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MuW Nachrichten 2439

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16<br />

Die Woche<br />

Neue<br />

39-2024 | EIN STARKES STÜCK HEIMAT | 25. September 2024<br />

MEIN PASSAU<br />

Tiefenbach - Plattling - Deggendorf<br />

Amtliche<br />

Untersuchungen (GTÜ)<br />

• Hauptuntersuchung / AU<br />

• Änderungsabnahmen<br />

• Sicherheitsprüfungen<br />

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noch mehr<br />

Geschichten<br />

aus der<br />

Heimat:<br />

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EXTREMWETTER<br />

BALD NORMALITÄT?<br />

Mehr auf Seite 06.<br />

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August/September 2024<br />

www.waldwaerts-magazin.de<br />

FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />

BAYERISCHER WALD<br />

PASSAU UND<br />

PASSAUER LAND<br />

MEDIENHAUS<br />

FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />

BAYERISCHER WALD<br />

PA SAU UND<br />

PA SAUER LAND<br />

August/September 2024<br />

www.waldwaerts-magazin.de<br />

2 ZWIEGESPRÄCH<br />

Hans und Gretl<br />

von Rupert Berndl<br />

Hans: Griaß di Gretl.<br />

Gretl: Griaß di Hans. Da<br />

wird zwar dauernd darüber<br />

gschimpft, dass<br />

d`Leid, soboid Ferien san,<br />

in Urlaub abhaun, wurscht<br />

zu weijchana Jahreszeit,<br />

owa versteh kann i des fei<br />

scho.<br />

Hans: I ned! Kaum gehngan<br />

irgendwo d`Ferien a,<br />

rumpen sofort zig Tausende<br />

auße zu de Flughäfn und<br />

fliagn möglichst weit furt.<br />

Gretl: Ja mei, d`Leid<br />

schuftn und werkln de<br />

ganze Zeit, de brauchan<br />

hoid einfach amoi eine Erholung!<br />

Oiso i versteh des<br />

scho, dass soichane stressgeplagtn<br />

Herzkasperlaspirantn<br />

unbedingt amoi<br />

abschoitn miassn, und<br />

zwar total. Einfach amoi<br />

die Seele baumeln lassn,<br />

an Schoita umlegn und<br />

aso doa, ois gab`s hinterm<br />

Horizont keine Welt nicht<br />

mehr. Eine völlige Weltabgeschiedenheit,<br />

verstehst,<br />

kein Handyempfang, kein<br />

Wlan, kein Tiktok, totale<br />

Funkstille, verstehst!<br />

D`Leid suachan heidzudog<br />

ein Ferienparadies, des<br />

ned andauernd überschattet<br />

wird von lauternas Horrormeldungen,<br />

de soiche<br />

Burschn wia der Putin,<br />

der Trump, der Orban oder<br />

die islamistischn Mullahs<br />

auslösn, lauter Männer,<br />

die tagtäglich die Befürchtungen<br />

anhoazn, dass die<br />

gesamte Menschheit der<br />

Barbarei entgegengeht!<br />

Und da stellt sich hoid die<br />

Frage, wo gibt’s no soiche<br />

Gegenden?!<br />

Hans: Oiso wenn’s bloß um<br />

des geht, dass ma irgendwo<br />

hinroast, wo’s hinterm<br />

nächstn Horizont keine<br />

Welt nicht mehr gibt,<br />

kein Wlan und keinen<br />

Handyempfang, dann<br />

brauchatn d`Leid bloß<br />

zu uns her fahrn. I kunnt<br />

dir aus`m Stand sofort an<br />

Hauffa Orte bei uns da nenna,<br />

wo des zuatreffe dat.<br />

Gretl: Geh zua, bei uns<br />

da! Da gibt se ein cooler,<br />

weltoffener Urlauber heid<br />

nicht mehr zufrieden. De<br />

Leid brauchen eine gewisse<br />

Entfernung! Ein Flugzeug<br />

oder so! Vui roasn<br />

deswegn nach Sylt.<br />

Hans: Soi ein Schmarrn,<br />

da is doch überhaupt koa<br />

Ruah! Total überlauffa und<br />

saudeia und wia ma hört<br />

wird dort der Sand oiwei<br />

wenger. Außerdem singan<br />

s` dort in dene Boazn<br />

verbotne Liada.<br />

Gretl: Oder vielleicht in<br />

eine verlassene Gegend in<br />

der Toskana.<br />

Hans: Des muass ma se fei<br />

guat überlegn! Weil in Italien<br />

regiert jetzt eine Postfaschistin<br />

und da woaß<br />

ma net genau, ob ma dera<br />

traun derf. Frankreich is<br />

aa nix, da is`s aa net ruhig,<br />

da wird dauernd gegen irgendebbs<br />

demonstriert,<br />

da geht’s politisch drunter<br />

und drüber. Außerdem<br />

woaß ma da aa net genau,<br />

wer jetzt da grad regiert.<br />

Gretl: Owa in Spanien, da<br />

gab`s bestimmt viele ruhige,<br />

abgeschiedene Fleckerl.<br />

Hans: Hör mir bloß mit de<br />

Spanier auf!! Nach Spanien<br />

fahrat i gar niemals<br />

nicht, schließlich ham uns<br />

de durch des betrügerische<br />

Handspui aus der Europameisterschaft<br />

gworfa!<br />

Und außerdem is`s in<br />

dene südlichn Länder im<br />

Sommer sauwa z`hoaß,<br />

überoi Waldbrände und<br />

koa Wasser! Und in der<br />

übrigen Zeit oa Unweda<br />

August/September 2024<br />

www.waldwaerts-magazin.de<br />

nach`m andern, Erdrutsche,<br />

Vulkanausbrüche.<br />

Ja mia gangst! Und überoi<br />

so vui Leid! Grad wurln<br />

duat`s in de Städt auf der<br />

ganzn Weijd. Überoi sauwa<br />

z`vui Menschn. Des<br />

versteh i scho, dass des de<br />

Einheimische dort nimma<br />

aushoitn.<br />

Gretl: Drum knüpfn s` ja<br />

aa beispuisweis in Venedig<br />

de Touristen scho a<br />

Eintrittsgeijd ab.<br />

Hans: Dass da unsere Buagamoasta<br />

no ned drauf<br />

kemma san! A Eintrittsgeijd<br />

verlanga, wenn jemand<br />

oan von unserne Orte aufsuacha<br />

wui! Was in Venedig<br />

geht, des geht bei uns<br />

aa! Da kam a Geijd eina!<br />

Gretl: So ein Schmarrn,<br />

du kannst doch Venedig<br />

mit seinen exzellenten<br />

Sehenswürdigkeitn net<br />

vergleiche mit Wegscheid,<br />

Hauznberg, Woidkiacha,<br />

Röhrnbach, Freyung oder<br />

Grafenau! Was mächst<br />

denn da soichane kulturgeschichtlichen<br />

Highlights<br />

wia an Markusplatz<br />

mit seinen Cafés, dem<br />

Dogenpalast, der Rialtound<br />

Seufzerbrücke, dem<br />

Markusdom entgegensetzn,<br />

ganz zu schweigen<br />

vom vuin Wasser in dene<br />

Kanäle zwischen de Heisa<br />

und dene Gondeln drauf …<br />

Hans: … da kann Passau<br />

bei Hochwasser leicht<br />

mithoitn, da fahren auch<br />

Boote auf dem Wasser in<br />

den engen Gassen, und<br />

Paläste hamma aa: Schloss<br />

Wolfstein drobn in Freyung<br />

zum Beispui, oder an Garhammer<br />

z`Woidkiacha,<br />

und apropos Dom! Was is<br />

mit dem Bayerwalddom in<br />

Woidkiacha, ha!? Und der<br />

Stadtplatz von Grafenau<br />

hoitat einen Vergleich mit<br />

dem Marktplatz z`Venedig<br />

leicht aus! Da gibt’s aa jede<br />

Menge Cafés! Und was die<br />

Seufzerbrücke für Venedig<br />

is, des is die Hungerbrücke<br />

für Freyung! Pfiat di Gretl.<br />

Gretl: Pfiat di Hans.<br />

Fotos: Berndl<br />

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Jetzt die neue<br />

Ausgabe lesen:<br />

FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />

BAYERISCHER WALD<br />

PA SAU UND<br />

PA SAUER LAND<br />

www.waldwaerts-magazin.de


FREYUNG-GRAFENAU 31<br />

Ausbildungsstart am Landratsamt FRG<br />

FRG. Herzlich willkommen<br />

im neuen Beruf hieß es am<br />

01. September am Landratsamt<br />

Freyung-Grafenau für<br />

zehn ambitionierte neue<br />

Auszubildende und Studierende.<br />

Die stellvertretende<br />

Landrätin Helga Weinberger<br />

begrüßte die neuen Kolleginnen<br />

und Kollegen: „Sie<br />

haben sich für einen krisensicheren<br />

Ausbildungs- und<br />

Arbeitsplatz in unserer<br />

schönen Heimat entschieden.<br />

Ich gratuliere Ihnen<br />

zu dieser Entscheidung<br />

und wün-sche Ihnen für den<br />

Verlauf der Ausbildung alles<br />

Gute und viel Erfolg.“<br />

Die ersten Schritte auf einem<br />

spannenden Berufsweg<br />

gehen Jana Moser und David<br />

Kobler in ihrer Ausbildung<br />

zu Verwaltungsfachangestellten.<br />

Nadine Gibis und<br />

Jakob Zellner haben sich<br />

für eine Beamtenlaufbahn<br />

und die zweijährige Beamtenausbildung<br />

entschieden.<br />

Ein dreijähriges duales<br />

Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin<br />

bzw. zum<br />

Diplom-Verwaltungswirt<br />

(beides FH) absolvieren<br />

Lena Sophie Denk und<br />

Sandro Wittmann, genauso<br />

wie Veit Wagner und<br />

Stefan Kammerer, die dem<br />

Landratsamt von der Regierung<br />

von Niederbayern<br />

Begrüßung am Landratsamt Freyung-Grafenau: Ein wenig „Kreistagsluft“ konnten die neuen Auszubilden-den und Studierenden<br />

bereits im großen Sitzungssaal schnuppern. Mit dabei waren (stehend v.l.) stellvertretende Landrätin Helga Weinberger,<br />

Bettina Drexler (Ausbildungsleitung Verwaltungsfachangestellte) und Sibylle Müller (Ausbildungsleitung Beamtenanwärter).<br />

Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau<br />

zur Ausbildung zugewiesen<br />

wurden. Auch Manuel<br />

Scharl qualifiziert sich in<br />

seinem Studium zum Diplom-Verwaltungsinformatiker<br />

(FH) passgenau für<br />

eine moderne und digitalisierte<br />

Verwaltung. Darüber<br />

hinaus bietet das Landratsamt<br />

Freyung-Grafenau in<br />

Kooperation mit der OTH<br />

Regensburg in diesem Jahr<br />

zum zweiten Mal ein duales<br />

hat Selina Fröhler für sich<br />

ausgewählt.<br />

Durch gute Arbeitsplätze<br />

junge Menschen in der Region<br />

halten, ist eines der<br />

Ziele, die der Landkreis auf<br />

vielen Wegen verfolgt. Einer<br />

davon ist, hochwertige Ausbildungsplätze<br />

mit exzellenten<br />

Übernahmechancen<br />

selbst anzubieten. Aktuell<br />

befinden sich am Landratsamt<br />

Freyung-Grafenau 23<br />

amtenanwärterinnen und<br />

-anwärter, davon 11 Studierende<br />

an der Hochschule<br />

für den öffentlichen Dienst<br />

in Hof beziehungsweise an<br />

der OTH Regensburg, in ihrer<br />

Ausbildung.<br />

Auch zum Ausbildungsstart<br />

Herbst 2025 sucht<br />

das Landratsamt wieder<br />

junge Menschen für eine<br />

Laufbahn im öffentlichen<br />

Dienst. Wer sich für einen<br />

sich auf der Homepage<br />

des Landratsamtes unter<br />

https://www.freyung-grafenau.de/ausbildung<br />

informieren.<br />

Eine Bewerbung<br />

ist für Ausbildungsberufe<br />

noch bis zum 17.11.2024<br />

möglich, für Duale Studiengänge<br />

besteht die Bewerbungsmöglichkeit<br />

noch bis<br />

zum 31.12.2024. Bewerbungen<br />

sind ganz einfach online<br />

möglich unter https://www.<br />

freyung-grafenau.de/stel-<br />

Studium im Bereich der Auszubildende in verschie-<br />

Ausbildungs- oder Studilenangebote.<br />

Sozialen Arbeit an. Dieses denen Bereichen sowie Beenplatz<br />

interessiert, kann<br />

1<br />

Alligators of Swing präsentierten Swing, Blues & Boogie<br />

Gut besuchtes Konzert im Gasthaus Hafner in Perlesreut<br />

Perlesreut. Die herbstliche<br />

Konzertsaison mi<br />

Gasthaus Hafner hat wieder<br />

begonnen. Den Auftakt<br />

machte die Band „Alligators<br />

of Swing“.<br />

Das Trio verbindet die<br />

Leichtigkeit des Swing mit<br />

der gefühlvollen Stimme<br />

des Blues und der Kraft<br />

des Boogie Woogie. Dazu<br />

Foto: <strong>MuW</strong>/r.demont<br />

kommt eine große Beständigkeit,<br />

denn die Gruppe<br />

gibt es schon seit 1989 und<br />

so verfügen sie über reiche<br />

Erfahrung.<br />

Amüsante Anekdoten und<br />

Erläuterungen zwischen<br />

den Stücken lieferten jeweils<br />

die Überleitung zum<br />

nächsten Lied. Es handelte<br />

sich meist um Kompositionen<br />

aus den 40er und 50er<br />

Jahren des letzten Jahrhunderts<br />

sowie um eigene<br />

Stücke. Präsentiert wurden<br />

Lieder von Ray Charles, Nat<br />

King Cole sowie von Louis<br />

Jordan. Die zahleichen<br />

Zuschauer honorieren das<br />

Dargebotene mit viel Beifall<br />

– somit war klar, dass die<br />

Musiker nicht ohne Zugaben<br />

davonkamen. rd<br />

Noch mehr Geschichten aus der Heimat:<br />

auf MUW-NACHRICHTEN.DE<br />

<strong>Nachrichten</strong><br />

PERFEKT WERBEN


4 AKTUELLES<br />

Neue Fahnenmutter für den KRB Herzogsreut<br />

Marianne Sammer ist weit mehr als nur Veteranen-“Zierde“<br />

1<br />

Herzogsreut. Die Fahnenmutter<br />

eines Vereines<br />

ist nicht nur „Zierde“, wie<br />

Franz Bauer, Bezirksvorsitzender<br />

der Bayerischen<br />

Kameraden- und Soldatenvereinigung<br />

(BKV) betonte.<br />

Bekleidet man ein<br />

derartiges Amt, ist man<br />

auch „regulierende Kraft“,<br />

Kummerkasten und Mahnerin.<br />

All dessen sind sich<br />

Marianne Sammer und<br />

ihre „Boygroup“, wie sie<br />

die Mitglieder des Kriegerund<br />

Reservistenbundes<br />

(KRB) Herzogsreut liebevoll<br />

nennt, bewusst. Und genau<br />

deshalb ist sie nun Fahnenmutter<br />

dieses Vereines.<br />

Eigentlich hatten die „Veteranen“<br />

um 1. Vorsitzenden<br />

Udo Kronawitter nach<br />

dem privaten Ausscheiden<br />

von Maria Lenz-Krumenacker<br />

die Hoffnung bereits<br />

aufgegeben, diesen hoch<br />

Marianne Sammer (mit Blumenstrauß) und ihre „Boygroup“.<br />

angesehenen Posten wieder<br />

besetzen zu können.<br />

Beim Pfarrfest 2023 ergab<br />

allerdings ein Wort das andere<br />

– und Marianne Sammer<br />

war auserkoren und<br />

auch bereit dazu. Kürzlich<br />

wurde aus der Absicht nun<br />

Realität. Im Rahmen religiöser<br />

und gesellschaftlicher<br />

Feierlichkeiten wurde die<br />

neue Fahnenmutter in ihr<br />

Amt eingeführt. Pfarrer<br />

Matthias Grillhösl arbeitete<br />

im Gottesdienst heraus,<br />

welche Rolle eine Mutter<br />

einnimmt – im übertragenen,<br />

aber auch tatsächlichen<br />

Sinne. Der Geistliche<br />

spannte dabei den Bogen<br />

zum kirchlichen Fest „Maria<br />

Namen“, das in diesen<br />

Tagen gefeiert wird und<br />

allgemein zur Gottesmutter.<br />

Foto: privat<br />

Mit dem Segen des Schöpfers<br />

brachte Marianne Sammer<br />

ein Fahnenband an der<br />

KRB-Vereinsfahne an – der<br />

symbolische Beginn ihrer<br />

Amtszeit.<br />

„Es ist eine besondere Würde<br />

für mich, nun Fahnenmutter<br />

dieses Vereins sein<br />

zu dürfen“, betonte Marianne<br />

Sammer dabei. „Ich<br />

werde mich für Frieden und<br />

Zusammenhalt innerhalb<br />

dieser Gemeinschaft einsetzen“.<br />

Nicht nur der Krieger-<br />

und Reservistenbund<br />

feierte diesen Akt, sondern<br />

das gesamte Dorf. Mit einem<br />

prächtigen Festzug samt anschließenden<br />

Beisammensein<br />

im Wirtsgarten.<br />

Kriegerdenkmal gesegnet<br />

Grund hierfür war vordergründig<br />

– natürlich! - Marianne<br />

Sammer. Aber auch 1<br />

das frisch sanierte Kriegerdenkmal,<br />

das ebenfalls gesegnet<br />

wurde. Auch diese<br />

Gedenkstätte am Fuße des<br />

Kirchberges ist keinesfalls<br />

nur Zierde, sondern auch<br />

Mahnmal, wie Bürgermeister<br />

Fritz Raab betonte.<br />

Das Kriegerdenkmal hat<br />

bekanntlich einen tieferen<br />

Sinn. Ähnlich wie das Amt<br />

der Fahnenmutter.<br />

Kinder zeigen psychisches Leid anders als Erwachsene<br />

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich besucht zum Weltkindertag die PIA für Kinder und Jugendliche<br />

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich mit Funktionsoberärztin<br />

Dr. Marion Schwarz (l.) und leitender Psychologin<br />

Christiane Frisch.<br />

Foto: Lang/Bezirk Niederbayern<br />

Zwiesel. Den Weltkindertag<br />

am 20. September nahm Bezirkstagspräsident<br />

Dr. Olaf<br />

Heinrich zum Anlass, um<br />

sich in der Psychiatrischen<br />

Institutsambulanz (PIA) für<br />

Kinder und Jugendliche in<br />

Zwiesel über den aktuellen<br />

Stand zu informieren – vor<br />

allem nach der vorübergehenden<br />

Schließung der PIA<br />

in Waldkirchen, die wegen<br />

akuten Personalmangels<br />

notwendig geworden war.<br />

Die Patienten hätten sich<br />

zwischen Passau und Zwiesel<br />

aufgeteilt, konnte Funktionsoberärztin<br />

Dr. Marion<br />

Schwarz berichten. Doch<br />

auch in Zwiesel brauche<br />

man langfristig noch mehr<br />

Personal sowie räumliche<br />

Kapazitäten. „Wir platzen<br />

aus allen Nähten und daher<br />

verlängern sich auch die<br />

Wartezeiten für die Patienten“,<br />

machte die leitende<br />

Psychologin Christiane<br />

Frisch deutlich.<br />

Fallzahlen verdoppelt<br />

Seit der Eröffnung 2019 hat<br />

sich die Zahl der Fälle in<br />

Zwiesel verdoppelt. Mit der<br />

PIA in Zwiesel und der Dezentralisierung<br />

allgemein<br />

wollte der Bezirk die Versorgung<br />

in der Fläche verbessern.<br />

„Viele wären ohne<br />

diese Einrichtung sicher<br />

nicht behandelt worden“,<br />

ist Marion Schwarz überzeugt.<br />

Aus der Erfahrung<br />

der letzten Jahre konnten<br />

die beiden berichten, dass<br />

die Hemmschwelle der<br />

Eltern gesunken sei, sich<br />

Hilfe in der PIA zu holen,<br />

zumal auch Hausbesuche<br />

oder Besuche in Schulen<br />

und Kindergärten vorgenommen<br />

werden. „Es ist<br />

oft hilfreich, das Kind in<br />

seinem alltäglichen Umfeld<br />

zu sehen, um eine Diagnose<br />

stellen zu können“,<br />

erklärte Frisch.<br />

In Zwiesel habe man sich<br />

vor allem auch im Bereich<br />

der Autismusspektrumsstörungen<br />

einen guten Ruf<br />

bei der Diagnostik erarbeitet.<br />

„Viele Einrichtungen<br />

verweisen die Betroffenen<br />

mittlerweile an uns“,<br />

so die Psychologin. Es sei<br />

sehr gut, dass die Hemmschwelle<br />

insgesamt gesunken<br />

sei und das Hilfsangebot<br />

von den Familien auch<br />

tatsächlich angenommen<br />

werde, unterstreicht Dr.<br />

Schwarz. Und doch brauche<br />

es in Zukunft in dieser<br />

Fachrichtung genug Nachwuchskräfte,<br />

um diesen<br />

Bedarf abzudecken.<br />

Chance Medizincampus<br />

Im Gespräch mit dem<br />

Bezirkstagspräsidenten<br />

ging es am Ende auch um<br />

Überlegungen, wie man im<br />

Rahmen des Medizincampus<br />

Niederbayern die Studierenden<br />

auch inhaltlich<br />

mehr für die Kinder- und<br />

Jugendpsychiatrie begeistern<br />

könne. „Nur so kann<br />

es uns gelingen, genügend<br />

Personal für die Zukunft<br />

aufzubauen“, so Olaf Heinrich.<br />

„Es ist für jede Familie existenziell,<br />

dass sie in Notfällen<br />

auch Hilfe bekommt“, hob<br />

der Bezirkstagspräsident<br />

hervor und dankte dem gesamten<br />

Team der kinderund<br />

jugendpsychiatrischen<br />

Institutsambulanz herzlich<br />

für ihren täglichen Einsatz<br />

zum Wohle der vielen Kinder,<br />

die diese Hilfe ganz<br />

dringend brauchen. ml


AKTUELLES<br />

Perlen der Vergangenheit<br />

In Waldkirchen feierte der Hohe Herr Marktrichter samt Gefolge „45 Jahre Marktrichterjubiläum<br />

und 30 Jahre Marktrichtervereinsgründung“<br />

Waldkirchen. „Kommt vorbei<br />

und taucht mit Familie,<br />

Freunden und dem Marktrichter-Team<br />

ein in Waldkirchens<br />

geschichtsträchtige<br />

Vergangenheit“, hieß<br />

es am vergangenen Samstag.<br />

Wer dem Aufruf um<br />

Marktrichtervereins-Vorsitzenden<br />

Günter Holzbauer<br />

gefolgt ist, durfte einem<br />

absolut traumhaften 45.<br />

Marktrichterjubiläumsfest<br />

an Waldkirchens historienträchtiger<br />

Ringmauer<br />

beiwohnen.<br />

Mit einer Andacht, die der<br />

neue Waldkirchner Kooperator<br />

Jan Kolars beging, musikalisch<br />

gestaltet von Anna<br />

Falkner und Schülerinnen<br />

gestaltet, begann das Fest.<br />

Nach der Amtsübergabe<br />

von Bürgermeister Heinz<br />

Pollak, hatte einen Tag lang<br />

in Waldkirchen der Marktrichter<br />

Franz Ignatz Plin-<br />

dendorfer (Michael Anderle)<br />

die Gerichtsbarkeit inne<br />

Recht und Ordnung zu sprechen.<br />

Dem Fürstbischof zu<br />

Passau, Ernst von Firmian<br />

(Andreas Tausch), zu Ehren<br />

tanzten die Kindergartenkinder<br />

des Waldkirchner<br />

Caritas Kindergartens St.<br />

Peter. Das hohe Marktgericht<br />

tagte zweimal: Aus<br />

der Feder des Vorsitzenden<br />

stammte das phänomenale<br />

Theaterstück „Der Mord<br />

des Hammerschmied und<br />

die künischen Dorfer. Dann<br />

erfreuten 36 Waldkirchner<br />

Maria-Ward-Grundschüler<br />

mit dem Tück „Kirchenmäuse“,<br />

verfasst und einstudiert<br />

von Marktrichter-Schriftführerin<br />

Reinhilde Schreiber.<br />

Tanzacademie Isabell<br />

Prasch ließen mit Barocktänzen<br />

und Schwerttanz<br />

staunen.<br />

rs<br />

51<br />

Fotos: Schreiber<br />

(v.l.): Marktrichter Michael Anderle, Marktrichter-Gründungsmitglied<br />

Franz Huber, Marktrichter-Schriftführerin Reinhilde<br />

Schreiber und Waldkirchens Bürgermeister Heinz Pollak.<br />

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6 TITELSTORY 1<br />

Die neue Realität:<br />

Umweltkatastrophen nehmen zu<br />

Warum wir uns an häufigere Hochwasser und Extremwetter gewöhnen müssen<br />

Hochwasser in Passau, Hitzewellen<br />

in Berlin, Waldbrände<br />

in Brandenburg<br />

– Extremwetterereignisse<br />

nehmen in Deutschland<br />

rapide zu. Im Jahr 2024<br />

erlebte Passau bereits<br />

zweimal ein verheerendes<br />

Hochwasser, eine Häufung,<br />

die noch vor wenigen Jahren<br />

undenkbar schien.<br />

Auch in anderen Teilen<br />

des Landes erhöhen sich<br />

Umweltkatastrophen.<br />

Dieser Negativtrend wirft<br />

die Frage auf: Müssen wir<br />

uns darauf einstellen, dass<br />

Extremwetterereignisse<br />

in Zukunft zur Normalität<br />

werden?<br />

Hochwasser in Passau:<br />

Eine neue Häufigkeit<br />

Passau, bekannt als „Dreiflüssestadt“,<br />

ist historisch<br />

für Hochwasser anfällig.<br />

Doch während die Stadt in<br />

der Vergangenheit nur gelegentlich<br />

schwere Überschwemmungen<br />

erlebte,<br />

gab es 2024 bereits zwei<br />

schwere Ereignisse innerhalb<br />

von drei Monaten.<br />

Die Pegel der Donau und<br />

des Inns stiegen nach anhaltenden<br />

Starkregenfällen<br />

im Juni und erneut im<br />

September bedrohlich an.<br />

Diese Häufung ist kein<br />

Zufall, sondern Teil eines<br />

größeren Musters, das<br />

sich überall im Land zeigt.<br />

Laut dem Deutschen Wetterdienst<br />

(DWD) hat die<br />

Anzahl der extremen Niederschlagsereignisse<br />

in<br />

den letzten Jahrzehnten<br />

stark zugenommen. Seit<br />

den 1950er Jahren stieg<br />

die Zahl solcher Ereignisse<br />

um mehr als 20 %, und<br />

Prognosen deuten darauf<br />

hin, dass dieser Trend sich<br />

weiter verschärfen wird.<br />

Aktuelle Statistiken aus<br />

dem „Umweltbundes-<br />

amt-Bericht 2023“ und der<br />

„European Severe Weather<br />

Database (ESWD)“ verdeutlichen<br />

das Ausmaß des<br />

Problems: 2022 wurden<br />

in Deutschland 811 Extremwetterereignisse<br />

registriert,<br />

davon waren 178<br />

Überschwemmungen, 312<br />

Stürme und 190 schwere<br />

Gewitter. Im Jahr 2023<br />

stieg die Gesamtzahl auf<br />

925, was einem Anstieg von<br />

fast 14 % gegenüber dem<br />

Vorjahr entspricht. Auch<br />

die Schäden sind enorm: In<br />

den letzten zehn Jahren beliefen<br />

sich die versicherten<br />

Schäden durch Naturkatastrophen<br />

in Deutschland auf<br />

durchschnittlich 3,2 Milliarden<br />

Euro pro Jahr.<br />

Klimawandel als<br />

Haupttreiber<br />

Führende Umweltforscher<br />

sind sich einig, dass der<br />

Klimawandel der zentrale<br />

Treiber hinter der Zunahme<br />

dieser Wetterextreme<br />

ist. Der Deutsche Wetterdienst<br />

erklärt, dass sich<br />

die Luft über Deutschland<br />

in den letzten Jahrzehnten<br />

um durchschnittlich 1,6<br />

Grad Celsius erwärmt hat,<br />

was den globalen Trend<br />

widerspiegelt. Diese Erwärmung<br />

hat weitreichende<br />

Auswirkungen: Warme<br />

Luft kann mehr Feuchtigkeit<br />

aufnehmen. Dadurch<br />

kommt es häufiger zu intensiven<br />

Regenfällen, die<br />

vor allem in Flusstälern wie<br />

dem der Donau zu Überschwemmungen<br />

führen.<br />

Passau ist besonders betroffen,<br />

weil hier mehrere<br />

Flüsse aufeinandertreffen,<br />

was das Risiko verstärkt.<br />

Zugleich nehmen Hitzewellen<br />

zu. In den Sommern<br />

2019, 2020 und 2022<br />

verzeichnete Deutschland<br />

jeweils neue Hitzerekorde.<br />

Der Sommer 2024 hat mit<br />

Passau im Juni 2024.<br />

drei aufeinanderfolgenden<br />

Hitzewellen in mehreren<br />

Regionen des Landes<br />

ebenfalls neue Extreme<br />

erreicht. Laut dem DWD<br />

steigt die Wahrscheinlichkeit<br />

von Hitzewellen mit<br />

jedem Grad Erwärmung um<br />

das fünffache. Die stärkere<br />

Erwärmung in der Arktis<br />

schwächt den Jetstream,<br />

wodurch sich Wetterlagen<br />

länger halten. Dies führt<br />

dazu, dass häufig länger<br />

andauernde Regenperioden<br />

oder Hitzewellen entstehen.<br />

Allein 2023 wurden mehr<br />

als 40 Tage mit Temperaturen<br />

über 30 Grad Celsius<br />

registriert. Das Problem dabei:<br />

Hitze wirkt sich nicht<br />

nur auf die Gesundheit der<br />

Menschen aus, sondern<br />

auch auf die Infrastruktur<br />

und die Landwirtschaft. Die<br />

Dürre im Jahr 2022 führte<br />

beispielsweise zu Ernteausfällen<br />

in Millionenhöhe.<br />

Was ist zu tun?<br />

Im noch schlimmere Auswirkungen<br />

des Klimawandels<br />

zu verhindern,<br />

müssten die Treibhausgasemissionen<br />

durch gezielte<br />

Maßnahmen drastisch reduziert<br />

werden. Im Energiesektor<br />

ist der Umstieg<br />

auf erneuerbare Energien<br />

wie Solar- und Windkraft<br />

essenziell, während fossile<br />

Brennstoffe schrittweise<br />

abgeschafft und die<br />

Energieeffizienz gesteigert<br />

werden müssten. In der Industrie<br />

sind kohlenstoffarme<br />

Technologien und die<br />

Förderung einer Kreislaufwirtschaft<br />

zentrale Ansätze,<br />

um den CO₂-Ausstoß zu<br />

senken. Im Verkehrssektor<br />

kann die Elektromobilität,<br />

der Ausbau öffentlicher<br />

Verkehrsmittel und die<br />

Nutzung klimafreundlicher<br />

Kraftstoffe maßgeblich zur<br />

Emissionsreduktion beitragen.<br />

Auch in der Landwirtschaft<br />

wären nachhaltige Techniken<br />

sinnvollf, wie etwa eine<br />

verstärkte Förderung pflanzenbasierter<br />

Ernährung,<br />

die Reduktion von Düngemitteln<br />

und Aufforstungsprogramme,<br />

um natürliche<br />

CO₂-Senken zu schaffen.<br />

Bei Gebäuden kann die<br />

Energieeffizienz durch Sanierungen<br />

und den Einsatz<br />

erneuerbarer Heizsysteme<br />

erheblich gesteigert werden.<br />

Auf politischer Ebene<br />

sind Maßnahmen wie<br />

CO₂-Preise, die Einhaltung<br />

internationaler Klimaziele<br />

und eine verstärkte<br />

globale Zusammenarbeit<br />

Fotos: Zellner<br />

Bei jedem Hochwasser unermüdlich<br />

im Einsatz: die Wasserwacht<br />

Passau.<br />

unerlässlich. Zudem kann<br />

jeder selbst seinen Beitrag<br />

dazu leisten, indem man<br />

versucht, nachhaltiger zu<br />

leben und zu komsumieren.<br />

Die Zunahme von Extremwetterereignissen<br />

erfordert<br />

schnelles Handeln auf mehreren<br />

Ebenen. Häufig betroffene<br />

Städte, aber auch<br />

ländliche Gebiete, müssen<br />

in ihre Infrastrukturen investieren,<br />

um sich besser<br />

gegen Hochwasser und<br />

Stürme zu schützen. Dazu<br />

gehören höhere Dämme, erweiterte<br />

Frühwarnsysteme<br />

und eine verstärkte Flächenentsiegelung,<br />

um Wasser<br />

besser abführen zu können.


Anzeige<br />

7<br />

AIDENBACH 1<br />

Ein starker Partner für die Region<br />

Feierliche Einweihung des Autohauses Spindler am Standort in Aidenbach<br />

Aidenbach. Am vergangenen<br />

Samstag, den 21.<br />

September, war es endlich<br />

so weit: Mit einem großen<br />

Fest weihte das Autohaus<br />

Spindler nun offiziell die<br />

neue Niederlassung in Aidenbach<br />

ein. Mit der Eröffnung<br />

im Oktober 2023<br />

erweiterte das Autohaus<br />

seinen Aktionsradius. Seit<br />

vielen Jahren bereits eine<br />

feste Größe in Prag bei<br />

Hutthurm, bietet das Autohaus<br />

Spindler nun auch<br />

den Aidenbacher Kunden<br />

seinen bewährten Service<br />

und Kompetenz im Bereich<br />

Verkauf und Werkstatt.<br />

Service mit Tradition<br />

und Innovation<br />

Das Familienunternehmen<br />

steht für hochwertigen Service<br />

und moderne Technik.<br />

In Prag beeindruckt der<br />

Showroom seit Jahren die<br />

Kundschaft, indem er die<br />

starken Marken Renault<br />

und Dacia ins rechte Licht<br />

rückt. Mit der Eröffnung<br />

in Aidenbach setzt das Autohaus<br />

Spindler nun seine<br />

Expansion fort. Auch hier<br />

werden Renault und Dacia<br />

in den neu gestalteten<br />

Räumlichkeiten mit viel Stil<br />

präsentiert. Die zugehörige<br />

Werkstatt bietet sämtliche<br />

Dienstleistungen rund um<br />

Reparatur, TÜV-Abnahme<br />

(HU und AU), Unfallinstandsetzung<br />

und Beratung.<br />

„Unser Ziel ist es, unseren<br />

Kunden im Landkreis kurze<br />

Wege und umfassenden<br />

Service zu bieten, egal ob es<br />

um den Kauf eines neuen<br />

Fahrzeugs oder Reparaturen<br />

geht“, betont Geschäftsführerin<br />

Anna Spenger. Die<br />

familiäre Atmosphäre und<br />

die geballte Fachkompetenz<br />

des Teams sorgen dafür,<br />

dass sich die Kunden in<br />

besten Händen wissen.<br />

Bei der feierlichen Einweihung<br />

bedankte sich<br />

Geschäftsführer Thomas<br />

Spenger herzlich bei seinen<br />

Mitarbeitern für deren<br />

großartige Unterstützung<br />

und die harte Arbeit in den<br />

vergangenen Monaten.<br />

Ohne ihren Einsatz wäre<br />

die erfolgreiche Eröffnung<br />

nicht möglich gewesen.<br />

Besonders erfreut zeigte<br />

sich Spenger über die positive<br />

Resonanz der Aidenbacher<br />

Bevölkerung, die die<br />

neue Werkstatt bereits gut<br />

angenommen hat. Auch die<br />

treue Kundschaft aus Vilshofen<br />

bleibt dem Autohaus<br />

Spindler verbunden und<br />

nutzt nun die neue Filiale<br />

in Aidenbach.<br />

Zahlreiche Gäste und Kunden kamen zur feierlichen Einweihung. Bürgermeister Robert<br />

Grabler überreichte den Geschäftsführern Julia und Thomas Spenger zur feierlichen Einweihung<br />

ein Willkommensgeschenk (1.Foto unten v.r.)<br />

Fotos: <strong>MuW</strong>/m.wagner<br />

Freuen sich über die neue Zweigstelle in Aidenbach: (v.l.) Thomas Spenger zusammen mit Sohn Florian,<br />

Ehefrau Julia, Tochter Elisa und Silke Krenn von der Raiffeisenbank i. Lkrs. Passau-Nord eG.<br />

Pfarrer Pradeesh Antony Chullickal (1.v.r.) segnete im Beisein von<br />

Bürgermeister Robert Grabler (2.v.r.) die neuen Räumlichkeiten.<br />

AUTOHAUS SPINDLER GMBH<br />

RENAULT VERTRAGSPARTNER<br />

Fürstenecker Str. 2 • 94116 Hutthurm-Prag – Tel. 08505 90040<br />

Unterer Markt 2 • 94501 Aidenbach • Tel. 08543 9186664<br />

www.renault-spindler.de www.renault-spindler.de


8 RACHEL 1<br />

Startschuss für Sanierung des<br />

Waldschmidthauses<br />

Rachel. Die höchst gelegene<br />

Baustelle im Nationalpark<br />

Bayerischer Wald hat<br />

begonnen. Bei einer Auftaktbesprechung<br />

konnten<br />

Nationalparkleiterin<br />

Ursula Schuster und Norbert<br />

Sterl, Leiter des Staatlichen<br />

Bauamtes Passau,<br />

nun den Startschuss für<br />

die Sanierung des Waldschmidthauses<br />

auf dem<br />

Großen Rachel geben. Im<br />

ersten Schritt wird der<br />

Anbau des Gebäudes, das<br />

auf 1360 Metern liegt, abgerissen.<br />

Anbau wird noch in diesem Jahr abgerissen –<br />

Neuer Anbau und Sanierung des Hauptgebäudes starten 2025<br />

Die Bauzäune sind bereits<br />

aufgestellt, auch der<br />

Abriss-Bagger ist vor Ort.<br />

Dem Beginn der Sanierung<br />

der beliebten Beherbergungshütte<br />

im Nationalpark<br />

steht nichts mehr im<br />

Wege. „Ich bin froh, dass<br />

es nun endlich losgehen<br />

kann und wir gemeinsam<br />

mit dem Staatlichen Bauamt<br />

einen Weg gefunden<br />

haben“, sagte Nationalparkleiterin<br />

Ursula Schuster.<br />

Für die Region sei dies<br />

ein wichtiges Signal. „Der<br />

Wunsch ist in der Bevölkerung<br />

sehr groß, dass<br />

es auf dem Rachel wieder<br />

eine Berghütte mit Übernachtungsmöglichkeit<br />

gibt.“ Deshalb stünde<br />

diese Maßnahme bei der<br />

Nationalparkverwaltung<br />

auf der Agenda ganz oben.<br />

Freuen sich, dass die Sanierung des Waldschmidthauses beginnen kann: Nationalparkleiterin Ursula Schuster (3.v.r.), Bauamtschef<br />

Norbert Sterl (Mitte), Architekt Alfons Döringer (2.v.r), Armin Atteneder von der Baufirma Schneider (2.v.l.), die Nationalparkmitarbeiter<br />

Hubert Wachter (l.) und Johannes Dick (3.v.l.) sowie Sabrina Ritzau, Mitarbeiterin des Staatlichen Bauamtes.<br />

Foto: Nationalpark Bayerischer Wald<br />

Norbert Sterl, der Leiter<br />

des Staatlichen Bauamts<br />

Passau, freute sich über<br />

das symbolische Startsignal<br />

für die Sanierung und<br />

Erweiterung des Waldschmidthauses:<br />

„Bis hierher<br />

ist es bereits ein weiter<br />

Weg, der für das Staatliche<br />

Bauamt 2021 mit der Erstellung<br />

eines Sanierungsund<br />

Erweiterungskonzeptes<br />

begonnen hat.“ Massive<br />

Preissteigerungen, bedingt<br />

durch Corona-Krise<br />

und Ukrainekrieg, hatten<br />

für Verzögerungen gesorgt<br />

und eine Umplanung erfordert.<br />

„Am Schluss ist<br />

es jetzt sehr schnell gegangen<br />

und wir hoffen,<br />

dass die Firma die nächsten<br />

Wochen noch für die<br />

ersten Arbeiten nutzen<br />

kann. Ab Oktober werden<br />

wetterbedingt nicht mehr<br />

viele Tätigkeiten möglich<br />

sein, insgesamt steht nur<br />

ein kurzes Zeitfenster für<br />

die Maßnahme zur Verfügung,<br />

wir werden uns<br />

aber größte Mühe geben,<br />

das Waldschmidthaus bis<br />

Ende 2026 bezugsfertig zu<br />

sanieren“, sagte Sterl.<br />

Die Baumaßnahme geht,<br />

wenn alles nach Plan verläuft,<br />

wie folgt weiter: Im<br />

Frühjahr nächsten Jahres<br />

soll zunächst die Bodenplatte<br />

für den neuen<br />

Anbau gefertigt werden.<br />

Der Anbau selbst wird<br />

in Holzständerbauweise<br />

größtenteils im Tal vorgefertigt<br />

und mangels einer<br />

geeigneten Zufahrt mit<br />

dem Hubschrauber an Ort<br />

und Stelle gebracht. Der<br />

neue Gebäudeteil bietet<br />

künftig Platz für Toiletten,<br />

einen Teil der Küche,<br />

eine Pächterwohnung und<br />

ein weiteres Treppenhaus<br />

als baulichen Rettungsweg.<br />

Das unter Denkmalschutz<br />

stehende Hauptgebäude,<br />

in dem unter<br />

anderem die Gaststube,<br />

zwölf Übernachtungsplätze<br />

sowie Sanitäranlagen<br />

untergebracht sind, wird<br />

aus Brandschutzgründen<br />

generalsaniert. Ziel sei es,<br />

den Betrieb zum Saisonstart<br />

im Jahr 2027 aufzunehmen.<br />

Dass der Bau aufgrund der<br />

exponierten Lage auf 1360<br />

Metern herausfordernd<br />

ist, sei allen Beteiligten<br />

klar, allen voran dem Architekten<br />

Alfons Döringer.<br />

„Es ist eine besondere Baustelle.<br />

Wir haben keinen<br />

Strom und keine Anbindung<br />

ans gemeindliche<br />

Wasserversorgungsnetz.<br />

Einfach mal schnell zur<br />

Baustelle zu fahren funktioniert<br />

ebenfalls nicht und<br />

bauen kann man nur von<br />

Mai bis Oktober.“ Dennoch<br />

war es Döringer eine Herzensangelegenheit,<br />

den<br />

Zuschlag für das Projekt<br />

zu erhalten. „Ich bin in<br />

der Gemeinde Spiegelau<br />

aufgewachsen.“<br />

Laut Döringer waren die<br />

Planungen nicht einfach,<br />

auch wegen der Vorgaben<br />

des Denkmalschutzes.<br />

Mit dem Ergebnis ist er<br />

nun sehr zufrieden. Die<br />

Stromversorgung erfolgt<br />

zum Teil über Photovoltaik-Module<br />

sowohl auf<br />

dem Dach, als auch an<br />

der Fassade des Anbaus<br />

und wird mit einem Batteriespeicher<br />

unterstützt.<br />

Das Wasser, das aus einer<br />

Quellfassung kommt, wird<br />

über Warmwasserkollektoren<br />

erwärmt.


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ZEITUNGSAUSTRÄGER GESUCHT 139<br />

Ein<br />

starkes<br />

Stück<br />

Freiheit!<br />

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– ideal für<br />

Schüler ab 13 Jahren,<br />

Studenten, Hausfrauen<br />

und Rentner m/w/d.<br />

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Jessika Peter,<br />

Tel.: 08505 8696011<br />

j.peter@muw-werben.de<br />

Medienhaus


10 12<br />

JUBILÄUM Anzeige<br />

40 Jahre Eichinger Wintergärten<br />

Tradition und Innovation aus Neuhaus am Inn<br />

Qualität macht glücklich.<br />

Erfüllen Sie sich diesen Traum mit einem Wohnwintergarten von Eichinger.<br />

Erleben Sie unsere<br />

PRODUKT - INNOVATIONEN<br />

hautnah - mit individueller Beratung - in unserer Ausstellung!<br />

EICHINGER WINTERGARTEN | Rothof 33 | D-94152 Neuhaus/Inn | Tel.: +49 8503 1594 | info@eicor.de | www.eichinger-wintergarten.de


JUBILÄUM 13 11<br />

40 Jahre Eichinger Wintergärten<br />

Tradition und Innovation aus Neuhaus am Inn<br />

Edel, individuell und resistent gegen extremste Witterungseinflüsse: die Wohnwintergärten<br />

von Eichinger.<br />

Fotos: Eichinger Wintergarten<br />

Eichinger Wintergarten feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Seit<br />

40 Jahren steht die Schreinerei aus Neuhaus am Inn für höchste Qualität und<br />

innovative Lösungen im Bereich Wintergärten, Terrassenüberdachungen und<br />

Fensterfronten. Was 1982 als klassische Schreinerei begann, entwickelte sich im<br />

Laufe der Jahre zu einem international gefragten Anbieter für exklusive Wohn(t)<br />

räume aus Glas.. Heute ist Eichinger Wintergarten nicht nur in Deutschland, sondern<br />

weltweit ein Inbegriff für handwerkliche Perfektion und langlebige Qualität.<br />

Schon früh erkannte<br />

Gründer Robert Eichinger<br />

das Potenzial individueller<br />

Wintergärten. 1986,<br />

nur wenige Jahre nach<br />

der Firmengründung, gelang<br />

der Sprung auf den<br />

internationalen Markt –<br />

ein Meilenstein, der die<br />

Erfolgsgeschichte des<br />

Familienunternehmens<br />

prägte. Seither steht der<br />

Name Eichinger für maßgeschneiderte<br />

Lösungen,<br />

die sich durch hochwertige<br />

Materialien und innovative<br />

Technologien<br />

auszeichnen.<br />

Von Neuhaus in<br />

die Welt<br />

Besondere Bekanntheit<br />

erlangte Eichinger durch<br />

die Entwicklung patentierter<br />

Systeme wie Ei-<br />

Cor®, EiTech® und die<br />

EiStone®-Beschichtung.<br />

Diese Innovationen verleihen<br />

den Produkten nicht<br />

nur eine außergewöhnliche<br />

Langlebigkeit, sondern<br />

machen aus jedem<br />

Projekt ein Unikat. Damit<br />

setzt das Unternehmen<br />

Maßstäbe in der Branche<br />

und bietet seinen Kunden<br />

einzigartige Lösungen, die<br />

den Wintergarten zum<br />

langlebingen Wohlfühlraum<br />

machen - 365 Tage<br />

im Jahr.<br />

Ein Wintergarten –<br />

Mehr als nur zusätzlicher<br />

Wohnraum<br />

„Ein Wintergarten bietet<br />

wertvollen, zusätzlichen<br />

Wohnraum - und hochwertige<br />

Lösungen sind<br />

stets gefragt“, erklärt<br />

Robert Eichinger. Dabei<br />

betont er auch die wachsende<br />

Nachfrage nach<br />

Sanierungen. In Zeiten,<br />

in denen Neubauten<br />

rückläufig sind, setzen<br />

viele Hausbesitzer auf<br />

die Aufwertung ihrer<br />

Bestandsimmobilien.<br />

Der Trend zur Wohnraumerweiterung<br />

mit<br />

Licht durchfluteten<br />

Wintergärten hat sich in<br />

den letzten Jahren stark<br />

verstärkt und Eichinger<br />

Wintergarten bietet dafür<br />

maßgeschneiderte<br />

Lösungen.


14 12<br />

JUBILÄUM<br />

40 Jahre Eichinger Wintergärten<br />

Perfektion für Wintergärten, Fenster und Glasfassaden<br />

Das Unternehmen ist jedoch<br />

nicht nur für seine<br />

Innovationskraft, sondern<br />

auch für seine Nachhaltigkeit<br />

mehrfach ausgezeichnet<br />

worden. Zu den<br />

renommierten Preisen gehören<br />

der Bundespreis für<br />

hervorragende innovative<br />

Leistungen, der Best Business<br />

Award für Nachhaltigkeit<br />

, der Exportpreis sowie<br />

der Bayerische Staatspreis<br />

13<br />

www.bt-k.eu<br />

Gastrowintergärten made by Eichinger: lichtdurchflutete und freundliche Aufenthaltsmöglichkeiten für die Gäste.<br />

Foto: Eichinger Wintergarten<br />

Innovative Technik<br />

trifft traditionelles<br />

Handwerk<br />

Herzliche<br />

Glückwünsche<br />

zum 40. Jubiläum<br />

1sp59 4c<br />

Das Erfolgsgeheimnis des<br />

Unternehmens liegt in der<br />

Kombination aus traditionellem<br />

Handwerk und<br />

modernster Technik. Die<br />

Wintergärten werden nach<br />

Kundenwunsch geplant<br />

und gefertigt. So kommen<br />

zum Bespiel hocheffektive<br />

Sonnenschutzgläser für<br />

den sommerlichen Hitzeschutz<br />

zum Einsatz. Vollautomatische<br />

Beschattungen,<br />

Beleuchtungstechnik<br />

und Insektenschutzgitter<br />

komplettieren den neu geschaffenen<br />

Wohnraum von<br />

Eichinger. Diese Lösungen<br />

machen Eichinger zu einem<br />

bevorzugten Partner<br />

für anspruchsvolle Kunden,<br />

die Wert auf Qualität und<br />

Nachhaltigkeit legen.<br />

Europas führender Hersteller<br />

von astreinem Leimholz für<br />

Fenster, Türen & Fassaden gratuliert<br />

zum 40-jährigen Firmenjubiläum.<br />

/ Holz Schiller GmbH<br />

/ Pointenstr. 24-28 · 94209 Regen / DE<br />

/ Tel. +49 (0) 99 21 / 94 42 - 0<br />

/ E-Mail: kontakt@holz-schiller.de<br />

2sp48<br />

HERZLICHEN<br />

GLÜCKWUNSCH<br />

ZUM 40-JÄHRIGEN JUBILÄUM!<br />

2sp/49 mm<br />

Stefan GIMPLINGER<br />

Kompetenzcenter Firmenkunden<br />

Raiffeisenbank Region Schärding


Anzeige JUBILÄUM 15 13<br />

Ohne ein perfekt eingespieltes und motiviertes Team wäre der Erfolg von Eichinger Wintergarten<br />

nicht möglich.<br />

Fotos: Eichinger Wintergarten<br />

Herzlichen Glückwunsch zum<br />

Firmenjubiläum und viel Erfolg!<br />

für besondere technische<br />

Leistungen im Handwerk.<br />

Diese Ehrungen würdigen<br />

die fortschrittliche Holzveredelungstechnik,<br />

die<br />

den Handwerksbetrieb<br />

zu einem der führenden<br />

Anbieter in der Branche<br />

macht.<br />

Blick in die Zukunft<br />

Auch nach 40 Jahren Unternehmensgeschichte<br />

bleibt Eichinger Wintergarten<br />

weiterhin innovativ.<br />

Für das kommende<br />

Jahr sehen die Geschäftsführer<br />

Robert Eichinger,<br />

Christian Leitner und<br />

Alexander Eichinger dem<br />

Markt optimistisch entgegen.<br />

„Wir danken unserem<br />

großartigen Team<br />

für die tägliche Arbeit, die<br />

Eichinger zur Marke für<br />

Qualität und Kompetenz<br />

gemacht hat“, so Eichinger.<br />

Büro Benedikt Ruhhammer<br />

www.benedikt-ruhhammer.dvag<br />

Wir gratulieren 2sp50herzlich zum Jubiläum und danken<br />

für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit!<br />

Das Unternehmen ist bestrebt,<br />

seine Vision von<br />

nachhaltigen, langlebigen<br />

Fensterfassaden und Wintergärten<br />

weiterzuverfolgen<br />

und mit neuen Ideen<br />

den Markt zu gestalten. So<br />

bleibt Eichinger Wintergarten<br />

auch in den kommenden<br />

Jahrzehnten ein<br />

Vorreiter im Bereich hochwertiger<br />

und innovativer<br />

Wintergartenlösungen –<br />

made in Neuhaus am Inn,<br />

erfolgreich in der ganzen<br />

Welt.<br />

Wir gratulieren herzlich zu<br />

✽ 40 Jahre ✽<br />

2sp43<br />

Eichinger<br />

Wintergarten<br />

... und bedanken uns für die vertrauensvolle und erfolgreiche<br />

Zusammenarbeit.<br />

Thomas Schnellhammer, Eva Koller und das Team Ecovis Passau<br />

www.ecovis.com<br />

2sp60<br />

Herzlichen Glückwunsch<br />

zum Jubiläum<br />

Wir gratulieren herzlich<br />

zum 40-jährigen<br />

Firmenjubiläum!<br />

Wir wünschen der<br />

Firma Eichinger Wintergarten<br />

alles Gute zum 40-jährigen<br />

Jubiläum und freuen uns<br />

auf die weitere<br />

Zusammenarbeit.<br />

Wasserburger Str. 4 • 83549 Eiselfing<br />

www.huber-sohn.de


14 4<br />

AUTOHAUS HABLE – GRAFENAU Anzeige<br />

Werkstatterweiterung<br />

bei Autohaus Hable<br />

Autohaus<br />

Richard Hable<br />

BMW Vertragshändler MINI Service<br />

Spitalstraße 33 . 94481 Grafenau<br />

Tel. 08552/9607-0<br />

www.bmw-hable.de<br />

Die hochmoderne Werkstatt, die für alle Antriebsarten, inklusive Elektro- und Hybridfahrzeuge, optimal ausgestattet ist.<br />

Foto: <strong>MuW</strong>/m.wagner<br />

Grafenau. Der kommende<br />

Freitag, 27. September ab 18<br />

Uhr, steht für das Autohaus<br />

Richard Hable in Grafenau<br />

ganz im Zeichen des Aufbruchs:<br />

Mit der feierlichen<br />

Eröffnung der erweiterten<br />

Werkstatt und der mit<br />

Spannung erwarteten Premiere<br />

des neuen BMW 1er<br />

läutet das Traditionsunternehmen<br />

den Einstieg in sein<br />

fünftes Jahrzehnt ein. Rund<br />

1,2 Millionen Euro wurden<br />

in die Modernisierung und<br />

den Ausbau des Standorts<br />

investiert, um für die Zukunft<br />

– insbesondere in<br />

Bezug auf Elektromobilität<br />

– bestens gerüstet zu sein.<br />

Das Autohaus setzt damit<br />

ein starkes Zeichen für die<br />

Region und stärkt den Wirtschaftsstandort<br />

Grafenau.<br />

Die Besucher haben an<br />

diesem Tag die Möglichkeit,<br />

einen exklusiven<br />

Blick in die hochmoderne<br />

Werkstatt zu werfen, die<br />

nun für alle Antriebsarten,<br />

inklusive Elektro- und<br />

Hybridfahrzeuge, optimal<br />

ausgestattet ist. Die neuen<br />

Arbeitsbereiche bieten erweiterte<br />

Kapazitäten und<br />

sorgen dafür, dass künftig<br />

noch effizienter gearbeitet<br />

werden kann.<br />

„Es geht aufwärts und<br />

vorwärts“, betonen die<br />

Geschäftsführer Stefanie<br />

Hable-Zarham und Holger<br />

Zarham. Neben der technischen<br />

Aufrüstung schafft<br />

die Erweiterung auch vier<br />

neue Arbeitsplätze, sodass<br />

das Team, das bereits aus<br />

Der neue Autolift im Autohaus Hable.<br />

40 Mitarbeitenden besteht,<br />

weiter wächst.<br />

Ein weiteres Highlight der<br />

Veranstaltung wird die<br />

Premiere des neuen BMW<br />

1er sein. Er steht für Sportlichkeit,<br />

Dynamik und modernste<br />

Technik – passend<br />

zu den ambitionierten Zukunftsplänen<br />

des Autohauses.<br />

Die Besucher können<br />

Foto: Autohaus Hable<br />

das Fahrzeug nicht nur bewundern,<br />

sondern sich auch<br />

in geführten Rundgängen<br />

über die neuesten Trends<br />

und Entwicklungen in der<br />

BMW-Welt informieren.


AUTOHAUS HABLE 15<br />

Autohaus<br />

Richard Hable<br />

Autohaus Hable feiert Werkstatterweiterung<br />

BMW Vertragshändler MINI<br />

und<br />

Service<br />

Premiere des neuen BMW 1er am 27.9. ab 18:00 Uhr<br />

Spitalstraße 33<br />

94481 Grafenau<br />

Tel. 08552/9607-0<br />

www.bmw-hable.de<br />

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Wir gratulieren und bedanken uns<br />

über den Auftrag der Fassadenarbeiten!<br />

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Wir gratulieren!<br />

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Ein buntes Rahmenprogramm<br />

sorgt für beste<br />

Unterhaltung: Live-Musik,<br />

erfrischende Cocktails, er-<br />

AUlesene Weine GmbH<br />

und kulinarische<br />

Köstlichkeiten machen ßerdem die aktuellen BMW ist, in die (elektrische) Zu-<br />

neuen Parkdeck können autohaus<br />

Richard Hable bereit KIENINGER-BAU GmbH<br />

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Erlebnis.<br />

werden, während eine Car-<br />

mit voller Kraft.<br />

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kunft zu fahren – und das<br />

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rera-Bahn im Kofferraum<br />

Freuen Sie sich auf Führungen<br />

durch das Autohaus und Fahren<br />

für zusätzliche Freude am Vielen Dank für den<br />

er-bau.de · www.kieninger-bau.de<br />

sorgte – vor allem<br />

Auftrag & die gute<br />

die Wissens-Stationen zum<br />

Thema Elektromobilität.<br />

Diese vermitteln spannende<br />

Einblicke in die Technik der<br />

Zukunft und zeigten, dass<br />

sich das Autohaus Hable<br />

bereits heute intensiv mit<br />

den Herausforderungen<br />

der modernen Mobilität<br />

auseinandersetzt. Auf dem<br />

bei den jüngeren Gästen.<br />

„Die Elektromobilität ist<br />

auch in Grafenau angekommen“,<br />

erklärt das Team des<br />

Autohauses einstimmig. Die<br />

Werkstatterweiterung und<br />

die Einführung der neuesten<br />

BMW-Modelle zeigen<br />

eindrucksvoll, dass das KIENINGER-BAU Au-<br />

GmbH<br />

Zusammenarbeit!<br />

Ranfelser Straße 17 · 94579 Zenting<br />

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Wir gratulieren zur gelungenen<br />

Erweiterung und bedanken uns für<br />

die vertrauensvolle Zusammenarbeit!<br />

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16 NATIONALPARK CAFE WISTLBERG Anzeige<br />

4<br />

Servus und Willkommen im<br />

NATIONALPARK CAFÉ WISTLBERG<br />

UNSERE SPEISEN UND GETRÄNKE<br />

Diese Karte dürfen Sie gerne mitnehmen!<br />

Foto: <strong>MuW</strong>/M. Wagner<br />

Weitere Informationen und<br />

die Speisekarte gibt es unter<br />

www.nationalpark-cafe.com<br />

Nationalparkleiterin Ursula Schuster und Pächter Bernhard<br />

Fuchs (vorne) unterzeichneten den Pachtvertrag für das<br />

Café Wistlberg. Darüber freuten sich auch die Nationalparkmitarbeiter<br />

Hubert Wachter (l.), Hans-Georg Simmet (3.v.r.)<br />

und Johannes Schmid (2.v.r) sowie das Team vom Gasthaus<br />

Fuchs mit Birgit Fuchs (2.v.l.), Thomas Dorner (3.v.l.) und Stefan<br />

Dorner (r.). Foto: Nationalpark Bayerischer Wald<br />

Genießen auf fast 1100<br />

Metern über dem<br />

Meer! „Wir freuen uns, Sie<br />

im NATIONALPARK CAFÉ<br />

WISTLBERG als Gast in<br />

unserer modernen, guten<br />

Stube oder auf unserer<br />

sonnigen Terrasse begrüßen<br />

zu dürfen“, sagt Pächter<br />

Bernhard Fuchs, dem<br />

auch das Gasthaus-Hotel<br />

FUCHS und die KANZEL<br />

BRÄU in Mauth gehören.<br />

Mit einer großen Auswahl<br />

an frisch zubereiteten<br />

Gerichten, Kuchen sowie<br />

einem breiten Sortiment<br />

an kalten und warmen Getränken<br />

ist das Ziel seines<br />

neuen Teams, das extra für<br />

das Café aufgebaut worden<br />

ist: „Wir wollen den Ausflug<br />

ins neue NATURERLEBNIS<br />

WISTLBERG zu einem Genusserlebnis<br />

machen. Und<br />

wir möchten zudem hier im<br />

CAFÉ WISTLBERG auch die<br />

Im gemütlichen, hellen Innenbereich finden 30 Gäste Platz. Auf der sonnigen und teilweise<br />

überdachten Terrasse können bis zu 80 Gäste Zeit und Natur genießen. Fotos: S. Dorner<br />

Idee des Nationalparks Bayerischer<br />

Wald vermitteln,<br />

zu einem Bindeglied werden<br />

und unseren Gästen<br />

zeigen, wie man die Natur<br />

genießen kann, ohne sie zu<br />

gefährden“, betont Fuchs.<br />

Mit seinem Personal, in<br />

dem sich viele Finsterauer<br />

Gesichter tummeln, will<br />

er nun „drobn“ auf dem<br />

Wistlberg die Hungrigen<br />

und Durstigen – ob aus Nah<br />

oder Fern, ob Groß oder<br />

Klein – mit der gleichen<br />

NATIONALPARK CAFÉ WISTLBERG | Buchwaldstr. 53 | 24151 Mauth-Finsterau | Tel. 08557 9737013 | info@nationalpark-cafe.com


Anzeige AKTUELLES<br />

5<br />

Öffnungszeiten:<br />

28.09.2024 bis 15.11.2024<br />

Dienstag - Sonntag: 09 bis 18 Uhr<br />

16.11.2024 bis 01.04.2025<br />

Dienstag - Sonntag: 10 bis 17 Uhr<br />

Montag: Ruhetag<br />

Betriebsurlaub:<br />

30.11. - 13.12.24 | 24./25.12.24 geschlossen<br />

UNSERE SPEISEN UND GETRÄNKE<br />

17<br />

Termine für Schwangerschaftsberatung<br />

können auch online<br />

vereinbart werden<br />

Einblick in Terminbuchung hat nur<br />

Schwangerschaftsberatungsstelle –<br />

Informationen bleiben vertraulich<br />

Diese Karte dürfen Sie gerne mitnehmen!<br />

Wir gratulieren und bedanken uns<br />

für den Auftrag der Trockenbauarbeiten.<br />

Hubert Greller<br />

Geyersberg 19 • 94078 Freyung<br />

Telefon 08551 7495 • Fax 910241<br />

Liebe und Leidenschaft für<br />

hochwertige, regionale Produkte<br />

bewirten wie „drunt“<br />

in Mauth. „Wir freuen uns<br />

auf viele Gäste, wünschen<br />

eine schöne Einkehr auf<br />

dem Wistlberg und guten<br />

Appetit!“, sagt Fuchs.<br />

Das Nationalpark Café ist<br />

ab Samstag, den 28. September<br />

2024 von Dienstag<br />

bis Sonntag während<br />

der Igelbus-Fahrzeiten<br />

(Haltestelle direkt vor der<br />

Tür) von 9 bis 18 Uhr und<br />

ab 16. November 2024 bis<br />

01. April 2025 von 10 bis 17<br />

Uhr geöffnet. Besonderes<br />

Highlight: Im Café können<br />

die Gäste zwischen vier<br />

Frühstücken wählen, um<br />

gestärkt in den Tag oder<br />

eine Tour im Nationalpark<br />

Bayerischer Wald starten<br />

zu können.<br />

Über die neue Seite können persönliche Termine in Waldkirchen,<br />

in Grafenau oder Telefontermine mit der Schwangerschaftsberatungsstelle<br />

vereinbart werden. Foto: Pixabay/Runnels<br />

FRG. Wer zur Schwangerschaftsberatungsstelle<br />

am<br />

Gesundheitsamt im Waldkirchener<br />

Gesundheitszentrum<br />

(Erlenhain 6) will,<br />

kann den entsprechenden<br />

Termin nun auch online<br />

vereinbaren.<br />

Es können persönliche<br />

Termine in Waldkirchen,<br />

in Grafenau oder Telefontermine<br />

vereinbart werden.<br />

Einblick in die Terminbuchung<br />

hat dabei nur<br />

die Schwangerschaftsberatungsstelle.<br />

Jegliche Informationen<br />

bleiben somit<br />

vertraulich. Der Link zur<br />

Terminvergabe findet sich<br />

auf der Seite der Schwangerenberatungsstelle<br />

auf<br />

der Landkreis-Homepage<br />

oder direkt hier: https://<br />

lk-frg.termine-reservieren.online/select2?md=3.<br />

Natürlich sind die Mitarbeiterinnen<br />

der Beratungsstelle<br />

auch weiterhin<br />

unter Telefon 08551/57-<br />

4033 erreichbar, um sich<br />

einen Termin zu vereinbaren,<br />

der zeitnah oder<br />

anonym erfolgen soll.<br />

Die Einführung der Online-Terminvergabe<br />

wurde<br />

finanziert von der Europäischen<br />

Union - NextGeneration<br />

EU.<br />

Matthias Haydn Holzbau<br />

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Wir bauen Ihr Holzhaus<br />

94133 Röhrnbach | Außernbrünst 19 | Tel. 08582 91101<br />

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Infos: 08551 57-3300 oder auf der vhs-Homepage


18 AUS DER REGION<br />

Wissenschaft und Kreativität<br />

begeistern junge Entdecker<br />

Ferienprogramm am Technologie Campus Hutthurm<br />

Hatten sichtlich Spaß am Experimentieren mit „Kunos cooler Kunststoffkiste“<br />

(v.l.): Vincent Hofbauer und Benedikt Knab. Foto: THD<br />

Hutthurm. In den Sommerferien<br />

erlebten zwölf<br />

Kinder aus dem Raum<br />

Hutthurm zwei aufregende<br />

Tage voller Wissenschaft<br />

und Kreativität. Am ersten<br />

Tag tauchten die Kinder in<br />

die faszinierende Welt der<br />

Kunststoffe ein. Mit dem<br />

Experimentierkasten „Kunos<br />

coole Kunststoffkiste“<br />

führten sie spannende Versuche<br />

durch, stellten ihren<br />

eigenen Kunststoff her und<br />

erfuhren, wie eine Kläranlage<br />

funktioniert. Nach<br />

einer kurzen Pause ging<br />

es mit einer aufregenden<br />

Schnitzeljagd weiter. Die<br />

Kinder erkundeten Labore,<br />

errieten mikroskopische<br />

Gegenstände und meisterten<br />

gemeinsam die kreative<br />

Teamaufgabe: den Bau von<br />

Papierbrücken.<br />

Der zweite Tag stand ganz<br />

im Zeichen des Tüftelns<br />

und Gestaltens. Die jungen<br />

Teilnehmer entwarfen mit<br />

einem CAD-Programm individuelle<br />

Schlüsselanhänger<br />

mit QR-Codes und druckten<br />

diese stolz im 3D-Drucker<br />

aus. Zudem gestalteten<br />

sie kreative Anhänger aus<br />

Schrumpffolie.<br />

Ein Feenreigen<br />

Henry Purcells „The Fairy Queen“<br />

SonnYtag am<br />

06. Oktober 2024<br />

Freyung. Am Sonntag, den 06. Oktober, verwandelt sich<br />

Freyung in eine lebendige Bühne für das „Fest der Region“<br />

und den beliebten SonnYtag – ein verkaufsoffener Sonntag<br />

voller Spaß, regionaler Vielfalt und Unterhaltung. Von<br />

13 bis 17 Uhr öffnen die Freyunger Geschäfte ihre Türen<br />

und laden zum gemütlichen Einkaufsbummel ein.<br />

Besucher können sich auf eine bunte Mischung aus regionalen<br />

Produkten, handgefertigtem Kunsthandwerk und<br />

kulinarischen Schmankerln freuen. Parallel dazu sorgt<br />

ein umfangreiches Programm für die ganze Familie für<br />

beste Stimmung: Der Tag beginnt festlich mit einem traditionellen<br />

Erntedank-Umzug, bei dem die reiche Ernte der<br />

Region geehrt wird. Ein besonderes Highlight des Tages<br />

ist der Kürbiswettbewerb, bei dem der schönste, größte<br />

und ausgefallenste Kürbis prämiert wird. Zudem bietet<br />

der Flohmarkt in der Schulgasse ab 07 Uhr eine Gelegenheit,<br />

einzigartige Fundstücke zu entdecken.<br />

Besonders spannend ist die Eröffnung des KunsT.RAUM<br />

im ehemaligen Passauer Hof, wo ein köstliches Kuchenbuffet<br />

auf Sie wartet – alles rund um das Thema Kürbis.<br />

Kommen Sie vorbei und genießen Sie einen abwechslungsreichen<br />

Tag in Freyung!<br />

1<br />

Passau. Ganz gleich ob Oratorium,<br />

musikalische Lesung<br />

oder A cappella-Konzert,<br />

beim Konzertwinter<br />

der Gesellschaft der Musikfreunde<br />

Passau e.V. steht<br />

die menschliche Stimme im<br />

Mittelpunkt.<br />

Die Konzertreihe 2024/25<br />

beginnt mit einer außergewöhnlichen<br />

Inszenierung<br />

der Semi-Oper „The Fairy<br />

Queen“ (dt. „Die Feenkönigin“)<br />

des englischen<br />

Komponisten Henry Purcell<br />

(1659-1695). 1692 in<br />

London uraufgeführt, galt<br />

diese frühe und recht freie<br />

musikalische Adaption<br />

des Sommernachtstraums<br />

von William Shakespeare<br />

lange als verschollen. Die<br />

musikalische Gattung der<br />

Semi-Oper entwickelte<br />

sich im 17. Jahrhundert<br />

aus dem höfischen Maskenspiel.<br />

Eine Mischung<br />

aus Sprechtheater, Gesang,<br />

Tanz und metaphernreichem<br />

Bühnenbild sind ihr<br />

zu Eigen. Dem deutschen<br />

Singspiel artverwandt,<br />

führt die Wirkungsgeschichte<br />

der Semi-Oper<br />

aus der Spätrenaissance<br />

zu einer Gegenposition der<br />

barocken Kastratenoper<br />

italienischen Stils. Sie reüssierte<br />

als Spiegelbild der<br />

Londoner Sozialgeschichte<br />

und endet beim Musical unserer<br />

Tage.<br />

Bei „The Fairy Queen“ ist die<br />

Welt noch ganz sinnenfroh,<br />

barock bunt und verzaubert.<br />

Zwischen den Spielszenen<br />

aus dem wohlbekannten<br />

shakespeareschen<br />

Liebesreigen im Wald unweit<br />

Thebens haben allerlei<br />

antike Götter, die Jahreszeiten,<br />

Tugenden und ein<br />

betrunkener Dichter ihren<br />

musikalischen Auftritt.<br />

Den Schauspielpart bei<br />

der Passauer Aufführung<br />

übernehmen Schülerinnen<br />

und Schüler des Gymnasiums<br />

Leopoldinum Passau.<br />

In den himmlischen, den<br />

ziemlich irdischen und den<br />

Gesangsrollen aus dem Zwi-<br />

Porträt des Komponisten Henry<br />

Purcell von Johann Baptist<br />

Closterman von 1692. Das Gemälde<br />

hängt in der Londoner<br />

National Portrait Gallery.<br />

Foto: Encyclopædia Britannica<br />

schenreich der Fabelwesen<br />

sind Maria Deger und Jutta<br />

Plomer (Sopran), Fritz<br />

Spengler (Altus), Matthias<br />

Deger (Tenor) und Manfred<br />

Plomer (Bariton) zu erleben.<br />

Sie alle spannt Michael<br />

Tausch, künstlerischer<br />

Leiter des Vereins mit den<br />

Chören der Gesellschaft der<br />

Musikfreunde und dem in<br />

der historisch informierten<br />

Aufführungspraxis renommierten<br />

Orchester L’arpa<br />

festante zusammen.<br />

Aufführungen am<br />

5. und 6. Oktober<br />

Und weil dies alles in der<br />

dann eindrucksvoll ausgeleuchteten<br />

Studienkirche<br />

St. Michael stattfindet,<br />

ist dieses Opernprojekt<br />

der Gesellschaft der Musikfreunde<br />

nicht nur ein<br />

Klangerlebnis, sondern<br />

auch ein Augenschmaus.<br />

„The Fairy Queen“ kommt<br />

zweimal zur Aufführung,<br />

und zwar am Samstag, 5.<br />

Oktober und am Sonntag,<br />

6. Oktober jeweils um<br />

19 Uhr. Karten sind ausschließlich<br />

unter www.<br />

okticket.de und in drei<br />

Preiskategorien zwischen<br />

25,- und 35,- Euro sowie jeweils<br />

auch ermäßigt erhältlich.<br />

Der Eintrittspreis für<br />

Schüler, Studierende und<br />

Azubis beträgt 15,- Euro.<br />

Die Abendkasse öffnet eine<br />

Stunde vor Konzertbeginn.<br />

Dieses Opernprojekt bildet<br />

den Auftakt zu weiteren<br />

Veranstaltungen des<br />

Passauer Konzertwinters<br />

2024/25. Im November besingt<br />

das renommierte Calmus<br />

Ensemble aus Leipzig<br />

mit Liedern von der Renaissancezeit<br />

bis heute die Zeit<br />

zwischen Dämmerung und<br />

Morgenröte. Das diesjährige<br />

Weihnachtskonzert<br />

bestreitet die polnische<br />

Formation Art’n’Voices.<br />

A cappella Programme<br />

jeweils ausschließlich für<br />

weibliche und männliche<br />

Stimmlagen werden zu Beginn<br />

des kommenden Jahres<br />

mit Lyyra aus den USA<br />

und German Gents zu hören<br />

sein. Und im Programm<br />

„Elfen, Elche, Nordlicht“<br />

verbindet das Ensemble<br />

farbTon aus Hamburg Musik<br />

mit Geschichten und<br />

Gedichten skandinavischer<br />

Autoren. Weitere Informationen<br />

und Konzertdaten<br />

sind auf der Website www.<br />

passauer-konzertwinter.de<br />

zu finden.<br />

st


St. Oswald. Das Ensemble<br />

„Eberwein“ gastiert am Donnerstag,<br />

26. September um<br />

19 Uhr im Waldgeschichtlichen<br />

Museum in St. Oswald.<br />

Dabei können sich die Zuhörer<br />

auf Bairischen Kammersound<br />

freuen.<br />

„Eberwein“ sind die Musiker<br />

um die Harfenistin Marlene<br />

Eberwein, und zwar<br />

Stephan Reiser (Saxofon,<br />

Klavier und Gesang), Stefan<br />

Lang (Trompete, Percussion),<br />

Michael Reiß (Gitarre,<br />

AUS DER REGION<br />

Bairischer Kammersound im Waldgeschichtlichen<br />

Museum<br />

Ensemble „Eberwein“ gastiert am 26. September ab 19 Uhr in St. Oswald<br />

Eberwein spielt am 26. September im Waldgeschichtlichen<br />

Museum.<br />

Foto: Eberwein<br />

Gesang) und Max Seefelder<br />

(Keyboard). Die fünf Musiker<br />

kommen aus der bairischen<br />

Musiktradition, musizieren<br />

kammermusikalisch<br />

intim und kreieren einen<br />

unverwechselbar sympathischen<br />

Crossover-Sound<br />

zwischen Tradition und<br />

Moderne. Bestimmt vom<br />

Klang der Harfe spielen sie<br />

wunderbar virtuos mit den<br />

Grenzen der Musikstile.<br />

Marlene Eberwein ist Spross<br />

der bekannten bayerischen<br />

1<br />

Physiotherapieschule feiert ihre Absolventen<br />

191<br />

Musikerfamilie Eberwein<br />

(Dellnhauser Musikanten)<br />

aus der Hallertau. Sie leitet<br />

den Eberwein-Dreigesang<br />

und war in den vergangenen<br />

Jahren mit dem Ensemble<br />

La Harpa Classica sowie den<br />

Formationen Unterland und<br />

Crème Duett unterwegs.<br />

Der reguläre Eintritt beträgt<br />

20 Euro (ermäßigt 18 Euro).<br />

Karten gibt es im Waldgeschichtlichen<br />

Museum unter<br />

wgm@npv-bw.bayern.de<br />

oder 08552 974 889-0.<br />

Freyung. Kürzlich haben 15<br />

Schülerinnen und Schüler<br />

der staatlich anerkannten<br />

Berufsfachschule für Physiotherapie<br />

der PhysioFRG<br />

gGmbH in Freyung ihre<br />

dreijährige Ausbildung<br />

erfolgreich beendet. Sie<br />

starten jetzt in das Berufsleben.<br />

Zur Examensfeier<br />

waren die Absolventinnen<br />

und Absolventen, Familie,<br />

Freundinnen und Freunde<br />

sowie das Lehrerkollegium<br />

im Gasthaus Woid Hoamat<br />

in Schönbrunn am Lusen<br />

eingeladen.<br />

Am Tag zuvor hatten die in<br />

Theorie und Praxis Geprüften<br />

ihre Examenszeugnisse<br />

von Dr. Richard Köll (Regierung<br />

von Niederbayern)<br />

erhalten. Zwei von ihnen<br />

haben Examensnoten von<br />

1,5 und besser erreicht. Eine<br />

junge Dame erreichte sogar<br />

die Traumnote 1,0.<br />

Geschäftsführer Ludwig<br />

Brunner begrüßte die Gäste<br />

und gratulierte den frisch<br />

ernannten Physiotherapeutinnen<br />

und Physiotherapeuten<br />

zum bestandenen Examen.<br />

Außerdem wünschte<br />

er ihnen alles Gute in ihrer<br />

künftigen Berufstätigkeit.<br />

Er bedankte sich aber auch<br />

bei den Lehrkräften für den<br />

Die Absolventinnen und Absolventen zusammen mit stv.<br />

Landrätin Helga Weinberger (vorne l.), Geschäftsführer<br />

Ludwig Brunner (1.v.l.), Johanna Kössl (1.v.r.) und Schulleiterin<br />

Astrid Schricker (2.v.r.).<br />

Foto: PhysioFRG<br />

lobenswerten Einsatz zur<br />

Vertretung eines Kollegen,<br />

der aufgrund eines Unfalls<br />

das ganze Schuljahr arbeitsunfähig<br />

war.<br />

Die stv. Landrätin Helga<br />

Weinberger betonte die<br />

Wichtigkeit dieser hochwertigen<br />

Ausbildung für die<br />

Gesundheitsversorgung im<br />

Landkreis. Nicht nur Menschen<br />

mit Altersbeschwerden,<br />

sondern z.B. auch verletzte<br />

Sportler profitieren<br />

von der Physiotherapie.<br />

Die Absolventen sind in<br />

den Praxen und Kliniken<br />

heiß begehrt.<br />

Als Vertreterin der Stadt<br />

Freyung freute sich Johanna<br />

Kössl, dass die Schülerinnen<br />

und Schüler drei<br />

Jahre Gast in der Schulstadt<br />

Freyung waren. Sie<br />

verglicht die Schulzeit mit<br />

einer Bergwanderung, bei<br />

der jetzt alle Anwesenden<br />

der Gipfel erreichten. Für<br />

manche war es ein Spaziergang,<br />

für andere eine große<br />

Anstrengung, bei der sie Unterstützung<br />

benötigten.<br />

Schulleiterin Astrid Schricker<br />

beglückwünschte<br />

ihre neuen „Kollegen“,<br />

denn mit der Aushändi-<br />

gung der Examens- und<br />

Abschlusszeugnisse seien<br />

aus den Schülerinnen und<br />

Schülern der Klasse PT21<br />

„auf einen Schlag“ Physiotherapeutinnen<br />

und Physiotherapeuten<br />

geworden.<br />

Den Weg der vergangenen<br />

drei Jahre verglich sie mit<br />

einer Seereise, auf der es<br />

mitunter, vor allem durch<br />

die Corona-Pandemie,<br />

ziemlich stürmisch wurde.<br />

Gemeinsam habe man aber<br />

angepackt, um das Schiff<br />

auf Kurs zu halten und nun<br />

wäre man in den sicheren<br />

Hafen eingelaufen.<br />

Als letztes blickte der Klassensprecher,<br />

Johannes<br />

Uhlig, untermalt mit zahlreichen<br />

Fotos auf die ereignisreichen<br />

Ausbildungsjahre<br />

zurück. Zusammen mit<br />

Anna Hochgraeber und Mariella<br />

Pühringer bedankte er<br />

sich bei den Ausbildenden<br />

und überreichten ihnen jeweils<br />

ein kleines Geschenk.<br />

Schließlich war der große<br />

Augenblick gekommen, die<br />

Übergabe der schulischen<br />

Abschlusszeugnisse. Neben<br />

den Zeugnissen gab es<br />

für einen Durchschnitt von<br />

1,5 und besser eine Anerkennung<br />

der Regierung von<br />

Niederbayern. Erfreulicherweise<br />

traf dies bei 11 der 15<br />

Absolventinnen und Absolventen<br />

zu. Die stv. Landrätin<br />

Helga Weinberger überreichte<br />

anschließend im<br />

Namen des Landkreises ein<br />

Buchgeschenk an Mariella<br />

Pühringer für ihr Examen<br />

mit der Traumnote 1,0. Außerdem<br />

übergab Johanna<br />

Kössl an Mariella Pühringer<br />

und Elisa Leibetseder einen<br />

Geldpreis als Anerkennung<br />

der Regierung von Niederbayern<br />

sowie der Schule für<br />

die besten Schulabschlüsse.<br />

Beide haben den Notendurchschnitt<br />

1,06 geschafft.<br />

Nach dem offiziellen Teil feierten<br />

die frisch gebackenen<br />

Physiotherapeutinnen und<br />

Physiotherapeuten ihren<br />

hart erarbeiteten Abschluss<br />

bei Musik und Tanz bis spät<br />

in dieser lauen Spätsommernacht.<br />

Die Absolventinnen und<br />

Absolventen: Lisa Fiedler,<br />

Johannes Hauf, Anna<br />

Hochgraeber, Niklas Jacke,<br />

Julia Kempinger, Luca Krauser,<br />

Tobias Lang, Felix von<br />

Langsdorff, Elisa Leibetseder,<br />

Mariella Pühringer,<br />

Florian Schleich, Katrin<br />

Schreiner, Daniel Sebald,<br />

Johannes Uhlig und Stanislaus<br />

Valkov.


20 AUSBILDUNGS- UND ARBEITSBÖRSE<br />

2<br />

Das war die Ausbildungs- und Arbeitsbörse<br />

Freyung-Grafenau 2024<br />

80 regionale Unternehmen begeisterten zahlreiche Besucher mit<br />

praxisnahen Einblicken und vielfältigen Karrieremöglichkeiten<br />

Anzeige<br />

# MEHRALSDUERWARTEST<br />

Freuten sich über die erfolgreiche neunte Auflage der Ausbildungs- und Arbeitsbörse Freyung-Grafenau (v.l.): Geschäftsführer Max Haidl, Regionalmanager<br />

Stefan Schuster, HWK-Vizepräsidentin Kathrin Zellner, Bürgermeister Leo Meier, Landrat Sebastian Gruber und Wirtschaftsreferent Johannes Gastinger.<br />

Am vergangenen Wochenende<br />

verwandelte<br />

sich das Haidl-Atrium<br />

in Röhrnbach erneut in<br />

einen lebendigen Treffpunkt<br />

für Auszubildende,<br />

Fachkräfte und regionale<br />

Unternehmen. Die<br />

neunte Ausbildungs- und<br />

Arbeitsbörse des Landkreises<br />

Freyung-Grafenau<br />

war auch dieses Jahr<br />

ein voller Erfolg und zog<br />

zahlreiche Besucherinnen<br />

und Besucher an.<br />

Mit insgesamt 80 teilnehmenden<br />

Top-Unternehmen<br />

und renommierten<br />

Betrieben aus der Region<br />

konnte die Veranstaltung<br />

einmal mehr unter<br />

Beweis stellen, wie stark<br />

und vielseitig die heimische<br />

Wirtschaft aufgestellt<br />

ist.<br />

Von 10 bis 16 Uhr hatten<br />

die Gäste die Möglichkeit,<br />

sich an den verschiedenen<br />

Ständen der Unterneh-<br />

men über Ausbildungsplätze,<br />

Berufsmöglichkeiten<br />

und Karriereschritte<br />

zu informieren. Für viele<br />

Schülerinnen und Schüler<br />

war dies eine einmalige<br />

Chance, potenzielle<br />

Arbeitgeber direkt kennenzulernen<br />

und erste<br />

Kontakte zu knüpfen. Die<br />

Aussteller präsentierten<br />

sich nicht nur mit Infomaterial,<br />

sondern luden mit<br />

zahlreichen interaktiven<br />

Aktionen dazu ein, selbst<br />

tätig zu werden. Diese<br />

praxisnahen Angebote<br />

stießen bei den Besucherinnen<br />

und Besuchern<br />

auf besonders großes Interesse.<br />

Neben den jungen Menschen,<br />

die sich für eine<br />

Ausbildung interessierten,<br />

nutzten auch zahlreiche<br />

Fachkräfte die Gelegenheit,<br />

sich über neue berufliche<br />

Perspektiven zu<br />

informieren. Besonders<br />

für jene, die sich beruflich<br />

umorientieren oder nach<br />

neuen Herausforderungen<br />

suchen, bot die Börse eine<br />

hervorragende Plattform.<br />

Wichtige Veranstaltung<br />

für die Region<br />

Landrat Sebastian Gruber<br />

betonte in seiner Eröffnungsrede<br />

die Bedeutung<br />

der Ausbildungs- und


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21<br />

Viele Top-Unternehmen und renommierte Betriebe aus der Region präsentierten sich auch dieses Jahr im Haidl-Atrium und freuten sich über das rege Interesse<br />

der Besucherinnen und Besucher an den Ständen.<br />

Fotos: <strong>MuW</strong>/Karl-Heinz Schoppa<br />

Arbeitsbörse für die regionale<br />

Wirtschaft. Der<br />

Fachkräftemangel, der<br />

viele Unternehmen im<br />

Landkreis betrifft, stelle<br />

eine der größten Herausforderungen<br />

der Zukunft<br />

dar. Die Börse biete jedoch<br />

eine wertvolle Gelegenheit,<br />

um gezielt junge<br />

Talente und Fachkräfte<br />

aus der Region anzusprechen.<br />

Die Unternehmen<br />

könnten sich als attraktive<br />

Arbeitgeber präsentieren<br />

und somit zur Sicherung<br />

des Wirtschaftsstandorts<br />

Freyung-Grafenau beitragen.<br />

Die Ausbildungs- und<br />

Arbeitsbörse sei mittlerweile<br />

ein fester Bestandteil<br />

des Landkreises und<br />

wichtiger Anlaufpunkt für<br />

all jene, die ihre berufliche<br />

Zukunft in der Region sehen.<br />

„Es freut mich, dass<br />

auch dieses Jahr wieder<br />

so viele Betriebe teilgenommen<br />

haben und wir<br />

zahlreiche Besucherinnen<br />

und Besucher begrüßen<br />

dürfen“, so Gruber.<br />

Positive Resonanz<br />

von allen Seiten<br />

Die Stimmung unter den<br />

Ausstellern war durchweg<br />

positiv. Vor allem der direkte<br />

Kontakt zu potenziellen<br />

Auszubildenden und Fachkräften<br />

sei ein unschätzbarer<br />

Vorteil der Börse. Auch<br />

die Besucherinnen und Besucher<br />

zeigten sich begeistert:<br />

„Es ist toll, dass wir<br />

hier so viele Informationen<br />

bekommen und sogar verschiedene<br />

Berufe ausprobieren<br />

können“, sagte eine<br />

Schülerin, die sich besonders<br />

für technische Berufe<br />

interessierte.<br />

Die Ausbildungs- und Arbeitsbörse<br />

2024 hat erneut<br />

gezeigt, wie wertvoll diese<br />

Veranstaltung für die Region<br />

Freyung-Grafenau ist. Sie<br />

bringt Menschen und Unternehmen<br />

zusammen und<br />

schafft wertvolle Verbindungen,<br />

die für die wirtschaftliche<br />

Zukunft des Landkreises<br />

entscheidend sind.


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verantwortlich für den Inhalt:<br />

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Anzeigenleitung und<br />

verantwortlich<br />

für den Anzeigenteil:<br />

Matthias Wagner<br />

Verantwortlich für den Vertrieb:<br />

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Geschäftsführer:<br />

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Verlages gestattet. Für unverlangt<br />

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(Stadtgebiet, Bauzing, Haag,<br />

Fürsetzing, Raßreuth, Mühlberg,<br />

Germannsdorf, Kropfmühl)<br />

• Hinterschmiding<br />

(Ortsbereich, Sonndorf u. a. Ortsteile)<br />

• Hohenau<br />

(Ortsbereich, Raimundsreut, Kapfham,<br />

Saulorn)<br />

• Hutthurm (Ortsbereich, Kalteneck)<br />

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• Jandelsbrunn (Wollaberg, Hintereben)<br />

• Mauth (Heinrichsbrunn, Ortsbereich)<br />

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(Ortsbereich, Katzberg, Grünbach)<br />

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Klingenbrunn u. a. Ortsteile)<br />

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Schwaiberg, Kirchberg)<br />

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u. a. Ortsteile)<br />

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AKTUELLES<br />

Sauber durch die Matschsaison<br />

Tipps für die Autopflege in Herbst und Winter<br />

(DJD). Fallendes Laub, spritzender<br />

Matsch, Streusalz: In<br />

der Herbst- und Wintersaison<br />

wird das Auto deutlich<br />

schneller dreckig als in der<br />

warmen Jahreszeit. Und das<br />

nicht nur von außen, denn<br />

leider wird der Schmutz<br />

auch in den Innenraum getragen.<br />

Häufigeres Putzen<br />

ist also angesagt. Von außen<br />

geschieht das schon aus Umweltschutzgründen<br />

meist in<br />

der Wasch- oder Portalanlage.<br />

Bei starkem Frost sollte<br />

man allerdings verzichten,<br />

da die hohen Temperaturunterschiede<br />

zwischen<br />

Luft und Reinigungswasser<br />

den Lack schädigen können.<br />

Hat es doch mal kleine<br />

Lackschäden gegeben,<br />

was im Herbst auch durch<br />

Laub oder Eicheln leicht<br />

passieren kann, lassen sie<br />

sich mit einem geeigneten<br />

Poliergerät wegpolieren,<br />

Saugen und waschen<br />

ohne Kabel<br />

Das Putzen im Innenraum<br />

erledigen Autobesitzer oft<br />

lieber selbst. Beim Saugen<br />

und Polster reinigen<br />

auf dem eigenen Stellplatz<br />

oder am Straßenrand gibt<br />

es jedoch bei Elektrogeräten<br />

oft Probleme mit Stromanschluss<br />

und Kabellänge.<br />

Einen großen Vorteil bieten<br />

dann Akku-Reinigungsgräte<br />

etwa von Ryobi, die ohne Kabel<br />

und Stecker auskommen<br />

– mehr unter de.ryobitools.<br />

eu. Praktisch für mäßige<br />

Losen Schmutz wie Krümel und Sand entfernt man am besten<br />

mit einem handlichen Sauger, der auch schwierigere<br />

Stellen erreicht. <br />

Foto: DJD/Ryobi<br />

Verschmutzungen ist ein<br />

leichter Handstaubsauger,<br />

mit dem man alle Ecken<br />

von Fuß- und Kofferraum<br />

erreicht und auch die Polster<br />

von Krümeln befreit.<br />

Wer mehr Power braucht<br />

und vielleicht zusätzlich<br />

seine Heimwerker-Werkstatt<br />

sauber halten möchte,<br />

kann auf einen kraftvollen<br />

Nass-Trocken-Sauger setzen,<br />

der bequem auf Rollen<br />

gezogen wird. Benötigen<br />

die Polster eine gründliche<br />

Reinigung – zum Beispiel,<br />

weil Hunde oder Kinder<br />

ihre Spuren darauf hinterlassen<br />

haben – ist ein spezieller<br />

Textilreiniger nützlich,<br />

der gleichzeitig waschen<br />

und absaugen kann. Tipp:<br />

Sollen mehrere Akkugeräte<br />

– auch für Haus und Garten<br />

– angeschafft werden, ist es<br />

sinnvoll, auf Kompatibilität<br />

zu achten. So passen die Akkus<br />

des One+-Systems von<br />

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der winterlichen Autopflege<br />

auch die Sicherheit ein<br />

wichtiger Aspekt. Man sollte<br />

unter anderem darauf<br />

achten, dass alle Scheiben<br />

vollen Durchblick bieten<br />

und die Wischerblätter<br />

intakt sind. Scheinwerfer<br />

und Rücklichter öfter kontrollieren<br />

und abwischen,<br />

damit das Auto immer gut<br />

zu sehen ist. Bei schwierigen<br />

Straßenverhältnissen ist außerdem<br />

der richtige Reifendruck<br />

besonders wichtig.<br />

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