feature Die Welt im Radio. - Kulturradio

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feature Die Welt im Radio. - Kulturradio

feature

Die Welt im Radio.

1 · 2013

jan

feb

mrz

U1


sendezeiten

kulturradio vom rbb

Montag – Freitag

14:10 14:15

Mittwoch

22:04 23:00

SaMStag

9:05 9:35

Sonntag

14:04 15:00

MDR FIGARO

Mittwoch

22:00 23:00

DonnerStag

22:00 23:00

SaMStag

9:05 9:35

U2

Immer online

Programmänderungen kommen manchmal vor.

Das tagesaktuelle Programm finden Sie online unter:

www.kulturradio.de/feature und www.mdr.de/mdr-figaro

Die meisten Features des kulturradios vom rbb können Sie

7 tage lang nachhören: www.kulturradio.de/feature

Die Features von MDr Figaro gibt es auch als Podcast

unter: www.mdr.de/mdr-figaro/podcast/feature


Start

editorial → 3

Übersicht → 5

Feature-Programm

Januar → 8

Februar → 14

März → 20

Feature unterwegs → 27

hörstücke · Die kleine Serie → 28

MDr Diskurs → 30

register, impressum, Bildnachweise → 32

1


2

Peter von Zahn


Schwarz und voller Farben,

klassisch und frisch, sinnlich und straff kommt unser

neues Programmheft zu Ihnen, und wir hoffen, Ihnen

damit weiterhin Lust zu machen auf unsere Features aus

der nahen und fernen Welt. Die Hörerinnen und Hörer des

kultur radios vom rbb erhalten dazu auch das Hörspielheft

aus der gemeinsamen Redaktion Künstlerisches Wort.

Wir wünschen Ihnen anregende Hörerlebnisse!

Wissenschaft und Abenteuer,

Heutiges und Historisches:

Das Feature startet ins Jahr 2013

Was gibt es Schöneres als eine Einladung zu einer großen

Reise. Am 1. Januar erzählen amerikanische Astronauten

über ihre Erlebnisse bei der Apollo-Mission. In hallo erde,

hier ist der Mond S. 8 berichten sie, wie das Mondabenteuer

ihr Leben veränderte.

Die großen Banken der Welt kennen wir inzwischen mit

Namen. Wir wissen, dass unser Wohl und Wehe von ihrem

Geschäft abhängt und dass sie auf keinen Fall Pleite gehen

dürfen. Und so ahnen wir, dass uns die Finanzkrise auch

dieses Jahr beschäftigen wird. Godehard Weyerer war

fernab der großen Finanzströme in Sachsen unterwegs

und hat Menschen getroffen, denen der eigene Betrieb,

die Freiheit und Selbstständigkeit einst das Wichtigste im

Leben waren. Heute privat verschuldet, suchen sie einen

Ausweg. Unser Feature Leben mit der Pleite S. 23 erzählt

ihre Geschichte.

In eigener Sache schauen wir zurück und erinnern

an einen großen Radiomann und Journalisten:

Peter von Zahn. Geboren 1913 in Chemnitz, gehörte er

zu den Gründern des Genres Radio-Feature, kurz nach

Ende des Krieges. Ihm widmen wir eine Stunde Radiozeit,

senden unter dem Titel Stimme der ersten Stunde S. 14

Auszüge aus seiner Autobiografie, seinen Reportagen,

Dokumentationen und Hörbildern.

Und wenn Sie denken, dass Sanierungslärm nur akustische

Umweltverschmutzung ist, so sei Ihnen das Feature

Die Kunst der geräusche S. 24 empfohlen. Luigi Russolo

– der Begründer der Geräuschmusik – war es, der 1913 mit

seinem Manifest „L‘arte dei rumori“ eine musikalische

Revolte auslöste.

Editorial

3


01 Di

14:04 rbb

16:05 MDr

„Hallo Erde,

hier Ist der Mond“

ein wiedersehen mit

apollo-astronauten

02 Mi

14:10 rbb

Komische Sachen (2)

22:00 MDr

22:04 rbb

Wenn nicht jetzt –

wann dann? · Vom

richtigen augenblick

03 Do

14:10 rbb

Komische Sachen (3)

04 Fr

14:10 rbb

Komische Sachen (4)

05 Sa

9:05 rbb / MDr

Leben auf dem Hochseil

· geschichte einer

artistenfamilie

06 So

14:04 rbb

Vrindaban · gedanken,

töne und gesänge aus

der Stadt des Krishna

07 Mo

08 Di

jan

09 Mi

22:00 MDr

22:04 rbb

Ich wollte mich in ein

Nichts auflösen

hikikomori in Japan

10 Do

11 Fr

12 Sa

09:05 rbb / MDr

Hightech im Garten

Eden · Über das Leben

zwischen apfelbäumen

und waffenfabriken

13 So

14:04 rbb

Vorwärts, Südafrika!

eine reise mit dem

Shosholoza-Zug

14 Mo

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (1)

15 Di

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (2)

16 Mi

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (3)

22:00 MDr

22:04 rbb

Gegen die Dummheit,

unglücklich zu sein

Zum 50. todestag

von Franz Jung

17 Do

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (4)

18 Fr

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (5)

19 Sa

9:05 Uhr rbb / MDr

Spindeldürrer Hans

Von Männern mit

Magersucht

20 So

14:04 rbb

Wegen des Akkords,

den wir nicht hörten

Maria Kodama und

Jorge Luis Borges

21 Mo

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (6)

22 Di

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (7)

23 Mi

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (8)

22:00 MDr

22:04 rbb

Ohne ihn wären die

Mächtigen oftmals

sprachlos gewesen

Der Dolmetscher

wolfgang ghantus

24 Do

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (9)

25 Fr

14:10 rbb

Rebellarium 1968 (10)

26 Sa

9:05 rbb / MDr

In Reih und Glied

Zur Machtübergabe

vor 80 Jahren

27So

18:00 MDr

Ohne ihn wären die

Mächtigen oftmals

sprachlos gewesen

wdh. vom 23. Jan

28 Mo

29 Di

30 Mi

22:00 MDr

22:04 rbb

Stimme der

ersten Stunde

Der rundfunkpionier,

autor und Journalist

Peter von Zahn

31 Do

5


01 Fr

feb

02 Sa

9:05 rbb / MDr

Wut

Jugendliche

gewaltausbrüche

03 So

14:04 rbb

Hinhören! · Die

wundersame welt der

akustischen illusionen

04 Mo

14:10 rbb

Kiezkinos

in Berlin (1)

05 Di

14:10 rbb

Kiezkinos

in Berlin (2)

06 Mi

14:10 rbb

Kiezkinos

in Berlin (3)

22:00 MDr

22:04 rbb

Die Jack-Zoufal-Show

Letzte Bänder

eines ehemaligen

Barmusikers

07 Do

14:10 rbb

Kiezkinos

in Berlin (4)

08 Fr

14:10 rbb

Kiezkinos

6in

Berlin (5)

09 Sa

9:05 rbb / MDr

Die Weiberbanja

oder: Der Segen eines

russischen Dampfbades

10 So

14:04 rbb

Der Wald steht

schwarz und

schweiget

Psychologie einer

deutschen Landschaft

11 Mo

12 Di

13 Mi

22:00 MDr

22:04 rbb

Ohne Ende

Dämmerung

Finnische geschichten

aus endlosen

tagen und nächten

14 Do

15 Fr

16 Sa

9:05 Uhr rbb / MDr

Für immer

Spitzbergen

Das ungewöhnliche

Leben der Freia

hutzschenreuther

17 So

14:04 rbb

Ohne Geigen küsst

man nicht

oder: Der Klang von

Babelsberg

18 Mo

19 Di

20 Mi

22:00 MDr

22:04 rbb

Die Unvollendete –

Die Schriftstellerin

Brigitte Reimann

21 Do

22 Fr

23 Sa

9:05 rbb / MDr

„Mephisto ist

kein Sachse!“

Der Schauspieler

gert Fröbe im Porträt

24 So

18:00 MDr

Die Unvollendete

wdh. vom 20. FeB

25 Mo

14:10 rbb

Beruf: DJ (1)

26 Di

14:10 rbb

Beruf: DJ (2)

27 Mi

14:10 rbb

Beruf: DJ (3)

22:00 MDr

22:04 rbb

Ein großes Haus

in Flammen

Der Leipziger reichstagsbrandprozess

und

seine Folgen

28 Do

14:10 rbb

Beruf: DJ (4)


01 Fr

14:10 rbb

Beruf: DJ (5)

02 Sa

9:05 rbb / MDr

John Schehr

und Genossen

ein Mord, ein Mythos

und die Folgen

03 So

14:04 rbb

Cordelias Geschichte

eine deutsche

erinnerung

04 Mo

14:10 rbb

Durchbruch · oder:

Das große glücksversprechen

(1)

05 Di

14:10 rbb

Durchbruch · oder:

Das große glücksversprechen

(2)

06 Mi

14:10 rbb

Durchbruch · oder:

Das große glücksversprechen

(3)

22:00 MDr

22:04 rbb

Der Richter

und die Opfer

Das mühsame ringen

um die ghettorenten

07 Do

14:10 rbb

Durchbruch · oder:

Das große glücksversprechen

(4)

08 Fr

14:10 rbb

Durchbruch · oder:

Das große glücksversprechen

(5)

09 Sa

9:05 rbb / MDr

Schmerzensoratorium

Migräne

Den Schmerz zur

Sprache bringen

10 So

14:04 rbb

Idee und Realisation

nach dem Buch

„Konterrevolution und

revolte“ von herbert

Marcuse

11 Mo

12 Di

13 Mi

22:00 MDr

22:04 rbb

„Bitte beiseite

treten, ich springe!“

egon Friedell, wien,

Universaldilettant

14 Do

15 Fr

16 Sa

9:05 Uhr rbb / MDr

Leben mit der Pleite

Vom Umgang mit

Privatinsolvenz

17 So

14:04

Salome

Die Befreiung einer

theaterfigur

18 Mo

19 Di

20 Mi

22:00 MDr

22:04 rbb

Die Kunst der

Geräusche

100 Jahre Manifest

L‘arte dei rumori

21 Do

22 Fr

23 Sa

9:05 rbb / MDr

Gaza-Monologe

texte von Jugendlichen

aus dem

gazastreifen

24 So

14.04 rbb

Billige Träume?

eine kleine geschichte

der heftromane in

Deutschland

25 Mo

14:10 rbb

Tierische

fünf Minuten (1)

26 Di

14:10 rbb

Tierische

fünf Minuten (2)

27 Mi

14:10 rbb

Tierische

fünf Minuten (3)

22:00 MDr

22:04 rbb

iViva la muerte!

28 Do

14:10 rbb

Tierische

fünf Minuten (4)

29 Fr

30 Sa

9:05 rbb / MDr

Taub in Kenia

31 So

mrz

7


features

DI

01

JAN

14:04

rbb

8

16:05

MDR

MI

02

JAN

22:00

MDR

22:04

rbb

„Hallo Erde, hier ist der Mond“

Ein Wiedersehen mit Apollo-Astronauten

von Friedrich Schütze-Quest

Das Apollo-Programm galt als das ehrgeizigste technische

Unterfangen der Menschheit. Mehr als fünfhunderttausend

Personen waren ein Jahrzehnt lang mit Vorbereitung und

Abwicklung der Mondflüge befasst. Aus Tausenden Kandidaten

wurden in einem jahrelangen Ausleseverfahren die Besten

ausgewählt, technisch die Fähigsten und mental die Stabilsten

– 72 Männer insgesamt. Von ihnen haben vierundzwanzig

den Mond betreten oder in der Raumkapsel umkreist.

Kaum einer ist so zurückgekommen, wie er weggegangen ist,

sagte der frühere Astronaut Worden. Und der ehemalige Testpilot

und Marineoffizier Eugene Cernan – der letzte Mensch,

der auf dem Mond war – meint heute: Wir haben den Mond

gesucht und die Erde gefunden.

Regie: Sabine Ranzinger

Produktion MDR / BR / DLR Köln / ORB / SR / SFB / SDR / WDR 1997

Wenn nicht jetzt – wann dann?

Vom richtigen Augenblick

von Ines Molfenter

Oft wartet man auf die Liebe, darauf, sie zu gestehen, dem

Freund die Meinung zu sagen, den Eltern etwas zu beichten

oder einander zu verzeihen, auf einen Kuss, auf den richtigen

Moment für ein Kind, das richtige Jobangebot, den Umstieg,

Einstieg, Ausstieg – man wartet auf den richtigen Augenblick

und hofft zu wissen, wenn er da ist.

Aber gibt es ihn tatsächlich, diesen richtigen Augenblick?

Und kann man ihn verpassen?

Regie: Uta Reitz · Produktion: DLF 2012


SA

05

JAN

9:05

rbb

MDR

SO

06

JAN

14:04

rbb

Leben auf dem Hochseil

Geschichte einer Artistenfamilie

von Dieter Jandt

Sie bauen Pyramiden auf dem Hochseil, fahren mit ihren

Motorrädern in atemberaubender Höhe auf einem dünnen

Stahlseil oder stemmen in 62 Metern Höhe einen Handstand –

einarmig. Seit über 100 Jahren ist die Familie Weisheit aus

Gotha berühmt für ihre Hochseilakrobatik. 2010 stürzte der

Sohn André mit seinem Motorrad vom Seil. Nach langer

Krankheit tritt er wieder auf, und inzwischen gehört auch

seine kleine Tochter zur Show. Der Autor hat die Artisten bei

ihren Auftritten begleitet und die Geschichte des Familienunternehmens

kennengelernt.

Regie: Fabian von Freier · Produktion: DLF 2011

Vrindaban

Gedanken, Töne und Gesänge aus der Stadt des Krishna

von Fritz Mikesch

Vrindaban ist Krishna geweiht, dem fröhlichen dunkelhäutigen

Flötenspieler, der als achte Wiederkehr und menschliche

Verkörperung des Gottes Vishnu gilt. Zigtausend Affen und

Herden freilaufender Schweine, Hunde und heilige Kühe

prägen das friedliche Getümmel in den Straßen der kleinen

Pilgerstadt. Die hinduistische Theologie überträgt das

Stadtgebiet des heutigen Vrindaban als „Go-loka“ oder „Welt

der Kühe“ direkt in den Himmel der indischen Götter. Was

der Autor nach Europa mitnehmen durfte, sei „Akash-Vani“

anvertraut, denn so heißt in Indien der Rundfunk und das

bedeutet „die himmlische Stimme“.

Mit: Branko Samarovski und Gerd Grasse

Regie: Ursula Weck · Produktion: SFB 1993

jan

9


features

MI

09

JAN

22:00

MDR

22:04

rbb

SA

12

JAN

10

9:05

rbb

MDR

Malte Jaspersen Johannes nichelmann

Ich wollte mich in ein Nichts auflösen

Hikikomori in Japan

von Malte Jaspersen

„Ich wollte sterben, eingeäschert werden und

als weißer Rauch in den Himmel wehen.

Dann wäre alles überstanden gewesen.“ Megumi, 24

„Nach der Schule wusste ich nicht, was tun.

Auf die Uni schaffte ich es nicht und für einen

Beruf fühlte ich mich nicht geeignet.“ Takuya, 35

Aussagen von Hikikomori – Menschen, die manchmal jahrelang

ihr Zimmer nicht verlassen und alle Kontakte abbrechen.

Selbstisolation stellt ein wachsendes psychologisches Problem

vor allem unter jungen Japanern dar.

Ist die extreme Verweigerungshaltung ein Krankheitsbild?

Oder ist sie die „gesunde“ Reaktion hochsensibler Menschen

auf übermächtigen gesellschaftlichen Druck?

Mit: Jule Böwe, Linda Olsansky u.a.

Regie: Malte Jaspersen · Produktion: DKultur 2011

Hightech im Garten Eden

Über das Leben zwischen Apfelbäumen und Waffenfabriken

von Johannes Nichelmann

Der schönste Flecken Deutschlands liegt am südlichsten Zipfel

des Landes – am Bodensee. Weintrauben wachsen an den

Hausfassaden, Touristen kommen in Massen und es herrscht

quasi Vollbeschäftigung. Das hier ist ein Stück Paradies!

Und was ist mit den Waffenfabriken? Ach ja, mitten im Garten

Eden werden Bomben, Drohnen und Motoren für Panzer entwickelt

und hergestellt. Tausende Menschen leben davon.

Das Feature zeichnet das Sittenbild einer Exportnation.

Regie: Johannes Nichelmann

Produktion: rbb / EBU Master School 2013 · Ursendung


SO

13

JAN

14:04

rbb

MI

16

JAN

22:00

MDR

22:04

rbb

clara Schuhmann Franz Jung

Vorwärts, Südafrika!

Eine Reise mit dem Shosholoza-Zug

von Beatrice Möller und Fabian Kühlein

Shosholoza ist der Zug, mit dem Menschen aus vielen

Schichten reisen, und doch gibt es in den Abteilen kaum Vermischungen

zwischen Schwarzen, Weißen und den Coloured.

In Gesprächen erzählen die Zugreisenden von ihrem Land,

von Hoffnungen, Vorurteilen und Ängsten. Der Zug vibriert

aber auch vor Gesang und Rhythmus. Eindringlich schildert

dieses Originalton-Feature die ambivalente Stimmung im

heutigen Südafrika.

Regie: Beatrice Möller, Fabian Kühlein · Produktion: HR 2012

Zum 50. todestag von Franz Jung

Gegen die Dummheit,

unglücklich zu sein

Die Wiederentdeckung von Franz Jungs

literarischen Ohrfeigen

von Jan van Hasselt

1912 sind seine expressionistischen Erzählungen die literarische

Sensation, 1918 besetzt er mit einer Spartakistentruppe

das Wolff’sche Telegraphenbüro, 1920 kapert er einen

Fischdampfer, um an einer Konferenz der Kommunistischen

Internationale in Moskau teilnehmen zu können.

Er ist Börsenkorrespondent, Kuchenbäcker, Dadaist, Theaterproduzent.

Kurzum: Jungs Biografie platzt aus allen Nähten.

Zeitlebens kämpft er gegen gesellschaftlichen Druck und die

Dummheit jener, die diesen Druck widerstandslos hinnehmen.

Er beschreibt sich als „Torpedokäfer“, der mit dem Kopf

voran sein Ziel anfliegt, verletzt am Boden liegt und bereit

ist für den nächsten Anflug.

Ein widerständiger Geist fürs 21. Jahrhundert?

Regie: Thomas Zenke · Produktion: DLF 2005

jan

11


features

SA

19

JAN

12

9:05

rbb

MDR

SO

20

JAN

14:04

rbb

Spindeldürrer Hans

Von Männern mit Magersucht

von Charly Kowalczyk

Über 700.000 Menschen in Deutschland leiden an Magersucht

und Bulimie, aber längst sind massive Ess-Störungen

nicht mehr nur ein Frauenphänomen. Ein Fünftel der Betroffenen

sind Männer.

Da ist Louis, Vater von zwei Kindern. Als ein Arzt bei ihm

Magersucht diagnostizierte, verlor er die Kontrolle über sein

Leben. Florian leidet nach einer Abmagerungskur an Ess-

Brechsucht und Sven, ein 36jähriger Akademiker und Mann

von 1,68 m Größe, hungerte sich auf 39 Kilo herunter. Was

treibt Männer in die Magersucht?

Regie: Matthias Seymer · Produktion: MDR 2013 · Ursendung

Wegen des Akkords,

den wir nicht hörten

grace Yoon

Maria Kodama und Jorge Luis Borges

von Grace Yoon

Maria Kodama ist die Präsidentin der „Fundación Internacional

J. L. Borges“ in Buenos Aires. Sie war Borges Assistentin

und später seine Frau. Als Verwalterin seines Erbes ist sie

eine Vermittlerin der Poesie Argentiniens und des Lebenswerkes

eines der größten Dichter der spanischen Sprache.

Zusammen mit ihm arbeitete sie an der „Breve antología anglosajona“,

am „Atlas“ und an Übersetzungen. Maria Kodama

führt durch das von ihr gegründete Museum, die Fundación,

sie erzählt von ihrer Liebe und Verehrung für Jorge Luis

Borges, von ihren gemeinsamen Reisen, die im „Atlas“ dokumentiert

sind, von ihrer Begegnung mit Borges’ Mutter und

schließlich von seinem Tod in Genf.

Regie: Grace Yoon · Produktion: rbb / ORF / SWR 2010


MI

23

JAN

22:00

MDR

22:04

rbb

SA

26

JAN

9:05

rbb

MDR

w. ghantus

Ohne ihn wären die Mächtigen

oftmals sprachlos gewesen

Der Dolmetscher Wolfgang Ghantus

von Günter Kotte

Voraussetzung für seinen Beruf: unbegrenzte Neugier und

Zurückhaltung, sagt Wolfgang Ghantus. Seit über sechzig

Jahren übersetzt er bei Gesprächen und Verhandlungen

zwischen Politikern. Er arbeitete für Ulbricht, Honecker,

den DDR-Ministerrat und traf bei den Auslandsreisen Indira

Gandhi, Salvador Allende, Che Guevara. Anfang der neunziger

Jahre begleitete er Angela Merkel und Lothar de Maizière.

Ghantus dolmetscht simultan bei den Vereinten Nationen und

auf internationalen Fachkongressen, wenn es unter Wissenschaftlern

um Bierhefe, Stromversorgung oder um ein neues

Medikament geht.

Regie: Stefan Kanis · Produktion: MDR 2013 · Ursendung

Wiederholung am 27. Januar 2013, 18:00 Uhr, MDR

Vor 80 Jahren: Machtübergabe

In Reih und Glied

Aus der Sendereihe „Meine Heimatstadt Berlin“

von Wolfgang Bauernfeind, Helmut Kopetzky,

Manuela Reichart, Karl-Heinz Schmidt-Lauzemis

30. Januar 1933: Hitler wird Reichskanzler. Ein bekanntes

Datum. Nicht so bekannt sind Ereignisse der darauffolgenden

Nacht des braunen Terrors gegen den politischen Gegner,

z.B. in der Wallstraße in Berlin Charlottenburg, der Hochburg

der Kommunisten in diesem Stadtteil. Der SA-Sturm schlägt

alles kurz und klein. Der Truppführer Maikowski kommt dabei

ums Leben. Die Nazis haben eine Helden und einen neuen

Vorwand für die Kommunistenjagd.

In „Meine Heimatstadt Berlin“ erinnern sich Berliner an

historische Ereignisse in der ehemaligen Reichshauptstadt.

Regie: Wolfgang Bauernfeind · Produktion: SFB 1980

jan

13


features

MI

30

JAN

22:00

MDR

22:04

rbb

SA

02

FEB

14

9:05

rbb

MDR

Peter von Zahn

Zum 100. geburtstag

Stimme der ersten Stunde

Der Rundfunkpionier, Autor und Journalist Peter von Zahn

von Ulf Köhler

In einer Reihe mit Ernst Schnabel, Axel Eggebrecht und

Alfred Andersch gilt Peter von Zahn (1913 – 2001) als einer

der Gründerväter des deutschen Radio-Features. Ausgerüstet

mit einem unabhängigen Geist, mit kluger Naivität und

offener Neugier vertraute der Reporter Zeit seines Lebens

auf seinen unstillbaren Hunger nach Wirklichkeit, nach Welt

und Freiheit. Die Hörbilder, Reportagen und Berichte des

gebürtigen Chemnitzers führten die Hörer weit über die

Grenzen Deutschlands hinaus. In der Dokumentation werden

erstmals Beiträge des Autors in Zusammenhang mit seiner

Autobiografie veröffentlicht.

Regie: Ulf Köhler · Produktion: MDR 2013 · Ursendung

Wut

Jugendliche Gewaltausbrüche

Jonas heldt

von Jonas Heldt

Was geschieht, wenn junge Männer – und meistens sind es

Männer – die Kontrolle verlieren und Aggression und Wut in

Gewalt umschlagen? Gewalt wird als krankhaft begriffen und

zieht sich doch wie ein roter Faden durch die Narration unserer

Kultur. Was geschieht, wenn die zivilisatorischen Tabus für

Gewalt ins Wanken geraten oder plötzlich außer Kraft gesetzt

werden? Wenn Jugendliche „Rache an dieser Welt“ üben und

zu Kriegern in Turnschuhen werden? Die Suche nach Antwort

findet an vielen Orten statt. Vor Gericht oder in den Medien

oder in der medizinischen Forschung. Doch was, wenn Gewalt

und Aggression Teil unserer conditio humana sind und wir

begreifen müssen, dass Gewalt lustvoll sein kann?

Regie: Leo Knikman, Jonas Heldt

Produktion: rbb und EBU Masterschool 2013 · Ursendung


SO

03

FEB

14:04

rbb

MI

06

FEB

22:00

MDR

22:04

rbb

Hinhören!

Die wundersame Welt der akustischen Illusionen

von Christian Schiller und Marianne Wendt

Eine Frau hört Dinge. Dinge, die es nicht gibt – behauptet

ihr Ehemann. Sie begibt sich auf die Reise in die Welt der

akustischen Illusionen und trifft Experten, die die Realität mit

anderen Ohren hören: Expeditionsteilnehmer, die glauben,

den Ort von Homers Sirenen gefunden zu haben, eine Soundexpertin,

die Schießplätze mit Wassergeräuschen kaschiert

und Menschen, die sich mit Stimmen in ihrem Kopf unterhalten.

Das Feature klärt ein für alle mal die Frage, wie Hör- und

Sehtypen eine Beziehung beeinflussen, warum Toningenieure

lieber Eier braten, statt echten Wind aufzunehmen und wieso

Frauen sich angesichts eines tosenden Wasserfalls einreden,

der Lärm wäre romantisch.

Mit: Friedhelm Ptok u.a.

Regie: Christian Schiller, Marianne Wendt · Produktion: SWR 2012

Die Jack-Zoufal-Show

Letzte Bänder eines ehemaligen Barmusikers

von Michael Lissek

Johan Zoufal, genannt Jack Zoufal, vormals Gitarrist und

Barmusiker von zweifelhaftem Ruhm in der Wiener Szene, ist

blind und verlässt sein Haus, das Blindenheim Harmonie, seit

zwanzig Jahren nicht mehr. Er entdeckt die Möglichkeiten

einer Revox-Tonbandmaschine und beginnt seine Sendung.

„Kein ausgesprochener Sänger, sondern eher ein ausgesungener

Sprecher“, wie er sich selber bezeichnet, spielt er alle

Gitarrenstimmen selber und begleitet sich dazu auf selbstgebauten

Percussioninstrumenten. Und erzählt so auf diesen

Bändern sein seltsames Leben: Nichts für schwache Nerven.

Mit: Christoph Grissemann

Regie: Michael Lissek · Produktion: ORF 2000

jan feb

15


features

SA

09

FEB

16

9:05

rbb

MDR

SO

10

FEB

14:04

rbb

Die Weiberbanja

Oder: Der Segen eines russischen Dampfbades

von Antje Leetz

In Moskau gibt es eine uralte Sauna, oder Banja, wie sie

genannt wird – die Sandunow-Banja. Schon Puschkin, Tolstoi

und Tschechow badeten hier. Das russische Dampfbad ist

eigentlich Männersache – sagen die Männer. Hier aber soll

von der Weiberbanja die Rede sein. Zu sowjetischen Zeiten

tummelte sich in dem berühmten Bad das halbe weibliche

Moskau. Vor einigen Jahren wurde die Banja restauriert, sie

ist jetzt die exklusivste und schönste in der Stadt. Die junge

Frau Anja Bulgakowa genießt mit ihrer Tochter Alexandra die

alte russische Schwitzbadtradition. Sie kann sich den hohen

Eintrittspreis leisten, denn sie gehört zur besser gestellten

russischen Mittelschicht.

Regie: Gerda Zschiedrich · Produktion: rbb 2007

Der Wald steht schwarz und schweiget

Psychologie einer deutschen Landschaft

von Rainer Schildberger

Die Deutschen galten als das „Waldvolk“ – die Romantik hat

daraus einen Mythos geformt, in Geschichten, Liedern und

Bildern. Die Wälder der Dichter und Maler waren Seelenlandschaften,

Wunder- und Schreckensorte gleichermaßen, Orte

der Herausforderung und Verwandlung.

Heute gilt der Wald als letztes Stück heile Welt, verbunden

mit positiven Begriffen wie Frieden, Schönheit und saubere

Luft. Doch im Kontrast dazu gehören wirkliche Walderlebnisse

immer seltener zum Erfahrungsschatz. Geblieben ist, bei aller

Sehnsucht nach Idylle, eine diffuse Angst vor dem, was dort

vor sich geht. Das Übernachten im Wald ist offiziell verboten.

Regie: Ursula Weck · Produktion: rbb 2006


MI

13

FEB

22:00

MDR

22:04

rbb

SA

16

FEB

9:05

rbb

MDR

Ohne Ende Dämmerung

Finnische Geschichten aus endlosen Tagen und Nächten

von Jean-Claude Kuner und Hannu Karisto

In Lappland bleibt es im Winter Monate lang dunkel und im

Sommer hell. Welche Auswirkungen haben Licht und Dunkelheit

auf die Menschen? Führt die Dunkelheit zu Winterdepression

und erhöhten Selbstmordraten oder zu schummriger

Gemütlichkeit und permanenter Weihnachtsstimmung?

Und umgekehrt: Macht Dauersonnenschein euphorisch oder

nur schlaflos?

Jean-Claude Kuner hat Künstler, Schriftsteller, Ärzte, Therapeuten,

Kellner, Totengräber und den Weihnachtsmann in

Finnland besucht, jeweils am längsten und kürzesten Tag des

Jahres. Sein Feature ist eine akustische Hell-Dunkel-Studie.

Regie und Komposition: Jean-Claude Kuner

Produktion: SWR / NDR / DLF / YLE Helsinki / ABC Sydney 2009

Für immer Spitzbergen

Das ungewöhnliche Leben der Freia Hutzschenreuther

von Hannelore Hippe

Freia Hutzschenreuther kam vor 45 Jahren aus Sachsen

nach Spitzbergen – und blieb. Heute hängen ihr Bild und ihr

Lebenslauf im Heimatmuseum als Beispiel dafür, dass es doch

echte Spitzbergener gibt. Freia ist die einzige Rentnerin am

nördlichst besiedelten Ort unserer Erde, knapp 800 km vom

Nordpol entfernt. Sie wohnt hier gegen den Willen der Behörden,

die für alte Menschen eine Rückkehr auf das Festland

fordern. „Aber das hier ist doch meine Heimat!“ sagt sie.

Wieso verschlägt es eine Frau aus einem kleinen Ort bei

Chemnitz ausgerechnet nach Spitzbergen? Was fasziniert

sie an dieser Landschaft? Sie lacht und sagt: „Sächsische

Mädchen, die kommen eben überall hin!“

Regie: Hannelore Hippe · Produktion: MDR 2008

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Ohne Geigen küsst man nicht

Oder: Der Klang von Babelsberg

von Daniel Finkernagel und Alexander Lück

Am 12. Februar 1912 fällt die erste Klappe für den Stummfilm

„Der Totentanz“ mit Asta Nielsen. Ein Mythos ist geboren:

Babelsberg – die Wiege der deutschen Filmkunst. „Heilige

Erde“, so nannte der Regisseur Volker Schlöndorff den Ort, an

dem der Grundstein für eine einzigartige Erfolgsgeschichte

des deutschen Kinos gelegt wurde. In den folgenden Jahren

und Jahrzehnten gibt sich hier das „Who is Who“ des nationalen

und internationalen Films die Klinke in die Hand. Das Feature

erzählt die turbulente Geschichte dieser Traumfabrik, die

im Wechselbad der politischen und geschichtlichen Ereignisse

oft auch Albtraumhaftes und Dramatisches durchlebte.

Mit Volker Schlöndorff, Tom Tykwer, Angelica Domröse, Henry

Hübchen, Michael Gwisdek, Frank Strobel, Klaus-Peter Beyer,

Wolfgang Kohlhaase im O-Ton u. a.

Regie: Alexander Lück · Produktion: rbb 2011

Zum 40. todestag

inés Burdow mit

irmgard weinhofen

Die Unvollendete –

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann

von Inés Burdow

Brigitte Reimann (1933 – 1973) – von Lesern geliebt und von

SED-Genossen angefeindet – starb im Alter von 39 Jahren

in Berlin-Buch an Krebs. Das Feature zeichnet das Porträt

einer leidenschaftlichen, lebenshungrigen, kompromisslosen

Frau. Die Autorin Inés Burdow traf Freunde und Wegbegleiter

der Reimann, sie sprach mit den Brüdern, mit ihrer besten

Freundin Irmgard Weinhofen und mit dem Radio-Journalisten

Jürgen Schulz, der sich an die gemeinsame Zeit an der Seite

von Brigitte Reimann in Neubrandenburg erinnert.

Regie: Nikolai von Koslowski · Produktion: MDR 2013 · Ursendung

Wiederholung am 24. Februar 2013, 18:00 Uhr, MDR


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Zum 100. geburtstag

„Mephisto ist kein Sachse!“

Der Schauspieler Gert Fröbe im Porträt

von Wolfgang Knape

„Hören Sie auf! Sie sind ein Komiker! Mephisto ist doch kein

Sachse!“, soll Erich Ponto ausgerufen haben, als der junge

Fröbe, Goethes „Faust“ rezitierend, vor ihm stand.

Gleichwohl erkannte Ponto das besondere Talent des

jungen Bühnenmalers und nahm ihn als Schüler auf. Es war

der Beginn einer großen Karriere. Der in Oberplanitz bei

Zwickau geborene Gerd Fröbe sollte einer der bedeutendsten

Charakterdarsteller werden. Seine Rollen als Kindermörder

in Dürrenmatts „Es geschah am helllichten Tag“ oder Auric

Goldfinger im gleichnamigen James-Bond-Klassiker sind

unvergessen, und sein sächsischer Akzent wurde zu seinem

Markenzeichen.

Regie: Andreas Meinetsberger · Produktion: MDR 2013 · Ursendung

heute vor 80 Jahren: reichstagsbrand

Ein großes Haus in Flammen

Der Leipziger Reichstagsbrandprozess und seine Folgen

von Jürgen Lehmann

Als am Abend des 27. Februars 1933 der Deutsche Reichstag

in Flammen aufging, war das nicht nur der Anlass für

die brutalen Verfolgungsmaßnahmen der Nazis gegen ihre

politischen Kontrahenten, sondern auch der Anfang eines

bis heute nicht abreißenden Historiker-Streites: Wer hat den

Reichstag angezündet?

Anhand von Mitschnitten der Mitteldeutschen Rundfunk A.G.

dokumentiert das Feature einen der brisantesten Gerichtsprozesse

der deutschen Geschichte. Zu hören sind Görings

Zeugenaussagen, Van der Lubbe und Georgi Dimitroff.

Regie: Karin Hutzler · Produktion: MDR 1999

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John Schehr und Genossen

Ein Mord, ein Mythos und die Folgen

von Udo Grashoff

Sie schleppen sie in den dunklen Wald. / Und zwölf mal knallt

es und widerhallt. / Da liegen sie mit erloschenem Blick, / jeder

drei Nahschüsse im Genick, / John Schehr und Genossen...

Das Gedicht von Erich Weinert beschreibt den 1. Februar

1934. Vier Kommunisten wurden am Kilometerberg in

Wannsee ermordet, offizielle Todesursache: „Auf der Flucht

erschossen“. Aber wie kam es zu diesem Mord? Und was

wurde aus den Polizisten, die John Schehr und Genossen ermordeten?

Bei der Suche nach Antworten stieß der Leipziger

Historiker Udo Grashoff auf Geschichten und Schicksale, die

bis in die Gegenwart reichen.

Regie: Gerda Zschiedrich · Produktion: MDR 2009

woche der Brüderlichkeit

Cordelias Geschichte

Eine deutsche Erinnerung

von Horst Krüger

Ein Foto, spätestens aus dem Jahr 1938, zeigt Cordelia zusammen

mit ihrer Mutter. Besorgt blickt sie auf das Kind.

Was ist denn mit mir? scheint Cordelia ihre Mutter zu fragen.

Die Mutter – die Dichterin Elisabeth Langgässer – war so genannte

Halbjüdin. Durch ihre 1935 geschlossene Ehe mit dem

„arischen“ Philosophen Wilhelm Hoffmann blieben sie und ihre

drei ehelichen Töchter vor dem Zugriff der Nazis bewahrt.

Ihre voreheliche ‘dreivierteljüdische‘ Tochter Cordelia aber

konnte sie nicht schützen, Cordelia kam als vierzehnjähriges

Mädchen ins KZ Theresienstadt, dann nach Auschwitz, überlebte

und emigrierte nach Israel. Horst Krüger, damals ihr

Nachbar und Jugendfreund, erzählt hier ihre Geschichte.

Regie: Franz Pelgen · Produktion: SWR 1986


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Julia Smilga

Jan-robert

von renesse

woche der Brüderlichkeit

Der Richter und die Opfer

Das mühsame Ringen um die Ghettorenten

von Julia Smilga

Jahrelang haben 70.000 Überlebende des Holocaust um ihre

Rente gekämpft. Die meisten vergeblich: 90% der Anträge

wurden abgelehnt. Die Wende kam, als ein Richter am

Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Historiker in aller

Welt als Gutachter einsetzte und hochbetagte Antragsteller

in Israel über die Umstände ihrer Arbeit im Ghetto befragte.

Jan-Robert von Renesse wies nach, dass es im Ghetto

tatsächlich so etwas wie entlohnte Arbeit gab. 2009 wurde

die deutsche Rechtsprechung geändert. Nach seinem größten

beruflichen Erfolg wurde Richter von Renesse aber von den

Fällen abgezogen. Jetzt klagt er gegen seinen Arbeitgeber,

wehrt sich gegen Eingriffe in die richterliche Unabhängigkeit.

Regie: Helga Montag · Produktion: BR / WDR 2012

Schmerzensoratorium Migräne

Den Schmerz zur Sprache bringen

von Michael Lissek

Das eine ist der Schmerz – der dumpf oder sirrend, kristallin

oder brütend im Kopf sitzt. Das andere die Sprache – die es

dem, der den Schmerz hat, verschlägt.

„Schmerzensoratorium Migräne“ versucht beide zusammen

zu bringen: Schmerz und Sprache. Eine Textcollage aus

Migränebiografien, Schmerzensbeschreibungen, Hilfsversuchen,

Verzweiflungen. Ein Stück nicht über Migräne, sondern

eine Komposition mitten aus ihrem blauen Zentrum.

Mit Kompositionen von „Zeitblom“

Regie: Michael Lissek · Produktion: SWR 2012

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Mareike Maage

Idee und Realisation

Nach dem Buch „Konterrevolution und Revolte“

von Herbert Marcuse

von Mareike Maage

„Can‘t get you out of my head“ singt Kylie Minogue, und

Poptheoretiker Roger Behrens fragt, ob die Popdiva damit

wohl eher Foucault oder Marcuse meint? Stimmt, da war was.

Die Idee, aufzuräumen mit der Vergangenheit, die Sinnlichkeit

zu befreien, und im langen Marsch durch die Institutionen die

Gesellschaft zu verändern. Doch was ist geblieben von den

Ideen der 68er? Eine Revolte sei eben nicht das gleiche wie

eine Revolution, notierte Herbert Marcuse schon 1972. Die Revolte

scheint sich mittlerweile aus der deutschen Gegenwart

zurückgezogen zu haben. Da hilft es auch nicht, wenn Marek

Dutschke, jüngstes Kind des Studentenführers Rudi Dutschke,

seine Altersgenossen politisch zu mobilisieren versucht ...

Regie: Detlef W. Meissner · Produktion: WDR 2008

Zum 75. todestag

„Bitte beiseite treten, ich springe!“

Egon Friedell, Wien, Universaldilettant

von Alexa Hennings

Sein Leben ist hollywoodreif, doch es gibt keinen Film über

ihn. Egon Friedells Hauptwerke wie die „Kulturgeschichte der

Neuzeit“ oder die „Kulturgeschichte des Altertums“ sind in

sieben Sprachen übersetzt, Longseller seit 1927. Er war Philosoph

und Kabarettist, Lebemann und Salonlöwe, Schauspieler

und Schriftsteller, ein Jude, der Christ wurde, ein Mann

vollendeter Formen. „Bitte beiseite treten, ich springe!“, soll

er gerufen haben, als 1938 zwei SA-Männer an seine Wohnungstür

bullerten und nach dem „Jud Friedell“ verlangten.

Der 60jährige sprang in den Tod. Wien brauchte 68 Jahre, um

Friedells Grab zum Ehrengrab zu machen.

Regie: Nikolai von Koslowski · Produktion: MDR 2011


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evelyn Dörr

Leben mit der Pleite

Vom Umgang mit Privatinsolvenz

von Godehard Weyerer

30.000 Firmen melden jährlich Konkurs an, annähernd

100.000 Privatpersonen gehen pleite. Oft folgt auf die Geschäftsinsolvenz

die Privatinsolvenz. Hinter jedem Fall steckt

ein persönliches Schicksal. Zum Beispiel das des Bäckerehepaars

S. aus Leipzig. Seit 1985 haben beide das Geschäft:

vier Filialen und 27 Mitarbeiter. Sie setzten einst auf das

stete Wachsen, so wie es ihnen die Einkaufsgenossenschaft

geraten hat. Als ein Großkunde pleite ging, ging es auch mit

der Bäckerei bergab. Der Insolvenzberater hat im Betrieb das

Kommando übernommen. Der Traum, selbstständig zu sein,

endet nach 25 Jahren in der Pleite.

Regie: Ingo Colbow · Produktion: MDR 2013 · Ursendung

Salome

Die Befreiung einer Theaterfigur

von Evelyn Dörr

In einer verspielt akustischen Recherche über die gleichnamige

Richard-Strauss-Oper untersucht die Autorin die Klangund

Gedankenwelt dieser faszinierenden Theaterfigur, befragt

ihre emanzipatorischen Kräfte – und legt die verdeckten

Schichten ihrer Biografie frei. Im Feature dringt Salome zur

Reflexion ihrer Legende vor. Geliefert wird ein akustisches

Protokoll dieser Bewusstwerdung: verschiedene Tonschichten

ergeben durch geschicktes Ineinander-Blenden eine Komposition,

in der – traumartig – der Stoff aus dem Salome gewirkt

ist, die darin enthaltenen Mythen und Projektionen mit Elementen

aus der realen Welt und ihren Ideologien zu irritierender

Synthese verschmelzen. Dem Feature liegen Probenausschnitte

der „Salome“ an der Semperoper zugrunde.

Regie: Evelyn Dörr · Produktion: rbb / DLF 2013 · Ursendung

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Die Kunst der Geräusche

100 Jahre Manifest L‘arte dei rumori

von Tomas Fitzel

„Dich, du traditionalistischer Leser … möchte ich dazu bewegen,

die Geräusche zu verstehen und zu bewundern, so wie

sie uns von der Natur und vom Leben gegeben sind.“

Was hat den futuristischen Maler Luigi Russolo 1913 getrieben,

ein Manifest über Geräuschkunst zu schreiben? Seither

gilt der italienische Klangtotalisator als Prophet zeitgenössischer

Musik und DJ-Vorläufer. Seine Ermutigung zum Krach

ist immer wieder dankbar aufgegriffen worden: von der

Musique Concrete über Free Jazz, Jimi Hendrix, John Cage,

Karl-Heinz Stockhausen, Einstürzende Neubauten bis zum

Wiener Gemüseorchester. Die Erfindung des Rumoramonios

macht ihn zum Ahnherrn der Loop- und Sampler-Technik.

Regie: Wolfgang Rindfleisch · Produktion: rbb / DLF 2013 · Ursendung

Gaza-Monologe

Texte von Jugendlichen aus dem Gazastreifen

„Nach all dem, was wir im Krieg erlebten, ist mir alles egal.

Ich denke, jeder Tag, an dem ich noch am Leben bin, das ist

einer extra, ein Luxus, weil ich in jedem Moment im Krieg

sterben könnte. Wisst ihr, dieses Land ekelt mich an, obwohl

ich es liebe.“

Der israelische Angriff im Gazastreifen im Dezember 2008

und Januar 2009 hat auf Seiten der Palästinenser viele

Todesopfer gefordert, darunter mindestens 430 Kinder und

Jugendliche. Das Ashtar-Theatre in Ramallah erarbeitete mit

Kindern und Jugendlichen im Gazastreifen Texte, die davon

zeugen, wie sehr die Kriegserlebnisse ihre Entwicklung und

ihren Blick auf die Welt prägen.

Bearbeitung und Regie: Katrin Moll · Produktion: DKultur 2011


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Billige Träume?

Eine kleine Geschichte der Heftromane in Deutschland

von Ulrike Klobes und Matthias Käther

Noch vor einigen Jahrzehnten lösten sogenannte Groschenhefte

hitzige Diskussionen aus. Chefarzt Dr. Holl, Jerry Cotton

oder Perry Rhodan werden von ihren Fans heiß geliebt.

Anhänger anspruchsvoller Literatur sprechen von Schund.

In der Spätzeit des deutschen Kaiserreiches blühte der

Verkauf von Heftromanen. Gleichzeitig gab es regelrechte

Vernichtungsaktionen. Während Amerika seine Trivialliteratur

als „pulp fiction“ goutiert und aufwendig erforscht, blendet

die deutsche Literaturwissenschaft das Thema weitgehend

aus. Zu Recht? Wer liest und sammelt eigentlich heute im

Zeitalter der neuen Medien Groschenhefte? Und vor allem:

Wer schreibt sie?

Regie: Philippe Bruehl · Produktion: DLF 2012

iViva la muerte!

von Christian Lerch

In den „Narcocorridos“, den Drogen-Balladen aus Nordmexiko,

werden die Morde der mexikanischen Drogenbosse

wie Heldentaten besungen. Millionenfach verkaufen sich

die CDs und Kassetten der im Radio verbotenen Lieder und

machen ihre Musiker reich. Narcocorridos sind vor allem dort

populär, wo die Drogenhändler und Drogenkartelle am brutalsten

den Alltag der Menschen bestimmen, in Culiacán oder

Tijuana an der mexikanischen Grenze zu den USA.

Über 50.000 Menschen fielen allein in den vergangenen

sechs Jahren dem blutigen Konflikt zum Opfer. Auch die

selbst ernannten Chronisten der verfeindeten Kartelle

müssen mitunter den Tod fürchten. Komponieren sie für das

falsche Kartell, stehen sie auf der Abschussliste.

Regie: Thomas Wolfertz · Produktion: WDR / ORF 2012

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Taub in Kenia

Eine gehörlose Deutsche lernt an der Schule

bei den „Kids of Maseno“

von Hardy Tasso

Charlotte ist taub und studiert Erziehungswissenschaften.

2012 macht sie ein Auslandspraktikum im Westen Kenias

an einer Schule für taube und taubblinde Kinder in Maseno.

Charlotte hat viele Ideen für den Unterricht, erfährt aber

zunächst die recht autoritären Erziehungsmethoden der

Lehrkräfte in Maseno. Unterrichtsmaterial gibt es viel zu

wenig. Besonders bedrückt Charly, dass während der Ferien

manchmal Kinder von ihren Eltern in der Schule „vergessen“

werden. In Kenia werden behinderte Babys noch oft im Busch,

bei den wilden Tieren ausgesetzt.

Regie: Thomas Blockhaus · Produktion: WDR 2012


feature

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19:30

Eintritt

frei

zusammen hören

in Berlin und anderswo

im Max-Lingner-haus

Unterschreiben Sie

die Petition gegen mich!

Boris Pasternak und die Schwierigkeiten

mit dem Weltruhm

feb

von Antje Leetz

Im Dezember 2006 wird aus

veröffentlichten Unterlagen des

CIA-Archivs ersichtlich, dass der

amerikanische Geheimdienst aktiv

an der Herausgabe der russischen

Ausgabe des „Doktor Schiwago“ in

den USA beteiligt war. Eine nicht

unwesentliche Voraussetzung für

die Entscheidung des Nobelpreis-

Komitees. Denn der Roman, den

Boris Pasternak 1956 abgeschlossen

hatte, durfte in der Sowjetunion nicht verlegt werden.

Für den Russen Pasternak wurde der Nobelpreis für Literatur

1958 zum Albtraum. Mitten in der „Tauwetterzeit“ begann in

der Sowjetunion eine Kampagne gegen den Autor. Andere

Künstler wurden gezwungen, sich öffentlich von ihm zu distanzieren.

Pasternak empfahl zwei jungen Dichtern:

„Unterschreiben Sie die Petition gegen mich, was spielt das

für eine Rolle …“

Regie: Gerda Zschiedrich · Produktion: rbb 2008

Max-Lingner-Haus

Straße 201 Nr. 2

13156 Berlin-Pankow

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hörstücke

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die kleine Serie

fünf Minuten

montags bis freitags immer 14:10 Uhr

nur im kulturradio vom rbb

Komische Sachen

Aus dem Hörstück-Wettbewerb INNOVATIONEN

von Matthias Baxmann, Isabel Herling, Anja Viohl,

Catriona McLaighlin und Philipp Jusim

Komische Sachen kann man tragen oder sie passieren irgendwo

und irgendwem. Mal lacht man drüber, manchmal schüttelt

man den Kopf und mitunter weiß man gar nicht so Recht, ob

diese Sachen tatsächlich existieren oder nur Erfindungen

ambitionierter Autoren sind, die sich als Quartett in dieser

Sammlung wiederfinden.

Rebellarium 1968

von Marianne Weil und Detlef Berentzen

Vögelt nicht im AudiMax! – Berentzen und Weil haben der

Rebellion des Jahres 1968 in Archiven nachgespürt. Haben

Spuren gesichert, sich von Tondokumenten, Flugblättern,

Briefen, von Träumen und Hoffnungen, von Wut und Aufbruch,

von Satire und Underground inspirieren lassen. Ihre Fundsachen

haben sie in ein akustisches „Rebellarium“ eingewoben,

das in zehn thematischen Folgen das 68er-Jahr inszeniert.

Kiezkinos in Berlin

Zur 63. Berlinale

von Bettina Döbereiner

Ob an einer mehrspurigen Straße in Wilmersdorf oder in

einer kleinen Wohnstraße in Prenzlauer Berg – fast in jedem

Berliner Kiez lässt sich mindestens ein kleines Kino entdecken.

Auf den ersten Blick unscheinbar bestechen diese

Kinos mit einem oder zwei Sälen durch ihre Einzigartigkeit.

Die Hörstückreihe stellt einige dieser kleinen, unabhängigen

Kinos vor und gibt Einblick in den abwechslungsreichen Alltag

ihrer Betreiber.


25

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08

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14:10

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14:10

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Beruf: DJ

von Johannes Fischer

Fünf Porträts von Plattenauflegern, deren Stil, Haltung und

Popularität unmittelbar von den extrem unterschiedlichen

Unterhaltungsbedürfnissen ihrer Auftraggeber abhängen.

Während Techno-DJs weltweit frenetisch gefeiert werden,

treten Alleinunterhalter, Schellack-Freund und Klassik-DJ

fast im Verborgenen auf. Geliebt werden sie trotzdem:

im Seniorenheim. An- und abschalten kann man nur einen:

den Radio-DJ.

Durchbruch

Oder: Das große Glücksversprechen

von Astrid Alexander

Vom Durchbruch träumen viele und erhoffen sich das große

Glück. Doch der berufliche Erfolg wird meist begleitet von

Zerrissenheit, Zweifeln und Rückschlägen. Astrid Alexander

über Menschen, die den Durchbruch geschafft haben, kurz

davor sind oder ihn gerade wagen.

Tierische fünf Minuten

von Friederike Wigger und Sabine Huthmann

Innige Beziehung zwischen Haustier und Herrchen/Frauchen

sind für Außenstehende oft schwer nachzuempfinden.

Tier und Mensch im trauten Heim – da tauchen Fragen auf.

Wussten Sie beispielsweise, dass Schweine gern warm essen,

Schlangen Klaviere mögen, Hunde durchaus auch mal einen

Psychologen aufsuchen oder Habichte mit Frettchen zusammenarbeiten?

29


diskurs

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immer donnerstags

22:00 – 23:00 Uhr

nur auf MDr Figaro

03. JAN Zum 80. Geburtstag von Maxie Wander

Ein Buch wie ein Spiegel

Leben und Werk der Maxie Wander

von Anne König

MDR 2007

10. JAN Zum 200. Geburtstag von Ch. M. Wieland am 20. Januar

Die Philosophie der Grazien

von Christoph Martin Wieland

Mit Christoph Engel, Jürgen Hentsch und Horst Hiemer

Rundfunk der DDR 1983

17. JAN Gregor Gysi trifft Günter Gaus

Zum 65. Geburtstag von Gregor Gysi am 16. Januar

Deutsches Theater, Matinee vom 15. Juni 2003

24. JAN Zum 250. Geburtstag

von Johann Gottfried Seume am 29. Januar

Ohne Italien geht’s nicht in die Kiste

von F. C. Delius

NDR 1994

31. JAN Hyperaktiv!

Eine ‚Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur’

von Christoph Türcke

MDR 2013 · Ursendung

07. FEB Günter-Eich-Preis 2013: Jürgen Becker

MDR 2013 · Ursendung

Aufzeichnung der Verleihungs-Veranstaltung vom 31. 1. 2013

14. FEB Vor 250 Jahren: Der Hubertusburger Frieden

beendet den siebenjährigen Krieg

Kerle, wollt ihr ewig leben?

Der Siebenjährige Krieg 1756 – 1763

Erinnerungen von Otto Werner Förster

MDR 2006

anschließend:

Sachsen gegen Ende des Augustinischen Zeitalters

von Karl Czok

Rundfunk der DDR 1986


21. FEB Zum 225. Geburtstag von

Arthur Schopenhauer am 22. Februar

Die Lebensalter – Essay von Arthur Schopenhauer

Mit einer Einführung von Joachim Kaiser

NDR 1965

Friedrich Nietzsche: Unzeitgemäße Betrachtungen

Schopenhauer als Erzieher, interpretiert von Jean Amery

NDR 1975

28. FEB Zum 85. Geburtstag von Odo Marquard am 26. Februar

Odo Marquard, Philosoph

Im Gespräch mit Jochen Rack

SWR 2008

07. MRZ Zum 350. Geburtstag

von August Hermann Francke am 12. März

Aufklärung aus dem Waisenhaus

von Wolf Oschlies

DLF 1990

jan feb mrz

14. MRZ Sammeln in der DDR: Die Pirckheimer Gesellschaft

Herbert Kästner erzählt

MDR 2013 · Ursendung

21. MRZ Zum 150. Geburtstag von Gabriele d’Annunzio am 22. März

Die wildesten Träume der Knabenzeit

Gabriele d’Annunzio und das Abenteuer von Fiume

von Wolfgang Schivelbusch

SDR 1988

28. MRZ Luther im wechselnden Licht des 20. Jahrhunderts (AT)

Von Friedrich Dieckmann

MDR 2013 · Ursendung

31


egister

Autoren

Alexander, Astrid → 29

Bauernfeind, Wolfgang → 13

Baxmann, Matthias → 28

Berentzen, Detlef → 28

Burdow, Inés → 18

Czok, Karl → 30

Delius, F.C. → 30

Dieckmann, Friedrich → 31

Döbereiner, Bettina → 28

Dörr, Evelyn → 23

Finkernagel, Daniel → 18

Fischer, Johannes → 29

Fitzel, Tomas → 24

Grashoff, Udo → 20

Hasselt van, Jan → 11

Heldt, Jonas → 14

Hennings, Alexa → 22

Herling, Isabel → 28

Hippe, Hannelore → 17

Huthmann, Sabine → 29

Jandt, DIeter → 9

Jaspersen, Malte → 10

Jusim, Philipp → 28

Karisto, Hannu → 17

Käther, Matthias → 25

Klobes, Ulrike → 25

Knape, Wolfgang → 19

Köhler, Ulf → 14

König, Anne → 30

Kopetzky, Helmut → 13

Kotte, Günter → 13

Kowalczyk, Charly → 12

Krüger, Horst → 20

Regisseure

Bauernfeind, Wolfgang → 13

Blockhaus, Thomas → 26

Bruehl, Philippe → 25

Colbow, Ingo → 23

Dörr, Evelyn → 23

Freier von, Fabian → 9

Heldt, Jonas → 14

Hippe, Hannelore → 17

Hutzler, Karin → 19

Jaspersen, Malte → 10

Kanis, Stefan → 13

Knikman, Leo → 14

Köhler, Ulf → 14

Koslowski von, Nikolai → 18, 22

Kühlein, Fabian → 11

Kuner, Jean-Claude → 17

Lissek, Michael → 15, 21

Lück, Alexander → 18

32

Kühlein, Fabian → 11

Kuner, Jean-Claude → 17

Leetz, Antje → 16, 27

Lehmann, Jürgen → 19

Lerch, Christian → 25

Lissek, Michael → 15, 21

Lück, Alexander → 18

Maage, Mareike → 22

McLaighlin, Catriona → 28

Mikesch, Fritz → 9

Molfenter, Ines → 8

Möller, Beatrice → 11

Nichelmann, Johannes → 10

Nietzsche, Friedrich → 31

Oschlies, Wolf → 31

Reichart, Manuela → 13

Schildberger, Rainer → 16

Schiller, Christian → 15

Schivelbusch, Wolfgang → 31

Schmidt-Lauzemis, Karl-Heinz → 13

Schopenhauer, Arthur → 31

Schütze-Quest, Friedrich → 8

Smilga, Julia → 21

Tasso, Hardy → 26

Türcke, Christoph → 30

Viohl, Anja → 28

Weil, Marianne → 28

Wendt, Marianne → 15

Weyerer, Godehard → 23

Wieland, Christoph Martin → 30

Wigger, Friederike → 29

Yoon, Grace → 12

Meinetsberger, Andreas → 19

Meissner, Detlef W. → 22

Moll, Katrin → 24

Möller, Beatrice → 11

Montag, Helga → 21

Nichelmann, Johannes → 10

Pelgen, Franz → 20

Ranzinger, Sabine → 8

Reitz, Uta → 8

Rindfleisch, Wolfgang → 24

Schiller, Christian → 15

Seymer, Matthias → 12

Weck, Ursula → 9, 16

Wendt, Marianne → 15

Wolfertz, Thomas → 26

Yoon, Grace → 12

Zenke, Thomas → 11

Zschiedrich, Gerda → 16, 20, 27


und nicht zuletzt

Bildnachweise Impressum

S1 Start der Apollo 8, Foto: NASA · S2 Peter

von Zahn, Foto: NDR · S4 Full Moon, Foto: Luc

Viatour/www.Lucnix.be · S8 Aldrin auf dem

Mond, Foto: NASA · Post-it, Foto: Jens Jarisch ·

S9 Geschwister Weisheit, Foto: wikimedia/

Kolossos · Krishna Journeying from Gokula

to Vrindavan, Foto: Wikipedia · S10 Malte

Jaspersen, Foto: privat · Militärflugzeug,

Foto: © Johannes Nichelmann · Johannes

Nichelmann, Foto: © Philipp Haeberlin · S11

Vorwärts Südafrika, Foto: privat · Franz Jung,

Foto: © Edition Nautilus · S12 Grace Yoon,

Foto: © rbb · Maria Kodama, Foto: © Grace

Yoon · S13 Wolfgang Ghantus, Foto: privat ·

Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler,

Foto: Bundesarchiv, Bild 102-15347/CC-BY-SA ·

S14 Peter von Zahn, Foto: NDR · Jonas Heldt,

Foto: privat · S15 Spiegelei, Foto: Wikimedia/

yomi955 · Revox Bandmaschine B77, Foto:

© Revox GmbH · Gwladys waterfall, Foto: stock.

xchng · S16 Birkenwald, Foto: Wikimedia/

Malene Thyssen · Weiberbanja, Foto: Antje

Leetz · S17 Landschaft in Lappland, Foto: M.

Klüber Fotografie/Wikipedia · Spitzbergen,

Foto: Wikipedia/Wilson44691 · S18 Filmstudio

Babelsberg, Foto: WIkipedia/Unify · Inés Burdow

mit Irmgard Weinhofen, Foto: privat · S19 Gert

Fröbe, Foto: picture alliance/Keystone · Der

Reichstag brennt, Foto: Wikipedia · S20 DDR-

Briefmarke John Schehr, 1976, Foto: Wikipedia ·

KZ Auschwitz, Foto: Bundesarchiv B285 Bild-

04413/Stanislaw Mucha/CC-BY-SA · S21 Julia

Smilga, Foto: privat · Jan-Robert von Renesse,

Foto: privat · S22 Mareike Maage, Foto: Tristan

Vostry · Marcuse, Grafik: © Maria Einhorn ·

Egon Friedell, Zeitmaschine, 1946, Foto: privat ·

S23 Evelyn Dörr, Foto: Peter Schooff · Evelyn

Herlitzius (Salome), Foto: Matthias Creutziger/

Semperoper Dresden · S24 Russolos

Geräuscherzeuger, Foto: Thomas Fitzel ·

Rauch nach einem israelischen Luftangriff

auf den Gaza-Streifen 2008, Foto: flickr/Amir

Farshad Ebrahimi · S25 Groschenroman,

Foto: Jürgen Balitzki · Drogenverbrennung

in Mexiko, Foto: flickr/Claudio Toledo · S26

Charly mit Austine Otieno, Foto: MDR · Maseno,

Foto: © KidsOfMaseno · S27 Boris Pasternak,

Foto: Wikipedia · S28 Gemälde von Arthur

Schopenhauer, Foto: Wikipedia · S29 August

Hermann Francke, Bild: Wikimedia · Hans Veit

Schnorr von Carolsfeld: Johann Gottfried

Seume, © Gleimhaus Halberstadt

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