25 d’Isarwinkler
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URSPRÜNGLICH, FRECH, ORIGINELL UND BODENSTÄNDIG<br />
Geschichten, Porträts und Interviews von der Jachenau bis Dietramszell – von Bad Heilbrunn bis Reichersbeuern<br />
Nr.<strong>25</strong><br />
Sommer/<br />
Herbst 2024
EDITORIAL<br />
Liebe Isarwinkler,<br />
wir haben für diese Ausgabe ein absolutes Lieblingsthema<br />
von uns ausgesucht. Die Ratscherei bzw. wia ma hoid so redt<br />
und kommuniziert mitnand. So starten wir schon auf<br />
unserer Titelseite mit Lisa Steinmüller, die ihre<br />
Zuhörer gerne mit ihrem Podcast unterhält<br />
und auch zu gerne mit ihrer Mama ein<br />
Pläuschchen hält, wie man erkennen<br />
kann. Zu unserem redseligen Magazin<br />
gesellt sich auch gerne die Lust, die ihren<br />
40. Geburtstag feiert. Dazu passt<br />
hervorragend eine ganz besondere<br />
Rampensau, die wir gefunden haben<br />
und euch vorstellen. Wer’s ein bisschen<br />
ruhiger mag, darf sich über einen<br />
Buidlspaziergang durch die Eng freuen,<br />
ein ganz magisches Platzerl in unserer<br />
schönen Heimat. Außerdem möchten wir<br />
euch gerne etwas über die historische Poststelle<br />
in Bad Tölz erzählen.<br />
Geratscht und gefeiert wird auch in Reichersbeuern bei der<br />
Gebirgsschützen Kompanie und der Feuerwehr. Und zu guter<br />
Letzt freuen wir uns über eine eher fachliche Unterhaltung mit<br />
unseren Handwerkern auf der Gewerbeschau, die nach fünf<br />
Jahren endlich wieder nach Lenggries kommt. Ihr merkt schon<br />
wir haben viel zu erzählen. Bleibt uns nur noch Euch eine unterhaltsame<br />
Zeit mit unseren Geschichten zu wünschen und<br />
deads uns as Ratschen und as Lacha ned vergessen!<br />
Herzlichst,<br />
eure Christine Strauß und<br />
das gesamte Team
30<br />
8<br />
74<br />
114<br />
40<br />
50<br />
4
48<br />
Inhalt<br />
Titelgeschichte<br />
„Über die Kommunikation“ – eine kleine<br />
Geschichte wie sie entstand, was sie uns<br />
bedeutet und wohin sie uns führen kann ...........8<br />
3 Meinungen<br />
Zum Thema Kommunikation.................................18<br />
92<br />
Die Eng Alm<br />
Ein Schmuckstück im Karwendel ...........................30<br />
40 Jahre Kulturverein Lust in Bad Tölz ............40<br />
Hubert Gröbmair<br />
Rampenlicht als Therapie ...................................48<br />
Lisa Steinbacher<br />
Podcast „doch dort“...........................................50<br />
Kinderseite ........................................................58<br />
„Ellbach-Quartier“ statt Hauptpost .................64<br />
Kreuzworträtsel ................................................72<br />
106<br />
Reichersbeurer Festwochen 2024...................... 74<br />
Mei Dahoam .....................................................92<br />
64<br />
Lebendiges Handwerk & innovatives Gewerbe<br />
7. Gewerbeschau in Lenggries ..........................106<br />
Gastro im Isarwinkel....................................... 114<br />
Termine...........................................................124<br />
Was war los.....................................................134<br />
Impressum.......................................................138<br />
5
Aussichten & Ansichten<br />
Dass ma woass, mid wem ma redt<br />
Mei Mo und i san eigentlich gar<br />
ned so traditionell, aber bei der<br />
Wahl der Vornamen vo unsere Kinder<br />
warn mia scho sehr brav und bodenständig.<br />
So hamm mia de Nama<br />
von Oma, Uroma, Papa, Opas und<br />
Uropas vergebn. Bei so vui Verwandtschaft<br />
hods do für jeden glei<br />
zwoa Nama g’lien. Des macht einfach<br />
a bissl was her, falls von dene<br />
zwoa moi oana wos Offizielles<br />
werdn sollt. A doppelter Nachnama<br />
is für uns ned in Frage kemma.<br />
Weil Franz-Josef Strauß oder Franz<br />
Walter Steinmeier head si doch vui<br />
besser o wia Sabine Leutheuser-<br />
Schnarrenberger oder Hans-Wilhelm<br />
Müller-Wohlfahrt. Guad, dass<br />
letztere zwoa nix midand z’doa<br />
hamm und a koane Kinder midnand<br />
hamm, weil mit dem neuem Namensrecht<br />
hätt’ des echt kompliziert<br />
werdn kenna. Des wär wirkle aweng<br />
anstrengend beim Unterschreibn<br />
oder Buchstabiern. Aber zwoa Vornama<br />
des draun mia uns scho zua.<br />
Wenn oiso, wia bei uns der Vater des<br />
Sohnes, dem Sohn seinen Namen<br />
weitergibt, den er schon von seinem<br />
Vater griagt hod und selbiger den<br />
von seinem Vater usw. usw., dann<br />
ist des im Falle eines gemeinsamen<br />
Haushalts für die Namensträger<br />
(meist männlich) von großem Vorteil.<br />
Schreit man bei uns im Isarwinkel<br />
Hans, Max, Sepp, Anderl oder<br />
Michä horchen entweder alle auf<br />
oder wia in den meisten Fällen koana,<br />
weil man sich nur ungern angesprochen<br />
fühlt, sei Ruah mecht und<br />
jederzeit da anda gmoant sei kannt.<br />
Im Besonderen, wenn es sich um eine<br />
Aufforderung zur Arbeit handeln<br />
könnte. Im besten Foi gibt da Wellensittich<br />
o, weil der a Hansi hoaßt<br />
oder da Hund vom Nachbarn, weils<br />
den a Maxi dafft hamm. Für klare<br />
Verhältnisse kanntn do Spitznama<br />
sorgn. Da Mo, da Bua, da Kloa oder<br />
Er oder Sie san denkbare Alternativen.<br />
De Oid is ein Tabu, des merkts<br />
Eich guad! Wobei Oida mittlerweile<br />
salonfähig word’n is, zumindest aufn<br />
Pausenhof in da Schui. Charmanter<br />
findn mia de Wahl eines Kosenamens<br />
z.B. Mausi, Muggl oder Spatzl. Aber<br />
Achtung: de Viecher bitte ned zu<br />
groß wählen, des kannt schiaf geh.<br />
In diesem Sinne, suachts eich an<br />
schena Nama für Euer Schatzi aus<br />
und schauts was passiert.<br />
Eure Isarwinklerin<br />
6
Bananenbrot<br />
Zutaten:<br />
100g brauner Zucker<br />
2 Stk Eier<br />
<strong>25</strong>0g Mehl<br />
2 TL Backpulver<br />
2 EL Zimt<br />
1 TL Kardamom<br />
1 Prise Salz<br />
100 ml Walnuss-Öl<br />
Zubereitung:<br />
• Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen<br />
• Zucker & Eier schaumig schlagen<br />
• Mehl, Backpulver, Gewürze & Öl hinzufügen<br />
• zerdrückte Bananen, Schokolade und Nüsse<br />
unterheben<br />
• alles zusammen in eine gefettete Backform füllen<br />
• falls gewünscht kann mit 1 reifen, halbierten Banane<br />
belegt werden<br />
• für 40 - 50 Minuten bei 170 Grad backen<br />
• 15 Minuten in der Form auskühlen lassen<br />
4 Stk reife zerdrückte Bananen<br />
100g gehackte *Vahè Mandel-<br />
Karamell Schokolade<br />
100g gehackte Mandeln<br />
oder Walnüsse<br />
Nach Wahl eine reife Banane zum<br />
Belegen<br />
Winterzauber<br />
Tipp: Schmeckt hervorragend mit schwedischen<br />
* Pälans Ap fel-Zimt Karamell<br />
am 30.11.2024<br />
von 10:30-16 Uhr<br />
bei uns<br />
im Berg Chalet<br />
Mit Wintergrillen &<br />
kulinarischen<br />
Genussmomenten<br />
Mit * gekennzeichnete Zutaten gibt es bei uns im Berg Chalet<br />
Berg Chalet<br />
Friedeln 17 ∙ 83676 Jachenau<br />
www.berg-chalet.de<br />
..<br />
Offnungszeiten:<br />
Dienstag, Donnerstag, Freitag:<br />
10.00– 13.00 Uhr &<br />
14.00 – 18.00 Uhr<br />
Mittwoch 10.00– 13.00 Uhr<br />
Samstag 10.30– 16.00 Uhr
TITELGESCHICHTE<br />
Über die Kommunikation<br />
Eine kleine Geschichte, wie sie entstand,<br />
was sie uns bedeutet und wohin sie uns führen kann<br />
Text: Michaela Linke Bilder: Michaela Linke, Adobe Stock<br />
Die Entwicklung von Sprache<br />
und Schrift<br />
Römer mit Schriftrolle<br />
Menschen sind soziale Wesen und<br />
Individuen zugleich. Das ist kein Widerspruch,<br />
sondern im Idealfall eine<br />
perfekte Ergänzung. Um auf dieser<br />
Erde überhaupt bestehen zu können,<br />
leben wir seit jeher in Gemeinschaft.<br />
Rein biologisch sind wir bereits im<br />
Mutterleib in inniger Symbiose verbunden.<br />
Diese Verbindung ist tief<br />
in unserem Instinkt angelegt, denn<br />
ohne die anschließende Fürsorge<br />
unserer Mutter (oder einer anderen<br />
nahestehenden Person) nach der Geburt,<br />
könnten wir schlichtweg nicht<br />
überleben. Evolutionstechnisch lag<br />
es daher nahe, dass der Mensch im<br />
Laufe der Zeit seine bereits in ihm<br />
angelegte Fähigkeit zur Sprache entwickelte,<br />
um mit anderen im Austausch<br />
sein zu können. Kommunikation<br />
kommt aus dem Lateinischen<br />
„communicatio“ und bedeutet übersetzt<br />
so viel wie Mitteilung. Als sich<br />
die ersten Hominiden (Urmenschen)<br />
vor rund 1,7 Millionen Jahren durch<br />
Gesten und Laute verständigten,<br />
ging es dabei nur um wesentliche<br />
Dinge. Durch die Weitergabe von<br />
Erfahrungen, wie man zum Beispiel<br />
ein Beil herstellt, konnten die<br />
Werkzeuge letztendlich verbessert<br />
und präziser gebaut werden. In der<br />
Jagd warnte man sich mit Lauten<br />
vor gefährlichen Tieren und lernte<br />
koordiniert in der Gruppe zu jagen,<br />
was natürlich wesentlich effizienter<br />
war. Man sammelte also Wissen,<br />
nicht alleine durch die eigene Wahrnehmung,<br />
sondern auch durch den<br />
Austausch untereinander und gab<br />
dann diese wertvollen Informationen<br />
an seine Nachkommen weiter.<br />
Über Jahrtausende entwickelte sich<br />
der Mensch stetig weiter und verbesserte<br />
seine Sprache durch noch<br />
mehr Laute und Gesten. Eindeutige<br />
Anzeichen für eine Art von Schrift<br />
gab es aber noch lange nicht. Zwar<br />
8
führte der Homo-Sapiens ein erstes<br />
Vokabelsystem ein, welches sich etwas<br />
komplexer darstellte, doch der<br />
große Sprung in der menschlichen<br />
Sprachentwicklung fand ungefähr<br />
6000 vor Christus statt. Vorher<br />
musste das menschliche Gehirn<br />
erst die Kommunikationsfähigkeit<br />
auf der physischen Ebene hervorbilden.<br />
In Afrika waren Trommeln<br />
seinerzeit ein gängiger Kommunikationsweg.<br />
In Südosteuropa fingen<br />
die sesshaft werdenden Menschen<br />
an Kunstobjekte mit geometrischen<br />
Mustern zu beschriften und auch in<br />
China waren bereits zaghafte Hinweise<br />
auf einen Ansatz von Schrift<br />
zu finden. 3000 Jahre später entwickelten<br />
die Ägypter ihre allseits<br />
bekannten Hieroglyphen. Auch die<br />
Wandmalerei der Steinzeit deutet<br />
auf primäre Schriftzeichen in Form<br />
von Zeichensystemen für Zahlen<br />
und Kerbzeichen hin. Die Erfindung<br />
der Schrift bedeutete einen immensen<br />
Fortschritt für unsere jetzige<br />
Kommunikation. Sie ermöglicht,<br />
über längere Zeiträume Wissen für<br />
Themen aufzuzeichnen und weiterzugeben.<br />
Das heutige Alphabet hat<br />
Im digitalem Zeitalter – online lesen, statt Bücherlesen<br />
seinen Ursprung im ägyptischen Sinai.<br />
Die aus den Hieroglyphen entstandene<br />
Zeichenfolge wurde später<br />
von den Griechen und Römern zu<br />
unserem heutigen Alphabet weiterentwickelt.<br />
Übers Briefeschreiben und<br />
Bücherlesen<br />
Bereits 500 v. Chr. wurde in Persien<br />
das erste funktionierende Postsystem<br />
entwickelt. Die Ägypter übermittelten<br />
damals schon seit längerer<br />
Zeit Botschaften per Fußboten oder<br />
Kurieren. Hauptsächlich wurde diese<br />
Möglichkeit jedoch von gehobenen<br />
Gesellschaftsschichten genutzt<br />
und blieb dem durchschnittlichen<br />
Bürger damit verwehrt. Erstmals<br />
wurde die Vermittlung von Nachrichten<br />
für alle Personengruppen zugänglich,<br />
vorausgesetzt diese waren<br />
an das Postsystem angeschlossen.<br />
Heute, <strong>25</strong>00 Jahre später, nutzen<br />
wir noch das gleiche Grundsystem,<br />
auch wenn bedauerlicherweise weniger<br />
„echte“ Briefe damit versendet<br />
werden. In der Ära von Amazon<br />
& Co kann man über die Post so<br />
ziemlich alles bestellen und verschicken.<br />
Als Prime-Kunde, hält man<br />
sein geordertes Paket idealerweise<br />
bereits am Folgetag der Bestellung<br />
in den Händen. Der ursprüngliche<br />
US-Online-Buchhandel entwickelte<br />
sich in Rekordzeit zum größten<br />
Online-Händler weltweit und weist<br />
einen Umsatz im Billionen-Bereich<br />
vor. Jedes größere Handelsunternehmen<br />
betreibt mittlerweile einen<br />
firmeneigenen Online-Shop. Die<br />
Pandemie hat dem Ganzen zusätzlichen<br />
Wind in die Segel geblasen. Der<br />
Online-Markt boomt wie nie zuvor.<br />
Tendenz weiterhin steigend.<br />
Bahnbrechend für den Fortschritt<br />
in der Kommunikationsgeschichte<br />
war mit Sicherheit die Erfindung<br />
des Buchdrucks. Im Jahr 1440 entwickelte<br />
Johannes Gutenberg den<br />
Druck mit beweglichen Lettern.<br />
Von diesem Zeitpunkt an war es<br />
möglich, Wissen und Informationen<br />
international und in allen Gesellschaftsklassen<br />
und Sprachen breitgefächert<br />
weiterzutragen. Eine Welt<br />
ohne Zeitung, Zeitschriften und<br />
Büchern wäre selbst heute in unserer<br />
modernen Zeit schwer vorstellbar.<br />
Auch hier ist das Wachstum weiterhin<br />
rasant. Im digitalen Zeitalter<br />
lesen wir unsere Zeitung gerne auch<br />
mal online, kaufen E-Books, folgen<br />
Blogs & Influencern oder hören<br />
abends zum Einschlafen einen Podcast,<br />
statt ein Buch zu lesen. (Meine<br />
persönliche Meinung: Es geht nichts<br />
über ein gutes Buch!) ➳<br />
9
Wie Telefon & Radio die<br />
Welt eroberten<br />
Das Telefon hat gleich mehrere Erfinder.<br />
Philipp Reis stellte im Jahr<br />
1861 in Frankfurt am Main erstmals<br />
das „Telephon“ vor. Der Apparat<br />
übertrug die menschliche Stimme<br />
mithilfe von Strom in die Ferne.<br />
Schon ein Jahr vorher hat Antonio<br />
Meucci in New York eine Fernsprechverbindung<br />
vorgestellt. Das<br />
Patent für das Telefon meldete 1876<br />
der Amerikaner Alexander Graham<br />
Bell an. 1881 nahm in Berlin die<br />
erste Fernsprech-Vermittlungsstelle<br />
ihre Arbeit auf. Zu diesem Zeitpunkt<br />
hatten in den USA bereits fast<br />
alle großen Städte ein Telefonnetz.<br />
1904 erfand Guglielmo Marconi das<br />
Radio und bekam fünf Jahre später<br />
den Nobelpreis dafür. Dabei verwendete<br />
er eigentlich eine Erfindung<br />
von Nikola Tesla, welcher 20 Jahre<br />
vorher mit einem Resonanz-Transformator<br />
eine drahtlose Übertragung<br />
von Radiowellen vorstellte.<br />
Das Radio war überhaupt die erste<br />
Erfindung, die Kommunikation<br />
(wenn auch einseitig) mit der breiten<br />
Masse ermöglichte und selbst heute<br />
immer noch genützt wird, um Nachrichten<br />
zu verbreiten oder einfach<br />
TITELGESCHICHTE<br />
Zurückgebeamt ins Arbeitszimmer der 70ger Jahre: Kati geboren 2014<br />
um Musik zu hören. Wer von euch<br />
erinnert sich noch an die Top 40, die<br />
in den 90ern jeden Freitag im Radio<br />
(ich glaube es war Antenne Bayern)<br />
gespielt wurden? Die Moderatoren<br />
versuchten extra nicht reinzureden,<br />
weil natürlich die Zuhörer daheim<br />
gleichzeitig ihre Playlist auf Kassette<br />
erstellten, indem sie die Lieder vom<br />
Radio aufnahmen. (Heute gibt es<br />
dafür Spotify!) Ich kann mich genau<br />
an die große Freude erinnern,<br />
als ich elf Jahre alt war und mein<br />
erster CD-Player mit einer Roxetteund<br />
der neuste Kuschelrock-CD unter<br />
dem Weihnachtsbaum lag. Das<br />
war in jeder Hinsicht ein Hit! 1928<br />
wurde das erste Fernsehbild aus<br />
New York gesendet. In Deutschland<br />
startete der offizielle Sendebetrieb<br />
des „Deutschen Fernsehfunks“. Die<br />
tägliche Sendezeit betrug in den<br />
1950er Jahren anfangs nur etwa drei<br />
Stunden. Zu diesem Zeitpunkt war<br />
Fernsehen ein reines Bildungsmedium,<br />
das nur zu einem geringen Teil<br />
unterhalten sollte. Eine neue Qualität<br />
eröffnete sich den Zuschauern<br />
durch Live-Übertragungen. (Die<br />
Krönung von Königin Elisabeth II.,<br />
das WM-Finale in Bern oder etwa<br />
die Mondlandung.) Unterhaltungssendungen<br />
wie Fury, Lassie oder<br />
Flipper wurden aus Amerika importiert<br />
und erstmals in Deutschland<br />
ausgestrahlt. Vor der Freigabe des<br />
Farbfernsehens 1967 war Fernsehen<br />
ein absolutes Privileg, denn nur<br />
die wenigsten Haushalte konnten<br />
sich einen Fernseher leisten. In einem<br />
Dorf waren es oft die hiesigen<br />
Wirtshäuser, die einen Fernseher<br />
und ein Telefon für die Allgemeinheit<br />
zur Verfügung stellten. Fußballspiele<br />
wurden auf winzigen<br />
Fernsehapparten verfolgt und man<br />
hoffte inständig, dass das Bild nicht<br />
Fernsehen als Familienevent zu Zeiten, in denen die Unterhaltungsbranche<br />
entstand<br />
10
wackelte und der Ton funktionierte.<br />
Wenn im Dorf jemand einen Anruf<br />
erhielt, musste dafür eine Uhrzeit<br />
beim Wirt vereinbart werden. Nicht<br />
selten wurden die Wirtskinder beauftragt,<br />
diverse Telefon-Mitteilungen<br />
an die jeweiligen Dorfbewohner<br />
weiterzugeben.<br />
Die Veränderung<br />
der Kommunikation durch<br />
die Digitalisierung<br />
Das erste Handy der Welt wurde von<br />
Martin Cooper 1973 erfunden. Das<br />
erste Smartphone kam 2007 auf den<br />
Markt. Die Geschichte des Internets<br />
begann tatsächlich schon 1957 in<br />
den USA. Um das Nachrichtensystem<br />
vor Ort abzusichern, wurde ein<br />
System entwickelt, welches bei Ausfall<br />
eines Knotenpunktes weiterhin<br />
funktionsfähig bleiben sollte. Was<br />
daraus entstanden ist, ist uns bekannt.<br />
Die Digitalisierung haben wir<br />
alle die letzten 20 Jahre hautnah miterlebt.<br />
Das Internet eröffnet uns tagtäglich<br />
unendlich neue Möglichkeiten.<br />
Unsere Welt wurde global, wie<br />
ein riesengroßer, bunter, vernetzter<br />
Spielplatz, auf dem wir alle irgendwie<br />
miteinander verbunden sind. Früher<br />
war es sprichwörtlich egal, wenn in<br />
China ein Radl umfällt. Jetzt könnte<br />
das unter Umständen Konsequenzen<br />
für uns haben. Wusstet ihr, dass wir<br />
laut Facebook im Durchschnitt nur<br />
3,7 Freunde voneinander entfernt<br />
sind? Social Media setzt gezielt auf<br />
unseren Ur-Instinkt nämlich „sich<br />
verbunden fühlen zu wollen“. Wir<br />
posten Bilder von bedeutsamen Situationen,<br />
um sie im gleichen Moment<br />
mit anderen zu teilen, weil sie<br />
dann vom Gefühl her länger bei uns<br />
bleiben. Manches Mal teilen wir<br />
auch Banales, wie die Leberkässemmel<br />
der letzten Brotzeit, weil wir<br />
vielleicht denken mit der gegenseitigen<br />
Teilnahme an Alltäglichem „irgendwie“<br />
in Verbindung zu bleiben.<br />
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber<br />
ich sehne mich manches Mal nach<br />
Konzerten, auf denen zu Balladen<br />
anstelle von Smartphones wieder<br />
Feuerzeuge und Wunderkerzen<br />
leuchten. Ich würde bei allen mir<br />
bekannten Liedern so laut es geht<br />
mitsingen und dabei völlig atemlos<br />
mit dem Augenblick verschmelzen,<br />
bis ich Zeit und Raum vergesse und<br />
ohne ein einziges Beweisfotos davon<br />
zu machen. Ich weiß ja, ich war ➳
TITELGESCHICHTE<br />
wirklich da! Und ich vermisse meine<br />
rostige alte Schreibmaschine, die<br />
längst entsorgt wurde, weil sie nicht<br />
mehr funktionierte oder einfach nur<br />
die stinknormale, gelbe Telefonzelle<br />
in meinem Ort. Ich hätte nicht<br />
gedacht, dass ich das sage, aber ich<br />
würde wahnsinnig gerne einmal wieder<br />
stundenlang mit dir telefonieren,<br />
statt eine WhatsApp Nachricht von<br />
dir zu lesen, nur weil es mir dann<br />
leichter fällt mich zu erinnern, wie<br />
schön deine Stimme in Wirklichkeit<br />
für mich klingt. Wenn ich im<br />
Urlaub bin, möchte ich mit Händen<br />
und Füßen reden, für den Fall, dass<br />
ich die Landessprache nicht verstehe<br />
und wie Billy Murray und Scarlett<br />
Johnson bei „Lost in Translation“<br />
ganz und gar eintauchen in meine eigene<br />
Sprachlosigkeit. Ich würde mir<br />
dann am Kiosk nebenan ein kleines<br />
Wörterbuch kaufen, mit den Einheimischen<br />
ins Gespräch kommen und<br />
dabei feststellen, dass man gar nicht<br />
viele Worte braucht, um sich zu verstehen.<br />
Doch eine Postkarte würde<br />
ich dir auf alle Fälle schreiben. Eine<br />
mit dem kitschigsten Meer-Sonnenuntergang-Motiv<br />
aller Zeiten auf der<br />
Vorderseite und das alles nur wegen<br />
der ausgeprägten Nostalgie und der<br />
tiefen Wehmut in mir. Doch ich gebe<br />
zu, als ich gerade eben diesen Text<br />
geschrieben habe, habe ich mir gelegentlich<br />
gedacht, ob meine Eltern<br />
(oder Großeltern) nicht zwischenzeitlich<br />
auch von dieser Sehnsucht<br />
ergriffen wurden? Wünschten sie<br />
sich hin und wieder ebenfalls die<br />
Herbstzeit<br />
ist Wildzeit!<br />
Steaks<br />
Braten<br />
Edelgulasch<br />
Hackfleisch<br />
95 €<br />
ca. 1000 g<br />
ca. 2000 g<br />
ca. 1000 g<br />
ca. 1000 g
„gute alte Zeit“ zurück? Vermissten<br />
sie handgeschriebene Briefe so<br />
wie ich oder die Heimatabende im<br />
Alpenfestsaal, die ich ehrlichweise<br />
nie richtig gewürdigt habe, obwohl<br />
sie mir oft davon erzählten? Werden<br />
wiederum unsere Kinder dem Smartphone-Zeitalter<br />
hinterher trauern,<br />
wenn wir in Zukunft auf ganz andere<br />
Weise miteinander kommunizieren?<br />
Werden sie ihren Kindern<br />
davon erzählen, wie cool Zocken auf<br />
der Playstation war oder wie sehr sie<br />
Snapchat, Instagram oder Netflix<br />
vermissen? Ich weiß es nicht. Aber<br />
bei einem bin ich mir absolut sicher,<br />
die Sehnsucht nach echter Verbindung<br />
und Zugehörigkeit bleibt. Ich<br />
bin zudem überzeugt davon, dass es<br />
an uns und unserer Intention liegt,<br />
Technik für uns und nicht gegen<br />
uns zu nutzen. Sie ist dann entweder<br />
Die Technik nutzen, um in Verbindung zu bleiben (Man ist nie zu alt!)<br />
Fluch oder Segen, je nachdem welche<br />
Richtung wir einschlagen. Und eins<br />
noch … wir dürfen niemals aufhören<br />
wirklich miteinander zu reden<br />
und müssen uns aufmerksam zuhören,<br />
sonst könnte es leicht passieren,<br />
dass wir uns eines Tages selbst (und<br />
die Welt um uns herum) nicht mehr<br />
verstehen können. Kein Smartphone<br />
ist smarter als du selber, weil es nicht<br />
aus Fleisch und Blut besteht und ihm<br />
ein Herz fehlt, dass die richtigen Entscheidungen<br />
zur richtigen Zeit trifft.<br />
Vergiss das bitte nicht.
Du kennst uns noch nicht?<br />
Wir sind ein lebendiges Restaurant im Herzen von Bad Tölz.<br />
Alles was normal ist, sind wir definitiv nicht! Aber ganz<br />
klar haben wir super leckeres Essen, immer mal wieder<br />
Live Musik und ein außergewöhnliches Ambiente bei<br />
dem ganz sicher niemandem langweilig wird.<br />
Und Bier, Bier haben wir natürlich auch!<br />
Das ist eine Rennsemmel,<br />
halb 30 cm. Ganz 60 cm.<br />
Belegt mit allem möglichen!<br />
Kennst du schon unsere rennsemmeln?<br />
Alles Wichtige was unsere Küche erreicht, sind von Bauern und Produzenten<br />
aus der direkten Umgebung. Die Zusammenarbeit mit diesen engagierten<br />
Menschen ermöglicht es uns, die Frische und Qualität unserer Zutaten zu<br />
gewährleisten und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu stärken.<br />
All unsere Dressings und die meisten Soßen sind von uns per Hand gemacht.<br />
Dazu benutzen wir die Bio Fairetrade Gewürze von Soulspice! Diese werden in<br />
der ReAL Manufaktur in Bad Tölz hergestellt!
unsere neuen ganztags Specials<br />
Special Nr.1 Jeden Montag:<br />
Mädls night! – Jeder Spritz<br />
5€<br />
Special Nr.2 immer Mittwochs:<br />
Bergfest! – Jedes Bier 0,5l<br />
3,50€<br />
Special Nr.3 immer Freitags:<br />
Vintage Prices! – eine Rennsemmel Halb<br />
+ ein Getränk 0,5l<br />
10€<br />
Du bist in einer Band und willst endlich<br />
vor leuten spielen?<br />
Dann melde dich bei uns!<br />
Ab Herbst geht es wieder mit Live Auftritten auf unserer Bühne los!<br />
Du willst bei uns feiern?<br />
Egal für was! Ob Hochzeit, Geburtstag oder sogar Scheidung?<br />
Ob schön im Anbau oder unten an unserer Madhouse Bar!<br />
Mit à la carte oder ein Buffet!<br />
Fass zum selber zapfen oder wir zapfen für euch!<br />
Was und wie auch immer ihr feiern wollt,<br />
wir planen mit euch zusammen den perfekten Abend!<br />
Hier findet ihr uns:<br />
Krankenhausstraße 37<br />
83646 Bad Tölz<br />
Tel.: 08041 80<strong>25</strong>26<br />
Email: info@kesselhaus-madhouse.de<br />
Öffnungszeiten:<br />
Mo-Do:<br />
Fr + Sa:<br />
So:<br />
11:00 bis 23:00 Uhr<br />
14:00 bis 00:00 Uhr<br />
11:00 bis 22:00 Uhr
LUGGE & KARE<br />
Vor lauter Handy, YouTube und TikTok haben wir verlernt uns Witze zu erzählen.<br />
Deswegen haben wir vom d’Isarwinker uns überlegt, den Lugge & Kare in unser Heft zu holen.<br />
Jetzt darf mal wieder so richtig gelacht werden!<br />
Kennst du den?<br />
„Du, Sepp?<br />
Wann hosd du eigentlich<br />
die Frau kennenglernt?“<br />
Sepp: „Glei nach da<br />
Hochzeit.“<br />
A Kölner, a Westfale und<br />
a Bayer gengan in d’Wirtschaft.<br />
D’Bedienung fragt: „Grias eich,<br />
wos deaffs sei?“<br />
Da Kölner bestellt ein Kölsch.<br />
Da Westfale a Altbier.<br />
Und da Bayer an Spezia, darauf schaun<br />
eam de andan zwei ungläubig an.<br />
Do sagt da Bayer:<br />
„Wenns koa Bier bstellts,<br />
dann trink i a koans.“<br />
Sitzen zwei Bayern<br />
beim Bier beinand, sagt der oane:<br />
„I war gestern beim Dokta und<br />
der hod gsogd i hob Zucker.”<br />
Da sogd da andere: „Wos is Zucker?”<br />
„Mei des is, wennst in da Unterhosen<br />
weiße Fleck hosd.”<br />
Na sogd da anda: „Auweh,<br />
dann hob i Zimt!“<br />
16
PORTRÄT Tölzer Land Tourismus<br />
#andersOutdoor: von Biberkunst bis<br />
Wasserbüffelsafari<br />
Sanfte Naturerlebnisse im Tölzer Land<br />
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Kräuter eintauchen oder lieber den<br />
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Schulter gucken? Das ganzjährige<br />
#andersOutdoor-Angebot im Tölzer<br />
Land lädt dazu ein, die Natur auf<br />
ganz besondere Art zu erleben.<br />
Blumenwiese statt Einheitsgrün,<br />
den Dinos auf der Spur und Abenteuer<br />
am Kochelseeufer... Mit dem<br />
Natursommer im Loisachtal bieten<br />
die Gemeinden Bad Heilbrunn,<br />
Benediktbeuern und Kochel am See<br />
noch bis September ganz besondere<br />
Natur-Erlebnisse: Tümpelsafaris,<br />
Vogelstimmenführungen mit dem<br />
Meister der Nachahmung, Feldermausbeobachtungen,<br />
Expeditionen<br />
ins Lainbachtal, Wasserbüffel-Safaris,<br />
Kräuter- und Bienenführungen,<br />
Sensenmähkurse und vieles mehr ...<br />
Wer noch mehr über die schützenswerten<br />
Landschaften, Flora<br />
und Fauna der Region eintauchen<br />
möchte, begibt sich mit den Naturschutz-Rangern,<br />
die über die<br />
Schutzgebiete südlich von München<br />
entlang der Isar und am Walchensee<br />
wachen, auf Entdeckungstour. Über<br />
das ganze Jahr hinweg werden hier<br />
Touren für Erwachsene und Familien<br />
an verschiedenen Orten entlang<br />
der Isar, in den Mooren und am<br />
Walchensee angeboten.<br />
Wohltuend für Körper und Seele<br />
sind die Angebote der Kräuter-<br />
Erlebnis-Region. An kaum einem<br />
anderen Ort kann man sich besser<br />
mit den Geheimnissen der Natur<br />
vertraut machen als im Tölzer Land:<br />
Von Kräuterkochkursen über Kurse<br />
zur Herstellung von Naturkosmetik<br />
und Kräuterwanderungen bis zum<br />
Einkauf beim Direktvermarkter –<br />
der grüne Veranstaltungskalender<br />
ist prall gefüllt. Infos und Termine<br />
gibt es unter toelzer-land.de/naturerlebnisse.<br />
Bilder: Tölzer Land Tourismus,<br />
Leonie Lorenz<br />
Respektvoll unterwegs.<br />
Damit es so bleibt.<br />
17
3 MEINUNGEN<br />
„Reden ist Silber,<br />
Schweigen ist Gold“<br />
Text und Bild: Katharina Fitz<br />
Manchmal möchte man jemandem<br />
einfach sein Herz ausschütten<br />
ohne Ratschläge oder Kritik<br />
zu hören. Manchmal möchte man<br />
einfach nur, dass jemand zuhört.<br />
Klingt einfach, ist aber nicht so.<br />
Meiner Meinung nach verlangt richtiges<br />
Zuhören viel mehr als nur die<br />
Ohren aufsperren und das Gesagte<br />
aufnehmen. Richtiges Zuhören erfordert<br />
eine gehörige Portion Empathie,<br />
Geduld und eine gewisse<br />
Unvoreingenommenheit gegenüber<br />
dem Gesprächspartner. Vertrauen<br />
ist auch ein großes Thema. Wenn<br />
ich jemandem meine tiefsten Ängste,<br />
Freuden oder Geheimnisse erzähle,<br />
muss ich mich natürlich auf seine<br />
Verschwiegenheit verlassen können.<br />
Zuhören beinhaltet für mich auch<br />
die Vermeidung von Bewertungen<br />
des Gesagten oder gar Verurteilungen.<br />
Bei manchen mag vielleicht<br />
mitunter der moralische Zeigefinger,<br />
zumindest gedanklich mal kurz<br />
in die Höhe schießen, aber ein guter<br />
Zuhörer sollte diese Regung für sich<br />
behalten. Denn wer sein Herz ausschüttet,<br />
der möchte zunächst erstmal<br />
alles loswerden und nicht sofort<br />
mit Belehrungen und Ratschlägen<br />
überhäuft werden. Vielleicht ist das<br />
richtige Zuhören auch eine Kunst,<br />
die wir Frauen deutlich leichter zu<br />
erlernen vermögen. Männer möchten<br />
ja bekanntlich meist Probleme<br />
lösen und sie damit vom Tisch haben.<br />
Wir Frauen reden erstmal gerne<br />
lange und ausführlich über Probleme<br />
und ihre einzelnen Facetten, um<br />
sie dann in aller Ruhe zu analysieren<br />
und schlussendlich zu lösen oder<br />
auch nicht.<br />
Empathie ist das<br />
Wichtigste<br />
Man erfährt so viel über einen<br />
Menschen, wenn man ihm mal<br />
richtig zuhört und bemerkt auch<br />
das, was nicht gesagt wird. Denn<br />
18
es sind nicht nur die Worte, die<br />
unterschiedliche Gefühlslagen verraten,<br />
sondern auch die Art und<br />
Weise wie sie ausgesprochen werden.<br />
Klangfarbe, Lautstärke, Betonung,<br />
Mimik und Gestik – all das<br />
ergibt ein Gesamtbild und hilft<br />
ungemein, das Gesagte richtig einzuordnen<br />
und besser zu verstehen.<br />
Mich erfüllt es mit Freude, wenn<br />
ich spüre, dass mein Gegenüber im<br />
Verlauf eines Gesprächs allmählich<br />
Vertrauen fasst und sich nach und<br />
nach öffnet. Meiner Ansicht nach<br />
spielt die Empathie beim richtigen<br />
Zuhören sowieso die entscheidende<br />
Rolle. Denn das, was einen nicht<br />
berührt oder interessiert, kann man<br />
sich in der Regel auch schlecht merken.<br />
Es wäre also von Nachteil, am<br />
Ende eines Gesprächs den Anfang<br />
schon wieder vergessen zu haben.<br />
Ich versuche, die Sorgen und Nöte<br />
meines Gegenübers wirklich ernst<br />
zu nehmen. Denn auch, wenn ich<br />
ein mir geschildertes Problem als<br />
lapidar einstufe, ist es doch für die<br />
andere Person in diesem Moment<br />
eine immense Herausforderung und<br />
scheinbar nicht zu lösen. Und allein<br />
deshalb hat es all meine Aufmerksamkeit<br />
verdient.<br />
Zuhören ist aus der<br />
Mode gekommen<br />
Meiner Einschätzung nach kreisen<br />
sehr viele Menschen heutzutage<br />
hauptsächlich um ihre eigenen<br />
Befindlichkeiten und Bedürfnisse.<br />
Man liest und hört viel über Achtsamkeit<br />
und Selbstliebe auf zahlreichen<br />
Ratgeberportalen im Internet<br />
und den sozialen Netzwerken. Doch<br />
manchmal habe ich das Gefühl,<br />
dass „richtiges“ Zuhören genau<br />
deswegen aus der Mode gekommen<br />
ist. Schade eigentlich, denn sich die<br />
Zeit zu nehmen einem Menschen<br />
wirklich zuzuhören hat zumindest<br />
mein Leben bereichert. Es schafft<br />
Nähe und Vertrauen und mit jedem<br />
Gespräch lernt man auch sich selbst<br />
ein bisschen besser kennen. Ein altes<br />
Sprichwort lautet: „Reden ist<br />
Silber, Schweigen ist Gold“. Zwei<br />
Edelmetalle, auf ihre Art schön und<br />
wertvoll. Deshalb gilt für mich die<br />
Devise: Das eine tun und das andere<br />
nicht lassen. Aber beides „richtig“<br />
und mit ganzem Herzen. ➳<br />
Eure Katharina<br />
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19
3 MEINUNGEN<br />
Übers Schreiben und den perfekten<br />
Pacey-Witter-Augenblick<br />
Text: Michaela Linke Bild: Wolfgang Kronwitter<br />
Ich bin überhaupt kein großer Fan<br />
von Serien, aber als sich „Dawson’s<br />
Creek“ damals in mein abwechselnd<br />
aufregendes und zugegeben<br />
mindestens genauso tristes Teenager-Leben<br />
schlich, ging so ziemlich<br />
alles in mir in Resonanz. Nachträglich<br />
vermute ich, es war wegen Capside,<br />
dem kleinen, verschlafenen<br />
Ort an der Küste von Boston oder<br />
vielleicht auch wegen den liebenswerten<br />
Hauptdarstellern und ihrer<br />
tiefen Freundschaft zueinander, die<br />
gelegentlich auf die Probe gestellt<br />
wurde, aber alles überdauerte. Sie<br />
alle waren (genau wie ich) auf der<br />
Suche nach sich selbst und drehten<br />
sich dabei scheinbar im Kreis. Aus<br />
heutiger Sicht hatten sie einfach nur<br />
keine Ahnung, dass sie in Wirklichkeit<br />
gerade eine der besten Zeiten<br />
überhaupt zusammen verbrachten<br />
und damit gleichzeitig Weichen für<br />
die Zukunft stellten. Die Wahrheit<br />
ist jedoch, es gab nur einen Grund<br />
warum ich tatsächlich keine einzige<br />
der 7 Staffeln von Dawson’s Creek<br />
verpasst hatte: Pacey Witter.<br />
Pacey stammte aus schwierigen Familienverhältnissen,<br />
hatte durchwegs<br />
schlechte Noten und rebellierte<br />
gegen so ziemlich jeden und alles<br />
was sich ihm in den Weg stellte.<br />
Doch da war auch noch sein bester<br />
Freund Dawson Leery und dessen<br />
Seelengefährtin Joey Potter, in die<br />
sich Pacey (und Dawson!) bald hoffnungslos<br />
verliebte. Zusammengefasst<br />
drehte sich die ganze Serie im<br />
Grunde ausschließlich darum, ob<br />
sich Joey letztendlich für den Vorzeige-Schwiegersohn<br />
Dawson oder<br />
für Pacey, mit all seinen Ecken und<br />
Kanten, entscheiden wird. Ich war<br />
sofort „Team Pacey“. Ganz klar. Er<br />
war nicht nur aufmerksam, ehrlich,<br />
ausgeprägt tiefgründig und humorvoll,<br />
sondern auch ein Meister der<br />
großen Worte! Es kommt nämlich<br />
nicht nur darauf an, wie und was<br />
man sagt, sondern auch, ob das<br />
Timing stimmt. Pacey brachte definitiv<br />
die nötige Geduld und das<br />
Einfühlungsvermögen mit, auf den<br />
perfekten Moment – so wie auf die<br />
ersten, wärmenden Sonnenstrahlen<br />
nach wochenlangem Regenwetter –<br />
zu warten. Zusätzlich war da noch<br />
sein Instinkt, die ersten Anzeichen<br />
dafür nicht zu übersehen, um einfach<br />
am richtigen Ort und zur richtigen<br />
Zeit zu sein. Mit einem Satz im<br />
langersehnten Serien-Finale „The<br />
simple act of being in love with you<br />
is enough for me“ war es dann auch<br />
für Joey endlich klar (was ich natürlich<br />
immer wusste), dass ausschließlich<br />
Pacey als potentieller Mann an<br />
ihrer Seite in Frage kam.<br />
Ich habe wirklich bis zum letzten<br />
Moment der insgesamt 128 Episoden<br />
mitgefiebert und es wäre eine<br />
kleine Tragödie gewesen, wenn Joey<br />
und Pacey es am Ende nicht geschafft<br />
hätten.<br />
Die Liebe zum Wort<br />
Ich gebe es zu, ICH LIEBE WOR-<br />
TE. Aber nur, wenn sie aufrichtig<br />
sind und uns direkt aus dem Herzen<br />
sprechen. Am allerliebsten die,<br />
die man nur zwischen den Zeilen<br />
lesen kann oder die, die man nicht<br />
ausspricht, aus Angst, etwas zu zerbrechen,<br />
was eben erst zu wachsen<br />
begann. Ich glaube Worte können<br />
unglaublich viel bewegen, aber im<br />
selben Augenblick gleichzeitig auch<br />
alles zerstören. Ich bin überzeugt, es<br />
gibt Dinge, die kann man nur (er-)<br />
klären, wenn man darüber redet.<br />
Manche Worte müssen erst ausgesprochen<br />
und beim Namen genannt<br />
werden, damit sie wirken können.<br />
Andere wiederum sind so verletzlich,<br />
dass man in Gefahr läuft etwas<br />
sehr Schönes zu zerreden, würde<br />
man nur ein einziges Wort darüber<br />
verlieren. Ich glaube auch, dass<br />
Zuhören eine Art von Reden ist. Es<br />
sagt meinem Gegenüber, dass er mir<br />
wichtig ist und wie gerne ich wissen<br />
möchte, wer er ist und wonach er<br />
sich sehnt. Auch Schweigen kann<br />
unendlich wertvoll sein, wenn es<br />
nichts zu sagen gibt, was von Bedeutung<br />
wäre. Grundsätzlich, so denke<br />
20
ich, geht es immer darum in Verbindung<br />
zu bleiben und zu sein. Wir<br />
fühlen uns am glücklichsten, wenn<br />
wir den nächsten Menschen in unserem<br />
Umfeld nahe sind. Selbst bei<br />
völlig Fremden ist ein freundliches<br />
Lächeln eine Art von Verbindung.<br />
Wenn wir in Verbindung sind, sind<br />
wir einander wohlwollend. Wir sind<br />
im Frieden. Mit uns und mit anderen.<br />
Gute Worte verbinden uns ohne<br />
Zweifel.<br />
„Da bist du ja endlich!“<br />
Ich habe mich immer gefragt, ob es<br />
ihn gibt, den perfekten Pacey-Witter-Augenblick.<br />
Wenn ja dann würde<br />
ich geduldig darauf warten, um<br />
dir eines Tages zu gestehen, was du<br />
mir bedeutest. Ich kann es dir nicht<br />
einfach so und hier sagen, (du weißt<br />
ja, wegen dem perfekten Timing)<br />
aber schreiben kann ich dir. Das<br />
mache ich immer, wenn mir die<br />
Worte ausgehen. Vielleicht auch,<br />
weil du dann zwischen den Zeilen<br />
lesen kannst und dir einfach selbst<br />
den besten Moment dafür aussuchst.<br />
Und vielleicht ist dieser ganz<br />
besondere Augenblick dann genau<br />
JETZT.<br />
Dann bist du um die halbe Welt geflogen,<br />
um mich von dort abzuholen<br />
und nach Hause zu bringen. Du hast<br />
mir einfach diesen Brief geschrieben<br />
und eine Südamerika Landkarte<br />
darauf gemalt. Genau zu dem Zeitpunkt,<br />
wo ich am wenigsten mit dir<br />
gerechnet habe. Ich habe dir nur geantwortet:<br />
„Da bist du ja endlich!“<br />
Ich weiß jetzt um dich UND kann<br />
mit absoluter Gewissheit sagen,<br />
es gibt ihn wirklich, den perfekten<br />
Pacey-Witter-Augenblick.<br />
(Der letzte Absatz ist für jemanden,<br />
der sich einmal in mein Herz geschrieben<br />
hat und seitdem nie mehr<br />
daraus verschwunden ist & für alle<br />
Leser von <strong>d’Isarwinkler</strong> eine unbedingte<br />
Aufforderung mehr Liebesbriefe<br />
zu schreiben!) ➳<br />
Eure Michaela<br />
21
3 MEINUNGEN<br />
Jetzt red i – Hauptsach’<br />
d ’Luft schäbert<br />
Man bezeichnet sie als Laberbacken,<br />
Quasselstrippen, Ratschkathln<br />
oder Powertalker – diese<br />
wunderbaren Menschen, die so offen<br />
und zugänglich sind. Die sich<br />
aufgeschlossen, offenherzig und<br />
wortreich mit ihrer Redefreudigkeit<br />
und Kommunikationslust so<br />
vielen Themen annehmen, darüber<br />
diskutieren und sich der Welt mitteilen.<br />
Ich mag diese Leute. Muss ich<br />
wohl – ich gehöre dazu und glaubt<br />
mir, wir haben’s nicht immer leicht.<br />
Wenn in so machen Ferienclubs Animateure<br />
engagiert werden, um die<br />
Gäste zu unterhalten, machen wir<br />
das für lau. Es bereitet uns nämlich<br />
echte Schmerzen, wenn bei einer<br />
Zusammenkunft (meist inhomogener<br />
Gruppen) die Gesprächsthemen<br />
Text und Bild: Michaela Probst<br />
Wunderbar, wenn man sein Herz auf der Zunge tragen darf<br />
fehlen und ständig peinliche Redepausen<br />
entstehen. Wenn permanent<br />
diese quälende Stille herrscht,<br />
obwohl einige Menschen inklusive<br />
funktionsfähiger Münder zusammengekommen<br />
sind. Da kommt unser<br />
Einsatz. Wir suchen und finden<br />
Themen, stellen Fragen und recherchieren<br />
die möglichen Interessen der<br />
weniger redseligen Truppe. Während<br />
wir eine Antwort abwarten, die<br />
im schlimmsten Fall ganz effizient<br />
mit nein, ja oder vielleicht ausfallen<br />
kann, suchen wir zeitgleich schon<br />
das nächste Thema, einen passenden<br />
Witz oder eine Anekdote. So wühlen<br />
wir stets in unseren meist etwas<br />
wirren, aber sehr kreativen Köpfen.<br />
Das ist echte Schwerstarbeit. Ohne<br />
Witz! In der Regel sind wir Quasselstrippen<br />
gerne gesehen, weil wir<br />
selten Tabus kennen und unser Herz<br />
auf der Zunge tragen. Tragisch wird<br />
es allerdings, wenn man uns nach<br />
einem anstrengenden Animationsabend<br />
vorwirft, wir hätten zu viel<br />
geredet. Sorry! Aber das zwingt<br />
selbst uns in die Grätsche und bringt<br />
uns echt zum Schweigen.<br />
Für uns Gesprächige ist es eine Wohltat<br />
mit Gleichgesinnten und Seelenverwandten<br />
auf einer Wellenlänge<br />
zu surfen und sich stundenlang über<br />
alles Mögliche zu unterhalten. Ohne<br />
zu überlegen, ob Gesagtes gegen uns<br />
verwendet werden könnte. Wie heißt<br />
es so treffend? „Ich müsste Dich<br />
töten, wenn Du nicht mehr meine<br />
Freundin wärest, weil Du viel zu viel<br />
von mir weißt.“ Eine etwas brutale<br />
Theorie aber sehr passend. Eines<br />
fällt mir allerdings zunehmend auf:<br />
je älter man wird und je mehr Dialoge<br />
man geführt hat, desto mehr<br />
wird einem klar, wie wichtig es ist,<br />
dass Oberflächlichkeit nichts in den<br />
Gesprächen zu suchen hat.<br />
Auch wenn es die Offenherzigen und<br />
Redegewandten nicht immer leicht<br />
haben, können nur so echte Freundschaften<br />
entstehen. Von nix kommt<br />
nix. In diesem Sinne glaubt mir<br />
liebe <strong>d’Isarwinkler</strong>-Leser: Smalltalk<br />
ist abartig anstrengend doch<br />
Deeptalk dagegen schafft ein gutes<br />
Gefühl, eine schöne Zeit und echte<br />
Freunde.<br />
Eure Michaela<br />
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<strong>25</strong>
Stammtisch<br />
Zwei Geschlechter, zwei Welten, zwei Meinungen!<br />
Text: Michaela Probst Bild: Freepik<br />
Wenn’s ums Ratschen, Kommunizieren<br />
und Tratschen geht, kommen<br />
wir am Stammtisch nicht vorbei.<br />
Leider bleibt vielerorts der klassische<br />
Stammtisch öfter mal leer, weil<br />
keiner Zeit hat. Die alten Herren<br />
vertragen kein Bier mehr und wenn<br />
dann nur ein warmes. Das Diskutieren<br />
und Debattieren macht nicht<br />
mehr so viel Spaß, weil jeder gleich<br />
zum Handy greift und Google fragt.<br />
Trotzdem füllen sich die Wirtshaustische<br />
mit so manch anderen<br />
Stammtisch-Konstellationen. Die<br />
Gruppennamen (meist auch in der<br />
WhatsApp-Gruppe sichtbar), sind<br />
oftmals nicht mehr ganz aktuell und<br />
spiegeln insgeheim die Wünsche der<br />
Mitglieder wider.<br />
Wie die Zeit vergeht<br />
So trifft ER sich seit mehr als zwanzig<br />
Jahren zum Informationsaustausch<br />
mit ein paar sehr alten Freunden<br />
und 32 Schafkopfkarten. Die<br />
Mitglieder dieser Gruppe mit dem<br />
jugendlichen Namen „die 29-Jährigen“<br />
haben die 30 und die 40 schon<br />
weit überschritten. Und manch einer<br />
hat sich bereits mit einer 50+ anfreunden<br />
dürfen. SIE trifft sich derweil<br />
immer noch im Mutticlub.<br />
Obwohl die Kinder schon längst<br />
aus dem Gröbsten raus sind. Sie<br />
sind zum Teil verheiratet, leben in<br />
einer anderen Stadt und brauchen<br />
die Mutti ggf. in Sachen Nahrungsaufnahme<br />
oder um abgeholt<br />
zu werden, wenn die Fahrtüchtigkeit<br />
nicht mehr ganz gesichert ist.<br />
Bei den Gesprächen am Tisch geht<br />
es auch längst nicht mehr um die<br />
Kinder, sondern meist um Arztbesuche,<br />
Heilpraktiker-Empfehlungen<br />
oder Wechselbeschwerden.<br />
Besonders freut uns eine Stammtischrunde<br />
namens Stillgruppe, deren<br />
weibliche Ü60-Mitglieder keinesfalls<br />
stillschweigend am Stammtisch<br />
sitzen. Sie treffen sich seit der<br />
Zeit als ihre Kinder noch Säuglinge<br />
waren und man zum Erfahrungsaustausch<br />
in Sachen Muttermilch<br />
zusammenkam.<br />
Chickentable versus<br />
Bierdimpfe<br />
Während bei den weiblichen Zusammenkünften<br />
die Gesprächsthemen<br />
unendlich scheinen, wild<br />
durcheinander gequatscht wird und<br />
die Akustik schon mal an einen<br />
Hühnerhaufen erinnern könnte,<br />
gibt es männlicherseits ein echtes<br />
Pendant dazu. So werden schon<br />
mal sonntägliche Stammtischrunden<br />
beobachtet, die ganz ruhig und<br />
brav am Tisch sitzen. Auch wenn<br />
die Anzahl der männlichen Gäste<br />
durchaus viele Gesprächsthemen<br />
vermuten lassen könnte, herrscht<br />
hier die totale Stille. Ebendiese wird<br />
nur gelegentlich durch ein „Aaah“<br />
nach dem Genuss von ein paar<br />
Schlucken Bier unterbrochen. Entscheidend<br />
für die Gesprächsbereitschaft<br />
und Kommunikationslaune<br />
bei diesen Gruppierungen ist die<br />
Anzahl der Striche auf dem Bierdeckel,<br />
die das Redepensum Stück<br />
für Stück oder vielmehr Schluck für<br />
Schluck ansteigen lassen. So wird<br />
selbst so manch schweigsamer und<br />
schüchterner Isarwinkler zur echten<br />
Quasselstrippe. Man hört aber<br />
auch von so manch aktiveren Männer-Stammtischen.<br />
Dort gibt jeder<br />
seine Meinung zum Besten und zwar<br />
gleichzeitig und in Ü100-Dezibel<br />
Lautstärke. Der Vorteil: Keiner hat<br />
zugehört und beim nächsten Treffen<br />
erzählt „Mann’s“ einfach das zweite-,<br />
dritte- , ...Mal und keiner merkt<br />
es! Na dann – es geht ja nichts über<br />
ein gutes Gespräch!<br />
26
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besonders stabil und<br />
kommt ganz ohne Schnickschnack<br />
aus. Er lässt sich sogar ganz klein zusammenfalten<br />
mit der Post verschicken<br />
und würde sogar im Schrank<br />
Platz finden. Doch dafür ist er viel<br />
zu gutaussehend. Es handelt sich dabei<br />
nicht um einen Liebhaber, sondern<br />
um ein besonders dekoratives<br />
und langlebiges Möbelstück. Man<br />
könnte ihn vielleicht als Hausfreund<br />
bezeichnen, weil er schlicht und unauffällig<br />
sein kann. Doch es handelt<br />
sich tatsächlich um einen eleganten<br />
Garderobenständer, der trotz seines<br />
geringen Eigengewichts von 900<br />
Gramm locker <strong>25</strong> Kilo trägt und<br />
sich schon vieler Verehrer erfreut.<br />
Dies verdankt er seiner innovativen<br />
und patentierten* Bauweise. Ein<br />
echter Hingucker, der nicht nur im<br />
Hausgang sondern auch in Gastrobetrieben,<br />
Büros, Ferienwohnungen<br />
oder als stummer Diener im Schlafzimmer<br />
eine gute Figur macht.<br />
Mit dem Winter kommen<br />
die Ideen<br />
Wenn der Zimmerer Georg Wasensteiner<br />
im Winter in seiner Werkstatt<br />
stundenlang hobelt, schleift<br />
oder bohrt und draußen Ruhe einkehrt<br />
und der Schnee leise zu Boden<br />
Bilder: Wolfgang Kronwitter<br />
Ganz einfach und echt genial, der Garderobenständer Tschamsdara<br />
28
fällt, weckt das seinen Erfindergeist.<br />
Ihn treibt um, was man mit diesem<br />
wundervollen Werkstoff Holz alles<br />
machen kann. „Einfach soll es sein<br />
und die unendlichen Eigenschaften<br />
und Talente dieses wunderbaren<br />
Materials voll ausschöpfen“,<br />
schwärmt Schorsch von seinem Jachenauer<br />
Bergholz. So füllt sich sein<br />
Notizbücherl mit immer mehr Ideen,<br />
bis eine davon zwanghaft eine<br />
Umsetzung verlangt. Euphorisch<br />
geht es dann in die Versuchsphase.<br />
Bei seiner neuen Erfindung, dem<br />
Garderobenständer Tschamsdara,<br />
war der dreibeinige „Stanka“, das<br />
Heumanderl seine Inspiration, denn<br />
auch der dient als Ständer für so<br />
werden zur Wintersonnenwende<br />
um den Thomastag im Mond gefällt<br />
und in den hiesigen Sägewerken<br />
aufbereitet. Dann trocknen sie<br />
zwei Jahre ordentlich aufgereiht und<br />
Georg Wasensteiner freut sich<br />
über seine wahren Schätze aus<br />
Berg-Eschenholz<br />
Der gelaserte und<br />
vom Schmid<br />
händisch veredelte<br />
Metallstern hält<br />
die Garderobe fest<br />
zusammen<br />
manches Utensil und mit etwas<br />
Fantasie erkennt man, dass die beiden<br />
quasi verwandt sind.<br />
Ein echtes Kunstwerk,<br />
bodenständig aus feiner<br />
heimischer Berg-Esche<br />
So einfach wie genial drehen sich die<br />
sechs Leisten mit 8 mm Stärke um<br />
30 Grad zu einer taillierten, stabilen<br />
und gutaussehenden Skulptur,<br />
die mit nur drei Schrauben und einem<br />
Metallstern zusammengehalten<br />
wird. Dieses Prinzip funktioniert<br />
jedoch nur mit dem richtigen Holz.<br />
Wahre Schätze sucht sich Schorsch<br />
schon im Sommer aus, wenn er<br />
durch die Jachenauer Wälder streift.<br />
Die auserwählten Berg-Eschen die<br />
auf über 1000 m Seehöhe wachsen,<br />
Die Voihoiz Tschamsdara können<br />
sich sehen lassen: 1,80 m hoch,<br />
50 cm breit, 900 g leicht in Esche<br />
natur, geölt oder weiß pigmentiert<br />
für 289 €<br />
So wie früher auch<br />
in reiner Holzausführung<br />
mit<br />
Holzstiften<br />
warten in frischer Luft<br />
auf ihre Bestimmung. Die<br />
Berg-Esche ist elastisch, schieferfrei<br />
und besonderes witterungsbeständig<br />
und wächst „steckalgrod“<br />
der Sonne entgegen. Nicht umsonst<br />
ist sie der Baustoff für Skier, Kutschen,<br />
Räder oder Axtstiele und der<br />
Liebling von Voihoiz. Wir sind jetzt<br />
schon gespannt und freuen uns darauf,<br />
was als nächstes in der Jachenauer<br />
Erfinderwerkstatt gezimmert<br />
wird. mp<br />
* geschützt in EU und Schweiz<br />
Georg Wasensteiner<br />
Friedeln 9 · 83676 Jachenau<br />
Tel. 0160 · 5703996<br />
08043 · 918747<br />
info@voihoiz.de · www.voihoiz.de<br />
29
DORFFÜHRUNG Eng Alm<br />
Bilder (2): P. Steinmüller<br />
Die Eng Alm<br />
Ein Schmuckstück im Karwendel<br />
Text: Agnes Müller<br />
Seit wann genau die Eng Alm vom<br />
Menschen besiedelt ist, lässt sich<br />
heute nicht mehr genau sagen. Ausführlichere<br />
Beschreibungen existieren<br />
aus der Zeit um 1523 über<br />
das Almgebiet. Vermutet wird allerdings,<br />
dass Menschen schon vor<br />
rund 1000 Jahren diesen besonderen<br />
Flecken Erde für sich entdeckt haben.<br />
Funde aus dieser Zeit, wie zum Beispiel<br />
ein Bronzeschwert, belegen<br />
diese Vermutung. Das Almgebiet der<br />
Eng liegt auf 1227 Meter im Herzen<br />
des Karwendels am Ende des Rißtals<br />
im Großen Ahornboden.<br />
Der Themenweg informiert über das Karwendel<br />
30
Die Almfläche besteht aus 510 Hektar<br />
und gehören zur Gemeinde Vomp<br />
im Tirol. Warum aber konnte ausgerechnet<br />
der Bergahorn alleine wachsen?<br />
Darüber waren sich die Forscher<br />
lange nicht einig. Irgendwann fanden<br />
sie heraus, dass der Gletscher der<br />
letzten Zeit das Tal zu einem U formte.<br />
Die Talsohle wurde mit Schotter<br />
aufgefüllt und man geht davon aus,<br />
dass die Schichten zwischen 80 und<br />
120 Meter dick sind. Der Bergahorn<br />
konnte aufgrund seiner robusten<br />
Wurzeln im felsigen Untergrund<br />
Halt finden und wachsen. Dann<br />
aber kam der Mensch und entfernte<br />
alle Nadelbäume und Büsche, nur der<br />
Bergahorn durfte bleiben, denn seine<br />
weit ausladenden Äste schützten die<br />
Tiere vor den Elementen.<br />
So entstand der Ahornboden<br />
durch Mensch und Natur<br />
Allein durch die dauerhafte Beweidung<br />
bleiben diese Flächen auch<br />
frei, denn sonst würde sich innerhalb<br />
kürzester Zeit der Wald die<br />
Fläche zurückerobern.<br />
Die Eng von oben<br />
Bild: Archiv NPK<br />
Bild: T. Kiebacher<br />
Eines der vielen Lebewesen am Ahorn das Rudolphs Trompetenmoos<br />
In einem dunklen Kapitel der<br />
Menschheitsgeschichte, dem 30-jährigen<br />
Krieg, wurde die Almfläche<br />
wenig bis gar nicht bewirtschaftet.<br />
In dieser kurzen Zeit konnten die<br />
Bäume in die Höhe wachsen.<br />
Nun musste der Baum nicht mehr<br />
um seine Blätter fürchten, wenn<br />
hungrige Tiere an ihm nach Nahrung<br />
suchten. Der Ahorn selbst ist<br />
Lebensraum für Moose, Flechten<br />
und Farne. Bis zu 215 Arten wurden<br />
in einer wissenschaftlichen Dissertation<br />
nachgewiesen. Auch der Specht<br />
und die Fledermaus schätzen die alten<br />
knorrigen Bäume wegen ihrer ➳<br />
31
DORFFÜHRUNG Eng Alm<br />
Bild: S. Beck<br />
vielen Bruthöhlen und Nistmöglichkeiten.<br />
Der Bergahorn kann bis zu<br />
500 Jahre alt werden. Viele der alten<br />
Bäume haben somit ihr Höchstalter<br />
erreicht und sterben ab. Damit dieses<br />
Naturdenkmal nicht verschwindet<br />
werden die abgestorbenen Bäume<br />
durch Neupflanzungen ersetzt. So<br />
wird der Ahornboden verjüngt und<br />
für spätere Generationen bewahrt.<br />
Viele lange Wanderrouten starten in<br />
der Eng und auch wenn man nicht<br />
ins hochalpine Gelände möchte, so<br />
findet man auch für jede Kondition<br />
und jeden Anspruch eine Route. Die<br />
großen Namen wie die Lamsenspitze,<br />
das Gamsjoch oder Kompar müssen<br />
mit mehreren Stunden für Auf- und<br />
Abstieg angesetzt werden, aber auch<br />
ältere Herrschaften oder Familien<br />
mit kleinen Kindern können schon<br />
die Binsalm erreichen oder einfach<br />
Bild: Steve Garvie<br />
Trauerschnepper<br />
Ob die früheren Bewohner des Engtals<br />
damit gerechnet haben, wie viele Leute<br />
heute jährlich in die Eng pilgern?<br />
Seit 1700 spendet die Kapelle den Gläubigen den Segen Gottes<br />
32
durch die Weiden dahinschlendern.<br />
Das Almleben damals war wie überall<br />
sonst auch von harter Arbeit gezeichnet<br />
und trotzdem findet man<br />
lachende Gesichter auf den wenigen<br />
Bildern von früher.<br />
Die raue Bergwelt machte es nicht<br />
leicht aber die Menschen waren das<br />
harte Arbeiten gewöhnt und produzierten<br />
aus der Milch ihrer Kühe<br />
schon damals den gschmackigen<br />
Enger Alm Käse.<br />
Seit 1883 gibt es eine Käserei in der<br />
Eng. Damit das Wasser nicht knapp<br />
wurde, fasste man 1941 eine Quelle<br />
und installierte Wasserleitungen.<br />
Schon 1942 verwüsteten mehrere<br />
Murenabgänge das Gebiet. Die<br />
kleine Kapelle, die um göttlichen<br />
Beistand bitten soll, wurde 1700<br />
errichtet. Auch heute noch wird immer<br />
wieder eine Messe gefeiert und<br />
sogar das ein oder andere Brautpaar<br />
lässt sich in dieser traumhaften Kulisse<br />
trauen. Heute ist die Eng ein<br />
Verbund von 10 Bauern, die Mitte<br />
des 19. Jahrhunderts eine Agrargemeinschaft<br />
gründeten.<br />
Bilder (2): S. Pilloni<br />
Bis zu 1600 Laibe werden in der Käserei jährlich hergestellt<br />
Und heute? – Was gibt’s jetzt Neues?<br />
Außer gute Brotzeiten und schöne<br />
Wanderwege?<br />
Almwirtschaft im<br />
Miniformat<br />
Seit einiger Zeit gibt es, inspiriert<br />
von der damaligen Almwirtschaft<br />
einen Spielplatz, auf dem sich Kinder<br />
und Kind gebliebene nach Herzenslust<br />
austoben können. Liebevoll<br />
gestaltet mit uriger Almhütte inklusive<br />
Stall und einem Stadel fürs<br />
Heu. Sogar eine Materialseilbahn,<br />
sowie ein wasserbetriebenes Butterfass<br />
gibt es im Miniaturalmdorf.<br />
In der Sennerei können die Kleinen<br />
Käselaibe aus Holz zum Spielen benutzen.<br />
Natürlich gibt es auch fahrbare<br />
Untersätze für die angehenden<br />
Senner. ➳<br />
RUFT NEUE<br />
TRADITIONEN<br />
INS LEBEN!<br />
Bildunterschrift<br />
www.trachtenmode-leismueller.de hat immer für euch geöffnet!
DORFFÜHRUNG Eng Alm<br />
Dreizehenspecht, Trauerschnäpper<br />
und Co<br />
Bilder (2): F. Straubinger<br />
Naturparkhaus Hinterriß: Das kretische Labyrinth entdeckt<br />
jeder anders<br />
Fehlen dürfen natürlich hier auch die<br />
Tieren nicht, die im Streichelzoo voll<br />
auf ihre Kosten kommen.<br />
Was es im Kleinen gibt interessiert<br />
auch die Erwachsenen und deshalb<br />
können jene in der Schaukäserei<br />
täglich live dabei sein, wie aus der<br />
Weidemilch herrlicher Käse gemacht<br />
wird. Der Käse ist so gut, dass er auch<br />
bei der Käse Olympiade die Konkurrenten<br />
stehen ließ und sich Gold sichern<br />
konnte. Etwa<br />
1600 Laibe Käse werden<br />
jährlich im großen<br />
Kupferkessel hergestellt.<br />
Im Reifekeller entfaltet er<br />
dann sein unverkennbares Aroma,<br />
bis er schließlich im Bauernladen verkauft<br />
wird.<br />
Wer noch mehr über das besondere<br />
Tal erfahren möchte der kommt im<br />
Naturparkhaus voll auf seine Kosten.<br />
Flußuferläufer Nest<br />
Bilder (3): S. Pilloni<br />
Nicht nur den guadn Käse gibts im Bauernladen<br />
Hier sind alle Informationen zusammengetragen<br />
und kindgerecht aufbereitet.<br />
Hier entsteht keine muffige<br />
Museumsatmosphäre, sondern gelebtes<br />
Wissen und Geschichte.<br />
2009 eröffnete das futuristisch anmutende<br />
Gebäude mitten in der Natur.<br />
Unzählige Gästebucheinträge<br />
zeugen von der guten Arbeit, die hier<br />
mit Passion verrichtet wird. Geöffnet<br />
ist von Mai bis Oktober täglich von<br />
09.00 bis 17.00 Uhr. Als stiller<br />
Beobachter streift man<br />
durch das Museum und<br />
bekommt so Einblicke<br />
in das Leben der Menschen,<br />
die Natur mit der Jagd und<br />
auch Geschichtliches. Hermann von<br />
Barth, ein früher Alpinist und Karwendel<br />
Erschließer, hat viele Funde<br />
und jede Menge Wissen angehäuft,<br />
die hier nun präsentiert werden. An<br />
den Wänden entlang findet man alte<br />
Karten, Lieder und Fossilien aus dem<br />
Karwendel. Der Artenreichtum des<br />
Karwendels ist groß, denn hier gibt es<br />
noch viel unberührte Natur in der die<br />
Tiere sich frei entfalten können. Aber<br />
34
diesen Ort kommen, um sich diese<br />
traumhafte Natur anzuschauen.<br />
Aber nicht nur innerhalb des Museums<br />
wird etwas geboten, sondern<br />
auch außerhalb davon. Ob ihr mit<br />
Geocaching den Schatz im Karwendel<br />
finden wollt oder das kretische<br />
Labyrinth in Angriff nehmt, ich bin<br />
mir sicher, dass die Zeit wie im Fluge<br />
vergeht.<br />
Bild: Archiv NPK<br />
Allerlei Wissenswertes über die Tiere und die Jagd gibt es im Museum zu<br />
erkunden<br />
es wird auch auf bedrohte Tierarten<br />
aufmerksam gemacht, zum Beispiel<br />
den Flussuferläufer, der an der Isar<br />
und dem Rißbach - zwei der letzten<br />
Wildflüsse Europas - an Uferbänken<br />
seinen Nistplatz hat. Unbedachte<br />
Wanderer schrecken den Vogel oft<br />
auf, der gut getarnt auf seinen Eiern<br />
brütet. Aber oft kommt es noch<br />
schlimmer und die Gelege werden<br />
durch Wanderer zerstört. Im Naturparkhaus<br />
wird man aufgeklärt, warum<br />
die Ufer zu bestimmten Zeiten<br />
nicht betreten werden dürfen.<br />
Auch gekrönte Häupter<br />
lieben das Karwendel<br />
Die Jagd ist hier natürlich auch ein<br />
großes Thema, denn wo sich das<br />
Wild aufhält ist auch der Jäger nicht<br />
weit. Viele historische Persönlichkeiten<br />
kamen regelmäßig mit ihren Jagdgesellschaften<br />
hierher. Schon im 16.<br />
und 17. Jahrhundert gibt es Postkarten,<br />
die Kaiser Maximilian I. auf seinen<br />
Abenteuern durch das Karwendel<br />
zeigen. Aber auch viele ausländische<br />
Persönlichkeiten wollten genau an<br />
Im Sommer gibt es regelmäßig Vorträge<br />
und ein vielfältiges Exkursionsprogramm<br />
über das Karwendelgebirge.<br />
Schauts vorbei …<br />
Wir bilden aus<br />
& stellen ein!<br />
Maurer-, Scharfreiterstraße Beton-, Zimmerer-, 30 · 83661 Schreinerarbeiten<br />
Lenggries<br />
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BUCHVORSTELLUNG Birkenstein<br />
Birkenstein –<br />
Wo sich Himmel und Erde berühren<br />
– inklusive DVD –<br />
Birkenstein ist einer der bedeutendsten<br />
Marienwallfahrtsorte im<br />
Erzbistum München und Freising.<br />
Mehr als 800 Gottesdienste werden<br />
in der kleinen Kapelle hoch über dem<br />
Leitzachtal jährlich zelebriert, dazu<br />
unzählige Andachten, Rosenkränze,<br />
Hochzeiten und Taufen. Rund<br />
200.000 Menschen bringen ihre<br />
Anliegen, ihre kleinen und großen<br />
Sorgen und ihren Dank jedes Jahr<br />
zur Muttergottes von Birkenstein.<br />
Die Pilger kommen bis aus Wien,<br />
Meran und Hamburg. Birkenstein<br />
ist für viele eine Herzensangelegenheit,<br />
aber auch ein Zufluchtsort in<br />
Lebenskrisen, ein Schutzraum für<br />
die Seele.<br />
Hunderte Votivtafeln aus drei Jahrhunderten<br />
erzählen von Bitten und<br />
Gebetserhörungen. „Maria hilft<br />
auch heute noch“, berichten die<br />
Klosterschwestern.<br />
Die Kapelle Birkenstein ist nebenbei<br />
auch kunsthistorisch ein Juwel.<br />
In der Loretokapelle, die 1710 erbaut<br />
wurde, ist der Geist des mittelitalienischen<br />
Wallfahrtsortes<br />
Loreto allgegenwärtig. Das Heilige<br />
Haus in Loreto war das Wohnhaus<br />
der Mutter Gottes und wurde<br />
im Mittelalter von Nazareth<br />
nach Loreto transferiert. Es zählt<br />
zu den größten Heiligtümern der<br />
katholischen Welt. Im 17. Jahrhundert<br />
wurde es in Österreich<br />
und Bayern Zeitgeist, das Heilige<br />
Haus nachzubauen. Birkenstein<br />
hat deshalb die typischen Merkmale<br />
einer Loretokapelle: den Grundriss,<br />
die Ziegelwände, den Sternenhimmel,<br />
den „welschen Ofen“<br />
und den Küchenkasten der Mutter<br />
Gottes. Neben der Kapelle stehen<br />
Priesterhaus und Kloster. Sie gehen<br />
zurück auf einen weltlichen Stifter:<br />
Es war der Münchner Hofwagenfabrikant<br />
Georg Lankensperger, der<br />
die nobelsten Kutschen seiner Zeit<br />
baute. Darunter auch zwei Krönungswagen<br />
für König<br />
Max I. Joseph. Er hatte<br />
Birkenstein in sein Herz<br />
geschlossen und stiftete<br />
Kloster und Priesterhaus.<br />
Das Buch „Birkenstein<br />
– Wo sich Himmel<br />
und Erde berühren“<br />
ist eine intensive,<br />
berührende und<br />
spannende Reise<br />
durch die Geschichte des Wallfahrtsortes.<br />
Zudem gibt es aktuelle<br />
Einblicke in den Alltag von Kapelle,<br />
Kloster und Wallfahrt.<br />
Das Buch enthält mehr als 240 Bilder<br />
und einen Film (auf DVD und<br />
via QR-Code) mit der Kapellenführung<br />
von Schwester Eresta Mayr,<br />
die 64 Jahre im Kloster Birkenstein<br />
gelebt und hunderttausende Wallfahrer<br />
betreut hat.<br />
Autor: Andreas Estner ist seit<br />
2001 Journalist beim<br />
Bayerischen Rundfunk.<br />
„Birkenstein – Wo sich Himmel<br />
und Erde berühren“<br />
Preis: 44,– €<br />
ISBN 978-3-00-076201-7<br />
Verlag: Leitzachtal Verlag<br />
www.leitzachtal-verlag.de<br />
36
PORTRÄT Tourist-Information Bad Tölz<br />
ANZEIGE<br />
Im 19. Jahrhundert kam man zur<br />
Kur – heute finden Gäste in Bad Tölz<br />
die ganze Bandbreite an Präventions-<br />
und Lifestyleangeboten für<br />
lang anhaltende Urlaubserlebnisse.<br />
Früher heilte man Krankheiten mit<br />
Naturheilmitteln wie Moor, Jod und<br />
reiner Luft. Heutzutage gehört zum<br />
Thema Gesundheit ein wesentlich<br />
größeres Spektrum, das von Prävention<br />
über Fitness- und Mentalangeboten<br />
bis zum Ernährungsworkshop<br />
reicht. Dementsprechend hat Tölz,<br />
das seit 1899 den Titel „Bad“ trägt,<br />
sein Angebot für einen gesunden Urlaub<br />
kontinuierlich erweitert. Eine<br />
verstaubte Kurattitüde sucht man<br />
im charmanten Städtchen an der Isar<br />
vergeblich. Stattdessen punktet es<br />
mit einem gelungenen Mix aus Voralpenpanorama<br />
sowie einem umfangreichen<br />
Kultur- und Vitalangebot.<br />
Die richtige Balance zu finden ist<br />
eine der Stärken von Bad Tölz: Zwischen<br />
Genuss, Natur und City-Life,<br />
althergebrachten Heilmitteln und<br />
modernem, medizinischem Wissen.<br />
Standen in früheren Zeiten Liege-Kuren<br />
im Fokus, weiß man heute,<br />
dass es gerade die Bewegung im<br />
Heilklima ist, die das Wohlbefinden<br />
dauerhaft steigert und Krankheiten<br />
vorbeugt. Ein Mangel an Aktivität<br />
und der Aufenthalt in künstlich klimatisierten<br />
Räumen, der gerade für<br />
„Büromenschen“ typisch ist, lassen<br />
die Belastbarkeit der Vitalfunktionen<br />
oft schrumpfen. Das Immunsystem<br />
macht schlapp: Unwohlsein,<br />
geringe Stresstoleranz und physische<br />
Erkrankungen können die<br />
Folge sein. Hier kann das Heilklimawandern<br />
im voralpinen Bad Tölz<br />
Abhilfe schaffen. Im Heilklimapark<br />
des Tölzer Landes mit seinem 340<br />
Kilometer langen Wegenetz finden<br />
sich immer abwechslungsreiche<br />
Touren, egal, ob rauf auf die Hausberge<br />
Blomberg (1248 m) und Zwiesel<br />
(1348 m), mit den Nordic-Walking-Stöcken<br />
aufs Wackersberger<br />
Plateau oder entspannt und eben<br />
entlang der Isar – per pedes oder mit<br />
dem Rad. Hinweisschilder geben dabei<br />
Aufschluss über Länge, Steigung<br />
und Wegbeschaffenheit der einzelnen<br />
Routen. Eine Karte mit ausführlichen<br />
Tourenbeschreibungen ist in<br />
der Tourist-Information erhältlich.<br />
Tipp: Zwischen Kräutern<br />
und Schamanen<br />
Also nichts wie raus in die Natur.<br />
Gerne auch mit Kräuterbegleitung.<br />
Als Teil der Kräuter-Erlebnis-Region<br />
Tölzer Land bietet Bad Tölz vielfältige<br />
Möglichkeiten, die Schätze der<br />
intakten Natur zu erforschen und<br />
mit allen Sinnen zu genießen. Zum<br />
Beispiel zeigen die Kräuterexpertinnen<br />
bei einem Spaziergang, wie einfach<br />
wohlschmeckende Wildkräuter<br />
in der heimischen Küche zu verwenden<br />
sind. Oder wie wäre es mit<br />
So geht gesund heute<br />
1<strong>25</strong> Jahre Kur in Bad Tölz<br />
einem schamanischen Abend oder<br />
Detox-Seminar? Das Kräuter-Erlebnis-Programm<br />
ist prall gefüllt. Genauso<br />
wie das Jahresprogramm vom<br />
„Tölzer Veg“, das seit mehr als zehn<br />
Jahren gleichermaßen für Touristen<br />
wie Einheimische eine breite Palette<br />
an verschiedenen Ernährungs-,<br />
Entspannungs- und Bewegungsangeboten<br />
bietet – mit dem Ziel, die<br />
Menschen dazu zu bewegen, mal<br />
etwas Neues auszuprobieren und<br />
sich schrittweise einem gesunden,<br />
achtsamen und bewussten Lifestyle<br />
zu nähern. Das kann ein Kochkurs<br />
nach der ayurvedischen Lehre sein,<br />
tibetisches Heilyoga oder Hormonfitness.<br />
Bilder: TI Bad Tölz<br />
Jetzt inspirieren lassen:<br />
bad-toelz.de/kraeuter und<br />
bad-toelz.de/toelzerveg<br />
Tourist-Information Bad Tölz<br />
Max-Höfler-Platz 1<br />
83646 Bad Tölz<br />
Tel. 08041 · 7867-17<br />
info@bad-toelz.de<br />
www.bad-toelz.de<br />
37
ALTE WÖRTER<br />
Geh weida<br />
Text: Agnes Müller<br />
Eine meiner liebsten bayerischen Wörter oder Redewendungen<br />
is „Geh weida“.<br />
Mit diesen zwei Wörtern kann unheimlich viel gemeint<br />
sein. Man muas natürlich do ganz genau aufpassen,<br />
denn ist es der Ausruf nach einer unglaublichen Neuigkeit,<br />
wead er interpretiert wie – Des kon ja gor ned<br />
sei – oder i glaubs dia ned.<br />
Wird ma von jemand angesprochen, den ma ned symphatisch<br />
findet oder derjenige oan blöd kommt, hat<br />
des – „Geh weida“ – a andere Bedeutung.<br />
Und wenn ma wo eingeladen wird, weil ma grad an<br />
dessen Hausbankerl vorbeifahrt, wird ma mit dem<br />
Ausspruch „Geh weida“ zu demjenigen hergebeten.<br />
Nicht zu verwechseln natürlich mit geh weiter, also<br />
geh du deinen Weg weiter und komm auf gar koan Fall<br />
zu mir her.<br />
Einmal san wir nach einer Dorfführung noch ganz<br />
griabig im Biergarten zam gesessen, weil’s gar so lustig<br />
war, san a paar Leute stehen geblieben, mit den Worten<br />
bei euch möchte ma auch dabei sein, weil’s so lustig<br />
ist. Mit meiner Aufforderung: „Ja dann geht’s hoid<br />
weida!“, konnten sie leider gar nix anfangen, denn sie<br />
san mit eiligen Schritten an uns vorbei gegangen.<br />
Erst a paar Leute aus unserer Runde machten mich auf<br />
meine, in ihren Augen wenig schmeichelnden Worte<br />
aufmerksam. Den Irrtum konnte ich leider nicht mehr<br />
aufklären, denn sie waren da schon längst weg.<br />
Des „Geh weida“ kommt wahrscheinlich daher, dass<br />
man gemeint hat, „Geh weiter her zu mir und erzähl’s<br />
mir noch genauer”.<br />
38
Ihr regionaler<br />
Energieversorger<br />
Die passenden Energielösungen von der 17er Oberlandenergie GmbH<br />
Die Anforderungen unserer Kunden an uns sind vielfältig.<br />
Ihre Zufriedenheit ist unser oberstes Ziel, daher möchten wir Ihnen die passende<br />
Versorgung anbieten.<br />
Unser Ziel ist es, Sie mit einer Ladestation für zu Hause, einer sogenannten Wallbox<br />
optimal beim tanken dahoam zu unterstützen.<br />
Unkompliziert an unseren Ladestationen im Oberland 100% Ökostrom tanken?<br />
Kein Problem!<br />
Mit der 17er Ladekarte haben Sie deutschlandweit aktuell Zugriff auf etwa 10.000<br />
Ladepunkte.<br />
Wir bieten Photovoltaik-Anlagen für Einfamilienhäuser und Mehrparteienhäuser.<br />
Alle Informationen finden Sie unter www.17er.com<br />
www.17er.com<br />
#StromMitHeimatgefühl
PORTRÄT 40 Jahre Kulturverein Lust in Bad Tölz<br />
Lustvolles in der Madlschule<br />
Ausgerechnet zum Jubiläumsjahr gab es einen großen Sturmschaden –<br />
doch die Lustler lassen sich nicht unterkriegen und feiern trotzdem<br />
Text: Sibylle v. Kamptz Bilder: Peter Knoblich, Kulturverein Lust<br />
Pink Elephant: gute Stimmung an Fasching<br />
Die „Alte Madlschule“ in Bad Tölz<br />
ist ein ganz besonderes Haus. Knarzende<br />
Treppen, das schmiedeeiserne<br />
Geländer, altehrwürdiges Holzparkett<br />
und ein ehemaliges Klassenzimmer,<br />
das Platz für rund 90 Personen<br />
bietet. Ein bunt gemischtes Publikum<br />
im Saal und an der Bar – man kennt<br />
sich sowieso, und wenn nicht, dann<br />
ändert sich das im Lauf des Abends.<br />
Von dieser Atmosphäre zeigen sich<br />
auch immer wieder Gäste aus den<br />
verschiedensten Kleinkunst-Genres<br />
beeindruckt, die in der „Lust“ auftreten<br />
bzw. aufgetreten sind.<br />
Die Alte Madlschule in Bad Tölz in<br />
der Schulgasse hat schon vieles erlebt:<br />
Einst eine Brauerei, wurde das<br />
langgestreckte Gebäude 1843 von<br />
der Stadt gekauft und den Armen<br />
Schulschwestern als Schulgebäude<br />
überlassen. Als 1894 der Platz nicht<br />
mehr ausreichte, wurde in einem früheren<br />
Biergarten ein Nebengebäude<br />
errichtet, das bis 1982 als Schulhaus<br />
genutzt wurde. Seit 1988 beherbergt<br />
dieses u.a. den Kulturverein Lust,<br />
zu der auch die Lust-Theatergruppe,<br />
die Komische Gesellschaft, das<br />
KG-Improtheater, die Aktmalgruppe<br />
und das Lachyoga gehören. Als<br />
„Kulturhaus Alte Madlschule“ firmiert<br />
es seit 2001.<br />
40
Gründungsjahr 1984:<br />
Lust darauf,<br />
etwas zu bewegen<br />
Gegründet wurde die Lust zunächst<br />
als Freundeskreis schon 1984. Einfach<br />
das tun, wozu man Lust hat!<br />
Das war 1984 noch kein allgemein<br />
anerkannter Aspekt von Achtsamkeit<br />
oder Work-Life-Balance. Dazu<br />
kam, dass das Wort Lust „geradezu<br />
von sexueller Obszönität eingewebt“<br />
war, wie es in dem launigen<br />
Blick in die Geschichte des Tölzer<br />
Kulturvereins, der in diesem Jahr<br />
sein 40. Jubiläum feiert, nachzulesen<br />
ist: „So mancher Kurgast erhoffte<br />
sich in den Räumen der neu<br />
gegründeten Lust erotische Freuden,<br />
sah aber dann dort nur bekleidete<br />
Menschen und verließ so mit trauriger<br />
Miene das alte Schulgebäude.<br />
Der Name Lust war eine Provokation<br />
und das sollte auch so sein, gerade<br />
weil die Mitglieder dem damit<br />
verbundenen Klischee überhaupt<br />
nicht entsprachen.“ Das Ziel war,<br />
jeden zu ermutigen selbst kreativ zu<br />
werden und sich mit Kunst und Kultur<br />
auseinanderzusetzen.<br />
Who’s who der<br />
Kunst- und Kulturszene<br />
in Bad Tölz<br />
Das ist im Lauf der vergangenen<br />
40 Jahre mehr als gelungen: Die<br />
Namen der Kunstschaffenden, die<br />
in der Lust auftraten, lesen sich wie<br />
das Who’s who der Kunst- und Kulturszene,<br />
darunter die Kabarettisten<br />
Claus von Wagner, H.G. Buzko,<br />
Die Lust-Theatergruppe sorgt regelmäßig für volles Haus<br />
Wir machen das, worauf wir Lust haben! Die aktiven Mitglieder des Tölzer<br />
Kulturvereins<br />
Bodo Kloiber auf der „Lust-“<br />
Bühne<br />
Helmut Schleich und Luise Kinseher,<br />
Martina Schwarzmann sowie<br />
Konstanze Lindner. Musikalische<br />
Meilensteine der letzten Jahrzehnte<br />
waren u.a. Kofelgschroa, Evelyn<br />
Huber, die irische Fiddlerin Clare<br />
Sands, Schäfer Brusmann Horn,<br />
sowie unsere local heroes: Sepp<br />
„Bodo“ Kloiber, Sebastian Schwarzenberger,<br />
Don’t walk on the brass,<br />
Max Kropius und viele mehr. Die<br />
Stücke der Lust-Theatergruppe –<br />
sie wird seit 1994 von Alexander<br />
Liegl und Gabi Rothmüller geleitet<br />
– sorgen mit Aufführungen wie zuletzt<br />
„Der zweite Ludwig – wo der<br />
Wittelsbach rauscht“ garantiert für<br />
zahlreiche ausverkaufte Abende. ➳<br />
41
PORTRÄT 40 Jahre Kulturverein Lust in Bad Tölz<br />
Programm zum<br />
Jubiläumswochenende<br />
40 Jahre Lust<br />
26. September:<br />
Kabarett mit Michael Altinger<br />
27. September:<br />
Müllers Lust Spezial (Talk)<br />
28. September:<br />
Kindertheater „Das Bayerische<br />
Schneewittchen“ mit<br />
Johanna Bittenbinder, Heinz-Josef<br />
Braun und Stefan Murr<br />
28. September:<br />
40 Jahre Lust:<br />
Party mit den „Jokers“<br />
Weitere Termine:<br />
11. und 12. Oktober:<br />
Aktmalausstellung<br />
18. Oktober:<br />
Lesung von Andreas Föhr<br />
„Totholz“<br />
19. Oktober:<br />
„Front Porch Picking“ (Westernswing,<br />
Blues, Hawaiian Hotswing)<br />
<strong>25</strong>. Oktober:<br />
Claus von Wagner<br />
„Projekt Equilibrium“<br />
26. Oktober:<br />
„Das Kubinat“ (Indie Roots Rock<br />
auf Bayrisch)<br />
2. und 3. November:<br />
Lehards-Abend<br />
16. November:<br />
Georg Unterholzer/Bodo Kloiber<br />
22. November:<br />
„Reiwas“<br />
29. November:<br />
Müllers Lust (Talk)<br />
Der Lehards-Abend begeistert alljährlich mit einer bunten Mischung<br />
Nach Hagelschaden<br />
geht es zurück<br />
in die Madlschule<br />
Als Dankeschön für den Arbeitseinsatz<br />
nach dem Sturmschaden im<br />
August 2023 an die Lust-Mitglieder,<br />
Handwerker und alle Helfer und<br />
Unterstützer gab sich im Februar<br />
Altmeister Gerhard Polt die Ehre.<br />
Allerdings nicht in den ehemaligen<br />
Schulräumen, sondern im „Gasthaus“.<br />
Der Verein ist froh um das<br />
Ausweichquartier, denn die eigenen<br />
Räumlichkeiten sind erst nach den<br />
Sommerferien wieder nutzbar. Das<br />
Jubiläumsprogramm am letzten<br />
September-Wochenende kann also<br />
in der Schulgasse gefeiert werden.<br />
Und auch der Lehards-Abend – seit<br />
gut einem Jahrzehnt für viele Isarwinkler<br />
fester Bestandteil des alljährlichen<br />
Wallfahrt-Programms –<br />
wird am angestammten Platz stattfinden.<br />
Dichtes Dach,<br />
gedämmte Decke, frische<br />
Farbe – mehr nicht<br />
Doch wie sieht dieser nach der Renovierung<br />
aus? „Es gibt keine Veränderungen<br />
– außer, dass es nach<br />
frischer Farbe riecht“, beruhigt Evi<br />
Luber, die seit November die Geschicke<br />
des Vereins leitet. Sie ist seit<br />
zehn Jahren im Vorstandsteam quasi<br />
hinter den Kulissen tätig und erin-<br />
42
nert sich besonders gerne an legendäre<br />
Partys an Fasching oder zum<br />
irischen St. Patrick’s Day. „Wir sind<br />
einfach ein tolles, harmonisches<br />
Team – jeder kann sich auf jeden<br />
verlassen“, freut sich Luber über den<br />
Zusammenhalt, der auch nach dem<br />
Unwetter sichtbar wurde.<br />
Mit abgedichtetem Dach und gedämmter<br />
Decke – diese sorgt für<br />
angenehmere Temperaturen sowohl<br />
im Sommer wie auch im Winter –<br />
wird es hoffentlich noch viele Jahre<br />
mit Spaß und Freude weitergehen.<br />
Die Lustler stellen jedes Jahr ein<br />
abwechslungsreiches und kreatives<br />
Programm auf die Beine. Dabei sind<br />
auch die passiven Mitglieder ein tragender<br />
Teil des Vereins, die mit einem<br />
jährlichen Mitgliedsbeitrag von<br />
60 Euro das kulturelle Leben in Bad<br />
Tölz unterstützen. Als Dank gibt es<br />
bei jeder Veranstaltung ein Freigetränk.<br />
Neue Gesichter seien immer willkommen,<br />
so Evi Luber: „Egal ob in<br />
der Ideenschmiede, auf der Bühne,<br />
als Organisationstalent, hinter der<br />
Bar oder als Förderer des Vereins -<br />
wir freuen uns über jedes Mitglied!“<br />
Und natürlich über viele Zuschauer,<br />
die die knarzende Treppe hinaufsteigen,<br />
um den besonderen Charme des<br />
Gebäudes sowie lustvoll(e) Kunst zu<br />
genießen.<br />
Eintrittskarten für<br />
Lust-Veranstaltungen gibt es sowohl<br />
im Vorverkauf, als auch –<br />
soweit noch vorhanden – an der<br />
Abendkasse. Der Vorverkauf zum<br />
Jubiläumsjahr läuft bereits.<br />
Die Eintrittskarten gibt es bei<br />
Schreibwaren Zauner,<br />
Marktstraße 40, 83646 Bad Tölz,<br />
Tel. 08041 · 78140.<br />
Kulturverein Lust e.V.<br />
Schulgasse 3<br />
83646 Bad Tölz<br />
vorstand@kulturverein-lust.de<br />
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PORTRÄT Traditionswerk Isartal<br />
Dirndl- und Trachtenstoffe<br />
Uschi Disl wird zum<br />
Traditionswerk Isartal<br />
Neue Räume, mehr Auswahl, anderer<br />
Name – aber das Wichtigste<br />
bleibt, wofür einst Trachtenstoffe<br />
Uschi Disl weit über ihr Geschäft in<br />
Großeglsee bekannt geworden ist:<br />
Es dreht sich auch im neuen „Traditionswerk<br />
Isartal“ in Waldram alles<br />
um das allerschönste Gewand im<br />
oberbayrischen Raum – die Tracht<br />
der Menschen im Oberland. Egal ob<br />
für Manderl oder Weiberl, jung oder<br />
alt, traditionsbewusst oder modern.<br />
Auf großzügigen 700 qm können<br />
sich jetzt im Nordlandkreis sowohl<br />
Frauen als auch Männer und natürlich<br />
der Nachwuchs mit Dirndl,<br />
Lederhosen, Trachtenhosen, Blusen,<br />
Jacken, sowie Stoffen usw. für jeden<br />
Das bewährte Team lässt auch in Waldram keine Kundenwünsche offen<br />
46
Anlass und Herzenswunsch passend<br />
einkleiden lassen – entweder mit einer<br />
vielfältigen Auswahl an bereits<br />
gefertigten Kollektionen oder allen<br />
Zutaten für ein individuelles Kleidungsstück<br />
nach Maß. Denn die<br />
Tracht wird hierzulande ja nicht<br />
nur im Bierzelt getragen, die Verbundenheit<br />
zur Heimat zeigen die<br />
Bewohner des Voralpenraumes bei<br />
den verschiedensten Anlässen, das<br />
spiegelt sich auch im Sortiment des<br />
Traditionswerks wider.<br />
Im Vordergrund steht nach wie vor<br />
die Beratung der Kundinnen und<br />
Kunden. Daher wurde das bewährte<br />
Beraterteam aus Großeglsee mit<br />
neuen Gesichtern erweitert. Auch<br />
die Schneiderei ist aus den vorherigen<br />
Räumlichkeiten mit umgezogen<br />
und näht fleißig weiter – denn die<br />
Nachfrage nach handgeschneiderter<br />
Ware im traditionellen Stil ist nach<br />
wie vor ungebrochen.<br />
Der Stoff aus dem die<br />
Dirndlträume sind<br />
Besonders stolz ist man im Traditionswerk<br />
auf die große Bandbreite<br />
der Stoffabteilung. Das Fachgeschäft<br />
kann auf ein buntes Angebot an<br />
Bilder: Traditionswerk Isartal<br />
Jeder kann fündig werden – ob<br />
Mann, ob Frau oder Kind<br />
Mustern, Qualitäten der beliebtesten<br />
Hersteller (wie z.B. Reissmann)<br />
sowie Zubehör und Accessoires<br />
zurückgreifen, welches sicherstellt,<br />
dass jedes handgeschneiderte Dirndl<br />
so individuell ist wie die Trägerin<br />
selbst.<br />
Ein Alleinstellungsmerkmal im Oberland<br />
gilt einer ganz besonderen Abteilung<br />
im Hause des Traditionswerkes:<br />
die Abteilung für Schalk- und<br />
Miedergewänder. Dort findet man<br />
nicht nur eine große Auswahl an Seide,<br />
Halbseide und Polyesterstoffen,<br />
auch das Angebot an Zubehör lässt<br />
keine Wünsche offen. Jede Kundin<br />
findet hier alles unter einem Dach<br />
und kann sich ihren Schalk zusammenstellen.<br />
Aber auch die Herren und der<br />
männliche Nachwuchs kommen in<br />
Waldram nicht zu kurz: klassische<br />
Stresemannhosen, traditionelle aber<br />
auch hellere Lederhosen, Seidenwesten<br />
und Gilets, gestrickte Strümpfe,<br />
Hemden in weiß oder farbig, und<br />
und und… jeder Mann kann fündig<br />
werden – egal ob für die Hochzeit,<br />
das Waldfest bzw. Bierzelt oder zum<br />
Ausrücken mit dem Verein.<br />
„Wir freuen uns, dass wir mit dem<br />
Traditionswerk Isartal die Nachfrage<br />
nach echter Tracht und bodenständiger<br />
Kleidung jetzt mit<br />
unserer größeren Auswahl in den<br />
neuen Räumlichkeiten noch besser<br />
bedienen können“, so Maria Schön,<br />
Mitarbeiterin des Traditionswerks.<br />
„Denn für uns und unsere Kunden<br />
sind Dirndl und Lederhose nicht nur<br />
ein Trend, sondern seit vielen Jahrzehnten<br />
der Ausdruck unseres Lebensgefühls<br />
und der Verbundenheit<br />
zur Heimat.“ mg<br />
Traditionswerk Isartal<br />
Föhrenwaldstraße 2<br />
8<strong>25</strong>15 Wolfratshausen<br />
Tel. 08171 · 4189390<br />
info@traditionswerk-isartal.de<br />
www.traditionswerk-isartal.de<br />
Öffnungszeiten<br />
Montag bis Freitag<br />
9:30 Uhr bis 18:00 Uhr<br />
Samstag<br />
9:30 Uhr bis 16:00 Uhr<br />
47
PORTRÄT Hubert Gröbmair<br />
Hubert Gröbmair<br />
Rampenlicht als Therapie<br />
Text: Martina Geisberger Bilder Sylke Verheyen, Stefan Pabst und privat<br />
Als „Schorsch“ brilliert er in seinem selbstgeschriebenen Stück „Sodumm und Gomorra“ des Ensembles Gaudiragout<br />
Still und zurückhaltend sind jetzt<br />
nicht die ersten Adjektive, die man<br />
mit Hubert Gröbmair in Verbindung<br />
bringt. Doch als wir die Berufsschulbank<br />
zum Bänker miteinander gedrückt<br />
haben, ist er tatsächlich einer<br />
der Unauffälligeren gewesen – damals,<br />
1996.<br />
Das hat sich geändert – und zwar so,<br />
dass spontan die Wahl auf ihn fiel,<br />
als es um ein Portrait unter dem Projektnamen<br />
„Rampensau“ ging. Erst<br />
durch seine Spezln, die ihn seinerzeit<br />
beim Weggehen zwangen auch mal<br />
aus sich raus zu gehen, legte er mit<br />
der Zeit seine Schüchternheit ab.<br />
„Eigentlich war das ganze Theaterspielen<br />
dann noch eine selbstverordnete<br />
Therapie für mich, damit ich<br />
endlich mal deutlich und langsamer<br />
spreche, denn wenn ich `on fire` bin<br />
nuschle ich gerne mal und rede sehr<br />
schnell“, so der 44-Jährige über seinen<br />
Schritt auf die Bretter, die die<br />
Welt bedeuten.<br />
2009 trat er dann in die Fußstapfen<br />
seiner Mutter, die seit 2006 beim<br />
Wolfratshausener Trachtenverein aktiv<br />
als Schauspielerin dabei war. Sogleich<br />
bekam er eine Rolle. „Anfangs<br />
musste ich aufgrund meines schnellen<br />
Sprechens viel Kritik einstecken,<br />
das hat schon manchmal frustriert.<br />
Aber ich wollte unbedingt an mir arbeiten<br />
und besser werden. Vor allem,<br />
weil ich bei den Aufführungen gemerkt<br />
habe, wie viel Spaß es machen<br />
kann die Menschen zu unterhalten<br />
und zum Lachen zu bringen“, stellte<br />
Hubert fest.<br />
Die Leidenschaft wächst<br />
Und er überwand seine Schwäche<br />
mit Erfolg! Seitdem steht er nicht<br />
nur bei verschiedensten Ensembles<br />
auf der Theaterbühne (u. a. Tegernseer<br />
Volkstheater), er hat auch allerlei<br />
Veranstaltungen moderiert (z. B.<br />
Alpenfilmfestival) und gemeinsam<br />
mit ein paar Theaterfreunden das<br />
Mitlach-Theater „Gaudiragout“ gegründet.<br />
„Bei den `normalen` Theaterstücken<br />
hatte ich immer den meis-<br />
48
oder Bully Herbig vor der Kamera zu<br />
stehen.“ Für ihn auch nicht abwegig<br />
wäre einmal eine Rolle als Bösewicht<br />
– wie sein weiteres Vorbild Christoph<br />
Waltz: „Das ist ganz große Kunst,<br />
als Antagonist die Menschen auf seine<br />
Seite ziehen zu können, das wäre<br />
auch mal sehr spannend zu spielen.“<br />
Lachen als Entlohnung<br />
Beim Stück „Außer Kontrolle“ stand er mit dem Trachtenverein Wolfratshausen<br />
auf der Bühne<br />
ten Spaß, wenn ich mit dem Publikum<br />
interagieren konnte. Daher<br />
kam mir – nach meiner Zeit beim<br />
`Hüttenkrimi`- die Idee, selbst ein<br />
ähnliches Ding aufzuziehen“, so der<br />
Wahl-Tegernseer. Und wer Hubert<br />
kennt, weiß: gesagt – getan. Mit<br />
Franz Frauenrieder (den er von anderen<br />
Ensembles kannte), Werner Härtl<br />
(„Kuhscheiße-Maler“) und Christine<br />
„Kiki“ Seiler gründete er das „Mitlach-Theater“<br />
und sie holten sich<br />
weitere Hobby-Theaterspieler aus<br />
der Region an Bord. Ihr erstes Stück<br />
„Sodumm und Gomorra“ kommt<br />
nun seit gut einem Jahr in diversen<br />
Gasthäusern nicht AUF die Bühne,<br />
sondern direkt INS Geschehen – ins<br />
Publikum. Zwischen den drei Akten<br />
wird ein Drei-Gänge-Menü serviert,<br />
damit man sich vom Lachen erholen<br />
kann und schon rätseln, wer als<br />
nächstes aus der Zuschauerschaft<br />
mehr oder weniger freiwillig mitspielen<br />
darf. „Keine Angst, wir zwingen<br />
keinen und mit der Zeit entwickelt<br />
man ein gutes Auge, wer dafür geeignet<br />
ist, mit uns a bisserl zu improvisieren“,<br />
schmunzelt er.<br />
Das nächste Stück wird bereits geprobt<br />
– es geht um den Tod. „Aber<br />
keine Angst, es wird wieder sehr lustig<br />
– denn ich will die Leute mit den<br />
Stücken aus dem Alltag rausholen<br />
und zum Lachen bringen“, versichert<br />
Hubert, der selber ein großer Fan<br />
des Komödienstadels oder auch von<br />
„Hubert und Staller“ ist. „Es würde<br />
mir auch mal Spaß machen mit meinen<br />
Vorbildern Christian Tramitz<br />
Mit dem Begriff „Rampensau“ für<br />
sich selbst hat er tatsächlich auch<br />
kein Problem – aber Geld damit<br />
verdienen will er nicht, er bleibt bei<br />
seinem Brotjob als Hausverwalter.<br />
„So kann ich relaxt und mit ungehinderter<br />
Freude an jedes Stück gehen<br />
– ohne den Druck, damit meine<br />
Familie ernähren zu müssen.“ Denn<br />
gerade der Spaß im Mittelpunkt zu<br />
stehen, sein Lampenfieber vor jedem<br />
Bei den Proben für das Alpenfilmfestival mit Schauspielertrainerin Sylke<br />
Verheyen, Moritz Hans und Luggi Bröll<br />
Auftritt („Das gehört einfach dazu!“)<br />
sowie das Adrenalin, dass nach jedem<br />
Auftritt durch seine Adern fließt<br />
und vor allem die Publikumsgespräche<br />
im Anschluss sind für Hubert<br />
Gröbmair die beste Entlohnung für<br />
seine Leidenschaft im Rampenlicht<br />
zu stehen.<br />
49
PORTRÄT Lisa Steinbacher<br />
Lisa Steinbacher<br />
Podcast „doch dort“<br />
Text: Martina Geisberger Bilder: Monika Steinbacher<br />
Ein Spieler der Tölzer Löwen – Philipp Schlager – stand am Mikro von Lisa ebenso Rede und Antwort wie ...<br />
Zu Beginn gibt’s gleich einmal<br />
einen Rollentausch – denn normalerweise<br />
stellt Lisa Steinbacher<br />
die Fragen und hört zu. Für unser<br />
Interview wechselten wir Rollen<br />
und sogar den Sitzplatz. Ich durfte<br />
den Interviewerinnen-Stuhl besetzen<br />
und sie fand sich an der Stelle<br />
wieder, wo ihre Podcast-Gäste ihr<br />
normalerweise Rede und Antwort<br />
am Mikro stehen: Auf der gemütlichen<br />
Holzbank im urigen, familieneigenen<br />
Gartenhäusl in Reichersbeuern<br />
mit Blick auf Fotos<br />
vom Walchensee. Was es mit dem<br />
Häusl (und auch dem Walchensee)<br />
eigentlich genau auf sich hat, erzählt<br />
sie uns später noch.<br />
Doch erstmal zurück zum Podcast<br />
„doch dort“. Entsprungen aus einer<br />
Idee für ihre Masterarbeit im<br />
Studium für Tourismusmarketing<br />
entstanden die ersten vier Folgen<br />
noch gemeinsam mit ihrem<br />
Bruder und Schauspieler Klausi<br />
Steinbacher aus Themen rund um<br />
das Tegernseer Tal. Ihr Cousin Josef<br />
Steinbacher lieferte mit seiner<br />
Musikband „Reiwas“ mit „Doch<br />
dort“ nicht nur den perfekten Titelsong<br />
sondern zugleich den idealen<br />
Projektnamen des Podcasts.<br />
Doch auch nach der erfolgreich<br />
evaluierten Masterarbeit lies Lisa,<br />
die inzwischen hauptberuflich in<br />
München im Bereich Tourismus/<br />
Lisa an ihrem Stammplatz am Mikro<br />
im Gartenhäusl<br />
Social Media tätig ist, die Idee<br />
nicht los, den beliebten Podcast<br />
50
... unser Landrat Josef Niedermaier ...<br />
weiterzuführen. „Es machte mir<br />
einfach zu viel Spaß“, so Lisa - dieses<br />
Mal mit Geschichten aus ihrer<br />
Heimat, dem Tölzer Land. Gedacht,<br />
geklärt (mit Tölzer Land Tourismus)<br />
und getan - Lisa füllt in Kooperation<br />
mit Tölzer Land Tourismus den<br />
Podcast jetzt als Herausgeberin und<br />
Moderatorin seit knapp einem Jahr<br />
mit Geschichten von und mit Menschen<br />
aus unserer Region. Denn der<br />
Landkreis hat nicht nur landschaftlich<br />
unbeschreiblich schöne bekannte<br />
und auch unbekannte Fleckchen<br />
zu bieten, auch die Leute hier können<br />
Stories über sich, das Leben hier<br />
und seine Besonderheiten erzählen,<br />
die ebenso einzigartig, vielfältig<br />
und auch erstaunlich sind, wie die<br />
Gegend von der Jachenau bis in den<br />
Münchner Süden.<br />
Heimat im Ohr<br />
„Im Podcast „doch dort“ hört man<br />
persönliche Geschichten von interessanten<br />
Menschen, die einen<br />
Bezug zur Region haben. Ziel ist<br />
es den Einheimischen – aber auch<br />
Touristen – zu vermitteln, welch<br />
vielfältige Möglichkeiten das Tölzer<br />
... und Gustavo Gusto Gründer<br />
Christoph Schramm<br />
Land bietet und welch spannenden<br />
Persönlichkeiten diese Möglichkeiten<br />
prägen - und ich denke, das<br />
funktioniert auf der Tonspur sehr<br />
unterhaltsam, weil durch die Stimmen<br />
Emotionen rüberkommen“,<br />
erklärt Lisa ihre Auswahl der Gesprächspartner<br />
für „doch dort“. In<br />
elf sehr kurzweiligen Folgen war<br />
sie beispielsweise schon in Lenggries<br />
auf der Stie-Alm bei Marianne<br />
Obermüller, besuchte Schwester Josefa<br />
Thusbaß im Kloster Schlehdorf,<br />
ging mit Michaela Schelshorn und<br />
ihren Lamas spazieren oder lernte,<br />
wie man Bärlauch-Sushi zubereitet<br />
von Wildnis-Köchin Irmi Fröhlich.<br />
Doch meistens kommen die Gäste<br />
zu ihr nach Reichersbeuern ins Gartenhäusl<br />
ihrer Eltern. Die wohl kürzeste<br />
Anreise hatte der Kuhmistmaler<br />
Werner Härtl, der ebenfalls aus<br />
Reichersbeuern stammt. Der Tölzer<br />
Löwen Spieler Philipp Schlager hatte<br />
es ebenfalls nicht weit, genauso wie<br />
die Sängerin Anja Bavaria aus Gaißach<br />
oder Stadtkapellen-Dirigent<br />
Sepp Kronwitter. Unser Landrat Josef<br />
Niedermaier gab spannende Einblicke<br />
in seinen Job, ebenso wie der<br />
Geretsrieder Gustavo-Gusto Gründer<br />
Christoph Schramm.<br />
„Nach elf Folgen habe ich jetzt<br />
schon eine gewisse Routine. Trotzdem<br />
bin ich vor jeder Aufnahme<br />
noch aufgeregt. Sobald die Mikrofone<br />
aber laufen und mein Gast ins<br />
Erzählen kommt, ist die Nervosität<br />
komplett weg und ich höre neugierig<br />
zu“, so Lisa.<br />
„Eine Herausforderung ist für mich<br />
die richtige Mischung aus guter<br />
Vorbereitung und spontaner Interaktion.<br />
Ich möchte vorbereitet sein,<br />
um gute Fragen zu stellen, aber auf<br />
der anderen Seite möchte ich im Gespräch<br />
auch Neues erfahren und die<br />
Geschichte ja eigentlich direkt vom<br />
Protagonisten erzählt bekommen“,<br />
verrät sie weiter.<br />
Neue Einblicke<br />
„Am Ende ist es für mich ein gutes<br />
Gespräch, wenn es unterhaltsam<br />
und lehrreich zu gleich ist und bis<br />
jetzt hat das gut geklappt. In den<br />
Gesprächen wird immer sehr viel<br />
gelacht, ich bin begeistert, welch<br />
spannende Persönlichkeiten ➳<br />
51
PORTRÄT Lisa Steinbacher<br />
Die Tourismusmanagerin stand<br />
auch mir vom Isarwinkler-Magazin<br />
gerne Rede und Antwort – schließlich<br />
saß ja sie dieses Mal auf der<br />
anderen Seite des Tisches – und<br />
musste nicht lange überlegen:<br />
„Ui, Des – oder – Des Fragen“, freut<br />
sich Lisa.<br />
Instagram oder Tiktok?<br />
Instagram<br />
Berg gehen oder Baden gehen?<br />
Baden<br />
Frühschoppen oder Brotzeitln?<br />
Brotzeit<br />
Festival oder Bierzelt?<br />
Mh, Bierzelt<br />
Und das sind die üblichen letzten<br />
drei Fragen eines jeden „doch dort“<br />
Podcasts:<br />
Sogar gemeinsamt gekocht wurde bei ihr – Irmi Fröhlich zauberte besondere<br />
Sushi mit Lisa<br />
hier leben und ich habe im letzten<br />
Jahr durch „doch dort“ auch<br />
echt viel gelernt über: Das Amt<br />
des Landrats, Kunst, Eishockey,<br />
Missions-Dominikanerinnen, Lamas,<br />
Wildkräuter, Musik und das<br />
Tölzer Land allgemein. Ich hoffe,<br />
es geht den doch dort-Hörer*innen<br />
auch so.“ Zu den Hörerzahlen sagt<br />
Lisa: „Auch damit bin ich mehr<br />
als zufrieden und ich freue mich<br />
wirklich immer, wenn ich Feedback<br />
von den Hörern zu den Folgen<br />
bekomme. Das bestätigt meine<br />
Arbeit und bedeutet mir echt viel,<br />
denn die Geschichten aus dem<br />
Tölzer Land sind noch lange nicht<br />
auserzählt und ich hoffe, dass ich<br />
meinen Podcast noch lange weitermachen<br />
darf.“<br />
Auch wenn die Gesprächspartner<br />
monatlich wechseln, Ein- und Ausstieg<br />
in jede einzelne Episode ist immer<br />
gleich, ebenso der Abschluss der<br />
rund einstündigen Podcast-Folgen.<br />
„Ich beginne immer mit den Entweder<br />
– Oder – Fragen, das ist quasi<br />
der Eisbrecher, meist ist da der<br />
erste Lacher drin und das führt zu<br />
einer guten Gesprächsstimmung“,<br />
schmunzelt Lisa.<br />
Rede und Antwort<br />
Was sie nicht weiß: Auch ich werde<br />
ihr diese Fragen stellen, genauso<br />
wie die drei abschließenden<br />
Fragen am Ende jeder Folge „Was<br />
machst du gern im Tölzer Land?“,<br />
„Was ist dein Lieblingsplatz?“ und<br />
„Wenn du eine Seite in ein Bilderbuch<br />
über das Tölzer Land machen<br />
könntest, welches Bild würdest du<br />
einkleben?“<br />
Was machst du gerne im Tölzer Land?<br />
Ich bin im Sommer am liebsten am<br />
Walchensee, ich liebe das Wasser,<br />
unsere Familie verbringt hier immer<br />
noch viele Sommertage gemeinsam<br />
und mir geht es einfach gut, wenn ich<br />
in dem ganz besonderen Wasser vom<br />
Walchensee untertauchen kann. Generell<br />
bin ich aber einfach Fan unserer<br />
ganzen Gegend und natürlich bin<br />
ich auch gerne mit meinen Freunden<br />
auf Festl unterwegs.<br />
Was ist dein Lieblingsplatz?<br />
Neben dem Walchensee, natürlich<br />
unser Gartenhäusl. Hier finden immer<br />
unsere ganzen Familienfeiern<br />
statt (hier wird viel gefeiert) und hier<br />
nehme ich auch die meisten Podcast-Folgen<br />
auf. Das Gartenhäusl hat<br />
irgendwie eine gute Atmosphäre, da<br />
fühl ich mich wohl.<br />
Welches Bild würdest du zum Thema<br />
Bilderbuchland in ein Album<br />
einkleben?<br />
52
Podcast „doch dort“<br />
Ein Heimspiel hatte der Reichersbeurer Kuhmist-Maler Werner Härtl<br />
Im Podcast hoffe ich ja eigentlich immer,<br />
dass die Gäste nicht dreimal das<br />
Gleiche sagen, aber ich kann nicht<br />
anders (lacht): Ein Bild vom Sommer<br />
am Walchensee, im Vordergrund die<br />
gebauten Stoamandl meiner Mama<br />
und im Hintergrund die Berge.<br />
Besser geht’s aber halt auch einfach<br />
nicht.<br />
Liebe Lisa, danke für den Rollentausch<br />
sowie das Gespräch und<br />
wir sind jetzt schon gespannt auf<br />
die nächsten Menschen und Gespräche,<br />
wenn du wieder selbst<br />
auf deinem Interviewerinnenplatz<br />
im Steinbacherschen Gartenhäusl<br />
Platz nimmst!<br />
Jeden Monat wird seit August<br />
2023 eine Podcast-Folge auf allen<br />
Podcast-Kanälen veröffentlicht.<br />
Lisa unterhält sich im Podcast<br />
mit interessanten Persönlichkeiten<br />
aus der Region, die<br />
ihre Geschichten erzählen und<br />
ihre Lieblingsplätze im Tölzer<br />
Land verraten. Die Titelmusik<br />
kommt von den Reiwas, das<br />
Logo wurde von Katharina<br />
Bourjau entworfen.<br />
CLAUDIA GROSS<br />
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53
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PORTRÄT Marketing, Content Creation & Social Media Management<br />
Bilder (5): CommunicAds<br />
Reto Schüpping (r.) entwickelt passende Social Media Strategien<br />
Erfolg und Wachstum mit<br />
TikTok & Co.<br />
Mit seiner Agentur „CommunicAds“ hilft Reto Schüpping<br />
Unternehmen in der Region,<br />
im digitalen Zeitalter erfolgreich zu sein<br />
Clicks und Likes, TikTok und Instagram<br />
– das sind Formen der Kommunikation,<br />
die von vielen belächelt<br />
und nicht ernst genommen werden.<br />
„Sprachnachrichten? Die nerven<br />
mich wirklich. Ich bin ein absoluter<br />
Fan von persönlichen Gesprächen –<br />
am liebsten mit Freunden und Familie<br />
beim Grillen, bei einem Spieleabend<br />
oder beim gemeinsamen<br />
Kochen!“ Das sagt ausgerechnet<br />
Reto Schüpping, der mit 29 Jahren<br />
zur Generation der Digital Natives<br />
gehört und in Greiling die Agentur<br />
CommunicAds betreibt. Der<br />
Schwerpunkt: Marketing, Content<br />
Creation und Social Media Management.<br />
Schüpping macht allen<br />
Skeptikern Mut, gerade im beruflichen<br />
Bereich die neuen Kommunikationswege<br />
auszuprobieren. Er ist<br />
überzeugt: „Die Möglichkeiten der<br />
digitalen Medien sind das effektivste<br />
Marketing aller Zeiten und Social<br />
Media für Unternehmen von großer<br />
Bedeutung!“<br />
Ein Team aus jungen,<br />
kreativen Köpfen<br />
Schüpping, der seit einem Jahr als<br />
Stürmer bei den „Tölzer Löwen“<br />
Eishockey spielt, zählt gleich eine<br />
54
ganze Reihe von Vorteilen auf:<br />
„Digitale Tools ermöglichen Betrieben,<br />
ihre Reichweite und Sichtbarkeit<br />
zu erhöhen, direkt mit der<br />
Zielgruppe zu kommunizieren, das<br />
Branding und die Markenbekanntheit<br />
aufzubauen, Inhalte viral zu<br />
verbreiten, gezieltes Targeting und<br />
Werbung durchzuführen sowie den<br />
Markt und die Konkurrenz zu beobachten.“<br />
Um das zu erreichen, ist<br />
Schüpping mit einem Team aus jungen<br />
Köpfen am Start, das verschiedene<br />
Stärken vereint: „Mein Ziel<br />
sind maßgeschneiderte digitale Lösungen,<br />
die effektiv und nachhaltig<br />
sind. Als Experten für Social Media<br />
Marketing und Webdesign setzen<br />
wir jedes Unternehmen ins rechte<br />
Licht und generieren so maximale<br />
Online-Präsenz.“<br />
Als 29-Jähriger schon mehr als<br />
ein Jahrzehnt Erfahrung<br />
Schüpping ist dabei der kreative<br />
Part und kommt eigentlich aus dem<br />
Vertrieb. „Da sieht man schnell,<br />
was gut ankommt und sich verkauft.“<br />
Seit 2022 hat er seine eigene<br />
Auf dem Eis mit den „Tölzer Löwen“:<br />
Stürmer Reto Schüpping<br />
Agentur, verfügt aber bereits über<br />
eine jahrzehntelange Erfahrung.<br />
Wie das sein kann? Schon vor seinem<br />
Abitur baute er Online-Shops<br />
auf und widmete sich dem Thema<br />
E-Commerce. „Das war perfekt, um<br />
zu experimentieren!“, blickt Schüpping<br />
zurück. Dieses Wissen kommt<br />
jetzt seinen Kunden zugute. Per<br />
Videocall kann er Firmen in ganz<br />
Deutschland betreuen, doch am<br />
liebsten ist ihm der persönliche Kontakt:<br />
„Eigentlich vereinbaren wir im<br />
ersten Gespräch gleich einen Termin<br />
vor Ort. Da sehe ich sofort, wie die<br />
Videodrehs gehören zum Kerngeschäft der Greilinger Agentur<br />
Stimmung ist, welche Atmosphäre<br />
herrscht und wie man die Expertise<br />
und Einzigartigkeit des Betriebs am<br />
besten in Szene setzen kann. Meist<br />
habe ich gleich die ersten Ideen im<br />
Kopf!“<br />
Marketing-Strategien für<br />
die Zukunft<br />
Seine Kunden sind in der Regel<br />
mittelständische Unternehmen, die<br />
bisher vor allem auf Empfehlungsgeschäft<br />
und altbewährte Marketingmaßnahmen<br />
gesetzt haben. In<br />
Zeiten von Social Media und KI<br />
ist das aber nicht unbedingt eine<br />
zukunftorientierte Strategie. Zu<br />
Schüppings Angebot gehören neben<br />
Webdesign und Corporate Design,<br />
Social Recruiting auch individuelle<br />
Werbekampagnen. Besonders gefragt<br />
sind Social Media Marketing<br />
und Content Creation. Die Erstellung<br />
von Inhalten umfasst verschiedene<br />
Formate wie Texte, Bilder, Videos<br />
und Infografiken. „Videographie<br />
in Form von Kurzzeitvideos vor<br />
allem bei Instagram und Imagefilme<br />
für Websites und YouTube bilden im<br />
Moment den ➳<br />
55
PORTRÄT Marketing, Content Creation & Social Media Management<br />
Reichweitenentwicklung ablesen:<br />
„Vor allem jüngere Menschen und<br />
neue Kunden werden durch die Präsenz<br />
auf Social Media erreicht und<br />
es entstehen langfristige Beziehungen.“<br />
Besonders effektiv sind personalisierte<br />
Anzeigen bei YouTube und<br />
passgenaue Auftritte bei TikTok<br />
(„diese Plattform wird von vielen<br />
total unterschätzt!“). Schüpping ist<br />
sicher: „Sucht man dort Auszubildende<br />
oder neue Mitarbeiter, läuft<br />
das meist viel einfacher. Ein cooler<br />
Betrieb tut sich leichter als ein Chef<br />
alter Schule, der nur per Festnetz-Telefon<br />
zu erreichen ist.“<br />
Im Isarwinkel Zukunft für die<br />
Familie aufbauen<br />
Schwerpunkt unserer Arbeit“, erklärt<br />
Schüpping, der mit seinem<br />
Team viel Spaß bei diesen kreativen<br />
Terminen hat. Zudem sei die Wirkung<br />
hoch: „Durch ansprechende<br />
Inhalte können Unternehmen ihre<br />
Botschaften effektiv vermitteln. So<br />
erhöhen Unternehmen ihre Sichtbarkeit<br />
und stellen eine direkte Verbindung<br />
zu ihrer Zielgruppe her.“<br />
„TikTok wird von vielen immer<br />
noch unterschätzt“<br />
Doch wie misst man den Erfolg solcher<br />
Maßnahmen? „Bei einem Onlineshop<br />
ist es einfach – da schaut<br />
man sich die Verkaufszahlen an“,<br />
so Schüpping. Mit Analysen, Monitoring<br />
und Reporting lassen sich<br />
auch im Digitalen beispielsweise die<br />
Schüpping, der mit seiner Frau und<br />
seinen zwei Kindern in Greiling<br />
wohnt, ist viel zwischen Lenggries,<br />
Geretsried und Rosenheim unterwegs.<br />
Er wird auch weiterhin im<br />
Oberland bleiben: „Mein Ziel ist es,<br />
mit der Agentur vor allem in der Region<br />
weiter zu wachsen und mir hier<br />
weiter meine Zukunft aufzubauen!“<br />
Für die kommende Saison hat er bereits<br />
einen Vertrag bei den Tölzer<br />
Löwen. Davor hat er lange in Erfurt<br />
gespielt, seine Ausbildung auf dem<br />
Eis erhielt er in Köln und Krefeld.<br />
„Schon als Kind war ich mit meinen<br />
Eltern oft in Oberbayern im Urlaub<br />
– auch jetzt finden meine Familie<br />
und ich es einfach superschön hier!“<br />
So steht mittel- und langfristigen<br />
Projekten – ob im echten Leben oder<br />
in der digitalen Welt – nichts mehr<br />
im Wege. svk<br />
CommunicAds Social Media Marketing Agentur · Lindenweg 27 · 83677 Greiling<br />
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56
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FAMILIENSEITEN<br />
Pfeifen will gelernt sein<br />
Text und Illustrationen: Agnes Müller, wikiHow's, Freepik<br />
1.<br />
Servus Kinder,<br />
findets ihr des ned a super wenn ma ganz laut pfeifen könnt? So wie die Erwachsenen<br />
wenn ma vom Spezl heim muss? Ich hab des Pfeifen von meinem Opa gelernt,<br />
der war Hüterbub auf den Almen und da hat man sich so gesucht, und meist auch<br />
gefunden. So einen Pfiff hört man hunderte Meter weit. Ein Pfiff und man weiß,<br />
dass man nach Hause kommen soll. Leicht ist es nicht zu erklären aber mit ein<br />
bisschen Übung klappt des bestimmt.<br />
Ich hab euch eine Anleitung geschrieben und vielleicht haut es bei dem ein oder<br />
anderen hin. Dann wäre es echt super, wenn ihr uns Bescheid gebt … Ich würd mich<br />
freuen auf haufenweise positive Nachrichten.<br />
Natürlich gilt auch hier, Übung macht den Meister und des gehört auch dazu. Aber<br />
ihr werdet sehen, dass das irgendwann klappt. Viel Erfolg und vor allem Spaß beim<br />
Ausprobieren!<br />
Eure Agnes<br />
Drücke die Enden deines Zeigefingers und<br />
deines Daumens zusammen. Es ist egal, welche<br />
Hand du benutzt, aber du solltest nur eine<br />
benutzen. Es ist möglicherweise einfacher, deine<br />
dominante Hand zu gebrauchen. Dein Zeigefinger<br />
und dein Daumen sollten eine Ringform ergeben.<br />
2.<br />
Öffne deinen Mund und strecke deine Lippen<br />
über deine Zähne hinweg. Deine Zähne sollten<br />
vollständig bedeckt sein. Deine Lippen sollten in deinen<br />
Mund hinein gewölbt sein.<br />
58
3.<br />
Verlagere deine Zunge in deinem<br />
Mund nach<br />
hinten. Rolle<br />
deine Zunge so<br />
nach oben, dass<br />
die Spitze zu deinem Gaumen<br />
zeigt. Verlagere sie dann so<br />
in deinem Mund nach hinten,<br />
dass der Raum vorn in deinem<br />
Mund offen ist. Es sollten etwa<br />
5 cm Platz zwischen deiner Zunge<br />
und deinen Vorderzähnen sein.<br />
5.<br />
4.<br />
Stecke deinen Zeigefinger<br />
und deinen<br />
Daumen in deinen<br />
Mund hinein. Schiebe<br />
deine Finger in deinen<br />
Mund hinein, bis sie deine<br />
Zunge berühren. Die Ringform<br />
zwischen deinen Fingern sollte<br />
jetzt waagerecht sein.<br />
Atme tief ein<br />
und schließe<br />
deinen Mund<br />
um deine<br />
Finger herum. Behalte<br />
deine Lippen über deine<br />
Zähne gestreckt. Die einzige<br />
Lücke zwischen deinen<br />
Lippen sollte der Freiraum<br />
zwischen deinen Fingern sein.<br />
Dort kommt die Luft heraus,<br />
wenn du pfeifst.<br />
Blase Luft durch<br />
6. deine Finger<br />
hindurch und aus<br />
deinem Mund heraus.<br />
Blase kräftig, aber nicht<br />
so stark, dass es wehtut. Keine<br />
Sorge, falls du zunächst kein<br />
Geräusch machst. Es erfordert<br />
womöglich etwas Übung,<br />
bevor du mit deinen Fingern<br />
pfeifen kannst. Atme nochmals<br />
tief ein und versuche es erneut.<br />
Für alle<br />
Klassenstufen!<br />
Liebe Eltern,<br />
bald ist es soweit, ihr Kind<br />
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wie Geschlecht des Kindes, rechts- oder<br />
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Motivwünsche auf dem Infoblatt an.<br />
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selbstverständlich bei Ihnen.<br />
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Öffnungszeiten:<br />
Freitag 11–19 Uhr,<br />
Samstag und Sonntag<br />
10-19 Uhr,<br />
Montag bis Donnerstag<br />
geschlossen<br />
Das andere Hofcafe<br />
60
PORTRÄT Künstlervereinigung Lenggries e.V.<br />
Andreas Kuhnlein<br />
In Lenggries kann ein kleines Jubiläum<br />
gefeiert werden. Es findet die<br />
20. Kunstwoche Lenggries statt.<br />
Ganz unter dem Motto „Alles, was<br />
uns vereint“ – im Dialog mit ausgewählten<br />
Gastkünstler*Innen aus 20<br />
Jahren – findet die Ausstellung vom<br />
6. bis 29. September in den Räumen<br />
der Prinz-Heinrich Kaserne Lenggries<br />
stattfinden.<br />
Fiona Peters<br />
20. Kunstwoche Lenggries<br />
6. bis 29. September 2024<br />
Charlotte Vögele<br />
In dieser kommenden Ausstellung<br />
wollen wir ausgesuchte Gastkünstler*Innen<br />
der letzten 20 Jahre, aber<br />
auch Neulinge, präsentieren. Die dadurch<br />
entstehende Vielfalt und Vieldeutigkeit<br />
verstehen wir als Credo<br />
für gelebte künstlerische Diversität.<br />
Wir wollen in Formen und Farben<br />
schwelgen und unseren Besuchern<br />
ein lebendiges und inspirierendes<br />
Bild moderner Kunst bieten und<br />
gleichzeitig den Blick in Dankbarkeit<br />
auf die zurückliegenden 20 Jahre<br />
wagen, die – unter dem Dach der<br />
Künstlervereinigung Lenggries – die<br />
unterschiedlichsten Künstler*Innen<br />
vereint haben.<br />
Künstlervereinigung Lenggries e.V.<br />
Laich 9 1/9 · 83676 Jachenau<br />
info@kv-lenggries.de<br />
www.kv-lenggries.de<br />
61
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PORTRÄT Korbinian Müller Immobilien<br />
Korbinian Müller Immobilien<br />
in Bad Tölz<br />
Ehrlich, authentisch, bodenständig – und vom Fach<br />
Bilder: Korbinian Müller<br />
Sämtliche Immobilien-Angelegenheiten sind bei dem gebürtigen Jachenauer in guten Händen<br />
Ob als Fußball-Profi oder als<br />
Makler im Oberland: Korbinian<br />
Müller will jeden Job perfekt machen.<br />
Spenden an soziale Projekte gehören<br />
zu seiner Firmenphilosophie.<br />
Der Süden Münchens und das<br />
bayerische Oberland gehören zu<br />
den begehrtesten Wohngegenden<br />
Deutschlands – kein einfaches<br />
Pflaster für einen jungen Immobilienmakler.<br />
„Bei uns ist es extrem<br />
teuer – aber auch extrem schön!“,<br />
bestätigt Korbinian Müller vom<br />
gleichnamigen Immobilienbüro in<br />
Bad Tölz. Der 33-Jährige muss es<br />
wissen, schließlich war er während<br />
seiner Zeit als Profi-Fußballer viel<br />
unterwegs.<br />
Nachdem der gebürtige Jachenauer<br />
beim Lenggrieser SC noch als<br />
Feldspieler auflief, wechselte er in<br />
der C-Jugend ins Tor. Als Keeper<br />
spielte er in den folgenden Jahren<br />
erst bei der SpVgg Unterhaching,<br />
dann beim den Stuttgarter Kickers<br />
und schließlich beim 1. FC St. Pauli<br />
in der 2. Bundesliga. „Ich konnte<br />
mein Hobby zum Beruf machen“,<br />
blickt er auf seine lange – und zum<br />
Glück verletzungsfreie – Karriere<br />
zurück. Dazu habe ihn der Leistungssport<br />
zu dem gemacht, was er<br />
heute sei.<br />
Netzwerk und Erfahrungswerte<br />
aus Profi-Zeiten sind<br />
sehr hilfreich<br />
Disziplin, Durchhaltevermögen,<br />
Leistung, Kampfgeist – das sind Fähigkeiten,<br />
die Müller auch in seinem<br />
Beruf zugutekommen. Nach einem<br />
dualen Studium der Fitnessökonomie<br />
spielen Sport und Gesundheit<br />
nur noch privat eine wichtige Rolle.<br />
Bereits seit 2015 beschäftigt sich<br />
Müller mit der Immobilienbranche<br />
und ist mittlerweile geprüfter<br />
Immobilien-Makler: „Immobilien<br />
aller Art entwickeln, vermarkten<br />
und verkaufen – dazu die Finanzie-<br />
62
Beim Lenggrieser SC startete die Fußballerkarriere von<br />
Korbinian Müller<br />
Während seiner Zeit als Fußball-Profi<br />
war der Rückhalt seiner<br />
Familie und seiner Freunde in<br />
der Heimat sehr wichtig. Müller,<br />
der mit seiner Familie in Bad Tölz<br />
wohnt, fühlt sich besonders dem<br />
Isarwinkel verbunden und kennt<br />
sich im gesamten Oberland bestens<br />
aus. Jährlich unterstützt er immer<br />
wieder soziale Projekte mit Spenden,<br />
meist in der Region, etwa an<br />
die Lenggrieser Tafel. Jeder Auftrag<br />
bzw. jede erfolgreiche Vermarktung<br />
trägt somit einen Teil dazu bei, Gutes<br />
zu tun.<br />
„Das ist mir sehr wichtig! Ich bin<br />
dankbar für meine sportlichen<br />
und unternehmerischen Erfolge<br />
und möchte gerne etwas zurückgeben“,<br />
erklärt der junge Makler sein<br />
Engagement.<br />
„Was ein Mensch an Gutem in die<br />
Welt hinausgibt, geht nicht verloren“,<br />
so Müllers Credo.<br />
Wer seine Immobilie erfolgreich<br />
vermarkten lassen, sein Traumhaus<br />
finden oder ein Objekt marktgerecht<br />
vermieten möchte – Korbinian<br />
Müller ist immer optimistisch.<br />
„Die Lage auf dem Immobilienmarkt<br />
hat sich stabilisiert und langsam<br />
kommt wieder Schwung rein!“<br />
Er fügt hinzu: „Ich bin ein positiver<br />
Mensch und mache aus jeder Situation<br />
das Bestmögliche.“ svk<br />
rungs- und Investmentmöglichkeiten<br />
– das ist sehr spannend für mich<br />
und die Aufgaben sind vielfältig.“<br />
Ein gutes Netzwerk, das er sich<br />
durch seine beruflichen Stationen in<br />
ganz Deutschland aufbauen konnte,<br />
bildet die Basis für seine erfolgreiche<br />
und zügige Vermarktung. Auf<br />
die Anliegen und Wünsche seiner<br />
vorgemerkten Klienten legt Müller<br />
großen Wert. Dabei nutzt Müller<br />
verschiedene Vermarktungskanäle<br />
– eine Mischung aus digitalen Werkzeugen<br />
und Online-Plattformen.<br />
Müllers Büro befindet sich auf der<br />
Flinthöhe in Bad Tölz. Meistens ist<br />
er aber sowieso für seine Kunden<br />
unterwegs, um deren Objekte zu<br />
bewerten, Besichtigungen durchzuführen<br />
oder die Vermarktung vorzubereiten.<br />
Der Erstkontakt entsteht<br />
meist durch eine Bewertung der<br />
Immobilie. Diese schafft in der Regel<br />
die Voraussetzung für eine gute<br />
und vertrauensvolle Zusammenarbeit.<br />
Während Verkäufer möglichst<br />
hohe Preise erzielen wollen, suchen<br />
Käufer Angebote, die sie finanzieren<br />
können. Wie löst man dieses<br />
Dilemma? „Mein Ziel ist es, jeden<br />
Kunden ehrlich und transparent zu<br />
beraten – und dabei so zu bleiben,<br />
wie ich bin“, unterstreicht Müller.<br />
„Authentisches Auftreten, fachliche<br />
Expertise und eine ehrliche Zusammenarbeit<br />
bilden die Grundlage<br />
meiner Arbeit.“<br />
Heimatverbundenheit &<br />
Gutes zurückgeben<br />
Korbinian Müller<br />
Gewerbering 22<br />
83646 Bad Tölz<br />
km@kmueller-immobilien.de<br />
Tel. 0175 ∙ 7544888<br />
www.kmueller-immobilien.de<br />
63
PORTRÄT Post<br />
„Ellbach-Quartier“<br />
statt Hauptpost<br />
An der Hindenburgstraße in Bad Tölz werden einige<br />
neue Gebäude entstehen – dafür wurde ein Stück<br />
Postgeschichte abgerissen.<br />
Foto/Repro (6): cs-press<br />
Das neu eröffnete Hauptpost-Gebäude im Jahr 1929. Der geplante Neubau im Rahmen des „Ellbach-Quartiers“<br />
orientiert sich am sogenannten Poststil.<br />
Text: Sibylle v. Kamptz<br />
In Zeiten, in denen die Kommunikation<br />
weitgehend über Emails,<br />
das Internet und soziale Netzwerke<br />
läuft, ist es kaum vorstellbar,<br />
welche Bedeutung in früheren Zeiten<br />
die Post hatte. Ein historischer<br />
Rückblick auf das Postwesen im<br />
Isarwinkel.<br />
Briefe? Das war einst nur eine Form<br />
der Kommunikation zwischen Königen,<br />
Bischöfen oder Handelshäusern.<br />
Berittene Boten überbrachten<br />
Nachrichten ausschließlich an<br />
hochgestellte Persönlichkeiten. Ab<br />
etwa 1750 sorgten Postkutschen für<br />
den Transport von Personen und<br />
Nachrichten. Im Isarwinkel brachten<br />
zudem die regelmäßigen Ordinariflöße<br />
auf der Isar Nachrichten<br />
vom Oberland nach München.<br />
Lenggries erhielt 1817 Anschluss<br />
an das Postnetz: „Dreimal wöchentlich<br />
wurden leichte Einspänner-Botenpostwagen<br />
von Tölz aus<br />
eingesetzt“, heißt es in der Lenggrieser<br />
Ortschronik. Nur ein Mal<br />
wöchentlich bestand eine Verbindung<br />
von Tölz nach Tegernsee:<br />
Zwischen 1816 und 1838 machte<br />
sich die Tegernseerin Maria Deisenrieder<br />
als Botin zu Fuß auf den<br />
Weg – anfangs mit einem Ruck-<br />
64
Tölz: Posthalterei<br />
in der oberen Marktstraße<br />
Reichlich Spott gab es, als der Motorpostwagen im Winter 1906/07 im<br />
Schnee liegen blieb und mit Pferden abgeschleppt werden musste. Das zeigt<br />
diese Postkarte.<br />
sack, später mit einer Schubkarre,<br />
schreibt Historiker Josef Katzameyer<br />
im Tölzer Kurier. Dabei<br />
wurden die Briefe nur von Postexpedition<br />
zu Postexpedition<br />
befördert. Dort mussten sie die<br />
Empfänger selbst abholen oder gegen<br />
extra Bezahlung von privaten<br />
oder amtlichen Boten mitbringen<br />
lassen. Erst ab etwa 1860 waren<br />
flächendeckend Postboten auf<br />
Kosten der Post im Einsatz, die<br />
die Postzustellung innerhalb der<br />
Orte und auch in abgelegeneren<br />
Ortsteilen, Weilern und Gehöften<br />
übernahmen.<br />
In Tölz gab es seit Dezember 1812<br />
eine Posthalterei: Sie befand sich im<br />
Gasthaus Stiegenbräu (später Gasthaus<br />
zur Post, heute Moralthaus in<br />
der oberen Marktstraße und dann<br />
im Kolberbräu). Mit dazu gehörte<br />
ein Stall, in dem die Pferde versorgt<br />
werden konnten. Angesichts<br />
des wachsenden Kurbetriebs wurde<br />
im Tölzer Badeteil ab 1888 in den<br />
Sommermonaten eine Postablage<br />
eingerichtet, ab 1896 eine eigene<br />
„Postexpedition Krankenheil“. Ab<br />
1937 hatte auch die SS-Junkerschule<br />
an ihrem ersten Standort im Badeteil<br />
eine eigene Poststelle.<br />
Im Jahr 1898 bezog die Post in<br />
Tölz ein erstes Amtsgebäude in der<br />
heutigen Hindenburgstraße, das<br />
nach 30 Jahren erweitert wurde.<br />
Am 9. Juli 1929 wurde der Neubau<br />
bezogen: Das Gebäude im sogenannten<br />
Poststil, einer eher sachlicheren<br />
Architektur mit Elementen<br />
des Historismus und im Heimatstil,<br />
galt bei seiner Eröffnung 1929<br />
als sehr modern. Ein Gemälde von<br />
Professor Josef Hillerbrand mit<br />
Floßmotiv schmückte den Giebel.<br />
Architektin war die erste Regierungsbaumeisterin<br />
in Bayern, Hanna<br />
Löv. Die Tölzer Gebäude seien<br />
„qualitätvoll gestaltete Post- und<br />
Nebengebäude“, so hat das Bayerische<br />
Landesamt für Denkmalpflege<br />
festgestellt, es handle sich um ein<br />
„wichtiges Zeugnis der Bayerischen<br />
Postbauschule“. Unter Denkmalschutz<br />
stand das Areal aber nie.<br />
1902: Vier Lenggrieser<br />
mit Telefonanschluss<br />
Neben der Beförderung von Briefen<br />
und Paketen kam Anfang des ➳<br />
65
PORTRÄT Post<br />
vergangenen Jahrhunderts der Telefonbetrieb<br />
als weitere Aufgabe<br />
für die Post hinzu: In Bad Tölz bestand<br />
seit 1899 eine Telefonstelle,<br />
1908 waren 103 Privatanschlüsse<br />
in Betrieb. In der Lenggrieser<br />
Ortschronik ist zu lesen, dass am<br />
16. Juli 1902 die ersten vier Teilnehmer<br />
in Lenggries ans Netz angeschlossen<br />
wurden. 1923 waren<br />
es etwa 30, 1953 bereits 350 und<br />
1974 rund 1500 Haushalte, die telefonisch<br />
erreichbar waren.<br />
Auch der Personenverkehr wurde<br />
zum Teil von der Post übernommen:<br />
Die Bayerische Postverwaltung<br />
eröffnete am 1. Juni 1905 die<br />
erste Motorwagenlinie Deutschlands<br />
zwischen Bad Tölz und Lenggries.<br />
Der Motorpostwagen war<br />
5,50 Meter lang, und 2,10 Meter<br />
breit. Er hatte 17 Plätze, auf dem<br />
am hinteren Ende angebrachten<br />
Stehperron war noch für weitere<br />
fünf Personen Platz. Der vollgummibereifte<br />
Postwagen schaffte mit<br />
seinem 28 PS-Motor immerhin 18<br />
Stundenkilometer und benötigte<br />
gut 40 Minuten von Bad Tölz nach<br />
Lenggries. Der Fahrpreis betrug<br />
nur den halben Betrag der Pferdepost<br />
– bei doppelter Geschwindigkeit.<br />
15 Kilogramm Handgepäck<br />
waren frei, Fahrräder konnten für<br />
20 Pfennig auf dem Dach befördert<br />
werden. Die Postbusse fuhren<br />
täglich zwölf Mal zwischen den<br />
beiden Orten hin und her: Auf der<br />
Hinfahrt hielt der Bus in Untergries<br />
und Obergries, auf der Rückfahrt<br />
auf der anderen Isarseite in<br />
Arzbach und Bibermühle.<br />
„Post-Martl“ bis 1935 mit<br />
der Postkutsche unterwegs<br />
Im Winter 1906/07 siegten Schneemassen<br />
über die Automobile und<br />
so kamen erneut Pferdekutschen<br />
zum Einsatz. Historische Fotos<br />
zeigen, wie ein beim Zachschuster<br />
in Gaißach liegen gebliebener<br />
Postbus mit acht Pferden zurück<br />
zur Unterstandshalle am Tölzer<br />
Bahnhof gezogen werden musste.<br />
Auf einigen Strecken kamen bis in<br />
die 1930er Jahre im Winter Pferdepostkutschen<br />
zum Einsatz – etwa<br />
von Lenggries nach Vorderriß und<br />
Jachenau. Als „Postillon mit Pferdegespann“<br />
war der Lenggrieser<br />
Martin Haider, genannt „Post-<br />
Martl“, bis zum 15. Mai 1935 im<br />
Einsatz. An Staublawinen, umgekippte<br />
Wagen und schwierige Straßenverhältnisse<br />
erinnerte er sich<br />
im Jahr 1966 im Tölzer Kurier.<br />
Kraftpostbus rammt Brunnen<br />
in der Marktstraße<br />
Das neue Verkehrsmittel wurde<br />
übrigens sehr skeptisch gesehen,<br />
ist in „Rare Fotos, vergessene Geschichten“<br />
von Christoph Schnit-<br />
Der erste motorisierte Postbus wurde 1905 in Lenggries mit einer großen Feier empfangen<br />
66
Eine Postkutsche auf dem Weg von Bad Tölz nach Lenggries<br />
zer nachzulesen: Die schweren<br />
Motorbusse hinterließen auf den<br />
noch nicht geteerten Straßen tiefe<br />
Fahrrillen, Anwohner in Bad<br />
Tölz klagten über „Sprünge in<br />
den Häusern und geplatzte Fenster<br />
durch überschnelles Fahren“. Nur<br />
zwei Monate nach Eröffnung der<br />
Kraftpostlinie wurde im Sommer<br />
1905 der Josefsbrunnen in der unteren<br />
Marktstraße von einem Postbus<br />
„gerammt und zertrümmert“. Der<br />
Brunnen wurde nicht mehr aufgebaut,<br />
die Brunnenschale befindet<br />
sich heute am Tölzer Waldfriedhof.<br />
Dennoch waren die Kraftwagen<br />
nicht mehr aufzuhalten. Auch die<br />
deutschlandweit zweite Linie wurde<br />
1905 eröffnet und verband Bad Tölz<br />
mit Bichl, in der Folge dann auch mit<br />
Kochel. Beim Ausbruch des Ersten<br />
Weltkriegs bestanden bereits 127<br />
Linien in Bayern. Mitte der 1950er<br />
Jahre war die Bundespost der größte<br />
Kraftfahrbetrieb Europas, wie es im<br />
Tölzer Kurier heißt.<br />
Hauptpost-Gebäude:<br />
100. Jubiläum nicht<br />
mehr erlebt<br />
Über Jahrzehnte war die Tölzer<br />
Hauptpost eine wichtige Anlaufstelle<br />
für alle Tölzer und viele ➳<br />
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67
PORTRÄT Post<br />
Anfang April 2024 rückten die Bagger an und machten innerhalb weniger Stunden das Hauptpost-Gebäude dem<br />
Erdboden gleich.<br />
Isarwinkler, auch wenn sich die<br />
Kundenwünsche, die technischen<br />
Möglichkeiten und die angebotenen<br />
Serviceleistungen immer wieder<br />
massiv änderten. 1995 wurde<br />
das Tölzer Postamt an den Geschäftsmann<br />
Hermann Elmering<br />
verkauft, der es an die damalige<br />
Post AG als Postfiliale und Postbank-Niederlassung<br />
zurückvermietete.<br />
Die Stadt Bad Tölz, so heißt<br />
es im Tölzer Kurier, habe damals<br />
auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet.<br />
Im April 2023 wurde bekannt, dass<br />
die „Aureus Immobilien und Anlagen<br />
GmbH“ der Familie Worbs aus<br />
Gmund das Gelände erworben hat.<br />
Seinen 100. Geburtstag erlebte das<br />
Gebäude nicht mehr: Am 27. Juni<br />
2023 hatte die Tölzer Hauptpost<br />
zum letzten Mal geöffnet, Anfang<br />
April 2024 rückten an einem Wochenende<br />
während der Osterferien<br />
die Abrissbagger an.<br />
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68
„Ellbach-Quartier“<br />
mit Läden, Büros<br />
und Wohnungen<br />
Quelle: Steidle Architekten München<br />
Über die Zukunft des Areals wird<br />
derzeit verhandelt: Auf der früheren<br />
Postfläche sowie den Häusern<br />
Hindenburgstraße 5 und 7 soll das<br />
„Ellbach-Quartier“ mit Läden,<br />
Büros, Praxen, einem Supermarkt<br />
und einer Tiefgarage entstehen.<br />
Weitere Ideen könnte eine Rooftop-Bar<br />
oder ein frei fließender<br />
Ellbach mit Treppenstufen zum<br />
Wasser hin als Ort zum Verweilen<br />
sein. In dem ehemaligen Postgebäude<br />
sei, so heißt es von der<br />
Aureus GmbH, kaum etwas im<br />
Original erhalten geblieben. Während<br />
zum Ellbach hin ein zum Teil<br />
mehrstöckiges modernes Gebäude<br />
entstehen soll, ähnelt der Entwurf<br />
Der erste Entwurf weist große Ähnlichkeiten mit dem Vorgängergebäude auf<br />
auf dem Postareal bislang sehr der<br />
abgerissenen Hauptpost. Eine Gedenktafel,<br />
die an das Jahr 1905 als<br />
Start der ersten deutschen Kraftpostlinie<br />
erinnerte, wird wohl in<br />
jedem Fall einen neuen Platz im<br />
„Ellbach-Quartier“ finden. Und<br />
wahrscheinlich wird auch wieder<br />
eine Postfiliale an dieser traditionsreichen<br />
Stelle eröffnet.<br />
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PORTRÄT Reservewirt Gaißach<br />
Reservewirt Gaißach<br />
Ein Dorf baut sich sein Wirtshaus selbst<br />
Text: Michaela Linke Bilder: Arndt Pöhl, Hans Demmel und Reservewirt Gaißach<br />
Für viel Aufsehen hat in jüngster<br />
Zeit das Projekt „Reservewirt“ in<br />
Gaißach gesorgt. Bereits Ende 2017<br />
hatte die allseits beliebte Dorfwirtschaft<br />
der “Jagawirt“ für immer<br />
seine Türen geschlossen. Den geselligen<br />
und feierfreudigen Gaißachern<br />
wurde somit von heute auf morgen<br />
eine wichtige Begegnungsstätte<br />
entzogen. Ob es sich nun um die<br />
legendären Faschingsbälle, große<br />
Hochzeiten, Familienfeiern, kirchliche<br />
und traditionelle Feierlichkeiten<br />
oder Vereinsfeste handelte,<br />
ohne einen Wirt waren Feiern und<br />
Veranstaltungen im Ort plötzlich<br />
nicht mehr möglich und langsam<br />
wurde es dort auch ungemütlich<br />
ruhig. Sprichwörtlich „aus der Not<br />
heraus“ wurde vor rund zwei Jahren<br />
eine Idee geboren, die bei den Einheimischen<br />
schnell Anklang fand.<br />
Thomas Gaisreiter, Baltasar Bauer,<br />
Franz Rest – Senior und Junior, Johann<br />
Krinner und Thomas Haslinger<br />
spannen diesen ungewöhnlichen<br />
Derzeit gibt es den Reservewirt nur auf dem Papier, das soll sich in naher<br />
Zukunft bald ändern<br />
Großer Andrang und Interesse der<br />
Gaißacher Bürger – die Infoveranstaltung<br />
Anfang des Jahres<br />
Einfall weiter. Durch die geplante<br />
Gründung einer Genossenschaft<br />
räumten sie die Möglichkeit ein,<br />
wieder einen neuen Festsaal und<br />
somit einen kulturellen Dorfmittelpunkt<br />
für die rund 3200 Einwohner<br />
zu schaffen. Inspiriert wurden<br />
die sechs Initiatoren u.a. von der<br />
ziemlich bemerkenswerten Idee des<br />
idyllisch gelegenen Dorfes Altenau<br />
(Gemeinde Bad Saulgrub). Dort<br />
wurde in einer Bürgerinitiative ein<br />
über zehn Jahre leerstehendes Gasthaus<br />
mit viel Eigenleistung, Zusammenhalt<br />
und Durchhaltevermögen<br />
zu neuem Leben erweckt. Dass es<br />
den Gaißachern an genau den eben<br />
genannten Qualitäten noch nie gemangelt<br />
hat, ist im Isarwinkel all-<br />
70
seits bekannt. „Uns war wichtig,<br />
das ganze Dorf von Anfang an in die<br />
Planungen mit einzubeziehen“, so<br />
Thomas Gaisreiter. „Daraus ist ein<br />
Gemeinschaftsprojekt entstanden,<br />
hinter dem die Gaißacher stehen<br />
und in das bereits jetzt schon viel<br />
Herzblut geflossen ist.“<br />
„Der Reservewirt“ verdankt seinen<br />
Namen übrigens den zwei ehemaligen<br />
Wasserreserven auf dem geplanten<br />
Standpunkt zwischen dem einstigen<br />
Jägerwirt und dem „neuen“<br />
Friedhof. Die Namenswahl ist natürlich<br />
auch deswegen passend, weil<br />
sie eine hervorragende „Reserve“<br />
für den schmerzlich vermissten Jägerwirt<br />
darstellt. (Anm. d. Red. mit<br />
der „Mühle“ und dem „Zachschuster“<br />
wurden parallel und glücklicherweise<br />
wieder zwei Wirtshäuser<br />
in Gaißach eröffnet.)<br />
Eine Genossenschaft<br />
„in Gründung“<br />
Die Voraussetzung für den Erfolg<br />
des Projektes war, dass man für die<br />
Gründung einer Genossenschaft<br />
den Betrag von 750 000 Euro aufbringen<br />
musste. Der Neubau des<br />
Reservewirtes wurde dabei mit Gesamtkosten<br />
von rund 1,5 Millionen<br />
angesetzt. Knapp die Hälfte (49%)<br />
des Betrages hatte die Gemeinde<br />
großzügig zugesichert und damit<br />
den maximalen Rückhalt aus den eigenen<br />
Reihen signalisiert. Jetzt ging<br />
es darum, die potenziellen Genossenschaftler<br />
dazu zu animieren in<br />
Zukunft Anteile erwerben zu wollen.<br />
Schon bei der sehr gut besuchten<br />
Infoveranstaltung Ende Februar<br />
wurde deutlich, das reges Interesse<br />
in der Bevölkerung bestand. Mittlerweile<br />
kamen über die Mitgliederanträge<br />
über 800 000 Euro zusammen!<br />
Die Arbeitsstunden und<br />
Die Initiatoren das Projektes mit Bürgermeister Stefan Fadinger auf dem<br />
geplanten Standort des Reserverwirts<br />
Materialleistungen, welche zudem<br />
bereits zugesichert wurden, sind dabei<br />
noch nicht miteinkalkuliert und<br />
können zusätzlich addiert werden.<br />
Derzeit befindet sich das Projekt<br />
in der Gründungsphase, indem der<br />
bürokratische Teil behandelt wird<br />
(d.h. die Satzung wird geprüft, Businesspläne<br />
werden vorgelegt usw.).<br />
Insgesamt sind die Unterstützer und<br />
Gründer des Konzeptes hochzufrieden<br />
über den aktuellen Stand. „Ihr<br />
seid‘s der Wahnsinn“ beschreiben<br />
diese ihre Freude darüber auf der<br />
Homepage reservewirt.de. Wer<br />
zum jetzigen Zeitpunkt noch Genosse<br />
werden möchte, kann dort<br />
den benötigten Mitgliedsantrag<br />
herunterladen oder sich über die<br />
Mitgliedschaft und die aktuelle Situation<br />
rund um den Reserverwirt<br />
informieren. Jetzt gilt es, das Planungsrecht<br />
und den Bebauungsbeschluss<br />
voranzutreiben. „Wenn alles<br />
gut läuft, werden wir mit dem Bau<br />
im Frühjahr 20<strong>25</strong> beginnen“, hoffen<br />
Gaisreiter und seine Mitstreiter<br />
zuversichtlich. „Ein Jahr später soll<br />
das Gebäude dann fertig gestellt<br />
sein. Wichtig ist uns noch, dass wir<br />
alle, bis dahin abgegebenen Anträge<br />
berücksichtigen werden. Das Geld<br />
wird jedoch erst nach der offiziellen<br />
Gründung der Genossenschaft von<br />
den Genossen eingezogen.“<br />
Wir von <strong>d’Isarwinkler</strong> sind begeistert<br />
von so viel Engagement! Wir<br />
wünschen euch von Herzen weiterhin<br />
viel Rückenwind bei eurem<br />
großartigen Projekt und allseits<br />
einen guten Stern, der jetzt und in<br />
Zukunft besonders hell über dem<br />
Reservewirt leuchten soll.<br />
www.reservewirt.de<br />
71
ISARWINKLER Rätselraten<br />
Kreuzworträtsel<br />
passend zu den Heftthemen<br />
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bitte per E-Mail an:<br />
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Patrona Bavaria<br />
Gewinner: Thomas Haack,<br />
Benediktbeuern<br />
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Feines für<br />
Gaumen & Seele<br />
1. Wer brachte früher Nachrichten vom Oberland nach München<br />
2. Was bedeutet communicato ins Deutsche übersetzt<br />
3. Wo feiert die freiwillige Feuerwehr und die Schützen<br />
gemeinsam ein Fest<br />
4. Besondere Baumart in der Eng<br />
5. Worüber schreibt Andreas Estner<br />
6. Zu welcher Gemeinde gehört die Eng<br />
7. Wie soll der neue Dorfmittelpunkt von Gaißach heißen<br />
8. Wie heißt der Podcast von Lisa Steinbacher (ohne Leerzeichen)<br />
9. Wie heißt die „Rampensau“ mit Vornamen<br />
Öffnungszeiten<br />
Montag u. Dienstag 8:30 – 12:00 Uhr<br />
14:00 – 18:00 Uhr<br />
Mittwoch<br />
8:30 – 12:00 Uhr<br />
Donnerstag u. Freitag 8:30 – 18:00 Uhr<br />
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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A<br />
5<br />
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Lösung:<br />
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A<br />
73
REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />
15.–<strong>25</strong>.<br />
August<br />
2024<br />
74
Reichersbeurer Festwochen 2024<br />
Text: Martina Geisberger<br />
Bilder: GSK Reichersbeuern, FFW Reichersbeuern, Matthäus Krinner, Hyunju Oh-Strauss<br />
Zusammenhalt, Einheit und das<br />
Dorf Reichersbeuern – sowie die<br />
Menschen, die dort wohnen – vor<br />
Gefahren und Unheil zu beschützen.<br />
Das eint die Reichersbeurer<br />
Gebirgsschützen mit der Freiwilligen<br />
Feuerwehr des Ortes seit jeher.<br />
Beide Vereine haben rund 400 Mitglieder,<br />
was den Stellenwert im Dorf<br />
noch mehr verdeutlicht.<br />
Die einen tragen zwar noch Waffen,<br />
nutzen diese aber eher für Wettbewerbs-<br />
oder zierende Zwecke<br />
und haben sich vor allem dem ➳<br />
Die Uniformen und Schutzkleidungen der Floriansjünger im Wandel der Zeit<br />
Wir gratulieren<br />
zum Jubiläum<br />
und wünschen<br />
schöne Festtage<br />
75
Schießsport und der Bewahrung des<br />
Brauchtums verschrieben.<br />
Die Gemeinschaft ist auch den Floriansjüngern<br />
wichtig, denn sie eilen<br />
365/24/7 unermüdlich zu allen Ereignissen,<br />
die eine Bedrohung oder<br />
Gefahr für Leib, Leben sowie Hab<br />
und Gut darstellen und gehen nicht<br />
selten damit an ihre Grenzen – ohne<br />
eine gute Kameradschaft undenkbar.<br />
Und alle zwei Vereine sind so unendlich<br />
wichtig für ein gelingendes<br />
Miteinander und das verbindende<br />
Dorfleben, um das uns nicht nur so<br />
mancher Städter beneidet. Viele feste<br />
Termine, wie beispielsweise das<br />
Johannifeuer, der Christkindlmarkt<br />
REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />
Für die Festwochen wurde extra ein Trailer für Social Media kreiert<br />
76
oder das Schützengartenfest wird<br />
mit den und für die Leute im Ort<br />
veranstaltet.<br />
Mitnand feiern!<br />
Beide Institutionen wurden vor vielen<br />
Jahrzehnten gegründet um den<br />
Menschen in Reichersbeuern in der<br />
Not beizustehen, daher ist es nur gut<br />
und recht, dass auch die Jubiläen –<br />
zumal sie ins gleiche Jahr fallen –<br />
miteinander begangen werden.<br />
So wurde in einem gemeinsamen<br />
Festausschuss vor über zwei Jahren<br />
beschlossen, dass das 150. Vereinsjubiläum<br />
der Freiwilligen Feuerwehr<br />
Reichersbeuern mit dem<br />
100-jährigen Fest der Wiedergründung<br />
der Gebirgsschützen zusammen<br />
in einem großen Bierzelt im<br />
Sommer gefeiert wird. ➳<br />
www.florianmerz.de<br />
folgen Sie uns auch auf
REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />
Zwei Wochenenden<br />
Festbetrieb<br />
Acht Tage lang wird an der Wiese<br />
neben der Feuerwehr miteinander<br />
gefeiert, gelacht, getanzt, getrunken<br />
und gespeist – und an den Sonntagen<br />
sogar gebetet.<br />
Denn – und auch hier sind sich beide<br />
einig – ohne Gottes Segen geht<br />
es nicht, vor allem wenn es sich<br />
um Neuanschaffungen handelt. Im<br />
Falle der Feuerwehr wird am ersten<br />
Festsonntag der neue Gerätewagen<br />
feierlich eingeweiht, den sich die<br />
Reichersbeurer selbst zum Geburtstag<br />
schenken.<br />
Dem stehen die Schützen in nichts<br />
nach: Im Rahmen der Schützenwallfahrt<br />
am zweiten Festsonntag<br />
kommen nicht nur Kompanien aus<br />
dem Isarwinkel zusammen, es wird<br />
auch die neue Kompaniefahne enthüllt<br />
und sogleich gesegnet.<br />
„Es wird anstrengend, aber mit<br />
Sicherheit für alle Beteiligten und<br />
Gäste auch unvergesslich werden,<br />
denn so ein großes Fest kann man<br />
nur gemeinsam aufziehen“, berichten<br />
die jeweiligen Schriftführer<br />
Martin Keller (GSK) und Markus<br />
Trippner (FFW). Besonders das vielfältige<br />
Rahmenprogramm wäre für<br />
einen Verein alleine nicht umsetzbar<br />
gewesen, da ist man sich einig.<br />
Gestartet wird die lange Festwoche<br />
am Feiertag, 15. August 2024 mit einem<br />
Oldtimertreffen für Fahrzeuge,<br />
die älter als 30 Jahre sind. In unterschiedlichsten<br />
Kategorien (ältestes<br />
Gefährt, weiteste Anfahrt, größte<br />
Gruppe) werden die teilnehmenden<br />
Vehikel bewertet – es winken attraktive<br />
Preise in flüssiger Form.<br />
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78
Wer noch Karten für die Brettlspitzen will, muss jetzt schnell sein<br />
Partystimmung ist angesagt, wenn<br />
die Bayern 3 Band am Freitag,<br />
16.08.2024 mit den besten, aktuellsten<br />
und größten Party-Hits aller<br />
Zeiten die Bühne im Bierzelt rockt.<br />
Im Anschluss sorgt noch DJ Tonic<br />
für ausgelassene Feierlaune bei allen<br />
Partyhupen.<br />
Zwar etwas gediegener aber nicht<br />
minder fröhlich wird es am Samstagabend,<br />
wenn die BR-Brettl-Spitzen<br />
mit ihrer Jubiläumstour nach<br />
Reichersbeuern kommen. Ein Feuerwerk<br />
der Unterhaltungskunst und<br />
das natürlich in absoluter Starbesetzung<br />
mit BR-Moderator Jürgen<br />
Kirner, der Couplet AG, Tom und<br />
Basti sowie Marion Schieder und<br />
Barbara Preis.<br />
Am Festsonntag feiern dann die<br />
Floriansjünger ihr Jubiläum und<br />
weihen den neuen Gerätewagen Logistik<br />
2 ein.<br />
Ein bisserl Pause sei dann allen gegönnt,<br />
bevor es am Donnerstag mit<br />
dem Tag der Betriebe und einem gemütlichen<br />
Seniorennachmittag, zu<br />
dem auch Senioren aus der nahen und<br />
weiten Umgebung herzlich eingeladen<br />
sind, weitergeht. Blasmusik sorgt<br />
hier für die gute Stimmung, wenn ab<br />
19 Uhr Spanferkel serviert wird. Jede<br />
Tischreservierung wird mit je einem<br />
Schnapserl für alle belohnt.<br />
Dann wird’s wieder ein bisschen<br />
mehr Party: Fast direkt von der<br />
Brass Wiesn Anfang August kommen<br />
die Buam von DeSchoWieda<br />
am Freitag, den 23.08.2024 nach<br />
Reichersbeuern. Angeheizt werden<br />
sie im Vorfeld von den „Lokalmatadoren“<br />
Brass da la Vista. Wer<br />
dann immer noch nicht genug hat,<br />
kann im Anschluss in der Bar mit<br />
Pink Elephant noch bis zum Umfallen<br />
Gas geben.<br />
Für alle Fans der gepflegten alpenländischen<br />
Musik ist der zweite<br />
Festsamstag, der 24.08.2024 ideal,<br />
wenn die Pongauer Tanzlmusi und<br />
die Chiemgauer Combo „Alpensound“<br />
aufspielen.<br />
Der zweite Festsonntag steht ganz<br />
im Zeichen der Gebirgsschützen,<br />
die ihre 100-jährige Wiedergründung<br />
feiern, zur Isarwinkler Schützenwallfahrt<br />
einladen und im Rahmen<br />
des Festgottesdienstes die neue<br />
Kompaniefahne enthüllen und einweihen.<br />
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Gebirgsschützenkompanie Reichersbeuern<br />
Die Geschichte der Reichersbeurer Gebirgsschützen<br />
geht bis auf das Jahr 1492 zurück. In einer<br />
Musterungsliste des Löwleraufstandes<br />
wurden die Vorgänger der GSK zum<br />
ersten Mal nachweislich erwähnt.<br />
Reichersbeurer Mannen waren auch<br />
an der Sendlinger Mordweihnacht<br />
1705 beteiligt.<br />
In 1924 wurde die Kompanie von Lehrer Eugen<br />
Weber wiedergegründet. 1951 wurde der Bund<br />
der Bayrischen Gebirgsschützen beim Altwirt<br />
in Reichersbeuern gegründet.<br />
Jetzt zeichnen sich die Schützen vor<br />
allem mit ihren sportlichen Erfolgen<br />
aus. Seit 1980 hat die Kompanie bis<br />
heute 35 Oberbayrische, 15 Bayrische<br />
und drei Deutsche Meistertitel im<br />
Schießsport gewinnen können.<br />
Geburtstag Kronprinz Rupprecht<br />
Musterungsliste 1492<br />
80
Ein straffes Programm, aber für<br />
die Reichersbeurer ist das nur ein<br />
„Warm up“, denn bereits im Herbst<br />
starten die großen Vorbereitungen<br />
für die Mutter aller Faschingszüge,<br />
die dann am Faschingssonntag<br />
20<strong>25</strong> von Reichersbeuern nach Bad<br />
Tölz zieht. Und auch hier steht wieder<br />
die Gemeinschaft, der Zusammenhalt<br />
und sogar ein bisschen die<br />
Verteidigung der Eigenständigkeit<br />
gegen dunkle Mächte (Tölz…?) im<br />
Vordergrund. ;-)<br />
„Was ist los beim Bierzelt<br />
in Reichersbeuern?“<br />
DJ Tonic und Bayern 3 Band<br />
16. August 2024<br />
Die besten Neuen – die meisten<br />
aktuellen – plus die größten Party-<br />
Hits aller Zeiten – und wir 2024 im<br />
Reichersbeurer Bierzelt mittendrin!<br />
Die Bayern 3 Band rockt mit einem<br />
großen Konzert am Stück – wie die<br />
Show der Stars. Bekannt sind sie<br />
nicht nur vom Lenggrieser Bierzelt<br />
sondern auch von den Bayern 3<br />
Dorffesten oder als Vorbands von<br />
Lenny Kravitz, Bon Jovi oder AC/<br />
DC. Nach der Band sorgt der Bayern<br />
3 DJ Tonic noch den restlichen<br />
Abend/Nacht für grandiose Partystimmung<br />
im Festzelt.<br />
Brettl-Spitzen<br />
17. August 2024<br />
Die Sensation ist perfekt: innerhalb<br />
der großen LIVE-Jubiläumstour<br />
machen die BR Brettl-Spitzen LIVE<br />
Station in Reichersbeuern. In Starbesetzung<br />
gibt es die Publikumslieblinge<br />
aus der erfolgreichen Sendung<br />
des BR Fernsehens in einem<br />
einzigartigen Programm zu erleben.<br />
Die große Jubiläumstour 2024 der<br />
BR Brettl-Spitzen! Ein Feuerwerk<br />
der Unterhaltungskunst und das natürlich<br />
in absoluter Starbesetzung<br />
mit BR-Moderator Jürgen Kirner,<br />
der Couplet AG, Tom und Basti sowie<br />
Marion Schieder und Barbara<br />
Preis. ➳<br />
"Alles aus Meisterhand... denn Qualität überzeugt!"<br />
Wir sind Schreiner mit Herz und Leidenschaft<br />
Für unsere Vielseitigkeit, Kreativität und Qualität sind<br />
wir schon seit über zwei Jahrzehnten bekannt.<br />
Unser Leistungsfeld streckt sich über eine große Bandbreite<br />
des Schreinerhandwerks.<br />
Lernen Sie uns kennen!<br />
Schreinerei Joachim<br />
Reintal 5 | D-83677 Reichersbeuern<br />
Tel: 08041 / 799 930 | Fax: 08041 / 799 929<br />
info@schreinerei-joachim.com<br />
www.schreinerei-joachim.com
REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />
DeSchoWieda und<br />
BrassDaLaVista<br />
23. August 2024<br />
Beim Open Air der Fäaschtbänkler<br />
haben sie in Reichersbeuern schon<br />
kräftig eingeheizt, jetzt rocken sie<br />
erneut die Bühne als Support: Brass-<br />
DaLaVista. Seit 2018 sind die acht<br />
Burschen aus Sachsenkam, Bad Tölz<br />
und Umgebung gemeinsam als moderne<br />
Brass-Band unterwegs und<br />
auch an diesem Abend im August<br />
wird es „Wild, schräg, anders!“<br />
Bild: Gregor Wiebe<br />
Eben noch auf der BrassWiesn, Ende August in Reichersbeuern: DeSchoWieda<br />
Stimmungsgaranten: Die Lokalmatadoren BrassDaLaVista<br />
Ob Live-Tour, Fernsehauftritte,<br />
Filmmusik oder Social Media Helden:<br />
DeSchoWieda bringen mit dem<br />
einzigartigen Mix aus MundartPop<br />
und Volksmusik Menschen zusammen<br />
und sichern sich mindestens<br />
Platz 1 im musikalischen Herzen<br />
von Jung und Alt. Seit 2013 begeistern<br />
die „MundArtisten“ eine stetig<br />
wachsende Fangemeinde und liefern<br />
Hits wie „Servus Habedehre“<br />
und Coverversionen wie „Nimma“<br />
(Timber), „Auf da Bierbank“ (I´m<br />
too sexy) oder auch mit der Variante<br />
des Kulthits von Nicki: „Wenn i<br />
82
Ausgezeichnete Unterhaltung am Festsamstag: Die Pongauer Tanzlmusi<br />
mit dir tanz“. Ihr Motto „Mehr Lebensfreude,<br />
mehr Gfui, mehr Musik<br />
– mehr DeSchoWieda!“ wollen sie<br />
auch in Reichersbeuern umsetzen.<br />
Der Abend wird mit der Cover-Band<br />
„Pink Elephant“ abgerundet, die<br />
schon nach dem Open Air in 2022<br />
die Bar am Festplatz zum Beben<br />
brachten.<br />
Musikantentreffen mit<br />
Pongauer Tanzlmusi und<br />
Alpensound<br />
24. August 2024<br />
Die Pongauer Tanzlmusi ist bekannt<br />
durch Auszeichnungen bei renommierten<br />
Wettbewerben, Fernsehauftritte<br />
beim BR und im ORF, vier gemeinsam<br />
produzierten Tonträgern<br />
sowie zahlreichen Gastspielen bei<br />
bekannten Festivals und Veranstaltungen.<br />
Durch den hohen Anspruch an ihr<br />
Musizieren überzeugen und fesseln<br />
sie mit viel Witz und Charme das<br />
Publikum und sorgen für unverkennbaren<br />
Unterhaltungswert. ➳<br />
Hohenreiterʼs Vollservice OHG<br />
83
REICHERSBEURER FESTWOCHEN<br />
Freiwillige Feuerwehr Reichersbeuern<br />
„Einigkeit macht stark“ dieser Spruch<br />
wurde zum Credo vieler Feuerwehren,<br />
die sich nach dem Krieg 1870/71 zusammenfanden.<br />
Auch die Reichersbeurer Feuerwehr,<br />
die am 14.07.1874 von 82 Männern ins<br />
Leben gerufen wurde machte sich diesen Spruch<br />
Feuerspritze von 1874<br />
Feuerspritze von 1892<br />
zu Eigen. Derzeit stehen 400 Männer und Frauen<br />
im Mitgliederbuch, davon 40 im aktiven Feuerwehrdienst.<br />
Besonders stolz sind die Reichersbeurer,<br />
dass sie seit 2005 ist eine First-Responder-Einheit<br />
als Ersthelfer (bevor die Sanitäter<br />
eintreffen) stellen, keine Selbstverständlichkeit<br />
für eine Feuerwehr in der Region.<br />
84
Alpensound – bereits seit über drei Jahrzehnten „unsere“ Musik auf Festen und in Bierzelten<br />
Seit 1991 begeistert die Chiemgauer<br />
Combo „Alpensound“ ihr Publikum<br />
mit eigenen Kompositionen im<br />
Stil von Oberkrainermusik. Sie sind<br />
mit ihren Hits „Lagerfeier“, „I liab<br />
di“ und „Mei Auto hat a Duin“ seit<br />
über drei Jahrzehnten der Garant<br />
für Stimmung und gute Laune in jedem<br />
Bierzelt oder Festival.<br />
Alle Karten sind online unter www.bierzelt24.de oder im Rathaus Reichersbeuern erhältlich.<br />
85
Aktuelles<br />
aus dem Autozentrum Isarring<br />
in Lenggries<br />
Neben unserer Partnerschaft mit Iveco Bayern freut sich<br />
das Team vom Autozentrum Isarring Sie mit weiteren<br />
Serviceleistungen betreuen zu dürfen:<br />
• Seit diesem Jahr sind wir neuer Dethleffs Vertriebsund<br />
Werkstattpartner<br />
• Wir kümmern uns um Ihren Hagelschaden,<br />
inklusive Abwicklung mit der Versicherung<br />
• Haupt- und Abgasuntersuchung jetzt immer<br />
montags und donnerstags (mit Voranmeldung)<br />
• Instandsetzung von Glas- und Unfallschäden<br />
Service<br />
Montag bis Freitag 08.00 – 12.00 und 13.00 – 18.00 Uhr<br />
Werkstatt<br />
Montag bis Freitag 08.00 – 12.00 und 13.00 – 17.00 Uhr<br />
Verkauf<br />
Montag bis Freitag 08.00 – 12.00 und 13.00 – 18.00 Uhr<br />
Samstag<br />
09.00 – 12.00 Uhr<br />
sowie nach Vereinbarung<br />
Autozentrum Isarring GmbH<br />
Isarring 5<br />
83661 Lenggries<br />
08042 2720<br />
info@az-isarring.de<br />
www.auto-isarring.de<br />
• Spur- und Achsvermessung<br />
• Reifeneinlagerung<br />
• Gebrauchtwagenankauf und -verkauf<br />
• Verkaufsberatung Neuwagen für Fiat PKW und NFZ<br />
sowie Dethleffs CamperVan<br />
• Reparatur aller Fahrzeugmarken<br />
• Wohnmobilservice, Urlaubscheck und<br />
Ausbauten (aller Marken)<br />
• Oldtimerrestaurierung<br />
• Digitalfunkeinbau, Gas- oder Spezialumbauten<br />
• U.v.m.<br />
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
PORTRÄT Iveco Bayern<br />
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Bilder: Iveco Bayern<br />
Immer eine Wagenlänge voraus<br />
Iveco Bayern ist Ihr Partner für erstklassige Nutzfahrzeuge<br />
und kompetenten Service<br />
Nutzfahrzeughersteller IVECO<br />
hat seit der Gründung 1975 in Turin<br />
eine rasante Entwicklung erfahren<br />
und mit rund 4.200 Service- und<br />
Vertriebsstützpunkten in über 160<br />
Ländern die Straßen weit über die<br />
italienischen Grenzen hinaus erobert.<br />
Seinen bahnbrechenden Erfolg<br />
hat IVECO vor allem seiner<br />
Vielseitigkeit zu verdanken: Vom<br />
3,5-Tonnen-Transporter bis zum<br />
Kraftpaket mit 40 Tonnen bleiben<br />
keine Wünsche offen.<br />
Ein bisschen Italien im<br />
idyllischen Bayern – auch in<br />
Lenggries<br />
Der Daily 4x4 meistert mühelos Missionen abseits der Straße<br />
Ganz schön stark: Das Autozentrum<br />
Isarring ist schon seit einigen Jahren<br />
autorisierter IVECO-Servicepartner<br />
in Lenggries und unterstützt<br />
IVECO Bayern als exklusiver und<br />
professioneller Service- und Vertriebsstützpunkt<br />
für die IVECO<br />
Daily-Fahrzeugreihe.<br />
Der IVECO Daily ist ein echter<br />
Kundenliebling, der im Laufe seiner<br />
40-jährigen Geschichte immer wieder<br />
neue Maßstäbe gesetzt hat. Auch<br />
die aktuelle Generation ist das ➳<br />
87
PORTRÄT Iveco Bayern<br />
Ergebnis des starken Optimierungswillens,<br />
bei dem die Leistung des<br />
Fahrzeugs ebenso im Vordergrund<br />
steht wie der Komfort des Fahrers im<br />
Arbeitsalltag. Dafür sorgen die stufenlose<br />
8-Gang-Automatik, effiziente<br />
Motoren, Komfortsitze mit Memory-Schaum,<br />
fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme<br />
sowie viele weitere<br />
Features wie Konnektivitätsdienste,<br />
das konfigurierbare TFT-Cluster und<br />
Keyless Entry & Go.<br />
Ein weiteres Highlight ist die<br />
AIR-PRO-Luftfederung. Das smarte<br />
System reagiert durch dynamische<br />
Anpassungen auf Fahrbedingungen<br />
und Fahrbahnbeschaffenheit, um<br />
Fahrer und Ladung mehr Sicherheit<br />
und Komfort zu bieten.<br />
Seinen bewährten Stärken bleibt der<br />
Daily treu. Dazu gehört vor allem:<br />
Vielseitigkeit. Denn jede Branche<br />
hat ihre ganz eigenen Anforderungen.<br />
Dank des stabilen Leiterrahmens<br />
verfügt der Daily über die<br />
ideale Basis für vielfältige Auf- und<br />
Ausbaumöglichkeiten.<br />
Kompakt und wendig ist der Daily<br />
ideal für die Stadt<br />
Auch beim Thema Nachhaltigkeit<br />
ist IVECO auf der Überholspur unterwegs:<br />
Die gesamte Fahrzeugpalette<br />
ist mit alternativen Antrieben<br />
erhältlich. Ergänzt wird die Reihe<br />
nachhaltiger Lösungen um den<br />
eDaily mit Elektro-Motor. Wer auf<br />
besonders anspruchsvollem Gelände<br />
und abseits der Straße unterwegs<br />
ist, findet im Daily 4x4 ein sicheres<br />
und komfortables Transporttalent.<br />
Service mit Herz<br />
Ob Bauunternehmen, Handwerker,<br />
Gartenbauer, KEP-Dienstleister, Lebensmitteltransporteure,<br />
Kommunen<br />
oder Speditionen – bei IVECO<br />
Bayern werden alle fündig. Und<br />
kommen gerne wieder! Denn hier<br />
gibt es gleich alles aus einer Hand:<br />
maßgeschneiderte Transportlösungen,<br />
flexible Finanzierungskonzepte<br />
und passende Serviceverträge.<br />
So setzen IVECO Bayern und das<br />
Autozentrum Isarring alle Räder<br />
in Bewegung, um Kunden mobil zu<br />
machen – und dafür zu sorgen, dass<br />
es so bleibt.<br />
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starker Unterstützung?<br />
Ihr Kundenberater Benjamin<br />
Beck kommt gerne zu Ihnen!<br />
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Isarring 5, 83661 Lenggries<br />
Tel. 08042 2720<br />
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Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 4,7 t ist der Daily ein echter Nutzlastriese<br />
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Benjamin Beck<br />
Mobil 0171 621 00 17<br />
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Vertrauens ist.<br />
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der Region für alles rund ums Nutzfahrzeug. Das Angebot umfasst die gesamte Palette vom vielseitigen Transporttalent,<br />
dem IVECO Daily, über den wendigen Eurocargo bis zu den Großen der Way-Reihe mit bis zu 40 Tonnen<br />
zulässigem Gesamtgewicht. Alle Fahrzeuge sind auch mit alternativen Antrieben verfügbar und bringen Ihr Business<br />
besonders nachhaltig voran. Ob Bauunternehmer, Handwerker, Speditionen oder Kommunen: Iveco Bayern ist mit<br />
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51. Tegernseer Woche<br />
26. September bis 6. Oktober 2024<br />
Zum 51. Mal findet in diesem Jahr<br />
die Woche für Kultur und Brauchtum<br />
im Tegernseer Tal statt! Auch nach einem<br />
halben Jahrhundert gilt es noch<br />
vieles zu entdecken. Kunst, Kultur und<br />
Geschichte sind in unserer Region vielseitig<br />
und aktuell. In seinem Vorwort<br />
zum Programmheft schreibt Bgm. Johannes<br />
Hagn dazu: „Es gibt besondere<br />
Orte bei uns. Orte, die man zu kennen<br />
glaubt und doch bei jedem Besuch anders<br />
wahrnimmt und erlebt. Ein Kerngedanke<br />
der Tegernseer Woche ist es,<br />
das scheinbare Bekannte immer wieder<br />
neu entdecken zu können.“<br />
Es gibt Orte, die zu besuchen mit<br />
großem Staunen erfüllen, da sie<br />
nicht jedem zugänglich<br />
sind. Ein solcher Ort ist<br />
ohne Zweifel das Schloss<br />
Tegernsee. Auch ein<br />
Schlosshofkonzert steht<br />
im Programm, das in<br />
einem ebenfalls nicht<br />
alltäglich zugänglichen<br />
Teil des Schlosses stattfindet.<br />
Selbstverständlich darf aber<br />
der wichtigste Ort nicht fehlen – die<br />
ehemalige Klosterkirche, die seit gut<br />
eintausend Jahren immer derselben<br />
Bestimmung dient.<br />
Besondere Orte waren und sind mit<br />
besonderen Menschen verbunden. So<br />
wird im Olaf-Gulbransson-Museum<br />
mit einer exklusiven Kuratorenführung<br />
zu Christian Rohlfs sowie der<br />
Lesung zu Grete Gulbransson zwei<br />
hoch interessanten Persönlichkeiten<br />
der ihnen gebührende Platz gegeben.<br />
Das Ludwig-Thoma-Haus ist wieder<br />
für die Öffentlichkeit zugänglich.<br />
Das Haus ist eine Zeitkapsel und<br />
dass wir es mit einer Hommage an<br />
Oskar Maria Graf „bespielen“ dürfen,<br />
könnte passender nicht sein.<br />
Lassen Sie uns die Tegernseer Woche<br />
an dem einen, alles bestimmenden<br />
Ort, der jedem gehört und der sich<br />
jedem sofort erschließt, gemeinsam<br />
beenden – auf dem See!<br />
Begeben Sie sich also mit uns auf eine<br />
Entdeckungstour, die in diesem Jahr<br />
für alle Generationen etwas zu bieten<br />
hat.<br />
Zeitgleich findet die 74. Tegernsee<br />
Kunstausstellung im Alten Schalthaus<br />
statt, bei der Künstler aus dem<br />
Tal und der näheren Umgebung ihr<br />
aktuelles Schaffen präsentieren.<br />
Das Programm der Tegernseer Woche<br />
liegt ab Anfang August in den Tourist-Informationen<br />
oder in Rathäusern<br />
und Geschäften aus, online<br />
unter www.tegernsee.com. Der Vorverkauf<br />
startet am 14. August 2024.<br />
Karten sind in allen Tourist-<br />
Informationen im Tal sowie<br />
online über www.tegernsee.com oder<br />
München-Ticket erhältlich.<br />
51.Tegernseer Woche<br />
Kultur und Brauchtum<br />
im Tegernseer Tal<br />
90<br />
26. September bis 6. Oktober 2024<br />
Infos und Tickets ab August auf www.tegernsee.com
Spannung, Begegnungen und<br />
die besten Berg filme ...<br />
Gipfel-Liebe_ClausHanischdörfer_D<br />
... das erwartet die Besucher des<br />
21. Internationalen Bergfilm-Festivals<br />
Tegernsee vom 16. bis 20. Oktober<br />
2024 beim einzigen offenen Bergfilm-Wettbewerb<br />
Deutschlands.<br />
Einzelheiten dazu vermittelt die Programmübersicht:<br />
gute Geschichten,<br />
mitreißende Bilder, authentische<br />
Typen, interessante Gäste und einen<br />
spannenden Wettbewerb. Wie all die<br />
Jahre bietet das Festival eine Reise<br />
durch verschiedenste alpine Landschaften<br />
mit beeindruckenden Aufnahmen<br />
in den Wettbewerbskategorien<br />
„Erlebnisraum<br />
Berg“, „Naturraum<br />
Berg“ und „Lebensraum<br />
Berg“ – auf all<br />
dies können sich die<br />
Besucher freuen. In<br />
verschiedenen Vorführsälen<br />
und einem<br />
Zelt im Kurgarten<br />
lässt sich die ganze<br />
Bandbreite des Genres<br />
„moderner Bergfilm“ auf großer Leinwand<br />
bestaunen: der klassische Dokumentarfilm<br />
ebenso<br />
wie der schräge<br />
Kurzfilm und das<br />
packende Dokudrama.<br />
Spannend wie die<br />
Filme ist auch die<br />
Frage, welche Produktionen<br />
schließlich<br />
bei der großen<br />
Schlussfeier als<br />
Sieger ausgezeich-<br />
Nuptse_HughCluzeau_F<br />
net werden. Wie immer wird sich die<br />
hochkarätige, international besetzte<br />
Jury intensiv mit den Filmen auseinandersetzen,<br />
um die Besten zu prämieren.<br />
Von dieser faszinierenden Vielfalt<br />
kann man sich schon beim Blättern<br />
im Programmheft begeistern lassen,<br />
das ab Ende August (auch online)<br />
erhältlich ist. Der Ticket-Vorverkauf<br />
startet am 13. September 2024.<br />
Näheres zum Programm und<br />
tagesaktuelle Veranstaltungsinfos<br />
unter www.bergfilm-tegernsee.de<br />
21. INTERNATIONALES<br />
BERGFILM-FESTIVAL TEGERNSEE<br />
16. BIS 20. OKTOBER 2024<br />
Infos und Tickets ab 13. September unter www.bergfilm-tegernsee.de 91
Mei Dahoam<br />
Genussvielfalt aus der<br />
Gartenküche<br />
Edelstahl-Outdoorküchen sorgen beim Kochen unter freiem Himmel<br />
für besonderen Komfort<br />
Bilder: epr<br />
Das Premiummodell Cambridge bietet die umfangreichste Ausstattung der<br />
drei Buschbeck Outdoorküchen. Zudem ist mit einer Breite von 262 cm<br />
extra viel Platz für die Zubereitung und Ablage von Speisen und Getränken<br />
gegeben<br />
und drei ausziehbare Schubladen<br />
sorgen dafür, dass Grillbesteck,<br />
Teller, Servietten & Co. sofort zur<br />
Hand sind. Seit diesem Jahr wird<br />
die Bristol Outdoorküche zudem<br />
als praktisches Baukastenmodul<br />
angeboten und kann ganz nach Bedarf<br />
mit einem Kühlschrank oder<br />
weiteren Schränken aufgerüstet<br />
werden. Sogar eine Montage über<br />
Eck ist möglich, wodurch sich Bristol<br />
harmonisch in jede individuelle<br />
bauliche Gegebenheit einfügt.<br />
Möchte man zum Waschen von Lebensmitteln<br />
oder zum Reinigen von<br />
schmutzigem Geschirr nicht jedes<br />
Mal nach drinnen laufen, ist das<br />
Modell Oxford eine gute Wahl: On<br />
top zu Grillfläche, Warmhalterost<br />
Gartenbesitzer freuen sich das<br />
ganze Jahr hindurch auf gesellige<br />
Grillmomente mit Freunden und<br />
Familie. Für alle Genussbrutzler<br />
hat Buschbeck verschiedene Edelstahl-Outdoorküchen<br />
mit integriertem<br />
Gasgrill im Sortiment, die den<br />
Koch-Komfort unter freiem Himmel<br />
auf ein neues Level heben. Schon das<br />
Basismodell Bristol bietet mit seiner<br />
extrabreiten Arbeitsfläche von<br />
960 x 455 mm, den ausklappbaren<br />
Seitenablagen sowie sechs stufenlos<br />
verstellbaren Edelstahlbrennern<br />
samt Warmhalterost sehr viel<br />
Raum zur Kreation kulinarischer<br />
Köstlichkeiten. Zwei Schrankfächer<br />
Dank der großzügigen Arbeits-, Ablage- und Stauflächen sowie natürlich<br />
dem Gasgrill mit sechs stufenlos verstellbaren Edelstahlbrennern bietet die<br />
Outdoorküche Bristol alles, was das Grillherz begehrt<br />
92
Die Outdoorküche Bristol ist auch als praktisches Baukastenmodul<br />
erhältlich. Kühlschrank und weitere Schrankfächer können ganz einfach<br />
nachgerüstet werden, was sogar eine Montage über Eck ermöglicht<br />
und Seitenkocher ist hier auch noch<br />
eine praktische Spüle mit Ablauf,<br />
Armatur und Spülunterschrank vorhanden.<br />
Ein beleuchteter 65 l Einbaukühlschrank<br />
zählt ebenfalls zur<br />
Ausstattung. Während man durch<br />
das Sichtfenster in der Grillhaube<br />
den Garvorgang im Auge behält,<br />
können auf dem Seitenkocher Beilagen<br />
und Soßen zubereitet werden.<br />
Extravagant und extragroß präsentiert<br />
sich das Premiummodell Cambridge<br />
mit einer Breite von 262 cm,<br />
das durch den mattschwarzen Edelstahlkorpus<br />
sehr edel wirkt und alle<br />
Vorzüge der Buschbeck Outdoorküchen<br />
in sich vereint. Übrigens:<br />
Neu im Zubehörsortiment ist auch<br />
eine Plancha-Platte, mit der Fleisch,<br />
Fisch und Gemüse besonders schonend<br />
und aromatisch zubereitet werden<br />
können. epr<br />
Mähen von Steilhangflächen,<br />
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Minute des Aufenthalts in der<br />
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Sie ein bisschen glücklicher<br />
machen. Zu dem Wohlbefinden<br />
nach einem guten Essen gehört<br />
natürlich auch ein erholsamer<br />
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angepasst werden, die im<br />
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modernes Generationenbad erhöht<br />
das Wohlfühlen und erleichtert den<br />
Alltag. Besonders wenn es um die<br />
(Neu-)Gestaltung geht, lohnt sich<br />
deshalb für Bauherren und Modernisierer<br />
ein Blick in die Zukunft.<br />
Denn Bedürfnisse wandeln sich im<br />
Laufe des Lebens – und was später<br />
einmal wichtig werden kann, wertet<br />
das Badezimmer bereits jetzt auf.<br />
Der Wunsch nach zeitgemäßer Ästhetik<br />
ist dabei ebenso groß wie<br />
der nach Komfort und Barrierefreiheit.<br />
Intelligente Systemlösungen<br />
96
Die vielseitigen LED-Module der LIPROTEC-Produktlinie ermöglichen<br />
ein kreatives Zusammenspiel von Licht und Keramik<br />
leisten beides. Für bodengleiche<br />
Duschen bietet Schlüter-Systems<br />
mit KERDI-LINE-VARIO ein elegantes<br />
Entwässerungssystem, das<br />
variabel angepasst werden kann<br />
und für die individuelle Badgestaltung<br />
in zwölf strukturbeschichteten<br />
TRENDLINE-Oberflächen<br />
zur Verfügung steht. Ein Extra an<br />
Flexibilität ist durch den um 360<br />
Grad drehbaren Ablauf garantiert.<br />
Waschtische, so einzigartig wie die<br />
Einrichtungswünsche von Bauherren<br />
und Renovierern, entstehen mit<br />
Schlüter-KERDI-BOARD: Es lässt<br />
sich nach Wunsch zuschneiden und<br />
befliesen – selbst in freischwebender<br />
Optik. Auch in die Wand integrierte<br />
Nischen und beheizbare Sitzbänke<br />
in oder neben der Dusche sind mit<br />
dem universalen Verlegeuntergrund<br />
problemlos realisierbar. Was ebenfalls<br />
eine wichtige Rolle im Bad<br />
spielt? Wärme und Licht. Punktgenaue<br />
Wärme auf dem Boden und<br />
an den Wänden schafft die elektrische<br />
Flächenheizung Schlüter-DIT-<br />
RA-HEAT-E. Mehr Sicherheit und<br />
Wohlbefinden verspricht zusätzlich<br />
ein auf persönliche Vorlieben abgestimmtes<br />
Beleuchtungskonzept mit<br />
dem Lichtprofilsystem LIPROTEC.<br />
Alle Informationen auf der Homepage<br />
unter www.schlueter.de. epr<br />
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Maßgefertigte, nachhaltige Designprodukte aus Filz bringen<br />
Farbe und Lebensfreude ins Haus<br />
Ob Krisen in der Welt, die angespannte<br />
gesellschaftliche Stimmungslage<br />
oder die stete Herausforderung,<br />
Berufliches und Privates in<br />
Balance zu halten – in den aktuellen<br />
Zeiten fällt es nicht immer leicht,<br />
dem Alltag ausschließlich mit Zuversicht<br />
zu begegnen. Umso wichtiger,<br />
sich auf das zu besinnen, was einen<br />
selbst stärkt und positiv stimmt.<br />
Das eigene Zuhause kann so ein Ort<br />
der Lebensfreude sein, denn hier findet<br />
Platz, was erfreut und beflügelt.<br />
Neben Dingen mit persönlicher Bedeutung<br />
helfen v. a. Farben dabei,<br />
Wohnräume mit Leben zu füllen.<br />
Gezielt eingesetzt, spenden sie Kraft<br />
und Elan, heben die Stimmung oder<br />
beruhigen das Gemüt. Das Tolle: In<br />
den hochwertigen Filzobjekten von<br />
monofaktur finden sich – fernab der<br />
Massenware – wunderbare Einrichtungsprodukte<br />
und Accessoires, die<br />
die positive Wirkung von Farbe mit<br />
dem Anspruch an Nachhaltigkeit<br />
und Wohngesundheit vereinen. Das<br />
Neben Dingen mit persönlicher<br />
Bedeutung helfen farbenfrohe<br />
Einrichtungslösungen dabei,<br />
Wohnräume mit Leben zu füllen.<br />
Etwa vermitteln die hochwertigen<br />
Zick-Zack-Faltenvorhänge der monofaktur<br />
GmbH vor der Tür oder<br />
als Raumteiler dank ihrer leuchtenden<br />
Farbfülle pure Heiterkeit<br />
Hallo gute Laune: Die selbstklebenden Design- und Akustikobjekte DOT<br />
zeigen, wie kreativ und lebendig die Gestaltung von Wand- und Möbeloberflächen<br />
umgesetzt werden kann<br />
Sortiment umfasst Designlösungen<br />
für verschiedenste Wohnbereiche,<br />
wobei Passform und Farbauswahl<br />
individuell bestimmt werden können.<br />
Luftig-leicht kommen z. B. die<br />
Vorhänge und Gardinen aus edlem<br />
Designfilz aus 100 % Schurwolle<br />
daher, die – in 22 verfügbaren<br />
Farben – dabei helfen, Räume im<br />
Winter warm und im Sommer kühl<br />
zu halten, ohne das Tageslicht auszusperren.<br />
Das macht die Naturprodukte<br />
zum wunderbaren Begleiter<br />
über das ganze Jahr. Und während<br />
etwa die Zick-Zack-Faltenvorhänge<br />
vor der Tür oder als Raumteiler<br />
dank ihrer leuchtenden Farbfülle<br />
pure Lebensfreude vermitteln, lässt<br />
sich mit den wunderbar weichen<br />
Filzteppichen in diversen Stärken,<br />
Maßen, Farben und Designs eine<br />
buchstäbliche Grundlage für gute<br />
Laune legen. Die selbstklebenden<br />
98
positiven Effekt aufs Raumklima<br />
on top. Wohngesund, nachhaltig<br />
und individuell angefertigt – mehr<br />
zu den liebevoll hergestellten Filzlösungen<br />
unter www.monofaktur.de.<br />
epr<br />
So tippt es sich beschwingter: Formschöne Schreibtischunterlagen fürs<br />
Home-Office beweisen, dass sich Arbeit und Lebensfreude in keinem Fall<br />
ausschließen<br />
Design- und Akustikobjekte SQUA-<br />
RE und DOT zeigen dann, wie kreativ<br />
und lebendig die Gestaltung<br />
von Wand- und Möbeloberflächen<br />
umgesetzt werden kann. Und nicht<br />
zuletzt beweisen formschöne Aufbewahrungsboxen<br />
und -säcke sowie<br />
Schreibtischunterlagen fürs<br />
Home-Office, dass sich Ordnung,<br />
Arbeit und Lebensfreude in keinem<br />
Fall ausschließen. Was alle nachhaltig<br />
produzierten Filzprodukte vereint,<br />
sind ihre schallabsorbierenden<br />
und schadstoffneutralisierenden Eigenschaften.<br />
So gibt’s zu den designstarken<br />
Stimmungsaufhellern einen<br />
•<br />
Bilder: epr<br />
FLIESEN SCHO<br />
Die wunderbar weichen Filzteppiche<br />
von monofaktur in diversen<br />
Stärken, Maßen, Farben und<br />
Designs legen buchstäbliche eine<br />
prima Grundlage für gute Laune<br />
Der Meisterbetrieb FLIESEN SCHÖTTL aus Lenggries<br />
ist seit mehr als 30 Jahren bekannt für Qualität,<br />
professionelle Beratung und kompetente Ausführung<br />
sowie für individuelle Lösungen und Fliesenarbeiten<br />
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Dies sowohl bei Neubaumaßnahmen als auch für die<br />
Sanierung und Renovierung von Altbauten.<br />
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Machtnix.<br />
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Wenn die Tage dunkler werden und<br />
die Temperaturen sinken, sehnen wir<br />
uns nach Wärme und Licht. Schon<br />
unsere Vorfahren aus der Urzeit<br />
wussten um die magische Kraft<br />
des Feuers. An dieser Faszination<br />
hat sich bis heute nichts geändert.<br />
Viele Menschen träumen von einem<br />
Holz- oder Kaminofen in den eigenen<br />
vier Wänden. Ofenbaumeister Josef<br />
Waldherr aus Wackersberg hilft<br />
dabei, diesen Traum in die Realität<br />
umzusetzen. Er ist Ofenbauer aus<br />
Leidenschaft.<br />
Die kompetente Beratung seiner<br />
Kunden liegt ihm besonders am<br />
Herzen. Mit Liebe zum Detail plant<br />
Waldherr deshalb den Einbau, genau<br />
abgestimmt auf die Proportionen<br />
und Maße der Räume. Auch in<br />
puncto Design ist man beim Ofenbaumeisterbetrieb<br />
Josef Waldherr<br />
in guten Händen. Ob es moderne,<br />
geradlinige Öfen mit großen Glasscheiben<br />
oder Natursteinablagen<br />
sind oder traditionelle Ofenanlagen,<br />
wie sie in urige Bauernstuben<br />
gehören – Josef Waldherr versucht<br />
stets, die Wünsche seiner Kunden<br />
umzusetzen.<br />
Für welche Variante sich die Kunden<br />
von Josef Waldherr auch entscheiden<br />
mögen, die Zeitspanne von der Planung<br />
bis zum Einbau liegt – je nach<br />
Aufwand – bei fünf bis zehn Tagen.<br />
Nicht immer muss jedoch ein nagelneuer<br />
Ofen eingebaut werden. Das<br />
Waldherr-Handwerkerteam saniert<br />
und repariert auch bestehende Öfen<br />
und Kamine und bringt sie auf den<br />
neuesten Stand der Technik.<br />
Mit dem Beruf des Ofenbauers hat<br />
er sein Hobby zum Beruf gemacht.<br />
„Es gefällt mir, Wärme, Leben und<br />
Behaglichkeit in die Häuser meiner<br />
Kunden zu bringen“, erzählt er und<br />
strahlt, „wenn meine Kunden sich<br />
freuen, freue ich mich auch!“ kf<br />
Ofenbaumeisterbetrieb<br />
Josef Waldherr<br />
Am Sauersberg 132<br />
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Die beiden Wohnungen im Erdgeschoss<br />
verfügen über eine großzügige Terrasse<br />
und einem schönen Garten. Jede<br />
Wohnung hat jeweils einen eigenen<br />
Glaslift, der in das Untergeschoss führt.<br />
Das Untergeschoss ist als vollwertiger<br />
Wohnraum ausgebaut und mit Lichtflutern<br />
versehen, die den Einfall des Tageslichtes<br />
ermöglichen. Diese Wohnungen sind barrierefrei.<br />
Dieses Gebäude wird in nachhaltiger und<br />
umweltfreundlicher Massivbauweise erstellt<br />
und mit Lärchenholzaußenverschalung versehen.<br />
Es ist energetisch hochwertig, mit<br />
Luft-Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und<br />
Lüftungssystem ausgestattet.<br />
Die beiden Wohnungen im 1. Stock erstrecken<br />
sich über das Ober- und Dachgeschoß<br />
und haben großzügige Balkone.<br />
Die Wohnanlage verfügt über Carportstellplätze,<br />
Stellplätze und eine Fahrradgarage.<br />
Ausnahmslos einheimische Betriebe gewährleisten<br />
eine handwerklich anspruchsvolle<br />
und energiesparende Ausführung, welche<br />
sich perfekt in das Ortsbild einfügt. Die<br />
Lage sowie die Nähe zum Ortszentrum, zu<br />
Kindergärten, Schulen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten<br />
macht es zu einem außergewöhnlichen<br />
Bauprojekt.<br />
Gewerbeeinheit mit 113 m² in<br />
Bad Tölz, Mühlgasse 2 zu vermieten<br />
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PORTRÄT Spenglerei Wasensteiner<br />
Bilder (4): Spenglerei Wasensteiner<br />
Ausbildungsberuf Spengler<br />
Die Spenglerei Wasensteiner in Hohenwiesen<br />
Du liebst Abwechslung, handwerkliches<br />
Arbeiten und hast Spaß<br />
daran mit anderen Menschen etwas<br />
zu schaffen, dann sollte dich der Beruf<br />
,,Spengler“ ansprechen.<br />
Wir, die Spenglerei Wasensteiner<br />
bilden seit 15 Jahren junge Menschen<br />
zum Spengler aus. So haben<br />
wir durchgehend immer Azubis oder<br />
auch Quereinsteiner gehabt, die diesen<br />
Beruf erlernt und mit Erfolg die<br />
Ausbildung abgeschlossen haben.<br />
Einige haben bereits den Meistertitel<br />
oder sind gerade dabei, diesen<br />
zu machen. Bis jetzt wurden immer<br />
alle Azubis übernommen und einige<br />
gehören sogar schon seit über 10<br />
Jahren zum Betrieb und geben ihre<br />
Erfahrung an die nächste Generation<br />
weiter.<br />
Besonders stolz sind wir auf unsere<br />
letzten Azubis, Florian Bechteler im<br />
letzten Jahr und Sebastian Gascha<br />
und Christian Schulze in diesem<br />
Jahr, die alle drei mit Note 1 abgeschlossen<br />
haben. Auch Michael<br />
Bichlmair, der im Winter Prüfung<br />
hat und Thomas Wenig, der ins<br />
zweite Lehrjahr kommt wünsche<br />
ich bestes Gelingen für Lehrzeit und<br />
Prüfung.<br />
Als Ausbildungsbetrieb ist es nicht<br />
immer einfach Azubis zu gewinnen.<br />
Ein gutes Mittel sind Praktika, die<br />
schon in den 8. Klassen an den Schu-<br />
104
len durchgeführt werden. Dadurch<br />
konnten wir schon einige Schüler<br />
von unserem Beruf überzeugen, welche<br />
dann eine Ausbildung bei uns<br />
machten. Zimmerer oder Maurer -<br />
da können sich viele ein Bild davon<br />
machen, aber was macht der Spengler?<br />
Dachrinnen und Bleche biegen<br />
ist nur oberflächlich und es gibt viel<br />
Abwechslung. So werden vom Keller<br />
bis zum Dach alle möglichen Bleche<br />
wie Türbleche, Mauerabdeckungen,<br />
Sockelbleche, Balkonabdeckungen,<br />
Fallrohre, Dachrinnen und ganze<br />
Dächer aus Metall handwerklich<br />
gefertigt und montiert. Dabei werden<br />
Kupfer, Aluminium, Stahl oder<br />
Edelstahl verarbeitet. Auch Foliendächer,<br />
Flüssigkunststoffabdichtungen<br />
oder kleinere Reparaturen an<br />
Dächern mit Holz muss der Spengler<br />
können. Das Einsatzgebiet erstreckt<br />
sich im Umkreis von 30 km um<br />
Lenggries. Jeden Tag erwarten dich<br />
neue Aufgaben und Einsatzgebiete<br />
vom Gartenhaus über Wohngebäude,<br />
landwirtschaftliche Gebäude bis<br />
hin zu Almhütten. Überall wird der<br />
Spengler gebraucht. Da die Fertigungs-<br />
und Montagezeiten sich die<br />
Waage halten kann man Schlechtwetterphasen<br />
gut mit Vorbereiten<br />
in der Werkstatt überbrücken. Eine<br />
moderne Werkstatt, sowie ein gut<br />
aufgestellter Fuhrpark erleichtern<br />
die tägliche Arbeit. Ein junges Team<br />
mit der nötigen Erfahrung neue<br />
Spengler top auszubilden, rundet die<br />
Ausbildung ab.<br />
Bist du neugierig geworden? Dann<br />
bewirb dich auf einen Praktikumsplatz,<br />
um dir ein Bild von diesem<br />
schönen handwerklich geprägten<br />
Beruf zu machen.<br />
Da wir auch Dachwartungen durchführen,<br />
sind wir aktuell auf der Suche<br />
nach einem Zimmerer / Dachdecker<br />
/ Spengler, der sich vorstellen<br />
kann, diesen Kundendienst für uns<br />
im Betrieb auszuführen. Die Aufgaben<br />
bestehen darin, mit Leiter oder<br />
Hebebühne Dächer zu kontrollieren<br />
und zu dokumentieren. Teilzeit ist<br />
möglich. Jedes Alter erwünscht.<br />
Ihr Team<br />
der Spenglerei Wasensteiner<br />
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FAX: +49 8042 918264<br />
MOBIL: 0171- 4 606 889<br />
E-MAIL: INFO@SPENGLEREI-<br />
WASENSTEINER.DE<br />
105
PORTRÄT Gewerbeschau Lenggries<br />
Lebendiges Handwerk<br />
und innovatives Gewerbe<br />
Bildunterschift ovideleniet eos consed que magnisto ipsunti omnisti sum sandit vit optat<br />
vom 04. – 06.10.2024<br />
zur 7. Gewerbeschau in Lenggries<br />
In Lenggries gibt es Grund zum Anstoßen: Anfang Oktober öffnet die 7. Gewerbeschau ihre Pforten<br />
Im Herbst, genauer gesagt von<br />
Freitag 4. bis Sonntag 6. Oktober,<br />
verwandelt sich die Lenggrieser<br />
Mehrzweckhalle wieder in einen<br />
Ort, an dem sich ortsansässige<br />
Handwerks- und Gewerbebetriebe<br />
interessierten Besuchern präsentieren.<br />
Vom Gitarrenbauer bis zum<br />
Autohaus sind Firmen und Manufakturen<br />
aus unterschiedlichen<br />
Branchen vertreten und zeigen an<br />
Ständen, in zahlreichen Vorträgen<br />
und anschaulichen Präsentationen<br />
ihre Produkte sowie ihr handwerkliches<br />
Können. Bereits zum<br />
7. Mal findet die Gewerbeschau<br />
statt, die seit ihrem Bestehen im<br />
5-jährigen Turnus veranstaltet<br />
wird und jedes Mal etwa 6.000 bis<br />
7.000 Besucher anlockte.<br />
50 Aussteller<br />
präsentieren ihre Produkte<br />
und ihr Können<br />
Ab 4. Oktober werden rund 50<br />
Aussteller in der Mehrzweckhalle<br />
vertreten sein und ihr vielfältiges<br />
und breitgefächertes Angebot auf<br />
eindrucksvolle Weise zeigen. Hier<br />
dominieren Innovation und Qualität,<br />
gepaart mit Bodenständigkeit<br />
In den vergangenen Jahren war die<br />
Ausstellung ein Besuchermagnet<br />
106
20240722_Isarwinkler_Gewerbeschau_Lenggries_65x55mm_RZ.indd 1 22.07.2024 11:29:22<br />
Bilder: Handwerker- und Gewerbeverein Lenggries<br />
Regionale Firmen aus unterschiedlichen Branchen präsentieren ihre Produkte<br />
und ihre Arbeitsweise<br />
lassen, Vorträge zu<br />
Themen wie „Bauen<br />
mit Holz“ von der<br />
Firma Simon Holzbau<br />
GmbH, „Steuerrecht“<br />
von der Kanzlei<br />
Mentel & Mentel<br />
etc. besuchen und die<br />
Vorführungen einzelner<br />
Handwerksbetriebe<br />
bestaunen.<br />
Zum Rahmenprogramm<br />
gehören am Sonntag eine<br />
musikalische Darbietung der Tölzer<br />
Jugendkapelle und der Auftritt der<br />
Trachtenvereine Stamm und Hirschbachtaler.<br />
Es findet auch wieder<br />
eine große Trachtenmodenschau der<br />
ortsansässigen Betriebe: Elisabeth<br />
Ertl „Tracht – und Lodenstube“,<br />
Theresia März „Hut- und Stoffladen“<br />
und Susi Bammer „Säcklerei<br />
und Lederhosen Bammer“ statt. Die<br />
Lenggrieser Blaskapelle sorgt für die<br />
musikalische Umrahmung. Die Bewirtung<br />
im Gastrozelt übernimmt<br />
die Metzgerei Weber und die Wirtsleute<br />
vom JAEGERS. ➳<br />
Die Messestände bieten viel Platz<br />
für Aussteller und Besucher<br />
und Tradition. Die Gewerbeschau<br />
ist nicht nur ein Besuchermagnet,<br />
sondern auch ein hervorragendes<br />
Aushängeschild für die Gemeinde<br />
Lenggries.<br />
Unter der Schirmherrschaft von<br />
Bürgermeister Stefan Klaffenbacher<br />
haben sich die Organisatoren auch<br />
dieses Mal wieder einiges einfallen<br />
lassen, um die Besucher zu begeistern.<br />
Es wird beispielweise eine<br />
Schnitzeljagd durch die Halle geben:<br />
nicht nur für die kleinen Besucher<br />
ein besonderes Vergnügen!<br />
Jeweils von 10 bis 18 Uhr kann<br />
man sich an den drei Ausstellungstagen<br />
an den einzelnen<br />
Ständen informieren<br />
und beraten<br />
<br />
Der Turnverein hat Pause: die Lenggrieser<br />
Mehrzweckhalle wird auch<br />
in diesem Jahr zum Messestandort<br />
umfunktioniert<br />
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107
PORTRÄT Gewerbeschau Lenggries<br />
Der Christliche Bauernverein ist<br />
ebenso vertreten wie der Lenggrieser<br />
Imkerverein. Während die Erwachsenen<br />
sich in Ruhe umschauen,<br />
können sich die Kinder auf der riesigen<br />
Hüpfburg austoben. Außerdem<br />
zeigt die Freiwillige Feuerwehr<br />
ihr Feuerwehrauto mit der großen<br />
Drehleiter.<br />
Aber nicht nur Handwerk und Handel<br />
stehen bei dieser außergewöhnlichen<br />
Messe im Vordergrund, die<br />
sich in so vielen Dingen von anderen<br />
vergleichbaren Ausstellungen unterscheidet.<br />
Das menschliche Miteinander<br />
hat einen hohen Stellenwert. Man<br />
trifft sich, tauscht sich aus und knüpft<br />
Kontakte. Mit der Gewerbeschau des<br />
Handwerker- und Gewerbevereins<br />
beweist Lenggries alle 5 Jahre aufs<br />
Neue, dass der kleine beschauliche<br />
Ort im Isarwinkel weit mehr ist als<br />
„das größte Dorf Bayerns“. Er ist ein<br />
Ort des Brauchtums, der Tradition<br />
und des Fortschritts. kf<br />
Eine feste Institution im<br />
gemeindlichen Leben<br />
Die Lenggrieser Gewerbeschau ist<br />
zu Recht mittlerweile zu einer festen<br />
Institution im gemeindlichen Leben<br />
und darüber hinaus geworden. Die<br />
zahlreichen Besucher aus nah und<br />
fern zeigen sich wieder aufs Neue<br />
begeistert von „Sauberkeit, der<br />
Qualität und dem Einfallsreichtum<br />
der Stände“, wie Vorstand Anton<br />
Reiser berichtet.<br />
108
109
Gewerbeschau Lenggries<br />
Die Aussteller<br />
1 0 0<br />
1 0 0<br />
9 5<br />
9 5<br />
7 5<br />
1 0 0<br />
7 5<br />
1 0 0<br />
9 5<br />
2 5<br />
7 5<br />
5<br />
9 5<br />
2 5<br />
7 5<br />
5<br />
0<br />
2 5<br />
0<br />
2 5<br />
5<br />
5<br />
0<br />
0<br />
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Das Tölzer Land bietet eine Vielzahl<br />
an Möglichkeiten, sich kulinarisch verwöhnen<br />
zu lassen. Die Auswahl ist groß.<br />
Je nach Gusto und Budget hat man die Wahl<br />
zwischen bayrischen Schmankerln,<br />
mediterraner oder Gourmetküche.<br />
Der Isarwinkel bietet mit seinen<br />
zahlreichen Freizeitangeboten viele<br />
Möglichkeiten, um zu genießen, abzuschalten<br />
und Kraft zu tanken.<br />
Guten Appetit!<br />
Überbackene Pfannkuchen<br />
mit Wirsing<br />
114<br />
Zutaten<br />
Pfannkuchen:<br />
<strong>25</strong>0 g Mehl<br />
2–3 Eier<br />
ca. 350 ml Milch<br />
Salz<br />
Butterschmalz zum Ausbacken<br />
Füllung:<br />
500 g Wirsing<br />
1 Zwiebel<br />
2 EL Rapsöl<br />
150 g braune Champignons<br />
50 ml Gemüsebrühe<br />
200 g Schmand<br />
Salz, Pfeffer<br />
120 g geriebener Bergkäse<br />
Zubereitung:<br />
Für die Pfannkuchen die Zutaten miteinander verrühren<br />
und in heißem Butterschmalz vier bis sechs Pfannkuchen<br />
ausbacken.<br />
Die Wirsingblätter waschen und in grobe Streifen schneiden.<br />
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Beides im heißen<br />
Öl anbraten. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden.<br />
Zum Gemüse geben und kurz mitbraten. Die Brühe<br />
und den Schmand unterrühren und würzen.<br />
Die Hälfte des Bergkäses unterrühren.<br />
Die Masse auf den Pfannkuchen verteilen und diese zusammenklappen.<br />
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes<br />
Backblech legen und überbacken.<br />
Backzeit: ca. 10 Min. bei 180 °C (160 °C)<br />
Kurz vor Ende der Backzeit mit dem restlichen Käse bestreuen.
REZEPT<br />
Bunte Kürbisgnocchi<br />
Zutaten<br />
Gnocchi:<br />
400 g mehligkochende Kartoffeln<br />
200 g Kürbisfruchtfleisch<br />
100 g Mehl<br />
50 g Hartweizengrieß<br />
2 EL geriebener Käse<br />
1 Ei<br />
Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss<br />
Zum Anrichten:<br />
200 g braune Champignons<br />
1 Bund Frühlingszwiebeln<br />
150 g Cocktailtomaten<br />
2 EL Butter<br />
Salz, Pfeffer<br />
Rosmarin<br />
200 g Schmand<br />
Salz, Pfeffer<br />
120 g geriebener Bergkäse<br />
Zubereitung:<br />
Für die Gnocchi die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.<br />
In Salzwasser 10 Min. kochen. Das Kürbisfruchtfleisch<br />
klein würfeln. Zu den Kartoffeln geben und beides weich<br />
kochen. Abgießen, etwas ausdampfen lassen und durch eine<br />
Kartoffelpresse drücken. Ganz abkühlen lassen.<br />
Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. Bei<br />
Bedarf noch etwas Mehl zugeben.<br />
Aus dem Teig Gnocchi formen. Mit einer Gabel eindrücken<br />
und in reichlich Salzwasser portionsweise kochen.<br />
Wenn die Gnocchi nach oben steigen, sind sie fertig. Abtropfen<br />
lassen.<br />
Die Pilze putzen und vierteln. Die Frühlingszwiebeln<br />
putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Tomaten<br />
waschen. Das Gemüse in der heißen Butter anbraten. Die<br />
Gnocchi unterheben und würzen.<br />
Hofcafé & Ferienwohnungen<br />
Besuchen Sie uns in unserem Hofcafe.<br />
Wir laden Sie herzlich ein, unsere<br />
selbstgebackenen Kuchen, Torten und<br />
Kaffeespezialitäten sowie Bauernhofeis<br />
und kleine Brotzeiten zu genießen.<br />
Frühstück am Samstag & Sonntag<br />
Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr<br />
unter www.otthof.de<br />
Familie Spindler<br />
Faistenberg 3 8<strong>25</strong>47 Eurasburg /Beuerberg Tel. 081 79 • 99 71 36 info@otthof.de www.otthof.de
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PORTRÄT „Oach“ und Bistro der Tölzer Löwen<br />
Pommes, Puck<br />
und „Kaswurscht“<br />
Stefanie und Markus Bußmann rocken die „Oach“<br />
und das Bistro der Tölzer Löwen<br />
Panoramablick inklusive: Urlaub dahoam in der „Oach“<br />
So rasch wie der Puck übers Eis ins<br />
Tor saust, ging auch der Pächterwechsel<br />
in der Gaststätte der Tölzer Hacker-Pschorr-Arena<br />
über die Bühne.<br />
Im Mai haben Stefanie und Markus<br />
Bußmann das Bistro im Eisstadion<br />
übernommen und wollen der Gastronomie<br />
neues Leben einhauchen. Den<br />
Tölzer Löwen ist die gelernte Hotelfachfrau<br />
und erfahrene Gastronomin<br />
schon seit vielen Jahren verbunden.<br />
Markus unterstützt seine Frau auch<br />
tatkräftig in der Küche der Gaststätte<br />
im Eisstadion<br />
„Meine Familie und ich sind große<br />
Eishockey-Fans“, schwärmt sie, „und<br />
unser Sohn spielt in einer Nachwuchsmannschaft.“<br />
Die Eheleute Bußmann sind keine Unbekannten<br />
in der Tölzer Gastroszene.<br />
Sie betreiben nach einer über 10-jährigen<br />
Pause in dieser Saison auch wieder<br />
den Kiosk im Naturfreibad Eichmühle,<br />
der „Oach“, wie die Einheimischen<br />
ihr Lieblingsbad nennen.<br />
Die Verantwortlichen des EC Bad Tölz<br />
und die Tölzer Stadtwerke zeigen sich<br />
erleichtert und hoch erfreut über den<br />
zügigen Wechsel und die neuen Wirtsleute.<br />
Was künftig auf der Speisekarte<br />
stehen wird und wie sich der Betrieb<br />
in den Details letztendlich gestaltet,<br />
befindet sich laut den Bußmanns noch<br />
in Planung. Doch eines ist sicher: „Die<br />
Gaststätte soll ein Ort zum Wohlfühlen<br />
und des gemeinsamen Austausches<br />
zwischen Spielern, Vereinsmitgliedern<br />
und Gästen werden.“ Am kulinarischen<br />
Konzept feilt das Wirtsehepaar<br />
noch. Die beliebte und legendäre<br />
Ein starkes Team: Stefanie und<br />
Markus Bußmann mit ihren beiden<br />
Kindern<br />
„Kaswurscht“ wird aber auf jeden<br />
Fall wieder auf dem Grill brutzeln. Der<br />
Betrieb der Gaststätte ist voraussichtlich<br />
an sechs Tagen pro Woche, jeweils<br />
von 12.30 Uhr bis ca. 21 Uhr geplant.<br />
Die Kioske und die Grillhütte vor dem<br />
Stadion sollen bei Spielen und während<br />
des öffentlichen Laufs geöffnet sein.<br />
116
Bilder: RE-MEMBER! Marketing<br />
Der Gastraum des Bistros bietet viel Platz für Vereinsmitglieder und Gäste<br />
renoviert, eine neue Verkaufstheke eingebaut<br />
und die Holzwand verkleidet.<br />
Kaum etwas geändert hat sich dagegen<br />
am Speisen- und Getränkeangebot.<br />
„Pommes, Currywurst, Wurstsalat<br />
– diese Klassiker gehen bei uns einfach<br />
am besten“, sagt Stefanie und lacht.<br />
Ob nun Pommes im Freibad oder „Kaswurscht“<br />
im Stadion – für Stefanie und<br />
Markus Bußmann ist die Bewirtung<br />
ihrer Gäste sowohl in der „Oach“ als<br />
auch künftig in der Stadionwirtschaft<br />
eine Herzensangelegenheit: „Wir freuen<br />
uns einfach drauf!“ kf<br />
Die Bitte der Wirtsleute:<br />
Miteinander reden und<br />
zusammenhelfen<br />
Stefanie und Markus Bußmann sind<br />
hochmotiviert und mit Leidenschaft<br />
und Herzblut dabei. Den beiden ist der<br />
Zusammenhalt im Verein sehr wichtig<br />
und deshalb haben sie auch eine dringende<br />
Bitte an ihre Gäste: „Immer miteinander<br />
reden, auch mal zusammenhelfen<br />
und – wie im Eishockey – immer<br />
fair sein.“ Wann die offizielle Eröffnung<br />
der Stadionwirtschaft & Sportsbar „’s<br />
vierte Drittel“ – so der offizielle Name<br />
– stattfindet, steht noch nicht endgültig<br />
fest. Auf der neuen Internetseite<br />
s-vierte-drittel.de werden sämtliche Termine<br />
und Neuerungen jedoch sobald<br />
wie möglich veröffentlicht.<br />
Badespaß mit Currywurst<br />
im Tölzer Freibad<br />
Bis es soweit ist, haben Stefanie und<br />
Markus Bußmann noch alle Hände<br />
voll zu tun. Auch ihr zweites Standbein,<br />
der Kiosk in der „Oach“ muss<br />
schließlich betreut und die Freibadgäste<br />
wollen bewirtet werden. Doch<br />
das ist eine Aufgabe, die dem Wirtsehepaar<br />
leichtfällt: „Das macht uns einfach<br />
großen Spaß, dieses Miteinander<br />
Urlaubsfeeling auf der Terrasse des Kiosk im Freibad Eichmühle<br />
mit den Stammgästen, wo man auch<br />
einfach mal in der Sonne einen Kaffee<br />
zusammen trinkt und über alte Zeiten<br />
ratscht.“ Die „Oach“ ist den Tölzern<br />
im Sommer heilig und deshalb waren<br />
auch alle Beteiligten über die Rückkehr<br />
„ihrer“ Kiosk-Betreiber sehr glücklich.<br />
„Damals war ich schwanger und meiner<br />
Familie zuliebe habe ich eine Pause<br />
eingelegt“, erinnert sich Stefanie. Doch<br />
mittlerweile sind ihre zwei Kinder aus<br />
dem Gröbsten raus und Dank der tatkräftigen<br />
Unterstützung ihrer Familie<br />
und ihres Ehemanns startet Stefanie<br />
gastronomisch nochmal richtig durch.<br />
Mit dem Pächterwechsel erstrahlt auch<br />
das nostalgische Kioskgebäude in neuem<br />
Glanz. Der Innenbereich wurde<br />
zum Start der Sommersaison frisch<br />
Mia seng uns<br />
beim Oach Festival<br />
vom 23. bis <strong>25</strong>. August<br />
im Naturfreibad<br />
Eichmühle!<br />
’s VIERTE DRITTEL<br />
Stadionwirtschaft & Sportsbar<br />
Am Sportpark 2<br />
83646 Bad Tölz<br />
info@s-vierte-drittel.de<br />
www.s-vierte-drittel.de<br />
KIOSK IN DER OACH<br />
Eichmühlstraße 26<br />
83646 Bad Tölz<br />
info@in-der-oach.de<br />
117
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PORTRÄT Quenger Alm<br />
Panoramablick mit Kräuterduft<br />
Der Almgarten auf der Quenger-Alm<br />
Sommerzeit ist Wanderzeit! Und<br />
zu einer erlebnisreichen Wanderung<br />
gehört auch unbedingt die Einkehr<br />
in eine urige Alm. Die Quenger-Alm<br />
im Brauneckgebiet bietet alles, was<br />
einen zünftigen Hüttenbesuch ausmacht:<br />
Eine malerische Lage mit<br />
einem unvergleichlichen Panorama-Blick<br />
über die benachbarten<br />
Berggipfel und ein gastronomisches<br />
Angebot aus selbst gemachten, frischen<br />
und regionalen Speisen und<br />
Getränken aus heimischen Zutaten.<br />
Bilder: Wolfgang Kronwitter<br />
Seit rund drei Jahren betreibt Marianne<br />
Obermüller zusammen mit ihrem<br />
Team die Almhütte. „Die Quenger-Alm<br />
ist ein Ort für alle, die das<br />
Besondere suchen, in dem eine große<br />
Portion Herz steckt“, bringt Marianne<br />
ihre Philosophie auf den Punkt.<br />
Einzigartig ist der Almgarten, in<br />
dem Salat und Kräuter nur so sprießen.<br />
Die Pflanzen wachsen so üppig,<br />
dass Marianne in diesem Jahr trotz<br />
der hohen Lage von 1500 Metern<br />
versucht, sogar Gemüse anzubauen.<br />
Denn je mehr Lebensmittel aus<br />
eigenem Anbau in der Almküche<br />
verwertet werden können, desto<br />
nachhaltiger und gesünder gestaltet<br />
sich das Angebot. Der Anbau und<br />
118
die Verarbeitung heimischer Gemüsesorten,<br />
Wildkräuter und anderer<br />
regionaler Lebensmittel ist für die<br />
Wirtin aus Leidenschaft eine Herzensangelegenheit:<br />
„Ich bin unheimlich<br />
gern in meinem kleinen Garten.<br />
Es erdet mich und ich freu mich über<br />
jedes Pflanzerl und jede Schnecke,<br />
die ich erwisch.”<br />
Bodenständige Küche mit<br />
ehrlichen Lebensmitteln aus<br />
heimischen Betrieben<br />
Aus den selbstgezogenen Pflanzen<br />
zaubern die Mädels der Quenger-Alm<br />
dann köstliche Salatkreationen,<br />
Aufstriche und Limonaden.<br />
Zum Salat schmeckt ein selbst gebackenes<br />
Brot besonders gut! Das<br />
Mehl bezieht Marianne von der Offmühle,<br />
einem regionalen Betrieb.<br />
Marianne schätzt das gelebte Handwerk<br />
der Familie Sonner und dass<br />
die Rohstoffe für die Mühle sowie<br />
das Getreide regional bezogen werden.<br />
Die geräucherten Saiblingsfilets<br />
liefert der Sapplhof am Mühlberg,<br />
eine Auswahl erfrischender Sorbets<br />
stammt von der Eismanufaktur<br />
Beindlhof in Wackersberg und das<br />
Knödelbrot für die Knödelspezialitäten<br />
vom Bäcker Kölbl in Lenggries.<br />
„Ich freue mich, dass wir seit<br />
dieser Saison auch den Gin der Feinbrennerei<br />
Simon anbieten können“,<br />
so die Almwirtin. „Im Sommer<br />
versuchen wir, unsere Lebensmittel<br />
aus einem maximalen Umkreis von<br />
70 Kilometern zu beziehen“, erklärt<br />
sie stolz. „Es gibt so viele tolle nachhaltige<br />
Betriebe in unserer Region.<br />
Ich schätze die hohe Qualität, das<br />
Handwerk und die gute und unkomplizierte<br />
Zusammenarbeit mit<br />
unseren heimischen Zulieferern. Im<br />
Sommer ist unsere Küche bodenständig<br />
und auf die Alm bezogen<br />
mit ehrlichen Lebensmitteln aus der<br />
direkten Umgebung.“<br />
Getreu ihrem Motto „Dein Ort, um<br />
Heimat zu genießen“ laden „Wohlfühlplätze“<br />
rund um die Hütte zum<br />
Entspannen und „Durchschnaufen“<br />
ein. Beim Genuss eines süffigen<br />
„Alm-Spritz“ auf einer der gemütlichen<br />
Panoramaliegen kann man<br />
die traumhafte Bergwelt fernab vom<br />
Trubel des Alltags genießen.<br />
Entspannen für<br />
die Großen, Spiel und Spaß<br />
für die Kleinen<br />
Aber nicht nur die Großen finden<br />
auf der Quenger-Alm ein schönes<br />
Zusammenspiel aus urigem Hüttenflair<br />
und ausgezeichneter Kulinarik.<br />
Ein Sandkasten mit Spielhaus, Rutsche<br />
und Kletterwand wartet auf<br />
kleine Abenteurer und Entdecker!<br />
Für Firmenfeiern und kleinere Festivitäten<br />
kann die Quenger-Alm auch<br />
im Sommere exklusiv gebucht werden.<br />
Hier lautet Mariannes Devise<br />
ebenfalls: Weniger ist mehr. „Meine<br />
Gäste sollen hier die Gemütlichkeit<br />
einer ursprünglichen Almhütte finden,<br />
fernab von Schicki-Micki und<br />
Freizeitstress.“ Von der Bergstation<br />
der Brauneckbahn ist die Alm zu<br />
Fuß über einen gut ausgebauten Weg<br />
in 20 Minuten leicht zu erreichen.<br />
„Die Quenger-Alm ist dein Ort, um<br />
den Almsommer mit allen Sinnen<br />
aufzunehmen, den Kühen beim Grasen<br />
zuschauen, die Seele baumeln<br />
zu lassen und die Liebe und Leidenschaft<br />
für heimische Lebensmittel<br />
zu schmecken.“ kf<br />
Entspannen und „Durchschnaufen“ gelingt auf einer der Panoramaliegen<br />
besonders gut!<br />
Quenger-Alm<br />
Marianne Obermüller<br />
Quenger Alm 4<br />
83661 Lenggries-Brauneck<br />
marianne@quenger-alm.de<br />
www.quenger-alm.de<br />
119
ANZEIGE<br />
PORTRÄT Mary’s EssZimmer<br />
„Zamkemma, Ratschen<br />
und Glücklich sei“<br />
Über Maria Grobbel und ihre Leidenschaft<br />
Täglich frische Gerichte<br />
Bild: Miesbacher Merkur<br />
Bild: https://www.hannaroams.com, Hanna Braun<br />
Engagiert, kreativ und sehr sympathisch: die Gastronomin Maria Grobbel<br />
Liebe und Leidenschaft sind oft<br />
das Grundrezept, um persönliche<br />
Träume Realität werden zu lassen.<br />
Bei Maria Grobbel, Unternehmerin<br />
und Gastronomin aus dem Landkreis<br />
Miesbach, trifft das voll und ganz<br />
zu. Ihr Wunschtraum hat sich 2019<br />
mit der Eröffnung ihres Bistros und<br />
Cafés „Mary’s EssZimmer“ erfüllt.<br />
Zusammen mit ihrem fröhlichen und<br />
motivierten Team verwöhnt die ambitionierte<br />
ehemalige Sennerin und leidenschaftliche<br />
Köchin ihre Gäste mit<br />
frischen und regionalen Köstlichkeiten<br />
zum Frühstück, Mittagessen und<br />
Kaffeekranzerl. Der schmucke Bau im<br />
Haushamer Gewerbegebiet, in dem<br />
das Bistro beheimatet ist, besticht<br />
schon von außen durch die hochwertige<br />
und detailreiche Architektur<br />
im Stile eines urigen Bauernhauses.<br />
In den Innenräumen dominiert edles<br />
Altholz in Kombination mit pfiffigen<br />
Dekoideen und liebevoller Einrichtung.<br />
Gemütliche Nischen und Ecken<br />
Ein „Baum für zwei“ zum Frühstück<br />
vermitteln sofort ein Gefühl des<br />
„nach Hause Kommens“. An kalten<br />
Wintertagen kann man sich Mary’s<br />
Köstlichkeiten in der kuscheligen<br />
Kaminecke schmecken lassen und<br />
auf der Bank an der Holztheke ist<br />
man mitten drin statt nur dabei.<br />
Frische regionale Produkte von<br />
heimischen Erzeugern<br />
Aber nicht nur bei der Ausstattung<br />
ihrer Räumlichkeiten legt Maria<br />
Grobbel großen Wert auf Qualität.<br />
Ihr Angebot überzeugt durch frische<br />
regionale und saisonale Produkte<br />
von größtenteils heimischen Erzeu-<br />
120
gern und kreativen Ideen. Zahlreiche<br />
Frühstücksvariationen versprechen<br />
einen gesunden und vitalen Start in<br />
den Tag. Vom „Bunten Mischwald“<br />
bis zum „Baum für drei“, serviert<br />
auf einer stilvollen Etagere, bietet<br />
die Frühstückskarte eine reichhaltige<br />
Palette an süßen und pikanten<br />
Frühstückskreationen. Dazu eine<br />
feine Kaffeespezialität aus der Siebträgermaschine<br />
oder eine edle Teemischung<br />
und der Tag kann beginnen!<br />
Wöchentlich wechselnde Mittagsgerichte,<br />
wie duftendes Thai-Curry,<br />
deftige Burger und knackige Salate<br />
mit würzigen Dressings runden<br />
das Angebot ab. Für Naschkatzen<br />
hat Maria täglich köstliche Kuchen<br />
und Torten, die es auch zum<br />
Mitnehmen gibt. „Mary’s EssZimmer“<br />
kann für Veranstaltungen<br />
und Festlichkeiten übrigens auch<br />
exklusiv reserviert werden. Wer<br />
lieber in den eigenen vier Wänden<br />
oder einer anderen Lokalität feiert,<br />
findet in „Mary’s Partyservice“ einen<br />
kompetenten Ansprechpartner.<br />
Individuell und persönlich berät die<br />
Unternehmerin ihre Kunden bei der<br />
Speisenauswahl für Festivitäten aller<br />
Art.<br />
Ein Hofladen in<br />
idyllischer Lage<br />
Maria Grobbel ist Gastronomin mit<br />
Leib und Seele und sprüht geradezu<br />
vor Ideenreichtum. Um unter anderem<br />
ihre hausgemachten Suppen,<br />
Saucen, Marmeladen und Gewürzmischungen<br />
ihrer Marke „Mary’s<br />
Gourmetvorrat“ noch besser präsentieren<br />
zu können, hat sie im Mai einen<br />
Hof- und Geschenkeladen in der<br />
Gemeinde Hausham eröffnet. Auf<br />
dem Gelände des idyllischen Anwesens<br />
Freudenreich, Marias Heimat,<br />
baute sie einen ehemaligen Stall zu<br />
„Mary’s Hof & Geschenkeladen“<br />
um. In dem mit viel Holz und Liebe<br />
zum Detail großzügig gestalteten Innenraum<br />
finden sich auch hochwertige<br />
und einzigartige Produkte aus<br />
regionalen Manufakturen. Traumhaft<br />
schöne Keramik, besondere Servietten,<br />
feine Essige und Öle, Körbe<br />
und Taschen sowie Heilkräuterkerzen<br />
sind nur einige der Produkte, die in<br />
den Regalen zu finden sind. Etwas<br />
ganz Besonderes ist die gut bestückte<br />
„Räucher-Ecke“. Aus einer Fülle von<br />
Räuchermischungen und Gefäßen<br />
können sich die Kunden in aller Ruhe<br />
Mary’s Hof & Geschenkeladen<br />
ihre Lieblingsmischung auswählen,<br />
ganz nach persönlichem Geschmack<br />
und Intention des „Räucher-Rituals“.<br />
„Am besten ist es, wenn man die Auswahl<br />
der Räuchermischung intuitiv<br />
trifft“, erklärt Christine Poller, Managerin<br />
und gute Seele des Hofladens.<br />
Ganz im Sinne von Maria Grobbel<br />
berät auch Christine ihre Kunden mit<br />
einer großen Portion Fingerspitzengefühl<br />
und Fachwissen. Wer sich Mary’s<br />
Sortiment bequem nach Hause liefern<br />
lassen möchte, kann via e-mail (siehe<br />
nebenan) bestellen.<br />
Ob in „Mary’s EssZimmer“, im frisch<br />
eröffneten „Mary’s Hof & Geschenkeladen“<br />
oder bei einer Festivität, die<br />
von „Mary’s Partyservice“ beliefert<br />
wird: Maria Grobbel und ihr Team<br />
wünschen sich für ihre Gäste einen<br />
Ort zum „Zamkemma, Ratschen &<br />
Glücklich sei“. Ein Traum, der für<br />
Maria und ihr Team längst wahr geworden<br />
ist.<br />
Ausführliche Informationen zu Öffnungszeiten<br />
und Angeboten sind unter<br />
marys-esszimmer.de zu finden. kf<br />
Mary’s EssZimmer<br />
Obere Tiefenbachstraße 8a<br />
83734 Hausham<br />
Tel. 08026 ∙ 929 84 83<br />
Öffnungszeiten:<br />
Dienstag bis Samstag,<br />
jeweils 8.30-15.30 Uhr<br />
www.marys-esszimmer.de<br />
info@marys-partyservice.de<br />
Mary’s Hof & Geschenkeladen –<br />
Feines für Gaumen & Seele<br />
Freudenreich 35<br />
83734 Hausham<br />
Tel. 08026 ∙ 92 97 969<br />
Öffnungszeiten:<br />
Dienstag bis Samstag<br />
Jeweils von 10 bis 16 Uhr<br />
www.marys-geschenkeladen.de<br />
Mary’s Partyservice<br />
Auf Anfrage<br />
www.marys-partyservice.de<br />
info@marys-partyservice.de<br />
121
ANZEIGE<br />
PORTRÄT Alpenfestsaal Lenggries<br />
Im Alpenfestsaal Lenggries<br />
wird wieder gefeiert<br />
Neues Pächterteam freut sich auf nette Gäste und tolle Feste<br />
Es wird wohl wenige unter uns geben,<br />
die noch nicht im Alpenfestsaal<br />
gefeiert haben. Kaum jemand war<br />
noch nicht auf eine der vielen Hochzeiten,<br />
Faschingsbälle und vielen<br />
anderen Veranstaltungen. Deshalb<br />
Bilder: Alpenfestsaal Lenggries<br />
freut es uns besonders, dass nachdem<br />
Gisela und Heinz in den verdienten<br />
Ruhestand verabschiedet wurden,<br />
neue Wirtsleute die zukünftigen<br />
Gastgeber sind. Die beiden Gastro-<br />
Profis, die seit zwei Jahren das neu<br />
renovierte Tölzer Bräustüberl betreiben,<br />
passen perfekt zum Lenggrieser<br />
und Isarwinkler Publikum.<br />
Tom Kriegenherdt, der in Dresden<br />
geboren wurde, startete seine Karriere<br />
im Münchner Nachtleben<br />
im renommierten Club „P1“. Im<br />
Jahr 2004 gründete er zusammen<br />
mit Franz Jüttner das „8 Seasons“<br />
an der Maximilianstraße. Zehn<br />
Jahre später, 2014, eröffnete er das<br />
„8 Seasons Lounge & Restaurant“.<br />
Seit 2015 war er Betriebsleiter der<br />
„Waldwirtschaft“ in Großhesselohe,<br />
eine Position, die er zugunsten<br />
des „Bräustüberls“ aufgab. Unterstützung<br />
erhält er von der gebürti-<br />
122
Der Saal verfügt über eine geräumige<br />
Bühne, die ideal für Aufführungen,<br />
Reden und Musikdarbietungen<br />
geeignet ist. Wir freuen uns sehr auf<br />
die kommenden Veranstaltungen,<br />
die ab 100 Personen ausgerichtet<br />
werden können. Mit der modernen<br />
Ausstattung und dem charmanten<br />
Ambiente ist der Festsaal bereit,<br />
unvergessliche Feste und Events zu<br />
beherbergen. Wir sind schon ganz<br />
gespannt & freuen uns auf die Veranstaltungen,<br />
die in den nächsten<br />
Jahren auf uns zukommen werden.<br />
Verena Angermaier und Tom Kriegenherdt die neuen Wirtsleut im Alpenfestsaal<br />
gen Erdingerin Verena Angermaier,<br />
führte sie ihr Weg nach der Lehre<br />
zur Kaufmännischen Assistentin in<br />
den E-Commerce Bereich, wo sie zuletzt<br />
acht Jahre bei Trachten Angermaier<br />
tätig war. Nebenbei war sie<br />
immer in der Gastro tätig, wo sich<br />
die Wege der beiden vor 15 Jahren<br />
im „8 Seasons“ kreuzten.<br />
Der passende<br />
Veranstaltungsort<br />
Der Festsaal im Herzen von Lenggries<br />
bietet eine perfekte Location für<br />
große Veranstaltungen. Die Küche<br />
und Schänke wurden komplett erneuert,<br />
um den Gästen ein erstklassiges<br />
kulinarisches Erlebnis zu bieten.<br />
Ob Hochzeiten, Firmenfeiern oder<br />
kulturelle Events – unser Festsaal<br />
in Lenggries ist der perfekte Ort,<br />
um besondere Anlässe zu feiern und<br />
gemeinsam schöne Erinnerungen zu<br />
schaffen.<br />
Alpenfestsaal<br />
Lenggries<br />
Der perfekte Ort zum Feiern und für Veranstaltungen ab 100 Gästen<br />
Ihr wollt auch im Alpenfestsaal<br />
feiern? Anfragen bitte an:<br />
info@alpenfestsaal.de<br />
Instagram: @alpenfestsaal<br />
123
VERANSTALTUNGEN<br />
Kinderprogramm<br />
Sonntag, 15.08.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 11:00 Uhr<br />
„Der Zauberring – Ein neues Räuberabenteuer“<br />
Samstag, 21.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
„Ein Gastmahl für Janosch“ – Ein Papiertheater<br />
Sonntag, 17.11.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 12:00 Uhr<br />
Julian Janssen (Checker Julian): „Julian LIVE“<br />
www.marionetten-toelz.de<br />
Tel. 08041 ∙ 74176<br />
Gastspiel des<br />
Marionettentheater´s Bille<br />
der Stadt Unterschleißheim<br />
Märkte / Festivals & Flohmärkte<br />
Lenggrieser Festwoche<br />
Vom 09.08. – 19.08.2024<br />
124
<strong>25</strong>.08. + 01.09. + 06.10. + 20.10. + 03.11. + 17.11.2024<br />
Bad Tölz<br />
Festplatz<br />
Flohmarkt<br />
Sonntag, <strong>25</strong>.08.2024<br />
Bad Tölz<br />
Marktstraße<br />
10 – 18 Uhr<br />
Kunst- und Töpfermarkt<br />
„ECLIPSE“ - TOUR 2024<br />
23. NOVEMBER<br />
Freitag 30.08. + Sa., 31.08. ab 17 Uhr<br />
Sonntag, 01.09.2024 ab 10 Uhr<br />
Vichyplatz<br />
Freitag, 13.09.2023<br />
Lenggries<br />
Ab 18:00 Uhr<br />
Sternennacht – mit zahlreichen musikalischen Darbietungen<br />
und langem Einkaufsabend bis 22:00 Uhr<br />
Samstag, 21.09.2024<br />
Lenggries<br />
Rathausplatz<br />
Bretonischer Herbst<br />
➳<br />
30.04.20<strong>25</strong><br />
KULTUR<br />
BEUTEL<br />
BÜHNE U1<br />
www.kulturbeutel-gap.de<br />
GAP-Ticket 730 1995<br />
Kabarett Musik Kleinkunst Comedy<br />
aus Leidenschaft seit 1986
VERANSTALTUNGEN<br />
03. – 06.10.2024<br />
Bad Tölz<br />
Ehem. Franziskanerkloster 10 – 18 Uhr<br />
Sonntag, 13.10. von 10 - 18 Uhr<br />
Montag, 14.10.2024 von 8 - 18 Uhr<br />
Bad Tölz<br />
Marktstraße<br />
Herbstmarkt<br />
Sonntag, 13.10.2024<br />
Bad Tölz<br />
Marktstraße<br />
Verkaufsoffener Sonntag<br />
Ab 22.12.2024<br />
Bad Tölz<br />
Marktstraße<br />
Tölzer Christkindlmarkt<br />
Musik und Kabarett<br />
Donnerstag, 08.08. + 19.09. + 17.10. + 14.11. + 12.12.24<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Jazz mit Peter Zoelch & Friends<br />
Freitag, 16.08.2024<br />
Lenggries<br />
Kurgarten<br />
Beginn: 19:00 Uhr<br />
Konzert der Blaskapelle Lenggries<br />
Samstag, 17.08.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Konzertkrimi mit Markus Eberhardt und Live Musik<br />
Samstag, 11.08.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 18:00 Uhr<br />
Klassischer Abend –Opernarien von Verdi,<br />
Pucchini, Lehár u. anderes<br />
Mittwoch, 21.08.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Martin Schnitzer (Posaune)<br />
& Johannes Obermeier (Klavier)<br />
126
Donnerstag, 22.08.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Duo Jiménez Benedikt Schregle & Michael Gern<br />
Sonntag, 08.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 18:00 Uhr<br />
Die ultimative Mirage Show<br />
Donnerstag, 22.08.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:00 Uhr<br />
9. Internationaler Jugendzirkus „Chapoclap“<br />
Samstag, 07.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Duo Schack<br />
Donnerstag, 12.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Trio Gruber – Schwarz – Pöckl<br />
➳<br />
Foto: Sabine Hermsdorf-Hiss<br />
Gut geplant in den<br />
3. Lebensabschnitt!<br />
Freitag/Samstag<br />
6. / 7.9.<br />
LOISACH-<br />
HALLE<br />
Eintritt frei<br />
SENIORENMESSE<br />
• Rahmenprogramm auf der Bühne<br />
• Viele interessante Vorträge<br />
• Ausstellung aus den Bereichen Dienstleistung,<br />
Betreuung, Wohnen, Gesundheit,<br />
Freizeit, Erholung und vieles mehr<br />
Freitag: 13 – 18 Uhr<br />
Samstag: 10 – 18 Uhr<br />
Loisachhalle<br />
Hammerschmiedweg 6<br />
Wolfratshausen<br />
wolfratshausen.de<br />
127
VERANSTALTUNGEN<br />
Sonntag, 15.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Gastkonzert der Tölzer Stadtkapelle<br />
mit der Schönberger Musi<br />
Donnerstag, 26.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 20:00 Uhr<br />
Erwin Pelzig „Der wunde Punkt“<br />
Freitag, 20.09.2024<br />
Wackerberg-Arzbach<br />
KKK beim Gasthof Kramerwirt<br />
Einlass: 19 Uhr Beginn: 20 Uhr<br />
Franziska Wanninger mit neuem Kabarett Programm<br />
„Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an!“<br />
Donnertag, 26.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Duo H20 – Musik für Oboe und Harfe<br />
Samstag, 21.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
I Sonatori di Tollenze<br />
Samstag, 28.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Summa cum Gaudae - Blechbläserquartett<br />
Sonntag, 22.09.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:00 Uhr<br />
Wolfgang Ferdinand Ramadan „Real Bairisch“<br />
Freitag, 11.10.2024<br />
Bad Tölz<br />
Stadtpfarrkirche<br />
Beginn: 18:00 Uhr<br />
Nightfever<br />
Samstag, 12.10.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Duo Heuberger<br />
128
VERANSTALTUNGEN<br />
Freitag, 18.10.2024<br />
Wackerberg-Arzbach<br />
KKK beim Gasthof Kramerwirt<br />
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr<br />
Martin Kälberer mit neuem Programm<br />
Donnerstag, 7.11. + 18.10.<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 20:00 Uhr<br />
Roland Hefter „So lang’s no geht“<br />
Freitag, 18.10.2024<br />
Bad Heilbrunn<br />
Einlass: 19:00 Uhr<br />
Ricardo Volkert & Ensemble<br />
„Songs of Love and Peace“<br />
Gästeinformation Bad Heilbrunn – Tel. 08046-1889-22<br />
Samstag, 19.10.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kleiner Kursaal<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Machado Quartett - Jubiläumsprogramm<br />
Samstag, 23.11.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Herbstkonzert der Holzkirchner Symphoniker<br />
Samstag, 30.11.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Gerhard Polt & NouWellCousines<br />
„Abfent, Abfent“<br />
Sonntag, 27.10.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Quartettissimo! NOVO Quartett, Kopenhagen<br />
Sonntag, 03.11.2024<br />
Wackerberg-Arzbach<br />
KKK beim Gasthof Kramerwirt<br />
Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr<br />
Christine Eixenberger mit neuem Programm<br />
„Volle Kontrolle“ – Vorpremiere<br />
➳<br />
129
VERANSTALTUNGEN<br />
Donnerstag, 05.12.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Nikolauskonzert des Tölzer Knabenchors<br />
Sonntag, 08.12.2024<br />
Wackerberg-Arzbach<br />
KKK beim Gasthof Kramerwirt<br />
Einlass: 18:3 Uhr Beginn: 19:30 Uhr<br />
Helmut A. Binser – neues Kabarett Programm<br />
Sonntag, 08.12.2024<br />
Bad Heilbrunn<br />
Einlass: 18:00 Uhr<br />
Pippo Pollina – Solo in Concerto<br />
„NELL´ATTIMO – im Augenblick“<br />
Gästeinformation Bad Heilbrunn – Tel. 08046-1889-22<br />
Stadtkapelle Bad Tölz<br />
Termine im Jubiläumsjahr<br />
07. September<br />
Open-Air mit Banana Fishbones<br />
14. September<br />
Benefizkonzert der Big Band<br />
der Bundeswehr<br />
10. November<br />
Hut-Wunsch-Konzert<br />
<strong>25</strong>. Dezember<br />
Weihnachts-Konzert<br />
Infos unter www.toelzer-stadtkapelle.de<br />
130
Ausstellungen / Führungen<br />
12.08 + 26.08. + 16.09. + 07.10. 2024 + 21.01.20<strong>25</strong><br />
Lenggries<br />
Historische Dorfführung<br />
„Unterwegs mit dem Flößer“<br />
Nur mit Anmeldung bis zum Vortag<br />
in der Tourist-Info Lenggries<br />
Tel. 08042-5008-800<br />
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Marktstraße 5, 83661 Lenggries<br />
☎ 0 80 42 / 91 78 - 0<br />
Mobil 0173 / 5818987<br />
E-Mail info@buidleck.de<br />
http://www.buidleck.de<br />
Neues Modell im Buidleck<br />
Wir haben wieder ein neues Modell erstellt. Diesmal<br />
geht es um das Thema Bergwerk im Alpenland. Auf<br />
über 20qm wird der Bergbau sowie die dazugehörigen<br />
Gewerke gezeigt. Am Goldbach wird geschürft und im<br />
Pochwerk die Steine zerkleinert. Mit Wasserkraft werden<br />
in der Sägemühle die Stollenverbauungen hergerichtet<br />
und am Brennofen wird das Erz geschmolzen. Über 100<br />
geschnitzte Holzfiguren machen das mittelalterliche<br />
Modell lebendig. Zu unseren Öffnungszeiten kann das<br />
Ganze kostenlos besichtigt werden.<br />
➳
VERANSTALTUNGEN<br />
Leonhardi Wallfahrten<br />
15.08. – 15.09.2024<br />
Benediktbeuern<br />
Kreuzgang, Süd- und Westflügel<br />
Ausstellung von Helgi Seemann und Walter Reini<br />
Oberwarngau: 27.10.2024<br />
Lenggries: 10.11.2024<br />
Benediktbeuern: 03.11.2024<br />
Bad Tölz: 06.11.2024<br />
Kreuth und Murnau: 06.11.2024<br />
Herrenhausen: 09.11.2024<br />
Oberbuchen: 10.11.2024<br />
01.09. – 15.09.2024<br />
Benediktbeuern<br />
Flur der ZUK-Erwachsenenbildung,<br />
Stock es Mittelrisalits im Maierhof<br />
Ausstellung von Olaf Broders<br />
21.09. – 20.10.2024<br />
Benediktbeuern<br />
Kreuzgang, Westflügel<br />
Ausstellung von Renate Poller<br />
Samstag, 21.09. – Sonntag, 22.09.2024<br />
Benediktbeuern<br />
Maierhof<br />
Von 10 – 18 Uhr<br />
Textilmarkt – Kunst- und Handwerk<br />
mit 130 Ausstellern<br />
Samstag, 19.10. – Sonntag, 20.10.2024<br />
Benediktbeuern<br />
ZUK – Don Bosco-Saal<br />
Von 10 – 18 Uhr<br />
Kunsthandwerkermarkt<br />
Bilderausstellung<br />
mit wechselnden Bildern<br />
<strong>25</strong>.10. – 24.11.2024<br />
Benediktbeuern<br />
Kreuzgang, alle Flügel<br />
Ausstellung von Rainer Viertlböck<br />
Bilderausstellung<br />
mit wechselnden Bildern<br />
I<br />
S<br />
A<br />
R<br />
W<br />
E<br />
L<br />
L<br />
E<br />
Freitag, 29.11. – Sonntag, 01.12.2024<br />
Benediktbeuern<br />
Kreuzgang, Kapitelsaal, alter Weinkeller<br />
Kunsthandwerkermarkt<br />
Geöffnet Fr. 12 – 17 Uhr,<br />
Sa. + So. 9:30 – 17 Uhr<br />
I<br />
S<br />
A<br />
R<br />
W<br />
E<br />
L<br />
L<br />
E<br />
Aquarelle<br />
von<br />
Charlotte Jonen<br />
Aquarelle<br />
von<br />
Charlotte Jonen<br />
auf Leinwand gedruckt<br />
In der GÄSTEINFORMATION LENGGRIES Öffnungszeiten:<br />
Ab 18. März 2024 bis …<br />
Mo - Fr 9 - 12 Uhr<br />
14 - 17 Uhr<br />
auf Leinwand gedruckt<br />
132<br />
In der GÄSTEINFORMATION LENGGRIES<br />
Öffnungszeiten:<br />
Ab 18. März 2024 bis …<br />
Mo - Fr<br />
9 - 12 Uhr<br />
14 - 17 Uhr
VERANSTALTUNGEN<br />
Vorträge / Lesungen<br />
Samstag, 16.11.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 15:30 Uhr<br />
Christine Thürmer live: „Wander Woman“<br />
Sonntag, 01.12.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 13:00 Uhr<br />
Beppo Niedermeier LIVE: „Abenteuer Afrika“<br />
Samstag, 16.11.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Markus Lanz live: „Meine Reisen ans Ende der Welt“<br />
Sonntag, 01.12.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 16:00 Uhr<br />
Bernd Römmelt LIVE: „Heimat“<br />
Sonntag, 17.11.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Reinhold Messner LIVE: „ÜberLeben“<br />
Sonntag, 01.12.2024<br />
Bad Tölz<br />
Kurhaus<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Jonas Deichmann LIVE:<br />
„Das Limit bin nur ich“<br />
133
WAS WAR LOS Tölzer Stadtkapelle<br />
100 Jahre Tölzer Stadtkapelle<br />
Am 6.-7. Juli 2024 war es endlich soweit!<br />
Wir durften einen unserer Höhepunkte im Jubiläumsjahr<br />
feiern: „Blasmusiktage im Bürgergarten<br />
Bad Tölz“<br />
Samstagmittag starteten wir mit einem Standkonzert<br />
mit tatkräftiger Unterstützung der Tölzer<br />
Jugendkapelle in der Marktstraße. Anschließend<br />
feierten wir mit vielen Besuchern und der musikalischen<br />
Untermalung der Musikkapelle aus Vichy,<br />
die extra für unser Jubiläum aus der Partnerstadt<br />
angereist waren.<br />
Außerdem spielten die Tölzer Jugendkapelle,<br />
Birnblech, Anni und die Brotzeitmusi und die<br />
Greilinger Fuiznmusi.<br />
Trotz schlechter Wetterprognose konnten wir bis<br />
in den frühen Abend im Bürgergarten feiern bis<br />
wir dann mit Bier, Hendl, Sack und Pack ins Kurhaus<br />
umziehen mussten.<br />
Am Sonntag in der Früh feierten wir mit allen<br />
Isarwinkler Musikkapellen und den Musikfreunden<br />
aus Vichy einen wunderschönen Gottesdienst<br />
in der Stadtpfarrkirche.<br />
Beim anschließenden Festsonntag im Kurhaus<br />
umrahmten die Isarwinkler Kapellen musikalisch<br />
den Tag und machten so das Festwochenende<br />
perfekt.<br />
134
WAS WAR LOS Lenggrieser Landjugend & Patronatstag der Bayr. Gebirgsschützen<br />
Feierstimmung in Lenggries<br />
In Lenggries war Anfang Mai allerhand los. Die<br />
Lenggrieser Landjugend feierte ihren 75. Geburtstag<br />
und das Programm reichte vom Oldtimertreffen<br />
über die Malle-Party bis hin zum Festgottesdienst.<br />
Aber auch die Antlaßschützenkompanie<br />
hatte Anlass zum Feiern. Sie durften den jährlichen<br />
Patronatstag der Bayerischen Gebirgsschützen ausrichten.<br />
Vier Tage lang war so einiges geboten. Mit<br />
der BAYERN 3 Band, dem großen Markttreiben<br />
und dem deutschen Vorentscheidungskampf von<br />
Stihl Timbersports endete der Patronatstag des<br />
Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen mit einem<br />
großen Zapfenstreich und dem Festgottesdienst.<br />
135
WAS WAR LOS Lenggries Sommer 2024<br />
Lenggries hat nicht<br />
zu viel versprochen ...<br />
... mit seinen abwechslungsreichen Events im Sommer 2024<br />
Den Start machte das Streetfood-Festival am<br />
22. + 23. Juni, das zum ersten Mal am Festplatz<br />
an der B13 in Lenggries stattfand. Gastronomen,<br />
mobile Garküchen und Foodtrucks begeisterten<br />
mit Kochkunst aus aller Welt und bildeten zusammen<br />
einen bunten Marktplatz voller wunderbarer<br />
Genüsse. Von saftigen Burgern, leckeren Corndogs<br />
über Donuts und Crepes bis hin zu exotischen Gerichten,<br />
Cocktails, Kaffee & Co konnte man sich<br />
durch die Töpfe der Welt naschen und Neues entdecken.<br />
Weiter ging es mit dem 90. Geburtstag des<br />
Naturfreibads in Lenggries. Zu diesem Anlass gab<br />
es einen Kindernachmittag mit buntem Rahmenprogramm<br />
sowie ein Open Air Konzert mit Sepp<br />
Kloiber und Martin Regnat. Im Juli bekam noch<br />
der traditionelle Sommermarkt mit dem „Sommer-<br />
Flimmern“ ein völlig neues Gesicht. Regionale Anbieter<br />
luden zum Bummeln durch die Marktstandl<br />
ein und in der „Genussmeile“ konnten sich die Besucher<br />
von den örtlichen Gastronomen kulinarisch<br />
verwöhnen lassen.<br />
Bilder (2): Adrian Greiter<br />
136
Auslegestellen<br />
Bad Heilbrunn<br />
Einfach Schön<br />
Kur-Apotheke<br />
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Bad Tölz<br />
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Café Love<br />
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Tölzer Optik & Akustik<br />
Vom Fass<br />
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Eurasburg<br />
Hofcafé Otthof<br />
Ela´s Ladencafé – Pension z. Mühle<br />
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Lenggries<br />
Bäckerei Mellis<br />
BergMoment Frühstücks Café<br />
Buidleck Claus Eder<br />
D´Wirtschaft am Bergcamping<br />
Foto Bettina Krinner<br />
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Kräuterhexe<br />
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Schreibzeig A. Essendorfer<br />
Schuhhaus Bammer<br />
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Jachenau<br />
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Dorfladen<br />
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Sachsenkam<br />
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Claudia Wendt, www.wendtpunkt.de<br />
presentja Mediengestaltung Nicole Müntsch, presentja@web.de<br />
Titelfoto:<br />
Monika und Lisa Steinbacher<br />
Wolfgang Kronwitter, Auweg 3a, 83661 Lenggries,<br />
Tel. 0151 · 24044883, www.windkinder.com<br />
Illustration:<br />
Gaby Bürsch, Valley<br />
Redaktion:<br />
Michaela Probst (mp), Katharina Fitz (kf), Sibylle v. Kamptz (svk),<br />
Agnes Müller (am), Martina Geisberger (mg), Michaela Linke (ml),<br />
Christine Strauß (cs)<br />
Lektorat:<br />
Carolin Peikert<br />
Projektleitung:<br />
Christine Strauß<br />
Anzeigen:<br />
Christine Strauß, info@disarwinkler.de, Tel. 0173 · 9728744<br />
Fotos:<br />
Wolfgang Kronwitter, Michaela Probst, Katharina Fitz, Michaela Linke,<br />
Agnes Müller, Martina Geisberger, Sibylle v. Kamptz, Bettina Krinner,<br />
Matthäus Krinner, cs-press, Monika Steinbacher, Sylke Verheyen,<br />
Stefan Pabst, GSK Reichersbeuern, FFW Reichersbeuern, Hyunju<br />
Oh-Strauss, Peter Knoblich, Kulturverein Lust, Claus Eder,<br />
Adobe Stock, fotolia, easy-pr, Freepik, Privat,<br />
Werbepartner, Veranstalter<br />
Nächste Ausgabe:<br />
Winter erscheint<br />
Ende November<br />
Anzeigenschluss:<br />
18.10.2024<br />
Auflage: 15.000<br />
Druckerei:<br />
F&W Druck- und Mediencenter GmbH,<br />
83361 Kienberg, www.fw-medien.de<br />
Für die Richtigkeit von Terminen, Daten und<br />
Angaben in Kundenanzeigen, Preisen, redaktionellen<br />
Inhalten sowie Adressen und Telefonnummern wird<br />
nicht gehaftet.<br />
Veröffentlichungen – auch auszugsweise – nur mit schriftlicher<br />
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138
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WIR BEWEGEN AUCH<br />
WIR<br />
DEINE<br />
BEWEGEN<br />
ZUKUNFT!<br />
AUCH<br />
DEINE ZUKUNFT!<br />
Baue auf uns.<br />
Baue auf uns.<br />
denn<br />
gebaut<br />
wird<br />
immer ...<br />
denn<br />
gebaut<br />
wird<br />
immer ...<br />
Ausgezeichnet mit dem<br />
Landkreis-Wirtschaftspreis<br />
Kilian Willibald GmbH<br />
Schlegldorf 75 · 83661 Lenggries<br />
Tel.<br />
Tel.<br />
08042/50 55 - 0<br />
Telefax Telefax 08042/44 66<br />
E-Mail E-Mail info@kilian-willibald.de<br />
kilian-willibald.de<br />
Freie Stellen!<br />
· Lkw-Fahrer, auch für Selbstladekran<br />
· Baumaschinenführer für Bagger,<br />
Planierraupe, Radlader etc.<br />
· Facharbeiter im<br />
Straßen-Tief- und GaLaBau