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17. November 2024

- Fünfer-Gleisausbau im Endspurt - 23. Wirtschaftsstammtisch des „Grazer“ im San Pietro - Wahlorientierung: Die Parteien mit ihren Schwerpunkten

- Fünfer-Gleisausbau im Endspurt
- 23. Wirtschaftsstammtisch des „Grazer“ im San Pietro
- Wahlorientierung: Die Parteien mit ihren Schwerpunkten

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<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong>, AUSGABE 46<br />

Medien-Power<br />

Den 23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />

eröffneten Styria-Vorstand Markus Mair und<br />

RMA-Vorstand Georg Doppelhofer. 30–37<br />

Politik-Power<br />

Über 940.000 Steirer dürfen in einer<br />

Woche den Landtag wählen. Wir haben<br />

eine Last-Minute-Orientierungshilfe. 6/7<br />

Alle Zahlen zum Mega-Projekt in Puntigam<br />

Erstmals nach 120<br />

Jahren fährt der<br />

Fünfer zweigleisig<br />

Endspurt. Nach zwei Jahren Stau, Umleitungen und viel Lärm können sowohl Öffi-Fahrer als auch Autofahrer aufatmen. Am 30. <strong>November</strong> geht die<br />

neue, zweigleisige Strecke endlich in Betrieb. Um das Event zu feiern, hat die Holding für den Tag viele Aktionen auf der Strecke vorbereitet. SEITEN 4/5<br />

KK, HOLDING, GASSER, GETTY


2 die seite zwei<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

E D I T O R I A L<br />

von<br />

Tobit<br />

Schweighofer<br />

✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Duell im<br />

Rathaus mit<br />

klarem Sieger<br />

E<br />

igentlich hätte im extra<br />

einberufenen Sondergemeinderat<br />

diese Woche<br />

eine Neuregelung für die<br />

Verwendung von Verfügungsmitteln,<br />

also jenen Geldern,<br />

über die Politiker zu dienstlichen<br />

Zwecken (insbesondere<br />

zu Repräsentationszwecken)<br />

verfügen können, beschlossen<br />

werden sollen. Das ist, so viel<br />

sei gleich verraten, nicht<br />

passiert. Stattdessen geriet die<br />

Veranstaltung zu einem Duell<br />

von Alexis Pascuttini und Mario<br />

Eustacchio, bei dem es<br />

tatsächlich nicht um Polit-<br />

Spielchen, sondern um<br />

Existenzielles ging. Seit dem<br />

Bekanntwerden der FPÖ-Finanzaffäre<br />

ging die politische<br />

und berufliche Karriere des<br />

ehemaligen Vizebürgermeisters<br />

Eustacchio steil bergab.<br />

Andererseits ging jene von<br />

Pascuttini steil bergauf – er wurde<br />

bundesweit bekannt und in<br />

diversen Medien als „Ankläger<br />

und Aufdecker“ groß gefeiert.<br />

Womöglich etwas vorschnell,<br />

denn das Gutachten der<br />

Staatsanwaltschaft bescheinigte<br />

Eustacchio jetzt, dass die<br />

Verfügungsmittel sehr wohl<br />

„bestimmungsgemäß verwendet<br />

wurden“. Pascuttini sprach<br />

nun nicht mehr von strafrechtlichen<br />

Verfehlungen, sondern<br />

nur noch von moralischen<br />

Urteilen, die sich „jeder selber<br />

bilden soll“, wie er empfahl.<br />

Auch wenn die Neuregelung<br />

vorerst nicht beschlossen<br />

wurde – das Duell des Tages<br />

konnte Mario Eustacchio ganz<br />

klar für sich entscheiden.<br />

Tobit Schweighofer, Chefredakteur<br />

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...<br />

... Silvia<br />

Schneider<br />

Moderatorin, Produzentin,<br />

Modedesignerin und seit<br />

neuestem Köchin: Silvia<br />

Schneider ist ein Multitalent.<br />

Wir haben die sympathische<br />

Linzerin zum<br />

Frühstück getroffen.<br />

Wie sieht Ihr tägliches Frühstück aus?<br />

Ich frühstücke gerne und ausgiebig. Davor mache<br />

ich Sport. Das steigert den Hunger. Danach gibt’s<br />

Ei mit Zwiebel und Speck und Rucola mit Avocado,<br />

gebratenen Minitomaten und Feta. Oftmals reicht<br />

das deftige Frühstück bis zum Abend. Ich mag ein<br />

großes Frühstück. Dazu noch eine Tasse Kaffee und<br />

im Anschluss grünen Tee. Herrlich.<br />

Sie sind Modedesignerin, Moderatorin und<br />

Schauspielerin. Ein Multitalent also. Was davon<br />

machen Sie am liebsten?<br />

Alles und am liebsten gleichzeitig! Jede Tätigkeit<br />

erfüllt mich voll und ganz. Es macht mich glücklich,<br />

als Produzentin für „Silvia kocht“ tätig zu sein.<br />

Mir macht die Arbeit mit den unterschiedlichen<br />

Menschen große Freude. Ich liebe aber auch den<br />

kreativen Austausch in der Mode. Das Schaffen<br />

eines neuen Produkts, das andere Frauen glücklich<br />

macht. Eine zufriedene Kundin in einem Outfit von<br />

mir ist das Beste.<br />

Worauf legen Sie bei Ihren Modedesigns besonders<br />

Wert?<br />

Auf die weiblichen Formen, die Eleganz und Zeitlosigkeit.<br />

Ich will mit meiner Mode die Frauen selbstbewusster,<br />

schöner und stärker machen. Meine<br />

Mode bringt sie gut gekleidet durch Meetings, Joballtag,<br />

Familienleben und eine Abendveranstaltung.<br />

Man ist immer gut angezogen. Die Schnitte betonen<br />

unsere Figur und lassen sie hochleben. Man wird<br />

Blicke auf sich ziehen, aber das will man ja.<br />

Sie haben erst kürzlich gemeinsam Humanic<br />

eine Schuhkollektion auf den Markt gebracht.<br />

Was ist Ihnen bei Schuhen und Accessoires wichtig?<br />

Ich wollte zeitlose Klassiker schaffen. Schuhe, mit<br />

denen jede Frau Energie und Sexappeal versprühen<br />

kann. Wir haben in jeder Höhe etwas. Die<br />

Farben passen zu jedem Kleiderschrank und die<br />

Designs sind elegant und gleichzeitig klassisch modern.<br />

Der Preis für die Qualität ist unschlagbar. Das<br />

war mir wichtig. Bis zum Schuhkarton ist alles maximal<br />

ästhetisch.<br />

Silvia Schneider<br />

legt vor dem Früh­<br />

stück noch eine<br />

Sporteinheit ein.<br />

SILVIA KOCHT / SIMEON BAKER<br />

Sie moderieren eine Kochsendung und haben<br />

erst vor einem Jahr die Kochlehre absolviert.<br />

Wäre ein eigenes Restaurant etwas für Sie?<br />

Ich produziere die Kochsendung sogar (lacht). Wir<br />

sind mittlerweile mit „Silvia kocht“ in der fünften<br />

Staffel. Das macht mich sehr stolz und ist gleichzeitig<br />

ein Dankeschön an alle Seher und Seherinnen.<br />

Sie sind unsere größte Stütze. Ich gehe wahnsinnig<br />

gerne essen und lege dabei auch großen Wert auf<br />

das Gesamterlebnis. Ein eigenes Lokal wäre spannend.<br />

Überlasse ich aber gerne allen anderen Kollegen<br />

mit mehr Berufserfahrung. Ich ziehe meinen<br />

Hut vor Österreichs Gastronomen. Sie leisten Übermenschliches<br />

und machen dabei gleichzeitig viele<br />

Menschen glücklich. Man vergisst das oft, aber unsere<br />

Wirtshauskultur, unsere heimische Gastronomie,<br />

die muss am Leben bleiben. Es liegt auch am<br />

Gast, genügend Wertschätzung dem Koch oder der<br />

Köchin gegenüber aufzubringen. Da muss man sich<br />

selbst auch in die Verantwortung nehmen. Darum<br />

habe ich gerne die Kochlehre gemacht. Ich wollte<br />

Aufmerksamkeit für diesen tollen Beruf schaffen.<br />

Was ist Ihr Lieblingsgericht, bzw. was kochen Sie<br />

am liebsten?<br />

Gefüllte Ente mit Krautsalat und Kartoffelkroketten.<br />

Sie sind sehr vielbeschäftigt. Wie entspannen Sie<br />

nach einem erfüllten Tag?<br />

Ich mache gerne Sport zum Ausgleich. Ich boxe leidenschaftlich<br />

gerne mit meiner Trainerin Michaela<br />

Kotáskova und ich tanze Tanzturniere mit meinem<br />

Tanzpartner Danilo Campisi. Beide Sportarten<br />

passen hervorragend zusammen und entspannen<br />

mich unendlich gut.<br />

<br />

SABRINA NASERADSKY<br />

Silvia Schneider wurde am 27. Mai 1982 in Linz geboren. Sie<br />

startete ihre Karriere als Fernsehmoderatorin. Seit 2020 verantwortet<br />

sie die Kochsendung Silvia kocht (Montag bis Freita,<br />

14 Uhr, ORF2). Sie absolvierte zudem eine Kochlehre, die<br />

sie 2023 mit der Lehrabschlussprüfung abschloss. 2017 lancierte<br />

sie ihre erste Modekollektion. Ihre aktuelle „The Classic<br />

Collection“ gibt es exklusiv bei Kastner & Öhler in Graz.


graz<br />

4<br />

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />

Sehr skeptisch, dass es<br />

gelingen wird.“<br />

LH Christopher Drexler auf Puls24 zu<br />

den Verhandlungen im Bund und der angestrebten<br />

Dreier-Koalition<br />

Majcan<br />

Der Fünfer fährt<br />

Endspurt in Puntigam<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Die Gesundheitsplattform bei<br />

ihrer Herbst-Sitzung<br />

BINDER<br />

Maßnahmen<br />

beschlossen<br />

■ Diese Woche fand die reguläre<br />

Herbst-Sitzung der<br />

steirischen Gesundheitsplattform<br />

unter dem Vorsitz von<br />

LR Karlheinz Kornhäusl statt.<br />

In dieser Sitzung wurden u. a.<br />

Maßnahmen beschlossen, die<br />

die Wartezeiten auf Operationen<br />

des Grauen Star verkürzen<br />

werden. Ebenso wurde der<br />

Ausbau der psychosozialen<br />

Versorgung und jener für Menschen<br />

mit Demenzerkrankung<br />

fixiert.<br />

LR Karlheinz Kornhäusl, Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Bundesministerin Leonore Gewessler, Bürgermeisterin<br />

Elke Kahr und LH-Stv. und Verkehrsreferent Anton Lang bei einer der ersten Probefahrten<br />

FOTO FISCHER<br />

Andrea Kern von der Grünen<br />

Wirtschaft Steiermark<br />

Long Covid als<br />

großes Problem<br />

KK<br />

■ Eine Informationsinitiative<br />

zu Long Covid für Unternehmer<br />

fordert die Grüne Wirtschaft<br />

Steiermark mit einem<br />

Antrag im Wirtschaftsparlament<br />

am 21. <strong>November</strong> <strong>2024</strong>.<br />

Denn Klein- und Mittelbetriebe<br />

und vor allem EPUs sind<br />

von Long Covid doppelt hart<br />

betroffen. Schon nach wenigen<br />

Monaten kann ohne oder<br />

mit nur geringen Einnahmen<br />

eine existenzbedrohende Situation<br />

eintreten. Bis zu 80.000<br />

Personen sollen österreichweit<br />

davon betroffen sein.<br />

„ D E R G R A Z E R “ - U M F R A G E D E R W O C H E<br />

Wo kaufen Sie Ihre Geschenke ein?<br />

Online oder im Geschäft?<br />

„Im Handel,<br />

weil das Einkaufen<br />

für mich<br />

so viel einfacher<br />

ist und ich das<br />

online nicht<br />

schaffe.“<br />

Gertrude Pilz, 65,<br />

Pensionistin<br />

„Ich persönlich<br />

im Geschäft, da<br />

ich die Ware,<br />

zum Beispiel<br />

Pflanzen, dann<br />

vorher sehen<br />

kann.“<br />

Manuel Zach, 24,<br />

Versicherung<br />

„Beides. Im<br />

Handel gefällt<br />

mir die Atmosphäre<br />

und<br />

online kaufe ich<br />

die schweren<br />

Einkäufe.“<br />

Christine Pernegg,<br />

44, Administration<br />

Online abstimmen<br />

www.grazer.at<br />

„Im Geschäft,<br />

denn ich schätze<br />

das Persönliche<br />

und mag es, die<br />

Sachen vor Ort<br />

auch anzuschauen.“<br />

Fabio Janisch, 37,<br />

Versicherung<br />

„Ich kaufe viel<br />

lieber in der<br />

Stadt ein, da ich<br />

die Qualität der<br />

Produkte dann<br />

direkt sehen<br />

kann.“<br />

Rudolfine Schönbacher,<br />

79, Pens.<br />

ALLE FOTOS: DER GRAZER


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

➜<br />

TOP<br />

Advent in Graz<br />

16 Märkte (mehr als in Wien!) und<br />

viele Neuheiten. Graz ist die absolute<br />

Advent-Hauptstadt Österreichs.<br />

Ausverkauf bei Sturm<br />

Schicker, Pajduch und diese Woche<br />

Ilzer samt Co-Trainer Hölzl. Sturm<br />

muss sich komplett neu aufstellen.<br />

FLOP<br />

➜<br />

jetzt bald zweigleisig<br />

ERÖFFNUNG. In rund<br />

zwei Wochen wird<br />

die Strecke zwischen<br />

Zentralfriedhof und<br />

Puntigam mit zwei<br />

Gleisen eröffnet.<br />

Von T. Schweighofer & L. Steinberger<br />

redaktion@grazer.at<br />

Im Oktober 2022 hat eines der<br />

größten und wichtigsten Infrastrukturprojekte<br />

in Graz,<br />

abseits der Innenstadtentflechtung,<br />

begonnen. Der Ausbau der<br />

Gleise zwischen Zentralfriedhof<br />

und Puntigam wurde notwendig,<br />

um die Taktverdichtung realisieren<br />

zu können. Bis zum Baubeginn<br />

war die Strecke nämlich<br />

eingleisig und dementsprechend<br />

schwerer zu befahren.<br />

Die 1,4 Kilometer lange Strecke<br />

wird Ende <strong>November</strong> nach<br />

einer zweijährigen Bauzeit eröffnet<br />

– am 30. <strong>November</strong> nimmt<br />

der Fünfer seinen Betrieb dort<br />

auf und wird erstmals die beiden<br />

Gleise nutzen, um Menschen zu<br />

transportieren. Probefahrten gab<br />

es schon einige – dies passierte,<br />

um die Strecke final zu testen.<br />

Barrierefrei und Rasen<br />

Im Zuge der Bauarbeiten wurde<br />

das bestehende Gleis abgebrochen<br />

und durch eine zweigleisige<br />

Rasengleisanlage ersetzt. Parallel<br />

dazu wurde die Begleitstraße sowie<br />

die stadtein- und die stadtauswärtsführende<br />

Fahrbahn der<br />

Triester Straße samt erforderlicher<br />

Leitungsinfrastruktur neu<br />

errichtet, die ost- und westseitige<br />

Lärmschutzwand sowie der<br />

ostseitige Gehsteig erneuert.<br />

Die Haltestellen Plachelhofstraße<br />

und Maut Puntigam werden<br />

dank neuer Personenaufzugsanlagen<br />

barrierefrei gestaltet. Die<br />

erweiterte Infrastruktur ermöglicht<br />

eine effizientere Abwicklung<br />

des öffentlichen Nahverkehrs<br />

und trägt dank „Rasengleis“ auch<br />

zur Reduzierung der Bodenversiegelung<br />

bei. Der hier zum Einsatz<br />

kommende Aufbau des „Rasengleises“<br />

kann aber mehr:<br />

Betonrost sorgt für eine Erschütterungsdämpfung.<br />

„Eingepackte“ Schienen ge-<br />

währleisten die Streustromisolierung.<br />

„Löcher“ im Betonrost geben<br />

dem Rasen genug Anwuchsfläche.<br />

Und das Bewässerungssystem<br />

soll auch bei großer Hitze für das<br />

Überleben des Rasens sorgen.<br />

Stimmen<br />

LH-Stv. und Verkehrsreferent Anton<br />

Lang zeigt sich erfreut: „Als<br />

Land Steiermark beteiligen wir<br />

uns erstmals mit rund 40 Millionen<br />

Euro am Ausbau der Straßenbahnlinien<br />

in der Stadt Graz.<br />

Damit zeigen wir, wie wichtig<br />

uns der Ausbau des öffentlichen<br />

Verkehrs ist. Mit dem zweigleisigen<br />

Ausbau der Linie 5 schaffen<br />

wir einen weiteren Meilenstein,<br />

der ein noch besseres Angebot<br />

ermöglicht. Es gilt nun auch die<br />

künftigen Herausforderungen im<br />

Bereich des Verkehrs in Graz anzugehen<br />

und zu lösen.“<br />

Bürgermeisterin Elke Kahr:<br />

„Die Tram-Strecke an der Triester<br />

Straße war über 120 Jahre<br />

lang eingleisig, und es freut<br />

mich, dass nun ein in jeder Hinsicht<br />

zeitgemäßer Ausbau – bar-<br />

rierefrei mit zwei Haltestellen-<br />

Liften, Lärmschutzwänden und<br />

Rasengleis – erfolgt ist. Wichtig<br />

ist, dass bei der Finanzierung –<br />

neben dem Land – erstmals auch<br />

der Bund bei einem städtischen<br />

Schienen-Projekt mit an Bord ist.<br />

Das ist beispielgebend für unsere<br />

weiteren Ausbaupläne. Mein<br />

Dank gilt allen, die an dem Projekt<br />

mitgewirkt und es umgesetzt<br />

haben.“<br />

Eröffnungsfeier<br />

Fünf Haltestellen waren während<br />

der Bauarbeiten betroffen<br />

und konnten nicht angefahren<br />

werden. Daher gibt es am 30. <strong>November</strong><br />

ein großes Eröffnungsfest<br />

mit „Fünf für den Fünfer“.<br />

An der Plachelhofstraße werden<br />

gebrannte Mandeln und Flyer<br />

verteilt. Bei der Maut Puntigam<br />

gibt es Maroni, beim Brauquartier<br />

Lebkuchen. Beim Brauhaus<br />

alkoholfreies Bier und bei der<br />

Endstation Puntigam Popcorn,<br />

Programm von Jakotopia, und<br />

Nikolo & Krampus werden die<br />

Gäste begrüßen. Auch die „Adventbim“<br />

wird das erste Mal in<br />

dieser Saison fahren.


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

K O M M E N T A R<br />

von<br />

Lukas<br />

Steinberger<br />

✏ lukas.steinberger@grazer.at<br />

Gesundheit<br />

ist immer das<br />

höchste Gut!<br />

E<br />

s klingt abgedroschen,<br />

muss aber immer<br />

wieder erwähnt<br />

werden – die Gesundheit<br />

sollte ganz oben stehen, das<br />

ist aber nicht so. Denn derzeit<br />

erkranken wieder viele<br />

Menschen an Corona, und<br />

die Langzeitfolgen der<br />

ständigen Erkrankungen mit<br />

dem heimtückischen Virus<br />

werden sichtbar. Vielen geht<br />

es wochenlang danach<br />

schlecht, einige erkranken an<br />

Long Covid und andere<br />

sterben leider, da Covid-19<br />

laut gesicherten Studien die<br />

Gefäße angreift und mehr ist<br />

als ein Schnupfen. Auch wenn<br />

wir es nicht hören wollen,<br />

harmlos ist dieses Virus auch<br />

vier Jahre nach seinem<br />

Ausbruch nicht. Dann droht<br />

vielen ÖGK-Versicherten eine<br />

massive Teuerung beim<br />

Zahnarztbesuch, da sich ÖGK<br />

und Zahnärztekammer nicht<br />

auf einen Ersatz des gesichert<br />

gesundheitsschädlichen<br />

Amalgam einigen können.<br />

Zuerst bekommen wir<br />

jahrzehntelang giftige<br />

Plomben zum Billigtarif in<br />

den Mund, und dann sollen<br />

wir uns die besseren Alternativen<br />

selbst blechen? So nicht!<br />

Aber es gibt auch positive<br />

Nachrichten, die kommen aus<br />

der KAGes. Dort bekommen<br />

schwerkranke Kinder künftig<br />

einen Avatar, der für sie die<br />

Schule besucht, damit sie<br />

nicht so viel versäumen und<br />

in Kontakt bleiben (Seite 44).<br />

Eine menschliche Aktion.<br />

Die 5 Top-Themen<br />

ÖVP<br />

●●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder Krippenplatz für jedes<br />

Kind<br />

Wir haben den Ausbau-Turbo gezündet, um echte Wahlfreiheit zu schaffen,<br />

womit auch mehr Vollzeitarbeit möglich wird. Wir werden nicht ruhen, bis<br />

jedes Kind den Betreuungsplatz bekommt, den es braucht.<br />

●●●●●●●●● Bürokratieabbau<br />

Überbordende Bürokratie ist eines der Hindernisse für die Ansiedelung und<br />

die erfolgreiche Entwicklung von Unternehmen. Bürger verzweifeln teils an<br />

komplizierten Vorschriften und Formularen. Deswegen alle Landesgesetze<br />

auf den Prüfstand für klarere Regeln und schnellere Verfahren.<br />

●●●●●●●● Ausbau der A9<br />

Dringend erforderlich, weil die Autobahn schon jetzt überlastet ist und der<br />

Verkehr in die Ortszentren, vor Schulen und Kindergärten ausweicht. Ein<br />

entscheidender Faktor für die Erreichbarkeit unseres Wirtschaftsstandortes.<br />

●●●●●●● Nur mehr Sachleistungen für Asylwerber<br />

Gerechtigkeit gegenüber jenen, die seit Jahren in unser Sozialsystem<br />

einzahlen. Damit wird sichergestellt, dass die Mittel auch tatsächlich nur für<br />

die Deckung des täglichen Lebensbedarfs eingesetzt werden.<br />

●●●●●● Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre<br />

Ein nötiger Schritt angesichts gestiegener Gewaltbereitschaft unter sehr<br />

jungen Menschen. Dazu braucht es aber auch Begleitmaßnahmen.<br />

SPÖ<br />

●●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder<br />

Krippenplatz für jedes Kind<br />

Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden wollen wir das Betreuungsangebot<br />

massiv ausbauen. Das ist insbesondere für Frauen entscheidend,<br />

damit Familie und Vollzeitarbeit vereinbar sind.<br />

●●●●●●●●● Zweites Gratis-Kindergartenjahr bei schlechten<br />

Deutschkenntnissen<br />

Deutsch ist die Grundvoraussetzung für gelungene Integration – nur damit<br />

haben Kinder später auch alle Chancen. Zudem minimieren wir damit die<br />

Sprachprobleme in unseren Volksschulen.<br />

●●●●●●●● Ausbau der A9<br />

Der Ausbau der A9 ist alternativlos, um den Verkehr von den Landes- und<br />

Gemeindestraßen wieder auf die Autobahn zurückzubekommen. Die Anrainer<br />

würden damit entlastet und die Verkehrssicherheit würde erhöht.<br />

●●●●●●● Park&Ride-Systeme rund um Graz<br />

Ziel ist es, künftig noch mehr Menschen vom Umstieg auf die Öffis zu überzeugen.<br />

Dann gelingt es uns, dass weniger Autos in die Innenstadt fahren.<br />

●●●●●● Ausbau Wind- und Solarenergie<br />

Investitionen in erneuerbare Energien sind wesentlich für den Klimaschutz<br />

und die Unabhängigkeit, damit die Energiekosten nicht weiter steigen.<br />

NEOS<br />

●●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder<br />

Krippenplatz für jedes Kind<br />

Die Landesregierung hat den Ausbau verschlafen, die Steiermark ist<br />

Schlusslicht in Österreich. Das raubt unseren Kindern ihr Recht auf gute,<br />

frühe Bildung und ist zugleich ein Wirtschaftskiller.<br />

●●●●●●●● Bürokratieabbau<br />

95 Prozent aller Unternehmer geben die überbordende Bürokratie als<br />

größten Hemmschuh an. Wir sorgen dafür, dass unsere Wirtschaft wieder<br />

auf die Überholspur kommt.<br />

●●●●●●●● Zweites Gratis-Kindergartenjahr bei schlechten<br />

Deutschkenntnissen<br />

Integration gelingt am leichtesten, wenn man schon früh beginnt – und das<br />

stellt auch Chancengerechtigkeit her. Allerdings fordern wir eine kostenfreie<br />

Fixplatz-Garantie für alle, die das möchten.<br />

●●●●●●● Ausbau Wind- und Solarenergie<br />

Man muss kein Grüner sein, um den Wert von erneuerbaren Energiequellen<br />

zu kennen. Auch die Geothermie darf man hierbei nicht vernachlässigen.<br />

●●●●●● Park&Ride-Systeme rund um Graz<br />

Verkehr muss immer ganzheitlich gedacht werden und darf nicht etwa<br />

bei der Stadtgrenze aufhören. Der öffentliche Verkehr muss bequem und<br />

attraktiv sein.<br />

FPÖ<br />

●●●●●●●●●● Nur mehr Sachleistungen<br />

für Asylwerber<br />

Es muss alles darangesetzt werden, die Steiermark als Zielland für<br />

Fremde aus aller Herren Länder möglichst unattraktiv zu gestalten. Dazu<br />

braucht es vor allem ein Ende von Bargeldleistungen aus dem Steuertopf.<br />

●●●●●●●●● Ausbau der A9<br />

Der dreispurige Ausbau der A9 ist nicht nur aus Gründen der Verkehrssicherheit,<br />

sondern auch als einzige Alternative zur Entlastung der<br />

Umlandgemeinden sowie zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes im<br />

Süden von Graz unbedingt notwendig.<br />

●●●●●●●● Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre<br />

Zahlreiche Fälle der vergangenen Monate haben gezeigt, dass Täter immer<br />

jünger werden. Auch in Nachbarländern wurde das Strafalter schon<br />

herabgesetzt – Österreich muss hier nachziehen.<br />

●●●●●●● Bürokratieabbau<br />

Unsere heimischen Betriebe brauchen endlich wieder Luft zum Atmen!<br />

Aus diesem Grund hat sich die Freiheitliche Partei bereits vor einigen Monaten<br />

für eine Deregulierungsoffensive auf Landesebene starkgemacht.<br />

ÖVP und SPÖ haben diesen Vorstoß jedoch vom Tisch gewischt.<br />

●●●●●● Ein Kindergarten- oder Krippenplatz für jedes Kind<br />

Zweifelsohne ist der Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten dringend<br />

notwendig.<br />

KPÖ<br />

●●●●●●●●●● Wohnkostenzuschuss für alle<br />

●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder Krippenplatz für jedes<br />

Kind<br />

●●●●●●●● Ausbau Wind- und Solarenergie<br />

●●●●●●● Park&Ride-Systeme rund um Graz<br />

●●●●●● Zweites Gratis-Kindergartenjahr bei schlechten<br />

Deutschkenntnissen<br />

GRÜNE<br />

●●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder Krippenplatz<br />

für jedes Kind<br />

Kostenfreie Kinder- und Nachmittagsbetreuung sichert<br />

Chancen für die ganze Familie.<br />

●●●●●●●● Ausbau Wind- und Solarenergie<br />

Erneuerbare Energie macht uns unabhängig von Preistreibern wie Öl, Gas<br />

und diktatorischen Machthabern und leistet einen wichtigen Beitrag zu<br />

effektivem Klimaschutz.<br />

●●●●●●●● Park&Ride-Systeme rund um Graz<br />

Ziel ist, Menschen so früh wie möglich den Umstieg zu ermöglichen,<br />

jedenfalls aber an den Stadtgrenzen.<br />

●●●●●●● Zweites Gratis-Kindergartenjahr bei schlechten<br />

Deutschkenntnissen<br />

Alle Kinder und Eltern sollten die Möglichkeit auf ein zweites Kindergartenjahr<br />

haben. Damit Familien diese Chance unabhängig vom Einkommen<br />

haben, sollte es gratis sein.<br />

●●●●●● Einführung eines Naturschutz-Euros auf Nächtigungsabgaben<br />

Unsere Kulturlandschaft – unsere Almen, Äcker und Artenvielfalt – sind<br />

ein wichtiger Teil unseres Landschaftsbilds. Deshalb sollen Bauern fair<br />

entlohnt werden.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo<br />

bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas<br />

Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Elias Mangst (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENAN-<br />

NAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897) | Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80<br />

666 6642) | Daniela Kac | OFFICE MANAGEMENT & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.614 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2023). |<br />

OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

für die Landtagswahl<br />

NACHGEFRAGT.<br />

Welche Themen haben<br />

für die wahlwerbenden<br />

Parteien in einer<br />

Woche bei der LT-Wahl<br />

die Top-Priorität?<br />

Von T. Schweighofer & L. Steinberger<br />

redaktion@grazer.at<br />

In einer Woche sind 941.509<br />

Steirer aufgerufen, einen neuen<br />

Landtag zu wählen, und<br />

die Positionen der Parteien und<br />

Spitzenkandidaten sind hinlänglich<br />

bekannt.<br />

Deswegen haben wir uns gedacht,<br />

wir geben den Parteien<br />

zehn der wichtigsten Themen<br />

vor und bitten um eine Reihung<br />

nach Priorität. Die ersten fünf<br />

und damit wichtigsten Punkte<br />

präsentieren wir hier und wollen<br />

damit eine kleine Orientierungs-<br />

Brennpunkt<br />

Bildung: Jede<br />

Partei hat ein<br />

Bildungsthema<br />

ganz<br />

vorne auf ihrer<br />

politischen<br />

Agenda. GETTY<br />

hilfe geben, welche Themen bei<br />

den Parteien nach der Wahl ganz<br />

oben auf der Agenda stehen.<br />

Die Bildung kristallisiert sich<br />

bei allen Parteien als das Thema<br />

Nummer eins heraus – die<br />

meisten haben ein oder mehrere<br />

Bildungsthemen auf der Top-<br />

Prioritätenliste.<br />

An zweiter Stelle platziert sich<br />

das Thema Verkehr, auch hier<br />

sind sich die Parteien ziemlich<br />

einig, dass es in unserem Bundesland<br />

und in der Landeshauptstadt<br />

Graz viel zu tun zu gibt.<br />

Oft genannt wurde auch das<br />

Thema Verwaltung und Bürokratie.<br />

Einigkeit herrscht, dass es einen<br />

Abbau an Hürden für Bürger<br />

und Unternehmen braucht, um<br />

für die Zukunft fit zu sein.


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

<br />

DNA: die wichtigsten Fragen<br />

Wir haben die Kandidatin zu einigen<br />

zentralen Themen der Wahl befragt<br />

Sind Sie für den dreispurigen Ausbau der A9?<br />

✔JA<br />

Soll das Leitspital Stainach im Bezirk Liezen<br />

gebaut werden?<br />

✔JA aber!! Es darf kein Millionengrab wie das<br />

Krankenhaus Wien-Nord werden. Und sinnvolle<br />

Nach-Nutzung der anderen Spitäler als Remobilisationszentren.<br />

Ist ein zweites Gratis-Kindergartenjahr<br />

sinnvoll?<br />

✔JA<br />

Soll die Windkraft in der Steiermark ausgebaut<br />

werden?<br />

✘NEIN<br />

Sind Sie für strengere Regeln beim Zuzug<br />

(Asyl)?<br />

✔JA<br />

Wohnkostenzuschuss für alle?<br />

✘NEIN<br />

Kleinparteien im<br />

Maria Hubmer-Mogg ist das Gesicht der Liste DNA.<br />

DNA/BEGSTEIGER<br />

CHANCEN. KFG, MFG<br />

und DNA treten zur<br />

Landtagswahl an. Zwei<br />

davon haben unsere<br />

Fragen beantwortet. Die<br />

MFG schaffte es nicht.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

DNA und KFG sind beide<br />

keine Unbekannten. Die<br />

Grazer Ärztin Maria Hubmer-Mogg<br />

ist mit ihrer Liste bereits<br />

bei der EU-Wahl im Juni angetreten,<br />

schaffte dort den Einzug<br />

mit 2,72 Prozent aber klar nicht<br />

(5-Prozent-Hürde). Jetzt will es<br />

die Medizinerin und Kritikerin<br />

der Covid-Maßnahmen bei der<br />

Landtagswahl noch einmal probieren.<br />

Sie ist Impfgegnerin und<br />

will laut Homepage besonders<br />

Kinder und Jugendliche vor dem<br />

Risiko der Substanzen warnen.


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 9<br />

„Grazer“-Porträt<br />

KFG: die wichtigsten Fragen<br />

Wir haben die Kandidatin zu einigen<br />

zentralen Themen der Wahl befragt<br />

Sind Sie für den dreispurigen Ausbau der<br />

A9?<br />

✔JA<br />

Soll das Leitspital Stainach im Bezirk<br />

Liezen gebaut werden?<br />

✘NEIN<br />

Ist ein zweites Gratis-Kindergartenjahr<br />

sinnvoll?<br />

Ein verpflichtendes Jahr JA, aber nicht<br />

gratis. Also ein JEIN<br />

Soll die Windkraft in der Steiermark<br />

ausgebaut werden?<br />

✔JA<br />

Claudia Schönbacher (M.) mit ihrem KFG-Team will den Einzug in den Landtag schaffen.<br />

Der Korruptionsfreie Gemeinderatsklub<br />

(KFG) ist in<br />

Graz schon seit 2022 im Gemeinderat<br />

vertreten und hat<br />

sich aus der FPÖ im Zuge<br />

der Finanzaffäre gebildet.<br />

Tatsächlich ist dies die erste<br />

Wahl für die noch junge<br />

Liste, und als Spitzenkandidatin<br />

agiert die Grazer Stadträtin<br />

Claudia Schönbacher.<br />

Die junge Bewegung hat<br />

KFG<br />

ein klares Ziel vor Augen –<br />

den Menschen auf Landesebene<br />

ein starkes Angebot<br />

zu machen und ehrliche Politik<br />

in den steirischen Landtag<br />

zu bringen.<br />

<br />

Sind Sie für strengere Regeln beim Zuzug<br />

(Asyl)?<br />

✔JA<br />

Wohnkostenzuschuss für alle?<br />

✘NEIN


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Daniela Schlüsselberger<br />

In Weinzödl ist ein Paradies für Vögel entstanden. Jetzt plant die Stadt<br />

Graz weitere Maßnahmen, um den Naturschutz zu stärken. STADT GRAZ/BIG (2)<br />

Neue Maßnahmen im<br />

Vogelschutzgebiet<br />

SPANNEND. In Weinzödl wurde erfolgreich ein<br />

Schutzgebiet etabliert. Es wird jetzt ausgebaut.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Mit der Genehmigung<br />

des Stadtsenats und<br />

einer Finanzierungssumme<br />

von 157.100 Euro im<br />

Mai 2021 konnte im Vogelschutzgebiet<br />

Weinzödl ein umfassendes<br />

Naturschutzprojekt<br />

erfolgreich umgesetzt werden.<br />

Die Maßnahmen schaffen bessere<br />

ökologische Bedingungen,<br />

lenken die Besucher gezielt<br />

mit Infotafeln zu Schutzzonen<br />

und Zäunen und fördern die<br />

Vogelbeobachtung. Nun sollen<br />

weitere Schritte folgen: Die<br />

nächste Projektphase wird mit<br />

umgeschichteten Mitteln in der<br />

Höhe von 195.000 Euro finanziert,<br />

um das Gebiet nachhaltig<br />

weiterzuentwickeln.<br />

Vizebürgermeisterin Judith<br />

Schwentner freut sich auf die<br />

zukünftigen Erweiterungen<br />

und Anpassungen: „Das Vogelschutzgebiet<br />

Weinzödl liegt<br />

mir sehr am Herzen. Mit diesen<br />

Maßnahmen schützen wir<br />

die Lebensräume der Vögel,<br />

fördern die Artenvielfalt und<br />

leisten einen spürbaren ökologischen<br />

Beitrag.“<br />

Maßnahmen<br />

Die Umschichtungsmittel werden<br />

für weitere gezielte Maßnahmen<br />

eingesetzt, die den<br />

Naturschutz vertiefen und die<br />

Strukturvielfalt im Gebiet fördern.<br />

Die hierfür erforderlichen<br />

naturschutzrechtlichen und<br />

wasserrechtlichen Genehmigungen<br />

liegen bereits vor, sodass<br />

mit der Umsetzung zeitnah<br />

begonnen werden kann. Die<br />

Schwerpunkte der neuen Maßnahmen<br />

umfassen:<br />

☞ Anlage von Totholz- und<br />

Steinhaufen zur Förderung von<br />

Mikrohabitaten, rechte Murseite,<br />

Kraftwerk Weinzödl.<br />

☞ Waldverbesserungsmaßnahmen<br />

auf der rechten Murseite<br />

im Bereich Kraftwerk Weinzödl:<br />

Entfernung Neophyten,<br />

Nachpflanzungen mit heimischen<br />

Gewächsen.<br />

☞ Bau einer Brutwand für den<br />

Eisvogel, um dieser geschützten<br />

Art optimale Brutbedingungen<br />

zu schaffen.<br />

☞ Schaffung einer weiteren<br />

Vernässungsfläche: Vernässungsflächen<br />

verbessern die<br />

Biodiversität und den Lebensraum<br />

für Vögel.<br />

Die Koralmbahn wird Graz und Klagenfurt verbinden und bringt enormes<br />

Potenzial, welches die SPÖ für die Stadt heben will.<br />

ÖBB/FISCHER<br />

SPÖ Graz macht Druck<br />

bei der Koralmbahn<br />

ANTRAG. Die Grazer SPÖ fordert die Bürgermeisterin<br />

auf, die Stadt richtig vorzubereiten.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Die Grazer SPÖ hat im<br />

Gemeinderat diese Woche<br />

einen Antrag an<br />

Bürgermeisterin Elke Kahr gestellt.<br />

SPÖ-Klubobfrau Daniela<br />

Schlüsselberger will damit erneut<br />

auf die Chance für die Stadt<br />

durch die neue Schnellverbindung<br />

aufmerksam machen und<br />

die Stadt auffordern, sich richtig<br />

darauf vorzubereiten. Sie sieht<br />

hier zentrale Punkte, von denen<br />

Graz profitieren könnte.<br />

Chancen<br />

Die Koralmbahn wird die Fahrzeit<br />

zwischen Graz und Klagenfurt<br />

erheblich verkürzen und<br />

damit die regionale Mobilität<br />

steigern. Diese neue Verbindung<br />

könnte Graz als zentralen<br />

Knotenpunkt für den Personenund<br />

Güterverkehr stärken.<br />

Durch die neue Bahninfrastruktur<br />

ergeben sich potenziell<br />

bedeutende Auswirkungen auf<br />

die städtebauliche Entwicklung,<br />

insbesondere in den Bereichen<br />

der Bahnhofsgebiete und angrenzender<br />

Stadtviertel.<br />

Die Koralmbahn stellt eine<br />

umweltfreundliche Alternative<br />

zum Individualverkehr dar<br />

und könnte einen wesentlichen<br />

Beitrag zur Reduktion der CO2-<br />

Emissionen leisten.<br />

Die bessere Anbindung an<br />

den Kärntner Großraum bringt<br />

positive Impulse für den Tourismus<br />

und die Wirtschaft in Graz.<br />

Es gilt zu bewerten, wie die Stadt<br />

diese potenziellen Wachstumschancen<br />

nutzen kann.<br />

Die ohnehin schon starke<br />

Verbindung zwischen der Steiermark<br />

und Kärnten im Bereich<br />

Forschung, Wissenschaft<br />

und Bildung wird als Folge der<br />

Koralmbahn noch weiter zunehmen.<br />

Es ist wichtig, die Universitäten<br />

und Bildungseinrichtungen<br />

aktiv in diesen Prozess<br />

einzubeziehen.<br />

Neben wirtschaftlichen und<br />

ökologischen Aspekten sollen<br />

selbstverständlich auch die sozialen<br />

Auswirkungen, insbesondere<br />

auf dem Wohnungsmarkt,<br />

berücksichtigt werden.<br />

Die SPÖ fordert die Bürgermeisterin<br />

daher auf, eine Steuerungsgruppe<br />

mit allen relevanten<br />

Playern einzurichten und<br />

die Ergebnisse bis Februar im<br />

Gemeinderat vorzulegen.


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 11<br />

Maisonette ist schon sehr nett<br />

BAUPROJEKT. Die ÖWG baut in der Grazer Resselgasse ein neues Projekt. Die Besonderheit: Es handelt<br />

sich um großzügig gestaltete Maisonette-Wohnungen. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.<br />

Von T. Schweighofer & L. Steinberger<br />

redaktion@grazer.at<br />

Geplant von KUESS Architektur<br />

ZT entstehen<br />

in Graz, im Bezirk Lend,<br />

zwei zweigeschossige Häuser in<br />

Massivbauweise und somit sieben<br />

freifinanzierte Eigentumswohnungen.<br />

Diese zeichnen sich<br />

durch durchdachte Grundrisse<br />

aus. Drei Maisonette-Wohnungen<br />

und ein zweigeschossiges<br />

Haus bieten den künftigen Bewohnern<br />

viel Raum.<br />

Großzügig<br />

Die Wohnungen werden zwischen<br />

75 und 121 Quadratmeter<br />

Wohnfläche bieten und über<br />

drei bis vier Zimmer verfügen.<br />

Besonders hervorzuheben sind<br />

die durchdachten Grundrisse,<br />

die teilweise einen zusätzlichen<br />

Büroraum ermöglichen und so<br />

ideal für Homeoffice oder kreative<br />

Arbeitsräume sind. Jede<br />

Wohneinheit wird mit einer Terrasse<br />

mit Garten, einem Balkon<br />

oder einer Dachterrasse ausgestattet<br />

sein, die zusätzlichen<br />

Wohnraum im Freien bieten.<br />

Den Bewohnern wird zudem<br />

ein Kellerabteil zur Verfügung<br />

stehen, das zusätzlichen Stauraum<br />

bietet. Je Wohnung ist ein<br />

überdachter Pkw-Abstellplatz<br />

inkludiert. Darüber hinaus stehen<br />

Besucherparkplätze zur<br />

Verfügung.<br />

ÖWG-Vorstand Hans Schaffer:<br />

„Mit dem Spatenstich in<br />

der Resselgasse setzen wir einen<br />

wichtigen Schritt zur Schaffung<br />

hochwertiger Wohnräume<br />

in Graz. Wir freuen uns, einen<br />

Beitrag zur Stadtentwicklung in<br />

Lend leisten zu können.“<br />

Großzügige Maisonette-Wohnungen, normale Wohnungen und viel Grünfläche:<br />

Das ist das neue Projekt der ÖWG in der Resselgasse in Graz. ÖWG


12 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Liebe gesucht und gefunden<br />

LIEBE. Der Grazer Albin Sampel hat vor etwas mehr als einem Jahr bei der ORF-Sendung<br />

„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ die Liebe gesucht. Gefunden hat er sie dann aber in Graz.<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Bereits vor einem Jahr hat<br />

„der Grazer“ über den<br />

Grazer Nachtwächter Albin<br />

Sampel berichtet. Sampel<br />

hatte in der damaligen Ausgabe<br />

der beliebten ORF-Sendung<br />

„Liebesg’schichten und Heiratssachen“<br />

nach der Frau fürs<br />

Leben gesucht. Und tatsächlich<br />

hat der sympathische Grazer damals<br />

eine Dame kennengelernt,<br />

mit der sich mehr entwickelt hat.<br />

Nun haben wir bei Albin Sampel<br />

nachgefragt, wie sich diese Liebesgeschichte<br />

für ihn entwickelt<br />

hat.<br />

Liebesglück<br />

„Seit der Sendung ist viel passiert.<br />

Aus der großen Liebe<br />

aus der Sendung wurde leider<br />

nichts. Es hat sich langsam aufgelöst<br />

und verlief sich dann“,<br />

verrät Sampel. Dennoch gibt<br />

es für Albin Sampel ein Happy<br />

End.<br />

„Ich habe im Rahmen einer<br />

Veranstaltung mitten im Frühling,<br />

am Hauptplatz, die große<br />

Liebe meines Lebens kennengelernt.<br />

Es hat gleich zwischen uns<br />

gefunkt“, freut sich Sampel.<br />

Und ergänzt: „Wir sind heute<br />

ein überglückliches Paar.<br />

Manchmal ist es doch am besten,<br />

sich in Graz auf die altmodische<br />

Art zu treffen. Zudem<br />

haben wir uns in der Nähe des<br />

Grazer Wahrzeichens, der Weikhard-Uhr,<br />

kennengelernt.“<br />

Auch ist Sampel weiterhin als<br />

Nachtwächter tätig und erfreut<br />

die Grazer mit seinen gruseligspannenden<br />

Geschichten rund<br />

um die Stadt.<br />

Der Grazer Nachtwächter hat ganz altmodisch in der Nähe der Grazer<br />

Weikhard-Uhr seine große Liebe gefunden.<br />

GASSER


14 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

„Wer mehr leistet,<br />

sollte sich auch mehr<br />

leisten können“<br />

Landeshauptmann<br />

Christopher<br />

Drexler<br />

erwartet<br />

ein Duell<br />

mit der<br />

FPÖ um<br />

den Sieg<br />

bei der<br />

Landtagswahl.<br />

„Ich bitte<br />

all jene<br />

um ihre<br />

Stimme,<br />

die keinen<br />

blauen<br />

Landeshauptmann<br />

wollen.“<br />

SCHERIAU<br />

IM GESPRÄCH. Landeshauptmann und ÖVP-Spitzenkandidat für die Landtagswahl Christopher Drexler<br />

über das Duell mit der FPÖ, Kopftuchverbote und die Zusammenarbeit mit der Grazer Regierung.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

N<br />

ach den Umfragen für die<br />

Landtagswahl, in denen<br />

die FPÖ vorne liegt, haben<br />

Sie den Zweikampf mit den<br />

Freiheitlichen ausgerufen. Haben<br />

Sie Ihren Koalitionspartner, die<br />

SPÖ, dabei vergessen?<br />

Christopher Drexler: Nein,<br />

natürlich nicht, aber es zeichnet<br />

sich allen Prognosen zufolge ein<br />

Duell um die erste Position zwischen<br />

der Volkspartei und den<br />

Freiheitlichen ab, und daher<br />

glaube ich auch, dass man von<br />

einem Duell sprechen kann. Und<br />

ich lade all jene, die keine blaue<br />

Mehrheit, die keinen blauen<br />

Landeshauptmann in der Steiermark<br />

wollen, ein, gerade deswegen<br />

uns und mir ihre Stimme zu<br />

geben oder auch bloß zu leihen.<br />

Das heißt, für Sie ist die SPÖ eigentlich<br />

schon aus dem Rennen?<br />

Drexler: Ich denke, dass es<br />

wirklich ein Duell um den ersten<br />

Platz geben wird. Und ich hoffe<br />

auf ein respektables Wahlergebnis<br />

für unseren Regierungspartner.<br />

Aber die Wunschkoalition ist<br />

nach wie vor jene mit den Sozialdemokraten?<br />

Drexler: Meine Wahlziele sind<br />

schnell umrissen: Ich möchte als<br />

Erster durchs<br />

Ziel gehen,<br />

und meine<br />

Präferenz ist es<br />

jedenfalls, die<br />

vertrauensvolle<br />

Zusammenarbeit<br />

mit Anton<br />

Lang und<br />

der steirischen<br />

Sozialdemokratie<br />

fortzusetzen.<br />

Jetzt werden ja gerade im Bund<br />

Koalitionsvarianten verhandelt<br />

und die Nationalratswahl ist ja<br />

nicht lange her. Wie wird sich das<br />

auf die Landtagswahl auswirken?<br />

Ich weiß, dass sich<br />

viele Menschen<br />

in diesem Land Sorgen<br />

machen, die auf unterschiedliche<br />

Weise mit der<br />

Migration zu tun haben.“<br />

Drexler: Zuallererst möchte<br />

ich wiederholen, dass ich es für<br />

falsch halte, dass der Bundespräsident<br />

mit der jahrzehntelangen<br />

demokratischen Gepflogenheit<br />

gebrochen hat, dem Chef<br />

der stärksten Partei den Regierungsbildungsauftrag<br />

zu geben.<br />

Das hat er nicht getan. Natürlich<br />

ist die Bundespolitik eine<br />

Hintergrundbeleuchtung<br />

auch für Landtagswahlen.<br />

Ich hoffe aber,<br />

dass die Steirer<br />

und vor allem<br />

die Grazer<br />

die konkrete<br />

landespolitische<br />

Situation<br />

in der Steiermark im Fokus<br />

haben. Denn ich glaube, unsere<br />

Landesregierung hat gut gearbeitet.<br />

Gerade in den letzten<br />

zweieinhalb Jahren, in denen<br />

ich als Landeshauptmann die<br />

Hauptverantwortung tragen<br />

durfte. Wir haben wesentliche<br />

Initiativen bei der Kinderbetreuung,<br />

beim Wohnen und letztlich<br />

auch bei der Gesundheit sowie<br />

bei unserem Beitrag zur Energiewende<br />

gesetzt.<br />

Sie haben jüngst schärfere Töne<br />

im Bereich der Migration angeschlagen.<br />

Woher kommt denn<br />

diese doch recht plötzliche Härte?<br />

Drexler: Ich glaube, es ist zuallererst<br />

ein vernünftiger Ton.<br />

Ich weiß, dass sich sehr viele<br />

Menschen in diesem Land<br />

Sorgen machen, die auf unterschiedliche<br />

Art und Weise mit<br />

der Migration zu tun haben. Da<br />

geht es ums Bildungssystem, da<br />

geht es ums Gesundheitssystem<br />

und da geht es um die Sorge um<br />

unsere kulturelle Identität. Und<br />

deswegen ist es für mich wichtig,<br />

dass einerseits illegale Migration<br />

gestoppt wird und andererseits<br />

jene, die aus vielen Teilen der<br />

Welt zu uns gekommen sind,<br />

unsere Werte verinnerlichen. Da<br />

geht es um Freiheit, Demokratie,<br />

Rechtsstaatlichkeit, Gleichbe-


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 15<br />

rechtigung von Mann und Frau,<br />

und es geht um unsere Art, zu<br />

leben. Da sind auch vermeintlich<br />

kleinere Dinge wichtig, wie<br />

„Grüß Gott“ und „Auf Wiederschaun“,<br />

„Bitte“, „Danke“, wir reichen<br />

einander die Hand, wenn<br />

wir einander begrüßen, und so<br />

weiter. Ich glaube, dass das allesamt<br />

vernünftige Positionen<br />

sind.<br />

Wie schaut es mit dem Kopftuchverbot<br />

für Mädchen aus?<br />

Drexler: In der Unterstufe<br />

bin ich für ein Verbot. Bei aller<br />

Toleranz für religiöse Symbole:<br />

Das müssen eigenverantwortlich<br />

und selbstständig getätigte<br />

Entscheidungen sein. Insofern<br />

glaube ich, dass Kopftücher in<br />

der Unterstufe der Mittelschule<br />

und schon gar nicht in der Volksschule<br />

etwas verloren haben.<br />

Ein zentrales Motto in diesem<br />

Wahlkampf lautet: „Leistung<br />

muss sich lohnen“. Ist das in Zeiten<br />

von Rezession, wirtschaftlichen<br />

Engpässen und Sparkursen<br />

überhaupt möglich?<br />

Drexler: Wir sollten den<br />

Grundsatz verwirklichen: Wer<br />

mehr leistet, sollte sich auch<br />

mehr leisten können. Das betrifft<br />

Arbeitnehmer genauso wie Unternehmer.<br />

Wir müssen einfach<br />

Leistungsanreize setzen. Anreize<br />

für Vollzeitarbeit, Überstunden<br />

sollen steuerfrei sein. Jenen, die<br />

über das gesetzliche Pensionsantrittsalter<br />

hinaus arbeiten<br />

wollen,<br />

darf man keine<br />

Prügel in den<br />

Weg schmeißen,<br />

sondern<br />

denen gehören<br />

Anreize<br />

gesetzt. Zum<br />

Beispiel ist es doch widersinnig,<br />

wenn jemand, der dem Pensionssystem<br />

zu sparen hilft, dann<br />

auch noch weiter Pensionsbeiträge<br />

zahlen muss. Und ich<br />

glaube, dass der Unterschied<br />

zwischen Einkommen aus Erwerbsarbeit<br />

und Sozialleistungen<br />

größer werden muss.<br />

Man muss<br />

schauen, dass<br />

Sozialhilfe und<br />

Sozialunterstützung kein<br />

Lebensmodell wird.“<br />

Wo müsste man denn sparen,<br />

um das zu finanzieren?<br />

Drexler: Da muss man, glaube<br />

ich, nirgends sparen. Man muss<br />

einerseits Leistungsanreize setzen<br />

und zum anderen muss man<br />

schauen, dass Sozialhilfe oder<br />

Sozialunterstützung kein Lebensmodell<br />

wird. Sondern dass<br />

wir ein Sozialsystem haben, das<br />

für jene da ist, die nicht können,<br />

und nicht für jene, die nicht wollen.<br />

Da lässt<br />

sich sicher an<br />

den Schrauben<br />

im Sozialunterstützungsgesetz<br />

drehen.<br />

Wenn wir<br />

schon bei der<br />

Wirtschaft sind:<br />

Wie steht’s denn Ihrer Meinung<br />

nach um den Wirtschaftsstandort<br />

Graz?<br />

Drexler: Ich mache mir Sorgen<br />

um den Wirtschaftsstandort<br />

Graz. Denn Graz ist das pulsierende<br />

Herz des Wirtschaftsstandorts<br />

Steiermark. Aber wir<br />

haben eine Stadtregierung, für<br />

die Wirtschaft nicht im Mittelpunkt<br />

des Interesses steht. Insofern<br />

kann ich nur meinen Appell<br />

wiederholen: Machen wir Graz<br />

gemeinsam wieder flott! Denn es<br />

kann nicht sein, dass die Stadtpolitik<br />

im Stillstand das Allheilmittel<br />

sieht.<br />

Dazu gehören ja immer zwei.<br />

Jetzt schließen Sie aber auf Landesebene<br />

eine Zusammenarbeit<br />

bzw. Koalition mit der KPÖ aus.<br />

Wie soll das funktionieren?<br />

Drexler: Wenn ich die Kommunisten<br />

von einer Zusammenarbeit<br />

auf Landesregierungsebene<br />

ausschließe, hat das gute<br />

Grüne. Ich glaube, der Kommunismus<br />

hat im 20. Jahrhundert<br />

ausreichend Leid über diesen<br />

Kontinent gebracht. Und die<br />

Positionen der steirischen Kommunisten<br />

sind auch nur selten<br />

mit unseren vereinbar. Aber es<br />

braucht eine professionelle Zusammenarbeit<br />

zwischen dem<br />

Land Steiermark und der Landeshauptstadt<br />

Graz. Da haben<br />

wir eine Stadtregierung, ob mir<br />

die gefällt oder nicht, da sind immer<br />

beide Hände ausgestreckt<br />

für eine sinnvolle Zusammenarbeit<br />

zwischen dem Land Steiermark<br />

und der Landeshauptstadt<br />

Graz.


16 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Die Außenansicht des Schloss Spielerhof, das ab sofort als Jugendvilla<br />

Raaba-Grambach fungiert.<br />

RAABA-GRAMBACH<br />

Feierliche Eröffnung<br />

der Jugendvilla Raaba<br />

ERÖFFNUNG. Am 15. <strong>November</strong> wurde die neue<br />

Jugendvilla in Raaba-Grambach eröffnet.<br />

Von Elias Mangst<br />

elias.mangst@grazer.at<br />

Am Freitag, 15. <strong>November</strong>,<br />

fand die feierliche Eröffnung<br />

der Jugendvilla Raaba-Grambach<br />

statt. Zahlreiche<br />

Gäste waren in den gediegenen<br />

Räumlichkeiten des neuen Jugendzentrums<br />

vor Ort, das im<br />

Spielerhof, einem denkmalgeschützten<br />

ehemaligen Landsitz,<br />

eine neue Heimat gefunden hat.<br />

Gemeinschaft<br />

Noch bis vor kurzer Zeit gab<br />

es zwei Jugendzentren – eines<br />

im Ortsteil Raaba und eines in<br />

Grambach. Aus diesem Grund<br />

hatten die Jugendlichen der<br />

beiden Ortsteile wenige Berührungspunkte.<br />

Im jeweiligen Ort<br />

gibt es darüber hinaus eine Kinderkrippe<br />

und einen Kindergarten<br />

und auch die Schulsprengel<br />

sind unterschiedlich. Der Bürgermeister<br />

Karl Mayrhold erklärt<br />

die Beweggründe für die<br />

neue Jugendvilla: „Wie soll eine<br />

Gemeinde zusammenwachsen,<br />

wenn sich die Jungen nicht treffen?<br />

Dieses Zusammenwachsen<br />

und Zusammenfinden war einer<br />

der Gründe, warum wir uns dazu<br />

entschieden haben, ein gemeinsames<br />

Jugendzentrum für Raaba-Grambach<br />

zu schaffen.“<br />

Bei der Eröffnung wurde die<br />

Jugendvilla zur Partyzone mit<br />

Karaoke, Snacks, Fotobox und<br />

einem Konzert von Skyte &<br />

Flow-G.<br />

Weiterführung<br />

Die Weiterführung dieses Zusammenwachsen-Gedankens<br />

wird die neue Volksschule sein,<br />

bei der sich auch der Schulsprengel<br />

ändern soll. Ab diesem<br />

Zeitpunkt werden dann auch die<br />

Grambacher Kinder, die bislang<br />

in der Gemeinde Hausmannstätten<br />

eingesprengelt sind, die<br />

Volksschule Raaba-Grambach<br />

in Raaba besuchen. Die Fertigstellung<br />

der neuen Schule ist mit<br />

dem Schuljahr 2026/27 vorgesehen.<br />

Probelauf geglückt<br />

Seit September diesen Jahres<br />

stehen die Türen der Jugendvilla<br />

offen. Das Fratz-Graz-Betreuerteam<br />

rund um Marlene Theußl<br />

verzeichnet bereits in den ersten<br />

beiden Monaten einen regen Zulauf.<br />

Vor allem die Lage zwischen<br />

den beiden Orten ist ein Vorteil.<br />

Gratkorn hat den schönen neuen Gemeinschaftspark. Ab 2025 dann auch<br />

mit neuer Hundewiese für die beliebten Vierbeiner.<br />

GEMEINDE GRATKORN<br />

Gratkorn: Hundewiese<br />

kommt in den Park<br />

ERLEICHTERUNG. Ab 2025 dürfen die Gratkorner<br />

Hunde auf ihrer neuen Wiese spielen.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Gratkorn hat seit geraumer<br />

Zeit einen schönen<br />

neuen Park mit Haus und<br />

allen Annehmlichkeiten. Für<br />

Hundebesitzer gab es allerdings<br />

einen Rückschritt.<br />

Bürgermeister Michael Feldgrill<br />

dazu: „Die Neugestaltung<br />

unseres GeMEINschaftsPARKs<br />

war ein bedeutender Schritt,<br />

um diesen zentralen Ort in<br />

Gratkorn noch attraktiver und<br />

lebendiger für alle Generationen<br />

zu gestalten. Dabei musste<br />

jedoch die bisherige Hundewiese<br />

weichen, was die Frage<br />

aufwarf, wo ein neuer Bereich<br />

für Hunde und ihre Besitzer am<br />

besten Platz finden könnte. Ursprünglich<br />

hatten wir das ehemalige<br />

Puntigam-Gelände im<br />

Blick, das ausreichend Raum<br />

bietet. Doch während unserer<br />

Planungen haben wir wertvolle<br />

Rückmeldungen aus der Bevölkerung<br />

erhalten. Eine Unterschriftensammlung,<br />

initiiert<br />

durch Gemeinderat Herzog,<br />

zeigte deutlich, dass sich viele<br />

Bürger die Hundewiese wieder<br />

im GeMEINschaftsPARK wün-<br />

schen. In der darauffolgenden<br />

Gemeinderatssitzung wurde<br />

dies besprochen und dem zuständigen<br />

Ausschuss zur Prüfung<br />

übergeben.“<br />

Lösung ab 2025<br />

„Als Gemeinde ist es uns ein<br />

großes Anliegen, dass sich alle<br />

Bürger in Gratkorn wohl und<br />

gehört fühlen. Daher haben wir<br />

uns entschieden, der Hundewiese<br />

im GeMEINschaftsPARK<br />

erneut einen Platz zu geben.<br />

Ich freue mich sehr, dass wir<br />

eine Lösung gefunden haben,<br />

die den Wünschen der Bevölkerung<br />

entspricht, und möchte<br />

allen danken, die sich mit Ideen<br />

und Engagement eingebracht<br />

haben“, freut sich Feldgrill abschließend.<br />

Bürgermeister Michael Feldgrill<br />

KK


18 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Girardi, Stolz und<br />

Simon Schuller (l.) mit Initiator<br />

und Dirigent Ernst WedamM. POLANSKY<br />

Benefizlesung<br />

für VinziWerke<br />

■ Unter dem Titel „Schläft<br />

ein Lied in allen Dingen ...“<br />

aus dem Gedicht von Joseph<br />

Freiherr von Eichendorff veranstaltet<br />

Dirigent und Musiker<br />

Ernst Wedam am 22. <strong>November</strong><br />

ab 19 Uhr im Kultursalon<br />

(Herrengasse 3) eine Benefizlesung<br />

mit Musik zugunsten der<br />

VinziWerke (Eintritt: freiwillige<br />

Spende). Gemeinsam mit dem<br />

Pianisten Simon Schuller gibt<br />

es Musik und Poesie von 1700<br />

bis 1950. „Das Eichendorff-<br />

Gedicht steht wohl für eine<br />

fast unendlich große Anzahl an<br />

Möglichkeiten, Menschen und<br />

die ganze Schöpfung zu erhellen“,<br />

sagt VinziWerke-Unterstützer<br />

Wedam. „Eine besondere<br />

Form dieses Zaubers sind<br />

die VinziWerke. Ein Pfarrer, der<br />

seinen christlichen Auftrag verstanden<br />

und etwas aufgebaut<br />

hat, das Vorbild für unsere Gesellschaft<br />

sein muss.“<br />

Manfred Grössler, Pianist Michel Nikolov, Hans Stolz, Barbora Michalcovska und Bariton Maksim Vartazaryan (v. l.)<br />

beim gut besuchten Girardi-Stolz-Festabend im Gothensaal des Girardihaus in Graz<br />

CHRISTINE KIPPER


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 19<br />

viele Festgäste<br />

ANDRANG. Sehr gut<br />

besucht war der Festabend<br />

im Girardihaus,<br />

bei dem Robert Stolz<br />

und Alexander Girardi<br />

im Mittelpunkt standen.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Vom verflixten siebten Jahr<br />

konnte man zum Glück<br />

nicht sprechen. Eher schon<br />

von einer abermals gelungenen<br />

Veranstaltung, die bereits seit sieben<br />

Jahren stattfindet. Die Rede<br />

ist vom Girardi-Stolz-Festabend,<br />

der am Mittwoch dieser Woche<br />

traditionell im Girardihaus in der<br />

Grazer Leonhardstraße stattgefunden<br />

hat. Organisiert wurde<br />

der Abend unter dem Titel „Die<br />

Grazer Giganten der Goldenen<br />

Operetten-Ära“ wie immer vom<br />

Verein „Rettet das Girardihaus“.<br />

Der jährliche Abend im festlichen<br />

Rahmen soll dabei an das künstlerische<br />

Erbe des Grazer Volksschauspielers<br />

Alexander Girardi<br />

erinnern und dazu beitragen, die<br />

Renovierung seines Geburtshauses<br />

zu finanzieren. Wie wichtig<br />

diese Veranstaltungen sind, unterstrich<br />

Obmann und Universitätsprofessor<br />

Reinhold Reimann.<br />

„Ohne unseren Verein wäre das<br />

Girardihaus bereits Geschichte.“<br />

Der Kampf um den Erhalt geht<br />

aber weiter. „Wir werden darauf<br />

drängen, dass es bei der Renovierung<br />

und Fertigstellung so<br />

ausgestaltet wird, dass es auch<br />

wirklich an Girardi erinnert“, sagt<br />

Reimann.<br />

Geburtshelfer<br />

Reimanns Co-Obmann und<br />

Girardi-Darsteller Manfred<br />

Grössler weist bereits seit 2016<br />

im Rahmen seiner „historischmusikalischen<br />

Stadtführungen“<br />

auf die kulturelle Wichtigkeit des<br />

1918 verstorbenen Schauspielers<br />

hin und tat das auch im Rahmen<br />

des Festabends wieder. „Girardi<br />

war Geburtshelfer der Zeit der<br />

Goldenen Wiener Operette, und<br />

dieses Potenzial gehört von Graz<br />

unbedingt kulturell und auch<br />

touristisch genutzt.“<br />

60 Operetten<br />

Gewürdigt wurde an dem Abend<br />

auch Robert Stolz, der als letzter<br />

Meister der Wiener Operette gilt<br />

und mehr als 60 Operetten geschrieben<br />

hat. Vor allem aber sind<br />

seine Lieder wie „Im Prater blühn<br />

wieder die Bäume“ bis heute bekannt.<br />

Aufgetreten sind bei der siebten<br />

Auflage des Abends das<br />

„Künstlerkollegium Grössler“ mit<br />

Barbora Michalcovska, Bariton<br />

Maksim Vartazaryan, Pianist Michel<br />

Nikolov und Manfred Grössler.<br />

Moderation und Erzählung<br />

übernahm Hans Stolz.


20 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Geschäfts<br />

Börse<br />

www.grazer.at<br />

Der Citypark ist in<br />

Bewegung. Neueröffnungen<br />

und<br />

viele Aktionen<br />

zu Weihnachten<br />

machen das Einkaufszentrum<br />

im<br />

Herzen der Stadt<br />

zur Top-Adresse.<br />

CITYPARK<br />

New Yorker goes Citypark<br />

EXKLUSIV. 2025 zieht der größte New Yorker der Steiermark in den Grazer Citypark ein. Auf mehr als 1200<br />

Quadratmetern Fläche wird die Mode feilgeboten. Aber auch sonst ist viel los in den Grazer Centern.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Der Grazer Citypark steht<br />

rundumerneuert da, und<br />

es wird sich auch die<br />

nächsten Monate viel tun. Von<br />

40.000 Quadratmetern Verkaufsfläche<br />

sind rund 12.000 Quadratmeter<br />

neu bespielt – also hat sich<br />

mehr als ein Viertel des beliebten<br />

Innenstadt-Centers erneuert.<br />

Flaggschiffe sind der neue Interspar<br />

auf 4200 Quadratmetern und<br />

der Peek & Cloppenburg auf über<br />

3000 Quadratmetern Verkaufsfläche.<br />

Diese Woche hat außerdem<br />

Müller nach einem Umbau seiner<br />

Spielwarenfläche neu eröffnet<br />

und bietet rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft<br />

eine noch größere<br />

Auswahl für die Kids.<br />

Es geht aber heuer noch weiter.<br />

Im <strong>November</strong> eröffnen die<br />

Koglers (Pizzeria Tre Amici) mit<br />

der „Bottega del gusto“ ein italienisches<br />

Feinkostgeschäft. Und<br />

bereits am 5. Dezember wird<br />

Hervis auf 1200 Quadratmetern<br />

neu eröffnen und damit die Neuigkeiten<br />

des Jahres <strong>2024</strong> komplettieren.<br />

Schon nach Weihnachten geht<br />

es aber munter weiter im Citypark.<br />

Am 15. Jänner 2025 wird<br />

das Fitnessstudio SpeedFit auf<br />

über 1600 Quadratmetern eröffnen<br />

und ebenfalls im Jänner 2025<br />

zieht mit Augenarzt Christian<br />

Eberle ein neuer Arzt ins Bürozentrum<br />

ein. Er bietet alle Kassen<br />

und Privatleistungen. Ebenso<br />

neu im Bürozentrum wird Pulse<br />

Engineering sein, eine Firma für<br />

Geotechnik, Infrastruktur und<br />

Hochbau.<br />

Big Apple<br />

Im April 2025 erwartet die Citypark-Fans<br />

dann eine große<br />

Neuigkeit, die exklusiv bei uns<br />

zu lesen ist. New Yorker zieht im<br />

Erdgeschoss auf die ehemalige<br />

Fläche von Pepco und die Hervis-Ersatzfläche<br />

und wird auf<br />

1200 Quadratmetern den größten<br />

Store der Steiermark im Herzen<br />

von Graz aufsperren.<br />

Center-Manager Wolfgang<br />

Forstner freut sich über die vielen<br />

Neuigkeiten: „Wir sind in<br />

all unserem Handeln auf langfristige<br />

Partnerschaften ausgerichtet,<br />

die auf Vertrauen und<br />

gemeinsamen Zielen basieren.<br />

Das ist wichtig für den Erfolg des<br />

stationären Handels, der auch<br />

weiterhin – mit einer dementsprechenden<br />

Positionierung –<br />

erfolgreich am Markt sein wird.“<br />

Er ergänzt: „Unser oberstes Bestreben<br />

ist es, den Citypark als<br />

pulsierenden Lebensraum mit<br />

höchster Kundenrelevanz zu<br />

positionieren. Ein Center sollte<br />

heutzutage mehr bieten als ,nur‘<br />

Shopping und Genuss. Daran<br />

arbeitet das Citypark-Center-<br />

Management-Team mit unseren<br />

über 100 Shoppartnern tagtäglich<br />

mit viel Leidenschaft und<br />

Engagement.“<br />

Andere Neuigkeiten<br />

In der ShoppingCity Seiersberg<br />

hat diese Woche „Vom Fass“ aufgesperrt,<br />

und ebenso seit dieser<br />

Woche bietet Kaiser’s seinen<br />

Kaiserschmarrn an. Anfang Dezember<br />

öffnet Juwelier Christ in<br />

der City vor den Grazer Toren.<br />

Im Shopping Nord wird nächstes<br />

Jahr die derzeit leerstehende<br />

Gastro-Fläche neu bespielt.<br />

Die Marke „New Yorker“ sperrt nächstes Jahr im April auf mehr als 1200<br />

Quadratmetern Verkaufsfläche im Grazer Citypark auf.<br />

GONZALEZ-TEPPER


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 21<br />

Ein feuriges Ballvergnügen<br />

BALLSAISON. Der Sport- und Kulturverein der Berufsfeuerwehr Graz lädt am 30. <strong>November</strong> zum<br />

72. Mal zum Feuerwehrball. In der Seifenfabrik können die Gäste eine heiße Sohle aufs Parkett legen.<br />

Heuer wartet der 72. Ball<br />

des Sport- und Kulturvereins<br />

der Berufsfeuerwehr<br />

Graz mit zahlreichen Highlights<br />

auf die Gäste.<br />

Musikalisch werden Egon7,<br />

Marc Andrae, Silvio Gabriel und<br />

Marco Schelch dafür sorgen,<br />

dass die Tanzfläche glühen wird.<br />

Besonders heiß wird es um Mitternacht,<br />

wenn als Mitternachtseinlage<br />

die Kalendermodels den<br />

„FIREMEN Graz 2025“-Kalender<br />

präsentieren werden. Mit<br />

den Einnahmen werden der Club<br />

Steiermark und die Arche Noah<br />

unterstützt.<br />

Karten für den Ball gibt es im<br />

Vorverkauf um 25 Euro un-<br />

Am 72. Feuerwehrball der Berufsfeuerwehr Graz wird der<br />

neue Feuerwehrkalender vorgestellt. Sämtliche Einnahmen<br />

werden dem guten Zweck zur Verfügung gestellt.<br />

ter fireman.graz@gmx.at oder<br />

Tel. 0664/4162867. Weitere Karten<br />

sind an der Abendkassa um<br />

30 Euro erhältlich.<br />

www.grazer.at<br />

präsentiert


22 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Haltestelle wird nach<br />

Bei Vogl+Co kann man beim Fiat-<br />

Sale viel Geld sparen.<br />

KK<br />

Fiat 500 Elektro<br />

Sale bei Vogl+Co<br />

■ Zum Jahresende verkauft<br />

das Autohaus Vogl+Co den Bestand<br />

an zugelassenen Fiat 500<br />

Elektro ab. Hierbei kann man<br />

sich Preisvorteile von mindestens<br />

10.000 Euro sichern.<br />

Dies betrifft zum Beispiel das<br />

Sondermodell LaPrima, das<br />

jetzt um 28.990 Euro zu haben<br />

ist, laut Listenpreis aber einen<br />

Wert von 39.670 Euro hat. Zusätzlich<br />

gibt es noch fünf Monate<br />

Vollkasko und fünf Monate<br />

Haftpflichtversicherung<br />

gratis dazu.<br />

Seit über zwei Jahren gefordert, nun endlich in die Tat umgesetzt: die Modernisierung der Haltestelle Gadollaweg.KK


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 23<br />

Jahren modernisiert<br />

BAUSTART. In dieser<br />

Woche kam es endlich<br />

zum langersehnten<br />

Umbau der Haltestelle<br />

Gadollaweg, der seit<br />

Jahren gefordert wird.<br />

Von Elias Mangst<br />

elias.mangst@grazer.at<br />

Mit der Modernisierung<br />

der ungesicherten Bushaltestelle<br />

„Gadollaweg“<br />

in der Rudersdorfer Straße<br />

wird nun ein langanhaltendes<br />

Thema endlich in die Tat umgesetzt.<br />

Dies betrifft die Grazer Linien<br />

80, 650 und 671 und wurde<br />

von der FPÖ, allen voran vom<br />

FPÖ-Stadtparteigeschäftsführer<br />

und Puntigamer Bezirksobmann<br />

Dominik Hausjell, sowie vom<br />

Bezirksvorsteher des <strong>17.</strong> Grazer<br />

Bezirkes Puntigam, Helmuth<br />

Scheuch, vorangetrieben. Mit<br />

Hilfe der Modernisierung soll<br />

allen Menschen ein leichtes<br />

Orientieren in Form von Blindenleitlinien<br />

ermöglicht werden<br />

und ebenfalls das Ein- und<br />

Aussteigen laut Motivenbericht<br />

erfolgen können. Des Weiteren<br />

wird die Bushaltestelle zwischen<br />

6.30 und 7.08 Uhr von ungefähr<br />

25 Kindern genutzt, allerdings<br />

gibt es bis zum heutigen Tag weder<br />

einen Gehsteig noch eine<br />

Haltestellenabsicherung.<br />

Obwohl der FPÖ-Gemeinderatsantrag<br />

in den April 2022 zurückgeht<br />

und die Grazer Bürgermeisterin<br />

Elke Kahr einen Bau<br />

im Jahr 2023 ankündigte, fand<br />

der Baustart erst diese Woche<br />

statt.<br />

Stimmen<br />

Hausjell über den Bau: „Es freut<br />

mich, dass die werten Damen<br />

und Herren der Stadtregierung<br />

auf bereits Jahre alte Beschlüsse<br />

scheinbar doch nicht vergessen<br />

haben. Es darf nun nicht wieder<br />

zu einem Akt des gelebten Autofahrer-Bashings<br />

kommen, bei<br />

dem die Fahrspur durch den Bau<br />

einer Bushaltestelle in derselben<br />

Straße künstlich verengt und<br />

dadurch neue Gefahrenstellen<br />

geschaffen werden. Der boshafte<br />

,Fehlbau‘ der Haltestelle ‚Mitterlingweg‘<br />

kostete damals den<br />

Steuerzahler zusätzlich Geld,<br />

da die Straße an dieser Stelle<br />

zugunsten des Verkehrsflusses<br />

wieder verbreitert werden musste.<br />

Ich appelliere daher an die<br />

Ressortverantwortliche, Vzbgm.<br />

Judith Schwentner, diesmal<br />

im Sinne der Sparsamkeit und<br />

Zweckmäßigkeit zu handeln.“<br />

Scheuch zeigt sich erleichtert,<br />

dass der von seiner Seite aus<br />

seit Oktober 2022 thematisierte<br />

Bau endlich umgesetzt wird:<br />

„Das Grundstück war privat,<br />

weswegen es zu Verzögerungen<br />

gekommen ist. Dank der Bemühungen<br />

der Holding Graz kam<br />

es in dieser Woche zum langersehnten<br />

Baustart.“<br />

Claudia Klimt-Weithaler macht<br />

Druck für leistbares Wohnen.<br />

KPÖ mit Druck<br />

für Wohnen<br />

KPÖ<br />

■ Die KPÖ hat den Druck für<br />

ein leistbares Wohnen aufrechterhalten<br />

und konnte in<br />

der Landesregierung die Verbesserungen<br />

anbringen. Mit<br />

ungefähr 12.000 Unterschriften<br />

waren ÖVP und SPÖ zu<br />

einer Erhöhung der Wohnunterstützung<br />

bereit, was<br />

die erste seit zwölf Jahren zu<br />

bedeuten hatte. „Ohne den<br />

Druck der KPÖ hätte sich die<br />

Landesregierung keinen Millimeter<br />

bewegt“, so die KPÖ-<br />

Spitzenkandidatin Claudia<br />

Klimt-Weithaler.


24 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Wohn-Bonus wird es auch<br />

STARK. Das Land<br />

hat entschieden,<br />

den Wohn-Bonus für<br />

20.000 Steirer auch<br />

im kommenden Jahr<br />

weiterzuführen.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

SP-Klubobmann Hannes Schwarz und Wohnbaulandesrätin Simone Schmiedtbauer freuen sich über den Wohn-Bonus. DRECHSLER<br />

Gute Nachrichten für Bewohner<br />

von geförderten<br />

Wohnungen: Auf Basis einer<br />

Evaluierung hat die Landesregierung<br />

jetzt entschieden, den<br />

Wohn-Bonus auch im Jahr 2025<br />

weiterzuführen. Der Wohn-Bonus<br />

sorgt seit 2023 für günstigere<br />

Mieten für mehr als 20.000 Steirer<br />

– davon rund 5000 alleine in<br />

Graz. Der Wohn-Bonus ist eine<br />

Unterstützung für Bewohner von<br />

geförderten Wohnungen aus den<br />

Geschoßbauprogrammen 2015<br />

bis 2023, denn bei diesen Woh-


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 25<br />

2025 geben<br />

nungen habe es einen besonderen<br />

Anstieg gegeben, weil sich<br />

die Zuschüsse am Niedrigzinsniveau<br />

orientiert haben, das seit<br />

2022 zu Ende ist. „Mit der Fortsetzung<br />

des Wohn-Bonus leisten<br />

wir einen entscheidenden Beitrag,<br />

um die Mieten für die Steirerinnen<br />

und Steirer bezahlbar<br />

zu halten“, sagen Wohnbaulandesrätin<br />

Simone Schmiedtbauer<br />

und SP-Klubobmann Hannes<br />

Schwarz.<br />

14,5 Millionen Euro<br />

Damit bezahlt das Land auch<br />

2025 weiterhin höhere Förderbeiträge<br />

aus, was zu einer Reduktion<br />

der Nettomiete für die<br />

Bewohner führt. Die Förderung<br />

wird, wie auch in den vergangenen<br />

Jahren, grundsätzlich direkt<br />

von der Miete abgezogen, sodass<br />

die betroffenen Haushalte keinen<br />

zusätzlichen bürokratischen<br />

Aufwand haben. Für das Jahr<br />

2025 sind 14,5 Millionen Euro für<br />

diese Maßnahme vorgesehen.<br />

ÖWG-Obmann Christian<br />

Krai ner und Wolfram Sacherer,<br />

Vorstandschef der Wohnbaugruppe,<br />

zeigen sich davon<br />

erfreut: „Der Wohn-Bonus<br />

bringt eine echte Entlastung bei<br />

den Wohnkosten.“ Beispielhaft<br />

nennt Sacherer eine circa 50<br />

Quadratmeter große Mietwohnung,<br />

deren monatliche Warm-<br />

Miete ohne Wohn-Bonus rund<br />

690 Euro betragen würde, dank<br />

Wohn-Bonus aber um rund 560<br />

Euro vermietet werden kann.<br />

Kritik<br />

Kritik üben Schmiedtbauer und<br />

Schwarz an der Stadt Graz, die<br />

dem sozialen Wohnbau in der<br />

Stadt unnötig Steine in den Weg<br />

lege: „Bürgermeisterin Elke<br />

Kahr und die Stadtregierung<br />

müssen endlich mit den Gemeinnützigen<br />

Wohnbauträgern<br />

für leistbares Wohnen arbeiten –<br />

nicht gegen sie.“<br />

Zukunft der Baubranche<br />

■ Die Ziviltechnikerkammer,<br />

die Wirtschaftskammer Sparte<br />

Bau, die BWI Ziviltechniker<br />

GmbH, die TU Graz, die FH Joanneum<br />

und der Generalplaner<br />

IKK Group luden zu einer Veranstaltung<br />

zu den Herausforderungen<br />

der Zukunft in der Baubranche:<br />

Fachkräftemangel,<br />

der Generationenkonflikt und<br />

die Ausbildungsverantwortung<br />

wurden diskutiert.<br />

Franz-Christian Kraschl (l.) und<br />

Andreas Perchinig (IKK Group)<br />

KK


26 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Runder Tisch<br />

Besonders beim Hausbau<br />

Gustav Spener, Dieter Kinzer, Gerald Gollenz und Wolfgang Wachschütz (v. l.) diskutierten über den Umgang mit Katastrophensituationen. GASSER (5)<br />

INFORMATIV. In den letzten Wochen und Monaten kam es vermehrt zu Extremwetter-Situationen und<br />

Katastrophenfällen mit zahlreichen Zerstörungen. Diese Entwicklung betrifft die Immobilienbranche in<br />

besonderem Maß. Wir haben die relevantesten Experten zum Runden Tisch in die San Bar gebeten.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Die immer häufiger auftretenden<br />

Sturm- und<br />

Hochwassersituationen<br />

wirken sich auch enorm auf das<br />

Bau- und Immobilienwesen<br />

aus. Mit dem WK-Obmann der<br />

Fachgruppe Immobilien- und<br />

Vermögenstreuhänder Gerald<br />

Gollenz, dem WK-Obmann der<br />

Versicherungsmakler Wolfgang<br />

Wachschütz, dem Präsidenten<br />

der Notariatskammer Steiermark<br />

Dieter Kinzer und dem<br />

Präsidenten der Kammer der<br />

Ziviltechniker:innen Gustav<br />

Spener haben wir die relevantesten<br />

Experten der Steiermark<br />

an einem Runden Tisch versammelt,<br />

um die hochaktuelle<br />

Problematik zu analysieren und<br />

Tipps für „Grazer“-Leser für den<br />

Umgang damit herauszuarbeiten.<br />

Als ersten Schritt braucht es<br />

eine grundsätzliche Sensibilisierung<br />

für das Thema: „Man<br />

muss genau schauen, wo man<br />

baut und wie man baut“, meint<br />

Gollenz. „Es gab in den letzten<br />

Jahren schon die Tendenz, jedes<br />

Fleckerl Erde, das man gehabt<br />

hat, zu verkaufen, damit<br />

dann irgendjemand irgendwas<br />

drauf baut. Zusätzlich zur stark<br />

zunehmenden Flächenversiegelung<br />

entstehen so die zerstörerischen<br />

Hochwassersituationen.<br />

Da reicht es nicht, nur zu<br />

versuchen, die Klimaziele zu<br />

erreichen. Wir müssen dringend<br />

darauf aufpassen, nicht<br />

jeden Fleck zu verbauen, den<br />

wir haben.“ Stattdessen sollte<br />

man mehr auf Nachverdichtung<br />

setzen, um Unglücke wie<br />

in Niederösterreich oder zuletzt<br />

in Spanien möglichst zu vermeiden.<br />

lnformation ist alles<br />

Dabei existieren grundsätzliche<br />

Regulatorien, die dabei helfen<br />

sollten, diese Risiken zu minimieren.<br />

„Es gibt ja Gefahrenschutzpläne,<br />

es ist also heutzutage<br />

eigentlich kein Problem<br />

mehr, zu erfahren, wo ein hochwassergefährdetes<br />

Gebiet ist“,<br />

erklärt Spener. Aber nicht nur<br />

für die Planer sind diese Informationen<br />

zugänglich, sondern<br />

auch für die Allgemeinheit.<br />

„Vom GIS, dem Geoinformationssystem<br />

Steiermark, kriegt<br />

man genau ausgewiesen, ob<br />

ein Grundstück gefährdet ist.“<br />

Auch auf der Plattform Hora<br />

(www.hora.gv.at) kann man<br />

sich kostenlos ganz genau über<br />

alle relevanten Fakten informieren.<br />

Sobald man sich darüber<br />

im Klaren ist, kann man<br />

sein Bauprojekt dementsprechend<br />

planen. „Wenn ich weiß,<br />

dass Hochwasser auf meinem<br />

Grundstück stattfinden können,<br />

dann macht es zum Beispiel<br />

keinen Sinn, einen Keller zu<br />

planen. Das sind ganz wichtige<br />

Informationen, durch die man<br />

im Ernstfall enorm hohe Kosten<br />

vermeiden kann.“ Obendrein<br />

muss man sich darüber informieren,<br />

wie man sich im Notfall<br />

verhalten sollte. „Wenn ich<br />

den Keller schon habe und der<br />

überflutet ist, gehen leider viele<br />

hinunter, um nachzuschauen,<br />

stehen im Wasser und erleiden<br />

einen Stromschlag. Auf diese<br />

Weise gibt es tatsächlich die<br />

meisten Todesfälle.“<br />

Viele Fallen<br />

Eine weitere „Falle“ erwartet<br />

den Häuslbauer in der Einordnungs<br />

der Gebiete nach ihrer<br />

Hochwasser-Wahrscheinlichkeit.<br />

HQ 100 bedeutet etwa, das<br />

einmal in hundert Jahren eine<br />

Überschwemmung zu erwarten<br />

ist. Diese Bemessungen werden<br />

jedoch aufgrund der Folgen des<br />

Klimawandels neu evaluiert<br />

und nach unten nivelliert, was


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 27<br />

regiert der Hausverstand<br />

einen Werteverlust des Grundstückes<br />

bedeutet. „Hier kann<br />

man eigentlich nichts machen,<br />

das ist eine ähnliche Problematik<br />

wie bei einer allfälligen<br />

Rückwidmung. Das ist zum<br />

Glück nicht alltäglich, aber es<br />

kann tatsächlich passieren“,<br />

weiß Kinzer. In solchen Fällen<br />

kann auch keine Versicherung<br />

helfen. Überhaupt sollte man<br />

sich nicht blind darauf verlassen,<br />

ohnehin eine Versicherung<br />

zu haben. „Das ist meistens<br />

nur ein Tropfen auf dem heißen<br />

Stein“, erklärt Wachschütz.<br />

„Im Durchschnitt sind das vielleicht<br />

maximal 15.000 Euro, die<br />

von der Privatversicherung zur<br />

Verfügung gestellt werden. Der<br />

Katastrophenfonds wird oft als<br />

heilige Kuh dargestellt, ist aber<br />

meistens eine herbe Enttäuschung<br />

für die Geschädigten,<br />

weil eben letztendlich nur ein<br />

Bruchteil der Schadenssumme<br />

zur Verfügung steht. Man<br />

rechnet pro Geschädigtem mit<br />

einem Anteil von zehn bis 15<br />

Prozent des Schadens. Wenn<br />

ein Haus im wahrsten Sinne des<br />

Wortes den Bach hinuntergeht<br />

und unbewohnbar wird, ist<br />

die derzeitige Ersatzleistung in<br />

Höhe von 10 bis 15 Prozent eine<br />

wahre Katastrophe.“ Damit man<br />

vor solchen Situationen geschützt<br />

ist, fordert Wachschütz<br />

eine Versicherungspflicht über<br />

die Feuerversicherung. „Unser<br />

vorgeschlagenes Modell der<br />

Versicherungswirtschaft beruht<br />

darauf, in der Feuerversicherung<br />

einen Passus einzuziehen,<br />

damit man hier auch automatisch<br />

gegen Naturkatastrophen<br />

mitversichert ist.“ Dies würde<br />

einen Rechtsanspruch auf Leistung,<br />

eine Entlastung für Staat<br />

und Gemeinden sowie die Expertise<br />

der Versicherung in der<br />

Schadenregulierung bringen.<br />

Eine derartige Versicherungslösung<br />

gibt es in Belgien bereits<br />

seit 2007 bei hoher Akzeptanz.<br />

Weshalb unser Konsumentenschutz<br />

hier auf der Bremse<br />

steht, ist nicht zu verstehen.<br />

Kopf einschalten<br />

Fundamental wichtig ist jedoch,<br />

den Hausverstand einzuschalten.<br />

In diesem Punkt sind<br />

sich alle Gesprächsteilnehmer<br />

einig. „Wenn jemand ein Auto<br />

kauft, liest er sich Magazine<br />

durch, studiert Tests, macht<br />

Probefahrten und so weiter.<br />

Aber bei einem Hausbau oder<br />

-kauf machen sich die Leute<br />

viel weniger Gedanken“, wundert<br />

sich Gollenz. Man sollte<br />

sich unbedingt bei Experten informieren.<br />

„Der erste Weg sollte<br />

zur Gemeinde gehen, um alles<br />

über das Grundstück zu wissen,<br />

und dann zu einem Notar“,<br />

meint Kinzer. „Trotzdem darf<br />

man nicht alles auf Experten<br />

schieben und den eigenen Kopf<br />

ausschalten. Das passiert leider<br />

viel zu oft.“<br />

Wir müssen<br />

darauf aufpassen,<br />

nicht jeden Fleck zu verbauen,<br />

den wir haben. “<br />

Gerald Gollenz<br />

Man darf nicht<br />

alles auf Experten<br />

schieben und den eigenen<br />

Kopf ausschalten.“<br />

Dieter Kinzer<br />

Der Katastrophenfonds<br />

wird<br />

nur zu oft als heilige Kuh<br />

dargestellt.“<br />

Wolfgang Wachschütz<br />

Heutzutage ist es<br />

kein Problem, zu<br />

erfahren, wo ein hochwassergefährdetes<br />

Gebiet ist.“<br />

Gustav Spener


28 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

S E R V I C E<br />

Leser<br />

Briefe<br />

redaktion@grazer.at<br />

Graz nicht versiegeln<br />

Liebe Politiker! Es wird dauernd<br />

der Ball hin und her gespielt<br />

und die Bürger werden nicht berücksichtigt!<br />

Alles soll sich der<br />

Zeit anpassen, nur anscheinend<br />

unsere Gesetze nicht – dort sollte<br />

angesetzt und dann zusammengearbeitet<br />

werden! Es wird<br />

erwartet, dass es selbstverständlich<br />

ist, alles, was geht, in Graz<br />

zu verbauen und damit die Lebensqualität<br />

einzuschränken,<br />

was wiederum viel Stress bedeutet!<br />

Eine einfache Rechnung: Der<br />

Bürger sollte 40 Stunden arbeiten,<br />

wo viel Stress anfällt – sollte<br />

möglichst nicht mit dem Auto<br />

fahren, was mehr Zeit kostet und<br />

wieder mehr Stress mit Lärm/Gerüchen<br />

in Straßenbahn/Bus/Zug<br />

verursacht. Man kommt dann<br />

schon stark gestresst und fertig<br />

daheim an, um dann auch noch<br />

vom Umfeld gestresst zu werden<br />

(viele Nachbarn/lärmende, vielleicht<br />

unsoziale Nachbarn). Wo<br />

soll das hinführen, außer in die<br />

Krankheit? Fangt endlich an, ein<br />

Konzept zu erarbeiten und Gesetze<br />

zu ändern, dass nicht so viele<br />

Gebäude und Wohnungen leerstehen<br />

und verfallen, statt Graz<br />

zu versiegeln und zu viel der noch<br />

vorhandenen Lebensqualität zu<br />

vernichten!<br />

Carmen Feibel<br />

* * *<br />

Empfehlung an Firmen<br />

Mir wird schlecht, wenn ich lese,<br />

„... sowie die geänderten Berufs-<br />

Lebensentwürfe (Stichwort:<br />

Teilzeittrend ...) zwingen unsere<br />

Unternehmen dazu, sich international<br />

nach Arbeits- und Fachkräften<br />

umzusehen.“ Ich bin 50+,<br />

möchte mich beruflich verändern<br />

und wieder in meinen Ursprungsberuf<br />

zurückkehren. Ich möchte<br />

Vollzeit arbeiten, bin gesundheitlich<br />

und mental dazu imstande,<br />

ich schreibe zig Bewerbungen und<br />

erhalte nicht einmal eine Absage<br />

oder diese ist fadenscheinig, da<br />

ich den Anforderungen zu 99 Prozent<br />

entspreche. Recruiter werden<br />

auf mich aufmerksam und<br />

versprechen „Betreuung“, hier<br />

scheinen meine Telefonnummer<br />

und meine Mail-Adresse dann<br />

auf Nimmer-Wiedersehen zu verschwinden.<br />

Ich begnüge mich mit<br />

meiner Top-Ausbildung und meiner<br />

jahrzehntelangen beruflichen<br />

Erfahrung nicht mit dem Kollektivvertragsgehalt,<br />

aber das tun die<br />

Jungen oder die internationalen<br />

Fachkräfte auch nicht und ihnen<br />

wird überhöhtes Gehalt selbstverständlich<br />

zugestanden. Meine<br />

Empfehlung an die Wirtschaft:<br />

Sucht eure Arbeits- und Fachkräfte<br />

bei den nationalen „Senioren“,<br />

nicht alle sind gebrechlich, krank,<br />

wollen nur mehr Teilzeit arbeiten<br />

oder sind immerzu auf Kur oder<br />

Reha. Es gibt keine sprachliche<br />

Barriere und man kann uns an<br />

den Arbeitsplatz setzen und wir<br />

können Tätigkeiten – meist ohne<br />

umfassende Einschulung – übernehmen.<br />

Name der Redaktion bekannt<br />

* * *<br />

Geld regiert<br />

Wer würde denn ein Angebot,<br />

mehr zu verdienen und in einer<br />

besseren Liga zu spielen, ablehnen?<br />

Umgelegt auf den Normalo<br />

wäre das, einen gut bezahlten,<br />

besseren Job abzulehnen. Insofern<br />

verstehe ich Christian Ilzer. Alles<br />

Gute in Deutschland!<br />

Arno Maner<br />

* * *<br />

Abschied von Sturm<br />

Reisende soll man nicht aufhalten.<br />

Franz Hinteregger<br />

* * *<br />

Preis-Schock<br />

Beim Zahnarzt droht ein Preis-<br />

Schock, wenn es nach diesen Ärzten<br />

geht. Schlimm, das Ganze.<br />

Zwischen der Gesundheitskasse<br />

und der Zahnärztekammer<br />

herrscht Eiszeit. Für die meisten<br />

Österreicher ist der Zahnarztbesuch<br />

ohnehin ein Graus, können<br />

Füllungen doch bis zu 150 Euro<br />

teuer werden, dazu kämpfen die<br />

Assistentinnen um faire Löhne.<br />

Es droht eine Kostenlawine. Ein<br />

Zahnarztbesuch bei der Österreichischen<br />

Gesundheitskasse sollte<br />

kostenlos sein. Gibt es keine Einigung,<br />

dann müssen im neuen<br />

Jahr 7,4 Millionen (krankenversicherte)<br />

Österreicher den Streit<br />

ausbaden.<br />

Wolfgang Gottinger<br />

Jetzt App downloaden!<br />

Vergangene Woche<br />

im „Grazer24“<br />

Top-Thema der Woche<br />

■ Am Montag hat das Opernredoute-Team<br />

die Highlights des<br />

Balls 2025 präsentiert. Der Abend<br />

wird unter dem Motto „Mondsüchtig“<br />

stehen und die Oper soll<br />

dabei in besonders magischem<br />

Glanz erstrahlen.<br />

Neues Gutachten<br />

■ Am Montag kam der Trainer-<br />

Stein ins Rollen, am Freitag ist der<br />

Wechsel von Sturm-Trainer Christian<br />

Ilzer zu Hoffenheim in die Deutsche<br />

Bundesliga über die Bühne<br />

gegangen. Sturm kassiert eine Rekordablöse<br />

für den 47-Jährigen.<br />

Mondsüchtig<br />

■ Am Donnerstag präsentierte<br />

Ex-Vizebürgermeister Mario Eustacchio<br />

im Sondergemeinderat<br />

ein neues Gutachten in der Spesenaffäre.<br />

Demzufolge soll es keine<br />

Probleme mit dem Spesenkonto<br />

geben.<br />

GEPA, KANIZAJ, SCHERIAU


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 29<br />

Gewinnspiel<br />

„Grazer“-Club<br />

www.grazer.at<br />

Nena kommt mit allen Superhits im Gepäck auf den Grazer Karmeliterplatz.<br />

Am 16. August werden rund 5000 Zuseher die Arena stürmen. HEIKO LASCHITZKI<br />

Pop-Ikone Nena rockt<br />

den Karmeliterplatz<br />

LEUCHTTURM. Manfred „Cook“ Koch und „der<br />

Grazer“ bringen Nena im Sommer nach Graz.<br />

Ich geh mit dir, wohin du<br />

willst“, und das muss gar nicht<br />

bis ans Ende dieser Welt sein.<br />

Denn die deutsche Sängerin<br />

Nena kommt am 16. August 2025<br />

direkt zum Fuße des Schloßbergs<br />

auf den Karmeliterplatz. Somit<br />

steht die Trilogie fest. Neben<br />

Nena machen Pizzera & Jaus<br />

sowie Alvaro Soler die Grazer<br />

Innenstadt zur schönsten Bühne<br />

der Steiermark. Schon im heurigen<br />

Sommer sorgte Manfred<br />

Koch als Veranstalter für ein echtes<br />

Spektakel. Bei Paul Pizzera,<br />

Jan Delay und dem Lachschlager<br />

mit Gernot Kulis und Freunden<br />

hing dreimal das „Ausverkauft“-<br />

Schild am Eingang. Der „Grazer“<br />

hat wie gewohnt auch heuer<br />

wieder für seine Clubmitglieder<br />

Tickets im Gepäck. Für alle drei<br />

Konzerte gibt es Eintrittskarten<br />

zu gewinnen, rasch mitmachen.<br />

Clubvorteile<br />

Wer noch nicht im Club dabei<br />

ist: Die Mitgliedschaft ist kostenlos<br />

und bringt viele Vorteile,<br />

Gewinnchancen und Rabatte.<br />

In den nächsten Wochen geht<br />

es Schlag auf Schlag im Club.<br />

So warten etwa eine Bauernsilvesterparty<br />

in der Gösser, eine<br />

Silvesterparty am Schloßberg<br />

oder VIP-Tickets für das 40-Jahr-<br />

Jubiläum im Casino Graz auf<br />

die treuesten der „Grazer“-Fans.<br />

Also: Kostenlos anmelden und<br />

alle Vorteile genießen.<br />

www.grazer.at<br />

präsentiert


30 szene<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> 20. NOVEMBER JÄNNER <strong>2024</strong> 2019<br />

as Es fsadfasf gibt keinen sadf besseren asf as fasd Beweis fsaf saf<br />

saf als den asf saf ,Grazer‘, as fsaf dass asf f Lokalität asf saf saf und<br />

30<br />

redaktion@grazer.at<br />

23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />

safas Regionalität fsaf sadaf sich sadaf auszahlen.“ sadaf sad<br />

Ksd RMA-Vorstand fsdfsdfsdf sdf Georg sdfsdf Doppelhofer sdf sdf sdf beim KK 23.<br />

„Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch GASSER<br />

Tolle Stimmung und<br />

VIELE GÄSTE. Beim letzten „Grazer“-Stammtisch des Jahres gaben sich<br />

die Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Klinke in die Hand.<br />

SPÖ-Frauen unter sich: Doris Kampus<br />

(l.) und Daniela Schlüsselberger<br />

Urs Harnik und „Grazer“-Chefredakteur<br />

Tobit Schweighofer<br />

Volles Haus herrschte in<br />

Angelo Urbans San Pietro<br />

beim 23. Wirtschaftsstammtisch.<br />

Die Gäste ließen es<br />

sich nicht nehmen, beim letzten<br />

Stammtisch vor der Weihnachtspause<br />

mit dabei zu sein.<br />

„der Grazer“-Geschäftsführer<br />

Gerhard Goldbrich konnte die<br />

geballte Medienpower des Landes<br />

begrüßen. Neben RMA-Aufsichtsrat<br />

Christian Loimayr besuchten<br />

auch Styria-Vorstandsvorsitzender<br />

Markus Mair und RMA-Vorstand<br />

Georg Doppelhofer sowie<br />

Styria-International-Geschäftsführer<br />

Klaus Schweighofer und<br />

Kleine-Zeitung-Chefredakteur<br />

Hubert Patterer den Stammtisch.<br />

Den einleitenden Worten der<br />

beiden Medienmacher Mair und<br />

Doppelhofer, die die Bedeutung<br />

der Regionalmedien und vor allem<br />

des „Grazer“ einmal mehr<br />

hervorhoben, lauschten Politiker<br />

aller Couleur. Die Worte<br />

der beiden Top-Manager ernteten<br />

zustimmenden Applaus<br />

von Bundesrat Ernst Schwindsackl,<br />

Nationalratsabgeordneter<br />

Daniela Gmeinbauer, den<br />

Landesräten Doris Kampus<br />

und Karlheinz Kornhäusl, den<br />

Stadträten Günter Riegler und<br />

Claudia Schönbacher, der SPÖ-<br />

Graz-Geschäftsführerin Daniela<br />

Schlüsselberger, dem ÖVP-Graz-<br />

Geschäftsführer Markus Huber,<br />

SPÖ-Klubobmann Hannes<br />

Schwarz und den Gemeinderäten<br />

Conny Leban-Ibrakovic und Arsim<br />

Gjergji. Auch die Grazer Bezirke<br />

waren diesmal wieder stark<br />

vertreten. Gesichtet wurden unter<br />

anderen Helmuth Scheuch, Josef<br />

Schuster, Karl Christian Kvas<br />

und Robert Hagenhofer. Von den<br />

Grünen mit dabei waren Timon<br />

Scheuer und Alexandra Schäfer.<br />

Ebenfalls den Weg nach St. Peter<br />

fanden die Vertreter zahlreicher<br />

Kammern und Institutionen<br />

wie Notariatskammer-Präsident<br />

Dieter Kinzer, Stephan Plankensteiner<br />

(Notariatskammer Steiermark),<br />

Präsident der Kammer<br />

der Ziviltechniker Gustav Spener,<br />

WKO-Fachgruppenobmann Gerald<br />

Gollenz, die stellvertretende<br />

Geschäftsführerin der IV Steiermark<br />

Nina Zechner, KSV1870-Regionalstellenleiter<br />

René Jonke<br />

und Messe-Leiter Helmut Sechser.<br />

Für eine rege Kommunikation<br />

sorgten die stark vertretenen<br />

Pressesprecher und Kommunikatoren<br />

wie Klaus Dieter Hasl (Marketing<br />

WKO Steiermark), Energie-<br />

Steiermark-Kommunikationschef<br />

Urs Harnik, Max Mazelle (Kommunikationsleiter<br />

Stadt Graz),<br />

Jürgen Teuschler (Presse Institut<br />

Allergosan), die Werber Michael<br />

Radspieler, Andreas Mauerhofer,<br />

Beate Mosing und Niki<br />

Grissmann, die Pressesprecher<br />

Ernst Grabenwarter und Andreas<br />

Kaufmann, Svjetlana Wisiak<br />

(Kommunikation VinziWerke),<br />

die Marketing-Ladys Silvia Kelemen<br />

Weihs, Birgit Stampfl, Ines<br />

Erlacher, Tanja Schoberegger<br />

und Susanne Gorny sowie Moderatorin<br />

Sigrid Hroch.<br />

Auch die Bau- und Immobilienbranche<br />

war zahlreich zu Besuch.<br />

Über die aktuellen Themen der<br />

Branche sprachen die Immobilien-Experten<br />

Karoline Mihelic,<br />

Michael Hauser und Christoph<br />

Haag, Architekt Guido Strohecker,<br />

Dieter Johs (WEGRAZ),<br />

Andrea Brandstätter (ENW) und<br />

Heinz Kurzmann (Kurzmann<br />

Bau). Von den Banken und Versicherungen<br />

gesichtet wurden: der<br />

Direktor der Schoellerbank Philipp<br />

Boruta, Michael Paternoga<br />

(Raiffeisen), Jörg Pummer (Raiffeisen)<br />

und der Direktor der Donau<br />

Versicherung Günter Spreitzhofer.<br />

Hatten ihren Spaß: Arsim Gjergji, Günter Riegler<br />

und Klaus Eichberger (v. l.). <br />

Martina Kaufmann und Bezirksvorsteher Liebenau<br />

Karl Christian Kvas GASSER (6), KK (7)<br />

KSV1870-Regionalstellenleiter René Jonke kam<br />

mit Gattin Herma.


3. <strong>17.</strong> JÄNNER NOVEMBER 2021 <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

szene graz 13 31<br />

FOTO BKA/ANDY WENZEL<br />

Josef Werner Pesserl Kogler<br />

GEBURTSTAGSKINDER<br />

Andreas Josef Gabalier Pesserl<br />

Auch Der Grünen-Chef der Präsident feiert der am steirischen 20. <strong>November</strong><br />

seinen 63. Präsident Geburtstag. der steiri-<br />

Wir<br />

Arbeiterkammer<br />

schen gratulieren Arbeiterkammer recht herzlich!<br />

DER WOCHE Der VolksRock’n’Roller Auch der Präsident wird der am steirischen 21. <strong>November</strong><br />

Arbeiterkammer 40 Jahre alt. Präsident Wir sagen der Happy steirischen<br />

Arbeiterkammer Birthday!<br />

Happy Birthday!<br />

volles Haus im San Pietro<br />

Geballte Medienpower: Gerhard Goldbrich, Klaus<br />

Schweighofer, Markus Mair und Georg Doppelhofer (v. l.)<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Ließen sich den Abend nicht entgehen: Gustav<br />

Spener (l.) und Gerald Gollenz (WKO Steiermark).<br />

Nina Zechner (IV Steiermark) und Landesrat<br />

Karlheinz Kornhäusl freuten sich auf den Abend. <br />

Ernst Grabenwarter, Stefanie Bratl, Viktoria Weitenthaler<br />

und Michael Radspieler (v. l.)<br />

Sonja Sonnleitner (Volkshilfe), Gerhard Widmann<br />

und Martina Schröck (Senior Quality Austria, v. l.)<br />

Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler<br />

kam mit Gatten Maximilian Tödtling. <br />

Noch mehr Fotos auf<br />

den nächsten Seiten<br />

Die Gäste lauschten interessiert den Ausführungen des Podiums über die<br />

Bedeutung der Regionalmedien für Graz und die Steiermark.<br />

Styria-Vorstandsvorsitzender Markus Mair mit „Grazer“-Geschäftsführer<br />

Gerhard Goldbrich und RMA-Vorstand Georg Doppelhofer (v. l.)


32 szene<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />

Italienische Köstlichkeiten<br />

KÖSTLICH. Beim 22. Stammtisch verwöhnten<br />

italienische Speisen den Gaumen und Austropop<br />

von den Glückskindern die Ohren der Gäste.<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Franz Fazekas (ams Osram) (l.) und<br />

Stephan Plankensteiner<br />

Genossen den Abend: Gerhard<br />

Steindl (l.) und Roland Schachner.<br />

Stefan Klein und Birgit Goerger<br />

freuten sich auf den Abend.<br />

Robert Mörth und Andrea Schartel<br />

ließen es sich schmecken.<br />

Essen und Trinken hält Leib<br />

und Seele zusammen und<br />

die Musik sorgt für die<br />

gute Laune. Renate Pertl-Koch<br />

und Manfred „Cook“ Koch<br />

sorgten als Glückskinder mit<br />

zahlreichen Austropop-Hits für<br />

strahlende Gesichter. Das San-<br />

Pietro-Team zauberte mit seinen<br />

italienischen Köstlichkeiten den<br />

Gästen ebenfalls ein Lächen ins<br />

Gesicht.<br />

Den Abend nicht entgehen ließen<br />

sich: ARBÖ-Präsident Klaus<br />

Eichberger, Caritas-Präsidentin<br />

Nora Tödtling-Musenbichler,<br />

Sonja Sonnleitner (Volkshilfe),<br />

Martina Schröck (Senior<br />

Quality Austria), Franz Fazekas<br />

(ams Osram), Medienfabrik-<br />

Boss Gerhard Steindl, Roland<br />

Schachner (Styria Packaging),<br />

Robert Mörth und Andrea<br />

Schartel (beide FPÖ), Karlpeter<br />

Elis, Graz-Tourismus-Geschäftsführer<br />

Dieter Hardt-Stremayr,<br />

Josef Schrammel (Universalmuseum<br />

Joanneum), Petra<br />

Jahrbacher, Christian Scherer<br />

und Birgit Jungwirth von der<br />

Krebshilfe Steiermark, Andreas<br />

Schwarz (Sanlas) und Radiologin<br />

Sabine Schwarz-Oswald,<br />

Ingrid Gerencser (GEPA), Alois<br />

Deutsch, Alois Sundl, Brigitte<br />

Peißl-Schickmair (KSV1870),<br />

Christoph Hinterleitner (Bestattung<br />

Wolf), Michael Ehmann,<br />

Opernredoute-Organisator<br />

Bernd Pürcher, Benjamin<br />

Grabner und Roswitha Lahousen<br />

von der IKB, Center-West-<br />

Centermanager Martin Wittigayer,<br />

die Bergfexe Gudrun und<br />

Markus Kümmel, Notar Peter<br />

Wenger und Zahnärztin Sabine<br />

Wenger, Boutiquen-Lady Andrea<br />

Ravai und Johannes Tratz,<br />

Michael Günter, das Autohaus<br />

Gady wurde durch Ranko Antunovic<br />

vertreten. Auch Peter<br />

Jagersberger (Autohaus Jagersberger)<br />

war mit dabei. Vom Büro<br />

Eibinger-Miedl besuchten Katharina<br />

Fischer, Jasmin Leitner<br />

und Christina Pickl-Herk<br />

den 23. Stammtisch. Ebenfalls<br />

gesichtet wurden: Wolfgang<br />

Ecker-Eckhofen, Elmar Frank<br />

und Kathrin Frank Beck, Georg<br />

Schröck-Weikhard, Werner<br />

Kern und Herbert Mattersdorfer,<br />

Thomas Mittermüller, Robert<br />

Neubauer, Rechtsanwältin<br />

Nina Pichler, Markus Deutsch,<br />

Angelika Meißl, Barbara Bodlaj,<br />

Martina Kaufmann, Gerhard<br />

Widmann, Victoria Weitenthaler<br />

und Stefanie Bratl<br />

von der Agentur Idlab, Martin<br />

Wolf, Christine Ulrich und Daniela<br />

Guß vom Internationalisierungscenter<br />

Steiermark, Jakob<br />

Hofer (WKO Steiermark),<br />

Sandra Waller und Petra Neukirchner.<br />

Christoph Hinterleitner (Bestattung Wolf), Andrea Brandstätter (ENW),<br />

Antonia Ratiu-Kiss und Heinz Kurzmann (Kurzmann Bau, v. l.)<br />

Jürgen Teuschler und Karlpeter Elis<br />

lernten sich am Stammtisch kennen.<br />

Redakteurin Sabrina Naseradsky<br />

begrüßte Silvia Kelemen Weihs.


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />

33<br />

warteten auf die Gäste<br />

Sonja Sonnleitner mit Svjetlana Wisiak und Martina<br />

Schröck (Senior Quality Austria, v. l.)<br />

Josef Schrammel (UMJ), Petra Jahrbacher und<br />

Dieter Hardt-Stremayr (Graz Tourismus, v. l.)<br />

Christian Scherer (Krebshilfe) mit Sabine und<br />

Andreas Schwarz-Oswald (v. l.)<br />

Die Bezirksvorsteher Josef Schuster (l.) und Karl<br />

Christian Kvas (r.) mit Marie Peinsith<br />

Notar Peter Wenger mit Gattin Sabine und<br />

Styria-Boss Markus Mair (v. l.)<br />

Sigrid Hroch, Günter Spreitzhofer und Birgit<br />

Jungwirth (Krebshilfe Steiermark)<br />

Jakob Hofer (WKO Steiermark), Robert Heschl<br />

(der Grazer) und Timon Scheuer (Die Grünen)<br />

Sandra Waller, Ingrid Gerencser (GEPA) und<br />

Petra Neukirchner (WKO Steiermark, v. l.)<br />

Noch mehr Fotos auf<br />

den nächsten Seiten<br />

Thomas Mittermüller, Robert Neubauer und Alois<br />

Deutsch hatten ihren Spaß (v. l.). <br />

Michael Ehmann, Günter Riegler, Daniela Schlüsselberger und Markus<br />

Huber unterhielten sich nicht nur über Politik. <br />

Brigitte Peißl-Schickmair kam in<br />

Begleitung von Gatte Josef.<br />

WKO Steiermark: Mavie Ackerl und<br />

Klaus Dieter Hasl


szene<br />

34 www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />

Die Stammgäste sorgten<br />

Architekt Guido Strohecker (l.) und<br />

Stephan Plankensteiner<br />

Opernredoute-Organisator Bernd<br />

Pürcher und Sigrid Hroch<br />

Benjamin Grabner und Roswitha Lahousen (beide IKB) mit Center-West-Marketingleiterin<br />

Susanne Gorny und Center-West-Manager Martin Wittigayer<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Freuten sich auf den Abend: Werner<br />

Kern (l.) und Herbert Mattersdorfer.<br />

Geballte Politpower: Robert Hagenhofer, Markus Huber, Josef Schuster,<br />

Helmuth Scheuch, Karlheinz Kornhäusl und Karl Christian Kvas (v. l.)<br />

Tanja Schoberegger kam gemeinsam<br />

mit Michael Pirker.<br />

Elmar Frank und Kathrin Frank Beck<br />

freuten sich auf den Abend.<br />

„Grazer“-Team: Leonhard Schweighofer, Sanja Radosavljevic, Lukas<br />

Steinberger-Weiß, Silvia Pfeifer, Emilia Ebert und Denise Schuschko-Linke<br />

Daniela Guß und Stadt-Graz-Kommunikationsleiter<br />

Max Mazelle<br />

Christine Ulrich (ICS) und Daniela<br />

Guß (Prokuristin ICS)<br />

Gerald Gollenz, Helmut Sechser und<br />

Guido Strohecker (v. l.)<br />

Kleine-Chefredakteur Hubert Patterer<br />

und Notar Peter Wenger (r.)<br />

Gudrun und Markus Kümmel von<br />

Bergfex


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />

35<br />

für ein übervolles Haus<br />

ÖVPler unter sich: Markus Huber, Conny Leban-Ibrakovic und Georg<br />

Schröck-Weikhard (v. l.)<br />

Schoellerbank-Direktor Philipp<br />

Boruta und Sabrina Naseradsky<br />

Sabine und Andreas Schwarz-<br />

Oswald kamen gerne.<br />

Michael Güntner, Ivana und Wolfgang Ecker-Eckhofen (E2 Real GmbH)<br />

waren gespannt, was der Abend bringen wird.<br />

Ranko Antunovic (Autohaus Gady)<br />

und Mijo Matic (AVL, r.)<br />

Georg Schröck-Weikhard traf auf<br />

Michael Ehmann.<br />

Die Glückskinder Renate Koch-Pertl und Manfred „Cook“ Koch sorgten mit<br />

ihrer Darbietung für Glücksgefühle bei den Gästen.<br />

Karoline Mihelic brachte ihre Tochter<br />

Cara-Sofie mit.<br />

Plauderten Hannes Schwarz und<br />

Karlheinz Kornhäusl über die Wahl?<br />

Michael Ehmann und Roland<br />

Schachner posierten gerne.<br />

Astrid Oberzaucher und Banker Michael<br />

Paternoga (RLB Steiermark)


szene<br />

36 www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />

Die Gäste freuen sich auf<br />

Führten an diesem Abend gute Gespräche: Christoph Haag (Pegasus<br />

Immobilien), Jörg Pummer (Raiffeisen) und Horst Lang (v. l.).<br />

Der Stammtisch bot reichlich Gelegenheit<br />

für regen Austausch.<br />

Beate Mosing (Doppelpunkt) und<br />

Christian Kehrer (Strabag)<br />

Freuen sich auf die Opernredoute:<br />

Günter Riegler und Bernd Pürcher.<br />

Valentin Öztürk mit Marie Peinsith<br />

(Land Steiermark)<br />

Markus und Gudrun Kümmel (Bergfex) plauderten mit Peter Jagersberger<br />

(r.) vielleicht über Autos und das Bergsteigen.<br />

Andreas Mauerhofer (Company Code), Birgit Stampfl (Therme Loipersdorf),<br />

Ines Erlacher (Rogner Bad Blumau) und Werber Niki Grissmann<br />

Der Stammtisch sorgte für ein<br />

volles Haus im San Pietro.<br />

Brigitte Peißl-Schickmair<br />

(KSV1870) und Nina Pichler<br />

Immobilienexperte Michael Hauser mit Schwester Doris und „Grazer“-<br />

Redakteur Lukas Steinberger-Weiß (v. l.)


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />

37<br />

ein Wiedersehen 2025<br />

Svjetlana Wisiak (VinziWerke) und<br />

Markus Deutsch<br />

Alois Deutsch, Alois Sundl und Markus Mair freuten sich über ihr Wiedersehen<br />

beim Grazer Wirtschafts-Stammtisch.<br />

Die Gäste genossen den gelungenen<br />

Abend in vollen Zügen.<br />

Johannes Tratz und Boutiquen-<br />

Lady Andrea Ravai<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Dieter Johs (Wegraz) Nationalratsabgeordnete Daniela Gmeinbauer,<br />

Martina Kaufmann und Nicole Hilberger (v. l.)<br />

Victoria Weitenthaler, Michael Radspieler<br />

und Stefanie Bratl (v. l.)<br />

Angelika Meißl und Barbara Bodlaj<br />

(LaModula)<br />

Stießen auf den gelungenen Abend an: Katharina Fischer, Jasmin Leitner<br />

und Christina Pickl-Herk (Büro Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, v. l.).<br />

Tobit Schweighofer mit Bundesrat<br />

Ernest Schwindsackl (r.)<br />

Glückskind<br />

Renate<br />

Koch-Pertl<br />

war voll<br />

in ihrem<br />

Element.<br />

Trafen sich beim Einlass: Karol und Susanne Gorny (Center West) mit<br />

Roswitha Lahousen (IKB) und Martin Wittigayer (Center West, v. l.).<br />

Alexandra Schäfer (Die Grünen)<br />

und Martin Wolf


38 szene<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

E V E N T S<br />

In bester<br />

Gesellschaft<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Michael und Annemarie Gauster eröffneten das kleine<br />

Bistro Francis am Franziskanerplatz. <br />

KK<br />

Das Francis hat eröffnet<br />

■ Klein, aber fein – so kann man Francis, das neue<br />

Lokal von Annemarie und Michael Gauster (dreizehn<br />

by Gausters) beschreiben. Stilvoll in Rot und<br />

Schwarz gehalten, ist der alte Werner’s Elektroladen<br />

nicht wiederzuerkennen. Montag bis Freitag werden<br />

die Gäste ab 7.30 Uhr und am Samstag ab 9.30 Uhr<br />

verwöhnt. Geboten wird Frühstück bzw. Brunch sowie<br />

eine Mittagskarte. Ab 16 Uhr startet man dann mit<br />

der Abendkarte. Hier wartet auf die Gäste etwas ganz<br />

Besonderes. „Wir haben am Abend ein Sharing-Konzept<br />

mit zehn Gerichten, die man sich teilt“, erzählt<br />

Gauster. Mit Küchenchef Jan Felix Punzer hat man<br />

sich ein junges, frisches Talent in die Küche geholt.<br />

Ein Mord an der Mur<br />

Günter Riegler und Verena Hölzlsauer<br />

im Adventfieber FISCHER<br />

Graz ist im<br />

Adventfieber<br />

■ Am 21. <strong>November</strong> ist es endlich<br />

so weit und die Grazer Adventmärkte<br />

öffnen ihre Pforten.<br />

Und auch heuer wartet viel Neues<br />

auf die Besucher. Für Tourismus-<br />

und Wirtschaftsstadtrat<br />

Günter Riegler ist der Advent<br />

für Graz besonders wichtig:<br />

„Der Advent ist einer der großen<br />

Tourismusbringer für die<br />

Stadt, und der Dezember einer<br />

der besten Monate. Es ist uns in<br />

den letzten 20 Jahren gelungen,<br />

mit dem Advent eine eigene<br />

Trademark zu schaffen.“ Citymanagerin<br />

Verena Hölzlsauer<br />

macht mit den Neuheiten Lust<br />

auf einen Besuch auf den heurigen<br />

Adventmärkten. „Statt der<br />

bisher 15 Märkte warten heuer<br />

16 auf die Besucher.“ Neu dazu<br />

kommt der Adventmarkt am<br />

Karmeliterplatz. „Hier entsteht<br />

ein Weihnachtsdorf mit kunstvollen<br />

Lichtinstallationen,<br />

Kunsthandwerk und einem<br />

regionalen gastronomischen<br />

Angebot“, so Hölzlsauer. Auch<br />

die Eiskrippe wird heuer wieder<br />

den Landhaushof schmücken.<br />

Insgesamt werden 35 Tonnen<br />

Eis verarbeitet. Neben der Eiskrippe<br />

gibt es für alle Krippenfans<br />

wieder den Krippenweg.<br />

Es warten 40 Stationen auf die<br />

Besucher. 35 Betriebe sind mit<br />

dabei.<br />

■ Kürzlich feierte das Stück „Mord an der Mur“ in<br />

der Kleinen Komödie in Graz seine Premiere. Es<br />

ist bereits das zweite Stück, das vom ersten Grazer<br />

Krimi-Theater Herzblut inszeniert und aufgeführt<br />

wurde. So kommt nun der zweite Kriminalfall für<br />

unsere Ermittler Kitty Kasper und Friedl Semming<br />

von Autor Martin Kroissenbrunner auf die<br />

Bühne. Regie führt Stefan Moser. Im zweiten Teil<br />

der spannenden „Grazer Geheimnisse“-Krimireihe<br />

wird die Freundschaft zwischen den Ermittlern Kitty<br />

Kasper und Friedl Semming auf eine harte Probe<br />

gestellt. Zu sehen ist das Stück noch bis zum 9. Februar<br />

2025.<br />

Die Event-Initiatoren Gerhard Merdonik (l.) und Kristin<br />

Orthacker mit Psychiater Michael Lehofer (M.) AGENTUR-MORE<br />

Toni: Alles Gute zum 65er<br />

■ Trotz Wahlkampfstress überraschte das Team<br />

von Anton Lang den Landeshauptmannstellvertreter<br />

anlässlich seines 65. Geburtstages mit einer kleinen<br />

Geburtstagsfeier. „Es sind aufregende Zeiten, in<br />

denen wir alle von früh bis spät in der Steiermark<br />

unterwegs sind. Deshalb freut es mich umso mehr,<br />

dass wir heute im kleinen Kreise zusammengekommen<br />

sind und gemeinsam angestoßen haben. Danke<br />

für die gelungene Überraschung!“, so Lang. Unter<br />

den Gratulanten waren die Landesrätinnen Ursula<br />

Lackner und Doris Kampus, SPÖ-Klubobmann<br />

Hannes Schwarz und SPÖ-Landesgeschäftsführer<br />

Florian Seifert.<br />

In der Kleinen Komödie Graz wird zu einem Mord an der<br />

Mur ermittelt. <br />

KK<br />

Philosophie trifft Wirtschaft<br />

■ Wie sich herausfordernde Entscheidungen und<br />

Menschlichkeit vereinbaren lassen, wurde diesmal<br />

in der bereits dritten Ausgabe der Grazer Eventreihe<br />

„Philosophicum Oeconomicum“ beleuchtet.<br />

Star-Psychiater Michael Lehofer sprach in der<br />

Grazer Hilmteichvilla über das Spannungsfeld von<br />

Menschlichkeit in herausfordernden Situationen.<br />

Kristin Orthacker hat die Eventreihe gemeinsam<br />

mit Gerhard Merdonik ins Leben gerufen. Unter<br />

den interessierten Zuhörern waren die Konsules<br />

Edith und Johannes Hornig, Walter Skoff, Harald<br />

Chris tandl, Wan Jie Chen mit Eva Märzendorfer-<br />

Chen und Oliver Wieser.<br />

Ursula Lackner, Doris Kampus, Geburtstagskind Anton<br />

Lang, Hannes Schwarz und Florian Seifert (v. l.)<br />

KK


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />

39<br />

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner<br />

mit Magdalena Markovic GASSER (4)<br />

Lewis Blake, Kristin Blake und<br />

Künstler Tom Lohner (v. l.)<br />

Nino Sifkovits und Cheyenne Ochsenknecht<br />

freuten sich auf die Premiere.<br />

Manege frei für den Circus Roncalli in Graz<br />

■ Der Zirkus ist in der Stadt,<br />

heißt es derzeit in Graz. Mit einem<br />

abwechslungsreichen und<br />

spannenden Programm feierte<br />

der Circus Roncalli am Messegelände<br />

seine Premiere. Schon<br />

beim Eingang sorgte das Team<br />

von Bernhard Paul für ausgelassene<br />

Stimmung bei den Zirkus-Fans.<br />

Rund 1500 jubelten<br />

danach im ausverkauften Zelt<br />

zu den einzigartigen Darbietungen<br />

der Artisten. Noch bis 8. Dezember<br />

kann man den Circus<br />

Roncalli staunend erleben.<br />

In der Manege mit dabei waren:<br />

Vizebürgermeisterin Judith<br />

Schwentner, Pressesprecherin<br />

Magdalena Markovic,<br />

Irina und Peter Panzenböck<br />

kamen mit Enkelin Sofia, Josef<br />

Schrammel und Petra Jahrbacher<br />

kamen mit Lukas und<br />

Valentina, Carola Deutsch<br />

besuchte mit Gatte Roland<br />

Kaufmann die Premiere, MCG-<br />

Vorstand Armin Egger wurde<br />

von Gattin Andrea begleitet,<br />

Opernredoute-Organisator<br />

Bernd Pürcher, Ingo Reinhardt,<br />

Schauspieler Christoph<br />

Schlagenhaufen, Banker Gerhard<br />

Fabisch mit Gattin Claudia,<br />

Alexandra und Markus<br />

Lientscher mit Sohn Maximilian,<br />

Graz-Tourismus-Geschäfts-<br />

MCG-Vorstand Armin Egger kam<br />

mit Gattin Andrea zu Roncalli.<br />

führer Dieter Hardt-Stremayr<br />

mit Gattin Hannelore,<br />

Autohausbesitzer Peter und<br />

Heike Jagersberger, Künstler<br />

Tom Lohner gemeinsam mit<br />

Lewis und Kristin Blake, Michael<br />

Hüttler, Michael Güntner,<br />

Messe-Leiter Helmut<br />

Sechser, und auch Cheyenne<br />

Ochsenknecht und Nino Sifkovits<br />

ließen sich das Zirkusspektakel<br />

nicht entgehen.<br />

Das Opernredoute-Team: Wolfgang Hülbig, Bernd Pürcher, Maria Ohrenstein<br />

und Ulrich Lenz (v. l.) KANIZAJ (3)<br />

Ewald und Andrea Pfleger freuen<br />

sich auf die Opernredoute 2025.<br />

Die Opernredoute 2025 wird „mondsüchtig“<br />

■ Intendant Ulrich Lenz, Ballorganisator<br />

Bernd Pürcher, Projektleiterin<br />

Maria Ohrenstein<br />

und art+event-Geschäftsführer<br />

Wolfgang Hülbig präsentierten<br />

beim sogenannten Prolog die<br />

Highlights der schönsten Ballnacht<br />

des Jahres.<br />

Unter dem Motto „Mondsüchtig“<br />

wird die Oper in einem ganz<br />

besonders magischen Glanz erstrahlen.<br />

Ausstatterin Mignon<br />

Ritter wird die Oper Graz in eine<br />

verzauberte Mondlandschaft<br />

verwandeln. Das Galeriefoyer<br />

wird sich als „Moon Light Bar“<br />

präsentieren – mit einem dreidimensionalen<br />

Mond und überdimensionalen<br />

Wolfsfiguren, die<br />

die Magie des Monds widerspiegeln.<br />

Stardesignerin Eva Poleschinski<br />

wird erneut Hand anlegen<br />

und das Eröffnungskomitee in<br />

Zusammenarbeit mit Juwelier<br />

Klaus Weikhard mit funkelnden<br />

Kreationen ausstatten.<br />

Größte Überraschung beim<br />

Prolog war die Verkündung der<br />

Conférencière: Schauspiel-Star<br />

Aglaia Szyszkowitz wird das Publikum<br />

mit Eleganz, Charme und<br />

Lebensfreude durch die schönste<br />

Ballnacht des Jahres begleiten.<br />

Auch kulinarisch und musikalisch<br />

wartet einiges auf die Ballgäste.<br />

Neu dabei ist das Genusshandwerk<br />

von Horst Schafler.<br />

Auch musikalisch wird bei der<br />

Das Choreografen-Team wird für<br />

die perfekte Polonaise sorgen.<br />

Opernredoute wieder einiges geboten.<br />

So spielen unter anderen<br />

die Grazer Philharmoniker unter<br />

Chefdirigent Vassilis Christopoulos,<br />

der Chor der Oper<br />

Graz, das Orchester Sigi Feigl,<br />

das Grazer Salonorchester, die<br />

DJs Mama Feelgood & Mister<br />

Farmer, Pianist Michel Nikolov<br />

und Silvio Gabriel & Cuba Libre.<br />

Auch heuer wird die Opernredoute<br />

wieder als Green Event<br />

über die Bühne gehen.


40 graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Masterminds hinter Circle.Thalia: Alex Knoll, Simon Possegger und Martin<br />

Fritz sorgen dafür, dass die Tanzfläche sich wieder dreht. BOBBYS AGENCY (3)<br />

Herbert Traumüller und Christoph<br />

Skoff genossen den Abend.<br />

Die berühmte Tanzfläche dreht sich wieder<br />

■ Ein fulminantes Comeback<br />

feierte die berühmte Thalia. Die<br />

drei Gastroprofis Alex Knoll,<br />

Simon Possegger und Martin<br />

Fritz hauchten dem legendären<br />

Lokal neues Leben ein. 1867<br />

schien die Thalia als Veranstaltungslocation<br />

zum ersten Mal<br />

auf. Nun wurde das unter Denkmalschutz<br />

stehende Kultlokal<br />

nach einer umfassenden Sanierung<br />

im Mid-Century-Look<br />

wieder eröffnet. Und die Sanierung<br />

ist absolut gelungen. Circle<br />

strahlt in seinem eigenen Glanz,<br />

ohne den Charme der Thalia zu<br />

verlieren. Davon konnten sich<br />

nicht nur die zahlreichen prominenten<br />

Gäste überzeugen, denn<br />

die Schlange der Partyhungrigen<br />

reichte fast bis zum Opernring,<br />

da sich der neue/alte Eingang<br />

in der Girardigasse befindet.<br />

Auch das besondere Highlight<br />

des Lokals wurde aufwendig instand<br />

gesetzt und erstrahlt nun<br />

in neuem Glanz: Die legendäre<br />

Drehscheibe in Form eines<br />

Sterns sorgt nun wieder für coole<br />

Tanzmoves bei den Partytigern.<br />

Geöffnet ist von Donnerstag bis<br />

Sonntag. Die gelungene Eröffnung<br />

nicht entgehen ließen sich:<br />

Volksbank-Vorstandsdirektor<br />

Hannes Zwanzger, Nina Zechner<br />

(IV Steiermark), Gastro­<br />

Die legendäre Drehscheibe auf der<br />

Tanzfläche ist zurück.<br />

nom Michael Schunko, Martin<br />

Poppmeier (Citypark), Technopark-Raaba-Eigentümer<br />

Hannes<br />

Schreiner, Opernredoute-Organisator<br />

Bernd Pürcher, Schauspielerin<br />

Aglaia Szyszkowitz,<br />

Sturm-Urgestein Mario Haas,<br />

Designer Herbert Traumüller,<br />

Starfriseur Dieter Ferschinger,<br />

Ex-Dragqueen Christoph Skoff,<br />

Bloggerin Hedi Grager und Walter<br />

und Susi Temmer.<br />

Hausherr Angelo Urban (r.) stieß mit seinen Gäste auf 19<br />

Jahre San Pietro an. <br />

GASSER<br />

Narrensturm aufs Rathaus<br />

■ In Graz wurde am 11. <strong>November</strong> traditionell der<br />

Faschingsbeginn gefeiert. Die Faschingsgilde holte<br />

sich von Bürgermeisterin Elke Kahr den Schlüssel<br />

zum Rathaus und gibt diesen erst am Faschingdienstag<br />

wieder zurück. Mit einem dreifachen<br />

„Ahoi“ lockte die „1. Grazer Faschingsgilde“ Bürgermeisterin<br />

Elke Kahr auf den Rathausbalkon.<br />

Das närrische Volk rund um Scherzherzog Walter<br />

Kriwetz hatte sich auf dem Grazer Hauptplatz versammelt<br />

und forderte auch dieses Jahr lautstark<br />

den Schlüssel zum Rathaus. Ebenfalls mit dabei:<br />

das Faschingsprinzenpaar Bernhard, der Gütige,<br />

und seine Frau Ariella.<br />

19 Jahre San Pietro<br />

■ Seit mittlerweile 19 Jahren ist Angelo Urbans<br />

San Pietro eine wahre Institution in der Grazer Gastro-<br />

und Barszene. Mit der San Bar, dem Ristorante<br />

und der San Bottega verwöhnt Urban gemeinsam<br />

mit Sohn Fabio Urban seine Gäste. Doch nicht nur<br />

coole Drinks und feinste italienische Kulinarik findet<br />

man im San Pietro. Das Kultlokal in Sankt Peter<br />

hat sich zu einer beliebten Eventlocation entwickelt.<br />

So spielen neben dem Austropop-Duo De Zwa jede<br />

Woche zahlreiche Bands oder es sorgen DJs für fette<br />

Beats und eine volle Tanzfläche. Im nächsten Jahr<br />

findet dann das runde Jubiläum statt. Die Vorbereitungen<br />

dafür laufen bereits.<br />

Elke Kahr musste am Montag den Schlüssel fürs Rathaus<br />

an die Faschingsgilde abgeben.<br />

FISCHER<br />

Konsul Rudi Roth mit Altbürgermeister<br />

Michael Häupl<br />

Michi Häupl<br />

wird 75<br />

■ Anlässlich des 75. Geburtstags<br />

des Wiener Altbürgermeis ters<br />

Michael Häupl fand ein großes<br />

Benefizgeburtstagsfest mit dem<br />

Malerfürst Gottfried Helnwein<br />

statt. Mit dabei waren unter anderen:<br />

Heinz Fischer und Erwin<br />

Pröll und Herwig Straka. Konsul<br />

Rudi Roth, der am selben Tag<br />

wie Häupl Geburtstag hat, überreichte<br />

dem großen Freund unseres<br />

Bundeslandes eine echte<br />

Steiermark-Torte.<br />

R


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 41<br />

Alpinisten im Fokus<br />

■ Nicht nur Fans von Bergen, Sport, Natur und<br />

Abenteuer sind beim heurigen Mountainfilmfestival<br />

<strong>2024</strong> voll auf ihre Kosten gekommen. Insgesamt<br />

warteten 94 Filme an den fünf Festivaltagen auf die<br />

Besucher. „Die Jury hat alle 94 Filme aus 38 Ländern<br />

gesichtet und daraus die besten ausgezeichnet“,<br />

so Festivaldirektor Hans-Robert Schauer.<br />

Neben den vier Kategorien gibt es noch den Publikumspreis,<br />

bei dem die Besucher am Wort waren.<br />

Im Sonderprogramm gewährte Simon Messner,<br />

Sohn der Bergsteigerlegende Reinhold Messner,<br />

in einem multimedialen Vortrag auch private Einblicke.<br />

Christian Kladiva, Markus Spellmeyer, Aufsichtsratsmitglied<br />

Helmut Dollinger und Alois Sundl (v. l.) NIKOLA MILATOVIC<br />

Großer Ansturm herrschte beim Mountainfilm Graz auch<br />

bei den Autogrammstunden der Protagonisten. LEX KARELLY<br />

Geschäftsstelle neu eröffnet<br />

■ Mit den Merkur City Offices hat nun die Merkur<br />

Versicherung den geschichtsträchtigen Ort, die ehemalige<br />

Generaldirektion der Merkur in der Neutorgasse,<br />

nach einer umfassenden Sanierung neu eröffnet.<br />

„Es ist für uns von besonderer Bedeutung, mit<br />

dieser Geschäftsstelle im Herzen von Graz präsent zu<br />

sein. Graz ist nicht nur unsere Heimat, sondern auch<br />

der Ursprung unserer Unternehmensgeschichte, die<br />

hier 1798 ihren Anfang nahm. Dieses Gebäude, das<br />

heute die Merkur City Offices beherbergt, repräsentiert<br />

unsere Wurzeln, unsere Vergangenheit, aber vor<br />

allem unsere Zukunft“, so Christian Kladiva, Vorstandsdirektor<br />

der Merkur Versicherung.<br />

Traditioneller<br />

Markt<br />

■ Eine bereits liebgewonnene<br />

Tradition ist der Weihnachtsmarkt<br />

in St. Peter. Von Freitag,<br />

22. <strong>November</strong>, bis Sonntag, 24.<br />

<strong>November</strong>, gibt es im großen<br />

Pfarrsaal der Pfarre Graz St. Peter<br />

allerlei Selbstgemachtes aus<br />

der Bastelrunde. Zudem warten<br />

Kuchen und Glühwein als kulinarischer<br />

Weihnachtsgruß auf die<br />

Besucher. Geöffnet ist der Markt<br />

Freitag von 16 bis 19 Uhr, Samstag<br />

von 15 bis 19 Uhr und Sonntag<br />

von 8 bis 12 Uhr.<br />

Im Pfarrsaal der Pfarre St. Peter findet<br />

der Weihnachtsmarkt statt. STREET VIEW<br />

Zwei Jahre in zwei Wochen<br />

■ Die erst kürzlich zur Tagesbar des Jahres gekürte<br />

O-Bar von Oltion Edon Mehmetaj feiert nun ihren<br />

zweiten Geburtstag. Gemeinsam mit zahlreichen<br />

Gästen hat man am vergangenen Freitag auf die<br />

letzten erfolgreichen zwei Jahre angestoßen. „Die<br />

Feier soll auch ein Dank an unsere Gäste für die<br />

Treue sein“, erklärt Mehmetaj. Zur Feier des Tages<br />

gab es einen Greek75, einen Metaxxa-Cocktail und<br />

Cicchetti. Doch das Geburtstagsfest ist damit nicht<br />

zu Ende, wie Oltion Mehmetaj verrät: „Wir werden<br />

mit unseren Gästen die nächsten zwei Wochen Geburtstag<br />

feiern. Jeder Gast erhält den Greek75 als<br />

Begrüßungsdrink gratis.“<br />

Laden zur Eröffnung mit gratis Glühwein: Michael Pöcheim-<br />

Pech, Philipp Florian und Elmar Wurzinger.<br />

PHILIPP LIHOTZKY<br />

Chris Krampl, Lena Kröger, Karin Klinger, Dea Mehmetaj<br />

und Oltion Edon Mehmetaj stießen zusammen an (v. l.) KK<br />

Gratis Glühwein für alle<br />

■ Mit einer ganz besonderen Aktion startet der Prato-<br />

Adventgarten im Parkhotel in den Advent. Am 21. <strong>November</strong><br />

öffnet der Prato Advent mit einem Lichtermeer<br />

im Innenhof des Parkhotels. Auf alle Besucher warten<br />

bei der Eröffnung gratis Punsch und Glühwein. Neben<br />

dem originalen Prato-Glühwein nach dem 160 Jahre<br />

alten Rezept der berühmten Grazer Köchin Katharina<br />

Prato, Schilcherglühwein und Orangenpunsch geht es<br />

bei diesem Adventmarkt auch kulinarisch hochwertig<br />

zur Sache. Köstlichkeiten werden aus der mit vier<br />

Gault&Millau-Hauben gekrönten Küche des Restaurants<br />

„Zur Goldenen Birn“ serviert. Dazu gibt es auch<br />

ganz Spezielles wie Champagner und Kaviar.<br />

Gospelkonzert<br />

in Graz<br />

■ Der graz gospel chor lädt<br />

unter dem Motto „Joy To The<br />

World“ zu seinem Weihnachtskonzert<br />

in die Heilandskirche<br />

ein. Das Publikum erwartet<br />

ein Abend voller bewegender<br />

Gospels und stimmungsvoller<br />

Weihnachtsklassiker unter der<br />

Leitung von Željka Hrestak.<br />

Die Karten für die Konzerte am<br />

6. und 7. Dezember sind um 24<br />

Euro erhältlich.<br />

Der graz gospel chor lädt zu<br />

Weihnachtskonzerten. PETERPURGAR


42<br />

eco<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Sabrina Naseradsky<br />

42 sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Die Innenstadt hat es schwer genug.<br />

Der Advent dient als<br />

Frequenzbringer.“<br />

Tourismusstadtrat Günter Riegler bei der<br />

Präsentation der Adventmärkte in Graz KK<br />

Zölle oder keine Zölle?<br />

Neo-US-Präsident Donald Trump will mehr Zölle. Wir haben mit ICS-Geschäftsführer Karl Hartleb (kl. Bild) über mögliche Auswirkungen gesprochen. GETTY, FISCHER<br />

EXPORT. Zoll ist das<br />

Lieblingswort des neu<br />

gewählten US-Präsidenten<br />

Donald Trump.<br />

Doch was bedeutet das<br />

für unseren Export?<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

gen konfrontiert. Denn Trump hat<br />

nie einen Hehl aus seiner Vorliebe<br />

für Zölle gemacht. Dies passt perfekt<br />

in sein America-First-Konzept.<br />

Wir haben mit Karl Hartleb, Geschäftsführer<br />

des Internationalisierungscenter<br />

Steiermark (ICS),<br />

über die Auswirkungen möglicher<br />

Zölle für die heimische Wirtschaft<br />

gesprochen.<br />

Die Steiermark ist ein Exportland.<br />

Wie wichtig sind die USA als Partner?<br />

Karl Hartleb: Die USA sind als Exportland<br />

Nummer 2 der Steiermark<br />

nicht nur extrem wichtig, weil wir<br />

mit dem Land einen beachtlichen<br />

Handelsbilanzüberschuss erzielen,<br />

sondern vor allem auch, weil sie<br />

heute und morgen ein großer Potenzialmarkt<br />

für unsere technisch<br />

führenden Unternehmen – vom<br />

Start-up bis zur Großindustrie –<br />

sind.<br />

Welche Auswirkungen hätten Importzölle<br />

für die Unternehmen?<br />

Hartleb: Hier würde es sehr auf<br />

deren Ausgestaltung ankommen:<br />

Dass unsere Exporte in die USA<br />

überaus technologielastig sind,<br />

isoliert uns bis zu einem gewissen<br />

Grad vor möglichen Auswirkungen,<br />

weil eben gewisse Produkte<br />

und Leistungen aus der Steiermark<br />

nicht ersetzbar bzw. kurzfristig<br />

austauschbar sind. Aber natürlich<br />

Mit der Wahl von Donald<br />

Trump zum neuen US-<br />

Präsidenten sieht sich<br />

auch die heimische Exportwirtschaft<br />

mit neuen Herausforderunkönnten<br />

sich daraus schon grobe<br />

Nachteile vor allem gegenüber lokalen<br />

US-Konkurrenten ergeben,<br />

und bei größeren Unternehmen<br />

wird der Lokalisierungsdruck –<br />

also die Notwendigkeit zum Aufbau<br />

einer Fertigung in den USA<br />

– möglicherweise deutlich zunehmen.<br />

Wie gut sind die Unternehmen auf<br />

solche Maßnahmen vorbereitet?<br />

Hartleb: Unsere steirischen Exporteure,<br />

insbesondere die, die in die<br />

USA liefern, sind flexibel und es gewohnt,<br />

sich an sich immer wieder<br />

ändernde Rahmenbedingungen<br />

anzupassen. Amerika ist und war<br />

nie ein leichter Markt. Es galt auch<br />

TopJobs<br />

■ Modeberater Damenmode (m/w/d)<br />

- Kastner & Öhler sucht einen Modeberater für Damenmode. Berufserfahrung<br />

im Modehandel wäre wünschenswert. Das Bruttomonatsgehalt<br />

beträgt 2124 Euro (für 38,5 Stunden/Woche).<br />

■ Assistenz/Sachbearbeitung (m/w/d)<br />

- Catro sucht für einen renommierten Kunden eine Assistenz/Sachbearbeitung.<br />

Mindestgehalt 2200 Euro brutto/Monat bis 3400 Euro<br />

brutto/Monat (Basis Vollzeit).<br />

In Kooperation mit<br />

www.<br />

damals schon Buy America Policies,<br />

Bedenken amerikanischer<br />

Kunden gegenüber Lieferanten<br />

aus dem fernen Europa und (nicht)<br />

tarifäre Handelshemmnisse, zu<br />

überwinden. Und trotzdem waren<br />

unser Firmen in den vergangenen<br />

30 Jahren dort so erfolgreich.<br />

Wirklich neu und herausfordernd<br />

ist heute aber, dass es noch nie so<br />

schwierig gewesen sein dürfte,<br />

vorherzusehen, wie die Incoming<br />

Administration des gerade (wieder)gewählten<br />

Präsidenten die<br />

Wirtschaftspolitik dazu verwenden<br />

wird, politische und technologische<br />

Ziele bilateral und auf globaler<br />

Ebene durchzusetzen.


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz eco 43<br />

➜<br />

TEURER<br />

Tee +12,4 %<br />

Schlechte Nachrichten zur kalten<br />

Jahreszeit: Tee ist im Jahresvergleich<br />

um 12,4 Prozent teurer geworden.<br />

GETTY (2)<br />

Ausgezeichneter Handel<br />

■ Im Rahmen einer Galaveranstaltung<br />

wurde der Handelsmerkur<br />

<strong>2024</strong> verliehen. Meon<br />

Medical Solutions aus Graz holte<br />

sich dabei die begehrte Trophäe.<br />

Ebenfalls ausgezeichnet wurde<br />

die Firma „Posch Antiquitäten“<br />

von Gabriele Prödl-Posch in<br />

der Kategorie 1 (bis zehn Mitarbeiter).<br />

Das Lebenswerk ging an<br />

den gebürtigen Südtiroler Helmut<br />

Schweiggl. Spartenobmann<br />

Gerhard Wohlmuth begrüßte:<br />

Landesrätin Barbara Eibinger-<br />

Miedl, Josef Herk, Martin Schaller,<br />

Georg Schneider, Peter<br />

Trummer, Rainer Trefelik und<br />

Karl-Heinz Dernoscheg.<br />

Gerhard Wohlmuth, Helmut Schweiggl, Gabriele Prödl-Posch, Horst<br />

Rüther, Barbara Eibinger-Miedl und Josef Herk (v. l.)<br />

FISCHER<br />

Feste Brennstoffe –15 %<br />

Gute Nachrichten zur kalten Jahreszeit:<br />

Feste Brennstoffe sind im Jahresvergleich<br />

um 15 Prozent billiger geworden.<br />

Wechsel an der Spitze<br />

BILLIGER<br />

➜<br />

Georg Bucher,<br />

Vorstandsmitglied<br />

und designierter Vorstandsvorsitzender<br />

der Steiermärkischen<br />

Sparkasse WERNER KRUG<br />

■ Mit Georg Bucher hat der<br />

Aufsichtsrat der Steiermärkischen<br />

Sparkasse einen neuen<br />

Vorstandsvorsitzenden bestellt.<br />

Er ist seit 2004 Vorstandsmitglied<br />

des Bankhauses. Nun übernimmt<br />

er mit 1. Juni 2025 die<br />

Agenden des Vorstandsvorsitzenden.<br />

Bis 2019 verantwortete<br />

er die Bereiche Finanzen, Risikomanagement,<br />

Recht, Compliance,<br />

Interne Revision, Organisation/IT<br />

und Zahlungsverkehr. Ab<br />

2019 war er für das Auslandsgeschäft<br />

in Südosteuropa, Digitalisierung<br />

und Treasury zuständig.<br />

Mit Bucher folgt ein erfahrener<br />

Manager Gerhard Fabisch als<br />

Vorstandsvorsitzendem nach.<br />

Dieser verabschiedet sich nach<br />

21 erfolgreichen Jahren in den<br />

wohlverdienten Ruhestand.


44<br />

viva<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

44<br />

Ich werde bis zum Umfallen dafür<br />

kämpfen, dass hier ein Umdenken<br />

stattfindet.“<br />

Claudia Klimt-Weithaler im Landtag in Graz diese Woche<br />

zum leidigen Thema Leitspital im Bezirk Liezen KPÖ<br />

Das neue Herz- und Gefäßzentrum<br />

ist im Brauquartier daheim.KK<br />

Herzzentrum in<br />

Puntigam eröffnet<br />

■ Das Zentrum für Herz- und<br />

Gefäßmedizin im Brauquartier<br />

in Graz-Puntigam ist eine der<br />

modernsten Einrichtungen in<br />

der Region, die auf die Diagnose<br />

und Behandlung von Herzund<br />

Gefäßerkrankungen spezialisiert<br />

sind. Mit modernster<br />

nicht-invasiver Technologie<br />

und einem hoch qualifizierten<br />

medizinischen Team bietet<br />

das Zentrum umfassende Behandlungsoptionen<br />

für Patienten<br />

aller Altersgruppen. Das<br />

hochmoderne Zentrum steht<br />

ab sofort Patienten zur Verfügung<br />

und setzt neue Maßstäbe<br />

in der Abklärung und Behandlung<br />

von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.<br />

„Herz-Kreislauf-<br />

Erkrankungen zählen zu den<br />

häufigsten Erkrankungen in<br />

der Steiermark. Spitalsambulanzen<br />

haben oft lange Wartezeiten,<br />

hier können wir helfen“,<br />

meint Kardiologe und Internist<br />

Klemens Ablasser.<br />

SINNVOLL. Nächste Woche nehmen zwei Avatare ihren Dienst am LKH auf.<br />

Sie helfen künftig kranken Kindern, in der Schule up to date zu bleiben.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Es gibt viele Gründe, warum<br />

Kinder krankheitsbedingt<br />

für längere Zeit aus<br />

ihrem Klassenverband gerissen<br />

werden: Krebs oder chronische<br />

Autoimmunerkrankungen oder<br />

Therapien, die besonders infektanfällig<br />

machen, sind nur einige<br />

davon. Insgesamt sind es in Österreich<br />

<strong>17.</strong>000 Kinder, die krankheitsbedingt<br />

für längere Zeit<br />

nicht in der Schule sein können.<br />

Telepräsenzroboter – eine norwegische<br />

Erfindung und oft als<br />

Avatare bezeichnet – sind spezialisierte<br />

Geräte, die es Kindern<br />

und Jugendlichen ermöglichen,<br />

trotz physischer Abwesenheit am<br />

Schulunterricht und an sozialen<br />

Aktivitäten teilzunehmen.<br />

Sie können trotzdem in „ihre“<br />

Klasse gehen und mit den Schulfreunden<br />

am Unterricht teilnehmen.<br />

Gesteuert wird der Avatar<br />

von den jungen Patienten über<br />

ein Tablet. Sie können dank Roboter<br />

sprechen, verfolgen über<br />

eingebaute Kameras das Geschehen<br />

in der Klasse, sie können<br />

aufzeigen und via Roboteraugen<br />

sogar ihre Emotionen ausdrücken.<br />

Aha, alles klar! Oder: Ich<br />

verstehe nur Bahnhof!<br />

Individuell<br />

Dass die kleinen Avatare<br />

ein Kind in der<br />

Schule würdig vertreten,<br />

dafür sorgt<br />

auch ihr Äußeres:<br />

Die Avatare können<br />

nach Lust und Laune<br />

individuell gestaltet<br />

werden, ob liebreizend<br />

oder cool, niedlich oder<br />

lustig – alles ist möglich! Über<br />

„ihren“ Avatar können diese<br />

Schüler mit Lehrkräften und<br />

Mitschülern interagieren. Auch<br />

der Landesrat für Gesundheit,<br />

Pflege und Sport, Karlheinz<br />

Kornhäusl, der selbst an der<br />

Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde<br />

tätig war, weiß:<br />

„Ein langer Krankenhausaufenthalt<br />

ist besonders für Kinder und<br />

die Familien extrem belastend.<br />

Den Kindern fehlen auch ihre<br />

Freunde. Damit es zusätzlich<br />

Dagmar Perwein,<br />

Betriebsdirektor<br />

Gebhard Falzberger,<br />

Karlheinz<br />

Kornhäusl,<br />

Patrizia Ciola<br />

und Vere na Leskovsky<br />

(Sonderschuldirektorin<br />

Heilstättenschule<br />

Graz, v. l.)<br />

präsentieren den<br />

neuen Avatar.<br />

SCHAFFELHOFER/<br />

LKH UNI-KLINIKUM GRAZ<br />

Kranke Kinder: Avatar<br />

geht bald in die Schule<br />

nicht auch noch zu sozialer Isolation<br />

und Versäumnissen beim<br />

Lernen kommt, hilft jetzt dieser<br />

Avatar. Deshalb freue ich mich<br />

sehr, dass es diese Geräte gibt,<br />

und unterstütze, dass sie auch<br />

am Uniklinikum Graz weiter<br />

Schule machen!“<br />

Welche kleinen Patienten<br />

einen Avatar<br />

bekommen, wird<br />

gemeinsam vom behandelnden<br />

Team<br />

und den Pädagogen<br />

der Heilstättenschule<br />

am LKH-Univ.-Klinikum<br />

Graz entschieden.<br />

Dann bekommt das Kind eine<br />

kurze Einführung und kann den<br />

Avatar individuell gestalten.<br />

Dann „geht“ der Avatar statt des<br />

Kindes in die Klasse, d. h. der Roboter<br />

steht auf dem Schultisch<br />

des Kindes. Das Kind ist via Tablet<br />

mit dem Avatar während des<br />

Unterrichts verbunden und sieht<br />

live und in Farbe, was im Klassenzimmer<br />

passiert. Erfahrungsgemäß<br />

kommen die Kinder mit<br />

dem Avatar bzw. dem Tablet gut<br />

zurecht.<br />

Der Avatar


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz viva 45<br />

➜<br />

IN<br />

GETTY (2)<br />

Preise vergleichen<br />

Black-Friday-Angebote locken zum<br />

schnellen Shoppen. Preise vergleichen<br />

ist aber trotzdem angesagt.<br />

China-Shopping<br />

Temu und Shein locken zwar mit<br />

Billigstpreisen, die Ware ist aber<br />

minderwertig und verursacht Müll.<br />

OUT<br />

➜<br />

Entsorgen ohne viele Sorgen<br />

HILFREICH. Wer kennt es nicht? Abgelaufene Medikamente stapeln sich zu Hause und nicht immer<br />

ist klar, wie man diese Stoffe entsorgen kann. Stadt Graz und die Apothekerkammer wollen helfen.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Bei der Besorgung, bei der<br />

Lagerung und auch bei<br />

der Entsorgung von Medikamenten<br />

gilt es einiges zu beachten.<br />

Das Gesundheitsamt der<br />

Stadt Graz hat in Kooperation<br />

mit der Apothekerkammer einen<br />

Folder erstellt, der Konsumenten<br />

die richtige Handhabung anschaulich<br />

näherbringt.<br />

Abgelaufene und nicht mehr<br />

benötigte Medikamente können<br />

im Ressourcenpark Graz in<br />

der Sturzgasse 5, beim Giftmüllexpress<br />

oder in der nächsten<br />

Apotheke abgegeben werden.<br />

Mit der Apothekensuche, dem<br />

neuen Service der Österreichischen<br />

Apothekerkammer, findet<br />

sich schnell die nächstgelegene<br />

dienstbereite Apotheke.<br />

„Dieser Folder gibt auf einen<br />

Blick Antworten auf die gängigsten<br />

Fragen rund um die richtige<br />

Lagerung und Entsorgung<br />

von Medikamenten“, so Gesundheitsstadtrat<br />

Robert Krotzer.<br />

„Die ordnungsgemäße Entsorgung<br />

von Altmedikamenten ist<br />

eine Verpflichtung, die Apotheken<br />

sehr ernst nehmen“, ergänzt<br />

Alexandra Fuchsbichler, Präsidentin<br />

der Apothekerkammer.<br />

Ein neuer Folder zur Entsorgung von Medikamenten liegt in den Apotheken<br />

auf und ist im Gesundheitsamt der Stadt Graz erhältlich.<br />

SYMBOLBILD/GETTY


46 viva<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Zuerst strampeln und dann<br />

OUTDOOR. Ein ganz<br />

besonderes Wellnessund<br />

Sporterlebnis wartet<br />

zukünftig auf die<br />

Gäste des Thermenund<br />

Vulkanlandes.<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Mit Bike & Spa verbindet sich Radfreude mit Wellnessgenuss und kulinarischen Schmankerln. <br />

KUMP.PHOTOGRAPHY<br />

Mit Bike & Spa schafft das<br />

Thermen- & Vul kanland<br />

gemeinsam mit seinen<br />

slowenischen Partnerregionen<br />

ein spannendes neues touristisches<br />

Angebot. Geboten wird<br />

eine Kombination aus Radfahren,<br />

Wellness und Kulinarik.<br />

Ziel<br />

Durch das neue Angebot sollen<br />

die Vorteile der Regionen grenzüberschreitend<br />

verbunden und<br />

so soll ein einzigartiges Angebot<br />

die radbegeisterte Wellnesser<br />

geschaffen werden. Im Zentrum


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at viva<br />

47<br />

gut chillen<br />

steht dabei die 12-Thermen-<br />

Tour, bei der die zwölf Thermen<br />

der Region Thermen- & Vulkanland<br />

sowie der slowenischen<br />

Regionen Pomurje und Podravje<br />

zu einer Tour vereint werden.<br />

Damit erhalten die Radler die<br />

Möglichkeit, tagsüber mit dem<br />

Rad die Natur zu erkunden, danach<br />

in einer Therme zu entspannen<br />

und abends die regionale<br />

Kulinarik zu genießen.<br />

„Wir möchten für unsere Gästen<br />

ein Angebot schaffen, das<br />

die perfekte Kombination aus<br />

Aktivität, Entspannung und<br />

Genuss bietet – genau das, was<br />

viele Urlauber heute schon suchen“,<br />

erklärt Sonja Skalnik,<br />

Vorsitzende der Erlebnisregion<br />

Thermen- & Vulkanland.<br />

Bereits in den vergangenen<br />

Jahren haben die beiden Partnerregionen<br />

intensiv am Ausbau<br />

und der Weiterentwicklung<br />

der Radinfrastruktur gearbeitet<br />

und so ein attraktives Wegenetz<br />

geschaffen. Bike & Spa richtet<br />

sich im Besonderen auch an die<br />

immer weiter steigende Zahl an<br />

E-Bike-Nutzern. Die Kooperation<br />

ermöglicht so ein umfassendes<br />

Netz, besonders für längere<br />

Distanzen. Ebenfalls im Fokus<br />

liegen Nachhaltigkeit und Qualität.<br />

Im Masterplan des Ausbaus<br />

der Radwege wurde großer<br />

Wert auf die Schonung der Natur<br />

und Umwelt gelegt.<br />

„Mit diesem grenzüberschreitenden<br />

Projekt bieten wir einen<br />

Mehrwert, der weit über die<br />

Region hinausgeht und Gäste<br />

aus ganz Europa anziehen soll“,<br />

ergänzt Christian Contola, Geschäftsführer<br />

der Erlebnisregion<br />

Thermen- und Vulkanland.<br />

Um das Angebot noch attraktiver<br />

zu machen, werden eigene<br />

Radguides ausgebildet sowie<br />

ein smartes Informationssystems<br />

für den Radtourismus geschaffen.<br />

Bike & Spa wird im<br />

Rahmen des Programms Interreg<br />

Slowenien-Österreich gefördert.


48<br />

mobil<br />

www.grazer.at<br />

graz<br />

<strong>17.</strong> <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> <strong>2024</strong><br />

48<br />

redaktion@grazer.at<br />

Mit Tempo 30 statt Tempo 50<br />

werden Unfälle verringert und<br />

Menschenleben geschützt.<br />

St.-Radegund-GR Günter Lesny, weil sein Ort in<br />

einem Ortsteil flächendeckend 30 einführt KK<br />

Kompakt, mit langer Reichweite:<br />

der neue Stromer von Kia<br />

KIA<br />

Kia EV3 vor<br />

dem Marktstart<br />

■ Die Koreaner gehen den<br />

Weg der Elektrifizierung konsequent<br />

weiter und launchen<br />

einen kompakten Stromer. Der<br />

EV3 ist rund 4,3 Meter lang<br />

und bietet einen starken Elektromotor<br />

mit 150 kW (204 PS).<br />

Auch bei den Akkugrößen geht<br />

Kia den Weg zur Maximierung<br />

der Reichweite. Neben einem<br />

58-kWh-Akku ist auch ein<br />

82-kWh-Speicher erhältlich.<br />

Die Reichweite nach WLTP<br />

ist damit jenseits der 600 Kilometer<br />

– in dieser Klasse ein<br />

sehr guter Wert. Mit dem großen<br />

Akku ist das Crossover<br />

aber dann über zwei Tonnen<br />

schwer. Geladen wird mit bis<br />

zu 128 kW – das ist im Jahr <strong>2024</strong><br />

eher auf der langsameren Seite.<br />

Der Verbrauch nach WLTP<br />

sollte sich zwischen 15 und<br />

16 kWh einpendeln, wobei dies<br />

von Fahrweise und Witterung<br />

abhängig ist. Der EV3 startet in<br />

Österreich bei 36.840 Euro.<br />

Zweiräder: nutzen<br />

oder einwintern?<br />

Motorräder und Mopeds so einzuwintern, ist nicht empfehlenswert. Der ÖAMTC hat Tipps, wie es geht. SYMBOLBILD GETTY, ÖAMTC<br />

ENTSCHEIDUNG. Wer<br />

im Winter mit Motorrad<br />

oder Roller weiterfahren<br />

will, sollte einige<br />

Dinge beachten. Aber<br />

auch, wer einwintert.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Mit Beginn der kalten Jahreszeit<br />

stellt sich für viele<br />

Motorrad- und Rollerfahrer<br />

die Frage, ob sie ihr Fahrzeug<br />

einwintern sollen oder den Winter<br />

über weiter nutzen wollen. „Das<br />

hängt auch sehr von den regionalen<br />

Gegebenheiten ab. In den vergangenen<br />

Wintersaisonen konnte<br />

man beispielsweise im urbanen<br />

Raum und im östlichen Flachland<br />

aufgrund der milden Temperaturen<br />

das Motorrad oder den Roller<br />

problemlos nutzen. In alpinen Gegenden<br />

war das hingegen kaum<br />

möglich“, erklärt Georg Scheiblauer,<br />

Motorrad-Chefinstruktor<br />

der ÖAMTC-Fahrtechnik.<br />

In den Wintermonaten ist es<br />

wichtig, geeignete Schutzbekleidung<br />

zu tragen, stets konzentriert<br />

zu sein und vorausschauend zu<br />

fahren. „Je früher gefährliche Situationen<br />

erkannt werden, desto<br />

mehr Zeit bleibt für die richtige<br />

Reaktion. Zudem muss man sich<br />

bewusst sein, dass die Reifen auf<br />

kaltem Asphalt schlechter haften<br />

und man somit schneller ins Rutschen<br />

kommen kann. Mehr Grip<br />

bei kalten Temperaturen bieten<br />

Winterreifen. Diese sind<br />

immerhin für Roller gut<br />

verfügbar, für Motorräder<br />

hingegen leider<br />

nur in wenigen Dimensionen“,<br />

so der<br />

Fahrsicherheitsexperte.<br />

„Eine Winterreifenpflicht<br />

für Motorräder<br />

und Roller gibt es in<br />

Österreich nicht, wir raten aber<br />

auch hier dringend zur Nutzung<br />

wintertauglicher Reifen.“<br />

Georg Scheiblauer<br />

Sicht beachten<br />

Eine nicht zu unterschätzende<br />

Gefahr für Zweiradfahrer in den<br />

kommenden Monaten ist die<br />

eingeschränkte Sichtbarkeit bei<br />

Dämmerung und Dunkelheit. „Im<br />

Herbst und Winter ist es besonders<br />

wichtig, eine helle Schutzbekleidung<br />

zu tragen, am besten mit Reflektoren<br />

ausgestattet. Außerdem<br />

sollte man einen gut sichtbaren<br />

Helm aufsetzen, um nicht so leicht<br />

übersehen zu werden“, rät Scheiblauer.<br />

„Bei Temperaturen um<br />

den Gefrierpunkt oder darunter<br />

sowie auf salznassen Straßen oder<br />

gar auf Schneefahrbahn lässt man<br />

Motorrad oder Roller aber am besten<br />

stehen, da die Haftung der Reifen<br />

dramatisch niedriger ist und<br />

daher akute Sturz- und Unfallgefahr<br />

besteht“, warnt der Motorrad-<br />

Chefinstruktor. Die im Gegensatz<br />

zum Pkw fehlende Knautschzone<br />

erhöht das Risiko schwerer<br />

Verletzungen zusätzlich.<br />

Tipps<br />

Wer das Fahrzeug einwintern<br />

will, sollte ein<br />

paar Tipps beachten.<br />

☞ Reinigen: Wichtig<br />

ist es, das Fahrzeug zu<br />

reinigen und die Kette zu schmieren.<br />

☞ Volltanken: Um Korrosionsschäden<br />

bei Blechtanks vorzubeugen,<br />

ist es empfehlenswert,<br />

das Motorrad vollgetankt einzuwintern.<br />

Bei Kunststofftanks ist<br />

das nicht notwendig.<br />

☞ Batterie abklemmen: „Um<br />

die Funktionstüchtigkeit der Batterie<br />

über den Winter zu erhalten,<br />

sollte man die Batterie abklemmen<br />

– oder noch besser ausbauen<br />

und an ein Ladegerät anschließen“,<br />

rät Scheiblauer.<br />

☞ Luftdruck erhöhen: Aufbocken<br />

oder gut aufpumpen, um<br />

platte Reifen zu vermeiden.<br />

☞ Witterungsschutz: Motorrad<br />

und Roller sollten möglichst vor<br />

Schnee, Salz und Rollsplitt geschützt<br />

werden.


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

mobil 49<br />

WIKIPEDIA (2)<br />

... in Graz<br />

A9 und A2 ergeben in unserer<br />

Landeshauptstadt 39 Kilometer<br />

an Autobahn.<br />

LÄNGE DES WIE AUTOBAHNNETZES<br />

VIELE <br />

39<br />

NÄCHTIGUNGEN<br />

KM : 51 KM<br />

GAB ES<br />

... in Wien<br />

Trotz vieler Autobahnen ist<br />

das Netz mit 51 Kilometern nur<br />

unwesentlich länger.<br />

Mehr Sicherheit mit Airbag<br />

SPANNEND. Cybex bringt schon die zweite Generation seines Kindersitzes<br />

mit Airbag auf den Markt und hat sie, laut eigenen Angaben,<br />

stark verbessert. Der Sitz wächst mit dem Kind auch mit.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Studien zur Kindersitzsicherheit<br />

belegen, dass<br />

etwa 80 Prozent der<br />

Eltern ihre Sprösslinge<br />

schon unter<br />

Ein Kindersitz mit<br />

integriertem Airbag<br />

sorgt für noch mehr<br />

Sicherheit und Komfort<br />

für Kinder. <br />

HERSTELLER<br />

zwei Jahren vorwärtsgerichtet<br />

mitfahren lassen, was ihre Sicherheit<br />

um circa 50 Prozent reduziert.<br />

Die im Cybex Anoris T2<br />

integrierte Airbag-Technologie<br />

sorgt im Gegenzug bei einem<br />

Frontalaufprall für ein bis zu 50<br />

Prozent höheres Sicherheitsniveau<br />

als bei herkömmlichen,<br />

vorwärtsgerichteten Kindersitzen<br />

mit Fünfpunktgurtsystem.<br />

Der Airbag bläst sich in wenigen<br />

Millisekunden auf und bildet<br />

eine C-Form um den Fangkörper,<br />

die auch Kopf und Nacken<br />

optimal schützt. Dabei verteilen<br />

sich die Kräfte auf den gesamten<br />

Körper und das Kind bleibt sicher<br />

am Platz.<br />

Mitwachsend<br />

„Bei CYBEX scheuen wir uns<br />

nicht davor, den Status quo herauszufordern“,<br />

betont Gründer<br />

Martin Pos. Daher sorgt<br />

die neue Generation Anoris T2<br />

auch beim vorwärtsgerichteten<br />

Reisen für den umfassenden<br />

Schutz von Kindern im Alter<br />

zwischen 15 Monaten und sieben<br />

Jahren. Ein Jahr länger als<br />

beim Vorgänger.


50 wohnen<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Rätsel-Lösung vom 10. 11. <strong>2024</strong><br />

E T J<br />

P A S S A M T S W I E S E<br />

L E H R E R G E S E T Z<br />

P U M I A K R A E A<br />

B A E R E N B U R G R E E<br />

K O J E R E H A S I N<br />

J A O B E S O R G U N G<br />

S E K K A N T T I C E<br />

I A K N E T E K U R<br />

A S S B U B A N T E I L<br />

K I W I A L U E R D E<br />

S A G E C H I C<br />

Lösung:<br />

L B E I N A H<br />

D A L L A S I T TENNEN-<br />

E I N S U MAEL- Lösung:<br />

K O N D I T O R<br />

ZEREI<br />

TENNEN-<br />

S I N G E N N M MAELZEREI<br />

Sudoku-Lösung<br />

vom <strong>17.</strong> 11. <strong>2024</strong><br />

8 5 6 2 3 4 7 9 1<br />

2 3 7 6 1 9 5 4 8<br />

4 1 9 7 5 8 2 6 3<br />

6 7 4 5 2 1 3 8 9<br />

5 2 8 9 4 3 1 7 6<br />

3 9 1 8 7 6 4 2 5<br />

1 8 5 4 6 7 9 3 2<br />

9 4 2 3 8 5 6 1 7<br />

7 6 3 1 9 2 8 5 4


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at wohnen<br />

51


52<br />

sport<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

Klaus Molidor<br />

52 redaktion@grazer.at<br />

Ich verlasse Graz mit dem guten<br />

Gewissen, eine Topmannschaft<br />

zu übergeben..“<br />

Christian Ilzer, der nach viereinhalb Jahren bei<br />

Sturm nach Hoffenheim gewechselt ist. GEPA<br />

Die UVC-Damen wollen heute in<br />

Salzburg einen Sieg feiern. GEPA<br />

Rückkehr auf<br />

die Siegerstraße<br />

■ Nach der knappen Niederlage<br />

im Spitzenspiel der Austrian<br />

Volley League gegen TI<br />

Volley Innsbruck wollen die<br />

Volleyballerinnen des UVC<br />

Graz in Salzburg wieder zurück<br />

auf die Siegerstraße, um<br />

an den Tirolerinnen in der<br />

Tabelle dranzubleiben. „Es<br />

wird ein schweres Spiel, denn<br />

gegen Salzburg weiß man nie,<br />

was auf einen zukommt“, sagt<br />

Trainer Fabian Kandolf. „Wir<br />

müssen voll fokussiert sein,<br />

ihnen unser Spiel aufzwingen,<br />

und wir dürfen nicht lockerlassen.<br />

Dann können wir die drei<br />

Punkte holen.“<br />

Grazer Agentin mit<br />

der Lizenz der FIFA<br />

Football<br />

Agent<br />

licensed by<br />

FIFA darf<br />

sich Anna<br />

Riemer<br />

nennen,<br />

die auch<br />

einen<br />

Verein zur<br />

Förderung<br />

von<br />

Fußball-Talenten<br />

hat.<br />

SOCCERDREAMS<br />

AUSNAHME. In der Karenz hat Anna Riemer die Prüfung zur Spielervermittlerin<br />

gemacht. Dabei hatte sie mit Fußball lange nichts am Hut.<br />

UBSC-DBBC-Trainer Edvin Brkic<br />

führt seine Truppe in den Hit. GEPA<br />

UBSC-Damen<br />

um Platz drei<br />

■ In der Basketball-Superliga<br />

der Damen trifft der UBSC-<br />

DBBC heute um <strong>17.</strong>30 Uhr auf<br />

die Basket Flames Women aus<br />

Wien. Bei dem Spitzenspiel im<br />

Sportpark haben die Damen<br />

von Trainer Edvin Brkic die<br />

Chance, ihre Gegnerinnen mit<br />

einem Sieg zu überholen und<br />

auf Rang drei der Tabelle vorzustoßen.<br />

Von Klaus Molidor<br />

redaktion@grazer.at<br />

Sich selbst ein Bild machen<br />

und nicht das glauben müssen,<br />

was andere erzählen.<br />

Das war der Grund, warum die<br />

gebürtige Tirolerin Anna Riemer,<br />

die es einst zum Wirtschaftsstudium<br />

nach Graz verschlagen hatte,<br />

die Prüfung zum „Football Agent<br />

licensed by FIFA“ gemacht hat.<br />

„Meine beiden Söhne spielen im<br />

Nachwuchsbereich Fußball und<br />

man hört so viele Dinge über Berater<br />

und Verträge, dass ich mir<br />

einfach selbst ein Bild machen<br />

wollte“, sagt Riemer.<br />

Außerdem hat sie in der Karenz<br />

eine Challenge gesucht.<br />

„Und die Durchfallquote bei der<br />

Prüfung, bei er es sehr viel um<br />

Jus geht, liegt bei rund 60 Prozent“,<br />

erzählt sie. 600 Seiten Stoff<br />

hat sie gebüffelt und die Prüfung<br />

schließlich geschafft. „Nur mit<br />

der Lizenz darf man offiziell mit<br />

Vereinen und Spielern verhandeln“,<br />

sagt Riemer. Als Frau ist<br />

sie in dem Geschäft die große<br />

Ausnahme. „In Österreich habe<br />

ich nur eine Kollegin“, erzählt sie.<br />

International nehme der Frauen-<br />

Anteil auch in diesem Beruf langsam,<br />

aber sicher zu. „Ich habe<br />

mir da auch ein Netzwerk aufgebaut<br />

und gemerkt: In Deutschland<br />

oder England wird man als<br />

Frau ganz gleich behandelt wie<br />

ein Mann. In Österreich ist das<br />

anders. Da wirst du als Frau im<br />

Fußball-Business noch nicht für<br />

voll genommen.“<br />

Großer Druck<br />

Zumal sie auch keinen klassischen<br />

Fußball-Hintergrund<br />

habe. „Ich bin erst durch meinen<br />

Lebensgefährten Webster<br />

Simms, der selbst Spieler war<br />

und Trainer ist, zu dem Sport<br />

gekommen.“ Vor allem über ihre<br />

beiden Söhne – die Namen will<br />

sie nicht in der Zeitung lesen – sei<br />

sie dann aber voll hineingekippt<br />

in den Sport. Mittlerweile haben<br />

Simms und sie einen eigenen<br />

Verein zur Förderung von Talenten.<br />

Soccerdreams nennt sich der<br />

und soll Kindern ohne großen finanziellen<br />

Aufwand ein qualitatives<br />

Einzeltraining bieten.<br />

In Zukunft, wenn ihre Söhne<br />

und die kleine Tochter älter sind,<br />

will Riemer voll ins Business als<br />

Spielervermittlerin einsteigen<br />

und vor allem im Nachwuchsbereich<br />

und mit Frauen arbeiten.<br />

Was sie sich wünscht: „Dass im<br />

Fußball auch der pädagogische<br />

Aspekt zunimmt. Kids haben<br />

schon sehr früh sehr viel Druck.“<br />

Darauf sollten die Trainer sensibler<br />

reagieren – und auch die<br />

Eltern. „Man sollte einen guten<br />

Mittelweg finden zwischen Leistungsbereitschaft<br />

und Kind sein<br />

dürfen.“ Denn man müsse sich<br />

bewusst sein, sagt Riemer, „dass<br />

du als Fußball-Profi ein Produkt<br />

bist“.


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

sport graz 53<br />

OHA!➜<br />

GEPA (2)<br />

Comeback in Sicht<br />

Sturms verletzter Abwehrchef Gregory<br />

Wüthrich könnte am kommenden<br />

Wochenende schon wieder spielen.<br />

Trainer-Abgang<br />

Jakub Maly, der Leiter des Schwimm-<br />

Landesleistungszentrums, wird<br />

Nachwuchskoordinator beim OSV .<br />

OJE!<br />

➜<br />

Erfolgscoach wieder in Graz<br />

AMERICAN FOOTBALL. Rick Rhoades, unter dem die Giants ihren bislang letzten Meistertitel<br />

geholt haben, kehrt an die Mur zurück und wird neuer Offensive Coordinator der Grazer.<br />

Von Klaus Molidor<br />

redaktion@grazer.at<br />

Mehr Erfahrung geht<br />

kaum: Der 77-jährige<br />

Rick Rhoades ist seit<br />

fast sechs Jahrzehnten als Coach<br />

im American Football tätig. Unter<br />

ihm haben die Graz Giants<br />

2008 zuletzt die Austrian Bowl<br />

gewonnen. Jetzt kehrt Rhoades,<br />

der 2009/10 auch Headcoach des<br />

österreichischen Nationalteams<br />

und zuletzt bei den Salzburg<br />

Ducks war, nach Graz zurück. Er<br />

wird in der Saison 2025 nicht nur<br />

als Offensive Coordinator tätig<br />

sein, sondern auch die Quarterbacks<br />

trainieren. „Es ist aufre-<br />

gend, wieder in Graz zu sein, und<br />

ich freue mich sehr auf die Arbeit<br />

mit den Giants“, sagt Rhoades in<br />

einer ersten Stellungnahme, der<br />

als „Co“ von John Rock unterstützt<br />

wird. „Unser Ziel ist ziemlich<br />

einfach“, sagt Rhoades. „Wir<br />

wollen eine Offensive aufbauen,<br />

der man gerne zusieht und die<br />

so erfolgreich wie nur möglich<br />

spielt. Damit wollen wir<br />

unseren Teil zu einer hoffentlich<br />

denkwürdigen Saison<br />

beitragen.“<br />

Headcoach der Giants ist<br />

nach dem Abgang von Michael<br />

Mattingly bekanntlicherweise<br />

Ex-Defensive Back-Coach<br />

Stefan Pokorny.<br />

Rick Rhoades<br />

Rick Rhoades will bei den Graz Giants zu einer denkwürdigen Saison beitragen<br />

und eine Offensive aufs Feld bringen, die attraktiv spielt. <br />

GEPA, GIANTS


54 grazer sonntag<br />

www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />

SO ISST GRAZ<br />

Das Kupferdachl in Premstätten<br />

präsentiert ...<br />

... Rehrücken Rosa<br />

Sandra, Daniel und Lisa Edelsbrunner<br />

vom „Kupferdachl“ GLDGGRS (2)<br />

Im Jahre 1986 öffnete das Kupferdachl<br />

in Premstätten bei Graz zum<br />

ersten Mal seine Pforten, beinahe 40<br />

Jahre später ist der Betrieb weiterhin<br />

fest in den Händen der Familie<br />

Edelsbrunner. Daniel sorgt in der<br />

Küche mit zahlreichen Schmankerln<br />

für Begeisterung, Schwester Lisa<br />

und Lebensgefährtin Sandra sind im<br />

Service tätig, auch weitere Familienmitglieder<br />

packen fleißig mit an. Die<br />

Zutaten für die köstlichen Speisen<br />

stammen natürlich aus<br />

der Region. LEO<br />

Zutaten:<br />

600 g Rehrücken,<br />

100 g Jungzwiebeln,<br />

100 g<br />

klein gewachsene<br />

Eierschwammerln,<br />

Rapsöl, Butter, Salz, Pfeffer,<br />

Knoblauch, Rosmarin, Thymian,<br />

eingelegte Vogelbeeren, Vogelmiere,<br />

Schafgarbe<br />

Zubereitung:<br />

Den Rehrücken putzen, rundherum<br />

mit Salz und Pfeffer würzen. Die Jungzwiebeln<br />

sollten in Ringe geschnitten<br />

werden. Anschließend in einer Pfanne<br />

den Rehrücken auf allen Seiten anbraten<br />

und im Rohr bei 150 Grad je nach<br />

Größe zwischen 6 und 7 Minuten bei<br />

Heißluft garen. Danach das Ganze herausnehmen<br />

und für 10 bis 15 Minuten<br />

rasten lassen. Nochmals in einer Pfanne<br />

mit Butter und den Kräutern nachbraten<br />

(arrosieren), zum Schluss die<br />

Lauchringe und die Eierschwammerln<br />

zugeben und kurz mitbraten, mit Salz<br />

und Pfeffer würzen. Rehrücken aufschneiden<br />

und mit Schwammerln,<br />

Jungzwiebeln und Vogelbeeren anrichten.<br />

Rehsauce angießen und mit<br />

Wildkräutern wie Giersch, Vogelmiere<br />

und Schafgarbe garnieren. Wir wünschen<br />

einen guten Appetit!<br />

GRAZWORTRÄTSEL<br />

Grazer<br />

Autor und<br />

Regisseur<br />

(2 Wörter)<br />

kleines<br />

Fließgewässer<br />

in<br />

Straßgang<br />

mit Freude<br />

"Musicalland"<br />

mit<br />

Zauberer<br />

das<br />

Stück<br />

zu<br />

Nachrichtendienst<br />

der USA<br />

"Engel"<br />

aus<br />

Albanien<br />

(Mutter ...)<br />

islamischer<br />

Rechtsgelehrter<br />

Hochschule<br />

Ausflug zu<br />

Pferde<br />

Zugmaschine<br />

Querstraße<br />

der Sankt<br />

Peter<br />

Hauptstraße<br />

Lösung:<br />

SUDOKU<br />

Auszeichnung<br />

aus<br />

der Hand<br />

Elke Kahrs<br />

2<br />

4<br />

medizin. für<br />

"Stauung"<br />

brutal,<br />

derb<br />

10<br />

ein Grazer<br />

Einkaufszentrum<br />

mit<br />

Potenzial<br />

"Nuclear<br />

Energy<br />

Agency"<br />

Auerochse<br />

Gewissensbisse<br />

englisches<br />

Beisel<br />

Wohlgerüche<br />

und -geschmäcke<br />

feine Pinkel,<br />

eingebildete<br />

Schnösel<br />

gewagtes<br />

Unterfangen<br />

Platzdeckchen<br />

am<br />

Tisch<br />

7<br />

3<br />

Bratensaft<br />

Domäne für<br />

Trinidad<br />

und Tobago<br />

alter Abschiedsgruß<br />

japan.<br />

Form des<br />

Buddhismus<br />

freies<br />

Atelierhaus<br />

Graz<br />

großer, starker<br />

Mann<br />

Sozialprestige<br />

spanisch<br />

für "Meer"<br />

Abk. für<br />

"Leutnant"<br />

Grazer<br />

Gebäude<br />

an der Mur<br />

Gratisprobe<br />

Abk. für<br />

"Registertonne"<br />

german.<br />

Wurfspieß<br />

Abk. für<br />

"Megabyte"<br />

engl. für<br />

"klar"<br />

Zeichen<br />

für Kupfer<br />

9<br />

KFZ-Kz. für<br />

Neusiedl<br />

Tochter<br />

des Zeus<br />

Funktion,<br />

Mandat,<br />

Pflicht<br />

10. Grazer<br />

Stadtbezirk<br />

Kornhäusl,<br />

Lang & Co.<br />

1<br />

8<br />

gräuliche<br />

Verbrechen<br />

griech. Gott<br />

der Liebe<br />

Abk. für<br />

"Christus"<br />

letzte Ruhestätte<br />

für Eingeäscherte<br />

Volksgruppen<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11<br />

7<br />

2 3 9 5 4<br />

6<br />

9 7 5 8 2<br />

2 9 4 1<br />

7 6<br />

5 2<br />

3 6 1<br />

7 6 3 8 5<br />

1138<br />

Jede<br />

Ziffer darf<br />

in jeder<br />

Reihe in<br />

jedem<br />

Quadrat<br />

nur<br />

einmal<br />

vorkommen.<br />

Bleistift<br />

spitzen,<br />

los geht’s.<br />

Viel Spaß!<br />

5<br />

"Anzahl<br />

der<br />

Gebote"<br />

stilles<br />

Örtchen<br />

alter Name<br />

Thailands<br />

bevor,<br />

früher,<br />

vorher<br />

der Allerwerteste<br />

Initialen<br />

von Kant †<br />

frz. für<br />

"Gold"<br />

Vermächtnis<br />

3 x 2 Karten<br />

Rätsellösungen: S. 50<br />

6<br />

Ausruf<br />

des<br />

Staunens<br />

<br />

<br />

griechische<br />

Insel der<br />

Nördlichen<br />

Sporaden<br />

hundert<br />

Quadratmeter<br />

volltönend<br />

G E W I N N S P I E L<br />

für die Tina-Turner-Show in der<br />

Helmut-List-Halle zu gewinnen!<br />

Wie lautet die Lösung?<br />

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,<br />

Lösung und Telefonnummer an:<br />

gewinnspiel@grazer.at<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn<br />

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 20.11.<strong>2024</strong>.<br />

Gewinner werden telefonisch verständigt und<br />

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.<br />

11


<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

grazer sonntag 55<br />

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN <strong>17.</strong> NOVEMBER<br />

Ab aufs Eis!<br />

Zum ersten Mal in dieser Saison hat<br />

an diesem Wochenende die Grazer<br />

Winterwelt geöffnet. Kufenflitzer und<br />

Familien können somit ab sofort von<br />

9 bis 19 Uhr am Areal des Landessportzentrums<br />

eislaufen. Am Fuße des<br />

Schloßbergs wurde wie schon in den<br />

letzten Jahren eine 3000 Quadratmeter<br />

große Eisfläche errichtet.<br />

Einmal um die Welt<br />

Angefangen in Spanien, startet das<br />

Duo Fetén Fetén mit einer musikalischen<br />

Reise. Das Grazer Publikum<br />

kann diese heute gleich zweimal im<br />

Minoritensaal miterleben, neben der<br />

spanischen Musik-Tradition werden<br />

auch südamerikanische und japanische<br />

Klänge zu hören sein. Sowohl um 11 als<br />

auch um 17 Uhr heißt es im Minoritensaal<br />

„Fandango“.<br />

Kabarett<br />

Ordentlich was zum Lachen hat man<br />

heute Abend im Orpheum. Der Wiener<br />

Kabarettist Alfred Dorfer ist mit<br />

seinem neuen Programm „Gleich“ in<br />

der Landeshauptstadt zu Gast, um 20<br />

Uhr geht es los.<br />

Chorkonzert<br />

<strong>2024</strong> wurde anlässlich des 200. Geburtstags<br />

zum Anton-Bruckner-Jahr<br />

ausgerufen. Passend dazu wird heute<br />

beim Konzert des Chors der Basilika<br />

Mariatrost das „Te Deum“ des österreichischen<br />

Komponisten zu hören<br />

sein. Ebenso wird die Messe in C-Dur<br />

von Beethoven gesungen. Los geht’s<br />

um 16 Uhr.<br />

Lumagica<br />

Nur noch etwas mehr als fünf Wochen<br />

ist es bis Weihnachten, mit diesem<br />

Wochenende starten auch schon die<br />

ersten Angebote der besinnlichsten<br />

Zeit des Jahres. So beispielsweise<br />

der magische Lichterpark im Murhof,<br />

Lumagica. Von 16.30 Uhr bis 21 Uhr<br />

(eine Stunde davor letzter Einlass)<br />

kann man in Frohnleiten auf „Zeitreise“<br />

gehen.<br />

Schremser Adventmarkt<br />

Ebenfalls in Frohnleiten wartet auch<br />

schon der erste Markt auf alle Weihnachts-Fans.<br />

Beim Landhaus Rois<br />

werden beim Schremser Adventmarkt<br />

ab 10 Uhr zahlreiche Köstlichkeiten,<br />

Handwerk und ein umfangreiches<br />

Rahmenprogramm geboten.<br />

Doppelte Musik-Power<br />

Der Steirische Tonkünstlerbund lädt<br />

am Nachmittag im Florentinersaal des<br />

Palais Meran zu einem Doppel-Event.<br />

Um 15 Uhr ist die ukrainische Pianistin<br />

Anastasiia Larchikova zu hören, zwei<br />

Stunden später tritt das Streicher-<br />

Quartett „ALEA“ auf.<br />

Duell mit Tabellennachbar<br />

In der Basketball-Superliga der Damen<br />

kann man heute im Raiffeisen Sportpark<br />

eine spannende Partie sehen.<br />

HIGHLIGHT:<br />

9–19 Uhr<br />

Grazer<br />

Winterwelt<br />

Ab sofort kann man am Fuße des Grazer Schloßbergs wieder von<br />

früh bis spät eislaufen, die Winterwelt ist zurück.<br />

SIMON MÖSTL, RONCALLI<br />

UBSC-DBBC Graz trifft auf die Basket<br />

Flames aus Wien, beide Teams stehen<br />

nach drei Spieltagen bei vier Punkten.<br />

Wer sich einen Vorteil in der Tabelle<br />

verschaffen kann, gibt es ab <strong>17.</strong>30 Uhr<br />

zu sehen.<br />

„Klangerlebnis der Extraklasse“<br />

Stücke von Puccini und Mendelssohn-Bartholdy<br />

werden heute in der<br />

Heilandskirche zum Besten gegeben.<br />

Beim großen Chor-und Orchesterkonzert<br />

treten „Pro Musica Graz“, die<br />

Evangelische Kantorei oder auch das<br />

San Paolino Symphony Orchestra auf.<br />

Der Beginn des Konzerts ist um 18 Uhr.<br />

Kleidung zum Kilopreis<br />

Secondhand-Kleidung zum Kilopreis<br />

findet man heute wieder in der<br />

Designhalle. Der Be Thrifty Vintage<br />

Kilo Sale macht wieder in Graz<br />

Halt, für einen fixen Kilopreis<br />

kann man sich stylische Stücke<br />

sichern. Von 10.30 bis 18 Uhr hat<br />

die Designhalle ihre Tore geöffnet.<br />

WOHIN AM SONNTAG<br />

Musik für den guten Zweck<br />

In Eggenberg findet heute ein Benefizkonzert<br />

statt. Ab 17 Uhr steht der<br />

Abend in der Schutzengelkirche unter<br />

dem Motto „Ein Rosenkorb voller<br />

Klänge und Worte“, gesammelt werden<br />

Spenden für die Pfarrcaritas.<br />

Sacre!<br />

Am Grazer Opernhaus kann man heute<br />

wieder den zweiteiligen Ballettabend<br />

„Sacre!“ erleben. Das Ballett Graz<br />

tanzt zu Musik von Debussy, Ravel und<br />

Strawinsky, los geht’s um 15 Uhr.<br />

Doppelte Improvisation<br />

Auch im Grazer Kunstverein „Kulturkotter“<br />

kommt es am heutigen<br />

Sonntag zu einem Doppelkonzert. Der<br />

Abend steht dabei ganz im Zeichen<br />

der freien Improvisation, zuerst steht<br />

um 20 Uhr Georg Wissa auf der Bühne,<br />

anschließend sorgt das Duo „Concentric<br />

Circles“ mit einer Mischung aus<br />

der Streicher- und Blechbläserwelt für<br />

Furore.<br />

Roncalli ist zurück<br />

Fünf Jahre nach dem letzten Stopp<br />

in Graz gastiert in den kommenden<br />

Wochen wieder der Circus Roncalli auf<br />

dem Freigelände der Messe. Zu sehen<br />

gibt es auf der letzten Tour-Station<br />

des Jahres das Programm „ARTistART“,<br />

Fortsetzung des umjubelten<br />

Vorgängerprogramms „All for ART for<br />

All“. Am heutigen Sonntag betreten<br />

die Künstler gleich zwei Mal<br />

die Manege,<br />

sowohl um<br />

11 als auch um 15 Uhr<br />

gibt es eine<br />

Vorstellung.

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