Mauritiushof Naturmagazin Oktober 2024
Hier sehen Sie die Ausgabe Oktober 2024 unseres Mauritiushof Naturmagazins
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<strong>Mauritiushof</strong><br />
Das online<br />
<strong>Naturmagazin</strong><br />
Ausgabe <strong>Oktober</strong> <strong>2024</strong><br />
Offizielle News der Österreichischen<br />
Gesellschaft für Tiergestützte und<br />
Naturgestützte Therapie ÖGTT
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Editorial des Herausgebers<br />
Die letzten Wochen waren wetterbedingt äußerst durchwachsen und waren<br />
vielerorts von echten Katastrophen begleitet. Bei uns im Waldviertel und<br />
am <strong>Mauritiushof</strong> fließen immer noch oberflächliche Quellen stetig an die<br />
Oberfläche. Wir werden uns wohl zunehmend an schwierige<br />
Wettersituationen gewöhnen müssen und unsere Arbeit in der Natur mit<br />
Mensch und Tier entsprechend anpassen müssen.<br />
Es erfordert von uns zunehmend Flexibilität und Kreativität unsere<br />
Dienstleistungen an diese neuen Konstellationen anzupassen. Diesem<br />
Thema habe ich auch einen Artikel in dieser Ausgabe gewidmet.<br />
Wir alle sind in diesem Dienstleistungsbereich VermittlerInnen zwischen<br />
der Natur und unserer heutigen Gesellschaft. Demzufolge müssen wir<br />
unsere KundInnen, KlientInnen oder PatientInnen vermehrt über die<br />
Zusammenhänge zwischen Klima, lokalem Wetter und Natur hinweisen<br />
und es als Teil unseres Arbeitsauftrages verstehen. Nützen wir gemeinsam<br />
diese Chance!<br />
Mit herzlichen Grüßen, Dr. Dieter Schaufler
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Was Dich erwartet<br />
Der Kalender der Natur –<br />
Der goldene Herbst und die Ruhe des Winters .…………...………….. 5<br />
Apfelessig …………………..….…………………………………………. 39<br />
Outdoordienstleistungen und das liebe Wetter ……………………….. 57<br />
Alpwirtschaft ……………………………………………..……………….. 79<br />
All you need is love? Warum eine starke Bindung alleine noch keine<br />
Verhaltensprobleme löst .………………………………………...…....... 91<br />
Zwei starke Partner: Unterschiede zwischen Pferd und Rind ………107<br />
Überwinterung der Landschildkröten .………………………………… 121
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Was Dich erwartet<br />
MNA Diplom Tiergestützte und Naturgestützte<br />
Interventionen ..…………………..……………………………….……. 139<br />
MNA Diplom Systemische Tiertrainerin/Hundetrainerin –<br />
unsere MNA Ausbildung zum Hundetrainer und Tiertrainer in<br />
Österreich ………..….………………………………………………….. 163<br />
MNA Diplom Packpferde Trekkingguide …………………………….. 173<br />
MNA Diplom Wildkräuterguide<br />
Ausbildung Kräuterpädagogik …………………….…….……………. 181<br />
MNA Diplom Natur - Energetik<br />
Unsere ÖGTT zertifizierte Energetiker Ausbildung ..………………. 189<br />
MNA Diplom Nature Guide …………………………………………… 201
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
DER KALENDER DER NATUR - <br />
Der goldene Herbst und die Ruhe<br />
des Winters
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Und schon ist es Herbst<br />
Nach einem heißen Sommer hat dieses Jahr recht schnell der Herbst<br />
Einzug gehalten. Die Felder waren früh abgeerntet und zum Energiesparen<br />
haben Laubbäume schon die ersten Blätter in bunte Farben getaucht.<br />
Geht man aufmerksam durch die Natur, bemerkt man, dass sich jedes<br />
Jahr der selbe Kreislauf in seiner Umgebung wiederholt. Doch die Zeiten<br />
können je nach Witterung und Mikroklima variieren.<br />
Diese Beobachtungen sind für uns Naturmenschen insofern spannend, als<br />
wir damit unsere Umgebung immer besser kennenlernen können und uns<br />
auch bei der Planung von Veranstaltungen wie Kräuterwanderungen oder<br />
Nature Guidings daran orientieren können.<br />
Der phänologische Kalender lädt uns ein, mit offenen Augen durch die<br />
Natur zu gehen und auf ihre Zeichen zu achten. Zu entdecken gibt es<br />
jedenfalls noch viel mehr, als ich in diesem Artikel beschreiben könnte.<br />
Und wer weiß, vielleicht beginnt jemand von euch mit dem Führen eines<br />
eigenen Kalenders über mehrere Jahre hinweg.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der phänologische Kalender<br />
Der phänologische Kalender basiert auf Naturbeobachtungen wie die<br />
Blüte von Pflanzen oder der Aktivität von Wildtieren, die jedes Jahr aufs<br />
neue in einem bestimmten Zeitraum stattfinden. Insgesamt lässt sich das<br />
Jahr in 10 phänologische Jahreszeiten einteilen:<br />
Frühling Sommer Herbst Winter<br />
Vorfrühling Frühsommer Frühherbst<br />
Erstfrühling Hochsommer Vollherbst<br />
Winter<br />
Vollfrühling Spätsommer Spätherbst
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Den richtigen Zeitpunkt wählen<br />
Das traditionelle Bauernjahr richtet sich ebenso nach dem phänologischen<br />
Kalender. Der Erntezeitpunkt oder die Aussaat des Wintergetreides richtet<br />
sich nach den Zeichen der Natur, um den besten Zeitpunkt für die<br />
diverse Arbeitsschritte im Jahr zu erwischen. Dabei beeinflusst das<br />
Mikroklima einer Region die phänologischen Zeichen der Pflanzen- und<br />
Tierwelt.<br />
In den letzten beiden Ausgaben vom Juli <strong>2024</strong> und März <strong>2024</strong> habe ich die<br />
Jahreszeiten des phänologischen Kalenders vom Frühling bis Sommer<br />
vorgestellt. In dieser Ausgabe wird der Jahreskreislauf mit der Herbst- und<br />
Winterzeit nun vollendet.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der goldene Herbst<br />
Die Blätter verfärben sich, einige Äcker sind bereits abgeerntet, die<br />
Früchte von Sträuchern und Bäumen werden reif. Es ist Herbst. Die<br />
Temperaturen sinken allmählich, besonders Nachts. Herbstduft liegt in der<br />
Luft. <br />
Im phänologischen Kalender reicht der Herbst von Ende August bis<br />
Anfang November. Im Herbst gibt in der phänologischen<br />
Pflanzenbeobachtung der Schwarze Holunder und die Stiel-Eiche den<br />
Takt vor. <br />
So wie die Menschen, legen auch manche Tiere in dieser Zeit ihren<br />
Wintervorrat an. Nach dem phänologischen Kalender wird der Herbst in 3<br />
Abschnitte eingeteilt:<br />
1. Frühherbst<br />
2. Vollherbst<br />
3. Spätherbst
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Frühherbst<br />
Der Frühherbst reicht je nach Region von Ende August bis Mitte<br />
September. Ein paar Blüten wie die der Goldrute, des Springkrauts oder<br />
der Ackerwinde spicken noch die Landschaft. Die Birke fängt als eine der<br />
ersten Bäume mit der Herbstfärbung an.<br />
Beobachtungen in der Pflanzenwelt:<br />
Den Beginn des Frühherbstes zeigen die Blüte von Herbstzeitlose (giftig)<br />
und Herbstkrokussen an. Wildfrüchte wie Holunderbeere, Brombeeren,<br />
Kornellkirsche und Weißdorn sind als erstes erntereif. Auch die<br />
Hagebutten, Haselnüsse und Sanddorn reifen im Frühherbst. So wie<br />
Zwetschgen, Äpfel und Birnen. <br />
Pilze können zwar das ganze Jahr über gefunden werden, die Hauptsaison<br />
für Pilze liegt jedoch im Frühherbst. In dieser Zeit sind die meisten frischen<br />
Pilze zu finden. Vorausgesetzt die Witterung war feucht genug.
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Der Frühherbst<br />
Beobachtungen in der Tierwelt:<br />
Im Frühherbst sammeln sich Zugvögel in auffälligen Gruppen und ziehen<br />
ab. Die Hausschwalben treten ihre Reise nach Süden an. Passend dazu,<br />
das Sprichwort: „Zu Mariä Geburt, fliegen die Schwalben furt.“ Maria<br />
Geburt fällt auf den 08. September, also in den Frühherbst. <br />
Auch die Schwärme der Stare werden immer größer, sie bleiben aber noch<br />
etwas.<br />
Mit den ersten reifenden Früchten und Nüssen beginnen die Wildtiere, sich<br />
einen Winterspeck anzufressen. Tiere wie Eichhörnchen und Haselmaus<br />
beginnen mit dem Einlagern eines Wintervorrats. Aufgrund von Fallobst<br />
und den meist noch warmen Temperaturen sind im Frühherbst vermehrt<br />
Wespen unterwegs.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Frühherbst<br />
Arbeiten im Garten & in der Landwirtschaft:<br />
Im Frühherbst beginnt man mit dem Abernten und Einlagern. Äpfel und<br />
Birnen sowie Kartoffeln kommen als erstes in den Keller. Kälteempfindliche<br />
Früchte, wie Tomaten, Zucchini und Paprika sollten abgeerntet werden.<br />
Auch die Sonnenblumensamen werden reif.<br />
Auf Getreidefeldern wird im Frühherbst wird mit der Wintergerste das erste<br />
Wintergetreide angebaut. <br />
Möchte man Insekten und Nützlingen wie dem Igel einen Unterschlupf<br />
für den Winter anbieten, kann man jetzt bereits mit dem Anlegen von<br />
Steinhaufen, Reisighaufen usw. beginnen. Den Insekten zuliebe: lass<br />
Stauden wie z.B.: Brennnesseln und abgestorbene Gräser stehen und<br />
schneide sie erst im Frühling! Schmetterlinge, Käfer und Wildbienen<br />
nutzen sie als willkommene Überwinterungsmöglichkeit.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Vollherbst<br />
Je nach Region streckt sich der Vollherbst zirka von Mitte September bis<br />
Mitte <strong>Oktober</strong>. Rund um die Zeit des astronomischen Herbstbeginns (Herbst-<br />
Tag-und-Nacht-Gleiche am 22.09. oder 23.09.). Die Herbstfärbung der<br />
Laubbäume bildet sich in dieser Phase voll aus. Mit etwas Glück beschert<br />
und der Vollherbst einen Altweibersommer mit stabiler und sonniger<br />
Wetterlage. <br />
Beobachtungen in der Pflanzenwelt:<br />
Der Vollherbst startet mit der Fruchtreife der Stiel-Eiche. Viele Bäume wie<br />
die Rotbuche, die Eichen und Kastanien kleiden nun ihr Laub in bunte<br />
Farben. Die ersten Blätter fallen. Der Vollherbst ist die Zeit zum Sammeln von<br />
Kastanien und Bucheckern, sie reifen und fallen bei Wind zu Boden,<br />
genauso wie die Walnüsse Quitten und späte Äpfel.<br />
Im Garten blühen nun noch die Herbstastern. Und auch in der Wildnis<br />
leuchten noch Dotterblumen, Springkraut und Storchschnabel.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Vollherbst<br />
Beobachtungen in der Tierwelt:<br />
<br />
Im Vollherbst sammeln sich die Stare sammeln sich zum Abflug. In<br />
großen, dynamischen Schwärmen ziehen sie über den Himmel nach<br />
Süden. <br />
Für Säugetiere wie Igel, Rehe und Hirsche aber auch Standvögel, die im<br />
Winter hier bleiben, ist nun der Höhepunkt des großen Fressens. Sie laben<br />
sich an den besonders nahrhaften Wildfrüchten und Samen der Bäume,<br />
um Fettreserven für den Winter anzulegen. <br />
Die Eichhörnchen sammeln fleißig weiter und lagern ihren Wintervorrat ein.<br />
Der Siebenschläfer begibt sich im September bereits in Winterschlaf.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Vollherbst<br />
Arbeiten im Garten & in der Landwirtschaft:<br />
In der Landwirtschaft wird nun der letzte Dünger ausgebracht und<br />
Wintergetreide wie Roggen, Hafer und Weizen angebaut.<br />
Geerntet und eingelagert werden nun noch Wurzelgemüse wie Karotten,<br />
Sellerie, Rote Rüben und Kraut. Der Vollherbst ist auch die Erntezeit für<br />
Kürbis.<br />
Möchte man neue Obstbäume oder Sträucher pflanzen, ist nun die richtige<br />
Zeit. So haben die Pflanzen noch Zeit vor dem Winter frische Wurzeln zu<br />
bilden. Frostempfindliche Pflanzen sollten nun geschützt werden.<br />
Weiter gehts mit dem Anlegen von Laubhaufen und Totholzhaufen für<br />
unsere kleinen Säugetiere wie Igel und co. Auch der Marienkäfer<br />
überwintert unter anderm in Laubhaufen.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Spätherbst<br />
Im Spätherbst erreicht der Laubfall seinen Höhepunkt. Nun zieht sich die<br />
sommergrüne Pflanzenwelt endgültig zurück und es wird langsam kahl.<br />
Dies ist die kürzeste Herbstphase, sie reicht zirka von Mitte <strong>Oktober</strong> bis<br />
Anfang November. Im Spätherbst ist in höheren Lagen bereits mit den<br />
ersten Frösten zu rechnen. <br />
Beobachtungen in der Pflanzenwelt:<br />
Die Blätter der Stiel-Eiche verfärben sich im Spätherbst gelblich. Sie<br />
bleiben noch einige Zeit am Baum hängen, aber die meisten anderen<br />
Bäume, wie z.B. die Vogelbeere, Kastanie, Pappel werfen nun ihre Blätter<br />
ab.<br />
Die Früchte der Hagebutte und der Schlehe hängen zu dieser Zeit meist<br />
noch zahlreich an den Sträuchern und können gesammelt werden. Nach<br />
dem ersten Frost schmecken sie etwas süßlicher. Doch immer bedenken:<br />
teilt die Wildfrüchte großzügig mit den Wildtieren, die sie als<br />
Winternahrung dringend brauchen.
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Der Spätherbst<br />
Beobachtungen in der Tierwelt:<br />
Die Aktivität in der Tierwelt sinkt langsam mit dem schwindenden<br />
Nahrungsangebot. Igel und Fledermäuse gehen nun in den Winterschlaf.<br />
Es wird ruhiger in der Tierwelt.<br />
Nur die Standvögel fallen auf. Krähen und Dohlen gruppieren sich um im<br />
sozialen Verband besser in der kargen Zeit behaupten zu können. Auch<br />
andere Vögel wie Amseln, Kohlmeisen und Rotkehlchen sind häufiger auf<br />
Futtersuche zu beobachten.<br />
Man mag seinen Augen nicht trauen, wenn man Schmetterlinge im<br />
Spätherbst sieht, doch auch unter diesen zart beflügelten Lebewesen gibt<br />
es einige Vertreter, die hart im Nehmen sind. Dazu zählen unter anderem<br />
der Zitronenfalter, das Tagpfauenauge und der Kleine Fuchs. Sie<br />
überwintern an geschützten Stellen und können bis zum ersten Frost<br />
beobachtet werden.
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Der Spätherbst<br />
Arbeiten im Garten & in der Landwirtschaft:<br />
Auch auf den Feldern und im Garten kommt die Arbeit nun zur Ruhe. Die<br />
letzten Wintervorbereitungen werden abgeschlossen. Vereinzelt wird noch<br />
gesät.<br />
Im Garten ist nun die letzte Gelegenheit für notwendige<br />
Frostschutzmaßnahmen von empfindlichen Pflanzen wie Salbei oder<br />
Rosmarin. Auch die Pflanzzeit im Garten endet im Spätherbst.<br />
Im Garten sind nun große Mengen Laub verteilt. Wenn man naturnahe<br />
gärtnern möchte, lässt man dieses am besten einfach liegen. Es haben<br />
sich schon Kleinstlebewesen darin eingenistet. Sollte das Laub zu sehr<br />
stören, am besten zu einem Haufen zusammenrechen und in der nähe von<br />
Sträuchern, Hecken oder Zäunen windgeschützt lagern. Keinesfalls sollte<br />
man das Falllaub häckseln.<br />
Spätestens jetzt sollte man einen Futterplatz für Vögel errichten.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Winter bringt Ruhe<br />
Bereit, oder nicht. Der Winter kommt bestimmt. Anfang bis Mitte November<br />
beginnt nach dem phänologischen Kalender der Winter. Nämlich mit dem<br />
Blattfall der Stiel-Eiche. Nun sind die sommergrünen Bäume fast<br />
ausschließlich kahl. Nur an manchen hängen noch die abgestorbenen<br />
Blätter. Prädestiniert dafür sind beispielsweise Buchen und Eichen. Auch<br />
die Lärche lässt ihre gelben Nadeln oft lange an den Zweigen.<br />
Beobachtungen in der Pflanzenwelt:<br />
Wenn es in der Landschaft rundherum kahl ist, stechen immergrüne<br />
Pflanzen wie Nadelbäume, Efeu und Immergrün besonders hervor.<br />
Bäume und Sträucher legen ihre Blatt- und Fruchtknospen bereits im<br />
Herbst an. Der Winter ist also der ideale Zeitpunkt, um Knospen zu<br />
erkunden. Und totalen Pflanzenfreaks macht es auch Spaß, Pflanzen<br />
anhand ihrer abgestorbenen Pflanzenreste zu bestimmen.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Winter bringt Ruhe<br />
Beobachtungen in der Tierwelt:<br />
Ein weißes Hermelin, das im November über die noch schneefreie<br />
Landschaft hüpft. Vogelvielfalt an Vogelfütterungen oder Tierspuren im<br />
Schnee können bei Outdoortouren auch im Winter begeistern.<br />
Die Wanderrouten und Fressplätze von Tieren kann man in keiner<br />
Jahreszeit so gut erkennen wie im Winter mit Schneedecke. Es ist die Zeit<br />
in der man auch seine Spurenlesefähigkeiten am besten üben und<br />
ausbauen kann.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Winter bringt Ruhe<br />
Beobachtungen in der Tierwelt:<br />
Ein weißes Hermelin, das im November über die noch schneefreie<br />
Landschaft hüpft. Vogelvielfalt an Vogelfütterungen oder Tierspuren im<br />
Schnee können bei Outdoortouren auch im Winter begeistern.<br />
Die Wanderrouten und Fressplätze von Tieren kann man in keiner<br />
Jahreszeit so gut erkennen wie im Winter mit Schneedecke. Es ist die Zeit<br />
in der man auch seine Spurenlesefähigkeiten am besten üben und<br />
ausbauen kann.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Gerda Holzmann BSc<br />
Dipl. Wildkräuterguide<br />
Dipl. Natur-Energetikerin<br />
Dipl. Trainerin<br />
Sektionsleiterin Wildkräuterguide der ÖGTT<br />
Sektionsleiterin Natur-Energetik der ÖGTT<br />
Autorin<br />
A-3920 Wiesensfeld 33/2<br />
Tel.: +43 676 33 44 671<br />
Mail: post@gruen-kraft.at<br />
www.gruen-kraft.at
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Apfelessig
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Apfelessig „selbst gemacht“<br />
Was kann Apfelessig?<br />
Unbehandelter Apfelessig ist vollgepackt mit natürlichen Inhaltsstoffen,<br />
die nicht nur in der Küche, sondern auch hervorragend als Prävention für<br />
die kalte Jahreszeit dienen.<br />
Natürlicher Apfelessig fördert die Verdauung, senkt den Blutzuckerspiegel nach<br />
dem Essen und unterstützt das Sättigungsgefühl. Er wirkt antibakteriell, hat<br />
positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System und unterstützt die Entgiftung<br />
sowie Leberfunktion.<br />
Gerade jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit stärkt eine Kur mit Apfelessig<br />
dein Immunsystem enorm und hilft dir Infekte abzuwehren.<br />
Angereichert mit Wildem aus der Natur bekommst du eine noch kraftvollere<br />
Wirkung.<br />
Heute teile ich mit dir eines meiner Lieblingsrezepte!<br />
Dazu gibt es noch 3 Zutaten, die wunderbar in die kalte Jahreszeit passen.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Apfelessig mit Hagebutte, <br />
Kapuzinerkresse und Ingwer<br />
HAGEBUTTE ist reich an Vitamin C, stärkt dein Immunsystem und fördert<br />
die Kollagenproduktion für strahlende Haut.<br />
INGWER als kraftvolles Antioxidans (= schützt Zellen) ist zudem<br />
entzündungshemmend, unterstützt die Verdauung und regt den<br />
Stoffwechsel an.<br />
KAPUZINERKRESSE (Blätter-Blüten-Früchte) enthält natürliches<br />
Antibiotika und stärkt dein Immunsystem. Vorbeugend besonders gut bei<br />
Erkältungen und Infekten.<br />
Die Hagebutte bringt eine fruchtige Note, während Ingwer und<br />
Kapuzinerkresse für eine leichte Schärfe sorgen.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Apfelessig mit Hagebutte, <br />
Kapuzinerkresse und Ingwer<br />
Du brauchst?<br />
- Ein 2-3 Liter Einmachglas, welches später gut verschließbar ist<br />
- Baumwolltuch oder Küchenkrepp und Gummi und. Holzlöffel<br />
- Äpfel oder Fallobst mit Schale - geputzt und in grobe Stücke geteilt<br />
- Je eine Handvoll Hagebutten, Kapuzinerkresse und einige Scheiben<br />
Ingwerwurzel<br />
- Frisches, kühles Wasser<br />
- Zucker
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
So geht´s<br />
Das Glas sollte sauber und trocken sein!<br />
Schneide die Äpfel grob und lasse dabei gerne die Schale dran - entferne<br />
faulige Stellen. Die Hagebutten halbieren (Kerne können mit rein).<br />
Kapuzinerkresse grob und Ingwerwurzel in dickere Scheiben schneiden.<br />
Das Glas soll nun zu 3/4 mit den Äpfeln, Hagebutten, Ingwer und<br />
Kapuzinerkresse gefüllt werden.<br />
Pro Liter Wasser gibst du nun 1-2 Esslöffel Zucker hinzu.<br />
Giesse mit Wasser auf! Tipp! Lass oben genügend Raum übrig, da die<br />
Masse beim Gären nach oben treibt und du auch Platz zum umrühren<br />
brauchst.<br />
Rühre den Ansatz gut durch. Decke das Glas mit einem Baumwolltuch oder<br />
2 Lagen Küchenkrepp ab und fixiere es mit einem Gummi. So kann<br />
Sauerstoff dazu, der den Gärvorgang vorantreibt und auch Obstfliegen fern<br />
hält.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
So geht´s<br />
Jetzt darf das Glas erstmal für etwa 10 Tage ruhen! Stell es dafür an einen<br />
zimmerwarmen Ort mit normalem Lichtverhältnis. Rühre JEDEN Tag um<br />
und schau, dass die nach oben steigende Masse wieder gut mit Flüssigkeit<br />
bedeckt ist.<br />
Du wirst merken, wie der Gärvorgang täglich zunimmt. Schäumt es und<br />
riecht es säuerlich, so bist du auf dem richtigen Weg!<br />
Schlussendlich seihe den Ansatz durch ein feines Sieb/Tuch ab und fülle<br />
ihn in saubere Flaschen.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Noch einige Ansatztipps<br />
Gerne kannst du auch Honig nehmen in der gleichen Menge wie Zucker.<br />
Sei dir jedoch bewusst, dass der Gärvorgang nicht so intensiv sein wird<br />
und es auch etwas länger dauert, da der Honig die Bildung der<br />
Milchsäurebakterien eher hemmt.<br />
Der Essig wird einfach weniger spritzig. Rohrzucker oder Birkenzucker<br />
klappen alternativ auch sehr gut!<br />
Nach dem Abseihen darf der Essig erstmal etwas dunkler, kühler und gut<br />
verschlossen (mit Deckel!) im Keller ruhen. Oft bildet sich nach einiger Zeit<br />
eine Essigmutter, die du dann für neue Ansätze wieder verwenden kannst.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Noch einige Ansatztipps<br />
Rühre wirklich täglich um, damit oben auch nichts zu schimmeln beginnt!<br />
Du kannst den Apfelessig beliebig und nach Lust und Laune gerade jetzt<br />
zur Erntezeit wunderbar mit anderen Früchten, Beeren, Wurzeln,<br />
Gewürzen und Kräutern verfeinern.<br />
Feigen beispielsweise eignen sich wunderbar und geben ein tolles Aroma.<br />
Oder auch Gewürze wie Nelken, Kardamon, Zimt, Wacholder…<br />
Hier kannst du sehr kreativ werden und dir deine eigene<br />
Geschmacksrichtung zusammenbrauen.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Apfelessig ist vielseitig einsetzba!<br />
Hier ein paar Ideen…<br />
In der Küche – perfekt als Salatdressing oder im morgendlichen Smoothie.<br />
Präventiv für die Gesundheit – 3 Wochen Kur mit einem Esslöffel in<br />
körperwarmem Wasser am Morgen, unterstützt die Verdauung, reinigt den<br />
Körper, stärkt die Immunabwehr und bringt deinen Stoffwechsel auf Touren.<br />
Für die Haut - unterstützend bei Akne durch pH-Ausgleich und dient zur<br />
Reinigung, Durchblutung und Belebung.<br />
Ins Haar - bringt Apfelessig Glanz, reduziert Schuppen, harmonisiert den<br />
pH-Wert der Kopfhaut oder entfernt auch Rückstände von Produkten.<br />
Etwas einwirken lassen, ausspülen und dein Haar riecht auch nicht nach<br />
Essig!<br />
Beachte: Innerlich wie äußerlich immer stark verdünnt mit Wasser<br />
anwenden, um den Magen, die Schleimhäute, Haut und Haar nicht zu sehr<br />
zu reizen!
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
NaturSachen – Petra Manke<br />
• Naturenergetikerin<br />
• Dipl. Wildkräuterguide<br />
• Stellvertretende Leitung Sektion<br />
Wildkräuterguide der ÖGTT<br />
• Sozialpädagogin<br />
• Mentorin für sensitive<br />
Persönlichkeitsentwicklung<br />
www.natursachen.com<br />
hallo@natursachen.com
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Outdoordienstleistungen und das<br />
liebe Wetter…
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Von Jahr zu Jahr sind wir mehr und mehr mit ungewohnten<br />
Wettersituationen konfrontiert. Gerade wir als persönliche<br />
DienstleisterInnen vor allem im Outdoor Bereich stehen nun vor neuen<br />
Herausforderungen. Manche unserer Dienstleistungen wie beispielsweise<br />
Kräuterpädagogik in der Natur, Nature Guidings, Packpferde-Trekkings,<br />
diverse Tiergestützte Angebote oder auch Hundetrainings sind bei<br />
extremen Wettersituationen tatsächlich nur bedingt durchführbar.<br />
Dabei geht es nicht nur um massive Regengüsse, Stürme und Gewitter,<br />
sondern auch um extreme Hitze und Trockenheit im Sommer.<br />
Hier gilt es nun für uns neue Überlegungen anzustellen, wie wir speziell im<br />
Outdoor Bereich mit dieser neuen Situation geeignet umgehen können.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Organisation<br />
Organisatorisch sollten wir bedenken, dass speziell in unserem<br />
Bereich folgender Satz von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung gewinnt:<br />
Nur eine bezahlte Buchung ist eine wirklich gute Buchung!<br />
Was ist damit gemeint:<br />
Wenn wir nicht schon im Vorfeld über unsere Website eine Terminbuchung<br />
mit gleichzeitiger umgehender Bezahlung anbieten, laufen wir tatsächlich<br />
Gefahr, bei suboptimalen Wettersituationen nur mit der Hälfte der<br />
angemeldeten TeilnehmerInnen rechnen zu können. Dies bedeutet<br />
natürlich auch eine dementsprechende Umsatzeinbuße.<br />
Wir müssen uns natürlich auch um kristallklare und nachvollziehbare<br />
Stornobedingungen für unsere Dienstleistungsangebote vermehrt<br />
kümmern. In unserer heutigen Gesellschaft, verliert die Mehrheit immer<br />
mehr das Vermögen, auch mit unliebsamen Wetterereignissen<br />
klarzukommen und manche möchten die wieder Buchung stornieren.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Die meisten Menschen bleiben lieber zu Hause, wenn die Sonne einem<br />
leichten Nieselregen Platz machen muss. Wenn hier nicht vorher eine<br />
Buchung auch saldiert wurde, wirst du als DienstleisterIn dann tatsächlich nur<br />
mit einem kleinen Grüppchen an unverwüstlichen Zeitgenossen in dein<br />
Outdoor Projekt starten. Wenn eine Buchung bereits bezahlt wurde, können<br />
sich doch die meisten dann dazu aufraffen, die hauseigene Couch zu<br />
verlassen. Doch dazu musst du im Vorfeld natürlich auch für eine<br />
unübersehbare Kommunikation deiner Stornobedingungen sorgen. Nur so<br />
ersparst du dir verärgerte und enttäuschte KundInnen.<br />
Aber es gibt noch eine zweite ganz wichtige organisatorische<br />
Grundüberlegung:<br />
Hast du einen Plan B, einen Schlechtwetterplan?<br />
Du musst dir natürlich im Vorfeld dein schlaues Köpfchen darüber zerbrechen,<br />
wie du deine Dienstleistung trotz Wetterkapriolen erfolgreich durchführen<br />
kannst.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Die Überlegungen zu deinem Plan B sollten schon den Ausgangsort<br />
deiner Dienstleistung mit einbeziehen. Wenn du dich einfach nur an<br />
einem Parkplatz oder irgendwo an einem Ausgangspunkt in der Natur mit<br />
deinen KundInnen triffst, hast du an sich schon schlechte Karten in der<br />
Hand.<br />
Am besten wählst du einen Ausgangsort als Treffpunkt, der einige Kriterien<br />
erfüllen sollte:<br />
Ausreichend Parkplätze und/oder gute öffentliche Anbindung<br />
Die Möglichkeit eines Zusammenwartens in einem geschützten Indoor<br />
Bereich<br />
Sanitäre Anlagen wie ein WC<br />
Die Möglichkeit deine Dienstleistung zumindest teilweise unter Dach<br />
durchzuführen
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Dazu ist es nicht unbedingt notwendig, dass du eine eigene Infrastruktur in<br />
Form einer Betriebsstätte zur Verfügung hast, sondern du kannst bereits<br />
bestehende passende Einrichtungen wie beispielsweise ein Gasthaus,<br />
Gemeindesäle oder andere öffentliche Einrichtungen wählen.<br />
Insbesondere in der Gastronomie findest du sicher eine gute Möglichkeit<br />
für ein entspanntes Treffen, vielleicht noch bei einem netten Getränk und<br />
der Möglichkeit sanitäre Einrichtungen zu nutzen. Bei Schlechtwetter ist es<br />
dann nach Rücksprache mit den Betreibern sicherlich möglich, ein<br />
Gastzimmer, einen Nebenraum oder einen kleinen Saal zu nutzen,<br />
besonders dann, wenn du hier auch eine Jause oder ein Mittagessen<br />
geplant und reserviert hast.<br />
So kannst du auch bei Schlechtwetter ein sinnvolles Programm planen,<br />
vorbereiten und durchführen.
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Nutze die digitalen Möglichkeiten!<br />
Zur Vorbereitung eines Schlechtwetterprogramms kannst du natürlich auch<br />
digitale Medien bestens nutzen. Du kannst eine schöne Kräuterwanderung<br />
oder die Vorstellung einzelner Pflanzen bereits im Vorfeld mit deiner<br />
Handykamera aufnehmen und entsprechend notwendigen Content für<br />
deine Dienstleistung im Rucksack haben. Eine weiße Wand wirst du überall<br />
finden, ein tragbarer Projektor oder Beamer liefert dir ein großes Bild wie in<br />
einem Kinosaal.<br />
Natürlich ist das auch für andere Dienstleistungen umsetzbar. Auch im<br />
Hundetraining kannst du klassische Trainingssituationen vorab aufnehmen,<br />
Trainingsschritte detailliert vorstellen oder einzelne Rassen mit ihren<br />
spezifischen Anlagen, häufigen Krankheiten oder Problemen im Alltag<br />
deinem interessierten Publikum näher bringen.<br />
Natürlich kannst du dein Indoor Schlechtwetterprogramm mit Outdoor<br />
Aspekten soweit möglich kombinieren.
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Jedenfalls kannst du sehr viele tolle Präsentationen vorbereiten und dies<br />
wird nicht nur dein Publikum zufriedenstellen, sondern vor allem auch dich<br />
künftig besser schlafen lassen.<br />
Es kann viele Gründe geben, nicht nur die aktuelle Wetterlage, dass du<br />
plötzlich umorganisieren musst, deinen geplanten Workshop in der<br />
gewohnten Form nicht durchführen kannst und eine ordentliche Portion<br />
Flexibilität und Kreativität unter Beweis stellen musst.<br />
Denk nur beispielsweise daran, dass ein Teilnehmer der Gruppe plötzlich<br />
über körperliche Beschwerden klagt, die Ausrüstung einiger<br />
TeilnehmerInnen absolut nicht deinen Vorgaben entspricht oder du<br />
vielleicht selbst kränkelst oder eines deiner Tiere plötzlich Beschwerden<br />
entwickelt.<br />
Ich könnte mittlerweile Bücher darüber schreiben, was ich in all den Jahren<br />
erleben durfte, welche verrückten Dinge passiert sind, die mich bis heute<br />
ins Staunen versetzen….
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Sorgfaltspflicht!<br />
Dabei gleich noch einmal zurück zu den organisatorischen Aspekten:<br />
Am besten informierst du deine TeilnehmerInnen Tage vor einer<br />
Veranstaltung über notwendige Ausrüstungsgegenstände, dem Wetter<br />
angepasste Kleidung, entsprechendes Schuhwerk, Regen und<br />
Sonnenschutz, die Möglichkeit allergischer Reaktionen auf diverse<br />
Wildpflanzen/Tierepithelien, diverse Gefahren, Heu oder Staub in<br />
Stallungen etc.<br />
Auch geplante Pausen und Jause/Mittagessen musst du unbedingt im<br />
Vorfeld ausreichend kommunizieren, damit du deine Sorgfaltspflichten auch<br />
wirklich erfüllst.<br />
Dennoch wirst du immer wieder auf spezielle Bedürfnisse und Situationen<br />
stoßen, die dich dazu zwingen werden, deinen Plan anzupassen.<br />
Der Schlechtwetterplan ist also nicht nur unliebsamen<br />
Witterungsbedingungen geschuldet, sondern sollte immer Teil deines<br />
Dienstleistungsportfolios sein.
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Ausrüstung<br />
Du musst deine TeilnehmerInnen unbedingt darüber informieren, welche<br />
Kleidung, welches Schuhwerk, welche Regenausrüstung etc. notwendig ist.<br />
Du kannst dich heute definitiv nicht mehr darauf verlassen, dass<br />
Teilnehmerinnen von Haus aus an solche Dinge denken. Die meisten<br />
Menschen verbringen nur mehr wenig Zeit in der Natur, von mehreren<br />
Stunden ganz zu schweigen. Dies stellt uns immer mehr vor wichtige<br />
Herausforderungen, die nicht nur der extremen Wetterverhältnissen<br />
geschuldet sind.<br />
Am besten versuchst du selbst einige sinnvolle Ausrüstungsgegenstände<br />
wie Regenjacken, Regen-Ponchos, Gummistiefel, Pullover, Handschuhe<br />
und dicke Socken im Laufe der Zeit in Reserve zu halten. Diese Sachen<br />
kannst du im Kofferraum deines Autos verstauen und hast sie im Falle des<br />
Falles zumindest zum Start deines Workshops oder deiner Dienstleistung<br />
zur Verfügung. Auch Ausrüstungsgegenstände für Tiere, wie stabile<br />
Halsbänder oder passende Hundeleinen und vielleicht auch Maulkörbe<br />
solltest du im Falle eines Hundeworkshops zur Verfügung haben.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Ich gebe zu, dass man sich da schon manchmal fragt, bin ich denn für alles<br />
zuständig???<br />
Ja, bist du. Aber sieh´s mal so, du schaffst dir damit selbst ein entspanntes<br />
Arbeitsumfeld und fühlst dich selbst bestens vorbereitet und wirst auch<br />
unter widrigen Umständen eine tolle Dienstleistung erfüllen.<br />
Tue es einfach am besten für dich selbst, dann kannst du deinen<br />
Dienstleistungsberuf auch wirklich genießen und du wirst auch bei<br />
schlechtem Wetter dein gewohntes Lächeln in dein Gesicht zaubern!
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Dr.med. Dieter Schaufler<br />
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie<br />
Arzt für Allgemeinmedizin<br />
ÖÄK Diplome Psychosoziale, Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin<br />
Akupunkturdiplom, Kneipparztzertifikat<br />
Zertifizierter Balintgruppenleiter im Gesundheitswesen<br />
und stolzer Landwirt<br />
Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen,<br />
Tel 02877 20059<br />
info@zentrum-mauritiushof.at<br />
www.mauritiushof.academy<br />
78
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Alpwirtschaft
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Alpwirtschaft<br />
Die Montafoner Alpwirtschaft hat eine lange Geschichte im Montafon. Seit<br />
Hunderten von Jahren ziehen die Bauern im Sommer mit ihrem Vieh auf<br />
die Alpen.<br />
Ein besonderer Aspekt hat der Maisäß, er leitet sich von dem Wort,,Maisitz“<br />
ab und bezeichnet den Aufenthaltsort der Bauern und Tiere während des<br />
Monats Mai.<br />
Ursprünglich bestand ein Maisäß aus einer landwirtschaftlichen Fläche<br />
sowie einem kleinen, zweckmäßigen Wohngebäude und einem Stall, die<br />
auf etwa 1.200- 1.600 Metern Höhe lagen.
Montafon<br />
Alpe Nova
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Alpwirtschaft<br />
Dreistufenwirtschaft hat über viele Jahrhunderte die Kulturlandschaft im<br />
Montafon geprägt. Sie besteht aus drei Bewirtschaftungsstufen, die sich im<br />
Jahreslauf abwechseln.<br />
1. Maisäß<br />
2. Alpe<br />
3. Tal<br />
Vom Talbetrieb auf die Maisäß hinauf auf die Alpe und wieder herunter.<br />
Dies ist die nachhaltigste Form landwirtschaftlicher Nutzung im alpinen<br />
Raum. Unter dem Namen Dreistufenlandwirtschaft ist sie im Westen Tirols<br />
und weiten Teilen Vorarlbergs verbreitet.
Maisäß
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Alpwirtschaft<br />
Höfe im Tal (Hemat): Die meisten Höfe im Tal hatten zu wenig Grund, um<br />
das bäuerliche Existenzminimum zu gewährleisten. Daher wurden Maisäße<br />
und Hochmäder in die Bewirtschaftung einbezogen.<br />
Im Mai/Juni zogen die Landwirte mit ihrem Vieh auf die Maisäßgebiete,<br />
sobald diese schneefrei waren.<br />
Einige Heimkühe blieben im Tal, um die Versorgung der zurückgebliebenen<br />
Familie mit Milch zu gewährleisten.<br />
Herbst und Winter: Im Herbst trieb man das Vieh zurück auf die<br />
Maisäßgebiete, bevor es vor dem Schnee ins Tal abgetrieben wurde. Dort<br />
verbrachte es noch einige Wochen auf dem Vorsäß oder auf der Wiese<br />
beim Bauernhof, bis es schließlich über den Winter wieder in den Stall kam<br />
oder verkauft wurde.<br />
Obwohl die 3-Stufen-Landwirtschaft die Bodennutzung optimierte, reichte<br />
der Ertrag aus der Landwirtschaft oft nicht aus, um die eigene Familie zu<br />
ernähren.
Original<br />
Montafoner<br />
Braunvieh
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Alpwirtschaft<br />
Dreistufenlandwirtschaft ist fester Bestandteil des Kulturerbes<br />
Regionale kulinarische Spezialitäten aus Milch und Käse durch die<br />
traditionelle Bewirtschaftung erst möglich werden.<br />
Dreistufenlandwirtschaft nutzt die gesamte Vegetation des Lebensraums<br />
über verschiedene Höhenstufen hinweg.<br />
Kühe weiden im jahreszeitlichen Rhythmus auf drei Ebenen.<br />
Feste und Bräuche wie Alpaufzüge, Alpabtriebe, Alpmessen, Alp Feste,<br />
Käsemärkte,..)<br />
Tourismus.<br />
Ermöglicht eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen.<br />
Ein hochwertiger Alpbutter kann mit gutem Gewissen zu den gesunden<br />
Fetten gezählt werden.<br />
Er ist Goldgelb durch das enthaltene Beta-Carotin eine Vorstufe von<br />
Vitamin A. Es wird über die Almkräuter und Gräser aufgenommen und so<br />
zu einem gesunden Bestandteil der Alpmilch.
Montafoner<br />
Sura Kees
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Alpwirtschaft<br />
Der Montafoner Sura Kees ist eine regionale Spezialität, die durch die<br />
Jahrhunderte hindurch das Montafon geprägt hat. Sein Geschmack und<br />
sein Geruch sind unvergleichlich. Gemeinsam mit dem Montafon steht er<br />
für eine der ältesten Käsetraditionen der Alpen. Vom 13. bis ins 17.<br />
Jahrhundert blühte die Sauerkäseherstellung im Montafon, doch mit dem<br />
aufkommenden Labkäse bekam der Sura Kees große Konkurrenz. Bessere<br />
Lager- und Transportfähigkeit machten den Labkäse geeigneter für den<br />
überregionalen Handel und verdrängten so den Sauerkäse. Einzig im<br />
Montafon blieb das Wissen um das Sauerkäsen erhalten. In den 1960er<br />
Jahren verschwanden zahlreiche Montafoner Sennereien, erst in den 90er<br />
Jahren kam es zu einer Rückbesinnung. Der Sura Kees wurde immer<br />
beliebter und setzte zum jetzigen Höhenflug an.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Alpwirtschaft<br />
Mst.in Jasmin Tschofen<br />
• Dipl. zert. Trainerin für Tiergestützte und<br />
Naturgestützte Interventionen<br />
• Landwirtin mit Herz und Verstand<br />
• Leiterin: Sennhof am Rosenberg/ Sennschule<br />
• Sektionsleiterin der Tiergestützten und Naturgestützten<br />
Aktivitäten ÖGTT<br />
www.sennschule.net<br />
E-Mail.: sennschule.bgld@gmail.com
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All you need is love? Warum eine<br />
starke Bindung alleine noch keine<br />
Verhaltensprobleme löst
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
All you need is love? Warum eine starke Bindung<br />
alleine noch keine Verhaltensprobleme löst<br />
Viele Hundehaltende glauben, dass eine enge Bindung zu ihrem Hund der<br />
Schlüssel zu gutem Verhalten ist. Es herrscht die Vorstellung, dass Liebe<br />
und Nähe automatisch Vertrauen, Sicherheit und Verständnis schaffen.<br />
Doch diese Annahme ist ein Mythos. Tatsächlich reicht eine starke Bindung<br />
alleine nicht aus, um Verhaltensprobleme bei Hunden zu lösen. Warum ist<br />
das so und was ist wirklich erforderlich, um Verhaltensprobleme effektiv<br />
anzugehen?
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
All you need is love? Warum eine starke Bindung<br />
alleine noch keine Verhaltensprobleme löst<br />
Warum ist das Band zwischen Menschen und ihren Hunden so stark?<br />
Die Bindung zwischen Menschen und Hunden ist das Ergebnis einer langen<br />
Domestikationsgeschichte. Über Jahrtausende hinweg haben Hunde<br />
gelernt, menschliche Signale (auch Mikrosignale!) zu deuten und darauf zu<br />
reagieren, was eine einzigartige Partnerschaft geschaffen hat.<br />
Verhaltenspsychologisch gesehen basiert diese enge Beziehung auf<br />
gegenseitiger Abhängigkeit und Vertrauen. Menschen bieten Hunden<br />
Nahrung, Schutz und soziale Interaktion, während Hunde Schutz, Hilfe bei<br />
der Jagd und emotionale Unterstützung bieten. Diese gegenseitig<br />
nutzbringende Beziehung hat dazu geführt, dass Hunde eine<br />
außergewöhnliche Fähigkeit entwickelt haben, menschliche Emotionen zu<br />
lesen und darauf zu reagieren, was das Band zwischen Mensch und Hund<br />
weiter stärkt.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
All you need is love? Warum eine starke Bindung<br />
alleine noch keine Verhaltensprobleme löst<br />
Warum ist eine gute Bindung von Vorteil?<br />
Eine starke Bindung ist für viele Aspekte der Mensch-Hund-Beziehung<br />
vorteilhaft. Sie kann das Training erleichtern und die Kommunikation<br />
verbessern. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Rückruf. Hunde, die eine<br />
starke Bindung zu ihren Halterinnen und Haltern haben, reagieren in der<br />
Regel schneller und zuverlässiger auf den Rückruf, da sie eine tiefere<br />
Motivation haben, zu ihren Menschen zurückzukehren. Diese Bindung kann<br />
auch helfen, Angst und Stress bei Hunden zu reduzieren, da sie sich<br />
sicherer fühlen, wenn sie in der Nähe ihrer vertrauten Personen sind.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
All you need is love? Warum eine starke Bindung<br />
alleine noch keine Verhaltensprobleme löst<br />
Was kann durch eine gute Bindung nicht ersetzt werden?<br />
So wichtig eine gute Bindung auch ist, sie kann eine effektive Führung des<br />
Hundes nicht ersetzen. Dies lässt sich gut mit der Beziehung zwischen<br />
Eltern und Kind vergleichen. Ein Kind mag seine Eltern noch so sehr lieben,<br />
doch diese Liebe allein reicht nicht aus, um dem Kind oder gar den Eltern<br />
ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Das Gefühl von Sicherheit muss von<br />
den Eltern kommen, die durch klare Regeln und konsistentes Verhalten<br />
Orientierung bieten. Ebenso brauchen Hunde klare Strukturen und Führung,<br />
um sich sicher und verstanden zu fühlen. Eine starke Bindung ist wichtig,<br />
aber ohne konsequente Führung kann sie nicht die notwendige Grundlage<br />
für gutes Verhalten und Sicherheit bieten.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
All you need is love? Warum eine starke Bindung<br />
alleine noch keine Verhaltensprobleme löst<br />
Um Verhaltensprobleme effektiv zu bewältigen, bedarf es eines<br />
ganzheitlichen Ansatzes, der weit über die Bindung hinausgeht. Dies<br />
umfasst eine gründliche Verhaltensanalyse, die Identifizierung der Ursachen<br />
für problematisches Verhalten und die Entwicklung individueller Strategien,<br />
um diese Probleme zu lösen. Dabei spielen positive Verstärkung und eine<br />
klare, konsistente Kommunikation eine zentrale Rolle. Halterinnen und<br />
Halter sollten lernen, die Bedürfnisse ihres Hundes zu verstehen und darauf<br />
einzugehen, indem sie ihm Sicherheit und Führung bieten.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
All you need is love? Warum eine starke Bindung<br />
alleine noch keine Verhaltensprobleme löst<br />
Vertrauen und Sicherheit durch klare Strukturen<br />
Vertrauen und Sicherheit entstehen nicht durch Bindung allein, sondern<br />
durch klare Strukturen und konsistentes Verhalten seitens der Halterinnen<br />
und Halter. Hunde brauchen klare Regeln und Erwartungen, die ihnen<br />
Orientierung geben. Diese Strukturen helfen, Stress zu reduzieren und<br />
fördern ein ausgeglichenes Verhalten. Wenn Hunde wissen, was von ihnen<br />
erwartet wird und sich auf ihre Menschen verlassen können, fühlen sie sich<br />
sicher und geborgen.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
All you need is love? Warum eine starke Bindung<br />
alleine noch keine Verhaltensprobleme löst<br />
Fazit<br />
Eine starke Bindung ist eine wunderbare Grundlage für eine gesunde<br />
Mensch-Hund-Beziehung, aber sie ist kein Allheilmittel für<br />
Verhaltensprobleme. Um diese effektiv zu lösen, bedarf es einer<br />
umfassenden Verhaltensanalyse, gezieltem Coaching und klarer<br />
Kommunikation. Mit dem richtigen Wissen und den passenden Methoden<br />
können Halterinnen und Halter ihren Hunden helfen, Verhaltensprobleme zu<br />
überwinden und eine harmonische Beziehung zu führen.<br />
Bevor Dich dein Hund vor Herausforderungen stellt oder falls bereits<br />
Verhaltensprobleme auftreten, ist es nicht verkehrt, den Rat eines<br />
qualifizierten Hundetrainers einzuholen.<br />
Wende Dich an einen zertifizierten Tiertrainer der ÖGTT und erhalte<br />
professionelle Unterstützung für Dich und deinen Hund!
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Thomas Hauser<br />
ÖGTT Zertifizierter Tiertrainer<br />
Sektionsleiter Stv der<br />
ÖGTT TiertrainerInnen<br />
www.schnuffelhof.com
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Zwei starke Partner: Unterschiede<br />
zwischen Pferd und Rind
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Unterschiede von Pferd und Rind<br />
Pferde und Rinder sind wohl die zwei größten Tiere, die üblicherweise in der<br />
Tiergestützten Intervention (TGI) eingesetzt werden. Zudem gibt es einige<br />
Überschneidungen in den Einsatzmöglichkeiten der Tierarten. So können<br />
sowohl Pferde als auch Rinder beispielsweise als Packtiere, Reittiere oder auch<br />
Zugtiere eingesetzt werden. Beide haben eine starke Präsenz und können<br />
durch ihre Eigenschaften auf verschiedene Weise positiv auf den Menschen<br />
wirken. Trotz einiger Gemeinsamkeiten gibt es aber auch grundlegende<br />
Unterschiede zwischen Pferd und Rind. Diese Unterschiede haben Einfluss<br />
darauf, wie sie in der TGI eingesetzt werden. Dieser Artikel beleuchtet diese<br />
Unterschiede, insbesondere in Hinblick auf ihre Anatomie, ihr Verhalten und ihre<br />
Ausbildung, und zeigt, wie sich dies auf den Einsatz in der TGI auswirkt.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Verhalten: Ruhe versus Aktivität<br />
Ein entscheidender Unterschied zwischen Pferd und Rind liegt im<br />
Verhalten. Pferde sind Fluchttiere und reagieren sensibel auf ihre<br />
Umgebung. Diese Feinfühligkeit kann in der TGI hilfreich sein, da sie in der<br />
Lage sind sehr genau auf menschliche Signale zu reagieren. Ihre<br />
Sensibilität ermöglicht es, auf subtile Veränderungen in der Körpersprache<br />
oder im emotionalen Zustand des Menschen einzugehen, häufig in einer<br />
deutlichen körperlichen Reaktion.<br />
Rinder dagegen sind als "wehrhafte Pflanzenfresser" zwar ebenfalls sehr<br />
sensibel, jedoch neigen sie weniger zu schnellen Fluchtreaktionen. Sie<br />
reagieren langsamer und ruhiger auf Reize. Diese Gelassenheit kann sie<br />
zu beständigen und verlässlichen Partnern in der TGI machen, besonders<br />
in Situationen, in denen Ruhe gefragt ist. Die Gelassenheit eines Rindes<br />
kann beruhigend wirken und Menschen dabei unterstützen, sich zu<br />
entspannen.<br />
Dr. Theodor Zell beschreibt in seinen Beobachtungen, dass Rinder<br />
aufgrund ihrer inneren Ruhe weniger scheuen und sich auf ihre Kraft<br />
verlassen. Diese Beständigkeit und das Vertrauen in die eigene Stabilität<br />
spiegeln sich auch im Kontakt mit Menschen wider.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Physiologische Unterschiede: Einsatzzeiten und<br />
Pflege<br />
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Pferden und Rindern liegt in ihrer<br />
Physiologie und den damit verbundenen Einsatzmöglichkeiten. Rinder sind<br />
Wiederkäuer und benötigen regelmäßige Ruhephasen um Wiederkauen zu<br />
können, was bedeutet, dass sie nicht über lange Zeiträume<br />
ununterbrochen aktiv sein können. Dies sollte bei der Planung von TGI-<br />
Einheiten mit Rindern berücksichtigt werden. Pferde hingegen können über<br />
längere Zeiträume am Tag arbeiten und benötigen weniger Pausen, was<br />
sie für besonders intensive und lange Einheiten, etwa mehrstündige<br />
Trekkingtouren, geeignet macht.<br />
Auch die Huf- und Klauenstruktur der Tiere unterscheidet sich: Während<br />
Pferde einen einzelnen Huf haben, sind Rinder Paarhufer. Die Klauen der<br />
Rinder reinigen sich durch Bewegung meist selbst. Durch die Klauen<br />
verursachen Rinder weniger Trittschäden als Pferde, was ihren Einsatz in<br />
verschiedenen Außenbereichen besonders begünstigt.
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Unterschiede in der Ausbildung<br />
Der Ausbildungsprozess von Pferden und Rindern unterscheidet sich<br />
durchaus. Pferde beginnen meist ihre intensivere Ausbildung erst im Alter<br />
von etwa drei Jahren, nachdem sie in ihrer Jugend grundlegende<br />
Erziehungsmaßnahmen durchlaufen haben. Rinder hingegen werden in der<br />
Regel schon früh an den Menschen gewöhnt. Insbesondere bei Kälbern ist<br />
es wichtig, frühzeitig, spätestens nach dem Absetzen von der Mutter, eine<br />
Bindung aufzubauen, da es später schwieriger wird, sie zu zähmen.<br />
In der TGI, besonders im nahen Kontakt mit Menschen, ist es<br />
entscheidend, dass Tiere verlässlich und ruhig im Umgang sind. Rinder<br />
profitieren von einer frühen und kontinuierlichen Begegnung mit den<br />
Menschen, um ihre natürliche Neigung zur Unabhängigkeit zu minimieren.<br />
Dennoch sollen sie unbedingt artgerecht, in einer Herde, leben können.<br />
Pferde hingegen werden oft für eine längere Zeit in Ruhe gelassen, bevor<br />
sie intensiver in die Ausbildung einsteigen. Dies zeigt, dass die<br />
Vorbereitung der Tiere für die TGI unterschiedlich verläuft.
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Praktische Überlegungen für den Einsatz in der TGI<br />
Pferde und Rinder bieten in der TGI unterschiedliche Möglichkeiten.<br />
Pferde, mit ihrer sensiblen und lebendigen Art, fördern eine dynamische<br />
Interaktion und regen Menschen dazu an, sich aktiv auf die Tiere<br />
einzulassen. Sie können dabei helfen, Menschen emotional und physisch<br />
zu stimulieren und fördern die Bewegung im Umgang mit ihnen.<br />
Rinder dagegen bieten durch ihre ruhige, beständige Natur eine andere<br />
Form der Interaktion. Ihre Gelassenheit wirkt beruhigend und erdend.<br />
Menschen, die eine stabile und beruhigende Präsenz suchen, profitieren<br />
besonders vom Kontakt mit Rindern. Sie ermöglichen es, sich ohne Hast<br />
auf die Begegnung einzulassen und den Moment bewusst zu erleben.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Fazit<br />
Pferde und Rinder werden zwar häufig für ähnliche tiergestützte<br />
Interventionen herangezogen, dennoch unterscheiden sie sich in vielen<br />
Aspekten – von ihrer Anatomie über ihr Verhalten bis hin zur Ausbildung.<br />
Diese Unterschiede beeinflussen ihren Einsatz in der tiergestützten<br />
Intervention auf unterschiedliche Weise. Während Pferde durch ihre<br />
Sensibilität und Dynamik besonders für aktive und interaktive Einheiten<br />
geeignet sind, bieten Rinder durch ihre ruhige und gelassene Natur eine<br />
beruhigende und erdende Präsenz. Beide Tiere haben ihren festen Platz in<br />
der TGI und können auf ihre ganz individuelle Art und Weise einen<br />
wertvollen Beitrag zu einer gelungenen Tiergestützten Intervention leisten.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Silvia Emhart<br />
Dipl. Trainerin für Tier- und Naturgestützte<br />
Intervention<br />
Sozialpädagogin<br />
ÖGTT-Sektionsleiterin für Tiergestützte<br />
Pädagogik/ Sozialpädagogik<br />
Leiterin: Der Minihof<br />
www.minihof.info
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Überwinterung der<br />
Landschildkröten
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Überwinterung der Landschildkröten<br />
Eine Ruhepause im Winter gehört zum natürlichen Biorhythmus der<br />
europäischen Schildkröten, wie z.B. der Griechischen Landschildkröte<br />
Testudo hermanni.<br />
Als Pflanzenfresser würden sie im Winter keine Nahrung finden, deshalb<br />
stellt sich der Stoffwechsel der Schildkröten bei fallenden Temperaturen<br />
und weniger Licht automatisch auf die Winterstarre ein. Außerdem haben<br />
Reptilien nicht wie Säugetiere ein konstante Körpertemperatur, sondern<br />
passen sich der Außentemperatur an.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Überwinterung der Landschildkröten<br />
Jedoch halten nicht alle Schildkrötenarten eine Winterruhe. In Habitaten<br />
(z.B. Indien, Tunesien), wo auch im Winter ausreichend Nahrung zur<br />
Verfügung steht, ist diese besondere Körperumstellung nicht nötig.<br />
In freier Wildbahn werden die Schildkröten bei fallenden<br />
Außentemperaturen immer inaktiver, bewegen sich weniger und stellen mit<br />
der Zeit komplett das Fressen ein. Reptilien brauchen ja allgemein eine<br />
gewisse „Betriebstemperatur“, um Stoffwechsel und Organfunktionen<br />
aufrecht zu erhalten. Da auch der Verdauungsprozess bei Kälte nicht<br />
funktioniert, würden die Tiere in der Kältestarre mit vollem Darm durch<br />
Gärprozesse sterben.<br />
Die eigentliche Überwinterung erfolgt dann in Höhlen oder selbst<br />
gegrabenen Erdhöhlen. Schildkröten können monatelang ohne Fressen<br />
auskommen.
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Überwinterung der Landschildkröten<br />
Für unsere in menschlicher Obhut gehaltenen Schildkröten sollten diese<br />
Umweltbedingungen so gut wie möglich nachgeahmt werden.<br />
Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten:<br />
Winterruhe im Keller<br />
Hier ist zu beachten, dass konstante Temperaturen von 4-8 Grad Celsius<br />
einzuhalten sind. Viele Keller haben meist höhere Temperaturen und sind<br />
damit zur Überwinterung ungeeignet! Die Tiere fallen nicht komplett in ihre<br />
Winterruhe und der Biorhythmus ist somit gänzlich gestört. In den<br />
aufgezwungenen Wachphasen verbrauchen die Tiere Energie aus ihrem<br />
Körperfett. Die Schildkröten sind dann im Frühjahr oft schwach und haben<br />
zu viel Gewicht verloren. Panzerdeformationen, eine Anfälligkeit für<br />
Krankheiten und sogar Todesfälle durch Leberüberlastung sind die Folge.
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Überwinterung der Landschildkröten<br />
Winterruhe im Kühlschrank<br />
Konstante Temperaturen kann man den Schildkröten im Kühlschrank<br />
bieten. Natürlich sollte man hier einen eigenen und nicht den mit<br />
Lebensmittel gefüllten Schrank zur Verfügung stellen. Zudem muss er<br />
ausreichend Platz für die Überwinterungskistchen (siehe später) bieten.<br />
Hier ist zu beachten, dass das Substrat feucht bleibt und auch ab und zu<br />
die Kühlschranktür geöffnet werden muss (3-4-x in der Woche), um<br />
frischen Sauerstoff einströmen zu lassen. Wichtig ist auch die tägliche<br />
Temperaturkontrolle mittels Thermostat.<br />
Winterruhe im Freien<br />
Die Überwinterung wäre auch im Frühbeet möglich. Bitte um Beachtung,<br />
dass der Boden nicht gefrieren darf! Oft drohen aber auch andere<br />
Gefahren: Ratten oder Mäuse können schlafende Schildkröten anfressen,<br />
oder Hunde graben die Reptilien aus und verwenden sie als Spielzeug.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Überwinterung der Landschildkröten<br />
Als Überwinterungskisten können Kisten aus Holz oder PVC verwendet<br />
werden. Von der Größe her sollten sie dreimal so lang und dreimal so breit<br />
wie die Schildkröten selbst sein. Der Inhalt sollte aus lockerem,<br />
grabfähigen Substrat bestehen, und zwar so dick, dass sich das Tier<br />
komplett eingraben kann. Hierzu eignet sich z.B. ein Gemisch aus<br />
düngerfreier Gartenerde und Kokosfasersubstat. Moos, Laub, Stroh oder<br />
unbehandelter Rindenmulch sind ebenfalls empfehlenswert. Dieses<br />
Gemisch muss eine gewisse Feuchtigkeit aufweisen, die auch während<br />
des Winterschlafes zu kontrollieren ist. Falls das Substrat sich trocken<br />
anfühlt sollte seitlich etwas Wasser nachgegossen werden. Auf<br />
Luftzirkulation ist zu achten, bitte genügend Luftlöcher in die Kiste bohren,<br />
ebenso seitlich, um Staunässe zu verhindern.<br />
Absolut ungeeignet sind Katzenstreu, Sägespäne für Kleintiere, Kies, Heu<br />
oder Vogelsand!
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Überwinterung der Landschildkröten<br />
Vorbereitung auf die Winterruhe:<br />
Tiere, die im Freien gehalten werden, zeigen durch zunehmende Inaktivität<br />
und Fressunlust, dass es bald so weit ist. Es ist auch ratsam die<br />
Schildkröten in lauwarmen Wasser zu baden, da sich dadurch der<br />
Darminhalt entleert.<br />
Schildkröten, die in Terrarien gehalten werden, müssen durch Reduzierung<br />
der Beleuchtung und durch schrittweise Drosselung der Temperatur<br />
besonders vorbereitet werden. Dies sollte in ca. 4 Wochen passieren, von<br />
20 Grad tagsüber und 12 Grad nachts auf 10 Grad tagsüber und etwa 6<br />
Grad nachts. Zwei Mal pro Woche kann die Schildkröte für 5 Minuten<br />
zusätzlich gebadet werden.<br />
Wenn sich die Schildkröte in der Überwinterungskiste einzugraben beginnt,<br />
ist es geschafft.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Überwinterung der Landschildkröten<br />
Wichtig ist noch vorher die Tiere abzuwiegen und das Gewicht zu notieren.<br />
Einmal pro Monat sollte während der Winterstarre ebenso das Gewicht<br />
kontrolliert werden. Ist der Gewichtsverlust unter 10% können die Tiere bis<br />
zu 5 Monate durchschlafen.<br />
Andernfalls muss die Schildkröte aufgeweckt und in einen temperierten<br />
Raum (Terrarium) gebracht werden. Sobald sie hier dann agiler ist<br />
bekommt sie Futter und Wasser, bewährt hat sich auch ein lauwarmes Bad,<br />
um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Die Winterstarre ist für<br />
diese Saison sodann beendet.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Dr.med.vet.Andrea Schaufler<br />
Finanzreferentin der ÖGTT<br />
Ordination in:<br />
Dr.Karl Rennergasse 4<br />
3130 Herzogenburg<br />
0676/7246858<br />
tierarzt.schaufler@aon.at<br />
www.tierarzt-schaufler.jimdo.com
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
UNSERE DIPLOMAUSBILDUNGEN
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
MNA Diplom <br />
Tiergestützte und Naturgestützte Interventionen - <br />
Zertifizierte Ausbildung <br />
Tiergestützte Therapie der ÖGTT<br />
Die <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie MNA<br />
Der <strong>Mauritiushof</strong> ist ein landwirtschaftliches Gut im Waldviertel.<br />
Der Leiter der MNA, Dr.Dieter Schaufler, ist wohl einer der ersten in<br />
Österreich gewesen, die Tiergestützte Therapie als ärztliche<br />
Behandlungsform in der Therapie von Menschen eingesetzt haben. Für<br />
viele gilt er als Wegbereiter, Vorreiter und Urgestein der Tiergestützten<br />
Therapie in unserem Land.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Seit 2009 findet am <strong>Mauritiushof</strong> die Ausbildung Tiergestützte Therapie<br />
statt. Dieter Schaufler hat diese Lehrgänge konzipiert, laufend aktualisiert<br />
und als Lehrgangsleiter jahrelang mit seinem Team durchgeführt. Bislang<br />
haben hunderte Menschen diese Ausbildungen rund um Natur, Pflanzen<br />
und Tiere durchlaufen. Das Spektrum der Diplomlehrgangsangebote an der<br />
<strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie MNA hat sich heute natürlich deutlich<br />
erweitert. 2011 kam es auf Initiative von Dr. Dieter Schaufler zur Gründung<br />
der Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte Therapie ÖGTT als<br />
gemeinnützige Institution zur Förderung, Qualitätskontrolle und<br />
Organisation der spezifischen Ausbildungen, der Öffentlichkeitsarbeit und<br />
der Weiterbildung in der Tiergestützten Therapie in Österreich. Seit 2011<br />
dient Dieter Schaufler dieser Gesellschaft als Präsident.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Im Jahr 2018 hat die ÖGTT in einer richtungsweisenden Generalversammlung<br />
ihren Namen auf Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte und<br />
Naturgestützte Therapie ÖGTT erweitert. Die aktuelle Studienlage bestätigt<br />
derart eindrucksvoll die medizinische Wirksamkeit auch von Pflanzen, Bäumen,<br />
Wäldern, einfach der gesamten Natur auf uns Menschen, dass wir uns dieser<br />
Realität nicht weiter verschließen konnten und nicht mehr länger nur die Tiere in<br />
unserem Wirkungskreis sehen wollten. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse<br />
haben natürlich auch Eingang in unsere Lehrgänge für Berufe mit Tieren und<br />
Ausbildungen mit Tieren gefunden.<br />
Gerade der Diplomlehrgang Tier- und Naturgestützte Interventionen eröffnet Dir<br />
eine breite Palette für Deine zukünftige Tätigkeit als DienstleisterIn. Etwa 90%<br />
unserer TeilnehmerInnen verändern ihre ursprüngliche Berufsidee und entwickeln<br />
inspiriert durch die vielen neuen und innovativen vorgestellten Konzepte und<br />
Ideen ein völlig neues Projekt für ihre berufliche Zukunft. Dies soll sich dann ja<br />
auch in der Diplomarbeit niederschlagen.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Auch freut uns sehr, dass sicher die Hälfte unserer TeilnehmerInnen ein<br />
Upgrade auf ein zusätzliches weiteres Diplom bei uns durchführen.<br />
Viele absolvieren ja den Diplomlehrgang Tier- und Naturgestützten<br />
Interventionen und auch den Diplomlehrgang Systemische TiertrainerIn<br />
gleichzeitig, um Ihr Dienstleistungsangebot zu erweitern. Dann sind auch<br />
nur die jeweils fehlenden Module zu buchen. Da es hier sehr viele<br />
anrechenbare Überschneidungen gibt sind hier nur wenige weitere Module<br />
zu buchen. Alle gemeinsamen Module werden angerechnet. Daher ist eine<br />
sehr kostengünstige zweite zertifizierte Ausbildung möglich.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Du benötigst dazu auch keine weitere Bewerbung - einfach im<br />
Buchungsshop das jeweils andere Basismodul buchen und in weiterer<br />
Folge die fehlenden Module des zweiten Lehrgangs wie gewohnt dazu<br />
buchen. Die überschneidenden Module und Supervisionstage werden wie<br />
bereits gesagt natürlich angerechnet.<br />
Solltest Du mit der maximalen Lehrgangsdauer von 2 Jahren nicht das<br />
Auslangen finden, dann sende uns schriftlich ein Ansuchen um<br />
Verlängerung mit Begründung. Wir können dann die Lehrgangsdauer auch<br />
verlängern.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Unsere Zertifizierung nach CERT NÖ fördert die kontinuierliche<br />
Qualitätsentwicklung der einreichenden Organisation. Dies bedeutet für<br />
unsere TeilnehmerInnen eine Orientierungshilfe in einem wachsenden und<br />
diversifizierten Bildungsmarkt. Darüber hinaus schafft die Zertifizierung<br />
nach CERT NÖ die Voraussetzung für die Beantragung der<br />
Niederösterreichischen Bildungsförderung und anderer länderspezifischer<br />
Bildungsförderungen wie dem Wiener WAFF (Informationen direkt beim<br />
jeweiligen Bundesland).<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Dieser Diplomlehrgang richtet sich an all jene Menschen, die eine<br />
berufliche Haupt- oder Nebenselbständigkeit im Rahmen der Tiergestützten<br />
Therapie/Intervention/Pädagogik/Sozialarbeit/Dienstleistung etc anstreben<br />
und soll Dir das dazu notwendige Know-how vermitteln.<br />
Dieses Berufsfeld ist enorm weitläufig und kann nicht nur Deinen<br />
bisherigen Quellberuf massgeblich erweitern, sondern Du kannst Dir<br />
Deinen Platz im großen Feld der Tier- und Naturgestützten Dienstleistung<br />
selbst suchen und erobern. Dazu musst Du beruflich nicht zwingend aus<br />
einem Gesundheits- oder Sozialbereich stammen, sondern nach diesem<br />
Lehrgang steht Dir ein weites Feld vom Nature - Guide, über LeiterIn eines<br />
Kinder- Feriencamps, VeranstalterIn diverser Natur-Workshops, Guide von<br />
Esel, Alpaka- oder Ziegentrekkings, VeranstalterIn von Outdoor Events<br />
oder einer Naturschule, bis hin zu Tier-und Naturgestützter<br />
Kindernachmittagsbetreuung, BesitzerIn eines Kindertierhofes oder einer<br />
Working Farm für die gesamte Familie und noch so vieles mehr offen.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Die Lehrgangsinhalte reichen daher von den theoretischen Grundlagen<br />
Tiergestützten und Naturgestützten Arbeitens, über Themen der<br />
Tierhaltung, des Einsatzes und der Ethologie vieler Haustierarten,<br />
Wildtierkunde und -ökologie, über einen Exkurs zu Wald- und<br />
Wildkräuterkunde bis hin zum Aufbau DEINES eigenen Firmenprojekts,<br />
Arbeit mit digitalen Medien und Marketing. Damit Du wirtschaftlich<br />
erfolgreich werden kannst.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Es erwartet Dich weiters ein modular aufgebauter Lehrgang mit<br />
Intensivworkshops und viel Praxis und Selbsterfahrung an allen<br />
Lehrgangstagen. Der Diplomlehrgang für Tiergestützte und Naturgestützte<br />
Interventionen wird laufend durch die MNA und die Österreichische<br />
Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie ÖGTT<br />
aktualisiert und an das ständig wachsende neue Fachwissen dieses<br />
Wissensgebietes angepasst und erweitert. Es liegt uns sehr am Herzen,<br />
dass dieser Lehrgang sehr praxisbezogen ausgerichtet ist, mit unserer<br />
neuen MNA Lernplattform (auch für Handys, Tablets und natürlich Laptops)<br />
ein Lernen von zu Hause aus ermöglicht und unsere TeilnehmerInnen vor<br />
allem nur zu echten Tier-Praxisworkshops zu uns am <strong>Mauritiushof</strong> kommen<br />
sollen und reine Lerninhalte über die Lernplattform und über Online<br />
Veranstaltungen und Workshops in Form unseres bewährten Hybrid-<br />
Bildungskonzepts ausgelagert werden können.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Lehrgang ist modular aufgebaut, das heisst, Du kannst Dir die<br />
Anwesenheit und auch die finanzielle Aufteilung der Lehrgangsmodule<br />
weitgehend frei einteilen. Dadurch kannst Du auch laufend rund ums Jahr<br />
in den Lehrgang einsteigen und musst nicht auf einen fixen Starttermin<br />
warten! Lediglich die Gesamtstudiendauer von 24 Monaten sollst Du<br />
einhalten. Wir hoffen, dass wir mit diesem neuen Konzept noch mehr<br />
Menschen für die Tiergestützte und Naturgestützte Therapie begeistern<br />
und vor allem wiederum einen neuen Standard für Österreich in der Ausund<br />
Weiterbildung im Rahmen der Tiergestützten Therapie setzen können.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Es war ein langer, hoffentlich sehr fruchtbarer Weg unsere<br />
Ausbildungslehrgänge in ein ständig neues Konzept zu gießen, zu<br />
digitalisieren, unsere Qualitätszertifizierungen zu erarbeiten, um einen<br />
innovativen, möglichst effektiven, praxisnahen, kostenreduzierten und<br />
zeitgemäßen Zugang zu den Inhalten solcher Aus- und Weiterbildungen zu<br />
setzen.<br />
Hunderte TeilnehmerInnen jährlich aus ganz Österreich und den<br />
angrenzenden Nachbarländern bestätigen heute unseren Weg und haben<br />
die Akademie zu einer großen Bildungseinrichtung wachsen lassen.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Mit Stolz kann Dir die <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie gemeinsam mit der<br />
Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte<br />
Therapie ÖGTT ihr laufend aktualisiertes Diplomlehrgangsangebot<br />
präsentieren!<br />
Enjoy your studies!<br />
Das Team der MNA und der Vorstand der ÖGTT<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
MNA Diplom <br />
Systemische TiertrainerIn / HundetrainerIn - <br />
unsere MNA Ausbildung zum Hundetrainer und<br />
Tiertrainer in Österreich<br />
Das Gewerbe der TiertrainerInnen boomt enorm und ein Ende ist derzeit nicht<br />
abzusehen!<br />
Warum?<br />
Ganz einfach, es werden mehr denn je Haustiere in österreichischen<br />
Haushalten gehalten, aber das Wissen über die Haustiere, die Erfahrung zur<br />
Haltung und dem artgemäßen Umgang mit unseren tierischen Freunden ist oft<br />
nicht ausreichend vorhanden. Darunter leiden Mensch wie Tier!<br />
Hier gilt es helfend zur Seite zu stehen, den TierbesitzerInnen menschliche<br />
und fachliche Unterstützung, praxisrelevante Informationen und eine<br />
persönliche und qualifizierte Dienstleistung anzubieten.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Besonders wichtig ist uns aber auch, dass wir Haustiere, speziell unsere<br />
Hunde, nun als Teil des Systems Familie wahrnehmen und auch das<br />
Verhalten unserer Hunde als Reaktion auf unser menschliches Verhalten<br />
wahrnehmen, erkennen und für unsere KundInnen auch verständlich<br />
machen können. Der Tiertrainer ist heute mehr denn je ein<br />
Verhaltenscoach für TierbesitzerInnen und Moderator für die Mensch/Tier<br />
Beziehung geworden und weniger Trainer für die Hunde selbst! Weil wir<br />
heute die Hunde als Teil unseres eigenen Beziehungssystem erkannt<br />
haben heisst diese Ausbildung auch "SYSTEMISCHE TiertrainerIn“.<br />
Hier sind die Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte und<br />
Naturgestützte Therapie und die <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie MNA in der<br />
Umsetzung neuester Erkenntnis der Verhaltensbiologie und humaner<br />
systemsicher Psychotherapie Vorreiter im gesamten deutschsprachigen<br />
Raum und darauf sind wir auch sehr stolz!<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Dieser Lehrgang richtet sich an jene Menschen, die bereits Erfahrung im<br />
Umgang mit Haustieren mitbringen - dieses Grundlagenwissen und diese<br />
Erfahrung müssen wir bei dieser Spezialausbildung unbedingt voraussetzen.<br />
Jahrelange Erfahrung mit eigenen Tieren können wir in diesem Lehrgang<br />
nicht gemeinsam nachholen, das ist bereits die Voraussetzung zur Teilnahme<br />
an diesem Diplomlehrgang. Es erwartet Dich viel Grundlagenwissen zur<br />
Haltung, dem artgemäßen Umgang, der Zucht und der Ethologie der meisten<br />
Haustierarten, systemisches Grundlagenwissen in der Beziehungsarbeit mit<br />
Mensch und Tier, Kommunikations- und Wahrnehmungstraining, aber auch<br />
Grundlagen zum Aufbau des eigenen Dienstleistungsunternehmens als<br />
TiertrainerIn, zeitgemäßes Marketing, digitales Arbeiten und vieles mehr.<br />
Neben zahlreichen Praxisworkshops am <strong>Mauritiushof</strong> und seinen Tieren lernst<br />
Du dieses Fachwissen flexibel und mobil auf unserer MNA Lernplattform und<br />
bei diversen Online Praxisworkshops.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Diplomlehrgang zur TiertrainerIn wird laufend durch die MNA und die<br />
Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie<br />
ÖGTT aktualisiert und an das ständig wachsende neue Fachwissen dieses<br />
Wissensgebietes angepasst und erweitert. Es liegt uns sehr am Herzen,<br />
dass dieser Lehrgang sehr praxisbezogen ausgerichtet ist, mit unserer<br />
neuen MNA Lernplattform (auch für Handys, Tablets und natürlich Laptops)<br />
ein Lernen von zu Hause aus ermöglicht und unsere TeilnehmerInnen vor<br />
allem nur zu echten Tier-Praxisworkshops zu uns am <strong>Mauritiushof</strong> kommen<br />
sollen und reine Lerninhalte über die MNA Lernplattform bzw über Online<br />
Workshops in Form unseres bewährten Hybrid-Bildungskonzepts<br />
ausgelagert werden können. Dadurch können wir auch Deine Kosten für<br />
die Ausbildung niedriger halten.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Lehrgang ist modular aufgebaut, das heisst, Du kannst Dir die<br />
Anwesenheit und auch die finanzielle Aufteilung der Lehrgangsmodule<br />
weitgehend frei einteilen. Dadurch kannst Du auch laufend rund ums Jahr<br />
in den Lehrgang einsteigen und musst nicht mehr auf einen fixen<br />
Starttermin warten! Lediglich die Gesamtstudiendauer von 24 Monaten<br />
sollst Du einhalten. Wir hoffen, dass wir mit diesem neuen Konzept noch<br />
mehr Menschen für den Dienstleistungsberuf der TiertrainerIn begeistern<br />
und vor allem wiederum einen neuen Standard für Österreich in der<br />
Ausbildung zur Systemischen TiertrainerIn/HundetrainerIn setzen können.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
MNA Diplom <br />
Packpferde Trekkingguide<br />
Dieser Kurs richtet sich an all jene Menschen, die gerne mit Ponys, Esel,<br />
Mulis und Pferden arbeiten und vom Outdoor Fieber gepackt wurden.<br />
Als Packpferde Trekkingguide führst Du Menschengruppen gemeinsam mit<br />
Packpferden auf dem Trail - es wird NICHT geritten! Du verbindest eine der<br />
schönsten Tiergestützten Aktivitäten, nämlich die Arbeit mit Pferden und<br />
anderen Equiden, mit einem echten Naturerlebnis, dem gemeinsamen<br />
Wandern auf dem von Dir erarbeiteten Trail. Dieses besondere Erlebnis ist<br />
sowohl in der eigentlichen Tiergestützten Therapie mit PatientInnen<br />
einsetzbar, in der Tiergestützten (Sozial)Pädagogik, in der freien<br />
Dienstleistung, als touristisches Angebot oder als einzigartiges<br />
Freizeitangebot.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Je nach Quellberuf hast Du entsprechende berufliche Einsatzmöglichkeiten<br />
nach dieser Diplomausbildung. Das ruhige Wandern mit den Packpferden<br />
vermittelt Deinen späteren TeilnehmerInnen ein unvergessliches<br />
Naturerlebnis für fast alle Altersgruppen. Dabei ist es nicht einmal<br />
notwendig, dass Deine späteren TeilnehmerInnen alle selbst ein Pferd<br />
führen müssen. Auch mit wenigen Pferden, Ponys, Esel oder Mulis ist<br />
diese Dienstleistung gut möglich.<br />
Die feinen Tiere werden dabei nicht durch unsichere ReiterInnen gestört,<br />
mögliche Gefahren und Risiken sind dadurch natürlich deutlich reduziert,<br />
auch ältere Tiere sind gut einsetzbar, entwickeln dabei genau so wie wir<br />
Menschen Ruhe und Ausgeglichenheit.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Menschen und Pferde in Harmonie, gewürzt mit echten Abenteuern geben<br />
eine Auszeit für Seele, Körper und Geist - das ist das Ziel jedes Packpferde<br />
Trails. Egal ob beim Säumen mit Packpferden in den Alpen, beim<br />
erfrischenden Trail entlang von Flüssen oder Seen oder beim<br />
wildromantischen Naturabenteuer in abwechslungsreicher Naturkulisse wie<br />
bei uns im Waldviertel. Das Wandern mit Packpferden am Trail ist wohl<br />
eine der ältesten Begegnungen zwischen uns Menschen und unseren<br />
Pferden und hat gerade in Österreich, dem Land der Säumer, eine große<br />
Tradition.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Noriker- und Haflingerpferde waren als Pack- und Saumpferde über<br />
Jahrhunderte hier bei uns im Alpenraum im Einsatz. Packpferde trugen die<br />
begehrten Waren von den italienischen Häfen über die Alpen nach<br />
Salzburg oder München. Dieser Lehrgang vermittelt Dir all die notwendigen<br />
Kenntnisse zum Führen eines Packpferde Trails.<br />
Komm zu uns und mache Deine Leidenschaft für Pferde und Natur zu<br />
Deinem Beruf!<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
MNA Diplom <br />
Wildkräuterguide, <br />
Ausbildung KräuterpädagogIn<br />
Kräuterpädagogik beziehungsweise die Ausbildungen zum<br />
Kräuterpädagogen oder zur Kräuterpädagogin haben in den letzten Jahren<br />
enorm an Bedeutung in der Erwachsenenbildung gewonnen. Immer<br />
deutlicher entwickelt sich auch ein konkretes berufliches Arbeitsfeld für<br />
diplomierte Wildkräuterguides in unserer heutigen<br />
Dienstleistungsgesellschaft. Kräuterwanderungen, Kräuterworkshops und<br />
andere Seminarangebote finden großen Anklang in unserer heutigen<br />
Gesellschaft. Dazu ist allerdings auch eine fundierte Ausbildung notwendig.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
In diesem Lehrgang lernst Du den Einsatz der Kräuter in der Küche<br />
kennen, erhältst medizinische Informationen zum Einsatz der Heilkräuter<br />
für Deine eigene Gesundheit, steigerst Deine eigene Vitalität mit<br />
Kräuteranwendungen, Elixieren, Teekuren und vielen anderen<br />
Anwendungen aus der ärztlichen Phytotherapie und lernst<br />
Kräuterwanderungen und Workshops zu gestalten und zu organisieren.<br />
Aber auch die Ästhetik kommt natürlich beim Anblick der wunderschönen<br />
Wildkräuter in der Natur sicher nicht zu kurz. Lerne über 60 heimische<br />
Heilpflanzen kennen und auch für Dich und Deine Familie sinnvoll<br />
einzusetzen.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
An vorderster Front steht bei uns wie bei all unseren Lehrgängen das Ziel<br />
der optimalen Ausbildungsqualität. Der Lehrgangsleiter unseres<br />
Diplomlehrgangs zum Wildkräuterguide, Dr.med. Dieter Schaufler, ist als<br />
einer der ganz wenigen Kräuterärzte in Österreich und als Präsident der<br />
Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte<br />
Therapie Garant für eine grundlegende, fundierte und vor allem praxisnahe<br />
Ausbildung in der Kräuterpädagogik.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
An der MNA finden seit vielen Jahren Kräuterlehrgänge statt. Früher als<br />
reine vor Ort Lehrgänge, heute in Form unseres bewährten Hybrid-<br />
Bildungskonzepts, also so viel wie möglich Online Wissensvermittlung und<br />
qualitätsvolle vor Ort Kräuterpraxistage. So haben wir viele<br />
TeilnehmerInnen im gesamten deutschsprachigen Raum gewinnen können.<br />
Bequemes Lernen mittels Video Präsentationen von zu Hause aus ist der<br />
moderne Ansatz einer digitalen Erwachsenenbildung, senkt massiv die<br />
Kosten für unsere TeilnehmerInnen, erspart Anfahrtszeiten, Anfahrtskosten,<br />
Übernachtungskosten und dient letztlich auch unserer Idee von<br />
Nachhaltigkeit auch im Bildungswesen.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
MNA Diplom <br />
Natur - Energetik<br />
Unsere ÖGTT zertifizierte Energetiker Ausbildung<br />
Dieser Lehrgang soll sich von diversen Energetik Ausbildungen doch<br />
deutlich abheben. Diese Ausbildung steht vor allem unter ärztlicher Leitung<br />
und soll solides praxiserprobtes Grundwissen und vor allem auch<br />
berufsrechtlich rechtskonforme Ausbildungsrichtlinien erfüllen.<br />
Gerade in diesem Dienstleistungsbereich findet man noch viele "schwarze<br />
Schafe", die sich in einem Graubereich bewegen, der berufsrechtlich<br />
bereits den ärztlichen Handeln unterliegt. Dadurch ist man natürlich auch<br />
immer in Gefahr, einer entsprechenden strafrechtlichen Anzeige zu<br />
unterliegen. Das Behandeln kranker Menschen ist gewerberechtlich eben<br />
NICHT Teil energetischen Handelns in Österreich.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Wir achten strikt auf die gewerberechtlichen Grenzen, denn das Feld der<br />
energetischen Harmonisierung ist doch bereits enorm vielfältig und<br />
spannend genug, um uns ein Leben lang zu faszinieren und unser<br />
Weiterlernen zu garantieren. Gerade unsere heutige Zeit liefert ein weites<br />
Anwendungsfeld, die Menschen suchen nach Entspannung,<br />
Harmonisierung, gedanklichen Austausch und energetischer Stärkung wie<br />
vielleicht niemals zuvor. Dies liefert unseren AbsolventInnen ein sehr<br />
weites Arbeitsfeld und vor allem auch wirtschaftlichen Erfolg.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Auch die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation mit Erstgesprächen<br />
und Verlaufskontrollen via ONLINE MEETINGS eröffnet unseren<br />
AbsolventInnen vollkommen neue Möglichkeiten und eine enorme<br />
Erweiterung des räumlichen Wirkungskreises. Natürlich schlägt sich das in<br />
einem vollkommen neuen Marketing nieder, reine Mundpropaganda und<br />
Flyer sind längst überholt. Es gibt also viel zu lernen, nicht nur das<br />
berufliche Rüstzeug, sondern vor allem auch die wirtschaftlichen und<br />
marketingtechnischen Grundlagen unserer Zeit.<br />
Es ist uns an der MNA zu wenig, nur Fachskills zu vermitteln - nach<br />
Abschluss dieser Ausbildung unseren TeilnehmerInnen auch wirklich<br />
wirtschaftlich den Mut und das Know How vermittelt zu haben dann auch<br />
wirklich mit diesem wunderschönen Dienstleistungsgewerbe zu beginnen,<br />
ist unser vorderstes Ziel!<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Dank neuer Kommunikationsmöglichkeiten ist der Start in das Gewerbe<br />
auch ohne nennenswerte Geldmittel möglich, sogar Praxisräume können<br />
dadurch entfallen. Allein schon aus diesem Grund haben wir in dieser<br />
Ausbildung auch einen Schwerpunkt hinsichtlich professioneller<br />
Beziehungsarbeit als EnergetikerIn und Selbsterfahrung gelegt, denn in der<br />
Dienstleistung ist vor allem die Beziehung, die Empathie und das<br />
Wahrnehmen zwischen zwei Menschen vielleicht sogar der wichtigste<br />
Faktor des Erfolgs!<br />
Nachdem die beiden ersten Module gleichzeitig das Diplom zum<br />
Wildkräuterguide darstellen, sind später auch Kräuterwanderungen ,<br />
Kräuterworkshops, Räucherseminare und dergleichen mehr Teil Deines<br />
beruflichen Dienstleistungsangebots. Du siehst, wir haben an vieles<br />
gedacht, um Deinen beruflichen Weg gut zu ebnen und vorzubereiten.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Unser Diplomlehrgang zur Natur-EnergetikerIn soll Dir dabei helfen, den<br />
Einstieg in den Beruf der EnergetikerIn zu finden und Deine eigene<br />
energetische Natur-Praxis zu eröffnen. Dabei lernst Du einerseits das<br />
fachliche Rüst- und Handwerkszeug für diesen Beruf, erlernst die<br />
energetische Diagnostik angelehnt an die TCM, erfährst die Wirkung<br />
energetischer Naturmittel wie Kräuteressenzen, Produkte aus dem<br />
Bienenstock, Wildkräutermischungen und -essenzen, den Einsatz von<br />
Bachblüten bis hin zum Aufbau des Erstgesprächs mit Deinen KlientInnen<br />
und dem weiteren Beziehungsaufbau für die energetische Arbeit,<br />
gewerberechtliche Grundlagen und vor allem auch Marketinggrundlagen<br />
zum Aufbau Deiner eigenen Natur-Energetik Praxis. Gerade dieser letzt<br />
genannte Teil ist für Deine berufliche Umsetzung erfahrungsgemäß enorm<br />
wichtig.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Ein wirklich dicht gepackter Lehrgang erwartet Dich, der Dir einen soliden<br />
Start in die berufliche Selbstständigkeit mit Deiner eigenen energetischen<br />
Naturpraxis ermöglichen soll.<br />
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MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
MNA Diplomlehrgang<br />
NATURE-GUIDE
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Der Diplomlehrgang Nature Guide wurde von der MNA und der<br />
Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte<br />
Therapie ÖGTT entwickelt und soll eine fundierte Aus- und Weiterbildung<br />
für alle Natur- und Outdoor Fans im Rahmen der Naturgestützten<br />
Interventionen sein.<br />
Analog zur Ranger Ausbildung in diversen österreichischen<br />
Nationalparks haben wir eine fundierte Ausbildung entwickelt, die sich<br />
speziell für den gewerblichen Bereich eignet.
Nature Guide - Deine Leidenschaft ist die Natur!
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Nicht nur im medizinisch-therapeutischen Bereich sondern auch in der<br />
Pädagogik, Sozialarbeit und im gesamten Dienstleistungsbereich und<br />
Tourismus sind Erlebnisse und Abenteuer in der Natur gerade in den<br />
letzten wenigen Jahren enorm bedeutsam geworden.<br />
Weg von Massenfreizeitaktivitäten und Massentourismus hin zu<br />
Individualtourismus und qualitativ hoch stehenden Angeboten im<br />
Freizeitbereich und nachhaltig orientierten Dienstleistungen in der<br />
Natur.<br />
Dazu sind bestausgebildete Nature Guides notwendig und diese bilden<br />
wir hier aus!
Du suchst Freiheit und Unabhängigkeit
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
MNA und ÖGTT gemeinsam als Vorreiter und Impulsgeber der Tier- und<br />
Naturgestützten Interventionen in Österreich fördern mit dem Lehrgang<br />
zum Nature Guide neue berufliche Aspekte in der Arbeit mit Natur und<br />
Pflanzen.<br />
Aber auch als Weiterbildung für unsere TiertrainerInnen,<br />
KräuterpädagogInnen oder AbsolventInnen der Tier- und<br />
Naturgestützte Interventionen ist diese Ausbildung sinnvoll und<br />
erweiterte das wirtschaftliche Portfolio!<br />
Überschneidende Module werden natürlich angerechnet!
Unser Arbeitsplatz ist die Natur!
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Im wesentlichen besteht diese Diplom Ausbildung zusammengefasst aus<br />
folgenden Teilen:<br />
1. Dem Diplomlehrgang Wildkräuterguide (Kräuterpädagogik):<br />
Modul 1: "Heilkräuterlehrgang Teil 1"<br />
Modul 2: "Heilkräuterlehrgang Teil 2" und "Kräuterpädagogik als Beruf"<br />
4 Kräuterpraxistage (einer davon muss vor Ort gebucht werden)<br />
Kräuterpädagogik Marketing Online Workshop (2 stündiger Livestream)<br />
Du erstellst Dein digitales Herbarium aus 40 Wildkräutern aus dem Lehrgang<br />
Du erstellst eine Projektarbeit über Deine mögliche Tätigkeit als<br />
Kräuterpädagogin inklusive Deiner Projektwebsite<br />
Du erstellst eine Diplomarbeit über ein Kräuterthema<br />
Und schließt diesen Teil mit einer Diplomprüfung zum Wildkräuterguide ab
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Dann folgen 3 wichtige Einzelmodule:<br />
Modul Flora und Fauna<br />
Dieses Modul beinhaltet einen 2-tägigen Intensivworkshop via<br />
Livestream und einen Präsentationsteil auf unserer MNA Lernplattform und<br />
Du erfährst solides Basiswissen über Wildtierökologie und unsere<br />
heimischen Wildtiere. Du lernst den Wald nicht nur als Erholungsort,<br />
sondern als eine medizinische Behandlungsform, die Waldtherapie,<br />
kennen, kannst die häufigsten Waldbäume und Sträucher bestimmen,<br />
lernst die Spuren der häufigsten Wildtiere zu lesen und erfährst viel über<br />
Naturschutz, den respektvollen Umgang mit der Natur, Wildpflanzen<br />
und Wildtieren. Weiters wollen wir Dir kreative Methoden in der Natur<br />
und Outdoor Wissensvermittlung zeigen und Tipps für die Gestaltung<br />
von Outdoor Rätselrallyes uvm. vermitteln.
Deine Teammitglieder
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Modul Nature Guiding:<br />
Dieses Modul beinhaltet einen 2-tägigen Intensivworkshop vor Ort am<br />
<strong>Mauritiushof</strong> und einen Präsentationsteil auf unserer MNA Lernplattform.<br />
Du lernst wie man Touren in der Natur plant, wie Du eine Gruppe von<br />
Menschen in der Natur führen sollst, welche Ausrüstung Du dabei<br />
benötigst, wie Du eine geeignete Wegstrecke auswählst, welche<br />
Sorgfaltspflichten Du erfüllen und welche rechtlichen Aspekte Du<br />
berücksichtigen musst. Wir vermitteln Dir Nature Skills wie Wetterfrosch-<br />
Pflanzen Lesen, Orientierung im Gelände, Wasserfinden,<br />
Feuermachen mit Feuerstein, wie kannst Du Deine Outdoorküche<br />
einrichten uvm und wir kochen gemeinsam eine Wildkräuterjause mit<br />
Wildkräutertee. Außerdem zeigen wir Dir kreative Methoden in der Natur-<br />
Wissensvermittlung.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Modul Modern Business:<br />
Dieses Modul beinhaltet einen 2-tägigen Intensivworkshop via<br />
Livestream und einen Präsentationsteil auf unserer MNA Lernplattform und<br />
Du tauchst in die Welt des digitalen Marketings ein, damit Du Deine<br />
Dienstleistungsangebote auch wirklich zu den Menschen bringen kannst.<br />
Du lernst eine Website professionell zu erstellen und zu gestalten, ein<br />
eMagazin zu erstellen, wir besprechen den Einsatz von PPC Systemen,<br />
binden CTA in die Website ein, damit Deine Dienstleistungen direkt über<br />
Deine Website von KlientInnen oder KundInnen rund um die Uhr direkt<br />
gebucht, bezahlt und terminisiert werden können und das alles völlig<br />
automatisiert. Somit brauchst Du für Dein kleines Unternehmen keine<br />
Registrierkasse und kein Front Office. In diesem Workshop lernst Du die<br />
notwendigen Skills, damit Dein kleines Dienstleistungsunternehmen in<br />
einer digitalen Welt auch wirklich funktionieren kann. Nur durch Dein<br />
professionelles und kostengünstiges Marketing kannst Du als persönliche<br />
DienstleisterIn und UnternehmerIn erfolgreich Deinen Markt erobern und<br />
wir zeigen Dir, wie Du das mit einfachen Schritten erreichen kannst.
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Und dann gibt es noch den großen Praxisteil<br />
Intensivworkshop Scout On Tour:<br />
Unser fünftägiger Intensivworkshop Scout on Tour ist die Umsetzung des<br />
bereits Gelernten in einem echten Nature Guiding Abenteuer. Wir erleben<br />
Bird Watching, Wildtierbeobachtungern und Fährtenlesen im Revier der<br />
<strong>Mauritiushof</strong> Naturakademie MNA. Bestimmen gemeinsam Wildkräuter, Bäume<br />
und Sträucher und lernen dabei unsere heimische Flora und Fauna näher<br />
kennen. Unter der Leitung eines geprüften Jagdaufsehers zum Schutz des<br />
Wildes lernen wir unsere heimischen Wildtiere noch besser kennen und üben<br />
uns im Erkennen von Suhlen und Malbäumen der Wildschweine, Fege- und<br />
Plätzstellen des Rehwilds. Wir lernen Tierlosungen zu deuten, Fährten und<br />
Spuren zu lesen und Wildwechsel zu erkennen.<br />
Bei diesem Workshop ist es auch möglich Deinen eigenen führigen Hund<br />
mitzubringen, damit er ein guter späterer Begleiter bei Deinen eigenen<br />
beruflichen Nature Guidings werden kann. Wir lernen auch, die feinen Signale<br />
der begleitenden Hunde zu erkennen und zu deuten, damit sie uns noch besser<br />
in der Natur begleiten können.
Gemeinsam mit Deinem Hund
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Die Reihenfolge des Ablaufs des Lehrgangs ist grundsätzlich frei<br />
wählbar!<br />
D.h. die diversen Module, der Intensiv Workshop und die Kräutermodule<br />
sind in der Reihenfolge nicht festgelegt.<br />
Auch werden etliche TeilnehmerInnen bereits andere Ausbildungen wie<br />
zum Beispiel die Kräuterpädagogik, Tier- und Naturgestützte Interventionen<br />
oder Systemischer TiertrainerIn an der <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie MNA<br />
bereits absolviert haben und können allein schon deswegen quer in diese<br />
Ausbildung einsteigen.
Zu jeder Jahreszeit<br />
Die Natur ist immer schön
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Berufliche Perspektiven<br />
Du erhältst bei uns das notwendige Rüstzeug um zuerst als<br />
KräuterpädagogIn und dann erweitert als Nature Guide beruflich in der<br />
Dienstleistung, Pädagogik, Sozialarbeit und Therapie (je nach<br />
Deinem Quellberuf) in Form von Kräuterwanderungen, Outdoor<br />
Workshops, Naturwanderungen, Bird Watching Workshops,<br />
Waldbaden Seminaren, Survival Touren und<br />
vielen anderen Veranstaltungen tätig zu werden. Natürlich kannst Du<br />
diese Ausbildung nur für Dich selbst machen und nicht als zusätzlichen<br />
Einkommensbereich betrachten - das bleibt immer Dir selbst überlassen
Verbinde andere Leidenschaften in Deinen Angeboten
Kräuterworkshops und Kräuterwanderungen
Forest Medicine<br />
„Waldbaden“ und Achtsamkeitstraining
Du kannst auch Deine anderen Tiere mit einbinden!
Bird Watching - beruhigt alle Sinne
Kinder- und Jugendarbeit bis zu den aktiven SeniorInnen<br />
Deine Zielgruppe ist enorm groß!
Wildtiere beobachten, Spuren und Pirschzeichen<br />
Lesen lernen
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Zu einer beruflichen Umsetzung gehören heute ein entsprechendes<br />
Marketing Know How, eine fixfertige Website und Dein geplantes<br />
eigenes Projekt als Nature Guide.<br />
Aufgrund jahrelanger Erfahrung wissen wir, dass erst wenn alle diese<br />
Unterlagen erarbeitet wurden der Weg in eine berufliche erfolgreiche<br />
Haupt- oder Nebenselbstständigkeit geebnet ist. All die aufgezählten<br />
Prüfungsvoraussetzungen werden Dir dabei dienen, später auch wirklich<br />
mit dieser Ausbildung tätig werden zu können!
Auch Du hast indoor Tätigkeiten
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Wir haben für diesen Beruf keine zusätzlichen Kosten für den Start in<br />
die Selbständigkeit als Start Up!<br />
Wir brauchen keine genehmigte Betriebsstätte<br />
Kein Inventar<br />
Keine Sanitäranlagen<br />
Keine Kundenparkplätze<br />
keine Immobilien<br />
Wir sind regional völlig unabhängig<br />
Wir haben dadurch kaum Fixkosten<br />
Das ist eine enorme Chance wie sie kaum ein anderes Berufsfeld<br />
heute bietet....
Diese Zielgruppe erlangt immer größere Bedeutung
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Und wir haben enorme Vorteile:<br />
• Du hast einen sensationellen Arbeitsplatz - Mutter Natur<br />
• Wir sind in einem Tourismusland mit besten Marktchancen<br />
• Du tust Deiner eigenen Gesundheit den wohl größten Dienst<br />
• Auch Deine eigene Seele wird in der Natur gefördert<br />
• Du kannst Deinen eigenen Hund mitführen<br />
• Du kannst ein Packtier mitführen (Pony, Lama, Esel, Ziege..)<br />
• Du kannst Dein Start Up neben der bisherigen Tätigkeit beginnen<br />
• Unsere Zielgruppe geht quer durch die Bevölkerung<br />
• Du kannst jederzeit ohne finanzielle Mittel starten<br />
• Du hast dadurch kein Risiko — was willst Du mehr?<br />
• Du lernst für Dich selbst Mutter Natur bestens zu nutzen
Just Do It!<br />
Lebe Deinen Traum!
MNA <strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie / ÖGTT<br />
Impressum - Offenlegung<br />
Herausgeber, Eigentümer und Verleger:<br />
<strong>Mauritiushof</strong> NaturAkademie MNA - Dr.med. Dieter Schaufler, Rappoltschlag 13, 3914 Waldhausen<br />
www.mauritiushof.academy, Tel 0043287720059<br />
Chefredaktion: Dr.med. Dieter Schaufler<br />
Grundsätze und Ziele: <strong>Mauritiushof</strong> <strong>Naturmagazin</strong> dient der Information über Natur, Pflanzen und Tiere, weiters<br />
sollen altes Erfahrungswissen und neue innovative Ideen dem Leser näher gebracht werden. Weitere Teile<br />
informieren über die Aktivitäten der Österreichischen Gesellschaft für Tiergestützte Therapie ÖGTT<br />
Kooperationspartner: Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte Therapie ÖGTT, www.oegtt.at<br />
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jeweiligen Autors wieder und fallen in den persönlichen Verantwortungsbereich des Verfassers. Entgeltliche<br />
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