PDF, 2,5 MB - Allgemeine Studienberatung an der TU-Berlin

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PDF, 2,5 MB - Allgemeine Studienberatung an der TU-Berlin

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Werkstoffwissenschaften

Beratung

Studienberatung

Psychologische

Beratung

Studienberatung

Psychologische

Beratung


Raus aus der Schule - rein ins Studium

Neugierig auf ein Studium der Werkstoffwissenschaften an der TU Berlin?

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Mit den in dieser Broschüre zusammengestellten

Informationen, möchten wir Ihnen helfen, einen ersten Einblick in den Studiengang

zu bekommen.

Wenn Ihr Interesse geweckt ist und Sie mehr über den Studiengang wissen möchten,

lesen Sie auch die weiteren Informationen auf der Webseite der Fakultät III:

www.tu-berlin.de/fak_3

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihre Studienwahl am besten gestalten sollten oder

wenn Sie in Ihrer Entscheidung unsicher sind, kommen Sie gerne zum persönlichen

Gespräch in die Allgemeine Studienberatung. Unsere Beratungszeiten finden Sie unter

“Ihre Ansprechpartner” in dieser Broschüre.


Inhaltsverzeichnis

1. Werkstoffwissenschaften ..................................................................................1

2. Arbeitsfelder in Werkstoffwissenschaften .........................................................2

3. So studieren Sie den Bachelorstudiengang .....................................................3

4. Institute und Fachgebiete .................................................................................4

5. Ihre Ansprechpartner ........................................................................................6

6. Impressum ........................................................................................................7

1. Werkstoffwissenschaften

Werkstoffe haben zu allen Zeiten eine wesentliche Rolle im Leben des Menschen

gespielt: So sind ganze Epochen der Geschichte der Menschheit, z.B. Stein-,

Bronze-, Eisenzeit, durch die Verwendung insbesondere eines Werkstoffes geprägt.

Auch die derzeitige stürmische Entwicklung im Technischen Zeitalter, siehe

Luft- und Raumfahrt, Kernreaktortechnik oder Mikroelektronik, ist ohne Fortschritte

auf dem Gebiet der Werkstoffe undenkbar.

Die Werkstoffwissenschaften befassen sich mit der Lehre und Erforschung der

Eigenschaften und den Anwendungsmöglichkeiten technischer Werkstoffe, die sich

in folgende Gruppen einteilen lassen:

- Metalle

- Gläser / Keramiken

- Polymere

des Weiteren in

- Verbundwerkstoffe und

- Werkstoffverbunde.

Wenn Sie Werkstoffwissenschaften studieren, untersuchen Sie den Zusammenhang

zwischen dem strukturellen Aufbau (Gefüge) der Werkstoffe und den daraus

resultierenden technischen Eigenschaften - den Gebrauchseigenschaften - wie z.B.

den Festigkeitseigenschaften, den magnetischen Eigenschaften und der chemischen

Beständigkeit sowie ihre Änderung durch die verschiedenen Verfahren der

Herstellung, Wärmebehandlung oder mechanischen Verarbeitung.

Durch die Kenntnis dieser Zusammenhänge sind Sie in die Lage, Werkstoffe mit

bestimmten Eigenschaften herzustellen, sie im Hinblick auf erhöhte Zuverlässigkeit

zu verbessern oder für spezielle Einsatzgebiete neu zu entwickeln. Außerdem

untersuchen und bewerten Sie das Verhalten der Werkstoffe in ihrer technischen

Umwelt, im Betrieb bis hin zum Recycling. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Erforschung

von Materialfehlern und Werkstoffversagen, um durch gezielte Maßnahmen

Schadensfälle zu vermeiden und ein sicheres Betriebsverhalten technischer

Anlagen zu gewährleisten.

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2. Arbeitsfelder in Werkstoffwissenschaften

Als Ingenieurin oder Ingenieur der Fachrichtung Werkstoffwissenschaften arbeiten

Sie in Entwicklungs- und Produktionsabteilungen von Firmen, die Werkstoffe, Bauteile,

Module und Systeme herstellen (z.B. Eisen- und Stahlindustrie, Industrie der

Nichteisenmetalle, Glashütten, Keramik- und Kunststoffwerke), verarbeiten (z.B.

Maschinenbau, Fahrzeugbau, Luftfahrtindustrie, Kerntechnik, Großchemie, Chemieanlagenbau

und Elektroindustrie) oder anwenden (z.B. Verkehrsbetriebe, Zuliefer-

und Abnehmerindustrie). Weitere typische Arbeitsstellen sind Ingenieurbüros,

Behörden (z.B. Technischer Überwachungsverein, Gewerbeaufsichts- und Patentämter,

Deutsches Institut für Normung), Forschungseinrichtungen (z.B. Max-

Planck-Institute, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Physikalisch-

Technische Bundesanstalt, Versicherungen) und Hochschulen.

Die Tätigkeiten sind sehr vielfältig und reichen von der Grundlagenforschung bis

hin zur Anwendungsberatung. Die Aufgaben lassen sich beispielhaft beschreiben:

- Grundlagenforschung

In der Grundlagenforschung entwickeln und prüfen Sie physikalisch-chemische

Modellvorstellungen, um messbare Werkstoffeigenschaften vorauszuberechnen

bzw. gemessene Eigenschaften zu deuten.

- Werkstoffprüfung

In der Qualitätskontrolle wenden Sie verschiedene Prüfverfahren an. Für diese

müssen gut reproduzierbare Messgrößen festgelegt und Methoden zu ihrer

exakten Bestimmung entwickelt werden.

- Werkstoffentwicklung

Durch Kombination von technologischer Erfahrung und Grundlagenforschung

können Sie Werkstoffe mit noch nicht erreichten Eigenschaftswerten entwickeln.

- Fertigungstechnik

Unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und umweltfreundlicher Aspekte entwickeln

Sie neue Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren für bereits bekannte

Werkstoffe.

- Anwendungstechnik

Für bereits bekannte Werkstoffe erschließen Sie neue Verwendungsmöglichkeiten

im Gesamtbereich der Technik.

- Werkstoffberatung

Sie beraten Konstrukteure und Anwender fachkundig über die optimale Werkstoffauswahl.

- Schadensfallanalyse

Sie untersuchen und klären die Ursache von Materialschadensfällen, um

Maßnahmen zu ihrer Verhinderung zu treffen.

Im Beruf werden Sie auch mit anderen Einrichtungen und Fachleuten anderer Disziplinen,

vor allem mit Kunden von Produkten, zusammenarbeiten. Dazu benötigen

Sie die Fähigkeit zur Kommunikation und zur Teamarbeit, die Sie neben den reinen

Fachkenntnissen bereits im Studium erwerben und anwenden können.

Zurzeit wird die Arbeitsmarktsituation für Ingenieurinnen und Ingenieure als gut

eingeschätzt. In den kommenden Jahren wird sogar ein zusätzlicher Bedarf an

Arbeitskräften erwartet und schon heute ist von einem Fachkräftemangel die Rede.

Da die technische Entwicklung in immer größerem Maße durch die Verbesserung

herkömmlicher und die Entwicklung neuer Werkstoffe - auch im Hinblick auf Energiesparmaßnahmen

und Rohstoffverknappung - bestimmt wird, werden die Aufgaben

eher zu- als abnehmen. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Berufsberatung

für Abiturienten und Hochschüler der Agentur für Arbeit.


3. So studieren Sie den Bachelorstudiengang

Mit dem Studium Werkstoffwissenschaften entscheiden Sie sich für eine forschungsorientierte

Ausbildung. Sie lernen nicht nur, mit wissenschaftlichen Methoden

Werkstoffe zu entwickeln, herzustellen, zu charakterisieren und anzuwenden,

sondern auch, wie sich werkstoffwissenschaftliche Probleme in der Berufspraxis

lösen lassen.

In den ersten vier Semestern erwerben Sie zunächst eine umfassende Grundlagenausbildung

in den naturwissenschaftlichen, mathematischen und ingenieurwissenschaftlichen

Fächern, an die sich ein fundiertes Fachstudium zur beruflichen

Profilbildung anschließt. Durch Wahlmöglichkeiten können Sie Ihr Studium eigenverantwortlich

fachlich erweitern und ergänzen.

Damit Sie eine frühzeitige Orientierung über Studienverlauf und einen Einblick in

Ihr künftiges Arbeitsgebiet bekommen, absolvieren Sie bereits im 1. Semester das

Projekt Prozessingenieurwissenschaften. In dieser Veranstaltung lernen Sie ingenieurtypische

Arbeitsweisen kennen, z.B. wie studiengangspezifische Fragestellungen

in Arbeitsgruppen ganzheitlich und selbständig bearbeitet werden.

Das Studium des Bachelor dauert sechs Semester. Im letzten Semester fertigen

Sie eine Abschlussarbeit an, mit der Sie dokumentieren, dass Sie selbstständig

wissenschaftlich arbeiten und die Methoden des Fachs anwenden können. Nach

erfolgreichem Bestehen aller Leistungen erhalten Sie mit dem Bachelor of Science,

abgekürzt B.Sc., Ihren ersten berufsqualifizierenden Abschluss.

Thematisch verwandte Veranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Praktika, u.a.),

die Sie während Ihres Bachelorstudiums besuchen, sind zu Einheiten, den Modulen,

zusammengefasst. Für jede erfolgreich besuchte Veranstaltung eines Moduls

erhalten Sie eine festgelegte Zahl an Leistungspunkten (LP) nach dem European

Credit Transfer System (ECTS). Über die Dauer Ihres Studiums müssen Sie, bei

einem sechssemestrigen Studiengang, 180 Leistungspunkte ansammeln. Dabei

steht ein LP für einen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Eingeschlossen sind neben

den Präsenszeiten an der Universität alle Zeiten in denen Sie etwas vor- oder

nachbereiten, Sie lernen oder Klausuren schreiben.

Der Studienverlaufsplan ist eine Orientierungshilfe, in welcher zeitlichen Reihenfolge

die Module besucht werden sollten, um das Studium innerhalb der Regelstudienzeit

abzuschließen. Sie finden einen Link zum Studienverlaufsplan auf der Webseite

des Studiengangs.

Zusätzlich zum Studienverlaufsplan gibt es eine Modulliste, in der alle wählbaren

Module unter Angabe des Umfangs und der Art aufgeführt sind. Darüber hinaus

gibt es den Modulkatalog, auch Modulbeschreibung genannt, welcher die genaue

Beschreibung der Module enthält. Modulliste und Modulkatalog werden jedes Semester

aktualisiert. Hier erfahren Sie, welche Inhalte in der jeweiligen Lehrveranstaltung

vermittelt werden und welche Leistungen Sie bis zum Ende des Semesters

erbringen müssen. Diese und weitere Informationsmaterialien sind unter

http://www.tu-berlin.de/?id=36750 im Internet veröffentlicht.

Das Praktikum in einem Unternehmen der Werkstoffherstellung, Verarbeitung und

Prüfung soll Ihnen einen ersten Einblick in die verschiedenen Arbeitsgebiete und

damit in die Vielfalt ingenieurmäßiger Aufgabenstellungen geben. Sie lernen, die

im Studium erworbenen Fach- und Methodenkenntnisse in der industriellen Praxis

anzuwenden und können sich mit der zukünftigen Berufssituation vertraut machen.

Das Praktikum soll Ihnen außerdem dabei helfen, individuelle Schwerpunkte im

Studium zu setzen.

Das Industriepraktikum umfasst 12 Wochen und muss bis zur Anmeldung der letzten

Bachelorprüfung nachgewiesen werden. Es wird jedoch dringend empfohlen,

das Grundpraktikum im Umfang von 6 bis 8 Wochen vor Beginn des Studiums

abzuleisten. Für weitere Informationen und die Anerkennung ist der Praktikantenobmann

(siehe letzte Innenseite) zuständig. Dort, bei der Studienfachberatung und

im Internet unter www.studienberatung-fak3.tu-berlin.de/?id=36750 erhalten Sie

die „Vorschriften und Richtlinien für das Industriepraktikum“.

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Studieninhalte

Studienaufbau

Studienverlaufsplan

Modulbeschreibung

Praktikum


Auslandsaufenthalt

Bewerbung zum

Bachelorstudium

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Die Integration eines Auslandsaufenthaltes ins Studium ist möglich. Bitte wenden

Sie sich möglichst frühzeitig, idealerweise direkt nach Studienbeginn an das Akademische

Auslandsamt der TU Berlin. Dort erhalten Sie Informationen zu den Mobilitätsfenstern

des Studiengangs, den Partneruniversitäten und der Bewerbung.

www.tu-berlin.de/?id=5190

Der Studiengang Werkstoffwissenschaften ist im ersten Semester zulassungsbeschränkt

(Numerus clausus). Es können 40 Studienplätze im Wintersemester und

22 Studienplätze im Sommersemester vergeben werden. Im Wesentlichen wird

nach den Kriterien Abiturdurchschnittsnote bzw. Wartezeit ausgewählt. Die Ergebnisse

des letzten Auswahlverfahrens finden Sie unter: www.studienberatung.tuberlin.de/?id=7528.

Wie die Online-Bewerbung genau funktioniert, erfahren Sie im Internet unter

www.tu-berlin.de/?id=75368.

Studienleistungen, die Sie an einer anderen wissenschaftlichen Hochschule im

Inland oder Ausland oder in einem anderen Studiengang an der TU Berlin bereits

erbracht haben, werden anerkannt, wenn sie nach Inhalt und Umfang mit den Anforderungen

des angestrebten Studiengangs an der TU Berlin übereinstimmen. Die

Anerkennung erfolgt durch den Vorsitzenden, bzw. die Vorsitzende des Prüfungsausschusses.

4. Institute und Fachgebiete

Forschung und Lehre an der Fakultät III - Prozesswissenschaften sind eng miteinander

vernetzt, wodurch Ihnen ein praxisorientiertes Studium und ein direkter

Einstieg in das Berufsleben ermöglicht, aber auch die Basis für eine wissenschaftliche

Laufbahn geschaffen wird. Bereits als Studierende können Sie an einem aktuellen

Forschungsprojekt direkt beteiligt sein, z.B. im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit.

Am Institut für Werkstoffwissenschaften und -technologien wird in folgenden

Bereichen geforscht und gelehrt:

Fachgebiet Metallische Werkstoffe www.tu-berlin.de/?id=9803

Die Forschungsarbeiten des Fachgebietes Metallische Werkstoffe umfassen die

Herstellung metallischer Werkstoffe, deren Analyse insbesondere hinsichtlich ihrer

Mikrostruktur und die Ermittlung von Eigenschaften.

Bezüglich der Herstellung steht das Strangpressen im Vordergrund, das auch die

Verarbeitung neuer Werkstoffe, z.B. metallkeramischer Verbundwerkstoffe gestattet.

Bei der Analyse der Mikrostruktur gelangen vielfältige Messverfahren wie z.B.

Elektronenmikroskopie, Röntgenbeugung und in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern

auch Synchrotron- und Neutronenstreuung zum Einsatz. Die Eigenschaftsermittlung

umfasst physikalische, chemische und mechanische Eigenschaften.

Fachgebiet Struktur und Eigenschaften von Materialien www.sem.tu-berlin.de

Das Fachgebiet Struktur und Eigenschaften von Materialien untersucht die Verknüpfungen

zwischen Struktur und Eigenschaften im Mikrometer- und Nanometerbereich.

Das aus der Forschungsarbeit gewonnene Verständnis führt zur Entwicklung

und Weiterentwicklung von Materialien, die schon jetzt und in der Zukunft eine

wichtige Rolle spielen.

Beispiele sind Hochtemperatur-Superlegierungen, metallische Gläser und metallische

Schäume. Auch schon industriell etablierte Werkstoffe wie z.B. technische

Aluminiumlegierungen sind von Interesse, da der Einfluss der mikro- und nanoskopischen

Struktur auf die Werkstoffeigenschaften nicht vollständig bekannt ist und

so die weitere Werkstoffoptimierung schwer fällt. In erster Linie sind es experimentelle

Methoden, die zum Einsatz kommen, jedoch sind auch theoretische Modelle

und Computersimulationen wichtig. Die analytischen Methoden umfassen Transmissions-

und Rasterelektronenmikroskopie, Röntgenbeugung, dreidimensionale

Feldionenmikroskopie sowie Röntgen- und Neuronenkleinwinkelstreuung.


Fachgebiet Glaswerkstoffe www.glas.tu-berlin.de

Das Fachgebiet Glaswerkstoffe beschäftigt sich in der Forschung mit der Erzeugung,

Struktur und den Eigenschaften von Glaswerkstoffen. Es werden die Grundlagen

der Bildung nichtmetallischer und metallischer Gläser ebenso wie die optischen,

elektrischen und viskoelastischen Eigenschaften oxidischer Gläser untersucht.

Weitere wichtige Schwerpunkte in der Forschung sind Untersuchungen der

Homogenität und der Kristallisation von Gläsern.

Fachgebiet Keramische Werkstoffe www.tu-berlin.de/?id=23310

Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten auf dem Fachgebiet der keramischen

Werkstoffe liegt auf dem Gebiet der keramischen Oxid-, Karbid- und Nitridwerkstoffe

und deren Einsatzmöglichkeiten im Motoren- und Maschinenbau, in der Elektrotechnik,

im Chemie-Anlagenbau sowie in der Hochtemperaturtechnologie.

Fachgebiet Polymertechnik/Polymerphysik www.ptk.tu-berlin.de

In den Fachgebieten Polymertechnik/Polymerphysik werden Struktur-

/Eigenschaftsbeziehungen von polymeren Werkstoffen sowie Deformations- und

Relaxationsmechanismen von Polymeren und Polymerverbunden untersucht. Die

Rheologie polymerer Schmelzen und Lösungen ist im Hinblick auf die Kunststoffverarbeitung

von Interesse.

Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind des Weiteren die rechnergestützte Konstruktion

von Kunststoffteilen und das kunststoffgerechte Konstruieren, insbesondere

auch in der Anwendung auf innovative Polymerprodukte für die Medizintechnik

wie etwa polymere Stents mit Formgedächtnis. Für Anwendungsfälle, in denen

nur geringe Polymermengen zur Verfügung stehen, wird eine Kleinstmengenspritzgießmaschine

zur Herstellung von Kleinstprüfstäben entwickelt. Große Fachkompetenz

besteht auf dem Gebiet des werkstofflichen Recyclings von Kunststoffen

und der Aufarbeitung von Mischpolymeren aus Verpackungsabfall.

Fachgebiet Werkstofftechnik www.tu-berlin.de/?id=71831

In der Forschung beschäftigt sich das Fachgebiet Werkstofftechnik überwiegend

mit dem Einfluss komplexer Beanspruchungs- und Umgebungsbedingungen auf

das Verhalten metallischer Werkstoffe.

Im Einzelnen werden die folgenden Themengebiete bearbeitet:

Werkstoffverhalten in biologischen Systemen:

- Verhalten von Implantatwerkstoffen unter quasi-physiologischen Bedingungen

- Biokorrosion

- Schadenskunde

Werkstoffe im Leichtbau:

- Ermüdungsverhalten unter komplexen Beanspruchungsbedingungen

- Korrosionsverhalten

- Schwingungsrisskorrosion

- Schadenskunde

Struktur und Eigenschaften biologischer Materialien:

- Gefüge-Eigenschaft-Korrelation bei mechanischer Beanspruchung

- Knochen: Kortikalis und Spongiosa

Die bearbeiteten Themenfelder spiegeln sich in den Lehrveranstaltungen wider. Es

werden Vorlesungen und Praktika zu den Themen Werkstoffauswahl, mechanische

Eigenschaften und Biomaterialien angeboten.

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5. Ihre Ansprechpartner

Beratung rund ums Studium

Allgemeine Studienberatung

Raum H 70

www.studienberatung.tu-berlin.de

Offene Sprechstunde: Mo 9.30-12.30 Uhr / Di 14-18 Uhr / Do 9.30-12.30 und 14-16 Uhr /

Fr 9.30-12.30 Uhr

Erstauskünfte durch den Telefonservice Express

Tel. (030) 314 29999

Telefonische Sprechzeit: Mo - Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

telefonservice@tu-berlin.de

Psychologische Beratung

Raum H 60 und H 61

Tel. (030) 314 24875, -25382

psychologische-beratung@tu-berlin.de

Offene Sprechstunde: Di 15-17 Uhr / Do 10.30-12.30 Uhr

Telefonische Sprechzeit: Mo, Mi, Do 14-14.30 Uhr

Beratung für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten

Raum H 71

Tel. (030) 314 25607

behindertenberatung@tu-berlin.de

www.behindertenberatung.tu-berlin.de

Offene Sprechstunde: Di 16-18 Uhr

---------------------------------------------

Bewerbung und Zulassung

Telefonservice

Tel. (030) 314 29999

Mo - Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

telefonservice@tu-berlin.de

Campus Center:

Raum H 30

Mo - Do 9-15 Uhr, Fr 9.30-14 Uhr

Servicebereich Bachelor

www.tu-berlin.de/?id=75212

---------------------------------------------

Prüfungen

Prüfungsbüro (Team IB 1)

Raum H 02

Tel. (030) 314 22513

www.pruefungen.tu-berlin.de

---------------------------------------------

Beratung und Service an der Fakultät III

www.tu-berlin.de/?id=15984


6. Impressum

Herausgeber: Der Präsident der Technischen Universität Berlin

Redaktion: Referat IE - Allgemeine Studienberatung

Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Tel. (030) 314 25606

Stand: Februar 2012

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Campus-Plan

Campus Tiergarten [Hauptcampus]

A Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 152

AM Alte Mineralogie, Hardenbergstraße 38

B Bauingenieurgebäude, Hardenbergstraße 40

BA Alter Bauingenieurflügel, Hardenbergstraße 40

BEL K indergarten, Café Campus, Marchstraße 6 und 8

BH-A,, BH-N Bergbau und Hüttenwesen, Ernst-Reuter-Platz 1

BIB Universitätsbibliothek, Fasanenstraße 88

C Chemiegebäude, Straße des 17. Juni 115

E/E-N Elektrotechnische Institute, Einsteinufer 19

EB Erweiterungsbau, Straße des 17. Juni 145

EMH Elektromaschinen und Hochspannungstechnik, Einsteinufer 11

ER Ernst-Ruska-Gebäude, Hardenbergstraße 36A

ES Gebäude, Englische Straße 20

EW Eugene-Paul-Wigner-Gebäude, Hardenbergstraße 36

F Flugtechnische Institute, Marchstraße 12, 12A, 12B, 14

FR Gebäude, Franklinstraße 28/29

GOR Gorbatschow-Haus, Salzufer 11/12

H Hauptgebäude der TU, Straße des 17. Juni 135

HBS Gebäude, Hardenbergstraße 16-18

HE Hörsaalgebäude Elektrotechnik, Straße des 17. Juni 136

HF Hermann-Föttinger-Gebäude, Müller-Breslau-Straße 8

HFT Hochfrequenztechnik, Einsteinufer 25

HFT-CO Photovoltaik-Institut PI, Einsteinufer 25

HL Heizung und Lüftung, Marchstraße 4

Weitere Standorte der TU Berlin [Weitere Campuspläne unter www.tu-berlin.de/?id=3243]

AB Angewandte Botanik, Rothenburgstr. 12, 12165 Berlin

ACK Gebäudekomplex Ackerstraße, Ackerstr. 76, 13355 Berlin

GG-B Gärungsgewerbe, Seestr. 12/15, 13353 Berlin

GV Getreideverarbeitung, Seestr. 11, 13353 Berlin

K Kraftfahrzeuge, Straße des 17. Juni 135

KF ehem. Kraft- und Fernheizwerk, Fasanenstraße 1

KT Kerntechnik, Marchstraße 18

KWT Kraftwerkstechnik und Apparatebau, Fasanenstraße 1

L Lebensmittelchemie, Müller-Breslau-Straße 10

M Gebäudeteil Mechanik, Straße des 17. Juni 135

MA Mathematikgebäude, Straße des 17. Juni 136

MB Gebäude, Müller-Breslau-Straße 11–12

MS Mechanische Schwingungslehre, Einsteinufer 5

OE ehem. Oetker-Haus, Franklinstraße 29

PC Physikalische Chemie, Straße des 17. Juni 135

PTZ Produktionstechnisches Zentrum, Pascalstraße 8-9

RDH Rudolf-Drawe-Haus, Fasanenstraße 89

SE-RH Reuleaux-Haus: Eisenbahnlehranlage, Straße des 17. Juni 135

SG Severin-Gelände, Salzufer 17/19

TA Technische Akustik, Einsteinufer 25

TAP Technische Akustik Prüfhalle, Einsteinufer 31

TC Technische Chemie, Straße des 17. Juni 124

TEL TU Hochhaus, Ernst-Reuter-Platz 7

TEM Transelektronenmikroskopie, Marchstraße 10

TK Thermodynamik und Kältetechnik, Straße des 17. Juni 135

V Zentraleinrichtung Hochschulsport (ZEH), Straße des 17. Juni 135

W Wasserbau und Wasserwirtschaft, Straße des 17. Juni 144 u. 144A

WF Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik, Fasanenstraße 90

SPW

Berlin

Sporthallen an der Waldschulallee, Waldschulallee 7, 14055

TIB Gebäudekomplex Humboldthain, Gustav- Meyer-Allee 25, 13355

Berlin KL Zehlendorf, Königin-Luise-Str. 22, 14195 Berlin

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