Anzeige<br />
D-Konstanz<br />
Mauerläufer – 10<br />
Jahre Literarisches<br />
Jahresheft<br />
Die Ausstellung zum<br />
zehnjährigen Jubiläum<br />
widmet sich dem<br />
Werdegang des Literarischen<br />
Jahresheftes<br />
von 2014 bis heute<br />
und zeigt einen Ausschnitt<br />
literarischen<br />
und künstlerischen<br />
Schaffens aus der Bodenseeregion.<br />
Kulturzentrum am<br />
Münster | Gewölbekeller<br />
bis 29.09.<br />
www.art-for-africa.de<br />
D-Konstanz<br />
Jaro Heim<br />
Die einzigartigen Bilder<br />
der Künstlerin<br />
Jaro Heim sind in<br />
einer Dauerausstellung<br />
im MVZ PI zu sehen.<br />
MVZ PI<br />
Dauerausstellung<br />
www.clinic-pi.de
KULTUR | KUNST<br />
77<br />
D-Mainau<br />
Blütenreiche Fotokunst<br />
Der bekannte und<br />
vielfach ausgezeichnete<br />
Fotodesigner<br />
Josh Westrich hat mit<br />
den Blüten unter anderem<br />
von Bartiris<br />
und Sumpfschwertlilie<br />
künstlerisch anspruchsvolle<br />
Fotokunstwerke<br />
geschaffen.<br />
Wappensaal im<br />
Schloss Mainau<br />
bis 29.09.<br />
www.mainau.de<br />
D-Moos<br />
bilder und objekte<br />
– aus den ateliers<br />
am see<br />
Im jährlichen Wechsel<br />
mit der Ausstellung<br />
Künstler im Dialog<br />
findet diese Ausstellung<br />
statt. Dabei werden<br />
die unterschiedlichsten<br />
Arbeiten von<br />
Künstlern aus Moos<br />
und der Bodenseeregion<br />
ausgestellt.<br />
Bürgerhaus<br />
bis 25.08.<br />
www.moos.de<br />
D-Ravensburg<br />
Sador Weinsčlucker<br />
– ein tag gut<br />
Anstatt nur projektbezogen<br />
zu arbeiten, ist<br />
Sador Weinsčlucker<br />
ein Maler, der stets<br />
konsequent in mehrjährigen<br />
thematischen<br />
Serien denkt<br />
und arbeitet. Für diese<br />
Ausstellung stellt<br />
er erstmalig zwei aktuelle<br />
Werkgruppen in<br />
Form eines expliziten<br />
Dialogs aus.<br />
Kreissparkasse Ravensburg<br />
bis 02.08.<br />
www.ksk-rv.art<br />
D-Überlingen<br />
Tohuwabohu – Die<br />
Kraft der Elemente<br />
Sechs Menschen begegnen<br />
sich auf<br />
künstlerischem Wege.<br />
In unterschiedlichen<br />
Genres der bildenden<br />
Kunst – abstrakte<br />
Malerei, Zeichnung,<br />
Fotografie, Skulptur,<br />
Installation – setzen<br />
sie ihre Intuitionen<br />
und Ideen um und geben<br />
ihnen Ausdruck.<br />
Gallerturm<br />
03.08.-22.09. | Vernissage<br />
03.08., 16<br />
Uhr<br />
www.gkue.de<br />
A-Bregenz<br />
40 Jahre Karl Forster<br />
Festspiel-Fotografie<br />
Seit 40 Jahren begleitet<br />
der Fotograf Karl<br />
Forster die Bregenzer<br />
Festspiele. Nun<br />
zeigt er in einer persönlichen<br />
Auswahl<br />
von rund 60 Fotos viele<br />
einzigartige Momentaufnahmen<br />
und<br />
Details aus den letzten<br />
40 Jahren seiner<br />
Arbeit.<br />
Festspielhaus Bregenz<br />
bis 18.08.<br />
www.festspielhausbregenz.com<br />
CH-Schönthal<br />
Gerda Steiner & Jörg<br />
Lenzlinger – Der eilige<br />
Geist kommt zur<br />
Ruhe<br />
Mit dem installativen<br />
Großprojekt des renommierten<br />
Schweizer<br />
Künstlerpaares<br />
Gerda Steiner & Jörg<br />
Lenzlinger verwandelt<br />
sich das Kloster<br />
Schönthal und seine<br />
Umgebung auf einzigartige<br />
Weise erneut zu<br />
einem Pilgerort.<br />
Klosterkirche<br />
bis 03.11.<br />
www.schoenthal.ch<br />
CH-Stein am Rhein<br />
Kris Martin – Altar<br />
& Museum Kloster<br />
Sankt Georgen – Im<br />
Strudel der Reformation<br />
Die temporäre Kunstinstallation<br />
mit dem<br />
Titel Altar des belgischen<br />
Konzeptkünstlers<br />
Kris Martin macht<br />
zum Reformationsjahr<br />
<strong>2024</strong> in Stein am<br />
Rhein Station. Symbolträchtig<br />
bildet<br />
Martin die Umrisse<br />
des berühmten Genter<br />
Altars der Gebrüder<br />
van Eyck in Originaldimensionen<br />
nach.<br />
Stadtwiese neben<br />
der Espibadi<br />
bis 31.10.<br />
www.kulturhausoberestube.ch<br />
CH-St. Gallen<br />
Hebert Weber – Beschränkte<br />
Übersicht<br />
Eine Ausstellung mit<br />
der Unterstützung<br />
der Stadt St.Gallen<br />
und dem Verein Geiler<br />
Block.<br />
Himmel Helvetia<br />
10.-25.08. | Vernissage<br />
10.08., 16 Uhr<br />
www.leilabock.ch<br />
CH-Zürich<br />
Ahlam Shibli – Dissonant<br />
Belonging<br />
Ahlam Shibli ist eine<br />
palästinensische<br />
Künstlerin, die in<br />
ihrem Werk Schreibund<br />
Malkunst zu<br />
einem Narrativ werden<br />
lässt. Ihre Hauptmotive<br />
sind die Traumata<br />
von Menschen,<br />
die marginalisierten<br />
und unterrepräsentierten<br />
Gruppen angehören.<br />
Luma Westbau<br />
bis 08.09.<br />
www.westbau.com<br />
CH-Zürich<br />
Hans Ulrich Obrist<br />
Archive – Agnès Varda<br />
Als Filmemacherin,<br />
Feministin und wegweisende<br />
Künstlerin<br />
nimmt Varda eine zentrale<br />
Stellung in der<br />
französischen<br />
New Wave-Filmbewegung<br />
der 1950er- und<br />
1960er-Jahre ein. Die<br />
Ausstellung betont die<br />
Etablierung von Varda<br />
in der Kunstwelt.<br />
Luma Westbau<br />
bis 08.09.<br />
www.westbau.com<br />
FL-Vaduz<br />
Triennale <strong>2024</strong>. 2050:<br />
Changing View<br />
Wie werden wir im<br />
Jahr 2050 leben? Wie<br />
können wir Zukunft<br />
gestalten? Ein Künstler*innenkollektiv<br />
befragt<br />
Personen zu ihren<br />
Fähigkeiten. In einem<br />
künstlerischen Prozess<br />
entstanden Gemeinschaftsarbeit<br />
und individuelle<br />
Werke.<br />
Kunstmuseum Liechtenstein<br />
27.08.-05.10.<br />
www.kunstmuseum.li
die<br />
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24<br />
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Nr. 24 <strong>2024</strong><br />
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ZEIT FÜR WAS GUTES.<br />
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Der größte Gastroführer für die Bodenseeregion<br />
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Marco Akuzun kocht mit Stern<br />
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DEJA VU<br />
79<br />
20 JAHRE GUTES<br />
Das Fest zum 20-jährigen Bestehen von „Gutes<br />
vom See“ im Schlossgarten der Mainau war ein<br />
Sommerevent erster Güte. Natürlich wurden<br />
nur vereinseigene Produkte angeboten und<br />
die allein machten wegen ihrer hohen Qualität<br />
schon gute Laune. Dazu lachte die Sonne vom<br />
Himmel, die Miniköche rührten die Herzen,<br />
Köchinnen, Gastronomen und Produzentinnen<br />
freuten sich über viele Gäste und alle feierten<br />
den jahrelangen lohnenden Einsatz für die<br />
schöne Bodenseeregion, für die Menschen, die<br />
Tiere und die Landschaft. 20 Jahre, in denen<br />
auch Freundschaften gewachsen sind. Gutes<br />
vom See tut einfach gut.<br />
TEXT: MARIA PESCHERS<br />
FOTOS: NADINE HÖLZL, MARIA PESCHERS<br />
GROSSER TUSCH<br />
30 Jahre Zahnarztpraxis Thorsten Jahn mit Tusche-Ausstellung<br />
Zur Vernissage der Konstanzer Künstlerin Mariken van Heugten lud Thorsten Jahn<br />
gleich zweimal an die Marktstätte in Konstanz. Doppelt Zeit für die ausgestellte Aquarellkunst<br />
und angeregte Gespräche. Die Bilder Heugtens schaffen eine harmonische<br />
Atmosphäre in den puristischen Räumen der Praxis; die Aquarelle sind inspiriert von<br />
der Natur, florale Linien und Strukturen aus der Umgebung von Berg und See prägen<br />
das Werk. In ihrer Detailverliebtheit passen sie denn auch zur filigranen Arbeit des<br />
Ausnahme-Zahnarztes. Touché!<br />
www.marikenvanheugten.com<br />
FOTOS, TEXT: MARKUS HOTZ<br />
▶ Mehr Bilder gibt es auf www.<strong>akzent</strong>-magazin.com
80 DEJA VU<br />
RAUM FÜR ALLE<br />
Gemeinsam mit der Initiative „Barrierefrei<br />
Feiern“ positionierte sich das Theater Konstanz<br />
beim diesjährigen Let’s Ally Festival zum Thema<br />
„Ideal Teilhabe“ zu Inklusion und lud in die barrierefreie<br />
Spiegelhalle ein. Dort erwartete alle<br />
Gäste ein inklusiv besetztes, facettenreiches<br />
Programm, das zeigte, wie gleichberechtige<br />
Teilhabe auf, vor und hinter der Bühne gelingen<br />
kann. Ziel war es, Visionen für ein solidarisches<br />
Miteinander zu finden. Neben Theaterstücken<br />
für Groß und Klein wartete ein buntes Mitmachangebot<br />
auf. Ein geschultes Awareness-Team<br />
kümmerte sich darum, dass alle in sicherer<br />
Umgebung mitfeiern konnten. Auch bei<br />
Publikumsdiskussionen und Workshops waren<br />
Expert*innen mit und ohne Behinderung auf<br />
der Bühne und im Publikum.<br />
TEXT UND FOTOS: STEFANIE GÖTTLICH<br />
ENGE(NE)R KREIS<br />
Das Auktionshaus lädt auf Schloss Krenkingen in Engen einen interessierten<br />
kleinen Kreis jeweils zur „Karrenbauer Lounge“<br />
Die Gemälde aus Privatsammlungen, die man sonst nicht besichtigen<br />
kann, werden in einer Galeriehängung zugänglich gemacht. Dazu die<br />
hochwertigen Antiquitäten und auch das Konzept „Pop Art und Moderne<br />
trifft alte Meister“. Dazu natürlich schöne Weine, feine Speisen und<br />
illustre Gespräche. Neu mit dabei ist Prof. Dr. Corinna Helmle-Roth, die<br />
für den Aufbau der Karrenbauer Suisse verantwortlich zeichnet, sowie<br />
Johanna Katharina Herrmann als neue Teilhaberin der Karrenbauer<br />
GmbH.<br />
TEXT: MARKUS HOTZ; FOTOS: ANNA GLAD<br />
▶ Mehr Bilder gibt es auf www.<strong>akzent</strong>-magazin.com
DEJA VU<br />
81<br />
PRINZIP<br />
HOFFNUNG<br />
Alexander von Wiedenbeck präsentierte<br />
das Foto- und Benefit-Projekt „Hope“ in der<br />
Leica Galerie Konstanz<br />
Die Schwarz-Weiß Fotografien in der Ausstellung<br />
zeigen eindrückliche Bilder von<br />
philippinischen Kindern in Not: Friedhofskinder,<br />
Müllkippenkinder und Zwangsprostitution<br />
sind Wiedenbecks Themen, die<br />
ihn persönlich bewegen. Aus der Fotografie<br />
erwuchs ein Unterstützungsprojekt, dass er<br />
HOPE nennt. Mit dem Erlös der verkauften<br />
Bilder wird unbürokratisch vor Ort geholfen.<br />
„Schwarz und Weiß sind die Farben der<br />
Fotografie. Für mich symbolisieren sie die<br />
Alternativen von Hoffnung und Verzweiflung,<br />
denen die Menschheit für immer<br />
ausgesetzt ist,“ befand der Fotograf Robert<br />
Frank dereinst treffend. Alexander von<br />
Wiedenbecks Bilder stehen für Hoffnung in<br />
der Not.<br />
FOTOS, TEXT: MARKUS HOTZ<br />
▶ Mehr Bilder gibt es auf www.<strong>akzent</strong>-magazin.com
82 DEJA VU<br />
ROOF-TOP<br />
Internationales Netzwerktreffen der JCI auf<br />
der IHK Dachterrasse Konstanz<br />
Alle paar Jahre treffen sich die Wirtschaftsjunioren<br />
und JCI Kreise rund um den See<br />
zum Bodensee-Meeting. Dieses Mal kamen<br />
wieder an die 100 Mitglieder aller Kreise<br />
aus dem Umland auf der Dachterrasse der<br />
IHK-Konstanz zusammen. Auch der Baden-<br />
Württembergische Landessprecher Markus<br />
Paul kam eigens angereist, um das internationale<br />
Meeting zu würdigen. JCI-Mitglieder<br />
aus der Ostschweiz, Vorarlbergs und<br />
Oberschwabens kamen, auch einige Kreise<br />
von weiter her folgten der Einladung an den<br />
See. Die Organisation des Netzwerkanlasses<br />
ging nun von Konstanz auf den Kreis Junge<br />
Wirtschaft Vorarlberg über. Sie versprachen<br />
das Event, das mit Akrobatik, Live-Musik<br />
und großem, regionalen Buffet begeisterte,<br />
noch zu toppen…<br />
TEXT: MARKUS HOTZ<br />
FOTOS: MARKUS HOTZ, PATRICK DOODT<br />
ZWEI REISEN MIT KAFKA<br />
Das Literaturhaus Thurgau, das regelmäßig zu spannenden Lesungen mit<br />
Schriftsteller*innen einlädt, präsentierte einen ganz besonderen und ebenso<br />
heißen Abend. Der wunderschöne Dachboden des Bodmanhauses in<br />
Gottlieben verwandelte sich erstmals in einen Kinoraum für eine Schweizer<br />
Erstaufführung. Das Österreichische Kulturforum Bern ermöglichte die Vorführung<br />
des Dokumentarfilms „Kafkas letzte Reise“. Im Anschluss stellte Autor<br />
Bernhard Setzwein die Frage „Was, wenn Kafka 1924 gar nicht gestorben<br />
wäre?“ In seinem Roman „Kafkas Reise durch die bucklige Welt“ schickt er<br />
Kafka auf einen verrückten und höchst amüsanten Roadtrip. Für Erfrischung<br />
am heißen Sommertag sorgte der großzügige Apero, den das Österreichische<br />
Kulturforum spendierte.<br />
TEXT: STEFANIE GÖTTLICH, FOTO: MAX-OTTO KRAUS<br />
(v.l.n.r.) Bernhard Setzwein (Autor), Walter Rügert (Moderator), Monika Fischer<br />
(Leiterin der Geschäftsstelle des Literaturhauses), Christiane Zaunmair (Stv.<br />
Direktorin/Geschäftsführerin des Österreichischen Kulturforums Bern), Lorenz<br />
Zubler (Präsident der Thurgauischen Bodman-Stiftung)<br />
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3x7 km Staffel, Kinderläufe<br />
Insel Reichenau<br />
18. bis 20. Oktober <strong>2024</strong><br />
Bike & Climb<br />
Sportfotoworkshop<br />
im Engadin/Schweiz<br />
www.leica-store-konstanz.de & www.leica-galerie-konstanz.de<br />
78462 Konstanz | Gerichtsgasse14 | +49 (0)7531 916 33 00 | Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00 bis 18.30 Uhr, Sa 09.30 bis 14.00 Uhr
Maho<br />
grüne Mode<br />
nachhaltige & faire Mode<br />
Yogabedarf | Räucherwerk | Schmuck<br />
Wessenbergstr. 37, 78462 Konstanz<br />
mahogruenemode | mahogruenemode-konstanz.de