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25 d’Isarwinkler

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URSPRÜNGLICH, FRECH, ORIGINELL UND BODENSTÄNDIG<br />

Geschichten, Porträts und Interviews von der Jachenau bis Dietramszell – von Bad Heilbrunn bis Reichersbeuern<br />

Nr.<strong>25</strong><br />

Sommer/<br />

Herbst 2024


EDITORIAL<br />

Liebe Isarwinkler,<br />

wir haben für diese Ausgabe ein absolutes Lieblingsthema<br />

von uns ausgesucht. Die Ratscherei bzw. wia ma hoid so redt<br />

und kommuniziert mitnand. So starten wir schon auf<br />

unserer Titelseite mit Lisa Steinmüller, die ihre<br />

Zuhörer gerne mit ihrem Podcast unterhält<br />

und auch zu gerne mit ihrer Mama ein<br />

Pläuschchen hält, wie man erkennen<br />

kann. Zu unserem redseligen Magazin<br />

gesellt sich auch gerne die Lust, die ihren<br />

40. Geburtstag feiert. Dazu passt<br />

hervorragend eine ganz besondere<br />

Rampensau, die wir gefunden haben<br />

und euch vorstellen. Wer’s ein bisschen<br />

ruhiger mag, darf sich über einen<br />

Buidlspaziergang durch die Eng freuen,<br />

ein ganz magisches Platzerl in unserer<br />

schönen Heimat. Außerdem möchten wir<br />

euch gerne etwas über die historische Poststelle<br />

in Bad Tölz erzählen.<br />

Geratscht und gefeiert wird auch in Reichersbeuern bei der<br />

Gebirgsschützen Kompanie und der Feuerwehr. Und zu guter<br />

Letzt freuen wir uns über eine eher fachliche Unterhaltung mit<br />

unseren Handwerkern auf der Gewerbeschau, die nach fünf<br />

Jahren endlich wieder nach Lenggries kommt. Ihr merkt schon<br />

wir haben viel zu erzählen. Bleibt uns nur noch Euch eine unterhaltsame<br />

Zeit mit unseren Geschichten zu wünschen und<br />

deads uns as Ratschen und as Lacha ned vergessen!<br />

Herzlichst,<br />

eure Christine Strauß und<br />

das gesamte Team


30<br />

8<br />

74<br />

114<br />

40<br />

50<br />

4


48<br />

Inhalt<br />

Titelgeschichte<br />

„Über die Kommunikation“ – eine kleine<br />

Geschichte wie sie entstand, was sie uns<br />

bedeutet und wohin sie uns führen kann ...........8<br />

3 Meinungen<br />

Zum Thema Kommunikation.................................18<br />

92<br />

Die Eng Alm<br />

Ein Schmuckstück im Karwendel ...........................30<br />

40 Jahre Kulturverein Lust in Bad Tölz ............40<br />

Hubert Gröbmair<br />

Rampenlicht als Therapie ...................................48<br />

Lisa Steinbacher<br />

Podcast „doch dort“...........................................50<br />

Kinderseite ........................................................58<br />

„Ellbach-Quartier“ statt Hauptpost .................64<br />

Kreuzworträtsel ................................................72<br />

106<br />

Reichersbeurer Festwochen 2024...................... 74<br />

Mei Dahoam .....................................................92<br />

64<br />

Lebendiges Handwerk & innovatives Gewerbe<br />

7. Gewerbeschau in Lenggries ..........................106<br />

Gastro im Isarwinkel....................................... 114<br />

Termine...........................................................124<br />

Was war los.....................................................134<br />

Impressum.......................................................138<br />

5


Aussichten & Ansichten<br />

Dass ma woass, mid wem ma redt<br />

Mei Mo und i san eigentlich gar<br />

ned so traditionell, aber bei der<br />

Wahl der Vornamen vo unsere Kinder<br />

warn mia scho sehr brav und bodenständig.<br />

So hamm mia de Nama<br />

von Oma, Uroma, Papa, Opas und<br />

Uropas vergebn. Bei so vui Verwandtschaft<br />

hods do für jeden glei<br />

zwoa Nama g’lien. Des macht einfach<br />

a bissl was her, falls von dene<br />

zwoa moi oana wos Offizielles<br />

werdn sollt. A doppelter Nachnama<br />

is für uns ned in Frage kemma.<br />

Weil Franz-Josef Strauß oder Franz<br />

Walter Steinmeier head si doch vui<br />

besser o wia Sabine Leutheuser-<br />

Schnarrenberger oder Hans-Wilhelm<br />

Müller-Wohlfahrt. Guad, dass<br />

letztere zwoa nix midand z’doa<br />

hamm und a koane Kinder midnand<br />

hamm, weil mit dem neuem Namensrecht<br />

hätt’ des echt kompliziert<br />

werdn kenna. Des wär wirkle aweng<br />

anstrengend beim Unterschreibn<br />

oder Buchstabiern. Aber zwoa Vornama<br />

des draun mia uns scho zua.<br />

Wenn oiso, wia bei uns der Vater des<br />

Sohnes, dem Sohn seinen Namen<br />

weitergibt, den er schon von seinem<br />

Vater griagt hod und selbiger den<br />

von seinem Vater usw. usw., dann<br />

ist des im Falle eines gemeinsamen<br />

Haushalts für die Namensträger<br />

(meist männlich) von großem Vorteil.<br />

Schreit man bei uns im Isarwinkel<br />

Hans, Max, Sepp, Anderl oder<br />

Michä horchen entweder alle auf<br />

oder wia in den meisten Fällen koana,<br />

weil man sich nur ungern angesprochen<br />

fühlt, sei Ruah mecht und<br />

jederzeit da anda gmoant sei kannt.<br />

Im Besonderen, wenn es sich um eine<br />

Aufforderung zur Arbeit handeln<br />

könnte. Im besten Foi gibt da Wellensittich<br />

o, weil der a Hansi hoaßt<br />

oder da Hund vom Nachbarn, weils<br />

den a Maxi dafft hamm. Für klare<br />

Verhältnisse kanntn do Spitznama<br />

sorgn. Da Mo, da Bua, da Kloa oder<br />

Er oder Sie san denkbare Alternativen.<br />

De Oid is ein Tabu, des merkts<br />

Eich guad! Wobei Oida mittlerweile<br />

salonfähig word’n is, zumindest aufn<br />

Pausenhof in da Schui. Charmanter<br />

findn mia de Wahl eines Kosenamens<br />

z.B. Mausi, Muggl oder Spatzl. Aber<br />

Achtung: de Viecher bitte ned zu<br />

groß wählen, des kannt schiaf geh.<br />

In diesem Sinne, suachts eich an<br />

schena Nama für Euer Schatzi aus<br />

und schauts was passiert.<br />

Eure Isarwinklerin<br />

6


Bananenbrot<br />

Zutaten:<br />

100g brauner Zucker<br />

2 Stk Eier<br />

<strong>25</strong>0g Mehl<br />

2 TL Backpulver<br />

2 EL Zimt<br />

1 TL Kardamom<br />

1 Prise Salz<br />

100 ml Walnuss-Öl<br />

Zubereitung:<br />

• Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen<br />

• Zucker & Eier schaumig schlagen<br />

• Mehl, Backpulver, Gewürze & Öl hinzufügen<br />

• zerdrückte Bananen, Schokolade und Nüsse<br />

unterheben<br />

• alles zusammen in eine gefettete Backform füllen<br />

• falls gewünscht kann mit 1 reifen, halbierten Banane<br />

belegt werden<br />

• für 40 - 50 Minuten bei 170 Grad backen<br />

• 15 Minuten in der Form auskühlen lassen<br />

4 Stk reife zerdrückte Bananen<br />

100g gehackte *Vahè Mandel-<br />

Karamell Schokolade<br />

100g gehackte Mandeln<br />

oder Walnüsse<br />

Nach Wahl eine reife Banane zum<br />

Belegen<br />

Winterzauber<br />

Tipp: Schmeckt hervorragend mit schwedischen<br />

* Pälans Ap fel-Zimt Karamell<br />

am 30.11.2024<br />

von 10:30-16 Uhr<br />

bei uns<br />

im Berg Chalet<br />

Mit Wintergrillen &<br />

kulinarischen<br />

Genussmomenten<br />

Mit * gekennzeichnete Zutaten gibt es bei uns im Berg Chalet<br />

Berg Chalet<br />

Friedeln 17 ∙ 83676 Jachenau<br />

www.berg-chalet.de<br />

..<br />

Offnungszeiten:<br />

Dienstag, Donnerstag, Freitag:<br />

10.00– 13.00 Uhr &<br />

14.00 – 18.00 Uhr<br />

Mittwoch 10.00– 13.00 Uhr<br />

Samstag 10.30– 16.00 Uhr


TITELGESCHICHTE<br />

Über die Kommunikation<br />

Eine kleine Geschichte, wie sie entstand,<br />

was sie uns bedeutet und wohin sie uns führen kann<br />

Text: Michaela Linke Bilder: Michaela Linke, Adobe Stock<br />

Die Entwicklung von Sprache<br />

und Schrift<br />

Römer mit Schriftrolle<br />

Menschen sind soziale Wesen und<br />

Individuen zugleich. Das ist kein Widerspruch,<br />

sondern im Idealfall eine<br />

perfekte Ergänzung. Um auf dieser<br />

Erde überhaupt bestehen zu können,<br />

leben wir seit jeher in Gemeinschaft.<br />

Rein biologisch sind wir bereits im<br />

Mutterleib in inniger Symbiose verbunden.<br />

Diese Verbindung ist tief<br />

in unserem Instinkt angelegt, denn<br />

ohne die anschließende Fürsorge<br />

unserer Mutter (oder einer anderen<br />

nahestehenden Person) nach der Geburt,<br />

könnten wir schlichtweg nicht<br />

überleben. Evolutionstechnisch lag<br />

es daher nahe, dass der Mensch im<br />

Laufe der Zeit seine bereits in ihm<br />

angelegte Fähigkeit zur Sprache entwickelte,<br />

um mit anderen im Austausch<br />

sein zu können. Kommunikation<br />

kommt aus dem Lateinischen<br />

„communicatio“ und bedeutet übersetzt<br />

so viel wie Mitteilung. Als sich<br />

die ersten Hominiden (Urmenschen)<br />

vor rund 1,7 Millionen Jahren durch<br />

Gesten und Laute verständigten,<br />

ging es dabei nur um wesentliche<br />

Dinge. Durch die Weitergabe von<br />

Erfahrungen, wie man zum Beispiel<br />

ein Beil herstellt, konnten die<br />

Werkzeuge letztendlich verbessert<br />

und präziser gebaut werden. In der<br />

Jagd warnte man sich mit Lauten<br />

vor gefährlichen Tieren und lernte<br />

koordiniert in der Gruppe zu jagen,<br />

was natürlich wesentlich effizienter<br />

war. Man sammelte also Wissen,<br />

nicht alleine durch die eigene Wahrnehmung,<br />

sondern auch durch den<br />

Austausch untereinander und gab<br />

dann diese wertvollen Informationen<br />

an seine Nachkommen weiter.<br />

Über Jahrtausende entwickelte sich<br />

der Mensch stetig weiter und verbesserte<br />

seine Sprache durch noch<br />

mehr Laute und Gesten. Eindeutige<br />

Anzeichen für eine Art von Schrift<br />

gab es aber noch lange nicht. Zwar<br />

8


führte der Homo-Sapiens ein erstes<br />

Vokabelsystem ein, welches sich etwas<br />

komplexer darstellte, doch der<br />

große Sprung in der menschlichen<br />

Sprachentwicklung fand ungefähr<br />

6000 vor Christus statt. Vorher<br />

musste das menschliche Gehirn<br />

erst die Kommunikationsfähigkeit<br />

auf der physischen Ebene hervorbilden.<br />

In Afrika waren Trommeln<br />

seinerzeit ein gängiger Kommunikationsweg.<br />

In Südosteuropa fingen<br />

die sesshaft werdenden Menschen<br />

an Kunstobjekte mit geometrischen<br />

Mustern zu beschriften und auch in<br />

China waren bereits zaghafte Hinweise<br />

auf einen Ansatz von Schrift<br />

zu finden. 3000 Jahre später entwickelten<br />

die Ägypter ihre allseits<br />

bekannten Hieroglyphen. Auch die<br />

Wandmalerei der Steinzeit deutet<br />

auf primäre Schriftzeichen in Form<br />

von Zeichensystemen für Zahlen<br />

und Kerbzeichen hin. Die Erfindung<br />

der Schrift bedeutete einen immensen<br />

Fortschritt für unsere jetzige<br />

Kommunikation. Sie ermöglicht,<br />

über längere Zeiträume Wissen für<br />

Themen aufzuzeichnen und weiterzugeben.<br />

Das heutige Alphabet hat<br />

Im digitalem Zeitalter – online lesen, statt Bücherlesen<br />

seinen Ursprung im ägyptischen Sinai.<br />

Die aus den Hieroglyphen entstandene<br />

Zeichenfolge wurde später<br />

von den Griechen und Römern zu<br />

unserem heutigen Alphabet weiterentwickelt.<br />

Übers Briefeschreiben und<br />

Bücherlesen<br />

Bereits 500 v. Chr. wurde in Persien<br />

das erste funktionierende Postsystem<br />

entwickelt. Die Ägypter übermittelten<br />

damals schon seit längerer<br />

Zeit Botschaften per Fußboten oder<br />

Kurieren. Hauptsächlich wurde diese<br />

Möglichkeit jedoch von gehobenen<br />

Gesellschaftsschichten genutzt<br />

und blieb dem durchschnittlichen<br />

Bürger damit verwehrt. Erstmals<br />

wurde die Vermittlung von Nachrichten<br />

für alle Personengruppen zugänglich,<br />

vorausgesetzt diese waren<br />

an das Postsystem angeschlossen.<br />

Heute, <strong>25</strong>00 Jahre später, nutzen<br />

wir noch das gleiche Grundsystem,<br />

auch wenn bedauerlicherweise weniger<br />

„echte“ Briefe damit versendet<br />

werden. In der Ära von Amazon<br />

& Co kann man über die Post so<br />

ziemlich alles bestellen und verschicken.<br />

Als Prime-Kunde, hält man<br />

sein geordertes Paket idealerweise<br />

bereits am Folgetag der Bestellung<br />

in den Händen. Der ursprüngliche<br />

US-Online-Buchhandel entwickelte<br />

sich in Rekordzeit zum größten<br />

Online-Händler weltweit und weist<br />

einen Umsatz im Billionen-Bereich<br />

vor. Jedes größere Handelsunternehmen<br />

betreibt mittlerweile einen<br />

firmeneigenen Online-Shop. Die<br />

Pandemie hat dem Ganzen zusätzlichen<br />

Wind in die Segel geblasen. Der<br />

Online-Markt boomt wie nie zuvor.<br />

Tendenz weiterhin steigend.<br />

Bahnbrechend für den Fortschritt<br />

in der Kommunikationsgeschichte<br />

war mit Sicherheit die Erfindung<br />

des Buchdrucks. Im Jahr 1440 entwickelte<br />

Johannes Gutenberg den<br />

Druck mit beweglichen Lettern.<br />

Von diesem Zeitpunkt an war es<br />

möglich, Wissen und Informationen<br />

international und in allen Gesellschaftsklassen<br />

und Sprachen breitgefächert<br />

weiterzutragen. Eine Welt<br />

ohne Zeitung, Zeitschriften und<br />

Büchern wäre selbst heute in unserer<br />

modernen Zeit schwer vorstellbar.<br />

Auch hier ist das Wachstum weiterhin<br />

rasant. Im digitalen Zeitalter<br />

lesen wir unsere Zeitung gerne auch<br />

mal online, kaufen E-Books, folgen<br />

Blogs & Influencern oder hören<br />

abends zum Einschlafen einen Podcast,<br />

statt ein Buch zu lesen. (Meine<br />

persönliche Meinung: Es geht nichts<br />

über ein gutes Buch!) ➳<br />

9


Wie Telefon & Radio die<br />

Welt eroberten<br />

Das Telefon hat gleich mehrere Erfinder.<br />

Philipp Reis stellte im Jahr<br />

1861 in Frankfurt am Main erstmals<br />

das „Telephon“ vor. Der Apparat<br />

übertrug die menschliche Stimme<br />

mithilfe von Strom in die Ferne.<br />

Schon ein Jahr vorher hat Antonio<br />

Meucci in New York eine Fernsprechverbindung<br />

vorgestellt. Das<br />

Patent für das Telefon meldete 1876<br />

der Amerikaner Alexander Graham<br />

Bell an. 1881 nahm in Berlin die<br />

erste Fernsprech-Vermittlungsstelle<br />

ihre Arbeit auf. Zu diesem Zeitpunkt<br />

hatten in den USA bereits fast<br />

alle großen Städte ein Telefonnetz.<br />

1904 erfand Guglielmo Marconi das<br />

Radio und bekam fünf Jahre später<br />

den Nobelpreis dafür. Dabei verwendete<br />

er eigentlich eine Erfindung<br />

von Nikola Tesla, welcher 20 Jahre<br />

vorher mit einem Resonanz-Transformator<br />

eine drahtlose Übertragung<br />

von Radiowellen vorstellte.<br />

Das Radio war überhaupt die erste<br />

Erfindung, die Kommunikation<br />

(wenn auch einseitig) mit der breiten<br />

Masse ermöglichte und selbst heute<br />

immer noch genützt wird, um Nachrichten<br />

zu verbreiten oder einfach<br />

TITELGESCHICHTE<br />

Zurückgebeamt ins Arbeitszimmer der 70ger Jahre: Kati geboren 2014<br />

um Musik zu hören. Wer von euch<br />

erinnert sich noch an die Top 40, die<br />

in den 90ern jeden Freitag im Radio<br />

(ich glaube es war Antenne Bayern)<br />

gespielt wurden? Die Moderatoren<br />

versuchten extra nicht reinzureden,<br />

weil natürlich die Zuhörer daheim<br />

gleichzeitig ihre Playlist auf Kassette<br />

erstellten, indem sie die Lieder vom<br />

Radio aufnahmen. (Heute gibt es<br />

dafür Spotify!) Ich kann mich genau<br />

an die große Freude erinnern,<br />

als ich elf Jahre alt war und mein<br />

erster CD-Player mit einer Roxetteund<br />

der neuste Kuschelrock-CD unter<br />

dem Weihnachtsbaum lag. Das<br />

war in jeder Hinsicht ein Hit! 1928<br />

wurde das erste Fernsehbild aus<br />

New York gesendet. In Deutschland<br />

startete der offizielle Sendebetrieb<br />

des „Deutschen Fernsehfunks“. Die<br />

tägliche Sendezeit betrug in den<br />

1950er Jahren anfangs nur etwa drei<br />

Stunden. Zu diesem Zeitpunkt war<br />

Fernsehen ein reines Bildungsmedium,<br />

das nur zu einem geringen Teil<br />

unterhalten sollte. Eine neue Qualität<br />

eröffnete sich den Zuschauern<br />

durch Live-Übertragungen. (Die<br />

Krönung von Königin Elisabeth II.,<br />

das WM-Finale in Bern oder etwa<br />

die Mondlandung.) Unterhaltungssendungen<br />

wie Fury, Lassie oder<br />

Flipper wurden aus Amerika importiert<br />

und erstmals in Deutschland<br />

ausgestrahlt. Vor der Freigabe des<br />

Farbfernsehens 1967 war Fernsehen<br />

ein absolutes Privileg, denn nur<br />

die wenigsten Haushalte konnten<br />

sich einen Fernseher leisten. In einem<br />

Dorf waren es oft die hiesigen<br />

Wirtshäuser, die einen Fernseher<br />

und ein Telefon für die Allgemeinheit<br />

zur Verfügung stellten. Fußballspiele<br />

wurden auf winzigen<br />

Fernsehapparten verfolgt und man<br />

hoffte inständig, dass das Bild nicht<br />

Fernsehen als Familienevent zu Zeiten, in denen die Unterhaltungsbranche<br />

entstand<br />

10


wackelte und der Ton funktionierte.<br />

Wenn im Dorf jemand einen Anruf<br />

erhielt, musste dafür eine Uhrzeit<br />

beim Wirt vereinbart werden. Nicht<br />

selten wurden die Wirtskinder beauftragt,<br />

diverse Telefon-Mitteilungen<br />

an die jeweiligen Dorfbewohner<br />

weiterzugeben.<br />

Die Veränderung<br />

der Kommunikation durch<br />

die Digitalisierung<br />

Das erste Handy der Welt wurde von<br />

Martin Cooper 1973 erfunden. Das<br />

erste Smartphone kam 2007 auf den<br />

Markt. Die Geschichte des Internets<br />

begann tatsächlich schon 1957 in<br />

den USA. Um das Nachrichtensystem<br />

vor Ort abzusichern, wurde ein<br />

System entwickelt, welches bei Ausfall<br />

eines Knotenpunktes weiterhin<br />

funktionsfähig bleiben sollte. Was<br />

daraus entstanden ist, ist uns bekannt.<br />

Die Digitalisierung haben wir<br />

alle die letzten 20 Jahre hautnah miterlebt.<br />

Das Internet eröffnet uns tagtäglich<br />

unendlich neue Möglichkeiten.<br />

Unsere Welt wurde global, wie<br />

ein riesengroßer, bunter, vernetzter<br />

Spielplatz, auf dem wir alle irgendwie<br />

miteinander verbunden sind. Früher<br />

war es sprichwörtlich egal, wenn in<br />

China ein Radl umfällt. Jetzt könnte<br />

das unter Umständen Konsequenzen<br />

für uns haben. Wusstet ihr, dass wir<br />

laut Facebook im Durchschnitt nur<br />

3,7 Freunde voneinander entfernt<br />

sind? Social Media setzt gezielt auf<br />

unseren Ur-Instinkt nämlich „sich<br />

verbunden fühlen zu wollen“. Wir<br />

posten Bilder von bedeutsamen Situationen,<br />

um sie im gleichen Moment<br />

mit anderen zu teilen, weil sie<br />

dann vom Gefühl her länger bei uns<br />

bleiben. Manches Mal teilen wir<br />

auch Banales, wie die Leberkässemmel<br />

der letzten Brotzeit, weil wir<br />

vielleicht denken mit der gegenseitigen<br />

Teilnahme an Alltäglichem „irgendwie“<br />

in Verbindung zu bleiben.<br />

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber<br />

ich sehne mich manches Mal nach<br />

Konzerten, auf denen zu Balladen<br />

anstelle von Smartphones wieder<br />

Feuerzeuge und Wunderkerzen<br />

leuchten. Ich würde bei allen mir<br />

bekannten Liedern so laut es geht<br />

mitsingen und dabei völlig atemlos<br />

mit dem Augenblick verschmelzen,<br />

bis ich Zeit und Raum vergesse und<br />

ohne ein einziges Beweisfotos davon<br />

zu machen. Ich weiß ja, ich war ➳


TITELGESCHICHTE<br />

wirklich da! Und ich vermisse meine<br />

rostige alte Schreibmaschine, die<br />

längst entsorgt wurde, weil sie nicht<br />

mehr funktionierte oder einfach nur<br />

die stinknormale, gelbe Telefonzelle<br />

in meinem Ort. Ich hätte nicht<br />

gedacht, dass ich das sage, aber ich<br />

würde wahnsinnig gerne einmal wieder<br />

stundenlang mit dir telefonieren,<br />

statt eine WhatsApp Nachricht von<br />

dir zu lesen, nur weil es mir dann<br />

leichter fällt mich zu erinnern, wie<br />

schön deine Stimme in Wirklichkeit<br />

für mich klingt. Wenn ich im<br />

Urlaub bin, möchte ich mit Händen<br />

und Füßen reden, für den Fall, dass<br />

ich die Landessprache nicht verstehe<br />

und wie Billy Murray und Scarlett<br />

Johnson bei „Lost in Translation“<br />

ganz und gar eintauchen in meine eigene<br />

Sprachlosigkeit. Ich würde mir<br />

dann am Kiosk nebenan ein kleines<br />

Wörterbuch kaufen, mit den Einheimischen<br />

ins Gespräch kommen und<br />

dabei feststellen, dass man gar nicht<br />

viele Worte braucht, um sich zu verstehen.<br />

Doch eine Postkarte würde<br />

ich dir auf alle Fälle schreiben. Eine<br />

mit dem kitschigsten Meer-Sonnenuntergang-Motiv<br />

aller Zeiten auf der<br />

Vorderseite und das alles nur wegen<br />

der ausgeprägten Nostalgie und der<br />

tiefen Wehmut in mir. Doch ich gebe<br />

zu, als ich gerade eben diesen Text<br />

geschrieben habe, habe ich mir gelegentlich<br />

gedacht, ob meine Eltern<br />

(oder Großeltern) nicht zwischenzeitlich<br />

auch von dieser Sehnsucht<br />

ergriffen wurden? Wünschten sie<br />

sich hin und wieder ebenfalls die<br />

Herbstzeit<br />

ist Wildzeit!<br />

Steaks<br />

Braten<br />

Edelgulasch<br />

Hackfleisch<br />

95 €<br />

ca. 1000 g<br />

ca. 2000 g<br />

ca. 1000 g<br />

ca. 1000 g


„gute alte Zeit“ zurück? Vermissten<br />

sie handgeschriebene Briefe so<br />

wie ich oder die Heimatabende im<br />

Alpenfestsaal, die ich ehrlichweise<br />

nie richtig gewürdigt habe, obwohl<br />

sie mir oft davon erzählten? Werden<br />

wiederum unsere Kinder dem Smartphone-Zeitalter<br />

hinterher trauern,<br />

wenn wir in Zukunft auf ganz andere<br />

Weise miteinander kommunizieren?<br />

Werden sie ihren Kindern<br />

davon erzählen, wie cool Zocken auf<br />

der Playstation war oder wie sehr sie<br />

Snapchat, Instagram oder Netflix<br />

vermissen? Ich weiß es nicht. Aber<br />

bei einem bin ich mir absolut sicher,<br />

die Sehnsucht nach echter Verbindung<br />

und Zugehörigkeit bleibt. Ich<br />

bin zudem überzeugt davon, dass es<br />

an uns und unserer Intention liegt,<br />

Technik für uns und nicht gegen<br />

uns zu nutzen. Sie ist dann entweder<br />

Die Technik nutzen, um in Verbindung zu bleiben (Man ist nie zu alt!)<br />

Fluch oder Segen, je nachdem welche<br />

Richtung wir einschlagen. Und eins<br />

noch … wir dürfen niemals aufhören<br />

wirklich miteinander zu reden<br />

und müssen uns aufmerksam zuhören,<br />

sonst könnte es leicht passieren,<br />

dass wir uns eines Tages selbst (und<br />

die Welt um uns herum) nicht mehr<br />

verstehen können. Kein Smartphone<br />

ist smarter als du selber, weil es nicht<br />

aus Fleisch und Blut besteht und ihm<br />

ein Herz fehlt, dass die richtigen Entscheidungen<br />

zur richtigen Zeit trifft.<br />

Vergiss das bitte nicht.


Du kennst uns noch nicht?<br />

Wir sind ein lebendiges Restaurant im Herzen von Bad Tölz.<br />

Alles was normal ist, sind wir definitiv nicht! Aber ganz<br />

klar haben wir super leckeres Essen, immer mal wieder<br />

Live Musik und ein außergewöhnliches Ambiente bei<br />

dem ganz sicher niemandem langweilig wird.<br />

Und Bier, Bier haben wir natürlich auch!<br />

Das ist eine Rennsemmel,<br />

halb 30 cm. Ganz 60 cm.<br />

Belegt mit allem möglichen!<br />

Kennst du schon unsere rennsemmeln?<br />

Alles Wichtige was unsere Küche erreicht, sind von Bauern und Produzenten<br />

aus der direkten Umgebung. Die Zusammenarbeit mit diesen engagierten<br />

Menschen ermöglicht es uns, die Frische und Qualität unserer Zutaten zu<br />

gewährleisten und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu stärken.<br />

All unsere Dressings und die meisten Soßen sind von uns per Hand gemacht.<br />

Dazu benutzen wir die Bio Fairetrade Gewürze von Soulspice! Diese werden in<br />

der ReAL Manufaktur in Bad Tölz hergestellt!


unsere neuen ganztags Specials<br />

Special Nr.1 Jeden Montag:<br />

Mädls night! – Jeder Spritz<br />

5€<br />

Special Nr.2 immer Mittwochs:<br />

Bergfest! – Jedes Bier 0,5l<br />

3,50€<br />

Special Nr.3 immer Freitags:<br />

Vintage Prices! – eine Rennsemmel Halb<br />

+ ein Getränk 0,5l<br />

10€<br />

Du bist in einer Band und willst endlich<br />

vor leuten spielen?<br />

Dann melde dich bei uns!<br />

Ab Herbst geht es wieder mit Live Auftritten auf unserer Bühne los!<br />

Du willst bei uns feiern?<br />

Egal für was! Ob Hochzeit, Geburtstag oder sogar Scheidung?<br />

Ob schön im Anbau oder unten an unserer Madhouse Bar!<br />

Mit à la carte oder ein Buffet!<br />

Fass zum selber zapfen oder wir zapfen für euch!<br />

Was und wie auch immer ihr feiern wollt,<br />

wir planen mit euch zusammen den perfekten Abend!<br />

Hier findet ihr uns:<br />

Krankenhausstraße 37<br />

83646 Bad Tölz<br />

Tel.: 08041 80<strong>25</strong>26<br />

Email: info@kesselhaus-madhouse.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo-Do:<br />

Fr + Sa:<br />

So:<br />

11:00 bis 23:00 Uhr<br />

14:00 bis 00:00 Uhr<br />

11:00 bis 22:00 Uhr


LUGGE & KARE<br />

Vor lauter Handy, YouTube und TikTok haben wir verlernt uns Witze zu erzählen.<br />

Deswegen haben wir vom d’Isarwinker uns überlegt, den Lugge & Kare in unser Heft zu holen.<br />

Jetzt darf mal wieder so richtig gelacht werden!<br />

Kennst du den?<br />

„Du, Sepp?<br />

Wann hosd du eigentlich<br />

die Frau kennenglernt?“<br />

Sepp: „Glei nach da<br />

Hochzeit.“<br />

A Kölner, a Westfale und<br />

a Bayer gengan in d’Wirtschaft.<br />

D’Bedienung fragt: „Grias eich,<br />

wos deaffs sei?“<br />

Da Kölner bestellt ein Kölsch.<br />

Da Westfale a Altbier.<br />

Und da Bayer an Spezia, darauf schaun<br />

eam de andan zwei ungläubig an.<br />

Do sagt da Bayer:<br />

„Wenns koa Bier bstellts,<br />

dann trink i a koans.“<br />

Sitzen zwei Bayern<br />

beim Bier beinand, sagt der oane:<br />

„I war gestern beim Dokta und<br />

der hod gsogd i hob Zucker.”<br />

Da sogd da andere: „Wos is Zucker?”<br />

„Mei des is, wennst in da Unterhosen<br />

weiße Fleck hosd.”<br />

Na sogd da anda: „Auweh,<br />

dann hob i Zimt!“<br />

16


PORTRÄT Tölzer Land Tourismus<br />

#andersOutdoor: von Biberkunst bis<br />

Wasserbüffelsafari<br />

Sanfte Naturerlebnisse im Tölzer Land<br />

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Kräuter eintauchen oder lieber den<br />

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Schulter gucken? Das ganzjährige<br />

#andersOutdoor-Angebot im Tölzer<br />

Land lädt dazu ein, die Natur auf<br />

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am Kochelseeufer... Mit dem<br />

Natursommer im Loisachtal bieten<br />

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Benediktbeuern und Kochel am See<br />

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Natur-Erlebnisse: Tümpelsafaris,<br />

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Meister der Nachahmung, Feldermausbeobachtungen,<br />

Expeditionen<br />

ins Lainbachtal, Wasserbüffel-Safaris,<br />

Kräuter- und Bienenführungen,<br />

Sensenmähkurse und vieles mehr ...<br />

Wer noch mehr über die schützenswerten<br />

Landschaften, Flora<br />

und Fauna der Region eintauchen<br />

möchte, begibt sich mit den Naturschutz-Rangern,<br />

die über die<br />

Schutzgebiete südlich von München<br />

entlang der Isar und am Walchensee<br />

wachen, auf Entdeckungstour. Über<br />

das ganze Jahr hinweg werden hier<br />

Touren für Erwachsene und Familien<br />

an verschiedenen Orten entlang<br />

der Isar, in den Mooren und am<br />

Walchensee angeboten.<br />

Wohltuend für Körper und Seele<br />

sind die Angebote der Kräuter-<br />

Erlebnis-Region. An kaum einem<br />

anderen Ort kann man sich besser<br />

mit den Geheimnissen der Natur<br />

vertraut machen als im Tölzer Land:<br />

Von Kräuterkochkursen über Kurse<br />

zur Herstellung von Naturkosmetik<br />

und Kräuterwanderungen bis zum<br />

Einkauf beim Direktvermarkter –<br />

der grüne Veranstaltungskalender<br />

ist prall gefüllt. Infos und Termine<br />

gibt es unter toelzer-land.de/naturerlebnisse.<br />

Bilder: Tölzer Land Tourismus,<br />

Leonie Lorenz<br />

Respektvoll unterwegs.<br />

Damit es so bleibt.<br />

17


3 MEINUNGEN<br />

„Reden ist Silber,<br />

Schweigen ist Gold“<br />

Text und Bild: Katharina Fitz<br />

Manchmal möchte man jemandem<br />

einfach sein Herz ausschütten<br />

ohne Ratschläge oder Kritik<br />

zu hören. Manchmal möchte man<br />

einfach nur, dass jemand zuhört.<br />

Klingt einfach, ist aber nicht so.<br />

Meiner Meinung nach verlangt richtiges<br />

Zuhören viel mehr als nur die<br />

Ohren aufsperren und das Gesagte<br />

aufnehmen. Richtiges Zuhören erfordert<br />

eine gehörige Portion Empathie,<br />

Geduld und eine gewisse<br />

Unvoreingenommenheit gegenüber<br />

dem Gesprächspartner. Vertrauen<br />

ist auch ein großes Thema. Wenn<br />

ich jemandem meine tiefsten Ängste,<br />

Freuden oder Geheimnisse erzähle,<br />

muss ich mich natürlich auf seine<br />

Verschwiegenheit verlassen können.<br />

Zuhören beinhaltet für mich auch<br />

die Vermeidung von Bewertungen<br />

des Gesagten oder gar Verurteilungen.<br />

Bei manchen mag vielleicht<br />

mitunter der moralische Zeigefinger,<br />

zumindest gedanklich mal kurz<br />

in die Höhe schießen, aber ein guter<br />

Zuhörer sollte diese Regung für sich<br />

behalten. Denn wer sein Herz ausschüttet,<br />

der möchte zunächst erstmal<br />

alles loswerden und nicht sofort<br />

mit Belehrungen und Ratschlägen<br />

überhäuft werden. Vielleicht ist das<br />

richtige Zuhören auch eine Kunst,<br />

die wir Frauen deutlich leichter zu<br />

erlernen vermögen. Männer möchten<br />

ja bekanntlich meist Probleme<br />

lösen und sie damit vom Tisch haben.<br />

Wir Frauen reden erstmal gerne<br />

lange und ausführlich über Probleme<br />

und ihre einzelnen Facetten, um<br />

sie dann in aller Ruhe zu analysieren<br />

und schlussendlich zu lösen oder<br />

auch nicht.<br />

Empathie ist das<br />

Wichtigste<br />

Man erfährt so viel über einen<br />

Menschen, wenn man ihm mal<br />

richtig zuhört und bemerkt auch<br />

das, was nicht gesagt wird. Denn<br />

18


es sind nicht nur die Worte, die<br />

unterschiedliche Gefühlslagen verraten,<br />

sondern auch die Art und<br />

Weise wie sie ausgesprochen werden.<br />

Klangfarbe, Lautstärke, Betonung,<br />

Mimik und Gestik – all das<br />

ergibt ein Gesamtbild und hilft<br />

ungemein, das Gesagte richtig einzuordnen<br />

und besser zu verstehen.<br />

Mich erfüllt es mit Freude, wenn<br />

ich spüre, dass mein Gegenüber im<br />

Verlauf eines Gesprächs allmählich<br />

Vertrauen fasst und sich nach und<br />

nach öffnet. Meiner Ansicht nach<br />

spielt die Empathie beim richtigen<br />

Zuhören sowieso die entscheidende<br />

Rolle. Denn das, was einen nicht<br />

berührt oder interessiert, kann man<br />

sich in der Regel auch schlecht merken.<br />

Es wäre also von Nachteil, am<br />

Ende eines Gesprächs den Anfang<br />

schon wieder vergessen zu haben.<br />

Ich versuche, die Sorgen und Nöte<br />

meines Gegenübers wirklich ernst<br />

zu nehmen. Denn auch, wenn ich<br />

ein mir geschildertes Problem als<br />

lapidar einstufe, ist es doch für die<br />

andere Person in diesem Moment<br />

eine immense Herausforderung und<br />

scheinbar nicht zu lösen. Und allein<br />

deshalb hat es all meine Aufmerksamkeit<br />

verdient.<br />

Zuhören ist aus der<br />

Mode gekommen<br />

Meiner Einschätzung nach kreisen<br />

sehr viele Menschen heutzutage<br />

hauptsächlich um ihre eigenen<br />

Befindlichkeiten und Bedürfnisse.<br />

Man liest und hört viel über Achtsamkeit<br />

und Selbstliebe auf zahlreichen<br />

Ratgeberportalen im Internet<br />

und den sozialen Netzwerken. Doch<br />

manchmal habe ich das Gefühl,<br />

dass „richtiges“ Zuhören genau<br />

deswegen aus der Mode gekommen<br />

ist. Schade eigentlich, denn sich die<br />

Zeit zu nehmen einem Menschen<br />

wirklich zuzuhören hat zumindest<br />

mein Leben bereichert. Es schafft<br />

Nähe und Vertrauen und mit jedem<br />

Gespräch lernt man auch sich selbst<br />

ein bisschen besser kennen. Ein altes<br />

Sprichwort lautet: „Reden ist<br />

Silber, Schweigen ist Gold“. Zwei<br />

Edelmetalle, auf ihre Art schön und<br />

wertvoll. Deshalb gilt für mich die<br />

Devise: Das eine tun und das andere<br />

nicht lassen. Aber beides „richtig“<br />

und mit ganzem Herzen. ➳<br />

Eure Katharina<br />

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19


3 MEINUNGEN<br />

Übers Schreiben und den perfekten<br />

Pacey-Witter-Augenblick<br />

Text: Michaela Linke Bild: Wolfgang Kronwitter<br />

Ich bin überhaupt kein großer Fan<br />

von Serien, aber als sich „Dawson’s<br />

Creek“ damals in mein abwechselnd<br />

aufregendes und zugegeben<br />

mindestens genauso tristes Teenager-Leben<br />

schlich, ging so ziemlich<br />

alles in mir in Resonanz. Nachträglich<br />

vermute ich, es war wegen Capside,<br />

dem kleinen, verschlafenen<br />

Ort an der Küste von Boston oder<br />

vielleicht auch wegen den liebenswerten<br />

Hauptdarstellern und ihrer<br />

tiefen Freundschaft zueinander, die<br />

gelegentlich auf die Probe gestellt<br />

wurde, aber alles überdauerte. Sie<br />

alle waren (genau wie ich) auf der<br />

Suche nach sich selbst und drehten<br />

sich dabei scheinbar im Kreis. Aus<br />

heutiger Sicht hatten sie einfach nur<br />

keine Ahnung, dass sie in Wirklichkeit<br />

gerade eine der besten Zeiten<br />

überhaupt zusammen verbrachten<br />

und damit gleichzeitig Weichen für<br />

die Zukunft stellten. Die Wahrheit<br />

ist jedoch, es gab nur einen Grund<br />

warum ich tatsächlich keine einzige<br />

der 7 Staffeln von Dawson’s Creek<br />

verpasst hatte: Pacey Witter.<br />

Pacey stammte aus schwierigen Familienverhältnissen,<br />

hatte durchwegs<br />

schlechte Noten und rebellierte<br />

gegen so ziemlich jeden und alles<br />

was sich ihm in den Weg stellte.<br />

Doch da war auch noch sein bester<br />

Freund Dawson Leery und dessen<br />

Seelengefährtin Joey Potter, in die<br />

sich Pacey (und Dawson!) bald hoffnungslos<br />

verliebte. Zusammengefasst<br />

drehte sich die ganze Serie im<br />

Grunde ausschließlich darum, ob<br />

sich Joey letztendlich für den Vorzeige-Schwiegersohn<br />

Dawson oder<br />

für Pacey, mit all seinen Ecken und<br />

Kanten, entscheiden wird. Ich war<br />

sofort „Team Pacey“. Ganz klar. Er<br />

war nicht nur aufmerksam, ehrlich,<br />

ausgeprägt tiefgründig und humorvoll,<br />

sondern auch ein Meister der<br />

großen Worte! Es kommt nämlich<br />

nicht nur darauf an, wie und was<br />

man sagt, sondern auch, ob das<br />

Timing stimmt. Pacey brachte definitiv<br />

die nötige Geduld und das<br />

Einfühlungsvermögen mit, auf den<br />

perfekten Moment – so wie auf die<br />

ersten, wärmenden Sonnenstrahlen<br />

nach wochenlangem Regenwetter –<br />

zu warten. Zusätzlich war da noch<br />

sein Instinkt, die ersten Anzeichen<br />

dafür nicht zu übersehen, um einfach<br />

am richtigen Ort und zur richtigen<br />

Zeit zu sein. Mit einem Satz im<br />

langersehnten Serien-Finale „The<br />

simple act of being in love with you<br />

is enough for me“ war es dann auch<br />

für Joey endlich klar (was ich natürlich<br />

immer wusste), dass ausschließlich<br />

Pacey als potentieller Mann an<br />

ihrer Seite in Frage kam.<br />

Ich habe wirklich bis zum letzten<br />

Moment der insgesamt 128 Episoden<br />

mitgefiebert und es wäre eine<br />

kleine Tragödie gewesen, wenn Joey<br />

und Pacey es am Ende nicht geschafft<br />

hätten.<br />

Die Liebe zum Wort<br />

Ich gebe es zu, ICH LIEBE WOR-<br />

TE. Aber nur, wenn sie aufrichtig<br />

sind und uns direkt aus dem Herzen<br />

sprechen. Am allerliebsten die,<br />

die man nur zwischen den Zeilen<br />

lesen kann oder die, die man nicht<br />

ausspricht, aus Angst, etwas zu zerbrechen,<br />

was eben erst zu wachsen<br />

begann. Ich glaube Worte können<br />

unglaublich viel bewegen, aber im<br />

selben Augenblick gleichzeitig auch<br />

alles zerstören. Ich bin überzeugt, es<br />

gibt Dinge, die kann man nur (er-)<br />

klären, wenn man darüber redet.<br />

Manche Worte müssen erst ausgesprochen<br />

und beim Namen genannt<br />

werden, damit sie wirken können.<br />

Andere wiederum sind so verletzlich,<br />

dass man in Gefahr läuft etwas<br />

sehr Schönes zu zerreden, würde<br />

man nur ein einziges Wort darüber<br />

verlieren. Ich glaube auch, dass<br />

Zuhören eine Art von Reden ist. Es<br />

sagt meinem Gegenüber, dass er mir<br />

wichtig ist und wie gerne ich wissen<br />

möchte, wer er ist und wonach er<br />

sich sehnt. Auch Schweigen kann<br />

unendlich wertvoll sein, wenn es<br />

nichts zu sagen gibt, was von Bedeutung<br />

wäre. Grundsätzlich, so denke<br />

20


ich, geht es immer darum in Verbindung<br />

zu bleiben und zu sein. Wir<br />

fühlen uns am glücklichsten, wenn<br />

wir den nächsten Menschen in unserem<br />

Umfeld nahe sind. Selbst bei<br />

völlig Fremden ist ein freundliches<br />

Lächeln eine Art von Verbindung.<br />

Wenn wir in Verbindung sind, sind<br />

wir einander wohlwollend. Wir sind<br />

im Frieden. Mit uns und mit anderen.<br />

Gute Worte verbinden uns ohne<br />

Zweifel.<br />

„Da bist du ja endlich!“<br />

Ich habe mich immer gefragt, ob es<br />

ihn gibt, den perfekten Pacey-Witter-Augenblick.<br />

Wenn ja dann würde<br />

ich geduldig darauf warten, um<br />

dir eines Tages zu gestehen, was du<br />

mir bedeutest. Ich kann es dir nicht<br />

einfach so und hier sagen, (du weißt<br />

ja, wegen dem perfekten Timing)<br />

aber schreiben kann ich dir. Das<br />

mache ich immer, wenn mir die<br />

Worte ausgehen. Vielleicht auch,<br />

weil du dann zwischen den Zeilen<br />

lesen kannst und dir einfach selbst<br />

den besten Moment dafür aussuchst.<br />

Und vielleicht ist dieser ganz<br />

besondere Augenblick dann genau<br />

JETZT.<br />

Dann bist du um die halbe Welt geflogen,<br />

um mich von dort abzuholen<br />

und nach Hause zu bringen. Du hast<br />

mir einfach diesen Brief geschrieben<br />

und eine Südamerika Landkarte<br />

darauf gemalt. Genau zu dem Zeitpunkt,<br />

wo ich am wenigsten mit dir<br />

gerechnet habe. Ich habe dir nur geantwortet:<br />

„Da bist du ja endlich!“<br />

Ich weiß jetzt um dich UND kann<br />

mit absoluter Gewissheit sagen,<br />

es gibt ihn wirklich, den perfekten<br />

Pacey-Witter-Augenblick.<br />

(Der letzte Absatz ist für jemanden,<br />

der sich einmal in mein Herz geschrieben<br />

hat und seitdem nie mehr<br />

daraus verschwunden ist & für alle<br />

Leser von <strong>d’Isarwinkler</strong> eine unbedingte<br />

Aufforderung mehr Liebesbriefe<br />

zu schreiben!) ➳<br />

Eure Michaela<br />

21


3 MEINUNGEN<br />

Jetzt red i – Hauptsach’<br />

d ’Luft schäbert<br />

Man bezeichnet sie als Laberbacken,<br />

Quasselstrippen, Ratschkathln<br />

oder Powertalker – diese<br />

wunderbaren Menschen, die so offen<br />

und zugänglich sind. Die sich<br />

aufgeschlossen, offenherzig und<br />

wortreich mit ihrer Redefreudigkeit<br />

und Kommunikationslust so<br />

vielen Themen annehmen, darüber<br />

diskutieren und sich der Welt mitteilen.<br />

Ich mag diese Leute. Muss ich<br />

wohl – ich gehöre dazu und glaubt<br />

mir, wir haben’s nicht immer leicht.<br />

Wenn in so machen Ferienclubs Animateure<br />

engagiert werden, um die<br />

Gäste zu unterhalten, machen wir<br />

das für lau. Es bereitet uns nämlich<br />

echte Schmerzen, wenn bei einer<br />

Zusammenkunft (meist inhomogener<br />

Gruppen) die Gesprächsthemen<br />

Text und Bild: Michaela Probst<br />

Wunderbar, wenn man sein Herz auf der Zunge tragen darf<br />

fehlen und ständig peinliche Redepausen<br />

entstehen. Wenn permanent<br />

diese quälende Stille herrscht,<br />

obwohl einige Menschen inklusive<br />

funktionsfähiger Münder zusammengekommen<br />

sind. Da kommt unser<br />

Einsatz. Wir suchen und finden<br />

Themen, stellen Fragen und recherchieren<br />

die möglichen Interessen der<br />

weniger redseligen Truppe. Während<br />

wir eine Antwort abwarten, die<br />

im schlimmsten Fall ganz effizient<br />

mit nein, ja oder vielleicht ausfallen<br />

kann, suchen wir zeitgleich schon<br />

das nächste Thema, einen passenden<br />

Witz oder eine Anekdote. So wühlen<br />

wir stets in unseren meist etwas<br />

wirren, aber sehr kreativen Köpfen.<br />

Das ist echte Schwerstarbeit. Ohne<br />

Witz! In der Regel sind wir Quasselstrippen<br />

gerne gesehen, weil wir<br />

selten Tabus kennen und unser Herz<br />

auf der Zunge tragen. Tragisch wird<br />

es allerdings, wenn man uns nach<br />

einem anstrengenden Animationsabend<br />

vorwirft, wir hätten zu viel<br />

geredet. Sorry! Aber das zwingt<br />

selbst uns in die Grätsche und bringt<br />

uns echt zum Schweigen.<br />

Für uns Gesprächige ist es eine Wohltat<br />

mit Gleichgesinnten und Seelenverwandten<br />

auf einer Wellenlänge<br />

zu surfen und sich stundenlang über<br />

alles Mögliche zu unterhalten. Ohne<br />

zu überlegen, ob Gesagtes gegen uns<br />

verwendet werden könnte. Wie heißt<br />

es so treffend? „Ich müsste Dich<br />

töten, wenn Du nicht mehr meine<br />

Freundin wärest, weil Du viel zu viel<br />

von mir weißt.“ Eine etwas brutale<br />

Theorie aber sehr passend. Eines<br />

fällt mir allerdings zunehmend auf:<br />

je älter man wird und je mehr Dialoge<br />

man geführt hat, desto mehr<br />

wird einem klar, wie wichtig es ist,<br />

dass Oberflächlichkeit nichts in den<br />

Gesprächen zu suchen hat.<br />

Auch wenn es die Offenherzigen und<br />

Redegewandten nicht immer leicht<br />

haben, können nur so echte Freundschaften<br />

entstehen. Von nix kommt<br />

nix. In diesem Sinne glaubt mir<br />

liebe <strong>d’Isarwinkler</strong>-Leser: Smalltalk<br />

ist abartig anstrengend doch<br />

Deeptalk dagegen schafft ein gutes<br />

Gefühl, eine schöne Zeit und echte<br />

Freunde.<br />

Eure Michaela<br />

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Freitag: 08:30 – 14:00 Uhr<br />

<strong>25</strong>


Stammtisch<br />

Zwei Geschlechter, zwei Welten, zwei Meinungen!<br />

Text: Michaela Probst Bild: Freepik<br />

Wenn’s ums Ratschen, Kommunizieren<br />

und Tratschen geht, kommen<br />

wir am Stammtisch nicht vorbei.<br />

Leider bleibt vielerorts der klassische<br />

Stammtisch öfter mal leer, weil<br />

keiner Zeit hat. Die alten Herren<br />

vertragen kein Bier mehr und wenn<br />

dann nur ein warmes. Das Diskutieren<br />

und Debattieren macht nicht<br />

mehr so viel Spaß, weil jeder gleich<br />

zum Handy greift und Google fragt.<br />

Trotzdem füllen sich die Wirtshaustische<br />

mit so manch anderen<br />

Stammtisch-Konstellationen. Die<br />

Gruppennamen (meist auch in der<br />

WhatsApp-Gruppe sichtbar), sind<br />

oftmals nicht mehr ganz aktuell und<br />

spiegeln insgeheim die Wünsche der<br />

Mitglieder wider.<br />

Wie die Zeit vergeht<br />

So trifft ER sich seit mehr als zwanzig<br />

Jahren zum Informationsaustausch<br />

mit ein paar sehr alten Freunden<br />

und 32 Schafkopfkarten. Die<br />

Mitglieder dieser Gruppe mit dem<br />

jugendlichen Namen „die 29-Jährigen“<br />

haben die 30 und die 40 schon<br />

weit überschritten. Und manch einer<br />

hat sich bereits mit einer 50+ anfreunden<br />

dürfen. SIE trifft sich derweil<br />

immer noch im Mutticlub.<br />

Obwohl die Kinder schon längst<br />

aus dem Gröbsten raus sind. Sie<br />

sind zum Teil verheiratet, leben in<br />

einer anderen Stadt und brauchen<br />

die Mutti ggf. in Sachen Nahrungsaufnahme<br />

oder um abgeholt<br />

zu werden, wenn die Fahrtüchtigkeit<br />

nicht mehr ganz gesichert ist.<br />

Bei den Gesprächen am Tisch geht<br />

es auch längst nicht mehr um die<br />

Kinder, sondern meist um Arztbesuche,<br />

Heilpraktiker-Empfehlungen<br />

oder Wechselbeschwerden.<br />

Besonders freut uns eine Stammtischrunde<br />

namens Stillgruppe, deren<br />

weibliche Ü60-Mitglieder keinesfalls<br />

stillschweigend am Stammtisch<br />

sitzen. Sie treffen sich seit der<br />

Zeit als ihre Kinder noch Säuglinge<br />

waren und man zum Erfahrungsaustausch<br />

in Sachen Muttermilch<br />

zusammenkam.<br />

Chickentable versus<br />

Bierdimpfe<br />

Während bei den weiblichen Zusammenkünften<br />

die Gesprächsthemen<br />

unendlich scheinen, wild<br />

durcheinander gequatscht wird und<br />

die Akustik schon mal an einen<br />

Hühnerhaufen erinnern könnte,<br />

gibt es männlicherseits ein echtes<br />

Pendant dazu. So werden schon<br />

mal sonntägliche Stammtischrunden<br />

beobachtet, die ganz ruhig und<br />

brav am Tisch sitzen. Auch wenn<br />

die Anzahl der männlichen Gäste<br />

durchaus viele Gesprächsthemen<br />

vermuten lassen könnte, herrscht<br />

hier die totale Stille. Ebendiese wird<br />

nur gelegentlich durch ein „Aaah“<br />

nach dem Genuss von ein paar<br />

Schlucken Bier unterbrochen. Entscheidend<br />

für die Gesprächsbereitschaft<br />

und Kommunikationslaune<br />

bei diesen Gruppierungen ist die<br />

Anzahl der Striche auf dem Bierdeckel,<br />

die das Redepensum Stück<br />

für Stück oder vielmehr Schluck für<br />

Schluck ansteigen lassen. So wird<br />

selbst so manch schweigsamer und<br />

schüchterner Isarwinkler zur echten<br />

Quasselstrippe. Man hört aber<br />

auch von so manch aktiveren Männer-Stammtischen.<br />

Dort gibt jeder<br />

seine Meinung zum Besten und zwar<br />

gleichzeitig und in Ü100-Dezibel<br />

Lautstärke. Der Vorteil: Keiner hat<br />

zugehört und beim nächsten Treffen<br />

erzählt „Mann’s“ einfach das zweite-,<br />

dritte- , ...Mal und keiner merkt<br />

es! Na dann – es geht ja nichts über<br />

ein gutes Gespräch!<br />

26


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erfahren. Er ist Ruckzuck zusammengebaut,<br />

besonders stabil und<br />

kommt ganz ohne Schnickschnack<br />

aus. Er lässt sich sogar ganz klein zusammenfalten<br />

mit der Post verschicken<br />

und würde sogar im Schrank<br />

Platz finden. Doch dafür ist er viel<br />

zu gutaussehend. Es handelt sich dabei<br />

nicht um einen Liebhaber, sondern<br />

um ein besonders dekoratives<br />

und langlebiges Möbelstück. Man<br />

könnte ihn vielleicht als Hausfreund<br />

bezeichnen, weil er schlicht und unauffällig<br />

sein kann. Doch es handelt<br />

sich tatsächlich um einen eleganten<br />

Garderobenständer, der trotz seines<br />

geringen Eigengewichts von 900<br />

Gramm locker <strong>25</strong> Kilo trägt und<br />

sich schon vieler Verehrer erfreut.<br />

Dies verdankt er seiner innovativen<br />

und patentierten* Bauweise. Ein<br />

echter Hingucker, der nicht nur im<br />

Hausgang sondern auch in Gastrobetrieben,<br />

Büros, Ferienwohnungen<br />

oder als stummer Diener im Schlafzimmer<br />

eine gute Figur macht.<br />

Mit dem Winter kommen<br />

die Ideen<br />

Wenn der Zimmerer Georg Wasensteiner<br />

im Winter in seiner Werkstatt<br />

stundenlang hobelt, schleift<br />

oder bohrt und draußen Ruhe einkehrt<br />

und der Schnee leise zu Boden<br />

Bilder: Wolfgang Kronwitter<br />

Ganz einfach und echt genial, der Garderobenständer Tschamsdara<br />

28


fällt, weckt das seinen Erfindergeist.<br />

Ihn treibt um, was man mit diesem<br />

wundervollen Werkstoff Holz alles<br />

machen kann. „Einfach soll es sein<br />

und die unendlichen Eigenschaften<br />

und Talente dieses wunderbaren<br />

Materials voll ausschöpfen“,<br />

schwärmt Schorsch von seinem Jachenauer<br />

Bergholz. So füllt sich sein<br />

Notizbücherl mit immer mehr Ideen,<br />

bis eine davon zwanghaft eine<br />

Umsetzung verlangt. Euphorisch<br />

geht es dann in die Versuchsphase.<br />

Bei seiner neuen Erfindung, dem<br />

Garderobenständer Tschamsdara,<br />

war der dreibeinige „Stanka“, das<br />

Heumanderl seine Inspiration, denn<br />

auch der dient als Ständer für so<br />

werden zur Wintersonnenwende<br />

um den Thomastag im Mond gefällt<br />

und in den hiesigen Sägewerken<br />

aufbereitet. Dann trocknen sie<br />

zwei Jahre ordentlich aufgereiht und<br />

Georg Wasensteiner freut sich<br />

über seine wahren Schätze aus<br />

Berg-Eschenholz<br />

Der gelaserte und<br />

vom Schmid<br />

händisch veredelte<br />

Metallstern hält<br />

die Garderobe fest<br />

zusammen<br />

manches Utensil und mit etwas<br />

Fantasie erkennt man, dass die beiden<br />

quasi verwandt sind.<br />

Ein echtes Kunstwerk,<br />

bodenständig aus feiner<br />

heimischer Berg-Esche<br />

So einfach wie genial drehen sich die<br />

sechs Leisten mit 8 mm Stärke um<br />

30 Grad zu einer taillierten, stabilen<br />

und gutaussehenden Skulptur,<br />

die mit nur drei Schrauben und einem<br />

Metallstern zusammengehalten<br />

wird. Dieses Prinzip funktioniert<br />

jedoch nur mit dem richtigen Holz.<br />

Wahre Schätze sucht sich Schorsch<br />

schon im Sommer aus, wenn er<br />

durch die Jachenauer Wälder streift.<br />

Die auserwählten Berg-Eschen die<br />

auf über 1000 m Seehöhe wachsen,<br />

Die Voihoiz Tschamsdara können<br />

sich sehen lassen: 1,80 m hoch,<br />

50 cm breit, 900 g leicht in Esche<br />

natur, geölt oder weiß pigmentiert<br />

für 289 €<br />

So wie früher auch<br />

in reiner Holzausführung<br />

mit<br />

Holzstiften<br />

warten in frischer Luft<br />

auf ihre Bestimmung. Die<br />

Berg-Esche ist elastisch, schieferfrei<br />

und besonderes witterungsbeständig<br />

und wächst „steckalgrod“<br />

der Sonne entgegen. Nicht umsonst<br />

ist sie der Baustoff für Skier, Kutschen,<br />

Räder oder Axtstiele und der<br />

Liebling von Voihoiz. Wir sind jetzt<br />

schon gespannt und freuen uns darauf,<br />

was als nächstes in der Jachenauer<br />

Erfinderwerkstatt gezimmert<br />

wird. mp<br />

* geschützt in EU und Schweiz<br />

Georg Wasensteiner<br />

Friedeln 9 · 83676 Jachenau<br />

Tel. 0160 · 5703996<br />

08043 · 918747<br />

info@voihoiz.de · www.voihoiz.de<br />

29


DORFFÜHRUNG Eng Alm<br />

Bilder (2): P. Steinmüller<br />

Die Eng Alm<br />

Ein Schmuckstück im Karwendel<br />

Text: Agnes Müller<br />

Seit wann genau die Eng Alm vom<br />

Menschen besiedelt ist, lässt sich<br />

heute nicht mehr genau sagen. Ausführlichere<br />

Beschreibungen existieren<br />

aus der Zeit um 1523 über<br />

das Almgebiet. Vermutet wird allerdings,<br />

dass Menschen schon vor<br />

rund 1000 Jahren diesen besonderen<br />

Flecken Erde für sich entdeckt haben.<br />

Funde aus dieser Zeit, wie zum Beispiel<br />

ein Bronzeschwert, belegen<br />

diese Vermutung. Das Almgebiet der<br />

Eng liegt auf 1227 Meter im Herzen<br />

des Karwendels am Ende des Rißtals<br />

im Großen Ahornboden.<br />

Der Themenweg informiert über das Karwendel<br />

30


Die Almfläche besteht aus 510 Hektar<br />

und gehören zur Gemeinde Vomp<br />

im Tirol. Warum aber konnte ausgerechnet<br />

der Bergahorn alleine wachsen?<br />

Darüber waren sich die Forscher<br />

lange nicht einig. Irgendwann fanden<br />

sie heraus, dass der Gletscher der<br />

letzten Zeit das Tal zu einem U formte.<br />

Die Talsohle wurde mit Schotter<br />

aufgefüllt und man geht davon aus,<br />

dass die Schichten zwischen 80 und<br />

120 Meter dick sind. Der Bergahorn<br />

konnte aufgrund seiner robusten<br />

Wurzeln im felsigen Untergrund<br />

Halt finden und wachsen. Dann<br />

aber kam der Mensch und entfernte<br />

alle Nadelbäume und Büsche, nur der<br />

Bergahorn durfte bleiben, denn seine<br />

weit ausladenden Äste schützten die<br />

Tiere vor den Elementen.<br />

So entstand der Ahornboden<br />

durch Mensch und Natur<br />

Allein durch die dauerhafte Beweidung<br />

bleiben diese Flächen auch<br />

frei, denn sonst würde sich innerhalb<br />

kürzester Zeit der Wald die<br />

Fläche zurückerobern.<br />

Die Eng von oben<br />

Bild: Archiv NPK<br />

Bild: T. Kiebacher<br />

Eines der vielen Lebewesen am Ahorn das Rudolphs Trompetenmoos<br />

In einem dunklen Kapitel der<br />

Menschheitsgeschichte, dem 30-jährigen<br />

Krieg, wurde die Almfläche<br />

wenig bis gar nicht bewirtschaftet.<br />

In dieser kurzen Zeit konnten die<br />

Bäume in die Höhe wachsen.<br />

Nun musste der Baum nicht mehr<br />

um seine Blätter fürchten, wenn<br />

hungrige Tiere an ihm nach Nahrung<br />

suchten. Der Ahorn selbst ist<br />

Lebensraum für Moose, Flechten<br />

und Farne. Bis zu 215 Arten wurden<br />

in einer wissenschaftlichen Dissertation<br />

nachgewiesen. Auch der Specht<br />

und die Fledermaus schätzen die alten<br />

knorrigen Bäume wegen ihrer ➳<br />

31


DORFFÜHRUNG Eng Alm<br />

Bild: S. Beck<br />

vielen Bruthöhlen und Nistmöglichkeiten.<br />

Der Bergahorn kann bis zu<br />

500 Jahre alt werden. Viele der alten<br />

Bäume haben somit ihr Höchstalter<br />

erreicht und sterben ab. Damit dieses<br />

Naturdenkmal nicht verschwindet<br />

werden die abgestorbenen Bäume<br />

durch Neupflanzungen ersetzt. So<br />

wird der Ahornboden verjüngt und<br />

für spätere Generationen bewahrt.<br />

Viele lange Wanderrouten starten in<br />

der Eng und auch wenn man nicht<br />

ins hochalpine Gelände möchte, so<br />

findet man auch für jede Kondition<br />

und jeden Anspruch eine Route. Die<br />

großen Namen wie die Lamsenspitze,<br />

das Gamsjoch oder Kompar müssen<br />

mit mehreren Stunden für Auf- und<br />

Abstieg angesetzt werden, aber auch<br />

ältere Herrschaften oder Familien<br />

mit kleinen Kindern können schon<br />

die Binsalm erreichen oder einfach<br />

Bild: Steve Garvie<br />

Trauerschnepper<br />

Ob die früheren Bewohner des Engtals<br />

damit gerechnet haben, wie viele Leute<br />

heute jährlich in die Eng pilgern?<br />

Seit 1700 spendet die Kapelle den Gläubigen den Segen Gottes<br />

32


durch die Weiden dahinschlendern.<br />

Das Almleben damals war wie überall<br />

sonst auch von harter Arbeit gezeichnet<br />

und trotzdem findet man<br />

lachende Gesichter auf den wenigen<br />

Bildern von früher.<br />

Die raue Bergwelt machte es nicht<br />

leicht aber die Menschen waren das<br />

harte Arbeiten gewöhnt und produzierten<br />

aus der Milch ihrer Kühe<br />

schon damals den gschmackigen<br />

Enger Alm Käse.<br />

Seit 1883 gibt es eine Käserei in der<br />

Eng. Damit das Wasser nicht knapp<br />

wurde, fasste man 1941 eine Quelle<br />

und installierte Wasserleitungen.<br />

Schon 1942 verwüsteten mehrere<br />

Murenabgänge das Gebiet. Die<br />

kleine Kapelle, die um göttlichen<br />

Beistand bitten soll, wurde 1700<br />

errichtet. Auch heute noch wird immer<br />

wieder eine Messe gefeiert und<br />

sogar das ein oder andere Brautpaar<br />

lässt sich in dieser traumhaften Kulisse<br />

trauen. Heute ist die Eng ein<br />

Verbund von 10 Bauern, die Mitte<br />

des 19. Jahrhunderts eine Agrargemeinschaft<br />

gründeten.<br />

Bilder (2): S. Pilloni<br />

Bis zu 1600 Laibe werden in der Käserei jährlich hergestellt<br />

Und heute? – Was gibt’s jetzt Neues?<br />

Außer gute Brotzeiten und schöne<br />

Wanderwege?<br />

Almwirtschaft im<br />

Miniformat<br />

Seit einiger Zeit gibt es, inspiriert<br />

von der damaligen Almwirtschaft<br />

einen Spielplatz, auf dem sich Kinder<br />

und Kind gebliebene nach Herzenslust<br />

austoben können. Liebevoll<br />

gestaltet mit uriger Almhütte inklusive<br />

Stall und einem Stadel fürs<br />

Heu. Sogar eine Materialseilbahn,<br />

sowie ein wasserbetriebenes Butterfass<br />

gibt es im Miniaturalmdorf.<br />

In der Sennerei können die Kleinen<br />

Käselaibe aus Holz zum Spielen benutzen.<br />

Natürlich gibt es auch fahrbare<br />

Untersätze für die angehenden<br />

Senner. ➳<br />

RUFT NEUE<br />

TRADITIONEN<br />

INS LEBEN!<br />

Bildunterschrift<br />

www.trachtenmode-leismueller.de hat immer für euch geöffnet!


DORFFÜHRUNG Eng Alm<br />

Dreizehenspecht, Trauerschnäpper<br />

und Co<br />

Bilder (2): F. Straubinger<br />

Naturparkhaus Hinterriß: Das kretische Labyrinth entdeckt<br />

jeder anders<br />

Fehlen dürfen natürlich hier auch die<br />

Tieren nicht, die im Streichelzoo voll<br />

auf ihre Kosten kommen.<br />

Was es im Kleinen gibt interessiert<br />

auch die Erwachsenen und deshalb<br />

können jene in der Schaukäserei<br />

täglich live dabei sein, wie aus der<br />

Weidemilch herrlicher Käse gemacht<br />

wird. Der Käse ist so gut, dass er auch<br />

bei der Käse Olympiade die Konkurrenten<br />

stehen ließ und sich Gold sichern<br />

konnte. Etwa<br />

1600 Laibe Käse werden<br />

jährlich im großen<br />

Kupferkessel hergestellt.<br />

Im Reifekeller entfaltet er<br />

dann sein unverkennbares Aroma,<br />

bis er schließlich im Bauernladen verkauft<br />

wird.<br />

Wer noch mehr über das besondere<br />

Tal erfahren möchte der kommt im<br />

Naturparkhaus voll auf seine Kosten.<br />

Flußuferläufer Nest<br />

Bilder (3): S. Pilloni<br />

Nicht nur den guadn Käse gibts im Bauernladen<br />

Hier sind alle Informationen zusammengetragen<br />

und kindgerecht aufbereitet.<br />

Hier entsteht keine muffige<br />

Museumsatmosphäre, sondern gelebtes<br />

Wissen und Geschichte.<br />

2009 eröffnete das futuristisch anmutende<br />

Gebäude mitten in der Natur.<br />

Unzählige Gästebucheinträge<br />

zeugen von der guten Arbeit, die hier<br />

mit Passion verrichtet wird. Geöffnet<br />

ist von Mai bis Oktober täglich von<br />

09.00 bis 17.00 Uhr. Als stiller<br />

Beobachter streift man<br />

durch das Museum und<br />

bekommt so Einblicke<br />

in das Leben der Menschen,<br />

die Natur mit der Jagd und<br />

auch Geschichtliches. Hermann von<br />

Barth, ein früher Alpinist und Karwendel<br />

Erschließer, hat viele Funde<br />

und jede Menge Wissen angehäuft,<br />

die hier nun präsentiert werden. An<br />

den Wänden entlang findet man alte<br />

Karten, Lieder und Fossilien aus dem<br />

Karwendel. Der Artenreichtum des<br />

Karwendels ist groß, denn hier gibt es<br />

noch viel unberührte Natur in der die<br />

Tiere sich frei entfalten können. Aber<br />

34


diesen Ort kommen, um sich diese<br />

traumhafte Natur anzuschauen.<br />

Aber nicht nur innerhalb des Museums<br />

wird etwas geboten, sondern<br />

auch außerhalb davon. Ob ihr mit<br />

Geocaching den Schatz im Karwendel<br />

finden wollt oder das kretische<br />

Labyrinth in Angriff nehmt, ich bin<br />

mir sicher, dass die Zeit wie im Fluge<br />

vergeht.<br />

Bild: Archiv NPK<br />

Allerlei Wissenswertes über die Tiere und die Jagd gibt es im Museum zu<br />

erkunden<br />

es wird auch auf bedrohte Tierarten<br />

aufmerksam gemacht, zum Beispiel<br />

den Flussuferläufer, der an der Isar<br />

und dem Rißbach - zwei der letzten<br />

Wildflüsse Europas - an Uferbänken<br />

seinen Nistplatz hat. Unbedachte<br />

Wanderer schrecken den Vogel oft<br />

auf, der gut getarnt auf seinen Eiern<br />

brütet. Aber oft kommt es noch<br />

schlimmer und die Gelege werden<br />

durch Wanderer zerstört. Im Naturparkhaus<br />

wird man aufgeklärt, warum<br />

die Ufer zu bestimmten Zeiten<br />

nicht betreten werden dürfen.<br />

Auch gekrönte Häupter<br />

lieben das Karwendel<br />

Die Jagd ist hier natürlich auch ein<br />

großes Thema, denn wo sich das<br />

Wild aufhält ist auch der Jäger nicht<br />

weit. Viele historische Persönlichkeiten<br />

kamen regelmäßig mit ihren Jagdgesellschaften<br />

hierher. Schon im 16.<br />

und 17. Jahrhundert gibt es Postkarten,<br />

die Kaiser Maximilian I. auf seinen<br />

Abenteuern durch das Karwendel<br />

zeigen. Aber auch viele ausländische<br />

Persönlichkeiten wollten genau an<br />

Im Sommer gibt es regelmäßig Vorträge<br />

und ein vielfältiges Exkursionsprogramm<br />

über das Karwendelgebirge.<br />

Schauts vorbei …<br />

Wir bilden aus<br />

& stellen ein!<br />

Maurer-, Scharfreiterstraße Beton-, Zimmerer-, 30 · 83661 Schreinerarbeiten<br />

Lenggries<br />

Tel. 0 80 42 - 80 31 · Fax 0 80 42 - 44 40<br />

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BUCHVORSTELLUNG Birkenstein<br />

Birkenstein –<br />

Wo sich Himmel und Erde berühren<br />

– inklusive DVD –<br />

Birkenstein ist einer der bedeutendsten<br />

Marienwallfahrtsorte im<br />

Erzbistum München und Freising.<br />

Mehr als 800 Gottesdienste werden<br />

in der kleinen Kapelle hoch über dem<br />

Leitzachtal jährlich zelebriert, dazu<br />

unzählige Andachten, Rosenkränze,<br />

Hochzeiten und Taufen. Rund<br />

200.000 Menschen bringen ihre<br />

Anliegen, ihre kleinen und großen<br />

Sorgen und ihren Dank jedes Jahr<br />

zur Muttergottes von Birkenstein.<br />

Die Pilger kommen bis aus Wien,<br />

Meran und Hamburg. Birkenstein<br />

ist für viele eine Herzensangelegenheit,<br />

aber auch ein Zufluchtsort in<br />

Lebenskrisen, ein Schutzraum für<br />

die Seele.<br />

Hunderte Votivtafeln aus drei Jahrhunderten<br />

erzählen von Bitten und<br />

Gebetserhörungen. „Maria hilft<br />

auch heute noch“, berichten die<br />

Klosterschwestern.<br />

Die Kapelle Birkenstein ist nebenbei<br />

auch kunsthistorisch ein Juwel.<br />

In der Loretokapelle, die 1710 erbaut<br />

wurde, ist der Geist des mittelitalienischen<br />

Wallfahrtsortes<br />

Loreto allgegenwärtig. Das Heilige<br />

Haus in Loreto war das Wohnhaus<br />

der Mutter Gottes und wurde<br />

im Mittelalter von Nazareth<br />

nach Loreto transferiert. Es zählt<br />

zu den größten Heiligtümern der<br />

katholischen Welt. Im 17. Jahrhundert<br />

wurde es in Österreich<br />

und Bayern Zeitgeist, das Heilige<br />

Haus nachzubauen. Birkenstein<br />

hat deshalb die typischen Merkmale<br />

einer Loretokapelle: den Grundriss,<br />

die Ziegelwände, den Sternenhimmel,<br />

den „welschen Ofen“<br />

und den Küchenkasten der Mutter<br />

Gottes. Neben der Kapelle stehen<br />

Priesterhaus und Kloster. Sie gehen<br />

zurück auf einen weltlichen Stifter:<br />

Es war der Münchner Hofwagenfabrikant<br />

Georg Lankensperger, der<br />

die nobelsten Kutschen seiner Zeit<br />

baute. Darunter auch zwei Krönungswagen<br />

für König<br />

Max I. Joseph. Er hatte<br />

Birkenstein in sein Herz<br />

geschlossen und stiftete<br />

Kloster und Priesterhaus.<br />

Das Buch „Birkenstein<br />

– Wo sich Himmel<br />

und Erde berühren“<br />

ist eine intensive,<br />

berührende und<br />

spannende Reise<br />

durch die Geschichte des Wallfahrtsortes.<br />

Zudem gibt es aktuelle<br />

Einblicke in den Alltag von Kapelle,<br />

Kloster und Wallfahrt.<br />

Das Buch enthält mehr als 240 Bilder<br />

und einen Film (auf DVD und<br />

via QR-Code) mit der Kapellenführung<br />

von Schwester Eresta Mayr,<br />

die 64 Jahre im Kloster Birkenstein<br />

gelebt und hunderttausende Wallfahrer<br />

betreut hat.<br />

Autor: Andreas Estner ist seit<br />

2001 Journalist beim<br />

Bayerischen Rundfunk.<br />

„Birkenstein – Wo sich Himmel<br />

und Erde berühren“<br />

Preis: 44,– €<br />

ISBN 978-3-00-076201-7<br />

Verlag: Leitzachtal Verlag<br />

www.leitzachtal-verlag.de<br />

36


PORTRÄT Tourist-Information Bad Tölz<br />

ANZEIGE<br />

Im 19. Jahrhundert kam man zur<br />

Kur – heute finden Gäste in Bad Tölz<br />

die ganze Bandbreite an Präventions-<br />

und Lifestyleangeboten für<br />

lang anhaltende Urlaubserlebnisse.<br />

Früher heilte man Krankheiten mit<br />

Naturheilmitteln wie Moor, Jod und<br />

reiner Luft. Heutzutage gehört zum<br />

Thema Gesundheit ein wesentlich<br />

größeres Spektrum, das von Prävention<br />

über Fitness- und Mentalangeboten<br />

bis zum Ernährungsworkshop<br />

reicht. Dementsprechend hat Tölz,<br />

das seit 1899 den Titel „Bad“ trägt,<br />

sein Angebot für einen gesunden Urlaub<br />

kontinuierlich erweitert. Eine<br />

verstaubte Kurattitüde sucht man<br />

im charmanten Städtchen an der Isar<br />

vergeblich. Stattdessen punktet es<br />

mit einem gelungenen Mix aus Voralpenpanorama<br />

sowie einem umfangreichen<br />

Kultur- und Vitalangebot.<br />

Die richtige Balance zu finden ist<br />

eine der Stärken von Bad Tölz: Zwischen<br />

Genuss, Natur und City-Life,<br />

althergebrachten Heilmitteln und<br />

modernem, medizinischem Wissen.<br />

Standen in früheren Zeiten Liege-Kuren<br />

im Fokus, weiß man heute,<br />

dass es gerade die Bewegung im<br />

Heilklima ist, die das Wohlbefinden<br />

dauerhaft steigert und Krankheiten<br />

vorbeugt. Ein Mangel an Aktivität<br />

und der Aufenthalt in künstlich klimatisierten<br />

Räumen, der gerade für<br />

„Büromenschen“ typisch ist, lassen<br />

die Belastbarkeit der Vitalfunktionen<br />

oft schrumpfen. Das Immunsystem<br />

macht schlapp: Unwohlsein,<br />

geringe Stresstoleranz und physische<br />

Erkrankungen können die<br />

Folge sein. Hier kann das Heilklimawandern<br />

im voralpinen Bad Tölz<br />

Abhilfe schaffen. Im Heilklimapark<br />

des Tölzer Landes mit seinem 340<br />

Kilometer langen Wegenetz finden<br />

sich immer abwechslungsreiche<br />

Touren, egal, ob rauf auf die Hausberge<br />

Blomberg (1248 m) und Zwiesel<br />

(1348 m), mit den Nordic-Walking-Stöcken<br />

aufs Wackersberger<br />

Plateau oder entspannt und eben<br />

entlang der Isar – per pedes oder mit<br />

dem Rad. Hinweisschilder geben dabei<br />

Aufschluss über Länge, Steigung<br />

und Wegbeschaffenheit der einzelnen<br />

Routen. Eine Karte mit ausführlichen<br />

Tourenbeschreibungen ist in<br />

der Tourist-Information erhältlich.<br />

Tipp: Zwischen Kräutern<br />

und Schamanen<br />

Also nichts wie raus in die Natur.<br />

Gerne auch mit Kräuterbegleitung.<br />

Als Teil der Kräuter-Erlebnis-Region<br />

Tölzer Land bietet Bad Tölz vielfältige<br />

Möglichkeiten, die Schätze der<br />

intakten Natur zu erforschen und<br />

mit allen Sinnen zu genießen. Zum<br />

Beispiel zeigen die Kräuterexpertinnen<br />

bei einem Spaziergang, wie einfach<br />

wohlschmeckende Wildkräuter<br />

in der heimischen Küche zu verwenden<br />

sind. Oder wie wäre es mit<br />

So geht gesund heute<br />

1<strong>25</strong> Jahre Kur in Bad Tölz<br />

einem schamanischen Abend oder<br />

Detox-Seminar? Das Kräuter-Erlebnis-Programm<br />

ist prall gefüllt. Genauso<br />

wie das Jahresprogramm vom<br />

„Tölzer Veg“, das seit mehr als zehn<br />

Jahren gleichermaßen für Touristen<br />

wie Einheimische eine breite Palette<br />

an verschiedenen Ernährungs-,<br />

Entspannungs- und Bewegungsangeboten<br />

bietet – mit dem Ziel, die<br />

Menschen dazu zu bewegen, mal<br />

etwas Neues auszuprobieren und<br />

sich schrittweise einem gesunden,<br />

achtsamen und bewussten Lifestyle<br />

zu nähern. Das kann ein Kochkurs<br />

nach der ayurvedischen Lehre sein,<br />

tibetisches Heilyoga oder Hormonfitness.<br />

Bilder: TI Bad Tölz<br />

Jetzt inspirieren lassen:<br />

bad-toelz.de/kraeuter und<br />

bad-toelz.de/toelzerveg<br />

Tourist-Information Bad Tölz<br />

Max-Höfler-Platz 1<br />

83646 Bad Tölz<br />

Tel. 08041 · 7867-17<br />

info@bad-toelz.de<br />

www.bad-toelz.de<br />

37


ALTE WÖRTER<br />

Geh weida<br />

Text: Agnes Müller<br />

Eine meiner liebsten bayerischen Wörter oder Redewendungen<br />

is „Geh weida“.<br />

Mit diesen zwei Wörtern kann unheimlich viel gemeint<br />

sein. Man muas natürlich do ganz genau aufpassen,<br />

denn ist es der Ausruf nach einer unglaublichen Neuigkeit,<br />

wead er interpretiert wie – Des kon ja gor ned<br />

sei – oder i glaubs dia ned.<br />

Wird ma von jemand angesprochen, den ma ned symphatisch<br />

findet oder derjenige oan blöd kommt, hat<br />

des – „Geh weida“ – a andere Bedeutung.<br />

Und wenn ma wo eingeladen wird, weil ma grad an<br />

dessen Hausbankerl vorbeifahrt, wird ma mit dem<br />

Ausspruch „Geh weida“ zu demjenigen hergebeten.<br />

Nicht zu verwechseln natürlich mit geh weiter, also<br />

geh du deinen Weg weiter und komm auf gar koan Fall<br />

zu mir her.<br />

Einmal san wir nach einer Dorfführung noch ganz<br />

griabig im Biergarten zam gesessen, weil’s gar so lustig<br />

war, san a paar Leute stehen geblieben, mit den Worten<br />

bei euch möchte ma auch dabei sein, weil’s so lustig<br />

ist. Mit meiner Aufforderung: „Ja dann geht’s hoid<br />

weida!“, konnten sie leider gar nix anfangen, denn sie<br />

san mit eiligen Schritten an uns vorbei gegangen.<br />

Erst a paar Leute aus unserer Runde machten mich auf<br />

meine, in ihren Augen wenig schmeichelnden Worte<br />

aufmerksam. Den Irrtum konnte ich leider nicht mehr<br />

aufklären, denn sie waren da schon längst weg.<br />

Des „Geh weida“ kommt wahrscheinlich daher, dass<br />

man gemeint hat, „Geh weiter her zu mir und erzähl’s<br />

mir noch genauer”.<br />

38


Ihr regionaler<br />

Energieversorger<br />

Die passenden Energielösungen von der 17er Oberlandenergie GmbH<br />

Die Anforderungen unserer Kunden an uns sind vielfältig.<br />

Ihre Zufriedenheit ist unser oberstes Ziel, daher möchten wir Ihnen die passende<br />

Versorgung anbieten.<br />

Unser Ziel ist es, Sie mit einer Ladestation für zu Hause, einer sogenannten Wallbox<br />

optimal beim tanken dahoam zu unterstützen.<br />

Unkompliziert an unseren Ladestationen im Oberland 100% Ökostrom tanken?<br />

Kein Problem!<br />

Mit der 17er Ladekarte haben Sie deutschlandweit aktuell Zugriff auf etwa 10.000<br />

Ladepunkte.<br />

Wir bieten Photovoltaik-Anlagen für Einfamilienhäuser und Mehrparteienhäuser.<br />

Alle Informationen finden Sie unter www.17er.com<br />

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#StromMitHeimatgefühl


PORTRÄT 40 Jahre Kulturverein Lust in Bad Tölz<br />

Lustvolles in der Madlschule<br />

Ausgerechnet zum Jubiläumsjahr gab es einen großen Sturmschaden –<br />

doch die Lustler lassen sich nicht unterkriegen und feiern trotzdem<br />

Text: Sibylle v. Kamptz Bilder: Peter Knoblich, Kulturverein Lust<br />

Pink Elephant: gute Stimmung an Fasching<br />

Die „Alte Madlschule“ in Bad Tölz<br />

ist ein ganz besonderes Haus. Knarzende<br />

Treppen, das schmiedeeiserne<br />

Geländer, altehrwürdiges Holzparkett<br />

und ein ehemaliges Klassenzimmer,<br />

das Platz für rund 90 Personen<br />

bietet. Ein bunt gemischtes Publikum<br />

im Saal und an der Bar – man kennt<br />

sich sowieso, und wenn nicht, dann<br />

ändert sich das im Lauf des Abends.<br />

Von dieser Atmosphäre zeigen sich<br />

auch immer wieder Gäste aus den<br />

verschiedensten Kleinkunst-Genres<br />

beeindruckt, die in der „Lust“ auftreten<br />

bzw. aufgetreten sind.<br />

Die Alte Madlschule in Bad Tölz in<br />

der Schulgasse hat schon vieles erlebt:<br />

Einst eine Brauerei, wurde das<br />

langgestreckte Gebäude 1843 von<br />

der Stadt gekauft und den Armen<br />

Schulschwestern als Schulgebäude<br />

überlassen. Als 1894 der Platz nicht<br />

mehr ausreichte, wurde in einem früheren<br />

Biergarten ein Nebengebäude<br />

errichtet, das bis 1982 als Schulhaus<br />

genutzt wurde. Seit 1988 beherbergt<br />

dieses u.a. den Kulturverein Lust,<br />

zu der auch die Lust-Theatergruppe,<br />

die Komische Gesellschaft, das<br />

KG-Improtheater, die Aktmalgruppe<br />

und das Lachyoga gehören. Als<br />

„Kulturhaus Alte Madlschule“ firmiert<br />

es seit 2001.<br />

40


Gründungsjahr 1984:<br />

Lust darauf,<br />

etwas zu bewegen<br />

Gegründet wurde die Lust zunächst<br />

als Freundeskreis schon 1984. Einfach<br />

das tun, wozu man Lust hat!<br />

Das war 1984 noch kein allgemein<br />

anerkannter Aspekt von Achtsamkeit<br />

oder Work-Life-Balance. Dazu<br />

kam, dass das Wort Lust „geradezu<br />

von sexueller Obszönität eingewebt“<br />

war, wie es in dem launigen<br />

Blick in die Geschichte des Tölzer<br />

Kulturvereins, der in diesem Jahr<br />

sein 40. Jubiläum feiert, nachzulesen<br />

ist: „So mancher Kurgast erhoffte<br />

sich in den Räumen der neu<br />

gegründeten Lust erotische Freuden,<br />

sah aber dann dort nur bekleidete<br />

Menschen und verließ so mit trauriger<br />

Miene das alte Schulgebäude.<br />

Der Name Lust war eine Provokation<br />

und das sollte auch so sein, gerade<br />

weil die Mitglieder dem damit<br />

verbundenen Klischee überhaupt<br />

nicht entsprachen.“ Das Ziel war,<br />

jeden zu ermutigen selbst kreativ zu<br />

werden und sich mit Kunst und Kultur<br />

auseinanderzusetzen.<br />

Who’s who der<br />

Kunst- und Kulturszene<br />

in Bad Tölz<br />

Das ist im Lauf der vergangenen<br />

40 Jahre mehr als gelungen: Die<br />

Namen der Kunstschaffenden, die<br />

in der Lust auftraten, lesen sich wie<br />

das Who’s who der Kunst- und Kulturszene,<br />

darunter die Kabarettisten<br />

Claus von Wagner, H.G. Buzko,<br />

Die Lust-Theatergruppe sorgt regelmäßig für volles Haus<br />

Wir machen das, worauf wir Lust haben! Die aktiven Mitglieder des Tölzer<br />

Kulturvereins<br />

Bodo Kloiber auf der „Lust-“<br />

Bühne<br />

Helmut Schleich und Luise Kinseher,<br />

Martina Schwarzmann sowie<br />

Konstanze Lindner. Musikalische<br />

Meilensteine der letzten Jahrzehnte<br />

waren u.a. Kofelgschroa, Evelyn<br />

Huber, die irische Fiddlerin Clare<br />

Sands, Schäfer Brusmann Horn,<br />

sowie unsere local heroes: Sepp<br />

„Bodo“ Kloiber, Sebastian Schwarzenberger,<br />

Don’t walk on the brass,<br />

Max Kropius und viele mehr. Die<br />

Stücke der Lust-Theatergruppe –<br />

sie wird seit 1994 von Alexander<br />

Liegl und Gabi Rothmüller geleitet<br />

– sorgen mit Aufführungen wie zuletzt<br />

„Der zweite Ludwig – wo der<br />

Wittelsbach rauscht“ garantiert für<br />

zahlreiche ausverkaufte Abende. ➳<br />

41


PORTRÄT 40 Jahre Kulturverein Lust in Bad Tölz<br />

Programm zum<br />

Jubiläumswochenende<br />

40 Jahre Lust<br />

26. September:<br />

Kabarett mit Michael Altinger<br />

27. September:<br />

Müllers Lust Spezial (Talk)<br />

28. September:<br />

Kindertheater „Das Bayerische<br />

Schneewittchen“ mit<br />

Johanna Bittenbinder, Heinz-Josef<br />

Braun und Stefan Murr<br />

28. September:<br />

40 Jahre Lust:<br />

Party mit den „Jokers“<br />

Weitere Termine:<br />

11. und 12. Oktober:<br />

Aktmalausstellung<br />

18. Oktober:<br />

Lesung von Andreas Föhr<br />

„Totholz“<br />

19. Oktober:<br />

„Front Porch Picking“ (Westernswing,<br />

Blues, Hawaiian Hotswing)<br />

<strong>25</strong>. Oktober:<br />

Claus von Wagner<br />

„Projekt Equilibrium“<br />

26. Oktober:<br />

„Das Kubinat“ (Indie Roots Rock<br />

auf Bayrisch)<br />

2. und 3. November:<br />

Lehards-Abend<br />

16. November:<br />

Georg Unterholzer/Bodo Kloiber<br />

22. November:<br />

„Reiwas“<br />

29. November:<br />

Müllers Lust (Talk)<br />

Der Lehards-Abend begeistert alljährlich mit einer bunten Mischung<br />

Nach Hagelschaden<br />

geht es zurück<br />

in die Madlschule<br />

Als Dankeschön für den Arbeitseinsatz<br />

nach dem Sturmschaden im<br />

August 2023 an die Lust-Mitglieder,<br />

Handwerker und alle Helfer und<br />

Unterstützer gab sich im Februar<br />

Altmeister Gerhard Polt die Ehre.<br />

Allerdings nicht in den ehemaligen<br />

Schulräumen, sondern im „Gasthaus“.<br />

Der Verein ist froh um das<br />

Ausweichquartier, denn die eigenen<br />

Räumlichkeiten sind erst nach den<br />

Sommerferien wieder nutzbar. Das<br />

Jubiläumsprogramm am letzten<br />

September-Wochenende kann also<br />

in der Schulgasse gefeiert werden.<br />

Und auch der Lehards-Abend – seit<br />

gut einem Jahrzehnt für viele Isarwinkler<br />

fester Bestandteil des alljährlichen<br />

Wallfahrt-Programms –<br />

wird am angestammten Platz stattfinden.<br />

Dichtes Dach,<br />

gedämmte Decke, frische<br />

Farbe – mehr nicht<br />

Doch wie sieht dieser nach der Renovierung<br />

aus? „Es gibt keine Veränderungen<br />

– außer, dass es nach<br />

frischer Farbe riecht“, beruhigt Evi<br />

Luber, die seit November die Geschicke<br />

des Vereins leitet. Sie ist seit<br />

zehn Jahren im Vorstandsteam quasi<br />

hinter den Kulissen tätig und erin-<br />

42


nert sich besonders gerne an legendäre<br />

Partys an Fasching oder zum<br />

irischen St. Patrick’s Day. „Wir sind<br />

einfach ein tolles, harmonisches<br />

Team – jeder kann sich auf jeden<br />

verlassen“, freut sich Luber über den<br />

Zusammenhalt, der auch nach dem<br />

Unwetter sichtbar wurde.<br />

Mit abgedichtetem Dach und gedämmter<br />

Decke – diese sorgt für<br />

angenehmere Temperaturen sowohl<br />

im Sommer wie auch im Winter –<br />

wird es hoffentlich noch viele Jahre<br />

mit Spaß und Freude weitergehen.<br />

Die Lustler stellen jedes Jahr ein<br />

abwechslungsreiches und kreatives<br />

Programm auf die Beine. Dabei sind<br />

auch die passiven Mitglieder ein tragender<br />

Teil des Vereins, die mit einem<br />

jährlichen Mitgliedsbeitrag von<br />

60 Euro das kulturelle Leben in Bad<br />

Tölz unterstützen. Als Dank gibt es<br />

bei jeder Veranstaltung ein Freigetränk.<br />

Neue Gesichter seien immer willkommen,<br />

so Evi Luber: „Egal ob in<br />

der Ideenschmiede, auf der Bühne,<br />

als Organisationstalent, hinter der<br />

Bar oder als Förderer des Vereins -<br />

wir freuen uns über jedes Mitglied!“<br />

Und natürlich über viele Zuschauer,<br />

die die knarzende Treppe hinaufsteigen,<br />

um den besonderen Charme des<br />

Gebäudes sowie lustvoll(e) Kunst zu<br />

genießen.<br />

Eintrittskarten für<br />

Lust-Veranstaltungen gibt es sowohl<br />

im Vorverkauf, als auch –<br />

soweit noch vorhanden – an der<br />

Abendkasse. Der Vorverkauf zum<br />

Jubiläumsjahr läuft bereits.<br />

Die Eintrittskarten gibt es bei<br />

Schreibwaren Zauner,<br />

Marktstraße 40, 83646 Bad Tölz,<br />

Tel. 08041 · 78140.<br />

Kulturverein Lust e.V.<br />

Schulgasse 3<br />

83646 Bad Tölz<br />

vorstand@kulturverein-lust.de<br />

www.kulturverein-lust.de<br />

Familie Steingruber<br />

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Fischbach 48<br />

83646 Wackersberg<br />

Tel.: 0 80 41 / 48 17<br />

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❤ Herzensangelegenheiten ❤<br />

Darüber spricht man nicht!<br />

Vielleicht<br />

schreibt<br />

Ihr auch<br />

mal wieder<br />

einen Brief,<br />

Ansichtskarte<br />

oder<br />

ein Verserl<br />

auf an Zettel<br />

auf :-)<br />

Eure Michaela<br />

44


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Mit 15 Jahren Berufserfahrung ist Ofenbaumeister<br />

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von Ofen und Heizung sowie Verlegearbeiten<br />

jeglicher Art – Individuelle Gestaltung,<br />

professionelle Lieferung, hohe handwerkliche<br />

Leistungen und Sicherheit sind für uns<br />

keine Worthülsen. Wir wollen, dass Sie sich<br />

in Ihrem Zuhause wohlfühlen.<br />

Take your relaxation to the next level.<br />

Mit unserem neuen Angebot an Whirlpools, mit internem sowie externem<br />

Heizofen, bringen Sie die Möglichkeiten der Entspannung zuhause auf<br />

ein neues Level. Egal ob im vorgewählten Set oder individuell auf Ihre<br />

Bedürfnisse angepasst – wir fi nden den perfekten Whirlpool für Sie!<br />

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PORTRÄT Traditionswerk Isartal<br />

Dirndl- und Trachtenstoffe<br />

Uschi Disl wird zum<br />

Traditionswerk Isartal<br />

Neue Räume, mehr Auswahl, anderer<br />

Name – aber das Wichtigste<br />

bleibt, wofür einst Trachtenstoffe<br />

Uschi Disl weit über ihr Geschäft in<br />

Großeglsee bekannt geworden ist:<br />

Es dreht sich auch im neuen „Traditionswerk<br />

Isartal“ in Waldram alles<br />

um das allerschönste Gewand im<br />

oberbayrischen Raum – die Tracht<br />

der Menschen im Oberland. Egal ob<br />

für Manderl oder Weiberl, jung oder<br />

alt, traditionsbewusst oder modern.<br />

Auf großzügigen 700 qm können<br />

sich jetzt im Nordlandkreis sowohl<br />

Frauen als auch Männer und natürlich<br />

der Nachwuchs mit Dirndl,<br />

Lederhosen, Trachtenhosen, Blusen,<br />

Jacken, sowie Stoffen usw. für jeden<br />

Das bewährte Team lässt auch in Waldram keine Kundenwünsche offen<br />

46


Anlass und Herzenswunsch passend<br />

einkleiden lassen – entweder mit einer<br />

vielfältigen Auswahl an bereits<br />

gefertigten Kollektionen oder allen<br />

Zutaten für ein individuelles Kleidungsstück<br />

nach Maß. Denn die<br />

Tracht wird hierzulande ja nicht<br />

nur im Bierzelt getragen, die Verbundenheit<br />

zur Heimat zeigen die<br />

Bewohner des Voralpenraumes bei<br />

den verschiedensten Anlässen, das<br />

spiegelt sich auch im Sortiment des<br />

Traditionswerks wider.<br />

Im Vordergrund steht nach wie vor<br />

die Beratung der Kundinnen und<br />

Kunden. Daher wurde das bewährte<br />

Beraterteam aus Großeglsee mit<br />

neuen Gesichtern erweitert. Auch<br />

die Schneiderei ist aus den vorherigen<br />

Räumlichkeiten mit umgezogen<br />

und näht fleißig weiter – denn die<br />

Nachfrage nach handgeschneiderter<br />

Ware im traditionellen Stil ist nach<br />

wie vor ungebrochen.<br />

Der Stoff aus dem die<br />

Dirndlträume sind<br />

Besonders stolz ist man im Traditionswerk<br />

auf die große Bandbreite<br />

der Stoffabteilung. Das Fachgeschäft<br />

kann auf ein buntes Angebot an<br />

Bilder: Traditionswerk Isartal<br />

Jeder kann fündig werden – ob<br />

Mann, ob Frau oder Kind<br />

Mustern, Qualitäten der beliebtesten<br />

Hersteller (wie z.B. Reissmann)<br />

sowie Zubehör und Accessoires<br />

zurückgreifen, welches sicherstellt,<br />

dass jedes handgeschneiderte Dirndl<br />

so individuell ist wie die Trägerin<br />

selbst.<br />

Ein Alleinstellungsmerkmal im Oberland<br />

gilt einer ganz besonderen Abteilung<br />

im Hause des Traditionswerkes:<br />

die Abteilung für Schalk- und<br />

Miedergewänder. Dort findet man<br />

nicht nur eine große Auswahl an Seide,<br />

Halbseide und Polyesterstoffen,<br />

auch das Angebot an Zubehör lässt<br />

keine Wünsche offen. Jede Kundin<br />

findet hier alles unter einem Dach<br />

und kann sich ihren Schalk zusammenstellen.<br />

Aber auch die Herren und der<br />

männliche Nachwuchs kommen in<br />

Waldram nicht zu kurz: klassische<br />

Stresemannhosen, traditionelle aber<br />

auch hellere Lederhosen, Seidenwesten<br />

und Gilets, gestrickte Strümpfe,<br />

Hemden in weiß oder farbig, und<br />

und und… jeder Mann kann fündig<br />

werden – egal ob für die Hochzeit,<br />

das Waldfest bzw. Bierzelt oder zum<br />

Ausrücken mit dem Verein.<br />

„Wir freuen uns, dass wir mit dem<br />

Traditionswerk Isartal die Nachfrage<br />

nach echter Tracht und bodenständiger<br />

Kleidung jetzt mit<br />

unserer größeren Auswahl in den<br />

neuen Räumlichkeiten noch besser<br />

bedienen können“, so Maria Schön,<br />

Mitarbeiterin des Traditionswerks.<br />

„Denn für uns und unsere Kunden<br />

sind Dirndl und Lederhose nicht nur<br />

ein Trend, sondern seit vielen Jahrzehnten<br />

der Ausdruck unseres Lebensgefühls<br />

und der Verbundenheit<br />

zur Heimat.“ mg<br />

Traditionswerk Isartal<br />

Föhrenwaldstraße 2<br />

8<strong>25</strong>15 Wolfratshausen<br />

Tel. 08171 · 4189390<br />

info@traditionswerk-isartal.de<br />

www.traditionswerk-isartal.de<br />

Öffnungszeiten<br />

Montag bis Freitag<br />

9:30 Uhr bis 18:00 Uhr<br />

Samstag<br />

9:30 Uhr bis 16:00 Uhr<br />

47


PORTRÄT Hubert Gröbmair<br />

Hubert Gröbmair<br />

Rampenlicht als Therapie<br />

Text: Martina Geisberger Bilder Sylke Verheyen, Stefan Pabst und privat<br />

Als „Schorsch“ brilliert er in seinem selbstgeschriebenen Stück „Sodumm und Gomorra“ des Ensembles Gaudiragout<br />

Still und zurückhaltend sind jetzt<br />

nicht die ersten Adjektive, die man<br />

mit Hubert Gröbmair in Verbindung<br />

bringt. Doch als wir die Berufsschulbank<br />

zum Bänker miteinander gedrückt<br />

haben, ist er tatsächlich einer<br />

der Unauffälligeren gewesen – damals,<br />

1996.<br />

Das hat sich geändert – und zwar so,<br />

dass spontan die Wahl auf ihn fiel,<br />

als es um ein Portrait unter dem Projektnamen<br />

„Rampensau“ ging. Erst<br />

durch seine Spezln, die ihn seinerzeit<br />

beim Weggehen zwangen auch mal<br />

aus sich raus zu gehen, legte er mit<br />

der Zeit seine Schüchternheit ab.<br />

„Eigentlich war das ganze Theaterspielen<br />

dann noch eine selbstverordnete<br />

Therapie für mich, damit ich<br />

endlich mal deutlich und langsamer<br />

spreche, denn wenn ich `on fire` bin<br />

nuschle ich gerne mal und rede sehr<br />

schnell“, so der 44-Jährige über seinen<br />

Schritt auf die Bretter, die die<br />

Welt bedeuten.<br />

2009 trat er dann in die Fußstapfen<br />

seiner Mutter, die seit 2006 beim<br />

Wolfratshausener Trachtenverein aktiv<br />

als Schauspielerin dabei war. Sogleich<br />

bekam er eine Rolle. „Anfangs<br />

musste ich aufgrund meines schnellen<br />

Sprechens viel Kritik einstecken,<br />

das hat schon manchmal frustriert.<br />

Aber ich wollte unbedingt an mir arbeiten<br />

und besser werden. Vor allem,<br />

weil ich bei den Aufführungen gemerkt<br />

habe, wie viel Spaß es machen<br />

kann die Menschen zu unterhalten<br />

und zum Lachen zu bringen“, stellte<br />

Hubert fest.<br />

Die Leidenschaft wächst<br />

Und er überwand seine Schwäche<br />

mit Erfolg! Seitdem steht er nicht<br />

nur bei verschiedensten Ensembles<br />

auf der Theaterbühne (u. a. Tegernseer<br />

Volkstheater), er hat auch allerlei<br />

Veranstaltungen moderiert (z. B.<br />

Alpenfilmfestival) und gemeinsam<br />

mit ein paar Theaterfreunden das<br />

Mitlach-Theater „Gaudiragout“ gegründet.<br />

„Bei den `normalen` Theaterstücken<br />

hatte ich immer den meis-<br />

48


oder Bully Herbig vor der Kamera zu<br />

stehen.“ Für ihn auch nicht abwegig<br />

wäre einmal eine Rolle als Bösewicht<br />

– wie sein weiteres Vorbild Christoph<br />

Waltz: „Das ist ganz große Kunst,<br />

als Antagonist die Menschen auf seine<br />

Seite ziehen zu können, das wäre<br />

auch mal sehr spannend zu spielen.“<br />

Lachen als Entlohnung<br />

Beim Stück „Außer Kontrolle“ stand er mit dem Trachtenverein Wolfratshausen<br />

auf der Bühne<br />

ten Spaß, wenn ich mit dem Publikum<br />

interagieren konnte. Daher<br />

kam mir – nach meiner Zeit beim<br />

`Hüttenkrimi`- die Idee, selbst ein<br />

ähnliches Ding aufzuziehen“, so der<br />

Wahl-Tegernseer. Und wer Hubert<br />

kennt, weiß: gesagt – getan. Mit<br />

Franz Frauenrieder (den er von anderen<br />

Ensembles kannte), Werner Härtl<br />

(„Kuhscheiße-Maler“) und Christine<br />

„Kiki“ Seiler gründete er das „Mitlach-Theater“<br />

und sie holten sich<br />

weitere Hobby-Theaterspieler aus<br />

der Region an Bord. Ihr erstes Stück<br />

„Sodumm und Gomorra“ kommt<br />

nun seit gut einem Jahr in diversen<br />

Gasthäusern nicht AUF die Bühne,<br />

sondern direkt INS Geschehen – ins<br />

Publikum. Zwischen den drei Akten<br />

wird ein Drei-Gänge-Menü serviert,<br />

damit man sich vom Lachen erholen<br />

kann und schon rätseln, wer als<br />

nächstes aus der Zuschauerschaft<br />

mehr oder weniger freiwillig mitspielen<br />

darf. „Keine Angst, wir zwingen<br />

keinen und mit der Zeit entwickelt<br />

man ein gutes Auge, wer dafür geeignet<br />

ist, mit uns a bisserl zu improvisieren“,<br />

schmunzelt er.<br />

Das nächste Stück wird bereits geprobt<br />

– es geht um den Tod. „Aber<br />

keine Angst, es wird wieder sehr lustig<br />

– denn ich will die Leute mit den<br />

Stücken aus dem Alltag rausholen<br />

und zum Lachen bringen“, versichert<br />

Hubert, der selber ein großer Fan<br />

des Komödienstadels oder auch von<br />

„Hubert und Staller“ ist. „Es würde<br />

mir auch mal Spaß machen mit meinen<br />

Vorbildern Christian Tramitz<br />

Mit dem Begriff „Rampensau“ für<br />

sich selbst hat er tatsächlich auch<br />

kein Problem – aber Geld damit<br />

verdienen will er nicht, er bleibt bei<br />

seinem Brotjob als Hausverwalter.<br />

„So kann ich relaxt und mit ungehinderter<br />

Freude an jedes Stück gehen<br />

– ohne den Druck, damit meine<br />

Familie ernähren zu müssen.“ Denn<br />

gerade der Spaß im Mittelpunkt zu<br />

stehen, sein Lampenfieber vor jedem<br />

Bei den Proben für das Alpenfilmfestival mit Schauspielertrainerin Sylke<br />

Verheyen, Moritz Hans und Luggi Bröll<br />

Auftritt („Das gehört einfach dazu!“)<br />

sowie das Adrenalin, dass nach jedem<br />

Auftritt durch seine Adern fließt<br />

und vor allem die Publikumsgespräche<br />

im Anschluss sind für Hubert<br />

Gröbmair die beste Entlohnung für<br />

seine Leidenschaft im Rampenlicht<br />

zu stehen.<br />

49


PORTRÄT Lisa Steinbacher<br />

Lisa Steinbacher<br />

Podcast „doch dort“<br />

Text: Martina Geisberger Bilder: Monika Steinbacher<br />

Ein Spieler der Tölzer Löwen – Philipp Schlager – stand am Mikro von Lisa ebenso Rede und Antwort wie ...<br />

Zu Beginn gibt’s gleich einmal<br />

einen Rollentausch – denn normalerweise<br />

stellt Lisa Steinbacher<br />

die Fragen und hört zu. Für unser<br />

Interview wechselten wir Rollen<br />

und sogar den Sitzplatz. Ich durfte<br />

den Interviewerinnen-Stuhl besetzen<br />

und sie fand sich an der Stelle<br />

wieder, wo ihre Podcast-Gäste ihr<br />

normalerweise Rede und Antwort<br />

am Mikro stehen: Auf der gemütlichen<br />

Holzbank im urigen, familieneigenen<br />

Gartenhäusl in Reichersbeuern<br />

mit Blick auf Fotos<br />

vom Walchensee. Was es mit dem<br />

Häusl (und auch dem Walchensee)<br />

eigentlich genau auf sich hat, erzählt<br />

sie uns später noch.<br />

Doch erstmal zurück zum Podcast<br />

„doch dort“. Entsprungen aus einer<br />

Idee für ihre Masterarbeit im<br />

Studium für Tourismusmarketing<br />

entstanden die ersten vier Folgen<br />

noch gemeinsam mit ihrem<br />

Bruder und Schauspieler Klausi<br />

Steinbacher aus Themen rund um<br />

das Tegernseer Tal. Ihr Cousin Josef<br />

Steinbacher lieferte mit seiner<br />

Musikband „Reiwas“ mit „Doch<br />

dort“ nicht nur den perfekten Titelsong<br />

sondern zugleich den idealen<br />

Projektnamen des Podcasts.<br />

Doch auch nach der erfolgreich<br />

evaluierten Masterarbeit lies Lisa,<br />

die inzwischen hauptberuflich in<br />

München im Bereich Tourismus/<br />

Lisa an ihrem Stammplatz am Mikro<br />

im Gartenhäusl<br />

Social Media tätig ist, die Idee<br />

nicht los, den beliebten Podcast<br />

50


... unser Landrat Josef Niedermaier ...<br />

weiterzuführen. „Es machte mir<br />

einfach zu viel Spaß“, so Lisa - dieses<br />

Mal mit Geschichten aus ihrer<br />

Heimat, dem Tölzer Land. Gedacht,<br />

geklärt (mit Tölzer Land Tourismus)<br />

und getan - Lisa füllt in Kooperation<br />

mit Tölzer Land Tourismus den<br />

Podcast jetzt als Herausgeberin und<br />

Moderatorin seit knapp einem Jahr<br />

mit Geschichten von und mit Menschen<br />

aus unserer Region. Denn der<br />

Landkreis hat nicht nur landschaftlich<br />

unbeschreiblich schöne bekannte<br />

und auch unbekannte Fleckchen<br />

zu bieten, auch die Leute hier können<br />

Stories über sich, das Leben hier<br />

und seine Besonderheiten erzählen,<br />

die ebenso einzigartig, vielfältig<br />

und auch erstaunlich sind, wie die<br />

Gegend von der Jachenau bis in den<br />

Münchner Süden.<br />

Heimat im Ohr<br />

„Im Podcast „doch dort“ hört man<br />

persönliche Geschichten von interessanten<br />

Menschen, die einen<br />

Bezug zur Region haben. Ziel ist<br />

es den Einheimischen – aber auch<br />

Touristen – zu vermitteln, welch<br />

vielfältige Möglichkeiten das Tölzer<br />

... und Gustavo Gusto Gründer<br />

Christoph Schramm<br />

Land bietet und welch spannenden<br />

Persönlichkeiten diese Möglichkeiten<br />

prägen - und ich denke, das<br />

funktioniert auf der Tonspur sehr<br />

unterhaltsam, weil durch die Stimmen<br />

Emotionen rüberkommen“,<br />

erklärt Lisa ihre Auswahl der Gesprächspartner<br />

für „doch dort“. In<br />

elf sehr kurzweiligen Folgen war<br />

sie beispielsweise schon in Lenggries<br />

auf der Stie-Alm bei Marianne<br />

Obermüller, besuchte Schwester Josefa<br />

Thusbaß im Kloster Schlehdorf,<br />

ging mit Michaela Schelshorn und<br />

ihren Lamas spazieren oder lernte,<br />

wie man Bärlauch-Sushi zubereitet<br />

von Wildnis-Köchin Irmi Fröhlich.<br />

Doch meistens kommen die Gäste<br />

zu ihr nach Reichersbeuern ins Gartenhäusl<br />

ihrer Eltern. Die wohl kürzeste<br />

Anreise hatte der Kuhmistmaler<br />

Werner Härtl, der ebenfalls aus<br />

Reichersbeuern stammt. Der Tölzer<br />

Löwen Spieler Philipp Schlager hatte<br />

es ebenfalls nicht weit, genauso wie<br />

die Sängerin Anja Bavaria aus Gaißach<br />

oder Stadtkapellen-Dirigent<br />

Sepp Kronwitter. Unser Landrat Josef<br />

Niedermaier gab spannende Einblicke<br />

in seinen Job, ebenso wie der<br />

Geretsrieder Gustavo-Gusto Gründer<br />

Christoph Schramm.<br />

„Nach elf Folgen habe ich jetzt<br />

schon eine gewisse Routine. Trotzdem<br />

bin ich vor jeder Aufnahme<br />

noch aufgeregt. Sobald die Mikrofone<br />

aber laufen und mein Gast ins<br />

Erzählen kommt, ist die Nervosität<br />

komplett weg und ich höre neugierig<br />

zu“, so Lisa.<br />

„Eine Herausforderung ist für mich<br />

die richtige Mischung aus guter<br />

Vorbereitung und spontaner Interaktion.<br />

Ich möchte vorbereitet sein,<br />

um gute Fragen zu stellen, aber auf<br />

der anderen Seite möchte ich im Gespräch<br />

auch Neues erfahren und die<br />

Geschichte ja eigentlich direkt vom<br />

Protagonisten erzählt bekommen“,<br />

verrät sie weiter.<br />

Neue Einblicke<br />

„Am Ende ist es für mich ein gutes<br />

Gespräch, wenn es unterhaltsam<br />

und lehrreich zu gleich ist und bis<br />

jetzt hat das gut geklappt. In den<br />

Gesprächen wird immer sehr viel<br />

gelacht, ich bin begeistert, welch<br />

spannende Persönlichkeiten ➳<br />

51


PORTRÄT Lisa Steinbacher<br />

Die Tourismusmanagerin stand<br />

auch mir vom Isarwinkler-Magazin<br />

gerne Rede und Antwort – schließlich<br />

saß ja sie dieses Mal auf der<br />

anderen Seite des Tisches – und<br />

musste nicht lange überlegen:<br />

„Ui, Des – oder – Des Fragen“, freut<br />

sich Lisa.<br />

Instagram oder Tiktok?<br />

Instagram<br />

Berg gehen oder Baden gehen?<br />

Baden<br />

Frühschoppen oder Brotzeitln?<br />

Brotzeit<br />

Festival oder Bierzelt?<br />

Mh, Bierzelt<br />

Und das sind die üblichen letzten<br />

drei Fragen eines jeden „doch dort“<br />

Podcasts:<br />

Sogar gemeinsamt gekocht wurde bei ihr – Irmi Fröhlich zauberte besondere<br />

Sushi mit Lisa<br />

hier leben und ich habe im letzten<br />

Jahr durch „doch dort“ auch<br />

echt viel gelernt über: Das Amt<br />

des Landrats, Kunst, Eishockey,<br />

Missions-Dominikanerinnen, Lamas,<br />

Wildkräuter, Musik und das<br />

Tölzer Land allgemein. Ich hoffe,<br />

es geht den doch dort-Hörer*innen<br />

auch so.“ Zu den Hörerzahlen sagt<br />

Lisa: „Auch damit bin ich mehr<br />

als zufrieden und ich freue mich<br />

wirklich immer, wenn ich Feedback<br />

von den Hörern zu den Folgen<br />

bekomme. Das bestätigt meine<br />

Arbeit und bedeutet mir echt viel,<br />

denn die Geschichten aus dem<br />

Tölzer Land sind noch lange nicht<br />

auserzählt und ich hoffe, dass ich<br />

meinen Podcast noch lange weitermachen<br />

darf.“<br />

Auch wenn die Gesprächspartner<br />

monatlich wechseln, Ein- und Ausstieg<br />

in jede einzelne Episode ist immer<br />

gleich, ebenso der Abschluss der<br />

rund einstündigen Podcast-Folgen.<br />

„Ich beginne immer mit den Entweder<br />

– Oder – Fragen, das ist quasi<br />

der Eisbrecher, meist ist da der<br />

erste Lacher drin und das führt zu<br />

einer guten Gesprächsstimmung“,<br />

schmunzelt Lisa.<br />

Rede und Antwort<br />

Was sie nicht weiß: Auch ich werde<br />

ihr diese Fragen stellen, genauso<br />

wie die drei abschließenden<br />

Fragen am Ende jeder Folge „Was<br />

machst du gern im Tölzer Land?“,<br />

„Was ist dein Lieblingsplatz?“ und<br />

„Wenn du eine Seite in ein Bilderbuch<br />

über das Tölzer Land machen<br />

könntest, welches Bild würdest du<br />

einkleben?“<br />

Was machst du gerne im Tölzer Land?<br />

Ich bin im Sommer am liebsten am<br />

Walchensee, ich liebe das Wasser,<br />

unsere Familie verbringt hier immer<br />

noch viele Sommertage gemeinsam<br />

und mir geht es einfach gut, wenn ich<br />

in dem ganz besonderen Wasser vom<br />

Walchensee untertauchen kann. Generell<br />

bin ich aber einfach Fan unserer<br />

ganzen Gegend und natürlich bin<br />

ich auch gerne mit meinen Freunden<br />

auf Festl unterwegs.<br />

Was ist dein Lieblingsplatz?<br />

Neben dem Walchensee, natürlich<br />

unser Gartenhäusl. Hier finden immer<br />

unsere ganzen Familienfeiern<br />

statt (hier wird viel gefeiert) und hier<br />

nehme ich auch die meisten Podcast-Folgen<br />

auf. Das Gartenhäusl hat<br />

irgendwie eine gute Atmosphäre, da<br />

fühl ich mich wohl.<br />

Welches Bild würdest du zum Thema<br />

Bilderbuchland in ein Album<br />

einkleben?<br />

52


Podcast „doch dort“<br />

Ein Heimspiel hatte der Reichersbeurer Kuhmist-Maler Werner Härtl<br />

Im Podcast hoffe ich ja eigentlich immer,<br />

dass die Gäste nicht dreimal das<br />

Gleiche sagen, aber ich kann nicht<br />

anders (lacht): Ein Bild vom Sommer<br />

am Walchensee, im Vordergrund die<br />

gebauten Stoamandl meiner Mama<br />

und im Hintergrund die Berge.<br />

Besser geht’s aber halt auch einfach<br />

nicht.<br />

Liebe Lisa, danke für den Rollentausch<br />

sowie das Gespräch und<br />

wir sind jetzt schon gespannt auf<br />

die nächsten Menschen und Gespräche,<br />

wenn du wieder selbst<br />

auf deinem Interviewerinnenplatz<br />

im Steinbacherschen Gartenhäusl<br />

Platz nimmst!<br />

Jeden Monat wird seit August<br />

2023 eine Podcast-Folge auf allen<br />

Podcast-Kanälen veröffentlicht.<br />

Lisa unterhält sich im Podcast<br />

mit interessanten Persönlichkeiten<br />

aus der Region, die<br />

ihre Geschichten erzählen und<br />

ihre Lieblingsplätze im Tölzer<br />

Land verraten. Die Titelmusik<br />

kommt von den Reiwas, das<br />

Logo wurde von Katharina<br />

Bourjau entworfen.<br />

CLAUDIA GROSS<br />

Gutschein<br />

Immer ein passendes Geschenk!<br />

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CLAUDIA GROSS<br />

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53


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PORTRÄT Marketing, Content Creation & Social Media Management<br />

Bilder (5): CommunicAds<br />

Reto Schüpping (r.) entwickelt passende Social Media Strategien<br />

Erfolg und Wachstum mit<br />

TikTok & Co.<br />

Mit seiner Agentur „CommunicAds“ hilft Reto Schüpping<br />

Unternehmen in der Region,<br />

im digitalen Zeitalter erfolgreich zu sein<br />

Clicks und Likes, TikTok und Instagram<br />

– das sind Formen der Kommunikation,<br />

die von vielen belächelt<br />

und nicht ernst genommen werden.<br />

„Sprachnachrichten? Die nerven<br />

mich wirklich. Ich bin ein absoluter<br />

Fan von persönlichen Gesprächen –<br />

am liebsten mit Freunden und Familie<br />

beim Grillen, bei einem Spieleabend<br />

oder beim gemeinsamen<br />

Kochen!“ Das sagt ausgerechnet<br />

Reto Schüpping, der mit 29 Jahren<br />

zur Generation der Digital Natives<br />

gehört und in Greiling die Agentur<br />

CommunicAds betreibt. Der<br />

Schwerpunkt: Marketing, Content<br />

Creation und Social Media Management.<br />

Schüpping macht allen<br />

Skeptikern Mut, gerade im beruflichen<br />

Bereich die neuen Kommunikationswege<br />

auszuprobieren. Er ist<br />

überzeugt: „Die Möglichkeiten der<br />

digitalen Medien sind das effektivste<br />

Marketing aller Zeiten und Social<br />

Media für Unternehmen von großer<br />

Bedeutung!“<br />

Ein Team aus jungen,<br />

kreativen Köpfen<br />

Schüpping, der seit einem Jahr als<br />

Stürmer bei den „Tölzer Löwen“<br />

Eishockey spielt, zählt gleich eine<br />

54


ganze Reihe von Vorteilen auf:<br />

„Digitale Tools ermöglichen Betrieben,<br />

ihre Reichweite und Sichtbarkeit<br />

zu erhöhen, direkt mit der<br />

Zielgruppe zu kommunizieren, das<br />

Branding und die Markenbekanntheit<br />

aufzubauen, Inhalte viral zu<br />

verbreiten, gezieltes Targeting und<br />

Werbung durchzuführen sowie den<br />

Markt und die Konkurrenz zu beobachten.“<br />

Um das zu erreichen, ist<br />

Schüpping mit einem Team aus jungen<br />

Köpfen am Start, das verschiedene<br />

Stärken vereint: „Mein Ziel<br />

sind maßgeschneiderte digitale Lösungen,<br />

die effektiv und nachhaltig<br />

sind. Als Experten für Social Media<br />

Marketing und Webdesign setzen<br />

wir jedes Unternehmen ins rechte<br />

Licht und generieren so maximale<br />

Online-Präsenz.“<br />

Als 29-Jähriger schon mehr als<br />

ein Jahrzehnt Erfahrung<br />

Schüpping ist dabei der kreative<br />

Part und kommt eigentlich aus dem<br />

Vertrieb. „Da sieht man schnell,<br />

was gut ankommt und sich verkauft.“<br />

Seit 2022 hat er seine eigene<br />

Auf dem Eis mit den „Tölzer Löwen“:<br />

Stürmer Reto Schüpping<br />

Agentur, verfügt aber bereits über<br />

eine jahrzehntelange Erfahrung.<br />

Wie das sein kann? Schon vor seinem<br />

Abitur baute er Online-Shops<br />

auf und widmete sich dem Thema<br />

E-Commerce. „Das war perfekt, um<br />

zu experimentieren!“, blickt Schüpping<br />

zurück. Dieses Wissen kommt<br />

jetzt seinen Kunden zugute. Per<br />

Videocall kann er Firmen in ganz<br />

Deutschland betreuen, doch am<br />

liebsten ist ihm der persönliche Kontakt:<br />

„Eigentlich vereinbaren wir im<br />

ersten Gespräch gleich einen Termin<br />

vor Ort. Da sehe ich sofort, wie die<br />

Videodrehs gehören zum Kerngeschäft der Greilinger Agentur<br />

Stimmung ist, welche Atmosphäre<br />

herrscht und wie man die Expertise<br />

und Einzigartigkeit des Betriebs am<br />

besten in Szene setzen kann. Meist<br />

habe ich gleich die ersten Ideen im<br />

Kopf!“<br />

Marketing-Strategien für<br />

die Zukunft<br />

Seine Kunden sind in der Regel<br />

mittelständische Unternehmen, die<br />

bisher vor allem auf Empfehlungsgeschäft<br />

und altbewährte Marketingmaßnahmen<br />

gesetzt haben. In<br />

Zeiten von Social Media und KI<br />

ist das aber nicht unbedingt eine<br />

zukunftorientierte Strategie. Zu<br />

Schüppings Angebot gehören neben<br />

Webdesign und Corporate Design,<br />

Social Recruiting auch individuelle<br />

Werbekampagnen. Besonders gefragt<br />

sind Social Media Marketing<br />

und Content Creation. Die Erstellung<br />

von Inhalten umfasst verschiedene<br />

Formate wie Texte, Bilder, Videos<br />

und Infografiken. „Videographie<br />

in Form von Kurzzeitvideos vor<br />

allem bei Instagram und Imagefilme<br />

für Websites und YouTube bilden im<br />

Moment den ➳<br />

55


PORTRÄT Marketing, Content Creation & Social Media Management<br />

Reichweitenentwicklung ablesen:<br />

„Vor allem jüngere Menschen und<br />

neue Kunden werden durch die Präsenz<br />

auf Social Media erreicht und<br />

es entstehen langfristige Beziehungen.“<br />

Besonders effektiv sind personalisierte<br />

Anzeigen bei YouTube und<br />

passgenaue Auftritte bei TikTok<br />

(„diese Plattform wird von vielen<br />

total unterschätzt!“). Schüpping ist<br />

sicher: „Sucht man dort Auszubildende<br />

oder neue Mitarbeiter, läuft<br />

das meist viel einfacher. Ein cooler<br />

Betrieb tut sich leichter als ein Chef<br />

alter Schule, der nur per Festnetz-Telefon<br />

zu erreichen ist.“<br />

Im Isarwinkel Zukunft für die<br />

Familie aufbauen<br />

Schwerpunkt unserer Arbeit“, erklärt<br />

Schüpping, der mit seinem<br />

Team viel Spaß bei diesen kreativen<br />

Terminen hat. Zudem sei die Wirkung<br />

hoch: „Durch ansprechende<br />

Inhalte können Unternehmen ihre<br />

Botschaften effektiv vermitteln. So<br />

erhöhen Unternehmen ihre Sichtbarkeit<br />

und stellen eine direkte Verbindung<br />

zu ihrer Zielgruppe her.“<br />

„TikTok wird von vielen immer<br />

noch unterschätzt“<br />

Doch wie misst man den Erfolg solcher<br />

Maßnahmen? „Bei einem Onlineshop<br />

ist es einfach – da schaut<br />

man sich die Verkaufszahlen an“,<br />

so Schüpping. Mit Analysen, Monitoring<br />

und Reporting lassen sich<br />

auch im Digitalen beispielsweise die<br />

Schüpping, der mit seiner Frau und<br />

seinen zwei Kindern in Greiling<br />

wohnt, ist viel zwischen Lenggries,<br />

Geretsried und Rosenheim unterwegs.<br />

Er wird auch weiterhin im<br />

Oberland bleiben: „Mein Ziel ist es,<br />

mit der Agentur vor allem in der Region<br />

weiter zu wachsen und mir hier<br />

weiter meine Zukunft aufzubauen!“<br />

Für die kommende Saison hat er bereits<br />

einen Vertrag bei den Tölzer<br />

Löwen. Davor hat er lange in Erfurt<br />

gespielt, seine Ausbildung auf dem<br />

Eis erhielt er in Köln und Krefeld.<br />

„Schon als Kind war ich mit meinen<br />

Eltern oft in Oberbayern im Urlaub<br />

– auch jetzt finden meine Familie<br />

und ich es einfach superschön hier!“<br />

So steht mittel- und langfristigen<br />

Projekten – ob im echten Leben oder<br />

in der digitalen Welt – nichts mehr<br />

im Wege. svk<br />

CommunicAds Social Media Marketing Agentur · Lindenweg 27 · 83677 Greiling<br />

Tel. 0171 · 1695024 · reto.schuepping@communicads.agency · www.communicads.agency<br />

56


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Wir freuen uns auf Sie.


FAMILIENSEITEN<br />

Pfeifen will gelernt sein<br />

Text und Illustrationen: Agnes Müller, wikiHow's, Freepik<br />

1.<br />

Servus Kinder,<br />

findets ihr des ned a super wenn ma ganz laut pfeifen könnt? So wie die Erwachsenen<br />

wenn ma vom Spezl heim muss? Ich hab des Pfeifen von meinem Opa gelernt,<br />

der war Hüterbub auf den Almen und da hat man sich so gesucht, und meist auch<br />

gefunden. So einen Pfiff hört man hunderte Meter weit. Ein Pfiff und man weiß,<br />

dass man nach Hause kommen soll. Leicht ist es nicht zu erklären aber mit ein<br />

bisschen Übung klappt des bestimmt.<br />

Ich hab euch eine Anleitung geschrieben und vielleicht haut es bei dem ein oder<br />

anderen hin. Dann wäre es echt super, wenn ihr uns Bescheid gebt … Ich würd mich<br />

freuen auf haufenweise positive Nachrichten.<br />

Natürlich gilt auch hier, Übung macht den Meister und des gehört auch dazu. Aber<br />

ihr werdet sehen, dass das irgendwann klappt. Viel Erfolg und vor allem Spaß beim<br />

Ausprobieren!<br />

Eure Agnes<br />

Drücke die Enden deines Zeigefingers und<br />

deines Daumens zusammen. Es ist egal, welche<br />

Hand du benutzt, aber du solltest nur eine<br />

benutzen. Es ist möglicherweise einfacher, deine<br />

dominante Hand zu gebrauchen. Dein Zeigefinger<br />

und dein Daumen sollten eine Ringform ergeben.<br />

2.<br />

Öffne deinen Mund und strecke deine Lippen<br />

über deine Zähne hinweg. Deine Zähne sollten<br />

vollständig bedeckt sein. Deine Lippen sollten in deinen<br />

Mund hinein gewölbt sein.<br />

58


3.<br />

Verlagere deine Zunge in deinem<br />

Mund nach<br />

hinten. Rolle<br />

deine Zunge so<br />

nach oben, dass<br />

die Spitze zu deinem Gaumen<br />

zeigt. Verlagere sie dann so<br />

in deinem Mund nach hinten,<br />

dass der Raum vorn in deinem<br />

Mund offen ist. Es sollten etwa<br />

5 cm Platz zwischen deiner Zunge<br />

und deinen Vorderzähnen sein.<br />

5.<br />

4.<br />

Stecke deinen Zeigefinger<br />

und deinen<br />

Daumen in deinen<br />

Mund hinein. Schiebe<br />

deine Finger in deinen<br />

Mund hinein, bis sie deine<br />

Zunge berühren. Die Ringform<br />

zwischen deinen Fingern sollte<br />

jetzt waagerecht sein.<br />

Atme tief ein<br />

und schließe<br />

deinen Mund<br />

um deine<br />

Finger herum. Behalte<br />

deine Lippen über deine<br />

Zähne gestreckt. Die einzige<br />

Lücke zwischen deinen<br />

Lippen sollte der Freiraum<br />

zwischen deinen Fingern sein.<br />

Dort kommt die Luft heraus,<br />

wenn du pfeifst.<br />

Blase Luft durch<br />

6. deine Finger<br />

hindurch und aus<br />

deinem Mund heraus.<br />

Blase kräftig, aber nicht<br />

so stark, dass es wehtut. Keine<br />

Sorge, falls du zunächst kein<br />

Geräusch machst. Es erfordert<br />

womöglich etwas Übung,<br />

bevor du mit deinen Fingern<br />

pfeifen kannst. Atme nochmals<br />

tief ein und versuche es erneut.<br />

Für alle<br />

Klassenstufen!<br />

Liebe Eltern,<br />

bald ist es soweit, ihr Kind<br />

kommt in die Schule!<br />

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Dingen, die Sie zum Teil noch<br />

nie gehört haben<br />

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Und so funktionierts:<br />

*Schulliste per WhatsApp<br />

senden (Fax oder E-Mail ist<br />

natürlich auch möglich).<br />

* Sie geben zusätzliche Informationen<br />

wie Geschlecht des Kindes, rechts- oder<br />

linkshändig schreibend, Lieblingsfarbe,<br />

Motivwünsche auf dem Infoblatt an.<br />

* Bei Unklarheiten melden wir uns<br />

selbstverständlich bei Ihnen.<br />

* Einfach die fertig gepackte Tüte<br />

bei uns im Geschäft abholen.<br />

=> Bitte Name + Tel.-Nr. angeben!<br />

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wieder Spaß!<br />

Schreibzeig<br />

Inh. Annelies Essendorfer<br />

Marktstr. 10<br />

83661 Lenggries<br />

08042-8990 Fax: 1677<br />

E-mail: schreibzeig@t-online.de


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Jachenau, Tel. 08043 · 1036 und im Onlineshop<br />

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Feierlichkeiten bis<br />

60 Personen,<br />

Hofcafé Golkofer,<br />

Monika & Johann März,<br />

Golkofen 1, 8<strong>25</strong>44 Egling<br />

bei Wolfratshausen,<br />

Tel. 08176 · 9993077,<br />

info@golkofer.de,<br />

www.golkofer.de,<br />

Öffnungszeiten:<br />

Freitag 11–19 Uhr,<br />

Samstag und Sonntag<br />

10-19 Uhr,<br />

Montag bis Donnerstag<br />

geschlossen<br />

Das andere Hofcafe<br />

60


PORTRÄT Künstlervereinigung Lenggries e.V.<br />

Andreas Kuhnlein<br />

In Lenggries kann ein kleines Jubiläum<br />

gefeiert werden. Es findet die<br />

20. Kunstwoche Lenggries statt.<br />

Ganz unter dem Motto „Alles, was<br />

uns vereint“ – im Dialog mit ausgewählten<br />

Gastkünstler*Innen aus 20<br />

Jahren – findet die Ausstellung vom<br />

6. bis 29. September in den Räumen<br />

der Prinz-Heinrich Kaserne Lenggries<br />

stattfinden.<br />

Fiona Peters<br />

20. Kunstwoche Lenggries<br />

6. bis 29. September 2024<br />

Charlotte Vögele<br />

In dieser kommenden Ausstellung<br />

wollen wir ausgesuchte Gastkünstler*Innen<br />

der letzten 20 Jahre, aber<br />

auch Neulinge, präsentieren. Die dadurch<br />

entstehende Vielfalt und Vieldeutigkeit<br />

verstehen wir als Credo<br />

für gelebte künstlerische Diversität.<br />

Wir wollen in Formen und Farben<br />

schwelgen und unseren Besuchern<br />

ein lebendiges und inspirierendes<br />

Bild moderner Kunst bieten und<br />

gleichzeitig den Blick in Dankbarkeit<br />

auf die zurückliegenden 20 Jahre<br />

wagen, die – unter dem Dach der<br />

Künstlervereinigung Lenggries – die<br />

unterschiedlichsten Künstler*Innen<br />

vereint haben.<br />

Künstlervereinigung Lenggries e.V.<br />

Laich 9 1/9 · 83676 Jachenau<br />

info@kv-lenggries.de<br />

www.kv-lenggries.de<br />

61


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PORTRÄT Korbinian Müller Immobilien<br />

Korbinian Müller Immobilien<br />

in Bad Tölz<br />

Ehrlich, authentisch, bodenständig – und vom Fach<br />

Bilder: Korbinian Müller<br />

Sämtliche Immobilien-Angelegenheiten sind bei dem gebürtigen Jachenauer in guten Händen<br />

Ob als Fußball-Profi oder als<br />

Makler im Oberland: Korbinian<br />

Müller will jeden Job perfekt machen.<br />

Spenden an soziale Projekte gehören<br />

zu seiner Firmenphilosophie.<br />

Der Süden Münchens und das<br />

bayerische Oberland gehören zu<br />

den begehrtesten Wohngegenden<br />

Deutschlands – kein einfaches<br />

Pflaster für einen jungen Immobilienmakler.<br />

„Bei uns ist es extrem<br />

teuer – aber auch extrem schön!“,<br />

bestätigt Korbinian Müller vom<br />

gleichnamigen Immobilienbüro in<br />

Bad Tölz. Der 33-Jährige muss es<br />

wissen, schließlich war er während<br />

seiner Zeit als Profi-Fußballer viel<br />

unterwegs.<br />

Nachdem der gebürtige Jachenauer<br />

beim Lenggrieser SC noch als<br />

Feldspieler auflief, wechselte er in<br />

der C-Jugend ins Tor. Als Keeper<br />

spielte er in den folgenden Jahren<br />

erst bei der SpVgg Unterhaching,<br />

dann beim den Stuttgarter Kickers<br />

und schließlich beim 1. FC St. Pauli<br />

in der 2. Bundesliga. „Ich konnte<br />

mein Hobby zum Beruf machen“,<br />

blickt er auf seine lange – und zum<br />

Glück verletzungsfreie – Karriere<br />

zurück. Dazu habe ihn der Leistungssport<br />

zu dem gemacht, was er<br />

heute sei.<br />

Netzwerk und Erfahrungswerte<br />

aus Profi-Zeiten sind<br />

sehr hilfreich<br />

Disziplin, Durchhaltevermögen,<br />

Leistung, Kampfgeist – das sind Fähigkeiten,<br />

die Müller auch in seinem<br />

Beruf zugutekommen. Nach einem<br />

dualen Studium der Fitnessökonomie<br />

spielen Sport und Gesundheit<br />

nur noch privat eine wichtige Rolle.<br />

Bereits seit 2015 beschäftigt sich<br />

Müller mit der Immobilienbranche<br />

und ist mittlerweile geprüfter<br />

Immobilien-Makler: „Immobilien<br />

aller Art entwickeln, vermarkten<br />

und verkaufen – dazu die Finanzie-<br />

62


Beim Lenggrieser SC startete die Fußballerkarriere von<br />

Korbinian Müller<br />

Während seiner Zeit als Fußball-Profi<br />

war der Rückhalt seiner<br />

Familie und seiner Freunde in<br />

der Heimat sehr wichtig. Müller,<br />

der mit seiner Familie in Bad Tölz<br />

wohnt, fühlt sich besonders dem<br />

Isarwinkel verbunden und kennt<br />

sich im gesamten Oberland bestens<br />

aus. Jährlich unterstützt er immer<br />

wieder soziale Projekte mit Spenden,<br />

meist in der Region, etwa an<br />

die Lenggrieser Tafel. Jeder Auftrag<br />

bzw. jede erfolgreiche Vermarktung<br />

trägt somit einen Teil dazu bei, Gutes<br />

zu tun.<br />

„Das ist mir sehr wichtig! Ich bin<br />

dankbar für meine sportlichen<br />

und unternehmerischen Erfolge<br />

und möchte gerne etwas zurückgeben“,<br />

erklärt der junge Makler sein<br />

Engagement.<br />

„Was ein Mensch an Gutem in die<br />

Welt hinausgibt, geht nicht verloren“,<br />

so Müllers Credo.<br />

Wer seine Immobilie erfolgreich<br />

vermarkten lassen, sein Traumhaus<br />

finden oder ein Objekt marktgerecht<br />

vermieten möchte – Korbinian<br />

Müller ist immer optimistisch.<br />

„Die Lage auf dem Immobilienmarkt<br />

hat sich stabilisiert und langsam<br />

kommt wieder Schwung rein!“<br />

Er fügt hinzu: „Ich bin ein positiver<br />

Mensch und mache aus jeder Situation<br />

das Bestmögliche.“ svk<br />

rungs- und Investmentmöglichkeiten<br />

– das ist sehr spannend für mich<br />

und die Aufgaben sind vielfältig.“<br />

Ein gutes Netzwerk, das er sich<br />

durch seine beruflichen Stationen in<br />

ganz Deutschland aufbauen konnte,<br />

bildet die Basis für seine erfolgreiche<br />

und zügige Vermarktung. Auf<br />

die Anliegen und Wünsche seiner<br />

vorgemerkten Klienten legt Müller<br />

großen Wert. Dabei nutzt Müller<br />

verschiedene Vermarktungskanäle<br />

– eine Mischung aus digitalen Werkzeugen<br />

und Online-Plattformen.<br />

Müllers Büro befindet sich auf der<br />

Flinthöhe in Bad Tölz. Meistens ist<br />

er aber sowieso für seine Kunden<br />

unterwegs, um deren Objekte zu<br />

bewerten, Besichtigungen durchzuführen<br />

oder die Vermarktung vorzubereiten.<br />

Der Erstkontakt entsteht<br />

meist durch eine Bewertung der<br />

Immobilie. Diese schafft in der Regel<br />

die Voraussetzung für eine gute<br />

und vertrauensvolle Zusammenarbeit.<br />

Während Verkäufer möglichst<br />

hohe Preise erzielen wollen, suchen<br />

Käufer Angebote, die sie finanzieren<br />

können. Wie löst man dieses<br />

Dilemma? „Mein Ziel ist es, jeden<br />

Kunden ehrlich und transparent zu<br />

beraten – und dabei so zu bleiben,<br />

wie ich bin“, unterstreicht Müller.<br />

„Authentisches Auftreten, fachliche<br />

Expertise und eine ehrliche Zusammenarbeit<br />

bilden die Grundlage<br />

meiner Arbeit.“<br />

Heimatverbundenheit &<br />

Gutes zurückgeben<br />

Korbinian Müller<br />

Gewerbering 22<br />

83646 Bad Tölz<br />

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Tel. 0175 ∙ 7544888<br />

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63


PORTRÄT Post<br />

„Ellbach-Quartier“<br />

statt Hauptpost<br />

An der Hindenburgstraße in Bad Tölz werden einige<br />

neue Gebäude entstehen – dafür wurde ein Stück<br />

Postgeschichte abgerissen.<br />

Foto/Repro (6): cs-press<br />

Das neu eröffnete Hauptpost-Gebäude im Jahr 1929. Der geplante Neubau im Rahmen des „Ellbach-Quartiers“<br />

orientiert sich am sogenannten Poststil.<br />

Text: Sibylle v. Kamptz<br />

In Zeiten, in denen die Kommunikation<br />

weitgehend über Emails,<br />

das Internet und soziale Netzwerke<br />

läuft, ist es kaum vorstellbar,<br />

welche Bedeutung in früheren Zeiten<br />

die Post hatte. Ein historischer<br />

Rückblick auf das Postwesen im<br />

Isarwinkel.<br />

Briefe? Das war einst nur eine Form<br />

der Kommunikation zwischen Königen,<br />

Bischöfen oder Handelshäusern.<br />

Berittene Boten überbrachten<br />

Nachrichten ausschließlich an<br />

hochgestellte Persönlichkeiten. Ab<br />

etwa 1750 sorgten Postkutschen für<br />

den Transport von Personen und<br />

Nachrichten. Im Isarwinkel brachten<br />

zudem die regelmäßigen Ordinariflöße<br />

auf der Isar Nachrichten<br />

vom Oberland nach München.<br />

Lenggries erhielt 1817 Anschluss<br />

an das Postnetz: „Dreimal wöchentlich<br />

wurden leichte Einspänner-Botenpostwagen<br />

von Tölz aus<br />

eingesetzt“, heißt es in der Lenggrieser<br />

Ortschronik. Nur ein Mal<br />

wöchentlich bestand eine Verbindung<br />

von Tölz nach Tegernsee:<br />

Zwischen 1816 und 1838 machte<br />

sich die Tegernseerin Maria Deisenrieder<br />

als Botin zu Fuß auf den<br />

Weg – anfangs mit einem Ruck-<br />

64


Tölz: Posthalterei<br />

in der oberen Marktstraße<br />

Reichlich Spott gab es, als der Motorpostwagen im Winter 1906/07 im<br />

Schnee liegen blieb und mit Pferden abgeschleppt werden musste. Das zeigt<br />

diese Postkarte.<br />

sack, später mit einer Schubkarre,<br />

schreibt Historiker Josef Katzameyer<br />

im Tölzer Kurier. Dabei<br />

wurden die Briefe nur von Postexpedition<br />

zu Postexpedition<br />

befördert. Dort mussten sie die<br />

Empfänger selbst abholen oder gegen<br />

extra Bezahlung von privaten<br />

oder amtlichen Boten mitbringen<br />

lassen. Erst ab etwa 1860 waren<br />

flächendeckend Postboten auf<br />

Kosten der Post im Einsatz, die<br />

die Postzustellung innerhalb der<br />

Orte und auch in abgelegeneren<br />

Ortsteilen, Weilern und Gehöften<br />

übernahmen.<br />

In Tölz gab es seit Dezember 1812<br />

eine Posthalterei: Sie befand sich im<br />

Gasthaus Stiegenbräu (später Gasthaus<br />

zur Post, heute Moralthaus in<br />

der oberen Marktstraße und dann<br />

im Kolberbräu). Mit dazu gehörte<br />

ein Stall, in dem die Pferde versorgt<br />

werden konnten. Angesichts<br />

des wachsenden Kurbetriebs wurde<br />

im Tölzer Badeteil ab 1888 in den<br />

Sommermonaten eine Postablage<br />

eingerichtet, ab 1896 eine eigene<br />

„Postexpedition Krankenheil“. Ab<br />

1937 hatte auch die SS-Junkerschule<br />

an ihrem ersten Standort im Badeteil<br />

eine eigene Poststelle.<br />

Im Jahr 1898 bezog die Post in<br />

Tölz ein erstes Amtsgebäude in der<br />

heutigen Hindenburgstraße, das<br />

nach 30 Jahren erweitert wurde.<br />

Am 9. Juli 1929 wurde der Neubau<br />

bezogen: Das Gebäude im sogenannten<br />

Poststil, einer eher sachlicheren<br />

Architektur mit Elementen<br />

des Historismus und im Heimatstil,<br />

galt bei seiner Eröffnung 1929<br />

als sehr modern. Ein Gemälde von<br />

Professor Josef Hillerbrand mit<br />

Floßmotiv schmückte den Giebel.<br />

Architektin war die erste Regierungsbaumeisterin<br />

in Bayern, Hanna<br />

Löv. Die Tölzer Gebäude seien<br />

„qualitätvoll gestaltete Post- und<br />

Nebengebäude“, so hat das Bayerische<br />

Landesamt für Denkmalpflege<br />

festgestellt, es handle sich um ein<br />

„wichtiges Zeugnis der Bayerischen<br />

Postbauschule“. Unter Denkmalschutz<br />

stand das Areal aber nie.<br />

1902: Vier Lenggrieser<br />

mit Telefonanschluss<br />

Neben der Beförderung von Briefen<br />

und Paketen kam Anfang des ➳<br />

65


PORTRÄT Post<br />

vergangenen Jahrhunderts der Telefonbetrieb<br />

als weitere Aufgabe<br />

für die Post hinzu: In Bad Tölz bestand<br />

seit 1899 eine Telefonstelle,<br />

1908 waren 103 Privatanschlüsse<br />

in Betrieb. In der Lenggrieser<br />

Ortschronik ist zu lesen, dass am<br />

16. Juli 1902 die ersten vier Teilnehmer<br />

in Lenggries ans Netz angeschlossen<br />

wurden. 1923 waren<br />

es etwa 30, 1953 bereits 350 und<br />

1974 rund 1500 Haushalte, die telefonisch<br />

erreichbar waren.<br />

Auch der Personenverkehr wurde<br />

zum Teil von der Post übernommen:<br />

Die Bayerische Postverwaltung<br />

eröffnete am 1. Juni 1905 die<br />

erste Motorwagenlinie Deutschlands<br />

zwischen Bad Tölz und Lenggries.<br />

Der Motorpostwagen war<br />

5,50 Meter lang, und 2,10 Meter<br />

breit. Er hatte 17 Plätze, auf dem<br />

am hinteren Ende angebrachten<br />

Stehperron war noch für weitere<br />

fünf Personen Platz. Der vollgummibereifte<br />

Postwagen schaffte mit<br />

seinem 28 PS-Motor immerhin 18<br />

Stundenkilometer und benötigte<br />

gut 40 Minuten von Bad Tölz nach<br />

Lenggries. Der Fahrpreis betrug<br />

nur den halben Betrag der Pferdepost<br />

– bei doppelter Geschwindigkeit.<br />

15 Kilogramm Handgepäck<br />

waren frei, Fahrräder konnten für<br />

20 Pfennig auf dem Dach befördert<br />

werden. Die Postbusse fuhren<br />

täglich zwölf Mal zwischen den<br />

beiden Orten hin und her: Auf der<br />

Hinfahrt hielt der Bus in Untergries<br />

und Obergries, auf der Rückfahrt<br />

auf der anderen Isarseite in<br />

Arzbach und Bibermühle.<br />

„Post-Martl“ bis 1935 mit<br />

der Postkutsche unterwegs<br />

Im Winter 1906/07 siegten Schneemassen<br />

über die Automobile und<br />

so kamen erneut Pferdekutschen<br />

zum Einsatz. Historische Fotos<br />

zeigen, wie ein beim Zachschuster<br />

in Gaißach liegen gebliebener<br />

Postbus mit acht Pferden zurück<br />

zur Unterstandshalle am Tölzer<br />

Bahnhof gezogen werden musste.<br />

Auf einigen Strecken kamen bis in<br />

die 1930er Jahre im Winter Pferdepostkutschen<br />

zum Einsatz – etwa<br />

von Lenggries nach Vorderriß und<br />

Jachenau. Als „Postillon mit Pferdegespann“<br />

war der Lenggrieser<br />

Martin Haider, genannt „Post-<br />

Martl“, bis zum 15. Mai 1935 im<br />

Einsatz. An Staublawinen, umgekippte<br />

Wagen und schwierige Straßenverhältnisse<br />

erinnerte er sich<br />

im Jahr 1966 im Tölzer Kurier.<br />

Kraftpostbus rammt Brunnen<br />

in der Marktstraße<br />

Das neue Verkehrsmittel wurde<br />

übrigens sehr skeptisch gesehen,<br />

ist in „Rare Fotos, vergessene Geschichten“<br />

von Christoph Schnit-<br />

Der erste motorisierte Postbus wurde 1905 in Lenggries mit einer großen Feier empfangen<br />

66


Eine Postkutsche auf dem Weg von Bad Tölz nach Lenggries<br />

zer nachzulesen: Die schweren<br />

Motorbusse hinterließen auf den<br />

noch nicht geteerten Straßen tiefe<br />

Fahrrillen, Anwohner in Bad<br />

Tölz klagten über „Sprünge in<br />

den Häusern und geplatzte Fenster<br />

durch überschnelles Fahren“. Nur<br />

zwei Monate nach Eröffnung der<br />

Kraftpostlinie wurde im Sommer<br />

1905 der Josefsbrunnen in der unteren<br />

Marktstraße von einem Postbus<br />

„gerammt und zertrümmert“. Der<br />

Brunnen wurde nicht mehr aufgebaut,<br />

die Brunnenschale befindet<br />

sich heute am Tölzer Waldfriedhof.<br />

Dennoch waren die Kraftwagen<br />

nicht mehr aufzuhalten. Auch die<br />

deutschlandweit zweite Linie wurde<br />

1905 eröffnet und verband Bad Tölz<br />

mit Bichl, in der Folge dann auch mit<br />

Kochel. Beim Ausbruch des Ersten<br />

Weltkriegs bestanden bereits 127<br />

Linien in Bayern. Mitte der 1950er<br />

Jahre war die Bundespost der größte<br />

Kraftfahrbetrieb Europas, wie es im<br />

Tölzer Kurier heißt.<br />

Hauptpost-Gebäude:<br />

100. Jubiläum nicht<br />

mehr erlebt<br />

Über Jahrzehnte war die Tölzer<br />

Hauptpost eine wichtige Anlaufstelle<br />

für alle Tölzer und viele ➳<br />

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67


PORTRÄT Post<br />

Anfang April 2024 rückten die Bagger an und machten innerhalb weniger Stunden das Hauptpost-Gebäude dem<br />

Erdboden gleich.<br />

Isarwinkler, auch wenn sich die<br />

Kundenwünsche, die technischen<br />

Möglichkeiten und die angebotenen<br />

Serviceleistungen immer wieder<br />

massiv änderten. 1995 wurde<br />

das Tölzer Postamt an den Geschäftsmann<br />

Hermann Elmering<br />

verkauft, der es an die damalige<br />

Post AG als Postfiliale und Postbank-Niederlassung<br />

zurückvermietete.<br />

Die Stadt Bad Tölz, so heißt<br />

es im Tölzer Kurier, habe damals<br />

auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet.<br />

Im April 2023 wurde bekannt, dass<br />

die „Aureus Immobilien und Anlagen<br />

GmbH“ der Familie Worbs aus<br />

Gmund das Gelände erworben hat.<br />

Seinen 100. Geburtstag erlebte das<br />

Gebäude nicht mehr: Am 27. Juni<br />

2023 hatte die Tölzer Hauptpost<br />

zum letzten Mal geöffnet, Anfang<br />

April 2024 rückten an einem Wochenende<br />

während der Osterferien<br />

die Abrissbagger an.<br />

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68


„Ellbach-Quartier“<br />

mit Läden, Büros<br />

und Wohnungen<br />

Quelle: Steidle Architekten München<br />

Über die Zukunft des Areals wird<br />

derzeit verhandelt: Auf der früheren<br />

Postfläche sowie den Häusern<br />

Hindenburgstraße 5 und 7 soll das<br />

„Ellbach-Quartier“ mit Läden,<br />

Büros, Praxen, einem Supermarkt<br />

und einer Tiefgarage entstehen.<br />

Weitere Ideen könnte eine Rooftop-Bar<br />

oder ein frei fließender<br />

Ellbach mit Treppenstufen zum<br />

Wasser hin als Ort zum Verweilen<br />

sein. In dem ehemaligen Postgebäude<br />

sei, so heißt es von der<br />

Aureus GmbH, kaum etwas im<br />

Original erhalten geblieben. Während<br />

zum Ellbach hin ein zum Teil<br />

mehrstöckiges modernes Gebäude<br />

entstehen soll, ähnelt der Entwurf<br />

Der erste Entwurf weist große Ähnlichkeiten mit dem Vorgängergebäude auf<br />

auf dem Postareal bislang sehr der<br />

abgerissenen Hauptpost. Eine Gedenktafel,<br />

die an das Jahr 1905 als<br />

Start der ersten deutschen Kraftpostlinie<br />

erinnerte, wird wohl in<br />

jedem Fall einen neuen Platz im<br />

„Ellbach-Quartier“ finden. Und<br />

wahrscheinlich wird auch wieder<br />

eine Postfiliale an dieser traditionsreichen<br />

Stelle eröffnet.<br />

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PORTRÄT Reservewirt Gaißach<br />

Reservewirt Gaißach<br />

Ein Dorf baut sich sein Wirtshaus selbst<br />

Text: Michaela Linke Bilder: Arndt Pöhl, Hans Demmel und Reservewirt Gaißach<br />

Für viel Aufsehen hat in jüngster<br />

Zeit das Projekt „Reservewirt“ in<br />

Gaißach gesorgt. Bereits Ende 2017<br />

hatte die allseits beliebte Dorfwirtschaft<br />

der “Jagawirt“ für immer<br />

seine Türen geschlossen. Den geselligen<br />

und feierfreudigen Gaißachern<br />

wurde somit von heute auf morgen<br />

eine wichtige Begegnungsstätte<br />

entzogen. Ob es sich nun um die<br />

legendären Faschingsbälle, große<br />

Hochzeiten, Familienfeiern, kirchliche<br />

und traditionelle Feierlichkeiten<br />

oder Vereinsfeste handelte,<br />

ohne einen Wirt waren Feiern und<br />

Veranstaltungen im Ort plötzlich<br />

nicht mehr möglich und langsam<br />

wurde es dort auch ungemütlich<br />

ruhig. Sprichwörtlich „aus der Not<br />

heraus“ wurde vor rund zwei Jahren<br />

eine Idee geboren, die bei den Einheimischen<br />

schnell Anklang fand.<br />

Thomas Gaisreiter, Baltasar Bauer,<br />

Franz Rest – Senior und Junior, Johann<br />

Krinner und Thomas Haslinger<br />

spannen diesen ungewöhnlichen<br />

Derzeit gibt es den Reservewirt nur auf dem Papier, das soll sich in naher<br />

Zukunft bald ändern<br />

Großer Andrang und Interesse der<br />

Gaißacher Bürger – die Infoveranstaltung<br />

Anfang des Jahres<br />

Einfall weiter. Durch die geplante<br />

Gründung einer Genossenschaft<br />

räumten sie die Möglichkeit ein,<br />

wieder einen neuen Festsaal und<br />

somit einen kulturellen Dorfmittelpunkt<br />

für die rund 3200 Einwohner<br />

zu schaffen. Inspiriert wurden<br />

die sechs Initiatoren u.a. von der<br />

ziemlich bemerkenswerten Idee des<br />

idyllisch gelegenen Dorfes Altenau<br />

(Gemeinde Bad Saulgrub). Dort<br />

wurde in einer Bürgerinitiative ein<br />

über zehn Jahre leerstehendes Gasthaus<br />

mit viel Eigenleistung, Zusammenhalt<br />

und Durchhaltevermögen<br />

zu neuem Leben erweckt. Dass es<br />

den Gaißachern an genau den eben<br />

genannten Qualitäten noch nie gemangelt<br />

hat, ist im Isarwinkel all-<br />

70


seits bekannt. „Uns war wichtig,<br />

das ganze Dorf von Anfang an in die<br />

Planungen mit einzubeziehen“, so<br />

Thomas Gaisreiter. „Daraus ist ein<br />

Gemeinschaftsprojekt entstanden,<br />

hinter dem die Gaißacher stehen<br />

und in das bereits jetzt schon viel<br />

Herzblut geflossen ist.“<br />

„Der Reservewirt“ verdankt seinen<br />

Namen übrigens den zwei ehemaligen<br />

Wasserreserven auf dem geplanten<br />

Standpunkt zwischen dem einstigen<br />

Jägerwirt und dem „neuen“<br />

Friedhof. Die Namenswahl ist natürlich<br />

auch deswegen passend, weil<br />

sie eine hervorragende „Reserve“<br />

für den schmerzlich vermissten Jägerwirt<br />

darstellt. (Anm. d. Red. mit<br />

der „Mühle“ und dem „Zachschuster“<br />

wurden parallel und glücklicherweise<br />

wieder zwei Wirtshäuser<br />

in Gaißach eröffnet.)<br />

Eine Genossenschaft<br />

„in Gründung“<br />

Die Voraussetzung für den Erfolg<br />

des Projektes war, dass man für die<br />

Gründung einer Genossenschaft<br />

den Betrag von 750 000 Euro aufbringen<br />

musste. Der Neubau des<br />

Reservewirtes wurde dabei mit Gesamtkosten<br />

von rund 1,5 Millionen<br />

angesetzt. Knapp die Hälfte (49%)<br />

des Betrages hatte die Gemeinde<br />

großzügig zugesichert und damit<br />

den maximalen Rückhalt aus den eigenen<br />

Reihen signalisiert. Jetzt ging<br />

es darum, die potenziellen Genossenschaftler<br />

dazu zu animieren in<br />

Zukunft Anteile erwerben zu wollen.<br />

Schon bei der sehr gut besuchten<br />

Infoveranstaltung Ende Februar<br />

wurde deutlich, das reges Interesse<br />

in der Bevölkerung bestand. Mittlerweile<br />

kamen über die Mitgliederanträge<br />

über 800 000 Euro zusammen!<br />

Die Arbeitsstunden und<br />

Die Initiatoren das Projektes mit Bürgermeister Stefan Fadinger auf dem<br />

geplanten Standort des Reserverwirts<br />

Materialleistungen, welche zudem<br />

bereits zugesichert wurden, sind dabei<br />

noch nicht miteinkalkuliert und<br />

können zusätzlich addiert werden.<br />

Derzeit befindet sich das Projekt<br />

in der Gründungsphase, indem der<br />

bürokratische Teil behandelt wird<br />

(d.h. die Satzung wird geprüft, Businesspläne<br />

werden vorgelegt usw.).<br />

Insgesamt sind die Unterstützer und<br />

Gründer des Konzeptes hochzufrieden<br />

über den aktuellen Stand. „Ihr<br />

seid‘s der Wahnsinn“ beschreiben<br />

diese ihre Freude darüber auf der<br />

Homepage reservewirt.de. Wer<br />

zum jetzigen Zeitpunkt noch Genosse<br />

werden möchte, kann dort<br />

den benötigten Mitgliedsantrag<br />

herunterladen oder sich über die<br />

Mitgliedschaft und die aktuelle Situation<br />

rund um den Reserverwirt<br />

informieren. Jetzt gilt es, das Planungsrecht<br />

und den Bebauungsbeschluss<br />

voranzutreiben. „Wenn alles<br />

gut läuft, werden wir mit dem Bau<br />

im Frühjahr 20<strong>25</strong> beginnen“, hoffen<br />

Gaisreiter und seine Mitstreiter<br />

zuversichtlich. „Ein Jahr später soll<br />

das Gebäude dann fertig gestellt<br />

sein. Wichtig ist uns noch, dass wir<br />

alle, bis dahin abgegebenen Anträge<br />

berücksichtigen werden. Das Geld<br />

wird jedoch erst nach der offiziellen<br />

Gründung der Genossenschaft von<br />

den Genossen eingezogen.“<br />

Wir von <strong>d’Isarwinkler</strong> sind begeistert<br />

von so viel Engagement! Wir<br />

wünschen euch von Herzen weiterhin<br />

viel Rückenwind bei eurem<br />

großartigen Projekt und allseits<br />

einen guten Stern, der jetzt und in<br />

Zukunft besonders hell über dem<br />

Reservewirt leuchten soll.<br />

www.reservewirt.de<br />

71


ISARWINKLER Rätselraten<br />

Kreuzworträtsel<br />

passend zu den Heftthemen<br />

Die richtige Lösung sendet<br />

bitte per E-Mail an:<br />

info@disarwinkler.de<br />

oder per Post an:<br />

CS Medienberatung und Verlag<br />

<strong>d’Isarwinkler</strong><br />

Sperberstraße 8a<br />

83661 Lenggries<br />

Einsendeschluss: 28.02.2024<br />

Lösung aus der Nr. 24:<br />

Patrona Bavaria<br />

Gewinner: Thomas Haack,<br />

Benediktbeuern<br />

Wir gratulieren!<br />

Zum<br />

gwinna gibtʼs:<br />

Einen Gutschein für<br />

Mary’s<br />

Hof & Geschenkeladen –<br />

Feines für<br />

Gaumen & Seele<br />

1. Wer brachte früher Nachrichten vom Oberland nach München<br />

2. Was bedeutet communicato ins Deutsche übersetzt<br />

3. Wo feiert die freiwillige Feuerwehr und die Schützen<br />

gemeinsam ein Fest<br />

4. Besondere Baumart in der Eng<br />

5. Worüber schreibt Andreas Estner<br />

6. Zu welcher Gemeinde gehört die Eng<br />

7. Wie soll der neue Dorfmittelpunkt von Gaißach heißen<br />

8. Wie heißt der Podcast von Lisa Steinbacher (ohne Leerzeichen)<br />

9. Wie heißt die „Rampensau“ mit Vornamen<br />

Öffnungszeiten<br />

Montag u. Dienstag 8:30 – 12:00 Uhr<br />

14:00 – 18:00 Uhr<br />

Mittwoch<br />

8:30 – 12:00 Uhr<br />

Donnerstag u. Freitag 8:30 – 18:00 Uhr<br />

Samstag<br />

8:30 – 12:00 Uhr<br />

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Johann-Probst-Str. 1 | 83661 Lenggries | Tel. 08042 - 8923<br />

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4<br />

2<br />

3<br />

6<br />

6<br />

4<br />

2<br />

7<br />

10<br />

3<br />

6<br />

5<br />

8<br />

7<br />

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3 8<br />

4<br />

5<br />

8<br />

3 8<br />

1<br />

4<br />

9<br />

1<br />

2<br />

9<br />

9<br />

1<br />

2<br />

9<br />

1<br />

5<br />

7<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A<br />

5<br />

7<br />

Lösung:<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A<br />

73


REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />

15.–<strong>25</strong>.<br />

August<br />

2024<br />

74


Reichersbeurer Festwochen 2024<br />

Text: Martina Geisberger<br />

Bilder: GSK Reichersbeuern, FFW Reichersbeuern, Matthäus Krinner, Hyunju Oh-Strauss<br />

Zusammenhalt, Einheit und das<br />

Dorf Reichersbeuern – sowie die<br />

Menschen, die dort wohnen – vor<br />

Gefahren und Unheil zu beschützen.<br />

Das eint die Reichersbeurer<br />

Gebirgsschützen mit der Freiwilligen<br />

Feuerwehr des Ortes seit jeher.<br />

Beide Vereine haben rund 400 Mitglieder,<br />

was den Stellenwert im Dorf<br />

noch mehr verdeutlicht.<br />

Die einen tragen zwar noch Waffen,<br />

nutzen diese aber eher für Wettbewerbs-<br />

oder zierende Zwecke<br />

und haben sich vor allem dem ➳<br />

Die Uniformen und Schutzkleidungen der Floriansjünger im Wandel der Zeit<br />

Wir gratulieren<br />

zum Jubiläum<br />

und wünschen<br />

schöne Festtage<br />

75


Schießsport und der Bewahrung des<br />

Brauchtums verschrieben.<br />

Die Gemeinschaft ist auch den Floriansjüngern<br />

wichtig, denn sie eilen<br />

365/24/7 unermüdlich zu allen Ereignissen,<br />

die eine Bedrohung oder<br />

Gefahr für Leib, Leben sowie Hab<br />

und Gut darstellen und gehen nicht<br />

selten damit an ihre Grenzen – ohne<br />

eine gute Kameradschaft undenkbar.<br />

Und alle zwei Vereine sind so unendlich<br />

wichtig für ein gelingendes<br />

Miteinander und das verbindende<br />

Dorfleben, um das uns nicht nur so<br />

mancher Städter beneidet. Viele feste<br />

Termine, wie beispielsweise das<br />

Johannifeuer, der Christkindlmarkt<br />

REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />

Für die Festwochen wurde extra ein Trailer für Social Media kreiert<br />

76


oder das Schützengartenfest wird<br />

mit den und für die Leute im Ort<br />

veranstaltet.<br />

Mitnand feiern!<br />

Beide Institutionen wurden vor vielen<br />

Jahrzehnten gegründet um den<br />

Menschen in Reichersbeuern in der<br />

Not beizustehen, daher ist es nur gut<br />

und recht, dass auch die Jubiläen –<br />

zumal sie ins gleiche Jahr fallen –<br />

miteinander begangen werden.<br />

So wurde in einem gemeinsamen<br />

Festausschuss vor über zwei Jahren<br />

beschlossen, dass das 150. Vereinsjubiläum<br />

der Freiwilligen Feuerwehr<br />

Reichersbeuern mit dem<br />

100-jährigen Fest der Wiedergründung<br />

der Gebirgsschützen zusammen<br />

in einem großen Bierzelt im<br />

Sommer gefeiert wird. ➳<br />

www.florianmerz.de<br />

folgen Sie uns auch auf


REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />

Zwei Wochenenden<br />

Festbetrieb<br />

Acht Tage lang wird an der Wiese<br />

neben der Feuerwehr miteinander<br />

gefeiert, gelacht, getanzt, getrunken<br />

und gespeist – und an den Sonntagen<br />

sogar gebetet.<br />

Denn – und auch hier sind sich beide<br />

einig – ohne Gottes Segen geht<br />

es nicht, vor allem wenn es sich<br />

um Neuanschaffungen handelt. Im<br />

Falle der Feuerwehr wird am ersten<br />

Festsonntag der neue Gerätewagen<br />

feierlich eingeweiht, den sich die<br />

Reichersbeurer selbst zum Geburtstag<br />

schenken.<br />

Dem stehen die Schützen in nichts<br />

nach: Im Rahmen der Schützenwallfahrt<br />

am zweiten Festsonntag<br />

kommen nicht nur Kompanien aus<br />

dem Isarwinkel zusammen, es wird<br />

auch die neue Kompaniefahne enthüllt<br />

und sogleich gesegnet.<br />

„Es wird anstrengend, aber mit<br />

Sicherheit für alle Beteiligten und<br />

Gäste auch unvergesslich werden,<br />

denn so ein großes Fest kann man<br />

nur gemeinsam aufziehen“, berichten<br />

die jeweiligen Schriftführer<br />

Martin Keller (GSK) und Markus<br />

Trippner (FFW). Besonders das vielfältige<br />

Rahmenprogramm wäre für<br />

einen Verein alleine nicht umsetzbar<br />

gewesen, da ist man sich einig.<br />

Gestartet wird die lange Festwoche<br />

am Feiertag, 15. August 2024 mit einem<br />

Oldtimertreffen für Fahrzeuge,<br />

die älter als 30 Jahre sind. In unterschiedlichsten<br />

Kategorien (ältestes<br />

Gefährt, weiteste Anfahrt, größte<br />

Gruppe) werden die teilnehmenden<br />

Vehikel bewertet – es winken attraktive<br />

Preise in flüssiger Form.<br />

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78


Wer noch Karten für die Brettlspitzen will, muss jetzt schnell sein<br />

Partystimmung ist angesagt, wenn<br />

die Bayern 3 Band am Freitag,<br />

16.08.2024 mit den besten, aktuellsten<br />

und größten Party-Hits aller<br />

Zeiten die Bühne im Bierzelt rockt.<br />

Im Anschluss sorgt noch DJ Tonic<br />

für ausgelassene Feierlaune bei allen<br />

Partyhupen.<br />

Zwar etwas gediegener aber nicht<br />

minder fröhlich wird es am Samstagabend,<br />

wenn die BR-Brettl-Spitzen<br />

mit ihrer Jubiläumstour nach<br />

Reichersbeuern kommen. Ein Feuerwerk<br />

der Unterhaltungskunst und<br />

das natürlich in absoluter Starbesetzung<br />

mit BR-Moderator Jürgen<br />

Kirner, der Couplet AG, Tom und<br />

Basti sowie Marion Schieder und<br />

Barbara Preis.<br />

Am Festsonntag feiern dann die<br />

Floriansjünger ihr Jubiläum und<br />

weihen den neuen Gerätewagen Logistik<br />

2 ein.<br />

Ein bisserl Pause sei dann allen gegönnt,<br />

bevor es am Donnerstag mit<br />

dem Tag der Betriebe und einem gemütlichen<br />

Seniorennachmittag, zu<br />

dem auch Senioren aus der nahen und<br />

weiten Umgebung herzlich eingeladen<br />

sind, weitergeht. Blasmusik sorgt<br />

hier für die gute Stimmung, wenn ab<br />

19 Uhr Spanferkel serviert wird. Jede<br />

Tischreservierung wird mit je einem<br />

Schnapserl für alle belohnt.<br />

Dann wird’s wieder ein bisschen<br />

mehr Party: Fast direkt von der<br />

Brass Wiesn Anfang August kommen<br />

die Buam von DeSchoWieda<br />

am Freitag, den 23.08.2024 nach<br />

Reichersbeuern. Angeheizt werden<br />

sie im Vorfeld von den „Lokalmatadoren“<br />

Brass da la Vista. Wer<br />

dann immer noch nicht genug hat,<br />

kann im Anschluss in der Bar mit<br />

Pink Elephant noch bis zum Umfallen<br />

Gas geben.<br />

Für alle Fans der gepflegten alpenländischen<br />

Musik ist der zweite<br />

Festsamstag, der 24.08.2024 ideal,<br />

wenn die Pongauer Tanzlmusi und<br />

die Chiemgauer Combo „Alpensound“<br />

aufspielen.<br />

Der zweite Festsonntag steht ganz<br />

im Zeichen der Gebirgsschützen,<br />

die ihre 100-jährige Wiedergründung<br />

feiern, zur Isarwinkler Schützenwallfahrt<br />

einladen und im Rahmen<br />

des Festgottesdienstes die neue<br />

Kompaniefahne enthüllen und einweihen.<br />

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Raiffeisenstraße 10 • 83677 Reichersbeuern<br />

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REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />

Gebirgsschützenkompanie Reichersbeuern<br />

Die Geschichte der Reichersbeurer Gebirgsschützen<br />

geht bis auf das Jahr 1492 zurück. In einer<br />

Musterungsliste des Löwleraufstandes<br />

wurden die Vorgänger der GSK zum<br />

ersten Mal nachweislich erwähnt.<br />

Reichersbeurer Mannen waren auch<br />

an der Sendlinger Mordweihnacht<br />

1705 beteiligt.<br />

In 1924 wurde die Kompanie von Lehrer Eugen<br />

Weber wiedergegründet. 1951 wurde der Bund<br />

der Bayrischen Gebirgsschützen beim Altwirt<br />

in Reichersbeuern gegründet.<br />

Jetzt zeichnen sich die Schützen vor<br />

allem mit ihren sportlichen Erfolgen<br />

aus. Seit 1980 hat die Kompanie bis<br />

heute 35 Oberbayrische, 15 Bayrische<br />

und drei Deutsche Meistertitel im<br />

Schießsport gewinnen können.<br />

Geburtstag Kronprinz Rupprecht<br />

Musterungsliste 1492<br />

80


Ein straffes Programm, aber für<br />

die Reichersbeurer ist das nur ein<br />

„Warm up“, denn bereits im Herbst<br />

starten die großen Vorbereitungen<br />

für die Mutter aller Faschingszüge,<br />

die dann am Faschingssonntag<br />

20<strong>25</strong> von Reichersbeuern nach Bad<br />

Tölz zieht. Und auch hier steht wieder<br />

die Gemeinschaft, der Zusammenhalt<br />

und sogar ein bisschen die<br />

Verteidigung der Eigenständigkeit<br />

gegen dunkle Mächte (Tölz…?) im<br />

Vordergrund. ;-)<br />

„Was ist los beim Bierzelt<br />

in Reichersbeuern?“<br />

DJ Tonic und Bayern 3 Band<br />

16. August 2024<br />

Die besten Neuen – die meisten<br />

aktuellen – plus die größten Party-<br />

Hits aller Zeiten – und wir 2024 im<br />

Reichersbeurer Bierzelt mittendrin!<br />

Die Bayern 3 Band rockt mit einem<br />

großen Konzert am Stück – wie die<br />

Show der Stars. Bekannt sind sie<br />

nicht nur vom Lenggrieser Bierzelt<br />

sondern auch von den Bayern 3<br />

Dorffesten oder als Vorbands von<br />

Lenny Kravitz, Bon Jovi oder AC/<br />

DC. Nach der Band sorgt der Bayern<br />

3 DJ Tonic noch den restlichen<br />

Abend/Nacht für grandiose Partystimmung<br />

im Festzelt.<br />

Brettl-Spitzen<br />

17. August 2024<br />

Die Sensation ist perfekt: innerhalb<br />

der großen LIVE-Jubiläumstour<br />

machen die BR Brettl-Spitzen LIVE<br />

Station in Reichersbeuern. In Starbesetzung<br />

gibt es die Publikumslieblinge<br />

aus der erfolgreichen Sendung<br />

des BR Fernsehens in einem<br />

einzigartigen Programm zu erleben.<br />

Die große Jubiläumstour 2024 der<br />

BR Brettl-Spitzen! Ein Feuerwerk<br />

der Unterhaltungskunst und das natürlich<br />

in absoluter Starbesetzung<br />

mit BR-Moderator Jürgen Kirner,<br />

der Couplet AG, Tom und Basti sowie<br />

Marion Schieder und Barbara<br />

Preis. ➳<br />

"Alles aus Meisterhand... denn Qualität überzeugt!"<br />

Wir sind Schreiner mit Herz und Leidenschaft<br />

Für unsere Vielseitigkeit, Kreativität und Qualität sind<br />

wir schon seit über zwei Jahrzehnten bekannt.<br />

Unser Leistungsfeld streckt sich über eine große Bandbreite<br />

des Schreinerhandwerks.<br />

Lernen Sie uns kennen!<br />

Schreinerei Joachim<br />

Reintal 5 | D-83677 Reichersbeuern<br />

Tel: 08041 / 799 930 | Fax: 08041 / 799 929<br />

info@schreinerei-joachim.com<br />

www.schreinerei-joachim.com


REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />

DeSchoWieda und<br />

BrassDaLaVista<br />

23. August 2024<br />

Beim Open Air der Fäaschtbänkler<br />

haben sie in Reichersbeuern schon<br />

kräftig eingeheizt, jetzt rocken sie<br />

erneut die Bühne als Support: Brass-<br />

DaLaVista. Seit 2018 sind die acht<br />

Burschen aus Sachsenkam, Bad Tölz<br />

und Umgebung gemeinsam als moderne<br />

Brass-Band unterwegs und<br />

auch an diesem Abend im August<br />

wird es „Wild, schräg, anders!“<br />

Bild: Gregor Wiebe<br />

Eben noch auf der BrassWiesn, Ende August in Reichersbeuern: DeSchoWieda<br />

Stimmungsgaranten: Die Lokalmatadoren BrassDaLaVista<br />

Ob Live-Tour, Fernsehauftritte,<br />

Filmmusik oder Social Media Helden:<br />

DeSchoWieda bringen mit dem<br />

einzigartigen Mix aus MundartPop<br />

und Volksmusik Menschen zusammen<br />

und sichern sich mindestens<br />

Platz 1 im musikalischen Herzen<br />

von Jung und Alt. Seit 2013 begeistern<br />

die „MundArtisten“ eine stetig<br />

wachsende Fangemeinde und liefern<br />

Hits wie „Servus Habedehre“<br />

und Coverversionen wie „Nimma“<br />

(Timber), „Auf da Bierbank“ (I´m<br />

too sexy) oder auch mit der Variante<br />

des Kulthits von Nicki: „Wenn i<br />

82


Ausgezeichnete Unterhaltung am Festsamstag: Die Pongauer Tanzlmusi<br />

mit dir tanz“. Ihr Motto „Mehr Lebensfreude,<br />

mehr Gfui, mehr Musik<br />

– mehr DeSchoWieda!“ wollen sie<br />

auch in Reichersbeuern umsetzen.<br />

Der Abend wird mit der Cover-Band<br />

„Pink Elephant“ abgerundet, die<br />

schon nach dem Open Air in 2022<br />

die Bar am Festplatz zum Beben<br />

brachten.<br />

Musikantentreffen mit<br />

Pongauer Tanzlmusi und<br />

Alpensound<br />

24. August 2024<br />

Die Pongauer Tanzlmusi ist bekannt<br />

durch Auszeichnungen bei renommierten<br />

Wettbewerben, Fernsehauftritte<br />

beim BR und im ORF, vier gemeinsam<br />

produzierten Tonträgern<br />

sowie zahlreichen Gastspielen bei<br />

bekannten Festivals und Veranstaltungen.<br />

Durch den hohen Anspruch an ihr<br />

Musizieren überzeugen und fesseln<br />

sie mit viel Witz und Charme das<br />

Publikum und sorgen für unverkennbaren<br />

Unterhaltungswert. ➳<br />

Hohenreiterʼs Vollservice OHG<br />

83


REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />

Freiwillige Feuerwehr Reichersbeuern<br />

„Einigkeit macht stark“ dieser Spruch<br />

wurde zum Credo vieler Feuerwehren,<br />

die sich nach dem Krieg 1870/71 zusammenfanden.<br />

Auch die Reichersbeurer Feuerwehr,<br />

die am 14.07.1874 von 82 Männern ins<br />

Leben gerufen wurde machte sich diesen Spruch<br />

Feuerspritze von 1874<br />

Feuerspritze von 1892<br />

zu Eigen. Derzeit stehen 400 Männer und Frauen<br />

im Mitgliederbuch, davon 40 im aktiven Feuerwehrdienst.<br />

Besonders stolz sind die Reichersbeurer,<br />

dass sie seit 2005 ist eine First-Responder-Einheit<br />

als Ersthelfer (bevor die Sanitäter<br />

eintreffen) stellen, keine Selbstverständlichkeit<br />

für eine Feuerwehr in der Region.<br />

84


Alpensound – bereits seit über drei Jahrzehnten „unsere“ Musik auf Festen und in Bierzelten<br />

Seit 1991 begeistert die Chiemgauer<br />

Combo „Alpensound“ ihr Publikum<br />

mit eigenen Kompositionen im<br />

Stil von Oberkrainermusik. Sie sind<br />

mit ihren Hits „Lagerfeier“, „I liab<br />

di“ und „Mei Auto hat a Duin“ seit<br />

über drei Jahrzehnten der Garant<br />

für Stimmung und gute Laune in jedem<br />

Bierzelt oder Festival.<br />

Alle Karten sind online unter www.bierzelt24.de oder im Rathaus Reichersbeuern erhältlich.<br />

85


Aktuelles<br />

aus dem Autozentrum Isarring<br />

in Lenggries<br />

Neben unserer Partnerschaft mit Iveco Bayern freut sich<br />

das Team vom Autozentrum Isarring Sie mit weiteren<br />

Serviceleistungen betreuen zu dürfen:<br />

• Seit diesem Jahr sind wir neuer Dethleffs Vertriebsund<br />

Werkstattpartner<br />

• Wir kümmern uns um Ihren Hagelschaden,<br />

inklusive Abwicklung mit der Versicherung<br />

• Haupt- und Abgasuntersuchung jetzt immer<br />

montags und donnerstags (mit Voranmeldung)<br />

• Instandsetzung von Glas- und Unfallschäden<br />

Service<br />

Montag bis Freitag 08.00 – 12.00 und 13.00 – 18.00 Uhr<br />

Werkstatt<br />

Montag bis Freitag 08.00 – 12.00 und 13.00 – 17.00 Uhr<br />

Verkauf<br />

Montag bis Freitag 08.00 – 12.00 und 13.00 – 18.00 Uhr<br />

Samstag<br />

09.00 – 12.00 Uhr<br />

sowie nach Vereinbarung<br />

Autozentrum Isarring GmbH<br />

Isarring 5<br />

83661 Lenggries<br />

08042 2720<br />

info@az-isarring.de<br />

www.auto-isarring.de<br />

• Spur- und Achsvermessung<br />

• Reifeneinlagerung<br />

• Gebrauchtwagenankauf und -verkauf<br />

• Verkaufsberatung Neuwagen für Fiat PKW und NFZ<br />

sowie Dethleffs CamperVan<br />

• Reparatur aller Fahrzeugmarken<br />

• Wohnmobilservice, Urlaubscheck und<br />

Ausbauten (aller Marken)<br />

• Oldtimerrestaurierung<br />

• Digitalfunkeinbau, Gas- oder Spezialumbauten<br />

• U.v.m.<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


PORTRÄT Iveco Bayern<br />

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Bilder: Iveco Bayern<br />

Immer eine Wagenlänge voraus<br />

Iveco Bayern ist Ihr Partner für erstklassige Nutzfahrzeuge<br />

und kompetenten Service<br />

Nutzfahrzeughersteller IVECO<br />

hat seit der Gründung 1975 in Turin<br />

eine rasante Entwicklung erfahren<br />

und mit rund 4.200 Service- und<br />

Vertriebsstützpunkten in über 160<br />

Ländern die Straßen weit über die<br />

italienischen Grenzen hinaus erobert.<br />

Seinen bahnbrechenden Erfolg<br />

hat IVECO vor allem seiner<br />

Vielseitigkeit zu verdanken: Vom<br />

3,5-Tonnen-Transporter bis zum<br />

Kraftpaket mit 40 Tonnen bleiben<br />

keine Wünsche offen.<br />

Ein bisschen Italien im<br />

idyllischen Bayern – auch in<br />

Lenggries<br />

Der Daily 4x4 meistert mühelos Missionen abseits der Straße<br />

Ganz schön stark: Das Autozentrum<br />

Isarring ist schon seit einigen Jahren<br />

autorisierter IVECO-Servicepartner<br />

in Lenggries und unterstützt<br />

IVECO Bayern als exklusiver und<br />

professioneller Service- und Vertriebsstützpunkt<br />

für die IVECO<br />

Daily-Fahrzeugreihe.<br />

Der IVECO Daily ist ein echter<br />

Kundenliebling, der im Laufe seiner<br />

40-jährigen Geschichte immer wieder<br />

neue Maßstäbe gesetzt hat. Auch<br />

die aktuelle Generation ist das ➳<br />

87


PORTRÄT Iveco Bayern<br />

Ergebnis des starken Optimierungswillens,<br />

bei dem die Leistung des<br />

Fahrzeugs ebenso im Vordergrund<br />

steht wie der Komfort des Fahrers im<br />

Arbeitsalltag. Dafür sorgen die stufenlose<br />

8-Gang-Automatik, effiziente<br />

Motoren, Komfortsitze mit Memory-Schaum,<br />

fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme<br />

sowie viele weitere<br />

Features wie Konnektivitätsdienste,<br />

das konfigurierbare TFT-Cluster und<br />

Keyless Entry & Go.<br />

Ein weiteres Highlight ist die<br />

AIR-PRO-Luftfederung. Das smarte<br />

System reagiert durch dynamische<br />

Anpassungen auf Fahrbedingungen<br />

und Fahrbahnbeschaffenheit, um<br />

Fahrer und Ladung mehr Sicherheit<br />

und Komfort zu bieten.<br />

Seinen bewährten Stärken bleibt der<br />

Daily treu. Dazu gehört vor allem:<br />

Vielseitigkeit. Denn jede Branche<br />

hat ihre ganz eigenen Anforderungen.<br />

Dank des stabilen Leiterrahmens<br />

verfügt der Daily über die<br />

ideale Basis für vielfältige Auf- und<br />

Ausbaumöglichkeiten.<br />

Kompakt und wendig ist der Daily<br />

ideal für die Stadt<br />

Auch beim Thema Nachhaltigkeit<br />

ist IVECO auf der Überholspur unterwegs:<br />

Die gesamte Fahrzeugpalette<br />

ist mit alternativen Antrieben<br />

erhältlich. Ergänzt wird die Reihe<br />

nachhaltiger Lösungen um den<br />

eDaily mit Elektro-Motor. Wer auf<br />

besonders anspruchsvollem Gelände<br />

und abseits der Straße unterwegs<br />

ist, findet im Daily 4x4 ein sicheres<br />

und komfortables Transporttalent.<br />

Service mit Herz<br />

Ob Bauunternehmen, Handwerker,<br />

Gartenbauer, KEP-Dienstleister, Lebensmitteltransporteure,<br />

Kommunen<br />

oder Speditionen – bei IVECO<br />

Bayern werden alle fündig. Und<br />

kommen gerne wieder! Denn hier<br />

gibt es gleich alles aus einer Hand:<br />

maßgeschneiderte Transportlösungen,<br />

flexible Finanzierungskonzepte<br />

und passende Serviceverträge.<br />

So setzen IVECO Bayern und das<br />

Autozentrum Isarring alle Räder<br />

in Bewegung, um Kunden mobil zu<br />

machen – und dafür zu sorgen, dass<br />

es so bleibt.<br />

Sie sind auf der Suche nach<br />

starker Unterstützung?<br />

Ihr Kundenberater Benjamin<br />

Beck kommt gerne zu Ihnen!<br />

Der Bedarf kann dann gleich<br />

vor Ort analysiert<br />

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Ihr Service-Partner vor Ort<br />

Autozentrum Isarring GmbH<br />

Isarring 5, 83661 Lenggries<br />

Tel. 08042 2720<br />

www.autozentrum-isarring.de<br />

Bilder: Iveco Bayern<br />

Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 4,7 t ist der Daily ein echter Nutzlastriese<br />

Ihr IVECO Kundenberater<br />

Benjamin Beck<br />

Mobil 0171 621 00 17<br />

benjamin.beck@iveco.com<br />

www.iveco-bayern.de<br />

88


DAILY UND EUROCARGO:<br />

INFORMIEREN UND EINSTEIGEN!<br />

SOFORT VERFÜGBAR *<br />

Heimat ist, wo<br />

der Händler Ihres<br />

Vertrauens ist.<br />

Große Modellauswahl, fachmännische Beratung und erstklassiger Service: Iveco Bayern ist Ihr Ansprechpartner in<br />

der Region für alles rund ums Nutzfahrzeug. Das Angebot umfasst die gesamte Palette vom vielseitigen Transporttalent,<br />

dem IVECO Daily, über den wendigen Eurocargo bis zu den Großen der Way-Reihe mit bis zu 40 Tonnen<br />

zulässigem Gesamtgewicht. Alle Fahrzeuge sind auch mit alternativen Antrieben verfügbar und bringen Ihr Business<br />

besonders nachhaltig voran. Ob Bauunternehmer, Handwerker, Speditionen oder Kommunen: Iveco Bayern ist mit<br />

maßgeschneiderten Transportlösungen und Top-Services für Sie vor Ort!<br />

* Nur, solange der Vorrat reicht. Abbildung unverbindlich, Modelle können abweichen. Irrtum, Widerruf, Fehler und Änderungen vorbehalten.<br />

IVECO BAYERN GMBH<br />

Ihr Service-Partner Autozentrum Isarring GmbH, Isarring 5, 83661 Lenggries, Tel. 08042 2720, www.autozentrum-isarring.de<br />

Ihr Kundenberater Benjamin Beck, Tel: 0171 621 00 17, E-Mail: benjamin.beck@iveco.com, www.iveco-bayern.de


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51. Tegernseer Woche<br />

26. September bis 6. Oktober 2024<br />

Zum 51. Mal findet in diesem Jahr<br />

die Woche für Kultur und Brauchtum<br />

im Tegernseer Tal statt! Auch nach einem<br />

halben Jahrhundert gilt es noch<br />

vieles zu entdecken. Kunst, Kultur und<br />

Geschichte sind in unserer Region vielseitig<br />

und aktuell. In seinem Vorwort<br />

zum Programmheft schreibt Bgm. Johannes<br />

Hagn dazu: „Es gibt besondere<br />

Orte bei uns. Orte, die man zu kennen<br />

glaubt und doch bei jedem Besuch anders<br />

wahrnimmt und erlebt. Ein Kerngedanke<br />

der Tegernseer Woche ist es,<br />

das scheinbare Bekannte immer wieder<br />

neu entdecken zu können.“<br />

Es gibt Orte, die zu besuchen mit<br />

großem Staunen erfüllen, da sie<br />

nicht jedem zugänglich<br />

sind. Ein solcher Ort ist<br />

ohne Zweifel das Schloss<br />

Tegernsee. Auch ein<br />

Schlosshofkonzert steht<br />

im Programm, das in<br />

einem ebenfalls nicht<br />

alltäglich zugänglichen<br />

Teil des Schlosses stattfindet.<br />

Selbstverständlich darf aber<br />

der wichtigste Ort nicht fehlen – die<br />

ehemalige Klosterkirche, die seit gut<br />

eintausend Jahren immer derselben<br />

Bestimmung dient.<br />

Besondere Orte waren und sind mit<br />

besonderen Menschen verbunden. So<br />

wird im Olaf-Gulbransson-Museum<br />

mit einer exklusiven Kuratorenführung<br />

zu Christian Rohlfs sowie der<br />

Lesung zu Grete Gulbransson zwei<br />

hoch interessanten Persönlichkeiten<br />

der ihnen gebührende Platz gegeben.<br />

Das Ludwig-Thoma-Haus ist wieder<br />

für die Öffentlichkeit zugänglich.<br />

Das Haus ist eine Zeitkapsel und<br />

dass wir es mit einer Hommage an<br />

Oskar Maria Graf „bespielen“ dürfen,<br />

könnte passender nicht sein.<br />

Lassen Sie uns die Tegernseer Woche<br />

an dem einen, alles bestimmenden<br />

Ort, der jedem gehört und der sich<br />

jedem sofort erschließt, gemeinsam<br />

beenden – auf dem See!<br />

Begeben Sie sich also mit uns auf eine<br />

Entdeckungstour, die in diesem Jahr<br />

für alle Generationen etwas zu bieten<br />

hat.<br />

Zeitgleich findet die 74. Tegernsee<br />

Kunstausstellung im Alten Schalthaus<br />

statt, bei der Künstler aus dem<br />

Tal und der näheren Umgebung ihr<br />

aktuelles Schaffen präsentieren.<br />

Das Programm der Tegernseer Woche<br />

liegt ab Anfang August in den Tourist-Informationen<br />

oder in Rathäusern<br />

und Geschäften aus, online<br />

unter www.tegernsee.com. Der Vorverkauf<br />

startet am 14. August 2024.<br />

Karten sind in allen Tourist-<br />

Informationen im Tal sowie<br />

online über www.tegernsee.com oder<br />

München-Ticket erhältlich.<br />

51.Tegernseer Woche<br />

Kultur und Brauchtum<br />

im Tegernseer Tal<br />

90<br />

26. September bis 6. Oktober 2024<br />

Infos und Tickets ab August auf www.tegernsee.com


Spannung, Begegnungen und<br />

die besten Berg filme ...<br />

Gipfel-Liebe_ClausHanischdörfer_D<br />

... das erwartet die Besucher des<br />

21. Internationalen Bergfilm-Festivals<br />

Tegernsee vom 16. bis 20. Oktober<br />

2024 beim einzigen offenen Bergfilm-Wettbewerb<br />

Deutschlands.<br />

Einzelheiten dazu vermittelt die Programmübersicht:<br />

gute Geschichten,<br />

mitreißende Bilder, authentische<br />

Typen, interessante Gäste und einen<br />

spannenden Wettbewerb. Wie all die<br />

Jahre bietet das Festival eine Reise<br />

durch verschiedenste alpine Landschaften<br />

mit beeindruckenden Aufnahmen<br />

in den Wettbewerbskategorien<br />

„Erlebnisraum<br />

Berg“, „Naturraum<br />

Berg“ und „Lebensraum<br />

Berg“ – auf all<br />

dies können sich die<br />

Besucher freuen. In<br />

verschiedenen Vorführsälen<br />

und einem<br />

Zelt im Kurgarten<br />

lässt sich die ganze<br />

Bandbreite des Genres<br />

„moderner Bergfilm“ auf großer Leinwand<br />

bestaunen: der klassische Dokumentarfilm<br />

ebenso<br />

wie der schräge<br />

Kurzfilm und das<br />

packende Dokudrama.<br />

Spannend wie die<br />

Filme ist auch die<br />

Frage, welche Produktionen<br />

schließlich<br />

bei der großen<br />

Schlussfeier als<br />

Sieger ausgezeich-<br />

Nuptse_HughCluzeau_F<br />

net werden. Wie immer wird sich die<br />

hochkarätige, international besetzte<br />

Jury intensiv mit den Filmen auseinandersetzen,<br />

um die Besten zu prämieren.<br />

Von dieser faszinierenden Vielfalt<br />

kann man sich schon beim Blättern<br />

im Programmheft begeistern lassen,<br />

das ab Ende August (auch online)<br />

erhältlich ist. Der Ticket-Vorverkauf<br />

startet am 13. September 2024.<br />

Näheres zum Programm und<br />

tagesaktuelle Veranstaltungsinfos<br />

unter www.bergfilm-tegernsee.de<br />

21. INTERNATIONALES<br />

BERGFILM-FESTIVAL TEGERNSEE<br />

16. BIS 20. OKTOBER 2024<br />

Infos und Tickets ab 13. September unter www.bergfilm-tegernsee.de 91


Mei Dahoam<br />

Genussvielfalt aus der<br />

Gartenküche<br />

Edelstahl-Outdoorküchen sorgen beim Kochen unter freiem Himmel<br />

für besonderen Komfort<br />

Bilder: epr<br />

Das Premiummodell Cambridge bietet die umfangreichste Ausstattung der<br />

drei Buschbeck Outdoorküchen. Zudem ist mit einer Breite von 262 cm<br />

extra viel Platz für die Zubereitung und Ablage von Speisen und Getränken<br />

gegeben<br />

und drei ausziehbare Schubladen<br />

sorgen dafür, dass Grillbesteck,<br />

Teller, Servietten & Co. sofort zur<br />

Hand sind. Seit diesem Jahr wird<br />

die Bristol Outdoorküche zudem<br />

als praktisches Baukastenmodul<br />

angeboten und kann ganz nach Bedarf<br />

mit einem Kühlschrank oder<br />

weiteren Schränken aufgerüstet<br />

werden. Sogar eine Montage über<br />

Eck ist möglich, wodurch sich Bristol<br />

harmonisch in jede individuelle<br />

bauliche Gegebenheit einfügt.<br />

Möchte man zum Waschen von Lebensmitteln<br />

oder zum Reinigen von<br />

schmutzigem Geschirr nicht jedes<br />

Mal nach drinnen laufen, ist das<br />

Modell Oxford eine gute Wahl: On<br />

top zu Grillfläche, Warmhalterost<br />

Gartenbesitzer freuen sich das<br />

ganze Jahr hindurch auf gesellige<br />

Grillmomente mit Freunden und<br />

Familie. Für alle Genussbrutzler<br />

hat Buschbeck verschiedene Edelstahl-Outdoorküchen<br />

mit integriertem<br />

Gasgrill im Sortiment, die den<br />

Koch-Komfort unter freiem Himmel<br />

auf ein neues Level heben. Schon das<br />

Basismodell Bristol bietet mit seiner<br />

extrabreiten Arbeitsfläche von<br />

960 x 455 mm, den ausklappbaren<br />

Seitenablagen sowie sechs stufenlos<br />

verstellbaren Edelstahlbrennern<br />

samt Warmhalterost sehr viel<br />

Raum zur Kreation kulinarischer<br />

Köstlichkeiten. Zwei Schrankfächer<br />

Dank der großzügigen Arbeits-, Ablage- und Stauflächen sowie natürlich<br />

dem Gasgrill mit sechs stufenlos verstellbaren Edelstahlbrennern bietet die<br />

Outdoorküche Bristol alles, was das Grillherz begehrt<br />

92


Die Outdoorküche Bristol ist auch als praktisches Baukastenmodul<br />

erhältlich. Kühlschrank und weitere Schrankfächer können ganz einfach<br />

nachgerüstet werden, was sogar eine Montage über Eck ermöglicht<br />

und Seitenkocher ist hier auch noch<br />

eine praktische Spüle mit Ablauf,<br />

Armatur und Spülunterschrank vorhanden.<br />

Ein beleuchteter 65 l Einbaukühlschrank<br />

zählt ebenfalls zur<br />

Ausstattung. Während man durch<br />

das Sichtfenster in der Grillhaube<br />

den Garvorgang im Auge behält,<br />

können auf dem Seitenkocher Beilagen<br />

und Soßen zubereitet werden.<br />

Extravagant und extragroß präsentiert<br />

sich das Premiummodell Cambridge<br />

mit einer Breite von 262 cm,<br />

das durch den mattschwarzen Edelstahlkorpus<br />

sehr edel wirkt und alle<br />

Vorzüge der Buschbeck Outdoorküchen<br />

in sich vereint. Übrigens:<br />

Neu im Zubehörsortiment ist auch<br />

eine Plancha-Platte, mit der Fleisch,<br />

Fisch und Gemüse besonders schonend<br />

und aromatisch zubereitet werden<br />

können. epr<br />

Mähen von Steilhangflächen,<br />

Nassflächen, Grünland<br />

und Kulturflächen<br />

Rundballenwickelservice<br />

Ausfahren von Grüngut<br />

aus Nassflächen<br />

Georg Buchberger<br />

Amortstraße 21<br />

83646 Wackersberg<br />

0151 65 206 473


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PORTRÄT Küchenzentrum Oberland<br />

Das renommierte Küchenstudio<br />

wurde um das Hüsler Nest -<br />

Schlafstudio erweitert<br />

Die Küche ist Lebensmittelpunkt<br />

für jeden zuhause verbrachten<br />

Tag. Wir planen und<br />

bauen maßgeschneiderte Küchen,<br />

die nicht nur das Auge<br />

erfreuen. Unsere Küchen sind<br />

funktional durchdachte Arbeitsplätze,<br />

die den Alltag erleichtern<br />

und den Spaß am Kochen in den<br />

Mittelpunkt stellen. Mit schönem<br />

Design, hochwertigen Materialien,<br />

exzellenter Verarbeitung,<br />

sinnvollen Detaillösungen und<br />

funktionalen Qualitätsgeräten<br />

sorgen wir für Wohlfühlambiente<br />

an diesem zentralen Ort jedes<br />

Hauses.<br />

Unser Ziel ist es, Freude an jeder<br />

Minute des Aufenthalts in der<br />

Küche zu erzeugen. Wir wollen<br />

Sie ein bisschen glücklicher<br />

machen. Zu dem Wohlbefinden<br />

nach einem guten Essen gehört<br />

natürlich auch ein erholsamer<br />

Schlaf.<br />

Das Bett soll der Ort sein, an dem<br />

man sich gut aufgehoben fühlt<br />

und in der Hektik der Zeit Ruhe<br />

findet und Energie schöpft. Seit<br />

Anfang 2024 ergänzt darum das<br />

Hüsler Nest unser Leistungsspektrum.<br />

Ein Hüsler Nest ist<br />

mehr als nur ein Bett.<br />

Das innovative Liforma Federelement<br />

kann perfekt auf die persönlichen<br />

Schlafgewohnheiten<br />

und die Anatomie des Nutzers<br />

eingestellt werden. Dadurch<br />

94


kann es auch auf die Veränderungen<br />

angepasst werden, die im<br />

Laufe der Jahre auftreten.<br />

Es wird praktisch zu einem Bett,<br />

das mitwächst. „Ein Bett fürs<br />

Leben.“ Hier erlebt man kompromisslose<br />

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modernes Generationenbad erhöht<br />

das Wohlfühlen und erleichtert den<br />

Alltag. Besonders wenn es um die<br />

(Neu-)Gestaltung geht, lohnt sich<br />

deshalb für Bauherren und Modernisierer<br />

ein Blick in die Zukunft.<br />

Denn Bedürfnisse wandeln sich im<br />

Laufe des Lebens – und was später<br />

einmal wichtig werden kann, wertet<br />

das Badezimmer bereits jetzt auf.<br />

Der Wunsch nach zeitgemäßer Ästhetik<br />

ist dabei ebenso groß wie<br />

der nach Komfort und Barrierefreiheit.<br />

Intelligente Systemlösungen<br />

96


Die vielseitigen LED-Module der LIPROTEC-Produktlinie ermöglichen<br />

ein kreatives Zusammenspiel von Licht und Keramik<br />

leisten beides. Für bodengleiche<br />

Duschen bietet Schlüter-Systems<br />

mit KERDI-LINE-VARIO ein elegantes<br />

Entwässerungssystem, das<br />

variabel angepasst werden kann<br />

und für die individuelle Badgestaltung<br />

in zwölf strukturbeschichteten<br />

TRENDLINE-Oberflächen<br />

zur Verfügung steht. Ein Extra an<br />

Flexibilität ist durch den um 360<br />

Grad drehbaren Ablauf garantiert.<br />

Waschtische, so einzigartig wie die<br />

Einrichtungswünsche von Bauherren<br />

und Renovierern, entstehen mit<br />

Schlüter-KERDI-BOARD: Es lässt<br />

sich nach Wunsch zuschneiden und<br />

befliesen – selbst in freischwebender<br />

Optik. Auch in die Wand integrierte<br />

Nischen und beheizbare Sitzbänke<br />

in oder neben der Dusche sind mit<br />

dem universalen Verlegeuntergrund<br />

problemlos realisierbar. Was ebenfalls<br />

eine wichtige Rolle im Bad<br />

spielt? Wärme und Licht. Punktgenaue<br />

Wärme auf dem Boden und<br />

an den Wänden schafft die elektrische<br />

Flächenheizung Schlüter-DIT-<br />

RA-HEAT-E. Mehr Sicherheit und<br />

Wohlbefinden verspricht zusätzlich<br />

ein auf persönliche Vorlieben abgestimmtes<br />

Beleuchtungskonzept mit<br />

dem Lichtprofilsystem LIPROTEC.<br />

Alle Informationen auf der Homepage<br />

unter www.schlueter.de. epr<br />

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Jetzt online oder telefonisch<br />

Beratung vereinbaren:<br />

08041 808 5674<br />

Dein Fachbetrieb: Oberland-Süd | Gewerbering 10, 83646 Bad Tölz | oberland-sued@enerix.de


Mei Dahoam<br />

… and I’m feeling good!<br />

Maßgefertigte, nachhaltige Designprodukte aus Filz bringen<br />

Farbe und Lebensfreude ins Haus<br />

Ob Krisen in der Welt, die angespannte<br />

gesellschaftliche Stimmungslage<br />

oder die stete Herausforderung,<br />

Berufliches und Privates in<br />

Balance zu halten – in den aktuellen<br />

Zeiten fällt es nicht immer leicht,<br />

dem Alltag ausschließlich mit Zuversicht<br />

zu begegnen. Umso wichtiger,<br />

sich auf das zu besinnen, was einen<br />

selbst stärkt und positiv stimmt.<br />

Das eigene Zuhause kann so ein Ort<br />

der Lebensfreude sein, denn hier findet<br />

Platz, was erfreut und beflügelt.<br />

Neben Dingen mit persönlicher Bedeutung<br />

helfen v. a. Farben dabei,<br />

Wohnräume mit Leben zu füllen.<br />

Gezielt eingesetzt, spenden sie Kraft<br />

und Elan, heben die Stimmung oder<br />

beruhigen das Gemüt. Das Tolle: In<br />

den hochwertigen Filzobjekten von<br />

monofaktur finden sich – fernab der<br />

Massenware – wunderbare Einrichtungsprodukte<br />

und Accessoires, die<br />

die positive Wirkung von Farbe mit<br />

dem Anspruch an Nachhaltigkeit<br />

und Wohngesundheit vereinen. Das<br />

Neben Dingen mit persönlicher<br />

Bedeutung helfen farbenfrohe<br />

Einrichtungslösungen dabei,<br />

Wohnräume mit Leben zu füllen.<br />

Etwa vermitteln die hochwertigen<br />

Zick-Zack-Faltenvorhänge der monofaktur<br />

GmbH vor der Tür oder<br />

als Raumteiler dank ihrer leuchtenden<br />

Farbfülle pure Heiterkeit<br />

Hallo gute Laune: Die selbstklebenden Design- und Akustikobjekte DOT<br />

zeigen, wie kreativ und lebendig die Gestaltung von Wand- und Möbeloberflächen<br />

umgesetzt werden kann<br />

Sortiment umfasst Designlösungen<br />

für verschiedenste Wohnbereiche,<br />

wobei Passform und Farbauswahl<br />

individuell bestimmt werden können.<br />

Luftig-leicht kommen z. B. die<br />

Vorhänge und Gardinen aus edlem<br />

Designfilz aus 100 % Schurwolle<br />

daher, die – in 22 verfügbaren<br />

Farben – dabei helfen, Räume im<br />

Winter warm und im Sommer kühl<br />

zu halten, ohne das Tageslicht auszusperren.<br />

Das macht die Naturprodukte<br />

zum wunderbaren Begleiter<br />

über das ganze Jahr. Und während<br />

etwa die Zick-Zack-Faltenvorhänge<br />

vor der Tür oder als Raumteiler<br />

dank ihrer leuchtenden Farbfülle<br />

pure Lebensfreude vermitteln, lässt<br />

sich mit den wunderbar weichen<br />

Filzteppichen in diversen Stärken,<br />

Maßen, Farben und Designs eine<br />

buchstäbliche Grundlage für gute<br />

Laune legen. Die selbstklebenden<br />

98


positiven Effekt aufs Raumklima<br />

on top. Wohngesund, nachhaltig<br />

und individuell angefertigt – mehr<br />

zu den liebevoll hergestellten Filzlösungen<br />

unter www.monofaktur.de.<br />

epr<br />

So tippt es sich beschwingter: Formschöne Schreibtischunterlagen fürs<br />

Home-Office beweisen, dass sich Arbeit und Lebensfreude in keinem Fall<br />

ausschließen<br />

Design- und Akustikobjekte SQUA-<br />

RE und DOT zeigen dann, wie kreativ<br />

und lebendig die Gestaltung<br />

von Wand- und Möbeloberflächen<br />

umgesetzt werden kann. Und nicht<br />

zuletzt beweisen formschöne Aufbewahrungsboxen<br />

und -säcke sowie<br />

Schreibtischunterlagen fürs<br />

Home-Office, dass sich Ordnung,<br />

Arbeit und Lebensfreude in keinem<br />

Fall ausschließen. Was alle nachhaltig<br />

produzierten Filzprodukte vereint,<br />

sind ihre schallabsorbierenden<br />

und schadstoffneutralisierenden Eigenschaften.<br />

So gibt’s zu den designstarken<br />

Stimmungsaufhellern einen<br />

•<br />

Bilder: epr<br />

FLIESEN SCHO<br />

Die wunderbar weichen Filzteppiche<br />

von monofaktur in diversen<br />

Stärken, Maßen, Farben und<br />

Designs legen buchstäbliche eine<br />

prima Grundlage für gute Laune<br />

Der Meisterbetrieb FLIESEN SCHÖTTL aus Lenggries<br />

ist seit mehr als 30 Jahren bekannt für Qualität,<br />

professionelle Beratung und kompetente Ausführung<br />

sowie für individuelle Lösungen und Fliesenarbeiten<br />

in jeder Form.<br />

Dies sowohl bei Neubaumaßnahmen als auch für die<br />

Sanierung und Renovierung von Altbauten.<br />

Wir verlegen für Sie:<br />

> Fliesen<br />

> Mosaik<br />

> Platten<br />

> Naturstein<br />

> Epoxidharzböden<br />

Wir beraten Sie gerne!<br />

Bitte vereinbaren Sie einen Term<br />

» Telefon 08042 4700<br />

"Sie verstehen uns nicht?<br />

Machtnix.<br />

Wir sind Oberbayern und verstehen<br />

FLIESEN SCHÖTTL<br />

Ahornau 20 a<br />

83661 Lenggries<br />

Tel. 08042 4700<br />

info@fliesen-schoettl.de<br />

www@fliesen-schoettl.de


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PORTRÄT Ofenbauer Josef Waldherr<br />

Gemütlich & modern zugleich<br />

100


Wenn die Tage dunkler werden und<br />

die Temperaturen sinken, sehnen wir<br />

uns nach Wärme und Licht. Schon<br />

unsere Vorfahren aus der Urzeit<br />

wussten um die magische Kraft<br />

des Feuers. An dieser Faszination<br />

hat sich bis heute nichts geändert.<br />

Viele Menschen träumen von einem<br />

Holz- oder Kaminofen in den eigenen<br />

vier Wänden. Ofenbaumeister Josef<br />

Waldherr aus Wackersberg hilft<br />

dabei, diesen Traum in die Realität<br />

umzusetzen. Er ist Ofenbauer aus<br />

Leidenschaft.<br />

Die kompetente Beratung seiner<br />

Kunden liegt ihm besonders am<br />

Herzen. Mit Liebe zum Detail plant<br />

Waldherr deshalb den Einbau, genau<br />

abgestimmt auf die Proportionen<br />

und Maße der Räume. Auch in<br />

puncto Design ist man beim Ofenbaumeisterbetrieb<br />

Josef Waldherr<br />

in guten Händen. Ob es moderne,<br />

geradlinige Öfen mit großen Glasscheiben<br />

oder Natursteinablagen<br />

sind oder traditionelle Ofenanlagen,<br />

wie sie in urige Bauernstuben<br />

gehören – Josef Waldherr versucht<br />

stets, die Wünsche seiner Kunden<br />

umzusetzen.<br />

Für welche Variante sich die Kunden<br />

von Josef Waldherr auch entscheiden<br />

mögen, die Zeitspanne von der Planung<br />

bis zum Einbau liegt – je nach<br />

Aufwand – bei fünf bis zehn Tagen.<br />

Nicht immer muss jedoch ein nagelneuer<br />

Ofen eingebaut werden. Das<br />

Waldherr-Handwerkerteam saniert<br />

und repariert auch bestehende Öfen<br />

und Kamine und bringt sie auf den<br />

neuesten Stand der Technik.<br />

Mit dem Beruf des Ofenbauers hat<br />

er sein Hobby zum Beruf gemacht.<br />

„Es gefällt mir, Wärme, Leben und<br />

Behaglichkeit in die Häuser meiner<br />

Kunden zu bringen“, erzählt er und<br />

strahlt, „wenn meine Kunden sich<br />

freuen, freue ich mich auch!“ kf<br />

Ofenbaumeisterbetrieb<br />

Josef Waldherr<br />

Am Sauersberg 132<br />

83646 Wackersberg<br />

Tel. 0151 ∙ 15429799<br />

info@der-feuerraum.de<br />

www.der-feuerraum.de<br />

101


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AN DER POINT<br />

Ortsansässig · Nachhaltig · Einbinden<br />

AUF DER SONNENSEITE VON LENGGRIES<br />

In der Gaißacher Straße 14 in Lenggries<br />

entstehen vier großzügige Eigentumswohnungen.<br />

Bauunternehmung H.Rolf<br />

Lerchkogelstraße 8<br />

83661 Lenggries<br />

Tel. 08042 · 5001-0<br />

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www.rolf-bau.com<br />

102


Die beiden Wohnungen im Erdgeschoss<br />

verfügen über eine großzügige Terrasse<br />

und einem schönen Garten. Jede<br />

Wohnung hat jeweils einen eigenen<br />

Glaslift, der in das Untergeschoss führt.<br />

Das Untergeschoss ist als vollwertiger<br />

Wohnraum ausgebaut und mit Lichtflutern<br />

versehen, die den Einfall des Tageslichtes<br />

ermöglichen. Diese Wohnungen sind barrierefrei.<br />

Dieses Gebäude wird in nachhaltiger und<br />

umweltfreundlicher Massivbauweise erstellt<br />

und mit Lärchenholzaußenverschalung versehen.<br />

Es ist energetisch hochwertig, mit<br />

Luft-Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und<br />

Lüftungssystem ausgestattet.<br />

Die beiden Wohnungen im 1. Stock erstrecken<br />

sich über das Ober- und Dachgeschoß<br />

und haben großzügige Balkone.<br />

Die Wohnanlage verfügt über Carportstellplätze,<br />

Stellplätze und eine Fahrradgarage.<br />

Ausnahmslos einheimische Betriebe gewährleisten<br />

eine handwerklich anspruchsvolle<br />

und energiesparende Ausführung, welche<br />

sich perfekt in das Ortsbild einfügt. Die<br />

Lage sowie die Nähe zum Ortszentrum, zu<br />

Kindergärten, Schulen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten<br />

macht es zu einem außergewöhnlichen<br />

Bauprojekt.<br />

Gewerbeeinheit mit 113 m² in<br />

Bad Tölz, Mühlgasse 2 zu vermieten<br />

103


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PORTRÄT Spenglerei Wasensteiner<br />

Bilder (4): Spenglerei Wasensteiner<br />

Ausbildungsberuf Spengler<br />

Die Spenglerei Wasensteiner in Hohenwiesen<br />

Du liebst Abwechslung, handwerkliches<br />

Arbeiten und hast Spaß<br />

daran mit anderen Menschen etwas<br />

zu schaffen, dann sollte dich der Beruf<br />

,,Spengler“ ansprechen.<br />

Wir, die Spenglerei Wasensteiner<br />

bilden seit 15 Jahren junge Menschen<br />

zum Spengler aus. So haben<br />

wir durchgehend immer Azubis oder<br />

auch Quereinsteiner gehabt, die diesen<br />

Beruf erlernt und mit Erfolg die<br />

Ausbildung abgeschlossen haben.<br />

Einige haben bereits den Meistertitel<br />

oder sind gerade dabei, diesen<br />

zu machen. Bis jetzt wurden immer<br />

alle Azubis übernommen und einige<br />

gehören sogar schon seit über 10<br />

Jahren zum Betrieb und geben ihre<br />

Erfahrung an die nächste Generation<br />

weiter.<br />

Besonders stolz sind wir auf unsere<br />

letzten Azubis, Florian Bechteler im<br />

letzten Jahr und Sebastian Gascha<br />

und Christian Schulze in diesem<br />

Jahr, die alle drei mit Note 1 abgeschlossen<br />

haben. Auch Michael<br />

Bichlmair, der im Winter Prüfung<br />

hat und Thomas Wenig, der ins<br />

zweite Lehrjahr kommt wünsche<br />

ich bestes Gelingen für Lehrzeit und<br />

Prüfung.<br />

Als Ausbildungsbetrieb ist es nicht<br />

immer einfach Azubis zu gewinnen.<br />

Ein gutes Mittel sind Praktika, die<br />

schon in den 8. Klassen an den Schu-<br />

104


len durchgeführt werden. Dadurch<br />

konnten wir schon einige Schüler<br />

von unserem Beruf überzeugen, welche<br />

dann eine Ausbildung bei uns<br />

machten. Zimmerer oder Maurer -<br />

da können sich viele ein Bild davon<br />

machen, aber was macht der Spengler?<br />

Dachrinnen und Bleche biegen<br />

ist nur oberflächlich und es gibt viel<br />

Abwechslung. So werden vom Keller<br />

bis zum Dach alle möglichen Bleche<br />

wie Türbleche, Mauerabdeckungen,<br />

Sockelbleche, Balkonabdeckungen,<br />

Fallrohre, Dachrinnen und ganze<br />

Dächer aus Metall handwerklich<br />

gefertigt und montiert. Dabei werden<br />

Kupfer, Aluminium, Stahl oder<br />

Edelstahl verarbeitet. Auch Foliendächer,<br />

Flüssigkunststoffabdichtungen<br />

oder kleinere Reparaturen an<br />

Dächern mit Holz muss der Spengler<br />

können. Das Einsatzgebiet erstreckt<br />

sich im Umkreis von 30 km um<br />

Lenggries. Jeden Tag erwarten dich<br />

neue Aufgaben und Einsatzgebiete<br />

vom Gartenhaus über Wohngebäude,<br />

landwirtschaftliche Gebäude bis<br />

hin zu Almhütten. Überall wird der<br />

Spengler gebraucht. Da die Fertigungs-<br />

und Montagezeiten sich die<br />

Waage halten kann man Schlechtwetterphasen<br />

gut mit Vorbereiten<br />

in der Werkstatt überbrücken. Eine<br />

moderne Werkstatt, sowie ein gut<br />

aufgestellter Fuhrpark erleichtern<br />

die tägliche Arbeit. Ein junges Team<br />

mit der nötigen Erfahrung neue<br />

Spengler top auszubilden, rundet die<br />

Ausbildung ab.<br />

Bist du neugierig geworden? Dann<br />

bewirb dich auf einen Praktikumsplatz,<br />

um dir ein Bild von diesem<br />

schönen handwerklich geprägten<br />

Beruf zu machen.<br />

Da wir auch Dachwartungen durchführen,<br />

sind wir aktuell auf der Suche<br />

nach einem Zimmerer / Dachdecker<br />

/ Spengler, der sich vorstellen<br />

kann, diesen Kundendienst für uns<br />

im Betrieb auszuführen. Die Aufgaben<br />

bestehen darin, mit Leiter oder<br />

Hebebühne Dächer zu kontrollieren<br />

und zu dokumentieren. Teilzeit ist<br />

möglich. Jedes Alter erwünscht.<br />

Ihr Team<br />

der Spenglerei Wasensteiner<br />

SPENGLEREI MARTIN<br />

WASENSTEINER GMBH<br />

HOHENWIESEN 3<br />

83661 LENGGRIES<br />

TELEFON: +49 8042 87<strong>25</strong><br />

FAX: +49 8042 918264<br />

MOBIL: 0171- 4 606 889<br />

E-MAIL: INFO@SPENGLEREI-<br />

WASENSTEINER.DE<br />

105


PORTRÄT Gewerbeschau Lenggries<br />

Lebendiges Handwerk<br />

und innovatives Gewerbe<br />

Bildunterschift ovideleniet eos consed que magnisto ipsunti omnisti sum sandit vit optat<br />

vom 04. – 06.10.2024<br />

zur 7. Gewerbeschau in Lenggries<br />

In Lenggries gibt es Grund zum Anstoßen: Anfang Oktober öffnet die 7. Gewerbeschau ihre Pforten<br />

Im Herbst, genauer gesagt von<br />

Freitag 4. bis Sonntag 6. Oktober,<br />

verwandelt sich die Lenggrieser<br />

Mehrzweckhalle wieder in einen<br />

Ort, an dem sich ortsansässige<br />

Handwerks- und Gewerbebetriebe<br />

interessierten Besuchern präsentieren.<br />

Vom Gitarrenbauer bis zum<br />

Autohaus sind Firmen und Manufakturen<br />

aus unterschiedlichen<br />

Branchen vertreten und zeigen an<br />

Ständen, in zahlreichen Vorträgen<br />

und anschaulichen Präsentationen<br />

ihre Produkte sowie ihr handwerkliches<br />

Können. Bereits zum<br />

7. Mal findet die Gewerbeschau<br />

statt, die seit ihrem Bestehen im<br />

5-jährigen Turnus veranstaltet<br />

wird und jedes Mal etwa 6.000 bis<br />

7.000 Besucher anlockte.<br />

50 Aussteller<br />

präsentieren ihre Produkte<br />

und ihr Können<br />

Ab 4. Oktober werden rund 50<br />

Aussteller in der Mehrzweckhalle<br />

vertreten sein und ihr vielfältiges<br />

und breitgefächertes Angebot auf<br />

eindrucksvolle Weise zeigen. Hier<br />

dominieren Innovation und Qualität,<br />

gepaart mit Bodenständigkeit<br />

In den vergangenen Jahren war die<br />

Ausstellung ein Besuchermagnet<br />

106


20240722_Isarwinkler_Gewerbeschau_Lenggries_65x55mm_RZ.indd 1 22.07.2024 11:29:22<br />

Bilder: Handwerker- und Gewerbeverein Lenggries<br />

Regionale Firmen aus unterschiedlichen Branchen präsentieren ihre Produkte<br />

und ihre Arbeitsweise<br />

lassen, Vorträge zu<br />

Themen wie „Bauen<br />

mit Holz“ von der<br />

Firma Simon Holzbau<br />

GmbH, „Steuerrecht“<br />

von der Kanzlei<br />

Mentel & Mentel<br />

etc. besuchen und die<br />

Vorführungen einzelner<br />

Handwerksbetriebe<br />

bestaunen.<br />

Zum Rahmenprogramm<br />

gehören am Sonntag eine<br />

musikalische Darbietung der Tölzer<br />

Jugendkapelle und der Auftritt der<br />

Trachtenvereine Stamm und Hirschbachtaler.<br />

Es findet auch wieder<br />

eine große Trachtenmodenschau der<br />

ortsansässigen Betriebe: Elisabeth<br />

Ertl „Tracht – und Lodenstube“,<br />

Theresia März „Hut- und Stoffladen“<br />

und Susi Bammer „Säcklerei<br />

und Lederhosen Bammer“ statt. Die<br />

Lenggrieser Blaskapelle sorgt für die<br />

musikalische Umrahmung. Die Bewirtung<br />

im Gastrozelt übernimmt<br />

die Metzgerei Weber und die Wirtsleute<br />

vom JAEGERS. ➳<br />

Die Messestände bieten viel Platz<br />

für Aussteller und Besucher<br />

und Tradition. Die Gewerbeschau<br />

ist nicht nur ein Besuchermagnet,<br />

sondern auch ein hervorragendes<br />

Aushängeschild für die Gemeinde<br />

Lenggries.<br />

Unter der Schirmherrschaft von<br />

Bürgermeister Stefan Klaffenbacher<br />

haben sich die Organisatoren auch<br />

dieses Mal wieder einiges einfallen<br />

lassen, um die Besucher zu begeistern.<br />

Es wird beispielweise eine<br />

Schnitzeljagd durch die Halle geben:<br />

nicht nur für die kleinen Besucher<br />

ein besonderes Vergnügen!<br />

Jeweils von 10 bis 18 Uhr kann<br />

man sich an den drei Ausstellungstagen<br />

an den einzelnen<br />

Ständen informieren<br />

und beraten<br />

<br />

Der Turnverein hat Pause: die Lenggrieser<br />

Mehrzweckhalle wird auch<br />

in diesem Jahr zum Messestandort<br />

umfunktioniert<br />

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Bad Tölz-Wolfratshausen<br />

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107


PORTRÄT Gewerbeschau Lenggries<br />

Der Christliche Bauernverein ist<br />

ebenso vertreten wie der Lenggrieser<br />

Imkerverein. Während die Erwachsenen<br />

sich in Ruhe umschauen,<br />

können sich die Kinder auf der riesigen<br />

Hüpfburg austoben. Außerdem<br />

zeigt die Freiwillige Feuerwehr<br />

ihr Feuerwehrauto mit der großen<br />

Drehleiter.<br />

Aber nicht nur Handwerk und Handel<br />

stehen bei dieser außergewöhnlichen<br />

Messe im Vordergrund, die<br />

sich in so vielen Dingen von anderen<br />

vergleichbaren Ausstellungen unterscheidet.<br />

Das menschliche Miteinander<br />

hat einen hohen Stellenwert. Man<br />

trifft sich, tauscht sich aus und knüpft<br />

Kontakte. Mit der Gewerbeschau des<br />

Handwerker- und Gewerbevereins<br />

beweist Lenggries alle 5 Jahre aufs<br />

Neue, dass der kleine beschauliche<br />

Ort im Isarwinkel weit mehr ist als<br />

„das größte Dorf Bayerns“. Er ist ein<br />

Ort des Brauchtums, der Tradition<br />

und des Fortschritts. kf<br />

Eine feste Institution im<br />

gemeindlichen Leben<br />

Die Lenggrieser Gewerbeschau ist<br />

zu Recht mittlerweile zu einer festen<br />

Institution im gemeindlichen Leben<br />

und darüber hinaus geworden. Die<br />

zahlreichen Besucher aus nah und<br />

fern zeigen sich wieder aufs Neue<br />

begeistert von „Sauberkeit, der<br />

Qualität und dem Einfallsreichtum<br />

der Stände“, wie Vorstand Anton<br />

Reiser berichtet.<br />

108


109


Gewerbeschau Lenggries<br />

Die Aussteller<br />

1 0 0<br />

1 0 0<br />

9 5<br />

9 5<br />

7 5<br />

1 0 0<br />

7 5<br />

1 0 0<br />

9 5<br />

2 5<br />

7 5<br />

5<br />

9 5<br />

2 5<br />

7 5<br />

5<br />

0<br />

2 5<br />

0<br />

2 5<br />

5<br />

5<br />

0<br />

0<br />

Karl Kienbacher<br />

Allianz Generalvertretung<br />

83661 Lenggries<br />

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Gewerbeschau Lenggries<br />

Die Aussteller<br />

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Ihr Team vom Hörzentrum Isartal<br />

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9 5<br />

7 5<br />

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Das Tölzer Land bietet eine Vielzahl<br />

an Möglichkeiten, sich kulinarisch verwöhnen<br />

zu lassen. Die Auswahl ist groß.<br />

Je nach Gusto und Budget hat man die Wahl<br />

zwischen bayrischen Schmankerln,<br />

mediterraner oder Gourmetküche.<br />

Der Isarwinkel bietet mit seinen<br />

zahlreichen Freizeitangeboten viele<br />

Möglichkeiten, um zu genießen, abzuschalten<br />

und Kraft zu tanken.<br />

Guten Appetit!<br />

Überbackene Pfannkuchen<br />

mit Wirsing<br />

114<br />

Zutaten<br />

Pfannkuchen:<br />

<strong>25</strong>0 g Mehl<br />

2–3 Eier<br />

ca. 350 ml Milch<br />

Salz<br />

Butterschmalz zum Ausbacken<br />

Füllung:<br />

500 g Wirsing<br />

1 Zwiebel<br />

2 EL Rapsöl<br />

150 g braune Champignons<br />

50 ml Gemüsebrühe<br />

200 g Schmand<br />

Salz, Pfeffer<br />

120 g geriebener Bergkäse<br />

Zubereitung:<br />

Für die Pfannkuchen die Zutaten miteinander verrühren<br />

und in heißem Butterschmalz vier bis sechs Pfannkuchen<br />

ausbacken.<br />

Die Wirsingblätter waschen und in grobe Streifen schneiden.<br />

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Beides im heißen<br />

Öl anbraten. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden.<br />

Zum Gemüse geben und kurz mitbraten. Die Brühe<br />

und den Schmand unterrühren und würzen.<br />

Die Hälfte des Bergkäses unterrühren.<br />

Die Masse auf den Pfannkuchen verteilen und diese zusammenklappen.<br />

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes<br />

Backblech legen und überbacken.<br />

Backzeit: ca. 10 Min. bei 180 °C (160 °C)<br />

Kurz vor Ende der Backzeit mit dem restlichen Käse bestreuen.


REZEPT<br />

Bunte Kürbisgnocchi<br />

Zutaten<br />

Gnocchi:<br />

400 g mehligkochende Kartoffeln<br />

200 g Kürbisfruchtfleisch<br />

100 g Mehl<br />

50 g Hartweizengrieß<br />

2 EL geriebener Käse<br />

1 Ei<br />

Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss<br />

Zum Anrichten:<br />

200 g braune Champignons<br />

1 Bund Frühlingszwiebeln<br />

150 g Cocktailtomaten<br />

2 EL Butter<br />

Salz, Pfeffer<br />

Rosmarin<br />

200 g Schmand<br />

Salz, Pfeffer<br />

120 g geriebener Bergkäse<br />

Zubereitung:<br />

Für die Gnocchi die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.<br />

In Salzwasser 10 Min. kochen. Das Kürbisfruchtfleisch<br />

klein würfeln. Zu den Kartoffeln geben und beides weich<br />

kochen. Abgießen, etwas ausdampfen lassen und durch eine<br />

Kartoffelpresse drücken. Ganz abkühlen lassen.<br />

Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. Bei<br />

Bedarf noch etwas Mehl zugeben.<br />

Aus dem Teig Gnocchi formen. Mit einer Gabel eindrücken<br />

und in reichlich Salzwasser portionsweise kochen.<br />

Wenn die Gnocchi nach oben steigen, sind sie fertig. Abtropfen<br />

lassen.<br />

Die Pilze putzen und vierteln. Die Frühlingszwiebeln<br />

putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Tomaten<br />

waschen. Das Gemüse in der heißen Butter anbraten. Die<br />

Gnocchi unterheben und würzen.<br />

Hofcafé & Ferienwohnungen<br />

Besuchen Sie uns in unserem Hofcafe.<br />

Wir laden Sie herzlich ein, unsere<br />

selbstgebackenen Kuchen, Torten und<br />

Kaffeespezialitäten sowie Bauernhofeis<br />

und kleine Brotzeiten zu genießen.<br />

Frühstück am Samstag & Sonntag<br />

Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr<br />

unter www.otthof.de<br />

Familie Spindler<br />

Faistenberg 3 8<strong>25</strong>47 Eurasburg /Beuerberg Tel. 081 79 • 99 71 36 info@otthof.de www.otthof.de


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PORTRÄT „Oach“ und Bistro der Tölzer Löwen<br />

Pommes, Puck<br />

und „Kaswurscht“<br />

Stefanie und Markus Bußmann rocken die „Oach“<br />

und das Bistro der Tölzer Löwen<br />

Panoramablick inklusive: Urlaub dahoam in der „Oach“<br />

So rasch wie der Puck übers Eis ins<br />

Tor saust, ging auch der Pächterwechsel<br />

in der Gaststätte der Tölzer Hacker-Pschorr-Arena<br />

über die Bühne.<br />

Im Mai haben Stefanie und Markus<br />

Bußmann das Bistro im Eisstadion<br />

übernommen und wollen der Gastronomie<br />

neues Leben einhauchen. Den<br />

Tölzer Löwen ist die gelernte Hotelfachfrau<br />

und erfahrene Gastronomin<br />

schon seit vielen Jahren verbunden.<br />

Markus unterstützt seine Frau auch<br />

tatkräftig in der Küche der Gaststätte<br />

im Eisstadion<br />

„Meine Familie und ich sind große<br />

Eishockey-Fans“, schwärmt sie, „und<br />

unser Sohn spielt in einer Nachwuchsmannschaft.“<br />

Die Eheleute Bußmann sind keine Unbekannten<br />

in der Tölzer Gastroszene.<br />

Sie betreiben nach einer über 10-jährigen<br />

Pause in dieser Saison auch wieder<br />

den Kiosk im Naturfreibad Eichmühle,<br />

der „Oach“, wie die Einheimischen<br />

ihr Lieblingsbad nennen.<br />

Die Verantwortlichen des EC Bad Tölz<br />

und die Tölzer Stadtwerke zeigen sich<br />

erleichtert und hoch erfreut über den<br />

zügigen Wechsel und die neuen Wirtsleute.<br />

Was künftig auf der Speisekarte<br />

stehen wird und wie sich der Betrieb<br />

in den Details letztendlich gestaltet,<br />

befindet sich laut den Bußmanns noch<br />

in Planung. Doch eines ist sicher: „Die<br />

Gaststätte soll ein Ort zum Wohlfühlen<br />

und des gemeinsamen Austausches<br />

zwischen Spielern, Vereinsmitgliedern<br />

und Gästen werden.“ Am kulinarischen<br />

Konzept feilt das Wirtsehepaar<br />

noch. Die beliebte und legendäre<br />

Ein starkes Team: Stefanie und<br />

Markus Bußmann mit ihren beiden<br />

Kindern<br />

„Kaswurscht“ wird aber auf jeden<br />

Fall wieder auf dem Grill brutzeln. Der<br />

Betrieb der Gaststätte ist voraussichtlich<br />

an sechs Tagen pro Woche, jeweils<br />

von 12.30 Uhr bis ca. 21 Uhr geplant.<br />

Die Kioske und die Grillhütte vor dem<br />

Stadion sollen bei Spielen und während<br />

des öffentlichen Laufs geöffnet sein.<br />

116


Bilder: RE-MEMBER! Marketing<br />

Der Gastraum des Bistros bietet viel Platz für Vereinsmitglieder und Gäste<br />

renoviert, eine neue Verkaufstheke eingebaut<br />

und die Holzwand verkleidet.<br />

Kaum etwas geändert hat sich dagegen<br />

am Speisen- und Getränkeangebot.<br />

„Pommes, Currywurst, Wurstsalat<br />

– diese Klassiker gehen bei uns einfach<br />

am besten“, sagt Stefanie und lacht.<br />

Ob nun Pommes im Freibad oder „Kaswurscht“<br />

im Stadion – für Stefanie und<br />

Markus Bußmann ist die Bewirtung<br />

ihrer Gäste sowohl in der „Oach“ als<br />

auch künftig in der Stadionwirtschaft<br />

eine Herzensangelegenheit: „Wir freuen<br />

uns einfach drauf!“ kf<br />

Die Bitte der Wirtsleute:<br />

Miteinander reden und<br />

zusammenhelfen<br />

Stefanie und Markus Bußmann sind<br />

hochmotiviert und mit Leidenschaft<br />

und Herzblut dabei. Den beiden ist der<br />

Zusammenhalt im Verein sehr wichtig<br />

und deshalb haben sie auch eine dringende<br />

Bitte an ihre Gäste: „Immer miteinander<br />

reden, auch mal zusammenhelfen<br />

und – wie im Eishockey – immer<br />

fair sein.“ Wann die offizielle Eröffnung<br />

der Stadionwirtschaft & Sportsbar „’s<br />

vierte Drittel“ – so der offizielle Name<br />

– stattfindet, steht noch nicht endgültig<br />

fest. Auf der neuen Internetseite<br />

s-vierte-drittel.de werden sämtliche Termine<br />

und Neuerungen jedoch sobald<br />

wie möglich veröffentlicht.<br />

Badespaß mit Currywurst<br />

im Tölzer Freibad<br />

Bis es soweit ist, haben Stefanie und<br />

Markus Bußmann noch alle Hände<br />

voll zu tun. Auch ihr zweites Standbein,<br />

der Kiosk in der „Oach“ muss<br />

schließlich betreut und die Freibadgäste<br />

wollen bewirtet werden. Doch<br />

das ist eine Aufgabe, die dem Wirtsehepaar<br />

leichtfällt: „Das macht uns einfach<br />

großen Spaß, dieses Miteinander<br />

Urlaubsfeeling auf der Terrasse des Kiosk im Freibad Eichmühle<br />

mit den Stammgästen, wo man auch<br />

einfach mal in der Sonne einen Kaffee<br />

zusammen trinkt und über alte Zeiten<br />

ratscht.“ Die „Oach“ ist den Tölzern<br />

im Sommer heilig und deshalb waren<br />

auch alle Beteiligten über die Rückkehr<br />

„ihrer“ Kiosk-Betreiber sehr glücklich.<br />

„Damals war ich schwanger und meiner<br />

Familie zuliebe habe ich eine Pause<br />

eingelegt“, erinnert sich Stefanie. Doch<br />

mittlerweile sind ihre zwei Kinder aus<br />

dem Gröbsten raus und Dank der tatkräftigen<br />

Unterstützung ihrer Familie<br />

und ihres Ehemanns startet Stefanie<br />

gastronomisch nochmal richtig durch.<br />

Mit dem Pächterwechsel erstrahlt auch<br />

das nostalgische Kioskgebäude in neuem<br />

Glanz. Der Innenbereich wurde<br />

zum Start der Sommersaison frisch<br />

Mia seng uns<br />

beim Oach Festival<br />

vom 23. bis <strong>25</strong>. August<br />

im Naturfreibad<br />

Eichmühle!<br />

’s VIERTE DRITTEL<br />

Stadionwirtschaft & Sportsbar<br />

Am Sportpark 2<br />

83646 Bad Tölz<br />

info@s-vierte-drittel.de<br />

www.s-vierte-drittel.de<br />

KIOSK IN DER OACH<br />

Eichmühlstraße 26<br />

83646 Bad Tölz<br />

info@in-der-oach.de<br />

117


ANZEIGE<br />

PORTRÄT Quenger Alm<br />

Panoramablick mit Kräuterduft<br />

Der Almgarten auf der Quenger-Alm<br />

Sommerzeit ist Wanderzeit! Und<br />

zu einer erlebnisreichen Wanderung<br />

gehört auch unbedingt die Einkehr<br />

in eine urige Alm. Die Quenger-Alm<br />

im Brauneckgebiet bietet alles, was<br />

einen zünftigen Hüttenbesuch ausmacht:<br />

Eine malerische Lage mit<br />

einem unvergleichlichen Panorama-Blick<br />

über die benachbarten<br />

Berggipfel und ein gastronomisches<br />

Angebot aus selbst gemachten, frischen<br />

und regionalen Speisen und<br />

Getränken aus heimischen Zutaten.<br />

Bilder: Wolfgang Kronwitter<br />

Seit rund drei Jahren betreibt Marianne<br />

Obermüller zusammen mit ihrem<br />

Team die Almhütte. „Die Quenger-Alm<br />

ist ein Ort für alle, die das<br />

Besondere suchen, in dem eine große<br />

Portion Herz steckt“, bringt Marianne<br />

ihre Philosophie auf den Punkt.<br />

Einzigartig ist der Almgarten, in<br />

dem Salat und Kräuter nur so sprießen.<br />

Die Pflanzen wachsen so üppig,<br />

dass Marianne in diesem Jahr trotz<br />

der hohen Lage von 1500 Metern<br />

versucht, sogar Gemüse anzubauen.<br />

Denn je mehr Lebensmittel aus<br />

eigenem Anbau in der Almküche<br />

verwertet werden können, desto<br />

nachhaltiger und gesünder gestaltet<br />

sich das Angebot. Der Anbau und<br />

118


die Verarbeitung heimischer Gemüsesorten,<br />

Wildkräuter und anderer<br />

regionaler Lebensmittel ist für die<br />

Wirtin aus Leidenschaft eine Herzensangelegenheit:<br />

„Ich bin unheimlich<br />

gern in meinem kleinen Garten.<br />

Es erdet mich und ich freu mich über<br />

jedes Pflanzerl und jede Schnecke,<br />

die ich erwisch.”<br />

Bodenständige Küche mit<br />

ehrlichen Lebensmitteln aus<br />

heimischen Betrieben<br />

Aus den selbstgezogenen Pflanzen<br />

zaubern die Mädels der Quenger-Alm<br />

dann köstliche Salatkreationen,<br />

Aufstriche und Limonaden.<br />

Zum Salat schmeckt ein selbst gebackenes<br />

Brot besonders gut! Das<br />

Mehl bezieht Marianne von der Offmühle,<br />

einem regionalen Betrieb.<br />

Marianne schätzt das gelebte Handwerk<br />

der Familie Sonner und dass<br />

die Rohstoffe für die Mühle sowie<br />

das Getreide regional bezogen werden.<br />

Die geräucherten Saiblingsfilets<br />

liefert der Sapplhof am Mühlberg,<br />

eine Auswahl erfrischender Sorbets<br />

stammt von der Eismanufaktur<br />

Beindlhof in Wackersberg und das<br />

Knödelbrot für die Knödelspezialitäten<br />

vom Bäcker Kölbl in Lenggries.<br />

„Ich freue mich, dass wir seit<br />

dieser Saison auch den Gin der Feinbrennerei<br />

Simon anbieten können“,<br />

so die Almwirtin. „Im Sommer<br />

versuchen wir, unsere Lebensmittel<br />

aus einem maximalen Umkreis von<br />

70 Kilometern zu beziehen“, erklärt<br />

sie stolz. „Es gibt so viele tolle nachhaltige<br />

Betriebe in unserer Region.<br />

Ich schätze die hohe Qualität, das<br />

Handwerk und die gute und unkomplizierte<br />

Zusammenarbeit mit<br />

unseren heimischen Zulieferern. Im<br />

Sommer ist unsere Küche bodenständig<br />

und auf die Alm bezogen<br />

mit ehrlichen Lebensmitteln aus der<br />

direkten Umgebung.“<br />

Getreu ihrem Motto „Dein Ort, um<br />

Heimat zu genießen“ laden „Wohlfühlplätze“<br />

rund um die Hütte zum<br />

Entspannen und „Durchschnaufen“<br />

ein. Beim Genuss eines süffigen<br />

„Alm-Spritz“ auf einer der gemütlichen<br />

Panoramaliegen kann man<br />

die traumhafte Bergwelt fernab vom<br />

Trubel des Alltags genießen.<br />

Entspannen für<br />

die Großen, Spiel und Spaß<br />

für die Kleinen<br />

Aber nicht nur die Großen finden<br />

auf der Quenger-Alm ein schönes<br />

Zusammenspiel aus urigem Hüttenflair<br />

und ausgezeichneter Kulinarik.<br />

Ein Sandkasten mit Spielhaus, Rutsche<br />

und Kletterwand wartet auf<br />

kleine Abenteurer und Entdecker!<br />

Für Firmenfeiern und kleinere Festivitäten<br />

kann die Quenger-Alm auch<br />

im Sommere exklusiv gebucht werden.<br />

Hier lautet Mariannes Devise<br />

ebenfalls: Weniger ist mehr. „Meine<br />

Gäste sollen hier die Gemütlichkeit<br />

einer ursprünglichen Almhütte finden,<br />

fernab von Schicki-Micki und<br />

Freizeitstress.“ Von der Bergstation<br />

der Brauneckbahn ist die Alm zu<br />

Fuß über einen gut ausgebauten Weg<br />

in 20 Minuten leicht zu erreichen.<br />

„Die Quenger-Alm ist dein Ort, um<br />

den Almsommer mit allen Sinnen<br />

aufzunehmen, den Kühen beim Grasen<br />

zuschauen, die Seele baumeln<br />

zu lassen und die Liebe und Leidenschaft<br />

für heimische Lebensmittel<br />

zu schmecken.“ kf<br />

Entspannen und „Durchschnaufen“ gelingt auf einer der Panoramaliegen<br />

besonders gut!<br />

Quenger-Alm<br />

Marianne Obermüller<br />

Quenger Alm 4<br />

83661 Lenggries-Brauneck<br />

marianne@quenger-alm.de<br />

www.quenger-alm.de<br />

119


ANZEIGE<br />

PORTRÄT Mary’s EssZimmer<br />

„Zamkemma, Ratschen<br />

und Glücklich sei“<br />

Über Maria Grobbel und ihre Leidenschaft<br />

Täglich frische Gerichte<br />

Bild: Miesbacher Merkur<br />

Bild: https://www.hannaroams.com, Hanna Braun<br />

Engagiert, kreativ und sehr sympathisch: die Gastronomin Maria Grobbel<br />

Liebe und Leidenschaft sind oft<br />

das Grundrezept, um persönliche<br />

Träume Realität werden zu lassen.<br />

Bei Maria Grobbel, Unternehmerin<br />

und Gastronomin aus dem Landkreis<br />

Miesbach, trifft das voll und ganz<br />

zu. Ihr Wunschtraum hat sich 2019<br />

mit der Eröffnung ihres Bistros und<br />

Cafés „Mary’s EssZimmer“ erfüllt.<br />

Zusammen mit ihrem fröhlichen und<br />

motivierten Team verwöhnt die ambitionierte<br />

ehemalige Sennerin und leidenschaftliche<br />

Köchin ihre Gäste mit<br />

frischen und regionalen Köstlichkeiten<br />

zum Frühstück, Mittagessen und<br />

Kaffeekranzerl. Der schmucke Bau im<br />

Haushamer Gewerbegebiet, in dem<br />

das Bistro beheimatet ist, besticht<br />

schon von außen durch die hochwertige<br />

und detailreiche Architektur<br />

im Stile eines urigen Bauernhauses.<br />

In den Innenräumen dominiert edles<br />

Altholz in Kombination mit pfiffigen<br />

Dekoideen und liebevoller Einrichtung.<br />

Gemütliche Nischen und Ecken<br />

Ein „Baum für zwei“ zum Frühstück<br />

vermitteln sofort ein Gefühl des<br />

„nach Hause Kommens“. An kalten<br />

Wintertagen kann man sich Mary’s<br />

Köstlichkeiten in der kuscheligen<br />

Kaminecke schmecken lassen und<br />

auf der Bank an der Holztheke ist<br />

man mitten drin statt nur dabei.<br />

Frische regionale Produkte von<br />

heimischen Erzeugern<br />

Aber nicht nur bei der Ausstattung<br />

ihrer Räumlichkeiten legt Maria<br />

Grobbel großen Wert auf Qualität.<br />

Ihr Angebot überzeugt durch frische<br />

regionale und saisonale Produkte<br />

von größtenteils heimischen Erzeu-<br />

120


gern und kreativen Ideen. Zahlreiche<br />

Frühstücksvariationen versprechen<br />

einen gesunden und vitalen Start in<br />

den Tag. Vom „Bunten Mischwald“<br />

bis zum „Baum für drei“, serviert<br />

auf einer stilvollen Etagere, bietet<br />

die Frühstückskarte eine reichhaltige<br />

Palette an süßen und pikanten<br />

Frühstückskreationen. Dazu eine<br />

feine Kaffeespezialität aus der Siebträgermaschine<br />

oder eine edle Teemischung<br />

und der Tag kann beginnen!<br />

Wöchentlich wechselnde Mittagsgerichte,<br />

wie duftendes Thai-Curry,<br />

deftige Burger und knackige Salate<br />

mit würzigen Dressings runden<br />

das Angebot ab. Für Naschkatzen<br />

hat Maria täglich köstliche Kuchen<br />

und Torten, die es auch zum<br />

Mitnehmen gibt. „Mary’s EssZimmer“<br />

kann für Veranstaltungen<br />

und Festlichkeiten übrigens auch<br />

exklusiv reserviert werden. Wer<br />

lieber in den eigenen vier Wänden<br />

oder einer anderen Lokalität feiert,<br />

findet in „Mary’s Partyservice“ einen<br />

kompetenten Ansprechpartner.<br />

Individuell und persönlich berät die<br />

Unternehmerin ihre Kunden bei der<br />

Speisenauswahl für Festivitäten aller<br />

Art.<br />

Ein Hofladen in<br />

idyllischer Lage<br />

Maria Grobbel ist Gastronomin mit<br />

Leib und Seele und sprüht geradezu<br />

vor Ideenreichtum. Um unter anderem<br />

ihre hausgemachten Suppen,<br />

Saucen, Marmeladen und Gewürzmischungen<br />

ihrer Marke „Mary’s<br />

Gourmetvorrat“ noch besser präsentieren<br />

zu können, hat sie im Mai einen<br />

Hof- und Geschenkeladen in der<br />

Gemeinde Hausham eröffnet. Auf<br />

dem Gelände des idyllischen Anwesens<br />

Freudenreich, Marias Heimat,<br />

baute sie einen ehemaligen Stall zu<br />

„Mary’s Hof & Geschenkeladen“<br />

um. In dem mit viel Holz und Liebe<br />

zum Detail großzügig gestalteten Innenraum<br />

finden sich auch hochwertige<br />

und einzigartige Produkte aus<br />

regionalen Manufakturen. Traumhaft<br />

schöne Keramik, besondere Servietten,<br />

feine Essige und Öle, Körbe<br />

und Taschen sowie Heilkräuterkerzen<br />

sind nur einige der Produkte, die in<br />

den Regalen zu finden sind. Etwas<br />

ganz Besonderes ist die gut bestückte<br />

„Räucher-Ecke“. Aus einer Fülle von<br />

Räuchermischungen und Gefäßen<br />

können sich die Kunden in aller Ruhe<br />

Mary’s Hof & Geschenkeladen<br />

ihre Lieblingsmischung auswählen,<br />

ganz nach persönlichem Geschmack<br />

und Intention des „Räucher-Rituals“.<br />

„Am besten ist es, wenn man die Auswahl<br />

der Räuchermischung intuitiv<br />

trifft“, erklärt Christine Poller, Managerin<br />

und gute Seele des Hofladens.<br />

Ganz im Sinne von Maria Grobbel<br />

berät auch Christine ihre Kunden mit<br />

einer großen Portion Fingerspitzengefühl<br />

und Fachwissen. Wer sich Mary’s<br />

Sortiment bequem nach Hause liefern<br />

lassen möchte, kann via e-mail (siehe<br />

nebenan) bestellen.<br />

Ob in „Mary’s EssZimmer“, im frisch<br />

eröffneten „Mary’s Hof & Geschenkeladen“<br />

oder bei einer Festivität, die<br />

von „Mary’s Partyservice“ beliefert<br />

wird: Maria Grobbel und ihr Team<br />

wünschen sich für ihre Gäste einen<br />

Ort zum „Zamkemma, Ratschen &<br />

Glücklich sei“. Ein Traum, der für<br />

Maria und ihr Team längst wahr geworden<br />

ist.<br />

Ausführliche Informationen zu Öffnungszeiten<br />

und Angeboten sind unter<br />

marys-esszimmer.de zu finden. kf<br />

Mary’s EssZimmer<br />

Obere Tiefenbachstraße 8a<br />

83734 Hausham<br />

Tel. 08026 ∙ 929 84 83<br />

Öffnungszeiten:<br />

Dienstag bis Samstag,<br />

jeweils 8.30-15.30 Uhr<br />

www.marys-esszimmer.de<br />

info@marys-partyservice.de<br />

Mary’s Hof & Geschenkeladen –<br />

Feines für Gaumen & Seele<br />

Freudenreich 35<br />

83734 Hausham<br />

Tel. 08026 ∙ 92 97 969<br />

Öffnungszeiten:<br />

Dienstag bis Samstag<br />

Jeweils von 10 bis 16 Uhr<br />

www.marys-geschenkeladen.de<br />

Mary’s Partyservice<br />

Auf Anfrage<br />

www.marys-partyservice.de<br />

info@marys-partyservice.de<br />

121


ANZEIGE<br />

PORTRÄT Alpenfestsaal Lenggries<br />

Im Alpenfestsaal Lenggries<br />

wird wieder gefeiert<br />

Neues Pächterteam freut sich auf nette Gäste und tolle Feste<br />

Es wird wohl wenige unter uns geben,<br />

die noch nicht im Alpenfestsaal<br />

gefeiert haben. Kaum jemand war<br />

noch nicht auf eine der vielen Hochzeiten,<br />

Faschingsbälle und vielen<br />

anderen Veranstaltungen. Deshalb<br />

Bilder: Alpenfestsaal Lenggries<br />

freut es uns besonders, dass nachdem<br />

Gisela und Heinz in den verdienten<br />

Ruhestand verabschiedet wurden,<br />

neue Wirtsleute die zukünftigen<br />

Gastgeber sind. Die beiden Gastro-<br />

Profis, die seit zwei Jahren das neu<br />

renovierte Tölzer Bräustüberl betreiben,<br />

passen perfekt zum Lenggrieser<br />

und Isarwinkler Publikum.<br />

Tom Kriegenherdt, der in Dresden<br />

geboren wurde, startete seine Karriere<br />

im Münchner Nachtleben<br />

im renommierten Club „P1“. Im<br />

Jahr 2004 gründete er zusammen<br />

mit Franz Jüttner das „8 Seasons“<br />

an der Maximilianstraße. Zehn<br />

Jahre später, 2014, eröffnete er das<br />

„8 Seasons Lounge & Restaurant“.<br />

Seit 2015 war er Betriebsleiter der<br />

„Waldwirtschaft“ in Großhesselohe,<br />

eine Position, die er zugunsten<br />

des „Bräustüberls“ aufgab. Unterstützung<br />

erhält er von der gebürti-<br />

122


Der Saal verfügt über eine geräumige<br />

Bühne, die ideal für Aufführungen,<br />

Reden und Musikdarbietungen<br />

geeignet ist. Wir freuen uns sehr auf<br />

die kommenden Veranstaltungen,<br />

die ab 100 Personen ausgerichtet<br />

werden können. Mit der modernen<br />

Ausstattung und dem charmanten<br />

Ambiente ist der Festsaal bereit,<br />

unvergessliche Feste und Events zu<br />

beherbergen. Wir sind schon ganz<br />

gespannt & freuen uns auf die Veranstaltungen,<br />

die in den nächsten<br />

Jahren auf uns zukommen werden.<br />

Verena Angermaier und Tom Kriegenherdt die neuen Wirtsleut im Alpenfestsaal<br />

gen Erdingerin Verena Angermaier,<br />

führte sie ihr Weg nach der Lehre<br />

zur Kaufmännischen Assistentin in<br />

den E-Commerce Bereich, wo sie zuletzt<br />

acht Jahre bei Trachten Angermaier<br />

tätig war. Nebenbei war sie<br />

immer in der Gastro tätig, wo sich<br />

die Wege der beiden vor 15 Jahren<br />

im „8 Seasons“ kreuzten.<br />

Der passende<br />

Veranstaltungsort<br />

Der Festsaal im Herzen von Lenggries<br />

bietet eine perfekte Location für<br />

große Veranstaltungen. Die Küche<br />

und Schänke wurden komplett erneuert,<br />

um den Gästen ein erstklassiges<br />

kulinarisches Erlebnis zu bieten.<br />

Ob Hochzeiten, Firmenfeiern oder<br />

kulturelle Events – unser Festsaal<br />

in Lenggries ist der perfekte Ort,<br />

um besondere Anlässe zu feiern und<br />

gemeinsam schöne Erinnerungen zu<br />

schaffen.<br />

Alpenfestsaal<br />

Lenggries<br />

Der perfekte Ort zum Feiern und für Veranstaltungen ab 100 Gästen<br />

Ihr wollt auch im Alpenfestsaal<br />

feiern? Anfragen bitte an:<br />

info@alpenfestsaal.de<br />

Instagram: @alpenfestsaal<br />

123


VERANSTALTUNGEN<br />

Kinderprogramm<br />

Sonntag, 15.08.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 11:00 Uhr<br />

„Der Zauberring – Ein neues Räuberabenteuer“<br />

Samstag, 21.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

„Ein Gastmahl für Janosch“ – Ein Papiertheater<br />

Sonntag, 17.11.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 12:00 Uhr<br />

Julian Janssen (Checker Julian): „Julian LIVE“<br />

www.marionetten-toelz.de<br />

Tel. 08041 ∙ 74176<br />

Gastspiel des<br />

Marionettentheater´s Bille<br />

der Stadt Unterschleißheim<br />

Märkte / Festivals & Flohmärkte<br />

Lenggrieser Festwoche<br />

Vom 09.08. – 19.08.2024<br />

124


<strong>25</strong>.08. + 01.09. + 06.10. + 20.10. + 03.11. + 17.11.2024<br />

Bad Tölz<br />

Festplatz<br />

Flohmarkt<br />

Sonntag, <strong>25</strong>.08.2024<br />

Bad Tölz<br />

Marktstraße<br />

10 – 18 Uhr<br />

Kunst- und Töpfermarkt<br />

„ECLIPSE“ - TOUR 2024<br />

23. NOVEMBER<br />

Freitag 30.08. + Sa., 31.08. ab 17 Uhr<br />

Sonntag, 01.09.2024 ab 10 Uhr<br />

Vichyplatz<br />

Freitag, 13.09.2023<br />

Lenggries<br />

Ab 18:00 Uhr<br />

Sternennacht – mit zahlreichen musikalischen Darbietungen<br />

und langem Einkaufsabend bis 22:00 Uhr<br />

Samstag, 21.09.2024<br />

Lenggries<br />

Rathausplatz<br />

Bretonischer Herbst<br />

➳<br />

30.04.20<strong>25</strong><br />

KULTUR<br />

BEUTEL<br />

BÜHNE U1<br />

www.kulturbeutel-gap.de<br />

GAP-Ticket 730 1995<br />

Kabarett Musik Kleinkunst Comedy<br />

aus Leidenschaft seit 1986


VERANSTALTUNGEN<br />

03. – 06.10.2024<br />

Bad Tölz<br />

Ehem. Franziskanerkloster 10 – 18 Uhr<br />

Sonntag, 13.10. von 10 - 18 Uhr<br />

Montag, 14.10.2024 von 8 - 18 Uhr<br />

Bad Tölz<br />

Marktstraße<br />

Herbstmarkt<br />

Sonntag, 13.10.2024<br />

Bad Tölz<br />

Marktstraße<br />

Verkaufsoffener Sonntag<br />

Ab 22.12.2024<br />

Bad Tölz<br />

Marktstraße<br />

Tölzer Christkindlmarkt<br />

Musik und Kabarett<br />

Donnerstag, 08.08. + 19.09. + 17.10. + 14.11. + 12.12.24<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Jazz mit Peter Zoelch & Friends<br />

Freitag, 16.08.2024<br />

Lenggries<br />

Kurgarten<br />

Beginn: 19:00 Uhr<br />

Konzert der Blaskapelle Lenggries<br />

Samstag, 17.08.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Konzertkrimi mit Markus Eberhardt und Live Musik<br />

Samstag, 11.08.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 18:00 Uhr<br />

Klassischer Abend –Opernarien von Verdi,<br />

Pucchini, Lehár u. anderes<br />

Mittwoch, 21.08.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Martin Schnitzer (Posaune)<br />

& Johannes Obermeier (Klavier)<br />

126


Donnerstag, 22.08.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Duo Jiménez Benedikt Schregle & Michael Gern<br />

Sonntag, 08.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 18:00 Uhr<br />

Die ultimative Mirage Show<br />

Donnerstag, 22.08.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:00 Uhr<br />

9. Internationaler Jugendzirkus „Chapoclap“<br />

Samstag, 07.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Duo Schack<br />

Donnerstag, 12.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Trio Gruber – Schwarz – Pöckl<br />

➳<br />

Foto: Sabine Hermsdorf-Hiss<br />

Gut geplant in den<br />

3. Lebensabschnitt!<br />

Freitag/Samstag<br />

6. / 7.9.<br />

LOISACH-<br />

HALLE<br />

Eintritt frei<br />

SENIORENMESSE<br />

• Rahmenprogramm auf der Bühne<br />

• Viele interessante Vorträge<br />

• Ausstellung aus den Bereichen Dienstleistung,<br />

Betreuung, Wohnen, Gesundheit,<br />

Freizeit, Erholung und vieles mehr<br />

Freitag: 13 – 18 Uhr<br />

Samstag: 10 – 18 Uhr<br />

Loisachhalle<br />

Hammerschmiedweg 6<br />

Wolfratshausen<br />

wolfratshausen.de<br />

127


VERANSTALTUNGEN<br />

Sonntag, 15.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Gastkonzert der Tölzer Stadtkapelle<br />

mit der Schönberger Musi<br />

Donnerstag, 26.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 20:00 Uhr<br />

Erwin Pelzig „Der wunde Punkt“<br />

Freitag, 20.09.2024<br />

Wackerberg-Arzbach<br />

KKK beim Gasthof Kramerwirt<br />

Einlass: 19 Uhr Beginn: 20 Uhr<br />

Franziska Wanninger mit neuem Kabarett Programm<br />

„Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an!“<br />

Donnertag, 26.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Duo H20 – Musik für Oboe und Harfe<br />

Samstag, 21.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

I Sonatori di Tollenze<br />

Samstag, 28.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Summa cum Gaudae - Blechbläserquartett<br />

Sonntag, 22.09.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:00 Uhr<br />

Wolfgang Ferdinand Ramadan „Real Bairisch“<br />

Freitag, 11.10.2024<br />

Bad Tölz<br />

Stadtpfarrkirche<br />

Beginn: 18:00 Uhr<br />

Nightfever<br />

Samstag, 12.10.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Duo Heuberger<br />

128


VERANSTALTUNGEN<br />

Freitag, 18.10.2024<br />

Wackerberg-Arzbach<br />

KKK beim Gasthof Kramerwirt<br />

Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr<br />

Martin Kälberer mit neuem Programm<br />

Donnerstag, 7.11. + 18.10.<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 20:00 Uhr<br />

Roland Hefter „So lang’s no geht“<br />

Freitag, 18.10.2024<br />

Bad Heilbrunn<br />

Einlass: 19:00 Uhr<br />

Ricardo Volkert & Ensemble<br />

„Songs of Love and Peace“<br />

Gästeinformation Bad Heilbrunn – Tel. 08046-1889-22<br />

Samstag, 19.10.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kleiner Kursaal<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Machado Quartett - Jubiläumsprogramm<br />

Samstag, 23.11.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Herbstkonzert der Holzkirchner Symphoniker<br />

Samstag, 30.11.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Gerhard Polt & NouWellCousines<br />

„Abfent, Abfent“<br />

Sonntag, 27.10.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Quartettissimo! NOVO Quartett, Kopenhagen<br />

Sonntag, 03.11.2024<br />

Wackerberg-Arzbach<br />

KKK beim Gasthof Kramerwirt<br />

Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr<br />

Christine Eixenberger mit neuem Programm<br />

„Volle Kontrolle“ – Vorpremiere<br />

➳<br />

129


VERANSTALTUNGEN<br />

Donnerstag, 05.12.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Nikolauskonzert des Tölzer Knabenchors<br />

Sonntag, 08.12.2024<br />

Wackerberg-Arzbach<br />

KKK beim Gasthof Kramerwirt<br />

Einlass: 18:3 Uhr Beginn: 19:30 Uhr<br />

Helmut A. Binser – neues Kabarett Programm<br />

Sonntag, 08.12.2024<br />

Bad Heilbrunn<br />

Einlass: 18:00 Uhr<br />

Pippo Pollina – Solo in Concerto<br />

„NELL´ATTIMO – im Augenblick“<br />

Gästeinformation Bad Heilbrunn – Tel. 08046-1889-22<br />

Stadtkapelle Bad Tölz<br />

Termine im Jubiläumsjahr<br />

07. September<br />

Open-Air mit Banana Fishbones<br />

14. September<br />

Benefizkonzert der Big Band<br />

der Bundeswehr<br />

10. November<br />

Hut-Wunsch-Konzert<br />

<strong>25</strong>. Dezember<br />

Weihnachts-Konzert<br />

Infos unter www.toelzer-stadtkapelle.de<br />

130


Ausstellungen / Führungen<br />

12.08 + 26.08. + 16.09. + 07.10. 2024 + 21.01.20<strong>25</strong><br />

Lenggries<br />

Historische Dorfführung<br />

„Unterwegs mit dem Flößer“<br />

Nur mit Anmeldung bis zum Vortag<br />

in der Tourist-Info Lenggries<br />

Tel. 08042-5008-800<br />

s'Buidleck<br />

Marktstraße 5, 83661 Lenggries<br />

☎ 0 80 42 / 91 78 - 0<br />

Mobil 0173 / 5818987<br />

E-Mail info@buidleck.de<br />

http://www.buidleck.de<br />

Neues Modell im Buidleck<br />

Wir haben wieder ein neues Modell erstellt. Diesmal<br />

geht es um das Thema Bergwerk im Alpenland. Auf<br />

über 20qm wird der Bergbau sowie die dazugehörigen<br />

Gewerke gezeigt. Am Goldbach wird geschürft und im<br />

Pochwerk die Steine zerkleinert. Mit Wasserkraft werden<br />

in der Sägemühle die Stollenverbauungen hergerichtet<br />

und am Brennofen wird das Erz geschmolzen. Über 100<br />

geschnitzte Holzfiguren machen das mittelalterliche<br />

Modell lebendig. Zu unseren Öffnungszeiten kann das<br />

Ganze kostenlos besichtigt werden.<br />


VERANSTALTUNGEN<br />

Leonhardi Wallfahrten<br />

15.08. – 15.09.2024<br />

Benediktbeuern<br />

Kreuzgang, Süd- und Westflügel<br />

Ausstellung von Helgi Seemann und Walter Reini<br />

Oberwarngau: 27.10.2024<br />

Lenggries: 10.11.2024<br />

Benediktbeuern: 03.11.2024<br />

Bad Tölz: 06.11.2024<br />

Kreuth und Murnau: 06.11.2024<br />

Herrenhausen: 09.11.2024<br />

Oberbuchen: 10.11.2024<br />

01.09. – 15.09.2024<br />

Benediktbeuern<br />

Flur der ZUK-Erwachsenenbildung,<br />

Stock es Mittelrisalits im Maierhof<br />

Ausstellung von Olaf Broders<br />

21.09. – 20.10.2024<br />

Benediktbeuern<br />

Kreuzgang, Westflügel<br />

Ausstellung von Renate Poller<br />

Samstag, 21.09. – Sonntag, 22.09.2024<br />

Benediktbeuern<br />

Maierhof<br />

Von 10 – 18 Uhr<br />

Textilmarkt – Kunst- und Handwerk<br />

mit 130 Ausstellern<br />

Samstag, 19.10. – Sonntag, 20.10.2024<br />

Benediktbeuern<br />

ZUK – Don Bosco-Saal<br />

Von 10 – 18 Uhr<br />

Kunsthandwerkermarkt<br />

Bilderausstellung<br />

mit wechselnden Bildern<br />

<strong>25</strong>.10. – 24.11.2024<br />

Benediktbeuern<br />

Kreuzgang, alle Flügel<br />

Ausstellung von Rainer Viertlböck<br />

Bilderausstellung<br />

mit wechselnden Bildern<br />

I<br />

S<br />

A<br />

R<br />

W<br />

E<br />

L<br />

L<br />

E<br />

Freitag, 29.11. – Sonntag, 01.12.2024<br />

Benediktbeuern<br />

Kreuzgang, Kapitelsaal, alter Weinkeller<br />

Kunsthandwerkermarkt<br />

Geöffnet Fr. 12 – 17 Uhr,<br />

Sa. + So. 9:30 – 17 Uhr<br />

I<br />

S<br />

A<br />

R<br />

W<br />

E<br />

L<br />

L<br />

E<br />

Aquarelle<br />

von<br />

Charlotte Jonen<br />

Aquarelle<br />

von<br />

Charlotte Jonen<br />

auf Leinwand gedruckt<br />

In der GÄSTEINFORMATION LENGGRIES Öffnungszeiten:<br />

Ab 18. März 2024 bis …<br />

Mo - Fr 9 - 12 Uhr<br />

14 - 17 Uhr<br />

auf Leinwand gedruckt<br />

132<br />

In der GÄSTEINFORMATION LENGGRIES<br />

Öffnungszeiten:<br />

Ab 18. März 2024 bis …<br />

Mo - Fr<br />

9 - 12 Uhr<br />

14 - 17 Uhr


VERANSTALTUNGEN<br />

Vorträge / Lesungen<br />

Samstag, 16.11.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 15:30 Uhr<br />

Christine Thürmer live: „Wander Woman“<br />

Sonntag, 01.12.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 13:00 Uhr<br />

Beppo Niedermeier LIVE: „Abenteuer Afrika“<br />

Samstag, 16.11.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Markus Lanz live: „Meine Reisen ans Ende der Welt“<br />

Sonntag, 01.12.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 16:00 Uhr<br />

Bernd Römmelt LIVE: „Heimat“<br />

Sonntag, 17.11.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Reinhold Messner LIVE: „ÜberLeben“<br />

Sonntag, 01.12.2024<br />

Bad Tölz<br />

Kurhaus<br />

Beginn: 19:30 Uhr<br />

Jonas Deichmann LIVE:<br />

„Das Limit bin nur ich“<br />

133


WAS WAR LOS Tölzer Stadtkapelle<br />

100 Jahre Tölzer Stadtkapelle<br />

Am 6.-7. Juli 2024 war es endlich soweit!<br />

Wir durften einen unserer Höhepunkte im Jubiläumsjahr<br />

feiern: „Blasmusiktage im Bürgergarten<br />

Bad Tölz“<br />

Samstagmittag starteten wir mit einem Standkonzert<br />

mit tatkräftiger Unterstützung der Tölzer<br />

Jugendkapelle in der Marktstraße. Anschließend<br />

feierten wir mit vielen Besuchern und der musikalischen<br />

Untermalung der Musikkapelle aus Vichy,<br />

die extra für unser Jubiläum aus der Partnerstadt<br />

angereist waren.<br />

Außerdem spielten die Tölzer Jugendkapelle,<br />

Birnblech, Anni und die Brotzeitmusi und die<br />

Greilinger Fuiznmusi.<br />

Trotz schlechter Wetterprognose konnten wir bis<br />

in den frühen Abend im Bürgergarten feiern bis<br />

wir dann mit Bier, Hendl, Sack und Pack ins Kurhaus<br />

umziehen mussten.<br />

Am Sonntag in der Früh feierten wir mit allen<br />

Isarwinkler Musikkapellen und den Musikfreunden<br />

aus Vichy einen wunderschönen Gottesdienst<br />

in der Stadtpfarrkirche.<br />

Beim anschließenden Festsonntag im Kurhaus<br />

umrahmten die Isarwinkler Kapellen musikalisch<br />

den Tag und machten so das Festwochenende<br />

perfekt.<br />

134


WAS WAR LOS Lenggrieser Landjugend & Patronatstag der Bayr. Gebirgsschützen<br />

Feierstimmung in Lenggries<br />

In Lenggries war Anfang Mai allerhand los. Die<br />

Lenggrieser Landjugend feierte ihren 75. Geburtstag<br />

und das Programm reichte vom Oldtimertreffen<br />

über die Malle-Party bis hin zum Festgottesdienst.<br />

Aber auch die Antlaßschützenkompanie<br />

hatte Anlass zum Feiern. Sie durften den jährlichen<br />

Patronatstag der Bayerischen Gebirgsschützen ausrichten.<br />

Vier Tage lang war so einiges geboten. Mit<br />

der BAYERN 3 Band, dem großen Markttreiben<br />

und dem deutschen Vorentscheidungskampf von<br />

Stihl Timbersports endete der Patronatstag des<br />

Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen mit einem<br />

großen Zapfenstreich und dem Festgottesdienst.<br />

135


WAS WAR LOS Lenggries Sommer 2024<br />

Lenggries hat nicht<br />

zu viel versprochen ...<br />

... mit seinen abwechslungsreichen Events im Sommer 2024<br />

Den Start machte das Streetfood-Festival am<br />

22. + 23. Juni, das zum ersten Mal am Festplatz<br />

an der B13 in Lenggries stattfand. Gastronomen,<br />

mobile Garküchen und Foodtrucks begeisterten<br />

mit Kochkunst aus aller Welt und bildeten zusammen<br />

einen bunten Marktplatz voller wunderbarer<br />

Genüsse. Von saftigen Burgern, leckeren Corndogs<br />

über Donuts und Crepes bis hin zu exotischen Gerichten,<br />

Cocktails, Kaffee & Co konnte man sich<br />

durch die Töpfe der Welt naschen und Neues entdecken.<br />

Weiter ging es mit dem 90. Geburtstag des<br />

Naturfreibads in Lenggries. Zu diesem Anlass gab<br />

es einen Kindernachmittag mit buntem Rahmenprogramm<br />

sowie ein Open Air Konzert mit Sepp<br />

Kloiber und Martin Regnat. Im Juli bekam noch<br />

der traditionelle Sommermarkt mit dem „Sommer-<br />

Flimmern“ ein völlig neues Gesicht. Regionale Anbieter<br />

luden zum Bummeln durch die Marktstandl<br />

ein und in der „Genussmeile“ konnten sich die Besucher<br />

von den örtlichen Gastronomen kulinarisch<br />

verwöhnen lassen.<br />

Bilder (2): Adrian Greiter<br />

136


Auslegestellen<br />

Bad Heilbrunn<br />

Einfach Schön<br />

Kur-Apotheke<br />

Speckerbäck<br />

Bad Tölz<br />

Bäckerei Wiedemann<br />

Café Love<br />

Emma 2.0<br />

Fischer Weine<br />

Glücksmomente<br />

Küchenzentrum Oberland<br />

Lindls – sowieso & allerlei<br />

Parfümerie Wiedemann<br />

Schreibwaren Zauner<br />

Stadtwerke Bad Tölz<br />

Stoff-Creativ<br />

Touristinfo Bad Tölz<br />

+ Stadtmuseum<br />

Tölzer Optik & Akustik<br />

Vom Fass<br />

Bairawies<br />

Trachten Redl<br />

Café Liebelei<br />

Dietramszell<br />

Café Schwalbe<br />

Edeka Peiss<br />

Friseursalon Kotz<br />

VergissMeinNicht<br />

Egling<br />

Hofcafé Golkofer<br />

Eurasburg<br />

Hofcafé Otthof<br />

Ela´s Ladencafé – Pension z. Mühle<br />

Gaißach<br />

Metzgerei Maier<br />

Michaeli Apotheke<br />

Raiffeisenbank<br />

Königsdorf<br />

FTO – Tankstelle<br />

Hofherr´s Dorfladen<br />

Mittendrin<br />

Hirschler Lukas - Schuhorthopädie<br />

Lenggries<br />

Bäckerei Mellis<br />

BergMoment Frühstücks Café<br />

Buidleck Claus Eder<br />

D´Wirtschaft am Bergcamping<br />

Foto Bettina Krinner<br />

i-Tüpferl Blumen<br />

Jeansstadl<br />

Kräuterhexe<br />

Metzgerei Weber<br />

Schreibzeig A. Essendorfer<br />

Schuhhaus Bammer<br />

Touristinfo Lenggries<br />

Münsing<br />

Hairgstylt Tracht/Gwand/Outdoor<br />

Jachenau<br />

Berg Chalet<br />

Café Dannerer<br />

Dorfladen<br />

Cafe 7 1/3<br />

Reichersbeuern<br />

Bäckerei Meier<br />

Raiffeisenbank im Oberland<br />

Sachsenkam<br />

Edeka Portisch<br />

Gasthof Neuwirt<br />

Wild Liebhart<br />

Waakirchen<br />

Hoppe Bräu<br />

Wackersberg<br />

Café Schusterpeter, Arzbach<br />

Altwirt Familie Goldner<br />

Gasthaus Arzbacher Hof<br />

Gasthaus Fischbach<br />

Greilinger Hof Uschi’s Nudelwerkstatt,<br />

Arzbach<br />

M.L. Hairstyle<br />

Wallgau<br />

Trachten Leismüller


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Herausgeber:<br />

CS Medienberatung + Verlag, Christine Strauß,<br />

Sperberstraße 8a, 83661 Lenggries,<br />

info@disarwinkler.de, Tel. 0173 · 9728744, www.disarwinkler.de<br />

Gestaltung:<br />

Claudia Wendt, www.wendtpunkt.de<br />

presentja Mediengestaltung Nicole Müntsch, presentja@web.de<br />

Titelfoto:<br />

Monika und Lisa Steinbacher<br />

Wolfgang Kronwitter, Auweg 3a, 83661 Lenggries,<br />

Tel. 0151 · 24044883, www.windkinder.com<br />

Illustration:<br />

Gaby Bürsch, Valley<br />

Redaktion:<br />

Michaela Probst (mp), Katharina Fitz (kf), Sibylle v. Kamptz (svk),<br />

Agnes Müller (am), Martina Geisberger (mg), Michaela Linke (ml),<br />

Christine Strauß (cs)<br />

Lektorat:<br />

Carolin Peikert<br />

Projektleitung:<br />

Christine Strauß<br />

Anzeigen:<br />

Christine Strauß, info@disarwinkler.de, Tel. 0173 · 9728744<br />

Fotos:<br />

Wolfgang Kronwitter, Michaela Probst, Katharina Fitz, Michaela Linke,<br />

Agnes Müller, Martina Geisberger, Sibylle v. Kamptz, Bettina Krinner,<br />

Matthäus Krinner, cs-press, Monika Steinbacher, Sylke Verheyen,<br />

Stefan Pabst, GSK Reichersbeuern, FFW Reichersbeuern, Hyunju<br />

Oh-Strauss, Peter Knoblich, Kulturverein Lust, Claus Eder,<br />

Adobe Stock, fotolia, easy-pr, Freepik, Privat,<br />

Werbepartner, Veranstalter<br />

Nächste Ausgabe:<br />

Winter erscheint<br />

Ende November<br />

Anzeigenschluss:<br />

18.10.2024<br />

Auflage: 15.000<br />

Druckerei:<br />

F&W Druck- und Mediencenter GmbH,<br />

83361 Kienberg, www.fw-medien.de<br />

Für die Richtigkeit von Terminen, Daten und<br />

Angaben in Kundenanzeigen, Preisen, redaktionellen<br />

Inhalten sowie Adressen und Telefonnummern wird<br />

nicht gehaftet.<br />

Veröffentlichungen – auch auszugsweise – nur mit schriftlicher<br />

Genehmigung des Verlages<br />

138


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WIR BEWEGEN AUCH<br />

WIR<br />

DEINE<br />

BEWEGEN<br />

ZUKUNFT!<br />

AUCH<br />

DEINE ZUKUNFT!<br />

Baue auf uns.<br />

Baue auf uns.<br />

denn<br />

gebaut<br />

wird<br />

immer ...<br />

denn<br />

gebaut<br />

wird<br />

immer ...<br />

Ausgezeichnet mit dem<br />

Landkreis-Wirtschaftspreis<br />

Kilian Willibald GmbH<br />

Schlegldorf 75 · 83661 Lenggries<br />

Tel.<br />

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08042/50 55 - 0<br />

Telefax Telefax 08042/44 66<br />

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Freie Stellen!<br />

· Lkw-Fahrer, auch für Selbstladekran<br />

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· Facharbeiter im<br />

Straßen-Tief- und GaLaBau

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