Wasserstoffchemisorption an einfachen Metallclustern - KOPS ...

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2. Stand der Forschung

Abbildung 2.2.: Schematische Darstellung der Potentialkurven für Physisorption, Chemisorp-

tion und Absorption an der Pd(110)-Oberfläche: Die flache Kurve für die Physisorption EH2

mit dem sich anschließenden tieferen Potentialtopf für Chemisorption EH, wenn das zu ad-

sorbierende Gas sich näher an der Oberfläche befindet. Liegt der Schnitt der beiden Kurven

über der Nullpunktslinie des Physisorbtionspotential ist die Aktivierungsenergie EA nötig um

die Chemisorption einzuleiten. Im Festkörper selbst wird zwischen Subsurfacezuständen ESS,

der Aktivierungsenergie für die Diffusion im Festkörper Edi f f und dem erwarteten Wert für

die Lösungsenthalpie ESol unterschieden [1, 16, 17].

Elektron geht von der Fermikante des Metalls in den tiefsten unbesetzten Zustand

des Adsorptivmoleküls (Abk. engl. LUMO) über. Diese Art der Chemisorption fin-

det an Metalloberflächen mit geringer Austrittsarbeit und großen negativen Werten

für

d lng(ε)/dε mit g(ε) als Zustandsdichte des Metalls statt. Die Ungleichung schreibt

sich jetzt:|eφ+Ea|

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