Deutscher Musikrat - Informationsbroschüre 2024
Musik bewegt - Der Dachverband des Musiklebens in Deutschland stellt sich vor Seit mehr als 70 Jahren setzt sich der Deutsche Musikrat (DMR) für ein starkes und vielfältiges Musikleben in Deutschland ein. Er ist der größte nationale Dachverband der Musikkultur weltweit und vertritt die Interessen von über 15 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland. Mit der musikpolitischen Arbeit ebenso wie mit den 13 langfristig angelegten Projekten engagiert er sich für musikalische Bildung und Teilhabe an der Welt der Musik, für Begegnung und Austausch und setzt sich für gute Rahmenbedingungen und passende Förderung des Musiklebens ein. Außerdem steht der Deutsche Musikrat Politik und Zivilgesellschaft mit Information, Service und Beratung zur Seite. Seine Mission: das Musikleben in Deutschland nachhaltig bewahren, stärken und weiterentwickeln – in der Überzeugung, dass Musik zum gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie zu Demokratie, Frieden und Verständigung in Europa und der Welt beiträgt. Mehr über die Bandbreite der Aufgaben des Deutschen Musikrats erfahren Sie in der gemeinsamen Informationsbroschüre von Deutscher Musikrat e.V. und Deutscher Musikrat gGmbH.
Musik bewegt - Der Dachverband des Musiklebens in Deutschland stellt sich vor
Seit mehr als 70 Jahren setzt sich der Deutsche Musikrat (DMR) für ein starkes und vielfältiges Musikleben in Deutschland ein. Er ist der größte nationale Dachverband der Musikkultur weltweit und vertritt die Interessen von über 15 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland.
Mit der musikpolitischen Arbeit ebenso wie mit den 13 langfristig angelegten Projekten engagiert er sich für musikalische Bildung und Teilhabe an der Welt der Musik, für Begegnung und Austausch und setzt sich für gute Rahmenbedingungen und passende Förderung des Musiklebens ein. Außerdem steht der Deutsche Musikrat Politik und Zivilgesellschaft mit Information, Service und Beratung zur Seite.
Seine Mission: das Musikleben in Deutschland nachhaltig bewahren, stärken und weiterentwickeln – in der Überzeugung, dass Musik zum gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie zu Demokratie, Frieden und Verständigung in Europa und der Welt beiträgt.
Mehr über die Bandbreite der Aufgaben des Deutschen Musikrats erfahren Sie in der gemeinsamen Informationsbroschüre von Deutscher Musikrat e.V. und Deutscher Musikrat gGmbH.
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MUSIK BEWEGT<br />
DER DACHVERBAND DES MUSIKLEBENS IN DEUTSCHLAND<br />
STELLT SICH VOR<br />
1
D ER D EUTSCH E M USIKRAT IST<br />
ER STEHT UNTER D ER SCH I R M H E R RSCHAF T VO N<br />
ER WURDE<br />
ENGAGIERT SICH F ÜR<br />
HAT MEHR ALS<br />
D E R D EUTSCHE M USIKRAT W I R D D U RC H E HREN A MTLICH E S<br />
E N GAGEM E N T G ETR AG EN U ND H AT RUN D<br />
70<br />
2
INHALT<br />
4 Auftakt<br />
5 Zwei Standorte – eine Vision<br />
6 MUSIKALISCHE BILDUNG<br />
UND TEILHABE<br />
9 Ensembles<br />
12 BEGEGNUNG UND AUSTAUSCH<br />
14 Wettbewerbe<br />
19 Konzertförderung<br />
22 RAHMENBEDINGUNGEN UND<br />
FÖRDERUNG<br />
24 Förderung und Wettbewerbe<br />
28 INFORMATION, SERVICE UND BERATUNG<br />
30 EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT IM<br />
DEUTSCHEN MUSIKRAT<br />
32 #BETTERTOGETHER – MITGLIED<br />
WERDEN IM DMR<br />
36 DMR to go<br />
Impressum<br />
38 <strong>Deutscher</strong> <strong>Musikrat</strong> e. V. in Berlin<br />
<strong>Deutscher</strong> <strong>Musikrat</strong> gGmbH in Bonn<br />
ÖFFENTLICHE HAUPTFÖRDERER DES DEUTSCHEN MUSIKRATS<br />
3
LIEBE MUSIKINTERESSIERTE,<br />
seit mehr als 70 Jahren setzt sich der Deutsche <strong>Musikrat</strong> (DMR) für ein starkes<br />
und vielfältiges Musikleben in Deutschland ein. Er ist der größte nationale Dachverband<br />
der Musikkultur weltweit und vertritt die Interessen von über 15 Millionen musizierenden<br />
Menschen in Deutschland.<br />
Mit unserer musikpolitischen Arbeit ebenso wie mit den 13 langfristig angelegten<br />
Projekten engagieren wir uns für musikalische Bildung und Teilhabe an der Welt der<br />
Musik, für Begegnung und Austausch und setzen uns für gute Rahmen bedingungen<br />
und passende Förderung des Musiklebens ein. Außerdem stehen wir Politik und<br />
Zivilgesellschaft mit Information, Service und Beratung zur Seite.<br />
Unsere Mission: das Musikleben in Deutschland nachhaltig bewahren, stärken<br />
und weiterentwickeln – in der Überzeugung, dass Musik zum gesellschaftlichen<br />
Zusammenhalt sowie zu Demokratie, Frieden und Verständigung in Europa und<br />
der Welt beiträgt. Mehr über die Bandbreite unserer Aufgaben erfahren Sie<br />
auf den folgenden Seiten.<br />
Prof. Martin Maria Krüger<br />
Präsident<br />
Antje Valentin<br />
Generalsekretärin<br />
Stefan Piendl<br />
Geschäftsführer<br />
v.l.n.r.: Antje Valentin, Prof. Martin Maria Krüger, Stefan Piendl © Finn Löw, DMR<br />
4
ZWEI STANDORTE – EINE VISION<br />
Der Deutsche <strong>Musikrat</strong> in Berlin und Bonn<br />
Sprachrohr, Impulsgeber und Mitgestalter für ein<br />
lebendiges Musikland Deutschland: Der Deutsche<br />
<strong>Musikrat</strong> bündelt in kooperativem Geist wirkungsvoll<br />
die Partikularinteressen seiner über 100 Mitgliedsverbände,<br />
zu denen auch die 16 Landesmusikräte<br />
zählen. Seine gemeinschaftlich erarbeiteten musikpolitischen<br />
Ziele vertritt er in gesellschaftspolitischen<br />
Zusammenhängen. Dabei handelt der Deutsche<br />
<strong>Musikrat</strong> auf Basis des Grundgesetzes für die Bundesrepublik<br />
Deutschland, der UNESCO -Konvention<br />
zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller<br />
Ausdrucksformen, der UN-Kinderrechtskonvention<br />
und seiner Satzung.<br />
Zwei Ebenen arbeiten im Deutschen <strong>Musikrat</strong><br />
eng zusammen:<br />
Der <strong>Deutscher</strong> <strong>Musikrat</strong> e. V. in Berlin setzt mit<br />
seiner musikpolitischen Arbeit als zivilgesellschaftlicher<br />
Akteur Impulse für ein lebendiges Musikleben<br />
und ist steter Dialogpartner für den Deutschen Bundestag<br />
und die Bundesregierung. Er greift mit seinen<br />
Tagungen und Kongressen aktuelle musikpolitische<br />
Themen auf und entwickelt diese im engen Austausch<br />
mit Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft<br />
weiter, ob „Kirchenmusik als Chance für Gesellschaft,<br />
Kultur und Kirche“ im Jahr 2022, „Künstliche Intelligenz<br />
und Musik – Hilfe oder Konkurrenz?“ im Jahr 2023 oder<br />
„Musik und Gesundheit“ <strong>2024</strong>.<br />
Die <strong>Deutscher</strong> <strong>Musikrat</strong> gGmbH in Bonn organisiert<br />
als Träger die 13 langfristigen Projekte des DMR.<br />
Diese prägen zum Teil seit Jahrzehnten die deutsche<br />
Kulturlandschaft und sind wesentliche Säulen der<br />
Vielfalt und der musikalischen Bildung. Dabei steht<br />
insbesondere die Förderung junger Menschen in<br />
der Vielfalt von Amateurmusik bis zum angehenden<br />
Spitzennachwuchs im Fokus. Zudem tragen die Projekte<br />
zum nationalen und internationalen kulturellen<br />
Austausch bei und wirken zugleich als klingende<br />
Botschafter der kultur- und gesellschaftspolitischen<br />
Handlungs felder des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s.<br />
Gefördert wird der Deutsche <strong>Musikrat</strong> insbesondere<br />
von der Beauftragten des Bundes für Kultur und<br />
Medien und dem Bundesministerium für Familie,<br />
Senioren, Frauen und Jugend. Schirmherr des<br />
Deutschen <strong>Musikrat</strong>s ist Bundespräsident<br />
Frank-Walter Steinmeier.<br />
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Roland Danyi von den<br />
Funky Friends beim Wandelkonzert zum 25-jährigen Jubiläum der<br />
Bundesbegegnung Jugend jazzt im Schloss Bellevue im Januar 2023<br />
© Bundesregierung, Henning Schacht<br />
5
MUSIKALISCHE BILDUNG<br />
UND TEILHABE<br />
Im Jugend jazzt Truck © Christian Borchers<br />
6
MUSIKALISCHE BILDUNG UND TEILHABE<br />
Von Anfang an, ein Leben lang: Der Deutsche <strong>Musikrat</strong> engagiert sich<br />
für eine kontinuierliche und qualifizierte musikalische Bildung für alle<br />
– denn sie gibt wichtige Impulse für die Entwicklung der individuellen<br />
Persönlichkeit und für soziale und gesellschaftliche Prozesse.<br />
Das Ziel einer inklusiv und nachhaltig handelnden Gesellschaft muss<br />
es daher sein, allen Menschen und insbesondere Kindern und Jugendlichen<br />
unabhängig von ihrer Herkunft eine umfassende, ganzheitliche<br />
musikalische Bildung zu gewährleisten und damit gesellschaftliche<br />
und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.<br />
Das Engagement des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s für die<br />
musikalische Bildung zieht sich als Querschnittsaufgabe<br />
durch alle seine Handlungsfelder. In der<br />
musikpolitischen Arbeit bedeutet das vor allem, das<br />
Bewusstsein für die Bedeutung der musikalischen<br />
Bildung zu schärfen und entsprechende Konsequenzen<br />
im politischen Handeln durchzusetzen. Um die<br />
musikalische Bildung in Schulen, Musikschulen und<br />
freien Angeboten zu sichern und zu stärken, engagieren<br />
wir uns – gemeinsam mit dem Bundesfachausschuss<br />
Bildung und im intensiven Austausch mit allen<br />
musikpädagogischen Verbänden – insbesondere für<br />
• eine höhere Wertschätzung der künstlerischen<br />
Fächer im schulischen Kontext und stärkere<br />
Berücksichtigung ihrer Potenziale und<br />
Wirkungsdimen sionen,<br />
• gute steuerliche Rahmenbedingungen für<br />
musikpädagogische Arbeit, etwa in Bezug auf<br />
die Umsatzsteuerfreiheit von musikalischen<br />
Bildungs angeboten.<br />
Als ein Gründungsmitglied der Bundesinitiative<br />
„Musik und Demenz“ (BIMuD) setzt sich der Deutsche<br />
<strong>Musikrat</strong> zudem seit 2022 dafür ein, dass Menschen<br />
mit demenzieller Beeinträchtigung bundesweit Zugang<br />
zu qualifizierten Musikangeboten erhalten.<br />
Denn die Teilnahme am kulturellen Leben ist ein Menschenrecht<br />
(Art. 27 der „Allgemeinen Erklärung der<br />
Menschenrechte“), und Musik ist ein grundlegendes<br />
„Lebens-Mittel“.<br />
Mehr dazu auf:<br />
www.musik-und-demenz.de<br />
• die Bekämpfung des gravierenden Lehrkräftemangels<br />
in musikpädagogischen Berufen,<br />
• eine Stärkung von Bildungskooperationen zwischen<br />
Schule, Musikschule und anderen außerschulischen<br />
Musikangeboten, beispielsweise in<br />
der Amateurmusik,<br />
• eine gute finanzielle Ausstattung von Musikschulen,<br />
Universitäten, Musikakademien, Pädagogischen<br />
Hochschulen und Musikhochschulen,<br />
um bedarfsgerecht für den musik pädagogischen<br />
Bereich ausbilden zu können,<br />
© Michael Hagedorn<br />
7
Die drei Ensembles des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s spielten gemeinsam bei der Auslosung für die UEFA Fußballeuropameisterschaft <strong>2024</strong><br />
in der Elbphilharmonie. © Stuart Franklin<br />
8
ENSEMBLES<br />
Das Bundesjugendorchester unter der Leitung von Kirill Petrenko bei den Osterfestspielen Baden-Baden.© Monika Rittershaus<br />
»Ich liebe dieses Orchester. Ihr spielt wundervoll und ihr seid unsere<br />
Zukunft. Mit der Musik in euren Händen bin ich voller Hoffnung.«<br />
Sir Simon Rattle, Ehrendirigent des BJO<br />
Alle Projekte der DMR gGmbH sind in ihrer Förderpraxis<br />
dem Ideal einer guten musikalischen Bildung<br />
verpflichtet. In besonderem Maße gilt das für die drei<br />
Ensembles des <strong>Musikrat</strong>s:<br />
Das Bundesjugendorchester (BJO) zeichnen mitreißende<br />
Energie, höchstes Niveau und einmalige<br />
Konzerterlebnisse aus. Die 14- bis 19-jährigen Talente<br />
erarbeiten in mehrwöchigen Arbeitsphasen groß<br />
besetzte Werke der Klassik bis zur Moderne und<br />
begeistern mit bis zu 30 Konzerten im Jahr das<br />
Publikum weltweit.<br />
Mit internationalen und interdisziplinären Kooperationen<br />
stärken sie dabei Dialogbereitschaft, Teamfähigkeit<br />
und kulturelles Verständnis. Das Orchester,<br />
häufig als Kulturbotschafter der Bundesrepublik<br />
Deutschland unterwegs, tourte bisher in ganz Europa,<br />
Nord- und Südamerika, Asien und Afrika.<br />
SPIELEN. FÖRDERN. BEGEISTERN<br />
• Die Berliner Philharmoniker sind seit 2013<br />
das Patenorchester des BJO<br />
• Über 20.000 Zuschauer:innen im Jahr<br />
im In- und Ausland<br />
• Im BJO spielen Talente zwischen 14 und 19<br />
Jahren aus allen Bundesländern<br />
• Rund 80 % der ehemaligen BJOler sind<br />
heute Berufsmusiker:innen<br />
• Das Orchester kommt in den Weihnachts-,<br />
Oster- und Sommerferien zu Proben und<br />
Tourneen zusammen<br />
www.bundesjugendorchester.de<br />
9
ENSEMBLES<br />
Als Teil des Kulturprogramms der UEFA EURO <strong>2024</strong> gab das Bujazzo mit<br />
Tom Gaebel als Gast sieben Konzerte in den Fan-Zonen der Austragungs orte<br />
und vor dem Brandenburger Tor. © Stephan Klein, hunderteins<br />
»Spannende Projekte und<br />
Freundschaften fürs Leben –<br />
das Bujazzo ist ein einzigartiges<br />
Netzwerk und ein Sprungbrett für<br />
die Musikkarriere!«<br />
DAS JUNGE SPITZENORCHESTER<br />
DES JAZZ<br />
• Künstlerischer Leiter: Niels Klein<br />
• 1988 von Peter Herbolzheimer gegründet<br />
• Ehemalige Mitglieder: Till Brönner,<br />
Roger Cicero, Julia Hülsmann u. v. a.<br />
• Rund 40 junge Jazzmusiker:innen im Alter<br />
von 17 bis 24 Jahren bilden für jeweils zwei<br />
Jahre das Bujazzo<br />
www.bundesjazzorchester.de<br />
Johannes von Ballestrem, Piano<br />
Das Bundesjazzorchester (Bujazzo) dient der Vorbereitung<br />
des besonders talentierten Jazz-Spitzennachwuchses<br />
auf die Laufbahn als Profimusiker:in.<br />
Nach bestandenem Vorspiel wird jedes Mitglied maximal<br />
zwei Jahre in die Förderung aufgenommen. Mit<br />
einer künstlerischen Doppelspitze und wechselnden<br />
Gastdirigent:innen erarbeiten die zwischen 17 und 24<br />
Jahre jungen Talente – alle studieren bereits an deutschen<br />
und internationalen Musikhochschulen – in drei<br />
Arbeitsphasen jährlich neue, stilistisch unterschiedliche<br />
Programme und präsentieren diese in anschließenden<br />
Konzerten im In- und Ausland.<br />
10
ENSEMBLES<br />
Im Bundesjugendchor (BJC), dem jüngsten der drei<br />
Ensembles des <strong>Musikrat</strong>s, wird unter der künstlerischen<br />
Leitung von Prof. Anne Kohler der chorsängerische<br />
Spitzennachwuchs im Alter von 18 bis 26 Jahren<br />
geför dert. Die jungen Sänger:innen erarbeiten bei<br />
gemeinsamen Probenphasen ein breites Repertoire<br />
anspruchs voller Chorliteratur von der Renaissance<br />
bis in die Gegenwart und begeistern in Konzerten<br />
im In- und Ausland. Kooperationen mit professionellen<br />
Klangkörpern, interkulturelle Begegnungen mit<br />
Jugendchören und die Zusammenarbeit mit namhaften<br />
Persönlichkeiten des Musiklebens geben weitere<br />
musikalische Impulse.<br />
Der Bundesjugendchor mit dem Konzert-Programm PAX in Brüssel<br />
zum 74. Jahrestag des Kriegsendes in Europa. Leitung: Prof. Anne<br />
Kohler. Choreografie: Gabriel Galindez Cruz © Christophe Marchal<br />
»PAX ist einfach anders.<br />
Das Programm schürft tiefer<br />
als alles, was ich zuvor<br />
gesungen habe.«<br />
Magnus Witting, Tenor<br />
CHORMUSIK AUF SPITZENNIVEAU<br />
• Rund 50 Chorsänger:innen zwischen<br />
18 und 26 Jahren<br />
• Gründungskonzert im August 2021 in<br />
der Philharmonie Berlin<br />
• Bisher über 30 Konzerte im In- und<br />
Ausland, u. a. in Polen, Belgien und<br />
Schweden<br />
www.bundesjugendchor.de<br />
11
BEGEGNUNG UND<br />
AUSTAUSCH<br />
Ffortissibros stimmen sich in den Herrenhäuser Gärten auf den Deutschen Chorwettbewerb 2023 in Hannover ein.<br />
© Helge Krückeberg<br />
12
BEGEGNUNG UND AUSTAUSCH<br />
Musik kennt keine Grenzen – und ist daher prädestiniert, über<br />
Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede hinweg zu vermitteln<br />
und zu verbinden. Ihr großes Potenzial liegt darin, eine vielfältige<br />
Gesellschaft mitzugestalten und Menschen in internationalen<br />
Kontexten miteinander zu verbinden.<br />
Der Deutsche <strong>Musikrat</strong> vernetzt einen Großteil<br />
der Musikverbände in Deutschland miteinander und<br />
bringt sie in Kontakt mit Politik und Wissenschaft.<br />
Im Verbund mit diesem wirkungsvollen Netzwerk<br />
engagieren wir uns dafür, mit Hilfe der Musik Möglichkeiten<br />
für die Begegnung und Verständigung<br />
von Menschen zu schaffen: zum Beispiel als Kooperationspartner<br />
der Fête de la Musique und des Aktionstags<br />
„3. Oktober – Deutschland singt und klingt“.<br />
Denn: Mit ihrer inte grativen und kommunikativen<br />
Kraft ist Musik von unschätzbarem Wert für den<br />
gesellschaftlichen Zusammenhalt und stärkt<br />
unsere Demokratie!<br />
• Ökologische und kulturelle Nachhaltigkeit,<br />
Gendergerechtigkeit und andere aktuelle Themen<br />
bearbeiten die jungen Expert:innen in unserem<br />
Bundesfachausschuss Zukunftswerkstatt.<br />
Als Mitglied u. a. im Deutschen Kulturrat, dem<br />
European- sowie International Music Council und im<br />
Zusammenschluss mit den Musikräten aus Österreich<br />
und der Schweiz engagiert sich der Deutsche <strong>Musikrat</strong><br />
auch in größeren nationalen wie internationalen<br />
Zusammenhängen für seine musikpolitischen Überzeugungen<br />
und Ziele.<br />
Diese gemeinschaftsstiftende Kraft der Musik wird<br />
– aus unterschiedlichen Perspektiven – auch in den<br />
Gremien des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s diskutiert, von<br />
denen wichtige Impulse für unsere Arbeit und die<br />
unserer Netzwerkpartner:innen ausgehen:<br />
• Für die Vielfalt der Musikpraktiken im geistlichen<br />
Kontext sensibilisiert der 2023 neu gegründete<br />
Bundesfachausschuss „Musik in Religionen und<br />
Kirchen“, denn Musik kann zum Verständnis und<br />
zur Verständigung zwischen verschiedenen Religionen<br />
und Glaubensgemeinschaften beitragen.<br />
• Die verbindende, horizonterweiternde Dimension<br />
von transkulturellem Musizieren ist ein wichtiges<br />
Thema im Bundesfachausschuss Kulturelle Vielfalt.<br />
v.l.n.r: Morena Piro,Koordinatorin Fête de la Musique in Deutschland,<br />
Beauftragte für Kultur und Medien Claudia Roth, Ministerpräsidentin<br />
des Saarlandes Anke Rehlinger und DMR-Generalsekretärin<br />
Antje Valentin © Xander Heinl<br />
13
WETTBEWERBE<br />
Der Beitrag der Deutschen Schule in Madrid zur WESPE-Kategorie Jumu open beim Bundeswettbewerb <strong>2024</strong><br />
in Lübeck © Oliver Borchert<br />
WIR FINDEN UND FÖRDERN<br />
TALENTE<br />
• Seit über 60 Jahren insgesamt fast 1 Mio.<br />
Teilnehmer:innen auf allen Ebenen<br />
• Pro Jahr 190 Wettbewerbe auf Regional-,<br />
Landes- und Bundesebene sowie an rund<br />
35 Deutschen Schulen im Ausland<br />
www.jugend-musiziert.org<br />
Jugend musiziert lädt seit über 60 Jahren musizierende<br />
Kinder und Jugendliche ein, sich gezielt mit<br />
ihrem Instrument oder der Stimme und vielseitigem<br />
Repertoire zu beschäftigen, sich selbst herauszufordern<br />
und bei einem positiven Wettstreit miteinander<br />
zu messen. Bei Jumu begegnet man Gleichgesinnten,<br />
lernt beim gemeinsamen Musizieren und Einander-<br />
Zuhören von- und miteinander und wird motiviert,<br />
sich musikalisch weiterzuentwickeln.<br />
Jugend musiziert ist offen für alle, die Musik machen<br />
– für alle, die sich ausprobieren und voneinander<br />
lernen wollen bis hin zu angehenden professionellen<br />
Musiker:innen.<br />
Der Deutsche <strong>Musikrat</strong> richtet als Träger den Bundeswettbewerb,<br />
das Finale von Jugend musiziert, in<br />
jährlich wechselnden Städten aus und ermöglicht die<br />
Begegnung von Jugendlichen mit Höchstleistungen<br />
bundesweit und darüber hinaus.<br />
14
WETTBEWERBE<br />
Das Bennet Agah Quintett bei der 20. Bundesbegegnung Jugend jazzt.<strong>2024</strong> in Dortmund © Christian Borchers<br />
Zur Bundesbegegnung Jugend jazzt trifft sich alle<br />
zwei Jahre der talentierte Jazznachwuchs Deutschlands.<br />
Junge Musiker:innen und ihre Jazzensembles<br />
(bis 10 Musizierende) erhalten die Chance, mit ihrem<br />
Können Jury und Publikum zu begeistern und nachhaltige<br />
Förderpreise zu gewinnen, u. a. den Studiopreis<br />
des Deutschlandfunks.<br />
Teilnehmen können die ersten Preisträgerensembles<br />
vorausgegangener Landeswettbewerbe. Konzerte,<br />
Sessions und Workshops sind neben den Wertungsspielen<br />
elementare Bestandteile einer jeden Bundesbegegnung<br />
Jugend jazzt, die seit ihrer Gründung im<br />
Jahr 1997 in wechselnden Städten stattfindet.<br />
JUNGE JAZZCOMBOS<br />
IM AUSTAUSCH<br />
• Begegnung, Austausch, Förderung<br />
und Netzwerk<br />
• Bis zu 16 Combos mit insgesamt rund<br />
50 Nachwuchsmusiker:innen treffen sich<br />
alle zwei Jahre auf Bundesebene<br />
www.jugend-jazzt.eu<br />
15
WETTBEWERBE<br />
Der Bonner Jazzchor. Wertungssingen beim Deutschen Chorwettbewerb 2023 in Hannover © Helge Krückeberg<br />
EIN FEST DER BEGEGNUNG<br />
DER BESTEN AMATEURCHÖRE<br />
DEUTSCHLANDS<br />
• Seit über 40 Jahren<br />
• Exzellenzwettbewerb und zugleich<br />
Fördermaßnahme für die deutsche<br />
Amateurchorszene<br />
• 16 Kategorien, u. a. Kinder- und Jugendchöre,<br />
Chöre von (Musik-)Hochschulen<br />
und Landesjugendchöre sowie Populäre<br />
Chormusik<br />
Der Deutsche Orchesterwettbewerb (DOW) und<br />
der Deutsche Chorwettbewerb (DCW) sind die zwei<br />
großen Veranstaltungen des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s<br />
für Amateurmusiker:innen. Alle vier Jahre werden die<br />
Wettbewerbe in wechselnden Bundesländern durchgeführt.<br />
Der nächste DOW findet 2025 in Wiesbaden<br />
und Mainz statt, der nächste DCW 2027 in Leipzig.<br />
Beiden geht jeweils ein Landeswettbewerb voraus.<br />
Begegnung und gemeinsames Musizieren stehen bei<br />
diesen Veranstaltungen im Vordergrund.<br />
www.deutscher-chorwettbewerb.de<br />
16
WETTBEWERBE<br />
»Die Amateurmusikszene in Deutschland ist ein<br />
beeindruckendes Spiegelbild unserer kulturellen Vielfalt.<br />
Sie vereint Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe.<br />
Diese Gemeinschaft ist lebendig, bunt und voller Energie –<br />
sie zeigt, dass Musik weit über den professionellen Rahmen<br />
hinaus Menschen verbindet und inspiriert.«<br />
Marc Niemann, Beiratsvorsitz DOW<br />
DIE BESTEN KLANGKÖRPER DER<br />
AMATEURSZENE IM WETTBEWERB<br />
• Durchschnittlich rund 100 Amateurorchester<br />
mit rund 4.000 Musiker:innen<br />
• Die Kategorien reichen von Sinfonieorches<br />
tern über Streich- und sinfonische<br />
Blasorchester, Big Bands bis zu Mandolinen-,<br />
Zupf-, Akkordeon orchestern oder<br />
Handglockenchören<br />
Handglockenchor Gotha beim DMR-Festkonzert im Oktober 2023<br />
© Peter Adamik<br />
17<br />
www.deutscher-orchesterwettbewerb.de
WETTBEWERBE<br />
Wettbewerbsteilnehmer auf dem Weg zur Bühne mit der Korrepetitorin Eriko Takezawa © Heike Fischer<br />
DIE BÜHNE FÜR BRILLANZ<br />
• Für professionelle Musiker:innen<br />
von 18 bis 30 Jahren<br />
• Jährlich ausgeschrieben für verschie dene<br />
Solo- und Kammermusikbesetzungen<br />
sowie für Komposition<br />
• Im Wechsel in Bonn und einer anderen<br />
deutschen Stadt<br />
www.deutscher-musikwettbewerb.de<br />
Seit dem Gründungsjahr 1975 ist der Deutsche<br />
Musikwettbewerb (DMW) der nationale Wettbewerb<br />
für den professionellen musikalischen Nachwuchs in<br />
Deutschland. Er wird in insgesamt 39 jährlich wechselnden<br />
Kategorien ausgetragen. Eine der Besonderheiten<br />
des Wettbewerbs ist die Gesamt jury, die aus<br />
durchschnittlich 30 Persönlichkeiten besteht und<br />
sich für die finalen Runden aus allen Fachjurys zusammensetzt.<br />
Der erfolgreiche Abschluss des Wettbewerbs bildet<br />
für die Preisträger:innen und Stipendiat:innen den<br />
Ausgangspunkt für attraktive und langfristig angelegte<br />
Förderprogramme: Die Produktion einer Preisträger-CD<br />
beim Label GENUIN und die Vermittlung von<br />
Konzerten gehören ebenso dazu wie eine individuelle<br />
Karriereberatung. Zu den bekannten Preisträger:innen<br />
zählen u. a. Reinhold Friedrich, Alban Gerhardt<br />
und Sabine Meyer sowie in jüngerer Zeit Konstantin<br />
Krimmel, Max Volbers und Aurel Dawidiuk.<br />
18
KONZERTFÖRDERUNG<br />
Das Bernstein-Trio ist Teil der Konzertförderung <strong>2024</strong>/25. © Clara Evens<br />
Die Konzertförderung <strong>Deutscher</strong> Musikwettbewerb<br />
ist das vielseitige Anschluss-Förderprogramm<br />
an den DMW. Es bereichert die Kammermusik-Landschaft<br />
in Deutschland mit bis zu 200 geförderten<br />
Kammerkonzerten pro Jahr. Im Rahmen der Konzertförderung<br />
<strong>Deutscher</strong> Musikwettbewerb werden<br />
Preis träger:innen und Stipendiat:innen mit verschiedenen<br />
Workshops zu ihren nächsten Karriereschritten<br />
beraten und für Kammermusikkonzerte in ganz<br />
Deutschland vermittelt.<br />
Die Mitglieder des Veranstalterrings nutzen die<br />
Chance, ihrem Publikum den hochbegabten Nachwuchs<br />
vorzustellen, und werden durch die Förderung<br />
bei den Konzertgagen unterstützt. Alle Ensembles<br />
bieten auch Kinderkonzertprogramme an, die besonders<br />
gefördert werden.<br />
FÜR EINEN ERFOLGREICHEN START<br />
INS PROFESSIONELLE MUSIKLEBEN<br />
• Seit 1957 ca. 1.200 geförderte<br />
Musiker:innen<br />
• Jährlich bis zu 200 Kammerkonzerte<br />
• Ca. 220 Veranstalter:innen im<br />
Veranstaltungsring<br />
• Besondere Förderung für Kinder- und<br />
Jugendkonzerte<br />
www.deutscher-musikwettbewerb.de/<br />
veranstalten<br />
19
STIFTUNG<br />
Gestalten Sie mit Ihrer Spende oder einem Vermächtnis<br />
die Zukunft von Musiktalenten!<br />
Die Stiftung des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s setzt sich<br />
engagiert und nachhaltig für das vielfältige Musikleben<br />
in Deutschland ein. Die Stiftung verfolgt das Ziel,<br />
die musikalische Vielfalt unseres Landes zu fördern<br />
und zu bewahren. Wir begleiten junge, hochbegabte<br />
Musiker und Musikerinnen auf ihrem Weg in eine professionelle<br />
Musikkarriere, unterstützen leidenschaftliche<br />
Amateur:innen in ihren Orchestern und Chören<br />
und stärken mit Projekten zur kulturellen Teilhabe das<br />
Musikleben in Schulen.<br />
Die Projekte des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s werden im<br />
Wesentlichen kontinuierlich durch die öffentliche<br />
Hand ermöglicht. Die Stiftung <strong>Deutscher</strong> <strong>Musikrat</strong><br />
versteht sich als ergänzende Unterstützung bei der<br />
Finanzierung der Arbeit des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s und<br />
seiner Projekte. Mit Zuwendungen durch Privatpersonen<br />
und Unternehmen können über die Förderung<br />
hinaus und somit förderunschädlich im Einklang mit<br />
den öffentlichen Mittelgebern und dem Zuwendungsrecht<br />
die künftigen Aufgaben und das Wirken des<br />
Deutschen <strong>Musikrat</strong>s sichergestellt werden.<br />
Wir freuen uns über jede Zuwendung, sei es als<br />
Zustiftung in das Stiftungsvermögen oder als Sachoder<br />
Geldspende. Gerne stimmen wir mit Ihnen die<br />
Ihren Vorstellungen entsprechende Zuwendungsform<br />
ab, erläutern Ihnen die Möglichkeiten von zweckgebundenen<br />
Schenkungen, Nachlassregelungen in<br />
Form von Testament oder Erbvertrag. Auch können<br />
wir Ihnen verschiedene konkrete Verwendungsmöglichkeiten<br />
aufzeigen.<br />
Ihre Zuwendung ermöglicht es uns, vielfältige<br />
musikalische Arbeit in kleinen und großen Momenten<br />
erlebbar zu machen.<br />
Gerne können Sie uns direkt kontaktieren:<br />
Tel. 0228/2091-0, E-Mail: stiftung@musikrat.de<br />
Weitere Informationen: www.stiftung-musikrat.de<br />
»Unterstützen Sie uns dabei, die<br />
Musiktradition lebendig zu halten<br />
und neuen, vielversprechenden<br />
Künstler:innen eine Bühne zu<br />
bieten.«<br />
PROF. CLEMENS<br />
PUSTEJOVSKY<br />
Vorsitzender des<br />
Stiftungsvorstands<br />
© hunderteins<br />
© H. Loeffler<br />
20
UNSERE PROJEKTE UND FÖRDERPROGRAMME<br />
ENSEMBLES<br />
WETTBEWERBE<br />
FÖRDERUNG<br />
SERVICE<br />
WWW.MUSIKRAT.DE<br />
21
RAHMENBEDINGUNGEN<br />
UND FÖRDERUNG<br />
Lynn Robson beim PopCamp-Konzert in Berlin 2023 © Sabrina Vrhovac<br />
22
RAHMENBEDINGUNGEN UND FÖRDERUNG<br />
Gute Rahmenbedingungen sind der Grundpfeiler für ein lebendiges<br />
Musikleben in Deutschland. Wir setzen uns dafür ein, diese zu<br />
diskutieren, auszugestalten und zu stärken – im engen Schulterschluss<br />
mit den Landesmusikräten und anderen Akteuren.<br />
Ein lebendiges Musik-Ökosystem muss unterstützt<br />
und gefördert werden, damit es nachhaltig funktionieren<br />
kann. Um die weltweit einzigartige kulturelle<br />
Vielfalt in Deutschland zu bewahren und für nachkommende<br />
Generationen erlebbar zu machen, engagieren<br />
wir uns, beraten durch unsere Bundesfachausschüsse<br />
Arbeit und Soziales, Musikwirtschaft, Recht,<br />
Medien u. a., für<br />
• Regulierungen im Bereich „KI und Musik“ zum<br />
Schutz von kreativer Arbeit,<br />
• eine erfolgreiche Transformation des öffentlichrechtlichen<br />
Rundfunks, die den Wert der musikalischen<br />
Aktivitäten und deren Vielfalt weiterentwickelt.<br />
• die Wertschätzung kultureller Vielfalt in der Musik,<br />
• die angemessene Finanzierung des Musiklebens<br />
durch Bund, Länder und Kommunen,<br />
• Fördermaßnahmen, finanziert aus öffentlicher<br />
Hand, für den Amateurmusikbereich,<br />
• die Stärkung des Ehrenamts,<br />
• Förderungen und passende Strukturen für das<br />
professionelle Musikleben sowohl in Institutionen<br />
als auch der freien Szene,<br />
• verbessertes Steuerrecht und Urheberrecht für<br />
den Kulturbereich,<br />
• faire Honorare für kreative Leistungen z. B. durch<br />
die Erarbeitung gemeinsamer, verbändeübergreifender<br />
Empfehlungen zu Mindesthonorarstandards,<br />
• eine bessere soziale Absicherung von freischaffenden<br />
Musiker:innen,<br />
Anda Kryeziu (Komposition) und Victor Barceló (Percussion) im<br />
Kammermusiksaal des Deutschlandfunk © Sina Miranda, DMR<br />
23
FÖRDERUNG<br />
Dirigierkurs am Aalto-Theater Essen <strong>2024</strong>, v.l.n.r.: Kursleiter Klaas-Jan de Groot, Cyrille Nanchen, Lukas Siebert,<br />
Sonja Lachenmayr, Nikolaas Schmeer © Volker Wiciok<br />
FÖRDERUNG DES DIRIGENTISCHEN<br />
SPITZENNACHWUCHSES<br />
• Rund 300 Alumni seit Bestehen des<br />
Forum Dirigieren<br />
• Pro Jahr ca. 20 Workshops und Kurse<br />
u. a. in Berlin, München, Köln, Frankfurt<br />
• Vermittlung von Assistenzen an bedeutende<br />
Orchester, Chöre und Opernhäuser.<br />
<strong>2024</strong> u. a. an Staatsoper Hannover und<br />
Staatstheater Mainz<br />
www.forum-dirigieren.de<br />
Das Forum Dirigieren ist das Förderprogramm des<br />
Deutschen <strong>Musikrat</strong>s für den dirigentischen Spitzennachwuchs<br />
in Deutschland. In den Bereichen<br />
Orchester- und Chordirigieren werden durch Masterclasses<br />
junge Talente gefördert und die künstlerische<br />
Begegnung der jungen Generation mit renommierten<br />
Persönlichkeiten ermöglicht.<br />
Die Stipendiat:innen des Forum Diri gieren durchlaufen<br />
ein umfangreiches Arbeitsprogramm mit professionellen<br />
Orchestern und Chören. Die Vermittlung von<br />
Assistenzen, Förderkonzerten, Preisen und Stipendien<br />
ist weiterer Bestandteil der Förderung.<br />
Das Forum Dirigieren richtet zwei Wettbewerbe<br />
aus: den German Conducting Award in Köln und den<br />
Deutschen Preis für Chordirigieren (German Choral<br />
Conducting Award) in Berlin. Die Wettbewerbe sind<br />
ein weiterer Bestandteil der Förderung von Orchesterund<br />
Chordirigent:innen auf ihrem Berufsweg.<br />
24
WETTBEWERBE<br />
GERMAN CONDUCTING AWARD<br />
Mit seinen Preisgeldern, den umfangreichen<br />
Fördermaßnahmen und den renommierten Partnern<br />
unterstützt der German Conducting Award junge<br />
Dirigent:innen auf ihrem Weg ins Berufsleben.<br />
Der German Conducting Award ist ein vom Deutschen<br />
<strong>Musikrat</strong> in Partnerschaft mit der Kölner Philharmonie,<br />
der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und<br />
dem WDR Sinfonieorchester ausgetragener internationaler<br />
Wettbewerb für junge Dirigent:innen.<br />
Die Stadt Köln unterstützt den Wettbewerb seit<br />
vielen Jahren. Medial wird er durch den Westdeutschen<br />
Rundfunk – WDR 3 als Kulturpartner begleitet.<br />
Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre ausgetragen.<br />
Dayner Tafur-Díaz gewann den mit 15.000 Euro dotierten ersten Preis<br />
des German Conducting Award 2023. © Claus Langer, WDR<br />
DEUTSCHER PREIS FÜR CHORDIRIGIEREN<br />
Der Deutsche Preis für Chordirigieren (ehemals<br />
<strong>Deutscher</strong> Chordirigentenpreis) – eine Initiative<br />
des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s in Zusammenarbeit mit<br />
dem RIAS Kammerchor – ist Höhepunkt und Ab -<br />
schluss der Förderung junger talentierter Chordirigent:innen<br />
durch das Forum Dirigieren und zugleich<br />
der einzige Wettbewerb für junge Chordirigent:innen<br />
in Deutschland.<br />
Mit dem RIAS Kammerchor ist einer der weltweit<br />
führenden Profichöre Partner bei der Vergabe des<br />
Preises.<br />
Hyunju Kwon, Gewinnerin <strong>Deutscher</strong> Chordirigentenpreis 2022<br />
© Kai Bienert<br />
25
FÖRDERUNG<br />
Die Band AKRYL im Fotoshooting © Sandra Ludewig<br />
PopCamp ist das Pop-Förder-Projekt (High<br />
Level Artist Coaching) des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s.<br />
COACHING DER BESTEN<br />
• In 20 Jahren 100 geförderte Bands<br />
• Die Top-5-Spotify Artists des PopCamp<br />
(Jeremias, Jupiter Jones, OK Kid, ok.danke.tschüss,<br />
Conny) vereinen über 2,6 Mio.<br />
monatliche Hörer:innen auf ihre Streams.<br />
• Im Meisterkurs für Popmusik werden<br />
jedes Jahr fünf Bands gecoacht<br />
Jährlich werden ausgewählte Bands/Artists in<br />
gemeinsamen Arbeitsphasen, begleitet von einem<br />
hochkarätigen Dozent:innenteam aus den Segmenten<br />
Creative & Business, auf ihrem Weg in<br />
eine erfolgreiche Musikkarriere unterstützt.<br />
Absolvent:innen des PopCamps sind u. a.<br />
Alin Coen, Max Prosa, TIRLLE, Juli Gilde,<br />
DAMONA, Lena & Linus.<br />
www.popcamp.de<br />
26
FÖRDERUNG<br />
Podium Gegenwart ist die Plattform des Deutschen<br />
<strong>Musikrat</strong>s für neue Musik. Ziel des Podiums ist es,<br />
Komponist:innen und Interpret:innen auf experimentellen<br />
Wegen zu unterstützen und zu vernetzen.<br />
Neue Musik wird weiterentwickelt und einem breiten<br />
Publikum zugänglich gemacht.<br />
Drei Projekte bilden das Podium Gegenwart:<br />
• Die Edition Zeitgenössische Musik (EZM) fördert<br />
aufstrebende Komponist:innen mit Porträt-Alben,<br />
die beim renommierten Label WERGO sowie online<br />
veröffentlicht werden.<br />
• Das Förderprogramm InSzene unterstützt<br />
junge Ensembles neuer Musik auf ihrem Weg in<br />
die Professionalität.<br />
• Im Fokus des European Workshop for Contemporary<br />
Music (EWCM) steht seit über 20 Jahren<br />
die Förderung internationaler Verständigung<br />
durch Werkstätten für neue Musik insbesondere<br />
zwischen Deutschland und Polen.<br />
NEUE WEGE WAGEN<br />
Die Flötistin des ÉRMA Ensembles beim Netzwerktreffen „The Great<br />
Learning“ in Berlin, Juni <strong>2024</strong> © Antje Valentin<br />
• Professionalisierung von Interpret:innen<br />
durch Coachings, Netzwerktreffen und<br />
bislang über 50 Uraufführungen<br />
• Internationaler Austausch von Künstler:innen<br />
neuer Musik aus über 50 Nationen<br />
• Förderung von Komponist:innen durch<br />
bisher 120 Porträt-Alben<br />
www.podium-gegenwart.de<br />
27
INFORMATION, SERVICE<br />
UND BERATUNG<br />
Über 200 Personen prägen ehrenamtlich die Arbeit des Deutschen<br />
<strong>Musikrat</strong>s mit. Mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk setzen sie in<br />
den Gremien wesentliche fachliche und musikpolitische Akzente – im<br />
Präsidium, in den Bundesfachausschüssen, Arbeitsgruppen sowie in<br />
den Projektbeiräten und im Aufsichtsrat der DMR gGmbH.<br />
Über diese Gremienstruktur und durch das effektive<br />
Zusammenwirken von Mitgliedern, Präsidium und<br />
Generalsekretärin wird das scheinbar Unmögliche<br />
möglich: Der <strong>Musikrat</strong> bündelt die Interessen von über<br />
15 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland<br />
und gibt ihnen eine gemeinsame Stimme. Mit seinen<br />
Gremien ist er in Anlehnung an politische Strukturen<br />
aufgebaut und verkörpert ein höchst demokratisches<br />
Verständnis: Das Musikleben zu erhalten, zu stärken<br />
und zu vernetzen, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.<br />
So werden grundlegende Themen des Musiklebens<br />
und wesentliche gesellschaftliche Entwicklungen<br />
in der Arbeit des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s gemeinsam<br />
und kontinuierlich reflektiert, diskutiert und vorangebracht.<br />
Zu einzelnen Themen – wie der Situation des<br />
öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der Kirchenmusik,<br />
der musikalischen Bildung, der kulturellen Vielfalt oder<br />
auch des Kultur- und Musikjournalismus – werden in<br />
den zuständigen Gremien Stellungnahmen erarbeitet,<br />
durch das Präsidium verabschiedet und vom Generalsekretariat<br />
in die politische und kommunikative Arbeit<br />
integriert. Alle diese Maßnahmen bilden die Grundlage<br />
für eine fundierte Beratung von Politik und Zivilgesellschaft<br />
in musikpolitischen Themen.<br />
Ein breites Informationsangebot auf der Website<br />
und eine vielfältige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
machen die musikpolitische Arbeit des Deutschen<br />
<strong>Musikrat</strong>s und seiner Mitglieder sichtbar und beleuchten<br />
die positiven Auswirkungen auf das Musikleben<br />
und die Gesellschaft.<br />
Tagung Musik und KI 2023: AC Coppens und Matthias Hornschuh<br />
© Dominique Krentscher<br />
28
INFORMATION, SERVICE UND BERATUNG<br />
Das Deutsche Musik informationszentrum (miz) ist<br />
die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das<br />
Musikleben in Deutschland. Seit über 25 Jahren bietet<br />
es ein singuläres Informationsangebot, das die Musiklandschaft<br />
genreübergreifend in den Blick nimmt: von<br />
der Bildung und Ausbildung über das Amateurmusizieren,<br />
die professionelle Musikausübung und das<br />
Veran staltungswesen bis zur Musikwirtschaft.<br />
Wie viele Menschen musizieren in ihrer Freizeit?<br />
Welche Einkünfte erzielen Berufsmusiker:innen?<br />
Wo finden junge Talente Fördermöglichkeiten?<br />
Kulturpolitik und Verbände, Medien und Wissenschaft,<br />
Musikprofis und Amateurmusizierende<br />
erhalten im miz Antworten auf ihre Fragen.<br />
Das Informationsangebot schließt verschiedene<br />
Formate ein: Studien und musikstatistische Daten,<br />
Infografiken, Darstellungen der Institutionen des<br />
Musiklebens, Fachbeiträge, kulturpolitische Dokumente<br />
und aktuelle Nachrichten ebenso wie praxisorientierte<br />
Serviceleistungen, z. B. Tutorials oder<br />
Datenbanken zu musikalischen Fort- und Weiterbildungen<br />
oder Fördermaßnahmen. Das miz steht für<br />
musikwissenschaftliche und empirische Grundlagenarbeit<br />
und unterstützt damit die Diskussion<br />
und Meinungsbildung.<br />
AKTUELL. VIELSEITIG.<br />
ZUVERLÄSSIG<br />
• Das Wissen zum Musikleben<br />
• Darstellung von über 10.000 Institutionen<br />
des Musiklebens<br />
• Studien, Infografiken und über<br />
120 Musikstatistiken<br />
• Fachbeiträge zu mehr als 90 Themen<br />
• Durchschnittlich 60.000 Webseiten-<br />
Besuche pro Monat (<strong>2024</strong>)<br />
Verlässlich recherchierte Daten zu zentralen Bereichen des<br />
Musiklebens sind auf www.miz.org zu finden. Das Angebot wurde<br />
für Smartphones und andere digitale Endgeräte optimiert. © miz<br />
www.miz.org<br />
29
EHRENAMTLICHES<br />
ENGAGEMENT IM<br />
DEUTSCHEN MUSIKRAT<br />
© Justus-Liebig-Universität Gießen<br />
»Durch die Förderung, die ich als Jugendliche vom<br />
Deutschen <strong>Musikrat</strong> erhielt, konnte ich persönlich und<br />
musikalisch wachsen – jetzt möchte ich mit meinem<br />
Engagement anderen diese Erfahrung ermöglichen,<br />
weil Musik unsere Gesellschaft verbindet und stärkt.«<br />
Aki Schumacher<br />
Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der<br />
Justus-Liebig-Universität Gießen, Mitglied im Projektbeirat<br />
und ehemalige Geigerin des Bundesjugendorchesters<br />
»Wir brauchen breite Bündnisse, um die<br />
Herausforderungen der freien Musikszene<br />
meistern zu können – und der Deutsche <strong>Musikrat</strong><br />
ist ein solches Bündnis.<br />
© Julia Bornkessel<br />
Mit meinem Engagement kämpfe ich außerdem für<br />
Chancengleichheit für und mehr Sichtbarkeit von Frauen<br />
und jüngeren Generationen in Verbands strukturen und<br />
in der Musiklandschaft.«<br />
Lena Krause<br />
Geschäftsführerin FREO e. V., Mitglied im Präsidium<br />
des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s<br />
30
»Musik spielt für fast jeden Menschen eine Rolle.<br />
Sie begleitet uns in unserer emotionalen und<br />
kognitiven Entwicklung unser Leben lang. Für mich<br />
haben musikalische Bildung und ein lebendiges<br />
Musikleben den Status eines Menschenrechts.<br />
Deshalb engagiere ich mich beim Deutschen <strong>Musikrat</strong>.«<br />
© Susanne Elgeti<br />
Leonie Reineke<br />
Redakteurin für Neue Musik, Südwestrundfunk,<br />
stellv. Vorsitzende des Beirats Podium Gegenwart<br />
© Annette Etges<br />
»Der Deutsche <strong>Musikrat</strong> stärkt durch seine Arbeit<br />
unsere Gesellschaft – ihre Vielfältigkeit, aber auch<br />
ihren Zusammenhalt. Kaum ein Anliegen erscheint<br />
mir in der heutigen Zeit wichtiger.<br />
Hierbei zu unterstützen, empfinde ich als große<br />
Bereicherung – für mich persönlich, aber auch für<br />
die Arbeit der Landesanstalt für Medien NRW.«<br />
Dr. Tobias Schmid<br />
Direktor der Landesmedienanstalt NRW, Vorsitzender<br />
des Bundesfachausschusses Medien des DMR<br />
»Mein Anliegen ist es, dass wir als Musikschaffende<br />
unisono mit einer Stimme sprechen und gemeinsam in<br />
die Gesellschaft und Politik wirken – um uns zum Beispiel<br />
für einen niederschwelligen Zugang zu musikalischen<br />
Angeboten und eine faire Bezahlung freischaffender<br />
Tätigkeiten einzusetzen, aber auch um für den Beruf<br />
Musiker:in und Musiklehrkraft zu werben.«<br />
© Angelika Luft<br />
Sebastian Haas<br />
Musiker/ Hochschullehrer, Vorsitzender der<br />
AG „Faire Vergütung“ des DMR<br />
31
#BETTERTOGETHER<br />
Über 100 Dachverbände aus dem gesamten Spektrum des<br />
Musik lebens sind bereits Mitglied im Deutschen <strong>Musikrat</strong> – eine<br />
für die Musikkultur weltweit einzigartige Vernetzung.<br />
Und wir freuen uns über weiteren Zuwachs!<br />
Mitgliederversammlung 2021 © Maik Schulze, MIKA-fotografie Berlin<br />
32
MITGLIED WERDEN IM DEUTSCHEN MUSIKRAT<br />
Mitglied werden können insbesondere Vereine, Stiftungen und Arbeitsgemeinschaften aus<br />
dem Musikbereich mit bundesweiter Bedeutung. Als Mitglied im weltweit größten nationalen<br />
Dachverband der Musikkultur profitiert Ihre Institution von der über 70-jährigen Erfahrung,<br />
großen Expertise und guten politischen Vernetzung des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s, denn:<br />
WIR SIND VIELE!<br />
Als Sprachrohr eines Kollektivs von Gleichgesinnten<br />
vertritt der Deutsche <strong>Musikrat</strong> die Interessen Ihres<br />
Verbands gegenüber Politik und Zivilgesellschaft.<br />
WIR BÜNDELN DIE EXPERTISE!<br />
Mitglieder Ihrer Institution sind eingeladen, in den<br />
Fachgremien des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s mitzuwirken<br />
und dadurch aktiv Diskurse rund um grundlegende<br />
musikpolitische Handlungsfelder wie musikalische<br />
Bildung, Musikwirtschaft oder kulturelle Nachhaltigkeit<br />
mitzugestalten.<br />
WIR VERNETZEN!<br />
Regelmäßige Austauschformate und die jährliche<br />
Mitgliederversammlung des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s<br />
bieten hervorragende Möglichkeiten der Vernetzung<br />
und – im Rahmen der Kongresse des öffentlichen Teils<br />
– die fundierte gemeinsame Auseinandersetzung mit<br />
aktuellen Themen.<br />
WIR SIND PRÄSENT!<br />
Ob mit Pressemitteilungen, dem wöchentlichen<br />
Newsletter oder einer breiten Social-Media-Arbeit auf<br />
vier Kanälen: Der Deutsche <strong>Musikrat</strong> garantiert den<br />
gemeinsamen Anliegen kontinuierlich Aufmerksamkeit<br />
– eine der wichtigsten Währungen unserer Zeit!<br />
Wir freuen uns über Ihr Interesse und<br />
beraten Sie gerne.<br />
Mehr erfahren Sie unter:<br />
»Die GEMA und den Deutschen <strong>Musikrat</strong> vereint<br />
das Engagement für eine breite musikalische<br />
Basis, wie sie eine lebendige und vielfältige<br />
demokratische Gesellschaft braucht.<br />
© Sebastian Lindner<br />
Die Aktivitäten und Impulse des DMR tragen sowohl in<br />
der professionellen Musik als auch im Amateur musizieren<br />
zur Stärkung, Bewahrung und Weiter entwicklung des<br />
Musiklebens in Deutschland bei.«<br />
Dr. Tobias Holzmüller<br />
Vorstandsvorsitzender der GEMA<br />
33
Bundesjugendorchester in Kloster Eberbach<br />
© Tanja Nitzke<br />
34
WIR DANKEN UNSEREN FÖRDERERN, SPONSOREN UND SPENDERN<br />
FÜR IHRE WERTVOLLE UNTERSTÜTZUNG.<br />
HAUPTFÖRDERER<br />
FÖRDERER<br />
PROJEKTFÖRDERER, SPONSOREN UND SPENDER<br />
MEDIENPARTNER<br />
35 62
DMR TO GO<br />
Jenseits seiner Veranstaltungen – den Konzerten, Kursen und Wettbewerben –<br />
ist der Deutsche <strong>Musikrat</strong>s auch digital aufgestellt. Schauen Sie rein und erleben<br />
Sie den Deutschen <strong>Musikrat</strong> in Wort, Bild und Ton.<br />
Unser Podcast<br />
Im Podcast sprechen wir über musikalische, gesell<br />
schaftlich relevante Themen und widmen uns<br />
Themengebieten, die die Musikszene bewegen. Wir<br />
reden über den Aufbau und die Arbeitsweise des DMR,<br />
über künstlerische Schwerpunkte und die konkrete<br />
musikalische Arbeit unserer Projekte. Unser Moderatorenteam<br />
besteht aus Experten der Musikszene und<br />
wechselt sich bei der Erstellung der Folgen ab:<br />
GEMEINSAM FÜR MUSIK.<br />
FÜR<br />
GEMEINSAM<br />
FÜR MUSIK<br />
D ER PODCAST DES DEUTSCHEN MUSIKRATS<br />
In dem Podcast Nr. 10 mit Tan Dun spricht die Musikjournalistin<br />
Tabea Dupree über seine Inspiration und<br />
die musikalische Brücke, die er zwischen Vergangenheit<br />
und Gegenwart schlägt.<br />
Anlass des Podcasts war die erste gemeinsame Tournee<br />
des Bundesjugendorchesters mit dem World Youth Choir.<br />
© Simon von Boxtel<br />
Unser YouTube Kanal<br />
Die Konzerte und Veranstaltungen des Deutschen<br />
<strong>Musikrat</strong>s sind auch bei YouTube zu verfolgen, live<br />
oder im Nachgang. Die Kongresse des e. V. in Berlin<br />
werden live gestreamt, ebenso viele Konzerte des<br />
Bundesjugendorchesters, die Finalkonzerte des<br />
German Conducting Award und des Deutschen<br />
Preises für Chordirigieren.<br />
Der Film vom Festkonzert zum 70. Jubiläum in der Philharmonie<br />
Berlin zeigt die vielfältige musikalische Bandbreite des Deutschen<br />
<strong>Musikrat</strong>s.<br />
Alle anderen Ensembles<br />
und Förderprogramme veröffent lichen<br />
regelmäßig Videos über ihre Arbeit<br />
auf YouTube.<br />
Mehr auf MUSIKRAT.DE, in unserem wöchentlichen NEWSLETTER<br />
und auf FACEBOOK, INSTAGRAM, X und LINKEDIN<br />
36
Unsere CDs<br />
Die Ensembles, Wettbewerbe und Förderpro -<br />
gramme des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s geben regelmäßig<br />
CDs heraus, die die Arbeit der Ensembles<br />
dokumentieren und die Preisträger:innen und<br />
Stipendiat:innen fördern.<br />
DMR TO GO<br />
Über 100 Aufnahmen wurden bisher mit Preisträger:innen<br />
des Deutschen Musikwettbewerbs<br />
(seit 2007 in Kooperation mit Deutschlandfunk/<br />
Deutschlandfunk Kultur und dem Leipziger Label<br />
GENUIN) veröffentlicht.<br />
In der Edition Zeitgenössische Musik beim Label<br />
WERGO und auf der Webseite von Podium Gegenwart<br />
erschienen bislang rund 120 Komponist:innen-<br />
Porträts.<br />
Das Bundesjazzorchester gab zum 35jährigen Jubiläum<br />
eine neue CD heraus und der Bundesjugendchor<br />
präsentiert mit „Waldeslust“ sein Debüt-Album beim<br />
Carus-Verlag.<br />
IMPRESSUM<br />
HERAUSGEBER<br />
REDAKTION<br />
Sabine Siemon, Dr. Anke Steinbeck, Dr. Anna Vogt,<br />
Oliver Fröschke (Design)<br />
LAYOUT<br />
Frehrking Kommunikation, Berlin<br />
<strong>Deutscher</strong> <strong>Musikrat</strong> e. V.<br />
Generalsekretärin: Antje Valentin<br />
Schumannstr. 17, 10117 Berlin<br />
<strong>Deutscher</strong> <strong>Musikrat</strong> gGmbH<br />
Geschäftsführer: Stefan Piendl<br />
Weberstr. 59, 53113 Bonn<br />
musikrat.de<br />
DRUCK<br />
Brandt GmbH, Bonn<br />
druckerei-brandt.de<br />
Gedruckt auf 100 % Recycling-Papier,<br />
zertifiziert mit dem Blauen Engel<br />
V.i.S.d.P.<br />
Stefan Piendl und Antje Valentin<br />
Oktober <strong>2024</strong><br />
Titelseite: Sophia Will – erhielt <strong>2024</strong> den Jazzfest-Bonn-Förderpreis, Daniel Migliosi – Stipendiat der Grizzly Jazz Foundation <strong>2024</strong>/2025,<br />
Eva Swiderski – Siegerin beim Young Jazz Talent Award <strong>2024</strong>. Vierter im Bunde ist Calvin Zarnack, der als Sänger, Pianist und Model<br />
unterwegs ist. Alle vier sind Mitglieder des Bujazzo. © Jan Karow<br />
37
DEUTSCHER MUSIKRAT<br />
SCHIRMHERR:<br />
BUNDESPRÄSIDENT FRANK-WALTER STEINMEIER<br />
DEUTSCHER MUSIKRAT e.V. · Berlin<br />
Dachverband für rund 100 Organisationen des Musiklebens<br />
und die 16 Landesmusikräte<br />
Mitgliederversammlung<br />
PRÄSIDIUM<br />
Prof. Martin Maria Krüger<br />
Präsident<br />
GENERALSEKRETÄRIN<br />
Antje Valentin<br />
ZIELE<br />
— Bewusstsein für den Wert von Musik und des<br />
• Förderung des Bewusstseins für den Wert<br />
aktiven Musizierens fördern<br />
von Musik und des aktiven Musizierens<br />
— Verbesserung, Ausbau und Sicherung der<br />
• Rahmenbedingungen Verbesserung, Ausbau für und das Sicherung Musiklebenguter<br />
Rahmenbedingungen für das Musikleben<br />
— Erhalt und Ausbau einer für alle zugänglichen<br />
• musikkulturellen Erhalt und Ausbau Infrastruktur<br />
einer für alle zugänglichen<br />
musikkulturellen Infrastruktur<br />
— Weiterentwicklung der musikalischen Bildung<br />
• in Sicherung Qualität und und Vielfalt Weiterentwicklung der musikalischen<br />
Bildung in Qualität und Vielfalt<br />
WIRKUNGSFELDER<br />
— Auffinden und Bearbeiten musikpolitisch<br />
• Sondierung und Bearbeitung musik- und gesellschaftspolitisch<br />
relevanter Themen in den<br />
relevanter Themen in den Gremien<br />
— Information Gremien in enger und Beratung Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft,<br />
mit den<br />
Politik Mitgliedsverbänden<br />
und Medien<br />
•— Information und Vernetzung Beratung von der Zivilgesellschaft,<br />
Akteure Politik des und Musiklebens<br />
Akteurinnen<br />
und Medien<br />
— Durchführung themenbezogener<br />
• Information und Vernetzung der Akteur:innen<br />
Veranstaltungen<br />
des Musiklebens – z. B. durch eine breite Kommunikation<br />
und die Einberufung von Arbeitsgruppen<br />
zu aktuellen Themen<br />
• Durchführung themenbezogener Veranstaltungen<br />
wie Tagungen, Kongresse, Parlamentarische<br />
Abende oder „Runde Tische“<br />
38
DEUTSCHER MUSIKRAT gGMBH · BONN<br />
Träger der Projekte und Förderprogramme des Deutschen <strong>Musikrat</strong>s<br />
<strong>Musikrat</strong>es<br />
Gesellschafterversammlung<br />
AUFSICHTSRAT<br />
AUFSICHTSRAT<br />
Prof. Martin Maria Krüger<br />
Vorsitzender<br />
GESCHÄFTSFÜHRER<br />
GESCHÄFTSFÜHRER<br />
Stefan Piendl<br />
ENSEMBLES<br />
ENSEMBLES<br />
BUNDESJUGENDORCHESTER<br />
BUNDESJUGENDORCHESTER<br />
BUNDESJUGENDCHOR<br />
BUNDESJUGENDCHOR<br />
BUNDESJAZZORCHESTER<br />
BUNDESJAZZORCHESTER<br />
WETTBEWERBE<br />
WETTBEWERBE<br />
JUGEND MUSIZIERT<br />
JUGEND MUSIZIERT<br />
JUGEND JAZZT<br />
JUGEND JAZZT<br />
DEUTSCHER DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB<br />
GERMAN CONDUCTING AWARD<br />
FÖRDERUNG<br />
FÖRDERUNG<br />
KONZERTFÖRDERUNG<br />
DEUTSCHER<br />
KONZERTFÖRDERUNG<br />
MUSIKWETTBEWERB<br />
DEUTSCHER MUSIKWETTBEWERB<br />
FORUM DIRIGIEREN<br />
FORUM DIRIGIEREN<br />
PODIUM GEGENWART<br />
PODIUM GEGENWART<br />
POPCAMP<br />
POPCAMP<br />
SERVICE<br />
SERVICE<br />
DEUTSCHES MUSIK-<br />
INFORMATIONSZENTRUM DEUTSCHES MUSIK- (miz)<br />
INFORMATIONSZENTRUM (miz)<br />
DEUTSCHER<br />
DEUTSCHER<br />
ORCHESTERWETTBEWERB<br />
ORCHESTERWETTBEWERB<br />
DEUTSCHER CHORWETTBEWERB<br />
DEUTSCHER CHORWETTBEWERB<br />
39
AKTUELLE TERMINE<br />
UND VERANSTALTUNGEN<br />
FINDEN SIE AUF<br />
WWW.MUSIKRAT.DE