17. November 2024
- Fünfer-Gleisausbau im Endspurt - 23. Wirtschaftsstammtisch des „Grazer“ im San Pietro - Wahlorientierung: Die Parteien mit ihren Schwerpunkten
- Fünfer-Gleisausbau im Endspurt
- 23. Wirtschaftsstammtisch des „Grazer“ im San Pietro
- Wahlorientierung: Die Parteien mit ihren Schwerpunkten
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<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong>, AUSGABE 46<br />
Medien-Power<br />
Den 23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />
eröffneten Styria-Vorstand Markus Mair und<br />
RMA-Vorstand Georg Doppelhofer. 30–37<br />
Politik-Power<br />
Über 940.000 Steirer dürfen in einer<br />
Woche den Landtag wählen. Wir haben<br />
eine Last-Minute-Orientierungshilfe. 6/7<br />
Alle Zahlen zum Mega-Projekt in Puntigam<br />
Erstmals nach 120<br />
Jahren fährt der<br />
Fünfer zweigleisig<br />
Endspurt. Nach zwei Jahren Stau, Umleitungen und viel Lärm können sowohl Öffi-Fahrer als auch Autofahrer aufatmen. Am 30. <strong>November</strong> geht die<br />
neue, zweigleisige Strecke endlich in Betrieb. Um das Event zu feiern, hat die Holding für den Tag viele Aktionen auf der Strecke vorbereitet. SEITEN 4/5<br />
KK, HOLDING, GASSER, GETTY
2 die seite zwei<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
E D I T O R I A L<br />
von<br />
Tobit<br />
Schweighofer<br />
✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />
Duell im<br />
Rathaus mit<br />
klarem Sieger<br />
E<br />
igentlich hätte im extra<br />
einberufenen Sondergemeinderat<br />
diese Woche<br />
eine Neuregelung für die<br />
Verwendung von Verfügungsmitteln,<br />
also jenen Geldern,<br />
über die Politiker zu dienstlichen<br />
Zwecken (insbesondere<br />
zu Repräsentationszwecken)<br />
verfügen können, beschlossen<br />
werden sollen. Das ist, so viel<br />
sei gleich verraten, nicht<br />
passiert. Stattdessen geriet die<br />
Veranstaltung zu einem Duell<br />
von Alexis Pascuttini und Mario<br />
Eustacchio, bei dem es<br />
tatsächlich nicht um Polit-<br />
Spielchen, sondern um<br />
Existenzielles ging. Seit dem<br />
Bekanntwerden der FPÖ-Finanzaffäre<br />
ging die politische<br />
und berufliche Karriere des<br />
ehemaligen Vizebürgermeisters<br />
Eustacchio steil bergab.<br />
Andererseits ging jene von<br />
Pascuttini steil bergauf – er wurde<br />
bundesweit bekannt und in<br />
diversen Medien als „Ankläger<br />
und Aufdecker“ groß gefeiert.<br />
Womöglich etwas vorschnell,<br />
denn das Gutachten der<br />
Staatsanwaltschaft bescheinigte<br />
Eustacchio jetzt, dass die<br />
Verfügungsmittel sehr wohl<br />
„bestimmungsgemäß verwendet<br />
wurden“. Pascuttini sprach<br />
nun nicht mehr von strafrechtlichen<br />
Verfehlungen, sondern<br />
nur noch von moralischen<br />
Urteilen, die sich „jeder selber<br />
bilden soll“, wie er empfahl.<br />
Auch wenn die Neuregelung<br />
vorerst nicht beschlossen<br />
wurde – das Duell des Tages<br />
konnte Mario Eustacchio ganz<br />
klar für sich entscheiden.<br />
Tobit Schweighofer, Chefredakteur<br />
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...<br />
... Silvia<br />
Schneider<br />
Moderatorin, Produzentin,<br />
Modedesignerin und seit<br />
neuestem Köchin: Silvia<br />
Schneider ist ein Multitalent.<br />
Wir haben die sympathische<br />
Linzerin zum<br />
Frühstück getroffen.<br />
Wie sieht Ihr tägliches Frühstück aus?<br />
Ich frühstücke gerne und ausgiebig. Davor mache<br />
ich Sport. Das steigert den Hunger. Danach gibt’s<br />
Ei mit Zwiebel und Speck und Rucola mit Avocado,<br />
gebratenen Minitomaten und Feta. Oftmals reicht<br />
das deftige Frühstück bis zum Abend. Ich mag ein<br />
großes Frühstück. Dazu noch eine Tasse Kaffee und<br />
im Anschluss grünen Tee. Herrlich.<br />
Sie sind Modedesignerin, Moderatorin und<br />
Schauspielerin. Ein Multitalent also. Was davon<br />
machen Sie am liebsten?<br />
Alles und am liebsten gleichzeitig! Jede Tätigkeit<br />
erfüllt mich voll und ganz. Es macht mich glücklich,<br />
als Produzentin für „Silvia kocht“ tätig zu sein.<br />
Mir macht die Arbeit mit den unterschiedlichen<br />
Menschen große Freude. Ich liebe aber auch den<br />
kreativen Austausch in der Mode. Das Schaffen<br />
eines neuen Produkts, das andere Frauen glücklich<br />
macht. Eine zufriedene Kundin in einem Outfit von<br />
mir ist das Beste.<br />
Worauf legen Sie bei Ihren Modedesigns besonders<br />
Wert?<br />
Auf die weiblichen Formen, die Eleganz und Zeitlosigkeit.<br />
Ich will mit meiner Mode die Frauen selbstbewusster,<br />
schöner und stärker machen. Meine<br />
Mode bringt sie gut gekleidet durch Meetings, Joballtag,<br />
Familienleben und eine Abendveranstaltung.<br />
Man ist immer gut angezogen. Die Schnitte betonen<br />
unsere Figur und lassen sie hochleben. Man wird<br />
Blicke auf sich ziehen, aber das will man ja.<br />
Sie haben erst kürzlich gemeinsam Humanic<br />
eine Schuhkollektion auf den Markt gebracht.<br />
Was ist Ihnen bei Schuhen und Accessoires wichtig?<br />
Ich wollte zeitlose Klassiker schaffen. Schuhe, mit<br />
denen jede Frau Energie und Sexappeal versprühen<br />
kann. Wir haben in jeder Höhe etwas. Die<br />
Farben passen zu jedem Kleiderschrank und die<br />
Designs sind elegant und gleichzeitig klassisch modern.<br />
Der Preis für die Qualität ist unschlagbar. Das<br />
war mir wichtig. Bis zum Schuhkarton ist alles maximal<br />
ästhetisch.<br />
Silvia Schneider<br />
legt vor dem Früh<br />
stück noch eine<br />
Sporteinheit ein.<br />
SILVIA KOCHT / SIMEON BAKER<br />
Sie moderieren eine Kochsendung und haben<br />
erst vor einem Jahr die Kochlehre absolviert.<br />
Wäre ein eigenes Restaurant etwas für Sie?<br />
Ich produziere die Kochsendung sogar (lacht). Wir<br />
sind mittlerweile mit „Silvia kocht“ in der fünften<br />
Staffel. Das macht mich sehr stolz und ist gleichzeitig<br />
ein Dankeschön an alle Seher und Seherinnen.<br />
Sie sind unsere größte Stütze. Ich gehe wahnsinnig<br />
gerne essen und lege dabei auch großen Wert auf<br />
das Gesamterlebnis. Ein eigenes Lokal wäre spannend.<br />
Überlasse ich aber gerne allen anderen Kollegen<br />
mit mehr Berufserfahrung. Ich ziehe meinen<br />
Hut vor Österreichs Gastronomen. Sie leisten Übermenschliches<br />
und machen dabei gleichzeitig viele<br />
Menschen glücklich. Man vergisst das oft, aber unsere<br />
Wirtshauskultur, unsere heimische Gastronomie,<br />
die muss am Leben bleiben. Es liegt auch am<br />
Gast, genügend Wertschätzung dem Koch oder der<br />
Köchin gegenüber aufzubringen. Da muss man sich<br />
selbst auch in die Verantwortung nehmen. Darum<br />
habe ich gerne die Kochlehre gemacht. Ich wollte<br />
Aufmerksamkeit für diesen tollen Beruf schaffen.<br />
Was ist Ihr Lieblingsgericht, bzw. was kochen Sie<br />
am liebsten?<br />
Gefüllte Ente mit Krautsalat und Kartoffelkroketten.<br />
Sie sind sehr vielbeschäftigt. Wie entspannen Sie<br />
nach einem erfüllten Tag?<br />
Ich mache gerne Sport zum Ausgleich. Ich boxe leidenschaftlich<br />
gerne mit meiner Trainerin Michaela<br />
Kotáskova und ich tanze Tanzturniere mit meinem<br />
Tanzpartner Danilo Campisi. Beide Sportarten<br />
passen hervorragend zusammen und entspannen<br />
mich unendlich gut.<br />
<br />
SABRINA NASERADSKY<br />
Silvia Schneider wurde am 27. Mai 1982 in Linz geboren. Sie<br />
startete ihre Karriere als Fernsehmoderatorin. Seit 2020 verantwortet<br />
sie die Kochsendung Silvia kocht (Montag bis Freita,<br />
14 Uhr, ORF2). Sie absolvierte zudem eine Kochlehre, die<br />
sie 2023 mit der Lehrabschlussprüfung abschloss. 2017 lancierte<br />
sie ihre erste Modekollektion. Ihre aktuelle „The Classic<br />
Collection“ gibt es exklusiv bei Kastner & Öhler in Graz.
graz<br />
4<br />
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />
Sehr skeptisch, dass es<br />
gelingen wird.“<br />
LH Christopher Drexler auf Puls24 zu<br />
den Verhandlungen im Bund und der angestrebten<br />
Dreier-Koalition<br />
Majcan<br />
Der Fünfer fährt<br />
Endspurt in Puntigam<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Die Gesundheitsplattform bei<br />
ihrer Herbst-Sitzung<br />
BINDER<br />
Maßnahmen<br />
beschlossen<br />
■ Diese Woche fand die reguläre<br />
Herbst-Sitzung der<br />
steirischen Gesundheitsplattform<br />
unter dem Vorsitz von<br />
LR Karlheinz Kornhäusl statt.<br />
In dieser Sitzung wurden u. a.<br />
Maßnahmen beschlossen, die<br />
die Wartezeiten auf Operationen<br />
des Grauen Star verkürzen<br />
werden. Ebenso wurde der<br />
Ausbau der psychosozialen<br />
Versorgung und jener für Menschen<br />
mit Demenzerkrankung<br />
fixiert.<br />
LR Karlheinz Kornhäusl, Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Bundesministerin Leonore Gewessler, Bürgermeisterin<br />
Elke Kahr und LH-Stv. und Verkehrsreferent Anton Lang bei einer der ersten Probefahrten<br />
FOTO FISCHER<br />
Andrea Kern von der Grünen<br />
Wirtschaft Steiermark<br />
Long Covid als<br />
großes Problem<br />
KK<br />
■ Eine Informationsinitiative<br />
zu Long Covid für Unternehmer<br />
fordert die Grüne Wirtschaft<br />
Steiermark mit einem<br />
Antrag im Wirtschaftsparlament<br />
am 21. <strong>November</strong> <strong>2024</strong>.<br />
Denn Klein- und Mittelbetriebe<br />
und vor allem EPUs sind<br />
von Long Covid doppelt hart<br />
betroffen. Schon nach wenigen<br />
Monaten kann ohne oder<br />
mit nur geringen Einnahmen<br />
eine existenzbedrohende Situation<br />
eintreten. Bis zu 80.000<br />
Personen sollen österreichweit<br />
davon betroffen sein.<br />
„ D E R G R A Z E R “ - U M F R A G E D E R W O C H E<br />
Wo kaufen Sie Ihre Geschenke ein?<br />
Online oder im Geschäft?<br />
„Im Handel,<br />
weil das Einkaufen<br />
für mich<br />
so viel einfacher<br />
ist und ich das<br />
online nicht<br />
schaffe.“<br />
Gertrude Pilz, 65,<br />
Pensionistin<br />
„Ich persönlich<br />
im Geschäft, da<br />
ich die Ware,<br />
zum Beispiel<br />
Pflanzen, dann<br />
vorher sehen<br />
kann.“<br />
Manuel Zach, 24,<br />
Versicherung<br />
„Beides. Im<br />
Handel gefällt<br />
mir die Atmosphäre<br />
und<br />
online kaufe ich<br />
die schweren<br />
Einkäufe.“<br />
Christine Pernegg,<br />
44, Administration<br />
Online abstimmen<br />
www.grazer.at<br />
„Im Geschäft,<br />
denn ich schätze<br />
das Persönliche<br />
und mag es, die<br />
Sachen vor Ort<br />
auch anzuschauen.“<br />
Fabio Janisch, 37,<br />
Versicherung<br />
„Ich kaufe viel<br />
lieber in der<br />
Stadt ein, da ich<br />
die Qualität der<br />
Produkte dann<br />
direkt sehen<br />
kann.“<br />
Rudolfine Schönbacher,<br />
79, Pens.<br />
ALLE FOTOS: DER GRAZER
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 5<br />
➜<br />
TOP<br />
Advent in Graz<br />
16 Märkte (mehr als in Wien!) und<br />
viele Neuheiten. Graz ist die absolute<br />
Advent-Hauptstadt Österreichs.<br />
Ausverkauf bei Sturm<br />
Schicker, Pajduch und diese Woche<br />
Ilzer samt Co-Trainer Hölzl. Sturm<br />
muss sich komplett neu aufstellen.<br />
FLOP<br />
➜<br />
jetzt bald zweigleisig<br />
ERÖFFNUNG. In rund<br />
zwei Wochen wird<br />
die Strecke zwischen<br />
Zentralfriedhof und<br />
Puntigam mit zwei<br />
Gleisen eröffnet.<br />
Von T. Schweighofer & L. Steinberger<br />
redaktion@grazer.at<br />
Im Oktober 2022 hat eines der<br />
größten und wichtigsten Infrastrukturprojekte<br />
in Graz,<br />
abseits der Innenstadtentflechtung,<br />
begonnen. Der Ausbau der<br />
Gleise zwischen Zentralfriedhof<br />
und Puntigam wurde notwendig,<br />
um die Taktverdichtung realisieren<br />
zu können. Bis zum Baubeginn<br />
war die Strecke nämlich<br />
eingleisig und dementsprechend<br />
schwerer zu befahren.<br />
Die 1,4 Kilometer lange Strecke<br />
wird Ende <strong>November</strong> nach<br />
einer zweijährigen Bauzeit eröffnet<br />
– am 30. <strong>November</strong> nimmt<br />
der Fünfer seinen Betrieb dort<br />
auf und wird erstmals die beiden<br />
Gleise nutzen, um Menschen zu<br />
transportieren. Probefahrten gab<br />
es schon einige – dies passierte,<br />
um die Strecke final zu testen.<br />
Barrierefrei und Rasen<br />
Im Zuge der Bauarbeiten wurde<br />
das bestehende Gleis abgebrochen<br />
und durch eine zweigleisige<br />
Rasengleisanlage ersetzt. Parallel<br />
dazu wurde die Begleitstraße sowie<br />
die stadtein- und die stadtauswärtsführende<br />
Fahrbahn der<br />
Triester Straße samt erforderlicher<br />
Leitungsinfrastruktur neu<br />
errichtet, die ost- und westseitige<br />
Lärmschutzwand sowie der<br />
ostseitige Gehsteig erneuert.<br />
Die Haltestellen Plachelhofstraße<br />
und Maut Puntigam werden<br />
dank neuer Personenaufzugsanlagen<br />
barrierefrei gestaltet. Die<br />
erweiterte Infrastruktur ermöglicht<br />
eine effizientere Abwicklung<br />
des öffentlichen Nahverkehrs<br />
und trägt dank „Rasengleis“ auch<br />
zur Reduzierung der Bodenversiegelung<br />
bei. Der hier zum Einsatz<br />
kommende Aufbau des „Rasengleises“<br />
kann aber mehr:<br />
Betonrost sorgt für eine Erschütterungsdämpfung.<br />
„Eingepackte“ Schienen ge-<br />
währleisten die Streustromisolierung.<br />
„Löcher“ im Betonrost geben<br />
dem Rasen genug Anwuchsfläche.<br />
Und das Bewässerungssystem<br />
soll auch bei großer Hitze für das<br />
Überleben des Rasens sorgen.<br />
Stimmen<br />
LH-Stv. und Verkehrsreferent Anton<br />
Lang zeigt sich erfreut: „Als<br />
Land Steiermark beteiligen wir<br />
uns erstmals mit rund 40 Millionen<br />
Euro am Ausbau der Straßenbahnlinien<br />
in der Stadt Graz.<br />
Damit zeigen wir, wie wichtig<br />
uns der Ausbau des öffentlichen<br />
Verkehrs ist. Mit dem zweigleisigen<br />
Ausbau der Linie 5 schaffen<br />
wir einen weiteren Meilenstein,<br />
der ein noch besseres Angebot<br />
ermöglicht. Es gilt nun auch die<br />
künftigen Herausforderungen im<br />
Bereich des Verkehrs in Graz anzugehen<br />
und zu lösen.“<br />
Bürgermeisterin Elke Kahr:<br />
„Die Tram-Strecke an der Triester<br />
Straße war über 120 Jahre<br />
lang eingleisig, und es freut<br />
mich, dass nun ein in jeder Hinsicht<br />
zeitgemäßer Ausbau – bar-<br />
rierefrei mit zwei Haltestellen-<br />
Liften, Lärmschutzwänden und<br />
Rasengleis – erfolgt ist. Wichtig<br />
ist, dass bei der Finanzierung –<br />
neben dem Land – erstmals auch<br />
der Bund bei einem städtischen<br />
Schienen-Projekt mit an Bord ist.<br />
Das ist beispielgebend für unsere<br />
weiteren Ausbaupläne. Mein<br />
Dank gilt allen, die an dem Projekt<br />
mitgewirkt und es umgesetzt<br />
haben.“<br />
Eröffnungsfeier<br />
Fünf Haltestellen waren während<br />
der Bauarbeiten betroffen<br />
und konnten nicht angefahren<br />
werden. Daher gibt es am 30. <strong>November</strong><br />
ein großes Eröffnungsfest<br />
mit „Fünf für den Fünfer“.<br />
An der Plachelhofstraße werden<br />
gebrannte Mandeln und Flyer<br />
verteilt. Bei der Maut Puntigam<br />
gibt es Maroni, beim Brauquartier<br />
Lebkuchen. Beim Brauhaus<br />
alkoholfreies Bier und bei der<br />
Endstation Puntigam Popcorn,<br />
Programm von Jakotopia, und<br />
Nikolo & Krampus werden die<br />
Gäste begrüßen. Auch die „Adventbim“<br />
wird das erste Mal in<br />
dieser Saison fahren.
6 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
K O M M E N T A R<br />
von<br />
Lukas<br />
Steinberger<br />
✏ lukas.steinberger@grazer.at<br />
Gesundheit<br />
ist immer das<br />
höchste Gut!<br />
E<br />
s klingt abgedroschen,<br />
muss aber immer<br />
wieder erwähnt<br />
werden – die Gesundheit<br />
sollte ganz oben stehen, das<br />
ist aber nicht so. Denn derzeit<br />
erkranken wieder viele<br />
Menschen an Corona, und<br />
die Langzeitfolgen der<br />
ständigen Erkrankungen mit<br />
dem heimtückischen Virus<br />
werden sichtbar. Vielen geht<br />
es wochenlang danach<br />
schlecht, einige erkranken an<br />
Long Covid und andere<br />
sterben leider, da Covid-19<br />
laut gesicherten Studien die<br />
Gefäße angreift und mehr ist<br />
als ein Schnupfen. Auch wenn<br />
wir es nicht hören wollen,<br />
harmlos ist dieses Virus auch<br />
vier Jahre nach seinem<br />
Ausbruch nicht. Dann droht<br />
vielen ÖGK-Versicherten eine<br />
massive Teuerung beim<br />
Zahnarztbesuch, da sich ÖGK<br />
und Zahnärztekammer nicht<br />
auf einen Ersatz des gesichert<br />
gesundheitsschädlichen<br />
Amalgam einigen können.<br />
Zuerst bekommen wir<br />
jahrzehntelang giftige<br />
Plomben zum Billigtarif in<br />
den Mund, und dann sollen<br />
wir uns die besseren Alternativen<br />
selbst blechen? So nicht!<br />
Aber es gibt auch positive<br />
Nachrichten, die kommen aus<br />
der KAGes. Dort bekommen<br />
schwerkranke Kinder künftig<br />
einen Avatar, der für sie die<br />
Schule besucht, damit sie<br />
nicht so viel versäumen und<br />
in Kontakt bleiben (Seite 44).<br />
Eine menschliche Aktion.<br />
Die 5 Top-Themen<br />
ÖVP<br />
●●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder Krippenplatz für jedes<br />
Kind<br />
Wir haben den Ausbau-Turbo gezündet, um echte Wahlfreiheit zu schaffen,<br />
womit auch mehr Vollzeitarbeit möglich wird. Wir werden nicht ruhen, bis<br />
jedes Kind den Betreuungsplatz bekommt, den es braucht.<br />
●●●●●●●●● Bürokratieabbau<br />
Überbordende Bürokratie ist eines der Hindernisse für die Ansiedelung und<br />
die erfolgreiche Entwicklung von Unternehmen. Bürger verzweifeln teils an<br />
komplizierten Vorschriften und Formularen. Deswegen alle Landesgesetze<br />
auf den Prüfstand für klarere Regeln und schnellere Verfahren.<br />
●●●●●●●● Ausbau der A9<br />
Dringend erforderlich, weil die Autobahn schon jetzt überlastet ist und der<br />
Verkehr in die Ortszentren, vor Schulen und Kindergärten ausweicht. Ein<br />
entscheidender Faktor für die Erreichbarkeit unseres Wirtschaftsstandortes.<br />
●●●●●●● Nur mehr Sachleistungen für Asylwerber<br />
Gerechtigkeit gegenüber jenen, die seit Jahren in unser Sozialsystem<br />
einzahlen. Damit wird sichergestellt, dass die Mittel auch tatsächlich nur für<br />
die Deckung des täglichen Lebensbedarfs eingesetzt werden.<br />
●●●●●● Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre<br />
Ein nötiger Schritt angesichts gestiegener Gewaltbereitschaft unter sehr<br />
jungen Menschen. Dazu braucht es aber auch Begleitmaßnahmen.<br />
SPÖ<br />
●●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder<br />
Krippenplatz für jedes Kind<br />
Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden wollen wir das Betreuungsangebot<br />
massiv ausbauen. Das ist insbesondere für Frauen entscheidend,<br />
damit Familie und Vollzeitarbeit vereinbar sind.<br />
●●●●●●●●● Zweites Gratis-Kindergartenjahr bei schlechten<br />
Deutschkenntnissen<br />
Deutsch ist die Grundvoraussetzung für gelungene Integration – nur damit<br />
haben Kinder später auch alle Chancen. Zudem minimieren wir damit die<br />
Sprachprobleme in unseren Volksschulen.<br />
●●●●●●●● Ausbau der A9<br />
Der Ausbau der A9 ist alternativlos, um den Verkehr von den Landes- und<br />
Gemeindestraßen wieder auf die Autobahn zurückzubekommen. Die Anrainer<br />
würden damit entlastet und die Verkehrssicherheit würde erhöht.<br />
●●●●●●● Park&Ride-Systeme rund um Graz<br />
Ziel ist es, künftig noch mehr Menschen vom Umstieg auf die Öffis zu überzeugen.<br />
Dann gelingt es uns, dass weniger Autos in die Innenstadt fahren.<br />
●●●●●● Ausbau Wind- und Solarenergie<br />
Investitionen in erneuerbare Energien sind wesentlich für den Klimaschutz<br />
und die Unabhängigkeit, damit die Energiekosten nicht weiter steigen.<br />
NEOS<br />
●●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder<br />
Krippenplatz für jedes Kind<br />
Die Landesregierung hat den Ausbau verschlafen, die Steiermark ist<br />
Schlusslicht in Österreich. Das raubt unseren Kindern ihr Recht auf gute,<br />
frühe Bildung und ist zugleich ein Wirtschaftskiller.<br />
●●●●●●●● Bürokratieabbau<br />
95 Prozent aller Unternehmer geben die überbordende Bürokratie als<br />
größten Hemmschuh an. Wir sorgen dafür, dass unsere Wirtschaft wieder<br />
auf die Überholspur kommt.<br />
●●●●●●●● Zweites Gratis-Kindergartenjahr bei schlechten<br />
Deutschkenntnissen<br />
Integration gelingt am leichtesten, wenn man schon früh beginnt – und das<br />
stellt auch Chancengerechtigkeit her. Allerdings fordern wir eine kostenfreie<br />
Fixplatz-Garantie für alle, die das möchten.<br />
●●●●●●● Ausbau Wind- und Solarenergie<br />
Man muss kein Grüner sein, um den Wert von erneuerbaren Energiequellen<br />
zu kennen. Auch die Geothermie darf man hierbei nicht vernachlässigen.<br />
●●●●●● Park&Ride-Systeme rund um Graz<br />
Verkehr muss immer ganzheitlich gedacht werden und darf nicht etwa<br />
bei der Stadtgrenze aufhören. Der öffentliche Verkehr muss bequem und<br />
attraktiv sein.<br />
FPÖ<br />
●●●●●●●●●● Nur mehr Sachleistungen<br />
für Asylwerber<br />
Es muss alles darangesetzt werden, die Steiermark als Zielland für<br />
Fremde aus aller Herren Länder möglichst unattraktiv zu gestalten. Dazu<br />
braucht es vor allem ein Ende von Bargeldleistungen aus dem Steuertopf.<br />
●●●●●●●●● Ausbau der A9<br />
Der dreispurige Ausbau der A9 ist nicht nur aus Gründen der Verkehrssicherheit,<br />
sondern auch als einzige Alternative zur Entlastung der<br />
Umlandgemeinden sowie zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes im<br />
Süden von Graz unbedingt notwendig.<br />
●●●●●●●● Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre<br />
Zahlreiche Fälle der vergangenen Monate haben gezeigt, dass Täter immer<br />
jünger werden. Auch in Nachbarländern wurde das Strafalter schon<br />
herabgesetzt – Österreich muss hier nachziehen.<br />
●●●●●●● Bürokratieabbau<br />
Unsere heimischen Betriebe brauchen endlich wieder Luft zum Atmen!<br />
Aus diesem Grund hat sich die Freiheitliche Partei bereits vor einigen Monaten<br />
für eine Deregulierungsoffensive auf Landesebene starkgemacht.<br />
ÖVP und SPÖ haben diesen Vorstoß jedoch vom Tisch gewischt.<br />
●●●●●● Ein Kindergarten- oder Krippenplatz für jedes Kind<br />
Zweifelsohne ist der Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten dringend<br />
notwendig.<br />
KPÖ<br />
●●●●●●●●●● Wohnkostenzuschuss für alle<br />
●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder Krippenplatz für jedes<br />
Kind<br />
●●●●●●●● Ausbau Wind- und Solarenergie<br />
●●●●●●● Park&Ride-Systeme rund um Graz<br />
●●●●●● Zweites Gratis-Kindergartenjahr bei schlechten<br />
Deutschkenntnissen<br />
GRÜNE<br />
●●●●●●●●●● Ein Kindergarten- oder Krippenplatz<br />
für jedes Kind<br />
Kostenfreie Kinder- und Nachmittagsbetreuung sichert<br />
Chancen für die ganze Familie.<br />
●●●●●●●● Ausbau Wind- und Solarenergie<br />
Erneuerbare Energie macht uns unabhängig von Preistreibern wie Öl, Gas<br />
und diktatorischen Machthabern und leistet einen wichtigen Beitrag zu<br />
effektivem Klimaschutz.<br />
●●●●●●●● Park&Ride-Systeme rund um Graz<br />
Ziel ist, Menschen so früh wie möglich den Umstieg zu ermöglichen,<br />
jedenfalls aber an den Stadtgrenzen.<br />
●●●●●●● Zweites Gratis-Kindergartenjahr bei schlechten<br />
Deutschkenntnissen<br />
Alle Kinder und Eltern sollten die Möglichkeit auf ein zweites Kindergartenjahr<br />
haben. Damit Familien diese Chance unabhängig vom Einkommen<br />
haben, sollte es gratis sein.<br />
●●●●●● Einführung eines Naturschutz-Euros auf Nächtigungsabgaben<br />
Unsere Kulturlandschaft – unsere Almen, Äcker und Artenvielfalt – sind<br />
ein wichtiger Teil unseres Landschaftsbilds. Deshalb sollen Bauern fair<br />
entlohnt werden.<br />
derGrazer<br />
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo<br />
bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas<br />
Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Elias Mangst (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENAN-<br />
NAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897) | Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80<br />
666 6642) | Daniela Kac | OFFICE MANAGEMENT & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.614 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2023). |<br />
OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 7<br />
für die Landtagswahl<br />
NACHGEFRAGT.<br />
Welche Themen haben<br />
für die wahlwerbenden<br />
Parteien in einer<br />
Woche bei der LT-Wahl<br />
die Top-Priorität?<br />
Von T. Schweighofer & L. Steinberger<br />
redaktion@grazer.at<br />
In einer Woche sind 941.509<br />
Steirer aufgerufen, einen neuen<br />
Landtag zu wählen, und<br />
die Positionen der Parteien und<br />
Spitzenkandidaten sind hinlänglich<br />
bekannt.<br />
Deswegen haben wir uns gedacht,<br />
wir geben den Parteien<br />
zehn der wichtigsten Themen<br />
vor und bitten um eine Reihung<br />
nach Priorität. Die ersten fünf<br />
und damit wichtigsten Punkte<br />
präsentieren wir hier und wollen<br />
damit eine kleine Orientierungs-<br />
Brennpunkt<br />
Bildung: Jede<br />
Partei hat ein<br />
Bildungsthema<br />
ganz<br />
vorne auf ihrer<br />
politischen<br />
Agenda. GETTY<br />
hilfe geben, welche Themen bei<br />
den Parteien nach der Wahl ganz<br />
oben auf der Agenda stehen.<br />
Die Bildung kristallisiert sich<br />
bei allen Parteien als das Thema<br />
Nummer eins heraus – die<br />
meisten haben ein oder mehrere<br />
Bildungsthemen auf der Top-<br />
Prioritätenliste.<br />
An zweiter Stelle platziert sich<br />
das Thema Verkehr, auch hier<br />
sind sich die Parteien ziemlich<br />
einig, dass es in unserem Bundesland<br />
und in der Landeshauptstadt<br />
Graz viel zu tun zu gibt.<br />
Oft genannt wurde auch das<br />
Thema Verwaltung und Bürokratie.<br />
Einigkeit herrscht, dass es einen<br />
Abbau an Hürden für Bürger<br />
und Unternehmen braucht, um<br />
für die Zukunft fit zu sein.
8 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
<br />
DNA: die wichtigsten Fragen<br />
Wir haben die Kandidatin zu einigen<br />
zentralen Themen der Wahl befragt<br />
Sind Sie für den dreispurigen Ausbau der A9?<br />
✔JA<br />
Soll das Leitspital Stainach im Bezirk Liezen<br />
gebaut werden?<br />
✔JA aber!! Es darf kein Millionengrab wie das<br />
Krankenhaus Wien-Nord werden. Und sinnvolle<br />
Nach-Nutzung der anderen Spitäler als Remobilisationszentren.<br />
Ist ein zweites Gratis-Kindergartenjahr<br />
sinnvoll?<br />
✔JA<br />
Soll die Windkraft in der Steiermark ausgebaut<br />
werden?<br />
✘NEIN<br />
Sind Sie für strengere Regeln beim Zuzug<br />
(Asyl)?<br />
✔JA<br />
Wohnkostenzuschuss für alle?<br />
✘NEIN<br />
Kleinparteien im<br />
Maria Hubmer-Mogg ist das Gesicht der Liste DNA.<br />
DNA/BEGSTEIGER<br />
CHANCEN. KFG, MFG<br />
und DNA treten zur<br />
Landtagswahl an. Zwei<br />
davon haben unsere<br />
Fragen beantwortet. Die<br />
MFG schaffte es nicht.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
DNA und KFG sind beide<br />
keine Unbekannten. Die<br />
Grazer Ärztin Maria Hubmer-Mogg<br />
ist mit ihrer Liste bereits<br />
bei der EU-Wahl im Juni angetreten,<br />
schaffte dort den Einzug<br />
mit 2,72 Prozent aber klar nicht<br />
(5-Prozent-Hürde). Jetzt will es<br />
die Medizinerin und Kritikerin<br />
der Covid-Maßnahmen bei der<br />
Landtagswahl noch einmal probieren.<br />
Sie ist Impfgegnerin und<br />
will laut Homepage besonders<br />
Kinder und Jugendliche vor dem<br />
Risiko der Substanzen warnen.
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 9<br />
„Grazer“-Porträt<br />
KFG: die wichtigsten Fragen<br />
Wir haben die Kandidatin zu einigen<br />
zentralen Themen der Wahl befragt<br />
Sind Sie für den dreispurigen Ausbau der<br />
A9?<br />
✔JA<br />
Soll das Leitspital Stainach im Bezirk<br />
Liezen gebaut werden?<br />
✘NEIN<br />
Ist ein zweites Gratis-Kindergartenjahr<br />
sinnvoll?<br />
Ein verpflichtendes Jahr JA, aber nicht<br />
gratis. Also ein JEIN<br />
Soll die Windkraft in der Steiermark<br />
ausgebaut werden?<br />
✔JA<br />
Claudia Schönbacher (M.) mit ihrem KFG-Team will den Einzug in den Landtag schaffen.<br />
Der Korruptionsfreie Gemeinderatsklub<br />
(KFG) ist in<br />
Graz schon seit 2022 im Gemeinderat<br />
vertreten und hat<br />
sich aus der FPÖ im Zuge<br />
der Finanzaffäre gebildet.<br />
Tatsächlich ist dies die erste<br />
Wahl für die noch junge<br />
Liste, und als Spitzenkandidatin<br />
agiert die Grazer Stadträtin<br />
Claudia Schönbacher.<br />
Die junge Bewegung hat<br />
KFG<br />
ein klares Ziel vor Augen –<br />
den Menschen auf Landesebene<br />
ein starkes Angebot<br />
zu machen und ehrliche Politik<br />
in den steirischen Landtag<br />
zu bringen.<br />
<br />
Sind Sie für strengere Regeln beim Zuzug<br />
(Asyl)?<br />
✔JA<br />
Wohnkostenzuschuss für alle?<br />
✘NEIN
10 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Daniela Schlüsselberger<br />
In Weinzödl ist ein Paradies für Vögel entstanden. Jetzt plant die Stadt<br />
Graz weitere Maßnahmen, um den Naturschutz zu stärken. STADT GRAZ/BIG (2)<br />
Neue Maßnahmen im<br />
Vogelschutzgebiet<br />
SPANNEND. In Weinzödl wurde erfolgreich ein<br />
Schutzgebiet etabliert. Es wird jetzt ausgebaut.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
Mit der Genehmigung<br />
des Stadtsenats und<br />
einer Finanzierungssumme<br />
von 157.100 Euro im<br />
Mai 2021 konnte im Vogelschutzgebiet<br />
Weinzödl ein umfassendes<br />
Naturschutzprojekt<br />
erfolgreich umgesetzt werden.<br />
Die Maßnahmen schaffen bessere<br />
ökologische Bedingungen,<br />
lenken die Besucher gezielt<br />
mit Infotafeln zu Schutzzonen<br />
und Zäunen und fördern die<br />
Vogelbeobachtung. Nun sollen<br />
weitere Schritte folgen: Die<br />
nächste Projektphase wird mit<br />
umgeschichteten Mitteln in der<br />
Höhe von 195.000 Euro finanziert,<br />
um das Gebiet nachhaltig<br />
weiterzuentwickeln.<br />
Vizebürgermeisterin Judith<br />
Schwentner freut sich auf die<br />
zukünftigen Erweiterungen<br />
und Anpassungen: „Das Vogelschutzgebiet<br />
Weinzödl liegt<br />
mir sehr am Herzen. Mit diesen<br />
Maßnahmen schützen wir<br />
die Lebensräume der Vögel,<br />
fördern die Artenvielfalt und<br />
leisten einen spürbaren ökologischen<br />
Beitrag.“<br />
Maßnahmen<br />
Die Umschichtungsmittel werden<br />
für weitere gezielte Maßnahmen<br />
eingesetzt, die den<br />
Naturschutz vertiefen und die<br />
Strukturvielfalt im Gebiet fördern.<br />
Die hierfür erforderlichen<br />
naturschutzrechtlichen und<br />
wasserrechtlichen Genehmigungen<br />
liegen bereits vor, sodass<br />
mit der Umsetzung zeitnah<br />
begonnen werden kann. Die<br />
Schwerpunkte der neuen Maßnahmen<br />
umfassen:<br />
☞ Anlage von Totholz- und<br />
Steinhaufen zur Förderung von<br />
Mikrohabitaten, rechte Murseite,<br />
Kraftwerk Weinzödl.<br />
☞ Waldverbesserungsmaßnahmen<br />
auf der rechten Murseite<br />
im Bereich Kraftwerk Weinzödl:<br />
Entfernung Neophyten,<br />
Nachpflanzungen mit heimischen<br />
Gewächsen.<br />
☞ Bau einer Brutwand für den<br />
Eisvogel, um dieser geschützten<br />
Art optimale Brutbedingungen<br />
zu schaffen.<br />
☞ Schaffung einer weiteren<br />
Vernässungsfläche: Vernässungsflächen<br />
verbessern die<br />
Biodiversität und den Lebensraum<br />
für Vögel.<br />
Die Koralmbahn wird Graz und Klagenfurt verbinden und bringt enormes<br />
Potenzial, welches die SPÖ für die Stadt heben will.<br />
ÖBB/FISCHER<br />
SPÖ Graz macht Druck<br />
bei der Koralmbahn<br />
ANTRAG. Die Grazer SPÖ fordert die Bürgermeisterin<br />
auf, die Stadt richtig vorzubereiten.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
Die Grazer SPÖ hat im<br />
Gemeinderat diese Woche<br />
einen Antrag an<br />
Bürgermeisterin Elke Kahr gestellt.<br />
SPÖ-Klubobfrau Daniela<br />
Schlüsselberger will damit erneut<br />
auf die Chance für die Stadt<br />
durch die neue Schnellverbindung<br />
aufmerksam machen und<br />
die Stadt auffordern, sich richtig<br />
darauf vorzubereiten. Sie sieht<br />
hier zentrale Punkte, von denen<br />
Graz profitieren könnte.<br />
Chancen<br />
Die Koralmbahn wird die Fahrzeit<br />
zwischen Graz und Klagenfurt<br />
erheblich verkürzen und<br />
damit die regionale Mobilität<br />
steigern. Diese neue Verbindung<br />
könnte Graz als zentralen<br />
Knotenpunkt für den Personenund<br />
Güterverkehr stärken.<br />
Durch die neue Bahninfrastruktur<br />
ergeben sich potenziell<br />
bedeutende Auswirkungen auf<br />
die städtebauliche Entwicklung,<br />
insbesondere in den Bereichen<br />
der Bahnhofsgebiete und angrenzender<br />
Stadtviertel.<br />
Die Koralmbahn stellt eine<br />
umweltfreundliche Alternative<br />
zum Individualverkehr dar<br />
und könnte einen wesentlichen<br />
Beitrag zur Reduktion der CO2-<br />
Emissionen leisten.<br />
Die bessere Anbindung an<br />
den Kärntner Großraum bringt<br />
positive Impulse für den Tourismus<br />
und die Wirtschaft in Graz.<br />
Es gilt zu bewerten, wie die Stadt<br />
diese potenziellen Wachstumschancen<br />
nutzen kann.<br />
Die ohnehin schon starke<br />
Verbindung zwischen der Steiermark<br />
und Kärnten im Bereich<br />
Forschung, Wissenschaft<br />
und Bildung wird als Folge der<br />
Koralmbahn noch weiter zunehmen.<br />
Es ist wichtig, die Universitäten<br />
und Bildungseinrichtungen<br />
aktiv in diesen Prozess<br />
einzubeziehen.<br />
Neben wirtschaftlichen und<br />
ökologischen Aspekten sollen<br />
selbstverständlich auch die sozialen<br />
Auswirkungen, insbesondere<br />
auf dem Wohnungsmarkt,<br />
berücksichtigt werden.<br />
Die SPÖ fordert die Bürgermeisterin<br />
daher auf, eine Steuerungsgruppe<br />
mit allen relevanten<br />
Playern einzurichten und<br />
die Ergebnisse bis Februar im<br />
Gemeinderat vorzulegen.
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 11<br />
Maisonette ist schon sehr nett<br />
BAUPROJEKT. Die ÖWG baut in der Grazer Resselgasse ein neues Projekt. Die Besonderheit: Es handelt<br />
sich um großzügig gestaltete Maisonette-Wohnungen. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.<br />
Von T. Schweighofer & L. Steinberger<br />
redaktion@grazer.at<br />
Geplant von KUESS Architektur<br />
ZT entstehen<br />
in Graz, im Bezirk Lend,<br />
zwei zweigeschossige Häuser in<br />
Massivbauweise und somit sieben<br />
freifinanzierte Eigentumswohnungen.<br />
Diese zeichnen sich<br />
durch durchdachte Grundrisse<br />
aus. Drei Maisonette-Wohnungen<br />
und ein zweigeschossiges<br />
Haus bieten den künftigen Bewohnern<br />
viel Raum.<br />
Großzügig<br />
Die Wohnungen werden zwischen<br />
75 und 121 Quadratmeter<br />
Wohnfläche bieten und über<br />
drei bis vier Zimmer verfügen.<br />
Besonders hervorzuheben sind<br />
die durchdachten Grundrisse,<br />
die teilweise einen zusätzlichen<br />
Büroraum ermöglichen und so<br />
ideal für Homeoffice oder kreative<br />
Arbeitsräume sind. Jede<br />
Wohneinheit wird mit einer Terrasse<br />
mit Garten, einem Balkon<br />
oder einer Dachterrasse ausgestattet<br />
sein, die zusätzlichen<br />
Wohnraum im Freien bieten.<br />
Den Bewohnern wird zudem<br />
ein Kellerabteil zur Verfügung<br />
stehen, das zusätzlichen Stauraum<br />
bietet. Je Wohnung ist ein<br />
überdachter Pkw-Abstellplatz<br />
inkludiert. Darüber hinaus stehen<br />
Besucherparkplätze zur<br />
Verfügung.<br />
ÖWG-Vorstand Hans Schaffer:<br />
„Mit dem Spatenstich in<br />
der Resselgasse setzen wir einen<br />
wichtigen Schritt zur Schaffung<br />
hochwertiger Wohnräume<br />
in Graz. Wir freuen uns, einen<br />
Beitrag zur Stadtentwicklung in<br />
Lend leisten zu können.“<br />
Großzügige Maisonette-Wohnungen, normale Wohnungen und viel Grünfläche:<br />
Das ist das neue Projekt der ÖWG in der Resselgasse in Graz. ÖWG
12 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Liebe gesucht und gefunden<br />
LIEBE. Der Grazer Albin Sampel hat vor etwas mehr als einem Jahr bei der ORF-Sendung<br />
„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ die Liebe gesucht. Gefunden hat er sie dann aber in Graz.<br />
Von Sabrina Naseradsky<br />
sabrina.naseradsky@grazer.at<br />
Bereits vor einem Jahr hat<br />
„der Grazer“ über den<br />
Grazer Nachtwächter Albin<br />
Sampel berichtet. Sampel<br />
hatte in der damaligen Ausgabe<br />
der beliebten ORF-Sendung<br />
„Liebesg’schichten und Heiratssachen“<br />
nach der Frau fürs<br />
Leben gesucht. Und tatsächlich<br />
hat der sympathische Grazer damals<br />
eine Dame kennengelernt,<br />
mit der sich mehr entwickelt hat.<br />
Nun haben wir bei Albin Sampel<br />
nachgefragt, wie sich diese Liebesgeschichte<br />
für ihn entwickelt<br />
hat.<br />
Liebesglück<br />
„Seit der Sendung ist viel passiert.<br />
Aus der großen Liebe<br />
aus der Sendung wurde leider<br />
nichts. Es hat sich langsam aufgelöst<br />
und verlief sich dann“,<br />
verrät Sampel. Dennoch gibt<br />
es für Albin Sampel ein Happy<br />
End.<br />
„Ich habe im Rahmen einer<br />
Veranstaltung mitten im Frühling,<br />
am Hauptplatz, die große<br />
Liebe meines Lebens kennengelernt.<br />
Es hat gleich zwischen uns<br />
gefunkt“, freut sich Sampel.<br />
Und ergänzt: „Wir sind heute<br />
ein überglückliches Paar.<br />
Manchmal ist es doch am besten,<br />
sich in Graz auf die altmodische<br />
Art zu treffen. Zudem<br />
haben wir uns in der Nähe des<br />
Grazer Wahrzeichens, der Weikhard-Uhr,<br />
kennengelernt.“<br />
Auch ist Sampel weiterhin als<br />
Nachtwächter tätig und erfreut<br />
die Grazer mit seinen gruseligspannenden<br />
Geschichten rund<br />
um die Stadt.<br />
Der Grazer Nachtwächter hat ganz altmodisch in der Nähe der Grazer<br />
Weikhard-Uhr seine große Liebe gefunden.<br />
GASSER
14 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
„Wer mehr leistet,<br />
sollte sich auch mehr<br />
leisten können“<br />
Landeshauptmann<br />
Christopher<br />
Drexler<br />
erwartet<br />
ein Duell<br />
mit der<br />
FPÖ um<br />
den Sieg<br />
bei der<br />
Landtagswahl.<br />
„Ich bitte<br />
all jene<br />
um ihre<br />
Stimme,<br />
die keinen<br />
blauen<br />
Landeshauptmann<br />
wollen.“<br />
SCHERIAU<br />
IM GESPRÄCH. Landeshauptmann und ÖVP-Spitzenkandidat für die Landtagswahl Christopher Drexler<br />
über das Duell mit der FPÖ, Kopftuchverbote und die Zusammenarbeit mit der Grazer Regierung.<br />
Von Tobit Schweighofer<br />
tobit.schweighofer@grazer.at<br />
N<br />
ach den Umfragen für die<br />
Landtagswahl, in denen<br />
die FPÖ vorne liegt, haben<br />
Sie den Zweikampf mit den<br />
Freiheitlichen ausgerufen. Haben<br />
Sie Ihren Koalitionspartner, die<br />
SPÖ, dabei vergessen?<br />
Christopher Drexler: Nein,<br />
natürlich nicht, aber es zeichnet<br />
sich allen Prognosen zufolge ein<br />
Duell um die erste Position zwischen<br />
der Volkspartei und den<br />
Freiheitlichen ab, und daher<br />
glaube ich auch, dass man von<br />
einem Duell sprechen kann. Und<br />
ich lade all jene, die keine blaue<br />
Mehrheit, die keinen blauen<br />
Landeshauptmann in der Steiermark<br />
wollen, ein, gerade deswegen<br />
uns und mir ihre Stimme zu<br />
geben oder auch bloß zu leihen.<br />
Das heißt, für Sie ist die SPÖ eigentlich<br />
schon aus dem Rennen?<br />
Drexler: Ich denke, dass es<br />
wirklich ein Duell um den ersten<br />
Platz geben wird. Und ich hoffe<br />
auf ein respektables Wahlergebnis<br />
für unseren Regierungspartner.<br />
Aber die Wunschkoalition ist<br />
nach wie vor jene mit den Sozialdemokraten?<br />
Drexler: Meine Wahlziele sind<br />
schnell umrissen: Ich möchte als<br />
Erster durchs<br />
Ziel gehen,<br />
und meine<br />
Präferenz ist es<br />
jedenfalls, die<br />
vertrauensvolle<br />
Zusammenarbeit<br />
mit Anton<br />
Lang und<br />
der steirischen<br />
Sozialdemokratie<br />
fortzusetzen.<br />
Jetzt werden ja gerade im Bund<br />
Koalitionsvarianten verhandelt<br />
und die Nationalratswahl ist ja<br />
nicht lange her. Wie wird sich das<br />
auf die Landtagswahl auswirken?<br />
Ich weiß, dass sich<br />
viele Menschen<br />
in diesem Land Sorgen<br />
machen, die auf unterschiedliche<br />
Weise mit der<br />
Migration zu tun haben.“<br />
Drexler: Zuallererst möchte<br />
ich wiederholen, dass ich es für<br />
falsch halte, dass der Bundespräsident<br />
mit der jahrzehntelangen<br />
demokratischen Gepflogenheit<br />
gebrochen hat, dem Chef<br />
der stärksten Partei den Regierungsbildungsauftrag<br />
zu geben.<br />
Das hat er nicht getan. Natürlich<br />
ist die Bundespolitik eine<br />
Hintergrundbeleuchtung<br />
auch für Landtagswahlen.<br />
Ich hoffe aber,<br />
dass die Steirer<br />
und vor allem<br />
die Grazer<br />
die konkrete<br />
landespolitische<br />
Situation<br />
in der Steiermark im Fokus<br />
haben. Denn ich glaube, unsere<br />
Landesregierung hat gut gearbeitet.<br />
Gerade in den letzten<br />
zweieinhalb Jahren, in denen<br />
ich als Landeshauptmann die<br />
Hauptverantwortung tragen<br />
durfte. Wir haben wesentliche<br />
Initiativen bei der Kinderbetreuung,<br />
beim Wohnen und letztlich<br />
auch bei der Gesundheit sowie<br />
bei unserem Beitrag zur Energiewende<br />
gesetzt.<br />
Sie haben jüngst schärfere Töne<br />
im Bereich der Migration angeschlagen.<br />
Woher kommt denn<br />
diese doch recht plötzliche Härte?<br />
Drexler: Ich glaube, es ist zuallererst<br />
ein vernünftiger Ton.<br />
Ich weiß, dass sich sehr viele<br />
Menschen in diesem Land<br />
Sorgen machen, die auf unterschiedliche<br />
Art und Weise mit<br />
der Migration zu tun haben. Da<br />
geht es ums Bildungssystem, da<br />
geht es ums Gesundheitssystem<br />
und da geht es um die Sorge um<br />
unsere kulturelle Identität. Und<br />
deswegen ist es für mich wichtig,<br />
dass einerseits illegale Migration<br />
gestoppt wird und andererseits<br />
jene, die aus vielen Teilen der<br />
Welt zu uns gekommen sind,<br />
unsere Werte verinnerlichen. Da<br />
geht es um Freiheit, Demokratie,<br />
Rechtsstaatlichkeit, Gleichbe-
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 15<br />
rechtigung von Mann und Frau,<br />
und es geht um unsere Art, zu<br />
leben. Da sind auch vermeintlich<br />
kleinere Dinge wichtig, wie<br />
„Grüß Gott“ und „Auf Wiederschaun“,<br />
„Bitte“, „Danke“, wir reichen<br />
einander die Hand, wenn<br />
wir einander begrüßen, und so<br />
weiter. Ich glaube, dass das allesamt<br />
vernünftige Positionen<br />
sind.<br />
Wie schaut es mit dem Kopftuchverbot<br />
für Mädchen aus?<br />
Drexler: In der Unterstufe<br />
bin ich für ein Verbot. Bei aller<br />
Toleranz für religiöse Symbole:<br />
Das müssen eigenverantwortlich<br />
und selbstständig getätigte<br />
Entscheidungen sein. Insofern<br />
glaube ich, dass Kopftücher in<br />
der Unterstufe der Mittelschule<br />
und schon gar nicht in der Volksschule<br />
etwas verloren haben.<br />
Ein zentrales Motto in diesem<br />
Wahlkampf lautet: „Leistung<br />
muss sich lohnen“. Ist das in Zeiten<br />
von Rezession, wirtschaftlichen<br />
Engpässen und Sparkursen<br />
überhaupt möglich?<br />
Drexler: Wir sollten den<br />
Grundsatz verwirklichen: Wer<br />
mehr leistet, sollte sich auch<br />
mehr leisten können. Das betrifft<br />
Arbeitnehmer genauso wie Unternehmer.<br />
Wir müssen einfach<br />
Leistungsanreize setzen. Anreize<br />
für Vollzeitarbeit, Überstunden<br />
sollen steuerfrei sein. Jenen, die<br />
über das gesetzliche Pensionsantrittsalter<br />
hinaus arbeiten<br />
wollen,<br />
darf man keine<br />
Prügel in den<br />
Weg schmeißen,<br />
sondern<br />
denen gehören<br />
Anreize<br />
gesetzt. Zum<br />
Beispiel ist es doch widersinnig,<br />
wenn jemand, der dem Pensionssystem<br />
zu sparen hilft, dann<br />
auch noch weiter Pensionsbeiträge<br />
zahlen muss. Und ich<br />
glaube, dass der Unterschied<br />
zwischen Einkommen aus Erwerbsarbeit<br />
und Sozialleistungen<br />
größer werden muss.<br />
Man muss<br />
schauen, dass<br />
Sozialhilfe und<br />
Sozialunterstützung kein<br />
Lebensmodell wird.“<br />
Wo müsste man denn sparen,<br />
um das zu finanzieren?<br />
Drexler: Da muss man, glaube<br />
ich, nirgends sparen. Man muss<br />
einerseits Leistungsanreize setzen<br />
und zum anderen muss man<br />
schauen, dass Sozialhilfe oder<br />
Sozialunterstützung kein Lebensmodell<br />
wird. Sondern dass<br />
wir ein Sozialsystem haben, das<br />
für jene da ist, die nicht können,<br />
und nicht für jene, die nicht wollen.<br />
Da lässt<br />
sich sicher an<br />
den Schrauben<br />
im Sozialunterstützungsgesetz<br />
drehen.<br />
Wenn wir<br />
schon bei der<br />
Wirtschaft sind:<br />
Wie steht’s denn Ihrer Meinung<br />
nach um den Wirtschaftsstandort<br />
Graz?<br />
Drexler: Ich mache mir Sorgen<br />
um den Wirtschaftsstandort<br />
Graz. Denn Graz ist das pulsierende<br />
Herz des Wirtschaftsstandorts<br />
Steiermark. Aber wir<br />
haben eine Stadtregierung, für<br />
die Wirtschaft nicht im Mittelpunkt<br />
des Interesses steht. Insofern<br />
kann ich nur meinen Appell<br />
wiederholen: Machen wir Graz<br />
gemeinsam wieder flott! Denn es<br />
kann nicht sein, dass die Stadtpolitik<br />
im Stillstand das Allheilmittel<br />
sieht.<br />
Dazu gehören ja immer zwei.<br />
Jetzt schließen Sie aber auf Landesebene<br />
eine Zusammenarbeit<br />
bzw. Koalition mit der KPÖ aus.<br />
Wie soll das funktionieren?<br />
Drexler: Wenn ich die Kommunisten<br />
von einer Zusammenarbeit<br />
auf Landesregierungsebene<br />
ausschließe, hat das gute<br />
Grüne. Ich glaube, der Kommunismus<br />
hat im 20. Jahrhundert<br />
ausreichend Leid über diesen<br />
Kontinent gebracht. Und die<br />
Positionen der steirischen Kommunisten<br />
sind auch nur selten<br />
mit unseren vereinbar. Aber es<br />
braucht eine professionelle Zusammenarbeit<br />
zwischen dem<br />
Land Steiermark und der Landeshauptstadt<br />
Graz. Da haben<br />
wir eine Stadtregierung, ob mir<br />
die gefällt oder nicht, da sind immer<br />
beide Hände ausgestreckt<br />
für eine sinnvolle Zusammenarbeit<br />
zwischen dem Land Steiermark<br />
und der Landeshauptstadt<br />
Graz.
16 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Die Außenansicht des Schloss Spielerhof, das ab sofort als Jugendvilla<br />
Raaba-Grambach fungiert.<br />
RAABA-GRAMBACH<br />
Feierliche Eröffnung<br />
der Jugendvilla Raaba<br />
ERÖFFNUNG. Am 15. <strong>November</strong> wurde die neue<br />
Jugendvilla in Raaba-Grambach eröffnet.<br />
Von Elias Mangst<br />
elias.mangst@grazer.at<br />
Am Freitag, 15. <strong>November</strong>,<br />
fand die feierliche Eröffnung<br />
der Jugendvilla Raaba-Grambach<br />
statt. Zahlreiche<br />
Gäste waren in den gediegenen<br />
Räumlichkeiten des neuen Jugendzentrums<br />
vor Ort, das im<br />
Spielerhof, einem denkmalgeschützten<br />
ehemaligen Landsitz,<br />
eine neue Heimat gefunden hat.<br />
Gemeinschaft<br />
Noch bis vor kurzer Zeit gab<br />
es zwei Jugendzentren – eines<br />
im Ortsteil Raaba und eines in<br />
Grambach. Aus diesem Grund<br />
hatten die Jugendlichen der<br />
beiden Ortsteile wenige Berührungspunkte.<br />
Im jeweiligen Ort<br />
gibt es darüber hinaus eine Kinderkrippe<br />
und einen Kindergarten<br />
und auch die Schulsprengel<br />
sind unterschiedlich. Der Bürgermeister<br />
Karl Mayrhold erklärt<br />
die Beweggründe für die<br />
neue Jugendvilla: „Wie soll eine<br />
Gemeinde zusammenwachsen,<br />
wenn sich die Jungen nicht treffen?<br />
Dieses Zusammenwachsen<br />
und Zusammenfinden war einer<br />
der Gründe, warum wir uns dazu<br />
entschieden haben, ein gemeinsames<br />
Jugendzentrum für Raaba-Grambach<br />
zu schaffen.“<br />
Bei der Eröffnung wurde die<br />
Jugendvilla zur Partyzone mit<br />
Karaoke, Snacks, Fotobox und<br />
einem Konzert von Skyte &<br />
Flow-G.<br />
Weiterführung<br />
Die Weiterführung dieses Zusammenwachsen-Gedankens<br />
wird die neue Volksschule sein,<br />
bei der sich auch der Schulsprengel<br />
ändern soll. Ab diesem<br />
Zeitpunkt werden dann auch die<br />
Grambacher Kinder, die bislang<br />
in der Gemeinde Hausmannstätten<br />
eingesprengelt sind, die<br />
Volksschule Raaba-Grambach<br />
in Raaba besuchen. Die Fertigstellung<br />
der neuen Schule ist mit<br />
dem Schuljahr 2026/27 vorgesehen.<br />
Probelauf geglückt<br />
Seit September diesen Jahres<br />
stehen die Türen der Jugendvilla<br />
offen. Das Fratz-Graz-Betreuerteam<br />
rund um Marlene Theußl<br />
verzeichnet bereits in den ersten<br />
beiden Monaten einen regen Zulauf.<br />
Vor allem die Lage zwischen<br />
den beiden Orten ist ein Vorteil.<br />
Gratkorn hat den schönen neuen Gemeinschaftspark. Ab 2025 dann auch<br />
mit neuer Hundewiese für die beliebten Vierbeiner.<br />
GEMEINDE GRATKORN<br />
Gratkorn: Hundewiese<br />
kommt in den Park<br />
ERLEICHTERUNG. Ab 2025 dürfen die Gratkorner<br />
Hunde auf ihrer neuen Wiese spielen.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
Gratkorn hat seit geraumer<br />
Zeit einen schönen<br />
neuen Park mit Haus und<br />
allen Annehmlichkeiten. Für<br />
Hundebesitzer gab es allerdings<br />
einen Rückschritt.<br />
Bürgermeister Michael Feldgrill<br />
dazu: „Die Neugestaltung<br />
unseres GeMEINschaftsPARKs<br />
war ein bedeutender Schritt,<br />
um diesen zentralen Ort in<br />
Gratkorn noch attraktiver und<br />
lebendiger für alle Generationen<br />
zu gestalten. Dabei musste<br />
jedoch die bisherige Hundewiese<br />
weichen, was die Frage<br />
aufwarf, wo ein neuer Bereich<br />
für Hunde und ihre Besitzer am<br />
besten Platz finden könnte. Ursprünglich<br />
hatten wir das ehemalige<br />
Puntigam-Gelände im<br />
Blick, das ausreichend Raum<br />
bietet. Doch während unserer<br />
Planungen haben wir wertvolle<br />
Rückmeldungen aus der Bevölkerung<br />
erhalten. Eine Unterschriftensammlung,<br />
initiiert<br />
durch Gemeinderat Herzog,<br />
zeigte deutlich, dass sich viele<br />
Bürger die Hundewiese wieder<br />
im GeMEINschaftsPARK wün-<br />
schen. In der darauffolgenden<br />
Gemeinderatssitzung wurde<br />
dies besprochen und dem zuständigen<br />
Ausschuss zur Prüfung<br />
übergeben.“<br />
Lösung ab 2025<br />
„Als Gemeinde ist es uns ein<br />
großes Anliegen, dass sich alle<br />
Bürger in Gratkorn wohl und<br />
gehört fühlen. Daher haben wir<br />
uns entschieden, der Hundewiese<br />
im GeMEINschaftsPARK<br />
erneut einen Platz zu geben.<br />
Ich freue mich sehr, dass wir<br />
eine Lösung gefunden haben,<br />
die den Wünschen der Bevölkerung<br />
entspricht, und möchte<br />
allen danken, die sich mit Ideen<br />
und Engagement eingebracht<br />
haben“, freut sich Feldgrill abschließend.<br />
Bürgermeister Michael Feldgrill<br />
KK
18 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Girardi, Stolz und<br />
Simon Schuller (l.) mit Initiator<br />
und Dirigent Ernst WedamM. POLANSKY<br />
Benefizlesung<br />
für VinziWerke<br />
■ Unter dem Titel „Schläft<br />
ein Lied in allen Dingen ...“<br />
aus dem Gedicht von Joseph<br />
Freiherr von Eichendorff veranstaltet<br />
Dirigent und Musiker<br />
Ernst Wedam am 22. <strong>November</strong><br />
ab 19 Uhr im Kultursalon<br />
(Herrengasse 3) eine Benefizlesung<br />
mit Musik zugunsten der<br />
VinziWerke (Eintritt: freiwillige<br />
Spende). Gemeinsam mit dem<br />
Pianisten Simon Schuller gibt<br />
es Musik und Poesie von 1700<br />
bis 1950. „Das Eichendorff-<br />
Gedicht steht wohl für eine<br />
fast unendlich große Anzahl an<br />
Möglichkeiten, Menschen und<br />
die ganze Schöpfung zu erhellen“,<br />
sagt VinziWerke-Unterstützer<br />
Wedam. „Eine besondere<br />
Form dieses Zaubers sind<br />
die VinziWerke. Ein Pfarrer, der<br />
seinen christlichen Auftrag verstanden<br />
und etwas aufgebaut<br />
hat, das Vorbild für unsere Gesellschaft<br />
sein muss.“<br />
Manfred Grössler, Pianist Michel Nikolov, Hans Stolz, Barbora Michalcovska und Bariton Maksim Vartazaryan (v. l.)<br />
beim gut besuchten Girardi-Stolz-Festabend im Gothensaal des Girardihaus in Graz<br />
CHRISTINE KIPPER
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 19<br />
viele Festgäste<br />
ANDRANG. Sehr gut<br />
besucht war der Festabend<br />
im Girardihaus,<br />
bei dem Robert Stolz<br />
und Alexander Girardi<br />
im Mittelpunkt standen.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
Vom verflixten siebten Jahr<br />
konnte man zum Glück<br />
nicht sprechen. Eher schon<br />
von einer abermals gelungenen<br />
Veranstaltung, die bereits seit sieben<br />
Jahren stattfindet. Die Rede<br />
ist vom Girardi-Stolz-Festabend,<br />
der am Mittwoch dieser Woche<br />
traditionell im Girardihaus in der<br />
Grazer Leonhardstraße stattgefunden<br />
hat. Organisiert wurde<br />
der Abend unter dem Titel „Die<br />
Grazer Giganten der Goldenen<br />
Operetten-Ära“ wie immer vom<br />
Verein „Rettet das Girardihaus“.<br />
Der jährliche Abend im festlichen<br />
Rahmen soll dabei an das künstlerische<br />
Erbe des Grazer Volksschauspielers<br />
Alexander Girardi<br />
erinnern und dazu beitragen, die<br />
Renovierung seines Geburtshauses<br />
zu finanzieren. Wie wichtig<br />
diese Veranstaltungen sind, unterstrich<br />
Obmann und Universitätsprofessor<br />
Reinhold Reimann.<br />
„Ohne unseren Verein wäre das<br />
Girardihaus bereits Geschichte.“<br />
Der Kampf um den Erhalt geht<br />
aber weiter. „Wir werden darauf<br />
drängen, dass es bei der Renovierung<br />
und Fertigstellung so<br />
ausgestaltet wird, dass es auch<br />
wirklich an Girardi erinnert“, sagt<br />
Reimann.<br />
Geburtshelfer<br />
Reimanns Co-Obmann und<br />
Girardi-Darsteller Manfred<br />
Grössler weist bereits seit 2016<br />
im Rahmen seiner „historischmusikalischen<br />
Stadtführungen“<br />
auf die kulturelle Wichtigkeit des<br />
1918 verstorbenen Schauspielers<br />
hin und tat das auch im Rahmen<br />
des Festabends wieder. „Girardi<br />
war Geburtshelfer der Zeit der<br />
Goldenen Wiener Operette, und<br />
dieses Potenzial gehört von Graz<br />
unbedingt kulturell und auch<br />
touristisch genutzt.“<br />
60 Operetten<br />
Gewürdigt wurde an dem Abend<br />
auch Robert Stolz, der als letzter<br />
Meister der Wiener Operette gilt<br />
und mehr als 60 Operetten geschrieben<br />
hat. Vor allem aber sind<br />
seine Lieder wie „Im Prater blühn<br />
wieder die Bäume“ bis heute bekannt.<br />
Aufgetreten sind bei der siebten<br />
Auflage des Abends das<br />
„Künstlerkollegium Grössler“ mit<br />
Barbora Michalcovska, Bariton<br />
Maksim Vartazaryan, Pianist Michel<br />
Nikolov und Manfred Grössler.<br />
Moderation und Erzählung<br />
übernahm Hans Stolz.
20 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Geschäfts<br />
Börse<br />
www.grazer.at<br />
Der Citypark ist in<br />
Bewegung. Neueröffnungen<br />
und<br />
viele Aktionen<br />
zu Weihnachten<br />
machen das Einkaufszentrum<br />
im<br />
Herzen der Stadt<br />
zur Top-Adresse.<br />
CITYPARK<br />
New Yorker goes Citypark<br />
EXKLUSIV. 2025 zieht der größte New Yorker der Steiermark in den Grazer Citypark ein. Auf mehr als 1200<br />
Quadratmetern Fläche wird die Mode feilgeboten. Aber auch sonst ist viel los in den Grazer Centern.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
Der Grazer Citypark steht<br />
rundumerneuert da, und<br />
es wird sich auch die<br />
nächsten Monate viel tun. Von<br />
40.000 Quadratmetern Verkaufsfläche<br />
sind rund 12.000 Quadratmeter<br />
neu bespielt – also hat sich<br />
mehr als ein Viertel des beliebten<br />
Innenstadt-Centers erneuert.<br />
Flaggschiffe sind der neue Interspar<br />
auf 4200 Quadratmetern und<br />
der Peek & Cloppenburg auf über<br />
3000 Quadratmetern Verkaufsfläche.<br />
Diese Woche hat außerdem<br />
Müller nach einem Umbau seiner<br />
Spielwarenfläche neu eröffnet<br />
und bietet rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft<br />
eine noch größere<br />
Auswahl für die Kids.<br />
Es geht aber heuer noch weiter.<br />
Im <strong>November</strong> eröffnen die<br />
Koglers (Pizzeria Tre Amici) mit<br />
der „Bottega del gusto“ ein italienisches<br />
Feinkostgeschäft. Und<br />
bereits am 5. Dezember wird<br />
Hervis auf 1200 Quadratmetern<br />
neu eröffnen und damit die Neuigkeiten<br />
des Jahres <strong>2024</strong> komplettieren.<br />
Schon nach Weihnachten geht<br />
es aber munter weiter im Citypark.<br />
Am 15. Jänner 2025 wird<br />
das Fitnessstudio SpeedFit auf<br />
über 1600 Quadratmetern eröffnen<br />
und ebenfalls im Jänner 2025<br />
zieht mit Augenarzt Christian<br />
Eberle ein neuer Arzt ins Bürozentrum<br />
ein. Er bietet alle Kassen<br />
und Privatleistungen. Ebenso<br />
neu im Bürozentrum wird Pulse<br />
Engineering sein, eine Firma für<br />
Geotechnik, Infrastruktur und<br />
Hochbau.<br />
Big Apple<br />
Im April 2025 erwartet die Citypark-Fans<br />
dann eine große<br />
Neuigkeit, die exklusiv bei uns<br />
zu lesen ist. New Yorker zieht im<br />
Erdgeschoss auf die ehemalige<br />
Fläche von Pepco und die Hervis-Ersatzfläche<br />
und wird auf<br />
1200 Quadratmetern den größten<br />
Store der Steiermark im Herzen<br />
von Graz aufsperren.<br />
Center-Manager Wolfgang<br />
Forstner freut sich über die vielen<br />
Neuigkeiten: „Wir sind in<br />
all unserem Handeln auf langfristige<br />
Partnerschaften ausgerichtet,<br />
die auf Vertrauen und<br />
gemeinsamen Zielen basieren.<br />
Das ist wichtig für den Erfolg des<br />
stationären Handels, der auch<br />
weiterhin – mit einer dementsprechenden<br />
Positionierung –<br />
erfolgreich am Markt sein wird.“<br />
Er ergänzt: „Unser oberstes Bestreben<br />
ist es, den Citypark als<br />
pulsierenden Lebensraum mit<br />
höchster Kundenrelevanz zu<br />
positionieren. Ein Center sollte<br />
heutzutage mehr bieten als ,nur‘<br />
Shopping und Genuss. Daran<br />
arbeitet das Citypark-Center-<br />
Management-Team mit unseren<br />
über 100 Shoppartnern tagtäglich<br />
mit viel Leidenschaft und<br />
Engagement.“<br />
Andere Neuigkeiten<br />
In der ShoppingCity Seiersberg<br />
hat diese Woche „Vom Fass“ aufgesperrt,<br />
und ebenso seit dieser<br />
Woche bietet Kaiser’s seinen<br />
Kaiserschmarrn an. Anfang Dezember<br />
öffnet Juwelier Christ in<br />
der City vor den Grazer Toren.<br />
Im Shopping Nord wird nächstes<br />
Jahr die derzeit leerstehende<br />
Gastro-Fläche neu bespielt.<br />
Die Marke „New Yorker“ sperrt nächstes Jahr im April auf mehr als 1200<br />
Quadratmetern Verkaufsfläche im Grazer Citypark auf.<br />
GONZALEZ-TEPPER
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 21<br />
Ein feuriges Ballvergnügen<br />
BALLSAISON. Der Sport- und Kulturverein der Berufsfeuerwehr Graz lädt am 30. <strong>November</strong> zum<br />
72. Mal zum Feuerwehrball. In der Seifenfabrik können die Gäste eine heiße Sohle aufs Parkett legen.<br />
Heuer wartet der 72. Ball<br />
des Sport- und Kulturvereins<br />
der Berufsfeuerwehr<br />
Graz mit zahlreichen Highlights<br />
auf die Gäste.<br />
Musikalisch werden Egon7,<br />
Marc Andrae, Silvio Gabriel und<br />
Marco Schelch dafür sorgen,<br />
dass die Tanzfläche glühen wird.<br />
Besonders heiß wird es um Mitternacht,<br />
wenn als Mitternachtseinlage<br />
die Kalendermodels den<br />
„FIREMEN Graz 2025“-Kalender<br />
präsentieren werden. Mit<br />
den Einnahmen werden der Club<br />
Steiermark und die Arche Noah<br />
unterstützt.<br />
Karten für den Ball gibt es im<br />
Vorverkauf um 25 Euro un-<br />
Am 72. Feuerwehrball der Berufsfeuerwehr Graz wird der<br />
neue Feuerwehrkalender vorgestellt. Sämtliche Einnahmen<br />
werden dem guten Zweck zur Verfügung gestellt.<br />
ter fireman.graz@gmx.at oder<br />
Tel. 0664/4162867. Weitere Karten<br />
sind an der Abendkassa um<br />
30 Euro erhältlich.<br />
www.grazer.at<br />
präsentiert
22 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Haltestelle wird nach<br />
Bei Vogl+Co kann man beim Fiat-<br />
Sale viel Geld sparen.<br />
KK<br />
Fiat 500 Elektro<br />
Sale bei Vogl+Co<br />
■ Zum Jahresende verkauft<br />
das Autohaus Vogl+Co den Bestand<br />
an zugelassenen Fiat 500<br />
Elektro ab. Hierbei kann man<br />
sich Preisvorteile von mindestens<br />
10.000 Euro sichern.<br />
Dies betrifft zum Beispiel das<br />
Sondermodell LaPrima, das<br />
jetzt um 28.990 Euro zu haben<br />
ist, laut Listenpreis aber einen<br />
Wert von 39.670 Euro hat. Zusätzlich<br />
gibt es noch fünf Monate<br />
Vollkasko und fünf Monate<br />
Haftpflichtversicherung<br />
gratis dazu.<br />
Seit über zwei Jahren gefordert, nun endlich in die Tat umgesetzt: die Modernisierung der Haltestelle Gadollaweg.KK
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 23<br />
Jahren modernisiert<br />
BAUSTART. In dieser<br />
Woche kam es endlich<br />
zum langersehnten<br />
Umbau der Haltestelle<br />
Gadollaweg, der seit<br />
Jahren gefordert wird.<br />
Von Elias Mangst<br />
elias.mangst@grazer.at<br />
Mit der Modernisierung<br />
der ungesicherten Bushaltestelle<br />
„Gadollaweg“<br />
in der Rudersdorfer Straße<br />
wird nun ein langanhaltendes<br />
Thema endlich in die Tat umgesetzt.<br />
Dies betrifft die Grazer Linien<br />
80, 650 und 671 und wurde<br />
von der FPÖ, allen voran vom<br />
FPÖ-Stadtparteigeschäftsführer<br />
und Puntigamer Bezirksobmann<br />
Dominik Hausjell, sowie vom<br />
Bezirksvorsteher des <strong>17.</strong> Grazer<br />
Bezirkes Puntigam, Helmuth<br />
Scheuch, vorangetrieben. Mit<br />
Hilfe der Modernisierung soll<br />
allen Menschen ein leichtes<br />
Orientieren in Form von Blindenleitlinien<br />
ermöglicht werden<br />
und ebenfalls das Ein- und<br />
Aussteigen laut Motivenbericht<br />
erfolgen können. Des Weiteren<br />
wird die Bushaltestelle zwischen<br />
6.30 und 7.08 Uhr von ungefähr<br />
25 Kindern genutzt, allerdings<br />
gibt es bis zum heutigen Tag weder<br />
einen Gehsteig noch eine<br />
Haltestellenabsicherung.<br />
Obwohl der FPÖ-Gemeinderatsantrag<br />
in den April 2022 zurückgeht<br />
und die Grazer Bürgermeisterin<br />
Elke Kahr einen Bau<br />
im Jahr 2023 ankündigte, fand<br />
der Baustart erst diese Woche<br />
statt.<br />
Stimmen<br />
Hausjell über den Bau: „Es freut<br />
mich, dass die werten Damen<br />
und Herren der Stadtregierung<br />
auf bereits Jahre alte Beschlüsse<br />
scheinbar doch nicht vergessen<br />
haben. Es darf nun nicht wieder<br />
zu einem Akt des gelebten Autofahrer-Bashings<br />
kommen, bei<br />
dem die Fahrspur durch den Bau<br />
einer Bushaltestelle in derselben<br />
Straße künstlich verengt und<br />
dadurch neue Gefahrenstellen<br />
geschaffen werden. Der boshafte<br />
,Fehlbau‘ der Haltestelle ‚Mitterlingweg‘<br />
kostete damals den<br />
Steuerzahler zusätzlich Geld,<br />
da die Straße an dieser Stelle<br />
zugunsten des Verkehrsflusses<br />
wieder verbreitert werden musste.<br />
Ich appelliere daher an die<br />
Ressortverantwortliche, Vzbgm.<br />
Judith Schwentner, diesmal<br />
im Sinne der Sparsamkeit und<br />
Zweckmäßigkeit zu handeln.“<br />
Scheuch zeigt sich erleichtert,<br />
dass der von seiner Seite aus<br />
seit Oktober 2022 thematisierte<br />
Bau endlich umgesetzt wird:<br />
„Das Grundstück war privat,<br />
weswegen es zu Verzögerungen<br />
gekommen ist. Dank der Bemühungen<br />
der Holding Graz kam<br />
es in dieser Woche zum langersehnten<br />
Baustart.“<br />
Claudia Klimt-Weithaler macht<br />
Druck für leistbares Wohnen.<br />
KPÖ mit Druck<br />
für Wohnen<br />
KPÖ<br />
■ Die KPÖ hat den Druck für<br />
ein leistbares Wohnen aufrechterhalten<br />
und konnte in<br />
der Landesregierung die Verbesserungen<br />
anbringen. Mit<br />
ungefähr 12.000 Unterschriften<br />
waren ÖVP und SPÖ zu<br />
einer Erhöhung der Wohnunterstützung<br />
bereit, was<br />
die erste seit zwölf Jahren zu<br />
bedeuten hatte. „Ohne den<br />
Druck der KPÖ hätte sich die<br />
Landesregierung keinen Millimeter<br />
bewegt“, so die KPÖ-<br />
Spitzenkandidatin Claudia<br />
Klimt-Weithaler.
24 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Wohn-Bonus wird es auch<br />
STARK. Das Land<br />
hat entschieden,<br />
den Wohn-Bonus für<br />
20.000 Steirer auch<br />
im kommenden Jahr<br />
weiterzuführen.<br />
Von Tobit Schweighofer<br />
tobit.schweighofer@grazer.at<br />
SP-Klubobmann Hannes Schwarz und Wohnbaulandesrätin Simone Schmiedtbauer freuen sich über den Wohn-Bonus. DRECHSLER<br />
Gute Nachrichten für Bewohner<br />
von geförderten<br />
Wohnungen: Auf Basis einer<br />
Evaluierung hat die Landesregierung<br />
jetzt entschieden, den<br />
Wohn-Bonus auch im Jahr 2025<br />
weiterzuführen. Der Wohn-Bonus<br />
sorgt seit 2023 für günstigere<br />
Mieten für mehr als 20.000 Steirer<br />
– davon rund 5000 alleine in<br />
Graz. Der Wohn-Bonus ist eine<br />
Unterstützung für Bewohner von<br />
geförderten Wohnungen aus den<br />
Geschoßbauprogrammen 2015<br />
bis 2023, denn bei diesen Woh-
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 25<br />
2025 geben<br />
nungen habe es einen besonderen<br />
Anstieg gegeben, weil sich<br />
die Zuschüsse am Niedrigzinsniveau<br />
orientiert haben, das seit<br />
2022 zu Ende ist. „Mit der Fortsetzung<br />
des Wohn-Bonus leisten<br />
wir einen entscheidenden Beitrag,<br />
um die Mieten für die Steirerinnen<br />
und Steirer bezahlbar<br />
zu halten“, sagen Wohnbaulandesrätin<br />
Simone Schmiedtbauer<br />
und SP-Klubobmann Hannes<br />
Schwarz.<br />
14,5 Millionen Euro<br />
Damit bezahlt das Land auch<br />
2025 weiterhin höhere Förderbeiträge<br />
aus, was zu einer Reduktion<br />
der Nettomiete für die<br />
Bewohner führt. Die Förderung<br />
wird, wie auch in den vergangenen<br />
Jahren, grundsätzlich direkt<br />
von der Miete abgezogen, sodass<br />
die betroffenen Haushalte keinen<br />
zusätzlichen bürokratischen<br />
Aufwand haben. Für das Jahr<br />
2025 sind 14,5 Millionen Euro für<br />
diese Maßnahme vorgesehen.<br />
ÖWG-Obmann Christian<br />
Krai ner und Wolfram Sacherer,<br />
Vorstandschef der Wohnbaugruppe,<br />
zeigen sich davon<br />
erfreut: „Der Wohn-Bonus<br />
bringt eine echte Entlastung bei<br />
den Wohnkosten.“ Beispielhaft<br />
nennt Sacherer eine circa 50<br />
Quadratmeter große Mietwohnung,<br />
deren monatliche Warm-<br />
Miete ohne Wohn-Bonus rund<br />
690 Euro betragen würde, dank<br />
Wohn-Bonus aber um rund 560<br />
Euro vermietet werden kann.<br />
Kritik<br />
Kritik üben Schmiedtbauer und<br />
Schwarz an der Stadt Graz, die<br />
dem sozialen Wohnbau in der<br />
Stadt unnötig Steine in den Weg<br />
lege: „Bürgermeisterin Elke<br />
Kahr und die Stadtregierung<br />
müssen endlich mit den Gemeinnützigen<br />
Wohnbauträgern<br />
für leistbares Wohnen arbeiten –<br />
nicht gegen sie.“<br />
Zukunft der Baubranche<br />
■ Die Ziviltechnikerkammer,<br />
die Wirtschaftskammer Sparte<br />
Bau, die BWI Ziviltechniker<br />
GmbH, die TU Graz, die FH Joanneum<br />
und der Generalplaner<br />
IKK Group luden zu einer Veranstaltung<br />
zu den Herausforderungen<br />
der Zukunft in der Baubranche:<br />
Fachkräftemangel,<br />
der Generationenkonflikt und<br />
die Ausbildungsverantwortung<br />
wurden diskutiert.<br />
Franz-Christian Kraschl (l.) und<br />
Andreas Perchinig (IKK Group)<br />
KK
26 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Runder Tisch<br />
Besonders beim Hausbau<br />
Gustav Spener, Dieter Kinzer, Gerald Gollenz und Wolfgang Wachschütz (v. l.) diskutierten über den Umgang mit Katastrophensituationen. GASSER (5)<br />
INFORMATIV. In den letzten Wochen und Monaten kam es vermehrt zu Extremwetter-Situationen und<br />
Katastrophenfällen mit zahlreichen Zerstörungen. Diese Entwicklung betrifft die Immobilienbranche in<br />
besonderem Maß. Wir haben die relevantesten Experten zum Runden Tisch in die San Bar gebeten.<br />
Von Tobit Schweighofer<br />
tobit.schweighofer@grazer.at<br />
Die immer häufiger auftretenden<br />
Sturm- und<br />
Hochwassersituationen<br />
wirken sich auch enorm auf das<br />
Bau- und Immobilienwesen<br />
aus. Mit dem WK-Obmann der<br />
Fachgruppe Immobilien- und<br />
Vermögenstreuhänder Gerald<br />
Gollenz, dem WK-Obmann der<br />
Versicherungsmakler Wolfgang<br />
Wachschütz, dem Präsidenten<br />
der Notariatskammer Steiermark<br />
Dieter Kinzer und dem<br />
Präsidenten der Kammer der<br />
Ziviltechniker:innen Gustav<br />
Spener haben wir die relevantesten<br />
Experten der Steiermark<br />
an einem Runden Tisch versammelt,<br />
um die hochaktuelle<br />
Problematik zu analysieren und<br />
Tipps für „Grazer“-Leser für den<br />
Umgang damit herauszuarbeiten.<br />
Als ersten Schritt braucht es<br />
eine grundsätzliche Sensibilisierung<br />
für das Thema: „Man<br />
muss genau schauen, wo man<br />
baut und wie man baut“, meint<br />
Gollenz. „Es gab in den letzten<br />
Jahren schon die Tendenz, jedes<br />
Fleckerl Erde, das man gehabt<br />
hat, zu verkaufen, damit<br />
dann irgendjemand irgendwas<br />
drauf baut. Zusätzlich zur stark<br />
zunehmenden Flächenversiegelung<br />
entstehen so die zerstörerischen<br />
Hochwassersituationen.<br />
Da reicht es nicht, nur zu<br />
versuchen, die Klimaziele zu<br />
erreichen. Wir müssen dringend<br />
darauf aufpassen, nicht<br />
jeden Fleck zu verbauen, den<br />
wir haben.“ Stattdessen sollte<br />
man mehr auf Nachverdichtung<br />
setzen, um Unglücke wie<br />
in Niederösterreich oder zuletzt<br />
in Spanien möglichst zu vermeiden.<br />
lnformation ist alles<br />
Dabei existieren grundsätzliche<br />
Regulatorien, die dabei helfen<br />
sollten, diese Risiken zu minimieren.<br />
„Es gibt ja Gefahrenschutzpläne,<br />
es ist also heutzutage<br />
eigentlich kein Problem<br />
mehr, zu erfahren, wo ein hochwassergefährdetes<br />
Gebiet ist“,<br />
erklärt Spener. Aber nicht nur<br />
für die Planer sind diese Informationen<br />
zugänglich, sondern<br />
auch für die Allgemeinheit.<br />
„Vom GIS, dem Geoinformationssystem<br />
Steiermark, kriegt<br />
man genau ausgewiesen, ob<br />
ein Grundstück gefährdet ist.“<br />
Auch auf der Plattform Hora<br />
(www.hora.gv.at) kann man<br />
sich kostenlos ganz genau über<br />
alle relevanten Fakten informieren.<br />
Sobald man sich darüber<br />
im Klaren ist, kann man<br />
sein Bauprojekt dementsprechend<br />
planen. „Wenn ich weiß,<br />
dass Hochwasser auf meinem<br />
Grundstück stattfinden können,<br />
dann macht es zum Beispiel<br />
keinen Sinn, einen Keller zu<br />
planen. Das sind ganz wichtige<br />
Informationen, durch die man<br />
im Ernstfall enorm hohe Kosten<br />
vermeiden kann.“ Obendrein<br />
muss man sich darüber informieren,<br />
wie man sich im Notfall<br />
verhalten sollte. „Wenn ich<br />
den Keller schon habe und der<br />
überflutet ist, gehen leider viele<br />
hinunter, um nachzuschauen,<br />
stehen im Wasser und erleiden<br />
einen Stromschlag. Auf diese<br />
Weise gibt es tatsächlich die<br />
meisten Todesfälle.“<br />
Viele Fallen<br />
Eine weitere „Falle“ erwartet<br />
den Häuslbauer in der Einordnungs<br />
der Gebiete nach ihrer<br />
Hochwasser-Wahrscheinlichkeit.<br />
HQ 100 bedeutet etwa, das<br />
einmal in hundert Jahren eine<br />
Überschwemmung zu erwarten<br />
ist. Diese Bemessungen werden<br />
jedoch aufgrund der Folgen des<br />
Klimawandels neu evaluiert<br />
und nach unten nivelliert, was
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 27<br />
regiert der Hausverstand<br />
einen Werteverlust des Grundstückes<br />
bedeutet. „Hier kann<br />
man eigentlich nichts machen,<br />
das ist eine ähnliche Problematik<br />
wie bei einer allfälligen<br />
Rückwidmung. Das ist zum<br />
Glück nicht alltäglich, aber es<br />
kann tatsächlich passieren“,<br />
weiß Kinzer. In solchen Fällen<br />
kann auch keine Versicherung<br />
helfen. Überhaupt sollte man<br />
sich nicht blind darauf verlassen,<br />
ohnehin eine Versicherung<br />
zu haben. „Das ist meistens<br />
nur ein Tropfen auf dem heißen<br />
Stein“, erklärt Wachschütz.<br />
„Im Durchschnitt sind das vielleicht<br />
maximal 15.000 Euro, die<br />
von der Privatversicherung zur<br />
Verfügung gestellt werden. Der<br />
Katastrophenfonds wird oft als<br />
heilige Kuh dargestellt, ist aber<br />
meistens eine herbe Enttäuschung<br />
für die Geschädigten,<br />
weil eben letztendlich nur ein<br />
Bruchteil der Schadenssumme<br />
zur Verfügung steht. Man<br />
rechnet pro Geschädigtem mit<br />
einem Anteil von zehn bis 15<br />
Prozent des Schadens. Wenn<br />
ein Haus im wahrsten Sinne des<br />
Wortes den Bach hinuntergeht<br />
und unbewohnbar wird, ist<br />
die derzeitige Ersatzleistung in<br />
Höhe von 10 bis 15 Prozent eine<br />
wahre Katastrophe.“ Damit man<br />
vor solchen Situationen geschützt<br />
ist, fordert Wachschütz<br />
eine Versicherungspflicht über<br />
die Feuerversicherung. „Unser<br />
vorgeschlagenes Modell der<br />
Versicherungswirtschaft beruht<br />
darauf, in der Feuerversicherung<br />
einen Passus einzuziehen,<br />
damit man hier auch automatisch<br />
gegen Naturkatastrophen<br />
mitversichert ist.“ Dies würde<br />
einen Rechtsanspruch auf Leistung,<br />
eine Entlastung für Staat<br />
und Gemeinden sowie die Expertise<br />
der Versicherung in der<br />
Schadenregulierung bringen.<br />
Eine derartige Versicherungslösung<br />
gibt es in Belgien bereits<br />
seit 2007 bei hoher Akzeptanz.<br />
Weshalb unser Konsumentenschutz<br />
hier auf der Bremse<br />
steht, ist nicht zu verstehen.<br />
Kopf einschalten<br />
Fundamental wichtig ist jedoch,<br />
den Hausverstand einzuschalten.<br />
In diesem Punkt sind<br />
sich alle Gesprächsteilnehmer<br />
einig. „Wenn jemand ein Auto<br />
kauft, liest er sich Magazine<br />
durch, studiert Tests, macht<br />
Probefahrten und so weiter.<br />
Aber bei einem Hausbau oder<br />
-kauf machen sich die Leute<br />
viel weniger Gedanken“, wundert<br />
sich Gollenz. Man sollte<br />
sich unbedingt bei Experten informieren.<br />
„Der erste Weg sollte<br />
zur Gemeinde gehen, um alles<br />
über das Grundstück zu wissen,<br />
und dann zu einem Notar“,<br />
meint Kinzer. „Trotzdem darf<br />
man nicht alles auf Experten<br />
schieben und den eigenen Kopf<br />
ausschalten. Das passiert leider<br />
viel zu oft.“<br />
Wir müssen<br />
darauf aufpassen,<br />
nicht jeden Fleck zu verbauen,<br />
den wir haben. “<br />
Gerald Gollenz<br />
Man darf nicht<br />
alles auf Experten<br />
schieben und den eigenen<br />
Kopf ausschalten.“<br />
Dieter Kinzer<br />
Der Katastrophenfonds<br />
wird<br />
nur zu oft als heilige Kuh<br />
dargestellt.“<br />
Wolfgang Wachschütz<br />
Heutzutage ist es<br />
kein Problem, zu<br />
erfahren, wo ein hochwassergefährdetes<br />
Gebiet ist.“<br />
Gustav Spener
28 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
S E R V I C E<br />
Leser<br />
Briefe<br />
redaktion@grazer.at<br />
Graz nicht versiegeln<br />
Liebe Politiker! Es wird dauernd<br />
der Ball hin und her gespielt<br />
und die Bürger werden nicht berücksichtigt!<br />
Alles soll sich der<br />
Zeit anpassen, nur anscheinend<br />
unsere Gesetze nicht – dort sollte<br />
angesetzt und dann zusammengearbeitet<br />
werden! Es wird<br />
erwartet, dass es selbstverständlich<br />
ist, alles, was geht, in Graz<br />
zu verbauen und damit die Lebensqualität<br />
einzuschränken,<br />
was wiederum viel Stress bedeutet!<br />
Eine einfache Rechnung: Der<br />
Bürger sollte 40 Stunden arbeiten,<br />
wo viel Stress anfällt – sollte<br />
möglichst nicht mit dem Auto<br />
fahren, was mehr Zeit kostet und<br />
wieder mehr Stress mit Lärm/Gerüchen<br />
in Straßenbahn/Bus/Zug<br />
verursacht. Man kommt dann<br />
schon stark gestresst und fertig<br />
daheim an, um dann auch noch<br />
vom Umfeld gestresst zu werden<br />
(viele Nachbarn/lärmende, vielleicht<br />
unsoziale Nachbarn). Wo<br />
soll das hinführen, außer in die<br />
Krankheit? Fangt endlich an, ein<br />
Konzept zu erarbeiten und Gesetze<br />
zu ändern, dass nicht so viele<br />
Gebäude und Wohnungen leerstehen<br />
und verfallen, statt Graz<br />
zu versiegeln und zu viel der noch<br />
vorhandenen Lebensqualität zu<br />
vernichten!<br />
Carmen Feibel<br />
* * *<br />
Empfehlung an Firmen<br />
Mir wird schlecht, wenn ich lese,<br />
„... sowie die geänderten Berufs-<br />
Lebensentwürfe (Stichwort:<br />
Teilzeittrend ...) zwingen unsere<br />
Unternehmen dazu, sich international<br />
nach Arbeits- und Fachkräften<br />
umzusehen.“ Ich bin 50+,<br />
möchte mich beruflich verändern<br />
und wieder in meinen Ursprungsberuf<br />
zurückkehren. Ich möchte<br />
Vollzeit arbeiten, bin gesundheitlich<br />
und mental dazu imstande,<br />
ich schreibe zig Bewerbungen und<br />
erhalte nicht einmal eine Absage<br />
oder diese ist fadenscheinig, da<br />
ich den Anforderungen zu 99 Prozent<br />
entspreche. Recruiter werden<br />
auf mich aufmerksam und<br />
versprechen „Betreuung“, hier<br />
scheinen meine Telefonnummer<br />
und meine Mail-Adresse dann<br />
auf Nimmer-Wiedersehen zu verschwinden.<br />
Ich begnüge mich mit<br />
meiner Top-Ausbildung und meiner<br />
jahrzehntelangen beruflichen<br />
Erfahrung nicht mit dem Kollektivvertragsgehalt,<br />
aber das tun die<br />
Jungen oder die internationalen<br />
Fachkräfte auch nicht und ihnen<br />
wird überhöhtes Gehalt selbstverständlich<br />
zugestanden. Meine<br />
Empfehlung an die Wirtschaft:<br />
Sucht eure Arbeits- und Fachkräfte<br />
bei den nationalen „Senioren“,<br />
nicht alle sind gebrechlich, krank,<br />
wollen nur mehr Teilzeit arbeiten<br />
oder sind immerzu auf Kur oder<br />
Reha. Es gibt keine sprachliche<br />
Barriere und man kann uns an<br />
den Arbeitsplatz setzen und wir<br />
können Tätigkeiten – meist ohne<br />
umfassende Einschulung – übernehmen.<br />
Name der Redaktion bekannt<br />
* * *<br />
Geld regiert<br />
Wer würde denn ein Angebot,<br />
mehr zu verdienen und in einer<br />
besseren Liga zu spielen, ablehnen?<br />
Umgelegt auf den Normalo<br />
wäre das, einen gut bezahlten,<br />
besseren Job abzulehnen. Insofern<br />
verstehe ich Christian Ilzer. Alles<br />
Gute in Deutschland!<br />
Arno Maner<br />
* * *<br />
Abschied von Sturm<br />
Reisende soll man nicht aufhalten.<br />
Franz Hinteregger<br />
* * *<br />
Preis-Schock<br />
Beim Zahnarzt droht ein Preis-<br />
Schock, wenn es nach diesen Ärzten<br />
geht. Schlimm, das Ganze.<br />
Zwischen der Gesundheitskasse<br />
und der Zahnärztekammer<br />
herrscht Eiszeit. Für die meisten<br />
Österreicher ist der Zahnarztbesuch<br />
ohnehin ein Graus, können<br />
Füllungen doch bis zu 150 Euro<br />
teuer werden, dazu kämpfen die<br />
Assistentinnen um faire Löhne.<br />
Es droht eine Kostenlawine. Ein<br />
Zahnarztbesuch bei der Österreichischen<br />
Gesundheitskasse sollte<br />
kostenlos sein. Gibt es keine Einigung,<br />
dann müssen im neuen<br />
Jahr 7,4 Millionen (krankenversicherte)<br />
Österreicher den Streit<br />
ausbaden.<br />
Wolfgang Gottinger<br />
Jetzt App downloaden!<br />
Vergangene Woche<br />
im „Grazer24“<br />
Top-Thema der Woche<br />
■ Am Montag hat das Opernredoute-Team<br />
die Highlights des<br />
Balls 2025 präsentiert. Der Abend<br />
wird unter dem Motto „Mondsüchtig“<br />
stehen und die Oper soll<br />
dabei in besonders magischem<br />
Glanz erstrahlen.<br />
Neues Gutachten<br />
■ Am Montag kam der Trainer-<br />
Stein ins Rollen, am Freitag ist der<br />
Wechsel von Sturm-Trainer Christian<br />
Ilzer zu Hoffenheim in die Deutsche<br />
Bundesliga über die Bühne<br />
gegangen. Sturm kassiert eine Rekordablöse<br />
für den 47-Jährigen.<br />
Mondsüchtig<br />
■ Am Donnerstag präsentierte<br />
Ex-Vizebürgermeister Mario Eustacchio<br />
im Sondergemeinderat<br />
ein neues Gutachten in der Spesenaffäre.<br />
Demzufolge soll es keine<br />
Probleme mit dem Spesenkonto<br />
geben.<br />
GEPA, KANIZAJ, SCHERIAU
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 29<br />
Gewinnspiel<br />
„Grazer“-Club<br />
www.grazer.at<br />
Nena kommt mit allen Superhits im Gepäck auf den Grazer Karmeliterplatz.<br />
Am 16. August werden rund 5000 Zuseher die Arena stürmen. HEIKO LASCHITZKI<br />
Pop-Ikone Nena rockt<br />
den Karmeliterplatz<br />
LEUCHTTURM. Manfred „Cook“ Koch und „der<br />
Grazer“ bringen Nena im Sommer nach Graz.<br />
Ich geh mit dir, wohin du<br />
willst“, und das muss gar nicht<br />
bis ans Ende dieser Welt sein.<br />
Denn die deutsche Sängerin<br />
Nena kommt am 16. August 2025<br />
direkt zum Fuße des Schloßbergs<br />
auf den Karmeliterplatz. Somit<br />
steht die Trilogie fest. Neben<br />
Nena machen Pizzera & Jaus<br />
sowie Alvaro Soler die Grazer<br />
Innenstadt zur schönsten Bühne<br />
der Steiermark. Schon im heurigen<br />
Sommer sorgte Manfred<br />
Koch als Veranstalter für ein echtes<br />
Spektakel. Bei Paul Pizzera,<br />
Jan Delay und dem Lachschlager<br />
mit Gernot Kulis und Freunden<br />
hing dreimal das „Ausverkauft“-<br />
Schild am Eingang. Der „Grazer“<br />
hat wie gewohnt auch heuer<br />
wieder für seine Clubmitglieder<br />
Tickets im Gepäck. Für alle drei<br />
Konzerte gibt es Eintrittskarten<br />
zu gewinnen, rasch mitmachen.<br />
Clubvorteile<br />
Wer noch nicht im Club dabei<br />
ist: Die Mitgliedschaft ist kostenlos<br />
und bringt viele Vorteile,<br />
Gewinnchancen und Rabatte.<br />
In den nächsten Wochen geht<br />
es Schlag auf Schlag im Club.<br />
So warten etwa eine Bauernsilvesterparty<br />
in der Gösser, eine<br />
Silvesterparty am Schloßberg<br />
oder VIP-Tickets für das 40-Jahr-<br />
Jubiläum im Casino Graz auf<br />
die treuesten der „Grazer“-Fans.<br />
Also: Kostenlos anmelden und<br />
alle Vorteile genießen.<br />
www.grazer.at<br />
präsentiert
30 szene<br />
graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> 20. NOVEMBER JÄNNER <strong>2024</strong> 2019<br />
as Es fsadfasf gibt keinen sadf besseren asf as fasd Beweis fsaf saf<br />
saf als den asf saf ,Grazer‘, as fsaf dass asf f Lokalität asf saf saf und<br />
30<br />
redaktion@grazer.at<br />
23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />
safas Regionalität fsaf sadaf sich sadaf auszahlen.“ sadaf sad<br />
Ksd RMA-Vorstand fsdfsdfsdf sdf Georg sdfsdf Doppelhofer sdf sdf sdf beim KK 23.<br />
„Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch GASSER<br />
Tolle Stimmung und<br />
VIELE GÄSTE. Beim letzten „Grazer“-Stammtisch des Jahres gaben sich<br />
die Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Klinke in die Hand.<br />
SPÖ-Frauen unter sich: Doris Kampus<br />
(l.) und Daniela Schlüsselberger<br />
Urs Harnik und „Grazer“-Chefredakteur<br />
Tobit Schweighofer<br />
Volles Haus herrschte in<br />
Angelo Urbans San Pietro<br />
beim 23. Wirtschaftsstammtisch.<br />
Die Gäste ließen es<br />
sich nicht nehmen, beim letzten<br />
Stammtisch vor der Weihnachtspause<br />
mit dabei zu sein.<br />
„der Grazer“-Geschäftsführer<br />
Gerhard Goldbrich konnte die<br />
geballte Medienpower des Landes<br />
begrüßen. Neben RMA-Aufsichtsrat<br />
Christian Loimayr besuchten<br />
auch Styria-Vorstandsvorsitzender<br />
Markus Mair und RMA-Vorstand<br />
Georg Doppelhofer sowie<br />
Styria-International-Geschäftsführer<br />
Klaus Schweighofer und<br />
Kleine-Zeitung-Chefredakteur<br />
Hubert Patterer den Stammtisch.<br />
Den einleitenden Worten der<br />
beiden Medienmacher Mair und<br />
Doppelhofer, die die Bedeutung<br />
der Regionalmedien und vor allem<br />
des „Grazer“ einmal mehr<br />
hervorhoben, lauschten Politiker<br />
aller Couleur. Die Worte<br />
der beiden Top-Manager ernteten<br />
zustimmenden Applaus<br />
von Bundesrat Ernst Schwindsackl,<br />
Nationalratsabgeordneter<br />
Daniela Gmeinbauer, den<br />
Landesräten Doris Kampus<br />
und Karlheinz Kornhäusl, den<br />
Stadträten Günter Riegler und<br />
Claudia Schönbacher, der SPÖ-<br />
Graz-Geschäftsführerin Daniela<br />
Schlüsselberger, dem ÖVP-Graz-<br />
Geschäftsführer Markus Huber,<br />
SPÖ-Klubobmann Hannes<br />
Schwarz und den Gemeinderäten<br />
Conny Leban-Ibrakovic und Arsim<br />
Gjergji. Auch die Grazer Bezirke<br />
waren diesmal wieder stark<br />
vertreten. Gesichtet wurden unter<br />
anderen Helmuth Scheuch, Josef<br />
Schuster, Karl Christian Kvas<br />
und Robert Hagenhofer. Von den<br />
Grünen mit dabei waren Timon<br />
Scheuer und Alexandra Schäfer.<br />
Ebenfalls den Weg nach St. Peter<br />
fanden die Vertreter zahlreicher<br />
Kammern und Institutionen<br />
wie Notariatskammer-Präsident<br />
Dieter Kinzer, Stephan Plankensteiner<br />
(Notariatskammer Steiermark),<br />
Präsident der Kammer<br />
der Ziviltechniker Gustav Spener,<br />
WKO-Fachgruppenobmann Gerald<br />
Gollenz, die stellvertretende<br />
Geschäftsführerin der IV Steiermark<br />
Nina Zechner, KSV1870-Regionalstellenleiter<br />
René Jonke<br />
und Messe-Leiter Helmut Sechser.<br />
Für eine rege Kommunikation<br />
sorgten die stark vertretenen<br />
Pressesprecher und Kommunikatoren<br />
wie Klaus Dieter Hasl (Marketing<br />
WKO Steiermark), Energie-<br />
Steiermark-Kommunikationschef<br />
Urs Harnik, Max Mazelle (Kommunikationsleiter<br />
Stadt Graz),<br />
Jürgen Teuschler (Presse Institut<br />
Allergosan), die Werber Michael<br />
Radspieler, Andreas Mauerhofer,<br />
Beate Mosing und Niki<br />
Grissmann, die Pressesprecher<br />
Ernst Grabenwarter und Andreas<br />
Kaufmann, Svjetlana Wisiak<br />
(Kommunikation VinziWerke),<br />
die Marketing-Ladys Silvia Kelemen<br />
Weihs, Birgit Stampfl, Ines<br />
Erlacher, Tanja Schoberegger<br />
und Susanne Gorny sowie Moderatorin<br />
Sigrid Hroch.<br />
Auch die Bau- und Immobilienbranche<br />
war zahlreich zu Besuch.<br />
Über die aktuellen Themen der<br />
Branche sprachen die Immobilien-Experten<br />
Karoline Mihelic,<br />
Michael Hauser und Christoph<br />
Haag, Architekt Guido Strohecker,<br />
Dieter Johs (WEGRAZ),<br />
Andrea Brandstätter (ENW) und<br />
Heinz Kurzmann (Kurzmann<br />
Bau). Von den Banken und Versicherungen<br />
gesichtet wurden: der<br />
Direktor der Schoellerbank Philipp<br />
Boruta, Michael Paternoga<br />
(Raiffeisen), Jörg Pummer (Raiffeisen)<br />
und der Direktor der Donau<br />
Versicherung Günter Spreitzhofer.<br />
Hatten ihren Spaß: Arsim Gjergji, Günter Riegler<br />
und Klaus Eichberger (v. l.). <br />
Martina Kaufmann und Bezirksvorsteher Liebenau<br />
Karl Christian Kvas GASSER (6), KK (7)<br />
KSV1870-Regionalstellenleiter René Jonke kam<br />
mit Gattin Herma.
3. <strong>17.</strong> JÄNNER NOVEMBER 2021 <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
szene graz 13 31<br />
FOTO BKA/ANDY WENZEL<br />
Josef Werner Pesserl Kogler<br />
GEBURTSTAGSKINDER<br />
Andreas Josef Gabalier Pesserl<br />
Auch Der Grünen-Chef der Präsident feiert der am steirischen 20. <strong>November</strong><br />
seinen 63. Präsident Geburtstag. der steiri-<br />
Wir<br />
Arbeiterkammer<br />
schen gratulieren Arbeiterkammer recht herzlich!<br />
DER WOCHE Der VolksRock’n’Roller Auch der Präsident wird der am steirischen 21. <strong>November</strong><br />
Arbeiterkammer 40 Jahre alt. Präsident Wir sagen der Happy steirischen<br />
Arbeiterkammer Birthday!<br />
Happy Birthday!<br />
volles Haus im San Pietro<br />
Geballte Medienpower: Gerhard Goldbrich, Klaus<br />
Schweighofer, Markus Mair und Georg Doppelhofer (v. l.)<br />
Alle Fotos auf<br />
www.grazer.at<br />
Ließen sich den Abend nicht entgehen: Gustav<br />
Spener (l.) und Gerald Gollenz (WKO Steiermark).<br />
Nina Zechner (IV Steiermark) und Landesrat<br />
Karlheinz Kornhäusl freuten sich auf den Abend. <br />
Ernst Grabenwarter, Stefanie Bratl, Viktoria Weitenthaler<br />
und Michael Radspieler (v. l.)<br />
Sonja Sonnleitner (Volkshilfe), Gerhard Widmann<br />
und Martina Schröck (Senior Quality Austria, v. l.)<br />
Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler<br />
kam mit Gatten Maximilian Tödtling. <br />
Noch mehr Fotos auf<br />
den nächsten Seiten<br />
Die Gäste lauschten interessiert den Ausführungen des Podiums über die<br />
Bedeutung der Regionalmedien für Graz und die Steiermark.<br />
Styria-Vorstandsvorsitzender Markus Mair mit „Grazer“-Geschäftsführer<br />
Gerhard Goldbrich und RMA-Vorstand Georg Doppelhofer (v. l.)
32 szene<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />
Italienische Köstlichkeiten<br />
KÖSTLICH. Beim 22. Stammtisch verwöhnten<br />
italienische Speisen den Gaumen und Austropop<br />
von den Glückskindern die Ohren der Gäste.<br />
Alle Fotos auf<br />
www.grazer.at<br />
Franz Fazekas (ams Osram) (l.) und<br />
Stephan Plankensteiner<br />
Genossen den Abend: Gerhard<br />
Steindl (l.) und Roland Schachner.<br />
Stefan Klein und Birgit Goerger<br />
freuten sich auf den Abend.<br />
Robert Mörth und Andrea Schartel<br />
ließen es sich schmecken.<br />
Essen und Trinken hält Leib<br />
und Seele zusammen und<br />
die Musik sorgt für die<br />
gute Laune. Renate Pertl-Koch<br />
und Manfred „Cook“ Koch<br />
sorgten als Glückskinder mit<br />
zahlreichen Austropop-Hits für<br />
strahlende Gesichter. Das San-<br />
Pietro-Team zauberte mit seinen<br />
italienischen Köstlichkeiten den<br />
Gästen ebenfalls ein Lächen ins<br />
Gesicht.<br />
Den Abend nicht entgehen ließen<br />
sich: ARBÖ-Präsident Klaus<br />
Eichberger, Caritas-Präsidentin<br />
Nora Tödtling-Musenbichler,<br />
Sonja Sonnleitner (Volkshilfe),<br />
Martina Schröck (Senior<br />
Quality Austria), Franz Fazekas<br />
(ams Osram), Medienfabrik-<br />
Boss Gerhard Steindl, Roland<br />
Schachner (Styria Packaging),<br />
Robert Mörth und Andrea<br />
Schartel (beide FPÖ), Karlpeter<br />
Elis, Graz-Tourismus-Geschäftsführer<br />
Dieter Hardt-Stremayr,<br />
Josef Schrammel (Universalmuseum<br />
Joanneum), Petra<br />
Jahrbacher, Christian Scherer<br />
und Birgit Jungwirth von der<br />
Krebshilfe Steiermark, Andreas<br />
Schwarz (Sanlas) und Radiologin<br />
Sabine Schwarz-Oswald,<br />
Ingrid Gerencser (GEPA), Alois<br />
Deutsch, Alois Sundl, Brigitte<br />
Peißl-Schickmair (KSV1870),<br />
Christoph Hinterleitner (Bestattung<br />
Wolf), Michael Ehmann,<br />
Opernredoute-Organisator<br />
Bernd Pürcher, Benjamin<br />
Grabner und Roswitha Lahousen<br />
von der IKB, Center-West-<br />
Centermanager Martin Wittigayer,<br />
die Bergfexe Gudrun und<br />
Markus Kümmel, Notar Peter<br />
Wenger und Zahnärztin Sabine<br />
Wenger, Boutiquen-Lady Andrea<br />
Ravai und Johannes Tratz,<br />
Michael Günter, das Autohaus<br />
Gady wurde durch Ranko Antunovic<br />
vertreten. Auch Peter<br />
Jagersberger (Autohaus Jagersberger)<br />
war mit dabei. Vom Büro<br />
Eibinger-Miedl besuchten Katharina<br />
Fischer, Jasmin Leitner<br />
und Christina Pickl-Herk<br />
den 23. Stammtisch. Ebenfalls<br />
gesichtet wurden: Wolfgang<br />
Ecker-Eckhofen, Elmar Frank<br />
und Kathrin Frank Beck, Georg<br />
Schröck-Weikhard, Werner<br />
Kern und Herbert Mattersdorfer,<br />
Thomas Mittermüller, Robert<br />
Neubauer, Rechtsanwältin<br />
Nina Pichler, Markus Deutsch,<br />
Angelika Meißl, Barbara Bodlaj,<br />
Martina Kaufmann, Gerhard<br />
Widmann, Victoria Weitenthaler<br />
und Stefanie Bratl<br />
von der Agentur Idlab, Martin<br />
Wolf, Christine Ulrich und Daniela<br />
Guß vom Internationalisierungscenter<br />
Steiermark, Jakob<br />
Hofer (WKO Steiermark),<br />
Sandra Waller und Petra Neukirchner.<br />
Christoph Hinterleitner (Bestattung Wolf), Andrea Brandstätter (ENW),<br />
Antonia Ratiu-Kiss und Heinz Kurzmann (Kurzmann Bau, v. l.)<br />
Jürgen Teuschler und Karlpeter Elis<br />
lernten sich am Stammtisch kennen.<br />
Redakteurin Sabrina Naseradsky<br />
begrüßte Silvia Kelemen Weihs.
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />
33<br />
warteten auf die Gäste<br />
Sonja Sonnleitner mit Svjetlana Wisiak und Martina<br />
Schröck (Senior Quality Austria, v. l.)<br />
Josef Schrammel (UMJ), Petra Jahrbacher und<br />
Dieter Hardt-Stremayr (Graz Tourismus, v. l.)<br />
Christian Scherer (Krebshilfe) mit Sabine und<br />
Andreas Schwarz-Oswald (v. l.)<br />
Die Bezirksvorsteher Josef Schuster (l.) und Karl<br />
Christian Kvas (r.) mit Marie Peinsith<br />
Notar Peter Wenger mit Gattin Sabine und<br />
Styria-Boss Markus Mair (v. l.)<br />
Sigrid Hroch, Günter Spreitzhofer und Birgit<br />
Jungwirth (Krebshilfe Steiermark)<br />
Jakob Hofer (WKO Steiermark), Robert Heschl<br />
(der Grazer) und Timon Scheuer (Die Grünen)<br />
Sandra Waller, Ingrid Gerencser (GEPA) und<br />
Petra Neukirchner (WKO Steiermark, v. l.)<br />
Noch mehr Fotos auf<br />
den nächsten Seiten<br />
Thomas Mittermüller, Robert Neubauer und Alois<br />
Deutsch hatten ihren Spaß (v. l.). <br />
Michael Ehmann, Günter Riegler, Daniela Schlüsselberger und Markus<br />
Huber unterhielten sich nicht nur über Politik. <br />
Brigitte Peißl-Schickmair kam in<br />
Begleitung von Gatte Josef.<br />
WKO Steiermark: Mavie Ackerl und<br />
Klaus Dieter Hasl
szene<br />
34 www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />
Die Stammgäste sorgten<br />
Architekt Guido Strohecker (l.) und<br />
Stephan Plankensteiner<br />
Opernredoute-Organisator Bernd<br />
Pürcher und Sigrid Hroch<br />
Benjamin Grabner und Roswitha Lahousen (beide IKB) mit Center-West-Marketingleiterin<br />
Susanne Gorny und Center-West-Manager Martin Wittigayer<br />
Alle Fotos auf<br />
www.grazer.at<br />
Freuten sich auf den Abend: Werner<br />
Kern (l.) und Herbert Mattersdorfer.<br />
Geballte Politpower: Robert Hagenhofer, Markus Huber, Josef Schuster,<br />
Helmuth Scheuch, Karlheinz Kornhäusl und Karl Christian Kvas (v. l.)<br />
Tanja Schoberegger kam gemeinsam<br />
mit Michael Pirker.<br />
Elmar Frank und Kathrin Frank Beck<br />
freuten sich auf den Abend.<br />
„Grazer“-Team: Leonhard Schweighofer, Sanja Radosavljevic, Lukas<br />
Steinberger-Weiß, Silvia Pfeifer, Emilia Ebert und Denise Schuschko-Linke<br />
Daniela Guß und Stadt-Graz-Kommunikationsleiter<br />
Max Mazelle<br />
Christine Ulrich (ICS) und Daniela<br />
Guß (Prokuristin ICS)<br />
Gerald Gollenz, Helmut Sechser und<br />
Guido Strohecker (v. l.)<br />
Kleine-Chefredakteur Hubert Patterer<br />
und Notar Peter Wenger (r.)<br />
Gudrun und Markus Kümmel von<br />
Bergfex
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />
35<br />
für ein übervolles Haus<br />
ÖVPler unter sich: Markus Huber, Conny Leban-Ibrakovic und Georg<br />
Schröck-Weikhard (v. l.)<br />
Schoellerbank-Direktor Philipp<br />
Boruta und Sabrina Naseradsky<br />
Sabine und Andreas Schwarz-<br />
Oswald kamen gerne.<br />
Michael Güntner, Ivana und Wolfgang Ecker-Eckhofen (E2 Real GmbH)<br />
waren gespannt, was der Abend bringen wird.<br />
Ranko Antunovic (Autohaus Gady)<br />
und Mijo Matic (AVL, r.)<br />
Georg Schröck-Weikhard traf auf<br />
Michael Ehmann.<br />
Die Glückskinder Renate Koch-Pertl und Manfred „Cook“ Koch sorgten mit<br />
ihrer Darbietung für Glücksgefühle bei den Gästen.<br />
Karoline Mihelic brachte ihre Tochter<br />
Cara-Sofie mit.<br />
Plauderten Hannes Schwarz und<br />
Karlheinz Kornhäusl über die Wahl?<br />
Michael Ehmann und Roland<br />
Schachner posierten gerne.<br />
Astrid Oberzaucher und Banker Michael<br />
Paternoga (RLB Steiermark)
szene<br />
36 www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
23. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />
Die Gäste freuen sich auf<br />
Führten an diesem Abend gute Gespräche: Christoph Haag (Pegasus<br />
Immobilien), Jörg Pummer (Raiffeisen) und Horst Lang (v. l.).<br />
Der Stammtisch bot reichlich Gelegenheit<br />
für regen Austausch.<br />
Beate Mosing (Doppelpunkt) und<br />
Christian Kehrer (Strabag)<br />
Freuen sich auf die Opernredoute:<br />
Günter Riegler und Bernd Pürcher.<br />
Valentin Öztürk mit Marie Peinsith<br />
(Land Steiermark)<br />
Markus und Gudrun Kümmel (Bergfex) plauderten mit Peter Jagersberger<br />
(r.) vielleicht über Autos und das Bergsteigen.<br />
Andreas Mauerhofer (Company Code), Birgit Stampfl (Therme Loipersdorf),<br />
Ines Erlacher (Rogner Bad Blumau) und Werber Niki Grissmann<br />
Der Stammtisch sorgte für ein<br />
volles Haus im San Pietro.<br />
Brigitte Peißl-Schickmair<br />
(KSV1870) und Nina Pichler<br />
Immobilienexperte Michael Hauser mit Schwester Doris und „Grazer“-<br />
Redakteur Lukas Steinberger-Weiß (v. l.)
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />
37<br />
ein Wiedersehen 2025<br />
Svjetlana Wisiak (VinziWerke) und<br />
Markus Deutsch<br />
Alois Deutsch, Alois Sundl und Markus Mair freuten sich über ihr Wiedersehen<br />
beim Grazer Wirtschafts-Stammtisch.<br />
Die Gäste genossen den gelungenen<br />
Abend in vollen Zügen.<br />
Johannes Tratz und Boutiquen-<br />
Lady Andrea Ravai<br />
Alle Fotos auf<br />
www.grazer.at<br />
Dieter Johs (Wegraz) Nationalratsabgeordnete Daniela Gmeinbauer,<br />
Martina Kaufmann und Nicole Hilberger (v. l.)<br />
Victoria Weitenthaler, Michael Radspieler<br />
und Stefanie Bratl (v. l.)<br />
Angelika Meißl und Barbara Bodlaj<br />
(LaModula)<br />
Stießen auf den gelungenen Abend an: Katharina Fischer, Jasmin Leitner<br />
und Christina Pickl-Herk (Büro Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, v. l.).<br />
Tobit Schweighofer mit Bundesrat<br />
Ernest Schwindsackl (r.)<br />
Glückskind<br />
Renate<br />
Koch-Pertl<br />
war voll<br />
in ihrem<br />
Element.<br />
Trafen sich beim Einlass: Karol und Susanne Gorny (Center West) mit<br />
Roswitha Lahousen (IKB) und Martin Wittigayer (Center West, v. l.).<br />
Alexandra Schäfer (Die Grünen)<br />
und Martin Wolf
38 szene<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
E V E N T S<br />
In bester<br />
Gesellschaft<br />
Von Sabrina Naseradsky<br />
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at<br />
Michael und Annemarie Gauster eröffneten das kleine<br />
Bistro Francis am Franziskanerplatz. <br />
KK<br />
Das Francis hat eröffnet<br />
■ Klein, aber fein – so kann man Francis, das neue<br />
Lokal von Annemarie und Michael Gauster (dreizehn<br />
by Gausters) beschreiben. Stilvoll in Rot und<br />
Schwarz gehalten, ist der alte Werner’s Elektroladen<br />
nicht wiederzuerkennen. Montag bis Freitag werden<br />
die Gäste ab 7.30 Uhr und am Samstag ab 9.30 Uhr<br />
verwöhnt. Geboten wird Frühstück bzw. Brunch sowie<br />
eine Mittagskarte. Ab 16 Uhr startet man dann mit<br />
der Abendkarte. Hier wartet auf die Gäste etwas ganz<br />
Besonderes. „Wir haben am Abend ein Sharing-Konzept<br />
mit zehn Gerichten, die man sich teilt“, erzählt<br />
Gauster. Mit Küchenchef Jan Felix Punzer hat man<br />
sich ein junges, frisches Talent in die Küche geholt.<br />
Ein Mord an der Mur<br />
Günter Riegler und Verena Hölzlsauer<br />
im Adventfieber FISCHER<br />
Graz ist im<br />
Adventfieber<br />
■ Am 21. <strong>November</strong> ist es endlich<br />
so weit und die Grazer Adventmärkte<br />
öffnen ihre Pforten.<br />
Und auch heuer wartet viel Neues<br />
auf die Besucher. Für Tourismus-<br />
und Wirtschaftsstadtrat<br />
Günter Riegler ist der Advent<br />
für Graz besonders wichtig:<br />
„Der Advent ist einer der großen<br />
Tourismusbringer für die<br />
Stadt, und der Dezember einer<br />
der besten Monate. Es ist uns in<br />
den letzten 20 Jahren gelungen,<br />
mit dem Advent eine eigene<br />
Trademark zu schaffen.“ Citymanagerin<br />
Verena Hölzlsauer<br />
macht mit den Neuheiten Lust<br />
auf einen Besuch auf den heurigen<br />
Adventmärkten. „Statt der<br />
bisher 15 Märkte warten heuer<br />
16 auf die Besucher.“ Neu dazu<br />
kommt der Adventmarkt am<br />
Karmeliterplatz. „Hier entsteht<br />
ein Weihnachtsdorf mit kunstvollen<br />
Lichtinstallationen,<br />
Kunsthandwerk und einem<br />
regionalen gastronomischen<br />
Angebot“, so Hölzlsauer. Auch<br />
die Eiskrippe wird heuer wieder<br />
den Landhaushof schmücken.<br />
Insgesamt werden 35 Tonnen<br />
Eis verarbeitet. Neben der Eiskrippe<br />
gibt es für alle Krippenfans<br />
wieder den Krippenweg.<br />
Es warten 40 Stationen auf die<br />
Besucher. 35 Betriebe sind mit<br />
dabei.<br />
■ Kürzlich feierte das Stück „Mord an der Mur“ in<br />
der Kleinen Komödie in Graz seine Premiere. Es<br />
ist bereits das zweite Stück, das vom ersten Grazer<br />
Krimi-Theater Herzblut inszeniert und aufgeführt<br />
wurde. So kommt nun der zweite Kriminalfall für<br />
unsere Ermittler Kitty Kasper und Friedl Semming<br />
von Autor Martin Kroissenbrunner auf die<br />
Bühne. Regie führt Stefan Moser. Im zweiten Teil<br />
der spannenden „Grazer Geheimnisse“-Krimireihe<br />
wird die Freundschaft zwischen den Ermittlern Kitty<br />
Kasper und Friedl Semming auf eine harte Probe<br />
gestellt. Zu sehen ist das Stück noch bis zum 9. Februar<br />
2025.<br />
Die Event-Initiatoren Gerhard Merdonik (l.) und Kristin<br />
Orthacker mit Psychiater Michael Lehofer (M.) AGENTUR-MORE<br />
Toni: Alles Gute zum 65er<br />
■ Trotz Wahlkampfstress überraschte das Team<br />
von Anton Lang den Landeshauptmannstellvertreter<br />
anlässlich seines 65. Geburtstages mit einer kleinen<br />
Geburtstagsfeier. „Es sind aufregende Zeiten, in<br />
denen wir alle von früh bis spät in der Steiermark<br />
unterwegs sind. Deshalb freut es mich umso mehr,<br />
dass wir heute im kleinen Kreise zusammengekommen<br />
sind und gemeinsam angestoßen haben. Danke<br />
für die gelungene Überraschung!“, so Lang. Unter<br />
den Gratulanten waren die Landesrätinnen Ursula<br />
Lackner und Doris Kampus, SPÖ-Klubobmann<br />
Hannes Schwarz und SPÖ-Landesgeschäftsführer<br />
Florian Seifert.<br />
In der Kleinen Komödie Graz wird zu einem Mord an der<br />
Mur ermittelt. <br />
KK<br />
Philosophie trifft Wirtschaft<br />
■ Wie sich herausfordernde Entscheidungen und<br />
Menschlichkeit vereinbaren lassen, wurde diesmal<br />
in der bereits dritten Ausgabe der Grazer Eventreihe<br />
„Philosophicum Oeconomicum“ beleuchtet.<br />
Star-Psychiater Michael Lehofer sprach in der<br />
Grazer Hilmteichvilla über das Spannungsfeld von<br />
Menschlichkeit in herausfordernden Situationen.<br />
Kristin Orthacker hat die Eventreihe gemeinsam<br />
mit Gerhard Merdonik ins Leben gerufen. Unter<br />
den interessierten Zuhörern waren die Konsules<br />
Edith und Johannes Hornig, Walter Skoff, Harald<br />
Chris tandl, Wan Jie Chen mit Eva Märzendorfer-<br />
Chen und Oliver Wieser.<br />
Ursula Lackner, Doris Kampus, Geburtstagskind Anton<br />
Lang, Hannes Schwarz und Florian Seifert (v. l.)<br />
KK
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />
39<br />
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner<br />
mit Magdalena Markovic GASSER (4)<br />
Lewis Blake, Kristin Blake und<br />
Künstler Tom Lohner (v. l.)<br />
Nino Sifkovits und Cheyenne Ochsenknecht<br />
freuten sich auf die Premiere.<br />
Manege frei für den Circus Roncalli in Graz<br />
■ Der Zirkus ist in der Stadt,<br />
heißt es derzeit in Graz. Mit einem<br />
abwechslungsreichen und<br />
spannenden Programm feierte<br />
der Circus Roncalli am Messegelände<br />
seine Premiere. Schon<br />
beim Eingang sorgte das Team<br />
von Bernhard Paul für ausgelassene<br />
Stimmung bei den Zirkus-Fans.<br />
Rund 1500 jubelten<br />
danach im ausverkauften Zelt<br />
zu den einzigartigen Darbietungen<br />
der Artisten. Noch bis 8. Dezember<br />
kann man den Circus<br />
Roncalli staunend erleben.<br />
In der Manege mit dabei waren:<br />
Vizebürgermeisterin Judith<br />
Schwentner, Pressesprecherin<br />
Magdalena Markovic,<br />
Irina und Peter Panzenböck<br />
kamen mit Enkelin Sofia, Josef<br />
Schrammel und Petra Jahrbacher<br />
kamen mit Lukas und<br />
Valentina, Carola Deutsch<br />
besuchte mit Gatte Roland<br />
Kaufmann die Premiere, MCG-<br />
Vorstand Armin Egger wurde<br />
von Gattin Andrea begleitet,<br />
Opernredoute-Organisator<br />
Bernd Pürcher, Ingo Reinhardt,<br />
Schauspieler Christoph<br />
Schlagenhaufen, Banker Gerhard<br />
Fabisch mit Gattin Claudia,<br />
Alexandra und Markus<br />
Lientscher mit Sohn Maximilian,<br />
Graz-Tourismus-Geschäfts-<br />
MCG-Vorstand Armin Egger kam<br />
mit Gattin Andrea zu Roncalli.<br />
führer Dieter Hardt-Stremayr<br />
mit Gattin Hannelore,<br />
Autohausbesitzer Peter und<br />
Heike Jagersberger, Künstler<br />
Tom Lohner gemeinsam mit<br />
Lewis und Kristin Blake, Michael<br />
Hüttler, Michael Güntner,<br />
Messe-Leiter Helmut<br />
Sechser, und auch Cheyenne<br />
Ochsenknecht und Nino Sifkovits<br />
ließen sich das Zirkusspektakel<br />
nicht entgehen.<br />
Das Opernredoute-Team: Wolfgang Hülbig, Bernd Pürcher, Maria Ohrenstein<br />
und Ulrich Lenz (v. l.) KANIZAJ (3)<br />
Ewald und Andrea Pfleger freuen<br />
sich auf die Opernredoute 2025.<br />
Die Opernredoute 2025 wird „mondsüchtig“<br />
■ Intendant Ulrich Lenz, Ballorganisator<br />
Bernd Pürcher, Projektleiterin<br />
Maria Ohrenstein<br />
und art+event-Geschäftsführer<br />
Wolfgang Hülbig präsentierten<br />
beim sogenannten Prolog die<br />
Highlights der schönsten Ballnacht<br />
des Jahres.<br />
Unter dem Motto „Mondsüchtig“<br />
wird die Oper in einem ganz<br />
besonders magischen Glanz erstrahlen.<br />
Ausstatterin Mignon<br />
Ritter wird die Oper Graz in eine<br />
verzauberte Mondlandschaft<br />
verwandeln. Das Galeriefoyer<br />
wird sich als „Moon Light Bar“<br />
präsentieren – mit einem dreidimensionalen<br />
Mond und überdimensionalen<br />
Wolfsfiguren, die<br />
die Magie des Monds widerspiegeln.<br />
Stardesignerin Eva Poleschinski<br />
wird erneut Hand anlegen<br />
und das Eröffnungskomitee in<br />
Zusammenarbeit mit Juwelier<br />
Klaus Weikhard mit funkelnden<br />
Kreationen ausstatten.<br />
Größte Überraschung beim<br />
Prolog war die Verkündung der<br />
Conférencière: Schauspiel-Star<br />
Aglaia Szyszkowitz wird das Publikum<br />
mit Eleganz, Charme und<br />
Lebensfreude durch die schönste<br />
Ballnacht des Jahres begleiten.<br />
Auch kulinarisch und musikalisch<br />
wartet einiges auf die Ballgäste.<br />
Neu dabei ist das Genusshandwerk<br />
von Horst Schafler.<br />
Auch musikalisch wird bei der<br />
Das Choreografen-Team wird für<br />
die perfekte Polonaise sorgen.<br />
Opernredoute wieder einiges geboten.<br />
So spielen unter anderen<br />
die Grazer Philharmoniker unter<br />
Chefdirigent Vassilis Christopoulos,<br />
der Chor der Oper<br />
Graz, das Orchester Sigi Feigl,<br />
das Grazer Salonorchester, die<br />
DJs Mama Feelgood & Mister<br />
Farmer, Pianist Michel Nikolov<br />
und Silvio Gabriel & Cuba Libre.<br />
Auch heuer wird die Opernredoute<br />
wieder als Green Event<br />
über die Bühne gehen.
40 graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Masterminds hinter Circle.Thalia: Alex Knoll, Simon Possegger und Martin<br />
Fritz sorgen dafür, dass die Tanzfläche sich wieder dreht. BOBBYS AGENCY (3)<br />
Herbert Traumüller und Christoph<br />
Skoff genossen den Abend.<br />
Die berühmte Tanzfläche dreht sich wieder<br />
■ Ein fulminantes Comeback<br />
feierte die berühmte Thalia. Die<br />
drei Gastroprofis Alex Knoll,<br />
Simon Possegger und Martin<br />
Fritz hauchten dem legendären<br />
Lokal neues Leben ein. 1867<br />
schien die Thalia als Veranstaltungslocation<br />
zum ersten Mal<br />
auf. Nun wurde das unter Denkmalschutz<br />
stehende Kultlokal<br />
nach einer umfassenden Sanierung<br />
im Mid-Century-Look<br />
wieder eröffnet. Und die Sanierung<br />
ist absolut gelungen. Circle<br />
strahlt in seinem eigenen Glanz,<br />
ohne den Charme der Thalia zu<br />
verlieren. Davon konnten sich<br />
nicht nur die zahlreichen prominenten<br />
Gäste überzeugen, denn<br />
die Schlange der Partyhungrigen<br />
reichte fast bis zum Opernring,<br />
da sich der neue/alte Eingang<br />
in der Girardigasse befindet.<br />
Auch das besondere Highlight<br />
des Lokals wurde aufwendig instand<br />
gesetzt und erstrahlt nun<br />
in neuem Glanz: Die legendäre<br />
Drehscheibe in Form eines<br />
Sterns sorgt nun wieder für coole<br />
Tanzmoves bei den Partytigern.<br />
Geöffnet ist von Donnerstag bis<br />
Sonntag. Die gelungene Eröffnung<br />
nicht entgehen ließen sich:<br />
Volksbank-Vorstandsdirektor<br />
Hannes Zwanzger, Nina Zechner<br />
(IV Steiermark), Gastro<br />
Die legendäre Drehscheibe auf der<br />
Tanzfläche ist zurück.<br />
nom Michael Schunko, Martin<br />
Poppmeier (Citypark), Technopark-Raaba-Eigentümer<br />
Hannes<br />
Schreiner, Opernredoute-Organisator<br />
Bernd Pürcher, Schauspielerin<br />
Aglaia Szyszkowitz,<br />
Sturm-Urgestein Mario Haas,<br />
Designer Herbert Traumüller,<br />
Starfriseur Dieter Ferschinger,<br />
Ex-Dragqueen Christoph Skoff,<br />
Bloggerin Hedi Grager und Walter<br />
und Susi Temmer.<br />
Hausherr Angelo Urban (r.) stieß mit seinen Gäste auf 19<br />
Jahre San Pietro an. <br />
GASSER<br />
Narrensturm aufs Rathaus<br />
■ In Graz wurde am 11. <strong>November</strong> traditionell der<br />
Faschingsbeginn gefeiert. Die Faschingsgilde holte<br />
sich von Bürgermeisterin Elke Kahr den Schlüssel<br />
zum Rathaus und gibt diesen erst am Faschingdienstag<br />
wieder zurück. Mit einem dreifachen<br />
„Ahoi“ lockte die „1. Grazer Faschingsgilde“ Bürgermeisterin<br />
Elke Kahr auf den Rathausbalkon.<br />
Das närrische Volk rund um Scherzherzog Walter<br />
Kriwetz hatte sich auf dem Grazer Hauptplatz versammelt<br />
und forderte auch dieses Jahr lautstark<br />
den Schlüssel zum Rathaus. Ebenfalls mit dabei:<br />
das Faschingsprinzenpaar Bernhard, der Gütige,<br />
und seine Frau Ariella.<br />
19 Jahre San Pietro<br />
■ Seit mittlerweile 19 Jahren ist Angelo Urbans<br />
San Pietro eine wahre Institution in der Grazer Gastro-<br />
und Barszene. Mit der San Bar, dem Ristorante<br />
und der San Bottega verwöhnt Urban gemeinsam<br />
mit Sohn Fabio Urban seine Gäste. Doch nicht nur<br />
coole Drinks und feinste italienische Kulinarik findet<br />
man im San Pietro. Das Kultlokal in Sankt Peter<br />
hat sich zu einer beliebten Eventlocation entwickelt.<br />
So spielen neben dem Austropop-Duo De Zwa jede<br />
Woche zahlreiche Bands oder es sorgen DJs für fette<br />
Beats und eine volle Tanzfläche. Im nächsten Jahr<br />
findet dann das runde Jubiläum statt. Die Vorbereitungen<br />
dafür laufen bereits.<br />
Elke Kahr musste am Montag den Schlüssel fürs Rathaus<br />
an die Faschingsgilde abgeben.<br />
FISCHER<br />
Konsul Rudi Roth mit Altbürgermeister<br />
Michael Häupl<br />
Michi Häupl<br />
wird 75<br />
■ Anlässlich des 75. Geburtstags<br />
des Wiener Altbürgermeis ters<br />
Michael Häupl fand ein großes<br />
Benefizgeburtstagsfest mit dem<br />
Malerfürst Gottfried Helnwein<br />
statt. Mit dabei waren unter anderen:<br />
Heinz Fischer und Erwin<br />
Pröll und Herwig Straka. Konsul<br />
Rudi Roth, der am selben Tag<br />
wie Häupl Geburtstag hat, überreichte<br />
dem großen Freund unseres<br />
Bundeslandes eine echte<br />
Steiermark-Torte.<br />
R
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz 41<br />
Alpinisten im Fokus<br />
■ Nicht nur Fans von Bergen, Sport, Natur und<br />
Abenteuer sind beim heurigen Mountainfilmfestival<br />
<strong>2024</strong> voll auf ihre Kosten gekommen. Insgesamt<br />
warteten 94 Filme an den fünf Festivaltagen auf die<br />
Besucher. „Die Jury hat alle 94 Filme aus 38 Ländern<br />
gesichtet und daraus die besten ausgezeichnet“,<br />
so Festivaldirektor Hans-Robert Schauer.<br />
Neben den vier Kategorien gibt es noch den Publikumspreis,<br />
bei dem die Besucher am Wort waren.<br />
Im Sonderprogramm gewährte Simon Messner,<br />
Sohn der Bergsteigerlegende Reinhold Messner,<br />
in einem multimedialen Vortrag auch private Einblicke.<br />
Christian Kladiva, Markus Spellmeyer, Aufsichtsratsmitglied<br />
Helmut Dollinger und Alois Sundl (v. l.) NIKOLA MILATOVIC<br />
Großer Ansturm herrschte beim Mountainfilm Graz auch<br />
bei den Autogrammstunden der Protagonisten. LEX KARELLY<br />
Geschäftsstelle neu eröffnet<br />
■ Mit den Merkur City Offices hat nun die Merkur<br />
Versicherung den geschichtsträchtigen Ort, die ehemalige<br />
Generaldirektion der Merkur in der Neutorgasse,<br />
nach einer umfassenden Sanierung neu eröffnet.<br />
„Es ist für uns von besonderer Bedeutung, mit<br />
dieser Geschäftsstelle im Herzen von Graz präsent zu<br />
sein. Graz ist nicht nur unsere Heimat, sondern auch<br />
der Ursprung unserer Unternehmensgeschichte, die<br />
hier 1798 ihren Anfang nahm. Dieses Gebäude, das<br />
heute die Merkur City Offices beherbergt, repräsentiert<br />
unsere Wurzeln, unsere Vergangenheit, aber vor<br />
allem unsere Zukunft“, so Christian Kladiva, Vorstandsdirektor<br />
der Merkur Versicherung.<br />
Traditioneller<br />
Markt<br />
■ Eine bereits liebgewonnene<br />
Tradition ist der Weihnachtsmarkt<br />
in St. Peter. Von Freitag,<br />
22. <strong>November</strong>, bis Sonntag, 24.<br />
<strong>November</strong>, gibt es im großen<br />
Pfarrsaal der Pfarre Graz St. Peter<br />
allerlei Selbstgemachtes aus<br />
der Bastelrunde. Zudem warten<br />
Kuchen und Glühwein als kulinarischer<br />
Weihnachtsgruß auf die<br />
Besucher. Geöffnet ist der Markt<br />
Freitag von 16 bis 19 Uhr, Samstag<br />
von 15 bis 19 Uhr und Sonntag<br />
von 8 bis 12 Uhr.<br />
Im Pfarrsaal der Pfarre St. Peter findet<br />
der Weihnachtsmarkt statt. STREET VIEW<br />
Zwei Jahre in zwei Wochen<br />
■ Die erst kürzlich zur Tagesbar des Jahres gekürte<br />
O-Bar von Oltion Edon Mehmetaj feiert nun ihren<br />
zweiten Geburtstag. Gemeinsam mit zahlreichen<br />
Gästen hat man am vergangenen Freitag auf die<br />
letzten erfolgreichen zwei Jahre angestoßen. „Die<br />
Feier soll auch ein Dank an unsere Gäste für die<br />
Treue sein“, erklärt Mehmetaj. Zur Feier des Tages<br />
gab es einen Greek75, einen Metaxxa-Cocktail und<br />
Cicchetti. Doch das Geburtstagsfest ist damit nicht<br />
zu Ende, wie Oltion Mehmetaj verrät: „Wir werden<br />
mit unseren Gästen die nächsten zwei Wochen Geburtstag<br />
feiern. Jeder Gast erhält den Greek75 als<br />
Begrüßungsdrink gratis.“<br />
Laden zur Eröffnung mit gratis Glühwein: Michael Pöcheim-<br />
Pech, Philipp Florian und Elmar Wurzinger.<br />
PHILIPP LIHOTZKY<br />
Chris Krampl, Lena Kröger, Karin Klinger, Dea Mehmetaj<br />
und Oltion Edon Mehmetaj stießen zusammen an (v. l.) KK<br />
Gratis Glühwein für alle<br />
■ Mit einer ganz besonderen Aktion startet der Prato-<br />
Adventgarten im Parkhotel in den Advent. Am 21. <strong>November</strong><br />
öffnet der Prato Advent mit einem Lichtermeer<br />
im Innenhof des Parkhotels. Auf alle Besucher warten<br />
bei der Eröffnung gratis Punsch und Glühwein. Neben<br />
dem originalen Prato-Glühwein nach dem 160 Jahre<br />
alten Rezept der berühmten Grazer Köchin Katharina<br />
Prato, Schilcherglühwein und Orangenpunsch geht es<br />
bei diesem Adventmarkt auch kulinarisch hochwertig<br />
zur Sache. Köstlichkeiten werden aus der mit vier<br />
Gault&Millau-Hauben gekrönten Küche des Restaurants<br />
„Zur Goldenen Birn“ serviert. Dazu gibt es auch<br />
ganz Spezielles wie Champagner und Kaviar.<br />
Gospelkonzert<br />
in Graz<br />
■ Der graz gospel chor lädt<br />
unter dem Motto „Joy To The<br />
World“ zu seinem Weihnachtskonzert<br />
in die Heilandskirche<br />
ein. Das Publikum erwartet<br />
ein Abend voller bewegender<br />
Gospels und stimmungsvoller<br />
Weihnachtsklassiker unter der<br />
Leitung von Željka Hrestak.<br />
Die Karten für die Konzerte am<br />
6. und 7. Dezember sind um 24<br />
Euro erhältlich.<br />
Der graz gospel chor lädt zu<br />
Weihnachtskonzerten. PETERPURGAR
42<br />
eco<br />
graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Sabrina Naseradsky<br />
42 sabrina.naseradsky@grazer.at<br />
Die Innenstadt hat es schwer genug.<br />
Der Advent dient als<br />
Frequenzbringer.“<br />
Tourismusstadtrat Günter Riegler bei der<br />
Präsentation der Adventmärkte in Graz KK<br />
Zölle oder keine Zölle?<br />
Neo-US-Präsident Donald Trump will mehr Zölle. Wir haben mit ICS-Geschäftsführer Karl Hartleb (kl. Bild) über mögliche Auswirkungen gesprochen. GETTY, FISCHER<br />
EXPORT. Zoll ist das<br />
Lieblingswort des neu<br />
gewählten US-Präsidenten<br />
Donald Trump.<br />
Doch was bedeutet das<br />
für unseren Export?<br />
Von Sabrina Naseradsky<br />
sabrina.naseradsky@grazer.at<br />
gen konfrontiert. Denn Trump hat<br />
nie einen Hehl aus seiner Vorliebe<br />
für Zölle gemacht. Dies passt perfekt<br />
in sein America-First-Konzept.<br />
Wir haben mit Karl Hartleb, Geschäftsführer<br />
des Internationalisierungscenter<br />
Steiermark (ICS),<br />
über die Auswirkungen möglicher<br />
Zölle für die heimische Wirtschaft<br />
gesprochen.<br />
Die Steiermark ist ein Exportland.<br />
Wie wichtig sind die USA als Partner?<br />
Karl Hartleb: Die USA sind als Exportland<br />
Nummer 2 der Steiermark<br />
nicht nur extrem wichtig, weil wir<br />
mit dem Land einen beachtlichen<br />
Handelsbilanzüberschuss erzielen,<br />
sondern vor allem auch, weil sie<br />
heute und morgen ein großer Potenzialmarkt<br />
für unsere technisch<br />
führenden Unternehmen – vom<br />
Start-up bis zur Großindustrie –<br />
sind.<br />
Welche Auswirkungen hätten Importzölle<br />
für die Unternehmen?<br />
Hartleb: Hier würde es sehr auf<br />
deren Ausgestaltung ankommen:<br />
Dass unsere Exporte in die USA<br />
überaus technologielastig sind,<br />
isoliert uns bis zu einem gewissen<br />
Grad vor möglichen Auswirkungen,<br />
weil eben gewisse Produkte<br />
und Leistungen aus der Steiermark<br />
nicht ersetzbar bzw. kurzfristig<br />
austauschbar sind. Aber natürlich<br />
Mit der Wahl von Donald<br />
Trump zum neuen US-<br />
Präsidenten sieht sich<br />
auch die heimische Exportwirtschaft<br />
mit neuen Herausforderunkönnten<br />
sich daraus schon grobe<br />
Nachteile vor allem gegenüber lokalen<br />
US-Konkurrenten ergeben,<br />
und bei größeren Unternehmen<br />
wird der Lokalisierungsdruck –<br />
also die Notwendigkeit zum Aufbau<br />
einer Fertigung in den USA<br />
– möglicherweise deutlich zunehmen.<br />
Wie gut sind die Unternehmen auf<br />
solche Maßnahmen vorbereitet?<br />
Hartleb: Unsere steirischen Exporteure,<br />
insbesondere die, die in die<br />
USA liefern, sind flexibel und es gewohnt,<br />
sich an sich immer wieder<br />
ändernde Rahmenbedingungen<br />
anzupassen. Amerika ist und war<br />
nie ein leichter Markt. Es galt auch<br />
TopJobs<br />
■ Modeberater Damenmode (m/w/d)<br />
- Kastner & Öhler sucht einen Modeberater für Damenmode. Berufserfahrung<br />
im Modehandel wäre wünschenswert. Das Bruttomonatsgehalt<br />
beträgt 2124 Euro (für 38,5 Stunden/Woche).<br />
■ Assistenz/Sachbearbeitung (m/w/d)<br />
- Catro sucht für einen renommierten Kunden eine Assistenz/Sachbearbeitung.<br />
Mindestgehalt 2200 Euro brutto/Monat bis 3400 Euro<br />
brutto/Monat (Basis Vollzeit).<br />
In Kooperation mit<br />
www.<br />
damals schon Buy America Policies,<br />
Bedenken amerikanischer<br />
Kunden gegenüber Lieferanten<br />
aus dem fernen Europa und (nicht)<br />
tarifäre Handelshemmnisse, zu<br />
überwinden. Und trotzdem waren<br />
unser Firmen in den vergangenen<br />
30 Jahren dort so erfolgreich.<br />
Wirklich neu und herausfordernd<br />
ist heute aber, dass es noch nie so<br />
schwierig gewesen sein dürfte,<br />
vorherzusehen, wie die Incoming<br />
Administration des gerade (wieder)gewählten<br />
Präsidenten die<br />
Wirtschaftspolitik dazu verwenden<br />
wird, politische und technologische<br />
Ziele bilateral und auf globaler<br />
Ebene durchzusetzen.
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz eco 43<br />
➜<br />
TEURER<br />
Tee +12,4 %<br />
Schlechte Nachrichten zur kalten<br />
Jahreszeit: Tee ist im Jahresvergleich<br />
um 12,4 Prozent teurer geworden.<br />
GETTY (2)<br />
Ausgezeichneter Handel<br />
■ Im Rahmen einer Galaveranstaltung<br />
wurde der Handelsmerkur<br />
<strong>2024</strong> verliehen. Meon<br />
Medical Solutions aus Graz holte<br />
sich dabei die begehrte Trophäe.<br />
Ebenfalls ausgezeichnet wurde<br />
die Firma „Posch Antiquitäten“<br />
von Gabriele Prödl-Posch in<br />
der Kategorie 1 (bis zehn Mitarbeiter).<br />
Das Lebenswerk ging an<br />
den gebürtigen Südtiroler Helmut<br />
Schweiggl. Spartenobmann<br />
Gerhard Wohlmuth begrüßte:<br />
Landesrätin Barbara Eibinger-<br />
Miedl, Josef Herk, Martin Schaller,<br />
Georg Schneider, Peter<br />
Trummer, Rainer Trefelik und<br />
Karl-Heinz Dernoscheg.<br />
Gerhard Wohlmuth, Helmut Schweiggl, Gabriele Prödl-Posch, Horst<br />
Rüther, Barbara Eibinger-Miedl und Josef Herk (v. l.)<br />
FISCHER<br />
Feste Brennstoffe –15 %<br />
Gute Nachrichten zur kalten Jahreszeit:<br />
Feste Brennstoffe sind im Jahresvergleich<br />
um 15 Prozent billiger geworden.<br />
Wechsel an der Spitze<br />
BILLIGER<br />
➜<br />
Georg Bucher,<br />
Vorstandsmitglied<br />
und designierter Vorstandsvorsitzender<br />
der Steiermärkischen<br />
Sparkasse WERNER KRUG<br />
■ Mit Georg Bucher hat der<br />
Aufsichtsrat der Steiermärkischen<br />
Sparkasse einen neuen<br />
Vorstandsvorsitzenden bestellt.<br />
Er ist seit 2004 Vorstandsmitglied<br />
des Bankhauses. Nun übernimmt<br />
er mit 1. Juni 2025 die<br />
Agenden des Vorstandsvorsitzenden.<br />
Bis 2019 verantwortete<br />
er die Bereiche Finanzen, Risikomanagement,<br />
Recht, Compliance,<br />
Interne Revision, Organisation/IT<br />
und Zahlungsverkehr. Ab<br />
2019 war er für das Auslandsgeschäft<br />
in Südosteuropa, Digitalisierung<br />
und Treasury zuständig.<br />
Mit Bucher folgt ein erfahrener<br />
Manager Gerhard Fabisch als<br />
Vorstandsvorsitzendem nach.<br />
Dieser verabschiedet sich nach<br />
21 erfolgreichen Jahren in den<br />
wohlverdienten Ruhestand.
44<br />
viva<br />
graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
44<br />
Ich werde bis zum Umfallen dafür<br />
kämpfen, dass hier ein Umdenken<br />
stattfindet.“<br />
Claudia Klimt-Weithaler im Landtag in Graz diese Woche<br />
zum leidigen Thema Leitspital im Bezirk Liezen KPÖ<br />
Das neue Herz- und Gefäßzentrum<br />
ist im Brauquartier daheim.KK<br />
Herzzentrum in<br />
Puntigam eröffnet<br />
■ Das Zentrum für Herz- und<br />
Gefäßmedizin im Brauquartier<br />
in Graz-Puntigam ist eine der<br />
modernsten Einrichtungen in<br />
der Region, die auf die Diagnose<br />
und Behandlung von Herzund<br />
Gefäßerkrankungen spezialisiert<br />
sind. Mit modernster<br />
nicht-invasiver Technologie<br />
und einem hoch qualifizierten<br />
medizinischen Team bietet<br />
das Zentrum umfassende Behandlungsoptionen<br />
für Patienten<br />
aller Altersgruppen. Das<br />
hochmoderne Zentrum steht<br />
ab sofort Patienten zur Verfügung<br />
und setzt neue Maßstäbe<br />
in der Abklärung und Behandlung<br />
von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.<br />
„Herz-Kreislauf-<br />
Erkrankungen zählen zu den<br />
häufigsten Erkrankungen in<br />
der Steiermark. Spitalsambulanzen<br />
haben oft lange Wartezeiten,<br />
hier können wir helfen“,<br />
meint Kardiologe und Internist<br />
Klemens Ablasser.<br />
SINNVOLL. Nächste Woche nehmen zwei Avatare ihren Dienst am LKH auf.<br />
Sie helfen künftig kranken Kindern, in der Schule up to date zu bleiben.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
Es gibt viele Gründe, warum<br />
Kinder krankheitsbedingt<br />
für längere Zeit aus<br />
ihrem Klassenverband gerissen<br />
werden: Krebs oder chronische<br />
Autoimmunerkrankungen oder<br />
Therapien, die besonders infektanfällig<br />
machen, sind nur einige<br />
davon. Insgesamt sind es in Österreich<br />
<strong>17.</strong>000 Kinder, die krankheitsbedingt<br />
für längere Zeit<br />
nicht in der Schule sein können.<br />
Telepräsenzroboter – eine norwegische<br />
Erfindung und oft als<br />
Avatare bezeichnet – sind spezialisierte<br />
Geräte, die es Kindern<br />
und Jugendlichen ermöglichen,<br />
trotz physischer Abwesenheit am<br />
Schulunterricht und an sozialen<br />
Aktivitäten teilzunehmen.<br />
Sie können trotzdem in „ihre“<br />
Klasse gehen und mit den Schulfreunden<br />
am Unterricht teilnehmen.<br />
Gesteuert wird der Avatar<br />
von den jungen Patienten über<br />
ein Tablet. Sie können dank Roboter<br />
sprechen, verfolgen über<br />
eingebaute Kameras das Geschehen<br />
in der Klasse, sie können<br />
aufzeigen und via Roboteraugen<br />
sogar ihre Emotionen ausdrücken.<br />
Aha, alles klar! Oder: Ich<br />
verstehe nur Bahnhof!<br />
Individuell<br />
Dass die kleinen Avatare<br />
ein Kind in der<br />
Schule würdig vertreten,<br />
dafür sorgt<br />
auch ihr Äußeres:<br />
Die Avatare können<br />
nach Lust und Laune<br />
individuell gestaltet<br />
werden, ob liebreizend<br />
oder cool, niedlich oder<br />
lustig – alles ist möglich! Über<br />
„ihren“ Avatar können diese<br />
Schüler mit Lehrkräften und<br />
Mitschülern interagieren. Auch<br />
der Landesrat für Gesundheit,<br />
Pflege und Sport, Karlheinz<br />
Kornhäusl, der selbst an der<br />
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde<br />
tätig war, weiß:<br />
„Ein langer Krankenhausaufenthalt<br />
ist besonders für Kinder und<br />
die Familien extrem belastend.<br />
Den Kindern fehlen auch ihre<br />
Freunde. Damit es zusätzlich<br />
Dagmar Perwein,<br />
Betriebsdirektor<br />
Gebhard Falzberger,<br />
Karlheinz<br />
Kornhäusl,<br />
Patrizia Ciola<br />
und Vere na Leskovsky<br />
(Sonderschuldirektorin<br />
Heilstättenschule<br />
Graz, v. l.)<br />
präsentieren den<br />
neuen Avatar.<br />
SCHAFFELHOFER/<br />
LKH UNI-KLINIKUM GRAZ<br />
Kranke Kinder: Avatar<br />
geht bald in die Schule<br />
nicht auch noch zu sozialer Isolation<br />
und Versäumnissen beim<br />
Lernen kommt, hilft jetzt dieser<br />
Avatar. Deshalb freue ich mich<br />
sehr, dass es diese Geräte gibt,<br />
und unterstütze, dass sie auch<br />
am Uniklinikum Graz weiter<br />
Schule machen!“<br />
Welche kleinen Patienten<br />
einen Avatar<br />
bekommen, wird<br />
gemeinsam vom behandelnden<br />
Team<br />
und den Pädagogen<br />
der Heilstättenschule<br />
am LKH-Univ.-Klinikum<br />
Graz entschieden.<br />
Dann bekommt das Kind eine<br />
kurze Einführung und kann den<br />
Avatar individuell gestalten.<br />
Dann „geht“ der Avatar statt des<br />
Kindes in die Klasse, d. h. der Roboter<br />
steht auf dem Schultisch<br />
des Kindes. Das Kind ist via Tablet<br />
mit dem Avatar während des<br />
Unterrichts verbunden und sieht<br />
live und in Farbe, was im Klassenzimmer<br />
passiert. Erfahrungsgemäß<br />
kommen die Kinder mit<br />
dem Avatar bzw. dem Tablet gut<br />
zurecht.<br />
Der Avatar
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
graz viva 45<br />
➜<br />
IN<br />
GETTY (2)<br />
Preise vergleichen<br />
Black-Friday-Angebote locken zum<br />
schnellen Shoppen. Preise vergleichen<br />
ist aber trotzdem angesagt.<br />
China-Shopping<br />
Temu und Shein locken zwar mit<br />
Billigstpreisen, die Ware ist aber<br />
minderwertig und verursacht Müll.<br />
OUT<br />
➜<br />
Entsorgen ohne viele Sorgen<br />
HILFREICH. Wer kennt es nicht? Abgelaufene Medikamente stapeln sich zu Hause und nicht immer<br />
ist klar, wie man diese Stoffe entsorgen kann. Stadt Graz und die Apothekerkammer wollen helfen.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
Bei der Besorgung, bei der<br />
Lagerung und auch bei<br />
der Entsorgung von Medikamenten<br />
gilt es einiges zu beachten.<br />
Das Gesundheitsamt der<br />
Stadt Graz hat in Kooperation<br />
mit der Apothekerkammer einen<br />
Folder erstellt, der Konsumenten<br />
die richtige Handhabung anschaulich<br />
näherbringt.<br />
Abgelaufene und nicht mehr<br />
benötigte Medikamente können<br />
im Ressourcenpark Graz in<br />
der Sturzgasse 5, beim Giftmüllexpress<br />
oder in der nächsten<br />
Apotheke abgegeben werden.<br />
Mit der Apothekensuche, dem<br />
neuen Service der Österreichischen<br />
Apothekerkammer, findet<br />
sich schnell die nächstgelegene<br />
dienstbereite Apotheke.<br />
„Dieser Folder gibt auf einen<br />
Blick Antworten auf die gängigsten<br />
Fragen rund um die richtige<br />
Lagerung und Entsorgung<br />
von Medikamenten“, so Gesundheitsstadtrat<br />
Robert Krotzer.<br />
„Die ordnungsgemäße Entsorgung<br />
von Altmedikamenten ist<br />
eine Verpflichtung, die Apotheken<br />
sehr ernst nehmen“, ergänzt<br />
Alexandra Fuchsbichler, Präsidentin<br />
der Apothekerkammer.<br />
Ein neuer Folder zur Entsorgung von Medikamenten liegt in den Apotheken<br />
auf und ist im Gesundheitsamt der Stadt Graz erhältlich.<br />
SYMBOLBILD/GETTY
46 viva<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Zuerst strampeln und dann<br />
OUTDOOR. Ein ganz<br />
besonderes Wellnessund<br />
Sporterlebnis wartet<br />
zukünftig auf die<br />
Gäste des Thermenund<br />
Vulkanlandes.<br />
Von Sabrina Naseradsky<br />
sabrina.naseradsky@grazer.at<br />
Mit Bike & Spa verbindet sich Radfreude mit Wellnessgenuss und kulinarischen Schmankerln. <br />
KUMP.PHOTOGRAPHY<br />
Mit Bike & Spa schafft das<br />
Thermen- & Vul kanland<br />
gemeinsam mit seinen<br />
slowenischen Partnerregionen<br />
ein spannendes neues touristisches<br />
Angebot. Geboten wird<br />
eine Kombination aus Radfahren,<br />
Wellness und Kulinarik.<br />
Ziel<br />
Durch das neue Angebot sollen<br />
die Vorteile der Regionen grenzüberschreitend<br />
verbunden und<br />
so soll ein einzigartiges Angebot<br />
die radbegeisterte Wellnesser<br />
geschaffen werden. Im Zentrum
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at viva<br />
47<br />
gut chillen<br />
steht dabei die 12-Thermen-<br />
Tour, bei der die zwölf Thermen<br />
der Region Thermen- & Vulkanland<br />
sowie der slowenischen<br />
Regionen Pomurje und Podravje<br />
zu einer Tour vereint werden.<br />
Damit erhalten die Radler die<br />
Möglichkeit, tagsüber mit dem<br />
Rad die Natur zu erkunden, danach<br />
in einer Therme zu entspannen<br />
und abends die regionale<br />
Kulinarik zu genießen.<br />
„Wir möchten für unsere Gästen<br />
ein Angebot schaffen, das<br />
die perfekte Kombination aus<br />
Aktivität, Entspannung und<br />
Genuss bietet – genau das, was<br />
viele Urlauber heute schon suchen“,<br />
erklärt Sonja Skalnik,<br />
Vorsitzende der Erlebnisregion<br />
Thermen- & Vulkanland.<br />
Bereits in den vergangenen<br />
Jahren haben die beiden Partnerregionen<br />
intensiv am Ausbau<br />
und der Weiterentwicklung<br />
der Radinfrastruktur gearbeitet<br />
und so ein attraktives Wegenetz<br />
geschaffen. Bike & Spa richtet<br />
sich im Besonderen auch an die<br />
immer weiter steigende Zahl an<br />
E-Bike-Nutzern. Die Kooperation<br />
ermöglicht so ein umfassendes<br />
Netz, besonders für längere<br />
Distanzen. Ebenfalls im Fokus<br />
liegen Nachhaltigkeit und Qualität.<br />
Im Masterplan des Ausbaus<br />
der Radwege wurde großer<br />
Wert auf die Schonung der Natur<br />
und Umwelt gelegt.<br />
„Mit diesem grenzüberschreitenden<br />
Projekt bieten wir einen<br />
Mehrwert, der weit über die<br />
Region hinausgeht und Gäste<br />
aus ganz Europa anziehen soll“,<br />
ergänzt Christian Contola, Geschäftsführer<br />
der Erlebnisregion<br />
Thermen- und Vulkanland.<br />
Um das Angebot noch attraktiver<br />
zu machen, werden eigene<br />
Radguides ausgebildet sowie<br />
ein smartes Informationssystems<br />
für den Radtourismus geschaffen.<br />
Bike & Spa wird im<br />
Rahmen des Programms Interreg<br />
Slowenien-Österreich gefördert.
48<br />
mobil<br />
www.grazer.at<br />
graz<br />
<strong>17.</strong> <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> <strong>2024</strong><br />
48<br />
redaktion@grazer.at<br />
Mit Tempo 30 statt Tempo 50<br />
werden Unfälle verringert und<br />
Menschenleben geschützt.<br />
St.-Radegund-GR Günter Lesny, weil sein Ort in<br />
einem Ortsteil flächendeckend 30 einführt KK<br />
Kompakt, mit langer Reichweite:<br />
der neue Stromer von Kia<br />
KIA<br />
Kia EV3 vor<br />
dem Marktstart<br />
■ Die Koreaner gehen den<br />
Weg der Elektrifizierung konsequent<br />
weiter und launchen<br />
einen kompakten Stromer. Der<br />
EV3 ist rund 4,3 Meter lang<br />
und bietet einen starken Elektromotor<br />
mit 150 kW (204 PS).<br />
Auch bei den Akkugrößen geht<br />
Kia den Weg zur Maximierung<br />
der Reichweite. Neben einem<br />
58-kWh-Akku ist auch ein<br />
82-kWh-Speicher erhältlich.<br />
Die Reichweite nach WLTP<br />
ist damit jenseits der 600 Kilometer<br />
– in dieser Klasse ein<br />
sehr guter Wert. Mit dem großen<br />
Akku ist das Crossover<br />
aber dann über zwei Tonnen<br />
schwer. Geladen wird mit bis<br />
zu 128 kW – das ist im Jahr <strong>2024</strong><br />
eher auf der langsameren Seite.<br />
Der Verbrauch nach WLTP<br />
sollte sich zwischen 15 und<br />
16 kWh einpendeln, wobei dies<br />
von Fahrweise und Witterung<br />
abhängig ist. Der EV3 startet in<br />
Österreich bei 36.840 Euro.<br />
Zweiräder: nutzen<br />
oder einwintern?<br />
Motorräder und Mopeds so einzuwintern, ist nicht empfehlenswert. Der ÖAMTC hat Tipps, wie es geht. SYMBOLBILD GETTY, ÖAMTC<br />
ENTSCHEIDUNG. Wer<br />
im Winter mit Motorrad<br />
oder Roller weiterfahren<br />
will, sollte einige<br />
Dinge beachten. Aber<br />
auch, wer einwintert.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
Mit Beginn der kalten Jahreszeit<br />
stellt sich für viele<br />
Motorrad- und Rollerfahrer<br />
die Frage, ob sie ihr Fahrzeug<br />
einwintern sollen oder den Winter<br />
über weiter nutzen wollen. „Das<br />
hängt auch sehr von den regionalen<br />
Gegebenheiten ab. In den vergangenen<br />
Wintersaisonen konnte<br />
man beispielsweise im urbanen<br />
Raum und im östlichen Flachland<br />
aufgrund der milden Temperaturen<br />
das Motorrad oder den Roller<br />
problemlos nutzen. In alpinen Gegenden<br />
war das hingegen kaum<br />
möglich“, erklärt Georg Scheiblauer,<br />
Motorrad-Chefinstruktor<br />
der ÖAMTC-Fahrtechnik.<br />
In den Wintermonaten ist es<br />
wichtig, geeignete Schutzbekleidung<br />
zu tragen, stets konzentriert<br />
zu sein und vorausschauend zu<br />
fahren. „Je früher gefährliche Situationen<br />
erkannt werden, desto<br />
mehr Zeit bleibt für die richtige<br />
Reaktion. Zudem muss man sich<br />
bewusst sein, dass die Reifen auf<br />
kaltem Asphalt schlechter haften<br />
und man somit schneller ins Rutschen<br />
kommen kann. Mehr Grip<br />
bei kalten Temperaturen bieten<br />
Winterreifen. Diese sind<br />
immerhin für Roller gut<br />
verfügbar, für Motorräder<br />
hingegen leider<br />
nur in wenigen Dimensionen“,<br />
so der<br />
Fahrsicherheitsexperte.<br />
„Eine Winterreifenpflicht<br />
für Motorräder<br />
und Roller gibt es in<br />
Österreich nicht, wir raten aber<br />
auch hier dringend zur Nutzung<br />
wintertauglicher Reifen.“<br />
Georg Scheiblauer<br />
Sicht beachten<br />
Eine nicht zu unterschätzende<br />
Gefahr für Zweiradfahrer in den<br />
kommenden Monaten ist die<br />
eingeschränkte Sichtbarkeit bei<br />
Dämmerung und Dunkelheit. „Im<br />
Herbst und Winter ist es besonders<br />
wichtig, eine helle Schutzbekleidung<br />
zu tragen, am besten mit Reflektoren<br />
ausgestattet. Außerdem<br />
sollte man einen gut sichtbaren<br />
Helm aufsetzen, um nicht so leicht<br />
übersehen zu werden“, rät Scheiblauer.<br />
„Bei Temperaturen um<br />
den Gefrierpunkt oder darunter<br />
sowie auf salznassen Straßen oder<br />
gar auf Schneefahrbahn lässt man<br />
Motorrad oder Roller aber am besten<br />
stehen, da die Haftung der Reifen<br />
dramatisch niedriger ist und<br />
daher akute Sturz- und Unfallgefahr<br />
besteht“, warnt der Motorrad-<br />
Chefinstruktor. Die im Gegensatz<br />
zum Pkw fehlende Knautschzone<br />
erhöht das Risiko schwerer<br />
Verletzungen zusätzlich.<br />
Tipps<br />
Wer das Fahrzeug einwintern<br />
will, sollte ein<br />
paar Tipps beachten.<br />
☞ Reinigen: Wichtig<br />
ist es, das Fahrzeug zu<br />
reinigen und die Kette zu schmieren.<br />
☞ Volltanken: Um Korrosionsschäden<br />
bei Blechtanks vorzubeugen,<br />
ist es empfehlenswert,<br />
das Motorrad vollgetankt einzuwintern.<br />
Bei Kunststofftanks ist<br />
das nicht notwendig.<br />
☞ Batterie abklemmen: „Um<br />
die Funktionstüchtigkeit der Batterie<br />
über den Winter zu erhalten,<br />
sollte man die Batterie abklemmen<br />
– oder noch besser ausbauen<br />
und an ein Ladegerät anschließen“,<br />
rät Scheiblauer.<br />
☞ Luftdruck erhöhen: Aufbocken<br />
oder gut aufpumpen, um<br />
platte Reifen zu vermeiden.<br />
☞ Witterungsschutz: Motorrad<br />
und Roller sollten möglichst vor<br />
Schnee, Salz und Rollsplitt geschützt<br />
werden.
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
mobil 49<br />
WIKIPEDIA (2)<br />
... in Graz<br />
A9 und A2 ergeben in unserer<br />
Landeshauptstadt 39 Kilometer<br />
an Autobahn.<br />
LÄNGE DES WIE AUTOBAHNNETZES<br />
VIELE <br />
39<br />
NÄCHTIGUNGEN<br />
KM : 51 KM<br />
GAB ES<br />
... in Wien<br />
Trotz vieler Autobahnen ist<br />
das Netz mit 51 Kilometern nur<br />
unwesentlich länger.<br />
Mehr Sicherheit mit Airbag<br />
SPANNEND. Cybex bringt schon die zweite Generation seines Kindersitzes<br />
mit Airbag auf den Markt und hat sie, laut eigenen Angaben,<br />
stark verbessert. Der Sitz wächst mit dem Kind auch mit.<br />
Von Lukas Steinberger-Weiß<br />
lukas.steinberger@grazer.at<br />
Studien zur Kindersitzsicherheit<br />
belegen, dass<br />
etwa 80 Prozent der<br />
Eltern ihre Sprösslinge<br />
schon unter<br />
Ein Kindersitz mit<br />
integriertem Airbag<br />
sorgt für noch mehr<br />
Sicherheit und Komfort<br />
für Kinder. <br />
HERSTELLER<br />
zwei Jahren vorwärtsgerichtet<br />
mitfahren lassen, was ihre Sicherheit<br />
um circa 50 Prozent reduziert.<br />
Die im Cybex Anoris T2<br />
integrierte Airbag-Technologie<br />
sorgt im Gegenzug bei einem<br />
Frontalaufprall für ein bis zu 50<br />
Prozent höheres Sicherheitsniveau<br />
als bei herkömmlichen,<br />
vorwärtsgerichteten Kindersitzen<br />
mit Fünfpunktgurtsystem.<br />
Der Airbag bläst sich in wenigen<br />
Millisekunden auf und bildet<br />
eine C-Form um den Fangkörper,<br />
die auch Kopf und Nacken<br />
optimal schützt. Dabei verteilen<br />
sich die Kräfte auf den gesamten<br />
Körper und das Kind bleibt sicher<br />
am Platz.<br />
Mitwachsend<br />
„Bei CYBEX scheuen wir uns<br />
nicht davor, den Status quo herauszufordern“,<br />
betont Gründer<br />
Martin Pos. Daher sorgt<br />
die neue Generation Anoris T2<br />
auch beim vorwärtsgerichteten<br />
Reisen für den umfassenden<br />
Schutz von Kindern im Alter<br />
zwischen 15 Monaten und sieben<br />
Jahren. Ein Jahr länger als<br />
beim Vorgänger.
50 wohnen<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Rätsel-Lösung vom 10. 11. <strong>2024</strong><br />
E T J<br />
P A S S A M T S W I E S E<br />
L E H R E R G E S E T Z<br />
P U M I A K R A E A<br />
B A E R E N B U R G R E E<br />
K O J E R E H A S I N<br />
J A O B E S O R G U N G<br />
S E K K A N T T I C E<br />
I A K N E T E K U R<br />
A S S B U B A N T E I L<br />
K I W I A L U E R D E<br />
S A G E C H I C<br />
Lösung:<br />
L B E I N A H<br />
D A L L A S I T TENNEN-<br />
E I N S U MAEL- Lösung:<br />
K O N D I T O R<br />
ZEREI<br />
TENNEN-<br />
S I N G E N N M MAELZEREI<br />
Sudoku-Lösung<br />
vom <strong>17.</strong> 11. <strong>2024</strong><br />
8 5 6 2 3 4 7 9 1<br />
2 3 7 6 1 9 5 4 8<br />
4 1 9 7 5 8 2 6 3<br />
6 7 4 5 2 1 3 8 9<br />
5 2 8 9 4 3 1 7 6<br />
3 9 1 8 7 6 4 2 5<br />
1 8 5 4 6 7 9 3 2<br />
9 4 2 3 8 5 6 1 7<br />
7 6 3 1 9 2 8 5 4
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at wohnen<br />
51
52<br />
sport<br />
graz<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
Klaus Molidor<br />
52 redaktion@grazer.at<br />
Ich verlasse Graz mit dem guten<br />
Gewissen, eine Topmannschaft<br />
zu übergeben..“<br />
Christian Ilzer, der nach viereinhalb Jahren bei<br />
Sturm nach Hoffenheim gewechselt ist. GEPA<br />
Die UVC-Damen wollen heute in<br />
Salzburg einen Sieg feiern. GEPA<br />
Rückkehr auf<br />
die Siegerstraße<br />
■ Nach der knappen Niederlage<br />
im Spitzenspiel der Austrian<br />
Volley League gegen TI<br />
Volley Innsbruck wollen die<br />
Volleyballerinnen des UVC<br />
Graz in Salzburg wieder zurück<br />
auf die Siegerstraße, um<br />
an den Tirolerinnen in der<br />
Tabelle dranzubleiben. „Es<br />
wird ein schweres Spiel, denn<br />
gegen Salzburg weiß man nie,<br />
was auf einen zukommt“, sagt<br />
Trainer Fabian Kandolf. „Wir<br />
müssen voll fokussiert sein,<br />
ihnen unser Spiel aufzwingen,<br />
und wir dürfen nicht lockerlassen.<br />
Dann können wir die drei<br />
Punkte holen.“<br />
Grazer Agentin mit<br />
der Lizenz der FIFA<br />
Football<br />
Agent<br />
licensed by<br />
FIFA darf<br />
sich Anna<br />
Riemer<br />
nennen,<br />
die auch<br />
einen<br />
Verein zur<br />
Förderung<br />
von<br />
Fußball-Talenten<br />
hat.<br />
SOCCERDREAMS<br />
AUSNAHME. In der Karenz hat Anna Riemer die Prüfung zur Spielervermittlerin<br />
gemacht. Dabei hatte sie mit Fußball lange nichts am Hut.<br />
UBSC-DBBC-Trainer Edvin Brkic<br />
führt seine Truppe in den Hit. GEPA<br />
UBSC-Damen<br />
um Platz drei<br />
■ In der Basketball-Superliga<br />
der Damen trifft der UBSC-<br />
DBBC heute um <strong>17.</strong>30 Uhr auf<br />
die Basket Flames Women aus<br />
Wien. Bei dem Spitzenspiel im<br />
Sportpark haben die Damen<br />
von Trainer Edvin Brkic die<br />
Chance, ihre Gegnerinnen mit<br />
einem Sieg zu überholen und<br />
auf Rang drei der Tabelle vorzustoßen.<br />
Von Klaus Molidor<br />
redaktion@grazer.at<br />
Sich selbst ein Bild machen<br />
und nicht das glauben müssen,<br />
was andere erzählen.<br />
Das war der Grund, warum die<br />
gebürtige Tirolerin Anna Riemer,<br />
die es einst zum Wirtschaftsstudium<br />
nach Graz verschlagen hatte,<br />
die Prüfung zum „Football Agent<br />
licensed by FIFA“ gemacht hat.<br />
„Meine beiden Söhne spielen im<br />
Nachwuchsbereich Fußball und<br />
man hört so viele Dinge über Berater<br />
und Verträge, dass ich mir<br />
einfach selbst ein Bild machen<br />
wollte“, sagt Riemer.<br />
Außerdem hat sie in der Karenz<br />
eine Challenge gesucht.<br />
„Und die Durchfallquote bei der<br />
Prüfung, bei er es sehr viel um<br />
Jus geht, liegt bei rund 60 Prozent“,<br />
erzählt sie. 600 Seiten Stoff<br />
hat sie gebüffelt und die Prüfung<br />
schließlich geschafft. „Nur mit<br />
der Lizenz darf man offiziell mit<br />
Vereinen und Spielern verhandeln“,<br />
sagt Riemer. Als Frau ist<br />
sie in dem Geschäft die große<br />
Ausnahme. „In Österreich habe<br />
ich nur eine Kollegin“, erzählt sie.<br />
International nehme der Frauen-<br />
Anteil auch in diesem Beruf langsam,<br />
aber sicher zu. „Ich habe<br />
mir da auch ein Netzwerk aufgebaut<br />
und gemerkt: In Deutschland<br />
oder England wird man als<br />
Frau ganz gleich behandelt wie<br />
ein Mann. In Österreich ist das<br />
anders. Da wirst du als Frau im<br />
Fußball-Business noch nicht für<br />
voll genommen.“<br />
Großer Druck<br />
Zumal sie auch keinen klassischen<br />
Fußball-Hintergrund<br />
habe. „Ich bin erst durch meinen<br />
Lebensgefährten Webster<br />
Simms, der selbst Spieler war<br />
und Trainer ist, zu dem Sport<br />
gekommen.“ Vor allem über ihre<br />
beiden Söhne – die Namen will<br />
sie nicht in der Zeitung lesen – sei<br />
sie dann aber voll hineingekippt<br />
in den Sport. Mittlerweile haben<br />
Simms und sie einen eigenen<br />
Verein zur Förderung von Talenten.<br />
Soccerdreams nennt sich der<br />
und soll Kindern ohne großen finanziellen<br />
Aufwand ein qualitatives<br />
Einzeltraining bieten.<br />
In Zukunft, wenn ihre Söhne<br />
und die kleine Tochter älter sind,<br />
will Riemer voll ins Business als<br />
Spielervermittlerin einsteigen<br />
und vor allem im Nachwuchsbereich<br />
und mit Frauen arbeiten.<br />
Was sie sich wünscht: „Dass im<br />
Fußball auch der pädagogische<br />
Aspekt zunimmt. Kids haben<br />
schon sehr früh sehr viel Druck.“<br />
Darauf sollten die Trainer sensibler<br />
reagieren – und auch die<br />
Eltern. „Man sollte einen guten<br />
Mittelweg finden zwischen Leistungsbereitschaft<br />
und Kind sein<br />
dürfen.“ Denn man müsse sich<br />
bewusst sein, sagt Riemer, „dass<br />
du als Fußball-Profi ein Produkt<br />
bist“.
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
sport graz 53<br />
OHA!➜<br />
GEPA (2)<br />
Comeback in Sicht<br />
Sturms verletzter Abwehrchef Gregory<br />
Wüthrich könnte am kommenden<br />
Wochenende schon wieder spielen.<br />
Trainer-Abgang<br />
Jakub Maly, der Leiter des Schwimm-<br />
Landesleistungszentrums, wird<br />
Nachwuchskoordinator beim OSV .<br />
OJE!<br />
➜<br />
Erfolgscoach wieder in Graz<br />
AMERICAN FOOTBALL. Rick Rhoades, unter dem die Giants ihren bislang letzten Meistertitel<br />
geholt haben, kehrt an die Mur zurück und wird neuer Offensive Coordinator der Grazer.<br />
Von Klaus Molidor<br />
redaktion@grazer.at<br />
Mehr Erfahrung geht<br />
kaum: Der 77-jährige<br />
Rick Rhoades ist seit<br />
fast sechs Jahrzehnten als Coach<br />
im American Football tätig. Unter<br />
ihm haben die Graz Giants<br />
2008 zuletzt die Austrian Bowl<br />
gewonnen. Jetzt kehrt Rhoades,<br />
der 2009/10 auch Headcoach des<br />
österreichischen Nationalteams<br />
und zuletzt bei den Salzburg<br />
Ducks war, nach Graz zurück. Er<br />
wird in der Saison 2025 nicht nur<br />
als Offensive Coordinator tätig<br />
sein, sondern auch die Quarterbacks<br />
trainieren. „Es ist aufre-<br />
gend, wieder in Graz zu sein, und<br />
ich freue mich sehr auf die Arbeit<br />
mit den Giants“, sagt Rhoades in<br />
einer ersten Stellungnahme, der<br />
als „Co“ von John Rock unterstützt<br />
wird. „Unser Ziel ist ziemlich<br />
einfach“, sagt Rhoades. „Wir<br />
wollen eine Offensive aufbauen,<br />
der man gerne zusieht und die<br />
so erfolgreich wie nur möglich<br />
spielt. Damit wollen wir<br />
unseren Teil zu einer hoffentlich<br />
denkwürdigen Saison<br />
beitragen.“<br />
Headcoach der Giants ist<br />
nach dem Abgang von Michael<br />
Mattingly bekanntlicherweise<br />
Ex-Defensive Back-Coach<br />
Stefan Pokorny.<br />
Rick Rhoades<br />
Rick Rhoades will bei den Graz Giants zu einer denkwürdigen Saison beitragen<br />
und eine Offensive aufs Feld bringen, die attraktiv spielt. <br />
GEPA, GIANTS
54 grazer sonntag<br />
www.grazer.at <strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong><br />
SO ISST GRAZ<br />
Das Kupferdachl in Premstätten<br />
präsentiert ...<br />
... Rehrücken Rosa<br />
Sandra, Daniel und Lisa Edelsbrunner<br />
vom „Kupferdachl“ GLDGGRS (2)<br />
Im Jahre 1986 öffnete das Kupferdachl<br />
in Premstätten bei Graz zum<br />
ersten Mal seine Pforten, beinahe 40<br />
Jahre später ist der Betrieb weiterhin<br />
fest in den Händen der Familie<br />
Edelsbrunner. Daniel sorgt in der<br />
Küche mit zahlreichen Schmankerln<br />
für Begeisterung, Schwester Lisa<br />
und Lebensgefährtin Sandra sind im<br />
Service tätig, auch weitere Familienmitglieder<br />
packen fleißig mit an. Die<br />
Zutaten für die köstlichen Speisen<br />
stammen natürlich aus<br />
der Region. LEO<br />
Zutaten:<br />
600 g Rehrücken,<br />
100 g Jungzwiebeln,<br />
100 g<br />
klein gewachsene<br />
Eierschwammerln,<br />
Rapsöl, Butter, Salz, Pfeffer,<br />
Knoblauch, Rosmarin, Thymian,<br />
eingelegte Vogelbeeren, Vogelmiere,<br />
Schafgarbe<br />
Zubereitung:<br />
Den Rehrücken putzen, rundherum<br />
mit Salz und Pfeffer würzen. Die Jungzwiebeln<br />
sollten in Ringe geschnitten<br />
werden. Anschließend in einer Pfanne<br />
den Rehrücken auf allen Seiten anbraten<br />
und im Rohr bei 150 Grad je nach<br />
Größe zwischen 6 und 7 Minuten bei<br />
Heißluft garen. Danach das Ganze herausnehmen<br />
und für 10 bis 15 Minuten<br />
rasten lassen. Nochmals in einer Pfanne<br />
mit Butter und den Kräutern nachbraten<br />
(arrosieren), zum Schluss die<br />
Lauchringe und die Eierschwammerln<br />
zugeben und kurz mitbraten, mit Salz<br />
und Pfeffer würzen. Rehrücken aufschneiden<br />
und mit Schwammerln,<br />
Jungzwiebeln und Vogelbeeren anrichten.<br />
Rehsauce angießen und mit<br />
Wildkräutern wie Giersch, Vogelmiere<br />
und Schafgarbe garnieren. Wir wünschen<br />
einen guten Appetit!<br />
GRAZWORTRÄTSEL<br />
Grazer<br />
Autor und<br />
Regisseur<br />
(2 Wörter)<br />
kleines<br />
Fließgewässer<br />
in<br />
Straßgang<br />
mit Freude<br />
"Musicalland"<br />
mit<br />
Zauberer<br />
das<br />
Stück<br />
zu<br />
Nachrichtendienst<br />
der USA<br />
"Engel"<br />
aus<br />
Albanien<br />
(Mutter ...)<br />
islamischer<br />
Rechtsgelehrter<br />
Hochschule<br />
Ausflug zu<br />
Pferde<br />
Zugmaschine<br />
Querstraße<br />
der Sankt<br />
Peter<br />
Hauptstraße<br />
Lösung:<br />
SUDOKU<br />
Auszeichnung<br />
aus<br />
der Hand<br />
Elke Kahrs<br />
2<br />
4<br />
medizin. für<br />
"Stauung"<br />
brutal,<br />
derb<br />
10<br />
ein Grazer<br />
Einkaufszentrum<br />
mit<br />
Potenzial<br />
"Nuclear<br />
Energy<br />
Agency"<br />
Auerochse<br />
Gewissensbisse<br />
englisches<br />
Beisel<br />
Wohlgerüche<br />
und -geschmäcke<br />
feine Pinkel,<br />
eingebildete<br />
Schnösel<br />
gewagtes<br />
Unterfangen<br />
Platzdeckchen<br />
am<br />
Tisch<br />
7<br />
3<br />
Bratensaft<br />
Domäne für<br />
Trinidad<br />
und Tobago<br />
alter Abschiedsgruß<br />
japan.<br />
Form des<br />
Buddhismus<br />
freies<br />
Atelierhaus<br />
Graz<br />
großer, starker<br />
Mann<br />
Sozialprestige<br />
spanisch<br />
für "Meer"<br />
Abk. für<br />
"Leutnant"<br />
Grazer<br />
Gebäude<br />
an der Mur<br />
Gratisprobe<br />
Abk. für<br />
"Registertonne"<br />
german.<br />
Wurfspieß<br />
Abk. für<br />
"Megabyte"<br />
engl. für<br />
"klar"<br />
Zeichen<br />
für Kupfer<br />
9<br />
KFZ-Kz. für<br />
Neusiedl<br />
Tochter<br />
des Zeus<br />
Funktion,<br />
Mandat,<br />
Pflicht<br />
10. Grazer<br />
Stadtbezirk<br />
Kornhäusl,<br />
Lang & Co.<br />
1<br />
8<br />
gräuliche<br />
Verbrechen<br />
griech. Gott<br />
der Liebe<br />
Abk. für<br />
"Christus"<br />
letzte Ruhestätte<br />
für Eingeäscherte<br />
Volksgruppen<br />
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11<br />
7<br />
2 3 9 5 4<br />
6<br />
9 7 5 8 2<br />
2 9 4 1<br />
7 6<br />
5 2<br />
3 6 1<br />
7 6 3 8 5<br />
1138<br />
Jede<br />
Ziffer darf<br />
in jeder<br />
Reihe in<br />
jedem<br />
Quadrat<br />
nur<br />
einmal<br />
vorkommen.<br />
Bleistift<br />
spitzen,<br />
los geht’s.<br />
Viel Spaß!<br />
5<br />
"Anzahl<br />
der<br />
Gebote"<br />
stilles<br />
Örtchen<br />
alter Name<br />
Thailands<br />
bevor,<br />
früher,<br />
vorher<br />
der Allerwerteste<br />
Initialen<br />
von Kant †<br />
frz. für<br />
"Gold"<br />
Vermächtnis<br />
3 x 2 Karten<br />
Rätsellösungen: S. 50<br />
6<br />
Ausruf<br />
des<br />
Staunens<br />
<br />
<br />
griechische<br />
Insel der<br />
Nördlichen<br />
Sporaden<br />
hundert<br />
Quadratmeter<br />
volltönend<br />
G E W I N N S P I E L<br />
für die Tina-Turner-Show in der<br />
Helmut-List-Halle zu gewinnen!<br />
Wie lautet die Lösung?<br />
E-Mail mit Betreff „Rätsel“,<br />
Lösung und Telefonnummer an:<br />
gewinnspiel@grazer.at<br />
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn<br />
nicht übertragbar. Einsendeschluss: 20.11.<strong>2024</strong>.<br />
Gewinner werden telefonisch verständigt und<br />
sind mit der Veröffentlichung einverstanden.<br />
11
<strong>17.</strong> NOVEMBER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />
grazer sonntag 55<br />
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN <strong>17.</strong> NOVEMBER<br />
Ab aufs Eis!<br />
Zum ersten Mal in dieser Saison hat<br />
an diesem Wochenende die Grazer<br />
Winterwelt geöffnet. Kufenflitzer und<br />
Familien können somit ab sofort von<br />
9 bis 19 Uhr am Areal des Landessportzentrums<br />
eislaufen. Am Fuße des<br />
Schloßbergs wurde wie schon in den<br />
letzten Jahren eine 3000 Quadratmeter<br />
große Eisfläche errichtet.<br />
Einmal um die Welt<br />
Angefangen in Spanien, startet das<br />
Duo Fetén Fetén mit einer musikalischen<br />
Reise. Das Grazer Publikum<br />
kann diese heute gleich zweimal im<br />
Minoritensaal miterleben, neben der<br />
spanischen Musik-Tradition werden<br />
auch südamerikanische und japanische<br />
Klänge zu hören sein. Sowohl um 11 als<br />
auch um 17 Uhr heißt es im Minoritensaal<br />
„Fandango“.<br />
Kabarett<br />
Ordentlich was zum Lachen hat man<br />
heute Abend im Orpheum. Der Wiener<br />
Kabarettist Alfred Dorfer ist mit<br />
seinem neuen Programm „Gleich“ in<br />
der Landeshauptstadt zu Gast, um 20<br />
Uhr geht es los.<br />
Chorkonzert<br />
<strong>2024</strong> wurde anlässlich des 200. Geburtstags<br />
zum Anton-Bruckner-Jahr<br />
ausgerufen. Passend dazu wird heute<br />
beim Konzert des Chors der Basilika<br />
Mariatrost das „Te Deum“ des österreichischen<br />
Komponisten zu hören<br />
sein. Ebenso wird die Messe in C-Dur<br />
von Beethoven gesungen. Los geht’s<br />
um 16 Uhr.<br />
Lumagica<br />
Nur noch etwas mehr als fünf Wochen<br />
ist es bis Weihnachten, mit diesem<br />
Wochenende starten auch schon die<br />
ersten Angebote der besinnlichsten<br />
Zeit des Jahres. So beispielsweise<br />
der magische Lichterpark im Murhof,<br />
Lumagica. Von 16.30 Uhr bis 21 Uhr<br />
(eine Stunde davor letzter Einlass)<br />
kann man in Frohnleiten auf „Zeitreise“<br />
gehen.<br />
Schremser Adventmarkt<br />
Ebenfalls in Frohnleiten wartet auch<br />
schon der erste Markt auf alle Weihnachts-Fans.<br />
Beim Landhaus Rois<br />
werden beim Schremser Adventmarkt<br />
ab 10 Uhr zahlreiche Köstlichkeiten,<br />
Handwerk und ein umfangreiches<br />
Rahmenprogramm geboten.<br />
Doppelte Musik-Power<br />
Der Steirische Tonkünstlerbund lädt<br />
am Nachmittag im Florentinersaal des<br />
Palais Meran zu einem Doppel-Event.<br />
Um 15 Uhr ist die ukrainische Pianistin<br />
Anastasiia Larchikova zu hören, zwei<br />
Stunden später tritt das Streicher-<br />
Quartett „ALEA“ auf.<br />
Duell mit Tabellennachbar<br />
In der Basketball-Superliga der Damen<br />
kann man heute im Raiffeisen Sportpark<br />
eine spannende Partie sehen.<br />
HIGHLIGHT:<br />
9–19 Uhr<br />
Grazer<br />
Winterwelt<br />
Ab sofort kann man am Fuße des Grazer Schloßbergs wieder von<br />
früh bis spät eislaufen, die Winterwelt ist zurück.<br />
SIMON MÖSTL, RONCALLI<br />
UBSC-DBBC Graz trifft auf die Basket<br />
Flames aus Wien, beide Teams stehen<br />
nach drei Spieltagen bei vier Punkten.<br />
Wer sich einen Vorteil in der Tabelle<br />
verschaffen kann, gibt es ab <strong>17.</strong>30 Uhr<br />
zu sehen.<br />
„Klangerlebnis der Extraklasse“<br />
Stücke von Puccini und Mendelssohn-Bartholdy<br />
werden heute in der<br />
Heilandskirche zum Besten gegeben.<br />
Beim großen Chor-und Orchesterkonzert<br />
treten „Pro Musica Graz“, die<br />
Evangelische Kantorei oder auch das<br />
San Paolino Symphony Orchestra auf.<br />
Der Beginn des Konzerts ist um 18 Uhr.<br />
Kleidung zum Kilopreis<br />
Secondhand-Kleidung zum Kilopreis<br />
findet man heute wieder in der<br />
Designhalle. Der Be Thrifty Vintage<br />
Kilo Sale macht wieder in Graz<br />
Halt, für einen fixen Kilopreis<br />
kann man sich stylische Stücke<br />
sichern. Von 10.30 bis 18 Uhr hat<br />
die Designhalle ihre Tore geöffnet.<br />
WOHIN AM SONNTAG<br />
Musik für den guten Zweck<br />
In Eggenberg findet heute ein Benefizkonzert<br />
statt. Ab 17 Uhr steht der<br />
Abend in der Schutzengelkirche unter<br />
dem Motto „Ein Rosenkorb voller<br />
Klänge und Worte“, gesammelt werden<br />
Spenden für die Pfarrcaritas.<br />
Sacre!<br />
Am Grazer Opernhaus kann man heute<br />
wieder den zweiteiligen Ballettabend<br />
„Sacre!“ erleben. Das Ballett Graz<br />
tanzt zu Musik von Debussy, Ravel und<br />
Strawinsky, los geht’s um 15 Uhr.<br />
Doppelte Improvisation<br />
Auch im Grazer Kunstverein „Kulturkotter“<br />
kommt es am heutigen<br />
Sonntag zu einem Doppelkonzert. Der<br />
Abend steht dabei ganz im Zeichen<br />
der freien Improvisation, zuerst steht<br />
um 20 Uhr Georg Wissa auf der Bühne,<br />
anschließend sorgt das Duo „Concentric<br />
Circles“ mit einer Mischung aus<br />
der Streicher- und Blechbläserwelt für<br />
Furore.<br />
Roncalli ist zurück<br />
Fünf Jahre nach dem letzten Stopp<br />
in Graz gastiert in den kommenden<br />
Wochen wieder der Circus Roncalli auf<br />
dem Freigelände der Messe. Zu sehen<br />
gibt es auf der letzten Tour-Station<br />
des Jahres das Programm „ARTistART“,<br />
Fortsetzung des umjubelten<br />
Vorgängerprogramms „All for ART for<br />
All“. Am heutigen Sonntag betreten<br />
die Künstler gleich zwei Mal<br />
die Manege,<br />
sowohl um<br />
11 als auch um 15 Uhr<br />
gibt es eine<br />
Vorstellung.