TLN 12/2024
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Advertorial<br />
Aral Fleet Solutions: Top-Gesamtangebot,<br />
kostenloser Trucker-Coffee und HVO-Netzausbau<br />
Das größte Netz unter den Anbietern mit eigenen<br />
Tankstellen, Zugang zu ultraschnellen<br />
Ladeangeboten auch für Lkw, spezielle<br />
Stationen für große Fahrzeugklassen und exklusiv<br />
PAYBACK Punkte sammeln: Aral Fleet Solutions ist in<br />
allen Bereichen erste Wahl.<br />
Kostenloser Muntermacher bei Deutschlands<br />
größtem Coffee-to-go-Anbieter<br />
Aktuell gibt noch einen weiteren Grund, sich für die<br />
Tank- und Ladekarten von Aral Fleet Solutions zu entscheiden.<br />
Denn bei einer Tankung ab 200 Litern Kraftstoff<br />
gibt es einen Gutschein für einen kostenlosen<br />
Kaffee nach Wahl an allen teilnehmenden Tankstellen<br />
mit Aral Lkw-Diesel dazu.<br />
Neben dem Gratis-Kaffee spricht auch das große<br />
Akzeptanznetz für Aral. Demnächst ergänzen die<br />
Tankstellen von AVIA das Angebot und dann können<br />
die Tankkarten von Aral allein in Deutschland an rund<br />
6.000 Stationen eingesetzt werden, in Europa sind es<br />
über 30.000. Außerdem bietet das spezielle „Truck &<br />
Bus Netz“ an mehr als 250 Aral Stationen neben XXL-<br />
Stellplätzen auch moderne sanitäre Anlagen und angenehme<br />
Ruheplätze.<br />
Ladeangebot für große Fahrzeugklassen wächst<br />
Darüber hinaus trägt Aral Fleet Solutions auch zur<br />
Senkung der Flottenemissionen bei. Ein zentrales Projekt<br />
ist die Elektrifizierung. An inzwischen rund 25<br />
Standorten mit 300 kW-Ladestationen können E-Lkw<br />
in 45 Minuten grünen Strom für eine Reichweite von<br />
bis zu 200 Kilometern beziehen. Zu den aktuellen Ausbau-Schwerpunkten<br />
gehören dabei sogenannte Gigahubs<br />
TM wie bald in Mönchengladbach und im Jahr 2025<br />
auch in Bochum-Wattenscheid. An den Standorten<br />
sorgen Shopkonzepte oder ein gastronomisches Angebot<br />
und Überdachung dafür, dass auch bei schlechtem<br />
Wetter die Ladestopps optimal und bequem genutzt<br />
werden können. Ultraschnell ist dort auch die Ladegeschwindigkeit:<br />
An den Gigahubs TM können E-Fahrzeuge<br />
mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW bei entsprechender<br />
Fahrzeugtechnik innerhalb von nur zehn<br />
Minuten eine Reichweite von rund 300 Kilometern<br />
nachladen. Somit weitet Aral pulse das Ladeangebot<br />
sowohl an Tankstellen als auch an anderen verkehrstechnischen<br />
Knotenpunkten deutlich aus.<br />
Aral HVO bis zum Jahresende an bis zu 40 Aral<br />
Tankstellen<br />
Neben der Elektrifizierung tragen auch andere Optionen<br />
zur Dekarbonisierung der Flotte bei. Ein Beispiel<br />
dafür ist die Einführung von hydriertem Pflanzenöl<br />
als Aral HVO für Lkw, mit dem mindestens<br />
85 Prozent der CO -Emissionen im Vergleich zu konventionellem<br />
Diesel eingespart werden können.<br />
2<br />
Seit<br />
einigen Wochen bieten die ersten Aral ADS-Standorte<br />
(Automatische Dieselstationen) den neuen Kraftstoff<br />
an. Die Ausbauplanung von Aral sieht vor, das Angebot<br />
für den Schwerlastverkehr bis zum Jahresende auf<br />
rund 40 Standorte in Deutschland zu erweitern.<br />
Optimale Unterwegs-Versorgung und zusätzlich<br />
PAYBACK Punkte<br />
Außerdem sind Trucker:innen bei Aral auch während<br />
der Pause bestens aufgehoben. Denn das Netz an<br />
REWE To Go-Shops wächst weiter auf rund 900 Standorte.<br />
Wichtig für Trucker: REWE To Go gibt es demnächst<br />
auch an immer mehr Autohöfen von Aral. Und<br />
ganz nebenbei können auch noch bei jedem Tankstopp<br />
und jedem Shopeinkauf wertvolle PAYBACK Punkte<br />
gesammelt werden. Der<br />
administrative<br />
Aufwand<br />
ist dabei gleich null, denn<br />
Aral übernimmt die pauschale<br />
Versteuerung der<br />
PAYBACK Punkte.<br />
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Inhalt<br />
Gabelstapler kaufen:<br />
Die 10 größten Fehler - S. 4<br />
Wichtige Batterietipps<br />
für Nutzfahrzeuge - S. 8<br />
Platooning beim Lkw-Verkehr - S. 10<br />
SHZ überzeugt mit Entwicklungskompetenz<br />
und Schnelligkeit - S. <strong>12</strong><br />
916,74 Kilometer Fahrt mit<br />
einer einzigen Ladung - S. 14<br />
Marktübersicht Alternative Antriebe - S. 15<br />
Frauen in der Logistik - S. 24<br />
DSLV zu den Ergebnissen der<br />
„Kommission Straßengüterverkehr“ - S. 26<br />
Spatenstich für neues Dachser-<br />
Logistikzentrum in Ingolstadt - S. 27<br />
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Herausgeber: mithoro • Federburgstraße 86/2 •<br />
88214 Ravensburg • Germany • marketing@mithoro.de •<br />
www.translogistiknews.de<br />
Redaktion: Christian Böttjer • Layout: mithoro •<br />
Erscheinungsweise: monatlich<br />
Gültige Anzeigenpreisliste: ab 01.07.2021<br />
Die Anzeigen, Anzeigentexte und die Artikel geben nicht unbedingt<br />
die Meinung des Herausgebers wieder. Nachdruck nur mit<br />
schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Wir übernehmen<br />
keine Haftung für aus Druckfehlern entstandene Schäden.<br />
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Gabelstapler kaufen:<br />
Die 10 größten Fehler<br />
Gabelstapler kaufen: Diese 10 größten Fehler<br />
sollten Sie vermeiden<br />
Selbst in großen Logistikunternehmen<br />
gehört der Kauf eines Gabelstaplers sicher nicht zum<br />
Tagesgeschäft. Und ähnlich wie beim Kauf anderer<br />
hochwertiger und hochpreisiger Investitionsgüter<br />
sind Fehler aufgrund mangelnder Routine und Erfahrung<br />
dabei nicht auszuschließen. Daher haben wir für<br />
Sie hier die 10 größten Fehler beim Gabelstaplerkauf<br />
zusammengestellt und geben Tipps, wie Sie diese vermeiden<br />
können. Übrigens spielt es für die Fehler und<br />
die sich daraus ableitenden Konsequenzen meist keine<br />
Rolle, ob es sich um einen Neustapler handelt, den<br />
Sie kaufen wollen, oder um ein gebrauchtes Modell.<br />
1. Zu geringe Tragfähigkeit<br />
Ein wesentliches Auswahlkriterium für Gabelstapler<br />
ist die maximale Tragfähigkeit. Diese liegt in der<br />
Regel bei mindestens rund 1.000 kg. Ebenso sind jedoch<br />
auch Modelle erhältlich, die ein Vielfaches davon<br />
anheben und transportieren können. Vor der Entscheidung<br />
für einen bestimmten Stapler sollten Sie daher<br />
genau ermitteln und definieren, welches Gewicht die<br />
Lasten, die Sie mit dem Gerät bewegen müssen, maximal<br />
haben werden. Denken Sie dabei nicht nur an<br />
die aktuellen Anforderungen, sondern auch an mögliche<br />
Veränderungen Ihres Geschäfts. Etwa daran, ob<br />
Sie ggf. nicht nur eine, sondern zwei oder noch mehr<br />
Ladeeinheiten mit einem Transport bewegen müssen<br />
oder wollen – das spart Zeit, erfordert jedoch mindestens<br />
die doppelte Tragfähigkeit des Gabelstaplers.<br />
2. Falscher Antrieb<br />
Gabelstapler sind mit unterschiedlichen Antriebsarten<br />
erhältlich. Dieselbetriebene Stapler sind am<br />
stärksten belastbar und bieten von allen Staplermodellen<br />
die höchste Tragfähigkeit. Sie sind ideal für den<br />
Einsatz im rauen Gelände, dürfen allerdings aufgrund<br />
von giftigen Abgasen in aller Regel nicht in geschlossenen<br />
Gebäuden eingesetzt werden. Gas- oder treibgasbetriebene<br />
Stapler bieten im Vergleich zu reinen<br />
Elektrostaplern ebenfalls eine höhere Tragfähigkeit,<br />
außerdem dürfen viele Modelle auch in geschlossenen<br />
Räumlichkeiten eingesetzt werden. Alle Stapler mit<br />
Verbrennungsmotor bieten zudem den Vorteil, dass<br />
sie vergleichsweise schnell aufgetankt werden können.<br />
Das schnelle Laden ist bei Elektrostaplern bisher<br />
nur bei aktuellen Modellen mit moderner Lithium-Ionen-Batterietechnologie<br />
möglich.<br />
3. Zu geringe Hubhöhe<br />
Ähnlich wie die Tragfähigkeit ist auch die Hubhöhe<br />
ein wesentliches Leistungskriterium. Daher sollten<br />
Sie im Vorfeld genau definieren, bis zu welcher<br />
Höhe die Staplergabeln reichen müssen, um später<br />
z. B. auch die obersten Regalfächer problemlos erreichen<br />
zu können. Soll der Stapler hingegen Paletten<br />
4 Trans Logistik News
und andere Ladungsträger nur bodennah aufnehmen<br />
und transportieren, ist das natürlich mit allen Staplern<br />
möglich. Hier wäre dann gegebenenfalls sogar<br />
zu überlegen, ob Sie nicht anstatt in einen Gabelstaplers<br />
in einen elektrischen Hubwagen investieren, was<br />
durchaus günstiger sein kann. Etwa schon deswegen,<br />
weil für den Einsatz von Hubwagen kein Staplerschein<br />
erforderlich ist.<br />
4. Falsche Bereifung<br />
Die Reifen eines Gabelstaplers sind entscheidend<br />
für dessen Bodenhaftung und Dämpfung. Wie beim<br />
Auto und anderen Fahrzeugen auch, gibt es für unterschiedliche<br />
Untergründe jeweils eine optimale Bereifung.<br />
Klassischerweise sind Stapler für den Inneneinsatz<br />
mit Vollgummireifen oder Super-Elastik-Reifen<br />
ausgestattet, weil diese eine hohe Tragfähigkeit und<br />
Laufruhe gewährleisten. Allerdings bieten insbesondere<br />
die Vollgummireifen so gut wie keine Dämpfung.<br />
Aus diesem Grund ist mit ihnen ein komfortables Fahren<br />
nur auf glatten Hallenböden möglich. Super-Elastik-Reifen<br />
können kleine Bodenunebenheiten abfedern<br />
und sind darum häufig eine sinnvolle Alternative,<br />
wenn der Gabelstapler auch außerhalb der Halle, etwa<br />
auf dem Parkplatz, eingesetzt wird. Luftreifen bieten<br />
die besten Dämpfungseigenschaften, sind dafür allerdings<br />
deutlich anfälliger für Schäden. Daher muss der<br />
Luftdruck regelmäßig kontrolliert und korrigiert werden.<br />
5. Ungeeignete Fahrerkabine<br />
Die Fahrerkabine dient vor allem dem Schutz des<br />
Staplerfahrers. Sie wird jedoch zunehmend auch dazu<br />
genutzt, um darin oder daran weitere Gerätschaften<br />
wie Terminals, Scanner, Drucker usw. zu befestigen.<br />
Planen Sie ebenfalls, in der Kabine zusätzliche Technik<br />
zu installieren, sollten Sie im Vorfeld genau prüfen, ob<br />
das auch wie gewünscht möglich ist. Im ungünstigsten<br />
Fall werden durch das Gerät die Sicht oder die Bewegungsfreiheit<br />
des Fahrers eingeschränkt. Das erhöht<br />
das Unfallrisiko und verringert die Ergonomie – und<br />
beides sind unternehmerische Risiken, die Sie durch<br />
eine sorgfältige Vorauswahl ganz einfach vermeiden<br />
können.<br />
6. Zu langsames Gerät<br />
Die Fahrgeschwindigkeit von Gabelstaplern variiert<br />
je nach Modell, Hersteller und Antrieb. Dabei können<br />
schon wenige km/h mehr oder weniger auf lange<br />
Sicht einen erheblichen Unterschied ausmachen – zumindest<br />
dann, wenn die Arbeitsumgebung es auch erlaubt,<br />
den Gabelstapler auf Höchstgeschwindigkeit zu<br />
bringen. Das ist im Freigelänge meist eher machbar als<br />
in einer Lagerhalle mit weiterem FFZ-Verkehr. Doch<br />
trotzdem kann es sich auch hier lohnen, möglichst<br />
schnelle Geräte zu nutzen. Denn neben der Fahrgeschwindigkeit<br />
unterscheiden sich Stapler auch darin,<br />
wie schnell der Hubmast angehoben oder abgesenkt<br />
werden kann. Die Unterschiede sind hier erheblich<br />
geringer als bei der Fahrgeschwindigkeit, doch auch<br />
hier macht die Häufigkeit den Unterschied: Ein moderater<br />
Wert von durchschnittlich 200 Umlagerungen<br />
pro Schicht summiert sich im Jahr auf rund 100.000<br />
Umlagerungen pro Jahr im Zweischichtbetrieb. Werden<br />
nun bei jeder Umlagerung nur knapp 2 Sekunden<br />
eingespart, entspricht das im Jahr bereits einer Zeitersparnis<br />
von mehr als zwei Tagen.<br />
7. Grauimport<br />
Ein vermeintliches Schnäppchen kann sich leicht<br />
PaXafe Netzbaukasten<br />
Der Weg,<br />
die Verantwortung<br />
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zur Kostenfalle und zu einem Geschäftsrisiko entwickeln:<br />
Sogenannte Grauimporte sind Gabelstapler, die<br />
z. B. für den afrikanischen oder asiatischen Markt entwickelt<br />
wurden und dann (oft über nicht nachvollziehbare<br />
Wege) nach Europa gelangen. Dort werden Sie oft<br />
erheblich günstiger angeboten als Geräte, die von Anfang<br />
an für den europäischen Markt bestimmt waren.<br />
Obwohl die Grauimporte mit diesen vermeintlich baugleich<br />
sind, gibt es kleine, aber wichtige Unterschiede.<br />
Das kann ein fehlendes CE-Zertifikat sein oder eine<br />
fehlende Konformitätserklärung, keine oder nur eingeschränkte<br />
Garantie sowie ein Wiederverkaufswert,<br />
der in der Regel gegen Null geht – es sei denn, Sie finden<br />
einen Käufer in der Region, für die das Gerät ursprünglich<br />
vorgesehen war.<br />
8. Keine Ersatzteile<br />
Die fehlende Versorgung mit Ersatzteilen ist nicht<br />
nur für Käufer von Grauimporten ein Problem, sondern<br />
immer dann, wenn Sie sich für ein Modell eines<br />
Herstellers entscheiden, der nicht oder nur in sehr geringem<br />
Umfang auf dem deutschen Markt vertreten<br />
ist. Entweder weil der Hersteller generell nicht mehr<br />
auf dem Markt ist, weil sich aus Europa zurückgezogen<br />
hat oder eine zentrale Ersatzteilversorgung nutzt.<br />
Klären Sie mit dem Verkäufer oder Hersteller daher<br />
schon vor dem Kauf, wie es auf lange Sicht mit den<br />
Ersatzteilen aussieht. Etwa ob diese noch produziert<br />
werden und wie lange Sie im Falle eines Defektes oder<br />
beim Ausfall eines Verschleißteils darauf voraussichtlich<br />
warten müssen.<br />
9. Risiken von gebrauchten Staplern<br />
nicht berücksichtigt<br />
Wenn Sie statt eines Neugerätes einen Gebrauchtstapler<br />
anschaffen, können Sie die Investitionssumme<br />
damit erheblich reduzieren. Allerdings sollten Sie sich<br />
den Stapler beim Gebrauchtkauf ganz genau ansehen<br />
und sich nicht nur auf die technischen Angaben des<br />
Verkäufers verlassen. Auf<br />
Staplerberater.de haben<br />
wir für Sie eine Vielzahl von Artikeln, Checklisten und<br />
Tipps für den Gebrauchtkauf veröffentlicht. Nutzen<br />
Sie diesen umfangreichen kostenlosen Informationsfundus,<br />
um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Denn<br />
selbst, wenn die Investitionssumme möglicherweise<br />
gering ist, sollten Sie die eventuellen Folgekosten<br />
(Verschrottung und Entsorgung, Leistungsausfall etc.)<br />
auf keinen Fall unterschätzen.<br />
10. Preise nicht verglichen<br />
Ob neu oder gebraucht: Bei Gabelstaplern gibt es<br />
schon allein aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen<br />
Hersteller und Modelle eine sehr breite Preisspanne.<br />
Und selbst für vergleichbare oder (bei Gebrauchtgeräten)<br />
sogar identische Modelle können erhebliche<br />
regionale Preisunterschiede bestehen. Vergleichen<br />
Sie daher in jedem Fall die Preise verschiedener Anbieter<br />
und nutzen Sie mehrere Portale für gebrauchte<br />
Stapler. Lassen Sie sich außerdem in jedem Fall immer<br />
ein Komplettangebot erstellen, das nicht nur den Anschaffungspreis<br />
des Staplers umfasst, sondern auch<br />
die Kosten für die Überführung, Ladeinfrastruktur<br />
und ggf. Wartungs- oder Serviceverträge. Ein guter<br />
Einstieg ist unser kostenloser Angebotsvergleich, bei<br />
dem Sie erfahrungsgemäß bis zu 30 Prozent sparen<br />
können. Einfach unser Online-Formular ausfüllen (dafür<br />
brauchen Sie nur wenige Minuten), und nach wenigen<br />
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Im Folgenden stellen wir einige<br />
Stapler vor<br />
Elektro-Vierradstapler<br />
der Spitzenklasse<br />
Der Intralogistik-Spezialist Jungheinrich setzt mit<br />
seiner neuen EFG 425-435 Baureihe Akzente im Markt<br />
der Elektro-Gegengewichtsstapler. Die Modelle, die<br />
kürzlich als "Best of the Best" mit dem Red Dot Design<br />
Award <strong>2024</strong> ausgezeichnet wurden, versprechen eine<br />
Symbiose aus Leistung, Ergonomie und Sicherheit.<br />
Entwickelt für den anspruchsvollen Einsatz in Industrie<br />
und Handel, decken die Stapler Tragfähigkeiten<br />
von 2.500 bis 3.500 kg ab. Mit Hubhöhen bis zu<br />
7.500 mm zielen sie auf Branchen wie die Getränkeindustrie<br />
oder den Baustoffhandel ab, wo der schnelle<br />
Umschlag schwerer Lasten gefragt ist.<br />
Ins Auge fällt das neu konzipierte Fahrerhaus. Eine<br />
schmale B-Säule kombiniert mit kompakten Hubmastprofilen<br />
und einem Streben freien Panoramadach<br />
verbessert die Rundumsicht deutlich – ein Sicherheitsplus<br />
im hektischen Lageralltag. Der Arbeitsplatz<br />
wurde ergonomisch optimiert, was sich unter ande-<br />
6 Trans Logistik News
em im niedrigen Einstieg, dem großzügigen Fußraum<br />
und einer schmalen Lenksäule niederschlägt.<br />
Unter der Haube arbeiten zwei geräuscharme<br />
Fahrmotoren, ergänzt durch einen Synchron-Reluktanz-Hubmotor.<br />
Auf Wunsch sind die Fahrzeuge mit<br />
Lithium-Ionen-Batterien erhältlich – für kürzere Ladezeiten,<br />
eine noch höhere Verfügbarkeit und die Möglichkeit<br />
einer dezentralen Ladestruktur im Lager.<br />
Jungheinrich bietet bei der neuen Baureihe vielfältige<br />
Sicherheitsoptionen: Neben einer serienmäßigen<br />
automatischen Feststellbremse können Kunden Assistenzsysteme<br />
wie die addedVIEW Rückfahrkamera<br />
oder die Zugangskontrolle accessCONTROL ordern.<br />
Mit der EFG 425-435 Serie wird Jungheinrich seine<br />
Position im Premiumsegment der Elektrostapler festigen.<br />
Smarte E-Performance<br />
für jeden Einsatz<br />
Clark präsentierte dieses Jahr erstmals auf der<br />
LogiMAT in Stuttgart die neue S-Series Electric der<br />
Öffentlichkeit. Mit den Elektro-Vierradstaplern SE25-<br />
35 mit Tragfähigkeiten von 2,5 bis 3, 5 Tonnen bringt<br />
Clark Europe die erste Elektrostaplergeneration ins<br />
Rennen, die sich wie ihre verbrennungsmotorischen<br />
Pendants durch die Attribute Smart Strong und Safe<br />
auszeichnet.<br />
Die Elektro-Gegengewichtsstapler SE25-35 halten<br />
mit ihrer sportlichen Leistung<br />
hohen Sicherheitsstandards und bester Ergonomie<br />
Logistikprozesse in Schwung<br />
wie sie die Industrie Distribution sowie die Nahrungsmittel-,<br />
Chemie- und Pharmaindustrie erfordern<br />
und das ohne schädliche Emissionen zu verursachen.<br />
Die Elektrostapler sind für eine hohe Umschlagleistung<br />
bei niedrigen Betriebskosten über den gesamten<br />
Lebenszyklus ausgelegt und damit eine weitere hocheffiziente<br />
und umweltfreundliche Alternative zu verbrennungsmotorisch<br />
betriebenen Staplern aus dem<br />
Hause Clark.<br />
Smart – Flexible Batterielösung mit zuverlässiger<br />
Performance<br />
Mit ihrem fortschrittlichen Smart-Display mit integrierter<br />
Rückfahrkamera aktiven Sicherheitssystemen<br />
und umfangreicher Zusatzausstattung ist die SE25-35<br />
Baureihe ideal für den intensiven Einsatz im Innen-<br />
und Außenbereich. Ein besonderes Highlight sind die<br />
neuen Hubmaste, die aufgrund der Doppelprimärzylinder<br />
eine exzellente Mastdurchsicht bieten. Neben<br />
einer servicefreundlichen und robusten Bauweise sind<br />
in die Konstruktion der Stapler viele clevere Ideen<br />
zur Verbesserung der Bedienung und Ergonomie eingeflossen<br />
wie zum Beispiel die in die Hydraulikhebel<br />
oder Minihebel integrierte intuitive Fahrtrichtungsumschaltung<br />
oder die elektrische Parkbremse, die ein<br />
unbeabsichtigtes Beschleunigen oder Zurückrollen<br />
des Fahrzeugs verhindert.<br />
Die S-Series Electric ist die erste Elektrostaplergeneration,<br />
die sich wie ihre verbrennungsmotorischen<br />
Pendants durch die Attribute Smart, Strong und Safe<br />
auszeichnet.<br />
Ein weiterer Clou: Betreiber haben bei sich ändernden<br />
Einsatzanforderungen die Möglichkeit ohne großen<br />
Zusatzaufwand die Energiequelle des Fahrzeugs<br />
zu wechseln und die Software entsprechend anzupassen.<br />
Der Betreiber kann die Stapler sowohl mit<br />
der klassischen Blei-Säure-Batterie betreiben als auch<br />
bei Bedarf auf die hoch performante Clark Lithium-<br />
Ionen-Technologie umstellen, die sich insbesondere<br />
im Mehrschichteinsatz bewährt. Durch diese smarte<br />
Batterielösung sind die Elektrostapler für nahezu alle<br />
Einsatzspektren prädestiniert. (cb)<br />
Trans Logistik News<br />
7
Technik<br />
Wichtige Batterietipps<br />
für Nutzfahrzeuge<br />
Im folgenden Artikel gibt Banner Batterien<br />
wichtige Tipps für ein langes Batterieleben.<br />
Durch beispielsweise viele Kurzstreckenfahrten<br />
im Verteilerverkehr, häufige Kaltstarts bei kalten<br />
Temperaturen im Winter oder Standheizung<br />
nimmt das Energielevel der Batterie immer weiter<br />
ab. Empfehlenswert wäre daher spätestens mit<br />
dem Reifenwechsel im Herbst eine Nachladung der<br />
Batterie.<br />
Im Vergleich zur Autobatterie entlädt sich die<br />
Lkw-Batterie grundsätzlich wesentlich häufiger. Aus<br />
diesem Grund gilt es unbedingt darauf zu achten, die<br />
Batterien ca. alle 3 Wochen extern aufzuladen. Wenn<br />
das vergessen wird, kann sich das negativ bemerkbar<br />
machen, dass die Ruhespannung beispielsweise bei<br />
einem 24-V-Bordnetz, in dem zwei <strong>12</strong>-V-Batterien in<br />
Serie (= Reihe) verschaltet sind, von 25,44 V auf 24,6 V<br />
oder sogar darunter fallen.<br />
Die Buffalo Bull AGM Batterie von Banner Batterien:<br />
Power für höchsten Energiebedarf.<br />
Für ein langes Batterieleben<br />
Die folgenden Punkte sollten beherzigt werden<br />
für ein langes Batterieleben:<br />
Erstens: Der Elektrolytstand sollte vor dem Laden<br />
gecheckt werden. Falls erforderlich, sollte die Batterie<br />
mit entsalztem oder destilliertem Wasser bis zur Säurestandsmarke<br />
bzw. 15 mm über die Plattenoberkante<br />
aufgefüllt werden. Die Verschraubungen der Batterie<br />
müssen während der Ladung nicht geöffnet bleiben;<br />
am besten ist es, diese wieder zu schließen. Achtung:<br />
AGM-Batterien dürfen nicht geöffnet werden. Eine<br />
Säuredichtemessung bzw. ein Nachfüllen von destilliertem<br />
Wasser ist nicht möglich bzw. nicht nötig.<br />
Zweitens: Inaktive Batterien entladen sich. Dabei<br />
lagert sich Bleisulfat an den Bleiplatten ab und behindert<br />
den Stromfluss. Die Batteriekapazität und die<br />
Kaltstartleistung sinken. Ladegeräte wie der Banner<br />
Accucharger 10A/24V oder der Accucharger PRO 25A<br />
halten die Batterie aktiv und verhindern Sulfatierung.<br />
Drittens: Der Ladezustand der Batterie sollte nicht<br />
außer Acht gelassen werden. Das Display informiert<br />
über den aktuellen Stromverbrauch und alarmiert den<br />
Fahrer bei einem zu niedrigen Ladezustand. So ist ein<br />
Fern-Lkw meist nicht nur Transportmittel,<br />
er ist vielmehr des Truckers<br />
Arbeitsplatz und sein Zuhause für<br />
oftmals fünf Tage die Woche.<br />
Viertens: Ein Temperaturrückgang<br />
von beispielsweise +20 auf -18<br />
Grad Celsius verringert die Batteriekapazität<br />
in Ah um rund die Hälfte.<br />
Daher sollte nicht nur der Batterieladezustand<br />
beachtet werden, sondern<br />
auch mit Zusatzverbrauchern, gerade<br />
wenn das Fahrzeug nicht im Betrieb<br />
ist, maßvoll umgegangen werden.<br />
Fünftens: Elektrische Verbraucher<br />
abschalten, wenn diese nicht benutzt werden.<br />
So wird bei abgeschaltetem Motor ausschließlich Batteriestrom<br />
für Kühlschrank, Tablets, Computer oder<br />
Audiosysteme verbraucht.<br />
Sechstens: Werden die Funktionen des Fahrerhauses<br />
nicht verwendet, sollte der Parkmodus aktiviert<br />
werden; werden diese genutzt, dann heißt es so lange<br />
in den Wohnmodus zu wechseln, wie sie gebraucht<br />
8 Trans Logistik News
werden, und danach in den Parkmodus<br />
zu wechseln. Im Zubehörmodus<br />
stehen weitere Fahrerhausfunktionen<br />
zur Verfügung. Auch hier gilt,<br />
diesen Modus nur für begrenzte Zeit<br />
zu nutzen, damit die Batterieenergie<br />
nicht komplett verbraucht wird. (cb)<br />
MOLL EFB Super Heavy Duty<br />
Kraftpaket für Nutzfahrzeuge<br />
Die MOLL EFB Super Heavy Duty ist die erste<br />
Wahl für anspruchsvolle Anwendungen in LKWs, Bau-<br />
und Landmaschinen. Diese innovative Batterie vereint<br />
modernste Technologien mit über 75 Jahren Erfahrung<br />
in der Batterieentwicklung und -fertigung.<br />
Dank spezieller Legierungen, verbesserter Aktivmassen<br />
und moderner Fertigungsmethoden bietet die<br />
EFB Super Heavy Duty eine einzigartige Kombination<br />
aus Leistung, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Das<br />
positive Gitter aus einer speziellen Blei-Calcium-Zinn-<br />
Silber-Legierung in MegaGrid-Technologie sorgt für<br />
außergewöhnlich hohe Korrosionsbeständigkeit und<br />
reduziert den Wasserverbrauch erheblich. Dies führt<br />
zu einer massiv gesteigerten Lebensdauer, besonders<br />
in heißen Umgebungen.<br />
Die Nano-Carbon-Technologie ermöglicht eine<br />
superschnelle Ladefähigkeit, während spezielle Separatoren,<br />
optimiertes Zelldesign und verbesserte<br />
Aktivmassen für eine herausragende Zyklenfestigkeit<br />
sorgen.<br />
Ob als Starterbatterie oder Versorgungsbatterie<br />
im LKW-Bordnetz, in Baumaschinen oder anderen<br />
Spezialfahrzeugen - die MOLL EFB Super Heavy Duty<br />
meistert dank ihrer robusten Bauweise jede Herausforderung<br />
unter härtesten Bedingungen.<br />
Weitere Vorteile<br />
Weitere Vorteile sind die hohe Rüttelfestigkeit,<br />
exzellente thermische Belastbarkeit und hervorragende<br />
Kaltstartleistung. Die Batterie ist wartungsfrei, zu<br />
über 99 % recycelbar und wird in Deutschland gefertigt.<br />
Mit der EFB Super Heavy Duty unterstreicht MOLL<br />
einmal mehr seinen Ruf als<br />
Innovationstreiber in der Batteriebranche. MOLL<br />
liefert seit Jahrzehnten Premium-Batterien in der<br />
Erstausrüstung für führende Automobil- und Nutzfahrzeughersteller.<br />
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Platooning beim Lkw-Verkehr<br />
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Was ist Platooning? Platooning ist vermutlich<br />
nicht jedem ein Begriff und noch<br />
Zukunftsmusik auf deutschen Straßen.<br />
Seit einigen Jahren werden jedoch bereits Tests durchgeführt.<br />
Es handelt sich um ein Steuersystem welches<br />
die Vernetzung von Lkws miteinander ermöglicht.<br />
Dies kann helfen die Verkehrssicherheit zu erhöhen<br />
und Auffahrunfälle innerhalb von Kolonnen mit geringem<br />
Fahrzeugabstand auszuschließen. Wir erklären<br />
Ihnen im Folgenden worum es sich bei Platooning genau<br />
handelt und welche Chancen und Risiken von der<br />
„elektronischen Deichsel“ zu erwarten sind. Platooning<br />
wird im Deutschen auch elektronische oder digitale<br />
Deichsel genannt. Dabei werden zwei oder mehr<br />
Fahrzeuge digital miteinander vernetzt. Die Methodik<br />
soll besonders im Güterverkehr Vorteile mit sich bringen.<br />
Automatisierte Längsoder<br />
Querführung<br />
Das vordere Fahrzeug wird ganz klassisch gesteuert.<br />
Die in der Kolonne folgenden Lkws sind digital<br />
miteinander gekoppelt. Dies erfolgt durch eine automatisierte<br />
Längs- oder Querführung. Wurde Platooning<br />
aktiviert, müssen die vernetzten Fahrzeuge nicht<br />
aktiv von einer Person gesteuert werden. Das Gesetz<br />
schreibt lediglich Überwachungstätigkeiten vor. Langfristig<br />
ist angedacht, den Betrieb der Folgefahrzeuge<br />
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komplett führerlos zu gestalten.<br />
Hinweis: Bei Platooning wird die Senkung des<br />
Kraftstoffverbrauchs primär ins Auge gefasst. Lassen<br />
sich die Folgeabstände auf 20 Meter minimieren, sorgt<br />
der Windschatteneffekt für weniger Benzinverbrauch.<br />
Wie funktioniert Platooning<br />
in der Praxis?<br />
Sind Lkw auf der Autobahn unterwegs, ist ein Mindestabstand<br />
von 50 Metern vorgeschrieben sofern die<br />
Geschwindigkeit bei 50 Kilometer pro Stunde und darüber<br />
liegt. Geringere Abstände würden die Sicherheit<br />
massiv gefährden. Würde das erste Fahrzeug abrupt<br />
bremsen müssen bliebe den Folgefahrzeugen nicht genügend<br />
Zeit um ebenfalls zeitnah zum Stehen zu kommen.<br />
Wenn nicht der Mensch selbst bremst, sondern<br />
ein Computersystem die Arbeit übernimmt und den<br />
Bremsvorgang exakt im selben Moment vollzieht, wie<br />
der Vordermann, bestände keine akute Gefahr, wenn<br />
Lkws mit geringerem Abstand zueinander unterwegs<br />
wären.<br />
Platooning verfolgt eben dieses Ziel. Der Begriff ist<br />
eine Ableitung vom englischen „platoon“, was einen<br />
militärischen Zug beschreibt. In der Praxis gibt das<br />
Vorderfahrzeug die Richtung vor und alle mittels des<br />
Steuersystems vernetzten Fahrzeuge führen ohne<br />
menschliches Zutun exakt die gleichen Fahrmanöver<br />
wie der Vordermann aus. Da permanent die Daten<br />
zwischen den Fahrzeugen ausgetauscht werden,<br />
kann die Reaktion in Echtzeit erfolgen und es besteht<br />
keine verzögerte Reaktionszeit, wie dies bei<br />
einem manuell gesteuerten Lkw zwangsläufig der<br />
Fall wäre.<br />
Hinweis: Platooning macht es möglich, dass<br />
Lkws bis zu einem Abstand von 15 Metern zuein-<br />
10 Trans Logistik News
ander fahren können, ohne dass eine erhöhte Gefahr<br />
für einen Auffahrunfall durch plötzliche Bremsmanöver<br />
besteht.<br />
Welche Vorteile bietet<br />
Platooning?<br />
Die Vorteile von Platooning scheinen aktuell noch<br />
keine serienmäßige Einführung des Systems zu rechtfertigen.<br />
Grundsätzlich sind sich Experten der Vorzüge<br />
bewusst und es dürfte in naher Zukunft auch möglich<br />
werden, dass Pkws derartige Kolonnen bilden und<br />
zu einer Art Zugwaggons werden.<br />
Folgende Vorteile verspricht<br />
Platooning:<br />
Da Lkw-Kolonnen in einem engeren Abstand zueinander<br />
fahren, nehmen sie auf Autobahnen weniger<br />
Platz in Anspruch. Dadurch können andere Fahrzeuge<br />
einfacher an Lkw-Kolonnen vorbeiziehen. Lediglich<br />
das vordere Fahrzeug wird beim Platooning klassisch<br />
gesteuert. Da die übrigen Lkws fahrerlos unterwegs<br />
sind, könnte Platooning langfristig Personalmängel<br />
ausgleichen helfen. Über Computer vernetzte Fahrzeuge<br />
bremsen viel schneller ab, als dies den Fahrern<br />
möglich wäre. Die Gefahr von Auffahrunfällen in Kolonnen<br />
sinkt deutlich. Da die Fahrzeuge sich durch<br />
den geringen Abstand gegenseitig in den Windschatten<br />
nehmen, verringert sich der Luftwiderstand, was<br />
sich letztlich im geringeren Spritverbrauch bemerkbar<br />
macht.<br />
Hinweis: Die mögliche Senkung des Kraftstoffverbrauchs<br />
stellt das Hauptargument für die Umsetzung<br />
von Platooning dar. Gleichzeitig wird dieser Faktor aktuell<br />
zum Hemmschuh, da bereits durchgeführte<br />
Tests eher hinter den an das System diesbezüglich<br />
gestellten Erwartungen zurückbleiben.<br />
waren Lkw-Gespanne von Volvo, MAN, Daimler, Iveco<br />
und Scania beteiligt.<br />
Beim Platooning kommt es nicht nur auf die Technik<br />
selbst an. Auch an die Kraftfahrer werden neue<br />
Anforderungen gestellt. Der Fahrer des vorderen Lkw<br />
besitzt eine hohe Verantwortung. Die übrigen Fahrer<br />
fungieren lediglich als Überwacher des Geschehens.<br />
Dabei handelt es sich um eine eintönige und ermüdende<br />
Tätigkeit.<br />
Mehrere Forschungsprojekte befassen sich aktuell<br />
mit der Praxistauglichkeit von Platooning. Es gilt dabei,<br />
Herausforderungen in technischer, ökonomischer<br />
und praktischer Hinsicht zu meistern. Die Lkw-Hersteller<br />
sind mit Ansätzen zur Umsetzung von Platooning<br />
individuell befasst. Standardisierte Vorgehensweisen<br />
gibt es bislang nicht.<br />
Wird Platooning in Deutschland<br />
bereits umgesetzt?<br />
Platooning ist wie weitere Formen autonomer<br />
Fortbewegung noch nicht kommerziell in Betrieb. Die<br />
Technik wird jedoch allgemein als vielversprechend<br />
und zukunftsträchtig angesehen. Laut einer Studie<br />
des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik<br />
vom Sommer 2020 hat die Technologie gute Chancen,<br />
in naher Zukunft kommerziell eingeführt zu werden.<br />
Es wird aber davon ausgegangen, dass noch einige<br />
Zeit vergehen wird, bis die gesetzlichen Grundlagen<br />
für das autonome Fahren in Deutschland geschaffen<br />
sind und Platooning zum Alltag auf unseren Straßen<br />
wird. Hierzu wären beispielsweise Änderungen von<br />
Straßenverkehrsordnung und Straßenverkehrsgesetz<br />
notwendig.<br />
(bussgeldkatalog.org)<br />
Was muss bei Platooning<br />
beachtet werden?<br />
Platooning ist bereits seit mehreren Jahren<br />
im Gespräch. Es wird fortwährend an einer<br />
ausgefeilten Sensorik und einem Zusammenspiel<br />
von Kameras und Algorithmen gearbeitet.<br />
Schon im Jahre 2016 war Platooning im Rahmen<br />
der „European Truck Platooning Challenge“ im<br />
Gespräch. An einer Sternfahrt nach Rotterdam<br />
Trans Logistik News<br />
11
Riesenwasserrutsche mit Wassertanks zur<br />
Stabilisierung beim Stadtfest „100 Jahre Stadtrecht“<br />
in Großröhrsdorf. Foto: SHZ GmbH<br />
Spezial-Zurrgurte für Riesenwasserrutsche:<br />
SHZ überzeugt mit Entwicklungskompetenz<br />
und Schnelligkeit<br />
Um kürzlich die Stabilität einer Riesenwasserrutsche<br />
beim Stadtfest „100 Jahre Stadtrecht“<br />
in Großröhrsdorf sicherzustellen,<br />
entwickelte die Sächsische Hebe- und Zurrtechnik<br />
GmbH (SHZ) innerhalb kürzester Zeit Spezial-Zurrgurte.<br />
Die Gurte dienten der Befestigung von 35 großvolumigen<br />
Wassertanks, die am Fuße der Rutsche<br />
platziert wurden, um ein Verrutschen zu verhindern.<br />
Das Besondere an dem Projekt war die schnelle und<br />
passgenaue Konzeption der neuen Gurte: bereits zwei<br />
Tage nach Kundenanfrage legte das Entwicklerteam<br />
der SHZ einen maßgeschneiderten Entwurf vor. In nur<br />
vier Tagen wurden die ersten Gurte produziert. Nach<br />
erfolgreichem Probeaufbau der Riesenwasserrutsche<br />
wurden weitere 70 Spezial-Zurrgurte ausgeliefert. Diese<br />
kurzen Entwicklungs- und Produktionszeiten sind<br />
eine Stärke der SHZ, die im Gegensatz zu vielen anderen<br />
Anbietern von Hebe- und Zurrtechnik, bis heute in<br />
Deutschland, am Standort Großröhrsdorf, produziert<br />
und über eine eigene Entwicklungsabteilung verfügt.<br />
Ausgangssituation, Projektidee<br />
und Partner<br />
Für das Stadtfest „100 Jahre Stadtrecht Großröhrsdorf“<br />
plante die ortsansässige pro event solutions<br />
GmbH den Aufbau einer aufblasbaren Riesenwasserrutsche<br />
mit einer Höhe von acht Metern. Das Besondere<br />
an der Rutsche ist ihr Baubuch, das eine Aufstellung<br />
gemäß der Richtlinie „Fliegende Bauten“ ermöglicht<br />
<strong>12</strong> Trans Logistik News
und ihr damit ein Alleinstellungsmerkmal verleiht. Besonders<br />
wichtig hierbei ist, dass der Aufbau und die Sicherung<br />
der Rutsche einfach und auch von ungeschultem<br />
Personal problemlos umgesetzt werden können.<br />
Um den sicheren Betrieb der Rutsche während des<br />
Stadtfests zu gewährleisten, wurde ein Konzept zur<br />
Stabilisierung erarbeitet: 35 Wassertanks mit einem<br />
Volumen von 180 bis 300 Litern sollten mithilfe von<br />
speziellen Zurrgurten am Fuß der Rutsche befestigt<br />
werden, um ein Verrutschen zu verhindern. Der Gewerbeverein<br />
Großröhrsdorf stellte den Kontakt zur<br />
ebenfalls lokal ansässigen SHZ GmbH her, die als Spezialist<br />
für Hebe- und Zurrtechnik, maßgeschneiderte<br />
Zurrgurte für dieses Projekt entwickelte und produzierte.<br />
Praxisnahe Entwicklung und<br />
Qualitätssicherung über<br />
Normanforderungen<br />
Innerhalb von nur zwei Tagen entwickelten die Experten<br />
des SHZ-Teams Spezialgurte, die exakt auf die<br />
Anforderungen des Projekts abgestimmt waren. „Die<br />
schnelle und praxisnahe Herangehensweise des SHZ-<br />
Teams hat uns sehr beeindruckt. Der erste Entwurf<br />
war bereits so präzise, dass wir nach nur einer kleinen<br />
Anpassung die Produktion freigeben konnten“, erklärt<br />
Enrico Dreßler, Geschäftsführer der pro event solutions<br />
GmbH.<br />
Zurrgurte von SHZ stehen für höchste Qualität<br />
made in Germany. Alle SHZ-Produkte durchlaufen einen<br />
intensiven Qualitätssicherungsprozess, bevor sie<br />
das Werk verlassen. Sie werden im hauseigenen Prüflabor<br />
regelmäßig nach den SHZ-Prüfrichtlinien getestet.<br />
Diese Prüfrichtlinien, die sich das Unternehmen<br />
selbst auferlegt hat, übersteigen deutlich das vorgeschriebene<br />
Niveau der gültigen ENNormen.<br />
„Wir legen größten Wert auf eine hohe Qualität unserer<br />
Produkte, damit unsere Kunden sicher arbeiten<br />
können. Dafür steht auch unser SHZ-Claim „Großes<br />
bewegen. Mit Sicherheit“, betont Matthias Böhme,<br />
Geschäftsführer der SHZ GmbH.<br />
Produktion und Lieferung<br />
in Rekordzeit<br />
Die Herstellung der Gurte erfolgte in Rekordzeit –<br />
innerhalb einer Woche. Beim anschließenden Probeaufbau<br />
wurden die Spezialgurte umfassend getestet:<br />
Jeder Wassertank wurde oben und unten mit zwei Haltegurten<br />
fixiert, um eine optimale Positionierung des<br />
Umreifungsgurtes zu gewährleisten, der über Ringe<br />
mit der Rutsche verbunden war, um Stabilität sicherzustellen.<br />
Ein besonderes Merkmal der Lösung war der Schutz<br />
der Wassertanks: Unter jeder Gurt-Ratsche wurden<br />
spezielle Stoffunterlagen vernäht, um die Wände der<br />
Tanks zu schonen. Zudem sorgte SHZ für farbliche<br />
Unterscheidungen der verschiedenen Gurttypen (Haltegurte<br />
und Umreifungsgurte), was den Aufbau für die<br />
Helfer deutlich erleichterte.<br />
Als sich beim Probeaufbau herausstellte, dass noch<br />
zusätzliche Gurte benötigt wurden, reagierte SHZ erneut<br />
schnell: Innerhalb von nur vier Tagen lieferte das<br />
Unternehmen weitere 70 Spezialgurte aus, sodass das<br />
Projekt termingerecht abgeschlossen werden konnte.<br />
Sicherer Aufbau der Riesenrutsche<br />
– weitere Projekte in Aussicht<br />
Der Aufbau der Riesenwasserrutsche und deren Sicherung<br />
gegen Verrutschen funktionierte problemlos.<br />
Bei dem Projekt konnte die SHZ GmbH ihre Stärken<br />
in der Entwicklung und Produktion individueller Zurrgurte<br />
unter Beweis stellen. Insbesondere die schnelle<br />
und praxisnahe Lösungsfindung, wurde von der pro<br />
event solutions GmbH sehr geschätzt. Für zukünftige<br />
Projekte besteht bereits Interesse an weiteren<br />
Produkten und Lösungen von SHZ. Die Überlegungen<br />
reichen von einer Vervielfachung des Prototyps der<br />
Riesenwasserrutsche bis hin zu einer Weiterentwicklung,<br />
um die bereits hohen Standards noch weiter zu<br />
optimieren.<br />
„Wir sind stolz darauf, dieses spannende Projekt<br />
für die pro event solutions GmbH an unserem Standort<br />
in Großröhrsdorf erfolgreich umgesetzt zu haben.<br />
Dank unserer langjährigen Expertise und der Fertigung<br />
in Deutschland sind wir in der Lage, flexibel auf spezifische<br />
Kundenanforderungen zu reagieren. Innerhalb<br />
kürzester Zeit können wir innovative Lösungen für<br />
Spezialanwendungen entwickeln und auch produzieren.<br />
Damit heben wir uns von vielen Anbietern von<br />
Hebe- und Zurrtechnik ab, deren Produkte häufig aus<br />
dem Ausland stammen, was längere Lieferzeiten zur<br />
Folge hat und die Flexibilität einschränkt – insbesondere<br />
bei kleineren Stückzahlen“, erläutert Matthias<br />
Böhme. (cb)<br />
Trans Logistik News<br />
13
Neuer GUINNESS WORLD RECORD von Webfleet mit einem Elektroauto<br />
916,74 Kilometer Fahrt mit einer<br />
einzigen Ladung<br />
Webfleet, einer der weltweit führenden Anbieter<br />
von Flottenmanagementlösungen, hat einen neuen<br />
GUINNESS WORLD RECORD aufgestellt. Mit 916,74<br />
Kilometern oder 569,64 Meilen absolvierte Webfleet<br />
die bisher längste Fahrt mit einem Elektroauto mit<br />
einer einzigen Ladung. Die Strecke wurde von zwei<br />
von Webfleet gesponserten britischen Fahrern – Kevin<br />
Booker und Sam Clarke – mit einem Ford Mustang<br />
Mach-E SUV zurückgelegt. Das Fahrzeug war mit Bridgestone-Reifen<br />
ausgestattet. Booker und Clarke halten<br />
beide schon Rekorde für das Fahren mit Elektrofahrzeugen.<br />
Booker stellte bislang fünf, Clarke zwei<br />
GUINNESS WORLD RECORDS auf. Mit unabhängig<br />
geprüften Daten aus Positionen, Videoaufnahmen, Kilometer-<br />
und Akkuständen wurde die Fahrt von Webfleet<br />
genauestens dokumentiert. Sie dauerte 24 Stunden<br />
und fand auf Straßen in Großbritannien sowohl in<br />
städtischem als auch auf ländlichem Gebiet statt, um<br />
reale Fahrbedingungen zu simulieren.<br />
Durchschnittlich 6,25 Meilen pro<br />
Kilowattstunde (kWh)<br />
Ausgestattet mit Bridgestone-Reifen mit einer<br />
hervorragenden Laufleistung und einem geringen<br />
Rollwiderstand, mit einer 91-kWh-Batterie und einer<br />
WLTP-Reichweite von 373 Meilen übertraf der Mach-E<br />
Premium Extended Range SUV RWD-Pkw mit 18-Zoll-<br />
Rädern, der für die Tour aufgrund seiner modernen<br />
Akkutechnologie und seines Fahrkomforts ausgewählt<br />
wurde, die Erwartungen und erreichte auf öffentlichen<br />
Straßen in Norfolk, Lincolnshire, Yorkshire,<br />
Nottinghamshire, Leicestershire und Cambridgeshire<br />
einen Durchschnitt von 6,25 Meilen pro Kilowattstunde<br />
(kWh). „Dieser GUINNESS WORLD RECORD ist<br />
ein weiterer Meilenstein auf dem Weg hin zur Elektrifizierung<br />
des Straßenverkehrs und macht deutlich,<br />
welches Potenzial Elektrofahrzeuge haben, wenn sie<br />
durch innovative Reifen und moderne Flottenmanagementtechnologie<br />
unterstützt werden“, sagt Wolfgang<br />
Schmid, Webfleet Head of Central Region. „Diese Leistung<br />
hat eindrucksvoll gezeigt, was Elektrofahrzeuge<br />
erreichen können. Dabei ist es unglaublich zu sehen,<br />
wie weit wir mit der Technologie und der Effizienz von<br />
Elektrofahrzeugen gekommen sind. Die Effizienz des<br />
Fahrzeugs und die Unterstützung durch Webfleet haben<br />
das möglich gemacht. Wir hoffen, dass dieser Rekord<br />
aufzeigt, wie viel Fahrleistung mit einer Akkuladung<br />
erbracht werden kann, und mehr Menschen dazu<br />
inspiriert, Elektrofahrzeuge für ihre täglichen Fahrten<br />
in Betracht zu ziehen.“ (cb)<br />
14 Trans Logistik News
Marktübersicht Alternative Antriebe<br />
In den Fokus von Flottenbesitzern und<br />
-betreibern gerückt<br />
Trucks mit alternativem Antrieb haben<br />
in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung<br />
gewonnen. Alternative Antriebsformen<br />
sind zunehmend in den Fokus von Flottenbesitzern<br />
und -betreibern gerückt. Der Diesel wird<br />
zum Auslaufmodell. Die folgende Marktübersicht<br />
beschäftigt sich mit dem Thema „Alternative Antriebe“.<br />
(cb)<br />
Trailer Dynamics GmbH<br />
Kurze Unternehmensbeschreibung: Der Technologie<br />
Innovator Trailer Dynamics bietet ein umfassendes<br />
und bisher einzigartiges Lösungskonzept für<br />
die Dekarbonisierung und Effizienzsteigerungen des<br />
Langstrecken Schwerlast-Güterverkehrs durch die<br />
Einrichtung eines zusätzlichen batterieelektrischen<br />
Antriebsstrangs im Trailer. Der eTrailer wird herstellerunabhängig<br />
in Echtzeitsteuerung mit der Sattelzugmaschine<br />
synchronisiert, unterstützt den Primärantrieb<br />
der Diesel Sattelzugmaschine und ermöglicht<br />
dadurch signifikante Diesel-Verbrauchs- und CO 2<br />
-Reduktion,<br />
je nach Topografie und Nutzlastsituation<br />
von durchschnittlich 40%. Der eTrailer erzielt signifikante<br />
Verbrauchsreduktion in Kombination mit der<br />
Diesel-Sattelzug Bestandsflotte, ermöglicht aber auch<br />
in Kombination mit einer batterieelektrischen Sattelzugmaschine<br />
deutliche Reichweitenerhöhung. Die<br />
Serienreife des Trailer Dynamics eTrailer ist für Ende<br />
2025 geplant.<br />
Beliebtester alternativer Antrieb: Elektrifizierung<br />
Kurzbeschreibung des beliebtesten alternativen<br />
Antriebes: Unterstützender Antrieb durch eMotoren<br />
deren Energie durch Traktionsbatterien bereit gestellt<br />
wird. Der Antriebsstrang wird funktional sicher<br />
in Echtzeit unabhängig von der Zugmaschine<br />
gesteuert.<br />
Neuheiten/Pläne für 2025: Start der Vorserie in<br />
der zweiten Jahreshälfte 2025.<br />
Homepage: https://www.traierdynamics.de<br />
Aral Fleet Solutions |<br />
Aral – ein bp Unternehmen<br />
Kurze Unternehmensbeschreibung: Das größte<br />
Netz unter den Anbietern mit eigenen Tankstellen, Zugang<br />
zu ultraschnellen Ladeangeboten auch für Lkw,<br />
spezielle Stationen für große Fahrzeugklassen und exklusiv<br />
PAYBACK Punkte sammeln: Aral Fleet Solutions<br />
ist in allen Bereichen erste Wahl.<br />
Aktuell gibt es noch einen weiteren Grund, sich für<br />
die Tank- und Ladekarten zu entscheiden, denn bei<br />
einer Tankung ab 200 Litern Kraftstoff gibt es einen<br />
Gutschein für einen kostenlosen Kaffee nach Wahl an<br />
allen teilnehmenden Tankstellen mit Aral Lkw-Diesel.<br />
Neben dem Gratis-Kaffee spricht auch das große<br />
Akzeptanznetz für Aral. Demnächst ergänzen die<br />
Trans Logistik News<br />
15
Tankstellen von AVIA das Angebot und dann können<br />
die Tankkarten von Aral allein in Deutschland an rund<br />
6.000 Stationen eingesetzt werden, in Europa sind es<br />
über 30.000.<br />
Darüber hinaus trägt Aral Fleet Solutions auch zur<br />
Senkung der Flottenemissionen bei. Ein zentrales Projekt<br />
ist die Elektrifizierung. An inzwischen rund 25<br />
Standorten mit 300 kW-Ladestationen können E-Lkw<br />
in 45 Minuten grünen Strom für eine Reichweite von<br />
bis zu 200 Kilometern beziehen.<br />
Aral prüft alle Optionen zur Einführung neuer Kraftstoffe,<br />
die der Gesetzgeber der Branche gibt, sehr<br />
sorgfältig. Deshalb führt Aral den neuen Kraftstoff<br />
Aral HVO für den Schwerlastverkehr an ca. 40 Standorten<br />
in Deutschland bis zum Jahresende ein.<br />
Beliebtester alternativer Antrieb und Kurzbeschreibung:<br />
Immer mehr Unternehmen treiben auch<br />
in großen Fahrzeugklassen die Elektrifizierung voran.<br />
Das Ladeangebot mit inzwischen rund 25 Aral pulse Ladestandorten<br />
speziell für Lkw und Busse wird immer<br />
stärker genutzt. Ein perfektes „Match“ für zukunftsfähige<br />
Mobilität ergibt sich aus den Ladepunkten von<br />
Aral pulse und den Lade- und Tankkarten von Aral<br />
Fleet Solutions. Für Gewerbekunden bietet Aral Fuel<br />
& Charge den Zugriff auf 99 Prozent aller öffentlich<br />
zugänglichen Ladepunkte und 6.000 Tankstellen in<br />
Deutschland. In Europa liegt die Quote bei den Ladepunkten<br />
bei 80 Prozent und das Tankstellennetz umfasst<br />
über 30.000 Stationen. Mit der Aral Fuel & Charge<br />
Tank- und Ladekarte kann somit die ganze Flotte jederzeit<br />
mit Energie versorgt werden. Zudem sinkt der<br />
administrative Aufwand: Die Energiekosten – egal ob<br />
getankter Kraftstoff oder geladener Strom – werden<br />
auf nur einer Rechnung ausgewiesen.<br />
Darüber hinaus bieten auch die ersten Aral Tankstellen<br />
den neuen Kraftstoff Aral HVO an. Mit dem auf<br />
hydriertem Pflanzenöl basierenden Aral HVO für Lkw<br />
können mindestens 85 Prozent der CO 2<br />
-Emissionen im<br />
Vergleich zu konventionellem Diesel eingespart werden.<br />
Neuheiten/Pläne für 2025: Bis zum Ende des Jahres<br />
<strong>2024</strong> wird das Tankstellenangebot rund um Aral<br />
HVO deutlich ausgeweitet. Derzeit wird die Erweiterung<br />
des Tankstellenetzes auf rund 40 Standorte geplant.<br />
Auch im kommenden Jahr soll ein weiterer Ausbau<br />
stattfinden.<br />
Das Ladenetz für Lkw und Busse wird ebenfalls<br />
erweitert. Zu den bisher eröffneten rund 25 Standorten<br />
mit einem speziellen Ladeangebot für Busse<br />
und Lkw werden weitere Standorte das Ladenetz ergänzen.<br />
Zu den aktuellen Schwerpunkten gehören dabei<br />
sogenannte GigahubsTM wie demnächst in Mönchengladbach<br />
und im Jahr 2025 unter anderem auch<br />
in Bochum-Wattenscheid. An den Standorten sorgen<br />
Shopkonzepte oder ein gastronomisches Angebot und<br />
eine Überdachung dafür, dass auch bei schlechtem<br />
Wetter die Ladestopps optimal und bequem genutzt<br />
werden können. Ultraschnell ist dort auch die Ladegeschwindigkeit:<br />
An den GigahubsTM können E-Fahrzeuge<br />
mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW bei entsprechender<br />
Fahrzeugtechnik innerhalb von nur zehn<br />
Minuten eine Reichweite von rund 300 Kilometern<br />
nachladen. Somit weitet Aral pulse das Ladeangebot<br />
sowohl an Tankstellen als auch an anderen verkehrstechnischen<br />
Knotenpunkten deutlich aus.<br />
Homepage: https://www.aral.de/fleet<br />
Wilhelm Hoyer B.V. & Co. KG<br />
Kurze Unternehmensbeschreibung: Hoyer, das<br />
deutsche Familienunternehmen mit 100-jähriger Tradition<br />
und rund 2.500 Mitarbeitenden, plant ambitionierte<br />
Schritte im Bereich Nachhaltigkeit. Das Unternehmen<br />
strebt eine klare Ausrichtung auf Wärme und<br />
Mobilität der Zukunft und innovative Lösungen an,<br />
indem es von traditionellen Brennstoffen bis zu erneuerbaren<br />
Energien ein breites Portfolio abdeckt.<br />
Investitionen in zukunftsweisende Technologien sollen<br />
einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der<br />
Energiebranche leisten.<br />
Beliebtester alternativer Antrieb: Nach<br />
der erfolgreichen Einführung von HVO 100, einem<br />
umweltfreundlichen Diesel-Ersatz, fokussiert<br />
sich Hoyer nun verstärkt auf die Elektromobilität.<br />
Durch die vollständige Übernahme der<br />
Powertrust GmbH hat das Unternehmen seine Position<br />
im Bereich erneuerbare Energien und Ladeinfra-<br />
16 Trans Logistik News
struktur ausgebaut.<br />
Kurzbeschreibung des beliebtesten alternativen<br />
Antriebes: Hoyer bietet mit Powertrust umfassende<br />
Lösungen im Bereich Elektromobilität und nachhaltiger<br />
Energieversorgung für Unternehmen und Fuhrparks.<br />
Im Angebot sind fest installierte sowie mobile<br />
Ladestationen, die an die jeweiligen Anforderungen<br />
angepasst sind. Die Ladeleistung wird dabei optimal<br />
gesteuert: Schnellladen erfolgt an Ladestationen, die<br />
den Wechselstrom in Gleichstrom umwandeln und<br />
den Ladevorgang in Minuten statt Stunden abschließen.<br />
Für größere Fahrzeugflotten wird<br />
eine intelligente Verknüpfung der Ladetechnik<br />
gewährleistet, die eine optimale Ladekurve für<br />
die Batterien sichert. Mit dynamischem Lademanagement<br />
wird die Energieabgabe flexibel auf<br />
die Bedürfnisse der Fahrzeuge abgestimmt.<br />
Neuheiten/Pläne für 2025: Für 2025 plant<br />
Hoyer, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge<br />
deutschlandweit weiter auszubauen. Ein<br />
zentrales Vorhaben ist die Elektrifizierung aller<br />
Hoyer Tankstellen-Standorte mit modernster<br />
Ladeinfrastruktur. Der Fokus liegt hierbei insbesondere<br />
auf dem Schwerlastverkehr und bezieht<br />
beispielsweise das Bereitstellen von Ladeinfrastruktur<br />
auf den Betriebshöfen der Kunden von<br />
Hoyer mit ein, um diesen ein deutschlandweites<br />
Versorgungsnetz anzubieten. Zusammen mit<br />
Powertrust sollen intelligente Energiekonzepte<br />
entwickelt werden, die Photovoltaik, Batteriespeicher<br />
und Ladestationen nahtlos miteinander<br />
verknüpfen. Ziel ist es, Unternehmen passgenaue<br />
Lösungen anzubieten und so den Übergang<br />
zu klimafreundlicher Mobilität nachhaltig zu unterstützen.<br />
Homepage: https://www.hoyer.de<br />
Volvo Trucks<br />
Kurze Unternehmensbeschreibung: Volvo<br />
Trucks bietet umfassende Transportlösungen für anspruchsvolle<br />
Geschäftskunden an. Das Unternehmen<br />
vertreibt eine umfangreiche Palette an mittelschweren<br />
bis schweren Lkw mit einem starken, globalen<br />
Händlernetzwerk mit 2.200 Servicestellen in rund 130<br />
Ländern. Volvo Trucks werden in <strong>12</strong> Ländern auf der<br />
ganzen Welt gefertigt. 2023 wurden weltweit etwa<br />
145.000 Volvo Lkw ausgeliefert. Volvo Trucks gehört<br />
zur Volvo Group, einem der weltweit führenden Hersteller<br />
von Lastkraftwagen, Bussen, Baumaschinen sowie<br />
Schiffs- und Industriemotoren. Ein umfassendes<br />
Spektrum an Finanzierungs- und Service-Dienstleistungen<br />
gehört ebenfalls zum Angebot des Konzerns.<br />
Die Aktivitäten von Volvo Trucks basieren auf den<br />
Grundwerten Qualität, Sicherheit und Umweltschutz.<br />
Beliebtester alternativer Antrieb: Elektrischer<br />
Antrieb in den sieben Modellen - Volvo FH AERO Electric,<br />
Volvo FH Electric, Volvo FM Electric, Volvo FM Low<br />
Entry Electric, Volvo FMX Electric, Volvo FE Electric<br />
und dem Volvo FL Electric.<br />
Trans Logistik News<br />
17
Gas Powered Trucks mit Bio- /-LNG für den Volvo<br />
FH AERO, Volvo FH und den Volvo FM.<br />
Kurzbeschreibung des beliebtesten alternativen<br />
Antriebes: Seit 2019 bietet Volvo Trucks elektrische<br />
Lkw an, die in Serie gefertigt werden. Seit 2022 werden<br />
auch Lkw bis 44 Tonnen in Serie angeboten. Mit der<br />
Einführung weiterer neuer Modelle im Jahr <strong>2024</strong> kann<br />
Volvo Trucks in Europa sieben elektrische Modelle anbieten.<br />
Vom Volvo FL Electric mit 16 Tonnen, über den<br />
Volvo FMX Electric für den Baubereich oder den Volvo<br />
FM Low Entry, den es nur in der elektrischen Variante<br />
gibt, für die Abfallentsorgung. Auch das Volumenmodell,<br />
den Volvo FH Electric, und den Volvo FH AERO<br />
Electric als aerodynamisch optimiertes Modell, gibt es<br />
mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Damit<br />
sind die E-Lkw von Volvo Trucks, bei noch fehlender<br />
öffentlicher Ladeinfrastruktur, ideal für den regionalen<br />
Einsatz, wenn man kostengünstig im eigenen Betrieb<br />
oder einem Depot laden kann.<br />
Neuheiten/Pläne für 2025 Im Jahr 2025 wird Volvo<br />
Trucks eine neue Langstreckenversion seines Volvo<br />
FH Electric auf den Markt bringen, die mit einer Stromladung<br />
bis zu 600 km weit fahren kann. Damit können<br />
Transportunternehmen Elektro-Lkw auf überregionalen<br />
und Langstrecken einsetzen und einen ganzen Arbeitstag<br />
lang fahren, ohne nachladen zu müssen. Der<br />
neue Volvo FH Electric wird in der zweiten Hälfte des<br />
Jahres 2025 auf den Markt kommen.<br />
Homepage: https://www.volvotrucks.de<br />
IVECO<br />
Kurze Unternehmensbeschreibung: IVECO ist ein<br />
Unternehmen der Iveco Group N.V. (MI:IVG). IVECO<br />
entwirft, produziert und vermarktet eine umfassende<br />
Palette von leichten, mittelschweren und schweren<br />
Nutzfahrzeugen, Baufahrzeugen und Sonderfahrzeugen<br />
für Offroadeinsätze. Das komplette Produktprogramm<br />
besteht aus dem Daily, einem Transporter, der<br />
den Bereich von 3,3 bis 7,2 t abdeckt, dem Eurocargo<br />
von 6 bis 19 t und der IVECO WAY-Reihe im schweren<br />
Segment über 16 t, bestehend aus dem Onroad-Modell<br />
IVECO S-WAY, dem IVECO T-WAY für Offroad-Einsätze<br />
und dem IVECO X-WAY für leichte Offroad-Einsätze.<br />
Darüber hinaus zählen Produkte der Marke IVECO<br />
Astra, Schwerfahrzeugspezialist für Sonderfahrzeuge,<br />
Muldenkipper und Dumper, zum Produktportfolio.<br />
IVECO beschäftigt weltweit mehr als 21.000 Mitarbeiter<br />
und ist in 7 Ländern vertreten. Neben Europa ist<br />
IVECO in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika<br />
mit modernster Technologie präsent. Mehr als 4.200<br />
Service- und Vertriebsstützpunkte in über 160 Ländern<br />
garantieren technische Unterstützung, wo immer<br />
in der Welt ein IVECO Fahrzeug im Einsatz ist.<br />
Beliebtester alternativer Antrieb bei schweren<br />
Nutzfahrzeugen im Fernverkehr: Gasantrieb: LNG<br />
oder CNG<br />
Kurzbeschreibung des beliebtesten alternativen<br />
Antriebes: Der IVECO S-WAY ist mit seinen ausgereiften<br />
LNG- und CNG-Versionen der Marktführer in puncto<br />
Nachhaltigkeit im Straßengüterverkehr und stellt<br />
heute eine saubere und zukunftsfähige Alternative<br />
zum Diesel dar, während der Elektro- und Brennstoffzellenantrieb<br />
hinsichtlich Technologie und Infrastruktur<br />
noch in den Kinderschuhen steckt. Der S-WAY ist<br />
der erste mit LNG betriebene Lkw auf dem Markt, der<br />
mit einer bestätigten Reichweite von bis zu 1.600 km<br />
für den internationalen Fernverkehr entwickelt wurde.<br />
Die Gas-Motoren der Emissionsstufe Euro VI lassen<br />
sich vollumfänglich mit Bio-LNG/CNG betreiben.<br />
Umrüstungen sind nicht erforderlich und es gelten unverändert<br />
die Garantiebedingungen und Wartungsin-<br />
18 Trans Logistik News
tervalle wie bei Einsatz von fossilem LNG/CNG. IVECO<br />
setzt bei seinen Gas-Motoren auf das SI-System. Die<br />
Vorteile im Vergleich mit dem HPDI-System, das nur<br />
ein Marktbegleiter einsetzt, liegen klar auf der Hand:<br />
Anstatt LNG, Diesel und AdBlue zu tanken, ist bei einem<br />
SI-Motor nur LNG nötig.<br />
Bis zu 95% weniger CO 2<br />
-Emissionen bei Verwendung<br />
von Bio-LNG/Bio-CNG und eine weitere Verringerung<br />
der Stickoxid-, Feinstaub- und Schwefelemissionen.<br />
Bis zu 50% leiser im Vergleich zum Diesel, perfekt<br />
für verkehrsberuhigte Zonen und Nachtlieferungen<br />
(PIEK-Zertifikat mit 71 dB). Generell kann ein Kraftstoffverbrauchsvorteil<br />
bei Gasfahrzeugen gegenüber<br />
von Dieselfahrzeugen von 10% angesetzt werden. Ein<br />
weiterer Vorteil der monovalenten Gasfahrzeuge von<br />
IVECO ist die freie Fahrt in Umweltzonen, denn für sie<br />
gilt beispielsweise das Nachtfahrverbot auf der Inntal<br />
Autobahn nicht. Gasfahrzeuge mit dem bivalenten<br />
HPDI-Antrieb müssen sich natürlich an das Fahrverbot<br />
halten. Weitere alternative Antriebe: Künftig wird es<br />
von IVECO auch schwere BEV und FCEV Sattelzugmaschinen<br />
geben.<br />
Neuheiten/Pläne für 2025: K.A.<br />
Homepage: https://www.iveco.de<br />
ViGo Bioenergy GmbH<br />
Kurze Unternehmensbeschreibung: Gegründet<br />
mit der Vision, den Schwerlastverkehr in ganz Europa<br />
zu dekarbonisieren. Die ViGo Bioenergy GmbH besitzt<br />
ein zuverlässiges und flächendeckendes Netz von<br />
mehr als 30 LNG-Tankstellen in Deutschland.<br />
Beliebtester alternativer Antrieb: Bio LNG<br />
Kurzbeschreibung des beliebtesten alternativen<br />
Antriebes: Bio-LNG ist die erneuerbare und nichtfossile<br />
Variante von LNG, die<br />
aus organischem Material<br />
wie Abfällen und Reststoffen<br />
gewonnen wird.<br />
Starke Reduzierung der<br />
CO 2<br />
-Emissionen,<br />
weniger<br />
Lärmbelästigung durch Lkw,<br />
Reduzierung von Nox-Emissionen,<br />
bis zu 95 % Reduzierung<br />
der Feinstaubpartikel.<br />
Durch<br />
ausreichende<br />
Tankstelleninfrastruktur ist<br />
diese Antriebsart sowohl für<br />
ViGo<br />
Bioenergy<br />
Zuverlässiger Partner für Ihre<br />
LNG/CNG-Tankstellen!<br />
Support durch<br />
24/7 Inhouse-<br />
Expertise<br />
Negative<br />
CO2-Emissionen<br />
möglich<br />
regionale- als auch Fernverkehre<br />
geeignet.<br />
Neuheiten/Pläne für 2025: 100 % Bio-LNG Versorgung<br />
an allen ViGo Tankstellen.<br />
Homepage: https://www.vigobioenergy.com/<br />
Umfassendes<br />
Tankestellennetzwerk<br />
Q1 Energie AG<br />
Kurze Unternehmensbeschreibung: Q1 ist ein<br />
konzernunabhängiges Unternehmen des deutschen<br />
Mittelstands. Die Kunden werden an bundesweit über<br />
230 Tankstellen und mehr als <strong>12</strong>0 Ladepunkten zuverlässig<br />
mit Energie und Mobilität versorgt. Das breite<br />
Schmierstoffsortiment überzeugt für Pkw, Lkw und<br />
Industrie. Mit innovativen Energielösungen zu E-Mobilität,<br />
Bio-LNG und Photovoltaik wird zu einer nachhaltigen<br />
Gestaltung zukunftsfähiger Mobilität beigetragen.<br />
Erstklassiger Service und ein motiviertes<br />
Team füllen das Markenversprechen ‚Qualität zuerst‘<br />
mit Leben.<br />
Beliebtester alternativer Antrieb: Im Bereich alternativer<br />
Antriebe setzt sich Bio-LNG zunehmend<br />
als bevorzugte Wahl durch, insbesondere im Schwerlastverkehr.<br />
Unternehmen erkennen die ökologischen<br />
und wirtschaftlichen Vorteile, die dieser Kraftstoff<br />
bietet. Bio-LNG kombiniert eine umweltfreundliche<br />
Trans Logistik News<br />
19
H2APEX<br />
Alternative mit wirtschaftlichem Nutzen, was es zu<br />
einer attraktiven Option für Transportunternehmen<br />
macht, die ihre CO 2 -Bilanz verbessern und gleichzeitig<br />
Kosten senken möchten.<br />
JOBS<br />
Kurzbeschreibung des beliebtesten alternativen<br />
Antriebes: Bio-LNG (Biomethan in flüssiger Form) wird<br />
aus organischen Abfällen wie landwirtschaftlichen<br />
Reststoffen gewonnen. Es ist ein nahezu CO 2<br />
-neutraler<br />
Kraftstoff, da das bei der Verbrennung freigesetzte<br />
Kohlendioxid bereits während des Wachstums der<br />
Rohstoffe gebunden wurde. Besonders im Schwerlastverkehr<br />
überzeugt Bio-LNG mit seiner hohen Energiedichte,<br />
die es ermöglicht, lange Strecken ohne häufiges<br />
Nachfüllen zurückzulegen.<br />
Darüber hinaus hat Bio-LNG auch wirtschaftliche<br />
Vorteile. Durch einen konstanten Preisabstand zum<br />
Dieselpreis bleibt Bio-LNG in der Regel günstiger als<br />
herkömmlicher Diesel. Dieser Preisvorteil ermöglicht<br />
Unternehmen langfristig erhebliche Einsparungen bei<br />
den Kraftstoffkosten und trägt gleichzeitig zur Reduktion<br />
von Emissionen bei.<br />
Neuheiten/Pläne für 2025: Für das Jahr 2025 ist<br />
die Einführung eines neuen Zertifizierungssystems<br />
geplant. Dieses System wird es ermöglichen, die durch<br />
den Einsatz von Bio-LNG individuell eingesparten CO 2<br />
-<br />
Mengen auf ESG-konforme Weise (Environmental, Social,<br />
Governance) zu erfassen und darzustellen. Das<br />
Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre<br />
Nachhaltigkeitsziele transparent und nachvollziehbar<br />
zu dokumentieren und so einen weiteren Schritt in<br />
Richtung klimafreundlicher Mobilität zu gehen.<br />
Homepage: www.q1.eu/lng<br />
Asia Logistics sucht<br />
- Sachbearb. Import (m/w/d)<br />
- Verkaufsprofi (m/w/d)<br />
- Verkaufsassistent (m/w/d)<br />
- Quereinsteiger<br />
- Azubis<br />
Tel. 040-25 767 43 - 63<br />
bewerbung@asia-logistics.de<br />
Schmidts Breite 15 - 21107 Hamburg<br />
Kurze Unternehmensbeschreibung: Der Fokus<br />
von H2Apex liegt auf der Entwicklung von Projekten<br />
für eine dezentrale Versorgung mit grünem Wasserstoff<br />
sowie auf die Eigenproduktion von grünem Wasserstoff.<br />
Beliebtester alternativer Antrieb: Wasserstoff<br />
ist für H2APEX der Treibstoff der Zukunft. Er ist<br />
eine kluge Lösung für die Schwerlastmobilität und<br />
den regionalen Busverkehr, sowie die Schiene. Lange<br />
Reichweiten und schnelle Betankungszeiten sind die<br />
Kernvorteile von Wasserstoff gegenüber batterieelektrischen<br />
Antrieben. Die vom Wasserstoff angetriebene<br />
Brennstoffzellentechnik ist ausgesprochen umweltfreundlich<br />
– denn sie stößt nichts als Wasser aus<br />
und ist damit absolut CO 2<br />
neutral.<br />
Kurzbeschreibung des beliebtesten alternativen<br />
Antriebes: In der Brennstoffzelle bei einem Fahrzeug<br />
mit H2-Antrieb entsteht durch chemische Reaktion<br />
von Wasserstoff und Sauerstoff Strom, der für den<br />
Antrieb des Elektromotors genutzt wird. Durch das geringe<br />
Volumen und die große Reichweite wird Wasserstoff<br />
bzw. die Brennstoffzellentechnologie eingesetzt<br />
in den Verkehrsträgern PKW, LKW, Zug, Schiff und<br />
Flugzeug, wobei keine Abgase und Lärm entstehen,<br />
reines Wasser ist die einzige Emission.<br />
Neuheiten/Pläne 2025: Wasserstoff gilt als Treibstoff<br />
der Zukunft. Bei seiner Umsetzung im Fahrzeug<br />
entsteht ausschließlich Wasserdampf – das macht<br />
den Antrieb aus ökologischer Sicht so interessant. Für<br />
die Zukunft ist geplant, die Produktion von grünem<br />
Wasserstoff kontinuierlich und exponentiell auszuweiten.<br />
Homepage: https://h2apex.com/de/<br />
20 Trans Logistik News
SpanSet Zurr-Rechner App.<br />
Foto: Gorodenkoff Productions OU<br />
Ladungssicherung: Zurr-App jetzt mit<br />
TÜV-Zertifikat<br />
Korrekte Ladungssicherung leicht gemacht.<br />
Die Zurr-App von SpanSet ermittelt, wie viele<br />
bzw. welche Zurrgurte für die konkrete Anforderung<br />
(Ladungssicherung) erforderlich sind. Dass<br />
die Rechnungen aufgehen, bestätigt jetzt der TÜV<br />
Süd.<br />
Die meisten Berufskraftfahrer besitzen ein feines<br />
Gespür dafür, wie sie die Ladung eines Lkw zu sichern<br />
haben. So über den dicken Daumen gerechnet,<br />
kann jeder erfahrene Berufskraftfahrer sagen, welche<br />
Anzahl an Ratschen mit welcher Zurrkraft bzw.<br />
Vorspannkraft gebraucht wird, um dieses oder jenes<br />
Frachtstück ordnungsgemäß zu sichern. Aber manchmal<br />
wird es doch etwas komplizierter oder man will<br />
auf Nummer sicher gehen und sucht nach einer Bestätigung<br />
für die eigene Einschätzung. Dann hilft die<br />
Zurr-App von SpanSet. Der Spezialist für Ladungssicherung<br />
stellt sie im Google Play Store und im App-<br />
Store in fünf Sprachen kostenlos zur Verfügung – und<br />
zählt bereits mehr als 100.000 Downloads.<br />
Wie viele bzw. welche Zurrgurte im konkreten<br />
Anwendungsfall?<br />
Die Anwendung ist denkbar einfach und benutzerfreundlich:<br />
festlegen, nach welcher der fest integrierten<br />
Normen bzw. Richtlinie gerechnet wird, ob<br />
es um Niederzurren oder Diagonalzurren geht, dann<br />
Ladungsgewicht, Reibbeiwert und den / die Verzurrwinkel<br />
eingeben. Für die Ermittlung des / der Winkel<br />
besitzt die App eine zusätzliche Funktion. Der für die<br />
Berechnung relevante Beschleunigungswert (in Fahrtrichtung)<br />
für Lkw (0,8 g) ist bereits voreingestellt: Man<br />
kann ihn jedoch manuell verändern – etwa auf 4,0 g für<br />
Transporte per Eisenbahn.<br />
Mit den individuellen Werten gefüttert, verrät die<br />
App dem Anwender, welche Gurte bzw. wie viele Gurte<br />
mit welcher Vorspannkraft für den konkreten Fall zu<br />
verwenden sind. Wer mehr über die benötigten Gurte<br />
wissen will oder seinen Bestand aufstocken möchte,<br />
kann sich direkt in den SpanSet-Onlineshop klicken.<br />
Neben der Rechenfunktion bietet die App noch einen<br />
Zusatznutzen: die Dokumentation des Lastverteilungsplans.<br />
DIN EN <strong>12</strong>195 und VDI-Richtlinien 2700 ff als<br />
Grundlagen<br />
Die App berücksichtigt die Vorgaben der DIN EN<br />
<strong>12</strong>195-1: 2004 und 2011 und die Richtlinien der VDI<br />
2700 Bl. 2: 2014. Aber stimmen die Ergebnisse immer<br />
und kann man sich auf die Empfehlungen verlassen?<br />
Immerhin handelt es sich bei der Ladungssicherung<br />
um ein brisantes und mitunter juristisch relevantes<br />
Thema. Fehler in der Ausführung können weitreichende<br />
Konsequenzen nach sich ziehen. „Uns erreichten<br />
immer wieder kritische Fragen von Fahrern und Verladern,<br />
ob die Angaben der App tatsächlich stimmen“,<br />
sagt SpanSet- Projektmanager Ralf Schmitz. „Manchmal<br />
stellten die Anwender sogar eine Gegenrechnung<br />
mit anderem Ergebnis auf.“ Damit wurde die SpanSet-<br />
App zwar in keinem einzigen Fall widerlegt. Trotzdem:<br />
„Was den Leuten ganz offensichtlich fehlte, war die<br />
neutrale Bestätigung, dass alles stimmt“, so Schmitz.<br />
TÜV Süd hat nachgerechnet: Angaben passen!<br />
Auf solches Feedback hat SpanSet nun reagiert und<br />
die App dem TÜV Süd zur Prüfung vorgestellt. Das Ergebnis:<br />
Die App ist verlässlich und kommt zu den richtigen<br />
Ergebnissen und Empfehlungen. Wer sie korrekt<br />
anwendet und passendes Equipment benutzt, ist bei<br />
seiner Ladungssicherung auf dem richtigen Weg. –<br />
Das galt schon früher und jetzt auch mit Zertifikat.<br />
Trans Logistik News<br />
21
Wasserstoff-Auslieferung aus Pfeffenhausen gestartet<br />
„Maßgeblicher Baustein bei der Transformation<br />
der Industrie, der Mobilität<br />
und der Energiewirtschaft“<br />
Im Beisein von Staatsminister Hubert Aiwanger<br />
(Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung<br />
und Energie) wurde kürzlich ein<br />
mit netzdienlich erzeugtem grünem Wasserstoff aus<br />
Pfeffenhausen gefüllter Trailer (Lkw-Speicher) auf die<br />
Reise in den Landkreis München geschickt. Die Wasserstofferzeugungsanlage<br />
in Pfeffenhausen ist nun im<br />
Testbetrieb und soll nach Plan Ende <strong>2024</strong> in den Regelbetrieb<br />
gehen, wenn alle noch offenen Nachbesserungen<br />
abgeschlossen werden können.<br />
Ab sofort fahren die Regionalbusse des MVV in den<br />
Landkreisen Ebersberg und München mit grünem Wasserstoff<br />
aus Pfeffenhausen. Mit dem Wasserstoff aus<br />
einem vollen Trailer mit 1.250 kg grünen Wasserstoff<br />
können bis zu 60 Busbetankungen durchgeführt und<br />
Passagiere 16.000 km emissionsfrei befördert werden.<br />
Die Tankstelle Hofolding auf dem Busbetriebshof der<br />
Fa. Geldhauser Omnibusse ist mit bayerischen Mitteln<br />
aus dem H2T Programm gefördert worden und wurde<br />
Anfang <strong>2024</strong> in Betrieb genommen. Der grüne Wasserstoff<br />
aus Pfeffenhausen wird vor allem mit Strom<br />
aus der direkt angeschlossenen PV-Freiflächenanlage<br />
Burkhart der BürgerEnergie Niederbayern eG erzeugt.<br />
Bei der Erzeugung kommt eine netzdienliche Betriebsweise<br />
inklusive Regelenergievermarktung zum Einsatz,<br />
die über einen von der BayWa r.e. AG verwalteten<br />
Bilanzkreis vor allem überschüssigen, abgeregelten<br />
und günstigen Strom für die Wasserstofferzeugung<br />
einsetzt.<br />
Maßgeblicher Baustein<br />
Staatsminister Hubert Aiwanger: „Die Erzeugung<br />
und Bereitstellung des grünen Wasserstoffs in Pfeffenhausen<br />
zeigt, wie der Wasserstoffhochlauf in<br />
Bayern laufen kann. Der erneuerbare Wasserstoff ist<br />
maßgeblicher Baustein bei der Transformation der<br />
Industrie, der Mobilität und der Energiewirtschaft. Es<br />
ist der Bayerischen Staatsregierung daher ein Kernanliegen,<br />
eine tragfähige Wasserstoffinfrastruktur<br />
bestehend aus Erzeugungsanlagen wie diese in Pfeffenhausen,<br />
einem leistungsfähigen Wasserstoffnetz,<br />
flächendeckender Wasserstofftankstellen und guter<br />
Logistik zur Versorgung der Wasserstoffwirtschaft<br />
aufzubauen. Mit der im Juli <strong>2024</strong> unter meiner Federführung<br />
verabschiedeten Bayerischen Wasserstoffstrategie<br />
2.0 haben wir die Ziele und Aktivitäten der<br />
Staatsregierung neu aufgestellt. Wir setzen auf angemessene<br />
und passgenaue Rahmenbedingungen, die<br />
den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft bestmöglich<br />
voranbringen. Denn unsere Unternehmen brauchen<br />
Planungs- und Investitionssicherheit auf dem Weg der<br />
Transformation. Wichtige Meilensteine hierbei sind<br />
u.a. die Bayerischen Förderprogramme zum Aufbau<br />
einer Elektrolyseinfrastruktur und zum Aufbau einer<br />
Wasserstofftankstelleninfrastruktur, die beide sehr<br />
gut angenommen werden.“<br />
Dr. Tobias Brunner, Geschäftsführer Hy2B Wasserstoff<br />
GmbH: „Die Gesellschafter der Hy2B Wasser-<br />
22 Trans Logistik News
stoff GmbH und ich freuen uns sehr, dass wir in einer<br />
Zeit, in der grüner Wasserstoff als Energieträger und<br />
Kraftstoff zunehmende Bedeutung erlangt, den ersten<br />
netzdienlich erzeugten grünen Wasserstoff aus Pfeffenhausen<br />
ausliefern können. Unser Dank für festen<br />
Glauben und Geduld an dieses Vorzeigeprojekt, einem<br />
der ersten drei HyPerformer-Projekte in Deutschland,<br />
gilt allen Projektbeteiligten, dem Ministerium für Digitales<br />
und Verkehr (BMDV) in Berlin, dem Projektträger<br />
Jülich, der Nationalen Organisation Wasserstoff- und<br />
Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH), sowie der<br />
bayerischen Staatsregierung, den Landkreisen Landshut<br />
und München und der Gemeinde Pfeffenhausen.“<br />
1.200 Kilogramm grüner<br />
Wasserstoff pro Tag<br />
Ausblick: Ab der vollständigen Inbetriebnahme,<br />
die nach Abschluss aller noch ausstehenden Nachbesserungen<br />
und Abnahmen für das Jahresende <strong>2024</strong><br />
geplant ist, sollen im Mittel 1.200 Kilogramm grüner<br />
Wasserstoff pro Tag erzeugt, auf bis zu 380 bar verdichtet,<br />
in Druckgas-Trailer (Lastwägen mit Wasserstoffspeicherflaschen)<br />
abgefüllt und verteilt werden.<br />
Die Trailer werden den grünen Wasserstoff unter anderem<br />
an zwei Bus- und Lkw-Tankstellen in den Landkreisen<br />
München und Ebersberg ausliefern, an denen<br />
seit 2023 die ersten Wasserstoff-Brennstoffzellenbusse<br />
tanken können. Ihren Betrieb im Regionalverkehr<br />
der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH<br />
(MVV) haben zehn der Busse bereits 2023 aufgenommen.<br />
<strong>2024</strong> kamen weitere zwei Busse hinzu. Mit dem<br />
verbleibenden grünen Wasserstoff werden außerdem<br />
Kunden aus dem Mobilitäts- und Energiebereich versorgt.<br />
Ein Teil des grünen Wasserstoffs soll an bestehende<br />
und geplante bayerischen Wasserstofftankstellen<br />
ausgeliefert werden, um die Dekarbonisierung des<br />
Verkehrs in Bayern zu beschleunigen und den Tankstellen-Netzausbau<br />
zu unterstützen. Später soll das<br />
in direkter Nachbarschaft des Hy2B Elektrolyseurs<br />
geplante Wasserstoff Technologie-Anwenderzentrum<br />
(WTAZ) mit grünem Wasserstoff beliefert werden.<br />
Betriebsaufnahme in 2026/2027<br />
Das WTAZ in Pfeffenhausen, das vom Bund mit bis<br />
zu 72,5 Mio. Euro und vom Freistaat Bayern mit mindestens<br />
30 Mio. Euro unterstützt wird, soll als eines<br />
von bundesweit vier Wasserstoffzentren das Nationale<br />
Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff<br />
(ITZ) mitbegründen und seinen Betrieb in 2026/27 aufnehmen.<br />
Der grüne Strom für die grüne Wasserstofferzeugung<br />
stammt schon heute zu guten Teilen physikalisch<br />
aus der PV-Anlage, die am selben Netzverknüpfungspunkt<br />
mit dem Elektrolyseur direkt verbunden wird.<br />
Besonders wertvoll wird diese Verbindung, da Pfeffenhausen<br />
zu einer Redispatch-Zone (Abregelungszone)<br />
für PV-Strom gehört; dies hat zur Folge, dass der in<br />
der Solaranlage Burkhart erzeugte PV-Strom an fast<br />
jedem Sonnentag bereits vormittags abgeregelt wird.<br />
Dabei gehen im Jahr <strong>2024</strong> alleine mehrere Gigawattstunden<br />
(GWh) Strom verloren, für die der deutsche<br />
Steuerzahler durch Kompensationszahlung aufkommen<br />
muss (Deutschlandweit in 2023 mehr als 4 Milliarden<br />
Euro). Durch den netzdienlichen Betrieb inklusive<br />
Regelenergievermarktung des HyPerformer-Elektrolyseurs<br />
in Pfeffenhausen in einem von der BayWa r.e. AG<br />
verwalteten Bilanzkreis können mehr als 5 Megawatt<br />
PV-Strom auch dann genutzt werden, wenn die PV-Anlage<br />
ein Abregelungssignal erhält. Damit wird bisher<br />
ungenutzter Strom von mehreren Gigawattstunden<br />
nutzbar gemacht und in grünen Wasserstoff sowie zukünftig<br />
auch in grüne Wärme und grünen Sauerstoff<br />
gewandelt.<br />
In Summe verhilft der Elektrolyseur zu einer jährlichen<br />
Einsparung von mehr als 4.500 Tonnen CO2 in der<br />
Modellregion HyBayern und kann in seiner Leistung<br />
noch einmal verdoppelt werden (von fünf auf zehn<br />
Megawatt), wenn das Wasserstoffzentrum WTAZ zusätzlichen<br />
Wasserstoff benötigt.<br />
Die Entwicklung der Region HyBayern als Wasserstoffregion<br />
wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms<br />
Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie<br />
(NIP2) mit bis zu 20 Mio. Euro durch das<br />
Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.<br />
(cb)<br />
Trans Logistik News<br />
23
Amina Zekovic mit einem Kollegen<br />
(Foto: Hermes Germany).<br />
Frauen in der Logistik<br />
„Man lernt nicht nur verschiedene<br />
Abteilungen kennen, sondern erfährt<br />
viel über sich selbst“<br />
Amina Zekovic, 22 Jahre alt, absolviert momentan<br />
ein duales Studium bei Hermes<br />
Germany. Im Interview erzählt sie uns,<br />
welche Chancen und Herausforderungen der Spagat<br />
zwischen Theorie und Praxis mit sich bringt.<br />
Die Logistik gilt nach wie vor als Männerdomäne.<br />
In der Serie „Frauen in der Logistik“ stellen wir<br />
regelmäßig Mitarbeiterinnen aus den unterschiedlichsten<br />
Bereichen vor. Diesmal: Amina Zekovic,<br />
Duale Studentin bei Hermes Germany.<br />
Amina, was genau machst du bei Hermes?<br />
Amina Zekovic: Ich befinde mich momentan im 2.<br />
Lehrjahr und absolviere mein Duales Studium im Fach<br />
Business Administration an der HYPERLINK "https://<br />
www.hsba.de/" \n _blankHamburg School of Business<br />
Administration (HSBA). Mein Schwerpunkt liegt dabei<br />
auf Medienmanagement und Kommunikation. Bei<br />
unserem dualen Studienprogramm wechseln sich alle<br />
drei Monate die Theorie- und Praxisphase ab. In der<br />
Praxisphase durchlaufe ich verschiedene Abteilungen<br />
im Unternehmen und bekomme dadurch viele Einblicke.<br />
Was war dir persönlich wichtig bei der Wahl deines<br />
Praxispartners?<br />
Amina Zekovic: Für die Wahl meines Studiums war<br />
es mir wichtig, wenn möglich, in einem großen Unternehmen<br />
meine Berufserfahrungen zu sammeln, da ich<br />
mir dadurch erhofft habe, in verschiedene Bereiche einen<br />
Einblick zu bekommen. Das hat sich auf jeden Fall<br />
bisher bestätigt. Die Logistikbranche fand ich schon<br />
immer interessant. Vor allem hat es mich gereizt dort<br />
meine Erfahrungen zu sammeln, da sie meist als „Männerdomäne“<br />
angesehen wird. Von solchen Vorurteilen<br />
habe ich mich zum Glück noch nie aufhalten lassen –<br />
im Gegenteil.<br />
Du bist bereits seit August 2022 bei Hermes. In<br />
welche Bereiche hat es dich in der Zwischenzeit<br />
denn schon verschlagen?<br />
Amina Zekovic: Tatsächlich war meine berufliche<br />
Reise bisher eine kunterbunte Mischung. Von Sales<br />
und Key Account Management bis hin zum Finance-<br />
Bereich war vieles dabei. Im Gegensatz zu anderen<br />
Praxispartnern meiner Kommiliton*innen können wir<br />
bei Hermes Germany in Abstimmung mit dem HR-<br />
Team die eigenen Wünsche und Bedürfnisse bei der<br />
Einsatzplanung weitestgehend berücksichtigen. Das<br />
ist in meinen Augen ein großer Vorteil auf dem Weg,<br />
schlussendlich „meine“ Abteilung zu finden.<br />
Das ist auf jeden Fall ein Benefit. Welche Benefits<br />
sind dir bei Hermes noch so aufgefallen?<br />
Amina Zekovic: Ich finde es super, dass ich die<br />
Möglichkeit habe, im Homeoffice zu arbeiten. Zwar<br />
24 Trans Logistik News
Amina Zekovic<br />
(Foto: Hermes Germany)<br />
bin ich gerne im Büro und sehe<br />
die Kolleg*innen live, aber<br />
manchmal ist das Homeoffice<br />
praktischer, beispielsweise<br />
bei Arztterminen. Da erlebe<br />
ich eine Kultur des Vertrauens.<br />
Apropos Kultur: Ich empfinde<br />
unsere Hierarchien als wirklich<br />
flach – gerade für ein großes<br />
Unternehmen nicht selbstverständlich.<br />
Und das Miteinander<br />
und der Spaß bei der Arbeit kamen<br />
bisher noch in keiner Abteilung,<br />
in der ich eingesetzt<br />
war, zu kurz. Ein weiteres Highlight<br />
ist unsere Kantine. Da bekommt<br />
man als Student*in für<br />
1,40 € ein leckeres Essen. Diese Kombination aus Flexibilität,<br />
Vertrauen und einer tollen Arbeitskultur macht<br />
das Arbeiten bei Hermes für mich besonders attraktiv.<br />
Wenn du das alles so erzählst, sind viele Menschen<br />
sicher erstaunt. Bei „Hermes Germany“ denken<br />
bestimmt viele: „Die liefern doch nur Pakete<br />
aus“.<br />
Amina Zekovic: Wenn man sich überlegt, dass wir<br />
wirklich Millionen von Sendungen ausliefern, ist doch<br />
eigentlich klar, dass da sehr viel Planung und Organisation<br />
dahintersteckt, und es nicht nur rein ums Ausliefern<br />
geht. Aber ja: Die meisten meiner Freund*innen<br />
dachten wirklich erst, ich wäre dann Zustellerin.<br />
Ich kläre dann darüber auf, dass ich in der Zentrale<br />
arbeite.<br />
Fragt dich trotzdem manchmal jemand, ob du<br />
weißt, wo sich sein Paket gerade befindet?<br />
Amina Zekovic: Zum Glück haben mittlerweile alle<br />
verstanden, dass ich hinter diesem Prozess stehe und<br />
nicht direkt dran bin. Ein bisschen Ahnung vom operativen<br />
Tagesgeschäft habe ich aber trotzdem – ich<br />
durfte schon eine Woche im Logistik-Center arbeiten.<br />
Da erlebt man hautnah, welchen Weg die Sendungen<br />
zurücklegen, wie sie sortiert und verteilt werden. Wir<br />
hatten auch eine Zustelltour und einen Nachtdienst.<br />
Das ist super interessant, weil so greifbar wird, was<br />
sonst nur hinter den Kulissen passiert. Ebenso habe<br />
ich gesehen, wie anstrengend die Arbeit der gewerblichen<br />
Kolleg*innen sein kann und vor allem wie viel<br />
Spaß und Leidenschaft dahinter steckt.<br />
Du hast viel Positives von Hermes Germany erzählt,<br />
gibt es denn bisher für dich auch einige Herausforderungen?<br />
Amina Zekovic: Das Duale Studium kann anstrengend<br />
sein, da es einen straffen Zeitplan erfordert. Im<br />
Vergleich zu anderen Studierenden haben Dual-Studierende<br />
keine Semesterferien, da wir während dieser<br />
Zeit arbeiten müssen. Ein wesentlicher Vorteil des<br />
Dualen Studiums ist jedoch die Vergütung. Das ist finanziell<br />
praktisch.<br />
Ebenso studiere ich zu 75 Prozent auf Deutsch und<br />
zu 25 Prozent auf Englisch. Dies kann das Studium<br />
für jemanden, der nicht vollständig zweisprachig ist,<br />
zusätzlich herausfordernd gestalten. Trotz dieser Herausforderungen<br />
ist das Duale Studium meiner Meinung<br />
nach absolut machbar. Mit guter Organisation<br />
und Disziplin kommt man gut zurecht und kann die<br />
Vorteile, wie die finanzielle Vergütung und die praxisnahe<br />
Ausbildung, voll mitnehmen.<br />
Und wenn es um Hermes geht?<br />
Amina Zekovic: Neue Abteilungen sind zweifellos<br />
immer etwas Tolles, aber man muss sich immer wieder<br />
an neue Menschen und unterschiedliche Strukturen<br />
gewöhnen, was einen kleinen Onboarding-Prozess<br />
mit sich bringt. Selbst wenn alles gut läuft, bedeutet<br />
der Wechsel eine ständige Anpassung.<br />
Mir fiel das am Anfang schwer, da ich sehr schüchtern<br />
und eher introvertiert war. Dieses Feedback habe<br />
ich von meinen Ausbildungsbeauftragten erhalten.<br />
Mit der Zeit habe ich jedoch an mir gearbeitet und bin<br />
selbstsicherer geworden. Das ist einer der schönsten<br />
Aspekte dieses Jobs: Man lernt nicht nur verschiedene<br />
Prozesse und Abteilungen kennen, sondern erfährt<br />
viel über sich selbst und hat die Möglichkeit, sich persönlich<br />
weiterzuentwickeln.<br />
Trans Logistik News<br />
25
Foto: © BMDV/Woithe<br />
DSLV zu den Ergebnissen der „Kommission Straßengüterverkehr“:<br />
Begrüßung des zehn Punkte<br />
umfassenden Maßnahmenplans zum<br />
Bürokratieabbau<br />
Die Produktivität der Unternehmen der Speditions-<br />
und Logistikbranche wird durch den Bürokratieaufwuchs<br />
zunehmend gebremst. Daher begrüßt der<br />
DSLV Bundesverband Spedition und Logistik die Erarbeitung<br />
eines zehn Punkte umfassenden Maßnahmenplans<br />
zum Bürokratieabbau durch die „Kommission<br />
Straßengüterverkehr“. Die Kommission wurde<br />
auf Drängen des DSLV und weiterer Verbände vom<br />
Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)<br />
eingerichtet, um bürokratische Hemmnisse vor allem<br />
im Transformationsprozess hin zu einer CO2-freien<br />
Logistik zu identifizieren und abzubauen. Dadurch<br />
sollen Speditionshäuser und Transportunternehmen<br />
schnellstmöglich von administrativen Auflagen und<br />
überflüssigen Regulierungen in einem derzeit wirtschaftlich<br />
sehr schwierigen Umfeld entlastet werden.<br />
„Gemeinsam mit der Wirtschaft an<br />
einem Strang ziehen“<br />
Hierzu äußert sich Frank Huster, Hauptgeschäftsführer<br />
des DSLV und Mitglied der Kommission: „Wir<br />
danken Bundesverkehrsminister Dr. Wissing für die<br />
Einrichtung der Kommission, die im konstruktiven<br />
Dialog zwischen den Verbänden und dem BMDV sehr<br />
zügig zu Ergebnissen gekommen ist. Es ist wichtig,<br />
dass das BMDV hier gemeinsam mit der Wirtschaft an<br />
einem Strang zieht. Doch darf es nicht allein bei der<br />
Identifikation von Bürokratiehemmnissen bleiben. Es<br />
müssen noch in dieser Legislaturperiode konkrete gesetzliche<br />
Entlastungsinitiativen der Bundesregierung<br />
folgen. Dies erfordert auch eine koordinierte Zusammenarbeit<br />
des BMDV mit den Bundesressorts für Finanzen,<br />
Wirtschaft und Klimaschutz und Arbeit und<br />
Soziales. Die Kommission wird deshalb die Umsetzungsaktivitäten<br />
monitoren und Anfang 2025 weitere<br />
Empfehlungen abgeben.“<br />
Im Folgenden die Maßnahmen im<br />
Einzelnen:<br />
1. Erleichterungen für Berufskraftfahrerqualifikationen<br />
und Fahrerlaubnisse schaffen, 2. Bürokratische<br />
Hemmnisse im Bereich Transformation abbauen, 3.<br />
26 Trans Logistik News
Prozesse für Großraum- und Schwertransporte optimieren,<br />
4. Meldepflichten für Unternehmen einfach<br />
und praktikabel gestalten, 5. Effektive, störungsfreie<br />
und sichere Belieferung in Städten erleichtern, 6. Bestehende<br />
Vorgaben für Lkw-Fahrverbote an Sonn- und<br />
Feiertagen prüfen, 7. Gestaltungsspielraum für Förderprogramme<br />
prüfen und harmonisieren, 8. Wettbewerbsnachteile<br />
bei der Einfuhrumsatzsteuer in<br />
Deutschland abbauen, 9. Unverhältnismäßige Belastungen<br />
bei Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes<br />
und der EU-Lieferkettenrichtlinie verhindern,<br />
10. Zusätzliche Bürokratie bei der Umsetzung<br />
des Postmodernisierungsgesetzes vermeiden.<br />
Neben dem BMDV und dem DSLV sind die Verbände<br />
Bundesverband Möbelspedition und Logistik<br />
(AMÖ), Bundesverband Paket- und Expresslogistik<br />
(BPEX), Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste<br />
(BdKEP), Bundesverband der Deutschen Industrie<br />
(BDI), Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik<br />
und Entsorgung (BGL), Bundesvereinigung Logistik<br />
(BVL), Bundesverband für Eigenlogistik und Verlader<br />
(BWVL), Deutsches Verkehrsforum (DVF), Handelsverband<br />
Deutschland (HDE) sowie Verband der Automobilindustrie<br />
(VDA) in der Kommission vertreten.<br />
Über den DSLV<br />
Als Spitzen- und Bundesverband repräsentiert der<br />
DSLV durch 16 regionale Landesverbände die verkehrsträgerübergreifenden<br />
Interessen der 3.000 führenden<br />
deutschen Speditions- und Logistikbetriebe,<br />
die mit insgesamt 600.000 Beschäftigten und einem<br />
jährlichen Branchenumsatz in Höhe von 141 Milliarden<br />
Euro wesentlicher Teil der drittgrößten Branche<br />
Deutschlands sind (Stand: Juli <strong>2024</strong>). Die Mitgliederstruktur<br />
des DSLV reicht von global agierenden Logistikkonzernen,<br />
4PL- und 3PL-Providern über größere,<br />
inhabergeführte Speditionshäuser (KMU) mit eigenen<br />
LKW-Flotten sowie Befrachter von Binnenschiffen<br />
und Eisenbahnen bis zu See-, Luftfracht-, Zoll- und<br />
Lagerspezialisten. Der DSLV fungiert als politisches<br />
Sprachrohr sowie zentraler Ansprechpartner für die<br />
Bundesregierung, für die Institutionen von Bundestag<br />
und Bundesrat sowie für alle relevanten Bundesministerien<br />
und -behörden im Gesetzgebungs- und Gesetzumsetzungsprozess,<br />
soweit die Logistik und die Güterbeförderung<br />
betroffen sind. (cb)<br />
Spatenstich für neues Dachser-Logistikzentrum in Ingolstadt<br />
Beste Voraussetzungen für<br />
internationale Verkehre nach<br />
Süd-, Zentral- und Osteuropa<br />
Der weltweit tätige Logistikdienstleister<br />
Dachser wird im Juni 2025 einen neuen Standort<br />
für den Transport und die Lagerung von<br />
Industrie- und Konsumgütern in Ingolstadt eröffnen.<br />
Damit schafft das Unternehmen mittelfristig rund 90<br />
neue Arbeitsplätze. Jetzt fand der symbolische erste<br />
Spatenstich für das Umschlagterminal mit 6.500 Quadratmetern<br />
Fläche und 76 Verladetoren sowie für das<br />
Warehouse mit 6.770 Quadratmetern Fläche und Lagerplatz<br />
für 17.000 Paletten statt. Der Neubau wird<br />
vom Projektentwickler VIB Vermögen AG errichtet,<br />
der die Logistikanlage langfristig an Dachser vermietet.<br />
Das 50.800 Quadratmeter große Grundstück befindet<br />
sich in verkehrsgünstiger Lage, in unmittelbarer<br />
Nähe zur Autobahn A9, die die süddeutschen Metropolen<br />
München und Nürnberg miteinander verbindet.<br />
Auf dem Außengelände sind auch Stellplätze für Lkw,<br />
Wechselbrücken und Transporter eingeplant. „Wir<br />
haben in den vergangenen Jahren eine starke Kundenbasis<br />
im Wirtschaftsraum Ingolstadt aufgebaut“,<br />
erklärt Markus Wenzl, General Manager des Dachser<br />
Logistikzentrums München, dem die neue Niederlassung<br />
in Ingolstadt organisatorisch zugeordnet sein<br />
wird. „Als Logistikpartner der lokalen Wirtschaft wer-<br />
Trans Logistik News<br />
27
den wir künftig direkt vor Ort präsent sein. Gleichzeitig<br />
bedienen wir mit dem neuen Standort die starke<br />
Wirtschaftsregion zwischen München und Nürnberg,<br />
direkt im Herzen Bayerns.“ Darüber hinaus, so Wenzl,<br />
biete der Standort an der A9 beste Voraussetzungen<br />
für internationale Verkehre nach Süd-, Zentral- und<br />
Osteuropa. Ökologische Aspekte in Form einer Dach-<br />
und Fassadenbegrünung sowie der Wandel hin zur<br />
Elektromobilität mit einem angestrebten DGNB-Gold<br />
Zertifikat werden beim Bau der Logistikanlage bereits<br />
berücksichtigt. Auf den Dachflächen wird eine Fotovoltaikanlage<br />
installiert. Die gewonnene Energie ist<br />
insbesondere für das Laden von batterieelektrischen<br />
Lkw, Hoffahrzeugen und Pkw eingeplant.<br />
Mit der preisgekrönten<br />
@ILO-Technologie ausgestattet<br />
Ein energieeffizientes LED-Beleuchtungssystem<br />
wird in den Innenräumen installiert. Darüber hinaus<br />
wird das Stückgutterminal von Beginn an mit<br />
der preisgekrönten @ILO-Technologie für den Stück-<br />
gutumschlag ausgestattet sein. Der mit dem Deutschen<br />
Logistikpreis 2023 ausgezeichnete Digitale Zwilling<br />
eliminiert manuelle Scanvorgänge im Wareneingang,<br />
beschleunigt damit einzelne Handling-Prozesse<br />
um bis zu 30 Prozent und sorgt allgemein für mehr<br />
Transparenz im Stückgut-Terminal. „Mit dem Standort<br />
in Ingolstadt verdichten wir unser deutsches und<br />
europäisches Netzwerk“, sagt Alexander Tonn, COO<br />
Road Logistics bei Dachser. „Wir investieren fortlaufend<br />
in zusätzliche Kapazitäten für unsere Kunden.<br />
Denn Zuverlässigkeit und Qualität sind vor allem in<br />
wirtschaftlich unsicheren Zeiten die entscheidenden<br />
Faktoren, um in der Stückgutlogistik weiter zu wachsen.<br />
In Ingolstadt entsteht ein hochmoderner und<br />
zukunftssicherer Standort für den Transport und die<br />
Lagerung von Stückgut, der optimal in unser europäisches<br />
und weltweites Netzwerk eingebunden ist – davon<br />
werden die Kunden von Dachser profitieren.“<br />
Das Familienunternehmen Dachser mit Hauptsitz<br />
in Kempten, Deutschland, bietet Transportlogistik,<br />
Warehousing und kundenindividuelle Services innerhalb<br />
von zwei Business Fields: Dachser Air & Sea Logistics<br />
und Dachser Road Logistics. Letzteres teilt<br />
sich in die beiden Business Lines Dachser European<br />
Logistics und Dachser Food Logistics auf. Übergreifende<br />
Kontraktlogistik-Services sowie branchenspezifische<br />
Lösungen ergänzen das Angebot. Ein flächendeckendes<br />
europäisches sowie interkontinentales<br />
Transportnetzwerk und komplett integrierte Informationssysteme<br />
sorgen weltweit für intelligente Logistiklösungen.<br />
Mit rund 34.000 Mitarbeitern an weltweit<br />
382 Standorten erwirtschaftete Dachser im Jahr 2023<br />
einen konsolidierten Umsatz von rund 7,1 Milliarden<br />
Euro. Der Logistikdienstleister bewegte insgesamt<br />
77,4 Millionen Sendungen mit einem Gewicht von 40,0<br />
Millionen Tonnen. Dachser ist mit eigenen Landesgesellschaften<br />
in 43 Ländern vertreten. (cb)<br />
28 Trans Logistik News
v.l.n.r.: Michael Deuter (Geschäftsleitung Amm Spedition), Stefan Raum (Geschäftsleitung Amm Spedition), Stefan<br />
Rödl (Geschäftsführer Rödl energie), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Joachim Zimmermann (Geschäftsführer<br />
bayernhafen), Sebastian Faißt (Projektleiter Energy Port Nürnberg). Foto: Elke Wechsler<br />
Minister Aiwanger überreicht Förderurkunde an Rödl energie<br />
Unterstützung für Wasserstofftankstelle<br />
im bayernhafen Nürnberg<br />
Der Neumarkter Energieversorger Rödl energie<br />
hat jetzt durch den bayerischen Wirtschaftsminister<br />
Hubert Aiwanger eine Förderurkunde<br />
für den Bau einer Wasserstofftankstelle<br />
im bayernhafen erhalten. Als Energy Port Nürnberg<br />
soll das zukunftsweisende Projekt eine wichtige Rolle<br />
für die nachhaltige Mobilität, insbesondere im Bereich<br />
des Güter- und Warenverkehrs, spielen. Vor<br />
dem Hintergrund des EU-Green-Deal und den damit<br />
verbundenen Verpflichtungen zur Nachhaltigkeit für<br />
Unternehmen setzt die Wasserstofftankstelle einen<br />
entscheidenden Impuls für den klimafreundlichen<br />
Transport in der Region.<br />
Im Rahmen der Übergabe betonte Minister Aiwanger<br />
die Bedeutung von grünem Wasserstoff für die<br />
nachhaltige Entwicklung in Bayern: „Der erneuerbare<br />
Wasserstoff ist maßgeblicher Baustein bei der Transformation<br />
der Industrie, der Mobilität und der Energiewirtschaft.<br />
Es ist der Bayerischen Staatsregierung<br />
daher ein Kernanliegen, eine tragfähige Wasserstoffinfrastruktur<br />
bestehend aus Erzeugungsanlagen, einem<br />
leistungsfähigen Wasserstoffnetz, flächendeckender<br />
Wasserstofftankstellen und guter Logistik zur Versorgung<br />
der Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. Mit der<br />
im Juli <strong>2024</strong> unter meiner Federführung verabschiedeten<br />
Bayerischen Wasserstoffstrategie 2.0 haben wir<br />
die Ziele und Aktivitäten der Staatsregierung neu aufgestellt.<br />
Wir setzen auf angemessene und passgenaue<br />
Rahmenbedingungen, die den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft<br />
bestmöglich voranbringen.“<br />
Zentraler Bestandteil seiner<br />
Nachhaltigkeitsstrategie<br />
Für Rödl energie ist die Investition in die Wasserstofftechnologie<br />
ein zentraler Bestandteil seiner<br />
Nachhaltigkeitsstrategie. Nächstes Jahr feiert das<br />
Unternehmen 80-jähriges Firmenjubiläum. Darin sieht<br />
Geschäftsführer Stefan Rödl auch eine Verpflichtung:<br />
„Unsere gesamte Firmengeschichte ist geprägt von<br />
Transformation. Wir verstehen uns als Energie<br />
Fürsorger, deshalb wollen wir unseren Kundinnen<br />
und Kunden zukunftsfähige Kraftstofflösungen anbieten<br />
und die Mobilität der Zukunft mitgestalten.<br />
Wasserstoff bietet enorme Vorteile, insbesondere für<br />
den Güterverkehr. Wir freuen uns, Teil dieser Entwicklung<br />
zu sein und die Infrastruktur dafür bereitstellen<br />
zu können."<br />
Für den Standort bayernhafen Nürnberg und die<br />
Region hat die Wasserstofftankstelle ebenfalls eine<br />
strategische Bedeutung: „Unsere bayernhafen Standorte<br />
sind leistungsstarke Knotenpunkte und dafür<br />
Trans Logistik News<br />
29
prädestiniert, Drehkreuze für die Energieträger der<br />
Zukunft zu sein. Neben einer funktionierenden Infrastruktur<br />
bedarf es für unsere Unternehmen vor allem<br />
an kurzen Wegen zur Versorgung mit sämtlichen Energieformen.<br />
Hier sitzen die potenziellen Abnehmer von<br />
Wasserstoff und profitieren von der unmittelbaren<br />
Nähe zum neuen Energy-Port im bayernhafen Nürnberg“,<br />
sagte Joachim Zimmermann, Geschäftsführer<br />
von bayernhafen im Rahmen der Veranstaltung.<br />
Da im Fuhrpark der größte Hebel zur Einsparung<br />
von CO2 sitzt, wird besonders die regionale Transportwirtschaft<br />
von der neuen Wasserstofftankstelle<br />
erheblich profitieren.<br />
Erste Interessenten<br />
Zum Projektstart meldeten sich erste Interessenten<br />
an, die künftig die Wasserstofftankstelle nutzen<br />
möchten. Darunter ist Stefan Raum, Geschäftsführer<br />
der Amm Spedition. Er unterstrich die Relevanz dieser<br />
neuen Tankmöglichkeit: „Als eines der führenden<br />
Transport- und Logistikunternehmen im Nürnberger<br />
Hafen und der Region sowie als Vorreiter im Einsatz<br />
von Brennstoffzellen-LKWs, begrüßen wir die Investition<br />
der Firma Rödl in eine neue Tankstelle an diesem<br />
Standort. Der Aufbau einer passenden Infrastruktur<br />
sowie die Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff und<br />
Strom sind entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche<br />
Dekarbonisierungsstrategie. Nur durch das gemeinsame<br />
Engagement aller Beteiligten – von Bund,<br />
OEMs, Verladern und Energieversorgern – können die<br />
CO2-Reduktionsziele im Transportsektor erreicht werden.“<br />
Die Errichtung der Wasserstofftankstelle im bayernhafen<br />
Nürnberg stellt einen wichtigen Meilenstein<br />
auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Mobilität<br />
dar. Dank der Förderung durch den Freistaat Bayern<br />
wird die Region Nürnberg Vorreiter in Sachen Wasserstoffinfrastruktur<br />
und setzt Maßstäbe für den klimafreundlichen<br />
Güter- und Warenverkehr.<br />
Über Rödl energie:<br />
Rödl energie mit Hauptsitz in Neumarkt ist seit<br />
2004 im bayernhafen Nürnberg ansässig. Der mittelständische<br />
Familienbetrieb mit über 250 Mitarbeitern<br />
hat sich vom Mineralöllieferanten zum innovativen<br />
Anbieter von Mobilitäts- und Wärmeenergien entwickelt.<br />
Seit über 75 Jahren beschäftigt sich das Unternehmen<br />
mit Produkten und Dienstleistungen in<br />
den Bereichen Energie, Tankstellen, Heizungen und<br />
Bäder und ist kompetenter Ansprechpartner für das<br />
gesamte Thema Energie in seinen unterschiedlichen<br />
Ausprägungen. Mit einem großen Netz öffentlicher<br />
und gewerblicher Tankstellen liegt ein Schwerpunkt<br />
des Unternehmens auf dem Vertrieb von Mobilitätsenergien.<br />
Bereits seit den 90ern engagiert sich Rödl<br />
energie für alternative Kraftstoffe. Angefangen vom<br />
Biodiesel über Rapsöl bis zum Autogas (LPG), gehören<br />
inzwischen Diesel HVO 100, BIO-CNG und BIO-LNG als<br />
umweltfreundlichere Kraftstoffalternativen zum Angebot.<br />
Darüber hinaus investiert das Unternehmen in<br />
den Ausbau von E-Ladeinfrastruktur und Wasserstofftechnologie.<br />
30 Trans Logistik News
Advertorial<br />
Eine einzigartige, neue EURO-Kombi<br />
Pacton Trailers aus Ommen hat eine einzigartige,<br />
neue EURO-Kombi, bestehend aus einem<br />
BDF-Zugfahrzeug, einer „intelligenten"<br />
Dolly und einem Sattelauflieger, entwickelt. Diese<br />
Kombination ermöglicht den Transport von drei BDF-<br />
Wechselbrücken von 7,45 Metern. Das Besondere am<br />
LZV-System liegt in einer innovativen Dolly, die die<br />
Kombination während der Fahrt automatisch verlängert<br />
oder verkürzt. Das System verwendet eine hochinnovative,<br />
einachsige Dolly-Achse. Diese ist stangengelenkt<br />
und verfügt über eine Sattelkupplung, die<br />
während der Fahrt automatisch hydraulisch schaltet.<br />
Winkeldrehung und Geschwindigkeit werden berücksichtigt.<br />
Bei Kurvenfahrten mit niedrigen Geschwindigkeiten<br />
wird die Kombi länger, ebenso beim Rückwärtsrangieren.<br />
Bei höheren Geschwindigkeiten zieht<br />
die Dolly die Kombination automatisch wieder zusammen.<br />
Strien-Liner<br />
Für die Konstruktion der Dolly – natürlich auch mit<br />
EBS/ABS – nutzte Pacton das Patent des technischen<br />
Erfinders Kees Strien, von dem sich der Name Strien-<br />
Liner von Pacton ableitet. Dank der cleveren Technik<br />
ermöglicht die Dolly, das die Fahrzeugkombination innerhalb<br />
der vorgeschriebenen Lang-Lkw-Regeln bleibt.<br />
Kein Problem in Kurven<br />
Da die Wechselbrücken kurz hintereinander positioniert<br />
sind, würde die Kombination in einer Kurve auf<br />
Probleme stoßen, aber hier kommt die neue Pacton-<br />
Dolly ins Spiel. Das Gigaliner-System wurde vorerst für<br />
den deutschen Markt entwickelt. In Deutschland darf<br />
das auf multimodalen Transport ausgerichtete Lkw-<br />
Gespann maximal 44 Tonnen wiegen, eine maximale<br />
Länge von 25,25 Metern haben, der Auflieger 14,90<br />
m. Umfangreiche Versuche mit dem Strien-Liner-Gespann<br />
von Pacton, durchgeführt von der deutschen<br />
Spedition hansa express logistics GmbH aus Oyten,<br />
wurden erfolgreich abgeschlossen. Der Strien-Liner ist<br />
derzeit bei hansa express logistics GmbH in der Praxis<br />
im Einsatz. Das Unternehmen und die Fahrer sind begeistert<br />
von dem System, das mittlerweile ein ausgereiftes<br />
Produkt ist. Die Produktion und Auslieferung<br />
an die Kunden startet im Laufe des Jahres 2025.<br />
Wer weitere Infos benötigt oder die Pacton<br />
Strien-Liner LZV-Kombination "live" erleben möchten,<br />
mailt am besten an strien-liner@pacton.nl<br />
Trans Logistik News<br />
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Wir halten<br />
Logistik mobil<br />
Unterwegs mit der Hoyer Card und<br />
am Standort jederzeit zuverlässig versorgt<br />
Zu unserem Portfolio zählen:<br />
· Diesel · Technik<br />
· HVO 100 · Schmierstoffe<br />
· Bio-LNG · Photovoltaik<br />
· AdBlue ® · Speichertechnologie<br />
Hoyer Card<br />
an mehr als<br />
5.000 Stationen<br />
in Europa<br />
akzeptiert.<br />
Wilhelm Hoyer B.V. & Co. KG<br />
Rudolf-Diesel-Str. 1<br />
27374 Visselhövede<br />
hoyercard@hoyer.de<br />
Tel. +49 4262 79 9199<br />
hoyer.de