MuW Nachrichten 2441
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27<br />
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2<br />
Hans: Griaß di Gretl.<br />
Gretl: Griaß di Hans. Oiso<br />
woaßt, des kann ma fei<br />
wirkle nimmer versteh,<br />
dass grad jetzt, wo oiss<br />
vom Klimawandl redt, a<br />
paar FDP-ler mit der Idee<br />
daherkommen, dass die<br />
Fußgängerzonen wieder<br />
zurückgebaut und dass<br />
d'Parkgebührn radikal gesenkt<br />
werdn soitn, dass ma<br />
wieder mehr Autos in die<br />
Innenstädt eineleiten soit.<br />
Oiso, da kimmt doch kein<br />
vernünftiger Mensch mehr<br />
mit, wia ma in der heitign<br />
Zeit eine dermaßen rückwärts<br />
gewandte Ansicht<br />
hom kann.<br />
Hans: So dumm is des fei<br />
net! De rechnen nämlich<br />
mit der Faulheit von de<br />
Leid. A jeder wui doch<br />
heitzudog mit seim Karrn<br />
so nahe wia möglich an sei<br />
Ziel hinfahrn, an a Gschäft,<br />
an d'Apothekn, zum Dokta<br />
oder ans Wirtshaus. Und<br />
des brachtat eben wieder<br />
ein Leben in die Zentren,<br />
moanan de.<br />
Gretl: Des is doch überhaupt<br />
net zeitgemäß!<br />
Heid bemühn se die meistn<br />
Buagamoasta um a massiv<br />
bepflanztes, autofreies<br />
Stadtzentrum. Des gibt<br />
a sauberne Luft, spendet<br />
Schattn und senkt, grad<br />
jetzt, wo's im Sommer oiwei<br />
heaßa wird, die Temperatur<br />
und bei Starkregn<br />
versickert 's Wasser wie in<br />
einem Schwamm. Und des<br />
dat aa Vögel anziehen…<br />
Hans: … ja an Pleitegeier<br />
vielleicht! Wer soi denn<br />
sowas zoihn!?<br />
Gretl: … und Insekten.<br />
ZWIEGESPRÄCH<br />
Hans und Gretl<br />
von Rupert Berndl<br />
Hans: Freile, des aa no! No<br />
mehra Stauzn und Wepsn!<br />
Mia gangst! Für manche<br />
Leid san Wepsn so furchterregend,<br />
wia die Marie Agnes<br />
Strack-Zimmermann<br />
für'n Putin!<br />
Gretl: Krampf! Mit einer<br />
totalen Entsiegelung und<br />
Begrünung der Zentren<br />
und Frischluftschneisn<br />
kunnt ma se mit den meteorologischen<br />
Veränderungen<br />
arrangiern und den<br />
Klimawandel verhindern.<br />
Des sehgt doch a jeder, wia<br />
die Menschheit zum Beispui<br />
unter der Hitz leidet.<br />
Hans: Oiso am stärksten<br />
leiden die Volksfestwirte<br />
unter dem Klimawandel.<br />
Gretl: So an Schmarrn<br />
hob i aa no nia ghört! Wia<br />
kimmst denn auf so an<br />
Kaas?<br />
Hans: Weil schon seit Jahren<br />
auf den Festplätzen<br />
eine Klimakrise herrscht.<br />
D'Leid bleim untertags<br />
aus, wegn der Hitz. Da<br />
geht neamd furt, da mag<br />
neamd a Hendl oder a<br />
Schweishaxn, a Brezn<br />
oder gebrannte Mandeln<br />
bei zwoaradreißg Grad im<br />
Schattn. Grad um d'Mittagszeit<br />
san diese Feste<br />
miserawe bsuacht. Deswegen<br />
geht der Betrieb erst ab<br />
20 Uhr los, und weil um 23<br />
Uhr scho wieder Schluss is,<br />
lasst se in dene drei Stund<br />
ned so vui dringa, dass se<br />
der Festwirt wieder an neia<br />
Porsche kauffa kunnt. Und<br />
des nennt ma a schlechts<br />
Geschäft, verstehst! Deswegen<br />
miassad ma das<br />
Volksfestwesen dem Klimawandel<br />
anpassn, erst<br />
später anfanga und dafür<br />
erst umara 2 Uhr aufhörn.<br />
Gretl: Was moanst, was<br />
des für einen wirtschaftlichen<br />
Schaden bedeitn<br />
dat! Wenn oana um 2 in der<br />
Friah erst sei letzte Mass<br />
dringa dat und dann nach<br />
vier, fünf Stund in d'Arbat<br />
kamat, was moanst, wia<br />
des zwengs Schlafmangl<br />
und Schädlweh die Produktivität<br />
zruckhaun dat!<br />
Na na, des war nix! Des<br />
Guade an de Volksfeste is<br />
doch agrat, dass so umara<br />
23 Uhr aus san, weil dann<br />
so ein Masskruagfetischist,<br />
selbst bei einem Besuch<br />
unter der Woche rechtzeitig<br />
wieder niachtern is und<br />
sein Schädelweh weitestgehend<br />
überwunden hod.<br />
Und das wirkt sich auf die<br />
Produktivität im Arbeitsbereich<br />
positiv aus.<br />
Hans: Sehgst as, und genau<br />
deswegn san die Voiksfesta,<br />
diese kulturellen Höhepunkte<br />
im Jahreslauf, in<br />
Gefahr, zumindest de, de in<br />
der größtn Hitz im Hochsommer<br />
stattfindn. Genau<br />
die weisen eine ganz bestimmte<br />
Problemlage auf.<br />
Gretl: Moanst du vielleicht<br />
die vuin Bierleichn, die es<br />
in letzter Zeit gibt, weil<br />
d'Leid wegn der Hitz as<br />
Bier z'schnäi einedringan?<br />
Hans: Awo! D'Hitz is 's Problem!<br />
Und genau deswegn<br />
is der bluads Klimawandel<br />
auch ein Kulturkiller,<br />
zumindest im Sommer!<br />
Vielleicht wär's deswegn<br />
gscheida, wenn ma 's Oktoberfest<br />
tatsächlich wieder<br />
später, im Oktober,<br />
obhoitn dat, wia früher,<br />
und net im September.<br />
Kulturell gsehgn war des<br />
sicherer. Pfiat di Gretl.<br />
Gretl: Pfiat di Hans.<br />
Fotos: Berndl<br />
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FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />
BAYERISCHER WALD<br />
PASSAU UND<br />
PASSAUER LAND
AKTUELLES<br />
„Unternehmensgründungen und Startups<br />
muss es auch am Land geben“<br />
Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Ebner besucht digitales Gründerzentrum in Freyung<br />
3 1<br />
Freyung. „Unternehmensgründungen<br />
von heute sind<br />
der Mittelstand von morgen.<br />
Deshalb müssen diese unbedingt<br />
gefördert werden“,<br />
betont der Landtagsabgeordneter<br />
Dr. Stefan Ebner<br />
anlässlich seines kürzlichen<br />
Besuches im digitalen Gründerzentrum<br />
in Freyung. Als<br />
Grenzüberschreitendes<br />
Gründerzentrum (GreG)<br />
fungiert dieses als zentrale<br />
Anlaufstelle und Knotenpunkt<br />
für Gründungsideen<br />
und kreatives Zukunftsdenken<br />
im Landkreis<br />
Freyung-Grafenau und der<br />
Grenzregion zu Tschechien.<br />
Startups auch auf dem<br />
Land besser fördern<br />
MdL Dr. Ebner ist Mitglied<br />
im Wirtschaftsausschuss<br />
des Bayerischen Landtages<br />
und erarbeitet derzeit im<br />
Auftrag seiner Landtagsfraktion<br />
eine Startup-Strategie<br />
für Bayern, bei der<br />
es vordergründig um Unternehmungsgründungen<br />
geht. Hierfür holte er sich<br />
im GreG Freyung-Grafenau<br />
gerne Impulse, wie man<br />
Gründungsaktivität auf dem<br />
Land noch besser fördern<br />
könne. Für die CSU-Landtagsfraktion<br />
hat der örtliche<br />
Stimmkreisabgeordnete<br />
zudem federführend<br />
eine Resolution verfasst,<br />
wie Startups in ganz Bayern<br />
– sowohl in der Stadt als<br />
auch auf dem Land – besser<br />
gefördert werden können.<br />
Dem Landespolitiker ist dabei<br />
besonders wichtig, dass<br />
Gründungsaktivitäten nicht<br />
nur in größeren Städten,<br />
sondern auch in ländlichen<br />
Gegenden erfolgen.<br />
Empfangen wurde Ebner<br />
von der Geschäftsführerin<br />
des Gründerzentrums,<br />
Stephanie Fichtl, die ihn<br />
zunächst durch die Räumlichkeiten<br />
führte, die eine<br />
Gesamtfläche von rund<br />
250 Quadratmeter aufweisen.<br />
Die Hälfte davon sind<br />
Gemeinschaftsflächen, wie<br />
Küche oder Besprechungsraum,<br />
die allen Mietern zur<br />
Verfügung stehen. Ein Büro<br />
sowie zwölf Coworking-Arbeitsplätze<br />
können gebucht<br />
werden. Dabei gibt es drei<br />
unterschiedliche Tarifmodelle,<br />
je nachdem welche<br />
Leistungen für den Nutzer<br />
jeweils besonders wichtig<br />
sind.<br />
Fichtl erläuterte, welche<br />
Gründer das Angebot des<br />
GreG Freyung-Grafenau in<br />
Anspruch nehmen. Dabei<br />
handelt es sich vor allem<br />
um Menschen, die bereits<br />
voll im Berufsleben stehen<br />
und als Zuzügler oder<br />
Rückkehrer in ihrer Heimatregion<br />
einen Neustart<br />
wagen. Sie haben oft bereits<br />
erfolgreich gegründet<br />
oder entwickeln am neuen<br />
Standort ein für sie geeignetes<br />
Unternehmen. Dadurch<br />
unterscheidet sich das<br />
GreG Freyung-Grafenau in<br />
Freyung maßgeblich von<br />
vielen in Großstädten beheimateten<br />
Gründerzentren,<br />
insbesondere von denen in<br />
Universitätsstädten.<br />
„Nachhaltig Unternehmen<br />
in der Region etablieren“<br />
Der Landkreis Freyung-<br />
Grafenau hat das Ziel,<br />
nachhaltig Unternehmen<br />
in der Region zu etablieren,<br />
wie Fichtl erläutert.<br />
„Uns ist wichtig, dass<br />
möglichst viele Nutzer unseres<br />
Gründerzentrums<br />
in der Region bleiben, um<br />
den Wirtschaftsraum noch<br />
mehr zu stärken“, betont<br />
die Geschäftsführerin.<br />
„Wir agieren nicht nur als<br />
Gründerzentrum, sondern<br />
vor allem als Gründerökosystem,<br />
in dem sich<br />
junge und etablierte Unternehmen<br />
positiv entwickeln<br />
sollen“, erläutert Fichtl die<br />
Informationen aus erster Hand: Am digitalen Gründerzentrum<br />
in Freyung informierte sich MdL Dr. Stefan Ebner über<br />
die Angebote und Aktivitäten des GreG Freyung-Grafenau.<br />
Mit Geschäftsführerin Stephanie Fichtl diskutierte er aktuelle<br />
Herausforderungen für die Gründerszene in ländlichen<br />
Regionen. Foto: Abgeordnetenbüro Dr. Stefan Ebner, MdL<br />
Philosophie des Gründerzentrums.<br />
Weiter diskutierten Fichtl<br />
und Dr. Ebner die Fragestellung,<br />
wie junge Menschen<br />
für das Gründen gewonnen<br />
werden können. „Gründen<br />
wird leider viel zu selten als<br />
berufliche Option betrachtet.<br />
Dabei stellt dies gerade<br />
für junge Menschen eine besonders<br />
attraktive Möglichkeit<br />
dar“, ist Dr. Stefan Ebner<br />
überzeugt. Er will sich dafür<br />
einsetzen, dass auch in den<br />
Schulen das Bewusstsein<br />
und das Interesse für eine<br />
eigene Unternehmensgründung<br />
geweckt wird. Fichtl<br />
wies darauf hin, dass es im<br />
Landkreis Freyung-Grafenau<br />
diesbezüglich seit Jahren<br />
bereits eine gewinnbringende<br />
Zusammenarbeit mit<br />
der Hans-Lindner-Stiftung<br />
gibt, über die beispielsweise<br />
P-Seminare an den Schulen<br />
begleitet werden.<br />
Darüber hinaus begleitet<br />
das GreG Freyung-Grafenau<br />
gemeinsam mit dem Unternehmergymnasium<br />
Bayern<br />
aktiv die Landkreis-Gymnasien<br />
bei der Vermittlung<br />
unternehmerischer Kompetenzen.<br />
Auch Dr. Ebner<br />
ist überzeugt, dass unternehmerisches<br />
Denken und<br />
Handeln insbesondere im<br />
Rahmen von Projektarbeiten<br />
oder durch die Einrichtung<br />
von Schülerfirmen<br />
vermittelt werden können.<br />
Mit der Teilnahme an oft<br />
bundesweiten Wettbewerben<br />
und Initiativen bestünde<br />
ebenfalls die Möglichkeit,<br />
die Eigenverantwortung der<br />
Schulen mit Blick auf ihre<br />
Schüler und unter Berücksichtigung<br />
der Gegebenheiten<br />
vor Ort zu vertiefen.<br />
Auch im Rahmen von Betriebserkundungen<br />
oder<br />
Schülerpraktika könnte<br />
unternehmerisches Denken<br />
über den Unterricht hinaus<br />
gefördert werden, so der Abgeordnete.<br />
Unterstützungsangebote<br />
Stephanie Fichtl wies auf<br />
die gute Zusammenarbeit<br />
hin, die mit dem Regionalmanagement<br />
und der Wirtschaftsförderung<br />
im Landkreis<br />
besteht. Auf die Frage,<br />
was den Kunden des GreG<br />
Freyung-Grafenau derzeit<br />
angeboten würde, nannte sie<br />
neben den räumlichen Möglichkeiten<br />
und der damit<br />
verbundenen Infrastruktur<br />
besonders die Unterstützungsangebote<br />
durch die<br />
Vermittlung von Knowhow<br />
und passenden Ansprechpartnern<br />
sowie den Aufbau<br />
von Netzwerken und die<br />
Identifikation potentieller<br />
Kunden und Partner.<br />
Offen für Ideen<br />
jeglicher Art<br />
Dass die Initiatoren<br />
der Gründerregion<br />
Freyung-Grafenau neben<br />
der Unterstützung digitaler<br />
Geschäftsmodelle auch Ideen<br />
aus den technischen, kulturellen<br />
und kreativen Bereichen<br />
begleiten, ist für Fichtl<br />
ein wichtiges Anliegen. „Junge<br />
Ideen muss man zulassen<br />
und zugleich fördern“, so die<br />
Geschäftsführerin. Dr. Ebner<br />
will diesen Impuls gerne<br />
mitnehmen. Insbesondere<br />
im ländlichen Bereich gäbe<br />
es Gründungsansätze, die<br />
nicht zwingend im digitalen<br />
Bereich angesiedelt sind, so<br />
Dr. Ebner. „Am Land gründen<br />
eher Menschen, die<br />
schon viel Berufserfahrung<br />
und Verantwortung für eine<br />
Familie haben und daher<br />
sehr genau wissen, was sie<br />
wollen. Hier ist auch das<br />
Risiko kalkulierbarer, das<br />
man mit einer Selbständigkeit<br />
eingeht“, befindet der<br />
Landtagsabgeordnete.<br />
Als konkrete Pläne für<br />
die Zukunft nannte Fichtl<br />
zunächst, dass die Angebote<br />
der Gründerregion<br />
Freyung-Grafenau noch<br />
sichtbarer gemacht werden<br />
müssten, was unter anderem<br />
durch Veranstaltungen<br />
und auch positive Erfahrungsberichte<br />
ermöglicht<br />
werden könnte. MdL Dr.<br />
Stefan Ebner sagte hierfür<br />
seine volle Unterstützung<br />
zu – auch im Hinblick darauf,<br />
dass die Schulen noch<br />
mehr bei dem Thema Unternehmensgründungen<br />
begleitet werden sollen.
4 AKTUELLES 1<br />
Wirtin. Beobachterin. Schriftstellerin. Migrantin<br />
Buchvorstellung der Emerenz Meier-Biographie von Dr. Hans Göttler<br />
Passau. Anfang September<br />
erschien in der Reihe „kleine<br />
bayerische biografien“<br />
des Verlags Friedrich Pustet<br />
das Buch „Emerenz Meier –<br />
‚Sanfte Rebellin‘ zwischen<br />
Bayerwald und Chicago“<br />
von Dr. Hans Göttler. Die<br />
Schriftstellerin Emerenz<br />
Meier, vor 150 Jahren am<br />
3. Oktober 1874 als Tochter<br />
eines Land- und Gastwirts<br />
in Schiefweg (heute<br />
Ortsteil der Stadt Waldkirchen)<br />
geboren, gelangte<br />
bereits als ganz junge Frau<br />
mit Lyrik und Prosa, teil<br />
in bairischer Mundart zu<br />
Bekanntheit. Ihre Texte erschienen<br />
in humoristischen<br />
Wochenzeitungen wie dem<br />
Simplicissimus und 1898<br />
als Sammelband „Aus dem<br />
bayrischen Wald“, ihrem<br />
einzigen zu Lebzeiten erschienenen<br />
Buch. Nach<br />
einer kurzen Zeit als Gastwirtin<br />
in der Passauer Bräugasse,<br />
wanderte sie 1906 aus<br />
wirtschaftlichen Gründen<br />
in die USA aus. Auch hier<br />
hatte sie zu kämpfen, Ihr<br />
Alltag und schließlich der<br />
Erste Weltkrieg ließen Sie<br />
zu einer sozialkritischen<br />
und pazifistischen Beobachterin<br />
und Schriftstellerin<br />
werden. Sie starb 1928 in<br />
Chicago mit nur 53 Jahren.<br />
Ihre Briefe aus dieser Zeit –<br />
unter anderem an den Arzt<br />
und Schriftsteller Hans Carossa<br />
und ihre Förderin Auguste<br />
Unertl – sind bis heute<br />
eine wertvolle Quelle der so<br />
genannten Auswandererliteratur.<br />
Der Germanist Dr. phil.<br />
Hans Göttler, war 1983-2020<br />
als Akademischer Direktor<br />
an der Universität Passau<br />
tätig. Er veröffentlichte<br />
zahlreiche Publikationen<br />
zur Literatur in Bayern: von<br />
Wilhelm Diess, über Lena<br />
Christ, einer kritischen Auseinandersetzung<br />
mit Max<br />
Matheis’ NS-Verstrickungen<br />
bis hin zu einer Übersetzung<br />
Foto: Verlag Friedrich Pustet<br />
von Heinrich Hoffmanns<br />
„Der Struwwelpeter“ auf<br />
Bairisch. Die gesammelten<br />
schriftstellerischen Arbeiten<br />
von Emerenz Meier<br />
veröffentlichte Göttler seit<br />
Anfang der 1990er Jahre in<br />
Werkausgaben und Lesebüchern.<br />
Nun legt der Kulturpreisträger,<br />
Münchner<br />
Turmschreiber und überaus<br />
geschätzte Vorleser<br />
eine Monographie zu Leben<br />
und Werk Meiers vor. Am<br />
Donnerstag, 10. Oktober<br />
2024 um 19.30 Uhr wird<br />
Dr. Hans Göttler die in der<br />
Buchhandlung Pustet, Nibelungenplatz<br />
1 in Passau<br />
vorstellen. Eintritt frei. st<br />
„Nachbarschaftsdienste“ für Pflegebedürftige<br />
können bei der Pflegekasse abgerechnet werden<br />
Landratsamt bietet am 24. Oktober Schulung für Alltagshelferinnen und -helfer – Anmeldung nötig<br />
1<br />
FRG. Gerade in ländlichen<br />
Regionen ist es durchaus<br />
üblich, dass Nachbarn,<br />
Freunde und Bekannte unterstützen,<br />
wenn jemand<br />
nicht mehr in der Lage ist,<br />
seinen Haushalt alleine zu<br />
führen. Oft werden solche<br />
Nachbarschaftsdienste<br />
unentgeltlich ausgeführt.<br />
Seit 2021 können auch<br />
Einzelpersonen, die Tätigkeiten<br />
für Personen ab<br />
anerkanntem Pflegegrad I<br />
ausführen, mit der Pflegekasse<br />
abrechnen, wenn sie<br />
die notwendige Schulung<br />
dafür haben.<br />
Am Donnerstag, den<br />
24.10.2024 von 10.00 bis<br />
16.30 Uhr bietet der Landkreis<br />
wieder eine solche<br />
Schulung kostenfrei im<br />
großen Sitzungssaal des<br />
Landratsamtes in Freyung<br />
(Grafenauer Straße 44) an.<br />
Wer mitmachen will, muss<br />
sich anmelden, die Teilnehmerzahl<br />
ist begrenzt.<br />
Zu den Tätigkeiten, die ab-<br />
Zu den Tätigkeiten, die abgerechnet werden können, gehören<br />
Reinigungsarbeiten, Wäschepflege, Einkaufen, Arzt- und Behördengänge<br />
oder zeitweise Betreuung. Foto: Pixabay/anja<br />
gerechnet werden können,<br />
gehören dabei Aufgaben<br />
wie Reinigungsarbeiten,<br />
Wäschepflege, Einkaufen,<br />
Arzt- und Behördengänge<br />
oder zeitweise Betreuung.<br />
Bereits wenige Stunden<br />
können für Menschen, die<br />
Unterstützung brauchen,<br />
eine große Hilfe sein. Dafür<br />
steht monatlich pro<br />
betreuter Person ein Betrag<br />
in Höhe von bis zu<br />
125 Euro zur Verfügung.<br />
Eine Einzelperson darf<br />
bis zu drei Personen mit<br />
Pflegegrad unterstützen<br />
und diese Aufwendungen<br />
anschließend abrechnen.<br />
Dazu wird die erwähnte<br />
kostenfreie Schulung mit<br />
acht Unterrichtseinheiten<br />
zu je 45 Minuten als<br />
Grundlage benötigt. Die<br />
Schulung dient der Basisqualifizierung<br />
von Personen,<br />
die als Einzelhelferinnen<br />
und Einzelhelfer im<br />
Rahmen der Angebote zur<br />
Unterstützung im Alltag<br />
aktiv werden wollen oder<br />
bisher schon unentgeltlich<br />
Hilfe geleistet haben.<br />
Menschen mit Pflegegrad<br />
können so möglichst lange<br />
und selbstständig im<br />
häuslichen Umfeld leben<br />
und werden dennoch im<br />
alltäglichen Leben unterstützt.<br />
Da im Landkreis<br />
immer mehr Seniorinnen<br />
und Senioren sowie<br />
Menschen mit Handicap<br />
auf Hilfe angewiesen sind,<br />
werden in den Gemeinden<br />
dringend Helferinnen und<br />
Helfer gesucht, die sich<br />
gerne stundenweise um<br />
andere kümmern möchten.<br />
Anmeldung erforderlich<br />
Am Donnerstag, den<br />
24.10.2024 findet von<br />
10.00 – 16.30 Uhr im großen<br />
Sitzungssaal des<br />
Landratsamtes in Freyung<br />
(Grafenauer Straße 44,<br />
94078 Freyung) die nächste<br />
kostenfreie Schulung<br />
statt. Die Teilnehmerzahl<br />
ist auf 50 Personen begrenzt,<br />
aus diesem Grund<br />
ist eine Anmeldung dringend<br />
erforderlich. Ihre<br />
Anmeldung schicken Sie<br />
bitte an die Mailadresse:<br />
senioren@landkreis-frg.<br />
de. Eine telefonische<br />
Anmeldung ist von Montag<br />
bis Donnerstag von<br />
08.00 bis 12.00 Uhr unter<br />
08551/571607 möglich.<br />
Die Schulung wird gemeinsam<br />
veranstaltet von<br />
der Seniorenbeauftragten<br />
(Fr. Mitterdorfer), der Behindertenbeauftragten<br />
(Fr. Moos), dem Koordinationsbüro<br />
für Senioren<br />
(Hr. Fiebig) und der<br />
Gesundheitsregion-Plus<br />
(Hr. Kurtz). Weitere Informationen<br />
finden Sie<br />
unter https://www.einzelperson-bayern.de.
4<br />
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AKTUELLES<br />
Nationalpark Cafe Wistlberg eröffnet<br />
Neues Genusserlebnis auf dem Wistlberg – Pächter Bernhard Fuchs sorgt für Genuss auf knapp 1100 Metern<br />
5<br />
Fotos: <strong>MuW</strong>/m.wagner<br />
Bei der Eröffnungsfeier des Nationalpark Cafés (v.l.): Architekt Werner Pauli, Pächter Bernhard<br />
Fuchs, Referatsleiter im Umweltministerium Johannes Pain, Nationalparkleiterin Ursula Schuster,<br />
Nationalpark-Mitarbeiter Johannes Dick, ehemaliger Nationalparkleiter Franz Leibl, Landrat<br />
Sebastian Gruber sowie der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Mauth Heiner Kilger.<br />
Im neuen Team, das extra für das Café aufgebaut worden<br />
ist, tummeln sich viele Finsterauer Gesichter – sie freuen sich<br />
schon darauf, die Gäste mit frisch zubereiteten Gerichten, Kuchen<br />
sowie einem großen Getränkesortiment zu verwöhnen.<br />
Am Freitag, den 27. September<br />
war es endlich<br />
soweit: Das Nationalpark<br />
Café am Wistlberg in Finsterau<br />
wurde feierlich eröffnet.<br />
Zahlreiche Gäste<br />
wollten sich die einzigartige<br />
Gelegenheit nicht<br />
entgehen lassen, den neuen<br />
Anlaufpunkt für Naturfreunde<br />
zu begrüßen.<br />
Mit Platz für 110 Gäste – 30<br />
innen, 80 auf der Terrasse<br />
– fügt sich das Café harmonisch<br />
in die umgebende<br />
Natur ein. Eine Besonderheit<br />
ist der Fokus auf<br />
Barrierefreiheit, der bei<br />
der Planung des Projekts<br />
oberste Priorität hatte.<br />
Nationalparkranger Günter<br />
Sellmayer, der selbst<br />
im Rollstuhl sitzt, begleitete<br />
den Planungsprozess<br />
beratend.<br />
Das Wappen der Gemeinde Mauth überreichte der stellvertretende Bürgermeister Heiner<br />
Kilger (Bild links), Landrat Sebastian Gruber hatte das Landkreis-Wappen mit (Bild rechts).<br />
Neben dem Café umfasst<br />
das „Naturerlebnis Wistlberg“<br />
auch eine Aussichtsplattform<br />
und einen Naturspielplatz,<br />
die beide ebenfalls<br />
barrierearm gestaltet<br />
werden. Die gesamte Anlage,<br />
geprägt durch den Einsatz<br />
von Holz und autarke<br />
Energiekonzepte, soll ein<br />
nachhaltiger Ort der Begegnung<br />
und Erholung<br />
werden. Gastronom Bernhard<br />
Fuchs, der das Café<br />
betreibt, betonte das Ziel,<br />
ein nachhaltiges Konzept<br />
zu verfolgen und die regionale<br />
Verbundenheit zu<br />
stärken. Landrat Sebastian<br />
Gruber und Bürgermeister<br />
Heiner Kilger hoben die Bedeutung<br />
des Projekts für<br />
die Region und die lokale<br />
Bevölkerung hervor. Die<br />
Segnung erfolgte durch<br />
Diakonin Gabriele Neumann-Beiler<br />
und Dekan<br />
Magnus König.<br />
Öffnungszeiten:<br />
28.09.2024 bis 15.11.2024: Dienstag - Sonntag: 09 bis 18 Uhr<br />
16.11.2024 bis 01.04.2025: Dienstag - Sonntag: 10 bis 17 Uhr<br />
Montag: Ruhetag<br />
Betriebsurlaub: 30.11. - 13.12.24 | 24./25.12.24 geschlossen<br />
NATIONALPARK CAFÉ WISTLBERG | Buchwaldstr. 53 | 24151 Mauth-Finsterau | Tel. 08557 9737013 | info@nationalpark-cafe.com<br />
UNSERE SPEISEN UND GETRÄNKE
6 TITELSTORY Anzeige 17<br />
Knaus Tabbert AG ist wieder<br />
bei der Rallye-WM dabei<br />
Der Freizeitmobilhersteller Knaus Tabbert AG aus Jandelsbrunn ist auch 2024 als Partner bei der CENTRAL EUROPEAN RALLY (17. bis 20. Oktober) am Start.<br />
Nach dem erfolgreichen<br />
Debüt im letzten Jahr ist<br />
Knaus Tabbert auch 2024<br />
bei der Central European<br />
Rally (CER) mit an Bord.<br />
Der führende Hersteller von<br />
Freizeitfahrzeugen fungiert<br />
erneut als Partner dieses<br />
prestigeträchtigen Motorsport-Events.<br />
Die KNAUS<br />
TABBERT AM HOCH-<br />
WALD-Prüfung erstreckt<br />
sich über 12,80 Kilometer<br />
und verläuft direkt am Firmensitz<br />
in Jandelsbrunn<br />
vorbei, bis nach Neureichenau.<br />
Die Prüfung wird am<br />
Sonntag, den 20. Oktober,<br />
gleich zweimal gefahren.<br />
Die Premiere der Central<br />
European Rally-Premiere<br />
2023 zug 125.000 Fans in<br />
ihren Bann. „Die Bilder von<br />
der letztjährigen Rallye haben<br />
weltweit für Aufsehen<br />
gesorgt“, erklärt Werner Vaterl,<br />
COO der Knaus Tabbert<br />
AG. „Es ist beeindruckend<br />
zu sehen, wie professionell<br />
die Veranstalter ein Event<br />
von solchem Kaliber in die<br />
Region gebracht haben.“<br />
Auch heuer erwartet die<br />
Fans wieder ein gigantisches<br />
Motorsport-Spektakel von<br />
17. bis 20. Oktober.<br />
Nachhaltigkeit<br />
im Motorsport<br />
Neben den sportlichen<br />
Höchstleistungen setzt die<br />
CER auch in puncto Nachhaltigkeit<br />
neue Maßstäbe.<br />
Von der hybriden Antriebstechnologie<br />
der Rallye-Fahrzeuge<br />
bis hin zu umfassenden<br />
Umweltmaßnahmen<br />
vor Ort wird gezeigt, wie Motorsport<br />
in eine nachhaltige<br />
Zukunft führen kann. „Diese<br />
Ausrichtung passt hervorragend<br />
zu unserer eigenen<br />
Unternehmensstrategie,<br />
bei der wir auf Ressourceneffizienz<br />
und alternative<br />
Antriebstechnologien setzen“,<br />
betont Werner Vaterl.<br />
„Daher sind wir stolz, auch<br />
2024 als Partner der Rallye<br />
wieder am Start zu sein.“<br />
Langjährige<br />
Partnerschaft<br />
„Knaus Tabbert ist seit 2019<br />
bei der ADAC 3-Städte-Rallye,<br />
dem Ursprung dieses<br />
WM-Laufs, ein verlässlicher<br />
Partner. Dass dieses renommierte<br />
Unternehmen uns<br />
auch auf unserem Weg in<br />
die Weltspitze des Motorsports<br />
begleitet, zeigt, wie<br />
stark die Bindung zur Region<br />
und zur Rallye ist“, freut<br />
sich auch Andreas Bachmeier,<br />
Geschäftsführer der CER<br />
und Leiter Automobilsport<br />
beim ADAC e.V. über die erneute<br />
Zusammenarbeit.<br />
Besiegelten die erneute Partnerschaft (v.l.): COO Werner Vaterl<br />
und CER-Geschäftsführer Andreas Bachmeier.<br />
Fotos: ADAC, Red Bull Content Pool<br />
ZUKUNFT DIE SICH LOHNT<br />
AUSBILDUNG 2025<br />
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Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugmechaniker<br />
Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik (m/w/d)
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TITELSTORY<br />
Start frei für die CER<br />
So läuft die Rallye-WM in der Region<br />
• Rallye-Weltmeisterschaftslauf (WRC) findet von 17. bis 20. Oktober statt<br />
• Rallye-Leitstelle, Media Center und Servicepark wechseln von Passau<br />
ins Rottaler Bäderdreieck • Sportliche Entscheidung im Landkreis<br />
Freyung-Grafenau und im Passauer Land<br />
7<br />
<strong>MuW</strong>-<strong>Nachrichten</strong><br />
V E R L O S T<br />
Auf den 18 Wertungsprüfungen der 2. Central European Rally werden 42 Fanzonen eingerichtet.<br />
Fotos: ADAC Motorsport, Red Bull Content Pool, Central European Rally<br />
Spitzen-Motorsport<br />
im goldenen Herbst:<br />
Die 2. Central European<br />
Rally (CER) findet heuer<br />
vom 17. bis 20. Oktober<br />
statt. Der zwölfte von 13<br />
Läufen im Rahmen der<br />
Rallye-Weltmeisterschaft<br />
(WRC) geht nach der erfolgreichen<br />
Premiere<br />
im Vorjahr abermals als<br />
grenzüberschreitende<br />
Drei-Länder-Veranstaltung<br />
in Deutschland, Österreich<br />
und Tschechien<br />
über die Bühne. Neuerungen<br />
gibt es hingegen<br />
bei der Rallye-Leitstelle,<br />
dem Media Center und<br />
dem Servicepark: Diese<br />
ziehen vom Passauer<br />
Messepark in Kohlbruck<br />
nach Bad Griesbach ins<br />
Rottaler Bäderdreieck<br />
um. Die Rallye-Boliden<br />
sind dann auf dem Karpfhamer<br />
Volksfestplatz<br />
für die Fans zu bestaunen.<br />
Die Rallye-Leitstelle und<br />
das Media Center werden<br />
im nahegelegenen Hotel<br />
Maximilian und im Kurhaus<br />
eingerichtet. Die<br />
sportliche Entscheidung<br />
fällt hingegen auf den<br />
spektakulären Wertungsprüfungen<br />
im Landkreis<br />
Freyung-Grafenau und<br />
im Passauer Land.<br />
Strecken zwischen<br />
Moldau, Bayerischem<br />
Wald und Innviertel<br />
Bei der Streckenführung<br />
für die Wertungsprüfungen<br />
(WP) mit rund 300 Kilometern<br />
bleibt es hingegen bei<br />
den bewährten Regionen,<br />
die der ADAC zusammen<br />
mit seinen Partnern in Österreich<br />
(AMF) und dem<br />
tschechischen Automobilclub<br />
(ACR) auf die Beine<br />
stellt: Der Rallye-Showdown<br />
in drei Ländern, bei<br />
dessen Premiere insgesamt<br />
125.000 Zuschauer live dabei<br />
waren, beginnt mit der<br />
Start-Zeremonie und der<br />
ersten Wertungsprüfung<br />
in Prag. Tags darauf wird<br />
in der traditionsreichen<br />
Rallye-Region Sumava/<br />
Krumau an der Moldau<br />
gefahren. Am Samstag<br />
und Sonntag stehen dann<br />
Wertungsprüfungen in Jandelsbrunn,<br />
Neureichenau,<br />
Waldkirchen, Hauzenberg,<br />
Sonnen, Wegscheid und<br />
Breitenberg auf dem Plan,<br />
die im Wechsel mit spektakulären<br />
Sektionen im oberösterreichischen<br />
Mühl- und<br />
Innviertel von den besten<br />
Fahrern der Welt gemeistert<br />
werden müssen. Insgesamt<br />
gibt es auf den 18<br />
Wertungsprüfungen 42<br />
Fanzonen. Allein auf der<br />
Sektion KNAUS TABBERT<br />
am Hochwald gibt es am<br />
Samstag sechs Fanzonen.<br />
Von dort aus werden auch<br />
Shuttlebusse eingesetzt.<br />
Die Siegerehrung findet<br />
schließlich wieder auf dem<br />
Passauer Rathausplatz und<br />
vor der Kulisse des Oberhauses<br />
statt. Dort gab es im Vorjahr<br />
gleich doppelt Grund<br />
Mittendrin statt nur dabei sein können<br />
auch unsere Leserinnen und<br />
Leser: Wir verlosen 2x2 Tickets,<br />
die an allen Wertungsprüfungen am<br />
Samstag und Sonntag in Niederbayern<br />
und Oberösterreich gültig sind.<br />
Schreiben Sie dafür bis Montag, 14.<br />
Oktober eine E-Mail an<br />
office@muw-werben.de<br />
mit dem Betreff „Rallye“<br />
sowie Ihrem Namen, Ihrer Adresse<br />
und Telefonnummer.<br />
Die Gewinner werden benachrichtigt<br />
und erhalten ihre Karten per<br />
Post. Viel Glück!<br />
Alle Infos, Streckenpläne, Fanzonen<br />
und Ticketangebote finden Sie auf<br />
www.centraleuropeanrally.eu<br />
zum Feiern: Der Belgier<br />
Thierry Neuville (Hyundai<br />
i20 N Rally1 Hybrid) war<br />
auf den 18 anspruchsvollen<br />
Wertungsprüfungen nicht<br />
zu schlagen und kürte sich<br />
zum ersten Sieger der Central<br />
European Rally. Dem<br />
Finnen Kalle Rovanperä<br />
(Toyota GR Yaris Rally1 Hybrid)<br />
genügte ein 2. Platz, um<br />
sich vorzeitig zum zweiten<br />
Mal zum Weltmeister zu<br />
küren und seinen Titel zu<br />
verteidigen.<br />
Moderne Hybrid-<br />
Motoren und eFuels<br />
Die Veranstalter der FIA Rallye-Weltmeisterschaft<br />
setzen<br />
auch im Jahr 2024 stark<br />
auf Nachhaltigkeit: Die Top-<br />
Teams der WRC sind mit modernen<br />
Hybrid-Fahrzeugen<br />
unterwegs, die zudem mit
8 TITELSTORY Anzeige 19<br />
Hauzenberg wird Heimat des ADAC Opel Electric Rally Cup - am<br />
Sonntag können die Gäste bei einer Zeitkontrolle am Rathausplatz<br />
um 12:30 Uhr modernen Motorsport hautnah erleben.<br />
Zur Zielankunft im Nordischen Zentrum Jägerbild werden wieder tausende Fans erwartet.<br />
nicht-fossilen Brennstoffen<br />
(eFuels) betankt werden.<br />
Und das honoriert auch das<br />
Publikum: Die Rallye-WM<br />
besitzt mit 250 Millionen<br />
Anhängern die zweitgrößte<br />
Fan-Gemeinde im Motorsport<br />
nach der Formel 1 (327<br />
Millionen) weltweit. Auch<br />
das mediale Interesse ist<br />
immens: Allein über die Central<br />
European Rally 2023 im<br />
Dreiländereck erschienen<br />
weltweit 3893 Beiträge – allein<br />
die TV-Beiträge erreichten<br />
65 Millionen Menschen<br />
in über 100 Ländern.<br />
Tickets ab 25 Euro –<br />
Kinder bis 16 Jahre frei<br />
Der Rallye-Pass für alle vier<br />
Tage kostet 99 Euro, zudem<br />
gibt es Tagespässe für 45<br />
Euro sowie Stage-Tickets<br />
ab 25 Euro, die nur auf einer<br />
Wertungsprüfung gelten.<br />
Kinder bzw. Jugendliche<br />
bis 16 Jahre sind frei<br />
und müssen lediglich ein<br />
Gratisticket ordern. Alle<br />
Infos dazu gibt es im Ticketshop<br />
unter www.centraleuropeanrally.eu.<br />
Dort<br />
ist auch das neue VIP-Paket<br />
mit Catering und exklusiver<br />
Betreuung zu finden.<br />
Hauzenberg wird<br />
Heimat des ADAC Opel<br />
Electric Rally Cup<br />
Die Granitstadt Hauzenberg<br />
wird Heimat des<br />
ADAC Opel Electric Rally<br />
Cup: Der im Motorsport<br />
weltweit einzige vollelektrische<br />
Rallye-Markenpokal<br />
ist auch heuer wieder<br />
Bestandteil der Central<br />
European Rally (CER). Die<br />
Teams des Electric Cups<br />
sind am Samstag und Sonntag<br />
auf den Wertungsprüfungen<br />
in den Landkreisen<br />
Passau und Freyung-Grafenau<br />
und im benachbarten<br />
Oberösterreich im Einsatz.<br />
Dreh- und Ausgangspunkt<br />
dafür ist Hauzenberg.<br />
Nachdem sich die Stadt<br />
Hauzenberg aktiv beworben<br />
hatte, Teil der Rallye-WM<br />
zu sein, gibt es nun<br />
neben einer eigenen Wertungsprüfung<br />
am Samstag<br />
(„Granit und Wald“)<br />
ein weiteres Highlight im<br />
Stadtgebiet. Die Fahrzeuge<br />
werden nun während<br />
der Rallye-Woche am<br />
Verkehrsübungsplatz am<br />
Staffelberg-Stadion ihre<br />
Heimat finden. Und beim<br />
verkaufsoffenen Sonntag<br />
kann man bei einer Zeitkontrolle<br />
am Rathausplatz<br />
um 12:30 Uhr modernen<br />
Motorsport hautnah erleben.<br />
Dort werden die Autos<br />
im 2-Minuten-Takt vorbeikommen<br />
und die Teams für<br />
kurze Interviews und Fotos<br />
zur Verfügung stehen. Danach<br />
geht es dann auf die<br />
Schluss-Etappe „Passauer<br />
Land“, die am Nordischen<br />
Zentrum Jägerbild (Gemeinde<br />
Breitenberg) endet<br />
– gemeinsam mit den<br />
Fahrzeugen der WRC.
Anzeige TITELSTORY<br />
15 9<br />
Fotos: Archiv/Red Bull Content Pool
10 AKTUELLES<br />
1<br />
Ein bewegender Abschied<br />
Chefarzt Dr. Franz Schreiner geht Ende Oktober in den Ruhestand<br />
FRG. Dr. Franz Schreiner,<br />
eine jahrzehntelang tragende<br />
und wesentliche Säule<br />
der medizinischen Versorgung<br />
des Landkreises, wurde<br />
offiziell vom Aufsichtsrat<br />
der Kliniken Am Goldenen<br />
Steig in den Ruhestand verabschiedet.<br />
Seine medizinische<br />
Laufbahn im Landkreis<br />
Freyung-Grafenau begann<br />
1984, Ende Oktober 2024<br />
geht Herr Dr. Schreiner mit<br />
einem beeindruckenden<br />
medizinischen Lebenswerk<br />
in den Ruhestand.<br />
Geboren in Haus im Wald,<br />
absolvierte Franz Schreiner<br />
sein Studium der<br />
Humanmedizin an den<br />
Universitäten Regensburg<br />
und Erlangen. Nach seiner<br />
Approbation im Jahr 1984<br />
trat er seinen Dienst in der<br />
Chirurgie am Krankenhaus<br />
Grafenau an, wo er unter der<br />
fürsorglichen Anleitung des<br />
damaligen Chefarztes Herrn<br />
Dr. Dietrich Daiber wesentliche<br />
medizinische und<br />
persönliche Fähigkeiten<br />
und Fertigkeiten erlangte.<br />
Seine Facharztausbildung<br />
zum Arzt für Allgemeinchirurgie<br />
führte ihn von 1987<br />
bis 1989 an das Städtische<br />
Klinikum Memmingen, wo<br />
er sowohl konventionelle<br />
als auch interventionelle<br />
Verfahren in der Gefäßchirurgie<br />
erlernte. Diese wertvollen<br />
Erfahrungen brachte<br />
er als Oberarzt im November<br />
1989 zurück nach Grafenau,<br />
um die Gefäßchirurgie am<br />
Krankenhaus weiterzuentwickeln.<br />
Im Jahr 1995 wurde<br />
Dr. Schreiner zum leitenden<br />
Oberarzt und ständigen<br />
Chefarztvertreter ernannt.<br />
Seit 2001 ist Herr Dr. Schreiner<br />
Facharzt für Gefäßchirurgie.<br />
Nach Ausscheiden<br />
seines langjährigen Lehrers<br />
und Chefarztes, Herrn Dr.<br />
med. Dietrich Daiber, gründete<br />
er im April 2004 als<br />
Teamchefarzt gemeinsam<br />
mit seinem damaligen Kollegen<br />
Dr. Uwe Martens das<br />
operative Zentrum für Gefäß-<br />
und Visceralchirurgie,<br />
Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Sebastian Gruber(links)<br />
mit dem Gefäßchirurgen Dr. Franz Schreiner und dessen Ehefrau<br />
Anna.<br />
Foto: Kliniken Am Goldenen Steig gGmbH<br />
das eine umfassende Basisversorgung<br />
für die Patienten<br />
im Landkreis bieten sollte.<br />
Beide setzten sich kontinuierlich<br />
für innovative Methoden<br />
ein, um die Entwicklung<br />
in ihrem Fachbereich voranzutreiben.<br />
Die Verlagerung der Chirurgie<br />
an das Krankenhaus<br />
Freyung im Jahr 2015 ermöglichte<br />
es Dr. Schreiner<br />
zudem, technische Neuerungen,<br />
wie den Einbau eines<br />
Hybrid-OPs, erfolgreich<br />
umzusetzen – ein Fortschritt,<br />
von dem auch andere<br />
Fachbereiche profitieren<br />
konnten. Von Januar 2017<br />
bis Dezember 2022 hatte<br />
er – über seine Tätigkeit als<br />
Chefarzt hinaus – die Position<br />
des Ärztlichen Direktors<br />
inne. Unter seiner Leitung<br />
wurden zahlreiche Initiativen<br />
zur Verbesserung der Patientenversorgung<br />
und zur<br />
Förderung einer interdisziplinären<br />
Zusammenarbeit<br />
umgesetzt. In diese Zeit fiel<br />
auch die herausfordernde<br />
Integration der stationären<br />
Abteilungen aus Waldkirchen<br />
am Standort Freyung.<br />
Landrat Gruber bezeichnete<br />
den bevorstehenden Ruhestand<br />
von Herrn Chefarzt<br />
Dr. Schreiner als „eine Zäsur<br />
für die Kliniken“ und betonte,<br />
dass die medizinische<br />
Versorgung im Landkreis<br />
ohne ihn kaum vorstellbar<br />
sei. Als „Kind der Region,<br />
aus einer fleißigen Handwerkerfamilie<br />
stammend“<br />
habe er ein grundsolides<br />
Wertefundament mit auf<br />
den Weg bekommen, welches<br />
er als Mensch und Arzt<br />
stets vorbildhaft gelebt und<br />
verinnerlicht hat.<br />
Gruber hob auch Dr. Schreiners<br />
Empathie, Bodenständigkeit<br />
und ausgezeichnete<br />
Kommunikationsfähigkeit<br />
hervor. Außerdem würdigte<br />
er die Unterstützung durch<br />
seine Familie, allen voran<br />
durch seine geschätzte Ehefrau,<br />
die erfreulicherweise<br />
bei der Verabschiedung<br />
dabei war. Darüber hinaus<br />
nannte Gruber Chefarzt Dr.<br />
Schreiner einen wertvollen<br />
„Multiplikator im Ehrenamt“,<br />
der sich u.a. bei den<br />
Rotariern, im Förderverein<br />
des Krankenhauses Grafenau<br />
und als Kreisrat im<br />
Kreistag engagiert.<br />
Dr. Schreiner richtete bewegende<br />
Worte an die Anwesenden<br />
und erzählte, wie<br />
seine Erfahrungen als Ersthelfer<br />
den Wunsch geweckt<br />
hatten, Medizin zu studieren.<br />
„Ich empfinde Dankbarkeit,<br />
dass ich überhaupt<br />
Medizin studieren durfte“,<br />
sagte er. Er bedankte sich<br />
für das Vertrauen der Patienten<br />
und hinterließ dem<br />
Gremium einen emotionalen<br />
Leitspruch, dem ihm seine<br />
geschätzte Mutter mit auf<br />
den Weg gegeben hat: „Egal<br />
wo du hinwillst, vergiss nie,<br />
wo du herkommst.“<br />
Schuldenabbau für<br />
kommendes Jahr vorgesehen<br />
Oberbürgermeister Jürgen Dupper informiert<br />
Finanzausschuss über Haushaltsplanung 2025<br />
Passau. Im Rahmen der Sitzung des Finanzausschusses informierte<br />
Oberbürgermeister Jürgen Dupper über die Eckdaten des<br />
Haushalts 2025. Demnach gelingt es trotz mehrerer großer Investitionsmaßnahmen<br />
nicht nur zum 17. Mal in Folge ohne eine Neuverschuldung<br />
auszukommen, auch ist für 2025 ein Schuldenabbau<br />
mit einer Netto-Tilgung in Höhe von 10 Mio. Euro vorgesehen.<br />
Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Trotz der allgemein schwierigen<br />
Lage der kommunalen Finanzen ist es uns gelungen, auch<br />
für 2025 einen stabilen Haushaltsentwurf vorzulegen. Die anstehenden<br />
großen Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen<br />
verlangen aber auch für die nächsten Jahre ein umsichtiges Wirtschaften<br />
und eine vorausschauende Haushaltspolitik. Nachdem<br />
in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen keine Schuldentilgung<br />
stattgefunden hat, ist es mir ein großes Anliegen, dass<br />
nächstes Jahr ein entsprechender Beitrag geleistet wird.“<br />
Im Verwaltungshaushalt wird mit einem im Vergleich zum Vorjahr<br />
ansteigenden Steueraufkommen gerechnet. Die Gewerbesteuereinnahmen<br />
werden dabei mit 41,5 Mio. Euro kalkuliert. Dies stellt eine<br />
Steigerung von 2,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresansatz dar.<br />
Auch bei der Einkommenssteuer wird eine Zunahme gegenüber<br />
dem Ansatz von 2024 um 2,6 Mio. Euro auf insgesamt 35,5 Mio.<br />
Euro erwartet. Noch nicht absehbar ist, wie sich die Grundsteuerreform<br />
auf die Hebesätze der Stadt Passau auswirken wird.<br />
Insgesamt soll sich der Ertrag für die Stadt Passau in etwa dem<br />
des Vorjahres bewegen.<br />
Die Schlüsselzuweisungen steigen voraussichtlich im Umfang von<br />
3 Mio. Euro auf 26,3 Mio. Euro. Auf der Ausgabenseite führen die,<br />
gegenüber dem vorjährigen Ansatz um 2,5 Mio. Euro auf 62,5 Mio.<br />
Euro anwachsenden Personalkosten zu einer Mehrbelastung des<br />
Haushaltes. Insgesamt umfassen die Budgets der Dienststellen<br />
105,1 Mio. Euro, was eine Steigerung um 9,1 Mio. Euro zum Vorjahr<br />
ausmacht. In 2025 werden die Mehrausgaben im Verwaltungshaushalt<br />
neben den gestiegenen Kosten für Personal, Sozialhilfe<br />
sowie für Energie und Gebäudeunterhalt v.a. durch die gestiegenen<br />
Jugendhilfeausgaben verursacht.<br />
Im Ergebnis wird von einer Zuführung von 2 Mio. Euro vom Verwaltungshaushalt<br />
zum Vermögenshaushalt ausgegangen. Im Vermögenshaushalt<br />
sind Bruttoinvestitionen im Umfang von 31,3 Mio.<br />
Euro vorgesehen, was einer Steigerung gegenüber den Ansätzen<br />
des Vorjahres um rund 3,2 Mio. Euro entspricht.<br />
Größte Investitionsmaßnahmen 2025:<br />
• Neuerrichtung Feuerwehrfachwerkstätte: 3,4 Mio. Euro<br />
• Klimaschutzmaßnahmen insgesamt: 3 Mio. Euro<br />
• Gehweg Schaldinger Straße: 3 Mio. Euro<br />
• Planung Feuerwehrhauptwache: 1 Mio. Euro<br />
• Teilsanierung Grundschule Grubweg 1 Mio. Euro<br />
• Lärmschutzwand Raststätte BAB 3: 1 Mio. Euro<br />
• Neubau Poststeg: 900.000 Euro<br />
• Erweiterung Kinderhort Oase: 900.000 Euro<br />
Zur Finanzierung der Investitionsmaßnahmen müssen der Rücklage<br />
voraussichtlich 29,9 Mio. Euro entnommen werden. Deren<br />
Stand wird somit zum Abschluss des Haushaltsjahres 2025 voraussichtlich<br />
rund 19,4 Mio. Euro betragen. Eine Nettoneuverschuldung<br />
ist einmal mehr nicht vorgesehen. Die Finanzberatungen für den<br />
Haushalt 2025 finden ab dem 18. November 2024 statt.
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GESUNDHEIT<br />
11<br />
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Fit und gesund durch den Winter<br />
Entdecken Sie die Vorteile des Hallensports in der kalten Jahreszeit und erfahren Sie, wie Sie<br />
mit den richtigen Hilfsmitteln Muskeln und Gelenke schonen.<br />
Foto: Adobe Stock<br />
Indoor-Sport? Auf jeden<br />
Fall! Besonders in der kalten<br />
und dunklen Jahreszeit<br />
bringt er zahlreiche<br />
Vorteile mit sich – und Sie<br />
sollten dabei unbedingt<br />
auf den Schutz Ihrer Muskeln<br />
und Gelenke achten!<br />
Wenn Herbst und Winter<br />
vor der Tür stehen,<br />
wechseln viele Sportler in<br />
die Halle, um dort zu trainieren.<br />
Der Indoor-Sport<br />
bietet in dieser Zeit viele<br />
Vorzüge. Nicht nur schützt<br />
er vor schlechten Wetterbedingungen,<br />
sondern ermöglicht<br />
auch ein schonendes<br />
Training, bei dem Muskeln<br />
und Gelenke nicht überstrapaziert<br />
werden. Mit<br />
den richtigen Hilfsmitteln<br />
können Sie Ihre Gelenke<br />
und Muskeln schützen<br />
und gleichzeitig das Maximum<br />
aus Ihrem Training<br />
herausholen.<br />
Sportarten wie Basketball,<br />
Volleyball, Badminton oder<br />
Tennis bieten in der Halle<br />
einen sicheren Rahmen.<br />
Gerade in der Herbstund<br />
Wintersaison ist es<br />
wichtig, sich vor äußeren<br />
Witterungseinflüssen zu<br />
schützen, um Verletzungen<br />
zu vermeiden. Rutschige<br />
Böden und feuchte Witterung<br />
bergen ein hohes<br />
Risiko für Verletzungen,<br />
während Wind und Kälte<br />
schnell zu Erkältungen oder<br />
Muskelverspannungen führen<br />
können. Indoor-Sport<br />
schafft hier Abhilfe, da er<br />
unabhängig von Wetter und<br />
Tageslicht durchgeführt<br />
werden kann.<br />
Schonung von Muskeln<br />
und Gelenken<br />
Im Vergleich zu Outdoor-Sportarten<br />
sind die<br />
Böden in Hallen oft weicher,<br />
was eine geringere<br />
Belastung für Muskeln und<br />
Gelenke bedeutet. Besonders<br />
Menschen mit empfindlichen<br />
Gelenken oder<br />
bestehenden Verletzungen<br />
profitieren davon. Der weichere<br />
Boden entlastet die<br />
Gelenke und mindert das<br />
Risiko von Verletzungen,<br />
was wiederum die Regeneration<br />
begünstigt. Um die<br />
Gelenke beim Hallensport<br />
zusätzlich zu unterstützen,<br />
spielen Bandagen und spezielle<br />
Einlagen eine wichtige<br />
Rolle.<br />
Stütze und Stabilität<br />
Bandagen sorgen für mehr<br />
Stabilität und geben Gelenken<br />
wie Knie, Ellenbogen<br />
oder Handgelenken zusätzliche<br />
Unterstützung.<br />
Sie helfen, Verletzungen<br />
vorzubeugen und bestehende<br />
Beschwerden zu lindern.<br />
Speziell angefertigte<br />
Einlagen können die natürliche<br />
Haltung des Fußes<br />
unterstützen, wodurch die<br />
Belastung der Gelenke minimiert<br />
wird. Diese individuell<br />
angepassten Einlagen<br />
sorgen für eine optimale<br />
Druckverteilung und schonen<br />
den Bewegungsapparat.<br />
Professionelle Beratung<br />
Ein Besuch in Ihrem Sanitätshaus<br />
bietet Ihnen die<br />
Möglichkeit, sich umfassend<br />
beraten zu lassen und<br />
die für Ihre Bedürfnisse<br />
passenden Hilfsmittel zu<br />
finden. Das qualifizierte<br />
Team des reha teams Mais<br />
weiß genau, wie Sie Ihre<br />
Muskeln und Gelenke optimal<br />
schützen können.<br />
Holen Sie sich fachkundigen<br />
Rat und nutzen Sie die<br />
Vorteile des Hallensports –<br />
damit Sie auch in der kalten<br />
Jahreszeit fit und gesund<br />
bleiben.<br />
Passau – Josef-Großwald-Weg 1 – Tel.: 0851 988280<br />
Pocking – Berger Straße 5 – Tel.: 08531 8466<br />
Vilshofen – Aidenbacher Straße 36 – Tel.: 08541 7204<br />
Osterhofen – Stadtplatz 36 – Tel.: 09932 400184<br />
Waldkirchen – Schmiedgasse 9 – Tel.: 08581 910606<br />
NEU: Freyung – Stadtplatz 7 – Tel.: 08551 5057<br />
www.rehateammais.de
12<br />
VERANSTALTUNGEN<br />
Jahreskonzert der Stadtkapelle Waldkirchen<br />
Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren – am 23. November 2024 findet das Konzert statt<br />
Waldkirchen. Die Stadtkapelle<br />
Waldkirchen bereitet<br />
sich intensiv auf ihr traditionelles<br />
Jahreskonzert vor,<br />
das am 23. November 2024<br />
um 19.30 Uhr im Bürgerhaus<br />
stattfinden wird. Unter der<br />
Leitung des erfahrenen Dirigenten<br />
Christoph Metten<br />
stehen die Proben in vollem<br />
Gange.<br />
Mit viel Präzision und musikalischer<br />
Leidenschaft<br />
arbeitet Metten gezielt mit<br />
den 35 Musikerinnen und<br />
Musikern, um ein Konzert<br />
auf höchstem Niveau<br />
zu präsentieren. Das Programm<br />
verspricht einen<br />
abwechslungsreichen musikalischen<br />
Abend, bei dem<br />
für jeden Geschmack etwas<br />
dabei ist. Von traditionellen<br />
Klängen wie Polka, Walzer<br />
und Marsch bis hin zu moderner<br />
Blasmusik wird ein<br />
bunter Reigen verschiedener<br />
Melodien geboten.<br />
Besonders freuen dürfen<br />
sich die Besucher auf die<br />
Moderation von Dr. Claus<br />
Kappl, der wie gewohnt informativ<br />
und unterhaltsam<br />
durch das Programm führen<br />
wird. Sein Fachwissen<br />
und seine charmante Art<br />
verleihen dem Konzert eine<br />
ganz besondere Note. Lassen<br />
Sie sich überraschen vom<br />
Können der talentierten<br />
Musikerinnen und Musiker<br />
und genießen Sie einen unvergesslichen<br />
Abend voller<br />
Musik und Atmosphäre.<br />
Eintrittskarten sind ab<br />
sofort im Vorverkauf bei<br />
der Tourist Information<br />
Waldkirchen erhältlich.<br />
Sichern Sie sich frühzeitig<br />
Ihre Tickets und seien Sie<br />
Teil dieses musikalischen<br />
Highlights!<br />
Von Peter Cornelius über Rammstein bis ABBA<br />
Die Konzert-Highlights im Winter und Frühjahr 2024/25 in der Passauer Dreiländerhalle<br />
1<br />
Foto: Stadtkapelle Waldkirchen<br />
Passau. An zahlreichen<br />
Terminen gibt es von Dezember<br />
2024 bis April 2025<br />
die Gelegenheit, großartige<br />
Live-Konzerte in Passau zu<br />
erleben!<br />
Peter Cornelius<br />
Seit über fünf Jahrzehnten<br />
zählt Peter Cornelius<br />
zu den erfolgreichsten<br />
Singer-Songwritern im<br />
deutschsprachigen Raum.<br />
Viele seiner Songs sind<br />
längst Allgemeingut geworden<br />
– Klassiker wie „Reif für<br />
die Insel“, „Segel im Wind“<br />
und natürlich „Du entschuldige<br />
i kenn di“! 2024 geht<br />
der Ausnahme-Musiker nun<br />
wieder auf Tour. Mit ihm auf<br />
der Bühne sind Bass, Schlagzeug<br />
und Keyboards. Auf der<br />
Setlist – selbstredend – viele<br />
der großen Hits, aber auch<br />
Songperlen, welche abseits<br />
des Scheinwerferlichts<br />
schimmern.<br />
4.12.2024 / Passau, Dreiländerhalle<br />
STAHLZEIT<br />
RAMMSTEIN hat mit brachialem<br />
Sound, rauer Attitüde<br />
und dem Spiel mit<br />
dem Feuer ein weltweit<br />
einzigartiges Genre geschaffen.<br />
Die Shows sind<br />
explosive Inszenierungen<br />
und fulminante Gesamt-<br />
erlebnisse. Kann man ein<br />
solch gigantisches Konzept<br />
auch jenseits der Stadien<br />
umsetzen, ohne dass es zu<br />
einem RAMMSTEIN-Abklatsch<br />
auf kleiner Flamme<br />
verkommt? Die Antwort<br />
ist: STAHLZEIT kann<br />
das! STAHLZEIT zollt mit<br />
einer gigantischen neuen<br />
Show dem Original Tribut,<br />
verneigt sich vor dem<br />
Kunstwerk RAMMSTEIN<br />
und wird zu Recht als die<br />
Nummer 1 unter den Tribute<br />
Shows gehandelt.<br />
14.12.2024 / Passau, Dreiländerhalle<br />
WE SALUTE YOU<br />
„WE SALUTE YOU“ ist<br />
der Name der AC/DC-Tribute-Band,<br />
die mit ihren<br />
Konzerten zu Ehren der<br />
australischen Rocklegende<br />
weltweit neue Maßstäbe<br />
setzt! Extrem authentische<br />
und technisch aufwändige<br />
Konzerte – das ist das Markenzeichen<br />
der Band. Mit<br />
sage und schreibe 21 Kanonen,<br />
einer originalgetreuen<br />
„Hells Bells“-Glocke, der<br />
beeindruckenden Marshall-Verstärker-Wand<br />
und<br />
einer gigantischen Lichtund<br />
Tonanlage kommen<br />
„WE SALUTE YOU“ dem<br />
Original extrem nahe!<br />
28.03.2025 / Passau, Dreiländerhalle<br />
ABBA – The Concert<br />
Keiner anderen Band ist es<br />
gelungen, sage und schreibe<br />
vier Generationen an<br />
Fans und Musikliebhabern<br />
so zu fesseln und zu begeistern,<br />
wie die Band ABBA es<br />
erreicht hat. Mit “Waterloo”<br />
eroberte ABBA vor fünfzig<br />
Jahren die weltweiten<br />
Charts und die Herzen der<br />
Menschen im Sturm! Es<br />
folgte Hit auf Hit: “Mamma<br />
Mia”, “SOS“, “Super Trouper”,<br />
“Knowing Me Knowing<br />
You”, “Chiquitita”, “Money<br />
Money Money” und viele<br />
andere mehr. „ABBA – The<br />
Concert“ fängt die Faszination<br />
dieser großartigen Band<br />
und der dazugehörigen Ära<br />
perfekt ein. ABBAMUSIC,<br />
bestehend aus acht italienischen<br />
Vollblutmusikern,<br />
lässt die großen Hits detailgetreu<br />
erklingen, LIVE und<br />
dennoch in musikalischer<br />
Studioqualität.<br />
02.04.2025 / Passau, Dreiländerhalle<br />
PIZZERA & JAUS<br />
Vier Hände, drei Instrumente,<br />
zwei Stimmen und eine<br />
Bühne - das sind PIZZERA<br />
& JAUS! Die Emotionsdealer<br />
Ihres Vertrauens singen,<br />
rappen und fideln sich<br />
für ihr Publikum wieder<br />
durch alle Genres, die die<br />
Musikwelt zu bieten hat.<br />
Ihr drittes Programm „Comedian<br />
Rhapsody“ ist ein<br />
Unterhaltungs-Überfall für<br />
alles und jeden, das Klang<br />
und Namen hat. Und mit<br />
was? Mit Recht! Und ohne<br />
Genierer. Das Musikkabarett-Duo<br />
PIZZERA & JAUS<br />
füllt in Österreich seit 2017<br />
die Hallen. Hunderttausende<br />
Tickets wurden verkauft,<br />
ein Amadeus für „Live-Act<br />
des Jahres“ war dann nur<br />
mehr Formsache.<br />
08.04.2025 / Passau, Dreiländerhalle<br />
Tickets gibt es unter<br />
www.passau-ticket.de sowie<br />
www.cofo.de!<br />
1Fotos: Cofo
Anzeige EINWEIHUNG 131<br />
Feierliche Werkstatterweiterung<br />
Neben der Besichtigung der neuen Werkstatt gab es bei Autohaus Hable auch den<br />
neuen BMW 1er zu bestaunen<br />
Die Geschäftsführer Stefanie Hable-Zarham und Holger<br />
Zarham begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste bei der<br />
feierlichen Einweihung der neuen Werkstatt.<br />
Ohne sie wäre das Autohaus nicht das, was es heute ist: Hanna Hable (Mitte) baute das Unternehmen<br />
zusammen mit ihrem Mann Richard auf. Auch die feierliche Segnung durch Monsignore<br />
Kajetan Steinbeißer und Pfarrerin Sonja Schuster (Foto r.) durfte nicht fehlen.<br />
Von Bürgermeister Alexander Mayer gab es<br />
einen Glücksbären geschenkt.<br />
Im Gespräch mit Stefanie Hable-Zarham (2.v.l.), Holger Zarham (l.) und Moderator<br />
Christian Reim (1.v.r.): Nico Berner (BMW) und Werkstattleiter Fabian Andreas.<br />
Landrat Sebastian Gruber lobte<br />
das unternehmerische Geschick.<br />
und Holger Zarham fort.<br />
Sie setzen auf Wachstum<br />
und investieren in die Zukunft.<br />
Das Ergebnis: Vier<br />
zusätzliche Arbeitsplätze,<br />
eine moderne Waschhalle<br />
und ein neues Parkdeck,<br />
auf dem am Eröffnungstag<br />
zahlreiche M-Modelle ausgestellt<br />
waren. Zusätzlich<br />
wurden die E-Ladestationen<br />
erweitert.<br />
Nach der feierlichen Segnung<br />
der neuen Räume<br />
durch Monsignore Kajetan<br />
Steinbeißer und<br />
Pfarrerin Sonja Schuster<br />
begann der gemütliche<br />
Teil der Veranstaltung.<br />
Den Höhepunkt bildete<br />
die Vorstellung des neuen<br />
BMW 1, die für weitere<br />
Begeisterung sorgte.<br />
Zum ersten Mal konnten die Gäste auch den neuen BMW 1er bestaunen.<br />
Grafenau. Kürzlich feierte<br />
das Autohaus Hable<br />
eine Millioneninvestition<br />
in die Zukunft. Während<br />
unten in der Werkstatt der<br />
Neubau präsentiert wurde,<br />
zogen oben auf dem<br />
Dach die ausgestellten<br />
M-BMW Fahrzeuge, viele<br />
Blicke auf sich.<br />
Auch wenn der verstorbene<br />
Seniorchef Richard<br />
Hable an diesem Abend<br />
Fotos: <strong>MuW</strong>/m.wagner<br />
nicht mehr persönlich dabei<br />
sein konnte, war er in<br />
den Gedanken und Reden<br />
präsent. Das was Richard<br />
und Hanna Hable aufgebaut<br />
haben, führen nun<br />
Stefanie Hable-Zarham<br />
Autohaus<br />
Autohaus Richard Hable<br />
Richard Hable<br />
BMW Vertragshändler MINI Service<br />
BMW Vertragshändler MINI Service<br />
Spitalstraße 33<br />
Spitalstraße 94481 Grafenau 33<br />
94481 Tel. 08552/9607-0<br />
Grafenau<br />
Tel. www.bmw-hable.de<br />
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14 AKTUELLES 1<br />
„Was gefällt Ihnen am ÖPNV und was nicht?“<br />
Finale Umfragephase des DiMoFRG-Projekts ist gestartet – Bürgerinnen und Bürger des Landkreises gefragt<br />
Aktuell läuft die abschließende Umfrage zum<br />
Projekt „Digitale Mobilitätsinnovationen<br />
Freyung-Grafenau“ (DiMoFRG). Im Rahmen des<br />
DiMoFRG-Projekts wurden unter anderem am<br />
Busbahnhof in Waldkirchen (Foto) neue Stelen<br />
aufgestellt, die die aktuellen Ankunftszeiten der<br />
Busse anzeigen.<br />
Foto: Landratsamt<br />
FRG. Der Landkreis<br />
Freyung-Grafenau und<br />
die Verkehrsgemeinschaft<br />
Freyung-Grafenau GbR<br />
(VLFRG) laden alle Bürgerinnen<br />
und Bürger zur Teilnahme<br />
an der abschließenden<br />
Umfrage des Projekts „Digitale<br />
Mobilitätsinnovationen<br />
Freyung-Grafenau“ (DiMoF-<br />
RG) ein. Die Befragung begann<br />
am 4. Oktober und stellt den<br />
letzten Schritt in der wissenschaftlichen<br />
Auswertung des<br />
Projekts dar.<br />
Seit dem Start des Projekts<br />
im Jahr 2021 arbeitet der<br />
Landkreis intensiv daran,<br />
den öffentlichen Personennahverkehr<br />
(ÖPNV) zu verbessern.<br />
Neue Buslinien,<br />
häufigere Fahrten, flexible<br />
On-Demand-Angebote, die Mitnahme<br />
von Fahrrädern und ein<br />
neues Bezahlsystem gehören<br />
zu den umgesetzten Maßnahmen.<br />
Zusätzlich wurden lokale<br />
Taxi- und Mietwagenunternehmen<br />
in das ÖPNV-System<br />
eingebunden, um das Angebot<br />
zu erweitern.<br />
Das Fraunhofer-Institut begleitet<br />
das Projekt von Beginn<br />
an wissenschaftlich und wird<br />
auch diese finale Umfrage analysieren.<br />
Die Meinung der Nutzerinnen<br />
und Nutzer und solcher,<br />
die es werden könnten, ist<br />
dabei natürlich entscheidend!<br />
Alle Bürgerinnen und Bürger<br />
sind deshalb aufgerufen, an<br />
der Umfrage teilzunehmen. Sie<br />
können so aktiv dazu beitragen,<br />
den ÖPNV in der Region noch<br />
Der Humus kollektiven Gedächtnisses<br />
Lesung mit der österreichischen Autorin Karin Peschka am 22. Oktober<br />
Passau. Die aus Eferding in<br />
Oberösterreich stammende<br />
Schriftstellerin Karin<br />
Peschka stellt ihre zwei<br />
neuesten Bücher bei einer<br />
Lesung des Passauer Pegasus<br />
vor.<br />
„Bruckners Affe“<br />
Im Rahmen des Jubiläumsjahres<br />
zum 200. Geburtstag<br />
Anton Bruckners erscheint<br />
im Salzburger Otto Müller<br />
Verlag gerade Peschkas<br />
Bühnenstück „Bruckners<br />
Affe“ in bibliophiler Aufmachung,<br />
ergänzt durch einen<br />
Essay der Autorin. Im Text<br />
lässt Peschka den Komponisten<br />
im wahrsten Sinne<br />
des Wortes „wiederauferstehen“.<br />
Aufgehängt ist die<br />
Innenschau Bruckners an<br />
einer überlieferten Begegnung<br />
Bruckners mit einem<br />
Affen im Palmenhaus von<br />
Stift Wilhering.<br />
„Dschomba“<br />
Der im gleichen Verlagshaus<br />
erschienene Roman<br />
„Dschomba“ war 2023<br />
für den Österreichischen<br />
Buchpreis nominiert. Darin<br />
berichtet die Autorin<br />
von dem Serben Dragan<br />
Džomba, der in den 1950er<br />
Jahren in ihrem Heimatort<br />
auftauchte und dort auf seine<br />
eigene, wortkarge Art<br />
nach Spuren der Vergangenheit<br />
sucht. Diese hat<br />
mit dem etwas nördlich am<br />
Donauufer gelegenen Kriegerfriedhof<br />
Deinham zu<br />
tun, auf dessen Areal sich<br />
im Ersten Weltkrieg ein<br />
Gefangenenlager befand.<br />
Dorthin zieht es Džomba<br />
immer wieder, dort schlägt<br />
er schließlich sein Quartier<br />
auf, erregt Sympathie<br />
aber auch Argwohn. Und<br />
Džomba bleibt. Bleibt der<br />
„Dschomba“ und mithin<br />
der Fremde den jeder kennt<br />
und verkennt (nicht zuletzt<br />
indem man seinen Namen<br />
nicht „Djomba“, sondern so<br />
falsch ausspricht, wie es der<br />
Romantitel suggeriert).<br />
Dieser Fremde wird aber zu<br />
einem, der Wissen und Ahnung<br />
um die Vergangenheit<br />
in sich vereint. Eine dunkle<br />
Vergangenheit jener Stadt,<br />
in der die Autorin aufwuchs.<br />
Dessen Bewohner<br />
treffen stumme Übereinkünfte,<br />
wie alle damit leben<br />
lernen und miteinander<br />
auskommen. Karin Peschka<br />
legt hier einen (auto)biographischen<br />
Roman vor über<br />
jene dünne Humusschicht<br />
kollektiven Gedächtnisses,<br />
die an einem kleinen Ort<br />
viele vereint, jedoch selten<br />
Eintracht stiftet und darum<br />
zum vermeintlichen Wohle<br />
aller in schweigendem<br />
Kleingeist aufgeht.<br />
besser auf die Bedürfnisse der<br />
Bevölkerung abzustimmen.<br />
Die Ergebnisse dieser Umfrage<br />
sind wichtig, um den Erfolg<br />
der bisherigen Maßnahmen zu<br />
bewerten und mögliche Verbesserungen<br />
vorzunehmen.<br />
Die Umfrage läuft vier Wochen<br />
lang. An der Umfrage kann man<br />
unter folgendem Link teilnehmen:<br />
https://websites.fraunhofer.de/fraunhoferiao-720/<br />
index.php?r=survey/index&-<br />
sid=865162&lang=de<br />
Das Landratsamt Freyung-Grafenau<br />
und die Verkehrsgemeinschaft<br />
Freyung-Grafenau GbR<br />
(VLFRG) freuen sich auf eine<br />
möglichst rege Teilnahme und<br />
eine breite Unterstützung durch<br />
die Bevölkerung.<br />
1<br />
Foto: Chris Zvitkovits<br />
Wie viel Literatur aus diesem<br />
Schweigen heraus zu<br />
holen ist, erfahren Literaturfreunde<br />
am Dienstag,<br />
22. Oktober ab 20 Uhr im<br />
Passauer Scharfrichter-<br />
Haus. Karin Peschka liest<br />
dann aus „Bruckners Affe“<br />
und „Dschomba“. Karten<br />
zu der vom Passauer Pegasus<br />
mit Unterstützung der<br />
Buchhandlung Pustet präsentierten<br />
Veranstaltung<br />
kosten 14,- Euro (ermäßigt<br />
10,- Euro) und sind unter<br />
Tel. 0851/5608913 oder per<br />
E-Mail an passauer.pegasus@gmx.de<br />
reservierbar.<br />
st<br />
Kastaniensonntag<br />
in<br />
Grafenau<br />
Am Sonntag, den 13. Oktober<br />
2024, findet in Grafenau<br />
der alljährliche Kastaniensonntag<br />
statt – ein besonderes<br />
Event, das mit einem<br />
bunten Programm Jung und<br />
Alt begeistert. Ab 8 Uhr lädt<br />
der große Flohmarkt in der<br />
Hauptstraße zum Stöbern<br />
und Entdecken ein. Die Geschäfte<br />
öffnen von 13 bis 17<br />
Uhr ihre Türen, sodass die<br />
Besucher gemütlich bummeln<br />
und einkaufen können.<br />
Ein besonderes Highlight für<br />
die kleinen Gäste ist das Basteln<br />
von Kastanienfiguren<br />
am Stadtplatz. Um 16:00 Uhr<br />
findet die Siegerehrung des<br />
Kastanienwettbewerbs statt.<br />
Neben Bastelspaß gibt es<br />
in der Kröllstraße eine beeindruckende<br />
Bulldog-Oldtimer-Ausstellung,<br />
zudem<br />
natürlich der große Herbstmarkt<br />
mit handgefertigtem<br />
Holzspielzeug, Vogelhäuschen,<br />
Selbstgebasteltem sowie<br />
Gefilztem. Außerdem darf<br />
man sich auf eine spannende<br />
Ausstellung von Campingmobilen<br />
freuen.
GESUNDHEIT 151<br />
Gesundheit in<br />
der Zeitung<br />
Der Knochenbruch als Warnsignal<br />
Experten nehmen sich Zeit für Ihre Fragen –<br />
Welt-Osteoporose-Tag am Donnerstag, 17. Oktober 2024<br />
Osteoporose entwickelt<br />
sich schleichend. Die<br />
allmähliche Verminderung<br />
der Masse, Dichte<br />
und Festigkeit der Knochen<br />
verursacht keine<br />
Schmerzen oder andere<br />
Symptome. So bleibt die<br />
Krankheit oft unentdeckt<br />
– bis zum ersten Knochenbruch.<br />
Spätestens jetzt<br />
wäre eine konsequente<br />
Therapie der Erkrankung<br />
erforderlich, doch häufig<br />
wird das Warnsignal<br />
überhört und lediglich<br />
der gebrochene Knochen<br />
versorgt. Die Folge: Die<br />
Osteoporose schreitet<br />
ungehindert voran und<br />
das Risiko für weitere<br />
Knochenbrüche steigt<br />
deutlich.<br />
Nach Angaben der International<br />
Osteoporosis<br />
Foundation (IOF) kam<br />
es in Deutschland 2019<br />
zu 831.000 sogenannten<br />
Fragilitätsfrakturen – das<br />
entspricht 2.300 Knochenbrüchen<br />
pro Tag. Doch nur<br />
bei rund einem Viertel der<br />
betroffenen Frauen über 50<br />
Jahren wurde anschließend<br />
eine Osteoporose-Behandlung<br />
eingeleitet – 76 Prozent<br />
blieben unbehandelt.<br />
Stille Erkrankung –<br />
lautes Warnsignal<br />
Knochen geben unserem<br />
Körper Haltung und Stabilität,<br />
stecken hohe Belastungen<br />
weg und schützen<br />
unsere inneren Organe.<br />
Und sie durchlaufen lebenslange<br />
Auf- und Umbauprozesse<br />
– auch der Abbau<br />
von Knochensubstanz<br />
gehört zu diesem ständigen<br />
Erneuerungskreislauf.<br />
Wenn der Knochenabbau<br />
jedoch eine gewisse Grenze<br />
überschreitet, wird er zur<br />
Krankheit: Osteoporose<br />
– poröse Knochen. Dauerhaft<br />
geschwächte Knochen<br />
können schon bei geringer<br />
Belastung nachgeben. Die<br />
häufigste Form dieser sogenannten<br />
Fragilitätsbrüche<br />
sind Wirbelkörperbrüche.<br />
Das Problem: Bis zu einem<br />
solchen Fragilitätsbruch<br />
verläuft Osteoporose in<br />
den meisten Fällen unbemerkt.<br />
Und selbst nach<br />
einem osteoporotischen<br />
Knochenbruch ist keineswegs<br />
sichergestellt, dass<br />
die Erkrankung erkannt<br />
und behandelt wird. Nach<br />
Erkenntnissen der International<br />
Osteoporosis Foundation<br />
(IOF) erhalten rund<br />
zwei Drittel (76 Prozent)<br />
der Frauen mit hohem<br />
Frakturrisiko nach einer<br />
anfänglichen Fragilitätsfraktur<br />
keine wirksame Behandlung<br />
zur Vermeidung<br />
weiterer Knochenbrüche.<br />
Eine Behandlungslücke<br />
mit Folgen<br />
Wird Osteoporose nach einem<br />
ersten Knochenbruch<br />
nicht konsequent behandelt,<br />
steigt das Risiko für<br />
weitere Knochenbrüche<br />
an. Oftmals betreffen Folgefrakturen<br />
Knochen, die hohen<br />
Belastungen ausgesetzt<br />
sind, zum Beispiel die Hüfte<br />
Foto: Chris Zvitkovits<br />
Abbildung: AdobeStock<br />
oder den Oberschenkelhals.<br />
Solche Stürze haben meist<br />
gravierende Folgen: Lange<br />
Krankenhausaufenthalte,<br />
eingeschränkte Mobilität,<br />
Verlust von Lebensqualität<br />
und Selbstständigkeit. Vier<br />
von zehn Betroffenen sind<br />
im ersten Jahr nach einer<br />
Hüftfraktur nicht in der<br />
Lage, ohne Unterstützung<br />
zu gehen. Europaweit liegt<br />
das Risiko, innerhalb des<br />
ersten Jahres an den Folgen<br />
eines Hüftbruchs zu sterben,<br />
bei bis zu 20 Prozent.<br />
Was Risikopatientinnen<br />
und -patienten tun<br />
können<br />
Weil Osteoporose sich<br />
schleichend entwickelt,<br />
kommt der Vorbeugung besondere<br />
Bedeutung zu. Zu<br />
den Risikogruppen zählen<br />
in erster Linie Frauen nach<br />
den Wechseljahren, da der<br />
Abfall des Östrogenspiegels<br />
zu einem schnelleren<br />
Knochenabbau führt. Auch<br />
das Alter ist ein Risikofaktor:<br />
Der Dachverband Osteologie<br />
(DVO) empfiehlt<br />
grundsätzlich allen Frauen<br />
und Männern ab 70 eine<br />
Basis-Diagnostik. Liegen<br />
weitere Risikofaktoren<br />
vor, wird eine Basis-Diagnostik<br />
auch früher empfohlen.<br />
Dazu zählen laut<br />
DVO bereits erlittene Knochenbrüche,<br />
bestimmte<br />
Medikamente sowie Vorerkrankungen,<br />
zum Beispiel<br />
Diabetes oder Rheumatoide<br />
Arthritis. Besonders gefährdet<br />
sind zudem Menschen<br />
mit einer erblichen<br />
Belastung. Wer zu einer<br />
der Risikogruppen zählt,<br />
sollte handeln, bevor es<br />
zu einem Knochenbruch<br />
kommt und einen Osteoporose-Check<br />
veranlassen.<br />
Ist es zu einem Bruch<br />
gekommen, der osteoporotisch<br />
bedingt sein könnte,<br />
sollten Betroffene aktiv<br />
eine Osteoporose-Diagnostik<br />
einfordern.<br />
Expertinnen und Experten<br />
informieren in<br />
der Sprechzeit<br />
Wie hoch ist mein Osteoporose-Risiko?<br />
An wen<br />
wende ich mich, wenn ich<br />
eine Osteoporose-Vorsorgeuntersuchung<br />
machen<br />
lassen möchte? Wie lässt<br />
sich das Risiko für Folgefrakturen<br />
senken? Welche<br />
Rolle spielen Ernährung<br />
und Bewegung? Wann ist<br />
eine medikamentöse Behandlung<br />
erforderlich?<br />
Kann ich auch im hohen<br />
Alter noch etwas gegen<br />
Osteoporose tun?<br />
Alle Fragen rund um die<br />
Diagnose und Behandlung<br />
von Osteoporose beantworten<br />
am Welt-Osteoporose-Tag<br />
am Donnerstag,<br />
den 17. Oktober zahlreiche<br />
Expertinnen und Experten<br />
am Lesertelefon:<br />
• Dr. med. Christiane Karrenberg;<br />
Niedergelassene<br />
Fachärztin für Orthopädie<br />
und Unfallchirurgie;<br />
Osteologin DVO; Sportmedizin,<br />
Chirotherapie, Akupunktur;<br />
Osteologisches<br />
Schwerpunktzentrum DVO;<br />
Rösrath<br />
• Dr. med. Friederike Thomasius;<br />
Präsidentin der<br />
Deutschen Gesellschaft für<br />
Osteologie, Vorsitzende der<br />
Leitlinienkommission Osteoporose<br />
des DVO (Dachverband<br />
Osteologie e.V.);<br />
Leiterin Klinische Osteologie<br />
Frankfurter Hormonund<br />
Osteoporosezentrum;<br />
Frankfurt/Main<br />
• Dr. med. Ortrun Stenglein-Gröschel;<br />
Fachärztin<br />
für Orthopädie, Chirotherapie,<br />
Sportmedizin; Osteologin<br />
DVO; Orthopädie im<br />
Reichsgraf, Ambulantes osteologisches<br />
Schwerpunktzentrum<br />
DVO; Coburg<br />
• Dr. Thorsten Freikamp;<br />
Geschäftsführer des Bundesselbsthilfeverbands<br />
für<br />
Osteoporose e. V.; Düsseldorf<br />
• Dr. med. Daniel Dobbert;<br />
Niedergelassener Facharzt<br />
für Orthopädie und Unfallchirurgie,<br />
Spezielle Unfallchirurgie<br />
und Fachgebundene<br />
Radiologie-Skelett;<br />
Dessau<br />
• Prof. Dr. Dr. med. Eric<br />
Hesse; Facharzt für Orthopädie,<br />
Direktor des Instituts<br />
für Molekulare Muskuloskelettale<br />
Forschung<br />
sowie Leiter Osteologie des<br />
Muskuloskelettalen Universitätszentrums<br />
München,<br />
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität<br />
(LMU),<br />
München<br />
• Dr. med. Patrick Wurth;<br />
Facharzt für Innere Medizin<br />
und Rheumatologie, Osteologe<br />
(DVO); Osnabrück<br />
Rufen Sie an! Am Donnerstag,<br />
den 17. Oktober<br />
von 16 bis 19 Uhr. Der Anruf<br />
unter 0800 – 2 811 811<br />
ist aus allen deutschen<br />
Netzen gebührenfrei.
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Ausbildungsmesse 2024 in Hauzenberg!<br />
15<br />
Am 11. und 12. Oktober<br />
2024 findet in der Stadt<br />
Hauzenberg die Ausbildungsmesse<br />
statt – ein<br />
wichtiges Event für alle,<br />
die ihre berufliche Zukunft<br />
aktiv gestalten wollen.<br />
Die perfekte Gelegenheit,<br />
die Arbeitgeber der Region<br />
persönlich kennenzulernen<br />
und sich über spannende<br />
Berufsmöglichkeiten zu informieren.<br />
Ob handwerkliche<br />
Berufe, kaufmännische<br />
Tätigkeiten oder technische<br />
Ausbildungen – auf der<br />
Messe bekommt man einen<br />
umfassenden Einblick<br />
in die Vielfalt der regionalen<br />
Ausbildungsberufe.<br />
Dabei stehen die Aussteller<br />
nicht nur mit Informationen<br />
zur Verfügung, sondern<br />
auch mit praktischen<br />
Tipps und Antworten auf<br />
alle Fragen.<br />
Eine besonders nützliche<br />
Unterstützung bietet die<br />
Oabat-App. Mit ihr können<br />
sich Interessierte während<br />
der Messe ganz einfach<br />
ihre Wunschberufe merken<br />
und nach der Messe<br />
gezielt ausprobieren. So<br />
verliert man auch nach<br />
dem Event keine wertvollen<br />
Informationen und<br />
behält seine berufliche<br />
Orientierung immer im<br />
Blick.<br />
Foto: Archiv<br />
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DUALES STUDIUM<br />
BETRIEBSWIRTSCHAFT<br />
oder persönlich auf der<br />
Ausbildungsmesse Hauzenberg
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AUSBILDUNGSMESSE<br />
HAUZENBERG 2024<br />
11. — 12. Oktober<br />
Freitag, 11. Oktober: 08:30 — 16:00 Uhr<br />
Samstag, 12. Oktober: 10:00 — 14:00 Uhr<br />
Dreifachturnhalle Hauzenberg<br />
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in und um Hauzenberg<br />
www.ausbildungsmesse-hauzenberg.de
18 4<br />
RESTAURANT NEUERÖFFNUNG<br />
Anzeige<br />
Neueröffnung „Happiness“<br />
13<br />
Mit dem neuen Restaurant<br />
„Happiness“ hat<br />
das Karoli Badeparadies<br />
in Waldkirchen eine kulinarische<br />
Bereicherung<br />
erhalten.<br />
Die aufwendigen Renovierungsarbeiten<br />
haben sich<br />
gelohnt: Das Restaurant<br />
präsentiert sich modern,<br />
stilvoll und mit einladender<br />
Atmosphäre. Unter der Leitung<br />
von Pächter Thomas<br />
Kaluza und Geschäftsführerin<br />
Janka Karajos erwartet<br />
die Gäste ein Ort, der nicht<br />
nur kulinarisch, sondern<br />
auch mit herzlicher Gastfreundschaft<br />
überzeugt.<br />
Wir<br />
gratulieren<br />
ganz<br />
herzlich!<br />
18<br />
Erfolg<br />
Liebe 1sp 45Bürgerinnen<br />
REICHE<br />
und Bürger,<br />
WERBUNG<br />
Marken<br />
ich freue mich sehr, dass wir mit<br />
dem Restaurant „Happiness“<br />
einen tollen neuen Pächter für<br />
Wir sagen<br />
Danke ...<br />
unser Karoli Badeparadies gewonnen<br />
haben. Nach aufwendiger<br />
Renovierung erstrahlt das Restaurant in neuem<br />
Glanz – modern, stilvoll und einladend. Das „Happiness“-<br />
Team überzeugt<br />
Kurzsäge<br />
mit herzlicher<br />
44 • 94143<br />
Gastfreundschaft<br />
Grainet<br />
und kulinarischer<br />
Raffinesse - nicht nur für Badegäste..<br />
Mit einem vielfältigen Angebot – vom Frühstück über<br />
Mittagessen bis hin zum abendlichen Ausklang – erweitert<br />
das Badeparkrestaurant das gastronomische Angebot<br />
in Waldkirchen auf beeindruckende und vor allem<br />
schmackhafte Weise. Ich wünsche dem Team viel Erfolg<br />
und uns allen viele genussvolle Stunden.<br />
Heinz Pollak, 1. Bürgermeister<br />
Bei der feierlichen Eröffnung: Bürgermeister Heinz Pollak<br />
zusammen mit Pächter Thomas Kaluza (r.).<br />
Das „Happiness“-Team,<br />
angeführt von Chefkoch<br />
Norbert Huber, verwöhnt<br />
die Besucher mit kreativer<br />
und raffinierter Küche. Ob<br />
Badegäste oder externe<br />
Besucher – das Angebot im<br />
neuen Baderestaurant ist<br />
vielseitig und auf Genießer<br />
jeden Alters ausgerichtet.<br />
Kulinarische Vielfalt<br />
für jeden Geschmack<br />
Das „Happiness“ bietet<br />
seinen Gästen ein umfangreiches<br />
Angebot<br />
vom Frühstück bis zum<br />
Abendessen. Von Montag<br />
bis Freitag kann von 8 bis<br />
11 Uhr mit einem leckeren<br />
Frühstücksbuffet in<br />
Erfolg<br />
den Tag gestartet werden,<br />
sonntags startet das Buffet<br />
bereits Marken<br />
ab 09 Uhr. Besonders<br />
attraktiv: Bis zum<br />
15. Oktober 2024 gilt das<br />
Eröffnungsangebot von<br />
14,90 Euro pro Person für<br />
das Frühstücksbuffet, da-<br />
Wir bedanken<br />
uns ...<br />
nach kostet es 16,90 Euro<br />
pro Person.<br />
Erfolg<br />
REICHE<br />
Marken<br />
WERBUNG<br />
Wir sagen<br />
Danke ...<br />
Kurzsäge 44 • 94143 Grainet<br />
Hell, modern und freundlich erstrahlt der Innenbereich des<br />
Happiness.<br />
Fotos: <strong>MuW</strong>/s.berlinger<br />
Für die Mittagszeit gibt es<br />
wöchentlich wechselnde<br />
Kurzsäge 44 • 94143 Grainet<br />
Angebote. Von 11 bis 14:30<br />
Uhr können die Gäste<br />
zwischen zwei Gerichten<br />
wählen, <strong>MuW</strong> die ab 12,90 Euro<br />
erhältlich 37,2 x 60mm sind. Auch am<br />
Abend bietet das „Happiness“<br />
eine abwechslungsreiche<br />
Küche (die bis 21<br />
Uhr geöffnet ist).<br />
Blick in die Zukunft:<br />
Tanzabende und mehr<br />
Neben der kulinarischen<br />
Vielfalt sind weitere Veranstaltungen<br />
in Planung.<br />
Das „Happiness“ möchte<br />
in Zukunft regelmäßige<br />
Tanzabende und Tanznachmittage<br />
anbieten und<br />
Erfolg<br />
REICHE<br />
so nicht nur einen Ort für<br />
gutes Essen, sondern auch<br />
für geselliges Beisammensein<br />
schaffen.<br />
Marken<br />
WERBUNG<br />
Wir bedanken uns für<br />
die Zusammenarbeit<br />
Kurzsäge 44 • 94143 Grainet<br />
Servicepersonal<br />
gesucht<br />
Das „Happiness“-Team<br />
sucht noch Verstärkung<br />
im Servicebereich. Interessierte<br />
können sich gerne<br />
bewerben und Teil eines<br />
VdK-Heim-Strasse 3, 94065 Waldkirchen<br />
Tel:08581 9898620<br />
Öffnungszeiten: Mo - Fr. 8 - 22 Uhr<br />
Samstag 11 - 22 Uhr, Sonntag 9 - 22 Uhr<br />
13
Anzeige<br />
RESTAURANT NEUERÖFFNUNG 195<br />
Kulinarische Vielfalt<br />
im Baderestaurant „Happiness“<br />
engagierten Teams werden.<br />
Die Eröffnung des „Happiness“<br />
markiert einen<br />
wichtigen Schritt in der<br />
Weiterentwicklung des<br />
gastronomischen Angebots<br />
in Waldkirchen. Es bietet<br />
nicht nur Badegästen,<br />
sondern auch allen Einheimischen<br />
und Besuchern<br />
eine wunderbare Möglichkeit,<br />
genussvolle Stunden<br />
in einem modernen und<br />
herzlichen Ambiente zu<br />
verbringen.<br />
Öffnungszeiten:<br />
• Montag bis Freitag:<br />
8:00 bis 22:00 Uhr<br />
• Samstag:<br />
11:00 bis 22:00 Uhr<br />
• Sonntag:<br />
9:00 bis 22:00 Uhr<br />
waldbauer Wir gratulieren ganz herzlich!<br />
HOTEL | GASTRO | EINRICHTUNGEN<br />
5sp 66<br />
Das Happiness-Team freut sich über zahlreiche Gäste.<br />
Foto: Kaluza<br />
Planung und Ausführung der Einrichtung.<br />
Passauer Str. 16<br />
94124 Büchlberg<br />
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Neueröffnung
20 AKTUELLES 1<br />
Das Geburtshaus von Paul Friedl bekommt neues Leben<br />
Im Freilichtmuseum Finsterau hat das Haus seine neue Bestimmung gefunden<br />
Die Ehrengäste bei der Eröffnung des Paul Friedl Hauses (v.l): Kreisheimatpfleger Karl-<br />
Heinz Reimeier, die stv. Landrätinnen Hilde Greiner und Helga Weinberger, Verbandsrat<br />
Josef Auer, Lisa Späthe, Roland Pongratz, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, die MdLs<br />
Josef Heisl, Martin Behringer, Toni Schuberl, Bezirksrat Urban Mangold, stv. Landrätin<br />
Paula Plattner, 2. Bgm. von Mauth Heiner Kilger, Landrat Sebastian Gruber, Museumsleiter<br />
Timmo Miersch, Architekt Norbert Paukner und Mdl Stefan Ebner. Fotos: <strong>MuW</strong>/r.demont<br />
Finsterau. Die früher selbstständige<br />
Gemeinde Pronfelden<br />
gehört schon lange<br />
zu Spiegelau. Direkt an der<br />
Straße nach Spiegelau stehend,<br />
wurde in dem damaligen<br />
Wirtshaus 1902 Paul<br />
Friedl geboren. Friedl wurde<br />
durch seinen vielseitigen<br />
Einsatz für die Erhaltung der<br />
Volkskunst sehr bekannt.<br />
Nachdem sein Geburtshaus<br />
lange Jahre leer stand<br />
und auch nicht mehr im<br />
besten Zustand war, wurde<br />
das Gebäude 2018 abgebaut<br />
und zum Wiederaufbau ins<br />
Freilichtmuseum Finsterau<br />
transportiert.<br />
Mit einem Kraftakt, an dem<br />
viele Menschen beteiligt waren<br />
und der auch einiges an<br />
finanziellen Mitteln erforderte,<br />
wurde nicht nur im<br />
Freilichtmuseum eine neue<br />
Attraktion geschaffen. Es<br />
ist gleichzeitig ein Leuchtturm,<br />
der in Zukunft mit<br />
vielen Veranstaltungen der<br />
Volkskunst im Sinne von<br />
Paul Friedl einen Platz gibt.<br />
Museumsleiter Timmo<br />
Miersch begrüßte die Gäste<br />
zum feierlichen Festakt<br />
im vollbesetzten Saletti des<br />
Museums. Im Anschluss<br />
präsentierten die Schüler<br />
der Grundschule Mauth<br />
„Schnaderhüpfl“ von Paul<br />
Friedl und Tom und Basti<br />
spielten ebenfalls Lieder<br />
vom „Baumsteftenlenz“, wie<br />
Friedl auch genannt wurde.<br />
Roland Pongratz, der künstlerische<br />
Leiter der Volksmusikakademie<br />
Freyung,<br />
berichtete aus dem Leben<br />
von Paul Friedl. Er hat auch<br />
mit Lisa Späthe das Einrichtungskonzept<br />
des Hauses erstellt<br />
und konnte berichten,<br />
dass die geplanten Kosten<br />
um 20 Prozent unterschritten<br />
wurden, was ja heutzutage<br />
nicht häufig vorkommt.<br />
Bezirkstagspräsident Dr.<br />
Olaf Heinrich skizzierte den<br />
Zuhörern den Werdegang<br />
der Hausübertragung ins<br />
Museum Finsterau.<br />
Auf dem Weg zum Paul<br />
Friedl Haus fand man dann<br />
viele Bilder der Kinder aus<br />
der 4. Klasse der Grundschule<br />
Mauth. Sie interpretierten<br />
mit ihren Bildern<br />
Titelbilder der Paul Friedl<br />
Bild oben: Das Paul Friedl Haus am Tag der Eröffnung.<br />
Bild unten: Ein Blick in die Ausstellung über Paul Friedl.<br />
Romane. Ein buntes Rahmenprogramm<br />
des Freilichtmuseums<br />
ergänzte die<br />
Eröffnung des Paul Friedl<br />
Hauses. Neben Lesungen<br />
aus Werken von Paul Friedl<br />
wurden auch Filme mit und<br />
über Paul Friedl präsentiert.<br />
Roland Pongratz und Freunde<br />
sorgten für die musikalische<br />
Umrahmung des Tages.<br />
Im Paul Friedl Haus befindet<br />
sich im Erdgeschoss<br />
eine informative Ausstellung<br />
über das Leben und<br />
Wirken von Friedl nebst<br />
einem Medienraum und einer<br />
Wirtsstube mit Küche.<br />
Im Obergeschoss soll die<br />
Literatur des Bayerischen<br />
Waldes und des Böhmerwaldes<br />
einen Platz finden.<br />
Nicht unerwähnt bleiben<br />
sollen die zwei Holzliegen<br />
hinter dem Haus. Von ihnen<br />
aus kann man die Aussicht<br />
in Ruhe genießen. rd<br />
1<br />
„Speis und Kuchl – Ernährung früher“ – Themenführung im Freilichtmuseum Finsterau am 13. Oktober<br />
Nahrung ist die Grundvoraussetzung,<br />
dass Mensch und Tier<br />
leben können. Unsere Ess-Kultur<br />
wird heute von vielschichtigen<br />
Ernährungstheorien<br />
und einer riesigen Auswahl<br />
an Lebensmitteln in den Supermarktregalen<br />
geprägt.<br />
Vor gut 100 Jahren sah die Ernährung<br />
und Vorratshaltung<br />
der bäuerlichen Bevölkerung<br />
im Bayerischen Wald aber<br />
noch ganz anders aus – wie<br />
genau, das kann man bei der<br />
Themenführung „Speis und<br />
Kuchl – Ernährung früher“<br />
am 13. Oktober um 14 Uhr im<br />
Freilichtmuseum Finsterau<br />
erfahren.<br />
Museumsbegleiterin Jutta Koller<br />
nimmt die Teilnehmenden<br />
mit auf eine Reise in vergangene<br />
Zeiten und beschäftigt sich<br />
dabei mit dem Thema, wie und<br />
was die Menschen um 1900<br />
gegessen haben. Im Rahmen<br />
der Führung wird gezeigt,<br />
welche Hauptnahrungsmittel<br />
es damals gab, welchen Stellenwert<br />
das Essen in den Familien<br />
einnahm und woher die<br />
Nahrungsmittel zu dieser Zeit<br />
hauptsächlich kamen. Doch<br />
wer auf Dauer essen will, der<br />
muss sich auch Vorräte, gerade<br />
für die Wintermonate, anlegen.<br />
Die Teilnehmenden entdecken<br />
im Rahmen der Führung die<br />
Lagerplätze in den Bauernhäusern<br />
und erfahren, wie<br />
Lebensmittel haltbargemacht<br />
und gelagert wurden sowie<br />
welche Ansprüche an die Vorratskammern<br />
gestellt wurden,<br />
damit die Nahrung so lange<br />
wie möglich frisch blieb. Außerdem<br />
mussten nicht nur Lebensmittel<br />
eingelagert werden,<br />
auch für den Nachschub im<br />
nächsten Jahr musste gesorgt<br />
werden.<br />
Die Teilnahme an der Themenführung<br />
ist im Museumseintritt<br />
enthalten. Es ist keine<br />
Voranmeldung notwendig.<br />
Foto: Archiv Freilichtmuseum Finsterau
AKTUELLES 211<br />
Europas Klassik-Nachwuchs auf Passauer Bühnen<br />
27. Jugendmusikfestival Young Classic Europe wieder mit spannendem Programm<br />
Félicien Brut & Lucienne Renaudin Vary Foto: Doneyan Santiago Cañón-Valencia. Foto: Arts Management Group Trio Orelon. Foto: Fiolka<br />
Passau. Zum insgesamt 27.<br />
Mal präsentieren sich im<br />
Oktober und November regionale<br />
und internationale<br />
Nachwuchstalente der klassischen<br />
Musik dem Passauer<br />
Publikum beim Festival<br />
Young Classic Europe.<br />
Das Eröffnungskonzert am<br />
Freitag, 11. Oktober im Großen<br />
Rathaussaal mit dem<br />
Cello Konzert von Edward<br />
Elgar, Robert Schumanns<br />
„Manfred“ Ouvertüre und<br />
der 5. Symphonie von Peter<br />
Iljitsch Tschaikowsky wird<br />
von der Niederbayerischen<br />
Philharmonie unter der Leitung<br />
von Chefdirigent Ektoras<br />
Tartanis gestaltet. Solist<br />
des Abends ist der kolumbianische<br />
Cellist Santiago<br />
Cañón-Valencia, Gewinner<br />
unter anderem des 2. Preis<br />
und des Publikumspreises<br />
bei dem Internationalen<br />
Tschaikowsky Wettbewerb<br />
2019.<br />
Ein Wiedersehen beziehungsweise<br />
-hören gibt es<br />
mit der Trompeterin Lucienne<br />
Renaudin Vary und<br />
dem Akkordeonisten Felicien<br />
Brut aus Frankreich. Ein<br />
Duokonzert mit beliebten<br />
Melodien zum Beispiel von<br />
Astor Piazolla, Richard Galliano,<br />
Michel Legrand oder<br />
Leonard Bernstein bestreiten<br />
beide am Samstag, 26.<br />
Oktober in der Heilig Geist<br />
Kirche. Am 31. Oktober ist<br />
dann am gleichen Ort das<br />
in Köln gegründete und derzeit<br />
an der Essener Folkwang<br />
Universität beheimatete Trio<br />
Orelon mit Werken Ludwig<br />
van Beethovens und der<br />
schwedischen Komponistin<br />
und Violinistin Amanda<br />
Maier zu erleben. Klassikfreunde<br />
haben die Formation<br />
spätestens seit dem<br />
Gewinn des 1. Preises und<br />
des Publikumspreises beim<br />
Internationalen ARD Musikwettbewerb<br />
2023 auf dem<br />
Schirm. Dabei hatten Judith<br />
Stapf (Violine), Marco Sanna<br />
(Klavier) und Arnau Rovira i<br />
Bascompte (Cello) zuvor bereits<br />
beim Schumann- und<br />
beim Mendelssohn-Wettbewerb<br />
Preise gewonnen, in<br />
vielen renommierten Konzerthallen<br />
gespielt, sich mit<br />
einer den Komponistinnen<br />
im Umfeld Ludwig van Beethovens<br />
gewidmeten Konzertreihe<br />
als musikalisch<br />
entdeckungsfreudige Interpreten<br />
präsentiert und 2022<br />
eine von der Kritik sehr gut<br />
aufgenommene Debüt-CD<br />
mit Werken von Amy Beach<br />
herausgebracht.<br />
Neben Klassik heuer<br />
auch Chanson und ein<br />
bisschen Pop<br />
Young Classic Europe gibt<br />
stets dem Klassiknachwuchs<br />
eine Bühne: Zum einen heuer<br />
wieder bei einem Meisterkurs<br />
mit Teilnehmerkonzert<br />
des Klavierpädagogen<br />
Andreas Weber, Mozarteum<br />
Salzburg am 3. November im<br />
Schloss Freudenhain. Aber<br />
auch mit Preisträgern von<br />
Jugend musiziert und dem<br />
österreichischen Wettbewerbspendant<br />
Prima la musica<br />
am 9. November Saal<br />
der Festspiele Europäische<br />
Wochen Passau. Und weil ja<br />
immer mehr Crossover-Tendenzen<br />
in die Konzertprogramme<br />
einziehen, gibt’s<br />
da heuer auch einige Popnummern<br />
zu hören. Beim<br />
Konzert „Neue Namen“ sind<br />
jedes Jahr gerade durchstartende<br />
angehende Musikprofis<br />
zu erleben.<br />
Am 19. Oktober stellen sich<br />
die Geigerin Lisa-Maria Sekine<br />
und die Pianistin und<br />
Komponistin Ilyun Bürkev in<br />
diesem Rahmen in der Heilig<br />
Geist Kirche vor. angehende<br />
erwartet. „Musikkarriere –<br />
ist nur Talent genug?“ lautet<br />
die Frage beim diesjährigen<br />
Gesprächsabend. Angesichts<br />
eines sich wandelnden Publikumsgeschmacks,<br />
Live-Kultur<br />
in der postpandemischen<br />
Erholungsphase und<br />
neuer Musikvertriebswege<br />
ein Thema mit vielfältigen<br />
Zugangswegen. Anna Veit,<br />
aus Hauzenberg stammende<br />
Chansonnière, ihr Klavierbegleiter<br />
Michael Gumpinger<br />
und Festivalleiter Ivan<br />
Bakalow sprechen darüber<br />
am 14. November im EW-<br />
Saal. Aufgelockert wird das<br />
Thema musikalisch mit Liedern<br />
von Herman van Veen,<br />
Heinz Rudolf Kunze, Jacques<br />
Brel und anderen.<br />
Seinen Abschluss findet<br />
das 27. Festival Young Classic<br />
Europe am Sonntag,<br />
17. November wieder mit<br />
einem Konzert im Großen<br />
Rathaussaal. Das Symphonieorchester<br />
des Mozart<br />
Musikgymnasiums und der<br />
Chor der Oberstufe des Musischen<br />
Gymnasiums Salzburg<br />
unter dem Dirigat von<br />
Markus Obereder präsentieren<br />
Symphonie concertante<br />
für Violine und Bratsche, die<br />
Ouvertüre zur Oper „Cosi<br />
fan tutti“ und das „Regina<br />
coeli“ für Chor und Orchester<br />
von Wolfgang Amadeus<br />
Mozart, sowie Ludwig van<br />
Beethovens Symphonie Nr.<br />
1. Die Solisten des Abends<br />
sind die argentinisch-niederländische<br />
Bratschistin<br />
Anuschka Micaela Pedano<br />
und der deutsche Geiger<br />
Tassilo Probst.<br />
Das Teilnehmerkonzert des<br />
Klaviermeisterkurses sowie<br />
das Abschlusskonzert beginnen<br />
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AKTUELLES<br />
Ausstellung „Hoamatgfüi“<br />
im Café „Zur Maierei“<br />
Wie wichtig ist Heimat für uns?<br />
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231<br />
Thurmansbang. Kürzlich<br />
startete die Ausstellung von<br />
Anton Watzinger mit einer<br />
kleinen Vernissage im Café<br />
Maierei in Thurmansbang.<br />
Anton Watzinger erzählte,<br />
dass er sich schon als junger<br />
Mensch für die Malerei begeisterte.<br />
Aber erst im Jahr<br />
2010, zum Zeitpunkt seiner<br />
Pensionierung, konnte er<br />
sich seiner Leidenschaft voll<br />
widmen. Seit damals entstanden<br />
viele Aquarellbilder<br />
mit Motiven hauptsächlich<br />
aus Thurmansbang und der<br />
weiteren Umgebung. Watzingers<br />
Großeltern lebten in<br />
Thurmansbang – daher sein<br />
örtlicher Bezug. Wie Laudator<br />
Wolfgang Zoidl berichtete,<br />
geht es in der ausstellung<br />
darum, wie wichtig Heimat<br />
für uns ist.<br />
Bei der Vernissage (v.l.): Max König, Bürgermeister von Saldenburg,<br />
Künstler Anton Watzinger, Josef Artmann, Bürgermeister<br />
von Tittling sowie Stefan Braml, 2. Bürgermeister<br />
von Thurmansbang.<br />
Foto: <strong>MuW</strong>/r.demont<br />
Die gut besuchte Vernissage<br />
wurde musikalisch begleitet<br />
von Josef Artmann dem Bürgermeister<br />
von Tittling, der<br />
damit ein „verborgenes“ Talent<br />
offenbarte. Die Ausstellung<br />
läuft bis zum 29. Januar<br />
2025. Sie ist jeden Mittwoch<br />
von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das<br />
Cafe „Zur Maierei“ befindet<br />
sich in der Kirchstr. 2 in<br />
Thurmansbang.<br />
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Für Anton Watzinger bedeutet<br />
„Hoamatgfüi“ (Heimatgefühl):<br />
Wo man sich wohl<br />
fühlt – Wo meine Freunde<br />
sind – Wo meine Familie ist<br />
– Schöne Orte und Plätze.<br />
All dies drücken auch seine<br />
Bilder aus. Neben dem Malen<br />
wandert und fotografiert<br />
Watzinger gerne. Dabei findet<br />
er neue Inspirationen für<br />
seine Bilder.<br />
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