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2024-10_RegioBusiness

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SÜDWESTPRESSE<br />

<strong>RegioBusiness</strong><br />

KONJUNKTUR<br />

Umsätze im Handwerk<br />

sinken messbar SEITE 3<br />

swp.de/regiobusiness<br />

i<br />

RÜCKBLICK<br />

Fachpack warfür<br />

Aussteller erfolgreich SEITE 5<br />

OKTOBER <strong>2024</strong><br />

FESTAKT<br />

Reinhold Würth begeht sein<br />

75. Arbeitsjubiläum SEITE 12<br />

Nr. 262 / Jg. 23 [2,50 EUR]<br />

WIR<br />

BEWEGEN<br />

GROSSES!<br />

Gleisinfrastrukturbau<br />

0795133-0<br />

MIT LEONHARDWEISS<br />

FREUDE AM BAUENERLEBEN!<br />

GrüneEnergie<br />

im Aufwind<br />

Die Energiewende ist in vollem Gange.<br />

Immer mehr Projekteund Unternehmen<br />

setzen aufWind, Wasser,Sonne und Co.<br />

als Energiequelle –imKleinen wie im<br />

Großen.Inder RegionHeilbronn-Franken<br />

steht nun auchEnergieaus Wasserstoff<br />

aufdem Plan. SEITE 6<br />

Illustration:mediaservice<br />

UNTERNEHMEN<br />

Logistik wandert<br />

auf die Schiene<br />

Procter&Gamblegreift eine alte<br />

Ideeneu auf und investiert<br />

mehrere Millionen Euro: Ein<br />

stillgelegtes Frachtgleis wirdneu<br />

in Betrieb genommen. Seite 14<br />

FACHKRÄFTETAGE<br />

Wo Karrieren<br />

Auftrieb erfahren<br />

Die Berufs- und Karrieremesse<br />

„Fachkräftetage“ ist seit zehn<br />

Jahren ein voller Erfolg.Auch die<br />

diesjährigeAuflage ist bereitsso<br />

gut wie ausgebucht. Seite 18<br />

DREHKREUZ<br />

Satteldorf als<br />

Wirtschaftsstandort<br />

Die Gemeindeist Sitzzahlreicher<br />

erfolgreicher Unternehmen,<br />

überzeugt dank guterVerkehrsanbindung<br />

und setzt auf<br />

Nachhaltigkeit. Seite 27<br />

Opferder Branchenkrise<br />

WürthElektronik mussdas Werk im südbadischen Schopfheim schließen. DerKonzern<br />

ziehtdamit Konsequenzenaus der geringenNachfragenach Leiterplatten.<br />

Standort-Konsolidierung<br />

im Würth-Konzern: Würth<br />

Elektronik Circuit Board<br />

Technology, Leiterplatten-Hersteller<br />

mit Hauptsitz inNiedernhall,<br />

muss sein Produktionswerk<br />

in Schopfheim schließen.<br />

Ausschlaggebend sei die „aktuell<br />

schwerste Krise in der Geschichte<br />

der Leiterplattenindustrie<br />

in Europa, mit einem dramatischen<br />

Einbruch im Auftragseingang“,<br />

teilt das Unternehmen<br />

mit. Erschwert werde die Situation<br />

durchmassiveSteigerungen<br />

der Energie- und Personalkosten.<br />

Betroffensindüber 300 Mitarbeiter<br />

in Schopfheim.<br />

„Wir sehen leider aktuell keine<br />

Alternative zur Einstellung der<br />

Produktion in Schopfheim“, sagt<br />

Daniel Klein, Geschäftsführer<br />

Würth Elektronik Circuit Board<br />

Technology. „Diese Maßnahme<br />

ist notwendig, um Verluste zu<br />

minimieren und die langfristige<br />

Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmenszusichern.Inunserem<br />

Serien- und Standardleiterplattenwerk<br />

in Schopfheim ist der<br />

Kostendruck am höchsten.“<br />

Leiterplattenwerk:300 Mitarbeiter sind vonder Schließung des Standorts betroffen.<br />

Die anderen Standorte des Geschäftsbereichs<br />

in Niedernhall<br />

und Rot am See mit rund 500<br />

Mitarbeitern seinen sicher, betont<br />

Geschäftsführer Thomas<br />

Beck gegenüber der Heilbronner<br />

Stimme. In den beiden Produktionsstandorten<br />

soll der Fokus<br />

auf Branchen und Anwendungen<br />

gelegt werden, deren<br />

komplexere und individuelle<br />

Foto: Würth Elektronik<br />

Leiterplatten aus strategischen<br />

Gründen in Europa gefertigt<br />

werden. Umfassende Dienstleistungen<br />

rund um die Leiterplatte<br />

werden beibehalten, um Kunden<br />

vonder Produktideebis zumfertigen<br />

Produkt zu begleiten.<br />

Die Verdichtung der Fertigungsstandorte<br />

ermögliche eine stabile<br />

Auslastung der Kapazität<br />

der anderen Werke in Deutschland<br />

und die Ausrichtung auf<br />

eine wirtschaftlich gesunde Zukunft<br />

der Würth Elektronik Circuit<br />

Board Technology. „Mit 700<br />

Mitarbeitenden bleibt Würth<br />

Elektronik der Technologieexperte<br />

für die Zukunft“, gibt sich<br />

Geschäftsführer Thomas Beck<br />

überzeugt.<br />

ina/pm<br />

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Aktion für<br />

Gleichstellung<br />

Anlässlich der20. Frauenwirtschaftstage im<br />

Oktober werden in Heilbronn-Franken zahlreiche<br />

Veranstaltungen angeboten.<br />

Mit den Frauenwirtschaftstagen<br />

soll die Bedeutung<br />

der Frauen für das Wirtschaftsleben<br />

Baden-Württembergs<br />

aufgezeigt werden. Als Unternehmerinnen,<br />

Fach- und Führungskräfte,<br />

Wissenschaftlerinnen<br />

oder Forscherinnen gestalten<br />

sie aktiv Wirtschaft und Gesellschaft<br />

mit. Anlässlichder Aktionstage<br />

ist inder Region ein buntes<br />

Programm geboten.<br />

Dorothée Töreki, Inhaberin von<br />

Denkräume in Digitalen, bringt<br />

am Mittwoch, 16. Oktober, Geschichten<br />

über Technologie mit<br />

Herz und ohne Dogma an den<br />

Hochschul-Campus nach Schwäbisch<br />

Hall. Sie zeigt auf, warum<br />

eine Zeit anbricht, die Frauen<br />

mehr Chancen ermöglicht. Denn<br />

dank generativer KI würde das<br />

Wissendemokratisiert.<br />

Um ein ähnliches Thema kreist<br />

das Web-Seminar der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken<br />

„KI und Geschlecht im Zusammenspiel“<br />

am Mittwoch, 16.<br />

Oktober. Am Freitag, 18. Oktober,<br />

heißt es dann „Next Generation<br />

–Unternehmen erfolgreich und<br />

nachhaltig in die Zukunft führen“.<br />

Die Wirtschaftsjunioren aus Main-<br />

Tauber laden am Donnerstag, 17.<br />

Oktober, zu einem Impulsvortrag<br />

vonSvenEßwein ein. DerBildungsexperte<br />

spricht ab 18.30<br />

Uhr bei der Volksbank in Bad<br />

Mergentheim zum Thema „Von<br />

Babyboomern bis Generation Z–<br />

Chance Generationenvielfalt“.<br />

„Raus aus dem Hamsterrad und<br />

ab auf’s Surfbrett“ lautet zudem<br />

eine Veranstaltung mit Christine<br />

Sing. Die Business Coachin, die<br />

lange in der Kommunikation des<br />

Volkswagen-Konzerns tätig war,<br />

spricht am Freitag, 18. Oktober,<br />

ab 9.30 Uhr in der Sparkasse in<br />

Künzelsau.<br />

ina<br />

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02 Politik & Wirtschaft<br />

Oktober <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 262<br />

Konjunktur schwächt Arbeitsmarkt<br />

Die Arbeitgeber haben im September weniger freie Stellen gemeldet und auch mehr Kurzarbeit beantragt.<br />

Im September ist die Zahl der<br />

Arbeitslosen im Agenturbezirk<br />

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />

auf 12.887 gesunken.<br />

Das sind 302 Arbeitslose<br />

oder 2,3 Prozent weniger als im<br />

August, aber 1326 oder 11,5 Prozent<br />

mehr als im September 2023.<br />

Die Arbeitslosenquote ist um 0,1<br />

auf 3,7 Prozent gesunken. Im Landesdurchschnitt<br />

ist diese Kennziffer<br />

ebenfalls um 0,1 gesunken.<br />

Hier liegt sie aber bei 4,3 Prozent.<br />

„Wie im September üblich, sinkt<br />

die Zahl der Arbeitslosen. Das<br />

liegt insbesondere daran, dass<br />

sich junge Arbeitslose erwartungsgemäß<br />

in Arbeit oder Ausbildung<br />

abgemeldet haben“, begründet<br />

die Agenturleiterin in<br />

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim,<br />

Elisabeth Giesen, diese Entwicklung.<br />

Jedoch beeinträchtige<br />

die Konjunkturschwäche den Arbeitsmarkt<br />

zunehmend. Dies zeige<br />

sich an der Entwicklung der<br />

Stellenangebote und der ansteigenden<br />

Kurzarbeit. Im September<br />

wurden 670 neue Arbeitsstellen<br />

gemeldet. Das sind 148 (18,1<br />

Prozent) weniger als im August<br />

und 237 (26,1 Prozent) weniger<br />

als im September 2023. Insgesamt<br />

gab es 4909 freie Jobs, 41<br />

(0,8 Prozent) weniger als im August<br />

und 2922 (37,3 Prozent) weniger<br />

als im September 2023.<br />

Dennoch werden gut ausgebildete<br />

Arbeitskräfte gesucht. Geeignete<br />

Mitarbeitende zu finden, stellt<br />

für Unternehmen zunehmend eine<br />

Herausforderung dar. Deshalb<br />

„Wie im September<br />

üblich, sinkt<br />

die Zahl der<br />

Arbeitslosen.<br />

Das liegt insbesondere<br />

daran,<br />

dass sich<br />

junge Arbeitslose<br />

erwartungsgemäß<br />

in Arbeit oder<br />

Ausbildung abgemeldet<br />

haben.“<br />

müssen alle Potenziale noch stärker<br />

als bisher gehoben werden.<br />

Ein Ansatz ist es, die Erwerbsbeteiligung<br />

von Frauen zu steigern.<br />

„Da viele Frauen in Teilzeit arbeiten,<br />

ist ein weiterer Ansatzpunkt,<br />

ihre Arbeitszeit zu erhöhen“, erklärt<br />

Elisabeth Giesen. Dies wird<br />

aber nur gelingen, wenn das Betreuungsangebot<br />

für Kinder verlässlich<br />

ausgebaut wird.<br />

Die Arbeitsagentur fördert im<br />

Rahmen des Qualifizierungsprogramm<br />

„Direkteinstieg KiTa“ den<br />

Quereinstieg in die Berufe sozialpädagogischer<br />

Assistenz. Angesichts<br />

des hohen Bedarfs an qualifizierten<br />

pädagogischen Fachkräften<br />

stellt dieser Bildungsgang<br />

eine vielversprechende Möglichkeit<br />

dar, einen erfolgreichen Abschluss<br />

in diesem Bereich zu erreichen<br />

und den Ausbau des Betreuungsangebotes<br />

voranzubringen.<br />

„Mit 45 Förderungen sind<br />

wir gut mit dem Programm gestartet“,<br />

freut sich die Agenturleiterin.<br />

Mit Veranstaltungen anlässlich<br />

der Frauenwirtschaftstage unterstützt<br />

die Agentur zudem die Beteiligung<br />

von Frauen am Erwerbsleben.<br />

Im Agenturbezirk gibt es in<br />

der kommenden Woche drei Vorträge<br />

zum Thema (Seite 1).<br />

SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis<br />

liegt die Arbeitslosenquote<br />

bei 3,8 Prozent (August: 3,9 Prozent).<br />

Im September waren 4586<br />

Menschen arbeitslos gemeldet, 73<br />

(1,6 Prozent) weniger als im August<br />

und 634 (16 Prozent) mehr<br />

als vor einem Jahr. Arbeitgeber<br />

haben 167 Stellen gemeldet, 19<br />

Der Arbeitsmarkt im September <strong>2024</strong><br />

12.887<br />

ARBEITSLOSE<br />

Veränderung zum Vorjahr: +11,5 %<br />

3,8%<br />

ARBEITSLOSENQUOTE<br />

JUGENDLICHE<br />

Veränderung zum Vorjahr: +0,6 %<br />

258.118<br />

SOZIALVERSICHERUNGS-<br />

PFLICHTIG BESCHÄFTIGTE<br />

Veränderung zum Vorjahr: +0,9 %<br />

(<strong>10</strong>,2 Prozent) weniger als im August<br />

und 37,2 Prozent weniger als<br />

im September 2023. Der Bestand<br />

an Stellenangeboten lag bei 1771;<br />

32,3 Prozent weniger als im September<br />

2023.<br />

HOHENLOHEKREIS Hier beträgt<br />

die Arbeitslosenquote 3,5<br />

Prozent (August: 3,5 Prozent). Im<br />

September waren 2400 Menschen<br />

3,7 %<br />

ARBEITSLOSENQUOTE<br />

Veränderung zum Vorjahr: +0,3%<br />

16.377<br />

UNTERBESCHÄFTIGTE<br />

(OHNE KURZARBEIT)<br />

Veränderung zum Vorjahr: +8,4%<br />

4.909<br />

ARBEITSSTELLEN<br />

Veränderung zum Vorjahr: -37,3%<br />

RB Grafik: Jürgen Schneider; Quelle: Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />

arbeitslos gemeldet, 51 (2,1 Prozent)<br />

weniger als im August und<br />

204 (9,3 Prozent) mehr als im<br />

September 2023. Arbeitgeber haben<br />

163 Stellen gemeldet, <strong>10</strong> (5,8<br />

Prozent) weniger als im August<br />

und 49,5 Prozent mehr als im<br />

September 2023. Der Bestand an<br />

Stellenangeboten lag zum Stichtag<br />

bei <strong>10</strong>40; 24 Prozent weniger als<br />

im September 2023.<br />

MAIN-TAUBER-KREIS Hier<br />

sind 3,5 Prozent der Menschen<br />

arbeitslos. (August: 3,6 Prozent).<br />

Im September waren es 2682;<br />

87 (3,1 Prozent) weniger als im<br />

August und 285 (11,9 Prozent)<br />

mehr als im September 2023. Arbeitgeber<br />

haben 151 Stellen gemeldet,<br />

146 (49,2 Prozent) weniger<br />

als im August und 53,7 Prozent<br />

weniger als im September<br />

2023. Der Bestand an Stellenangeboten<br />

lag bei 1407; 43 Prozent<br />

weniger als im September 2023.<br />

Im Agenturbezirk waren im Bereich<br />

der Grundsicherung<br />

(Rechtskreis SGB II) 6457 Arbeitslose<br />

gemeldet, im Bereich<br />

der Arbeitslosenversicherung<br />

(Rechtskreis SGB III) 6430. Der<br />

Anteil der Arbeitslosen aus dem<br />

Bereich der Grundsicherung betrug<br />

50,1 Prozent.<br />

Ausbildung noch möglich<br />

Viele Unternehmen suchen auch<br />

jetzt noch Nachwuchs. „Unsere<br />

Berufsberatung vermittelt noch<br />

den ganzen Herbst in Ausbildung.<br />

Jetzt heißt es aber, sich möglichst<br />

schnell einen Termin holen“, betont<br />

Elisabeth Giesen. Wie lange<br />

der Einstieg in das laufende<br />

Ausbildungsjahr möglich ist, entscheiden<br />

die Kammern. pm<br />

www.arbeitsagentur.de<br />

STANDPUNKT<br />

Adina Bauer<br />

Redakteurin<br />

Alle ziehen an einem Strang<br />

Jeder der schon einmal versucht hat, den<br />

neuen Papierstrohhalm in das Trinkpäckchen<br />

zu pfriemeln, hat dabei sicherlich auf<br />

die Nachhaltigkeitsbestrebungen geflucht.<br />

Es braucht mindestens drei Versuche bis das<br />

„Röhrchen“ die Aussparung durchstoßen<br />

hat, vorher ist es natürlich mehrfach umgeknickt<br />

und die Spitze ist faktisch nicht mehr<br />

vorhanden. Hat man es dann mit viel Geduld<br />

und Geschick – und unter lautstarkem<br />

Schimpfen – geschafft, den Strohhalm endlich<br />

einzuführen, währt die Freude nicht lang.<br />

Nach nur kurzer Zeit ist das Papier aufgeweicht<br />

– Trinkgenuss geht anders.<br />

Der Einsatz vom häufig verpönten Plastik ist<br />

also in mancherlei Bereichen sinnvoll oder<br />

zumindest ganz nützlich, in manchen sogar<br />

unverzichtbar – wie auch Marcus Wirthwein,<br />

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wirthwein<br />

AG in Creglingen, nicht müde wird zu betonen:<br />

„Kunststoff ist als Werkstoff oft unberechtigterweise<br />

negativ belegt. Aufgrund der<br />

Materialeigenschaften und des geringen Gewichts<br />

ist die Verwendung meist alternativlos.“<br />

Wichtig ist stattdessen, auf die richtige<br />

Kreislaufwirtschaft zu achten, und weltweit<br />

das Bewusstsein sowie auch die Möglichkeiten<br />

für einen nachhaltigen Umgang zu schaffen.<br />

Solange in anderen Ecken der Erde der<br />

Abfall zum Beispiel noch direkt im Meer entsorgt<br />

wird, wird der Papierstrohhalm die<br />

Welt auch nicht retten.<br />

Und doch gilt: Irgendwo muss eben<br />

ein Anfang gemacht werden. Und das<br />

Foto: Ufuk Arslan<br />

geht am besten „vor der eigenen Haustür“,<br />

zum Beispiel mit der Erzeugung von umweltfreundlichem<br />

Strom, um die Bedarfe zu decken<br />

– und zwar nicht zu Lasten der nachfolgenden<br />

Generationen.<br />

Jetzt ist die Energiewende bekanntlich keine<br />

einfache Aufgabe: Langwierige Genehmigungsverfahren<br />

und auch Einsprüche im Sinnes<br />

des Landschaft- und Naturschutzes bremsen<br />

häufig den Bau von Windrädern oder<br />

Solarthermie-Anlagen. Dabei sind die Argumente<br />

für den flächendeckenden Ausbau der<br />

erneuerbaren Energien unschlagbar: Windkraft,<br />

Fotovoltaik- und Solarthermie-Anlagen<br />

nutzen Energiequellen, die unerschöpflich<br />

sind und keine schädlichen Emissionen<br />

verursachen. Dadurch leisten sie einen wichtigen<br />

Beitrag zum Klimaschutz. Zudem sorgen<br />

sie für mehr Unabhängigkeit von fossilen<br />

Brennstoffen, was die langfristige Energiesicherheit<br />

erhöht und die Preisschwankungen<br />

auf dem Energiemarkt verringert. Insgesamt<br />

ermöglicht eine dezentrale Energieerzeugung<br />

eine flexiblere und widerstandsfähige Stromversorgung.<br />

Technologische Neuheiten sorgen zudem dafür,<br />

dass die Anlagen so gut wie möglich mit<br />

dem Schutz der heimischen Tierwelt übereinstimmen.<br />

So setzen die Stadtwerke Schwäbisch<br />

Hall im Windpark Rote Steige bei Mainhardt<br />

zum Beispiel seit Juli auf ein „Antikollisionssystem“.<br />

Bisher mussten die Windräder<br />

in der Brutperiode des heimischen Wespenbussards<br />

pauschal tagsüber abgeschaltet werden.<br />

Dank mehrere Industriekameras können<br />

die Räder seit diesem Sommer aber weiterhin<br />

den ganzen Tag umweltfreundlich<br />

Strom erzeugen. Erkennt das an die Kameras<br />

gekoppelte System eine bestimmte Vogelart,<br />

sendet es nämlich sofort ein Stopp-Signal an<br />

das Windrad, um das Tier nicht zu gefährden.<br />

Und da es schlussendlich ja gar keine Alternative<br />

gibt, gilt es jetzt vor allem, die Akzeptanz<br />

von Maßnahmen und Planungen im Rahmen<br />

der Energiewende zu steigern. Nur wenn<br />

die betroffenen Menschen, die im Umfeld der<br />

geplanten Anlagen wohnen und leben, den<br />

Eindruck haben, dass sie mit- und ernst genommen<br />

werden, steigt die Bereitschaft den<br />

Weg mitzugehen. Die Energiepolitik ist daher<br />

angewiesen, durch adressatenbezogene Kommunikation<br />

und vor allem durch mehr Chancen<br />

zur aktiven Mitwirkung der Bürgerschaft<br />

die Voraussetzungen für Akzeptanz zu verbessern.<br />

Wenn ergebnisoffene Beteiligungsverfahren<br />

frühzeitig und fair durchgeführt werden,<br />

kann man mit einem höheren Maß an<br />

Zustimmung rechnen.<br />

Übrigens: Auch mein Wohnort ist umgeben<br />

von großen Windrädern. Mittlerweile stört<br />

mich weder der Anblick der Rotoren noch<br />

etwaige Geräusche, die der Wind ab und an<br />

in den Garten trägt. Vielmehr sind die grauen<br />

Türme ein beliebtes Etappenziel auf Radtouren<br />

mit den Kindern. Und da lassen wir<br />

uns dann gerne auch mal das Trinkpäckchen<br />

schmecken – wenn es sein muss, auch aus<br />

dem Papierstrohhalm.<br />

Impressum<br />

Verlag<br />

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe<br />

GmbH & Co. KG<br />

Haalstr. 5 + 7<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon: 0791/404-0<br />

Telefax: 0791/404-480<br />

Geschäftsführung<br />

Thomas Radek<br />

Redaktion<br />

Ulrich Becker (V.i.S.d.P.)<br />

Adina Bauer (ina)<br />

E-Mail: a.bauer@swp.de<br />

Telefon: 0791/404-457<br />

Marius Stephan (mst)<br />

E-Mail: m.stephan@swp.de<br />

Telefon: 0791/404-461<br />

Anzeigen<br />

Vera Epple (verantw.)<br />

Telefon: 0791/404-216<br />

E-Mail: anzeigen.sho@swp.de<br />

Abonnement/Vertrieb<br />

Peer Ley (verantw.)<br />

E-Mail: aboservice.sho@swp.de<br />

Bezugspreis:<br />

Abonnement inkl. Postbezug und<br />

7% MwSt. 25 Euro p.a.<br />

Einzelverkaufspreis 2,50 Euro<br />

Auflage<br />

Im Landkreis Schwäbisch Hall,<br />

dem Main-Tauber-Kreis,<br />

dem Hohenlohekreis und<br />

dem Landkreis Ansbach mit einer<br />

Auflage über 42.000 Exemplaren<br />

(Verlagsangabe).<br />

Erscheinungsweise monatlich über<br />

die Tageszeitungen der<br />

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe:<br />

Haller Tagblatt, Hohenloher Tagblatt,<br />

Rundschau Gaildorf.<br />

Im Main-Tauber-Kreis in Kooperation<br />

mit den Fränkischen Nachrichten.<br />

Druck<br />

NPG Druckhaus GmbH & Co. KG<br />

Siemensstraße <strong>10</strong><br />

89079 Ulm<br />

Geschäftsführer: Christian Gaidies


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Politik &Wirtschaft 03<br />

Handwerkskammer stellt sich neu auf<br />

Bei der konstituierenden Sitzung wurde RalfRothenburger zumneuen Präsidenten gewählt. Im Vorstand gibt es weitere Neuerungen:<br />

MonikaSchaffner aus Satteldorf istals ersteFrauVizepräsidentin fürdie Arbeitgeberseite. VONADINA BAUER<br />

Ulrich Bopp stand 17Jahre<br />

lang als Präsident an der<br />

Spitze der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken. Mit klarenWorten<br />

hatersichfür dieBelange<br />

des heimischen Handwerks<br />

eingesetzt. Nun hat er sich in den<br />

Ruhestand verabschiedet.<br />

In seiner letzten Vollversammlungssitzung<br />

ließ er seine Zeit als<br />

Präsident Revue passieren. Ihm<br />

sei es immer besonders wichtig<br />

gewesen, „das Verhältnis zwischen<br />

der Kammer und unseren<br />

Betrieben auszubalancieren“.<br />

Aber nicht nur auf Kammerebene,<br />

sondern auch auf Landes- und<br />

Bundesebene hat sich der Widdernerfür<br />

die Belangedes Handwerks<br />

eingesetzt. „Dass die vielfältige<br />

Arbeit Früchte getragen<br />

hat,darauf bin ich stolz.“ DreiErrungenschaften<br />

sind ihm besonders<br />

in Erinnerung geblieben: Die<br />

Rückvermeisterung, die Einführung<br />

der Meisterprämie und der<br />

Meistergründungsprämie sowie<br />

die Gleichsetzung des Meistertitels<br />

mit dem akademischen Grad<br />

des Bachelors. Als Dank für sein<br />

Engagement wurdeerzum Ehrenpräsidentender<br />

heimischen Kammer<br />

ernannt.<br />

Ralf Rothenburger aus Weinsberg-Grantschen<br />

wurde von der<br />

Vollversammlung einstimmig als<br />

Nachfolger bestimmt. Der neue<br />

Führungsriege: RalfRothenburger(li.) istneuer Präsident derHandwerkskammer Heilbronn-Franken.<br />

Hauptgeschäftsführer RalfSchnörr und seinStellvertreterAchim Hofmann (re.) gratulieren ihm und denneuen<br />

Vizepräsidenten GerdSchillingund Monika Schaffner zurWahl.<br />

Foto: Adina Bauer<br />

Präsident hat das Ziel, die „Weichen<br />

für eine erfolgreiche Zukunft<br />

des Handwerks zu stellen“.<br />

Herausforderungen gibt es viele,<br />

wie Ulrich Bopp zum Abschluss<br />

seiner Amtszeit zusammenfasste:<br />

„Die Sorgenfalten bei den Betrieben<br />

nehmen zu. Sie verzeichnen<br />

weiterhin rückläufige Aufträge<br />

und sinkende Umsätze.“ Die<br />

gravierendsten Probleme laut<br />

Bopp: Die Digitalisierung kommt<br />

nur schleppend voran. Die Bürokratie<br />

wächst den Unternehmen<br />

über den Kopf. Die Energiepreise<br />

sind im internationalen Vergleich<br />

nochimmerextrem hoch undGenehmigungsverfahren<br />

dauern viel<br />

zu lange.<br />

Dennoch schaut der neue Präsident<br />

Ralf Rothenburger optimistisch<br />

in die Zukunft: „Ich kann<br />

das Rad nicht neu erfinden, aber<br />

ich trete mit derÜberzeugung an,<br />

dass wir gemeinsam diese Herausforderungen<br />

meistern und<br />

unser Handwerk fürdie Aufgaben<br />

der Zukunft vorbereiten und ausrichtenkönnen.“<br />

Vier Säulen als Kern der<br />

künftigen Arbeit<br />

Der neue Kammerpräsident hatte<br />

in seiner Bewerbungsrede umrissen,<br />

wohin die Reise in den kommenden<br />

fünf Jahren mit ihm als<br />

Präsident gehen soll. Dabei skizzierte<br />

er vier Säulen, auf die er<br />

seine Schwerpunkte legen will.<br />

Fokussieren möchte er sich auf<br />

die Themen Ausbildung undFachkräftesicherung.Erhält<br />

es fürunerlässlich,<br />

dass das Handwerk in<br />

die Ausbildung investiert. Erwill<br />

die duale Ausbildung weiter stärken<br />

und auch Weiterbildungsmöglichkeiten<br />

gezieltfördern. Außerdem<br />

hat sich der Inhaber eines<br />

Elektrobetriebs den Themen<br />

Digitalisierung und Innovation<br />

verschrieben, allerdings mit Maß<br />

und Mitte und nach dem Motto<br />

„Wir sind aufgeschlossen, aber<br />

nicht blind“.Erist überzeugt: Das<br />

Handwerk muss die vielfältigen<br />

technischen Möglichkeiten nutzen,<br />

wo es sinnvoll ist–aber ohne<br />

jedem Trend hinterherzurennen.<br />

Auch das Dauerärgernis Bürokratie<br />

hat Ralf Rothenburger auf der<br />

Agenda, weiß aber: „Sich hiervon<br />

zu verabschieden, davon können<br />

wir uns verabschieden.“ Trotzdem<br />

werde er dafür kämpfen, die Belastungen<br />

für die Betriebe so geringwie<br />

möglich zu halten. Daher<br />

will er „nicht nur den Finger,sondern<br />

ambesten gleich die ,ganze<br />

Hand‘ in die Wunde legen“. Nachhaltigkeit<br />

soll ein weiteres wichtiges<br />

Thema seiner Präsidentschaft<br />

sein. Für den 66-Jährigen<br />

istdies „nicht nur ein Trend, sondern<br />

eine Notwendigkeit“. Daher<br />

müsse auch das Handwerk seine<br />

Prozesse und Produkte umweltfreundlicher<br />

gestalten und ressourcenschonend<br />

arbeiten. „Das<br />

Handwerk kann hier eine Vorreiterrolle<br />

einnehmen“, ist er überzeugt.<br />

Viele neue Gesichter im<br />

Vorstand derKammer<br />

An der Kammerspitze haben sich<br />

zudem weitere Veränderungen ergeben:<br />

Zur neuen Vizepräsidentin<br />

für die Arbeitgeberseite wurde<br />

Monika Schaffner gewählt. Die<br />

selbstständige Elektroinstallateurmeisterin<br />

aus Satteldorf ist die<br />

erste Frau, die dieses Amt bekleidet.<br />

Die Arbeitnehmerseite vertritt<br />

der neue Vizepräsident Gerd<br />

Schilling. Der Kommunikationselektroniker<br />

aus Brackenheim ist<br />

bei der Firma Schunk in Lauffen<br />

am Neckar beschäftigt.<br />

Nicht nur das Präsidium wurde<br />

neu aufgestellt, auch im Vorstand<br />

der Kammer gibt es neue Gesichter:<br />

Diesem Gremium gehören<br />

künftig auch Ulrich Stein (Malerund<br />

Lackierermeister aus Waldenburg),<br />

Manuel Keicher (Stuckateurmeister<br />

aus Heilbronn),<br />

Timo Szabo (Kfz-Technikermeister<br />

aus Kreuzwertheim) und Steffen<br />

Hänisch (Hörakustiker aus<br />

Külsheim) an. Als Mitglieder des<br />

Vorstands bestätigt wurden Ralf<br />

Rothenburger, Bernhard Kuhn<br />

(Bäckermeister aus Neckarsulm)<br />

und Jürgen Görke (Polier aus Öhringen).<br />

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken<br />

fungiert als<br />

Dienstleistungszentrum für rund<br />

12.700 Handwerksbetriebe aus<br />

dem Stadt- und Landkreis Heilbronn<br />

sowie den Kreisen Hohenlohe,<br />

Schwäbisch Hall und Main-<br />

Tauber. In der Summe bieten<br />

die Mitglieder rund <strong>10</strong>0.000 Erwerbstätigen<br />

einen Arbeitsplatz<br />

und fast 4000 Auszubildenden<br />

eine berufliche Perspektive.<br />

www.hwk-heilbronn.de<br />

Lageund Stimmung in den<br />

Betrieben trüben sich ein<br />

DieKonjunkturumfragezeigt: Im Handwerk sinddie Aufträge rückläufig und die Umsätzesinken.<br />

Die Wolken am Konjunkturhimmel<br />

des Handwerks<br />

verdunkeln sich und die<br />

Lage trübt sich weiter ein –dieses<br />

Bild zeichnet die Konjunkturumfrage<br />

der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken zum dritten<br />

Quartal: Nur noch knapp jeder<br />

zweite Handwerksbetrieb<br />

bezeichnet demnach seine aktuelle<br />

Lageals „gut“. Auslastung, Umsätze,<br />

Investitionen und Zahl der<br />

Beschäftigten sind zurückgegangen.<br />

Als Grund für diese Entwicklung<br />

gibt die Kammer die gesamtwirtschaftliche<br />

Lage an. Die Wirtschaftsleistung<br />

sei insbesondere<br />

in der Industrie, aber auch in<br />

dem das Handwerk prägenden<br />

SektorBau deutlich zurückgegangen.<br />

Eine spürbare Erholung erwarten<br />

Experten erst für das kommende<br />

Jahr. „Die aktuelle Lage<br />

im Handwerk macht uns Sorgen.<br />

Deshalb ist es wichtig, dass die<br />

Politik jetzt die Standortbedingungen<br />

in Deutschland insgesamtverbessert<br />

und damit auch Anreize<br />

für Investitionen schafft“, erklärt<br />

Handwerkskammerpräsident Ralf<br />

Rothenburger. Hauptgeschäftsführer<br />

Ralf Schnörr ergänzt: „Die<br />

Problemeunserer mittelständisch<br />

geprägten und regional verwurzelten<br />

Handwerksbetriebe sind<br />

vielfach beschrieben: überbordende<br />

bürokratische Belastungen,<br />

hohe Steuer- und Abgabenlast<br />

und die Herausforderung, geeignete<br />

Fachkräfte zufinden. Der<br />

Auftrag für die Politik ist daher<br />

klar: Es ist Zeit,zumachen.“<br />

Rückgang: DieAuftragsbücher der heimischen Handwerkersind nicht<br />

mehrsovollwie noch im zweiten Quartal.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

AUFTRAGSLAGE Bei den Aufträgen<br />

mussten die Handwerksbetriebe<br />

in der Region im dritten<br />

Quartal einen Rückgang verkraften:<br />

Nur 18,3 Prozentder Betriebe<br />

meldeten ein Auftragsplus,<br />

rückläufige Auftragseingänge verzeichneten<br />

hingegen 38,7 Prozent<br />

der Befragten. Der Anteil der negativen<br />

Auftragsmeldungen war<br />

damitdeutlich höher als im zweiten<br />

Quartal (27,8 Prozent). Für<br />

die kommenden Monate rechnet<br />

mehr als jeder fünfte Betrieb<br />

(21,3 Prozent) mit einem weiteren<br />

Rückgang.<br />

Der Auftragsrückgang schlug<br />

sich auch auf die Betriebsauslastung<br />

nieder,die ebenfalls zurückging.<br />

13,8 Prozent der Befragten<br />

gaben an, über ihre Kapazitäten<br />

ausgelastet zu sein. Dafür ist der<br />

Anteil der Betriebe gestiegen, die<br />

ihre Auslastung mit 61 bis80Prozent<br />

angegeben (31,4 Prozent, 2.<br />

Quartal: 19,5 Prozent).<br />

Die Umsatzkurvezeigte im dritten<br />

Quartal ebenfalls nach unten. Lediglich<br />

14,9 Prozent der befragten<br />

Betriebe aus dem Kammergebietverzeichnetengestiegene<br />

Umsätze.<br />

Einbußen musste mehr als<br />

jeder vierte Betrieb hinnehmen<br />

(25,7 Prozent).Für die kommendenMonate<br />

sinddie Betriebe verhalten<br />

optimistisch, 23,9 Prozent<br />

gehen von steigenden Umsätzen<br />

aus.<br />

INVESTITIONEN Die Zahl<br />

der Beschäftigten im regionalen<br />

Handwerk dürfte in den vergangenen<br />

drei Monaten abgenommen<br />

haben. 15,5 Prozent<br />

der Befragten meldeten eine Aufstockung<br />

der Mitarbeiterzahl,<br />

zugleich verzeichneten 20,2 Prozent<br />

der Betriebe einen Personalabbau.<br />

Auch in den kommenden<br />

Monaten dürfte die Mitarbeiterzahl<br />

im Handwerk weiter sinken.<br />

6,5 Prozent der Betriebe planen,<br />

mehr Personal einzustellen, während<br />

8,3 Prozent ihre Belegschaft<br />

verkleinern wollen.<br />

Die Investitionstätigkeit hat im<br />

Vergleich zum Vorjahr deutlich<br />

abgenommen. 11,1 Prozent der<br />

Befragten meldetenhöhereInvestitionsausgaben,<br />

vor einem Jahr<br />

waren dies noch 17,6 Prozent.<br />

Damit zeigen sich die Betriebe<br />

aus dem Kammerbezirk zurückhaltender<br />

als im baden-württembergischen<br />

Durchschnitt. Landesweit<br />

haben 17,5 Prozent der Befragten<br />

mehr in ihren Betrieb investiert.<br />

ina/pm<br />

www.hwk-heilbronn.de<br />

NEWSLINE<br />

Rainer Biedermann erhält die<br />

Goldene Ehrennadel<br />

HEILBRONN/SCHWÄBISCH HALL. Kfz-Mechanikermeister<br />

Rainer Biedermann aus Schwäbisch Hall wurde<br />

zum Ende seiner Amtszeit als Mitglied der Vollversammlung<br />

mit der Goldenen<br />

Ehrennadel ausgezeichnet.<br />

Damit<br />

dankt die Handwerkskammer<br />

dem<br />

Obermeister der Innung<br />

des Kfz-Gewerbes<br />

Hohenlohe-<br />

Franken und<br />

Vizepräsidenten des<br />

baden-württembergischen<br />

Verbandes des Kfz-Gewerbes für mehr als 30<br />

JahreLeidenschaft fürdas Handwerk.<br />

ina<br />

Das Handwerk trauert umEhrenvizepräsident<br />

Werner Dierolf<br />

OBERSONTHEIM. Der Ehrenvizepräsident der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken und Ehrenkreishandwerksmeister<br />

Werner<br />

Dierolf ist im Alter von 73<br />

Jahren verstorben. Der<br />

Orthopädieschuhmachermeister<br />

aus Obersontheim<br />

war mehr als 40<br />

Jahre mit Herzblut und<br />

Leidenschaft ehrenamtlich<br />

für seinen Berufsstand<br />

und das gesamte<br />

Handwerk tätig. „Das<br />

Handwerk ist Werner Dierolf zugroßem Dank verpflichtet.<br />

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“,<br />

sagt Ralf Rothenburger,Präsidentder HWK. pm<br />

Foto:NPG-Archiv<br />

Foto:NPG-Archiv


04 Industrie<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

Geschäftsführung neu verpackt<br />

Die Optima-Unternehmensgruppe mit Sitz in SchwäbischHall hatden Umbauander Spitze abgeschlossen. MarcoBeyl und<br />

Johannes-ThomasGrobeverstärken künftig dasvierköpfige Team. VONANTONIO DE MITRI<br />

Die Geschäftsführung stabil<br />

für die Zukunft aufstellen:<br />

Das war für dieses<br />

Jahr eine wichtige Aufgabe für<br />

die Optima-Unternehmensgruppe<br />

mit ihren rund 3150 Mitarbeitenden<br />

an über 20 StandortenimInund<br />

Ausland. Altersbedingt sollten<br />

zwei Posten nachbesetzt werden.<br />

Nach einem strukturierten<br />

einjährigen Übergabeprozess ist<br />

dies nun abgeschlossen. Marco<br />

Beyl und Johannes-Thomas Grobe<br />

haben die Verantwortung von<br />

ihren Vorgängern übernommen.<br />

Sie ergänzen die Geschäftsführung<br />

umCEO Stefan König und<br />

den geschäftsführenden Gesellschafter<br />

Hans Bühler.<br />

LangjährigeExpertiseund<br />

Führungserfahrung<br />

Marco Beyl leitet als CFO alle<br />

Abteilungen im Bereich Finanzen,<br />

Administration und Materialwirtschaft.<br />

Der 47-jährige<br />

Diplom-Wirtschaftsingenieur<br />

bringt umfangreiche Führungserfahrung<br />

im Projektgeschäft sowie<br />

internationale Expertise aus mittelständischen<br />

und Großunternehmen<br />

mit. Johannes-Thomas<br />

Grobe leitet als CEO Pharma die<br />

erfolgreiche Pharma-Division.<br />

Der 58-jährige promovierte Inge-<br />

Neuaufstellung: DieOptima-Geschäftsführung mit Johannes-Thomas Grobeals neuem CEOPharma,CEO Stefan König, Gesellschafter Hans<br />

Bühler und dem neuemCFO Marco Beyl (vonlinks).<br />

Foto Optima<br />

nieur verfügt über langjährige Erfahrung<br />

imMaschinen- undAnlagenbau<br />

sowie inder Antriebs- und<br />

Steuerungstechnik. In vorherigen<br />

Stationen hatte er Führungsverantwortung<br />

in Großprojekten,<br />

lebtedabei länger im Ausland und<br />

war in der Geschäftsführungaktiv.<br />

Weiterhin sind der Gesellschafter<br />

Hans Bühler und CEO Stefan<br />

König Geschäftsführer der Optima-Gruppe.<br />

König ist verantwortlich<br />

für die Gesamtentwicklung<br />

der Unternehmensgruppe unddie<br />

Geschäftsfelder Consumer, Nonwovens<br />

(Hygieneverpackungen),<br />

Life Science und New Energy. Er<br />

hatte im April die Rolle des CEO<br />

von Bühler übernommen, der<br />

sich aufZukunftsthemen, strategische<br />

Entscheidungen undden Gesellschafterkreis<br />

fokussiert.<br />

Der promovierte Maschinenbau-Ingenieur<br />

ist seit 2021 als<br />

Geschäftsführer bei dem Haller<br />

Konzern tätig. Bei seinem Antritt<br />

als CEO brachte er über 25 Jahre<br />

Erfahrung aus verschiedenen Bereichen<br />

des Maschinenbaus mit.<br />

Zuvor war er alsCEO derehemaligen<br />

Bosch Packaging Technology<br />

tätig. Der bisherige CFO Jan<br />

Glass und Gerhard Breu, vormals<br />

Chairman von Optima Pharma,<br />

werden dem Unternehmen noch<br />

beratend zur Seite stehen.<br />

„Auf wirtschaftlichsoliden<br />

Säulen“<br />

Mit der jetzt abgeschlossenen<br />

Neuaufstellung der Geschäftsführung<br />

könne „das Unternehmenin<br />

seiner weiteren Entwicklung auf<br />

ausgewiesene Expertise zählen“,<br />

heißt es in einer Mitteilung. Die<br />

Grundlage der Unternehmensphilosophie,<br />

die auf dem Leitbild<br />

„We care for people“ gründe,<br />

bleibe unverändert und gebe<br />

den strategischen Entscheidungen<br />

eine klareRichtung. „Optima<br />

steht auf soliden wirtschaftlichen<br />

Säulen, die wir erhalten und stärken<br />

wollen“, sagt Marco Beyl.<br />

Das Familienunternehmen konzentriert<br />

sich nach eigenen Angaben<br />

darauf, weltweit als Lösungsanbieter<br />

in wichtigen Märkten<br />

präsent zu sein und verfolgt dabei<br />

ambitionierte Wachstumsziele.<br />

Die Werte, die über ein Jahrhundertder<br />

Erfolgsgeschichte geprägt<br />

hätten, sollten auch weiterhin<br />

ein attraktives Arbeitsumfeld<br />

schaffen. „Gemeinsam mit unseren<br />

Mitarbeitenden werden wir<br />

unsere Visionbestmöglich umsetzen“,<br />

erklärte Stefan König. „Wir<br />

sehen speziell im Pharma-Markt<br />

weitere deutliche Wachstumschancen,<br />

die wir nutzen werden“,<br />

so Johannes-ThomasGrobe. „Wir<br />

bieten unseren Mitarbeitenden<br />

einen Arbeitsplatz mit guten Zukunftsaussichten.“<br />

Mit Abfüll- und Verpackungsmaschinen<br />

für die Marktsegmente<br />

Pharmazeutika, Konsumgüter,<br />

Papierhygiene und Medizinprodukte<br />

unterstützt Optima<br />

Unternehmen weltweit. Als<br />

Lösungs- und Systemanbieter begleitet<br />

es diese von der Produktidee<br />

bis zurProduktion und während<br />

des gesamten Maschinenlebenszyklus.<br />

Erst vor wenigen Tagen<br />

hatte das Unternehmen mit<br />

dem Spatenstich den Startschuss<br />

für die Erweiterung des Standorts<br />

Radolfzell am Bodensee gegeben,<br />

wo Isolatoren und Reinraumtechnologien<br />

für die pharmazeutische<br />

Industrie entwickelt werden.<br />

www.optima-packaging.com<br />

Ziehl-Abegg setzt aufKontinuität<br />

ProduktionsvorstandJoachim Leyübernimmt Vorstandsvorsitz.<br />

Der Spirit von Ziehl-Abegg<br />

als erfolgreiches Familienunternehmenwirdweiter<br />

erhalten bleiben.“ Das sagt<br />

Dennis Ziehl, der Aufsichtsratsvorsitzende<br />

des Elektromotorenund<br />

Ventilatorenbauers. Produktionsvorstand<br />

Joachim Ley,<br />

seit 2021 im Unternehmen und<br />

aktiver Gestalter des globalen<br />

Wachstums, ist jetzt neuer Vorstandsvorsitzender<br />

von Ziehl-<br />

Abegg.<br />

„Ziehl-Abegg ist ein Familienunternehmen<br />

und wird esauch<br />

künftig sein“, sagt Dennis Ziehl.<br />

„Diese DNA wird von meiner<br />

Familie seit mehr als <strong>10</strong>0 Jahren<br />

geprägtund wird auchbeim<br />

globalen Wandel erhalten bleiben.“<br />

Der Aufsichtsrat hat daher<br />

beschlossen, dem erfolgreichen<br />

Produktionsvorstand Joachim<br />

Ley die Verantwortung für<br />

das komplette Managementboard<br />

zu übergeben. Der studierte<br />

Diplom-Wirtschaftsingenieur<br />

Ley war seit 2021 als COO<br />

(Vorstand Produktion) des Unternehmens<br />

aktiv. Der erfahrene<br />

Manager trug auch die Verantwortung<br />

für die Bereiche Produktion,<br />

den Einkauf sowie zentrale<br />

Logistik und Prozesse. Joachim<br />

Ley ist 47 Jahrealt,verheiratet<br />

und hat zwei Kinder. Nach<br />

Abschluss seines Studiumsübernahm<br />

er diverse Führungspositionen<br />

im Operations-Bereich.<br />

Vor Ziehl-Abegg stand er viele<br />

Jahre als Vorstand in einem<br />

marktführenden Zulieferunternehmen<br />

der Luftfahrtbranche<br />

in der Verantwortung. Lebensmittelpunkt<br />

war zu diesem Zeitpunkt<br />

schon Nord-Württemberg.<br />

„Mit Herrn Joachim Ley (CEO),<br />

Herrn Wolfgang Mayer (CTO)<br />

und einem möglichst bald genannten<br />

Nachfolger für die Stelle<br />

CFO werden wir zukünftig einen<br />

dreiköpfigen Vorstand haben“,<br />

erklärt Aufsichtsrats-Chef<br />

Dennis Ziehl.<br />

„Ich danke Herrn Dr. Wucherer<br />

alsCEO und Herrn Kanig als CFO<br />

herzlich für die Arbeit in den<br />

zurückliegenden Jahren“, betont<br />

Dennis Ziehl. Dr. Wucherer<br />

habe eine Zukunftsstrategie eingeführt,umdas<br />

Unternehmen fit<br />

für den globalen Wettbewerb zu<br />

machen. „Der hierfür gewählte<br />

Weg war und ist im Ansatz richtig<br />

und nachvollziehbar“, unterstreicht<br />

der Aufsichtsratsvorsitzende.<br />

NEUORIENTIERUNG Olaf Kanig<br />

habe in den fünf Jahren seiner<br />

Tätigkeit als CFO bei Ziehl-<br />

Berufen: Joachim Ley übernimmt denVorstandsvorsitz. Foto: Ziehl-Abegg<br />

Abegg mit hohem persönlichem<br />

Einsatz seinen Aufgabenbereich<br />

geführt und die positive, wertschöpfende<br />

Entwicklung des Unternehmens<br />

mitverantwortet.<br />

„Mit Herrn Kanig sindwir schon<br />

seit geraumer Zeit imGespräch,<br />

er wird sich neu orientieren,uns<br />

aber bis zur Neubesetzung im<br />

Vorstandsbereich als CFO zur<br />

Verfügung stehen“, erklärt Dennis<br />

Ziehl.<br />

„Der Aufsichtsrat und ich wünschen<br />

Dr. Marc Wucherer sowohl<br />

für den weiteren beruflichen<br />

Weg als auch privat alles<br />

Gute und viel Erfolg“, sagt Dennis<br />

Ziehl. Ebenso wünschen wir<br />

Olaf Kanig noch eine erfolgreiche<br />

Zeit bei Ziehl-Abegg und<br />

dann einen erfolgreichen weiteren<br />

Weg.<br />

Ziehl-Abegg gehört zu den international<br />

führenden Unternehmen<br />

im Bereich der Luft-, Regelund<br />

Antriebstechnik. Beispiele<br />

für Einsatzgebiete der Produkte<br />

sind Wärme- und Kälteanlagen<br />

oder Reinraum- und Agraranlagen.<br />

Ziehl-Abegg hat schon<br />

in den fünfziger Jahren die Basis<br />

für moderne Ventilatorenantriebe<br />

gesetzt: Außenläufermotoren,<br />

die auch noch heuteweltweit<br />

Stand der Technik sind. Ein<br />

weiterer Bereich sind elektrische<br />

Motoren, die beispielsweise<br />

in Aufzügen, medizinischen<br />

Anwendungen (Computertomographen)<br />

oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen<br />

für adäquaten<br />

Antriebsorgen.<br />

UNTERNEHMEN Ziehl-Abegg<br />

beschäftigt 2800 Mitarbeiter in<br />

süddeutschen Produktionswerken.<br />

Weltweit arbeiten für das<br />

Unternehmen 5000 Mitarbeiter.<br />

Diese verteilen sich global auf<br />

15 Produktionswerke, 30 Gesellschaften<br />

und 117 Vertriebsstandorte.<br />

Dierund30.000 Artikelwerden<br />

in mehrals <strong>10</strong>0 Ländern<br />

verkauft. Der Umsatz liegt<br />

bei 955 Millionen Euro. pm<br />

www.ziehl-abegg.com<br />

Fima stärkt die<br />

Position am Markt<br />

Kooperation mit kasachischemUnternehmen KPI beim<br />

Wirtschaftsforum in Astanaunterzeichnet.<br />

Zusammenarbeit: Fima-Geschäftsführer<br />

Rainer Dietz und<br />

KPI-Geschäftsführer Damir Ashimov<br />

(v.li.).<br />

Foto: Fima<br />

Die Fima Maschinenbau<br />

GmbH aus Obersontheim<br />

hat ihre Position als globaler<br />

Player in der Maschinenbaubranche<br />

weiter ausgebaut. Im<br />

Rahmen des Wirtschaftsforums in<br />

Astana, Kasachstan, unterzeichnete<br />

das Unternehmen einen Kooperationsvertrag<br />

mit dem kasachischen<br />

Partner Kazakhstan Petrochemical<br />

Industries Inc. (KPI).<br />

Mit dieser Zusammenarbeit stärkt<br />

Fima seine Präsenz in Zentralasien.<br />

Das Wirtschaftsforum in der kasachischen<br />

Hauptstadt, bei dem<br />

Bundeskanzler Olaf Scholz und<br />

der kasachische Präsident Kassym-Schomart<br />

Tokajew als hochrangige<br />

Redner auftraten, diente<br />

als Plattform zur Förderung der<br />

bilateralen Beziehungen zwischen<br />

Kasachstan und Deutschland. Beide<br />

Staatsmänner hoben in ihren<br />

Reden das große Potenzial für<br />

Kooperationen in den Bereichen<br />

Technologie und nachhaltige Industrien<br />

hervor.<br />

„Die Partnerschaft mit KPI ist ein<br />

bedeutender Schritt für Fima. Sie<br />

unterstreicht unser Engagement,<br />

nicht nur in Europa, sondern<br />

auch in den aufstrebenden Märkten<br />

Zentralasiens innovative Technologien<br />

zu liefern und die industrielle<br />

Entwicklung zu unterstützen“,<br />

erklärtGeschäftsführer Rainer<br />

Dietz. Nach der erfolgreichen<br />

Lieferung der Prozessgasverdichter<br />

für die erste Polypropylenanlage<br />

in Kasachstan überhaupt,<br />

ist die Kooperation der nächste<br />

Schritt zum Ausbau der Zusammenarbeit.<br />

Durch den neuen<br />

Kooperationsvertrag mit KPI<br />

setzt Fima ein klares Zeichen für<br />

den Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen<br />

zwischen<br />

Deutschland und Kasachstan und<br />

festigt seine Position als zuverlässiger<br />

Partner in der Maschinenbauindustrie.<br />

Das 1946 gegründete<br />

Familienunternehmen Fima<br />

Maschinenbau ist spezialisiert<br />

auf die Herstellung von Maschinen<br />

und Komponenten der Prozessgasindustrie,<br />

sowie den After-Sales<br />

Bereich und hat sich als<br />

internationaler Marktführer etabliert.<br />

DasUnternehmen beschäftigt<br />

1<strong>10</strong> Mitarbeiter. pm<br />

www.fima.de


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Industrie 05<br />

Zusammenhalt: DerGemeinschaftsstand desPackaging Valley aufder Fachpackerstrecktesich über 1400 Quadratmeter.<br />

Es muss sich wasbewegen<br />

Fotos: Adina Bauer<br />

Überzeugt: Matthias Zaiss vonSVZ aus Satteldorf präsentiert einen<br />

Roboter,der absolutindustrietauglich ist, da er 24 Stunden lang im<br />

Einsatz sein kann.<br />

Fachpack:Die Stände derheimischen Sondermaschinenbauer waren gutbesucht. Auf der<br />

Messe in Nürnberg wurden auch gleich erste Projekte abgeschlossen. VONADINA BAUER<br />

Inden Hallen herrscht geschäftiges<br />

Treiben. Überall brummt<br />

und summtes. Vorausgestellten<br />

Maschinen versammeln sich<br />

Menschentrauben. Diese Eindrücke<br />

nahm mit, wer vergangene<br />

Woche die Fachpack in Nürnberg<br />

besuchte. Die Messe, die zu den<br />

führenden Veranstaltungen der<br />

Verpackungsindustrie zählt, bot<br />

auch zahlreichen Maschinenbauern<br />

aus dem Landkreis Schwäbisch<br />

Hall die Gelegenheit, ihre<br />

innovativen Lösungeneinembreiten<br />

Fachpublikum zupräsentieren.<br />

Und das zeigtereges Interesse<br />

an den Technologien.<br />

„Wir konnten von Tag eins an<br />

mehr Leads generierenals beider<br />

vorherigen Messe und direkt auf<br />

der Messe neue Projekte anstoßen“,<br />

ließ Dr. Stefan König, CEO<br />

der Optima-Gruppe,verlauten.<br />

PRÄSENZ Die Ausstellungsflächeder<br />

Optima war Teil des1400<br />

Quadratmeter großen Gemeinschaftsstands<br />

von Packaging Valley.<br />

„Das geballte Auftreten verschafft<br />

uns zusätzliche Marketingeffekte“,<br />

erklärte König. Vor Ort<br />

setzte das Haller Unternehmen<br />

auf die Weisheit: „Ein attraktiver<br />

Stand braucht eine Maschine. Es<br />

muss sich was bewegen.“ Zusehen<br />

gab es daher eine kompakte<br />

Anlage für die Abfüllung von flüssigen<br />

oder pastösen Kosmetika,<br />

die eine neue Zielgruppe erschließen<br />

soll. „Wir nehmen damit vor<br />

allem Lohnabfüllerinden Fokus“,<br />

erklärte Julius Köger, Technical<br />

Sales Manager.<br />

Volker Breitner,Geschäftsführer beiBreitner Abfüllanlagen aus<br />

Schwäbisch Hall, freutsich über dieguteResonanzauf derFachpack.<br />

Ebenfalls auf die starke Strahlkraft<br />

des Gemeinschaftsstands<br />

setzte SVZ Maschinenbau. Mit dabei<br />

hatten die Satteldorfer neben<br />

einem Kartonaufrichter den flexiblen<br />

Verpackungsroboter „Coby“.<br />

„Cobots gibt es auf der Messe einige<br />

zu sehen, aber unser Produkt<br />

überzeugt durch Qualität“,<br />

wusste Matthias Zaiss. Die Industrietauglichkeit,<br />

Stabilität und der<br />

leichte Transport mit einem Hubwagen<br />

sowieder Verzichtauf eine<br />

Schutzumhausung sind die Vorzüge,<br />

die den Roboter laut Geschäftsführer<br />

besonders machen.<br />

Und das kam auf der Messe an.<br />

„Wir hatten zahlreiche gute Gespräche.<br />

Es hat sich bestätigt, dass<br />

die Fachpack für unsere Kunden<br />

aus Deutschland und Europa die<br />

bedeutendsteMesseist.“<br />

STANDKONZEPT Viel zu sehen<br />

war auch am Stand von R.<br />

Weiss aus Crailsheim. Das Kernstück<br />

des Standes bildete ein innovatives<br />

Untermischungssystem.<br />

„Wir besuchen nur zwei Fachmessen<br />

–die Interpack in Düsseldorf<br />

und die Fachpack in Nürnberg“,<br />

wusste Marketingmanager Benedikt<br />

Reinhardt. „Eine Messe bedeutet<br />

für alle Beteiligten immer<br />

einen großen Aufwand,dann wollen<br />

wir esauch richtig machen.“<br />

Der Aufwandhabe sich aber nach<br />

denersten Eindrücken auch diesmal<br />

gelohnt.<br />

Was passieren muss, damit<br />

Sprühflaschen schließlich im Supermarkt-Regal<br />

landen, zeigten<br />

gleich drei Maschinen von Breitner<br />

Abfüllanlagen ausSchwäbisch<br />

Hall. „Die Fachpack ist für uns<br />

die wichtigste Messe überhaupt.<br />

Und auch indiesem Jahr überzeugte<br />

sie wieder dank einer hohen<br />

Intensität inSachen Anfragen“,<br />

zeigte sich Geschäftsführer<br />

Volker Breitner zufrieden. Erverriet:<br />

„2023 war für uns bei Umsatz<br />

und Gewinn das bisher beste<br />

Geschäftsjahr und auch <strong>2024</strong> habenwir<br />

eine sehr gute Auftragslage.“<br />

Auf ein gänzlich anderes Standkonzept<br />

setzte hingegen die Groninger<br />

GmbH aus Schnelldorf.<br />

Zum ersten Mal war das Unternehmen<br />

ohne eine Maschine und<br />

stattdessen mit Bildschirmen auf<br />

derMesse präsent. So gabesEinblicke<br />

in das komplette Leistungsspektrum<br />

des Maschinenbauers.<br />

„Die Digitalisierung ist ein Zukunftsthema,<br />

dasdie Branchebewegt<br />

und dem wollen wir auch<br />

Rechnung tragen“, erklärte Vertriebsleiter<br />

Otto Helme.<br />

„Als drängendstes Thema in der<br />

Verpackungswirtschaft gilt aktuell<br />

die EU-Verpackungsverordnung<br />

PPWR“, erklärte Marcel Kiessling,<br />

Geschäftsführer bei Schubert.<br />

Welche nachhaltigen Lösungen<br />

Schubert bieten kann, zeigte der<br />

Verpackungsmaschinenhersteller<br />

aus Crailsheim mit einem Riegelpacker,<br />

der exemplarisch für das<br />

neue Maschinenkonzept „Power<br />

Compact“ – hohe Leistung auf<br />

kleinemRaum–stand. Gleich daneben<br />

gab es Einblicke ineine<br />

neue Plattform, die alle Informationen<br />

rund um eine Anlage zur<br />

Verfügung stellen kann –völlig<br />

unabhängig vom Hersteller. „Das<br />

birgt großes Potenzial für unsere<br />

Kunden“, zeigte sich Kiessling<br />

überzeugt.<br />

www.fachpack.de<br />

Zeichen: Neben der Interpack in Düsseldorfist die Fachpack die<br />

einzige Messe,auf der der Maschinenbauer R. Weiss aus Crailsheim<br />

seineInnovationen ausstellt.<br />

Anschaulich: Auch Syntegon zählte zu den Ausstellern in Nürnberg.<br />

Am Stand lagder Fokus unter anderem auf der Präsentationder<br />

Bedeutung vonNachhaltigkeit bei Packmitteln.<br />

Fokus:Zum ersten Mal hatte Groninger keine Maschine dabei,<br />

Vertriebleiter Otto Helmle präsentierte die Anlagen stattdessen auf<br />

Bildschirmen –ganz im Sinne der Digitalisierung.<br />

Kompakt: Julius Köger und SiegfriedGejszeigeneine Maschine, mitder<br />

dieOptima neue Zielgruppen erreichen möchte.<br />

Azubis: 75 Nachwuchskräfteder Gerhard Schubert GmbH besuchten am letzten Messetag den Stand des Crailsheimer Unternehmens,umsich<br />

aus erster Handüberdie neuesten Trends und Entwicklungen der Branche zu informieren.<br />

Foto: Schubert


06 Blickpunkt<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

Energiewendeauf<br />

dem Vormarsch<br />

Trotz Uneinigkeiten in derRegierung schreitet dieEnergiewende<br />

stetig voran. GroßeProjektewie auchkleine Initiativen ziehen am<br />

gemeinsamen Strangund versuchen so,die Auswirkungen fossiler<br />

Energiegewinnungzuminimieren.Gleichzeitig werden Landund<br />

Region unabhängiger. VONMARIUS STEPHAN<br />

„Wir freuen uns,<br />

Teil dieses bedeutenden<br />

Projekts<br />

zu sein und damit<br />

einen Beitrag<br />

zur Energiewende<br />

und dem Netzausbau<br />

in Deutschland<br />

zu leisten.“<br />

Raus aus dem Atomstrom,<br />

raus aus fossilen Energieträgern:<br />

Das Streben<br />

nach Nachhaltigkeit in der Energieerzeugung<br />

ist kein neues Thema.<br />

Aber eines, das in den letzten<br />

Jahren konsequent verfolgt<br />

wurde –größtenteils zumindest.<br />

Dies spiegeln zum einen die großen<br />

Energieinfrastrukturprojekte<br />

wider–zum Beispiel dieSuedlink-Trasse,<br />

die Grünen Strom<br />

von Norddeutschland inden industrielastigen<br />

Süden leiten soll.<br />

Beim kürzlich erfolgten Baustart<br />

der „Stromautobahn“ in Baden-<br />

Württemberg sagte Robert Kreß,<br />

Geschäftsführer imStraßen- und<br />

Netzbau von Leonhard Weiss aus<br />

Satteldorf: „Wir freuen uns, Teil<br />

dieses bedeutenden Projekts zu<br />

sein und damit einen Beitrag zur<br />

Energiewende und dem Netzausbau<br />

in Deutschland zuleisten.“<br />

Leonhard Weiss erstellt rund 40<br />

Kilometer der Trasse. Zum anderen<br />

sind es auch die vielen kleinen<br />

Schritte, wie Bürgerwindparks<br />

oder auch Photovoltaikanlagen<br />

aufden unzähligen Dächern<br />

der Firmen in der Region Heilbronn-Franken.<br />

ERGEBNISSE Und die Früchte<br />

dieser Anstrengungen können<br />

sich nicht nur inder Region<br />

durchaus sehen lassen. Bundesweit<br />

wird das gigantische Vorhabenineindrucksvollen<br />

Zahlen gemessen:<br />

Imersten Halbjahr <strong>2024</strong><br />

kamen dem Statistischen Bundesamt<br />

zufolge 61,5 Prozent des<br />

hierzulande erzeugten Stroms<br />

aus Wind-, Solar-, Wasserkraft<br />

und Biomasse. Damit wurdeüber<br />

neun Prozent mehr klimafreundlicher<br />

Strom erzeugt als im ersten<br />

Halbjahr 2023 –mehr als jemals<br />

zuvor in einem ersten Halbjahr.<br />

Zum Vergleich: 2021 betrug die<br />

Menge klimafreundlichen Stroms<br />

noch43,8 Prozent.<br />

Mit Abstand am wichtigsten war<br />

bei der Stromerzeugung die<br />

Baustart: Miteiner 800Meter langen Pilotbohrung unter der Tauber beginnt der Baudes ersten Streckenabschnitts<br />

SuedLink in der Nähe des Ortsteils Tauberbischofsheim-Distelhausen.<br />

dpa/Daniel Löb<br />

Windenergie –ein Drittel der inländischen<br />

Stromproduktion<br />

kamimersten Halbjahr<strong>2024</strong> aus<br />

Windkraftanlagen. Aber auch die<br />

Sonnenenergie legte dank vieler<br />

neuer Fotovoltaik-Anlagen deutlich<br />

zu, auf 13,9 Prozent der Gesamtenergiemenge.<br />

Diese Entwicklung hin zu Erneuerbaren<br />

spiegelt sich auch wider<br />

in einem deutlichen Rückgang<br />

bei den konventionellen Energieträgern:<br />

Nur noch 38,5 Prozent<br />

der inländischen Stromproduktion<br />

kamen aus Kohle, Erdgas und<br />

anderenkonventionellenEnergieträgern<br />

–21,8 Prozent weniger<br />

als im ersten Halbjahr 2023. Die<br />

Kohle blieb zwar mit 20,9 Prozent<br />

zweitwichtigster Energieträger,<br />

die Kohlestromproduktion<br />

war aber die niedrigste seit Beginn<br />

der Erhebung im Jahr 2018.<br />

VERBRAUCH Auch die Halbjahreszahlen<br />

von Bundesnetzagentur<br />

und Umweltbundesamt zum<br />

Stromverbrauch zeigen, dass der<br />

Anteil der Erneuerbaren Energien<br />

deutlich zunimmt. Im ersten<br />

Halbjahr <strong>2024</strong> konnten 57<br />

Prozent des verbrauchten Stroms<br />

durch erneuerbare Energieträger<br />

gedeckt werden. Und die Dynamik<br />

steigt weiter: Weil die Anlagen<br />

beschleunigt genehmigt werden,<br />

rechnet die Bundesregierung damit,<br />

dassesimJahresverlauf noch<br />

schneller gehen wird mit dem Erneuerbaren-Ausbau.<br />

ZIELE Bis 2030 sollen mindestens<br />

80 Prozent des Bruttostromverbrauchs<br />

aus Erneuerbaren<br />

Energien gedeckt werden. Zum<br />

Bruttostromverbrauch zählt der<br />

gesamte Stromverbrauch aller<br />

Endverbraucher, also der Haushalte,<br />

Unternehmen und öffentlichen<br />

Einrichtungen –abzüglich<br />

Umwandlungs- und Netzverlusten.<br />

Ein unbekanntes Zwillingspaar<br />

Nachhaltigkeit funktioniert in Unternehmen nichtohne Digitalisierung, sagt Prof. Helmut Krcmarund sprichtvon Twin Transformation. Am TUM-Campus<br />

inHeilbronnbietet er ab Februar 2025 hierzu das Seminar „Digital Transformation forSustainability“ an. INTERVIEWVON ANTONIO DEMITRI<br />

REGIOBUSINESS Herr Prof.<br />

Krcmar,worum gehtesbeimThema<br />

Twin Transformation?<br />

HELMUT KRCMAR Uns interessiert,<br />

wie Führungskräfte und<br />

Mitarbeiter auf allen Ebenen vernünftige<br />

Entscheidungen treffen,<br />

diesie mithilfedigitaler Technologien<br />

zu mehr Nachhaltigkeit führen.<br />

Das Thema bringt also den<br />

ökonomischen mit dem ökologischenNutzenzusammen.<br />

REGIOBUSINESS Können Sie<br />

ein Beispiel geben?<br />

HELMUT KRCMAR Wenn Werke<br />

etwanur einen einzigen Stromzähler<br />

haben, können sieden Verbrauch<br />

der einzelnen Maschinen<br />

nicht überblicken und somit keine<br />

Entscheidung für nachhaltigeres<br />

Wirtschaften treffen. Wer das<br />

ändern möchte, braucht ein effizientes<br />

Umweltcontrolling, das<br />

Verbrauchswerte unterschiedlicher<br />

Quellen misstund abgleicht,<br />

um den eigenen Verbrauch zu verbessern.<br />

Ingroßen Werken gibt<br />

es eine Unzahl von Stellschrauben,<br />

an denen man im Sinne einer<br />

besseren Nachhaltigkeit drehen<br />

kann. Wichtig ist zuwissen,<br />

woman anfangen soll.<br />

REGIOBUSINESS Und wo sollte<br />

man das?<br />

HELMUT KRCMAR Dort, wo<br />

der Effekt am größten ist. Hier<br />

kommt die Twin Transformation<br />

ins Spiel. Denn als Unternehmen<br />

sollte man nicht nur auf Digitalisierung<br />

einerseitsund Nachhaltigkeit<br />

andererseits umihrer selbst<br />

setzen, sondern Schnittmengen<br />

und Synergien zwischen beiden<br />

Komplexen erkennen. Sprich:<br />

Genau hinsehen, wo man durch<br />

geschickte Entscheidungen den<br />

Verbrauch von Ressourcen reduzieren<br />

und koordinierter arbeiten<br />

kann. Dazu brauche ich neben<br />

betriebswirtschaftlichen Instrumentarien<br />

unter anderem Sensoren,<br />

die Daten liefern–und zwar<br />

genau da, wo sie sinnvoll sind.<br />

Es ist ja nicht möglich, ein Werk<br />

komplett mit Sensorik auszustatten<br />

–allein schon aus Kostengründen.<br />

REGIOBUSINESS Wie bekannt<br />

istdie Idee von der Twin Transformation<br />

inder Wirtschaft?<br />

HochdekorierterWissenschaftler<br />

Experte: Prof.HelmutKrcmar<br />

forschtseit Jahrzehnten zur DigitalenTransformation.<br />

Foto: TUM<br />

Prof. Helmut Krcmar ist Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftswissenschaftler.Erforscht<br />

unter anderem auf dem Gebiet der Digitalen<br />

Transformation und des Informations- und Wissensmanagements.<br />

2002 folgte er dem Ruf der TU München (TUM), wo er bis<br />

2020 den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik hatte. Erist Gründungsdekan<br />

und Beauftragter des Präsidenten für den TUM-CampusHeilbronn.<br />

2019 kam Krcmar im Wirtschaftswoche-Ranking der<br />

forschungsstärksten BWL-Professoren im deutschsprachigen Raum<br />

auf den 1. Platz und wurde zum außerordentlichen Mitglied der<br />

Deutschen Akademie derTechnikwissenschaften gewählt.2021 erhielterdas<br />

Bundesverdienstkreuz am Bande.<br />

HELMUT KRCMAR Leider ist es<br />

so, dass es bereits beim Verständnis<br />

für die digitale Transformation<br />

hapert. Die oftmals guten Ideen<br />

werden häufig nicht konsequent<br />

genug umgesetzt. Es scheitert oft<br />

schon an der Datendurchgängigkeit.<br />

Hinzu kommt, dass man angesichts<br />

derUnzahl von Datenund<br />

Informationen entscheiden muss,<br />

wo es sich anzusetzen lohnt. Sonst<br />

fühlt man sich leicht überfordert.<br />

REGIOBUSINESS Nachhaltigkeit<br />

ist nach heutigem Verständnis<br />

aber mehrals Umweltschutz …<br />

HELMUT KRCMAR Richtig, es<br />

gehtneben derÖkologie auchum<br />

die soziale Verantwortung –also<br />

etwaden Umgangmit deneigenen<br />

Beschäftigten oder gesellschaftliches<br />

Engagement –und die ökonomisch<br />

solide Unternehmensführung,<br />

die „Governance“.<br />

REGIOBUSINESS Wer sollte<br />

in einem Unternehmen bei der<br />

Transformationdenn den Hut aufhaben?<br />

HELMUT KRCMAR Die Initiative<br />

sollte von der Geschäftsführung<br />

ausgehen. Diese muss<br />

zunächst einmal überzeugt werden,<br />

dass sichdie Transformation<br />

lohnt und welche Vorteile sie mit<br />

sich bringt. Dabei geht es natürlich<br />

auch um den ökonomischen<br />

Gewinn. Die Gründe müssen verständlich<br />

kommuniziert werden.<br />

REGIOBUSINESS Muss nicht<br />

erst einmal der Begriff Nachhaltigkeit<br />

verstandenwerden?<br />

HELMUT KRCMAR Nachhaltigkeit<br />

unterliegt dem ökonomischen<br />

Wirtschaftlichkeitsprinzip,<br />

sprich: Ein Ergebnis muss mit<br />

möglichst geringem Aufwand und<br />

möglichst wenig Ressourcenverbrauch<br />

erreicht werden. In einer<br />

zirkulären Wirtschaft bedeutet<br />

das eben umgekehrt auch: Wenn<br />

mit viel Aufwand –zum Beispiel<br />

umweltfreundlichere Verpackungen<br />

–letzten Endes doch nur wenige<br />

Ressourcen eingespart werden,<br />

ist esgar nicht nachhaltig.<br />

Weil zum Beispiel die Menge an<br />

Verpackungen insgesamt weiter<br />

steigt und damit der Ressourcenverbrauch.<br />

Es muss also die gesamte<br />

Wertschöpfungskette im<br />

Produktionsprozess<br />

werden.<br />

betrachtet<br />

REGIOBUSINESS Was halten<br />

Sie von dem politischen Ziel, in<br />

der Region Heilbronn-Franken<br />

eine dezentrale Wasserstoff-Infrastruktur<br />

aufzubauen?<br />

HELMUT KRCMAR Wir sind<br />

zweifellos eine H2-Innovationsregion.<br />

Wenn ich aber vorOrt Wasserstoff<br />

für die regionale Industrie<br />

produzieren will, muss sichergestellt<br />

sein, dass er auch<br />

vor Ort genutzt werden kann. Es<br />

geht eigentlich eher um Fragen<br />

der globalen Transport- und Versorgungspolitik.<br />

Bei der Energieerzeugung<br />

kommt es darauf an,<br />

wo diese am effizientesten und<br />

kostengünstigsten erfolgen kann.<br />

Die Energieversorgung wiederum<br />

muss dort sichergestellt sein, wo<br />

die Industrie sie mit der entsprechenden<br />

technischen Ausrüstung<br />

nutzen kann. Das gilt auch für<br />

Wasserstoff.<br />

REGIOBUSINESS Ist Transformation<br />

auch für kleine und mittelständische<br />

Unternehmen ein relevantes<br />

Thema?<br />

HELMUT KRCMAR Unbedingt.<br />

Das gilt umso mehr, weil wir hier<br />

von inhabergeführten Betrieben<br />

sprechen, bei denen es um das<br />

eigene Geld der Unternehmer<br />

geht. Transformation, vor allem<br />

die Twin Transformation aus Digitalisierung<br />

und Nachhaltigkeit,<br />

bedeutet ökonomisch gesehen<br />

letzten Endes weniger Kosten<br />

und mehr Effizienz. Wer sich darauf<br />

einlässt, lernt sein Unternehmen<br />

besser kennen, weil sämtliche<br />

Prozesse auf den Prüfstand<br />

gestellt werden.<br />

Mehr Digitalisierung bedeutet<br />

auch mehr Automatisierung, was<br />

eine Entlastung von der aktuellen<br />

Fachkräfteproblematik mit<br />

sich führen kann. Mehr Nachhaltigkeit<br />

wiederum bedeutet zum<br />

Beispiel, dass ein Unternehmen<br />

weniger Ressourcen verbraucht<br />

und somit ökologischer handelt,<br />

seine Mitarbeiter durch mehr<br />

soziales Engagement stärker bindet<br />

und durch die richtige Governance<br />

breiter aufstellt. Und damit<br />

sicher in die Zukunft führt.<br />

www.cs.cit.tum.de


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Blickpunkt 07<br />

Wasserstoff made in Heilbronn-Franken<br />

Finanzieller Schub fürdie Wasserstoffproduktion: DieInitiative H 2<br />

-Impulshat Fördergelder in Höhe von550.000 Euro erhalten. Mitdem<br />

Geldsoll eine Wasserstoffstrategie für dieRegion Heilbronn-Franken entwickeltwerden. VONANTONIO DEMITRI<br />

Versuchsumgebung: An vier sogenannten TestpositionenamH2-Container-Technikum desDeutschen Zentrumsfür Luft- und Raumfahrt werden<br />

Wasserstofftechnologienmit Partnern ausIndustrie und Forschung erprobt.<br />

Foto: Antonio De Mitri<br />

Auf dem Weg zur Klimaneutralität<br />

ist der zügige Ausbau<br />

erneuerbarer Energien<br />

unerlässlich. Damit wird zugleich<br />

die Grundlage dafür geschaffen,<br />

die Herstellung und Nutzung des<br />

sogenannten grünen Wasserstoffs<br />

zu fördern. Im Gegensatz dazu<br />

wird „grauer Wasserstoff“ aus<br />

fossilenBrennstoffengewonnen.<br />

Bis zu 30 Prozent des künftigen<br />

Wasserstoffbedarfs in der Region<br />

könnten vor Ort gedeckt werden.<br />

Dies hat eine Studie imAuftrag<br />

von H 2<br />

-Impulsergeben. Wie dabei<br />

die optimale Strategie aussehen<br />

soll, das will die Initiative mithilfe<br />

der Fördergelder in einem regionalen<br />

Entwicklungskonzept ausarbeiten.<br />

450.000 Euro stammen<br />

dabeivom Bund, weitere<strong>10</strong>0.000<br />

kommen vom Land Baden-Württemberg.<br />

Norbert Heuser, Landrat für den<br />

Landkreis Heilbronn und zugleich<br />

Sprecher der Arbeitsgruppe Wasserstoff<br />

in der Metropolregion<br />

Stuttgart, unterstrich auf einer<br />

Pressekonferenz beim Deutschen<br />

Zentrum für Luft- und Raumfahrt:<br />

„Energie muss für diejenigen<br />

verfügbar und bezahlbar sein, die<br />

hier Wertschöpfung betreiben.“<br />

Wasserstoff sei nicht nur für die<br />

Region von zentraler Bedeutung,<br />

sondern werde auch für ganz Baden-Württemberg<br />

„eine Schlüsselrolle<br />

inder zukünftigen Energieversorgung<br />

spielen“. Die Energiekrise<br />

nach dem Angriff Russlands<br />

auf die Ukraine habe vor<br />

allem Deutschland vor Augen geführt,<br />

wie riskant es sei, bei der<br />

Versorgung nicht zu diversifizieren.<br />

Er warnte davor, diesen Aspekt<br />

aus den Augen zu verlieren,<br />

sollten die Energiekosten weiter<br />

fallen. „Wir müssen diesen<br />

Pfad weitergehen“, mahnte Heuser.<br />

Der Ortstermin in Hardthausen<br />

war wohlbedacht: Wasserstoff<br />

ist Brennstoff für Raketen undfällt<br />

sozusagen in die Kernkompetenz<br />

2040:Mehrals 2000 Gigawattstunden proJahr<br />

Der industrielle Bedarf an Wasserstoff in Heilbronn-Franken könnte bis 2040 von derzeit knapp 500 Gigawattstunden<br />

pro Jahr auf dann mehr als 2000 Gigawattstunden steigen. Dies hat eine Untersuchung der<br />

Energieberater vonGPJoule ergeben. Den höchsten Bedarf werden demnach Stadt und Landkreis Heilbronn<br />

haben, gefolgt vom Main-Tauber-Kreis,Hohenlohe und zuletzt dem Landkreis Schwäbisch Hall. Langfristig<br />

sieht die Studie ein Potenzial von 30 Prozent für die lokale Wasserstoffproduktion, der Rest müsste dann<br />

überdie entsprechenden internationalen und nationalen Versorgungsnetze in die Region importiert werden.<br />

Um den regionalen Bedarf zu decken, müsste die Elektrolyseleistung in Heilbronn-Franken im Jahr <strong>2024</strong><br />

zwischen200 und 250 Megawatt erreichen.<br />

des DLR. Auf dem DLR-Gelände<br />

gibt esheute bereits ein Testumfeld<br />

für den Einsatz von Wasserstoff<br />

in industriellen Anwendungen.<br />

Mit dem Leuchtturmprojekt<br />

„Hydrogenium“ werden in<br />

den kommenden Jahren die Testkapazitäten<br />

noch einmal deutlich<br />

aufgestockt. Ziel der Wasserstoffstrategie<br />

von H2-Impuls ist<br />

es, Energieversorger und Unternehmen<br />

in der Region zu vernetzen<br />

und die Produktion von Wasserstoff<br />

vor Ort in die räumliche<br />

Infrastruktur-Planung einzubeziehen.<br />

Die Initiative wird vom Landratsamt<br />

Heilbronn, dem Regionalverband<br />

Heilbronn-Franken und<br />

der Wirtschaftsförderung Heilbronn-Franken<br />

getragen. Die Initiative<br />

will im ersten Schritt vor<br />

allem das Vertrauen in die Technologie<br />

und die Nutzung von<br />

Wasserstoff stärken. Patrick Dufour-Bourru,<br />

Geschäftsführer der<br />

Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn,<br />

unterstrich dabei den Anspruch,<br />

die Vorreiterrolle der Region<br />

in der Wasserstoffwirtschaft<br />

weiter auszubauen.<br />

Andreas Schumm, Verbandsdirektor<br />

des Regionalverbands Heilbronn-Franken,<br />

kündigte eine regionale<br />

Flächenoffensive für erneuerbare<br />

Energien an. Durch<br />

die Ausweisung neuer Flächen für<br />

Wind-und Solarenergie sollen die<br />

Voraussetzungen hierfür geschaffen<br />

werden. Dies sei die Grundlage,<br />

um vor Ort die Produktion<br />

und Nutzung von grünem Wasserstoff<br />

„im größeren Umfang“<br />

zu nutzen. Überschüssiger Windund<br />

Solarstrom könne dann für<br />

Wasserstoff-Elektrolyse und Energiespeicherung<br />

genutztwerden.<br />

www.rvhnf.de/rm/<br />

h2-modellregion<br />

DerLandkreis ist auf einem guten Weg<br />

Fernwärme,Windkraft,Sonnenenergie –einigewegweisendeProjekteleisten einen Beitrag für dasGelingender Energiewende.<br />

VONADINA BAUER<br />

InSchwäbisch Hall stehen alle<br />

Zeichen auf Grün“,soschrieb<br />

schon im Juni 2020 dieKlimaschutz-<br />

und Energieagentur Baden-Württemberg<br />

(KEA-BE) und<br />

nannte die Kommune als Beispiel<br />

für Best Practice. Seit 2020<br />

ist Schwäbisch Hall zudem vom<br />

European Energy Award mit Gold<br />

zertifiziert.<br />

Doch darauf ruht sich der Landkreis<br />

nicht aus –gerade in der<br />

jüngeren Vergangenheit entstehen<br />

hier wegweisende Projekte, die<br />

das Ziel verfolgen, einen Beitrag<br />

zur Treibhausgasneutralität zu<br />

leisten. Ob Fernwärme, Windkraft<br />

oder Sonnenenergie –nachhaltig<br />

erzeugte Energie steht im Fokus.<br />

GENOSSENSCHAFTEN Bürgerenergiegenossenschaften<br />

zählen<br />

zu den wichtigen Akteurinnen<br />

der Energiewende im Südwesten.<br />

Dabei investieren Menschen gemeinsam<br />

in den Ausbau von Anlagen<br />

zur Gewinnung erneuerbarer<br />

Energien und sorgen dafür,<br />

dass in ihrer Region regenerativeEnergieerzeugt<br />

wird. Dafür<br />

schließen sich Privatpersonen,<br />

Kommunen, lokale Unternehmen<br />

und Vereine zusammen. In Baden-Württemberg<br />

gibt es aktuell<br />

161 solcher Genossenschaften<br />

und auch im Kreis Hall gewinnen<br />

sie an Bedeutung. So startete im<br />

September zum Beispiel das erste<br />

Bürgerenergie-Projekt der Stadtwerke<br />

Schwäbisch Hall. 700.000<br />

Euro haben Bürger in die Fotovoltaikanlage<br />

Hirtenäcker bei Dörrenzimmern<br />

investiert –die maximale<br />

Investitionssumme wurde<br />

innerhalb von zwei Tagen ausgeschöpft.<br />

Das Modellder Bürgerbeteiligung<br />

ist inder Region wohlbekannt:<br />

Bereits seit 2012 gibt esdie Bürgerenergie<br />

HohenloheeG, damals<br />

noch gegründet als Hohenlohe<br />

WindeG. Sie steht mittlerweile als<br />

Kooperationspartner für Energieprojekte<br />

inganz Hohenlohe zur<br />

Verfügung. Als erstes Projekt hat<br />

sich die Bürgerenergie am Bürgerwindpark<br />

Kirchberg/Jagst beteiligt,<br />

der seit 2016 am Netz ist.<br />

2021 wurde in den Bürgerwindpark<br />

Bretzfeld-Obersulm investiert,<br />

2023 Anteile der Bürgerenergie<br />

Vellberg-Bühlertal eG erworben.<br />

Im Mai dieses Jahres haben die<br />

beiden Genossenschaften Pläne<br />

für eine Fusion vorgestellt. Das<br />

Ziel sei, „Die“ Genossenschaft<br />

für alle Kommunen und Bürger<br />

im Landkreis Schwäbisch Hall zu<br />

sein, wenn es um Bürgerbeteiligungen<br />

in Erneuerbare-Energien-<br />

Anlagen geht. Die Überzeugung<br />

aller Vorstände und Aufsichtsräte<br />

lautet dabei: „Gemeinsam geht es<br />

schneller und nachhaltiger!“<br />

SOLARTHERMIE Ganz aktuell<br />

laufen noch weitere Planungen,<br />

wie die Energie- beziehungsweise<br />

vor allem die Wärmewende in<br />

Schwäbisch Hall voranzubringen<br />

ist. Die Stadtwerke Schwäbisch<br />

Hall haben vor, eine der bundesweit<br />

größten Solarthermie-Anlagen<br />

zu bauen. Rund 25 Millionen<br />

Euro sollen hierfürinvestiert werden.<br />

Auf einer Fläche von circa 15<br />

Fußballfeldern sollen im Solpark<br />

Solarkollektoren Wasser für das<br />

Fernwärmenetz erhitzen. Mehrere<br />

Felder sind dazu geplant, die jeweils<br />

eigene Technik- oder Pumpengebäude<br />

mit einer Länge von<br />

bis zu 45 Metern und einer Höhe<br />

von bis zu <strong>10</strong> Metern benötigen.<br />

Zudem braucht es einen großen<br />

Pufferspeicher für das erhitzte<br />

Wasser –der soll <strong>10</strong>.000 Kubikmeter<br />

fassen.<br />

15 bis 20 Prozent des derzeitigen<br />

Wärmebedarfs könnten laut Planern<br />

beiden Stadtwerken Schwäbisch<br />

Hall über die neue Anlage<br />

bereitgestellt werden. Bislang decke<br />

man bereits 40 Prozent des<br />

Wärmebedarfs über Fernwärme<br />

in Hall ab, gab Steffen Hofmann,<br />

Abteilungsleiter für Projektentwicklung,<br />

bei der Vorstellung des<br />

Vorhabens an. So versorgen die<br />

StadtwerkeSchwäbisch Hallaktuell<br />

rund 25.000 Gebäude. Das geschehe<br />

zu 40 Prozent mit Erdgas,<br />

50 Prozent kommen aus Biomethan,<br />

<strong>10</strong> Prozent aus Biogas und<br />

ein geringer Anteil aus Heizöl. Der<br />

Erdgas-Anteil soll aber in Zukunft<br />

weiter schrumpfen –dank derSolarthermie-Anlage.<br />

Vorreiter: Kein seltener Anblick: Bei der Zahl der Windkraftanlagen<br />

spielt der Landkreis landesweit in der Spitzenliga mit. Foto: NPG-Archiv<br />

FERNWÄRME Auch die Crailsheimer<br />

Stadtwerke haben die<br />

Wärmewende im Blick: Für einen<br />

möglichst klimafreundlichen Betrieb<br />

des aktuell im Bau befindlichen<br />

neuen Hallenbads soll die<br />

Abwärme des Maultaschen-Herstellers<br />

Bürger genutzt werden.<br />

Der Industriebetrieb will vorerst<br />

die nächsten 20 Jahre einen<br />

Teil seiner Abwärme auskoppeln.<br />

Über Fernwärmeleitungen wird<br />

damit dann das Badewasser auf<br />

Temperatur gebracht.<br />

Rund 65 Prozent des Gesamtwärmebedarfs<br />

können so gedeckt<br />

werden. Zwei erdgasbetriebene<br />

Blockheizkraftwerke, die jederzeit<br />

auf Wasserstoff umgestellt<br />

werdenkönnen, sowie Fotovoltaikmodule<br />

decken den weiteren<br />

Energiebedarf. Jürgen Breit,<br />

Technischer Geschäftsführer,<br />

sieht das Projekt als ökologischer<br />

Vorreiter: „Wir schaffen für den<br />

gesamten Standort unserer Freizeiteinrichtungen<br />

eine ökologisch<br />

zukunftsweisende Energieverwendung,<br />

indem wir vorhandene<br />

Quellen durch innovative technische<br />

Lösung nutzbar machen.“<br />

Durch die Verwendung der vorhandenen<br />

Wärmeenergie wird die<br />

Umwelt jährlich um 360 Tonnen<br />

CO 2<br />

entlastet, teilen die Stadtwerke<br />

Crailsheim mit. Sie finanzieren<br />

den Neubau mit rund 24 Millionen<br />

Euro. DerBau des neuen Hallenbads<br />

soll im Dezember 2025<br />

abgeschlossensein.


08 Firmen &Märkte<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

Erfolg am laufenden Band<br />

Ortstermin bei derBauer Bandweberei in Mainhardt: Beidem 1924 gegründeten Unternehmensteht jetzt derGenerationenwechselan.<br />

Annemay Wild steigtals Geschäftsführerin neben ihrem Vater SteffenHerr ein. VONANTONIO DE MITRI<br />

Ein <strong>10</strong>0-jähriges Firmenjubiläum<br />

schafft nicht jede Firma.<br />

Schon gar nicht in so<br />

schwierigen Zeiten wie diesen.<br />

Underst recht nicht,wenn es sich<br />

um einen kleinen Handwerksbetrieb<br />

handelt. Ein Grund mehr,<br />

sich mal die Bauer Bandweberei<br />

genauer anzuschauen.<br />

Geschenkbänderals Lizenz<br />

zum Gelddrucken<br />

Wenn man durch die fast 2000<br />

Quadratmeter große Halle am<br />

Moosbach geht, dröhnt es in den<br />

Ohren. 28 Webmaschinen rattern<br />

Stunde um Stunde, um Bänder aller<br />

Art herzustellen: Filterbänder,<br />

Gurtbänder, Wickelbänder,<br />

Schlüsselbänder entstehen hierin<br />

atemberaubendem Tempo. „Die<br />

hier schafft 600.000 Meter Band<br />

am Tag“, erklärt SteffenHerr und<br />

zeigt auf eine der Maschinen.<br />

Stolz klingtinseinerStimme.<br />

Zusammenmit seiner Frau Renate<br />

übernahm er 1987 von den Eltern<br />

den Betrieb und führte ihn durch<br />

stürmische Zeiten. Denn die<br />

Branche hat sich inden letzten<br />

zwei Jahrzehnten dramatisch verändert.<br />

„Früher“, verrät er, „haben<br />

wir nicht verkauft, wir haben<br />

Konzentriert: Annemay Wild<br />

beim Einrichten einer Webmaschine,dem<br />

sogenannten<br />

Anknoten.<br />

Generationenwechsel: Renate und Steffen Herrübergeben an ihre Tochter Annemay Wild.<br />

verteilt.“Sollheißen: Mit Massenprodukten<br />

wie beispielsweise Geschenkbändern<br />

hatte dieWeberei<br />

„die Lizenz zum Gelddrucken“.<br />

Kunden, die den Herrs komisch<br />

kamen oder eine schlechte Zahlungsmoral<br />

an den Tag legten,<br />

rutschten in der Warteliste schnell<br />

ganz nach hinten. Oder,inSteffen<br />

Herrs Worten: „Wenn wir einen<br />

Kunden nicht mehr haben wollten,dann:<br />

tschüs!“<br />

Und dann kamen die Chinesen<br />

und die Inder. Die Globalisierung<br />

wirbelteum20<strong>10</strong> auch den Markt<br />

für Bänder durch. Als deutscher<br />

Hersteller blieben wenig Alternativen,umsichüber<br />

Wasser zu halten:<br />

ins Ausland gehen oder eine<br />

Marktnische belegen. Steffen und<br />

Renate Herr entschieden sich für<br />

Letzteres und machten den Betrieb<br />

zum einzigen Vollsortimenter<br />

für Banddruck in Deutschland.<br />

Wer bei der Bauer Bandweberei<br />

bestellt, kann wählen zwischen<br />

Flachsieb-, Folien- oder Relief-<br />

Prägedruck, Digitaldruck oder<br />

Leuchtbändern. Und so pendelten<br />

sich die Mainhardter auf das ein,<br />

was man in Wirtschaftskreisen gesundschrumpfen<br />

nennt: Heutearbeiten<br />

gerade einmal sechs Menschen<br />

an den Maschinen. Produziert<br />

wird nur noch auf Auftragsbasis.<br />

„Wir Weber“, betont<br />

Annemay Wild, „haben uns immer<br />

wieder neu erfunden.“ Eigentlich<br />

kommt die 33-Jährige aus dem<br />

Produktmanagement und hatacht<br />

Jahre bei einem Automobilzulieferergearbeitet.<br />

Fachbetrieb mitlauter<br />

Quereinsteigern<br />

Damit ist sie genauso Quereinsteigerin<br />

wie der Rest der Belegschaft.<br />

Eine Kollegin arbeitete<br />

früher bei der Bank, eine andere<br />

bei der Bäckerei. Nur der<br />

Vater selbst hat noch eine fachliche<br />

Ausbildung. Fürdie neue Chefin<br />

kein Problem, im Gegenteil:<br />

„Ein motivierter Quereinsteiger<br />

Fotos: Antonio De Mitri<br />

bringt uns mehr als jemand mit<br />

Know-how, der irgendwann wieder<br />

verschwunden ist“, sagt Wild.<br />

Abgesehen davon, dass esohnehin<br />

praktisch keinen ausgebildeten<br />

Nachwuchs mehr gibt.<br />

Umso mehr genießt der „harte<br />

Kern“ jeden Tag seine Arbeit<br />

und darf sich zu Recht wie in einem<br />

Familienbetrieb fühlen. Die<br />

drei Hunde der Inhaber wuseln<br />

genauso durch die Räumlichkeiten<br />

wie ab und an Kinder hier in<br />

einer Ecke die Spielzeugkiste auskippen<br />

dürfen, wenn beispielsweise<br />

die Kita geschlossen hat.<br />

Um die Zukunft der Bandweberei<br />

machen sich Vater und Tochter<br />

keine Gedanken. „Es geht nichts<br />

ohne Textilien“, erläutert Steffen<br />

Herr und fängt an aufzuzählen, wo<br />

sich Textilbänder überall wiederfinden:<br />

in Autos, inFlugzeugen,<br />

bei Paraglidern. Eine Maschine in<br />

der Produktionshalle webt Teflon<br />

zu Schläuchen für Beinprothesen.<br />

„Textilbänder sind viel stabiler<br />

als Stahl“, weiß Tochter Annemay<br />

Wild. DerGrund: Sie sindreißfester<br />

und beweglicher.<br />

DerSeniormit denzwei<br />

rechten Händen<br />

Wenn Wild das Ruder übernimmt,<br />

wird Vater Steffen Herr<br />

sichallmählich zurückziehen. Dabei<br />

betont er süffisant das „allmählich“,<br />

denn: Er kennt sich<br />

wie kein Zweiter mit den Maschinen<br />

aus, die schon teilweise<br />

seit Jahrzehnten ihren Dienst<br />

verrichten. Ob Wartung, Reparatur<br />

oder Instandhaltung: „Ich<br />

hab‘ zwei rechte Hände“, erklärt<br />

er schmunzelnd und fügt hinzu.<br />

„Alles,was irgendwie mit Maschinen<br />

zu tun hat, ist mein Metier.“<br />

www.bauer-bandweberei.de<br />

ADVERTORIAL<br />

Sicherer Arbeitsplatz mit<br />

Entwicklungsmöglichkeiten<br />

STERR&KOLLEGENfördert Berufs-und Quereinsteiger<br />

Beide haben den Wechsel vollzogen<br />

und haben ihn nie bereut.<br />

VomFinanzamt sind Daniela<br />

Kadow und Frank Schieker in<br />

die KanzleiSTERR&KOLLEGEN<br />

gewechselt. Beide sind dem<br />

Bereich Steuern„treu“ geblieben<br />

undinzwischenschon viele Jahre<br />

in der Kanzlei –D.Kadow seit<br />

elf und F. Schieker sogar seit 29<br />

Jahren, heutzutagenicht selbstverständlich.<br />

DieArbeitmacht<br />

den beiden immer noch Spaß.<br />

Schließlich kommt bei ihrer Tätigkeit<br />

keine Langeweileauf.<br />

Die beiden habenein gutes<br />

Fundamentmitgebracht für die<br />

Arbeit in derSteuerkanzlei.Drei<br />

Jahre lang hat Herr Schieker seine<br />

Ausbildung beim Finanzamt Öhringen<br />

für den gehobenen Dienst<br />

gemacht. Es sei wieein duales<br />

Studium aufgebaut gewesenmit<br />

praktischen Teilen und Theoriephasen<br />

an derFachhochschule<br />

für Finanzen in Ludwigsburg.<br />

Nach dem Abschlussgab es nicht<br />

für alle Auszubildenden Stellen<br />

vor Ort-von sieben wurden<br />

nämlich nur zwei übernommen<br />

und er bekam einen Einjahresvertrag.<br />

So wechselte er nach einem<br />

halben Jahr zur Steuerkanzlei.<br />

Diese hat nämlich schon damals<br />

wie heute sichere Arbeitsplätze.<br />

Gestartet ist Frank Schieker in<br />

Frank Schieker schätztdie Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

dem Bereich, den er schon vom<br />

Finanzamt her kannte -der Einkommensteuer.Inden<br />

letzten 29<br />

Jahren hat sich das Aufgabenfeld<br />

jedoch vergrößert.<br />

Inzwischen bearbeitet er neben<br />

Jahresabschlüssen undGewinnermittlungen<br />

auch Erbschaftsund<br />

Schenkungsangelegenheiten,<br />

berät unterstützendbei Unternehmensnachfolge<br />

und erstellt<br />

steuerliche Gutachten.<br />

Durch die verschiedenen<br />

Problemstellungen seidie Arbeit<br />

sehr abwechslungsreich,betont<br />

Schieker.Persönlich machen ihm<br />

die NachfolgeprojekteinUnternehmen<br />

am meisten Spaß. Da sei<br />

persönlicheBeratung übereinen<br />

längerenZeitraumgefordert.<br />

Undder Diplom-FinanzwirtarbeitetHandinHandmit<br />

anderen<br />

KollegenimTeam. Durch seine<br />

langjährige Erfahrung und sein<br />

erworbenes Wissen stehterbei<br />

Fragen mitRat und Tatzur Seite,<br />

D. Kadow schätztdie Vielseitigkeit.<br />

wasinsbesonderejunge und<br />

neue Mitarbeiter sehr schätzen.<br />

Frau Kadowbestätigtden Vorteil<br />

derVielfältigkeitder Aufgaben<br />

und Möglichkeiten.<br />

Sie betreut Unternehmen aus<br />

ganzunterschiedlichenBranchen.<br />

„Manbleibt immer in Bewegung<br />

und stagniert nicht “. Zunächst<br />

hatte sie sich füreine Ausbildung<br />

im mittleren Dienst beim<br />

Finanzamt entschieden. „Mir<br />

hat es damals schon gefallen,<br />

mit Steuern zu tun zu haben“,<br />

erinnert sich Kadow.<br />

Da sie auch die betriebswirtschaftlichenHintergründe<br />

interessiert haben, hat sie ein<br />

Studium der Wirtschaftswissenschaften<br />

angehängt, zunächst in<br />

Siegen,dann an der Fernuniversität<br />

Hagenmit dem Abschluss<br />

als Diplom-Wirtschaftswissenschaftlerininder<br />

Fachrichtung<br />

betriebliches Steuerwesen und<br />

Unternehmensrecht.<br />

Damit hatte sie die idealen<br />

Voraussetzungen für die Steuerkanzlei.<br />

Siearbeitete zunächst in<br />

Heilbronn und dann in Schwäbisch<br />

Hall, bevor sie nach ihrer<br />

Elternzeit bei STERR &KOLLEGEN<br />

wieder ins Berufsleben einstieg.<br />

Jahresabschlüsse,Steuererklärungenund<br />

die Betreuung von<br />

Unternehmensgruppen sind bis<br />

heute ihr Arbeitsbereich.<br />

Die Abwechslung macht für sie<br />

den entscheidenden Unterschied<br />

zu Arbeitgebern aus Industrie und<br />

Handel, wo man teilweise auf<br />

einenbestimmten Bereich festgelegt<br />

ist.Das Herausfordernde<br />

sei, dass vielvom Erlernten eingesetzt<br />

und gefordert werde und<br />

man gleichzeitig immerwieder<br />

Neues dazu lernt. Wichtig seibei<br />

alldem jedoch auch, dass die Arbeit<br />

gut mit der Familie vereinbar<br />

ist. In diesem Arbeitsumfeld fühlt<br />

sie sich deshalb sehr wohl.<br />

STERR &KOLLEGEN<br />

Partnerschaftsgesellschaft mbB<br />

Marcalistraße 36<br />

74653 Künzelsau<br />

T 07940/91<strong>10</strong>-0<br />

F 07940/91<strong>10</strong>-90<br />

bewerbungen@sterr.de<br />

www.sterr.de<br />

#sterrundkollegen


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Politik &Wirtschaft 09<br />

Über 300neue Handwerker<br />

JungeGesellen im Hangar in Crailsheimfreigesprochen.<br />

Nach zwei Jahren im Carmen-Würth-Forum<br />

kehrte<br />

die Gesellenfreisprechungsfeier<br />

der Kreishandwerkerschaft<br />

Schwäbisch Hallwieder<br />

in den Hangar nach Crailsheim<br />

zurück. 309 Junggesellinnen und<br />

Junggesellen konnten dort ihre<br />

erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen<br />

und ihrenStart in den Beruf<br />

nachder Ausbildung feiern.<br />

„Sie haben sich definitiv für den<br />

richtigen Weg entschieden“, ermutigte<br />

der neue Präsident der<br />

Handwerkskammer Heilbronn-<br />

Franken, Ralf Rothenburger, die<br />

Junghandwerker. Für Rothenburger<br />

eine Premiere, war es doch<br />

die erste Gesellenfreisprechung,<br />

die er als HWK-Präsident begleitete.<br />

Auch Ulrich Stein, Kreishandwerkermeister<br />

der 13 Innungen<br />

und 2700 Betriebe der<br />

Kreishandwerkerschaft Schwäbisch<br />

Hall,ließ keinen Zweifel daran<br />

aufkommen, dass das Handwerk<br />

und seine jüngsten Mitglieder<br />

sich allen Herausforderungen<br />

stellen wollen: „Wir lieben unseren<br />

Handwerksberuf! Das Individuelle,<br />

das Schöne und das Einmalige.Wir<br />

lassen uns vom Fachkräftemangel,<br />

von gestiegenen<br />

Energie und Baumaterialpreisen<br />

nicht beeindrucken“. Esmag der<br />

eine oder andereBeruf inder Zukunft<br />

verschwinden, fuhr Stein<br />

fort,doch dafür werden neue Berufe<br />

entstehen.<br />

VIELFALT Besondere Aufmerksamkeithatten<br />

die Laudatoren für<br />

die enormen Möglichkeiten übrig,<br />

diedas Handwerk den jungen<br />

Menschen nun böte. VomMeister<br />

über einStudiumbis hin zumeignen<br />

Betrieb oder der Übernahme<br />

eines bestehenden: „Alles istmöglich,<br />

solange ihr daran glaubt“,<br />

gab die Steinmetzmeisterin und<br />

Miss Handwerk 2022, Luisa Lüttig,<br />

den jungen Handwerkern in<br />

VONMARIUS STEPHAN<br />

Ehrung: Die 33 Prüfungsbesten im Bezirk der Kreishandwerkerschaft SchwäbischHall (siehe Infokasten re.)<br />

erhielten auf der Bühne im Hangar ihre Urkunden.<br />

Foto: Marius Stephan<br />

Crailsheim mit auf den Weg. Die<br />

stärkste Fraktion unter den Innungen<br />

kam aus dem Kraftfahrzeuggewerbe.<br />

81 Prüflinge konntenihre<br />

Urkunde in Empfang nehmen.Esfolgtendie<br />

Schreiner und<br />

die Baubranche (33 erfolgreiche<br />

Prüfungen), die Metallbearbeiter<br />

(32) und die Elektrobranche<br />

(29).<br />

Unter den 309 Absolventen wurden<br />

33als Prüfungsbeste ihres<br />

Lehrberufes geehrt. Dies zeugt<br />

auch von der Ausbildungsqualität<br />

des Betriebes. Eine besondere<br />

Stellung kam der Satteldorfer<br />

Bauunternehmung Leonhard<br />

Weiss zu, die mit vier Prüfungsbestenden<br />

Spitzenplatz unterden<br />

geehrten Prüflingen und Betrieben<br />

einnehmen konnte. ImAnschluss<br />

an die Preisübergaben<br />

der besten Auszubildenden ehrte<br />

die Kreishandwerkerschaft Mitglieder,<br />

die vielen Prüflingen als<br />

Beisitzer über Jahrzehnte hinweg<br />

zu einer wertvollen Ausbildung<br />

verhalfen.<br />

www.kh-sha.de<br />

Iain Kupfer, Bäcker, Vellberg, Bäckerei Wild e.K. Kirchberg; Joseba<br />

Lippert, Bäckerin, Gaildorf,Ingmar Krimmer,Untermünkheim; Vanessa<br />

Lux, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk/Bäckerei, Rot am<br />

See, Bäckerei &Cafe Burkard GmbH, Rot amSee; Jonathan Ott,<br />

Maurer, Schwäbisch Hall, Hans Fuchs, Ellwangen; Tobias Früh, Baugeräteführer,Satteldorf,Leonhard<br />

Weiss, GmbH und Co KG, Satteldorf;<br />

Jordan Jake Leon Wilson, Baugeräteführer, Mosbach Leonhard<br />

Weiss GmbH und Co KG,Satteldorf, Fabian Redetzki, Beton-/Stahlbetonbauer,Feuchtwangen,<br />

Leonhard WeissGmbH und Co KG,Satteldorf;<br />

Elija Dürr-Schwab, Maurer Blaufelden, Dürr-Schwab Bau<br />

GmbH, Blaufelden; Johannes Sutter, Maurer, Michelbach/Bilz, Markus<br />

Fruck, Michelbach/Bilz; Sebastian Lang, Elektroniker für Energieund<br />

Gebäudetechnik, Crailsheim, EWB Elektroservice GmbH, Ilshofen;<br />

Marvin Bauer, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Waldenburg,Poleschner<br />

GmbH, Untermünkheim; Robert Fritzler, Elektroniker<br />

für Betriebstechnik, Niederstetten, Pfänder Automatisierungstechnik,<br />

Rot am See; Gabor David, Kraftfahrzeugmechatroniker PKW,<br />

Crailsheim, Auto-Stoll, Crailsheim; Maximilian Bock, Kraftfahrzeugmechatronikerin<br />

PKW,Crailsheim, autonik GmbH,Crailsheim; Franziska<br />

Sauerteig, Fachpraktiker Maler- und Lackiererin, Obersontheim,<br />

inab, Schwäbisch Hall; Simon Daniel Uhl, Feinwerkmechaniker<br />

Werkzeugbau, Schwäbisch Hall ,Weinmann GmbH, Schwäbisch Hall;<br />

Tom-Philip Setzer, Fachpraktiker für Metallbau, Nordheim, Internationaler<br />

Bund e.V.,Heilbronn; Josef Wagner, Feinwerkmechaniker<br />

Werkzeugbau, Ingelfingen, Fröbel GmbH, Blaufelden; Jannis Busch,<br />

Metallbauer Konstruktionstechnik, Blaufelden, Hofmann GmbH,Blaufelden;<br />

Tobias Noller, Zerspanungsmechaniker, Langenbrettach,<br />

Schneider Präzisionstechnik GmbH,Schöntal; Collin Scheu, Anlagenmechaniker<br />

für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Wallhausen;<br />

Markus Scheu, Dipl.-Ing (FH), Wallhausen; Carolin Bürk, Schreinerin,<br />

Dinkelsbühl, Friedrich Wolz GmbH, Kreßberg; Nick Schlosser,<br />

Schreiner, Obersontheim, Susanne Schaffert, Obersontheim; Elia<br />

Schad, Fachpraktiker für Holzverarbeitung, Bretzfeld, inab, Schwäbisch<br />

Hall; Vincent Ulrich Zimmerer, Kirchberg, Markus Kratzer,<br />

Kirchberg; Jonah Hoehle, Zimmerer,Kupferzell, Holzbau GmbH,Veit<br />

und Osiander,Wolpertshausen; Benjamin Kurz, Stuckateur, Kupferzell,<br />

Schierle Putz und Stuck GmbH, Schwäbisch Hall; Mara Sophie<br />

Veit, Industriekauffrau, Crailsheim, OMBMetalltechnik GmbH Schwäbisch<br />

Hall; Marc-Stephan Osuna Arndt, Industriekaufmann, Rotam<br />

See, hera Laborsysteme GmbH, Blaufelden; Amelie Krauß, Kauffrau<br />

für Büromanagement, Crailsheim, Leonhard Weiss GmbH und Co KG,<br />

Satteldorf; Felix Capitaine, Mechatroniker,Öhringen, Rudolf Deckert<br />

GmbH &Co. KG, Schwäbisch Hall; Mika David Hutter, Technischer<br />

Produktdesigner, Blaufelden, Fröbel GmbH, Blaufelden; Cenk Yildiz,<br />

Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik Gaildorf,<br />

WEFOBA Werkzeug- und FormenbauGmbH,Gaildorf<br />

Gastkommentar<br />

DasVertrauen in dieDemokratie nimmt ab<br />

Walter Döring: Der rasantzunehmendeVertrauensverlustsolltedringend als Weckruf wahr-und aufgenommen werden.<br />

Großes Jammern nach den<br />

drei Landtagswahlen in<br />

Sachsen, Thüringen und<br />

Brandenburg bei den drei „Ampel-Parteien“;<br />

zwar in unterschiedlichem<br />

Ausmaß, aber doch<br />

einhelliges Wehklagen. Die einen<br />

–die Grünen –wollen nun ihre<br />

Politik„besser erklären“, weil sie<br />

die Bürger wohlfür zu dummhalten,<br />

diese zuverstehen. Die anderen<br />

–die Liberalen –wissen<br />

nicht, ob sie noch in dieser Bundesregierung<br />

bleiben sollen, statt<br />

darüber nachzudenken, bessere<br />

Politik zu machen. Und die Dritten<br />

–die SPD –atmen auf, nicht<br />

aus den Landtagen geflogen zu<br />

sein und inBrandenburg knapp<br />

vor der AfD zu liegen.<br />

Kommentatoren suchen nach den<br />

„diese Wahlen entschieden habenden<br />

Themen“, nennen „Migration“,<br />

„Frust“, „schlechte Politik<br />

der Ampel“ und manch anderes<br />

Thema. Sie hatten esleichter,<br />

als sie „nur“ die Ergebnisse der<br />

AfD zu kommentieren hatten. Da<br />

sind dann oft „die alten weißen<br />

Männer“ für „schuldig“ befunden<br />

worden. Grundfalsch, wie die<br />

drei Wahlen gezeigt haben: Gerade<br />

bei den jungen Wählerinnen<br />

und Wählern hatte die AfD enormen<br />

Zulauf zu verzeichnen; ihre<br />

größte Wählergruppe in Brandenburg<br />

waren die Jungen, was<br />

Alarmsignal: Nach denletzten Landtagswahlen sollten die Ampelparteien<br />

Konsequenzen ziehen.<br />

Foto: dpa/Robert Michael<br />

den dortigen AfD-Spitzenkandidatenjubelnließ:<br />

„Wirsinddie Parteider<br />

Zukunft“! Konkret:LautInfratest<br />

Dimap haben die 16- bis<br />

24-Jährigen zu 32 Prozentdie AfD<br />

gewählt,nur 19 Prozentdie SPD.<br />

Das Feindbild AfD ist bei den<br />

meisten Medien und vor allem<br />

bei den „Öffentlich Rechtlichen“<br />

schon lange gefestigt, die Ablehnung<br />

einhellig –und da kommt<br />

jetzt auch noch das BSW dazu.<br />

Eindimensionale Erklärungsmuster<br />

wie bei der Haltung der AfD<br />

gegenüber klappen plötzlichnicht<br />

mehr. Nahezu dieHälfte derWählerstimmen<br />

landete nicht mehr<br />

bei den „traditionellen“, nicht bei<br />

den „Parteien der Mitte“: In Sachsen<br />

kamen AfD, BSW und „Die<br />

Linke“zusammen auf fast 47 Prozent,<br />

in Thüringen auf 45,7 Prozent<br />

und in Brandenburg sogar<br />

auf61,7 Prozent!<br />

Bestimmt lassen sich viele einzelne<br />

unterschiedliche Themen anführen,<br />

die für diese Ergebnisse<br />

ausschlaggebend waren; ganz sicher<br />

aber lassen sich alle unter<br />

einer Überschrift zusammenfassen:<br />

Vertrauensverlust! Zu dieser<br />

Einsicht war Bundeskanzler Olaf<br />

Scholz schon im September in seiner<br />

Regierungserklärung gekommen,als<br />

er feststellte, „viele Menschen<br />

in Deutschland haben das<br />

Vertrauen in diePolitik verloren“.<br />

Konsequenzen aus dieser richtigen<br />

Einsicht lassen jedoch nach<br />

wievor aufsich warten.<br />

Was könnte wieder für Vertrauen<br />

sorgen? Ganz oben steht das<br />

dringende Verlangen nach Innerer<br />

und Äußerer Sicherheit. Nach<br />

der polizeilichen Kriminalstatistik<br />

kam es 2023 zu 13.844 „Messerangriffen“<br />

–folglichzudurchschnittlich<br />

38 am Tag! Alexander<br />

Marguier im „Cicero“: „Kein<br />

Wunder also, dass laut Erhebungen<br />

mittlerweile 70 Prozent der<br />

Deutschen ihren Staat vor allem<br />

im Bereich der Inneren Sicherheit<br />

überfordert sehen“, sprich: ihm<br />

nicht vertrauen, das elementarste<br />

Schutzbedürfnis, das nach körperlicher<br />

Unversehrtheit, Schutz<br />

vor Kriminalität, zu gewährleisten.<br />

Ja, klar, auch das Problem-Thema<br />

„Migration“ spielt eine große<br />

Rolle bei dem rasant gewachsenen<br />

Vertrauensverlustindie Politik,<br />

die von einer überwältigenden<br />

Mehrheit der Bürgerinnen<br />

und Bürger als „nichtlösungsfähig“<br />

wahrgenommen wird. Weitere<br />

Themenfelder: Unterrichtsausfall<br />

in nie da gewesenem Umfang,<br />

erodierende Infrastruktur –<br />

wer hätte sich vorstellen können,<br />

dass in Dresden eine Brücke einstürzt<br />

–Unpünktlichkeit derBahn<br />

als Dauerzustand, statt Lösungen<br />

erdrückende bürokratische Belastungen,<br />

schwindende Gesundheitsversorgung<br />

auf dem Land,<br />

das sichere Gefühl – „Bürgergeld“,<br />

das 75 Prozent der Deutschen<br />

in dieser Form ablehnen<br />

–dass sich „Leistung nicht mehr<br />

lohnt“. Leider ließen sich noch<br />

weiterer Beispiele anfügen.<br />

Kein Vertrauen in handelnde Akteure<br />

führt zukein Vertrauen in<br />

den Staat und letztlich dazu, dass<br />

das Vertrauen der Deutschen in<br />

die Demokratie laut Umfragen<br />

kontinuierlich sinkt: Einer repräsentativen<br />

Umfrage der „Körber-<br />

Stiftung“ zufolge hat das Vertrauen<br />

der Bundesbürger in die Demokratie<br />

in den letzten Jahren<br />

spürbar abgenommen. Demnach<br />

glauben viele Befragte, Politiker<br />

und Medienschaffende schauten<br />

auf sie herab. „Während im<br />

Herbst 2021 erst knapp über 30<br />

Dr.Walter Döring<br />

Der gebürtige Stuttgarter Dr.Walter Döring war<br />

lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war<br />

Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996<br />

bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-<br />

Württemberg. Heute arbeitet der 70-Jährige als<br />

Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen<br />

und sitzt im Gemeinderat in Schwäbisch Hall. Im<br />

Kreistag ist er für die Freien Demokraten politisch<br />

aktiv.Döring ist Initiator und Mitorganisator des<br />

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“ in<br />

Schwäbisch Hall und gründete die Akademie<br />

Deutscher Weltmarktführer.<br />

Prozent angaben, weniger Vertrauen<br />

in die Demokratie zu haben,<br />

stimmten dieser Aussage aktuell<br />

54 Prozent zu“. Vertrauten<br />

2020 noch 29 Prozent den Parteien,<br />

waren esMitte des Jahres gerade<br />

noch 9Prozent.<br />

Dieser nun wahrlich gar nicht<br />

mehr schleichende, sondern rasant<br />

zunehmende Vertrauensverlust<br />

ist ein Alarmsignal und sollte<br />

von „der Politik“ dringend als<br />

Weckruf wahr- und aufgenommen<br />

werden; und vor allem endlich<br />

Konsequenzen haben. Die<br />

Themen sindgesetztund bekannt.<br />

Es gilt, dieseanzugehen, statt über<br />

die eigenen Wahlverluste und die<br />

Gewinne der „Parteien an den<br />

Rändern“ immer nur ebenso folgen-<br />

wie hilflos zu jammern; noch<br />

hat die Ampel Zeit dazu.


<strong>10</strong> Ausbildung<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

Der direkte Draht zum Nachwuchs<br />

ImOktober findetwieder die Nachtder Ausbildung, organisiert von denWirtschaftsjunioren, statt: Sieist eineffektives Konzeptfür<br />

UnternehmeninSchwäbisch Hall und Crailsheim für die Suche nach denFachkräften von morgen.<br />

Mitdem Bus in die Zukunft<br />

Die „Nacht der Ausbildung“<br />

hat sich mittlerweile<br />

in Schwäbisch Hall und<br />

Crailsheim fest etabliert –kein<br />

Wunder: Immerhin bietet sie den<br />

örtlichen Unternehmen eine hervorragende<br />

Möglichkeit, sich direkt<br />

mit zukünftigen Talenten zu<br />

vernetzen und ihre Ausbildungsangebote<br />

ins Rampenlicht zu rücken.<br />

Jedes Jahr nehmen rund<br />

1200 Schüler an dieser einzigartigen<br />

Veranstaltung teil, die weit<br />

über die Möglichkeiten traditioneller<br />

Messen hinausgeht.<br />

Patrick Gündisch, Projektleiter<br />

Marketing bei der Nacht der Ausbildung,<br />

betont die Dringlichkeit,<br />

die die Unternehmen in der<br />

Region haben, umden bevorstehenden<br />

Renteneintritt der Babyboomer-Generation<br />

aufzufangen:<br />

„Ausbildung ist einer der wesentlichen<br />

Wege, um den Fachkräftemangel<br />

zubeheben. Was könnte<br />

besser sein, als den Schülern die<br />

Möglichkeit zu geben, direkt in<br />

dieBetriebe zu kommen undsich<br />

vor Ort über dieAusbildungsmöglichkeiten<br />

zu informieren?“<br />

Die Veranstaltung ermöglicht es<br />

Unternehmen, sich als attraktive<br />

Ausbildungsbetriebe zu präsentieren<br />

und mit potenziellen Auszubildenden<br />

inKontakt zutreten.<br />

Im Gegensatz zu klassischen Messen,<br />

die oft nur begrenzten Platz<br />

für Aussteller bieten, schafft die<br />

Nacht der Ausbildung eine dynamische<br />

Umgebung, in der Unternehmen<br />

ihre Türen öffnen und<br />

Einblicke in den Alltag gewähren.<br />

EmployerBranding<br />

hilft bei der Suche<br />

Am Donnerstag, 17.Oktober,heißteswieder „HopOn–HopOff“<br />

bei der diesjährigen „Nacht der Ausbildung“.Rund 40 namhafte<br />

Unternehmen aus der Region Schwäbisch Hall und Crailsheim<br />

öffnen dann ihre Türen für zukünftige Auszubildende und duale<br />

Studierende. Ab 17 Uhr starten die ersten Bus-Shuttles von den<br />

zentralen Omnibusbahnhöfen in Schwäbisch Hall und Crailsheim,<br />

die die Teilnehmer zu den verschiedenen Unternehmenbringen.<br />

Gefragt: Rund 40 namhafte Unternehmen ausSchwäbisch Hall undCrailsheim öffnen in diesem Jahr bei der<br />

Nachtder Ausbildung wieder ihre Türen für Schüler.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Ein weiteres entscheidendes<br />

Thema ist das Employer Branding.<br />

Inder heutigen Arbeitswelt<br />

stehen Unternehmen vor der Herausforderung,<br />

sich als attraktive<br />

Arbeitgeber für junge Talente<br />

zu positionieren.Die Nacht der<br />

Ausbildung bietet nicht nur eine<br />

Plattform zur Rekrutierung, sondern<br />

auch die Möglichkeit, wertvolles<br />

Feedback von Schülern zu<br />

erhalten.Dies kannUnternehmen<br />

helfen, ihre Ausbildungsangebote<br />

und -strategien weiter zuverbessern.<br />

Zusammenfassend lässt sich sagen,<br />

dass die Nacht der Ausbildung<br />

ein unverzichtbares Event<br />

für Unternehmen in der Region<br />

ist. Sie fördert nicht nur die direkte<br />

Interaktion mit zukünftigen<br />

Talenten, sondern hilft auch, das<br />

Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber<br />

zu positionieren und<br />

den Fachkräftemangel aktiv zu<br />

bekämpfen. Unternehmen, die an<br />

dieser Veranstaltung teilnehmen,<br />

setzen ein starkes Zeichen für ihre<br />

Zukunft und ihre Bereitschaft, in<br />

die nächste Generation von Fachkräften<br />

zu investieren.<br />

Engagement in<br />

Sachen Bildung<br />

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) organisieren<br />

neben der Nacht der<br />

Ausbildung weitere Bildungsprojekte.<br />

So bringt „Sandkasten Ingenieure“<br />

bereits Kindergartenkindern<br />

naturwissenschaftliches<br />

Wissen bei. Bei „Abenteuer Technik“<br />

werden Schüler weiterführender<br />

Schulen für technische<br />

Ausbildungsberufe begeistert. Das<br />

Projekt „Zündende Idee“ weckt<br />

den Unternehmergeist bei jungen<br />

Menschen und die „Stufen zum<br />

Erfolg“ sind eine Qualifizierungsoffensive<br />

an Werkrealschulen, die<br />

einen wichtigen Beitrag zur Ausbildungsreife<br />

vonSchülernleistet.<br />

Wer Interesse hat, sich mit seinem<br />

Unternehmen künftig an der<br />

Nacht der Ausbildung zu beteiligen,<br />

wendet sich ambesten an<br />

Patrick Gündisch, E-Mail: feedback@wj-nda.de.<br />

pm<br />

www.wj-nda.de<br />

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Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Fordern und fördern<br />

Levin Wilson aus Kirchberghat das Studium an derVWA Business School alsBester<br />

seinesJahrgangsabgeschlossen. Die StegmaierGroup setzt aufQualifizierung.<br />

Team: Levin Wilson (li.)und Thomas Stegmaier sind überzeugt:Erfolg<br />

braucht Leistungsbereitschaft.<br />

Foto: Stegmaier<br />

Levin Wilson aus Kirchberg<br />

hat sein Studium an<br />

der VWA Business School<br />

in Freiburg erfolgreich abgeschlossen<br />

– als Bester seines<br />

Jahrgangs. Die Stegmaier Group<br />

nutzt den berufsbegleitenden<br />

Studiengang ganz gezielt, um<br />

Nachwuchskräfte auf Führungspositionen<br />

im eigenen Haus vorzubereiten.<br />

„Wir sind sehr stolz darauf,<br />

dass Levin diese Form des Dualen<br />

Studiums so erfolgreich abgeschlossen<br />

hat“, sagt Thomas<br />

Stegmaier zufriedenund der Geschäftsführer<br />

ordnet ein: „Unsere<br />

Branche durchläuft derzeit<br />

generell einen gewaltigen Umbruch<br />

und auch wir als Betrieb<br />

und Unternehmen verändern<br />

derzeit unsere gesamte Struktur<br />

undAusrichtung. Um diesennotwendigen<br />

Umbau erfolgreich zu<br />

gestalten, sind wir mehr denn je<br />

auf gut ausgebildete junge Leute<br />

angewiesen.“<br />

Das Familienunternehmen setzt<br />

dabei schonimmer darauf, seine<br />

Fachkräfte im eigenen Haus auszubilden.<br />

Dabeifördern die Mobilitätsspezialisten<br />

nicht nur den<br />

klassischen Wegder beruflichen<br />

Entwicklung von der Ausbildung<br />

bis zum Techniker oder Meister,<br />

sondern eröffnen gerade auch<br />

jüngeren Mitarbeitenden zusätzliche<br />

Wege der Qualifizierung<br />

und Karriereplanung.<br />

Levin Wilson, heute mit gerade<br />

einmal 23 Jahren „Head of Ford<br />

ProMobility“ und damit Kopf eines<br />

bundesweiten Händlernetzwerkes,<br />

weiß allerdings, dass<br />

das Studium an der VWA Business<br />

School in Freiburg wirklich<br />

herausfordernd sein kann.<br />

Die BWL-Studiengänge sind auf<br />

eine Studiendauer von drei Jahren<br />

angelegt. Die Verbindung<br />

vonBerufund Studium erfordert<br />

viel Disziplin. „Gerade in Praktikumsphasen<br />

war es mitunter<br />

schon anstrengend, sich nach einemharten<br />

Arbeitstag nochhinzusetzen,<br />

um an seinen Hausarbeiten<br />

oder Semesteraufgaben<br />

zu arbeiten“, gibt Levin Wilson<br />

im Rückblickzu. Er betont aber:<br />

„Auf der anderen Seite habe ich<br />

so aber auch gleich fast alle Abteilungen<br />

der Unternehmensgruppe<br />

durchlaufen und die<br />

Einblicke in die Zukunft<br />

Struktur des Unternehmens kennengelernt.“<br />

Der Studiengang ist praxisorientiert<br />

angelegt und damit ideal<br />

für Leute, die eine Kombination<br />

aus praxisnaher Theorie und betrieblicherRealität<br />

suchen. Doch<br />

eines stellt Levin Wilson klar:<br />

„Du musst wollen und wirklich<br />

Vollgas geben“. Das „Fördern<br />

und Fordern“ ist auch dabei ein<br />

Grundprinzip, dass für Thomas<br />

Stegmaier zwingend zusammengehört:<br />

„Die jungen Leute<br />

wollen und sollen bei uns anspruchsvolle<br />

Positionen begleiten,<br />

und um dort dann wirklich<br />

erfolgreich zu sein, ist ein gewisses<br />

Maß an Leistungsbereitschaft<br />

einfach zwingend, und es<br />

ist deshalb gut, wenn die Nachwuchskräfte<br />

das bereits im Studium<br />

erfahren.“ Diese Philosophie<br />

verfing auch bei Levin Wilson:<br />

„Das hat mich gezwungen,<br />

meine Komfortzone zu verlassen<br />

und damit auch meine berufliche<br />

und persönliche Entwicklung<br />

maßgeblich geprägt.“ pm<br />

www.stegmaier-group.de<br />

Ausbildung 11<br />

Turbo für die<br />

Karriere<br />

Dasbringt dienebenberufliche Weiterbildung.<br />

Rund 60.000 Beschäftigte<br />

melden sich jährlich<br />

bei den Industrie- und<br />

Handelskammern (IHK) zu einer<br />

Fortbildungsprüfung an. Die<br />

meisten Absolventinnen und Absolventen<br />

bereiten sich berufsbegleitend<br />

auf die anstehenden Prüfungen<br />

vor. Und diese Anstrengung<br />

lohnt sich.<br />

Laut einer Umfrage der Deutschen<br />

Industrie- und Handelskammer<br />

(DIHK) unter 20.000 Absolventen<br />

einer Aufstiegsfortbildung bestätigen<br />

rund 60 Prozent, dasssie<br />

sichnach ihrer Fortbildung finanziell<br />

verbessert hätten. Für ganze<br />

26 Prozent der Befragten hat sich<br />

ihr monatliches Gehalt innerhalb<br />

eines Zeitraums von fünf Jahren<br />

um 1.000 Eurooder mehr erhöht.<br />

Neben den finanziellen Vorteilen<br />

gibt es auch persönliche Benefits:<br />

Fast alle Befragten (93 Prozent)<br />

finden, dass sich die Weiterbildung<br />

positiv auf ihre persönliche<br />

Entwicklung ausgewirkt<br />

hat. Mehr als drei Viertel geben<br />

an, dass sich der Blickwinkel auf<br />

ihre Arbeit erweitert hat. Bei 70<br />

Prozent haben die dazugewonnenen<br />

Kompetenzen dazu geführt,<br />

ein besseresVerständnis für komplexe<br />

Zusammenhänge zu gewinnen.<br />

Etwa die Hälfte der Fachwirte<br />

oder Meister sindder Meinung,<br />

dass sie durch ihre nebenberufliche<br />

Weiterbildung an Souveränität<br />

gewonnen, ihre Kommunikation<br />

optimiert und ihre Reflexionsfähigkeit<br />

gesteigert haben.<br />

Aber zwei Jahre nebenberuflich<br />

zum Abschluss als Meister oder<br />

Betriebswirt? Zwei bis drei Mal<br />

pro Woche Abendunterricht? Das<br />

ist für viele mit Job und Familie<br />

nicht vereinbar. Die private Akademie<br />

Carriere &More bietet in<br />

Fellbach die Möglichkeit, diese<br />

anerkannten Abschlüsse schneller<br />

und effizienter zu erreichen.<br />

Mit dem Motto „Freude am Lernen<br />

–schneller schlau“ erreichen<br />

die Absolventen der Fachwirt- und<br />

Betriebswirt-Kurse innerhalb von<br />

25 bis 37 Tagen und Meister in 42<br />

bis 45 Tagen das Prüfungsziel.<br />

Für die Finanzierung der Fortbildung<br />

gibt es das Meister- beziehungsweise<br />

Aufstiegs-BAföG. Es<br />

ist unabhängig vom Einkommen<br />

und am Ende muss nur ein Viertel<br />

der Kosten selbst getragen werden.<br />

Häufig beteiligen sich auch<br />

die Arbeitgeber finanziell an der<br />

Weiterbildungs-Maßnahme. pm<br />

www.schneller-schlau.de<br />

Ausbildungstag beiNeuberger in Rothenburg ob derTauber kommt gut an.<br />

Ende September veranstaltete<br />

die Neuberger Gebäudeautomation<br />

einen Ausbildungsinfotag<br />

am Stammsitz in<br />

Rothenburg. Zahlreiche Interessierte<br />

nutzten die Gelegenheit,<br />

persönliche Einblicke in das<br />

Unternehmen zugewinnen und<br />

sich über die Ausbildungsmöglichkeiten<br />

zu informieren.<br />

Prokuristin Saskia Weinhardt<br />

zeigte sich zufrieden: „Es ist<br />

schön zu sehen, wie viele junge<br />

Menschen und ihre Familien<br />

Interesse an unserem Unternehmen<br />

gezeigt haben. Der persönliche<br />

Austausch und die vielen<br />

positiven Rückmeldungen bestärkenuns<br />

darin, dieses Format<br />

der Veranstaltung auch für das<br />

nächste Jahr wieder in Betracht<br />

zu ziehen.“<br />

pm<br />

Infotag: Zahlreiche Jugendlichekamen vorbei. Foto: Neuberger www.neuberger.net<br />

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12 Firmen &Märkte<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

„Jahrhundertrede“ vonOlaf Scholz<br />

Beim Festakt zum 75-jährigenArbeitsjubiläumvon ReinholdWürth überzeugtBundeskanzlerOlaf Scholzmit viel Fachwissenzur Vita<br />

des HohenloherUnternehmers. Der übergibt einen wichtigenPosten an seinen Enkel. VONADINA BAUER<br />

Ich bin jetzt etwas aus der<br />

Fassung“, mit diesen Worten<br />

betratReinhold Würth am<br />

Dienstag, 1. Oktober, die Bühne<br />

im Carmen-Würth-Forum. Anlässlich<br />

des 75-jährigen Arbeitsjubiläums<br />

des Schraubenkönigs fand<br />

dortein Festakt statt.Und bei diesem<br />

überraschte Bundeskanzler<br />

Olaf Scholzmit vielendetaillierten<br />

Einblicken in die Vita des Jubilars.<br />

DaherzeigtesichReinholdWürth<br />

sichtlich gerührt: „Das war eine<br />

Jahrhundertrede. Dass ein Politiker,der<br />

in der aktuellenSituation<br />

vielumdie Ohrenhat, sich so intensiv<br />

mit meiner Person beschäftigt,<br />

damit habe ich nicht gerechnet.<br />

Herr Scholz, lassen Sie sich<br />

gesagt sein: Das bin ich gar nicht<br />

wert.“<br />

Da war sie also wieder –die Bescheidenheit,<br />

die als ein Erfolgsgeheimnis<br />

desHohenloher Unternehmers<br />

gilt,dem es gelungenist,<br />

aus einer Schraubengroßhandlung<br />

mit zwei Mitarbeitern einen<br />

Weltmarktführer mitüber 88.000<br />

Beschäftigten zu machen.<br />

Der Bundeskanzler nahm sich<br />

am Ehrentag viel Zeit für seinen<br />

Besuch im Hohenlohischen. Bereits<br />

am frühen Nachmittag besichtigte<br />

Olaf Scholz–unterstrikten<br />

Sicherheitsauflagen –gemeinsam<br />

mit Reinhold Würth die LogistikzentraleamWürth-Hauptsitz<br />

in Gaisbach und stellte sich den<br />

Fragen der Mitarbeiter. Daran<br />

schlosssichdie Laudatio beim eigentlichen<br />

Festakt an.<br />

Und hier glänzte der Kanzler mit<br />

profunden Kenntnissen des „außergewöhnlichen<br />

Lebenswerks“<br />

des Jubilars. Scholz charakterisierte<br />

Reinhold Würth als Menschen,<br />

in dem gegensätzliche Attribute<br />

zu einem harmonischen<br />

Gesamtbild vereint seien. Der<br />

Einblicke: Reinhold Würthund Thomas Wahl,GeschäftsführerLogistik, Qualität und Nachhaltigkeitder Adolf Würth GmbH &Co.KG, führten<br />

Bundeskanzler Olaf Scholz durch dasLogistikzentrum in Gaisbach. Hier stellte er sich denFragender Belegschaft.<br />

Foto: AdinaBauer<br />

„Ich werdenoch<br />

manchmal aus<br />

dem Hintergrund<br />

mitmeckern.“<br />

Unternehmer sei beispielsweise<br />

ein innovativer Traditionalist<br />

oder auch ein heimatverbundener<br />

Weltbürger. Besonders lobende<br />

Worte fand der Bundeskanzler für<br />

Würths klare Position gegen den<br />

Rechtsextremismus: „Danke, dass<br />

Sie keinen Zweifel daran lassen,<br />

dass der Kampf gegen Spalter eine<br />

Sache ist, die uns alle angeht.“<br />

FAMILIE Einblicke zum Familienmenschen<br />

Reinhold Würth<br />

gaben dessen Enkel Sebastian,<br />

Benjamin und Maria Würth. Dabei<br />

wurde klar: Familie und Arbeit<br />

lassen sich im Hause Würth<br />

nicht klar trennen. „Häufig saß<br />

das Unternehmen schon mit am<br />

Frühstückstisch“, verriet Benjamin<br />

Würth. Die Enkel überreichten<br />

ihrem Großvater verschiedene<br />

Geschenke –darunter ein T-Shirt.<br />

Maria Würth erklärte schmunzelnd:<br />

„Die meisten von Ihnen<br />

kennenmeinen Opa nur in Anzug<br />

und Krawatte, auch privat trägter<br />

kaum etwas anderes –das mag<br />

daran liegen, dass er so wenig<br />

Freizeit hat.“ Mitdem T-Shirtdürfe<br />

Reinhold Würth künftig aber<br />

gerne bei der Arbeit erscheinen<br />

–das sei mit der Konzernleitung<br />

abgesprochen, fügte sie humorvoll<br />

an.Die Enkel haben dasKleidungsstück<br />

vorsichtshalber aber<br />

kunstvoll rahmen lassen, sodass<br />

es der Mäzen gerne als Ausstellungsstück<br />

verstehen könne.<br />

Lobende Worte fanden auch Robert<br />

Friedmann, Sprecher der<br />

Konzernführung der Würth-Gruppe,und<br />

Norbert Heckmann, Sprecher<br />

der Geschäftsführung der<br />

Adolf Würth GmbH &Co. KG. Sie<br />

erinnerten anhand von Briefen,<br />

die der junge Reinhold Würth an<br />

seine Mutter geschrieben hat, an<br />

die frühen Erfolge des passionierten<br />

Verkäufers: Als 16-jähriger<br />

Lehrling ist er damals alleine<br />

nach Düsseldorf und Köln gefahren,<br />

um Aufträge für die väterliche<br />

Schraubengroßhandlung an Land<br />

zu ziehen –manche der damals<br />

geknüpften Geschäftsbeziehungen<br />

halten bis heute.<br />

ERFOLGE Bereits im Alter von<br />

19 Jahren übernahm Reinhold<br />

Würth nach dem frühen Tod des<br />

Firmengründers Adolf Würth den<br />

Zwei-Mann-Betrieb. Mit der Unterstützung<br />

durch seine Mutter<br />

Alma führte er fortan das Unternehmen<br />

und entwickelte aus dem<br />

kleinen Betrieb einen weltweit tätigen<br />

Konzern mit über 400 Gesellschaften<br />

und einem Umsatzvolumen<br />

von über 20 Milliarden<br />

Euro.<br />

Als Treibkraft gab Würth die Freude<br />

am Tunan: „Für mich war Arbeiten<br />

immer mehr Hobby als<br />

Pflicht.“ Wie tief der Kaufmann<br />

in ihm steckt, zeigte seine Begrüßung<br />

der zahlreichen Gäste aus<br />

Politik, Wirtschaft und Kultur, die<br />

zum Festakt geladen waren: „Ich<br />

fühle mich in IhrerSchuld, da ich<br />

Ihnen heute einen halben oder<br />

gar ganzen Arbeitstag entzogen<br />

habe. Da richte ich ja einen volkswirtschaftlichen<br />

Schaden an, aber<br />

ich hoffe, dass Sie wenigstens um<br />

Eindrücke und Erfahrungen reicher<br />

nach Hausegehen.“<br />

Friedmann und Heckmann betonten<br />

zudem die Weitsicht des Visionärs<br />

Reinhold Würth, der seiner<br />

Zeit häufig zehn Jahre voraus<br />

sei. Ein Beispiel: Reinhold Würth<br />

habe schon 1975 in einer Urfassung<br />

der Firmenphilosophie davon<br />

gesprochen, welch zentrale<br />

Rolle der Computer für den künftigen<br />

Erfolg des Betriebs haben<br />

wird.<br />

Mit Weitsicht blickt Reinhold<br />

Würth auch in die Zukunft. Der<br />

„Schraubenkönig“ ist bereits<br />

1994 aus dem Tagesgeschäft ausgestiegen,<br />

sitzt seitdem aber unter<br />

anderem noch dem Stiftungsaufsichtsratvor.Das<br />

soll sichnun ändern:<br />

„Zum 1. Januar 2025 werde<br />

ich den Vorsitz an meinen Enkel<br />

Benjamin abgeben. Als Ehrenvorsitzender<br />

werde ich sicherlich<br />

noch manchmal aus dem Hintergrund<br />

‚mitmeckern‘, aber Benjamin<br />

ist die Zukunft des Konzerns“,erklärte<br />

der Jubilar.<br />

www.wuerth.de<br />

Seit 30 Jahren aufWachstumskurs<br />

Die Systemair GmbHinBoxberg-Windischbuch feiert im September die Erfolge ausden vergangenen drei Jahrzehnten.<br />

Die Systemair GmbHinBoxberghatteimSeptember<br />

allerlei<br />

Grund zu feiern: Mit<br />

einem offiziellen Festakt, einem<br />

Mitarbeiterfest undeinemTag der<br />

offenen Tür wurde das30-jährige<br />

Firmenjubiläum, der 50-jährige<br />

Geburtstag des Konzerns und die<br />

Einweihung der neuen Produktionshalle<br />

begangen.<br />

Zu Beginn des Festakts begrüßte<br />

Geschäftsführer Kurt Maurer<br />

die Anwesenden mit einer inspirierenden<br />

Festrede, inder er die<br />

erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens<br />

seit seiner Gründung<br />

betonte. Ihm folgte ein Grußwort<br />

von Roland Kasper, dem Vorstandsvorsitzenden<br />

der Systemair<br />

Gruppe. Kasper hob im Besonderen<br />

die internationale Bedeutung<br />

des Unternehmens innerhalb des<br />

Systemair-Konzerns hervor. Im<br />

weiteren Verlauf würdigten prominente<br />

Rednerdie Rolleder Systemair<br />

GmbH als bedeutenden Arbeitgeber<br />

und innovativenPartner<br />

in der Region.<br />

Festakt: Passend zumJubiläum wurdeamUnternehmenssitz die hochmoderne Produktionshalle mit 4200<br />

Quadratmetern eingeweiht.<br />

Foto: Systemair<br />

MEILENSTEINE Die Anfänge<br />

der Systemair GmbH liegen in der<br />

Gründung der LTi Lüftungstechnik<br />

GmbH imJahr 1994. ZuBeginn<br />

waren drei Mitarbeitendeangestellt,die<br />

in einer kleinen Wohnung<br />

in Ingelfingen innerhalb von<br />

drei Monaten immerhin einen<br />

Jahresumsatz von rund 376.000<br />

DM erzielten. Dachventilatoren<br />

waren damals die ersten Produkte,<br />

die hergestellt und vertrieben<br />

wurden.<br />

Die Firma wuchs beständig, 1996<br />

fand der Umzug an den jetzigen<br />

Standort nach Boxberg-Windischbuch<br />

statt. Inzwischen waren<br />

21 Mitarbeiter angestellt. Im<br />

Das Unternehmen im Überblick<br />

Jahr1998 beganneine gemeinsame<br />

Erfolgsgeschichte: LTi wurde<br />

durch die Firma LHG Kanalfläkt<br />

AB aus Schweden –die heutige<br />

Systemair AB –übernommen und<br />

im Februar 1999 fand die Umfirmierung<br />

zu Systemair statt.<br />

2001 erreichte das Unternehmen<br />

einen Umsatz von etwa 14 Millionen<br />

Euro und zählte nun bereits<br />

78 Beschäftigte. Um mehr Platz<br />

zu schaffen, wurde angebaut: eine<br />

5400 Quadratmeter große Halle<br />

mit Produktions- und Lagerfläche<br />

sowie eine Kantine und Büroräume.<br />

2006 markierte ein symbolischer<br />

Spatenstich den Baubeginn<br />

einer dritten Halle, die mehr<br />

Raum für Verpackung, Versand<br />

und Lager brachte.<br />

2013 stand ein weiterer Meilenstein<br />

an: Das 2300 Quadratmeter<br />

große Forschungs- und Entwicklungszentrum<br />

wurde eingeweiht.<br />

Nun sind Tests von Ventilatoren<br />

mit einem Durchmesser von bis<br />

zu 2,5 Meter auf 26,2 Meter Prüfstrecke<br />

möglich. Dank des kontinuierlichen<br />

Wachstums ist die Anzahl<br />

der Mitarbeitenden auf 269<br />

gestiegen. Und jetzt wurde im Jubiläumsjahr<br />

die Einweihung der<br />

neuen Produktionshalle gefeiert.<br />

Das Investitionsvolumen betrug<br />

4,2 Millionen Euro. ina/pm<br />

www.systemair.com<br />

Die Systemair GmbH gehört zur schwedischen Systemair-Gruppe.<br />

Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 6500 Mitarbeiter.<br />

Mehr als 90 Unternehmen in 51 Ländern gehören der Gruppe an<br />

und produzieren und vertreiben unter anderem innovative und<br />

nachhaltige Lüftungs- und Klimasysteme. Diese sorgen für beste<br />

Raumluftqualität in zahlreichen Anwendungsbereichen, unterstützen<br />

die Reduktion von CO und tragen zur Verbesserung des<br />

Raumklimasbei. VonLösungen für öffentliche,gewerbliche sowie<br />

industrielle Bauten und Wohngebäude, bis hin zur Lüftung und<br />

Entrauchung von Tiefgaragen und Tunneln reicht die Expertise.


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Spedition &Logistik 13<br />

BFS erweitertNetzwerk<br />

BFSLettland geht an denStart:Das Kirchberger Unternehmen baut mit neuem<br />

Partner seinServicenetzimfünftenLand aus.<br />

Die BFS Business Fleet Services<br />

GmbH ist auf vielen<br />

Märkten unterwegs: In<br />

Deutschland, den Niederlanden,<br />

Kroatien und in der Schweiz unterhält<br />

der Mobilitätsdienstleister<br />

ein Netz von über 90 hoch<br />

qualifizierten Vermiet- und Servicestationen.<br />

Nun setzt das Unternehmen<br />

seinen internationalen<br />

Kurs in Riga fort und erweitert<br />

das Netzwerk umein weiteres<br />

Land: Lettland. MitAvarAuto<br />

konnte BFS einen erfahrenen<br />

Partner im Baltikum gewinnen.<br />

Partnerschaft: Emils Peizums (Avar Auto), Marc Stegmaier (BFS), JanPlieninger (BFS), Ilvija Veite (Avar<br />

Auto), Helmut Keil (Avar Auto), HermannStegmaier(BFS), Arita Stocka (Avar Auto)und Davis Liekna (Avar<br />

Auto,v.li.).<br />

Foto: BFS<br />

ZUSAMMENARBEIT „Wir<br />

freuen uns sehr, mit Avar einen<br />

starken BFS-Partner inLettland<br />

gefunden zu haben.Als Generalimporteur<br />

von MAN inLettland<br />

bringt Avar wertvolles Know-how<br />

in unser Netzwerk ein. Gemeinsam<br />

werden wir Kunden vor Ort<br />

innovative Lösungen bieten“, erläutertJan<br />

Plieninger,Geschäftsführer<br />

von BFS Business Fleet<br />

Services die neue Partnerschaft.<br />

Der Standort der Firma befindet<br />

sich in der Nähe des Flughafens<br />

bei Riga. Damit ist Lettland das<br />

fünfte Land, in dem BFS vertreten<br />

ist. „Wir freuen uns auf die<br />

Zusammenarbeit mit BFS und<br />

sehen darin eine große Chance,<br />

als erster Lkw-Vermieter überhaupt<br />

in Lettland den Markt zu<br />

betreten. Gemeinsam mit BFS<br />

können wir flexible Lösungen<br />

anbieten, die unseren Kunden<br />

einen echten Mehrwert bieten“,<br />

sagt Ilvija Veite, Geschäftsführerin<br />

von Avar Auto. Der Standort<br />

BFS Lettland soll darüber hinaus<br />

auch zu einer wertvollen Ergänzung<br />

für den Used Truck Bereich<br />

werden.<br />

BFS bietet innovative Lösungen<br />

im Bereich des Nutzfahrzeug-<br />

Flottenmanagements und steht<br />

laut eigenen Angaben für maximale<br />

Flexibilität sowie Umweltbewusstsein.<br />

Dank maßgeschneiderter<br />

Spezialfahrzeuge,<br />

modernster Software und einem<br />

einzigartigen 24/7-Service<br />

können Kunden auf die umfassenden<br />

Dienstleistungen von<br />

BFS vertrauen. Das europaweite<br />

Netzwerk ermöglicht es, auch<br />

international eine optimale Versorgung<br />

sicherzustellen.<br />

Mit dem neuen Standort inLettland<br />

will BFS seine Position als<br />

führender Anbieter für nachhaltigeund<br />

flexible Flottenlösungen<br />

in Europa weiter stärken. pm<br />

www.bfs.tv<br />

Deutlich mehr<br />

Strom für dieTrucks<br />

Neue Studie ermittelt Ladebedarf fürelektrischeLkw im<br />

Bundesland bis zumJahr 2035.<br />

Bis 2040 will Baden-Württemberg<br />

CO 2<br />

-neutral sein,<br />

bereits 2030 soll jede zweite<br />

Tonne Fracht batterieelektrisch<br />

bewegt werden. Ambitionierte<br />

Ziele, für die es eine geeignete Ladeinfrastruktur<br />

benötigt.<br />

Deshalb will das Verkehrsministerium<br />

den Ausbau eines Ladenetzes<br />

vorantreiben. Dazu haben sie<br />

die Plattform „E-Lkw-Ladeinfrastruktur<br />

–vom Konzept zur Umsetzung“<br />

ins Leben gerufen, an<br />

der auch der Verband Spedition<br />

und Logistik Baden-Württemberg<br />

(VSL) mitwirkt.<br />

Laut einer Studie des Beratungshauses<br />

D-Fine mit dem Titel „Bedarfs-<br />

und Standortanalyse zum<br />

flächendeckenden Laden von<br />

E-Lkw in Baden-Württemberg“<br />

sindbis zumJahr 2027 insgesamt<br />

Elektrisch: Mehr Lkw sollen mit Strom Fracht bewegen.<br />

1800 zusätzliche Ladepunkte erforderlich,<br />

6350 sindesbis 2030<br />

und 13.820 bis 2035.<br />

Verkehrsminister Winfried Hermann<br />

betont, dass einer ausreichenden<br />

Ladeinfrastruktur eine<br />

Schlüsselrolle bei der Antriebswende<br />

zukommt. „Diese Aufgabe<br />

kann die öffentliche Hand nicht<br />

alleine bewältigen“, gibt er zu bedenken.<br />

Einen erheblichen Teil<br />

müssten die Unternehmen und<br />

Energieversorger leisten. Was die<br />

Unternehmerseite angeht, erklärte<br />

VSL-Geschäftsführer Andrea<br />

Marongiu, dass die größte Herausforderung<br />

bei der Umstellung<br />

auf klimaschonende Antriebe der<br />

Aufbau der erforderlichen Ladeinfrastruktur<br />

ist.<br />

pm<br />

www.vsl-spediteure.de<br />

Foto: dpa<br />

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Hohl und Fehrenkötter sind extrem schnell<br />

zusammengewachsen<br />

DerFuhrparkhat sich aufüber180 ziehende Einheitenerhöht.<br />

Esdauertbekanntlich 9Monate<br />

bisein Kind ausgetragenist und<br />

dasLicht derWelterblickt.<br />

Genausolange istdie Übernahmeder<br />

Hohl Logistik-<br />

Center Schnelldorfund derHohl<br />

SpeditionMichelfeld durchdie<br />

Fehrenkötter Transportund<br />

LogistikGmbHaus demnördlichen<br />

Ladbergennun schonher.<br />

Nennen wires–übertragenauf<br />

dieGeburteines Kindes -einen<br />

erweitertenWeltblick dendie<br />

Hohl Gruppe in dieser doch<br />

kurzen Zeit erfahren durfte.<br />

Das Hohl PortfolioanTransportenvon<br />

Landmaschinen, PKW,<br />

Wohnmobile, Sondermaschinen<br />

etc.,und an Lagermöglichkeiten<br />

-u.a.auf einemkompletten<br />

FlughafeninParchim Nähe Berlin<br />

-hat sich unvorstellbar erweitert.<br />

DieGeschäftsführer Joachim<br />

Fehrenkötter undRalfNunner<br />

gehenindieserkurzenZeit mittlerweile<br />

schonsehrviele Wege<br />

gemeinsam.<br />

Die Geschäftsführer Ralf Nunner undJoachim Fehrenkötter am gemeinsamen Standort Schnelldorf.<br />

Neue EDVProgramme,Telefonanlagen,<br />

schnellere Datenverwaltung,<br />

Entwicklungenfür den<br />

Fuhrpark,umnur einpaarzu<br />

nennen sind bereitsumgesetzte<br />

Projekte.Inden Vordergrund<br />

undals allerwichtigstes ganz<br />

oben an,stellen beideaberihre<br />

Teams, dasder Hohl Logistik und<br />

dasder Hohl Spedition, diealle<br />

diesen Wegdiese sich bietenden<br />

Möglichkeitenmit Engagement<br />

undEinsatzbereitschaft zu <strong>10</strong>0%<br />

mitgehen undmittragen.<br />

Ohne dieses Mittun undMitgehender<br />

Mitarbeiter isteine<br />

Entwicklunginsolch einerGeschwindigkeit<br />

nichtumsetzbar.<br />

BeideUnternehmen,Hohlund<br />

Fehrenkötter,gehören derLIT<br />

Gruppe in Brakean, diedas AngebotanDienstleistungen–wie<br />

Airand Sea–Paketdienste und<br />

Stückguttransporte in derweltweiten<br />

Verteilung ganz extrem<br />

erweitert.<br />

Das AngebotanDienstleis-<br />

tungen fürunsereRegionwächst<br />

dadurchineineDimension die<br />

seinesgleichen sucht.<br />

Seit Juli diesen Jahres istdie Hohl<br />

Speditionaus Michelfeld an den<br />

VerkehrsgünstigenStandortin<br />

Schnelldorfumgezogen.<br />

DieVorteiledaraussindu.a.<br />

näheranden Kunden im BallungsgebietCrailsheimzusein,<br />

sowiedie direkteAnbindung<br />

an dieA7und A6,die fürdie<br />

Transporte derHohlLKW Flotte<br />

enorme Zeitersparnissemit sich<br />

bringt.Die Zukunftentwickelt<br />

sich immerschneller unddaran<br />

Messen sich dieHohlund die<br />

Fehrenkötter Gruppe.<br />

HOHL SPEDITION<br />

GmbH &Co. KG<br />

Nikolaus-Otto-Straße 6<br />

91625 Schnelldorf<br />

T 07950/9268-46<br />

F 07950/9268-67<br />

hohl-spedition@hohl.de<br />

www.hohl.de


14 Firmen &Märkte<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

Logistik wandertauf dieSchiene<br />

Der US-Konzern Procter &Gamble greift in Crailsheimeine alte Idee neu aufund investiert mehrere MillionenEuro in denStandort:<br />

Ein stillgelegtes Frachtgleis wird neu in Betrieb genommen. VONMARIUS STEPHAN<br />

Manchmal sind es die neuen<br />

Ideen, die ein Unternehmen<br />

voranbringen.<br />

Manchmal sind es aber auch die<br />

alten. Procter &Gamble greift in<br />

Crailsheim eine dieser alten Ideen<br />

auf und spendiert ihr neues<br />

Leben: Der US-Konzern nimmt<br />

das Frachtgleisauf seinem Gelände<br />

neu in Betrieb. InZukunft soll<br />

ein Teil des Frachtverkehrs wieder<br />

über die Schiene statt über<br />

die Autobahn laufen. Rund sechs<br />

MillionenEuro warendafür nötig.<br />

Mit einem Festakt feierte Procter<br />

&Gamble die offizielle Eröffnung<br />

des reaktivierten Gleisanschlusses.<br />

„Diese Eröffnung markiert einenwichtigen<br />

Meilensteinfür unser<br />

Unternehmen und die Region<br />

Crailsheim. Wir sind stolz darauf,<br />

als einer der Vorreiter Teil der<br />

nachhaltigen Logistiklösung für<br />

die Zukunft von Procter &Gamble<br />

zu sein undgleichzeitig alsguter<br />

Nachbar einenBeitrag zur Reduzierung<br />

der Verkehrsbelastung<br />

und CO 2<br />

-Emissionen inder Region<br />

zu leisten“, sagt Ilkay Ormandy,<br />

Standortchefin bei Procter<br />

&Gamble in Crailsheim. Mit<br />

der Wiederinbetriebnahme des<br />

über 600 Meter langen Schienenstrangs<br />

und dem Bau des Kombiverkehrsterminals<br />

auf dem<br />

Werksgelände baut dasUnternehmenseinen<br />

„intermodalen Transport<br />

seiner Marken wie Always,<br />

Ariel, Swiffer oder Pampers weiter<br />

aus“.<br />

VORREITER Crailsheim übernimmt<br />

damit eine Vorreiterrolle<br />

im intermodalen Transport. Dreimal<br />

die Woche soll nun die Ladung<br />

von 42 Lkw über die Schiene<br />

verfrachtet werden. Insgesamt<br />

steuern täglich rund 250Lkw das<br />

Werk in Crailsheim an oder fahren<br />

von dort ab. An den entsprechenden<br />

Tagen wandern also<br />

etwa 20 Prozent des Ladungsaufkommens<br />

von der Straße auf die<br />

Schiene –mit Luftnach oben. Der<br />

AnteilsollinZukunft noch gesteigert<br />

werden, denkbar sind fünf<br />

Tage jeWoche, indenen dieZüge<br />

verkehren. Ganz festlegen will<br />

sich das Unternehmen auf diese<br />

Zahlen jedoch noch nicht. „Das<br />

Projekt ist für uns eine Herzensangelegenheit“,<br />

betont Ormandy.<br />

„Als Führungskräfte von heutemüssen<br />

wir unsereTeamsdazu<br />

ermutigen, kreativzudenken und<br />

nachhaltige Lösungen für komplexe<br />

Probleme zusuchen, um eine<br />

bessere Welt zu hinterlassen“, ist<br />

Eröffnung: Ingo Schimmelpfennig(Geschäftsführer Produktion&Logistik P&G DACH),Anil Kübel (Erste<br />

Landesbeamtin für den Landkreis Schwäbisch Hall), Angelique Terrien (Leiterin Transportation&Logistik P&G<br />

Europa), Astrid Teckentrup(Vorsitzende der GeschäftsführungP&G DACH), Ilkay Ormandy (Standortleiterin<br />

P&G Crailsheim) und Dr.ChristophGrimmer(Oberbürgermeister derStadt Crailsheim, v.li.). Foto: PP PicturePartners<br />

die Standortleiterin überzeugt. In<br />

der Summe will der Standort damitrund<br />

2000TonnenCO 2<br />

jedes<br />

Jahreinsparen und etwa6000 bis<br />

<strong>10</strong>.000 Lkw-Fahrten vermeiden.<br />

In Crailsheim werden nicht nur europäische<br />

Damen-Hygieneprodukte der<br />

Marken Always, Always Discreet<br />

und Haushaltstücher der Marke<br />

Swiffer produziert, sondern der<br />

Standort spielt auch eine zentrale<br />

Rolle als logistischer Knotenpunkt<br />

im europäischen Distributionsnetzwerk<br />

von P&G. Mit dem reaktivierten<br />

Zugang zum Schienennetz<br />

etabliert Crailsheim daserste<br />

Kombiverkehrsterminal<br />

und übernimmt damit eine<br />

Vorreiterrolle innerhalb des Konzerns<br />

in Europa.<br />

DieAnbindung desGleises an das<br />

Bahnnetz erfolgt über den Bahnhof<br />

in Crailsheim, so ist eine Beeinträchtigung<br />

des Schienenverkehrs<br />

auf der Strecke Richtung<br />

Stuttgart und Heilbronn ausgeschlossen.<br />

Der Gleisanschluss<br />

selbst wurde bereits während des<br />

Baus des Werks vor über 40 Jahrenangelegt,<br />

warjedoch aus Kostengründen<br />

zwischenzeitlich stillgelegt<br />

worden. In einer neunmonatigen<br />

Bauphase wurde der bestehende<br />

Streckenabschnitt nun<br />

modernisiert und reaktiviert. Zudem<br />

wurden Investitionen in eine<br />

eigene Rangierlok und einen modernen<br />

Hebekran getätigt, welcher<br />

die Seecontainer zwischen<br />

Lkw und Zug bewegen kann. 26<br />

Mitarbeiter wurden inder Bedienung<br />

des Krans geschult.<br />

NACHHALTIG Folgerichtig fand<br />

auch Oberbürgermeister Dr.<br />

Christoph Grimmer zurEröffnung<br />

lobende Worte für das Projekt:<br />

„Nun sind die Weichen buchstäblich<br />

gestellt, um Procter &Gamble<br />

zu einem Vorreiter im umweltfreundlichen<br />

Güterverkehr zu machen.<br />

Dieses Logistikprojekt ist<br />

eine Investition indie Zukunft –<br />

sowohl in langfristige und nachhaltige<br />

Transportlösungen als<br />

auch in die Zukunft des Standorts<br />

Crailsheim. Es unterstreicht, dass<br />

der Wirtschaftsstandort Crailsheim<br />

attraktiv für Investitionen ist<br />

und trägt auch langfristig zur Sicherung<br />

vonArbeitsplätzen in der<br />

Region bei.“ Die Stadt Crailsheim<br />

beteiligte sichmit der Summe von<br />

150.000 Euro ander Reaktivierung<br />

des Gleisanschlusses.<br />

de.pg.com<br />

ADVERTORIAL<br />

Gemeinsam für Crailsheim<br />

Nach dem Fest ist vor dem Fest<br />

Überden Herbst werden in Crailsheim zahlreicheHighlights geboten.<br />

Mitgliederdes Stadtmarketing Arbeitskreis Einzelhandel bereiten bereitsdie Weihnachtsaktion <strong>2024</strong> vor.<br />

Mit dem Fränkischen Volksfest<br />

ist das größte Event im<br />

Crailsheimer Jahreskalender<br />

gerade erst zu Ende gegangen.<br />

Doch das heißt nicht, dass in<br />

der Stadt nicht jede Menge<br />

geboten ist.<br />

Sichtbarkeit:<br />

Um dieKunden schnell<br />

zu informieren, welche Geschäfte<br />

sichander Weihnachtsaktion<br />

beteiligen, sinddie teilnehmenden<br />

Betriebe deutlichgekennzeichnet.<br />

(Abbildung ähnlich) Foto: Stadtmarketing<br />

Ganz im Gegenteil: Mit dem<br />

„Hammeltanz“ im StadtteilOnolzheim<br />

(15./16. Oktober), der dritten<br />

Auflage der „Langen Nacht der<br />

Türme“(19. Oktober) undden<br />

ersten „CrailsheimerMarkttagen“<br />

(26./27. Oktober) stehen bereits<br />

die nächsten Highlightsauf dem<br />

Jahreskalender,die sich für einen<br />

Besuch der Horaffenstadt im<br />

Herbst wirklich anbieten.<br />

DerBlick von Stadtmarketingverein<br />

und der Verwaltung richtet<br />

sich aber bereits deutlich voraus.<br />

Denn mit den kühleren Temperaturen<br />

und den kürzer werdenden<br />

Tagen neigt sich das Jahr <strong>2024</strong> so<br />

langsam seinem Endeentgegen<br />

und „die Weihnachtszeit“ rückt<br />

zunehmendstärker in den Fokus.<br />

Die Wochen bis zum besinnlichen<br />

Fest sind für den Einzelhandel, für<br />

Gastronomen und damit auch für<br />

viele Mitglieder des Stadtmarketingvereins<br />

besondersfordernd:<br />

Immerhin zählen die letzten<br />

Wochen bis zum Fest traditionell<br />

wirtschaftlich zu denwichtigsten<br />

Zeiträumen im Jahr,die von allen<br />

Beteiligten viel Vorbereitung verlangen.<br />

So wurde auch gemeinsam<br />

im Austauschmit dem Stadtmarketing<br />

eine neue Weihnachtsbeleuchtung<br />

angeschafft,der Weihnachtsmarkt<br />

im Spitalareal ausgebaut<br />

und um zusätzliche Attraktionen in<br />

der Stadt erweitert.<br />

Gerade auch der Handel setzt<br />

zudem zusätzliche Akzente und<br />

begleitet die kommenden Wochen<br />

wieder mit einer besonderen und<br />

spannenden Weihnachtsaktion.<br />

„Damit stärken wirzusätzlich auch<br />

den lokalen Einzelhandel, unsere<br />

Dienstleistungsunternehmen und<br />

die Gastronomie und wollen damit<br />

auch zeigen, dass die Geschäfte<br />

in der Innenstadt wirklichsehr<br />

attraktiveAnlaufstellen sind, um<br />

gut zu shoppen unddabei zudem<br />

kompetent beratenzuwerden“,<br />

erläutert Stadtmarketing-<br />

Geschäftsführer Marcel Imbrogiano<br />

und fügt an: „So wollen die Geschäfteihren<br />

treuen Kunden und<br />

Kundinnen noch einebesondere<br />

Freude bei ihrem Weihnachstein-<br />

kauf machen.“ Die Weihnachtsaktion<br />

wird wieder gemeinsam von<br />

den Crailsheimer Einzelhändlern,<br />

Dienstleistern und Gastronomen<br />

veranstaltet. Die Organisatoren<br />

haben dabei das beliebte Konzept<br />

der Weihnachtsaktion, wie es über<br />

viele Jahre in Crailsheim umgesetzt<br />

wurde und von den Kunden<br />

mit viele Freude angenommen<br />

wurde,wieder aufgegriffen,erklärt<br />

Vorstandsmitglied Tilman Wagner.<br />

So warten beim Einkaufnach<br />

dem Ziehen eines entsprechenden<br />

Loses wieder attraktive „kleine<br />

Sofortpreise“. Die Kunden haben<br />

damit auch wieder die Möglichkeit,<br />

an großen Verlosungsaktionen<br />

teilzunehmen,die an den vier<br />

Adventssamstagen stattfinden<br />

und voneinem abwechslungsreichen<br />

weihnachtlichen Rahmenprogramm<br />

begleitet werden<br />

(Details werden in Kürze bekannt<br />

gegeben). Um den Kunden zu<br />

erleichtern,die teilnehmenden<br />

Unternehmen zu erkennen, sind<br />

diese deutlich gekennzeichnet.<br />

Darüber hinaus bietet sich<br />

interessierten Sponsoren die<br />

Möglichkeit,ihr Unternehmen<br />

durch ein aktives Unterstützen<br />

der Weihnachtsaktion inder<br />

Region noch bekannter zu<br />

machen.Weitere Informationen<br />

dazu gibt es für interessierte<br />

Einzelhändler,Dienstleister und<br />

Gastronomen sowie potenzielle<br />

Sponsoren direkt beim Büro<br />

des Stadtmarketing Crailsheim<br />

e.V. Kontakt:<br />

E-Mail: info@stm-cr.de<br />

oder unter Telefon:<br />

07951/3009391.<br />

www.stadtmarketingcrailsheim.de


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Firmen &Märkte 15<br />

NeuesBauen und Wohnen mit Modulen<br />

TobiasKnülle, Geschäftsführer bei KommInvest, erklärt, weshalb dieModulbauweise einErfolgsmodellist.<br />

VONLINDA HENER<br />

Vor wenigen Wochen wurde<br />

das Feuerwehrhaus in Wachbach<br />

offiziell eingeweiht.<br />

Das Besondere an diesem rund<br />

600 Quadratmeter umfassenden<br />

Neubau, der eine Fahrzeughalle<br />

mit dreiStellplätzen undverschiedene<br />

Funktionsräume enthält: Er<br />

wurde in Systembauweise mit seriell<br />

vorgefertigten Holz-Beton-<br />

Modulenerbaut.<br />

Tobias Knülle ist Geschäftsführer<br />

der Firma KommInvest, Teil der<br />

Farmbau-Unternehmensgruppe,<br />

die von der Stadt Bad Mergentheim<br />

mit der Baugesuchsplanung<br />

und Realisierung beauftragt wurde.<br />

Er berichtet, dass dies nicht<br />

die erste Projektzusammenarbeit<br />

zwischen dem Unternehmen<br />

und der Kommune gewesen sei –<br />

schon Kindergärten inBad Mergentheim<br />

und auch inMarkelsheim<br />

wurden von KommInvest<br />

umgesetzt.„Ein Kindergartenund<br />

das Feuerwehrgerätehaus inKülsheim-Hundheim<br />

wurden von uns<br />

ebenfalls im Main-Tauber-Kreis<br />

verwirklicht“, erklärter.<br />

Insgesamt sind es seitder Einführung<br />

des Modulbau-Zweigs 2017<br />

in Süddeutschland 35 abgeschlossene<br />

Projekte, darunter zahlreiche<br />

Kindergärten, aber auch<br />

Schulen, Ganztagsbetreuungen<br />

und auch Bürogebäude. Die Modulgebäude<br />

von KommInvestwurden<br />

überwiegend im Raum Heilbronn,<br />

Neckar-Odenwald-Kreis,<br />

Schwäbisch Hall, Hohenlohe und<br />

Main-Tauber-Kreis realisiert –<br />

und die Nachfrage seitens der<br />

Kommunen ist weiter hoch.<br />

KommInvest ist die Vertriebsgesellschaft<br />

und Teil der Farmbau-<br />

Unternehmensgruppe mit Sitz<br />

in Langenburg, die von den Geschäftsführern<br />

Wolfgang Maier,<br />

Tobias Knülle und Diandra Maier<br />

geleitet wird. Wolfgang Maier ist<br />

ebenfalls Geschäftsführer und Inhaber<br />

des Mawell Resort in Langenburg<br />

und Ideengeber für die<br />

Innovationen der Unternehmen.<br />

Im Büro, in der Produktion und<br />

auf den Baustellen kümmert sich<br />

mittlerweileein Team vonrund60<br />

Personen um die Modulbau-Projekte.<br />

Flexibel: Die selbstentwickelten Modulewerdeneinzeln gefertigt undauf der Baustelle zum fertigen<br />

Gebäude kombiniert.<br />

Foto: KommInvest<br />

INNOVATION „Rund um das<br />

Wellnessresort in Langenburg<br />

wurde der Wohnraum knapp.Wir<br />

mussten uns Möglichkeiten überlegen,<br />

wie wir unsere Mitarbeitenden<br />

und Hotelgäste effizient<br />

unterbringen können“, erläutert<br />

Tobias Knülle die Ausgangssituation.<br />

Der Plan für die Module,<br />

indenen Beton als Trägerplatte<br />

und Massivholz für Wände und<br />

Decken kombiniert werden, wurde<br />

von Wolfgang Maier selbst entworfen.<br />

Gefördert vom Bundesministerium<br />

für Wirtschaft und<br />

Energie durch das „Zentrale Innovationsprogramm<br />

Mittelstand<br />

(ZIM)“ werdendie Module in Insingen<br />

in Mittelfranken gefertigt,<br />

nahe der Autobahn, sodass sie unkompliziert<br />

im Tieflader transportiert<br />

werden können. Das fertige,<br />

standardisierte Modul ist 3,5 Meter<br />

breit und bis zu 20 Meter lang.<br />

Mehrere Module können nebeneinander<br />

oder bis zu drei Stockwerke<br />

übereinander angeordnet<br />

werden.<br />

Tobias Knülle führt einige Vorteile<br />

der Modulbauweise auf: „Zum<br />

einen können wir als Generalunternehmer<br />

fungierenund sinddamit<br />

ein einziger Ansprechpartner<br />

für den Auftraggeber, keine<br />

20 Firmen.“ Neben der baulichen<br />

Umsetzung sei esmöglich,<br />

dass KommInvest die Planungsphase<br />

unterstütze und bereits die<br />

ersten Schritte begleite. Der Geschäftsführer<br />

unterstreicht vorallem<br />

„die Qualität und Massivität<br />

der Modulgebäude.“ Sie würden<br />

Nachhaltigkeitsaspekte erfüllen<br />

und durch das Holz entstünde ein<br />

gesundes und angenehmes Raumklima<br />

sowie durch das sichtbar<br />

bleibende Holz eine gemütliche<br />

Atmosphäre. Weitere Vorteile der<br />

Modulbauweise seien Schnelligkeit,<br />

Kosten- und Planungssicherheit<br />

und ein überzeugendes Preis-<br />

Leistungs-Verhältnis.<br />

Derzeit liege der Schwerpunkt<br />

vonKommInvestauf kommunalen<br />

Projekten, allerdings habe man<br />

auch schon Bauvorhaben für Privatpersonen<br />

entwickelt. Hierbei<br />

legt das Unternehmen den Fokus<br />

eher auf Gebäude mit mehreren<br />

Wohneinheiten als auf klassische<br />

Einfamilienhäuser.<br />

PROGNOSE Nichtsdestotrotz<br />

sieht Tobias Knülle die Zeit gekommen<br />

für neue Wohnmodelle,<br />

auch für private „Häuslebauer“,<br />

die Farmbau-Unternehmensgruppe<br />

wolle dieses weitere Standbein<br />

im nächsten Jahr forcieren:<br />

„In Deutschland wird bezahlbarerWohnraum<br />

dringend benötigt.<br />

Wir gehen davon aus, dass esim<br />

Wohnbereich wieder Nachfrage<br />

geben wird und das Defizit aufgeholt<br />

werden muss.“ Er vermutet,<br />

dass die Baupreise auf ihrem Niveau<br />

bleiben werden, da die Löhne<br />

nicht sinken und die CO 2<br />

-Bepreisung<br />

des Materials weiterbesteht.<br />

„Die Zinsen müssen fallen<br />

und Fördergelder des Bundes erhöht<br />

werden, damit die Menschen<br />

sich Wohnen und den Wunsch<br />

vom Eigenheim wieder leisten<br />

können.“<br />

www.komm-invest.de<br />

ADVERTORIAL<br />

Das Fachkräfte-Netzwerk<br />

Hohenlohe Plus stellt sich in Berlin vor<br />

Vertreterdes Unternehmensnetzwerks haben im Wirtschafts-und im Arbeitsministerium dieAktivitäten<br />

undAngebotedes Fachkräfte-Bündnisses präsentiert.<br />

Auf Einladung des Bundesministeriums<br />

fürWirtschaft und<br />

Klimaschutz und des Bundesministeriums<br />

für Arbeit und<br />

Soziales haben der Vorsitzende<br />

von Hohenlohe Plus<br />

Daniel Bullinger,Oberbürgermeister<br />

von Schwäbisch Hall,<br />

und der Geschäftsführer<br />

Michael Knaus im September<br />

<strong>2024</strong> in Berlin dieAktivitäten<br />

und Angebote vorgestellt.<br />

Die Informationen über die<br />

Anstrengungen von Hohenlohe<br />

Plus als Unternehmensnetzwerk<br />

zur Gewinnung von Fachkräften<br />

für die Region, haben mittlerweile<br />

auch die Ministerien in<br />

Berlin erreicht.<br />

Vorsitzender Daniel Bullinger<br />

hat nun auf Einladung imWirtschaftsministerium<br />

die aktuellen<br />

Projekte vorgetragen.Insbesondere<br />

der aktuelle Imagefilm,der<br />

bereits einen europäischen Unternehmensfilmpreis<br />

gewonnen<br />

hat, sowie die Integration von<br />

weichen Standortfaktoren der<br />

Mitgliedskommunen wie Kindergärten,<br />

Ärzteversorgung etc.<br />

in die Karriere-Homepages der<br />

Mitgliedsfirmen von Hohenlohe<br />

Plus, waren für dasWirtschaftsministerium<br />

sehr beeindruckend.<br />

Auch die Kombination und Zusammenarbeit<br />

von Kommunen<br />

und Mitgliedsunternehmen<br />

bei Hohenlohe Plus wurde als<br />

wichtige Ergänzung zu den zahlreichenWirtschaftsförderungsbemühungen<br />

der Länder,Landkreise,Kommunen,<br />

Kammern<br />

und Wirtschaftsverbände<br />

gesehen.Die Vertreter des Wirtschaftsministeriums<br />

begrüßten<br />

ausdrücklich die Anstrengungen<br />

des Vereins, Fachkräfte für die<br />

Region zugewinnen.<br />

In einem weiteren Termin in<br />

Berlin hat Geschäftsführer<br />

Michael Knaus zusammen mit<br />

anderenVertretern von Netzwerken<br />

aus Deutschland mit<br />

dem Arbeits- und Sozialministerium<br />

diskutiert, inwieweit Unternehmensnetzwerke<br />

einen konkreten<br />

und umsetzbaren Beitrag<br />

leisten können, um Fachkräfte,<br />

insbesondere aus dem Ausland,<br />

aber auch aus dem Bereich von<br />

arbeitsfähigen Flüchtlingen für<br />

Unternehmen zu gewinnen.<br />

Die zuständigenAbteilungsleiter<br />

und Referenten des<br />

Ministeriums brachten zum<br />

Ausdruck,dass bei dem Thema<br />

Fachkräftegewinnung oftmals<br />

die individuellen Schwierigkeiten<br />

und Hürden von Unternehmen<br />

bei der Gewinnung von<br />

ausländischen Fachkräften in<br />

übergeordneten Gremien nicht<br />

deutlich genug herausgearbeitet<br />

werden können. In Zusammenarbeit<br />

mit dem Ministerium<br />

wurden schwerpunktmäßig<br />

Probleme und Schwierigkeiten<br />

von Unternehmen bei der<br />

Gewinnung von Fachkräften<br />

aus dem Ausland ausführlich<br />

analysiert und diskutiert. Dabei<br />

ist deutlich geworden, dass<br />

Unternehmensnetzwerke wie<br />

Hohenlohe Plus bei der Lösung<br />

der aktuellen Probleme vor Ort<br />

unerlässlich sind. Das Ministerium<br />

beabsichtigt imnächsten<br />

Jahr eine örtliche Förderung von<br />

zehn Pilotprojekten in Höhe von<br />

jeweils 300.000 Euro zur Verfügung<br />

zu stellen.<br />

Bei diesen Projekten soll in<br />

einem Experimentierfeld, in Zusammenarbeit<br />

mit den Unternehmen<br />

und anderen Akteuren,<br />

analysiert und herausgearbeitet<br />

werden, wie man Fachkräfte<br />

aus dem Ausland erfolgreich<br />

anwirbt, auf die Tätigkeit in<br />

Deutschland vorbereitet und<br />

auch die Integration in deutsche<br />

Unternehmen erreicht werden<br />

kann. Ganz besonders wurde<br />

von dem Ministerium dabei<br />

das Partnerland Tunesien als<br />

wichtiger Kooperationspartner<br />

vorgestellt.<br />

Die Unternehmensnetzwerke<br />

wurden ausdrücklich<br />

aufgefordert, sich für dieses<br />

Überzeugend: Der Haller Oberbürgermeister Daniel Bullinger gab im<br />

Wirtschaftsministerium detaillierte Einblicke indie aktuellen Projekte des<br />

Vereins.<br />

Foto:HohenlohePlus<br />

Förderprogramm zu bewerben.<br />

Hohenlohe Plus wird deshalb<br />

jetzt bei seinen Mitgliedsunternehmen<br />

um Premium-Partner<br />

werben, damit insbesondere<br />

Ingenieure, EDV-Fachleute aber<br />

auch Kundendienstmonteure<br />

für das Handwerk im Ausland<br />

angeworben werden können.<br />

Gleichzeitig bietet Hohenlohe<br />

Plus Ende Oktober zusammen<br />

mit dem Hohenlohekreis,mit<br />

den Kammern, derAusländerbehörde<br />

und demArbeitsamt<br />

eine Informationsveranstaltung<br />

an, um Unternehmen zu informieren,<br />

wie ausländische Mitarbeiter<br />

und Mitarbeiterinnen<br />

die schon in Deutschland sind,<br />

als Fachkräfte für die Unternehmen<br />

zu gewinnen sind.<br />

Hohenlohe Plus versteht sich<br />

als gemeinschaftliche<br />

Interessenvertretung für<br />

einen Raum mit rund<br />

385 000 Einwohnern und<br />

einer starken mittelständisch<br />

geprägten Wirtshaft<br />

mit mehr als <strong>10</strong>0 Technologie-<br />

und Weltmarktführern.<br />

Kontakt:<br />

Geschäftsführer<br />

Michael Knaus<br />

Geschäftsstelle<br />

Stauffenbergstraße 35–37<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon 0791/ 5801-23<br />

www.hohenlohe.plus


16 Sport &Wirtschaft<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

„Wirmüssen uns noch finden“<br />

Basketball: Die Hakro MerlinsCrailsheim sind sehr gut in die Saison gestartet. Der neue Head Coach DavidMcCray über dieaktuelle<br />

Entwicklung der Mannschaft, Potenzial, Talent und denZusammenhalt. INTERVIEW VONHERIBERT LOHR<br />

Seit Mai dieses Jahres trägt<br />

David McCray als Head<br />

Coach die Verantwortung für<br />

die Entwicklung des Profiteams<br />

der Hakro Merlins Crailsheim.<br />

Der gebürtige Speyrer kann selbst<br />

auf eine beeindruckende Karriere<br />

als Spieler in der Bundesliga zurückblicken.<br />

In Ludwigsburg wird<br />

bis heute die von ihm getragene<br />

Rückennummer 4nicht mehr<br />

vergeben. Nach dem Ende seiner<br />

Profikarriere im Jahr 2019 wurde<br />

er als Co-Trainer Mitglied des<br />

Ludwigsburger Bundesligastabes.<br />

Er arbeitete dort unter anderem<br />

als Cheftrainer der Nachwuchs-<br />

Basketball-Bundesliga, betreute<br />

die Regionalliga-Mannschaft und<br />

war Co-Trainer des Bundesligakaders.<br />

Ende Mai gaben die Hakro<br />

Merlins dann seine Verpflichtung<br />

alsCheftrainer bekannt.<br />

REGIOBUSINESS Sie arbeiten<br />

nun ein knappes halbes Jahr<br />

für die Hakro Merlins Crailsheim.<br />

Sind Sie persönlich am Standort<br />

angekommen?<br />

DAVID MCCRAY Ich würde<br />

schon sagen, dass ich hier angekommen<br />

bin. Ich fühle mich hier<br />

sehr wohl, meine Familie auch.<br />

Im Verein sind mirauchallesehr<br />

positiv gegenübergetreten. Hier<br />

lässt es sich auf jeden Fall gut arbeiten.<br />

REGIOBUSINESS Crailsheim ist<br />

ja ein kleiner Standort. Würden<br />

Siesagen: Ideal für dieerste Station<br />

alsHeadcoach?<br />

DAVID MCCRAY Ich weiß<br />

nicht, obes jetzt ideal als erste<br />

Station ist. Aber was die Umstände<br />

angeht,ist es sehr gut fürmich.<br />

Ich kann hier in Ruhe arbeiten<br />

und habe Vertrauen vom gesamten<br />

Verein und von meinen Spielern.<br />

Das ist das Wichtigste. Deshalbdenke<br />

ich, dasseseinestimmige<br />

Situation und auch gut für<br />

michals ersteStationist.<br />

REGIOBUSINESS Die Vorbereitung<br />

ist abgeschlossen und<br />

dieersten Härtetests sind mit den<br />

Partien gegen Rostock undinder<br />

Liga Bayreuth erfolgreich gestartet.<br />

Sind Sie mit der Entwicklung<br />

des Teamsbislang zufrieden?<br />

DAVID MCCRAY Zufrieden ist<br />

so ein Wort, was man als Trainer<br />

nicht so gerne in den Mund<br />

nehmen möchte. Aber wir haben<br />

gute Ansätze gezeigt. Wir haben<br />

gegen Rostock wirklich sehr<br />

gut verteidigt und unseren Basketball<br />

aufs Feld gebracht. Wir waren<br />

physisch und haben hart gespielt.<br />

Das haben wir in Bayreuth<br />

etwas vermissen lassen, dafür haben<br />

wir dort offensiv sehr gut gemacht.<br />

Wir habenden Ball gut bewegt,<br />

gut geworfen und unser Offensivpotential<br />

gezeigt. Jetzt hoffe<br />

ich, dass wirinden nächsten Partien<br />

beides zusammenführenkönnenund<br />

offensiv wie defensiv eine<br />

gute Vorstellungzeigen können.<br />

REGIOBUSINESS Mit423 Spielen<br />

in der ersten Liga und auch<br />

durch ihre Arbeit als Trainer im<br />

Bundesligastab, Nachwuchstrainer<br />

und Co-Trainer in Ludwigsburg<br />

wissen Sie um das Niveau in<br />

derersten Liga. Nunsind die Gegner<br />

in der Pro Aauch keineLaufkundschaft.<br />

Worin bestehen denn<br />

für Sie die größten Unterschiede?<br />

DAVID MCCRAY Ich glaube,<br />

die BBL ist insgesamt athletischer.<br />

DieMannschaftenspielenschneller<br />

und haben mehr Athleten in<br />

ihren Reihen. Das Tempoist auch<br />

etwas schneller als in derProA.<br />

REGIOBUSINESS GibtesBereiche,<br />

von den Sie überzeugt sind,<br />

dass hier das Team noch nachlegen<br />

muss? Schließlich haben<br />

auch Sie den Aufstieg als Ziel formuliert.<br />

DAVID MCCRAY Wir müssen<br />

uns in allen Bereichen des Spiels<br />

verbessern. Wirsind noch am Anfang<br />

der Saison und haben insgesamt<br />

elf neue Spieler, nur Moe<br />

Stuckey ist aus dem letzten Jahr<br />

noch hier. Das heißt, wir müssen<br />

uns noch finden. Wir müssen<br />

uns in allen Bereichen noch entwickeln<br />

und die Dinge verinnerlichen.<br />

Wir müssen in jedem Bereich,<br />

in jeder Facette des Spiels,<br />

besser werden.<br />

REGIOBUSINESS Wenn Sie auf<br />

das neu formierte Team sehen<br />

und die ersten Spiel Revue passieren<br />

lassen –hat das Team indieser<br />

Zusammensetzung „das Zeug“<br />

dazu, am Ende mit ganz vorne zu<br />

stehen?<br />

DAVID MCCRAY Das wird sich<br />

zeigen. Ich denke, wir haben viel<br />

Potenzial, Talent und den Zusammenhalt.<br />

Aber wir müssen die<br />

Schritte gehen, uns weiterentwickeln<br />

und besser werden, sodass<br />

wirimMai und Juniunseren besten<br />

Basketball spielen. Dann kann<br />

diese Mannschaft auch aufsteigen.<br />

Aber das sind sehr viele Faktoren<br />

und noch eine sehr lange Zeit bis<br />

Taff: Coach David McCray nimmt kein Blatt vorden Mund. Er sagt den<br />

Spielern klipp und klar die Wahrheit.<br />

Foto: Merlins<br />

dahin. Wir müssen uns von Training<br />

zu Training und Spiel zu<br />

Spiel verbessern und dann sehen<br />

wir,wowir am Ende stehen.<br />

REGIOBUSINESS Im Interview<br />

mit der Südwestpresse haben sie<br />

gesagt: „Ich coache ehrlich und<br />

taff“. Wasdürfen wir uns denn darunter<br />

vorstellen?<br />

DAVID MCCRAY Einfach nur,<br />

dass ich immer ehrlich bin. Ich<br />

nehme kein Blatt vor den Mund<br />

und sage meinen Spielern klipp<br />

und klar die Wahrheit. Manchmal<br />

auch lauter, daist nicht alles immer<br />

nur lieb und nett. Aber ich<br />

bin einfach ehrlich und geradeheraus.Das<br />

ist auch die Art, wie ich<br />

selbst gecoacht werdenwollte, als<br />

ich noch Spieler war. Ich wollte<br />

immer ehrlich die Meinung hören<br />

und wissen, wenn ich einen Fehler<br />

gemacht habe. Wir als Mannschaft<br />

wollen taff sein, und dann<br />

wird man auch taff gecoacht.<br />

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Auch nachdem Abstieg stehen wirfesthinter den HAKRO<br />

Merlins. Teamgeist, Leidenschaft und Zusammenhalt zählen<br />

mehr alsjede Liga. Wirsindstolz, Teil dieser Mannschaft<br />

zu sein und werden weiterhinallesgeben, um die Merlins<br />

aufihrem Wegzuunterstützen –egal wohin er führt!<br />

KaiHalter<br />

Vice PresidentMarketing &Brand<br />

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seit 150 Jahren<br />

Im Verbundder SÜDWESTPRESSE


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Weltmarktführer 17<br />

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren<br />

ImFebruarwirddas 15. Gipfeltreffen der Weltmarktführer in SchwäbischHallstattfinden. Das Programmnimmt Gestalt an. Auch am<br />

zweiten InternationalenGipfeltreffeninPekingwird kräftig gefeilt. VONADINA BAUER<br />

Aus der heimischen Wirtschaftswelt<br />

ist die Veranstaltung<br />

kaum mehr wegzudenken:<br />

Im Februar 2025 wird<br />

bereits zum 15. Mal das Gipfeltreffen<br />

der Weltmarktführer in<br />

Schwäbisch Hall stattfinden. Für<br />

das Treffen,das wiejedes Jahr unter<br />

dem großen Motto „Von den<br />

Besten lernen“ steht, laufen die<br />

Vorbereitungen mittlerweile auf<br />

Hochtouren.<br />

Der Gründer derGipfeltreffen und<br />

Inhaber der Akademie der Weltmarktführer,<br />

Walter Döring, legt<br />

bei der Auswahl der Referentinnen<br />

und Referenten großen Wert<br />

auf eine „gute Mischung aus Männern,<br />

Frauen und jungen Startups“.<br />

Es gibt bereits erste feste<br />

Zusagen. Im Februar kommen<br />

in die Siederstadt unter anderem<br />

Nicola Leibinger-Kammüller, CEO<br />

von Trumpf, Professor Holger<br />

Hanselka, neuer Präsident der<br />

Fraunhofer-Gesellschaft, die Unternehmerin<br />

Marie-Christine Ostermann,<br />

die Schriftstellerin Juli<br />

Zeh, der Start-up-Unternehmer<br />

Max Frederick Gerken sowie die<br />

Brüder Dr. Mark Hiller, CEO bei<br />

Recaro, und Dr. Frank Hiller von<br />

Big Dutchman.<br />

Erfahrungen von<br />

Mittelständlern<br />

Damit verspricht auch die 15.<br />

Auflage wieder eine Top-Veranstaltung<br />

auf Augenhöhe und das<br />

bundesweit größte Treffen von<br />

tatsächlichen und potenziellen<br />

Weltmarktführerunternehmen zu<br />

werden. „Das Event vernetzt die<br />

Hidden Championsdes deutschen<br />

Mittelstandes mit Politik, Wirtschaft<br />

und Young Talents: Treffen<br />

Sie Entscheider und Vordenker<br />

persönlich vor Ort, diskutieren<br />

Sie aktuelle Trends in exklusiven<br />

Networking-Formaten, tauschen<br />

Sie Erfahrungen auf C-Levelebene<br />

mitführenden Mittelständlern aus<br />

und genießen Sie das einzigartige<br />

Rahmenprogramm, wie zum<br />

Beispiel die Highlight-Session im<br />

Carmen Würth Forum und den<br />

exklusiven CEO-Vorabend“, laden<br />

die Organisatoren ein.<br />

Und weiter heißt es:„Gemeinsam<br />

möchten wir von den Besten lernen.<br />

Denn es gibt viel zu besprechen<br />

–die Krisen unserer Zeit<br />

müssen gemanagt werden, ohne<br />

dabei den Führungsanspruch zu<br />

verlieren. Das kann nur gelingen,<br />

wenn Unternehmerinnen undUnternehmer<br />

mit innovativen, mutigen<br />

und weitsichtigen Entscheidungen<br />

auf diese umfassenden<br />

Herausforderungen reagieren.“<br />

Vier Themen sollen AnfangFebruar<br />

im Mittelpunkt stehen. Geopolitische<br />

Umbrüche: Märkte brechen<br />

auf, Marktverhältnisse wirbeln<br />

durcheinander – welche<br />

Rolle besetzen die Weltmarktführer?<br />

Wettbewerbsfähigkeit sichern:<br />

Energiepreise, Regularien,<br />

Fachkräftemangel –Was spricht<br />

eigentlich noch Investitionen in<br />

Deutschland? Transformation als<br />

Chance verstehen: Mit nachhaltigen<br />

Strategien in globalen Märkten<br />

wachsen. Und Aufbruch in<br />

eine neue Zeit: Mit Innovationskraft<br />

und Technologieoffenheit<br />

dieZukunftgestalten.<br />

VonDeutschland<br />

nach China<br />

Schwäbisch Hall ist nicht länger<br />

alleiniger Austragungsort eines<br />

Gipfeltreffens. Im Frühjahr dieses<br />

Jahres haben Weltmarktführer<br />

Delegation: Walter Döringmit dem Vizeminister des Handelsministeriums Ling Ji auf der CIFIT in Xiamen. Es<br />

laufen intensive Gespräche zum zweiten GipfeltreffeninPeking.<br />

Foto: ADWM<br />

und Top-Unternehmen aus Kroatien,<br />

Moldawien, Bosnien-Herzegowina,<br />

Serbien,der Schweiz und<br />

Deutschland zusammen mit chinesischen<br />

Unternehmen das erste<br />

chinesisch-deutsche und europäische<br />

Gipfeltreffen von Hidden<br />

Champions auf Initiative der<br />

Akademie der Weltmarktführer<br />

(ADWM) und des Deutsch europäischenZentrums<br />

(DEZ) bestritten.<br />

Bei diesem Treffen, das stark<br />

an dasGipfeltreffeninSchwäbisch<br />

Hallangelehnt war,wurden weitere<br />

Kongresse in Peking vereinbart.<br />

Die Vorbereitungen für das zweite<br />

internationale Gipfeltreffen<br />

der Weltmarktführer laufen bereits<br />

auf Hochtouren. Im September<br />

war erneut eine Delegation<br />

vonADWMund DEZ unter der<br />

Leitung von Ming Yang und Walter<br />

Döring in der Volksrepublik<br />

China unterwegs, um das zweite<br />

Summit of Global Market Leaders<br />

inChina vorzubereiten. Höhepunkt<br />

war das Treffen mit dem<br />

chinesischen Handelsminister zur<br />

Unterzeichnung der Vereinbarung<br />

zurDurchführung des Kongresses<br />

unter der Verantwortung und Leitung<br />

der ADWM im Mai 2025.<br />

Wie wichtig solche deutsch-chinesischen<br />

Wirtschaftsbeziehungen<br />

sind, haben auch Berichte in chinesischen<br />

Medien über vergleichbare<br />

Kontakte Spaniens und Norwegens<br />

aufgezeigt, die ihrer Wirtschaft<br />

die Zugänge zu dem riesigen<br />

chinesischen Markt ebenfalls<br />

erleichtern wollen. „Da darf die<br />

deutsche Wirtschaft nicht ins Hintertreffen<br />

geraten“, formulierte<br />

Walter Döring.<br />

Grundlagefür weitere<br />

Zusammenarbeit<br />

Neben zahlreichen Treffen Dörings<br />

mit Offiziellen der verschiedenen<br />

Regierungen und Oberbürgermeistern,<br />

zumBeispiel der<br />

19-Millionen-Stadt Guangzhou im<br />

Süden Chinas, und dem Besuch<br />

der CIFIT in Xiamen standen auch<br />

wissenschaftliche Termine auf der<br />

Agenda der deutschen Delegation,<br />

die vorrangig von Jivka Ovtcharova<br />

vom KIT wahrgenommen wurden.<br />

Die einhellige Bilanz sowohl<br />

auf deutscher als auch auf chinesischer<br />

Seite: Die schon länger<br />

bestehenden Kontakte und der<br />

im vergangenen Mai erste Summit<br />

of Global Market Leaders bilden<br />

eine hervorragende Grundlage für<br />

eine weitere enge und vertrauensvolle<br />

Zusammenarbeit. Die nächste<br />

Reise wird bereits im November<br />

nach Shanghai stattfinden.<br />

www.handelsblatt.com/event/<br />

gipfeltreffen-derweltmarktfuehrer/<br />

Starke Partner aus der Region Heilbronn-Franken


18 Fachkräftetage<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

WoKarrierenAuftrieb erfahren<br />

Fachkräftetage: Die Messe ist seit zehn Jahren einvoller Erfolg. DienächsteAusgabeist bereits so gut wie ausgebucht.<br />

VONADINA BAUER<br />

Die Fachkräftetage waren<br />

von Anfang an ein voller<br />

Erfolg: Bereitsbei der Premiere<br />

2015, damals mit rund 30<br />

beteiligten Firmen noch in der<br />

Eventlocation Hangar in Crailsheim,<br />

haben einige Aussteller direkt<br />

auf der Messe dringend benötigtes<br />

Personal gefunden. Und<br />

seitdem ist die Veranstaltung, die<br />

gut ausgebildete Fachleute und<br />

Unternehmen aus Hohenlohe-<br />

Franken zusammenbringt, immer<br />

weiter gewachsen.<br />

RÜCKBLICK Und nach der dritten<br />

Auflage, mit einer Beteiligung<br />

von fast 50 Unternehmern, hatten<br />

sich die Fachkräftetage als „Berufsbörse<br />

von regionaler Bedeutung<br />

etabliert“, wie Thomas Radek,<br />

Geschäftsführer der SÜD-<br />

WEST PRESSE Hohenlohe, Veranstalter<br />

der Messe, damals schon<br />

erfreut bemerkte. In den Folgejahren<br />

zeigten sich die Veranstalter<br />

flexibel und einfallsreich:<br />

2020 wurden die Fachkräftetage<br />

kurzerhand ins Internet verlegt,<br />

als die Corona-Pandemiedie<br />

sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß<br />

beschränkte und seit<br />

2021 gibt es die Messe inhybrider<br />

Form –inPräsenz und im Internet.<br />

Indiesem Jahr findet die<br />

Begehrt: Die Zahlder teilnehmendenTop-Arbeitgeberwächstbeständig. Seit vergangenen Jahr haben die Fachkräftetage daher in der Arena<br />

Hohenlohe eine neue Heimat gefunden. Rund <strong>10</strong>0 Aussteller sind in diesem Jahr dabei.<br />

neues Zuhause gefunden. Wenn<br />

am Samstag und Sonntag, 9. und<br />

<strong>10</strong>. November, die zehnte Auflage<br />

steigt, sind hier so gut wie alle<br />

Messestände besetzt, die Fachkräftetage<br />

<strong>2024</strong> sind beinahe restlos<br />

ausgebucht.<br />

Die Top-Arbeitgeber aus unterschiedlichen<br />

Branchen – unter<br />

den rund <strong>10</strong>0 Ausstellern finden<br />

sich bekannte Namen wie<br />

Würth, Rommelag oder Lidl –<br />

haben das Potenzial der mittlerweile<br />

größten Berufs- und Karrieremesse<br />

der Region Hohenlohe-Franken<br />

erkannt. Ihre Personalentscheider<br />

kommen hier<br />

direkt und persönlich mit Fachkräftenund<br />

Akademikern in Kontakt,<br />

die nach neuen Herausforderungen<br />

und Karrierechancen<br />

streben. Auch Hochschulabsolventen,<br />

die sich über die vielfältigen<br />

Einstiegsmöglichkeiten bei<br />

einem der heimischen Betriebe<br />

informieren wollen, und natürlich<br />

Arbeitnehmer, die durch externe<br />

Weiterbildung innerbetrieblich<br />

auf der Karriereleiter weiter<br />

vorankommen wollen, werden<br />

angesprochen. „Mit den Fachkräftetagen<br />

tragen wir einen Teil<br />

dazu bei, den heimischen Raum<br />

als Wirtschaftsstandort zu stärken<br />

und weiter voranzubringen“, betont<br />

Thomas Radek.<br />

ANGEBOT Neben dem direkten<br />

Kontakt zwischen Arbeitnehmern<br />

und Personalverantwortlichen<br />

überzeugen die Fachkräftetage<br />

auch alljährlich mit einem<br />

hochwertigen Rahmenprogramm.<br />

Im Jubiläumsjahr wartet auf Besucher<br />

ein besonderer Höhepunkt:<br />

Christian Freiherrvon Stetten<br />

spricht zur Wirtschaftspolitik<br />

und den künftigen Herausforderungen<br />

am Arbeitsmarkt. Damit<br />

befindet sichder Freiherringuter<br />

Gesellschaft –zahlreiche Keynote-Speaker<br />

und besondereEhrengäste<br />

haben hier bereits spannende<br />

Einblicke in unterschiedlichste<br />

Themen und Trends gegeben –sei<br />

es die Olympia-Medaillengewinnerin<br />

Rita König 2016 oder der<br />

SPD-Fraktionssprecher des Ausschusses<br />

für Arbeit und Soziales<br />

2023 Dr.Martin Rosemann.<br />

Auch die Jobwall, an der die teilnehmenden<br />

Unternehmen und Institutionen<br />

ihre offenen Stellen<br />

aushängen und der Bewerbungsmappencheck<br />

gehören seit Jahren,<br />

ebenso wie die Möglichkeit,<br />

direkt vorOrt Porträtfotos für die<br />

Bewerbungsmappe zu machen,<br />

zum beliebten Angebot der Messe.Diese<br />

kann am Samstag, 9. November,von<br />

<strong>10</strong> bis 17 Uhr und am<br />

Sonntag, <strong>10</strong>. November, von 11<br />

bis 17 Uhr besucht werden. Der<br />

Eintritt zur größten Karrieremesse<br />

in der Region Hohenlohe-Franken<br />

istanbeiden Tagen frei.<br />

www.fachkräftetage.de<br />

Einfallsreich: Auch während der Corona-Akademie konntedie<br />

Karrieremesse stattfinden–damals alsvirtuelles Format. Fotos: NPG-Archiv<br />

Online-Messe zum ersten Mal im<br />

Vorfeld der Vor-Ort-Version statt,<br />

nämlich vom 4. bis<strong>10</strong>. November.<br />

Die Veranstalterwollen damit den<br />

Besuchern die Möglichkeit geben,<br />

sich umfassend auf dieMesse vorzubereiten.Sie<br />

finden aufder Online-Plattform<br />

einen Überblick<br />

über alle teilnehmenden Firmen<br />

und deren Stellenangebote.<br />

Im vergangenen Jahr ging dann<br />

schlussendlich aufgrund des guten<br />

Zuspruchs der heimischen<br />

Firmen der PlatzimHangar Event-<br />

Airport in Crailsheim aus und die<br />

Fachkräftetage haben in der Arena<br />

Hohenlohe in Ilshofen ein<br />

Besucht<br />

uns am<br />

Stand <strong>10</strong>0<br />

Blickfang: Die Aussteller lassen sich alljährlicheiniges einfallen,um<br />

die Besucher an ihre Stände zu locken.<br />

Austausch: Aufden Fachkräftetagen kommen Arbeitnehmer und<br />

Personalverantwortliche direkt und unkompliziertins Gespräch.<br />

Wir sind ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen<br />

und tragen an unserem Life Science<br />

Standort Schnelldorf dazu bei, das Leben von Millionen<br />

Menschen zu verbessern.<br />

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istdie Plattform der heimischen<br />

Wirtschaft<br />

mit demBlickfür die<br />

Wirtschaftsregion<br />

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ArenaHohenlohe,Ilshofen<br />

ONLINE<br />

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Auf den Fachkräftetagen finden Bewerber<br />

und Unternehmen zusammen.<br />

Knapp <strong>10</strong>0 renommierte Unternehmen<br />

und Institutionen aus der Region präsentieren<br />

sich und ihre aktuellen Stellenangeboteauf<br />

der größten Berufs- und<br />

Karrieremesse in Hohenlohe-Franken.<br />

Fachkräfte, Akademiker oder gut ausgebildete<br />

Berufseinsteiger wie Hochschulabsolventen<br />

oder Schulabgänger –wer<br />

auch immer auf der Suche nach neuen<br />

beruflichen Herausforderungen ist, ist<br />

auf den Fachkräftetagen genau richtig.<br />

Neben des direkten Drahtes zu den Personalentscheidern<br />

der heimischen Firmen<br />

und einem detaillierten Einblick in<br />

das Job-Angebot im Umkreis von mehr<br />

als 50 Kilometern, bietet die Messe noch<br />

jede MengeMehrwert:<br />

Wer seine Bewerbungsunterlagen mit<br />

zur Messe bringt, kann diese von Fachleuten<br />

prüfen lassen und für die passenden<br />

Bewerbungsfotos sorgt direkt<br />

vor Ort das Fotostudio Peer Hahn.<br />

Eröffnet wird die Messe am Samstag,<br />

9. November, um<strong>10</strong>.30 Uhr, durch den<br />

Schirmherrn Landrat Gerhard Bauer. Im<br />

Anschlussdaran wird der Bundestagsabgeordnete<br />

Christian Freiherr von Stetten<br />

(MdB) einen Impulsvortrag zum Thema<br />

„Wirtschaftspolitik und die künftigen<br />

Herausforderungen am Arbeitsmarkt“<br />

halten.<br />

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Expertender der Agentur für Arbeit (Stand 52)<br />

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undgeben wertvolle Tipps zur Gestaltung<br />

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zu erhöhen, istein vorteilhaftes Foto unerlässlich.<br />

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Unternehmen aufden Fachkräftetage<br />

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An derJobwall hängen über 700Stellenangebote<br />

derteilnehmenden Unternehmen aus.<br />

Vielleicht isthierjader nächste Traumjob<br />

dabei?<br />

1 HBC-Radiomatic GmbH<br />

2 ETW Wollmershäuser GmbH<br />

3 OPTIMA packaging group GmbH<br />

4 AdolfWürth GmbH &Co. KG<br />

5 LEONHARD WEISS GmbH &Co. KG<br />

6 J.M. Voith SE &Co. KG<br />

8 Gerhard Schubert GmbH<br />

9 bosch Tiernahrung GmbH &Co. KG<br />

11 HEITECAG<br />

12 Pflegeheim ALPENLAND<br />

13 AriensCo GmbH<br />

14<br />

GEMÜGebr.Müller<br />

Apparatebau GmbH &Co. KG<br />

15 BERA GmbH<br />

16<br />

Hosta-Werkfür Schokolade-<br />

Spezialitäten GmbH &Co. KG<br />

INOCLADEngineering GmbH,<br />

17 HALDRUP GmbH, INOSOGmbH,<br />

RCHGastro GmbH, RSYGreen GmbH<br />

18<br />

ZweckverbandWasserversorgung<br />

Nordostwürttemberg (NOW)<br />

19 Lidl Vertriebs-GmbH &Co. KG<br />

20 Syntegon Technology GmbH<br />

21 Aichele WerkzeugeGmbH<br />

22 SchmittLogistik<br />

23 TII Scheuerle<br />

24 STAHLGmbH<br />

25 Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall<br />

26 Vion Crailsheim i GmbH<br />

27 Bausparkasse Schwäbisch HallAG<br />

29 Bundespolizei<br />

30 itek GmbH<br />

31 Bechtle AG<br />

32 KE Elektronik GmbH<br />

33 ENERCON Service GmbH<br />

34<br />

Lebenswerkstattfür Menschen mit<br />

Behinderung e. V.<br />

35 STAKOGmbH<br />

36 Finanzamt Schwäbisch Hall<br />

37 Hainbuch GmbH Spannende Technik<br />

39 Hanselmann GmbH<br />

40 groninger &co. gmbh<br />

41 Köhnlein GmbH<br />

43<br />

STRABAG Property<br />

and FacilityServicesGmbH<br />

44 Dienste für Menschen GmbH<br />

45 Windmüller Technik GmbH<br />

46<br />

BottGmbH &Co. KG<br />

ELABOGmbH<br />

48<br />

Drölle GmbH<br />

Stanz- und Umformtechnik<br />

49 STEGO Elektronik GmbH<br />

50<br />

Landesbauernverband<br />

in Baden-Württemberg e.V.<br />

51 Landratsamt Schwäbisch Hall<br />

52<br />

Agentur für Arbeit<br />

Hall-Tauberbischhofsheim<br />

53<br />

AlbertBerner Deutschland GmbH<br />

BTIBefestigungstechnik GmbH &Co. KG<br />

54 Bausch+Ströbel SE +Co. KG<br />

55 Stadtverwaltung Crailsheim<br />

56 HainbuchGmbHSpannende Technik<br />

57 Rommelag SE &Co. KG<br />

58<br />

Wirtschaftsregion<br />

Heilbronn-Franken GmbH<br />

59<br />

Müller –Die lila Logistik Fulfillment<br />

Solutions GmbH &Co.KG<br />

60 Premium UPT GmbH<br />

61 Ziehl-Abegg SE<br />

62 J. Rettenmaier &Söhne GmbH +Co. KG<br />

63 aqua RömerGmbH&Co. KG<br />

64 StadtwerkeSchwäbischHall GmbH<br />

65 rocket-media GmbH &Co. KG<br />

66 AZURIT Seniorenzentrum Hohenlohe<br />

67<br />

NORMA Lebensmittelfilialbetrieb<br />

Stiftung &Co. KG<br />

68<br />

Netzwerkefür berufliche Fortbildung<br />

Schwäbisch Hall<br />

69<br />

HarroHöfliger<br />

Verpackungsmaschinen GmbH<br />

72<br />

Binder GmbH Apparateund<br />

Behälterbau<br />

73 Weckelweiler Gemeinschaften<br />

75 syspertoGmbH-Die IT-Experten<br />

76 Lieken Brot-und Backwaren GmbH<br />

77 R. STAHL<br />

78 Ev.Heimstiftung, BadMergentheim<br />

80<br />

Diakonieverbund DORNAHOF<br />

&ERLACHERHÖHE e.V.<br />

81 SWG Schraubenwerk GaisbachGmbH<br />

83<br />

Hero Textil AG +<br />

Hero Elektroservice GmbH<br />

84<br />

RudolfSteinbrenner<br />

Bauunternehmung<br />

85<br />

carriere &moreprivate Akademie<br />

Südwest GmbH<br />

86 RÜGER IT-Ingenieurbüro<br />

88 KnaufIntegral<br />

89<br />

INL<br />

InnovativeNetzwerk-Lösungen AG<br />

90 Scolution<br />

91<br />

Samariterstiftung Sozialpsychiatrie<br />

Schwäbisch Hall<br />

92 TE ConnectivityGermany GmbH<br />

Bundesbau Baden-Württemberg -<br />

93 Staatliches Hochbauamt<br />

Schwäbisch Hall<br />

94 WFG SchwäbischHall mbH<br />

98 Deutsche Bahn<br />

99 WürthElektronik<br />

<strong>10</strong>0 Merck<br />

<strong>10</strong>1 Geis Global Logistics<br />

ArenaHohenlohe<br />

Ilshofen<br />

Veranstalter:<br />

Medienpartner:<br />

Partner:


20 Kapital &Finanzen<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

Mit den Krisen jonglieren<br />

Bilanz:Die Raiba Schrozberg-RotamSee blickt aufein herausforderndes Geschäftsjahr 2023 zurück.<br />

VONCORINNA HEIDEN<br />

Ansprache: Vorstand Thomas Haag informierte die Mitgliederkürzlich überalle Herausforderungen des<br />

vergangenen Jahresund denUmgang der Genossenschaftsbank damit.<br />

Foto: Corinna Heiden<br />

Jedes Jahr zur Generalversammlung<br />

stehen wir vor der<br />

Situation, das vergangene Jahr<br />

zu bewerten und einen Blick in<br />

die Zukunft zu wagen“, erklärte<br />

Thomas Haag bei der Generalversammlung<br />

der Raiffeisenbank in<br />

Musdorf. „Im vergangenen Jahr<br />

sprach ich im Bericht des Vorstandes<br />

von Herausforderungen<br />

der extrem schnellen Zinserhöhung<br />

durch die Zentralbanken<br />

und deren ,Risiken und Nebenwirkungen‘.“<br />

Die Unsicherheiten<br />

durch die kriegerischen Auseinandersetzungen<br />

inder Ukraine<br />

seien jaebenfalls noch nicht<br />

ausgeräumt. „Mit Themenwie der<br />

Regulatorik haben wir uns aber<br />

auch imJahr 2023 weiterhin intensivbeschäftigtund<br />

werdendies<br />

ebenfalls erwartungsgemäßinZukunft<br />

tun“, isterüberzeugt.<br />

„Man könnte meinen, es ist wie<br />

bei ,Und täglich grüßt das Murmeltier‘:<br />

Wir erleben zwar anders<br />

als im amerikanischen Spielfilm<br />

nicht immer wieder den gleichen<br />

Tag, aber verbleiben trotzdem<br />

im Dauerkrisenmodus, da<br />

wir schlichtweg von einer Krisensituation<br />

zur nächsten navigieren<br />

und immer wieder neuen, sogar<br />

teilweise parallel zueinander laufenden<br />

Herausforderungen begegnen<br />

müssen. Sei es der Ukraine-Krieg,<br />

der Angriff der Hamas<br />

auf Israel, die gestiegenen Energiekosten,<br />

Lieferkettenengpässe<br />

oder der Fachkräftemangel“,<br />

führteHaag weiter aus.<br />

Im vergangenen Geschäftsjahr ist<br />

die Bilanzsumme um 1,8 Prozent<br />

auf über 425 Millionen Euro gewachsen.<br />

„Die stetige Entwicklung<br />

zeigt, dass wir aufdem richtigen<br />

Weg sind. Esist ein Zeichen<br />

dafür, dass unsere Strategien und<br />

Maßnahmen greifen und wir in<br />

der Lage sind, ineinem wettbewerbsintensiven<br />

Marktumfeld erfolgreich<br />

zu bestehen“, sagte Thomas<br />

Haag. Mit einem Zuwachs<br />

von 3,1 Prozent auf 170,6 MillionenEuro<br />

lagen die Genossen wieder<br />

über ihren Planwerten. Im<br />

vergangenen Geschäftsjahr verzeichneten<br />

sie bei den Einlagen<br />

ein Wachstum von 1,6 Prozent.<br />

Damitstiegen die Kundeneinlagen<br />

auf 311 Millionen Euro. Insbesondere<br />

die Termin- und Spareinlagen<br />

nahmen zulasten der Sichteinlagen<br />

deutlich zu.<br />

„Wenn unsere Kundinnen und<br />

Kunden Geldanlagen oder Kredite<br />

bei unseren Partnern der genossenschaftlichen<br />

Finanzgruppe tätigen,<br />

dann tauchen dieseBeträge<br />

zwar nicht in unserer Bilanzsumme<br />

auf, doch sie fließen in die<br />

Kennzahl des betreuten Kundenvolumens<br />

ein“, erklärte der Vorstand.<br />

„Die Entwicklung des betreuten<br />

Kundenvolumens ist damit<br />

für uns ein wichtiger Teil unseres<br />

geschäftlichen Erfolges. Am<br />

Jahresende 2023 erreichte unser<br />

betreutes Kundenvolumen einmal<br />

mehr einen neuen Rekordstand<br />

von 770,5 Millionen Euro. Dies<br />

entspricht im Vergleich mit dem<br />

Vorjahr einem satten Plus von6,3<br />

Prozent.“<br />

Im vergangenen Jahr konnte die<br />

Genossenschaftsbank bei ihrem<br />

Eigenkapital ein Wachstum von<br />

elf Prozent verzeichnen und kann<br />

damit ein bilanzielles Eigenkapital<br />

von 45,5 Millionen Euro ausweisen.<br />

Thomas Haag: „Mit der Ergebnisentwicklung<br />

im abgelaufenen<br />

Jahr können wir zufrieden sein.<br />

Sowohl beim Zinsüberschuss als<br />

auch beim Provisionsüberschuss<br />

lagen wir über dem Vorjahresergebnis“.<br />

Die Verwaltungsaufwendungen<br />

seien aber ebenfalls erwartungsgemäß<br />

gestiegen. Der<br />

Zinsüberschuss beträgt 5,31 Millionen<br />

Euro.<br />

„Unter dem Strich haben wir somit<br />

ein Betriebsergebnis vorSteuern<br />

von 4,68 Millionen Euro erzielt.<br />

Die Steueraufwendungen<br />

beliefen sich auf 1,34 Millionen<br />

Euro. Zusammengefasst können<br />

wir feststellen, dass das Jahr 2023<br />

für unsereRaiba trotz aller Krisen<br />

wieder ein sehr ordentliches Jahr<br />

war“,schlossder Vorstand seinen<br />

Bilanzbericht. Und er gab einen<br />

kleinen Ausblick auf das laufende<br />

Geschäftsjahr: „Die wirtschaftlichen<br />

Unsicherheiten und die gedämpften<br />

wirtschaftlichen Erwartungen<br />

bleiben weiter erhalten.<br />

Der politische Streit in der Regierungskoalition<br />

setzt sich ungebremst<br />

fort und verunsichert<br />

die Unternehmen. Die überbordende<br />

Regulatorik und Bürokratie<br />

in unserem Land wird immer<br />

mehr zur Wachstums- und Investitionsbremse.<br />

Wir gehen trotz aller<br />

Widrigkeiten aber optimistisch<br />

in die Zukunft und rechnen mit<br />

einem moderaten Wachstum des<br />

Kredit- und Einlagengeschäfts.“<br />

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Bankdienstleistungen, sondern auch die<br />

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Kundenberatung<br />

bis hin zum Kreditwesen<br />

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digitalen Banking.<br />

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das Bankgeschäft<br />

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der Zukunft vorbereitet sind.<br />

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bildet diese Ausbildung die ideale Basis für<br />

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Ausbildungsjahrgang willkommen, der mit<br />

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Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Firmen &Märkte 21<br />

EngagierteZusammenarbeit<br />

Die VolksbankHohenloheund mehrere Tochterfirmen derBausparkasse kooperieren eng.<br />

Die Volksbank Immobilien<br />

GmbH, Tochter der Volksbank<br />

Hohenlohe eG, baut<br />

strategische Kooperationen mit<br />

Tochtergesellschaften der Bausparkasse<br />

Schwäbisch Hall aus.<br />

Die Volksbank Hohenlohe eG<br />

setzt mit ihrer Tochter, der VolksbankImmobilien<br />

GmbH, aufeine<br />

umfassende Erweiterung ihrer<br />

Kooperationen mit den Tochtergesellschaften<br />

der Bausparkasse<br />

Schwäbisch Hall und intensiviert<br />

damit ihr Engagement am<br />

Immobilienmarkt. Diese strategische<br />

Initiative unterstreicht die<br />

Bedeutung der genossenschaftlichen<br />

Zusammenarbeit und zielt<br />

darauf ab, durch gezielte Investitionen<br />

und eine starke Vernetzung<br />

der Partner das Angebot für Geschäftspartner<br />

und Kunden nachhaltig<br />

zu optimieren.<br />

VERTRIEBSKANAL Im Rahmen<br />

dieser Kooperationen rückt<br />

vor allem die Zusammenarbeit<br />

mit der Schwäbisch Hall Wohnen<br />

in den Vordergrund. Die Tochtergesellschaft<br />

bietet ab sofort eine<br />

überregionale, genossenschaftliche<br />

Vertriebsoption für den Immobilienneubau<br />

an. Dieses neue<br />

Angebot richtet sich in erster Linie<br />

an die Immobiliensparten der<br />

Volks- und Raiffeisenbanken und<br />

soll durch ein strukturiertes, bundesweites<br />

Netzwerk die Immobilienvielfalt<br />

und das Dienstleistungsspektrum<br />

erweitern. „Mit<br />

dieser Kooperation stärken wir<br />

nichtnur unser Angebot, sondern<br />

passen es noch gezielter den Anforderungen<br />

unserer Partner und<br />

Kunden an“, erklärt das Unternehmen.<br />

Die Volksbank Immobilien<br />

GmbH, eine Tochtergesellschaft<br />

der Volksbank Hohenlohe eG, begleitet<br />

seit vielen Jahren erfolgreich<br />

die Realisierung nachhaltiger<br />

und attraktiver Wohnprojekte<br />

in ganz Deutschland. Mit umfassender<br />

Expertise in der Planung<br />

und Umsetzung bringt sie ihre<br />

Kompetenz in diesen Vertrieb ein.<br />

Dank ihres genossenschaftlichen<br />

Ansatzes bietet die Volksbank<br />

Immobilien GmbH eine vielfältige<br />

Palette anImmobilienprojekten<br />

an. „Die Zusammenarbeit mit<br />

der Schwäbisch Hall Wohnen ermöglicht<br />

es uns, unser Angebot<br />

bundesweit zu erweitern, ohne<br />

dabei an Beratungsqualität und<br />

Professionalität zuverlieren“, so<br />

Jörg Thollembeek, Geschäftsführer<br />

der Volksbank Immobilien<br />

GmbH. Die Volksbank Immobilien<br />

GmbH war maßgeblich daran<br />

beteiligtund hat als Pilotbank<br />

bereits sehr früh den Grundstein<br />

fürdie Kooperationgelegt. „Unser<br />

Erfolg basiert auf der reibungslosen<br />

Kommunikation und der zielgerichteten<br />

Umsetzung mit unseren<br />

Partnern“, fügt Jörg Thollembeek,<br />

Geschäftsführer der Volksbank<br />

Immobilien GmbH hinzu.<br />

Diese Zusammenarbeit eröffnet<br />

den Genossenschaftsbanken nun<br />

bundesweit Zugang zu regional<br />

bewährten und erfolgreichen Vertriebskonzepten,<br />

die durch die<br />

Kombination der technischen und<br />

fachlichen Expertise beider Unternehmen<br />

weiter optimiert werden.<br />

SCHULUNGSOFFENSIVE Ein<br />

besonderes Highlight der Zusammenarbeit<br />

ist die Einbindung der<br />

Maklerakademie der Volksbank<br />

Immobilien GmbH. In Kooperation<br />

mit der IHK gegründet, bietet<br />

diese Akademie 13 Schulungsmodule<br />

an, darunter Themen wie<br />

Neubaumakler und Immo-Baufi-<br />

Strategien. DieseSchulungen wurden<br />

bisher bereits bei anderen<br />

Banken implementiert und sollen<br />

nun durch die Zusammenarbeit<br />

mit der Schwäbisch Hall TransformationGmbHweiterentwickelt<br />

und professionalisiert werden.<br />

Die Schwäbisch Hall Transformation<br />

GmbH, eine <strong>10</strong>0-prozentige<br />

Tochter derBausparkasse SchwäbischHall,<br />

fungiert als Beratungsund<br />

Trainingshaus und begleitet<br />

seit vielen Jahren erfolgreich die<br />

digitale und ökologische Transformation<br />

ihrer Kunden. Sie bietetmaßgeschneiderte<br />

Beratungs-,<br />

Partner: Maik Deißler (Geschäftsführer SHW), Harald Braun (Vorstandsmitgliedder<br />

Volksbank Hohenlohe eG), Dieter Karle(Vorstandsvorsitzenderder<br />

Volksbank HohenloheeG),JörgThollembeek<br />

(Geschäftsführer Volksbank Immobilien GmbH) und RomanScheuermann<br />

(Prokurist SHW, von links) freuen sich auf die vereinbarte<br />

Zusammenarbeit.<br />

Foto: VolksbankHohenlohe<br />

Schulungs- und Trainingsangebote<br />

an,die sich speziell aufdie Bedürfnisse<br />

der Regionalbanken fokussieren.<br />

Ein zentraler Bestandteil<br />

der Dienstleistungen liegt in<br />

der Stärkung der Vertriebsbank,<br />

um deren Wettbewerbsfähigkeit<br />

langfristig zu sichern und auszubauen.<br />

Durch die Kooperation<br />

wird die Schwäbisch Hall Transformation<br />

GmbH künftig die<br />

Schulungskonzepte der Maklerakademie<br />

der VolksbankImmobilien<br />

GmbH in die genossenschaftliche<br />

Finanzgruppe einbringen<br />

und überregional anbieten. So<br />

können Genossenschaftsbanken<br />

künftig von einer noch stärkeren<br />

Beratungs- und Vertriebskompetenz<br />

profitieren, die auf langjähriger<br />

Erfahrung und Innovationskraft<br />

basiert.<br />

„Keine Baufinanzierung ohne Immobilie“<br />

–mit diesem markanten<br />

Statement hebt Thomas Schüttler,<br />

Geschäftsführer der Schwäbisch<br />

Hall Transformation GmbH,<br />

die Schlüsselrolle des Immobiliengeschäfts<br />

für den Erfolg der<br />

Finanzierungsgeschäfte von Banken<br />

und Verbundpartnern hervor.<br />

Die Kooperation setzt das genossenschaftliche<br />

Prinzip „Viele<br />

schaffen mehr“ konsequent in<br />

die Praxis um und stellt sicher,<br />

dass Genossenschaftsbanken systematischen<br />

Zugang zu regional<br />

erprobten Vertriebskonzepten erhalten.<br />

Die Bündelung der fachlichen<br />

und technischen Expertise<br />

beider Partner schafft nicht nur<br />

wesentliche Mehrwerte für die<br />

Zielkunden, sondern stärkt auch<br />

die Position der Genossenschaftsbanken<br />

im wettbewerbsintensiven<br />

Immobilienmarkt.<br />

PERSPEKTIVE Die fortschreitende<br />

Digitalisierung und die zunehmenden<br />

Anforderungen an<br />

nachhaltige und innovativeWohnprojekte<br />

stellen große Chancen<br />

dar, die gemeinsam mit den starken<br />

Partnernder genossenschaftlichen<br />

Finanzgruppe erfolgreich<br />

genutzt werden sollen. „Wir sind<br />

überzeugt, dass diese strategische<br />

Partnerschaft nicht nur unserenGeschäftspartnernund<br />

Kunden<br />

zugutekommt, sondern auch<br />

die genossenschaftlichen Prinzipien<br />

weiter festigt und das gesamte<br />

Ökosystem ‚Bauen &Wohnen‘<br />

nachhaltig stärkt“, erklärt Jörg<br />

Thollembeek, Geschäftsführer<br />

der Volksbank ImmobilienGmbH<br />

abschließend.<br />

www.vb-hohenlohe.de<br />

www.schwaebisch-hall.de<br />

Mehr Platzund mehr Hubkraft<br />

Schaffitzel Holzindustrie: Maßgeblicher Ausbau derProduktions- und Büroflächen.<br />

Die Schaffitzel Holzindustrie<br />

aus Schwäbisch Hall<br />

hat sich aus denAnfängen<br />

als Sägewerk vor über 114 Jahren<br />

mittlerweile zu einem modernen<br />

Ingenieurholzbau-Unternehmen<br />

mit eigener Brettschichtholzproduktion<br />

entwickelt.<br />

Das Unternehmen ist in<br />

den Bereichen Hallenbau, Brückenbau,<br />

Kreativbau und Brettschichtholzlieferungen<br />

tätig. In<br />

diesem und im vergangenen Jahr<br />

wurden die Abbund- und Büroflächen<br />

des Unternehmenssitzes<br />

in Sulzdorf bei Schwäbisch Hall<br />

maßgeblich ausgebaut.<br />

Verdoppelungder Fläche<br />

der Brückenbauhalle<br />

Das erste große Bauprojekt war<br />

die Erweiterung der Brücken-<br />

Produktionshalle auf eine Gesamtlänge<br />

von 112 Metern. Die<br />

Halle,die bisher eine Fläche von<br />

rund 1350 Quadratmetern hatte,<br />

wurde auf insgesamt 2870<br />

Quadratmeter erweitert. Ausreichend<br />

Platz und eine hohe Hubkraft<br />

in dieser Halle ermöglichen<br />

den Abbund und die Vormontage<br />

von Brückenbauprojekten.<br />

Sie wird deswegen „die<br />

Brückenhalle“ genannt und<br />

auch vorwiegend für den Brückenbau<br />

genutzt.<br />

Holzträger von Brücken sind bei<br />

größeren Spannweiten blockverklebt:<br />

Umeine hohe Belastbarkeit<br />

des Tragwerks zu gewährleisten,<br />

werden mehrere Brettschichtholz-Einzelträger<br />

zu großen<br />

Blöcken blockverklebt.<br />

Diese haben im Endzustand ein<br />

wesentlich höheres Gewicht als<br />

einzelne Brettschichtholzbauteile.<br />

Imalten Abschnitt der Halle<br />

gibt eszwei Brückenkräne mit<br />

jeweils 25 Tonnen Hubkraft. Im<br />

neuen Bereich wurden zwei weitere<br />

Kranbrücken mit jeweils 30<br />

Tonnen installiert, wodurch nun<br />

eine Gesamt-Hubkraft von 1<strong>10</strong><br />

Tonnen zur Verfügung steht.<br />

Dies ermöglicht es, Blockträger<br />

bis zu einer Länge von 45Metern<br />

mit einemgrößeren Durchmesser<br />

als bisher zu bewegen.<br />

Die erhöhte Hubkraft ist besonders<br />

wichtig für Großprojekte<br />

im Brückenbau, wie beispielsweise<br />

das Projektder „Passerelle<br />

Zwolle“ inden Niederlanden.<br />

Dafür fertigte Schaffitzel Blockträger<br />

mit über40Metern Länge<br />

und einem Querschnitt von1,45<br />

Metern –eine Aufgabe, die mit<br />

der vorherigen Hallenhubkraft<br />

von50Tonnennicht möglich gewesen<br />

wäre.<br />

Neue Büroräume mit<br />

Baumgarten in der Mitte<br />

Erweiterung: DieHallefür denBrückenbau ist nun bedeutend größer.<br />

Auch das Bürogebäude wurde<br />

erweitert. Das technische Büro,<br />

das zuvor in der Nähe der Produktionshallen<br />

untergebracht<br />

war,ist in das U-förmig erweiterte<br />

Gebäude umgezogen. Die neuen<br />

Räumlichkeiten bieten eine<br />

angenehme Arbeitsumgebung<br />

bei der Erstellung von Tragwerksplanungen<br />

und Konstruktionsplänen.<br />

Im Zuge des Anbaus<br />

wurden für Kunden auch<br />

der Eingangs- und Empfangsbereich<br />

sowie die Besprechungsräume<br />

erweitert und modernisiert.<br />

Im Innenhof wurde ein<br />

kleiner Garten mit Bäumen angelegt.<br />

Er dient den Mitarbeitern<br />

zur Entspannung oder für Kundengespräche.<br />

pm<br />

www.schaffitzel.de<br />

Foto: Schaffitzel<br />

40 Jahre<br />

SchneiderBau<br />

Kontinuität, Kundennähe und starke<br />

Persönlichkeiten prägen dieEntwicklung.<br />

Wir haben immer zweiDinge<br />

im Blick behalten: die<br />

Menschen und die Zukunft<br />

des Bauens“, sagt Andreas<br />

Zipf, seit 2021 Standortleiter bei<br />

Schneider Bau in Heilbronn, anlässlich<br />

des 40-jährigen Bestehens<br />

des Unternehmens. Unverzichtbar<br />

sei imJubiläumsjahr ein<br />

Dankeschön an die Mitarbeitenden<br />

–und an Hans-GeorgSchmerer.<br />

35 Jahrelang warerStandortleiter.<br />

Ersteuerte das Unternehmen<br />

mit Weitblick, Kompetenz<br />

und Geschick. „Zugleich schuf er<br />

das Fundament, auf dem Schneider<br />

Bau erfolgreich bleibt und<br />

seiner gesellschaftlichen Verantwortung<br />

gerecht wird“,soZipf.<br />

Frühzeitig nahm sich Hans-Georg<br />

Schmerer des Themas Nachhaltigkeit<br />

an. Unterstützt wurde er dabei<br />

vonder Geschäftsleitung der Wegbereiter.<br />

Doris Köhler war 1982<br />

in der vierten Generation ins Unternehmen<br />

eingetreten, ihr Mann<br />

Eberhard Köhler übernahm 1999<br />

die Unternehmensleitung, die er<br />

bis heute innehat. Der Standortleiter<br />

und die Geschäftsführung<br />

teilten eine Überzeugung: WerHerausforderungen<br />

erkennt, sollte<br />

nicht zögern, sondernHandlungspunkte<br />

identifizieren und loslegen.<br />

Ein Beispiel: 2007 ließ sich<br />

Schneider Bau zum Entsorgungsfachbetrieb<br />

zertifizieren.<br />

Der Wunsch, beim Straßen- und<br />

Tiefbau über den Rand der Baugrube<br />

hinauszublicken, zeigt sich<br />

in der Praxis bis heute. Hervorzuheben<br />

sind Projekte wie der<br />

Umbau einer Kreuzung zu einem<br />

Kreisverkehr in Offenau in diesem<br />

Jahr.Das Projekt wurde nach dem<br />

Qualitätsstandard Baden-Württemberg<br />

umgesetzt. Die Landesregierung<br />

fördert damit den Einsatz<br />

innovativer Technologien im Straßenbau.<br />

Heute zählt Schneider Bau <strong>10</strong>5<br />

Mitarbeiter.Durch Digitalisierung<br />

und Building Information Modeling,<br />

die Entwicklung smarter<br />

Straßen und vernetzter Systeme,<br />

hat sich deren Arbeit dramatisch<br />

verändert. Das Fazit zieht Standortleiter<br />

Andreas Zipf: „Gemeinsam<br />

haben wir viel erreicht unter<br />

ständig wechselnden Rahmenbedingungen.<br />

Insgesamt wird die<br />

Arbeit technisch anspruchsvoller,<br />

und bei aller Planung bleibt zumindest<br />

das Wetter unberechenbar.<br />

AmEnde belohnt uns eine<br />

Fahrt über die selbst gebaute Asphaltdecke<br />

und das Gefühl: Das<br />

ist uns gut gelungen!“ pm<br />

www.ihrwegbereiter.de


22 Journal<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

NEWSLINE<br />

Teamshop von Jako in Rouen<br />

MULFINGEN. Ein weiterer Teamshop 89inFrankreich:<br />

Am 1. Oktober eröffnete in Rouen der Teamshop 89 HN<br />

Sport.Mit dabei in der Hauptstadt der Normandie waren<br />

auch Kévin Le Cunff, Paralympics-Sieger im Radfahren,<br />

sowie Edgar Empis, Profi-Tischtennisspieler. Teamshop<br />

89 ist eine Dachmarke des Mulfinger Herstellers von<br />

Teamsportbekleidung Jako. Romain Feret, Inhaber des<br />

Geschäfts in Rouen, stattetbereitsseit vielen Jahren Vereine<br />

und Teams aus –und hat sich nun entschieden, die<br />

Partnerschaft mit Jako auszubauen: „Mit der logistischen<br />

Kapazität und Lagerhaltung, der Qualität und<br />

dem Design der Kollektionen sowie ihrer Lebensdauer<br />

erfülltJakoden Bedarf derVereine vollständig.“Deshalb<br />

sei die Marke in den letzten Jahren Hauptlieferant geworden.Absofortfinden<br />

dieKundinnen undKunden auf<br />

150 Quadratmetern ein breites Sortiment an Jako-Artikeln<br />

und Ausrüstung für Teamsaus Sport und Unternehmen.<br />

Direkt inden Ladenbau integriert ist dabei ein Bereich<br />

für die individuelle Veredelung der Textilien. Mit<br />

dem neuen Laden in Nordfrankreich gibt es inzwischen<br />

insgesamt 33Teamshop-89-Geschäfte für Teamsportler<br />

und Firmen in Zusammenarbeit mit Jako. Unter dem<br />

Dach des Markenkonzepts von Jako agieren die Partner<br />

dabei eigenständig.<br />

pm<br />

Award für Assenheimer Mulfinger<br />

HEILBRONN. DieAutohausgruppeAssenheimer Mulfinger<br />

hat den ersten Platz des diesjährigen Mind Change<br />

Award gewonnen. Verliehen wird der Award von der<br />

„AcademyofBusiness“, einer Einrichtung der Güglinger<br />

Managementberaterin Sabine Oberhardt (Bildmitte).<br />

Ausgezeichnet werden Unternehmer, Führungspersönlichkeiten<br />

und Projektteams, die mit einer nachhaltigen<br />

Zukunftsorientierung und einem positiven Mindset<br />

überzeugen. „Hierzu<br />

gehören auch innovative<br />

Projekte und<br />

zukunftsweisende<br />

Personalmanagementkonzepte,<br />

bei<br />

denen ein Mind<br />

Change klar erkennbar<br />

ist“, heißt es bei<br />

der Akademie. Assenheimer<br />

Mulfinger<br />

hatte ein eigenes<br />

Führungskompetenzmodell<br />

erstellt,<br />

das auf den Unternehmens- und Führungswerten der<br />

Firma basiert. Esstellt die Grundlage für alle Entwicklungsschritte<br />

einer Nachwuchsführungskraft dar und<br />

soll die individuelle Entwicklung von jungen Talenten<br />

stärken. Personalleiterin Marina Dierolf (rechts im Bild)<br />

und Personalreferentin Jessica Jaufmann nahmen die<br />

Auszeichnung in Ludwigsburg entgegen.<br />

pm<br />

Foto:AssenheimerMulfinger<br />

Bechtle kauft ein<br />

Nach ACSSystemsund Tangible Benefitsorgtnun Qolcom für einen weiteren Zugewinn<br />

von Marktanteilen im britischen Business-to-Business-Markt.<br />

Die Bechtle AG setzt ihre internationale<br />

Akquisitionsstrategie<br />

fort und verstärkt<br />

sich in Großbritannien mit dem<br />

SystemintegratorQolcom Limited.<br />

Der Firmensitz des 2005 gegründeten<br />

IT-Spezialisten in Newbury<br />

westlich von London schließt eine<br />

Lücke zwischen zwei bereits vorhandenen<br />

Standorten auf der Insel.<br />

Qolcom beschäftigt 44 Mitarbeitende<br />

und erzielte im zurückliegenden<br />

Geschäftsjahr 30<br />

Millionen Euro Umsatz. Das Kerngeschäft<br />

des Systemintegrators<br />

umfasst digitale Arbeitsplatzlösungen,<br />

intelligente Netzwerk-Infrastruktur<br />

und IT-Security.<br />

Mit eigenen Gesellschaften<br />

in 14 Ländern vertreten<br />

Das Management von Qolcom<br />

zielt mit dem Verkauf anBechtle<br />

auf die Weiterentwicklung des eigenen<br />

Unternehmens unter dem<br />

Dach einer großen, internationalen<br />

Gruppe und will so zugleich<br />

die Nachfolge für einen Teil des<br />

Expansiv: Bechtle,hier die Hauptverwaltung in Neckarsulm, wächstweltweit.<br />

Führungsteams absichern. Der<br />

derzeitige Geschäftsführer Keith<br />

Reading bleibt in gleicher Funktion<br />

im Unternehmen. Nach dem<br />

Zukauf des IT-Dienstleisters ACS<br />

Systems im November 2022 und<br />

dem Wiederverkäufer Tangible<br />

Benefit imMärz 2023 durch<br />

Bechtle sorgt nun Qolcom fürden<br />

weiteren Zugewinn von Marktanteilen<br />

im britischen Business-to-<br />

Kärcher hält Weltrekord<br />

Kärcher hat den Guinness-<br />

Weltrekord als meistverkaufte<br />

Marke für Hochdruckreiniger<br />

erhalten. Das Unternehmen<br />

„bestätigt damit seine<br />

weltweit herausragende Stellung<br />

in der Produktkategorie, die als<br />

Herzstück so unverwechselbar<br />

mit der Marke verbunden ist“,<br />

heißt es in einer Mitteilung.Seine<br />

führende Position habe sich Kärcher<br />

über die Jahrzehnte mit innovativenund<br />

qualitativ hochwertigen<br />

Hochdruckreinigern und<br />

Zubehören erarbeitet. Bereits im<br />

Jahr 1950 erfand Alfred Kärcher<br />

den ersten europäischen Heißwasser-Hochdruckreiniger,<br />

der<br />

bis heute fester Bestandteil von<br />

Firmenfoto: Bechtle<br />

Business-Markt. Einschließlich<br />

der lokalen Präsenz in Manchester,<br />

Northampton, London und<br />

Chippenham ist Bechtle in 14 europäischen<br />

Ländern mit eigenen<br />

Gesellschaften und über ein Partnernetzwerk<br />

auf allen Kontinenten<br />

vertreten.<br />

Bechtle ist bereits seit 26 Jahren<br />

in Großbritannien präsent und<br />

bietet Unternehmen und öffentlichen<br />

Auftraggebern ein Portfolio<br />

aus Hardware, Software, Solutions<br />

und Services.<br />

Gemeinsam mit Qolcom beschäftigt<br />

das IT-Systemhaus an fünf<br />

Standorten gut 370 Mitarbeitende.<br />

Daskonsolidierte Umsatzvolumen<br />

erreicht rund 290 Millionen<br />

Euro.<br />

pm<br />

www.bechtle.com<br />

Das Unternehmen istdie aktuell meistverkaufteHochdruckreiniger-Markeund hat es mit seinen<br />

Verkaufszahlenins Guinessbuch geschafft.<br />

Druckintensiv: Kärcher-Hochdruckreiniger sindweltweit im Einsatz<br />

und lassen auch historischeBausubstanz erstrahlen. Foto: NPG-Archiv<br />

Reinigungsaufgaben in Industrie<br />

und Gewerbe ist. ImJahr 1984<br />

gelang der erfolgreiche Einstieg<br />

ins Endkundengeschäft, als Kärcher<br />

mit dem Modell HD 555 den<br />

weltweit ersten tragbaren Hochdruckreiniger<br />

für Haus und Garten<br />

auf den Markt brachte. Kärcher<br />

bietet heute mehr als 3000<br />

Produkte an. Der Hochdruckreiniger<br />

ist nach wie vor das Gerät,<br />

das als charakteristisches Aushängeschild<br />

gilt. Zuletzt hat Kärcher<br />

die Reinigungsleistung bei<br />

den Hochdruckreinigern mit einer<br />

neuartigen Düse um 50 Prozent<br />

im Vergleich zu einer Standard-Flachstrahldüse<br />

gesteigert.<br />

Im vergangenen Jahr hat Kärcher<br />

zumzweiten Mal in der Firmengeschichte<br />

sein Kernprodukt überarbeitet<br />

und eine neue Palette von<br />

professionellen Kaltwasser- und<br />

Heißwasser-Hochdruckreinigern<br />

vorgestellt.<br />

pm<br />

www.kaercher.com<br />

Fega &Schmidt als Top-Zulieferer<br />

ANSBACH. Der Elektrogroßhändler Fega &Schmitt wurde<br />

nach 2023 auch in diesem Jahr mit dem renommierten<br />

Siegel „Top PV Zulieferer“ des unabhängigen Bonner<br />

Marktforschungsinstituts EUPD Research<br />

ausgezeichnet. Die Anerkennung basiert auf der Befragung<br />

„PV InstallerMonitor“ unter Elektroinstallateuren.<br />

Das Panel würdigte vor allem die Service- und Dienstleistungsqualität<br />

der 61 Niederlassungen von Fega &<br />

Schmitt bei Kundenberatung, Lieferung und Montage<br />

von Fotovoltaik-Anlagen. In der unabhängigen Befragung<br />

unter PV-Installateuren hatten diese insbesondere<br />

die schnelle und zuverlässige Lieferung, die hohe Qualität<br />

der Beratung sowie die Flexibilität und Kompetenz<br />

bei Montagedienstleistungen hervorgehoben. Diese<br />

Faktoren wurden von den befragten Unternehmen als<br />

entscheidend für ihre Zufriedenheit mit dem Händler<br />

Fega &Schmitt genannt.Umfür Kunden Transparenz im<br />

Fotovoltaik-Markt zu schaffen,hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut<br />

EUPD Research eine wissenschaftliche<br />

Methode zur unabhängigen Bewertung von<br />

Unternehmen entwickelt. Dasdaraus entstandene Siegel<br />

„Top PVZulieferer” basiert demnach auf einer mehrstufigen<br />

Analyse der Kundenzufriedenheit sowie des<br />

Distributionsanteils.<br />

pm<br />

Sportliches Sommerlager<br />

Würth IndustrieService lud Mitarbeiterkinder wieder zum Ferienprogramm. Diesmal fanddas Treffen<br />

unter anderem nach dem olympischen Prinzip statt.<br />

Olympiaden meistern, Pokale<br />

basteln, imWildpark<br />

klettern: All das bot das 14.<br />

MiKi-Sommerlager von Würth Industrie<br />

Service. Rund 60Mitarbeiterkinder<br />

im Alter von sechs<br />

bis elf Jahren wurden mit einem<br />

abwechslungsreichen Programm<br />

rund um das Gelände der Kopernikus-Realschule<br />

in Bad Mergentheim<br />

betreut.<br />

Mit dem Sommerlager bietet<br />

Würth Industrie Service den Kindern<br />

der rund 1800 Mitarbeiter<br />

ein Rundum-Programm voller<br />

Spiel und Spaß, um während<br />

derschulfreienZeit innerhalb der<br />

Sommerferien für Abwechslung<br />

zu sorgen. Auch in diesem Jahr<br />

wurden die „MiKi’s“ täglich von<br />

sieben bis 17.30 Uhr –angepasst<br />

an die Arbeitszeiten der Eltern –<br />

von sechs Auszubildenden von<br />

Würth Industrie Servicebetreut.<br />

Dabei drehte sich alles umdas<br />

Motto „WIS Kids bei den Olympischen<br />

Spielen“. Die jungen Athletinnen<br />

und Athleten konnten sich<br />

in vielen verschiedenen sportlichen<br />

Disziplinen wie Weitwurf,<br />

Sack- und Seilhüpfen, Schubkarrenrennen<br />

und Dosenwerfen<br />

messen und um den Sieg wetteifern.<br />

pm<br />

www.wuerth-industrie.com<br />

Abwechslung: Auch ihre Kletterkünste konnten die Kinder beim<br />

diesjährigen MiKi-Sommerlager unter Beweisstellen. Foto: PiaSchmitt


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Journal 23<br />

Startschuss für Sued-Link<br />

Mit dem Projektauftrag beteiligt sich Leonhard Weiss an einem dergrößten<br />

Infrastrukturvorhabender Energiewende in Deutschland.<br />

Die Bauarbeiten von Sued-<br />

Link in Baden-Württemberg<br />

haben offiziell begonnen.<br />

Mit einem Festakt fiel auch<br />

für Leonhard Weiss der offizielle<br />

Startschuss zum Ausbau des Projektabschnitts<br />

im Nordosten des<br />

Bundeslandes.<br />

Windkraft aus demNorden<br />

für den Süden<br />

Verbraucher haltensichbeimKauf<br />

von Solaranlagen zurück<br />

Unterdurchschnittliches Wachstumbei denNeuinstallationen in SchwäbischHall.<br />

Gesundheit im Blick<br />

Mit umfangreichen Gesundheits-<br />

und Vorsorgeleistungen<br />

setzt Ingenia<br />

Projects ein starkes Zeichen<br />

als moderner Arbeitgeber. Durch<br />

nachhaltige Mobilitätsangebote,<br />

maßgeschneiderte Gesundheitsprogramme<br />

undeinevorbildliche<br />

finanzielle Vorsorge zeigt Ingenia,<br />

dass es mehr ist als nur ein Arbeitsplatz<br />

–esist einOrt,andem<br />

sich Mitarbeitende ganzheitlich<br />

wertgeschätzt fühlen.<br />

So unterstützt der Anbieter innovativer<br />

Fotovoltaik-Produkte<br />

aus Kirchberg seine Angestellten<br />

bei der nachhaltigen Fortbewegung<br />

durch das JobRad-Leasing-<br />

Modell. Alle sozialversicherungspflichtigen<br />

Mitarbeiter, die ihre<br />

Verbindend: LW bringt denwindreichen Nordenmit dem energiehungrigen<br />

Süden zusammen,hier stellvertretend(v. li.) Martin Brenner,<br />

Jochen Eidel, Robert Kreß, Andreas Baumannund Oliver Hofmann mit<br />

Werner Götz, Geschäftsführer vonTransnet BW.<br />

Foto: L. Weiss<br />

Sued-Link ist eines der größten<br />

Infrastrukturvorhaben der Energiewende.<br />

Die Gleichstrom-Erdkabelverbindung<br />

wird ab Ende<br />

2028 die windreichen Regionen<br />

Norddeutschlandsmit Bayernund<br />

Baden-Württemberg verbinden.<br />

Die 700 Kilometer lange Verbindung<br />

wird von den beiden Übertragungsnetzbetreibern<br />

Transnet<br />

BW und Tennet realisiert. Tennet<br />

ist für den nördlichen Trassenabschnitt<br />

und die Konverter<br />

in Schleswig-Holstein und Bayern<br />

zuständig, Transnet BW verantwortet<br />

den südlichen Trassenabschnitt<br />

und den Konverter<br />

in Baden-Württemberg. Winfried<br />

Kretschmann, Ministerpräsident<br />

des Landes Baden-Württemberg,<br />

hob die Bedeutungdes Projekts<br />

für die Energiewende hervor:<br />

„Sued-Link wird unser Land<br />

mit den riesigen Windparks im<br />

Norden verbinden und soStrom<br />

aus konventionellen Kraftwerken<br />

ersetzen.“ Die Bauarbeiten wurden<br />

am27. September mit einem<br />

Festakt eingeläutet, an dem zahlreiche<br />

Vertreter aus Politik und<br />

Wirtschaft teilnahmen. „Wir freuen<br />

uns, Teil dieses bedeutenden<br />

Projekts zu sein und damit einen<br />

Beitrag zur Energiewende und<br />

dem Netzausbau in Deutschland<br />

zu leisten“, betont Robert Kreß,<br />

Im zweiten Quartal <strong>2024</strong> wurden<br />

in Schwäbisch Hall insgesamt<br />

148 Solaranlagen neu<br />

installiert. Dies entspricht einem<br />

Zuwachs von 5,8 Prozent im Vergleich<br />

zum Vorquartal, wie aus<br />

dem aktuellen Solar-Atlas des<br />

Berliner Solaranlagen-Vergleichsportals<br />

Selfmade Energy hervorgeht.<br />

Damit liegt das Wachstum<br />

in Hall unter dem bundesweiten<br />

Durchschnittvon 7,4 Prozent.<br />

Die Gesamtzahl der inder Siederstadt<br />

installierten Solaranlagen<br />

beträgt aktuell 2711 Anlagen<br />

–das entspricht ungefähr einer<br />

Fläche von38Fußballfeldern.<br />

Die installierte Leistung liegt damit<br />

bei insgesamt 60Megawatt.<br />

Gemessen an der Anzahl der Fotovoltaik-Anlagen<br />

pro <strong>10</strong>00 Einwohner<br />

schafft Schwäbisch Hall<br />

es imRanking der Städte aufPlatz<br />

535 von insgesamt 2050, gemessen<br />

an der insgesamt installierten<br />

Leistungauf Rang <strong>10</strong>4.<br />

Tim Rosengart, Geschäftsführer<br />

von Selfmade Energy: „Obwohl<br />

2023 so viele Fotovoltaik-Anlagen<br />

in Deutschland installiert wurden<br />

wie noch nie zuvor, war die<br />

Nachfrage im ersten und zweiten<br />

Quartal <strong>2024</strong> vergleichsweise<br />

schwach.“ Esscheine, dass viele<br />

Hausbesitzer einen Kauf hinauszögerten.<br />

„Gründe hierfür sind sicherlich<br />

die im Vergleich zu Beginndes<br />

Ukrainekrieges stark gefallenen<br />

Energiepreise, die höheren<br />

Finanzierungskosten bei<br />

den Banken sowie eine allgemeine<br />

Unsicherheit in Bezug auf die<br />

zukünftige wirtschaftliche Entwicklung,<br />

die viele Verbraucher<br />

von größeren Investitionen abhalten<br />

dürfte“, so Rosengart. Demzufolge<br />

seien die meisten Solarfirmen<br />

derzeit nur schwach ausgelastet<br />

und gewährten Preisnachlässe<br />

von bis zu 25 Prozent. Noch<br />

bis Anfang 2023 sei die Nachfrage<br />

nach Solaranlagen aufgrund<br />

der extremen Energiepreise nach<br />

Ausbruch des Krieges und dem<br />

Ingenia Projects fördert aufvielfacheWeise dasWohlergehen seiner Mitarbeiter.<br />

Probezeit erfolgreich absolviert<br />

haben, haben die Möglichkeit, bis<br />

zu zwei Fahrräder ohne Anschaffungswertbegrenzung<br />

zu leasen.<br />

Dabei profitieren sie von einer<br />

cleveren Gehaltsumwandlung.<br />

Zudem bietet das Unternehmen<br />

ein gesundheitsförderndes<br />

Betriebssportprogramman. Unter<br />

der fachkundigen Anleitung einer<br />

anerkannten Sport- und Physiotherapeutin,<br />

haben die Mitarbeitenden<br />

die Möglichkeit, freiwillig<br />

am Sportkurs teilzunehmen.<br />

Das Programmzieltdarauf ab, die<br />

negativen Auswirkungen des langenSitzenszureduzieren,die<br />

Haltung<br />

zu verbessern, Schmerzen<br />

vorzubeugen und einBewusstsein<br />

für gesundheitsförderliches Verhalten<br />

zuschaffen. Ein weiterer<br />

Beweis für das Engagement von<br />

Ingenia für die Gesundheit ihrer<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

ist auch dieMöglichkeit, nach<br />

Geschäftsführer im Straßen- und<br />

Netzbau von LeonhardWeiss.<br />

Weiss: Losstreckeüber40<br />

Kilometer<br />

Das Los des Familienunternehmens<br />

umfasst den Bau von 40Kilometern<br />

der Sued-Link-Leitung<br />

zwischen der Landesgrenze zu<br />

Bayern und der Landkreisgrenze<br />

Main-Tauber zum Neckar-Odenwald-Kreis.<br />

Dabei werden zwei<br />

Schutzrohre mit je30Zentimetern<br />

Durchmesser für die Stromkabel<br />

verlegt. Parallel verbauen<br />

die Teams Schutzrohre für Steuer-<br />

und Kommunikationsleitungen.<br />

Der Auftrag besteht sowohl<br />

ausder Herstellungder Leitung in<br />

offener Grabenbauweise, alsauch<br />

aus der grabenlosen Herstellung<br />

von Spülbohrungen mit teilweise<br />

über <strong>10</strong>00 MeternLänge. pm<br />

https://suedlink.com<br />

Verhalten: In Schwäbisch Hall<br />

wurden weniger Solaranlagen<br />

installiert.<br />

Foto: M. Brandt/dpa<br />

Wunschnach Absicherung dereigenen<br />

Energieversorgung extrem<br />

hoch gewesen.<br />

pm<br />

www.selfmade-energy.com<br />

Mehrwert: UmfangreicheGesundheitsleistungensorgenfür<br />

zufriedene Mitarbeiter.<br />

Foto: Ingenia<br />

der Probezeit eine umfangreiche<br />

Zusatz-Krankenversicherung abzuschließen.<br />

pm<br />

www.ingenia-projects.de<br />

NEWSLINE<br />

TII gewinnt neuen Vertriebs- und<br />

Serviepartner für Italien<br />

ULM/PFEDELBACH. Die TII-Group mit rund 900 Mitarbeitern,<br />

die unter anderem mit Scheuerle Fahrzeugbau<br />

auch einen Sitz in Pfedelbach hat, intensiviert ihre Präsenz<br />

in Europa. Mit Movincar hat TII Kamag einen Vertriebs-<br />

und Servicepartner für ganz Italien gewonnen.<br />

Die aufUmschlagslösungenspezialisierte Movincar wird<br />

italienischen Kunden künftig die Hoflogistikfahrzeuge<br />

von TII Kamag anbieten. Das Unternehmen aus der<br />

Aprolis-Gruppe, ein international tätiger Verbund aus<br />

Unternehmen, die Umschlaglösungen anbieten, ist spezialisiert<br />

aufden Vertrieb und Handel von Intra- und Hoflogistiklösungen<br />

führender Hersteller. „Dadurch besitzt<br />

Movincar das Know-how, umauch unsere anspruchsvollen<br />

Kunden sachkundigzuberaten und zu betreuen“,<br />

erklärt Peter Brenner,Area Sales Manager bei TII Kamag.<br />

Die CGM Movincar Gruppe deckt mit ihrem umfassenden<br />

Vertriebs- und Servicenetz einschließlich acht eigenen<br />

Niederlassungen, <strong>10</strong>0 Außendiensttechnikern sowie<br />

zahlreichen weiteren autorisierten Partnern Italien vollständig<br />

ab.<br />

pm<br />

Zwei neue Sachverständige bei<br />

der Handwerkskammer<br />

REGION. Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken hat<br />

zwei neue Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt:<br />

Markus Bleyer aus Heilbronn für das Raumausstatterhandwerk<br />

und Jochen Röck<br />

aus Werbach für<br />

das Parkettlegerhandwerk.<br />

Sachverständige<br />

helfen<br />

als neutrale<br />

Experten weiter,<br />

wenn es zum<br />

Streit zwischen<br />

Kunde und Handwerker kommt. Auftraggeber für ein<br />

Gutachten können Verbraucher,Bauherren, Handwerksbetriebe<br />

und Gerichte sein.<br />

pm<br />

Spenden in Höhe von 24.000 Euro<br />

BAD MERGENTHEIM. Spenden für den guten Zweck:<br />

Bei mehreren Triathlon-Veranstaltungen hat die Firma<br />

Roto, Hersteller von Fensterlösungenrund um das Dach,<br />

für teilnehmende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die<br />

Startgebühr entrichtet und bei Kunden und Partnern<br />

Spenden gesammelt. Zusammen mit der Summe aus<br />

dem „Stadtradeln <strong>2024</strong>“ kamen,aufgestockt von Roto,<br />

insgesamt 24.000 Euro zusammen. Die Spendengelder<br />

werden zu vier gleichen Teilen unter der Wilhelm-Frank-<br />

Stiftung für die Förderung von Wissenschaft und Forschung,<br />

der Elfriede-Frank-Stiftung für unverschuldet in<br />

Not geratene Menschen, der Initiative „Sportler gegen<br />

Hunger“ für den vereinfachten Zugang zu Schulbildung<br />

in Afrika, und 22 Kindergärten in und um Bad Mergentheim<br />

aufgeteilt.<br />

pm<br />

Intersport hat sein Category<br />

Management verstärkt<br />

HEILBRONN. Der Sportfachhändler Intersport baut sein<br />

Category Management weiter aus: Zum 1. Oktober ist<br />

das Führungsteam mit Verantwortung für die komplette<br />

Lieferkette um Stefan<br />

Gmeiner ergänzt<br />

worden. Gmeiner<br />

wird als Division<br />

Manager die Sortimente<br />

Outdoor,Winter,<br />

Swim & Beach<br />

weiterentwickeln.<br />

Der Kaufmann und<br />

Betriebswirt war zuletzt<br />

Regional Director beim Sportartikelhersteller Columbia<br />

Sportswear undindieser Funktion seit 2018 verantwortlich<br />

für die Führung eines fast 30-köpfigen<br />

Sales- und Marketing-Teams. Er verantwortete acht zentral-<br />

und osteuropäische Märkte. Zuvor war erab2006<br />

als Key Account Manager DACH bei Timberland World<br />

Trading, München.<br />

pm<br />

Foto: Intersport Foto:HWK


24 Firmen &Märkte<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

Kämpferischer Blick nach vorne<br />

Die Baugruppe Stauch erweitertihren HauptsitzamStandort Kupferzell. Seit1933ist derBetrieb familiengeführt. Mitdem Anbauwill<br />

das Unternehmen mitteninder angespannten Situation am Bau auch ein Signal geben. VONANTONIO DEMITRI<br />

Ob der Rohbau des Autohauses<br />

Koch, das Wohnquartier<br />

im Lehen oder<br />

die Erweiterung der Kläranlage<br />

Vogelholz –Stauch ist auch in<br />

Schwäbisch Hall ein bekannter<br />

Name. Seit 1933 ist der Betrieb<br />

familiengeführt, inzwischen bereits<br />

in dritter Generation.<br />

Neuer Hauptsitz schon<br />

nach sieben Jahren zu klein<br />

Die Firmenzentrale, die jetzt erweitert<br />

wird, steht gerade einmal<br />

sieben Jahre und istschon zu<br />

eng geworden. „Wir haben keine<br />

Büroplätze mehr, alle Kapazitäten<br />

sind belegt“, erklärte Christian<br />

Dorsch, Geschäftsführer bei<br />

Stauch. Als das Unternehmen<br />

2017 die neuen Räumlichkeiten<br />

bezogen habe, „dachten wir, das<br />

reicht erst einmal eine Weile“, so<br />

Dorsch. „Wir wachsen aber weiter<br />

und schaffen neue Arbeitsplätze.“<br />

Somitsei der Spatenstich der<br />

erste Schritt in eine neue Zukunft<br />

des Unternehmens.<br />

„Eine große Portion<br />

Durchhaltevermögen“<br />

Der Kupferzeller Bürgermeister<br />

Christoph Spieles nannte den Spatenstich<br />

angesichts der aktuellen<br />

konjunkturellen Lage am Bau ein<br />

Spatenstich: DieGeschäftsführer Ralf Ehrler,Bernd Griesinger und Karl-HeinzDorsch, BürgermeisterChristoph Spieles,Geschäftsführer Christian<br />

Dorsch, ProjektleiterinNadine Veinauer und Bauleiter Dominik Sander (v.l.n.r.) beim symbolischen Erdaushub.<br />

Foto: Antonio De Mitri<br />

„Wir setzen ein<br />

Zeichen, dass wir<br />

an unsereRegion<br />

glauben.“<br />

„Zeichen von Stärke, Weit- und<br />

Zuversicht“. In Zeiten wie diesen<br />

seien neben Flexibilität und Kreativität<br />

vor allem „eine große Portion<br />

Durchhaltevermögen“ erforderlich.<br />

Auf zwei Stockwerken,<br />

die sich direkt andas bestehende<br />

Gebäude anschließen werden,<br />

sollen nach Fertigstellung zehn<br />

neue Arbeitsplätze eingerichtet<br />

werden, unter anderem für Verwaltung,<br />

Bauleitung, Planungsabteilung<br />

und Finanzbuchhaltung.<br />

Dorsch: „Insgesamt eine Erweiterung<br />

um 40 Prozent.“ Geplante<br />

Bauzeit sind 18Monate. Bauherr<br />

ist –wie sollte es anders sein –<br />

die Stauch Baugruppe selbst. Das<br />

Projekt steht für die erfreuliche<br />

Entwicklung des Betriebs, der in<br />

den letzten Jahren personell aufstocken<br />

konnte. Dorsch: „Mit<br />

dem Erweiterungsbau setzen wir<br />

deshalb auch ein Zeichen dafür,<br />

dass wir an unsere Region glauben<br />

und in Zukunft weiter wachsen<br />

wollen –trotz der schwierigen<br />

Zeiten im Baugewerbe.“<br />

HerausforderungenamBau<br />

nehmen weiter zu<br />

Die Gesamtlage in der Branche sei<br />

angespannt, auch weil Deutschland<br />

auf eine Rezession zusteuere.<br />

Hinzu kämen die steigenden<br />

Kosten. „Die Herausforderungen<br />

nehmen weiter zu. Aber wir wären<br />

nicht Stauch aus Kupferzell,<br />

wenn uns das behindern würde“,<br />

gab sich der Geschäftsführer vor<br />

den Beschäftigten kämpferisch.<br />

„Gerade jetzt schauen wir nach<br />

vorne–so, wie viele anderekleine<br />

und mittelständische Unternehmen<br />

in Hohenlohe auch handeln<br />

statt zu zaudern.“ Neben ihrem<br />

Hauptsitz in Kupferzell ist<br />

die Baugruppe in Gräfelfing bei<br />

München und im oberbayrischen<br />

Waidhofen bei Schrobenhausen<br />

vertreten. Außer Hoch- und<br />

Tiefbau für private, gewerbliche<br />

und öffentliche Kunden gehören<br />

Sanierungen und der Ankauf von<br />

Grundstücken zumPortfolio.<br />

stauch-baugruppe.de<br />

Studenten bei Schubert und Beckhoff<br />

Ineinem Blockseminar erhielten Studenten aus Aalen und Heilbronn Einblicke in die Systemautomationund denVerpackungsmaschinenbau.<br />

In den zwei letzten Septemberwochen<br />

nutzten acht Studenten<br />

der Mechatronik an der<br />

Hochschule Aalen sowie ein Student<br />

der Hochschule Heilbronn<br />

während der vorlesungsfreien<br />

Zeit die Möglichkeit, innovative<br />

Verpackungstechnologien im<br />

Rahmen eines 14-tägigen Blockseminars<br />

kennenzulernen. „Mit<br />

diesemPilotprojekt gehen wir bewusst<br />

neue Wege, um im direkten<br />

Miteinander mit renommierten<br />

Industriepartnern die Verzahnung<br />

von Theorie und Praxis<br />

zu stärken und in einem auf zwei<br />

Wochen konzentrierten Lernerlebnis<br />

greifbarer zu machen,<br />

gleichzeitig damit aber auch den<br />

Leistungsdruck während des regulären<br />

Vorlesungszeitraums zu<br />

verringern“, erläutert Studiendekan<br />

Prof. Dr. Peter Eichinger<br />

die Intention des erstmals angebotenen<br />

Wahlfachs.„Die Studierenden<br />

waren begeistert von der<br />

Idee, zwei Wochen unmittelbar in<br />

den Entwicklungsalltag bei zwei<br />

regionalen Firmen eingebunden<br />

zu werden“, berichtet Prof. Dr.<br />

Markus Glück. Gleich am ersten<br />

Tag ging es mit einer Einführung<br />

in die genutzte Steuerungstechnik<br />

im Crailsheimer Trainingszentrumder<br />

Firma Beckhoff Automation<br />

los. Wichtige Grundlagen der<br />

Steuerungs- und Regelungstechnik<br />

wurden wiederholt und direkt<br />

am Gerät unter der Anleitung der<br />

Applikationsingenieure Fabian<br />

Heer und MarkusSeckler ausprobiert.<br />

Ab dem dritten Tag ging es<br />

dann zum zweiten Partnerunternehmen,<br />

Gerhard Schubert Verpackungsmaschinen.<br />

„Wir waren voll in den Unternehmensalltag<br />

integriert. Sicherheitsschuhe<br />

an und direkt ans Gerät“,<br />

erzählt Justin Schmidt, Studentim<br />

vierten Semester, voller Begeisterung.<br />

Drei Roboter waren für die<br />

Seminarteilnehmer vorbereitet<br />

worden. Die Dozenten Mohamed<br />

Salam Kellil, Hannes Häusler und<br />

Ghazi Chouikh stellten zunächst<br />

die Gerätearchitektur eines neuen<br />

Robotertyps vor. Es galt die kennengelernte<br />

Steuerungstechnik<br />

zu finden, die Roboterprogrammierung<br />

kennenzulernen und die<br />

ersten Bewegungsabläufe auszuprobieren.<br />

Schrittweise wurden<br />

die Seminarteilnehmer nach kurzen<br />

theoretischen Einführungen<br />

in Bildverarbeitung, Antriebs-und<br />

Regelungstechnik, KI-Methoden,<br />

Arm- und Werkzeugkonstruktion<br />

an ihre Projektaufgaben herangeführt.<br />

„Die zweite Seminarwoche<br />

stand ganz im Zeichen des angewandten<br />

mechatronischen Systementwurfs“,<br />

erläutert Prof. Dr.<br />

Bernhard Höfig das Lehrgangskonzept.<br />

„Die Seminarteilnehmer<br />

bekamen Zugang zu drei Robotersystemen<br />

und durften sich selbst<br />

ausprobieren; eine für sie ganz<br />

wertvolle Lernerfahrung, die sie<br />

mit spürbarer Leidenschaft angingen“,<br />

ergänzt Prof. Dr. Ulrich<br />

Schmitt, der die Gruppe zeitweise<br />

begleitete.<br />

Dieses Pilotprojekt war ein voller<br />

Erfolg, so das einhellige Fazit<br />

aller Beteiligten im Rahmen der<br />

abschließenden Feedbackrunde.<br />

Die Studenten waren begeistert<br />

vonder Praxisnähe des Seminarsund<br />

dem Lernerlebnis in den<br />

Technikabteilungen.<br />

Begeistert zeigte sich auch Prof.<br />

Dr. Peter Eichinger: „Die Ziele<br />

unseres Pilotprojekts wurden<br />

voll erreicht. Man ist beeindruckt,<br />

welche Ergebnisse man in einem<br />

guten Miteinander und bei der<br />

Konzentration auf ein Thema erzielt<br />

und dabei noch Spaß haben<br />

kann“. Sein Fazit: „Das ist wahrlich<br />

ein vorbildliches Engineering<br />

für eine lebenswerte Welt, waswir<br />

hier kennenlernen durften. Dies<br />

ruft geradezu nach einer Fortsetzung,<br />

vielleicht sogar Ausdehnung.“<br />

pm<br />

www.schubert.group<br />

www.beckhoff.com<br />

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Der Küchentreff GmbH<br />

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seit 2004<br />

Aufgabe: Studenten beim Programmieren eines Roboters im Rahmen<br />

des Seminars „Smart Packaging Technologies“ bei Schubert. Foto: Schubert


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Firmen &Märkte 25<br />

Optimismus im Jubiläumsjahr<br />

Creglinger SpritzgussexperteWirthwein sieht trotz gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen vieleWachstumschancen. VONADINA BAUER<br />

Steigende Konkurrenz aus<br />

China, die verschärften Abgasvorschriften<br />

der EU und<br />

sinkende Absatzzahlen–diedeutsche<br />

Automobilindustrie gerät zunehmend<br />

unter Druck. Das geht<br />

auch an Zulieferernwie derCreglinger<br />

Wirthwein SE nicht spurlos<br />

vorbei. „Für das Geschäftsfeld<br />

Mobility ergeben sich im Moment<br />

viele Fragezeichen. Hier müssen<br />

nun endlich die Stückzahlen<br />

wieder steigen“, erklärt Marcus<br />

Wirthwein. Der Vorsitzende des<br />

Aufsichtsrats ist aber auch überzeugt,<br />

dass geradefür E-Autos die<br />

Kunststoffkomponenten besonders<br />

wichtig sind, und sich daher<br />

auch künftig wieder Wachstumschancenergeben.<br />

Ähnlichbewertet der Geschäftsleiter<br />

aktuell die Lage im Geschäftsbereich<br />

„Home Appliance“, also<br />

bei Komponenten für Hausgeräte:<br />

„Die Branche hat im Moment<br />

eine Delle, weil sich die Menschen<br />

in Coronazeiten mit neuen<br />

Geräten eingedeckt haben. Da ist<br />

aktuell eine Sättigung eingetreten.<br />

Aber wir sehen hier Chancen, mit<br />

Zum Unternehmen<br />

weiteren Kunden ins Geschäft zu<br />

kommen.“<br />

POTENZIALE Insgesamt gibt<br />

sich die Creglinger Unternehmensgruppe<br />

im Jubiläumsjahr –<br />

gegründet wurde Wirthwein 1949<br />

durch Walter Wirthwein –kein<br />

bisschen altersmüde. Im Gegenteil:<br />

Mit einer klaren Fokussierung<br />

soll dynamisch die Zukunft<br />

gestaltet werden. „Gerade wird<br />

uns einiges abverlangt. Aber wir<br />

werden die Chance nutzen“, ist<br />

Dr.RalfZander,Sprecher des Vorstands,<br />

überzeugt.<br />

Besonderes viel Potenzial sehen<br />

die Verantwortlichen aktuell<br />

in der Sparte „Rail Infrastructure“,<br />

mit der vor einem Dreivierteljahrhundert<br />

alles begann. „Die<br />

Eisenbahn wurde –wie man täglich<br />

inden Medien verfolgen kann<br />

–lange Zeit etwas vernachlässigt.<br />

Hier besteht ein riesiger Investitionsstau,<br />

der für die kommenden<br />

Jahre hoffen lässt. Aber auch der<br />

Wandel hin zunachhaltiger Mobilität<br />

verspricht uns für die Zukunft<br />

eine stabile Auftragslage“,<br />

In den 75Jahren seit Firmengründung hat sich Wirthwein stetig<br />

weiterentwickelt. Mittlerweile ist die Unternehmensgruppe an 22<br />

Standorten in Deutschland, Polen, den USA, China, Spanien und in<br />

der Türkei tätig und beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter. Darunter<br />

fallen für die Wirthwein-Gruppe 185 Azubis und Studenten, von<br />

denen alleinindiesem Ausbildungsjahr 59 ihre berufliche Zukunft<br />

bei Wirthwein starteten.<br />

Im Jahr 2023 verbuchte die Gruppe einen Umsatz von464 Millionen<br />

Euro, inklusive Bembe Parkett. Auf die Wirthwein SE fallen<br />

davon 380 Millionen Euro.Ein Erfolgsrezept ist die Diversifikation.<br />

Der Kunststoff-Spezialist ist tätig in den Geschäftsfeldern Mobility,<br />

Rail Infrastructure,New Energy,Home Appliance und Medical sowieimBereich<br />

InteriorDesign undParkett.<br />

Gefragt: Das internationale Messeteam von Wirthwein nutztedie „InnoTrans“, LeitmesseimSchienenverkehr,für die Vorstellung vonProduktneuheiten.GeradeimGeschäftsbereich<br />

„Rail Infrastructure“ liegt viel Potenzial für künftige Erfolge.<br />

Foto: Wirthwein<br />

meint der Vorsitzende des Aufsichtsrats.<br />

Deutliches Wachstum verbucht<br />

seit geraumer Zeit auch der Geschäftsbereich<br />

„Medical“. Ein<br />

Grund für den Erfolg: Die Medizinbranche<br />

profitiere von der zunehmenden<br />

Alterung der Gesellschaft.<br />

Die imJanuar 2023 vorgestellte,<br />

vorfüllbare Spritze komme<br />

etwa bei Kunden sehr gut an.<br />

Daher stünden Überlegungen zu<br />

einer Standorterweiterung des<br />

Werks Mühltal bei Darmstadt im<br />

Raum.<br />

Neben den konjunkturellen Herausforderungen<br />

beschäftigt<br />

auch das große Thema Nachhaltigkeit<br />

die Creglinger Unternehmensgruppe.<br />

Die Stromgewinnung<br />

sei zum Beispiel ein wichtiges<br />

Thema, da der Energieverbrauch<br />

beim Kunststoffspritzguss<br />

sehr hoch sei.<br />

„Das negative Image von Kunststoff<br />

ist politisch vorangetrieben,<br />

viele Produkte können nur<br />

aus Kunststoff produziert werden.<br />

Man denkehierandie Fahrzeugindustrie,<br />

die Medizintechnik<br />

oder auch den Hausgerätebereich“,<br />

betont Marcus Wirthwein.<br />

Statt Kunststoffe per se zu<br />

verdammen,gehe es darum, richtig<br />

zu recyceln –wozuesein weltweit<br />

funktionierendes Abfallmanagement,<br />

einen bewussten Einsatz<br />

von Kunststoffrohstoffen und<br />

Technologieoffenheit für den Einsatz<br />

vonRegranulaten brauche.<br />

ERWARTUNGEN Der Blick in<br />

die Zukunft fällt optimistisch aus.<br />

Zwar erwartet Finanzvorstand Dr.<br />

Ralf Zander weder für dieses noch<br />

für das kommende Geschäftsjahr<br />

ein Umsatzwachstum, „dafür fehlt<br />

es einfach noch an Dynamik“.<br />

Aber er führt aus: „Mit Standorten<br />

in Europa, Asien und Amerika<br />

sind wir dort vertreten, wo Wirtschaft<br />

ist und wächst. Eine weitsichtige<br />

Unternehmensentwicklung<br />

hat zu einer guten Eigenkapitalbasis<br />

geführt. Auch schwierige<br />

Zeiten –die wir aktuell gesamtwirtschaftlich<br />

haben –werfen die<br />

Wirthwein-Gruppe daher nicht<br />

um.“<br />

Wie sich die Zukunft gestaltet,<br />

müsse man zweiteilig sehen: In<br />

den USA und China wird mit einer<br />

positiven Entwicklung gerechnet.<br />

„In Europa ist eseher schwierig,<br />

insbesondere inDeutschland<br />

ist die Bürokratie zunehmend ein<br />

Problem“, gibt Wirthwein zu bedenken.<br />

„Abgesehen von diesen<br />

Unterschieden werden wir in allen<br />

Regionen unserer Wachstumschancen<br />

nutzen und uns auf<br />

Produktbereiche konzentrieren,<br />

in denen wir uns differenzieren<br />

können“, so Zander.<br />

www.wirthwein.de<br />

Klares Bekenntniszur Marke<br />

Auf der Messe „GaLaBau“inNürnberg präsentiertendie beiden Marken Ariensund AS-Motor<br />

erstmalseineeigeneBekleidungskollektionenfür Fans und Freunde.<br />

Bestätigung<br />

und Antrieb<br />

Passion meets Fashion: Mit<br />

Leidenschaft entwickeln<br />

und produzieren die Experten<br />

für Hochgrasmähen, Rasenpflege<br />

und Schneeräumen<br />

seit Jahrzehnten ihreGeräte.Mit<br />

der gleichen Leidenschaft sind<br />

auch die beiden Bekleidungskollektionen,<br />

die auf der Messe<br />

GaLaBau vorgestellt wurden,<br />

entstanden. Fans und Freunde<br />

der Marken Ariens und AS-Motor<br />

können ihre Verbundenheit<br />

nun auch stilvoll zeigen.<br />

Die Kollektionen bestehen aus<br />

Winterjacken, Hoodies, Polos,<br />

T-Shirts, Caps und Beanies und<br />

bietenhohen Tragekomfort,modernes<br />

Design und Funktionalität.<br />

Besonders hervorzuheben<br />

ist die Verwendung von weicher<br />

Bio-Baumwolle,die fair und umweltfreundlich<br />

produziert wird.<br />

Denn Nachhaltigkeit wird bei<br />

AriensCo und seinen Marken<br />

großgeschrieben. So gilt dieses<br />

Prinzip auch für die neuen Bekleidungskollektionen.<br />

Durch<br />

hohe Qualität und Langlebigkeit<br />

stehen sie fürnachhaltigeMode.<br />

Über einen QR-Code, der auf jedem<br />

Baumwoll-Kleidungsstück<br />

Nachhaltig:Die Keidungist ausumweltfreundlich produzierterBaumwolle.<br />

zu finden ist, kann die gesamte<br />

Produktions- und Lieferkette<br />

transparent zurückverfolgt werden.<br />

Das Design der neuen Casual<br />

Line Kollektion spiegelt dieIdentität<br />

der Marke AS-Motor mit<br />

Sitz im Bühlertal wider. Eswurde<br />

Wert auf ein modernes, aber<br />

dennochzeitloses Erscheinungsbild<br />

gelegt, das sowohl funktional<br />

als auch ästhetisch ansprechend<br />

ist. Die dezente Platzierung<br />

des Markenlogos unterstreicht<br />

den hochwertigen<br />

Charakter der Kleidung, ohne<br />

aufdringlich zu wirken. Hohes<br />

Gras und steile Hänge, genau<br />

dort sind die Hochgrasmäher<br />

von AS-Motor zu Hause. Dafür<br />

stehen die Höhenlinien, die auf<br />

den Kleidungsstücken der neuen<br />

Kollektion zu sehen sind.<br />

Die Casual Line Kollektion des<br />

amerikanischen Mutterkonzerns<br />

Ariens verkörpert die Werte und<br />

Foto: Ariens<br />

den Geist der Marke mit ihrer<br />

langen Geschichte in der Entwicklung<br />

hochwertiger Zero-<br />

Turn-Rasenmäher und Schneefräsen.<br />

Im Zentrum des Designs<br />

steht das charakteristischeZahnrad<br />

des AriensLogos.<br />

Alle Artikel der neuen Bekleidungskollektionen<br />

sind ab Februar<br />

nächsten Jahres bei den<br />

Fachhändlern erhältlich. pm<br />

EBM-Papst ausMulfingen ist Finalist beim<br />

Deutschen Nachhaltigkeitspreis.<br />

Die Nominierung und die<br />

Auszeichnung als Finalist<br />

des Deutschen Nachhaltigkeitspreises<br />

in der Kategorie „Motoren<br />

und Turbinen“ unterstreichen<br />

das Engagement der EBM-<br />

Papst Gruppe im Bereich Nachhaltigkeit<br />

und die Vorreiterrolle<br />

in der Branche. 224 unabhängige<br />

Fachjuroren aus Forschung,<br />

Verbänden, Beratung und Zivilgesellschaft<br />

haben in der zweiten<br />

Juryrunde über die Vorbilder des<br />

Wandels in der deutschen Wirtschaft<br />

entschieden. Aus Sicht der<br />

Experten haben die Finalisten in<br />

ihren Sektoren besonders wirksame,<br />

erfolgreiche und beispielhafte<br />

Beiträge zur Transformation<br />

gezeigt.<br />

Dr. Klaus Geißdörfer, CEO der<br />

Gruppe, freut sich über den Einzug<br />

ins Finale des Deutschen<br />

Nachhaltigkeitspreises: „Das ist<br />

eine tolle Bestätigung für uns alle<br />

bei EBM-Papst, dass wir im Sinne<br />

der Nachhaltigkeit vieles richtig<br />

machen. Und auch ein Antrieb,<br />

uns weiter für den Klimaschutz<br />

und alle anderen ESG-Themen<br />

starkzumachen.“<br />

Seit der Gründung setzt sichEBM-<br />

Papst dafür ein, dass jedes neu<br />

entwickelte Produkt seinen Vorgänger<br />

ökonomisch und ökologisch<br />

übertrifft. Der Ventilatorenund<br />

Motorenhersteller hat sich<br />

zumZiel gesetzt, ein besseresKlima<br />

zu schaffen –für Mensch und<br />

Umwelt. So streben die Mitarbeitenden<br />

danach, nachhaltiges Denken<br />

und Handeln mit fortschrittlicher<br />

Technologie zu verweben.<br />

EBM-Papst steht für nachhaltige<br />

und intelligente Lösungen<br />

in der Luft- und Antriebstechnik.<br />

Bereits im Jahr 2013 wurde<br />

das Unternehmen in der Kategorie<br />

„Deutschlands nachhaltigste<br />

Unternehmen“ mit dem Nachhaltigkeitspreis<br />

ausgezeichnet. Der<br />

Preis wird Ende November, im<br />

Rahmen des 17. Deutschen Nachhaltigkeitstages<br />

vergeben. pm<br />

www.ebmpapst.com


26 Standort Satteldorf<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

Buddeln für Wohnen und Arbeiten<br />

Für Satteldorfist <strong>2024</strong> ein besonderes Jahr.Inseinen heutigenGrenzen entstand es vor 50 Jahren als Ergebniseiner Gemeindereform –<br />

und hat seitdemals Wirtschaftsstandort erheblichanFahrt gewonnen. VONANTONIO DE MITRI<br />

Wer nach Satteldorf<br />

kommt, stelltschnell fest:<br />

Hier wird kräftig gebuddelt.<br />

So startete beispielsweise im<br />

Juli die Erschließung des Gewerbeparks<br />

III, östlich derBahnlinie.<br />

Die Tief- und Straßenbauarbeiten<br />

sollen bis Mitte Dezember dieses<br />

Jahres abgeschlossen sein. Dann<br />

stehen in Satteldorf weitere zehn<br />

Hektar Gewerbefläche zur Verfügung.<br />

Die Gesamtkosten der Erschließung<br />

belaufen sich auf rund 2,68<br />

MillionenEuro. „Zielder Erweiterung<br />

ist es, Unternehmen bedarfsgerecht<br />

weitere Gewerbeflächen<br />

anbieten zu können und damit<br />

den Wirtschaftsstandort Satteldorf<br />

weiterhin wettbewerbsfähig<br />

zu positionieren und nachhaltig<br />

zu stärken“, erklärt Bürgermeister<br />

Thomas Haas.<br />

Infrastruktur<br />

weiter ausgebaut<br />

Drehkreuz: Knauf Integral mit seinen Dampfwolken prägt die Satteldorfer Industriekulisse. Der Gewerbeparkmit der Anbindung an die A6 und die<br />

B290 istein echter Standortvorteilfür dieGemeinde und wird zurzeit weiterausgebaut.<br />

Foto: Ute Bartels<br />

Rege Bautätigkeit auch am östlichen<br />

Ortsrand im Häuslesbühl.<br />

Anfang Juli waren im zweiten Bauabschnitt<br />

noch sieben Bauplätze<br />

zu vergeben –ausschließlich an<br />

Eigennutzer, die das Haus beziehen.<br />

Die künftigen Bewohner des<br />

Baugebietes profitieren von den<br />

kurzen Wegen zum Ortskern mit<br />

seinen Dienstleistungsangeboten.<br />

Und auch die grüne Natur ist nicht<br />

weit. Wohnen und Arbeiten „zusammen<br />

zu denken“, das ist für<br />

Thomas Haas besonders wichtig,<br />

wieerimInterview mitRegiobusiness<br />

verrät (siehe rechte Seite)<br />

und macht dieAttraktivität des<br />

Standortes Satteldorffür denBürgermeister<br />

aus.<br />

Doch ohne gescheite Infrastruktur<br />

geht es nicht: So wurden im<br />

Gemeindegebiet seit 2022 unter<br />

anderem rund fünf Kilometer<br />

Leerrohre für Glasfaserkabel,<br />

3600 Meter Kabel des Stromversorgers<br />

Netze ODR aus Ellwangen<br />

und 41 Glasfaseranschlüsse<br />

verlegt –ein Großprojektfür Satteldorf.<br />

Am Schnittpunkt<br />

zweier Verkehrsadern<br />

„Ziel der<br />

Erweiterung ist,<br />

Satteldorf<br />

wettbewerbsfähig<br />

zu positionieren<br />

und nachhaltig<br />

zu stärken.“<br />

Abervor allem das Drehkreuz von<br />

A6 und B290 hat sich als Segen<br />

für Satteldorf erwiesen.Kein Wunder,<br />

dass der Gewerbepark sich<br />

genau an den Schnittpunkt der<br />

beiden Verkehrsadern schmiegt.<br />

Hier pulsiert das wirtschaftliche<br />

Herz der Gemeinde, unter<br />

anderem mit Platzhirsch Leonhard<br />

Weiss. In direkter Nachbarschaft<br />

der Unternehmensgruppe<br />

finden sich Firmen wie Hegla<br />

Fahrzeugbau, nach eigenen Angaben<br />

Marktführer auf dem Gebiet<br />

der Glas- und Fenster-Transportaufbauten,<br />

oder auch Knauf Integra:.<br />

Die Tochter der Knauf-Gruppe<br />

aus Iphofen imKreis Kitzingen,<br />

fertigt hochverdichtete Gipsfaserplatten<br />

für den Weltmarkt,<br />

die beispielsweise im Bandschutz<br />

zumEinsatz kommen.<br />

Bardusch-Gruppe mit<br />

neuem Standort<br />

Im Frühjahr hatte sich mit der<br />

Hochreinwäscherei Bardusch aus<br />

Ettlingen bei Karlsruhe ein weiteresUnternehmen<br />

angesiedelt. Die<br />

Gruppe hatte für den Reinraumstandort<br />

mit rund 90 Arbeitsplätzenvier<br />

Millionen Euroinvestiert.<br />

Auf 1800 Quadratmetern entstanden<br />

hermetische Räumlichkeiten<br />

mit Waschmaschinen, Trocknern<br />

und Verpackungsmaschinen<br />

für die Bearbeitung von Textilien<br />

mit höchsten Hygiene-Ansprüchen,<br />

etwafür den Einsatz in Feinmechanik<br />

oder Biotechnologie.<br />

Auf der anderen Seite der B290<br />

liegt der Euro-Rastpark, für LKW-<br />

Fahrer ein wichtiger Anlaufpunkt<br />

auf der Ost-West-Achse der A6.<br />

Erst vor wenigen Tagen konnte<br />

der Autohof nach einer mehrwöchigen<br />

Übergangsphase und<br />

einem desolaten Zustand mit einem<br />

neuen Pächter wieder den<br />

vollen Betrieb aufnehmen. Dieser<br />

plant, die Zahl der LKW-Stellplätze<br />

vonderzeit 1<strong>10</strong> um rund 30 zu<br />

erweitern.<br />

Ihr Partner am Bau<br />

Baugeschäft<br />

GeorG Kaltenbach<br />

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Elektro istbei denNutzfahrzeugen<br />

längst angekommen<br />

Gemeinde und Unternehmen in Satteldorf setzen auf Nachhaltigkeit.<br />

Seit Mitte vergangenen Jahres<br />

ist er im Einsatz: der<br />

Mercedes-Benz eVito. Er<br />

ist das erste Elektrofahrzeugder<br />

Gemeinde Satteldorf und für die<br />

Sammelkläranlage Neidenfels<br />

unterwegs. Der eVito wird für<br />

tägliche Kontrollfahrten oder im<br />

Bereitschaftsdienst und bei Störungen<br />

genutzt. Bürgermeister<br />

Thomas Haas: „Der Schritt<br />

hin zur Elektromobilität unterstreicht<br />

das Bestreben der Gemeinde,<br />

nachhaltige Lösungen<br />

zu fördern und bevorzugt umzusetzen“,<br />

erklärt er.Diesen Weg<br />

wolle die Gemeinde weitergehen,<br />

und das nicht nur im Bereich<br />

Mobilität, sondern etwa<br />

auch im Bereich erneuerbare<br />

Energien: Auf dem Rathausdach<br />

befindet sich zum Beispiel seit<br />

Kurzem eineFotovoltaik-Anlage.<br />

Auf Nachhaltigkeit setzt auch der<br />

Euro-Rastpark mit seinem neuen<br />

Pächter: Für das kommende<br />

Jahrist eineWasserstoff-Tankanlage<br />

mit einer Fläche von rund<br />

3000 Quadratmetern geplant.<br />

Angeliefert werden soll der Kraftstoff<br />

in Containern. Johannes<br />

Witt, Geschäftsführer von insgesamt<br />

18 Euro-Rastparks: „Wir<br />

gehen mittelfristig von rund <strong>10</strong>0<br />

Klimaschonend: Klaus Vogel (v.li.) und Michael Brunner sindmit<br />

dem eVito für dieKläranlage unterwegs.<br />

Foto: Gemeinde Satteldorf<br />

Tankvorgängen am Tagaus.“ Für<br />

den Langstreckenbedarf sieht er<br />

beim grünenWasserstoff dieZukunft.<br />

„Deshalb planen wir eine<br />

Extra-Tankanlage für Lkw.“ Außerdem<br />

sollen 20 zusätzliche<br />

Schnell-Ladestationen für E-Autos<br />

eingerichtet werden. Vorbereitungen<br />

laufen zudem für eine<br />

Lkw-E-Ladestation.<br />

Auchdie im Gewerbepark gegenüber<br />

ansässigen Unternehmen<br />

setzen verstärkt auf das Thema<br />

Nachhaltigkeit. Beispiel: Hegla<br />

Fahrzeugbau. Speziell fürdie Anforderungen<br />

von E-Fahrzeugen<br />

hat der Anbieter ein gewichtsoptimiertes<br />

Alu-Reff entwickelt,<br />

das die gleiche Stabilität sowie<br />

Tragfähigkeit wie das konventionelle<br />

Reff hat, aber die Reichweite<br />

erhöht. Unter Reffs versteht<br />

man die rechenartigen Aufbauten<br />

an Lkw, mit denen zum Beispiel<br />

große Glas- und Fensterfronten<br />

transportiert werden.<br />

„Die Nachfrage nach E-Nutzfahrzeugen<br />

hat sich stabilisiert und<br />

die Stromer sind ein fester Bestandteil<br />

der Fahrzeugflotten vieler<br />

Unternehmen“ erklärt Geschäftsführer<br />

Marc-Alexander<br />

Stachel. „Die Kunden haben gute<br />

Erfahrungen gemacht und wir<br />

statten im elektrischen Bereich<br />

eine gute Zahl an E-Transporternim2,8-<br />

bis 3,5-Tonnen-Segment<br />

mit unseren Reffs für den<br />

VONANTONIO DEMITRI<br />

Glas- und Fenstertransport aus.“<br />

Elektro-Lkw sind seit vergangenem<br />

Jahr Teil der Fahrzeugflotte<br />

von Geis. Die Logistik-Gruppe<br />

mit rund 9700 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiternin13Ländern,<br />

die im Satteldorfer Gewerbepark<br />

mit einem eigenen Standort vertreten<br />

ist, will bis 2040 klimaneutral<br />

werden. Das Unternehmen<br />

setzt unter anderem verstärktauf<br />

den biogenen Kraftstoff<br />

HVO anstelle vonDiesel, um den<br />

CO 2<br />

-Ausstoß der Lkw-Flotten zu<br />

reduzieren.<br />

Ähnlich Leonhard Weiss: Das<br />

Bauunternehmen hat im vergangenen<br />

Jahr zweiE-Lkw und einen<br />

E-Kastenwagen in seine Flotte<br />

aufgenommen und sieht seine<br />

Verantwortung auch darin, dass<br />

die Baubranche einer der größten<br />

Verursacher klimaschädlicher<br />

Emissionen ist. 90 Prozent<br />

des Energieverbrauchs, heißt es<br />

bei Weiss, stammten aus dem<br />

Betrieb des eigenen Fuhrparks,<br />

unter anderem Baumaschinen<br />

und Lkw. Die Umgestaltung des<br />

Fuhrparks bilde „eine der größten<br />

Stellschrauben für das Unternehmen,<br />

um seiner Verantwortung<br />

beim Thema Nachhaltigkeit<br />

stärker nachzukommen.“


Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang 23 INr. 262<br />

Standort Satteldorf 27<br />

„Optimal mit Europa vernetzt“<br />

Seinen Erfolg als Wirtschaftsstandort hat Satteldorf auch derguten Verkehrsanbindungzuverdanken.Bürgermeister Thomas Haas<br />

verrät,wie er seine Gemeinde fürFachkräfte von außerhalb attraktiv machen will. INTERVIEWVON ANTONIO DEMITRI<br />

REGIOBUSINESS Herr Haas,<br />

inwiefern hat der Zusammenschluss<br />

zur heutigen Gemeinde<br />

Satteldorf vor 50 Jahren den Wirtschaftsstandortgestärkt?<br />

THOMAS HAAS Satteldorf ist<br />

vor allem deshalb stark, weil<br />

die Gemeinde es immer wieder<br />

geschafft hat, ihre Kräfte zubündeln.<br />

Konkret wird das auch bei<br />

der herausragenden Entwicklung<br />

der Gewerbeflächen deutlich.<br />

Zum einendurch die mutige<br />

Entscheidung des Gemeinderats,<br />

die Autobahn als Chance für ein<br />

Industriegebiet zu nutzen.<br />

Zweitens bedurfte es der Bereitschaft<br />

der Eigentümer, ihre landwirtschaftlichen<br />

Flächen der Gemeinde<br />

zur Entwicklung anzubieten.<br />

Wichtig war auch, dass<br />

entsprechende ökologische Ausgleichsmaßnahmen<br />

auf dem gesamtenGemeindegebiet<br />

umgesetzt<br />

werdenkonnten.All daswar auch<br />

deshalb möglich, weil Ellrichshausen,<br />

Gröningen und Satteldorf<br />

gemeinsam an einem Strang gezogen<br />

haben –zum Wohl der gemeinsamen<br />

Gemeinde.<br />

REGIOBUSINESS Welche Bedeutung<br />

hat denn das Drehkreuz<br />

A6/B 290für die Gemeinde?<br />

THOMAS HAAS Satteldorf ist<br />

optimal mit ganz Europa vernetzt.<br />

Die Anbindung an die<br />

europäische Verkehrsinfrastruktur<br />

ist der entscheidende Standortfaktor<br />

schlechthin.Der direkte<br />

Brummen: Der Erfolg desGewerbeparksund desGewerbegebietesinSatteldorf ist auch einem ausgeklügelten ökologischen Ausgleichskonzept<br />

des Gemeinderates zu verdanken.<br />

Foto: Gemeinde Satteldorf<br />

Anschluss des Gewerbeparks an<br />

die Bundesstraße und vor allem<br />

an die Autobahn sind regelmäßig<br />

die ausschlaggebenden Gründe,<br />

Standortbotschafter:<br />

Bürgermeister Haas verspricht<br />

einen stabilen Gewerbesteuersatz.<br />

Foto:Marc Bauer<br />

die zu einer Entscheidung füreine<br />

Ansiedlung in Satteldorf führen.<br />

REGIOBUSINESS Waswaren in<br />

den zurückliegenden Jahren die<br />

wichtigsten Meilensteine in der<br />

wirtschaftlichen Entwicklung Ihrer<br />

Gemeinde?<br />

THOMAS HAAS Derzeit bieten<br />

die Unternehmen in Satteldorf<br />

4700 Arbeitsplätze. Mehr als<br />

2<strong>10</strong>0 Beschäftigte pendeln täglich<br />

zur Arbeit nach Satteldorfein. Das<br />

ist herausragend und beispiellos.<br />

Damit verfügt die Gemeinde<br />

nach Schwäbisch Hall und<br />

Crailsheim über die drittmeisten<br />

Arbeitsplätze im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall, obwohl wir „nur“ die<br />

siebtgrößte Gemeinde nach der<br />

Einwohnerzahl sind. Im Vergleich<br />

zur Gemeindereform sind dies<br />

heute übrigens neunmal so viele<br />

Arbeitsplätze –vor 50 Jahrenwaren<br />

es kaum 500.<br />

REGIOBUSINESS Was unternimmt<br />

die Gemeinde, um für<br />

dringend benötigte Fachkräfte<br />

von außerhalb auch als Wohnort<br />

interessant zu sein?<br />

THOMAS HAAS Wir schaffen<br />

zielstrebig die notwendigen<br />

Rahmenbedingungen. Uns ist<br />

es schon immer wichtig, beides<br />

im Blick zu haben: Wohnen und<br />

Arbeiten. Erst, wenn beides zusammen<br />

gedacht wird, entsteht<br />

attraktiver Lebensraum. Nur eine<br />

familienfreundliche Gemeinde<br />

mit solider und moderner Infrastruktur<br />

sowie bester Kinderbetreuung<br />

und Bildung ist als Wohnort<br />

attraktiv. Das ist eine Voraussetzung,<br />

um die Arbeitsplätze vor<br />

Ort tatsächlich mit qualifizierten<br />

und engagierten Menschen besetzenzukönnen.<br />

REGIOBUSINESS Welche Akzente<br />

wollen Sie in den kommenden<br />

Jahren setzen, um für Gewerbeansiedlungen<br />

noch attraktiver<br />

zu werden?<br />

THOMAS HAAS Attraktiv sind<br />

wir allein deshalb schon, weil wir<br />

verlässlicher Partner der Wirtschaft<br />

sind. Wirtschaftsförderung<br />

ist bei uns im Rathaus Chefsache.<br />

Damit sind schnelle Entscheidungswege<br />

und vor allem die Basis<br />

für persönliches Vertrauen<br />

garantiert.<br />

Hinzu kommt, dass wir derzeit<br />

weitere zehn Hektar Gewerbeflächen<br />

entlang der Autobahn erschließen.<br />

Zusätzliche Flächen<br />

können künftig ebenfalls noch<br />

erschlossen werden. Unser Ziel<br />

ist es, für Unternehmen weiterhin<br />

wettbewerbsfähig und interessant<br />

zu bleiben. Wir wollen Entwicklungspotenzial<br />

bieten, damit<br />

gute Arbeit und Wohlstand hier<br />

in unserer Region auch erhalten<br />

bleiben.<br />

REGIOBUSINESS Wird der Gewerbesteuer-Hebesatz<br />

von 360<br />

Prozent auch in den kommenden<br />

Jahren voraussichtlich stabil bleiben?<br />

THOMAS HAAS Auf dieseFrage<br />

kann ich mit einem klaren Ja antworten.<br />

Seit fast 30 Jahren ist der<br />

Hebesatz bei uns stabil –und das<br />

bleibt auch so. Wir sind als Gemeinde<br />

solide und vollständig mit<br />

Eigenkapital finanziert. Wir kommen<br />

alsomit dem Steuergeld aus,<br />

das uns die Unternehmen und unsere<br />

Bürgerinnen und Bürger für<br />

die öffentlichen Aufgaben zurVerfügung<br />

stellen.<br />

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28 Firmen & Märkte<br />

Oktober <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 262<br />

ADVERTORIAL<br />

Leistungen der Arbeitgeberverbände<br />

Heilbronn-Franken<br />

Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner<br />

an ihrer Seite. Juristen, Ingenieure und Bildungsexperten<br />

beraten und unterstützen sie bei ihrer täglichen Arbeit,<br />

angefangen bei Fragen zum Arbeits- und Sozialrecht über<br />

organisatorische Aspekte bis hin zur Fachkräftesicherung.<br />

Fünf Juristinnen und Juristen beraten die Region<br />

in einem Netzwerk von baden-württembergweit<br />

mehr als 90 Kolleginnen und Kollegen<br />

im Arbeits- und Sozialrecht. Dies betrifft alle<br />

Bereiche des Individualarbeitsrechts, von der<br />

Arbeitsvertragserstellung bis hin zum Zeugnis. Weiterer zentraler<br />

Punkt ist die Beratung bei der betrieblichen Mitbestimmung<br />

sowie juristische Begleitung von Verhandlungen mit Betriebsräten<br />

und Gewerkschaften. Daneben vertritt der Verband Mitgliedsunternehmen<br />

in allen Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte.<br />

Seminare, Leitfäden und Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und<br />

sozialrechtlichen Fragestellungen runden das Leistungsangebot ab.<br />

Die Mitgliedsunternehmen können dabei auf eine jahrzehntelange<br />

Erfahrung vertrauen.<br />

Der Verbandsingenieur unterstützt in einem<br />

Netzwerk von baden-württembergweit insgesamt<br />

19 Ingenieurinnen und Ingenieuren<br />

zum Beispiel bei der Arbeitszeit- und Entgeltgestaltung<br />

oder der Optimierung von<br />

Arbeitsbedingungen. Auch die Themen Prozessoptimierung,<br />

Produktivitätsmanagement sowie Arbeitssicherheit und Betriebliches<br />

Gesundheitsmanagement sind im Dienstleistungskatalog<br />

enthalten. Ziel ist der Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.<br />

Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und Fachkräftemanagement<br />

sind wichtige Tätigkeitsfelder der<br />

Arbeitgeberverbände. Dafür setzen sie sich in der<br />

Politik und in der Selbstverwaltung der Agentur<br />

für Arbeit ein.<br />

Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die<br />

Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges<br />

Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise beschäftigen<br />

sich mit Fragen der Berufsausbildung<br />

und der Hochschulpolitik und entwickeln Konzepte<br />

entlang der Bildungsbiografie – angefangen in Kindergärten<br />

und Schulen, über Berufsausbildung und Hochschulen bis hin zum<br />

Beruf, zum Beispiel im MINT-Bereich.<br />

Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken<br />

geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme<br />

und setzen sich für deren Interessen in Politik<br />

und Gesellschaft ein.<br />

Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen<br />

Unternehmen haben Zugang zu einem Mitgliederbereich.<br />

Neben aktuellen Informationen<br />

zu Themen der Verbandsfachbereiche (Arbeitsund<br />

Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik, Bildung<br />

und Kommunikation) können sie an exklusiven Arbeitskreisen<br />

und Veranstaltungen teilnehmen. Die Rundschreiben können von<br />

mehreren Mitarbeitern in den Mitgliedsunternehmen abonniert<br />

werden.<br />

Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.<br />

Heilbronn / Region Franken<br />

Ferdinand-Braun-Straße 18<br />

74074 Heilbronn<br />

Telefon 07131/9449-19<br />

ernstberger@suedwestmetall.de<br />

https://heilbronn.suedwestmetall.de<br />

Twitter: J_Ernstberger<br />

LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken<br />

https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppeheilbronn-region-franken<br />

Was gilt es bei einer Kündigung des<br />

Arbeitsverhältnisses mit einem schwerbehinderten<br />

Menschen innerhalb der<br />

ersten 6 Monate zu beachten?<br />

Mit dieser Frage hatte sich das Arbeitsgericht in Freiburg zu befassen<br />

(Urteil vom 04.06.<strong>2024</strong> – 2 Ca 51/24).<br />

Dem Rechtsstreit lag eine Kündigung<br />

des mit einem Grad der Behinderung<br />

von 50 schwerbehinderten<br />

Arbeitnehmers zugrunde, die noch<br />

innerhalb der ersten 6 Monate des<br />

Arbeitsverhältnisses ausgesprochen<br />

wurde (sog. Wartezeitkündigung).<br />

Während der ersten 6 Monate eines<br />

Arbeitsverhältnisses findet das<br />

Kündigungsschutzgesetz noch keine<br />

Anwendung, ebenso wenig muss<br />

vor Ausspruch der Kündigung die<br />

Zustimmung des Integrationsamts<br />

eingeholt werden.<br />

Damit kann einem*r schwerbehinderten<br />

Arbeitnehmer*in eigentlich<br />

unproblematisch innerhalb der<br />

ersten 6 Monate des Arbeitsverhältnisses<br />

gekündigt werden.<br />

Eigentlich. Das Arbeitsgericht<br />

Freiburg hielt die Kündigung des<br />

Arbeitnehmers nämlich dennoch für<br />

unwirksam, und zwar mit nachfolgender<br />

Begründung:<br />

Bei Auftreten von Schwierigkeiten<br />

im Arbeitsverhältnis mit einem<br />

schwerbehinderten Menschen sind<br />

Arbeitgeber auch in den ersten sechs<br />

Monaten des Arbeitsverhältnisses<br />

verpflichtet, ein Präventionsverfahren<br />

nach § 167 Abs. 1 SGB IX durchzuführen.<br />

Ein Verstoß hiergegen<br />

kann eine verbotene Diskriminierung<br />

wegen der Schwerbehinderung<br />

indizieren und zur Unwirksamkeit<br />

einer Wartezeitkündigung führen.<br />

Im vorliegenden Fall hatte der<br />

Arbeitnehmer die Arbeitgeberin über<br />

den Grad seiner Behinderung bereits<br />

während des Bewerbungsverfahrens<br />

informiert. Im Vorstellungsgespräch<br />

verneinte er die Frage der Arbeitgeberin,<br />

ob sie ihn unterstützen<br />

könne. Im Laufe des Arbeitsverhältnisses<br />

stellte die Arbeitgeberin<br />

nach einigen Personalgesprächen<br />

fest, dass die Zusammenarbeit<br />

nicht ihren Vorstellungen entsprach<br />

und hörte ihren Personalrat und<br />

die Schwerbehindertenvertretung<br />

zur beabsichtigten Kündigung an,<br />

holte jedoch aufgrund des kurzen<br />

Bestands des Arbeitsverhältnisses<br />

von weniger als 6 Monaten die<br />

Zustimmung des Integrationsamts<br />

nicht ein. Ein Präventionsverfahren<br />

nach § 167 Abs. 1 SGB IX leitete die<br />

Arbeitgeberin ebenfalls nicht ein.<br />

Fazit:<br />

Lydia Knapp, LL.M.<br />

Rechtsanwältin<br />

(Syndikusrechtsanwältin)<br />

Fachanwältin für Arbeitsrecht<br />

Foto: Südwestmetall<br />

Der Arbeitnehmer meinte, die Kündigung<br />

verstoße gegen das Diskriminierungsverbot<br />

des § 164 Abs. 2 SGB<br />

IX und sei deshalb unwirksam. Die<br />

Arbeitgeberin habe keine angemessenen<br />

Vorkehrungen getroffen, um<br />

den Arbeitsplatz des Arbeitnehmers<br />

zu erhalten. Insbesondere habe sie<br />

vor Ausspruch der Kündigung nicht<br />

versucht, ihn auf einem anderen<br />

Arbeitsplatz einzusetzen, den<br />

Arbeitsplatz anzupassen oder ihn an<br />

seinem Arbeitsplatz angemessen zu<br />

begleiten und zu unterstützen.<br />

Aufgrund europarechtskonformer<br />

Auslegung des § 167 Abs. 1 SGB IX<br />

sei die Arbeitgeberin – entgegen<br />

der bisherigen Rechtsprechung<br />

des Bundesarbeitsgerichts – auch<br />

während der ersten 6 Monate des<br />

Arbeitsverhältnisses verpflichtet<br />

gewesen, ein Präventionsverfahren<br />

durchzuführen. Als die Arbeitgeberin<br />

den Eindruck erlangte, dass der Arbeitnehmer<br />

sich nicht bewährte bzw.<br />

sich nicht in das Team einfügte und<br />

ihren Erwartungen nicht entsprach,<br />

hätte sie Präventionsmaßnahmen ergreifen<br />

und die Schwerbehindertenvertretung<br />

sowie das Integrationsamt<br />

präventiv einschalten müssen.<br />

Das Arbeitsgericht folgte nun der<br />

Auffassung des Arbeitnehmers und<br />

hielt die Kündigung gemäß § 134<br />

BGB (Verstoß gegen ein gesetzliches<br />

Verbot) i.V.m. § 164 Abs. 2 S. 1 SGB<br />

IX (Benachteiligungsverbot) für<br />

Die Entscheidung widerspricht<br />

zwar der noch geltenden Rechtsprechung<br />

des Bundesarbeitsgerichts,<br />

das die Einleitung<br />

eines Präventionsverfahrens<br />

innerhalb der ersten 6 Monate<br />

eines Arbeitsverhältnisses nicht<br />

für erforderlich hält (BAG, Urteil<br />

vom 21.04.2016 – 8 AZR 402/14),<br />

u.a. mit der Argumentation, dass<br />

das Präventionsverfahren bei<br />

Eintreten von personen-, verhaltens-<br />

oder betriebsbedingten<br />

Schwierigkeiten einzuleiten ist.<br />

Auf diese Gründe kommt es aber<br />

für eine Kündigung in der Wartezeit<br />

gerade nicht an. Allerdings<br />

ist das Arbeitsgericht Freiburg<br />

nicht das erste Gericht, das die<br />

Einleitung eines Präventionsverfahrens<br />

auch innerhalb der<br />

ersten 6 Monate des Arbeitsverhältnisses<br />

für erforderlich hält,<br />

diese Auffassung teilt auch das<br />

Arbeitsgericht Köln (Urteil vom<br />

20.12.2023 – 18 Ca 3954/23).<br />

Hintergrund ist, dass der<br />

Europäische Gerichtshof (EuGH)<br />

bereits im Jahre 2022 festgestellt<br />

hat, dass die Kündigung<br />

von Arbeitnehmer*innen mit<br />

Schwerbehinderung auch in der<br />

Probezeit nur unter bestimmten<br />

Voraussetzungen zulässig ist<br />

unwirksam. Die Arbeitgeberin habe<br />

den Arbeitnehmer wegen seiner<br />

Behinderung benachteiligt, indem<br />

sie entgegen § 167 Abs. 1 SGB IX<br />

die Kündigung ausgesprochen hat,<br />

ohne zuvor ein Präventionsverfahren<br />

anzustoßen.<br />

Gem. § 167 Abs. 1 SGB IX müssen<br />

Arbeitgeberinnen bei Eintreten<br />

von personen-, verhaltens- oder<br />

betriebsbedingten Schwierigkeiten<br />

im Arbeitsverhältnis mit einem<br />

schwerbehinderten Menschen, die<br />

zur Gefährdung des Arbeitsverhältnisses<br />

führen können, möglichst<br />

frühzeitig die Schwerbehindertenvertretung<br />

und die in § 176 SGB IX<br />

genannten Vertretungen sowie das<br />

Integrationsamt einschalten, um mit<br />

ihnen alle Möglichkeiten und alle<br />

zur Verfügung stehenden Hilfen zur<br />

Beratung und mögliche finanzielle<br />

Leistungen zu erörtern, mit denen<br />

die Schwierigkeiten beseitigt werden<br />

können und das Arbeitsverhältnis<br />

möglichst dauerhaft fortgesetzt<br />

werden kann.<br />

Diese Verpflichtung setzt nach dem<br />

Gesetzeswortlaut nicht voraus, dass<br />

die 6-monatige Wartezeit des § 1<br />

Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz<br />

bereits abgelaufen ist. Sie gilt also<br />

ab dem ersten Tag des Arbeitsverhältnisses<br />

mit einem schwerbehinderten<br />

Menschen. Es bestehe nach<br />

Auffassung des Gerichts auch kein<br />

Anlass, das Gesetz in dieser Hinsicht<br />

(Urt. v. <strong>10</strong>.2.2022, Az. C-485/20<br />

HR Rail).<br />

Jedoch führt nicht jedes<br />

pflichtwidrige Unterlassen des<br />

Präventionsverfahrens automatisch<br />

zur Rechtswidrigkeit der<br />

Kündigung.<br />

Vielmehr können Arbeitgeberinnen<br />

einwenden, dass auch im Fall<br />

der Durchführung des Präventionsverfahrens<br />

keine Möglichkeit<br />

gefunden worden wäre, die<br />

aufgetretenen Schwierigkeiten,<br />

die einer weiteren Beschäftigung<br />

entgegenstehen, zu beseitigen.<br />

Jedoch muss dies sauber<br />

dokumentiert werden, um den<br />

Anschein einer Benachteiligung<br />

einschränkend auszulegen.<br />

Aufgrund des Verstoßes gegen<br />

§ 167 Abs. 1 SGB IX lägen Indizien<br />

vor, die eine Benachteiligung wegen<br />

der Schwerbehinderung vermuten<br />

lassen. § 167 Abs. 1 SGB IX sei eine<br />

Vorschrift, die Verfahrens- und/oder<br />

Förderpflichten zugunsten schwerbehinderter<br />

Menschen enthält.<br />

Der Verstoß gegen eine derartige<br />

Vorschrift begründet die Vermutung<br />

einer Benachteiligung wegen der<br />

Schwerbehinderung im Sinne des<br />

§ 164 Abs. 2 S. 1 SGB IX. Eine<br />

derartige Pflichtverletzung ist grundsätzlich<br />

geeignet, den Anschein zu<br />

erwecken, die Arbeitgeberin sei an<br />

der Beschäftigung schwerbehinderter<br />

Menschen uninteressiert.<br />

Es hätte an der Beklagten gelegen,<br />

diesen Anschein der Benachteiligung<br />

zu widerlegen. Dies sei nicht<br />

erfolgt, so dass die Benachteiligung<br />

zu vermuten ist. Für diesen Anschein<br />

greift das Arbeitsgericht auf § 22<br />

AGG (Beweislast) zurück. § 22 AGG<br />

gilt für alle Rechtsstreitigkeiten,<br />

die materiell eine Benachteiligung<br />

wegen eines in § 1 AGG genannten<br />

Grundes zum Gegenstand haben,<br />

also insbesondere auch im Rahmen<br />

von Kündigungsschutzprozessen,<br />

wenn die Unwirksamkeit einer diskriminierenden<br />

Kündigung geltend<br />

gemacht wird, die sich wiederum auf<br />

eine Benachteiligung wegen einer<br />

Behinderung stützt.<br />

wegen der Schwerbehinderung<br />

widerlegen zu können.<br />

Ist also eine Schwerbehinderung<br />

bekannt und wird erwogen, das<br />

Arbeitsverhältnis mit dem/der<br />

schwerbehinderten Arbeitnehmer*in<br />

noch während der ersten<br />

6 Monate zu kündigen, sollte<br />

sicherheitshalber ein Präventionsverfahren<br />

– unter Beachtung<br />

der dafür erforderlichen Zeit –<br />

eingeleitet werden, um hier keine<br />

Argumentationsgrundlage für<br />

höhere Abfindungen oder aber<br />

für eine Entschädigung wegen<br />

einer möglichen Benachteiligung<br />

wegen der Schwerbehinderung<br />

zu bieten.


Oktober <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 262<br />

Handelsregister 29<br />

Neueintragung<br />

HRB 796021<br />

innos Immobilien GmbH Untermünkheim.<br />

Geschäftsanschrift: Im Buchhorn 2,<br />

74545 Michelfeld. Die Verwaltung von eigenen<br />

Grundstücken und Immobilien. 25.000,00 EUR.<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Roth, Volker, Michelfeld, *03.05.1991 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />

Hermann, Heiko, Schwäbisch Hall, *08.06.1997<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Fischer, Daniel, Mainhardt,<br />

*20.12.1987 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Schenk, Justin,<br />

Crailsheim, *21.06.1995 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

24.08.2022.<br />

HRB 748612<br />

Smashers GmbH Crailsheim. Änderung<br />

der Geschäftsanschrift: Rotebachring 14, 74564<br />

Crailsheim. Der Verkauf von Sportsware, insbesondere<br />

von Tischtennisausrüstung, der Betrieb<br />

eines eCommerce-Shops und von Social<br />

Media-Kanälen zu Sport-Themen, insbesondere<br />

betreffend Tischtennis. 25.000,00 EUR. Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />

Prokuristen. Geschäftsführer: Schweizer, Pascal,<br />

Satteldorf, *22.12.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Schweizer, Tim, Satteldorf,<br />

*05.04.2000 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

15.03.<strong>2024</strong>. Die Gesellschafterversammlung vom<br />

13.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 (2) (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist<br />

von Ilshofen (Amtsgericht Stuttgart HRB 793962)<br />

nach Crailsheim verlegt.<br />

HRB 43570<br />

MIKU CUT GmbH Wendelstein. Geschäftsanschrift:<br />

Eugen-Bolz-Str. <strong>10</strong>, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Der Handel von Fliesen und Naturstein, Beund<br />

Weiterbearbeitung von Fliesen und Naturstein<br />

sowie Corian, Handel der bearbeiteten Produkte.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft<br />

durch zwei Geschäftsführer oder durch<br />

einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem<br />

Prokuristen vertreten. Bestellt: Geschäftsführer:<br />

Röhlich, Carmen, geb. Neumann, Wendelstein,<br />

*13.11.1978 einzelvertretungsberechtigt; mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ausgeschieden:<br />

Geschäftsführer: Lombardo, Giuseppe Antonio,<br />

Freiburg im Breisgau, *15.02.1973 Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 21.03.<strong>2024</strong>, zuletzt geändert am 23.05.2023.<br />

Die Gesellschafterversammlung vom 29.07.<strong>2024</strong><br />

hat die Änderung dr Ziffer 1 (Sitz, bisher Schwäbisch<br />

Hall, Amtsgericht Stuttgart HRB 789326)<br />

der Satzung beschlossen.<br />

HRB 796020<br />

MBS-SONEL GmbH Sulzbach-Laufen.<br />

Geschäftsanschrift: Eisbachstraße 48/1, 74429<br />

Sulzbach-Laufen. -Der Erwerb und der Verkauf<br />

von Produkten aller Art in Deutschland (das ,,Gebiet“),<br />

die die SONEL SA entweder selbst herstellt<br />

und/oder in anderen Gebieten selbst vertreibt (die<br />

,,Produkte“). -Die Zertifizierung, die Montage,<br />

die Wartung und die Erbringung von Garantieund<br />

Kundendienstleistungen für diese Produkte<br />

im Gebiet, -Die Durchführung von Werbemaßnahmen<br />

und Schulungen für diese Produkte.<br />

500.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Prof. Dr. Gilgen, Wolfgang Heinrich,<br />

Sulzbach-Laufen, *16.05.1944 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Geschäftsführer: Gawro?ski,<br />

Tomasz, ?widnica / Polen, *24.03.1980 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung Gesellschaftsvertrag vom 07.05.<strong>2024</strong>,<br />

mit Nachtrag vom 08.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795976<br />

JJM Holding GmbH Ingelfingen. Geschäftsanschrift:<br />

Im Fels 3, 74653 Ingelfingen. Das<br />

Halten und Verwalten von Beteiligungen und<br />

eigenen Vermögens auf eigenen Namen und<br />

eigene Rechnung sowie die Übernahme von Geschäftsführungs-<br />

und Finanzierungsfunktionen<br />

der Tochtergesellschaften. 25.000,00 EUR. Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />

Prokuristen. Geschäftsführer: Metzger, Janick<br />

Jeremy, Ingelfingen, *17.08.2002 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 25.06.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795563<br />

Lutz Systems GmbH Schwäbisch Hall.<br />

Geschäftsanschrift: Rinnener Sträßle 97, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Der Bau, die Entwicklung,<br />

der Vertrieb und der Verkauf von Anlagen (insbesondere<br />

im Bereich der Bestattung) 25.000,00<br />

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Lutz, Jochen Thomas Siegfried, Rosengarten,<br />

*17.<strong>10</strong>.1972 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />

Lutz, Sandra, Rosengarten, *19.01.1976 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Geschäftsführer: Lutz, Patrick<br />

Julian Manfred, Schwäbisch Hall, *02.<strong>10</strong>.1999<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 09.07.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795932<br />

RS Treasury GmbH Öhringen. Geschäftsanschrift:<br />

Am Cappelrain 26, 74613 Öhringen. Das<br />

Eingehen von Stillhaltergeschäften zur Erzielung<br />

von Einnahmen und die Anlage des Gesellschaftsvermögens<br />

in Termingeschäften, Vermögensanlagen<br />

und Finanzinstrumenten aller Art sowie<br />

der Erwerb, die Verwaltung und die Verwertung<br />

von Beteiligungen an anderen Unternehmen im<br />

eigenen Namen, auf eigene Rechnung, nicht<br />

für Dritte und unter Ausschluss von Tätigkeiten,<br />

die einer Erlaubnis, insbesondere nach dem<br />

Kreditwesengesetz (KWG) oder dem Kapitalanlagegesetzbuch<br />

(KAGB), bedürfen. 25.000,00 EUR.<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Strohschein,<br />

Roland, Öhringen, *31.07.1976 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 12.07.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795969<br />

SKE GmbH Wolpertshausen. Geschäftsanschrift:<br />

Schultheiß-Stiefel-Straße <strong>10</strong>, 74549<br />

Wolpertshausen. Beratung, Planung, Projektierung<br />

und Auditierung sowie die Umsetzung von<br />

Automatisierungslösungen im Energiebereich.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Kraft, Moritz, Wolpertshausen,<br />

*25.06.1986 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />

Stier, Markus, Kirchberg an der Jagst, *01.08.1985<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

17.07.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 748548<br />

Wertschirm GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:<br />

Willi-Heinkelein-Weg 3, 74564 Crailsheim.<br />

Das Vermitteln und Betreuen von Versicherungsverträgen<br />

als Versicherungsmakler.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Bauer, Martin, Crailsheim,<br />

*28.12.1994 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

22.07.<strong>2024</strong> mit Nachtrag vom 23.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795882<br />

Haller Industrie-Teile Verwaltungs UG<br />

(haftungsbeschränkt) Schwäbisch Hall.<br />

Geschäftsanschrift: Grabenrain 2, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Die Beteiligung als Übernahme der<br />

als persönlich haftende und geschäftsführende<br />

Gesellschafterin der Haller Industrie-Teile UG<br />

(haftungsbeschränkt) & Co. KG mit dem Sitz in<br />

Schwäbisch Hall, sowie die Einbringung aller<br />

damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.<br />

1.600,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Hartmann, Uwe, Schwäbisch Hall,<br />

*26.02.1967 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

30.07.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 796058<br />

Feuchter Immo GmbH Michelfeld. Geschäftsanschrift:<br />

Im Buchhorn 17, 74545 Michelfeld.<br />

Das Halten und Verwalten von Immobilien<br />

sowie deren Vermietung und Verpachtung<br />

<strong>10</strong>0.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Feuchter, Laura, Mainhardt,<br />

*16.03.1987 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura<br />

mit der Ermächtigung zur Veräußerung<br />

und Belastung von Grundstücken: Feuchter,<br />

Lukas, Mainhardt, *16.02.1992 Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

30.07.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795953<br />

Smashing Tomatoes GmbH Schwäbisch<br />

Hall. Geschäftsanschrift: Katharinenstraße 3,<br />

74523 Schwäbisch Hall. Der Erwerb und die Verwaltung<br />

von Beteiligungen an Gesellschaften,<br />

auch die Beteiligung als persönlich haftende<br />

Gesellschafterin, im eigenen Namen, auf eigene<br />

Rechnung und nicht als Dienstleister für<br />

Dritte, das Erbringen von Dienstleistungen als<br />

Geschäftsführer, in der Beratung, Organisationsentwicklung,<br />

Akquise sowie Softwareentwicklung.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />

Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />

Geschäftsführer: Kiesler, Tim Julian, Schwäbisch<br />

Hall, *21.12.1984 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 31.07.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795950<br />

Kerl Handel GmbH Niedernhall. Geschäftsanschrift:<br />

Ziegelweg 1, 74676 Niedernhall.<br />

Der Handel und Verkauf von abgepackten Waren,<br />

insbesondere Getränken und Nahrungsmitteln,<br />

sowie der Erwerb, die Entwicklung, die Veräußerung<br />

und die Verwaltung des eigenen Grund- und<br />

Immobilienvermögens. 25.000,00 EUR. Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />

Prokuristen. Geschäftsführer: Kerl, Lucien, Niedernhall,<br />

*05.06.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Kerl, Steven, Braunsbach,<br />

*09.04.1999 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

05.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795852<br />

Metzger Verwaltungs GmbH Künzelsau.<br />

Geschäftsanschrift: Lindenstraße 22, 74653<br />

Künzelsau. Der Erwerb und die Verwaltung von<br />

Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen<br />

Haftung und der Geschäftsführung bei<br />

Personenhandelsgesellschaften, insbesondere die<br />

Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende<br />

Gesellschafterin (Komplementärin) an der<br />

Metzger Besitz GmbH & Co. KG. 25.000,00 EUR.<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Metzger,<br />

Gerhard Alois, Künzelsau, *17.12.1957 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 07.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 748605<br />

Sami Holding GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:<br />

Peter-und-Paul-Straße 3, 74564<br />

Crailsheim. Der Erwerb, das Halten und Verwalten<br />

von Beteiligungen jeglicher Art sowie<br />

der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und der<br />

Verkauf von eigenen Immobilien -kein Immobilienhandel-,<br />

sowie die Erbringung von Managementdienstleistungen.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />

Prokuristen. Geschäftsführer: Sami, Kadir, Crailsheim,<br />

*14.<strong>10</strong>.1996 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer:<br />

Sami, Devrim Yilmaz, Crailsheim,<br />

*07.02.2001 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

08.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795896<br />

PCOS Balance GmbH Wolpertshausen.<br />

Geschäftsanschrift: Schultheiß-Stiefel-Straße<br />

2, 74549 Wolpertshausen. Handel mit Waren<br />

aller Art, insbesondere digitale Produkte im Gesundheitsbereich<br />

sowie Ernährungsberatung.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Schmidt, Tina, Wolpertshausen,<br />

*25.01.1993 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

08.08.<strong>2024</strong>.<br />

Das Handelsregister wird präsentiert von:<br />

Work meets Life<br />

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Mainklinger Straße 2 74586 Frankenhardt 07959 92991-0<br />

HRB 748476<br />

Teichners GmbH Crailsheim. Geschäftsanschrift:<br />

Heidi-Denzel-Straße 12, 74564<br />

Crailsheim. Der Handel, Import und Vertrieb<br />

von physischen Produkten im Bereich Backen,<br />

Kochen und vergleichbare Bereiche sowie der<br />

Verkauf von Online-Videokursen und anderen<br />

digitalen Inhalten im Bereich Backen, Kochen<br />

und vergleichbare Bereiche. Weiterer Gegenstand<br />

des Unternehmens ist die Verwaltung des<br />

eigenen Vermögens im eigenen Namen und für<br />

eigene Rechnung und nicht für Dritte. Erwerb<br />

von Beteiligungen an Unternehmen, Fonds,<br />

Finanzinstrumenten, Grundstücken und Immobilien<br />

zum Vermögensaufbau, sowie alle damit<br />

artverwandten Tätigkeiten. Prop-Trading auf<br />

Trading-Plattformen im Internet mit virtuellem<br />

Geld zur Erziehlung von Auszahlungen durch<br />

Prop-Trading-Firmen. 25.000,00 EUR. Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />

Prokuristen. Geschäftsführer: Teichmann, Marcel,<br />

Köln, *03.12.1998 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Teichmann, Sven, Crailsheim,<br />

*06.08.1993 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

09.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 741589<br />

Hofmann Immobilien GmbH & Co. KG<br />

Obersontheim. Geschäftsanschrift: Stockäcker<br />

22, 74423 Obersontheim. Jeder persönlich<br />

haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder<br />

persönlich haftende Gesellschafter sowie dessen<br />

jeweilige Geschäftsführer sind befugt, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />

Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

HOWET GmbH Waterequipment and Tools, Obersontheim<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 571277)<br />

Kommanditgesellschaft Kommanditist: Hofmann,<br />

Wolfgang, Obersontheim, *28.05.1954,<br />

Haftsumme: 1.500,00 EUR.<br />

HRB 748506<br />

T. M. Leitungsbau UG (haftungsbeschränkt)<br />

Rot am See. Geschäftsanschrift:<br />

Birkenstraße 8, 74585 Rot am See. Tiefbau,<br />

Leitungsbau, Asphaltbau, Erdarbeiten, Aushubarbeiten,<br />

Garten- und Landschaftsarbeiten, Winterdienst,<br />

Projektleitung 1.500,00 EUR. Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie<br />

gemeinsam. Geschäftsführer: Müller, Tobias, Rot<br />

am See, *07.09.1989 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 13.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 795981<br />

NOVOME GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:<br />

Geschwister-Scholl-Straße 76,<br />

74523 Schwäbisch Hall. Der Verkauf, Produktion,<br />

Entwicklung und Aufstellung von (Verkaufs-)<br />

Automaten, Robotertechnik und automatisierte<br />

Prozesse sowie der Im- und Export sowie der Handel<br />

mit Waren verschiedener Art, insbesondere mit<br />

Lebensmitteln und Tabakerzeugnissen. 25.000,00<br />

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Petkau, David, Schwäbisch Hall, *23.01.2001 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung Gesellschaftsvertrag vom 13.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 741599<br />

Haller Industrie-Teile UG (haftungsbeschränkt)<br />

& Co. KG Schwäbisch Hall.<br />

Geschäftsanschrift: Grabenrain 2, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

ist befugt, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Haller Industrie-Teile<br />

Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),<br />

Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

795882) mit der Befugnis - auch für die jeweiligen<br />

Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Kommanditgesellschaft<br />

Kommanditist: Hartmann,<br />

Uwe, Schwäbisch Hall, *26.02.1967, Haftsumme:<br />

1.500,00 EUR Kommanditist: Hilsenbeck, Volker,<br />

Rosengarten, *16.02.1974, Haftsumme: 1.500,00<br />

EUR Kommanditist: Kern, Oliver, Mainhardt,<br />

*12.09.1967, Haftsumme: 1.500,00 EUR Kommanditist:<br />

Zeitler, Markus Heiko, Schwäbisch<br />

Hall, *31.03.1967, Haftsumme: 1.500,00 EUR<br />

Kommanditist: Zündel, Hans Peter, Schwäbisch<br />

Hall, *15.08.1968, Haftsumme: 1.500,00 EUR<br />

Kommanditist: D‘Amelio, Emilio, Michelbach an<br />

der Bilz, *18.01.1964, Haftsumme: 1.500,00 EUR<br />

Kommanditist: Ernst, Alexander, Michelbach an<br />

Kaufen Mieten<br />

Service<br />

HRB 787582<br />

Wellenbrecher UG (haftungsbeschränkt)<br />

Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger)<br />

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

19.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom 19.07.<strong>2024</strong> mit<br />

der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „EL-<br />

LEMA UG (haftungsbeschränkt)“, Schwäbisch<br />

Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB 789435) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />

Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />

Verschmelzung im Register des Sitzes des über-<br />

Fleet-<br />

Management<br />

der Bilz, *18.06.1991, Haftsumme: 1.500,00 EUR<br />

Kommanditist: Hochheim, Marco, Pfedelbach,<br />

*18.06.1978, Haftsumme: 1.500,00 EUR.<br />

HRB 796<strong>10</strong>4<br />

ftax Steuerberatungsgesellschaft mbH<br />

Künzelsau. Geschäftsanschrift: Fliederstraße<br />

28, 74653 Künzelsau. Die geschäftsmäßige<br />

Hilfeleistung in Steuersachen und die nach dem<br />

Berufsrecht der Steuerberater damit zu vereinbarenden<br />

Tätigkeiten. 25.000,00 EUR Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />

Prokuristen. Geschäftsführer: Faraone, Michael<br />

Antonino, Künzelsau, *01.03.1971 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 14.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 741608<br />

Kampp Immobilien GmbH & Co. KG<br />

Öhringen. Geschäftsanschrift: Hindenburgstraße<br />

6, 74613 Öhringen. Jeder persönlich haftende<br />

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich<br />

haftende Gesellschafter ist befugt, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />

Persönlich haftender Gesellschafter: Kampp<br />

Beteiligungs GmbH, Künzelsau (Amtsgericht<br />

Stuttgart HRB 789969) einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis - auch für die jeweiligen<br />

Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Kommanditgesellschaft<br />

Kommanditist: Kampp, Birthe<br />

Andrea, Künzelsau , *22.04.1970, Haftsumme:<br />

500,00 EUR Kommanditist: Kampp, Jürgen, Künzelsau<br />

, *16.04.1964, Haftsumme: 500,00 EUR.<br />

HRB 796085<br />

Steinbrunnenzentrum Immobilien<br />

GmbH Ilshofen. Geschäftsanschrift: Steinbrunnenstraße<br />

3, 74532 Ilshofen. Die Verwaltung<br />

von eigenem Vermögen und das Verwalten von<br />

Beteiligungen, im eigenen Namen und auf eigene<br />

Rechnung. Die Gesellschaft darf Grundstücke erwerben,<br />

verwalten und veräußern, solange dies<br />

keinen gewerblichen Grundstückshandel darstellt.<br />

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Ludwig, Yvonne Nannette, Ilshofen,<br />

*24.<strong>10</strong>.1968 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura:<br />

Ludwig, Christoph Gerd, Crailsheim, *04.07.2000<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag<br />

vom 19.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRB 796158<br />

Autohaus Knauß GmbH Bretzfeld. Geschäftsanschrift:<br />

Maybachstraße 17, 74626 Bretzfeld.<br />

lnstandsetzung von Kfz- und Nutzfahrzeugen.<br />

Die Gesellschaft ist auf alle, dem Zweck des<br />

Unternehmens dienenden Tätigkeiten gerichtet.<br />

Es können Filialen gegründet werden. 25.000,00<br />

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Knauß, Marcel, Trier, *27.05.1988 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Geschäftsführer: Knauß, Kevin, Bretzfeld,<br />

*14.09.1991 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom<br />

19.08.<strong>2024</strong>. Die Gesellschaft ist entstanden durch<br />

formwechselnde Umwandlung der eingetragenen<br />

Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit dem Namen<br />

Autohaus Knauß eGbR mit Sitz in Bretzfeld<br />

(Amtsgericht Stuttgart, GsR 1516) gemäß § 190<br />

ff. UmwG. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen.<br />

HRA 741637<br />

Heizmann Immobilien KG Obersontheim.<br />

Geschäftsanschrift: Mettelmühle 1, 74423<br />

Obersontheim. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: Heizmann, Karl, Obersontheim,<br />

*06.<strong>10</strong>.1963 mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Kommanditgesellschaft Kommanditist:<br />

Heizmann, Silke, Obersontheim ,<br />

*25.03.1965, Haftsumme: <strong>10</strong>,00 EUR.<br />

HRA 741643<br />

LXRY MEDICAL e.K. Schwäbisch Hall.<br />

Geschäftsanschrift: Geschwister-Scholl-Straße<br />

76, 74523 Schwäbisch Hall. Der Inhaber handelt<br />

allein. Inhaber: Petkau, David, Schwäbisch Hall,<br />

*23.01.200 Einzelkaufmann.<br />

HRB 748555<br />

Throm Service GmbH Satteldorf. Geschäftsanschrift:<br />

Dahlienweg 11, 74589 Satteldorf.<br />

Erstellung von Heizlast- und Wärmebedarfsberechnungen<br />

einschließlich der Datenerhebung,<br />

Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH<br />

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Hohenlohe-Franken<br />

die Erbringung von (administrativen) Servicedienstleistungen<br />

im SHK-Bereich (Sanitär-Heizung-Klima),<br />

insbesondere für Fachhandwerker,<br />

die Durchführung von Schulungen und Fachvorträgen,<br />

die Übernahme von Messepräsentationen<br />

einschließlich Promotion, die Übernahme von<br />

Handelsvertretungen, insbesondere für (Sanitär-<br />

Heizung-Klima-Elektro-Baustoffe), sowie die Instruktion,<br />

Einweisung und Unterstützung bei der<br />

Inbetriebnahme von technischen Produkten, u. a.<br />

in den Bereichen Heizung und Klima / Lüftung<br />

generell, Heizwasserbehandlung, Heiz-Wasseraufbereitung<br />

und Regelungstechnik; sowie alle<br />

hiermit verbundenen Dienstleistungen, sofern<br />

keine gesonderte Gewerbezulassung erforderlich<br />

ist. 25.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Throm, Christian, Satteldorf,<br />

*09.06.1994 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

Gesellschaftsvertrag vom 28.08.<strong>2024</strong>.<br />

HRA 741687<br />

Solarpark Erlin GmbH & Co. KG Ilshofen.<br />

Geschäftsanschrift: Steinbrunnenstraße 3,<br />

74532 Ilshofen. Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende<br />

Gesellschafter sowie dessen jeweilige Geschäftsführer<br />

sind befugt, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Steinbrunnenzentrum<br />

GmbH, Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung, Ilshofen (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

765<strong>10</strong>5) Kommanditgesellschaft Kommanditist:<br />

Lenkungsgruppe Zukunft GmbH, Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung, Ilshofen , (Amtsgericht<br />

Stuttgart HRB 787452), Haftsumme: 3.000,00<br />

EUR.<br />

Veränderung<br />

HRB 742573<br />

MDL Ausbau UG (haftungsbeschränkt)<br />

Durch Beschluss des Amtsgerichts Crailsheim<br />

vom 28.02.2023 (3 1 IN 57/22) wurde über das<br />

Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren<br />

eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung<br />

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen<br />

(Amtsgericht Crailsheim, 3 1 IN 57/22) aufgelöst.<br />

Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1<br />

GmbHG von Amts wegen eingetragen.<br />

HRB 736459<br />

Klenzaids Contamination Controls<br />

Private Limited, Zweigniederlassung<br />

Crailsheim. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Die Gesellschaft hat mindestens<br />

vier Geschäftsführer. Sie vertreten die Gesellschaft<br />

gemeinsam. Ausgeschieden als Geschäftsführer:<br />

Hariharsubramanian, Krishnamurthy, Mumbai /<br />

Indien, *08.09.1953 Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 06.12.2023 hat die Neufassung des<br />

Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

HRB 720635<br />

eleven teamsports GmbH. Mit der Gesellschaft<br />

(übernehmender Rechtsträger) ist<br />

aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

25.03.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom 25.03.<strong>2024</strong> die<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung „11teamsports<br />

Print GmbH“, Helmstadt-Bargen (Amtsgericht<br />

Mannheim HRB 727668) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

HRB 747979<br />

K&M Terrassen- und Balkonsysteme<br />

GmbH. Stammkapital nun: 26.000,00 EUR. Die<br />

Gesellschafterversammlungen vom 28.05.<strong>2024</strong><br />

und 19.08.<strong>2024</strong> haben die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 3 (Stammkapital) beschlossen.<br />

Das Stammkapital ist durch Beschluss der<br />

Gesellschafterversammlung vom 28.05.<strong>2024</strong> auf<br />

26.000,00 EUR erhöht.<br />

HRB 590481<br />

DLK Ventilatoren GmbH. Die Gesellschaft<br />

(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />

Verschmelzungsvertrages vom 27.06.<strong>2024</strong> und<br />

der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom 27.06.<strong>2024</strong> mit der Kommanditgesellschaft<br />

unter der Firma „Helios Ventilatoren<br />

GmbH + Co KG*“, Villingen-Schwenningen<br />

(Amtsgericht Freiburg i. Br. HRA 601322) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />

Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />

Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers wirksam.<br />

HRB 785860<br />

BB VG 143. UG (haftungsbeschränkt)<br />

Firma geändert; nun: MP Verwaltung<br />

GmbH. Sitz verlegt; nun: Sulzbach-Laufen. Änderung<br />

der Geschäftsanschrift: Eisbachstraße 51,<br />

74429 Sulzbach-Laufen. Gegenstand geändert;<br />

nun: das Halten und Verwalten von Beteiligungen<br />

im eigenen Vermögen sowie die Übernahme der<br />

persönlichen Haftung bei Kommanditgesellschaften,<br />

insbesondere die Übernahme der persönlichen<br />

Haftung bei der MP GmbH & Co.KG.<br />

Stammkapital nun: 50.000,00 EUR Allgemeine<br />

Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit<br />

einem Prokuristen. Vertretungsbefugnis geändert<br />

bei Geschäftsführer: Baur, Fabian, Stuttgart,<br />

*01.07.1972 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom <strong>10</strong>.07.<strong>2024</strong> hat die<br />

Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

Das Stammkapital ist durch Beschluss der<br />

Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag<br />

um 49.995,00 EUR auf 50.000,00 EUR erhöht.


30 Handelsregister<br />

Oktober <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 262<br />

-nehmenden Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />

-Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

, genommen.<br />

-HRB 789435<br />

n MessepräsentationenELLEMA UG (haftungsbeschränkt) Mit<br />

, die Übernahme vonder Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />

-ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

-19.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse der<br />

d Unterstützung bei derbeteiligten Rechtsträger vom selben Tag die Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „vihout UG<br />

ischen Produkten, u. a.<br />

g und Klima / Lüftung(haftungsbeschränkt)“, Heilbronn (Amtsgericht<br />

-Stuttgart HRB 785776) „Sipcult UG (haftungs-<br />

Heilbronn (Amtsgericht Stuttgart<br />

ngstechnik; sowie allebeschränkt)“,<br />

ienstleistungen, sofern<br />

HRB 787168) „I Love Protein UG (haftungsbeschränkt)“,<br />

Heilbronn (Amtsgericht Stuttgart<br />

ezulassung erforderlich<br />

ur ein Geschäftsführer<br />

HRB 787843) „Wellenbrecher UG (haftungsbeschränkt)“,<br />

Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stutt-<br />

-<br />

zwei gemeinsam oder<br />

gart HRB 787582) verschmolzen (Verschmelzung<br />

Prokuristen.<br />

zur Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten<br />

Christian, Satteldorf,<br />

Urkunden wird Bezug genommen.<br />

ungsberechtigt mit der<br />

r Gesellschaft mit sichHRB 742794<br />

-RUSTAB-Geschäftsführung GmbH. Sitz ver-<br />

nun: Langenburg. Änderung der Geschäfts-<br />

Haftunglegt;<br />

anschrift: Bahnweg 62, 74595 Langenburg.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Zielonka, Kevin, Langenburg,<br />

*29.09.1988 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

-<br />

Steinbrunnenstraße 3,<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

-<br />

abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer: Beul,<br />

der persönlich haftende<br />

Moritz, Stromberg, *27.12.1992 mit der Befugnis,<br />

-<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

amen der Gesellschaft<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäfts-<br />

ertreter<br />

-<br />

führer: Wedenig, Simone Denise, Gerabronn,<br />

-<br />

*05.08.1986 Die Gesellschafterversammlung vom<br />

haft mit beschränkter<br />

23.07.<strong>2024</strong> hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 Ziffer 2 (Sitz) beschlossen.<br />

gericht Stuttgart HRB<br />

llschaft Kommanditist:<br />

GmbH, Gesellschaft mitHRB 22380<br />

lshofen , (AmtsgerichtInterdesign Geschäftsführungs GmbH.<br />

Haftsumme: 3.000,00Prokura erloschen: Friedrich, Elisabeth,<br />

Schrozberg, *19.01.1945. Die Gesellschaft ist<br />

auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

24.07.<strong>2024</strong> mit der Drews Holding AG mit dem<br />

Sitz in Schrozberg (Amtsgericht Ulm, HRB<br />

690370 ) verschmolzen. Die Verschmelzung wird<br />

erst wirksam mit der Eintragung der Verschmelzung<br />

in das Register des übernehmenden Rechtsträgers.<br />

HRB 690370<br />

Drews Holding AG. Mit der Gesellschaft<br />

(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />

Verschmelzungsvertrages vom 24.07.<strong>2024</strong> und<br />

der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom 24.07.<strong>2024</strong> die Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung „Interdesign Geschäftsführungs<br />

GmbH“, Meerane (Amtsgericht Chemnitz<br />

ination ControlsHRB 22380) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />

weigniederlassungAufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Ur-<br />

wird Bezug genommen.<br />

ertretungsregelungkunden<br />

lschaft hat mindestens<br />

HRB 773737<br />

ertreten die Gesellschaft<br />

Florian Herbold Abschlepp- und Umweltservice<br />

GmbH. Allgemeine Vertretungsre-<br />

en als Geschäftsführer:<br />

, Mumbai /<br />

gelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer<br />

-<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein<br />

at die Neufassung des<br />

Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Herbold, Florian Bernd, Öh-<br />

*09.07.1992 einzelvertretungsberechtigt<br />

-ringen,<br />

r Rechtsträger) istmit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

elzungsvertrages vomsich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

rsammlungsbeschlüsseDritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />

er vom 25.03.<strong>2024</strong> diemehr Geschäftsführer: Herbold, Tanja, geb. Six,<br />

-Pfedelbach, *17.05.1985 Die Gesellschafterver-<br />

vom 24.07.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />

-sammlung<br />

727668) verschmolzenGesellschaftsvertrages in § 4 (Vertretungsbefugnis)<br />

beschlossen.<br />

HRB 680136<br />

Bembé Verwaltungs GmbH. Gegenstand<br />

Balkonsysteme<br />

geändert; nun: Übernahme und Verwaltung<br />

EUR. Die<br />

von Beteiligungen an Industrie- und Handelsunternehmen<br />

einschließlich der Übernahme<br />

gen vom 28.05.<strong>2024</strong><br />

-<br />

-<br />

der Geschäftsführung und/oder der Stellung als<br />

st durch Beschluss der<br />

persönlich haftende Gesellschafterin von Personenhandelsgesellschaften,<br />

insbesondere bei der<br />

g vom 28.05.<strong>2024</strong> auf<br />

Bembé Parkett GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad<br />

Mergentheim. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer be-<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäfts-<br />

Die Gesellschaftstellt,<br />

ger) ist aufgrund desführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

vom 27.06.<strong>2024</strong> undein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Jeder<br />

lüsse der beteiligtenGeschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesell-<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertre-<br />

-schaft<br />

-ter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />

illingen-SchwenningenDie Gesellschafterversammlung vom 25.07.<strong>2024</strong><br />

-hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages be-<br />

mit der Eintragung derHRB 778890<br />

ng zur Aufnahme). Dieschlossen.<br />

-ACG AcquiCo GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 25.07.<strong>2024</strong> und der<br />

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />

vom selben Tag mit der Gesellschaft mit<br />

erwaltung<br />

-<br />

beschränkter Haftung „ACG HoldCo GmbH“,<br />

hrift: Eisbachstraße 51,<br />

Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

Gegenstand geändert;<br />

782933) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

Auf die bei Gericht eingereichten Urkun-<br />

Beteiligungen<br />

wie die Übernahme der<br />

den wird Bezug genommen. Die Verschmelzung<br />

-<br />

wird erst mit der Eintragung der Verschmelzung<br />

im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

-<br />

r MP GmbH & Co.KG.<br />

Rechtsträgers wirksam.<br />

00,00 EUR AllgemeineHRB 782933<br />

nur einACG HoldCo GmbH. Mit der Gesellschaft<br />

vertritt er allein. Sind(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund<br />

r bestellt, vertretendes Verschmelzungsvertrages vom 25.07.<strong>2024</strong><br />

in Geschäftsführer mitund der Versammlungsbeschlüsse der betei-<br />

Rechtsträger vom selben Tag die Gesell-<br />

tungsbefugnis geändertligten<br />

Stuttgart, schaft mit beschränkter Haftung „ACG AcquiCo<br />

ungsberechtigt mit derGmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />

esellschaft mit sich imHRB 778890) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />

DrittenAufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Ur-<br />

wird Bezug genommen.<br />

-kunden<br />

m <strong>10</strong>.07.<strong>2024</strong> hat dieHRB 794893<br />

-Cube Controlling GmbH. Stammkapital<br />

st durch Beschluss dernun: 26.000,00 EUR. Die Gesellschafterver-<br />

vom 25.07.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />

agsammlung<br />

Gesellschaftsvertrages in § 4 (Stammkapital) beschlossen.<br />

Das Stammkapital ist durch Beschluss<br />

aftungsbeschränkt) der Gesellschafterversammlung vom gleichen<br />

Tag auf 26.000,00 EUR erhöht.<br />

elzungsvertrages vomHRB 783150<br />

rsammlungsbeschlüsseKilic Schadenservice GmbH. Die Gesell-<br />

(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund<br />

er vom 19.07.<strong>2024</strong> mitschaft<br />

-des Verschmelzungsvertrages vom 29.07.<strong>2024</strong><br />

chränkt)“, Schwäbischund der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

-Rechtsträger vom 29.07.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft<br />

ng zur Aufnahme). Diemit beschränkter Haftung „ARTUS Gesellschaft<br />

mit der Eintragung derfür Brand- und Wasserschadensanierung mbH“,<br />

-Isernhagen (Amtsgericht Hannover HRB 209424)<br />

verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

Die Verschmelzung wird erst mit der Eintragung<br />

der Verschmelzung im Register des Sitzes des<br />

übernehmenden Rechtsträgers wirksam. Auf die<br />

bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRA 722493<br />

HS Beteiligungs - GmbH & Co. KG. Mit<br />

der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

30.07.<strong>2024</strong> mit Nachtrag vom 22.08.<strong>2024</strong> und der<br />

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />

vom 30.07.<strong>2024</strong> und 29.08.<strong>2024</strong> die Kommanditgesellschaft<br />

unter der Firma „GRS Grundstücksverwaltungs-GmbH<br />

& Co.KG“, Schwäbisch<br />

Hall (Amtsgericht Stuttgart HRA 725846) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf<br />

die bei Gericht eingereichten Urkunden wird<br />

Bezug genommen. Haftsumme erhöht bei Kommanditist:<br />

Schaaf, Gunter, Michelbach an der<br />

Bilz , *14.08.1965, Haftsumme: 28.320,00 EUR<br />

Haftsumme erhöht bei Kommanditist: Schaaf,<br />

René, Michelbach an der Bilz , *18.01.1969, Haftsumme:<br />

28.320,00 EUR Haftsumme erhöht bei<br />

Kommanditist: GuSa-Invest GmbH, Michelbach<br />

an der Bilz , (Amtsgericht Stuttgart HRB 779097),<br />

Haftsumme: 207.680,00 EUR. Haftsumme erhöht<br />

bei Kommanditist: MALFI INVEST GmbH, Michelbach<br />

an der Bilz , (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

779449), Haftsumme: 207.680,00 EUR.<br />

HRA 725846<br />

GRS Grundstücksverwaltungs-GmbH<br />

& Co.KG. Die Gesellschaft (übertragender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 30.07.<strong>2024</strong> mit Nachtrag vom<br />

22.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom 30.07.<strong>2024</strong> und<br />

vom 29.08.<strong>2024</strong> mit der Kommanditgesellschaft<br />

unter der Firma „HS Beteiligungs - GmbH & Co.<br />

KG“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRA 722493) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />

Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen. Die Verschmelzung<br />

wird erst mit der Eintragung der Verschmelzung<br />

im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers wirksam.<br />

HRB 570346<br />

GURESA Verwaltungs GmbH. Mit der Gesellschaft<br />

(übernehmender Rechtsträger) sind<br />

aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

30.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag die<br />

Gesellschaften mit beschränkter Haftung „GR-<br />

Immo MH8 GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht<br />

Stuttgart HRB 749995) und „GR-INVEST<br />

GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 749932) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />

Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen.<br />

HRB 571160<br />

Otterbach Wohnbau GmbH. Mit der<br />

Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

30.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse der<br />

beteiligten Rechtsträger vom selben Tag die Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „Otterbach<br />

Projektbau GmbH“, Michelfeld (Amtsgericht<br />

Stuttgart HRB 742973) verschmolzen (Verschmelzung<br />

zur Aufnahme). Auf die bei Gericht<br />

eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.<br />

HRB 571361<br />

HS Verwaltungs GmbH. Mit der Gesellschaft<br />

(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />

Verschmelzungsvertrages vom 30.07.<strong>2024</strong> und<br />

der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom selben Tag die Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „GRS Verwaltungs<br />

GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 735821) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />

Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen.<br />

HRB 735821<br />

GRS Verwaltungs GmbH. Die Gesellschaft<br />

(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />

Verschmelzungsvertrages vom 30.07.<strong>2024</strong> mit<br />

Nachtrag vom 22.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom<br />

30.07.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung „HS Verwaltungs GmbH“, Schwäbisch<br />

Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB 571361) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />

Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />

Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />

Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRB 749932<br />

GR-INVEST GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 30.07.<strong>2024</strong> und der<br />

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />

vom vom selben Tag mit der Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „GURESA Verwaltungs<br />

GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 570346) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />

Aufnahme). Die Verschmelzung wird erst mit der<br />

Eintragung der Verschmelzung im Register des<br />

Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers wirksam.<br />

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen.<br />

HRB 749995<br />

GR-Immo MH8 GmbH. Die Gesellschaft<br />

(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />

Verschmelzungsvertrages vom 30.07.<strong>2024</strong> und<br />

der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom 30.07.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „GURESA Verwaltungs<br />

GmbH“, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 570346) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />

Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen. Die Verschmelzung<br />

wird erst mit der Eintragung der Verschmelzung<br />

im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers wirksam.<br />

HRB 722785<br />

KS Solar GmbH. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 31.07.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />

Gesellschaftsvertrages in §§ 5 (Gesellschafterversammlung),<br />

6 (Gesellschafterbeschlüsse) und 7<br />

(Vertretung) beschlossen.<br />

HRB 746909<br />

BNG Fjord GmbH. Mit der Gesellschaft (übernehmender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 31.07.<strong>2024</strong> und der<br />

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />

vom 31.07.<strong>2024</strong> die Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung „BNG Mess-Holding GmbH“,<br />

Crailsheim (Amtsgericht Ulm HRB 746961) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

HRB 749767<br />

Raiffeisen Viehzentrale GmbH. Mit der<br />

Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

31.07.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag die<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Kälber-<br />

KontorSüd GmbH“, Bad Waldsee (Amtsgericht<br />

Ulm HRB 724064) verschmolzen (Verschmelzung<br />

zur Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten<br />

Urkunden wird Bezug genommen.<br />

HRB 792194<br />

SDI - Schule für Deutsch & Integration<br />

Barbara Seifert GmbH. Stammkapital nun:<br />

26.000,00 EUR. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 05.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 4 (Stammkapital) beschlossen.<br />

Das Stammkapital ist durch Beschluss der<br />

Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag<br />

auf 26.000,00 EUR erhöht.<br />

HRB 794624<br />

VITA Hausverwaltung GmbH. Firma geändert;<br />

nun: VITA lmmobilienverwaltung GmbH.<br />

Die Gesellschafterversammlung vom 06.08.<strong>2024</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />

(Firma) beschlossen.<br />

HRB 580226<br />

Tarc GmbH. Sitz verlegt; nun: Neuenstein.<br />

Geändert, nun Geschäftsanschrift: Kirchensaller<br />

Straße 36, 74632 Neuenstein. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 08.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz,<br />

Gegenstand) beschlossen.<br />

HRB 735621<br />

Württemberger Frischei GmbH. Die<br />

Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist<br />

aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

08.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse der<br />

beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit der<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung „GOLD-<br />

EI ERZEUGERVERBUND GmbH“, Dietzenbach<br />

(Amtsgericht Offenbach am Main HRB 3314)<br />

verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

Die Verschmelzung wird erst mit der Eintragung<br />

der Verschmelzung im Register des Sitzes des<br />

übernehmenden Rechtsträgers wirksam. Auf die<br />

bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRB 747597<br />

CONECT Information Services GmbH.<br />

Durch Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn vom<br />

08.08.<strong>2024</strong> (2 IN 2<strong>10</strong>/24) wurde über das Vermögen<br />

der Gesellschaft das Insolvenzverfahren<br />

eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des<br />

Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht<br />

Heilbronn, 2 IN 2<strong>10</strong>/24) aufgelöst. Gemäß<br />

§ 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von<br />

Amts wegen eingetragen.<br />

HRB 781194<br />

KAVAK Rohrreinigungs GmbH. Stammkapital<br />

nun: 26.000,00 EUR. Personenbezogene<br />

Daten (Nachname) geändert bei Geschäftsführer:<br />

Kavakoglu, Petra, Schwäbisch Hall, *09.03.1979<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 08.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital, Geschäftsanteile)<br />

beschlossen. Das Stammkapital ist<br />

durch Beschluss der Gesellschafterversammlung<br />

vom gleichen Tag auf 26.000,00 EUR erhöht.<br />

HRB 789969<br />

Kampp Beteiligungs GmbH. Sitz verlegt;<br />

nun: Öhringen Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Hindenburgstraße 6, 74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 08.08.<strong>2024</strong> hat die<br />

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (FIR-<br />

MA, SITZ) beschlossen.<br />

HRB 795118<br />

R.Eagle Holding GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Röther, Thomas Paul, Schwäbisch<br />

Hall, *01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Röther, Michael, Schwäbisch Hall,<br />

*15.02.1963.<br />

HRB 767358<br />

Retter Immobilien GmbH. Durch Beschluss<br />

des Amtsgerichts Heilbronn vom 09.08.<strong>2024</strong> (20<br />

IN 660/24) wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter<br />

bestellt. Verfügungen der Gesellschaft über<br />

Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit<br />

Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters<br />

wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO).<br />

HRB 580940<br />

Rudolf Schneider GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein<br />

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />

Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />

Bestellt als Liquidator: Schneider, Rudolf, Öhringen,<br />

*23.01.1957 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Schneider,<br />

Rudolf, Bretzfeld-Schwabbach, *23.01.1957<br />

Die Gesellschafterversammlung vom 12.08.<strong>2024</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 5<br />

(Geschäftsführung, Vertretung) beschlossen. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 740434<br />

ANCOR Management GmbH. Durch Beschluss<br />

des Amtsgerichts Crailsheim vom<br />

12.08.<strong>2024</strong> (5 1 IN 61/24) wurde über das Vermögen<br />

der Gesellschaft das Insolvenzverfahren<br />

eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung<br />

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst.<br />

Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1<br />

GmbHG von Amts wegen eingetragen.<br />

HRB 773893<br />

HAL Verwaltungs GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Otterbach-Prang, Kathrin, Michelfeld,<br />

*20.12.1964 einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 790262<br />

New Pioneer GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Röther, Thomas Paul, Schwäbisch Hall,<br />

*01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Röther, Michael Martin,<br />

Schwäbisch Hall, *15.02.1963.<br />

HRA 721941<br />

Nonnenklinge Wind GmbH & Co. KG.<br />

Ausgeschieden als Kommanditist: Schmitt, Anna<br />

Elisabeth, Bad Mergentheim, *20.08.1933, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR. Für einen Teil dieser<br />

Haftsumme in Sondererbfolge eingetreten als<br />

Kommanditist: Krapp, Madga Paula, Bad Mergentheim,<br />

*21.<strong>10</strong>.1956, Haftsumme: 5.000,00<br />

EUR Für einen Teil dieser Haftsumme in Sondererbfolge<br />

eingetreten als Kommanditist: Schmitt,<br />

Alois Alfons, Bad Mergentheim, *31.12.1957,<br />

Haftsumme: 5.000,00 EUR Für einen Teil dieser<br />

Haftsumme in Sondererbfolge eingetreten als<br />

Kommanditist: Braun, Monika Agnes, Nordheim,<br />

*16.11.1960, Haftsumme: 5.000,00 EUR Für<br />

einen Teil dieser Haftsumme in Sondererbfolge<br />

Haftsumme um 5.000,00 EUR erhöht bei Kommanditist:<br />

Schmitt, Michael Xaver, Bad Mergentheim,<br />

*01.<strong>10</strong>.1967, Haftsumme: 30.000,00 EUR.<br />

HRA 724537<br />

Hein KG. Allgemeine Vertretungsregelung geändert;<br />

nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt,<br />

vertreten sie gemeinsam. Bestellt als Liquidator:<br />

Hein, Waldemar, Weikersheim, *<strong>10</strong>.03.1966 Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Hein, Waldemar,<br />

Weikersheim, *<strong>10</strong>.03.1966 Die Gesellschaft ist<br />

aufgelöst.<br />

HRB 570795<br />

Waller GmbH. Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen<br />

Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:<br />

Borrmann, Johannes, Schwäbisch<br />

Hall, *02.06.1980.<br />

HRB 726512<br />

Otterbach Objektbau GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Otterbach-Prang, Kathrin, Michelfeld,<br />

*20.12.1964 einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 759996<br />

Gacista GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Messner, Fabian Daniel, Schorndorf, *17.<strong>10</strong>.1990<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Röther, Karin, Schwäbisch Hall,<br />

*20.03.1963 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Röther, Thomas Paul, Schwäbisch<br />

Hall, *01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Röther, Michael Martin,<br />

Schwäbisch Hall, *15.02.1963.<br />

HRB 767809<br />

innos Systemhaus GmbH. Personenbezogene<br />

Daten (Wohnort) geändert bei Geschäftsführer:<br />

Schenk, Justin, Crailsheim, *21.06.1995<br />

einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 571645<br />

Röther Grundbesitz GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Messner, Fabian Daniel, Schorndorf,<br />

*17.<strong>10</strong>.1990 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Röther, Karin, Schwäbisch<br />

Hall, *20.03.1963 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Röther, Michael, Schwäbisch Hall,<br />

*15.02.1963.<br />

HRB 680803<br />

MRS Maschinenring Service GmbH. Mit<br />

der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

14.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom 14.08.<strong>2024</strong> die<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Familien-<br />

und Haushaltshilfe GmbH Main-Tauber“,<br />

Creglingen (Amtsgericht Ulm HRB 680893) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf<br />

die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRB 728430<br />

Hoch GmbH. Sitz verlegt; nun: Dörzbach. Neue<br />

Geschäftsanschrift: Heßlachshof 14/2, 74677<br />

Dörzbach Gegenstand geändert; nun: Der Handel,<br />

die Herstellung, die Montage und die Veredelung<br />

von Werbemitteln, Textilien, technischen Teilen,<br />

Lagersystemen und Sicherheitstechnik. Zum<br />

Unternehmensgegenstand gehören weiterhin<br />

die Veredelung im Sieb-, Tampon- und Digitaldruck,<br />

Folienplotts, branchenübliche Tätigkeiten<br />

im Bereich der Werbetechnik, Lohnarbeiten im<br />

Bereich Montage, Verpacken und Etikettierung.<br />

Die Gesellschafterversammlung vom 15.08.<strong>2024</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />

1 (Firma und Sitz), § 2 (Gegenstand des Unternehmens)<br />

beschlossen.<br />

HRB 793278<br />

Dellux GmbH. Zweigniederlassung unter gleicher<br />

Firma 55546 Volxheim, Geschäftsanschrift:<br />

Kreuznacher Straße 34 - 36, 55546 Volxheim. Der<br />

Verkauf und die Montage von fertigen Bauelementen<br />

sowie die Erbringung von Dienstleistungen<br />

aller Art im Rahmen von Bau und Unterhaltung<br />

von Gebäuden jeglicher Art unter Ausschluss<br />

solcher Tätigkeiten, die lediglich unter Leitung<br />

eines Handwerksmeisters erbracht werden dürfen.<br />

Insbesondere folgende Tätigkeiten: Montage und<br />

Demontagearbeiten, Industriemontage; Entrümpelungen<br />

und Haushaltsauflösungen, Umzugsdienste;<br />

Gärtnerdienste; Montage und Installation<br />

von Photovoltaikanlagen; Kabelverlegung,<br />

bzw. Installation (ohne Anschlussarbeiten);<br />

Gebäude-, Unterhalts- und lndustriereinigungen;<br />

Trocken- und Akustikbau; Bodenverlegearbeiten<br />

sowie Import- und Exportgeschäfte jeder Art. Die<br />

Planung und Durchführung von Veranstaltungen<br />

und Events, sowie die Erbringung von Dienstleistungen<br />

im Zusammenhang mit Veranstaltungen,<br />

Events, sowie in der PR- und Werbeindustrie.<br />

Der Betrieb eines Hotels, die Vermietung von Appartements,<br />

sowie der Betrieb von Gaststätten,<br />

Restaurants, Bistros, Bars mit dazugehöriger Außengastronomie,<br />

Catering- und Partyservices. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom 15.08.<strong>2024</strong> hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziffer<br />

1 (Firma und Sitz) und Ziffer 2 (Gegenstand des<br />

Unternehmens) und die Streichung von Ziffer 6 -<br />

8 des Gesellschaftsvertrags beschlossen.<br />

HRB 690203<br />

JU-Metallwarenfabrik- GmbH. Prokura<br />

erloschen: Herrmann, Gerold, Schrozberg,<br />

*09.02.1955. Gesamtprokura gemeinsam mit<br />

einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:<br />

Baron, Erika, Künzelsau, *04.02.1989.<br />

HRB 722760<br />

C-C-E GmbH. Bestellt als Geschäftsführer: Dr.<br />

Käfer, Roland, Satteldorf, *09.07.1959. einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Käfer,<br />

Gabi, Satteldorf, *12.<strong>10</strong>.1970.<br />

HRB 777639<br />

S.I.U. Holding GmbH. Mit der Gesellschaft<br />

(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />

Verschmelzungsvertrages vom 19.08.<strong>2024</strong> und<br />

der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom 19.08.<strong>2024</strong> die Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung „flat dynamics GmbH“,<br />

Öhringen (Amtsgericht Stuttgart HRB 777768)<br />

verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird<br />

Bezug genommen.<br />

HRB 777768<br />

flat dynamics GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 19.08.<strong>2024</strong> und der<br />

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />

vom selben Tag mit der Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung „S.I.U. Holding GmbH“,<br />

Öhringen (Amtsgericht Stuttgart HRB 777639)<br />

verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

Die Verschmelzung wird erst mit der Eintragung<br />

der Verschmelzung im Register des Sitzes des<br />

übernehmenden Rechtsträgers wirksam. Auf die<br />

bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRA 720713<br />

Dietz Grundstücksverwaltung GmbH &<br />

Co. KG. Sitz verlegt; nun: Öhringen Änderung<br />

der Geschäftsanschrift: Hindenburgstraße 6,<br />

74613 Öhringen.<br />

HRA 724765<br />

Mast KG Kälberbach. Ausgeschieden als Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Vogt, Wolfgang,<br />

Schrozberg, *05.<strong>10</strong>.1958.<br />

HRB 22824<br />

Modepark Röther GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Röther, Thomas Paul, Schwäbisch<br />

Hall, *01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Messner, Fabian Daniel, Schorndorf,<br />

*17.<strong>10</strong>.1990 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Röther, Michael, Schwäbisch Hall,<br />

*15.02.1963.<br />

HRB 571160<br />

Otterbach Wohnbau GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Otterbach-Prang, Kathrin, Michelfeld,<br />

*20.12.1964 einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 571166<br />

Helmut Otterbach Holzbau GmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Otterbach-Prang, Kathrin,<br />

Michelfeld, *20.12.1964 einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 571475<br />

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft<br />

Schwäbisch Hall AG. Die Hauptversammlung<br />

vom 21.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung der Satzung<br />

in § 5 (Grundkapital) beschlossen. Der Vorstand<br />

ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom<br />

21.08.<strong>2024</strong> ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats<br />

bis zum 20.08.2029 das Grundkapital<br />

der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu<br />

2.000.000,00 EUR gegen Bareinlage zu erhöhen.<br />

Das Bezugsrecht der Aktionäre kann ausgeschlossen<br />

werden (Genehmigtes Kapital <strong>2024</strong>/I).<br />

HRB 580909<br />

Thomas Schumacher GmbH. Stammkapital<br />

nun: 26.600,00 EUR. Durch Beschluss<br />

der Gesellschafterversammlung vom 21.08.<strong>2024</strong><br />

ist das Stammkapital auf Euro umgestellt. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom 21.08.<strong>2024</strong> hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3<br />

(Stammkapital, Stammeinlage) beschlossen.<br />

Das Stammkapital ist ferner durch Beschluss der<br />

Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag<br />

zum Zwecke der Verschmelzung mit „Max Schumacher<br />

UG (haftungsbeschränkt)“, Pfedelbach<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 757369) um 1.035,41<br />

EUR auf 26.600,00 EUR erhöht.<br />

HRB 580909<br />

Thomas Schumacher GmbH. Mit der<br />

Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

21.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom 21.08.<strong>2024</strong><br />

die Gesellschaft mit beschränkter Haftung<br />

„Max Schumacher UG (haftungsbeschränkt)“,<br />

Pfedelbach (Amtsgericht Stuttgart HRB 757369)<br />

verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird<br />

Bezug genommen.<br />

HRB 580945<br />

Panorama Hotel- und Service GmbH.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Wegmann, Jürgen,<br />

Künzelsau, *<strong>10</strong>.11.1962.<br />

HRB 670965<br />

Karl Hohenstein GmbH. Mit der Gesellschaft<br />

(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />

Verschmelzungsvertrages vom 21.08.<strong>2024</strong> und<br />

der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom 21.08.<strong>2024</strong> die Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung „BvS GmbH“, Crailsheim<br />

(Amtsgericht Ulm HRB 724722) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

HRB 670965<br />

Karl Hohenstein GmbH. Firma geändert;<br />

nun: Von Hohenstein GmbH. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 21.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz)<br />

beschlossen.<br />

HRB 743942<br />

BSVW Beteiligungsgesellschaft mbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Beul, Moritz Lorenz,<br />

Stromberg, *27.12.1992 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer: Zielonka,<br />

Kevin Ralf, Langenburg, *29.09.1988 mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Wedenig, Simone Denise, Gerabronn,<br />

*05.08.1986.<br />

HRB 757369<br />

Max Schumacher UG (haftungsbeschränkt)<br />

Die Gesellschaft (übertragender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 21.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom<br />

selben Tag mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung „Thomas Schumacher GmbH“, Pfedelbach<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 580909) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />

Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />

Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />

Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRB 767823<br />

direct starterculturen gmbh. Sitz verlegt;<br />

nun: Untermünkheim Neue Geschäftsanschrift:<br />

Am Klingenberg 6, 74547 Untermünkheim. Aufgehoben<br />

als Zweigniederlassung: 87437 Kempten,<br />

Geschäftsanschrift: Heisinger Straße 45, 87437<br />

Kempten Errichtet: Zweigniederlassung unter<br />

gleicher Firma 71394 Kernen im Remstal, Geschäftsanschrift:<br />

Siemensstraße 32, 71394 Kernen<br />

im Remstal Personenbezogene Daten geändert<br />

bei Geschäftsführer: Groth, Jörg, Untermünkheim,<br />

*14.02.1968 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom 21.08.<strong>2024</strong> hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />

(Firma und Sitz) beschlossen.<br />

HRB 792670<br />

Norom Systemgastro Verwaltungs GmbH.<br />

Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer:<br />

Akhtar, Rehman Ahmad, Öhringen, *25.06.1984<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Hasan, Yousuf, Ludwigshafen<br />

am Rhein, *20.08.1982 mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

HRB 570175<br />

TBG Transportbeton Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Fischer, Matthias, Leonberg, *03.08.1990<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Humbert, Alexander,<br />

Zeiskam, *11.01.1980.<br />

HRB 571752<br />

TTW Waldpflege GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Wenkebach, Konrad Peter, Michelfeld,<br />

*02.11.1977.<br />

HRB 571844<br />

MIKU Projekt GmbH. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Hofäcker 4, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

HRB 680784<br />

bdtronic GmbH. Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen<br />

Prokuristen: Rose, Jan-Ekke, Hanau, *08.<strong>10</strong>.1972.<br />

HRB 721859<br />

DIVACO AG. Bestellt als Vorstand: Huber,<br />

Martin Andreas, Gerabronn, *19.11.1982 mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Prokura erloschen: Huber, Martin,<br />

Bad Mergentheim, *19.11.1982.<br />

HRB 735324<br />

Badische Frischei GmbH. Geändert, nun<br />

Geschäftsanschrift: Außenliegend 4, 63150<br />

Heusenstamm. Bestellt als Liquidator: Zimmerer,<br />

Gregor, Heusenstamm, *15.07.1964 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Liquidator: Butzen,<br />

Alfons, Viersen, *24.08.1960.<br />

HRB 742356<br />

FAMA Healthcare GmbH. Gegenstand geändert;<br />

nun: Der Handel mit Gesundheitsprodukten<br />

sowie der Verkauf von anderen Waren, insbesondere<br />

Baby-Erstausstattungen, Kinderwagen<br />

und Kindersitzen, Umstands- und Stillkleidung,<br />

Natur- und Outdoorkleidung, Spielsachen und<br />

Zubehör und handgefertigten Geschenkartikeln.<br />

Die Gesellschafterversammlung vom 22.08.<strong>2024</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2<br />

(Gegenstand) beschlossen.<br />

HRA 724336<br />

HWE Rettersheimer Holz GmbH & Co.<br />

KG. Kommanditist/en mit der Bezeichnung<br />

Haftsumme gemäß Artikel 89 Absatz 2 EGHGB<br />

von Amts wegen neu vorgetragen: Kommanditist:<br />

Deeg, Volker, Weikersheim, *30.05.1968, Haftsumme:<br />

<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Schulz,<br />

Rainer Karl, Weikersheim, *13.12.1958, Haftsumme:<br />

20.000,00 EUR Kommanditist: Dauch,<br />

Regina, Weikersheim, *02.11.1965, Haftsumme:<br />

<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Gehringer,<br />

Hans, Schrozberg, *24.12.1941, Haftsumme:<br />

<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Gehringer,<br />

Gisela, Schrozberg, *02.07.1944, Haftsumme:<br />

<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Schammann,<br />

Lothar, Weikersheim, *03.06.1962, Haftsumme:<br />

<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Milnikel,<br />

Claus, Weikersheim, *08.01.1956, Haftsumme:<br />

<strong>10</strong>0.000,00 EUR Kommanditist: Östreicher,<br />

Jochen, Schrozberg, *16.09.1973, Haftsumme:<br />

50.000,00 EUR Kommanditist: Östreicher,<br />

Martina, Schrozberg, *04.<strong>10</strong>.1976, Haftsumme:<br />

50.000,00 EUR Kommanditist: Menth,<br />

Martin, Bieberehren, *27.05.1969, Haftsumme:<br />

<strong>10</strong>0.000,00 EUR Ausgeschieden als Kommanditist:<br />

Dauch, Jürgen, Weikersheim , *24.12.1959,<br />

Haftsumme: <strong>10</strong>0.000,00 EUR Für diese Haftsumme<br />

in Sonderrechtsnachfolge eingetreten als<br />

Kommanditist: Dauch, Johannes, Weikersheim,<br />

*23.12.1994, Haftsumme: <strong>10</strong>0.000,00 EUR.<br />

HRB 571777<br />

Aalberts Surface Technologies GmbH.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: van Eckendonk,<br />

Andre, Hannover, *20.07.1967 einzelvertretungsberechtigt.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: von<br />

Plate, Edzard, Düsseldorf, *20.01.1973.<br />

HRB 580936<br />

Senioren- und Pflegehaus „Drendel“<br />

Betriebs GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Pons-Vorberg, Jorge, Owingen, *26.04.1976


Oktober <strong>2024</strong> I Jahrgang 23 I Nr. 262<br />

Handelsregister 31<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 785248<br />

Adanos Holding GmbH. Personenbezogene<br />

Daten geändert bei Geschäftsführer: Schenk,<br />

Justin, Crailsheim, *21.06.1995 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 788237<br />

SG Real Estate Management GmbH.<br />

Sitz verlegt; nun: Ingelfingen. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Uhlandstraße 29, 74653 Ingelfingen<br />

Die Gesellschafterversammlung vom 23.08.<strong>2024</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />

Ziffer 2 ( Firma und Sitz) beschlossen.<br />

HRA 734988<br />

Im Brunnental Immobilien KG. Ausgeschieden<br />

als Kommanditist: Engert, Maik,<br />

Bad Mergentheim , *06.07.1995, Haftsumme:<br />

5.000,00 EUR. Für einen Teil dieser Haftsumme<br />

in Sonderrechtsnachfolge Haftsumme erhöht bei<br />

Kommanditist: Eisenkolb, Helmut, Würzburg ,<br />

*11.09.1982, Haftsumme: 6.666,00 EUR Für einen<br />

Teil dieser Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge<br />

Haftsumme erhöht bei Kommanditist: Gehringer,<br />

Ralf, Beilstein , *07.12.1967, Haftsumme:<br />

6.667,00 EUR Für einen Teil dieser Haftsumme<br />

in Sonderrechtsnachfolge Haftsumme erhöht bei<br />

Kommanditist: Schubert, Michael, Buchen Odenwald<br />

, *03.03.1980, Haftsumme: 6.667,00 EUR.<br />

HRA 740456<br />

Hetzel, Lechner, Pfeiffer OHG. Firma geändert;<br />

nun: Hetzel, Lechner, Pfeiffer GmbH &<br />

Co. OHG. Eingetreten als Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: Constantin Lechner Holding<br />

GmbH, Heidelberg (Amtsgericht Mannheim HRB<br />

746951) Eingetreten als Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: Hetzel Holding GmbH, Aichwald<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 788699) Eingetreten<br />

als Persönlich haftender Gesellschafter: Doria<br />

GmbH, München (Amtsgericht München HRB<br />

283598) Ausgeschieden als Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: Pfeiffer, Anselm Johannes Martin,<br />

München, *02.<strong>10</strong>.1983 Ausgeschieden als Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Hetzel, Alexander<br />

Philip, Heidelberg, *19.08.1984 Ausgeschieden als<br />

Persönlich haftender Gesellschafter: Dr. Lechner,<br />

Constantin Alexander, Heidelberg, *06.05.1986.<br />

HRB 580975<br />

SM Strukturmetall Verwaltung GmbH.<br />

Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger)<br />

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom<br />

26.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit<br />

der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „MCB<br />

Deutsche Holding GmbH“, Neuss (Amtsgericht<br />

Neuss HRB 9756) verschmolzen (Verschmelzung<br />

zur Aufnahme). Die Verschmelzung wird erst mit<br />

der Eintragung der Verschmelzung im Register<br />

des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers<br />

wirksam. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen.<br />

HRB 580975<br />

SM Strukturmetall Verwaltung GmbH.<br />

Sitz des übernehmenden Rechtsträgers von Amts<br />

wegen berichtigt Die Gesellschaft (übertragender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 26.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom<br />

selben Tag mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung „MCB Deutsche Holding GmbH“,<br />

Dormagen (Amtsgericht Neuss HRB 9756) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />

Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />

Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />

Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRB 764743<br />

Binderholz Oberrot | Baruth GmbH. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Wenkebach, Konrad Peter,<br />

Michelfeld, *02.11.1977 Personenbezogene Daten<br />

geändert; nun: Gesamtprokura gemeinsam mit<br />

einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:<br />

Feldmeyer, Christoph Josef, Neckarsulm,<br />

*04.09.1972.<br />

HRB 792526<br />

R23 Immobilien GmbH. Geändert, nun<br />

Geschäftsanschrift: Am Römerbad 23, 74613<br />

Öhringen.<br />

HRA 741585<br />

Metzger Besitz GmbH & Co. KG. Der Einzelkaufmann<br />

Metzger, Gerhard Alois, Künzelsau,<br />

*17.12.1957 hat als Inhaber der Firma „Gerhard<br />

Metzger Besitzunternehmen e. K.“, Künzelsau<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRA 741584) das von ihm<br />

betriebene Unternehmen im Wege der Ausgliederung<br />

nach Maßgabe des Ausgliederungs- und<br />

Übernahmevertrages vom 27.08.<strong>2024</strong> und des<br />

Versammlungsbeschlusses vom 27.08.<strong>2024</strong> auf<br />

die Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger)<br />

übertragen (Ausgliederung zur Aufnahme). Auf<br />

die bei Gericht eingereichten Urkunden wird<br />

Bezug genommen. Haftsumme zum Zwecke der<br />

Ausgliederung erhöht bei Kommanditist: Metzger,<br />

Gerhard Alois, Künzelsau , *17.12.1957, Haftsumme:<br />

<strong>10</strong>.000,00 EUR.<br />

HRB 570690<br />

N.C. Thomas Garten- und Landschaftsbau<br />

GmbH. Prokura erloschen: Breiter, Michael,<br />

Vellberg, *16.02.1962.<br />

HRB 590492<br />

Merlin GmbH. Mit der Gesellschaft (übernehmender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 27.08.<strong>2024</strong> und<br />

der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom 27.08.<strong>2024</strong> die Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „Merlin Didakt<br />

GmbH“, Forchtenberg (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 590817) verschmolzen (Verschmelzung zur<br />

Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen.<br />

HRB 590817<br />

Merlin Didakt GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 27.08.<strong>2024</strong> und der<br />

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger<br />

vom 27.08.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung „Merlin GmbH“, Forchtenberg<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 590492) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Die<br />

Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der<br />

Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers wirksam. Auf die bei<br />

Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen.<br />

HRB 680426<br />

Data Modul Weikersheim GmbH. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer<br />

oder einem anderen Prokuristen: Heinze, Dominik,<br />

Weikersheim, *<strong>10</strong>.02.1993 Kössel, Nina-<br />

Susan, Weikersheim, *23.08.1977.<br />

HRB 724021<br />

Modepark Röther GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Messner, Fabian Daniel, Schorndorf,<br />

*17.<strong>10</strong>.1990 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Röther, Thomas Paul, Schwäbisch<br />

Hall, *01.11.1969 einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Röther, Michael, Schwäbisch Hall,<br />

*15.02.1963.<br />

HRB 726284<br />

REXAGO Information GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Stanek, Jürgen, Michelbach an<br />

der Bilz, *06.05.1974 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Steinle, Armin, Großerlach,<br />

*05.09.1973.<br />

HRB 742738<br />

Binderholz Wolfegg GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Wenkebach, Konrad Peter, Michelfeld,<br />

*02.11.1977.<br />

HRB 743277<br />

Gb Projektbau GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Thomas, Konrad, Bielefeld, *26.05.1988.<br />

HRB 745590<br />

WIRTHWEIN SE. Prokura erloschen: Beutemann,<br />

Marc Tim, Fürth, *24.05.1980.<br />

HRB 786034<br />

Mögerle Holzbau GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Täuber, Christian, Kupferzell,<br />

*13.07.1988 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 680611<br />

SV Team Brunner GmbH. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Tittl, Stefan, Igersheim,<br />

*30.08.1973.<br />

HRB 731266<br />

Maximum Machines UG (haftungsbeschränkt)<br />

Firma geändert; nun: Maximum<br />

Machines GmbH. Stammkapital nun: 25.000,00<br />

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung geändert;<br />

nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Vertretungsbefugnis<br />

geändert bei Geschäftsführer: Bauer, Andrea,<br />

Kupferzell, *20.02.1959 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Die Gesellschafterversammlung vom 29.08.<strong>2024</strong><br />

hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

Das Stammkapital ist durch Beschluss<br />

der Gesellschafterversammlung vom gleichen<br />

Tag um 20.000,00 EUR auf 25.000,00 EUR aus<br />

Gesellschaftsmitteln erhöht.<br />

HRB 735284<br />

RoBa Verwaltung UG (haftungsbeschränkt)<br />

Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Schießbergstraße 1, 74564 Crailsheim. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung geändert; nun:<br />

Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie<br />

gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun<br />

bestellt als Liquidator: Gassert, Günter Carsten,<br />

Glinde, *25.<strong>10</strong>.1968 Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 747139<br />

ITW Fastener Products GmbH. Prokura<br />

erloschen: Helbert, Stefan, Witten, *21.08.1968.<br />

Prokura erloschen: Packwitz, Ilka, Hemer,<br />

*02.<strong>10</strong>.1980.<br />

HRB 765258<br />

RCH Gastro GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Hofmann, Claudia, Ilshofen, *14.04.1969.<br />

HRB 580762<br />

SRS Schaller Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft.<br />

Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Am Römerbad 23, 74613 Öhringen.<br />

HRB 590788<br />

Oberst GmbH. Gegenstand geändert; nun:<br />

Gegenstand des Unternehmens ist die Vornahme<br />

von Transporten, von Umzügen und die Lagerung<br />

von Gegenständen sowie ein High-Class<br />

Limousinen- und VIP-Service. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 30.08.<strong>2024</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des<br />

Unternehmens) beschlossen.<br />

HRB 743023<br />

MR Immobilien & Finanz GmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Rieg, Mario, Bühlertann,<br />

*16.11.1976 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 764864<br />

Firma Voelker Security Services GmbH.<br />

Änderung der Geschäftsanschrift: Siedlungsweg<br />

27, 74613 Öhringen.<br />

HRB 722072<br />

E. J. Reinigungssysteme-Vertriebs<br />

GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer: Jerger,<br />

Georg Franz, Gschwend, *09.07.1954.<br />

HRB 735621<br />

Württemberger Frischei GmbH. Die Eintragung<br />

der Verschmelzung im Register des<br />

Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist am<br />

02.09.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG<br />

von Amts wegen eingetragen. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRA 730801<br />

S & M Technik GmbH & Co. KG. Firma geändert;<br />

nun: SMTechnik GmbH & Co. KG. Berichtigung<br />

von Amts wegen zur Geschäftsanschrift:<br />

Daimlerstraße 45, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

HRA 741332<br />

Graf Zeppelin Bodenverwertungs GmbH<br />

& Co. KG. Haftsumme um 1.000,00 EUR.<br />

erhöht bei Kommanditist: Graf von Zeppelin-<br />

Aschhausen, Johann Friedrich Ludolf Heinrich,<br />

Schöntal , *09.02.1964, Haftsumme: 2.000,00<br />

EUR.<br />

HRB 390116<br />

Brunnen-Union St. Christophorus<br />

GmbH. Prokura erloschen: Balazsi, Timo, Lorch,<br />

*03.09.1984.<br />

HRB 58<strong>10</strong>15<br />

R. Stahl Schaltgeräte GmbH. Prokura<br />

erloschen: Popp, Tobias, Michelfeld, *15.04.1973.<br />

HRB 67<strong>10</strong>18<br />

Käfer GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Käfer, Sigrid, geb. Stüber, Kauffrau, Fichtenau.<br />

HRB 724379<br />

IVT Otto Throm GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Throm, Christian, Satteldorf, *09.06.1994<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 762614<br />

ANNIMABE Family Office GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Woischiski, Daniel, Mainhardt,<br />

*08.03.1978. Nicht mehr Geschäftsführer: Großöhmigen,<br />

Stefan, Sömmerda, *27.09.1975.<br />

HRB 580280<br />

Wolverine Advanced Materials GmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Rathbun, Joseph Arthur,<br />

Pittsburgh, Pennsylvania / Vereinigte Staaten,<br />

*24.05.1989 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Dr. Knittig, Peter Ralph, Korb,<br />

*31.07.1960.<br />

HRB 671439<br />

Barwig Verwaltung GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Hippelein, Frank, Crailsheim,<br />

*03.06.1960 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Hippelein, Thomas, Crailsheim,<br />

*09.03.1956.<br />

HRA 729614<br />

Landbau Hohenlohe-Limpurg GmbH<br />

& Co KG. Ausgeschieden als Kommanditist:<br />

Schweigert, Wilhelm, Obersontheim,<br />

*18.04.1960, Haftsumme: 500,00 EUR.<br />

HRA 737865<br />

aquaRömer GmbH & Co. KG. Prokura erloschen:<br />

Balazsi, Timo, Lorch, *03.09.1984.<br />

HRB 745233<br />

MTS Bau GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Heilemann, Daniela, Bayerbach, *06.05.1987<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Barbu, Mihaela-Alexandra, Selimbar /<br />

Rumänien, *16.05.1994.<br />

HRB 771189<br />

TEM Service GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren<br />

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Bestellt als<br />

Liquidator: Wassermann, Franz Josef, Gaildorf,<br />

*05.09.1956 Nicht mehr Geschäftsführer: Wassermann,<br />

Franz Josef, Gaildorf, *05.09.1956 Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 791883<br />

SCHAEFF Group Holding AG. Nun bestellt<br />

als Vorstandsvorsitzender: Dr. Schaeff, Alexander<br />

Christof, Schwäbisch Hall, *24.09.1962 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Vorstandsmitglied:<br />

Schaeff, Leonie Carola, München,<br />

*12.04.1991 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 794679<br />

HBL Management GmbH. Personenbezogene<br />

Daten geändert bei Geschäftsführer:<br />

Hanselmann, Susan, geb. Binder, Blaufelden,<br />

*17.06.1995 einzelvertretungsberechtigt mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRA 723896<br />

L2M KG. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Lindlein 19, 74575 Schrozberg.<br />

HRB 58<strong>10</strong>02<br />

WAL Beteiligungs-GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Yazirlioglu, Yusuf, Leinfelden-<br />

Echterdingen, *16.06.1969.<br />

HRB 58<strong>10</strong>87<br />

R. Stahl Aktiengesellschaft. Bestellt als Vorstand:<br />

Popp, Tobias, Michelfeld, *15.04.1973 mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Prokura erloschen: Popp, Tobias,<br />

Michelfeld, *15.04.1973.<br />

HRB 736585<br />

Rügamer Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)<br />

Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Rügamer, Anna Maria, Igersheim, *16.07.1948.<br />

HRB 680145<br />

noba, Normteile Handelsgesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Siegmann, Ralf, Bad Salzuflen,<br />

*03.04.1964. Vertretungsbefugnis geändert bei<br />

Geschäftsführer: Eisemann, Daniel, Weikersheim,<br />

*<strong>10</strong>.02.1994 einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 680317<br />

WITTENSTEIN alpha GmbH. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Patzak, Thomas, Stuttgart,<br />

*20.11.1962.<br />

HRB 785979<br />

V339 Beteiligungs-GmbH, Waldenburg<br />

Süd. Gesamtprokura gemeinsam mit einem<br />

Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen: Bauer, Manuel, Freudenstadt,<br />

*30.06.1990.<br />

HRA 727243<br />

SLS Profishop GmbH & Co. KG. Im Wege<br />

der Sonderrechtsnachfolge ausgeschieden als<br />

Kommanditist: Leinweber, Andreas, Bühlertann<br />

, *13.08.1983, Haftsumme: 12.500,00 EUR Im<br />

Wege der Sonderrechtsnachfolge ausgeschieden<br />

als Kommanditist: Schreiber, Eugen, Obersontheim<br />

, *02.<strong>10</strong>.1984, Haftsumme: 12.500,00 EUR<br />

Für diese Haftsummen jeweils in Sonderrechtsnachfolge<br />

eingetreten als Kommanditist: Cube<br />

Controlling GmbH, Schwäbisch Hall , (Amtsgericht<br />

Stuttgart HRB 794893), Haftsumme:<br />

25.000,00 EUR.<br />

HRB 67<strong>10</strong>94<br />

SDC-Steinsanierung Denkmalpflege<br />

Crailsheim Verwaltungs-GmbH. Prokura<br />

erloschen: Stöhr, Wilhelm, Öhringen,<br />

*12.01.1972.<br />

HRB 742325<br />

RTS Gebäude-Management GmbH. Nicht<br />

mehr Geschäftsführerin: Cenusic, Zorica, Schwäbisch<br />

Hall, *03.05.1971.<br />

HRB 571767<br />

FIMA Maschinenbau GmbH. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder<br />

einem anderen Prokuristen: Helms, Christian,<br />

Schwäbisch Hall, *25.09.1986 Prokura erloschen:<br />

Geisen, Michael, Schwäbisch Hall, *<strong>10</strong>.09.1985.<br />

HRB 722506<br />

Consistency Verwaltungs-GmbH. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Lemke, Sebastian Alexander,<br />

Essen, *01.07.1987 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 731968<br />

SEP Sun Energy Power GmbH. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Reegen, Matthias, Brackenheim,<br />

*30.08.1984 einzelvertretungsberechtigt. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Schreiweis, Helmut, Heilbronn,<br />

*05.11.1970.<br />

HRB 743023<br />

MR Immobilien & Finanz GmbH. Personenbezogene<br />

Daten (Vorname) von Amts<br />

wegen berichtigt, nun Geschäftsführer: Rieg,<br />

Marco, Bühlertann, *16.11.1976 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 748335<br />

ETH Immobilien GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Hagstraße <strong>10</strong>, 74417 Gschwend.<br />

HRB 785084<br />

KS Bond UG (haftungsbeschränkt) Allgemeine<br />

Vertretungsregelung geändert; nun:<br />

Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie<br />

gemeinsam. Nun bestellt als Liquidator: Götz,<br />

Kevin, Schwäbisch Hall, *25.03.1991 Die Gesellschaft<br />

ist aufgelöst.<br />

HRB 570562<br />

Jäger Baustoffe GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Jäger, Patrick, Ilshofen, *<strong>10</strong>.01.1992<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

HRB 785860<br />

MP Verwaltung GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Prof. Dr. Gilgen, Wolfgang Heinrich,<br />

Sulzbach-Laufen, *16.05.1944 einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Baur,<br />

Fabian, Stuttgart, *01.07.1972.<br />

HRA 728332<br />

Pflegeteam Sonnenschein GmbH & Co.<br />

KG. Neue Geschäftsanschrift: Weiße-Rose-Allee<br />

13, 74564 Crailsheim. Personenbezogene Daten<br />

geändert bei nun: Kommanditist: CAVEO Pflegegruppe<br />

AcquiCo 2 GmbH., Stuttgart, (Amtsgericht<br />

Stuttgart HRB 787419), Haftsumme: 6.000,00<br />

EUR.<br />

HRA 728332<br />

Pflegeteam Sonnenschein GmbH & Co.<br />

KG. Sitz verlegt; nun: Crailsheim.<br />

Das Handelsregister wird präsentiert von:<br />

Friedenstraße 1 · 74564 Crailsheim · 07951 297989-0<br />

info@temperso.de<br />

www.temperso.de<br />

HRB 580469<br />

Scheuerle Fahrzeugfabrik GmbH. Personenbezogene<br />

Daten geändert bei Geschäftsführer:<br />

Baldassari, Filippo, Bretzfeld, *25.11.1974.<br />

HRB 58<strong>10</strong>61<br />

SCHEUERLE Engineering GmbH. Personenbezogene<br />

Daten geändert bei Geschäftsführer:<br />

Baldassari, Filippo, Bretzfeld, *25.11.1974 mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 732768<br />

pVS - pro Verlag und Service Verwaltungs-GmbH.<br />

Prokura erloschen: Bauknecht,<br />

Sabine Cornelia, Ludwigsburg, *04.04.1968.<br />

HRB 736139<br />

AWH-Immobilien-GmbH. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer<br />

oder einem anderen Prokuristen mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen: Huß, Toni Axel,<br />

Crailsheim, *05.12.1998 Huß, Heide, Crailsheim,<br />

*23.09.1968.<br />

HRB 765369<br />

Weimann Transport GmbH. Ist nur ein<br />

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />

Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam.<br />

Nichtmehr Geschäftsführer, nunmehr Liquidator:<br />

Weimann, Carola, Zweiflingen, *28.02.1971. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 787045<br />

GRÜN Gebäudemanagement GmbH. Änderung<br />

der Geschäftsanschrift: Wilhelm-Heller-Ring<br />

11, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Löschung<br />

HRB 742973<br />

Otterbach Projektbau GmbH. Die Gesellschaft<br />

(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund<br />

des Verschmelzungsvertrages vom 30.07.<strong>2024</strong><br />

und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom selben Tag mit der Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „Otterbach Wohnbau<br />

GmbH“, Michelfeld (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

571160) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).<br />

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden<br />

wird Bezug genommen. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRB 746961<br />

BNG Mess-Holding GmbH. Die Gesellschaft<br />

(übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des<br />

Verschmelzungsvertrages vom 31.07.<strong>2024</strong> und<br />

der Versammlungsbeschlüsse der Beteiligten<br />

Rechtsträger vom 31.07.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung „BNG Fjord GmbH“,<br />

Crailsheim (Amtsgericht Ulm HRB 746909) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf<br />

die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

GnR 590046<br />

Volksbank Krautheim eG. Die Eintragung<br />

der Verschmelzung im Register des Sitzes des<br />

übernehmenden Rechtsträgers ist am 13.08.<strong>2024</strong><br />

erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen<br />

eingetragen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 726420<br />

Wosolar Bravo UG (haftungsbeschränkt)<br />

& Co. KG. Die Liquidation ist beendet. Die Firma<br />

ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 67<strong>10</strong>49<br />

Helmut Häußlein GmbH. Die Liquidation<br />

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRB 680893<br />

Familien- und Haushaltshilfe GmbH<br />

Main-Tauber. Die Gesellschaft (übertragender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 14.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom<br />

14.08.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung „MRS Maschinenring Service GmbH“,<br />

Creglingen (Amtsgericht Ulm HRB 680803) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf<br />

die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 726419<br />

Solarpark Greifenhain UG (haftungsbeschränkt)<br />

& Co. KG. Die Liquidation ist<br />

beendet. Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRA 733666<br />

AKM Maschinenbau GmbH & Co. KG. Die<br />

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß<br />

§ 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRB 570659<br />

FIT Fetzer Informationstechnik GmbH.<br />

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist<br />

gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 760780<br />

AKM Maschinenbau Verwaltungsgesellschaft<br />

mbH. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit<br />

gemäß § 394 FamFG von Amts<br />

wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

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HRB 724722<br />

BvS GmbH. Die Gesellschaft (übertragender<br />

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages<br />

vom 21.08.<strong>2024</strong> und der Versammlungsbeschlüsse<br />

der beteiligten Rechtsträger vom<br />

21.08.<strong>2024</strong> mit der Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung „Karl Hohenstein GmbH“, Crailsheim<br />

(Amtsgericht Ulm HRB 670965) verschmolzen<br />

(Verschmelzung zur Aufnahme). Auf die bei Gericht<br />

eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 778890<br />

ACG AcquiCo GmbH. Die Eintragung der Verschmelzung<br />

im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers ist am 21.08.<strong>2024</strong> erfolgt.<br />

Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 570847<br />

Grafenhof Fischer GmbH & Co. KG. Die<br />

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß<br />

§ 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRA 680631<br />

Klaus-Peter Pfahler e.K. Die Firma ist erloschen.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 734306<br />

„Der Sölchebäck“ GmbH & Co. KG. Ausgeschieden<br />

als Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

„Der Sölchebäck“ Verwaltungs-GmbH,<br />

Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

764211) Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma<br />

ist erloschen. Eine Liquidation findet nicht statt.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 741584<br />

Gerhard Metzger Besitzunternehmen e.<br />

K. Der Inhaber (übertragender Rechtsträger)<br />

hat nach Maßgabe des Ausgliederungs- und<br />

Übernahmevertrages vom 27.08.<strong>2024</strong> und des<br />

Versammlungsbeschlusses vom 27.08.<strong>2024</strong> aus<br />

seinem Vermögen das von ihm betriebene Unternehmen<br />

auf die Kommanditgesellschaft unter der<br />

Firma „Metzger Besitz GmbH & Co. KG“, Künzelsau<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRA 741585) ausgegliedert<br />

(Ausgliederung zur Aufnahme). Auf die<br />

bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug<br />

genommen. Die Firma ist erloschen. Gemäß §<br />

155 Satz 2 UmwG von Amts wegen eingetragen.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 590481<br />

DLK Ventilatoren GmbH. Die Eintragung der<br />

Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers ist am 27.08.<strong>2024</strong> erfolgt.<br />

Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen<br />

eingetragen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 787582<br />

Wellenbrecher UG (haftungsbeschränkt)<br />

Die Eintragung der Verschmelzung im Register<br />

des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist<br />

am 27.08.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG<br />

von Amts wegen eingetragen. Das Registerblatt ist<br />

geschlossen.<br />

HRB 4272<br />

Bruno Ludwig GmbH. Die Liquidation ist beendet.<br />

Die Firma ist erloschen.<br />

HRB 790413<br />

E&M GmbH. Der Sitz ist nach Völklingen<br />

(Amtsgericht Saarbrücken HRB 1<strong>10</strong>548) verlegt.<br />

Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 783150<br />

Kilic Schadenservice GmbH. Die Eintragung<br />

der Verschmelzung im Register des<br />

Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist am<br />

29.08.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG<br />

von Amts wegen eingetragen. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRB 749995<br />

GR-Immo MH8 GmbH. Die Eintragung der<br />

Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers ist am 30.08.<strong>2024</strong> erfolgt.<br />

Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen<br />

eingetragen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 728503<br />

Amedia Zustell GmbH & Co. KG. Ausgeschieden<br />

als Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

Amedia Verwaltungs-GmbH, Nüdlingen<br />

(Amtsgericht Schweinfurt HRB 9027) Die Gesellschaft<br />

ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine<br />

Liquidation findet nicht statt. Das Registerblatt ist<br />

geschlossen.<br />

HRA 725846<br />

GRS Grundstücksverwaltungs-GmbH &<br />

Co.KG. Die Eintragung der Verschmelzung im<br />

Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers<br />

ist am 04.09.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß § 19<br />

Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen. Das<br />

Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 590817<br />

Merlin Didakt GmbH. Die Eintragung der<br />

Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers ist am <strong>10</strong>.09.<strong>2024</strong> erfolgt.<br />

Gemäß § 19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen<br />

eingetragen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 742567<br />

mteg GmbH. Die Liquidation ist beendet. Die<br />

Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 757369<br />

Max Schumacher UG (haftungsbeschränkt)<br />

Die Eintragung der Verschmelzung<br />

im Register des Sitzes des übernehmenden<br />

Rechtsträgers ist am 12.09.<strong>2024</strong> erfolgt. Gemäß §<br />

19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen. Das<br />

Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRA 740190<br />

Hermann Kocher Energie e.K. Die Firma<br />

ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 735621<br />

Württemberger Frischei GmbH. Fehlende<br />

Schließung (Rötung) des Registerblattes nachgeholt.<br />

HRB 789326<br />

MIKU CUT GmbH. Sitz verlegt; nun: Schwäbisch<br />

Hall (Sitz verlegt AG Nürnberg) Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.


Fotos:<br />

32 Politik &Wirtschaft<br />

Oktober <strong>2024</strong> IJahrgang23INr. 262<br />

„Ich glaube an Menschen“<br />

Beim „Founders Talk“sprichtJasminWildüberErfolge derSelbständigkeit.<br />

Wie ist es, ein Unternehmen<br />

zu gründen und<br />

weiterzuentwickeln?<br />

Welche Herausforderungen<br />

können dem Gründer oder der<br />

Gründerin begegnen und wie<br />

geht die Person damit um? Individuelle<br />

Antworten und Beispiele<br />

will die Formatreihe „Founders<br />

Talk“ im Bad Mergentheimer<br />

Co-Working-Space „Tauberwerk“<br />

mit immer wieder neuen<br />

„Gründungsgeschichten“ aufzeigen<br />

und damit Selbständigkeit<br />

und unternehmerisches Denken<br />

in der Region fördern.<br />

Zur Premierenveranstaltung hatten<br />

die Verantwortlichen Referentin<br />

Jasmin Wild von „Jasmin<br />

WildMentoring“ eingeladen,die<br />

offen über ihren Wegindie Selbständigkeit<br />

sprach. Vor über 30<br />

Interessierten stellte die Mentorin<br />

für Führungskräfte und Begleiterin<br />

in Unternehmensfolge-Prozessen<br />

wichtige Stationen<br />

ihrer Unternehmensgeschichte<br />

dar und ging darauf ein, welche<br />

Gründe und Umstände zu ihren<br />

Mentorin: JasminWildteilt in ihrem Vortrag ihren Erfahrungsschatz.<br />

verschiedenen Entscheidungen<br />

geführt haben. Die Gründungsinteressierten,<br />

Unternehmerinnen<br />

und Unternehmer, Freelancer<br />

und Studierenden,die in denCo-<br />

Working-Space gekommen waren,<br />

hatten während des Vortrags<br />

stets die Möglichkeit, Fragenzustellen<br />

und bei Unklarheiten<br />

spezifischer nachzuhaken.<br />

Jasmin Wild begann, erläuterte<br />

sie, ihre berufliche Laufbahn in<br />

einem Logistikunternehmen und<br />

bekam bereits mit unter 30 Jahren<br />

Projekt- und Führungsverantwortung<br />

übertragen. Beim<br />

Aufbau und der Leitung eines<br />

Teams wurde ihr schon damals<br />

bewusst,dass es ihre Stärke war,<br />

Fähigkeiten und Talente von<br />

Menschen zu sehen und zufördern,<br />

blickte sie zurück. Doch<br />

„in ganz Europa unterwegs zu<br />

sein und von Niederlassung zu<br />

Niederlassung zu reisen, erfüllte<br />

mich nicht“, und so berichtete<br />

sie, „lief ich in Folge weiterer<br />

enttäuschender Erlebnisse RichtungBurnout“.<br />

Schließlich beschäftigte sich Jasmin<br />

Wild mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung,<br />

las<br />

viele Bücher und sah sich Videos<br />

wie den Ted-Talk von Simon<br />

Sinnek an, und ihr wurde<br />

klar: „Ich glaube an Menschen<br />

und möchte ihnen helfen, ihr<br />

‚Why‘, ihr ‚Warum‘ zufinden“.<br />

Ohne einen neuen Jobinder Tasche<br />

kündigte Jasmin Wild ihre<br />

Festanstellung undbekam durch<br />

Menschen in ihrem Umfeld, die<br />

ihr die Selbständigkeit zutrauten<br />

und sie unterstützten,ihre ersten<br />

Berater-Aufträge zugesagt.<br />

Beschäftigung mit der<br />

Zielgruppe<br />

Foto: LindaHener<br />

Sie baute ein Team mit Freelancern<br />

auf, verwirklichte ihren<br />

Podcast „Navigiere dich und andere“<br />

und schaffte es, ihre Tätigkeit<br />

als Coach und Mentorin<br />

in Form von Workshops auszubauen.<br />

„Fehlendes Fachwissen<br />

und nur wenige Business-Kontakte<br />

warfen mich zurück –und<br />

was meingrößter Fehler am Anfang<br />

war: Ich dachte aus meiner<br />

eigenen Perspektive anstatt aus<br />

der meiner Zielgruppe. Welche<br />

Wünsche und Bedarfe hat sie?<br />

Beschäftigt euch mit eurer Zielgruppe,<br />

lernt eure Kunden kennen“,<br />

wandte sie sich ans Publikum<br />

beim „Founders Talk“. Inzwischen<br />

habe sich ihr „eigenes<br />

‚Why‘ durch viele Gespräche<br />

geschärft“, sie sei viele Schritte<br />

weiter, indem, was sie wirklich<br />

umsetzen wolle. Ihr Fokus liege<br />

mittlerweile auf der Begleitung<br />

von Nachfolgeprozessen in Unternehmen<br />

und hierbei möchte<br />

sie vor allem mit Frauen zusammenarbeiten.<br />

Viele Fragen und Anmerkungen<br />

im Anschluss an die Präsentation<br />

von Jasmin Wild zeigten: Der<br />

erste „Founders Talk“ im „Tauberwerk“<br />

stieß auf großes Interesse.<br />

Er wird deshalb von den<br />

Tauberwerk-Gründern Bernd<br />

Rücker, Matthias Herbert, Peter<br />

Schömig und Philipp Harroldim<br />

Zwei-Monats-Rhythmus fortgesetzt<br />

werden. LindaHener<br />

www.tauberwerk.de<br />

Denkanstöße<br />

IntrinsischmotiviertesBGM<br />

Eine stabile,authentische Motivation<br />

istsubstanziell wichtig für Gesundheit,<br />

Leistungsfähigkeit und Erfolg.<br />

Dasgilt nicht nur für Individuen,<br />

sondern auchfür Organisationen und<br />

Systeme wie zum Beispiel (Wirtschafts)Unternehmen.<br />

Psychologisch<br />

wirddann noch unterschieden<br />

zwischenextrinsischer und intrinsischer<br />

Motivation. Extrinsisch =der<br />

Dr.med. Michael Majer<br />

Facharzt für Chirurgie und Arbeitsmedizin<br />

–Notfallmedizin,<br />

Psychotherapie<br />

Beweggrund liegt außen, man tut’s,<br />

weil’s„halt sein muss“; intrinsisch<br />

=die Motivation kommt von innen,<br />

mantut’s, weil’sSpaßmacht oder<br />

manzumindestauthentisch überzeugt<br />

ist, dassessinnvoll/nützlich/<br />

notwendig ist. Logisch, wasgesünder<br />

ist: INtrinsische Motivation;denn EXtrinsisch<br />

motiviert zu sein bedeutet<br />

im Grunde,sich permanent zur<br />

betreffenden Tatzwingen zu müssen<br />

–der berühmte Hund, der zum Jagen<br />

getragen werden muss.<br />

Beispiele,der Verständlichkeit halber<br />

zunächstindividuell: „Ich reduziere<br />

mein Gewicht /höre mit dem<br />

Rauchen auf /bewege mich mehr /<br />

…, weil der Arzt sagt, dass ich’ssoll<br />

/die Krankenkasse mir dafür Boni<br />

gewährt /Zigaretten immer teurer<br />

werden …“ VERSUS „Ich bin überzeugt,<br />

dassdas gut /gesünder für<br />

mich /meine Lebensqualitätist, und<br />

möchte es deshalb tun“.<br />

Nun systemisch: „Ich betreibe BGM<br />

[betriebliches Gesundheits-Management],<br />

weil ich’smuss [BGB /ASiG /<br />

ArbSchG /ArbMedVV/…]/ich im<br />

Kunden-Audit sonst durchfalle /es<br />

Voraussetzung für die Zertifizierung<br />

ist“ VERSUS „Ich glaube,dassdas<br />

meine Produktivität /Personaleffizienz<br />

steigert, /die Bindung /<br />

Identifikationmeiner Belegschaft<br />

verbessert/meinen Unternehmenserfolg<br />

sichern hilft, und tragedeshalb<br />

bestmöglich auchselbstdazubei“.<br />

Entscheidende Frage jetzt aber:Wer<br />

isthier „ich“? Die Antwort darauf<br />

verlangt von denen, die gemeint<br />

sind, sehr viel Aufrichtigkeit und<br />

Bereitschaft zur Selbstreflexion;<br />

denn es handelt sich(natürlich) ums<br />

Management, und zwar je höher,<br />

desto bedeutsamer.„Natürlich“<br />

deshalb,weil’sdafür „einen Hut auf“<br />

braucht: So wie für ein Individuum<br />

nur es selbstentscheiden und verantwortlich<br />

sein kann, so kann das<br />

in einem Unternehmen nur –das<br />

Management.<br />

Klingt unbequem. Istaber schlicht<br />

psychodynamische Realität. Konkret<br />

hier: Vorbildfunktion. Und die<br />

bedeutet letztlich, dassBGM nur effektiv<br />

und effizient sein kann, wenn<br />

man(=das Management) dazu<br />

intrinsisch motiviert ist und es dadurchglaubwürdig<br />

an der Basisankommt.<br />

Die Entscheidung liegt also<br />

zwischen„machen, weil’smuss“ und<br />

„machen, um wasdavon zu haben“.<br />

Die gute Nachricht aus meinem<br />

betriebsärztlichenNähkästchen: Man<br />

KANN davon in mehrfacher Hinsicht<br />

hinreißend bereichernde Erfahrungen<br />

haben. Wer’snicht glaubt, dem sei<br />

mit Konfuzius gesagt:„Du kannst<br />

den Hahn einsperren, die Sonne geht<br />

dennoch auf“.<br />

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Perfekt inSzene setzen als Beruf<br />

Innovationen treffen auf Erfahrung: Die MRG zeigt,wie Veranstaltungen zum Erlebnis werden<br />

Die Media Resource Group (MRG) aus<br />

Crailsheim ist de richtigeAnsprechpartner,<br />

wennesumdie Planung und Umsetzung<br />

kreativ-technischer Konzepte für<br />

Veranstaltungen jeglicher Art geht. Seit<br />

über 22 Jahren arbeiten die geschäftsführenden<br />

Gese lschafter Michael Frank<br />

und Steffen Haug mit namhaften Firmen<br />

aus der Region zusammen. Und auch im<br />

Ausland sind sie vertreten.<br />

❚ Gegründet im Jahr 1995 in Langenburg<br />

als „Klangschmiede“ von Steffen Haug<br />

undMichael Frank,verwirklicht das Unternehmen<br />

bis heute Kundenwünsche in<br />

Sachen Medien- und Veranstaltungstechnik.<br />

„20<strong>10</strong> haben wir unseren Standort<br />

nach Crailsheim verlagert. Crailsheim ist<br />

unser Wunschstandort. Als wir das 15 000<br />

Quadratmeter große Gelände in der Roßfelder<br />

Straßegesehenhaben,wussten wir: Leidenschaft und Erfahrung im Eventbusichen.<br />

„Nach über 20 Jahren Innovation,<br />

Das istes“,sagt Michael Frank, geschäftsführender<br />

Gese lschafter der Media sehr gut gefü lt und das Know-how breit<br />

ness ist das Portfolio der Möglichkeiten<br />

Resource Group. Durch die Weiterentwicklung<br />

inalen medialen Bereichen entstand Gese lschafter SteffenHaug. DieUnterneh-<br />

gefächert“, meint der geschäftsführende<br />

im Laufe der Zeit die Namensänderung. mer aus Crailsheim zeichnen sich durch<br />

Aus „Klangschmiede“ wurde die Media gleichbleibende Qualität und langjährige<br />

Resource Group. Als kreativ-technischer Erfahrung aus. „Der Anspruch sich immer<br />

Dienstleister kann das Team Kundenwünsche<br />

anhand neuster Medien- und Veran-<br />

individue l zu realisieren, machtuns einzig-<br />

weiterzuentwickeln und Kundenwünsche<br />

staltungstechnik individue l umsetzen. Die artig. Egal ob Firmenjubiläum, der 80.<br />

MRG bietet ein Leistungsspektrum im Geburtstag eines Unternehmers, die Vertriebstagung<br />

oderdie Präsentation anläss-<br />

Bereich Licht,Ton, Rigging,Video- und Multimedia,<br />

Bühne,Event-und Messebauan. lich einer Messe, die Media Resource<br />

Die Leidenschaft zu ihrem Beruf mache es Group bietet die passenden Lösungen für<br />

möglich, selbst abstrakte Vorste lungen, jede Größenordnung“, erzählt Frank. Mit<br />

wie etwa das Schweben in der Luft, während<br />

eines Bühnenauftritts zu verwirklitern<br />

realisiert das Crailsheimer Unterneh-<br />

derHakroArena. Bei einemTermin im Haus<br />

40 festen und bis zu <strong>10</strong>0 freien Mitarbei-<br />

Sponsorendinner derCrailsheim Merlins in<br />

men Projekte deutschlandweit,<br />

aber auch in Österrei-<br />

wieAndreasGabalier, Gianna Nannini oder<br />

sei es durchaus möglich, einem Showstar<br />

ch und der Schweiz.Zuden Sarah Brightman über den Weg zulaufen<br />

Kunden zählen regionale –dennimmer wieder sind diese in denProbenha<br />

lender MRG unterwegs.<br />

Unternehmen wie die Bausparkasse<br />

Schwäbisch Ha l, „DasFaszinierendedabeiist, egalobgroß<br />

Gerhard Schubert, Voith, die oder klein, kreative und individue le<br />

Volksbank Hohenlohe und Lösungen zufinden“, sagt Steffen Haug.<br />

Würth. Firmen wie „WennEvents geplant werden,treffen wir<br />

Mercedes Benz,Roche oder auf Kunden mit ganz unterschiedlichen<br />

Siemens stehen ebenfa ls Ansprüchen.Dennoch habenUnternehmer,<br />

li t Ein Markenspezialisten und Stars ein verbinl<br />

ent – ihre Botschaften so len<br />

k Damit<br />

Die Media Resource Group setzt individue l Kundenwünsche um. Egal, ob Video- und M<br />

media Aufnahmen oder Licht- und Toneinste lungen bei Bühnenshows.<br />

tos: Media Resource Group<br />

schreibt:„Unss ist Kreativitätund In<br />

on sehr wichtig, aber wir müssen<br />

bar bleiben.<br />

Außerdem wo le<br />

unseren Partner so einfach w<br />

machen, eine Veranstaltung a<br />

zu ste len. Frank sagt: „Früh<br />

Faszinationn Technik, heutee<br />

mich,wennwirdabeihelfe<br />

schaffen und Menschen z<br />

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FIRMENPORTRÄT<br />

Zum Greifen nah<br />

Das Mawell Resort hat sich die Natur alsBaumeister gewählt<br />

❚ Idy lisch hochüber derJagst gelegen, bietet<br />

das Mawe lResort inLangenburg eine Auszeit<br />

vom A ltag. Das Haus, das We lness, Hote lerie<br />

samt Tagungszentrum undregionale Gastronomieunter<br />

einem Dach vereint, ist perfektindie<br />

Natureingebettet.<br />

Nachhaltigkeit ist ein Leitgedanke, der sich<br />

durchdieAnlagezieht.VonnahezujedemPlatz<br />

aus haben die Besuchereinengrandiosen Ausblickaufdas<br />

Jagsttal–so wird einBewusstsein<br />

für die schöne Landschaft geschaffen. Und<br />

auch im Inneren hat dieNaturvielRaum.<br />

Das zeigt sich amdeutlichsten imgroßen Spa-<br />

Bereich: Die We lness-Landschaft ist nicht einfach<br />

harmonisch indie 240 Mi lionen alte<br />

Muschelkalklandschaft eingebettet, sondern<br />

geradezuausihr erwachsen. Die Natur warhier<br />

Baumeister. Neben demNaturstein istHolz ein<br />

bestimmendes Element imResort. Und auch<br />

das stammt aus denheimischen Wäldern.<br />

Nicht nur bei der Architektur des Hauses hat<br />

Hausherr Wolfgang Maierviel Wert aufNachhaltigkeit<br />

gelegt, auch die Energieversorgung<br />

folgt einem ausgeklügelten System. Das<br />

Resort setzt komplett auf rege<br />

gien aus lok l<br />

Der Wellnessbereich ist dem Stein regelrecht<br />

entwachsen. Foto: Mawell<br />

des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg<br />

punkten. Hierbei wurdehervorgehoben,<br />

dass ausschließlich regenerative Energien zum<br />

Einsatzkommen und Biogas und Holzenergie in<br />

einem Wärmeverbund optimalintegriert sind.<br />

An dieregenerativeEnergieversorgung ist auch<br />

die „Tenne“,das neue Erlebnisrestaurant,<br />

angebunden. DieGenussmanufakturverspricht<br />

außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse.<br />

Gäste werden direkt indie Kochabläufe einbezogen<br />

–das ist möglich dank dergroßenShow-<br />

Küche die den Mittelpunkt des Gastrau<br />

bildet.Und auch hier b<br />

Bi d<br />

Im Rahmen eines Firmenporträts stellen wir Ihr Unternehmen<br />

und Ihr Leistungsspektrum in einer professionell gestalteten<br />

redaktionellen Anzeige vor.<br />

Mögliche Größen:<br />

1/1 Seite (273 x402 mm), 1/2Seite (273 x2<strong>10</strong> mm),<br />

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Verlag Crailsheim:<br />

Ingo Bölz Telefon 07951/409-245 i.boelz@swp.de<br />

Martin Naterski Telefon 07951/409-2 34 m.naterski@swp.de<br />

Sebastian Nutsch Telefon 07951/409-2 37 s.nutsch@swp.de<br />

Verlag Schwäbisch Hall:<br />

Martin Haas Telefon 0791/404-2 44 m.haas@swp.de<br />

Afsoon Kamrani Telefon 0791/404-2 45 a.kamrani@swp.de<br />

Kai Müller Telefon 07 91 /404-241 k.mueller@swp.de<br />

Julia Winterfeldt Telefon 0791/404-2 46 j.winterfeldt@swp.de<br />

Verlag Gaildorf:<br />

Holger Gschwendtner Telefon 07971/9588-30 h.gschwendtner@swp.de

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