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16<br />
Die Woche<br />
Neue<br />
39-2024 | EIN STARKES STÜCK HEIMAT | 25. September 2024<br />
MEIN PASSAU<br />
Tiefenbach - Plattling - Deggendorf<br />
Amtliche<br />
Untersuchungen (GTÜ)<br />
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Mehr auf Seite 06.<br />
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PASSAU UND<br />
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August/September 2024<br />
www.waldwaerts-magazin.de<br />
2 ZWIEGESPRÄCH<br />
Hans und Gretl<br />
von Rupert Berndl<br />
Hans: Griaß di Gretl.<br />
Gretl: Griaß di Hans. Da<br />
wird zwar dauernd darüber<br />
gschimpft, dass<br />
d`Leid, soboid Ferien san,<br />
in Urlaub abhaun, wurscht<br />
zu weijchana Jahreszeit,<br />
owa versteh kann i des fei<br />
scho.<br />
Hans: I ned! Kaum gehngan<br />
irgendwo d`Ferien a,<br />
rumpen sofort zig Tausende<br />
auße zu de Flughäfn und<br />
fliagn möglichst weit furt.<br />
Gretl: Ja mei, d`Leid<br />
schuftn und werkln de<br />
ganze Zeit, de brauchan<br />
hoid einfach amoi eine Erholung!<br />
Oiso i versteh des<br />
scho, dass soichane stressgeplagtn<br />
Herzkasperlaspirantn<br />
unbedingt amoi<br />
abschoitn miassn, und<br />
zwar total. Einfach amoi<br />
die Seele baumeln lassn,<br />
an Schoita umlegn und<br />
aso doa, ois gab`s hinterm<br />
Horizont keine Welt nicht<br />
mehr. Eine völlige Weltabgeschiedenheit,<br />
verstehst,<br />
kein Handyempfang, kein<br />
Wlan, kein Tiktok, totale<br />
Funkstille, verstehst!<br />
D`Leid suachan heidzudog<br />
ein Ferienparadies, des<br />
ned andauernd überschattet<br />
wird von lauternas Horrormeldungen,<br />
de soiche<br />
Burschn wia der Putin,<br />
der Trump, der Orban oder<br />
die islamistischn Mullahs<br />
auslösn, lauter Männer,<br />
die tagtäglich die Befürchtungen<br />
anhoazn, dass die<br />
gesamte Menschheit der<br />
Barbarei entgegengeht!<br />
Und da stellt sich hoid die<br />
Frage, wo gibt’s no soiche<br />
Gegenden?!<br />
Hans: Oiso wenn’s bloß um<br />
des geht, dass ma irgendwo<br />
hinroast, wo’s hinterm<br />
nächstn Horizont keine<br />
Welt nicht mehr gibt,<br />
kein Wlan und keinen<br />
Handyempfang, dann<br />
brauchatn d`Leid bloß<br />
zu uns her fahrn. I kunnt<br />
dir aus`m Stand sofort an<br />
Hauffa Orte bei uns da nenna,<br />
wo des zuatreffe dat.<br />
Gretl: Geh zua, bei uns<br />
da! Da gibt se ein cooler,<br />
weltoffener Urlauber heid<br />
nicht mehr zufrieden. De<br />
Leid brauchen eine gewisse<br />
Entfernung! Ein Flugzeug<br />
oder so! Vui roasn<br />
deswegn nach Sylt.<br />
Hans: Soi ein Schmarrn,<br />
da is doch überhaupt koa<br />
Ruah! Total überlauffa und<br />
saudeia und wia ma hört<br />
wird dort der Sand oiwei<br />
wenger. Außerdem singan<br />
s` dort in dene Boazn<br />
verbotne Liada.<br />
Gretl: Oder vielleicht in<br />
eine verlassene Gegend in<br />
der Toskana.<br />
Hans: Des muass ma se fei<br />
guat überlegn! Weil in Italien<br />
regiert jetzt eine Postfaschistin<br />
und da woaß<br />
ma net genau, ob ma dera<br />
traun derf. Frankreich is<br />
aa nix, da is`s aa net ruhig,<br />
da wird dauernd gegen irgendebbs<br />
demonstriert,<br />
da geht’s politisch drunter<br />
und drüber. Außerdem<br />
woaß ma da aa net genau,<br />
wer jetzt da grad regiert.<br />
Gretl: Owa in Spanien, da<br />
gab`s bestimmt viele ruhige,<br />
abgeschiedene Fleckerl.<br />
Hans: Hör mir bloß mit de<br />
Spanier auf!! Nach Spanien<br />
fahrat i gar niemals<br />
nicht, schließlich ham uns<br />
de durch des betrügerische<br />
Handspui aus der Europameisterschaft<br />
gworfa!<br />
Und außerdem is`s in<br />
dene südlichn Länder im<br />
Sommer sauwa z`hoaß,<br />
überoi Waldbrände und<br />
koa Wasser! Und in der<br />
übrigen Zeit oa Unweda<br />
August/September 2024<br />
www.waldwaerts-magazin.de<br />
nach`m andern, Erdrutsche,<br />
Vulkanausbrüche.<br />
Ja mia gangst! Und überoi<br />
so vui Leid! Grad wurln<br />
duat`s in de Städt auf der<br />
ganzn Weijd. Überoi sauwa<br />
z`vui Menschn. Des<br />
versteh i scho, dass des de<br />
Einheimische dort nimma<br />
aushoitn.<br />
Gretl: Drum knüpfn s` ja<br />
aa beispuisweis in Venedig<br />
de Touristen scho a<br />
Eintrittsgeijd ab.<br />
Hans: Dass da unsere Buagamoasta<br />
no ned drauf<br />
kemma san! A Eintrittsgeijd<br />
verlanga, wenn jemand<br />
oan von unserne Orte aufsuacha<br />
wui! Was in Venedig<br />
geht, des geht bei uns<br />
aa! Da kam a Geijd eina!<br />
Gretl: So ein Schmarrn,<br />
du kannst doch Venedig<br />
mit seinen exzellenten<br />
Sehenswürdigkeitn net<br />
vergleiche mit Wegscheid,<br />
Hauznberg, Woidkiacha,<br />
Röhrnbach, Freyung oder<br />
Grafenau! Was mächst<br />
denn da soichane kulturgeschichtlichen<br />
Highlights<br />
wia an Markusplatz<br />
mit seinen Cafés, dem<br />
Dogenpalast, der Rialtound<br />
Seufzerbrücke, dem<br />
Markusdom entgegensetzn,<br />
ganz zu schweigen<br />
vom vuin Wasser in dene<br />
Kanäle zwischen de Heisa<br />
und dene Gondeln drauf …<br />
Hans: … da kann Passau<br />
bei Hochwasser leicht<br />
mithoitn, da fahren auch<br />
Boote auf dem Wasser in<br />
den engen Gassen, und<br />
Paläste hamma aa: Schloss<br />
Wolfstein drobn in Freyung<br />
zum Beispui, oder an Garhammer<br />
z`Woidkiacha,<br />
und apropos Dom! Was is<br />
mit dem Bayerwalddom in<br />
Woidkiacha, ha!? Und der<br />
Stadtplatz von Grafenau<br />
hoitat einen Vergleich mit<br />
dem Marktplatz z`Venedig<br />
leicht aus! Da gibt’s aa jede<br />
Menge Cafés! Und was die<br />
Seufzerbrücke für Venedig<br />
is, des is die Hungerbrücke<br />
für Freyung! Pfiat di Gretl.<br />
Gretl: Pfiat di Hans.<br />
Fotos: Berndl<br />
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FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />
BAYERISCHER WALD<br />
PA SAU UND<br />
PA SAUER LAND<br />
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FREYUNG-GRAFENAU 31<br />
Ausbildungsstart am Landratsamt FRG<br />
FRG. Herzlich willkommen<br />
im neuen Beruf hieß es am<br />
01. September am Landratsamt<br />
Freyung-Grafenau für<br />
zehn ambitionierte neue<br />
Auszubildende und Studierende.<br />
Die stellvertretende<br />
Landrätin Helga Weinberger<br />
begrüßte die neuen Kolleginnen<br />
und Kollegen: „Sie<br />
haben sich für einen krisensicheren<br />
Ausbildungs- und<br />
Arbeitsplatz in unserer<br />
schönen Heimat entschieden.<br />
Ich gratuliere Ihnen<br />
zu dieser Entscheidung<br />
und wün-sche Ihnen für den<br />
Verlauf der Ausbildung alles<br />
Gute und viel Erfolg.“<br />
Die ersten Schritte auf einem<br />
spannenden Berufsweg<br />
gehen Jana Moser und David<br />
Kobler in ihrer Ausbildung<br />
zu Verwaltungsfachangestellten.<br />
Nadine Gibis und<br />
Jakob Zellner haben sich<br />
für eine Beamtenlaufbahn<br />
und die zweijährige Beamtenausbildung<br />
entschieden.<br />
Ein dreijähriges duales<br />
Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin<br />
bzw. zum<br />
Diplom-Verwaltungswirt<br />
(beides FH) absolvieren<br />
Lena Sophie Denk und<br />
Sandro Wittmann, genauso<br />
wie Veit Wagner und<br />
Stefan Kammerer, die dem<br />
Landratsamt von der Regierung<br />
von Niederbayern<br />
Begrüßung am Landratsamt Freyung-Grafenau: Ein wenig „Kreistagsluft“ konnten die neuen Auszubilden-den und Studierenden<br />
bereits im großen Sitzungssaal schnuppern. Mit dabei waren (stehend v.l.) stellvertretende Landrätin Helga Weinberger,<br />
Bettina Drexler (Ausbildungsleitung Verwaltungsfachangestellte) und Sibylle Müller (Ausbildungsleitung Beamtenanwärter).<br />
Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau<br />
zur Ausbildung zugewiesen<br />
wurden. Auch Manuel<br />
Scharl qualifiziert sich in<br />
seinem Studium zum Diplom-Verwaltungsinformatiker<br />
(FH) passgenau für<br />
eine moderne und digitalisierte<br />
Verwaltung. Darüber<br />
hinaus bietet das Landratsamt<br />
Freyung-Grafenau in<br />
Kooperation mit der OTH<br />
Regensburg in diesem Jahr<br />
zum zweiten Mal ein duales<br />
hat Selina Fröhler für sich<br />
ausgewählt.<br />
Durch gute Arbeitsplätze<br />
junge Menschen in der Region<br />
halten, ist eines der<br />
Ziele, die der Landkreis auf<br />
vielen Wegen verfolgt. Einer<br />
davon ist, hochwertige Ausbildungsplätze<br />
mit exzellenten<br />
Übernahmechancen<br />
selbst anzubieten. Aktuell<br />
befinden sich am Landratsamt<br />
Freyung-Grafenau 23<br />
amtenanwärterinnen und<br />
-anwärter, davon 11 Studierende<br />
an der Hochschule<br />
für den öffentlichen Dienst<br />
in Hof beziehungsweise an<br />
der OTH Regensburg, in ihrer<br />
Ausbildung.<br />
Auch zum Ausbildungsstart<br />
Herbst 2025 sucht<br />
das Landratsamt wieder<br />
junge Menschen für eine<br />
Laufbahn im öffentlichen<br />
Dienst. Wer sich für einen<br />
sich auf der Homepage<br />
des Landratsamtes unter<br />
https://www.freyung-grafenau.de/ausbildung<br />
informieren.<br />
Eine Bewerbung<br />
ist für Ausbildungsberufe<br />
noch bis zum 17.11.2024<br />
möglich, für Duale Studiengänge<br />
besteht die Bewerbungsmöglichkeit<br />
noch bis<br />
zum 31.12.2024. Bewerbungen<br />
sind ganz einfach online<br />
möglich unter https://www.<br />
freyung-grafenau.de/stel-<br />
Studium im Bereich der Auszubildende in verschie-<br />
Ausbildungs- oder Studilenangebote.<br />
Sozialen Arbeit an. Dieses denen Bereichen sowie Beenplatz<br />
interessiert, kann<br />
1<br />
Alligators of Swing präsentierten Swing, Blues & Boogie<br />
Gut besuchtes Konzert im Gasthaus Hafner in Perlesreut<br />
Perlesreut. Die herbstliche<br />
Konzertsaison mi<br />
Gasthaus Hafner hat wieder<br />
begonnen. Den Auftakt<br />
machte die Band „Alligators<br />
of Swing“.<br />
Das Trio verbindet die<br />
Leichtigkeit des Swing mit<br />
der gefühlvollen Stimme<br />
des Blues und der Kraft<br />
des Boogie Woogie. Dazu<br />
Foto: <strong>MuW</strong>/r.demont<br />
kommt eine große Beständigkeit,<br />
denn die Gruppe<br />
gibt es schon seit 1989 und<br />
so verfügen sie über reiche<br />
Erfahrung.<br />
Amüsante Anekdoten und<br />
Erläuterungen zwischen<br />
den Stücken lieferten jeweils<br />
die Überleitung zum<br />
nächsten Lied. Es handelte<br />
sich meist um Kompositionen<br />
aus den 40er und 50er<br />
Jahren des letzten Jahrhunderts<br />
sowie um eigene<br />
Stücke. Präsentiert wurden<br />
Lieder von Ray Charles, Nat<br />
King Cole sowie von Louis<br />
Jordan. Die zahleichen<br />
Zuschauer honorieren das<br />
Dargebotene mit viel Beifall<br />
– somit war klar, dass die<br />
Musiker nicht ohne Zugaben<br />
davonkamen. rd<br />
Noch mehr Geschichten aus der Heimat:<br />
auf MUW-NACHRICHTEN.DE<br />
<strong>Nachrichten</strong><br />
PERFEKT WERBEN
4 AKTUELLES<br />
Neue Fahnenmutter für den KRB Herzogsreut<br />
Marianne Sammer ist weit mehr als nur Veteranen-“Zierde“<br />
1<br />
Herzogsreut. Die Fahnenmutter<br />
eines Vereines<br />
ist nicht nur „Zierde“, wie<br />
Franz Bauer, Bezirksvorsitzender<br />
der Bayerischen<br />
Kameraden- und Soldatenvereinigung<br />
(BKV) betonte.<br />
Bekleidet man ein<br />
derartiges Amt, ist man<br />
auch „regulierende Kraft“,<br />
Kummerkasten und Mahnerin.<br />
All dessen sind sich<br />
Marianne Sammer und<br />
ihre „Boygroup“, wie sie<br />
die Mitglieder des Kriegerund<br />
Reservistenbundes<br />
(KRB) Herzogsreut liebevoll<br />
nennt, bewusst. Und genau<br />
deshalb ist sie nun Fahnenmutter<br />
dieses Vereines.<br />
Eigentlich hatten die „Veteranen“<br />
um 1. Vorsitzenden<br />
Udo Kronawitter nach<br />
dem privaten Ausscheiden<br />
von Maria Lenz-Krumenacker<br />
die Hoffnung bereits<br />
aufgegeben, diesen hoch<br />
Marianne Sammer (mit Blumenstrauß) und ihre „Boygroup“.<br />
angesehenen Posten wieder<br />
besetzen zu können.<br />
Beim Pfarrfest 2023 ergab<br />
allerdings ein Wort das andere<br />
– und Marianne Sammer<br />
war auserkoren und<br />
auch bereit dazu. Kürzlich<br />
wurde aus der Absicht nun<br />
Realität. Im Rahmen religiöser<br />
und gesellschaftlicher<br />
Feierlichkeiten wurde die<br />
neue Fahnenmutter in ihr<br />
Amt eingeführt. Pfarrer<br />
Matthias Grillhösl arbeitete<br />
im Gottesdienst heraus,<br />
welche Rolle eine Mutter<br />
einnimmt – im übertragenen,<br />
aber auch tatsächlichen<br />
Sinne. Der Geistliche<br />
spannte dabei den Bogen<br />
zum kirchlichen Fest „Maria<br />
Namen“, das in diesen<br />
Tagen gefeiert wird und<br />
allgemein zur Gottesmutter.<br />
Foto: privat<br />
Mit dem Segen des Schöpfers<br />
brachte Marianne Sammer<br />
ein Fahnenband an der<br />
KRB-Vereinsfahne an – der<br />
symbolische Beginn ihrer<br />
Amtszeit.<br />
„Es ist eine besondere Würde<br />
für mich, nun Fahnenmutter<br />
dieses Vereins sein<br />
zu dürfen“, betonte Marianne<br />
Sammer dabei. „Ich<br />
werde mich für Frieden und<br />
Zusammenhalt innerhalb<br />
dieser Gemeinschaft einsetzen“.<br />
Nicht nur der Krieger-<br />
und Reservistenbund<br />
feierte diesen Akt, sondern<br />
das gesamte Dorf. Mit einem<br />
prächtigen Festzug samt anschließenden<br />
Beisammensein<br />
im Wirtsgarten.<br />
Kriegerdenkmal gesegnet<br />
Grund hierfür war vordergründig<br />
– natürlich! - Marianne<br />
Sammer. Aber auch 1<br />
das frisch sanierte Kriegerdenkmal,<br />
das ebenfalls gesegnet<br />
wurde. Auch diese<br />
Gedenkstätte am Fuße des<br />
Kirchberges ist keinesfalls<br />
nur Zierde, sondern auch<br />
Mahnmal, wie Bürgermeister<br />
Fritz Raab betonte.<br />
Das Kriegerdenkmal hat<br />
bekanntlich einen tieferen<br />
Sinn. Ähnlich wie das Amt<br />
der Fahnenmutter.<br />
Kinder zeigen psychisches Leid anders als Erwachsene<br />
Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich besucht zum Weltkindertag die PIA für Kinder und Jugendliche<br />
Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich mit Funktionsoberärztin<br />
Dr. Marion Schwarz (l.) und leitender Psychologin<br />
Christiane Frisch.<br />
Foto: Lang/Bezirk Niederbayern<br />
Zwiesel. Den Weltkindertag<br />
am 20. September nahm Bezirkstagspräsident<br />
Dr. Olaf<br />
Heinrich zum Anlass, um<br />
sich in der Psychiatrischen<br />
Institutsambulanz (PIA) für<br />
Kinder und Jugendliche in<br />
Zwiesel über den aktuellen<br />
Stand zu informieren – vor<br />
allem nach der vorübergehenden<br />
Schließung der PIA<br />
in Waldkirchen, die wegen<br />
akuten Personalmangels<br />
notwendig geworden war.<br />
Die Patienten hätten sich<br />
zwischen Passau und Zwiesel<br />
aufgeteilt, konnte Funktionsoberärztin<br />
Dr. Marion<br />
Schwarz berichten. Doch<br />
auch in Zwiesel brauche<br />
man langfristig noch mehr<br />
Personal sowie räumliche<br />
Kapazitäten. „Wir platzen<br />
aus allen Nähten und daher<br />
verlängern sich auch die<br />
Wartezeiten für die Patienten“,<br />
machte die leitende<br />
Psychologin Christiane<br />
Frisch deutlich.<br />
Fallzahlen verdoppelt<br />
Seit der Eröffnung 2019 hat<br />
sich die Zahl der Fälle in<br />
Zwiesel verdoppelt. Mit der<br />
PIA in Zwiesel und der Dezentralisierung<br />
allgemein<br />
wollte der Bezirk die Versorgung<br />
in der Fläche verbessern.<br />
„Viele wären ohne<br />
diese Einrichtung sicher<br />
nicht behandelt worden“,<br />
ist Marion Schwarz überzeugt.<br />
Aus der Erfahrung<br />
der letzten Jahre konnten<br />
die beiden berichten, dass<br />
die Hemmschwelle der<br />
Eltern gesunken sei, sich<br />
Hilfe in der PIA zu holen,<br />
zumal auch Hausbesuche<br />
oder Besuche in Schulen<br />
und Kindergärten vorgenommen<br />
werden. „Es ist<br />
oft hilfreich, das Kind in<br />
seinem alltäglichen Umfeld<br />
zu sehen, um eine Diagnose<br />
stellen zu können“,<br />
erklärte Frisch.<br />
In Zwiesel habe man sich<br />
vor allem auch im Bereich<br />
der Autismusspektrumsstörungen<br />
einen guten Ruf<br />
bei der Diagnostik erarbeitet.<br />
„Viele Einrichtungen<br />
verweisen die Betroffenen<br />
mittlerweile an uns“,<br />
so die Psychologin. Es sei<br />
sehr gut, dass die Hemmschwelle<br />
insgesamt gesunken<br />
sei und das Hilfsangebot<br />
von den Familien auch<br />
tatsächlich angenommen<br />
werde, unterstreicht Dr.<br />
Schwarz. Und doch brauche<br />
es in Zukunft in dieser<br />
Fachrichtung genug Nachwuchskräfte,<br />
um diesen<br />
Bedarf abzudecken.<br />
Chance Medizincampus<br />
Im Gespräch mit dem<br />
Bezirkstagspräsidenten<br />
ging es am Ende auch um<br />
Überlegungen, wie man im<br />
Rahmen des Medizincampus<br />
Niederbayern die Studierenden<br />
auch inhaltlich<br />
mehr für die Kinder- und<br />
Jugendpsychiatrie begeistern<br />
könne. „Nur so kann<br />
es uns gelingen, genügend<br />
Personal für die Zukunft<br />
aufzubauen“, so Olaf Heinrich.<br />
„Es ist für jede Familie existenziell,<br />
dass sie in Notfällen<br />
auch Hilfe bekommt“, hob<br />
der Bezirkstagspräsident<br />
hervor und dankte dem gesamten<br />
Team der kinderund<br />
jugendpsychiatrischen<br />
Institutsambulanz herzlich<br />
für ihren täglichen Einsatz<br />
zum Wohle der vielen Kinder,<br />
die diese Hilfe ganz<br />
dringend brauchen. ml
AKTUELLES<br />
Perlen der Vergangenheit<br />
In Waldkirchen feierte der Hohe Herr Marktrichter samt Gefolge „45 Jahre Marktrichterjubiläum<br />
und 30 Jahre Marktrichtervereinsgründung“<br />
Waldkirchen. „Kommt vorbei<br />
und taucht mit Familie,<br />
Freunden und dem Marktrichter-Team<br />
ein in Waldkirchens<br />
geschichtsträchtige<br />
Vergangenheit“, hieß<br />
es am vergangenen Samstag.<br />
Wer dem Aufruf um<br />
Marktrichtervereins-Vorsitzenden<br />
Günter Holzbauer<br />
gefolgt ist, durfte einem<br />
absolut traumhaften 45.<br />
Marktrichterjubiläumsfest<br />
an Waldkirchens historienträchtiger<br />
Ringmauer<br />
beiwohnen.<br />
Mit einer Andacht, die der<br />
neue Waldkirchner Kooperator<br />
Jan Kolars beging, musikalisch<br />
gestaltet von Anna<br />
Falkner und Schülerinnen<br />
gestaltet, begann das Fest.<br />
Nach der Amtsübergabe<br />
von Bürgermeister Heinz<br />
Pollak, hatte einen Tag lang<br />
in Waldkirchen der Marktrichter<br />
Franz Ignatz Plin-<br />
dendorfer (Michael Anderle)<br />
die Gerichtsbarkeit inne<br />
Recht und Ordnung zu sprechen.<br />
Dem Fürstbischof zu<br />
Passau, Ernst von Firmian<br />
(Andreas Tausch), zu Ehren<br />
tanzten die Kindergartenkinder<br />
des Waldkirchner<br />
Caritas Kindergartens St.<br />
Peter. Das hohe Marktgericht<br />
tagte zweimal: Aus<br />
der Feder des Vorsitzenden<br />
stammte das phänomenale<br />
Theaterstück „Der Mord<br />
des Hammerschmied und<br />
die künischen Dorfer. Dann<br />
erfreuten 36 Waldkirchner<br />
Maria-Ward-Grundschüler<br />
mit dem Tück „Kirchenmäuse“,<br />
verfasst und einstudiert<br />
von Marktrichter-Schriftführerin<br />
Reinhilde Schreiber.<br />
Tanzacademie Isabell<br />
Prasch ließen mit Barocktänzen<br />
und Schwerttanz<br />
staunen.<br />
rs<br />
51<br />
Fotos: Schreiber<br />
(v.l.): Marktrichter Michael Anderle, Marktrichter-Gründungsmitglied<br />
Franz Huber, Marktrichter-Schriftführerin Reinhilde<br />
Schreiber und Waldkirchens Bürgermeister Heinz Pollak.<br />
Mobil trotz Handicap – Dreiräder eröffnen neue Horizonte!<br />
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6 TITELSTORY 1<br />
Die neue Realität:<br />
Umweltkatastrophen nehmen zu<br />
Warum wir uns an häufigere Hochwasser und Extremwetter gewöhnen müssen<br />
Hochwasser in Passau, Hitzewellen<br />
in Berlin, Waldbrände<br />
in Brandenburg<br />
– Extremwetterereignisse<br />
nehmen in Deutschland<br />
rapide zu. Im Jahr 2024<br />
erlebte Passau bereits<br />
zweimal ein verheerendes<br />
Hochwasser, eine Häufung,<br />
die noch vor wenigen Jahren<br />
undenkbar schien.<br />
Auch in anderen Teilen<br />
des Landes erhöhen sich<br />
Umweltkatastrophen.<br />
Dieser Negativtrend wirft<br />
die Frage auf: Müssen wir<br />
uns darauf einstellen, dass<br />
Extremwetterereignisse<br />
in Zukunft zur Normalität<br />
werden?<br />
Hochwasser in Passau:<br />
Eine neue Häufigkeit<br />
Passau, bekannt als „Dreiflüssestadt“,<br />
ist historisch<br />
für Hochwasser anfällig.<br />
Doch während die Stadt in<br />
der Vergangenheit nur gelegentlich<br />
schwere Überschwemmungen<br />
erlebte,<br />
gab es 2024 bereits zwei<br />
schwere Ereignisse innerhalb<br />
von drei Monaten.<br />
Die Pegel der Donau und<br />
des Inns stiegen nach anhaltenden<br />
Starkregenfällen<br />
im Juni und erneut im<br />
September bedrohlich an.<br />
Diese Häufung ist kein<br />
Zufall, sondern Teil eines<br />
größeren Musters, das<br />
sich überall im Land zeigt.<br />
Laut dem Deutschen Wetterdienst<br />
(DWD) hat die<br />
Anzahl der extremen Niederschlagsereignisse<br />
in<br />
den letzten Jahrzehnten<br />
stark zugenommen. Seit<br />
den 1950er Jahren stieg<br />
die Zahl solcher Ereignisse<br />
um mehr als 20 %, und<br />
Prognosen deuten darauf<br />
hin, dass dieser Trend sich<br />
weiter verschärfen wird.<br />
Aktuelle Statistiken aus<br />
dem „Umweltbundes-<br />
amt-Bericht 2023“ und der<br />
„European Severe Weather<br />
Database (ESWD)“ verdeutlichen<br />
das Ausmaß des<br />
Problems: 2022 wurden<br />
in Deutschland 811 Extremwetterereignisse<br />
registriert,<br />
davon waren 178<br />
Überschwemmungen, 312<br />
Stürme und 190 schwere<br />
Gewitter. Im Jahr 2023<br />
stieg die Gesamtzahl auf<br />
925, was einem Anstieg von<br />
fast 14 % gegenüber dem<br />
Vorjahr entspricht. Auch<br />
die Schäden sind enorm: In<br />
den letzten zehn Jahren beliefen<br />
sich die versicherten<br />
Schäden durch Naturkatastrophen<br />
in Deutschland auf<br />
durchschnittlich 3,2 Milliarden<br />
Euro pro Jahr.<br />
Klimawandel als<br />
Haupttreiber<br />
Führende Umweltforscher<br />
sind sich einig, dass der<br />
Klimawandel der zentrale<br />
Treiber hinter der Zunahme<br />
dieser Wetterextreme<br />
ist. Der Deutsche Wetterdienst<br />
erklärt, dass sich<br />
die Luft über Deutschland<br />
in den letzten Jahrzehnten<br />
um durchschnittlich 1,6<br />
Grad Celsius erwärmt hat,<br />
was den globalen Trend<br />
widerspiegelt. Diese Erwärmung<br />
hat weitreichende<br />
Auswirkungen: Warme<br />
Luft kann mehr Feuchtigkeit<br />
aufnehmen. Dadurch<br />
kommt es häufiger zu intensiven<br />
Regenfällen, die<br />
vor allem in Flusstälern wie<br />
dem der Donau zu Überschwemmungen<br />
führen.<br />
Passau ist besonders betroffen,<br />
weil hier mehrere<br />
Flüsse aufeinandertreffen,<br />
was das Risiko verstärkt.<br />
Zugleich nehmen Hitzewellen<br />
zu. In den Sommern<br />
2019, 2020 und 2022<br />
verzeichnete Deutschland<br />
jeweils neue Hitzerekorde.<br />
Der Sommer 2024 hat mit<br />
Passau im Juni 2024.<br />
drei aufeinanderfolgenden<br />
Hitzewellen in mehreren<br />
Regionen des Landes<br />
ebenfalls neue Extreme<br />
erreicht. Laut dem DWD<br />
steigt die Wahrscheinlichkeit<br />
von Hitzewellen mit<br />
jedem Grad Erwärmung um<br />
das fünffache. Die stärkere<br />
Erwärmung in der Arktis<br />
schwächt den Jetstream,<br />
wodurch sich Wetterlagen<br />
länger halten. Dies führt<br />
dazu, dass häufig länger<br />
andauernde Regenperioden<br />
oder Hitzewellen entstehen.<br />
Allein 2023 wurden mehr<br />
als 40 Tage mit Temperaturen<br />
über 30 Grad Celsius<br />
registriert. Das Problem dabei:<br />
Hitze wirkt sich nicht<br />
nur auf die Gesundheit der<br />
Menschen aus, sondern<br />
auch auf die Infrastruktur<br />
und die Landwirtschaft. Die<br />
Dürre im Jahr 2022 führte<br />
beispielsweise zu Ernteausfällen<br />
in Millionenhöhe.<br />
Was ist zu tun?<br />
Im noch schlimmere Auswirkungen<br />
des Klimawandels<br />
zu verhindern,<br />
müssten die Treibhausgasemissionen<br />
durch gezielte<br />
Maßnahmen drastisch reduziert<br />
werden. Im Energiesektor<br />
ist der Umstieg<br />
auf erneuerbare Energien<br />
wie Solar- und Windkraft<br />
essenziell, während fossile<br />
Brennstoffe schrittweise<br />
abgeschafft und die<br />
Energieeffizienz gesteigert<br />
werden müssten. In der Industrie<br />
sind kohlenstoffarme<br />
Technologien und die<br />
Förderung einer Kreislaufwirtschaft<br />
zentrale Ansätze,<br />
um den CO₂-Ausstoß zu<br />
senken. Im Verkehrssektor<br />
kann die Elektromobilität,<br />
der Ausbau öffentlicher<br />
Verkehrsmittel und die<br />
Nutzung klimafreundlicher<br />
Kraftstoffe maßgeblich zur<br />
Emissionsreduktion beitragen.<br />
Auch in der Landwirtschaft<br />
wären nachhaltige Techniken<br />
sinnvollf, wie etwa eine<br />
verstärkte Förderung pflanzenbasierter<br />
Ernährung,<br />
die Reduktion von Düngemitteln<br />
und Aufforstungsprogramme,<br />
um natürliche<br />
CO₂-Senken zu schaffen.<br />
Bei Gebäuden kann die<br />
Energieeffizienz durch Sanierungen<br />
und den Einsatz<br />
erneuerbarer Heizsysteme<br />
erheblich gesteigert werden.<br />
Auf politischer Ebene<br />
sind Maßnahmen wie<br />
CO₂-Preise, die Einhaltung<br />
internationaler Klimaziele<br />
und eine verstärkte<br />
globale Zusammenarbeit<br />
Fotos: Zellner<br />
Bei jedem Hochwasser unermüdlich<br />
im Einsatz: die Wasserwacht<br />
Passau.<br />
unerlässlich. Zudem kann<br />
jeder selbst seinen Beitrag<br />
dazu leisten, indem man<br />
versucht, nachhaltiger zu<br />
leben und zu komsumieren.<br />
Die Zunahme von Extremwetterereignissen<br />
erfordert<br />
schnelles Handeln auf mehreren<br />
Ebenen. Häufig betroffene<br />
Städte, aber auch<br />
ländliche Gebiete, müssen<br />
in ihre Infrastrukturen investieren,<br />
um sich besser<br />
gegen Hochwasser und<br />
Stürme zu schützen. Dazu<br />
gehören höhere Dämme, erweiterte<br />
Frühwarnsysteme<br />
und eine verstärkte Flächenentsiegelung,<br />
um Wasser<br />
besser abführen zu können.
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7<br />
AIDENBACH 1<br />
Ein starker Partner für die Region<br />
Feierliche Einweihung des Autohauses Spindler am Standort in Aidenbach<br />
Aidenbach. Am vergangenen<br />
Samstag, den 21.<br />
September, war es endlich<br />
so weit: Mit einem großen<br />
Fest weihte das Autohaus<br />
Spindler nun offiziell die<br />
neue Niederlassung in Aidenbach<br />
ein. Mit der Eröffnung<br />
im Oktober 2023<br />
erweiterte das Autohaus<br />
seinen Aktionsradius. Seit<br />
vielen Jahren bereits eine<br />
feste Größe in Prag bei<br />
Hutthurm, bietet das Autohaus<br />
Spindler nun auch<br />
den Aidenbacher Kunden<br />
seinen bewährten Service<br />
und Kompetenz im Bereich<br />
Verkauf und Werkstatt.<br />
Service mit Tradition<br />
und Innovation<br />
Das Familienunternehmen<br />
steht für hochwertigen Service<br />
und moderne Technik.<br />
In Prag beeindruckt der<br />
Showroom seit Jahren die<br />
Kundschaft, indem er die<br />
starken Marken Renault<br />
und Dacia ins rechte Licht<br />
rückt. Mit der Eröffnung<br />
in Aidenbach setzt das Autohaus<br />
Spindler nun seine<br />
Expansion fort. Auch hier<br />
werden Renault und Dacia<br />
in den neu gestalteten<br />
Räumlichkeiten mit viel Stil<br />
präsentiert. Die zugehörige<br />
Werkstatt bietet sämtliche<br />
Dienstleistungen rund um<br />
Reparatur, TÜV-Abnahme<br />
(HU und AU), Unfallinstandsetzung<br />
und Beratung.<br />
„Unser Ziel ist es, unseren<br />
Kunden im Landkreis kurze<br />
Wege und umfassenden<br />
Service zu bieten, egal ob es<br />
um den Kauf eines neuen<br />
Fahrzeugs oder Reparaturen<br />
geht“, betont Geschäftsführerin<br />
Anna Spenger. Die<br />
familiäre Atmosphäre und<br />
die geballte Fachkompetenz<br />
des Teams sorgen dafür,<br />
dass sich die Kunden in<br />
besten Händen wissen.<br />
Bei der feierlichen Einweihung<br />
bedankte sich<br />
Geschäftsführer Thomas<br />
Spenger herzlich bei seinen<br />
Mitarbeitern für deren<br />
großartige Unterstützung<br />
und die harte Arbeit in den<br />
vergangenen Monaten.<br />
Ohne ihren Einsatz wäre<br />
die erfolgreiche Eröffnung<br />
nicht möglich gewesen.<br />
Besonders erfreut zeigte<br />
sich Spenger über die positive<br />
Resonanz der Aidenbacher<br />
Bevölkerung, die die<br />
neue Werkstatt bereits gut<br />
angenommen hat. Auch die<br />
treue Kundschaft aus Vilshofen<br />
bleibt dem Autohaus<br />
Spindler verbunden und<br />
nutzt nun die neue Filiale<br />
in Aidenbach.<br />
Zahlreiche Gäste und Kunden kamen zur feierlichen Einweihung. Bürgermeister Robert<br />
Grabler überreichte den Geschäftsführern Julia und Thomas Spenger zur feierlichen Einweihung<br />
ein Willkommensgeschenk (1.Foto unten v.r.)<br />
Fotos: <strong>MuW</strong>/m.wagner<br />
Freuen sich über die neue Zweigstelle in Aidenbach: (v.l.) Thomas Spenger zusammen mit Sohn Florian,<br />
Ehefrau Julia, Tochter Elisa und Silke Krenn von der Raiffeisenbank i. Lkrs. Passau-Nord eG.<br />
Pfarrer Pradeesh Antony Chullickal (1.v.r.) segnete im Beisein von<br />
Bürgermeister Robert Grabler (2.v.r.) die neuen Räumlichkeiten.<br />
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8 RACHEL 1<br />
Startschuss für Sanierung des<br />
Waldschmidthauses<br />
Rachel. Die höchst gelegene<br />
Baustelle im Nationalpark<br />
Bayerischer Wald hat<br />
begonnen. Bei einer Auftaktbesprechung<br />
konnten<br />
Nationalparkleiterin<br />
Ursula Schuster und Norbert<br />
Sterl, Leiter des Staatlichen<br />
Bauamtes Passau,<br />
nun den Startschuss für<br />
die Sanierung des Waldschmidthauses<br />
auf dem<br />
Großen Rachel geben. Im<br />
ersten Schritt wird der<br />
Anbau des Gebäudes, das<br />
auf 1360 Metern liegt, abgerissen.<br />
Anbau wird noch in diesem Jahr abgerissen –<br />
Neuer Anbau und Sanierung des Hauptgebäudes starten 2025<br />
Die Bauzäune sind bereits<br />
aufgestellt, auch der<br />
Abriss-Bagger ist vor Ort.<br />
Dem Beginn der Sanierung<br />
der beliebten Beherbergungshütte<br />
im Nationalpark<br />
steht nichts mehr im<br />
Wege. „Ich bin froh, dass<br />
es nun endlich losgehen<br />
kann und wir gemeinsam<br />
mit dem Staatlichen Bauamt<br />
einen Weg gefunden<br />
haben“, sagte Nationalparkleiterin<br />
Ursula Schuster.<br />
Für die Region sei dies<br />
ein wichtiges Signal. „Der<br />
Wunsch ist in der Bevölkerung<br />
sehr groß, dass<br />
es auf dem Rachel wieder<br />
eine Berghütte mit Übernachtungsmöglichkeit<br />
gibt.“ Deshalb stünde<br />
diese Maßnahme bei der<br />
Nationalparkverwaltung<br />
auf der Agenda ganz oben.<br />
Freuen sich, dass die Sanierung des Waldschmidthauses beginnen kann: Nationalparkleiterin Ursula Schuster (3.v.r.), Bauamtschef<br />
Norbert Sterl (Mitte), Architekt Alfons Döringer (2.v.r), Armin Atteneder von der Baufirma Schneider (2.v.l.), die Nationalparkmitarbeiter<br />
Hubert Wachter (l.) und Johannes Dick (3.v.l.) sowie Sabrina Ritzau, Mitarbeiterin des Staatlichen Bauamtes.<br />
Foto: Nationalpark Bayerischer Wald<br />
Norbert Sterl, der Leiter<br />
des Staatlichen Bauamts<br />
Passau, freute sich über<br />
das symbolische Startsignal<br />
für die Sanierung und<br />
Erweiterung des Waldschmidthauses:<br />
„Bis hierher<br />
ist es bereits ein weiter<br />
Weg, der für das Staatliche<br />
Bauamt 2021 mit der Erstellung<br />
eines Sanierungsund<br />
Erweiterungskonzeptes<br />
begonnen hat.“ Massive<br />
Preissteigerungen, bedingt<br />
durch Corona-Krise<br />
und Ukrainekrieg, hatten<br />
für Verzögerungen gesorgt<br />
und eine Umplanung erfordert.<br />
„Am Schluss ist<br />
es jetzt sehr schnell gegangen<br />
und wir hoffen,<br />
dass die Firma die nächsten<br />
Wochen noch für die<br />
ersten Arbeiten nutzen<br />
kann. Ab Oktober werden<br />
wetterbedingt nicht mehr<br />
viele Tätigkeiten möglich<br />
sein, insgesamt steht nur<br />
ein kurzes Zeitfenster für<br />
die Maßnahme zur Verfügung,<br />
wir werden uns<br />
aber größte Mühe geben,<br />
das Waldschmidthaus bis<br />
Ende 2026 bezugsfertig zu<br />
sanieren“, sagte Sterl.<br />
Die Baumaßnahme geht,<br />
wenn alles nach Plan verläuft,<br />
wie folgt weiter: Im<br />
Frühjahr nächsten Jahres<br />
soll zunächst die Bodenplatte<br />
für den neuen<br />
Anbau gefertigt werden.<br />
Der Anbau selbst wird<br />
in Holzständerbauweise<br />
größtenteils im Tal vorgefertigt<br />
und mangels einer<br />
geeigneten Zufahrt mit<br />
dem Hubschrauber an Ort<br />
und Stelle gebracht. Der<br />
neue Gebäudeteil bietet<br />
künftig Platz für Toiletten,<br />
einen Teil der Küche,<br />
eine Pächterwohnung und<br />
ein weiteres Treppenhaus<br />
als baulichen Rettungsweg.<br />
Das unter Denkmalschutz<br />
stehende Hauptgebäude,<br />
in dem unter<br />
anderem die Gaststube,<br />
zwölf Übernachtungsplätze<br />
sowie Sanitäranlagen<br />
untergebracht sind, wird<br />
aus Brandschutzgründen<br />
generalsaniert. Ziel sei es,<br />
den Betrieb zum Saisonstart<br />
im Jahr 2027 aufzunehmen.<br />
Dass der Bau aufgrund der<br />
exponierten Lage auf 1360<br />
Metern herausfordernd<br />
ist, sei allen Beteiligten<br />
klar, allen voran dem Architekten<br />
Alfons Döringer.<br />
„Es ist eine besondere Baustelle.<br />
Wir haben keinen<br />
Strom und keine Anbindung<br />
ans gemeindliche<br />
Wasserversorgungsnetz.<br />
Einfach mal schnell zur<br />
Baustelle zu fahren funktioniert<br />
ebenfalls nicht und<br />
bauen kann man nur von<br />
Mai bis Oktober.“ Dennoch<br />
war es Döringer eine Herzensangelegenheit,<br />
den<br />
Zuschlag für das Projekt<br />
zu erhalten. „Ich bin in<br />
der Gemeinde Spiegelau<br />
aufgewachsen.“<br />
Laut Döringer waren die<br />
Planungen nicht einfach,<br />
auch wegen der Vorgaben<br />
des Denkmalschutzes.<br />
Mit dem Ergebnis ist er<br />
nun sehr zufrieden. Die<br />
Stromversorgung erfolgt<br />
zum Teil über Photovoltaik-Module<br />
sowohl auf<br />
dem Dach, als auch an<br />
der Fassade des Anbaus<br />
und wird mit einem Batteriespeicher<br />
unterstützt.<br />
Das Wasser, das aus einer<br />
Quellfassung kommt, wird<br />
über Warmwasserkollektoren<br />
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Systeme wie Ei-<br />
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Langlebigkeit, sondern<br />
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Projekt ein Unikat. Damit<br />
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wertvollen, zusätzlichen<br />
Wohnraum - und hochwertige<br />
Lösungen sind<br />
stets gefragt“, erklärt<br />
Robert Eichinger. Dabei<br />
betont er auch die wachsende<br />
Nachfrage nach<br />
Sanierungen. In Zeiten,<br />
in denen Neubauten<br />
rückläufig sind, setzen<br />
viele Hausbesitzer auf<br />
die Aufwertung ihrer<br />
Bestandsimmobilien.<br />
Der Trend zur Wohnraumerweiterung<br />
mit<br />
Licht durchfluteten<br />
Wintergärten hat sich in<br />
den letzten Jahren stark<br />
verstärkt und Eichinger<br />
Wintergarten bietet dafür<br />
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auch für seine Nachhaltigkeit<br />
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renommierten Preisen gehören<br />
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hervorragende innovative<br />
Leistungen, der Best Business<br />
Award für Nachhaltigkeit<br />
, der Exportpreis sowie<br />
der Bayerische Staatspreis<br />
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Herzlichen Glückwunsch zum<br />
Firmenjubiläum und viel Erfolg!<br />
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Blick in die Zukunft<br />
Auch nach 40 Jahren Unternehmensgeschichte<br />
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weiterhin innovativ.<br />
Für das kommende<br />
Jahr sehen die Geschäftsführer<br />
Robert Eichinger,<br />
Christian Leitner und<br />
Alexander Eichinger dem<br />
Markt optimistisch entgegen.<br />
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großartigen Team<br />
für die tägliche Arbeit, die<br />
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gemacht hat“, so Eichinger.<br />
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für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit!<br />
Das Unternehmen ist bestrebt,<br />
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weiterzuverfolgen<br />
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Firmenjubiläum!<br />
Wir wünschen der<br />
Firma Eichinger Wintergarten<br />
alles Gute zum 40-jährigen<br />
Jubiläum und freuen uns<br />
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Grafenau. Der kommende<br />
Freitag, 27. September ab 18<br />
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Richard Hable in Grafenau<br />
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Mit der feierlichen<br />
Eröffnung der erweiterten<br />
Werkstatt und der mit<br />
Spannung erwarteten Premiere<br />
des neuen BMW 1er<br />
läutet das Traditionsunternehmen<br />
den Einstieg in sein<br />
fünftes Jahrzehnt ein. Rund<br />
1,2 Millionen Euro wurden<br />
in die Modernisierung und<br />
den Ausbau des Standorts<br />
investiert, um für die Zukunft<br />
– insbesondere in<br />
Bezug auf Elektromobilität<br />
– bestens gerüstet zu sein.<br />
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ausgestattet ist. Die neuen<br />
Arbeitsbereiche bieten erweiterte<br />
Kapazitäten und<br />
sorgen dafür, dass künftig<br />
noch effizienter gearbeitet<br />
werden kann.<br />
„Es geht aufwärts und<br />
vorwärts“, betonen die<br />
Geschäftsführer Stefanie<br />
Hable-Zarham und Holger<br />
Zarham. Neben der technischen<br />
Aufrüstung schafft<br />
die Erweiterung auch vier<br />
neue Arbeitsplätze, sodass<br />
das Team, das bereits aus<br />
Der neue Autolift im Autohaus Hable.<br />
40 Mitarbeitenden besteht,<br />
weiter wächst.<br />
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Dynamik und modernste<br />
Technik – passend<br />
zu den ambitionierten Zukunftsplänen<br />
des Autohauses.<br />
Die Besucher können<br />
Foto: Autohaus Hable<br />
das Fahrzeug nicht nur bewundern,<br />
sondern sich auch<br />
in geführten Rundgängen<br />
über die neuesten Trends<br />
und Entwicklungen in der<br />
BMW-Welt informieren.
AUTOHAUS HABLE 15<br />
Autohaus<br />
Richard Hable<br />
Autohaus Hable feiert Werkstatterweiterung<br />
BMW Vertragshändler MINI<br />
und<br />
Service<br />
Premiere des neuen BMW 1er am 27.9. ab 18:00 Uhr<br />
Spitalstraße 33<br />
94481 Grafenau<br />
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Ein buntes Rahmenprogramm<br />
sorgt für beste<br />
Unterhaltung: Live-Musik,<br />
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und kulinarische<br />
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Freuen Sie sich auf Führungen<br />
durch das Autohaus und Fahren<br />
für zusätzliche Freude am Vielen Dank für den<br />
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sorgte – vor allem<br />
Auftrag & die gute<br />
die Wissens-Stationen zum<br />
Thema Elektromobilität.<br />
Diese vermitteln spannende<br />
Einblicke in die Technik der<br />
Zukunft und zeigten, dass<br />
sich das Autohaus Hable<br />
bereits heute intensiv mit<br />
den Herausforderungen<br />
der modernen Mobilität<br />
auseinandersetzt. Auf dem<br />
bei den jüngeren Gästen.<br />
„Die Elektromobilität ist<br />
auch in Grafenau angekommen“,<br />
erklärt das Team des<br />
Autohauses einstimmig. Die<br />
Werkstatterweiterung und<br />
die Einführung der neuesten<br />
BMW-Modelle zeigen<br />
eindrucksvoll, dass das KIENINGER-BAU Au-<br />
GmbH<br />
Zusammenarbeit!<br />
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Servus und Willkommen im<br />
NATIONALPARK CAFÉ WISTLBERG<br />
UNSERE SPEISEN UND GETRÄNKE<br />
Diese Karte dürfen Sie gerne mitnehmen!<br />
Foto: <strong>MuW</strong>/M. Wagner<br />
Weitere Informationen und<br />
die Speisekarte gibt es unter<br />
www.nationalpark-cafe.com<br />
Nationalparkleiterin Ursula Schuster und Pächter Bernhard<br />
Fuchs (vorne) unterzeichneten den Pachtvertrag für das<br />
Café Wistlberg. Darüber freuten sich auch die Nationalparkmitarbeiter<br />
Hubert Wachter (l.), Hans-Georg Simmet (3.v.r.)<br />
und Johannes Schmid (2.v.r) sowie das Team vom Gasthaus<br />
Fuchs mit Birgit Fuchs (2.v.l.), Thomas Dorner (3.v.l.) und Stefan<br />
Dorner (r.). Foto: Nationalpark Bayerischer Wald<br />
Genießen auf fast 1100<br />
Metern über dem<br />
Meer! „Wir freuen uns, Sie<br />
im NATIONALPARK CAFÉ<br />
WISTLBERG als Gast in<br />
unserer modernen, guten<br />
Stube oder auf unserer<br />
sonnigen Terrasse begrüßen<br />
zu dürfen“, sagt Pächter<br />
Bernhard Fuchs, dem<br />
auch das Gasthaus-Hotel<br />
FUCHS und die KANZEL<br />
BRÄU in Mauth gehören.<br />
Mit einer großen Auswahl<br />
an frisch zubereiteten<br />
Gerichten, Kuchen sowie<br />
einem breiten Sortiment<br />
an kalten und warmen Getränken<br />
ist das Ziel seines<br />
neuen Teams, das extra für<br />
das Café aufgebaut worden<br />
ist: „Wir wollen den Ausflug<br />
ins neue NATURERLEBNIS<br />
WISTLBERG zu einem Genusserlebnis<br />
machen. Und<br />
wir möchten zudem hier im<br />
CAFÉ WISTLBERG auch die<br />
Im gemütlichen, hellen Innenbereich finden 30 Gäste Platz. Auf der sonnigen und teilweise<br />
überdachten Terrasse können bis zu 80 Gäste Zeit und Natur genießen. Fotos: S. Dorner<br />
Idee des Nationalparks Bayerischer<br />
Wald vermitteln,<br />
zu einem Bindeglied werden<br />
und unseren Gästen<br />
zeigen, wie man die Natur<br />
genießen kann, ohne sie zu<br />
gefährden“, betont Fuchs.<br />
Mit seinem Personal, in<br />
dem sich viele Finsterauer<br />
Gesichter tummeln, will<br />
er nun „drobn“ auf dem<br />
Wistlberg die Hungrigen<br />
und Durstigen – ob aus Nah<br />
oder Fern, ob Groß oder<br />
Klein – mit der gleichen<br />
NATIONALPARK CAFÉ WISTLBERG | Buchwaldstr. 53 | 24151 Mauth-Finsterau | Tel. 08557 9737013 | info@nationalpark-cafe.com
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Öffnungszeiten:<br />
28.09.2024 bis 15.11.2024<br />
Dienstag - Sonntag: 09 bis 18 Uhr<br />
16.11.2024 bis 01.04.2025<br />
Dienstag - Sonntag: 10 bis 17 Uhr<br />
Montag: Ruhetag<br />
Betriebsurlaub:<br />
30.11. - 13.12.24 | 24./25.12.24 geschlossen<br />
UNSERE SPEISEN UND GETRÄNKE<br />
17<br />
Termine für Schwangerschaftsberatung<br />
können auch online<br />
vereinbart werden<br />
Einblick in Terminbuchung hat nur<br />
Schwangerschaftsberatungsstelle –<br />
Informationen bleiben vertraulich<br />
Diese Karte dürfen Sie gerne mitnehmen!<br />
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Hubert Greller<br />
Geyersberg 19 • 94078 Freyung<br />
Telefon 08551 7495 • Fax 910241<br />
Liebe und Leidenschaft für<br />
hochwertige, regionale Produkte<br />
bewirten wie „drunt“<br />
in Mauth. „Wir freuen uns<br />
auf viele Gäste, wünschen<br />
eine schöne Einkehr auf<br />
dem Wistlberg und guten<br />
Appetit!“, sagt Fuchs.<br />
Das Nationalpark Café ist<br />
ab Samstag, den 28. September<br />
2024 von Dienstag<br />
bis Sonntag während<br />
der Igelbus-Fahrzeiten<br />
(Haltestelle direkt vor der<br />
Tür) von 9 bis 18 Uhr und<br />
ab 16. November 2024 bis<br />
01. April 2025 von 10 bis 17<br />
Uhr geöffnet. Besonderes<br />
Highlight: Im Café können<br />
die Gäste zwischen vier<br />
Frühstücken wählen, um<br />
gestärkt in den Tag oder<br />
eine Tour im Nationalpark<br />
Bayerischer Wald starten<br />
zu können.<br />
Über die neue Seite können persönliche Termine in Waldkirchen,<br />
in Grafenau oder Telefontermine mit der Schwangerschaftsberatungsstelle<br />
vereinbart werden. Foto: Pixabay/Runnels<br />
FRG. Wer zur Schwangerschaftsberatungsstelle<br />
am<br />
Gesundheitsamt im Waldkirchener<br />
Gesundheitszentrum<br />
(Erlenhain 6) will,<br />
kann den entsprechenden<br />
Termin nun auch online<br />
vereinbaren.<br />
Es können persönliche<br />
Termine in Waldkirchen,<br />
in Grafenau oder Telefontermine<br />
vereinbart werden.<br />
Einblick in die Terminbuchung<br />
hat dabei nur<br />
die Schwangerschaftsberatungsstelle.<br />
Jegliche Informationen<br />
bleiben somit<br />
vertraulich. Der Link zur<br />
Terminvergabe findet sich<br />
auf der Seite der Schwangerenberatungsstelle<br />
auf<br />
der Landkreis-Homepage<br />
oder direkt hier: https://<br />
lk-frg.termine-reservieren.online/select2?md=3.<br />
Natürlich sind die Mitarbeiterinnen<br />
der Beratungsstelle<br />
auch weiterhin<br />
unter Telefon 08551/57-<br />
4033 erreichbar, um sich<br />
einen Termin zu vereinbaren,<br />
der zeitnah oder<br />
anonym erfolgen soll.<br />
Die Einführung der Online-Terminvergabe<br />
wurde<br />
finanziert von der Europäischen<br />
Union - NextGeneration<br />
EU.<br />
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18 AUS DER REGION<br />
Wissenschaft und Kreativität<br />
begeistern junge Entdecker<br />
Ferienprogramm am Technologie Campus Hutthurm<br />
Hatten sichtlich Spaß am Experimentieren mit „Kunos cooler Kunststoffkiste“<br />
(v.l.): Vincent Hofbauer und Benedikt Knab. Foto: THD<br />
Hutthurm. In den Sommerferien<br />
erlebten zwölf<br />
Kinder aus dem Raum<br />
Hutthurm zwei aufregende<br />
Tage voller Wissenschaft<br />
und Kreativität. Am ersten<br />
Tag tauchten die Kinder in<br />
die faszinierende Welt der<br />
Kunststoffe ein. Mit dem<br />
Experimentierkasten „Kunos<br />
coole Kunststoffkiste“<br />
führten sie spannende Versuche<br />
durch, stellten ihren<br />
eigenen Kunststoff her und<br />
erfuhren, wie eine Kläranlage<br />
funktioniert. Nach<br />
einer kurzen Pause ging<br />
es mit einer aufregenden<br />
Schnitzeljagd weiter. Die<br />
Kinder erkundeten Labore,<br />
errieten mikroskopische<br />
Gegenstände und meisterten<br />
gemeinsam die kreative<br />
Teamaufgabe: den Bau von<br />
Papierbrücken.<br />
Der zweite Tag stand ganz<br />
im Zeichen des Tüftelns<br />
und Gestaltens. Die jungen<br />
Teilnehmer entwarfen mit<br />
einem CAD-Programm individuelle<br />
Schlüsselanhänger<br />
mit QR-Codes und druckten<br />
diese stolz im 3D-Drucker<br />
aus. Zudem gestalteten<br />
sie kreative Anhänger aus<br />
Schrumpffolie.<br />
Ein Feenreigen<br />
Henry Purcells „The Fairy Queen“<br />
SonnYtag am<br />
06. Oktober 2024<br />
Freyung. Am Sonntag, den 06. Oktober, verwandelt sich<br />
Freyung in eine lebendige Bühne für das „Fest der Region“<br />
und den beliebten SonnYtag – ein verkaufsoffener Sonntag<br />
voller Spaß, regionaler Vielfalt und Unterhaltung. Von<br />
13 bis 17 Uhr öffnen die Freyunger Geschäfte ihre Türen<br />
und laden zum gemütlichen Einkaufsbummel ein.<br />
Besucher können sich auf eine bunte Mischung aus regionalen<br />
Produkten, handgefertigtem Kunsthandwerk und<br />
kulinarischen Schmankerln freuen. Parallel dazu sorgt<br />
ein umfangreiches Programm für die ganze Familie für<br />
beste Stimmung: Der Tag beginnt festlich mit einem traditionellen<br />
Erntedank-Umzug, bei dem die reiche Ernte der<br />
Region geehrt wird. Ein besonderes Highlight des Tages<br />
ist der Kürbiswettbewerb, bei dem der schönste, größte<br />
und ausgefallenste Kürbis prämiert wird. Zudem bietet<br />
der Flohmarkt in der Schulgasse ab 07 Uhr eine Gelegenheit,<br />
einzigartige Fundstücke zu entdecken.<br />
Besonders spannend ist die Eröffnung des KunsT.RAUM<br />
im ehemaligen Passauer Hof, wo ein köstliches Kuchenbuffet<br />
auf Sie wartet – alles rund um das Thema Kürbis.<br />
Kommen Sie vorbei und genießen Sie einen abwechslungsreichen<br />
Tag in Freyung!<br />
1<br />
Passau. Ganz gleich ob Oratorium,<br />
musikalische Lesung<br />
oder A cappella-Konzert,<br />
beim Konzertwinter<br />
der Gesellschaft der Musikfreunde<br />
Passau e.V. steht<br />
die menschliche Stimme im<br />
Mittelpunkt.<br />
Die Konzertreihe 2024/25<br />
beginnt mit einer außergewöhnlichen<br />
Inszenierung<br />
der Semi-Oper „The Fairy<br />
Queen“ (dt. „Die Feenkönigin“)<br />
des englischen<br />
Komponisten Henry Purcell<br />
(1659-1695). 1692 in<br />
London uraufgeführt, galt<br />
diese frühe und recht freie<br />
musikalische Adaption<br />
des Sommernachtstraums<br />
von William Shakespeare<br />
lange als verschollen. Die<br />
musikalische Gattung der<br />
Semi-Oper entwickelte<br />
sich im 17. Jahrhundert<br />
aus dem höfischen Maskenspiel.<br />
Eine Mischung<br />
aus Sprechtheater, Gesang,<br />
Tanz und metaphernreichem<br />
Bühnenbild sind ihr<br />
zu Eigen. Dem deutschen<br />
Singspiel artverwandt,<br />
führt die Wirkungsgeschichte<br />
der Semi-Oper<br />
aus der Spätrenaissance<br />
zu einer Gegenposition der<br />
barocken Kastratenoper<br />
italienischen Stils. Sie reüssierte<br />
als Spiegelbild der<br />
Londoner Sozialgeschichte<br />
und endet beim Musical unserer<br />
Tage.<br />
Bei „The Fairy Queen“ ist die<br />
Welt noch ganz sinnenfroh,<br />
barock bunt und verzaubert.<br />
Zwischen den Spielszenen<br />
aus dem wohlbekannten<br />
shakespeareschen<br />
Liebesreigen im Wald unweit<br />
Thebens haben allerlei<br />
antike Götter, die Jahreszeiten,<br />
Tugenden und ein<br />
betrunkener Dichter ihren<br />
musikalischen Auftritt.<br />
Den Schauspielpart bei<br />
der Passauer Aufführung<br />
übernehmen Schülerinnen<br />
und Schüler des Gymnasiums<br />
Leopoldinum Passau.<br />
In den himmlischen, den<br />
ziemlich irdischen und den<br />
Gesangsrollen aus dem Zwi-<br />
Porträt des Komponisten Henry<br />
Purcell von Johann Baptist<br />
Closterman von 1692. Das Gemälde<br />
hängt in der Londoner<br />
National Portrait Gallery.<br />
Foto: Encyclopædia Britannica<br />
schenreich der Fabelwesen<br />
sind Maria Deger und Jutta<br />
Plomer (Sopran), Fritz<br />
Spengler (Altus), Matthias<br />
Deger (Tenor) und Manfred<br />
Plomer (Bariton) zu erleben.<br />
Sie alle spannt Michael<br />
Tausch, künstlerischer<br />
Leiter des Vereins mit den<br />
Chören der Gesellschaft der<br />
Musikfreunde und dem in<br />
der historisch informierten<br />
Aufführungspraxis renommierten<br />
Orchester L’arpa<br />
festante zusammen.<br />
Aufführungen am<br />
5. und 6. Oktober<br />
Und weil dies alles in der<br />
dann eindrucksvoll ausgeleuchteten<br />
Studienkirche<br />
St. Michael stattfindet,<br />
ist dieses Opernprojekt<br />
der Gesellschaft der Musikfreunde<br />
nicht nur ein<br />
Klangerlebnis, sondern<br />
auch ein Augenschmaus.<br />
„The Fairy Queen“ kommt<br />
zweimal zur Aufführung,<br />
und zwar am Samstag, 5.<br />
Oktober und am Sonntag,<br />
6. Oktober jeweils um<br />
19 Uhr. Karten sind ausschließlich<br />
unter www.<br />
okticket.de und in drei<br />
Preiskategorien zwischen<br />
25,- und 35,- Euro sowie jeweils<br />
auch ermäßigt erhältlich.<br />
Der Eintrittspreis für<br />
Schüler, Studierende und<br />
Azubis beträgt 15,- Euro.<br />
Die Abendkasse öffnet eine<br />
Stunde vor Konzertbeginn.<br />
Dieses Opernprojekt bildet<br />
den Auftakt zu weiteren<br />
Veranstaltungen des<br />
Passauer Konzertwinters<br />
2024/25. Im November besingt<br />
das renommierte Calmus<br />
Ensemble aus Leipzig<br />
mit Liedern von der Renaissancezeit<br />
bis heute die Zeit<br />
zwischen Dämmerung und<br />
Morgenröte. Das diesjährige<br />
Weihnachtskonzert<br />
bestreitet die polnische<br />
Formation Art’n’Voices.<br />
A cappella Programme<br />
jeweils ausschließlich für<br />
weibliche und männliche<br />
Stimmlagen werden zu Beginn<br />
des kommenden Jahres<br />
mit Lyyra aus den USA<br />
und German Gents zu hören<br />
sein. Und im Programm<br />
„Elfen, Elche, Nordlicht“<br />
verbindet das Ensemble<br />
farbTon aus Hamburg Musik<br />
mit Geschichten und<br />
Gedichten skandinavischer<br />
Autoren. Weitere Informationen<br />
und Konzertdaten<br />
sind auf der Website www.<br />
passauer-konzertwinter.de<br />
zu finden.<br />
st
St. Oswald. Das Ensemble<br />
„Eberwein“ gastiert am Donnerstag,<br />
26. September um<br />
19 Uhr im Waldgeschichtlichen<br />
Museum in St. Oswald.<br />
Dabei können sich die Zuhörer<br />
auf Bairischen Kammersound<br />
freuen.<br />
„Eberwein“ sind die Musiker<br />
um die Harfenistin Marlene<br />
Eberwein, und zwar<br />
Stephan Reiser (Saxofon,<br />
Klavier und Gesang), Stefan<br />
Lang (Trompete, Percussion),<br />
Michael Reiß (Gitarre,<br />
AUS DER REGION<br />
Bairischer Kammersound im Waldgeschichtlichen<br />
Museum<br />
Ensemble „Eberwein“ gastiert am 26. September ab 19 Uhr in St. Oswald<br />
Eberwein spielt am 26. September im Waldgeschichtlichen<br />
Museum.<br />
Foto: Eberwein<br />
Gesang) und Max Seefelder<br />
(Keyboard). Die fünf Musiker<br />
kommen aus der bairischen<br />
Musiktradition, musizieren<br />
kammermusikalisch<br />
intim und kreieren einen<br />
unverwechselbar sympathischen<br />
Crossover-Sound<br />
zwischen Tradition und<br />
Moderne. Bestimmt vom<br />
Klang der Harfe spielen sie<br />
wunderbar virtuos mit den<br />
Grenzen der Musikstile.<br />
Marlene Eberwein ist Spross<br />
der bekannten bayerischen<br />
1<br />
Physiotherapieschule feiert ihre Absolventen<br />
191<br />
Musikerfamilie Eberwein<br />
(Dellnhauser Musikanten)<br />
aus der Hallertau. Sie leitet<br />
den Eberwein-Dreigesang<br />
und war in den vergangenen<br />
Jahren mit dem Ensemble<br />
La Harpa Classica sowie den<br />
Formationen Unterland und<br />
Crème Duett unterwegs.<br />
Der reguläre Eintritt beträgt<br />
20 Euro (ermäßigt 18 Euro).<br />
Karten gibt es im Waldgeschichtlichen<br />
Museum unter<br />
wgm@npv-bw.bayern.de<br />
oder 08552 974 889-0.<br />
Freyung. Kürzlich haben 15<br />
Schülerinnen und Schüler<br />
der staatlich anerkannten<br />
Berufsfachschule für Physiotherapie<br />
der PhysioFRG<br />
gGmbH in Freyung ihre<br />
dreijährige Ausbildung<br />
erfolgreich beendet. Sie<br />
starten jetzt in das Berufsleben.<br />
Zur Examensfeier<br />
waren die Absolventinnen<br />
und Absolventen, Familie,<br />
Freundinnen und Freunde<br />
sowie das Lehrerkollegium<br />
im Gasthaus Woid Hoamat<br />
in Schönbrunn am Lusen<br />
eingeladen.<br />
Am Tag zuvor hatten die in<br />
Theorie und Praxis Geprüften<br />
ihre Examenszeugnisse<br />
von Dr. Richard Köll (Regierung<br />
von Niederbayern)<br />
erhalten. Zwei von ihnen<br />
haben Examensnoten von<br />
1,5 und besser erreicht. Eine<br />
junge Dame erreichte sogar<br />
die Traumnote 1,0.<br />
Geschäftsführer Ludwig<br />
Brunner begrüßte die Gäste<br />
und gratulierte den frisch<br />
ernannten Physiotherapeutinnen<br />
und Physiotherapeuten<br />
zum bestandenen Examen.<br />
Außerdem wünschte<br />
er ihnen alles Gute in ihrer<br />
künftigen Berufstätigkeit.<br />
Er bedankte sich aber auch<br />
bei den Lehrkräften für den<br />
Die Absolventinnen und Absolventen zusammen mit stv.<br />
Landrätin Helga Weinberger (vorne l.), Geschäftsführer<br />
Ludwig Brunner (1.v.l.), Johanna Kössl (1.v.r.) und Schulleiterin<br />
Astrid Schricker (2.v.r.).<br />
Foto: PhysioFRG<br />
lobenswerten Einsatz zur<br />
Vertretung eines Kollegen,<br />
der aufgrund eines Unfalls<br />
das ganze Schuljahr arbeitsunfähig<br />
war.<br />
Die stv. Landrätin Helga<br />
Weinberger betonte die<br />
Wichtigkeit dieser hochwertigen<br />
Ausbildung für die<br />
Gesundheitsversorgung im<br />
Landkreis. Nicht nur Menschen<br />
mit Altersbeschwerden,<br />
sondern z.B. auch verletzte<br />
Sportler profitieren<br />
von der Physiotherapie.<br />
Die Absolventen sind in<br />
den Praxen und Kliniken<br />
heiß begehrt.<br />
Als Vertreterin der Stadt<br />
Freyung freute sich Johanna<br />
Kössl, dass die Schülerinnen<br />
und Schüler drei<br />
Jahre Gast in der Schulstadt<br />
Freyung waren. Sie<br />
verglicht die Schulzeit mit<br />
einer Bergwanderung, bei<br />
der jetzt alle Anwesenden<br />
der Gipfel erreichten. Für<br />
manche war es ein Spaziergang,<br />
für andere eine große<br />
Anstrengung, bei der sie Unterstützung<br />
benötigten.<br />
Schulleiterin Astrid Schricker<br />
beglückwünschte<br />
ihre neuen „Kollegen“,<br />
denn mit der Aushändi-<br />
gung der Examens- und<br />
Abschlusszeugnisse seien<br />
aus den Schülerinnen und<br />
Schülern der Klasse PT21<br />
„auf einen Schlag“ Physiotherapeutinnen<br />
und Physiotherapeuten<br />
geworden.<br />
Den Weg der vergangenen<br />
drei Jahre verglich sie mit<br />
einer Seereise, auf der es<br />
mitunter, vor allem durch<br />
die Corona-Pandemie,<br />
ziemlich stürmisch wurde.<br />
Gemeinsam habe man aber<br />
angepackt, um das Schiff<br />
auf Kurs zu halten und nun<br />
wäre man in den sicheren<br />
Hafen eingelaufen.<br />
Als letztes blickte der Klassensprecher,<br />
Johannes<br />
Uhlig, untermalt mit zahlreichen<br />
Fotos auf die ereignisreichen<br />
Ausbildungsjahre<br />
zurück. Zusammen mit<br />
Anna Hochgraeber und Mariella<br />
Pühringer bedankte er<br />
sich bei den Ausbildenden<br />
und überreichten ihnen jeweils<br />
ein kleines Geschenk.<br />
Schließlich war der große<br />
Augenblick gekommen, die<br />
Übergabe der schulischen<br />
Abschlusszeugnisse. Neben<br />
den Zeugnissen gab es<br />
für einen Durchschnitt von<br />
1,5 und besser eine Anerkennung<br />
der Regierung von<br />
Niederbayern. Erfreulicherweise<br />
traf dies bei 11 der 15<br />
Absolventinnen und Absolventen<br />
zu. Die stv. Landrätin<br />
Helga Weinberger überreichte<br />
anschließend im<br />
Namen des Landkreises ein<br />
Buchgeschenk an Mariella<br />
Pühringer für ihr Examen<br />
mit der Traumnote 1,0. Außerdem<br />
übergab Johanna<br />
Kössl an Mariella Pühringer<br />
und Elisa Leibetseder einen<br />
Geldpreis als Anerkennung<br />
der Regierung von Niederbayern<br />
sowie der Schule für<br />
die besten Schulabschlüsse.<br />
Beide haben den Notendurchschnitt<br />
1,06 geschafft.<br />
Nach dem offiziellen Teil feierten<br />
die frisch gebackenen<br />
Physiotherapeutinnen und<br />
Physiotherapeuten ihren<br />
hart erarbeiteten Abschluss<br />
bei Musik und Tanz bis spät<br />
in dieser lauen Spätsommernacht.<br />
Die Absolventinnen und<br />
Absolventen: Lisa Fiedler,<br />
Johannes Hauf, Anna<br />
Hochgraeber, Niklas Jacke,<br />
Julia Kempinger, Luca Krauser,<br />
Tobias Lang, Felix von<br />
Langsdorff, Elisa Leibetseder,<br />
Mariella Pühringer,<br />
Florian Schleich, Katrin<br />
Schreiner, Daniel Sebald,<br />
Johannes Uhlig und Stanislaus<br />
Valkov.
20 AUSBILDUNGS- UND ARBEITSBÖRSE<br />
2<br />
Das war die Ausbildungs- und Arbeitsbörse<br />
Freyung-Grafenau 2024<br />
80 regionale Unternehmen begeisterten zahlreiche Besucher mit<br />
praxisnahen Einblicken und vielfältigen Karrieremöglichkeiten<br />
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# MEHRALSDUERWARTEST<br />
Freuten sich über die erfolgreiche neunte Auflage der Ausbildungs- und Arbeitsbörse Freyung-Grafenau (v.l.): Geschäftsführer Max Haidl, Regionalmanager<br />
Stefan Schuster, HWK-Vizepräsidentin Kathrin Zellner, Bürgermeister Leo Meier, Landrat Sebastian Gruber und Wirtschaftsreferent Johannes Gastinger.<br />
Am vergangenen Wochenende<br />
verwandelte<br />
sich das Haidl-Atrium<br />
in Röhrnbach erneut in<br />
einen lebendigen Treffpunkt<br />
für Auszubildende,<br />
Fachkräfte und regionale<br />
Unternehmen. Die<br />
neunte Ausbildungs- und<br />
Arbeitsbörse des Landkreises<br />
Freyung-Grafenau<br />
war auch dieses Jahr<br />
ein voller Erfolg und zog<br />
zahlreiche Besucherinnen<br />
und Besucher an.<br />
Mit insgesamt 80 teilnehmenden<br />
Top-Unternehmen<br />
und renommierten<br />
Betrieben aus der Region<br />
konnte die Veranstaltung<br />
einmal mehr unter<br />
Beweis stellen, wie stark<br />
und vielseitig die heimische<br />
Wirtschaft aufgestellt<br />
ist.<br />
Von 10 bis 16 Uhr hatten<br />
die Gäste die Möglichkeit,<br />
sich an den verschiedenen<br />
Ständen der Unterneh-<br />
men über Ausbildungsplätze,<br />
Berufsmöglichkeiten<br />
und Karriereschritte<br />
zu informieren. Für viele<br />
Schülerinnen und Schüler<br />
war dies eine einmalige<br />
Chance, potenzielle<br />
Arbeitgeber direkt kennenzulernen<br />
und erste<br />
Kontakte zu knüpfen. Die<br />
Aussteller präsentierten<br />
sich nicht nur mit Infomaterial,<br />
sondern luden mit<br />
zahlreichen interaktiven<br />
Aktionen dazu ein, selbst<br />
tätig zu werden. Diese<br />
praxisnahen Angebote<br />
stießen bei den Besucherinnen<br />
und Besuchern<br />
auf besonders großes Interesse.<br />
Neben den jungen Menschen,<br />
die sich für eine<br />
Ausbildung interessierten,<br />
nutzten auch zahlreiche<br />
Fachkräfte die Gelegenheit,<br />
sich über neue berufliche<br />
Perspektiven zu<br />
informieren. Besonders<br />
für jene, die sich beruflich<br />
umorientieren oder nach<br />
neuen Herausforderungen<br />
suchen, bot die Börse eine<br />
hervorragende Plattform.<br />
Wichtige Veranstaltung<br />
für die Region<br />
Landrat Sebastian Gruber<br />
betonte in seiner Eröffnungsrede<br />
die Bedeutung<br />
der Ausbildungs- und
Anzeige AUSBILDUNGS- UND ARBEITSBÖRSE<br />
3<br />
21<br />
Viele Top-Unternehmen und renommierte Betriebe aus der Region präsentierten sich auch dieses Jahr im Haidl-Atrium und freuten sich über das rege Interesse<br />
der Besucherinnen und Besucher an den Ständen.<br />
Fotos: <strong>MuW</strong>/Karl-Heinz Schoppa<br />
Arbeitsbörse für die regionale<br />
Wirtschaft. Der<br />
Fachkräftemangel, der<br />
viele Unternehmen im<br />
Landkreis betrifft, stelle<br />
eine der größten Herausforderungen<br />
der Zukunft<br />
dar. Die Börse biete jedoch<br />
eine wertvolle Gelegenheit,<br />
um gezielt junge<br />
Talente und Fachkräfte<br />
aus der Region anzusprechen.<br />
Die Unternehmen<br />
könnten sich als attraktive<br />
Arbeitgeber präsentieren<br />
und somit zur Sicherung<br />
des Wirtschaftsstandorts<br />
Freyung-Grafenau beitragen.<br />
Die Ausbildungs- und<br />
Arbeitsbörse sei mittlerweile<br />
ein fester Bestandteil<br />
des Landkreises und<br />
wichtiger Anlaufpunkt für<br />
all jene, die ihre berufliche<br />
Zukunft in der Region sehen.<br />
„Es freut mich, dass<br />
auch dieses Jahr wieder<br />
so viele Betriebe teilgenommen<br />
haben und wir<br />
zahlreiche Besucherinnen<br />
und Besucher begrüßen<br />
dürfen“, so Gruber.<br />
Positive Resonanz<br />
von allen Seiten<br />
Die Stimmung unter den<br />
Ausstellern war durchweg<br />
positiv. Vor allem der direkte<br />
Kontakt zu potenziellen<br />
Auszubildenden und Fachkräften<br />
sei ein unschätzbarer<br />
Vorteil der Börse. Auch<br />
die Besucherinnen und Besucher<br />
zeigten sich begeistert:<br />
„Es ist toll, dass wir<br />
hier so viele Informationen<br />
bekommen und sogar verschiedene<br />
Berufe ausprobieren<br />
können“, sagte eine<br />
Schülerin, die sich besonders<br />
für technische Berufe<br />
interessierte.<br />
Die Ausbildungs- und Arbeitsbörse<br />
2024 hat erneut<br />
gezeigt, wie wertvoll diese<br />
Veranstaltung für die Region<br />
Freyung-Grafenau ist. Sie<br />
bringt Menschen und Unternehmen<br />
zusammen und<br />
schafft wertvolle Verbindungen,<br />
die für die wirtschaftliche<br />
Zukunft des Landkreises<br />
entscheidend sind.
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Elmberg, Schlag, Lichteneck, Neudorf<br />
• Grainet (Vorderfreundorf, Rehberg,<br />
Fürholz u. a. Ortsteile)<br />
• Haidmühle (Ortsbereich)<br />
• Hauzenberg<br />
(Stadtgebiet, Bauzing, Haag,<br />
Fürsetzing, Raßreuth, Mühlberg,<br />
Germannsdorf, Kropfmühl)<br />
• Hinterschmiding<br />
(Ortsbereich, Sonndorf u. a. Ortsteile)<br />
• Hohenau<br />
(Ortsbereich, Raimundsreut, Kapfham,<br />
Saulorn)<br />
• Hutthurm (Ortsbereich, Kalteneck)<br />
• Innernzell (Ortsbereich, Hilgenreith)<br />
• Jandelsbrunn (Wollaberg, Hintereben)<br />
• Mauth (Heinrichsbrunn, Ortsbereich)<br />
• Neukirchen (Ortsbereich)<br />
• Neureichenau (Altenreichenau)<br />
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(Ortsbereich, Katzberg, Grünbach)<br />
• Obernzell (Ortsbereich, Haar, Erlau)<br />
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• Röhrnbach (Ortsbereich, Harsdorf )<br />
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• Spiegelau (Ortsbereich,<br />
Klingenbrunn u. a. Ortsteile)<br />
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• Tiefenbach (Haselbach, Allerting,<br />
Schwaiberg, Kirchberg)<br />
• Tittling (Ortsbereich, Preming,<br />
Eisensteg, Witzmannsberg<br />
u. a. Ortsteile)<br />
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• Waldkirchen (Stadtgebiet,<br />
Böhmzwiesel, u. a. Ortsteile)<br />
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AKTUELLES<br />
Sauber durch die Matschsaison<br />
Tipps für die Autopflege in Herbst und Winter<br />
(DJD). Fallendes Laub, spritzender<br />
Matsch, Streusalz: In<br />
der Herbst- und Wintersaison<br />
wird das Auto deutlich<br />
schneller dreckig als in der<br />
warmen Jahreszeit. Und das<br />
nicht nur von außen, denn<br />
leider wird der Schmutz<br />
auch in den Innenraum getragen.<br />
Häufigeres Putzen<br />
ist also angesagt. Von außen<br />
geschieht das schon aus Umweltschutzgründen<br />
meist in<br />
der Wasch- oder Portalanlage.<br />
Bei starkem Frost sollte<br />
man allerdings verzichten,<br />
da die hohen Temperaturunterschiede<br />
zwischen<br />
Luft und Reinigungswasser<br />
den Lack schädigen können.<br />
Hat es doch mal kleine<br />
Lackschäden gegeben,<br />
was im Herbst auch durch<br />
Laub oder Eicheln leicht<br />
passieren kann, lassen sie<br />
sich mit einem geeigneten<br />
Poliergerät wegpolieren,<br />
Saugen und waschen<br />
ohne Kabel<br />
Das Putzen im Innenraum<br />
erledigen Autobesitzer oft<br />
lieber selbst. Beim Saugen<br />
und Polster reinigen<br />
auf dem eigenen Stellplatz<br />
oder am Straßenrand gibt<br />
es jedoch bei Elektrogeräten<br />
oft Probleme mit Stromanschluss<br />
und Kabellänge.<br />
Einen großen Vorteil bieten<br />
dann Akku-Reinigungsgräte<br />
etwa von Ryobi, die ohne Kabel<br />
und Stecker auskommen<br />
– mehr unter de.ryobitools.<br />
eu. Praktisch für mäßige<br />
Losen Schmutz wie Krümel und Sand entfernt man am besten<br />
mit einem handlichen Sauger, der auch schwierigere<br />
Stellen erreicht. <br />
Foto: DJD/Ryobi<br />
Verschmutzungen ist ein<br />
leichter Handstaubsauger,<br />
mit dem man alle Ecken<br />
von Fuß- und Kofferraum<br />
erreicht und auch die Polster<br />
von Krümeln befreit.<br />
Wer mehr Power braucht<br />
und vielleicht zusätzlich<br />
seine Heimwerker-Werkstatt<br />
sauber halten möchte,<br />
kann auf einen kraftvollen<br />
Nass-Trocken-Sauger setzen,<br />
der bequem auf Rollen<br />
gezogen wird. Benötigen<br />
die Polster eine gründliche<br />
Reinigung – zum Beispiel,<br />
weil Hunde oder Kinder<br />
ihre Spuren darauf hinterlassen<br />
haben – ist ein spezieller<br />
Textilreiniger nützlich,<br />
der gleichzeitig waschen<br />
und absaugen kann. Tipp:<br />
Sollen mehrere Akkugeräte<br />
– auch für Haus und Garten<br />
– angeschafft werden, ist es<br />
sinnvoll, auf Kompatibilität<br />
zu achten. So passen die Akkus<br />
des One+-Systems von<br />
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der winterlichen Autopflege<br />
auch die Sicherheit ein<br />
wichtiger Aspekt. Man sollte<br />
unter anderem darauf<br />
achten, dass alle Scheiben<br />
vollen Durchblick bieten<br />
und die Wischerblätter<br />
intakt sind. Scheinwerfer<br />
und Rücklichter öfter kontrollieren<br />
und abwischen,<br />
damit das Auto immer gut<br />
zu sehen ist. Bei schwierigen<br />
Straßenverhältnissen ist außerdem<br />
der richtige Reifendruck<br />
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