Wasserstoffchemisorption an einfachen Metallclustern - KOPS ...

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Wasserstoffchemisorption an einfachen Metallclustern - KOPS ...

4. Experimenteller Aufbau

Abbildung 4.3.: Schema des verwendeten Flugzeitmassenspektrometers: In der Beschleuni-

gungseinheit werden die Cluster einstufig von −1000V bis 0V beschleunigt. Im Reflektron

werden die Cluster mittels eines zweistufigen Potentials, erste Stufe 0V bis ≈−750, zweite

Stufe≈−750V bis−1100V umgelenkt (siehe 4.2.2) und auf den Detektor fokussiert. Die Fo-

tos (M. Götz) zeigen eine technische Realisation. Auf den dazwischliegenden Driftstrecken

wird der Clusterstrahl durch fünf Einzellinsen kollimiert.

führen zu einem Ausgleich der Geschwindigkeitsverteilung der Cluster. Der Großteil ihrer

kinetischen Energie wird duch die steile Steigung zugeführt. Cluster die nun „zu schnell“

sind, verweilen recht kurz im Bereich der schwachen Steigung und nehmen so nur noch

wenig kinetische Energie auf. „Zu langsame“ Cluster haben eine längere Zeit im Raum der

flachen Kurve und können so mehr kinetische Energie aufnehmen. Durch ein geeignetes

Verhältnis der beiden Spannungen, Gesamtspannung und dem Übergang von der steilen

Steigung zur flachen Steigung kann die Massenauflösung deutlich verbessert werden.

4.2.2. Reflektron

Das Reflektron erfüllt zwei Funktionen im benutzten Aufbau: zum einen müssen Clus-

terexperimente einen „Knick“ im Ionenstrahlengang haben, um die Anzahl der Neutral-

teilchen zu reduzieren; zum anderen ist die 2-stufige Bauweise anstatt in der Beschleu-

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