Wasserstoffchemisorption an einfachen Metallclustern - KOPS ...

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Wasserstoffchemisorption an einfachen Metallclustern - KOPS ...

5. Ergebnisse und Diskussion

Im folgenden Kapitel werden die gemessenen Spektren ausgewählter Aluminimium-, Kupfer-

und Silbercluster vorgestellt und diskutiert. Zuvor wird kurz auf die Massenauflösung ein-

gegangen und ein entsprechendes Massenspektrum gezeigt.

5.1. Massenauflösung

Um ein gesichertes Photoelektronenspektrum des entsprechenden Clusters zu erhalten ist

eine ausreichende Massenauflösung der erzeugten Clusterverteilung notwendig. Verschie-

dene Clustergrößen müssen also einen minimalen zeitlichen Abstand in ihrer Ankunftszeit

haben. Mittels des verbesserten Flugzeitmassenspektrometers ist eine theoretische Mas-

senauflösung von Δm m

≈ 1200 möglich. Dafür müssen die Cluster mit hoher Spannung,

2000V und mehr, beschleunigt werden, um die entsprechend hohen Massen der Clusterio-

nen zu trennen. Dies erschwert das nötige Abbremsen in der Interaktionszone. Mit weniger

Beschleunigungsspannung nimmt die Intensität schwerer Cluster zwar ab, die Messung der

PES vereinfacht sich jedoch. Ein Massenspektrum von AlnD − m-Clustern, die mit 1000V be-

schleunigt wurden zeigt Abb. 5.1:

Der Massenbereich umfasst 40 atomare Masseneinheiten (amu). Obwohl Deuterium als

Adsorbatgas eingesetzt wurde bilden sich ebenfalls Al 13/14H − x -Cluster. Das liegt an der

Mischung des Adsorbatgases aus D2 und H2 und seiner mäßigen Reinheit von 99,7%

(technisch: D2 2.7). Desweiteren ist der Quellenbereich aufgrund voriger Messungen mit

Wasserstoff verunreinigt.

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