Sicherheit beim Technikkauf - Die Landwirtschaftliche ...

lsv.de

Sicherheit beim Technikkauf - Die Landwirtschaftliche ...

Sicher Leben

Mitteilungsblatt der

Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft,

Alterskasse, Krankenkasse und Pflegekasse

Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

www.hrs.lsv.de

Sicherheit beim Technikkauf

Seite 10

4/2007 F

H 6335


Essen

Mit den zunehmenden beruflichen

und persönlichen Belastungen werden

Prävention und Angebote zur

Gesundheitsförderung immer notwendiger.

Praktiker machen mit

2007/2008 starten die LSV HRS und

die GHV DARMSTADT zahlreiche Initiativen

zum wichtigen Themenbereich

Sicherheit und Gesundheit“.

Umweltschadensversicherung

Am 14. November 2007 tritt das

„Umweltschadensgesetz“ in

Kraft.

2 Sicher Leben 4/2007

4

Befreiung widerrufbar

Das RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz

regelt auch für die Versicherten

der landwirtschaftlichen Alterskassen

nicht nur die „Rente mit 67“. 5

6

8

Mobile Waldbauernschulen

Im Winter 2007/2008 finden wieder

Lehrgänge der Mobilen Waldbauernschulen

statt.

10

Zum Titelbild:

Vor Vergabe des Prüfzeichens werden technische

Arbeitsmittel, wie hier ein Säge-Spalt-Automat,

von Sachverständigen der Prüfstelle beim Bundesverband

der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften

eingehend auf Einhaltung der Vorschriften

zu Sicherheit und Gesundheitsschutz überprüft.

Aktuell

Landwirtschaftliche Sozialversicherung

Modernisierungsgesetz

auf parlamentarischem Weg

Mit dem geplanten „Gesetz zur Modernisierung der

landwirtschaftlichen Sozialversicherung“ (LSVMG) sind

erhebliche Änderungen sowohl bei der Finanzierung als

auch bei der Organisation verbunden. Ziel der Reform ist

die Zukunftssicherung des agrarsozialen Sondersystems

bei anhaltendem Strukturwandel in der Landwirtschaft.

Mit zusätzlich 400 Millionen Euro Bundesmitteln und 250 Millionen

Euro Eigenanteilen der Träger soll zur Entlastung künftiger

Haushalte eine einmalige Abfindungsaktion für Bezieher geringer

Unfallrenten durchgeführt werden. Weiter sollen bundesweit

vergleichbare Beitragsmaßstäbe entwickelt und ein Lastenausgleich

zwischen den landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften

eingeführt werden. Obligatorische Beitragsvorschüsse

sind ebenfalls vorgesehen. Schließlich schreibt der Gesetzentwurf

eine sofortige Senkung der Verwaltungskosten um zehn

Prozent vor, ohne jedoch inhaltlich zu begründen, wie dies funktionieren

soll.

Organisatorisch sind folgende Änderungen von Bedeutung:

Neben den verbleibenden acht Regionalträgern und der Sozialversicherung

für den Gartenbau wird es auf Bundesebene künftig

nur noch einen einheitlichen Spitzenverband für alle Zweige

der landwirtschaftlichen Sozialversicherung geben. Neben der

Unterstützung der Regionalträger werden diesem zusätzlich

eigene Grundsatzaufgaben zugewiesen. Hierbei handelt es sich

insbesondere um die Sicherstellung einheitlicher Informationstechnik

und Geschäftsprozesse für die Träger, Verträge mit Leistungserbringern

und die zentrale Auszahlung der Unfallrenten.

Darüber hinaus soll der Spitzenverband verstärkt in der Finanzverwaltung

der Träger mitwirken dürfen.

Die Vorstände der Spitzenverbände der landwirtschaftlichen

Sozialversicherung werten den Gesetzentwurf regional unterschiedlich,

jedoch grundsätzlich als positive Strukturentscheidung.

Allerdings sehen sie, wie auch die Bundesländer, im Einzelnen

noch erheblichen Diskussionsbedarf. Es geht um die Grundlagen

eines Rentenlastausgleichs und organisatorisch um den

Kernbereich der Selbstverwaltung der Träger und die Frage notwendiger

Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Das Bundeskabinett wird voraussichtlich im August über den Entwurf

entscheiden, bevor er dem Bundestag und Bundesrat zur

Verabschiedung vorgelegt wird. Sicher Leben wird berichten.

Die LSV im Herbst 2007 auf Ausstellungen in Düsseldorf

A + A 2007

18. bis 21. September

Halle 5 –

BG-Boulevard

Thema: Hautschutz

REHA CARE

3. bis 6. Oktober

Halle 03 –

Stand 3 / E 76

Thema: Hautschutz

Impressum Sicher Leben – Herausgeber: Land- und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland; 64289 Darmstadt, Bartningstr.

57, Tel. (06151) 7 02-0, e-mail: info.DA@hrs.lsv.de; 34119 Kassel, Luisenstr. 12, e-mail: info.KS@hrs.lsv.de; 66121 Saarbrücken, Heinestraße 2-4,

E-Mail: info.SB@hrs.lsv.de; 67346 Speyer, Theodor-Heuss-Str. 1, e-mail: info.SP@hrs.lsv.de; Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften,

Weißensteinstraße 70-72, 34131 Kassel – Redaktion: Direktor Wilhelm Kins Darmstadt, Albert Münz, Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften

– Weißensteinstr. 70-72, 34131 Kassel, http://www.hrs.lsv.de. Erscheint zweimonatlich – Der Bezugspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten.

Keine Gewähr für unverlangte Manuskripte. Kostenloser Nachdruck ist bei Quellenangabe gestattet. Druck: Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG, Frankfurter

Straße 168, 34121 Kassel. Bei den Adressangaben werden die Bestimmungen des Datenschutzes beachtet.


Pflanzenstoffe plus Sonne

Überraschende Wirkung

Der Aufenthalt im Freien, ob bei der Arbeit oder im Urlaub, sollte keine

unangenehmen Nebenwirkungen haben. Doch plötzlich röten sich Arme und

Gesicht, von brennenden Schmerzen begleitet. Neben Sonnenbrand gibt es

dafür weitere Ursachen, denen mit Vorsichtsmaßnahmen zu begegnen ist.

Ein Beispiel: Wiesen-Bärenklau – eine

Staude, die wegen ihrer Heilwirkung

bekannt ist – hat einen mächtigen Verwandten:

den Riesen-Bärenklau, auch

Herkules-Staude genannt. Die als Bienenweide

begehrte Pflanze breitete

sich in den vergangenen Jahren rasant

aus. Das im Riesen-Bärenklau enthaltene

Gift Furocumarin wirkt unter Sonnenlicht

phototoxisch und kann auf

der Haut Schäden hervorrufen, die

Verbrennungen ersten und zweiten

Grades ähneln.

Phototoxisch?

Die Bezeichnung „Sonnenallergie“ wäre

hier irreführend. Nicht die Sonne ist

Auslöser, sondern Stoffe, die sich unter

Einwirkung von Sonne verändern und

dann Hautschäden mit Rötung und Blasenbildung

verursachen können. Auch

bei folgenden Pflanzen ist ein direkter

Hautkontakt, besonders mit dem Pflanzensaft,

in der Sonne zu vermeiden:

n Wiesenraute / Ruchgras;

n Karotte, Sellerie und Petersilie;

Bei der Straßenfahrt hat sich ein schwerer

Unfall mit zwei druckluftgebremsten

Anhängern ereignet. Der Schlepperfahrer,

ein Auszubildender, erlitt

einen komplizierten Beinbruch.

Der Schlepper war am Tag vor dem

Unfall vor einem Kartoffelvollernter

eingesetzt. Hierzu wurde die Pedalverriegelung

der Fußbremse geöffnet, um

die Einzelradbremse benutzen zu können.

Am Unfalltag näherte sich der

Auszubildende mit dem Schlepper und

zwei Anhängern (18 t) mit Weizen auf

einer abschüssigen Straße einer Kreuzung.

Er versuchte mehrmals zu bremsen.

Da die Bremspedale vor Fahrtantritt

nicht verriegelt wurden und des-

n verschiedene Rosengewächse,

Korb- und Schmetterlingsblütler;

n Bergamotte.

Wenig bekannt ist, dass Furocumarin

als hitzestabiler Stoff auch nach

dem Kochen noch phototoxisch wirkt.

Durch den Verzehr einer größeren

Menge von beispielsweise Sellerie kann

so viel davon in den Körper gelangen,

dass eine normal empfindliche Haut

schon nach kurzer Sonnenbestrahlung

mit sonnenbrandähnlichen Symptomen

reagiert.

Photoallergisch?

Bei der photoallergischen Reaktion

wird ein zunächst harmloser Stoff

durch die Sonne so verändert, dass

das Immunsystem diesen als Allergen

erkennt und zu bekämpfen versucht

– die Folge ist eine „allergische Reaktion“.

Folgende Stoffe können photoallergen

wirken:

n Duftstoffe,

n Konservierungsstoffe,

n Medikamente.

halb nur das linke Bremspedal betätigt

wurde, reagierte nur die linke Betriebsbremse

des Schleppers. Da bei diesem

Schleppertyp nur das rechte Bremspedal

die Druckluftbremsanlage des

Anhängers ansteuerte – wie die Unfall-

Eines der größeren Exemplare der

Herkules-Staude

Straßenfahrt

Bremspedale unbedingt verriegeln

Mallorca-Akne?

Mallorca-Akne tritt bei Verwendung

stark fetthaltiger, insbesondere öliger

Sonnenschutzmittel auf und ähnelt

der Akne. Betroffen sind hauptsächlich

Gesicht, Arme, Brust und Rücken.

Weitere Hinweise hält die Redaktion

unter ( (05 61) 93 59-2 43 bereit.

Die Einzelradbremse kann auf dem Acker eine große Hilfe sein. Bei der Straßenfahrt müssen die Bremspedale

verriegelt sein, sonst ist die Verkehrssicherheit nicht gegeben.

untersuchung später ergab – schoben

die somit ungebremsten Anhänger den

Schlepper vor sich her. Dieser kippte um

und wurde vom ersten Anhänger überrollt.

Die Schlepperkabine wurde erheblich

beschädigt und der Fahrer erlitt

schwere Beinverletzungen.

Fazit

Bei Straßenfahrten und allen Fahrten

mit insbesondere druckluftgebremsten

Anhängern müssen die Bremspedale

verriegelt sein.

Der Unternehmer muss eine Unterweisung

durchführen und den Fahrer auf

die Besonderheiten der verschiedenen

Schleppertypen hinweisen.

Sicher Leben 4/2007 3


Eigene Verantwortung wächst

Die landwirtschaftlichen Krankenkassen

und Berufsgenossenschaften

arbeiten eng und erfolgreich auf diesem

Feld zusammen. Sie bieten einen

Katalog gesundheitsfördernder Aktivitäten.

Besonders der Ernährung

kommt eine zentrale Rolle bei der

Entstehung bestimmter Erkrankungen

zu. Kosten durch ernährungsbedingte

Krankheiten gehen in die Milliarden.

Sie verursachen nahezu ein Drittel aller

Kosten im Gesundheitswesen. Darüber

hinaus können sich die bäuerlichen

Familienbetriebe kaum krankheitsbedingte

Fehlzeiten leisten, die durch

eine gesundheitsbewusste Ernährung

vermeidbar wären. Die Notwendigkeit

einer gesunden Ernährung wird immer

dringlicher, denn bereits jetzt sind

etwa 40 Prozent der deutschen Bevölkerung

übergewichtig. Eine Anleitung

zur Ernährungskorrektur ist deshalb

umso wichtiger.

Landfrauen aktiv

Die Landfrauen haben das Themenfeld

Ernährung stärker in das öffentliche

Bewusstsein gerückt. Fragen der

Ernährung werden über die Landfrauen

in die Schulen transportiert. Nach dem

Motto: „Lesen lernt man durch lesen

und essen durch essen“, wird die Theorie

einer gesunden und ausgewogenen

Ernährung auch praktisch vermittelt.

Dazu engagieren sich die Landfrauen

bundesweit in verschiedenen

Modellprojekten. Die beteiligten landwirtschaftlichen

Krankenkassen und

Unfallversicherungsträger stimmen ihr

Angebot ab. Bereits jetzt wird deutlich,

dass mit einer umfassenden Aufklärung

das Ernährungsverhalten aller Alters-

4 Sicher Leben 4/2007

Gesundheit

Mit den zunehmenden beruflichen und persönlichen Belastungen werden Prävention und Angebote

zur Gesundheitsförderung immer notwendiger. Neben der Bewegung spielt die gesunde Ernährung

eine wichtige Rolle. Oftmals haben die großen Volkskrankheiten wie Diabetes, Übergewicht und Herz-

Kreislauf-Probleme in falscher Ernährung ihre Ursachen.

Die Ernährung –

ein Schwerpunktthema der LandFrauen

Die Hauswirtschaft und die Ernährung

als Teil davon haben die LandFrauen

schon immer in besonderem Maße

beschäftigt. Dabei geht es nicht nur

um Kochen, Waschen und Putzen,

sondern das Management eines Haushaltes

von der Ernährung über den

nachhaltigen Einsatz von Ressourcen

bis zur Budgetplanung.

Deshalb fordern wir LandFrauen, dass

Hauswirtschaft ein eigenständiges

Schulfach werden muss. Dabei bekommen

sie prominente Unterstützung aus

Politik und Medien.

Die Folgekosten von Übergewicht bei

Kindern hat die gesamte Gesellschaft

zu tragen. Wurden früher gesunde

Ernährung, der Umgang mit Geld und

die Schonung der natürlichen Ressourcen

in der Familie vermittelt, kann dies

heute nicht mehr automatisch vorausgesetzt

werden. Es ist deshalb eine

zukunftsweisende gesellschaftspolitische

Forderung, dass das Management

eines Haushaltes in Kindergarten und

Schule gelehrt und eingeübt wird.

Wir LandFrauen stellen aber nicht nur

Forderungen, sondern sind vor allem

selber aktiv. Auf allen Ebenen des Verbandes

gibt es zahlreiche hauswirtschaftliche

Projekte, die Kinder und

Jugendliche praxisorientiert an die

Zubereitung von Mahlzeiten und andere

hauswirtschaftliche Kompetenzen heranführen.

2006 beispielsweise haben

219 LandFrauen in von der Landwirtschaftlichen

Rentenbank geförderten

Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin

Projekten hauswirtschaftliche Kenntnisse

in fast 1.500 Unterrichtsstunden

an mehr als 3.200 Kinder vermittelt.

Ab dem Schuljahr 2007 / 2008 wird mit

dem aid-Ernährungsführerschein, der

mit Unterstützung von LandFrauen in

den Grundschulen umgesetzt wird, ein

weiteres Projekt an den Start gehen.

Über die Kinder wird das Thema Ernährung

auch in die Familien getragen.

Für die LandFrauen ist es bei allen Angeboten

und Projekten zur Ernährung

wichtig zu vermitteln, dass gesunde

Ernährung Spaß macht und Genuss

bringt. Nicht zuletzt deshalb sind wir

LandFrauen im Schreiben von Kochbüchern

Weltmeisterinnen.

Brigitte Scherb


gruppen im Hinblick auf die Gesundheit

verbessert werden kann. Die Qualitätssicherung

der Kursangebote und der

Informationen ist sichergestellt. Kursanbieter

haben eine entsprechende Qualifikation

nachzuweisen.

Nachfrage wächst

Insgesamt nehmen bundesweit jährlich

über 1,2 Millionen Versicherte Kursangebote

der gesetzlichen Krankenkassen

in Anspruch. Dabei spielt das

Handlungsfeld Ernährung neben der

Bewegung die zweitwichtigste Rolle.

Informationen halten die landwirtschaftlichen

Krankenkassen, aber auch

die Kooperationspartner vor.

Werden nach wie vor die Angebote

überdurchschnittlich häufig von Frauen

in Anspruch genommen, so steigt

dennoch kontinuierlich der Anteil der

männlichen Kursbesucher. Versicherte

im Alter zwischen 40 und 60 Jahren

greifen eher die Möglichkeiten auf

als jüngere Landwirte. Sicherlich ist es

gerade im Bereich der Landwirtschaft

schwieriger als in gewerblichen Unternehmen,

Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

umzusetzen. Die tägliche

Arbeitsbelastung ist hoch, dennoch

zeigen die Angebote, die auf die

Bedürfnisse gerade der bäuerlichen

Familien zugeschnitten sind, dass die

„Zielgruppe“ erreicht wird. Dies zeigen

auch die durchgeführten Erfolgskontrollen

und die Nachfrage nach den

attraktiven Projekten.

Mit dem zunehmenden Wissen –

gerade im Bereich der Ernährung – ist

sichtbar eine veränderte verhaltensbezogene

Ausrichtung verbunden.

Mehr Informationen

www.aid.de/ernaehrung/

ernaehrungsfuehrerschein.php

www.5amtag.de/index1.php

www.talking-food.de

Seit dem 1. Mai 2007 besteht die

Möglichkeit, sich in der Alterssicherung

der Landwirte wegen Rentenversicherungspflicht

aufgrund des Bezugs

von Arbeitslosengeld II befreien zu lassen.

Weitere Voraussetzung ist, dass im

letzten Kalendermonat vor dem Bezug

von Arbeitslosengeld II bereits eine

Befreiung aus einem anderen Grund

bestand (z. B. wegen des Bezugs von

Entgelt oder Entgeltersatzleistungen)

oder weil der Betreffende vor dem

Bezug des Arbeitslosengeldes II noch

nicht in der Alterssicherung der Landwirte

versichert war. Die Befreiung

besteht solange, wie die Versicherungspflicht

in der Gesetzlichen Rentenversicherung

gegeben ist.

Liegen die Voraussetzungen für eine

Befreiung von der Versicherungspflicht

wegen des Bezuges von Arbeitslosengeld

II in der Alterssicherung der

Landwirte nicht vor, kann eine Befreiung

von der Versicherungspflicht in

der Deutschen Rentenversicherung

beantragt werden. Erfolgt eine solche

Befreiung, besteht die Möglichkeit,

einen Zuschuss zu den Beiträgen an

die Alterskasse von der Bundesagentur

für Arbeit zu erhalten.

Widerruf möglich

Neu ist auch die Möglichkeit, den

für eine Befreiung von der Versicherungspflicht

erforderlichen Antrag

ohne weitere Voraussetzungen oder

Angabe von Gründen für die Zukunft

zu widerrufen. Es ist allerdings absehbar,

dass der Gesetzgeber diese generelle

Widerrufsmöglichkeit in Kürze

auf die Fälle begrenzen wird, in denen

eine neue Befreiungsalternative erfüllt

wird.

Änderung melden

Alterssicherung

Neue Regelungen

Befreiung widerrufbar

Das RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz regelt auch für die Versicherten

der landwirtschaftlichen Alterskassen nicht nur die „Rente

mit 67“. Neben der Einführung eines neuen Befreiungstatbestandes

besteht jetzt die Möglichkeit, die Befreiung zu widerrufen.

Es ist unbedingt erforderlich, der

Alterskasse den Eintritt oder die Änderung

von Lebensumständen umgehend

mitzuteilen, die für Beginn oder

Ende der Versicherungspflicht wichtig

sein könnten. Für bereits befreite

Personen ist es in vielen Fällen ausreichend,

einen Nachweis für einen neu

eingetretenen Befreiungstatbestand

der Alterskasse umgehend zu übersenden.

Nur so kann umfassend über die

Auswirkungen informiert werden.

Damit auch künftig die Befreiung von

der Versicherungspflicht vom frühestmöglichen

Zeitpunkt an ausgesprochen

werden kann, muss ein Antrag

auch weiterhin innerhalb von drei

Monaten nach Vorliegen der Voraussetzungen

bei der Alterskasse gestellt

werden.

Die landwirtschaftliche Alterskasse

steht bei Fragen gern zur Verfügung.

Sicher Leben 4/2007 5


Zahlreiche Veranstaltungen vorgesehen

Praktiker machen mit

In den Jubiläumsjahren 2007 und 2008 starten die Landwirtschaftliche Sozialversicherung Hessen,

Rheinland-Pfalz und Saarland (LSV HRS) und die Gemeinnützige Haftpflicht-Versicherungsanstalt

Darmstadt (GHV DARMSTADT) zahlreiche Initiativen zu dem in allen Lebensphasen wichtigen Themenbereich

Sicherheit und Gesundheit“.

Im Rahmen dieser Veranstaltungen

stellt Wilhelm Kins (Hauptgeschäftsführer

der LSV Hessen, Rheinland-Pfalz

und Saarland) die Aktion „Sicherheit

und Gesundheit – Praktiker machen

mit“ vor.

Besonderer Wert wird dabei auf die aktive

Beteiligung der berufständischen

Vereinigungen und Verbände gelegt.

Das Motto „Praktiker machen mit!“

wird so umgesetzt, dass die geplanten

Initiativen den Bedürfnissen der Praxis

entsprechen und für die Zielgruppe

informativ sind. Für alle Interessierten

und Besucher sollen diese Veranstaltungen

mit Vorträgen und Informationsständen

Erkenntnisse für die weitere

Arbeit unter besonderer Berücksichtigung

von Sicherheit und Gesundheitsschutz

liefern.

Die LBG lädt ihre Versicherten daher zu

den Veranstaltungen sehr herzlich ein.

6 Sicher Leben 4/2007

Prävention

Je mehr Unternehmer der Land- und

Forstwirtschaft sowie deren Familien

und Arbeitnehmer sich an den Aktionen

beteiligen, umso größer ist der Erfolg:

Weniger Unfälle, mehr Gesundheit

und damit größerer Unternehmenserfolg

und finanzielle Absicherung.

Um einen weiterführenden Anstoß hierfür

zu geben, werden in einer neuen

Broschürenreihe Maßnahmen zur Verbesserung

der Sicherheit und der Gesundheit

praxisnah dargestellt. Diese

Hefte zu den Themen Fahrzeuge und

Maschinen, Rindviehhaltung, Schweinehaltung,

Haushalt und Kinder, Senioren,

Pferde, Weinbau, Forst und Jagd

liegen selbstverständlich bei den unten

aufgeführten Veranstaltungen aus und

sind auch im Internet unter

www.hrs.lsv.de

eingestellt.

Eveline Richter

Veranstaltungstermine

! Sicherheit und Gesundheitsschutz

im Steillagenweinbau inmitten

der Weinberge „Sonneck“

des Weingutes Albert Kallfelz in

Zell/Bullay am 25. und 26. August

(Samstag 14 bis 18 Uhr sowie Sonntag

11 bis 16 Uhr)

Rund um die neu errichtete Kelterstation

des ehemaligen Versuchsweingut

Sonneck werden die

neuesten Maschinen und Geräte

für den Steillagenweinbau vorgestellt

und auch in den umliegenden

Weinbergen vorgeführt; unter anderem

stellt Adolf Schmitt (Präsident

des Weinbauverbandes Mosel-

Saar-Ruwer) auch einen seilgezogenen

Steillagen-Vollernter vor.

! Rhein-Mosel-Tierschau auf dem

Hof Meerheck bei der Familie

Neumann in Neuwied (Heimbach-

Weis) am 16. September (ab 11 Uhr)

Auf der 4. Rhein-Mosel-Tierschau der

Züchtervereinigung Koblenz, des Rinderzuchtvereins

Westerwald, der Rinder

Union West e. G., das Fleischrind

Herdbuch Bonn und der Landwirtschaftskammer

Rheinland-Pfalz werden

die züchterischen Leistungen der

Rhein-Mosel-Region mit Schwerpunkt

der Holstein-Friesian (HF) sowie eine

Rassendemonstration von Fleischrindern

gezeigt.

! 10. Bundesschau Deutsches Reitpferd

im Hauptgestüt Altefeld

am 23. September

Das Hauptgestüt Altefeld befindet

sich in Herleshausen, auf einem

Hochplateau am Rande des Werratales.

Im Rahmen der ZfdP-Bundesschau

Deutsches Reitpferd berät die

Berufsgenossenschaft zu den Themen

„Unfallgeschehen bei der Pferdehaltung“

und gibt Tipps zur Sicherheit.


! Informationsveranstaltung der

LBG und der Bezirkslandfrauenvereine

Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen

in der „Alten Dreschhalle“ in

Liebenau-Lamerden am 29. September

(9.30 bis 15 Uhr)

Bei dieser Veranstaltung unter dem

Motto „Gesund und sicher mithelfen

im Betrieb“ halten Spezialisten Vorträge

zu den Themen „Unfallgeschehen

und Präventionsmaßnahmen“,

„Hautschutz – Die wichtigsten 2 m²“,

„Betriebs- und Haushaltshilfeleistungen“

und „Versicherungsbedarf

im landwirtschaftlichen Betrieb“. An

den Informationsständen wird beraten

und es werden Hautschutzmessungen,

Lungenfunktionstests und

vieles mehr durchgeführt. Der Facharzt

für Arbeitsmedizin, Martin Adelmann,

gibt Tipps und Anregungen

zur Erhaltung der Gesundheit.

! Landpartie des Saarländischen

Rundfunks mit Schwerpunkt „Sichere

Pferdehaltung“ auf dem Johanneshof

in Mettlach-Wehingen am

30. September

Die Veranstaltung der LBG und des

Bauernverbandes Saar steht unter

dem Motto „Sichere Pferdehaltung“.

Rund um das Thema „Pferde, Kutschen

und Reiten“ können sich die

Besucher umfassend informieren. Als

kleines Highlight erwartet sie die Modenschau

„Sicher von Kopf bis Fuß“

mit Persönlicher Schutzausrüstung

und modischer Reitbekleidung.

! Jahresversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft

Odenwald

unter dem Motto „Sicherheit und

Gesundheit – Praktiker machen mit!“

im Bürgerhaus Höchst/Odenwald am

4. Oktober, ab 20 Uhr

Sichere Waldarbeit und besonders

die sichere Windwurfaufarbeitung

stehen auf der Tagesordnung der

Jahresversammlung.

! Waldsicherheitstage sind am 5. Oktober

in Willingshausen-Merzhausen,

am 6. Oktober in Kusel und am

13. Oktober im Bereich Koblenz vorgesehen.

Hier erfolgt Beratung an den Informationsständen:

Themen sind beispielsweise

das Unfallgeschehen und

Präventionsmaßnahmen der Berufsgenossenschaft,

sichere Fälltechniken

wie Kastenschnitt, Rückewinde, Holz-

spalter, Helmfunk für Waldarbeiter,

Zecken, Hautschutz, Persönliche

Schutzausrüstung, Lärmmessung,

Fördermöglichkeiten im Privatwald,

Gesundheitsgefahren bei der Waldarbeit,

Wirbelsäulenentlastung und

Erste Hilfe.

! Informationsveranstaltung der

LBG und der LandFrauenverbände

Rheinhessen, Pfalz und Rheinland-Nassau

in der DEULA-Schule

Bad Kreuznach am 19. Oktober

(13 bis 18 Uhr)

Die Besucher erwartet eine Diskussionsrunde

zur Zukunft der landwirtschaftlichen

Sozialversicherung

mit Leo Blum (Vorstandsvorsitzender

der LSV Hessen, Rheinland-Pfalz

und Saarland und Vorstandsvorsitzender

der Bundesverbände der

landw. Sozialversicherung), Christa

Klaß MdEP (Vorsitzende des Land-

Frauenverbandes Rheinland-Nassau)

und Hannelore Steinhauer (Vorsitzende

des LandFrauenverbandes Pfalz).

Des weiteren halten Mitarbeiter der

Abteilung Prävention Vorträge zu

„Arbeitssicherheit und Gesundheit in

Haushalt, Familie und Betrieb“, „Kindersicherheit

im landwirtschaftlichen

Unternehmen und zur Prüfplakette

‚Kindersicherer Bauernhof‘“ und

„Versicherungsbedarf in Haushalt

und Betrieb“. Außerdem gibt es Informationsstände

zu folgenden Themen:

Sicherer Umgang mit Strom,

Verhütung von Unfällen im Haushalt,

Hautschutz, Persönliche Schutzausrüstungen,

Zecken und Richtiges Heben

und Tragen von Lasten.

! Informationsveranstaltung der

LBG und der Bezirks-Landseniorenverbände

Gießen, Alsfeld und

Wetterau in der Gallushalle Grünberg

am 24. Oktober (10 bis 15 Uhr)

Arbeitsunfälle bei den Senioren und

deren Schwerpunkte und Ursachen

sind das Hauptthema dieser Veranstaltung.

Dazu werden Anregungen

zur seniorengerechten Gestaltung

von Arbeitsabläufen gegeben. Tipps

und Anregungen zur Erhaltung der

Gesundheit gibt die Fachärztin für Arbeitsmedizin

Nilda Safari.

Weitere Veranstaltungen sind in Planung.

Sicher Leben wird in den

nächsten Ausgaben darauf hinweisen.

Sicher Leben 4/2007 7


Umweltschadensversicherung

Schutz für Landwirte vor neuen

gesetzlichen Verpflichtungen

Am 14. November 2007 tritt das „Gesetz über die Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden“

(USchadG), kurz „Umweltschadensgesetz“ genannt, in Kraft. Das Gesetz dient der nationalen Umsetzung

einer entsprechenden EU-Richtlinie und bezieht sich auf Schäden, die ab dem 30. April 2007

verursacht werden. Es trifft die Landwirtschaft in besonderem Maße.

Das Gesetz knüpft in vielfacher Weise

an das geltende Umweltrecht an, so

auch beim Begriff des Umweltschadens.

Besonders umweltrelevante Tätigkeiten

unterliegen in Anlehnung an

die bisherige Gesetzgebung der Gefährdungshaftung.

Diese Tätigkeiten

sind in der Anlage 1 des Gesetzes ausgewiesen

(siehe Kasten auf Seite 9).

Dabei ist es unerheblich, ob sie im Rahmen

einer wirtschaftlichen oder unternehmerischem

Tätigkeit

n privat oder öffentlich

n mit oder ohne Erwerbscharakter

ausgeübt werden. Für die

n sonstigen Schädigungen von Arten

und natürlichen Lebensräumen

(BNatSchG) und

n unmittelbaren Gefahren, die durch

andere berufliche Tätigkeiten ausgeübt

werden,

Sicher Leben 4/2007

gilt hingegen die Verschuldenshaftung,

das heißt, der Anspruchsteller

muss dem Schädiger Vorsatz oder Fahrlässigkeit

nachweisen.

Das Umweltschadensgesetz findet

unter anderem keine Anwendung auf

n außergewöhnliche, unabwendbare

und nicht beeinflussbare Naturereignisse,

n Tätigkeiten, deren Hauptzweck die

Verteidigung oder die internationale

Sicherheit ist,

n Tätigkeiten, deren alleiniger Zweck

der Schutz vor Naturkatastrophen ist.

Besteht die unmittelbare Gefahr eines

Umweltschadens, hat der Verantwortliche

unverzüglich die erforderlichen

Vermeidungsmaßnahmen zu ergreifen.

Ist ein Umweltschaden entstanden,

hat der Verursacher die nötigen

Schadenbegrenzungs- und Sanie-

rungsmaßnahmen vorzunehmen. Die

zuständige Behörde, z. B. das Landratsamt,

hat sicherzustellen, dass der

Verursacher diese Sanierungspflichten

erfüllt. Die Sanierung kann sich darauf

beziehen,

n den ursprünglichen Zustand wieder

herzustellen (primäre Sanierung),

Schadenbeispiele

zum Umweltschadensgesetz

Gefährdungshaftung

Ein Landwirt verwendet ein Pflanzenschutzmittel.

Dadurch wird eine

Feldhamster-Population vernichtet.

Der Landwirt haftet aus Gefährdung,

also verschuldensunabhängig.

Ihn treffen die Kosten für die

Bewertung und Sanierung des Umweltschadens

und etwaige Verwaltungs-

und Verfahrenskosten. Gegebenenfalls

ist auch der Hersteller

des Pflanzenschutzmittels heranzuziehen.

Verschuldenshaftung

An einem Ufer nistet eine geschützte

Vogelart. Ein Landwirt bewirtschaftet

die angrenzenden Flächen und

stört dabei nachweislich das Brutgeschäft.

Bei einer Bestandszählung

wird festgestellt, dass im Vergleich

zum Vorjahr weniger Altvögel und

keine Jungvögel vorhanden sind.

Ein Anspruch lässt sich nur durchsetzen,

wenn dem Landwirt nachgewiesen

wird, dass er diese Folge

fahrlässig in Kauf genommen hat

oder die Vögel vorsätzlich ausrotten

wollte.


Berufliche Tätigkeiten mit

Gefährdungshaftung im

Sinne des Umweltschadensgesetzes

(USchadG)

(Auszug – in Klammern stehen die Rechtsquellen,

auf die das USchadG Bezug

nimmt)

n Betrieb von genehmigungspflichtigen

Anlagen (RL 96/61/EG),

n Abfallbewirtschaftungsmaßnahmen

(KrW-/AbfG, BImSchG),

n Erlaubnispflichtiges Einbringen,

Einleiten oder sonstiges Eintragen

von Schadstoffen in Oberflächengewässer

bzw. in das

Grundwasser (WHG),

n Erlaubnis- bzw. bewilligungspflichtige

Entnahme von Wasser

(WHG),

n Aufstauungen von oberirdischen

Gewässern (WHG),

n Herstellung, Verwendung, Lagerung,

Verarbeitung, Abfüllen,

Freisetzung in die Umwelt und

innerbetriebliche Förderung von

� gefährlichen Stoffen und Zubereitungen

(ChemG),

� Pflanzenschutzmitteln

(PflSchG),

� Biozid-Produkten (ChemG),

n Beförderung gefährlicher oder

umweltschädlicher Güter

(GGVSE, AnlBV),

n jede absichtliche Freisetzung genetisch

veränderter Organismen

inklusive Transporte und Inverkehrbringen

(GenTG).

n eine gleichwertige Alternative herbeizuführen

(ergänzende Sanierung)

und

n Übergangslösungen zu gestalten

(Ausgleichssanierung), zum Beispiel

anderweitig Erholungsraum bereit

zu stellen, bis ein verseuchter Badesee

saniert ist.

Den Ländern obliegt es, die Kosten der

Sanierungen und auch die Entlastungsmöglichkeiten

für den Verursacher zu

regeln (Länderhoheit). So können sie

zum Beispiel festsetzen, inwieweit sich

der Landwirt entlasten kann, wenn er

ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel

einsetzt, dabei die gute fachliche Praxis

einhält und dennoch ein Umweltschaden

eintritt.

Die Durchsetzung einer Sanierung erfolgt

von Amts wegen oder wenn dies

von einem Betroffenen oder einem

Umweltverband beantragt wird und

der Antrag glaubhaft begründet ist.

Die Haftung des Verantwortlichen ist

unbegrenzt. Sie umfasst Personen-,

Sach- und Vermögensschäden, naturgemäß

werden Sachschäden vorliegen.

Die Schadenhöhe ergibt sich im

Einzelfall und wird sicherlich auch dadurch

beeinflusst, wie das neue Gesetz

gelebt wird.

Die bisherigen Deckungskonzepte der

Versicherer zielen grundsätzlich auf

privatrechtliche Haftpflichtansprüche

ab. Die Haftung nach dem Umweltschadensgesetz

ist hingegen öffentlich-rechtlicher

Natur. Die deutsche

Versicherungswirtschaft hat deshalb

ein neues Deckungskonzept entwickelt,

das sich auf die öffentlich-rechtlichen

Ansprüche des Umweltschadensgesetzes

bezieht. Es ergänzt die

bestehenden Betriebs- und Umwelt-

Haftpflichtversicherungen. Auch die

Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung

wird von der neuen Rechtslage berührt.

Obwohl die Umweltschadensversicherung

eigenständig ist, ist es zweckmäßig,

sie bei dem Versicherungsunternehmen

abzuschließen, bei dem

die Betriebs- und Umwelt-Haftpflichtversicherung

besteht. Man hat dann

einen einheitlichen Ansprechpartner

im Schadenfall und ein abgestimmtes

Konzept ohne Abgrenzungs- bzw.

Überschneidungsprobleme, was hilfreich

ist, wenn gleichzeitig privat- und

öffentlich-rechtliche Ansprüche eintreten

oder die Rechtsnatur strittig ist.

Die Versicherungsleistung umfasst üblicherweise

die Prüfung der gesetzlichen

Pflichten, die Abwehr unberechtigter

Ansprüche und die Freistellung

des Versicherungsnehmers von

berechtigten Verpflichtungen.

Die GHV DARMSTADT wird die Umweltschadensversicherungselbstverständlich

anbieten. Das Produkt wird

derzeit vorbereitet und demnächst

ausführlich vorgestellt. Da wir schon

seit langem – und übrigens als einziger

Anbieter – öffentlich-rechtliche

Ansprüche mit einer Versicherungssumme

von 18.000 Euro einschließen,

haben die Versicherungsnehmer des

landwirtschaftlichen Vollschutz-Deckungskonzeptes

insoweit schon eine

Grunddeckung.

Für weitere Informationen steht die

Fachabteilung unter

( (0 61 51) 7 02-17 20

zur Verfügung.

Volker Lauenstein

Alterskasse

Die Alterskasse

gratuliert zum

100. Geburtstag

Die landwirtschaftliche Alterskasse

gratulierte am 13. Juli 2007 Elise

Unger aus Fürth zu ihrem 100. Geburtstag.

Sie arbeitete schon seit

ihrer Jugend auf dem elterlichen Betrieb

mit, den sie dann von 1959 bis

1968 führte. Seit 1974 bezieht sie

von der LAK das Altersgeld.

Am 15. Juli 2007 vollendete Ottilie

Eberhardt aus Eschwege ihr 100.

Lebensjahr. Die heute im Altenheim

Lebende bewirtschaftete gemeinsam

mit ihrem Ehemann bis zur

Übergabe an den Sohn 1965 den

landwirtschaftlichen Betrieb. Seit

1991 bezieht sie Witwenrente.

In Hebscheid feierte am 29. Juli

2007 Arnold Rauen seinen 100. Geburtstag.

Von 1957 bis zur Betriebsaufgabe

1971 bewirtschaftete er

einen landwirtschaftlichen Betrieb.

1971 wurde ihm vorzeitiges Altersgeld

bewilligt und seit 1972 bezieht

er die Altersrente von der LAK.

Am 30. Juli 2007 wurde Elisabeth

Ziesecke aus Neustadt 100. Sie

hat von 1968 bis 1972 in einen kleinen

Weinbaubetrieb bewirtschaftet.

Seit der Verpachtung der Weinberge

1973 bezieht sie eine Rente

wegen Erwerbsminderung.

Sicher Leben schließt sich den Glückwünschen

an.

Sicher Leben 4/2007


HESSEN

Regierungsbezirk Darmstadt

Forstamt Termine

Michelstadt (Läuterung) 03./04.09.07

Michelstadt (Holzernte) 06./07.09.07

Michelstadt (Holzernte) 10./11.09.07

Michelstadt (Holzernte) 13./14.09.07

Michelstadt (Holzernte) 17./18.09.07

Michelstadt (Holzrücken) 19.09.07

Michelstadt (Holzernte) 20./21.09.07

Michelstadt (Holzernte) 24./25.09.07

Michelstadt (Holzrücken) 26.09.07

Michelstadt (Holzernte) 27./28.09.07

Michelstadt (Holzernte) 01./02.10.07

Michelstadt (Holzernte) 04./05.10.07

Michelstadt (Holzernte) 08./09.10.07

Michelstadt (Holzrücken) 10.10.07

Michelstadt (Holzernte) 11./12.10.07

Schlüchtern (Holzernte) 18./19.10.07

Schlüchtern (Holzernte) 22./23.10.07

Schlüchtern (Holzernte) 25./26.10.07

Schlüchtern (Holzernte) 29./30.10.07

Schlüchtern (Holzernte) 01./02.11.07

Schlüchtern (Holzernte) 05./06.11.07

Langen (Holzernte) 08./09.11.07

Langen (Holzernte) 12./13.11.07

Darmstadt (Läuterung) 19./20.11.07

Darmstadt (Holzernte) 22./23.11.07

Darmstadt (Holzernte) 26./27.11.07

Beerfelden (Holzernte) 29./30.11.07

Beerfelden (Holzernte) 03./04.12.07

Beerfelden (Holzernte) 06./07.12.07

Beerfelden (Holzernte) 10./11.12.07

Beerfelden (Holzernte) 13./14.12.07

Beerfelden (Holzernte) 17./18.12.07

Lampertheim (Holzernte) 07./08.01.08

Lampertheim (Holzernte) 10./11.01.08

Lampertheim (Holzernte) 14./15.01.08

Lampertheim (Holzrücken) 16.01.08

Lampertheim (Holzernte) 17./18.01.08

Lampertheim (Holzernte) 21./22.01.08

Lampertheim (Holzrücken) 23.01.08

Lampertheim (Holzernte) 24./25.01.08

Lampertheim (Holzernte) 28./29.01.08

Lampertheim (Holzernte) 31.01/01.02.08

Michelstadt (Holzernte) 07./08.02.08

Michelstadt (Holzernte) 11./12.02.08

Dieburg (Holzernte) 18./19.02.08

10 Sicher Leben 4/2007

Termine

Lehrgänge vor Ort

Mobile Waldbauernschulen

Im Winterhalbjahr 2007/2008 finden

wieder Lehrgänge der Mobilen Waldbauernschulen

(MWS) für Versicherte

aus dem Bereich Kleinprivatwald

statt. Die Kurse werden für die Mit-

glieder der Land- und forstwirtschaftlichen

Berufsgenossenschaft mit Privatwald

kostenlos durchgeführt. Hier

werden die Funktionsweise bzw. Wartung

und Pflege der Motorsäge und

Dieburg (Holzernte) 21./22.02.08

Dieburg (Holzernte) 25./26.02.08

Schlüchtern (Holzernte) 28./29.02.08

Schlüchtern (Holzernte) 03./04.03.08

Schlüchtern (Holzernte) 06./07.03.08

Schlüchtern (Holzernte) 10./11.03.08

Schlüchtern (Holzrücken) 12.03.08

Schlüchtern (Holzernte) 13./14.03.08

Schlüchtern (Läuterung) 17./18.03.08

Königstein (Holzernte) 31.03/01.04.08

Königstein (Läuterung) 03./04.04.08

Beerfelden (Holzernte) 07./08.04.08

Beerfelden (Holzernte) 10./11.04.08

Beerfelden (Holzernte) 14./15.04.08

Beerfelden (Holzrücken) 16.04.08

Beerfelden (Holzernte) 17./18.04.08

Beerfelden (Holzernte) 21./22.04.08

Michelstadt (Holzernte) 24./25.04.08

Michelstadt (Holzernte) 28./29.04.08

Michelstadt (Holzernte) 05./06.05.08

Michelstadt (Holzernte) 08./09.05.08

Michelstadt (Holzernte) 14./15.05.08

Anmeldungen nehmen die jeweiligen Forstämter

entgegen. Terminanfragen für den

Regierungsbezirk Darmstadt können auch

direkt an das Forstamt Michelstadt unter

( (0 60 61) 94 47 18 (Frau Hofferbert) gerichtet

werden.

Die Schulungsinhalte der mit „Holzernte“ gekennzeichneten

Lehrgänge richten sich nach

dem örtlichen Bedarf. Deshalb ist es wichtig

bei der Anmeldung darauf hinzuweisen,

ob es sich um die erste oder eine erneute

Lehrgangsteilnahme handelt. Auch die im eigenen

Wald anstehenden Arbeiten können

eventuell im Lehrgangsprogramm berücksichtigt

werden.

Regierungsbezirk Kassel

Forstamt Termine

Vöhl 27.08. - 30.08.07

Melsungen 03.09. - 13. 09.07

Rotenburg 17.09. - 27. 09.07

Jesberg 01.10. - 11. 10.07

Biedenkopf 22.10. - 13. 12.07

Anmeldung beim jeweiligen Forstamt.

der Umgang mit ihr geübt. Sichere Arbeitstechniken

beim Fällen und Entasten

sind ebenso Schulungsinhalt.

Regierungsbezirk Gießen

Die Einsatzleitung der Mobilen Waldbauernschule

hat mitgeteilt, dass alle angebotenen

Termine bereits ausgebucht sind. Bei Schulungsbedarf

bitte beim örtlichen Forstamt

nachfragen.

RHEINLAND-PFALZ

Ab Oktober startet die Mobile Waldbauernschule

Rheinland-Pfalz. Das dezentrale Schulungsangebot

für Privatwaldbesitzer nach

neuem Konzept wird in Zusammenarbeit mit

der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz

zur Verfügung gestellt. Interessenten wenden

sich für Terminabsprachen bitte an die

zuständigen Waldbauvereine oder Forstbetriebsgemeinschaften.

SAARLAND

Die Schulungen sind zweitägig und dauern

jeweils von 8.30 bis 17.00 Uhr. Anmeldungen

nimmt der TAD unter ( (06 81) 66 50 44 45

(Frau Babst) entgegen.

Schulungsorte

Grund-/Aufbaulehrgang

Termine

Perl-Nennig GL 01./02.10.07

GL 05./06.10.07

AL 09./10.10.07

GL 12./13.10.07

Losheim GL 16./17.10.07

GL 19./20.10.07

GL 23./24.10.07

AL 26./27.10.07

AL 30./31.10.07

St. Wendel GL 02./03.11.07

AL 06./07.11.07

GL 09./10.11.07

GL 13./14.11.07

AL 16./17.11.07

St. Ingbert

GL 20./21.11.07

o. Blieskastel

AL 23./24.11.07

GL 27./28.11.07

Saarwellingen- AL 30.11./01.12.07

Schwarzenholz GL 04./05.12.07

GL 07./08.12.07

AL 11./12.12.07


Termine

Sprechtage der LSV Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

Ort/Kreis Datum (2007) Zeit

Bad Hersfeld 24. Oktober 9.00 - 12.00 Uhr

Eschwege 23. Oktober 9.00 - 12.00 Uhr

Frankenberg 6. September 9.00 - 12.00 Uhr

Korbach 2. Oktober 9.00 - 12.00 Uhr

Ziegenhain 11. September

30. Oktober

9.00 - 12.00 Uhr

Fulda 25. September 9.00 - 12.00 Uhr

Wächtersbach 12. September

31. Oktober

9.00 - 12.00 Uhr

Wiesbaden 4. Oktober 9.00 - 12.00 Uhr

Hofgeismar 19. September 9.00 - 12.00 Uhr

Kriftel 27. September 9.00 - 12.00 Uhr

Limburg 26. September 9.00 - 12.00 Uhr

Marburg 5. September 9.00 - 12.00 Uhr

Eltville 13. September 9.00 - 12.00 Uhr

Friedberg 17. September 9.00 - 12.00 Uhr

Giessen 18. September 9.00 - 12.00 Uhr

Lauterbach 4. September 9.00 - 12.00 Uhr

Alsfeld 1. Oktober 9.00 - 12.00 Uhr

Nidda 23. Oktober 9.00 - 12.00 Uhr

Heppenheim 20. September 9.00 - 12.00 Uhr

Reichelsheim 19. September 9.00 - 12.00 Uhr

St. Wendel

Saarlouis

13. September

19. September

9.00 - 12.00 Uhr

10. Oktober

und

Merzig

Anmeldungen zu den Sprechtagen

14. September

19. Oktober

13.00 - 16.00 Uhr

für Darmstadt ( (0 61 51) 7 02-11 52 oder -12 79 für Kassel ( (05 61) 10 06-22 29 oder -23 84

für Merzig ( (06 81) 6 65 00-44 20 für St. Wendel ( (06 81) 6 65 00-44 32

für Saarlouis ( (06 81) 6 65 00-44 30

Weiterbildung von Berufsschülern mit der MWS der LufBG

Berufsschullehrer Jens Meier (links im Bild) vom Berufsbildungszentrum II, Abteilung

Agrarwirtschaft in Saarbrücken, und insgesamt 24 Berufsschülerinnen und -schüler

mit Schwerpunkt Forstwirtschaft nahmen an den Lehrgängen der Mobilen Waldbauernschule

im Saarland teil. Der Grundlehrgang wurde von allen Beteiligten sehr begrüßt.

Besonderer Dank gilt dem Berufsschullehrer Jens Meier für seine Initiative.

Betriebs- und Haushaltshilfe

in Rheinland-Pfalz

Antragsbearbeitung

in den Dienststellen

Speyer und Trier

Der Strukturwandel in der

Landwirtschaft schreitet weiterhin

fort. Diese Entwicklung

spiegelt sich auch bei den

Landwirtschaftlichen Sozialversicherungsträgern

Hessen, Rheinland-Pfalz

und Saarland wieder.

Aufgaben sind zu bündeln,

Geschäftsbereiche arbeitsökonomischer

zu gestalten und die

Verwaltungsstrukturen insgesamt

zu verschlanken.

Ein weiterer Schritt auf diesem

Wege besteht darin, im Zusammenhang

mit personellen Veränderungen

die Bearbeitung von Betriebs-

und Haushaltshilfeleistungen

in Rheinland-Pfalz auf zwei Dienststellen

zu konzentrieren. So ergeben

sich – nach Landkreisen – neuen Zuständigkeiten:

Bearbeitung in Speyer

zuständig: Herr Renner

( (0 62 32) 9 11-33 17

Kreis Birkenfeld

Kreis Bad Kreuznach

Rhein-Hunsrück-Kreis

Rhein-Lahn-Kreis

Westerwaldkreis

Kreis Altenkirchen

Kreis Neuwied

Bearbeitung in Trier

zuständig: Frau Geller

( (06 51) 1 47 63-51 16

Stadt Koblenz

Kreis Mayen-Koblenz

Kreis Cochem-Zell

Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die Neuorganisation wird ab dem

16. Juli 2007 wirksam und die Einsatzstelle

in Koblenz ab diesem Zeitpunkt

geschlossen.

Bei Fragen zum Einsatz von Ersatzkräften

stehen danach für alle

Versicherten in Rheinland-Pfalz die

Ansprechpartner der Betriebs- und

Haushaltshilfe-Teams in Speyer und

Trier gern zur Verfügung.

Sicher Leben 4/2007 11


Die selbst gesetzten Ziele lauten, dass

ab September 2007 nur der Betrieb mit

„Kinderbauernhof“ werben darf, der

mit der Plakette der Berufsgenossenschaft

ausgezeichnet wurde.

Familie Beuler aus Grebenhain-Metzlos

im Vogelsbergkreis wurde am

31. Mai 2007 von Hauptgeschäftsführer

Wilhelm Kins ausgezeichnet. Lobenswert

bei diesem Betrieb sind ein sehr attraktiver

Spielbereich, helle freundliche

Wohnungen, kindgerecht eingerichtet.

Familie Eydt aus Niederaula-Nieder-Jossa

erhielt am 6. Juni 2007 die begehrte Plakette

aus den Händen von Kurtfried Seguin

(Bereichsleiter Kassel in der Abteilung

Prävention).

Familie Eydt bietet Ferien auf dem Bauernhof

für alleinreisende Kinder ab sieben

Jahren an und hat sich in diesem

Segment unter der Bezeichnung

„Spatzennest“ ihre Nische erobert.

Das Bauernhoffest des Urlaubsringes

Odenwald e. V. Anfang Juni bei der Familie

Dingeldey in Reichelsheim / Klein-

Gumpen bildete einen passenden Rahmen

für die Verleihung der Plakette. An

diesem Tag wurde jedoch auch deutlich,

dass neben Spiel und Spaß zu einem erfolgreichen

Ferienhof auch die größtmögliche

Sicherheit für die kleinen Feriengäste

dazugehört. „Familie Dingeldey

hat für die Sicherheit der Feriengäste auf

12 Sicher Leben 4/2007

Prävention

Aktionen zur Kindersicherheit in Hessen

Erste „Kinderbauernhöfe“ ausgezeichnet

Unter der Bezeichnung Kinderbauernhöfe werben auf der Internetseite www.landurlaub-hessen.de

Betriebe, die sich besonders um Familien mit Kindern bemühen, die attraktive Freizeitgestaltung für

Kinder anbieten und die besonders auf die Sicherheit der Kinder Wert legen.

Das Ehepaar Krämer nach der Plakettenübergabe

ihrem Hof viel getan“, lobte Michael Engels,

stellvertretender Geschäftsführer

der Berufsgenossenschaft.

Mit dem Talhof in Mossautal-Hüttenthal

im Odenwald hat ein weiterer „Kinderbauernhof“

die Plakette „Ausgezeich-

neter Bauernhof“ erhalten. Monika und

Lutz Krämer hatten zuvor durch technische

und organisatorische Maßnahmen

die Sicherheit für Kinder auf ihrem

Hof beträchtlich verbessert.

M. Heiland, K. Kappes, M. Nesselrath

Wilhelm Kins, Hauptgeschäftsführer der LufBG Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, überreicht

die Plakette an Gisela und Ewald Beuler (in der Bildmitte) – weiterhin auf dem Foto

von links: Kurtfried Seguin, Bereichsleiter Kassel, Michael Engels, stellvertretender Geschäftsfüher

der BG, Volker Mayer, Ernst Kochendörfer, Dietrich Kübler, Karl-Otto Gabel-Müller

und Heinrich Orth (Mitglieder des Ausschusses für Sicherheit und Gesundheitsschutz); rechts

Dr. Helmut Otto, Leiter der Abteilung Sicherheit und Gesundheitsschutz

Kurtfried Seguin und Elke Eydt während

der Plakettenübergabe

Michael Engels bei der Verleihung der Plakette

an Ralf und Sabine Dingeldey, sowie

Martin Heiland, zuständiger Mitarbeiter

der Berufsgenossenschaft


Fotos: Archiv, pixelio.de, tag-der-zahngesundheit.de

Das Motto des diesjährigen Tages

der Zahngesundheit am 25. September

„Gesund beginnt im Mund

– auch unsere Zähne leben länger“

weist darauf hin, dass mit einer

zunehmenden Lebenserwartung

der Bevölkerung auch

die Zähne länger ihren

Dienst tun müssen.

An den vier Hauptthemen

n Milchzähne,

n Karies,

n Parodontitis,

Unter die Lupe genommen

Gesund beginnt im Mund

Warnung vor Henna-Tattoos

Allergologen sind besorgt:

Immer öfter kommen Patienten in

die Praxis, weil sie auf ein Henna-

Tattoo, auf Haarfarben oder Textilien

allergisch reagieren.

Auslöser ist oft

ein so genanntes „Body

painting“, das sie aus

dem Urlaub mitgebracht

haben. Die filigranen

Henna-Tattoos sind

begehrte Mitbringsel

aus südlichen Ländern,

wo „Künstler“ sie auf

Straßen und an Stränden

günstig anbieten. Damit

die Hennafarbe dunkler

und intensiver wirkt,

n Risiken (Medikamente, Rauchen,

Ernährung)

wird folgenden Fragen nachgegangen:

Welche Lebensdauer hat/hätte

ein (Milch-)Zahn und warum

fällt er vorher aus? Was muss

man wissen, um Schäden

vorzubeugen und vorzeitigen

Zahnverlust zu verhindern?

Mit einer verstärkten Aufklärung

rücken die Krankenkassen

dieses Thema

in den Brennpunkt.

Auch Berufsanfänger haben Rentenanspruch

Junge Leute, die ins Berufsleben

starten, haben vom ersten Tag

an einen Rentenanspruch in der

gesetzlichen Rentenversicherung.

Bei Erwerbsminderung durch einen

Arbeitsunfall sind sie zusätzlich zur

gesetzlichen Unfallversicherung

durch eine Rente seitens

der Deutschen Rentenversicherung

abgesichert, im

Todesfall auch ihre Hinterbliebenen.

Es muss allerdings

eine Pflichtversicherung in der

Rentenversicherung bestehen.

Dieser besondere Schutz, den

nur die gesetzliche Rentenversicherung

ohne zusätzliche

Kosten bietet, gilt auch bei

Unfällen auf dem Weg zwischen

Wohnung und Arbeitsplatz.

wird ihr para-Phenylendiamin (PPD)

zugesetzt. Die Substanz hat ein stark

sensibilisierendes Potential, so dass es

bei erneutem Kontakt mit PPD zu Allergien

kommen kann. In

Europa darf para-Phenylendiamin

kosmetischen

Mitteln zur Färbung der

Haut deshalb nicht zugesetzt

werden. Im Kosmetikbereich

ist die Verwendung

auf Haarfarben

beschränkt. Ein Laie sieht

der Farbe nicht an, ob sie

das sensibilisierende PPD

enthält. Also: Vorsorglich

auf Henna-Tattoos verzichten.

Nähere Informationen enthält die Broschüre

„Berufsstarter und ihre Sozialversicherung“,

die kostenlos bei der

Deutschen Rentenversicherung unter

www.deutsche-rentenversicherung.de

herunterzuladen ist.

Sicherer Grillspaß

80 bis 100 Millionen Grillfeuer

werden in Deutschland zwischen

Frühjahr und Herbst angefacht.

Für drei- bis viertausend Menschen

endet dieses Vergnügen jedes Jahr

mit schlimmen Verbrennungen. Tipps

für sicheren Grillspaß gibt der Verband

Deutscher Sicherheitsingenieure.

Er empfiehlt, beim Kauf von Grillgerät,

Holzkohle und Anzündhilfe auf

das GS-Zeichen zu achten und den

Grill nur auf festem Untergrund –

nicht in der Nähe brennbarer

Materialien – aufzustellen.

Außerdem warnt der

Verband davor, brennbare

Flüssigkeiten zum

Anzünden zu verwenden,

da durch Verdunstung

ein hochexplosives

Dampf-Luft-Gemisch

entstehen kann.

Um Verbrennungen zu

vermeiden, sollten Oberkörper und

Hände mit Grillschürze und Handschuhen

vor Fettspritzern geschützt werden.

Und für alle Fälle sollte ein Eimer

mit Sand zum Löschen von brennendem

Fett bereitgestellt werden.

Nach dem Grillen: Kohle nicht unbeaufsichtigt

ausglühen lassen.

Impfen schützt

Impfungen gehören zu den

wirksamsten und wichtigsten

präventiven Maßnahmen

auf dem Gebiet der Medizin.

Moderne Impfstoffe sind gut verträglich;

unerwünschte Arzneimittelwirkungen

werden nur in ganz seltenen

Fällen beobachtet.

Bei Erreichen hoher Durchimpfungsgrade

ist es möglich, einzelne Krankheitserreger

– Masern und Kinderlähmung

– regional und weltweit

zurückzudrängen oder auszurotten.

In Deutschland besteht keine Impfpflicht.

Impfungen von besonderer

Bedeutung für die Gesundheit der

Bevölkerung sollen von den obersten

Gesundheitsbehörden der Länder

auf der Grundlage der STIKO

(Ständige Impfkommission)-Empfehlungen

empfohlen werden.

Die aktuelle Impfinformation steht

unter www.lsv.de/aktuelles.

Sicher Leben 4/2007 13


Auf technischen Produkten findet der

Verbraucher heute verschiedenste

Kennzeichnungen. Erst mit der Aussage

dieser Zeichen erklärt sich die

Notwendigkeit eines eigens für den

grünen Beruf ausgerichteten Prüfzeichens.

CE-Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung wird von europäischen

Richtlinien vorgeschrieben.

Nur wenn diese das CE-Zeichen für ein

Produkt fordern, ist es zulässig, aber

auch zwingend erforderlich, das Zeichen

anzubringen. So dürfen z. B. Leitern

oder Kraftfahrzeuge nicht mit der

CE-Kennzeichnung versehen werden.

Die CE-Kennzeichnung besagt, dass

das Produkt die Anforderungen aller

dafür gültigen EG-Richtlinien erfüllt.

Die CE-Kennzeichnung ist in erster

Linie kein Verbraucherkennzeichen. Sie

dient eher als „EU-Reisepass“ für dieses

Produkt. Es darf mit CE-Zeichen in

jedem Mitgliedstaat innerhalb der EU

in Verkehr gebracht werden. Das CE-

Zeichen wird normalerweise vom Hersteller

selbst angebracht. Zusammen

mit einer so genannten EG-Konformitätserklärung

bescheinigt er dadurch,

dass er bei der Herstellung des Produktes

die grundlegenden Sicherheits-

und Gesundheitsanforderungen der

einschlägigen EG-Richtlinien eingehalten

hat. Für die meisten Maschinen

wie Rasenmäher und Holzspalter ist

eine solche Herstellererklärung ausreichend.

Je nach Gefahrenpotential eines Gerätes

gibt es Abweichungen von dem

oben genannten Verfahren der Herstellererklärung.

So ist für einige Produkte,

die als gefährlich eingeschätzt

werden, die Prüfung eines „Musterprodukts“

(EG-Baumusterprüfung)

durch eine unabhängige notifizierte

Stelle vorgeschrieben. Der Hersteller

verpflichtet sich, dass alle weiteren

Produkte genau diesem Musterprodukt

entsprechen. Dies trifft bei Kreissägen

und Motorsägen zu.

14 Sicher Leben 4/2007

Prävention

Neues Prüfzeichen der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften

Sicherheit beim Technikkauf

GS-Zeichen, CE-Kennzeichnung, Umweltzeichen, Gebrauchswertzeichen,

Gütezeichen – und jetzt noch ein BLB-Zeichen? Wird für

technische Arbeitsmittel in der Land- und Forstwirtschaft ein

eigenes BLB-Zeichen gebraucht?

Bei persönlicher Schutzausrüstung

(PSA) ist eine

Baumusterprüfung grundsätzlich

verpflichtend, es

sei denn, es handelt sich

um PSA, die vor geringen

Gefährdungen schützt. Für

einen Gartenhandschuh zum

Beispiel reicht eine Herstellererklärung.Schnittschutzhosen

dagegen sind prüfpflichtig.

Auch Chemikalienschutzhandschuhe

sind prüf- und ihre Herstellung

überwachungspflichtig, weil

sie vor lebensbedrohlichen Gefahren

schützen.

Die Verfahren, die zur CE-Kennzeichnung

führen, sind also sehr unterschiedlich

und abhängig vom jeweiligen

Produkt. Für den Verbraucher

ist das nicht nachvollziehbar. Selbst

unter den Herstellern ist die Bedeutung

der CE-Kennzeichnung deshalb

nicht immer bekannt.

GS-Zeichen

Lässt ein Hersteller freiwillig ein Produkt

von einer unabhängigen zugelassenen

Stelle prüfen und überwacht

diese Stelle regelmäßig die Herstellung

des Produkts, darf dieses nach dem

Geräte- und Produktsicherheitsgesetz

(GPSG) mit dem GS-Zeichen gekennzeichnet

werden.

Das GS-Zeichen darf nur auf verwendungsfertigen

Verbraucherprodukten

und technischen Arbeitsmitteln angebracht

werden. Die Kennzeichnung ist

auch für Produkte zulässig, die nicht

mit einem CE-Zeichen versehen sein

dürfen bzw. müssen, z. B. Leitern. Das

GS-Zeichen schließt also zum Teil die

Lücke, wenn es um Prüfung von Produkten

geht.

Negativ in die Schlagzeilen ist das GS-

Zeichen gekommen, weil die missbräuchliche

Verwendung nicht selten

ist.

Bollerwagen, die in sich zusammenfallen

wie ein Kartenhaus, Toaster,

die anfangen zu brennen, Motorsä-

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BLB-Prüfzeichen

gen, die einfach weiterlaufen, weil der

Gashebel klemmt – all diese Gegenstände

bergen erhebliche Sicherheitsrisiken

und tragen dennoch das GS-Zeichen

für Geprüfte Sicherheit.

Was ursprünglich als nationales Zeichen

für technische Arbeitsmittel entwickelt

und etabliert wurde, ist heute

auch international bekannt und wird

international auch an Verbrauchsprodukte

vergeben.

BLB-Zeichen

Das BLB-Zeichen soll den Land- und

Forstwirten sowie Gärtnern die Unsicherheit

beim Kauf von Produkten nehmen.

Es wird zukünftig im Fachhandel

häufiger anzutreffen sein. Vergeben

wird es von der Prüfstelle beim

Bundesverband der landwirtschaftlichen

Berufsgenossenschaften für technische

Arbeitsmittel, die typischerweise

in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Das BLB-Zeichen soll exklusiv an

Hersteller von Produkten in der grünen

Sparte vergeben und die geprüften

Produkte damit ausgezeichnet werden.

Grundlage für diese Prüfungen sind die

relevanten Bestimmungen für Sicherheit

und Gesundheitsschutz sowie die

Erfahrungen der landwirtschaftlichen

Berufsgenossenschaften.

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KATER MORITZ & CO.

Tue auch deiner Haut Gutes – als dein größtes Organ braucht sie

besondere Pflege. Bei einem Erwachsenen nimmt sie eine Fläche

von ungefähr 2 Quadratmetern ein. Über die Haut können wir

die Außenwelt spüren. Und das Aussehen deiner Haut kann eine

Menge darüber verraten, wie es dir geht. Das hilft dir und ihr:

° Bewege dich möglichst viel an der frischen Luft

° Lasse deine Haut einmal im Jahr vom Hautarzt

kontrollieren (besonders, wenn du viele Muttermale hast)

° Pflege deine Haut

° Schütze deine Haut vor zu vielen Sonnenstrahlen

(Sonnencreme und lange Kleidung)

° Ernähre dich abwechslungsreich und trinke ausreichend

Was bedeutet LSF ?

Die Haut kann sich vor Sonne schützen. Wie gut und wie lange, hängt vom

Hauttyp ab. Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 20 z.B. verlängert

die so genannte Eigenschutzzeit der Haut um das 20-fache. Wie lange dürfen

Luis, Greta und Emil gut eingecremt in der Sonne bleiben?

Luis Greta

Emil

20

Minuten Minuten Minuten

Frühzeitig eincremen und regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen –

besonders, wenn du im Schwimmbad oder an der See bist!

Linktipps:

10

Sonnenschutz basteln:

www.die-maus.de/spielen/basteln/sonnenschutz

Richtig essen:

www.labbe.de/mellvil

> Verstehen > Gesundheit > Ernährung (rechte Spalte)

Lieblingsrezepte von Kindern:

www.naturkost.de/rezept/kinder.html

30

LSF

20

Auf

Rote Grütze

(2 Portionen, frische oder tiefgefrorene Beeren)

100 g Erdbeeren

100 g Himbeeren oder Brombeeren

100 g Kirschen

50 g rote Johannisbeeren

50 g Zucker

30 g Speisestärke

Die Beeren waschen und von Johannis- und Erdbeeren

die Stiele entfernen. Erdbeeren in Hälften

schneiden. Alle Beeren mit Zucker und etwas

Wasser in einem Topf aufkochen und etwa zehn

Minuten köcheln lassen. Speisestärke mit wenig

kaltem Wasser oder Kirschsaft glatt rühren und

zu den Beeren geben. Alles aufkochen bis die

Mischung dicklich ist. Abkühlen lassen und mit

Naturjogurt, Vanillesoße oder Eis servieren.

Beerensuche ...

Das

HAUT

hin!

Auf der Seite haben sich insgesamt 10 dieser Erdbeeren versteckt.

Hilf Moritz bei der Suche, damit er sie naschen kann!


Land- und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Hessen,

Rheinland-Pfalz und Saarland

Luisenstr. 12 – 34119 Kassel

Deutsche Post AG – Postvertriebsstück – Entgelt bezahlt

vielseitig

reichlich

trinken

wenig Fett

Vollkornprodukte

Man ist,

was man isst

Zucker in

Maßen

viel Obst /

Gemüse

häufig

Fisch

Salz in

Maßen

viel Milchprodukte

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