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Neues Saunadorf AUS DER REGION Lausitzer Seenland

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BAUEN<br />

WOHNEN<br />

FREIZEIT®<br />

Die regionale Fachzeitschrift<br />

LAND BRANDENBURG<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

<strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong>: Streifzüge<br />

der Bergbausanierung<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Strahlkraft<br />

der Lausitz<br />

19. Jahrgang, Heft 2 (107)<br />

Mai/Juni/Juli 2012<br />

FREIZEIT<br />

Lübbenau:<br />

<strong>Neues</strong> <strong>Saunadorf</strong>


B<strong>AUS</strong>ANIERUNG<br />

Lübbenau:<br />

Baustart in der<br />

„Neuen Freundschaft“<br />

Dem letzten noch unsanierten<br />

Quartier der WIS<br />

in der Lübbenauer Neustadt<br />

wird neues Leben<br />

eingehaucht.<br />

Vier Wohnhäuser aus den 60er Jahren in der Straße der Freundschaft<br />

und Straße der Jugend in Lübbenau sind die letzten des WIS-<br />

Bestandes, die jetzt komplett saniert werden. In gewohnter WIS-<br />

Manier wird dies keine „normale“ Sanierung. Nach Fertigstellung<br />

erwartet die Mieter „neues Wohnen” in Top-Qualität und Extra-Lebensgefühl.<br />

Die Zahl der Interessenten für die neuen Wohnungsangebote<br />

ist bereits jetzt sehr groß. Mit Spannung wird erwartet, wie<br />

sich das Quartier herausputzen wird.<br />

Städtebaulich wird sich dabei einiges verändern: So werden die vier<br />

Häuser in ihrer Größe und Höhe durch Rückbau von Geschossen<br />

2<br />

JÜRGEN HABERMANN<br />

Architektur- und Ingenieurgesellschaft mbH<br />

www.habermann-architektur.de<br />

und Segmenten reduziert. Aus jedem der vier Wohnhäuser entstehen<br />

jeweils zwei Baukörper in „Quaderform” mit Flachdach und attraktiven<br />

Terrassen. Es wachsen je Haus aus vormals 48 Wohneinheiten<br />

21 neue Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen,<br />

wobei 12 Wohnungen barrierefrei<br />

über einen Aufzug erreichbar sind.<br />

Die geplanten Zwei-, Drei- und<br />

Vier-Raum-Wohnungen sind sowohl<br />

für Senioren als auch für Familien<br />

mit Kindern attraktiv und<br />

bieten viele Vorzüge. Auch die Außenanlagen<br />

fügen sich harmonisch<br />

in das neu gestaltete Umfeld ein.<br />

Jede Wohnung erhält zudem einen<br />

Pkw-Stellplatz. Ein Weg mitten<br />

durchs Quartier schafft den<br />

Anschluss zum „Park der 4 Jahreszeiten”.<br />

Das bereits vorhandene<br />

Großgrün erhält eine bunte<br />

„Pflanzenverstärkung“. Die Baukosten<br />

belaufen sich auf insgesamt<br />

2,3 Millionen Euro, die einen Modernisierungskredit<br />

von 1,058 Millionen<br />

Euro, 96.000 Euro Aufzugsförderung und 32.00 Euro Abrissförderung<br />

enthalten. Rund 1,11 Millionen Euro steuert die<br />

Wohnungsbaugesellschaft aus Eigenmitteln bei. Nach Abschluss der<br />

Arbeiten bietet die WIS eine neue Adresse für modernes Wohnen<br />

in der Spreewaldstadt: Die „Neue Freundschaft”. Noch in diesem<br />

Jahr sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.<br />

Die WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH verwaltet<br />

ca. 4.800 Wohnungen, 230 Garagen und 50 Gewerberäume in Lübbenau<br />

und Altdöbern. Die am 1. Juli 1990 gegründete Gesellschaft<br />

saniert seither kontinuierlich den Gebäudebestand zu attraktiven<br />

Wohnungen in der Region. Bei den vollmodernisierten Wohnungen<br />

kommt die WIS Gruppe daher auch nur auf einen Leerstand von<br />

nur 1,7 Prozent.


EDITORIAL INHALT<br />

IMPRESSUM<br />

Verlags- und Werbebüro<br />

Inhaber: Dieter Ukenings<br />

Verlagssitz:<br />

Eisenberger Str. 23 · 07613 Hartmannsdorf<br />

Telefon: 03 66 93/2 29 62 · Fax: 03 66 93/3 55 14<br />

bwf-ukenings@t-online.de<br />

Verlagsleiter: Joachim Hildebrandt<br />

Gebietsleiterin: Kerstin Schindler<br />

Bauen Wohnen Freizeit,<br />

die regionale Fachzeitschrift, ein eingetragenes Markenzeichen,<br />

erscheint in den Regionen LAND BRANDENBURG, SACHSEN,<br />

SACHSEN-ANHALT, THÜRINGEN.<br />

Redaktion:<br />

Redaktion Brandenburg: Ines Weitermann<br />

Redaktion Chemnitz: Annerose Winkler (arw)<br />

Redaktion Leipzig/Dresden: Steffen Möller (m-r)<br />

Redaktion Sachsen-Anhalt: Frank Schumann<br />

Titel: <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong><br />

Titelfoto: LMBV<br />

Liebe<br />

Bauen Wohnen Freizeit -<br />

Leser innen und Leser !<br />

Keine Angst, wir reden in dieser Ausgabe nicht über die geplatzte Eröffnung<br />

des Flughafens Berlin! Das seit gut vier Wochen beherrschende Thema über<br />

Pleiten, Pech und Pannen des Berlin-Brandenburger Prestigeobjekts findet sich<br />

hier nicht wieder. Vielmehr stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe Bauprojekte<br />

vor, mit denen Kommunen und Bauausführende durch klaren Sachverstand,<br />

realistische Planung und effektive Ausführung Infrastruktur, Arbeits- und Lebensbedingungen<br />

in den jeweiligen Regionen nachhaltig beeinflussen.<br />

Schon Tradition hat unser jährlicher inhaltlicher „Ausflug“ ins <strong>Lausitzer</strong> Land:<br />

Ein Landesteil, der für große Unternehmensansiedlungen der Energiewirtschaft<br />

bekannt ist. Spannend ist, dass sich hier dank neuer mittelständischer<br />

Technologieunternehmen und gleichzeitiger Erschließung als attraktives touristisches<br />

Ziel eine selbstbewusste Region entwickelt.<br />

Für manch einen vielleicht noch völlig unbekannt, präsentiert sich die Lausitz<br />

als Region mit Zukunftsperspektiven. Investoren und Unternehmer lassen<br />

sich in diesem traditionellen Industrie- und Handwerksstandort im Osten<br />

Deutschlands nieder. Die infrastrukturell gute Lage im Dreiländereck<br />

Deutschland – Polen – Tschechien bietet vielfältige Möglichkeiten für wirtschaftliche,<br />

wissenschaftliche und kulturelle Projekte. Ob Energietechnik,<br />

Chemische Industrie, Kunststofftechnik, Nahrungs- und Genussmittelindustrie,<br />

Maschinenbau oder die Metallbearbeitung – vielfältig wird das Profil<br />

des Wirtschaftsstandortes Lausitz geprägt. Und auch die Zahl der Touristen<br />

aus dem In- und Ausland steigt kontinuierlich – entsteht hier doch Europas<br />

größte künstliche Wasserlandschaft, ein Paradies für Radfahrer, Wassersportler,<br />

Kinder und Familien. Lernen Sie ein Stück Heimat kennen, der Sommer<br />

hat gerade erst begonnen! Mein Tipp – begeben Sie sich doch mal auf<br />

eine kleine Rundreise in die neue<br />

<strong>Seenland</strong>schaft und erleben Sie die<br />

Entwicklung selbst! Ich verspreche<br />

Ihnen, es wird nicht bei einer Tour<br />

bleiben!<br />

Viel Spaß beim Lesen!<br />

BAUEN • WOHNEN • FREIZEIT<br />

Ines Weitermann<br />

verantw. Redakteurin<br />

der Ausgabe Brandenburg<br />

Fotografie: Annerose Winkler · Frank Schumann<br />

Ines Weitermann · Steffen Möller<br />

Satz, Bildbearbeitung und Layout:<br />

Sven Ukenings · MedienDesign Ukenings<br />

Hollweg 6 · 25591 Ottenbüttel<br />

Tel.: 0 48 93 / 373 201 · Fax: 0 48 93 / 373 202<br />

E-Mail: frontsight@frontsight.de<br />

Vertrieb:<br />

- Land Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Region Leipzig:<br />

Direktmarketing Kusche GmbH · Tel: 033203 88980<br />

- Thüringen, Regionen Dresden und Chemnitz:<br />

Werbemittelvertrieb Schiller GmbH<br />

Anzeigenverwaltung: Ute Nippe<br />

Anzeigenpreisliste: Nr. 9 vom 01.01.2008<br />

Druck: Druckhaus Gera GmbH<br />

Umwelthinweis:<br />

BAUEN WOHNEN FREIZEIT wird mit mineralölfreien Öko- Farben<br />

auf völlig chlorfrei gebleichten Papieren gedruckt.<br />

Bauen Wohnen Freizeit erscheint zwei-, bzw. dreimonatlich, ist eine unabhängige Zeitschrift und erscheint im Verlag Bauen Wohnen Freizeit.<br />

Der Vertrieb erfolgt durch den Presse vertrieb, Fachhandel und durch den Verlag direkt bzw. durch den Verlag beauftragte Vertriebe. Für<br />

unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos kann der Verlag leider keine Haftung übernehmen. Nachdruck, auch auszugs weise, ist nur<br />

mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Verlags zulässig. Waren namen werden ohne Gewährleistung der freien Verwendbarkeit<br />

benutzt. Namentlich oder durch Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Falle die Meinung der Redaktion wieder. Wir danken<br />

allen Firmen, Institutionen, Agenturen und Verlagen, die uns Bild- und Textmaterial zur Verfügung gestellt haben.<br />

Bildnachweis:<br />

Wir bedanken uns bei allen Institutionen, Firmen und Personen, die uns für diese Ausgabe Bild- und Textmaterial zur Verfügung gestellt haben. Die<br />

Ziffer in der Klammer verweist auf die entsprechende Seite und, falls erforderlich, auf die Platzierung des Fotos:<br />

LMBV (Titelbild, 4, 5, 6, 7, 8), Stadt Senftenberg (9, 10, 11), Hochschule Lausitz (FH)/ Witzmann (12), Stadt Großräschen (13), DAKO datentechnik GmbH<br />

(14.1., 14.2., 14.3., 14.4., 14.5., 14.6.), AWB Architekten (14.7.), Krankenhaus Spremberg (15.1., 15.2., 15.3.), Hotel Arte Vida/ Ralf Heiber (16, 17),<br />

Stadt Hoyerswerda ( 18.1.,18.2., 19.3.), Lessinggymnaisum Hoyerswerda (18.3., 18.4.,19.1., 19.2), Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda (20),<br />

Stadt Welzow (21), Vattenfall (22, 23, 24, 25), Schwarze Pumpe (26, 27), Presse & Marketing/ Ines Weitermann (28, 29), Gemeinde Kolkwitz (30,<br />

31), Spreewelten GmbH (32,33), Landkreis OSL ( 34), isofloc Wärmedämmtechnik GmbH (35)<br />

B<strong>AUS</strong>ANIERUNG<br />

Baustart in der „Neuen Freundschaft“ 2<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

<strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong>: Streifzüge der Bergbausanierung 4<br />

Senftenberg: Abschluss von Bauprojekten 9<br />

Spremberg: Die Kunst zu leben 16<br />

Hoyerswerda: <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong>messe 18<br />

Strahlkraft der Lausitz<br />

Boxberg: Neue Kraftwerksgeneration 22<br />

Schwarze Pumpe: Standort mit Chancen und Zukunft 26<br />

BAU<br />

Kleinmachnow: Toben auf dem Seeberg 28<br />

Kleinmachnow: Neue Sporthalle für Gorkischule 29<br />

FREIZEIT<br />

Lübbenau: <strong>Neues</strong> <strong>Saunadorf</strong> mit Themensaunen 32<br />

Lübbenau: Museumskaufhaus trifft Spreewaldbahn 34<br />

SPEZIALISTEN <strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Der Spezialist rät 35<br />

20 Jahre im Dienste des Kunden 35<br />

BAUEN<br />

WOHNEN®<br />

FREIZEIT<br />

Verstärken Sie unser Team im<br />

Wir erwarten:<br />

Erfahrungen als freier Handelsvertreter<br />

eigenverantwortliches und kreatives<br />

Arbeiten zur Gestaltung unserer Fachzeitschrift<br />

Kontaktfreudigkeit und Verhandlungsgeschick<br />

Inserenten<br />

A-R-T GmbH 22<br />

Albakon GmbH 20<br />

Alfacell Naturbaustoffe 35<br />

Architekturbüro Berger und Fiedler 31/34<br />

Baugesellschaft Eydam mbH 35<br />

bauhoys Architekten & Ingenieure Planungsbüro Gröbe 19<br />

BIG Behrens Ingenieurbüro GmbH 32<br />

BTS Müller & Olschock GmbH 25<br />

COPI Planungs- u. Ingenieurgesellschaft mbH 13<br />

Dipl.-Ing. Dieter Rosnau öff. best. Vermessungsing. 15<br />

Elektro Vorwerk 31<br />

eta AG engineering NL Brbg. 5<br />

Fischer & Partner 12<br />

Fußbodenverlegung Brücher 31<br />

G. Fleischhauer Ingenieurbüro Cottbus GmbH 31<br />

GMB GmbH 27<br />

Heidan Bauingenieurbüro 20<br />

Holzbau Moser KG 28<br />

Holzfachzentrum Potsdam GmbH 36<br />

Hotelbetriebsgesellschaft mbH Drochow 11<br />

IGH Kadach & Pusch 16<br />

IKO - Korrosionsschutz GmbH 10<br />

Ing.-Büro Mario Vales 6<br />

Ing.Gemeins. Setzpfandt GmbH & Co. KG NL Eberswalde 9<br />

im Außendienst<br />

Internet: www.bauen-wohnen-freizeit.eu<br />

als<br />

Die regionale<br />

Fachzeitschrift<br />

Land Brandenburg<br />

Verlags- und Werbebüro Ukenings<br />

Eisenberger Str. 23<br />

07613 Hartmannsdorf<br />

Land Brandenburg<br />

Medienberater/in<br />

Wir bieten:<br />

wohnortbezogenes Einsatzgebiet<br />

saisonunabhängige und krisensichere Tätigkeit<br />

Leistungsbezogenes hohes Einkommen<br />

gründliche und umfassende Einarbeitung<br />

Rufen Sie zur ersten Kontaktaufnahme unter Telefon 03 66 93/22 962 an<br />

oder senden Sie Ihre Kurzbewerbung<br />

per Fax 03 66 93/3 55 14 oder per e-mail bwf-ukenings@t-online.de<br />

Verlags- und Werbebüro Ukenings · Eisenberger Str. 23 · 07613 Hartmannsdorf<br />

Ingenieur- u. Architekturbüro Brückner 16<br />

Ingenieurbau George Bähr GmbH 15<br />

Jürgen Habermann<br />

Architektur- u. Ing.gesell. MbH 2<br />

Lobbe Industrieservice GmbH & Co. KG 26<br />

Massenberg GmbH 24<br />

Metall-Form-Technik GmbH 12<br />

NDL Niederlausitzer Dachdecker GmbH & Co. KG 33<br />

Neusch - Bau GmbH 10<br />

NSG San.gesell. i. d. Niederlausitz mbH 13<br />

PAHN Ingenieure GmbH 13<br />

Perka Zimmerei / Holzhandlung GmbH & Co. KG 33<br />

Planungsbüro L.Ö.W.E. GbR 21<br />

Sägewerk Gebr. Noack 17<br />

Sanierungsgesellschaft Lauchhammer mbH 7<br />

SES Schulze & Sohn GmbH 34<br />

Spreewelten GmbH 33<br />

TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH 8<br />

Trockenbau GmbH Willno 17/31<br />

Umweltbüro GmbH Vogtland 27<br />

Vermessungsbüro Buschmeyer 29<br />

WKP König, Stief & Part. Plg.büro f. Bauwesen 6<br />

WVG Wärmeversorgungsgesell. MbH 12/31/32<br />

Züblin Stahlbau GmbH 23


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Eine Region<br />

4<br />

im Wandel<br />

Das <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong>: Vom Bergbaugebiet<br />

zum Tourismusziel und Energielieferanten<br />

Die Zukunftsagentur Brandenburg hat die Region Lausitz einmal<br />

als „Energie Powerhouse“ bezeichnet. Zu Recht: Denn mehr als<br />

80 Prozent des erzeugten Stroms in Brandenburg wird aus den<br />

regionalen modernen Braunkohlekraftwerken gewonnen. Die<br />

Region bietet herausragende Zukunftsperspektiven. Innovative<br />

technologische Entwicklungen für den Klimaschutz und den Ausbau<br />

der erneuerbaren Energien zeichnen die Region aus. Große<br />

international tätige Unternehmen haben sich hier angesiedelt. Mit<br />

dem <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong> entsteht ein neues Tourismusmagnet mit<br />

attraktiven Investitionsmöglichkeiten. Hier verändern sich ehe-<br />

malige Braunkohleabbaugebiete zu aufsehenerregenden neuen<br />

Landschaften. Hier entsteht Europas größte künstliche Wasserlandschaft.<br />

Hier bietet eines der dichtesten Wegenetze mit den<br />

meisten Fernradwegen Brandenburgs Freizeitmöglichkeiten, die<br />

ihresgleichen suchen. Die Renaturierung der ehemaligen Braunkohlegebiete<br />

bettet sich in die Entwicklung der Energieregion<br />

Lausitz als große, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Maßnahme<br />

ein. Bei allem Modernem - die Geschichte der Region, aber auch<br />

den Prozess des neuen Werdens zu dokumentieren und wachzuhalten,<br />

bleibt dabei eine spannende Herausforderung.


Senftenberg/Großräschen:<br />

Die Bergbausanierung hat in den letzten 20 Jahren dem <strong>Lausitzer</strong><br />

Revier ein neues Gesicht gegeben. Vergangene und neu entstehende<br />

Landschaften bestimmen das Werden und Wachsen. Heimat und<br />

Perspektiven verändern sich. Das <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong> mit seinen<br />

schiffbaren Verbindungen nimmt immer mehr Gestalt an. In wenigen<br />

Jahren wird man vom Senftenberger Stadthafen nach Großräschen<br />

oder Spreetal fahren können. Wussten Sie, dass die ehemalige<br />

Tagebaulandschaft und der Großräschener See atemberaubende<br />

Blicke gewähren, hier einzigartige Landschaftspanoramen zu genießen<br />

sind?<br />

Dieser Ausflug lohnt. Der Wandel begeistert: Verschwindet mit ihm<br />

doch auch der Charakter einer tristen Tagebaulandschaft immer<br />

mehr. Künftige Besucher werden den Seen und Wäldern ihre Geschichte<br />

kaum noch ansehen. Um sie dennoch nicht in Vergessenheit<br />

geraten zu lassen, bieten Projekte wie die „Präsentationsstand-<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Streifzüge der Bergbausanierung<br />

Rasante Veränderung der <strong>Lausitzer</strong> Seen- und Bergbaufolgelandschaften<br />

orte der Bergbausanierung“ der <strong>Lausitzer</strong> und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft<br />

(LMBV) - eingebettet in die Erschließung<br />

der neuen Landschaften - die Chance, grundsätzliche Leistungen<br />

der Braunkohlesanierung einer breiten Öffentlichkeit attraktiv<br />

und verständlich zu machen.<br />

Für die LMBV ist eine schnelle und wirtschaftliche Sanierung der stillgelegten<br />

Tagebaue und Veredlungsbetriebe eine entscheidende Voraussetzung<br />

zur Nachnutzung dieser Standorte – für die Ansiedlung<br />

von Industrie und Gewerbe, aber auch für die touristische Nutzung.<br />

Sie ist als Bergbauunternehmen und Projektträger daher für die Sanierungsplanung,<br />

das Projektmanagement und das Sanierungscontrolling<br />

verantwortlich.<br />

Bei allem geht es auch um das Wachhalten der Erinnerungen integriert<br />

in die neue Funktionalität der Landschaft. Länderübergreifend<br />

werden im gesamten <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong> Brandenburgs und Sach-<br />

5


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

sens die angewandten Technologien erlebbar gezeigt und die Sanierungsleistungen<br />

der letzten beiden Jahrzehnte für Laien wie für Fachleute<br />

anschaulich vermittelt. Hier wird zum ersten Mal über alle<br />

wesentlichen Arbeiten des gesamten Programmes der Braunkohlesanierung<br />

in touristisch interessanter Form Zeugnis abgelegt.<br />

Mit den „Präsentationsstandorten der Bergbausanierung“ erhalten Besucher<br />

die Möglichkeit, den Wandel von der Tagebau- über die Zwischen-<br />

zur <strong>Seenland</strong>schaft selbst zu beobachten und mitzuerleben.<br />

Zwei Besucherzentren und sechs Themenstandorte verteilen sich<br />

gleichmäßig auf die Territorien von Brandenburg und Sachsen, liegen<br />

an bereits vorhandenen Radwegen, sind infrastrukturell erschlossen<br />

und auch für den motorisierten Besucher oder Bustouristen<br />

erreichbar. Damit bieten sich Ausflusgsziele ganz besonderer<br />

Art, denn jedem Themenstandort ist ein spezielles Thema zugeordnet,<br />

wird die Geschichte dieser Region wach gehalten.<br />

Spannende Rundreise<br />

Auf den IBA-Terrassen am Großräschener See erwartet den Besucher<br />

der erste Themenstandort mit dem Ausstellungsmodul „Das Initial“<br />

und der Lichtinstallation.<br />

„Das Initial“ stellt in sehr konzentrierter Form das Thema Bergbau und<br />

Grundsanierung dar. Die ineinander greifenden Zahnräder verdeutlichen<br />

die Komplexität der Materie. Das Ausstellungsmodul präsentiert<br />

Umbau der Brücke am Einlaufbauwerk in Kleinkoschen<br />

WKP KÖNIG, STIEF & PARTNER<br />

Sitz DRESDEN �������������FÜR BAUWESEN GMBH Zweigniederlassung BERLIN<br />

info@wkp-dresden.de www.wkp-dresden.de info@wkp-berlin.de<br />

Brücken Verkehrsbauten Tunnel Wasser- und Hafenbau Hoch- und Industriebau<br />

Wir sind Ihr Partner wenn es um die Objekt- und Tragwerksplanung von Ingenieurbauwerken, Wasserbau und Verkehrsanlagen<br />

in allen Leistungsphasen der HOAI geht. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind die Bauüberwachung,<br />

Bauwerksprüfung, statisch-konstruktive Prüfungen, Fertigungsüberwachung, Instandsetzung, Beratung.<br />

Durch die jahrzehntelange Erfahrung bieten wir Ihnen Kompetenz und Flexibilität auf allen Gebieten.<br />

6<br />

Sachverständigenbüro<br />

Mario Vales<br />

Dipl.-Ing. (FH)<br />

Geprüfter Sachverständiger<br />

(SVM e.V.) für<br />

Schäden an Gebäuden, Bauphysik<br />

und Immobilienbewertung<br />

Großkoschen · Dorfplatz 33 · 01968 Senftenberg<br />

Tel.: (0 35 73) 65 88 89 · Fax: 65 84 94<br />

E-Mail: vales@vales-baubetreuung.de<br />

www.vales-baubetreuung.de<br />

zum einen die theoretischen Hintergründe des Landschaftswandels in<br />

einem bildhaften Rahmen und erlaubt dem Besucher zum anderen, auf<br />

fühlbare Weise die Vielschichtigkeit und das Ineinandergreifen der unterschiedlichen<br />

Komponenten um den Tagebau zu erfassen.<br />

Am gegenüberliegenden Ufer der IBA Terrassen sehen die Neugierigen<br />

ein wirklich beeindruckendes Highlight. Hier überrascht eine<br />

Lichtinstallation, die den prognostizierten Endwasserstand des Ilsesees<br />

zeigt. Ein zirka 500 Meter langes blaues LED-Band aus Polyethylengewebe<br />

wurde dafür vor einen Maschendrahtzaun gespannt.<br />

Der rückseitig eingegossene Leuchtvorhang aus LEDs demonstriert<br />

nachts für zirka zwei Stunden als schillerndes Lichtspiel die Linie dieses<br />

Endwasserstands, der 2015 erreicht sein soll. Der optisch echte<br />

Hingucker - das blaue Licht, das an eine glitzernde Wasseroberfläche<br />

erinnert, brachte dieser Installation deshalb auch schon vor der<br />

offiziellen Eröffnung den Namen „Blaues Band“ ein.<br />

Eine weitere Station am Ilseesee führt zur Grubenwasserreinigungsanlage<br />

Rainitza. Hier informiert ein Themenpavillon über die<br />

Notwendigkeit von Gewässerreinigungsmaßnahmen oder die Funktionsweise<br />

einer Grubenwasserreinigungsanlage. In modellhaften<br />

Uferverbau am Restloch Skado<br />

auf ca. 2000m Länge


Handwaschbecken kann man den<br />

Unterschied zwischen saurem und<br />

gereinigtem Wasser selbst erfühlen.<br />

„Glück auf“ – der Ende des 16. Jahrhunderts<br />

im sächsischen Erzgebirge<br />

geprägte Wunsch der Bergleute ist<br />

auch aus der <strong>Lausitzer</strong> Bergbauregion<br />

nicht wegzudenken. Der traditionelle<br />

Bergmannsgruß dient daher<br />

auch als Titel einer weiteren Station<br />

– diesmal am Sedlitzer See: Die<br />

„Glückauf“-Ausstellung informiert<br />

mit Blick über den See über Sanie-<br />

rungsmaßnahmen und Nutzung der<br />

neuen Landschaften „nach der Kohle“.<br />

Nur wenig weiter, findet sich die<br />

„Landmarke <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong>“,<br />

auch Rostiger Nagel genannt. Hier<br />

steht das Thema Naturschutz im Fokus.<br />

Was hat Naturschutz mit dem<br />

Braunkohlebergbau zu tun? Was bedeutet<br />

Naturschutz im <strong>Lausitzer</strong><br />

<strong>Seenland</strong>? Hier werden die Fragen zu<br />

Naturschutzgroßprojekten beantwortet.<br />

Vielfältige Nutzungen<br />

auf den Wirtschaftswegen<br />

der LMBV:<br />

Quads teilen sich diese<br />

mit Läufern, Skatern<br />

und Wanderern<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

7


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Die Bergbautour führt weiter: Südöstlich des Stadtzentrums von<br />

Hoyerswerda, schon auf der sächsischen Seite, zeigt seit Ostern eine<br />

Ausstellung in der Energiefabrik Knappenrode (ehemals <strong>Lausitzer</strong><br />

Bergbaumuseum Knappenrode) den engen Zusammenhang von<br />

„Bergbausanierung und wissenschaftlichen Leistungen“. Von der<br />

„Wüstenlandschaft“ zur „Seenvielfalt“ – wie viel Innovationsgeist,<br />

wie viel Fingerspitzengefühl, aber auch konzeptionelles, planerisches,<br />

technisches Verständnis und Kreativität nötig waren, um den Gestaltwandel<br />

der Lausitz zu vollziehen, all das macht diese Schau begreifbar.<br />

8<br />

Die TDE - vielseitig und kompetent<br />

TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH<br />

Leipziger Straße 34 A<br />

04579 Espenhain<br />

Telefon: 034206 743601<br />

Telefax: 034206 743460<br />

e-Mail: tde@tde-espenhain.de<br />

Internet: www.tde-espenhain.de<br />

Die TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH firmiert seit 2007 unter diesem Namen. Gegründet 1991,<br />

entwickelte sich das Unternehmen zu einem komplexen Dienstleister für Bergbauunternehmen. Die Vielseitigkeit<br />

hat ihren Ursprung in der Braunkohlenindustrie Mitteldeutschlands. Die Kompetenz für verschiedene<br />

Fachbereiche macht die TDE interessant für den Kohle-, Kies-, und Salzbergbau, aber auch für kommunale<br />

Träger. Neben dem Hauptstandort in Espenhain erfolgt die Koordinierung der Arbeiten in den Regionen<br />

Brandenburg und Ostsachsen durch Mitarbeiter unserer Niederlassung in Senftenberg. Die TDE stellt heute<br />

ein Unternehmen dar, welches sehenswerte Referenzen zu bieten hat, kundenorientiert und verlässlich<br />

agiert sowie mit kompetenten Mitarbeitern vielfältige Geschäftsbereiche weiterentwickelt.<br />

Einlaufbauwerk Leiha; Buhnen und<br />

Steinschüttung<br />

Stahl- und Brückenbau<br />

Maschinenbau<br />

Bergbautechnik<br />

Baumaschinenservice<br />

Erd- und Wasserbau<br />

Spezialtiefbau<br />

Neue Standorte sind in Arbeit: Die Stationen auf dem Blunodamm<br />

am Blunoer Südsee, die sich thematisch mit der „Beseitigung bergbaubedingter<br />

Gefahren“ beschäftigen sollen. Oder aber auf der Deponie<br />

Spreetal unweit des Spreetaler Sees: Hier ist eine Präsentation<br />

zum Schwerpunkt Rekultivierung geplant.<br />

Ein weiteres Besucherhighlight steht jedoch kurz vor seiner Fertigstellung:<br />

der Themenpavillon am Bärwalder See und die dort errichtete<br />

Klanginstallation: Ab Juni werden hier die Impulse sichtbar<br />

und hörbar gemacht, die von der Bergbausanierung auf die Regionalentwicklung<br />

ausgehen.<br />

Rheinpark Duisburg;<br />

Brücke mit Aussichtsplattform zum Rhein<br />

Böschungsabsicherung am Partwitzer<br />

See mit Gabionenverbau


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Senftenberg: Investieren –studieren –flanieren<br />

Die Stadt Senftenberg ist mit ihren rund<br />

1.500 gewerblichen Unternehmen, darunter<br />

20 mittelständischen Industriebetrieben,<br />

ein attraktiver Standort für die produzierende<br />

Industrie. Für Forschung und Entwicklung<br />

neuer Technologien ist die Hochschule<br />

Lausitz am Standort wichtiger Partner. Senftenberg<br />

ist die Stadt im <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong>.<br />

Wussten Sie eigentlich, dass die größte künst-<br />

liche <strong>Seenland</strong>schaft Europas hier eine rund<br />

12.500 Hektar große Wasserfläche misst?<br />

Zehn Seen werden schon bald durch schiffbare<br />

Kanäle miteinander verbunden sein.<br />

Der Senftenberger See als Vorbild für die<br />

Nachnutzung von Tagebaulandschaften gehört<br />

mit einer Wasserfläche von 1.300 Hektar<br />

zu den größten künstlich angelegten Gewässern<br />

Europas.<br />

Niederlassung Cottbus<br />

Stadtring 4<br />

03042 Cottbus<br />

Telefon: (0355) 49 38 780<br />

Telefax: (0355) 49 38 785<br />

E-Mail: cottbus@setzpfandt.de<br />

Die Hochschule Lausitz mit den beiden<br />

Standorten in Senftenberg und Cottbus bietet<br />

Studiengänge in den Fachbereichen Architektur/Bauingenieurwesen/Versorgungstechnik,<br />

Bio-, Chemie- und VerfahrenstechnikInformatik/Elektrotechnik/Maschinenbau,<br />

Musikpädagogik und Sozialwesen.<br />

An beiden Standorten lernen derzeit insgesamt<br />

zirka 3.500 Studierende.<br />

Wichtige Radfahrverbindung im <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong><br />

Ganz entspannt radelt es sich vom Sedlitzer<br />

zum Großräschener See über die neue Sedlitzer<br />

Brücke: Diese wichtige Radwegeverbindung<br />

für das <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong> wurde<br />

vom Senftenberger Bürgermeister Andreas<br />

Fredrich gemeinsam mit Wolfgang Kaiser,<br />

Ortsvorsteher von Sedlitz und Michael Gollee,<br />

Geschäftsführer der Firma Matthäi, für<br />

den Verkehr freigegeben.<br />

Die Brücke führt über die B169 und die Gleisanlagen<br />

der Deutschen Bahn und wurde,<br />

nachdem die ehemalige Kohlebahnbrücke bereits<br />

im Sommer 2010 abgerissen wurde, seit<br />

September 2010 als Ersatzneubau in 16 Monaten<br />

Bauzeit errichtet.<br />

Das neue Bauwerk verfügt über zwei Spannbetonüberbauten,<br />

sodass kein Brückenpfeiler<br />

mehr zwischen den Bahngleisen erforderlich ist und ausreichend<br />

Platz für die neue Ortsdurchfahrt der B 169 bleibt. Als zusätzliches<br />

Gestaltungselement wurde ein Berührungsschutz in Wellenform geschaffen.<br />

Die Baukosten beliefen sich auf zirka 1,8 Millionen Euro.<br />

Darin enthalten sind 1,1 Millionen Euro Fördermittel aus dem Programm<br />

ILE/LEA<strong>DER</strong>, einem Entwicklungsprogramm für den ländlichen<br />

Raum.<br />

Zahlen und Fakten zur neuen Cottbuser Brücke:<br />

Gesamtlänge: 62,34 Meter<br />

Gesamtfläche: 405 m²<br />

Zwei Brückenfelder: 36,59 Meter und 25,75 Meter<br />

Lichte Höhe: 6,50 Meter<br />

Gründung: 25 Bohrpfähle<br />

Bewehrungsstahl: 108 Tonnen<br />

Spannstahl: 13 Tonnen<br />

Verarbeiteter Beton: 1340 m³<br />

Geländer: 190 Meter<br />

Berührungsschutz in Wellenform: 73 Meter<br />

Klinkermauerwerk zur<br />

Verblendung der Widerlager: 400 m²<br />

Asphaltbeton: 500 Tonnen<br />

Gussasphalt: 70 Tonnen<br />

<strong>Neues</strong> Bauwerk spannt sich über<br />

Bahngleise und B169<br />

1990<br />

22<br />

Jahre<br />

2012<br />

Ingenieurbauwerke und<br />

Verkehrsanlagen<br />

Planung | Beratung | Gestaltung | Überwachung<br />

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Niederlassung Eberswalde:<br />

Bollwerkstraße 1<br />

16225 Eberswalde<br />

Telefon: (03334) 27 98 78-0<br />

Telefax: (03334) 27 98 78-22<br />

E-Mail: eberswalde@setzpfandt.de<br />

9


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Kita Hörlitzer Straße<br />

Investition in die Zukunft<br />

Kita-Knirpse in Senftenberg lieben ihren<br />

neuen Kindergarten<br />

Knapp acht Monate toben die jüngsten Senftenberger nun schon in ihrer<br />

Tagesstätte in der Hörlitzer Straße. Für Bürgermeister Andreas<br />

Fredrich hat sich diese Investition gelohnt: „Dieser Neubau, der sich<br />

nun in der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt befindet, war ein wichtiges<br />

Projekt für die Stadt Senftenberg und gut investiertes Geld in<br />

die Zukunft unserer Stadt. Ich danke allen Planern und am Bau beteiligten<br />

Firmen. Das glückliche Kinderlachen der Steppkes, die sich<br />

hier mittlerweile wie zu Hause fühlen, haben sich alle verdient!“ Der<br />

Entwurf für den Kita-Neubau war im Rahmen eines Ideenwettbewerbes<br />

ausgewählt worden. In den Neubau, der in Passivhausbauweise<br />

errichtet wurde und damit besonders energiesparend betrieben<br />

werden kann, investierte die Stadt Senftenberg zirka 1,8 Millionen<br />

Euro. Über die Hälfte der Summe kam aus Mitteln des Konjunkturprogramms,<br />

aus Fördermitteln des Umweltschutzprogramms und<br />

des Kinderbetreuungsfinanzierungsprogramms. Die restlichen Mittel<br />

brachte die Stadt Senftenberg aus dem Haushalt ein. Die regionale<br />

Verbundenheit zeigte sich auch in der klugen Vergabe der Aufträge für<br />

den Bau: 21 Firmen wurden beauftragt, davon haben 8 ihren Firmensitz<br />

in Senftenberg, die übrigen kamen aus der Region.<br />

OT Groß Luja<br />

Lindenallee 10<br />

03130 Spremberg<br />

10<br />

Tel.: 0 35 63 / 5 98 52<br />

Fax: 0 35 63 / 5 99 96<br />

Hosena/Senftenberg<br />

Schüler stürmen<br />

ihre Schule<br />

Grundschule Hosena nach Bauarbeiten<br />

übergeben<br />

Hosena/ Senftenberg. Erst wurde neu gebaut und dann saniert! Nein,<br />

nicht, was Sie jetzt denken… Denn aus zwei mach eins hieß die Aufgabe:<br />

Genau genommen erhielten die Grundschüler des Senftenberger<br />

Ortsteils Hosena zu ihrem 205 Jahre altem bestehenden<br />

Schulgebäude ein neues. Denn bereits 1897 wurde in Hosena der<br />

erste Grundstein für eine Schule gelegt – 2008 war es schließlich an<br />

der Zeit, die Bedingungen für die Schüler den modernen Zeiten anzupassen.<br />

Und so wurde bis vor wenigen Wochen gebaut - Schulhort,<br />

Sanierung, Neubau, Außenanlagen*. Mittlerweile sind die Bauabschnitte<br />

fertiggestellt und übergeben. Die Mädchen und Jungen<br />

können heute auf beste Lernbedingungen bauen und haben natürlich<br />

ihre alte neue Schule im Sturm zurückerobert. Senftenbergs Bürgermeister<br />

Andreas Fredrich, Schulleiterin Christine Gröbe und Hosenas<br />

Ortsvorsteher Hagen Schuster durchschnitten in einem kleinen<br />

feierlichen Akt symbolisch das Band.<br />

Korrosionsschutzarbeiten<br />

Fassadendämmung und -gestaltung<br />

Fußbodenlegearbeiten<br />

Maler- und Tapezierarbeiten<br />

Hauptstraße 8 · 01945 Schwarzbach<br />

Tel./Fax: (035752) 16568 o. 16569


In den Neubau, der Schulküche, Speiseraum,<br />

ein naturwissenschaftliches Fachkabinett sowie<br />

Horträume beherbergt, wurden insgesamt<br />

zirka 1,3 Millionen Euro investiert. In<br />

weiteren Schritten wurde der Altbau saniert,<br />

der Schulhof neu gestaltet. Die Kosten für die<br />

Sanierung des Altbaus und die bisher fertiggestellten<br />

Außenanlagen betragen zirka 1,9<br />

Millionen Euro. Alle Gebäudeteile bilden nun<br />

ein harmonisches Ensemble.<br />

Sechs Klassenräume mit Einzelgrößen von 52<br />

bis 62 m², ein WAT – Raum mit 57 m², eine<br />

Gesundheitshotel Schloss Hohenbocka<br />

Vorstadt 1 01945 Hohenbocka<br />

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www.schloss-hohenbocka.com<br />

Restaurierte Schlossanlage – Bauzeit 1898-1912<br />

7 Hektar Schlosspark – derzeit 10 Doppelzimmer<br />

Arztbereich mit 2 Behandlungsräumen und 1 Gruppenraum<br />

Lern- und Schauküche im Schlosscafé – Kaminzimmer<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

für Helligkeit, Licht und Offenheit sorgende<br />

240 m² große Glasfassade sorgen<br />

für konzentriertes, aber auch entspanntes<br />

Lernen.<br />

Für das alte Schulgebäude mussten zudem<br />

670 m² Dachfläche und 850 m² Fassadenfläche<br />

aufgearbeitet werden, 64<br />

neue energetisch hochwertige Holzfenster<br />

wurden neu eingebaut.<br />

*Die alten Schulgebäude wurden abgerissen.<br />

Auf diesen Flächen werden die<br />

Außenanlagen in diesem Jahr fertiggestellt.<br />

11


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Bestmögliche Ausstattung<br />

für Lehre und Forschung<br />

Der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen<br />

(BLB) hat das neue Gebäude für die Studiengänge Physiotherapie und<br />

Medizintechnik an die Hochschule Lausitz in Senftenberg übergeben.<br />

Mit dem modernen Gebäude, das nun nach rund zweijähriger Bauzeit<br />

in Betrieb genommen und eingerichtet wurde, bietet die Hochschule<br />

Lausitz ab Wintersemester 2012/13 noch bessere Bedingungen für Lehre<br />

und Forschung.<br />

Nach einem Rundgang mit der Architektin Anja Beecken und weiteren am<br />

Bau und der künftigen Nutzung des Gebäudes Beteiligten unterzeichneten<br />

der Präsident der Hochschule Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz,<br />

der Kanzler der Hochschule, Volker Schiffer und der Leiter Baumanagement,<br />

Bereich Cottbus, des Brandenburgischen Landesbetriebes für<br />

Liegenschaften und Bauen, Klaus Zeuge, am 18. April 2012 das Übergabeprotokoll.<br />

In das neue Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von fast 700 Quadratmetern<br />

einschließlich der Technik investierten Bund und Land Brandenburg<br />

je zur Hälfte rund drei Millionen Euro.<br />

Etwa 300 Studierende der Physiotherapie und der Medizintechnik kommen<br />

hier in den Genuss hervorragender Studienbedingungen bei hohem<br />

Praxisbezug, einer engen Verbindung von Lehre und Forschung und bestmöglicher<br />

Ausstattung. So stehen unter anderem Labore für Medizintechnik,<br />

Herz-Kreislauf-System und Stütz- und Bewegungsapparat sowie<br />

Praxis- und Ergotherapieräume zur Verfügung. Auch sind jetzt die<br />

Voraussetzungen gegeben, um in Kooperation mit Praxispartnern umfangreiche<br />

Studien an modernen Geräten durchzuführen. Mit dem neuen<br />

Gebäude, dessen Inbetriebnahme einen weiteren wichtigen Schritt<br />

zum Ausbau des Gesundheitsschwerpunktes der Hochschule Lausitz<br />

darstellt, wird die sehr gute Infrastruktur der Brandenburger Hochschullandschaft<br />

weiter komplettiert.<br />

12<br />

Der Präsident der Hochschule Lausitz,<br />

Prof. Dr. Günter H. Schulz (li.) und der<br />

Leiter Baumanagement, Bereich Cottbus,<br />

des Brandenburgischen Landesbetriebes<br />

für Liegenschaften und Bauen,<br />

Klaus Zeuge, nach der Unterzeichnung<br />

des Übergabeprotokolls. Im Hintergrund<br />

die Projektleiterin des BLB Christine<br />

Schubert.<br />

MFT Metall-Form-<br />

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Das neue Gebäude 16 auf dem Senftenberger Campus der Hochschule<br />

Lausitz wird zur Heimstatt für die Studiengänge Physiotherapie und Medizintechnik.<br />

Beim Rundgang durch das neue Gebäude mit der Architektin, Anja<br />

Beecken (li.).<br />

Erläuterungen gab auch die Projektleiterin des BLB, Christine Schubert (2.<br />

v. re.) – hier mit dem Kanzler der HL, Volker Schiffer (re.), und dem Präsidenten<br />

Prof. Dr. Günter H. Schulz (3. v. re.).<br />

Walther-Rathenau-Str. 36<br />

03044 Cottbus<br />

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Großräschen:<br />

Wie eine Welle soll sie anmuten – die neue SeeSporthalle nur wenige<br />

Meter an der Nordböschung des zukünftigen Stadthafens Ilsesee<br />

gelegen, für die im Dezember 2011 der Baustartschuss gefallen<br />

ist. Die wettkampftaugliche Zweifeld-Schulsporthalle für rund 2,8<br />

Millionen Euro, finanziert mit 1,1 Millionen Euro aus dem Förderprogramm<br />

Stadtumbau Ost für Hallenbau und Gestaltung der Außenanlagen<br />

sowie einem 1-Millionen-Kredit und Eigenmitteln der<br />

Stadt Großräschen kann nach Fertigstellung voraussichtlich im April<br />

2013 in die Nutzung übergeben werden. In ein paar Tagen wird<br />

Richtfest gefeiert. Mit ihrer Form passt sich die Halle in die unmittelbare<br />

Umgebung am Wasser an. Gebaut wird sie aus einer Holzkonstruktion<br />

und Stahlbeton. Mit dem Standort verwirklicht Großräschen<br />

seinen Anspruch als Seenstadt als „Tor zum <strong>Seenland</strong>“ und<br />

sieht die neue Halle nicht nur als wichtigen Impuls für den Sport,<br />

Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH<br />

• Tief-, Verkehrs- und Brückenbau, Vermessung<br />

• Wasserversorgung, Abwasserentsorgung<br />

• Tragwerksplanung und Ingenieurbau<br />

• Elektrotechnik, Heizungs-, Gastechnik<br />

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Parkstraße 53 - 67655 Kaiserslautern<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Maritime SeeSporthalle am zukünftigen Stadthafen in Großräschen<br />

sondern auch für die später hier ankernden Gäste. Für die Schüler<br />

der Friedrich-Hoffmann-Oberschule bedeutet die neue Halle mehr<br />

als nur Sportunterricht an neuer Stelle: Ihr bis zur Übergabe noch<br />

fast halbstündiger Fußmarsch zur Sporthalle in der Nordstadt entfällt<br />

mit der Eröffnung. Zudem wird mit dem Sporthallenneubau<br />

auch der Ganztagsschulbetrieb komplettiert. Der Bau der See-<br />

Sporthalle ist das größte Investitionsprojekt von Großräschen.<br />

Prüfingenieur für<br />

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13


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Spremberg, im grünen Tal der Spree, unmittelbar an der Grenze zum<br />

Freistaat Sachsen gelegen, ist das regionale Mittelzentrum im Südosten<br />

des Landes Brandenburg. Mit etwa 180 Quadratkilometern Fläche<br />

ist Spremberg eine der größten Städte im Land und zugleich Zentrum<br />

der Energiewirtschaft in der Lausitz. Seit 1998 ist im Ortsteil<br />

Schwarze Pumpe das modernste Braunkohlekraftwerk der Welt am<br />

Netz, das seinen Rohstoff aus dem nahe gelegenen Tagebau bezieht.<br />

Die über siebenhundertjährige Geschichte der heute 24.500 Einwohner<br />

zählenden Stadt bezeugen zahlreiche historische Gebäude wie die<br />

Kreuzkirche oder das Schloss, in dem sich das Museum befindet.<br />

Seit 1990 unternimmt die Stadt alle Anstrengungen, um den Beinamen<br />

„Perle der Lausitz“ wieder mit Recht zu führen. Häuser und Stra-<br />

14<br />

Spremberg - Perle der Lausitz<br />

Der demnächst in Nutzung gehende Erweiterungsbau des Krankenhauses<br />

ergänzt als 2. Bauabschnitt das 2003 fertiggestellte neue<br />

Bettenhaus an der Karl-Marx-Straße in Spremberg mit modernen<br />

Untersuchungs- und Behandlungsbereichen.<br />

ßen wurden umfassend saniert. Viele kleine Geschäfte in der Innenstadt<br />

machen Spremberg zum Einkaufszentrum der Region. Touristisch<br />

vielfältige Angebote und reizvolle Ausflugsziele wie der Bismarckturm<br />

als Wahrzeichen Sprembergs, von dem sich eine tolle<br />

Aussicht auf die im Tal der Spree gelegene Stadt, das Schloss mit dem<br />

Schwanenteich, die Kreuzkirche, aber auch das moderne Kraftwerk<br />

Schwarze Pumpe bietet, locken mittlerweile Besucher aus vielen Regionen<br />

an.<br />

Der Regionale Wirtschaftskern Spremberg zählt im Land Brandenburg<br />

zu den industriellen Ballungsgebieten. Investitionsvorhaben ansässiger<br />

Unternehmen werden ebenso unterstützt wie industrielle oder gewerbliche<br />

Neuansiedlungen.<br />

Krankenhaus Spremberg: Erweiterungsbau für Untersuchung und Behandlung<br />

Klare Gliederung für Patienten und Mitarbeiter<br />

Über den bestehenden Haupteingang mit repräsentativer Eingangshalle<br />

wird auch der Neubau von den Patienten zukünftig unmittelbar<br />

erreicht. Von der Lustgartenstraße im rückwärtigen Teil<br />

des Krankenhauses erfolgt die zentrale Ver- und Entsorgung im Un-


tergeschoss des Krankenhauses. Ein vorab errichtetes Neubau eines<br />

eingeschossiges Technikgebäude für die Stromversorgung der<br />

Gesamtanlage schirmt den Wirtschaftshof von der Lustgartenstraße<br />

ab. Von hier aus wird künftig die Auffahrt zur Notfallaufnahme<br />

im neuen Funktionsgebäude erfolgen.<br />

Unterteilt in vier Ebenen sind die Bereiche klar gegliedert und bieten<br />

für Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen gute Behandlungs- und<br />

Arbeitsbedingungen:<br />

Ebene -1:<br />

In der Ebene -1 finden sich die Flächen der Ver- und Entsorgung sowie<br />

die zentrale Küche des Krankenhauses.<br />

Ebene 0:<br />

Der Hauptzugang mit Eingangshalle im Bestandsgebäude bleibt erhalten<br />

und führt den Besucher über einen am Licht liegenden Verbindungsflur<br />

zum zentralen Schwesterndienstplatz. Hier gliedert<br />

sich ein großzügiger Wartebereich für ambulante Patienten an. Von<br />

hier aus sind unmittelbar die Behandlungsräume im Notfallbereich,<br />

Röntgenabteilung und verschiedene Arzträume zu erreichen. An<br />

der Nahtstelle zwischen Neubau und Bettenhaus wird die Ein-<br />

Hochbau- u. Schlüsselfertigbauarbeiten - Gewerbebau - Altbausanierung<br />

seit 1958 Ihr Partner für optimiertes Bauen<br />

Mit größter Fachkompetenz haben wir für die Spremberger Krankenhausgesellschaft mbH die Rohbauarbeiten<br />

für die Neubauten Untersuchung und Behandlung sowie dem neuen Technikgebäude ausgeführt.<br />

Ingenieurbau George Bähr GmbH<br />

Ottendorfer Straße 12 - 01127 Dresden<br />

www.georgebaehr.de;<br />

sekretariat@georgebaehr.de<br />

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August-Bebel-Straße 16<br />

03130 Spremberg<br />

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e-mail: info@rosnau.de<br />

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<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

gangshalle durch eine Cafeteria mit 60 Plätzen und Kontakt zum Außenraum<br />

mit einer Freisitzfläche ergänzt.<br />

Ebene 1:<br />

Im 1. Obergeschoss sind Intensivmedizin und Operationsbereich<br />

untergebracht. Der OP-Bereich verfügt über drei großzügige und<br />

technisch hochwertig ausgestattete OP-Säle. Die unmittelbare Nachbarschaft<br />

des Aufwachraumes zur Intensivpflegestation wie auch die<br />

zentrale Lage zu den bestehenden Aufzügen des Bettenhauses ermöglicht<br />

kurze Wege für den Betrieb. Der Erschließungsflur für Intensivmedizin<br />

und OP-Bereich wird von der Rückseite der bestehenden<br />

Aufzüge im Bettenhaus bedient. Dies ermöglicht eine<br />

Trennung zwischen Besuchern und Patienten.<br />

Ebene 2:<br />

Das 2. Obergeschoss ist insbesondere den technischen Zentralen<br />

für die hochinstallierten Bereiche und den Lüftungsanlagen des Krankenhauses<br />

vorbehalten.<br />

15


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Ingenieur-<br />

Gemeinschaft Haustechnik<br />

16<br />

KADACH & PUSCH<br />

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Die Kunst<br />

zu leben<br />

Mediterranes Flair nach Um-<br />

bau des Spremberger Altstadt-<br />

Hotels Arte Vida<br />

Sonne, Wärme und Licht brachten endlich den Sommer<br />

nach Brandenburg: In der Spremberger Altstadt<br />

jedoch spürt man diesen Hauch das ganze Jahr<br />

über – im mediterranen Umfeld des Hotels Arte Vida.<br />

Inhaber Ralf Heiber ließ sich von der südländischen Lebensart<br />

inspirieren und holte das spanische Lebensgefühl<br />

in sein Hotel. Zuvor baute er das 100 Jahre alte Gebäude<br />

grundhaft um. Mit Gesamtinvestitionen von zirka<br />

500.000 Euro stockte er das Gebäude auf und erweiterte<br />

das Haus damit um acht individuell eingerichtete<br />

Doppelzimmer mit viel Liebe zum Detail und natürlichen<br />

Materialien. Ein Innenhof lädt zum Verweilen unter<br />

Palmen ein, ein guter Drink und gutes Essen versteht<br />

sich von selbst.<br />

Während der Bauphase musste das alte Dach komplett<br />

abgetragen werden. Die zweite Etage wurde in Holzständerbauweise<br />

errichtet. Überhaupt war dem Hotelchef<br />

die ökologische Bauweise besonders wichtig. Holzfenster,<br />

Holztüren, eine Be- und Entlüftung, die mit<br />

Ingenieur- und Architekturbüro Brückner<br />

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Kollerbergweg 1,<br />

03130 Spremberg<br />

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zusätzlicher Klimatisierung für ganzjährig angenehme<br />

Temperaturen sorgt, die Nutzung von Fernwärme sprechen<br />

für das Umweltverständnis des Hoteliers. Schallentkoppelte<br />

Decken sorgen für die nötige Ruhe im Haus.<br />

Die zirka fünfmonatige Umbauphase realisierte er ausschließlich<br />

mit Unternehmen der Region, auch die Zusammenarbeit<br />

mit der Stadt lobt Heiber. Den stringent<br />

durchgängig mediterranen Stil setzte der Bauherr bis<br />

in den letzten Dachziegel fort. Sie geben dem Ganzen<br />

den finalen romantischen Schliff. Noch bis Ende Mai laufen<br />

die Bauarbeiten für eine Dachterrasse, sodass sich<br />

die Gäste im Sommer auch hier erholen können. Spanische<br />

Küche kitzelt den Gaumen, ebenso wie die erlesenen<br />

spanischen Weine und Weine der neuen Welt,<br />

ein exklusives Rum- und Brandyangebot oder eine umfangreiche<br />

Cocktailkarte. Ein Loungebereich, ein im<br />

Winter wohlige Wärme verbreitender Kamin und eine<br />

Smokers Lounge runden das Ambiente ab. Übrigens<br />

gibt es im gesamten Haus keine Teppichböden – ein<br />

Pluspunkt auch gerade für Allergiker!<br />

Trennwände<br />

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17


Der Sommer kann kommen: 140 Aussteller bieten am 2. und 3.<br />

Juni 2012 im Rahmen der <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong>messe in Hoyerswerda<br />

eine Vielzahl an Themen und Vorschlägen rund um Outdoor, Urlaub,<br />

Freizeit und Wellness. Ob Radfahren, Inlineskaten, Angeln,<br />

ob Boote, Reisemobile, Schwimmen, Segeln oder Wandern – fachliche<br />

Tipps, praktische Umsetzungsmöglichkeiten und Anlaufstellen<br />

warten auch in diesem Jahr auf die Besucher. Knapp 50 Prozent<br />

der Aussteller kommen dabei direkt aus Hoyerswerda – präsentieren<br />

ihre Angebote aus der Region für die Region. Mitmachangebote<br />

für Kinder und Erwachsene gehören zu dieser Messe wie ein<br />

großes Vortrags- und Kulturprogramm an beiden Tagen.<br />

Schule mit Tradition erhält Neubau<br />

Seit 1921 wird am Schulstandort des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda<br />

gelehrt. Um Lehre und Bildung auf hohem Niveau halten<br />

zu können, erhält das allgemeinbildende Gymnasium mit naturwissenschaftlichem<br />

Profil und musischer Ausrichtung im<br />

Altstadtbereich bereits seit 2010 umfangreiche Erweiterungen und<br />

18<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Hoyerswerda:<br />

Staunen – Informieren – Ausprobieren<br />

auf der <strong>Lausitzer</strong> <strong>Seenland</strong>messe in Hoyerswerda<br />

Ticketpreise: Kinder (bis 7 Jahre): 8,50 €, Ermäßigte: 11,00 €,<br />

Erwachsene: 12,00 €<br />

Umbauten. Während inzwischen ein bestehender Schulanbau abgerissen<br />

wurde, entstand ein neues dreigeschossiges Schulgebäude<br />

mit unmittelbarer Verbindung zum vorhandenen Schulgebäude.<br />

Zusätzlich wuchs ein neues zweigeschossiges Mehrzweckgebäude<br />

aus dem Boden. Mittlerweile wird auch das Bestandsgebäude


saniert sowie die Aula und Sporthalle umgebaut. Voraussichtlich<br />

Ende des Jahres soll das große Schulprojekt der Stadt Hoyerswerda<br />

abgeschlossen sein. Moderne Lehrkabinette, farbenfrohe Schulräume<br />

und der naturnah gestaltete Campus bietet dann rundum<br />

beste Möglichkeiten für intensives Lernen, Entspannung und zwangloses<br />

Beisammensein.<br />

planungsbüro für hochbauten<br />

schulstraße 7<br />

Fon: 03571/487733<br />

Fax: 03571/487744<br />

a r c h i t e k t e n & i n g e n i e u r e<br />

Das planungsbüro für hochbauten - dipl.-ing. thomas gröbe - ist<br />

seit 1992 mit Sitz in Hoyerswerda tätig.<br />

Unser Arbeitsfeld umfasst die komplette Leistung nach HOAI,<br />

dass heißt Planung, Ausschreibung und die Überwachung von<br />

Bauvorhaben in den Kategorien: Kommunale Bauten; Wohnungsbau;<br />

Eigenheimplanung; Gewerbe-/Industriebau; Sport-/Freizeit-<br />

/Hotelbauten; Stadtplanung; Freiflächenplanung; Denkmalschutz.<br />

Bei der Gestaltung von Gebäuden, der Planung optimaler Funk-<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Zum Abschluss der Arbeiten werden an diesem Standort insgesamt<br />

9,5 Millionen Euro investiert sein. Zirka 6,7 Millionen Euro<br />

kommen dabei aus der Förderung für Schulhausförderung des Landes<br />

Sachsen und dem EFRE-Fond der EU. Die Differenz wurde<br />

aus Eigenmitteln erbracht.<br />

dipl.-ing. thomas gröbe<br />

D - 02977 Hoyerswerda<br />

kontakt@bauhoys.de<br />

groebe-ing-arch-HY@t-online.de<br />

tionen und wirtschaftlichen Umsetzung sehen wir uns eng mit<br />

den Ideen des Bauhauses verbunden, dem wir auch mit der Namensgebung<br />

‘bauhoys’ Rechnung tragen. Für uns sind bei jedem<br />

Projekt die ganzheitliche Betrachtung der städtebaulichen Einordnung,<br />

das funktionale Gebäude, seine Erschließung und das<br />

Einfügen in den umgebenden Freiraum von größter Bedeutung.<br />

Dabei sehen wir uns vor allem als Dienstleistende im Bausektor<br />

und wissen dabei um die große Verantwortung, der wir unseren<br />

Bauherren gegenüber verpflichtet sind.<br />

19


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Wohnen an der Krokuswiese<br />

Generationenwohnen in Hoyerswerda<br />

Der erste Teil der neuen Wohnanlage der Wohnungsgesellschaft<br />

mbH Hoyerswerda „Krokuswiese“ in der Nähe des Altstadtmark-<br />

20<br />

tes von Hoyerswerda ist geschafft:<br />

Die ersten Mieter sind in<br />

die Spremberger Straße 11 eingezogen.<br />

Doch auch in der Spremberger<br />

Straße 11 a gehen die Bauarbeiten<br />

in die Zielgerade. Nach Fertigstellung<br />

werden in beiden<br />

Komplexen insgesamt 24 Wohnungen<br />

errichtet sein. Diese sind<br />

in Größe und Zuschnitt so gebaut,<br />

dass ein Mehrgenerationenwohnen<br />

möglich ist.<br />

Im Haupthaus, das an Stelle des<br />

älteren Wohnhauses entstanden<br />

ist, befinden sich drei 4-Raum-,<br />

zwei 3-Raumwohnungen und<br />

eine 2-Raumwohnung. Jede Wohnung<br />

ist durch einen Aufzug zu erreichen,<br />

sodass neben jungen Familien<br />

auch Oma und Opa mit<br />

einziehen können. Die im Erdgeschoss<br />

integrierte Begegnungsstätte<br />

kann unter anderem für Familienfeiern<br />

genutzt werden und<br />

unterstreicht den Anspruch des<br />

Mehrgenerationenhauses.<br />

Das Gartenhaus in Richtung Zoo<br />

soll Senioren eine neue Heimat bieten. Neben zwei behindertengerechten<br />

Wohnungen werden 16 barrierearme Wohnungen angeboten.<br />

Diese sind als 2- bis 2,5- und 3-Raumwohnungen geplant.<br />

Die Wohnungen sind über einen Aufzug und einen Laubengang zu<br />

erreichen. Nach Süden ausgerichtete Terrassen und Loggien laden<br />

zum Erholen ein.<br />

Neben den notwendigen Stellplätzen für Pkws, Fahrräder und Rollatoren<br />

ermöglicht eine kleine Grünanlage einen gemütlichen Spaziergang<br />

ums Haus. Auch an Bänke zum Rasten ist gedacht.<br />

Alternative Balkonsysteme<br />

LBAKON<br />

GmbH<br />

- Beton - Stahl - Aluminium -<br />

- Planung - Management - Fertigung - Montage -<br />

Schlunkendorfer Straße 8 b · 14547 Beelitz · Tel.: (03 32 04) 60 70<br />

Fax: (03 32 04) 6 07-16 · e-mail: info@albakon.de · Internet: www.albakon.de


Welzow:<br />

Parkwandeln nach historischer Vorlage<br />

Er gehört zu den zentralen Plätzen in der traditionellen Bergarbeiterstadt<br />

Welzow, ist beliebter Treffpunkt – der Jahnplatz. Vor wenigen<br />

Wochen wurde er nach umfangreicher Neugestaltung wieder<br />

seiner Bestimmung übergeben. In den zwanziger Jahren des letzten<br />

Jahrhunderts noch als Sportplatz genutzt, wurde er zu Ehren des<br />

Hüttenbesitzers Max Thomas errichtet und aufwändig als Grünanlage<br />

umgestaltet. Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch hier seine<br />

Spuren, sodass 1946/ 47 die zerstörten Teile nach historischem Vor-<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

bild wieder hergestellt wurden. Seither trägt der Platz auch den Namen<br />

von Turnvater Friedrich Ludwig Jahn.<br />

Im Oktober 2011 begann die Neugestaltung des 2.900 m² großen<br />

historischen Areals. Dabei wurde die aus der Gründerzeit stammende<br />

Gestaltung wieder aufgenommen. Heute laden auf dem Platz<br />

eine halbrunde Sitzbank aus Granit- und Feldsteinen, Pergola mit<br />

Bänken und Findlings- und Staudenbeet zum Verweilen ein.<br />

Planungsbüro L.Ö.W.E. GbR<br />

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Tel.:03573-14904-���������������- 1490444<br />

E-Mail: u.dierksheide@gmx.net<br />

21


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Strahlkraft der Lausitz<br />

Die Energieregion Lausitz gilt als eine der wichtigsten Regionen der<br />

wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und touristischen Ausstrahlung<br />

des Landes Brandenburg. Wie kaum in einer anderen Region des<br />

Landes hat das Thema Energie eine so lange Tradition und zentrale<br />

Bedeutung, ist der Wandel und die Zukunftsfähigkeit bei der Bereitstellung<br />

umweltfreundlicher und wirtschaftlicher Energiebereitstellung<br />

so eng mit dem Erfolg einer Region verbunden. Neben traditionellen<br />

Branchen entwickeln sich hier auch Unternehmen in<br />

neuen Bereichen, wie der Medizin oder Umwelttechnik. Dank neuer<br />

und verbesserter Infrastrukturen auch mit dem Großflughafen<br />

BER finden sie hier wettbewerbsfähige Bedingungen vor und tragen<br />

dazu bei, die Energieregion Lausitz zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum<br />

der gesamten Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg<br />

zu platzieren.<br />

Hier werden nicht nur Zukunftsprojekte auf den Weg gebracht, sondern<br />

mit strategischen Kooperationen bedeutende Unternehmensnetzwerke<br />

gebildet: Für Synergieeffekte, die Bündelung der<br />

Kräfte und Innovationsgeschwindigkeit. Die strukturbestimmenden<br />

Wirtschaftszweige Chemische Industrie, die Energiewirtschaft und<br />

das Ernährungsgewerbe strahlen mit Forschung, Entwicklung, Produktion,<br />

Anwendung und dem Export zukunftsfähiger Energietechnologien<br />

weit über die Landesgrenzen Brandenburgs hinaus mit<br />

Neue Kraftwerksgeneration:<br />

Boxberger Block R ist effizienter, flexibler, umweltschonender<br />

A-R-T GmbH<br />

Stützpunktweg 3a<br />

03205 Bronkow/OT Lug<br />

Fon: 03 53 29/5 90 77-0<br />

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E-Mail: solar@a-r-t-kalz.de<br />

22<br />

www.a-r-t-kalz.de<br />

dem für die Region klarem Ziel, durch hohes Wirtschaftswachstum<br />

Beschäftigung zu sichern, Abwanderung zu verhindern und jungen<br />

Nachwuchs in der Region zu halten. Um die Basis erfolgreicher Unternehmensentwicklung<br />

zu sichern, liegt auch 2012 der Fokus auf<br />

der weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen in der <strong>Lausitzer</strong><br />

Energieregion: Dazu gehören auch solche Projekte wie die weitere<br />

Verbesserung der Schienen- und Straßenanbindung sowie die<br />

Entwicklung der Binnenhäfen und derer Einbindung an das Bundes-<br />

Wasserstraßennetz. Auch die ländliche Entwicklung unter dem Blickwinkel<br />

nachhaltiger Wertschöpfung ist eine prioritäre Aufgabe aller<br />

Beteiligten.<br />

Erfolgreiche erste Netzschaltung<br />

des 675-MW-Blocks<br />

Als „eine gute Nachricht für Boxberg, für die Braunkohlenverstromung<br />

in der Lausitz und für die Versorgungssicherheit in Deutschland“<br />

hat der Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Europe Mining<br />

AG und Vattenfall Europe Generation AG, Dr. Hartmuth Zeiß, die<br />

erfolgreiche erste Netzschaltung des neuen 675-MW-Blockes R im<br />

sächsischen Boxberg bezeichnet. Gemeinsam mit den am Kraftwerksneubau<br />

beteiligten Unternehmen und Vertretern der Region<br />

hat Vattenfall diesen Anlass gefeiert. Der Block R hatte nach einer<br />

störungsfrei verlaufenen schrittweisen Inbetriebnahme bereits<br />

am 16. Februar um 9.58 Uhr zum ersten Mal Strom ins öffentliche<br />

Netz abgegeben und damit unter Beweis gestellt, dass alle Anlagen<br />

im Stromerzeugungsprozess miteinander funktionieren.<br />

„Der Standort Boxberg steht für die beispiellose Erfolgsgeschichte<br />

der Modernisierung der ostdeutschen Braunkohlenindustrie.<br />

Modernste Kraftwerkstechnik, höchste Effizienz und damit auch<br />

größtmögliche Ressourcenschonung und wirtschaftlich sinnvolle<br />

CO2-Minderung gehen hier in der Lausitz Hand in Hand mit einem<br />

international vorbildlichen Standard im Bergbau und in der Rekultivierung.“,<br />

sagte Dr. Hartmuth Zeiß. Mit dem Block R verfolge Vattenfall<br />

den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, den Kraftwerkspark<br />

auf der Basis einheimischer Braunkohle ständig zu<br />

optimieren. „Durch seinen weltweit beachtlichen Wirkungsgrad<br />

von 43,7 Prozent wird dieser Block etwa 20 Prozent weniger Kohlendioxid<br />

pro erzeugter Megawattstunde ausstoßen als ältere Kraftwerke“,<br />

so Zeiß.


Die erste Netzschaltung sei ein entscheidender Meilenstein auf<br />

dem Weg zum Dauerbetrieb des Kraftwerksblocks, in den Vattenfall<br />

seit Beginn der Bauarbeiten 2006 etwa eine Milliarde Euro investiert<br />

hat, erklärte Hubertus Altmann, Vattenfall-Vorstand für das<br />

Ressort Kraftwerke. Es sei aber darüber hinaus auch ein Meilenstein<br />

auf dem Übergang in eine neue Kraftwerksgeneration, für die<br />

der Block R steht. „Diese derzeit modernste Kraftwerksanlage zur<br />

Kohleverstromung in Europa ist noch effizienter, noch flexibler und<br />

Züblin Stahlbau GmbH<br />

Bahnhofstraße 13<br />

01996 Hosena<br />

Tel. 035756 71-0<br />

Fax 035756 71-123<br />

www.zueblin-stahlbau.de<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

noch umweltschonender als ihre Vorgänger“, sagte Hubertus Altmann.<br />

„Nicht nur der Wirkungsgrad, auch die Flexibilität dieser<br />

Anlage wird Maßstäbe setzen. Mit einer Laständerungsgeschwindigkeit<br />

von zwei bis drei Prozent in der Minute kann Block R schon<br />

innerhalb einer Viertelstunde in einem Bereich zwischen 200 bis<br />

250 MW hoch- und heruntergefahren werden.“<br />

Die bestehende Flexibilität der Braunkohlenkraftwerke ist nicht<br />

zuletzt ein wesentlicher Grund dafür, dass in Ostdeutschland schon<br />

info@zueblin-stahlbau.de Kraftwerk Boxberg – Maschinenhaus/Zwischenbau/Block R<br />

Kraftwerks- und Anlagenbau Industriebau Allgemeiner Stahlhochbau Parkhäuser<br />

Die Züblin Stahlbau GmbH mit Sitz in Hosena (Südbrandenburg) gehört seit 1992 als 100 %-ige Tochtergesellschaft zum<br />

Züblin-Konzern in Stuttgart.<br />

Mit ca. 100 Mio. € Jahresleistung zählt die Gesellschaft zu den führenden Stahlbauunternehmen Deutschlands. Die Züblin<br />

Stahlbau GmbH beschäftigt zur Zeit ca. 330 Mitarbeiter und bedient die klassischen Geschäftsfelder des Stahlhochbaus. Die<br />

monatliche Kapazität im Stahlbau liegt bei 1.500 t Profilstahlkonstruktionen. Durch die Erweiterung unseres Leistungspotentials<br />

auf das Geschäftsfeld Industriefassaden- und Komplettbau, können wir zusätzlich zum Stahlbau auch Projekte mit Dach- und<br />

Wandverkleidung einschließlich der öffnungsschließenden Elemente durchführen. Die Jahresleistung in der Verlegung von<br />

Profilblechen liegt bei 250.000 m².<br />

Züblin Stahlbau ist Mitglied des Deutschen Stahlbau-Verbandes (DSTV) und des Industrieverbandes für Bausysteme im Metallleichtbau<br />

(IFBS).<br />

23


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Elektrofilter im Bau<br />

heute so viel erneuerbare Energie ins Netz kommen kann. Die<br />

von Vattenfall betriebenen Grundlastkraftwerke Jänschwalde, Boxberg,<br />

Lippendorf und Schwarze Pumpe können ihre Gesamtleis-<br />

24<br />

tung von 7.420 Megawatt binnen 15 Minuten um mehr als 2.000<br />

Megawatt und in einer Stunde um mehr als 4.000 Megawatt reduzieren,<br />

wenn hohe Stromeinspeisungen aus Wind- und Sonnenenergie<br />

das erfordern.<br />

„Trotz dieser heute schon vorhandenen Flexibilität steht für uns<br />

Kessel


außer Frage, dass wir bei beim<br />

Thema Regelungsband und Regelungsgeschwindigkeit<br />

noch besser<br />

werden wollen“, betonte Altmann.<br />

Der Bürgermeister der Gemeinde<br />

Boxberg Roland Trunsch verband<br />

seine Worte mit dem Dank<br />

an die Menschen in seiner Region<br />

dafür, „dass hier ein einmaliges<br />

Genehmigungsverfahren geführt<br />

wurde, welches letztlich<br />

keine einzige Einwendung gegen<br />

das Vorhaben zum Inhalt hatte.“<br />

Der Bau des neuen Kraftwerksblocks<br />

in Boxberg sei eine richtige<br />

Entscheidung gewesen und ein<br />

Signal für eine Region, in der Arbeitsplätze<br />

dringend gebraucht<br />

würden, um die jungen Menschen<br />

zu halten. „Deshalb geht es jetzt um so mehr um eine Allianz<br />

für die weitere Entwicklung von Boxberg mit dem Unternehmen<br />

Vattenfall“, sagte Trunsch.<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Nach der erfolgreichen ersten Netzschaltung wird Block R in einer<br />

Testphase von vier bis sechs Monaten auf Herz und Nieren geprüft.<br />

Dabei werden die Anlagen unter unterschiedlichen Lasten<br />

gefahren und weiter optimiert.<br />

In dieser Zeit wird Block R noch<br />

nicht durchgängig am Netz sein.<br />

Wenn die Testphase erfolgreich<br />

abgeschlossen ist, soll im Sommer<br />

der zweimonatige Erprobungsbetrieb<br />

erfolgen.<br />

Mit der Aufnahme des Dauerbetriebes<br />

von Block R wird im<br />

Herbst 2012 gerechnet. Dann<br />

soll der Kraftwerksstandort Boxberg<br />

eine installierte Gesamtleistung<br />

von 2.575 Megawatt zur<br />

Stromerzeugung bereitstellen,<br />

genug, um rechnerisch mehr als<br />

vier Millionen Haushalte sicher<br />

zu versorgen.<br />

Turbine und Generator im Maschinenhaus<br />

25


<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Standort mit Chancen und Zukunft<br />

26<br />

Der Industriepark Schwarze Pumpe ist weltmarktfähig<br />

Das ehemalige Gaskombinat hat sich nach der politischen Wende<br />

1989/1990 zu einem zukunftsträchtigen multifunktionalen Industriepark<br />

entwickelt. Neben der Energiewirtschaft zählen die Papierund<br />

Chemieindustrie zu den Schwerpunktbranchen. 82 Unternehmen<br />

sind heute hier angesiedelt. 4 233 Beschäftigte stehen in Lohn<br />

und Brot.<br />

Zu diesen Unternehmen gehört auch Vattenfall Europe. Das Unternehmen<br />

betreibt im Industriepark Schwarze Pumpe eines der<br />

modernsten Braunkohlekraftwerke der Welt. Auch der Technische<br />

Service Tagebaue mit dem Zentralen Eisenbahnbetrieb, dem Entwässerungsbetrieb<br />

und der Instandhaltung im Industriepark wird<br />

von diesem starken Partner verantwortet. Im Veredlungsbetrieb<br />

von Vattenfall werden Briketts aus Rohbraunkohle in verschiedenen<br />

Formaten und Verpackungen sowie Braunkohlenstaub und Wirbelschichtbraunkohle<br />

hergestellt. Rund 400 Auszubildende erhalten in<br />

der Ausbildungsstätte Schwarze Pumpe eine berufliche Perspektive<br />

als hochqualifizierte junge Facharbeiter. Kontinuierlich entstehen<br />

im Industriepark Arbeitsplätze mit.<br />

� UMWELTDIENSTLEISTUNGEN <strong>AUS</strong> EINER HAND<br />

Attraktiver Industriepark in der Lausitz<br />

Der 720 Hektar große Industriepark gilt als starker Wirtschaftsstandort<br />

mit idealen Produktionsbedingungen. Garantiert wird dies<br />

durch die hervorragende Lage innerhalb von Europa, eine immer<br />

bessere Verkehrsanbindung und die vorhandene Dienstleistungsinfrastruktur<br />

von der Werkfeuerwehr bis zur Spedition. Die industrielle<br />

Geschichte des Standortes sowie die Nähe zur BTU Cottbus<br />

und Fachhochschule Lausitz bildet zudem eine hervorragendes Potential<br />

an gut ausgebildeten Mitarbeitern.<br />

Mit der Errichtung der Papierfabrik Schwarze Pumpe der Hamburger<br />

Rieger GmbH & Co. KG sowie dem Geschäftsbereich Dunapack<br />

Spremberg (Wellpappenanlage) wurde ein weiterer entscheidender<br />

Zuwachs an Arbeitsplätzen geschaffen. Ende 2012 wird ein<br />

Ersatzbrennstoff-Kraftwerk in Betrieb genommen, welches ökologische<br />

Vorteile mit dem Ziel, dem Unternehmen günstige Energie<br />

bereitzustellen, verbindet.<br />

Die Beispiele der aktiven wirtschaftlichen Entwicklung lassen sich<br />

fortführen: Die SPP Schmid Polysilicon Production GmbH<br />

Kompetenz für die ungewöhnlichen Lösungen<br />

Rückbau von Industrieanlagen · Schlammverfestigung · Gefahrguttransporte · Grundwassersanierung<br />

Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG · Drebkauer Straße 9a · 03130 Spremberg · Tel.: 0 35 63 - 39 08-0·spremberg@lobbe.de · www.lobbe.de


errichtete für rund 50 Millionen Euro eine Pilotanlage, mit der<br />

Silizium und Monosilangas hergestellt wird. 94 neue Arbeitsplätze<br />

hat das Unternehmen bereits geschaffen – weitere werden<br />

folgen!<br />

Viele andere namhafte Unternehmen, wie die Siemens AG, die Elektrotechnik<br />

und Automation Technische Dienste Lausitz GmbH, die<br />

Linde AG, die ThyssenKrupp Xervon GmbH, die Knauf Deutsche<br />

Gipswerke KG oder die Alpiq Spreetal GmbH nutzen die Standortvorteile<br />

und sind hier mit Niederlassungen vertreten.<br />

Die Entwicklung des Areals als moderner Industriestandort geht<br />

weiter. In den letzten Jahren wurden in Verantwortung der ASG<br />

Spremberg mbH als Treuhänderischer Erschließungsträger für die<br />

Stadt Spremberg und die Gemeinde Spreetal umfangreiche Maßnahmen<br />

zur besseren infrastrukturellen Erschließung des Industrieparks<br />

durchgeführt. Dazu zählt der innerbetriebliche Straßenbau<br />

einschließlich der notwendigen Medien (30,9 km bis 2013, Errichtung<br />

eines Hauptterminals für LKW ab 7,5 t). Die Abwasseranlage<br />

wurde und wird erweitert mit dem Ziel, den Abwasserentsorgungsbedarfs<br />

zu decken. Die Versorgung des Industrieparks mit<br />

Brauchwasser in unterschiedlichen Qualitäten als hochwertiges<br />

Brauchwasser mit Trinkwasserqualität sowie mittlere und niedrige<br />

Qualität zur Verwendung als Kühlwasser durch die Errichtung einer<br />

Brunnenanlage sowie einer Brauchwassertrasse von 16 km Länge<br />

steht und stand ebenso auf der Agenda. Und last but not least – auch<br />

die Realisierung der Breitbandanbindung am Standort ist eine große<br />

Aufgabe.<br />

Straßenbau als wichtige Aufgabe<br />

Bereits 2003 wurde mit der infrastrukturellen Erschließung des Industrieparks<br />

Schwarze Pumpe sowie des Altstandortes Industriegebiet<br />

Spreewitz als länderübergreifende Maßnahme von Brandenburg<br />

und Sachsen begonnen. Hauptschwerpunkt war dabei die<br />

UBV Umweltbüro GmbH Vogtland<br />

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• Wasserbauliche Planung • Spezialtiefbauplanung<br />

• Grundwassererkundung • Betrieb von wasserwirtschaftlichen Anlagen<br />

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• Bodenmechanische und bodenphysikalische Untersuchungen<br />

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Fax: 037436/912-20<br />

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A Vattenfall company<br />

<strong>AUS</strong> <strong>DER</strong> <strong>REGION</strong><br />

Verbesserung der verkehrstechnischen Erschließung als Standortfaktor<br />

für die Unternehmen im Industriepark sowie für Neu- und<br />

Erweiterungsinvestitionen. 2009 und 2010 wurde durch den Landkreis<br />

Bautzen die Südstraße ausgebaut. 2011 kam die Ortsumfahrung<br />

Spremberg dazu, ebenso der Ausbau des Brandenburger Teils<br />

der Südstraße unter Beteiligung vieler Partner. Durch ihre Verkehrsbelegung<br />

fungierte die Kohleentlastungsstraße in der Vergangenheit<br />

bereits als Hauptzufahrt zum Industriepark. Im vergangenen<br />

Jahr wurde deshalb zeitgleich mit der Südstraße auch die<br />

Kohleentlastungsstraße ausgebaut. Weiterhin wurde ein neues LKW-<br />

Terminal errichtet und vor wenigen Wochen eröffnet. Damit gehören<br />

die Stausituationen vor Haupt- und Kohletor der Vergangenheit<br />

an. Perspektivisch soll von diesem Punkt aus die Steuerung des gesamten<br />

Lieferverkehrs des Industrieparks erfolgen.<br />

Auch kommende Projekte sind ehrgeizig und wichtig: 2012 und<br />

2013 soll die neue Nordanbindung erfolgen, die den gesamten Lieferverkehr<br />

des Industriestandortes Schwarze Pumpe sowie den Ausfahrtsverkehr<br />

Richtung A 15 übernehmen wird.<br />

Das vorbildliche Zusammenwirken aller Beteiligten bei der Vielfalt<br />

der Maßnahmen versetzt den Industriepark Schwarze Pumpe in die<br />

Lagen, logistisch für die Zukunft gut aufgestellt und auf Neu- und Erweiterungsinvestitionen<br />

bestens vorbereitet zu sein. Für das Betreiben,<br />

Entwickeln und Vermarkten des Industrieparks wird damit<br />

im Umkehrschluss eine gute Basis geschaffen.<br />

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27


BAU<br />

28<br />

Toben auf dem<br />

Seeberg<br />

Walddorf-Kindergarten eröffnet im Juli<br />

Nur noch wenige Wochen – dann kommt Leben in die Bude… Auf<br />

dem Kleinmachnower Seeberg baut die Gemeinde Kleinmachnow<br />

die auch den Beinamen „kinderfreundliche Gemeinde“, einen in ökologischer<br />

Holzbauweise geplanten Kindergarten. Nach Fertigstellung<br />

geht dieser in die Trägerschaft des Waldorf-Kindergartens Am<br />

Hochwald e.V. über.<br />

Die hübsche Kindertagesstätte ist nicht nur ökologisch gebaut, sondern<br />

erfüllt alle Standards eines Passivhauses. Eine schöne Holzfassade<br />

fügt sich harmonisch in das Umfeld ein und empfängt Eltern,<br />

inder und Personal freundlich und warm.<br />

Auch bei Dämmung und Fenstern wurde gesund und energetisch<br />

klug gedacht – eine eingeblasene Zellulosedämmung und Holzfenster<br />

mit Isolierverglasung sorgen unter anderem dafür, dass die Wärme<br />

im Haus bleibt.<br />

Perspektivisch werden hier 95 Jungen und Mädchen von 0 bis sechs<br />

Jahren von 19 Erziehern, Gruppenhelfern und technischem Personal<br />

betreut. Die Einrichtung ist behindertengerecht konzipiert. Auf<br />

knapp 800 m² Nutzfläche wird künftig getobt, gelacht, gegessen und<br />

geschlafen. Um das Haus herum stehen weitere zirka 2.119 m² Spielund<br />

Verkehrsfläche zur Verfügung.<br />

Insgesamt investierte die Gemeinde Kleinmachnow in den Nachwuchs<br />

der Gemeinde mit der neuen Einrichtung knapp 2,8 Millionen<br />

Euro.<br />

Holzbau I Holzrahmenbau auf neuestem Stand<br />

Wohnhäuser I Schulen I öffentliche Gebäude<br />

Neubau I Sanierung I Aufstockung<br />

Photovoltaik individuell<br />

Holzbau Moser KG, Hauptstraße 72, 09634 Hirschfeld, Telefon 035242-62349, www.holzbau-moser.de<br />

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Kleinmachnow:<br />

Wenn das neue Schuljahr beginnt, können die Schüler der Maxim-<br />

Gorki-Gesamtschule in Kleinmachnow, aber auch Vereine der Gemeinde<br />

ihre neue Turnhalle in Besitz nehmen. Denn vis a vis der alten<br />

Sporthalle befinden sich die Arbeiten für den vier Millionen Euro<br />

teuren Neubau auf der Zielgeraden. Nach den Sommerferien bieten<br />

sich hier dann perfekte Rahmenbedingungen für den Schul- und<br />

Freizeitsport.<br />

Das 45 x 38 m große Gebäude beherbergt einen Hallensportbereich,<br />

der mit drei Trennvorhängen eine sehr flexible Nutzung ermöglicht.<br />

Außerdem einen zweigeschossigen Nebenraumtrakt, in<br />

dem Verkehrsflächen (Flure, Treppen), Umkleide-, Sanitär- und Technikräume,<br />

ein Außengeräteraum sowie ein Mehrzweckraum untergebracht<br />

sind.<br />

Sporthalle und Nebenraumtrakt überspannt ein gemeinsames Satteldach,<br />

in dessen First ein durchgehendes ca. 3,50 Meter breites<br />

Oberlichtband installiert ist. An der Westseite der Halle ist zudem<br />

unter einem Pultdach ein drei Meter hoher Anbau für Sportgeräte<br />

angebaut. Auch den Besuchern wird gebührend Platz eingeräumt:<br />

Vor der Hallenwand zu den Nebenräumen wurde außerhalb der<br />

Spielfeldflächen ein Streifen für eine mobile Bestuhlung für max. 100<br />

Personen vorgesehen.<br />

Sportflächen und Geräteräume verfügen über einen flächenelastischen<br />

Schwingboden mit Linoleumbelag. Alle Verkehrsflächen und<br />

Nebenräume sind mit rutschhemmenden Feinsteinzeugfliesen ausgestattet.<br />

Energetische Vorraussicht zeigen sich in Planung und Umsetzung.<br />

So bestehen beispielsweise Außentüren und Fenster aus thermisch<br />

getrennten Alu-Profilen. Die Fenster haben eine dreifach Isolier-,<br />

teilweise Sicherheitsverglasung. Die Energieversorgung wird flächendeckend<br />

über Fußbodenheizung realisiert. Die Wärmeversorgung<br />

erfolgt zukunftsweisend über zwei Sole/Wärmepumpen,<br />

gespeist aus 19 Erdbohrungen mit einer Tiefe von je 99 m. Zusätzlich<br />

erfolgen die Be- und Entlüftung der Sporthalle und Nebenräume<br />

durch zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung<br />

über Rotationswärmetauscher. So sorgt an heißen<br />

Sommertagen eine Kühlung zusätzlich für angenehme Temperaturen<br />

im Innern. Hohe Lichtströme bei gleichzeitig niedrigem Stromverbrauch<br />

sichern LED-Lampen, über Bewegungsmelder und Präsenzmelder<br />

geschaltetes Licht reduziert den Stromverbrauch<br />

zusätzlich. Der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Hallendach befindet<br />

sich darüber hinaus in Vorbereitung.<br />

Dipl.-Ing. (TU)<br />

Volker Buschmeyer<br />

Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur<br />

· Grundstücksvermessung · Teilung · amtlicher Lageplan<br />

· Gebäudeschlusseinmessung<br />

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August-Bebel-Platz 4<br />

14532 Kleinmachnow<br />

Tel.: (03 32 03) 30 59 - 0 · Fax: 30 59 29<br />

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BAU<br />

Sport frei in der neuen Sporthalle der Kleinmachnower Gorkischule<br />

29


BAU<br />

30<br />

Aus zwei mach eins<br />

Kolkwitz sanierte und erweiterte Gemeindeverwaltung<br />

Aus einem Altbau und einem Neubau ein harmonisches Ganzes<br />

werden zu lassen, stellt für Planer, Bauherren und Bauausführende<br />

immer eine besondere Herausforderung dar. Vor knapp einem<br />

Jahr stand auch die Gemeindeverwaltung Kolkwitz vor einer solchen<br />

Aufgabe: Das bestehende Rathaus in der Berliner Straße 19<br />

sollte modernisiert, mit frischen Farben und neuen brandschutztechnischen<br />

Ausrüstungen ausgestattet und durch einen modernen<br />

Verwaltungsneubau mit weiteren Büros für die Gemeindemitarbeiter<br />

und einen Gemeindesaal erweitert werden. Am 14.<br />

Juni wird das gelungene Beispiel der Symbiose aus Bestehendem<br />

und Neuem nun eröffnet.<br />

Das alte Rathaus mit seinem großzügigen Freiraum vor dem Gebäude<br />

erhielt seinen Neubau auf der Westseite im rechten Winkel<br />

zum Bestandsgebäude. Damit wurde der vorhandene Freiraum<br />

vor dem Rathaus räumlich gefasst. Es entstand eine repräsentative<br />

Platzsituation, die künftig den Weg zum neuen Eingang in dem<br />

großflächig verglasten Verbindungsbau zwischen Alt- und Neubau<br />

weist. Da der bestehende östliche Parkplatz ebenfalls erweitert<br />

wurde und die alten Parkplätze vor dem Bestandsgebäude entfielen,<br />

strahlt das Gesamtensemble eine ganz neue Atmosphäre aus.<br />

Der Verbindungsbau zwischen altem Rathaus und Neubau bildet die<br />

Basis für ein neues Ganzes. Im Erdgeschoss gelangt man über den<br />

Haupteingang ins Foyer mit Empfangstresen, Zugang zum Gemeindesaal<br />

und zu den Verwaltungsräumen der bisherigen Gemeindeverwaltung.<br />

Großzügige Raumhöhen des Neubaus vermitteln<br />

Licht und Offenheit fernab der klassischen Amtsstube. Auch der<br />

neue ca. 100 m² große Gemeindesaal wurde bewusst zur Straße<br />

ausgerichtet. Die vielseitige Nutzung dieses Saals wird durch mobiles<br />

Tischsystem gewährleistet, sodass auch kleinere Veranstaltungen<br />

und Schulungen stattfinden können.<br />

Während im Altbau ebenerdig die besucherstärksten Bereiche, wie<br />

Einwohnermeldeamt oder Standesamt untergebracht sind, sind Bürgermeister<br />

und Hauptverwaltungen künftig im Neubau zu finden.<br />

Kurze Wege untereinander sind selbstredend. Um auch die Barrie-


efreiheit im Altbau gewährleisten zu können, wird über einen Aufzug<br />

im Neubau der Zugang in das Bestandsgebäude garantiert. Für<br />

Techniker und Planer war dies eine besondere Herausforderung, da<br />

man Parterre in den Fahrstuhl einsteigt und es eine zirka 1,20 m hohe<br />

Barriere zu überwinden gilt. Behindertengerechte Sanitäranlagen erfüllen<br />

darüber hinaus die Forderungen der Bauaufsicht. Auch die Au-<br />

ßenarchitektur des alten neuen Bauwerks fügt sich optisch in das typische<br />

Umfeld ein: eine Klinkerfassade harmoniert mit der<br />

ortstypischen Bebauung.<br />

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31


Meisterhafte Verbindung von neu und alt<br />

Die Spreewelten Lübbenau mit neuem Saunaruhehaus<br />

„Aus alt mach neu“ ist nicht immer nur eine Idee aus der Not heraus.<br />

Für die Spreewelten-Macher in Lübbenau steckt dahinter vielmehr<br />

die Identität mit der Region. Ein uriger Platz zum Wohlfühlen ist sie,<br />

die neue, alte Scheune, die in wenigen Tagen von Saunafans in Besitz<br />

genommen wird. Sorgfältig im Spreewaldort Burg abgetragen, wurde<br />

sie Stück für Stück wieder aufgebaut. „Gereifter Geist und neue Kraft<br />

ergänzen sich hier meisterhaft“, verriet Zimmerer Frank Polenski.<br />

Spreewaldtypisch und authentisch fügt sich das neue Objekt in das<br />

<strong>Saunadorf</strong> ein. „Etwas Altes neu nachzubauen hat nicht den gleichen<br />

Charme wie das Ursprüngliche selbst“, freut sich auch Spreewelten-<br />

Mitarbeiter Steven Schwerdtner auf die Eröffnung.<br />

In der Spreewelten Saunawelt können die Gäste den Spreewald künftig<br />

mit allen Sinnen erleben. In einem hektischen Alltag sehnen sie sich<br />

nach Ruhe und Natürlichkeit. Dafür steht die Lübbenauer Saunaanlage.<br />

„Wir freuen uns auf die Eröffnung des neuen Ruhehauses in wenigen<br />

Tagen“, erklärt Spreewelten-Geschäftsführer Michael Jakobs,<br />

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„denn an manchen Tagen stößt der Bereich an seine Grenzen.“<br />

Auch die Stadt Lübbenau freut sich über die Erweiterung in den Spreewelten,<br />

betont Bürgermeister Helmut Wenzel auch, dass dies dem<br />

positiven Wandel von Lübbenau von einer ehemaligen Energie- und<br />

Kohlestadt in eine Kultur- und Freizeitstadt gut tut. 1,2 Millionen Euro<br />

investierte die Stadt auch deshalb als Eigentümer des Spreewelten<br />

Bades in den Standort. Qualitätssicherung, Wettbewerbsfähigkeit,<br />

aber auch Lebensqualität für die Bürger begründen die „mutige Entscheidung“<br />

einer erneuten Investition in das Spreewelten Bad.<br />

Aus einer alten Scheune einen Ort der Ruhe und inneren Einkehr zu<br />

machen, bezeichnete der Architekt als „Wunder und Meisterstück“. Er<br />

bescheinigte allen beteiligten Baufirmen exzellente Leistungen erbracht<br />

zu haben und sieht das Projekt bestens aufgestellt. Die über<br />

100 Jahre alte Scheune soll an ihrem neuen Standort zu einem<br />

„menschlichen Ruhehaus, in dem sich die Gäste sehr wohl fühlen werden“,<br />

so der leitende Planer. Dem Charakter als Blockbohlenhaus<br />

entsprechend sind im Innenbereich kleinere Räumlichkeiten nutzbar.<br />

Insgesamt rund 90 neue Liegeplätze halten auch dem größten An-<br />

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sturm stand. Das Gasthaus im Neubau bietet den Ruhe suchenden<br />

Gästen passende Gaumenfreuden. Einig sind sich alle am Bau Beteiligten,<br />

dass der spezielle Holzbau ein anspruchsvolles und ausgefallenes<br />

Bauprojekt war. Besonders die Zuarbeiten für das Brandschutzkonzept<br />

und die umfangreichen zur Verfügung stehenden Unterlagen<br />

wurden dabei gelobt.<br />

Das gesamte <strong>Saunadorf</strong> mit fünf Erlebnissaunen entwickelt sich zunehmend<br />

zu einem echten Spreewälder Gehöft. Neben Sau(na)stall,<br />

Guter Stube, Altem Speicher und Riesen-Heuschober gibt es nun mit<br />

Fertigstellung des neuen Saunaruhehauses auch eine Original Spreewälder<br />

Scheune. Auch die Außenanlagen wurden mit einer kleinen<br />

Kahnanlegestelle angepasst. Der Künstler Steffen Mertens, der die<br />

Saunen von innen gestaltet hat, ist auch für die künstlerische Gestaltung<br />

der kleinen Gastronomie inklusive einer Leseecke im neuen Saunaruhehaus<br />

verantwortlich.<br />

33


FREIZEIT<br />

Museumskaufhaus trifft Spreewaldbahn<br />

Das umgebaute Spreewaldmuseum Am Topfmarkt in Lübbenau<br />

zeigt sich im neuen Gewand! Unter dem Motto "Museumskaufhaus<br />

trifft Spreewaldbahn" ist das Museum nun ein Muss nicht nur für Eisenbahnfreunde<br />

und Geschichtsinteressierte. Regionale Besonderheiten,<br />

spreewaldtypische Details und längst vergessene Schätze<br />

warten nach der inhaltlichen Neukonzeption des Spreewaldmuseums<br />

darauf, von den Besuchern (wieder-)entdeckt zu werden.<br />

Mit der Umgestaltung des Museums fand auch die Spreewaldguste,<br />

wie sie liebevoll im Volksmund genannt wird, ihr endgültiges Zuhause<br />

und sorgte damit für Erleichterung bei all denen, die für den<br />

Erhalt der traditionellen Spreewaldbahn in Lübbenau kämpften.<br />

Von Juni 2011 bis März 2012 wurde das Museum von Grund auf<br />

umgestaltet. Das bestehende Ausstellungsgebäude wurde um eine<br />

neue Ausstellungshalle erweitert - dem zukünftigen Heimatbahnhof<br />

der Spreewaldguste. Die Verbindung zwischen beiden Häusern<br />

stellt ein neuer Übergang dar. Mit den Baumaßnahmen wurde das<br />

Torbogenhaus gleichzeitig barrierefrei erschlossen.<br />

Insgesamt wurden rund 870.000 Euro investiert. Die Hälfte davon<br />

förderte die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) aus dem<br />

Kommunalen Kulturinvestitionsprogramm. Die anderen 50 Prozent<br />

teilten sich die Stadt Lübbenau und der Landkreis Oberspreewald-<br />

Lausitz.<br />

Das Spreewaldmuseum bietet nicht nur eine originale Kürschnerwerkstatt,<br />

auch die Schuhmacherei und Leineweberei erzählen Geschichten<br />

vom traditionellen Handwerk der Region. Im Konfektionsladen<br />

gibt es Spreewälder Trachten und Blaudruck zu bestaunen.<br />

In der Kneipe lernt man Vereine und Persönlichkeiten kennen.<br />

Wer Technik- und Kulturgeschichte liebt, sollte sich die Dampflok<br />

99 57 03 mit kombiniertem Personen-und Packwagen der berühmten<br />

Spreewaldbahn nicht entgehen lassen. Und wo kann man<br />

schon selbst ausprobieren, wie es sich vor 100 Jahren in der Holzklasse<br />

saß oder wie man selbst einen Lokführerstand erobert?<br />

Außerdem beherbergt das Museum die Kunstsammlung Spreewald,<br />

einen begehbaren Setzkasten und eine Vielzahl von originalen Filmen<br />

aus der Welt einer Spreewaldstadt.<br />

34<br />

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Der Spezialist rät: Hitzeschutz im Sommer mit Wärmedämmung aus Zellulose<br />

Sommerlicher Hitzeschutz und Wärmedämmung - passt das? Wärmeschutz<br />

mit isofloc im Sommer - das bestätigen Bauherren - ist<br />

die richtige Wahl bei Dachgeschossräumen. Mit einer isofloc-Dämmung<br />

bleibt das Dachgeschoss im Sommer behaglich und angenehm<br />

kühl. Nutzer berichten, dass ihre Räume ohne weitere technische<br />

Maßnahmen um mehr als 5°C kühler waren als konventionell gebaute<br />

Nebenräume. Das bei energieeffizienten Leichtbaukonstruktionen<br />

vermutete Barackenklima findet nicht statt.<br />

Im Sommer sind die Tag-Nacht-Schwankungen der Außentemperatur<br />

sehr groß. Räume unter dem Dach sind durch große Dachflächen<br />

besonders anfällig für Überhitzung. Wenn sich nun die Dachhaut<br />

auf bis zu 70°C erhitzt, muss die Weiterleitung der Hitze in den<br />

bewohnten Raum gedämpft und verzögert werden. Ziel des sommerlichen<br />

Wärmeschutzes ist also eine komfortable Temperaturstabilität.<br />

20 Jahre im Dienste des Kunden<br />

Baugesellschaft Eydam feiert mit Mitarbeitern und Kunden<br />

Ob private Bauherren oder die gewerbliche Wirtschaft – seit zwei<br />

Jahrzehnten verlassen sich nicht nur brandenburgische Auftraggeber<br />

auf die vielfältigen Bauleistungen der Schorfheider Baugesellschaft<br />

Eydam GmbH. Das Referenzspektrum im Hoch- und Tiefbau ist<br />

breit gefächert: Dazu gehörten in der Vergangenheit solche Projekte<br />

wie die denkmalgerechte Rekonstruktion der Eberswalder Stadtschleuse,<br />

die regionale Fernmeldekabelverlegung im Land Brandenburg,<br />

aber auch Industriebauten wie das Postverteilungszentrum<br />

Eberswalde, das Finowfurter Mitsubishi Autohaus oder Maschinenfundamente<br />

für Industrieanlagen. Besonders für die Generalinstandsetzung<br />

von Schleusen ist Eydam ein seit Jahren gefragter Partner.<br />

Für private Bauherren sind die hochqualifizierten Mitarbeiter des<br />

Unternehmens kompetente Partner bei allen Arbeiten rund ums Eigenheim:<br />

Erdarbeiten, Maurer-, Putz- oder Abdichtungsarbeiten sind<br />

hier genauso gefragt wie Abwasser- oder Regenwassersammelanlagen<br />

bis zu Pflasterarbeiten. Den Unternehmenserfolg führen die<br />

beiden Gründer Annette und Christoph Eydam auf die jahrelang vertrauensvolle<br />

Zusammenarbeit mit Auftraggebern zurück, aber auch<br />

auf eine hochmotivierte Mannschaft.<br />

Projektierung · Baubetreuung<br />

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