PDF, 2,7 MB - Allgemeine Studienberatung an der TU-Berlin

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PDF, 2,7 MB - Allgemeine Studienberatung an der TU-Berlin

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Maschinenbau

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Psychologische

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Psychologische

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Raus aus der Schule - rein ins Studium

Neugierig auf ein Studium des Maschinenbaus an der TU Berlin?

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Mit den in dieser Broschüre zusammengestellten

Informationen, möchten wir Ihnen helfen, einen ersten Einblick in den Studiengang

zu bekommen.

Wenn Ihr Interesse geweckt ist und Sie mehr über den Studiengang wissen möchten,

lesen Sie auch die weiteren Informationen auf der Webseite der Fakultät V:

www.vm.tu-berlin.de

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihre Studienwahl am besten gestalten sollten oder

wenn Sie in Ihrer Entscheidung unsicher sind, kommen Sie gerne zum persönlichen

Gespräch in die Allgemeine Studienberatung. Unsere Beratungszeiten finden Sie unter

“Ihre Ansprechpartner” in dieser Broschüre.


Inhaltsverzeichnis

1. Maschinenbau ...................................................................................................1

2. Arbeitsfelder im Maschinenbau ........................................................................1

3. So studieren Sie den Bachelorstudiengang .....................................................2

4. Institute und Fachgebiete .................................................................................4

5. Ihre Ansprechpartner ........................................................................................7

6. Impressum ........................................................................................................8

1. Maschinenbau

Maschinenbau gehört zu den „klassischen“ Disziplinen der Ingenieurwissenschaften.

Gleichzeitig ist der Maschinenbau der umfangreichste Zweig der Industrie in

Deutschland.

Als Maschinenbauerin oder Maschinenbauer konstruieren Sie Maschinen, sind an

deren Herstellung beteiligt oder für ihren Betrieb verantwortlich. Maschinen können

dazu dienen, Energie umzuwandeln (z.B. ein Stromgenerator) oder Stoffe zu erzeugen

(z.B. in der Chemieindustrie). Auch Geräte, die der Signalverarbeitung

dienen, gehören teilweise zum Maschinenbau. Es lässt sich sagen: Kein technisches

Produkt und kein industrieller Prozess kommt ohne den Maschinen- und

Anlagenbau aus. Und dieser wiederum ist nicht ohne Hochtechnologien denkbar

wie z.B. die Energie-, Werkstoff- und Fertigungstechnik, die Mikroelektronik und

Mikrotechnik, die Informations- und die Biotechnik. Der Maschinen- und Anlagenbau

integriert sie jeweils zu leistungsfähigen Systemen.

Wenn Sie Maschinenbau studieren, werden Sie sich daher nicht nur mit der einzelnen

Maschine sondern stets mit Systemen und Prozessen beschäftigen müssen.

Die „Schnittstelle“ zum Menschen, der die Anlage bedient oder als Käufer und

Bürger von einem industriellen Prozess betroffen ist, gewinnt dabei immer mehr

Bedeutung, ebenso die Auswirkungen auf die Umwelt. Das heißt, dass Sie bereits

bei der Entwicklung ergonomisch-arbeitswissenschaftliche Zusammenhänge ebenso

beachten müssen wie die spätere sichere Entsorgung und ein möglichst weitgehendes

Recycling.

Maschinen werden aber auch stärker als je zuvor in unmittelbarem Kontakt zum

Käufer und späteren Nutzer konstruiert. Die ökonomische Seite des Maschinenbaus,

die Frage nach den Kosten bei der Herstellung und der Nutzung eines Systems

spielt damit in Ihrem Studium ebenfalls eine große Rolle.

2. Arbeitsfelder im Maschinenbau

Wenn Sie das Studium Maschinenbau nach sechs Semestern mit dem Bachelorexamen

abschließen, erwerben Sie einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss,

aber auch die wissenschaftliche Qualifikation für ein anschließendes Masterstudium.

Das viersemestrige Masterstudium können Sie an der TU Berlin oder an einer

anderen deutschen oder ausländischen Universität fortsetzen.

Als Ingenieurin oder Ingenieur des Maschinenbaus können Sie in nahezu allen

Branchen der Industrie, in der Wirtschaft sowie in öffentlichen Verwaltungen und

Institutionen arbeiten und sehr unterschiedliche Tätigkeiten ausüben: von der Forschung,

Entwicklung und Konstruktion (51 % der Maschinenbauingenieurinnen und

-ingenieure) über Fertigung und Montage (14 %) und den Vertrieb (18 %) bis zum

höheren Management (7 %).

Mögliche Aufgaben können z. B. die Fertigungsentwicklung für Halbleiterelemente

der Elektronik, die Entwicklung zugehöriger Produktionsmaschinen, die Fabrikpla-

1


Berufsaussichten

Studieninhalte

Studienaufbau

Studienverlauf

2

nung, die Entwicklung der Hydrauliksteuerung eines Baggers oder auch die Auslegung

eines künstlichen Kniegelenkes sein. Allgemeine und grundlegende Kenntnisse

der Berechnung, Konstruktion und Fertigung sind jedoch in allen Bereichen

erforderlich.

Der ständig fortschreitende Einsatz der EDV hat dazu geführt, dass Sie auch an

Programmen - z. B. für die Rechnersteuerung von Werkzeugmaschinen oder zur

Erstellung von Konstruktionszeichnungen mit CAD - arbeiten und in jedem Fall

Software-Anwender sind. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen spielen ebenso eine

große Rolle, daher können Sie auch in den Planungsabteilungen von Industrie und

Öffentlichem Dienst tätig sein, wenn Sie über Grundkenntnisse der Betriebswirtschaft

und Arbeitswissenschaft verfügen.

Weitere wichtige Bereiche sind Vertrieb und Montagebetreuung. Beim Vertrieb sind

fachkundige Beratung und Betreuung der Kunden wichtig, bei der Montagebetreuung

bis hin zur Betreuung kompletter Industrieanlagen benötigen Sie neben der

Fachkenntnis sehr viel Erfahrung.

Zurzeit wird die Arbeitsmarktsituation als gut eingeschätzt. In den kommenden

Jahren wird sogar ein zusätzlicher Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren erwartet,

so dass Sie nach Beendigung Ihres Studiums gute Arbeitsmarktbedingungen

vorfinden werden. Durch Mobilität, Flexibilität und ein breit angelegtes Studium

können Sie zusätzlich Ihre Arbeitsmarktchancen verbessern. Weitere Informationen

erhalten Sie bei der Berufsberatung für Abiturienten und Hochschüler der Agentur

für Arbeit.

3. So studieren Sie den Bachelorstudiengang

Mit dem Studiengang Maschinenbau an der TU Berlin entscheiden Sie sich für

einen forschungsbasierten Ausbildungsweg. Das heißt, Sie lernen nicht nur, technisches

Wissen anzuwenden, sondern auch, wie sich im Team aktuelle, praxisorientierte

Probleme ganzheitlich lösen lassen. Das wird dadurch gewährleistet, dass

Forschung und Lehre eng miteinander verknüpft sind und neue Entwicklungen des

Maschinenbaus unmittelbar in die Lehrveranstaltungen einfließen. Dadurch sind

Sie in der Lage, später im Berufsleben immer wieder neue Aufgaben zu lösen, um

mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten. Mit moderner Informationstechnik,

die im Studium eine zunehmend größere Rolle spielt, lernen Sie z. B. 3D-

Konstruktionen am Rechner zu erstellen oder Industrieroboter zu programmieren.

Das Studium des Bachelor dauert sechs Semester. Im letzten Semester fertigen

Sie eine Abschlussarbeit an, mit der Sie dokumentieren, dass Sie selbstständig

wissenschaftlich arbeiten und die Methoden des Fachs anwenden können. Nach

erfolgreichem Bestehen aller Leistungen erhalten Sie mit dem Bachelor of Science,

abgekürzt B.Sc., Ihren ersten berufsqualifizierenden Abschluss.

Thematisch verwandte Veranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Praktika, u.a.),

die Sie während Ihres Bachelorstudiums besuchen, sind zu Einheiten, den Modulen,

zusammengefasst. Für jede erfolgreich besuchte Veranstaltung eines Moduls

erhalten Sie eine festgelegte Zahl an Leistungspunkten (LP) nach dem European

Credit Transfer System (ECTS). Über die Dauer Ihres Studiums müssen Sie, bei

einem sechssemestrigen Studiengang, 180 Leistungspunkte ansammeln. Dabei

steht ein LP für einen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Eingeschlossen sind neben

den Präsenszeiten an der Universität alle Zeiten in denen Sie etwas vor- oder

nachbereiten, Sie lernen oder Klausuren schreiben.

In den ersten drei Semestern erwerben Sie umfangreiche Kenntnisse in den

Grundlagen, die in den folgenden Semestern durch Wahlpflichtmodule vertieft

werden. Eine Lehrveranstaltung der technisch-methodischen Grundlagen ist z. B.

Konstruktion, in der Sie lernen, technische Zeichnungen zu verstehen und selbst

zu erstellen - auch unter Anwendung dreidimensionaler CAD-Software. Sie lernen,

wie Bauteile und Maschinenelemente aus konstruktiver und fertigungstechnischer

Sicht gestaltet, berechnet und konstruiert werden. Im Modul Werkstoffkunde erwerben

Sie Kenntnisse über den Aufbau und die charakteristischen Eigenschaften

der metallischen Werkstoffe und im Modul Fertigungstechnik lernen Sie die wich-


tigsten Verfahren wie Urformen, Umformen, Trennen, Fügen und Beschichten und

die entsprechenden Fertigungssysteme kennen. Ein Programmierkurs, in dem Sie

den praktischen Umgang mit dem Rechner und eine Programmiersprache erlernen,

vervollständigt das technische Grundlagenwissen.

Im vierten und fünften Semester wählen Sie entsprechend Ihren Neigungen und

der angestrebten späteren Tätigkeit maschinenbauliche Schwerpunkte aus unterschiedlichen

Themenfeldern. Das können sowohl methodenorientierte Schwerpunktbereiche

sein, wie Konstruktion und Gestaltung, Werkstoffauswahl und Verarbeitung,

Humanwissenschaftliche Technikgestaltung oder Produktion und Organisation,

als auch produktorientierte Schwerpunkte, wie z. B. Fahrzeugtechnik,

Maschinen- und Anlagentechnik, Medizin- oder Mikrotechnik. Ein Projekt (6 LP)

sowie Module freier Wahl (18 LP, davon mind. 6 LP nichttechnisch) und das Berufspraktikum

(12 LP) ergänzen das Studium.

Der Studienverlaufsplan ist eine Orientierungshilfe, in welcher zeitlichen Reihenfolge

die Module besucht werden sollten, um das Studium innerhalb der Regelstudienzeit

abzuschließen. Sie finden einen Link zum Studienverlaufsplan auf der Webseite

des Studiengangs.

Zusätzlich zum Studienverlaufsplan gibt es eine Modulliste, in der alle wählbaren

Module unter Angabe des Umfangs und der Art aufgeführt sind. Darüber hinaus

gibt es den Modulkatalog, auch Modulbeschreibung genannt, welcher die genaue

Beschreibung der Module enthält. Modulliste und Modulkatalog werden jedes Semester

aktualisiert. Hier erfahren Sie, welche Inhalte in der jeweiligen Lehrveranstaltung

vermittelt werden und welche Leistungen Sie bis zum Ende des Semesters

erbringen müssen. Diese und weitere Informationsmaterialien sind unter

http://www.tu-berlin.de/?id=22713 im Internet veröffentlicht.

Während der vorlesungsfreien Zeit absolvieren Sie ein Berufspraktikum von insgesamt

18 Wochen, davon sollen 6 Wochen als Vorpraktikum bereits vor Beginn des

Studiums abgeleistet werden. Im Vorpraktikum lernen Sie die wichtigsten Fertigungsverfahren

des Maschinenbaus kennen und gewinnen erste Einblicke in die

industrielle Arbeitswelt. Das trägt dazu bei, dass Sie in den ersten Studiensemestern

die technischen Fächer besser verstehen.

Weitere Einzelheiten finden Sie in der Praktikumsordnung, erhältlich unter

http://www.tu-berlin.de/?id=22713 oder beim Praktikumsobmann, der bei Fragen

und für die Anerkennung des Praktikums zuständig ist.

Die Integration eines Auslandsaufenthaltes ins Studium ist möglich. Bitte wenden

Sie sich möglichst frühzeitig, idealerweise direkt nach Studienbeginn an das Akademische

Auslandsamt der TU Berlin. Dort erhalten Sie Informationen zu den Mobilitätsfenstern

des Studiengangs, den Partneruniversitäten und der Bewerbung.

www.tu-berlin.de/?id=5190

Für ein Studium benötigen Sie die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine

fachgebundene Hochschulreife. Die Fachhochschulreife reicht für ein Studium an

der TU Berlin nicht aus.

Der Studiengang ist im ersten Semester zulassungsbeschränkt (Numerus clausus).

Es können 230 Studienplätze im Wintersemester und 100 Studienplätze im

Sommersemester vergeben werden. Im Wesentlichen wird nach den Kriterien Abiturdurchschnittsnote

bzw. Wartezeit ausgewählt. Die Ergebnisse des letzten Auswahlverfahrens

finden Sie unter: www.studienberatung.tu-berlin.de/?id=7528.

Wie die Online-Bewerbung genau funktioniert, erfahren Sie im Internet unter

www.tu-berlin.de/?id=75368.

Studienleistungen, die Sie an einer anderen wissenschaftlichen Hochschule im

Inland oder Ausland oder in einem anderen Studiengang an der TU Berlin bereits

erbracht haben, werden anerkannt, wenn sie nach Inhalt und Umfang mit den Anforderungen

des angestrebten Studiengangs an der TU Berlin übereinstimmen. Die

Anerkennung erfolgt durch den Vorsitzenden, bzw. die Vorsitzende des Prüfungsausschusses.

3

Studienverlaufsplan

Modulbeschreibung

Praktikum

Auslandsaufenthalt

Bewerbung zum

Bachelorstudium


4

4. Institute und Fachgebiete

Forschung und Lehre an der Fakultät V - Verkehrs- und Maschinensysteme sind

eng miteinander vernetzt, wodurch Ihnen ein praxisorientiertes Studium und ein

direkter Einstieg in das Berufsleben ermöglicht, aber auch die Basis für eine wissenschaftliche

Laufbahn geschaffen wird. Die Forschungsschwerpunkte und Spezialisierungen

der Fachgebiete an den Instituten sind so vielfältig, dass hier nur

einige exemplarisch vorgestellt werden können.

Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb

Fachgebiet Montagetechnik und Fabrikbetrieb

www.mf.tu-berlin.de/

Das Fachgebiet Montagetechnik und Fabrikbetrieb orientiert sich in Forschung,

Entwicklung und Lehre an einem integrierten Fabrikbetrieb. Aus der herrschenden

Montagestruktur und den daraus folgenden Rationalisierungspotentialen ergeben

sich die Forschungsschwerpunkte integrierte Montageplanung, Aufgabenorientierte

Konstruktion automatisierter Montageanlagen, Sensorik und Prozessführung sowie

Arbeitsgestaltung und globale Produktionsstrategie. Aber auch umwelttechnische

Problemstellungen, wie die Beherrschung des steigenden Abfallaufkommens sowie

die Rohstoff- und Energieverknappung, haben zu neuen Aufgaben in der produktionstechnischen

Forschung geführt. Hierzu werden Demontagefabriken zur

Rückgewinnung von Ressourcen in Produkt- und Materialkreisläufen entwickelt.

Institut für Konstruktion, Mikro- und Medizintechnik

Fachgebiet Konstruktionstechnik und Entwicklungsmethodik

www.ktem.tu-berlin.de

Die Entwicklung weltmarktfähiger Produkte gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen

für einen Industriestandort wie Deutschland. Die Konstruktionstechnik liefert

hierzu das problem- und branchenübergreifende Wissen über Konstruktionselemente

und -methoden, sowie das methodische und softwaretechnische Instrumentarium

für einen effektiven, rechnerunterstützten Entwicklungsprozess.

Die Projektübungen und Abschlussarbeiten haben alle einen starken Forschungs-

und industriellen Anwendungsbezug. Themenbeispiele hierfür sind: methodische

Entwicklung von Prüfmaschinen oder Maschinenkomponenten; experimentelle

Untersuchung von Maschinenelementen; Grundlagenuntersuchungen zur recyclinggerechten

Produktgestaltung; konzeptionelle Entwicklung von Datenbanken,

wissensbasierten Programmsystemen und Methoden zur Produktmodellierung;

Optimierung von Prozessen realer Produktentwicklung, analytische Untersuchung

und Weiterentwicklung von Methoden der Produktentwicklung.

Fachgebiet Mikrotechnik

www.fmt.tu-berlin.de/

Weltweit wird die Mikrosystemtechnik als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts

angesehen. Durch den Einsatz innovativer Technologien lassen sich höchst

filigrane Komponenten erzeugen und zu vielfältigen Funktionen in einem System

integrieren. Hieraus entstehen völlig neue Produkte mit herausragenden Marktchancen.

Mittels Mikrotechnik lassen sich extrem miniaturisierte Komponenten und komplexe

Systeme produzieren. Beispiele hierfür sind Festplatten in Laptops, CD-Player,

Herzschrittmacher, Sensorsysteme in Automobilen, Glasfasernetze für die optische

Kommunikationstechnik bis hin zu Mikroanalysesystemen für die Gentechnik.

Kennzeichen dieser Produkte sind: Verringerung des Energieverbrauchs, des Gewichts,

des Volumens und somit eine Steigerung der Portabilität und Leistungsvielfalt.

Häufig sind es funktionelle Anforderungen, die eine Verkleinerung gerätetechnischer

Komponenten geradezu erzwingen. Dies gilt z. B. für Endoskope, die in der

sogenannten "Schlüssellochdiagnostik und -chirurgie" eingesetzt werden sowie für

Schalter, Stecker und Verbindungselemente der optischen Kommunikationstechnik.


Fachgebiet Biomedizinische Technik

www.medtech.tu-berlin.de/

Die Biomedizinische Technik ist ein jüngeres interdisziplinäres Fachgebiet, dessen

Entstehung auf den zunehmenden Einfluss von Naturwissenschaft und Technik in

der Medizin zurückzuführen ist. Lehre und Forschung in diesem Gebiet lassen sich

in folgende Kategorien einteilen: Entwicklung von Verfahren und Geräten für diagnostische

und therapeutische Zwecke, Erforschung humanbiologischer Kenngrößen

und Prozesse mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden und Schaffung von

Körperersatzteilen sowie Entwicklung von Rehabilitationshilfen.

Zur Durchführung von Prüfaufgaben ist das Fachgebiet mit der Berlin Cert - Prüf-

und Zertifizierstelle für Medizinprodukte GmbH an der TU Berlin verbunden. Hier

erfolgt die Prüfung und Bewertung neuer Medizinprodukte einschließlich der CE -

Zertifizierung. Der Inhaber des Lehrstuhls Biomedizinische Technik ist gleichzeitig

einer der beiden Geschäftsführer der Berlin Cert GmbH. Durch diese personelle

Verknüpfung können hier Abschlussarbeiten durchgeführt werden.

Fachgebiet Konstruktion von Maschinensystemen

www.km.tu-berlin.de/

Maschinensysteme stellen sich heute als eine Kombination von mechanischen,

elektronischen, hydraulischen und informationstechnischen Komponenten dar.

Typische Beispiele sind mobile Arbeitsmaschinen, wie Traktoren, Baumaschinen

oder fördertechnische Maschinen und Anlagen. Kennzeichnend für diese Maschinen

ist, dass sie aus mehreren Teilsystemen bestehen und zur Erledigung von

Arbeitsfunktionen eingesetzt werden. Die Lehre ist anwendungsnah ausgerichtet

und umfasst neben der Vermittlung von mechatronischem Fachwissen aus den

Bereichen Ölhydraulik, Pneumatik, Steuerungstechnik und der Getriebetechnik

zusätzlich Fachwissen über mobile Arbeitsmaschinen, ihrer Konstruktion und den

mit ihnen gekoppelten Verfahren. Aus diesem Bereich stammen auch die Forschungsschwerpunkte

des Fachgebietes:

- Ermittlung des Systemverhaltens und der fahrdynamischen Eigenschaften

vollgefederter Fahrwerke von mobilen Arbeitsmaschinen

- Ermittlung der Systemeigenschaften an Bremssystemen von Eisenbahnen und

Windkraftanlagen

- Klärung des Einflusses der Reibschicht auf den Reibprozess

Institut für Land- und Seeverkehr

Fachgebiet Verbrennungskraftmaschinen

www.vkm.tu-berlin.de

Das Fachgebiet befasst sich in Lehre und Forschung mit den Maschinen, die durch

Verbrennung freigesetzte Wärme in mechanische Energie umwandeln. Dazu zählen

vor allem die Verbrennungsmotoren mit innerer Verbrennung, das sind alle

Arten von Otto- und Dieselmotoren, aber auch die Gasturbine und der Stirlingmotor.

Verbrennungsmotoren finden vielfältig Anwendung, in hoher Zahl als Antriebe

von Straßenfahrzeugen (Motorrad, PKW, LKW und Bus), in allen Arten von Schiffen,

in Blockheizkraftwerken (BHKW) zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und

Wärme, aber auch in großen Kraftwerken (bis 200 MW).

In der Lehre wird Wert auf Praxisbezug gelegt, z. B. wird in experimentellen und

messtechnischen Übungen am Motorprüfstand, bei der Anwendung von Software

zur Motorprozess-Simulation auf praxisnahe Fragestellungen und schließlich im

konstruktiven Entwurf eines Hubkolbenmotortriebwerks das Vorlesungswissen

vertieft. In der Abschlussarbeit können Studierende unmittelbar an aktuellen Forschungsprojekten

des Fachgebiets mitwirken, die sich etwa mit Fragen der Einspritzung,

der Abgasemission, des Motormanagements, der Motorprozessoptimierung,

der Abgasturboaufladung oder mit Hybridantriebskonzepten für Straßenfahrzeuge

beschäftigen.

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6

Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft

http://www.ipa.tu-berlin.de/

Ein wichtiger Schwerpunkt in den verschiedenen Fachgebieten des Instituts ist die

interdisziplinäre Beschäftigung mit den unterschiedlichsten Problembereichen, die

sich bei der Arbeit des Menschen mit mehr oder weniger komplexen Maschinen

ergeben.

Fachgebiet Mensch-Maschine-Systeme

www.mms.tu-berlin.de

Gegenstand des Fachgebietes "Mensch-Maschine-Systeme" ist die Planung, Gestaltung,

Analyse und Bewertung des Informationsaustausches zwischen Mensch

und Maschine in unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen, z.B. als Pilot im Cockpit,

als Instandhalterin an einer CNC-Maschine oder als Anlagenfahrer in einer verfahrenstechnischen

Anlage. Untersuchungen, die dazu durchgeführt werden, reichen

von der Analyse der Gebrauchstauglichkeit von Software und technischen Geräten

bis hin zum Entwurf und der Untersuchung von Assistenz- und Hilfesystemen, die

den Menschen in der Bedienung technischer Systeme unterstützen können.

Fachgebiet Arbeitswissenschaft und Produktergonomie

www.awb.tu-berlin.de

Welche Belastungen, Beanspruchungen und Gesundheitsfolgen entstehen im Zusammenhang

mit der Interaktion von Mensch und Technik? Dieser Frage widmet

sich das Fachgebiet Arbeitswissenschaft und Produktergonomie, das sich z. B. mit

der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsmitteln (Ergonomie), Arbeitsumgebung

und Organisation von Arbeitsprozessen, Qualifikation und Weiterbildung,

aber auch mit Arbeitsschutz und -sicherheit befasst.


5. Ihre Ansprechpartner

Beratung rund ums Studium

Allgemeine Studienberatung

Raum H 70

www.studienberatung.tu-berlin.de

Offene Sprechstunde: Mo 9.30-12.30 Uhr / Di 14-18 Uhr / Do 9.30-12.30 und 14-16 Uhr /

Fr 9.30-12.30 Uhr

Erstauskünfte durch den Telefonservice Express

Tel. (030) 314 29999

Telefonische Sprechzeit: Mo - Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

telefonservice@tu-berlin.de

Psychologische Beratung

Raum H 60 und H 61

Tel. (030) 314 24875, -25382

psychologische-beratung@tu-berlin.de

Offene Sprechstunde: Di 15-17 Uhr / Do 10.30-12.30 Uhr

Telefonische Sprechzeit: Mo, Mi, Do 14-14.30 Uhr

Beratung für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten

Raum H 71

Tel. (030) 314 25607

behindertenberatung@tu-berlin.de

www.behindertenberatung.tu-berlin.de

Offene Sprechstunde: Di 16-18 Uhr

---------------------------------------------

Bewerbung und Zulassung

Telefonservice

Tel. (030) 314 29999

Mo - Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

telefonservice@tu-berlin.de

Campus Center:

Raum H 30

Mo - Do 9-15 Uhr, Fr 9.30-14 Uhr

Servicebereich Bachelor

www.tu-berlin.de/?id=75212

---------------------------------------------

Prüfungen

Prüfungsbüro (Team IB 2)

Raum H 10

Tel. (030) 314 24992

www.pruefungen.tu-berlin.de

---------------------------------------------

Beratung und Service an der Fakultät V

www.tu-berlin.de/?id=16396

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8

6. Impressum

Herausgeber: Der Präsident der Technischen Universität Berlin

Redaktion: Referat IE - Allgemeine Studienberatung

Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Tel. (030) 314 25606

Stand: Februar 2012


Campus-Plan

Campus Tiergarten [Hauptcampus]

A Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 152

AM Alte Mineralogie, Hardenbergstraße 38

B Bauingenieurgebäude, Hardenbergstraße 40

BA Alter Bauingenieurflügel, Hardenbergstraße 40

BEL K indergarten, Café Campus, Marchstraße 6 und 8

BH-A,, BH-N Bergbau und Hüttenwesen, Ernst-Reuter-Platz 1

BIB Universitätsbibliothek, Fasanenstraße 88

C Chemiegebäude, Straße des 17. Juni 115

E/E-N Elektrotechnische Institute, Einsteinufer 19

EB Erweiterungsbau, Straße des 17. Juni 145

EMH Elektromaschinen und Hochspannungstechnik, Einsteinufer 11

ER Ernst-Ruska-Gebäude, Hardenbergstraße 36A

ES Gebäude, Englische Straße 20

EW Eugene-Paul-Wigner-Gebäude, Hardenbergstraße 36

F Flugtechnische Institute, Marchstraße 12, 12A, 12B, 14

FR Gebäude, Franklinstraße 28/29

GOR Gorbatschow-Haus, Salzufer 11/12

H Hauptgebäude der TU, Straße des 17. Juni 135

HBS Gebäude, Hardenbergstraße 16-18

HE Hörsaalgebäude Elektrotechnik, Straße des 17. Juni 136

HF Hermann-Föttinger-Gebäude, Müller-Breslau-Straße 8

HFT Hochfrequenztechnik, Einsteinufer 25

HFT-CO Photovoltaik-Institut PI, Einsteinufer 25

HL Heizung und Lüftung, Marchstraße 4

Weitere Standorte der TU Berlin [Weitere Campuspläne unter www.tu-berlin.de/?id=3243]

AB Angewandte Botanik, Rothenburgstr. 12, 12165 Berlin

ACK Gebäudekomplex Ackerstraße, Ackerstr. 76, 13355 Berlin

GG-B Gärungsgewerbe, Seestr. 12/15, 13353 Berlin

GV Getreideverarbeitung, Seestr. 11, 13353 Berlin

K Kraftfahrzeuge, Straße des 17. Juni 135

KF ehem. Kraft- und Fernheizwerk, Fasanenstraße 1

KT Kerntechnik, Marchstraße 18

KWT Kraftwerkstechnik und Apparatebau, Fasanenstraße 1

L Lebensmittelchemie, Müller-Breslau-Straße 10

M Gebäudeteil Mechanik, Straße des 17. Juni 135

MA Mathematikgebäude, Straße des 17. Juni 136

MB Gebäude, Müller-Breslau-Straße 11–12

MS Mechanische Schwingungslehre, Einsteinufer 5

OE ehem. Oetker-Haus, Franklinstraße 29

PC Physikalische Chemie, Straße des 17. Juni 135

PTZ Produktionstechnisches Zentrum, Pascalstraße 8-9

RDH Rudolf-Drawe-Haus, Fasanenstraße 89

SE-RH Reuleaux-Haus: Eisenbahnlehranlage, Straße des 17. Juni 135

SG Severin-Gelände, Salzufer 17/19

TA Technische Akustik, Einsteinufer 25

TAP Technische Akustik Prüfhalle, Einsteinufer 31

TC Technische Chemie, Straße des 17. Juni 124

TEL TU Hochhaus, Ernst-Reuter-Platz 7

TEM Transelektronenmikroskopie, Marchstraße 10

TK Thermodynamik und Kältetechnik, Straße des 17. Juni 135

V Zentraleinrichtung Hochschulsport (ZEH), Straße des 17. Juni 135

W Wasserbau und Wasserwirtschaft, Straße des 17. Juni 144 u. 144A

WF Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik, Fasanenstraße 90

SPW

Berlin

Sporthallen an der Waldschulallee, Waldschulallee 7, 14055

TIB Gebäudekomplex Humboldthain, Gustav- Meyer-Allee 25, 13355

Berlin KL Zehlendorf, Königin-Luise-Str. 22, 14195 Berlin

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