MuW Nachrichten 2443
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Die Woche<br />
Neue<br />
43-2024 | EIN STARKES STÜCK HEIMAT | 23. Oktober 2024<br />
MEIN PASSAU<br />
Tiefenbach - Plattling - Deggendorf<br />
Amtliche<br />
Untersuchungen (GTÜ)<br />
• Hauptuntersuchung / AU<br />
• Änderungsabnahmen<br />
• Sicherheitsprüfungen<br />
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Geschichten<br />
aus der<br />
Heimat:<br />
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Erfolgreiche Central<br />
European Rally<br />
Mehr auf Seite 06.<br />
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MEDIENHAUS<br />
MEDIENHAUS<br />
Oktober / November 2024<br />
www.waldwaerts-magazin.de<br />
FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />
BAYERISCHER WALD<br />
PASSAU UND<br />
PASSAUER LAND<br />
MEDIENHAUS<br />
FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />
BAYERISCHER WALD<br />
PASSAU UND<br />
PASSAUER LAND<br />
Oktober / November 2024<br />
www.waldwaerts-magazin.de<br />
2<br />
Gretl: Griaß di Hans.<br />
Hans: Griaß di Gretl. Oiso<br />
woaßt, es is fei scho traurig,<br />
wia unser schöne deutsche<br />
Sprach an Boch owegeht.<br />
De schönstn Wörter<br />
werdn durch so depperte<br />
Fremdwörter ersetzt. Des<br />
braucht's doch wirkle ned.<br />
Ja hamma mia Deitsche<br />
denn überhaupt keinen<br />
Stolz nicht mehr!? A jeder<br />
Kasperl, der moant, dass<br />
er dadurch bsonders modern<br />
und intelligent daher<br />
kimmt, sagt heid „Tschällentsch“<br />
statt „Herausforderung“!<br />
Sowas ghört<br />
verbotn!<br />
Gretl: Geh zua, jetzt reg di<br />
ned gar aso auf! Des is hoid<br />
heid amoi aso. Wia soin se<br />
denn d'Leid in unserer<br />
Multikultigseijschaft no<br />
unteranand versteh, wenn<br />
s' ned auf Englisch zruckgreifa<br />
datn!?<br />
Hans: Des bluads Englisch<br />
macht unser Sprach no total<br />
kaputt, des macht se oiwei<br />
besser broad, vor allem<br />
bei dene Lallen, de moanan,<br />
dass damit d'Leid bsonders<br />
beeindruckn kinan.<br />
Und dann dazua no de vuin<br />
Fremdwörter! Glaubst as, i<br />
versteh oftmois d'Leid garnimmer.<br />
Da san zum Beispui<br />
gestern a paar Frauen<br />
bei mir da gstandn und<br />
ham se unterhoitn. Sagt de<br />
oane, sie san vor Kurzem<br />
aus München wegzogn<br />
zu uns her, zwengs einer<br />
„Gentrifizierung“. Kannst<br />
ma du sagn, was „Gentrifizierung“<br />
hoaßt?<br />
Gretl: Des woaß i scho, weil<br />
i im Gegensatz zu dir absolut<br />
up to date bin! „Gentrifizierung“<br />
des is eine in<br />
Großstädten beliebte Methode<br />
zum Menschnvertreibn.<br />
Damit verjagt ma<br />
Leid, de schlecht verdienen<br />
und weng Geijd ham, Rentner,<br />
Künstler und Studentn<br />
aus Altbauvierteln, damit<br />
renoviert und Luxuswohnraum<br />
geschaffn werdn<br />
kann für soiche Leid, de se<br />
für 3000 Euro eine luxussanierte<br />
Abstellkammer<br />
leistn kinan.<br />
Hans: Geh zua, des is doch<br />
eine Riesen Sauerei. Und<br />
ZWIEGESPRÄCH<br />
Hans und Gretl<br />
von Rupert Berndl<br />
da miassn de oidn Mieter<br />
einfach ausziahgn?<br />
Gretl: Soboid in einem<br />
aufgmotztn Hochglanzprospekt<br />
von irgend einem Immobilienhai<br />
so ein alteingesessenes<br />
Glasscherbnviertl<br />
als „zukunftsträchtiges<br />
Quartier der Sonderklasse“<br />
bezeichnet wird, is's<br />
gscheida, wenn se die bisherigen<br />
Bewohner um a neie<br />
Unterkunft umschauen.<br />
Der Begriff „Gentrifizierung“<br />
verbreitet deswegn<br />
unter den Altmietern so<br />
vui Angst und Schreckn<br />
wia der Name Orban bei de<br />
EU-Ratsmitglieder. Dagegn<br />
klingt „Gentrifizierung“ in<br />
den Ohren von Spekulanten<br />
und geldgierigen Investoren<br />
wie das Röhren eines<br />
Lamborghinimotors.<br />
Hans: Und was san dann<br />
des für Leid, de in soiche<br />
Luxusappartementer eiziahgn?<br />
Gretl: Wenn olle Oideigsessna<br />
vertriebn san und<br />
des Viertl vom Arme-Leute-Gruch<br />
gesäubert is, dann<br />
werdn die Luxussuiten vom<br />
Volk der Hipster und den<br />
über Instagram ausgebildeten<br />
Gender-Therapeutinnen<br />
in Besitz genommen.<br />
Dann können sich die<br />
Damen aus dem Viertel im<br />
Latte-macchiato-Müttercafé<br />
treffen und über die<br />
gemeinsame Freundin lästern,<br />
die sie beim Verzehr<br />
einer Leberkaassemme dawischt<br />
ham.<br />
Hans: Und was is mit dene<br />
Leid, de eahna Wohnung<br />
verlorn ham?<br />
Gretl: Sehgst as, des san<br />
genau die modernen Heimatvertriebenen,<br />
de dann<br />
zu uns her ziahgn. Da ham<br />
s' eahna Ruah, ein prächtiges<br />
Freizeitangebot, Bäder,<br />
kleine idyllische Seen,<br />
Golfplätze und können ausgedehnte<br />
Radtouren unternehmen.<br />
Hans: Ja freile „ausgedehnte<br />
Radtouren“! Oiso<br />
mia is kein Landstrich<br />
bekannt, der für Radtouren<br />
dermaßn ungeeignet<br />
is ois wia unser buglade<br />
Gegend! Außer vielleicht<br />
für Hochleistungssportler.<br />
Höchstens no Bolivien und<br />
Nepal foin mia do no ei, wo's<br />
no mehra Berg gibt. Deswegen<br />
is's ja aa de reinste Geijdverschwendung,<br />
wenn<br />
d'Regierung zum Ausbau<br />
eines Radwegenetzes so<br />
hohe Zuschüsse gibt. In der<br />
norddeutschen Tiefebene<br />
drobn, da kann i des ja no<br />
versteh, owa bei uns da?!<br />
Gretl: Is des vielleicht koa<br />
Geijdverschwendung, wenn<br />
unser deitsche Entwicklungshilfe,<br />
um den Klimawandel<br />
zu stoppen, den<br />
Ausbau eines Radwegenetzes<br />
in Peru drentn mit 44<br />
Millionen Euro fördert, ha?!<br />
Hans: Hör mir bloß mit der<br />
Entwicklungshilfe auf! Der<br />
Finanzminister jammert<br />
wia da Schuasta in der Heij,<br />
weil hint und vorn 's Geijd<br />
ned langt, owa da stecken<br />
s' mehra Steiergeijda nei<br />
in lauter so zweifelhafte<br />
Projekte in Afrika und Südamerika<br />
ois wia für unser<br />
Polizei!<br />
Gretl: Mei, des muass ma<br />
owa scho aa wieder versteh.<br />
Die Entwicklungshilfe hod<br />
schließle eine Jahrhunderte<br />
lange Tradition. Des hod<br />
dotmois scho mit de Spanier<br />
angfanga. De ham den<br />
Ureinwohnern das Christentum<br />
gebracht.<br />
Hans: Und an Hauffa ansteckende<br />
Krankheitn! Pfiat di<br />
Gretl.<br />
Gretl: Pfiat di Hans.<br />
Fotos: Berndl<br />
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Oktober / November 2024<br />
www.waldwaerts-magazin.de<br />
Jetzt die neue Ausgabe lesen:<br />
www.waldwaerts-magazin.de<br />
FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />
BAYERISCHER WALD<br />
PASSAU UND<br />
PASSAUER LAND
1<br />
SKIZENTRUM MITTERDORF<br />
Das Skizentrum Mitterdorf bietet zum kommenden Winter im Vorverkauf<br />
stark vergünstigte Tickets und eine leistungsfähigere Beschneiung.<br />
Früh buchen & sparen – ein ganzer<br />
Tag Skifahren ab 17 Euro!<br />
3<br />
Sofern es rechtzeitig kalt genug für den Start der Beschneiung wird, ist der Saisonstart im Skizentrum Mitterdorf bereits am Freitag, 13. Dezember 2024<br />
geplant – verpassen Sie nicht den Saisonkartenvorverkauf am 26. und 27.10.2024 jeweils von 9 bis 13 Uhr! Am 26.10.2024 können Sie vor Ort außerdem<br />
kostenlosen Kaffee (oder Tee) und Kuchen genießen. Das Team vom Skizentrum Mitterdorf freut sich auf Ihren Besuch!<br />
Foto: Baier<br />
So preiswert war Skifahren<br />
schon lange nicht<br />
mehr: Kostete eine Tageskarte<br />
für Erwachsene<br />
im Skizentrum Mitterdorf<br />
im vergangenen Winter<br />
noch 38 Euro, so ist sie für<br />
den Winter 2024/25 schon<br />
ab 17 Euro zu haben. Für<br />
Kinder im Alter von sechs<br />
bis unter 16 Jahre kostet<br />
die Tageskarte ab 11 Euro.<br />
Sichern kann man sich<br />
diese Preise ab dem Start<br />
des Onlineverkaufs – voraussichtlich<br />
ab dem 5.<br />
November 2024 - unter<br />
www.mitterdorf.info oder<br />
unter www.gopass.travel.<br />
Je früher man bucht und je<br />
flexibler man beim Datum<br />
des Besuchs im Skizentrum<br />
Mitterdorf ist, desto<br />
günstiger sind die Preise.<br />
Dieses Prinzip der dynamischen<br />
Preise kennen<br />
Reisende vom Kauf von<br />
Flugtickets und bei Hotelbuchungen<br />
schon lange.<br />
Jetzt wird es für die<br />
Liftkarten im Skizentrum<br />
Mitterdorf eingeführt.<br />
Partner ist dabei die Firma<br />
Gopass, die nicht nur<br />
über langjähriges technisches<br />
Know-how, sondern<br />
auch über einen starken<br />
Vertrieb im für das Skizentrum<br />
Mitterdorf wichtigen<br />
tschechischen Markt<br />
verfügt.<br />
Das dynamische Preismodell<br />
berechnet die Preise<br />
für Skitickets kontinuierlich<br />
neu. Der aktuelle Preis<br />
wird dabei durch verschiedene<br />
Faktoren wie die Saisonphase,<br />
den Wochentag,<br />
das Buchungsdatum, die<br />
aktuellen Buchungsstände<br />
oder die Wetterprognose<br />
beeinflusst. Den jeweiligen<br />
Preis berechnet ein<br />
Algorithmus. In jedem Fall<br />
gilt: Wer früh bucht, spart.<br />
Aber auch wer sich spontan<br />
zu einem Wintersportausflug<br />
auf die Pisten am<br />
1139 m hohen Almberg<br />
aufmacht, kann bares Geld<br />
sparen. Gäste, die ihre<br />
Tickets noch vor Ort via<br />
Mobiltelefon oder an einem<br />
der Kassenautomaten<br />
kaufen, sparen gegenüber<br />
dem Kauf an der Kasse bei<br />
Tickets für Erwachsene<br />
mindestens zwei Euro.<br />
Und anders als in vielen<br />
anderen Skigebieten, die<br />
dynamische Preise eingeführt<br />
haben, bietet das<br />
Skizentrum Mitterdorf<br />
eine Art Versicherung für<br />
den Fall, dass man am früh<br />
gebuchten Termin doch<br />
keine Gelegenheit für den<br />
Schneesportausflug hat.<br />
Neues Happy Hour<br />
Ticket<br />
Während man alle Tages-,<br />
Mehrtages- und Stundenkarten<br />
auch weiterhin<br />
an der Kasse kaufen kann,<br />
gibt es das neue Happy<br />
Hour Ticket nur online,<br />
dafür zu einem günstigen<br />
Festpreis. Wochentags<br />
außerhalb der Schulferien<br />
bietet es Skifahren<br />
ab 14 Uhr für 18,00 Euro<br />
(Erwachsene) bzw. 10,50<br />
Euro (Kinder von 6 bis unter<br />
16). Kinder unter sechs<br />
Jahren fahren (außer im<br />
Junior-Ski-Zirkus) stets<br />
kostenlos mit erwachsener<br />
Begleitperson.<br />
Leistungsstärkere<br />
Beschneiung und<br />
früher Saisonstart<br />
Als erste Maßnahme des<br />
geplanten Ausbaus des<br />
Skizentrums wurde die<br />
Leistungsfähigkeit der<br />
vorhandenen Beschneiungsanlage<br />
erhöht. Um<br />
volle<br />
33 Prozent wurde die<br />
Pumpkapazität gesteigert,<br />
so dass jetzt in der<br />
selben Zeit deutlich mehr<br />
Schnee produziert werden<br />
kann. Sofern es rechtzeitig<br />
kalt genug für den<br />
Start der Beschneiung<br />
wird, plant das Skizentrum<br />
die Saison 2024/25<br />
bereits am Freitag, 13. Dezember<br />
2024 zu eröffnen.<br />
GOPASS – mehr als<br />
nur ein Skipass<br />
Die GOPASS-Karte ist<br />
nicht nur ein Skiticket,<br />
GOPASS ist außerdem<br />
ein internationales Kundenbindungsprogramm<br />
für touristische Dienstleistungen,<br />
das mit dem<br />
Skizentrum Mitterdorf<br />
nunmehr in fünf Ländern<br />
präsent ist: Deutschland,<br />
Österreich, Slowakei, Polen<br />
und der Tschechischen<br />
Republik. Mit GOPASS<br />
erhalten Gäste in den teilnehmenden<br />
Destinationen<br />
Dienstleistungen in<br />
Skigebieten, Wasserparks,<br />
Vergnügungsparks, Hotels<br />
und Golfplätzen mit erheblichen<br />
Ermäßigungen.<br />
Weitere Informationen:<br />
Bernhard Hain, Geschäftsführer<br />
Skizentrum<br />
Mitterdorf, Tel.<br />
08551-571043 – Mail:<br />
bernhard.hain@landkreis-frg.de<br />
– www.mitterdorf.info.<br />
Oder direkt am Sa./So.<br />
26/27. Oktober von 9 bis 13<br />
Uhr an der Zentralkasse
14<br />
4 CENTRAL EUROPEAN RALLY<br />
Tausende Zuschauer bei C<br />
European Rally<br />
Gewinner Ott Tänak (4.v.r.) und sein Beifahrer Martin Järveoja (3.v.l.) freuten sich über den Sieg, Platz 2 belegte Elfyn Evans (2.v.l.), Thierry Neuville (2.v.r.)<br />
fuhr auf Platz 3. Die anschließende Champagner-Dusche ließ sich der Sieger Tänak ebenfalls nicht entgehen (Foto r.).<br />
Bei der zweiten Auflage der<br />
Central European Rally<br />
(CER), die im Dreiländereck<br />
von Deutschland, Österreich<br />
und Tschechien ausgetragen<br />
wurde, konnte sich der Este<br />
Ott Tänak den Sieg sichern.<br />
Nach 18 anspruchsvollen<br />
Wertungsprüfungen triumphierte<br />
Tänak, während viele<br />
Top-Piloten aufgrund der<br />
schwierigen Bedingungen<br />
von der Strecke abkamen.<br />
Tänaks Sieg brachte ihm einen<br />
Vorsprung von sieben<br />
Sekunden auf den zweitplatzierten<br />
Elfyn Evans (Toyota).<br />
Durch den Erfolg verkürzte<br />
Tänak den Abstand auf den<br />
WM-Führenden Thierry<br />
Neuville (Hyundai) auf 25<br />
Punkte, was das Titelrennen<br />
auf das Saisonfinale in<br />
Japan verschiebt.Für das<br />
Finale sind noch 30 Punkte<br />
zu vergeben.<br />
Neuville, der im vergangenen<br />
Jahr die Rallye gewann, musste<br />
sich nach zwei Fahrfehlern mit<br />
dem dritten Platz begnügen.<br />
Besonders dramatisch verlief<br />
ZUKUNFT DIE SICH LOHNT<br />
AUSBILDUNG 2025<br />
JETZT BEWERBEN<br />
Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugmechaniker<br />
Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik (m/w/d)
Anzeige CENTRAL EUROPEAN RALLY<br />
15<br />
entral<br />
15<br />
Bei der Siegerehrung (Foto<br />
unten): Passaus Oberbürgermeister<br />
Jürgen Dupper (v.l.),<br />
Moderator Markus Schramm<br />
und Bad Griesbachs Bürgermeister<br />
Jürgen Fundke.<br />
Fotos: <strong>MuW</strong>/Karl-Heinz<br />
Schoppa<br />
das Rennen für den achtmaligen<br />
Weltmeister Sébastien<br />
Ogier, der auf der vorletzten<br />
Wertungsprüfung von der<br />
Strecke abkam und gegen<br />
einen Holzmast prallte,<br />
was seine Hoffnungen auf<br />
den Titel zunichtemachte.<br />
Insgesamt zog die Central<br />
European Rally 90.000<br />
Zuschauer an, die das<br />
Spektakel entlang der Strecken<br />
in den Landkreisen<br />
Freyung-Grafenau, Passau<br />
und dem angrenzenden Ös-<br />
terreich verfolgten. Besonders<br />
das Fahrerlager in Bad<br />
Griesbach lockte am vergangenen<br />
Samstag Tausende<br />
Fans an. Trotz der etwas<br />
geringeren Zuschauerzahl<br />
im Vergleich zum Vorjahr<br />
herrschte große Begeisterung,<br />
die Veranstalter zogen<br />
ein durchweg positives<br />
Fazit. ADAC-Sportpräsident<br />
Gerd Ennser betonte, dass<br />
die Zusammenarbeit mit<br />
den internationalen Partnern<br />
erneut hervorragend<br />
funktioniert habe und<br />
man auf einem sportlichen<br />
Niveau agierte, das der<br />
Weltmeisterschaft würdig<br />
sei. Die herausfordernden<br />
Streckenbedingungen verlangten<br />
den Fahrern alles<br />
ab, was den Verlauf der Rallye<br />
zu einem regelrechten<br />
Krimi machte.<br />
Die Siegerehrung fand am<br />
Rathausplatz in Passau<br />
statt, wo Ott Tänak unter<br />
dem Applaus der Zuschauer<br />
den Pokal von Bayerns<br />
Verkehrsminister Christian<br />
ZUKUNFT DIE SICH LOHNT<br />
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6 CENTRAL EUROPEAN RALLY Anzeige<br />
16<br />
Bernreiter entgegennahm.<br />
Auch Passaus Oberbürgermeister<br />
Jürgen Dupper<br />
zeigte sich begeistert und<br />
hob die positive Wirkung<br />
der Rallye auf die regionale<br />
Wirtschaft hervor, insbesondere<br />
für die Hotellerie<br />
und Gastronomie.<br />
Für die kommende Auflage<br />
der Central European<br />
Rally im Oktober 2025 ist<br />
bereits alles geplant. Die<br />
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Wo sind die TRUCKER/INNEN<br />
Wir bieten euch...<br />
Zusammenarbeit mit den<br />
Wolfsteiner Werkstätten<br />
der Caritas in Freyung, die<br />
seit 2019 die Trophäen für<br />
die Veranstaltung fertigen,<br />
wird ebenfalls fortgesetzt.<br />
Die handgefertigten Unikate<br />
aus Holz, Metall und Glas<br />
stehen für gelebte Inklusion<br />
und sind ein Zeichen der<br />
langjährigen Kooperation<br />
zwischen dem ADAC und<br />
den Werkstätten.<br />
/// LKW‘s auf den neuesten Stand der Technik<br />
mit Vollausstattung<br />
/// Übertarifliche Bezahlung<br />
/// Betriebsrente<br />
/// Module können bei uns im Betrieb<br />
durchgeführt und übernommen werden<br />
ACHTUNG QUEREINSTEIGER!<br />
Ihr braucht Veränderung und Freiheit?<br />
Wir bezahlen euch den LKW-Führerschein.<br />
Die Caritas-Delegation mit Thierry Neuville.<br />
m/w/d<br />
Foto: Caritas/can<br />
Bitte sende deine Bewerbung zeitnah online oder schriftlich an:<br />
Geier & Söhne Transportgesellschaft mbH . Guttenhofen 22, 94116 Hutthurm<br />
Mobil: 0171 5730807 . gerhard.geier@geier-trans.de . Gerne vorab auch telefonisch
Chefin Gisela Spude führte<br />
kürzlich im KuK Schönberg<br />
mit viel Humor durch<br />
den bunten Reigen der<br />
Musikstücke, welche die<br />
Gruppe beim Eröffnungs-<br />
Anzeige<br />
AKTUELLES<br />
Die Herbstkulturtage in Schönberg sind gestartet<br />
Schönberg. FUEGO DEL<br />
SUR – die Gruppe, die aus<br />
München kommt, spielt<br />
die ganze Bandbreite lateinamerikanischer<br />
Musik.<br />
„Da Haftlmacher“ kommt nach Grafenau<br />
Der Theaterverein Grafenau präsentiert die bayerische Komödie ab 08. November<br />
Frauen und Männer<br />
kämpfen um das<br />
Erbe des Schneiders. Die<br />
Schauspieler der Grafenauer<br />
Mundartbühne<br />
stecken mitten in den<br />
Proben für ihr diesjähriges<br />
Stück, das Gesang<br />
und Spezialeffekte bietet:<br />
(v.l.) Zinker: Julian Gsödl,<br />
Haftlmacher: Alfons Tanzer,<br />
Schweinezüchter: Clemens<br />
Rotkopf, Hebamme: Maria<br />
Stangl, Kohlenhändlerin:<br />
Traudl Niegl, Wirtin: Marianne<br />
Lentner-Hompesch,<br />
Witwe: Manuela Ketzer, Wirt:<br />
Franz-Josef Bloier, Pfarrer:<br />
Konrad Bloier, Kohlenhändler:<br />
Helmut Blöchinger – Foto:<br />
Armin Krause.<br />
Der Theaterverein Grafenau<br />
arbeitet derzeit intensiv<br />
an den Vorbereitungen<br />
für das Herbststück, das<br />
im Pfarrheim Grafenau zur<br />
Aufführung kommen wird.<br />
Die bayerische Komödie<br />
Eröffnungskonzert mit der Gruppe FUEGO DEL SUR begeisterte das Publikum<br />
„Da Haftlmacher“ von Peter<br />
Landstorfer dreht sich<br />
um Geld, Habgier und die<br />
wirklich wichtigen Werte<br />
im Leben.<br />
Der Schneidermeister<br />
Hackl, im Dorf bekannt<br />
als „der Haftlmacher“, ist<br />
gestorben. Nach seiner Beerdigung<br />
entdeckt der Pfarrer<br />
auf dem Altar ein Kästchen<br />
mit 200.000 Mark<br />
und einen Brief des Verstorbenen.<br />
Darin fordert<br />
der Haftlmacher die Männer<br />
und Frauen des Dorfes<br />
zu einem Wettbewerb um<br />
sein Erbe heraus. Sollte<br />
keiner der beiden Seiten<br />
siegen, wird das Geld dem<br />
Pfarrer übergeben, um den<br />
Armen der Gemeinde zu<br />
helfen. Die gestellte Aufgabe<br />
scheint zunächst leicht<br />
zu bewältigen, doch der<br />
Wettkampf artet schnell<br />
in Tricksereien aus. Es<br />
Foto: <strong>MuW</strong>/r.demont<br />
Foto: Theaterverein Grafenau<br />
wird sogar versucht, den<br />
Pfarrer zu hintergehen,<br />
obwohl dieser streng auf<br />
die Einhaltung der Regeln<br />
achtet. Es bleibt nur eine<br />
WOCHENANGEBOTE<br />
Frage offen: Kann der verstorbene<br />
Haftlmacher etwa<br />
Gültig stets von Mittwoch bis folgenden Dienstag<br />
und natürlich auch in unserer Filiale im Lidl-Markt erhältlich.<br />
doch noch eingreifen? Die<br />
Schweinelendchen,<br />
schier ohne Haut<br />
Viel<br />
Spaß...<br />
1kg 8,00 €<br />
Wiener Würstchen,<br />
knackig frisch<br />
100 g 1,00 €<br />
Schweineschulter,<br />
für Krustenbraten<br />
1 kg 6,00 €<br />
Käsewürstl,<br />
mit reichlich Emmentaler<br />
100 g 1,10 €<br />
Bayerische<br />
Kochsalami<br />
100 g 1,00 €<br />
Wurstsalat,<br />
täglich frisch<br />
100 g 0,90 €<br />
1<br />
7<br />
konzert der Herbstkulturtage<br />
darbot. Tango, die<br />
wohl bekannteste Musik<br />
Lateinamerikas stand im<br />
Mittelpunkt des Abends.<br />
Rumba, Paso Doble, Bossa<br />
Nova sowie weitere Musikrichtungen<br />
kamen aber<br />
genauso zu ihrem Recht.<br />
Natürlich durften weltberühmte<br />
Lieder wie El<br />
Condor Pasa und Guanta-<br />
THEATERVEREIN GRAFENAU<br />
namera nicht fehlen. Das<br />
Publikum ging begeistert<br />
mit und bekam dafür zwei<br />
Zugaben. Kulturforumsvorsitzender<br />
Bernd Bachmeier<br />
überreichte am Ende<br />
jedem Bandmitglied einen<br />
Druck des 101-jährigen<br />
Schönberger Malers Steppes<br />
Michel. Bürgermeister<br />
Martin Pichler sprach ein<br />
kurzes Grußwort.<br />
rd<br />
7<br />
Antwort darauf erfahren<br />
die Zuschauer im Theater!<br />
Die Aufführungen finden<br />
an zwei November-Wochenenden<br />
statt: am 8.,<br />
9., 10. sowie am 15., 16., 17.<br />
November. Beginn ist freitags<br />
und samstags um 19:00<br />
Uhr, sonntags bereits um<br />
15:00 Uhr.<br />
Tickets gibt es im Vorverkauf<br />
bei der Touristinfo<br />
Grafenau und an der<br />
Abendkasse.<br />
MUW-NACHRICHTEN VERLOST:<br />
Wir verlosen 3x2 Karten für die Premiere von<br />
„DA HAFTLMACHER“<br />
am Freitag, den 08. November 2024.<br />
Senden Sie bis Montag, 04. November<br />
das Kennwort „Theaterverein Grafenau“<br />
sowie Ihre Adresse per E-Mail an: redaktion@muw-werben.de<br />
oder per Post an <strong>MuW</strong> Medienhaus,<br />
Goldener Steig 36, 94116 Hutthurm.<br />
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />
Metzgerei Mayer GmbH IStadtplatz 5I94481 Grafenau ITel: 08552 12-50<br />
Filiale: Vormbacher Weg 14(LIDL-Markt) ITel: 08552 91 505<br />
Viel Vergnügen wünscht<br />
Autohaus<br />
Richard Hable<br />
BMW BMW Vertragshändler MINI Service<br />
Spitalstraße 33 33<br />
94481 94481 Grafenau Grafenau<br />
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8 AKTUELLES<br />
Start der Ausbildung in der Physiotherapie<br />
Freyung. 31 junge Menschen<br />
haben am 1. Oktober<br />
ihre Ausbildung an der Berufsfachschule<br />
für Physiotherapie<br />
in Freyung begonnen.<br />
Dies ist eine deutliche<br />
und sehr erfreuliche Steigerung<br />
gegenüber dem Vorjahr,<br />
als nur 17 Schülerinnen<br />
und Schüler hier starteten.<br />
Dadurch wird es in drei<br />
Jahren möglich sein, den<br />
hohen Fachkräftebedarf in<br />
diesem Gesundheitsberuf<br />
in unserer Gegend besser<br />
abzudecken.<br />
Die Schülerinnen und Schüler der neuen Klasse PT 24 mit Schulleiterin Astrid Schricker<br />
(hinten, 5. von rechts) sowie dem Geschäftsführer Ludwig Brunner (ganz rechts) neben dem<br />
Schulgebäude am Birkenweg.<br />
Foto: Berufsfachschule für Physiotherapie<br />
13<br />
Fachklinik am Kurpark in<br />
Grafenau Partner der Physiotherapieschule.<br />
Schulleiterin<br />
Astrid Schricker,<br />
Klassenleiter Adolf Hois sowie<br />
die weiteren haupt- und<br />
nebenberuflichen Lehrkräfte<br />
werden die neuen<br />
Schülerinnen und Schüler<br />
durch die drei Jahre begleiten.<br />
Dabei sind 2900 Unterrichtsstunden<br />
Theorie und<br />
1600 Stunden praktische<br />
Ausbildung zu absolvieren.<br />
Ergänzend gibt es fachliche<br />
Exkursionen.<br />
Die Schülerinnen und Schüler<br />
erwartet in ihrer Ausbildung<br />
sowohl theoretischer<br />
als auch praktischer Unterricht<br />
in der Schule. Auf<br />
dem Stundenplan stehen<br />
neben Anatomie und Physiologie<br />
sowie weiteren Fächern<br />
auch die praktische<br />
Anwendung der physiotherapeutischen<br />
Techniken.<br />
Diese Übungen führen sie<br />
anfangs an den Mitschülern<br />
durch. Ab Mitte des zweiten<br />
Schuljahres dürfen sie<br />
das Erlernte im Praktikum<br />
unter Aufsicht an den Patienten<br />
anwenden. Neben<br />
den Krankenhäusern der<br />
Kliniken gGmbH in Freyung<br />
und Grafenau sind diesbezüglich<br />
u.a. das Klinikum<br />
Passau, die Asklepios Klinik<br />
in Schaufling sowie die<br />
Bewerbungen für die am 1.<br />
Oktober 2025 beginnende<br />
Ausbildung sind bereits<br />
möglich. Interessierte finden<br />
dazu nähere Infos unter<br />
www.physio-frg.de.<br />
1<br />
Multivisionsvortrag über den Yellowstone Nationalpark<br />
Steffen Krieger zeigt am 25. Oktober im Haus zur Wildnis Impressionen zu seiner Fotoausstellung<br />
Ludwigsthal. Der Yellowstone<br />
Nationalpark ist nicht nur<br />
der weltweit älteste, sondern<br />
zweifelsohne auch einer der<br />
beeindruckendsten Nationalparks<br />
der Welt. Besucher<br />
aus aller Herren Länder zieht<br />
dieses unglaubliche Gebiet am<br />
westlichen Rand der Rocky<br />
Mountains magisch an. Der<br />
Yellowstone bietet alles, was<br />
Naturlieberhaber fasziniert:<br />
eine brodelnde Kulisse, imposante<br />
Wasserfälle und eine<br />
einzigartige Tierwelt.<br />
Auf vielfachen Wunsch hin<br />
wiederholt Steffen Krieger seinen<br />
Multivisionsvortrag zur<br />
Fotoausstellung am Freitag,<br />
25. Oktober, um 18.30 Uhr im<br />
Haus zur Wildnis, der Eintritt<br />
ist kostenlos.<br />
Steffen Krieger fotografiert seit<br />
über 30 Jahren vorwiegend<br />
Naturlandschaften und Tiere.<br />
Naturfotografie ohne Liebe<br />
zur Natur in allen ihren Facetten,<br />
ohne Achtung vor ihren Bewohnern<br />
ist für ihn undenkbar.<br />
Er hat das von Kindesbeinen<br />
erfahren und verinnerlicht. Seit<br />
Jahren engagiert er sich im ehrenamtlichen<br />
Naturschutz. Seine<br />
Bilder sind nie Selbstzweck<br />
und immer ist die Botschaft damit<br />
verbunden: „Schaut selbst!<br />
Geht hinaus! Die Wunder liegen<br />
vor der Haustür. Sie gilt es zu<br />
bewahren!“ Für ihn ist Naturfotografie<br />
der Anstoß für Naturinteresse<br />
und -verständnis.<br />
Die Fotoausstellung „Yellowstone<br />
Nationalpark – Amerikas<br />
Wilde Idee“ ist noch bis zum 3.<br />
November täglich von 9 bis 18<br />
Uhr im Haus zur Wildnis in<br />
Ludwigsthal zu sehen.<br />
Anzeige:<br />
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8. - 10. NOV. 2024<br />
9 - 17 Uhr<br />
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2<br />
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PASSAU<br />
Menschen mit Behinderung<br />
stellen ihre Arbeit vor<br />
Tag der offenen Tür in den „Donauhof-Werkstätten“ der Caritas<br />
9<br />
Passau. Das sind bieten<br />
die Caritas Donauhof-Werkstätten:<br />
Qualifizierte<br />
Arbeitsplätze und<br />
Betreuung für Menschen<br />
mit Handicap. Die Vielfalt<br />
von Produkten ist groß.<br />
Genauso die Leistung<br />
der ??? 280 Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter<br />
mit Behinderung. Tausend<br />
Tonnen Wäsche im<br />
Jahr für Kliniken und<br />
Caritaseinrichtungen.<br />
Zigtausende Teile für<br />
PKW’s und Produkte regionaler<br />
Unternehmen.<br />
Alles präzise verarbeitet<br />
und zeitgenau den Industriekunden<br />
geliefert. Aktuell<br />
sind 254 Menschen<br />
mit Behinderung in der<br />
Werkstatt, davon 18 im<br />
Berufsbildungsbereich,<br />
beschäftigt.<br />
Die Donauhof-Werkstätten<br />
in Passau stellen am<br />
Samstag, 26. Oktober, vor<br />
was sie in hochkomplexen<br />
Fertigungsprozessen herstellen.<br />
Die Besucher:innen<br />
beim „Tag der offenen<br />
Tür“ erleben von 10.00 bis<br />
16.00 Uhr den beruflichen<br />
Alltag und die Arbeit in der<br />
Förderstätte. Es werden<br />
Führungen angeboten.<br />
Der Werkstatt-Leiter, Michael<br />
Holler, du sein Team<br />
stehen für persönliche Gespräche<br />
bereit. Bei einem<br />
attraktiven Kinderprogramm<br />
kommen auch die<br />
kleinen Besucher auf ihre<br />
Kosten. Für Schmankerln<br />
aus der Küche, sowie Kaffee<br />
und Kuchen ist gesorgt.<br />
Der Tag der offenen Tür<br />
findet bei jeder Witterung<br />
s t a tt .<br />
Fotos: Archiv/Red Bull Content Pool<br />
In den Donauhof-Werkstätten der Caritas wird unter anderem die Wäsche für Kliniken und<br />
Caritaseinrichtungen aufbereitet; 100.000 Kilo im Monat.<br />
Foto: caritas/wd<br />
„Alle Spielräume nutzen,<br />
um Migranten in Arbeit zu bringen“<br />
Caritas begrüßt die Ankündigung von Ministerpräsidenten<br />
Markus Söder – Den Worten Taten folgen lassen<br />
Passau. Der Diözesan-Caritasverband<br />
Passau<br />
(DiCV) begrüßt die Ankündigung<br />
von Bayerns<br />
Ministerpräsidenten<br />
Markus Söder, mehr<br />
Asylbewerber:innen in<br />
Arbeit zu bringen. Deren<br />
Integration sei aus dem<br />
gesellschaftlichen Focus<br />
geraten, so der DiCV.<br />
„Es zeigt sich schnell, wer<br />
sich integrieren will und<br />
kann, die Menschen kommen<br />
in Kontakt mit der Bevölkerung,<br />
lernen deutlich<br />
schneller die Sprache und<br />
können etwas zu unserer<br />
Gesellschaft beitragen“, betonen<br />
Caritasvorstand Diakon<br />
Konrad Niederländer<br />
und die Abteilungsleiterin<br />
Ingrid Aldozo-Entholzner.<br />
Migrant:innen eine sinnvolle<br />
Tätigkeit zu erlauben,<br />
ihnen zu ermöglichen<br />
Kompetenzen zu erwerben<br />
und diese dann später auch<br />
in ihren Heimatländern<br />
einbringen zu können,<br />
„nutzt auch unserer Gesellschaft.<br />
Jetzt kommt es<br />
darauf an, alle Spielräume<br />
auszunutzen und den Ankündigungen<br />
schnell Taten<br />
folgen zu lassen“.<br />
„Landkreise und Kommunen<br />
müssen in die Lage<br />
versetzt werden, Integration<br />
zu ermöglichen“. Um<br />
Spannungen vor Ort zu<br />
vermeiden, müssten Verfahren<br />
abgekürzt werden<br />
und die Behörden ausreichend<br />
ausgestattet, damit<br />
nach Rechtslage und nicht<br />
nach politischen Vorgaben<br />
entschieden werden<br />
kann.<br />
Foto: AdobeStock<br />
Caritasverband<br />
für die Diözese Passau e. V.<br />
Steinweg 8<br />
94032 Passau<br />
www.caritas-passau.de
10 AUS DER REGION<br />
1<br />
Ausbildung zur Praxisanleitung für Pflegekräfte<br />
Institut für Bildung und Entwicklung des Caritasverbandes für die Diözese Passau<br />
bietet eine Vielzahl weiterer Fortbildungen an<br />
Die Ausbildung wird von den erfahrenen Lehrkräften Julia Freilinger (unten, 3.v.r.) und<br />
Tobias Spielbauer (unten rechts) geleitet.<br />
Foto: BBZ Zwiesel<br />
Passau. Das Institut für Bildung<br />
und Entwicklung (IBZ)<br />
des Caritasverbandes für die<br />
Diözese Passau e. V. startet<br />
wieder mit Fortbildungen<br />
im Bereich Pflege und Betreuung<br />
am Berufsbildungszentrum<br />
für soziale Berufe<br />
(BBZ) in Zwiesel. Aktuell<br />
nehmen 21 engagierte Teilnehmer<br />
an der Ausbildung<br />
zur Praxisanleitung teil. Die<br />
Ausbildung wird von den erfahrenen<br />
Lehrkräften Julia<br />
Freilinger und Tobias Spielbauer<br />
geleitet.<br />
Der Kurs, der insgesamt bis<br />
März 2025 dauert, umfasst<br />
sechs Blockwochen am BBZ<br />
Zwiesel sowie praktische<br />
Hospitationen und endet<br />
mit einer schriftlichen und<br />
mündlichen Abschlussprüfung.<br />
Die Ausbildung wird<br />
durch ein Team aus Lehrkräften<br />
des BBZ unterstützt,<br />
die besonderen Wert auf die<br />
praxisnahe Verzahnung von<br />
Theorie und Praxis legen.<br />
Pflegekräfte sollen in ihrer<br />
Anleitungskompetenz<br />
gestärkt und darauf vorbereitet<br />
werden, zukünftige<br />
Kollegen professionell in den<br />
Pflegeberuf einzuführen.<br />
Das Institut für Bildung und<br />
Entwicklung bietet neben<br />
dieser Ausbildung eine Vielzahl<br />
weiterer Fortbildungen<br />
in Zwiesel an. Interessierte<br />
können das gesamte Programm<br />
unter www.caritas-passau.de/bildung/kompetenzbildung<br />
einsehen.<br />
1<br />
Lieder einer trotzigen und heimatlosen Diva<br />
Biographischer Konzertabend über Hildegard Knef bei „Neuburg Live“<br />
Neuburg am Inn. In der<br />
Veranstaltungsreihe „Neuburg<br />
Live“ des Kulturreferats<br />
des Landkreises<br />
Passau steht am Sonntag,<br />
3. November das biographische<br />
Konzert „KNEF.<br />
Ein (Lieder-)Abend über<br />
Hilde“ auf dem Programm.<br />
Meike Fabian vom Regensburger<br />
Akademietheater<br />
liest, spielt und singt sich<br />
durch das Leben von Hildegard<br />
Knef. Begleitet wird<br />
sie dabei von Ulli Forster,<br />
musikalischer Leiter des<br />
Akademietheaters am Klavier<br />
und Band.<br />
Hildegard Knef war Schauspielerin,<br />
Chansonsängerin<br />
und –texterin sowie<br />
Autorin. Ihr Lied „Für<br />
mich soll‘s rote Rosen regnen“<br />
kennt wahrscheinlich<br />
jeder. Knefs Karriere<br />
begann auf der Leinwand<br />
der Kriegs- und Nachkriegszeit.<br />
Mit der ersten<br />
Nacktszene des deutschen<br />
Kinos („Die Sünderin“, 1951)<br />
wurde sie aber auch zur in<br />
der Bundesrepublik lange<br />
umstrittenen Person. Seit<br />
eben dieser Zeit durch<br />
Heirat US-amerikanische<br />
Staatsbürgerin, spiegelt<br />
sich dieser Zwiespalt des<br />
„Nirgends-recht-zuhause-Seins“<br />
als Leitmotiv in<br />
ihren Chansontexten. Man<br />
denke nur an „Ich hab noch<br />
einen Koffer in Berlin“. Wie<br />
viel des Unangepasstseins<br />
à la „Ich glaub, ‘ne Dame<br />
wird‘ ich nie“ oder „Von<br />
nun an ging‘s bergab“<br />
auch Koketterie war, wird<br />
schwer zu ergründen sein.<br />
Denn die Deutungshoheit<br />
über ihr Leben sicherte<br />
sich die Knef bereits 1970<br />
klugerweise selbst: mit<br />
ihrer Autobiographie „Der<br />
geschenkte Gaul“, seinerzeit<br />
ein internationaler<br />
Bestseller.<br />
In den USA war sie 1955<br />
die erste Deutsche mit einer<br />
Hauptrolle am Broadway<br />
– im fast 700 Mal aufgeführten<br />
Musical „Seidenstrümpfe“<br />
von Cole<br />
Porter. Mehrere Langspielplatten<br />
beweisen bis<br />
heute, wie gut sie solche<br />
Lieder auf Englisch und<br />
in der deutschen Übertragung<br />
interpretieren<br />
konnte. Die Knef konnte<br />
auch politisch, so dass<br />
man es einer Chansonnière<br />
dennoch abnahm. Ihr<br />
Lied „Ich brauch Tapetenwechsel“<br />
von der Birke, die<br />
nicht mehr in Reih und<br />
Glied im Baumhain, „die<br />
Sonne links am Morgen<br />
und abends rechts“ über<br />
der immer gleichen Wiese<br />
sehen mag, zeugt davon.<br />
Die Hinwendung zu den<br />
vom Tanzorchestersound<br />
der Zeit geprägten Songarrangements<br />
in den<br />
1970ern –wie etwa „Worum<br />
geht‘s her eigentlich?“ mit<br />
Les Humphries oder „Der<br />
Mensch muss unter die<br />
Leute“ mit Bert Kaempfert<br />
goutierten die deutschen<br />
Am 3. November findet der (Lieder)-Abend über Hildegard Knef im<br />
Landkreissaal auf Schloss Neuburg statt. Foto: Werner Hofbauer<br />
Hörer indes nicht mehr.<br />
Da verlegte sie sich wieder<br />
vermehrt aufs Theater und<br />
war auch in einigen deutschen<br />
Fernsehproduktionen<br />
und Kinofilmen zu<br />
sehen. Von ihr bleiben<br />
Lieder, die ironisch gebrochenen<br />
Weltschmerz, aber<br />
auch trotziges Ankämpfen<br />
gegen die Zeitläufte zeitlos<br />
einfangen. Und das alles<br />
mit dem ihr so eigenen<br />
Grundoptimismus.<br />
Von alle dem berichtet<br />
„KNEF. Ein (Lieder-)<br />
Abend über Hilde“ mit<br />
bekannten und auch weniger<br />
bekannten Liedern.<br />
Konzertbeginn ist um 17<br />
Uhr im Landkreissaal auf<br />
Schloss Neuburg. Karten<br />
für das Konzert kosten<br />
EUR 22,- und sind ab sofort<br />
über das Kulturreferat<br />
(Tel. 0851/397-2621, kulturreferat@landkreis-passau.<br />
de) erhältlich.<br />
st
2<br />
Anzeige<br />
FREYUNG-GRAFENAU<br />
In nur 10 Minuten zur<br />
ersten Ausbildungsstelle<br />
Azubi-Speed-Dating bringt junge Leute<br />
und regionale Wirtschaft zusammen<br />
11<br />
# MEHRALSDUERWARTES<br />
Foto: Regionalmanagmement FRG<br />
Die<br />
Mittelschule<br />
Freyung und das<br />
Regionalmanagement<br />
Freyung-Grafenau planen<br />
eine Neuauflage des<br />
im vergangenen Schuljahr<br />
erstmals gemeinsam<br />
organisierten sogenannten<br />
Azubi-Speed-Datings.<br />
Rund 30 Unternehmen,<br />
Betriebe und Einrichtungen<br />
verschiedenster<br />
Größen und Ausrichtungen<br />
- alle aus der Region –<br />
werden sich Mitte November<br />
im Rahmen kurzer,<br />
sehr niederschwelligen<br />
Gesprächen den Schülerinnen<br />
und Schülern der<br />
neunten und zehnten<br />
Jahrgangsstufe präsentieren<br />
– und natürlich<br />
auch umgekehrt.<br />
In dem einen Vormittag<br />
füllenden Format steht das<br />
persönliche Kennenlernen<br />
im Vordergrund: Grundsätzlich<br />
sieht der Ablauf<br />
jeweils zehnminütige Einzelgespräche<br />
vor, in denen<br />
junge Menschen und Un-<br />
ternehmensverantwortli-<br />
che von sich erzählen und<br />
einen Eindruck gewinnen<br />
können, ob sie zusammenpassen.<br />
Noten, Zeugnisse<br />
und Bewerbungsmappen<br />
spielen an diesem Tag bewusst<br />
keine große Rolle.<br />
Regionalmanager Stefan<br />
Schuster skizziert den<br />
Nutzen des Projekts für<br />
alle Beteiligten: „Grundsätzlich<br />
ist es zielführend,<br />
Schule und regionale<br />
Wirtschaft zusammenzubringen.<br />
Über das Format<br />
„Azubi-Speed-Dating“ haben<br />
wir eine charmante,<br />
interessante und vor allem<br />
auch neue Art gefunden,<br />
um auf junge Menschen<br />
zuzugehen und Berufsorientierung<br />
neu zu denken“.<br />
Bei der Erstauflage im<br />
Vorjahr wurden dabei<br />
über 200 Einzelgespräche<br />
geführt, die die Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter<br />
der beteiligten Unternehmen<br />
und Einrichtungen im<br />
Nachgang als „lebhaft und<br />
sehr gelungen“ bezeich-<br />
neten. Schülerinnen und<br />
Schüler, die an der Schwelle<br />
zum Berufsleben stehen,<br />
schätzen eigener Aussage<br />
nach an dem Format, dass<br />
es viele Informationen zu<br />
Unternehmen und Betrieben<br />
aus der Region auf engem<br />
Raum gibt. Insgesamt<br />
bietet das Azubi-Speed-Dating<br />
sicher keine Garantie,<br />
dass sich aus den Kontakten<br />
bei allen teilnehmenden<br />
Betrieben automatisch<br />
Vorstellungsgespräche ergeben.<br />
Dennoch sehen die<br />
Veranstalter entscheidende<br />
Vorzüge des Formats:<br />
• Keine formalen Hürden:<br />
Bewerber und<br />
Unternehmen haben<br />
den Vorteil, dass sich<br />
erstmal keine formalen<br />
Hürden wie Lebenslauf,<br />
Anschreiben etc. in den<br />
Weg stellen. Kandidaten<br />
müssen (zunächst) keine<br />
Bewerbungsunterlagen<br />
verfassen und Unternehmen<br />
müssen keine<br />
Zeit zum Sichten dieser<br />
investieren.<br />
• Unvoreingenommenheit:<br />
Unternehmen haben<br />
die Chance, die Kandidaten<br />
unvoreingenommen<br />
kennenzulernen. Das<br />
heißt, die Kandidaten<br />
werden nicht auf Ihre Lebensläufe<br />
oder Noten reduziert.<br />
So entdecken die<br />
Betriebe beim Speed-Dating<br />
möglicherweise Talente,<br />
die Sie sonst nicht<br />
wahrgenommen hätten!<br />
• Effektive Zeitnutzung:<br />
Wie das Wort “Speed”<br />
verspricht: Das Kennenlernen<br />
geht sehr schnell<br />
und dauert maximal 10<br />
Minuten. In dieser Zeit<br />
ist dabei kaum Zeit für<br />
Smalltalk, sondern man<br />
konzentriert sich auf die<br />
wichtigsten Punkte und<br />
nutzt die Zeit wirklich<br />
effektiv.<br />
• Zusätzliche Reichweite:<br />
Über das Speed-Dating<br />
haben Unternehmen<br />
die Möglichkeit, mit<br />
Kandidaten in Kontakt<br />
zu treten, die Sie über<br />
Ihre üblichen Methoden<br />
vielleicht nicht erreicht<br />
hätten.<br />
• Überzeugen: Nicht nur<br />
Bewerber haben die<br />
Chance, Unternehmen<br />
von sich zu überzeugen.<br />
Auch Arbeitgeber können<br />
die Kandidaten im<br />
Gespräch von Ihrem Unternehmen<br />
überzeugen!<br />
Von daher sind die Organisatoren<br />
davon überzeugt,<br />
auch in diesem Schuljahr<br />
in Sachen beruflicher Orientierung<br />
wieder wertvolle<br />
Impulse setzen zu<br />
können.
12 VERANSTALTUNGEN<br />
Große Resonanz bei Hauzenberger Ausbildungsmesse<br />
Die Ausbildungsmesse in<br />
Hauzenberg lockte zahlreiche<br />
Besucher an und<br />
verzeichnete einen Rekord<br />
bei Ausstellern und<br />
Gästen. 84 Betriebe, Behörden<br />
und soziale Einrichtungen<br />
präsentierten<br />
in der Dreifachturnhalle,<br />
der Adalbert-Stifter-Halle<br />
und im Außenbereich ihre<br />
Ausbildungsangebote.<br />
Unter dem Motto „Granitharte<br />
Jobs in und um Hauzenberg“<br />
bot die Messe<br />
eine große Vielfalt an beruflichen<br />
Möglichkeiten.<br />
Viele Schüler nutzten<br />
die Gelegenheit, um sich<br />
einen Überblick über die<br />
regionalen Betriebe zu<br />
verschaffen.<br />
Viele junge Menschen informierten sich über Berufsperspektiven in der Region<br />
Nicht nur bei den Kfz-Mechatronikern wurde anhand praktischer<br />
Beispiele aufgezeigt, was die Jugendlichen in der Ausbildung<br />
erwartet.<br />
Fotos: Donaubauer<br />
Bürgermeisterin Gudrun<br />
Donaubauer und<br />
Landrat Raimund Kneidinger<br />
betonten die Bedeutung<br />
der Messe für<br />
die Berufsorientierung<br />
in der Region. Kneidinger<br />
ermutigte die jungen<br />
Besucher, mit Freude an<br />
ihre zukünftigen Berufe<br />
Insgesamt 84 Aussteller nahmen bei der diesjährigen Ausbildungsmesse<br />
in Hauzenberg teil - das ist ein neuer Rekord. Auch<br />
die Besucherzahl konnte heuer wieder gesteigert werden.<br />
heranzugehen, denn die<br />
Wirtschaftsregion Passau<br />
sei auf gut ausgebildeten<br />
Nachwuchs angewiesen.<br />
Die Veranstaltung wurde<br />
Arbeits- und Erinnerungswelten<br />
Theaterabend mit zwei zeitgenössischen Stücken an der Athanor Akademie<br />
1<br />
von Theresa Lenz und ihrem<br />
Team organisiert, die<br />
besonders für die gelungene<br />
Vorbereitung gelobt<br />
wurden.<br />
1<br />
Passau. Die Regiestudierenden<br />
Lena Günther und Tanja<br />
Uhlig des Zweiten Jahrgangs<br />
der Passauer Athanor Fachakademie<br />
für Darstellende<br />
Kunst Auszüge präsentieren<br />
einen Theaterabend<br />
mit zwei zeitgenössischen<br />
Theaterstücken. In beiden<br />
geht es darum, etwas im<br />
Leben und Zusammenleben<br />
Fehlendes zu benennen und<br />
auch um die bisweilen verzweifelten<br />
Versuche, solche<br />
Leerstellen zu füllen.<br />
„X-Freunde“<br />
In „X-Freunde“ von Felicia<br />
Zeller verheddern Anne,<br />
Ehemann Holger und der<br />
befreundete Bildhauer Peter<br />
im Kampf um ihre Lebensentwürfe<br />
in der Kreativwirtschaft.<br />
Alle sind<br />
ständig mit irgendetwas<br />
beschäftigt, wollen ebenso<br />
ständig „eigentlich schon<br />
immer einmal etwas anderes<br />
tun“, schliddern von<br />
einer Schaffenskrise und<br />
einem nicht wirklich lustvollen<br />
beruflichen Neustart<br />
in den nächsten und finden<br />
Tomás Castro Hernández, Florentine Konrad und Simon Düchs<br />
in Felicia Zellers Groteske „X-Freunde“ über die moderne Arbeitswelt.<br />
Eines der beiden Schauspiele der aktuellen Regieinszenierung<br />
des 2. Jahrgangs Ende Oktober/Anfang November<br />
an der Athanor Akdemie.<br />
Foto: Athanor Akademie<br />
in alledem doch kein rechtes<br />
Glück. Wie kann uns<br />
Arbeit Erfolgsmomente<br />
verschaffen, wenn die Trennung<br />
von der Freizeit nicht<br />
mehr recht erkennbar ist?<br />
Warum macht schöpferisches<br />
Tun nicht glücklich?<br />
Und wie, wann und mit<br />
welchem der vielen Kollegen-Freunde<br />
(denen es<br />
kaum anders geht) reden,<br />
über das, was in diesem Leben<br />
fehlt. „X-Freunde“, eine<br />
Groteske über die schöne<br />
neue Arbeitswelt wird hier<br />
zwischen Schreibtisch und<br />
Gymnastikrad tempo- und<br />
bewegungsreich erzählt.<br />
„Der Tag, an dem mein<br />
Bruder nicht nach<br />
Hause kam“<br />
„Der Tag, an dem mein Bruder<br />
nicht nach Hause kam“<br />
von Roel Adam stellt die<br />
Frage nach individueller<br />
Schuld in einer Ausnahmesituation<br />
und ihrer Bewältigung.<br />
Die Geschwister<br />
treffen sich einmal im Jahr,<br />
um sich gegenseitig zu erinnern,<br />
dass sie eigentlich<br />
einmal vier waren. Bis der<br />
Krieg den jüngsten Bruder<br />
holte. In der gemeinsamen<br />
Erinnerung bleibt er jedoch<br />
lebendig, bis zu seinem in<br />
einem fort gemeinsam erinnerten<br />
letzten Tag. Mithilfe<br />
der Gestaltungsmittel des<br />
Epischen Theaters befragt<br />
diese multimediale Inszenierung<br />
die Erinnerung<br />
als Mittel, ein Geschehen<br />
(endlich) loslassen zu können.<br />
Und über den Umweg<br />
der Erwachsenenperspektive<br />
berichtet sie von etwas<br />
leider ewig Aktuellem: von<br />
Kindheit im Krieg.<br />
Diese Athanor-Theaterproduktion<br />
hat am Donnerstag,<br />
24. Oktober um 19.30 Uhr im<br />
Studio A der Athanor Akademie,<br />
Schulbergstraße<br />
30, Premiere. Weitere Vorstellungen<br />
am 25. und 26.<br />
Oktober sowie am 8. und<br />
9. November ebenfalls um<br />
19.30 Uhr. Kartenreservierung<br />
ist möglich unter Tel.<br />
0851/966092-102, per Email<br />
an: veranstaltung@athanor.<br />
de oder im Ticketshop auf<br />
www.athanor.de. st
13<br />
GRAFENAU<br />
1<br />
KI (Künstliche Intelligenz) – Fluch oder Segen?<br />
Welche Bedeutung hat Künstliche Intelligenz für unser alltägliches Leben?<br />
Grafenau. Der Begriff<br />
„Künstliche Intelligenz“<br />
(KI) wird in unseren Medien<br />
immer präsenter. Doch<br />
zunächst stellt sich die Frage:<br />
Was ist KI überhaupt?<br />
Schauen wir uns dazu die<br />
Definition bei Wikipedia<br />
an: „Ein Algorithmus ist<br />
eine eindeutige Handlungsvorschrift<br />
zur Lösung<br />
eines Problems oder einer<br />
Klasse von Problemen. Algorithmen<br />
bestehen aus<br />
endlich vielen, wohl definierten<br />
Einzelschritten.<br />
Diese können in ein Computerprogramm<br />
implementiert<br />
oder in menschlicher<br />
Sprache formuliert<br />
werden.“<br />
KI besteht aus einer Vielzahl<br />
von Algorithmen.<br />
Diese gibt es in einfacher<br />
Form, zum Beispiel als<br />
„Wenn-Dann-Anweisung“,<br />
oder in komplexer Form<br />
als mathematische Gleichungen.<br />
Auch wir Menschen handeln<br />
oft nach bestimmten<br />
„Algorithmen“. Ein<br />
bekanntes Beispiel ist das<br />
Überqueren einer Straße.<br />
Wir schauen nach links<br />
und rechts, und wenn<br />
kein Auto kommt, überqueren<br />
wir die Straße.<br />
Ist die Straße nicht frei,<br />
warten wir und prüfen erneut,<br />
bis die Überquerung<br />
möglich ist. Dies ist eine<br />
einfache Handlungsvorschrift.<br />
In einem Computerprogramm<br />
funktionieren<br />
Algorithmen ähnlich:<br />
Es wird geprüft, ob eine<br />
Ausführung möglich ist,<br />
und wenn nicht, wird eine<br />
Alternativlösung verwendet<br />
oder gewartet, bis die<br />
Ausführung möglich ist.<br />
Natürlich ist dies stark vereinfacht,<br />
aber das Prinzip<br />
ist vergleichbar – nur arbeitet<br />
ein Computer viel<br />
schneller als der Mensch.<br />
Ob in der Robotik (z.B.<br />
bei der Maschinensteuerung)<br />
oder in der Bild-<br />
Professor Michael Scholz vom Campus Grafenau<br />
über Chancen und Risiken der Künstlichen<br />
Intelligenz. Foto: <strong>MuW</strong>/r.demont<br />
und Textbearbeitung – es<br />
gibt immer mehr Anwendungsbereiche,<br />
in denen<br />
dieses Prinzip zum Einsatz<br />
kommt. Ein weiterer wichtiger<br />
Punkt ist, dass KI oder<br />
die Algorithmen, die hinter<br />
ihr stehen, viele Daten benötigen,<br />
um effizient zu<br />
arbeiten. Diese oft umfangreichen<br />
Basisdaten werden<br />
von Menschen eingegeben.<br />
Die KI wertet die Daten aus<br />
und zieht daraus Schlüsse.<br />
Eine der Stärken der KI ist<br />
die Fähigkeit, große Datenmengen<br />
sehr schnell<br />
zu analysieren.<br />
Was sind die praktischen<br />
Ergebnisse? Ein Beispiel<br />
ist der Wartungszyklus bei<br />
hochwertigen Maschinen.<br />
Die Hersteller empfehlen<br />
in der Regel einen bestimmten,<br />
regelmäßigen<br />
Wartungszyklus. Basierend<br />
auf den tatsächlichen<br />
Produktionsdaten kann die<br />
KI jedoch genau feststellen,<br />
wann wirklich eine Wartung<br />
notwendig ist. Dies<br />
ist wesentlich präziser und<br />
spart bei teuren Maschinen<br />
Zeit und Geld, denn unvorhergesehene<br />
Stillstandzeiten<br />
sind kostspielig.<br />
Bei der Texterstellung<br />
kann KI auf Basis von vorhandenen<br />
Informationen<br />
den passenden Stil eines<br />
Textes erkennen und einen<br />
entsprechenden Text vor-<br />
Künstliche Intelligenz als Werkzeug: Während Algorithmen immer schneller<br />
Daten analysieren und spezifische Aufgaben lösen, bleibt der Mensch als kreativer<br />
Generalist unverzichtbar.<br />
Foto: AdobeStock<br />
schlagen. Auch die Rechtschreibung<br />
wird dabei<br />
berücksichtigt. Eigenständige<br />
Schlüsse aus Texten<br />
zu ziehen, ist für KI derzeit<br />
jedoch noch nicht möglich.<br />
Ähnlich verhält es sich bei<br />
der Bildbearbeitung: Die KI<br />
errechnet ein Bild aus den<br />
vorliegenden Bildpunkten,<br />
aber nur auf Grundlage des<br />
vorhandenen Materials.<br />
Konkrete Aufgaben<br />
Das Fazit aus diesen Beispielen<br />
ist, dass eine KI<br />
immer nur eine konkrete<br />
Aufgabe lösen kann. Menschen<br />
hingegen sind Generalisten<br />
– sie können mehrere<br />
Aufgaben gleichzeitig<br />
bewältigen. Hinzu kommt<br />
die menschliche Kreativität:<br />
die Fähigkeit, etwas<br />
völlig Neues zu erschaffen.<br />
Innovatives Denken<br />
erfordert, ein Problem aus<br />
verschiedenen Perspektiven<br />
zu betrachten, und<br />
das kann aktuell nur der<br />
Mensch.<br />
Kommen wir nun auch<br />
zu den negativen Aspekten<br />
der KI. Mithilfe von<br />
KI-Programmen können<br />
Dokumente gefälscht werden.<br />
So können sogenannte<br />
Fake News durch gezielt<br />
falsche Daten von einer<br />
KI erstellt werden. Um<br />
dies zu erkennen, müssen<br />
Menschen über ausreichend<br />
Wissen verfügen<br />
und <strong>Nachrichten</strong> kritisch<br />
hinterfragen. Ähnlich ist es<br />
bei der Bildmanipulation:<br />
Auch hier wird das Prinzip<br />
der KI verwendet.<br />
Ein besonders brisantes<br />
Thema ist der Einsatz von<br />
KI in Waffensystemen.<br />
Damit eine KI-gesteuerte<br />
Waffe zwischen Freund<br />
und Feind unterscheiden<br />
kann, ist eine enorm große<br />
Datenbasis erforderlich.<br />
Außerdem ist jede<br />
Umgebung bei einem Waffeneinsatz<br />
anders, was zu<br />
Fehlentscheidungen führen<br />
kann.<br />
Dennoch gibt es viele positive<br />
Anwendungsgebiete,<br />
auch im Bereich von Text<br />
und Bild. So können beispielsweise<br />
Geschäftsdaten<br />
einer Firma durch KI<br />
ausgewertet werden, um<br />
Handlungsempfehlungen<br />
zu generieren. Im Online-Handel<br />
können passende<br />
Kartongrößen auf<br />
Grundlage der Bestelldaten<br />
ermittelt werden, was den<br />
Lagerbestand optimiert<br />
und Falschlieferungen reduziert.<br />
Ähnliches gilt für<br />
Arztbriefe, die überall verständlich<br />
sein sollen.<br />
Ein weiteres Beispiel ist<br />
die automatische Erfassung<br />
von Rechnungsdaten.<br />
Wenn relevante Informationen<br />
beim Hochladen<br />
eines Belegs nicht von der<br />
Software erkannt werden,<br />
ist der Vorgang um einiges<br />
schwieriger. Dies sind nur<br />
einige der Themen, mit denen<br />
sich der Campus Grafenau<br />
in Zusammenarbeit<br />
mit lokalen Unternehmen<br />
beschäftigt. All diese Beispiele<br />
haben eines gemeinsam:<br />
Sie bieten Potenzial<br />
zur Kostensenkung, was<br />
zur wirtschaftlichen Nachhaltigkeit<br />
beiträgt.<br />
„Wohin geht die Reise?“<br />
Am Campus Grafenau sind<br />
inzwischen vier Professoren<br />
in verschiedenen Bereichen<br />
der KI tätig. Einer<br />
von ihnen, Professor Michael<br />
Scholz, erklärte im<br />
Gespräch die Hintergründe<br />
und Funktionen von<br />
KI, was die Grundlage für<br />
diesen Artikel bildete. Die<br />
Entwicklung von KI-Systemen<br />
schreitet kontinuierlich<br />
voran. Wohin die Reise<br />
geht, lässt sich schwer vorhersagen,<br />
so die Meinung<br />
am Campus. Wichtig ist<br />
jedoch, dass wir Menschen<br />
das kritische Denken nicht<br />
verlernen und die KI als<br />
Hilfsmittel begreifen – und<br />
nicht mehr. Es liegt an uns,<br />
wie wir dieses Werkzeug<br />
nutzen. Dabei dürfen wir<br />
die potenziellen Gefahren<br />
nicht aus den Augen verlieren.<br />
rd
14 GESUNDHEIT<br />
Kliniken Am Goldenen Steig informiert<br />
Anzeige<br />
Kompetente Nachfolge in der Gefäßchirurgie:<br />
Dr. Andrzej Gabrusiewicz übernimmt als neuer Chefarzt die Abteilung<br />
Er folgt auf Dr. Franz<br />
Schreiner, der die Abteilung<br />
aufgebaut und<br />
erfolgreich geleitet hat und<br />
sich Ende Oktober in den<br />
Ruhestand verabschiedet.<br />
Über viele Jahre hinweg<br />
hat Dr. Franz Schreiner<br />
eine tragende Rolle in der<br />
medizinischen Versorgung<br />
des Landkreises gespielt.<br />
Seine Leidenschaft für die<br />
Menschen und die medizinische<br />
Versorgung war von<br />
Beginn seiner ärztlichen<br />
Laufbahn an spürbar.<br />
Nach 40 Jahren im Dienst<br />
der Kliniken übergibt der<br />
Chefarzt nun die Leitung<br />
der Gefäßchirurgie an seinen<br />
langjährigen Oberarzt<br />
Dr. Andrzej Gabrusiewicz:<br />
„Es erfüllt mich mit großer<br />
Freude, dass mit meinem<br />
geschätzten Kollegen,<br />
Herrn Dr. Gabrusiewicz<br />
ein hochqualifizierter und<br />
kompetenter Nachfolger<br />
gefunden wurde. Ich<br />
sehe das Team von Herrn<br />
Dr. Gabrusiewicz, den<br />
Oberärzten, Herrn MUDr.<br />
Radovan Pollák und Herrn<br />
Tibor Fentös bestens aufgestellt,<br />
um die gefäßchirurgische<br />
Versorgung im<br />
Landkreis für die Zukunft<br />
sicherzustellen und weiter<br />
zu entwickeln“.<br />
Dr. Andrzej Gabrusiewicz<br />
übernimmt seit 01.10.2024<br />
als neuer Chefarzt die Abteilung<br />
für Gefäßchirurgie<br />
am Krankenhaus Freyung.<br />
Der neue Chefarzt Dr. Andrzej Gabrusiewicz (2. von links) und die beiden Oberärzte MUDr.<br />
Radovan Pollák (links) und Dr. Tibor Fentös (rechts) verabschieden Dr. Franz Schreiner in<br />
den Ruhestand.<br />
Er selbst ist bereits seit<br />
01.07.2015 bei den Kliniken<br />
Am Goldenen Steig<br />
tätig. In seiner Position als<br />
Oberarzt konnte er sich<br />
kontinuierlich weiterentwickeln,<br />
indem er wertvolle<br />
Erfahrungen sammelte<br />
und sein Fachwissen in<br />
der Gefäßchirurgie weiter<br />
vertiefte.<br />
Dr. Gabrusiewicz wurde<br />
am 15. Januar 1971 in<br />
Kielce, Polen, geboren.<br />
Sein Studium absolvierte<br />
er an einer Medizinischen<br />
Universität in Warschau.<br />
Die Facharztanerkennung<br />
für die Allgemeinchirurgie<br />
erlangte er im Mai 2005.<br />
Darüber hinaus schloss<br />
er seine Facharztprüfung<br />
für Gefäßchirurgie im<br />
September 2007 ab und<br />
erhielt für beide Facharzttitel<br />
im Dezember 2015 die<br />
deutsche Anerkennung.<br />
Von Oktober 1996 – Juli<br />
2015 sammelte er berufliche<br />
Erfahrungen in<br />
verschiedenen Kliniken in<br />
Polen.<br />
Während seiner Tätigkeit<br />
als Arzt hat er ein<br />
Ph.D.-Studium (Doctor<br />
of Philosophy) an einer<br />
renommierten Universität<br />
in Warschau erfolgreich<br />
abgeschlossen.<br />
Sein wissenschaftliches<br />
Forschungsdoktorat widmete<br />
er dem Thema „The<br />
influence of brain vessels<br />
microembolisation on<br />
the new ischemic lesions<br />
during carotid endarterectomy“<br />
(Der Einfluss der<br />
Mikroembolisierung von<br />
Gehirngefäßen auf neue<br />
ischämische Läsionen<br />
während der Karotisendarterektomie).<br />
In seiner Dissertation untersuchte<br />
Dr. Gabrusiewicz<br />
die komplexen Zusammenhänge<br />
zwischen mikroembolischen<br />
Ereignissen<br />
und der Entstehung neuer<br />
ischämischer Läsionen,<br />
die während chirurgischer<br />
Eingriffe an den<br />
Halsschlagadern auftreten<br />
können. Diese Forschung<br />
ist von großer Bedeutung,<br />
da sie dazu beitragen kann,<br />
das Risiko von Komplikationen<br />
bei Patienten zu minimieren<br />
und die Sicherheit<br />
von endovaskulären<br />
sowie offenen Verfahren<br />
zu erhöhen.<br />
Die Ergebnisse seiner<br />
Studie könnten nicht nur<br />
für die Gefäßchirurgie,<br />
sondern auch für verwandte<br />
Fachgebiete wegweisend<br />
sein.<br />
Er bringt für seine neue<br />
Position ein umfassendes<br />
Fachwissen mit, das sich<br />
sowohl auf die minimalinvasive<br />
Schlüsselloch-<br />
Chirurgie als auch auf die<br />
konventionelle operative<br />
Behandlung der peripheren<br />
arteriellen Verschlusskrankheit<br />
erstreckt.<br />
Darüber hinaus liegt ein<br />
weiterer bedeutender<br />
Schwerpunkt von Dr. Gabrusiewicz<br />
in den endovaskulären<br />
Techniken (siehe<br />
Kasten) zur Versorgung des<br />
Bauchaortenaneurysmas<br />
sowie in der Durchführung<br />
von endovaskulären und<br />
offenen Operationen an<br />
der Halsschlagader.<br />
„Ich freue mich sehr, ab<br />
sofort die Organisation,<br />
Steuerung und Weiterent-<br />
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GESUNDHEIT / VERLOSUNG<br />
Kliniken Am Goldenen Steig informiert<br />
15<br />
wicklung der Abteilung zu<br />
verantworten“, erklärt Dr.<br />
Gabrusiewicz. „Mein Ziel<br />
ist es, die hohe Qualität<br />
der Patientenversorgung<br />
zu erhalten und gemeinsam<br />
mit meinem Team<br />
innovative Behandlungsmethoden<br />
anzubieten.“<br />
„Wir sind überzeugt,<br />
dass Dr. Gabrusiewicz<br />
mit seiner umfangreichen<br />
Erfahrung und<br />
seinem Engagement für<br />
die Patientenversorgung<br />
eine hervorragende<br />
Nachfolge antreten wird“,<br />
erklärt Marcus Plaschke,<br />
Geschäftsführer der<br />
Kliniken. „Gleichzeitig<br />
möchten wir Herrn<br />
Dr. Schreiner für seine<br />
herausragende Arbeit und<br />
seinen unermüdlichen<br />
Einsatz danken, die entscheidend<br />
dazu beigetragen<br />
haben, die Gefäßchirurgie<br />
auf das hohe Niveau<br />
zu bringen, das sie heute<br />
erreicht hat.“<br />
Die ambulanten Sprechstunden<br />
am Krankenhaus<br />
Grafenau bleiben<br />
weiterhin bestehen.<br />
Dr. Gabrusiewicz ist ab<br />
November dienstags<br />
und donnerstags vor Ort<br />
und betreut dort seine<br />
Patienten.<br />
Termine hierfür können<br />
unter 08552/421-3340<br />
vereinbart werden.<br />
Endovaskuläre Techniken<br />
revolutionieren die Gefäßchirurgie:<br />
Minimalinvasive Verfahren<br />
bieten neue Perspektiven<br />
für Patienten<br />
In den letzten Jahren haben<br />
endovaskuläre Techniken in<br />
der Gefäßchirurgie erheblich<br />
an Bedeutung gewonnen. Diese<br />
minimalinvasiven Verfahren<br />
stellen eine schonende Alternative<br />
zu herkömmlichen offenen<br />
Operationen dar und tragen<br />
dazu bei, das Risiko von Komplikationen<br />
zu reduzieren sowie<br />
die Erholungszeit der Patienten<br />
zu verkürzen.<br />
Bei endovaskulären Eingriffen<br />
wird in der Regel ein Katheter<br />
über die Blutgefäße bis zum betroffenen<br />
Bereich eingeführt. Zu<br />
den gängigen Verfahren gehören<br />
die Ballonangioplastie, bei der<br />
ein Ballon in verengte Gefäße<br />
eingeführt und anschließend<br />
aufgeblasen wird, um die Durchblutung<br />
zu verbessern. Darüber<br />
hinaus kommen stentgestützte<br />
Verfahren zum Einsatz, bei<br />
denen ein Gefäßstent eingesetzt<br />
wird, um einer erneuten Verengung<br />
entgegenzuwirken.<br />
Ein wesentlicher Vorteil dieser<br />
endovaskulären Techniken<br />
ist die Möglichkeit, sie unter<br />
örtlicher Betäubung durchzuführen.<br />
Dies senkt die Risiken<br />
im Vergleich zur Allgemeinanästhesie<br />
erheblich und ermöglicht<br />
eine schnellere Genesung.<br />
Der postoperative Aufenthalt<br />
verkürzt sich deutlich, was nicht<br />
nur die Patientenzufriedenheit<br />
erhöht, sondern auch die Belastung<br />
für das Gesundheitssystem<br />
verringert.<br />
Trotz dieser Vorteile ist es entscheidend,<br />
dass die Auswahl der<br />
jeweiligen Technik individuell<br />
auf den Patienten abgestimmt<br />
wird. Endovaskuläre Verfahren<br />
sind nicht für alle Patienten<br />
geeignet, insbesondere in Fällen<br />
mit komplexen oder ausgedehnten<br />
Erkrankungen. Daher bleibt<br />
die enge Zusammenarbeit zwischen<br />
den behandelnden Ärzten<br />
und den Patienten von größter<br />
Bedeutung.<br />
Die fortschreitende Entwicklung<br />
und Verfeinerung endovaskulärer<br />
Techniken verspricht eine<br />
vielversprechende Zukunft für<br />
die Gefäßchirurgie und eröffnet<br />
neue Möglichkeiten für eine effektive<br />
und patientenorientierte<br />
Behandlung.<br />
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Sugar & Dynamite<br />
Am 02. November beim Kirchenwirt in Neukirchen<br />
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Neukirchen vorm Wald.<br />
Wer die Rockband Sugar<br />
& Dynamite einmal live<br />
erleben möchte, der hat<br />
am Samstag, den 02. November<br />
beim Kirchenwirt<br />
in Neukirchen vorm Wald<br />
die Gelegenheit dazu. Als<br />
Vorband spielt das Duo<br />
OutSanity. Freuen Sie sich<br />
auf eine unvergessliche<br />
Rocknight der Extraklasse.<br />
Einlass ist um 19 Uhr.<br />
Karten gibt es im Vorverkauf<br />
für 4 Euro (anzufragen<br />
auf der Facebook Seite<br />
von Sugar & Dynamite), an<br />
der Abendkasse für 5 Euro.<br />
Foto: Sugar & Dynamite<br />
Wir verlosen 3 x 2 Karten für das Konzert von Sugar & Dynamite am 02. November in Neukirchen vorm Wald.<br />
Senden Sie bis Mittwoch, 30. November das Kennwort „Sugar“ sowie Ihre Adresse per E-Mail an redaktion@muw-werben.de<br />
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
16 AKTUELLES<br />
Kabarett Winter Waldkirchen<br />
Helmut Schleich, Well-Brüder, Theresa Reichl, Werner Schmidbauer,<br />
Django3000 sowie Lisa Fitz sind Teil des Programms<br />
Waldkirchen. Die Kabarett<br />
Winter Reihe in Waldkirchen<br />
findet nun bereits<br />
zum zehnten Mal statt.<br />
Den Auftakt macht heuer<br />
der wortgewaltige Politkabarettist<br />
Helmut Schleich<br />
am 12. Dezember im Bürgerhaus<br />
mit dem Bühnenstück<br />
„Das kann man so nicht sagen“.<br />
Die Well-Brüder aus<br />
dem Biermoos und Begleitorchester<br />
von Gerhard Polt<br />
sind am 17. Januar in der<br />
TSV-Turnhalle zu erleben.<br />
„Bayern unplugged“ heißt<br />
das Motto des Abends. Geschmückt<br />
mit dem Senkrechtstarterpreis<br />
des bayerischen<br />
Kabarettpreises<br />
ist Theresa Reichl am 23.<br />
Malteser informieren über ihre Angebote<br />
Alle Interessierten sind eingeladen –<br />
am 25. Oktober im Gemeindehaus Innernzell<br />
Innernzell. Der VDK-Ortsverband Innernzell und die<br />
Passauer Malteser laden alle Interessierten zu einer<br />
kostenlosen Informationsveranstaltung zu den Themen<br />
Hausnotruf, Menüservice, Erste-Hilfe-Ausbildungen,<br />
Fahrdienste und ehrenamtliche Malteser-Aktivitäten,<br />
wie den Herzenswunsch-Krankenwagen oder die Friedhofsbegleitung,<br />
ein. Harald Schlapps von den Maltesern<br />
wird darüber informieren und auch alle Fragen der Teilnehmer<br />
beantworten.<br />
„Kleiner Knopf, große Wirkung“, so kann der Hausnotruf<br />
kurz umschrieben werden. Er bietet zu Hause Sicherheit<br />
rund um die Uhr. Der Menüservice liefert gesundes,<br />
schmackhaftes Essen. Für beide Angebote gibt es bei den<br />
Maltesern auch Patenschaften, so dass diese kostenlos<br />
möglich sind.<br />
Die Informationsveranstaltung findet am Freitag, 25. Oktober<br />
um 18.00 Uhr im Gemeindehaus Innernzell statt.<br />
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen<br />
gibt es bei der VDK-Ortsvorsitzenden Edeltraud<br />
Breit, Tel. 08554/1657.<br />
70 Jahre Kreisverkehrswacht Freyung-Grafenau e.V.<br />
(vl.): Bürgermeister Alexander Mayer, StM a. D. Helmut Brunner,<br />
PHK Georg Binder (PSt. Waldkirchen), Manfred Raubold (Geschäftsführer<br />
der Landesverkehrswacht Bayern), Ursula Fendl<br />
(Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht Bayern und Bezirksvorsitzende<br />
der niederb. Verkehrswachten), Pfarrer i. R. Kajetan<br />
Steinbeisser, Günter Obermüller, PHK Alexander König (PI Grafenau),<br />
Polizeihauptmeisterin Alexandra Vaterl sowie MdL Martin<br />
Behringer bei der Jubiläumsfeier.<br />
Foto: Obermüller<br />
FRG. Die Kreisverkehrswacht<br />
Freyung-Grafenau<br />
e.V. hat kürzlich ihr<br />
70-jähriges Bestehen in<br />
einem feierlichen Rahmen<br />
im Kulturpavillon der Stadt<br />
Grafenau begangen. Zu<br />
diesem besonderen Anlass<br />
versammelten sich zahlreiche<br />
Ehrengäste, darunter<br />
Vertreter aus Politik, Polizei<br />
und verschiedenen Institutionen,<br />
die den Verein seit<br />
Jahrzehnten unterstützen.<br />
Helmut Schleich eröffnet<br />
den Kabarett Winter Waldkirchen<br />
am 12. Dezember.<br />
Foto: Pressefoto/Poth<br />
Januar zu Gast im HNKKJ<br />
mit ihrem Titel „Bis jetzt“.<br />
Der Liedermacher Werner<br />
Schmidbauer erzählt und<br />
musiziert am Samstag, 08.<br />
Februar im Bürgerhaus<br />
mit Liedern aus dem neuen<br />
Album „Mir san oans“.<br />
Besonders hervorgehoben<br />
wurde die ehrenamtliche<br />
Arbeit, die die Verkehrswacht<br />
in der Region<br />
leistet, um die Sicherheit im<br />
Straßenverkehr zu fördern.<br />
Günter Obermüller, der 1.<br />
Vorsitzende der Kreisverkehrswacht,<br />
begrüßte die<br />
Anwesenden und erinnerte<br />
an die lange Geschichte<br />
des Vereins, der 1954 in<br />
Grafenau gegründet wurde.<br />
Bekannt ist er als Moderator<br />
der BR- Sendungen<br />
„Aufgspuit“ und „Gipfeltreffen“.<br />
Aus der Reihe<br />
tanzen am 01. März die<br />
Musiker von Django3000.<br />
Die bayerische Gypsy Band<br />
spielt ein unplugged Konzert<br />
in der TSV-Turnhalle.<br />
Den Schlusspunkt setzt<br />
am 27. März das weibliche<br />
Enfant Terrible des Kabaretts<br />
Lisa Fitz. Seit über 40<br />
Jahren steht und spielt sie<br />
auf den Kleinkunstbühnen<br />
Deutschlands.<br />
Karten zu allen Veranstaltungen<br />
gibt es in der Touristinfo<br />
Waldkirchen sowie<br />
online unter www.okticket.<br />
de und www.eventim.de.<br />
Jubiläumsfeier mit Festakt in Grafenau<br />
Besonders betonte er, dass<br />
die Verkehrswacht zwar eng<br />
mit der Polizei zusammenarbeite,<br />
aber eine eigenständige<br />
bürgerliche Organisation<br />
sei. Die Hauptaufgabe des<br />
Vereins sei es, die Sicherheit<br />
aller Verkehrsteilnehmer<br />
zu verbessern, wobei der<br />
Schutz der Schwächsten<br />
– Kinder, Senioren und<br />
Menschen mit Behinderungen<br />
– im Mittelpunkt<br />
stehe. Obermüller verwies<br />
darauf, dass die Ziele, die<br />
bereits vor 70 Jahren in der<br />
Satzung festgelegt wurden,<br />
auch heute noch uneingeschränkt<br />
gültig sind.<br />
Ehrenamtliches<br />
Engagement<br />
Die Festrede hielt Staatsminister<br />
a.D. Helmut Brunner,<br />
der in seiner Ansprache die<br />
Bedeutung des Ehrenamts<br />
hervorhob. Er betonte, dass<br />
ohne das Engagement der<br />
vielen ehrenamtlich tätigen<br />
Bürger zahlreiche gesellschaftliche<br />
Aufgaben nicht<br />
zu bewältigen wären. Brunner<br />
lobte insbesondere den<br />
Einsatz der Verkehrswacht<br />
und betonte, dass das Ehrenamt<br />
in Bayern eine starke<br />
Tradition habe. Rund 47<br />
Prozent der über 14-Jährigen<br />
engagierten sich im<br />
Freistaat ehrenamtlich, was<br />
ein wichtiger Beitrag zum<br />
sozialen Zusammenhalt sei.<br />
Auch Landrat Sebastian<br />
Gruber würdigte die Arbeit<br />
der Verkehrswacht<br />
und erinnerte sich an seine<br />
Kindheit, als er selbst<br />
die Fahrradprüfung absolvierte<br />
und als Schülerlotse<br />
aktiv war – ein Projekt, das<br />
von der Verkehrswacht bis<br />
heute unterstützt wird. Gruber<br />
betonte, wie wichtig die<br />
Zusammenarbeit zwischen<br />
der Kreisverkehrswacht<br />
und den Behörden ist, um<br />
Verkehrssicherheitsprojekte<br />
erfolgreich umzusetzen.<br />
Vielfältige Aktionen<br />
umgesetzt<br />
Ursula Fendl, Bezirksvorsitzende<br />
der Verkehrswachtorganisation,<br />
lobte die<br />
vielfältigen Aktionen, die<br />
die Kreisverkehrswacht<br />
Freyung-Grafenau in den<br />
letzten sieben Jahrzehnten<br />
durchgeführt hat. Diese<br />
1<br />
1<br />
reichen von Verkehrserziehungsmaßnahmen<br />
in<br />
Kindergärten und Schulen<br />
bis hin zu speziellen Fahrtrainings<br />
für Senioren.<br />
Fendl betonte, dass die Verkehrswacht<br />
durch ihre präventiven<br />
Maßnahmen maßgeblich<br />
dazu beigetragen hat,<br />
die Zahl der Verkehrstoten in<br />
der Region zu senken.<br />
Bürgermeister Alexander<br />
Mayer zeigte sich stolz darauf,<br />
dass Grafenau vor 70<br />
Jahren als Gründungsort<br />
der Verkehrswacht diente.<br />
Er dankte der Organisation<br />
für ihre unermüdliche<br />
Arbeit und unterstrich,<br />
dass das oberste Ziel auch<br />
weiterhin sei, Unfälle im<br />
Straßenverkehr zu vermeiden<br />
und Menschenleben<br />
zu schützen. Musikalisch<br />
wurde der Festakt vom Saxofon-Sextett<br />
der Stadtkapelle<br />
Grafenau begleitet, das für<br />
eine feierliche Atmosphäre<br />
sorgte. Der Abend klang mit<br />
der Bayernhymne und der<br />
Deutschen Nationalhymne<br />
aus und ließ die Gäste die Bedeutung<br />
der Verkehrswacht<br />
für die Region noch einmal<br />
würdigen.
PASSAU / FÜRSTENECK<br />
Zeitloses Fließen und Leuchten<br />
Fotoausstellung „flow / glow“ zu 40 Jahre Städtepartnerschaft Akita-Passau<br />
171<br />
Passau. Aus Anlass der<br />
40-jährigen Städtepartnerschaft<br />
zwischen Akita und<br />
Passau zeigt die Deutsch-Japanische<br />
Gesellschaft in<br />
Passau e.V. in Kooperation<br />
mit beiden Städten die Fotoausstellung<br />
„flow / glow“<br />
(deutsch: „fließen / leuchten“)<br />
im Passauer Kulturmodell.<br />
Zwei Fotografen reisten<br />
dafür jeweils in die andere<br />
Stadt und fingen diese fotografisch<br />
ein.<br />
Ideengeber war der in Salzweg<br />
lebende freie Fotograf<br />
Klaus Ditté. Sein Counterpart<br />
in diesem künstlerischen<br />
Austauschprojekt<br />
war der unter anderem mit<br />
dem Foto Premio von Konica<br />
Minolta ausgezeichnete und<br />
heute an der Akita University<br />
of Art lehrende Japaner<br />
Yu Kasanagi. Viele seiner Arbeiten<br />
widmen sich Naturphänomenen<br />
wie Wasser,<br />
Schnee oder Feuer. Da liegt<br />
es nahe, dass die in Passau<br />
omnipräsenten Flüsse im<br />
Zentrum von Kasanagis<br />
10<br />
2023 in Farbe gearbeiteter<br />
Bildserie stehen: Als Quelle<br />
von Vielfarbigkeit, so<br />
wie das Flusswasser nun<br />
einmal je nach Tages- und<br />
Jahreszeit aussieht, manchmal<br />
nur indirekt als Bild der<br />
Wellenreflexion auf den<br />
Fluss einhegendem Mauerwerk,<br />
bisweilen auch als<br />
In-Beziehung-setzende Begleiter<br />
von Menschen, die an<br />
den Ufern spazieren gehen,<br />
und schließlich als mit der<br />
realen Stadt in Wettstreit<br />
tretende Leinwände, wenn<br />
sich das Ebenbild im Wasser<br />
spiegelt.<br />
Klaus Dittés Schwarzweißserie<br />
„Akita stories“ enthält<br />
einige Porträtbilder, die von<br />
Foto: Klaus Ditté<br />
intensiven Begegnungen<br />
während eines zweiwöchigen<br />
Aufenthalts zeugen.<br />
Aber auch seine andere Passion,<br />
Gegensätze von urbanem<br />
Leben und wilder Natur<br />
abzubilden, findet hier bildlichen<br />
Niederschlag: Stromkabel<br />
als Strukturelement<br />
des Luftraums über den<br />
Straßen, ein Geistlicher in<br />
Hausmesse bei Brunnhölzl<br />
Herbstausstellung bei Brunnhölzl Landtechnik war ein voller Erfolg<br />
einem wie mit dem Lineal<br />
angelegten Gräberfeld, aber<br />
eben auch Pflanzen, die altes<br />
Mauerwerk erobern. Klaus<br />
Dittés Leitmotiv: Wie viel<br />
zeitlos anmutende Bilder<br />
lassen sich in der schnelllebigen<br />
Moderne eines dicht<br />
besiedelten Landes finden?<br />
Im August diesen Jahres<br />
wurde die Fotoausstellung<br />
„flow / glow“ im Art Center<br />
Akita eröffnet. Die von Eva<br />
Riesinger, Yu Kusanagi und<br />
Klaus Ditté kuratierte Ausstellung<br />
im Kulturmodell<br />
Passau eröffnet am Samstag,<br />
26. Oktober um 18 Uhr und<br />
wird danach noch bis 15. Dezember<br />
jeweils Mittwoch bis<br />
Sonntag 14-17 Uhr bei freiem<br />
Eintritt zu sehen sein.<br />
Der ebenfalls „flow / glow“<br />
betitelte Bildband zur Fotoausstellung<br />
ist im Verlag<br />
Harpuna/Velarium erschienen<br />
und bei Klaus Ditté,<br />
der Deutsch-Japanischen<br />
Gesellschaft oder im Buchhandel<br />
erhältlich. st<br />
Fürsteneck. Trotz widriger<br />
Wetterbedingungen<br />
war die Hausmesse bei<br />
Brunnhölzl Landtechnik<br />
ein voller Erfolg. Zahlreiche<br />
Besucher fanden den<br />
Weg auf das Firmengelände<br />
in Fürsteneck, um die<br />
neuesten Landmaschinen<br />
und Geräte zu begutachten.<br />
Besonders im Fokus standen<br />
die neuen Modelle der<br />
Lindner und McCormick<br />
Traktoren, ebenso wie moderne<br />
Erntegeräte, Rasenmäher<br />
und Forsttechnik.<br />
Das kompetente Team um<br />
den erfahrenen Fachmann<br />
für Landtechnik Simon<br />
Brunnhölzl stand den Besuchern<br />
mit persönlicher Beratung<br />
und Fachwissen zur<br />
Seite. Die zahlreichen Gespräche<br />
und Vorführungen<br />
machten die Veranstaltung<br />
für Kunden, Aussteller und<br />
Besucher gleichermaßen zu<br />
einem Highlight. Auch das<br />
leibliche Wohl kam nicht<br />
zu kurz, sodass alle Gäste<br />
rundum zufrieden waren.<br />
Eine äußerst gelungene Veranstaltung,<br />
die einmal mehr<br />
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