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18. August 2024

- Verkehr um Grazer Uni wird beruhigt - Der schiefe Turm von St. Bartholomä - Neue Bars in der Grazer Innenstadt - Sonntagsfrühstück mit Klaus Leutgeb - Grazer Open-Air-Sommer war ein voller Erfolg

- Verkehr um Grazer Uni wird beruhigt
- Der schiefe Turm von St. Bartholomä
- Neue Bars in der Grazer Innenstadt
- Sonntagsfrühstück mit Klaus Leutgeb
- Grazer Open-Air-Sommer war ein voller Erfolg

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<strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong>, AUSGABE 33<br />

Steil<br />

Die Open-Air-Reihe am Karmeliterplatz<br />

war ein voller Erfolg. Pizzera & Jaus (am<br />

Bild außen) kommen 2025 wieder. 16<br />

Schief<br />

Der Turm der Pfarrkirche St. Bartholomä<br />

neigt sich immer mehr. Das hat das<br />

Denkmalamt auf den Plan gerufen. 8<br />

Shared Space, Durchfahrtssperren, weniger Parkplätze<br />

Verkehr rund um<br />

die ganze Uni<br />

wird beruhigt<br />

Protest. Fast der ganze Bereich um die Universität soll verkehrsberuhigt werden. Auch zahlreiche Parkplätze werden dem Projekt zum Opfer fallen,<br />

die Pläne für eine Tiefgarage wurden gestrichen. Anrainer steigen auf die Barrikaden, die ersten Einwendungen werden bereits abgegeben.SEITEN 4/5<br />

HALB, CREATIVE COMMONS, KK<br />

Seriös - Einfühlsam - Würdevoll<br />

24h täglich


2 die seite zwei<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

E D I T O R I A L<br />

von<br />

Tobit<br />

Schweighofer<br />

✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Mit der Ruhe ist<br />

es dann wohl<br />

bald vorbei<br />

D<br />

ie sommerliche<br />

Ruhepause neigt sich<br />

langsam ihrem Ende zu,<br />

die ersten Vorboten des<br />

politisch turbulenten Restjahres<br />

kamen und kommen dieser<br />

Tage bei uns in Graz vorbei. Die<br />

ÖVP startete mit Landeshauptmann<br />

Christopher Drexler und<br />

dem steirischen Spitzenkandidaten<br />

Kurt Egger per Pressekonferenz<br />

in den Nationalratswahlkampf,<br />

der Grüne<br />

Vizekanzler Werner Kogler<br />

verteilte Blumen am Kaiser-Josef-Platz<br />

und am morgigen<br />

Montag bittet die SPÖ zur<br />

Wahlkampf-Auftakt-Pressekonferenz.<br />

Die anderen<br />

Parteien werden wohl auch<br />

nicht mehr lange auf sich<br />

warten lassen. Weiterhin<br />

auffällig unauffällig verhält sich<br />

allerdings die FPÖ, bei der man<br />

sich, egal ob in Bund oder<br />

Land, offenbar zurücklehnt<br />

und dabei zusieht, wie die<br />

blauen Prozentpunkte in den<br />

Umfragen wie von selbst<br />

steigen. Offenbar hat man aus<br />

der Vergangenheit gelernt,<br />

denn immer wieder waren die<br />

Blauen schon am Sprung zur<br />

Nummer eins, bis wieder<br />

irgendwas passiert ist oder<br />

wieder irgendwer etwas gesagt<br />

hat, und vorbei war’s mit der<br />

Herrlichkeit. Diesmal laufen<br />

die Dinge anders – unter<br />

Cheftaktiker Kickl wird<br />

offenbar geschwiegen. Auch<br />

wenn die Freiheitlichen das<br />

Laute eigentlich in ihrer DNA<br />

haben. Man darf gespannt sein,<br />

wann es mit der Sommerruhe<br />

endgültig vorbei ist.<br />

Tobit Schweighofer, Chefredakteur<br />

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...<br />

Das Wichtigste<br />

für Klaus Leutgeb<br />

ist seine Familie.<br />

Frau Isabella<br />

leitet das Schwarzl<br />

Freizeitzentrum.<br />

Hier gibt’s <strong>2024</strong><br />

Sommer-Rekord.<br />

Leutgeb selbst setzt<br />

neue Maßstäbe in<br />

der Musikbranche.<br />

Gefrühstückt wird<br />

in Graz daheim<br />

(Bild) ebenso wie<br />

in München vor den<br />

Adele-Shows. PRIVAT<br />

... Promoter Klaus Leutgeb<br />

Warum „Adele“ in München sein Lebenswerk ist und wie wichtig<br />

Graz und seine Familie sind, erzählt der Impressario im Frühstück.<br />

Frühstück in München – Entspannung möglich?<br />

Das Ritual gönne ich mir. Im Hotel in München bestelle<br />

ich beim Roomservice ein Wagerl voll mit Obst,<br />

Müsli, Schinken, Rührei, frisch gepresstem Orangensaft<br />

usw. Ich zelebriere das regelrecht. Ich setze mich<br />

gemütlich zum Frühstück, schalt den Fernseher ein,<br />

check die News und kann ein wenig abschalten und<br />

Kraft tanken für den darauf folgenden Konzerttag.<br />

In München geht es um die insgesamt zehn Mega-<br />

Konzerte mit Adele. Sechs Konzerte sind bereits gespielt,<br />

wie lautet die Zwischenbilanz?<br />

Es ist schon surreal. Ich bin sehr glücklich, dass ich<br />

meine Vision, die ich vor drei Jahren hatte, meine<br />

damaligen Träume, wahr werden lassen konnte.<br />

Das Ganze hat schon biblische Ausmaße. 75.000<br />

Besucher aus der ganzen Welt bei jedem der zehn<br />

Konzerte. Ich bin voller Demut und dankbar, dass<br />

ich das auf den Boden gebracht habe.<br />

Adele wollte keine Konzerte spielen?<br />

Das war die Herausforderung. Ein langer Weg hat da<br />

begonnen. Adele war nicht interessiert an Geld und<br />

wollte weder eine Tour spielen noch Einzelkonzerte<br />

machen. Für mich war klar, die „Queen of Music“<br />

bekomme ich nur mit Inhalt. Ich habe dann zu ihr<br />

gesagt, ich baue ihr in München eine Adele-World.<br />

Ich wusste, Adele ist detailverliebt und ich schilderte<br />

ihr, was ich da alles in meinem Kopf hatte. Ich bin<br />

fest der Überzeugung, ich habe mit den zehn Konzerten<br />

mit Adele mein Lebenswerk geschaffen.<br />

With a little help from your friends.<br />

Natürlich mussten hier viele Kräfte zusammenspielen.<br />

Aber gemeinsam mit meinem starken Partner<br />

Live Nation schafften wir das Unmögliche, etwas,<br />

was es in dieser Form noch nie gegeben hatte. Große<br />

Bands wie AC/DC, Coldplay und dergleichen<br />

spielen in Fußballstadien, Adele in ihrer eigenen<br />

Adele-World, auf einer noch nie dagewesenen Bühne<br />

mit einer Leinwand, wie man sie von 75-mm-Cinemascope-Kinofilmen<br />

kennt. 750.000 Besucher<br />

operativ abzuwickeln ist reiner Hochleistungssport.<br />

Für den man sich wie fit hält?<br />

Da kommen meine Familie und mein Hund ins<br />

Spiel. Immer, wenn es ging, bin ich nach Graz gefahren<br />

und habe hier auftanken können.<br />

Andere Frage: Hätte die Leutgeb Group die<br />

Taylor-Swift-Konzerte durchgeführt?<br />

Das ist eine schwierige Entscheidung. Man<br />

kann’s nur falsch machen. Sagt man ab, meinen<br />

die einen, das war nicht nötig, spielt man und<br />

es passiert was, ist es erst recht falsch gelaufen.<br />

Ich glaube, hier hat das Management von Taylor<br />

Swift das letzte Wort gehabt und abgesagt.<br />

Security-Teams stehen in Diskussion?<br />

Schon am Tag nach der Wiener Absage hatten wir<br />

eine große Sicherheitskonferenz in München.<br />

Unsere Security-Teams sind aber gut ausgesucht.<br />

Die Zeiten werden härter, die Kosten steigen, das<br />

Musikbusiness ist gnadenlos, ich versuche, meinen<br />

eigenen Weg zu gehen. Das Publikum, von<br />

Krisen und Kriegen verängstigt, will unterhalten<br />

werden. Endlich ein paar Stunden zum Abschalten.<br />

Bei Adele in München war das Publikum in<br />

einer Traumwelt.<br />

Was wird die Zukunft bringen?<br />

Erstmal die vier Konzerte mit Coldplay in Wien.<br />

Dann Schladming mit Bryan Adams, Sting und<br />

Simply Red beim Ski Opening. An Schladming<br />

hängt auch mein Herzblut, hier hat alles begonnen,<br />

damals mit Andreas Gabalier. Und dann<br />

gibt es sicher neue Visionen, die darauf warten,<br />

umgesetzt zu werden. <br />

VOJO RADKOVIC<br />

Klaus Leutgeb wurde am 30. Mai 1970 in Linz geboren.<br />

Er war lange Zeit in der Gastrobranche tätig,<br />

musste sich von ganz unten nach oben arbeiten.<br />

Seit 2008 ist er Pächter des Schwarzl Freizeitzentrums.<br />

2009 veranstaltete er das erste große Konzert<br />

mit Elton John. Seit damals steiler Karriereanstieg<br />

bis hin zur Leutgeb Entertainment Group und<br />

in die Champions League der Konzertbranche.


graz<br />

4<br />

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />

Verkehrsberuhigung<br />

Jede Trinkflasche, die wir<br />

auffüllen, macht die Hitze erträglicher<br />

und es gibt dadurch<br />

weniger Plastikmüll.“<br />

Vizekanzler Werner Kogler in Graz BKA/WENZEL<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

Widerstand gegen<br />

Spitzenkandidat Kurt Egger (l.)<br />

und LH Christopher Drexler STVP/FISCHER<br />

ÖVP rüstet sich<br />

für Wahlkampf<br />

■ Am Mittwoch kamen Landesparteiobmann<br />

Landeshauptmann<br />

Christopher<br />

Drexler und der steirische<br />

Spitzenkandidat Kurt Egger<br />

anlässlich der bevorstehenden<br />

Nationalratswahl zusammen<br />

und stimmten sich mit<br />

den anderen wesentlichen<br />

Kandidaten ab. „Der Dreiklang,<br />

der für uns dabei im<br />

Mittelpunkt steht, lautet: Leistung,<br />

Eigenverantwortung, Sicherheit“,<br />

so Drexler.<br />

Schüler können ihr Ticket auch<br />

direkt am Handy mitführen. HOLDING<br />

Schon jetzt Top-<br />

Ticket sichern<br />

■ Alle Jahre wieder staut es<br />

sich zu Schulbeginn rund um<br />

das Mobilitätszentrum in der<br />

Jakoministraße. Aus diesem<br />

Grund ruft die Holding Graz<br />

auf, das Freifahrt-Ticket jetzt<br />

schon zu holen oder gleich<br />

über die App zu kaufen. Wenn<br />

sich Schüler ihr Top-Ticket in<br />

der GrazMobil-App kaufen,<br />

brauchen sie kein Bestellformular<br />

ausfüllen und müssen<br />

das Ticket immer nur am<br />

Smartphone mitführen.<br />

Die Parkplätze in der Harrachgasse sind gefährdet. Die Straßen um die Uni sollen Shared Spaces werden. KK/ZIS&P PLANUNG<br />

derGrazer<br />

Soll die Uni verkehrsberuhigt werden?<br />

„Ich finde das<br />

schrecklich.<br />

Leute sind<br />

auf ihr Auto<br />

angewiesen und<br />

können nirgends<br />

parken.“<br />

Petra Holasek, k.A.,<br />

Künstlerin<br />

„Eine positive<br />

Sache. Wegen<br />

dem vielen<br />

Verkehr fühlt<br />

man sich dort<br />

mit dem Rad<br />

unsicher. “<br />

Arno Kerschbaumer,<br />

61, Manager<br />

„Das ist eine<br />

gute Lösung.<br />

Dann wäre es<br />

auch beim Todeskreisverkehr<br />

wieder für alle<br />

sicherer. “<br />

Verena Hirmann,<br />

25, Studentin<br />

Blitzumfrage<br />

„Für die Stadt<br />

ist es nicht<br />

schlecht, wenn<br />

solche Zonen<br />

von den vielen<br />

Autos entlastet<br />

werden.“<br />

Balint Kiendler,<br />

26, Controller<br />

?<br />

ALLE FOTOS: DER GRAZER<br />

„Für Leute, die<br />

einen Parkplatz<br />

brauchen, ist<br />

das schlimm.<br />

Da kann die<br />

Suche sehr lang<br />

werden. “<br />

Ingrid Kappel, 62,<br />

Pensionistin


<strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

➜<br />

TOP<br />

HOLDING/KERNASENKO, SCHERIAU<br />

Freibäder brechen Besucherrekorde<br />

Mehr als 150.000 Gäste im Juli und <strong>August</strong>.<br />

Die Grazer Freibäder sind auf Rekordkurs: So<br />

viele Gäste gab’s seit 17 Jahren nicht mehr.<br />

Neue Betrugsmasche in Graz<br />

Die Polizei warnt vor falschen Bankangestellten,<br />

die an falsche Polizisten verweisen. Eine<br />

87-Jährige verlor mehrere tausend Euro.<br />

FLOP<br />

➜<br />

Pläne für das Univiertel<br />

BESCHWERDEN. Rund<br />

um die Uni Graz soll<br />

fast alles verkehrsberuhigt<br />

werden. Tiefgarage<br />

kommt keine.<br />

Anrainer laufen Sturm.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Fast alle Straßen rund um<br />

die Universität sollen bis<br />

2033 verkehrsberuhigt oder<br />

in Shared Spaces umgewandelt<br />

werden. Damit würden in der<br />

Harrachgasse, der Goethestraße<br />

und dem Geidorfgürtel viele<br />

Parkplätze wegfallen. Die im<br />

Zuge des Neubaus des Graz Center<br />

of Physics geplante Tiefgarage<br />

ist aufgrund dieser Pläne von der<br />

Uni auch abgesagt. Die Anrainer<br />

im Univiertel steigen nun gegen<br />

diese Pläne auf die Barrikaden<br />

und sehen keine rosige Zukunft<br />

für ihr Viertel.<br />

Anrainer Johann Eder, der bereits<br />

erfolgreich gegen die Um-<br />

gestaltung der Heinrichstraße<br />

gekämpft hat, versteht nicht, wie<br />

man solche Pläne wälzen kann:<br />

„Ganz ehrlich, diese Pläne sind<br />

dermaßen dahingeschludert,<br />

mir ist schleierhaft, wie man sich<br />

traut, so etwas überhaupt zu veröffentlichen.<br />

Es werden Straßen<br />

umgebaut und verkehrsberuhigt,<br />

klar fallen dann Parkplätze weg<br />

und für die Anrainer wird das<br />

dann katastrophal. Dass wie laut<br />

Vizebürgermeisterin ein Viertel<br />

der Parkplätze für Anrainer reserviert<br />

werden, wird das nicht<br />

lindern“, meint Eder.<br />

Er ergänzt: „Ich habe bereits<br />

jetzt meine ersten Einwendungen<br />

gegen das Projekt abgegeben<br />

und es werden noch weitere Einwendungen<br />

kommen. Die Stadt<br />

wird mit diesem Projekt genauso<br />

einfahren wie mit der Heinrichstraße.<br />

Und die Absage der Tiefgarage<br />

seitens der Uni halte ich<br />

für einen schweren Fehler des<br />

Rektors, denn das neue Center<br />

of Physics wird tausende Arbeitsplätze<br />

bringen, und dass alle mit<br />

den Öffis oder dem Rad kommen,<br />

ist doch bitte illusorisch!“<br />

Seine Anrainerinitiative will<br />

auch vor Klagen wie in der Heinrichstraße<br />

nicht zurückschrecken.<br />

Opposition schäumt<br />

Auch die KFG sieht das Projekt<br />

in der jetzigen Form nicht durchführbar.<br />

In einem Statement<br />

heißt es: „Bei der Planung dieses<br />

massiven Bauprojekts wird<br />

deutlich, mit welchen Mitteln<br />

versucht wird, Autos um jeden<br />

Preis aus der Stadt zu verbannen.<br />

Aus anderen Projekten weiß man<br />

mittlerweile, dass mit Verkehrsberuhigung<br />

immer der Wegfall<br />

einer Vielzahl an Parkplätzen<br />

einhergeht. Nachdem für die<br />

Anrainerparkplätze schon eine<br />

Auslastung der vorhandenen<br />

Parkplätze im Gebiet von über<br />

90 Prozent nachgewiesen werden<br />

musste, wird der weitere Wegfall<br />

von Stellflächen bei gleichzeitiger<br />

Erhöhung des Bedarfs (neue<br />

Mitarbeiter, mehr Studierende,<br />

Besucher) durch das neue Center<br />

für eine nie dagewesene Parkplatznot<br />

sorgen.“<br />

Klubobmann Alexis Pascuttini<br />

fordert ein Umdenken: „Hier<br />

handelt es sich um eine massive<br />

Fehlplanung und lässt das Handeln<br />

der Grünen und das Wegschauen<br />

der Bürgermeisterpartei<br />

nur einen Schluss zu: Die Bewohner<br />

des Gebietes werden konsequent<br />

ignoriert, eingeschränkt<br />

und seitens der Stadtkoalition<br />

als Teil des Problems gesehen.<br />

Anders kann ich mir nicht erklären,<br />

warum sich bei allen grünen<br />

Maßnahmen primär die Bevölkerung<br />

vor Ort einschränken und<br />

verändern muss.“<br />

<br />

Univiertel: Pläne<br />

(Auszug)<br />

Goethestraße, Attemsgasse,<br />

Geidorfgürtel, Johann-Fux-<br />

Gasse (unterer Teil) sowie<br />

Schubertstraße (bis Geidorfgürtel)<br />

sollen Shared Spaces wie<br />

die Zinzendorfgasse werden.<br />

Harrachgasse (ab Goethestraße)<br />

und Halbärthgasse<br />

sollen stark verkehrsberuhigt<br />

werden und es soll eine<br />

Durchfahrtssperre kommen. Die<br />

Beethovenstraße soll zur Fahrradstraße<br />

umgebaut werden.


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

K O M M E N T A R<br />

von<br />

Lukas<br />

Steinberger<br />

✏ lukas.steinberger@grazer.at<br />

Univiertel neu:<br />

Aber bitte mit<br />

Parkplatz!<br />

M<br />

an stelle sich vor: Die<br />

Uni Graz baut mit der<br />

TU Graz ein neues<br />

Super-Center mit rund 2200<br />

Arbeitsplätzen für Spitzenforschung<br />

neben dem Hauptgebäude<br />

des Campus. Die Stadt<br />

kommt und meint, wir<br />

beruhigen das ganze Univiertel<br />

mittels Shared Spaces und<br />

verbieten die Durchfahrt, und<br />

die Uni geht daraufhin her<br />

und meint: Toll! Dann bauen<br />

wir keine Tiefgarage. Klingt<br />

irgendwie unlogisch – ist aber<br />

genau so passiert und auf der<br />

Homepage der Universität<br />

Graz als Letter of Intent<br />

abzurufen. Blöd nur, dass man<br />

die Rechnung ohne den<br />

Wirten, beziehungsweise in<br />

dem Fall die Anrainer,<br />

gemacht hat. Die kämpfen<br />

derzeit schon mit einer<br />

Auslastung von rund 90<br />

Prozent, und dann sollen<br />

ihnen in der Harrachgasse, der<br />

Goethestraße und am Geidorfgürtel<br />

noch mehr Parkplätze<br />

weggenommen werden. Die<br />

ersten Einwendungen sind<br />

schon getätigt und Klagen wie<br />

in der Heinrichstraße sind<br />

angedacht. Ich denke mir<br />

dabei: In welchen Elfenbeintürmen<br />

sitzen die Verantwortlichen?<br />

Die Grazer Uni ist kein<br />

Retortencampus am Stadtrand,<br />

sondern mitten in der<br />

Stadt. Dort leben Menschen,<br />

die vielleicht auch ein Auto für<br />

ihren Alltag benötigen. Etwas<br />

mehr Einfühlsamkeit für diese<br />

Menschen ist damit das Gebot<br />

der Stunde.<br />

Good News: 45 „Variobahnen“ garantieren perfekt gekühlte Fahrten. Es gibt überall Klimaanlagen.<br />

Bim: Luxus Klimaanlage<br />

HEISS. In den letzten Hitzetagen fühlten Fahrgäste in Straßenbahnen, es habe<br />

mehr als 50 Grad. Fakt ist: Rund 50 Prozent der Bims fahren ohne Klimaanlage<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Empört ruft uns eine Leserin<br />

an, sie sei am Freitag mit<br />

der Straßenbahn von Andritz<br />

in die Stadt gefahren und<br />

in der Bim war es höllisch heiß,<br />

gefühlt 50 Grad. Wenn es um 30<br />

Grad und mehr Außentemperaturen<br />

geht, dann wird’s in vielen<br />

Straßenbahngarnituren heiß,<br />

sie haben keine Klimaanlage.<br />

Bei den Straßenbahnen ist die<br />

Lage relativ kompliziert, hier ist<br />

nur jedes zweite Modell gekühlt.<br />

Derzeit ziehen drei völlig unterschiedliche<br />

Straßenbahn-Modelle<br />

durch die Stadt. Da wären<br />

die alten Hochflur-Garnituren,<br />

die noch aus den 70ern und<br />

80ern stammen. Sie haben keine<br />

Klimaanlage. 22 Stück davon<br />

sind täglich im Umlauf. Ebenfalls,<br />

so Gerald Zaczek-Pichler,<br />

Holding-Sprecher, haben die 18<br />

Cityrunner keine Klimaanlage.<br />

Zaczek-Pichler: „Diese Garnituren<br />

wurden in den 2000ern angeschafft,<br />

damals vor 20 Jahren<br />

waren Klimaanlagen noch nicht<br />

wirklich ein Thema, und so hat<br />

man beim Kauf nicht extra darauf<br />

geachtet.“<br />

Kühle Variobahn<br />

Wer in diesen Tagen mit einer<br />

Variobahn unterwegs war, weiß<br />

den Luxus einer gekühlten Straßenbahn<br />

zu schätzen. Es gibt 45<br />

Variobahnen, die eigene Klimaanlagen<br />

besitzen.<br />

Zaczek-Pichler: „Eine Umrüstung<br />

der alten Straßenbahnen<br />

ist aufgrund von hohen Kosten<br />

und technischen Schwierigkeiten<br />

nicht angedacht, da die Stadt<br />

HOLDING<br />

ohnehin noch mehr Bims anschaffen<br />

wird. Es wurden bereits<br />

15 nagelneue Straßenbahnen<br />

bestellt, die auf dem neuesten<br />

Stand der Technik sind.“<br />

Bessere Nachrichten gibt es von<br />

der Busflotte der Graz Linien. Holdingsprecher<br />

Zaczek-Pichler: „Die<br />

Busflotte der Holding Graz, es<br />

handelt sich immerhin um mehr<br />

als 170 Stück, besteht nur noch aus<br />

Fahrzeugen mit Klimaanlage.“ Bei<br />

den Wiener Straßenbahnen ist die<br />

Lage besser, etwas mehr als jede<br />

zweite Fahrt ist klimatisiert.<br />

Bad News: Die 18 in den 2000ern angeschafften Niederflur-Garnituren<br />

haben keine Klimaanlage. Umrüstung ist teuer und technisch schwierig.HOLDING<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis<br />

Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold<br />

(CvD Digital, 0664/80 666 6691), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Elias Mangst (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80<br />

666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666<br />

6897) | Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | Daniela Kac | OFFICE MANAGEMENT & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner |<br />

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.614 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2023). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


<strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

Grazer fahren auf tim ab<br />

TOP. Der städtische Carsharing-Dienst „tim“ wird immer beliebter. Neben<br />

Rekord-Mitgliederzahlen werden so viele Fahrten gebucht wie noch nie.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

redaktion@grazer.at<br />

Immer mehr Grazer sind mit<br />

„tim“ unterwegs. Erstmals<br />

konnte bei der Zahl der Mitglieder<br />

die Marke von 6700 geknackt<br />

werden. Zudem verzeichnete die<br />

Holding Graz im Juni dieses Jahres<br />

mit mehr als 4100 Buchungen einen<br />

All-Time-Rekord – so oft wurden<br />

tim-Autos binnen kürzester<br />

Zeit noch nie gebucht.<br />

Für Bürgermeisterin-Stellvertreterin<br />

und Verkehrsreferentin<br />

Judith Schwentner bestätigen<br />

die positiven Zahlen den eingeschlagenen<br />

Weg, auf Carsharing<br />

als Alternative zum eigenen Auto<br />

zu setzen: „Mit dem städtischen<br />

Carsharing-Service tim können<br />

wir den Grazern ein umweltfreundliches<br />

Mobilitätsangebot<br />

anbieten, mit dem sie auch ohne<br />

90 tim-Autos stehen im Grazer Stadtgebiet bereits zur Verfügung. HOLDING<br />

eigenes Auto preiswert und flexibel<br />

in und außerhalb von Graz<br />

unterwegs sein können.“ Ein<br />

echtes Vorzeigeprojekt ist das<br />

Carsharing-Angebot tim auch<br />

für Holding-Graz-CEO Wolfgang<br />

Malik und Holding-Graz-Vorstand<br />

Mark Perz: „tim ist inzwischen<br />

eines der führenden Carsharing-Angebote<br />

in Österreich,<br />

das wir in den letzten Jahren erfolgreich<br />

ausbauen konnten.“<br />

Forscher der TU Graz haben fast<br />

1000 Handys untersucht. LUNGHAMMER<br />

TU Graz: Handys<br />

mit Problemen<br />

■ Forscher der TU Graz haben<br />

994 Smartphones mit dem<br />

Betriebssystem Android untersucht<br />

und dabei teils gravierende<br />

Sicherheitslücken aufgrund<br />

veralteter Software gefunden.<br />

Vor allem haben die vielen Android-Hersteller<br />

unterschiedliche<br />

Standards. Am sichersten<br />

sind Smartphones, die Google<br />

selbst herstellt. Als unsicherste<br />

Geräte wurden jene von Fairphone<br />

bewertet. Google und<br />

einige betroffene Hersteller haben<br />

Reaktionen angekündigt.


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

Geschäfts<br />

Börse<br />

www.grazer.at<br />

Marlene Znopp ist mit ihrer Drogerie „Minimali“ in den ehemaligen<br />

Offline.Retail-Laden in der Grazer Mariahilferstraße gezogen. DISKOGELNIKUNDRASS<br />

Nachhaltige Drogerie<br />

ist neu im Lendviertel<br />

UMZUG. Minimali ist mit veganen, plastikfreien<br />

Kosmetika in die Mariahilferstraße gesiedelt.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Im Sommer 2022 hat in der<br />

Leonhardstraße die Drogerie<br />

„Minimali“ eröffnet. Das<br />

„Mini“ im Namen bezog sich<br />

vor allem auf minimale Schadstoffe,<br />

denn angeboten wurden<br />

vegane, plastikfreie, faire und<br />

regionale Kosmetika und Haushaltsprodukte.<br />

Diese Woche<br />

wurde das Geschäft geschlossen<br />

– aber nur, um nächste Woche<br />

im Lendviertel wieder aufzusperren.<br />

Am 22. <strong>August</strong> eröffnet<br />

der neue Laden in der Mariahilferstraße<br />

19 in den ehemaligen<br />

Flächen von Offline.Retail. Die<br />

Vintage- und Upcycling-Mode<br />

aus dem Beschäftigungsprojekt<br />

stoff.werk ist ja kürzlich in das<br />

frühere Kindergeschäft Pilzessin<br />

in der Sporgasse gezogen.<br />

„Mit Minimali möchte ich zeigen,<br />

dass Nachhaltigkeit ganz<br />

einfach und unauffällig in den<br />

Alltag integriert werden kann –<br />

ganz ohne Verzicht“, erklärt Inhaberin<br />

Marlene Znopp. „Von<br />

der klassischen Holz-Spülbürste<br />

bis hin zum bunten, kompostierbaren<br />

Schwamm – unsere<br />

Produkte sind nicht nur prak-<br />

tisch, sondern auch umweltfreundlich,<br />

ohne dass man es<br />

auf den ersten Blick merkt.“<br />

Beim neuen Geschäft handelt<br />

es sich vorerst um ein Pop-up bis<br />

zum Ende des Jahres. „Aber hoffentlich<br />

mit Verlängerung!“, so<br />

Znopp, die schon ins Lendviertel<br />

gekommen ist, um zu bleiben.<br />

Die Eröffnungsparty am Donnerstag<br />

wird übrigens mit Musik<br />

und Gratis-Eis gefeiert.<br />

Auf und zu<br />

Ebenfalls kürzlich neueröffnet<br />

hat der neue Flagship Store des<br />

Optikers Wutscher. Das österreichische<br />

Familienunternehmen<br />

ist ein paar Meter weiter in die<br />

ehemaligen Flächen von Douglas<br />

in der Herrengasse gezogen. Die<br />

alte Filiale im Grawe-Gebäude<br />

mit der Hausnummer 18 wurde<br />

geschlossen. Jetzt gibt es auf 300<br />

Quadratmetern und zwei Stockwerken<br />

deutlich mehr Platz.<br />

Die Mister-Spex-Filiale in der<br />

ShoppingCity Seiersberg fällt<br />

dagegen dem internationalen<br />

Sparprogramm des Konzerns<br />

zum Opfer. Und im Center West<br />

wird die Weltbild-Filiale ebenfalls<br />

aufgrund einer Pleite der<br />

Kette geschlossen.<br />

Der Kirchturm von St. Bartholomä neigt sicher immer mehr. Das Bundesdenkmalamt<br />

führt bereits Proben zur Sanierung durch. CREATIVE COMMONS/RINGEL<br />

St. Bartholomä hat jetzt<br />

auch einen schiefen Turm<br />

SCHRÄG. Der Turm der Pfarrkirche St. Bartholomä<br />

senkt sich immer weiter ab. Es gibt Risse.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

St. Bartholomä ist mit 1503<br />

Einwohnern (Stand Jänner<br />

<strong>2024</strong>) eine der kleinsten<br />

Gemeinden in Graz-Umgebung.<br />

Eventuell könnten es aber bald<br />

zumindest wesentlich mehr<br />

Touristen sein, die es in den<br />

Westen von Graz verschlägt. In<br />

Pisa werden nämlich jährlich<br />

mehr als drei Millionen gezählt<br />

– und St. Bartholomä macht<br />

der Stadt in der Toskana jetzt<br />

Konkurrenz mit einem schiefen<br />

Turm!<br />

Spaß beiseite, die Schäden am<br />

Kirchturm sind nämlich durchaus<br />

ernst! „Es gibt da einiges an<br />

Rissen im Steinportal der Pfarrkirche.<br />

Der Turm senkt sich<br />

langsam immer mehr ab“, verrät<br />

Pfarrer Paulus Kamper.<br />

„Sogenannte ,Glasspione‘,<br />

also Glasstreifen, die über Risse<br />

gespannt sind und im Bewegungsfall<br />

brechen, haben<br />

gezeigt, dass sich der Turm tatsächlich<br />

leicht bewegt“, bestätigt<br />

man beim Bundesdenkmalamt.<br />

„Die Ursachen für diesen Umstand<br />

werden gerade in Zusammenarbeit<br />

mit Bodentechni-<br />

kern und Geologen fachkundig<br />

erforscht.“<br />

Die dringende Sanierung soll<br />

in den nächsten Jahren in Angriff<br />

genommen werden. Sobald<br />

die Untersuchungsergebnisse<br />

vorliegen, soll von der Diözese<br />

in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt<br />

ein Konzept zur<br />

Stabilisierung und Sanierung<br />

des Kirchengebäudes erarbeitet<br />

werden. „Gefahr in Verzug besteht<br />

derzeit nicht“, versichert<br />

man. Die Pfarrkirche kann also<br />

weiterhin genutzt werden.<br />

Zur Pfarrkirche<br />

Die Pfarrkirche St. Bartholomä<br />

wurde in den Jahren 1863 bis<br />

1867 erbaut. Oft wird sie auch<br />

„Neue Kirche“ genannt, um sie<br />

von der zweiten Kirche der Gemeinde,<br />

der „Alten Kirche“, die<br />

um 1200 erbaut worden sein<br />

dürfte, 2023 aber profaniert<br />

wurde, zu unterscheiden. Der<br />

Kirchturm des neugotischen<br />

Gebäudes ist in die Ostfassade<br />

eingestellt: Er ist wie das Kirchenschiff<br />

durch gemalte Rahmen<br />

gegliedert und hat einen<br />

achteckigen Spitzhelm. Das<br />

gesamte Bauwerk steht unter<br />

Denkmalschutz.


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

Zwei neue Bars in<br />

NEUERÖFFNUNGEN. „das Markus“ ist neu am Schloßbergplatz, die „Ui-Bar“<br />

am Eisernen Tor. Außerdem wurde das Gasthaus Postl zum Kebap-Laden.<br />

Von Verena Leitold & Lukas Steinberger<br />

redaktion@grazer.at<br />

In der Grazer Innenstadt gibt<br />

es gleich zwei neue Bars. Im<br />

ehemaligen Porta di Ferro am<br />

Eisernen Tor hat diese Woche „Ui<br />

– die Bar“ eröffnet. Das Lokal gab<br />

es bisher in Bad Schallerbach in<br />

Oberösterreich, Betreiberin Brigitte<br />

Wimmer hat sich aber in<br />

die leerstehenden Flächen in<br />

Graz verliebt und ist kurzerhand<br />

hergezogen. Das Konzept: eine<br />

klassische, elegante Bar – vor allem<br />

für das After-Work-Achterl<br />

und Cocktails am Abend. Dabei<br />

darf natürlich auch gefeiert<br />

werden: In entspannter, gehobener<br />

Atmosphäre soll es wie<br />

schon in Oberösterreich immer<br />

wieder Mottopartys (etwa 80er,<br />

90er, Austropop oder Italo-Hits)<br />

geben.<br />

Anfang <strong>August</strong> hat außerdem<br />

„das Markus“ am Schloßbergplatz<br />

aufgesperrt. Damit herrscht<br />

in den Räumlichkeiten des ehemaligen<br />

französischen Bistros<br />

„La Mur“ nun wieder Leben – Michael<br />

Pendl und Gerald Hafner<br />

haben das Lokal Ende Jänner ja<br />

nach fünf Jahren aus beruflichen<br />

und zeitlichen Gründen aufgegeben.<br />

Im Mai hat dann der neue<br />

Betreiber übernommen und erst<br />

einmal umgebaut. Der Name<br />

kommt von Hausherr Markus<br />

Stern. Geöffnet ist von Mittwoch<br />

bis Samstag ab 18 Uhr.<br />

Kebap statt Schnitzel<br />

Die Nachfolge des ehemaligen<br />

Gasthaus Postl in der Annenstra-<br />

ße, Ecke Esperantoplatz ist geklärt.<br />

Mit Brothers zieht dort ein<br />

Kebap-Lokal ein. Laut ersten Infos<br />

werden dort dann auch Burger<br />

und Pizza angeboten. Auf der<br />

Fassade sind bereits die Schilder<br />

angebracht – eine Eröffnung<br />

dürfte also bald bevorstehen.<br />

Hoteleröffnung<br />

Eine Eröffnung gibt es auch im<br />

Steiermarkhof bald: Ein neuer<br />

Hoteltrakt mit künftig 66 Zimmern<br />

wird gebaut. Die neuen<br />

Zimmer orientieren sich an den<br />

elf steirischen Erlebnisregionen.<br />

Jetzt ist alles bereits kurz vor<br />

dem Fertigwerden. Am <strong>18.</strong> September<br />

soll die feierliche Eröffnung<br />

durch Landeshauptmann<br />

Christopher Drexler stattfinden.<br />

Rätsel-Lösung vom 11. 8. <strong>2024</strong><br />

S J P O G A<br />

S T A M M T I S C H E V A<br />

A U F E R K E U L E N<br />

D A C H L A T E R N E T<br />

U T A H T I R A M I S U<br />

E R L I E G E N N U T E N<br />

E T R A R A W T Y<br />

C I S S I D A A D E<br />

H A C K H E R G R I L L<br />

N A H A H A E N D E L<br />

U S C H R E I N A R E<br />

K N E T E N U<br />

Lösung:<br />

G A R A M S<br />

S T A D T R A T MUR-<br />

E H S I A M U KRAFT-<br />

O S S E R P R Lösung: WERK<br />

F E E A D A M MURKRAFTWERK<br />

Sudoku-Lösung<br />

vom <strong>18.</strong> 8. <strong>2024</strong><br />

4 5 2 1 9 3 6 8 7<br />

1 7 9 8 5 6 4 3 2<br />

6 8 3 7 2 4 5 9 1<br />

2 3 4 5 1 9 7 6 8<br />

7 9 1 6 8 2 3 5 4<br />

8 6 5 4 3 7 1 2 9<br />

9 2 6 3 4 1 8 7 5<br />

5 4 7 9 6 8 2 1 3<br />

3 1 8 2 7 5 9 4 6


<strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 11<br />

der Innenstadt<br />

Gastro<br />

Börse<br />

www.grazer.at<br />

Neuzugänge in der Gastroszene: „das Markus“ hat am Schloßbergplatz eröffnet, „Ui – die Bar“ am Eisernen Tor. KK (2)<br />

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Foto. Zu gewinnen gibt’s zwei Nächte für zwei Personen im Seehotel Jägerwirt<br />

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und einen kurzen Text an redaktion@grazer.at (Betreff: Urlaubsfoto)<br />

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auf der Turracher Höhe.<br />

Nadja Kemmer und Andreas Heri haben einen<br />

Camping-Urlaub in den Dolomiten gemacht.<br />

Ein Herz und eine Seele: Gabriele Wohleser hat uns<br />

dieses „herzige“ Foto aus dem Urlaub geschickt.<br />

Carmen Feibels Kraftplatz sind die<br />

Krimmler Wasserfälle in Österreich.<br />

„Pasman ist eine Reise wert“, findet Renate Krombholz.<br />

Sie hat uns dieses sportliche Foto geschickt.<br />

Susanne Pircher ist auf den 1940<br />

Meter hohen Polster gewandert.<br />

Daniela und Alex Pfaffeneder haben den „Horse shoe<br />

Bend“ im US-Bundesstaat Arizona genossen.<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Spaß am Meer: Elisabeth Traussnig wird von ihrer<br />

Enkelin einfach „auf den Arm“ genommen.<br />

„Wenn ich den See seh, brauch ich<br />

kein Meer mehr!“, so Gudrun Zorko.<br />

Insel Vir: Sabine Blümel hat ihre Tochter Anna beim<br />

akrobatischen Sprung ins kühle Nass „erwischt“.<br />

GETTY


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13<br />

Vorher<br />

Messie-Wohnungen, von denen es in Graz immer mehr gibt, machen oft einen<br />

hoffnungslos vermüllten Eindruck: Herausforderung für Tatortreiniger. <br />

KK<br />

Nachher<br />

Frei nach dem Firmennamen ist nach der Reinigung wieder alles blitzeblank<br />

am Tatort und es schaut aus, als ob’s nie anders war.<br />

KK<br />

Tatorte werden „blitzeblank“<br />

Action. Die Einsätze nach kriminellen Vorfällen häufen sich, immer mehr Messie-Wohnungen sind zu<br />

räumen, dazu Einsätze in Gastronomie, privaten Bereichen: Die Tatortreiniger „blitzeblank“ sind voll in Action.<br />

Die Grazer Tatortreiniger<br />

„blitzeblank“ sind Herausforderungen<br />

gewohnt.<br />

Die Spezialreinigungsfirma<br />

muss immer öfter zu Tat orten<br />

ausrücken. Meist geht es um Leichenfundorte,<br />

die gereinigt werden<br />

müssen. Auch zu anderen Tatorten<br />

wird die Firma gerufen. Mittlerweile<br />

sind die Grazer so bekannt, dass<br />

sie auch zu Tatorten ins Ausland<br />

gerufen werden. Schwierig werden<br />

Auch Einsätze nach kriminellen<br />

Taten kommen öfter vor.<br />

KK<br />

Einsätze, wenn es um Kinder geht,<br />

Hinterbliebene vor Ort Nervenzusammenbrüche<br />

erleiden. Michaela<br />

Julia Schreck-Deon: „Da kann man<br />

noch so professionell sein, da<br />

muss man menschlich agieren und<br />

sich auch um die Hinterbliebenen<br />

kümmern, bis andere Angehörige<br />

vor Ort sind.“<br />

Mittlerweile wöchentlich kommen<br />

Reinigungsaufträge in Messie-<br />

Wohnungen vor. Schreck-Deon:<br />

„Bei Messie-Reinigungen hoffen<br />

wir stets, dass Betroffene so viel<br />

Kraft aufbringen konnten, Wertgegenstände<br />

und Dokumente selbst<br />

zu sichern. Ist dies nicht der Fall,<br />

müssen wir jedes noch so kleine<br />

Papierstück durchsehen. Natürlich<br />

sind Ganzkörperschutzanzüge,<br />

Vollvisiermasken, Sicherheitsschuhe<br />

und Handschuhe bei 35 Grad<br />

Außentemperatur, so, wie wir sie<br />

gerade erleben, nicht gerade eine<br />

Freude bei der Arbeit. Aber Sicherheit<br />

geht vor.“ Es gibt mehr Messie-<br />

Wohnungen in Graz, als man glaubt.<br />

Aber die meisten Betroffenen genieren<br />

sich und verheimlichen ihr<br />

Problem, das macht es schwer,<br />

konkrete Zahlen zu nennen.<br />

Dank für Reinigung<br />

Auffallend ist für das Team der Grazer<br />

Tatortreiniger, dass sich immer<br />

öfter Messie-Betroffene dazu entscheiden,<br />

das Unternehmen einmal<br />

pro Monat zu buchen, um so<br />

weiterhin in ihrer Wohnung für Ordnung<br />

sorgen zu können. Schreck-<br />

Deon: „Nach einigen Tatortreinigungen<br />

haben wir in unserer neuen<br />

Firmenstelle in der Kärntner Straße<br />

191 Blumen erhalten mit Dankeskarten<br />

für die professionelle<br />

Reinigung. Das hat uns wahnsinnig<br />

gefreut.“<br />

Wer sind eigentlich die Auftraggeber?<br />

„Das ist durch die Bank gemischt.<br />

Wenn Angehörige die Kraft<br />

haben, so rufen sie uns selbst an.<br />

Aufträge kommen von Behörden,<br />

Hausverwaltungen, Kuratoren.“<br />

Kann man leidenschaftlich gerne<br />

Tatortreiniger sein? Deon-Schreck:<br />

„Trotz der 24-Stunden-Rufbereitschaft<br />

könnte ich mir keinen<br />

anderen Beruf vorstellen. Man<br />

muss mit Leidenschaft dabei sein,<br />

trotzdem abschalten können und<br />

Profi genug sein, um nicht auf die<br />

Menschlichkeit zu vergessen.“<br />

Eine Frage wäre da noch: Schauen<br />

Tatortreiniger die TV-Serie Tatort?<br />

Deon-Schreck: „Mittlerweile sind<br />

wir Eltern von entzückenden Zwillingen<br />

geworden und die Zeiten für<br />

ruhige Fernsehabende sind schon<br />

lange vorbei. Davor haben wir die<br />

Serie sehr gerne geschaut.“<br />

WK-Präsident Josef Herk zeichnete<br />

Schreck-Deon als Unternehmerin des<br />

Jahres 2022 aus.<br />

KK<br />

blitzeblank-Fakten<br />

Firmenname: blitzeblank<br />

Eigentümerin: Michaela<br />

Julia Schreck-Deon<br />

Tatortreinigung:<br />

24-Stunden-Erreichbarkeit,<br />

Notfallhotline: 0 660/35<br />

38 33 8<br />

Kontakt: blitzeblank2016@<br />

gmail.com<br />

Öffnungszeiten: Montag bis<br />

Freitag 8 Uhr bis 20 Uhr,<br />

Samstag 9 bis 20 Uhr<br />

Firmenstelle: Kärntner<br />

Straße 191, Graz,<br />

Tel. 0 660/35 38 338


14 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

S E R V I C E<br />

Leser<br />

Briefe<br />

redaktion@grazer.at<br />

Duo tut Stadt nicht gut<br />

Zum Bericht über die Hagelabwehr<br />

und die Turbulenzen: Auch hier<br />

wieder ein besonderes Anliegen.<br />

Eine wirklich verlässliche Firma<br />

wird wegen eines relativ geringen<br />

Betrages im Stadtbudget ausgemustert.<br />

Ich bin selbst Frau, aber<br />

dieses weibliche Duo in der Stadtregierung<br />

tut der Stadt nicht gut.<br />

Gertrude Magdalenz, Graz<br />

* * *<br />

Eher eine Wohnstraße!<br />

Zum Bericht über die neue Brücke<br />

am Rotmoosweg: Der Rotmoosweg<br />

ist keine Durchzugsstraße,<br />

sondern eher eine Wohnstraße,<br />

zumal er als Zufahrt und Erschließung<br />

von zig Wohneinheiten<br />

dient. Neben einer riesigen<br />

Siedlung von Nr. 31 bis 45 mit geschätzten<br />

100 Wohnungen befinden<br />

sich nach der Brücke in den<br />

Seitenstraßen zig Reihenhäuser<br />

mit vielen – auch jungen – Familien,<br />

wo Kinder den Rotmoosweg<br />

als Schulweg nutzen. Dies noch<br />

dazu auf einem viel zu schmalen<br />

Gehsteig, der schon bei entgegenkommenden<br />

Fußgängern,<br />

vor allem mit Kinderwagen, zur<br />

Herausforderung wird und ein<br />

Ausweichen auf die Fahrbahn<br />

notwendig macht. Entgangen<br />

dürfte Ihnen auch sein, dass von<br />

der Brücke am Rotmoosweg beginnend<br />

Richtung Westen bis zum<br />

Ursprungweg ein zentraler Radweg<br />

verläuft und auch die Radfahrer<br />

die Fahrbahn benutzen<br />

müssen. Eine Beschleunigung des<br />

Verkehrs wäre hier ein echtes Risiko<br />

und würde nebenbei auch zu<br />

massiven Protesten der Anwohner<br />

führen.<br />

Wie wahrscheinlich bekannt, führen<br />

die Hauptverkehrsrouten über<br />

die Weinitzenstraße, die auch als<br />

solche ausgebaut wurde (Brücke)<br />

und die auch von Kindern und<br />

Radfahrern nicht in diesem Ausmaß<br />

benutzt wird. Wir als Anrainer<br />

und auch viele weitere Nachbarn<br />

würden uns freuen, von<br />

Ihnen Maßnahmen oder Ideen<br />

zu bekommen, wie man zumindest<br />

den vorhandenen Verkehr<br />

etwas sicherer (Geschwindigkeit)<br />

und vor allem kinderfreundlicher<br />

gestalten könnte. Dies auch<br />

unter dem Blickwinkel, dass im<br />

Bereich der Prohaskagasse eine<br />

neue Volksschule und ein Kindergarten<br />

erst kürzlich eröffnet wurden<br />

und viele Kinder damit den<br />

Rotmoosweg als Schulweg nutzen<br />

(müssen).<br />

Ludwig und Margot<br />

Grobelscheg, Graz<br />

* * *<br />

Wo bleibt Radargerät?<br />

Mit großem Befremden und Erstaunen<br />

haben wir Ihren Bericht<br />

„Schmalspur-Brücke am<br />

Rotmoosweg ist offen“ gelesen.<br />

Wir Bewohner am Rotmoosweg<br />

sind froh, dass die Brücke nicht<br />

verbreitert wurde, da zumindest<br />

diese Engstelle das Rasen<br />

am Rotmoosweg ein wenig einschränkt.<br />

Am Rotmoosweg gibt<br />

es hauptsächlich Mehrparteienhäuser<br />

und Einfamilienhäuser,<br />

und wir haben schon seit Jahren<br />

so viel Verkehr, für den der relativ<br />

schmale Rotmoosweg gar nicht<br />

geeignet ist. Aus den Tiefgaragen<br />

und Hauseinfahrten in den Rotmoosweg<br />

einzubiegen, ist teilweise<br />

gefahrlos gar nicht möglich, da<br />

gerast wird und das Tempo 30<br />

zum Großteil nicht eingehalten<br />

wird. Trotz dieser seit Jahren<br />

schon unhaltbaren Zustände ist<br />

die Stadt Graz nicht bereit, am<br />

Rotmoosweg ein Radargerät zu<br />

installieren. Sie können sich gerne<br />

einmal auf unsere Terrasse<br />

setzen und miterleben, was sich<br />

verkehrstechnisch abspielt. Und<br />

obwohl der Rotmoosweg vom Ursprungweg<br />

bis zum Schöckelbach<br />

Teil des Radweges ist, wird weder<br />

auf Radfahrer noch auf Fußgänger,<br />

darunter auch viele Kinder<br />

auf ihrem Schulweg, Rücksicht<br />

genommen. Wir finden, dass der<br />

Rotmoosweg eher dafür geeignet<br />

wäre, eine Wohnstraße zu werden<br />

und nicht eine Durchzugsstraße<br />

für Raser.<br />

Herbert und Karin Smolana,<br />

Graz<br />

* * *<br />

Sorgen um die Stadt Graz<br />

Alle machen sich Sorgen um die<br />

Stadt Graz. Die Schwarzen, die<br />

Roten und vielleicht die Andersfarbigen.<br />

Nur, warum tut keiner<br />

was, dass man sich bald keine<br />

Sorgen mehr machen muss?<br />

Anton Wagner, Graz<br />

Jetzt App downloaden!<br />

Vergangene Woche<br />

im „Grazer24“<br />

Hagelabwehr<br />

■ Das älteste Gasthaus von Graz<br />

steht bald wieder leer. Wilding<br />

zieht nach nur eineinhalb Jahren<br />

aus dem Schanzlwirt aus. Als<br />

Grund wird Personalmangel angegeben.<br />

Was dort als Nachfolger<br />

kommt, ist noch unklar.<br />

Umbau<br />

■ Nach Bekanntwerden, dass die<br />

Stadt Graz der Steirischen Hagelabwehr<br />

ohne Gründe gekündigt<br />

hat und ab 2025 mit der Südflug<br />

fliegen will, hagelte es ordentlich<br />

Kritik. Jetzt schaltet sich die Politik<br />

ein und will mit den Verantwortlichen<br />

nochmal reden.<br />

Auszug<br />

■ Die Tennenmälzerei wird ab<br />

sofort um eine Million Euro umgebaut<br />

und bis 2028 zur Zwischennutzung<br />

in ein Kultur- und Begegnungszentrum<br />

verwandelt. Die<br />

hohen Kosten sorgen für Kritik.<br />

GETTY, KK, STADT GRAZ


<strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 15<br />

Streit um Tempo-Blitzer<br />

HOFFNUNG. Während die Bewohner am Rotmoosweg sich gegen Raser wehren,<br />

gibt’s Ärger mit dem Straßenamt. Dort findet man Radarmessungen nicht nötig.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Am Rotmoosweg wollten die<br />

einen lieber eine zweispurige<br />

Fahrbahn, die anderen<br />

lehnen das strikt ab, weil diese Straße<br />

in Andritz sehr befahren ist und<br />

die Bewohner rund um die Brücke<br />

eine Zunahme des Verkehrs befürchten,<br />

wenn es eine zweite Spur<br />

gegeben hätte. „Wir sind keine<br />

Durchzugsstraße und leiden jetzt<br />

schon unter zu vielen Rasern. Das<br />

muss aufhören“, so die Bewohner.<br />

Um die Raser vom Gas runterzubringen,<br />

soll ein Radarmessgerät<br />

helfen, und genau um dieses Gerät<br />

ist ein heftiger Konflikt entbrannt.<br />

Tempo-Konflikt<br />

So ist der frühere Bezirksvorsteher<br />

Johannes Obenaus irritiert, weil<br />

der Leiter des Straßenamts Tho-<br />

mas Fischer online auf Grazer24<br />

erklärte, dass es am Rotmoosweg<br />

nur 3,7 Prozent Tempoüberschreitungen<br />

bei Messungen gegeben<br />

habe. Messprotokolle allerdings<br />

ergeben eine Überschreitung von<br />

mehr als 70 Prozent. Obenaus will<br />

für den Bezirksrat die Messdaten<br />

von Fischer. Der aber sagte: „Man<br />

kann davon ausgehen, dass die<br />

Kriterien für ein Radarmessgerät<br />

nicht gegeben sind.“ Das bringt die<br />

rund 100 direkt am Rotmoosweg<br />

wohnenden Andritzer auf die Palme.<br />

Bezirksvorsteher Christian Jelesic<br />

hat bereits eine Unterschriftenliste<br />

gestartet. Mehrfach hat<br />

Jelesic an die zuständigen Stellen<br />

der Stadt Graz den Antrag gestellt,<br />

es sei dringend eine dauerhafte<br />

Geschwindigkeitsüberwachumg<br />

aufzustellen. Alle Anträge wurden<br />

stets abgelehnt, Jelesic will weiterkämpfen.<br />

Die neue Brücke war Auslöser für<br />

neue Tempomessung-Forderungen. KK<br />

Noch bis 29. <strong>August</strong> gibt es viele<br />

Aktionen in den Grazer Parks.<br />

Bis Ende <strong>August</strong><br />

gibt’s Park-Action<br />

■ Noch bis Ende <strong>August</strong> findet<br />

im Park am Hasnerplatz,<br />

im <strong>August</strong>-Matthey-Park und<br />

im Oeverseepark täglich von<br />

15 bis 19 Uhr eine Parkbetreuung<br />

von Wiki statt. Bis zum<br />

29. <strong>August</strong> kann man unter<br />

anderem Pedalos fahren, auf<br />

dem Trampolin springen, auf<br />

Stelzen laufen, Fußball, Badminton<br />

und Frisbee spielen,<br />

Freundschaftsbänder knüpfen<br />

und Schwungtuch-Spiele spielen,<br />

während die Eltern unter<br />

Sonnenschirmen entspannen.<br />

KK


16 szene<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

Heiß, schwitzert, genial:<br />

Open-Air-Triple in der City<br />

VOLLER ERFOLG. Pizzera und Jaus waren im Sturm-Trikot gespannt wie Pfeile. Eckel, Fleischhacker<br />

und Kulis schwitzert, aber genial. Und Jan Delay hatte einfach einen „Riesenspaß“. Das waren die<br />

Sommer-Open-Airs am Karmeliterplatz. Die Wiederholung im nächsten Jahr ist schon auf Schiene.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Der Bogen muss gespannt<br />

sein, damit der Pfeil weit<br />

fliegen kann“, gab Paul<br />

Pizzera vor dem großen Konzert<br />

am Karmeliterplatz zu, noch immer<br />

eine „gesunde Aufregung“ vor<br />

einem Auftritt zu verspüren. Und<br />

auch wenn der Musiker zusammen<br />

mit Otto Jaus inzwischen so<br />

manche Halle gefüllt hat, war der<br />

Auftakt zum Open-Air-Triple mitten<br />

in der Innenstadt schon etwas<br />

ganz Besonderes. Rund 5000 Besucher<br />

– natürlich allesamt komplett<br />

textsicher – sangen die Hits<br />

mit den beiden. Und es hätten wesentlich<br />

mehr sein können, denn<br />

viele hatten gar keine Karten mehr<br />

bekommen.<br />

Dafür gibt es aber nächstes Jahr<br />

wieder die Chance – denn Veranstalter<br />

Manfred „Cook“ Koch<br />

und Pizzera und Jaus waren sich<br />

nach dem Konzert sofort einig:<br />

Dieses Heimspiel braucht eine<br />

Wiederholung! Der Termin ist für<br />

13. <strong>August</strong> 2025 bereits fixiert.<br />

Apropos Heimspiel: Die beiden<br />

traten auch im Sturm-Dress<br />

auf die Bühne. Pizzera ist seit<br />

vielen Jahren „tiefschwarz“, und<br />

Jaus sympathisiert mit seinem<br />

Bühnenkollegen.<br />

Lachen & tanzen<br />

Am zweiten Abend blieb am<br />

Freitag dann vor lauter Lachen<br />

kein Auge trocken: Die Kabarettisten<br />

Klaus Eckel, Gernot Kulis<br />

und Gerald Fleischhacker<br />

waren in Höchstform. Letzterer<br />

beschrieb es kurz und bündig als<br />

„Heiß. Schwitzert. Genial!“.<br />

Ähnlich verlief dann das große<br />

Finale mit Jan Delay am gestrigen<br />

Samstag. Im Rahmen seiner<br />

„Best of 25 Jahre“-Sommertour<br />

kam er zusammen mit der Band<br />

Disko No. 1 nach Graz und<br />

brachte die Stadt zum Beben.<br />

„Österreich ist wie eine Zeitreise“,<br />

lachte der Musiker. Für<br />

ihn, der sich auch rückblickend<br />

„nicht schämen muss“, bedeutet<br />

das vor allem Riesenspaß und<br />

Tanzen auf der Bühne und im<br />

Publikum.<br />

Top-Stimmung am Karmeliterplatz an drei Abenden. Das Video vom gestrigen<br />

Abschluss mit Jan Delay gibt’s im E-Paper zu dieser Ausgabe. RIESINGER<br />

Paul Pizzera und Otto Jaus mit San-<br />

Pietro-Gastronom Angelo Urban HALB<br />

LachAir-Trio: Klaus Eckel, Gernot<br />

Kulis und Gerald Fleischhacker (v.l.) KK<br />

Pizzera & Jaus (Bild) brachten das Veranstaltungsgelände ebenso zum Beben<br />

wie die Kabarettisten Eckel, Kulis und Fleischhacker sowie Jan Delay. KK


<strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />

17<br />

Käse und Wein für SK Sturm<br />

■ Anlässlich des Double-Siegs und des Starts in die<br />

neue Bundesligasaison luden Landeshauptmann<br />

Christopher Drexler und Stellvertreter Anton Lang<br />

den SK Sturm am Mittwoch zum Empfang in die Orangerie<br />

im Burggarten. Als Geschenk überreichten die<br />

beiden einen eigens produzierten Arzberger Stollenkäse<br />

im Sturm-Branding an Präsident Christian Jauk.<br />

Dieser wird im Almenland hergestellt, unweit von<br />

Passail, der Heimat des Landeshauptmanns. Zudem<br />

hat das Landesweingut Silberberg, die „Kaderschmiede“<br />

der heimischen Winzer, mit der dazugehörigen<br />

Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Holzkisten<br />

angefertigt, die mit Weinflaschen befüllt waren.<br />

Katharina und Tim Raue, Angelika Pichler, Elisabeth<br />

Köstinger, Michael Feiertag und Jürgen Pichler (v. l.)ROLLING PIN<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Christopher Drexler, Kapitän Stefan Hierländer, Präsident<br />

Christian Jauk, Trainer Christian Ilzer, Anton Lang LAND STMK/BINDER (2)<br />

1. Buch aus der Soulkitchen<br />

■ Als die Küche des Branchenmagazins Rolling Pin während<br />

Corona zur „Ghostkitchen“ wurde, übernahm Angelika<br />

Pichler, damals Leiterin der HR-Abteilung, das Zepter.<br />

Seither hat sie Praktika bei Spitzenköchen gemacht<br />

und die Welt der levantinischen Küche, die Magie der Gewürze<br />

und Kräuter und ihre Leidenschaft für vegetarische<br />

Gerichte entdeckt. Am Freitag gab’s das Sahnehäubchen<br />

für ihre Küchenkarriere: Pichler präsentierte mit „Soulkitchen“<br />

ihr erstes Kochbuch. Gefeiert haben das mit ihr<br />

auch Starkoch Tim Raue und seine Frau Katharina, Ex-<br />

Ministerin Elisabeth Köstinger, STG-Chef Michael Feiertag,<br />

Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr und<br />

Optikerunternehmer Fritz Wutscher.<br />

Franziskaner<br />

feierte 60er<br />

■ Der ehemalige Guardian des<br />

Franziskanerklosters in Graz,<br />

Bruder Matthias Maier, feierte<br />

mit Freunden und Weggefährten<br />

seinen 60. Geburtstag am<br />

Vorabend beim GAK-Spiel in<br />

Liebenau und am nächsten Tag<br />

mit einer feierlichen Messe und<br />

anschließender Agape im Klostergarten.<br />

Mitgefeiert haben<br />

da etwa auch Förderer Konsul<br />

Rudi Roth und der neue Guardian<br />

Andreas Holl.<br />

Konsul Rudi Roth, Jubilar Matthias<br />

Maier und Andreas Holl (v. l.) RO<br />

Speck-Eis und Sissis Koks<br />

■ Gleich im ersten Jahr schaffte es die Goldene<br />

Birn im Parkhotel unter Chefkoch Alexander Posch<br />

mit vier Hauben an die Spitze der Grazer Gastroszene.<br />

Jan Eggers wurde außerdem von Gault&Millau<br />

zum Patissier des Jahres gekürt. Lorbeeren, auf denen<br />

man sich ausruhen könnte? Nein! Für einen<br />

ganz besonderen Abend holten sich die beiden jetzt<br />

Starkoch Kay Baumgardt – 2020 Patissier des Jahres<br />

in der Schweiz, 2022 sogar im großen Guide – für<br />

ein spezielles Dessertmenü. Da wurden etwa neu<br />

interpretierte Klassiker wie Dame Blanche, aber<br />

auch ausgefallenere Geschmackserlebnisse wie Eis<br />

aus Speck oder Kopfsalat oder „Sissis Koks“ serviert.<br />

Hochkarätiges Trio: Chefkoch Alexander Posch, Gast Kay<br />

Baumgardt und Hauspatissier Jan Eggers (v.l.) HELDENTHEATER<br />

Explosionsartiges Finale<br />

Marienstüberl<br />

wurde bekocht<br />

■ Als Gemeinschaft füreinander<br />

da sein und Verantwortung<br />

übernehmen, wenn Hilfe<br />

benötigt wird: Dieses Credo<br />

setzte Merkur-Vorstand Andreas<br />

Gaugg jetzt mit zehn<br />

Mitarbeitern im Marienstüberl<br />

um. Gemeinsam wurde für die<br />

Gäste gekocht. Unterstützung<br />

gab’s von Schwester Elisabeth<br />

Gruber, die das Marienstüberl<br />

aufgebaut hat, und Leiter<br />

Adam Lamprecht.<br />

Wolfgang Krainer und Ismael Barrios (4. und 5. v. r.) mit<br />

der Salsa-Explosion-Band beim Murszene-Finale<br />

KK<br />

■ Drei Wochen lang konnten die Grazer am Mariahilferplatz<br />

auch heuer wieder musikalisch in<br />

ferne Länder reisen: Die Murszene brachte zum<br />

bereits 19. Mal Weltmusik-Highlights in die Stadt.<br />

Den Abschluss machte in bewährter Manier wieder<br />

Lokalmatator Ismael Barrios mit seiner „Salsa<br />

Explosion“. Der Platz war voll, es wurde natürlich<br />

fleißig getanzt. Veranstalter Lend-Bezirksvorsteher-<br />

Stellvertreter Wolfgang Krainer ist jedenfalls schon<br />

motiviert für nächstes Jahr – da wird ja immerhin<br />

das 20-Jahr-Jubiläum gefeiert. Das Eröffnungsdatum<br />

steht auch schon fest: Am 24. Juli 2025 geht’s<br />

los. Und Ideen, was das Geburtstagsprogramm betrifft,<br />

gibt es auch schon einige!<br />

Andreas Gaugg (Mitte) und Co<br />

kochten fürs Marienstüberl. KASSIN


18 reise<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

Letzte Chance<br />

Die sanften Hänge der Südsteiermark mit ihren Pinien erinnern an die<br />

Toskana. Daher auch der Zweitname „Die steirische Toskana“.STG/WOLFGANG JAUK<br />

Drei Weinstraßen und<br />

eine Ölspur entdecken<br />

GLÜCK. In der Südsteiermark kann man Natur,<br />

Kultur und Kulinarik in Perfektion genießen.<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Wer einmal das atemberaubende<br />

Panorama<br />

der Südsteiermark erlebt<br />

hat und die einzigartige Kulinarik<br />

gekostet hat, läuft Gefahr,<br />

sein Herz an diese Region zu<br />

verlieren. Gerade bei der wunderschönen<br />

Landschaft kommen<br />

immer wieder Assoziationen<br />

zum italienischen Pendant,<br />

der Toskana, auf. Nicht umsonst<br />

wird die Region auch „die steirische<br />

Toskana“ genannt. Unverwechselbar<br />

ist jedoch der<br />

Klapotetz. Das Windrad soll mit<br />

seinem besonderen Geklappere<br />

die Vögel in die Flucht schlagen<br />

und dafür sorgen, dass die Trauben<br />

in Ruhe und ohne „Schnabelraub“<br />

reifen können.<br />

Bewegung & Kulinarik<br />

Doch nicht nur die Landschaft ist<br />

eine Reise in die Südsteiermark<br />

wert. Man kann die wunderschöne<br />

Naturkulisse gemütlich<br />

mit dem Rad erkunden oder eine<br />

kleine Wanderung entlang der<br />

Weißen Sulm oder zur Strutz-<br />

Mühle am Schwarzenbach unternehmen.<br />

Im Naturschutzge-<br />

biet entlang der Schwarzen Sulm<br />

genießt man einen schattigen<br />

Spaziergang. Die Region bietet<br />

sowohl für Abenteuerlustige als<br />

auch für Erholungssuchende die<br />

richtigen Aktivitäten.<br />

Wer von den vielen Aktivitäten<br />

hungrig geworden ist, dem<br />

eröffnet sich ein wahres Füllhorn<br />

an kulinarischen Möglichkeiten.<br />

So reicht die Bandbreite<br />

von der urigen Buschenschank<br />

bis hin zum gehobenen Haubenlokal.<br />

Egal, wofür man sich<br />

kulinarisch entscheidet, ein<br />

Glas Wein muss immer mit<br />

dabei sein. Immerhin verfügt<br />

die Südsteiermark über drei<br />

Weinstraßen: die Südsteirische<br />

Weinstraße, die Schilcher Weinstraße<br />

und die Sausaler Weinstraße.<br />

Gerade bei diesen Temperaturen<br />

bietet sich ein kühles<br />

Glas an, um zu verweilen und<br />

die Landschaft zu genießen.<br />

Ebenfalls folgen sollte man der<br />

Steirischen Ölspur. Diese führt<br />

einen verlässlich zum Grünen<br />

Gold der Steiermark, dem Kürbiskernöl.<br />

Dieses ist neben dem<br />

Wein quasi das kulinarische<br />

Herz der Südsteiermark, ohne<br />

das keine gute Jause oder knackiger<br />

Salat auskommt.<br />

SCHNELL. Für „Aida“ in<br />

St. Margarethen, die Salzburger<br />

Festspiele oder<br />

auch „Theater im Park“<br />

in Wien gibt es nur noch<br />

wenige Möglichkeiten.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Auch wenn es sich gar nicht<br />

so anfühlt, der Sommer<br />

neigt sich langsam dem<br />

Ende zu: In zwei Wochen ist<br />

schon meteorologischer Herbstbeginn!<br />

Und damit gibt es auch<br />

nur noch wenige Gelegenheiten,<br />

verschiedene Sommer-Highlights<br />

in Österreich zu genießen.<br />

Burgenland<br />

Während bei den Seefestspielen<br />

in Mörbisch an diesem Wochenende<br />

bereits die Dernière von<br />

„My Fair Lady“ gefeiert wurde,<br />

gibt es im Steinbruch in St. Margarethen<br />

noch bis Samstag die<br />

Möglichkeit, „Aida“ von Giuseppe<br />

Verdi in der Regie von Thaddeus<br />

Strassberger, unter der<br />

musikalischen Leitung von Iván<br />

López-Reynoso zu sehen. Für<br />

alle drei finalen Termine sind<br />

noch genügend Tickets verfügbar.<br />

Auf die Opernfans wartet dort<br />

wieder ein Spektakel unter dem<br />

Motto „Mehr ist mehr“. Das Bühnenbild<br />

ist imposant, was auf<br />

der Bühne passiert, ebenfalls:<br />

Feuer, Pyrotechnik und meterhohe<br />

Wassereffekte sind dort zu<br />

sehen. Die opulenten Kostüme<br />

stammen vom mehrfach ausgezeichneten<br />

Designer Giuseppe<br />

Palella.<br />

Wer übrigens für den Operngenuss<br />

ins Burgenland reist,<br />

kann das mit vielen anderen Aktivitäten<br />

verbinden: mit einem<br />

Besuch im Schloss Esterhazy in<br />

Eisenstadt oder einem Sprung<br />

ins Nass des Neusiedlersees beispielsweise.<br />

Wer Kinder hat, sollte<br />

unbedingt im Familypark in<br />

St. Margarethen vorbeischauen.<br />

Dort gibt es vier unterschiedliche<br />

Themenwelten für alle Altersklassen:<br />

die Erlebnisburg,<br />

den Märchenwald, den Bauernhof<br />

und die Abenteuerinsel.<br />

Salzburg<br />

Bei den Salzburger Festspielen<br />

hat man noch bis Ende <strong>August</strong><br />

die Möglichkeit, in Kulturgenuss<br />

zu kommen. Für die meisten<br />

Konzerte und Aufführungen sind<br />

ebenfalls noch Tickets zu haben.<br />

Der „Jedermann“ ist allerdings<br />

bereits ausverkauft. Dafür gibt’s<br />

beispielsweise Thomas Manns<br />

„Zauberberg“, Sergej Prokofjews


<strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong> www.grazer.at reise<br />

für Sommerhighlights<br />

Eine asiatische<br />

Sommernacht<br />

19<br />

„Spieler“ oder verschiedene Konzerte<br />

der Wiener Philharmoniker.<br />

Wien<br />

„Theater im Park“ beim Belvedere<br />

in Wien dauert sogar noch bis<br />

Ende September. Als besonderes<br />

Highlight gab es da heuer Shakespeares<br />

„Sommernachtstraum“<br />

in der Bearbeitung von Michael<br />

Niavarani. Den Zuschauern<br />

wurde „ein Polterabend mit Poltergeist,<br />

Elfen und Kobolden“ geboten.<br />

Jetzt folgen verschiedene<br />

Karbarettisten und Bands: Im<br />

<strong>August</strong> etwa Klaus Eckel, Norbert<br />

Schneider, 5/8erl in Ehr’n<br />

und Tricky Niki. Im September<br />

dann unter anderem Solisten der<br />

Wiener Philharmoniker, Andreas<br />

Vitasek, Maria Happel und<br />

Michael Niavarani, die Science<br />

Busters oder Conchita Wurst.<br />

Die einzelnen Termine sind online<br />

abrufbar, Tickets sind noch<br />

zu haben.<br />

Im Steinbruch in St. Margarethen im Burgenland wird heuer „Aida“ gezeigt.<br />

Drei Chancen gibt es noch, die opulente Inszenierung zu sehen. WE ARE GIVING/SCHMID (3)<br />

■ Am 24. <strong>August</strong> lädt das Asia<br />

Resort Linsberg zu Fusion<br />

Night <strong>2024</strong>. Einer Nacht voller<br />

Wohlfühlmomente und kulinarischer<br />

Höhepunkte. Auf die<br />

Gäste warten eine exquisite<br />

kulinarische Flaniermeile mit<br />

Buffets, Sushi- & Austern-Bar,<br />

Getränke, Ginverkostung und<br />

Cocktails inklusive, sowie Live-<br />

Band und Mitternachtsbuffet.


20 sport<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

Eissport-Vereine<br />

kämpfen<br />

ums Überleben<br />

Kaum ein<br />

Verein kann<br />

es sich<br />

leisten, im<br />

Liebenauer<br />

Eisstadion<br />

vollumfänglich<br />

zu<br />

trainieren.<br />

Die Preiserhöhungen<br />

machen den<br />

Vereinen<br />

schwer zu<br />

schaffen. GEPA<br />

EISIG. Durch die massive Preiserhöhung in der Eishalle müssen viele Grazer Vereine um ihre Zukunft<br />

bangen. Vertreter von Eishockey und Eiskunstlauf senden einen Hilferuf an die Stadtregierung.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Abseits der 99ers haben die<br />

Grazer Eishockeyspieler<br />

und Eiskunstläufer derzeit<br />

massive wirtschaftliche Schwierigkeiten.<br />

„Die Situation ist extrem<br />

fordernd“, klagt der Präsident des<br />

Steirischen Eishockeyverbands<br />

Philipp Hofer. „Jedes Jahr und<br />

jede Saison kämpfen wir ums<br />

Überleben und der Kampf wird<br />

immer schwieriger. In ganz Österreich<br />

gibt es keine Eishalle, die<br />

dermaßen große Kosten verursacht<br />

wie bei uns.“<br />

Für die Saison 2020/21 lag der<br />

Stammkundenpreis bei 182,28<br />

Euro brutto (10er-Block). <strong>2024</strong> sind<br />

es nun 239,83 Euro pro Stunde am<br />

Eis. Das ist eine Mehrbelastung<br />

pro Stunde von fast 32 Prozent.<br />

Das können weder der Verband<br />

noch die Akademie stemmen.<br />

1300 Stunden werden jährlich für<br />

Trainings und Spiele benötigt.<br />

Zum Vergleich: Zwischen 2013<br />

und 2021 (acht Jahre) erhöhte sich<br />

der Betrag für die Stammkundenstunde<br />

um insgesamt lediglich 31<br />

Euro pro Stunde. Damit aber noch<br />

nicht genug. So hat sich die Kabinenmiete<br />

von 2023 auf <strong>2024</strong> mehr<br />

als verdoppelt. Lagerraum und<br />

Shooting Range sind zwischen<br />

31,5 Prozent und 45 Prozent teurer.<br />

„Die Vereine sind mit ihrem Latein<br />

am Ende. Wenn es nicht umgehend<br />

zu Verbesserungen kommt,<br />

ist der derzeitige Standard nicht<br />

mehr zu halten.“ Auch der Eiskunstlauf<br />

leidet unter der prekären<br />

Situation. Dazu kommt, dass beim<br />

Eiskunstlauf nicht so viele Kinder<br />

und Jugendliche gleichzeitig auf<br />

der Eisfläche trainieren können.<br />

Björn Lobenwein, Obmann vom<br />

Eissportverein Dynamo Graz: „Wir<br />

könnten gar nicht mehr Eiszeiten<br />

buchen, wenn wir welche bekommen<br />

würden, weil es für den Verein<br />

bzw. die Eltern einfach nicht leistbar<br />

ist, zusätzliche Stunden zu zahlen.“<br />

Kritik an Koalition<br />

Sportstadtrat Kurt Hohensinner<br />

attackiert in diesem Zusammenhang<br />

die Koalition: „Hier wird es<br />

nach und nach unmöglich gemacht,<br />

diesen Sport auszuüben.<br />

Die Leidtragenden sind die Familien<br />

und Kinder. Das Sportamt<br />

unterstützt die Eisvereine bereits<br />

massiv und versucht sein Möglichstes.<br />

Aber seit zwei Jahren ist<br />

das Budget eingefroren. Da muss<br />

dringend etwas passieren!“<br />

TopJobs<br />

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<strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong> www.grazer.at sport<br />

Zwei Neue beim UBSC<br />

BASKETBALL. Der UBSC Graz ist bei der Kaderplanung in der finalen Phase.<br />

Zwei neue Spieler wurden präsentiert, weitere sollen noch folgen.<br />

Von Leonhard Schweighofer<br />

leonhard.schweighofer@grazer.at<br />

Im vergangenen Jahr konnten<br />

die Grazer Basketballer des<br />

UBSC Graz sensationell in das<br />

Finale der Basketball-Superliga<br />

einziehen und zogen erst dort gegen<br />

die Oberwart Gunners den<br />

Kürzeren.<br />

Der Kader des letzten Jahres<br />

konnte nicht ganz zusammengehalten<br />

werden, Superstar und Top-<br />

Scorer Zach Cooks wechselt nach<br />

zwei Jahren in Graz in die zweite<br />

deutsche Bundesliga zu Science<br />

City Jena.<br />

Verlängert werden konnte hingegen<br />

der Vertrag mit Erfolgscoach<br />

Ervin Dragsic und seinem Co Dimitris<br />

Sarikas. Für Dragsic wird<br />

die kommende Saison damit bereits<br />

das achte Jahr in Graz sein. Bei<br />

den Spielern wurde unlängst der<br />

Vertrag mit Jeremy Smith und Kapitän<br />

Lukas Simoner verlängert,<br />

auch Elias Podany bleibt an Bord.<br />

Neuzugänge<br />

Für Furore sorgen sollen ebenfalls<br />

die Neuverpflichtungen der Grazer.<br />

Der US-Amerikaner Gregory<br />

Johnson soll für eine starke Offensive<br />

sorgen. Er führte die New<br />

Mexico University zum Titel und<br />

überzeugte vor allem mit einer<br />

starken 3er-Quote. „Da erwarten<br />

wir uns ziemlich viel“, verrät Manager<br />

Michael Fuchs. Körperlich<br />

bringt Johnson auch einiges mit, er<br />

gilt als athletischer Spieler und soll<br />

mit seinen 1,96 Metern als Comboguard<br />

auflaufen.<br />

Auf der Center-Position gibt es<br />

ebenfalls Unterstützung eines US-<br />

Amerikaners. Nicholas Chapman<br />

Lynch kommt aus der zweiten<br />

polnischen Liga zu den Grazern.<br />

Im vergangenen Jahr kam er im<br />

Schnitt auf 18 Punkte und zehn Rebounds.<br />

„Er sollte mit 2,10 Metern<br />

die gesuchte Verstärkung unter<br />

dem Korb sein“, meint Fuchs. Der<br />

aus Seattle stammende Lynch ist<br />

mit einer 3er-Quote von 43 Prozent<br />

auch von außen sehr stark.<br />

Vorbereitung<br />

Die Basketballer werden voraussichtlich<br />

in der letzten <strong>August</strong>woche<br />

das erste Mal trainieren, am<br />

4. September testet man dann gegen<br />

Zalaegerszeg (Ungarn). Auch<br />

für die Grazer Basketballfans gibt<br />

es ein Schmankerl vor dem Saisonstart.<br />

Am 14. und 15. September<br />

findet der Steirer-Cup in Graz<br />

statt. Zu Gast sind die Oberwart<br />

Gunners, die Kapfenberg Bulls<br />

sowie die Fürstenfeld Panthers. Es<br />

könnte so zu einer Neuauflage des<br />

Finales kommen.<br />

Bis es so weit ist, sollen in der<br />

kommenden Woche Deals mit<br />

den letzten Spielern finalisiert<br />

werden. „Zwei, drei Fragezeichen<br />

gibt es aktuell noch“, so Fuchs.<br />

Sollte alles klappen, „sind wir vor<br />

allem auf den Guard-Positionen<br />

gut aufgestellt“.<br />

Gregory Johnson soll für Gefahr von<br />

der 3er-Linie sorgen.<br />

KK<br />

21<br />

Serienmeister<br />

THW Kiel in Graz<br />

■ Der 23-fache Deutsche Meister<br />

im Handball bereitet sich<br />

seit gestern in Graz auf die neue<br />

Saison vor. Die „Zebras“ sind bereits<br />

zum sechsten Mal zu Gast,<br />

mit dabei ist unter anderen der<br />

österreichische Team-Kapitän<br />

Nikola Bilyk. Am Montag gibt es<br />

im Sportpark um 17 Uhr ein öffentliches<br />

Training, am Mittwoch<br />

trifft man um 18 Uhr auf den Cl-<br />

Teilnehmer Zagreb.


22 grazer sonntag<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong><br />

SO ISST GRAZ<br />

Das Gösser Bräu präsentiert ...<br />

... Eierschwammerln<br />

à la Creme<br />

Küchenchef Benjamin Juhasz vom<br />

Gösser Bräu in der Neutorgasse KK (2)<br />

Das Gösser Bräu im Herzen von Graz<br />

bringt seit 1902 zahlreiche klassisch<br />

österreichische Gerichte in die steirische<br />

Landeshauptstadt. Vor allem Regionalität<br />

ist hier sehr wichtig, die Eierschwammerln<br />

kommen aus Übelbach,<br />

der Heimat des<br />

Betreibers Robert<br />

Grossauer. LEO<br />

Zutaten für 4<br />

Personen:<br />

Semmelknödel:<br />

250 g Semmelwürfel,<br />

60 g Butter,<br />

60 g Zwiebeln, 2 dl<br />

Milch, 40 g Mehl, griffig, 3 Eier, Salz, Petersilie,<br />

gehackt<br />

Eierschwammerln à la Creme: 800 g Eierschwammerln,<br />

geputzt, 60 g Butter, 200 g<br />

Sauerrahm, 4 cl Schlagobers, 10 g Mehl,<br />

2 EL Petersilie, gehackt, 80 g Zwiebel, fein<br />

geschnitten, 1 Prise Pfeffer, weiß, gemahlen,<br />

1 Prise Salz, Saft von einer halben Zitrone<br />

Zubereitung:<br />

Für Semmelknödel zuerst die Knödelmasse<br />

zubereiten. Butter schmelzen, kleingeschnittene<br />

Zwiebeln darin hell rösten.<br />

Eier und Milch gut verschlagen, salzen,<br />

über die Semmelwürfel gießen. Alle Zutaten<br />

vermengen, einige Minuten anziehen<br />

lassen, Mehl unterheben. Mit nassen Händen<br />

sechs Knödel formen und in reichlich<br />

Salzwasser schwach wallend kochen,<br />

Garungsdauer: ca. 12 Minuten.<br />

Für die Sauce: Schwammerln putzen, je<br />

nach Größe ganz belassen oder schneiden.<br />

Butter in Kasserolle erhitzen, Zwiebeln kurz<br />

darin anschwitzen. Schwammerln salzen,<br />

pfeffern, beigeben und durchrühren. Zugedeckt<br />

ca. 10 Minuten dünsten, danach<br />

überschüssige Flüssigkeit abgießen. Obers<br />

beigeben, nicht mehr zudecken, (reduzierend)<br />

kochen. Sauerrahm mit Mehl verrühren,<br />

unter Schwammerl mengen, mit<br />

Petersilie, Zitronensaft, Salz und Pfeffer<br />

vollenden. Ca. 3 Minuten kochen lassen,<br />

Garungsdauer: ca. 15 Minuten.<br />

GRAZWORTRÄTSEL<br />

453 km langer<br />

Highway<br />

f. Drahtesel<br />

durch Graz<br />

große Kunst<br />

im Grazer<br />

Rathaus<br />

Stellage<br />

Querstraße<br />

der Waltendorfer<br />

Hauptstraße<br />

zu<br />

(Punkt)<br />

folgsam,<br />

lammfromm<br />

Herrin,<br />

Abk. für<br />

"Weltrekord"<br />

Domina<br />

einverstanden<br />

sein, zustimmen<br />

Sackpfeife<br />

blasen<br />

Blutgefäß<br />

englisch<br />

für "Ei"<br />

scheu,<br />

schüchtern<br />

Grazer Bürgermeister<br />

u. Industrieller<br />

† 1921<br />

Lösung:<br />

SUDOKU<br />

2<br />

8<br />

Grazer Vizebürgermeister<br />

mit<br />

Mur-Steg †<br />

GAK-<br />

Fanclub<br />

aus dem 3.<br />

Stadtbezirk<br />

13<br />

chem.<br />

Zeichen<br />

für<br />

Neon<br />

Parallelstraße<br />

des<br />

Volkmarwegs<br />

eingehend<br />

besprechen<br />

alter Abschiedsgruß<br />

Zeichen für<br />

Cäsium<br />

US-News-<br />

Sender<br />

geistig<br />

fit<br />

kiefeln<br />

Abk. für<br />

"Universitätsbibliothek"<br />

heimischer<br />

Laubbaum<br />

10 11<br />

9<br />

9. griech.<br />

Buchstabe<br />

frz. für<br />

"zu, bei"<br />

1<br />

Schüler<br />

u. Nachfolger<br />

des Elias<br />

6<br />

persische<br />

Anrede<br />

für<br />

"Herr"<br />

scharfes im richtigen<br />

Sehwerkzeug<br />

Verhältnis,<br />

harmonisch<br />

griechischer<br />

Kriegsgott<br />

englischer<br />

Kurzname<br />

medizin. für<br />

"Knochen"<br />

Domäne<br />

für Italien<br />

7<br />

Süßigkeiten<br />

essen<br />

"Nordnordost"<br />

(Abk.)<br />

olymp.<br />

Kürzel<br />

für<br />

Marokko<br />

3<br />

Sportskanone<br />

Dreigespann<br />

Nachbargemeinde<br />

von<br />

Graz ("...-<br />

Grambach")<br />

chem.<br />

Formel für<br />

Gallium(I)-<br />

fluorid<br />

Vorsilbe für<br />

"Tumor"<br />

Sturmgewehr<br />

(Abk.)<br />

erste Frau<br />

Jakobs<br />

kleines Mittagessen<br />

Grazer Bezirk<br />

westlich<br />

der<br />

Innenstadt<br />

Freudenruf<br />

aktueller<br />

Bestand<br />

5<br />

egal<br />

Blume mit<br />

Stacheln<br />

4<br />

14<br />

auf diese<br />

Weise<br />

Abk. für<br />

"heilig"<br />

Rätsellösungen: S. 10<br />

Abgemacht!<br />

norddeutsch<br />

für<br />

"einen"<br />

Badegelegenheit<br />

im Binnenland<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14<br />

2 1 3 8 7<br />

8 5<br />

2 5 1<br />

4 9<br />

7 6 8 3<br />

6 3 7 1<br />

2 6 1 8 5<br />

4 9 8 1<br />

7<br />

713<br />

Jede<br />

Ziffer darf<br />

in jeder<br />

Reihe in<br />

jedem<br />

Quadrat<br />

nur<br />

einmal<br />

vorkommen.<br />

Bleistift<br />

spitzen,<br />

los geht’s.<br />

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Gewinner werden telefonisch verständigt und<br />

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.<br />

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FEIERN<br />

UND SPAREN<br />

12


<strong>18.</strong> AUGUST <strong>2024</strong> www.grazer.at grazer sonntag<br />

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN <strong>18.</strong> AUGUST<br />

23<br />

WOHIN AM SONNTAG<br />

Theater auf der Murinsel<br />

Die Gruppe „Vitamins of Society“<br />

ist bereits seit 2020 jährlich auf der<br />

Grazer Murinsel zu Gast und bringt<br />

seitdem Jahr für Jahr ein neues<br />

Sommertheater mit. Zur fünften<br />

Ausgabe kann man heuer „Zarte<br />

Banden – Jammeregg II“ sehen.<br />

Packende Geschichten werden auf<br />

der Murinsel mit hervorragender<br />

Livemusik kombiniert. Wer die<br />

letzte Aufführung sehen möchte,<br />

braucht eine Reservierung. Das<br />

Theater startet um 19.30 Uhr, bei<br />

Schlechtwetter findet es im Murinsel-Café<br />

statt.<br />

Summer in the City<br />

Vergangene Woche konnte man<br />

den Künstlern beim Entstehungsprozess<br />

zusehen, nun sind die<br />

Sandskulpturen am Grazer Hauptplatz<br />

noch bis Dienstag zu bestaunen.<br />

Da es auch heute wieder sehr<br />

warm werden kann, lohnt sich ein<br />

Ausflug auf den kleinen Strand am<br />

Hauptplatz jedenfalls. Auch eine<br />

große Sandkiste für die Kleinen ist<br />

vorhanden.<br />

Kino im Lesliehof<br />

Das beliebte Freiluftkino im Herzen<br />

der Grazer Altstadt zeigt auch heute<br />

wieder einen Film. Ab 20.30 Uhr<br />

kann man im Joanneumsviertel die<br />

Dokumentation „Paolo Conte alla<br />

Scala“ von Giorgio Testi sehen.<br />

Bach, Beethoven und Co<br />

Das dritte von fünf Orgelkonzerten<br />

im Grazer Dom hat zum ersten Mal<br />

einen Organisten aus dem Ausland<br />

zu Gast. Martin Schmeding aus<br />

Leipzig spielt Werke von Bach,<br />

Beethoven und Bruckner. Los<br />

geht’s um 19.30 Uhr.<br />

Ausflug ins Grazer Umland<br />

Wer Lust auf einen Sonntagsausflug<br />

hat, bekommt heute die<br />

perfekte Gelegenheit dafür. Allzu<br />

weit geht es nicht, die Erlebnisregion<br />

Graz begeistert heute mit<br />

Sankt Radegund und den Quellenwegen.<br />

Start der Ausflugsfahrt<br />

„Vom Wasser zum Brot“ ist um 14<br />

Uhr vor der Halle für Kunst in Graz.<br />

Eine Voranmeldung ist notwendig.<br />

Vollmondfahrt<br />

Der Mond am Grazer Nachthimmel<br />

ist aktuell wieder komplett<br />

zu sehen, am Abend kann man<br />

heute daher auch wieder die<br />

Vollmondfahrt mit dem Cabriobus<br />

in Anspruch nehmen. Nach einer<br />

nächtlichen Rundfahrt durch die<br />

Murmetropole geht es mit der<br />

HIGHLIGHT:<br />

Summer in the<br />

City,<br />

Hauptplatz<br />

Die Sandskulpturen von zahlreichen Künstlern können am Hauptplatz<br />

heute ganztags bestaunt werden. <br />

IVENTS KULTURAGENTUR/ULRIKE RAUC H, GETTY<br />

Schloßbergbahn auf den Berg. Von<br />

dort aus kann man bei einem Glas<br />

Prosecco die Aussicht über Graz<br />

bei Nacht genießen. Um 20.30<br />

Uhr startet die Rundfahrt vor dem<br />

Kunsthaus.<br />

Musik und Tanz<br />

Im Museum der Wahrnehmung<br />

findet im Rahmen von „Summa<br />

Sonorum“ ein Konzert der besonderen<br />

Art statt. Unter dem Titel<br />

„expand – zeitlos tanzen“ wird in<br />

einer Ausstellung musiziert, der<br />

zweite Teil des Abends ist dem<br />

Tanz gewidmet. Start der Performance<br />

ist um 18 Uhr.<br />

Opernklänge über Graz<br />

Auf dem Grazer Schloßberg kann<br />

man heute die schönsten Klänge<br />

von Richard Wagner hören. Die<br />

Kasematten-Bühne ist Schauplatz<br />

einer Kooperation der Oper Graz<br />

mit dem Schauspielhaus. In Anlehnung<br />

an Lorin Maazels „Der Ring<br />

ohne Worte“ werden heute Abend<br />

die spektakulärsten Orchesterstücke<br />

aus Wagners „Opus magnum“<br />

gespielt. Dafür spielen Mitglieder<br />

der Grazer Philharmoniker und<br />

des Hausorchesters der Grazer<br />

Oper unter der Leitung von Marcus<br />

Merkel. Auch zahlreiche Opernstars<br />

sind heute ab 19.30 Uhr zu Gast.<br />

Auf der Alm<br />

Im Freilichtmuseum in Stübing<br />

gibt es heute zwei Führungen zur<br />

diesjährigen Ausstellung. Dabei<br />

stehen die historischen Almgebäude<br />

und Werkzeuge im Mittelpunkt.<br />

Bei Aktivstationen wird auch die<br />

Handhabung dieser Werkzeuge<br />

präsentiert. Los gehen die Führungen<br />

um 11 und 14 Uhr.<br />

Schneewittchen<br />

Beim Märchensommer gibt es<br />

selbstverständlich auch heute<br />

eine Vorstellung des diesjährigen<br />

Programms. Um 15<br />

Uhr gibt es wieder<br />

„Schneewittchen<br />

– Neu<br />

verzwergt“<br />

zu sehen.<br />

Schauplatz<br />

dafür<br />

ist wie<br />

gewohnt das<br />

Zelt im Hof des<br />

Priesterseminars.<br />

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„der Grazer“ ist die Nummer 1 des Landes<br />

laut Fachmagazin Journalist:in

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