2024-10_RegioBusiness
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SÜDWESTPRESSE<br />
<strong>RegioBusiness</strong><br />
KONJUNKTUR<br />
Umsätze im Handwerk<br />
sinken messbar SEITE 3<br />
swp.de/regiobusiness<br />
i<br />
RÜCKBLICK<br />
Fachpack warfür<br />
Aussteller erfolgreich SEITE 5<br />
OKTOBER <strong>2024</strong><br />
FESTAKT<br />
Reinhold Würth begeht sein<br />
75. Arbeitsjubiläum SEITE 12<br />
Nr. 262 / Jg. 23 [2,50 EUR]<br />
WIR<br />
BEWEGEN<br />
GROSSES!<br />
Gleisinfrastrukturbau<br />
0795133-0<br />
MIT LEONHARDWEISS<br />
FREUDE AM BAUENERLEBEN!<br />
GrüneEnergie<br />
im Aufwind<br />
Die Energiewende ist in vollem Gange.<br />
Immer mehr Projekteund Unternehmen<br />
setzen aufWind, Wasser,Sonne und Co.<br />
als Energiequelle –imKleinen wie im<br />
Großen.Inder RegionHeilbronn-Franken<br />
steht nun auchEnergieaus Wasserstoff<br />
aufdem Plan. SEITE 6<br />
Illustration:mediaservice<br />
UNTERNEHMEN<br />
Logistik wandert<br />
auf die Schiene<br />
Procter&Gamblegreift eine alte<br />
Ideeneu auf und investiert<br />
mehrere Millionen Euro: Ein<br />
stillgelegtes Frachtgleis wirdneu<br />
in Betrieb genommen. Seite 14<br />
FACHKRÄFTETAGE<br />
Wo Karrieren<br />
Auftrieb erfahren<br />
Die Berufs- und Karrieremesse<br />
„Fachkräftetage“ ist seit zehn<br />
Jahren ein voller Erfolg.Auch die<br />
diesjährigeAuflage ist bereitsso<br />
gut wie ausgebucht. Seite 18<br />
DREHKREUZ<br />
Satteldorf als<br />
Wirtschaftsstandort<br />
Die Gemeindeist Sitzzahlreicher<br />
erfolgreicher Unternehmen,<br />
überzeugt dank guterVerkehrsanbindung<br />
und setzt auf<br />
Nachhaltigkeit. Seite 27<br />
Opferder Branchenkrise<br />
WürthElektronik mussdas Werk im südbadischen Schopfheim schließen. DerKonzern<br />
ziehtdamit Konsequenzenaus der geringenNachfragenach Leiterplatten.<br />
Standort-Konsolidierung<br />
im Würth-Konzern: Würth<br />
Elektronik Circuit Board<br />
Technology, Leiterplatten-Hersteller<br />
mit Hauptsitz inNiedernhall,<br />
muss sein Produktionswerk<br />
in Schopfheim schließen.<br />
Ausschlaggebend sei die „aktuell<br />
schwerste Krise in der Geschichte<br />
der Leiterplattenindustrie<br />
in Europa, mit einem dramatischen<br />
Einbruch im Auftragseingang“,<br />
teilt das Unternehmen<br />
mit. Erschwert werde die Situation<br />
durchmassiveSteigerungen<br />
der Energie- und Personalkosten.<br />
Betroffensindüber 300 Mitarbeiter<br />
in Schopfheim.<br />
„Wir sehen leider aktuell keine<br />
Alternative zur Einstellung der<br />
Produktion in Schopfheim“, sagt<br />
Daniel Klein, Geschäftsführer<br />
Würth Elektronik Circuit Board<br />
Technology. „Diese Maßnahme<br />
ist notwendig, um Verluste zu<br />
minimieren und die langfristige<br />
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmenszusichern.Inunserem<br />
Serien- und Standardleiterplattenwerk<br />
in Schopfheim ist der<br />
Kostendruck am höchsten.“<br />
Leiterplattenwerk:300 Mitarbeiter sind vonder Schließung des Standorts betroffen.<br />
Die anderen Standorte des Geschäftsbereichs<br />
in Niedernhall<br />
und Rot am See mit rund 500<br />
Mitarbeitern seinen sicher, betont<br />
Geschäftsführer Thomas<br />
Beck gegenüber der Heilbronner<br />
Stimme. In den beiden Produktionsstandorten<br />
soll der Fokus<br />
auf Branchen und Anwendungen<br />
gelegt werden, deren<br />
komplexere und individuelle<br />
Foto: Würth Elektronik<br />
Leiterplatten aus strategischen<br />
Gründen in Europa gefertigt<br />
werden. Umfassende Dienstleistungen<br />
rund um die Leiterplatte<br />
werden beibehalten, um Kunden<br />
vonder Produktideebis zumfertigen<br />
Produkt zu begleiten.<br />
Die Verdichtung der Fertigungsstandorte<br />
ermögliche eine stabile<br />
Auslastung der Kapazität<br />
der anderen Werke in Deutschland<br />
und die Ausrichtung auf<br />
eine wirtschaftlich gesunde Zukunft<br />
der Würth Elektronik Circuit<br />
Board Technology. „Mit 700<br />
Mitarbeitenden bleibt Würth<br />
Elektronik der Technologieexperte<br />
für die Zukunft“, gibt sich<br />
Geschäftsführer Thomas Beck<br />
überzeugt.<br />
ina/pm<br />
www.we-online.com/pcb<br />
Aktion für<br />
Gleichstellung<br />
Anlässlich der20. Frauenwirtschaftstage im<br />
Oktober werden in Heilbronn-Franken zahlreiche<br />
Veranstaltungen angeboten.<br />
Mit den Frauenwirtschaftstagen<br />
soll die Bedeutung<br />
der Frauen für das Wirtschaftsleben<br />
Baden-Württembergs<br />
aufgezeigt werden. Als Unternehmerinnen,<br />
Fach- und Führungskräfte,<br />
Wissenschaftlerinnen<br />
oder Forscherinnen gestalten<br />
sie aktiv Wirtschaft und Gesellschaft<br />
mit. Anlässlichder Aktionstage<br />
ist inder Region ein buntes<br />
Programm geboten.<br />
Dorothée Töreki, Inhaberin von<br />
Denkräume in Digitalen, bringt<br />
am Mittwoch, 16. Oktober, Geschichten<br />
über Technologie mit<br />
Herz und ohne Dogma an den<br />
Hochschul-Campus nach Schwäbisch<br />
Hall. Sie zeigt auf, warum<br />
eine Zeit anbricht, die Frauen<br />
mehr Chancen ermöglicht. Denn<br />
dank generativer KI würde das<br />
Wissendemokratisiert.<br />
Um ein ähnliches Thema kreist<br />
das Web-Seminar der Handwerkskammer<br />
Heilbronn-Franken<br />
„KI und Geschlecht im Zusammenspiel“<br />
am Mittwoch, 16.<br />
Oktober. Am Freitag, 18. Oktober,<br />
heißt es dann „Next Generation<br />
–Unternehmen erfolgreich und<br />
nachhaltig in die Zukunft führen“.<br />
Die Wirtschaftsjunioren aus Main-<br />
Tauber laden am Donnerstag, 17.<br />
Oktober, zu einem Impulsvortrag<br />
vonSvenEßwein ein. DerBildungsexperte<br />
spricht ab 18.30<br />
Uhr bei der Volksbank in Bad<br />
Mergentheim zum Thema „Von<br />
Babyboomern bis Generation Z–<br />
Chance Generationenvielfalt“.<br />
„Raus aus dem Hamsterrad und<br />
ab auf’s Surfbrett“ lautet zudem<br />
eine Veranstaltung mit Christine<br />
Sing. Die Business Coachin, die<br />
lange in der Kommunikation des<br />
Volkswagen-Konzerns tätig war,<br />
spricht am Freitag, 18. Oktober,<br />
ab 9.30 Uhr in der Sparkasse in<br />
Künzelsau.<br />
ina<br />
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02 Politik & Wirtschaft<br />
Oktober <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 262<br />
Konjunktur schwächt Arbeitsmarkt<br />
Die Arbeitgeber haben im September weniger freie Stellen gemeldet und auch mehr Kurzarbeit beantragt.<br />
Im September ist die Zahl der<br />
Arbeitslosen im Agenturbezirk<br />
Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />
auf 12.887 gesunken.<br />
Das sind 302 Arbeitslose<br />
oder 2,3 Prozent weniger als im<br />
August, aber 1326 oder 11,5 Prozent<br />
mehr als im September 2023.<br />
Die Arbeitslosenquote ist um 0,1<br />
auf 3,7 Prozent gesunken. Im Landesdurchschnitt<br />
ist diese Kennziffer<br />
ebenfalls um 0,1 gesunken.<br />
Hier liegt sie aber bei 4,3 Prozent.<br />
„Wie im September üblich, sinkt<br />
die Zahl der Arbeitslosen. Das<br />
liegt insbesondere daran, dass<br />
sich junge Arbeitslose erwartungsgemäß<br />
in Arbeit oder Ausbildung<br />
abgemeldet haben“, begründet<br />
die Agenturleiterin in<br />
Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim,<br />
Elisabeth Giesen, diese Entwicklung.<br />
Jedoch beeinträchtige<br />
die Konjunkturschwäche den Arbeitsmarkt<br />
zunehmend. Dies zeige<br />
sich an der Entwicklung der<br />
Stellenangebote und der ansteigenden<br />
Kurzarbeit. Im September<br />
wurden 670 neue Arbeitsstellen<br />
gemeldet. Das sind 148 (18,1<br />
Prozent) weniger als im August<br />
und 237 (26,1 Prozent) weniger<br />
als im September 2023. Insgesamt<br />
gab es 4909 freie Jobs, 41<br />
(0,8 Prozent) weniger als im August<br />
und 2922 (37,3 Prozent) weniger<br />
als im September 2023.<br />
Dennoch werden gut ausgebildete<br />
Arbeitskräfte gesucht. Geeignete<br />
Mitarbeitende zu finden, stellt<br />
für Unternehmen zunehmend eine<br />
Herausforderung dar. Deshalb<br />
„Wie im September<br />
üblich, sinkt<br />
die Zahl der<br />
Arbeitslosen.<br />
Das liegt insbesondere<br />
daran,<br />
dass sich<br />
junge Arbeitslose<br />
erwartungsgemäß<br />
in Arbeit oder<br />
Ausbildung abgemeldet<br />
haben.“<br />
müssen alle Potenziale noch stärker<br />
als bisher gehoben werden.<br />
Ein Ansatz ist es, die Erwerbsbeteiligung<br />
von Frauen zu steigern.<br />
„Da viele Frauen in Teilzeit arbeiten,<br />
ist ein weiterer Ansatzpunkt,<br />
ihre Arbeitszeit zu erhöhen“, erklärt<br />
Elisabeth Giesen. Dies wird<br />
aber nur gelingen, wenn das Betreuungsangebot<br />
für Kinder verlässlich<br />
ausgebaut wird.<br />
Die Arbeitsagentur fördert im<br />
Rahmen des Qualifizierungsprogramm<br />
„Direkteinstieg KiTa“ den<br />
Quereinstieg in die Berufe sozialpädagogischer<br />
Assistenz. Angesichts<br />
des hohen Bedarfs an qualifizierten<br />
pädagogischen Fachkräften<br />
stellt dieser Bildungsgang<br />
eine vielversprechende Möglichkeit<br />
dar, einen erfolgreichen Abschluss<br />
in diesem Bereich zu erreichen<br />
und den Ausbau des Betreuungsangebotes<br />
voranzubringen.<br />
„Mit 45 Förderungen sind<br />
wir gut mit dem Programm gestartet“,<br />
freut sich die Agenturleiterin.<br />
Mit Veranstaltungen anlässlich<br />
der Frauenwirtschaftstage unterstützt<br />
die Agentur zudem die Beteiligung<br />
von Frauen am Erwerbsleben.<br />
Im Agenturbezirk gibt es in<br />
der kommenden Woche drei Vorträge<br />
zum Thema (Seite 1).<br />
SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis<br />
liegt die Arbeitslosenquote<br />
bei 3,8 Prozent (August: 3,9 Prozent).<br />
Im September waren 4586<br />
Menschen arbeitslos gemeldet, 73<br />
(1,6 Prozent) weniger als im August<br />
und 634 (16 Prozent) mehr<br />
als vor einem Jahr. Arbeitgeber<br />
haben 167 Stellen gemeldet, 19<br />
Der Arbeitsmarkt im September <strong>2024</strong><br />
12.887<br />
ARBEITSLOSE<br />
Veränderung zum Vorjahr: +11,5 %<br />
3,8%<br />
ARBEITSLOSENQUOTE<br />
JUGENDLICHE<br />
Veränderung zum Vorjahr: +0,6 %<br />
258.118<br />
SOZIALVERSICHERUNGS-<br />
PFLICHTIG BESCHÄFTIGTE<br />
Veränderung zum Vorjahr: +0,9 %<br />
(<strong>10</strong>,2 Prozent) weniger als im August<br />
und 37,2 Prozent weniger als<br />
im September 2023. Der Bestand<br />
an Stellenangeboten lag bei 1771;<br />
32,3 Prozent weniger als im September<br />
2023.<br />
HOHENLOHEKREIS Hier beträgt<br />
die Arbeitslosenquote 3,5<br />
Prozent (August: 3,5 Prozent). Im<br />
September waren 2400 Menschen<br />
3,7 %<br />
ARBEITSLOSENQUOTE<br />
Veränderung zum Vorjahr: +0,3%<br />
16.377<br />
UNTERBESCHÄFTIGTE<br />
(OHNE KURZARBEIT)<br />
Veränderung zum Vorjahr: +8,4%<br />
4.909<br />
ARBEITSSTELLEN<br />
Veränderung zum Vorjahr: -37,3%<br />
RB Grafik: Jürgen Schneider; Quelle: Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />
arbeitslos gemeldet, 51 (2,1 Prozent)<br />
weniger als im August und<br />
204 (9,3 Prozent) mehr als im<br />
September 2023. Arbeitgeber haben<br />
163 Stellen gemeldet, <strong>10</strong> (5,8<br />
Prozent) weniger als im August<br />
und 49,5 Prozent mehr als im<br />
September 2023. Der Bestand an<br />
Stellenangeboten lag zum Stichtag<br />
bei <strong>10</strong>40; 24 Prozent weniger als<br />
im September 2023.<br />
MAIN-TAUBER-KREIS Hier<br />
sind 3,5 Prozent der Menschen<br />
arbeitslos. (August: 3,6 Prozent).<br />
Im September waren es 2682;<br />
87 (3,1 Prozent) weniger als im<br />
August und 285 (11,9 Prozent)<br />
mehr als im September 2023. Arbeitgeber<br />
haben 151 Stellen gemeldet,<br />
146 (49,2 Prozent) weniger<br />
als im August und 53,7 Prozent<br />
weniger als im September<br />
2023. Der Bestand an Stellenangeboten<br />
lag bei 1407; 43 Prozent<br />
weniger als im September 2023.<br />
Im Agenturbezirk waren im Bereich<br />
der Grundsicherung<br />
(Rechtskreis SGB II) 6457 Arbeitslose<br />
gemeldet, im Bereich<br />
der Arbeitslosenversicherung<br />
(Rechtskreis SGB III) 6430. Der<br />
Anteil der Arbeitslosen aus dem<br />
Bereich der Grundsicherung betrug<br />
50,1 Prozent.<br />
Ausbildung noch möglich<br />
Viele Unternehmen suchen auch<br />
jetzt noch Nachwuchs. „Unsere<br />
Berufsberatung vermittelt noch<br />
den ganzen Herbst in Ausbildung.<br />
Jetzt heißt es aber, sich möglichst<br />
schnell einen Termin holen“, betont<br />
Elisabeth Giesen. Wie lange<br />
der Einstieg in das laufende<br />
Ausbildungsjahr möglich ist, entscheiden<br />
die Kammern. pm<br />
www.arbeitsagentur.de<br />
STANDPUNKT<br />
Adina Bauer<br />
Redakteurin<br />
Alle ziehen an einem Strang<br />
Jeder der schon einmal versucht hat, den<br />
neuen Papierstrohhalm in das Trinkpäckchen<br />
zu pfriemeln, hat dabei sicherlich auf<br />
die Nachhaltigkeitsbestrebungen geflucht.<br />
Es braucht mindestens drei Versuche bis das<br />
„Röhrchen“ die Aussparung durchstoßen<br />
hat, vorher ist es natürlich mehrfach umgeknickt<br />
und die Spitze ist faktisch nicht mehr<br />
vorhanden. Hat man es dann mit viel Geduld<br />
und Geschick – und unter lautstarkem<br />
Schimpfen – geschafft, den Strohhalm endlich<br />
einzuführen, währt die Freude nicht lang.<br />
Nach nur kurzer Zeit ist das Papier aufgeweicht<br />
– Trinkgenuss geht anders.<br />
Der Einsatz vom häufig verpönten Plastik ist<br />
also in mancherlei Bereichen sinnvoll oder<br />
zumindest ganz nützlich, in manchen sogar<br />
unverzichtbar – wie auch Marcus Wirthwein,<br />
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wirthwein<br />
AG in Creglingen, nicht müde wird zu betonen:<br />
„Kunststoff ist als Werkstoff oft unberechtigterweise<br />
negativ belegt. Aufgrund der<br />
Materialeigenschaften und des geringen Gewichts<br />
ist die Verwendung meist alternativlos.“<br />
Wichtig ist stattdessen, auf die richtige<br />
Kreislaufwirtschaft zu achten, und weltweit<br />
das Bewusstsein sowie auch die Möglichkeiten<br />
für einen nachhaltigen Umgang zu schaffen.<br />
Solange in anderen Ecken der Erde der<br />
Abfall zum Beispiel noch direkt im Meer entsorgt<br />
wird, wird der Papierstrohhalm die<br />
Welt auch nicht retten.<br />
Und doch gilt: Irgendwo muss eben<br />
ein Anfang gemacht werden. Und das<br />
Foto: Ufuk Arslan<br />
geht am besten „vor der eigenen Haustür“,<br />
zum Beispiel mit der Erzeugung von umweltfreundlichem<br />
Strom, um die Bedarfe zu decken<br />
– und zwar nicht zu Lasten der nachfolgenden<br />
Generationen.<br />
Jetzt ist die Energiewende bekanntlich keine<br />
einfache Aufgabe: Langwierige Genehmigungsverfahren<br />
und auch Einsprüche im Sinnes<br />
des Landschaft- und Naturschutzes bremsen<br />
häufig den Bau von Windrädern oder<br />
Solarthermie-Anlagen. Dabei sind die Argumente<br />
für den flächendeckenden Ausbau der<br />
erneuerbaren Energien unschlagbar: Windkraft,<br />
Fotovoltaik- und Solarthermie-Anlagen<br />
nutzen Energiequellen, die unerschöpflich<br />
sind und keine schädlichen Emissionen<br />
verursachen. Dadurch leisten sie einen wichtigen<br />
Beitrag zum Klimaschutz. Zudem sorgen<br />
sie für mehr Unabhängigkeit von fossilen<br />
Brennstoffen, was die langfristige Energiesicherheit<br />
erhöht und die Preisschwankungen<br />
auf dem Energiemarkt verringert. Insgesamt<br />
ermöglicht eine dezentrale Energieerzeugung<br />
eine flexiblere und widerstandsfähige Stromversorgung.<br />
Technologische Neuheiten sorgen zudem dafür,<br />
dass die Anlagen so gut wie möglich mit<br />
dem Schutz der heimischen Tierwelt übereinstimmen.<br />
So setzen die Stadtwerke Schwäbisch<br />
Hall im Windpark Rote Steige bei Mainhardt<br />
zum Beispiel seit Juli auf ein „Antikollisionssystem“.<br />
Bisher mussten die Windräder<br />
in der Brutperiode des heimischen Wespenbussards<br />
pauschal tagsüber abgeschaltet werden.<br />
Dank mehrere Industriekameras können<br />
die Räder seit diesem Sommer aber weiterhin<br />
den ganzen Tag umweltfreundlich<br />
Strom erzeugen. Erkennt das an die Kameras<br />
gekoppelte System eine bestimmte Vogelart,<br />
sendet es nämlich sofort ein Stopp-Signal an<br />
das Windrad, um das Tier nicht zu gefährden.<br />
Und da es schlussendlich ja gar keine Alternative<br />
gibt, gilt es jetzt vor allem, die Akzeptanz<br />
von Maßnahmen und Planungen im Rahmen<br />
der Energiewende zu steigern. Nur wenn<br />
die betroffenen Menschen, die im Umfeld der<br />
geplanten Anlagen wohnen und leben, den<br />
Eindruck haben, dass sie mit- und ernst genommen<br />
werden, steigt die Bereitschaft den<br />
Weg mitzugehen. Die Energiepolitik ist daher<br />
angewiesen, durch adressatenbezogene Kommunikation<br />
und vor allem durch mehr Chancen<br />
zur aktiven Mitwirkung der Bürgerschaft<br />
die Voraussetzungen für Akzeptanz zu verbessern.<br />
Wenn ergebnisoffene Beteiligungsverfahren<br />
frühzeitig und fair durchgeführt werden,<br />
kann man mit einem höheren Maß an<br />
Zustimmung rechnen.<br />
Übrigens: Auch mein Wohnort ist umgeben<br />
von großen Windrädern. Mittlerweile stört<br />
mich weder der Anblick der Rotoren noch<br />
etwaige Geräusche, die der Wind ab und an<br />
in den Garten trägt. Vielmehr sind die grauen<br />
Türme ein beliebtes Etappenziel auf Radtouren<br />
mit den Kindern. Und da lassen wir<br />
uns dann gerne auch mal das Trinkpäckchen<br />
schmecken – wenn es sein muss, auch aus<br />
dem Papierstrohhalm.<br />
Impressum<br />
Verlag<br />
SÜDWEST PRESSE Hohenlohe<br />
GmbH & Co. KG<br />
Haalstr. 5 + 7<br />
74523 Schwäbisch Hall<br />
Telefon: 0791/404-0<br />
Telefax: 0791/404-480<br />
Geschäftsführung<br />
Thomas Radek<br />
Redaktion<br />
Ulrich Becker (V.i.S.d.P.)<br />
Adina Bauer (ina)<br />
E-Mail: a.bauer@swp.de<br />
Telefon: 0791/404-457<br />
Marius Stephan (mst)<br />
E-Mail: m.stephan@swp.de<br />
Telefon: 0791/404-461<br />
Anzeigen<br />
Vera Epple (verantw.)<br />
Telefon: 0791/404-216<br />
E-Mail: anzeigen.sho@swp.de<br />
Abonnement/Vertrieb<br />
Peer Ley (verantw.)<br />
E-Mail: aboservice.sho@swp.de<br />
Bezugspreis:<br />
Abonnement inkl. Postbezug und<br />
7% MwSt. 25 Euro p.a.<br />
Einzelverkaufspreis 2,50 Euro<br />
Auflage<br />
Im Landkreis Schwäbisch Hall,<br />
dem Main-Tauber-Kreis,<br />
dem Hohenlohekreis und<br />
dem Landkreis Ansbach mit einer<br />
Auflage über 42.000 Exemplaren<br />
(Verlagsangabe).<br />
Erscheinungsweise monatlich über<br />
die Tageszeitungen der<br />
SÜDWEST PRESSE Hohenlohe:<br />
Haller Tagblatt, Hohenloher Tagblatt,<br />
Rundschau Gaildorf.<br />
Im Main-Tauber-Kreis in Kooperation<br />
mit den Fränkischen Nachrichten.<br />
Druck<br />
NPG Druckhaus GmbH & Co. KG<br />
Siemensstraße <strong>10</strong><br />
89079 Ulm<br />
Geschäftsführer: Christian Gaidies
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Politik &Wirtschaft 03<br />
Handwerkskammer stellt sich neu auf<br />
Bei der konstituierenden Sitzung wurde RalfRothenburger zumneuen Präsidenten gewählt. Im Vorstand gibt es weitere Neuerungen:<br />
MonikaSchaffner aus Satteldorf istals ersteFrauVizepräsidentin fürdie Arbeitgeberseite. VONADINA BAUER<br />
Ulrich Bopp stand 17Jahre<br />
lang als Präsident an der<br />
Spitze der Handwerkskammer<br />
Heilbronn-Franken. Mit klarenWorten<br />
hatersichfür dieBelange<br />
des heimischen Handwerks<br />
eingesetzt. Nun hat er sich in den<br />
Ruhestand verabschiedet.<br />
In seiner letzten Vollversammlungssitzung<br />
ließ er seine Zeit als<br />
Präsident Revue passieren. Ihm<br />
sei es immer besonders wichtig<br />
gewesen, „das Verhältnis zwischen<br />
der Kammer und unseren<br />
Betrieben auszubalancieren“.<br />
Aber nicht nur auf Kammerebene,<br />
sondern auch auf Landes- und<br />
Bundesebene hat sich der Widdernerfür<br />
die Belangedes Handwerks<br />
eingesetzt. „Dass die vielfältige<br />
Arbeit Früchte getragen<br />
hat,darauf bin ich stolz.“ DreiErrungenschaften<br />
sind ihm besonders<br />
in Erinnerung geblieben: Die<br />
Rückvermeisterung, die Einführung<br />
der Meisterprämie und der<br />
Meistergründungsprämie sowie<br />
die Gleichsetzung des Meistertitels<br />
mit dem akademischen Grad<br />
des Bachelors. Als Dank für sein<br />
Engagement wurdeerzum Ehrenpräsidentender<br />
heimischen Kammer<br />
ernannt.<br />
Ralf Rothenburger aus Weinsberg-Grantschen<br />
wurde von der<br />
Vollversammlung einstimmig als<br />
Nachfolger bestimmt. Der neue<br />
Führungsriege: RalfRothenburger(li.) istneuer Präsident derHandwerkskammer Heilbronn-Franken.<br />
Hauptgeschäftsführer RalfSchnörr und seinStellvertreterAchim Hofmann (re.) gratulieren ihm und denneuen<br />
Vizepräsidenten GerdSchillingund Monika Schaffner zurWahl.<br />
Foto: Adina Bauer<br />
Präsident hat das Ziel, die „Weichen<br />
für eine erfolgreiche Zukunft<br />
des Handwerks zu stellen“.<br />
Herausforderungen gibt es viele,<br />
wie Ulrich Bopp zum Abschluss<br />
seiner Amtszeit zusammenfasste:<br />
„Die Sorgenfalten bei den Betrieben<br />
nehmen zu. Sie verzeichnen<br />
weiterhin rückläufige Aufträge<br />
und sinkende Umsätze.“ Die<br />
gravierendsten Probleme laut<br />
Bopp: Die Digitalisierung kommt<br />
nur schleppend voran. Die Bürokratie<br />
wächst den Unternehmen<br />
über den Kopf. Die Energiepreise<br />
sind im internationalen Vergleich<br />
nochimmerextrem hoch undGenehmigungsverfahren<br />
dauern viel<br />
zu lange.<br />
Dennoch schaut der neue Präsident<br />
Ralf Rothenburger optimistisch<br />
in die Zukunft: „Ich kann<br />
das Rad nicht neu erfinden, aber<br />
ich trete mit derÜberzeugung an,<br />
dass wir gemeinsam diese Herausforderungen<br />
meistern und<br />
unser Handwerk fürdie Aufgaben<br />
der Zukunft vorbereiten und ausrichtenkönnen.“<br />
Vier Säulen als Kern der<br />
künftigen Arbeit<br />
Der neue Kammerpräsident hatte<br />
in seiner Bewerbungsrede umrissen,<br />
wohin die Reise in den kommenden<br />
fünf Jahren mit ihm als<br />
Präsident gehen soll. Dabei skizzierte<br />
er vier Säulen, auf die er<br />
seine Schwerpunkte legen will.<br />
Fokussieren möchte er sich auf<br />
die Themen Ausbildung undFachkräftesicherung.Erhält<br />
es fürunerlässlich,<br />
dass das Handwerk in<br />
die Ausbildung investiert. Erwill<br />
die duale Ausbildung weiter stärken<br />
und auch Weiterbildungsmöglichkeiten<br />
gezieltfördern. Außerdem<br />
hat sich der Inhaber eines<br />
Elektrobetriebs den Themen<br />
Digitalisierung und Innovation<br />
verschrieben, allerdings mit Maß<br />
und Mitte und nach dem Motto<br />
„Wir sind aufgeschlossen, aber<br />
nicht blind“.Erist überzeugt: Das<br />
Handwerk muss die vielfältigen<br />
technischen Möglichkeiten nutzen,<br />
wo es sinnvoll ist–aber ohne<br />
jedem Trend hinterherzurennen.<br />
Auch das Dauerärgernis Bürokratie<br />
hat Ralf Rothenburger auf der<br />
Agenda, weiß aber: „Sich hiervon<br />
zu verabschieden, davon können<br />
wir uns verabschieden.“ Trotzdem<br />
werde er dafür kämpfen, die Belastungen<br />
für die Betriebe so geringwie<br />
möglich zu halten. Daher<br />
will er „nicht nur den Finger,sondern<br />
ambesten gleich die ,ganze<br />
Hand‘ in die Wunde legen“. Nachhaltigkeit<br />
soll ein weiteres wichtiges<br />
Thema seiner Präsidentschaft<br />
sein. Für den 66-Jährigen<br />
istdies „nicht nur ein Trend, sondern<br />
eine Notwendigkeit“. Daher<br />
müsse auch das Handwerk seine<br />
Prozesse und Produkte umweltfreundlicher<br />
gestalten und ressourcenschonend<br />
arbeiten. „Das<br />
Handwerk kann hier eine Vorreiterrolle<br />
einnehmen“, ist er überzeugt.<br />
Viele neue Gesichter im<br />
Vorstand derKammer<br />
An der Kammerspitze haben sich<br />
zudem weitere Veränderungen ergeben:<br />
Zur neuen Vizepräsidentin<br />
für die Arbeitgeberseite wurde<br />
Monika Schaffner gewählt. Die<br />
selbstständige Elektroinstallateurmeisterin<br />
aus Satteldorf ist die<br />
erste Frau, die dieses Amt bekleidet.<br />
Die Arbeitnehmerseite vertritt<br />
der neue Vizepräsident Gerd<br />
Schilling. Der Kommunikationselektroniker<br />
aus Brackenheim ist<br />
bei der Firma Schunk in Lauffen<br />
am Neckar beschäftigt.<br />
Nicht nur das Präsidium wurde<br />
neu aufgestellt, auch im Vorstand<br />
der Kammer gibt es neue Gesichter:<br />
Diesem Gremium gehören<br />
künftig auch Ulrich Stein (Malerund<br />
Lackierermeister aus Waldenburg),<br />
Manuel Keicher (Stuckateurmeister<br />
aus Heilbronn),<br />
Timo Szabo (Kfz-Technikermeister<br />
aus Kreuzwertheim) und Steffen<br />
Hänisch (Hörakustiker aus<br />
Külsheim) an. Als Mitglieder des<br />
Vorstands bestätigt wurden Ralf<br />
Rothenburger, Bernhard Kuhn<br />
(Bäckermeister aus Neckarsulm)<br />
und Jürgen Görke (Polier aus Öhringen).<br />
Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken<br />
fungiert als<br />
Dienstleistungszentrum für rund<br />
12.700 Handwerksbetriebe aus<br />
dem Stadt- und Landkreis Heilbronn<br />
sowie den Kreisen Hohenlohe,<br />
Schwäbisch Hall und Main-<br />
Tauber. In der Summe bieten<br />
die Mitglieder rund <strong>10</strong>0.000 Erwerbstätigen<br />
einen Arbeitsplatz<br />
und fast 4000 Auszubildenden<br />
eine berufliche Perspektive.<br />
www.hwk-heilbronn.de<br />
Lageund Stimmung in den<br />
Betrieben trüben sich ein<br />
DieKonjunkturumfragezeigt: Im Handwerk sinddie Aufträge rückläufig und die Umsätzesinken.<br />
Die Wolken am Konjunkturhimmel<br />
des Handwerks<br />
verdunkeln sich und die<br />
Lage trübt sich weiter ein –dieses<br />
Bild zeichnet die Konjunkturumfrage<br />
der Handwerkskammer<br />
Heilbronn-Franken zum dritten<br />
Quartal: Nur noch knapp jeder<br />
zweite Handwerksbetrieb<br />
bezeichnet demnach seine aktuelle<br />
Lageals „gut“. Auslastung, Umsätze,<br />
Investitionen und Zahl der<br />
Beschäftigten sind zurückgegangen.<br />
Als Grund für diese Entwicklung<br />
gibt die Kammer die gesamtwirtschaftliche<br />
Lage an. Die Wirtschaftsleistung<br />
sei insbesondere<br />
in der Industrie, aber auch in<br />
dem das Handwerk prägenden<br />
SektorBau deutlich zurückgegangen.<br />
Eine spürbare Erholung erwarten<br />
Experten erst für das kommende<br />
Jahr. „Die aktuelle Lage<br />
im Handwerk macht uns Sorgen.<br />
Deshalb ist es wichtig, dass die<br />
Politik jetzt die Standortbedingungen<br />
in Deutschland insgesamtverbessert<br />
und damit auch Anreize<br />
für Investitionen schafft“, erklärt<br />
Handwerkskammerpräsident Ralf<br />
Rothenburger. Hauptgeschäftsführer<br />
Ralf Schnörr ergänzt: „Die<br />
Problemeunserer mittelständisch<br />
geprägten und regional verwurzelten<br />
Handwerksbetriebe sind<br />
vielfach beschrieben: überbordende<br />
bürokratische Belastungen,<br />
hohe Steuer- und Abgabenlast<br />
und die Herausforderung, geeignete<br />
Fachkräfte zufinden. Der<br />
Auftrag für die Politik ist daher<br />
klar: Es ist Zeit,zumachen.“<br />
Rückgang: DieAuftragsbücher der heimischen Handwerkersind nicht<br />
mehrsovollwie noch im zweiten Quartal.<br />
Foto: NPG-Archiv<br />
AUFTRAGSLAGE Bei den Aufträgen<br />
mussten die Handwerksbetriebe<br />
in der Region im dritten<br />
Quartal einen Rückgang verkraften:<br />
Nur 18,3 Prozentder Betriebe<br />
meldeten ein Auftragsplus,<br />
rückläufige Auftragseingänge verzeichneten<br />
hingegen 38,7 Prozent<br />
der Befragten. Der Anteil der negativen<br />
Auftragsmeldungen war<br />
damitdeutlich höher als im zweiten<br />
Quartal (27,8 Prozent). Für<br />
die kommenden Monate rechnet<br />
mehr als jeder fünfte Betrieb<br />
(21,3 Prozent) mit einem weiteren<br />
Rückgang.<br />
Der Auftragsrückgang schlug<br />
sich auch auf die Betriebsauslastung<br />
nieder,die ebenfalls zurückging.<br />
13,8 Prozent der Befragten<br />
gaben an, über ihre Kapazitäten<br />
ausgelastet zu sein. Dafür ist der<br />
Anteil der Betriebe gestiegen, die<br />
ihre Auslastung mit 61 bis80Prozent<br />
angegeben (31,4 Prozent, 2.<br />
Quartal: 19,5 Prozent).<br />
Die Umsatzkurvezeigte im dritten<br />
Quartal ebenfalls nach unten. Lediglich<br />
14,9 Prozent der befragten<br />
Betriebe aus dem Kammergebietverzeichnetengestiegene<br />
Umsätze.<br />
Einbußen musste mehr als<br />
jeder vierte Betrieb hinnehmen<br />
(25,7 Prozent).Für die kommendenMonate<br />
sinddie Betriebe verhalten<br />
optimistisch, 23,9 Prozent<br />
gehen von steigenden Umsätzen<br />
aus.<br />
INVESTITIONEN Die Zahl<br />
der Beschäftigten im regionalen<br />
Handwerk dürfte in den vergangenen<br />
drei Monaten abgenommen<br />
haben. 15,5 Prozent<br />
der Befragten meldeten eine Aufstockung<br />
der Mitarbeiterzahl,<br />
zugleich verzeichneten 20,2 Prozent<br />
der Betriebe einen Personalabbau.<br />
Auch in den kommenden<br />
Monaten dürfte die Mitarbeiterzahl<br />
im Handwerk weiter sinken.<br />
6,5 Prozent der Betriebe planen,<br />
mehr Personal einzustellen, während<br />
8,3 Prozent ihre Belegschaft<br />
verkleinern wollen.<br />
Die Investitionstätigkeit hat im<br />
Vergleich zum Vorjahr deutlich<br />
abgenommen. 11,1 Prozent der<br />
Befragten meldetenhöhereInvestitionsausgaben,<br />
vor einem Jahr<br />
waren dies noch 17,6 Prozent.<br />
Damit zeigen sich die Betriebe<br />
aus dem Kammerbezirk zurückhaltender<br />
als im baden-württembergischen<br />
Durchschnitt. Landesweit<br />
haben 17,5 Prozent der Befragten<br />
mehr in ihren Betrieb investiert.<br />
ina/pm<br />
www.hwk-heilbronn.de<br />
NEWSLINE<br />
Rainer Biedermann erhält die<br />
Goldene Ehrennadel<br />
HEILBRONN/SCHWÄBISCH HALL. Kfz-Mechanikermeister<br />
Rainer Biedermann aus Schwäbisch Hall wurde<br />
zum Ende seiner Amtszeit als Mitglied der Vollversammlung<br />
mit der Goldenen<br />
Ehrennadel ausgezeichnet.<br />
Damit<br />
dankt die Handwerkskammer<br />
dem<br />
Obermeister der Innung<br />
des Kfz-Gewerbes<br />
Hohenlohe-<br />
Franken und<br />
Vizepräsidenten des<br />
baden-württembergischen<br />
Verbandes des Kfz-Gewerbes für mehr als 30<br />
JahreLeidenschaft fürdas Handwerk.<br />
ina<br />
Das Handwerk trauert umEhrenvizepräsident<br />
Werner Dierolf<br />
OBERSONTHEIM. Der Ehrenvizepräsident der Handwerkskammer<br />
Heilbronn-Franken und Ehrenkreishandwerksmeister<br />
Werner<br />
Dierolf ist im Alter von 73<br />
Jahren verstorben. Der<br />
Orthopädieschuhmachermeister<br />
aus Obersontheim<br />
war mehr als 40<br />
Jahre mit Herzblut und<br />
Leidenschaft ehrenamtlich<br />
für seinen Berufsstand<br />
und das gesamte<br />
Handwerk tätig. „Das<br />
Handwerk ist Werner Dierolf zugroßem Dank verpflichtet.<br />
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“,<br />
sagt Ralf Rothenburger,Präsidentder HWK. pm<br />
Foto:NPG-Archiv<br />
Foto:NPG-Archiv
04 Industrie<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
Geschäftsführung neu verpackt<br />
Die Optima-Unternehmensgruppe mit Sitz in SchwäbischHall hatden Umbauander Spitze abgeschlossen. MarcoBeyl und<br />
Johannes-ThomasGrobeverstärken künftig dasvierköpfige Team. VONANTONIO DE MITRI<br />
Die Geschäftsführung stabil<br />
für die Zukunft aufstellen:<br />
Das war für dieses<br />
Jahr eine wichtige Aufgabe für<br />
die Optima-Unternehmensgruppe<br />
mit ihren rund 3150 Mitarbeitenden<br />
an über 20 StandortenimInund<br />
Ausland. Altersbedingt sollten<br />
zwei Posten nachbesetzt werden.<br />
Nach einem strukturierten<br />
einjährigen Übergabeprozess ist<br />
dies nun abgeschlossen. Marco<br />
Beyl und Johannes-Thomas Grobe<br />
haben die Verantwortung von<br />
ihren Vorgängern übernommen.<br />
Sie ergänzen die Geschäftsführung<br />
umCEO Stefan König und<br />
den geschäftsführenden Gesellschafter<br />
Hans Bühler.<br />
LangjährigeExpertiseund<br />
Führungserfahrung<br />
Marco Beyl leitet als CFO alle<br />
Abteilungen im Bereich Finanzen,<br />
Administration und Materialwirtschaft.<br />
Der 47-jährige<br />
Diplom-Wirtschaftsingenieur<br />
bringt umfangreiche Führungserfahrung<br />
im Projektgeschäft sowie<br />
internationale Expertise aus mittelständischen<br />
und Großunternehmen<br />
mit. Johannes-Thomas<br />
Grobe leitet als CEO Pharma die<br />
erfolgreiche Pharma-Division.<br />
Der 58-jährige promovierte Inge-<br />
Neuaufstellung: DieOptima-Geschäftsführung mit Johannes-Thomas Grobeals neuem CEOPharma,CEO Stefan König, Gesellschafter Hans<br />
Bühler und dem neuemCFO Marco Beyl (vonlinks).<br />
Foto Optima<br />
nieur verfügt über langjährige Erfahrung<br />
imMaschinen- undAnlagenbau<br />
sowie inder Antriebs- und<br />
Steuerungstechnik. In vorherigen<br />
Stationen hatte er Führungsverantwortung<br />
in Großprojekten,<br />
lebtedabei länger im Ausland und<br />
war in der Geschäftsführungaktiv.<br />
Weiterhin sind der Gesellschafter<br />
Hans Bühler und CEO Stefan<br />
König Geschäftsführer der Optima-Gruppe.<br />
König ist verantwortlich<br />
für die Gesamtentwicklung<br />
der Unternehmensgruppe unddie<br />
Geschäftsfelder Consumer, Nonwovens<br />
(Hygieneverpackungen),<br />
Life Science und New Energy. Er<br />
hatte im April die Rolle des CEO<br />
von Bühler übernommen, der<br />
sich aufZukunftsthemen, strategische<br />
Entscheidungen undden Gesellschafterkreis<br />
fokussiert.<br />
Der promovierte Maschinenbau-Ingenieur<br />
ist seit 2021 als<br />
Geschäftsführer bei dem Haller<br />
Konzern tätig. Bei seinem Antritt<br />
als CEO brachte er über 25 Jahre<br />
Erfahrung aus verschiedenen Bereichen<br />
des Maschinenbaus mit.<br />
Zuvor war er alsCEO derehemaligen<br />
Bosch Packaging Technology<br />
tätig. Der bisherige CFO Jan<br />
Glass und Gerhard Breu, vormals<br />
Chairman von Optima Pharma,<br />
werden dem Unternehmen noch<br />
beratend zur Seite stehen.<br />
„Auf wirtschaftlichsoliden<br />
Säulen“<br />
Mit der jetzt abgeschlossenen<br />
Neuaufstellung der Geschäftsführung<br />
könne „das Unternehmenin<br />
seiner weiteren Entwicklung auf<br />
ausgewiesene Expertise zählen“,<br />
heißt es in einer Mitteilung. Die<br />
Grundlage der Unternehmensphilosophie,<br />
die auf dem Leitbild<br />
„We care for people“ gründe,<br />
bleibe unverändert und gebe<br />
den strategischen Entscheidungen<br />
eine klareRichtung. „Optima<br />
steht auf soliden wirtschaftlichen<br />
Säulen, die wir erhalten und stärken<br />
wollen“, sagt Marco Beyl.<br />
Das Familienunternehmen konzentriert<br />
sich nach eigenen Angaben<br />
darauf, weltweit als Lösungsanbieter<br />
in wichtigen Märkten<br />
präsent zu sein und verfolgt dabei<br />
ambitionierte Wachstumsziele.<br />
Die Werte, die über ein Jahrhundertder<br />
Erfolgsgeschichte geprägt<br />
hätten, sollten auch weiterhin<br />
ein attraktives Arbeitsumfeld<br />
schaffen. „Gemeinsam mit unseren<br />
Mitarbeitenden werden wir<br />
unsere Visionbestmöglich umsetzen“,<br />
erklärte Stefan König. „Wir<br />
sehen speziell im Pharma-Markt<br />
weitere deutliche Wachstumschancen,<br />
die wir nutzen werden“,<br />
so Johannes-ThomasGrobe. „Wir<br />
bieten unseren Mitarbeitenden<br />
einen Arbeitsplatz mit guten Zukunftsaussichten.“<br />
Mit Abfüll- und Verpackungsmaschinen<br />
für die Marktsegmente<br />
Pharmazeutika, Konsumgüter,<br />
Papierhygiene und Medizinprodukte<br />
unterstützt Optima<br />
Unternehmen weltweit. Als<br />
Lösungs- und Systemanbieter begleitet<br />
es diese von der Produktidee<br />
bis zurProduktion und während<br />
des gesamten Maschinenlebenszyklus.<br />
Erst vor wenigen Tagen<br />
hatte das Unternehmen mit<br />
dem Spatenstich den Startschuss<br />
für die Erweiterung des Standorts<br />
Radolfzell am Bodensee gegeben,<br />
wo Isolatoren und Reinraumtechnologien<br />
für die pharmazeutische<br />
Industrie entwickelt werden.<br />
www.optima-packaging.com<br />
Ziehl-Abegg setzt aufKontinuität<br />
ProduktionsvorstandJoachim Leyübernimmt Vorstandsvorsitz.<br />
Der Spirit von Ziehl-Abegg<br />
als erfolgreiches Familienunternehmenwirdweiter<br />
erhalten bleiben.“ Das sagt<br />
Dennis Ziehl, der Aufsichtsratsvorsitzende<br />
des Elektromotorenund<br />
Ventilatorenbauers. Produktionsvorstand<br />
Joachim Ley,<br />
seit 2021 im Unternehmen und<br />
aktiver Gestalter des globalen<br />
Wachstums, ist jetzt neuer Vorstandsvorsitzender<br />
von Ziehl-<br />
Abegg.<br />
„Ziehl-Abegg ist ein Familienunternehmen<br />
und wird esauch<br />
künftig sein“, sagt Dennis Ziehl.<br />
„Diese DNA wird von meiner<br />
Familie seit mehr als <strong>10</strong>0 Jahren<br />
geprägtund wird auchbeim<br />
globalen Wandel erhalten bleiben.“<br />
Der Aufsichtsrat hat daher<br />
beschlossen, dem erfolgreichen<br />
Produktionsvorstand Joachim<br />
Ley die Verantwortung für<br />
das komplette Managementboard<br />
zu übergeben. Der studierte<br />
Diplom-Wirtschaftsingenieur<br />
Ley war seit 2021 als COO<br />
(Vorstand Produktion) des Unternehmens<br />
aktiv. Der erfahrene<br />
Manager trug auch die Verantwortung<br />
für die Bereiche Produktion,<br />
den Einkauf sowie zentrale<br />
Logistik und Prozesse. Joachim<br />
Ley ist 47 Jahrealt,verheiratet<br />
und hat zwei Kinder. Nach<br />
Abschluss seines Studiumsübernahm<br />
er diverse Führungspositionen<br />
im Operations-Bereich.<br />
Vor Ziehl-Abegg stand er viele<br />
Jahre als Vorstand in einem<br />
marktführenden Zulieferunternehmen<br />
der Luftfahrtbranche<br />
in der Verantwortung. Lebensmittelpunkt<br />
war zu diesem Zeitpunkt<br />
schon Nord-Württemberg.<br />
„Mit Herrn Joachim Ley (CEO),<br />
Herrn Wolfgang Mayer (CTO)<br />
und einem möglichst bald genannten<br />
Nachfolger für die Stelle<br />
CFO werden wir zukünftig einen<br />
dreiköpfigen Vorstand haben“,<br />
erklärt Aufsichtsrats-Chef<br />
Dennis Ziehl.<br />
„Ich danke Herrn Dr. Wucherer<br />
alsCEO und Herrn Kanig als CFO<br />
herzlich für die Arbeit in den<br />
zurückliegenden Jahren“, betont<br />
Dennis Ziehl. Dr. Wucherer<br />
habe eine Zukunftsstrategie eingeführt,umdas<br />
Unternehmen fit<br />
für den globalen Wettbewerb zu<br />
machen. „Der hierfür gewählte<br />
Weg war und ist im Ansatz richtig<br />
und nachvollziehbar“, unterstreicht<br />
der Aufsichtsratsvorsitzende.<br />
NEUORIENTIERUNG Olaf Kanig<br />
habe in den fünf Jahren seiner<br />
Tätigkeit als CFO bei Ziehl-<br />
Berufen: Joachim Ley übernimmt denVorstandsvorsitz. Foto: Ziehl-Abegg<br />
Abegg mit hohem persönlichem<br />
Einsatz seinen Aufgabenbereich<br />
geführt und die positive, wertschöpfende<br />
Entwicklung des Unternehmens<br />
mitverantwortet.<br />
„Mit Herrn Kanig sindwir schon<br />
seit geraumer Zeit imGespräch,<br />
er wird sich neu orientieren,uns<br />
aber bis zur Neubesetzung im<br />
Vorstandsbereich als CFO zur<br />
Verfügung stehen“, erklärt Dennis<br />
Ziehl.<br />
„Der Aufsichtsrat und ich wünschen<br />
Dr. Marc Wucherer sowohl<br />
für den weiteren beruflichen<br />
Weg als auch privat alles<br />
Gute und viel Erfolg“, sagt Dennis<br />
Ziehl. Ebenso wünschen wir<br />
Olaf Kanig noch eine erfolgreiche<br />
Zeit bei Ziehl-Abegg und<br />
dann einen erfolgreichen weiteren<br />
Weg.<br />
Ziehl-Abegg gehört zu den international<br />
führenden Unternehmen<br />
im Bereich der Luft-, Regelund<br />
Antriebstechnik. Beispiele<br />
für Einsatzgebiete der Produkte<br />
sind Wärme- und Kälteanlagen<br />
oder Reinraum- und Agraranlagen.<br />
Ziehl-Abegg hat schon<br />
in den fünfziger Jahren die Basis<br />
für moderne Ventilatorenantriebe<br />
gesetzt: Außenläufermotoren,<br />
die auch noch heuteweltweit<br />
Stand der Technik sind. Ein<br />
weiterer Bereich sind elektrische<br />
Motoren, die beispielsweise<br />
in Aufzügen, medizinischen<br />
Anwendungen (Computertomographen)<br />
oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen<br />
für adäquaten<br />
Antriebsorgen.<br />
UNTERNEHMEN Ziehl-Abegg<br />
beschäftigt 2800 Mitarbeiter in<br />
süddeutschen Produktionswerken.<br />
Weltweit arbeiten für das<br />
Unternehmen 5000 Mitarbeiter.<br />
Diese verteilen sich global auf<br />
15 Produktionswerke, 30 Gesellschaften<br />
und 117 Vertriebsstandorte.<br />
Dierund30.000 Artikelwerden<br />
in mehrals <strong>10</strong>0 Ländern<br />
verkauft. Der Umsatz liegt<br />
bei 955 Millionen Euro. pm<br />
www.ziehl-abegg.com<br />
Fima stärkt die<br />
Position am Markt<br />
Kooperation mit kasachischemUnternehmen KPI beim<br />
Wirtschaftsforum in Astanaunterzeichnet.<br />
Zusammenarbeit: Fima-Geschäftsführer<br />
Rainer Dietz und<br />
KPI-Geschäftsführer Damir Ashimov<br />
(v.li.).<br />
Foto: Fima<br />
Die Fima Maschinenbau<br />
GmbH aus Obersontheim<br />
hat ihre Position als globaler<br />
Player in der Maschinenbaubranche<br />
weiter ausgebaut. Im<br />
Rahmen des Wirtschaftsforums in<br />
Astana, Kasachstan, unterzeichnete<br />
das Unternehmen einen Kooperationsvertrag<br />
mit dem kasachischen<br />
Partner Kazakhstan Petrochemical<br />
Industries Inc. (KPI).<br />
Mit dieser Zusammenarbeit stärkt<br />
Fima seine Präsenz in Zentralasien.<br />
Das Wirtschaftsforum in der kasachischen<br />
Hauptstadt, bei dem<br />
Bundeskanzler Olaf Scholz und<br />
der kasachische Präsident Kassym-Schomart<br />
Tokajew als hochrangige<br />
Redner auftraten, diente<br />
als Plattform zur Förderung der<br />
bilateralen Beziehungen zwischen<br />
Kasachstan und Deutschland. Beide<br />
Staatsmänner hoben in ihren<br />
Reden das große Potenzial für<br />
Kooperationen in den Bereichen<br />
Technologie und nachhaltige Industrien<br />
hervor.<br />
„Die Partnerschaft mit KPI ist ein<br />
bedeutender Schritt für Fima. Sie<br />
unterstreicht unser Engagement,<br />
nicht nur in Europa, sondern<br />
auch in den aufstrebenden Märkten<br />
Zentralasiens innovative Technologien<br />
zu liefern und die industrielle<br />
Entwicklung zu unterstützen“,<br />
erklärtGeschäftsführer Rainer<br />
Dietz. Nach der erfolgreichen<br />
Lieferung der Prozessgasverdichter<br />
für die erste Polypropylenanlage<br />
in Kasachstan überhaupt,<br />
ist die Kooperation der nächste<br />
Schritt zum Ausbau der Zusammenarbeit.<br />
Durch den neuen<br />
Kooperationsvertrag mit KPI<br />
setzt Fima ein klares Zeichen für<br />
den Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen<br />
zwischen<br />
Deutschland und Kasachstan und<br />
festigt seine Position als zuverlässiger<br />
Partner in der Maschinenbauindustrie.<br />
Das 1946 gegründete<br />
Familienunternehmen Fima<br />
Maschinenbau ist spezialisiert<br />
auf die Herstellung von Maschinen<br />
und Komponenten der Prozessgasindustrie,<br />
sowie den After-Sales<br />
Bereich und hat sich als<br />
internationaler Marktführer etabliert.<br />
DasUnternehmen beschäftigt<br />
1<strong>10</strong> Mitarbeiter. pm<br />
www.fima.de
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Industrie 05<br />
Zusammenhalt: DerGemeinschaftsstand desPackaging Valley aufder Fachpackerstrecktesich über 1400 Quadratmeter.<br />
Es muss sich wasbewegen<br />
Fotos: Adina Bauer<br />
Überzeugt: Matthias Zaiss vonSVZ aus Satteldorf präsentiert einen<br />
Roboter,der absolutindustrietauglich ist, da er 24 Stunden lang im<br />
Einsatz sein kann.<br />
Fachpack:Die Stände derheimischen Sondermaschinenbauer waren gutbesucht. Auf der<br />
Messe in Nürnberg wurden auch gleich erste Projekte abgeschlossen. VONADINA BAUER<br />
Inden Hallen herrscht geschäftiges<br />
Treiben. Überall brummt<br />
und summtes. Vorausgestellten<br />
Maschinen versammeln sich<br />
Menschentrauben. Diese Eindrücke<br />
nahm mit, wer vergangene<br />
Woche die Fachpack in Nürnberg<br />
besuchte. Die Messe, die zu den<br />
führenden Veranstaltungen der<br />
Verpackungsindustrie zählt, bot<br />
auch zahlreichen Maschinenbauern<br />
aus dem Landkreis Schwäbisch<br />
Hall die Gelegenheit, ihre<br />
innovativen Lösungeneinembreiten<br />
Fachpublikum zupräsentieren.<br />
Und das zeigtereges Interesse<br />
an den Technologien.<br />
„Wir konnten von Tag eins an<br />
mehr Leads generierenals beider<br />
vorherigen Messe und direkt auf<br />
der Messe neue Projekte anstoßen“,<br />
ließ Dr. Stefan König, CEO<br />
der Optima-Gruppe,verlauten.<br />
PRÄSENZ Die Ausstellungsflächeder<br />
Optima war Teil des1400<br />
Quadratmeter großen Gemeinschaftsstands<br />
von Packaging Valley.<br />
„Das geballte Auftreten verschafft<br />
uns zusätzliche Marketingeffekte“,<br />
erklärte König. Vor Ort<br />
setzte das Haller Unternehmen<br />
auf die Weisheit: „Ein attraktiver<br />
Stand braucht eine Maschine. Es<br />
muss sich was bewegen.“ Zusehen<br />
gab es daher eine kompakte<br />
Anlage für die Abfüllung von flüssigen<br />
oder pastösen Kosmetika,<br />
die eine neue Zielgruppe erschließen<br />
soll. „Wir nehmen damit vor<br />
allem Lohnabfüllerinden Fokus“,<br />
erklärte Julius Köger, Technical<br />
Sales Manager.<br />
Volker Breitner,Geschäftsführer beiBreitner Abfüllanlagen aus<br />
Schwäbisch Hall, freutsich über dieguteResonanzauf derFachpack.<br />
Ebenfalls auf die starke Strahlkraft<br />
des Gemeinschaftsstands<br />
setzte SVZ Maschinenbau. Mit dabei<br />
hatten die Satteldorfer neben<br />
einem Kartonaufrichter den flexiblen<br />
Verpackungsroboter „Coby“.<br />
„Cobots gibt es auf der Messe einige<br />
zu sehen, aber unser Produkt<br />
überzeugt durch Qualität“,<br />
wusste Matthias Zaiss. Die Industrietauglichkeit,<br />
Stabilität und der<br />
leichte Transport mit einem Hubwagen<br />
sowieder Verzichtauf eine<br />
Schutzumhausung sind die Vorzüge,<br />
die den Roboter laut Geschäftsführer<br />
besonders machen.<br />
Und das kam auf der Messe an.<br />
„Wir hatten zahlreiche gute Gespräche.<br />
Es hat sich bestätigt, dass<br />
die Fachpack für unsere Kunden<br />
aus Deutschland und Europa die<br />
bedeutendsteMesseist.“<br />
STANDKONZEPT Viel zu sehen<br />
war auch am Stand von R.<br />
Weiss aus Crailsheim. Das Kernstück<br />
des Standes bildete ein innovatives<br />
Untermischungssystem.<br />
„Wir besuchen nur zwei Fachmessen<br />
–die Interpack in Düsseldorf<br />
und die Fachpack in Nürnberg“,<br />
wusste Marketingmanager Benedikt<br />
Reinhardt. „Eine Messe bedeutet<br />
für alle Beteiligten immer<br />
einen großen Aufwand,dann wollen<br />
wir esauch richtig machen.“<br />
Der Aufwandhabe sich aber nach<br />
denersten Eindrücken auch diesmal<br />
gelohnt.<br />
Was passieren muss, damit<br />
Sprühflaschen schließlich im Supermarkt-Regal<br />
landen, zeigten<br />
gleich drei Maschinen von Breitner<br />
Abfüllanlagen ausSchwäbisch<br />
Hall. „Die Fachpack ist für uns<br />
die wichtigste Messe überhaupt.<br />
Und auch indiesem Jahr überzeugte<br />
sie wieder dank einer hohen<br />
Intensität inSachen Anfragen“,<br />
zeigte sich Geschäftsführer<br />
Volker Breitner zufrieden. Erverriet:<br />
„2023 war für uns bei Umsatz<br />
und Gewinn das bisher beste<br />
Geschäftsjahr und auch <strong>2024</strong> habenwir<br />
eine sehr gute Auftragslage.“<br />
Auf ein gänzlich anderes Standkonzept<br />
setzte hingegen die Groninger<br />
GmbH aus Schnelldorf.<br />
Zum ersten Mal war das Unternehmen<br />
ohne eine Maschine und<br />
stattdessen mit Bildschirmen auf<br />
derMesse präsent. So gabesEinblicke<br />
in das komplette Leistungsspektrum<br />
des Maschinenbauers.<br />
„Die Digitalisierung ist ein Zukunftsthema,<br />
dasdie Branchebewegt<br />
und dem wollen wir auch<br />
Rechnung tragen“, erklärte Vertriebsleiter<br />
Otto Helme.<br />
„Als drängendstes Thema in der<br />
Verpackungswirtschaft gilt aktuell<br />
die EU-Verpackungsverordnung<br />
PPWR“, erklärte Marcel Kiessling,<br />
Geschäftsführer bei Schubert.<br />
Welche nachhaltigen Lösungen<br />
Schubert bieten kann, zeigte der<br />
Verpackungsmaschinenhersteller<br />
aus Crailsheim mit einem Riegelpacker,<br />
der exemplarisch für das<br />
neue Maschinenkonzept „Power<br />
Compact“ – hohe Leistung auf<br />
kleinemRaum–stand. Gleich daneben<br />
gab es Einblicke ineine<br />
neue Plattform, die alle Informationen<br />
rund um eine Anlage zur<br />
Verfügung stellen kann –völlig<br />
unabhängig vom Hersteller. „Das<br />
birgt großes Potenzial für unsere<br />
Kunden“, zeigte sich Kiessling<br />
überzeugt.<br />
www.fachpack.de<br />
Zeichen: Neben der Interpack in Düsseldorfist die Fachpack die<br />
einzige Messe,auf der der Maschinenbauer R. Weiss aus Crailsheim<br />
seineInnovationen ausstellt.<br />
Anschaulich: Auch Syntegon zählte zu den Ausstellern in Nürnberg.<br />
Am Stand lagder Fokus unter anderem auf der Präsentationder<br />
Bedeutung vonNachhaltigkeit bei Packmitteln.<br />
Fokus:Zum ersten Mal hatte Groninger keine Maschine dabei,<br />
Vertriebleiter Otto Helmle präsentierte die Anlagen stattdessen auf<br />
Bildschirmen –ganz im Sinne der Digitalisierung.<br />
Kompakt: Julius Köger und SiegfriedGejszeigeneine Maschine, mitder<br />
dieOptima neue Zielgruppen erreichen möchte.<br />
Azubis: 75 Nachwuchskräfteder Gerhard Schubert GmbH besuchten am letzten Messetag den Stand des Crailsheimer Unternehmens,umsich<br />
aus erster Handüberdie neuesten Trends und Entwicklungen der Branche zu informieren.<br />
Foto: Schubert
06 Blickpunkt<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
Energiewendeauf<br />
dem Vormarsch<br />
Trotz Uneinigkeiten in derRegierung schreitet dieEnergiewende<br />
stetig voran. GroßeProjektewie auchkleine Initiativen ziehen am<br />
gemeinsamen Strangund versuchen so,die Auswirkungen fossiler<br />
Energiegewinnungzuminimieren.Gleichzeitig werden Landund<br />
Region unabhängiger. VONMARIUS STEPHAN<br />
„Wir freuen uns,<br />
Teil dieses bedeutenden<br />
Projekts<br />
zu sein und damit<br />
einen Beitrag<br />
zur Energiewende<br />
und dem Netzausbau<br />
in Deutschland<br />
zu leisten.“<br />
Raus aus dem Atomstrom,<br />
raus aus fossilen Energieträgern:<br />
Das Streben<br />
nach Nachhaltigkeit in der Energieerzeugung<br />
ist kein neues Thema.<br />
Aber eines, das in den letzten<br />
Jahren konsequent verfolgt<br />
wurde –größtenteils zumindest.<br />
Dies spiegeln zum einen die großen<br />
Energieinfrastrukturprojekte<br />
wider–zum Beispiel dieSuedlink-Trasse,<br />
die Grünen Strom<br />
von Norddeutschland inden industrielastigen<br />
Süden leiten soll.<br />
Beim kürzlich erfolgten Baustart<br />
der „Stromautobahn“ in Baden-<br />
Württemberg sagte Robert Kreß,<br />
Geschäftsführer imStraßen- und<br />
Netzbau von Leonhard Weiss aus<br />
Satteldorf: „Wir freuen uns, Teil<br />
dieses bedeutenden Projekts zu<br />
sein und damit einen Beitrag zur<br />
Energiewende und dem Netzausbau<br />
in Deutschland zuleisten.“<br />
Leonhard Weiss erstellt rund 40<br />
Kilometer der Trasse. Zum anderen<br />
sind es auch die vielen kleinen<br />
Schritte, wie Bürgerwindparks<br />
oder auch Photovoltaikanlagen<br />
aufden unzähligen Dächern<br />
der Firmen in der Region Heilbronn-Franken.<br />
ERGEBNISSE Und die Früchte<br />
dieser Anstrengungen können<br />
sich nicht nur inder Region<br />
durchaus sehen lassen. Bundesweit<br />
wird das gigantische Vorhabenineindrucksvollen<br />
Zahlen gemessen:<br />
Imersten Halbjahr <strong>2024</strong><br />
kamen dem Statistischen Bundesamt<br />
zufolge 61,5 Prozent des<br />
hierzulande erzeugten Stroms<br />
aus Wind-, Solar-, Wasserkraft<br />
und Biomasse. Damit wurdeüber<br />
neun Prozent mehr klimafreundlicher<br />
Strom erzeugt als im ersten<br />
Halbjahr 2023 –mehr als jemals<br />
zuvor in einem ersten Halbjahr.<br />
Zum Vergleich: 2021 betrug die<br />
Menge klimafreundlichen Stroms<br />
noch43,8 Prozent.<br />
Mit Abstand am wichtigsten war<br />
bei der Stromerzeugung die<br />
Baustart: Miteiner 800Meter langen Pilotbohrung unter der Tauber beginnt der Baudes ersten Streckenabschnitts<br />
SuedLink in der Nähe des Ortsteils Tauberbischofsheim-Distelhausen.<br />
dpa/Daniel Löb<br />
Windenergie –ein Drittel der inländischen<br />
Stromproduktion<br />
kamimersten Halbjahr<strong>2024</strong> aus<br />
Windkraftanlagen. Aber auch die<br />
Sonnenenergie legte dank vieler<br />
neuer Fotovoltaik-Anlagen deutlich<br />
zu, auf 13,9 Prozent der Gesamtenergiemenge.<br />
Diese Entwicklung hin zu Erneuerbaren<br />
spiegelt sich auch wider<br />
in einem deutlichen Rückgang<br />
bei den konventionellen Energieträgern:<br />
Nur noch 38,5 Prozent<br />
der inländischen Stromproduktion<br />
kamen aus Kohle, Erdgas und<br />
anderenkonventionellenEnergieträgern<br />
–21,8 Prozent weniger<br />
als im ersten Halbjahr 2023. Die<br />
Kohle blieb zwar mit 20,9 Prozent<br />
zweitwichtigster Energieträger,<br />
die Kohlestromproduktion<br />
war aber die niedrigste seit Beginn<br />
der Erhebung im Jahr 2018.<br />
VERBRAUCH Auch die Halbjahreszahlen<br />
von Bundesnetzagentur<br />
und Umweltbundesamt zum<br />
Stromverbrauch zeigen, dass der<br />
Anteil der Erneuerbaren Energien<br />
deutlich zunimmt. Im ersten<br />
Halbjahr <strong>2024</strong> konnten 57<br />
Prozent des verbrauchten Stroms<br />
durch erneuerbare Energieträger<br />
gedeckt werden. Und die Dynamik<br />
steigt weiter: Weil die Anlagen<br />
beschleunigt genehmigt werden,<br />
rechnet die Bundesregierung damit,<br />
dassesimJahresverlauf noch<br />
schneller gehen wird mit dem Erneuerbaren-Ausbau.<br />
ZIELE Bis 2030 sollen mindestens<br />
80 Prozent des Bruttostromverbrauchs<br />
aus Erneuerbaren<br />
Energien gedeckt werden. Zum<br />
Bruttostromverbrauch zählt der<br />
gesamte Stromverbrauch aller<br />
Endverbraucher, also der Haushalte,<br />
Unternehmen und öffentlichen<br />
Einrichtungen –abzüglich<br />
Umwandlungs- und Netzverlusten.<br />
Ein unbekanntes Zwillingspaar<br />
Nachhaltigkeit funktioniert in Unternehmen nichtohne Digitalisierung, sagt Prof. Helmut Krcmarund sprichtvon Twin Transformation. Am TUM-Campus<br />
inHeilbronnbietet er ab Februar 2025 hierzu das Seminar „Digital Transformation forSustainability“ an. INTERVIEWVON ANTONIO DEMITRI<br />
REGIOBUSINESS Herr Prof.<br />
Krcmar,worum gehtesbeimThema<br />
Twin Transformation?<br />
HELMUT KRCMAR Uns interessiert,<br />
wie Führungskräfte und<br />
Mitarbeiter auf allen Ebenen vernünftige<br />
Entscheidungen treffen,<br />
diesie mithilfedigitaler Technologien<br />
zu mehr Nachhaltigkeit führen.<br />
Das Thema bringt also den<br />
ökonomischen mit dem ökologischenNutzenzusammen.<br />
REGIOBUSINESS Können Sie<br />
ein Beispiel geben?<br />
HELMUT KRCMAR Wenn Werke<br />
etwanur einen einzigen Stromzähler<br />
haben, können sieden Verbrauch<br />
der einzelnen Maschinen<br />
nicht überblicken und somit keine<br />
Entscheidung für nachhaltigeres<br />
Wirtschaften treffen. Wer das<br />
ändern möchte, braucht ein effizientes<br />
Umweltcontrolling, das<br />
Verbrauchswerte unterschiedlicher<br />
Quellen misstund abgleicht,<br />
um den eigenen Verbrauch zu verbessern.<br />
Ingroßen Werken gibt<br />
es eine Unzahl von Stellschrauben,<br />
an denen man im Sinne einer<br />
besseren Nachhaltigkeit drehen<br />
kann. Wichtig ist zuwissen,<br />
woman anfangen soll.<br />
REGIOBUSINESS Und wo sollte<br />
man das?<br />
HELMUT KRCMAR Dort, wo<br />
der Effekt am größten ist. Hier<br />
kommt die Twin Transformation<br />
ins Spiel. Denn als Unternehmen<br />
sollte man nicht nur auf Digitalisierung<br />
einerseitsund Nachhaltigkeit<br />
andererseits umihrer selbst<br />
setzen, sondern Schnittmengen<br />
und Synergien zwischen beiden<br />
Komplexen erkennen. Sprich:<br />
Genau hinsehen, wo man durch<br />
geschickte Entscheidungen den<br />
Verbrauch von Ressourcen reduzieren<br />
und koordinierter arbeiten<br />
kann. Dazu brauche ich neben<br />
betriebswirtschaftlichen Instrumentarien<br />
unter anderem Sensoren,<br />
die Daten liefern–und zwar<br />
genau da, wo sie sinnvoll sind.<br />
Es ist ja nicht möglich, ein Werk<br />
komplett mit Sensorik auszustatten<br />
–allein schon aus Kostengründen.<br />
REGIOBUSINESS Wie bekannt<br />
istdie Idee von der Twin Transformation<br />
inder Wirtschaft?<br />
HochdekorierterWissenschaftler<br />
Experte: Prof.HelmutKrcmar<br />
forschtseit Jahrzehnten zur DigitalenTransformation.<br />
Foto: TUM<br />
Prof. Helmut Krcmar ist Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftswissenschaftler.Erforscht<br />
unter anderem auf dem Gebiet der Digitalen<br />
Transformation und des Informations- und Wissensmanagements.<br />
2002 folgte er dem Ruf der TU München (TUM), wo er bis<br />
2020 den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik hatte. Erist Gründungsdekan<br />
und Beauftragter des Präsidenten für den TUM-CampusHeilbronn.<br />
2019 kam Krcmar im Wirtschaftswoche-Ranking der<br />
forschungsstärksten BWL-Professoren im deutschsprachigen Raum<br />
auf den 1. Platz und wurde zum außerordentlichen Mitglied der<br />
Deutschen Akademie derTechnikwissenschaften gewählt.2021 erhielterdas<br />
Bundesverdienstkreuz am Bande.<br />
HELMUT KRCMAR Leider ist es<br />
so, dass es bereits beim Verständnis<br />
für die digitale Transformation<br />
hapert. Die oftmals guten Ideen<br />
werden häufig nicht konsequent<br />
genug umgesetzt. Es scheitert oft<br />
schon an der Datendurchgängigkeit.<br />
Hinzu kommt, dass man angesichts<br />
derUnzahl von Datenund<br />
Informationen entscheiden muss,<br />
wo es sich anzusetzen lohnt. Sonst<br />
fühlt man sich leicht überfordert.<br />
REGIOBUSINESS Nachhaltigkeit<br />
ist nach heutigem Verständnis<br />
aber mehrals Umweltschutz …<br />
HELMUT KRCMAR Richtig, es<br />
gehtneben derÖkologie auchum<br />
die soziale Verantwortung –also<br />
etwaden Umgangmit deneigenen<br />
Beschäftigten oder gesellschaftliches<br />
Engagement –und die ökonomisch<br />
solide Unternehmensführung,<br />
die „Governance“.<br />
REGIOBUSINESS Wer sollte<br />
in einem Unternehmen bei der<br />
Transformationdenn den Hut aufhaben?<br />
HELMUT KRCMAR Die Initiative<br />
sollte von der Geschäftsführung<br />
ausgehen. Diese muss<br />
zunächst einmal überzeugt werden,<br />
dass sichdie Transformation<br />
lohnt und welche Vorteile sie mit<br />
sich bringt. Dabei geht es natürlich<br />
auch um den ökonomischen<br />
Gewinn. Die Gründe müssen verständlich<br />
kommuniziert werden.<br />
REGIOBUSINESS Muss nicht<br />
erst einmal der Begriff Nachhaltigkeit<br />
verstandenwerden?<br />
HELMUT KRCMAR Nachhaltigkeit<br />
unterliegt dem ökonomischen<br />
Wirtschaftlichkeitsprinzip,<br />
sprich: Ein Ergebnis muss mit<br />
möglichst geringem Aufwand und<br />
möglichst wenig Ressourcenverbrauch<br />
erreicht werden. In einer<br />
zirkulären Wirtschaft bedeutet<br />
das eben umgekehrt auch: Wenn<br />
mit viel Aufwand –zum Beispiel<br />
umweltfreundlichere Verpackungen<br />
–letzten Endes doch nur wenige<br />
Ressourcen eingespart werden,<br />
ist esgar nicht nachhaltig.<br />
Weil zum Beispiel die Menge an<br />
Verpackungen insgesamt weiter<br />
steigt und damit der Ressourcenverbrauch.<br />
Es muss also die gesamte<br />
Wertschöpfungskette im<br />
Produktionsprozess<br />
werden.<br />
betrachtet<br />
REGIOBUSINESS Was halten<br />
Sie von dem politischen Ziel, in<br />
der Region Heilbronn-Franken<br />
eine dezentrale Wasserstoff-Infrastruktur<br />
aufzubauen?<br />
HELMUT KRCMAR Wir sind<br />
zweifellos eine H2-Innovationsregion.<br />
Wenn ich aber vorOrt Wasserstoff<br />
für die regionale Industrie<br />
produzieren will, muss sichergestellt<br />
sein, dass er auch<br />
vor Ort genutzt werden kann. Es<br />
geht eigentlich eher um Fragen<br />
der globalen Transport- und Versorgungspolitik.<br />
Bei der Energieerzeugung<br />
kommt es darauf an,<br />
wo diese am effizientesten und<br />
kostengünstigsten erfolgen kann.<br />
Die Energieversorgung wiederum<br />
muss dort sichergestellt sein, wo<br />
die Industrie sie mit der entsprechenden<br />
technischen Ausrüstung<br />
nutzen kann. Das gilt auch für<br />
Wasserstoff.<br />
REGIOBUSINESS Ist Transformation<br />
auch für kleine und mittelständische<br />
Unternehmen ein relevantes<br />
Thema?<br />
HELMUT KRCMAR Unbedingt.<br />
Das gilt umso mehr, weil wir hier<br />
von inhabergeführten Betrieben<br />
sprechen, bei denen es um das<br />
eigene Geld der Unternehmer<br />
geht. Transformation, vor allem<br />
die Twin Transformation aus Digitalisierung<br />
und Nachhaltigkeit,<br />
bedeutet ökonomisch gesehen<br />
letzten Endes weniger Kosten<br />
und mehr Effizienz. Wer sich darauf<br />
einlässt, lernt sein Unternehmen<br />
besser kennen, weil sämtliche<br />
Prozesse auf den Prüfstand<br />
gestellt werden.<br />
Mehr Digitalisierung bedeutet<br />
auch mehr Automatisierung, was<br />
eine Entlastung von der aktuellen<br />
Fachkräfteproblematik mit<br />
sich führen kann. Mehr Nachhaltigkeit<br />
wiederum bedeutet zum<br />
Beispiel, dass ein Unternehmen<br />
weniger Ressourcen verbraucht<br />
und somit ökologischer handelt,<br />
seine Mitarbeiter durch mehr<br />
soziales Engagement stärker bindet<br />
und durch die richtige Governance<br />
breiter aufstellt. Und damit<br />
sicher in die Zukunft führt.<br />
www.cs.cit.tum.de
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Blickpunkt 07<br />
Wasserstoff made in Heilbronn-Franken<br />
Finanzieller Schub fürdie Wasserstoffproduktion: DieInitiative H 2<br />
-Impulshat Fördergelder in Höhe von550.000 Euro erhalten. Mitdem<br />
Geldsoll eine Wasserstoffstrategie für dieRegion Heilbronn-Franken entwickeltwerden. VONANTONIO DEMITRI<br />
Versuchsumgebung: An vier sogenannten TestpositionenamH2-Container-Technikum desDeutschen Zentrumsfür Luft- und Raumfahrt werden<br />
Wasserstofftechnologienmit Partnern ausIndustrie und Forschung erprobt.<br />
Foto: Antonio De Mitri<br />
Auf dem Weg zur Klimaneutralität<br />
ist der zügige Ausbau<br />
erneuerbarer Energien<br />
unerlässlich. Damit wird zugleich<br />
die Grundlage dafür geschaffen,<br />
die Herstellung und Nutzung des<br />
sogenannten grünen Wasserstoffs<br />
zu fördern. Im Gegensatz dazu<br />
wird „grauer Wasserstoff“ aus<br />
fossilenBrennstoffengewonnen.<br />
Bis zu 30 Prozent des künftigen<br />
Wasserstoffbedarfs in der Region<br />
könnten vor Ort gedeckt werden.<br />
Dies hat eine Studie imAuftrag<br />
von H 2<br />
-Impulsergeben. Wie dabei<br />
die optimale Strategie aussehen<br />
soll, das will die Initiative mithilfe<br />
der Fördergelder in einem regionalen<br />
Entwicklungskonzept ausarbeiten.<br />
450.000 Euro stammen<br />
dabeivom Bund, weitere<strong>10</strong>0.000<br />
kommen vom Land Baden-Württemberg.<br />
Norbert Heuser, Landrat für den<br />
Landkreis Heilbronn und zugleich<br />
Sprecher der Arbeitsgruppe Wasserstoff<br />
in der Metropolregion<br />
Stuttgart, unterstrich auf einer<br />
Pressekonferenz beim Deutschen<br />
Zentrum für Luft- und Raumfahrt:<br />
„Energie muss für diejenigen<br />
verfügbar und bezahlbar sein, die<br />
hier Wertschöpfung betreiben.“<br />
Wasserstoff sei nicht nur für die<br />
Region von zentraler Bedeutung,<br />
sondern werde auch für ganz Baden-Württemberg<br />
„eine Schlüsselrolle<br />
inder zukünftigen Energieversorgung<br />
spielen“. Die Energiekrise<br />
nach dem Angriff Russlands<br />
auf die Ukraine habe vor<br />
allem Deutschland vor Augen geführt,<br />
wie riskant es sei, bei der<br />
Versorgung nicht zu diversifizieren.<br />
Er warnte davor, diesen Aspekt<br />
aus den Augen zu verlieren,<br />
sollten die Energiekosten weiter<br />
fallen. „Wir müssen diesen<br />
Pfad weitergehen“, mahnte Heuser.<br />
Der Ortstermin in Hardthausen<br />
war wohlbedacht: Wasserstoff<br />
ist Brennstoff für Raketen undfällt<br />
sozusagen in die Kernkompetenz<br />
2040:Mehrals 2000 Gigawattstunden proJahr<br />
Der industrielle Bedarf an Wasserstoff in Heilbronn-Franken könnte bis 2040 von derzeit knapp 500 Gigawattstunden<br />
pro Jahr auf dann mehr als 2000 Gigawattstunden steigen. Dies hat eine Untersuchung der<br />
Energieberater vonGPJoule ergeben. Den höchsten Bedarf werden demnach Stadt und Landkreis Heilbronn<br />
haben, gefolgt vom Main-Tauber-Kreis,Hohenlohe und zuletzt dem Landkreis Schwäbisch Hall. Langfristig<br />
sieht die Studie ein Potenzial von 30 Prozent für die lokale Wasserstoffproduktion, der Rest müsste dann<br />
überdie entsprechenden internationalen und nationalen Versorgungsnetze in die Region importiert werden.<br />
Um den regionalen Bedarf zu decken, müsste die Elektrolyseleistung in Heilbronn-Franken im Jahr <strong>2024</strong><br />
zwischen200 und 250 Megawatt erreichen.<br />
des DLR. Auf dem DLR-Gelände<br />
gibt esheute bereits ein Testumfeld<br />
für den Einsatz von Wasserstoff<br />
in industriellen Anwendungen.<br />
Mit dem Leuchtturmprojekt<br />
„Hydrogenium“ werden in<br />
den kommenden Jahren die Testkapazitäten<br />
noch einmal deutlich<br />
aufgestockt. Ziel der Wasserstoffstrategie<br />
von H2-Impuls ist<br />
es, Energieversorger und Unternehmen<br />
in der Region zu vernetzen<br />
und die Produktion von Wasserstoff<br />
vor Ort in die räumliche<br />
Infrastruktur-Planung einzubeziehen.<br />
Die Initiative wird vom Landratsamt<br />
Heilbronn, dem Regionalverband<br />
Heilbronn-Franken und<br />
der Wirtschaftsförderung Heilbronn-Franken<br />
getragen. Die Initiative<br />
will im ersten Schritt vor<br />
allem das Vertrauen in die Technologie<br />
und die Nutzung von<br />
Wasserstoff stärken. Patrick Dufour-Bourru,<br />
Geschäftsführer der<br />
Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn,<br />
unterstrich dabei den Anspruch,<br />
die Vorreiterrolle der Region<br />
in der Wasserstoffwirtschaft<br />
weiter auszubauen.<br />
Andreas Schumm, Verbandsdirektor<br />
des Regionalverbands Heilbronn-Franken,<br />
kündigte eine regionale<br />
Flächenoffensive für erneuerbare<br />
Energien an. Durch<br />
die Ausweisung neuer Flächen für<br />
Wind-und Solarenergie sollen die<br />
Voraussetzungen hierfür geschaffen<br />
werden. Dies sei die Grundlage,<br />
um vor Ort die Produktion<br />
und Nutzung von grünem Wasserstoff<br />
„im größeren Umfang“<br />
zu nutzen. Überschüssiger Windund<br />
Solarstrom könne dann für<br />
Wasserstoff-Elektrolyse und Energiespeicherung<br />
genutztwerden.<br />
www.rvhnf.de/rm/<br />
h2-modellregion<br />
DerLandkreis ist auf einem guten Weg<br />
Fernwärme,Windkraft,Sonnenenergie –einigewegweisendeProjekteleisten einen Beitrag für dasGelingender Energiewende.<br />
VONADINA BAUER<br />
InSchwäbisch Hall stehen alle<br />
Zeichen auf Grün“,soschrieb<br />
schon im Juni 2020 dieKlimaschutz-<br />
und Energieagentur Baden-Württemberg<br />
(KEA-BE) und<br />
nannte die Kommune als Beispiel<br />
für Best Practice. Seit 2020<br />
ist Schwäbisch Hall zudem vom<br />
European Energy Award mit Gold<br />
zertifiziert.<br />
Doch darauf ruht sich der Landkreis<br />
nicht aus –gerade in der<br />
jüngeren Vergangenheit entstehen<br />
hier wegweisende Projekte, die<br />
das Ziel verfolgen, einen Beitrag<br />
zur Treibhausgasneutralität zu<br />
leisten. Ob Fernwärme, Windkraft<br />
oder Sonnenenergie –nachhaltig<br />
erzeugte Energie steht im Fokus.<br />
GENOSSENSCHAFTEN Bürgerenergiegenossenschaften<br />
zählen<br />
zu den wichtigen Akteurinnen<br />
der Energiewende im Südwesten.<br />
Dabei investieren Menschen gemeinsam<br />
in den Ausbau von Anlagen<br />
zur Gewinnung erneuerbarer<br />
Energien und sorgen dafür,<br />
dass in ihrer Region regenerativeEnergieerzeugt<br />
wird. Dafür<br />
schließen sich Privatpersonen,<br />
Kommunen, lokale Unternehmen<br />
und Vereine zusammen. In Baden-Württemberg<br />
gibt es aktuell<br />
161 solcher Genossenschaften<br />
und auch im Kreis Hall gewinnen<br />
sie an Bedeutung. So startete im<br />
September zum Beispiel das erste<br />
Bürgerenergie-Projekt der Stadtwerke<br />
Schwäbisch Hall. 700.000<br />
Euro haben Bürger in die Fotovoltaikanlage<br />
Hirtenäcker bei Dörrenzimmern<br />
investiert –die maximale<br />
Investitionssumme wurde<br />
innerhalb von zwei Tagen ausgeschöpft.<br />
Das Modellder Bürgerbeteiligung<br />
ist inder Region wohlbekannt:<br />
Bereits seit 2012 gibt esdie Bürgerenergie<br />
HohenloheeG, damals<br />
noch gegründet als Hohenlohe<br />
WindeG. Sie steht mittlerweile als<br />
Kooperationspartner für Energieprojekte<br />
inganz Hohenlohe zur<br />
Verfügung. Als erstes Projekt hat<br />
sich die Bürgerenergie am Bürgerwindpark<br />
Kirchberg/Jagst beteiligt,<br />
der seit 2016 am Netz ist.<br />
2021 wurde in den Bürgerwindpark<br />
Bretzfeld-Obersulm investiert,<br />
2023 Anteile der Bürgerenergie<br />
Vellberg-Bühlertal eG erworben.<br />
Im Mai dieses Jahres haben die<br />
beiden Genossenschaften Pläne<br />
für eine Fusion vorgestellt. Das<br />
Ziel sei, „Die“ Genossenschaft<br />
für alle Kommunen und Bürger<br />
im Landkreis Schwäbisch Hall zu<br />
sein, wenn es um Bürgerbeteiligungen<br />
in Erneuerbare-Energien-<br />
Anlagen geht. Die Überzeugung<br />
aller Vorstände und Aufsichtsräte<br />
lautet dabei: „Gemeinsam geht es<br />
schneller und nachhaltiger!“<br />
SOLARTHERMIE Ganz aktuell<br />
laufen noch weitere Planungen,<br />
wie die Energie- beziehungsweise<br />
vor allem die Wärmewende in<br />
Schwäbisch Hall voranzubringen<br />
ist. Die Stadtwerke Schwäbisch<br />
Hall haben vor, eine der bundesweit<br />
größten Solarthermie-Anlagen<br />
zu bauen. Rund 25 Millionen<br />
Euro sollen hierfürinvestiert werden.<br />
Auf einer Fläche von circa 15<br />
Fußballfeldern sollen im Solpark<br />
Solarkollektoren Wasser für das<br />
Fernwärmenetz erhitzen. Mehrere<br />
Felder sind dazu geplant, die jeweils<br />
eigene Technik- oder Pumpengebäude<br />
mit einer Länge von<br />
bis zu 45 Metern und einer Höhe<br />
von bis zu <strong>10</strong> Metern benötigen.<br />
Zudem braucht es einen großen<br />
Pufferspeicher für das erhitzte<br />
Wasser –der soll <strong>10</strong>.000 Kubikmeter<br />
fassen.<br />
15 bis 20 Prozent des derzeitigen<br />
Wärmebedarfs könnten laut Planern<br />
beiden Stadtwerken Schwäbisch<br />
Hall über die neue Anlage<br />
bereitgestellt werden. Bislang decke<br />
man bereits 40 Prozent des<br />
Wärmebedarfs über Fernwärme<br />
in Hall ab, gab Steffen Hofmann,<br />
Abteilungsleiter für Projektentwicklung,<br />
bei der Vorstellung des<br />
Vorhabens an. So versorgen die<br />
StadtwerkeSchwäbisch Hallaktuell<br />
rund 25.000 Gebäude. Das geschehe<br />
zu 40 Prozent mit Erdgas,<br />
50 Prozent kommen aus Biomethan,<br />
<strong>10</strong> Prozent aus Biogas und<br />
ein geringer Anteil aus Heizöl. Der<br />
Erdgas-Anteil soll aber in Zukunft<br />
weiter schrumpfen –dank derSolarthermie-Anlage.<br />
Vorreiter: Kein seltener Anblick: Bei der Zahl der Windkraftanlagen<br />
spielt der Landkreis landesweit in der Spitzenliga mit. Foto: NPG-Archiv<br />
FERNWÄRME Auch die Crailsheimer<br />
Stadtwerke haben die<br />
Wärmewende im Blick: Für einen<br />
möglichst klimafreundlichen Betrieb<br />
des aktuell im Bau befindlichen<br />
neuen Hallenbads soll die<br />
Abwärme des Maultaschen-Herstellers<br />
Bürger genutzt werden.<br />
Der Industriebetrieb will vorerst<br />
die nächsten 20 Jahre einen<br />
Teil seiner Abwärme auskoppeln.<br />
Über Fernwärmeleitungen wird<br />
damit dann das Badewasser auf<br />
Temperatur gebracht.<br />
Rund 65 Prozent des Gesamtwärmebedarfs<br />
können so gedeckt<br />
werden. Zwei erdgasbetriebene<br />
Blockheizkraftwerke, die jederzeit<br />
auf Wasserstoff umgestellt<br />
werdenkönnen, sowie Fotovoltaikmodule<br />
decken den weiteren<br />
Energiebedarf. Jürgen Breit,<br />
Technischer Geschäftsführer,<br />
sieht das Projekt als ökologischer<br />
Vorreiter: „Wir schaffen für den<br />
gesamten Standort unserer Freizeiteinrichtungen<br />
eine ökologisch<br />
zukunftsweisende Energieverwendung,<br />
indem wir vorhandene<br />
Quellen durch innovative technische<br />
Lösung nutzbar machen.“<br />
Durch die Verwendung der vorhandenen<br />
Wärmeenergie wird die<br />
Umwelt jährlich um 360 Tonnen<br />
CO 2<br />
entlastet, teilen die Stadtwerke<br />
Crailsheim mit. Sie finanzieren<br />
den Neubau mit rund 24 Millionen<br />
Euro. DerBau des neuen Hallenbads<br />
soll im Dezember 2025<br />
abgeschlossensein.
08 Firmen &Märkte<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
Erfolg am laufenden Band<br />
Ortstermin bei derBauer Bandweberei in Mainhardt: Beidem 1924 gegründeten Unternehmensteht jetzt derGenerationenwechselan.<br />
Annemay Wild steigtals Geschäftsführerin neben ihrem Vater SteffenHerr ein. VONANTONIO DE MITRI<br />
Ein <strong>10</strong>0-jähriges Firmenjubiläum<br />
schafft nicht jede Firma.<br />
Schon gar nicht in so<br />
schwierigen Zeiten wie diesen.<br />
Underst recht nicht,wenn es sich<br />
um einen kleinen Handwerksbetrieb<br />
handelt. Ein Grund mehr,<br />
sich mal die Bauer Bandweberei<br />
genauer anzuschauen.<br />
Geschenkbänderals Lizenz<br />
zum Gelddrucken<br />
Wenn man durch die fast 2000<br />
Quadratmeter große Halle am<br />
Moosbach geht, dröhnt es in den<br />
Ohren. 28 Webmaschinen rattern<br />
Stunde um Stunde, um Bänder aller<br />
Art herzustellen: Filterbänder,<br />
Gurtbänder, Wickelbänder,<br />
Schlüsselbänder entstehen hierin<br />
atemberaubendem Tempo. „Die<br />
hier schafft 600.000 Meter Band<br />
am Tag“, erklärt SteffenHerr und<br />
zeigt auf eine der Maschinen.<br />
Stolz klingtinseinerStimme.<br />
Zusammenmit seiner Frau Renate<br />
übernahm er 1987 von den Eltern<br />
den Betrieb und führte ihn durch<br />
stürmische Zeiten. Denn die<br />
Branche hat sich inden letzten<br />
zwei Jahrzehnten dramatisch verändert.<br />
„Früher“, verrät er, „haben<br />
wir nicht verkauft, wir haben<br />
Konzentriert: Annemay Wild<br />
beim Einrichten einer Webmaschine,dem<br />
sogenannten<br />
Anknoten.<br />
Generationenwechsel: Renate und Steffen Herrübergeben an ihre Tochter Annemay Wild.<br />
verteilt.“Sollheißen: Mit Massenprodukten<br />
wie beispielsweise Geschenkbändern<br />
hatte dieWeberei<br />
„die Lizenz zum Gelddrucken“.<br />
Kunden, die den Herrs komisch<br />
kamen oder eine schlechte Zahlungsmoral<br />
an den Tag legten,<br />
rutschten in der Warteliste schnell<br />
ganz nach hinten. Oder,inSteffen<br />
Herrs Worten: „Wenn wir einen<br />
Kunden nicht mehr haben wollten,dann:<br />
tschüs!“<br />
Und dann kamen die Chinesen<br />
und die Inder. Die Globalisierung<br />
wirbelteum20<strong>10</strong> auch den Markt<br />
für Bänder durch. Als deutscher<br />
Hersteller blieben wenig Alternativen,umsichüber<br />
Wasser zu halten:<br />
ins Ausland gehen oder eine<br />
Marktnische belegen. Steffen und<br />
Renate Herr entschieden sich für<br />
Letzteres und machten den Betrieb<br />
zum einzigen Vollsortimenter<br />
für Banddruck in Deutschland.<br />
Wer bei der Bauer Bandweberei<br />
bestellt, kann wählen zwischen<br />
Flachsieb-, Folien- oder Relief-<br />
Prägedruck, Digitaldruck oder<br />
Leuchtbändern. Und so pendelten<br />
sich die Mainhardter auf das ein,<br />
was man in Wirtschaftskreisen gesundschrumpfen<br />
nennt: Heutearbeiten<br />
gerade einmal sechs Menschen<br />
an den Maschinen. Produziert<br />
wird nur noch auf Auftragsbasis.<br />
„Wir Weber“, betont<br />
Annemay Wild, „haben uns immer<br />
wieder neu erfunden.“ Eigentlich<br />
kommt die 33-Jährige aus dem<br />
Produktmanagement und hatacht<br />
Jahre bei einem Automobilzulieferergearbeitet.<br />
Fachbetrieb mitlauter<br />
Quereinsteigern<br />
Damit ist sie genauso Quereinsteigerin<br />
wie der Rest der Belegschaft.<br />
Eine Kollegin arbeitete<br />
früher bei der Bank, eine andere<br />
bei der Bäckerei. Nur der<br />
Vater selbst hat noch eine fachliche<br />
Ausbildung. Fürdie neue Chefin<br />
kein Problem, im Gegenteil:<br />
„Ein motivierter Quereinsteiger<br />
Fotos: Antonio De Mitri<br />
bringt uns mehr als jemand mit<br />
Know-how, der irgendwann wieder<br />
verschwunden ist“, sagt Wild.<br />
Abgesehen davon, dass esohnehin<br />
praktisch keinen ausgebildeten<br />
Nachwuchs mehr gibt.<br />
Umso mehr genießt der „harte<br />
Kern“ jeden Tag seine Arbeit<br />
und darf sich zu Recht wie in einem<br />
Familienbetrieb fühlen. Die<br />
drei Hunde der Inhaber wuseln<br />
genauso durch die Räumlichkeiten<br />
wie ab und an Kinder hier in<br />
einer Ecke die Spielzeugkiste auskippen<br />
dürfen, wenn beispielsweise<br />
die Kita geschlossen hat.<br />
Um die Zukunft der Bandweberei<br />
machen sich Vater und Tochter<br />
keine Gedanken. „Es geht nichts<br />
ohne Textilien“, erläutert Steffen<br />
Herr und fängt an aufzuzählen, wo<br />
sich Textilbänder überall wiederfinden:<br />
in Autos, inFlugzeugen,<br />
bei Paraglidern. Eine Maschine in<br />
der Produktionshalle webt Teflon<br />
zu Schläuchen für Beinprothesen.<br />
„Textilbänder sind viel stabiler<br />
als Stahl“, weiß Tochter Annemay<br />
Wild. DerGrund: Sie sindreißfester<br />
und beweglicher.<br />
DerSeniormit denzwei<br />
rechten Händen<br />
Wenn Wild das Ruder übernimmt,<br />
wird Vater Steffen Herr<br />
sichallmählich zurückziehen. Dabei<br />
betont er süffisant das „allmählich“,<br />
denn: Er kennt sich<br />
wie kein Zweiter mit den Maschinen<br />
aus, die schon teilweise<br />
seit Jahrzehnten ihren Dienst<br />
verrichten. Ob Wartung, Reparatur<br />
oder Instandhaltung: „Ich<br />
hab‘ zwei rechte Hände“, erklärt<br />
er schmunzelnd und fügt hinzu.<br />
„Alles,was irgendwie mit Maschinen<br />
zu tun hat, ist mein Metier.“<br />
www.bauer-bandweberei.de<br />
ADVERTORIAL<br />
Sicherer Arbeitsplatz mit<br />
Entwicklungsmöglichkeiten<br />
STERR&KOLLEGENfördert Berufs-und Quereinsteiger<br />
Beide haben den Wechsel vollzogen<br />
und haben ihn nie bereut.<br />
VomFinanzamt sind Daniela<br />
Kadow und Frank Schieker in<br />
die KanzleiSTERR&KOLLEGEN<br />
gewechselt. Beide sind dem<br />
Bereich Steuern„treu“ geblieben<br />
undinzwischenschon viele Jahre<br />
in der Kanzlei –D.Kadow seit<br />
elf und F. Schieker sogar seit 29<br />
Jahren, heutzutagenicht selbstverständlich.<br />
DieArbeitmacht<br />
den beiden immer noch Spaß.<br />
Schließlich kommt bei ihrer Tätigkeit<br />
keine Langeweileauf.<br />
Die beiden habenein gutes<br />
Fundamentmitgebracht für die<br />
Arbeit in derSteuerkanzlei.Drei<br />
Jahre lang hat Herr Schieker seine<br />
Ausbildung beim Finanzamt Öhringen<br />
für den gehobenen Dienst<br />
gemacht. Es sei wieein duales<br />
Studium aufgebaut gewesenmit<br />
praktischen Teilen und Theoriephasen<br />
an derFachhochschule<br />
für Finanzen in Ludwigsburg.<br />
Nach dem Abschlussgab es nicht<br />
für alle Auszubildenden Stellen<br />
vor Ort-von sieben wurden<br />
nämlich nur zwei übernommen<br />
und er bekam einen Einjahresvertrag.<br />
So wechselte er nach einem<br />
halben Jahr zur Steuerkanzlei.<br />
Diese hat nämlich schon damals<br />
wie heute sichere Arbeitsplätze.<br />
Gestartet ist Frank Schieker in<br />
Frank Schieker schätztdie Entwicklungsmöglichkeiten.<br />
dem Bereich, den er schon vom<br />
Finanzamt her kannte -der Einkommensteuer.Inden<br />
letzten 29<br />
Jahren hat sich das Aufgabenfeld<br />
jedoch vergrößert.<br />
Inzwischen bearbeitet er neben<br />
Jahresabschlüssen undGewinnermittlungen<br />
auch Erbschaftsund<br />
Schenkungsangelegenheiten,<br />
berät unterstützendbei Unternehmensnachfolge<br />
und erstellt<br />
steuerliche Gutachten.<br />
Durch die verschiedenen<br />
Problemstellungen seidie Arbeit<br />
sehr abwechslungsreich,betont<br />
Schieker.Persönlich machen ihm<br />
die NachfolgeprojekteinUnternehmen<br />
am meisten Spaß. Da sei<br />
persönlicheBeratung übereinen<br />
längerenZeitraumgefordert.<br />
Undder Diplom-FinanzwirtarbeitetHandinHandmit<br />
anderen<br />
KollegenimTeam. Durch seine<br />
langjährige Erfahrung und sein<br />
erworbenes Wissen stehterbei<br />
Fragen mitRat und Tatzur Seite,<br />
D. Kadow schätztdie Vielseitigkeit.<br />
wasinsbesonderejunge und<br />
neue Mitarbeiter sehr schätzen.<br />
Frau Kadowbestätigtden Vorteil<br />
derVielfältigkeitder Aufgaben<br />
und Möglichkeiten.<br />
Sie betreut Unternehmen aus<br />
ganzunterschiedlichenBranchen.<br />
„Manbleibt immer in Bewegung<br />
und stagniert nicht “. Zunächst<br />
hatte sie sich füreine Ausbildung<br />
im mittleren Dienst beim<br />
Finanzamt entschieden. „Mir<br />
hat es damals schon gefallen,<br />
mit Steuern zu tun zu haben“,<br />
erinnert sich Kadow.<br />
Da sie auch die betriebswirtschaftlichenHintergründe<br />
interessiert haben, hat sie ein<br />
Studium der Wirtschaftswissenschaften<br />
angehängt, zunächst in<br />
Siegen,dann an der Fernuniversität<br />
Hagenmit dem Abschluss<br />
als Diplom-Wirtschaftswissenschaftlerininder<br />
Fachrichtung<br />
betriebliches Steuerwesen und<br />
Unternehmensrecht.<br />
Damit hatte sie die idealen<br />
Voraussetzungen für die Steuerkanzlei.<br />
Siearbeitete zunächst in<br />
Heilbronn und dann in Schwäbisch<br />
Hall, bevor sie nach ihrer<br />
Elternzeit bei STERR &KOLLEGEN<br />
wieder ins Berufsleben einstieg.<br />
Jahresabschlüsse,Steuererklärungenund<br />
die Betreuung von<br />
Unternehmensgruppen sind bis<br />
heute ihr Arbeitsbereich.<br />
Die Abwechslung macht für sie<br />
den entscheidenden Unterschied<br />
zu Arbeitgebern aus Industrie und<br />
Handel, wo man teilweise auf<br />
einenbestimmten Bereich festgelegt<br />
ist.Das Herausfordernde<br />
sei, dass vielvom Erlernten eingesetzt<br />
und gefordert werde und<br />
man gleichzeitig immerwieder<br />
Neues dazu lernt. Wichtig seibei<br />
alldem jedoch auch, dass die Arbeit<br />
gut mit der Familie vereinbar<br />
ist. In diesem Arbeitsumfeld fühlt<br />
sie sich deshalb sehr wohl.<br />
STERR &KOLLEGEN<br />
Partnerschaftsgesellschaft mbB<br />
Marcalistraße 36<br />
74653 Künzelsau<br />
T 07940/91<strong>10</strong>-0<br />
F 07940/91<strong>10</strong>-90<br />
bewerbungen@sterr.de<br />
www.sterr.de<br />
#sterrundkollegen
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Politik &Wirtschaft 09<br />
Über 300neue Handwerker<br />
JungeGesellen im Hangar in Crailsheimfreigesprochen.<br />
Nach zwei Jahren im Carmen-Würth-Forum<br />
kehrte<br />
die Gesellenfreisprechungsfeier<br />
der Kreishandwerkerschaft<br />
Schwäbisch Hallwieder<br />
in den Hangar nach Crailsheim<br />
zurück. 309 Junggesellinnen und<br />
Junggesellen konnten dort ihre<br />
erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen<br />
und ihrenStart in den Beruf<br />
nachder Ausbildung feiern.<br />
„Sie haben sich definitiv für den<br />
richtigen Weg entschieden“, ermutigte<br />
der neue Präsident der<br />
Handwerkskammer Heilbronn-<br />
Franken, Ralf Rothenburger, die<br />
Junghandwerker. Für Rothenburger<br />
eine Premiere, war es doch<br />
die erste Gesellenfreisprechung,<br />
die er als HWK-Präsident begleitete.<br />
Auch Ulrich Stein, Kreishandwerkermeister<br />
der 13 Innungen<br />
und 2700 Betriebe der<br />
Kreishandwerkerschaft Schwäbisch<br />
Hall,ließ keinen Zweifel daran<br />
aufkommen, dass das Handwerk<br />
und seine jüngsten Mitglieder<br />
sich allen Herausforderungen<br />
stellen wollen: „Wir lieben unseren<br />
Handwerksberuf! Das Individuelle,<br />
das Schöne und das Einmalige.Wir<br />
lassen uns vom Fachkräftemangel,<br />
von gestiegenen<br />
Energie und Baumaterialpreisen<br />
nicht beeindrucken“. Esmag der<br />
eine oder andereBeruf inder Zukunft<br />
verschwinden, fuhr Stein<br />
fort,doch dafür werden neue Berufe<br />
entstehen.<br />
VIELFALT Besondere Aufmerksamkeithatten<br />
die Laudatoren für<br />
die enormen Möglichkeiten übrig,<br />
diedas Handwerk den jungen<br />
Menschen nun böte. VomMeister<br />
über einStudiumbis hin zumeignen<br />
Betrieb oder der Übernahme<br />
eines bestehenden: „Alles istmöglich,<br />
solange ihr daran glaubt“,<br />
gab die Steinmetzmeisterin und<br />
Miss Handwerk 2022, Luisa Lüttig,<br />
den jungen Handwerkern in<br />
VONMARIUS STEPHAN<br />
Ehrung: Die 33 Prüfungsbesten im Bezirk der Kreishandwerkerschaft SchwäbischHall (siehe Infokasten re.)<br />
erhielten auf der Bühne im Hangar ihre Urkunden.<br />
Foto: Marius Stephan<br />
Crailsheim mit auf den Weg. Die<br />
stärkste Fraktion unter den Innungen<br />
kam aus dem Kraftfahrzeuggewerbe.<br />
81 Prüflinge konntenihre<br />
Urkunde in Empfang nehmen.Esfolgtendie<br />
Schreiner und<br />
die Baubranche (33 erfolgreiche<br />
Prüfungen), die Metallbearbeiter<br />
(32) und die Elektrobranche<br />
(29).<br />
Unter den 309 Absolventen wurden<br />
33als Prüfungsbeste ihres<br />
Lehrberufes geehrt. Dies zeugt<br />
auch von der Ausbildungsqualität<br />
des Betriebes. Eine besondere<br />
Stellung kam der Satteldorfer<br />
Bauunternehmung Leonhard<br />
Weiss zu, die mit vier Prüfungsbestenden<br />
Spitzenplatz unterden<br />
geehrten Prüflingen und Betrieben<br />
einnehmen konnte. ImAnschluss<br />
an die Preisübergaben<br />
der besten Auszubildenden ehrte<br />
die Kreishandwerkerschaft Mitglieder,<br />
die vielen Prüflingen als<br />
Beisitzer über Jahrzehnte hinweg<br />
zu einer wertvollen Ausbildung<br />
verhalfen.<br />
www.kh-sha.de<br />
Iain Kupfer, Bäcker, Vellberg, Bäckerei Wild e.K. Kirchberg; Joseba<br />
Lippert, Bäckerin, Gaildorf,Ingmar Krimmer,Untermünkheim; Vanessa<br />
Lux, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk/Bäckerei, Rot am<br />
See, Bäckerei &Cafe Burkard GmbH, Rot amSee; Jonathan Ott,<br />
Maurer, Schwäbisch Hall, Hans Fuchs, Ellwangen; Tobias Früh, Baugeräteführer,Satteldorf,Leonhard<br />
Weiss, GmbH und Co KG, Satteldorf;<br />
Jordan Jake Leon Wilson, Baugeräteführer, Mosbach Leonhard<br />
Weiss GmbH und Co KG,Satteldorf, Fabian Redetzki, Beton-/Stahlbetonbauer,Feuchtwangen,<br />
Leonhard WeissGmbH und Co KG,Satteldorf;<br />
Elija Dürr-Schwab, Maurer Blaufelden, Dürr-Schwab Bau<br />
GmbH, Blaufelden; Johannes Sutter, Maurer, Michelbach/Bilz, Markus<br />
Fruck, Michelbach/Bilz; Sebastian Lang, Elektroniker für Energieund<br />
Gebäudetechnik, Crailsheim, EWB Elektroservice GmbH, Ilshofen;<br />
Marvin Bauer, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Waldenburg,Poleschner<br />
GmbH, Untermünkheim; Robert Fritzler, Elektroniker<br />
für Betriebstechnik, Niederstetten, Pfänder Automatisierungstechnik,<br />
Rot am See; Gabor David, Kraftfahrzeugmechatroniker PKW,<br />
Crailsheim, Auto-Stoll, Crailsheim; Maximilian Bock, Kraftfahrzeugmechatronikerin<br />
PKW,Crailsheim, autonik GmbH,Crailsheim; Franziska<br />
Sauerteig, Fachpraktiker Maler- und Lackiererin, Obersontheim,<br />
inab, Schwäbisch Hall; Simon Daniel Uhl, Feinwerkmechaniker<br />
Werkzeugbau, Schwäbisch Hall ,Weinmann GmbH, Schwäbisch Hall;<br />
Tom-Philip Setzer, Fachpraktiker für Metallbau, Nordheim, Internationaler<br />
Bund e.V.,Heilbronn; Josef Wagner, Feinwerkmechaniker<br />
Werkzeugbau, Ingelfingen, Fröbel GmbH, Blaufelden; Jannis Busch,<br />
Metallbauer Konstruktionstechnik, Blaufelden, Hofmann GmbH,Blaufelden;<br />
Tobias Noller, Zerspanungsmechaniker, Langenbrettach,<br />
Schneider Präzisionstechnik GmbH,Schöntal; Collin Scheu, Anlagenmechaniker<br />
für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Wallhausen;<br />
Markus Scheu, Dipl.-Ing (FH), Wallhausen; Carolin Bürk, Schreinerin,<br />
Dinkelsbühl, Friedrich Wolz GmbH, Kreßberg; Nick Schlosser,<br />
Schreiner, Obersontheim, Susanne Schaffert, Obersontheim; Elia<br />
Schad, Fachpraktiker für Holzverarbeitung, Bretzfeld, inab, Schwäbisch<br />
Hall; Vincent Ulrich Zimmerer, Kirchberg, Markus Kratzer,<br />
Kirchberg; Jonah Hoehle, Zimmerer,Kupferzell, Holzbau GmbH,Veit<br />
und Osiander,Wolpertshausen; Benjamin Kurz, Stuckateur, Kupferzell,<br />
Schierle Putz und Stuck GmbH, Schwäbisch Hall; Mara Sophie<br />
Veit, Industriekauffrau, Crailsheim, OMBMetalltechnik GmbH Schwäbisch<br />
Hall; Marc-Stephan Osuna Arndt, Industriekaufmann, Rotam<br />
See, hera Laborsysteme GmbH, Blaufelden; Amelie Krauß, Kauffrau<br />
für Büromanagement, Crailsheim, Leonhard Weiss GmbH und Co KG,<br />
Satteldorf; Felix Capitaine, Mechatroniker,Öhringen, Rudolf Deckert<br />
GmbH &Co. KG, Schwäbisch Hall; Mika David Hutter, Technischer<br />
Produktdesigner, Blaufelden, Fröbel GmbH, Blaufelden; Cenk Yildiz,<br />
Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik Gaildorf,<br />
WEFOBA Werkzeug- und FormenbauGmbH,Gaildorf<br />
Gastkommentar<br />
DasVertrauen in dieDemokratie nimmt ab<br />
Walter Döring: Der rasantzunehmendeVertrauensverlustsolltedringend als Weckruf wahr-und aufgenommen werden.<br />
Großes Jammern nach den<br />
drei Landtagswahlen in<br />
Sachsen, Thüringen und<br />
Brandenburg bei den drei „Ampel-Parteien“;<br />
zwar in unterschiedlichem<br />
Ausmaß, aber doch<br />
einhelliges Wehklagen. Die einen<br />
–die Grünen –wollen nun ihre<br />
Politik„besser erklären“, weil sie<br />
die Bürger wohlfür zu dummhalten,<br />
diese zuverstehen. Die anderen<br />
–die Liberalen –wissen<br />
nicht, ob sie noch in dieser Bundesregierung<br />
bleiben sollen, statt<br />
darüber nachzudenken, bessere<br />
Politik zu machen. Und die Dritten<br />
–die SPD –atmen auf, nicht<br />
aus den Landtagen geflogen zu<br />
sein und inBrandenburg knapp<br />
vor der AfD zu liegen.<br />
Kommentatoren suchen nach den<br />
„diese Wahlen entschieden habenden<br />
Themen“, nennen „Migration“,<br />
„Frust“, „schlechte Politik<br />
der Ampel“ und manch anderes<br />
Thema. Sie hatten esleichter,<br />
als sie „nur“ die Ergebnisse der<br />
AfD zu kommentieren hatten. Da<br />
sind dann oft „die alten weißen<br />
Männer“ für „schuldig“ befunden<br />
worden. Grundfalsch, wie die<br />
drei Wahlen gezeigt haben: Gerade<br />
bei den jungen Wählerinnen<br />
und Wählern hatte die AfD enormen<br />
Zulauf zu verzeichnen; ihre<br />
größte Wählergruppe in Brandenburg<br />
waren die Jungen, was<br />
Alarmsignal: Nach denletzten Landtagswahlen sollten die Ampelparteien<br />
Konsequenzen ziehen.<br />
Foto: dpa/Robert Michael<br />
den dortigen AfD-Spitzenkandidatenjubelnließ:<br />
„Wirsinddie Parteider<br />
Zukunft“! Konkret:LautInfratest<br />
Dimap haben die 16- bis<br />
24-Jährigen zu 32 Prozentdie AfD<br />
gewählt,nur 19 Prozentdie SPD.<br />
Das Feindbild AfD ist bei den<br />
meisten Medien und vor allem<br />
bei den „Öffentlich Rechtlichen“<br />
schon lange gefestigt, die Ablehnung<br />
einhellig –und da kommt<br />
jetzt auch noch das BSW dazu.<br />
Eindimensionale Erklärungsmuster<br />
wie bei der Haltung der AfD<br />
gegenüber klappen plötzlichnicht<br />
mehr. Nahezu dieHälfte derWählerstimmen<br />
landete nicht mehr<br />
bei den „traditionellen“, nicht bei<br />
den „Parteien der Mitte“: In Sachsen<br />
kamen AfD, BSW und „Die<br />
Linke“zusammen auf fast 47 Prozent,<br />
in Thüringen auf 45,7 Prozent<br />
und in Brandenburg sogar<br />
auf61,7 Prozent!<br />
Bestimmt lassen sich viele einzelne<br />
unterschiedliche Themen anführen,<br />
die für diese Ergebnisse<br />
ausschlaggebend waren; ganz sicher<br />
aber lassen sich alle unter<br />
einer Überschrift zusammenfassen:<br />
Vertrauensverlust! Zu dieser<br />
Einsicht war Bundeskanzler Olaf<br />
Scholz schon im September in seiner<br />
Regierungserklärung gekommen,als<br />
er feststellte, „viele Menschen<br />
in Deutschland haben das<br />
Vertrauen in diePolitik verloren“.<br />
Konsequenzen aus dieser richtigen<br />
Einsicht lassen jedoch nach<br />
wievor aufsich warten.<br />
Was könnte wieder für Vertrauen<br />
sorgen? Ganz oben steht das<br />
dringende Verlangen nach Innerer<br />
und Äußerer Sicherheit. Nach<br />
der polizeilichen Kriminalstatistik<br />
kam es 2023 zu 13.844 „Messerangriffen“<br />
–folglichzudurchschnittlich<br />
38 am Tag! Alexander<br />
Marguier im „Cicero“: „Kein<br />
Wunder also, dass laut Erhebungen<br />
mittlerweile 70 Prozent der<br />
Deutschen ihren Staat vor allem<br />
im Bereich der Inneren Sicherheit<br />
überfordert sehen“, sprich: ihm<br />
nicht vertrauen, das elementarste<br />
Schutzbedürfnis, das nach körperlicher<br />
Unversehrtheit, Schutz<br />
vor Kriminalität, zu gewährleisten.<br />
Ja, klar, auch das Problem-Thema<br />
„Migration“ spielt eine große<br />
Rolle bei dem rasant gewachsenen<br />
Vertrauensverlustindie Politik,<br />
die von einer überwältigenden<br />
Mehrheit der Bürgerinnen<br />
und Bürger als „nichtlösungsfähig“<br />
wahrgenommen wird. Weitere<br />
Themenfelder: Unterrichtsausfall<br />
in nie da gewesenem Umfang,<br />
erodierende Infrastruktur –<br />
wer hätte sich vorstellen können,<br />
dass in Dresden eine Brücke einstürzt<br />
–Unpünktlichkeit derBahn<br />
als Dauerzustand, statt Lösungen<br />
erdrückende bürokratische Belastungen,<br />
schwindende Gesundheitsversorgung<br />
auf dem Land,<br />
das sichere Gefühl – „Bürgergeld“,<br />
das 75 Prozent der Deutschen<br />
in dieser Form ablehnen<br />
–dass sich „Leistung nicht mehr<br />
lohnt“. Leider ließen sich noch<br />
weiterer Beispiele anfügen.<br />
Kein Vertrauen in handelnde Akteure<br />
führt zukein Vertrauen in<br />
den Staat und letztlich dazu, dass<br />
das Vertrauen der Deutschen in<br />
die Demokratie laut Umfragen<br />
kontinuierlich sinkt: Einer repräsentativen<br />
Umfrage der „Körber-<br />
Stiftung“ zufolge hat das Vertrauen<br />
der Bundesbürger in die Demokratie<br />
in den letzten Jahren<br />
spürbar abgenommen. Demnach<br />
glauben viele Befragte, Politiker<br />
und Medienschaffende schauten<br />
auf sie herab. „Während im<br />
Herbst 2021 erst knapp über 30<br />
Dr.Walter Döring<br />
Der gebürtige Stuttgarter Dr.Walter Döring war<br />
lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war<br />
Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996<br />
bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-<br />
Württemberg. Heute arbeitet der 70-Jährige als<br />
Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen<br />
und sitzt im Gemeinderat in Schwäbisch Hall. Im<br />
Kreistag ist er für die Freien Demokraten politisch<br />
aktiv.Döring ist Initiator und Mitorganisator des<br />
Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“ in<br />
Schwäbisch Hall und gründete die Akademie<br />
Deutscher Weltmarktführer.<br />
Prozent angaben, weniger Vertrauen<br />
in die Demokratie zu haben,<br />
stimmten dieser Aussage aktuell<br />
54 Prozent zu“. Vertrauten<br />
2020 noch 29 Prozent den Parteien,<br />
waren esMitte des Jahres gerade<br />
noch 9Prozent.<br />
Dieser nun wahrlich gar nicht<br />
mehr schleichende, sondern rasant<br />
zunehmende Vertrauensverlust<br />
ist ein Alarmsignal und sollte<br />
von „der Politik“ dringend als<br />
Weckruf wahr- und aufgenommen<br />
werden; und vor allem endlich<br />
Konsequenzen haben. Die<br />
Themen sindgesetztund bekannt.<br />
Es gilt, dieseanzugehen, statt über<br />
die eigenen Wahlverluste und die<br />
Gewinne der „Parteien an den<br />
Rändern“ immer nur ebenso folgen-<br />
wie hilflos zu jammern; noch<br />
hat die Ampel Zeit dazu.
<strong>10</strong> Ausbildung<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
Der direkte Draht zum Nachwuchs<br />
ImOktober findetwieder die Nachtder Ausbildung, organisiert von denWirtschaftsjunioren, statt: Sieist eineffektives Konzeptfür<br />
UnternehmeninSchwäbisch Hall und Crailsheim für die Suche nach denFachkräften von morgen.<br />
Mitdem Bus in die Zukunft<br />
Die „Nacht der Ausbildung“<br />
hat sich mittlerweile<br />
in Schwäbisch Hall und<br />
Crailsheim fest etabliert –kein<br />
Wunder: Immerhin bietet sie den<br />
örtlichen Unternehmen eine hervorragende<br />
Möglichkeit, sich direkt<br />
mit zukünftigen Talenten zu<br />
vernetzen und ihre Ausbildungsangebote<br />
ins Rampenlicht zu rücken.<br />
Jedes Jahr nehmen rund<br />
1200 Schüler an dieser einzigartigen<br />
Veranstaltung teil, die weit<br />
über die Möglichkeiten traditioneller<br />
Messen hinausgeht.<br />
Patrick Gündisch, Projektleiter<br />
Marketing bei der Nacht der Ausbildung,<br />
betont die Dringlichkeit,<br />
die die Unternehmen in der<br />
Region haben, umden bevorstehenden<br />
Renteneintritt der Babyboomer-Generation<br />
aufzufangen:<br />
„Ausbildung ist einer der wesentlichen<br />
Wege, um den Fachkräftemangel<br />
zubeheben. Was könnte<br />
besser sein, als den Schülern die<br />
Möglichkeit zu geben, direkt in<br />
dieBetriebe zu kommen undsich<br />
vor Ort über dieAusbildungsmöglichkeiten<br />
zu informieren?“<br />
Die Veranstaltung ermöglicht es<br />
Unternehmen, sich als attraktive<br />
Ausbildungsbetriebe zu präsentieren<br />
und mit potenziellen Auszubildenden<br />
inKontakt zutreten.<br />
Im Gegensatz zu klassischen Messen,<br />
die oft nur begrenzten Platz<br />
für Aussteller bieten, schafft die<br />
Nacht der Ausbildung eine dynamische<br />
Umgebung, in der Unternehmen<br />
ihre Türen öffnen und<br />
Einblicke in den Alltag gewähren.<br />
EmployerBranding<br />
hilft bei der Suche<br />
Am Donnerstag, 17.Oktober,heißteswieder „HopOn–HopOff“<br />
bei der diesjährigen „Nacht der Ausbildung“.Rund 40 namhafte<br />
Unternehmen aus der Region Schwäbisch Hall und Crailsheim<br />
öffnen dann ihre Türen für zukünftige Auszubildende und duale<br />
Studierende. Ab 17 Uhr starten die ersten Bus-Shuttles von den<br />
zentralen Omnibusbahnhöfen in Schwäbisch Hall und Crailsheim,<br />
die die Teilnehmer zu den verschiedenen Unternehmenbringen.<br />
Gefragt: Rund 40 namhafte Unternehmen ausSchwäbisch Hall undCrailsheim öffnen in diesem Jahr bei der<br />
Nachtder Ausbildung wieder ihre Türen für Schüler.<br />
Foto: NPG-Archiv<br />
Ein weiteres entscheidendes<br />
Thema ist das Employer Branding.<br />
Inder heutigen Arbeitswelt<br />
stehen Unternehmen vor der Herausforderung,<br />
sich als attraktive<br />
Arbeitgeber für junge Talente<br />
zu positionieren.Die Nacht der<br />
Ausbildung bietet nicht nur eine<br />
Plattform zur Rekrutierung, sondern<br />
auch die Möglichkeit, wertvolles<br />
Feedback von Schülern zu<br />
erhalten.Dies kannUnternehmen<br />
helfen, ihre Ausbildungsangebote<br />
und -strategien weiter zuverbessern.<br />
Zusammenfassend lässt sich sagen,<br />
dass die Nacht der Ausbildung<br />
ein unverzichtbares Event<br />
für Unternehmen in der Region<br />
ist. Sie fördert nicht nur die direkte<br />
Interaktion mit zukünftigen<br />
Talenten, sondern hilft auch, das<br />
Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber<br />
zu positionieren und<br />
den Fachkräftemangel aktiv zu<br />
bekämpfen. Unternehmen, die an<br />
dieser Veranstaltung teilnehmen,<br />
setzen ein starkes Zeichen für ihre<br />
Zukunft und ihre Bereitschaft, in<br />
die nächste Generation von Fachkräften<br />
zu investieren.<br />
Engagement in<br />
Sachen Bildung<br />
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) organisieren<br />
neben der Nacht der<br />
Ausbildung weitere Bildungsprojekte.<br />
So bringt „Sandkasten Ingenieure“<br />
bereits Kindergartenkindern<br />
naturwissenschaftliches<br />
Wissen bei. Bei „Abenteuer Technik“<br />
werden Schüler weiterführender<br />
Schulen für technische<br />
Ausbildungsberufe begeistert. Das<br />
Projekt „Zündende Idee“ weckt<br />
den Unternehmergeist bei jungen<br />
Menschen und die „Stufen zum<br />
Erfolg“ sind eine Qualifizierungsoffensive<br />
an Werkrealschulen, die<br />
einen wichtigen Beitrag zur Ausbildungsreife<br />
vonSchülernleistet.<br />
Wer Interesse hat, sich mit seinem<br />
Unternehmen künftig an der<br />
Nacht der Ausbildung zu beteiligen,<br />
wendet sich ambesten an<br />
Patrick Gündisch, E-Mail: feedback@wj-nda.de.<br />
pm<br />
www.wj-nda.de<br />
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Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
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Levin Wilson aus Kirchberghat das Studium an derVWA Business School alsBester<br />
seinesJahrgangsabgeschlossen. Die StegmaierGroup setzt aufQualifizierung.<br />
Team: Levin Wilson (li.)und Thomas Stegmaier sind überzeugt:Erfolg<br />
braucht Leistungsbereitschaft.<br />
Foto: Stegmaier<br />
Levin Wilson aus Kirchberg<br />
hat sein Studium an<br />
der VWA Business School<br />
in Freiburg erfolgreich abgeschlossen<br />
– als Bester seines<br />
Jahrgangs. Die Stegmaier Group<br />
nutzt den berufsbegleitenden<br />
Studiengang ganz gezielt, um<br />
Nachwuchskräfte auf Führungspositionen<br />
im eigenen Haus vorzubereiten.<br />
„Wir sind sehr stolz darauf,<br />
dass Levin diese Form des Dualen<br />
Studiums so erfolgreich abgeschlossen<br />
hat“, sagt Thomas<br />
Stegmaier zufriedenund der Geschäftsführer<br />
ordnet ein: „Unsere<br />
Branche durchläuft derzeit<br />
generell einen gewaltigen Umbruch<br />
und auch wir als Betrieb<br />
und Unternehmen verändern<br />
derzeit unsere gesamte Struktur<br />
undAusrichtung. Um diesennotwendigen<br />
Umbau erfolgreich zu<br />
gestalten, sind wir mehr denn je<br />
auf gut ausgebildete junge Leute<br />
angewiesen.“<br />
Das Familienunternehmen setzt<br />
dabei schonimmer darauf, seine<br />
Fachkräfte im eigenen Haus auszubilden.<br />
Dabeifördern die Mobilitätsspezialisten<br />
nicht nur den<br />
klassischen Wegder beruflichen<br />
Entwicklung von der Ausbildung<br />
bis zum Techniker oder Meister,<br />
sondern eröffnen gerade auch<br />
jüngeren Mitarbeitenden zusätzliche<br />
Wege der Qualifizierung<br />
und Karriereplanung.<br />
Levin Wilson, heute mit gerade<br />
einmal 23 Jahren „Head of Ford<br />
ProMobility“ und damit Kopf eines<br />
bundesweiten Händlernetzwerkes,<br />
weiß allerdings, dass<br />
das Studium an der VWA Business<br />
School in Freiburg wirklich<br />
herausfordernd sein kann.<br />
Die BWL-Studiengänge sind auf<br />
eine Studiendauer von drei Jahren<br />
angelegt. Die Verbindung<br />
vonBerufund Studium erfordert<br />
viel Disziplin. „Gerade in Praktikumsphasen<br />
war es mitunter<br />
schon anstrengend, sich nach einemharten<br />
Arbeitstag nochhinzusetzen,<br />
um an seinen Hausarbeiten<br />
oder Semesteraufgaben<br />
zu arbeiten“, gibt Levin Wilson<br />
im Rückblickzu. Er betont aber:<br />
„Auf der anderen Seite habe ich<br />
so aber auch gleich fast alle Abteilungen<br />
der Unternehmensgruppe<br />
durchlaufen und die<br />
Einblicke in die Zukunft<br />
Struktur des Unternehmens kennengelernt.“<br />
Der Studiengang ist praxisorientiert<br />
angelegt und damit ideal<br />
für Leute, die eine Kombination<br />
aus praxisnaher Theorie und betrieblicherRealität<br />
suchen. Doch<br />
eines stellt Levin Wilson klar:<br />
„Du musst wollen und wirklich<br />
Vollgas geben“. Das „Fördern<br />
und Fordern“ ist auch dabei ein<br />
Grundprinzip, dass für Thomas<br />
Stegmaier zwingend zusammengehört:<br />
„Die jungen Leute<br />
wollen und sollen bei uns anspruchsvolle<br />
Positionen begleiten,<br />
und um dort dann wirklich<br />
erfolgreich zu sein, ist ein gewisses<br />
Maß an Leistungsbereitschaft<br />
einfach zwingend, und es<br />
ist deshalb gut, wenn die Nachwuchskräfte<br />
das bereits im Studium<br />
erfahren.“ Diese Philosophie<br />
verfing auch bei Levin Wilson:<br />
„Das hat mich gezwungen,<br />
meine Komfortzone zu verlassen<br />
und damit auch meine berufliche<br />
und persönliche Entwicklung<br />
maßgeblich geprägt.“ pm<br />
www.stegmaier-group.de<br />
Ausbildung 11<br />
Turbo für die<br />
Karriere<br />
Dasbringt dienebenberufliche Weiterbildung.<br />
Rund 60.000 Beschäftigte<br />
melden sich jährlich<br />
bei den Industrie- und<br />
Handelskammern (IHK) zu einer<br />
Fortbildungsprüfung an. Die<br />
meisten Absolventinnen und Absolventen<br />
bereiten sich berufsbegleitend<br />
auf die anstehenden Prüfungen<br />
vor. Und diese Anstrengung<br />
lohnt sich.<br />
Laut einer Umfrage der Deutschen<br />
Industrie- und Handelskammer<br />
(DIHK) unter 20.000 Absolventen<br />
einer Aufstiegsfortbildung bestätigen<br />
rund 60 Prozent, dasssie<br />
sichnach ihrer Fortbildung finanziell<br />
verbessert hätten. Für ganze<br />
26 Prozent der Befragten hat sich<br />
ihr monatliches Gehalt innerhalb<br />
eines Zeitraums von fünf Jahren<br />
um 1.000 Eurooder mehr erhöht.<br />
Neben den finanziellen Vorteilen<br />
gibt es auch persönliche Benefits:<br />
Fast alle Befragten (93 Prozent)<br />
finden, dass sich die Weiterbildung<br />
positiv auf ihre persönliche<br />
Entwicklung ausgewirkt<br />
hat. Mehr als drei Viertel geben<br />
an, dass sich der Blickwinkel auf<br />
ihre Arbeit erweitert hat. Bei 70<br />
Prozent haben die dazugewonnenen<br />
Kompetenzen dazu geführt,<br />
ein besseresVerständnis für komplexe<br />
Zusammenhänge zu gewinnen.<br />
Etwa die Hälfte der Fachwirte<br />
oder Meister sindder Meinung,<br />
dass sie durch ihre nebenberufliche<br />
Weiterbildung an Souveränität<br />
gewonnen, ihre Kommunikation<br />
optimiert und ihre Reflexionsfähigkeit<br />
gesteigert haben.<br />
Aber zwei Jahre nebenberuflich<br />
zum Abschluss als Meister oder<br />
Betriebswirt? Zwei bis drei Mal<br />
pro Woche Abendunterricht? Das<br />
ist für viele mit Job und Familie<br />
nicht vereinbar. Die private Akademie<br />
Carriere &More bietet in<br />
Fellbach die Möglichkeit, diese<br />
anerkannten Abschlüsse schneller<br />
und effizienter zu erreichen.<br />
Mit dem Motto „Freude am Lernen<br />
–schneller schlau“ erreichen<br />
die Absolventen der Fachwirt- und<br />
Betriebswirt-Kurse innerhalb von<br />
25 bis 37 Tagen und Meister in 42<br />
bis 45 Tagen das Prüfungsziel.<br />
Für die Finanzierung der Fortbildung<br />
gibt es das Meister- beziehungsweise<br />
Aufstiegs-BAföG. Es<br />
ist unabhängig vom Einkommen<br />
und am Ende muss nur ein Viertel<br />
der Kosten selbst getragen werden.<br />
Häufig beteiligen sich auch<br />
die Arbeitgeber finanziell an der<br />
Weiterbildungs-Maßnahme. pm<br />
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Ausbildungstag beiNeuberger in Rothenburg ob derTauber kommt gut an.<br />
Ende September veranstaltete<br />
die Neuberger Gebäudeautomation<br />
einen Ausbildungsinfotag<br />
am Stammsitz in<br />
Rothenburg. Zahlreiche Interessierte<br />
nutzten die Gelegenheit,<br />
persönliche Einblicke in das<br />
Unternehmen zugewinnen und<br />
sich über die Ausbildungsmöglichkeiten<br />
zu informieren.<br />
Prokuristin Saskia Weinhardt<br />
zeigte sich zufrieden: „Es ist<br />
schön zu sehen, wie viele junge<br />
Menschen und ihre Familien<br />
Interesse an unserem Unternehmen<br />
gezeigt haben. Der persönliche<br />
Austausch und die vielen<br />
positiven Rückmeldungen bestärkenuns<br />
darin, dieses Format<br />
der Veranstaltung auch für das<br />
nächste Jahr wieder in Betracht<br />
zu ziehen.“<br />
pm<br />
Infotag: Zahlreiche Jugendlichekamen vorbei. Foto: Neuberger www.neuberger.net<br />
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Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
„Jahrhundertrede“ vonOlaf Scholz<br />
Beim Festakt zum 75-jährigenArbeitsjubiläumvon ReinholdWürth überzeugtBundeskanzlerOlaf Scholzmit viel Fachwissenzur Vita<br />
des HohenloherUnternehmers. Der übergibt einen wichtigenPosten an seinen Enkel. VONADINA BAUER<br />
Ich bin jetzt etwas aus der<br />
Fassung“, mit diesen Worten<br />
betratReinhold Würth am<br />
Dienstag, 1. Oktober, die Bühne<br />
im Carmen-Würth-Forum. Anlässlich<br />
des 75-jährigen Arbeitsjubiläums<br />
des Schraubenkönigs fand<br />
dortein Festakt statt.Und bei diesem<br />
überraschte Bundeskanzler<br />
Olaf Scholzmit vielendetaillierten<br />
Einblicken in die Vita des Jubilars.<br />
DaherzeigtesichReinholdWürth<br />
sichtlich gerührt: „Das war eine<br />
Jahrhundertrede. Dass ein Politiker,der<br />
in der aktuellenSituation<br />
vielumdie Ohrenhat, sich so intensiv<br />
mit meiner Person beschäftigt,<br />
damit habe ich nicht gerechnet.<br />
Herr Scholz, lassen Sie sich<br />
gesagt sein: Das bin ich gar nicht<br />
wert.“<br />
Da war sie also wieder –die Bescheidenheit,<br />
die als ein Erfolgsgeheimnis<br />
desHohenloher Unternehmers<br />
gilt,dem es gelungenist,<br />
aus einer Schraubengroßhandlung<br />
mit zwei Mitarbeitern einen<br />
Weltmarktführer mitüber 88.000<br />
Beschäftigten zu machen.<br />
Der Bundeskanzler nahm sich<br />
am Ehrentag viel Zeit für seinen<br />
Besuch im Hohenlohischen. Bereits<br />
am frühen Nachmittag besichtigte<br />
Olaf Scholz–unterstrikten<br />
Sicherheitsauflagen –gemeinsam<br />
mit Reinhold Würth die LogistikzentraleamWürth-Hauptsitz<br />
in Gaisbach und stellte sich den<br />
Fragen der Mitarbeiter. Daran<br />
schlosssichdie Laudatio beim eigentlichen<br />
Festakt an.<br />
Und hier glänzte der Kanzler mit<br />
profunden Kenntnissen des „außergewöhnlichen<br />
Lebenswerks“<br />
des Jubilars. Scholz charakterisierte<br />
Reinhold Würth als Menschen,<br />
in dem gegensätzliche Attribute<br />
zu einem harmonischen<br />
Gesamtbild vereint seien. Der<br />
Einblicke: Reinhold Würthund Thomas Wahl,GeschäftsführerLogistik, Qualität und Nachhaltigkeitder Adolf Würth GmbH &Co.KG, führten<br />
Bundeskanzler Olaf Scholz durch dasLogistikzentrum in Gaisbach. Hier stellte er sich denFragender Belegschaft.<br />
Foto: AdinaBauer<br />
„Ich werdenoch<br />
manchmal aus<br />
dem Hintergrund<br />
mitmeckern.“<br />
Unternehmer sei beispielsweise<br />
ein innovativer Traditionalist<br />
oder auch ein heimatverbundener<br />
Weltbürger. Besonders lobende<br />
Worte fand der Bundeskanzler für<br />
Würths klare Position gegen den<br />
Rechtsextremismus: „Danke, dass<br />
Sie keinen Zweifel daran lassen,<br />
dass der Kampf gegen Spalter eine<br />
Sache ist, die uns alle angeht.“<br />
FAMILIE Einblicke zum Familienmenschen<br />
Reinhold Würth<br />
gaben dessen Enkel Sebastian,<br />
Benjamin und Maria Würth. Dabei<br />
wurde klar: Familie und Arbeit<br />
lassen sich im Hause Würth<br />
nicht klar trennen. „Häufig saß<br />
das Unternehmen schon mit am<br />
Frühstückstisch“, verriet Benjamin<br />
Würth. Die Enkel überreichten<br />
ihrem Großvater verschiedene<br />
Geschenke –darunter ein T-Shirt.<br />
Maria Würth erklärte schmunzelnd:<br />
„Die meisten von Ihnen<br />
kennenmeinen Opa nur in Anzug<br />
und Krawatte, auch privat trägter<br />
kaum etwas anderes –das mag<br />
daran liegen, dass er so wenig<br />
Freizeit hat.“ Mitdem T-Shirtdürfe<br />
Reinhold Würth künftig aber<br />
gerne bei der Arbeit erscheinen<br />
–das sei mit der Konzernleitung<br />
abgesprochen, fügte sie humorvoll<br />
an.Die Enkel haben dasKleidungsstück<br />
vorsichtshalber aber<br />
kunstvoll rahmen lassen, sodass<br />
es der Mäzen gerne als Ausstellungsstück<br />
verstehen könne.<br />
Lobende Worte fanden auch Robert<br />
Friedmann, Sprecher der<br />
Konzernführung der Würth-Gruppe,und<br />
Norbert Heckmann, Sprecher<br />
der Geschäftsführung der<br />
Adolf Würth GmbH &Co. KG. Sie<br />
erinnerten anhand von Briefen,<br />
die der junge Reinhold Würth an<br />
seine Mutter geschrieben hat, an<br />
die frühen Erfolge des passionierten<br />
Verkäufers: Als 16-jähriger<br />
Lehrling ist er damals alleine<br />
nach Düsseldorf und Köln gefahren,<br />
um Aufträge für die väterliche<br />
Schraubengroßhandlung an Land<br />
zu ziehen –manche der damals<br />
geknüpften Geschäftsbeziehungen<br />
halten bis heute.<br />
ERFOLGE Bereits im Alter von<br />
19 Jahren übernahm Reinhold<br />
Würth nach dem frühen Tod des<br />
Firmengründers Adolf Würth den<br />
Zwei-Mann-Betrieb. Mit der Unterstützung<br />
durch seine Mutter<br />
Alma führte er fortan das Unternehmen<br />
und entwickelte aus dem<br />
kleinen Betrieb einen weltweit tätigen<br />
Konzern mit über 400 Gesellschaften<br />
und einem Umsatzvolumen<br />
von über 20 Milliarden<br />
Euro.<br />
Als Treibkraft gab Würth die Freude<br />
am Tunan: „Für mich war Arbeiten<br />
immer mehr Hobby als<br />
Pflicht.“ Wie tief der Kaufmann<br />
in ihm steckt, zeigte seine Begrüßung<br />
der zahlreichen Gäste aus<br />
Politik, Wirtschaft und Kultur, die<br />
zum Festakt geladen waren: „Ich<br />
fühle mich in IhrerSchuld, da ich<br />
Ihnen heute einen halben oder<br />
gar ganzen Arbeitstag entzogen<br />
habe. Da richte ich ja einen volkswirtschaftlichen<br />
Schaden an, aber<br />
ich hoffe, dass Sie wenigstens um<br />
Eindrücke und Erfahrungen reicher<br />
nach Hausegehen.“<br />
Friedmann und Heckmann betonten<br />
zudem die Weitsicht des Visionärs<br />
Reinhold Würth, der seiner<br />
Zeit häufig zehn Jahre voraus<br />
sei. Ein Beispiel: Reinhold Würth<br />
habe schon 1975 in einer Urfassung<br />
der Firmenphilosophie davon<br />
gesprochen, welch zentrale<br />
Rolle der Computer für den künftigen<br />
Erfolg des Betriebs haben<br />
wird.<br />
Mit Weitsicht blickt Reinhold<br />
Würth auch in die Zukunft. Der<br />
„Schraubenkönig“ ist bereits<br />
1994 aus dem Tagesgeschäft ausgestiegen,<br />
sitzt seitdem aber unter<br />
anderem noch dem Stiftungsaufsichtsratvor.Das<br />
soll sichnun ändern:<br />
„Zum 1. Januar 2025 werde<br />
ich den Vorsitz an meinen Enkel<br />
Benjamin abgeben. Als Ehrenvorsitzender<br />
werde ich sicherlich<br />
noch manchmal aus dem Hintergrund<br />
‚mitmeckern‘, aber Benjamin<br />
ist die Zukunft des Konzerns“,erklärte<br />
der Jubilar.<br />
www.wuerth.de<br />
Seit 30 Jahren aufWachstumskurs<br />
Die Systemair GmbHinBoxberg-Windischbuch feiert im September die Erfolge ausden vergangenen drei Jahrzehnten.<br />
Die Systemair GmbHinBoxberghatteimSeptember<br />
allerlei<br />
Grund zu feiern: Mit<br />
einem offiziellen Festakt, einem<br />
Mitarbeiterfest undeinemTag der<br />
offenen Tür wurde das30-jährige<br />
Firmenjubiläum, der 50-jährige<br />
Geburtstag des Konzerns und die<br />
Einweihung der neuen Produktionshalle<br />
begangen.<br />
Zu Beginn des Festakts begrüßte<br />
Geschäftsführer Kurt Maurer<br />
die Anwesenden mit einer inspirierenden<br />
Festrede, inder er die<br />
erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens<br />
seit seiner Gründung<br />
betonte. Ihm folgte ein Grußwort<br />
von Roland Kasper, dem Vorstandsvorsitzenden<br />
der Systemair<br />
Gruppe. Kasper hob im Besonderen<br />
die internationale Bedeutung<br />
des Unternehmens innerhalb des<br />
Systemair-Konzerns hervor. Im<br />
weiteren Verlauf würdigten prominente<br />
Rednerdie Rolleder Systemair<br />
GmbH als bedeutenden Arbeitgeber<br />
und innovativenPartner<br />
in der Region.<br />
Festakt: Passend zumJubiläum wurdeamUnternehmenssitz die hochmoderne Produktionshalle mit 4200<br />
Quadratmetern eingeweiht.<br />
Foto: Systemair<br />
MEILENSTEINE Die Anfänge<br />
der Systemair GmbH liegen in der<br />
Gründung der LTi Lüftungstechnik<br />
GmbH imJahr 1994. ZuBeginn<br />
waren drei Mitarbeitendeangestellt,die<br />
in einer kleinen Wohnung<br />
in Ingelfingen innerhalb von<br />
drei Monaten immerhin einen<br />
Jahresumsatz von rund 376.000<br />
DM erzielten. Dachventilatoren<br />
waren damals die ersten Produkte,<br />
die hergestellt und vertrieben<br />
wurden.<br />
Die Firma wuchs beständig, 1996<br />
fand der Umzug an den jetzigen<br />
Standort nach Boxberg-Windischbuch<br />
statt. Inzwischen waren<br />
21 Mitarbeiter angestellt. Im<br />
Das Unternehmen im Überblick<br />
Jahr1998 beganneine gemeinsame<br />
Erfolgsgeschichte: LTi wurde<br />
durch die Firma LHG Kanalfläkt<br />
AB aus Schweden –die heutige<br />
Systemair AB –übernommen und<br />
im Februar 1999 fand die Umfirmierung<br />
zu Systemair statt.<br />
2001 erreichte das Unternehmen<br />
einen Umsatz von etwa 14 Millionen<br />
Euro und zählte nun bereits<br />
78 Beschäftigte. Um mehr Platz<br />
zu schaffen, wurde angebaut: eine<br />
5400 Quadratmeter große Halle<br />
mit Produktions- und Lagerfläche<br />
sowie eine Kantine und Büroräume.<br />
2006 markierte ein symbolischer<br />
Spatenstich den Baubeginn<br />
einer dritten Halle, die mehr<br />
Raum für Verpackung, Versand<br />
und Lager brachte.<br />
2013 stand ein weiterer Meilenstein<br />
an: Das 2300 Quadratmeter<br />
große Forschungs- und Entwicklungszentrum<br />
wurde eingeweiht.<br />
Nun sind Tests von Ventilatoren<br />
mit einem Durchmesser von bis<br />
zu 2,5 Meter auf 26,2 Meter Prüfstrecke<br />
möglich. Dank des kontinuierlichen<br />
Wachstums ist die Anzahl<br />
der Mitarbeitenden auf 269<br />
gestiegen. Und jetzt wurde im Jubiläumsjahr<br />
die Einweihung der<br />
neuen Produktionshalle gefeiert.<br />
Das Investitionsvolumen betrug<br />
4,2 Millionen Euro. ina/pm<br />
www.systemair.com<br />
Die Systemair GmbH gehört zur schwedischen Systemair-Gruppe.<br />
Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 6500 Mitarbeiter.<br />
Mehr als 90 Unternehmen in 51 Ländern gehören der Gruppe an<br />
und produzieren und vertreiben unter anderem innovative und<br />
nachhaltige Lüftungs- und Klimasysteme. Diese sorgen für beste<br />
Raumluftqualität in zahlreichen Anwendungsbereichen, unterstützen<br />
die Reduktion von CO und tragen zur Verbesserung des<br />
Raumklimasbei. VonLösungen für öffentliche,gewerbliche sowie<br />
industrielle Bauten und Wohngebäude, bis hin zur Lüftung und<br />
Entrauchung von Tiefgaragen und Tunneln reicht die Expertise.
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Spedition &Logistik 13<br />
BFS erweitertNetzwerk<br />
BFSLettland geht an denStart:Das Kirchberger Unternehmen baut mit neuem<br />
Partner seinServicenetzimfünftenLand aus.<br />
Die BFS Business Fleet Services<br />
GmbH ist auf vielen<br />
Märkten unterwegs: In<br />
Deutschland, den Niederlanden,<br />
Kroatien und in der Schweiz unterhält<br />
der Mobilitätsdienstleister<br />
ein Netz von über 90 hoch<br />
qualifizierten Vermiet- und Servicestationen.<br />
Nun setzt das Unternehmen<br />
seinen internationalen<br />
Kurs in Riga fort und erweitert<br />
das Netzwerk umein weiteres<br />
Land: Lettland. MitAvarAuto<br />
konnte BFS einen erfahrenen<br />
Partner im Baltikum gewinnen.<br />
Partnerschaft: Emils Peizums (Avar Auto), Marc Stegmaier (BFS), JanPlieninger (BFS), Ilvija Veite (Avar<br />
Auto), Helmut Keil (Avar Auto), HermannStegmaier(BFS), Arita Stocka (Avar Auto)und Davis Liekna (Avar<br />
Auto,v.li.).<br />
Foto: BFS<br />
ZUSAMMENARBEIT „Wir<br />
freuen uns sehr, mit Avar einen<br />
starken BFS-Partner inLettland<br />
gefunden zu haben.Als Generalimporteur<br />
von MAN inLettland<br />
bringt Avar wertvolles Know-how<br />
in unser Netzwerk ein. Gemeinsam<br />
werden wir Kunden vor Ort<br />
innovative Lösungen bieten“, erläutertJan<br />
Plieninger,Geschäftsführer<br />
von BFS Business Fleet<br />
Services die neue Partnerschaft.<br />
Der Standort der Firma befindet<br />
sich in der Nähe des Flughafens<br />
bei Riga. Damit ist Lettland das<br />
fünfte Land, in dem BFS vertreten<br />
ist. „Wir freuen uns auf die<br />
Zusammenarbeit mit BFS und<br />
sehen darin eine große Chance,<br />
als erster Lkw-Vermieter überhaupt<br />
in Lettland den Markt zu<br />
betreten. Gemeinsam mit BFS<br />
können wir flexible Lösungen<br />
anbieten, die unseren Kunden<br />
einen echten Mehrwert bieten“,<br />
sagt Ilvija Veite, Geschäftsführerin<br />
von Avar Auto. Der Standort<br />
BFS Lettland soll darüber hinaus<br />
auch zu einer wertvollen Ergänzung<br />
für den Used Truck Bereich<br />
werden.<br />
BFS bietet innovative Lösungen<br />
im Bereich des Nutzfahrzeug-<br />
Flottenmanagements und steht<br />
laut eigenen Angaben für maximale<br />
Flexibilität sowie Umweltbewusstsein.<br />
Dank maßgeschneiderter<br />
Spezialfahrzeuge,<br />
modernster Software und einem<br />
einzigartigen 24/7-Service<br />
können Kunden auf die umfassenden<br />
Dienstleistungen von<br />
BFS vertrauen. Das europaweite<br />
Netzwerk ermöglicht es, auch<br />
international eine optimale Versorgung<br />
sicherzustellen.<br />
Mit dem neuen Standort inLettland<br />
will BFS seine Position als<br />
führender Anbieter für nachhaltigeund<br />
flexible Flottenlösungen<br />
in Europa weiter stärken. pm<br />
www.bfs.tv<br />
Deutlich mehr<br />
Strom für dieTrucks<br />
Neue Studie ermittelt Ladebedarf fürelektrischeLkw im<br />
Bundesland bis zumJahr 2035.<br />
Bis 2040 will Baden-Württemberg<br />
CO 2<br />
-neutral sein,<br />
bereits 2030 soll jede zweite<br />
Tonne Fracht batterieelektrisch<br />
bewegt werden. Ambitionierte<br />
Ziele, für die es eine geeignete Ladeinfrastruktur<br />
benötigt.<br />
Deshalb will das Verkehrsministerium<br />
den Ausbau eines Ladenetzes<br />
vorantreiben. Dazu haben sie<br />
die Plattform „E-Lkw-Ladeinfrastruktur<br />
–vom Konzept zur Umsetzung“<br />
ins Leben gerufen, an<br />
der auch der Verband Spedition<br />
und Logistik Baden-Württemberg<br />
(VSL) mitwirkt.<br />
Laut einer Studie des Beratungshauses<br />
D-Fine mit dem Titel „Bedarfs-<br />
und Standortanalyse zum<br />
flächendeckenden Laden von<br />
E-Lkw in Baden-Württemberg“<br />
sindbis zumJahr 2027 insgesamt<br />
Elektrisch: Mehr Lkw sollen mit Strom Fracht bewegen.<br />
1800 zusätzliche Ladepunkte erforderlich,<br />
6350 sindesbis 2030<br />
und 13.820 bis 2035.<br />
Verkehrsminister Winfried Hermann<br />
betont, dass einer ausreichenden<br />
Ladeinfrastruktur eine<br />
Schlüsselrolle bei der Antriebswende<br />
zukommt. „Diese Aufgabe<br />
kann die öffentliche Hand nicht<br />
alleine bewältigen“, gibt er zu bedenken.<br />
Einen erheblichen Teil<br />
müssten die Unternehmen und<br />
Energieversorger leisten. Was die<br />
Unternehmerseite angeht, erklärte<br />
VSL-Geschäftsführer Andrea<br />
Marongiu, dass die größte Herausforderung<br />
bei der Umstellung<br />
auf klimaschonende Antriebe der<br />
Aufbau der erforderlichen Ladeinfrastruktur<br />
ist.<br />
pm<br />
www.vsl-spediteure.de<br />
Foto: dpa<br />
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Hohl und Fehrenkötter sind extrem schnell<br />
zusammengewachsen<br />
DerFuhrparkhat sich aufüber180 ziehende Einheitenerhöht.<br />
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bisein Kind ausgetragenist und<br />
dasLicht derWelterblickt.<br />
Genausolange istdie Übernahmeder<br />
Hohl Logistik-<br />
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SpeditionMichelfeld durchdie<br />
Fehrenkötter Transportund<br />
LogistikGmbHaus demnördlichen<br />
Ladbergennun schonher.<br />
Nennen wires–übertragenauf<br />
dieGeburteines Kindes -einen<br />
erweitertenWeltblick dendie<br />
Hohl Gruppe in dieser doch<br />
kurzen Zeit erfahren durfte.<br />
Das Hohl PortfolioanTransportenvon<br />
Landmaschinen, PKW,<br />
Wohnmobile, Sondermaschinen<br />
etc.,und an Lagermöglichkeiten<br />
-u.a.auf einemkompletten<br />
FlughafeninParchim Nähe Berlin<br />
-hat sich unvorstellbar erweitert.<br />
DieGeschäftsführer Joachim<br />
Fehrenkötter undRalfNunner<br />
gehenindieserkurzenZeit mittlerweile<br />
schonsehrviele Wege<br />
gemeinsam.<br />
Die Geschäftsführer Ralf Nunner undJoachim Fehrenkötter am gemeinsamen Standort Schnelldorf.<br />
Neue EDVProgramme,Telefonanlagen,<br />
schnellere Datenverwaltung,<br />
Entwicklungenfür den<br />
Fuhrpark,umnur einpaarzu<br />
nennen sind bereitsumgesetzte<br />
Projekte.Inden Vordergrund<br />
undals allerwichtigstes ganz<br />
oben an,stellen beideaberihre<br />
Teams, dasder Hohl Logistik und<br />
dasder Hohl Spedition, diealle<br />
diesen Wegdiese sich bietenden<br />
Möglichkeitenmit Engagement<br />
undEinsatzbereitschaft zu <strong>10</strong>0%<br />
mitgehen undmittragen.<br />
Ohne dieses Mittun undMitgehender<br />
Mitarbeiter isteine<br />
Entwicklunginsolch einerGeschwindigkeit<br />
nichtumsetzbar.<br />
BeideUnternehmen,Hohlund<br />
Fehrenkötter,gehören derLIT<br />
Gruppe in Brakean, diedas AngebotanDienstleistungen–wie<br />
Airand Sea–Paketdienste und<br />
Stückguttransporte in derweltweiten<br />
Verteilung ganz extrem<br />
erweitert.<br />
Das AngebotanDienstleis-<br />
tungen fürunsereRegionwächst<br />
dadurchineineDimension die<br />
seinesgleichen sucht.<br />
Seit Juli diesen Jahres istdie Hohl<br />
Speditionaus Michelfeld an den<br />
VerkehrsgünstigenStandortin<br />
Schnelldorfumgezogen.<br />
DieVorteiledaraussindu.a.<br />
näheranden Kunden im BallungsgebietCrailsheimzusein,<br />
sowiedie direkteAnbindung<br />
an dieA7und A6,die fürdie<br />
Transporte derHohlLKW Flotte<br />
enorme Zeitersparnissemit sich<br />
bringt.Die Zukunftentwickelt<br />
sich immerschneller unddaran<br />
Messen sich dieHohlund die<br />
Fehrenkötter Gruppe.<br />
HOHL SPEDITION<br />
GmbH &Co. KG<br />
Nikolaus-Otto-Straße 6<br />
91625 Schnelldorf<br />
T 07950/9268-46<br />
F 07950/9268-67<br />
hohl-spedition@hohl.de<br />
www.hohl.de
14 Firmen &Märkte<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
Logistik wandertauf dieSchiene<br />
Der US-Konzern Procter &Gamble greift in Crailsheimeine alte Idee neu aufund investiert mehrere MillionenEuro in denStandort:<br />
Ein stillgelegtes Frachtgleis wird neu in Betrieb genommen. VONMARIUS STEPHAN<br />
Manchmal sind es die neuen<br />
Ideen, die ein Unternehmen<br />
voranbringen.<br />
Manchmal sind es aber auch die<br />
alten. Procter &Gamble greift in<br />
Crailsheim eine dieser alten Ideen<br />
auf und spendiert ihr neues<br />
Leben: Der US-Konzern nimmt<br />
das Frachtgleisauf seinem Gelände<br />
neu in Betrieb. InZukunft soll<br />
ein Teil des Frachtverkehrs wieder<br />
über die Schiene statt über<br />
die Autobahn laufen. Rund sechs<br />
MillionenEuro warendafür nötig.<br />
Mit einem Festakt feierte Procter<br />
&Gamble die offizielle Eröffnung<br />
des reaktivierten Gleisanschlusses.<br />
„Diese Eröffnung markiert einenwichtigen<br />
Meilensteinfür unser<br />
Unternehmen und die Region<br />
Crailsheim. Wir sind stolz darauf,<br />
als einer der Vorreiter Teil der<br />
nachhaltigen Logistiklösung für<br />
die Zukunft von Procter &Gamble<br />
zu sein undgleichzeitig alsguter<br />
Nachbar einenBeitrag zur Reduzierung<br />
der Verkehrsbelastung<br />
und CO 2<br />
-Emissionen inder Region<br />
zu leisten“, sagt Ilkay Ormandy,<br />
Standortchefin bei Procter<br />
&Gamble in Crailsheim. Mit<br />
der Wiederinbetriebnahme des<br />
über 600 Meter langen Schienenstrangs<br />
und dem Bau des Kombiverkehrsterminals<br />
auf dem<br />
Werksgelände baut dasUnternehmenseinen<br />
„intermodalen Transport<br />
seiner Marken wie Always,<br />
Ariel, Swiffer oder Pampers weiter<br />
aus“.<br />
VORREITER Crailsheim übernimmt<br />
damit eine Vorreiterrolle<br />
im intermodalen Transport. Dreimal<br />
die Woche soll nun die Ladung<br />
von 42 Lkw über die Schiene<br />
verfrachtet werden. Insgesamt<br />
steuern täglich rund 250Lkw das<br />
Werk in Crailsheim an oder fahren<br />
von dort ab. An den entsprechenden<br />
Tagen wandern also<br />
etwa 20 Prozent des Ladungsaufkommens<br />
von der Straße auf die<br />
Schiene –mit Luftnach oben. Der<br />
AnteilsollinZukunft noch gesteigert<br />
werden, denkbar sind fünf<br />
Tage jeWoche, indenen dieZüge<br />
verkehren. Ganz festlegen will<br />
sich das Unternehmen auf diese<br />
Zahlen jedoch noch nicht. „Das<br />
Projekt ist für uns eine Herzensangelegenheit“,<br />
betont Ormandy.<br />
„Als Führungskräfte von heutemüssen<br />
wir unsereTeamsdazu<br />
ermutigen, kreativzudenken und<br />
nachhaltige Lösungen für komplexe<br />
Probleme zusuchen, um eine<br />
bessere Welt zu hinterlassen“, ist<br />
Eröffnung: Ingo Schimmelpfennig(Geschäftsführer Produktion&Logistik P&G DACH),Anil Kübel (Erste<br />
Landesbeamtin für den Landkreis Schwäbisch Hall), Angelique Terrien (Leiterin Transportation&Logistik P&G<br />
Europa), Astrid Teckentrup(Vorsitzende der GeschäftsführungP&G DACH), Ilkay Ormandy (Standortleiterin<br />
P&G Crailsheim) und Dr.ChristophGrimmer(Oberbürgermeister derStadt Crailsheim, v.li.). Foto: PP PicturePartners<br />
die Standortleiterin überzeugt. In<br />
der Summe will der Standort damitrund<br />
2000TonnenCO 2<br />
jedes<br />
Jahreinsparen und etwa6000 bis<br />
<strong>10</strong>.000 Lkw-Fahrten vermeiden.<br />
In Crailsheim werden nicht nur europäische<br />
Damen-Hygieneprodukte der<br />
Marken Always, Always Discreet<br />
und Haushaltstücher der Marke<br />
Swiffer produziert, sondern der<br />
Standort spielt auch eine zentrale<br />
Rolle als logistischer Knotenpunkt<br />
im europäischen Distributionsnetzwerk<br />
von P&G. Mit dem reaktivierten<br />
Zugang zum Schienennetz<br />
etabliert Crailsheim daserste<br />
Kombiverkehrsterminal<br />
und übernimmt damit eine<br />
Vorreiterrolle innerhalb des Konzerns<br />
in Europa.<br />
DieAnbindung desGleises an das<br />
Bahnnetz erfolgt über den Bahnhof<br />
in Crailsheim, so ist eine Beeinträchtigung<br />
des Schienenverkehrs<br />
auf der Strecke Richtung<br />
Stuttgart und Heilbronn ausgeschlossen.<br />
Der Gleisanschluss<br />
selbst wurde bereits während des<br />
Baus des Werks vor über 40 Jahrenangelegt,<br />
warjedoch aus Kostengründen<br />
zwischenzeitlich stillgelegt<br />
worden. In einer neunmonatigen<br />
Bauphase wurde der bestehende<br />
Streckenabschnitt nun<br />
modernisiert und reaktiviert. Zudem<br />
wurden Investitionen in eine<br />
eigene Rangierlok und einen modernen<br />
Hebekran getätigt, welcher<br />
die Seecontainer zwischen<br />
Lkw und Zug bewegen kann. 26<br />
Mitarbeiter wurden inder Bedienung<br />
des Krans geschult.<br />
NACHHALTIG Folgerichtig fand<br />
auch Oberbürgermeister Dr.<br />
Christoph Grimmer zurEröffnung<br />
lobende Worte für das Projekt:<br />
„Nun sind die Weichen buchstäblich<br />
gestellt, um Procter &Gamble<br />
zu einem Vorreiter im umweltfreundlichen<br />
Güterverkehr zu machen.<br />
Dieses Logistikprojekt ist<br />
eine Investition indie Zukunft –<br />
sowohl in langfristige und nachhaltige<br />
Transportlösungen als<br />
auch in die Zukunft des Standorts<br />
Crailsheim. Es unterstreicht, dass<br />
der Wirtschaftsstandort Crailsheim<br />
attraktiv für Investitionen ist<br />
und trägt auch langfristig zur Sicherung<br />
vonArbeitsplätzen in der<br />
Region bei.“ Die Stadt Crailsheim<br />
beteiligte sichmit der Summe von<br />
150.000 Euro ander Reaktivierung<br />
des Gleisanschlusses.<br />
de.pg.com<br />
ADVERTORIAL<br />
Gemeinsam für Crailsheim<br />
Nach dem Fest ist vor dem Fest<br />
Überden Herbst werden in Crailsheim zahlreicheHighlights geboten.<br />
Mitgliederdes Stadtmarketing Arbeitskreis Einzelhandel bereiten bereitsdie Weihnachtsaktion <strong>2024</strong> vor.<br />
Mit dem Fränkischen Volksfest<br />
ist das größte Event im<br />
Crailsheimer Jahreskalender<br />
gerade erst zu Ende gegangen.<br />
Doch das heißt nicht, dass in<br />
der Stadt nicht jede Menge<br />
geboten ist.<br />
Sichtbarkeit:<br />
Um dieKunden schnell<br />
zu informieren, welche Geschäfte<br />
sichander Weihnachtsaktion<br />
beteiligen, sinddie teilnehmenden<br />
Betriebe deutlichgekennzeichnet.<br />
(Abbildung ähnlich) Foto: Stadtmarketing<br />
Ganz im Gegenteil: Mit dem<br />
„Hammeltanz“ im StadtteilOnolzheim<br />
(15./16. Oktober), der dritten<br />
Auflage der „Langen Nacht der<br />
Türme“(19. Oktober) undden<br />
ersten „CrailsheimerMarkttagen“<br />
(26./27. Oktober) stehen bereits<br />
die nächsten Highlightsauf dem<br />
Jahreskalender,die sich für einen<br />
Besuch der Horaffenstadt im<br />
Herbst wirklich anbieten.<br />
DerBlick von Stadtmarketingverein<br />
und der Verwaltung richtet<br />
sich aber bereits deutlich voraus.<br />
Denn mit den kühleren Temperaturen<br />
und den kürzer werdenden<br />
Tagen neigt sich das Jahr <strong>2024</strong> so<br />
langsam seinem Endeentgegen<br />
und „die Weihnachtszeit“ rückt<br />
zunehmendstärker in den Fokus.<br />
Die Wochen bis zum besinnlichen<br />
Fest sind für den Einzelhandel, für<br />
Gastronomen und damit auch für<br />
viele Mitglieder des Stadtmarketingvereins<br />
besondersfordernd:<br />
Immerhin zählen die letzten<br />
Wochen bis zum Fest traditionell<br />
wirtschaftlich zu denwichtigsten<br />
Zeiträumen im Jahr,die von allen<br />
Beteiligten viel Vorbereitung verlangen.<br />
So wurde auch gemeinsam<br />
im Austauschmit dem Stadtmarketing<br />
eine neue Weihnachtsbeleuchtung<br />
angeschafft,der Weihnachtsmarkt<br />
im Spitalareal ausgebaut<br />
und um zusätzliche Attraktionen in<br />
der Stadt erweitert.<br />
Gerade auch der Handel setzt<br />
zudem zusätzliche Akzente und<br />
begleitet die kommenden Wochen<br />
wieder mit einer besonderen und<br />
spannenden Weihnachtsaktion.<br />
„Damit stärken wirzusätzlich auch<br />
den lokalen Einzelhandel, unsere<br />
Dienstleistungsunternehmen und<br />
die Gastronomie und wollen damit<br />
auch zeigen, dass die Geschäfte<br />
in der Innenstadt wirklichsehr<br />
attraktiveAnlaufstellen sind, um<br />
gut zu shoppen unddabei zudem<br />
kompetent beratenzuwerden“,<br />
erläutert Stadtmarketing-<br />
Geschäftsführer Marcel Imbrogiano<br />
und fügt an: „So wollen die Geschäfteihren<br />
treuen Kunden und<br />
Kundinnen noch einebesondere<br />
Freude bei ihrem Weihnachstein-<br />
kauf machen.“ Die Weihnachtsaktion<br />
wird wieder gemeinsam von<br />
den Crailsheimer Einzelhändlern,<br />
Dienstleistern und Gastronomen<br />
veranstaltet. Die Organisatoren<br />
haben dabei das beliebte Konzept<br />
der Weihnachtsaktion, wie es über<br />
viele Jahre in Crailsheim umgesetzt<br />
wurde und von den Kunden<br />
mit viele Freude angenommen<br />
wurde,wieder aufgegriffen,erklärt<br />
Vorstandsmitglied Tilman Wagner.<br />
So warten beim Einkaufnach<br />
dem Ziehen eines entsprechenden<br />
Loses wieder attraktive „kleine<br />
Sofortpreise“. Die Kunden haben<br />
damit auch wieder die Möglichkeit,<br />
an großen Verlosungsaktionen<br />
teilzunehmen,die an den vier<br />
Adventssamstagen stattfinden<br />
und voneinem abwechslungsreichen<br />
weihnachtlichen Rahmenprogramm<br />
begleitet werden<br />
(Details werden in Kürze bekannt<br />
gegeben). Um den Kunden zu<br />
erleichtern,die teilnehmenden<br />
Unternehmen zu erkennen, sind<br />
diese deutlich gekennzeichnet.<br />
Darüber hinaus bietet sich<br />
interessierten Sponsoren die<br />
Möglichkeit,ihr Unternehmen<br />
durch ein aktives Unterstützen<br />
der Weihnachtsaktion inder<br />
Region noch bekannter zu<br />
machen.Weitere Informationen<br />
dazu gibt es für interessierte<br />
Einzelhändler,Dienstleister und<br />
Gastronomen sowie potenzielle<br />
Sponsoren direkt beim Büro<br />
des Stadtmarketing Crailsheim<br />
e.V. Kontakt:<br />
E-Mail: info@stm-cr.de<br />
oder unter Telefon:<br />
07951/3009391.<br />
www.stadtmarketingcrailsheim.de
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Firmen &Märkte 15<br />
NeuesBauen und Wohnen mit Modulen<br />
TobiasKnülle, Geschäftsführer bei KommInvest, erklärt, weshalb dieModulbauweise einErfolgsmodellist.<br />
VONLINDA HENER<br />
Vor wenigen Wochen wurde<br />
das Feuerwehrhaus in Wachbach<br />
offiziell eingeweiht.<br />
Das Besondere an diesem rund<br />
600 Quadratmeter umfassenden<br />
Neubau, der eine Fahrzeughalle<br />
mit dreiStellplätzen undverschiedene<br />
Funktionsräume enthält: Er<br />
wurde in Systembauweise mit seriell<br />
vorgefertigten Holz-Beton-<br />
Modulenerbaut.<br />
Tobias Knülle ist Geschäftsführer<br />
der Firma KommInvest, Teil der<br />
Farmbau-Unternehmensgruppe,<br />
die von der Stadt Bad Mergentheim<br />
mit der Baugesuchsplanung<br />
und Realisierung beauftragt wurde.<br />
Er berichtet, dass dies nicht<br />
die erste Projektzusammenarbeit<br />
zwischen dem Unternehmen<br />
und der Kommune gewesen sei –<br />
schon Kindergärten inBad Mergentheim<br />
und auch inMarkelsheim<br />
wurden von KommInvest<br />
umgesetzt.„Ein Kindergartenund<br />
das Feuerwehrgerätehaus inKülsheim-Hundheim<br />
wurden von uns<br />
ebenfalls im Main-Tauber-Kreis<br />
verwirklicht“, erklärter.<br />
Insgesamt sind es seitder Einführung<br />
des Modulbau-Zweigs 2017<br />
in Süddeutschland 35 abgeschlossene<br />
Projekte, darunter zahlreiche<br />
Kindergärten, aber auch<br />
Schulen, Ganztagsbetreuungen<br />
und auch Bürogebäude. Die Modulgebäude<br />
von KommInvestwurden<br />
überwiegend im Raum Heilbronn,<br />
Neckar-Odenwald-Kreis,<br />
Schwäbisch Hall, Hohenlohe und<br />
Main-Tauber-Kreis realisiert –<br />
und die Nachfrage seitens der<br />
Kommunen ist weiter hoch.<br />
KommInvest ist die Vertriebsgesellschaft<br />
und Teil der Farmbau-<br />
Unternehmensgruppe mit Sitz<br />
in Langenburg, die von den Geschäftsführern<br />
Wolfgang Maier,<br />
Tobias Knülle und Diandra Maier<br />
geleitet wird. Wolfgang Maier ist<br />
ebenfalls Geschäftsführer und Inhaber<br />
des Mawell Resort in Langenburg<br />
und Ideengeber für die<br />
Innovationen der Unternehmen.<br />
Im Büro, in der Produktion und<br />
auf den Baustellen kümmert sich<br />
mittlerweileein Team vonrund60<br />
Personen um die Modulbau-Projekte.<br />
Flexibel: Die selbstentwickelten Modulewerdeneinzeln gefertigt undauf der Baustelle zum fertigen<br />
Gebäude kombiniert.<br />
Foto: KommInvest<br />
INNOVATION „Rund um das<br />
Wellnessresort in Langenburg<br />
wurde der Wohnraum knapp.Wir<br />
mussten uns Möglichkeiten überlegen,<br />
wie wir unsere Mitarbeitenden<br />
und Hotelgäste effizient<br />
unterbringen können“, erläutert<br />
Tobias Knülle die Ausgangssituation.<br />
Der Plan für die Module,<br />
indenen Beton als Trägerplatte<br />
und Massivholz für Wände und<br />
Decken kombiniert werden, wurde<br />
von Wolfgang Maier selbst entworfen.<br />
Gefördert vom Bundesministerium<br />
für Wirtschaft und<br />
Energie durch das „Zentrale Innovationsprogramm<br />
Mittelstand<br />
(ZIM)“ werdendie Module in Insingen<br />
in Mittelfranken gefertigt,<br />
nahe der Autobahn, sodass sie unkompliziert<br />
im Tieflader transportiert<br />
werden können. Das fertige,<br />
standardisierte Modul ist 3,5 Meter<br />
breit und bis zu 20 Meter lang.<br />
Mehrere Module können nebeneinander<br />
oder bis zu drei Stockwerke<br />
übereinander angeordnet<br />
werden.<br />
Tobias Knülle führt einige Vorteile<br />
der Modulbauweise auf: „Zum<br />
einen können wir als Generalunternehmer<br />
fungierenund sinddamit<br />
ein einziger Ansprechpartner<br />
für den Auftraggeber, keine<br />
20 Firmen.“ Neben der baulichen<br />
Umsetzung sei esmöglich,<br />
dass KommInvest die Planungsphase<br />
unterstütze und bereits die<br />
ersten Schritte begleite. Der Geschäftsführer<br />
unterstreicht vorallem<br />
„die Qualität und Massivität<br />
der Modulgebäude.“ Sie würden<br />
Nachhaltigkeitsaspekte erfüllen<br />
und durch das Holz entstünde ein<br />
gesundes und angenehmes Raumklima<br />
sowie durch das sichtbar<br />
bleibende Holz eine gemütliche<br />
Atmosphäre. Weitere Vorteile der<br />
Modulbauweise seien Schnelligkeit,<br />
Kosten- und Planungssicherheit<br />
und ein überzeugendes Preis-<br />
Leistungs-Verhältnis.<br />
Derzeit liege der Schwerpunkt<br />
vonKommInvestauf kommunalen<br />
Projekten, allerdings habe man<br />
auch schon Bauvorhaben für Privatpersonen<br />
entwickelt. Hierbei<br />
legt das Unternehmen den Fokus<br />
eher auf Gebäude mit mehreren<br />
Wohneinheiten als auf klassische<br />
Einfamilienhäuser.<br />
PROGNOSE Nichtsdestotrotz<br />
sieht Tobias Knülle die Zeit gekommen<br />
für neue Wohnmodelle,<br />
auch für private „Häuslebauer“,<br />
die Farmbau-Unternehmensgruppe<br />
wolle dieses weitere Standbein<br />
im nächsten Jahr forcieren:<br />
„In Deutschland wird bezahlbarerWohnraum<br />
dringend benötigt.<br />
Wir gehen davon aus, dass esim<br />
Wohnbereich wieder Nachfrage<br />
geben wird und das Defizit aufgeholt<br />
werden muss.“ Er vermutet,<br />
dass die Baupreise auf ihrem Niveau<br />
bleiben werden, da die Löhne<br />
nicht sinken und die CO 2<br />
-Bepreisung<br />
des Materials weiterbesteht.<br />
„Die Zinsen müssen fallen<br />
und Fördergelder des Bundes erhöht<br />
werden, damit die Menschen<br />
sich Wohnen und den Wunsch<br />
vom Eigenheim wieder leisten<br />
können.“<br />
www.komm-invest.de<br />
ADVERTORIAL<br />
Das Fachkräfte-Netzwerk<br />
Hohenlohe Plus stellt sich in Berlin vor<br />
Vertreterdes Unternehmensnetzwerks haben im Wirtschafts-und im Arbeitsministerium dieAktivitäten<br />
undAngebotedes Fachkräfte-Bündnisses präsentiert.<br />
Auf Einladung des Bundesministeriums<br />
fürWirtschaft und<br />
Klimaschutz und des Bundesministeriums<br />
für Arbeit und<br />
Soziales haben der Vorsitzende<br />
von Hohenlohe Plus<br />
Daniel Bullinger,Oberbürgermeister<br />
von Schwäbisch Hall,<br />
und der Geschäftsführer<br />
Michael Knaus im September<br />
<strong>2024</strong> in Berlin dieAktivitäten<br />
und Angebote vorgestellt.<br />
Die Informationen über die<br />
Anstrengungen von Hohenlohe<br />
Plus als Unternehmensnetzwerk<br />
zur Gewinnung von Fachkräften<br />
für die Region, haben mittlerweile<br />
auch die Ministerien in<br />
Berlin erreicht.<br />
Vorsitzender Daniel Bullinger<br />
hat nun auf Einladung imWirtschaftsministerium<br />
die aktuellen<br />
Projekte vorgetragen.Insbesondere<br />
der aktuelle Imagefilm,der<br />
bereits einen europäischen Unternehmensfilmpreis<br />
gewonnen<br />
hat, sowie die Integration von<br />
weichen Standortfaktoren der<br />
Mitgliedskommunen wie Kindergärten,<br />
Ärzteversorgung etc.<br />
in die Karriere-Homepages der<br />
Mitgliedsfirmen von Hohenlohe<br />
Plus, waren für dasWirtschaftsministerium<br />
sehr beeindruckend.<br />
Auch die Kombination und Zusammenarbeit<br />
von Kommunen<br />
und Mitgliedsunternehmen<br />
bei Hohenlohe Plus wurde als<br />
wichtige Ergänzung zu den zahlreichenWirtschaftsförderungsbemühungen<br />
der Länder,Landkreise,Kommunen,<br />
Kammern<br />
und Wirtschaftsverbände<br />
gesehen.Die Vertreter des Wirtschaftsministeriums<br />
begrüßten<br />
ausdrücklich die Anstrengungen<br />
des Vereins, Fachkräfte für die<br />
Region zugewinnen.<br />
In einem weiteren Termin in<br />
Berlin hat Geschäftsführer<br />
Michael Knaus zusammen mit<br />
anderenVertretern von Netzwerken<br />
aus Deutschland mit<br />
dem Arbeits- und Sozialministerium<br />
diskutiert, inwieweit Unternehmensnetzwerke<br />
einen konkreten<br />
und umsetzbaren Beitrag<br />
leisten können, um Fachkräfte,<br />
insbesondere aus dem Ausland,<br />
aber auch aus dem Bereich von<br />
arbeitsfähigen Flüchtlingen für<br />
Unternehmen zu gewinnen.<br />
Die zuständigenAbteilungsleiter<br />
und Referenten des<br />
Ministeriums brachten zum<br />
Ausdruck,dass bei dem Thema<br />
Fachkräftegewinnung oftmals<br />
die individuellen Schwierigkeiten<br />
und Hürden von Unternehmen<br />
bei der Gewinnung von<br />
ausländischen Fachkräften in<br />
übergeordneten Gremien nicht<br />
deutlich genug herausgearbeitet<br />
werden können. In Zusammenarbeit<br />
mit dem Ministerium<br />
wurden schwerpunktmäßig<br />
Probleme und Schwierigkeiten<br />
von Unternehmen bei der<br />
Gewinnung von Fachkräften<br />
aus dem Ausland ausführlich<br />
analysiert und diskutiert. Dabei<br />
ist deutlich geworden, dass<br />
Unternehmensnetzwerke wie<br />
Hohenlohe Plus bei der Lösung<br />
der aktuellen Probleme vor Ort<br />
unerlässlich sind. Das Ministerium<br />
beabsichtigt imnächsten<br />
Jahr eine örtliche Förderung von<br />
zehn Pilotprojekten in Höhe von<br />
jeweils 300.000 Euro zur Verfügung<br />
zu stellen.<br />
Bei diesen Projekten soll in<br />
einem Experimentierfeld, in Zusammenarbeit<br />
mit den Unternehmen<br />
und anderen Akteuren,<br />
analysiert und herausgearbeitet<br />
werden, wie man Fachkräfte<br />
aus dem Ausland erfolgreich<br />
anwirbt, auf die Tätigkeit in<br />
Deutschland vorbereitet und<br />
auch die Integration in deutsche<br />
Unternehmen erreicht werden<br />
kann. Ganz besonders wurde<br />
von dem Ministerium dabei<br />
das Partnerland Tunesien als<br />
wichtiger Kooperationspartner<br />
vorgestellt.<br />
Die Unternehmensnetzwerke<br />
wurden ausdrücklich<br />
aufgefordert, sich für dieses<br />
Überzeugend: Der Haller Oberbürgermeister Daniel Bullinger gab im<br />
Wirtschaftsministerium detaillierte Einblicke indie aktuellen Projekte des<br />
Vereins.<br />
Foto:HohenlohePlus<br />
Förderprogramm zu bewerben.<br />
Hohenlohe Plus wird deshalb<br />
jetzt bei seinen Mitgliedsunternehmen<br />
um Premium-Partner<br />
werben, damit insbesondere<br />
Ingenieure, EDV-Fachleute aber<br />
auch Kundendienstmonteure<br />
für das Handwerk im Ausland<br />
angeworben werden können.<br />
Gleichzeitig bietet Hohenlohe<br />
Plus Ende Oktober zusammen<br />
mit dem Hohenlohekreis,mit<br />
den Kammern, derAusländerbehörde<br />
und demArbeitsamt<br />
eine Informationsveranstaltung<br />
an, um Unternehmen zu informieren,<br />
wie ausländische Mitarbeiter<br />
und Mitarbeiterinnen<br />
die schon in Deutschland sind,<br />
als Fachkräfte für die Unternehmen<br />
zu gewinnen sind.<br />
Hohenlohe Plus versteht sich<br />
als gemeinschaftliche<br />
Interessenvertretung für<br />
einen Raum mit rund<br />
385 000 Einwohnern und<br />
einer starken mittelständisch<br />
geprägten Wirtshaft<br />
mit mehr als <strong>10</strong>0 Technologie-<br />
und Weltmarktführern.<br />
Kontakt:<br />
Geschäftsführer<br />
Michael Knaus<br />
Geschäftsstelle<br />
Stauffenbergstraße 35–37<br />
74523 Schwäbisch Hall<br />
Telefon 0791/ 5801-23<br />
www.hohenlohe.plus
16 Sport &Wirtschaft<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
„Wirmüssen uns noch finden“<br />
Basketball: Die Hakro MerlinsCrailsheim sind sehr gut in die Saison gestartet. Der neue Head Coach DavidMcCray über dieaktuelle<br />
Entwicklung der Mannschaft, Potenzial, Talent und denZusammenhalt. INTERVIEW VONHERIBERT LOHR<br />
Seit Mai dieses Jahres trägt<br />
David McCray als Head<br />
Coach die Verantwortung für<br />
die Entwicklung des Profiteams<br />
der Hakro Merlins Crailsheim.<br />
Der gebürtige Speyrer kann selbst<br />
auf eine beeindruckende Karriere<br />
als Spieler in der Bundesliga zurückblicken.<br />
In Ludwigsburg wird<br />
bis heute die von ihm getragene<br />
Rückennummer 4nicht mehr<br />
vergeben. Nach dem Ende seiner<br />
Profikarriere im Jahr 2019 wurde<br />
er als Co-Trainer Mitglied des<br />
Ludwigsburger Bundesligastabes.<br />
Er arbeitete dort unter anderem<br />
als Cheftrainer der Nachwuchs-<br />
Basketball-Bundesliga, betreute<br />
die Regionalliga-Mannschaft und<br />
war Co-Trainer des Bundesligakaders.<br />
Ende Mai gaben die Hakro<br />
Merlins dann seine Verpflichtung<br />
alsCheftrainer bekannt.<br />
REGIOBUSINESS Sie arbeiten<br />
nun ein knappes halbes Jahr<br />
für die Hakro Merlins Crailsheim.<br />
Sind Sie persönlich am Standort<br />
angekommen?<br />
DAVID MCCRAY Ich würde<br />
schon sagen, dass ich hier angekommen<br />
bin. Ich fühle mich hier<br />
sehr wohl, meine Familie auch.<br />
Im Verein sind mirauchallesehr<br />
positiv gegenübergetreten. Hier<br />
lässt es sich auf jeden Fall gut arbeiten.<br />
REGIOBUSINESS Crailsheim ist<br />
ja ein kleiner Standort. Würden<br />
Siesagen: Ideal für dieerste Station<br />
alsHeadcoach?<br />
DAVID MCCRAY Ich weiß<br />
nicht, obes jetzt ideal als erste<br />
Station ist. Aber was die Umstände<br />
angeht,ist es sehr gut fürmich.<br />
Ich kann hier in Ruhe arbeiten<br />
und habe Vertrauen vom gesamten<br />
Verein und von meinen Spielern.<br />
Das ist das Wichtigste. Deshalbdenke<br />
ich, dasseseinestimmige<br />
Situation und auch gut für<br />
michals ersteStationist.<br />
REGIOBUSINESS Die Vorbereitung<br />
ist abgeschlossen und<br />
dieersten Härtetests sind mit den<br />
Partien gegen Rostock undinder<br />
Liga Bayreuth erfolgreich gestartet.<br />
Sind Sie mit der Entwicklung<br />
des Teamsbislang zufrieden?<br />
DAVID MCCRAY Zufrieden ist<br />
so ein Wort, was man als Trainer<br />
nicht so gerne in den Mund<br />
nehmen möchte. Aber wir haben<br />
gute Ansätze gezeigt. Wir haben<br />
gegen Rostock wirklich sehr<br />
gut verteidigt und unseren Basketball<br />
aufs Feld gebracht. Wir waren<br />
physisch und haben hart gespielt.<br />
Das haben wir in Bayreuth<br />
etwas vermissen lassen, dafür haben<br />
wir dort offensiv sehr gut gemacht.<br />
Wir habenden Ball gut bewegt,<br />
gut geworfen und unser Offensivpotential<br />
gezeigt. Jetzt hoffe<br />
ich, dass wirinden nächsten Partien<br />
beides zusammenführenkönnenund<br />
offensiv wie defensiv eine<br />
gute Vorstellungzeigen können.<br />
REGIOBUSINESS Mit423 Spielen<br />
in der ersten Liga und auch<br />
durch ihre Arbeit als Trainer im<br />
Bundesligastab, Nachwuchstrainer<br />
und Co-Trainer in Ludwigsburg<br />
wissen Sie um das Niveau in<br />
derersten Liga. Nunsind die Gegner<br />
in der Pro Aauch keineLaufkundschaft.<br />
Worin bestehen denn<br />
für Sie die größten Unterschiede?<br />
DAVID MCCRAY Ich glaube,<br />
die BBL ist insgesamt athletischer.<br />
DieMannschaftenspielenschneller<br />
und haben mehr Athleten in<br />
ihren Reihen. Das Tempoist auch<br />
etwas schneller als in derProA.<br />
REGIOBUSINESS GibtesBereiche,<br />
von den Sie überzeugt sind,<br />
dass hier das Team noch nachlegen<br />
muss? Schließlich haben<br />
auch Sie den Aufstieg als Ziel formuliert.<br />
DAVID MCCRAY Wir müssen<br />
uns in allen Bereichen des Spiels<br />
verbessern. Wirsind noch am Anfang<br />
der Saison und haben insgesamt<br />
elf neue Spieler, nur Moe<br />
Stuckey ist aus dem letzten Jahr<br />
noch hier. Das heißt, wir müssen<br />
uns noch finden. Wir müssen<br />
uns in allen Bereichen noch entwickeln<br />
und die Dinge verinnerlichen.<br />
Wir müssen in jedem Bereich,<br />
in jeder Facette des Spiels,<br />
besser werden.<br />
REGIOBUSINESS Wenn Sie auf<br />
das neu formierte Team sehen<br />
und die ersten Spiel Revue passieren<br />
lassen –hat das Team indieser<br />
Zusammensetzung „das Zeug“<br />
dazu, am Ende mit ganz vorne zu<br />
stehen?<br />
DAVID MCCRAY Das wird sich<br />
zeigen. Ich denke, wir haben viel<br />
Potenzial, Talent und den Zusammenhalt.<br />
Aber wir müssen die<br />
Schritte gehen, uns weiterentwickeln<br />
und besser werden, sodass<br />
wirimMai und Juniunseren besten<br />
Basketball spielen. Dann kann<br />
diese Mannschaft auch aufsteigen.<br />
Aber das sind sehr viele Faktoren<br />
und noch eine sehr lange Zeit bis<br />
Taff: Coach David McCray nimmt kein Blatt vorden Mund. Er sagt den<br />
Spielern klipp und klar die Wahrheit.<br />
Foto: Merlins<br />
dahin. Wir müssen uns von Training<br />
zu Training und Spiel zu<br />
Spiel verbessern und dann sehen<br />
wir,wowir am Ende stehen.<br />
REGIOBUSINESS Im Interview<br />
mit der Südwestpresse haben sie<br />
gesagt: „Ich coache ehrlich und<br />
taff“. Wasdürfen wir uns denn darunter<br />
vorstellen?<br />
DAVID MCCRAY Einfach nur,<br />
dass ich immer ehrlich bin. Ich<br />
nehme kein Blatt vor den Mund<br />
und sage meinen Spielern klipp<br />
und klar die Wahrheit. Manchmal<br />
auch lauter, daist nicht alles immer<br />
nur lieb und nett. Aber ich<br />
bin einfach ehrlich und geradeheraus.Das<br />
ist auch die Art, wie ich<br />
selbst gecoacht werdenwollte, als<br />
ich noch Spieler war. Ich wollte<br />
immer ehrlich die Meinung hören<br />
und wissen, wenn ich einen Fehler<br />
gemacht habe. Wir als Mannschaft<br />
wollen taff sein, und dann<br />
wird man auch taff gecoacht.<br />
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Auch nachdem Abstieg stehen wirfesthinter den HAKRO<br />
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mehr alsjede Liga. Wirsindstolz, Teil dieser Mannschaft<br />
zu sein und werden weiterhinallesgeben, um die Merlins<br />
aufihrem Wegzuunterstützen –egal wohin er führt!<br />
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Im Verbundder SÜDWESTPRESSE
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Weltmarktführer 17<br />
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren<br />
ImFebruarwirddas 15. Gipfeltreffen der Weltmarktführer in SchwäbischHallstattfinden. Das Programmnimmt Gestalt an. Auch am<br />
zweiten InternationalenGipfeltreffeninPekingwird kräftig gefeilt. VONADINA BAUER<br />
Aus der heimischen Wirtschaftswelt<br />
ist die Veranstaltung<br />
kaum mehr wegzudenken:<br />
Im Februar 2025 wird<br />
bereits zum 15. Mal das Gipfeltreffen<br />
der Weltmarktführer in<br />
Schwäbisch Hall stattfinden. Für<br />
das Treffen,das wiejedes Jahr unter<br />
dem großen Motto „Von den<br />
Besten lernen“ steht, laufen die<br />
Vorbereitungen mittlerweile auf<br />
Hochtouren.<br />
Der Gründer derGipfeltreffen und<br />
Inhaber der Akademie der Weltmarktführer,<br />
Walter Döring, legt<br />
bei der Auswahl der Referentinnen<br />
und Referenten großen Wert<br />
auf eine „gute Mischung aus Männern,<br />
Frauen und jungen Startups“.<br />
Es gibt bereits erste feste<br />
Zusagen. Im Februar kommen<br />
in die Siederstadt unter anderem<br />
Nicola Leibinger-Kammüller, CEO<br />
von Trumpf, Professor Holger<br />
Hanselka, neuer Präsident der<br />
Fraunhofer-Gesellschaft, die Unternehmerin<br />
Marie-Christine Ostermann,<br />
die Schriftstellerin Juli<br />
Zeh, der Start-up-Unternehmer<br />
Max Frederick Gerken sowie die<br />
Brüder Dr. Mark Hiller, CEO bei<br />
Recaro, und Dr. Frank Hiller von<br />
Big Dutchman.<br />
Erfahrungen von<br />
Mittelständlern<br />
Damit verspricht auch die 15.<br />
Auflage wieder eine Top-Veranstaltung<br />
auf Augenhöhe und das<br />
bundesweit größte Treffen von<br />
tatsächlichen und potenziellen<br />
Weltmarktführerunternehmen zu<br />
werden. „Das Event vernetzt die<br />
Hidden Championsdes deutschen<br />
Mittelstandes mit Politik, Wirtschaft<br />
und Young Talents: Treffen<br />
Sie Entscheider und Vordenker<br />
persönlich vor Ort, diskutieren<br />
Sie aktuelle Trends in exklusiven<br />
Networking-Formaten, tauschen<br />
Sie Erfahrungen auf C-Levelebene<br />
mitführenden Mittelständlern aus<br />
und genießen Sie das einzigartige<br />
Rahmenprogramm, wie zum<br />
Beispiel die Highlight-Session im<br />
Carmen Würth Forum und den<br />
exklusiven CEO-Vorabend“, laden<br />
die Organisatoren ein.<br />
Und weiter heißt es:„Gemeinsam<br />
möchten wir von den Besten lernen.<br />
Denn es gibt viel zu besprechen<br />
–die Krisen unserer Zeit<br />
müssen gemanagt werden, ohne<br />
dabei den Führungsanspruch zu<br />
verlieren. Das kann nur gelingen,<br />
wenn Unternehmerinnen undUnternehmer<br />
mit innovativen, mutigen<br />
und weitsichtigen Entscheidungen<br />
auf diese umfassenden<br />
Herausforderungen reagieren.“<br />
Vier Themen sollen AnfangFebruar<br />
im Mittelpunkt stehen. Geopolitische<br />
Umbrüche: Märkte brechen<br />
auf, Marktverhältnisse wirbeln<br />
durcheinander – welche<br />
Rolle besetzen die Weltmarktführer?<br />
Wettbewerbsfähigkeit sichern:<br />
Energiepreise, Regularien,<br />
Fachkräftemangel –Was spricht<br />
eigentlich noch Investitionen in<br />
Deutschland? Transformation als<br />
Chance verstehen: Mit nachhaltigen<br />
Strategien in globalen Märkten<br />
wachsen. Und Aufbruch in<br />
eine neue Zeit: Mit Innovationskraft<br />
und Technologieoffenheit<br />
dieZukunftgestalten.<br />
VonDeutschland<br />
nach China<br />
Schwäbisch Hall ist nicht länger<br />
alleiniger Austragungsort eines<br />
Gipfeltreffens. Im Frühjahr dieses<br />
Jahres haben Weltmarktführer<br />
Delegation: Walter Döringmit dem Vizeminister des Handelsministeriums Ling Ji auf der CIFIT in Xiamen. Es<br />
laufen intensive Gespräche zum zweiten GipfeltreffeninPeking.<br />
Foto: ADWM<br />
und Top-Unternehmen aus Kroatien,<br />
Moldawien, Bosnien-Herzegowina,<br />
Serbien,der Schweiz und<br />
Deutschland zusammen mit chinesischen<br />
Unternehmen das erste<br />
chinesisch-deutsche und europäische<br />
Gipfeltreffen von Hidden<br />
Champions auf Initiative der<br />
Akademie der Weltmarktführer<br />
(ADWM) und des Deutsch europäischenZentrums<br />
(DEZ) bestritten.<br />
Bei diesem Treffen, das stark<br />
an dasGipfeltreffeninSchwäbisch<br />
Hallangelehnt war,wurden weitere<br />
Kongresse in Peking vereinbart.<br />
Die Vorbereitungen für das zweite<br />
internationale Gipfeltreffen<br />
der Weltmarktführer laufen bereits<br />
auf Hochtouren. Im September<br />
war erneut eine Delegation<br />
vonADWMund DEZ unter der<br />
Leitung von Ming Yang und Walter<br />
Döring in der Volksrepublik<br />
China unterwegs, um das zweite<br />
Summit of Global Market Leaders<br />
inChina vorzubereiten. Höhepunkt<br />
war das Treffen mit dem<br />
chinesischen Handelsminister zur<br />
Unterzeichnung der Vereinbarung<br />
zurDurchführung des Kongresses<br />
unter der Verantwortung und Leitung<br />
der ADWM im Mai 2025.<br />
Wie wichtig solche deutsch-chinesischen<br />
Wirtschaftsbeziehungen<br />
sind, haben auch Berichte in chinesischen<br />
Medien über vergleichbare<br />
Kontakte Spaniens und Norwegens<br />
aufgezeigt, die ihrer Wirtschaft<br />
die Zugänge zu dem riesigen<br />
chinesischen Markt ebenfalls<br />
erleichtern wollen. „Da darf die<br />
deutsche Wirtschaft nicht ins Hintertreffen<br />
geraten“, formulierte<br />
Walter Döring.<br />
Grundlagefür weitere<br />
Zusammenarbeit<br />
Neben zahlreichen Treffen Dörings<br />
mit Offiziellen der verschiedenen<br />
Regierungen und Oberbürgermeistern,<br />
zumBeispiel der<br />
19-Millionen-Stadt Guangzhou im<br />
Süden Chinas, und dem Besuch<br />
der CIFIT in Xiamen standen auch<br />
wissenschaftliche Termine auf der<br />
Agenda der deutschen Delegation,<br />
die vorrangig von Jivka Ovtcharova<br />
vom KIT wahrgenommen wurden.<br />
Die einhellige Bilanz sowohl<br />
auf deutscher als auch auf chinesischer<br />
Seite: Die schon länger<br />
bestehenden Kontakte und der<br />
im vergangenen Mai erste Summit<br />
of Global Market Leaders bilden<br />
eine hervorragende Grundlage für<br />
eine weitere enge und vertrauensvolle<br />
Zusammenarbeit. Die nächste<br />
Reise wird bereits im November<br />
nach Shanghai stattfinden.<br />
www.handelsblatt.com/event/<br />
gipfeltreffen-derweltmarktfuehrer/<br />
Starke Partner aus der Region Heilbronn-Franken
18 Fachkräftetage<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
WoKarrierenAuftrieb erfahren<br />
Fachkräftetage: Die Messe ist seit zehn Jahren einvoller Erfolg. DienächsteAusgabeist bereits so gut wie ausgebucht.<br />
VONADINA BAUER<br />
Die Fachkräftetage waren<br />
von Anfang an ein voller<br />
Erfolg: Bereitsbei der Premiere<br />
2015, damals mit rund 30<br />
beteiligten Firmen noch in der<br />
Eventlocation Hangar in Crailsheim,<br />
haben einige Aussteller direkt<br />
auf der Messe dringend benötigtes<br />
Personal gefunden. Und<br />
seitdem ist die Veranstaltung, die<br />
gut ausgebildete Fachleute und<br />
Unternehmen aus Hohenlohe-<br />
Franken zusammenbringt, immer<br />
weiter gewachsen.<br />
RÜCKBLICK Und nach der dritten<br />
Auflage, mit einer Beteiligung<br />
von fast 50 Unternehmern, hatten<br />
sich die Fachkräftetage als „Berufsbörse<br />
von regionaler Bedeutung<br />
etabliert“, wie Thomas Radek,<br />
Geschäftsführer der SÜD-<br />
WEST PRESSE Hohenlohe, Veranstalter<br />
der Messe, damals schon<br />
erfreut bemerkte. In den Folgejahren<br />
zeigten sich die Veranstalter<br />
flexibel und einfallsreich:<br />
2020 wurden die Fachkräftetage<br />
kurzerhand ins Internet verlegt,<br />
als die Corona-Pandemiedie<br />
sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß<br />
beschränkte und seit<br />
2021 gibt es die Messe inhybrider<br />
Form –inPräsenz und im Internet.<br />
Indiesem Jahr findet die<br />
Begehrt: Die Zahlder teilnehmendenTop-Arbeitgeberwächstbeständig. Seit vergangenen Jahr haben die Fachkräftetage daher in der Arena<br />
Hohenlohe eine neue Heimat gefunden. Rund <strong>10</strong>0 Aussteller sind in diesem Jahr dabei.<br />
neues Zuhause gefunden. Wenn<br />
am Samstag und Sonntag, 9. und<br />
<strong>10</strong>. November, die zehnte Auflage<br />
steigt, sind hier so gut wie alle<br />
Messestände besetzt, die Fachkräftetage<br />
<strong>2024</strong> sind beinahe restlos<br />
ausgebucht.<br />
Die Top-Arbeitgeber aus unterschiedlichen<br />
Branchen – unter<br />
den rund <strong>10</strong>0 Ausstellern finden<br />
sich bekannte Namen wie<br />
Würth, Rommelag oder Lidl –<br />
haben das Potenzial der mittlerweile<br />
größten Berufs- und Karrieremesse<br />
der Region Hohenlohe-Franken<br />
erkannt. Ihre Personalentscheider<br />
kommen hier<br />
direkt und persönlich mit Fachkräftenund<br />
Akademikern in Kontakt,<br />
die nach neuen Herausforderungen<br />
und Karrierechancen<br />
streben. Auch Hochschulabsolventen,<br />
die sich über die vielfältigen<br />
Einstiegsmöglichkeiten bei<br />
einem der heimischen Betriebe<br />
informieren wollen, und natürlich<br />
Arbeitnehmer, die durch externe<br />
Weiterbildung innerbetrieblich<br />
auf der Karriereleiter weiter<br />
vorankommen wollen, werden<br />
angesprochen. „Mit den Fachkräftetagen<br />
tragen wir einen Teil<br />
dazu bei, den heimischen Raum<br />
als Wirtschaftsstandort zu stärken<br />
und weiter voranzubringen“, betont<br />
Thomas Radek.<br />
ANGEBOT Neben dem direkten<br />
Kontakt zwischen Arbeitnehmern<br />
und Personalverantwortlichen<br />
überzeugen die Fachkräftetage<br />
auch alljährlich mit einem<br />
hochwertigen Rahmenprogramm.<br />
Im Jubiläumsjahr wartet auf Besucher<br />
ein besonderer Höhepunkt:<br />
Christian Freiherrvon Stetten<br />
spricht zur Wirtschaftspolitik<br />
und den künftigen Herausforderungen<br />
am Arbeitsmarkt. Damit<br />
befindet sichder Freiherringuter<br />
Gesellschaft –zahlreiche Keynote-Speaker<br />
und besondereEhrengäste<br />
haben hier bereits spannende<br />
Einblicke in unterschiedlichste<br />
Themen und Trends gegeben –sei<br />
es die Olympia-Medaillengewinnerin<br />
Rita König 2016 oder der<br />
SPD-Fraktionssprecher des Ausschusses<br />
für Arbeit und Soziales<br />
2023 Dr.Martin Rosemann.<br />
Auch die Jobwall, an der die teilnehmenden<br />
Unternehmen und Institutionen<br />
ihre offenen Stellen<br />
aushängen und der Bewerbungsmappencheck<br />
gehören seit Jahren,<br />
ebenso wie die Möglichkeit,<br />
direkt vorOrt Porträtfotos für die<br />
Bewerbungsmappe zu machen,<br />
zum beliebten Angebot der Messe.Diese<br />
kann am Samstag, 9. November,von<br />
<strong>10</strong> bis 17 Uhr und am<br />
Sonntag, <strong>10</strong>. November, von 11<br />
bis 17 Uhr besucht werden. Der<br />
Eintritt zur größten Karrieremesse<br />
in der Region Hohenlohe-Franken<br />
istanbeiden Tagen frei.<br />
www.fachkräftetage.de<br />
Einfallsreich: Auch während der Corona-Akademie konntedie<br />
Karrieremesse stattfinden–damals alsvirtuelles Format. Fotos: NPG-Archiv<br />
Online-Messe zum ersten Mal im<br />
Vorfeld der Vor-Ort-Version statt,<br />
nämlich vom 4. bis<strong>10</strong>. November.<br />
Die Veranstalterwollen damit den<br />
Besuchern die Möglichkeit geben,<br />
sich umfassend auf dieMesse vorzubereiten.Sie<br />
finden aufder Online-Plattform<br />
einen Überblick<br />
über alle teilnehmenden Firmen<br />
und deren Stellenangebote.<br />
Im vergangenen Jahr ging dann<br />
schlussendlich aufgrund des guten<br />
Zuspruchs der heimischen<br />
Firmen der PlatzimHangar Event-<br />
Airport in Crailsheim aus und die<br />
Fachkräftetage haben in der Arena<br />
Hohenlohe in Ilshofen ein<br />
Besucht<br />
uns am<br />
Stand <strong>10</strong>0<br />
Blickfang: Die Aussteller lassen sich alljährlicheiniges einfallen,um<br />
die Besucher an ihre Stände zu locken.<br />
Austausch: Aufden Fachkräftetagen kommen Arbeitnehmer und<br />
Personalverantwortliche direkt und unkompliziertins Gespräch.<br />
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Fachkräfte, Akademiker oder gut ausgebildete<br />
Berufseinsteiger wie Hochschulabsolventen<br />
oder Schulabgänger –wer<br />
auch immer auf der Suche nach neuen<br />
beruflichen Herausforderungen ist, ist<br />
auf den Fachkräftetagen genau richtig.<br />
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der heimischen Firmen<br />
und einem detaillierten Einblick in<br />
das Job-Angebot im Umkreis von mehr<br />
als 50 Kilometern, bietet die Messe noch<br />
jede MengeMehrwert:<br />
Wer seine Bewerbungsunterlagen mit<br />
zur Messe bringt, kann diese von Fachleuten<br />
prüfen lassen und für die passenden<br />
Bewerbungsfotos sorgt direkt<br />
vor Ort das Fotostudio Peer Hahn.<br />
Eröffnet wird die Messe am Samstag,<br />
9. November, um<strong>10</strong>.30 Uhr, durch den<br />
Schirmherrn Landrat Gerhard Bauer. Im<br />
Anschlussdaran wird der Bundestagsabgeordnete<br />
Christian Freiherr von Stetten<br />
(MdB) einen Impulsvortrag zum Thema<br />
„Wirtschaftspolitik und die künftigen<br />
Herausforderungen am Arbeitsmarkt“<br />
halten.<br />
BEWERBUNGS MAPPEN-<br />
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Expertender der Agentur für Arbeit (Stand 52)<br />
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Unternehmen aufden Fachkräftetage<br />
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An derJobwall hängen über 700Stellenangebote<br />
derteilnehmenden Unternehmen aus.<br />
Vielleicht isthierjader nächste Traumjob<br />
dabei?<br />
1 HBC-Radiomatic GmbH<br />
2 ETW Wollmershäuser GmbH<br />
3 OPTIMA packaging group GmbH<br />
4 AdolfWürth GmbH &Co. KG<br />
5 LEONHARD WEISS GmbH &Co. KG<br />
6 J.M. Voith SE &Co. KG<br />
8 Gerhard Schubert GmbH<br />
9 bosch Tiernahrung GmbH &Co. KG<br />
11 HEITECAG<br />
12 Pflegeheim ALPENLAND<br />
13 AriensCo GmbH<br />
14<br />
GEMÜGebr.Müller<br />
Apparatebau GmbH &Co. KG<br />
15 BERA GmbH<br />
16<br />
Hosta-Werkfür Schokolade-<br />
Spezialitäten GmbH &Co. KG<br />
INOCLADEngineering GmbH,<br />
17 HALDRUP GmbH, INOSOGmbH,<br />
RCHGastro GmbH, RSYGreen GmbH<br />
18<br />
ZweckverbandWasserversorgung<br />
Nordostwürttemberg (NOW)<br />
19 Lidl Vertriebs-GmbH &Co. KG<br />
20 Syntegon Technology GmbH<br />
21 Aichele WerkzeugeGmbH<br />
22 SchmittLogistik<br />
23 TII Scheuerle<br />
24 STAHLGmbH<br />
25 Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall<br />
26 Vion Crailsheim i GmbH<br />
27 Bausparkasse Schwäbisch HallAG<br />
29 Bundespolizei<br />
30 itek GmbH<br />
31 Bechtle AG<br />
32 KE Elektronik GmbH<br />
33 ENERCON Service GmbH<br />
34<br />
Lebenswerkstattfür Menschen mit<br />
Behinderung e. V.<br />
35 STAKOGmbH<br />
36 Finanzamt Schwäbisch Hall<br />
37 Hainbuch GmbH Spannende Technik<br />
39 Hanselmann GmbH<br />
40 groninger &co. gmbh<br />
41 Köhnlein GmbH<br />
43<br />
STRABAG Property<br />
and FacilityServicesGmbH<br />
44 Dienste für Menschen GmbH<br />
45 Windmüller Technik GmbH<br />
46<br />
BottGmbH &Co. KG<br />
ELABOGmbH<br />
48<br />
Drölle GmbH<br />
Stanz- und Umformtechnik<br />
49 STEGO Elektronik GmbH<br />
50<br />
Landesbauernverband<br />
in Baden-Württemberg e.V.<br />
51 Landratsamt Schwäbisch Hall<br />
52<br />
Agentur für Arbeit<br />
Hall-Tauberbischhofsheim<br />
53<br />
AlbertBerner Deutschland GmbH<br />
BTIBefestigungstechnik GmbH &Co. KG<br />
54 Bausch+Ströbel SE +Co. KG<br />
55 Stadtverwaltung Crailsheim<br />
56 HainbuchGmbHSpannende Technik<br />
57 Rommelag SE &Co. KG<br />
58<br />
Wirtschaftsregion<br />
Heilbronn-Franken GmbH<br />
59<br />
Müller –Die lila Logistik Fulfillment<br />
Solutions GmbH &Co.KG<br />
60 Premium UPT GmbH<br />
61 Ziehl-Abegg SE<br />
62 J. Rettenmaier &Söhne GmbH +Co. KG<br />
63 aqua RömerGmbH&Co. KG<br />
64 StadtwerkeSchwäbischHall GmbH<br />
65 rocket-media GmbH &Co. KG<br />
66 AZURIT Seniorenzentrum Hohenlohe<br />
67<br />
NORMA Lebensmittelfilialbetrieb<br />
Stiftung &Co. KG<br />
68<br />
Netzwerkefür berufliche Fortbildung<br />
Schwäbisch Hall<br />
69<br />
HarroHöfliger<br />
Verpackungsmaschinen GmbH<br />
72<br />
Binder GmbH Apparateund<br />
Behälterbau<br />
73 Weckelweiler Gemeinschaften<br />
75 syspertoGmbH-Die IT-Experten<br />
76 Lieken Brot-und Backwaren GmbH<br />
77 R. STAHL<br />
78 Ev.Heimstiftung, BadMergentheim<br />
80<br />
Diakonieverbund DORNAHOF<br />
&ERLACHERHÖHE e.V.<br />
81 SWG Schraubenwerk GaisbachGmbH<br />
83<br />
Hero Textil AG +<br />
Hero Elektroservice GmbH<br />
84<br />
RudolfSteinbrenner<br />
Bauunternehmung<br />
85<br />
carriere &moreprivate Akademie<br />
Südwest GmbH<br />
86 RÜGER IT-Ingenieurbüro<br />
88 KnaufIntegral<br />
89<br />
INL<br />
InnovativeNetzwerk-Lösungen AG<br />
90 Scolution<br />
91<br />
Samariterstiftung Sozialpsychiatrie<br />
Schwäbisch Hall<br />
92 TE ConnectivityGermany GmbH<br />
Bundesbau Baden-Württemberg -<br />
93 Staatliches Hochbauamt<br />
Schwäbisch Hall<br />
94 WFG SchwäbischHall mbH<br />
98 Deutsche Bahn<br />
99 WürthElektronik<br />
<strong>10</strong>0 Merck<br />
<strong>10</strong>1 Geis Global Logistics<br />
ArenaHohenlohe<br />
Ilshofen<br />
Veranstalter:<br />
Medienpartner:<br />
Partner:
20 Kapital &Finanzen<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
Mit den Krisen jonglieren<br />
Bilanz:Die Raiba Schrozberg-RotamSee blickt aufein herausforderndes Geschäftsjahr 2023 zurück.<br />
VONCORINNA HEIDEN<br />
Ansprache: Vorstand Thomas Haag informierte die Mitgliederkürzlich überalle Herausforderungen des<br />
vergangenen Jahresund denUmgang der Genossenschaftsbank damit.<br />
Foto: Corinna Heiden<br />
Jedes Jahr zur Generalversammlung<br />
stehen wir vor der<br />
Situation, das vergangene Jahr<br />
zu bewerten und einen Blick in<br />
die Zukunft zu wagen“, erklärte<br />
Thomas Haag bei der Generalversammlung<br />
der Raiffeisenbank in<br />
Musdorf. „Im vergangenen Jahr<br />
sprach ich im Bericht des Vorstandes<br />
von Herausforderungen<br />
der extrem schnellen Zinserhöhung<br />
durch die Zentralbanken<br />
und deren ,Risiken und Nebenwirkungen‘.“<br />
Die Unsicherheiten<br />
durch die kriegerischen Auseinandersetzungen<br />
inder Ukraine<br />
seien jaebenfalls noch nicht<br />
ausgeräumt. „Mit Themenwie der<br />
Regulatorik haben wir uns aber<br />
auch imJahr 2023 weiterhin intensivbeschäftigtund<br />
werdendies<br />
ebenfalls erwartungsgemäßinZukunft<br />
tun“, isterüberzeugt.<br />
„Man könnte meinen, es ist wie<br />
bei ,Und täglich grüßt das Murmeltier‘:<br />
Wir erleben zwar anders<br />
als im amerikanischen Spielfilm<br />
nicht immer wieder den gleichen<br />
Tag, aber verbleiben trotzdem<br />
im Dauerkrisenmodus, da<br />
wir schlichtweg von einer Krisensituation<br />
zur nächsten navigieren<br />
und immer wieder neuen, sogar<br />
teilweise parallel zueinander laufenden<br />
Herausforderungen begegnen<br />
müssen. Sei es der Ukraine-Krieg,<br />
der Angriff der Hamas<br />
auf Israel, die gestiegenen Energiekosten,<br />
Lieferkettenengpässe<br />
oder der Fachkräftemangel“,<br />
führteHaag weiter aus.<br />
Im vergangenen Geschäftsjahr ist<br />
die Bilanzsumme um 1,8 Prozent<br />
auf über 425 Millionen Euro gewachsen.<br />
„Die stetige Entwicklung<br />
zeigt, dass wir aufdem richtigen<br />
Weg sind. Esist ein Zeichen<br />
dafür, dass unsere Strategien und<br />
Maßnahmen greifen und wir in<br />
der Lage sind, ineinem wettbewerbsintensiven<br />
Marktumfeld erfolgreich<br />
zu bestehen“, sagte Thomas<br />
Haag. Mit einem Zuwachs<br />
von 3,1 Prozent auf 170,6 MillionenEuro<br />
lagen die Genossen wieder<br />
über ihren Planwerten. Im<br />
vergangenen Geschäftsjahr verzeichneten<br />
sie bei den Einlagen<br />
ein Wachstum von 1,6 Prozent.<br />
Damitstiegen die Kundeneinlagen<br />
auf 311 Millionen Euro. Insbesondere<br />
die Termin- und Spareinlagen<br />
nahmen zulasten der Sichteinlagen<br />
deutlich zu.<br />
„Wenn unsere Kundinnen und<br />
Kunden Geldanlagen oder Kredite<br />
bei unseren Partnern der genossenschaftlichen<br />
Finanzgruppe tätigen,<br />
dann tauchen dieseBeträge<br />
zwar nicht in unserer Bilanzsumme<br />
auf, doch sie fließen in die<br />
Kennzahl des betreuten Kundenvolumens<br />
ein“, erklärte der Vorstand.<br />
„Die Entwicklung des betreuten<br />
Kundenvolumens ist damit<br />
für uns ein wichtiger Teil unseres<br />
geschäftlichen Erfolges. Am<br />
Jahresende 2023 erreichte unser<br />
betreutes Kundenvolumen einmal<br />
mehr einen neuen Rekordstand<br />
von 770,5 Millionen Euro. Dies<br />
entspricht im Vergleich mit dem<br />
Vorjahr einem satten Plus von6,3<br />
Prozent.“<br />
Im vergangenen Jahr konnte die<br />
Genossenschaftsbank bei ihrem<br />
Eigenkapital ein Wachstum von<br />
elf Prozent verzeichnen und kann<br />
damit ein bilanzielles Eigenkapital<br />
von 45,5 Millionen Euro ausweisen.<br />
Thomas Haag: „Mit der Ergebnisentwicklung<br />
im abgelaufenen<br />
Jahr können wir zufrieden sein.<br />
Sowohl beim Zinsüberschuss als<br />
auch beim Provisionsüberschuss<br />
lagen wir über dem Vorjahresergebnis“.<br />
Die Verwaltungsaufwendungen<br />
seien aber ebenfalls erwartungsgemäß<br />
gestiegen. Der<br />
Zinsüberschuss beträgt 5,31 Millionen<br />
Euro.<br />
„Unter dem Strich haben wir somit<br />
ein Betriebsergebnis vorSteuern<br />
von 4,68 Millionen Euro erzielt.<br />
Die Steueraufwendungen<br />
beliefen sich auf 1,34 Millionen<br />
Euro. Zusammengefasst können<br />
wir feststellen, dass das Jahr 2023<br />
für unsereRaiba trotz aller Krisen<br />
wieder ein sehr ordentliches Jahr<br />
war“,schlossder Vorstand seinen<br />
Bilanzbericht. Und er gab einen<br />
kleinen Ausblick auf das laufende<br />
Geschäftsjahr: „Die wirtschaftlichen<br />
Unsicherheiten und die gedämpften<br />
wirtschaftlichen Erwartungen<br />
bleiben weiter erhalten.<br />
Der politische Streit in der Regierungskoalition<br />
setzt sich ungebremst<br />
fort und verunsichert<br />
die Unternehmen. Die überbordende<br />
Regulatorik und Bürokratie<br />
in unserem Land wird immer<br />
mehr zur Wachstums- und Investitionsbremse.<br />
Wir gehen trotz aller<br />
Widrigkeiten aber optimistisch<br />
in die Zukunft und rechnen mit<br />
einem moderaten Wachstum des<br />
Kredit- und Einlagengeschäfts.“<br />
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Wissen imBereich Finanzwesen und<br />
Bankdienstleistungen, sondern auch die<br />
Möglichkeit,sich persönlich undberuflich<br />
weiterzuentwickeln.<br />
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Kundenberatung<br />
bis hin zum Kreditwesen<br />
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das Bankgeschäft<br />
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Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Firmen &Märkte 21<br />
EngagierteZusammenarbeit<br />
Die VolksbankHohenloheund mehrere Tochterfirmen derBausparkasse kooperieren eng.<br />
Die Volksbank Immobilien<br />
GmbH, Tochter der Volksbank<br />
Hohenlohe eG, baut<br />
strategische Kooperationen mit<br />
Tochtergesellschaften der Bausparkasse<br />
Schwäbisch Hall aus.<br />
Die Volksbank Hohenlohe eG<br />
setzt mit ihrer Tochter, der VolksbankImmobilien<br />
GmbH, aufeine<br />
umfassende Erweiterung ihrer<br />
Kooperationen mit den Tochtergesellschaften<br />
der Bausparkasse<br />
Schwäbisch Hall und intensiviert<br />
damit ihr Engagement am<br />
Immobilienmarkt. Diese strategische<br />
Initiative unterstreicht die<br />
Bedeutung der genossenschaftlichen<br />
Zusammenarbeit und zielt<br />
darauf ab, durch gezielte Investitionen<br />
und eine starke Vernetzung<br />
der Partner das Angebot für Geschäftspartner<br />
und Kunden nachhaltig<br />
zu optimieren.<br />
VERTRIEBSKANAL Im Rahmen<br />
dieser Kooperationen rückt<br />
vor allem die Zusammenarbeit<br />
mit der Schwäbisch Hall Wohnen<br />
in den Vordergrund. Die Tochtergesellschaft<br />
bietet ab sofort eine<br />
überregionale, genossenschaftliche<br />
Vertriebsoption für den Immobilienneubau<br />
an. Dieses neue<br />
Angebot richtet sich in erster Linie<br />
an die Immobiliensparten der<br />
Volks- und Raiffeisenbanken und<br />
soll durch ein strukturiertes, bundesweites<br />
Netzwerk die Immobilienvielfalt<br />
und das Dienstleistungsspektrum<br />
erweitern. „Mit<br />
dieser Kooperation stärken wir<br />
nichtnur unser Angebot, sondern<br />
passen es noch gezielter den Anforderungen<br />
unserer Partner und<br />
Kunden an“, erklärt das Unternehmen.<br />
Die Volksbank Immobilien<br />
GmbH, eine Tochtergesellschaft<br />
der Volksbank Hohenlohe eG, begleitet<br />
seit vielen Jahren erfolgreich<br />
die Realisierung nachhaltiger<br />
und attraktiver Wohnprojekte<br />
in ganz Deutschland. Mit umfassender<br />
Expertise in der Planung<br />
und Umsetzung bringt sie ihre<br />
Kompetenz in diesen Vertrieb ein.<br />
Dank ihres genossenschaftlichen<br />
Ansatzes bietet die Volksbank<br />
Immobilien GmbH eine vielfältige<br />
Palette anImmobilienprojekten<br />
an. „Die Zusammenarbeit mit<br />
der Schwäbisch Hall Wohnen ermöglicht<br />
es uns, unser Angebot<br />
bundesweit zu erweitern, ohne<br />
dabei an Beratungsqualität und<br />
Professionalität zuverlieren“, so<br />
Jörg Thollembeek, Geschäftsführer<br />
der Volksbank Immobilien<br />
GmbH. Die Volksbank Immobilien<br />
GmbH war maßgeblich daran<br />
beteiligtund hat als Pilotbank<br />
bereits sehr früh den Grundstein<br />
fürdie Kooperationgelegt. „Unser<br />
Erfolg basiert auf der reibungslosen<br />
Kommunikation und der zielgerichteten<br />
Umsetzung mit unseren<br />
Partnern“, fügt Jörg Thollembeek,<br />
Geschäftsführer der Volksbank<br />
Immobilien GmbH hinzu.<br />
Diese Zusammenarbeit eröffnet<br />
den Genossenschaftsbanken nun<br />
bundesweit Zugang zu regional<br />
bewährten und erfolgreichen Vertriebskonzepten,<br />
die durch die<br />
Kombination der technischen und<br />
fachlichen Expertise beider Unternehmen<br />
weiter optimiert werden.<br />
SCHULUNGSOFFENSIVE Ein<br />
besonderes Highlight der Zusammenarbeit<br />
ist die Einbindung der<br />
Maklerakademie der Volksbank<br />
Immobilien GmbH. In Kooperation<br />
mit der IHK gegründet, bietet<br />
diese Akademie 13 Schulungsmodule<br />
an, darunter Themen wie<br />
Neubaumakler und Immo-Baufi-<br />
Strategien. DieseSchulungen wurden<br />
bisher bereits bei anderen<br />
Banken implementiert und sollen<br />
nun durch die Zusammenarbeit<br />
mit der Schwäbisch Hall TransformationGmbHweiterentwickelt<br />
und professionalisiert werden.<br />
Die Schwäbisch Hall Transformation<br />
GmbH, eine <strong>10</strong>0-prozentige<br />
Tochter derBausparkasse SchwäbischHall,<br />
fungiert als Beratungsund<br />
Trainingshaus und begleitet<br />
seit vielen Jahren erfolgreich die<br />
digitale und ökologische Transformation<br />
ihrer Kunden. Sie bietetmaßgeschneiderte<br />
Beratungs-,<br />
Partner: Maik Deißler (Geschäftsführer SHW), Harald Braun (Vorstandsmitgliedder<br />
Volksbank Hohenlohe eG), Dieter Karle(Vorstandsvorsitzenderder<br />
Volksbank HohenloheeG),JörgThollembeek<br />
(Geschäftsführer Volksbank Immobilien GmbH) und RomanScheuermann<br />
(Prokurist SHW, von links) freuen sich auf die vereinbarte<br />
Zusammenarbeit.<br />
Foto: VolksbankHohenlohe<br />
Schulungs- und Trainingsangebote<br />
an,die sich speziell aufdie Bedürfnisse<br />
der Regionalbanken fokussieren.<br />
Ein zentraler Bestandteil<br />
der Dienstleistungen liegt in<br />
der Stärkung der Vertriebsbank,<br />
um deren Wettbewerbsfähigkeit<br />
langfristig zu sichern und auszubauen.<br />
Durch die Kooperation<br />
wird die Schwäbisch Hall Transformation<br />
GmbH künftig die<br />
Schulungskonzepte der Maklerakademie<br />
der VolksbankImmobilien<br />
GmbH in die genossenschaftliche<br />
Finanzgruppe einbringen<br />
und überregional anbieten. So<br />
können Genossenschaftsbanken<br />
künftig von einer noch stärkeren<br />
Beratungs- und Vertriebskompetenz<br />
profitieren, die auf langjähriger<br />
Erfahrung und Innovationskraft<br />
basiert.<br />
„Keine Baufinanzierung ohne Immobilie“<br />
–mit diesem markanten<br />
Statement hebt Thomas Schüttler,<br />
Geschäftsführer der Schwäbisch<br />
Hall Transformation GmbH,<br />
die Schlüsselrolle des Immobiliengeschäfts<br />
für den Erfolg der<br />
Finanzierungsgeschäfte von Banken<br />
und Verbundpartnern hervor.<br />
Die Kooperation setzt das genossenschaftliche<br />
Prinzip „Viele<br />
schaffen mehr“ konsequent in<br />
die Praxis um und stellt sicher,<br />
dass Genossenschaftsbanken systematischen<br />
Zugang zu regional<br />
erprobten Vertriebskonzepten erhalten.<br />
Die Bündelung der fachlichen<br />
und technischen Expertise<br />
beider Partner schafft nicht nur<br />
wesentliche Mehrwerte für die<br />
Zielkunden, sondern stärkt auch<br />
die Position der Genossenschaftsbanken<br />
im wettbewerbsintensiven<br />
Immobilienmarkt.<br />
PERSPEKTIVE Die fortschreitende<br />
Digitalisierung und die zunehmenden<br />
Anforderungen an<br />
nachhaltige und innovativeWohnprojekte<br />
stellen große Chancen<br />
dar, die gemeinsam mit den starken<br />
Partnernder genossenschaftlichen<br />
Finanzgruppe erfolgreich<br />
genutzt werden sollen. „Wir sind<br />
überzeugt, dass diese strategische<br />
Partnerschaft nicht nur unserenGeschäftspartnernund<br />
Kunden<br />
zugutekommt, sondern auch<br />
die genossenschaftlichen Prinzipien<br />
weiter festigt und das gesamte<br />
Ökosystem ‚Bauen &Wohnen‘<br />
nachhaltig stärkt“, erklärt Jörg<br />
Thollembeek, Geschäftsführer<br />
der Volksbank ImmobilienGmbH<br />
abschließend.<br />
www.vb-hohenlohe.de<br />
www.schwaebisch-hall.de<br />
Mehr Platzund mehr Hubkraft<br />
Schaffitzel Holzindustrie: Maßgeblicher Ausbau derProduktions- und Büroflächen.<br />
Die Schaffitzel Holzindustrie<br />
aus Schwäbisch Hall<br />
hat sich aus denAnfängen<br />
als Sägewerk vor über 114 Jahren<br />
mittlerweile zu einem modernen<br />
Ingenieurholzbau-Unternehmen<br />
mit eigener Brettschichtholzproduktion<br />
entwickelt.<br />
Das Unternehmen ist in<br />
den Bereichen Hallenbau, Brückenbau,<br />
Kreativbau und Brettschichtholzlieferungen<br />
tätig. In<br />
diesem und im vergangenen Jahr<br />
wurden die Abbund- und Büroflächen<br />
des Unternehmenssitzes<br />
in Sulzdorf bei Schwäbisch Hall<br />
maßgeblich ausgebaut.<br />
Verdoppelungder Fläche<br />
der Brückenbauhalle<br />
Das erste große Bauprojekt war<br />
die Erweiterung der Brücken-<br />
Produktionshalle auf eine Gesamtlänge<br />
von 112 Metern. Die<br />
Halle,die bisher eine Fläche von<br />
rund 1350 Quadratmetern hatte,<br />
wurde auf insgesamt 2870<br />
Quadratmeter erweitert. Ausreichend<br />
Platz und eine hohe Hubkraft<br />
in dieser Halle ermöglichen<br />
den Abbund und die Vormontage<br />
von Brückenbauprojekten.<br />
Sie wird deswegen „die<br />
Brückenhalle“ genannt und<br />
auch vorwiegend für den Brückenbau<br />
genutzt.<br />
Holzträger von Brücken sind bei<br />
größeren Spannweiten blockverklebt:<br />
Umeine hohe Belastbarkeit<br />
des Tragwerks zu gewährleisten,<br />
werden mehrere Brettschichtholz-Einzelträger<br />
zu großen<br />
Blöcken blockverklebt.<br />
Diese haben im Endzustand ein<br />
wesentlich höheres Gewicht als<br />
einzelne Brettschichtholzbauteile.<br />
Imalten Abschnitt der Halle<br />
gibt eszwei Brückenkräne mit<br />
jeweils 25 Tonnen Hubkraft. Im<br />
neuen Bereich wurden zwei weitere<br />
Kranbrücken mit jeweils 30<br />
Tonnen installiert, wodurch nun<br />
eine Gesamt-Hubkraft von 1<strong>10</strong><br />
Tonnen zur Verfügung steht.<br />
Dies ermöglicht es, Blockträger<br />
bis zu einer Länge von 45Metern<br />
mit einemgrößeren Durchmesser<br />
als bisher zu bewegen.<br />
Die erhöhte Hubkraft ist besonders<br />
wichtig für Großprojekte<br />
im Brückenbau, wie beispielsweise<br />
das Projektder „Passerelle<br />
Zwolle“ inden Niederlanden.<br />
Dafür fertigte Schaffitzel Blockträger<br />
mit über40Metern Länge<br />
und einem Querschnitt von1,45<br />
Metern –eine Aufgabe, die mit<br />
der vorherigen Hallenhubkraft<br />
von50Tonnennicht möglich gewesen<br />
wäre.<br />
Neue Büroräume mit<br />
Baumgarten in der Mitte<br />
Erweiterung: DieHallefür denBrückenbau ist nun bedeutend größer.<br />
Auch das Bürogebäude wurde<br />
erweitert. Das technische Büro,<br />
das zuvor in der Nähe der Produktionshallen<br />
untergebracht<br />
war,ist in das U-förmig erweiterte<br />
Gebäude umgezogen. Die neuen<br />
Räumlichkeiten bieten eine<br />
angenehme Arbeitsumgebung<br />
bei der Erstellung von Tragwerksplanungen<br />
und Konstruktionsplänen.<br />
Im Zuge des Anbaus<br />
wurden für Kunden auch<br />
der Eingangs- und Empfangsbereich<br />
sowie die Besprechungsräume<br />
erweitert und modernisiert.<br />
Im Innenhof wurde ein<br />
kleiner Garten mit Bäumen angelegt.<br />
Er dient den Mitarbeitern<br />
zur Entspannung oder für Kundengespräche.<br />
pm<br />
www.schaffitzel.de<br />
Foto: Schaffitzel<br />
40 Jahre<br />
SchneiderBau<br />
Kontinuität, Kundennähe und starke<br />
Persönlichkeiten prägen dieEntwicklung.<br />
Wir haben immer zweiDinge<br />
im Blick behalten: die<br />
Menschen und die Zukunft<br />
des Bauens“, sagt Andreas<br />
Zipf, seit 2021 Standortleiter bei<br />
Schneider Bau in Heilbronn, anlässlich<br />
des 40-jährigen Bestehens<br />
des Unternehmens. Unverzichtbar<br />
sei imJubiläumsjahr ein<br />
Dankeschön an die Mitarbeitenden<br />
–und an Hans-GeorgSchmerer.<br />
35 Jahrelang warerStandortleiter.<br />
Ersteuerte das Unternehmen<br />
mit Weitblick, Kompetenz<br />
und Geschick. „Zugleich schuf er<br />
das Fundament, auf dem Schneider<br />
Bau erfolgreich bleibt und<br />
seiner gesellschaftlichen Verantwortung<br />
gerecht wird“,soZipf.<br />
Frühzeitig nahm sich Hans-Georg<br />
Schmerer des Themas Nachhaltigkeit<br />
an. Unterstützt wurde er dabei<br />
vonder Geschäftsleitung der Wegbereiter.<br />
Doris Köhler war 1982<br />
in der vierten Generation ins Unternehmen<br />
eingetreten, ihr Mann<br />
Eberhard Köhler übernahm 1999<br />
die Unternehmensleitung, die er<br />
bis heute innehat. Der Standortleiter<br />
und die Geschäftsführung<br />
teilten eine Überzeugung: WerHerausforderungen<br />
erkennt, sollte<br />
nicht zögern, sondernHandlungspunkte<br />
identifizieren und loslegen.<br />
Ein Beispiel: 2007 ließ sich<br />
Schneider Bau zum Entsorgungsfachbetrieb<br />
zertifizieren.<br />
Der Wunsch, beim Straßen- und<br />
Tiefbau über den Rand der Baugrube<br />
hinauszublicken, zeigt sich<br />
in der Praxis bis heute. Hervorzuheben<br />
sind Projekte wie der<br />
Umbau einer Kreuzung zu einem<br />
Kreisverkehr in Offenau in diesem<br />
Jahr.Das Projekt wurde nach dem<br />
Qualitätsstandard Baden-Württemberg<br />
umgesetzt. Die Landesregierung<br />
fördert damit den Einsatz<br />
innovativer Technologien im Straßenbau.<br />
Heute zählt Schneider Bau <strong>10</strong>5<br />
Mitarbeiter.Durch Digitalisierung<br />
und Building Information Modeling,<br />
die Entwicklung smarter<br />
Straßen und vernetzter Systeme,<br />
hat sich deren Arbeit dramatisch<br />
verändert. Das Fazit zieht Standortleiter<br />
Andreas Zipf: „Gemeinsam<br />
haben wir viel erreicht unter<br />
ständig wechselnden Rahmenbedingungen.<br />
Insgesamt wird die<br />
Arbeit technisch anspruchsvoller,<br />
und bei aller Planung bleibt zumindest<br />
das Wetter unberechenbar.<br />
AmEnde belohnt uns eine<br />
Fahrt über die selbst gebaute Asphaltdecke<br />
und das Gefühl: Das<br />
ist uns gut gelungen!“ pm<br />
www.ihrwegbereiter.de
22 Journal<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
NEWSLINE<br />
Teamshop von Jako in Rouen<br />
MULFINGEN. Ein weiterer Teamshop 89inFrankreich:<br />
Am 1. Oktober eröffnete in Rouen der Teamshop 89 HN<br />
Sport.Mit dabei in der Hauptstadt der Normandie waren<br />
auch Kévin Le Cunff, Paralympics-Sieger im Radfahren,<br />
sowie Edgar Empis, Profi-Tischtennisspieler. Teamshop<br />
89 ist eine Dachmarke des Mulfinger Herstellers von<br />
Teamsportbekleidung Jako. Romain Feret, Inhaber des<br />
Geschäfts in Rouen, stattetbereitsseit vielen Jahren Vereine<br />
und Teams aus –und hat sich nun entschieden, die<br />
Partnerschaft mit Jako auszubauen: „Mit der logistischen<br />
Kapazität und Lagerhaltung, der Qualität und<br />
dem Design der Kollektionen sowie ihrer Lebensdauer<br />
erfülltJakoden Bedarf derVereine vollständig.“Deshalb<br />
sei die Marke in den letzten Jahren Hauptlieferant geworden.Absofortfinden<br />
dieKundinnen undKunden auf<br />
150 Quadratmetern ein breites Sortiment an Jako-Artikeln<br />
und Ausrüstung für Teamsaus Sport und Unternehmen.<br />
Direkt inden Ladenbau integriert ist dabei ein Bereich<br />
für die individuelle Veredelung der Textilien. Mit<br />
dem neuen Laden in Nordfrankreich gibt es inzwischen<br />
insgesamt 33Teamshop-89-Geschäfte für Teamsportler<br />
und Firmen in Zusammenarbeit mit Jako. Unter dem<br />
Dach des Markenkonzepts von Jako agieren die Partner<br />
dabei eigenständig.<br />
pm<br />
Award für Assenheimer Mulfinger<br />
HEILBRONN. DieAutohausgruppeAssenheimer Mulfinger<br />
hat den ersten Platz des diesjährigen Mind Change<br />
Award gewonnen. Verliehen wird der Award von der<br />
„AcademyofBusiness“, einer Einrichtung der Güglinger<br />
Managementberaterin Sabine Oberhardt (Bildmitte).<br />
Ausgezeichnet werden Unternehmer, Führungspersönlichkeiten<br />
und Projektteams, die mit einer nachhaltigen<br />
Zukunftsorientierung und einem positiven Mindset<br />
überzeugen. „Hierzu<br />
gehören auch innovative<br />
Projekte und<br />
zukunftsweisende<br />
Personalmanagementkonzepte,<br />
bei<br />
denen ein Mind<br />
Change klar erkennbar<br />
ist“, heißt es bei<br />
der Akademie. Assenheimer<br />
Mulfinger<br />
hatte ein eigenes<br />
Führungskompetenzmodell<br />
erstellt,<br />
das auf den Unternehmens- und Führungswerten der<br />
Firma basiert. Esstellt die Grundlage für alle Entwicklungsschritte<br />
einer Nachwuchsführungskraft dar und<br />
soll die individuelle Entwicklung von jungen Talenten<br />
stärken. Personalleiterin Marina Dierolf (rechts im Bild)<br />
und Personalreferentin Jessica Jaufmann nahmen die<br />
Auszeichnung in Ludwigsburg entgegen.<br />
pm<br />
Foto:AssenheimerMulfinger<br />
Bechtle kauft ein<br />
Nach ACSSystemsund Tangible Benefitsorgtnun Qolcom für einen weiteren Zugewinn<br />
von Marktanteilen im britischen Business-to-Business-Markt.<br />
Die Bechtle AG setzt ihre internationale<br />
Akquisitionsstrategie<br />
fort und verstärkt<br />
sich in Großbritannien mit dem<br />
SystemintegratorQolcom Limited.<br />
Der Firmensitz des 2005 gegründeten<br />
IT-Spezialisten in Newbury<br />
westlich von London schließt eine<br />
Lücke zwischen zwei bereits vorhandenen<br />
Standorten auf der Insel.<br />
Qolcom beschäftigt 44 Mitarbeitende<br />
und erzielte im zurückliegenden<br />
Geschäftsjahr 30<br />
Millionen Euro Umsatz. Das Kerngeschäft<br />
des Systemintegrators<br />
umfasst digitale Arbeitsplatzlösungen,<br />
intelligente Netzwerk-Infrastruktur<br />
und IT-Security.<br />
Mit eigenen Gesellschaften<br />
in 14 Ländern vertreten<br />
Das Management von Qolcom<br />
zielt mit dem Verkauf anBechtle<br />
auf die Weiterentwicklung des eigenen<br />
Unternehmens unter dem<br />
Dach einer großen, internationalen<br />
Gruppe und will so zugleich<br />
die Nachfolge für einen Teil des<br />
Expansiv: Bechtle,hier die Hauptverwaltung in Neckarsulm, wächstweltweit.<br />
Führungsteams absichern. Der<br />
derzeitige Geschäftsführer Keith<br />
Reading bleibt in gleicher Funktion<br />
im Unternehmen. Nach dem<br />
Zukauf des IT-Dienstleisters ACS<br />
Systems im November 2022 und<br />
dem Wiederverkäufer Tangible<br />
Benefit imMärz 2023 durch<br />
Bechtle sorgt nun Qolcom fürden<br />
weiteren Zugewinn von Marktanteilen<br />
im britischen Business-to-<br />
Kärcher hält Weltrekord<br />
Kärcher hat den Guinness-<br />
Weltrekord als meistverkaufte<br />
Marke für Hochdruckreiniger<br />
erhalten. Das Unternehmen<br />
„bestätigt damit seine<br />
weltweit herausragende Stellung<br />
in der Produktkategorie, die als<br />
Herzstück so unverwechselbar<br />
mit der Marke verbunden ist“,<br />
heißt es in einer Mitteilung.Seine<br />
führende Position habe sich Kärcher<br />
über die Jahrzehnte mit innovativenund<br />
qualitativ hochwertigen<br />
Hochdruckreinigern und<br />
Zubehören erarbeitet. Bereits im<br />
Jahr 1950 erfand Alfred Kärcher<br />
den ersten europäischen Heißwasser-Hochdruckreiniger,<br />
der<br />
bis heute fester Bestandteil von<br />
Firmenfoto: Bechtle<br />
Business-Markt. Einschließlich<br />
der lokalen Präsenz in Manchester,<br />
Northampton, London und<br />
Chippenham ist Bechtle in 14 europäischen<br />
Ländern mit eigenen<br />
Gesellschaften und über ein Partnernetzwerk<br />
auf allen Kontinenten<br />
vertreten.<br />
Bechtle ist bereits seit 26 Jahren<br />
in Großbritannien präsent und<br />
bietet Unternehmen und öffentlichen<br />
Auftraggebern ein Portfolio<br />
aus Hardware, Software, Solutions<br />
und Services.<br />
Gemeinsam mit Qolcom beschäftigt<br />
das IT-Systemhaus an fünf<br />
Standorten gut 370 Mitarbeitende.<br />
Daskonsolidierte Umsatzvolumen<br />
erreicht rund 290 Millionen<br />
Euro.<br />
pm<br />
www.bechtle.com<br />
Das Unternehmen istdie aktuell meistverkaufteHochdruckreiniger-Markeund hat es mit seinen<br />
Verkaufszahlenins Guinessbuch geschafft.<br />
Druckintensiv: Kärcher-Hochdruckreiniger sindweltweit im Einsatz<br />
und lassen auch historischeBausubstanz erstrahlen. Foto: NPG-Archiv<br />
Reinigungsaufgaben in Industrie<br />
und Gewerbe ist. ImJahr 1984<br />
gelang der erfolgreiche Einstieg<br />
ins Endkundengeschäft, als Kärcher<br />
mit dem Modell HD 555 den<br />
weltweit ersten tragbaren Hochdruckreiniger<br />
für Haus und Garten<br />
auf den Markt brachte. Kärcher<br />
bietet heute mehr als 3000<br />
Produkte an. Der Hochdruckreiniger<br />
ist nach wie vor das Gerät,<br />
das als charakteristisches Aushängeschild<br />
gilt. Zuletzt hat Kärcher<br />
die Reinigungsleistung bei<br />
den Hochdruckreinigern mit einer<br />
neuartigen Düse um 50 Prozent<br />
im Vergleich zu einer Standard-Flachstrahldüse<br />
gesteigert.<br />
Im vergangenen Jahr hat Kärcher<br />
zumzweiten Mal in der Firmengeschichte<br />
sein Kernprodukt überarbeitet<br />
und eine neue Palette von<br />
professionellen Kaltwasser- und<br />
Heißwasser-Hochdruckreinigern<br />
vorgestellt.<br />
pm<br />
www.kaercher.com<br />
Fega &Schmidt als Top-Zulieferer<br />
ANSBACH. Der Elektrogroßhändler Fega &Schmitt wurde<br />
nach 2023 auch in diesem Jahr mit dem renommierten<br />
Siegel „Top PV Zulieferer“ des unabhängigen Bonner<br />
Marktforschungsinstituts EUPD Research<br />
ausgezeichnet. Die Anerkennung basiert auf der Befragung<br />
„PV InstallerMonitor“ unter Elektroinstallateuren.<br />
Das Panel würdigte vor allem die Service- und Dienstleistungsqualität<br />
der 61 Niederlassungen von Fega &<br />
Schmitt bei Kundenberatung, Lieferung und Montage<br />
von Fotovoltaik-Anlagen. In der unabhängigen Befragung<br />
unter PV-Installateuren hatten diese insbesondere<br />
die schnelle und zuverlässige Lieferung, die hohe Qualität<br />
der Beratung sowie die Flexibilität und Kompetenz<br />
bei Montagedienstleistungen hervorgehoben. Diese<br />
Faktoren wurden von den befragten Unternehmen als<br />
entscheidend für ihre Zufriedenheit mit dem Händler<br />
Fega &Schmitt genannt.Umfür Kunden Transparenz im<br />
Fotovoltaik-Markt zu schaffen,hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut<br />
EUPD Research eine wissenschaftliche<br />
Methode zur unabhängigen Bewertung von<br />
Unternehmen entwickelt. Dasdaraus entstandene Siegel<br />
„Top PVZulieferer” basiert demnach auf einer mehrstufigen<br />
Analyse der Kundenzufriedenheit sowie des<br />
Distributionsanteils.<br />
pm<br />
Sportliches Sommerlager<br />
Würth IndustrieService lud Mitarbeiterkinder wieder zum Ferienprogramm. Diesmal fanddas Treffen<br />
unter anderem nach dem olympischen Prinzip statt.<br />
Olympiaden meistern, Pokale<br />
basteln, imWildpark<br />
klettern: All das bot das 14.<br />
MiKi-Sommerlager von Würth Industrie<br />
Service. Rund 60Mitarbeiterkinder<br />
im Alter von sechs<br />
bis elf Jahren wurden mit einem<br />
abwechslungsreichen Programm<br />
rund um das Gelände der Kopernikus-Realschule<br />
in Bad Mergentheim<br />
betreut.<br />
Mit dem Sommerlager bietet<br />
Würth Industrie Service den Kindern<br />
der rund 1800 Mitarbeiter<br />
ein Rundum-Programm voller<br />
Spiel und Spaß, um während<br />
derschulfreienZeit innerhalb der<br />
Sommerferien für Abwechslung<br />
zu sorgen. Auch in diesem Jahr<br />
wurden die „MiKi’s“ täglich von<br />
sieben bis 17.30 Uhr –angepasst<br />
an die Arbeitszeiten der Eltern –<br />
von sechs Auszubildenden von<br />
Würth Industrie Servicebetreut.<br />
Dabei drehte sich alles umdas<br />
Motto „WIS Kids bei den Olympischen<br />
Spielen“. Die jungen Athletinnen<br />
und Athleten konnten sich<br />
in vielen verschiedenen sportlichen<br />
Disziplinen wie Weitwurf,<br />
Sack- und Seilhüpfen, Schubkarrenrennen<br />
und Dosenwerfen<br />
messen und um den Sieg wetteifern.<br />
pm<br />
www.wuerth-industrie.com<br />
Abwechslung: Auch ihre Kletterkünste konnten die Kinder beim<br />
diesjährigen MiKi-Sommerlager unter Beweisstellen. Foto: PiaSchmitt
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Journal 23<br />
Startschuss für Sued-Link<br />
Mit dem Projektauftrag beteiligt sich Leonhard Weiss an einem dergrößten<br />
Infrastrukturvorhabender Energiewende in Deutschland.<br />
Die Bauarbeiten von Sued-<br />
Link in Baden-Württemberg<br />
haben offiziell begonnen.<br />
Mit einem Festakt fiel auch<br />
für Leonhard Weiss der offizielle<br />
Startschuss zum Ausbau des Projektabschnitts<br />
im Nordosten des<br />
Bundeslandes.<br />
Windkraft aus demNorden<br />
für den Süden<br />
Verbraucher haltensichbeimKauf<br />
von Solaranlagen zurück<br />
Unterdurchschnittliches Wachstumbei denNeuinstallationen in SchwäbischHall.<br />
Gesundheit im Blick<br />
Mit umfangreichen Gesundheits-<br />
und Vorsorgeleistungen<br />
setzt Ingenia<br />
Projects ein starkes Zeichen<br />
als moderner Arbeitgeber. Durch<br />
nachhaltige Mobilitätsangebote,<br />
maßgeschneiderte Gesundheitsprogramme<br />
undeinevorbildliche<br />
finanzielle Vorsorge zeigt Ingenia,<br />
dass es mehr ist als nur ein Arbeitsplatz<br />
–esist einOrt,andem<br />
sich Mitarbeitende ganzheitlich<br />
wertgeschätzt fühlen.<br />
So unterstützt der Anbieter innovativer<br />
Fotovoltaik-Produkte<br />
aus Kirchberg seine Angestellten<br />
bei der nachhaltigen Fortbewegung<br />
durch das JobRad-Leasing-<br />
Modell. Alle sozialversicherungspflichtigen<br />
Mitarbeiter, die ihre<br />
Verbindend: LW bringt denwindreichen Nordenmit dem energiehungrigen<br />
Süden zusammen,hier stellvertretend(v. li.) Martin Brenner,<br />
Jochen Eidel, Robert Kreß, Andreas Baumannund Oliver Hofmann mit<br />
Werner Götz, Geschäftsführer vonTransnet BW.<br />
Foto: L. Weiss<br />
Sued-Link ist eines der größten<br />
Infrastrukturvorhaben der Energiewende.<br />
Die Gleichstrom-Erdkabelverbindung<br />
wird ab Ende<br />
2028 die windreichen Regionen<br />
Norddeutschlandsmit Bayernund<br />
Baden-Württemberg verbinden.<br />
Die 700 Kilometer lange Verbindung<br />
wird von den beiden Übertragungsnetzbetreibern<br />
Transnet<br />
BW und Tennet realisiert. Tennet<br />
ist für den nördlichen Trassenabschnitt<br />
und die Konverter<br />
in Schleswig-Holstein und Bayern<br />
zuständig, Transnet BW verantwortet<br />
den südlichen Trassenabschnitt<br />
und den Konverter<br />
in Baden-Württemberg. Winfried<br />
Kretschmann, Ministerpräsident<br />
des Landes Baden-Württemberg,<br />
hob die Bedeutungdes Projekts<br />
für die Energiewende hervor:<br />
„Sued-Link wird unser Land<br />
mit den riesigen Windparks im<br />
Norden verbinden und soStrom<br />
aus konventionellen Kraftwerken<br />
ersetzen.“ Die Bauarbeiten wurden<br />
am27. September mit einem<br />
Festakt eingeläutet, an dem zahlreiche<br />
Vertreter aus Politik und<br />
Wirtschaft teilnahmen. „Wir freuen<br />
uns, Teil dieses bedeutenden<br />
Projekts zu sein und damit einen<br />
Beitrag zur Energiewende und<br />
dem Netzausbau in Deutschland<br />
zu leisten“, betont Robert Kreß,<br />
Im zweiten Quartal <strong>2024</strong> wurden<br />
in Schwäbisch Hall insgesamt<br />
148 Solaranlagen neu<br />
installiert. Dies entspricht einem<br />
Zuwachs von 5,8 Prozent im Vergleich<br />
zum Vorquartal, wie aus<br />
dem aktuellen Solar-Atlas des<br />
Berliner Solaranlagen-Vergleichsportals<br />
Selfmade Energy hervorgeht.<br />
Damit liegt das Wachstum<br />
in Hall unter dem bundesweiten<br />
Durchschnittvon 7,4 Prozent.<br />
Die Gesamtzahl der inder Siederstadt<br />
installierten Solaranlagen<br />
beträgt aktuell 2711 Anlagen<br />
–das entspricht ungefähr einer<br />
Fläche von38Fußballfeldern.<br />
Die installierte Leistung liegt damit<br />
bei insgesamt 60Megawatt.<br />
Gemessen an der Anzahl der Fotovoltaik-Anlagen<br />
pro <strong>10</strong>00 Einwohner<br />
schafft Schwäbisch Hall<br />
es imRanking der Städte aufPlatz<br />
535 von insgesamt 2050, gemessen<br />
an der insgesamt installierten<br />
Leistungauf Rang <strong>10</strong>4.<br />
Tim Rosengart, Geschäftsführer<br />
von Selfmade Energy: „Obwohl<br />
2023 so viele Fotovoltaik-Anlagen<br />
in Deutschland installiert wurden<br />
wie noch nie zuvor, war die<br />
Nachfrage im ersten und zweiten<br />
Quartal <strong>2024</strong> vergleichsweise<br />
schwach.“ Esscheine, dass viele<br />
Hausbesitzer einen Kauf hinauszögerten.<br />
„Gründe hierfür sind sicherlich<br />
die im Vergleich zu Beginndes<br />
Ukrainekrieges stark gefallenen<br />
Energiepreise, die höheren<br />
Finanzierungskosten bei<br />
den Banken sowie eine allgemeine<br />
Unsicherheit in Bezug auf die<br />
zukünftige wirtschaftliche Entwicklung,<br />
die viele Verbraucher<br />
von größeren Investitionen abhalten<br />
dürfte“, so Rosengart. Demzufolge<br />
seien die meisten Solarfirmen<br />
derzeit nur schwach ausgelastet<br />
und gewährten Preisnachlässe<br />
von bis zu 25 Prozent. Noch<br />
bis Anfang 2023 sei die Nachfrage<br />
nach Solaranlagen aufgrund<br />
der extremen Energiepreise nach<br />
Ausbruch des Krieges und dem<br />
Ingenia Projects fördert aufvielfacheWeise dasWohlergehen seiner Mitarbeiter.<br />
Probezeit erfolgreich absolviert<br />
haben, haben die Möglichkeit, bis<br />
zu zwei Fahrräder ohne Anschaffungswertbegrenzung<br />
zu leasen.<br />
Dabei profitieren sie von einer<br />
cleveren Gehaltsumwandlung.<br />
Zudem bietet das Unternehmen<br />
ein gesundheitsförderndes<br />
Betriebssportprogramman. Unter<br />
der fachkundigen Anleitung einer<br />
anerkannten Sport- und Physiotherapeutin,<br />
haben die Mitarbeitenden<br />
die Möglichkeit, freiwillig<br />
am Sportkurs teilzunehmen.<br />
Das Programmzieltdarauf ab, die<br />
negativen Auswirkungen des langenSitzenszureduzieren,die<br />
Haltung<br />
zu verbessern, Schmerzen<br />
vorzubeugen und einBewusstsein<br />
für gesundheitsförderliches Verhalten<br />
zuschaffen. Ein weiterer<br />
Beweis für das Engagement von<br />
Ingenia für die Gesundheit ihrer<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />
ist auch dieMöglichkeit, nach<br />
Geschäftsführer im Straßen- und<br />
Netzbau von LeonhardWeiss.<br />
Weiss: Losstreckeüber40<br />
Kilometer<br />
Das Los des Familienunternehmens<br />
umfasst den Bau von 40Kilometern<br />
der Sued-Link-Leitung<br />
zwischen der Landesgrenze zu<br />
Bayern und der Landkreisgrenze<br />
Main-Tauber zum Neckar-Odenwald-Kreis.<br />
Dabei werden zwei<br />
Schutzrohre mit je30Zentimetern<br />
Durchmesser für die Stromkabel<br />
verlegt. Parallel verbauen<br />
die Teams Schutzrohre für Steuer-<br />
und Kommunikationsleitungen.<br />
Der Auftrag besteht sowohl<br />
ausder Herstellungder Leitung in<br />
offener Grabenbauweise, alsauch<br />
aus der grabenlosen Herstellung<br />
von Spülbohrungen mit teilweise<br />
über <strong>10</strong>00 MeternLänge. pm<br />
https://suedlink.com<br />
Verhalten: In Schwäbisch Hall<br />
wurden weniger Solaranlagen<br />
installiert.<br />
Foto: M. Brandt/dpa<br />
Wunschnach Absicherung dereigenen<br />
Energieversorgung extrem<br />
hoch gewesen.<br />
pm<br />
www.selfmade-energy.com<br />
Mehrwert: UmfangreicheGesundheitsleistungensorgenfür<br />
zufriedene Mitarbeiter.<br />
Foto: Ingenia<br />
der Probezeit eine umfangreiche<br />
Zusatz-Krankenversicherung abzuschließen.<br />
pm<br />
www.ingenia-projects.de<br />
NEWSLINE<br />
TII gewinnt neuen Vertriebs- und<br />
Serviepartner für Italien<br />
ULM/PFEDELBACH. Die TII-Group mit rund 900 Mitarbeitern,<br />
die unter anderem mit Scheuerle Fahrzeugbau<br />
auch einen Sitz in Pfedelbach hat, intensiviert ihre Präsenz<br />
in Europa. Mit Movincar hat TII Kamag einen Vertriebs-<br />
und Servicepartner für ganz Italien gewonnen.<br />
Die aufUmschlagslösungenspezialisierte Movincar wird<br />
italienischen Kunden künftig die Hoflogistikfahrzeuge<br />
von TII Kamag anbieten. Das Unternehmen aus der<br />
Aprolis-Gruppe, ein international tätiger Verbund aus<br />
Unternehmen, die Umschlaglösungen anbieten, ist spezialisiert<br />
aufden Vertrieb und Handel von Intra- und Hoflogistiklösungen<br />
führender Hersteller. „Dadurch besitzt<br />
Movincar das Know-how, umauch unsere anspruchsvollen<br />
Kunden sachkundigzuberaten und zu betreuen“,<br />
erklärt Peter Brenner,Area Sales Manager bei TII Kamag.<br />
Die CGM Movincar Gruppe deckt mit ihrem umfassenden<br />
Vertriebs- und Servicenetz einschließlich acht eigenen<br />
Niederlassungen, <strong>10</strong>0 Außendiensttechnikern sowie<br />
zahlreichen weiteren autorisierten Partnern Italien vollständig<br />
ab.<br />
pm<br />
Zwei neue Sachverständige bei<br />
der Handwerkskammer<br />
REGION. Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken hat<br />
zwei neue Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt:<br />
Markus Bleyer aus Heilbronn für das Raumausstatterhandwerk<br />
und Jochen Röck<br />
aus Werbach für<br />
das Parkettlegerhandwerk.<br />
Sachverständige<br />
helfen<br />
als neutrale<br />
Experten weiter,<br />
wenn es zum<br />
Streit zwischen<br />
Kunde und Handwerker kommt. Auftraggeber für ein<br />
Gutachten können Verbraucher,Bauherren, Handwerksbetriebe<br />
und Gerichte sein.<br />
pm<br />
Spenden in Höhe von 24.000 Euro<br />
BAD MERGENTHEIM. Spenden für den guten Zweck:<br />
Bei mehreren Triathlon-Veranstaltungen hat die Firma<br />
Roto, Hersteller von Fensterlösungenrund um das Dach,<br />
für teilnehmende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die<br />
Startgebühr entrichtet und bei Kunden und Partnern<br />
Spenden gesammelt. Zusammen mit der Summe aus<br />
dem „Stadtradeln <strong>2024</strong>“ kamen,aufgestockt von Roto,<br />
insgesamt 24.000 Euro zusammen. Die Spendengelder<br />
werden zu vier gleichen Teilen unter der Wilhelm-Frank-<br />
Stiftung für die Förderung von Wissenschaft und Forschung,<br />
der Elfriede-Frank-Stiftung für unverschuldet in<br />
Not geratene Menschen, der Initiative „Sportler gegen<br />
Hunger“ für den vereinfachten Zugang zu Schulbildung<br />
in Afrika, und 22 Kindergärten in und um Bad Mergentheim<br />
aufgeteilt.<br />
pm<br />
Intersport hat sein Category<br />
Management verstärkt<br />
HEILBRONN. Der Sportfachhändler Intersport baut sein<br />
Category Management weiter aus: Zum 1. Oktober ist<br />
das Führungsteam mit Verantwortung für die komplette<br />
Lieferkette um Stefan<br />
Gmeiner ergänzt<br />
worden. Gmeiner<br />
wird als Division<br />
Manager die Sortimente<br />
Outdoor,Winter,<br />
Swim & Beach<br />
weiterentwickeln.<br />
Der Kaufmann und<br />
Betriebswirt war zuletzt<br />
Regional Director beim Sportartikelhersteller Columbia<br />
Sportswear undindieser Funktion seit 2018 verantwortlich<br />
für die Führung eines fast 30-köpfigen<br />
Sales- und Marketing-Teams. Er verantwortete acht zentral-<br />
und osteuropäische Märkte. Zuvor war erab2006<br />
als Key Account Manager DACH bei Timberland World<br />
Trading, München.<br />
pm<br />
Foto: Intersport Foto:HWK
24 Firmen &Märkte<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
Kämpferischer Blick nach vorne<br />
Die Baugruppe Stauch erweitertihren HauptsitzamStandort Kupferzell. Seit1933ist derBetrieb familiengeführt. Mitdem Anbauwill<br />
das Unternehmen mitteninder angespannten Situation am Bau auch ein Signal geben. VONANTONIO DEMITRI<br />
Ob der Rohbau des Autohauses<br />
Koch, das Wohnquartier<br />
im Lehen oder<br />
die Erweiterung der Kläranlage<br />
Vogelholz –Stauch ist auch in<br />
Schwäbisch Hall ein bekannter<br />
Name. Seit 1933 ist der Betrieb<br />
familiengeführt, inzwischen bereits<br />
in dritter Generation.<br />
Neuer Hauptsitz schon<br />
nach sieben Jahren zu klein<br />
Die Firmenzentrale, die jetzt erweitert<br />
wird, steht gerade einmal<br />
sieben Jahre und istschon zu<br />
eng geworden. „Wir haben keine<br />
Büroplätze mehr, alle Kapazitäten<br />
sind belegt“, erklärte Christian<br />
Dorsch, Geschäftsführer bei<br />
Stauch. Als das Unternehmen<br />
2017 die neuen Räumlichkeiten<br />
bezogen habe, „dachten wir, das<br />
reicht erst einmal eine Weile“, so<br />
Dorsch. „Wir wachsen aber weiter<br />
und schaffen neue Arbeitsplätze.“<br />
Somitsei der Spatenstich der<br />
erste Schritt in eine neue Zukunft<br />
des Unternehmens.<br />
„Eine große Portion<br />
Durchhaltevermögen“<br />
Der Kupferzeller Bürgermeister<br />
Christoph Spieles nannte den Spatenstich<br />
angesichts der aktuellen<br />
konjunkturellen Lage am Bau ein<br />
Spatenstich: DieGeschäftsführer Ralf Ehrler,Bernd Griesinger und Karl-HeinzDorsch, BürgermeisterChristoph Spieles,Geschäftsführer Christian<br />
Dorsch, ProjektleiterinNadine Veinauer und Bauleiter Dominik Sander (v.l.n.r.) beim symbolischen Erdaushub.<br />
Foto: Antonio De Mitri<br />
„Wir setzen ein<br />
Zeichen, dass wir<br />
an unsereRegion<br />
glauben.“<br />
„Zeichen von Stärke, Weit- und<br />
Zuversicht“. In Zeiten wie diesen<br />
seien neben Flexibilität und Kreativität<br />
vor allem „eine große Portion<br />
Durchhaltevermögen“ erforderlich.<br />
Auf zwei Stockwerken,<br />
die sich direkt andas bestehende<br />
Gebäude anschließen werden,<br />
sollen nach Fertigstellung zehn<br />
neue Arbeitsplätze eingerichtet<br />
werden, unter anderem für Verwaltung,<br />
Bauleitung, Planungsabteilung<br />
und Finanzbuchhaltung.<br />
Dorsch: „Insgesamt eine Erweiterung<br />
um 40 Prozent.“ Geplante<br />
Bauzeit sind 18Monate. Bauherr<br />
ist –wie sollte es anders sein –<br />
die Stauch Baugruppe selbst. Das<br />
Projekt steht für die erfreuliche<br />
Entwicklung des Betriebs, der in<br />
den letzten Jahren personell aufstocken<br />
konnte. Dorsch: „Mit<br />
dem Erweiterungsbau setzen wir<br />
deshalb auch ein Zeichen dafür,<br />
dass wir an unsere Region glauben<br />
und in Zukunft weiter wachsen<br />
wollen –trotz der schwierigen<br />
Zeiten im Baugewerbe.“<br />
HerausforderungenamBau<br />
nehmen weiter zu<br />
Die Gesamtlage in der Branche sei<br />
angespannt, auch weil Deutschland<br />
auf eine Rezession zusteuere.<br />
Hinzu kämen die steigenden<br />
Kosten. „Die Herausforderungen<br />
nehmen weiter zu. Aber wir wären<br />
nicht Stauch aus Kupferzell,<br />
wenn uns das behindern würde“,<br />
gab sich der Geschäftsführer vor<br />
den Beschäftigten kämpferisch.<br />
„Gerade jetzt schauen wir nach<br />
vorne–so, wie viele anderekleine<br />
und mittelständische Unternehmen<br />
in Hohenlohe auch handeln<br />
statt zu zaudern.“ Neben ihrem<br />
Hauptsitz in Kupferzell ist<br />
die Baugruppe in Gräfelfing bei<br />
München und im oberbayrischen<br />
Waidhofen bei Schrobenhausen<br />
vertreten. Außer Hoch- und<br />
Tiefbau für private, gewerbliche<br />
und öffentliche Kunden gehören<br />
Sanierungen und der Ankauf von<br />
Grundstücken zumPortfolio.<br />
stauch-baugruppe.de<br />
Studenten bei Schubert und Beckhoff<br />
Ineinem Blockseminar erhielten Studenten aus Aalen und Heilbronn Einblicke in die Systemautomationund denVerpackungsmaschinenbau.<br />
In den zwei letzten Septemberwochen<br />
nutzten acht Studenten<br />
der Mechatronik an der<br />
Hochschule Aalen sowie ein Student<br />
der Hochschule Heilbronn<br />
während der vorlesungsfreien<br />
Zeit die Möglichkeit, innovative<br />
Verpackungstechnologien im<br />
Rahmen eines 14-tägigen Blockseminars<br />
kennenzulernen. „Mit<br />
diesemPilotprojekt gehen wir bewusst<br />
neue Wege, um im direkten<br />
Miteinander mit renommierten<br />
Industriepartnern die Verzahnung<br />
von Theorie und Praxis<br />
zu stärken und in einem auf zwei<br />
Wochen konzentrierten Lernerlebnis<br />
greifbarer zu machen,<br />
gleichzeitig damit aber auch den<br />
Leistungsdruck während des regulären<br />
Vorlesungszeitraums zu<br />
verringern“, erläutert Studiendekan<br />
Prof. Dr. Peter Eichinger<br />
die Intention des erstmals angebotenen<br />
Wahlfachs.„Die Studierenden<br />
waren begeistert von der<br />
Idee, zwei Wochen unmittelbar in<br />
den Entwicklungsalltag bei zwei<br />
regionalen Firmen eingebunden<br />
zu werden“, berichtet Prof. Dr.<br />
Markus Glück. Gleich am ersten<br />
Tag ging es mit einer Einführung<br />
in die genutzte Steuerungstechnik<br />
im Crailsheimer Trainingszentrumder<br />
Firma Beckhoff Automation<br />
los. Wichtige Grundlagen der<br />
Steuerungs- und Regelungstechnik<br />
wurden wiederholt und direkt<br />
am Gerät unter der Anleitung der<br />
Applikationsingenieure Fabian<br />
Heer und MarkusSeckler ausprobiert.<br />
Ab dem dritten Tag ging es<br />
dann zum zweiten Partnerunternehmen,<br />
Gerhard Schubert Verpackungsmaschinen.<br />
„Wir waren voll in den Unternehmensalltag<br />
integriert. Sicherheitsschuhe<br />
an und direkt ans Gerät“,<br />
erzählt Justin Schmidt, Studentim<br />
vierten Semester, voller Begeisterung.<br />
Drei Roboter waren für die<br />
Seminarteilnehmer vorbereitet<br />
worden. Die Dozenten Mohamed<br />
Salam Kellil, Hannes Häusler und<br />
Ghazi Chouikh stellten zunächst<br />
die Gerätearchitektur eines neuen<br />
Robotertyps vor. Es galt die kennengelernte<br />
Steuerungstechnik<br />
zu finden, die Roboterprogrammierung<br />
kennenzulernen und die<br />
ersten Bewegungsabläufe auszuprobieren.<br />
Schrittweise wurden<br />
die Seminarteilnehmer nach kurzen<br />
theoretischen Einführungen<br />
in Bildverarbeitung, Antriebs-und<br />
Regelungstechnik, KI-Methoden,<br />
Arm- und Werkzeugkonstruktion<br />
an ihre Projektaufgaben herangeführt.<br />
„Die zweite Seminarwoche<br />
stand ganz im Zeichen des angewandten<br />
mechatronischen Systementwurfs“,<br />
erläutert Prof. Dr.<br />
Bernhard Höfig das Lehrgangskonzept.<br />
„Die Seminarteilnehmer<br />
bekamen Zugang zu drei Robotersystemen<br />
und durften sich selbst<br />
ausprobieren; eine für sie ganz<br />
wertvolle Lernerfahrung, die sie<br />
mit spürbarer Leidenschaft angingen“,<br />
ergänzt Prof. Dr. Ulrich<br />
Schmitt, der die Gruppe zeitweise<br />
begleitete.<br />
Dieses Pilotprojekt war ein voller<br />
Erfolg, so das einhellige Fazit<br />
aller Beteiligten im Rahmen der<br />
abschließenden Feedbackrunde.<br />
Die Studenten waren begeistert<br />
vonder Praxisnähe des Seminarsund<br />
dem Lernerlebnis in den<br />
Technikabteilungen.<br />
Begeistert zeigte sich auch Prof.<br />
Dr. Peter Eichinger: „Die Ziele<br />
unseres Pilotprojekts wurden<br />
voll erreicht. Man ist beeindruckt,<br />
welche Ergebnisse man in einem<br />
guten Miteinander und bei der<br />
Konzentration auf ein Thema erzielt<br />
und dabei noch Spaß haben<br />
kann“. Sein Fazit: „Das ist wahrlich<br />
ein vorbildliches Engineering<br />
für eine lebenswerte Welt, waswir<br />
hier kennenlernen durften. Dies<br />
ruft geradezu nach einer Fortsetzung,<br />
vielleicht sogar Ausdehnung.“<br />
pm<br />
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www.beckhoff.com<br />
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seit 2004<br />
Aufgabe: Studenten beim Programmieren eines Roboters im Rahmen<br />
des Seminars „Smart Packaging Technologies“ bei Schubert. Foto: Schubert
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Firmen &Märkte 25<br />
Optimismus im Jubiläumsjahr<br />
Creglinger SpritzgussexperteWirthwein sieht trotz gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen vieleWachstumschancen. VONADINA BAUER<br />
Steigende Konkurrenz aus<br />
China, die verschärften Abgasvorschriften<br />
der EU und<br />
sinkende Absatzzahlen–diedeutsche<br />
Automobilindustrie gerät zunehmend<br />
unter Druck. Das geht<br />
auch an Zulieferernwie derCreglinger<br />
Wirthwein SE nicht spurlos<br />
vorbei. „Für das Geschäftsfeld<br />
Mobility ergeben sich im Moment<br />
viele Fragezeichen. Hier müssen<br />
nun endlich die Stückzahlen<br />
wieder steigen“, erklärt Marcus<br />
Wirthwein. Der Vorsitzende des<br />
Aufsichtsrats ist aber auch überzeugt,<br />
dass geradefür E-Autos die<br />
Kunststoffkomponenten besonders<br />
wichtig sind, und sich daher<br />
auch künftig wieder Wachstumschancenergeben.<br />
Ähnlichbewertet der Geschäftsleiter<br />
aktuell die Lage im Geschäftsbereich<br />
„Home Appliance“, also<br />
bei Komponenten für Hausgeräte:<br />
„Die Branche hat im Moment<br />
eine Delle, weil sich die Menschen<br />
in Coronazeiten mit neuen<br />
Geräten eingedeckt haben. Da ist<br />
aktuell eine Sättigung eingetreten.<br />
Aber wir sehen hier Chancen, mit<br />
Zum Unternehmen<br />
weiteren Kunden ins Geschäft zu<br />
kommen.“<br />
POTENZIALE Insgesamt gibt<br />
sich die Creglinger Unternehmensgruppe<br />
im Jubiläumsjahr –<br />
gegründet wurde Wirthwein 1949<br />
durch Walter Wirthwein –kein<br />
bisschen altersmüde. Im Gegenteil:<br />
Mit einer klaren Fokussierung<br />
soll dynamisch die Zukunft<br />
gestaltet werden. „Gerade wird<br />
uns einiges abverlangt. Aber wir<br />
werden die Chance nutzen“, ist<br />
Dr.RalfZander,Sprecher des Vorstands,<br />
überzeugt.<br />
Besonderes viel Potenzial sehen<br />
die Verantwortlichen aktuell<br />
in der Sparte „Rail Infrastructure“,<br />
mit der vor einem Dreivierteljahrhundert<br />
alles begann. „Die<br />
Eisenbahn wurde –wie man täglich<br />
inden Medien verfolgen kann<br />
–lange Zeit etwas vernachlässigt.<br />
Hier besteht ein riesiger Investitionsstau,<br />
der für die kommenden<br />
Jahre hoffen lässt. Aber auch der<br />
Wandel hin zunachhaltiger Mobilität<br />
verspricht uns für die Zukunft<br />
eine stabile Auftragslage“,<br />
In den 75Jahren seit Firmengründung hat sich Wirthwein stetig<br />
weiterentwickelt. Mittlerweile ist die Unternehmensgruppe an 22<br />
Standorten in Deutschland, Polen, den USA, China, Spanien und in<br />
der Türkei tätig und beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter. Darunter<br />
fallen für die Wirthwein-Gruppe 185 Azubis und Studenten, von<br />
denen alleinindiesem Ausbildungsjahr 59 ihre berufliche Zukunft<br />
bei Wirthwein starteten.<br />
Im Jahr 2023 verbuchte die Gruppe einen Umsatz von464 Millionen<br />
Euro, inklusive Bembe Parkett. Auf die Wirthwein SE fallen<br />
davon 380 Millionen Euro.Ein Erfolgsrezept ist die Diversifikation.<br />
Der Kunststoff-Spezialist ist tätig in den Geschäftsfeldern Mobility,<br />
Rail Infrastructure,New Energy,Home Appliance und Medical sowieimBereich<br />
InteriorDesign undParkett.<br />
Gefragt: Das internationale Messeteam von Wirthwein nutztedie „InnoTrans“, LeitmesseimSchienenverkehr,für die Vorstellung vonProduktneuheiten.GeradeimGeschäftsbereich<br />
„Rail Infrastructure“ liegt viel Potenzial für künftige Erfolge.<br />
Foto: Wirthwein<br />
meint der Vorsitzende des Aufsichtsrats.<br />
Deutliches Wachstum verbucht<br />
seit geraumer Zeit auch der Geschäftsbereich<br />
„Medical“. Ein<br />
Grund für den Erfolg: Die Medizinbranche<br />
profitiere von der zunehmenden<br />
Alterung der Gesellschaft.<br />
Die imJanuar 2023 vorgestellte,<br />
vorfüllbare Spritze komme<br />
etwa bei Kunden sehr gut an.<br />
Daher stünden Überlegungen zu<br />
einer Standorterweiterung des<br />
Werks Mühltal bei Darmstadt im<br />
Raum.<br />
Neben den konjunkturellen Herausforderungen<br />
beschäftigt<br />
auch das große Thema Nachhaltigkeit<br />
die Creglinger Unternehmensgruppe.<br />
Die Stromgewinnung<br />
sei zum Beispiel ein wichtiges<br />
Thema, da der Energieverbrauch<br />
beim Kunststoffspritzguss<br />
sehr hoch sei.<br />
„Das negative Image von Kunststoff<br />
ist politisch vorangetrieben,<br />
viele Produkte können nur<br />
aus Kunststoff produziert werden.<br />
Man denkehierandie Fahrzeugindustrie,<br />
die Medizintechnik<br />
oder auch den Hausgerätebereich“,<br />
betont Marcus Wirthwein.<br />
Statt Kunststoffe per se zu<br />
verdammen,gehe es darum, richtig<br />
zu recyceln –wozuesein weltweit<br />
funktionierendes Abfallmanagement,<br />
einen bewussten Einsatz<br />
von Kunststoffrohstoffen und<br />
Technologieoffenheit für den Einsatz<br />
vonRegranulaten brauche.<br />
ERWARTUNGEN Der Blick in<br />
die Zukunft fällt optimistisch aus.<br />
Zwar erwartet Finanzvorstand Dr.<br />
Ralf Zander weder für dieses noch<br />
für das kommende Geschäftsjahr<br />
ein Umsatzwachstum, „dafür fehlt<br />
es einfach noch an Dynamik“.<br />
Aber er führt aus: „Mit Standorten<br />
in Europa, Asien und Amerika<br />
sind wir dort vertreten, wo Wirtschaft<br />
ist und wächst. Eine weitsichtige<br />
Unternehmensentwicklung<br />
hat zu einer guten Eigenkapitalbasis<br />
geführt. Auch schwierige<br />
Zeiten –die wir aktuell gesamtwirtschaftlich<br />
haben –werfen die<br />
Wirthwein-Gruppe daher nicht<br />
um.“<br />
Wie sich die Zukunft gestaltet,<br />
müsse man zweiteilig sehen: In<br />
den USA und China wird mit einer<br />
positiven Entwicklung gerechnet.<br />
„In Europa ist eseher schwierig,<br />
insbesondere inDeutschland<br />
ist die Bürokratie zunehmend ein<br />
Problem“, gibt Wirthwein zu bedenken.<br />
„Abgesehen von diesen<br />
Unterschieden werden wir in allen<br />
Regionen unserer Wachstumschancen<br />
nutzen und uns auf<br />
Produktbereiche konzentrieren,<br />
in denen wir uns differenzieren<br />
können“, so Zander.<br />
www.wirthwein.de<br />
Klares Bekenntniszur Marke<br />
Auf der Messe „GaLaBau“inNürnberg präsentiertendie beiden Marken Ariensund AS-Motor<br />
erstmalseineeigeneBekleidungskollektionenfür Fans und Freunde.<br />
Bestätigung<br />
und Antrieb<br />
Passion meets Fashion: Mit<br />
Leidenschaft entwickeln<br />
und produzieren die Experten<br />
für Hochgrasmähen, Rasenpflege<br />
und Schneeräumen<br />
seit Jahrzehnten ihreGeräte.Mit<br />
der gleichen Leidenschaft sind<br />
auch die beiden Bekleidungskollektionen,<br />
die auf der Messe<br />
GaLaBau vorgestellt wurden,<br />
entstanden. Fans und Freunde<br />
der Marken Ariens und AS-Motor<br />
können ihre Verbundenheit<br />
nun auch stilvoll zeigen.<br />
Die Kollektionen bestehen aus<br />
Winterjacken, Hoodies, Polos,<br />
T-Shirts, Caps und Beanies und<br />
bietenhohen Tragekomfort,modernes<br />
Design und Funktionalität.<br />
Besonders hervorzuheben<br />
ist die Verwendung von weicher<br />
Bio-Baumwolle,die fair und umweltfreundlich<br />
produziert wird.<br />
Denn Nachhaltigkeit wird bei<br />
AriensCo und seinen Marken<br />
großgeschrieben. So gilt dieses<br />
Prinzip auch für die neuen Bekleidungskollektionen.<br />
Durch<br />
hohe Qualität und Langlebigkeit<br />
stehen sie fürnachhaltigeMode.<br />
Über einen QR-Code, der auf jedem<br />
Baumwoll-Kleidungsstück<br />
Nachhaltig:Die Keidungist ausumweltfreundlich produzierterBaumwolle.<br />
zu finden ist, kann die gesamte<br />
Produktions- und Lieferkette<br />
transparent zurückverfolgt werden.<br />
Das Design der neuen Casual<br />
Line Kollektion spiegelt dieIdentität<br />
der Marke AS-Motor mit<br />
Sitz im Bühlertal wider. Eswurde<br />
Wert auf ein modernes, aber<br />
dennochzeitloses Erscheinungsbild<br />
gelegt, das sowohl funktional<br />
als auch ästhetisch ansprechend<br />
ist. Die dezente Platzierung<br />
des Markenlogos unterstreicht<br />
den hochwertigen<br />
Charakter der Kleidung, ohne<br />
aufdringlich zu wirken. Hohes<br />
Gras und steile Hänge, genau<br />
dort sind die Hochgrasmäher<br />
von AS-Motor zu Hause. Dafür<br />
stehen die Höhenlinien, die auf<br />
den Kleidungsstücken der neuen<br />
Kollektion zu sehen sind.<br />
Die Casual Line Kollektion des<br />
amerikanischen Mutterkonzerns<br />
Ariens verkörpert die Werte und<br />
Foto: Ariens<br />
den Geist der Marke mit ihrer<br />
langen Geschichte in der Entwicklung<br />
hochwertiger Zero-<br />
Turn-Rasenmäher und Schneefräsen.<br />
Im Zentrum des Designs<br />
steht das charakteristischeZahnrad<br />
des AriensLogos.<br />
Alle Artikel der neuen Bekleidungskollektionen<br />
sind ab Februar<br />
nächsten Jahres bei den<br />
Fachhändlern erhältlich. pm<br />
EBM-Papst ausMulfingen ist Finalist beim<br />
Deutschen Nachhaltigkeitspreis.<br />
Die Nominierung und die<br />
Auszeichnung als Finalist<br />
des Deutschen Nachhaltigkeitspreises<br />
in der Kategorie „Motoren<br />
und Turbinen“ unterstreichen<br />
das Engagement der EBM-<br />
Papst Gruppe im Bereich Nachhaltigkeit<br />
und die Vorreiterrolle<br />
in der Branche. 224 unabhängige<br />
Fachjuroren aus Forschung,<br />
Verbänden, Beratung und Zivilgesellschaft<br />
haben in der zweiten<br />
Juryrunde über die Vorbilder des<br />
Wandels in der deutschen Wirtschaft<br />
entschieden. Aus Sicht der<br />
Experten haben die Finalisten in<br />
ihren Sektoren besonders wirksame,<br />
erfolgreiche und beispielhafte<br />
Beiträge zur Transformation<br />
gezeigt.<br />
Dr. Klaus Geißdörfer, CEO der<br />
Gruppe, freut sich über den Einzug<br />
ins Finale des Deutschen<br />
Nachhaltigkeitspreises: „Das ist<br />
eine tolle Bestätigung für uns alle<br />
bei EBM-Papst, dass wir im Sinne<br />
der Nachhaltigkeit vieles richtig<br />
machen. Und auch ein Antrieb,<br />
uns weiter für den Klimaschutz<br />
und alle anderen ESG-Themen<br />
starkzumachen.“<br />
Seit der Gründung setzt sichEBM-<br />
Papst dafür ein, dass jedes neu<br />
entwickelte Produkt seinen Vorgänger<br />
ökonomisch und ökologisch<br />
übertrifft. Der Ventilatorenund<br />
Motorenhersteller hat sich<br />
zumZiel gesetzt, ein besseresKlima<br />
zu schaffen –für Mensch und<br />
Umwelt. So streben die Mitarbeitenden<br />
danach, nachhaltiges Denken<br />
und Handeln mit fortschrittlicher<br />
Technologie zu verweben.<br />
EBM-Papst steht für nachhaltige<br />
und intelligente Lösungen<br />
in der Luft- und Antriebstechnik.<br />
Bereits im Jahr 2013 wurde<br />
das Unternehmen in der Kategorie<br />
„Deutschlands nachhaltigste<br />
Unternehmen“ mit dem Nachhaltigkeitspreis<br />
ausgezeichnet. Der<br />
Preis wird Ende November, im<br />
Rahmen des 17. Deutschen Nachhaltigkeitstages<br />
vergeben. pm<br />
www.ebmpapst.com
26 Standort Satteldorf<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
Buddeln für Wohnen und Arbeiten<br />
Für Satteldorfist <strong>2024</strong> ein besonderes Jahr.Inseinen heutigenGrenzen entstand es vor 50 Jahren als Ergebniseiner Gemeindereform –<br />
und hat seitdemals Wirtschaftsstandort erheblichanFahrt gewonnen. VONANTONIO DE MITRI<br />
Wer nach Satteldorf<br />
kommt, stelltschnell fest:<br />
Hier wird kräftig gebuddelt.<br />
So startete beispielsweise im<br />
Juli die Erschließung des Gewerbeparks<br />
III, östlich derBahnlinie.<br />
Die Tief- und Straßenbauarbeiten<br />
sollen bis Mitte Dezember dieses<br />
Jahres abgeschlossen sein. Dann<br />
stehen in Satteldorf weitere zehn<br />
Hektar Gewerbefläche zur Verfügung.<br />
Die Gesamtkosten der Erschließung<br />
belaufen sich auf rund 2,68<br />
MillionenEuro. „Zielder Erweiterung<br />
ist es, Unternehmen bedarfsgerecht<br />
weitere Gewerbeflächen<br />
anbieten zu können und damit<br />
den Wirtschaftsstandort Satteldorf<br />
weiterhin wettbewerbsfähig<br />
zu positionieren und nachhaltig<br />
zu stärken“, erklärt Bürgermeister<br />
Thomas Haas.<br />
Infrastruktur<br />
weiter ausgebaut<br />
Drehkreuz: Knauf Integral mit seinen Dampfwolken prägt die Satteldorfer Industriekulisse. Der Gewerbeparkmit der Anbindung an die A6 und die<br />
B290 istein echter Standortvorteilfür dieGemeinde und wird zurzeit weiterausgebaut.<br />
Foto: Ute Bartels<br />
Rege Bautätigkeit auch am östlichen<br />
Ortsrand im Häuslesbühl.<br />
Anfang Juli waren im zweiten Bauabschnitt<br />
noch sieben Bauplätze<br />
zu vergeben –ausschließlich an<br />
Eigennutzer, die das Haus beziehen.<br />
Die künftigen Bewohner des<br />
Baugebietes profitieren von den<br />
kurzen Wegen zum Ortskern mit<br />
seinen Dienstleistungsangeboten.<br />
Und auch die grüne Natur ist nicht<br />
weit. Wohnen und Arbeiten „zusammen<br />
zu denken“, das ist für<br />
Thomas Haas besonders wichtig,<br />
wieerimInterview mitRegiobusiness<br />
verrät (siehe rechte Seite)<br />
und macht dieAttraktivität des<br />
Standortes Satteldorffür denBürgermeister<br />
aus.<br />
Doch ohne gescheite Infrastruktur<br />
geht es nicht: So wurden im<br />
Gemeindegebiet seit 2022 unter<br />
anderem rund fünf Kilometer<br />
Leerrohre für Glasfaserkabel,<br />
3600 Meter Kabel des Stromversorgers<br />
Netze ODR aus Ellwangen<br />
und 41 Glasfaseranschlüsse<br />
verlegt –ein Großprojektfür Satteldorf.<br />
Am Schnittpunkt<br />
zweier Verkehrsadern<br />
„Ziel der<br />
Erweiterung ist,<br />
Satteldorf<br />
wettbewerbsfähig<br />
zu positionieren<br />
und nachhaltig<br />
zu stärken.“<br />
Abervor allem das Drehkreuz von<br />
A6 und B290 hat sich als Segen<br />
für Satteldorf erwiesen.Kein Wunder,<br />
dass der Gewerbepark sich<br />
genau an den Schnittpunkt der<br />
beiden Verkehrsadern schmiegt.<br />
Hier pulsiert das wirtschaftliche<br />
Herz der Gemeinde, unter<br />
anderem mit Platzhirsch Leonhard<br />
Weiss. In direkter Nachbarschaft<br />
der Unternehmensgruppe<br />
finden sich Firmen wie Hegla<br />
Fahrzeugbau, nach eigenen Angaben<br />
Marktführer auf dem Gebiet<br />
der Glas- und Fenster-Transportaufbauten,<br />
oder auch Knauf Integra:.<br />
Die Tochter der Knauf-Gruppe<br />
aus Iphofen imKreis Kitzingen,<br />
fertigt hochverdichtete Gipsfaserplatten<br />
für den Weltmarkt,<br />
die beispielsweise im Bandschutz<br />
zumEinsatz kommen.<br />
Bardusch-Gruppe mit<br />
neuem Standort<br />
Im Frühjahr hatte sich mit der<br />
Hochreinwäscherei Bardusch aus<br />
Ettlingen bei Karlsruhe ein weiteresUnternehmen<br />
angesiedelt. Die<br />
Gruppe hatte für den Reinraumstandort<br />
mit rund 90 Arbeitsplätzenvier<br />
Millionen Euroinvestiert.<br />
Auf 1800 Quadratmetern entstanden<br />
hermetische Räumlichkeiten<br />
mit Waschmaschinen, Trocknern<br />
und Verpackungsmaschinen<br />
für die Bearbeitung von Textilien<br />
mit höchsten Hygiene-Ansprüchen,<br />
etwafür den Einsatz in Feinmechanik<br />
oder Biotechnologie.<br />
Auf der anderen Seite der B290<br />
liegt der Euro-Rastpark, für LKW-<br />
Fahrer ein wichtiger Anlaufpunkt<br />
auf der Ost-West-Achse der A6.<br />
Erst vor wenigen Tagen konnte<br />
der Autohof nach einer mehrwöchigen<br />
Übergangsphase und<br />
einem desolaten Zustand mit einem<br />
neuen Pächter wieder den<br />
vollen Betrieb aufnehmen. Dieser<br />
plant, die Zahl der LKW-Stellplätze<br />
vonderzeit 1<strong>10</strong> um rund 30 zu<br />
erweitern.<br />
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Elektro istbei denNutzfahrzeugen<br />
längst angekommen<br />
Gemeinde und Unternehmen in Satteldorf setzen auf Nachhaltigkeit.<br />
Seit Mitte vergangenen Jahres<br />
ist er im Einsatz: der<br />
Mercedes-Benz eVito. Er<br />
ist das erste Elektrofahrzeugder<br />
Gemeinde Satteldorf und für die<br />
Sammelkläranlage Neidenfels<br />
unterwegs. Der eVito wird für<br />
tägliche Kontrollfahrten oder im<br />
Bereitschaftsdienst und bei Störungen<br />
genutzt. Bürgermeister<br />
Thomas Haas: „Der Schritt<br />
hin zur Elektromobilität unterstreicht<br />
das Bestreben der Gemeinde,<br />
nachhaltige Lösungen<br />
zu fördern und bevorzugt umzusetzen“,<br />
erklärt er.Diesen Weg<br />
wolle die Gemeinde weitergehen,<br />
und das nicht nur im Bereich<br />
Mobilität, sondern etwa<br />
auch im Bereich erneuerbare<br />
Energien: Auf dem Rathausdach<br />
befindet sich zum Beispiel seit<br />
Kurzem eineFotovoltaik-Anlage.<br />
Auf Nachhaltigkeit setzt auch der<br />
Euro-Rastpark mit seinem neuen<br />
Pächter: Für das kommende<br />
Jahrist eineWasserstoff-Tankanlage<br />
mit einer Fläche von rund<br />
3000 Quadratmetern geplant.<br />
Angeliefert werden soll der Kraftstoff<br />
in Containern. Johannes<br />
Witt, Geschäftsführer von insgesamt<br />
18 Euro-Rastparks: „Wir<br />
gehen mittelfristig von rund <strong>10</strong>0<br />
Klimaschonend: Klaus Vogel (v.li.) und Michael Brunner sindmit<br />
dem eVito für dieKläranlage unterwegs.<br />
Foto: Gemeinde Satteldorf<br />
Tankvorgängen am Tagaus.“ Für<br />
den Langstreckenbedarf sieht er<br />
beim grünenWasserstoff dieZukunft.<br />
„Deshalb planen wir eine<br />
Extra-Tankanlage für Lkw.“ Außerdem<br />
sollen 20 zusätzliche<br />
Schnell-Ladestationen für E-Autos<br />
eingerichtet werden. Vorbereitungen<br />
laufen zudem für eine<br />
Lkw-E-Ladestation.<br />
Auchdie im Gewerbepark gegenüber<br />
ansässigen Unternehmen<br />
setzen verstärkt auf das Thema<br />
Nachhaltigkeit. Beispiel: Hegla<br />
Fahrzeugbau. Speziell fürdie Anforderungen<br />
von E-Fahrzeugen<br />
hat der Anbieter ein gewichtsoptimiertes<br />
Alu-Reff entwickelt,<br />
das die gleiche Stabilität sowie<br />
Tragfähigkeit wie das konventionelle<br />
Reff hat, aber die Reichweite<br />
erhöht. Unter Reffs versteht<br />
man die rechenartigen Aufbauten<br />
an Lkw, mit denen zum Beispiel<br />
große Glas- und Fensterfronten<br />
transportiert werden.<br />
„Die Nachfrage nach E-Nutzfahrzeugen<br />
hat sich stabilisiert und<br />
die Stromer sind ein fester Bestandteil<br />
der Fahrzeugflotten vieler<br />
Unternehmen“ erklärt Geschäftsführer<br />
Marc-Alexander<br />
Stachel. „Die Kunden haben gute<br />
Erfahrungen gemacht und wir<br />
statten im elektrischen Bereich<br />
eine gute Zahl an E-Transporternim2,8-<br />
bis 3,5-Tonnen-Segment<br />
mit unseren Reffs für den<br />
VONANTONIO DEMITRI<br />
Glas- und Fenstertransport aus.“<br />
Elektro-Lkw sind seit vergangenem<br />
Jahr Teil der Fahrzeugflotte<br />
von Geis. Die Logistik-Gruppe<br />
mit rund 9700 Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiternin13Ländern,<br />
die im Satteldorfer Gewerbepark<br />
mit einem eigenen Standort vertreten<br />
ist, will bis 2040 klimaneutral<br />
werden. Das Unternehmen<br />
setzt unter anderem verstärktauf<br />
den biogenen Kraftstoff<br />
HVO anstelle vonDiesel, um den<br />
CO 2<br />
-Ausstoß der Lkw-Flotten zu<br />
reduzieren.<br />
Ähnlich Leonhard Weiss: Das<br />
Bauunternehmen hat im vergangenen<br />
Jahr zweiE-Lkw und einen<br />
E-Kastenwagen in seine Flotte<br />
aufgenommen und sieht seine<br />
Verantwortung auch darin, dass<br />
die Baubranche einer der größten<br />
Verursacher klimaschädlicher<br />
Emissionen ist. 90 Prozent<br />
des Energieverbrauchs, heißt es<br />
bei Weiss, stammten aus dem<br />
Betrieb des eigenen Fuhrparks,<br />
unter anderem Baumaschinen<br />
und Lkw. Die Umgestaltung des<br />
Fuhrparks bilde „eine der größten<br />
Stellschrauben für das Unternehmen,<br />
um seiner Verantwortung<br />
beim Thema Nachhaltigkeit<br />
stärker nachzukommen.“
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />
Standort Satteldorf 27<br />
„Optimal mit Europa vernetzt“<br />
Seinen Erfolg als Wirtschaftsstandort hat Satteldorf auch derguten Verkehrsanbindungzuverdanken.Bürgermeister Thomas Haas<br />
verrät,wie er seine Gemeinde fürFachkräfte von außerhalb attraktiv machen will. INTERVIEWVON ANTONIO DEMITRI<br />
REGIOBUSINESS Herr Haas,<br />
inwiefern hat der Zusammenschluss<br />
zur heutigen Gemeinde<br />
Satteldorf vor 50 Jahren den Wirtschaftsstandortgestärkt?<br />
THOMAS HAAS Satteldorf ist<br />
vor allem deshalb stark, weil<br />
die Gemeinde es immer wieder<br />
geschafft hat, ihre Kräfte zubündeln.<br />
Konkret wird das auch bei<br />
der herausragenden Entwicklung<br />
der Gewerbeflächen deutlich.<br />
Zum einendurch die mutige<br />
Entscheidung des Gemeinderats,<br />
die Autobahn als Chance für ein<br />
Industriegebiet zu nutzen.<br />
Zweitens bedurfte es der Bereitschaft<br />
der Eigentümer, ihre landwirtschaftlichen<br />
Flächen der Gemeinde<br />
zur Entwicklung anzubieten.<br />
Wichtig war auch, dass<br />
entsprechende ökologische Ausgleichsmaßnahmen<br />
auf dem gesamtenGemeindegebiet<br />
umgesetzt<br />
werdenkonnten.All daswar auch<br />
deshalb möglich, weil Ellrichshausen,<br />
Gröningen und Satteldorf<br />
gemeinsam an einem Strang gezogen<br />
haben –zum Wohl der gemeinsamen<br />
Gemeinde.<br />
REGIOBUSINESS Welche Bedeutung<br />
hat denn das Drehkreuz<br />
A6/B 290für die Gemeinde?<br />
THOMAS HAAS Satteldorf ist<br />
optimal mit ganz Europa vernetzt.<br />
Die Anbindung an die<br />
europäische Verkehrsinfrastruktur<br />
ist der entscheidende Standortfaktor<br />
schlechthin.Der direkte<br />
Brummen: Der Erfolg desGewerbeparksund desGewerbegebietesinSatteldorf ist auch einem ausgeklügelten ökologischen Ausgleichskonzept<br />
des Gemeinderates zu verdanken.<br />
Foto: Gemeinde Satteldorf<br />
Anschluss des Gewerbeparks an<br />
die Bundesstraße und vor allem<br />
an die Autobahn sind regelmäßig<br />
die ausschlaggebenden Gründe,<br />
Standortbotschafter:<br />
Bürgermeister Haas verspricht<br />
einen stabilen Gewerbesteuersatz.<br />
Foto:Marc Bauer<br />
die zu einer Entscheidung füreine<br />
Ansiedlung in Satteldorf führen.<br />
REGIOBUSINESS Waswaren in<br />
den zurückliegenden Jahren die<br />
wichtigsten Meilensteine in der<br />
wirtschaftlichen Entwicklung Ihrer<br />
Gemeinde?<br />
THOMAS HAAS Derzeit bieten<br />
die Unternehmen in Satteldorf<br />
4700 Arbeitsplätze. Mehr als<br />
2<strong>10</strong>0 Beschäftigte pendeln täglich<br />
zur Arbeit nach Satteldorfein. Das<br />
ist herausragend und beispiellos.<br />
Damit verfügt die Gemeinde<br />
nach Schwäbisch Hall und<br />
Crailsheim über die drittmeisten<br />
Arbeitsplätze im Landkreis Schwäbisch<br />
Hall, obwohl wir „nur“ die<br />
siebtgrößte Gemeinde nach der<br />
Einwohnerzahl sind. Im Vergleich<br />
zur Gemeindereform sind dies<br />
heute übrigens neunmal so viele<br />
Arbeitsplätze –vor 50 Jahrenwaren<br />
es kaum 500.<br />
REGIOBUSINESS Was unternimmt<br />
die Gemeinde, um für<br />
dringend benötigte Fachkräfte<br />
von außerhalb auch als Wohnort<br />
interessant zu sein?<br />
THOMAS HAAS Wir schaffen<br />
zielstrebig die notwendigen<br />
Rahmenbedingungen. Uns ist<br />
es schon immer wichtig, beides<br />
im Blick zu haben: Wohnen und<br />
Arbeiten. Erst, wenn beides zusammen<br />
gedacht wird, entsteht<br />
attraktiver Lebensraum. Nur eine<br />
familienfreundliche Gemeinde<br />
mit solider und moderner Infrastruktur<br />
sowie bester Kinderbetreuung<br />
und Bildung ist als Wohnort<br />
attraktiv. Das ist eine Voraussetzung,<br />
um die Arbeitsplätze vor<br />
Ort tatsächlich mit qualifizierten<br />
und engagierten Menschen besetzenzukönnen.<br />
REGIOBUSINESS Welche Akzente<br />
wollen Sie in den kommenden<br />
Jahren setzen, um für Gewerbeansiedlungen<br />
noch attraktiver<br />
zu werden?<br />
THOMAS HAAS Attraktiv sind<br />
wir allein deshalb schon, weil wir<br />
verlässlicher Partner der Wirtschaft<br />
sind. Wirtschaftsförderung<br />
ist bei uns im Rathaus Chefsache.<br />
Damit sind schnelle Entscheidungswege<br />
und vor allem die Basis<br />
für persönliches Vertrauen<br />
garantiert.<br />
Hinzu kommt, dass wir derzeit<br />
weitere zehn Hektar Gewerbeflächen<br />
entlang der Autobahn erschließen.<br />
Zusätzliche Flächen<br />
können künftig ebenfalls noch<br />
erschlossen werden. Unser Ziel<br />
ist es, für Unternehmen weiterhin<br />
wettbewerbsfähig und interessant<br />
zu bleiben. Wir wollen Entwicklungspotenzial<br />
bieten, damit<br />
gute Arbeit und Wohlstand hier<br />
in unserer Region auch erhalten<br />
bleiben.<br />
REGIOBUSINESS Wird der Gewerbesteuer-Hebesatz<br />
von 360<br />
Prozent auch in den kommenden<br />
Jahren voraussichtlich stabil bleiben?<br />
THOMAS HAAS Auf dieseFrage<br />
kann ich mit einem klaren Ja antworten.<br />
Seit fast 30 Jahren ist der<br />
Hebesatz bei uns stabil –und das<br />
bleibt auch so. Wir sind als Gemeinde<br />
solide und vollständig mit<br />
Eigenkapital finanziert. Wir kommen<br />
alsomit dem Steuergeld aus,<br />
das uns die Unternehmen und unsere<br />
Bürgerinnen und Bürger für<br />
die öffentlichen Aufgaben zurVerfügung<br />
stellen.<br />
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für Arbeit ein.<br />
Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die<br />
Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges<br />
Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise beschäftigen<br />
sich mit Fragen der Berufsausbildung<br />
und der Hochschulpolitik und entwickeln Konzepte<br />
entlang der Bildungsbiografie – angefangen in Kindergärten<br />
und Schulen, über Berufsausbildung und Hochschulen bis hin zum<br />
Beruf, zum Beispiel im MINT-Bereich.<br />
Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken<br />
geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme<br />
und setzen sich für deren Interessen in Politik<br />
und Gesellschaft ein.<br />
Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen<br />
Unternehmen haben Zugang zu einem Mitgliederbereich.<br />
Neben aktuellen Informationen<br />
zu Themen der Verbandsfachbereiche (Arbeitsund<br />
Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik, Bildung<br />
und Kommunikation) können sie an exklusiven Arbeitskreisen<br />
und Veranstaltungen teilnehmen. Die Rundschreiben können von<br />
mehreren Mitarbeitern in den Mitgliedsunternehmen abonniert<br />
werden.<br />
Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.<br />
Heilbronn / Region Franken<br />
Ferdinand-Braun-Straße 18<br />
74074 Heilbronn<br />
Telefon 07131/9449-19<br />
ernstberger@suedwestmetall.de<br />
https://heilbronn.suedwestmetall.de<br />
Twitter: J_Ernstberger<br />
LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken<br />
https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppeheilbronn-region-franken<br />
Was gilt es bei einer Kündigung des<br />
Arbeitsverhältnisses mit einem schwerbehinderten<br />
Menschen innerhalb der<br />
ersten 6 Monate zu beachten?<br />
Mit dieser Frage hatte sich das Arbeitsgericht in Freiburg zu befassen<br />
(Urteil vom 04.06.<strong>2024</strong> – 2 Ca 51/24).<br />
Dem Rechtsstreit lag eine Kündigung<br />
des mit einem Grad der Behinderung<br />
von 50 schwerbehinderten<br />
Arbeitnehmers zugrunde, die noch<br />
innerhalb der ersten 6 Monate des<br />
Arbeitsverhältnisses ausgesprochen<br />
wurde (sog. Wartezeitkündigung).<br />
Während der ersten 6 Monate eines<br />
Arbeitsverhältnisses findet das<br />
Kündigungsschutzgesetz noch keine<br />
Anwendung, ebenso wenig muss<br />
vor Ausspruch der Kündigung die<br />
Zustimmung des Integrationsamts<br />
eingeholt werden.<br />
Damit kann einem*r schwerbehinderten<br />
Arbeitnehmer*in eigentlich<br />
unproblematisch innerhalb der<br />
ersten 6 Monate des Arbeitsverhältnisses<br />
gekündigt werden.<br />
Eigentlich. Das Arbeitsgericht<br />
Freiburg hielt die Kündigung des<br />
Arbeitnehmers nämlich dennoch für<br />
unwirksam, und zwar mit nachfolgender<br />
Begründung:<br />
Bei Auftreten von Schwierigkeiten<br />
im Arbeitsverhältnis mit einem<br />
schwerbehinderten Menschen sind<br />
Arbeitgeber auch in den ersten sechs<br />
Monaten des Arbeitsverhältnisses<br />
verpflichtet, ein Präventionsverfahren<br />
nach § 167 Abs. 1 SGB IX durchzuführen.<br />
Ein Verstoß hiergegen<br />
kann eine verbotene Diskriminierung<br />
wegen der Schwerbehinderung<br />
indizieren und zur Unwirksamkeit<br />
einer Wartezeitkündigung führen.<br />
Im vorliegenden Fall hatte der<br />
Arbeitnehmer die Arbeitgeberin über<br />
den Grad seiner Behinderung bereits<br />
während des Bewerbungsverfahrens<br />
informiert. Im Vorstellungsgespräch<br />
verneinte er die Frage der Arbeitgeberin,<br />
ob sie ihn unterstützen<br />
könne. Im Laufe des Arbeitsverhältnisses<br />
stellte die Arbeitgeberin<br />
nach einigen Personalgesprächen<br />
fest, dass die Zusammenarbeit<br />
nicht ihren Vorstellungen entsprach<br />
und hörte ihren Personalrat und<br />
die Schwerbehindertenvertretung<br />
zur beabsichtigten Kündigung an,<br />
holte jedoch aufgrund des kurzen<br />
Bestands des Arbeitsverhältnisses<br />
von weniger als 6 Monaten die<br />
Zustimmung des Integrationsamts<br />
nicht ein. Ein Präventionsverfahren<br />
nach § 167 Abs. 1 SGB IX leitete die<br />
Arbeitgeberin ebenfalls nicht ein.<br />
Fazit:<br />
Lydia Knapp, LL.M.<br />
Rechtsanwältin<br />
(Syndikusrechtsanwältin)<br />
Fachanwältin für Arbeitsrecht<br />
Foto: Südwestmetall<br />
Der Arbeitnehmer meinte, die Kündigung<br />
verstoße gegen das Diskriminierungsverbot<br />
des § 164 Abs. 2 SGB<br />
IX und sei deshalb unwirksam. Die<br />
Arbeitgeberin habe keine angemessenen<br />
Vorkehrungen getroffen, um<br />
den Arbeitsplatz des Arbeitnehmers<br />
zu erhalten. Insbesondere habe sie<br />
vor Ausspruch der Kündigung nicht<br />
versucht, ihn auf einem anderen<br />
Arbeitsplatz einzusetzen, den<br />
Arbeitsplatz anzupassen oder ihn an<br />
seinem Arbeitsplatz angemessen zu<br />
begleiten und zu unterstützen.<br />
Aufgrund europarechtskonformer<br />
Auslegung des § 167 Abs. 1 SGB IX<br />
sei die Arbeitgeberin – entgegen<br />
der bisherigen Rechtsprechung<br />
des Bundesarbeitsgerichts – auch<br />
während der ersten 6 Monate des<br />
Arbeitsverhältnisses verpflichtet<br />
gewesen, ein Präventionsverfahren<br />
durchzuführen. Als die Arbeitgeberin<br />
den Eindruck erlangte, dass der Arbeitnehmer<br />
sich nicht bewährte bzw.<br />
sich nicht in das Team einfügte und<br />
ihren Erwartungen nicht entsprach,<br />
hätte sie Präventionsmaßnahmen ergreifen<br />
und die Schwerbehindertenvertretung<br />
sowie das Integrationsamt<br />
präventiv einschalten müssen.<br />
Das Arbeitsgericht folgte nun der<br />
Auffassung des Arbeitnehmers und<br />
hielt die Kündigung gemäß § 134<br />
BGB (Verstoß gegen ein gesetzliches<br />
Verbot) i.V.m. § 164 Abs. 2 S. 1 SGB<br />
IX (Benachteiligungsverbot) für<br />
Die Entscheidung widerspricht<br />
zwar der noch geltenden Rechtsprechung<br />
des Bundesarbeitsgerichts,<br />
das die Einleitung<br />
eines Präventionsverfahrens<br />
innerhalb der ersten 6 Monate<br />
eines Arbeitsverhältnisses nicht<br />
für erforderlich hält (BAG, Urteil<br />
vom 21.04.2016 – 8 AZR 402/14),<br />
u.a. mit der Argumentation, dass<br />
das Präventionsverfahren bei<br />
Eintreten von personen-, verhaltens-<br />
oder betriebsbedingten<br />
Schwierigkeiten einzuleiten ist.<br />
Auf diese Gründe kommt es aber<br />
für eine Kündigung in der Wartezeit<br />
gerade nicht an. Allerdings<br />
ist das Arbeitsgericht Freiburg<br />
nicht das erste Gericht, das die<br />
Einleitung eines Präventionsverfahrens<br />
auch innerhalb der<br />
ersten 6 Monate des Arbeitsverhältnisses<br />
für erforderlich hält,<br />
diese Auffassung teilt auch das<br />
Arbeitsgericht Köln (Urteil vom<br />
20.12.2023 – 18 Ca 3954/23).<br />
Hintergrund ist, dass der<br />
Europäische Gerichtshof (EuGH)<br />
bereits im Jahre 2022 festgestellt<br />
hat, dass die Kündigung<br />
von Arbeitnehmer*innen mit<br />
Schwerbehinderung auch in der<br />
Probezeit nur unter bestimmten<br />
Voraussetzungen zulässig ist<br />
unwirksam. Die Arbeitgeberin habe<br />
den Arbeitnehmer wegen seiner<br />
Behinderung benachteiligt, indem<br />
sie entgegen § 167 Abs. 1 SGB IX<br />
die Kündigung ausgesprochen hat,<br />
ohne zuvor ein Präventionsverfahren<br />
anzustoßen.<br />
Gem. § 167 Abs. 1 SGB IX müssen<br />
Arbeitgeberinnen bei Eintreten<br />
von personen-, verhaltens- oder<br />
betriebsbedingten Schwierigkeiten<br />
im Arbeitsverhältnis mit einem<br />
schwerbehinderten Menschen, die<br />
zur Gefährdung des Arbeitsverhältnisses<br />
führen können, möglichst<br />
frühzeitig die Schwerbehindertenvertretung<br />
und die in § 176 SGB IX<br />
genannten Vertretungen sowie das<br />
Integrationsamt einschalten, um mit<br />
ihnen alle Möglichkeiten und alle<br />
zur Verfügung stehenden Hilfen zur<br />
Beratung und mögliche finanzielle<br />
Leistungen zu erörtern, mit denen<br />
die Schwierigkeiten beseitigt werden<br />
können und das Arbeitsverhältnis<br />
möglichst dauerhaft fortgesetzt<br />
werden kann.<br />
Diese Verpflichtung setzt nach dem<br />
Gesetzeswortlaut nicht voraus, dass<br />
die 6-monatige Wartezeit des § 1<br />
Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz<br />
bereits abgelaufen ist. Sie gilt also<br />
ab dem ersten Tag des Arbeitsverhältnisses<br />
mit einem schwerbehinderten<br />
Menschen. Es bestehe nach<br />
Auffassung des Gerichts auch kein<br />
Anlass, das Gesetz in dieser Hinsicht<br />
(Urt. v. <strong>10</strong>.2.2022, Az. C-485/20<br />
HR Rail).<br />
Jedoch führt nicht jedes<br />
pflichtwidrige Unterlassen des<br />
Präventionsverfahrens automatisch<br />
zur Rechtswidrigkeit der<br />
Kündigung.<br />
Vielmehr können Arbeitgeberinnen<br />
einwenden, dass auch im Fall<br />
der Durchführung des Präventionsverfahrens<br />
keine Möglichkeit<br />
gefunden worden wäre, die<br />
aufgetretenen Schwierigkeiten,<br />
die einer weiteren Beschäftigung<br />
entgegenstehen, zu beseitigen.<br />
Jedoch muss dies sauber<br />
dokumentiert werden, um den<br />
Anschein einer Benachteiligung<br />
einschränkend auszulegen.<br />
Aufgrund des Verstoßes gegen<br />
§ 167 Abs. 1 SGB IX lägen Indizien<br />
vor, die eine Benachteiligung wegen<br />
der Schwerbehinderung vermuten<br />
lassen. § 167 Abs. 1 SGB IX sei eine<br />
Vorschrift, die Verfahrens- und/oder<br />
Förderpflichten zugunsten schwerbehinderter<br />
Menschen enthält.<br />
Der Verstoß gegen eine derartige<br />
Vorschrift begründet die Vermutung<br />
einer Benachteiligung wegen der<br />
Schwerbehinderung im Sinne des<br />
§ 164 Abs. 2 S. 1 SGB IX. Eine<br />
derartige Pflichtverletzung ist grundsätzlich<br />
geeignet, den Anschein zu<br />
erwecken, die Arbeitgeberin sei an<br />
der Beschäftigung schwerbehinderter<br />
Menschen uninteressiert.<br />
Es hätte an der Beklagten gelegen,<br />
diesen Anschein der Benachteiligung<br />
zu widerlegen. Dies sei nicht<br />
erfolgt, so dass die Benachteiligung<br />
zu vermuten ist. Für diesen Anschein<br />
greift das Arbeitsgericht auf § 22<br />
AGG (Beweislast) zurück. § 22 AGG<br />
gilt für alle Rechtsstreitigkeiten,<br />
die materiell eine Benachteiligung<br />
wegen eines in § 1 AGG genannten<br />
Grundes zum Gegenstand haben,<br />
also insbesondere auch im Rahmen<br />
von Kündigungsschutzprozessen,<br />
wenn die Unwirksamkeit einer diskriminierenden<br />
Kündigung geltend<br />
gemacht wird, die sich wiederum auf<br />
eine Benachteiligung wegen einer<br />
Behinderung stützt.<br />
wegen der Schwerbehinderung<br />
widerlegen zu können.<br />
Ist also eine Schwerbehinderung<br />
bekannt und wird erwogen, das<br />
Arbeitsverhältnis mit dem/der<br />
schwerbehinderten Arbeitnehmer*in<br />
noch während der ersten<br />
6 Monate zu kündigen, sollte<br />
sicherheitshalber ein Präventionsverfahren<br />
– unter Beachtung<br />
der dafür erforderlichen Zeit –<br />
eingeleitet werden, um hier keine<br />
Argumentationsgrundlage für<br />
höhere Abfindungen oder aber<br />
für eine Entschädigung wegen<br />
einer möglichen Benachteiligung<br />
wegen der Schwerbehinderung<br />
zu bieten.
Oktober <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 262<br />
Handelsregister 29<br />
Neueintragung<br />
HRB 796021<br />
innos Immobilien GmbH Untermünkheim.<br />
Geschäftsanschrift: Im Buchhorn 2,<br />
74545 Michelfeld. Die Verwaltung von eigenen<br />
Grundstücken und Immobilien. 25.000,00 EUR.<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />
allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />
Roth, Volker, Michelfeld, *03.05.1991 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />
Hermann, Heiko, Schwäbisch Hall, *08.06.1997<br />
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Geschäftsführer: Fischer, Daniel, Mainhardt,<br />
*20.12.1987 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Geschäftsführer: Schenk, Justin,<br />
Crailsheim, *21.06.1995 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der<br />
Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
24.08.2022.<br />
HRB 748612<br />
Smashers GmbH Crailsheim. Änderung<br />
der Geschäftsanschrift: Rotebachring 14, 74564<br />
Crailsheim. Der Verkauf von Sportsware, insbesondere<br />
von Tischtennisausrüstung, der Betrieb<br />
eines eCommerce-Shops und von Social<br />
Media-Kanälen zu Sport-Themen, insbesondere<br />
betreffend Tischtennis. 25.000,00 EUR. Ist nur<br />
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />
Prokuristen. Geschäftsführer: Schweizer, Pascal,<br />
Satteldorf, *22.12.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Geschäftsführer: Schweizer, Tim, Satteldorf,<br />
*05.04.2000 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
15.03.<strong>2024</strong>. Die Gesellschafterversammlung vom<br />
13.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 1 (2) (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist<br />
von Ilshofen (Amtsgericht Stuttgart HRB 793962)<br />
nach Crailsheim verlegt.<br />
HRB 43570<br />
MIKU CUT GmbH Wendelstein. Geschäftsanschrift:<br />
Eugen-Bolz-Str. <strong>10</strong>, 74523 Schwäbisch<br />
Hall. Der Handel von Fliesen und Naturstein, Beund<br />
Weiterbearbeitung von Fliesen und Naturstein<br />
sowie Corian, Handel der bearbeiteten Produkte.<br />
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer<br />
bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch zwei Geschäftsführer oder durch<br />
einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem<br />
Prokuristen vertreten. Bestellt: Geschäftsführer:<br />
Röhlich, Carmen, geb. Neumann, Wendelstein,<br />
*13.11.1978 einzelvertretungsberechtigt; mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ausgeschieden:<br />
Geschäftsführer: Lombardo, Giuseppe Antonio,<br />
Freiburg im Breisgau, *15.02.1973 Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />
vom 21.03.<strong>2024</strong>, zuletzt geändert am 23.05.2023.<br />
Die Gesellschafterversammlung vom 29.07.<strong>2024</strong><br />
hat die Änderung dr Ziffer 1 (Sitz, bisher Schwäbisch<br />
Hall, Amtsgericht Stuttgart HRB 789326)<br />
der Satzung beschlossen.<br />
HRB 796020<br />
MBS-SONEL GmbH Sulzbach-Laufen.<br />
Geschäftsanschrift: Eisbachstraße 48/1, 74429<br />
Sulzbach-Laufen. -Der Erwerb und der Verkauf<br />
von Produkten aller Art in Deutschland (das ,,Gebiet“),<br />
die die SONEL SA entweder selbst herstellt<br />
und/oder in anderen Gebieten selbst vertreibt (die<br />
,,Produkte“). -Die Zertifizierung, die Montage,<br />
die Wartung und die Erbringung von Garantieund<br />
Kundendienstleistungen für diese Produkte<br />
im Gebiet, -Die Durchführung von Werbemaßnahmen<br />
und Schulungen für diese Produkte.<br />
500.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />
Geschäftsführer: Prof. Dr. Gilgen, Wolfgang Heinrich,<br />
Sulzbach-Laufen, *16.05.1944 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Geschäftsführer: Gawro?ski,<br />
Tomasz, ?widnica / Polen, *24.03.1980 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung Gesellschaftsvertrag vom 07.05.<strong>2024</strong>,<br />
mit Nachtrag vom 08.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795976<br />
JJM Holding GmbH Ingelfingen. Geschäftsanschrift:<br />
Im Fels 3, 74653 Ingelfingen. Das<br />
Halten und Verwalten von Beteiligungen und<br />
eigenen Vermögens auf eigenen Namen und<br />
eigene Rechnung sowie die Übernahme von Geschäftsführungs-<br />
und Finanzierungsfunktionen<br />
der Tochtergesellschaften. 25.000,00 EUR. Ist nur<br />
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />
Prokuristen. Geschäftsführer: Metzger, Janick<br />
Jeremy, Ingelfingen, *17.08.2002 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />
Gesellschaftsvertrag vom 25.06.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795563<br />
Lutz Systems GmbH Schwäbisch Hall.<br />
Geschäftsanschrift: Rinnener Sträßle 97, 74523<br />
Schwäbisch Hall. Der Bau, die Entwicklung,<br />
der Vertrieb und der Verkauf von Anlagen (insbesondere<br />
im Bereich der Bestattung) 25.000,00<br />
EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />
Lutz, Jochen Thomas Siegfried, Rosengarten,<br />
*17.<strong>10</strong>.1972 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />
Lutz, Sandra, Rosengarten, *19.01.1976 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Geschäftsführer: Lutz, Patrick<br />
Julian Manfred, Schwäbisch Hall, *02.<strong>10</strong>.1999<br />
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />
vom 09.07.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795932<br />
RS Treasury GmbH Öhringen. Geschäftsanschrift:<br />
Am Cappelrain 26, 74613 Öhringen. Das<br />
Eingehen von Stillhaltergeschäften zur Erzielung<br />
von Einnahmen und die Anlage des Gesellschaftsvermögens<br />
in Termingeschäften, Vermögensanlagen<br />
und Finanzinstrumenten aller Art sowie<br />
der Erwerb, die Verwaltung und die Verwertung<br />
von Beteiligungen an anderen Unternehmen im<br />
eigenen Namen, auf eigene Rechnung, nicht<br />
für Dritte und unter Ausschluss von Tätigkeiten,<br />
die einer Erlaubnis, insbesondere nach dem<br />
Kreditwesengesetz (KWG) oder dem Kapitalanlagegesetzbuch<br />
(KAGB), bedürfen. 25.000,00 EUR.<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />
allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Strohschein,<br />
Roland, Öhringen, *31.07.1976 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />
Gesellschaftsvertrag vom 12.07.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795969<br />
SKE GmbH Wolpertshausen. Geschäftsanschrift:<br />
Schultheiß-Stiefel-Straße <strong>10</strong>, 74549<br />
Wolpertshausen. Beratung, Planung, Projektierung<br />
und Auditierung sowie die Umsetzung von<br />
Automatisierungslösungen im Energiebereich.<br />
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />
Geschäftsführer: Kraft, Moritz, Wolpertshausen,<br />
*25.06.1986 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />
Stier, Markus, Kirchberg an der Jagst, *01.08.1985<br />
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
17.07.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 748548<br />
Wertschirm GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:<br />
Willi-Heinkelein-Weg 3, 74564 Crailsheim.<br />
Das Vermitteln und Betreuen von Versicherungsverträgen<br />
als Versicherungsmakler.<br />
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />
Geschäftsführer: Bauer, Martin, Crailsheim,<br />
*28.12.1994 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
22.07.<strong>2024</strong> mit Nachtrag vom 23.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795882<br />
Haller Industrie-Teile Verwaltungs UG<br />
(haftungsbeschränkt) Schwäbisch Hall.<br />
Geschäftsanschrift: Grabenrain 2, 74523 Schwäbisch<br />
Hall. Die Beteiligung als Übernahme der<br />
als persönlich haftende und geschäftsführende<br />
Gesellschafterin der Haller Industrie-Teile UG<br />
(haftungsbeschränkt) & Co. KG mit dem Sitz in<br />
Schwäbisch Hall, sowie die Einbringung aller<br />
damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.<br />
1.600,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />
Hartmann, Uwe, Schwäbisch Hall,<br />
*26.02.1967 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
30.07.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 796058<br />
Feuchter Immo GmbH Michelfeld. Geschäftsanschrift:<br />
Im Buchhorn 17, 74545 Michelfeld.<br />
Das Halten und Verwalten von Immobilien<br />
sowie deren Vermietung und Verpachtung<br />
<strong>10</strong>0.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />
Geschäftsführer: Feuchter, Laura, Mainhardt,<br />
*16.03.1987 einzelvertretungsberechtigt mit<br />
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura<br />
mit der Ermächtigung zur Veräußerung<br />
und Belastung von Grundstücken: Feuchter,<br />
Lukas, Mainhardt, *16.02.1992 Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
30.07.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795953<br />
Smashing Tomatoes GmbH Schwäbisch<br />
Hall. Geschäftsanschrift: Katharinenstraße 3,<br />
74523 Schwäbisch Hall. Der Erwerb und die Verwaltung<br />
von Beteiligungen an Gesellschaften,<br />
auch die Beteiligung als persönlich haftende<br />
Gesellschafterin, im eigenen Namen, auf eigene<br />
Rechnung und nicht als Dienstleister für<br />
Dritte, das Erbringen von Dienstleistungen als<br />
Geschäftsführer, in der Beratung, Organisationsentwicklung,<br />
Akquise sowie Softwareentwicklung.<br />
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer<br />
bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />
Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />
Geschäftsführer: Kiesler, Tim Julian, Schwäbisch<br />
Hall, *21.12.1984 mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />
Gesellschaftsvertrag vom 31.07.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795950<br />
Kerl Handel GmbH Niedernhall. Geschäftsanschrift:<br />
Ziegelweg 1, 74676 Niedernhall.<br />
Der Handel und Verkauf von abgepackten Waren,<br />
insbesondere Getränken und Nahrungsmitteln,<br />
sowie der Erwerb, die Entwicklung, die Veräußerung<br />
und die Verwaltung des eigenen Grund- und<br />
Immobilienvermögens. 25.000,00 EUR. Ist nur<br />
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />
Prokuristen. Geschäftsführer: Kerl, Lucien, Niedernhall,<br />
*05.06.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Geschäftsführer: Kerl, Steven, Braunsbach,<br />
*09.04.1999 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
05.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795852<br />
Metzger Verwaltungs GmbH Künzelsau.<br />
Geschäftsanschrift: Lindenstraße 22, 74653<br />
Künzelsau. Der Erwerb und die Verwaltung von<br />
Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen<br />
Haftung und der Geschäftsführung bei<br />
Personenhandelsgesellschaften, insbesondere die<br />
Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende<br />
Gesellschafterin (Komplementärin) an der<br />
Metzger Besitz GmbH & Co. KG. 25.000,00 EUR.<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />
allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Metzger,<br />
Gerhard Alois, Künzelsau, *17.12.1957 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />
Gesellschaftsvertrag vom 07.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 748605<br />
Sami Holding GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:<br />
Peter-und-Paul-Straße 3, 74564<br />
Crailsheim. Der Erwerb, das Halten und Verwalten<br />
von Beteiligungen jeglicher Art sowie<br />
der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und der<br />
Verkauf von eigenen Immobilien -kein Immobilienhandel-,<br />
sowie die Erbringung von Managementdienstleistungen.<br />
25.000,00 EUR. Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />
Prokuristen. Geschäftsführer: Sami, Kadir, Crailsheim,<br />
*14.<strong>10</strong>.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />
Sami, Devrim Yilmaz, Crailsheim,<br />
*07.02.2001 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
08.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795896<br />
PCOS Balance GmbH Wolpertshausen.<br />
Geschäftsanschrift: Schultheiß-Stiefel-Straße<br />
2, 74549 Wolpertshausen. Handel mit Waren<br />
aller Art, insbesondere digitale Produkte im Gesundheitsbereich<br />
sowie Ernährungsberatung.<br />
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />
Schmidt, Tina, Wolpertshausen,<br />
*25.01.1993 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
08.08.<strong>2024</strong>.<br />
Das Handelsregister wird präsentiert von:<br />
Work meets Life<br />
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Mainklinger Straße 2 74586 Frankenhardt 07959 92991-0<br />
HRB 748476<br />
Teichners GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:<br />
Heidi-Denzel-Straße 12, 74564<br />
Crailsheim. Der Handel, Import und Vertrieb<br />
von physischen Produkten im Bereich Backen,<br />
Kochen und vergleichbare Bereiche sowie der<br />
Verkauf von Online-Videokursen und anderen<br />
digitalen Inhalten im Bereich Backen, Kochen<br />
und vergleichbare Bereiche. Weiterer Gegenstand<br />
des Unternehmens ist die Verwaltung des<br />
eigenen Vermögens im eigenen Namen und für<br />
eigene Rechnung und nicht für Dritte. Erwerb<br />
von Beteiligungen an Unternehmen, Fonds,<br />
Finanzinstrumenten, Grundstücken und Immobilien<br />
zum Vermögensaufbau, sowie alle damit<br />
artverwandten Tätigkeiten. Prop-Trading auf<br />
Trading-Plattformen im Internet mit virtuellem<br />
Geld zur Erziehlung von Auszahlungen durch<br />
Prop-Trading-Firmen. 25.000,00 EUR. Ist nur<br />
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />
Prokuristen. Geschäftsführer: Teichmann, Marcel,<br />
Köln, *03.12.1998 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Geschäftsführer: Teichmann, Sven, Crailsheim,<br />
*06.08.1993 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
09.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRA 741589<br />
Hofmann Immobilien GmbH & Co. KG<br />
Obersontheim. Geschäftsanschrift: Stockäcker<br />
22, 74423 Obersontheim. Jeder persönlich<br />
haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder<br />
persönlich haftende Gesellschafter sowie dessen<br />
jeweilige Geschäftsführer sind befugt, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />
Persönlich haftender Gesellschafter:<br />
HOWET GmbH Waterequipment and Tools, Obersontheim<br />
(Amtsgericht Stuttgart HRB 571277)<br />
Kommanditgesellschaft Kommanditist: Hofmann,<br />
Wolfgang, Obersontheim, *28.05.1954,<br />
Haftsumme: 1.500,00 EUR.<br />
HRB 748506<br />
T. M. Leitungsbau UG (haftungsbeschränkt)<br />
Rot am See. Geschäftsanschrift:<br />
Birkenstraße 8, 74585 Rot am See. Tiefbau,<br />
Leitungsbau, Asphaltbau, Erdarbeiten, Aushubarbeiten,<br />
Garten- und Landschaftsarbeiten, Winterdienst,<br />
Projektleitung 1.500,00 EUR. Ist nur<br />
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie<br />
gemeinsam. Geschäftsführer: Müller, Tobias, Rot<br />
am See, *07.09.1989 mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />
Gesellschaftsvertrag vom 13.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 795981<br />
NOVOME GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:<br />
Geschwister-Scholl-Straße 76,<br />
74523 Schwäbisch Hall. Der Verkauf, Produktion,<br />
Entwicklung und Aufstellung von (Verkaufs-)<br />
Automaten, Robotertechnik und automatisierte<br />
Prozesse sowie der Im- und Export sowie der Handel<br />
mit Waren verschiedener Art, insbesondere mit<br />
Lebensmitteln und Tabakerzeugnissen. 25.000,00<br />
EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />
Petkau, David, Schwäbisch Hall, *23.01.2001 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung Gesellschaftsvertrag vom 13.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRA 741599<br />
Haller Industrie-Teile UG (haftungsbeschränkt)<br />
& Co. KG Schwäbisch Hall.<br />
Geschäftsanschrift: Grabenrain 2, 74523 Schwäbisch<br />
Hall. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />
vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />
ist befugt, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich<br />
haftender Gesellschafter: Haller Industrie-Teile<br />
Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),<br />
Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />
795882) mit der Befugnis - auch für die jeweiligen<br />
Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Kommanditgesellschaft<br />
Kommanditist: Hartmann,<br />
Uwe, Schwäbisch Hall, *26.02.1967, Haftsumme:<br />
1.500,00 EUR Kommanditist: Hilsenbeck, Volker,<br />
Rosengarten, *16.02.1974, Haftsumme: 1.500,00<br />
EUR Kommanditist: Kern, Oliver, Mainhardt,<br />
*12.09.1967, Haftsumme: 1.500,00 EUR Kommanditist:<br />
Zeitler, Markus Heiko, Schwäbisch<br />
Hall, *31.03.1967, Haftsumme: 1.500,00 EUR<br />
Kommanditist: Zündel, Hans Peter, Schwäbisch<br />
Hall, *15.08.1968, Haftsumme: 1.500,00 EUR<br />
Kommanditist: D‘Amelio, Emilio, Michelbach an<br />
der Bilz, *18.01.1964, Haftsumme: 1.500,00 EUR<br />
Kommanditist: Ernst, Alexander, Michelbach an<br />
Kaufen Mieten<br />
Service<br />
HRB 787582<br />
Wellenbrecher UG (haftungsbeschränkt)<br />
Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger)<br />
ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
19.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom 19.07.<strong>2024</strong> mit<br />
der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „EL-<br />
LEMA UG (haftungsbeschränkt)“, Schwäbisch<br />
Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB 789435) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />
Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />
Verschmelzung im Register des Sitzes des über-<br />
Fleet-<br />
Management<br />
der Bilz, *18.06.1991, Haftsumme: 1.500,00 EUR<br />
Kommanditist: Hochheim, Marco, Pfedelbach,<br />
*18.06.1978, Haftsumme: 1.500,00 EUR.<br />
HRB 796<strong>10</strong>4<br />
ftax Steuerberatungsgesellschaft mbH<br />
Künzelsau. Geschäftsanschrift: Fliederstraße<br />
28, 74653 Künzelsau. Die geschäftsmäßige<br />
Hilfeleistung in Steuersachen und die nach dem<br />
Berufsrecht der Steuerberater damit zu vereinbarenden<br />
Tätigkeiten. 25.000,00 EUR Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />
gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />
Prokuristen. Geschäftsführer: Faraone, Michael<br />
Antonino, Künzelsau, *01.03.1971 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />
Gesellschaftsvertrag vom 14.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRA 741608<br />
Kampp Immobilien GmbH & Co. KG<br />
Öhringen. Geschäftsanschrift: Hindenburgstraße<br />
6, 74613 Öhringen. Jeder persönlich haftende<br />
Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich<br />
haftende Gesellschafter ist befugt, im Namen der<br />
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />
Persönlich haftender Gesellschafter: Kampp<br />
Beteiligungs GmbH, Künzelsau (Amtsgericht<br />
Stuttgart HRB 789969) einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis - auch für die jeweiligen<br />
Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Kommanditgesellschaft<br />
Kommanditist: Kampp, Birthe<br />
Andrea, Künzelsau , *22.04.1970, Haftsumme:<br />
500,00 EUR Kommanditist: Kampp, Jürgen, Künzelsau<br />
, *16.04.1964, Haftsumme: 500,00 EUR.<br />
HRB 796085<br />
Steinbrunnenzentrum Immobilien<br />
GmbH Ilshofen. Geschäftsanschrift: Steinbrunnenstraße<br />
3, 74532 Ilshofen. Die Verwaltung<br />
von eigenem Vermögen und das Verwalten von<br />
Beteiligungen, im eigenen Namen und auf eigene<br />
Rechnung. Die Gesellschaft darf Grundstücke erwerben,<br />
verwalten und veräußern, solange dies<br />
keinen gewerblichen Grundstückshandel darstellt.<br />
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer<br />
bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />
Ludwig, Yvonne Nannette, Ilshofen,<br />
*24.<strong>10</strong>.1968 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura:<br />
Ludwig, Christoph Gerd, Crailsheim, *04.07.2000<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />
vom 19.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRB 796158<br />
Autohaus Knauß GmbH Bretzfeld. Geschäftsanschrift:<br />
Maybachstraße 17, 74626 Bretzfeld.<br />
lnstandsetzung von Kfz- und Nutzfahrzeugen.<br />
Die Gesellschaft ist auf alle, dem Zweck des<br />
Unternehmens dienenden Tätigkeiten gerichtet.<br />
Es können Filialen gegründet werden. 25.000,00<br />
EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />
Knauß, Marcel, Trier, *27.05.1988 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Geschäftsführer: Knauß, Kevin, Bretzfeld,<br />
*14.09.1991 einzelvertretungsberechtigt mit<br />
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />
19.08.<strong>2024</strong>. Die Gesellschaft ist entstanden durch<br />
formwechselnde Umwandlung der eingetragenen<br />
Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit dem Namen<br />
Autohaus Knauß eGbR mit Sitz in Bretzfeld<br />
(Amtsgericht Stuttgart, GsR 1516) gemäß § 190<br />
ff. UmwG. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />
wird Bezug genommen.<br />
HRA 741637<br />
Heizmann Immobilien KG Obersontheim.<br />
Geschäftsanschrift: Mettelmühle 1, 74423<br />
Obersontheim. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />
vertritt einzeln. Persönlich haftender<br />
Gesellschafter: Heizmann, Karl, Obersontheim,<br />
*06.<strong>10</strong>.1963 mit der Befugnis, im Namen der<br />
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Kommanditgesellschaft Kommanditist:<br />
Heizmann, Silke, Obersontheim ,<br />
*25.03.1965, Haftsumme: <strong>10</strong>,00 EUR.<br />
HRA 741643<br />
LXRY MEDICAL e.K. Schwäbisch Hall.<br />
Geschäftsanschrift: Geschwister-Scholl-Straße<br />
76, 74523 Schwäbisch Hall. Der Inhaber handelt<br />
allein. Inhaber: Petkau, David, Schwäbisch Hall,<br />
*23.01.200 Einzelkaufmann.<br />
HRB 748555<br />
Throm Service GmbH Satteldorf. Geschäftsanschrift:<br />
Dahlienweg 11, 74589 Satteldorf.<br />
Erstellung von Heizlast- und Wärmebedarfsberechnungen<br />
einschließlich der Datenerhebung,<br />
Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH<br />
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Tel.: 07959 / 926940<br />
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Hohenlohe-Franken<br />
die Erbringung von (administrativen) Servicedienstleistungen<br />
im SHK-Bereich (Sanitär-Heizung-Klima),<br />
insbesondere für Fachhandwerker,<br />
die Durchführung von Schulungen und Fachvorträgen,<br />
die Übernahme von Messepräsentationen<br />
einschließlich Promotion, die Übernahme von<br />
Handelsvertretungen, insbesondere für (Sanitär-<br />
Heizung-Klima-Elektro-Baustoffe), sowie die Instruktion,<br />
Einweisung und Unterstützung bei der<br />
Inbetriebnahme von technischen Produkten, u. a.<br />
in den Bereichen Heizung und Klima / Lüftung<br />
generell, Heizwasserbehandlung, Heiz-Wasseraufbereitung<br />
und Regelungstechnik; sowie alle<br />
hiermit verbundenen Dienstleistungen, sofern<br />
keine gesonderte Gewerbezulassung erforderlich<br />
ist. 25.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer<br />
bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />
Geschäftsführer: Throm, Christian, Satteldorf,<br />
*09.06.1994 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />
Gesellschaftsvertrag vom 28.08.<strong>2024</strong>.<br />
HRA 741687<br />
Solarpark Erlin GmbH & Co. KG Ilshofen.<br />
Geschäftsanschrift: Steinbrunnenstraße 3,<br />
74532 Ilshofen. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />
vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende<br />
Gesellschafter sowie dessen jeweilige Geschäftsführer<br />
sind befugt, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich<br />
haftender Gesellschafter: Steinbrunnenzentrum<br />
GmbH, Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung, Ilshofen (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />
765<strong>10</strong>5) Kommanditgesellschaft Kommanditist:<br />
Lenkungsgruppe Zukunft GmbH, Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung, Ilshofen , (Amtsgericht<br />
Stuttgart HRB 787452), Haftsumme: 3.000,00<br />
EUR.<br />
Veränderung<br />
HRB 742573<br />
MDL Ausbau UG (haftungsbeschränkt)<br />
Durch Beschluss des Amtsgerichts Crailsheim<br />
vom 28.02.2023 (3 1 IN 57/22) wurde über das<br />
Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren<br />
eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung<br />
des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen<br />
(Amtsgericht Crailsheim, 3 1 IN 57/22) aufgelöst.<br />
Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1<br />
GmbHG von Amts wegen eingetragen.<br />
HRB 736459<br />
Klenzaids Contamination Controls<br />
Private Limited, Zweigniederlassung<br />
Crailsheim. Allgemeine Vertretungsregelung<br />
geändert; nun: Die Gesellschaft hat mindestens<br />
vier Geschäftsführer. Sie vertreten die Gesellschaft<br />
gemeinsam. Ausgeschieden als Geschäftsführer:<br />
Hariharsubramanian, Krishnamurthy, Mumbai /<br />
Indien, *08.09.1953 Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 06.12.2023 hat die Neufassung des<br />
Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />
HRB 720635<br />
eleven teamsports GmbH. Mit der Gesellschaft<br />
(übernehmender Rechtsträger) ist<br />
aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
25.03.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom 25.03.<strong>2024</strong> die<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung „11teamsports<br />
Print GmbH“, Helmstadt-Bargen (Amtsgericht<br />
Mannheim HRB 727668) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
HRB 747979<br />
K&M Terrassen- und Balkonsysteme<br />
GmbH. Stammkapital nun: 26.000,00 EUR. Die<br />
Gesellschafterversammlungen vom 28.05.<strong>2024</strong><br />
und 19.08.<strong>2024</strong> haben die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 3 (Stammkapital) beschlossen.<br />
Das Stammkapital ist durch Beschluss der<br />
Gesellschafterversammlung vom 28.05.<strong>2024</strong> auf<br />
26.000,00 EUR erhöht.<br />
HRB 590481<br />
DLK Ventilatoren GmbH. Die Gesellschaft<br />
(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />
Verschmelzungsvertrages vom 27.06.<strong>2024</strong> und<br />
der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />
Rechtsträger vom 27.06.<strong>2024</strong> mit der Kommanditgesellschaft<br />
unter der Firma „Helios Ventilatoren<br />
GmbH + Co KG*“, Villingen-Schwenningen<br />
(Amtsgericht Freiburg i. Br. HRA 601322) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />
Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />
Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers wirksam.<br />
HRB 785860<br />
BB VG 143. UG (haftungsbeschränkt)<br />
Firma geändert; nun: MP Verwaltung<br />
GmbH. Sitz verlegt; nun: Sulzbach-Laufen. Änderung<br />
der Geschäftsanschrift: Eisbachstraße 51,<br />
74429 Sulzbach-Laufen. Gegenstand geändert;<br />
nun: das Halten und Verwalten von Beteiligungen<br />
im eigenen Vermögen sowie die Übernahme der<br />
persönlichen Haftung bei Kommanditgesellschaften,<br />
insbesondere die Übernahme der persönlichen<br />
Haftung bei der MP GmbH & Co.KG.<br />
Stammkapital nun: 50.000,00 EUR Allgemeine<br />
Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit<br />
einem Prokuristen. Vertretungsbefugnis geändert<br />
bei Geschäftsführer: Baur, Fabian, Stuttgart,<br />
*01.07.1972 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom <strong>10</strong>.07.<strong>2024</strong> hat die<br />
Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />
Das Stammkapital ist durch Beschluss der<br />
Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag<br />
um 49.995,00 EUR auf 50.000,00 EUR erhöht.
30 Handelsregister<br />
Oktober <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 262<br />
-nehmenden Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />
-Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
, genommen.<br />
-HRB 789435<br />
n MessepräsentationenELLEMA UG (haftungsbeschränkt) Mit<br />
, die Übernahme vonder Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />
-ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
-19.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse der<br />
d Unterstützung bei derbeteiligten Rechtsträger vom selben Tag die Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung „vihout UG<br />
ischen Produkten, u. a.<br />
g und Klima / Lüftung(haftungsbeschränkt)“, Heilbronn (Amtsgericht<br />
-Stuttgart HRB 785776) „Sipcult UG (haftungs-<br />
Heilbronn (Amtsgericht Stuttgart<br />
ngstechnik; sowie allebeschränkt)“,<br />
ienstleistungen, sofern<br />
HRB 787168) „I Love Protein UG (haftungsbeschränkt)“,<br />
Heilbronn (Amtsgericht Stuttgart<br />
ezulassung erforderlich<br />
ur ein Geschäftsführer<br />
HRB 787843) „Wellenbrecher UG (haftungsbeschränkt)“,<br />
Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stutt-<br />
-<br />
zwei gemeinsam oder<br />
gart HRB 787582) verschmolzen (Verschmelzung<br />
Prokuristen.<br />
zur Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten<br />
Christian, Satteldorf,<br />
Urkunden wird Bezug genommen.<br />
ungsberechtigt mit der<br />
r Gesellschaft mit sichHRB 742794<br />
-RUSTAB-Geschäftsführung GmbH. Sitz ver-<br />
nun: Langenburg. Änderung der Geschäfts-<br />
Haftunglegt;<br />
anschrift: Bahnweg 62, 74595 Langenburg.<br />
Bestellt als Geschäftsführer: Zielonka, Kevin, Langenburg,<br />
*29.09.1988 mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />
-<br />
Steinbrunnenstraße 3,<br />
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
-<br />
abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer: Beul,<br />
der persönlich haftende<br />
Moritz, Stromberg, *27.12.1992 mit der Befugnis,<br />
-<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
amen der Gesellschaft<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Nicht mehr Geschäfts-<br />
ertreter<br />
-<br />
führer: Wedenig, Simone Denise, Gerabronn,<br />
-<br />
*05.08.1986 Die Gesellschafterversammlung vom<br />
haft mit beschränkter<br />
23.07.<strong>2024</strong> hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 1 Ziffer 2 (Sitz) beschlossen.<br />
gericht Stuttgart HRB<br />
llschaft Kommanditist:<br />
GmbH, Gesellschaft mitHRB 22380<br />
lshofen , (AmtsgerichtInterdesign Geschäftsführungs GmbH.<br />
Haftsumme: 3.000,00Prokura erloschen: Friedrich, Elisabeth,<br />
Schrozberg, *19.01.1945. Die Gesellschaft ist<br />
auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
24.07.<strong>2024</strong> mit der Drews Holding AG mit dem<br />
Sitz in Schrozberg (Amtsgericht Ulm, HRB<br />
690370 ) verschmolzen. Die Verschmelzung wird<br />
erst wirksam mit der Eintragung der Verschmelzung<br />
in das Register des übernehmenden Rechtsträgers.<br />
HRB 690370<br />
Drews Holding AG. Mit der Gesellschaft<br />
(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />
Verschmelzungsvertrages vom 24.07.<strong>2024</strong> und<br />
der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />
Rechtsträger vom 24.07.<strong>2024</strong> die Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung „Interdesign Geschäftsführungs<br />
GmbH“, Meerane (Amtsgericht Chemnitz<br />
ination ControlsHRB 22380) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />
weigniederlassungAufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Ur-<br />
wird Bezug genommen.<br />
ertretungsregelungkunden<br />
lschaft hat mindestens<br />
HRB 773737<br />
ertreten die Gesellschaft<br />
Florian Herbold Abschlepp- und Umweltservice<br />
GmbH. Allgemeine Vertretungsre-<br />
en als Geschäftsführer:<br />
, Mumbai /<br />
gelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer<br />
-<br />
bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein<br />
at die Neufassung des<br />
Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt<br />
als Geschäftsführer: Herbold, Florian Bernd, Öh-<br />
*09.07.1992 einzelvertretungsberechtigt<br />
-ringen,<br />
r Rechtsträger) istmit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
elzungsvertrages vomsich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
rsammlungsbeschlüsseDritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />
er vom 25.03.<strong>2024</strong> diemehr Geschäftsführer: Herbold, Tanja, geb. Six,<br />
-Pfedelbach, *17.05.1985 Die Gesellschafterver-<br />
vom 24.07.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />
-sammlung<br />
727668) verschmolzenGesellschaftsvertrages in § 4 (Vertretungsbefugnis)<br />
beschlossen.<br />
HRB 680136<br />
Bembé Verwaltungs GmbH. Gegenstand<br />
Balkonsysteme<br />
geändert; nun: Übernahme und Verwaltung<br />
EUR. Die<br />
von Beteiligungen an Industrie- und Handelsunternehmen<br />
einschließlich der Übernahme<br />
gen vom 28.05.<strong>2024</strong><br />
-<br />
-<br />
der Geschäftsführung und/oder der Stellung als<br />
st durch Beschluss der<br />
persönlich haftende Gesellschafterin von Personenhandelsgesellschaften,<br />
insbesondere bei der<br />
g vom 28.05.<strong>2024</strong> auf<br />
Bembé Parkett GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad<br />
Mergentheim. Allgemeine Vertretungsregelung<br />
geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer be-<br />
vertritt er allein. Sind mehrere Geschäfts-<br />
Die Gesellschaftstellt,<br />
ger) ist aufgrund desführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />
vom 27.06.<strong>2024</strong> undein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Jeder<br />
lüsse der beteiligtenGeschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesell-<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertre-<br />
-schaft<br />
-ter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />
illingen-SchwenningenDie Gesellschafterversammlung vom 25.07.<strong>2024</strong><br />
-hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages be-<br />
mit der Eintragung derHRB 778890<br />
ng zur Aufnahme). Dieschlossen.<br />
-ACG AcquiCo GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 25.07.<strong>2024</strong> und der<br />
Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />
vom selben Tag mit der Gesellschaft mit<br />
erwaltung<br />
-<br />
beschränkter Haftung „ACG HoldCo GmbH“,<br />
hrift: Eisbachstraße 51,<br />
Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />
Gegenstand geändert;<br />
782933) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
Auf die bei Gericht eingereichten Urkun-<br />
Beteiligungen<br />
wie die Übernahme der<br />
den wird Bezug genommen. Die Verschmelzung<br />
-<br />
wird erst mit der Eintragung der Verschmelzung<br />
im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
-<br />
r MP GmbH & Co.KG.<br />
Rechtsträgers wirksam.<br />
00,00 EUR AllgemeineHRB 782933<br />
nur einACG HoldCo GmbH. Mit der Gesellschaft<br />
vertritt er allein. Sind(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund<br />
r bestellt, vertretendes Verschmelzungsvertrages vom 25.07.<strong>2024</strong><br />
in Geschäftsführer mitund der Versammlungsbeschlüsse der betei-<br />
Rechtsträger vom selben Tag die Gesell-<br />
tungsbefugnis geändertligten<br />
Stuttgart, schaft mit beschränkter Haftung „ACG AcquiCo<br />
ungsberechtigt mit derGmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />
esellschaft mit sich imHRB 778890) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />
DrittenAufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Ur-<br />
wird Bezug genommen.<br />
-kunden<br />
m <strong>10</strong>.07.<strong>2024</strong> hat dieHRB 794893<br />
-Cube Controlling GmbH. Stammkapital<br />
st durch Beschluss dernun: 26.000,00 EUR. Die Gesellschafterver-<br />
vom 25.07.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />
agsammlung<br />
Gesellschaftsvertrages in § 4 (Stammkapital) beschlossen.<br />
Das Stammkapital ist durch Beschluss<br />
aftungsbeschränkt) der Gesellschafterversammlung vom gleichen<br />
Tag auf 26.000,00 EUR erhöht.<br />
elzungsvertrages vomHRB 783150<br />
rsammlungsbeschlüsseKilic Schadenservice GmbH. Die Gesell-<br />
(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund<br />
er vom 19.07.<strong>2024</strong> mitschaft<br />
-des Verschmelzungsvertrages vom 29.07.<strong>2024</strong><br />
chränkt)“, Schwäbischund der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />
-Rechtsträger vom 29.07.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft<br />
ng zur Aufnahme). Diemit beschränkter Haftung „ARTUS Gesellschaft<br />
mit der Eintragung derfür Brand- und Wasserschadensanierung mbH“,<br />
-Isernhagen (Amtsgericht Hannover HRB 209424)<br />
verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
Die Verschmelzung wird erst mit der Eintragung<br />
der Verschmelzung im Register des Sitzes des<br />
übernehmenden Rechtsträgers wirksam. Auf die<br />
bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen.<br />
HRA 722493<br />
HS Beteiligungs - GmbH & Co. KG. Mit<br />
der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />
ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
30.07.<strong>2024</strong> mit Nachtrag vom 22.08.<strong>2024</strong> und der<br />
Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />
vom 30.07.<strong>2024</strong> und 29.08.<strong>2024</strong> die Kommanditgesellschaft<br />
unter der Firma „GRS Grundstücksverwaltungs-GmbH<br />
& Co.KG“, Schwäbisch<br />
Hall (Amtsgericht Stuttgart HRA 725846) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf<br />
die bei Gericht eingereichten Urkunden wird<br />
Bezug genommen. Haftsumme erhöht bei Kommanditist:<br />
Schaaf, Gunter, Michelbach an der<br />
Bilz , *14.08.1965, Haftsumme: 28.320,00 EUR<br />
Haftsumme erhöht bei Kommanditist: Schaaf,<br />
René, Michelbach an der Bilz , *18.01.1969, Haftsumme:<br />
28.320,00 EUR Haftsumme erhöht bei<br />
Kommanditist: GuSa-Invest GmbH, Michelbach<br />
an der Bilz , (Amtsgericht Stuttgart HRB 779097),<br />
Haftsumme: 207.680,00 EUR. Haftsumme erhöht<br />
bei Kommanditist: MALFI INVEST GmbH, Michelbach<br />
an der Bilz , (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />
779449), Haftsumme: 207.680,00 EUR.<br />
HRA 725846<br />
GRS Grundstücksverwaltungs-GmbH<br />
& Co.KG. Die Gesellschaft (übertragender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 30.07.<strong>2024</strong> mit Nachtrag vom<br />
22.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom 30.07.<strong>2024</strong> und<br />
vom 29.08.<strong>2024</strong> mit der Kommanditgesellschaft<br />
unter der Firma „HS Beteiligungs - GmbH & Co.<br />
KG“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />
HRA 722493) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />
Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />
wird Bezug genommen. Die Verschmelzung<br />
wird erst mit der Eintragung der Verschmelzung<br />
im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers wirksam.<br />
HRB 570346<br />
GURESA Verwaltungs GmbH. Mit der Gesellschaft<br />
(übernehmender Rechtsträger) sind<br />
aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
30.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag die<br />
Gesellschaften mit beschränkter Haftung „GR-<br />
Immo MH8 GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht<br />
Stuttgart HRB 749995) und „GR-INVEST<br />
GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />
HRB 749932) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />
Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />
wird Bezug genommen.<br />
HRB 571160<br />
Otterbach Wohnbau GmbH. Mit der<br />
Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />
ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
30.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse der<br />
beteiligten Rechtsträger vom selben Tag die Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung „Otterbach<br />
Projektbau GmbH“, Michelfeld (Amtsgericht<br />
Stuttgart HRB 742973) verschmolzen (Verschmelzung<br />
zur Aufnahme). Auf die bei Gericht<br />
eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.<br />
HRB 571361<br />
HS Verwaltungs GmbH. Mit der Gesellschaft<br />
(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />
Verschmelzungsvertrages vom 30.07.<strong>2024</strong> und<br />
der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />
Rechtsträger vom selben Tag die Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung „GRS Verwaltungs<br />
GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />
HRB 735821) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />
Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />
wird Bezug genommen.<br />
HRB 735821<br />
GRS Verwaltungs GmbH. Die Gesellschaft<br />
(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />
Verschmelzungsvertrages vom 30.07.<strong>2024</strong> mit<br />
Nachtrag vom 22.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom<br />
30.07.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung „HS Verwaltungs GmbH“, Schwäbisch<br />
Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB 571361) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />
Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />
Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />
Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen.<br />
HRB 749932<br />
GR-INVEST GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 30.07.<strong>2024</strong> und der<br />
Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />
vom vom selben Tag mit der Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung „GURESA Verwaltungs<br />
GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />
HRB 570346) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />
Aufnahme). Die Verschmelzung wird erst mit der<br />
Eintragung der Verschmelzung im Register des<br />
Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers wirksam.<br />
Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />
wird Bezug genommen.<br />
HRB 749995<br />
GR-Immo MH8 GmbH. Die Gesellschaft<br />
(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />
Verschmelzungsvertrages vom 30.07.<strong>2024</strong> und<br />
der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />
Rechtsträger vom 30.07.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung „GURESA Verwaltungs<br />
GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />
HRB 570346) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />
Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />
wird Bezug genommen. Die Verschmelzung<br />
wird erst mit der Eintragung der Verschmelzung<br />
im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers wirksam.<br />
HRB 722785<br />
KS Solar GmbH. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 31.07.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />
Gesellschaftsvertrages in §§ 5 (Gesellschafterversammlung),<br />
6 (Gesellschafterbeschlüsse) und 7<br />
(Vertretung) beschlossen.<br />
HRB 746909<br />
BNG Fjord GmbH. Mit der Gesellschaft (übernehmender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 31.07.<strong>2024</strong> und der<br />
Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />
vom 31.07.<strong>2024</strong> die Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung „BNG Mess-Holding GmbH“,<br />
Crailsheim (Amtsgericht Ulm HRB 746961) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
HRB 749767<br />
Raiffeisen Viehzentrale GmbH. Mit der<br />
Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />
ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
31.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag die<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Kälber-<br />
KontorSüd GmbH“, Bad Waldsee (Amtsgericht<br />
Ulm HRB 724064) verschmolzen (Verschmelzung<br />
zur Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten<br />
Urkunden wird Bezug genommen.<br />
HRB 792194<br />
SDI - Schule für Deutsch & Integration<br />
Barbara Seifert GmbH. Stammkapital nun:<br />
26.000,00 EUR. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 05.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 4 (Stammkapital) beschlossen.<br />
Das Stammkapital ist durch Beschluss der<br />
Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag<br />
auf 26.000,00 EUR erhöht.<br />
HRB 794624<br />
VITA Hausverwaltung GmbH. Firma geändert;<br />
nun: VITA lmmobilienverwaltung GmbH.<br />
Die Gesellschafterversammlung vom 06.08.<strong>2024</strong><br />
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />
(Firma) beschlossen.<br />
HRB 580226<br />
Tarc GmbH. Sitz verlegt; nun: Neuenstein.<br />
Geändert, nun Geschäftsanschrift: Kirchensaller<br />
Straße 36, 74632 Neuenstein. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 08.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />
des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz,<br />
Gegenstand) beschlossen.<br />
HRB 735621<br />
Württemberger Frischei GmbH. Die<br />
Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist<br />
aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
08.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse der<br />
beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit der<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung „GOLD-<br />
EI ERZEUGERVERBUND GmbH“, Dietzenbach<br />
(Amtsgericht Offenbach am Main HRB 3314)<br />
verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
Die Verschmelzung wird erst mit der Eintragung<br />
der Verschmelzung im Register des Sitzes des<br />
übernehmenden Rechtsträgers wirksam. Auf die<br />
bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen.<br />
HRB 747597<br />
CONECT Information Services GmbH.<br />
Durch Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn vom<br />
08.08.<strong>2024</strong> (2 IN 2<strong>10</strong>/24) wurde über das Vermögen<br />
der Gesellschaft das Insolvenzverfahren<br />
eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des<br />
Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht<br />
Heilbronn, 2 IN 2<strong>10</strong>/24) aufgelöst. Gemäß<br />
§ 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von<br />
Amts wegen eingetragen.<br />
HRB 781194<br />
KAVAK Rohrreinigungs GmbH. Stammkapital<br />
nun: 26.000,00 EUR. Personenbezogene<br />
Daten (Nachname) geändert bei Geschäftsführer:<br />
Kavakoglu, Petra, Schwäbisch Hall, *09.03.1979<br />
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 08.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />
Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital, Geschäftsanteile)<br />
beschlossen. Das Stammkapital ist<br />
durch Beschluss der Gesellschafterversammlung<br />
vom gleichen Tag auf 26.000,00 EUR erhöht.<br />
HRB 789969<br />
Kampp Beteiligungs GmbH. Sitz verlegt;<br />
nun: Öhringen Änderung der Geschäftsanschrift:<br />
Hindenburgstraße 6, 74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 08.08.<strong>2024</strong> hat die<br />
Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (FIR-<br />
MA, SITZ) beschlossen.<br />
HRB 795118<br />
R.Eagle Holding GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Röther, Thomas Paul, Schwäbisch<br />
Hall, *01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt mit<br />
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Röther, Michael, Schwäbisch Hall,<br />
*15.02.1963.<br />
HRB 767358<br />
Retter Immobilien GmbH. Durch Beschluss<br />
des Amtsgerichts Heilbronn vom 09.08.<strong>2024</strong> (20<br />
IN 660/24) wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter<br />
bestellt. Verfügungen der Gesellschaft über<br />
Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit<br />
Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters<br />
wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO).<br />
HRB 580940<br />
Rudolf Schneider GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />
geändert; nun: Ist nur ein<br />
Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />
Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />
Bestellt als Liquidator: Schneider, Rudolf, Öhringen,<br />
*23.01.1957 mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Nicht mehr Geschäftsführer: Schneider,<br />
Rudolf, Bretzfeld-Schwabbach, *23.01.1957<br />
Die Gesellschafterversammlung vom 12.08.<strong>2024</strong><br />
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 5<br />
(Geschäftsführung, Vertretung) beschlossen. Die<br />
Gesellschaft ist aufgelöst.<br />
HRB 740434<br />
ANCOR Management GmbH. Durch Beschluss<br />
des Amtsgerichts Crailsheim vom<br />
12.08.<strong>2024</strong> (5 1 IN 61/24) wurde über das Vermögen<br />
der Gesellschaft das Insolvenzverfahren<br />
eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung<br />
des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst.<br />
Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1<br />
GmbHG von Amts wegen eingetragen.<br />
HRB 773893<br />
HAL Verwaltungs GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Otterbach-Prang, Kathrin, Michelfeld,<br />
*20.12.1964 einzelvertretungsberechtigt.<br />
HRB 790262<br />
New Pioneer GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Röther, Thomas Paul, Schwäbisch Hall,<br />
*01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt mit<br />
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />
mehr Geschäftsführer: Röther, Michael Martin,<br />
Schwäbisch Hall, *15.02.1963.<br />
HRA 721941<br />
Nonnenklinge Wind GmbH & Co. KG.<br />
Ausgeschieden als Kommanditist: Schmitt, Anna<br />
Elisabeth, Bad Mergentheim, *20.08.1933, Haftsumme:<br />
20.000,00 EUR. Für einen Teil dieser<br />
Haftsumme in Sondererbfolge eingetreten als<br />
Kommanditist: Krapp, Madga Paula, Bad Mergentheim,<br />
*21.<strong>10</strong>.1956, Haftsumme: 5.000,00<br />
EUR Für einen Teil dieser Haftsumme in Sondererbfolge<br />
eingetreten als Kommanditist: Schmitt,<br />
Alois Alfons, Bad Mergentheim, *31.12.1957,<br />
Haftsumme: 5.000,00 EUR Für einen Teil dieser<br />
Haftsumme in Sondererbfolge eingetreten als<br />
Kommanditist: Braun, Monika Agnes, Nordheim,<br />
*16.11.1960, Haftsumme: 5.000,00 EUR Für<br />
einen Teil dieser Haftsumme in Sondererbfolge<br />
Haftsumme um 5.000,00 EUR erhöht bei Kommanditist:<br />
Schmitt, Michael Xaver, Bad Mergentheim,<br />
*01.<strong>10</strong>.1967, Haftsumme: 30.000,00 EUR.<br />
HRA 724537<br />
Hein KG. Allgemeine Vertretungsregelung geändert;<br />
nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt<br />
er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt,<br />
vertreten sie gemeinsam. Bestellt als Liquidator:<br />
Hein, Waldemar, Weikersheim, *<strong>10</strong>.03.1966 Persönlich<br />
haftender Gesellschafter: Hein, Waldemar,<br />
Weikersheim, *<strong>10</strong>.03.1966 Die Gesellschaft ist<br />
aufgelöst.<br />
HRB 570795<br />
Waller GmbH. Gesamtprokura gemeinsam<br />
mit einem Geschäftsführer oder einem anderen<br />
Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der<br />
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:<br />
Borrmann, Johannes, Schwäbisch<br />
Hall, *02.06.1980.<br />
HRB 726512<br />
Otterbach Objektbau GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Otterbach-Prang, Kathrin, Michelfeld,<br />
*20.12.1964 einzelvertretungsberechtigt.<br />
HRB 759996<br />
Gacista GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Messner, Fabian Daniel, Schorndorf, *17.<strong>10</strong>.1990<br />
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Röther, Karin, Schwäbisch Hall,<br />
*20.03.1963 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Röther, Thomas Paul, Schwäbisch<br />
Hall, *01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />
mehr Geschäftsführer: Röther, Michael Martin,<br />
Schwäbisch Hall, *15.02.1963.<br />
HRB 767809<br />
innos Systemhaus GmbH. Personenbezogene<br />
Daten (Wohnort) geändert bei Geschäftsführer:<br />
Schenk, Justin, Crailsheim, *21.06.1995<br />
einzelvertretungsberechtigt.<br />
HRB 571645<br />
Röther Grundbesitz GmbH. Bestellt als<br />
Geschäftsführer: Messner, Fabian Daniel, Schorndorf,<br />
*17.<strong>10</strong>.1990 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt<br />
als Geschäftsführer: Röther, Karin, Schwäbisch<br />
Hall, *20.03.1963 einzelvertretungsberechtigt mit<br />
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Röther, Michael, Schwäbisch Hall,<br />
*15.02.1963.<br />
HRB 680803<br />
MRS Maschinenring Service GmbH. Mit<br />
der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />
ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
14.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom 14.08.<strong>2024</strong> die<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Familien-<br />
und Haushaltshilfe GmbH Main-Tauber“,<br />
Creglingen (Amtsgericht Ulm HRB 680893) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf<br />
die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen.<br />
HRB 728430<br />
Hoch GmbH. Sitz verlegt; nun: Dörzbach. Neue<br />
Geschäftsanschrift: Heßlachshof 14/2, 74677<br />
Dörzbach Gegenstand geändert; nun: Der Handel,<br />
die Herstellung, die Montage und die Veredelung<br />
von Werbemitteln, Textilien, technischen Teilen,<br />
Lagersystemen und Sicherheitstechnik. Zum<br />
Unternehmensgegenstand gehören weiterhin<br />
die Veredelung im Sieb-, Tampon- und Digitaldruck,<br />
Folienplotts, branchenübliche Tätigkeiten<br />
im Bereich der Werbetechnik, Lohnarbeiten im<br />
Bereich Montage, Verpacken und Etikettierung.<br />
Die Gesellschafterversammlung vom 15.08.<strong>2024</strong><br />
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />
1 (Firma und Sitz), § 2 (Gegenstand des Unternehmens)<br />
beschlossen.<br />
HRB 793278<br />
Dellux GmbH. Zweigniederlassung unter gleicher<br />
Firma 55546 Volxheim, Geschäftsanschrift:<br />
Kreuznacher Straße 34 - 36, 55546 Volxheim. Der<br />
Verkauf und die Montage von fertigen Bauelementen<br />
sowie die Erbringung von Dienstleistungen<br />
aller Art im Rahmen von Bau und Unterhaltung<br />
von Gebäuden jeglicher Art unter Ausschluss<br />
solcher Tätigkeiten, die lediglich unter Leitung<br />
eines Handwerksmeisters erbracht werden dürfen.<br />
Insbesondere folgende Tätigkeiten: Montage und<br />
Demontagearbeiten, Industriemontage; Entrümpelungen<br />
und Haushaltsauflösungen, Umzugsdienste;<br />
Gärtnerdienste; Montage und Installation<br />
von Photovoltaikanlagen; Kabelverlegung,<br />
bzw. Installation (ohne Anschlussarbeiten);<br />
Gebäude-, Unterhalts- und lndustriereinigungen;<br />
Trocken- und Akustikbau; Bodenverlegearbeiten<br />
sowie Import- und Exportgeschäfte jeder Art. Die<br />
Planung und Durchführung von Veranstaltungen<br />
und Events, sowie die Erbringung von Dienstleistungen<br />
im Zusammenhang mit Veranstaltungen,<br />
Events, sowie in der PR- und Werbeindustrie.<br />
Der Betrieb eines Hotels, die Vermietung von Appartements,<br />
sowie der Betrieb von Gaststätten,<br />
Restaurants, Bistros, Bars mit dazugehöriger Außengastronomie,<br />
Catering- und Partyservices. Die<br />
Gesellschafterversammlung vom 15.08.<strong>2024</strong> hat<br />
die Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziffer<br />
1 (Firma und Sitz) und Ziffer 2 (Gegenstand des<br />
Unternehmens) und die Streichung von Ziffer 6 -<br />
8 des Gesellschaftsvertrags beschlossen.<br />
HRB 690203<br />
JU-Metallwarenfabrik- GmbH. Prokura<br />
erloschen: Herrmann, Gerold, Schrozberg,<br />
*09.02.1955. Gesamtprokura gemeinsam mit<br />
einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:<br />
Baron, Erika, Künzelsau, *04.02.1989.<br />
HRB 722760<br />
C-C-E GmbH. Bestellt als Geschäftsführer: Dr.<br />
Käfer, Roland, Satteldorf, *09.07.1959. einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Nicht mehr Geschäftsführer: Käfer,<br />
Gabi, Satteldorf, *12.<strong>10</strong>.1970.<br />
HRB 777639<br />
S.I.U. Holding GmbH. Mit der Gesellschaft<br />
(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />
Verschmelzungsvertrages vom 19.08.<strong>2024</strong> und<br />
der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />
Rechtsträger vom 19.08.<strong>2024</strong> die Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung „flat dynamics GmbH“,<br />
Öhringen (Amtsgericht Stuttgart HRB 777768)<br />
verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird<br />
Bezug genommen.<br />
HRB 777768<br />
flat dynamics GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 19.08.<strong>2024</strong> und der<br />
Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />
vom selben Tag mit der Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung „S.I.U. Holding GmbH“,<br />
Öhringen (Amtsgericht Stuttgart HRB 777639)<br />
verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
Die Verschmelzung wird erst mit der Eintragung<br />
der Verschmelzung im Register des Sitzes des<br />
übernehmenden Rechtsträgers wirksam. Auf die<br />
bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen.<br />
HRA 720713<br />
Dietz Grundstücksverwaltung GmbH &<br />
Co. KG. Sitz verlegt; nun: Öhringen Änderung<br />
der Geschäftsanschrift: Hindenburgstraße 6,<br />
74613 Öhringen.<br />
HRA 724765<br />
Mast KG Kälberbach. Ausgeschieden als Persönlich<br />
haftender Gesellschafter: Vogt, Wolfgang,<br />
Schrozberg, *05.<strong>10</strong>.1958.<br />
HRB 22824<br />
Modepark Röther GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Röther, Thomas Paul, Schwäbisch<br />
Hall, *01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt mit<br />
der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Messner, Fabian Daniel, Schorndorf,<br />
*17.<strong>10</strong>.1990 einzelvertretungsberechtigt mit<br />
der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Röther, Michael, Schwäbisch Hall,<br />
*15.02.1963.<br />
HRB 571160<br />
Otterbach Wohnbau GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Otterbach-Prang, Kathrin, Michelfeld,<br />
*20.12.1964 einzelvertretungsberechtigt.<br />
HRB 571166<br />
Helmut Otterbach Holzbau GmbH. Bestellt<br />
als Geschäftsführer: Otterbach-Prang, Kathrin,<br />
Michelfeld, *20.12.1964 einzelvertretungsberechtigt.<br />
HRB 571475<br />
Bäuerliche Erzeugergemeinschaft<br />
Schwäbisch Hall AG. Die Hauptversammlung<br />
vom 21.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung der Satzung<br />
in § 5 (Grundkapital) beschlossen. Der Vorstand<br />
ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom<br />
21.08.<strong>2024</strong> ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats<br />
bis zum 20.08.2029 das Grundkapital<br />
der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu<br />
2.000.000,00 EUR gegen Bareinlage zu erhöhen.<br />
Das Bezugsrecht der Aktionäre kann ausgeschlossen<br />
werden (Genehmigtes Kapital <strong>2024</strong>/I).<br />
HRB 580909<br />
Thomas Schumacher GmbH. Stammkapital<br />
nun: 26.600,00 EUR. Durch Beschluss<br />
der Gesellschafterversammlung vom 21.08.<strong>2024</strong><br />
ist das Stammkapital auf Euro umgestellt. Die<br />
Gesellschafterversammlung vom 21.08.<strong>2024</strong> hat<br />
die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3<br />
(Stammkapital, Stammeinlage) beschlossen.<br />
Das Stammkapital ist ferner durch Beschluss der<br />
Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag<br />
zum Zwecke der Verschmelzung mit „Max Schumacher<br />
UG (haftungsbeschränkt)“, Pfedelbach<br />
(Amtsgericht Stuttgart HRB 757369) um 1.035,41<br />
EUR auf 26.600,00 EUR erhöht.<br />
HRB 580909<br />
Thomas Schumacher GmbH. Mit der<br />
Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />
ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
21.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom 21.08.<strong>2024</strong><br />
die Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />
„Max Schumacher UG (haftungsbeschränkt)“,<br />
Pfedelbach (Amtsgericht Stuttgart HRB 757369)<br />
verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird<br />
Bezug genommen.<br />
HRB 580945<br />
Panorama Hotel- und Service GmbH.<br />
Nicht mehr Geschäftsführer: Wegmann, Jürgen,<br />
Künzelsau, *<strong>10</strong>.11.1962.<br />
HRB 670965<br />
Karl Hohenstein GmbH. Mit der Gesellschaft<br />
(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />
Verschmelzungsvertrages vom 21.08.<strong>2024</strong> und<br />
der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />
Rechtsträger vom 21.08.<strong>2024</strong> die Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung „BvS GmbH“, Crailsheim<br />
(Amtsgericht Ulm HRB 724722) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
HRB 670965<br />
Karl Hohenstein GmbH. Firma geändert;<br />
nun: Von Hohenstein GmbH. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 21.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />
des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz)<br />
beschlossen.<br />
HRB 743942<br />
BSVW Beteiligungsgesellschaft mbH. Bestellt<br />
als Geschäftsführer: Beul, Moritz Lorenz,<br />
Stromberg, *27.12.1992 mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer: Zielonka,<br />
Kevin Ralf, Langenburg, *29.09.1988 mit<br />
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr<br />
Geschäftsführer: Wedenig, Simone Denise, Gerabronn,<br />
*05.08.1986.<br />
HRB 757369<br />
Max Schumacher UG (haftungsbeschränkt)<br />
Die Gesellschaft (übertragender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 21.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom<br />
selben Tag mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung „Thomas Schumacher GmbH“, Pfedelbach<br />
(Amtsgericht Stuttgart HRB 580909) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />
Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />
Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />
Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen.<br />
HRB 767823<br />
direct starterculturen gmbh. Sitz verlegt;<br />
nun: Untermünkheim Neue Geschäftsanschrift:<br />
Am Klingenberg 6, 74547 Untermünkheim. Aufgehoben<br />
als Zweigniederlassung: 87437 Kempten,<br />
Geschäftsanschrift: Heisinger Straße 45, 87437<br />
Kempten Errichtet: Zweigniederlassung unter<br />
gleicher Firma 71394 Kernen im Remstal, Geschäftsanschrift:<br />
Siemensstraße 32, 71394 Kernen<br />
im Remstal Personenbezogene Daten geändert<br />
bei Geschäftsführer: Groth, Jörg, Untermünkheim,<br />
*14.02.1968 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die<br />
Gesellschafterversammlung vom 21.08.<strong>2024</strong> hat<br />
die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />
(Firma und Sitz) beschlossen.<br />
HRB 792670<br />
Norom Systemgastro Verwaltungs GmbH.<br />
Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer:<br />
Akhtar, Rehman Ahmad, Öhringen, *25.06.1984<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt<br />
als Geschäftsführer: Hasan, Yousuf, Ludwigshafen<br />
am Rhein, *20.08.1982 mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
HRB 570175<br />
TBG Transportbeton Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Fischer, Matthias, Leonberg, *03.08.1990<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Nicht mehr Geschäftsführer: Humbert, Alexander,<br />
Zeiskam, *11.01.1980.<br />
HRB 571752<br />
TTW Waldpflege GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Wenkebach, Konrad Peter, Michelfeld,<br />
*02.11.1977.<br />
HRB 571844<br />
MIKU Projekt GmbH. Neue Geschäftsanschrift:<br />
Hofäcker 4, 74523 Schwäbisch Hall.<br />
HRB 680784<br />
bdtronic GmbH. Gesamtprokura gemeinsam<br />
mit einem Geschäftsführer oder einem anderen<br />
Prokuristen: Rose, Jan-Ekke, Hanau, *08.<strong>10</strong>.1972.<br />
HRB 721859<br />
DIVACO AG. Bestellt als Vorstand: Huber,<br />
Martin Andreas, Gerabronn, *19.11.1982 mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Prokura erloschen: Huber, Martin,<br />
Bad Mergentheim, *19.11.1982.<br />
HRB 735324<br />
Badische Frischei GmbH. Geändert, nun<br />
Geschäftsanschrift: Außenliegend 4, 63150<br />
Heusenstamm. Bestellt als Liquidator: Zimmerer,<br />
Gregor, Heusenstamm, *15.07.1964 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Nicht mehr Liquidator: Butzen,<br />
Alfons, Viersen, *24.08.1960.<br />
HRB 742356<br />
FAMA Healthcare GmbH. Gegenstand geändert;<br />
nun: Der Handel mit Gesundheitsprodukten<br />
sowie der Verkauf von anderen Waren, insbesondere<br />
Baby-Erstausstattungen, Kinderwagen<br />
und Kindersitzen, Umstands- und Stillkleidung,<br />
Natur- und Outdoorkleidung, Spielsachen und<br />
Zubehör und handgefertigten Geschenkartikeln.<br />
Die Gesellschafterversammlung vom 22.08.<strong>2024</strong><br />
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2<br />
(Gegenstand) beschlossen.<br />
HRA 724336<br />
HWE Rettersheimer Holz GmbH & Co.<br />
KG. Kommanditist/en mit der Bezeichnung<br />
Haftsumme gemäß Artikel 89 Absatz 2 EGHGB<br />
von Amts wegen neu vorgetragen: Kommanditist:<br />
Deeg, Volker, Weikersheim, *30.05.1968, Haftsumme:<br />
<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Schulz,<br />
Rainer Karl, Weikersheim, *13.12.1958, Haftsumme:<br />
20.000,00 EUR Kommanditist: Dauch,<br />
Regina, Weikersheim, *02.11.1965, Haftsumme:<br />
<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Gehringer,<br />
Hans, Schrozberg, *24.12.1941, Haftsumme:<br />
<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Gehringer,<br />
Gisela, Schrozberg, *02.07.1944, Haftsumme:<br />
<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Schammann,<br />
Lothar, Weikersheim, *03.06.1962, Haftsumme:<br />
<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Milnikel,<br />
Claus, Weikersheim, *08.01.1956, Haftsumme:<br />
<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Östreicher,<br />
Jochen, Schrozberg, *16.09.1973, Haftsumme:<br />
50.000,00 EUR Kommanditist: Östreicher,<br />
Martina, Schrozberg, *04.<strong>10</strong>.1976, Haftsumme:<br />
50.000,00 EUR Kommanditist: Menth,<br />
Martin, Bieberehren, *27.05.1969, Haftsumme:<br />
<strong>10</strong>0.000,00 EUR Ausgeschieden als Kommanditist:<br />
Dauch, Jürgen, Weikersheim , *24.12.1959,<br />
Haftsumme: <strong>10</strong>0.000,00 EUR Für diese Haftsumme<br />
in Sonderrechtsnachfolge eingetreten als<br />
Kommanditist: Dauch, Johannes, Weikersheim,<br />
*23.12.1994, Haftsumme: <strong>10</strong>0.000,00 EUR.<br />
HRB 571777<br />
Aalberts Surface Technologies GmbH.<br />
Bestellt als Geschäftsführer: van Eckendonk,<br />
Andre, Hannover, *20.07.1967 einzelvertretungsberechtigt.<br />
Nicht mehr Geschäftsführer: von<br />
Plate, Edzard, Düsseldorf, *20.01.1973.<br />
HRB 580936<br />
Senioren- und Pflegehaus „Drendel“<br />
Betriebs GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Pons-Vorberg, Jorge, Owingen, *26.04.1976
Oktober <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 262<br />
Handelsregister 31<br />
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRB 785248<br />
Adanos Holding GmbH. Personenbezogene<br />
Daten geändert bei Geschäftsführer: Schenk,<br />
Justin, Crailsheim, *21.06.1995 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRB 788237<br />
SG Real Estate Management GmbH.<br />
Sitz verlegt; nun: Ingelfingen. Neue Geschäftsanschrift:<br />
Uhlandstraße 29, 74653 Ingelfingen<br />
Die Gesellschafterversammlung vom 23.08.<strong>2024</strong><br />
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />
Ziffer 2 ( Firma und Sitz) beschlossen.<br />
HRA 734988<br />
Im Brunnental Immobilien KG. Ausgeschieden<br />
als Kommanditist: Engert, Maik,<br />
Bad Mergentheim , *06.07.1995, Haftsumme:<br />
5.000,00 EUR. Für einen Teil dieser Haftsumme<br />
in Sonderrechtsnachfolge Haftsumme erhöht bei<br />
Kommanditist: Eisenkolb, Helmut, Würzburg ,<br />
*11.09.1982, Haftsumme: 6.666,00 EUR Für einen<br />
Teil dieser Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge<br />
Haftsumme erhöht bei Kommanditist: Gehringer,<br />
Ralf, Beilstein , *07.12.1967, Haftsumme:<br />
6.667,00 EUR Für einen Teil dieser Haftsumme<br />
in Sonderrechtsnachfolge Haftsumme erhöht bei<br />
Kommanditist: Schubert, Michael, Buchen Odenwald<br />
, *03.03.1980, Haftsumme: 6.667,00 EUR.<br />
HRA 740456<br />
Hetzel, Lechner, Pfeiffer OHG. Firma geändert;<br />
nun: Hetzel, Lechner, Pfeiffer GmbH &<br />
Co. OHG. Eingetreten als Persönlich haftender<br />
Gesellschafter: Constantin Lechner Holding<br />
GmbH, Heidelberg (Amtsgericht Mannheim HRB<br />
746951) Eingetreten als Persönlich haftender<br />
Gesellschafter: Hetzel Holding GmbH, Aichwald<br />
(Amtsgericht Stuttgart HRB 788699) Eingetreten<br />
als Persönlich haftender Gesellschafter: Doria<br />
GmbH, München (Amtsgericht München HRB<br />
283598) Ausgeschieden als Persönlich haftender<br />
Gesellschafter: Pfeiffer, Anselm Johannes Martin,<br />
München, *02.<strong>10</strong>.1983 Ausgeschieden als Persönlich<br />
haftender Gesellschafter: Hetzel, Alexander<br />
Philip, Heidelberg, *19.08.1984 Ausgeschieden als<br />
Persönlich haftender Gesellschafter: Dr. Lechner,<br />
Constantin Alexander, Heidelberg, *06.05.1986.<br />
HRB 580975<br />
SM Strukturmetall Verwaltung GmbH.<br />
Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger)<br />
ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />
26.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit<br />
der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „MCB<br />
Deutsche Holding GmbH“, Neuss (Amtsgericht<br />
Neuss HRB 9756) verschmolzen (Verschmelzung<br />
zur Aufnahme). Die Verschmelzung wird erst mit<br />
der Eintragung der Verschmelzung im Register<br />
des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers<br />
wirksam. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />
wird Bezug genommen.<br />
HRB 580975<br />
SM Strukturmetall Verwaltung GmbH.<br />
Sitz des übernehmenden Rechtsträgers von Amts<br />
wegen berichtigt Die Gesellschaft (übertragender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 26.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom<br />
selben Tag mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung „MCB Deutsche Holding GmbH“,<br />
Dormagen (Amtsgericht Neuss HRB 9756) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />
Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />
Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />
Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen.<br />
HRB 764743<br />
Binderholz Oberrot | Baruth GmbH. Nicht<br />
mehr Geschäftsführer: Wenkebach, Konrad Peter,<br />
Michelfeld, *02.11.1977 Personenbezogene Daten<br />
geändert; nun: Gesamtprokura gemeinsam mit<br />
einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:<br />
Feldmeyer, Christoph Josef, Neckarsulm,<br />
*04.09.1972.<br />
HRB 792526<br />
R23 Immobilien GmbH. Geändert, nun<br />
Geschäftsanschrift: Am Römerbad 23, 74613<br />
Öhringen.<br />
HRA 741585<br />
Metzger Besitz GmbH & Co. KG. Der Einzelkaufmann<br />
Metzger, Gerhard Alois, Künzelsau,<br />
*17.12.1957 hat als Inhaber der Firma „Gerhard<br />
Metzger Besitzunternehmen e. K.“, Künzelsau<br />
(Amtsgericht Stuttgart HRA 741584) das von ihm<br />
betriebene Unternehmen im Wege der Ausgliederung<br />
nach Maßgabe des Ausgliederungs- und<br />
Übernahmevertrages vom 27.08.<strong>2024</strong> und des<br />
Versammlungsbeschlusses vom 27.08.<strong>2024</strong> auf<br />
die Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />
übertragen (Ausgliederung zur Aufnahme). Auf<br />
die bei Gericht eingereichten Urkunden wird<br />
Bezug genommen. Haftsumme zum Zwecke der<br />
Ausgliederung erhöht bei Kommanditist: Metzger,<br />
Gerhard Alois, Künzelsau , *17.12.1957, Haftsumme:<br />
<strong>10</strong>.000,00 EUR.<br />
HRB 570690<br />
N.C. Thomas Garten- und Landschaftsbau<br />
GmbH. Prokura erloschen: Breiter, Michael,<br />
Vellberg, *16.02.1962.<br />
HRB 590492<br />
Merlin GmbH. Mit der Gesellschaft (übernehmender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 27.08.<strong>2024</strong> und<br />
der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />
Rechtsträger vom 27.08.<strong>2024</strong> die Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung „Merlin Didakt<br />
GmbH“, Forchtenberg (Amtsgericht Stuttgart<br />
HRB 590817) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />
Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />
wird Bezug genommen.<br />
HRB 590817<br />
Merlin Didakt GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 27.08.<strong>2024</strong> und der<br />
Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />
vom 27.08.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung „Merlin GmbH“, Forchtenberg<br />
(Amtsgericht Stuttgart HRB 590492) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />
Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />
Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />
Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen.<br />
HRB 680426<br />
Data Modul Weikersheim GmbH. Gesamtprokura<br />
gemeinsam mit einem Geschäftsführer<br />
oder einem anderen Prokuristen: Heinze, Dominik,<br />
Weikersheim, *<strong>10</strong>.02.1993 Kössel, Nina-<br />
Susan, Weikersheim, *23.08.1977.<br />
HRB 724021<br />
Modepark Röther GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Messner, Fabian Daniel, Schorndorf,<br />
*17.<strong>10</strong>.1990 einzelvertretungsberechtigt mit<br />
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Röther, Thomas Paul, Schwäbisch<br />
Hall, *01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt mit<br />
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Röther, Michael, Schwäbisch Hall,<br />
*15.02.1963.<br />
HRB 726284<br />
REXAGO Information GmbH. Bestellt als<br />
Geschäftsführer: Stanek, Jürgen, Michelbach an<br />
der Bilz, *06.05.1974 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />
mehr Geschäftsführer: Steinle, Armin, Großerlach,<br />
*05.09.1973.<br />
HRB 742738<br />
Binderholz Wolfegg GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Wenkebach, Konrad Peter, Michelfeld,<br />
*02.11.1977.<br />
HRB 743277<br />
Gb Projektbau GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Thomas, Konrad, Bielefeld, *26.05.1988.<br />
HRB 745590<br />
WIRTHWEIN SE. Prokura erloschen: Beutemann,<br />
Marc Tim, Fürth, *24.05.1980.<br />
HRB 786034<br />
Mögerle Holzbau GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Täuber, Christian, Kupferzell,<br />
*13.07.1988 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRB 680611<br />
SV Team Brunner GmbH. Nicht mehr<br />
Geschäftsführer: Tittl, Stefan, Igersheim,<br />
*30.08.1973.<br />
HRB 731266<br />
Maximum Machines UG (haftungsbeschränkt)<br />
Firma geändert; nun: Maximum<br />
Machines GmbH. Stammkapital nun: 25.000,00<br />
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung geändert;<br />
nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />
mit einem Prokuristen. Vertretungsbefugnis<br />
geändert bei Geschäftsführer: Bauer, Andrea,<br />
Kupferzell, *20.02.1959 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Die Gesellschafterversammlung vom 29.08.<strong>2024</strong><br />
hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />
Das Stammkapital ist durch Beschluss<br />
der Gesellschafterversammlung vom gleichen<br />
Tag um 20.000,00 EUR auf 25.000,00 EUR aus<br />
Gesellschaftsmitteln erhöht.<br />
HRB 735284<br />
RoBa Verwaltung UG (haftungsbeschränkt)<br />
Änderung der Geschäftsanschrift:<br />
Schießbergstraße 1, 74564 Crailsheim. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung geändert; nun:<br />
Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.<br />
Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie<br />
gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun<br />
bestellt als Liquidator: Gassert, Günter Carsten,<br />
Glinde, *25.<strong>10</strong>.1968 Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />
HRB 747139<br />
ITW Fastener Products GmbH. Prokura<br />
erloschen: Helbert, Stefan, Witten, *21.08.1968.<br />
Prokura erloschen: Packwitz, Ilka, Hemer,<br />
*02.<strong>10</strong>.1980.<br />
HRB 765258<br />
RCH Gastro GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Hofmann, Claudia, Ilshofen, *14.04.1969.<br />
HRB 580762<br />
SRS Schaller Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft.<br />
Änderung der Geschäftsanschrift:<br />
Am Römerbad 23, 74613 Öhringen.<br />
HRB 590788<br />
Oberst GmbH. Gegenstand geändert; nun:<br />
Gegenstand des Unternehmens ist die Vornahme<br />
von Transporten, von Umzügen und die Lagerung<br />
von Gegenständen sowie ein High-Class<br />
Limousinen- und VIP-Service. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 30.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />
des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des<br />
Unternehmens) beschlossen.<br />
HRB 743023<br />
MR Immobilien & Finanz GmbH. Bestellt<br />
als Geschäftsführer: Rieg, Mario, Bühlertann,<br />
*16.11.1976 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRB 764864<br />
Firma Voelker Security Services GmbH.<br />
Änderung der Geschäftsanschrift: Siedlungsweg<br />
27, 74613 Öhringen.<br />
HRB 722072<br />
E. J. Reinigungssysteme-Vertriebs<br />
GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer: Jerger,<br />
Georg Franz, Gschwend, *09.07.1954.<br />
HRB 735621<br />
Württemberger Frischei GmbH. Die Eintragung<br />
der Verschmelzung im Register des<br />
Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist am<br />
02.09.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG<br />
von Amts wegen eingetragen. Das Registerblatt<br />
ist geschlossen.<br />
HRA 730801<br />
S & M Technik GmbH & Co. KG. Firma geändert;<br />
nun: SMTechnik GmbH & Co. KG. Berichtigung<br />
von Amts wegen zur Geschäftsanschrift:<br />
Daimlerstraße 45, 74523 Schwäbisch Hall.<br />
HRA 741332<br />
Graf Zeppelin Bodenverwertungs GmbH<br />
& Co. KG. Haftsumme um 1.000,00 EUR.<br />
erhöht bei Kommanditist: Graf von Zeppelin-<br />
Aschhausen, Johann Friedrich Ludolf Heinrich,<br />
Schöntal , *09.02.1964, Haftsumme: 2.000,00<br />
EUR.<br />
HRB 390116<br />
Brunnen-Union St. Christophorus<br />
GmbH. Prokura erloschen: Balazsi, Timo, Lorch,<br />
*03.09.1984.<br />
HRB 58<strong>10</strong>15<br />
R. Stahl Schaltgeräte GmbH. Prokura<br />
erloschen: Popp, Tobias, Michelfeld, *15.04.1973.<br />
HRB 67<strong>10</strong>18<br />
Käfer GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Käfer, Sigrid, geb. Stüber, Kauffrau, Fichtenau.<br />
HRB 724379<br />
IVT Otto Throm GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Throm, Christian, Satteldorf, *09.06.1994<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRB 762614<br />
ANNIMABE Family Office GmbH. Bestellt als<br />
Geschäftsführer: Woischiski, Daniel, Mainhardt,<br />
*08.03.1978. Nicht mehr Geschäftsführer: Großöhmigen,<br />
Stefan, Sömmerda, *27.09.1975.<br />
HRB 580280<br />
Wolverine Advanced Materials GmbH. Bestellt<br />
als Geschäftsführer: Rathbun, Joseph Arthur,<br />
Pittsburgh, Pennsylvania / Vereinigte Staaten,<br />
*24.05.1989 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr<br />
Geschäftsführer: Dr. Knittig, Peter Ralph, Korb,<br />
*31.07.1960.<br />
HRB 671439<br />
Barwig Verwaltung GmbH. Bestellt als<br />
Geschäftsführer: Hippelein, Frank, Crailsheim,<br />
*03.06.1960 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Hippelein, Thomas, Crailsheim,<br />
*09.03.1956.<br />
HRA 729614<br />
Landbau Hohenlohe-Limpurg GmbH<br />
& Co KG. Ausgeschieden als Kommanditist:<br />
Schweigert, Wilhelm, Obersontheim,<br />
*18.04.1960, Haftsumme: 500,00 EUR.<br />
HRA 737865<br />
aquaRömer GmbH & Co. KG. Prokura erloschen:<br />
Balazsi, Timo, Lorch, *03.09.1984.<br />
HRB 745233<br />
MTS Bau GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Heilemann, Daniela, Bayerbach, *06.05.1987<br />
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Barbu, Mihaela-Alexandra, Selimbar /<br />
Rumänien, *16.05.1994.<br />
HRB 771189<br />
TEM Service GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />
geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,<br />
vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren<br />
bestellt, vertreten sie gemeinsam. Bestellt als<br />
Liquidator: Wassermann, Franz Josef, Gaildorf,<br />
*05.09.1956 Nicht mehr Geschäftsführer: Wassermann,<br />
Franz Josef, Gaildorf, *05.09.1956 Die<br />
Gesellschaft ist aufgelöst.<br />
HRB 791883<br />
SCHAEFF Group Holding AG. Nun bestellt<br />
als Vorstandsvorsitzender: Dr. Schaeff, Alexander<br />
Christof, Schwäbisch Hall, *24.09.1962 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Vorstandsmitglied:<br />
Schaeff, Leonie Carola, München,<br />
*12.04.1991 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRB 794679<br />
HBL Management GmbH. Personenbezogene<br />
Daten geändert bei Geschäftsführer:<br />
Hanselmann, Susan, geb. Binder, Blaufelden,<br />
*17.06.1995 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRA 723896<br />
L2M KG. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />
Lindlein 19, 74575 Schrozberg.<br />
HRB 58<strong>10</strong>02<br />
WAL Beteiligungs-GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Yazirlioglu, Yusuf, Leinfelden-<br />
Echterdingen, *16.06.1969.<br />
HRB 58<strong>10</strong>87<br />
R. Stahl Aktiengesellschaft. Bestellt als Vorstand:<br />
Popp, Tobias, Michelfeld, *15.04.1973 mit<br />
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Prokura erloschen: Popp, Tobias,<br />
Michelfeld, *15.04.1973.<br />
HRB 736585<br />
Rügamer Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)<br />
Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Rügamer, Anna Maria, Igersheim, *16.07.1948.<br />
HRB 680145<br />
noba, Normteile Handelsgesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Nicht mehr<br />
Geschäftsführer: Siegmann, Ralf, Bad Salzuflen,<br />
*03.04.1964. Vertretungsbefugnis geändert bei<br />
Geschäftsführer: Eisemann, Daniel, Weikersheim,<br />
*<strong>10</strong>.02.1994 einzelvertretungsberechtigt.<br />
HRB 680317<br />
WITTENSTEIN alpha GmbH. Nicht mehr<br />
Geschäftsführer: Patzak, Thomas, Stuttgart,<br />
*20.11.1962.<br />
HRB 785979<br />
V339 Beteiligungs-GmbH, Waldenburg<br />
Süd. Gesamtprokura gemeinsam mit einem<br />
Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen: Bauer, Manuel, Freudenstadt,<br />
*30.06.1990.<br />
HRA 727243<br />
SLS Profishop GmbH & Co. KG. Im Wege<br />
der Sonderrechtsnachfolge ausgeschieden als<br />
Kommanditist: Leinweber, Andreas, Bühlertann<br />
, *13.08.1983, Haftsumme: 12.500,00 EUR Im<br />
Wege der Sonderrechtsnachfolge ausgeschieden<br />
als Kommanditist: Schreiber, Eugen, Obersontheim<br />
, *02.<strong>10</strong>.1984, Haftsumme: 12.500,00 EUR<br />
Für diese Haftsummen jeweils in Sonderrechtsnachfolge<br />
eingetreten als Kommanditist: Cube<br />
Controlling GmbH, Schwäbisch Hall , (Amtsgericht<br />
Stuttgart HRB 794893), Haftsumme:<br />
25.000,00 EUR.<br />
HRB 67<strong>10</strong>94<br />
SDC-Steinsanierung Denkmalpflege<br />
Crailsheim Verwaltungs-GmbH. Prokura<br />
erloschen: Stöhr, Wilhelm, Öhringen,<br />
*12.01.1972.<br />
HRB 742325<br />
RTS Gebäude-Management GmbH. Nicht<br />
mehr Geschäftsführerin: Cenusic, Zorica, Schwäbisch<br />
Hall, *03.05.1971.<br />
HRB 571767<br />
FIMA Maschinenbau GmbH. Gesamtprokura<br />
gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder<br />
einem anderen Prokuristen: Helms, Christian,<br />
Schwäbisch Hall, *25.09.1986 Prokura erloschen:<br />
Geisen, Michael, Schwäbisch Hall, *<strong>10</strong>.09.1985.<br />
HRB 722506<br />
Consistency Verwaltungs-GmbH. Bestellt<br />
als Geschäftsführer: Lemke, Sebastian Alexander,<br />
Essen, *01.07.1987 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRB 731968<br />
SEP Sun Energy Power GmbH. Bestellt als<br />
Geschäftsführer: Reegen, Matthias, Brackenheim,<br />
*30.08.1984 einzelvertretungsberechtigt. Nicht<br />
mehr Geschäftsführer: Schreiweis, Helmut, Heilbronn,<br />
*05.11.1970.<br />
HRB 743023<br />
MR Immobilien & Finanz GmbH. Personenbezogene<br />
Daten (Vorname) von Amts<br />
wegen berichtigt, nun Geschäftsführer: Rieg,<br />
Marco, Bühlertann, *16.11.1976 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRB 748335<br />
ETH Immobilien GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />
Hagstraße <strong>10</strong>, 74417 Gschwend.<br />
HRB 785084<br />
KS Bond UG (haftungsbeschränkt) Allgemeine<br />
Vertretungsregelung geändert; nun:<br />
Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.<br />
Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie<br />
gemeinsam. Nun bestellt als Liquidator: Götz,<br />
Kevin, Schwäbisch Hall, *25.03.1991 Die Gesellschaft<br />
ist aufgelöst.<br />
HRB 570562<br />
Jäger Baustoffe GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Jäger, Patrick, Ilshofen, *<strong>10</strong>.01.1992<br />
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
HRB 785860<br />
MP Verwaltung GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />
Prof. Dr. Gilgen, Wolfgang Heinrich,<br />
Sulzbach-Laufen, *16.05.1944 einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis, im Namen der<br />
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Nicht mehr Geschäftsführer: Baur,<br />
Fabian, Stuttgart, *01.07.1972.<br />
HRA 728332<br />
Pflegeteam Sonnenschein GmbH & Co.<br />
KG. Neue Geschäftsanschrift: Weiße-Rose-Allee<br />
13, 74564 Crailsheim. Personenbezogene Daten<br />
geändert bei nun: Kommanditist: CAVEO Pflegegruppe<br />
AcquiCo 2 GmbH., Stuttgart, (Amtsgericht<br />
Stuttgart HRB 787419), Haftsumme: 6.000,00<br />
EUR.<br />
HRA 728332<br />
Pflegeteam Sonnenschein GmbH & Co.<br />
KG. Sitz verlegt; nun: Crailsheim.<br />
Das Handelsregister wird präsentiert von:<br />
Friedenstraße 1 · 74564 Crailsheim · 07951 297989-0<br />
info@temperso.de<br />
www.temperso.de<br />
HRB 580469<br />
Scheuerle Fahrzeugfabrik GmbH. Personenbezogene<br />
Daten geändert bei Geschäftsführer:<br />
Baldassari, Filippo, Bretzfeld, *25.11.1974.<br />
HRB 58<strong>10</strong>61<br />
SCHEUERLE Engineering GmbH. Personenbezogene<br />
Daten geändert bei Geschäftsführer:<br />
Baldassari, Filippo, Bretzfeld, *25.11.1974 mit der<br />
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
HRB 732768<br />
pVS - pro Verlag und Service Verwaltungs-GmbH.<br />
Prokura erloschen: Bauknecht,<br />
Sabine Cornelia, Ludwigsburg, *04.04.1968.<br />
HRB 736139<br />
AWH-Immobilien-GmbH. Gesamtprokura<br />
gemeinsam mit einem Geschäftsführer<br />
oder einem anderen Prokuristen mit der Befugnis,<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen: Huß, Toni Axel,<br />
Crailsheim, *05.12.1998 Huß, Heide, Crailsheim,<br />
*23.09.1968.<br />
HRB 765369<br />
Weimann Transport GmbH. Ist nur ein<br />
Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />
Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />
Nichtmehr Geschäftsführer, nunmehr Liquidator:<br />
Weimann, Carola, Zweiflingen, *28.02.1971. Die<br />
Gesellschaft ist aufgelöst.<br />
HRB 787045<br />
GRÜN Gebäudemanagement GmbH. Änderung<br />
der Geschäftsanschrift: Wilhelm-Heller-Ring<br />
11, 74523 Schwäbisch Hall.<br />
Löschung<br />
HRB 742973<br />
Otterbach Projektbau GmbH. Die Gesellschaft<br />
(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund<br />
des Verschmelzungsvertrages vom 30.07.<strong>2024</strong><br />
und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />
Rechtsträger vom selben Tag mit der Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung „Otterbach Wohnbau<br />
GmbH“, Michelfeld (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />
571160) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />
Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />
wird Bezug genommen. Das Registerblatt<br />
ist geschlossen.<br />
HRB 746961<br />
BNG Mess-Holding GmbH. Die Gesellschaft<br />
(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />
Verschmelzungsvertrages vom 31.07.<strong>2024</strong> und<br />
der Versammlungsbeschlüsse der Beteiligten<br />
Rechtsträger vom 31.07.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung „BNG Fjord GmbH“,<br />
Crailsheim (Amtsgericht Ulm HRB 746909) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf<br />
die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
GnR 590046<br />
Volksbank Krautheim eG. Die Eintragung<br />
der Verschmelzung im Register des Sitzes des<br />
übernehmenden Rechtsträgers ist am 13.08.<strong>2024</strong><br />
erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen<br />
eingetragen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRA 726420<br />
Wosolar Bravo UG (haftungsbeschränkt)<br />
& Co. KG. Die Liquidation ist beendet. Die Firma<br />
ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 67<strong>10</strong>49<br />
Helmut Häußlein GmbH. Die Liquidation<br />
ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt<br />
ist geschlossen.<br />
HRB 680893<br />
Familien- und Haushaltshilfe GmbH<br />
Main-Tauber. Die Gesellschaft (übertragender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 14.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom<br />
14.08.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung „MRS Maschinenring Service GmbH“,<br />
Creglingen (Amtsgericht Ulm HRB 680803) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf<br />
die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRA 726419<br />
Solarpark Greifenhain UG (haftungsbeschränkt)<br />
& Co. KG. Die Liquidation ist<br />
beendet. Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt<br />
ist geschlossen.<br />
HRA 733666<br />
AKM Maschinenbau GmbH & Co. KG. Die<br />
Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß<br />
§ 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt<br />
ist geschlossen.<br />
HRB 570659<br />
FIT Fetzer Informationstechnik GmbH.<br />
Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist<br />
gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 760780<br />
AKM Maschinenbau Verwaltungsgesellschaft<br />
mbH. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit<br />
gemäß § 394 FamFG von Amts<br />
wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
Ihre Nr. 1 bei der Jobsuche und in Personallösungen.<br />
HRB 724722<br />
BvS GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />
Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />
vom 21.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />
der beteiligten Rechtsträger vom<br />
21.08.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung „Karl Hohenstein GmbH“, Crailsheim<br />
(Amtsgericht Ulm HRB 670965) verschmolzen<br />
(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf die bei Gericht<br />
eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.<br />
Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 778890<br />
ACG AcquiCo GmbH. Die Eintragung der Verschmelzung<br />
im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers ist am 21.08.<strong>2024</strong> erfolgt.<br />
Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen.<br />
Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRA 570847<br />
Grafenhof Fischer GmbH & Co. KG. Die<br />
Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß<br />
§ 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt<br />
ist geschlossen.<br />
HRA 680631<br />
Klaus-Peter Pfahler e.K. Die Firma ist erloschen.<br />
Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRA 734306<br />
„Der Sölchebäck“ GmbH & Co. KG. Ausgeschieden<br />
als Persönlich haftender Gesellschafter:<br />
„Der Sölchebäck“ Verwaltungs-GmbH,<br />
Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />
764211) Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma<br />
ist erloschen. Eine Liquidation findet nicht statt.<br />
Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRA 741584<br />
Gerhard Metzger Besitzunternehmen e.<br />
K. Der Inhaber (übertragender Rechtsträger)<br />
hat nach Maßgabe des Ausgliederungs- und<br />
Übernahmevertrages vom 27.08.<strong>2024</strong> und des<br />
Versammlungsbeschlusses vom 27.08.<strong>2024</strong> aus<br />
seinem Vermögen das von ihm betriebene Unternehmen<br />
auf die Kommanditgesellschaft unter der<br />
Firma „Metzger Besitz GmbH & Co. KG“, Künzelsau<br />
(Amtsgericht Stuttgart HRA 741585) ausgegliedert<br />
(Ausgliederung zur Aufnahme). Auf die<br />
bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />
genommen. Die Firma ist erloschen. Gemäß §<br />
155 Satz 2 UmwG von Amts wegen eingetragen.<br />
Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 590481<br />
DLK Ventilatoren GmbH. Die Eintragung der<br />
Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers ist am 27.08.<strong>2024</strong> erfolgt.<br />
Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen<br />
eingetragen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 787582<br />
Wellenbrecher UG (haftungsbeschränkt)<br />
Die Eintragung der Verschmelzung im Register<br />
des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist<br />
am 27.08.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG<br />
von Amts wegen eingetragen. Das Registerblatt ist<br />
geschlossen.<br />
HRB 4272<br />
Bruno Ludwig GmbH. Die Liquidation ist beendet.<br />
Die Firma ist erloschen.<br />
HRB 790413<br />
E&M GmbH. Der Sitz ist nach Völklingen<br />
(Amtsgericht Saarbrücken HRB 1<strong>10</strong>548) verlegt.<br />
Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 783150<br />
Kilic Schadenservice GmbH. Die Eintragung<br />
der Verschmelzung im Register des<br />
Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist am<br />
29.08.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG<br />
von Amts wegen eingetragen. Das Registerblatt<br />
ist geschlossen.<br />
HRB 749995<br />
GR-Immo MH8 GmbH. Die Eintragung der<br />
Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers ist am 30.08.<strong>2024</strong> erfolgt.<br />
Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen<br />
eingetragen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRA 728503<br />
Amedia Zustell GmbH & Co. KG. Ausgeschieden<br />
als Persönlich haftender Gesellschafter:<br />
Amedia Verwaltungs-GmbH, Nüdlingen<br />
(Amtsgericht Schweinfurt HRB 9027) Die Gesellschaft<br />
ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine<br />
Liquidation findet nicht statt. Das Registerblatt ist<br />
geschlossen.<br />
HRA 725846<br />
GRS Grundstücksverwaltungs-GmbH &<br />
Co.KG. Die Eintragung der Verschmelzung im<br />
Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers<br />
ist am 04.09.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß § 19<br />
Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen. Das<br />
Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 590817<br />
Merlin Didakt GmbH. Die Eintragung der<br />
Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers ist am <strong>10</strong>.09.<strong>2024</strong> erfolgt.<br />
Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen<br />
eingetragen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 742567<br />
mteg GmbH. Die Liquidation ist beendet. Die<br />
Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 757369<br />
Max Schumacher UG (haftungsbeschränkt)<br />
Die Eintragung der Verschmelzung<br />
im Register des Sitzes des übernehmenden<br />
Rechtsträgers ist am 12.09.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß §<br />
19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen. Das<br />
Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRA 740190<br />
Hermann Kocher Energie e.K. Die Firma<br />
ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />
HRB 735621<br />
Württemberger Frischei GmbH. Fehlende<br />
Schließung (Rötung) des Registerblattes nachgeholt.<br />
HRB 789326<br />
MIKU CUT GmbH. Sitz verlegt; nun: Schwäbisch<br />
Hall (Sitz verlegt AG Nürnberg) Das Registerblatt<br />
ist geschlossen.
Fotos:<br />
32 Politik &Wirtschaft<br />
Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />
„Ich glaube an Menschen“<br />
Beim „Founders Talk“sprichtJasminWildüberErfolge derSelbständigkeit.<br />
Wie ist es, ein Unternehmen<br />
zu gründen und<br />
weiterzuentwickeln?<br />
Welche Herausforderungen<br />
können dem Gründer oder der<br />
Gründerin begegnen und wie<br />
geht die Person damit um? Individuelle<br />
Antworten und Beispiele<br />
will die Formatreihe „Founders<br />
Talk“ im Bad Mergentheimer<br />
Co-Working-Space „Tauberwerk“<br />
mit immer wieder neuen<br />
„Gründungsgeschichten“ aufzeigen<br />
und damit Selbständigkeit<br />
und unternehmerisches Denken<br />
in der Region fördern.<br />
Zur Premierenveranstaltung hatten<br />
die Verantwortlichen Referentin<br />
Jasmin Wild von „Jasmin<br />
WildMentoring“ eingeladen,die<br />
offen über ihren Wegindie Selbständigkeit<br />
sprach. Vor über 30<br />
Interessierten stellte die Mentorin<br />
für Führungskräfte und Begleiterin<br />
in Unternehmensfolge-Prozessen<br />
wichtige Stationen<br />
ihrer Unternehmensgeschichte<br />
dar und ging darauf ein, welche<br />
Gründe und Umstände zu ihren<br />
Mentorin: JasminWildteilt in ihrem Vortrag ihren Erfahrungsschatz.<br />
verschiedenen Entscheidungen<br />
geführt haben. Die Gründungsinteressierten,<br />
Unternehmerinnen<br />
und Unternehmer, Freelancer<br />
und Studierenden,die in denCo-<br />
Working-Space gekommen waren,<br />
hatten während des Vortrags<br />
stets die Möglichkeit, Fragenzustellen<br />
und bei Unklarheiten<br />
spezifischer nachzuhaken.<br />
Jasmin Wild begann, erläuterte<br />
sie, ihre berufliche Laufbahn in<br />
einem Logistikunternehmen und<br />
bekam bereits mit unter 30 Jahren<br />
Projekt- und Führungsverantwortung<br />
übertragen. Beim<br />
Aufbau und der Leitung eines<br />
Teams wurde ihr schon damals<br />
bewusst,dass es ihre Stärke war,<br />
Fähigkeiten und Talente von<br />
Menschen zu sehen und zufördern,<br />
blickte sie zurück. Doch<br />
„in ganz Europa unterwegs zu<br />
sein und von Niederlassung zu<br />
Niederlassung zu reisen, erfüllte<br />
mich nicht“, und so berichtete<br />
sie, „lief ich in Folge weiterer<br />
enttäuschender Erlebnisse RichtungBurnout“.<br />
Schließlich beschäftigte sich Jasmin<br />
Wild mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung,<br />
las<br />
viele Bücher und sah sich Videos<br />
wie den Ted-Talk von Simon<br />
Sinnek an, und ihr wurde<br />
klar: „Ich glaube an Menschen<br />
und möchte ihnen helfen, ihr<br />
‚Why‘, ihr ‚Warum‘ zufinden“.<br />
Ohne einen neuen Jobinder Tasche<br />
kündigte Jasmin Wild ihre<br />
Festanstellung undbekam durch<br />
Menschen in ihrem Umfeld, die<br />
ihr die Selbständigkeit zutrauten<br />
und sie unterstützten,ihre ersten<br />
Berater-Aufträge zugesagt.<br />
Beschäftigung mit der<br />
Zielgruppe<br />
Foto: LindaHener<br />
Sie baute ein Team mit Freelancern<br />
auf, verwirklichte ihren<br />
Podcast „Navigiere dich und andere“<br />
und schaffte es, ihre Tätigkeit<br />
als Coach und Mentorin<br />
in Form von Workshops auszubauen.<br />
„Fehlendes Fachwissen<br />
und nur wenige Business-Kontakte<br />
warfen mich zurück –und<br />
was meingrößter Fehler am Anfang<br />
war: Ich dachte aus meiner<br />
eigenen Perspektive anstatt aus<br />
der meiner Zielgruppe. Welche<br />
Wünsche und Bedarfe hat sie?<br />
Beschäftigt euch mit eurer Zielgruppe,<br />
lernt eure Kunden kennen“,<br />
wandte sie sich ans Publikum<br />
beim „Founders Talk“. Inzwischen<br />
habe sich ihr „eigenes<br />
‚Why‘ durch viele Gespräche<br />
geschärft“, sie sei viele Schritte<br />
weiter, indem, was sie wirklich<br />
umsetzen wolle. Ihr Fokus liege<br />
mittlerweile auf der Begleitung<br />
von Nachfolgeprozessen in Unternehmen<br />
und hierbei möchte<br />
sie vor allem mit Frauen zusammenarbeiten.<br />
Viele Fragen und Anmerkungen<br />
im Anschluss an die Präsentation<br />
von Jasmin Wild zeigten: Der<br />
erste „Founders Talk“ im „Tauberwerk“<br />
stieß auf großes Interesse.<br />
Er wird deshalb von den<br />
Tauberwerk-Gründern Bernd<br />
Rücker, Matthias Herbert, Peter<br />
Schömig und Philipp Harroldim<br />
Zwei-Monats-Rhythmus fortgesetzt<br />
werden. LindaHener<br />
www.tauberwerk.de<br />
Denkanstöße<br />
IntrinsischmotiviertesBGM<br />
Eine stabile,authentische Motivation<br />
istsubstanziell wichtig für Gesundheit,<br />
Leistungsfähigkeit und Erfolg.<br />
Dasgilt nicht nur für Individuen,<br />
sondern auchfür Organisationen und<br />
Systeme wie zum Beispiel (Wirtschafts)Unternehmen.<br />
Psychologisch<br />
wirddann noch unterschieden<br />
zwischenextrinsischer und intrinsischer<br />
Motivation. Extrinsisch =der<br />
Dr.med. Michael Majer<br />
Facharzt für Chirurgie und Arbeitsmedizin<br />
–Notfallmedizin,<br />
Psychotherapie<br />
Beweggrund liegt außen, man tut’s,<br />
weil’s„halt sein muss“; intrinsisch<br />
=die Motivation kommt von innen,<br />
mantut’s, weil’sSpaßmacht oder<br />
manzumindestauthentisch überzeugt<br />
ist, dassessinnvoll/nützlich/<br />
notwendig ist. Logisch, wasgesünder<br />
ist: INtrinsische Motivation;denn EXtrinsisch<br />
motiviert zu sein bedeutet<br />
im Grunde,sich permanent zur<br />
betreffenden Tatzwingen zu müssen<br />
–der berühmte Hund, der zum Jagen<br />
getragen werden muss.<br />
Beispiele,der Verständlichkeit halber<br />
zunächstindividuell: „Ich reduziere<br />
mein Gewicht /höre mit dem<br />
Rauchen auf /bewege mich mehr /<br />
…, weil der Arzt sagt, dass ich’ssoll<br />
/die Krankenkasse mir dafür Boni<br />
gewährt /Zigaretten immer teurer<br />
werden …“ VERSUS „Ich bin überzeugt,<br />
dassdas gut /gesünder für<br />
mich /meine Lebensqualitätist, und<br />
möchte es deshalb tun“.<br />
Nun systemisch: „Ich betreibe BGM<br />
[betriebliches Gesundheits-Management],<br />
weil ich’smuss [BGB /ASiG /<br />
ArbSchG /ArbMedVV/…]/ich im<br />
Kunden-Audit sonst durchfalle /es<br />
Voraussetzung für die Zertifizierung<br />
ist“ VERSUS „Ich glaube,dassdas<br />
meine Produktivität /Personaleffizienz<br />
steigert, /die Bindung /<br />
Identifikationmeiner Belegschaft<br />
verbessert/meinen Unternehmenserfolg<br />
sichern hilft, und tragedeshalb<br />
bestmöglich auchselbstdazubei“.<br />
Entscheidende Frage jetzt aber:Wer<br />
isthier „ich“? Die Antwort darauf<br />
verlangt von denen, die gemeint<br />
sind, sehr viel Aufrichtigkeit und<br />
Bereitschaft zur Selbstreflexion;<br />
denn es handelt sich(natürlich) ums<br />
Management, und zwar je höher,<br />
desto bedeutsamer.„Natürlich“<br />
deshalb,weil’sdafür „einen Hut auf“<br />
braucht: So wie für ein Individuum<br />
nur es selbstentscheiden und verantwortlich<br />
sein kann, so kann das<br />
in einem Unternehmen nur –das<br />
Management.<br />
Klingt unbequem. Istaber schlicht<br />
psychodynamische Realität. Konkret<br />
hier: Vorbildfunktion. Und die<br />
bedeutet letztlich, dassBGM nur effektiv<br />
und effizient sein kann, wenn<br />
man(=das Management) dazu<br />
intrinsisch motiviert ist und es dadurchglaubwürdig<br />
an der Basisankommt.<br />
Die Entscheidung liegt also<br />
zwischen„machen, weil’smuss“ und<br />
„machen, um wasdavon zu haben“.<br />
Die gute Nachricht aus meinem<br />
betriebsärztlichenNähkästchen: Man<br />
KANN davon in mehrfacher Hinsicht<br />
hinreißend bereichernde Erfahrungen<br />
haben. Wer’snicht glaubt, dem sei<br />
mit Konfuzius gesagt:„Du kannst<br />
den Hahn einsperren, die Sonne geht<br />
dennoch auf“.<br />
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Gese lschafter Michael Frank<br />
und Steffen Haug mit namhaften Firmen<br />
aus der Region zusammen. Und auch im<br />
Ausland sind sie vertreten.<br />
❚ Gegründet im Jahr 1995 in Langenburg<br />
als „Klangschmiede“ von Steffen Haug<br />
undMichael Frank,verwirklicht das Unternehmen<br />
bis heute Kundenwünsche in<br />
Sachen Medien- und Veranstaltungstechnik.<br />
„20<strong>10</strong> haben wir unseren Standort<br />
nach Crailsheim verlagert. Crailsheim ist<br />
unser Wunschstandort. Als wir das 15 000<br />
Quadratmeter große Gelände in der Roßfelder<br />
Straßegesehenhaben,wussten wir: Leidenschaft und Erfahrung im Eventbusichen.<br />
„Nach über 20 Jahren Innovation,<br />
Das istes“,sagt Michael Frank, geschäftsführender<br />
Gese lschafter der Media sehr gut gefü lt und das Know-how breit<br />
ness ist das Portfolio der Möglichkeiten<br />
Resource Group. Durch die Weiterentwicklung<br />
inalen medialen Bereichen entstand Gese lschafter SteffenHaug. DieUnterneh-<br />
gefächert“, meint der geschäftsführende<br />
im Laufe der Zeit die Namensänderung. mer aus Crailsheim zeichnen sich durch<br />
Aus „Klangschmiede“ wurde die Media gleichbleibende Qualität und langjährige<br />
Resource Group. Als kreativ-technischer Erfahrung aus. „Der Anspruch sich immer<br />
Dienstleister kann das Team Kundenwünsche<br />
anhand neuster Medien- und Veran-<br />
individue l zu realisieren, machtuns einzig-<br />
weiterzuentwickeln und Kundenwünsche<br />
staltungstechnik individue l umsetzen. Die artig. Egal ob Firmenjubiläum, der 80.<br />
MRG bietet ein Leistungsspektrum im Geburtstag eines Unternehmers, die Vertriebstagung<br />
oderdie Präsentation anläss-<br />
Bereich Licht,Ton, Rigging,Video- und Multimedia,<br />
Bühne,Event-und Messebauan. lich einer Messe, die Media Resource<br />
Die Leidenschaft zu ihrem Beruf mache es Group bietet die passenden Lösungen für<br />
möglich, selbst abstrakte Vorste lungen, jede Größenordnung“, erzählt Frank. Mit<br />
wie etwa das Schweben in der Luft, während<br />
eines Bühnenauftritts zu verwirklitern<br />
realisiert das Crailsheimer Unterneh-<br />
derHakroArena. Bei einemTermin im Haus<br />
40 festen und bis zu <strong>10</strong>0 freien Mitarbei-<br />
Sponsorendinner derCrailsheim Merlins in<br />
men Projekte deutschlandweit,<br />
aber auch in Österrei-<br />
wieAndreasGabalier, Gianna Nannini oder<br />
sei es durchaus möglich, einem Showstar<br />
ch und der Schweiz.Zuden Sarah Brightman über den Weg zulaufen<br />
Kunden zählen regionale –dennimmer wieder sind diese in denProbenha<br />
lender MRG unterwegs.<br />
Unternehmen wie die Bausparkasse<br />
Schwäbisch Ha l, „DasFaszinierendedabeiist, egalobgroß<br />
Gerhard Schubert, Voith, die oder klein, kreative und individue le<br />
Volksbank Hohenlohe und Lösungen zufinden“, sagt Steffen Haug.<br />
Würth. Firmen wie „WennEvents geplant werden,treffen wir<br />
Mercedes Benz,Roche oder auf Kunden mit ganz unterschiedlichen<br />
Siemens stehen ebenfa ls Ansprüchen.Dennoch habenUnternehmer,<br />
li t Ein Markenspezialisten und Stars ein verbinl<br />
ent – ihre Botschaften so len<br />
k Damit<br />
Die Media Resource Group setzt individue l Kundenwünsche um. Egal, ob Video- und M<br />
media Aufnahmen oder Licht- und Toneinste lungen bei Bühnenshows.<br />
tos: Media Resource Group<br />
schreibt:„Unss ist Kreativitätund In<br />
on sehr wichtig, aber wir müssen<br />
bar bleiben.<br />
Außerdem wo le<br />
unseren Partner so einfach w<br />
machen, eine Veranstaltung a<br />
zu ste len. Frank sagt: „Früh<br />
Faszinationn Technik, heutee<br />
mich,wennwirdabeihelfe<br />
schaffen und Menschen z<br />
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Zum Greifen nah<br />
Das Mawell Resort hat sich die Natur alsBaumeister gewählt<br />
❚ Idy lisch hochüber derJagst gelegen, bietet<br />
das Mawe lResort inLangenburg eine Auszeit<br />
vom A ltag. Das Haus, das We lness, Hote lerie<br />
samt Tagungszentrum undregionale Gastronomieunter<br />
einem Dach vereint, ist perfektindie<br />
Natureingebettet.<br />
Nachhaltigkeit ist ein Leitgedanke, der sich<br />
durchdieAnlagezieht.VonnahezujedemPlatz<br />
aus haben die Besuchereinengrandiosen Ausblickaufdas<br />
Jagsttal–so wird einBewusstsein<br />
für die schöne Landschaft geschaffen. Und<br />
auch im Inneren hat dieNaturvielRaum.<br />
Das zeigt sich amdeutlichsten imgroßen Spa-<br />
Bereich: Die We lness-Landschaft ist nicht einfach<br />
harmonisch indie 240 Mi lionen alte<br />
Muschelkalklandschaft eingebettet, sondern<br />
geradezuausihr erwachsen. Die Natur warhier<br />
Baumeister. Neben demNaturstein istHolz ein<br />
bestimmendes Element imResort. Und auch<br />
das stammt aus denheimischen Wäldern.<br />
Nicht nur bei der Architektur des Hauses hat<br />
Hausherr Wolfgang Maierviel Wert aufNachhaltigkeit<br />
gelegt, auch die Energieversorgung<br />
folgt einem ausgeklügelten System. Das<br />
Resort setzt komplett auf rege<br />
gien aus lok l<br />
Der Wellnessbereich ist dem Stein regelrecht<br />
entwachsen. Foto: Mawell<br />
des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg<br />
punkten. Hierbei wurdehervorgehoben,<br />
dass ausschließlich regenerative Energien zum<br />
Einsatzkommen und Biogas und Holzenergie in<br />
einem Wärmeverbund optimalintegriert sind.<br />
An dieregenerativeEnergieversorgung ist auch<br />
die „Tenne“,das neue Erlebnisrestaurant,<br />
angebunden. DieGenussmanufakturverspricht<br />
außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse.<br />
Gäste werden direkt indie Kochabläufe einbezogen<br />
–das ist möglich dank dergroßenShow-<br />
Küche die den Mittelpunkt des Gastrau<br />
bildet.Und auch hier b<br />
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