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2024-08_RegioBusiness

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SÜDWESTPRESSE<br />

<strong>RegioBusiness</strong><br />

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Die größten Firmenin<br />

Familienhand SEITE 10<br />

swp.de/regiobusiness<br />

i<br />

MEILENSTEIN<br />

Bürger eröffnet neues<br />

Logistikzentrum SEITE 12<br />

AUGUST <strong>2024</strong><br />

INNOVATION<br />

AS-Motor setzt auf<br />

E-Antrieb SEITE 23<br />

Nr. 260 / Jg. 23 [2,50 EUR]<br />

MIT LEONHARDWEISS<br />

FREUDE AM BAUENERLEBEN!<br />

Diegroße Jagd<br />

nachTalenten<br />

Heilbronn-Franken mitseinen Weltmarktführern<br />

ist ein wirtschaftlich attraktiver<br />

Standort, dennoch ziehtesvielzuwenige<br />

Fachkräfte in die Region. Zahlreiche<br />

Initiativen undneueIdeen sollen dazu<br />

beitragen, dass sich dies in absehbarer<br />

Zukunft ändert. SEITE 6<br />

INTERVIEW<br />

Es braucht mehr<br />

Zuverlässigkeit<br />

MarcusHerwarth, Geschäftsführer<br />

im Gleisinfrastrukturbaubei<br />

LeonhardWeiss,spricht über<br />

Perspektiven, Risiken und<br />

Herausforderungen. Seite 5<br />

FAKE-NEWS<br />

Viele Maßnahmen<br />

kommen zuspät<br />

Die HeilbronnerForscherin<br />

Michaela Lindenmayr erklärt, wie<br />

sich Falschmeldungen auf<br />

Social-Media-Plattformen<br />

bekämpfen lassen. Seite 15<br />

INSOLVENZ<br />

Neuer Investor für<br />

Illig gefunden<br />

OrlandoCapital steigt beim<br />

HeilbronnerMaschinenbauer ein.<br />

Das Geschäft mitThermoformund<br />

Verpackungssystemen wird<br />

weitergeführt. Seite 17<br />

Aufstellung fürdie Zukunft<br />

CDS Hackner baut in Crailsheim ein neues Maschinenhaus und eine hochmoderne<br />

Kälteanlage.Dabeihat dieFirma ehrgeizige Ziele in Sachen Energieeffizienz.<br />

Erweiterung: DieFertigstellung desMaschinenhauses istfür Septembergeplant.<br />

Die CDS Hackner GmbH,<br />

Spezialist fürNaturdärme,<br />

Fleisch- und Innereien<br />

Spezialitäten sowie Tiefkühldienstleistungen,<br />

setzt ein starkes<br />

Zeichen für die Zukunft: Mit<br />

einer Investition von 6,2 Millionen<br />

Euro schafft das Unternehmen<br />

die Voraussetzungen für<br />

die zukünftige Unternehmensentwicklung.<br />

Sie bietet hervorragende<br />

Perspektiven für die<br />

Zukunft.<br />

Im ersten Schritt wird ein neues<br />

Maschinenhausfür 1,2Millionen<br />

Euro errichtet. Das Stahlbetongebäude<br />

mit speziellen statischen<br />

Anforderungen wird eine<br />

Höhe von 15,30 Metern haben<br />

und mit der Unterkonstruktion<br />

und dem Kühlaggregat eine<br />

Gesamthöhe von etwa 20 Metern<br />

erreichen. Die Fertigstellung des<br />

Maschinenhausesist fürSeptember<br />

geplant und liegtvollimZeitplan.<br />

Dieses neue Gebäude bildet die<br />

Grundlage für den Aufbau und<br />

die Integration einer neuen, innovativen<br />

Kälteanlage. Die neue<br />

Anlage wird parallel zur bestehenden<br />

Kälteanlage installiert<br />

und gewährleistet somit höchste<br />

Betriebssicherheit.<br />

Die Ausschreibungen für die<br />

neue leistungsstarke Ammoniak-<br />

Kälteanlage laufen bereits auf<br />

Hochtouren. Mit einer geplanten<br />

Investition von rund 5Millionen<br />

Euro wird der Start für den Aufbau<br />

der NH3-Kälteanlage noch<br />

imersten Quartal 2025erwartet.<br />

Die Installation und Inbetriebnahmeerstreckt<br />

sich über einen<br />

Zeitraum von zweiJahren.<br />

Die neue Kälteanlage wurde mit<br />

ehrgeizigen Zielen zur Energieeffizienz<br />

bei größtmöglicher<br />

Sicherheit konzipiert. Ein<br />

besonderes Highlight ist dabei<br />

die Schaffung einer intelligenten<br />

technischen Schnittstelle,<br />

die das Zusammenspiel zwischen<br />

den täglich verfügbaren<br />

Strommengen am Markt und<br />

Foto: CDS Hackner<br />

dem laufenden Strombedarf der<br />

CDS Hackner GmbH intelligent<br />

regelt – möglicherweise unter<br />

Nutzung von Künstlicher Intelligenz<br />

(KI). Dabei kann der Einsatz<br />

regenerativer Energiequellen<br />

priorisiert werden, indem<br />

man die Maschinen und Anlagen<br />

nach deren Verfügbarkeit zuoderabschaltet.<br />

pm<br />

www.cds-hackner.de<br />

Intersport auf<br />

Expansionskurs<br />

Der Sportfachhandelsverbund investiertüber<br />

60 Millionen Euro in weiteres Wachstum. Auch<br />

die Zentrale in Heilbronn profitiert davon.<br />

Der Intersport-Verbund<br />

trotzt Rahmenbedingungen<br />

wie politischen Unsicherheiten,<br />

Inflation und der stagnierenden<br />

Wirtschaftslage und<br />

will weiter wachsen. „Wir haben<br />

unser Ziel klar im Blick“, sagt<br />

Alexander von Preen, CEO der<br />

Intersport Deutschland eG. 100<br />

neue Standorte sollen bis 2030<br />

hinzukommen.<br />

„Mit ihren Expansionsplänen investieren<br />

unsere Händler in die<br />

Zukunftsfähigkeit des Einzelhandels<br />

in Deutschland“, betont<br />

Preen. Für den weiteren Erfolg ist<br />

die Service-Zentrale unverzichtbar,<br />

die den Händlern mit Systemen,<br />

Prozessen und Tools den<br />

Rücken freihält. Daher wird ihre<br />

Zukunftsfähigkeit nun durch zielgerichtete<br />

Investment-Entscheidungen<br />

untermauert: Es fließen<br />

rund zehn Millionen Euro in<br />

Photovoltaik-Anlagen und Sanierungsarbeiten<br />

am Standort Heil-<br />

Läuft: Intersport investiert in<br />

die Zukunft. Foto: Marijan Murat<br />

bronn, zehn Millionen Euro in<br />

den Ausbau und die Modernisierung<br />

der Logistik sowie 15 Millionen<br />

Eurofür Digitalisierung, in<br />

die in den Vorjahren bereits zweistellige<br />

Millionenbeträge investiert<br />

wordensind. Hinzu kommen<br />

rund 600.000 Euro für Aus- und<br />

Weiterbildung.<br />

pm<br />

www.intersport.de<br />

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02 Politik & Wirtschaft<br />

August <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 260<br />

Arbeitgeber melden weniger freie Stellen<br />

Die Zahl der Arbeitslosen steigt, die der Jobangebote sinkt. Dennoch werden über 5000 Arbeitskräfte gesucht.<br />

Im Juli ist die Zahl der Arbeitslosen<br />

im Agenturbezirk<br />

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />

auf 12.458 gestiegen.<br />

Das sind 170 Arbeitslose (1,4<br />

Prozent) mehr als im Juni und<br />

1420 (12,9 Prozent) mehr als im<br />

Juli 2023. Die Arbeitslosenquote<br />

erhöht sich um 0,1 auf 3,6 Prozent.<br />

Auch im Landesdurchschnitt<br />

ist die Quote um 0,1 Prozent höher<br />

und liegt jetzt bei 4,2 Prozent.<br />

Leerzeiten zwischen<br />

Schule und Ausbildung<br />

„Schulen, Ausbildungen oder<br />

Überbrückungszeiten enden und<br />

für viele junge Leute geht es erst<br />

nach den Sommerferien weiter.<br />

Deshalb sind es vor allem die unter<br />

25-Jährigen, die im Ferienmonat<br />

Juli arbeitslos werden“, erklärt<br />

Elisabeth Giesen, Leiterin<br />

des Agenturbezirkes. Und weiter:<br />

„Wer noch keinen Plan für die<br />

weitere berufliche Laufbahn hat,<br />

wird von uns gerne beraten.“<br />

Im Juli wurden 781 neue Arbeitsstellen<br />

gemeldet. Das sind 106<br />

(15,7 Prozent) mehr als im Juni<br />

und 107 (12 Prozent) weniger<br />

als im Juli 2023. Insgesamt gibt<br />

es 5160 freie Stellen, 166 (3,1<br />

Prozent) weniger als im Juni und<br />

2865 (35,7 Prozent) weniger als<br />

im Juli 2023.<br />

„Es sind vor<br />

allem die unter<br />

25-Jährigen,<br />

die im Ferienmonat<br />

Juli arbeitslos<br />

werden.“<br />

SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis<br />

liegt die Arbeitslosenquote<br />

unverändert zum Vormonat<br />

bei 3,7 Prozent. Im Juli waren<br />

4422 Menschen arbeitslos gemeldet,<br />

16 (0,4 Prozent) mehr als<br />

im Juni und 659 (17,5 Prozent)<br />

mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitgeber<br />

haben 221 Stellen gemeldet,<br />

4 (1,8 Prozent) mehr als<br />

im Juni und 23,5 Prozent weniger<br />

als Juli 2023. Der Bestand an Stellenangeboten<br />

lag zum Stichtag bei<br />

1819; 32,7 Prozent weniger als im<br />

Juli 2023.<br />

HOHENLOHEKREIS Auch hier<br />

ist die Arbeitslosenquote gleich<br />

der im Juni (3,4 Prozent). Im Juli<br />

waren 2363 Menschen arbeitslos<br />

gemeldet, 23 (1 Prozent) mehr<br />

als im Juni und 279 (13,4 Prozent)<br />

mehr als im Juli 2023. Arbeitgeber<br />

haben 69 Stellen gemeldet,<br />

28 (28,9 Prozent) weniger<br />

als im Juni und 52,1 Prozent<br />

weniger als im Juli 2023. Der Bestand<br />

an Stellenangeboten lag<br />

zum Stichtag bei 1026; 30,2 Prozent<br />

weniger als im Juli 2023.<br />

MAIN-TAUBER-KREIS Im Norden<br />

des Agenturbezirkes sind im<br />

Juli 3,3 Prozent Menschen arbeitslos<br />

gemeldet. Das sind 0,1<br />

Prozent mehr als im Juni. Im Juli<br />

waren 2577 Menschen ohne Job,<br />

Der Arbeitsmarkt im Juli <strong>2024</strong><br />

12.458<br />

ARBEITSLOSE<br />

Veränderung zum Vorjahr: +12,9 %<br />

3,5 %<br />

ARBEITSLOSENQUOTE<br />

JUGENDLICHE<br />

Veränderung zum Vorjahr: +0,7 %<br />

258.<strong>08</strong>0<br />

SOZIALVERSICHERUNGS-<br />

PFLICHTIG BESCHÄFTIGTE<br />

Veränderung zum Vorjahr: +1,1 %<br />

3,6 %<br />

ARBEITSLOSENQUOTE<br />

Veränderung zum Vorjahr: +0,4 %<br />

16.237<br />

UNTERBESCHÄFTIGTE<br />

(OHNE KURZARBEIT)<br />

Veränderung zum Vorjahr: +8,7 %<br />

5.160<br />

ARBEITSSTELLEN<br />

Veränderung zum Vorjahr: -35,7%<br />

RB Grafik: Jürgen Schneider, Quelle: Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />

54 (2,1 Prozent) mehr als im<br />

Juni und 316 (14 Prozent) mehr<br />

als im Juli 2023. Die Arbeitgeber<br />

haben 337 Stellen gemeldet,<br />

102 (43,4 Prozent) mehr als im<br />

Juni und 14,2 Prozent mehr als<br />

im Juli 2023. Der Bestand an Stellenangeboten<br />

lag zum Stichtag bei<br />

1658; 35,5 Prozent weniger als im<br />

Juli 2023.<br />

NECKAR-ODENWALD-KREIS<br />

Auch hier steigt die Arbeitslosenquote<br />

um 0,1 auf 3,8 Prozent. Im<br />

Juli waren 3096 Menschen arbeitslos,<br />

77 (2,6 Prozent) mehr<br />

als im Juni und 166 (5,7 Prozent)<br />

mehr als im Juli 2023. Es wurden<br />

154 Stellen gemeldet, 28 (22,2<br />

Prozent) mehr als im Juni und 3,8<br />

Prozent weniger als im Juli 2023.<br />

Es gibt 657 Jobangebote; 48,9<br />

Prozent weniger als im Juli 2023.<br />

Im Agenturbezirk waren im Bereich<br />

der Grundsicherung 6304<br />

Arbeitslose gemeldet, im Bereich<br />

der Arbeitslosenversicherung<br />

6154. Der Anteil der Arbeitslosen<br />

aus dem Bereich der Grundsicherung<br />

betrug 50,6 Prozent.<br />

Es ist immer noch Zeit, sich<br />

eine Lehrstelle zu suchen<br />

„Eine Berufsausbildung ist der<br />

beste Schutz vor Arbeitslosigkeit“,<br />

betont Giesen. Und sie betont:<br />

„Aktuell gibt es noch freie Ausbildungsplätze<br />

für den Ausbildungsbeginn<br />

in diesem Jahr. Ich rate<br />

allen, die noch keine Zusage für<br />

eine Ausbildung oder weiterführende<br />

Schule haben, sich schnell<br />

bei uns zu melden. Sie werden<br />

überrascht sein, wie vielfältig das<br />

Angebot noch ist.“<br />

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres<br />

im Oktober letzten Jahres<br />

haben Arbeitgeber 5315 Berufsausbildungsstellen<br />

gemeldet, das<br />

sind 5,8 Prozent weniger als vor<br />

einem Jahr. Im gleichen Zeitraum<br />

haben sich 2783 Bewerberinnen<br />

und Bewerber gemeldet, das sind<br />

1,4 Prozent mehr als vor einem<br />

Jahr.<br />

pm<br />

www.arbeitsagentur.de<br />

STANDPUNKT<br />

Adina Bauer<br />

Redakteurin<br />

Ran an die stille Reserve<br />

Foto: Ufuk Arslan<br />

Es ist kein Geheimnis, dass der Kampf um<br />

Fachkräfte in der heutigen Zeit härter ist als<br />

der Versuch, eine Tube Zahnpasta mit nur einer<br />

Hand zu öffnen. Unternehmen müssen<br />

sich immer wieder neue Anreize einfallen lassen,<br />

um die begehrten Fachkräfte zu locken<br />

und vor allem auch langfristig zu binden. Die<br />

Suche nach qualifizierten Fachkräften gleicht<br />

auch für zahlreiche Unternehmen in der Region<br />

manchmal einer Schnitzeljagd – nur mit<br />

weniger Spaß und mehr verzweifeltem Suchen.<br />

Denn in Zeiten des Fachkräftemangels<br />

wird es für Unternehmen immer schwieriger,<br />

die passenden Mitarbeiter zu finden. Doch<br />

verzweifeln ist keine Option – schließlich gibt<br />

es immer kreative Wege, um die Nadel im<br />

Heuhaufen zu finden.<br />

Mit einem umstrittenen Vorstoß sorgte jüngst<br />

die Ampelregierung wieder für Zündstoff bei<br />

der Diskussion über die Gewinnung von Arbeitnehmern<br />

aus dem Ausland. Sie erwägt<br />

steuerliche Anreize für ausländische Arbeitskräfte<br />

zu schaffen, konkret geht es um Rabatte<br />

bei der Einkommenssteuer für zugewanderte<br />

Menschen in den ersten drei Jahren,<br />

die diese in Deutschland tätig sind.<br />

Damit würde sich die Bundesregierung in<br />

guter Gesellschaft befinden – auch in unseren<br />

Nachbarländern gibt es Modelle, um mit<br />

steuerlichen Erleichterungen die Zuwanderung<br />

von Fachkräften zu erhöhen. In Dänemark<br />

zum Beispiel können Forschende<br />

und hoch bezahlte Angestellte beantragen,<br />

nur 33 Prozent Einkommenssteuer<br />

zu zahlen – das ist relativ wenig für dänische<br />

Verhältnisse. Diese Erleichterung gilt<br />

einmalig für sieben Jahre. Als hoch bezahlt<br />

gelten Arbeitnehmer mit einem Monatseinkommen<br />

ab 10.000 Euro – die Hürde ist also<br />

recht hoch.<br />

Auch in Italien erhalten ausländische Fachkräfte<br />

erhebliche Steuervorteile. Nur 50 Prozent<br />

ihres Einkommens müssen hier besteuert<br />

werden, fünf Jahre lang ist der vergünstigte<br />

Steuersatz möglich. Als Obergrenze gilt ein<br />

Jahreseinkommen von 600.000 Euro. Diese<br />

Sonderbehandlung wurde eigens eingeführt,<br />

um Forscher anzulocken. Und in Spanien gilt<br />

zum Beispiel das „Ley Beckham“: Laut diesem<br />

Gesetz zahlen Hochqualifizierte, die nach<br />

Spanien ziehen, nur 24 Prozent Einkommenssteuer.<br />

Hier liegt die Obergrenze ebenfalls bei<br />

einem Jahresverdienst von 600.000 Euro.<br />

Auch wenn dieser Vergleich also zeigt, dass<br />

solche Lösungen bereits gang und gäbe sind,<br />

bleibt berechtigterweise der Einwand von<br />

Kritikern, dass solche Ansätze „sozial ungerecht“<br />

und „gesellschaftlicher Zündstoff“ seien.<br />

Und es gibt ja zahlreiche andere Ansatzpunkte,<br />

mit denen der Fachkräftemangel zumindest<br />

abgemildert werden kann – wie die<br />

Aktivierung der „stillen Reserve“. Darunter<br />

fallen Menschen zwischen 15 und 64 Jahren,<br />

die dem regulären Arbeitsmarkt nicht<br />

zur Verfügung stehen, etwa weil sie in unbezahlte<br />

Care-Arbeit eingebunden sind. Laut<br />

Wirtschaftswissenschaftler Enzo Weber bieten<br />

hier vor allem die über 60-Jährigen großes<br />

Potenzial. „Die Älteren sind eine Schlüsselgruppe,<br />

ganz einfach deswegen, weil sie die<br />

Gruppe sind, die wächst. Da ist am meisten<br />

zu holen“, betont der Experte vom Institut für<br />

Arbeitsmarkt und Berufsforschung in Nürnberg.<br />

Diesen Menschen müssen also Möglichkeiten<br />

zu Tätigkeiten geboten werden, in<br />

denen sie ihre Kompetenzen und ihr Wissen<br />

einbringen können – aber ohne auszubrennen.<br />

Hierfür benötigt es kürzere und flexible<br />

Arbeitszeiten.<br />

Mit diesen kann auch die Mobilisierung der<br />

Frauen in der „stillen Reserve“ vorangetrieben<br />

werden. Frauen bilden immerhin 57 Prozent<br />

dieser Gruppe. Mit mehr Anstrengungen<br />

für eine verlässliche Kinderbetreuung, Unterstützung<br />

bei der Pflege und eben flexiblen<br />

Zeitkonzepten könnten also ganz sicher einige<br />

offene Stellen mit engagierten Arbeitnehmerinnen<br />

besetzt werden.<br />

Und schließlich gilt es noch, den Nachwuchs<br />

mit den Werten und Themen anzusprechen,<br />

die diesen bewegen. So hat sich zum Beispiel<br />

in den vergangenen Jahren die Klimafreundlichkeit<br />

von Unternehmen als Recruiting-<br />

Maßnahme erwiesen. Wer in der Unternehmenskultur<br />

viel Wert auf Nachhaltigkeit und<br />

Umweltschutz legt, überzeugt häufig junge Arbeitnehmer.<br />

So lassen sich für die jüngeren<br />

Generationen sinnstiftende Betätigungsfelder<br />

schaffen und der Einsatz in diesen bringt diesen<br />

langfristig gesehen sicherlich auch mehr<br />

als das Festkleben auf Flughäfen in der Urlaubszeit.<br />

Impressum<br />

Verlag<br />

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe<br />

GmbH & Co. KG<br />

Haalstr. 5 + 7<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon: 0791/404-0<br />

Telefax: 0791/404-480<br />

Geschäftsführung<br />

Thomas Radek<br />

Redaktion<br />

Ulrich Becker (V.i.S.d.P.)<br />

Adina Bauer (ina)<br />

E-Mail: a.bauer@swp.de<br />

Telefon: 0791/404-457<br />

Marius Stephan (mst)<br />

E-Mail: m.stephan@swp.de<br />

Telefon: 0791/404-461<br />

Anzeigen<br />

Vera Epple (verantw.)<br />

Telefon: 0791/404-216<br />

E-Mail: anzeigen.sho@swp.de<br />

Abonnement/Vertrieb<br />

Peer Ley (verantw.)<br />

E-Mail: aboservice.sho@swp.de<br />

Bezugspreis:<br />

Abonnement inkl. Postbezug und<br />

7% MwSt. 25 Euro p.a.<br />

Einzelverkaufspreis 2,50 Euro<br />

Auflage<br />

Im Landkreis Schwäbisch Hall,<br />

dem Main-Tauber-Kreis,<br />

dem Hohenlohekreis und<br />

dem Landkreis Ansbach mit einer<br />

Auflage über 44.000 Exemplaren<br />

(Verlagsangabe).<br />

Erscheinungsweise monatlich über<br />

die Tageszeitungen der<br />

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe:<br />

Haller Tagblatt, Hohenloher Tagblatt,<br />

Rundschau Gaildorf.<br />

Im Main-Tauber-Kreis in Kooperation<br />

mit den Fränkischen Nachrichten.<br />

Druck<br />

NPG Druckhaus GmbH & Co. KG<br />

Siemensstraße 10<br />

89079 Ulm<br />

Geschäftsführer: Christian Gaidies


August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Politik &Wirtschaft 03<br />

Baugewerbe bleibt Sorgenkind<br />

Die IHK Heilbronn-Frankensiehtnachwie vor keinen deutlichen Lichtblickfür die regionale Wirtschaft. Vorallemdie Bauunternehmen<br />

blicken pessimistischindie Zukunft, aber auch beiHotelsund Gastronomie ist dieLageweiterangespannt. VONANTONIO DEMITRI<br />

Die Aufhellung am Konjunkturhimmel<br />

bleibt aus. Das<br />

ist, unterm Strich betrachtet,<br />

das Fazit, das IHK-Hauptgeschäftsführerin<br />

Elke Döring bei<br />

Vorstellung der aktuellen Zahlen<br />

zog. „Von einem echten Aufschwung<br />

sind wir weit entfernt“,<br />

erklärt sie. „Die Probleme sind<br />

einfach zugewaltig, die globale<br />

Lage zu unübersichtlich und die<br />

Verunsicherung zu groß.“ Das<br />

Gesamtbild, das Döring von der<br />

aktuellen Situation in Heilbronn-<br />

Franken zeichnet, fasste sie in<br />

einem Wort zusammen: Stillstand.<br />

Landkreis SchwäbischHall<br />

vergleichsweise stark<br />

Mit einem Anstieg um lediglich<br />

0,6 Punkte schätzen gerade<br />

einmal 28,8 Prozent der Betriebe<br />

in der Region ihre aktuelle<br />

Geschäftslageals gut ein. „Eine<br />

reine Seitwärtsbewegung im Vergleich<br />

zum Vorquartal“, urteilte<br />

Döring. Über diesem Gesamtschnitt<br />

sind in Heilbronn-Franken<br />

lediglich der Main-Tauber-Kreis<br />

und der Landkreis<br />

Schwäbisch-Hall mitje36 Prozent<br />

der Unternehmen,die ihreSituation<br />

als positiv einschätzen. Im Saldo<br />

liegen die Lagebeurteilungen<br />

weiter bei 11 Punkten und somit<br />

unter dem langfristigen Durchschnitt<br />

von 23 Punkten. Hauptrisiken<br />

bleiben nach Einschätzung<br />

der Befragten der Fachkräftemangel,<br />

die Inlandsnachfrage,<br />

hohe Arbeits- und Energiekosten<br />

sowie aus Sicht von einem Drittel<br />

der Unternehmen die aktuelle<br />

Wirtschaftspolitik. Allerdings fällt<br />

die Gewichtung jenach Branche<br />

unterschiedlich aus: Während die<br />

Inlandsnachfrage vor allem für<br />

Industrie, Bau und Großhandel<br />

das größte Geschäftsrisiko darstellt,<br />

ist esimEinzelhandel und<br />

bei den Dienstleistern der Fachkräftemangel,imHotel-<br />

undGaststättengewerbe<br />

schlagen dagegen<br />

insbesondere die Arbeitskosten<br />

alsBelastungsfaktorzuBuche.<br />

Hotel,Gastround Baugewerbe<br />

weiterimTief<br />

Hotels und Gaststätten sowie das<br />

Baugewerbe bleiben nach wievor<br />

die Sorgenkinder in der regionalen<br />

Wirtschaft. Während sich in<br />

den anderen Branchen eine leichteTendenz<br />

zum Besseren abzeichnet,<br />

scheint die Talsohle bei diesen<br />

beiden Wirtschaftszweigen<br />

noch immer nicht erreicht zu<br />

sein: Bei den Hotel- und Gaststättenbetrieben<br />

sprang die schlechteEinschätzung<br />

der Geschäftslage<br />

Konjunkturumfrage:IHK-Hauptgeschäftsführerin ElkeDöring (Mitte) und Christina Nahr-Ettl stellten in<br />

Heilbronn die aktuellen Zahlen fürdas zweite Quartal vor.<br />

Foto: Antonio De Mitri<br />

von 18,2 auf 25,6 Prozent. Die Bewertung<br />

bei den Bauunternehmen<br />

ist im Vergleich zum ersten Quartal<br />

dieses Jahres sogar geradezu<br />

abgestürzt –von 35,5 Prozent<br />

aufnur noch24,3der Firmen,die<br />

ihre Situation als guteinschätzen.<br />

Nur vorübergehende<br />

Erholung der Lage<br />

Dementsprechend ging die Kurve<br />

auch beiden Erwartungen wieder<br />

zurück. Eine Besserung sehen<br />

jetzt nur noch 18,9 Prozent.<br />

Zum Vergleich: Drei Monate zuvor<br />

lag das Ergebnis hier noch<br />

bei 22,6 Prozent. „Die Erholung“,<br />

so IHK-Hauptgeschäftsführerin<br />

Elke Döring,„war nurvorübergehend.“<br />

Gerade im gewerblichen<br />

und öffentlichen Hochbau<br />

fehlten die Aufträge. Optimistischer<br />

zeigen sich dagegen andere<br />

Branchen. In der regionalen<br />

Industrie ist die positive Einschätzung<br />

der Lage um einen Prozentpunkt<br />

auf 28weiter angestiegen.<br />

Und auch derBlick in die Zukunft<br />

fällt besseraus:Mehrals einViertel<br />

der Betriebe zeigt sich inzwischen<br />

zuversichtlich bei der zu<br />

erwartenden Geschäftslage. Überraschend:<br />

Die Exporterwartungen<br />

haben sich ebenfalls verbessert.<br />

Zwar bremsten hier nach wie<br />

vor die geopolitischen Herausforderungen,<br />

vorallem die aktuellen<br />

politischen Krisen und Kriegsherde,<br />

betonte die Bereichsleiterin<br />

International Christina Nahr-Ettl.<br />

Aber: Vor allem für Nordamerika<br />

und die Euro-Zone zeichneten<br />

sich bessere Geschäfte in der<br />

Industrie ab. Im Groß- und Einzelhandel<br />

ist die Situation durchmischt:<br />

Die Großhändler zeigen<br />

mit dem Daumen aktuell nach unten,<br />

erwarten jedoch eine leichte<br />

Verbesserung ihrer Lage. Allerdings<br />

plant jedes zweite Unternehmen<br />

im konsumnahen Großhandel,<br />

Personal abzubauen –zehn<br />

Prozent mehr als noch im Vorquartal.<br />

Der Einzelhandel macht<br />

nach eigener Einschätzung gute<br />

Geschäfte, vorallem die Bau- und<br />

Gartenmärkte sowie der Lebensmittel-Einzelhandel.<br />

Sorgeumdas Investitionsklima<br />

in derRegion<br />

Dennoch schwächelt die Kauflaune<br />

nach wie vor. Mehr als jeder<br />

zweite Betrieb sieht bei der<br />

Kundschaft eher weniger Bereitschaft,<br />

Geld auszugeben. Aber:<br />

Jedes fünfte Unternehmen blickt<br />

wieder zuversichtlich nach vorne<br />

(Vorquartal: 15,2 Prozent). Sorge<br />

bereitet IHK-Hauptgeschäftsführerin<br />

Döring jedoch das Investitionsklima<br />

in der Region. Nach<br />

wie vor macht die Beschaffung<br />

von Ersatzbedarf für mehr als 60<br />

Prozent das wichtigste Investitionsmotiv<br />

aus, während Produktund<br />

Verfahrensinnovationen, Kapazitätserweiterungen<br />

sowie Expansion<br />

als Gründe unter „ferner<br />

liefen“ rangieren und stagnieren<br />

oder sogar rückläufig sind. Elke<br />

Döring: „Das geht in die falsche<br />

Richtung.“<br />

www.ihk.de/heilbronn-franken<br />

„Reformen vor allem für kleine<br />

Betriebesind längst überfällig“<br />

Das regionaleHandwerk zeigt sichetwas entspannter, abervon Entwarnung kannkeine Rede sein.<br />

Höhere Auslastung, steigende<br />

Umsätze und mehr Aufträge:<br />

Die Lage im Handwerk<br />

hat sich im zweiten Quartal<br />

<strong>2024</strong> etwas entspannt. Dementsprechend<br />

schätzen auch wieder<br />

deutlichmehr Betriebe (61,3 Prozent)<br />

ihre Lage„gut“ ein.Vor drei<br />

Monaten waren es nur 53,6 Prozent.<br />

Das ergab dieaktuelleKonjunkturumfrage<br />

der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken, die<br />

Mitte Juni durchgeführt wurde.<br />

Der Konjunkturindikator, der aus<br />

dem Geschäftslage- und Erwartungsindex<br />

gebildet wird, zeigt im<br />

zweiten Quartal leicht nach oben<br />

und liegt derzeitbei 20,5 Punkten<br />

und damit nur leicht unter dem<br />

Vorjahreswert (21,9Punkte).<br />

„Es freutmich, dasssich die konjunkturelle<br />

Lage im Handwerk<br />

wieder etwas verbessert hat“, sagt<br />

Kammerpräsident Ulrich Bopp.<br />

Sorgen bereitet ihm jedoch, dass<br />

die Handwerker nicht glauben,<br />

dass sich der leichte Aufschwung<br />

auch in der zweiten Jahreshälfte<br />

fortsetzt. Wie die Umfrage ergab,<br />

erwarten die Betriebe imdritten<br />

Quartal wieder eine leichte Verschlechterung<br />

ihrer Lage. Das sei<br />

auch der gesamtwirtschaftlichen<br />

Lage geschuldet. Experten erwarten<br />

für das gesamte Jahr nur ein<br />

minimalesWachstum. Damitauch<br />

im Handwerkwiederbessere Zeiten<br />

anbrechen, sei insbesondere<br />

die Politik gefragt, betont Bopp.<br />

„Die Bürokratiebelastung wird<br />

immer größer. Gerade für kleine<br />

Betriebe ist das kaum noch leistbar“,<br />

kritisiert er. Auch die Lage<br />

imBausektor ist nach wievor angespannt.<br />

„Hier sind Reformen<br />

längst überfällig“, unterstreicht<br />

Bopp.<br />

Positive Entwicklung der<br />

Auftragslage<br />

Die Auftragslage der Handwerksbetriebe<br />

hat sich in den vergangenen<br />

Monaten gegenüber demerstenQuartal<br />

verbessert, bleibtaber<br />

deutlich hinter den Vorjahreswerten<br />

zurück. Von April bis Juni<br />

verzeichneten 27,8 Prozent sinkende<br />

Aufträge. Im ersten Quartalwaren<br />

dies noch 40,6 Prozent.<br />

Übermehr Aufträgefreute sichetwas<br />

mehr als jeder fünfte Betrieb<br />

(20,6 Prozent). Vor drei Monatenstiegdie<br />

Zahl der Aufträge bei<br />

17,5 Prozent der befragten Unternehmen.<br />

22,1 Prozent glauben,<br />

dass der Aufwärtstrend bei den<br />

Aufträgen auch in den kommenden<br />

Monaten anhält, während<br />

25 Prozent mit einem erneuten<br />

Rückgangrechnen.<br />

Die Handwerksbetriebe waren<br />

im zweiten Quartal <strong>2024</strong> besser<br />

ausgelastet als im ersten Quartal,<br />

Erleichtert: Ulrich Bopp freutsich<br />

über die Verbesserung der<br />

konjunkturellenLage. Foto: Fotostudio M<br />

aber nicht so gut wie im Vorjahr.<br />

17,0 Prozent der Betriebe registrierten<br />

einen Auslastungsgrad<br />

von mehr als 100 Prozent (1.<br />

Quartal: 7,2 Prozent, Vorjahresquartal:<br />

19,5 Prozent). 45,8 Prozent<br />

meldeten eine Kapazitätsauslastung<br />

zwischen 81 und100 Prozent<br />

(1. Quartal: 40,3, Vorjahresquartal:<br />

53,6 Prozent).<br />

Gesunken ist hingegen der Anteil<br />

der Betriebe mit einer Kapazitätsauslastung<br />

zwischen 61 und 80<br />

Prozent (19,5 Prozent, 1. Quartal:<br />

27,7 Prozent, Vorjahresquartal:<br />

16,6 Prozent). Ebenso rückläufig<br />

ist der Anteil mit geringer Kapazitätsauslastung<br />

von maximal 60<br />

Prozent. Er liegt bei 17,7 Prozent<br />

(1.Quartal: 24,9 Prozent, Vorjahresquartal:<br />

10,3 Prozent). Auch<br />

die Umsatzkurve zeigte für viele<br />

Betriebe wieder deutlich nach<br />

oben. Knapp jeder vierte Betrieb<br />

(24,8 Prozent) berichtet von gestiegenen<br />

Umsätzen –signifikant<br />

mehr als noch im ersten Quartal<br />

<strong>2024</strong> (16,6 Prozent), aber deutlich<br />

weniger als vor einem Jahr<br />

(45,1 Prozent). 19,9 Prozent der<br />

Betriebe verzeichneten sinkende<br />

Umsätze. Im ersten Quartal waren<br />

dies noch 38,5 Prozent, vor<br />

einem Jahr 15,6 Prozent der befragten<br />

Handwerker.<br />

Investitionsbereitschaft<br />

rückläufig<br />

Nach einem deutlichen Rückgang<br />

im ersten Quartal dürfte die Beschäftigung<br />

im Kammerbezirk<br />

in den vergangenen drei Monaten<br />

wieder zugenommen haben.<br />

15,3 Prozent der Befragten meldeteneine<br />

Aufstockung derMitarbeiterzahl,<br />

zugleichverzeichneten<br />

8,1 Prozent einen Personalabbau.<br />

Deutlich gesunkenist dagegendie<br />

Bereitschaft, in den eigenen Betrieb<br />

zu investieren. Lediglich 8,4<br />

Prozent gaben an, in den vergangenen<br />

Monaten die Investitionsausgaben<br />

erhöht zu haben. Voreinem<br />

Jahr waren dies noch 23,2<br />

Prozent.<br />

www.hwk-heilbronn.de<br />

NEWSLINE<br />

Icotek plant ein neues Werk<br />

ESCHACH/SCHECHINGEN. Aufgrund der stark gestiegenen<br />

Nachfrage will Icotek, Anbieter von Elektronikbauteilen<br />

ausEschach, Teile vonLogistik, Versand, Montage<br />

und Qualitätssicherung in ein neues Werk nach<br />

Schechingen verlagern. Das Grundstück wurde bereits<br />

erworben, mit dem Bausoll2025 begonnen werden und<br />

der Einzug ist 2028 geplant.Mit dem neuenWerk sichert<br />

das Unternehmen die Zukunftsfähigkeit des Standorts in<br />

der Region und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter. as<br />

neue Betriebsgebäude im Gewerbegebiet Kappelfeld<br />

wird über zwei Etagen und eine Nutzfläche von 6000<br />

Quadratmetern verfügen. Außerdem wird es mit einer<br />

Fotovoltaikanlage ausgestattet, um so eine nachhaltige<br />

Energieversorgung zu gewährleisten. Das neue Werk<br />

stellt zudem einen wichtigen Schritt dar,umdie Effizienz<br />

der Logistikprozesse zu erhöhen, die Qualität der Dienstleistung<br />

zu verbessern und die wachsenden Anforderungen<br />

der Kunden zu erfüllen.<br />

pm<br />

Trauer um Michael Röther<br />

SCHWÄBISCH HALL. Tief betroffen hat die Röther<br />

Gruppe bekannt gegeben, dass Firmengründer Michael<br />

Röther am Donnerstag, 25. Juli, verstorben ist. Gemeinsam<br />

mit seinem Bruder Thomas war Michael Röther<br />

Gründer und Gesellschafter<br />

der Röther Beteiligungs<br />

GmbH als<br />

Dachgesellschaft der Firmengruppe.<br />

Erwurde 61<br />

Jahre alt. Michael Röther<br />

hinterlässt seine Ehefrau<br />

und seinen Sohn. Man<br />

werde trotz der schrecklichen<br />

Nachricht alle<br />

Kraft aufbringen,umdas<br />

Unternehmen in seinem Sinn fortzuführen, heißt es in<br />

einer Mitteilung.<br />

pm<br />

Foto: Gottfried Mahling


04 Industrie<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

75 JahreinBewegung<br />

Die WittensteinSEfeiert mit einemTag deroffenenTür ihrJubiläum.<br />

VONLINDA HENER<br />

Würdigung: Sven Weisz(Einkaufsleiter), Wolfgang Herterich (Gruppenleiterstrategischer<br />

Einkauf), Heiko Funk (Geschäftsführer OptimaMaterials<br />

Management) und Frank Steudtner (TeamleiterEinkauf International, v. li.)<br />

gratulierten verlässlichen Zulieferern.<br />

Foto: Optima<br />

Optima prämiert<br />

Lieferanten<br />

Unter den Geehrten sindFirmen aus der Region.<br />

AmErfolg Optimassindmaßgeblich<br />

zuverlässige Zulieferer<br />

beteiligt. Das Schwäbisch<br />

Haller Unternehmen zeichnete<br />

sie dafür nun aus. Die Verleihung<br />

der Supplier Awards war<br />

besonders wichtig angesichts der<br />

Herausforderungen der Vorjahre,<br />

die geprägt waren von Lieferengpässen<br />

und Ressourcenknappheit.<br />

Trotz dieser Widrigkeiten<br />

konnten die Lieferanten pünktliche<br />

und zuverlässige Lieferungen<br />

gewährleisten.<br />

Heiko Funk, Geschäftsführer von<br />

Optima Materials Management,<br />

hob in seiner Ansprache den<br />

enormenWachstumskursvon Optima<br />

in direktem Zusammenhang<br />

mit dem Ausbau von Lieferanten<br />

für Baugruppen und Dienstleistungen<br />

hervor. Inverschiedenen<br />

Warengruppen wie Dreh-/Frästeile,<br />

Blechteile und Kunststoffteile<br />

wurden dieLieferanten fürihre<br />

überragende Performance ausgezeichnet.<br />

Darunter waren auch<br />

zahlreiche Unternehmen aus der<br />

Region, wiedie HEITEC AG,Edgar<br />

Ockert GmbH, Mehnert Lasertec<br />

GmbH, Metallbau Nägele GmbH,<br />

SBM GmbH, RB Elektro Systems<br />

GmbH &Co. KG, Frank Nachtigall<br />

GmbH, Hernadi Metall- und<br />

Kunststoffbearbeitung, Hofmann<br />

GmbH, Horstmann Elektrotechnik<br />

oder die Alfred Seifert &Söhne<br />

GmbH.<br />

pm<br />

www.optima-packaging.com<br />

Wir freuen uns, dass der<br />

Tag der offenen Tür so<br />

gutangenommen wurde<br />

und die Menschen zahlreich zu<br />

uns nach Harthausen gekommen<br />

sind“, zeigte sich Moritz Seidel,<br />

Pressesprecher der Wittenstein<br />

SE, mit der Jubiläums–Veranstaltung<br />

zufrieden. Das Unternehmen<br />

hatte unter dem Motto<br />

„75 Jahre in Bewegung“ imJuli<br />

sein Firmenjubiläum auf dem<br />

Werksgelände öffentlich zugänglich<br />

gefeiert. Besuchern konntendie<br />

Produktion sowie die Innovationsfabrik<br />

besichtigen, in<br />

der Talent Arena gab es Infos zu<br />

Ausbildungsmöglichkeiten und<br />

Führungen durch den Weltgarten<br />

–dem firmeneigenen botanischen<br />

Garten –zeigten Pflanzen<br />

ausallen Ländern, in denen Wittenstein<br />

aktiv ist.<br />

DieWittenstein SE ist ein weltweit<br />

agierendes Unternehmen mit<br />

Hauptsitz in Igersheim-Harthausen.<br />

Der Technologiekonzern<br />

Resonanz: Rund 8000 Gästebesuchten den Hauptsitz der Firma in<br />

Igersheim-Harthausen. Bei bestem Wetter genossen sie ein abwechslungsreiches<br />

Fest underhielten spannende Einblickeindie Produktion<br />

desFamilienunternehmens.<br />

Foto: Linda Hener<br />

entwickelt kundenspezifische<br />

Produkte, Systeme und Lösungen<br />

für hochdynamische Bewegung,<br />

präziseste Positionierung<br />

und intelligente Vernetzung im<br />

Bereich der mechatronischen<br />

Antriebstechnik. Anwendungen<br />

finden sich vom Weltraum bis<br />

ins Innere derErde–Einsatzgebiete<br />

der Produkte aus sechs Geschäftsfeldern<br />

sind zum Beispiel<br />

Roboter, Werkzeug- und Verpackungsmaschinen,<br />

Förder- und<br />

Verfahrenstechnik sowie Papierund<br />

Druckmaschinen, in der<br />

Luft- und Raumfahrttechnik, der<br />

Offshore-Erdgas- und Erdölförderung,<br />

der Nanotechnologie sowie<br />

im Bereich Energy, Batterieproduktion<br />

oder der sogenannten<br />

Attractions Industry. Imvergangenen<br />

Geschäftsjahr erzielte<br />

die Wittenstein SE einen Jahresumsatz<br />

von über 500 Millionen<br />

Euro und beschäftigte rund 2<br />

900 Mitarbeitende an über 40<br />

Standorten weltweit.<br />

Gegründet wurde das Unternehmen<br />

im Jahr 1949 als „Dewitta<br />

Spezialmaschinenfabrik“ und<br />

produzierte anfangs Doppelkettenstichmaschinen<br />

mit innovativer<br />

Abschneidvorrichtung zur<br />

Herstellung von Damenhandschuhen.<br />

1952 erfolgte der Umzug<br />

von Steinheim nach Bad<br />

Mergentheim. 1979 übernahm<br />

Manfred Wittenstein DEWITTA<br />

und 1989 begann die internationale<br />

Expansion. 2001 erfolgte<br />

die Gründung der Wittenstein<br />

AG, die 2016 zur Wittenstein SE<br />

wurde. Seit seinen Anfängen hat<br />

sich das Familienunternehmen<br />

ständig weiterentwickelt und<br />

über mittlerweile drei Generationen<br />

immer wieder neu aufgestellt.<br />

Im Jubiläumsjahr <strong>2024</strong><br />

macht die Wittenstein Gruppe einen<br />

weiteren Schritt der Internationalisierung:<br />

Die im vergangenen<br />

Herbst begonnene investitionsstarke<br />

bauliche Erweiterung<br />

des US-Standorts bei Chicago<br />

wird im Sommer fertiggestellt.<br />

Vorstandsvorsitzender ist Dr.<br />

Bertram Hoffmann.<br />

www.wittenstein.de<br />

Auf Expansionskurs<br />

I.Safe Mobile ausLauda-Königshofen gründet eine Niederlassung in<br />

Australien. So sollder direkteKontakt zu Kunden gepflegt werden.<br />

Der Weltmarktführer für<br />

mobile Kommunikationsgeräte<br />

zum sicheren Einsatz<br />

in explosionsgefährdeten<br />

Bereichen, hat eine neue Niederlassung<br />

in Perth/Australien<br />

eröffnet. Steve Levien leitet die<br />

lokale Tochtergesellschaft I.Safe<br />

Mobile Australia als Managing<br />

Director. CEO Martin Haaf unterstützt<br />

ihn als zusätzlicher Managing<br />

Director vom Hauptsitz<br />

in Lauda-Königshofen aus. Das<br />

Management-Team wird Australien,<br />

Neuseeland und den südpazifischenRaum<br />

betreuen. Das<br />

Produktportfolio von I.Safe Mobile<br />

verfügt bereits über internationale<br />

und lokale Zulassungen<br />

für die neue Region.<br />

Der Hersteller sieht in diesem<br />

Schritt laut Pressemitteilung die<br />

Möglichkeit, weiter in den aufstrebenden<br />

Markt zu expandieren<br />

und durch die Niederlassung<br />

und das lokale Management<br />

direkten Kontakt zu den<br />

Kunden vor Ort zu pflegen. Potenzielle<br />

Zielkunden sind in der<br />

Region ansässige Unternehmen<br />

aus dem Öl- und Gassektor sowie<br />

der Bergbauindustrie.<br />

Das Unternehmen hat seine globale<br />

Präsenzals Weltmarkt-und<br />

Innovationsführer in den letzten<br />

Jahren stark ausgebaut, sei<br />

es durch die Niederlassung in<br />

Singapur oder durch Servicecenter<br />

in allen wichtigen Regionen<br />

weltweit. Dies ermöglicht<br />

es dem Unternehmen, auf lokale<br />

Anforderungen einzugehen,<br />

wichtige Märkte vor Ort zu bedienen<br />

und die Servicequalität<br />

immerweiter zu verbessern.<br />

„Wir bleiben auf Wachstumskurs<br />

und stärken unsere Position<br />

als Weltmarktführer: Mit<br />

der Eröffnung einer Niederlassung<br />

für diese aufstrebende Region<br />

und unter der kompetenten<br />

regionalen Leitung vonSteve<br />

Levien schaffen wir noch mehr<br />

Nähe zu unseren Kunden. Wir<br />

können mit der Unterstützung<br />

unserer Partner den schnellen<br />

und kompetenten Service bieten,<br />

den unsere Kunden so sehr<br />

schätzen“, erklärt CEO Martin<br />

Haaf.<br />

CEO: Martin Haaf unterstützt die<br />

Leitung des australischen<br />

Standorts vom Hauptsitzaus.<br />

Steve Levien, Managing Director<br />

der australischen Niederlassung,<br />

kommentiert die Expansion<br />

des Unternehmens folgendermaßen:„Ich<br />

binsicher,dass<br />

diese neue Dependance bei unseren<br />

Kunden Anklang finden<br />

wird, und freue mich über die<br />

Möglichkeit, die Position von<br />

I.Safe Mobile auf dem australischen,<br />

neuseeländischen und<br />

südpazifischen Markt weiter zu<br />

stärkenund auszubauen.“<br />

Das Königshofener Unternehmen<br />

ist bereits mit einer Tochtergesellschaft<br />

in Singapur vertreten<br />

und hat Vertriebspartner<br />

in 72 Ländern in Europa, den<br />

USA, Lateinamerika, Südafrika,<br />

demNahen Osten und Asien. pm<br />

www.isafe-mobile.com<br />

Manager: Steve Levien soll den<br />

Markt in Australien und Neuseeland<br />

stärken.<br />

Fotos: I.Safe Mobile<br />

Stärke: Mitglieder derKulturstiftung Hohenlohe und des Mulfinger Ventilatorenbauers vereinen die Kräfte für<br />

mehr Nachhaltigkeitinder Region.<br />

Foto: EBM-Papst<br />

Weniger Emissionen<br />

EBM-Papst veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht.<br />

Die EBM-Papst-Gruppe hat<br />

im Juli ihren ersten freiwilligen<br />

Nachhaltigkeitsbericht<br />

veröffentlicht. Unter dem<br />

Motto „Clear vision, sustainable<br />

mission“ kommuniziert die Unternehmensgruppe<br />

auf 40 Seiten<br />

doppelten<br />

über ihre Nachhaltigkeitsprojekte<br />

und -initiativen des vergangenenGeschäftsjahres.<br />

So berichtet EBM darüber, dass<br />

für die letzten drei abgeschlossenen<br />

Geschäftsjahre die Emissionen<br />

in Scope 1,2 und 3erfolgreich<br />

berechnet wurden: In den<br />

Emissionsbereichen Scope 1und<br />

2hat EBM-Papst im Geschäftsjahr<br />

2022/23 einenRückgang von<br />

11,4 Prozent und im Geschäftsjahr<br />

2023/24 einen Rückgang<br />

von 43,1 Prozent erzielt. Durch<br />

den Bezug von Grünstrom konnte<br />

2023 rund 49,6 Prozent aller<br />

Emissionen vermieden werden.<br />

Im Rahmen einer 2023 erstellten<br />

Wesentlichkeitsanalyse<br />

identifizierte der Ventilatorenbauer<br />

mithilfe einer umfassenden<br />

Stakeholderbefragung die für das<br />

Unternehmen wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen.<br />

Abgeleitet aus<br />

dieser Analyse entstand ein Nachhaltigkeitsleitbild,<br />

das auf den vier<br />

Eckpfeilern Klima und Umwelt,<br />

Partnerschaften und Verantwortung,<br />

Menschen und Unternehmenskultur<br />

sowie Systeme und<br />

Lösungen fußt. Dieser Struktur<br />

folgt auch der Nachhaltigkeitsbericht:<br />

Die vierKapitel des Berichts<br />

stellen jeweils ein Eckpfeiler des<br />

Nachhaltigkeitsleitbildes dar.<br />

PARTNERSCHAFT Für mehr<br />

Nachhaltigkeit soll auch eine Klimapartnerschaft<br />

sorgen, die<br />

EBM-Papst mit der Kulturstiftung<br />

Hohenlohe eingegangen ist. Ziel<br />

ist es, besondere Synergien zwischen<br />

Kultur und Wirtschaft für<br />

Klimaschutz und Nachhaltigkeit<br />

zu schaffen. Den Auftakt bildete<br />

ein Kick-Off Workshop im Landratsamt<br />

in Künzelsau. Im Rahmen<br />

eines Ideenfindungsprozesses mit<br />

kreativen Methoden wurden Gemeinsamkeiten<br />

erarbeitet, die die<br />

Partnerschaft prägen sollen. pm<br />

www.ebmpapst.com


August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Firmen &Märkte 05<br />

„Wirbrauchenmehr Zuverlässigkeit“<br />

ObVerkehrswege,Energieversorgung oder Datenleitungen: Deutschlands Infrastruktur muss dringend modernisiert und erweitert<br />

werden. Das Bauunternehmen Leonhard Weisssieht sichfür diese Herausforderungbestens gerüstet. INTERVIEW VONHERIBERT LOHR<br />

Treffender geht es kaum:<br />

„Es bröselt“ titelte unlängst<br />

ein deutsches Leitmedium.<br />

Und tatsächlich: Ob Straßen,<br />

Schienenwege oder Energienetze<br />

–die technische Infrastruktur<br />

ist vielfach in einem bedenklich<br />

schlechten Zustand. Bahnkunden<br />

können ein Lied davon singen,<br />

was es heißt, wennein Transportmittel<br />

die Grenzen der Leistungsfähigkeit<br />

bereits überschritten<br />

hat. Doch ohne leistungsfähige<br />

Verkehrswege und Datennetze<br />

ist das Land als Wirtschaftsstandort<br />

als Ganzes und in der Region<br />

nicht mehr wettbewerbsfähig.<br />

Mit Milliarden Investitionen wollen<br />

Bund, Länder und Kommunen<br />

in den nächsten Jahren Versäumtes<br />

aufholen. Doch dieUmsetzung<br />

fordert von den beteiligten Unternehmen<br />

nebenfachlicher Kompetenz<br />

und Innovationskraft obendrein<br />

einiges an finanzieller Stärke<br />

und planerischem Know-how.<br />

Das traditionsreiche BauunternehmenLeonhardWeisshat<br />

auch<br />

deshalb zuletzt den Zuschlag für<br />

zahlreiche Großprojekte erhalten:<br />

ob den Wiederaufbau der<br />

Ahrtalbahn, die Suedlink oder unlängst<br />

die so bedeutsame Generalsanierung<br />

der Riedbahn. Das Unternehmen<br />

mit inzwischen über<br />

7500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />

erschließt sich so neue<br />

Perspektiven und Märkte. Schon<br />

heute kommt für Leonhard Weiss<br />

der größere Anteil des Umsatzes<br />

von 2,3 Milliarden Euro über öffentliche<br />

Aufträge für die Modernisierung.<br />

Tendenz weiter steigend.<br />

Doch ganz ohne ist das alles<br />

nicht, denn das Unternehmen<br />

muss dafür auch seine internen<br />

Strukturen ständig anpassen und<br />

von den Mitarbeitenden wirdeiniges<br />

anFlexibilität gefordert. Marcus<br />

Herwarth, Vorsitzender der<br />

Geschäftsführung und Geschäftsführer<br />

im Gleisinfrastrukturbau<br />

bei Leonhard Weiss, spricht im<br />

Interview überPerspektiven, Risiken<br />

und Herausforderungen.<br />

REGIOBUSINESS Die jüngsten<br />

Großaufträge für den Bereich<br />

Schiene vermitteln den Eindruck,<br />

dass Leonhard Weissvon den Anstrengungen,<br />

die Infrastruktur<br />

wieder auf Vordermann zu bringen,<br />

in besonderem Maße profitiert?<br />

MARCUS HERWARTH Wir haben<br />

Leonhard Weiss schon die<br />

letzten Jahrestark in Richtung Infrastrukturbau<br />

weiterentwickelt.<br />

Hier lag der Fokus intensiv auf<br />

der Kompetenz einer hohen Eigenfertigungstiefe<br />

entlang der gesamten<br />

Projektbedarfe unserer<br />

Kunden. Dabei spielen Baukompetenz,<br />

Planungsexpertise und<br />

insgesamt Projektmanagementkompetenz<br />

eine wichtige Rolle.<br />

Ganz klar gilt: Wenn wir alleLeistungenunserer<br />

Bereiche in einem<br />

Projekt zusammenbringen, also<br />

unsere „Gelbe Baustelle“ umsetzen,<br />

dann können wir unsere<br />

volle Leistungskraft einbringen.<br />

Ich bin mir sicher, dass sich daraus<br />

positiv spürbare Unterschiede<br />

zum Wettbewerbergeben. Insbesondere<br />

im Bahnbereich wird<br />

Experte: Marcus Herwarth,Vorsitzender der Geschäftsführung und<br />

Geschäftsführer im Gleisinfrastrukturbau bei Leonhard Weiss.<br />

das kundenseitig immer stärker<br />

benötigt. Aktuelle Beispiele sind<br />

unsere Arbeiten zum Wiederaufbau<br />

imAhrtal oder der Einsatz<br />

an der Riedbahn, wo wir mit unseren<br />

Leistungen breit aufgestellt<br />

sind. Ich kann sagen,dasswir uns<br />

auf den aktuell spürbaren Bedarf<br />

sehr gut vorbereitet haben und<br />

wir damit erfreulicherweiseeinen<br />

hohen Beschäftigungsanteil für<br />

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

generieren können.<br />

REGIOBUSINESS Bei der Vergabe<br />

von solchen öffentlichen<br />

Großaufträgen herrscht bekanntlich<br />

ein harter Wettbewerb: Warum<br />

konnte sich Ihr Unternehmen<br />

hier zuletzt mehrfach erfolgreich<br />

durchsetzen?<br />

MARCUS HERWARTH Absolut<br />

richtig. Diese Vergaben werden<br />

über einen harten Preiswettbewerb<br />

entschieden, gleichzeitig<br />

müssen wir wirtschaftlichen Erfolg<br />

sichern. Jedes Projekt ist ein<br />

Unikat mit eigenen Herausforderungen.<br />

Hört sich also schwierig<br />

an und das ist es auch. Insofern<br />

sind wir sehr dankbar, zuletzt in<br />

gewissen Schlüsselprojekten erfolgreich<br />

gewesen zu sein.<br />

Es ist auch ein enormer Vorteil,<br />

dass wir mit sehr gut ausgebildetem<br />

Personal und einem starken<br />

Maschinenpark eine hohe<br />

Leistungsfähigkeit entfalten können.<br />

Dabei denke ich auch an viele<br />

Lieferanten und Nachunternehmer.<br />

Sie unterstützen uns immer<br />

wieder mit gleicher Leidenschaft.<br />

Und das zeigt sich in derProduktivität<br />

und dann auch in der Wirtschaftlichkeit.<br />

Am stärksten motiviert es uns,<br />

wenn der Kunde seine Vergaben<br />

von noch weiteren Faktoren abhängig<br />

macht. Wir beobachten,<br />

dass nach dem Vorbild privater<br />

Auftraggeber immer mehr Öffentliche<br />

neben dem Preis auch Wertungskriterien<br />

wie Qualität, Nachhaltigkeitoder<br />

sogar die Messung<br />

über die Kompetenz des partnerschaftlichen<br />

Bauens, in Vergabeentscheidungen<br />

einfließen lassen.<br />

REGIOBUSINESS Worin bestehen<br />

denn für ein Unternehmen<br />

wie LWbei solchen Projekten die<br />

wirklichen Herausforderungen?<br />

MARCUS HERWARTH Wir finden<br />

es wichtig, den Überblick zu<br />

behalten und dabei nichts dem<br />

Zufall zu überlassen. Ich habe<br />

vorhinvon Leistungsfähigkeit und<br />

Fachkompetenz gesprochen. Das<br />

baut auf einem soliden Fundament<br />

auf: nämlich unsere Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter, die<br />

unsere LW-Kultur leben.<br />

Ich möchte das erweitern um ein<br />

entsprechendes Projektmanagement.<br />

Dabei greifen wir aufwichtige<br />

moderne Arbeitsmethoden,<br />

wieLEAN-Construction, auf digitale<br />

Hilfsmittel verschiedenster Art,<br />

Planungskompetenzen im eigenen<br />

Hausbis hin zum Aufbau vondigitalen<br />

Zwillingen in der Arbeitsvorbereitung<br />

zurück. Es kommt immer<br />

mehrdaraufan, die Entwicklung<br />

der Projekte schon in der<br />

Prognose zu erkennen. Jefrüher<br />

ich etwas weiß, beziehungsweise<br />

erkenne, desto besser kann ich<br />

mich darauf vorbereiten unddesto<br />

besser klappt es mit der Kosten-<br />

und Termintreue.<br />

Insgesamtverbindeich damiteine<br />

große Verantwortung für uns als<br />

Arbeitgeber, den entsprechenden<br />

Rahmen für unsere Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter zur Verfügung<br />

zu stellen. Da sehe ich zum<br />

einen, dass wir eine Ausbildung<br />

und Möglichkeit zurpersönlichen<br />

Entfaltung bieten und zum anderen,<br />

dass wir achtsam mit den<br />

Energiereserven unserer Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter umgehen.<br />

REGIOBUSINESS Neben der<br />

Schiene sind sie auch beim Themenfeld<br />

Energie gut unterwegs.<br />

Sie bauen gerade zudem auch ein<br />

Teilstück der Energietrasse Suedlink.<br />

Istdas auch ein Geschäftsbereich,<br />

auf den Sie perspektivisch<br />

große Hoffnungen setzen?<br />

MARCUS HERWARTH Auf jeden<br />

Fall. Der Energiebereich ist<br />

für Leonhard Weissinsgesamt ein<br />

interessantes Zukunftsfeld. Wir<br />

sind schon seit Jahrzehnten mit<br />

unserem Netzbau für Stadtwerke<br />

und Stromnetzbetreiber aktiv. In<br />

den letzten Jahren haben wir das<br />

stark ausgebaut. Unser jüngstes<br />

Geschäftsfeld ist der Freileitungsbau<br />

im Höchstspannungsbereich,<br />

sozusagen demBau der Stromautobahnen.<br />

Auch in derE-Mobilität<br />

ist ein entsprechender Markt für<br />

uns entstanden. Darin bieten wir<br />

neben dem Bau auch die gesamte<br />

Wertschöpfungskette von der<br />

Planung bis zur bundesweiten Instandhaltung<br />

von E-Ladestationen<br />

an. Mit Aufträgen an Energietrassen<br />

wie Suedlink können wir den<br />

momentan sehr schwachen Markt<br />

im Straßenbau besser kompensieren.<br />

Außerdem ist es ein gutes<br />

Gefühl, auf dem Weg einen Beitrag<br />

zur Energiewende leisten zu<br />

können.<br />

REGIOBUSINESS Mit der Entwicklung<br />

im Bereich des klassischen<br />

Straßenbaus sind Sie aktuell<br />

nicht ganz sozufrieden. Dabei<br />

nimmt doch auch hier der Bund<br />

richtig viel Geld in die Hand?<br />

MARCUS HERWARTH Das gilt<br />

für den Straßenbau, aber auch<br />

für die Sanierung und den dringend<br />

notwendigen Ersatzneubau<br />

von Brücken. Wir können in den<br />

letzten Jahren einen stagnierenden<br />

und zuletzt in Süddeutschland<br />

rückläufigen Straßenbaumarkt<br />

beobachten. Ganz besonders<br />

im Bereich der Autobahnen.<br />

Ein Negativbeispiel ist die A6vor<br />

unserer Haustür, aber auch viele<br />

weitere Bundes- und Landstraßen.<br />

Zu oft werden dringende<br />

Baumaßnahmen wegen Mangel<br />

an Geld oderPlanungsgrundlagen<br />

zurückgestellt, oder nur auf notdürftiges<br />

Flickwerk reduziert. Das<br />

tut nicht nur uns als Bauunternehmen<br />

weh. Ich denke, das spüren<br />

auch alle Nutzer dieserStraßen.<br />

DieInvestitionendes Bundes sind<br />

leider nicht dem Bedarf angemessen.<br />

Im aktuellen Bundeshaushalt<br />

konnte zumindest keine Kürzung<br />

im Bereich der Autobahn erreicht<br />

werden. Dashaben wir besonders<br />

der enormen Interventionsarbeit<br />

unserer Bauverbände zu verdanken.<br />

Jetzt soll die Investitionssumme<br />

in etwa gleich den Vorjahren<br />

bleiben. Aber bereinigt man dies<br />

um Inflation, Lohnsteigerungen<br />

und allgemeine weitere Preissteigerungen,<br />

ergibt sich Netto eine<br />

klare Reduktion. Das bedeutet:<br />

Der Bund investiert deutlich zu<br />

wenig, um seine Straßeninfrastruktur<br />

aufrechtzuerhalten.<br />

Leistungsfähig: Das Unternehmen überzeugtmit gut ausgebildetem Personal und einem starken Maschinenpark.<br />

wiederkehrende<br />

REGIOBUSINESS Sie weisen<br />

immer wieder darauf hin, dass<br />

eine gute Verkehrsinfrastruktur<br />

die Basis für einen guten Wirtschaftsstandort<br />

ist und bemängeln<br />

dabei die unstete Herangehensweise,<br />

weil Deutschland hier<br />

einen gewaltigen Nachholbedarf<br />

hat. Was sind denn Ihre zentralen<br />

Forderungen, dassesmit dem<br />

Ausbau der Verkehrsinfrastruktur<br />

schneller vorangeht?<br />

MARCUS HERWARTH Ein<br />

erstes positives Signal ist schon<br />

im vergangenen Jahr erfolgt, als<br />

das Planungsbeschleunigungsgesetz<br />

verabschiedet worden ist.<br />

Ein mögliches Mittel, um den Bürokratiewahnsinn<br />

schon in der<br />

Frühphase eines Bauprojektes<br />

einzudämmen. Ich habe das Gefühl,<br />

wir haben in dem Zusammenhang<br />

einfach das gesunde<br />

Maß verloren. Wir hoffen in der<br />

Umsetzung darauf, dass wir uns<br />

bei allen berechtigten Sichtweisen<br />

auf Neu- und Ausbau nicht weiter<br />

in oftmals jahrelangen Planrechtsverfahren<br />

festlaufen, sondern<br />

mit diesem Hilfsmittel zu<br />

schnellen Einigungen zwischen<br />

Behörden und Interessensträgern<br />

kommen.<br />

Als weitere Forderung sehe ich<br />

eine echte Brückenoffensive. Es<br />

gibt genügend Daten über den<br />

heutigen und den künftigen Zustand<br />

unserer Brücken im Straßen-<br />

und im Bereich der Schienenwege.<br />

Von mehr als 50.000<br />

Brücken sindviele tausend absehbar<br />

nicht mehr ausreichend tragfähig.<br />

Es braucht einen langfristigen<br />

und verlässlichen Generalsanierungsplan,<br />

auf den sich die<br />

Bauwirtschaft mit den benötigten<br />

Ressourcen entsprechend vorbereiten<br />

und darauf vertrauen kann.<br />

In den letzten Jahren haben wir<br />

leider zu oft ein Rauf und Runter<br />

im Hau-Ruck-Verfahren gesehen.<br />

Das kostet unnötig Geld, auf<br />

der Basis kann niemand langfristig<br />

Ressourcen aufbauen und es<br />

bleibt schwer voranzukommen.<br />

Als dritte wichtige Forderung der<br />

Zukunft sehe ich die alljährlich<br />

Investitionsunklarheit<br />

bei Bund und Land. Infrastruktur<br />

baut und plant man<br />

nicht in Jahresscheiben. Das tut<br />

man über Generationen und für<br />

Generationen. Schauen Sie auf<br />

die aktuellen Haushaltsentwürfe<br />

des Bundes. Schon für den Bereich<br />

Straße und Schiene sindgewaltige<br />

17 Milliarden Euro nicht<br />

finanziert und es kreisen Ideen<br />

von Sonderdarlehen des Bundes<br />

bis hin zu Verkäufen von Unternehmensteilen<br />

seiner Staatsunternehmen.<br />

Also, vielUnklarheit. Wir<br />

benötigen dringend das Gegenteil:<br />

verlässliche und langfristige Planbarkeit.<br />

Insofern plädiere ich für eine<br />

neue Denkweise nach erfolgreichen<br />

Vorbildern unserer ausländischen<br />

Nachbarn und einer bereits<br />

zu hörenden politischen<br />

Debatte: dem Aufbau eines Infrastrukturfonds.<br />

Gerne durch<br />

einnahmengeschlosseneKreisläufe<br />

nach dem Vorbild der ASFINAG-<br />

Maut in Österreich oder über den<br />

Fotos: LeonhardWeiss<br />

Aufbau eines Schieneninfrastrukturfonds,<br />

wie bereits im Zuge<br />

der Beschleunigungskommission<br />

Schiene festgestellt.<br />

Dassind jetzt nur drei vonmanch<br />

weiteren möglichen Impulsen.<br />

Vielleicht darf ich mit einem weiteren<br />

wichtigen Gedanken schließen,<br />

denn die aktuelle Situation<br />

macht es deutlich: Es gibt viel<br />

zu tun und damit blicken wir von<br />

Leonhard Weiss mit Zuversicht<br />

nach vorne.<br />

www.leonhard-weiss.de


06 Blickpunkt<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

„Man kannhierglücklichwerden“<br />

Heilbronn-Frankengiltnichtnur landschaftlich alsattraktiv–esverfügtauchübereineenormeWirtschaftskraft. DasDilemma: Die<br />

dringend gesuchten Fachkräfte ziehtesindie großen Städte. Aber es gibt gezielteGegenmaßnahmen. VONANTONIO DEMITRI<br />

Wenn die IHK Heilbronn-<br />

Franken alle drei Monate<br />

die aktuellen Ergebnisse<br />

ihrer Konjunkturumfrage bekannt<br />

gibt, dann ist das jedes Mal ein<br />

Gradmesser dafür, woder Schuh<br />

bei den Unternehmen in der Region<br />

am meisten drückt. Nach wie<br />

vor stehtder Fachkräftemangel an<br />

erster Stelle bei den Geschäftsrisiken,<br />

die die befragten Betriebefür<br />

die kommenden Monate sehen.<br />

Das gilt vor allem für Einzelhandel<br />

und Dienstleister,aberauchin<br />

der Industrie.<br />

Ist das Thema bundesweit akut,<br />

so gewinnt es in ländlichen Regionen<br />

wie Hohenlohe zusätzliches<br />

Gewicht. Denn qualifizierte<br />

Bewerber aus anderen Teilen<br />

Deutschlands oder dem Ausland<br />

zieht es in die großen Städte<br />

–trotz der Wirtschafts- und Innovationskraft<br />

der Unternehmen<br />

zwischen Heilbronn und Main-<br />

Tauber-Kreis. Kein Wunder also,<br />

dass die IHK mit ihrer „Bildungsflotte“<br />

und einem Zukunfts-Wettbewerb<br />

für junge Menschen jetzt<br />

in die Offensive geht, um die<br />

Region für Fachkräfte attraktiver<br />

zu machen (sieheBericht auf der<br />

nächsten Seite).<br />

Die Initiativen sind nur die<br />

jüngsten Beispiele einer Vielzahl<br />

von Maßnahmen mit ähnlichen<br />

Zielen. So wie dasWelcome-<br />

Center Heilbronn Franken: Das<br />

Angebot der Wirtschaftsregion<br />

Heilbronn-Franken GmbH bringt<br />

internationale Fachkräfte und<br />

regionale Unternehmen zusammenund<br />

feierte erst im Juli zehnjähriges<br />

Bestehen.<br />

Mit seinen Beratungsstellen hilft<br />

es Betrieben bei der Akquise und<br />

Integration von Mitarbeitern aus<br />

dem Ausland. Die online-basierte<br />

Plattform „Welcome-Partner<br />

Heilbronn-Franken“ bringt die<br />

Neubürger darüber hinaus mit<br />

Einheimischen zusammen, die<br />

gemeinsam kochen, Sport treiben<br />

oder andere Freizeitaktivitäten<br />

ausüben wollen.<br />

Schondie Kinder für technische<br />

Berufe begeistern<br />

Der Verein „Innovationsregion<br />

Hohenlohe“, ein Netzwerk<br />

aus mittlerweile mehr als 30 Unternehmen,<br />

legt seinen Schwerpunkt<br />

auf die technisch-wissenschaftlicheBildunginder<br />

Region,<br />

insbesondere auf die sogenannten<br />

MINT-Bereiche Mathematik,<br />

Informatik, Naturwissenschaften<br />

und Technik. Das Ziel: Nachwuchskräftezugewinnen<br />

unddamit<br />

den Standort zu sichern. Mit<br />

den MINTec-Werkstätten sollen<br />

beispielsweise Kinder und Jugendliche<br />

in Kindergärten und<br />

Lehrstoff: Schon Kinder und Jugendlichesollen in der Region für<br />

Naturwissenschaften und Technik begeistertwerden. Foto: adobe/lev dolgachov<br />

Schulen für Naturwissenschaft<br />

und Technik begeistert werden.<br />

Das Schüler-Forschungs- und<br />

Technikzentrum SFT Hohenlohe<br />

bietet ansieben Standorten Einblicke<br />

in Themen wie Robotik und<br />

Elektrotechnik. Oder das Kooperative<br />

Studienmodell an derReinhold-Würth-Hochschule<br />

in Künzelsau:<br />

Es kombiniert die klassische<br />

Facharbeiterausbildung mit<br />

einemIngenieurstudium.<br />

Zu dem Netzwerk gehören Unternehmen<br />

wie EBM-Papst, Gemü,<br />

Ziehl-Abegg oder auch R. Stahl.<br />

Die Waldenburger rekrutieren<br />

Auszubildende, Leiharbeitnehmer<br />

und einige Fachkräfte überwiegend<br />

aus der Region. Allerdingssieht<br />

VorstandschefMathias<br />

Hallmann hier auch einen klaren<br />

Standortnachteil: „Wir sehen<br />

immer wieder, dass Hohenlohe<br />

als sehr ländlich wahrgenommen<br />

wird, die nächsten Zentren sind<br />

weitweg.“<br />

Stattdessen geht der Anbieter von<br />

Explosionstechnik andere Wege<br />

und hatauchschon neue Beschäftigte<br />

auf dem Balkan gewonnen.<br />

„Dort waren wir rechtzeitig vor<br />

demallgemeinen Trend, um unseren<br />

aktuellen Bedarf mit Elektrikern<br />

und teils auch Elektroingenieurenzudecken“,<br />

so Hallmann.<br />

Hinzu kommen Maßnahmen wie<br />

der kürzlich abgeschlossene Zukunftstarifvertrag<br />

mit einer Beschäftigungs-<br />

und Standortgarantie<br />

bis 2030 oder auch typische<br />

Corporate Benefits wie Job-Ticket,<br />

Job-Bike oder eine Krankenzusatzversicherung.<br />

Gegenseitiges Abwerben<br />

in derRegionist tabu<br />

Hallmann zufolge gibt es ein<br />

„Agreement“, dass man sich im<br />

regionalen Umfeld keine Arbeitnehmer<br />

gegenseitig abwirbt. Marc<br />

Wucherer, Vorstandschef bei<br />

Ziehl-Abegg in Künzelsau, bestätigt:<br />

„Wir sprechen regional aktiv<br />

keine Mitarbeitenden anderer<br />

Unternehmen an, sondern arbeiten<br />

vielmehr daran, gemeinsam<br />

für den Standortzuwerben: beim<br />

firmenübergreifenden Berufsinfotag<br />

im Gewerbepark oder dem<br />

Company Trail.“<br />

Er selbst habe vor zwei Jahren<br />

noch im Großraum Nürnberg gearbeitet.<br />

„Daher weiß ich, wasbei<br />

einem Jobwechsel nach Hohenlohe<br />

auf der Negativseite zu Buche<br />

schlägt. Und ich weiß ebenso,was<br />

für positive SeitenHohenlohe<br />

mit sichbringt“, sagt er.Wer<br />

die pulsierende Großstadt liebe,<br />

der werde im ländlichen Nord-<br />

Württemberg nicht glücklich werden.<br />

„Wer allerdings sichereJobs<br />

in einer wirtschaftlich agilen und<br />

dennoch ländlichen Region sucht,<br />

der schon.“ Neben Corporate<br />

Benefits setzt der Hersteller von<br />

Ventilatorentechnik auf Tiktok,<br />

um sich als attraktiver Arbeitgeber<br />

darzustellen. Die Zahl der Follower<br />

liegt bei mehr als 100.000,<br />

und für sein Engagement wurde<br />

das Unternehmen mehrfach ausgezeichnet.<br />

Auf die Frage nach Erfolgszahlen<br />

des Kanals antwortet<br />

Wucherer selbstbewusst: „Wenn<br />

wir schon Anfang Februar unsere<br />

19 Stellen duale Ausbildung und<br />

duales Studium für IT-Berufe mit<br />

sehr guten Bewerbern belegen<br />

konnten und gute abweisen mussten<br />

–warum sollte ich da noch<br />

eine Statistik führen?“<br />

Auch Kärcher setzt auf eine starke<br />

Arbeitgebermarke. Das Unternehmen<br />

bewertet die Standortthematik<br />

dabei eher positiv:<br />

„Die meisten neuen Beschäftigten<br />

kommen aus der Region<br />

Heilbronn-Franken“, weiß Verena<br />

Schweizer vomMarketingbereich.<br />

Mitarbeiter in der Verwaltung,<br />

die näher an der Großstadt leben<br />

wollten, nutzten gerne die<br />

Flexwork-Modelle, die ihnen zeitflexibles<br />

Arbeiten von zuHause<br />

und an anderen Kärcher-Standorten<br />

ermöglichten. Aber: „Viele<br />

schätzen gerade den ländlichen<br />

Raum, die günstigeren<br />

Immobilienpreise und das kulturell<br />

vielfältige Schwäbisch Hall.“<br />

Ungenutzte Potenziale am Arbeitsmarkt<br />

Ineiner Studiehat Professor PhilippLergetporervon der TUMSchool of Management,CampusHeilbronn, untersucht, wie sich dieUnterschiede<br />

inder Arbeitsmarktbeteiligung vonMännernund Frauen verringern lassen. INTERVIEW VONMARIUS STEPHAN<br />

REGIOBUSINESS Herr Professor<br />

Lergetporer, Sie haben die<br />

Zusammenhänge zwischen frühkindlichen<br />

Bildungsangeboten<br />

und dem Arbeitsmarkt analysiert.<br />

Welche Aspekte standen imZentrum<br />

Ihrer Forschung?<br />

PHILIPP LERGETPORER Im<br />

Zentrum steht die Frage, wie es<br />

gelingenkann, die eklatanten Unterschiedeinder<br />

Arbeitsmarktbeteiligung<br />

zwischen Mann und Frau<br />

zu verringern. Ein Hauptgrundfür<br />

die anhaltenden Geschlechterunterschiede<br />

am Arbeitsmarkt ist<br />

die Geburt von Kindern und die<br />

damit einhergehende Mehrarbeit<br />

von Müttern, die einen Großteil<br />

der Erziehungsarbeit leisten. Vor<br />

diesem Hintergrund versprechen<br />

frühkindliche Bildungsangebote<br />

Mütter dabei zu unterstützen,<br />

ihre gewünschte Arbeitsmarktbeteiligung<br />

zu realisieren. Allerdings<br />

kommen vor allem sozial schwache<br />

Familien oft nur sehr schwer<br />

an einen der begehrten Kita-Plätze,<br />

was bedeutet, dass Mütter aus<br />

diesen Familien besonders stark<br />

benachteiligtsind.<br />

REGIOBUSINESS Zu welchem<br />

Ergebnis kamenSie?<br />

PHILIPP LERGETPORER Wir<br />

haben erstmals experimentell<br />

untersucht, wie sich die Unterstützung<br />

von Müttern bei der Suche<br />

nach einem Kita-Platz auf deren<br />

Arbeitsmarktbeteiligung auswirkt.<br />

Dazu haben wir ein Feldexperiment<br />

mit mehr als 600<br />

Müttern mit Kindern unter einem<br />

Jahr durchgeführt. Konkret<br />

haben wir eine zufällig gewählte<br />

Hälfte der Teilnehmenden dabei<br />

unterstützt, einen Kita-Platz zu<br />

bekommen. Diese Unterstützung<br />

umfasste einerseits Informationsbereitstellung,<br />

zum Beispiel darüber,<br />

dass in Deutschland alle<br />

Kinder abdem ersten Geburtstag<br />

einen Rechtsanspruch auf einen<br />

Kita-Platz haben. Andererseits<br />

wurde den Müttern auch angeboten,<br />

dass wir ihnen eine Assistentin<br />

bereitstellen, die ihnen dabei<br />

hilft, den Kita-Bewerbungsprozess<br />

zu meistern. Diese Unterstützung<br />

umfassteunter anderem HilfebeimAusfüllen<br />

vonFormularen<br />

oderdas Erinnern an Tage deroffenenTür.<br />

Unsere Intervention erhöht dieKita-Teilnahme<br />

von Kindern aus sozial<br />

schwächeren Verhältnissen<br />

deutlich. Entscheidend ist, dass<br />

wirauch starke Effekte aufdie Erwerbsbeteiligung<br />

der betroffenen<br />

Mütterfinden: Gut eineinhalb Jahre<br />

nach der Intervention hat sich<br />

deren Vollzeitquote um mehr als<br />

neun Prozentpunkte erhöht, was<br />

ein sehr großer Effekt ist. Auch<br />

die Geschlechterungleichheit innerhalb<br />

des Haushaltes –gemessen<br />

etwa an dem relativen Anteil<br />

der Mütter am Familieneinkommen<br />

und an derBetreuungsarbeit<br />

zu Hause –hat sich deutlich reduziert.<br />

REGIOBUSINESS Welche Zusammenhänge<br />

ergeben sich daraus<br />

für den Arbeitsmarkt?<br />

PHILIPP LERGETPORER Für<br />

den Arbeitsmarkt zeigen unsere<br />

Ergebnisse, dass die Bereitstellung<br />

von einfach zu bekommenden<br />

Kita-Plätzen ein einfacher,<br />

aber wichtiger Hebel ist, um die<br />

Erwerbsquoten von Frau zu erhöhen.<br />

Dies ist nicht nurvor dem<br />

Hintergrund der Geschlechtergerechtigkeit<br />

ein zentraler Befund.<br />

Denn auch angesichts des Fachkräftemangels<br />

werden Arbeitskräfte<br />

dringend gebraucht; wir<br />

zeigen, dass Kitas dabei helfen,<br />

das Erwerbspotenzial von Müttern<br />

zu heben.<br />

REGIOBUSINESS Mit welchem<br />

Mechanismus konnten Sie die<br />

Teilhabe sozialschwacher Familien<br />

erhöhen? Über welche Familien<br />

sprechen wirhier genau?<br />

Einblicke: Professor Philipp Lergetporer forscht in Heilbronn zu<br />

Arbeitsmarkt-und Bildungsthemen.<br />

PHILIPP LERGETPORER Die<br />

untersuchten Familien stammen<br />

aus zwei Städten in Rheinland-<br />

Pfalz. In unseren Analysen teilen<br />

wir sie auf Basis unterschiedlicher<br />

Informationen wie etwa<br />

dem Bildungsabschluss der Eltern<br />

oder dem Haushaltseinkommen<br />

in sozial stärkere und sozial<br />

schwächere Familien ein. Unsere<br />

Intervention entfaltet nur Effekte<br />

für sozialschwache Familien,was<br />

zeigt, dass vor allem diese Gruppe<br />

mit Schwierigkeiten zukämpfen<br />

hat, einen Kita-Platz zu finden.<br />

REGIOBUSINESS Das heißt,<br />

die größte Hürdeist die Bürokratie<br />

derAnmeldung?<br />

Foto: TUM<br />

PHILIPP LERGETPORER Jein.<br />

Wir zeigen in unsere Studie zwar,<br />

dass Hilfe bei der Umschiffung<br />

von bürokratischen Hürden zu<br />

mehr Kita- und Arbeitsmarktbeteiligung<br />

führt. Gleichzeitig wäre<br />

es verkürzt, den erschwerten Kita-Zugang<br />

nur auf die Bürokratie<br />

zurückzuführen. Der Elefant im<br />

Raum ist, dass es nicht genügend<br />

Kita-Plätze gibt. Eine umfassende<br />

politische Strategie zur Erhöhung<br />

der Erwerbstätigkeiten von<br />

Müttern muss also zunächst das<br />

Kita-Platzangebot großzügig ausbauen,<br />

flankiertvon vereinfachten<br />

Anmeldeverfahren. Auch eine (finanzielle)<br />

Aufwertung des ErzieherInnenberufes<br />

ist dringend angezeigt,<br />

um den Fachkräftemangel<br />

in Betreuungseinrichtungen<br />

zu reduzieren.<br />

REGIOBUSINESS Kita-Plätze<br />

sind berüchtigt knapp. Oft kommen<br />

in den Kommunen Punktesysteme<br />

zum Einsatz. Wenn ein<br />

Plus an Kindernaus sozialschwachen<br />

Familien in das System<br />

strömt, werden Kinder anderer<br />

Familien verdrängt. Welche Auswirkungen<br />

hat dies auf den Arbeitsmarkt?<br />

PHILIPP LERGETPORER In unsererStudie<br />

finden wir keine Verdrängungseffekte<br />

zulasten sozial<br />

stärkerer Familien. Vielmehr<br />

scheint es,dassesinKitas –trotz<br />

erheblichem Kita-Platzmangel –<br />

oft nicht besetzte Plätze gibt. Das<br />

klingt paradox, ist in unserem Fall<br />

aber vermutlich auf Ineffizienzen<br />

im Vergabesystem zurückzuführen.<br />

Fehlende Koordination zwischen<br />

den Kitas führt nämlich oft dazu,<br />

dass gewisse Familien Platzangebote<br />

von mehreren Kitas bekommen.<br />

Sagen die Eltern die Plätze<br />

bei den Kitas, die sie nicht in<br />

Anspruch nehmen werden, nicht<br />

rechtzeitig ab, können diese Plätze<br />

kurzfristig oft nicht besetzt<br />

werden. Aber wie bereits angesprochen,<br />

ist die grundlegende<br />

Handlungsimplikation, das Kita-<br />

Platzangebot auszubauen. Wenn<br />

es genügend Plätze gäbe, müsste<br />

man sich umetwaige Verdrängungseffekte<br />

keine Sorgen machen.


August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Blickpunkt 07<br />

Schnellboote undPreisgelder<br />

Auf ihrer jüngstenVollversammlung hat die IHK Heilbronn-Franken zwei Initiativenins Lebengerufen, diedem Fachkräftemangel in der<br />

Region gezielt entgegenwirken sollen: die „Bildungsflotte 2030“ und „Jugend machtZukunft“. VONANTONIO DEMITRI<br />

Mit der „Bildungsflotte<br />

2030“verbindet die Kammer<br />

dasstrategische Ziel,<br />

die Ausbildung, Gewinnung und<br />

langfristige Bindung von Fachkräften<br />

zu optimieren. Dabei geht<br />

es vor allem um den Erhalt der<br />

dualen Ausbildung als Herzstück<br />

der Fachkräftebildung und die<br />

Einbindung neuer Bildungsangebote.<br />

„Demografischer Wandel,<br />

neue Anforderungen an die Qualifikationvon<br />

Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern, zunehmende Konkurrenz<br />

um die besten Fachkräfte:<br />

Die Arbeitsweltunterliegt ständig<br />

Veränderungenund musssich<br />

neuen Herausforderungen stellen“,<br />

sagte IHK-Präsidentin Kirsten<br />

Hirschmann. Darauf müsse<br />

das Bildungssystem reagieren<br />

und die duale Ausbildung als Fundament<br />

der Fachkräftesicherung<br />

durch innovative und flexible Bildungswege<br />

ergänzen.<br />

Zu den sogenannten Schnellbooten<br />

der „Bildungsflotte 2030“ gehören<br />

unter anderem neue, an<br />

den Bedürfnissen der Auszubildenden<br />

ausgerichtete Ausbildungsformate,<br />

Programme für<br />

Zukunftweisend: DieIHK Heilbronn-Franken will mit ihrer „Bildungsflotte 2030“ derAusbildung, Gewinnung und langfristigen Bindung von<br />

Fachkräfteninder Region neue Impulseverleihen.<br />

Foto: dpa/Monika Skolimowska<br />

Quereinsteiger, Anpassungsqualifikationen<br />

für Arbeitnehmerinnen<br />

und Arbeitnehmer sowie die<br />

Förderung digitaler Kompetenzen<br />

und der Einsatz moderner Technologien<br />

in der Ausbildung. Die<br />

IHK, so Hirschmann, setze sich<br />

für auf die Unternehmen zugeschnittene<br />

Qualifikationen und<br />

die Anerkennung von Kompetenzen<br />

ein, die außerhalb formaler<br />

Bildungswege erworbenwurden.<br />

Darüber hinaus übernimmt die<br />

Kammerals neue hoheitlicheAufgabe<br />

ab Januar 2025 im Rahmen<br />

des Berufsbildungsvalidierungsgesetzes<br />

die Anerkennung von informell<br />

und non-formal erworbenen<br />

Kompetenzen. Dies ermöglicht<br />

Unternehmen eine erweiterte<br />

Auswahl an Bewerberinnen und<br />

Bewerbern und verbessert die<br />

Chancen von Arbeitnehmerinnen<br />

und Arbeitnehmern amArbeitsmarkt<br />

sowie deren Aufstiegsmöglichkeiten.<br />

Darüber hinaus sollen<br />

Theorie und Praxis durch eine<br />

stärkere Kooperation zwischen<br />

Unternehmen und Bildungseinrichtungen<br />

enger verknüpft werden.<br />

„Indem wir die duale Ausbildung<br />

durch flexible Bildungswege<br />

und moderne Technologien<br />

ergänzen, können wir die Fachkräfte<br />

von morgen heute erfolgreich<br />

ausbilden“, betonte Kirsten<br />

Hirschmann. Ebenfalls aufder<br />

Vollversammlung in Heilbronn<br />

beschlossenwurde die Ausschreibung<br />

des Preises „Jugend macht<br />

Zukunft –meine Stadt –mein<br />

Leben –meine Zukunft“ aus. Er<br />

ist mit insgesamt 30.000 Euro<br />

dotiert und richtet sich anjunge<br />

Menschen in der Region mit ihren<br />

Ideen für das Leben in der Stadt,<br />

auf dem Land oder am Arbeitsplatz<br />

der Zukunft. Gesucht werden<br />

die besten, kreativsten und<br />

innovativsten Ideen, Projekte und<br />

Initiativen aus der Region Heilbronn-Franken<br />

in den Themenfeldern:<br />

„Meine Stadt, mein Dorf,<br />

meine Zukunft“, „Wie wir morgen<br />

arbeiten werden“, „Leben,<br />

Freizeit, Engagement 4.0“ und<br />

„Zukunft nachhaltig sichern“.<br />

Ziel des Jugend-macht-Zukunft-<br />

Preises ist es laut IHK-Präsidentin<br />

Kirsten Hirschmann „das kreative<br />

Potenzial der Jugendlichen und<br />

jungen Erwachsenen zu fördern<br />

und eine ganze Generation zur<br />

aktiven Mitgestaltung des Lebensumfelds<br />

einzuladen“. Die Idee<br />

dahinter: Junge Menschen haben<br />

oft ganz andere Lebensentwürfe<br />

als die Elterngeneration und ihre<br />

eigenen Vorstellungen von Arbeit,<br />

Freizeit, Bildung und Familie.<br />

Der Preis wird im Herbst ausgeschrieben<br />

und dann über die<br />

Social-Media-Kanäle der IHK<br />

Heilbronn-Franken beworben.<br />

Bewertet werden die eingereichten<br />

Ideen, Projekte und Konzepte<br />

von einer Fachjury mit Vertreterinnen<br />

und Vertretern aus Wirtschaft,<br />

Politik, Kommunen, Kultur<br />

und Wissenschaft unter Vorsitz<br />

von IHK-Präsidentin Hirschmann.<br />

Verliehen wird der Preis<br />

im Sommer 2025.<br />

www.ihk.de/heilbronn-franken<br />

Entscheidende Vorteile beim „War forTalents“<br />

Kooperationenmit Schulen, großer BekanntheitsgradoderauchSocialMedia–mit diesenMaßnahmen gelingt es heimischen Unternehmen trotz<br />

angespannter Fachkräftesituation in der Regionihreoffenen Stellen zu besetzen. VONADINA BAUER<br />

Unternehmen, die auf der<br />

Suche nach neuen Mitarbeitern<br />

sind, müssen sich<br />

heutzutage allerhand einfallen<br />

lassen: So liegen in diesem Jahr<br />

„Corporate Influencer“ voll im<br />

Trend: Dabei gehtesdarum, dass<br />

Mitarbeiter ihrem Unternehmen<br />

in den sozialen Medien ein Gesicht<br />

geben. Sie berichten nicht<br />

nur Privates, sondern auch immer<br />

wieder von ihrer Arbeit und<br />

ihrenAufgaben.<br />

Auch die heimischen Firmen unternehmen<br />

große Anstrengungen,<br />

um ihre offenen Stellen zubesetzen.<br />

Kein Wunder: Ein Mangel an<br />

Fachkräften beeinträchtigt Expansionspläneund<br />

gefährdetlangfristige<br />

Wettbewerbsfähigkeit.<br />

BEKANNTHEIT Isabel Beran,<br />

Teamleader Recruiting bei Optima,<br />

erklärt: „Die Fachkräftesituation<br />

in Heilbronn-Franken istderzeit<br />

angespannt, insbesondere in<br />

den MINT-Berufen. Das bekommen<br />

wir natürlich auch zuspüren.<br />

Die meisten Stellen bekommen<br />

wir durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen<br />

und unsere<br />

gute Reputation besetzt. Besonders<br />

herausfordernd sind die Bereiche<br />

Automatisierung und Service-Technik.“<br />

Um dennoch geeignete Mitarbeiter<br />

zu finden, setzt der Haller Maschinenbauerauf<br />

eine Kombination<br />

verschiedener Rekrutierungsstrategien,<br />

zu denen beispielsweise<br />

Mitarbeiterempfehlungen<br />

gehören. „Diese sind besonders<br />

wertvoll, da sie auf persönlichen<br />

Empfehlungen basieren“, betont<br />

Isabel Beran. Zudem baut Optima<br />

auf die Zusammenarbeit mit<br />

Schulen und Hochschulen, auf<br />

eine aktive Nutzung von Stellenbörsen,<br />

Business-Netzwerken<br />

und Social-Media. Und das Unternehmen<br />

profitiert von seinem<br />

Bekanntheitsgrad: „Unsere starke<br />

Präsenz und unser guter Ruf<br />

helfen uns, Fachkräfte anzuziehen.“<br />

Ganz aktuell arbeitet Optimaauch<br />

an einem Projekt,umin<br />

den kommenden Jahren die Arbeitgebermarke<br />

stärker und für<br />

Bewerber differenzierter sichtbar<br />

zu machen.<br />

KINOSPOTS Employer Branding<br />

ist auch bei KW Automotive<br />

aus Fichtenberg ein wichtiger<br />

Bestandteil der Personalstrategie.<br />

„Wir arbeiten eng mit unserer<br />

Marketingabteilung in diesem<br />

Feld zusammen und schalten regionaleKinospots,<br />

veranstalten eigene<br />

Job-Days und sind auf vielen<br />

regionalen Messen sowie Jobbörsen<br />

vor Ort. Beispielsweise binden<br />

wir für die Gewinnung von<br />

neuen Auszubildenden unsereaktuellen<br />

Auszubildenden aktiv mit<br />

ein, die gemeinsam mit unseren<br />

Kollegen vom Social-Media-Team<br />

einen eigenen ,Azubi-Instagram-<br />

Kanal‘ betreuen oder sogar mit<br />

einem eigenen Rennwagen aktiv<br />

Gefragt: Insbesondere MINT-Expertenwerdenfür denMaschinenbaugesucht. Optima aus Schwäbisch Hall<br />

kanndurch gezielteKommunikation und eineguteReputationFachkräfte anlocken.<br />

Foto: Optima<br />

sind“, erklärt Thomas Schuster.<br />

Der Leiter Personal schätzt die<br />

Fachkräftesituation inder Region<br />

folgendermaßen ein: „Sie ist<br />

nach wie vor angespannt, wobei<br />

die Nachfrage nach qualifizierten<br />

Facharbeitern und Spezialisten<br />

besonders hoch ist. Während<br />

wir eine große Auswahl anBewerberinnen<br />

und Bewerbern mit<br />

einem Bachelor- und Master-Abschluss<br />

haben, besteht ein deutlicher<br />

Mangel an Bewerbern mit<br />

einerabgeschlossenen Berufsausbildung.<br />

Herausfordernd ist auch<br />

die Situation bei der Suche nach<br />

Spezialisten in bestimmten Bereichen.Wir<br />

tun unssehrschwer,jemanden<br />

für das Finanzwesen/Accounting<br />

und Controlling zu finden.“<br />

Ein eigenes Fitnessstudio, moderne<br />

und gesundheitsförderlicheArbeitsplätze,<br />

überall Wasserspender,ein<br />

großesKontingent an<br />

Arbeitskleidung, das Unternehmensrestaurant<br />

mit regionalen<br />

Lebensmitteln sowie die Möglichkeit<br />

von Gleitzeit und hybridem<br />

Homeoffice hilft dem Fahrwerkhersteller<br />

dabei, sich als attraktiver<br />

Arbeitgeber in der Region<br />

zu positionieren. „Hinzu kommt,<br />

dass unser automotives Kerngeschäft<br />

und das Thema Motorsport<br />

uns dabeiunterstützen, einattraktiver<br />

Arbeitgeber zu sein“, meint<br />

Thomas Schuster.<br />

FÖRDERUNG Im jährlichen Arbeitgebervergleich<br />

des Top-Employers<br />

Instituts belegt die Bausparkasse<br />

Schwäbisch Hall seit<br />

Jahren Spitzenplätze in der Finanzdienstleistungsbranche.<br />

„Das<br />

hilft uns grundsätzlich dabei, für<br />

Bewerberinnen und Bewerber attraktiv<br />

zu sein. Auf der anderen<br />

Seite merken auch wir den Fachkräftemangel<br />

und den demografischen<br />

Wandel. Zurzeit haben<br />

wir offene Stellen in der Unternehmensgruppe“,<br />

weiß Tamara<br />

Speer, verantwortlich für Arbeitgebermarketing<br />

bei der Schwäbisch<br />

Hall-Gruppe. Diese versucht<br />

den Bedarf in erster Linie durch<br />

eine vorausschauende Nachwuchsplanung<br />

und Potenzialförderung<br />

aus den eigenen Reihen<br />

zu decken. Zudem spielt Employer<br />

Branding eine große Rolle:<br />

„Uns ist wichtig, ein authentisches<br />

Bild nach außen zu transportieren.<br />

Nur,wenn wir uns so zeigen,<br />

wie wir wirklichsind, werdenMitarbeitende<br />

auch bei uns bleiben.<br />

Dass uns das gelingt, zeigen uns<br />

hohe Identifikationsquoteninunseren<br />

Mitarbeitermeinungsumfragen<br />

oder die konstant niedrige<br />

Fluktuation“, so Speer.<br />

ARBEITSMODELLE „Bei der<br />

Suche nach neuen Mitarbeitern<br />

müssen alle Unternehmen selbst<br />

aktiv werden, vor allem im ländlichen<br />

Raum. Sonst wird es unmöglich,<br />

den Bedarf zu decken“,<br />

zeigt sichDirk Döllner, Geschäftsführer<br />

bei Arnold Umformtechnik<br />

überzeugt. Der Forchtenberger<br />

Verbindungsspezialisten setzt<br />

starke auf Ausbildung. „Es wird<br />

zwar schwerer, Nachwuchs zu<br />

finden, noch gelingt es uns aber<br />

ganz gut“, gibt Döllneran.<br />

Auch interne Weiterbildungsangebote<br />

und flexible Arbeitsmodelle,<br />

die auf die Bedürfnisse der Angestellten<br />

angepasst werden, helfen<br />

als Arbeitgeber zu punkten. So ist<br />

Arnold als „Familienfreundlicher<br />

Arbeitgeber“ zertifiziert. „Und<br />

schließlich profitieren wir als Teil<br />

der Würth-Gruppe vom guten Ruf<br />

als Arbeitgeber des Konzerns“,<br />

schließt Döllner.


<strong>08</strong> Firmen &Märkte<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

Würth mit leichtem Minus<br />

Der Konzern verzeichnetimersten Halbjahr <strong>2024</strong> einen Umsatzvon 10,2MilliardenEuro. Dasentsprichteinem Rückgang von 3,2<br />

Prozent im Vergleich zumVorjahr. Warum die Geschäftsleitung trotzdem zufrieden ist. VONADINA BAUER<br />

Die Würth-Gruppe verzeichnet<br />

im ersten Halbjahr<br />

<strong>2024</strong> einen Umsatz<br />

von 10,2 Milliarden Euro. Das<br />

entspricht einem Minus von 3,2<br />

Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.<br />

Währungsbereinigtsind<br />

es –2,6 Prozent.„Für jeden<br />

Mitarbeitenden, aber vor allem<br />

für Würth-Angestellte, klingt<br />

ein Umsatzrückgang erst einmal<br />

ernüchternd“, gibt Robert Friedmann,<br />

Sprecher der Konzernführung<br />

zu. Er ordnet die Zahlen allerdings<br />

auch ineinen größeren<br />

Zusammenhang ein: Von 2019<br />

bis 2023 hat Würth ein Umsatzzuwachs<br />

von sechs Milliarden Euro<br />

verbucht. Daher werfeder aktuelle<br />

Rückgang die Gruppe nicht aus<br />

der Bahn, fühle sich aber natürlich<br />

trotzdem nichtgut an.<br />

Der Aufschwung lässt noch<br />

auf sichwarten<br />

Die Umsatzentwicklung bei Würth<br />

sei stark von der konjunkturellen<br />

Situation beeinflusst, erklärte<br />

Friedmann weiter. Und er betonte:<br />

„Der Aufschwung lässt auf<br />

sich warten, die Rezession dauert<br />

nun schon länger, als wir angenommen<br />

haben. Aber es gibt einen<br />

großen Unterschied zu früheren<br />

Krisen: Wir sind sicher, dass<br />

ein Ende absehbar ist.“ Dass der<br />

Geschäftsjahr: Das Unternehmenmit der Zentrale in Künzelsau hält an seiner Strategie fest.Soferndie gesamtwirtschaftliche Situation stabil<br />

bleibt, sollder Umsatz zumEndedes Jahres aufdem Niveau von 2023 liegen.<br />

Foto: Würth<br />

ifo-Geschäftsklimaindex beim<br />

Wohnungsbau im Juni eine leichte<br />

Verbesserung zeigtsowiedie Senkung<br />

des Leitzinses im Juni, sehen<br />

dieVerantwortlichen als kleine<br />

Signale, die eine leichte Verbesserung<br />

der Konjunktur in Aussicht<br />

stellen.<br />

„Wir halten an unserer Strategie<br />

fest und handeln langfristig“, gibt<br />

Robert Friedmann das weitere<br />

Vorgehen an. Würth baut die Vertriebsaktivitäten<br />

über alle Kanäle<br />

wie Außendienst, Niederlassungen,<br />

E-Business weiter aus. 150<br />

MillionenEuro werdeninden Bereich<br />

IT investiert und die Digitalisierung<br />

wird weiter vorangetrieben.<br />

„Unser E-Business ist um<br />

fünf Prozent gewachsen, damit<br />

wächst es schneller als derklassische<br />

Markt“, macht Ralf Schaich,<br />

CFOder Würth-Gruppe deutlich.<br />

Blick auf die einzelnen<br />

Geschäftsbereiche<br />

Der Umsatz derdeutschen Gesellschaften<br />

der Würth-Gruppe liegt<br />

bei 4,0 Milliarden Euro, imVergleichszeitraum<br />

des Vorjahres waren<br />

es noch 4,2 Milliarden Euro.<br />

Die Gesellschaften im Ausland<br />

verzeichnen einen leichten Umsatzrückgang<br />

von 1,8 Prozent gegenüber<br />

demselben Zeitraum im<br />

Vorjahr.Eine positive Entwicklung<br />

innerhalb des Kerngeschäfts von<br />

Würth konnte die Division Auto<br />

miteinem Wachstumvon 4,2Prozent<br />

erzielen.Innerhalb der Allied<br />

Companies entwickelt sich der<br />

Bereich Chemie (+6,6 Prozent)<br />

positiv. Mit der Zustimmung der<br />

Europäischen Kommission konnte<br />

der Erwerb von 80 Prozentder<br />

Anteile an der IDG01 S.p.A., dem<br />

führenden Elektrogroßhändler<br />

im Piemont mit Sitz in Turin,zum<br />

1. Juli vollzogen werden. Diesfestigt<br />

die Position des Elektrogroßhandels<br />

zusätzlich und ermöglicht<br />

weiteres Wachstum in Italien.<br />

Bedingt durch den Umsatzrückgang<br />

der Würth-Gruppe liegt das<br />

Betriebsergebnis mit 525 Millionen<br />

Euro unter dem Vorjahreszeitraum<br />

(2023: 680 Millionen<br />

Euro). Die Würth-Gruppe ist weiterhin<br />

finanziell solide aufgestellt.<br />

Im Juni <strong>2024</strong> bestätigte S&P Global<br />

Ratings erneut das Rating der<br />

Würth-Gruppe mit „A/outlook<br />

stable“. „Die Würth-Gruppe hat<br />

bereits in der Vergangenheit gezeigt,<br />

dass sie große Herausforderungen<br />

meistern kann. Wir sind<br />

regional breit aufgestellt und haben<br />

in unseren diversifizierten<br />

Geschäftsbereichen funktionierende<br />

Geschäftsmodelle, in die<br />

wir konsequent investieren. Wir<br />

halten trotz der schwierigen konjunkturellen<br />

Situation an unserer<br />

Strategie fest“, sagt Friedmann.<br />

Sofern die gesamtwirtschaftliche<br />

und geopolitische Situation stabil<br />

bleibt, geht der Konzernindiesem<br />

Jahr von einem vergleichbarenUmsatzniveau<br />

wie 2023 sowie<br />

einem Rückgang beim Betriebsergebnis<br />

aus.<br />

SattesPlus an Mitarbeitern<br />

im IT-Bereich<br />

Im Bereich Digitalisierung und<br />

IT hat der Würth-Konzern inden<br />

vergangenen zwölf Monaten über<br />

300 Arbeitsplätzegeschaffen. Insgesamt<br />

zählt die Würth-Gruppe<br />

weltweit 88.616 Mitarbeitende.<br />

Durch Akquisitionen sind<br />

rund 1.200 Mitarbeitende hinzugekommen.<br />

„Wir haben eine starke<br />

Arbeitgebermarke. Diese bauen<br />

wir stetig aus und wir setzen<br />

intensiv auf Nachwuchsförderung,<br />

um Mitarbeiter zu finden und zu<br />

binden“, erklärt Robert Friedmann.<br />

www.wuerth.de<br />

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August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Politik &Wirtschaft 09<br />

„Technologie mit Schönheitverbinden“<br />

Heilbronn ganz im Zeichen der Künstlichen Intelligenz:Nur zwei Tage nach Eröffnung desBesucherzentrumsdes Innovation Park<br />

Artificial Intelligence (Ipai) startetegegenüber im ZukunftsparkeineParty für Expertenund Laien. VONANTONIO DEMITRI<br />

Es hat selbst die Veranstalter<br />

überrascht: Mehr als<br />

10.000 Menschen strömtenamvergangenen<br />

Wochenende<br />

auf das Gelände am Zukunftspark<br />

„Wohlgelegen“ in Heilbronn zum<br />

3. KI-Festival. Und das trotz brütender<br />

Hitze von zeitweise mehr<br />

als 30 Grad. Organisiert hatte<br />

das Event die Programmierschule<br />

42,die von derDieter-Schwarz-<br />

Stiftungunterstützt wird.<br />

Künstliche Intelligenz<br />

als Volksfest<br />

Das war echte Volksfestatmosphäre,<br />

die sich auf der Veranstaltungswiese<br />

entfaltete. Das<br />

Programm: eine Mischung aus<br />

Fachvorträgen, Infozelten sowie<br />

Spiel und Spaß für Familien.<br />

Dem Ansturm konnte auch<br />

das schwülwarme Wetter am ersten<br />

Tag nichts anhaben. Einziger<br />

Wermutstropfen: Angesichts einer<br />

herannahenden Gewitterfront<br />

mussten die beiden Organisatorinnen<br />

Debbie Gunkel und Lea<br />

Krück das Abendprogramm mit<br />

Livemusik und Public Viewing absagen.<br />

Bis dahin hatten die Besucherinnen<br />

und Besucher jedoch<br />

viele Möglichkeiten, sich dem<br />

Thema Künstliche Intelligenz teils<br />

von der fachlichen, teils von der<br />

spielerischen Seitezunähern–KI<br />

zum Anfassen.<br />

Zahlreiche Vorträge und<br />

Präsentationen<br />

So gaben Sabine Leidlmaier<br />

und Melanie Gruber vom Linzer<br />

Zukunftsmuseum Ars Electronica<br />

einen Einblick in die kreativen<br />

Potenzialevon KI.Die MS Experimentalocktedie<br />

Gäste miteiner<br />

interaktiven Reise in die Welt<br />

der KI am Neckar-Ufer an Bord.<br />

Roland Stürz vom Bayerischen<br />

Forschungsinstitut für Digitale<br />

Transformation ging der Frage<br />

nach, welche Auswirkungen<br />

generative KIwie das bekannte<br />

Tool Chat-GPT auf die Arbeitswelt<br />

hat. Weitere Themen der insgesamt<br />

mehr als 30 Vorträge waren<br />

unter anderem KI in derBaubranche,<br />

im agilen Produktmanagement<br />

oder in der industriellen<br />

Fertigung.<br />

In den Infozelten konnten die<br />

Besucher mit KI-Anwendung auf<br />

Tuchfühlung gehen. Tim Lauer<br />

und Michael Eni vom Heilbronner<br />

Softwarehaus Hiqs präsentierten<br />

die Spracherkennungs-Software<br />

Sonic Manus, die gesprochene<br />

Sprache in Sekundenschnelle in<br />

Text umwandelt, zwischen den<br />

Sprechenden unterscheidet und<br />

im Handumdrehen eine Zusammenfassung<br />

liefert –wie eine Art<br />

ManagementSummary.<br />

Im Zelt der VAG führte Dennis<br />

Ende, Teamleiter AI &Data<br />

Solutions bei Volkswagen, das<br />

Thema Smart Factory vor. Dabei<br />

zeigte er eine hausintern entwickelte,<br />

bildverarbeitende KI, die<br />

live in der Produktion überprüft,<br />

ob eine Karosserie vor Ort richtig<br />

zusammengesetzt wird. „Unser<br />

Thema ist die Digitalisierung und<br />

Automatisierung von Prozessen“,<br />

erklärte er den Zeltbesuchern.<br />

Vereinfacht gesagt, vergleicht die<br />

Lösung aktuelle Kamerabilder<br />

mitBildern, mitdenen dieKIvorab<br />

gespeist wurde und anhand<br />

dererdie Anwendung erkennt, ob<br />

die Montage vor Ort korrekt läuft<br />

oder nicht.<br />

Spielerisch ging es weiter am<br />

Stand von Skyspirit. Das Stuttgarter<br />

Softwarehaus lud zu einem<br />

Geschicklichkeits-Parcours für<br />

autonom gesteuerte Schwarm-<br />

„Schnick, schnack, schnuck“: Am Stand vonSchunk, Experte für<br />

Greiftechnik, konnte man spielerisch eine Roboterhand bewundern, die<br />

an die Terminator-Filme erinnerte.<br />

Foto: Antonio De Mitri<br />

Roboter ein. Der Clou: Die<br />

Roboter lassen sich vor der<br />

Smartphone-Kamera per Tracking-System<br />

mit einfachen Handund<br />

Armgesten lenken –vorwärts,<br />

rückwärts, nach links und nach<br />

rechts. Dazutrainiertman die KI-<br />

App zunächst etwa zwei Minuten<br />

lang mit seinen Bewegungen auf<br />

sich ein. „Uns geht es darum zu<br />

zeigen, was hinter der KI eigentlich<br />

steckt“, so Geschäftsführerin<br />

Agalya Jebens. Das Motto der<br />

Stuttgarter: „Wir verbinden Technologie<br />

mit Schönheit“, fügt sie<br />

mit einem Augenzwinkern hinzu.<br />

Schon Kinder ab fünf Jahren können<br />

sich anden fußballgroßen<br />

Robotern versuchen.<br />

Spielerischer Ansatz,<br />

ökonomischer Zweck<br />

Hinter dem spielerischen Ansatz<br />

steckt natürlich auch ein ökonomischer<br />

Zweck: Schwarmroboter<br />

bieten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten<br />

wie etwadas autonome<br />

Sortieren und Ausliefern von<br />

Paketen oder Arbeiten im Bergbau,<br />

aber auch in der Mikromedizin<br />

für Eingriffe im menschlichen<br />

Körper. Roboterschwärme<br />

stimmen sichbei ihrer Arbeit aufeinander<br />

ab, vergleichbar dem<br />

Verhalten von Vogelschwärmen<br />

oder Ameisenkolonien.<br />

Insgesamt informierten mehr als<br />

50 Aussteller und 32 Rednerinnen<br />

und Redner über Trends,Entwicklungen<br />

und Anwendungen im<br />

Bereich der Künstlichen Intelligenz.Für<br />

die Macher des Festivals<br />

waren die beiden Tage ein voller<br />

Erfolg. Eine Fortsetzung im kommenden<br />

Jahr haben sie bereits<br />

angekündigt.<br />

Gastkommentar<br />

Mehr reinen Wein, weniger Beschwichtigung<br />

Walter Döring: Die Bürgerinnenund Bürgersind zu Einschnittenbereit,wenn man ihnen klar und verständlich erklärt, wofür.<br />

Während die NATO in Washington<br />

tagt, lässt Putin<br />

in Kiew eine Kinderklinik<br />

mit 600 stationär aufgenommenen<br />

Kindern bombardieren,<br />

droht er dem Westen mitNuklearschlägen,<br />

wird bekannt, dass ein<br />

deutscher Top-Manager von seinen<br />

Killern ermordetwerden sollte,<br />

droht der frühere russische<br />

Präsident und heutige stellvertretende<br />

Sicherheitschef Russlands,<br />

Medwedew,mit der„Auslöschung<br />

der Ukraine“, und die Bundesregierung<br />

–mit Ausnahme von Verteidigungsminister<br />

Boris Pistorius<br />

–lässt die deutsche Bevölkerung<br />

weiter im Glauben, es werde<br />

schon nicht so schlimm kommen<br />

und im Grunde könne alles so<br />

weiter laufenwie bisher.<br />

Kann es nicht! Und das mussendlich<br />

in aller Klarheit gesagt werden.<br />

Den Bürgerinnen und Bürgern<br />

muss reiner Wein eingeschenkt<br />

werden!<br />

Christoph Heusgen, früherer Sicherheitsberater<br />

von Angela Merkel<br />

und heutigerChef der Münchner<br />

Sicherheitskonferenz: „Man<br />

muss klar sagen, dass Russland<br />

in Kaliningrad nuklearfähige Raketen<br />

stationierthat,die Deutschland<br />

erreichen können. Man<br />

muss den Menschen reinen Wein<br />

einschenken und ihnen klar sagen,<br />

was Russland allesanVerträgen<br />

gebrochen hat und wie Russland<br />

aufrüstet.“<br />

Tobias Heimbach in den Stuttgarter<br />

Nachrichten: „Deutschland<br />

Sicherheit: Deutschland bremst noch bei der notwendigenErhöhung<br />

des Rüstungsetats.<br />

Foto: Imago/Keizo Mori<br />

gehört längst zu Putins Schlachtfeld.“<br />

Claudia Major von der Stiftung<br />

Wissenschaft und Politik und in<br />

dieser Leiterin der Forschungsgruppe<br />

Sicherheitspolitik: „Bei<br />

der Ausrüstung steht die Bundeswehr<br />

heute noch blanker da<br />

als 2022.“ Des Weiteren macht<br />

sie auf eine bisher von der Regierung<br />

öffentlich noch nie angesprochene<br />

„zentrale Funktion“<br />

DeutschlandsimVerteidigungsfall<br />

aufmerksam: ImFalle eines Falles<br />

würde Deutschland zur Drehscheibe<br />

für NATO-Truppen auf<br />

dem Wegzum Einsatzort. Mehrere<br />

hunderttausend Soldatinnen und<br />

Soldaten wären auf eine sichere<br />

Infrastruktur für ihre Transporte,<br />

auf leistungsfähige Krankenhäuser,<br />

auf reibungslos funktionierende<br />

Verpflegungsstationen,<br />

Unterkünfte et cetera angewiesen.<br />

Sind wir darauf vorbereitet?<br />

Eindeutig: Stand heute nein! Bedeutet:<br />

Wir benötigen schnell die<br />

dafür notwendigen Mittel. Heeresinspekteur<br />

Alfons Mais: „Wir<br />

müssen uns –übrigens gesamtgesellschaftlich<br />

– entscheiden.<br />

Machen wir Verteidigungspolitik<br />

nach Bedrohungslage, also zu unserer<br />

Sicherheit, odermachen wir<br />

Verteidigungspolitik nach Kassenlage?“<br />

Boris Pistorius warnt vor<br />

einer „Fähigkeitslücke“.<br />

„Verteidigung“ heißt nicht allein<br />

„Aufrüstung“ zur Abwehr von militärischen<br />

Angriffen im „klassischen<br />

Sinne“, sondern auch<br />

„Aufrüstung“ bei unseren Geheimdiensten;<br />

Grund: Die Pläne<br />

zur Ermordung des Rheinmetallchefs<br />

Papperger haben nicht<br />

unsere Dienste, sondern die der<br />

Amerikaner aufgedeckt. Sachsens<br />

Innenminister Armin Schuster:<br />

„Ich habe ein massives Problem<br />

damit, dass wir permanent<br />

Informationen aus dem Ausland<br />

brauchen“. Fazit: Zu unser aller<br />

Sicherheit müssen auch unsere<br />

Geheimdienste „aufgerüstet“ werden.<br />

Hinzu kommt ja noch, dass<br />

wir in weiteren Krisenregionen<br />

gefordert sind; ob im Nahen Osten<br />

oder im Pazifik oder inAfrika,<br />

um nur die offensichtlichsten<br />

zu nennen.<br />

Die100 Milliarden Sondervermögen<br />

reichen nicht aus,umall diesen<br />

Verpflichtungen inunserem<br />

ureigensten Interesse nachzukommen,zumal<br />

der nächste amerikanische<br />

Präsident, nach Lage<br />

der Dinge wohl Donald Trump,<br />

mehr „Eigenverantwortung für<br />

die eigene Sicherheit der Europäer<br />

und hiervor allem derDeutschen“<br />

einfordern wird; noch<br />

massiver äußert sich da sein designierter<br />

Vize J. D. Vance. Gleiches<br />

forderte vor mehr als zehn<br />

Jahren auch schon der hierzulande<br />

geradezu messianisch gefeierte<br />

Barack Obama. Ist ja auch nachvollziehbar,<br />

dass 330 Millionen<br />

Amerikaner fragen, warum sie<br />

für die Sicherheit von 450 Millionen<br />

Europäern überproportional<br />

viel zahlen sollen, wenn die nicht<br />

dazu bereit sind,mehrfür ihreeigeneSicherheit<br />

zu tun, zu zahlen.<br />

Nicht nur unsere amerikanischen<br />

Partner fordern mehr von<br />

uns; auch unsere europäischen<br />

Freunde erwarten mehr Leistung,<br />

sprich: mehr deutsches Geld für<br />

die Sicherheit Europas. Das haben<br />

die Polen –sie geben vier<br />

Prozent des BIPs für Verteidigung<br />

aus –zuletztbei den deutsch-polnischen<br />

Konsultationen ebenso<br />

deutlich zum Ausdruck gebracht<br />

wie die Vertreter der drei baltischen<br />

Staaten gerade eben erst<br />

auf dem 75-Jahr-Jubiläum der<br />

NATO in Washington.<br />

Deutschland bremst noch bei der<br />

notwendigen Erhöhung des Rüstungsetats,<br />

aber das musssich ändern,<br />

so die Korrespondentin des<br />

Handelsblatts in Washington, Annett<br />

Meritz.<br />

DasZweiprozentziel, das die Bundesrepublik<br />

jetzt endlich –schon<br />

2014 hatten wir uns dazu verpflichtet<br />

–erreicht hat, wird nach<br />

Ansicht des scheidenden NATO-<br />

Generalsekretärs Jens Stoltenberg<br />

nicht mehr ausreichen, um unsere<br />

Sicherheit zu gewährleisten. Er<br />

und andere gehen von der Notwendigkeit<br />

von „mindestens drei<br />

Dr.Walter Döring<br />

Dergebürtige Stuttgarter Dr.Walter Döring war<br />

lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war<br />

Vorsitzender der Landtagsfraktion und von<br />

1996 bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-<br />

Württemberg. Heute arbeitet der 70-Jährige als<br />

Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen<br />

und sitzt im Gemeinderat in Schwäbisch Hall.<br />

Im Kreistag ist er für die Freien Demokraten politisch<br />

aktiv. Döring ist Initiator und Mitorganisator<br />

des Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“<br />

in Schwäbisch Hall und gründete die<br />

Akademie DeutscherWeltmarktführer.<br />

Prozent“ aus. Nur zur Erinnerung:<br />

Zu Zeiten des Bundeskanzlers<br />

und Friedensnobelpreisträgers<br />

Willy Brandt war der Anteil<br />

bei drei bis vierProzent! Heute ist<br />

die Bundesrepublik unvergleichlich<br />

wirtschaftsstärker, leistungsfähiger<br />

als zu Brandts Zeiten –<br />

und wesentlich konkreteren Bedrohungen<br />

ausgesetzt.<br />

Klar muss das Geld für mehr als<br />

zwei Prozent „irgendwo“ herkommen.<br />

Zumal ja auch andere<br />

Bereiche Mehraufwendungen erfordern;<br />

Stichworte: Bildung, Gesundheitsversorgung,<br />

Infrastruktur,<br />

Forschung. Diskutiert wird<br />

über Steuern, Rente, Bürgergeld<br />

und mehr. Darunter auch „Unbequemes“.<br />

Aber ich bin mir ganz sicher: Die<br />

Bürgerinnen und Bürger sind zu<br />

Einschnitten bereit, wenn man ihnen<br />

klar und verständlich erklärt,<br />

wofür: Ihnenschlicht reinen Wein<br />

einschenkt.


10 Familienunternehmen<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

Die größten Familienunternehmen<br />

Stuttgarter Kanzleierstellt fürdas Manager Magazin einRanking der100 größten, von FamilienkontrolliertenUnternehmen im Land.<br />

Diese stehenimSchnitt besserdaals dieDAX-Konzerne. VONMARIUS STEPHAN<br />

Das viel beschworene Herz<br />

der deutschen Wirtschaft,<br />

der Mittelstand, besteht<br />

zum großen Teil aus Familienunternehmen.<br />

Das Manager Magazin<br />

lässt jedes Jahr eine Studie zu<br />

den 100 größten Familienunternehmen<br />

in Deutschland durch die<br />

Stuttgarter Anwaltskanzlei Binz<br />

&Partner erstellen. Auch mehrere<br />

Unternehmen aus der Region<br />

Heilbronn-Frankenschaffen es<br />

auf die Liste.<br />

Region im Ranking<br />

vertreten<br />

„Die Familienunternehmen<br />

tun<br />

sich vor allem in<br />

Deutschland<br />

weiterhin schwer,<br />

geeignete Fachkräfte<br />

zu rekrutieren.“<br />

Das größte von einerFamiliekontrollierte<br />

Unternehmen Deutschlands<br />

ist nach der Erhebung der<br />

VW-Konzern mit einem Jahresumsatz<br />

2023 von 322 Milliarden<br />

Euro und einer Umsatzsteigerung<br />

gegenüber dem Vorjahr von plus<br />

15Prozent.<br />

Auf Platz 2folgt mit der Schwarz-<br />

Gruppe mit Sitz in Neckarsulm<br />

(167 Milliarden Euro Umsatz,<br />

plus neun Prozent) bereits ein<br />

Unternehmen aus der Region.<br />

Die Schwarz-Gruppe beschäftigt<br />

575.000 Menschen.<br />

Der nächste „Hohenloher-Franke“<br />

erreicht Platz 15: Die Würth-<br />

Gruppe aus Künzelsau-Gaisbach<br />

(20 Milliarden Euro Umsatz, plus<br />

zwei Prozent, 87.000 Mitarbeiter).<br />

Das IT-Systemhaus Bechtle, ebenfalls<br />

in Neckarsulm ansässig, erreicht<br />

mit einem Umsatz von 6<br />

Milliarden Euro (plus sieben Prozent)<br />

und rund7000 Mitarbeitern<br />

Platz 46 im Ranking.<br />

Knapp hinter dem Median auf<br />

Platz 56 rangiert der Maschinenbauer<br />

Voith mit ebenfalls rund 6<br />

Milliarden Euro Umsatz (plus 13<br />

Prozent) und 22.000 Mitarbeitern.<br />

Der Reinigungsgerätehersteller<br />

Kärcher schafft es mitrund3Milliarden<br />

Euro Umsatz (plus vier<br />

Prozent) und16.000 Mitarbeitern<br />

immerhin noch aufPlatz 94.<br />

Die Studie zeigt außerdem, dass<br />

die 100 größten Familienunternehmen<br />

im Land ihren Umsatz<br />

im vergangenen Jahr imSchnitt<br />

stärker steigern konnten als die<br />

DAX-Konzerne. Insgesamt bringen<br />

die Familienunternehmen im<br />

Ranking einen gemeinsamenUmsatz<br />

von1,6 Billionen Euro auf die<br />

Waage. Das sind rund 100 Milliarden<br />

Euro oder rund 6Prozent<br />

mehr als ein Jahr zuvor. Bei den<br />

im DAX notierten Unternehmen<br />

sieht es in Sachen Umsatzwachstum<br />

nicht ganz so rosig aus: Hier<br />

steht im Schnitt lediglich ein Prozent<br />

unter dem Strich. Allerdings<br />

sind 22der 100 Familienunternehmen<br />

auch an der Börse notiertund<br />

teilweiseauch im DAX zu<br />

finden.<br />

Mitarbeiterzahlen<br />

sind rückläufig<br />

Das Ranking ergab jedoch auch,<br />

dass jedes fünfte Unternehmen<br />

auf der Liste zuletzt mit Umsatzrückgängen<br />

infolge der gesamtwirtschaftlichen<br />

Lage zu kämpfen<br />

hatte. Die Zahl der Mitarbeitenden<br />

der 100 größten deutschen<br />

Familienunternehmen war<br />

erstmals im Rahmen der jährlichen<br />

Analyse von Binz &Partner<br />

rückläufig. Die Top 100 Unternehmen<br />

beschäftigten Ende 2023<br />

4,57 Millionen Personen, das war<br />

ein Prozent weniger als im Jahr<br />

zuvor. „Die Familienunternehmen<br />

arbeiten einerseits intensiv an ihrerProduktivität,<br />

andererseits tun<br />

sie sich vor allem in Deutschland<br />

weiterhin schwer,geeignete Fachkräfte<br />

zu rekrutieren“, resümiert<br />

MarkBinz, dessen Kanzlei die Studie<br />

erstellt hat.<br />

www.manager-magazin.de<br />

binz-partner.de<br />

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begeistert!<br />

Top-Platzierung: Die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe mit ihren Lidl- und Kauflandfilialen istdas zweitgrößteFamilienunternehmen<br />

der Nation.<br />

Foto: Kerstin Dorn<br />

In derKrise<br />

Lobbyverband klagt: Bundesregierung lässt<br />

Wirtschaft sehenden Auges abschmieren.<br />

60 Jahre GEMÜ -60 Jahre Zukunft<br />

GegründetimJahr1964feiertGEMÜdiesesJahrdas 60-Jährige Firmenjubiläum.Angefangenhat<br />

allesmit einemVentilaus Kunststoff –ein ParadigmenwechselimJahr1964. Seitdemist GEMÜ<br />

über 60 Jahredynamisch gewachsenund hatsichzueinem weltweiten Technologieunternehmen<br />

entwickelt.Gleichzeitighat dasFamilienunternehmen seineWurzeln in Hohenlohebewahrt und<br />

zum60-jährigen Jubiläum im Juni <strong>2024</strong> seineneueund repräsentative Unternehmenszentrale im<br />

GewerbeparkHohenlohe eröffnet.<br />

www.gemu-group.com<br />

Nach aktuellen Angaben<br />

des ifo-Index trübt sich<br />

die Stimmung der Unternehmen<br />

in Deutschland weiter<br />

ein. Der Index sank im Juli auf<br />

87,0 Punkte, nach 88,6 Punkten<br />

im Juni. In allen Bereichen<br />

der Wirtschaft überwiegt die<br />

Skepsis. Der Abwärtstrend verfestigt<br />

sich.<br />

Marie-Christine Ostermann,<br />

Präsidentin der Lobbyorganisation<br />

„Die Familienunternehmer<br />

e. V.“kommentiert: „Die deutsche<br />

Wirtschaft steckt in der<br />

Krise fest. Dasweiß die Bundesregierung<br />

bereits seit dem Jahreswechsel.<br />

Selbst Bundeswirtschaftsminister<br />

Robert Habeck<br />

gestand sich ein, dass die Lage<br />

der deutschen Wirtschaft dramatisch<br />

schlecht sei. Passiert<br />

ist seitdem wenig. Das Wachstumschancengesetz<br />

warein Anfang<br />

–wurde aber vom Bundesratauf<br />

ein Mini-Wachstumschancengesetz<br />

geschrumpft.<br />

Die Wirtschaft braucht mehr –<br />

mehr Angebotspolitik, mehr<br />

Entlastungen, mehr wirtschaftliche<br />

Freiheiten und weniger<br />

Bürokratie und politische Vorgaben.<br />

Darüber hinaus brauchte die<br />

Bundesregierung mehr als ein<br />

halbes Jahr, bis sie Ideen einer<br />

Wachstumsinitiative präsentierte,<br />

und mehr als Ideen<br />

sind esaktuell nicht. Bis diese<br />

Ideen in tatsächliche Gesetze<br />

fließen und Realität werden,<br />

vergeht die Sommerpause und<br />

noch mehr Zeit. Die Bundesregierung<br />

lässt die Wirtschaft<br />

sehenden Auges abschmieren<br />

und wundert sich gleichzeitig<br />

über die schlechten Umfrageergebnisse.<br />

Die Investitionen der Unternehmen<br />

in heimische Standorte<br />

werden erst langsam zunehmen,<br />

wenn die Wachstumsgesetze<br />

so wie zuletzt angekündigt<br />

wirklich beschlossen werden.<br />

Die Wirtschaft braucht eine<br />

spürbareTrendwende.“ pm<br />

www.familienunternehmer.eu


August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Familienunternehmen 11<br />

Drei äußerstwichtigeRollen<br />

Eine neueStudieuntersucht die Bedeutung vonFamilienunternehmen für den ländlichen Raum.<br />

Familienunternehmen spielen<br />

eine wichtige Rolle für<br />

die deutsche Wirtschaft,<br />

denn die vielen mittelständischen<br />

Unternehmen sind eine Stütze<br />

der regionalen und überregionalen<br />

Wirtschaftskraft. Sie sind<br />

nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber,<br />

sondern auch ein bedeutender<br />

Faktor für die regionale Wertschöpfung<br />

und Identität –vor allem<br />

im ländlichenRaum.<br />

Die aktuelle Studie der Stiftung<br />

Familienunternehmen „Die Bedeutung<br />

der Familienunternehmen<br />

für ländliche Räume –Beitrag<br />

zum Wohlstand und Zusammenhalt“<br />

(Aktualisierte und erweiterte<br />

Auflage, erstellt von<br />

Institut der deutschen Wirtschaft<br />

Consult) bringt die Daten zur Bedeutung<br />

von Familienunternehmen<br />

für die ländlichen Räume<br />

in Deutschland auf den neuesten<br />

Stand. Die wichtigstenErgebnisse:<br />

Aus Perspektive der regionalen<br />

Akteure inden ländlichen Räumen<br />

haben Familienunternehmen<br />

in ihrer Rolle als Arbeitsplatzmotor,<br />

Stabilisator und Transformator<br />

eine hohe Bedeutung. Außerdem<br />

wird die Rolle erkennbar,<br />

die Familienunternehmen für das<br />

kulturelle und soziale Leben vor<br />

Ort spielen: 90 Prozent der befragten<br />

Wirtschaftsförderungen<br />

geben an, dassFamilienunternehmen<br />

hiermitgestalten. Damit leisten<br />

Familienunternehmen einen<br />

entscheidenden Beitrag zueiner<br />

der Grundlagen des Wohlstands<br />

in Deutschland –der Dezentralität<br />

der Wirtschaftsstruktur, das<br />

heißt dem Vorhandensein vieler<br />

wirtschaftsstarker Regionen innerhalb<br />

der Bundesrepublik.<br />

Doch dieser Wohlstand und die<br />

Wirtschaftsstärke von ländlichen<br />

Regionen ist bedroht. Aktuelle<br />

Transformationsprozesse im<br />

Kontext von Dekarbonisierung,<br />

Digitalisierung und demografischem<br />

Wandel stellenfür die weitere<br />

Entwicklung der ländlichen<br />

Regionen eine besondere Bürde<br />

dar, denn die Auswirkungen dieser<br />

Transformationsprozesse sind<br />

hier besonders spürbar. Die Studie<br />

untersucht, welche Rolle Familienunternehmen<br />

bei der Bewältigung<br />

aktueller und zukünftiger<br />

Herausforderungen durch Digitalisierung,<br />

Dekarbonisierung<br />

und demografischenWandel spielen.<br />

DieErgebnisse der Studie zeigen,<br />

dass ländliche Räumemit einem<br />

hohen Anteil anFamilienunternehmen<br />

gute Ausgangsbedingungen<br />

für dieBewältigungdieser<br />

Herausforderungen haben. Die<br />

Rolle, die Familienunternehmen<br />

dabei spielen, werden indrei Bereiche<br />

zusammengefasst:<br />

ARBEITSPLATZMOTOR Ländliche<br />

Räume mit einem hohen<br />

Anteil an Familienunternehmen<br />

weisen eine niedrigere Arbeitslosenquote<br />

und eine bessere Beschäftigungsentwicklung<br />

auf als<br />

ländliche Kreise mit einem geringen<br />

Anteil an Familienunternehmen.<br />

Die Anteile der Familienunternehmen<br />

an allen Unternehmen<br />

in den ländlichen Kreisen<br />

bewegen sich zwischen 29,7<br />

und 72,9 Prozent. Die ökonometrischeAnalyse<br />

zeigt, dass ein Anstieg<br />

des Familienunternehmensanteils<br />

um einen Prozentpunkt<br />

mit einem Sinken der Arbeitslosenquote<br />

um0,07 Prozentpunkte<br />

einhergeht.<br />

STABILISATOR Ländliche Räumemit<br />

einemhohenAnteil an Familienunternehmen<br />

weisen eine<br />

höhere Wirtschaftskraft auf. Dies<br />

zeigt sich zum einen in einem<br />

höheren Bruttoinlandsprodukt<br />

je Einwohner und zum anderen<br />

in einer höheren kommunalen<br />

Steuerkraft. Damit verfügen diese<br />

Kreise über gute Ausgangsbedingungen<br />

und fiskalische Spielräume,<br />

um zukünftigen Herausforderungen<br />

robust zu begegnen<br />

und diese in Chancen zu verwandeln.<br />

75 Prozent der befragten<br />

Wirtschaftsförderer messen Familienunternehmen<br />

eine hohe bis<br />

Zahlen und Strukturen<br />

sehr hohe Bedeutung fürdie wirtschaftliche<br />

Stabilität und Resilienz<br />

der Region bei.<br />

Hervorgehoben werden in den<br />

Interviews die langjährige Standorttreue<br />

und die solide, langfristig<br />

angelegte Finanzierung der Familienunternehmen.<br />

Dies trägt<br />

zur Resilienz in Krisenzeiten sowie<br />

zur Planbarkeit für die KommunenimHinblick<br />

auf Steuereinnahmen<br />

bei. Gleichzeitig betonen<br />

die Interviewpartner die engen<br />

Netzwerkstrukturen zwischen den<br />

Akteuren vor Ort, die sich auch<br />

im politischen und gesellschaftlichen<br />

Engagement der Familienunternehmer<br />

niederschlagen.<br />

TRANSFORMATOR Ländliche<br />

Räume mit einem hohen Anteil<br />

an Familienunternehmen weisen<br />

eine höhere Produktivität,<br />

eine höhere Innovationskraft in<br />

Form von mehr Patentanmeldungen<br />

sowie einen höheren Anteil<br />

an MINT-Beschäftigten auf, dieim<br />

Hinblickauf Digitalisierungs- und<br />

Dekarbonisierungsprozesse in<br />

den Unternehmen von herausragender<br />

Bedeutung sind. Darüber<br />

hinaus zeigen die Analysen eine<br />

höhere Affinität von Familienunternehmen<br />

zum Thema Nachhaltigkeit<br />

auf Basis des Nachhaltigkeitsindex<br />

der IW Consult: 41<br />

Prozent der Familienunternehmen<br />

beschäftigen sich auf ihrer<br />

Unternehmenswebsite mit Nachhaltigkeitsthemen.<br />

Ebenso weisen die deutschen Familienunternehmen<br />

laut Studie,<br />

gemessen am „Index Wirtschaft<br />

4.0“ derIWConsult, eine hohe digitale<br />

Affinitätauf. pm/ina<br />

www.familienunternehmen.de<br />

In den 215KreisenDeutschlands,die den ländlichenRäumen zugeordnet<br />

sind, können13.874 Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten<br />

in den relevanten Branchen als Familienunternehmen<br />

identifiziert werden. Dies entspricht einem Anteil von 54,6 Prozent.<br />

Zwischen den Kreisen variiert der Anteil der Familienunternehmen<br />

zwischen 30,4 Prozent im Altmarkkreis Salzwedel und<br />

73,1 ProzentinBiberach.<br />

In Familienunternehmenmit 50 und mehr Beschäftigten sind rund<br />

2,8 Millionen Personen tätig, in Nicht-Familienunternehmen rund<br />

2,6Millionen.Damit liegt derAnteil der Beschäftigten in Familienunternehmen<br />

etwasunter demAnteil der Familienunternehmen in<br />

ländlichen Räumen. Dennoch sind sie mit mehr als der Hälfte der<br />

Beschäftigten in dieser Unternehmensgrößenklasse in den ländlichen<br />

Räumen einwichtigerArbeitgeber.<br />

Konstanz: FamiliengeführteUnternehmen zeichnen sich unter anderem durch ihre langjährige Standorttreue<br />

und einesolide,langfristig angelegte Finanzierung aus.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

ADVERTORIAL<br />

Die Schmitt Gruppe –<br />

Familienunternehmen durch<br />

und durch<br />

Die Schmitt Gruppe steht beispielhaft für Tradition und Beständigkeit. Werte wie Loyalität<br />

und ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitern und Partnern werdenhiergroßgeschrieben.<br />

Der Inhaberfamilie Schmittliegt viel<br />

am Wohl ihrer Schmitt-Gruppen-<br />

Familie: „Wer in Mitarbeitende<br />

investiert, kann zukunftsorientiert<br />

und erfolgreich arbeiten“, so Julia<br />

Schmitt. „Trotz aller Systematik<br />

und Automation brauchenwir<br />

motivierte Menschen, die mitdenken<br />

und lösungsorientiert handeln. Sie<br />

machen den Unterschied“.<br />

Die Schmitt Gruppe zeichnet sich<br />

stets durcheine Kultur derWertschätzung<br />

aus.Dies zeigtsich<br />

in zahlreichenInitiativen und<br />

Programmen, die darauf abzielen,<br />

das Wohlbefinden und die berufliche<br />

Weiterentwicklung derMitarbeiter<br />

zu fördern. Regelmäßige Schulungen,<br />

flexible Arbeitszeiten und einumfassendesGesundheitsmanagement<br />

mitbetrieblicherKrankenversicherung<br />

sind nur einige Beispiele für die<br />

Maßnahmen,die dasUnternehmen<br />

ergriffen hat, um einpositives<br />

Arbeitsumfeld zu schaffen.<br />

2025 kanndie Schmitt-Gruppen-<br />

Familie auf 90 Jahre Unternehmensgeschichteblicken.Diesesbeeindruckende<br />

Jubiläum wird dann auch<br />

gebührendgefeiert. [pm]<br />

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12 Firmen &Märkte<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

Meilenstein für Maultaschenspezialist<br />

Das neueLogistikzentrum mitangeschlossenem Kältezentrum desTeigwarenherstellers Bürger nimmt in Crailsheim dieArbeitauf.<br />

Das Unternehmen investierte rund 57 Millionen Euro in denNeubau VONMARIUS STEPHAN<br />

Von hier gehen Maultaschen,<br />

Schupfnudeln und Spätzle<br />

in Zukunft auf ihre Reise zu<br />

den Kunden: Der Neubau des Lebensmittelherstellers<br />

hebt dessen<br />

Logistikfähigkeiten auf ein neues<br />

Niveau. Mit rund 12.000 Quadratmetern<br />

Lagergrundfläche bei<br />

mehr als 16.000 Palettenstellplätzen<br />

verdreifacht Bürger sein Lagervolumen<br />

und setzt mit neuester<br />

Technik auf Effizienz und<br />

Nachhaltigkeit. Die angeschlossene<br />

Kältezentrale erbringt die Leistung<br />

von umgerechnet 24.000<br />

Kühlschränken und spart dabei<br />

7400 Tonnen CO 2<br />

und etwa<br />

15.000 Kubikmeter Frischwasser<br />

pro Jahrein.<br />

INVESTITION „Die Inbetriebnahme<br />

ist ein Meilenstein. Sie<br />

trägt der steigenden Nachfrage<br />

nach unseren Produkten Rechnung<br />

und spiegelt die Zukunftsfähigkeit<br />

unseres Familienunternehmens<br />

wider“, freut sich Inhaber<br />

Martin Bihlmaier, der Bürger<br />

in dritter Generation führt.<br />

Mit Kosten von rund 57 Millionen<br />

Euro ist der Neubau zwischen<br />

der Roßfelder Straße und<br />

der Heilbronner Straße inCrailsheims<br />

Südwesten die größte Einzelinvestition<br />

in der Firmengeschichte.<br />

Der tatsächlicheArbeitsbeginn,<br />

das sogenannte „Go-live“,<br />

fand bereitsvor vier Wochen statt,<br />

auch wenn einige Teilbereiche<br />

nochimUmzugbegriffen sind.<br />

Der imposante Bau unterteilt<br />

sich in mehrere Bereiche. Knapp<br />

11.200 Palettenstellplätze umfasst<br />

das Tiefkühl-Hochregallager<br />

auf 90 Metern Länge, das mit<br />

einer Temperatur von minus 24<br />

Grad Celsius betrieben wird. Das<br />

kleinere Frischwarenlager mit einer<br />

Baulänge von 55 Meternläuft<br />

auf einer Betriebstemperatur von<br />

vier Grad Celsius undverfügt über<br />

4800 Stellplätze. Beide Hochregallager<br />

haben eine Höhe von<br />

34 Metern. Zwischen den beiden<br />

Hochregallagern befindet sich das<br />

Herzstück der Anlage: der Kommissionierbereich<br />

mit einem vollautomatisierten<br />

Lagenpalettierer,<br />

der die vom Kunden bestellten<br />

Waren vollautomatisch von den<br />

Lagerpaletten nimmt und sie individuell<br />

für den Transport kommissioniert.<br />

Das System verarbeitet<br />

aktuell in den Hochphasen<br />

etwa 80 Paletten die Stunde, istjedoch<br />

in seinem Endausbau zu einer<br />

Leistung von 120 kommissionierten<br />

Paletten je Stunde fähig.<br />

Eröffnung: Thomas Teuchert(Geschäftsführer Bürger), Martin<br />

Bihlmaier (Inhaber-Geschäftsführer Bürger), CarstenTaucke(CEO<br />

Nagel-Group) und Michael Kugel (Geschäftsführer und Werksleiter<br />

Crailsheim, Bürger,v.li.) am symbolischen Startknopf. Foto: Marius Stephan<br />

Wie auf einem 7000-Meter-Gipfel<br />

geht es in manchen Bereichen<br />

des Lagers zu: Bei der Brandprävention<br />

setzt Bürger in den personenfreien<br />

Hochregallagern, die<br />

mit sieben automatischen Regalbediengeräten<br />

ausgestattet sind,<br />

auf Inertisierung. Dabei wird der<br />

Raum mit Stickstoff angereichert,<br />

sodass sich der Sauerstoffgehalt<br />

in der Luft auf 14,5 Prozent reduziert,<br />

was generelldie Entwicklung<br />

von Bränden verhindert. An<br />

das Logistikzentrum angegliedert<br />

ist eine der modernsten Kältezentralen<br />

Europas auf einer Fläche<br />

von 1400 Quadratmetern,<br />

die sowohl das Logistikzentrum<br />

als auch den Produktionsbereich<br />

mit Prozesskälte versorgt.<br />

Damit schlägt das Familienunternehmen<br />

ein neues Kapitel in der<br />

nachhaltigen Produktion auf: Die<br />

neue dreistufige Kältezentrale verfügt<br />

über moderne, hocheffiziente<br />

Verdichter und erbringt eine Kälteleistung<br />

vonzwölf Megawatt.<br />

Als Kälteträger wird das natürliche,<br />

umweltfreundliche Kältemittel<br />

Ammoniak eingesetzt. Die entstehende<br />

Abwärme nutzt das Unternehmen<br />

zum Teil als Heizung<br />

der Gebäude im Winter, der größere<br />

Teil geht jedoch per Fernwärmeleitung<br />

an die Saunalandschaft<br />

Parc Vital der Stadtwerke<br />

Crailsheim, die ganz in der Nähe<br />

ihren Standorthat.<br />

Zusätzliche Einsparungen von<br />

620 Tonnen CO 2<br />

pro Jahr realisiert<br />

Bürger durch die Installation<br />

einer Photovoltaikanlage auf<br />

dem Dach des Logistikzentrums.<br />

Der Neubau ist durch eine klimatisierte<br />

Brücke über der Roßfelder<br />

Straße mit dem bestehenden<br />

Werk verbunden. Automatisierte<br />

Fördertechnik transportiert<br />

die Paletten mit Ware vom Werk<br />

zum neuen Logistikzentrum. Insgesamt<br />

garantieren 18 Verladerampen<br />

den schnellen Abtransportder<br />

Ware.<br />

KOOPERATION Eine Umschlagfläche<br />

von 2500 Quadratmetern<br />

mit neun Verladetoren hat Bürger<br />

an seinen langjährigen Partner im<br />

Logistikbereich, die Nagel-Gruppe,<br />

vermietet. Das europaweit tätige<br />

Logistikunternehmen, mit<br />

Spezialisierung auf Lebensmittellogistik,<br />

arbeitet seit mehr als drei<br />

Jahrzehnten mit Bürger zusammen<br />

und stellt mittlerweile jeden<br />

Tag20Lkw für den Transportvon<br />

rund 260.000 Kilogramm Bürger-<br />

Ware zurVerfügung.<br />

Durch die Vermietung der Lagerfläche<br />

im neuen Logistikzentrum<br />

wird die Einspeisung der Transporte<br />

ins Nagel-Netzwerk nicht<br />

von Reichenbach aus erfolgen,<br />

sondern direkt von Crailsheim.<br />

Nagel kann eigene Lieferungen<br />

mit Bürger-Transporten kombinieren.<br />

So wollen die beiden Unternehmen<br />

1800 Transportkilometer<br />

und rund 1000 Tonnen CO 2<br />

proJahr einsparen.<br />

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lassen?“ –ein Gedanke,der manch<br />

einem beim Anblickchaotischer Regale,unsortierter<br />

Klemmbausteine<br />

und nur fast perfekt geschnittener<br />

Hecken durch den Kopf geht. Unter<br />

dem Motto „Ordnung istdas ganze<br />

Leben“ habenwir kürzlicheine<br />

Kampagne gestartet, dieganzbesondere<br />

Menschen ansprechen soll:<br />

Ordnungs-Fans,denen es in den<br />

Fingern juckt, Besteckschubladen<br />

zu sortieren und Stifte akkurat auszurichten.ImFokus<br />

stehen solche<br />

Menschen, die den tatsächlichen<br />

Nutzen von Ordnung verstehen –<br />

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Lag der weltweite Umsatz 2019<br />

noch bei 144 Millionen Euro,stieg<br />

dieser bis2023 um 54 Prozent auf<br />

222 Millionen Euro.Wir wollen<br />

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August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Firmen &Märkte 13<br />

Arnold wächst<br />

Der Verbindungsspezialisthat 2023 einen Umsatz von 300 Millionen<br />

Euro erzielt und sichstrategisch neu aufgestellt. VONADINA BAUER<br />

Mit Mut, Zuversichtund frischer<br />

Kraft die Zukunft<br />

erfolgreich gestalten“,<br />

dieses Ziel hat sich die Arnold-<br />

Gruppe auf die Fahne geschrieben.Nach<br />

einem zufriedenstellenden<br />

Geschäftsjahr 2023, wappnet<br />

sich der Verbindungsspezialistfür<br />

künftigeHerausforderungen.<br />

Arnold Umformtechnik feierte<br />

am 1. Juli die 30-jährige Zugehörigkeit<br />

zur Würth-Gruppe. Unter<br />

dem Dach des Konzerns wurden<br />

die Geschäfts- und Mitarbeiterzahlen<br />

kontinuierlich gesteigert.<br />

Der einst lokale Betrieb wandelte<br />

sichzum internationalenPlayer<br />

mitStandorten in Frankreich,den<br />

USA und China. 2010 wurde die<br />

Marke von 100 Millionen Euro<br />

Umsatz überschritten und bis<br />

heute konnte dieser Wert verdreifacht<br />

werden. Aus dem Schraubenhersteller<br />

in Forchtenberg-<br />

Ernsbach wurde ein innovativer<br />

Lösungsanbieter für dieHightech-<br />

Branche.<br />

Maßnahmen für weiteres<br />

Wachstum<br />

Um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben,<br />

hat sich der Verbindungsspezialist<br />

strategisch neu<br />

aufgestellt. Dazu gehören die Reorganisation<br />

des Customer-Managements,<br />

die Definition derdrei<br />

Business-Units „Fastening Solutions“,<br />

„Functional Components“<br />

und „Fastening Systems“ sowie<br />

die Optimierung der Supportprozesse.<br />

Seit 1. Juli gibt es zudem<br />

eine neue Geschäftsführung:<br />

DirkDöllner verantwortet als CEO<br />

die strategische Unternehmensführung<br />

sowie HR &Organisation,<br />

IT, Einkauf sowie Finanzen &<br />

Controlling. Unterstützt wird er<br />

von Mario Metzger, Chief Marketing<br />

Officer, Thorsten Lienhardt-<br />

Schuster, COO Fastening Systems,<br />

Lukas Schmieg, COO Functional<br />

Components, und Bernd Weidner,<br />

COO Fastening Solutions.<br />

Im Geschäftsjahr 2023 hat Arnold<br />

einen Umsatz von 300 Millionen<br />

Euro erwirtschaftet. Damit<br />

zeigt sich CEO Dirk Döllner<br />

zufrieden –auch wenn der Wert<br />

etwas unter den Erwartungen von<br />

320 Millionen Euro zurückbleibt.<br />

„Wir konnten Marktanteile gewinnen<br />

und haben trotz des herausfordernden<br />

Umfelds und der<br />

schwierigen Entwicklung inder<br />

Automobilindustrieein Wachstum<br />

von neun Prozent erreicht. Das<br />

ist insgesamt eine tolle Leistung.“<br />

Den Erfolg schreibtdie Geschäftsleitung<br />

dem gesamten Team zu.<br />

Knapp 1500 Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter zählte Arnold im vergangenen<br />

Jahr.<br />

Mit einem Werk in Rauhbusch<br />

wurde 2023 der dritte Produktionsstandort<br />

in Hohenlohe eröffnet,<br />

nur wenige Kilometer entfernt<br />

vom Stammsitz in Forchtenberg-<br />

Ernsbach und dem Werk in Dörzbach.<br />

Am Standort werdenvor allem<br />

sogenannte Mehrstufenteile<br />

aus Aluminium und Kupfer mittels<br />

Kaltumformung hergestellt.<br />

Zum Einsatz kommend die Produkte<br />

unteranderembei E-Autos.<br />

„Die Produktion ist gut angelaufen,<br />

allerdings liegen die Stückzahlen<br />

im Bereich der Elektromobilität<br />

unter dem Plan“, fasst Lukas<br />

Schmieg zusammen. 20 Angestellte<br />

sind aktuell in Rauhbusch<br />

beschäftigt, die Zahl soll sich in<br />

den kommenden Jahren auf 400<br />

erhöhen.<br />

Um den Bedarf an Fachkräften<br />

zu decken, setzt das Unternehmen<br />

unter anderem auf Ausbildung.<br />

28neue Azubis und Studenten<br />

starten hier im September<br />

ihre Karriere und verstärken<br />

damit das Team von aktuell<br />

71 Nachwuchskräften. „Bei uns<br />

Spitze: Anfang Juli wurde die neue Geschäftsführung vorgestellt. DirkDöllner,Alois Wimmer (GeschäftsbereichsleiterProduktionbei<br />

der Würth-Gruppe), Mario Metzger,Bernd Weidner,Lukas Schmieg, Thorsten<br />

Lienhardt-Schuster,RolfBauer (Ehrenmitglied des Beirats der Würth-Gruppe), Robert Friedmann (Sprecher<br />

derKonzernführungder Würth-Gruppe,von links) schauen gemeinsam optimistisch in die Zukunft. Foto: Arnold<br />

kann jeder erkennen: Leistung<br />

lohnt sich. Es gibt tolle Aufstiegschancen“,<br />

betont Thorsten Lienhardt-Schuster.<br />

Der neue COO<br />

spricht aus eigenen Erfahrungen<br />

–hat er doch selbst als Auszubildenderbei<br />

Arnold angefangen.<br />

Ehrgeizige Ziele für die<br />

kommenden Jahre<br />

Das erste Halbjahr <strong>2024</strong> bliebbisher<br />

leicht hinter denErwartungen<br />

–beim Umsatz zeigt sich im Vergleich<br />

zum Vorjahr einMinus von<br />

2,5 Prozent. Begründet wird das<br />

vor allem mit der Delle bei der<br />

E-Mobilität. Aber den Geschäftsführern<br />

ist dennoch nicht bange:<br />

„Seit drei Jahren verzeichnen<br />

wir jährlich Rekorde bei Neuprojekten.<br />

Und auch für <strong>2024</strong> läuft es<br />

wieder auf einen neuen Meilenstein<br />

für Neuprojekte hinaus“, erklärtDöllner.<br />

Insgesamt hat sichArnold ehrgeizige<br />

Ziele gesteckt: Bis ins Jahr<br />

2033 soll sichder Umsatz auf 750<br />

Millionen Euro erhöhen. „Wir<br />

wollenglobal unser Portfolio ausweiten<br />

und andere Branchen erobern,<br />

um uns von der Automobilindustrie<br />

unabhängiger zu machen“,<br />

gibt Mario Metzger ein Ziel<br />

aus. Aktuell kommen noch 90<br />

Prozent der Kunden aus dem Automotiv-Sektor.<br />

Zudem wird kräftig in Ausbau und<br />

Erweiterungen investiert: Circa 50<br />

Millionen Eurosollen für Projekte<br />

ausgegeben werden, deren Startdatum<br />

in den Jahren 2025/2026<br />

liegt. Von besonderer Bedeutung<br />

ist hierbei unter anderem der<br />

Neubau einer Galvanik am StandortDörzbach.<br />

Auch in Sachen Nachhaltigkeit<br />

richtet Arnold den Blick nach<br />

vorn. „Wir sprechen von einer<br />

,klimakompensierten‘ Produktion“,<br />

erklärt COO Bernd Weidner.<br />

Fotovoltaikanlagen liefern Teile<br />

des Strombedarfs, Gespräche<br />

zu Windkraftanlagen laufen und<br />

künftig soll auch wieder die erzeugte<br />

Energie der Wasser-Turbinen<br />

im Kocherwerk für die Fertigung<br />

genutztwerden. Aktuell wird<br />

er ins Netz eingespeist. „Ansonsten<br />

gilt: Ob die Zukunft dem Verbrenner,der<br />

E-Mobiliät oder dem<br />

Wasserstoffantrieb gehört –wir<br />

sind für alle Szenarien gewappnet“,<br />

gibt sichWeidner überzeugt.<br />

www.arnold-fastening.com<br />

ADVERTORIAL<br />

Familienunternehmen –<br />

flexibel &persönlich<br />

Ausbildung in derRegionfür dieRegion<br />

Die Familie steht im heutigen<br />

Beitrag der Kanzlei STERR &<br />

KOLLEGEN im Mittelpunkt.Die<br />

inhabergeführte Kanzleibietetein<br />

familiäres Umfeld im doppelten<br />

Sinn.Über die damitverbundenen<br />

Vorteile berichten im Folgenden<br />

dieMitarbeiterinnen UteWagner<br />

und ihre Tochter AntoniaKönig.<br />

Dass Mutter und Tochter in einer<br />

Kanzlei arbeiten, ist eher dem<br />

Zufall geschuldet.Man könnte<br />

aber auch von einer glücklichen<br />

Fügung sprechen. Denn als Ute<br />

Wagner als gelernte Diplom-Betriebswirtin<br />

mit Fachrichtung<br />

Handel nach ihrer Kinderpause<br />

vor 22 Jahren wiedereinsteigen<br />

wollte, landete sie inder Kanzlei<br />

STERR &KOLLEGEN inKünzelsau.<br />

» „Obwohl sie<br />

Quereinsteigerin<br />

war,klappte<br />

der Übergang<br />

ins Steuerfach<br />

reibungslos.“<br />

Schließlich hatte sie in einem<br />

mittelständischen Unternehmen<br />

im Rechnungswesengearbeitet.<br />

Und wassie noch anzusätzlichen<br />

Kenntnissen benötigte, erwarb<br />

sie sich in Fortbildungen. „Darauf<br />

wird hier großen Wert gelegt. Und<br />

daswird auch gefördert“, erklärt<br />

Wagner.Enorm wichtig sei zudem<br />

derfachliche Austausch unter den<br />

Kollegen,die einem immer hilfsbereit<br />

mit Rat und Tatzur Seite<br />

stehen.<br />

Für die61-Jährigeentpuppte sich<br />

die Entscheidung als Glücksfall.<br />

„Mit drei kleinen Kindern konnte<br />

ich die Arbeitszeitenandie Betreuungszeitenvon<br />

Kindergarten<br />

und Schulen anpassen.“ Das sei<br />

ganz pragmatischgewesen.<br />

UteWagnerist schnell hineingewachsen<br />

in diefamiliäre<br />

Kanzlei.Dagebeeseineganze<br />

Reihe von Gelegenheiten,bei<br />

denen Partner und Familienangehörige<br />

mitkommen können, seien<br />

es kulturelle Veranstaltungen,<br />

Ausflüge, Theaterbesuche oder<br />

Familienabende.Inzwischen<br />

kennen sich auch die Familien<br />

gegenseitig. Aber auch dieArbeit<br />

macht Wagner Spaß. „Sonst wäre<br />

ichnichtmehr alszweiJahrzehnte<br />

hier“, meint sie lachend.<br />

Ihre Tätigkeit empfindet sie<br />

wesentlich abwechslungsreicher<br />

alsineinem Unternehmen. Die<br />

Kenntnisse im Rechnungswesen<br />

hatsie mitgebracht. Sie betreut<br />

Firmen in unterschiedlichsten<br />

Branchen, vom einzelnen Handwerker<br />

und Landwirt über den<br />

Bauunternehmerbis zu verschiedenen<br />

mittelständischen Industrieunternehmen.<br />

„Der Umgang<br />

mitden unterschiedlichen Mandanten<br />

gefälltmir“, sagt Wagner,<br />

die neben Finanz-auchLohnbuchhaltungen<br />

betreut. „Man lernt<br />

immer wiederNeues“.<br />

UteWagnerbetont,dass sie die<br />

Entscheidung ihrer Tochter,sich<br />

beruflichmit Steuernzubeschäftigen,<br />

nicht beeinflusst habe.<br />

„Schon in derSchulzeithabe ich<br />

auf eigenen Wunschein Praktikuminder<br />

Kanzlei gemacht“,<br />

erklärt Antonia König. „Das hat<br />

mirgefallen.Und es gab keinen<br />

anderen Bereich, der mir mehr<br />

zugesagt hat“,sagt sie.Sohat<br />

sie nachihrer Fachhochschulreife<br />

eine Ausbildung zurSteuerfachangestellten<br />

begonnen.<br />

Gestartet ist sie bewusst nicht in<br />

der Kanzlei, in derihreMutter gearbeitet<br />

hat.Die Tochter hat erst<br />

ihreeigenen Erfahrungenmachen<br />

wollen. Erst am Ende ihrer Ausbildung<br />

ist sie vorfast sieben<br />

Jahren in die Kanzlei STERR &<br />

KOLLEGEN gewechselt,wosie vor<br />

allem das Rechnungswesen und<br />

Jahresabschlüsse von Firmen bearbeitet.<br />

Obwohl es Schnittstellen<br />

mitder Muttergibt,hat Tochter<br />

Antonia auch hier erst einmal<br />

ihren eigenenWeggefunden.<br />

Nachwuchswillkommen –egalobAusbildungoder(Wieder-)Einstieg.<br />

Natürlichgibt es einzelne Mandanten,bei<br />

denen dieMuttermit<br />

der vonihr bearbeitetenFinanzund<br />

Lohnbuchhaltung Schnittpunkte<br />

hat mitder Tochter,die<br />

den Jahresabschluss erstellt. Für<br />

beide ist selbstverständlich, dass<br />

dieZusammenarbeitindiesen<br />

Fällen genauso professionell und<br />

kollegial erfolgtwie mit anderen<br />

Kollegen.<br />

Nach der Geburt ihres Kindes will<br />

Antonia König Endedes Jahres<br />

in Teilzeit wieder einsteigen.Die<br />

28-Jährige weiß,dass sie dabei<br />

von der Kanzlei unterstützt wird<br />

und jederzeit wieder aufstocken<br />

kann.<br />

Diese Flexibilität beimWiedereinstieg<br />

und vielseitigepersönliche<br />

Entwicklungsmöglichkeiten<br />

machen eingutesFamilienunternehmenaus.Und<br />

nicht zuletzt die<br />

Arbeitineinemfamiliären Team,<br />

das sich gegenseitig unterstützt.<br />

Kurze Wege, Arbeiten<br />

in einem familiären<br />

Team, vielseitige persönliche<br />

Entwicklungsmöglichkeiten<br />

und die<br />

Unterstützung von<br />

Unternehmen in der<br />

Region –gute Gründe<br />

für einen guten Start<br />

und Rückkehr in das<br />

Berufsleben.<br />

STERR &KOLLEGEN<br />

Partnerschaftsgesellschaft mbB<br />

Marcalistraße 36<br />

74653 Künzelsau<br />

T 07940/9110-0<br />

F 07940/9110-90<br />

bewerbungen@sterr.de<br />

www.sterr.de<br />

#sterrundkollegen


14 Sport&Wirtschaft<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

Die eigentliche Arbeitkommtnoch<br />

BasketballBundesliga Pro A: Die Saisonvorbereitungen derHAKRO Merlins sind in vollemGange. DasTeamist in weiten Teilen neu<br />

zusammengestellt. Im Pokal geht es gegen denErstligisten ausRostock. VONHERIBERT LOHR<br />

Am21. September starten die<br />

HAKRO Merlins Crailsheim<br />

mit dem Auswärtsspiel in<br />

Bayreuth in die neue Ligasaison,<br />

bereits eine Woche zuvor steigt<br />

das erste Heimspiel im BBL-Pokal<br />

gegen die „Nordlichter“ der<br />

Rostock Seawolves.Die Vorfreude<br />

der Beteiligten auf die neueSpielzeit<br />

in der Barmer 2. Basketball<br />

Bundesliga Pro Aist schon jetzt<br />

riesengroß und die Vorbereitungen<br />

laufen auf Hochtouren. Die<br />

ersten Testspiele stehen vor der<br />

Türe und die verpflichteten Spieler<br />

finden sich langsam, aber sicher,<br />

inihrer neuen sportlichen<br />

Heimat ein.<br />

Das Team der Zaubererist gegenüber<br />

der abgelaufenen Saison in<br />

weiten Teilen neu besetzt. Umso<br />

wichtiger ist das Statement von<br />

Maurice Stuckey, der bekanntlich<br />

trotz des Abstieges seinen Kontrakt<br />

frühzeitig für weitere zwei<br />

Jahre verlängerte und „sein Bekenntnis<br />

zu den Merlins“ einmal<br />

mehr unter Beweis stellte. Anders<br />

als in der ersten Bundesliga<br />

müssen in der zweiten Liga zu jeder<br />

Zeit mindestens zwei Akteure<br />

mit deutschem Pass „auf dem Parkett“<br />

stehen. Somitkommtdiesen<br />

Spielern eine große Bedeutung<br />

zu, was sich auch in derKaderplanung<br />

niederschlägt wird.<br />

Neben Stuckey wurden bislang<br />

mit Daniel Keppeler, Tyreese<br />

Blunt, Gabriel de Oliveira und<br />

Nico Santana Mojica vier weitere<br />

deutsche Spieler als „künftige<br />

Zauberer“ vorgestellt. Als sogenannteImportspieler<br />

sind bislang<br />

Aufbauspieler Vincent Shahid,<br />

Flügel Anthony Gaines und Big<br />

Man LaDarien Griffin verpflichtet.<br />

Zudem sind noch weitere Neuzugänge<br />

angedacht.<br />

Wunschlösung für<br />

Trainerposition<br />

Eine Schlüsselpersonalie klärte<br />

sich bereits früh in der Off-<br />

Season, also in der Sommerpause.<br />

Mit David McCray konnten<br />

die Hohenloher ihre „Wunschlösung“<br />

auf der Trainerposition für<br />

sich gewinnen. Ein junger, hungriger<br />

Trainer, der sich selbst als<br />

Eckpfeiler: Maurice Stuckey (re.) soll mit seinerErfahrungdas Team<br />

auf demFeld stabilisieren.„Boggy“ Radosavljevi begleitet nach<br />

seinem Karriereende die Postion des Teammanagers. Foto: Philipp Reinhard<br />

„Basketballjunkie“ bezeichnet.<br />

„Ich bedanke mich bei den Merlins<br />

für das geschenkte Vertrauen<br />

und freue mich ungemein auf<br />

meine Aufgabe als Headcoach.<br />

Wir werden alles dafür tun, einen<br />

Kader zusammenzustellen,<br />

der sich durch Kampf und harte<br />

Arbeit definiert und sich so Erfolg<br />

verdient. Ich freue mich sehr<br />

aufdie Stimmungund dieFansin<br />

der Arena Hohenlohe und kann<br />

es kaum abwarten,mit der Arbeit<br />

loszulegen“, so der neueÜbungsleiter<br />

mit Blick auf die beginnende<br />

Vorbereitung.<br />

Als Assistenztrainer bringt David<br />

McCray den Spanier Jordi Saltó<br />

Sabaté mit. Die beiden kennen<br />

sich seit ihrer gemeinsamen Zeit<br />

in Speyer und stehennun gemeinsam<br />

an der Seitenlinie. „Nachdem<br />

Jordi lange Jahre die Abteilung<br />

in Speyer mitaufgebaut hat,<br />

gingesfür ihn anschließend nach<br />

Spanien. Dort hat er den professionellen<br />

und sehr interessanten<br />

Basketball deutlich miterlebt und<br />

viele Erfahrungen sammeln können.<br />

Kombiniert mit seiner energievollen<br />

Art, verkörpert erviel<br />

davon, waswir uns vonder Mannschaft<br />

in der neuen Saison wünschen.<br />

David und Jordi ergänzen<br />

sich sehr gut und bilden gemeinsam<br />

eine richtige Speerspitze“,<br />

so der sportliche Leiter Ingo<br />

Enskat. Mit der Verpflichtung des<br />

Spaniers ist das Trainergespann<br />

der HAKRO Merlins komplett. Neben<br />

Headcoach McCray und Assistenztrainer<br />

Saltó Sabaté bilden<br />

Athletiktrainer Marcus Lindner<br />

und Physiotherapeut Jan Mader<br />

den Coaching Staff in der Saison<br />

<strong>2024</strong>/25.<br />

Neue Position des<br />

Teammanagers<br />

Als Bindeglied zwischen der<br />

sportlichen Leitung und der Profimannschaft<br />

fungiert zudem Bogdan<br />

„Boggy“Radosavljevi auf der<br />

neu geschaffenen Position des<br />

Teammanagers. Nach seinem Karriereende<br />

wechselt der 30-Jährige<br />

damit in das Team hinter dem<br />

Team der HAKRO Merlins: „Ich<br />

freue mich unheimlich auf die<br />

neue Aufgabe und die Chance,<br />

weiterhin ein Merlin zu bleiben!<br />

In diesem Club, dieser Stadt und<br />

unserer Region steckt sehr viel<br />

Potenzial. Unabhängig vonder Ligazugehörigkeit<br />

bleibe ich gerne<br />

in Crailsheim, weil ich mich an<br />

dem Standort sehr wohlfühle und<br />

unheimlich gerne mit den Menschen<br />

hier zusammenarbeite.“<br />

DieerstenTermine<br />

stehen an<br />

Somit steht der Saison <strong>2024</strong>/25<br />

nichts mehr im Wege. Am 9. August<br />

präsentiert sich die neu formierte<br />

Mannschaft erstmals bei<br />

der traditionellen Saisoneröffnungsfeier<br />

den Fans. Zudem finden<br />

zweiTestspiele in der HAKRO<br />

Arena statt. Am 18. August trifft<br />

das Team auf den Ligakonkurrenten<br />

aus Karlsruhe, am 31. August<br />

dann auf den tschechischen Vertreter<br />

USK Prag. Tickets für die<br />

beiden Partien sind online auf<br />

der Webseite der Merlins erhältlich.<br />

In der Arena Hohenlohe in<br />

Ilshofen geht es erstmals am 14.<br />

oder 15. September ernst zur Sache.<br />

Dann begegnen die Zauberer<br />

im Pokalspiel dem Bundesligisten<br />

aus Rostock.<br />

www.hakro-merlins.de<br />

PARTNERDER HAKRO MERLINSCRAILSHEIMLSHEIM<br />

Wenn Du Dein Ziel nicht erreicht hast,wähle einen<br />

neuen Weg dahin, aber ändere niemals das Ziel!<br />

Nach tollen JahrenimLigaOberhaus,heißt es nunmit einem<br />

neu formiertenTeamein Stück „backtothe roots“!<br />

Last unsdie Wurzeln gießen undgemeinsam wachsenum<br />

2025 wiederErstklassigzusein. Unser Support seiEuch<br />

gewiss: „Behaltetdas Ziel imAugeund schenkt unswieder<br />

viele magischeMomente“, wirfreuenuns drauf!<br />

RonnyMechnich<br />

Geschäftsführer<br />

FlairPark-Hotel Ilshofen<br />

FLAIR PARK-HOTEL<br />

ILSHOFEN<br />

seit150 Jahren<br />

Im Verbundder SÜDWESTPRESSE


August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Politik &Wirtschaft 15<br />

„SolcheMaßnahmen kommen zu spät“<br />

Fake-Newsstellen eine zunehmende Bedrohung dar. DieHeilbronner ForscherinMichaelaLindenmayrhat sichmit derFragebeschäftigt,<br />

wie siesichinsbesondereauf Social-Media-Plattformen erfolgreich bekämpfen lassen. INTERVIEWVON ANTONIO DEMITRI<br />

Der Papst imDaunenmantel,<br />

ein wütender Donald<br />

Trump, der von Polizisten<br />

verhaftet wird –noch bevor klar<br />

wurde, dass es sich bei den vermeintlichen<br />

Fotos um KI-generierte<br />

Fälschungen handelte, gingen<br />

sie in Sekundenschnelle um<br />

die Welt. Künstliche Intelligenz<br />

verschärft ein Problem, das seit<br />

Jahren auf Social-Media-Plattformen<br />

sein Unwesen treibt: Fake-<br />

News.<br />

Das Tückische dabei: Es geht um<br />

weit mehr als menschengemachte<br />

Propaganda, Lügen und Verschwörungstheorien.<br />

Social Bots,<br />

selbständig agierende Programme<br />

in Sozialen Netzwerken, kommunizieren<br />

wie Menschen mit anderenNutzern<br />

und sind praktisch<br />

nicht mehr als solche zuerkennen<br />

sind. Sie erstellen automatisch<br />

Inhalte oderliken und kommentieren<br />

massenhaft Posts, um<br />

gezielt deren Reichweite zuerhöhen.<br />

Auch für die Wirtschaft wird<br />

das Thema zunehmend wichtiger:<br />

Immer mehr Unternehmen, vor<br />

allem große Marken, leiden unter<br />

gezielter Rufschädigung durch<br />

Bot-Kampagnen, die gegen sie<br />

gerichtet sind.<br />

Die Augsburgerin Michaela Lindenmayr,<br />

Doktorandin am Heilbronner<br />

Campus der TU München,<br />

hat sich im Rahmen ihrer<br />

Doktorarbeit mitdem Thema auseinandergesetzt.<br />

Dabei nahm sie<br />

YouTube und X,vormals Twitter,<br />

unter die Lupe und untersuchte,<br />

in welchem Ausmaßfalsche Informationen<br />

vorherrschen und wie<br />

Plattformen ihre User stärker auf<br />

seriöse Informationsquellen aufmerksam<br />

machen können.<br />

REGIOBUSINESS Frau Lindenmayr,wie<br />

kannman Fake-News in<br />

Social Mediavorbeugen?<br />

M. LINDENMAYR Am hilfreichsten<br />

ist es natürlich, wenn<br />

die Plattformen von sich aus<br />

gegen Fake-News vorgehen. Dazu<br />

gehört das Löschen von falschen<br />

Inhalten und schädlichen Nutzern,<br />

aber auch die Verifizierung<br />

und Priorisierung seriöser Inhalte.<br />

Esmuss den Nutzern so einfach<br />

wie möglich gemacht werden,<br />

authentische Newszufinden,<br />

stattüber Fake-News zu stolpern.<br />

REGIOBUSINESS Sind solche<br />

Plattformen überhaupt willens<br />

dazu?<br />

M. LINDENMAYR Also, bei X<br />

ist das eine Herausforderung.<br />

Dort haben Fake-News seit der<br />

Übernahme durch Elon Musk erkennbar<br />

zugenommen. Auf anderen<br />

Plattformen zeigt sich ein<br />

vielversprechenderes Bild, da<br />

der Druck seitens der Öffentlichkeit<br />

und der Behörden steigt. Die<br />

großen Plattformen wie Google,<br />

Tiktok, Microsoft und Facebook<br />

setzen beispielsweise durch<br />

ihre Unterschriften unter den<br />

EU-Verhaltenskodex für Desinformation<br />

einZeichen.<br />

Doktorandin: Michaela Lindenmayr hatinWien Wirtschaftsinformatik studiert. An den TUM-Campus zog es<br />

sie2021 als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Centerfor Digital Transformation.<br />

Foto: TUM<br />

REGIOBUSINESS Welche Chancen<br />

haben solche Ansätze überhaupt?<br />

M. LINDENMAYR Das Problem<br />

ist natürlich: Solche Maßnahmen<br />

kommen grundsätzlich<br />

zu spät. Denn die Verbreiter von<br />

falschen Inhalten, unter anderem<br />

Social Botsund ihreProgrammierer,<br />

sind ihren Verfolgern immer<br />

einen Schritt voraus. Bisdiese herausfinden,<br />

dass eine Nachricht<br />

tatsächlich falsche Informationen<br />

enthält, hat sie bereits Millionen<br />

von Menschen erreicht. Reaktive<br />

Maßnahmen sind daher häufig<br />

nur bedingt effektiv. Vielmehr<br />

sollten Maßnahmen auch daran<br />

ansetzen, aktiv die Verbreitung<br />

von Fake-Newseinzudämmen,indem<br />

die richtigen Anreize gesetzt<br />

werden. Ein effektiver Ansatz<br />

wäre es beispielsweise, Fake-<br />

Inhalten die Monetarisierung zu<br />

versagen, sprich: dort keine Werbung<br />

mehraufzuschalten.<br />

REGIOBUSINESS Welche Rolle<br />

spielen denn die Nutzer selbst<br />

beim ThemaFake-News?<br />

M. LINDENMAYR Es geht um<br />

Eigenverantwortung. Häufig ist<br />

es nahezu unmöglich, Fake-News<br />

zu identifizieren. Wie viele Menschen<br />

lesen Wikipedia und nehmen<br />

die Beiträge per se als gesicherte<br />

Inhalte? Oder sind einfach<br />

zu bequem, weitere Informationsquellen<br />

hinzuzuziehen? Umso<br />

mehr gilt das für Social Media.<br />

Solange jemand nicht weiß, wie<br />

diese Plattformen ticken,sollte er<br />

oder sie lieber die Finger davon<br />

lassen...<br />

REGIOBUSINESS Das betrifft<br />

dann vor allem Kinder?<br />

M. LINDENMAYR Es ist wahnsinnig<br />

gefährlich, Kinder ohne<br />

Vorbereitung auf Kanäle wie Tiktok<br />

loszulassen und sie den ganzen<br />

Manipulationsversuchen auszusetzen.<br />

Wirhaben das ja zuletzt<br />

vor allem bei den Europawahlengesehen:Die<br />

Parteien, die bei<br />

denjugendlichen Wählernbesonders<br />

erfolgreich waren,haben auf<br />

Social Media die Aufmerksamkeit<br />

auf sich gezogen. Deshalb sollte<br />

man schon bei den Kindern mit<br />

der Sensibilisierung für Manipulationen<br />

im Internet anfangen.<br />

REGIOBUSINESS Wer müsste<br />

damit vorallem anfangen?<br />

M. LINDENMAYR Natürlich als<br />

Erstesdie Eltern. Aber das ist eine<br />

riesigeHerausforderung für viele,<br />

die ja oft gar nicht mitbekommen,<br />

auf welchen Kanälen ihre Kinder<br />

schon unterwegs sind. Daher<br />

müssten auch Schulen einen<br />

wichtigen Beitrag leisten, wasden<br />

verantwortungsvollen und kritischen<br />

Umgang mit Social Media<br />

und Quellen betrifft.<br />

REGIOBUSINESS Wie geht man<br />

mit den Menschen um, die man in<br />

ihrer Filterblase praktisch nicht<br />

mehr erreicht?<br />

M. LINDENMAYR Schwieriges<br />

Thema. Tatsächlich akzeptieren<br />

solche Leute wie etwa die Anhänger<br />

von Verschwörungstheorien<br />

nur noch ihre eigenen Wahrheiten,<br />

die sogenannten alternativen<br />

Fakten. So traurig es klingt –<br />

die erreicht man meistens nicht<br />

mehr.Umsomehr sollte man sich<br />

auf diejenigen konzentrieren, die<br />

sich irrtümlich oder unbewusst<br />

Fake-Newszueigen machen.<br />

REGIOBUSINESS Und wie<br />

könnte das funktionieren?<br />

M. LINDENMAYR Indem etwa<br />

Algorithmen so programmiert<br />

werden, dasssie nicht permanent<br />

neue Inhalte aufgrund von erkannten<br />

Vorlieben und Interessen<br />

filtern und empfehlen, sondern<br />

auch konträreInformationen. Dadurch<br />

würden Nutzer animiert,<br />

sich auch Dinge anzusehen, die<br />

ihr Weltbild erst einmal nicht bestätigen.<br />

Gleichzeitig sollten vertrauenswürdige<br />

Inhalte aus professionellen<br />

Quellen klar positioniert<br />

werden, um die Aufmerksamkeit<br />

hierfür zu steigern.<br />

REGIOBUSINESS Verschärft<br />

generativeKIdas Thema?<br />

M. LINDENMAYR Einerseits<br />

kann sie wissentlich genutzt werden,<br />

um Fake-News noch echter<br />

wirken zu lassen. Andererseits<br />

kann sie unbeabsichtigt zu<br />

Problemen führen. Was auch immer<br />

ich die KI frage –sie hat stets<br />

eine Antwort. Egal, ob sie stimmt<br />

oder nicht. Oder obdie Quellen<br />

existieren oder nicht. Man merkt<br />

ja praktisch nicht mehr, obeine<br />

Information voneinem Menschen<br />

oder einem Chatbot geschrieben<br />

wurde. Und genau hier spielt<br />

die Medienkompetenz eine große<br />

Rolle. Denn vielen ist nicht<br />

bewusst, wie realitätsnah KI heute<br />

schon sein kann.<br />

Kaum bekannteChancen für beruflichen Erfolg<br />

Stefan Schubert,Geschäftsführer operativder Agenturfür Arbeit, schautesich kürzlich einBerufsfeld abseitsvom Mainstreaman.<br />

Seit vielen Jahren gibt esauf<br />

der Top-Ten-Liste der beliebtesten<br />

Ausbildungsberufe<br />

kaum Veränderungen. Die<br />

meisten Jugendlichenstreben Berufe<br />

im Bereich Kfz-Mechatronik,<br />

Einzelhandel, Büromanagement<br />

oder Industriemechanik an. Also<br />

Berufe, die jeder kennt. Dabei<br />

bieten die Betriebe in der Region<br />

noch viel mehr spannende Berufe<br />

an, die jedoch–weilunbekannt –<br />

kaum Interessenten finden.<br />

Stefan Schubert, Geschäftsführer<br />

operativ der Agentur für Arbeit<br />

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim,<br />

schaute sich kürzlich<br />

ein Berufsfeld abseits vom Mainstream<br />

an. Dazu besuchte er die<br />

HeroTextil AG in Crailsheim. Hier<br />

wird unter anderemder Beruf des<br />

Produktionsmechanikers Textil<br />

ausgebildet. Zusammen mitHeiko<br />

Bormann vom Arbeitgeber-Service<br />

der Agentur für Arbeit erlebte<br />

er einen Arbeitstag und lerntevieleMitarbeitende<br />

kennen.<br />

KARRIEREN Darunter war Stefanie<br />

Präger, die eher zufällig zu<br />

Hero Textil kam. Diegelernte Hotelfachfrau<br />

musste aus gesundheitlichen<br />

Gründen umschulen.<br />

Klar war, dass sie inder Heimat,<br />

also Crailsheim bleiben wollte.<br />

Sie schrieb mehrere Bewerbungen<br />

und wurde von Hero eingeladen.<br />

„Mir war gleich klar: hier<br />

möchteich arbeiten“, erzählt Stefanie<br />

Präger begeistert. Ihre Umschulung<br />

zur ProduktionsmechanikerinTextildauerte<br />

zwei Jahre.<br />

Inzwischen ist sie Teamkoordinatorin<br />

und verantwortlich für die<br />

Mitarbeitenden und Maschinen in<br />

der Rundstrickerei. „Unsere Maschinen<br />

haben es in sich. Wenn<br />

in den Strickwaren Fehler auftauchen,<br />

beginnt die Suche nach<br />

der Ursache. Oft ist eseine ordentliche<br />

Tüftelei,bis dieMaschine<br />

das gewünschte Ergebnis liefert.<br />

Wenn ich nicht weiterkomme,<br />

kann ich mir jederzeit Hilfe<br />

holen.“<br />

Einer,der aufgrund seiner 20-jährigen<br />

Berufserfahrung gerne gefragt<br />

wird, ist ihr Kollege Georg<br />

Hauser, technischer Koordinator<br />

in der Flachstrickerei. „Ich liebe<br />

die Abwechslung in meinem Arbeitsalltag.<br />

Kein Tag ist wie der<br />

Einblicke: Georg Hauser erklärt seinen Praktikanten von der<br />

ArbeitsagenturHeikoBormannund Stefan Schubert (re.) wie eine<br />

Rundstrickmaschine funktioniert.<br />

Foto: Agenturfür Arbeit<br />

andere“, erzählt Georg Hauser,<br />

der sich nach der Ausbildung zur<br />

Elektrofachkraft weitergebildet<br />

hat. „Wer bei uns anfängt, startet<br />

an den älteren mechanischen Maschinen,<br />

denn hier kann man den<br />

Strickvorgang am besten kennenlernen.“<br />

Später geht es dann an<br />

die computergesteuerten Strickmaschinen.<br />

Als Produktionsmechaniker<br />

lernt man, Programme<br />

zu schreiben. „Der Beruf ist<br />

wahnsinnig komplex. Mich beeindruckt,<br />

mit welcher Ruhe und<br />

Begeisterung die Mitarbeitenden<br />

hier zusammenarbeiten“, so Stefan<br />

Schubert.<br />

AUSBILDUNG „Bei uns arbeiten<br />

mehr als 70 Mitarbeitende aus<br />

über zehn Nationen“, erklärt Personalleiterin<br />

Anna Göggerle. Hero<br />

bildet in fünf Berufen aus: Industriekaufleute,<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik,<br />

Fachleute für IT-Systemintegration,<br />

Produktionsmechaniker<br />

Textil und Maschinenund<br />

Anlagenführer Textil. „Leider<br />

bekommen wir zu wenig Bewerbungen<br />

für die Produktion. Viele<br />

Menschen denken, Textilindustrie<br />

sei inDeutschland eine auslaufende<br />

Branche. Dabei wird Textil<br />

in sehr vielen Bereichen eingesetztund<br />

birgt deshalb ein großes<br />

Potential“, so Göggerle. Produkte<br />

vonHerofindet man in der<br />

Berufskleidung sowie der Persönlichen<br />

Schutzausrüstung wie beispielsweise<br />

für Feuerwehrleute<br />

oder im medizinischen Bereich.<br />

„Der Tag bei Hero war für mich<br />

sehr spannend. Ich bin überrascht<br />

über die vielfältigen Tätigkeiten<br />

in der Textiltechnik. Jeder<br />

Tag bringt neue Herausforderungen<br />

für das Team“, so das Fazit<br />

von Stefan Schubert. Und weiter:<br />

„Ich rate jungen Leuten bei ihrer<br />

Berufswahl über den Tellerrand<br />

hinauszuschauen und sich auch<br />

für unbekannte Berufe zu interessieren.“<br />

Eine gute Möglichkeit dazubieten<br />

Praktika, die in nahezu jedem Betrieb<br />

angeboten werden, zumBeispiel<br />

wieder in den Praktikumswochen,<br />

die vom 14. bis zum 31.<br />

Oktoberstattfinden. pm<br />

www.arbeitsagentur.de<br />

www.hero-textil.de


16 Firmen &Märkte<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

„Unsgehtesuminneres Wachstum“<br />

ImbeschaulichenForchtenberg sitzt eine Firma, diemustergültig für betrieblichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit steht. DasRezept<br />

der RichardHenkelGmbH: Sie verzichtet seit vielen Jahren aufsteigendeUmsätze. VONANTONIO DEMITRI<br />

Wenn man auf Susanne<br />

Henkels Schreibtisch<br />

schaut, weiß man, wie<br />

es in ihrem Kopf aussehen muss.<br />

Es herrscht das kreative Chaos.<br />

Und das ist ausdrücklich positiv<br />

gemeint. Denn eine Stunde Zeit<br />

reicht fast nicht, um all die Projekte<br />

zuerfassen, die Henkel aus<br />

ihremLeben aufzählen kann.<br />

Sie war am Nordpol wie inder<br />

Antarktis und hat dort die Gletscher<br />

schmelzen sehen. Sie hat gesehen,<br />

unter welchen Bedingungen<br />

Waren made in China produziert<br />

werden. Sie hat mit anderen<br />

Betriebeninder Region das Netzwerk<br />

„Modell Hohenlohe“ insLeben<br />

gerufen, das sich dem nachhaltigen<br />

Wirtschaften verschrieben<br />

hat. Vier Jahre lang saß sie<br />

in der Jury der Deutschen Bundesstiftung<br />

Umwelt, sie gibt Interviews<br />

und hält Vorträge rund<br />

um das Thema Nachhaltigkeit.<br />

„Ach ja, und ich bin Taucherin“,<br />

ergänzt sie ihre schier endlose<br />

Vita. An diesem Punkt wundert<br />

sich der Zuhörer schon über gar<br />

nichts mehr.<br />

Umso größer ist das Staunen,<br />

wenn die quirlige, zierliche Frau<br />

ihrAlter verrät. „70“,sagt sieund<br />

rollt mit den Augen. Man sieht<br />

es ihr nicht an. Vielleicht liegt es<br />

an ihrem Lebensmotto: „Mut zur<br />

Veränderung“. Den hat sie mehr<br />

als einmal bewiesen. Eigentlich<br />

wollte die studierte Juristin eine<br />

Anwaltskarriere einschlagen.<br />

Ein Schwerpunkt –man ahnt es<br />

bereits: Umweltrecht. Doch dann<br />

kam der Ruf ins Unternehmen<br />

des Vaters. Der wollte seineTochterals<br />

Nachfolgerin, sonsthätte er<br />

verkauft. „Das konnte ich doch<br />

nicht zulassen.“ Und so übernahm<br />

sie den 1922 vom Großvater<br />

Richard Henkel gegründetenBetrieb.<br />

DerKlassiker –bis heute<br />

praktischunverändert<br />

Zufrieden: Susanne undKai Henkelauf der klassischenSitzliege,die<br />

ihr Großvatervor fast 80 Jahren entworfenhat.<br />

Foto: Antonio De Mitri<br />

Es war der Herzinfarkt des Großvaters<br />

1947, der dem Unternehmen<br />

eine entscheidende Wendung<br />

brachte. Bis dahin Zulieferer<br />

für die Textilindustrie ärgerte<br />

er sich über den mangelnden<br />

Sitzkomfort in seinem Kurbad.<br />

Ganz Tüftler, der er war, entwarf<br />

er in geduldiger Kleinarbeit eine<br />

bequeme, kippbare Stahlrohrliege<br />

mit„Spaghetti-Wickelung“, die<br />

zum Klassiker des Betriebs wurde<br />

und bisheutepraktisch unverändert<br />

gebaut wird. Die Pulverbeschichtung<br />

nahm die Firma<br />

selbst vor. Soentstanden die beiden<br />

Geschäftssäulen, die das Unternehmen<br />

bis heute tragen. Die<br />

komfortablen Sitzliegen gehen<br />

unter anderem an Bäder und<br />

Sanitätshäuser, Pulverbeschichtungen<br />

übernimmt Henkelfür Unternehmen<br />

wieAMG, Recarooder<br />

auch EBM-Papst.<br />

Das Besondere an den Stahlrohrmöbeln:<br />

Sie halten buchstäblich<br />

ein Leben lang. „Die Stuttgarter<br />

Bäder haben 2022 einen ganzen<br />

Satz unserer Liegen zur Reparatur<br />

vorbeigebracht“, erinnert<br />

sich die Geschäftsführerin.<br />

„Auf den Stempeln stand das Jahr<br />

1950.“ Nachhaltigkeit ist nicht<br />

nur Wesensmerkmalder Produkte<br />

aus Forchtenberg. Sie ist auch<br />

zum unabdingbaren Geschäftsprinzip<br />

geworden.<br />

Geschäftsmodell komplett<br />

umgestellt<br />

Wirtschaftsexperten würden die<br />

GmbH als klassischesBeispiel für<br />

die sogenannte Postwachstumsökonomie<br />

bezeichnen. Gemeint<br />

sind damitUnternehmen, die sich<br />

nicht dem permanenten Wachstum<br />

verschrieben haben,sondern<br />

auf den immer geringeren Verbrauch<br />

von Ressourcen, Waren<br />

und Energie setzen. Vor16Jahren<br />

stellte Susanne Henkel das Geschäftsmodell<br />

entsprechend komplett<br />

um und bewies einmal mehr<br />

„Mut zur Veränderung“. Seitdem<br />

bezieht der Betrieb seinen Strom<br />

ausschließlich aus regenerativen<br />

Energien und damit CO 2<br />

-neutral.<br />

Der Rohstoffbedarf –Pulver, Metalle,<br />

Kunststoffe, Textilien –sank<br />

von mehr als 100 auf knapp 20<br />

Tonnen pro Jahr. Mehr als zwei<br />

Drittel der Abfälle sind wiederverwertbar.<br />

Sämtliche Anlagen<br />

arbeiten abwasserfrei. Statt Leitungswasser<br />

nutzt der Betrieb Regenwasser<br />

über die hauseigenen<br />

Zisternen.<br />

Möglich machte es die Umstellung<br />

der Prozesse auf Kreislaufmanagement<br />

und einen strikten<br />

„Code of Conduct“, an den sich<br />

auch die Lieferanten zu halten haben,<br />

beispielsweise wenn es um<br />

Inhaltsstoffe, Verwertbarkeit und<br />

Herkunft der Materialiengeht.<br />

Und auch die Kunden –Bäder,<br />

Rehas, Hotels, Privatkunden –<br />

werden zur Nachhaltigkeit motiviert.<br />

Als „Facelift =Lifelong“<br />

bietet Henkel die Komplettüberarbeitung<br />

ihrer eigenen, aber<br />

auch fremder Sitzmöbel an. Das<br />

macht inzwischen ein Drittel des<br />

Möbelgeschäfts aus. Susanne<br />

Henkel: „Re-Design statt Wegwerfen.“<br />

Neue Möbel dagegen verlassen<br />

Forchtenberg nur noch in<br />

einer Stückzahl von 700 bis 800<br />

pro Jahr, deutlich weniger als<br />

noch vor20Jahren.<br />

Umsatzwachstum ist keine<br />

Option mehr<br />

Und die Firma fährt bestens damit.<br />

„Wir sind ein Familienbetrieb“,<br />

so Susanne Henkel, die<br />

vonihrem Bruder Kai bei der Leitung<br />

der Geschäfte unterstützt<br />

wird. „Wir müssennicht wachsen,<br />

schreiben aber auch kein negatives<br />

Ergebnis.“ Die beiden fühlen<br />

sich ihren 35 Beschäftigten verpflichtet.<br />

„Umsatzwachstum“, betont<br />

Susanne Henkel, „sagt nichts<br />

darüber aus, was unterm Strich<br />

für uns alle herauskommt.“ Und:<br />

„Bessere Prozesse, Einsparungen<br />

bei Energie und Materialien –uns<br />

geht es um inneres Wachstum.“<br />

Wollte die Firma beispielsweise<br />

das Geschäft mit Pulverbeschichtungen<br />

ausbauen, müssten mehr<br />

Schichten gefahren oder Anlagen<br />

zugekauft werden. „Und das“,<br />

sagt die Chefin klipp und klar,<br />

„wollen wir ganz einfach nicht.“<br />

www.richard-henkel.de<br />

ADVERTORIAL<br />

Gemeinsam für Crailsheim<br />

Handel ist zentraler Bestandteil einer attraktiven Innenstadt<br />

DieInnenstadt ist auch ein historisch gewachsener Marktplatz, der den Charakter einer Stadt bestimmt.<br />

Der Stadtmarketingverein begleitet mit neuen Konzepten, Aktionen und Beratung diese Transformation.<br />

Die Situation in Crailsheim ist<br />

beileibe kein Einzelfall. Wohl<br />

selten in der jüngeren Vergangenheit<br />

haben die Kernstädte einen<br />

größeren Bedeutungswandel<br />

erfahren, wurden von einem<br />

so durchgreifenden Umbruch<br />

erfasst.<br />

Die Kernstädte sind Treffpunkt,<br />

Anlaufstelle und Marktplatz in<br />

einem. Gerade Mittel- und Oberzentren<br />

verdanken dieser über<br />

Jahrhunderte gewachsenen Struktur<br />

ihre eigentliche Bedeutung. Während<br />

aber Gastronomie,Aktionenund<br />

Events zum einen und Einrichtungen<br />

der Verwaltung sowie der Gesundheitsversorger<br />

zum anderen, die<br />

angestammten Funktionen von<br />

Treffpunkt und Anlaufstelle bis heute<br />

nachhaltig sichern, müssen sichdie<br />

Innenstädte ihrebesondere Stellung<br />

als attraktiver Marktplatz im harten<br />

Wettbewerb mittlerweile mitviel<br />

Aufwand stets aufs Neueerarbeiten<br />

und verteidigen.<br />

Das hat vor allem damit zu tun, dass<br />

die Digitalisierung die herkömmlichenVertriebswege<br />

im Einzelhandel<br />

inden Grundfesten erschüttert. Das<br />

klassische Ladengeschäft,dessen<br />

Auftritt und Auslagen früher nicht nur<br />

das Publikum in die Stadt lockten,<br />

sondern darüber hinaus meist auch<br />

Optik und Gestaltung der Citys<br />

bestimmten, muss heute weit mehr<br />

bieten, als den reinen Abverkauf der<br />

jeweiligen Waren und Sortimente.<br />

Denn mit der Corona-Krise 2021 verschärfte<br />

sichder leise Niedergang in<br />

weiten Teilen rasant. Zwar verlagerten<br />

vieleHändler ihren Vertrieb ins<br />

Internet, um so die Umsatzverluste<br />

auszugleichen, doch dieKonkurrenz<br />

von reinen Online-Händlern undMulti-Channel-Vertriebsorganisationen<br />

scheint bisweilen übermächtig. Für<br />

eine Stadt ist der Handel als Marktplatz<br />

jedoch ungemein wichtig. Geht<br />

diese Rolle verloren, ist dies fürdie<br />

städtische Entwicklungvon enormer<br />

Bedeutung: So lag die einzelhandelsrelevanteKaufkraft<br />

in Crailsheim,<br />

die vorrangig von etwas mehr als 80<br />

Handelsgeschäften abgeschöpft wird,<br />

zuletztbei 267 Millionen Euro.Was<br />

einem Volumen von rund 7430 Euro<br />

proKopf entspricht.<br />

Zwar bewegen sichdie Horaffen<br />

damit immer noch über demLandesdurchschnitt<br />

und liegen auch über<br />

der Region Heilbronn-Franken als<br />

solches –trotzdem ist derRückgang<br />

von rund 4,5 Prozent kein Pappenstiel<br />

und letztlich auch einer der<br />

Gründe,warumauchinCrailsheim in<br />

den zurückliegenden Jahren mehrere<br />

Betriebe aufgeben mussten.„Gerade<br />

derEinzelhandel durchlebtderzeit<br />

eine sehr schwierige Phase“, erklärt<br />

Marcel Imbrogiano,Geschäftsführer<br />

des Stadtmarketingvereins,„und<br />

wir versuchenalles,umdie örtlichen<br />

Händler bei dieser Transformation<br />

nachhaltig zu begleiten undzu<br />

Maßnahmen: Neue Veranstaltungsformate wie das Food Truck-Festival sollen viel Publikum in die<br />

Innenstadt locken und so den Händlern zusätzlicheUmsatzchancen eröffnen.<br />

Foto: Archiv<br />

unterstützen.“ Neue Veranstaltungsformate<br />

wie etwadas regional ausgerichtete<br />

Food Truck-Festival oder<br />

dieCrailsheimer Markttage sollen<br />

so ein möglichst breites Publikum<br />

in dieInnenstadtführen,umdamit<br />

denansässigen Händlern zusätzliche<br />

Umsatzchancen zu eröffnen. Daneben<br />

werden den Betrieben unter<br />

anderem in Form von Workshops<br />

ganz konkrete Hilfen geboten, neue,<br />

digital aufgebaute Geschäftsmodelle<br />

für sich zu entwickeln. „Esgibthier<br />

nicht den einen Königsweg“, sagt<br />

Marcel Imbrogiano, „sondern das ist<br />

ein fortdauernder Prozess, der von<br />

vielen Firmeninhabern auch sehr viel<br />

Kreativität erfordert.“<br />

Diegroße Herausforderung:<br />

Vielen Firmeninhabern istdurchaus<br />

bewusst,dassmit einem einfachen<br />

„Weiter so“ bestenfalls der weitere<br />

Rückgang von Bestandskunden<br />

etwas abgemildert wird. Mit welchen<br />

einschneidenden Veränderungen die<br />

Wendezum Besseren erreicht werden<br />

kann, weiß aktuell niemand genau.<br />

DassService und Kundenbetreuung<br />

dabei vonzentraler Bedeutung ist,<br />

steht zweifelsfrei fest. Doch wie<br />

sieht dieser im Detailkonkret aus?<br />

Welchen direkten Nutzen können die<br />

Kunden ausden zusätzlichen Dienstleistungen<br />

ziehen? Wie lässt sich das<br />

erweiterte Angebot auch kapitalisieren?<br />

Wie verändert sich dieFunktion<br />

des Ladengeschäfts im stationären<br />

Einzelhandel alssolches?<br />

Mögen dieAntworten aufdiese<br />

Fragen auch vielfältigsein, eines<br />

aber steht trotz des anstehenden<br />

Umbruchs fest: Allen Unkenrufen<br />

zum Trotz, wird der Handel auch in<br />

Zukunft für dieStadtentwicklung eine<br />

wichtige Rolle spielen.<br />

Stadtmarketing Crailsheim e.V.<br />

Schweinemarktplatz 3<br />

74564 Crailsheim<br />

Jürgen Ulrich<br />

1.Vorsitzender<br />

Büro: +49 7951 3009391<br />

E-Mail: info@stm-cr.de<br />

www.stadtmarketingcrailsheim.de


August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Kunststofftechnik 17<br />

NeuerInvestor für Illig<br />

OrlandoCapitalsteigt ein.Das weltweiteGeschäftmit Thermoform-und Verpackungssystemen sowie Services wird weitergeführt.<br />

Der Heilbronner Maschinenbauer<br />

Illig wird seinen<br />

Ende 2023 gestarteten<br />

Eigenkapital- und Restrukturierungsprozess<br />

mit dem Einstieg<br />

eines erfahrenen und auf Sondersituationen<br />

spezialisierten deutschen<br />

Mittelstandinvestors, Orlando<br />

Capital aus München, erfolgreich<br />

abschließen. Im Zuge<br />

des im April eingeleiteten Sanierungsverfahrens<br />

in Eigenverwaltung<br />

gelang es dem Unternehmen,<br />

zusammen mit den Sanierungsexperten<br />

von Grub Brugger<br />

(Stuttgart) und dem Sachwalter<br />

Dr. Tibor Braun der IBK Illig<br />

Braun Kirschnek Rechtsanwälte<br />

PartGmbB (Stuttgart), eine Investorenlösung<br />

zur Fortführung des<br />

Geschäftsbetriebs und zur strategischen<br />

Neuausrichtung des Unternehmens<br />

zu finden.<br />

Orlando Capital wird das gesamte<br />

Produktportfoliovon Illigübernehmen<br />

und die Geschäfte inallen<br />

Vertriebsregionen weltweit<br />

fortführen. Der Kaufvertrag wurde<br />

Mitte Juli unterzeichnet, der<br />

Eigentumsübergang wird für Anfang<br />

August erwartet.<br />

Illig bleibt als Marke<br />

erhalten<br />

Voraussichtlich im August wird<br />

dann eine neue Gesellschaft alle<br />

Aufgaben der Illig Maschinenbau<br />

Vertrag: DieEigentumsübergabe des Herstellersvon recyclingfähigenKunststoff- und Kartonverpackungenwird fürAnfang August erwartet. Foto: Illig<br />

GmbH übernehmen. Hierfür werden<br />

alle Sachwerte und der gesamte<br />

Geschäftsbetrieb des Maschinenbauers<br />

auf die neue Gesellschaft<br />

übertragen. Die Weiterführung<br />

der Marke Illig sowie<br />

des bestehenden Produktportfolios<br />

anThermoform- und Verpackungssystemen<br />

in allen Vertriebsregionen<br />

ist somitgesichert.<br />

Neben dem Erwerb wird Orlando<br />

Capital erhebliche Barmittel in Illig<br />

investieren, um das Unternehmen<br />

nachhaltig als Marktführer<br />

aufzustellen.Die Übernahme wird<br />

ausschließlich mit Eigenkapital<br />

finanziert und zielt auf eine sehr<br />

hohe Eigenkapitalquote.<br />

Gemeinsam mitdem neuen Investor<br />

blickt die Geschäftsführung<br />

positiv in die Zukunft: „Nach wie<br />

vor ist Illig weltweiter Technologietreiber<br />

und gilt als eine starke<br />

und international breit aufgestellte<br />

Qualitätsmarke imBereich der<br />

Entwicklung undHerstellung leistungsstarker<br />

Maschinen für Verpackungen<br />

und Thermoformen“,<br />

wie das Unternehmen in einer<br />

Pressemitteilung schreibt.<br />

Mit dem Einstieg eines finanzstarken<br />

Investors will das Heilbronner<br />

Unternehmen künftig wieder<br />

verstärkt indie Entwicklung<br />

neuer Technologien und Innovationen<br />

investieren. Zeitgleich fokussiert<br />

sich das Unternehmen<br />

noch stärker auf das internationale<br />

Wachstum und die weitere<br />

Entwicklung strategisch wichtiger<br />

Produktfelder und Märkte.<br />

Schon im September wird Illig auf<br />

der Messe Fachpack in Nürnberg<br />

eine Produktneuheit für nachhaltige<br />

Verpackungen vorstellen. Das<br />

Unternehmen erweitert mit einem<br />

System für die Verarbeitung von<br />

trockenen Naturfasern (engl. Dry<br />

Fiber)sein Portfolio an leistungsstarken<br />

Verpackungsmaschinen<br />

und unterstreicht seinen Anspruch,<br />

die Kunden weltweit bei<br />

der Reduktion von Kunststoff sowie<br />

der Entwicklung von ressourcenschonenden<br />

und kreislauffähigen<br />

Verpackungslösungen zu<br />

begleiten.<br />

NachhaltigeVerpackungslösungenfür<br />

dieZukunft<br />

Für die kommenden Jahre zeigt<br />

sich Illig optimistisch: In einem<br />

dynamischen Marktumfeld werden<br />

Verpackungen künftig weiterhin<br />

ein unverzichtbarer Bestandteil<br />

von Marken-Produkten<br />

sein und insbesondere im Bereich<br />

Produktschutz noch mehr<br />

Funktionalitäten erfüllen. Gleichzeitig<br />

steigen die Anforderungen<br />

an die Nachhaltigkeit der Produkte.<br />

Das Maschinenbauunternehmen<br />

möchte dieseweltweiten Megatrends<br />

durch das vorhandene<br />

Know-how, die Technologien und<br />

Services mitbedienen, wie auch<br />

eigene innovative Akzente für die<br />

Verpackungstechnologiender Zukunft<br />

setzen.<br />

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Transparenz über diepolitischenVorhaben<br />

Der GesamtverbandKunststoffverarbeitendeIndustrie begrüßt den vomBundesministerium fürUmwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und<br />

Verbraucherschutz vorgelegten Entwurfeiner Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.<br />

Bedeutender Wirtschaftszweig<br />

Die kunststoffverarbeitendeIndustrieinDeutschland ist mit einem<br />

Jahresumsatz von etwa 72,5 Milliarden Euro und 319.264 Beschäftigten<br />

in über 2997Betrieben einer der bedeutendstenWirtschaftszweige<br />

in Deutschland.<br />

Die vorwiegend mittelständisch geprägte Branche zeichnet sich<br />

durch hohe Innovationskraft und eine vielfältige Produktpalette<br />

aus. Kunststoffe werden zu Verpackungen, Baubedarfsartikeln,<br />

technischen Teilen, Halbzeugen, Konsumwaren und vielen anderenProdukten<br />

verarbeitet.<br />

Nutzen: Leichtbau-Komponenten aus Kunststoff helfen, Gewichtund CO 2<br />

einzusparen.<br />

Der Erarbeitung der Nationalen<br />

Kreislaufwirtschaftsstrategie<br />

(NKWS) war ein<br />

mehrmonatiger Konsultationsund<br />

Dialogprozess unter Einbeziehung<br />

vieler Stakeholder und<br />

unter Federführung des Bundesministeriums<br />

für Umwelt, Naturschutz,<br />

nukleare Sicherheit und<br />

Verbraucherschutz (BMUV) vorausgegangen.<br />

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende<br />

Industrie e.V. (GKV)<br />

begrüßt, dass das BMUV mit der<br />

NKWS innovative Konzepte zur<br />

Kreislaufwirtschaft mit Kunststoffen<br />

aus dem Dialogprozess aufgreift.<br />

„Die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie<br />

erkennt den<br />

großen gesellschaftlichen Nutzen<br />

von Kunststoffenund dieNotwendigkeit<br />

weiterer Anstrengungen<br />

auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft<br />

mit Kunststoffen an.<br />

Zugleich wird mit dem Strategie-<br />

EntwurfTransparenzüber die politischen<br />

Vorhaben der Bundesregierung<br />

zur Verwirklichung der<br />

Kreislaufwirtschaft mit Kunststoffen<br />

geschaffen“, sagt GKV-Hauptgeschäftsführer<br />

Dr.Oliver Möllenstädt.<br />

Besonders positiv bewertet<br />

der Verband der kunststoffverarbeitendenIndustrie,dass<br />

sich die<br />

Bundesregierung für die Einführung<br />

polymerspezifischer Substitutionsquoten<br />

auf Ebene der Europäischen<br />

Union als sinnvolle<br />

Ergänzung produktbezogener<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Rezyklateinsatzquoten einsetzen<br />

will.<br />

Darüber hinaus unterstützt der<br />

Verband, dass die Bundesregierung<br />

die Einführung eines Zertifikatehandelssystems<br />

auf EU-Ebene<br />

prüfenwill. DamitkönntenUnternehmen,<br />

die ihre Ziele beim Rezyklateinsatz<br />

übertreffen, Zertifikate<br />

an Unternehmen verkaufen,<br />

bei denen die Umstellung auf Sekundärmaterial<br />

mit höheren Kosten<br />

verbunden ist. So können Rezyklateinsatzquoten<br />

effizient erreicht<br />

werden.<br />

„Die Vorschläge der Nationalen<br />

Kreislaufwirtschaftsstrategie<br />

helfen, bestehende Hürden der<br />

Transformation zu überwinden.<br />

Deutschland kann damit auf Ebene<br />

der EUwieder zum Motor der<br />

Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe<br />

werden“,kommentiert Dr.Isabell<br />

Schmidt, Geschäftsführerin Kreislaufwirtschaft<br />

der IK Industrievereinigung<br />

Kunststoffverpackungen,<br />

Trägerverband des GKV.<br />

DURCHWACHSEN Bereits im<br />

Juni zog der Gesamtverband eine<br />

durchwachsene Bilanz der bisherigen<br />

Umsetzung der europäischen<br />

Strategie für Kunststoffe<br />

in der Kreislaufwirtschaft: 2018<br />

verabschiedete die Europäische<br />

Kommission erstmals eine europäische<br />

Strategie für Kunststoffe<br />

in der Kreislaufwirtschaft, die<br />

seitens der Wirtschaft auch mit<br />

Hoffnungen auf zusätzliche Wertschöpfung<br />

verbunden war. Diese<br />

Hoffnungen haben sich bisher<br />

kaum erfüllt. Besorgnis erregt<br />

stattdessen der enorme Zuwachs<br />

an Bürokratie und neuen, teilweise<br />

unzureichend durchdachten<br />

Rechtsvorschriften. „Kunststoff<br />

ist in vielen Fällen die grünere<br />

Lösung. Die Transformation der<br />

Kunststoffindustrie zur Kreislaufwirtschaft<br />

istsehr komplex. Es ist<br />

sinnvoll, einen Schritt nach dem<br />

nächsten zu gehen“, sagte Dr.Helen<br />

Fürst, Präsidentin des GKV. pm<br />

www.gkv.de<br />

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18 Firmen&Märkte<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

Den Trendsauf der Spur<br />

Der Crailsheimer Datenspezialist Stollvon Gáti lässt die Gästeseiner Sommerlounge<br />

hinterdie Kulissender Branche blicken. VONMARIUS STEPHAN<br />

Einmal im Jahr zeigt die Digitalagentur<br />

Stoll von Gáti<br />

den geladenen Gästen seiner<br />

Sommerlounge die Trends<br />

der Brancheund dieeigene Leistungsfähigkeit.<br />

Und so verwundert<br />

es auch nicht, dass kürzlich<br />

zwischen Exponaten wie einer<br />

durchsichtigen LED-Wand<br />

und einem echten 3D-Display,<br />

das mit Gesten gesteuert werden<br />

kann,auch Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen<br />

zur<br />

Schau standen und das Unternehmen<br />

zudem seine Expertise<br />

darin zeigte, großen Datenmengen<br />

Struktur zu geben und sie<br />

präzise zu verarbeiten. Die Liste<br />

der Referenzen istlang: Unternehmen<br />

wie Würth, Gemü oder<br />

Panasonic gehören zumKundenkreisder<br />

CrailsheimerSpezialisten.<br />

Zu den Anwendungsfällen<br />

von Stoll von Gáti gehören zum<br />

Beispiel Messeauftritte, digitale<br />

Produktpräsentationen oder<br />

die Konzeption von geführten<br />

3D-Anwendungen, welche ein<br />

Produkt und seine Verwendung<br />

intuitiverklären.<br />

Gerald Bumann, Mitglied der Geschäftsleitung<br />

bei Stoll von Gáti,<br />

wagt den Blick in dieZukunft:KI<br />

sei –natürlich –ein ganzgroßes<br />

Sommerlounge: Ob transparente LED-Wand, die Animation zu einer ganzen Produktreihe des Ventilherstellers<br />

Gemü oder virtuelleWeltenhinter der 3D-Brille: Stollvon Gáti zeigtsein Portfolio. Foto: Marius Stephan<br />

Thema. „Nachrichtensprecher<br />

zum Beispiel, könnte es bald<br />

nicht mehr geben“, mutmaßt er.<br />

DieTechnologiesei so weit, eine<br />

künstlichePerson jedweder Kulturund<br />

Sprache zu erstellen, die<br />

perfekt die Nachrichten leseund<br />

präsentiere.<br />

VORTRAG Digitalexperte und<br />

Coach Aiko Karaschewitz sprach<br />

in seinem Vortrag darüber, wie<br />

die Digitale Transformation gemeistert<br />

werden kann. Wie jede<br />

tiefgreifende Veränderung verursacht<br />

auch diese, die invielen<br />

Firmen aktuell ansteht, Widerstände.<br />

Karaschewitz empfiehlt,<br />

diese zu klassifizieren,<br />

denn je nachdem, welchen Widerstand<br />

ein Mitarbeiter dem<br />

Veränderungsprozess entgegenbringt,<br />

benötigt esandere Maßnahmen,<br />

umden Widerstand zu<br />

überwinden.<br />

Zum Beispiel werde bei Projektionswiderstand<br />

ein Informationsdefizit<br />

durch Vermutungen gefüllt.<br />

Hier gelte es, sachlich und<br />

mit vielen Fakten klar zu kommunizieren.<br />

Kulturellen Widerständen,<br />

also Bedenken, die Veränderung<br />

ginge gegen die Werte<br />

des Unternehmens, begegnet<br />

man hingegen am besten „mit eigenen<br />

Erfahrungen oder Storytelling“,<br />

weiß Karaschewitz. „Die<br />

verschiedenen Widerstandstypen<br />

können auch gleichzeitig auftreten.<br />

Das ist wie Krankheiten<br />

beim Arzt: Man kann mehreDinge<br />

gleichzeitig haben“, sagt der<br />

Coach.<br />

www.stollvongati.com<br />

ZukunftimBlick<br />

Der PersonaldienstleisterTemperso erreichtmit dem<br />

50. Auszubildenden einenMeilenstein seiner Geschichte.<br />

Die Ausbildung junger Menschen<br />

ist ein zentraler Bestandteil<br />

der Unternehmensphilosophie<br />

von Temperso.<br />

„Seit 2009 haben wir über 50<br />

Auszubildende erfolgreich ausgebildet“,<br />

verkündet GeschäftsführerTobias<br />

Glass stolz. DieserMeilenstein<br />

ist für ihn nicht nur ein<br />

Beweis für das Engagement und<br />

die Qualität der Temperso-Ausbildungsprogramme,<br />

sondern auch<br />

für die Hingabe und den Fleiß der<br />

Auszubildenden und Ausbilder<br />

des Crailsheimer Personaldienstleisters.<br />

Die erste Auszubildende aus dem<br />

Jahr 2009 feiert indiesem Jahr<br />

ihr 15-jähriges Betriebsjubiläum<br />

bei Temperso.„Stefanie Kliem hat<br />

eine beachtliche berufliche Laufbahn<br />

bei uns durchlaufen. Über<br />

den Bildungsträger BBQ ist sie im<br />

Januar 2009 zu uns gekommen<br />

und hat mit einem achtmonatigen<br />

Praktikum in unserer Zentrale in<br />

Crailsheim gestartet. Im September<br />

2009 hat sie ihre Ausbildung<br />

zur Kauffrau für Büromanagement<br />

in unserer Niederlassung<br />

in Künzelsau begonnen. Nach erfolgreichem<br />

Abschluss ihrer Ausbildung<br />

im Jahr 2012 wurde sie<br />

in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis<br />

als Assistenz in Künzelsau<br />

übernommen. Bereits 2013 bildete<br />

sie sichzum Ausbilder weiter<br />

und konnte ab sofort selbst Auszubildende<br />

ausbilden. Als Personalsachbearbeiterin<br />

ging ihr Karriereweg<br />

weiter. In2014 wechselte<br />

sie als HR Payroll Supportin<br />

die Zentrale in Crailsheim, wo sie<br />

seit 2020 als HR Payroll Specialist<br />

bei uns beschäftigt ist. Der beruflichen<br />

Laufbahn sind keine Grenzen<br />

gesetzt“, berichtet Geschäftsführer<br />

Jochen Rummel.<br />

Das Temperso-Ausbildungsprogramm<br />

ist darauf ausgelegt, jungen<br />

Menschen nicht nur Fachwissen<br />

zuvermitteln, sondern sie<br />

auch auf die Herausforderungen<br />

des modernen Arbeitsmarktes<br />

vorzubereiten. „Dabei legen wir<br />

großen Wert auf eine praxisnahe<br />

Schulung zu Beginn der Ausbildung.<br />

Jedes Jahr Anfang September<br />

starten wir mit einem dreitägigen<br />

Workshop für unsere neuen<br />

Auszubildenden“, erklärt Geschäftsführer<br />

Glass.<br />

„Wir haben uns auf die für unsere<br />

Branche speziell ausgerichteten<br />

zwei Ausbildungsberufe fokussiert<br />

– Personaldienstleistungskaufleute<br />

und Kaufleute für Büromanagement“,<br />

betont Rummel.<br />

Personaldienstleistungskaufleute<br />

sindnicht nur in der Branche gefragt,<br />

sondern überall, wo es um<br />

Personal geht.<br />

pm<br />

www.temperso.de<br />

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Nachhaltig modernisieren und Kosten senken<br />

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auch Zeit und bürokratischen Aufwand. Der<br />

Prozess der Kreditvergabe ist unkompliziert<br />

und schnell, sodass Sie keine langen Wartezeiten<br />

befürchten müssen und zügig mit<br />

Ihren Maßnahmen fortfahren können. Selbst<br />

wenn Sie schon mit Ihren Renovierungs-oder<br />

Modernisierungsarbeiten begonnen haben,<br />

können Sie dennoch einen SanReMo-Kredit<br />

beantragen. Dies gibt Ihnen finanzielle Flexibilität<br />

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Deltrianwächst weiter<br />

Das Crailsheimer Unternehmen erreicht seine Wachstumsziele und<br />

erweitert sein Geschäftsfeld. VONMARIUS STEPHAN<br />

Erfolgreich: DasTeam vonDeltrian Deutschland blickt auf ein gutes<br />

Jahr zurück: Julia Frasch, Karina Bäcker,Viktoria Kalinski, Chris Barth,<br />

Katharina Jaremkound Geschäftsführer Ulric Serné (v.li.). Foto: mst<br />

Wir sind richtig gewachsen“,<br />

freut sich GeschäftsführerUlric<br />

Serné.<br />

Deltrian konnte seinenUmsatz im<br />

Zweijahresschnitt verdreifachen.<br />

Die Mitarbeiterzahl amStandort<br />

stieg seit 2022 von neun auf 14<br />

Mitarbeiter an.<br />

Das Produkt der 2021 in Crailsheim<br />

angesiedelten Unternehmung<br />

ist saubere Luft. Diese stellt<br />

Deltrian seinen Kunden mit Filtersystemen<br />

und Dienstleistungen<br />

zur Verfügung. Zum Einsatz<br />

kommt dies zum Beispiel<br />

in Lackierstraßen. Dort ist eine<br />

kontrollierte Umgebung mit einergenau<br />

festgelegten Anzahl von<br />

Partikeln in der Luft für ein perfektes<br />

Lackierergebnis unerlässlich.<br />

Deltrian plant, installiert und<br />

wartet die Anlagen,die diesespezielle<br />

Luft erstellen. „Wir sindimmer<br />

noch sehr fokussiert auf die<br />

Automobilindustrie und deren<br />

Zulieferer. Unser Wachstum ist<br />

ein Resultat aus unserer sehr guten<br />

Betreuung dieser Kunden“,<br />

erklärt Serné. Das Unternehmen<br />

ist auch im Bereich Flüssigkeitsfilterfür<br />

seine Kunden da. „Dieses<br />

Geschäft wollen wirnun mehr forcieren“,<br />

sagt Serné. Deltrianstellt<br />

die Filter im eigenen Werk in China<br />

her und verteilt sie über Deltrian<br />

DeutschlandinganzEuropa.<br />

Knapp fünf Millionen EuroUmsatz<br />

erwirtschaftete Deltrian Deutschland<br />

im vergangenen Jahr.Ein Ergebnis,<br />

mit dem Serné zufrieden<br />

ist. Zwar musste es aufgrund des<br />

Auftragsrückgangs in der Automobilindustrie<br />

etwas nach unten<br />

korrigiert werden, der Geschäftsführer<br />

blickt trotzdem optimistisch<br />

nach vorn. Für ihn ist dies<br />

eine Herausforderung, der man<br />

sichstellen müsse.Imletzten Jahr<br />

konnte Deltrian auch deshalb<br />

wachsen, weil sich das Team bei<br />

seinen Kunden einen guten Namen<br />

erarbeitet hat –dies habe<br />

sich inFolgeaufträgen niedergeschlagen<br />

–und weil die Kunden<br />

dem Crailsheimer Unternehmen<br />

gegenüber „sehr loyal“ geworden<br />

sind. „Unsere Mitarbeiter kommen<br />

nicht jeden Tag hierher, um<br />

Zeit gegen Geld zu tauschen, sondern<br />

umetwas zu erreichen: für<br />

sich, für die Firma und auch für<br />

die Kunden“, sagt Serné.<br />

Deltrian engagiert sich in seinem<br />

Wirken auch sozial. Zwei Mitarbeiter<br />

kommen aus problematischen<br />

Verhältnissen und Serné<br />

und sein Team haben sich<br />

bewusst entschieden, ihnen eine<br />

Perspektive zubieten. „Beide haben<br />

sich hervorragend entwickelt<br />

und kommen mit Freude in die<br />

Arbeit“, freut sichSerné.<br />

Ein weiterer Wachstumsfaktor<br />

für das Unternehmen sind kleine<br />

Erweiterungen in verwandten<br />

Geschäftsfeldern, so kann Deltrian<br />

als Luft- und Filterspezialist<br />

nun zum Beispiel auch Klimaanlagen<br />

nach bestimmten Industrienormen<br />

überprüfen.<br />

„Wir werden weiter wachsen“,<br />

blickt Serné in die Zukunft. Er will<br />

den Bekanntheitsgrad von Deltrian<br />

perspektivisch weiter steigern.<br />

Zunächst soll das rasante<br />

Wachstum der vergangenen Jahre<br />

aber stabilisiertwerden.<br />

Deltrian Deutschland ist Teil der<br />

belgischen Deltrian Holding, die<br />

über 14 Ländergesellschaftenverfügt.<br />

DerUmsatz liegt bei rund 50<br />

Millionen EuroimJahr.<br />

www.deltrian.com


ADVERTORIAL<br />

Leistungen der Arbeitgeberverbände<br />

Heilbronn-Franken<br />

Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner<br />

an ihrer Seite. Juristen, Ingenieure und Bildungsexperten<br />

beraten und unterstützen sie bei ihrer täglichen Arbeit,<br />

angefangen bei Fragen zum Arbeits- und Sozialrecht über<br />

organisatorische Aspekte bis hin zur Fachkräftesicherung.<br />

Fünf Juristinnen und Juristen beraten die Region<br />

in einem Netzwerk von baden-württembergweit<br />

mehr als 90 Kolleginnen und Kollegen<br />

im Arbeits- und Sozialrecht. Dies betrifft alle<br />

Bereiche des Individualarbeitsrechts, von der<br />

Arbeitsvertragserstellung bis hin zum Zeugnis. Weiterer zentraler<br />

Punkt ist die Beratung bei der betrieblichen Mitbestimmung<br />

sowie juristische Begleitung von Verhandlungen mit Betriebsräten<br />

und Gewerkschaften. Daneben vertritt der Verband Mitgliedsunternehmen<br />

in allen Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte.<br />

Seminare, Leitfäden und Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und<br />

sozialrechtlichen Fragestellungen runden das Leistungsangebot ab.<br />

Die Mitgliedsunternehmen können dabei auf eine jahrzehntelange<br />

Erfahrung vertrauen.<br />

Der Verbandsingenieur unterstützt in einem<br />

Netzwerk von baden-württembergweit insgesamt<br />

19 Ingenieurinnen und Ingenieuren<br />

zum Beispiel bei der Arbeitszeit- und Entgeltgestaltung<br />

oder der Optimierung von<br />

Arbeitsbedingungen. Auch die Themen Prozessoptimierung,<br />

Produktivitätsmanagement sowie Arbeitssicherheit und Betriebliches<br />

Gesundheitsmanagement sind im Dienstleistungskatalog<br />

enthalten. Ziel ist der Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.<br />

Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und Fachkräftemanagement<br />

sind wichtige Tätigkeitsfelder der<br />

Arbeitgeberverbände. Dafür setzen sie sich in der<br />

Politik und in der Selbstverwaltung der Agentur<br />

für Arbeit ein.<br />

Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die<br />

Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges<br />

Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise beschäftigen<br />

sich mit Fragen der Berufsausbildung<br />

und der Hochschulpolitik und entwickeln Konzepte<br />

entlang der Bildungsbiografie – angefangen in Kindergärten<br />

und Schulen, über Berufsausbildung und Hochschulen bis hin zum<br />

Beruf, zum Beispiel im MINT-Bereich.<br />

Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken<br />

geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme<br />

und setzen sich für deren Interessen in Politik<br />

und Gesellschaft ein.<br />

Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen<br />

Unternehmen haben Zugang zu einem Mitgliederbereich.<br />

Neben aktuellen Informationen<br />

zu Themen der Verbandsfachbereiche (Arbeitsund<br />

Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik, Bildung<br />

und Kommunikation) können sie an exklusiven Arbeitskreisen<br />

und Veranstaltungen teilnehmen. Die Rundschreiben können von<br />

mehreren Mitarbeitern in den Mitgliedsunternehmen abonniert<br />

werden.<br />

Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.<br />

Heilbronn / Region Franken<br />

Ferdinand-Braun-Straße 18<br />

74074 Heilbronn<br />

Telefon 07131/9449-19<br />

ernstberger@suedwestmetall.de<br />

https://heilbronn.suedwestmetall.de<br />

Twitter: J_Ernstberger<br />

LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken<br />

https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppeheilbronn-region-franken<br />

Kennzahlen als Basis<br />

für die variable Vergütung<br />

Michael Schlack;<br />

Verbandsingenieur Foto: Südwestmetall<br />

Die Gestaltung der Grund- und leistungsbezogenen<br />

Vergütung ist eine<br />

wesentliche Aufgabe der Personalarbeit.<br />

Sie beeinflusst in hohem Maß<br />

das Arbeits- und Leistungsverhalten der<br />

Mitarbeiter. Ein auf die Unternehmensstrategie<br />

und -ziele ausgerichtetes<br />

Vergütungssystem unterstützt nicht<br />

nur den Führungsprozess, indem es<br />

einen definierten Orientierungsmaßstab<br />

bietet, sondern hilft auch, die Blickrichtung<br />

aller Beschäftigten auf eben<br />

diese Ziele zu lenken.<br />

Die variable Vergütung auf Basis von<br />

Kennzahlen hat in der Metall- und<br />

Elektroindustrie eine lange Tradition.<br />

Gemäß der wissenschaftlichen Betriebsführung<br />

nach Taylor wurden<br />

manuelle Tätigkeiten in der Fertigung,<br />

Montage und Logistik schon früh auf<br />

Basis von mengenbezogenen Kennzahlen<br />

wie der Ausbringungsmenge<br />

vergütet. Auch wenn der Großteil der<br />

heutigen Arbeitsplätze ganz anders<br />

aussieht als zu Taylors Zeiten – die<br />

Idee, Kennzahlen zu definieren, die das<br />

Leistungsergebnis der Beschäftigten<br />

widerspiegeln und diese Beschäftigten<br />

danach zu vergüten, hat bis heute nicht<br />

an Attraktivität eingebüßt. Mehr noch,<br />

in Zeiten zunehmender Digitalisierung<br />

und Automatisierung, stellt sich<br />

häufiger die Frage nach Maßstäben,<br />

anhand derer die Arbeit des Beschäftigten<br />

bewertet werden kann.<br />

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden<br />

sowohl organisatorischen<br />

als auch technischen Vernetzung von<br />

Arbeitsbereichen treten Aspekte wie<br />

Kommunikation, die Weitergabe von<br />

Wissen und bereichsübergreifende<br />

Zusammenarbeit in den Vordergrund.<br />

Arbeitsplätze, an denen Leistungsergebnisse<br />

autonom und unabhängig<br />

von anderen Bereichen erzielt werden,<br />

finden sich immer seltener. Selbst in der<br />

direkten Fertigung, die jahrzehntelang<br />

als typischer Anwendungsbereich des<br />

individuellen Leistungsentgelts galt, ist<br />

der Output mehr und mehr von benachbarten<br />

Bereichen, wie der Instandhaltung,<br />

der Arbeitsvorbereitung oder<br />

der Logistik abhängig. Da erscheint es<br />

nur folgerichtig, den Blick weg von ausschließlich<br />

individuellen, arbeitsplatzbezogenen<br />

Mengenkennzahlen, hin auf<br />

alternative Größen, auch übergreifende<br />

gruppen-, bereichs- oder unternehmensbezogene<br />

Ziele und Kennzahlen<br />

zu richten und diese in die Gestaltung<br />

des Leistungsentgelts miteinzubinden.<br />

Kennzahlenbasiertes Leistungsentgelt<br />

als Komponente der Gesamtvergütung<br />

In den nachfolgenden Betrachtungen<br />

wird das Leistungsentgelt als eine leistungsabhängige<br />

variable Komponente<br />

der Gesamtvergütung betrachtet, die<br />

sich auf Basis von mess- und zählbaren<br />

Bestimmungsgrößen ergibt (s.<br />

Abbildung 1).<br />

Den mengenmäßig größten Anteil an<br />

der Vergütung bildet hierbei üblicherweise<br />

das Grundentgelt, welches<br />

sich aus der übertragenen Arbeitsaufgabe<br />

ergibt und in der Regel über den<br />

zeitlichen Verlauf konstant bleibt.<br />

Die Bemessung des Leistungsentgelts<br />

über Kennzahlen ist als tarifliche Entgeltmethode<br />

in der Metall- und Elektroindustrie<br />

definiert. Die Ergebnisse der<br />

jährlichen Effektiventgelterhebung, die<br />

von Gesamtmetall, dem Dachverband<br />

der Arbeitgeberverbände der Metall-<br />

Abbildung 1: Grundsätzlicher Aufbau eines Entgeltsystems<br />

und Elektroindustrie durchgeführt wird,<br />

zeigen, dass rund 20 % der Beschäftigten<br />

mit einem kennzahlenbasierten<br />

Leistungsentgelt vergütet werden. In<br />

den letzten Jahren ist dieser Anteil<br />

aufgrund der hohen Anforderungen<br />

an die Sicherung der Voraussetzungen<br />

für diese Entgeltmethode rückläufig (s.<br />

Tabelle 1).<br />

Die nachfolgenden Ausführungen<br />

basieren auf den gewonnenen<br />

Erfahrungen der Gestaltung von kennzahlenbasierten<br />

Leistungsentgelten<br />

in der Metall- und Elektroindustrie.<br />

Sie sind in dieser Branche teils im<br />

tariflichen, teils im außertariflichen<br />

Bereich einsetzbar sowie auf andere<br />

Branchen übertragbar.<br />

Vorzüge und Risiken der Nutzung von<br />

Kennzahlen für die Entgeltgestaltung<br />

Kennzahlen sind charakteristische<br />

Zahlenwerte, die der Information, der<br />

Entscheidungsfindung, der Begründung<br />

und Bewertung von Maßnahmen<br />

dienen. Sie können sich auf den Betrieb<br />

insgesamt, auf einzelne Abteilungen,<br />

Bereiche, Arbeitsplätze oder aber auch<br />

auf mehrere bzw. einzelne Beschäftigte<br />

beziehen. Kennzahlen werden eingesetzt,<br />

um Daten und Informationen<br />

aufzubereiten und zueinander in<br />

Beziehung zu setzen, um betriebliche<br />

Gegebenheiten (z. B. Arbeitsaufwand,<br />

Durchlaufzeit) zu beschreiben und zu<br />

bewerten. Darauf basierend können<br />

Maßnahmen zur Optimierung der Geschäftsprozesse<br />

abgeleitet, realisiert und<br />

deren Umsetzungsergebnisse wiederum<br />

erfasst werden (SWM 2016).<br />

Der Zweck von Kennzahlen ist somit die<br />

effiziente Steuerung und Überwachung<br />

eines Unternehmens und seiner Leistungserstellungsprozesse.<br />

Kennzahlen<br />

sollen eine Kommunikation auf Basis<br />

von Zahlen, Daten und Fakten unterstützen:<br />

• Gemeinsame Kommunikationsbasis:<br />

Worüber reden wir?<br />

• Handlungsbedarfe erkennen: Wo<br />

müssen wir uns verbessern?<br />

• Maßnahmen ableiten: Was müssen<br />

wir tun?<br />

• Erfolgskontrolle: Waren Maßnahmen<br />

erfolgreich?<br />

Die Auswahl der richtigen Kennzahlen ist<br />

nicht immer einfach, aber wesentlich für<br />

die Angemessenheit und die Nützlichkeit<br />

ihrer Aussagen.<br />

Hinweis:<br />

Der Normalfall im Betrieb sollte sein,<br />

dass Kennzahlen für die Ermittlung von<br />

Leistungsergebnissen mit Ziel der Entgeltfindung<br />

Ableitungen der vorhandenen<br />

betrieblichen Kennzahlen sind!<br />

Bei der Anwendung eines kennzahlenbasierten<br />

Leistungsentgelts wird das<br />

Leistungsergebnis anhand ausgewählter<br />

Merkmale durch einen Vergleich mit<br />

zuvor festlegten Vorgaben ermittelt.<br />

Diese Vorgaben (Leistungserwartungen,<br />

„Soll“) werden entweder methodisch<br />

ermittelt oder auf der Grundlage von<br />

Daten vereinbart. Wichtig ist jedoch,<br />

dass sie bereits vor der Ausführung des<br />

Arbeitsauftrags bekannt und angemessen<br />

sind. In einer Betriebsvereinbarung<br />

sind die Leistungsmerkmale und deren<br />

Konkretisierung durch Kennzahlen,<br />

sowie das Verfahren zur Festlegung der<br />

Vorgaben und die Leistung-Entgelt-Relation<br />

mit dem Betriebsrat zu vereinbaren.<br />

Wie alle Entgeltmethoden beinhaltet<br />

die Nutzung von Kennzahlen für die<br />

Entgeltgestaltung sowohl Vorzüge als<br />

auch Risiken.<br />

Zu den Vorzügen zählen:<br />

Jahr<br />

Zeitentgelt/Beurteilen<br />

- objektive, mess- und/oder zählbare<br />

Bestimmungsgrößen<br />

- vielfältige Bestimmungsgrößen<br />

anwendbar<br />

- Kombination mehrerer Bestimmungsgrößen<br />

möglich (dadurch Vorgabe<br />

mehrdimensionaler Zielrichtungen)<br />

- hohe Transparenz bei klar herausgearbeitetem<br />

Zusammenhang von<br />

Leistungsergebnis und Entgelt<br />

- häufig zeitlich aktuelle Ermittlung der<br />

Leistungsergebnisse möglich<br />

- Unterstützung der strukturalen<br />

Führung bei Wahl geeigneter Kennzahlen<br />

- vielseitig anwendbar, auch bei einem<br />

hohen Anteil unbeeinflussbarer Zeiten<br />

(z. B. lange Maschinenlaufzeiten)<br />

- finanzieller Anreiz zur Erfüllung der<br />

Kennzahlen für die Beschäftigten unterstützt<br />

das Erreichen der gewählten<br />

Kennzahl für den betrieblichen Erfolg<br />

Zu den Risiken zählen:<br />

- teilweise hoher Aufwand für die Ermittlung<br />

und Pflege von Soll-Werten sowie<br />

die Erfassung und Auswertung von<br />

Ist-Werten<br />

- Festlegung der Soll-Vorgaben erfolgt<br />

bereits im Vorfeld, unvorhergesehene<br />

Entwicklungen können zu Verwerfungen<br />

im Entgelt führen<br />

- Gefahr eines „sich Einschließens“<br />

der Mitarbeiter auf die festlegten<br />

Kennzahlen, sodass andere Ziele und<br />

Arbeitnehmerstruktur nach Entgeltmethoden<br />

(Anteile in %)<br />

Kennzahlenvergleich/<br />

Akkord-/Prämienentgelt<br />

Zielvereinbarung/-<br />

entgelt<br />

20<strong>08</strong> 72,1 27,0 0,9<br />

2009 72,8 26,7 0,5<br />

2010 72,7 26,9 0,5<br />

2011 73,1 26,3 0,5<br />

2012 74,4 24,1 1,5<br />

2013 78,6 20,9 0,5<br />

2014 79,7 19,7 0,6<br />

2015 80,2 18,7 1,1<br />

2016 80,6 18,3 1,1<br />

2017 79,9 17,7 2,4<br />

2018 79,7 17,4 2,9<br />

Tabelle 1: Arbeitnehmerstruktur nach Entgeltmethoden in der M+E-<br />

Industrie (Gesamtmetall 2019)<br />

Aufgaben, die davon nicht betroffen<br />

sind, weniger beachtet werden<br />

- Aufwand für dynamische Anpassung<br />

der Vorgaben auf Grund von<br />

organisatorischen und technischen Veränderungen<br />

im Arbeitssystem<br />

- Sicherung der Transparenz stellt hohe<br />

Anforderungen an die Datenqualität<br />

und Nachvollziehbarkeit<br />

Ein auf Kennzahlen gestütztes Leistungsentgelt<br />

ermöglicht eine relativ<br />

objektive Leistungsmessung, bedingt<br />

dazu aber eine gute Datenqualität. Diese<br />

Datenqualität auf Dauer sicherzustellen,<br />

kann, trotz sich stetig entwickelnder<br />

technischer Möglichkeiten einen nicht<br />

unerheblichen Aufwand darstellen. Aus<br />

diesem Grund wird oftmals empfohlen,<br />

bei der Entgeltgestaltung auf Daten<br />

zurückzugreifen, die im Unternehmen<br />

ohnehin bereits erhoben werden.<br />

Wichtig ist dabei jedoch die Anreizwirkung<br />

dieser Kennzahlen zu beachten,<br />

das heißt sich zunächst die grundsätzliche<br />

Frage zu stellen: „Für was möchte<br />

das Unternehmen überhaupt eine Extra-<br />

Vergütung zahlen?“ An den Antworten<br />

auf diese Frage sind die Kennzahlen für<br />

Abteilungen, Gruppen und Beschäftigte<br />

auszurichten.<br />

Bei Fragen rund um das Thema variable<br />

Vergütung können unsere Mitgliedsfirmen<br />

sich gerne bei unserem Verbandsingenieur<br />

Michael Schlack melden.


20 Journal<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

NEWSLINE<br />

Azubi-Magazin „Next Step“<br />

mit neuer Ausgabe<br />

REGION. Im Juli erschieneine neue Ausgabe des Azubi-<br />

Magazins „Next Step“. Es wird zweimal jährlich von der<br />

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe herausgegeben. Darin<br />

enthalten sind zahlreiche<br />

Berufsporträts, Geschichten<br />

von echten<br />

„Machern“, die bereits<br />

die Karriereleiter nach<br />

oben gestiegen sind,<br />

und allerhand Wissenswertes<br />

rund um Ausbildung<br />

und Studium in<br />

unserer Region. Das Titelthema<br />

der aktuellen<br />

Ausgabe lautet „Berufe<br />

von Abis Z“. Auf dem<br />

Cover ist Sängerin Leony<br />

zu sehen, die dem<br />

Magazin auch ein exklusives Interview gegeben. „Next<br />

Step“ kann kostenlos gelesen werden: https://bit.ly/<br />

4bEHhlt.<br />

es<br />

Delegationsreise zur IAA<br />

REGION. Das Netzwerk Transformotive Heilbronn-Franken<br />

lädt Unternehmensvertreter aus kleinen und mittelständischen<br />

Unternehmen zur gemeinsamen Teilnahme<br />

an der IAA Transportation <strong>2024</strong> am Donnerstag, 19.<br />

September,inHannover ein. Diese Initiative soll Logistiker<br />

und Geschäftsführer zusammenbringen, um gemeinsam<br />

Mobilität neu zu denken, Kapazitäten zu bündeln<br />

und die Zukunft zu gestalten. Die IAATransportation ist<br />

eine internationale Leitplattform für Logistik und Transport<br />

und der weltweit wichtigste Schauplatz für die Zukunftsthemen<br />

der Branche.<br />

DieAnmeldung ist bis zum 5.Augustmöglich und erfolgt<br />

unter https://eveeno.com/iaa_<strong>2024</strong>. Die Plätze sind begrenzt,<br />

die Kosten trägt das Netzwerk.<br />

pm<br />

Kanzlei erhältTOP 100-Siegel<br />

TAUBERBISCHOFSHEIM. Würdigung auf dem Deutschen<br />

Mittelstands-Summit: Der Wissenschaftsjournalist<br />

Ranga Yogeshwar gratulierte der Reinhart Kober Großkinsky<br />

Braun RechtsanwältePartGmbB (RKGB) aus dem<br />

Main-Tauber- und<br />

Neckar-Odenwaldkreis<br />

zu ihrer Auszeichnung<br />

mit dem<br />

TOP 100-Siegel. Die<br />

Preisverleihung im<br />

Rahmen des Summits<br />

fand Ende Juni<br />

in Weimar statt. Die<br />

Anwaltskanzlei<br />

RKGB zählt zum dritten Mal zuden TOP 100 Innovationsunternehmen.<br />

Indem wissenschaftlichen Auswahlverfahren<br />

überzeugte das Unternehmen in der Größenklasse<br />

Abesonders in der Kategorie „InnovationsförderndesTop-Management“.<br />

pm<br />

Hakro und Mott Mobile Systeme<br />

für Umweltpreis nominiert<br />

REGION. Alle zwei Jahre verleiht das Ministerium für<br />

Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg<br />

den Umweltpreis für Unternehmen. Umweltministerin<br />

TheklaWalker betont: „Der Umweltpreis für Unternehmen<br />

ist einer der anspruchsvollsten Preise auf<br />

seinem Gebiet. Die Auswahl der Nominierten fiel uns<br />

nicht leicht.Das zeigt uns aber auch: Umweltschutz und<br />

Nachhaltigkeit haben einen hohen Stellenwert bei den<br />

Unternehmen im Land.“Von 104Unternehmen, die sich<br />

dieses Jahr beworben haben, sind nun 18 für die finale<br />

Runde nominiert. Zu den Nominierten gehören auch<br />

Firmen ausder Region: In derKategorie „Handwerk, Betriebe<br />

mitbis zu 50 Mitarbeitenden“ konnte Mott Mobile<br />

Systeme aus Tauberbischofsheim bei der Vorauswahl<br />

überzeugen. Die Hakro GmbH aus Schrozberg hingegen<br />

hat Chancen in der Kategorie „Industrie, Unternehmen<br />

mit bis zu 250 Mitarbeitenden“. Die Sieger werden Anfang<br />

Dezember bekanntgegeben.<br />

pm<br />

Foto:privat<br />

Konstanter Erfolg<br />

SVZ Maschinenbau startete nur sprichwörtlich in derGarage.Das Unternehmen ist seit<br />

25 Jahren erfolgreich in der VerpackerbrancheamMarkt. VONMARIUS STEPHAN<br />

Am Ortseingang von Crailsheim<br />

entstand im Februar<br />

1999 ein neues Unternehmen:<br />

Die Firmengründer Sieghard<br />

Schwarz, Walter Volz und<br />

Matthias Zaiss benannten ihre<br />

Firma nach den Initialen ihrer<br />

Nachnamen: SVZ. Soweit, so gewöhnlich.<br />

Die berühmte Garage,<br />

in der viele Gründungen stattfinden,<br />

spielte bei SVZjedoch nur im<br />

sprichwörtlichen Sinne eine Rolle:<br />

Das Unternehmen startete im<br />

Stall von Matthias Zaiss.<br />

STARTSCHUSS Den ersten Maschinenüberholungen<br />

und Serviceeinsätzen<br />

an Fremdmaschinen<br />

folgten bald Maschinen aus<br />

eigener Konstruktion und Fertigung<br />

–die drei Firmengründer<br />

verfügten schließlich über einschlägige<br />

Erfahrung als Konstrukteure<br />

und Elektrotechniker in der<br />

Verpackungsbranche. „Das waren<br />

noch Zeiten, als wir selbst<br />

mit dem Schraubenschlüssel unter<br />

der Maschine lagen oder Kabel<br />

verlegten. Konstruktionsplatz,<br />

Drehmaschine und Montage lagen<br />

unmittelbar nebeneinander,<br />

und die Kaffeepause machten wir<br />

vor der Stalltüre“, erinnern sich<br />

Schwarz und Zaiss an ihre Anfangszeit<br />

zurück.<br />

STANDORTWECHSEL Die ersten<br />

eigenen Maschinen von SVZ<br />

richteten Schachteln und Kartons<br />

auf und schnell landete das Unternehmen<br />

mit seinem Typ W13<br />

einen Treffer: Die Maschine ist<br />

auch heute noch bei vielen namhaften<br />

Kunden, teils in weiterentwickelter<br />

Form, zigfach im Einsatz.<br />

Mitdem Erfolg kamauchdie<br />

Entwicklung: SieghardSchwarzund Matthias Zaiss (re.) machten sich voreinem Vierteljahrhundert<br />

selbstständig. Das Unternehmen wächstseitdem beständig.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Platznot. Schnell wurde es im renovierten<br />

Zaiss-Stall zu eng und<br />

SVZ zog deshalb 2005 innerhalb<br />

von Crailsheim in die Bildstraße<br />

um. Mit steigender Auftragszahl<br />

benötigte SVZ auch mehr<br />

Mitarbeiter. Dies konnte am neuen<br />

Standort realisiert werden. Zu<br />

denSchachtelaufrichtern undBelade-<br />

und Verschließmaschinen<br />

gesellten sich dort auch Verpackungsmaschinen<br />

mit integrierten<br />

Robotern, die in der Lebensmittel-,<br />

Süßwaren-, Pharma- und<br />

Kosmetikindustrie eingesetzt werden<br />

konnten. „Inzwischen waren<br />

wir Systemlieferant bei großen<br />

Herstellern bekannter Markenartikel<br />

in Deutschland“, erinnert<br />

sich Zaiss. Trotz der erweiterten<br />

Kapazität stieß das Unternehmen<br />

wenige Jahre später wiederandie<br />

baulichen Grenzen. Eine Roboterlinie<br />

passte nicht in die Montagehalle,<br />

und deshalb stand 2012 bereits<br />

der nächste Standortwechsel<br />

an. In der Nähe der Autobahn bei<br />

Satteldorferwarben die Unternehmer<br />

ein Industriegebäude in Gröningen.<br />

„Das war ein Glückstreffer,<br />

sohaben wir bis heute ideale<br />

Voraussetzungen für unsere<br />

weitere Firmenentwicklung“, sagt<br />

Schwarz.<br />

GLOBAL Die Maschinen von<br />

SVZ werden heute weltweit geordert.<br />

„Unser Kundenkreis erstreckt<br />

sich mittlerweile über Europa<br />

hinaus.Vor wenigen Wochen<br />

hat eine Maschine unser Werk in<br />

Richtung USA verlassen“, berichtet<br />

Zaiss. Die in Grönigen entwickelten<br />

Anlagen sind mit der Zeit<br />

Elabo gewinnt RedDot Design<br />

Award für neuenArbeitsplatz<br />

Das Crailsheimer Unternehmen wird für seine Lösung „Primus Two“ geehrt.<br />

Der Elektronikarbeitsplatz grierte Software unterstützt unter<br />

„Primus Two“ von Elabo<br />

wurde mit dem „Red zessabhängige Parametrisierung<br />

anderem eine automatische pro-<br />

Dot Award: Product Design der Messgeräte; auch die Einbindung<br />

<strong>2024</strong>“, einem der begehrtesten<br />

Qualitätssiegel für gute Gestaltung<br />

weltweit, ausgezeichnet. Bei<br />

der Entwicklung der multifunktionalen<br />

Arbeitsplatzlösung für Forschung<br />

und Entwicklung, Reparatur<br />

und Wartung sowie die berufliche<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

standen maximale Funktionalität<br />

und Flexibilität im Vordergrund:<br />

Der „Primus Two“ decktalle gängigen<br />

Anwendungen im Bereich<br />

Mess- und Prüftechnik ab und ist<br />

serienmäßig mit der hauseigenen<br />

Software zur Tisch- und Gerätesteuerung<br />

ausgestattet. Herzstück<br />

des Arbeitsplatzes ist die kompakte<br />

Mittelsäule mit zentraler multifunktionalerBedien-<br />

undElektronikeinheit<br />

und individuell konfigurierbarem<br />

weiterer Fremdgeräte ist<br />

möglich. Per Smartphone, Tablet,<br />

Desktop-Rechner oder Laptop<br />

lassen sich die jeweiligen Anwendungen<br />

unkompliziert bedienen.<br />

Der Arbeitsplatz istinverschiedenenTischgrößen<br />

und -formensowie<br />

inAusführungen mit höhenverstellbarer<br />

oder fester Tischplatte<br />

erhältlich und sorgt sofür<br />

maximalen Komfort bei der Arbeit<br />

im Elektrolabor. „Wir freuen<br />

uns sehr, dass der ‚Primus Two‘<br />

mit seiner modernen Optik überzeugen<br />

konnte.Die Auszeichnung<br />

mitdem Red Dot Awardist füruns<br />

eine tolle Bestätigung, dass unser<br />

innovatives Design die Arbeit im<br />

Elektrolabor optimalunterstützt“,<br />

sagt Dietmar Striffler, Leiter Produktmanagementbei<br />

Display. Diese Säu-<br />

le lässt sich aber auch klassisch<br />

an der Seite anbringen. Die inte-<br />

Elabo.<br />

www.elabo.de<br />

mst<br />

auch immer komplexer geworden.<br />

Bei einem bekannten deutschen<br />

Schokoladenhersteller<br />

steht zum Beispiel eine Verpackungslinie<br />

mit insgesamt 23 Robotern.<br />

DasUnternehmen „aus dem Stall“<br />

beschäftigt heute mehr als 25 Mitarbeiter<br />

und will dieseZahl weiter<br />

erhöhen – durch Einstellungen<br />

wie auch durch die eigene Ausbildung.<br />

Die ersten „Urgesteine“<br />

wurden auch schon in den Ruhestand<br />

verabschiedet. Darunter<br />

auch Mitgründer und Geschäftsführer<br />

Walter Volz, der als Leiter<br />

der Elektroabteilung einen wesentlichen<br />

Anteil an der erfolgreichen<br />

Entwicklung der Maschinen<br />

und ihrer Steuerungen hatte.<br />

www.svz-maschinenbau.de<br />

Preisgekrönt: Derneue Arbeitsplatz vonElabo kann personalisiert<br />

werden –die Säule ist mittig oder an der Seite montierbar. Grafik: Elabo


August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Firmen &Märkte 21<br />

Upcyclingmit Infrarot<br />

Mit einer Pilotanlage willSchneider &Sohn dasBaustoffrecycling revolutionieren.<br />

Spezielle Kameras sollen größereMengen nutzbar machen. VONMARIUS STEPHAN<br />

Die Bauunternehmung<br />

Schneider & Sohn hatte<br />

kürzlich zur feierlichen<br />

Straßeneröffnung geladen: In<br />

Gammesfeld, dem Sitz des Unternehmens,<br />

wurde die Zufahrt<br />

zum Firmengelände feierlich zu<br />

nach Willy Schneider benannt,<br />

der zuLebzeiten die zweite Generation<br />

des Familienunternehmens<br />

verkörpert hatund die Firma<br />

innovativ in die Zukunft und<br />

zum Erfolg führte. Heute steht<br />

mit Christian Schneider bereits<br />

Strategie: Christian Schneiderführt dasFamilienunternehmeninvierter Generationund setztwie seine<br />

Vorfahren auf Innovation und kluge technische Lösungen.<br />

Foto: Marius Stephan<br />

dievierteGeneration an derSpitze<br />

des Betriebs. Die Straße stand<br />

und steht als ein Symbol für das<br />

Lebenswerkvon Willy Schneider:<br />

Um den Steinbruch besser zu erreichen<br />

und den Abtransportdes<br />

Materials zuerleichtern, ermöglichte<br />

Willy Schneider die erste<br />

Ausbaustufe vom Feldweg zur<br />

Straße. Eine Initiative mit Weitblick,<br />

der im Lauf seines langen<br />

Lebens vielefolgten,umdas<br />

Unternehmen positiv in die Zukunft<br />

zuführen und den Standort<br />

Gammesfeld zu stärken. Seine<br />

ausgeprägte Werteorientierung<br />

prägt die Firma bis heute:<br />

Dauerhaftigkeit, Wertschätzung,<br />

Verbindlichkeit und tiefer Glaube<br />

an Gott sind die Grundfeste,<br />

auf denen das Handeln aller basiert<br />

–intern und extern.<br />

Im Rahmen der Straßeneinweihung<br />

feierte das Unternehmen<br />

auch die Erweiterung des Bauhofs:<br />

Hier wurde eine neue Halle<br />

errichtet, eineneueLkw-Waage<br />

sowie die Tankstelle modernisiert.<br />

Von ganz besonderem Interesse<br />

war jedoch die Grüne<br />

Wiese, die sich östlich des Bauhofs<br />

und südlichdes Steinbruchs<br />

erstreckt. Hier soll ein echtes<br />

Zukunftsprojekt entstehen. „Wir<br />

haben die Zusage vom Bundesumweltministerium<br />

über eine<br />

Fördersumme von 2Millionen<br />

Euro erhalten“, freut sich der<br />

geschäftsführende Gesellschafter<br />

Christian Schneider. Noch ist<br />

die ganze Anlage nur eine Idee,<br />

die jedoch nun in die konkrete<br />

Planung gehen soll. Mit Infrarotkameras<br />

will das Unternehmen<br />

gemischte Baustoffreste besser<br />

trennen und dadurch mehr wiederverwertbares<br />

Material gewinnen.<br />

Dies schone die Umwelt,<br />

wenn aus abgerissenen Gebäuden<br />

Baustoffe zum Beispiel für<br />

den Straßenbau gewonnen werden<br />

können. „Die Anlage ist in<br />

Deutschland und Europa einzigartig“,<br />

beschreiben Christian<br />

Schneider und Geschäftsführer<br />

Matthias Götz das Projekt. Zwischen<br />

15 und 17 MillionenEuro<br />

soll das fertige Upcyclingwerk<br />

kosten. Für den Baubeginn visiert<br />

Götz grobdas Jahr 2026 an.<br />

www.schneiderundsohn.de<br />

Delegation: Staatssekretär Patrick Rapp (Mi.) erhielt bei seinem Besuch<br />

Begleitung vonVertretern des Haller Gemeinderats.<br />

Foto: AdinaBauer<br />

TiefeEinblicke<br />

Staatsminister Patrick Rappbesucht Recaro<br />

Aircraft Seating in Schwäbisch Hall.<br />

Patrick Rapp (CDU), Staatssekretär<br />

im Wirtschaftsministerium<br />

Baden-Württemberg,<br />

befindet sich aktuell auf<br />

Sommertour,umindirekten Kontakt<br />

mit Unternehmen zu kommen.<br />

Dabei stoppte er auch bei<br />

Recaro Aircraft Seating in Schwäbisch<br />

Hall. Gemeinsam mit Mitgliedern<br />

des Haller Gemeinderats<br />

und Bürgermeister Daniel Bullinger<br />

bekam Rapp hier tiefe Einblicke<br />

in die Produktion.<br />

Mark Hiller, CEO von Recaro Aircraft<br />

Seating und der Recaro Holding<br />

Group, stellte das Unternehmen<br />

vor: Auf sechs Produktionslinien<br />

werden imJahr bis zu<br />

20.000 Flugzeugsitze produziert<br />

–alles in Handarbeit. Beim Rundgang<br />

durch die Produktion erfuhren<br />

die Teilnehmer, wie die Digitalisierung<br />

Einzug gehalten hat<br />

und auch welche Logistik-Prozesse<br />

nötig sind.<br />

Sichtlich beeindruckt zeigte sich<br />

die Delegation von den Bestrebungen<br />

des Unternehmens im Bereich<br />

der Sustainability: Gewichtsreduzierung,<br />

Upcycling von Fischernetzen<br />

oder Armlehnen mit<br />

Kork sowie Bezüge aus veganem<br />

Kaktus-Leder warenBeispiel hierfür.<br />

Nicht weniger eindrucksvoll<br />

waren die gezeigten Beispiele für<br />

Business-Class-Sitze, die schon<br />

fast kleinen Büros für die Reise<br />

über den Wolken gleichen. ina<br />

www.recaro-as.com<br />

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22 Firmen &Märkte<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

Serafimaübernimmt Sitz von Dast<br />

Umzug: Seit etwa einem Jahr steht das FirmengebäudeinGaildorf leer.Aktuell laufenhier allerdings Bauarbeiten–Serafima aus<br />

Uttenhofen will am StandortimHerbst mitder Reparatur von Ventilatoren beginnen. VONAXELTHEURER<br />

Nachdem die Dast GmbH in<br />

Gaildorf vor etwa einem<br />

Jahr Konkurs anmelden<br />

musste, standen die Firmengebäude<br />

in der Eschenau leer. Nun<br />

fällt das Gerüstander Fassade auf<br />

und die Handwerkertransporter<br />

davor. Estut sich was. Das Areal<br />

wurde im März von der Schaeff<br />

Vermögens- und Immobilienverwaltungs<br />

GmbH &Co. KG mit Sitz<br />

in Hessental erworben. Die Serafima<br />

GmbH &Co. KG ausUttenhofen,<br />

Teil derSchaeff-Gruppe, wird<br />

in die Räumlichkeiteneinziehen.<br />

Die Arbeiten amGebäude dauerten<br />

voraussichtlich noch zwei bis<br />

drei Monate, schreibt Stephan Jakob,<br />

Geschäftsführer der Serafima<br />

GmbH &Co. KG in einer E-Mail.<br />

„Der Umzug ist für den Oktober<br />

geplant“, informiert er. InGaildorf<br />

wird Serafima Ventilatoren,<br />

Verdichter sowie Komponenten<br />

reparieren und instand halten, so<br />

Jakob. Ein Schweißzentrum werde<br />

eingerichtet und „Reverse Engineering“<br />

betrieben, was auch<br />

als „Nachkonstruktion“ bezeichnet<br />

wird. Serafima habe derzeit<br />

rund 35 Mitarbeiter. „Aufgrund<br />

des stark wachsenden Geschäfts<br />

sind wir ständig auf Personalsuche,<br />

wie beispielsweise Servicemonteure,<br />

Schweißfachpersonal,<br />

Konstrukteure.“<br />

Über den Kaufpreis gibt Leonie<br />

Schaeff, Mitglied des Vorstands<br />

der Schaeff-Gruppe, keine Auskunft.Aber<br />

über diebeim Erwerb<br />

„Die Immobilie<br />

in Gaildorf<br />

ermöglicht unser<br />

Wachstum und<br />

bietet moderne<br />

Hallen.“<br />

verfolgten Motive: „Die Immobilie<br />

inGaildorf ist aus mehreren<br />

Gründen attraktiv:Sie ermöglicht<br />

unser Wachstum und bietet<br />

moderne Hallen“, schreibt die<br />

Unternehmerin in einer E-Mail.<br />

Auch der mögliche Trassenverlauf<br />

der geplanten Umgehungsstraße<br />

spielt dabei eine zentrale<br />

Rolle. „Die Verlagerung der Bundesstraße<br />

B19 unterhalb des Gebäudes<br />

sichert eineexzellente Anbindung.“<br />

Hotel- und Gastronomieangebote<br />

in der Nähe seien<br />

ebenfalls ein Standortfaktor.<br />

Leonie Schaeff sieht die<br />

Ansiedlung in Gaildorf vor allem<br />

als langfristige Investition. „Es<br />

war bereits seit einiger Zeit geplant,<br />

die Räumlichkeiten der Serafima<br />

zu verlegen“, so Schaeff<br />

weiter. Vorerst sehe man keine<br />

Erweiterung derGebäudevor,das<br />

bestehende Potenzial sei für die<br />

nächsten Jahreausreichend.<br />

„Der Standort überzeugt durch<br />

seine hochmodernen, vollausgestatteten<br />

Hallen, die allen Anforderungen<br />

der modernen Produktion<br />

gerecht werden“, findet<br />

StephanJakob.Die Räume ließen<br />

sich den individuellen Bedürfnissen<br />

anpassen undbötenRaumfür<br />

Wachstum und Innovation.<br />

Die bereits vorhandene Photovoltaikanlage<br />

auf dem Dach plant das<br />

Unternehmen eventuell zu vergrößern.<br />

Der energetische Ausbau<br />

sei ihm wichtig, „umimZugeder<br />

Nachhaltigkeit weitgehend autark<br />

vom Stromnetz zu werden“.<br />

Neubeginn: Am ehemaligen Gebäude vonDastarbeiten aktuelleinige Handwerksbetriebe.<br />

„Die Abwicklung war für uns<br />

als Eigentümerfamilie natürlich<br />

schwer“, sagt Martin Becker, ehemaliger<br />

Geschäftsführer von Dast.<br />

Die Preiskämpfe in der Branche<br />

seien einfach schlecht für den<br />

Standort Deutschland.<br />

Grund für den Konkurs von Dast<br />

seien vor allem politische Themen<br />

gewesen. „Die Türkei zum Beispiel<br />

ist ein sehr attraktiver Standort<br />

für Unternehmen, das sieht<br />

man bei großen Firmen wie ZF.“<br />

Seine berufliche Zukunft sieht<br />

Martin Becker an der Börse. „Das<br />

ist meine langjährige Leidenschaft,<br />

da fuchse ich mich aktuell<br />

weiter hinein.“ Die Mitarbeiter<br />

von Dast seien in kürzester<br />

Zeit bei Unternehmen im Umkreis<br />

Foto: Axel Theurer<br />

von höchstens 30 Kilometern untergekommen.<br />

„Die hat der Markt<br />

schnell aufgesaugt. Bei unseren<br />

besten Mitarbeiternhat das kaum<br />

zwei Wochen gedauert, bis sie<br />

eine neue Beschäftigung gefunden<br />

haben. Die komplette Belegschaft<br />

ist noch 2023 untergekommen.“<br />

www.serafimaint.com<br />

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Vonder Idee bis zur Serie<br />

Automatisiertes Laserschweißen mit Robotertechnik.<br />

HUP Pietz ist der richtige Partner,umMaschinenteile vor Verschleiß zu bewahren:<br />

Hightech-Schweißtechnik und CNC-Fertigung in einem Haus.<br />

Das Familienunternehmen, vertreten<br />

von InhaberUwe Pietz, wurde 1973<br />

mit dem Ziel gegründet, Kunden aus<br />

der verarbeitenden Industrie mit<br />

verschleißfesten Maschinenteilen<br />

aller Art zu beliefern. DasFamilienunternehmen<br />

entwickelt, produziert<br />

und handeltmit solchen Teilen.<br />

Aufgrund steigender Rohstoff preise<br />

(vor allem der Stahlpreise) achten<br />

die Kunden immer mehr auf die<br />

Erhaltung und Veredelung von hochwertigenMaschinenteilen.<br />

Deshalb<br />

haben die Experten neue Regenerations-<br />

und Verschleißschutzarten<br />

entwickelt.<br />

Sie werdenvon den eigenen Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern hergestelltund<br />

zusammen mit anderen<br />

Produkten vertrieben.Das Wissen<br />

und die Erfahrung der Anwendungsspezialisten<br />

helfenden Kunden, ihre<br />

Erträge zu steigern.<br />

Bauteile in nahezu allen Industriebereichen<br />

unterliegen Verschleiß:<br />

Nahtlose Beschichtungen mit hohem<br />

Reibungskoeffizienten schützen und<br />

schonen die Teile,die je nach Bedarf<br />

partielloder vollflächig<br />

aufgetragen werden. Das<br />

spart den Kunden bares Geld. Je<br />

nach Bauteil sind Schichtdicken von<br />

200 Mikrometern bis zu mehreren<br />

Millimetern möglich.<br />

Um die steigenden Nachfragen<br />

unsere Kunden gerecht zu werden,<br />

wird in Kürze eine neue 800 m 2<br />

Produktionshalle gebaut.<br />

Durchdie neue Halle erhöht sich die<br />

zurVerfügung stehendeProduktionsfläche<br />

auf 2500 m 2 .<br />

Auch die Investition in die<br />

Maschinentechnik istein hervorragender<br />

Weg, um für die Zukunft<br />

vorzusorgen und die Effizienz in der<br />

Produktion zusteigern.<br />

NeueTechnologien, wieder neu<br />

installierte Roboter für Laserbeschichtung,<br />

können nicht nur die<br />

Produktivitäterhöhen, sondern auch<br />

die Qualität der Produkte verbessern<br />

und die Betriebskosten senken. [pm]<br />

Die Firma HUP Pietz ist ein<br />

seit 1973 in Rot am See<br />

geführter Familienbetrieb.<br />

Europaweit werden Kunden<br />

aus der verarbeitenden<br />

Industrie mit verschleißfesten<br />

Maschinenteilen<br />

beliefert. Zu diesem Zweck<br />

hat HUP Pietz neue Regenerierungs-<br />

und Verschleißschutzarten<br />

entwickelt. Die<br />

Entwicklung, Produktion<br />

und der Handel mit verschleißfesten<br />

Maschinenteilen<br />

aller Art wird durch<br />

langjährige und erfahrene<br />

Mitarbeiter von HUP durchgeführt.<br />

www.hup-pietz.de<br />

QUALITÄT<br />

MADE BY HUP<br />

Schnecken / Siebbleche<br />

Hardox-Verschleißbleche<br />

Rohrsysteme / Shredder<br />

und keramische Rohre<br />

Lasercladding: Mit dem Roboter erhalten Bauteile eine verschleißfeste Beschichtung.<br />

Foto: HUP<br />

HUPSchweißtechnikGmbH Rinderlenweg6 74585Rot am See<br />

FON +4979559333-0 FAX +4979559333-33 info@hup-pietz.de www.hup-pietz.de


August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Firmen &Märkte 23<br />

Neuigkeitenvom Hochgrasexperten<br />

Seit Mai 2021 gehört AS-Motor zurUS-amerikanischen Ariens Company.Damit haben sich neue Möglichkeitenergeben, zusätzliche<br />

Technologien undanderesKnow-how zu nutzen. Das Ergebnis sind innovative Produkte. VONADINA BAUER<br />

AS-Motor und die Ariens<br />

Company haben viele Parallelen:<br />

Beides sind Familienunternehmen,<br />

die mit Visionen<br />

und Leidenschaft erfolgreich<br />

sind. Sie passen perfekt zusammen“,<br />

erklärte Nicholas Ariens,<br />

der als COO in fünfterGeneration<br />

im amerikanischen Konzern tätig<br />

ist, bei der internationalen Pressekonferenz<br />

dieser Tage noch einmal,<br />

wie es2021 zur Übernahme<br />

des Experten für Hochgrasrasenmäher<br />

aus Bühlertann kam.<br />

Seitdem hat sich einiges getan.<br />

Vor allem in der Region Europa,<br />

Mittlerer Osten, Asien, Pazifik und<br />

Afrika (EMEAA) hat das Mehrmarken-Unternehmen<br />

einschneidende<br />

Veränderungen vorgenommen.<br />

„Hinter unsliegt ein intensives<br />

Jahrmit zahlreichen Entscheidungen<br />

und Veränderungen. Wir<br />

haben unsneu aufgestellt, um auf<br />

künftige Herausforderungen vorbereitet<br />

zu sein“,fasstedenn auch<br />

Jochen Schneider, Executive Vice<br />

President für die Region EMEAA<br />

bei Ariens Co., zusammen.<br />

Das betrifft sowohl das Dach als<br />

auch die Marke AS-Motor. Dazu<br />

gehört, dass sich die Ariens Co.<br />

auf Nullwendekreis-Mäher fokussiert,<br />

die in den USA 52 Prozent<br />

am Gesamtmarkt ausmachen.<br />

Auch in Europasteigt die Nachfrage<br />

nach den Zero-Turn-Mähern<br />

stark. Daher wurde die Produktion<br />

der Rasentraktoren am Standort<br />

in England Ende vergangenen<br />

Jahres eingestellt. Der Standort<br />

agiert seitdem ausschließlich als<br />

Vertriebs- und Servicestandort für<br />

den dortigen Markt.<br />

„Hinter uns<br />

liegt ein intensives<br />

Jahr mit zahlreichen<br />

Entscheidungen<br />

und Veränderungen.“<br />

VERTRIEBSSTRUKTUREN Resultierend<br />

aus der Übernahme<br />

von AS-Motor haben sich zudem<br />

Komfort: Die nächsteEntwicklungsstufedes Raupen-Schlegelmähers mit extremer Hangtauglichkeit hat<br />

noch mehr RC-Funktionen.<br />

Foto: AS-Motor<br />

einige Änderungen in der Vertriebsorganisation<br />

ergeben: In<br />

Deutschland, Frankreich, England<br />

und Skandinavien werden<br />

mittlerweile beide Marken –also<br />

Ariens Co. und AS-Motor –über<br />

ein gemeinsames Händlernetz<br />

vertrieben.<br />

In allen anderen Ländern der<br />

EMEAA-Region werden die Marken<br />

über Importeure vertrieben.<br />

Wo es möglich und sinnvoll ist,<br />

agiert nun auch in diesen Märkten<br />

jeweils ein Importeur für alle<br />

Produkte der Ariens Company.<br />

Und diese Maßnahmen zeigten<br />

bereits Wirkung, teilt das Unternehmen<br />

mit: Bei den Zero-Turn-<br />

Mähern konnte dank der Änderungen<br />

der Marktanteil in Europa<br />

auf über zehn Prozent erhöht<br />

werden. Die Marke AS-Motor hat<br />

sich ebenfalls positiv entwickelt,<br />

besonders erwähnenswert seien<br />

Erfolge im Bereich ferngesteuerter<br />

Mäher.<br />

Dementsprechend positiv fällt der<br />

Blick in die Zukunft aus: „Dank<br />

der guten Zusammenarbeit mit<br />

den Vertriebspartnern und Zulieferern<br />

konnten die Veränderungsprozesse<br />

bisher gut umgesetzt<br />

werden. Teilweise sind diese<br />

noch im Gange und an manchen<br />

Stellschrauben muss noch nachjustiert<br />

werden. Dennoch sehen<br />

wir uns für die Zukunft hervorragendaufgestellt“,<br />

heißt es in einer<br />

Pressemitteilung.<br />

INNOVATIONEN Für Optimismus<br />

sorgt auch die erweiterte<br />

Produktpalette. Bei der „Ga-<br />

LaBau“, der Internationalen Leitmesse<br />

für Urbanes Grün und Freiräume,<br />

werden im September<br />

neue Produkte der Marke AS-<br />

Motor vorgestellt, die den Trends<br />

der Zeit folgen: Dazu gehört der<br />

„AS 920 ESherpa 2WD“, der der<br />

steigenden Nachfrage nach elektrisch<br />

betriebenen Mähern Rechnung<br />

trägt. Er besticht vor allem<br />

durch sein Akku-Wechsel-System.<br />

Derelektrische Fahr-und Messerantrieb<br />

sorgt für eine professionelle<br />

Mähleistung, die sogar über<br />

dem Niveau eines Verbrenners<br />

liegt. Das Akkusystem von Ariens<br />

ist mehrfach verwendbar –esist<br />

kompatibel mit weiteren Geräten<br />

der Schwestermarke.<br />

Seit nunmehr zweieinhalb Jahren<br />

sind zahlreiche ferngesteuerte<br />

„AS 1000 Ovis RC“ an steilen<br />

Hängen in ganz Europa im Einsatz.<br />

Der Raupen-Schlegelmäher<br />

mit extremer Hangtauglichkeit ist<br />

aus dem Produkt-Programm von<br />

AS-Motor nicht mehr wegzudenken.<br />

Jetzt gibt es die nächste Entwicklungsstufe<br />

des Mähers, den<br />

„AS 1000 Ovis EvoRC“: mit mehr<br />

RC-Funktionen für noch mehr Anwender-Komfort.<br />

Mehr Komfort bringt auch ein<br />

neuer Lenkassistent für die ferngesteuerten<br />

Raupen-Schlegelmäher.<br />

Mit dem „X-Act Track“ kann<br />

der Fahrer seine Konzentration<br />

und Geschicklichkeit für schwierige<br />

Mähpassagen aufsparen. Auf<br />

großen Flächen mit einfachem bis<br />

mittelschwerem Profil übernimmt<br />

die Lenkautomatik die präzise<br />

Steuerung.<br />

www.as-motor.de<br />

Die Stimmung hellt sich spürbarauf<br />

Das Branchenbarometer derBerner Group zeigt:Die Auslastung der meistenKfz-Werkstätten ist besser odersogar viel besser als erwartet. Auch<br />

Nutzfahrzeug-Profis blicken positivindie Zukunft, trotz Dämpfern in den vergangenen Monaten.<br />

Das B2B-Handelsunternehmen<br />

Berner Group befragt<br />

für sein Branchenbarometer<br />

regelmäßig Entscheider<br />

und Einkaufsverantwortliche aus<br />

Werkstätten und Autohäusern in<br />

Deutschland, Österreich, Frankreich<br />

und Italien. Die aktuelle<br />

Auswertung der Rückmeldungen<br />

von über 1000Befragten aus dem<br />

Kfz-Bereich ergab:<br />

Die Stimmung in den europäischen<br />

Werkstätten hat sich im<br />

ersten Halbjahr 2014 auf hohem<br />

Niveau stabilisiert. Schauten<br />

Ende 2023 knapp ein Viertel<br />

der Kfz-Profis eher skeptisch<br />

in die Zukunft, sagt jetzt mehr als<br />

die Hälfte von ihnen, dass die bisherige<br />

Auftragslage besser oder<br />

sogar viel besser gewesen ist als<br />

erwartet.Wie dasneueBranchenbarometer<br />

zeigt, geht der Großteil<br />

auch weiterhin von steigenden<br />

Umsätzeninden kommenden<br />

Monaten aus.<br />

Besonders hoffnungsvoll ist man<br />

laut Berner in Italien, wo 65 Prozent<br />

der Befragtenvon einemAuftragsplus<br />

in der zweiten Jahreshälfte<br />

überzeugt sind. Auch die<br />

Werkstätten in der DACH-Region<br />

sind im Schnitt bisher mit <strong>2024</strong><br />

durchaus zufrieden. So berichtet<br />

in Deutschland knapp jeder vierte<br />

und in Österreich jeder fünfte<br />

Betrieb, dass die Auftragsbücher<br />

(deutlich) voller sind als angenommen.InbeideMärkten<br />

Stimmungsbild: Viele WerkstätteninDeutschland hatten mit einer schlechten Auftragslagegerechnet. Weder bei den Pkw noch bei den Trucks und<br />

Co. hat sich diese Befürchtungimersten Halbjahr bewahrheitet.<br />

Foto: Berner<br />

geht jeweils ein Drittel von einer<br />

Zunahme des Geschäfts in der<br />

zweitenJahreshälfte aus. Dass die<br />

Buchungslage stabil bleibt, schätzen<br />

59 Prozent der deutschen und<br />

46 Prozent der österreichischen<br />

Werkstätten.<br />

Im internationalen Vergleich ist<br />

das Stimmungsbild in Frankreich<br />

tendenziell eher reserviert.<br />

Durchschnittlichrund17Prozent<br />

der Werkstätten beklagen hier<br />

eine schwächere Auftragssituation.<br />

Nahezu genau so viele (19<br />

Prozent) hatten dies im Berner-<br />

Branchenbarometer vom Dezember2023<br />

auch erwartet.<br />

NUTZFAHRZEUGE Wie das<br />

Branchenbarometer zeigt, arrangieren<br />

sich auch die Nutzfahrzeug-Werkstätten<br />

mit den aktuellen<br />

Marktbedingungen. Knapp<br />

850 Entscheider und Einkaufsverantwortliche<br />

wurden in diesemSegmentbefragt.<br />

Hier hatdie<br />

Auftragslage im ersten Halbjahrin<br />

denmeisten Betrieben den Erwartungen<br />

entsprochen.Obwohl es in<br />

den vergangenen Monaten punktuell<br />

immer wieder zu harten<br />

Stimmungsdämpfern kam, blickt<br />

ein großer Teil der Werkstätten<br />

positiv nach vorne und geht von<br />

stabilen oder sogar steigenden<br />

Umsätzen aus.<br />

In Deutschland (30 Prozent), insbesondere<br />

aber Österreich (56<br />

Prozent), hatten viele Betriebe<br />

für das erste Halbjahr mit einer<br />

schlechteren Auftragslage gerechnet.<br />

Diese Befürchtung hat<br />

sich inder Breite nicht bewahrheitet.<br />

Tatsächlich berichtete jetzt<br />

im Rahmen der Abfrage in beiden<br />

Märkten nicht einmal jeder Fünfte<br />

von einer geringeren Auslastung.<br />

Zum Vergleich: Fast genauso viele<br />

Werkstätten freuten sich über<br />

vollere Auftragsbücher als angenommen.<br />

Sieben von zehn Werkstätten<br />

in der DACH-Region schätzen,<br />

dassdie Buchungslage in der<br />

zweiten Jahreshälfte stabil bleibt.<br />

16 Prozent der deutschen und 7<br />

Prozent der österreichischen Nfz-<br />

Profis gehen von einer weiteren<br />

Zunahme des bereits guten Geschäfts<br />

aus.<br />

HOFFNUNGEN Im internationalen<br />

Vergleich ist man laut Branchenbarometer<br />

wieder in Italien<br />

besonders hoffnungsvoll. Dort<br />

sind mehr als die Hälfte (52 Prozent)<br />

der Befragten von einem<br />

Auftragsplus im zweiten Halbjahr<br />

überzeugt.<br />

Herausfordernder gestaltet sich<br />

die Situation wiederum für die<br />

französischen Betriebe: Knapp jeder<br />

vierte Befragte beklagt hier<br />

eine schwächere Auftragssituation.<br />

Deutlich geringer –nämlich<br />

bei 15 Prozent –liegt der<br />

Anteil der Betriebe, deren Umsatzerwartungen<br />

in den ersten<br />

sechs Monaten übertroffen worden<br />

sind. „Auch in Frankreich<br />

scheint die Talsohle aber durchschritten“,<br />

sagt Florian Sommer,<br />

Director Business Development<br />

& Transformation Management<br />

bei der Berner Group. So gehen<br />

16 Prozent der Nfz-Profis vonwieder<br />

anziehenden Umsätzen bis<br />

Ende des Kalenderjahres aus. 66<br />

Prozent rechnen zumindest mit<br />

gleichbleibenden Geschäften. pm<br />

www.berner-group.com


24 Firmen &Märkte<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

Wird Michael Grimm Bauer des Jahres?<br />

Der Öko-Landwirtaus Külsheimist mitdem nachhaltigen Konzeptseines Hofguts fürden „Ceres Award“nominiert.<br />

VONLINDA HENER<br />

Stolz: Michael Grimm undseine Frau Barbarafreuensich darüber,eine Chance auf denimdeutschsprachigen<br />

Raum wichtigsten Preis für Landwirte zu haben.<br />

Foto: Linda Hener<br />

Die Landwirtschaft muss da<br />

wieder hin, wo sie herkommt“,<br />

erklärt Michael<br />

Grimm inder Vinothek seines<br />

Hofguts inKülsheim. „Und zwar<br />

aus kleinen Strukturen, die sich<br />

daran orientierten, als Selbstversorger<br />

für die eigene Familie und<br />

das Umfeld zu fungieren, angepasst<br />

an klimatische und geografische<br />

Gegebenheiten und vor allem<br />

vielfältig.“ Diese Landwirtschaft<br />

habe es geschafft, inSymbiose<br />

mit der Natur zu leben und<br />

sie nicht ausgenutzt.<br />

Doch diese Einstellung sei inden<br />

vergangenen 50 Jahren immer<br />

weiter verloren gegangen. Nahrungsmittel<br />

würden inzwischen<br />

in Masse produziert, ohne Rücksicht<br />

auf Mensch undUmwelt. Jedes<br />

sogenannte Unkraut, was womöglich<br />

ein gutes Beikraut wäre,<br />

würde häufig von Anbauflächen<br />

entfernt, obwohl das nicht nötig<br />

sei, soder Öko-Landwirt. Im Gegenteil<br />

–Biodiversität sei für Insekten<br />

und das Ökosystem entscheidend.<br />

„Die Natur wehrt sich<br />

mit zunehmend stärkeren Resistenzen<br />

gegen die Chemie,die eingesetzt<br />

wird. Chemie, die es nicht<br />

bräuchte, würden wirnur für den<br />

Bedarf produzierenund in keiner<br />

Wegwerfgesellschaft leben, sondern<br />

mehr in Kreisläufen denken“,<br />

stelltMichael Grimm fest.<br />

VERMARKTUNG Grimms Hofgut<br />

in „Roter Rain“ nahe Külsheim,<br />

das erzusammen mit seiner<br />

Frau Barbara undseinen beiden<br />

Töchtern Emilia und Alisia<br />

mit Begeisterung führt, verfolgt<br />

eine solche regenerative Landwirtschaft.Ende<br />

2012 habe er von<br />

einem Milchvieh- auf einen Bio-<br />

„Chemie<br />

bräuchteesnicht,<br />

wenn wir nur für<br />

den Bedarf<br />

produzierten.“<br />

Ackerbau- und Bio-Wein-Betrieb<br />

umgestellt, wo Erbsen, Hirse, Belugalinsen,<br />

Körnermais, Dinkel,<br />

Weizen, Hafer und Gerste angebaut<br />

werden, ebenso Wein auf<br />

Rebflächen in Külsheim,Kembach<br />

und Tauberbischofsheim. Auch<br />

ein paar Galloway-Rinder gibt es<br />

noch.<br />

Als Direktvermarkter verkaufen<br />

die Grimms ihre Bio- und Naturland-zertifizierten<br />

Produkte auf<br />

ihrem Hof, servieren sie als Gerichte<br />

wie Burger in ihrer Weinlounge-Gastronomie<br />

und bieten<br />

sie über Edeka-Geschäfte in der<br />

Region an. Darüber hinaus stellt<br />

die Familie auf ihrem Hof eine Ferienwohnung<br />

und Stellplätze für<br />

Wohnmobile zur Verfügung, die<br />

in diesem Jahr besonders gut gebucht<br />

würden. Zudem gibt es<br />

verschiedene Aktionen wie den<br />

„Weinlese-Urlaub“ und die „Tour<br />

de Flur“, die die Arbeit auf dem<br />

Hof transparent machen sollen.<br />

Aus diesem Grund hat Barbara<br />

Grimm 2022 auch bei der SWR-<br />

Sendung „Lecker aufs Land“ mitgemacht.<br />

DURCHGESETZT Für sein ideenreiches<br />

Konzept, die naturverträglichen<br />

Bewirtschaftungsmethoden<br />

und eine gelungene Vermarktung<br />

wurde Michael Grimm<br />

kürzlich für den renommierten<br />

Ceres Awarddes Magazins „agrarheute“<br />

nominiert –imdeutschsprachigen<br />

Raum der wichtigste<br />

Preis für Landwirte und Landwirtinnen<br />

–pro Kategorie habe es bis<br />

zu 200 Bewerberinnen und Bewerber<br />

gegeben. Michael Grimm<br />

ist in der Kategorie „Ackerbauer<br />

des Jahres“ unter die letzten Drei<br />

gekommen, bei der Gala „Nacht<br />

der Landwirtschaft“ am 30. Oktober<br />

fällt in Berlin die Entscheidung.<br />

Die Jury mit Vertreterinnen und<br />

Vertretern des Magazins, des<br />

Hauptsponsors und des Verbands<br />

besuchte die Familie bereits Ende<br />

Juni für einige Stunden auf dem<br />

Hof. Die Fachleute sahen sichAnbauflächen<br />

an, informierten sich<br />

über Prozesse und Produkte. Sein<br />

Wissen habe er sich über eigene<br />

Erfahrung, den Austausch mit anderen<br />

Betrieben und Fachliteratur<br />

angeeignet, berichtet Michael<br />

Grimm. Er freue sichüber die Nominierung<br />

für den Ceres Award,<br />

nicht nur,weil es eine bedeutende<br />

Auszeichnung als Vorzeigeunternehmen<br />

sei, sondern die Idee einer<br />

ökologischen Landwirtschaft<br />

unterstütze.<br />

Nach etwas Zurückhaltung am Anfang<br />

erfahre der Hof nun großen<br />

Zuspruch. Michael Grimm engagiert<br />

sich außerdem in der Biomusterregion,<br />

und er blickt zuversichtlich<br />

in die Zukunft. Besondersdankbar<br />

ist er für die Hilfe<br />

seiner Mitarbeitenden und die<br />

seiner beiden Töchter, die in ihrem<br />

jungen Alter sehr verantwortungsbewusst<br />

seien.<br />

www.hofgut-grimm.shop<br />

ADVERTORIAL<br />

Franz &Wach beziehtneue FirmenzentraleimHerzen vonCrailsheim<br />

Crailsheimer Personaldienstleister ziehtinmoderne Zentrale in frischem Look und setztinden kommenden Monaten aufWachstum und digitale Innovationen.<br />

Crailsheim, Juli <strong>2024</strong> –Die<br />

Firma Franz &Wach Personalservice<br />

GmbH, eine 100%<br />

Tochter der internationalen<br />

Job&Talent Gruppe,hat ihren<br />

Umzug inneue,zentral gelegene<br />

Büroräume in Crailsheim<br />

erfolgreich abgeschlossen.<br />

Der Umzug markiert einen<br />

bedeutenden Schritt fürdas<br />

Unternehmen, das trotz seiner<br />

Zugehörigkeit zu einer globalen<br />

Unternehmensgruppe mit über 2<br />

Mrd. USD Umsatz und mehr als<br />

350.000 externenMitarbeitern,<br />

seine tiefe Verbundenheit mit<br />

Crailsheim beibehält.Die neuen<br />

Büros im Zentrum von Crailsheim<br />

entsprechen dem Selbstverständnis<br />

der Unternehmensgruppe<br />

als junges und dynamisches<br />

Unternehmen. Die zentrale städtische<br />

Lage soll nicht nur die lokale<br />

Verbundenheit stärken, sondern<br />

auch denZugang zu Talenten<br />

verbessern, die von der besseren<br />

Infrastruktur profitieren können.<br />

„Wir versprechen uns durch die<br />

neue Lage einen besseren Zugang<br />

zu qualifizierten Mitarbeitern, die<br />

unser Zentral-Team verstärken,<br />

die dieVorteile der städtischen<br />

Infrastruktur zu schätzen<br />

wissen“, so Dr.Christoph Wessendorf,Geschäftsführer<br />

vonFranz<br />

&Wach.<br />

Vonder neuen Zentraleaus<br />

werden die24bundesweiten<br />

Niederlassungen unterstützt,in<br />

denen das Unternehmen knapp<br />

500 Kunden eine erstklassige<br />

Personaldienstleistungbietet und<br />

die externen Mitarbeiter betreut.<br />

„Wir möchten auch weiterhin die<br />

Expansion unseres Unternehmens<br />

Dr.Wessendorf genießt den Ausblicküber Crailsheim in seinem neuen Büro.<br />

vorantreiben und werdenuns<br />

zunehmend auf Metropolregionen<br />

konzentrieren sowie unser<br />

Filialnetzwerk an einigen Standorten<br />

verdichten.Derzeit werden<br />

zwei große Expansionsinitiativen<br />

geplant, die nochindiesem Jahr<br />

umgesetztwerden sollen“, erklärt<br />

ProkuristFrank Heinemann.<br />

Die neuenRäumlichkeiten bieten<br />

einen beeindruckenden Blick<br />

über die Dächer und Türme von<br />

Crailsheim sowie auf die Jagst. Im<br />

Zuge des Einzugs wurdenicht nur<br />

modernisiert,sondern auch ein<br />

frisches Design mit transparenten<br />

In der Zentrale angekommen (v.l.n.r.): Steffen Behrendt, Dr. Christoph Wessendorf,Frank<br />

Heinemann.<br />

Besprechungsräumen und hellen<br />

Farben umgesetzt. „Füruns ist<br />

es wichtig, als Team offen und<br />

direkt zu kommunizieren und<br />

volle Transparenz zu ermöglichen.<br />

Unsere offenen Büros sollengenaudas<br />

fördern“, betont Daniele<br />

Lombardo,Leiter Interne Dienste,<br />

der das neue Bürokonzept erarbeitet<br />

und umgesetzt hat.<br />

Doch in der neuen Zentrale<br />

stehen auch dieNeukundengewinnung,<br />

dieErarbeitung<br />

moderner Rekrutierungswege<br />

und das Kandidatenmarketing<br />

ganz oben aufder Agenda.„Wir<br />

möchten neue Ansätze in unsere<br />

Kernmärkte bringen, aber auch<br />

neue Märkte erschließen, wie<br />

zum Beispiel die zunehmende Fokussierung<br />

aufFacharbeiter.Hier<br />

wird unser langjähriges Knowhow<br />

in den regionalenMärkten<br />

durch die technische Expertise<br />

der Job&TalentGruppe perfekt<br />

ergänzt –das Beste ausbeiden<br />

Welten!“, sagt Prokurist Steffen<br />

Behrendt. Die Job&Talent-Gruppe<br />

geht hier eigene Wege und hatin<br />

den Kernmärkten USA, Spanien<br />

und im Vereinigten Königreich<br />

bereits eine eigene App zur<br />

Rekrutierung vonMitarbeitern<br />

sowie Schicht-und Anwesenheitsmanagement<br />

an den Start<br />

gebracht -mit starken Ergebnissen<br />

in Bezug aufRekrutierungsgeschwindigkeit,<br />

Besetzungsquote<br />

und Anwesenheit. Diese<br />

Lösung sollinder Zukunft auch in<br />

Deutschland verfügbar seinund<br />

ausCrailsheimheraus betrieben<br />

werden.<br />

DerUmzug istnun abgeschlossen<br />

und die letzten Feinheiten wurden<br />

erledigt. Alle Mitarbeiter haben<br />

ihre neuen Arbeitsplätze bezogen<br />

und zeigen sich begeistert von<br />

der neuen Aussicht und der zentralen<br />

Lage.Mit diesem Schritt<br />

bekräftigt Franz&Wach seine<br />

enge Verbindung zu Crailsheim<br />

und positioniert sich gleichzeitig<br />

optimalfür zukünftiges Wachstum<br />

und die Gewinnung neuer<br />

Talente.Das Unternehmen blickt<br />

zuversichtlich in dieZukunft und<br />

freut sich darauf,weiterhinals<br />

wichtiger Bestandteilder Crailsheimer<br />

Wirtschaft erfolgreich zu<br />

sein.<br />

[pm]<br />

www.franz-wach.de


August <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 260<br />

Handelsregister 25<br />

Neueintragung<br />

HRB 45416<br />

Modepark Röther GmbH Meißen.<br />

Geschäftsanschrift: Daimlerstr. 71, 74545<br />

Michelfeld. Verkauf von Bekleidung,<br />

Schuhen und Accessoires. 25.000,00<br />

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird<br />

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />

oder durch einen Geschäftsführer<br />

gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.<br />

Geschäftsführer: Röther, Michael<br />

Martin, Schwäbisch Hall, *15.02.1963<br />

einzelvertretungsberechtigt; mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

12.03.2023 Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 06.06.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Sitz,<br />

bisher Wutöschingen, Amtsgericht Freiburg<br />

i. Br. HRB 728618) beschlossen. Die<br />

Gesellschaft hat am 11.03.2023 mit der<br />

„Röther Beteiligungs GmbH“ Michelfeld<br />

mit dem Sitz in Stuttgart (Amtsgericht<br />

Stuttgart, HRB 571636) als herrschendem<br />

Unternehmen einen Beherrschungs- und<br />

Ergebnisabführungsvertrag geschlossen.<br />

Die Gesellschafterversammlung hat mit<br />

Beschluss vom 11.03.2023 zugestimmt.<br />

HRB 795146<br />

KernInvest Holding GmbH Michelfeld.<br />

Geschäftsanschrift: Brunnenstraße<br />

14, 74545 Michelfeld. Das Halten<br />

von Unternehmensanteilen und der Wertpapierhandel<br />

im eigenen Namen und<br />

auf eigene Rechnung. 25.000,00 EUR.<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam<br />

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Kern, Daniel<br />

Luca, Michelfeld, *07.05.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführerin: Steeb, Jaqueline, Michelfeld,<br />

*17.07.1998 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 28.04.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795000<br />

Meisterwerkstatt Gaus UG (haftungsbeschränkt)<br />

Bretzfeld. Geschäftsanschrift:<br />

Egertenstraße 17, 74626<br />

Bretzfeld. Die Reparatur von Automobilen<br />

insbesondere Kfz und deren Zubehör,<br />

deren Vermietung und Nutzungsüberlassung.<br />

1.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:<br />

Gaus, Alexander, Bretzfeld, *04.<strong>08</strong>.1980<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 17.05.<strong>2024</strong>. 13.06.<strong>2024</strong> Hetzel<br />

HRB 748257<br />

Ampex Blu GmbH Bad Mergentheim.<br />

Geschäftsanschrift: Johann-Hammer-Straße<br />

22, 97980 Bad Mergentheim<br />

Die Entwicklung, Realisierung und der<br />

Betrieb von Batteriespeicherprojekten<br />

(kurz: BESS-Projekten) in Deutschland<br />

und in anderen Ländern (z.B. innerhalb<br />

der Europäischen Union.), die Entwicklung<br />

und Betrieb von Softwarelösungen<br />

im Bereich der Energiewirtschaft sowie<br />

die Teilnahme am Energiehandel und<br />

die Vermarktung der Flexibilitäten der<br />

BESS und anderer Energieanlagen.<br />

100.000,00 EUR. Jeder Geschäftsführer<br />

vertritt einzeln. Geschäftsführer: Zepke,<br />

Rainer Burkhardt, Bad Mergentheim,<br />

*12.05.1966 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />

Stephan, Michael, Berlin,<br />

*21.02.1967 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 21.05.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795298<br />

JDK E-Commerce GmbH Michelfeld.<br />

Geschäftsanschrift: Brunnenstraße<br />

14, 74545 Michelfeld Der Online-Handel<br />

mit Waren aller Art, insbesondere aus den<br />

Bereichen Haushalt, Ernährung und Freizeit.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Kern, Daniel Luca, Michelfeld,<br />

*07.05.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Geschäftsführerin: Steeb,<br />

Jaqueline, Michelfeld, *17.07.1998 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 28.05.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 8448<br />

leben(ST)raum² GmbH Schnelldorf.<br />

Geschäftsanschrift: Am Wiesengrund<br />

13, 91625 Schnelldorf Die Erbringung<br />

von Dienstleistungen im Bereich<br />

der Gebäudereinigung 25.000,00 EUR<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird<br />

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />

oder durch einen Geschäftsführer<br />

gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.<br />

Geschäftsführer: Schmidt, Tobias<br />

Jens, Schnelldorf, *17.06.1980 einzelvertretungsberechtigt;<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 04.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795118<br />

R.Eagle Holding GmbH Michelfeld.<br />

Geschäftsanschrift: Daimlerstraße 71,<br />

74545 Michelfeld. Die Geschäftsführung<br />

und Beteiligung an Gesellschaften im Inund<br />

Ausland, deren Unternehmensgegenstand<br />

der Vertrieb von Bekleidungen, Textilien,<br />

Schuhen und Accessoires ist, sowie<br />

die Erbringung von Dienstleistungen im<br />

kaufmännischen Bereich und Schauwerbegestaltung<br />

für solche Unternehmen<br />

sowie die Herstellung, der Vertrieb und der<br />

Import und Export und Handel mit jeglichen<br />

Bekleidungen, Textilien, Schuhen<br />

und Accessoires. 25.000,00 EUR Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein<br />

Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Röther, Michael, Schwäbisch<br />

Hall, *15.02.1963 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 06.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795227<br />

Customized Health GmbH Waldenburg.<br />

Geschäftsanschrift: Silcherweg<br />

18, 74638 Waldenburg. Die Erbringung<br />

von Gesundheitsdienstleistungen und<br />

beruflichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen<br />

m Zusammenhang mit<br />

der Marke Customized Health. 25.000,00<br />

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam<br />

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Beißwenger,<br />

Thomas, Waldenburg, *11.02.1971 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Schön, Kathrin, Bachhagel,<br />

*09.06.1994 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 06.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795038<br />

DFT Petzold GmbH Bretzfeld.<br />

Geschäftsanschrift: Maybachstraße 26,<br />

74626 Bretzfeld. Erstellung von Industriehallen,<br />

Gewerbebauten, Fassaden und<br />

Dächern (Industrie) aus vorgefertigten<br />

Elementen bzw. vorgefertigten Formteilen<br />

und damit verbundene Geschäfte sowie<br />

der Handel mit Fremdgewerken zur Erstellung<br />

von Industriebauten. 25.000,00<br />

EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam<br />

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Petzold, Thomas<br />

Tibor Boris, Obersulm, *30.<strong>08</strong>.1978<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 10.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795143<br />

ELEKTRO DC Verwaltung GmbH<br />

Künzelsau. Geschäftsanschrift: Hüttengasse<br />

11, 74653 Künzelsau. Der Erwerb<br />

und Verwaltung von Beteiligungen im eigenen<br />

Namen und auf eigene Rechnung<br />

sowie die Übernahme der persönlichen<br />

Haftung und der Geschäftsführung bei<br />

Handelsgesellschaften, insbesondere die<br />

Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende<br />

Gesellschafterin an der<br />

ELEKTRO DC GmbH & Co. KG. 25.000,00<br />

EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam<br />

oder ein Geschäftsführer mit einem<br />

Prokuristen. Geschäftsführer: Conrad,<br />

Dennis, Künzelsau, *23.03.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 12.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795164<br />

FMK Mobility GmbH Schwäbisch<br />

Hall. Geschäftsanschrift: Hofwiesenstraße<br />

42, 74564 Crailsheim. Die Vermietung<br />

von und der Handel mit Kraftfahrzeugen.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführerin:<br />

Kut, Fatma, Crailsheim,<br />

*27.01.1988 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Geschäftsführer: Kut,<br />

Mustafa, Crailsheim, *25.<strong>08</strong>.1977 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 17.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795272<br />

CH Ventures GmbH Schwäbisch<br />

Hall. Geschäftsanschrift: Finkenweg 39,<br />

74523 Schwäbisch Hall. Die Verwaltung<br />

eigenen Vermögens. Hierzu gehören insbesondere<br />

der Erwerb, das Halten und<br />

Verwalten von Beteiligungen an anderen<br />

Gesellschaften sowie die Übernahme der<br />

persönlichen Haftung und Geschäftsführung.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Häsele, Christoph Daniel,<br />

Schwäbisch Hall, *31.07.1982 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 17.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 13889<br />

FP Systemgastronomie KG Passau.<br />

Geschäftsanschrift: Obere Wiesen 19,<br />

74544 Michelbach an der Bilz. Jeder persönlich<br />

haftende Gesellschafter vertritt<br />

einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

ist befugt, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

vorzunehmen Persönlich haftender<br />

Das Handelsregister wird präsentiert von:<br />

Workspace Tomorrow<br />

schon heute.<br />

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Mainklinger Straße 2 74586 Frankenhardt 07959 92991-0<br />

Gesellschafter: Paxian, Stefan Sylvester,<br />

Michelbach an der Bilz, *04.04.1972<br />

Kommanditgesellschaft Kommanditist:<br />

Paxian, Michael Patrick, Michelbach<br />

an der Bilz, *07.03.2001, Haftsumme:<br />

6.250,00 EUR.<br />

HRB 795239<br />

Ingenieurbüro Jörg Jessensky<br />

Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)<br />

Ilshofen. Geschäftsanschrift:<br />

Eckartshäuser Straße 32, 74532<br />

Ilshofen. Erwerb und Verwaltung von<br />

Beteiligungen sowie die Übernahme der<br />

persönlichen Haftung und der Geschäftsführung<br />

bei Handelsgesellschaften, insbesondere<br />

die Beteiligung als persönlich<br />

haftende geschäftsführende Gesellschafterin<br />

an der Firma Ingenieurbüro Jörg<br />

Jessensky UG (haftungsbeschränkt) &<br />

Co. KG, deren Unternehmensgegenstand<br />

ist die freiberufliche Ingenieurstätigkeit<br />

im Bereich Energieberatung, Nachhaltigkeitszertifizierung<br />

und Bauphysik.<br />

1.500,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />

Geschäftsführer bestellt, vertreten sie<br />

gemeinsam. Geschäftsführer: Jessensky,<br />

Jörg, Schwäbisch Hall, *09.09.1986 mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 21.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795253<br />

MS Präzisionsteile GmbH Gaildorf.<br />

Geschäftsanschrift: Daimlerstraße<br />

23, 74405 Gaildorf Die Metallbearbeitung<br />

und Feinwerkmechanik, sowie<br />

der Handel von Fertigungsteilen und in<br />

diesem Zusammenhang das Erbringen<br />

von Beratungsleistungen in Einkauf und<br />

Beschaffung. 25.000,00 EUR. Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Salm, Matthias, Braunsbach,<br />

*09.04.1991 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Einzelprokura<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen: Salm, Julia, geb. Bendl,<br />

Braunsbach, *30.07.1992 Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 25.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 741424<br />

ELEKTRO DC GmbH & Co. KG<br />

Künzelsau. Geschäftsanschrift: Hüttengasse<br />

11, 74653 Künzelsau. Jeder persönlich<br />

haftende Gesellschafter vertritt<br />

einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

sowie dessen jeweilige Geschäftsführer<br />

sind befugt, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

vorzunehmen. Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: ELEKTRO DC Verwaltung<br />

GmbH, Künzelsau (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 795143) Kommanditgesellschaft<br />

Kommanditist: Conrad, Dennis, Künzelsau,<br />

*23.03.1996, Haftsumme: 1.000,00<br />

EUR.<br />

HRB 748232<br />

Schrödel Verwaltungs GmbH Langenburg.<br />

Geschäftsanschrift: Ludwigsruhe<br />

4, 74595 Langenburg. Beteiligung<br />

als persönlich haftende Gesellschafterin<br />

an Kommanditgesellschaften sowie die<br />

Übernahme der Geschäftsführung für diese<br />

Kommanditgesellschaften. 25.000,00<br />

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam<br />

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Schrödel, Sebastian,<br />

Langenburg, *13.01.1989 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

Kaufen Mieten<br />

Service<br />

den, *19.03.198Kommanditgesellschaft<br />

Kommanditist: Kochendörfer, Melanie,<br />

Blaufelden, *19.03.1981, Haftsumme:<br />

200,00 EUR.<br />

Fleet-<br />

Management<br />

Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH<br />

Mainklinger Straße 2<br />

74586 Frankenhardt<br />

Tel.: 07959 / 926940<br />

www.schulz-buerotechnik.de<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 26.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 748256<br />

Dynamo Solutions GmbH Stimpfach.<br />

Geschäftsanschrift: Mühlstraße 31,<br />

74597 Stimpfach. Die Erbringung von<br />

Beratungsleistungen im Bereich der Informationstechnologie<br />

sowie der Handel<br />

mit und die Erstellung von Hardware,<br />

Software und Services. 25.000,00 EUR. Ist<br />

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:<br />

Rathgeb, Matthias, Stimpfach,<br />

*03.09.1980 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 27.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 741433<br />

PDS Professionelle Dienstleistung<br />

e. K. Pfedelbach. Geschäftsanschrift:<br />

Beethovenstraße 16, 74629 Pfedelbach.<br />

Der Inhaber handelt allein. Inhaber:<br />

Bruno, Özcan, Pfedelbach, *16.09.1958<br />

Einzelkaufmann.<br />

HRA 729170<br />

Marc Straetz e.K. Satteldorf. Geschäftsanschrift:<br />

Dahlienweg 7, 74589<br />

Satteldorf. Inhaber: Straetz, Marc Michael,<br />

Satteldorf, *19.12.1980 Einzelkaufmann.<br />

HRB 795320<br />

Oliver Schlenkermann GmbH<br />

Neuenstein. Geschäftsanschrift: Obere<br />

Gartenstraße 14, 74632 Neuenstein.<br />

Führung eines Architekturbüros in der<br />

Art einer freiberuflichen Tätigkeit mit<br />

Planung, Beratung und Durchführung<br />

von Architektenleistungen im Hochbau,<br />

in Innen- und Landschaftsarchitektur, in<br />

Ausstellungs- und Messedesign sowie der<br />

Projektsteuerung. Erbringung von Dienstleistungen<br />

im Möbel- und Produktdesign<br />

einschließlich Vertrieb sowie im Kommunikationsdesign.<br />

25.000,00 EUR. Ist<br />

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Schlenkermann,<br />

Dieter, Neuenstein, *28.12.1954 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Schlenkermann, Oliver,<br />

Stuttgart, *02.04.1979 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 01.07.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 729178<br />

Schrödel Biogas GmbH & Co.<br />

KG Langenburg. Geschäftsanschrift:<br />

Ludwigsruhe 4, 74595 Langenburg. Jeder<br />

persönlich haftende Gesellschafter vertritt<br />

einzeln. Jeder persönlich haftende<br />

Gesellschafter sowie dessen jeweilige<br />

organschaftliche Vertreter sind befugt, im<br />

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />

Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

Schrödel Verwaltungs GmbH, Langenburg<br />

(Amtsgericht Ulm HRB 748232) Kommanditgesellschaft<br />

Kommanditist: Schrödel,<br />

Sebastian, Langenburg, *13.01.1989,<br />

Haftsumme: 100.000,00 EUR.<br />

Ihr Partner für die Region<br />

Hohenlohe-Franken<br />

HRA 741451<br />

Ingenieurbüro Jörg Jessensky UG<br />

(haftungsbeschränkt) & Co. KG<br />

Ilshofen. Geschäftsanschrift: Eckartshäuser<br />

Straße 32, 74532 Ilshofen. Jeder<br />

persönlich haftende Gesellschafter vertritt<br />

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

Ingenieurbüro Jörg Jessensky Verwaltungs<br />

UG (haftungsbeschränkt), Ilshofen<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 795239) mit<br />

der Befugnis - auch für die jeweiligen<br />

Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Kommanditgesellschaft<br />

Kommanditist: Jessensky, Jörg, Schwäbisch<br />

Hall, *09.09.1986, Haftsumme:<br />

1.500,00 EUR.<br />

HRA 729182<br />

XP Vermögensverwaltungs GmbH<br />

& Co. KG Rot am See. Geschäftsanschrift:<br />

Dörrbuck 17, 74585 Rot am See.<br />

Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

XP Verwaltungs GmbH, Rot<br />

am See (Amtsgericht Ulm HRB 748169)<br />

mit der Befugnis - auch für die jeweiligen<br />

Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Kommanditgesellschaft<br />

Kommanditist: Steffen, Marcus, Rot am<br />

See, *06.06.1968, Haftsumme: 1.000,00<br />

EUR.<br />

HRB 748285<br />

VK Service GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:<br />

Am Wiesenbach 8, 74564<br />

Crailsheim. Die Industriereinigung,<br />

Gebäudereinigung, Sortiertätigkeiten<br />

und Verpackungsarbeiten und Trockenbauarbeiten.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />

allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Osman, Tair<br />

Mustafa, Crailsheim, *21.03.1990 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 28.05.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795145<br />

UJ-Consulting UG (haftungsbeschränkt)<br />

Dörzbach. Geschäftsanschrift:<br />

Schloss 1, 74677 Dörzbach Die<br />

Beratung im Bereich Datenschutz und<br />

IT-Sicherheit. 1.000,00 EUR. Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:<br />

Jahnke, Ulrich, Dörzbach, *21.06.1959<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 28.05.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 748295<br />

Fischer Dienstleistungs - GmbH<br />

Kreßberg. Geschäftsanschrift: Schönblick<br />

16, 74594 Kreßberg. Die Beratung in<br />

kommunalen, technischen und sozialen<br />

Angelegenheiten, Bereitstellung von Fahrern<br />

im Gütertransport, selbstfahrenden<br />

Arbeitsmaschinen und Direktionswagen<br />

und der Kauf und Verkauf von Gütern<br />

wie Maschinen, Fahrzeugen sowie handwerklich<br />

hergestellte Gegenstände und<br />

Textilien. 25.002,00 EUR. Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Fischer, Robert, Kreßberg,<br />

*04.05.1961 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Geschäftsführer: Fischer,<br />

Fabian, Kreßberg, *10.<strong>08</strong>.1989 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Fischer, Simon, Kreßberg,<br />

*28.10.1992 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 27.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 741471<br />

MK-Rooms4you UG (haftungsbeschränkt)<br />

& Co. KG Schwäbisch<br />

Hall. Geschäftsanschrift: Gelbinger Gasse<br />

55, 74523 Schwäbisch Hall. Jeder persönlich<br />

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.<br />

Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

J. Ströbel Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),<br />

Schwäbisch Hall (Amtsgericht<br />

Stuttgart HRB 738055) Einzelprokura<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen mit der Ermächtigung zur<br />

Veräußerung und Belastung von Grundstücken:<br />

Kochendörfer, Melanie, Blaufel-


26 Handelsregister<br />

August <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 260<br />

rg Jessensky Verwal-HReschränkt), Ilshofen Taxi Schulz e.K. Schrozberg. Ge-<br />

729189<br />

t HRB 795239) mit schäftsanschrift: Rothenburger Weg 5,<br />

für die jeweiligen 74575 Schrozberg. Inhaberin: Moham-<br />

Asma, Crailsheim, *30.11.1987<br />

Namen der Gesell-madgenen<br />

Namen oder Einzelkauffrau Der Übergang der im Geschäftsbetrieb<br />

des bisher nicht eingetrage-<br />

ten Rechtsgeschäfte<br />

manditgesellschaft nen Handelsgeschäfts unter dem Namen<br />

sky, Jörg, Schwä-„Taxi Schulz“ des früheren Inhabers<br />

1986, Haftsumme: Schulz, Peter, *22.05.1958, Schrozberg,<br />

begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten<br />

ist ausgeschlossen.<br />

waltungs GmbH<br />

See. Geschäftsan-Veränderung<br />

74585 Rot am See.<br />

ende Gesellschafter HRB 580280<br />

nlich haftender Ge-Wolverinaltungs GmbH, Rot GmbH. Der zwischen der Gesellschaft<br />

Advanced Materials<br />

Ulm HRB 748169) und der „ITT Bornemann GmbH“,<br />

ch für die jeweiligen Obernkirchen (Amtsgericht Stadthagen<br />

Namen der Gesell-HRgenen Namen oder ne Ergebnisabführungsvertrag wurde am<br />

2314) am 23.10.2017 abgeschlosse-<br />

ten Rechtsgeschäfte 27.06.<strong>2024</strong> zum 30.06.<strong>2024</strong> aufgehoben.<br />

manditgesellschaft HRB 580472<br />

n, Marcus, Rot am TALENT LOTS Handelsgesellschaft<br />

ftsumme: 1.000,00 mbH. Stammkapital nun: 26.000,00<br />

EUR. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung<br />

vom 17.<strong>08</strong>.2023 ist das<br />

Stammkapital auf Euro umgestellt.<br />

Crailsheim. Geiesenbach<br />

8, 74564<br />

Die Gesellschafterversammlung vom<br />

17.<strong>08</strong>.2023 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 4 (Gesellschafts-<br />

Industriereinigung,<br />

Sortiertätigkeiten<br />

kapital) und durch Streichung von § 5<br />

iten und Trocken-<br />

Absatz 2 (Geschäftsführer) beschlossen.<br />

,00 EUR. Ist nur<br />

Das Stammkapital ist ferner durch Beschluss<br />

der Gesellschafterversammlung<br />

bestellt, vertritt er<br />

re Geschäftsführer<br />

vom gleichen Tag um 435,41 EUR auf<br />

ei gemeinsam oder<br />

26.000,00 EUR erhöht.<br />

mit einem Prohrer:<br />

Osman, Tair HRB 735196<br />

*21.03.1990 einzel-Lmit<br />

der Befugnis, Stammkapital nun: 26.000,00 EUR.<br />

Gaststättenservice-GmbH.<br />

lschaft mit sich im Die Gesellschafterversammlung vom<br />

als Vertreter eines 06.03.<strong>2024</strong> hat die Neufassung des<br />

fte abzuschließen. Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das<br />

chränkter Haftung Stammkapital ist durch Beschluss der<br />

om 28.05.<strong>2024</strong>. Gesellschafterversammlung vom gleichen<br />

Tag zum Zwecke der Verschmelzung mit<br />

Lo, Yuk Yu, Schweinfurt, *18.<strong>08</strong>.1961 als<br />

G (haftungs-Inhabezbach. Geschäfts-nomiebetrieb e.Kfr.“, Bad Mergentheim<br />

der Firma „Lo Yuk Yu Gastro-<br />

4677 Dörzbach Die (Amtsgericht Amtsgericht Ulm HRA<br />

Datenschutz und 728993) um 1.000,00 EUR auf 26.000,00<br />

0 EUR. Ist nur ein EUR im Wege der Ausgliederung erhöht.<br />

llt, vertritt er allein. Die Einzelkauffrau Lo, Yuk Yu, Schweinfurt,<br />

*18.<strong>08</strong>.1961 hat als Inhaberin der<br />

äftsführer bestellt,<br />

m. Geschäftsführer: Firma „Lo Yuk Yu Gastronomiebetrieb<br />

zbach, *21.06.1959 e.Kfr.“, Bad Mergentheim (Amtsgericht<br />

Namen der Gesell-Amtsgerichgenen Namen oder ihr betriebene Unternehmen als Gesamt-<br />

Ulm HRA 728993) das von<br />

ten Rechtsgeschäfte heit im Wege der Ausgliederung nach<br />

llschaft mit be-Maßgabe des Ausgliederungsvertrages<br />

Gesellschaftsvertrag vom 06.03.<strong>2024</strong> und des Versammlungsbeschlusses<br />

vom 06.03.<strong>2024</strong> auf die<br />

Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />

übertragen (Ausgliederung zur Aufnahme).<br />

Auf die bei Gericht eingereichten<br />

stungs - GmbH<br />

tsanschrift: Schönerg.<br />

Die Beratung in<br />

Urkunden wird Bezug genommen.<br />

schen und sozialen HRB 744728<br />

itstellung von Fah-Cannafaktuort, selbstfahrenden beschränkt) Firma geändert; nun:<br />

UG (haftungs-<br />

d Direktionswagen DAFAMA Biolnnovations GmbH. Gegenstand<br />

geändert; nun: Die Entwick-<br />

erkauf von Gütern<br />

eugen sowie hand-lung, der Kauf und Verkauf von ln- und<br />

Gegenstände und Outdoorlösungen für die Aufzucht und<br />

EUR. Ist nur ein Anbau von Zier- und Nutzpflanzen, sowie<br />

llt, vertritt er allein. der lm- und Export und der Handel mit<br />

äftsführer bestellt, Gartenbedarf und Zubehör. Stamm-<br />

nun: 25.002,00 EUR. Allgemeine<br />

nsam oder ein Ge-kapitam<br />

Prokuristen. Ge-Vertretungsregelung geändert; nun: Ist<br />

, Robert, Kreßberg, nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />

ertretungsberechtigt allein. Sind mehrere Geschäftsführer be-<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein<br />

Namen der Gesell-stelltgenen<br />

Namen oder Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

ten Rechtsgeschäfte Bestellt als Geschäftsführer: Grzybowski,<br />

äftsführer: Fischer, Jacek, Hamm, *11.07.1969 mit der Befug-<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

10.<strong>08</strong>.1989 einzel-nismit<br />

der Befugnis, im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

lschaft mit sich im Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

als Vertreter eines Nicht mehr Geschäftsführer: Immel,<br />

fte abzuschließen. Fabian Benedikt, Tübingen, *30.10.2000<br />

her, Simon, Kreß-Die Gesellschafterversammlung vom<br />

einzelvertretungsbe-26.03.<strong>2024</strong> nis, im Namen der schaftsvertrages beschlossen. Das Stamm-<br />

hat die Neufassung des Gesell-<br />

im eigenen Namen kapital ist durch Beschluss der Gesell-<br />

vom gleichen Tag<br />

es Dritten Rechts-schafterversammlunen.<br />

Gesellschaft mit um 24.402,00 EUR EUR auf 25.002,00<br />

g Gesellschaftsver-EUR erhöht. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 14.06.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 14 (Gründungsaufwand)<br />

beschlossen.<br />

UG (haftungs-<br />

. KG Schwäbisch HRB 780111<br />

rift: Gelbinger Gasse Herbold Öhringen Besitz Ver-<br />

Die Gesellschafter-<br />

Hall. Jeder persön-waltungs-GmbHchafter<br />

vertritt ein-versammlunnder Gesellschafter: Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />

vom 17.05.<strong>2024</strong> hat die<br />

s UG (haftungsbe-7h Hall (Amtsgericht HRB 680607<br />

§ 8 beschlossen.<br />

55) Einzelprokura Vogel Handelsges. mbH. Neue Ge-<br />

Marktplatz 7, 97980 Bad<br />

Namen der Gesell-schäftsanschriftgenen<br />

Namen oder Mergentheim. Gegenstand geändert; nun:<br />

ten Rechtsgeschäfte Im- und Export von Gegenständen aller<br />

r Ermächtigung zur Art und der Handel mit Gegenständen al-<br />

Art. Die Verwaltung eigenen Vermögens<br />

astung von Grund-ler,<br />

Melanie, Blaufel-unmanditgesellschaft und auf eigene Rechnung, ausdrücklich<br />

Wertpapierhandel im eigenen Namen<br />

endörfer, Melanie, nicht als Dienstleistung für Dritte, ausgenommen<br />

sind ferner alle Tätigkeiten, die<br />

981, Haftsumme:<br />

einer staatlichen Erlaubnis und/oder Genehmigung<br />

bedürfen. Zur Förderung des<br />

Gesellschaftszwecks wird das Unternehmen<br />

insbesondere (aber nicht ausschließlich)<br />

folgende Handlungen vornehmen:<br />

Beteiligung an anderen Unternehmen;<br />

Bankeinlagen und Darlehensaufnahmen;<br />

börsliche und außerbörsliche Geschäfte<br />

aller Art, wie z.B. den Handel mit Aktien,<br />

festverzinslichen Papieren, ETF‘s, ETP‘s,<br />

ETN‘s, Futures, CFD‘s, Kryptowährungen,<br />

Termingeschäfte, Stillhaltergeschäfte zur<br />

Einnahmenerzielung. Die Eingehung,<br />

der Erwerb, das Halten, das Verwalten<br />

und die Veräußerung von Immobilien<br />

und Grundstücken im In- und Ausland<br />

für eigene Rechnung. Personenbezogene<br />

Daten (Name, Geburtsdatum) ergänzt bei<br />

Geschäftsführer: Vogel, Martin Ulrich Hermann,<br />

Bad Mergentheim, *06.04.1968<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Die Gesellschafterversammlung vom<br />

22.05.<strong>2024</strong> hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 2 (Gegenstand des<br />

Unternehmens) beschlossen.<br />

HRB 590519<br />

GTE Gesellschaft für technische<br />

Entwicklungen GmbH. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung geändert; nun: Die<br />

allgemeine und konkrete Vertretungsregelung<br />

der Geschäftsführer gilt bei<br />

den Liquidatoren nicht automatisch fort.<br />

Gemäß § 384 FamFG von Amts wegen<br />

eingetragen. Nicht mehr Geschäftsführer,<br />

von Amts wegen eingetragen als<br />

Liquidator: Weigel, Ralf, Ingelfingen,<br />

*01.04.1961 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Durch rechtskräftigen Beschluss<br />

des Amtsgerichts Heilbronn vom<br />

27.05.<strong>2024</strong> (10 IN 239/24) wurde die Eröffnung<br />

des Insolvenzverfahrens über das<br />

Vermögen der Gesellschaft mangels einer<br />

den Kosten des Verfahrens entsprechenden<br />

Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist<br />

hierdurch aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1<br />

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts<br />

wegen eingetragen.<br />

HRB 751307<br />

TODAMI GmbH. Durch Beschluss des<br />

Amtsgerichts Heilbronn vom 28.05.<strong>2024</strong><br />

(9 IN 94/20) ist das Insolvenzverfahren<br />

aufgehoben.<br />

HRB 778526<br />

Deu Alpha Chemie GmbH. Sitz verlegt;<br />

nun: Bretzfeld. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Jakob-Fischer-Straße<br />

26, 74626 Bretzfeld Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 03.06.<strong>2024</strong> hat die<br />

Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />

1 Ziffer 2 (Firma, Sitz) beschlossen.<br />

HRB 764497<br />

Maas & Candido Grundstücksgesellschaft<br />

mbH. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Justus-von-Liebig-Straße 12,<br />

74532 Ilshofen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 07.06.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 4 Ziff.<br />

2 der Satzung (Dauer der Gesellschaft,<br />

Geschäftsjahr) beschlossen.<br />

HRB 571827<br />

SHB Schwäbisch Haller Beteiligungsgesellschaft<br />

mbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Fitterling, Andrea, Oberrot,<br />

*16.09.1966.<br />

HRB 670933<br />

Schön + Hippelein Beteiligungs-<br />

GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

lndustriestraße 1, 74589 Satteldorf. Personenbezogene<br />

Daten von Amts wegen<br />

ergänzt bei Geschäftsführer: Hippelein,<br />

Frank Dieter, Crailsheim, *03.06.1960<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

HRB 680662<br />

WIMO Immobilien Verwaltungs-<br />

GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Wirthwein, Udo, Diplom Ingenieur,<br />

Creglingen.<br />

HRB 722311<br />

Centrum für Ausbildung im Straßenverkehr<br />

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Saket, Maziyar, Crailsheim,<br />

*14.<strong>08</strong>.1979 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

HRB 732749<br />

Nedschroef Schrozberg GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Janssen,<br />

Robertus Wilhelmus Antonius, Groesbeek<br />

/ Niederlande, *13.06.1976 mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Niggemann, Thorsten, Neuenrade,<br />

*31.12.1976 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Verheij,<br />

Jan Arie Cornelis, Weert / Niederlande,<br />

*03.04.1971 Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem Geschäftsführer oder einem<br />

anderen Prokuristen: Rasch, Dominik,<br />

Bochum, *27.07.1982.<br />

HRB 739707<br />

SunSnow UG (haftungsbeschränkt)<br />

Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />

Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer<br />

nun bestellt als Liquidator: Schmitt, Sebastian,<br />

Bad Mergentheim, *14.07.1984.<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 743138<br />

Wirthwein Familienverwaltungs<br />

GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Wirthwein, Udo Walter, Creglingen,<br />

*29.04.1944.<br />

HRB 764500<br />

MAAS Profilzentrum GmbH. Änderung<br />

der Geschäftsanschrift: Justus-von-<br />

Liebig-Straße 12, 74532 Ilshofen Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Stemmer, Reiner,<br />

Neusitz, *05.<strong>08</strong>.1968 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Maas, Wolfgang, Ilshofen,<br />

*22.06.1959 Einzelprokura mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:<br />

Nowak, Kai, Ilshofen, *10.05.1988.<br />

HRA 739739<br />

Solarpark Parchim GmbH & Co.<br />

KG. Firma geändert; nun: Solarpark<br />

Wolpertshausen GmbH & Co. KG.<br />

HRB 590521<br />

BSK-Reisen GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur<br />

ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Liquidator<br />

gemeinsam mit einem Prokuristen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt<br />

als Liquidator: Vorberg, Ines, Althütte,<br />

*10.10.1969 Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 59<strong>08</strong>17<br />

Merlin Didakt GmbH. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Hohl, Eugen, Mönchsdeggingen,<br />

*07.01.1958.<br />

HRB 680647<br />

Stegmühle von Berg Verwaltungs-<br />

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer: von<br />

Berg, Andreas, Wiernsheim, *24.01.1990<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: von<br />

Berg, Katrin, Niederstetten, *21.05.1990.<br />

HRB 74<strong>08</strong>38<br />

ISD - Intelligente Stromlösungen<br />

Deutschland GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Runge, Thomas, Rangsdorf,<br />

*26.11.1973.<br />

HRB 745791<br />

A.E.R. Fresco Verwaltungs GmbH.<br />

Neue Geschäftsanschrift: Heidestraße<br />

21, 01127 Dresden. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Hartwig, Robert, Dresden,<br />

*07.06.1963 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Akhtar, Rehman Ahmad, Ludwigshafen,<br />

*25.06.1984.<br />

HRB 794044<br />

CAZADO GmbH. Gegenstand geändert;<br />

nun: Der Handel mit genehmigungsfreien<br />

Waren verschiedener Art, insbesondere<br />

Möbeln, Einrichtungsgegenständen, Dekorationsartikeln<br />

und Lampen sowie der<br />

Betrieb einer Vertriebs- und Marketingagentur.<br />

Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 24.06.<strong>2024</strong> hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 2 (Gegenstand)<br />

beschlossen.<br />

HRA 590261<br />

Adolf Würth GmbH & Co. KG. Prokura<br />

erloschen: Merz, Steffen, Holzgünz,<br />

*14.09.1965.<br />

HRA 690359<br />

bosch Tiernahrung GmbH & Co.<br />

KG. Prokura neu erteilt bzw. geändert;<br />

nun: Einzelprokura: Gubo, Andreas,<br />

Schrozberg, *04.02.1978 Ehrmann, Heiko,<br />

Gerabronn, *21.02.1978 Kreiselmeyer,<br />

Martin, Satteldorf, *09.03.1992.<br />

HRB 570974<br />

Flugplatz Schwäbisch Hall GmbH.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Merz, Steffen,<br />

Holzgünz, *14.09.1965.<br />

HRB 580182<br />

Lederer GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Wallenstein, Thomas, Birkenau,<br />

*16.02.1970. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Wally, Dennis, Kleve, *04.03.1984.<br />

HRB 580280<br />

Wolverine Advanced Materials<br />

GmbH. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 25.06.<strong>2024</strong> hat die Neufassung des<br />

Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

HRB 581061<br />

SCHEUERLE Engineering GmbH.<br />

Gesamtprokura gemeinsam mit einem<br />

Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:<br />

Personenbezogene Daten von<br />

Amts wegen berichtigt bei Birkner, Thomas,<br />

Ichenhausen, *16.10.1990.<br />

HRB 581002<br />

WAL Beteiligungs-GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: van Kampen, Konstantin,<br />

Speyer, *28.12.1993 mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 671179<br />

Vion Crailsheim GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Beermann, Thomas<br />

Werner, Dinkelsbühl, *24.12.1983 mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Hartmann, Rainer, Schwäbisch Hall,<br />

*20.06.1968.<br />

HRB 743129<br />

Green Solution WP GmbH. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung geändert;<br />

nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt,<br />

vertreten sie gemeinsam. Nunmehr<br />

bestellt als Liquidator: Bezler, Peter, Crailsheim,<br />

*<strong>08</strong>.12.1983 Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Sauter, Wjatscheslaw, Braunsbach,<br />

*10.07.1987 Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 764144<br />

Pflegezentrum Wiesengrund<br />

GmbH. Errichtet: Zweigniederlassung<br />

unter gleicher Firma mit Zusatz Zweigniederlassung<br />

Pfedelbach-Untersteinbach,<br />

74629 Pfedelbach, Geschäftsanschrift:<br />

Haldenstraße 3-5, 74629 Pfedelbach. Gegenstand<br />

geändert; nun: Der Gegenstand<br />

des Unternehmens ist die gewerbsmäßige<br />

Versorgung pflegebedürftiger Menschen<br />

jeden Alters in ambulanter Pflege, stationärer<br />

Pflege, Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege.<br />

Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 26.06.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 3 (Gegenstand<br />

des Unternehmens) beschlossen.<br />

HRB 7850<strong>08</strong><br />

Neuhall E-Commerce GmbH. Gegenstand<br />

geändert; nun: Die Erbringung<br />

von Planungs- und Beratungsleistungen<br />

für Stromerzeugungsanlagen, Gebäudetechnikanlagen<br />

und Lagerregalanlagen<br />

sowie der Ankauf und Vertrieb von Waren<br />

aller Art, insbesondere von Artikeln des<br />

täglichen Bedarfs, von Stromerzeugungsanlagen,<br />

von Gebäudetechnikanlagen<br />

sowie von Lagerregalanlagen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 26.06.<strong>2024</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 2 (Gegenstand des Unternehmens)<br />

beschlossen.<br />

HRB 785976<br />

V260 Beteiligungs-GmbH, Waldenburg<br />

Nord. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer<br />

oder einem anderen Prokuristen mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen: Kinzler, Philipp,<br />

Reichenbach an der Fils, *19.07.1988<br />

Prokura erloschen: Krämer, Sarah-Maria,<br />

Bad Rappenau, *02.01.1983.<br />

HRB 795038<br />

DFT Petzold GmbH. Personenbezogene<br />

Daten von Amts wegen berichtigt<br />

bei Geschäftsführer: Petzold, Tomas Tibor<br />

Boris, Obersulm, *30.<strong>08</strong>.1978 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRA 590587<br />

Würth TeleServices GmbH & Co.<br />

KG. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Schliffenstraße 22, 74653 Künzelsau.<br />

HRB 570586<br />

Schmitt Logistik GmbH. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Weniger, Sascha, Nürnberg,<br />

*25.03.1967.<br />

HRB 571178<br />

ABRE-TECHNIK Pulverlacke<br />

GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Breuninger, Gerd, Geschäftsführer, Untermünkheim.<br />

HRB 722638<br />

Dentalclinic Dr. Ryssel + Collegen<br />

Zahnmedizinisches Versorgungszentrum<br />

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Dr. Clemm, Raphael, München,<br />

*18.07.1985 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Wachtel, Roman,<br />

München, *31.07.1982.<br />

HRB 790401<br />

Kuwanex gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)<br />

Sitz verlegt; nun:<br />

Schwäbisch Hall Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Im Flur 3, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Personenbezogene Daten (Wohnort)<br />

geändert bei Geschäftsführer: Schneider,<br />

Patrick Friedrich, Schwäbisch Hall,<br />

*26.10.1965 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 27.06.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />

(Firma, Sitz) beschlossen.<br />

HRB 8416<br />

Hohl Verwaltungs- und Beteiligungs<br />

GmbH. Gegenstand geändert,<br />

nun: Die Verwaltung eigenen und fremden<br />

Vermögens sowie die Übernahme<br />

der Stellung eines persönlich haftenden<br />

Gesellschafters, insbesondere bei der Hohl<br />

Spedition GmbH & Co. KG mit dem Sitz<br />

in Schnelldorf, HRA 4819 des AG Ansbach.<br />

Ausgeschieden: Geschäftsführer: Marc,<br />

Huber, *12.06.1968 Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 27.06.<strong>2024</strong> hat die<br />

Änderung des § 2 (Gegenstand des Unternehmens)<br />

des Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

HRA 725242<br />

Sallhof KG Eingetreten als Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Weiß, Sönke,<br />

Kupferzell, *06.05.1987 Ausgeschieden<br />

als Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

Weiß, Kurt, Kupferzell, *19.02.1960 Daten<br />

infolge Registereintragung neu vorgetragen<br />

bei Kommanditist: B. & F. Obermühle<br />

eGbR, Waldenburg, (Amtsgericht Stuttgart<br />

GsR 1122), Haftsumme: 500,00 EUR.<br />

HRB 68<strong>08</strong>01<br />

Wirthwein North Carolina Beteiligungs-GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Wirthwein, Marcus, Creglingen,<br />

*27.11.1973 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

HRB 68<strong>08</strong>61<br />

BARTEC Consult GmbH. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer:<br />

Maiwald, Horst, Berlin,<br />

*15.<strong>08</strong>.1962.<br />

HRB 723429<br />

BARTEC GmbH. Prokura erloschen:<br />

Glaser-Reuss, Sonja, Neuenstadt am<br />

Kocher, *15.10.1964 Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer:<br />

Maiwald, Horst, Berlin, *15.<strong>08</strong>.1962.<br />

HRB 728441<br />

BARTEC Top Holding GmbH. Prokura<br />

erloschen: Glaser-Reuss, Sonja,<br />

Neuenstadt am Kocher, *15.10.1964.<br />

Gesamtprokura gemeinsam mit einem<br />

Geschäftsführer: Maiwald, Horst, Berlin,<br />

*15.<strong>08</strong>.1962.<br />

HRB 730111<br />

Wirthwein Windenergie Verwaltungs<br />

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Wirthwein, lngrid Erika<br />

Helga, Creglingen, *16.09.1945 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Wirthwein,<br />

Marcus, Creglingen, *27.11.1973 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 739934<br />

Dentalakademie Dr. Ryssel GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Clemm,<br />

Raphael, München, *18.07.1985 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Wachtel, Roman, München, *31.07.1982.<br />

HRB 571599<br />

Gronbach Beton-Beteiligungen<br />

Verwaltungs-GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Gronbach, Claudia,<br />

Schwäbisch Hall, *03.04.1972 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Gronbach, Nicole<br />

Anke, Schwäbisch Hall, *29.06.1979 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 680918<br />

R. Wiedemann Immobilien Verwaltungs-GmbH.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein<br />

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten<br />

sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer,<br />

nun bestellt als Liquidator: Lehr,<br />

Susanne, Bad Mergentheim, *11.06.1960<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Wiedemann, Robert, Igersheim,<br />

*20.<strong>08</strong>.1941. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 762682<br />

Ambulante Seniorenhilfe GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Baumann,<br />

Stefan, Bad Rappenau, *06.04.1982 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 770<strong>08</strong>8<br />

IT-Mechatronik GmbH. Firma geändert;<br />

nun: SSK GmbH. Gegenstand geändert;<br />

nun: Gegenstand des Unternehmens<br />

ist der Verkauf, die Beratung, die Planung,<br />

die Montage von Photovoltaikanlagen<br />

und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten<br />

sowie der Betriebsmittelbau und<br />

ähnliche Geschäfte. Der Betriebsmittelbau<br />

umfasst sowohl die Bereiche Planung,<br />

Lieferung, (Online-)Handel, Aufbau<br />

und alle damit zusammenhängenden<br />

Tätigkeiten. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 01.07.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma<br />

und Sitz), § 2 (Gegenstand des Unternehmens)<br />

beschlossen.<br />

HRB 771572<br />

PZ Medical GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Müsch 5, 56729 Monreal<br />

01.07.<strong>2024</strong> Wilhelm<br />

HRB 790299<br />

Gerasiouk Ventures UG (haftungsbeschränkt)<br />

Personenbezogene Daten<br />

geändert bei Geschäftsführer: Gerasiouk,<br />

Konstantinos, Öhringen, *18.05.1996<br />

einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 791734<br />

Baer Ventures UG (haftungsbeschränkt)<br />

Personenbezogene Daten<br />

geändert bei Geschäftsführer: Baer, Jonas<br />

Patrick, Pürgen, *20.12.1995 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 746188<br />

ZIEHL-ABEGG SE. Prokura erloschen:<br />

Dr. Küßner, Mark, Pfedelbach,<br />

*29.<strong>08</strong>.1967 Prokura erloschen: Reber,<br />

Manfred, Michelfeld, *18.10.1967 Prokura<br />

erloschen: Brommer, Thomas, Kupferzell,<br />

*04.06.1960 Prokura erloschen:<br />

Arnold, Ralf, Künzelsau, *15.<strong>08</strong>.1962<br />

Gesamtprokura gemeinsam mit einem<br />

Vorstandsmitglied oder einem anderen<br />

Prokuristen: Krämer, Moritz, Ingelfingen,<br />

*<strong>08</strong>.01.1984 Haehnlein, Bettina Dorothee,<br />

Crailsheim, *23.09.1967 Gahm, Marco,<br />

Wolpertshausen, *26.<strong>08</strong>.1972 Hellbrück,<br />

Stephan, Altbach, *26.09.1977 Marzina,<br />

Michael, Künzelsau, *18.02.1961 Albig,<br />

Jürgen, Braunsbach, *22.06.1963 Kowalke,<br />

Nils, Schwäbisch Hall, *11.05.1988<br />

Wohlleben, Sebastian Rudolf Werner,<br />

Kupferzell, *20.09.1988 Walter, Andreas,<br />

Krautheim, *04.10.1970.<br />

HRB 768693<br />

OPTIMA Consulting GmbH. Neue<br />

Geschäftsanschrift: Alfred-Leikam-Straße<br />

25, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Beyl, Marco, Zaberfeld,<br />

*21.07.1977 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Glass, Jan,<br />

Kirchheim am Neckar, *06.<strong>08</strong>.1960.<br />

HRA 68<strong>08</strong>44<br />

R. Wiedemann Immobilien GmbH<br />

& Co. KG. Ausgeschieden als Kommanditist:<br />

Wiedemann, Robert, Igersheim,<br />

*20.<strong>08</strong>.1941, Haftsumme: 10.000,00<br />

EUR. Für einen Teil dieser Haftsumme<br />

in Sondererbfolge eingetreten als Kommanditist:<br />

Lehr, Susanne, Bad Mergentheim,<br />

*11.06.1960, Haftsumme: 3.333,33<br />

EUR Für einen Teil dieser Haftsumme<br />

in Sondererbfolge eingetreten als Kommanditist:<br />

Wiedemann, Ralf, Igersheim,<br />

*25.10.1961, Haftsumme: 3.333,33 EUR<br />

Für einen Teil dieser Haftsumme in Sondererbfolge<br />

eingetreten als Kommanditist:<br />

Wiedemann, Gerald, Bad Mergentheim,<br />

*02.12.1965, Haftsumme: 3.333,34 EUR<br />

03.07.<strong>2024</strong> Bodenstein Kommanditisten<br />

mit der Bezeichnung Haftsumme gemäß<br />

Artikel 89 Absatz 2 EGHGB von Amts wegen<br />

neu vorgetragen.<br />

HRA 68<strong>08</strong>44<br />

R. Wiedemann Immobilien GmbH<br />

& Co. KG. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />

Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />

Bestellt als Liquidator: Lehr,<br />

Susanne, Bad Mergentheim, *11.06.1960<br />

Vertretungsbefugnis von Amts wegen geändert<br />

bei Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

R. Wiedemann Immobilien Verwaltungs-GmbH,<br />

Igersheim (Amtsgericht<br />

Ulm HRB 680918) Die Gesellschaft ist<br />

aufgelöst.


August<strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 260<br />

Handelsregister 27<br />

HRA 722635<br />

Bioenergie Tauberhöhe GmbH &<br />

Co KG. Ausgeschieden als Kommanditist:<br />

Grün, Willy, Weikersheim, *27.05.1951,<br />

Haftsumme: 40.000,00 EUR Für diese<br />

Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge<br />

eingetreten als Kommanditist: Grün,<br />

Oliver Bernd, Weikersheim, *27.03.1978,<br />

Haftsumme: 40.000,00 EUR Kommanditist/en<br />

mit der Bezeichnung Haftsumme<br />

gemäß Artikel 89 Absatz 2EGHGB von<br />

Amts wegen neu vorgetragen: Kommanditist:<br />

Stadt Weikersheim, Weikersheim,Haftsumme:<br />

100.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Gunz, Gerold, Weikersheim,<br />

*15.05.1970, Haftsumme: 20.000,00<br />

EUR Kommanditist: Lehr, Thomas, Bad<br />

Mergentheim, *18.02.1964, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist:Ehrmann,<br />

Eberhard, Weikersheim, *09.06.1957,<br />

Haftsumme: 100.000,00EUR Kommanditist:<br />

Allegro GmbH&CoKG, Weikersheim,<br />

(Amtsgericht Ulm HRA 721939), Haftsumme:<br />

40.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Nagel, Bernd, Weikersheim, *23.09.1970,<br />

Haftsumme: 40.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Wagner, Michael, Niederstetten,<br />

*05.07.1971, Haftsumme: 20.000,00EUR<br />

Kommanditist: Haas, Hans-Richard, Niederstetten,<br />

*29.04.1963, Haftsumme:<br />

100.000,00 EUR Kommanditist: Scheu-<br />

Hachtel, Hans-Joachim, Niederstetten,<br />

*13.11.1962, Haftsumme: 40.000,00<br />

EUR Kommanditist: Markert, Werner,<br />

Niederstetten, *18.02.1963, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist: Horn,<br />

Kurt, Niederstetten, *05.01.1963, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Henn, Bernd, Weikersheim, *13.06.1976,<br />

Haftsumme: 60.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Friedrich, Reinhard, Niederstetten,<br />

*04.04.1963, Haftsumme: 40.000,00<br />

EUR Kommanditist: Dreher, Matthias,<br />

Niederstetten, *26.05.1979, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist: Balbach,<br />

Matthias, Niederstetten, *26.<strong>08</strong>.1984,<br />

Haftsumme: 20.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Feile, Michael, Weikersheim,<br />

*06.01.1966, Haftsumme:20.000,00 EUR<br />

Kommanditist: Rahn, Jürgen, Niederstetten,<br />

*10.06.1971, Haftsumme: 60.000,00<br />

EUR Kommanditist: Wagner, Florian,<br />

Weikersheim, *10.<strong>08</strong>.1982, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist:Ehrmann,<br />

Andreas, Weikersheim, *05.04.1970,<br />

Haftsumme: 20.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Maukner, Johann, Weikersheim,<br />

*11.10.1947, Haftsumme: 20.000,00 EUR<br />

Kommanditist: Henn, Otto, Weikersheim,<br />

*24.02.1947, Haftsumme: 60.000,00<br />

EUR Kommanditist: Zenkert, Michael,<br />

Weikersheim, *24.03.1970, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist: Herwarth,<br />

Klaus-Dieter, Weikersheim, *21.04.1965,<br />

Haftsumme: 20.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Schneider, Karl-Heinz, Niederstetten,<br />

*24.07.1964, Haftsumme: 20.000,00EUR<br />

Kommanditist: Haag, Egon,Weikersheim,<br />

*14.03.1968, Haftsumme: 20.000,00<br />

EUR Kommanditist: Heimberger, Werner,<br />

Weikersheim, *10.09.1961, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist: Ott, Rainer,Weikersheim,<br />

*13.06.1973, Haftsumme:40.000,00EUR<br />

Kommanditist: Köhn,<br />

Andreas, Niederstetten, *30.09.1973,<br />

Haftsumme: 20.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Michel, Hermann, Igersheim,<br />

*10.01.1961, Haftsumme:20.000,00 EUR<br />

Kommanditist:Haas,Barbara,Niederstetten,<br />

*27.05.1964, Haftsumme: 20.000,00<br />

EUR Kommanditist: Lehr, Elias, Bad<br />

Mergentheim, *03.10.1994, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist: Wegert-<br />

Raisig, Jörg, Weikersheim, *22.<strong>08</strong>.1994,<br />

Haftsumme: 20.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Strauß, Hans, Bad Mergentheim,<br />

*03.12.1949, Haftsumme:20.000,00 EUR<br />

Kommanditist: Ehrmann-Strauß, Sigrid,<br />

Bad Mergentheim, *10.10.1955, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Reuter,Karin, Weikersheim, *02.12.1953,<br />

Haftsumme: 100.000,00 EUR Kommanditist:<br />

Mann, Marlies, Creglingen,<br />

*18.11.1953, Haftsumme:20.000,00 EUR<br />

Kommanditist: Kraut, Veronika Maria,<br />

Weikersheim, *04.11.1971, Haftsumme:<br />

10.000,00 EUR Kommanditist: Kraut,<br />

Annika, Bad Mergentheim, *28.02.1996,<br />

Haftsumme:3.333,33 EURKommanditist:<br />

Kraut, Franziska, Ulm,*05.12.1997,Haftsumme:<br />

3.333,34 EUR Kommanditist:<br />

Kraut, Samuel, Ulm, *16.06.2000, Haftsumme:<br />

3.333,33 EUR Kommanditist:<br />

Bühler,Johannes Maximilian,Mulfingen,<br />

*01.06.1996,Haftsumme: 20.000,00 EUR.<br />

HRB580228<br />

HOSTI GmbH. Prokura erloschen:<br />

Schumacher, Stefan, Öhringen,<br />

*12.10.1962.<br />

HRB 580638<br />

KB Wohnbau GmbH. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 03.07.<strong>2024</strong> hat die<br />

Neufassung des Gesellschaftsvertragesbeschlossen.<br />

HRB 590633<br />

Würth Industrie Service Verwaltungs-GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Eisenkolb, Helmut Matthias,<br />

Würzburg, *11.09.1982. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer:<br />

Waldherr, Tanja, Bad Mergentheim,<br />

*14.06.1979 Prokura erloschen:<br />

Birresborn, Dennis, Bad Mergentheim,<br />

*25.03.1977 Prokura erloschen: Eisenkolb,<br />

Hemut Matthias, Würzburg,<br />

*11.09.1982.<br />

HRB 729958<br />

Biomerus GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur<br />

ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten<br />

sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer,<br />

nun bestellt als Liquidator:<br />

Leuze, Katharina, Kupferzell, *13.01.1983<br />

Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt<br />

als Liquidator: Kümmerer, Michael,<br />

Schrozberg, *18.07.1986 Die Gesellschaft<br />

istaufgelöst.<br />

HRB 772396<br />

Suite Gastro GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:Griotto-Jamshidiantehrani,<br />

Navid, Heilbronn, *23.<strong>08</strong>.1966 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: D´Amelio,<br />

Arturo, Schwäbisch Hall, *11.04.1975.<br />

HRB 791712<br />

Connecture UG (haftungsbeschränkt)<br />

Einzelprokura mit der<br />

Befugnis,imNamender Gesellschaft mit<br />

sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen: Sanwald, Lukas,<br />

Berlin, *22.02.1998 Krüger, Sören, Ansbach,<br />

*18.11.1998 Langkammerer, Jens,<br />

Fichtenau, *09.01.1998.<br />

HRB 795118<br />

R.Eagle Holding GmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Messner, Fabian,<br />

Schorndorf, *17.10.1990 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mitsich im eigenen<br />

Namenoderals Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRA 570423<br />

OPTIMA industries GmbH &Co.<br />

KG. Neue Geschäftsanschrift: Alfred-Leikam-Straße25,<br />

74523 Schwäbisch Hall.<br />

HRB 5222<br />

Nahwärme Schnelldorf GmbH. Ausgeschieden:<br />

Geschäftsführer: Brunner,<br />

Achim, Dürrwangen, *05.06.1980.<br />

HRB 590740<br />

Helmut Miola Zerspanungstechnik<br />

GmbH. Berichtigung zurGeschäftsanschrift:<br />

Dörrenzimmerer Straße 3,<br />

74238 Krautheim. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Hartung, David, Remseck am<br />

Neckar, *12.02.1986 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:Miola,Helmut,<br />

Krautheim,<br />

*09.09.1965.<br />

HRB 671362<br />

Franz & Wach Personalservice<br />

GmbH. Änderung derGeschäftsanschrift:<br />

Worthingtonstraße2,74564 Crailsheim.<br />

HRB 727161<br />

HSH Hohenloher Seniorenhilfe<br />

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:Baumann,Stefan,<br />

Bad Rappenau,<br />

*06.04.1982 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

alsVertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

HRB 78<strong>08</strong>34<br />

New Draft Clothing GmbH. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Stölck, Mario,<br />

Mönchengladbach, *27.09.1965.<br />

HRA 680429<br />

Bembé Parkett GmbH &Co. KG.<br />

Prokura erloschen: Ehrler, Bernd Stefan,<br />

Bad Mergentheim, *23.03.1969 Prokura<br />

erloschen: Schmitz, Hans-Jürgen, Würzburg,<br />

*20.05.1969.<br />

HRB 1784<br />

Hohl GmbH. Ausgeschieden: Geschäftsführer:<br />

Huber, Marc, Schnelldorf,<br />

*12.06.1968.<br />

HRB 570417<br />

STEGO Holding GmbH. Einzelprokura:<br />

Wörner,Martin, Beilstein, *11.04.1970.<br />

HRB 571090<br />

OPTIMA packaging group GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Dr. König,<br />

Stefan, Karlsruhe, *31.<strong>08</strong>.1965. mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Beyl, Marco, Zaberfeld,<br />

*21.07.1977 mit der Befugnis,imNamen<br />

der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Bühler,<br />

Hans, Untermünkheim, *16.07.1955<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Glass, Jan,<br />

Kirchheim am Neckar,*06.<strong>08</strong>.1960.<br />

HRB 580719<br />

Dürr Präzisionswerkzeuge GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Rotter*,<br />

Kathrin, Öhringen, *16.02.1983 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Späth, Uwe,<br />

Bretzfeld-Dimbach, *27.05.1960 Prokura<br />

erloschen: Rotter, Kathrin, Schwäbisch<br />

Hall, *16.02.1983.<br />

HRB 590148<br />

Ziehl -Abegg Elektrizitäts-GmbH.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Baron, Jana<br />

Naomi, Niedernhall, *09.10.1987.<br />

HRB 7231<br />

TK &MEUG(haftungsbeschränkt)<br />

Geändert, nun: Geschäftsanschrift: An<br />

den Hirtenäckern 6, 91625 Schnelldorf.<br />

Ist nur ein Liquidator bestellt, so vertritt<br />

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere<br />

Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft<br />

durch die Liquidatoren gemeinsam<br />

vertreten. Vertretungsbefugnis geändert,<br />

nun: Liquidator: Krauß, Tobias, Schnelldorf,<br />

*12.07.1991 mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 729777<br />

Käserei Crailsheim GmbH. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Haug, Matthias,<br />

Sonthofen, *25.10.1977.<br />

HRA 723783<br />

Wirthwein Windenergie GmbH &<br />

Co. KG. Kommanditist: Wirthwein, Ingrid<br />

Erika Helga, Creglingen, *16.09.1945,<br />

Haftsumme: 500.000,00 EUR Ausgeschieden<br />

als Kommanditist: Wirthwein,<br />

Udo Walter, Creglingen, *29.04.1944,<br />

Haftsumme: 500.000,00 EUR. Für diese<br />

Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge<br />

eingetreten als Kommanditist: Wirthwein,<br />

Marcus, Creglingen, *27.11.1973, Haftsumme:<br />

500.000,00 EUR <strong>08</strong>.07.<strong>2024</strong> Wahl<br />

Kommanditist/en mit der Bezeichnung<br />

Haftsumme gemäß Artikel 89 Absatz 2<br />

EGHGB von Amts wegen neu vorgetragen.<br />

HRA 733105<br />

Digital Culture Team Organisationsbegleitung<br />

PFS e.K. Firma<br />

geändert; nun: PFS Nachhaltigkeitsberatung<br />

e.K. Niederlassung verlegt; nun:<br />

Schwäbisch Hall Neue Geschäftsanschrift:<br />

lm Flur 3, 74523 Schwäbisch Hall Personenbezogene<br />

Daten geändert bei Inhaber:<br />

Schneider, Patrick, Schwäbisch Hall,<br />

*26.10.1965.<br />

HRB 22380<br />

Interdesign Geschäftsführungs<br />

GmbH. Ausgeschieden: Geschäftsführer:<br />

Krick, Martin, Babenhausen, *14.03.1951<br />

Bestellt: Geschäftsführer: Drews, Christina,<br />

Bad Mergentheim, *29.04.1983 einzelvertretungsberechtigt;<br />

mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

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HRB 570503<br />

Eugen Schweikert Verwaltungs<br />

- und Beteiligungs - GmbH. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung geändert;<br />

nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Liquidatoren<br />

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht<br />

mehr Liquidator: Seitz, Günter, Ilshofen,<br />

*20.04.1950 Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Seitz, Günter, Ilshofen, *20.04.1950 Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 571090<br />

OPTIMA packaging group GmbH.<br />

Von Amts wegen zur lfd. Nr. 16ergänzt:<br />

Neue Geschäftsanschrift: Alfred-Leikam-<br />

Straße25, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

HRB 571579<br />

STEGO Elektrotechnik GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Dehnert,<br />

Michael Rudolf, Donzdorf, *21.04.1983<br />

einzelvertretungsberechtigt. Prokura<br />

erloschen: Jung, Tilmann, Schwäbisch<br />

Hall, *02.<strong>08</strong>.1984 Prokura geändert; nun:<br />

Einzelprokura: Wörner, Martin, Beilstein,<br />

*11.04.1970.<br />

HRB 690366<br />

Barilux textiles GmbH. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Krick, Martin, Babenhausen,<br />

*14.03.1951 Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Drews, Christina, Bad<br />

Mergentheim, *29.04.1983 einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 690370<br />

Drews Holding AG. Bestellt als Vorstand:<br />

Drews, Christina Domenika Franziska,<br />

Bad Mergentheim, *29.04.1983einzelvertretungsberechtigtmit<br />

der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Vorstand: Krick,<br />

Martin, Babenhausen, *14.03.1950.<br />

HRB 724102<br />

BARTEC Vertrieb Deutschland<br />

GmbH. Gesamtprokura gemeinsam mit<br />

einem Geschäftsführer: Maiwald, Horst,<br />

Berlin, *15.<strong>08</strong>.1960.<br />

HRA 670525<br />

Bestattungsinstitut Lindenmeyer<br />

Inhaberin Undine Ewert e. K.<br />

Firma geändert; nun: Bestattungsinstitut<br />

Lindenmeyer OHG. Berichtigung<br />

von Amts wegen zur Geschäftsanschrift:<br />

Grabenstraße 23-25, 74564 Crailsheim.<br />

Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Bisher Inhaber, jetzt Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Ewert,<br />

Undine, Crailsheim, *21.09.1961 mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mitsich im eigenen Namen oder alsVertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Eingetreten als Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Ewert, Josefin,<br />

Crailsheim, *18.04.1986 mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Rechtsform geändert; nun: Offene Handelsgesellschaft<br />

Der Übergang derimGeschäftsbetrieb<br />

des früheren Inhabers begründeten<br />

Forderungen und die Haftung<br />

für die in dessen Betrieb begründeten Verbindlichkeiten<br />

ist ausgeschlossen.<br />

HRB 775306<br />

Ahrbach Süd GmbH. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Steinbacher Straße 11, 74523<br />

Schwäbisch Hall.<br />

HRB 571347<br />

Weroform Profile Verwaltungs-<br />

GmbH. Sitz verlegt; nun: Mainhardt<br />

Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Mönchsberg 56, 74535 Mainhardt. Personenbezogene<br />

Daten (Wohnort) geändert<br />

bei Geschäftsführer: Becker,Silvan, Mainhardt,<br />

*16.05.1950 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, imNamen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 27.06.<strong>2024</strong> hat die<br />

Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />

1(Firma, Sitz) beschlossen.<br />

www.temperso.de<br />

HRB 590162<br />

LTI Metalltechnik GmbH. Prokura<br />

erloschen: Hellmich, Andreas, Obersulm,<br />

*12.04.1959.<br />

HRB 570503<br />

Eugen Schweikert Verwaltungs -<br />

und Beteiligungs -GmbH. Eintragung<br />

lfd. Nr.3von Amts wegen berichtigt:<br />

Bestellt als Liquidator: Seitz, Günter, Ilshofen,<br />

*20.04.1950.<br />

HRB 732581<br />

Herbert Wiedmann Steuerberatungsgesellschaft<br />

mbH. Die Gesellschaft<br />

(übertragender Rechtsträger) hat<br />

im Wege der Abspaltung nach Maßgabe<br />

des Spaltungs- und Übernahmevertrages<br />

vom 20.06.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger<br />

vom 20.06.<strong>2024</strong> einen Teil Ihres Vermögens<br />

(Konten) auf die Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung „Herbert Wiedmann<br />

Vermögensverwaltungs GmbH“, Langenburg<br />

(Amtsgericht Ulm HRB 740505)<br />

übertragen (Abspaltung zur Aufnahme).<br />

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen.<br />

HRB 740505<br />

Herbert Wiedmann Vermögensverwaltungs<br />

GmbH. Die Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „Herbert<br />

Wiedmann Steuerberatungsgesellschaft<br />

mbH“, Blaufelden (Amtsgericht Ulm HRB<br />

732581) hat im Wege der Abspaltung<br />

nach Maßgabe des Spaltungs- und Übernahmevertrages<br />

vom 20.06.<strong>2024</strong> und der<br />

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom 20.06.<strong>2024</strong> einen Teil<br />

Ihres Vermögens (Konten) auf die Gesellschaft<br />

(übernehmender Rechtsträger)<br />

abgespalten (Abspaltung zur Aufnahme).<br />

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen.<br />

HRB 724552<br />

LDH Service GmbH. Errichtet: Zweigniederlassung<br />

unter gleicher Firma mit<br />

Zusatz Zweigniederlassung Knittlingen,<br />

75438 Knittlingen, Geschäftsanschrift:<br />

Wiesenstraße 11, 75438 Knittlingen<br />

Zweigniederlassung Pfedelbach-Untersteinbach,<br />

74629 Pfedelbach, Geschäftsanschrift:<br />

Haldenstraße 3-5, 74629<br />

Pfedelbach Gegenstand geändert; nun:<br />

Die Lieferung von Artikeln des täglichen<br />

Heimbedarfs, Ausstattung von Pflegeheimen,<br />

Ausstattung und Vermietung von<br />

Betreuten Wohnungen und Wohnraum<br />

für Pflegekräfte, der Betrieb gastronomischer<br />

Einrichtungen sowie Catering. Ferner<br />

kann die Gesellschaft Dienstleistungen<br />

für Alten- und Pflegeheime erbringen<br />

bzw. diese Dienstleistungen vermitteln<br />

sowie durch Photovoltaikanlagen Strom<br />

erzeugen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 26.06.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />

Gesellschaftsvertrages in §3(Gegenstand<br />

des Unternehmens) beschlossen.<br />

HRB 786022<br />

webstube GmbH. Firma geändert;<br />

nun: findling GmbH. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 10.07.<strong>2024</strong> hat die<br />

Änderung des Gesellschaftsvertrages in §1<br />

(Firmbeschlossen.<br />

HRA 737341<br />

SELECTEAM Assessment & Development<br />

GmbH &Co. KG. Firma<br />

geändert; nun: GOP Personalberatung<br />

GmbH &Co. KG.<br />

HRB 680453<br />

Neubert GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein<br />

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten<br />

sie gemeinsam. Bestellt als Liquidator:<br />

Pieler, Dennis, Creglingen, *11.05.1988<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Neubert, Renate,<br />

Creglingen, *19.09.1953 Die Gesellschaft<br />

ist aufgelöst.<br />

HRB 747339<br />

polpo GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Karlstraße 7+9,74564 Crailsheim.<br />

Ihre Nr. 1bei der Jobsuche und in Personallösungen.<br />

HRB 690536<br />

TVW Textil-Veredelung GmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Drews, Christina<br />

Domenika Franziska, Bad Mergentheim,<br />

*29.04.1983 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Krick, Martin,<br />

Babenhausen, *14.03.1951.<br />

HRB 793979<br />

RR Fitness GmbH. Einzelprokura<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen: Rupp, Bettina, Bretzfeld,<br />

*18.12.1967.<br />

Löschung<br />

HRA 728993<br />

Lo Yuk Yu Gastronomiebetrieb<br />

e.Kfr. Die Inhaberin (übertragende<br />

Rechtsträgerin) hat nach Maßgabe des<br />

Ausgliederungs- und Übernahmevertrages<br />

vom 06.03.<strong>2024</strong> und des Versammlungsbeschlusses<br />

vom 06.03.<strong>2024</strong> aus<br />

ihrem Vermögen das von ihr betriebene<br />

Unternehmen auf die Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung „Lo Gaststättenservice-GmbH“,<br />

Bad Mergentheim (Amtsgericht<br />

Ulm HRB 735196) ausgegliedert<br />

(Ausgliederung zur Aufnahme). Auf die<br />

bei Gericht eingereichten Urkunden wird<br />

Bezug genommen. Die Firma ist erloschen.<br />

Gemäß §155 Satz 2UmwG von<br />

Amts wegen eingetragen. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRB 746528<br />

Zuiko Europe GmbH. Sitz verlegt;<br />

nun: Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf<br />

HRB 104791) Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 731269<br />

Langenburg Forum für Nachhaltigkeit<br />

gGmbH. Die Liquidation ist<br />

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das<br />

Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 732767<br />

profipresent.com GmbH. Die Liquidation<br />

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 570582<br />

Eugen Schweikert GmbH & Co.<br />

KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: Eugen Schweikert<br />

Verwaltungs -und Beteiligungs -GmbH,<br />

Ilshofen (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

570503) Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

Die Firmaist erloschen. Eine Liquidation<br />

findet nicht statt. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 771583<br />

STEF Systemgastronomie GmbH.<br />

Sitz verlegt; nun: Erfurt (Amtsgericht<br />

Jena HRB 522<strong>08</strong>3) Das Registerblatt ist<br />

geschlossen.<br />

HRB 728219<br />

Natura Top Moden GmbH. Die Liquidation<br />

ist beendet. Die Gesellschaft ist<br />

gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 728618<br />

Modepark Röther GmbH. Sitz verlegt;<br />

nun: Meißen (Amtsgericht Dresden<br />

HRB 45416) Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 740323<br />

Novus-Trans GmbH. Sitz verlegt; nun:<br />

Köditz (Amtsgericht Hof, HRB 6943) Das<br />

Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 783189<br />

Hönes Beteiligungs GmbH. Die<br />

Gesellschaft (übertragender Rechtsträger)<br />

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 03.07.<strong>2024</strong> und des Versammlungsbeschlusses<br />

des übertragenden Rechtsträgers<br />

vom selben Tag mit dem Vermögen<br />

der Alleingesellschafterin Hönes, Astrid,<br />

Künzelsau, *30.06.1969 verschmolzen.<br />

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRA 580625<br />

Auto -Binder e.K. Die Firma ist erloschen.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 670590<br />

Reit- und Fahrsportartikel -Sattlerei<br />

Thomas Röhm e.K. Die Firma<br />

ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 738889<br />

Hönes Verwaltungs GmbH &Co.<br />

KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: Hönes Beteiligungs<br />

GmbH, Künzelsau (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 783189) Die Gesellschaft ist<br />

aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine<br />

Liquidation findet nicht statt. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRA 730230<br />

Kavak e.K. Inhaber Ferda Kavakoglu.<br />

Die Firmaist erloschen. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen. Das Registerblatt ist geschlossen.


Fotos:<br />

28 Politik &Wirtschaft<br />

August <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 260<br />

„Haben Demut gelernt“<br />

Preisverleihung: Kreative Köpfe der Region „Mittlerer Main-Tauber-Kreis“.<br />

Für diese Ideen gab es Preise<br />

Sieger: 21 Teilnehmer konntenmit ihreninsgesamt elf Projekten überzeugen. Unterstützung erhieltendie<br />

Schüler von zahlreichen Unternehmen ausdem Umfeld.<br />

Foto: Linda Hener<br />

Külsheims Bürgermeister<br />

Thomas Schreglmann begrüßte<br />

dieGäste zur Preisverleihung<br />

des „Kreative Köpfe–<br />

Wettbewerbs“ „Mittlerer Main-<br />

Tauber–Kreis“ in der Festhalle.<br />

Er ging in seinerRededarauf<br />

ein, wie wichtig erfolgreiche und<br />

innovative Unternehmen für den<br />

Wohlstand einer Gesellschaft seien<br />

und man darauf angewiesen<br />

sei, dass Talente in ihrem Einfallsreichtum<br />

gefördert werden.<br />

Ebenso betonte Ursula Mühleck,<br />

Dezernentin Kreisentwicklung<br />

und Bildung, dass Innovation<br />

und Erfindergeist von immenser<br />

Bedeutung für den Landkreis<br />

und seine ansässigen Unternehmen<br />

wären. Dahersei manfroh,<br />

dass die Stiftung „Kreative Köpfe“<br />

die Möglichkeit dieses Erfinderwettbewerbs,<br />

bei dem Jugendliche<br />

von ihren Schulen<br />

und Partnerunternehmen bei<br />

der Entwicklung und Ausarbeitung<br />

ihrer Projektidee unterstützt<br />

werden, auch im mittleren<br />

Main-Tauber-Kreis eröffne. Tauberbischofsheims<br />

Bürgermeisterin<br />

Anette Schmidt erwähnte<br />

in ihrer Willkommensrede, dass<br />

der Wettbewerb eine tolle Initiative<br />

sei, ein Netzwerk aus vielen<br />

Partnerinnen und Partnern, und<br />

sielobte die Jugendlichen fürihrenTatendrang:„Der<br />

Wert einer<br />

Gesamtpreis: 1. Platz:Lena Busch undLia Link (Matthias–Grünewald-Gymnasium TBB) mitdem Projekt<br />

„ClothesCode“,betreuendes Unternehmen: M2M Systems; 2. Platz: Gretaund Aurelia Rappelt (MGGTBB<br />

und WirtschaftsgymnasiumTBB),„BrainSync“,Musik &Möbelbau Reinhart und Mott Mobile Systeme; 3.<br />

Platz: Hannah Krajewski und Luise Scheidler (WGTBB),„Cycle Snap“,2-Rad Esser und Mott Mobile Systeme<br />

mit Unterstützung der FuturelabsgGmbH.<br />

Innovation und Kreativität: 1. Platz: Jasmin Hahn (Martin-Schleyer-Gymnasium Lauda-Königshofen),<br />

„BookRecs“, M2M Systems; 2. Platz: Alena Simon (MGG TBB), „Babyhalterung SecureBaby“, Michael<br />

Weinig AG; 3.Platz: Etienne Nagler und Semih Bafir (Josef–Schmitt–Realschule Lauda–Königshofen)<br />

„QR–4Life“, DHBW Mosbach Campus Bad Mergentheim; 3. Platz: Laura Hofmann und Hanna Bieger<br />

(Gemeinschaftsschule Lauda–Königshofen), „Die hygienische Türklinke“,Michael Weinig AG.<br />

Schonung von Ressourcen: 1. Platz: Laura Schunder und Sina Alilja (GMS Pater–Alois–Grimm–Schule<br />

Külsheim), „Bodenplatten zurStromerzeugung“, I.SafeMobile mit Unterstützung derFuturelabs; 1. Platz:<br />

Mia Brennfleck und Maximilian Karl (WG TBB), „Suncarebag (Strandtasche mit integriertem Sonnenschutz)“,<br />

Refresco Deutschland mit Unterstützungder Futurelabs.<br />

Technische Realisierung: Leon Kirstein, Laurin Klein und Justin Krank (GMS PAG Külsheim), „Der innovative<br />

Rettungshelm“,I.Safe Mobile und RefrescoDeutschland.<br />

Marktfähigkeit: Sarah Hohlund Mia Hönninger (JS–Realschule LK), „Rollauto“, Konrad Bau.<br />

Schulpreis: Matthias–Grünewald–GymnasiumTauberbischofsheim.<br />

Idee misst sich an ihrer Umsetzung“.<br />

Anna-Katharina Wittenstein<br />

wandte sich imNamen der<br />

Stiftung an die 21 Teilnehmer,<br />

die sich mit insgesamt elf Projekten<br />

beteiligt hatten: Sie hätten<br />

die Fähigkeit bewiesen, über<br />

dasOffensichtlichehinauszugehen.<br />

Außerdem merkte sie, wie<br />

auch Prof. Volker Siegismund,<br />

derseitensder Jury die Projekte<br />

vorstellte, den hohen „Mädchenanteil“<br />

an: 15 Tüftler waren<br />

Mädchen.<br />

Wettbewerbsleiterin Iris Lange-<br />

Schmalz moderierte die Preisverleihung,<br />

bei der die Projekte<br />

in unterschiedlichen Kategorien<br />

gewürdigt wurden. Sie<br />

fragte die Schülerinnen und<br />

Schüler, welche wichtigen Erfahrungen<br />

sie während der<br />

Projektzeit gemachthätten. Für<br />

viele Teilnehmer war es die Erkenntnis,<br />

bei Schwierigkeiten<br />

oder Fehlern nichtaufzugeben:<br />

„Wir haben Demut gelernt“,<br />

meinte eineGruppe. hen<br />

Denkanstöße<br />

Arbeitsmedizinische Vorsorge(beratung)<br />

Hätten Sie’sgewusst, liebe Leserinnen<br />

und Leser:31.10.2013 –die<br />

„Erste Verordnung zur Änderung der<br />

Verordnung zur arbeitsmedizinischen<br />

Vorsorge (ArbMedVV)“ (BGBl. I,<br />

S. 3882) tritt in Kraft.Sie stärkt<br />

die Vorsorge.Vor allemeine neue<br />

Terminologie verdeutlicht, dass<br />

es bei ihr nicht um den Nachweis<br />

der gesundheitlichen Eignung für<br />

Dr.med. Michael Majer<br />

Facharzt für Chirurgie und Arbeitsmedizin<br />

–Notfallmedizin,<br />

Psychotherapie<br />

bestimmte Jobs geht und dasses<br />

in ihrem Rahmen keinen Untersuchungszwang<br />

gegen den Willen<br />

der Beschäftigten gibt. Denn Untersuchungenberühren<br />

deren Selbstbestimmungsrecht,<br />

das auchdas<br />

Recht auf Nichtwissen umfasst. Also:<br />

kein Untersuchungs-Automatismus.<br />

Konsequenterweiseist „Vorsorgeuntersuchung“<br />

ersetzt durch<br />

„Vorsorge“, und die sogenannten<br />

„G-Grundsätze“ –früher in aller<br />

Munde,obwohl für die Vorsorge<br />

noch nie verbindlich –spielen so gut<br />

wie keine Rolle mehr.<br />

Die geänderte ArbMedVVstärkt so<br />

die sprechende und hörende Medizin<br />

–der Beratungs-Aspekt tritt in den<br />

Vordergrund. Wohl hat der Arzt in ihrem<br />

Rahmen den Beschäftigtensinnvolle<br />

Maßnahmen anzubieten, sie<br />

aber auchüber deren Inhalt, Zweck<br />

und Risikoaufzuklären. So kann der<br />

Beschäftigte selbstbestimmt entscheiden.<br />

Das fördert dasVertrauen<br />

in den Betriebsarzt und ist bei erheblich<br />

invasiven Maßnahmen (etwa<br />

Impfung, Röntgen, Blutabnahme)<br />

besonders wichtig. Selbstverständlich<br />

muss sichder Arzt auch bei dieser<br />

Vorsorge an seine Schweigepflicht<br />

halten. Denn es ist ein sensibler<br />

Bereich, und die Offenlegung des<br />

Gesundheitszustands eine höchstpersönliche<br />

Angelegenheit, die einen<br />

geschütztenRaum benötigt.<br />

Die ebenfalls neu konzipierte Vorsorgebescheinigung<br />

enthält nicht mehr<br />

wie früher Angaben zum Vorsorgeergebnis.Der<br />

Arzt gibt hier lediglich an,<br />

wann welche Vorsorge stattgefunden<br />

hat und wann siewieder ansteht. Sie<br />

enthält keine Aussagemehr dazu,<br />

ob gesundheitliche Bedenken gegen<br />

den Jobbestehen. Erkenntnisse aus<br />

der Vorsorge mussder Arzt allerdings<br />

auchweiterhin dazunutzen,<br />

dem Arbeitgeber gegebenenfalls<br />

Verbesserungen des (technischorganisatorischen)<br />

Arbeitsschutzes<br />

vorzuschlagen. Die Vorsorge trägt so<br />

nicht nur zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit<br />

bei, sondern ergänzt<br />

auchden Arbeitsschutz, kann und<br />

darf ihn aber natürlich nicht ersetzen.<br />

Zu guter Letzt: DerArbeitgeber<br />

hat eine Vorsorgekartei zu führen,<br />

mit Angaben, dass, wann und aus<br />

welchen AnlässenVorsorgestattgefunden<br />

hat. AufAnordnung hat er<br />

der zuständigen Behörde eine Kopie<br />

seiner Vorsorgekartei vorzulegen.<br />

Diese (nicht mehr ganz so neuen)<br />

Neuigkeiten bergen –auf Premium-<br />

Level umgesetzt –erfreulich viel<br />

positives psychodynamisches<br />

Potenzialfür’sbetriebliche Gesundheitsmanagement.<br />

Leider liegt das<br />

fastüberall noch brach –was halten<br />

Sie davon, sich da malals Pionier zu<br />

versuchen…?<br />

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Perfekt inSzene setzen als Beruf<br />

Innovationen treffen auf Erfahrung: Die MRG zeigt,wie Veranstaltungen zum Erlebnis werden<br />

Die Media Resource Group (MRG) aus<br />

Crailsheim ist de richtigeAnsprechpartner,<br />

wennesumdie Planung und Umsetzung<br />

kreativ-technischer Konzepte für<br />

Veranstaltungen jeglicher Art geht. Seit<br />

über 22 Jahren arbeiten die geschäftsführenden<br />

Gese lschafter Michael Frank<br />

und Steffen Haug mit namhaften Firmen<br />

aus der Region zusammen. Und auch im<br />

Ausland sind sie vertreten.<br />

❚ Gegründet im Jahr 1995 in Langenburg<br />

als „Klangschmiede“ von Steffen Haug<br />

undMichael Frank,verwirklicht das Unternehmen<br />

bis heute Kundenwünsche in<br />

Sachen Medien- und Veranstaltungstechnik.<br />

„2010 haben wir unseren Standort<br />

nach Crailsheim verlagert. Crailsheim ist<br />

unser Wunschstandort. Als wir das 15 000<br />

Quadratmeter große Gelände in der Roßfelder<br />

Straßegesehenhaben,wussten wir: Leidenschaft und Erfahrung im Eventbusichen.<br />

„Nach über 20 Jahren Innovation,<br />

Das istes“,sagt Michael Frank, geschäftsführender<br />

Gese lschafter der Media sehr gut gefü lt und das Know-how breit<br />

ness ist das Portfolio der Möglichkeiten<br />

Resource Group. Durch die Weiterentwicklung<br />

inalen medialen Bereichen entstand Gese lschafter SteffenHaug. DieUnterneh-<br />

gefächert“, meint der geschäftsführende<br />

im Laufe der Zeit die Namensänderung. mer aus Crailsheim zeichnen sich durch<br />

Aus „Klangschmiede“ wurde die Media gleichbleibende Qualität und langjährige<br />

Resource Group. Als kreativ-technischer Erfahrung aus. „Der Anspruch sich immer<br />

Dienstleister kann das Team Kundenwünsche<br />

anhand neuster Medien- und Veran-<br />

individue l zu realisieren, machtuns einzig-<br />

weiterzuentwickeln und Kundenwünsche<br />

staltungstechnik individue l umsetzen. Die artig. Egal ob Firmenjubiläum, der 80.<br />

MRG bietet ein Leistungsspektrum im Geburtstag eines Unternehmers, die Vertriebstagung<br />

oderdie Präsentation anläss-<br />

Bereich Licht,Ton, Rigging,Video- und Multimedia,<br />

Bühne,Event-und Messebauan. lich einer Messe, die Media Resource<br />

Die Leidenschaft zu ihrem Beruf mache es Group bietet die passenden Lösungen für<br />

möglich, selbst abstrakte Vorste lungen, jede Größenordnung“, erzählt Frank. Mit<br />

wie etwa das Schweben in der Luft, während<br />

eines Bühnenauftritts zu verwirklitern<br />

realisiert das Crailsheimer Unterneh-<br />

derHakroArena. Bei einemTermin im Haus<br />

40 festen und bis zu 100 freien Mitarbei-<br />

Sponsorendinner derCrailsheim Merlins in<br />

men Projekte deutschlandweit,<br />

aber auch in Österrei-<br />

wieAndreasGabalier, Gianna Nannini oder<br />

sei es durchaus möglich, einem Showstar<br />

ch und der Schweiz.Zuden Sarah Brightman über den Weg zulaufen<br />

Kunden zählen regionale –dennimmer wieder sind diese in denProbenha<br />

lender MRG unterwegs.<br />

Unternehmen wie die Bausparkasse<br />

Schwäbisch Ha l, „DasFaszinierendedabeiist, egalobgroß<br />

Gerhard Schubert, Voith, die oder klein, kreative und individue le<br />

Volksbank Hohenlohe und Lösungen zufinden“, sagt Steffen Haug.<br />

Würth. Firmen wie „WennEvents geplant werden,treffen wir<br />

Mercedes Benz,Roche oder auf Kunden mit ganz unterschiedlichen<br />

Siemens stehen ebenfa ls Ansprüchen.Dennoch habenUnternehmer,<br />

li t Ein Markenspezialisten und Stars ein verbinl<br />

ent – ihre Botschaften so len<br />

k Damit<br />

Die Media Resource Group setzt individue l Kundenwünsche um. Egal, ob Video- und M<br />

media Aufnahmen oder Licht- und Toneinste lungen bei Bühnenshows.<br />

tos: Media Resource Group<br />

schreibt:„Unss ist Kreativitätund In<br />

on sehr wichtig, aber wir müssen<br />

bar bleiben.<br />

Außerdem wo le<br />

unseren Partner so einfach w<br />

machen, eine Veranstaltung a<br />

zu ste len. Frank sagt: „Früh<br />

Faszinationn Technik, heutee<br />

mich,wennwirdabeihelfe<br />

schaffen und Menschen z<br />

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FIRMENPORTRÄT<br />

Zum Greifen nah<br />

Das Mawell Resort hat sich die Natur alsBaumeister gewählt<br />

❚ Idy lisch hochüber derJagst gelegen, bietet<br />

das Mawe lResort inLangenburg eine Auszeit<br />

vom A ltag. Das Haus, das We lness, Hote lerie<br />

samt Tagungszentrum undregionale Gastronomieunter<br />

einem Dach vereint, ist perfektindie<br />

Natureingebettet.<br />

Nachhaltigkeit ist ein Leitgedanke, der sich<br />

durchdieAnlagezieht.VonnahezujedemPlatz<br />

aus haben die Besuchereinengrandiosen Ausblickaufdas<br />

Jagsttal–so wird einBewusstsein<br />

für die schöne Landschaft geschaffen. Und<br />

auch im Inneren hat dieNaturvielRaum.<br />

Das zeigt sich amdeutlichsten imgroßen Spa-<br />

Bereich: Die We lness-Landschaft ist nicht einfach<br />

harmonisch indie 240 Mi lionen alte<br />

Muschelkalklandschaft eingebettet, sondern<br />

geradezuausihr erwachsen. Die Natur warhier<br />

Baumeister. Neben demNaturstein istHolz ein<br />

bestimmendes Element imResort. Und auch<br />

das stammt aus denheimischen Wäldern.<br />

Nicht nur bei der Architektur des Hauses hat<br />

Hausherr Wolfgang Maierviel Wert aufNachhaltigkeit<br />

gelegt, auch die Energieversorgung<br />

folgt einem ausgeklügelten System. Das<br />

Resort setzt komplett auf rege<br />

gien aus lok l<br />

Der Wellnessbereich ist dem Stein regelrecht<br />

entwachsen. Foto: Mawell<br />

des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg<br />

punkten. Hierbei wurdehervorgehoben,<br />

dass ausschließlich regenerative Energien zum<br />

Einsatzkommen und Biogas und Holzenergie in<br />

einem Wärmeverbund optimalintegriert sind.<br />

An dieregenerativeEnergieversorgung ist auch<br />

die „Tenne“,das neue Erlebnisrestaurant,<br />

angebunden. DieGenussmanufakturverspricht<br />

außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse.<br />

Gäste werden direkt indie Kochabläufe einbezogen<br />

–das ist möglich dank dergroßenShow-<br />

Küche die den Mittelpunkt des Gastrau<br />

bildet.Und auch hier b<br />

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Im Rahmen eines Firmenporträts stellen wir Ihr Unternehmen<br />

und Ihr Leistungsspektrum in einer professionell gestalteten<br />

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Mögliche Größen:<br />

1/1 Seite (273 x402 mm), 1/2Seite (273 x210 mm),<br />

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Ingo Bölz Telefon 07951/409-245 i.boelz@swp.de<br />

Martin Naterski Telefon 07951/409-2 34 m.naterski@swp.de<br />

Sebastian Nutsch Telefon 07951/409-2 37 s.nutsch@swp.de<br />

Verlag Schwäbisch Hall:<br />

Martin Haas Telefon 0791/404-2 44 m.haas@swp.de<br />

Afsoon Kamrani Telefon 0791/404-2 45 a.kamrani@swp.de<br />

Kai Müller Telefon 07 91 /404-241 k.mueller@swp.de<br />

Julia Winterfeldt Telefon 0791/404-2 46 j.winterfeldt@swp.de<br />

Verlag Gaildorf:<br />

Holger Gschwendtner Telefon 07971/9588-30 h.gschwendtner@swp.de

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