MuW Nachrichten 2447
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47-2024 | EIN STARKES STÜCK HEIMAT | 20. November 2024<br />
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2<br />
ZWIEGESPRÄCH<br />
Hans und Gretl<br />
von Rupert Berndl<br />
Hans: Griaß di Gretl.<br />
Gretl: Griaß di Hans. Oiso<br />
woaßt, es is doch direkt<br />
zum verzweifen wia's zurzeit<br />
auf der Wäid zuageht.<br />
Wost hinschaust is Kriag,<br />
Vertreibung und Elend.<br />
Millionen Menschn san<br />
auf der Flucht. Und des oiss<br />
garned weit weg von uns.<br />
Direkt fürchtn mächt ma<br />
se, dass dieser Terror a zu<br />
uns herkimmt. Man kann<br />
es einfach ned versteh,<br />
dass d'Leid ned friedle<br />
nebnanand lebn kinan.<br />
Oiwei mächt oana über'm<br />
andern sei und den andern<br />
besiegn.<br />
Hans: Mei, des is hoid in<br />
de Menschn aso drin! Des<br />
is wia beim Fuaßboispuin.<br />
Da geht's aa drum, dass<br />
oa Mannschaft de andere<br />
besiegt, in d'Knia zwingt<br />
und möglichst vernichtend<br />
schlagt.<br />
Gretl: Oiso da hört se doch<br />
oiss auf! Du kannst doch<br />
de Kriag rundum und das<br />
Elend und die Verzweiflung<br />
der Besiegten in<br />
Gotts Nam ned mit einem<br />
Fuaßboispui vergleicha!!<br />
Ja host den du überhaupt<br />
koa Gespür!?<br />
Hans: Des woaß i aa, dass<br />
des mit de Kriag für d'Leid<br />
ein furchtbares Elend is.<br />
Owa host du scho amoi<br />
gsehgn, wia verzweifet<br />
zum Beispui de Woidkirchner<br />
Fuaßballer san, wenn s'<br />
wieder amoi so an Kampf<br />
verlorn ham!? Oder erscht<br />
de von Bayern München, de<br />
an aa auf der Flucht vor de<br />
Zuschauer, wenn s' verliern!<br />
Gretl: Geh zua, des is doch<br />
oiss vergleichsweise harmlos!<br />
Fuaßboi, des is doch<br />
bloß ein Spiel!! Da geht's<br />
doch um nix!<br />
Hans: Omei, du host doch<br />
wirklich keine Ahnung,<br />
wos se do oftmois für Dramen<br />
obspuin, Manche<br />
Spiele ham da wirkle ebbs<br />
von am Kriag. Wenn da<br />
Schiedsrichter grad ned<br />
herschaut, dann haun sa se<br />
gegenseitig um, rennen am<br />
Gegner an Ellebogn aso ins<br />
Gsicht, dass der d'Sterndl<br />
grad aso fliagn sehgt oder<br />
springen eahm dermaßn<br />
auf d'Fiaß, dass se der vor<br />
lauter Schmerzn grad aso<br />
am Bodn windt. Fuaßboi,<br />
Gretl, des hod hi und do<br />
tatsächle ebbs von einer<br />
Schlacht. Nirgends gibt's so<br />
vui Verletzte ois wia beim<br />
Fuaßboi. Da fließt Blut,<br />
wenn's bläd geht, da reißen<br />
Bänder, da werden Gehirne<br />
erschüttert! Fuaßboi, des<br />
is kein Vergnügen nicht! So<br />
a Spui is a bluadernste Angelegenheit!<br />
Da geht's um<br />
Sieg und Niederlage, um<br />
Ansehen und Ehre und…<br />
Gretl: …um ganz vui Gäid!!<br />
Hans: Des is wieder amoi<br />
typisch! Du siehgst as Gäid<br />
und ned den Einsatz der<br />
Kämpfer. Weilst du einfach<br />
überhaupt nix verstehst<br />
vom Fuaßboi!! Wahrscheinle<br />
moanst du, dass<br />
sa se um den Halsschmuck<br />
von einem Gangster-Boss<br />
handlt, wenn d'Red is von<br />
einer „Viererkette“! Und<br />
wenn von am „schlechtn<br />
Pass“ gredt wird, dann<br />
glaubst du wahrscheinle,<br />
dass sa se dabei um eine<br />
miserable Dokumentenfälschung<br />
handlt!<br />
Gretl: Hast du eine Ahnung!<br />
I kenn mi vor allem<br />
bei de großn Proficlubs<br />
bestens aus. I woaß zum<br />
Beispui, dass da zuageht,<br />
wia dotmois im alten Rom.<br />
De ham damois aa scho<br />
Ausbildungslager ghabt,<br />
wo s' de Gladiatoren beibrachte<br />
ham, wia ma an<br />
Gegner am raffiniertestn<br />
austricksen und besiegn<br />
kann. Und diese Kämpfer<br />
ham s' aa aus alle möglichen<br />
Länder daherzogn,<br />
aus Afrika, aus Asien,<br />
Schwarze, Gäiwe, Weiße<br />
aus de nordischen Länder,<br />
wahrscheinle sogar<br />
aus Österreich. Damois<br />
ham se aa scho lauter Ausländer<br />
in de Arenen d'Köpf<br />
herghaut! Wahrscheinle<br />
hod so a Gladiatorentrainer<br />
aa scho englisch redn<br />
miassn, damit'n olle verstandn<br />
ham. Und wenn so<br />
a Söldner guad war, dann<br />
hod der aa sein Preis ghabt!<br />
Und de warn ned billig! De<br />
san hoch gehandelt wordn.<br />
Und wer a Gäid ghabt hod,<br />
der hod se so an durchtrainierten<br />
Legionär leistn und<br />
für sich kämpfa lassn kina<br />
in irgendeiner Arena. Da<br />
ham dann zigtausend Zuschauer<br />
zuagschaut und<br />
ham gjuwed und gschrian,<br />
wenn oa Gladiator den andern<br />
fertig gmacht hod.<br />
Und der Besitzer von so<br />
einem siegreichen Kämpfer,<br />
der hod dann vui Gäid<br />
eistreicha kina und weidaverkaufa<br />
hod ma so an guadn<br />
Gladiator aa mit einem<br />
großen Gewinn kina. Heid<br />
nennt ma des Transfer, owa<br />
sonst is des doch genau wia<br />
in unserer Zeit beim Fuaßboi.<br />
Pfiat di Hans.<br />
Hans: Pfiat di Gretl. Du<br />
verstehst zwar nix vom<br />
Fuaßboi, owa wost recht<br />
host host recht.<br />
Fotos: Berndl<br />
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<strong>Nachrichten</strong>
4 AKTUELLES<br />
Neue Einblicke in die Vielfalt des Passauer Landes<br />
Präsentation des Landkreis-Magazins „G‘schichten aus dem Passauer Land“ 2025 im Granitzentrum<br />
1<br />
Landrat Raimund Kneidinger (2.v.l.), Maria Denkmayr (4.v.l.) und Alfons Bauernfeind (8.v.l.)<br />
gemeinsam mit den Mitwirkenden des neuen Landkreis-Magazins „G’schichten aus dem<br />
Passauer Land“ 2025.<br />
Fotos: <strong>MuW</strong>/b.pendelin<br />
Im Granitzentrum Hauzenberg wurde das neue Landkreis-Magazin<br />
präsentiert – im Anschluss blieben die Gäste<br />
gerne, um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.<br />
Hauzenberg. Pünktlich<br />
zum Faschingsbeginn am<br />
11. November wurde das<br />
neue Landkreis-Magazin<br />
„G’schichten aus dem Passauer<br />
Land“ im Granitzentrum<br />
Hauzenberg feierlich<br />
präsentiert. Landrat Raimund<br />
Kneidinger begrüßte<br />
die zahlreich erschienenen<br />
Gäste, darunter Touristiker<br />
und Mitwirkende des<br />
Magazins, mit den Worten:<br />
„Es gibt viel zu entdecken<br />
im Passauer Land“. Kneidinger<br />
betonte, dass das<br />
Magazin nicht nur Touristen<br />
ansprechen solle, sondern<br />
auch Einheimischen<br />
die Vielfalt der Region näherbringe:<br />
„Unser Ziel ist<br />
es Geschichten erzählen,<br />
die Appetit auf mehr machen.“<br />
Das Magazin, das anschließend<br />
von Maria Denkmayr<br />
und Alfons Bauernfeind<br />
vorgestellt wurde, vereint<br />
beeindruckende Geschichten<br />
und Porträts von Menschen<br />
und Orten im Passauer<br />
Land. „Tourismus ist<br />
eine Begegnungskultur“, so<br />
Denkmayr, die Geschäftsleiterin<br />
des Zweckverbands<br />
Tourist-Information<br />
Passauer Land. Das<br />
Magazin sei deshalb auch<br />
ein „Handwerkszeug“ für<br />
die Arbeit der Touristiker,<br />
das dazu einlade, die Region<br />
in all ihren Facetten zu<br />
erleben.<br />
Bauernfeind machte auf<br />
die Prägung auf der Titelseite<br />
aufmerksam, welche<br />
die Wertigkeit des Magazins<br />
unterstreiche. Sein<br />
Anliegen sei es, auch weniger<br />
bekannte Aspekte<br />
des Passauer Landes zu<br />
beleuchten. So finden sich<br />
unter den Touristenzielen<br />
etwa Beiträge über das<br />
Hundehotel Gut Feuerschwendt,<br />
die Asamkirche<br />
in Aldersbach und das Atelier<br />
der Künstlerin Sandra<br />
Huber. Auch sportliche<br />
und kulturelle Höhepunkte,<br />
wie die „Bike-Arena“ in<br />
Wegscheid und das Schloss<br />
Neuburg, das mit der Landkreis-Ausstellung<br />
der<br />
Kunst eine Heimat bietet,<br />
wurden hervorgehoben.<br />
Eine Fülle an Inhalten<br />
für jeden Geschmack<br />
Ein besonderes Highlight<br />
der diesjährigen Ausgabe<br />
ist das Interview mit dem<br />
ehemaligen Fußballstar<br />
Bastian Schweinsteiger, der<br />
Einblicke in seine Verbindung<br />
zur Region gewährt.<br />
Neben Interviews und<br />
Porträts enthält das Magazin<br />
auch praktische Reiseinformationen,<br />
eine Landkarte<br />
sowie QR-Codes, die<br />
zu weiterführenden Inhalten<br />
und Online-Angeboten<br />
führen – ein neues Feature,<br />
das die digitale Präsenz des<br />
Magazins ergänzt.<br />
Denkmayr bedankte sich<br />
bei der Agentur ready und<br />
der Druckerei Geiselberger,<br />
die wesentlich zum<br />
Gelingen des Projekts<br />
beigetragen haben. Der 2.<br />
Bürgermeister von Hauzenberg,<br />
Rudi Hirz, begrüßte<br />
die Gäste ebenfalls<br />
herzlich. „Hauzenberg ist<br />
zwar nur die drittgrößte,<br />
aber die schönste Stadt im<br />
Landkreis“, sagte er mit<br />
einem Augenzwinkern. Er<br />
lud die Gäste dazu ein, im<br />
Anschluss an die Präsentation<br />
die aktuelle Ausstellung<br />
im Granitzentrum zu<br />
besuchen.<br />
Schwarzachstraße für Verkehr freigegeben<br />
Nationalpark investiert 300.000 Euro in zwei Brücken – Parkplatz Gfäll wieder anfahrbar<br />
Im Anschluss an die Vorstellung<br />
des Magazins<br />
folgte eine kurze Präsentation<br />
des ebenfalls neuen<br />
Gastgeberverzeichnisses<br />
2025 - 2026. Maria Denkmayr<br />
lud die Gäste dazu<br />
ein, den Nachmittag bei einer<br />
Brotzeit mit regionalen<br />
Schmankerln ausklingen zu<br />
lassen.<br />
Das neue „G’schichten aus<br />
dem Passauer Land“ 2025<br />
ist ein liebevoll gestalteter<br />
„Imagekatalog“, der nicht<br />
nur Touristen, sondern<br />
auch den Bürgerinnen<br />
und Bürgern der Region<br />
spannende Geschichten,<br />
Traditionen und neue Einblicke<br />
in das Passauer Land<br />
bietet – reinblättern lohnt<br />
sich! Zu beziehen ist das<br />
kostenfreie Magazin über<br />
www.passauer-land.de,<br />
per E-Mail an tourismus@<br />
landkreis-passau.de sowie<br />
über die Telefonnummer<br />
0851/397-600. Alternativ<br />
können Sie das Magazin als<br />
PDF Datei herunterladen<br />
oder im Online-Blätterkatalog<br />
anschauen (www.<br />
passauer-land.de).<br />
1<br />
Spiegelau. Nach rund zweieinhalb<br />
Monaten Bauzeit ist die Schwarzachstraße<br />
zum Gfäll unterhalb des Großen<br />
Rachels wieder für den Verkehr freigegeben.<br />
Entlang der Route zum beliebten<br />
Ausgangspunkt für Wanderungen<br />
auf den höchsten Nationalparkberg<br />
mussten zwei sanierungsbedürftige<br />
Brücken ertüchtigt werden. Die Maßnahme<br />
schlägt mit rund 300.000 Euro<br />
zu Buche. Seit 12. November rollt der<br />
Verkehr nun wieder.<br />
„Nicht nur die Arbeiten selbst verliefen<br />
reibungslos, sondern auch der bis<br />
Ende der Herbstferien eingesetzte und<br />
stark nachgefragte Pendelbusverkehr“,<br />
bilanziert Nationalparkmitarbeiter Johannes<br />
Dick. Denn um Wanderern auch<br />
während der Bauphase das Erreichen<br />
des Gfälls zu ermöglichen, fuhren Busse<br />
über eine Behelfsbrücke an der ersten<br />
Baustelle am Ortsende von Spiegelau<br />
vorbei zu einem Wendeplatz. Zwischen<br />
der zweiten zu sanierenden Brücke und<br />
der Haltestelle Gfäll fuhr ein weiterer<br />
Bus. Lediglich das Stück dazwischen<br />
musste zu Fuß zurückgelegt werden.<br />
Nun aber ist die Schwarzachstraße wieder<br />
ganztägig nutzbar. In den kommenden<br />
zwei Wochen noch zu erledigende<br />
Restarbeiten können ohne Verkehrsbeeinträchtigung<br />
durchgeführt werden.<br />
Die Zufahrtsregelungen der Vorjahre<br />
bleiben bestehen. So ist die Route zum<br />
Gfäll im Winterhalbjahr frei befahrbar.<br />
Mit dem Beginn der Sommer-Igelbussaison<br />
ist die Straße dann wieder wie<br />
gewohnt zeitlich gesperrt – zwischen<br />
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62<br />
TITELSTORY<br />
Ein Ort der Hoffnung<br />
Das Frauenhaus Passau gibt Schutz und eine neue Perspektive<br />
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Freuen sich über den neuen Anbau, der auch ein Spieleparadies für Kinder beinhaltet:<br />
die 1. ehrenamtliche Vorsitzende Hildegart Stolper (l.) und die sozialpädagogische Leiterin<br />
Selina Wagner.<br />
Fotos: <strong>MuW</strong>/k.krückl<br />
Passau. Man denkt oft, dass<br />
es einem selbst nie passieren<br />
könnte. Gewalt in der<br />
Partnerschaft, Missbrauch<br />
oder die Flucht vor der eigenen<br />
Familie – das scheint für<br />
viele Frauen etwas zu sein,<br />
das nur anderen widerfährt.<br />
Doch in der Realität kann<br />
jeder in eine derartige Lage<br />
geraten. Und genau deshalb<br />
ist es so wichtig zu wissen,<br />
dass man in diesen dunklen<br />
Momenten nicht allein<br />
ist. In Passau gibt es einen<br />
Ort, der Schutz bietet, bei<br />
dem Menschen ein offenes<br />
Ohr haben und unermüdlich<br />
dabei helfen, Frauen<br />
und Kindern in Not wieder<br />
auf die Beine zu helfen: das<br />
Frauenhaus Passau.<br />
Für Frauen und Kinder, die<br />
unter häuslicher Gewalt<br />
leiden, ist es oft der letzte<br />
Zufluchtsort – ein Ort, an<br />
dem sie Sicherheit finden,<br />
zur Ruhe kommen und eine<br />
Perspektive für ein neues<br />
Leben entwickeln können.<br />
Der Gang ins Frauenhaus<br />
ist wahrlich kein leichter,<br />
aber oftmals die beste Entscheidung,<br />
die betroffene<br />
Frauen treffen können. Für<br />
sich selbst, ihre Kinder und<br />
für ein besseres Leben. Diese<br />
wichtige gesellschaftliche<br />
Einrichtung ist das Ergebnis<br />
unermüdlicher Arbeit, großen<br />
Engagements und einer<br />
beeindruckenden Gemeinschaft<br />
von meist ehrenamtlichen<br />
Helfern.<br />
Eine Vision wird<br />
Wirklichkeit<br />
Hildegart Stolper ist eine<br />
dieser beeindruckenden<br />
Persönlichkeiten, ohne die<br />
es das Frauenhaus in seiner<br />
heutigen Form wohl nicht<br />
geben würde. Selbst Opfer<br />
sexueller Gewalt und zahlreicher<br />
Schicksalsschläge,<br />
hat sie ihr eigenes Leid in<br />
Kraft verwandelt, um anderen<br />
Frauen zu helfen. Seit<br />
1999 engagiert sie sich unermüdlich<br />
für das Frauenhaus<br />
Passau und leitet seit 2007<br />
ehrenamtlich den Vorstand.<br />
Hildegart Stolper hat erlebt,<br />
was es bedeutet, in dunklen<br />
Zeiten Unterstützung zu<br />
brauchen, 16 und macht es sich<br />
seit 25 Jahren zur Aufgabe,<br />
anderen Frauen zu helfen.<br />
Ihr Einsatz ist nicht nur inspirierend,<br />
sondern auch von<br />
entscheidender Bedeutung.<br />
Die Geschichte des Frauenhauses<br />
Passau geht zurück<br />
ins Jahr 1992. Damals war<br />
es in einem kleinen Reihenhaus<br />
untergebracht,<br />
mit nur einer Nasszelle und<br />
fünf Plätzen für Frauen in<br />
Not. Die Bedingungen waren<br />
beengt, doch der Wille,<br />
Schutz und Unterstützung<br />
zu bieten, war groß. Schon<br />
damals standen hinter dem<br />
Frauenhaus engagierte<br />
Menschen, die weit mehr<br />
als nur ihre Zeit investierten<br />
– sie gaben ihr Herzblut.<br />
Um den betroffenen Frauen<br />
ein schöneres Umfeld zu ermöglichen,<br />
suchte Hildegart<br />
Stolper Jahre lang nach einem<br />
geeigneten Grundstück<br />
für einen Neubau – mit Erfolg.<br />
Sie konnte den damals<br />
frisch als Bischof eingesetzten<br />
Dr. Stefan Oster überzeugen,<br />
das Grundstück, das<br />
sich im Besitz der Diözese<br />
Passau befand, an das Frauenhaus<br />
zu verkaufen. Doch<br />
damit allein war es nicht<br />
getan. Für den ersten Bau<br />
sammelte Hildegart Stolper<br />
unglaubliche 1,5 Millionen<br />
Euro an Spenden – eine<br />
Summe, die nur durch ihren<br />
unermüdlichen Einsatz und<br />
ihre Überzeugungskraft zustande<br />
kam. Für den kürzlich<br />
fertiggestellten Anbau<br />
sammelte sie weitere 1,3<br />
Millionen Euro – 150.000<br />
Euro werden zusätzlich<br />
noch benötigt.<br />
Mit dem neuen Haus, das<br />
2017 bezugsfertig war, konnte<br />
die Kapazität auf neun<br />
reguläre Plätze und zwei<br />
Notplätze erweitert werden.<br />
Doch der Bedarf war weiterhin<br />
hoch – und so wurde<br />
kürzlich ein Erweiterungsbau<br />
fertiggestellt, der Platz<br />
für insgesamt 14 Frauen<br />
(plus zwei Notfallplätze) und<br />
bis zu 30 Kindern schafft.<br />
Mehr als nur ein Dach<br />
über dem Kopf<br />
Das Frauenhaus Passau, das<br />
unter der Trägerschaft des<br />
Sozialdienstes katholischer<br />
Frauen e.V. (SkF) Passau<br />
steht, bietet weit mehr als<br />
nur Schutz. Jede Frau, die<br />
hier ankommt, bringt ihre<br />
eigene Geschichte mit – oft<br />
geprägt von Gewalt, Angst<br />
und Abhängigkeit. Hier finden<br />
sie einen Rückzugsort,<br />
wo sie nicht nur physisch sicher<br />
sind, sondern auch ihre<br />
seelischen Wunden heilen<br />
können. Drei festangestellte<br />
Sozialpädagoginnen sowie<br />
drei Erzieherinnen unterstützen<br />
die Frauen bei Behördengängen,<br />
juristischen<br />
Fragen, der Wohnungssu-<br />
Herzlichen<br />
Glückwunsch<br />
zur gelungenen<br />
Baumaßnahme.<br />
Wir bedanken<br />
uns für die<br />
gute Zusammenarbeit<br />
bei<br />
Ausführung der<br />
HLS-Arbeiten.<br />
Wir bedanken uns für den Auftrag<br />
und gratulieren zum Anbau.<br />
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und dem Aufbau eines neuen<br />
Lebens.<br />
Besonders bemerkenswert<br />
ist zudem die Arbeit der Ehrenamtlichen,<br />
die Tag und<br />
Nacht erreichbar sind, um<br />
Frauen in Not aufzunehmen.<br />
Ohne sie wäre der Betrieb<br />
des Hauses nicht möglich.<br />
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als Gesprächspartnerinnen<br />
zur Verfügung.<br />
Ein Aufruf zum<br />
Handeln<br />
Das Frauenhaus Passau ist<br />
ein Ort der Menschlichkeit<br />
und Nächstenliebe. Doch es<br />
ist auch eine Einrichtung,<br />
die auf finanzielle Unterstützung<br />
angewiesen ist,<br />
denn sie wird nicht wie andere<br />
Einrichtungen zu 100<br />
Prozent staatlich finanziert.<br />
Jährlich müssen zwischen<br />
80.000 und 90.000 Euro<br />
durch Spenden gedeckt<br />
werden, um den Betrieb<br />
aufrechtzuerhalten.<br />
Jede Spende hilft, Frauen<br />
und Kindern in größter Not<br />
zu helfen und ihnen die<br />
Chance auf ein neues Leben<br />
zu ermöglichen. Ob einmalige<br />
Zuwendungen oder eine<br />
Fördermitgliedschaft – jede<br />
Unterstützung zählt und<br />
macht einen Unterschied.<br />
Hildegart Stolper und ihr<br />
Team sind ein Beispiel dafür,<br />
was selbstloses Engagement<br />
bewirken kann. Nur durch<br />
Unterstützung der Gesellschaft<br />
kann sichergestellt<br />
werden, dass dieser Ort der<br />
Hoffnung auch in Zukunft<br />
bestehen bleibt.<br />
KONTAKT FÜR BETROFFENE FRAUEN:<br />
Frauenhaus Passau<br />
Postfach 23 07<br />
94013 Passau<br />
Telefon +49-851-89272 sowie 0171/6224236<br />
(rund um die Uhr für hilfesuchende Frauen erreichbar)<br />
Telefax +49-851-89625<br />
info@frauenhaus-passau.de<br />
SPENDENKONTO - JEDER BEITRAG HILFT<br />
Spendenkonto:<br />
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Passau<br />
Ligabank Passau<br />
IBAN: DE89 7509 0300 0004 3125 97<br />
BIC: GENODEF1M05<br />
2sp/60 mm<br />
2sp60<br />
Christkindlmärkte in der Region<br />
Ende November<br />
Winterzauber am Parkourpark Grafenau: 23.-24.11. 2024<br />
Hausinger Schlossweihnacht Grafenau: 22. - 23.11.2024<br />
Adventsmarkt Hutthurm: 30.11.- 01.12.2024<br />
Weihnachtsmarkt Spiegelau: 30.11. -01.12.2024<br />
Weihnachtsmarkt Freyung: 29.11. - 01.12.2024<br />
Weihnachtsmarkt Tittling: 29.11. - 01.12.2024<br />
Weihnachtsmarkt Waldkirchen: 28.11. - 01.12.2024<br />
2sp 60<br />
Traditionelle Holzmärkte in Passau<br />
Am 05. und 10. Dezember finden zwischen<br />
09.00 und 19.00 Uhr die traditionellen Passauer<br />
Holzmärkte statt. Rund 20 Händler<br />
aus Bayern, Österreich und Tschechien bieten<br />
Produkte aus Holz und nützliche Winterwaren<br />
in der Dr.-Hans-Kapfinger-Straße,<br />
der Bahnhof- und der Ludwigstraße an.<br />
Die Holzmärkte am ersten Donnerstag im<br />
Dezember und dem darauffolgenden Dienstag<br />
sind fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit<br />
in Passau. Das Angebot reicht<br />
von Korbwaren über Vogelhäuser bis hin<br />
zu Krippenfiguren oder Holzdekorationen.<br />
Die Holzmärkte in Passau haben eine lange<br />
Tradition und finden eine erste Erwähnung<br />
im 16. Jahrhundert. Nach Unterbrechungen<br />
wurde aufgrund der hohen Nachfrage der<br />
Bevölkerung ab dem Jahre 1822 dreimal<br />
jährlich ein Holzmarkt abgehalten. Ab 1870<br />
fand der Holzmarkt in Verbindung mit dem<br />
„kleinen“ und „großen“ Schweinemarkt in<br />
der Adventszeit statt. Nach dem zweiten<br />
Weltkrieg verschwand der Schweinemarkt.<br />
Seither wird der Holzmarkt eigenständig in<br />
der Passauer Innenstadt abgehalten und<br />
von der Werbegemeinschaft CMP veranstaltet.<br />
Eine Unterscheidung zwischen kleinem<br />
und großem Holzmarkt gibt es mittlerweile<br />
nicht mehr, der Markt ist an beiden Tagen<br />
gleich groß.
8 CARITAS Anzeige<br />
2<br />
Diakon Konrad Niederländer<br />
feierlich verabschiedet<br />
Neuer Bischöflich Beauftragter Stefan Seiderer im Amt<br />
Passau. Der Diözesan-Caritasverband<br />
Passau erlebte<br />
am 15. November einen<br />
besonderen Moment des<br />
Wandels: Nach acht Jahren<br />
engagierter Tätigkeit<br />
als Bischöflich Beauftragter<br />
wurde Diakon Konrad<br />
Niederländer von Diözesanbischof<br />
Dr. Stefan Oster<br />
feierlich in den Ruhestand<br />
verabschiedet. Gleichzeitig<br />
trat sein Nachfolger, Stefan<br />
Seiderer, offiziell in das Amt<br />
ein.<br />
In einem bewegenden Festgottesdienst<br />
in der Kirche<br />
St. Stephan betonte Bischof<br />
Oster die Bedeutung<br />
der Caritas als „Werk der<br />
Kirche“ und würdigte Niederländers<br />
unermüdlichen<br />
Einsatz. „Sie haben der Versuchung<br />
widerstanden, die<br />
Caritas der Logik des Marktes<br />
zu unterwerfen, und sie<br />
stattdessen als Dienst der<br />
Kirche an den Menschen<br />
gestärkt“, erklärte der Bischof.<br />
Der Diakon sei stets<br />
ein „Zeuge der Hoffnung“<br />
gewesen, der es verstand,<br />
selbst in schwierigen Zeiten<br />
Mut zu machen und die<br />
Nähe zur glaubenden Kirche<br />
zu wahren. Zum Zeichen des<br />
Dankes überreichte Bischof<br />
Oster Niederländer einen<br />
Pilgerstab – eine symbolische<br />
Geste, da der Diakon<br />
plant, im kommenden Jahr<br />
den Jakobsweg nach Santiago<br />
de Compostela zu gehen.<br />
Rückblick auf ein Leben<br />
im Dienst der Nächstenliebe<br />
Konrad Niederländer blickt<br />
auf eine beeindruckende<br />
Karriere zurück, die von<br />
einem tiefen Gottvertrauen<br />
und großer Tatkraft geprägt<br />
war. Bereits in jungen Jah-<br />
Caritas-Direktorin Andrea Anderlik begrüßte Stefan Seiderer<br />
mit dem Wunsch „Sich getragen zu wissen“.<br />
ren war er in der Kirche<br />
aktiv, vom Pfarrgemeinderat<br />
bis hin zum Vorsitz<br />
des Orts-Caritasvereins in<br />
Waldkirchen. Neben seiner<br />
Arbeit in der Caritas war er<br />
mehr als 30 Jahre bei der<br />
Agentur für Arbeit tätig und<br />
setzte sich dort mit großem<br />
Engagement für die Belange<br />
benachteiligter Menschen<br />
ein.<br />
Als Bischöflich Beauftragter<br />
der Caritas leitete Niederländer<br />
wegweisende<br />
Projekte. Unter seiner Führung<br />
wurde beispielsweise<br />
die Trägerstruktur für Kindertagesstätten<br />
ausgebaut.<br />
Heute betreut der Verband<br />
103 Kitas mit rund 1700 Mitarbeitenden<br />
– eine Erfolgsgeschichte,<br />
die auch auf die<br />
Arbeit seines Nachfolgers<br />
Stefan Seiderer zurückzuführen<br />
ist.<br />
Seiderer, der seit Jahren als<br />
Abteilungsleiter Kindertagesstätten<br />
im Diözesan-Caritasverband<br />
tätig war, wurde<br />
von Bischof Oster mit<br />
Vertrauen und Zuversicht in<br />
sein neues Amt eingeführt.<br />
Seiner Rolle sieht der neue<br />
Bischöflich Beauftragte<br />
mit großer Verantwortung<br />
entgegen: „Die Würde des<br />
Menschen zu achten, sozialpolitischer<br />
Anwalt zu sein<br />
und respektvoll an der Seite<br />
Konrad Niederländer bei seiner Abschiedsrede.<br />
Fotos: Caritas/<strong>MuW</strong>/m.wagner<br />
aller Menschen zu stehen,<br />
sind zentrale Aufgaben der<br />
Caritas – und auch meine<br />
persönlichen Werte.“<br />
Feierlicher Festakt mit zahlreichen<br />
Würdigungen<br />
Die Abschiedsfeier wurde<br />
von Grußworten zahlreicher<br />
Weggefährten begleitet,<br />
die Niederländers Engagement<br />
und Verdienste<br />
würdigten. Dr. Josef Sonnleitner,<br />
Finanzdirektor der<br />
Diözese Passau und Vorsitzender<br />
des Caritas-Aufsichtsrats,<br />
sprach von der<br />
Stabilität, die Niederländer<br />
dem Verband verliehen<br />
habe. Jochen Wilde, Dekan<br />
des evangelisch-lutherischen<br />
Dekanats Passau,<br />
hob die Zusammenarbeit<br />
mit der Diakonie hervor<br />
und lobte Niederländers<br />
unermüdlichen Einsatz in<br />
den Bereichen Aidsberatung<br />
und Sozialpsychiatrie.<br />
Andrea Anderlik, Caritasdirektorin<br />
der Diözese,<br />
beschrieb Niederländer als<br />
„Führungskraft, Kollegen<br />
und Freund“, der mit Flexibilität,<br />
Durchhaltevermögen<br />
und tiefem Glauben<br />
den Verband geprägt habe.<br />
Oberbürgermeister Jürgen<br />
Dupper und Landrat<br />
Raimund Kneidinger würdigten<br />
Niederländer als<br />
verlässlichen Partner, der
9<br />
Anzeige PASSAU<br />
3<br />
als eine tragende Säule der<br />
Kirche weiterentwickeln.“<br />
Besonders wichtig sei ihm<br />
dabei, die Kooperation mit<br />
der Politik auf regionaler,<br />
Landes- und Bundesebene<br />
zu vertiefen.<br />
Zum Abschluss des Festakts<br />
dankte Niederländer<br />
allen Weggefährten für die<br />
konstruktive Zusammenarbeit<br />
und das Vertrauen.<br />
„Es war mir eine Ehre, Teil<br />
dieser bedeutenden Säule<br />
der Kirche zu sein. Mein<br />
Wunsch für die Zukunft:<br />
Macht weiter bewusst, dass<br />
die Caritas mehr ist als nur<br />
eine Organisation – sie ist<br />
Ausdruck der Nächstenliebe<br />
und Hoffnung.“<br />
Bischof Dr. Stefan Oster während der Feierlichkeiten.<br />
mit kreativen Lösungen die<br />
sozialen Belange der Region<br />
unterstützt habe.<br />
Ein weiterer Höhepunkt der<br />
Feier war der Dank der Caritas<br />
im rumänischen Satu<br />
Mare, mit der Niederländer<br />
eine enge Freundschaft<br />
verbindet. Über die letzten<br />
zehn Jahre hinweg wurden<br />
dort über die Passauer Caritas<br />
rund 150 Projekte unterstützt,<br />
finanziert durch<br />
Spenden von insgesamt<br />
457.000 Euro. Diese nachhaltige<br />
Hilfe war für Generalvikar<br />
Chaba Ilyes und<br />
Caritasdirektor Janos Roman<br />
Anlass, Niederländer<br />
persönlich zu danken.<br />
Neben dem Rückblick auf<br />
Niederländers Verdienste<br />
Bischof Dr. Stefan Oster und Diakon Konrad Niederländer<br />
wünschen dem künftigen Bischöflich Beauftragten Stefan Seiderer<br />
Gottes Segen für ihr Wirken in Passau.<br />
stand die Zukunft der Caritas<br />
im Fokus.<br />
Zuversichtlicher Blick<br />
in die Zukunft<br />
Stefan Seiderer, dessen<br />
Amtszeit offiziell am 1. Januar<br />
beginnt, skizzierte<br />
in seiner Ansprache seine<br />
Vision für die kommenden<br />
Jahre: „Gemeinsam mit<br />
dem Bistum und den vielen<br />
engagierten Mitarbeitenden<br />
möchte ich die Caritas<br />
Die Feier wurde musikalisch<br />
von Niederländers Enkel<br />
Jacob am Klavier begleitet.<br />
Humorvolle Beiträge der<br />
Abteilungen und ein Bildband,<br />
der Niederländers<br />
Lebenswerk dokumentiert,<br />
rundeten den emotionalen<br />
Abend ab. Mit dem Wechsel<br />
zu Stefan Seiderer beginnt<br />
für die Caritas Passau ein<br />
neues Kapitel – getragen<br />
von Zuversicht und einem<br />
starken Fundament.<br />
Caritasverband<br />
für die Diözese Passau e. V.<br />
Steinweg 8<br />
94032 Passau<br />
www.caritas-passau.de
10 2<br />
AKTUELLES<br />
Waldkirchen ehrt und fördert seine Sportler<br />
Auszeichnungen für sportliche Höchstleistungen – Zuschüsse für Sportvereine im Waldkirchener Stadtgebiet<br />
1<br />
Waldkirchen. Zahlreiche<br />
Niederbayerische, Bayerische<br />
und Deutsche Meister<br />
und Vizemeister in diversen<br />
Sportarten standen bei der<br />
diesjährigen Sportlerehrung<br />
der Stadt Waldkirchen<br />
wieder im Mittelpunkt und<br />
konnten von Bürgermeister<br />
Heinz Pollak ein Ehrengeschenk<br />
oder sogar einen Ehrenbrief<br />
entgegennehmen.<br />
Für die Sportvereine gab es<br />
eine finanzielle Zuwendung.<br />
Neben den zu ehrenden<br />
Sportlern war auch eine große<br />
Zahl von Mitgliedern aus<br />
den Waldkirchener Sportvereinen,<br />
weiteren interessierten<br />
Stadtbürgern und<br />
eine Reihe von Ehrengästen<br />
zur Feierstunde gekommen.<br />
„Dieser Abend ist nicht nur<br />
eine Feier des Sports, sondern<br />
auch eine Würdigung<br />
des unermüdlichen Einsatzes,<br />
den jede einzelne Person<br />
hier aufgebracht hat, um ihre<br />
Träume zu verwirklichen“,<br />
leitete Bürgermeister Heinz<br />
Pollak seine Festrede anlässlich<br />
der Sportlerehrung ein.<br />
Sport, so das Stadtoberhaupt,<br />
sei mehr als nur<br />
Wettkämpfe – es sei auch<br />
eine Lebensschule. Lehre er<br />
doch, die eigenen Grenzen<br />
zu erkennen und zu überwinden.<br />
Und er zeige auf,<br />
wie wichtig Teamgeist und<br />
Solidarität seien. Sportliche<br />
Erfolge seien das Ergebnis<br />
harter Arbeit, unermüdlichen<br />
Trainings und des unerschütterlichen<br />
Glaubens<br />
an die eigene Stärke. Damit<br />
hätten zahlreiche Sportlerinnen<br />
und Sportler aus<br />
dem Stadtgebiet auch heuer<br />
wieder mit regionalen und<br />
nationalen Wettbewerben<br />
eindrucksvolle Ergebnisse<br />
erzielt.<br />
Dank an<br />
„unsichtbare Helden“<br />
Den Ehrenabend sah Heinz<br />
Pollak aber auch als passende<br />
Gelegenheit, einmal ausdrücklich<br />
den Trainern und<br />
Betreuern zu danken – den<br />
„unsichtbaren Helden“, die<br />
mit der Investition unzähliger<br />
Stunden im Hintergrund<br />
arbeiten, um sicherzustellen,<br />
dass das Potenzial jedes<br />
einzelnen Athleten voll entfaltet<br />
wird.<br />
Weil Kinder und Jugendliche<br />
„die Sportler von morgen“<br />
seien, komme der Jugendarbeit<br />
entscheidende Bedeutung<br />
zu, führte Heinz Pollak<br />
weiter aus. Deshalb liege es<br />
in der Verantwortung der<br />
Zu einem großen Gruppenbild stellten sich die ausgezeichneten<br />
Sportler und die Ehrengäste zusammen. Foto: Duschl<br />
Erwachsenen, sie besonders<br />
zu fördern und zu unterstützen.<br />
Für hervorragende<br />
sportliche Leistungen während<br />
des Jahres wurden zwei<br />
Mitglieder der Schützengesellschaft<br />
Hubertus Böhmzwiesel<br />
mit dem Ehrenbrief<br />
der Stadt Waldkirchen ausgezeichnet:<br />
Jana Herweg<br />
wurde Niederbayerische<br />
Meisterin im Bogenschießen/Disziplin<br />
WA720 auf 30<br />
Meter. Hubert Schäffner ist<br />
in der Disziplin „Kleinkaliber<br />
liegend“ Bayerischer<br />
Vizemeister und Deutscher<br />
Meister. Den Ehrenbrief für<br />
hervorragende Verdienste<br />
um die Förderung des Sports<br />
erhielt Brigitte Maier vom<br />
MTC Waldkirchen. Sie ist<br />
seit 47 Jahren ein engagiertes<br />
Mitglied im Verein. fd<br />
Neues Rathaus und Bürgerhaus<br />
Anzeige<br />
Ein Rathaus für alle – Jandelsbrunn schafft modernen Treffpunkt im Ortskern<br />
Modern und lichtdurchflutet: das neue Rathaus und Bürgerhaus in Jandelsbrunn.
Anzeige<br />
JANDELSBRUNN 11 3<br />
Neues Rathaus und Bürgerhaus<br />
Ein Rathaus für alle – Jandelsbrunn schafft modernen Treffpunkt im Ortskern<br />
Rathaus und Bürgerhaus – alle Jandelsbrunner sind hier herzlich willkommen. Die Barrierefreiheit<br />
garantiert den Zugang für jede Bürgerin und jeden Bürger.<br />
Fotos: <strong>MuW</strong>/m.wagner<br />
Es ist vollbracht: Nach<br />
intensiver Planungsund<br />
Bauphase ist das neue<br />
Bürger- und Rathaus in<br />
Jandelsbrunn nun in Betrieb.<br />
Während die Verwaltung<br />
bereits in den<br />
neuen Räumlichkeiten<br />
arbeitet, werden die Außenanlagen<br />
im kommenden<br />
Jahr fertiggestellt.<br />
Mit diesem Neubau hat<br />
die Gemeinde ein modernes<br />
Zentrum geschaffen,<br />
das nicht nur eine zukunftsorientierte<br />
Verwaltung<br />
beherbergt, sondern<br />
auch als Herzstück<br />
für das Gemeindeleben<br />
fungiert.<br />
„Ein Meilenstein für Jandelsbrunn“<br />
sagt Bürgermeister<br />
Roland Freund<br />
stolz über das Projekt, das<br />
rund 8,7 Millionen Euro<br />
gekostet hat – eine Summe,<br />
die durch jahrelange<br />
Rücklagen und wichtige<br />
Förderungen möglich wurde.<br />
„Wir haben gut gewirt-<br />
schaftet und die richtigen<br />
Entscheidungen getroffen,<br />
sodass die Gemeinde heute<br />
hervorragend aufgestellt<br />
ist“. Freund betont, dass<br />
das neue Gebäude nicht<br />
nur die Verwaltung moderner<br />
und effizienter macht,<br />
sondern einen großen<br />
Mehrwert für die gesamte<br />
Bevölkerung darstellt.<br />
Mehr als nur ein Verwaltungsgebäude<br />
Das neue Rathaus ist für<br />
alle da – das wird in den<br />
offenen und vielfältig<br />
nutzbaren Räumen sofort<br />
spürbar. Neben Büros und<br />
Besprechungsräumen für<br />
die Verwaltung wurden<br />
ein großer Bürgersaal,<br />
zwei Proberäume und ein<br />
Seminarraum eingerichtet.<br />
Vereine und kulturelle<br />
Gruppen finden hier eine<br />
Heimat, von der Blasmusik<br />
über den Kirchenchor<br />
bis hin zur Theatergruppe.<br />
„Wir wollten einen Ort<br />
schaffen, an dem das Leben<br />
der Gemeinde stattfinden<br />
kann – und der Künische<br />
Saal ist genau dieser Ort“,<br />
erklärt Freund. Dank einer<br />
Bürgerabstimmung wurde<br />
der Bürgersaal auf diesen<br />
Namen getauft – was zeigt,<br />
wie eng die Bürger in das<br />
Projekt eingebunden sind.<br />
Freund ist überzeugt: „Der<br />
Künische Saal wird ein<br />
zentraler Treffpunkt für<br />
Jandelsbrunn, ein Ort für<br />
Kultur und gesellige Zusammenkünfte.“<br />
Auch private Feiern und<br />
Hochzeiten sollen hier<br />
ihren Platz finden. Die<br />
neu entstandenen Räumlichkeiten<br />
stehen allen<br />
Jandelsbrunnern offen<br />
und laden dazu ein, das<br />
Gemeindeleben zu bereichern<br />
und den Zusammenhalt<br />
zu fördern. Mit<br />
dieser Entscheidung hat<br />
die Gemeinde nicht nur ein<br />
modernes Verwaltungsge-
12 JANDELSBRUNN<br />
4<br />
Neues Rathaus und Bürgerhaus<br />
Ein Rathaus für alle – Jandelsbrunn schafft modernen Treffpunkt im Ortskern<br />
Helle, lichtdurchflutete Räume und moderne Arbeitsplätze – hier kann man sich wohlfühlen. „Das neue Rathaus und Bürgerhaus ist ein Meilenstein für unsere<br />
Gemeinde. Die bisherige Resonanz ist überwältigend, was mich riesig freut – schließlich wurde dieser Ort für alle Bürgerinnen und Bürger geschaffen“, so Roland<br />
Freund.<br />
bäude geschaffen, sondern<br />
auch einen lebendigen Begegnungsort<br />
im Herzen<br />
Jandelsbrunns.<br />
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Bürger- und Rathaus.<br />
Wir durften uns mit den Fassaden- und Fensterelementen, sowie dem Sonnenschutz beteiligen.<br />
Heimische Ressourcen<br />
und Handwerkskunst<br />
Besonders erfreulich ist<br />
die regionale Zusammenarbeit,<br />
die in dieses Projekt<br />
geflossen ist. Bürgermeister<br />
Freund lobt die<br />
Handwerksbetriebe aus<br />
der Region, die mit ihrer<br />
zuverlässigen Arbeit maßgeblich<br />
zum Erfolg beigetragen<br />
haben. „Es war uns<br />
wichtig, heimische Betriebe<br />
zu beauftragen und so<br />
die<br />
16regionale Wirtschaft zu<br />
stärken“, erklärt er. Auch<br />
die Materialien spiegeln die<br />
Verbundenheit zur Region<br />
wider: Die Holzfassade des<br />
Gebäudes wurde aus Weißtannenholz<br />
aus der Dreisesselregion<br />
gefertigt und<br />
in enger Zusammenarbeit<br />
mit Baptist Resch aus Neureichenau<br />
entworfen.<br />
Die Anbindung an das lokale<br />
Nahwärmenetz sorgt<br />
zudem für eine ökologische<br />
und ressourcenschonende<br />
Beheizung des Gebäudes –<br />
eine Maßnahme, die in der<br />
Gemeinde Jandelsbrunn<br />
ebenfalls auf große Zustimmung<br />
trifft.<br />
Nicht nur die Bürger, sondern<br />
auch die Verwaltungsmitarbeiter<br />
profitieren<br />
von den modernen Räumlichkeiten.<br />
Die barrierefreie<br />
Gestaltung und das<br />
durchdachte Raumkonzept<br />
machen den Neubau<br />
zu einem „Arbeitsplatz mit<br />
Aßbergerweid 18, 94118 Jandelsbrunn, Tel. 08583 91013<br />
E-Mail: info@eggerstorfergmbh.de, www.eggerstorfergmbh.de<br />
Wohlfühlfaktor“. Mit dem<br />
Aufzug<br />
3sp 60und den geräumigen<br />
Büros sind auch alle<br />
Voraussetzungen für barrierefreie<br />
Zugänglichkeit<br />
erfüllt.<br />
Die Freude über den Neubau<br />
ist in der gesamten<br />
Bevölkerung spürbar. „Die<br />
Resonanz ist überwältigend,<br />
die Jandelsbrunner<br />
sind begeistert“, berichtet
Anzeige JANDELSBRUNN<br />
EINWEIHUNG 5<br />
Neues Rathaus und Bürgerhaus<br />
Ein Rathaus für alle – Jandelsbrunn schafft modernen Treffpunkt im Ortskern<br />
13<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Tel. 08583 519 | info@holz-resch.de<br />
www.holz-resch.de<br />
Ausführung der Fenster<br />
und Außentüren.<br />
16<br />
3sp 60<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Bürgermeister Freund.<br />
„Wir haben das Projekt<br />
gemeinsam verwirklicht,<br />
und dieses Miteinander<br />
erfüllt mich mit besonderem<br />
Stolz“, so Freund.<br />
3sp 60<br />
Wenn im kommenden<br />
Jahr die letzten Arbeiten<br />
an den Außenanlagen<br />
abgeschlossen sind, wird<br />
die Gemeinde Jandelsbrunn<br />
ihr neues Rathaus<br />
13<br />
auch offiziell einweihen.<br />
Schon jetzt steht jedoch<br />
fest: Das neue Bürger- und<br />
Rathaus ist ein lebendiger<br />
Treffpunkt für die ganze<br />
Gemeinde.<br />
2sp60<br />
Hell, modern und<br />
eine angenehme<br />
Arbeitsumgebung.<br />
Herzlichen<br />
Glückwunsch<br />
zum gelungenen<br />
Neubau<br />
Dipl. Ing. (FH) -Rudolf Haller<br />
94078 Freyung . Bannholsz 2a<br />
Fon: 06551 9625-0<br />
Durch das Liefern und Verlegen der Böden<br />
durften wir zum Gelingen beitragen.<br />
GRATULATION ZUM NEUEN RATHAUS<br />
Wir bedanken uns für den Auftrag zur Möblierung des<br />
neuen Rathauses in Jandelsbrunn und das damit verbundene<br />
Vertrauen.<br />
lhl bürotechnik & einrichtung gmbh<br />
Äußere Neumarkter Str. 80 • 84453 Mühldorf am Inn<br />
office@lhl-office.de • www.lhl-office.de
14 AKTUELLES<br />
Satire und Starkbier:<br />
Passauer Starkbiertage 2025 mit scharfen Pointen und prominenten Gästen<br />
Anzeige<br />
Die Passauer Starkbiertage 2025 versprechen<br />
ein Fest der Spitzen und<br />
Überraschungen: Von 20. bis 22. März<br />
2025 wird die X-Point-Halle wieder<br />
zur Bühne für scharfzüngige Satire<br />
und ausgelassenes Feiern. Mit Themen<br />
wie der turbulenten politischen<br />
Lage und den Entwicklungen rund<br />
um die jüngsten Wahlen ist reichlich<br />
Gesprächsstoff geboten – für die<br />
Kabarettisten sind dies<br />
ideale „Angriffsflächen“, erklärte<br />
Brauereidirektor Stephan Marold.<br />
Eingeläutet wird das dreitägige Fest<br />
von der Bayerischen Bierkönigin<br />
Linnea Klee, die dem Eröffnungsabend<br />
ihren besonderen Glanz verleiht.<br />
Kabarettgrößen wie Wolfgang<br />
Krebs und Luise Kinseher sowie<br />
die musikalische Umrahmung der<br />
„Wirtshausmusi“ heizen dem Publikum<br />
bereits am Donnerstag ein.<br />
während die „Schwaiger Buam“ für<br />
musikalische Untermalung sorgen.<br />
Den finalen Abend gestalten „Bayern<br />
Power“ und erneut Luise Kinseher,<br />
bevor Kabarettist Christian<br />
Bumeder alias „Bumillo“ mit seinem<br />
Humor den Abschluss macht. Bumeder<br />
durfte bereits beim Presseevent<br />
symbolisch das erste Starkbierfass<br />
des Jahres anstechen. Mit einem<br />
Augenzwinkern erinnerte er sich<br />
an sein „Anfängerglück“ vom Vorjahr<br />
– damals benötigte er nur einen<br />
Schlag. Diesmal waren es zwei,<br />
bevor das Starkbier mit 7,2 % Alkoholgehalt<br />
und 18,9 % Stammwürze<br />
floss und die ersten Krüge auf die<br />
bevorstehenden Festtage gehoben<br />
wurden.<br />
Der Ticketverkauf läuft seit Anfang<br />
November und zeigt bereits, wie<br />
sehr sich die Passauer auf die Festtage<br />
freuen: Der Eröffnungsabend<br />
ist fast ausgebucht, und auch für<br />
die beiden anderen Abende sind<br />
viele Karten verkauft. Erstmals gibt<br />
es gestaffelte Preise je nach Sitzplatz,<br />
ein Angebot, das gut angenommen<br />
wurde. „Unser Ziel bleibt<br />
ein ausverkauftes Haus an allen drei<br />
Abenden“, so Stephan Marold.<br />
Traditionell übernimmt allen drei<br />
Tagen der Starkbier-Kini Ludwig<br />
II., verkörpert von Peter Götz, die<br />
Bühne. Erstmals tritt der Kini nicht<br />
allein auf: Sein „königlicher Geheimüberwacher“<br />
wird ihm zur Seite<br />
stehen und – so wird gemunkelt<br />
– einige „bisher verborgene Wahrheiten“<br />
enthüllen. Der Freitagabend<br />
wird abgerundet von den Komikern<br />
Markus Langer und „Luggi & Guggi“,<br />
Kabarettist Christian Bumeder (Foto links) stach<br />
im historischen Sudhaus der Brauerei Hacklberg<br />
das erste Fass Starkbier an. Den süffigen Gerstensaft<br />
ließ er sich dann mit Braumeister Maximilian<br />
Gollis (rechtes Bild v.l.), Starkbier-Kini Peter Götz,<br />
Brauereidirektor Stephan Marold und Braumeister<br />
Ralf Müller schmecken. Fotos: <strong>MuW</strong>/k.krückl<br />
Brauerei Hacklberg<br />
Bräuhausplatz 3<br />
94034 Passau<br />
+49 0851 50150<br />
www.hacklberg.de<br />
www.innstadt-braeu.de
Gesundheit in<br />
der Zeitung<br />
GESUNDHEIT 151<br />
Probleme durch ständiges Sitzen?<br />
So beugen Sie Nacken- und Rückenproblemen vor<br />
Vor allem in der dunklen<br />
Jahreszeit verbringen<br />
viele Menschen<br />
ihre Zeit im Sitzen. Nicht<br />
nur im Büro, in der Schule<br />
oder in der Uni – sondern<br />
auch in der Freizeit.<br />
Schließlich bieten sich<br />
die kalten und dunklen<br />
Tage im Herbst und Winter<br />
an, sich mit einem<br />
Buch auf den Sessel zu kuscheln,<br />
den Schreibtisch<br />
endlich mal wieder aufzuräumen<br />
und Ablage zu<br />
machen oder das neue Videogame<br />
auf dem Computer<br />
beziehungsweise der<br />
Spielkonsole oder dem<br />
Handy durchzuspielen.<br />
„Doch Sitzen belastet den<br />
Rücken in weitaus höherem<br />
Maß als Stehen oder Gehen.<br />
Untersuchungen zufolge<br />
erhöht sich beim Sitzen<br />
der Druck auf die Rückenpartie<br />
um etwa 150 Prozent<br />
gegenüber dem Stehen. Der<br />
Grund: Das Gewicht des gesamten<br />
Oberkörpers lastet<br />
hierbei auf der Lendenwirbelsäule<br />
und dem Becken“,<br />
weiß Dr. Munther Sabarini,<br />
Neurochirurg und Gründer<br />
der Avicenna Klinik in<br />
Berlin. Er erklärt, wie sich<br />
ständiges Sitzen auf die Rücken-<br />
und Nackenmuskulatur<br />
auswirkt und wie man<br />
Problemen vorbeugen kann.<br />
Von verkürzten Muskeln<br />
bis zum Rundrücken<br />
Durch langes Sitzen fährt<br />
der Stoffwechsel runter,<br />
sodass weniger Kalorien<br />
verbrannt werden – das<br />
Risiko für Übergewicht<br />
und Diabetes steigt. Die<br />
Gefahr für Verkalkungen<br />
der Herzkranzgefäße und<br />
Herzinfarkte erhöht sich<br />
dabei mit jeder Stunde, die<br />
der Mensch pro Tag sitzt.<br />
Lange Zeiten der Passivität<br />
wirken sich aber auch<br />
negativ auf die Muskulatur<br />
aus. Fehlhaltungen und<br />
Rücken- und Nackenschmerzen werden häufig durch zu langes Sitzen verursacht – eine falsche<br />
Sitzposition kann diese noch begünstigen.<br />
Foto: AdobeStock<br />
-belastungen verringern die<br />
Durchblutung und somit die<br />
ausreichende Versorgung<br />
der Rückenmuskulatur<br />
mit Sauerstoff. Außerdem<br />
begünstigen sie eine Verkürzung<br />
der Muskulatur.<br />
Häufige Folge: Rücken- und<br />
Nackenschmerzen. Auch<br />
eine Hyperkyphose, ein<br />
sogenannter Rundrücken,<br />
kann aufgrund mangelnder<br />
Bewegung auftreten,<br />
da viele beim Sitzen häufig<br />
eine krumme Haltung einnehmen.<br />
Daraus entstehen<br />
unter Umständen sogar<br />
Durchblutungsstörungen,<br />
Verschleißerscheinungen<br />
oder Kopfschmerzen.<br />
Angespannte<br />
Halswirbelsäule<br />
Doch oft sitzen Menschen<br />
nicht nur, sondern starren<br />
dabei gleichzeitig auch<br />
auf Handy, Tablet oder<br />
eBook-Reader. Wer auf<br />
ein mobiles Gerät herunterblickt,<br />
senkt den Kopf<br />
allerdings um circa 45 Grad.<br />
Je weiter der Kopf nach vorne<br />
geneigt wird, umso größer<br />
die Belastung für den<br />
Nacken. Bei 45 Grad Neigung<br />
wirken zusätzlich zum<br />
Grundgewicht des Kopfes<br />
über 20 Kilogramm auf die<br />
Wirbelsäule, das entspricht<br />
dem Gewicht einer Wasserkiste.<br />
Denn durch die gesenkte<br />
Haltung des Kopfes<br />
muss die Halswirbelsäule<br />
einer enormen Kraft entgegenwirken.<br />
Sieben Wirbelkörper,<br />
Muskeln und Nerven, aus<br />
denen der Nacken besteht,<br />
verbinden den Schädel mit<br />
der Wirbelsäule und sorgen<br />
eigentlich für Beweglichkeit.<br />
In der Handyposition<br />
befinden sich die kleinen<br />
Gelenke zwischen den Wirbelkörpern<br />
jedoch in einer<br />
Endposition und die Gelenkkapseln<br />
sowie Bänder<br />
sind ständig gedehnt, die<br />
Muskulatur steht unter<br />
Anspannung.<br />
Sitzposition im Blick<br />
behalten<br />
Beim Blick auf das Handy,<br />
aber auch bei der Verwendung<br />
anderer mobiler Endgeräte<br />
oder beim Arbeiten<br />
am Schreibtisch sollte sich<br />
der Bildschirm deshalb auf<br />
Augenhöhe befinden. Zudem<br />
ist es ratsam, die Sitzposition<br />
öfter zu wechseln,<br />
damit die Wirbelsäule in Bewegung<br />
bleibt. Am Schreibtisch<br />
liegen die Arme in der<br />
idealen Position – in einem<br />
90-Grad-Winkel – auf dem<br />
Tisch auf, sodass sich zum<br />
Beispiel Maus und Tastatur<br />
bequem erreichen lassen.<br />
Ober- und Unterschenkel bilden<br />
ebenfalls einen rechten<br />
Winkel und die Füße stehen<br />
flach auf dem Boden.<br />
Nicht nur Sport, Bewegung<br />
im Alltag<br />
Gegen Verspannungen der<br />
Rücken- und Nackenmuskulatur<br />
hilft außerdem<br />
vor allem eins: Bewegung.<br />
Doch auch dreimal eine<br />
Stunde Sport in der Woche<br />
reichen entgegen häufiger<br />
Annahmen nicht, um die<br />
gesundheitlichen Risiken<br />
des Sitzens auszugleichen.<br />
Denn der aktiven Zeit stehen<br />
in der Regel sehr lange<br />
Phasen an Inaktivität gegenüber.<br />
Es ist deshalb ratsam,<br />
Bewegung vor allem in den<br />
Alltag zu integrieren. Es gilt<br />
zum Beispiel, die Treppen<br />
zu nehmen, statt Fahrstuhl<br />
zu fahren, beim Telefonieren<br />
aufzustehen und herumzulaufen,<br />
in den langen<br />
Phasen des Sitzens immer<br />
wieder aufzustehen und sich<br />
zu strecken oder in der Mittagspause<br />
einen kurzen Spaziergang<br />
an der frischen Luft<br />
einzuplanen. Bereits ein paar<br />
Minuten Bewegung im Freien<br />
regen Kreislauf, Stoffwechsel<br />
und Durchblutung an. Weitere<br />
Informationen unter<br />
https://avicenna-klinik.com.
16 AUS DER REGION 1<br />
Heiner Kilger als neuer Bürgermeister von<br />
Mauth gewählt<br />
Mauth. Am vergangenen<br />
Sonntag haben die Bürger<br />
der Gemeinde Mauth Heiner<br />
Kilger (CSU) mit 95,9 Prozent<br />
der Stimmen offiziell<br />
zum neuen Bürgermeister<br />
gewählt. Kilger trat als einziger<br />
Kandidat an, nachdem<br />
der bisherige Bürgermeister<br />
Ernst Kandlbinder Anfang<br />
2023 aus gesundheitlichen<br />
Gründen zurücktrat. Kilger<br />
hatte das Amt bereits kommissarisch<br />
übernommen<br />
und führte die Gemeinde in<br />
den vergangenen Monaten,<br />
während er zugleich noch<br />
einen Malerbetrieb leitete.<br />
Am Wahlabend: Bürgermeister Heiner Kilger (Mitte). Foto: privat<br />
Trotz der fehlenden Konkurrenz<br />
bedauerte Kilger,<br />
dass die Bürger keine echte<br />
Wahl zwischen mehreren<br />
Kandidaten hatten. „Es ist<br />
sicherlich angenehmer<br />
ohne Wahlkampf, aber es<br />
wäre auch schön gewesen,<br />
wenn die Bürger eine echte<br />
Wahl gehabt hätten“, so Kilger<br />
im Vorfeld der Wahl. Er<br />
betonte jedoch, dass es eine<br />
„gute Lösung“ für seinen<br />
Malerbetrieb gefunden hat,<br />
sodass er die Aufgaben im<br />
Bürgermeisteramt voll und<br />
ganz übernehmen konnte.<br />
In den letzten Monaten<br />
standen für Kilger und die<br />
Gemeinde einige herausfordernde<br />
Projekte an, darunter<br />
die Sanierung der<br />
Kläranlage in Annathal und<br />
das Konzept für die Drexlerhäuser.<br />
Trotz des stressigen<br />
Arbeitspensums, das sowohl<br />
als Bürgermeister als<br />
auch als Unternehmer viele<br />
lange Tage mit sich brachte,<br />
zeigte sich Kilger zufrieden<br />
mit der Zusammenarbeit<br />
in der Gemeinde und im<br />
Betrieb.<br />
Am Wahltag, der mit dem<br />
Volkstrauertag zusammenfiel,<br />
nahm Kilger an den traditionellen<br />
Gedenkveranstaltungen<br />
in der Gemeinde<br />
teil, bevor er selbst zur Wahl<br />
ging. „Eine Wahlparty würde<br />
ich es nicht nennen, aber<br />
ich freue mich, den Abend<br />
mit Freunden und Gemeinderatskollegen<br />
zu verbringen“,<br />
sagte er.<br />
„Ein kleiner Schmunzler muss schon dabei sein“<br />
Rudolf Klaffenböcks BilderObjekte in der St.-Anna-Kapelle<br />
Passau. Der Passauer Fotograf,<br />
Kabarettist, Dokumentarfilmer<br />
und studierte<br />
Grafikdesigner Rudolf<br />
Klaffenböck zeigt noch bis<br />
Ende dieser Woche grafische<br />
Arbeiten und Objekte<br />
aus den Jahren 2022-2024<br />
in der Sankt-Anna-Kapelle.<br />
Nach fünf Jahren ist dies<br />
die erste große Werkschau<br />
des bekannten Passauer<br />
Künstlers in der Ausstellungshalle<br />
des Kunstvereins<br />
Passau e.V. Und der<br />
scheint neuerdings ganz<br />
große Namen unter seinen<br />
Mitgliedern zu haben: Paul<br />
Klee, Alberto Giacometti,<br />
Kasimir Malewitsch, Mark<br />
Rothko und Alfred Kubin.<br />
Das zumindest suggerieren<br />
die Lieferetiketten von fünf<br />
an eben jene Großkünstler<br />
adressierte Pakete eines<br />
bekannten Internet-Kaufhauses,<br />
die in Vitrinen ausgestellt<br />
sind. Klaffenböck<br />
ließ sie an die von ihm<br />
verehrten Kollegen schicken.<br />
Was drin ist, bleibt<br />
geheim. Der Künstler ist<br />
hier auf etwas anderes<br />
aus: das überraschte Innehalten<br />
und wahlweise das<br />
anschließende Schulterzucken<br />
oder wohlwissende<br />
Lächeln der Ausstellungsbesucher.<br />
„Ein kleiner<br />
Schmunzler muss schon<br />
dabei sein“, sagt der 72-Jährige,<br />
„ich mag, wenn die<br />
Leute hier lächelnd durch<br />
und wieder hinaus gehen“.<br />
Lange stand der ideenreiche,<br />
mitunter feinhumorige<br />
Charakter von Klaffenböcks<br />
fotografischen<br />
Arbeiten im Mittelpunkt<br />
des Interesses, seit einigen<br />
Jahren scheint nun wieder<br />
der Grafiker in den Vordergrund<br />
zu rücken. Der Mehrzahl<br />
dieser „BilderObjekte“<br />
ist reduzierte Abstraktion,<br />
dazwischen Übermalungen,<br />
die das Ringen um<br />
eine nuancierte Aussage<br />
sichtbar halten, einige Assemblagen<br />
sind ebenfalls<br />
zu sehen. Es dominieren<br />
die Farben Schwarz, Rot<br />
und bräunlich-gelbes Chamois.<br />
Der größte Teil der<br />
hier gezeigten Arbeiten<br />
strahlt eine kontemplative<br />
Ruhe aus, häufig sind es<br />
Studien entlang einer quer<br />
„Der Schöpfer‘‘ (Acryl Metall<br />
auf MDF, 2024). Foto: Schmidt<br />
durchs Bild laufenden Horizontlinie.<br />
Wo dicke, nach<br />
Art eines Labyrinths aufgebachte<br />
Acrylfarbe nicht<br />
hinreicht, tut es bisweilen<br />
auch feiner Sand. Diese<br />
Strenge im Duktus wird in<br />
der gut gehängten Schau<br />
durch anspielungsreiche<br />
Arbeiten aufgelockert.<br />
Eine Schöpfkelle, ein aus<br />
einem Kleiderbügel geformtes<br />
Kreuz, eines mit<br />
lasziv geöffnetem Reißverschluss,<br />
just da wo man<br />
den leidenden Gottessohn<br />
erwartet, ein Kreuz im<br />
Tarnfleckgewand mit eingebauter<br />
schnöder Uhr – ja<br />
Rudolf Klaffenböck kann<br />
durchaus auch ein wenig<br />
„krachert“. Und weil der<br />
Grafiker nun einmal nicht<br />
aus seiner Satiriker-Haut<br />
kann, ist er wahrscheinlich<br />
dort am besten, wo er Worte<br />
künstlerisch seziert. Ein<br />
mit blutrotem Farbtropfen<br />
versehrtes „nichts“ zeigt<br />
dem Betrachter, was es hier<br />
zu sehen gibt. Oder „adelt“<br />
es nur die durchs Bild verlaufende<br />
Linie? Des Künstlers<br />
einstiges Bonmot im<br />
Rahmen einer Ausstellung<br />
zum Ende der Nibelungenhalle<br />
im MMK „Wenn etwas<br />
weg ist, ist es nicht mehr<br />
da“, bleibt und weckt bei<br />
Passauern Erinnerungen,<br />
auch wenn der umstrittene<br />
Bau seit nunmehr 20<br />
Jahren Geschichte ist. Und<br />
was mag hinter dem kleinen,<br />
knallroten Bild „Ich,<br />
wir, wirr“ stecken? Stiftet<br />
da einer kreative Verwirrung,<br />
sobald er in Gemeinschaft<br />
ist? Oder verliert<br />
jedes schöpferische Ich,<br />
zwangsläufig an Stringenz,<br />
wenn andere hinzu treten,<br />
kommentieren, zerreden,<br />
oder gar meinen, selbst<br />
einen Pinselstrich setzen<br />
zu müssen. Humor stiftet<br />
Verunsicherung, und löst<br />
sich zugleich auch – das<br />
scheint hier, wie auch an<br />
anderen Stellen der in der<br />
Ausstellung grafisch gelungen<br />
eingefangen.<br />
Rudolfs Klaffenböcks BilderObjekte<br />
sind noch bis<br />
Samstag, 23. November<br />
jeweils 13-17.30 Uhr in der<br />
Sankt-Anna-Kapelle zu besichtigen.<br />
Eintritt frei. st<br />
‘Ich, wir, wirr‘ (Acryl auf Leinwand,<br />
2024). Foto: Schmidt
2<br />
Anzeige<br />
FREYUNG-GRAFENAU<br />
17<br />
Foto: Regionalmanagmement FRG<br />
In nur 10 Minuten zur<br />
ersten Ausbildungsstelle<br />
Azubi-Speed-Dating bringt junge Leute<br />
und regionale Wirtschaft zusammen<br />
Die<br />
Mittelschule<br />
Freyung und das<br />
Regionalmanagement<br />
Freyung-Grafenau haben<br />
auch in diesem Schuljahr<br />
gemeinsam ein sogenanntes<br />
Azubi-Speed-Dating<br />
geplant und umgesetzt.<br />
Das Format, an dem über<br />
30 Betriebe, Unternehmen<br />
und Einrichtungen<br />
aus der Region teilgenommen<br />
haben, kann<br />
dabei als mehr als gelungen<br />
bezeichnet werden.<br />
Denn alle teilnehmenden<br />
Unternehmen haben die<br />
Veranstaltung als gewinnbringend<br />
gewürdigt und<br />
Bereitschaft signalisiert,<br />
auch bei einer Etablierung<br />
der Veranstaltung wieder<br />
mit dabei zu sein.<br />
In dem Format steht das<br />
persönliche Kennenlernen<br />
im Vordergrund. Grundsätzlich<br />
sieht der Ablauf<br />
jeweils zehnminütige Einzelgespräche<br />
vor, in denen<br />
junge Menschen und Unternehmensverantwortliche<br />
von sich erzählen und<br />
einen Eindruck gewinnen<br />
können, ob sie zusammenpassen.<br />
Noten, Zeugnisse<br />
und Bewerbungsmappen<br />
spielen an diesem Tag keine<br />
Rolle.<br />
Schulleiterin Cornelia<br />
Miggisch begrüßte zum<br />
Einstieg die Vertreterinnen<br />
und Vertreter der<br />
Unternehmen und Einrichtungen,<br />
sowie die<br />
Schülerinnen und Schüler<br />
der Jahrgangsstufen neun<br />
und zehn, die am Freyunger<br />
Azubi-Speed-Dating<br />
teilgenommen haben: „Es<br />
ist gut, Schule und Wirtschaft<br />
zusammenzubringen<br />
und dabei haben wir<br />
gemeinsam mit allen Beteiligten<br />
über das Format<br />
„Azubi-Speed-Dating“ eine<br />
charmante, interessante<br />
und vor allem auch neue<br />
Art gefunden, um auf junge<br />
Menschen zuzugehen“.<br />
Im Rahmen eines Vormittags<br />
wurden dabei über 200<br />
Einzelgespräche geführt,<br />
die die Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter der beteiligten<br />
Unternehmen und<br />
Einrichtungen als lebhaft<br />
und sehr gelungen bezeichneten.<br />
Die Schülerinnen<br />
und Schüler, die an der<br />
Schwelle zum Berufsleben<br />
stehen schätzen an dem<br />
Format, dass es viele Informationen<br />
zu Unternehmen<br />
und Betrieben aus der Region<br />
auf engem Raum gibt:<br />
„Alle Mitarbeiter waren<br />
sehr offen und so konnten<br />
gute Gespräche geführt<br />
werden“, „Ich habe viel Interessantes<br />
über manche<br />
Berufe erfahren“, oder „Es<br />
war eine entspannte und<br />
gute Atmosphäre, in der<br />
ich gute Gespräche geführt<br />
habe. Auch Praktika wurden<br />
noch angeboten“, waren<br />
einzelne Aussagen der<br />
Schülerinnen und Schüler,<br />
die an der Veranstaltung<br />
teilgenommen haben. Das<br />
griff auch Stefan Schuster,<br />
Regionalmanager des Landkreises<br />
Freyung-Grafenau<br />
auf: „Berufliche Orientierung<br />
müssen wir heute<br />
anders denken“. Aus seiner<br />
Sicht gehört eben auch<br />
dazu, dass man Schüler<br />
und Ausbilder auf eine andere<br />
Art zusammenbringt.<br />
Ein Stichwort heißt hierbei<br />
Azubi-Speed-Dating. Es war<br />
ein breiter Querschnitt an<br />
Ausbildungsberufen, über<br />
die sich die Jugendlichen<br />
an dem Vormittag in der<br />
Freyunger Dreifachturnhalle<br />
informieren konnten.<br />
Da war es beispielsweise<br />
der Pflegeberuf, dort war<br />
es der Zimmerer, an einer<br />
anderen Stelle der Zerspanungstechniker.<br />
Und auch<br />
kaufmännische Berufe waren<br />
ebenso im Angebot.<br />
Zufrieden mit dem Ergebnis<br />
der Veranstaltung<br />
zeigte sich auch Konrektorin<br />
Claudia Kerschbaum,<br />
die gemeinsam mit dem<br />
Regionalmanagement des<br />
Landkreises federführend<br />
die Organisation der<br />
Berufsorientierungsver-<br />
# MEHRALSDUERWARTES<br />
anstaltung übernommen<br />
hatte: „Hier haben unsere<br />
Schülerinnen und Schüler<br />
die Möglichkeit, in direkten<br />
Kontakt mit Ausbildungsverantwortlichen<br />
zu kommen<br />
und in diesen kurzen<br />
Gesprächen mit ihrer Persönlichkeit,<br />
ihrem Verhalten<br />
und ihrem Interesse zu<br />
punkten und so im Idealfall<br />
den perfekten Ausbildungsplatz<br />
zu bekommen.“<br />
Fazit des Organisationsteams<br />
ist, dass auch<br />
diese Auflage eines Azubi-Speed-Datings<br />
an der<br />
Mittelschule Freyung für<br />
alle Beteiligten sehr gut<br />
gelaufen ist. So ist es folgerichtig,<br />
dass die Organisatorinnen<br />
und Organisatoren<br />
schon heute über eine<br />
Neuauflage im kommenden<br />
Schuljahr nachdenken.
4<br />
18 JANDELSBRUNN<br />
GESUNDHEITSPARK<br />
Dreiländereck<br />
Gesundheitspark Dreiländereck baut<br />
regionale Versorgung weiter aus<br />
Neuer Standort in Jandelsbrunn: Unter der Leitung der Familie Barz bietet<br />
der Gesundheitspark ganzheitliche Betreuung vor Ort<br />
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Foto: Nadine Mühlehner Fotografie<br />
Foto: Schüll<br />
Der Gesundheitspark in Jandelsbrunn – Arztpraxis und Physiotherapie. Das Team rund um Dr. med. Benjamin Barz (Foto rechts 1.v.r.) und Dr. med. univ. Dominik<br />
Barz (1.v.l.) freuen sich über die neuen Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Eislacken.<br />
Jandelsbrunn. Der Gesundheitspark<br />
Dreiländereck<br />
ist seit vielen Jahren<br />
ein regionaler Anlaufpunkt<br />
für ganzheitliche Gesundheitsversorgung<br />
in Neureichenau,<br />
Haidmühle<br />
und Jandelsbrunn. Seit<br />
Januar 2024 werden in Jandelsbrunn<br />
die Patienten<br />
in neuen Räumlichkeiten<br />
empfangen - in einer<br />
modernen Arzt- und Physiotherapiepraxis,<br />
die auf<br />
einer Fläche von über 300<br />
Quadratmetern barrierefreien<br />
Zugang und reichlich<br />
Parkmöglichkeiten<br />
bietet.<br />
Mit der Neueröffnung<br />
möchte das Gesundheitszentrum<br />
unter der Leitung<br />
der Familie Barz sein Angebot<br />
für die Gemeinden im<br />
Dreiländereck weiter stärken.<br />
Neben umfassender<br />
hausärztlicher Betreuung<br />
durch Fachärzte für Allgemein-<br />
und Sportmedizin<br />
werden auch physiotherapeutische<br />
Behandlungen<br />
angeboten, die von der<br />
Prävention bis zur Rehabilitation<br />
reichen. Die<br />
neueste Einrichtung steht<br />
im Zeichen einer nachhaltigen<br />
und zukunftsorientierten<br />
Gesundheitsversorgung:<br />
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einer Photovoltaikanlage,<br />
Wärmepumpe und energieeffizienten<br />
Bauweisen<br />
soll der Standort nicht nur<br />
medizinische Versorgung<br />
bieten, sondern auch Maßstäbe<br />
für Klimafreundlichkeit<br />
setzen.<br />
Meilenstein in<br />
Jandelsbrunn<br />
Der neue Standort stellt<br />
einen weiteren Meilenstein<br />
in der fast 40-jährigen Geschichte<br />
des Gesundheitsparks<br />
Dreiländereck dar.<br />
Ursprünglich von Dr. Wolfgang<br />
Barz gegründet, wird<br />
das Zentrum heute von<br />
seinen Söhnen Dr. Benjamin<br />
Barz und Dr. Dominik<br />
Barz geleitet. Beide sind<br />
Fachärzte für Allgemeinund<br />
Sportmedizin und setzen<br />
die Vision ihres Vaters<br />
fort, das Gesundheitswesen<br />
der Region nachhaltig<br />
zu stärken. Unterstützt<br />
werden sie von Michaela<br />
Barz-Herold, Leiterin 13 der<br />
Physiotherapie, und ihrem<br />
Mann Lars Herold, Diplom-Sportwissenschaftler<br />
und Physiotherapeut.<br />
Gemeinsam haben sie das<br />
Gesundheitszentrum zu<br />
einem umfassenden Anbieter<br />
ausgebaut, der moderne<br />
medizinische und<br />
sportwissenschaftliche
egionalen Gesundheitsversorgung.<br />
Familie Barz Dreiländereck durch das<br />
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Dreiländereck zukunftsweisend<br />
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Scheibenzuber<br />
Vorstandsvorsitzender<br />
Kurt Gampe<br />
Vorstand<br />
Herzlichen Glückwunsch<br />
Der Korrekturabzug gilt als Auftragsbestätigung.<br />
Hinweis: Fax entspricht nicht unbedingt der Originalgröße. Produktionsbedingt<br />
Erich Mertl<br />
Daniel kann es zwischen Korrekturabzug Vorstand und Druck zu Farbabweichungen kommen.<br />
Schrottenbaum<br />
Vorstand<br />
Herzlichen<br />
Glückwunsch!
20 AKTUELLES 1<br />
Internationale Fachexkursion zu Moorschutzprojekt<br />
im Bayerischen Wald und Šumava<br />
Im Rahmen einer Fach-Exkursion wurden ausgewählte Projektflächen besichtigt<br />
- wie hier der Moorerlebnispfad des renaturierten Mauthler Filz.<br />
Die Exkursion im Projektgebiet Stráženská, am renaturierten Fluss, mitgestaltet<br />
durch den Biber Staudamm im Hintergrund. Fotos: Bund Naturschutz<br />
Im Rahmen des von der<br />
EU und dem Bayerischen<br />
Naturschutzfonds<br />
geförderten Projekts<br />
„LIFE for MIRES“ (Leben<br />
für Moore) wurden seit<br />
2018 zahlreiche Moor- und<br />
Feuchtgebiete im Nationalpark<br />
Šumava sowie in<br />
den benachbarten bayerischen<br />
Gemeinden Haidmühle<br />
und Philippsreut<br />
erfolgreich renaturiert.<br />
Moore leisten einen erheblichen<br />
Beitrag zum Klimaund<br />
Naturschutz, indem sie<br />
als wichtige CO2-Speicher<br />
fungieren. Zudem verbessern<br />
sie die Grundwasseraufnahme<br />
erheblich, da das<br />
langsamere Abfließen der<br />
Gewässer mehr Zeit für die<br />
Versickerung schafft. Dies<br />
trägt auch zur Kühlung der<br />
Luft und zur Verbesserung<br />
des lokalen Klimas bei. Das<br />
Projekt, das im Dezember<br />
2024 endet, fördert damit<br />
nicht nur die Artenvielfalt,<br />
sondern trägt auch zum Klimaschutz<br />
bei.<br />
Bei einer internationalen,<br />
zweitägigen Fach-Exkursion<br />
mit den Projektverantwortlichen<br />
der Nationalparke<br />
Šumava und<br />
Bayerischer Wald und<br />
des BUND Bayern mit<br />
dem Kompetenzzentrum<br />
Grünes Band, sowie Fachleuten<br />
von Behörden und<br />
Verbänden aus Tschechien,<br />
Deutschland und<br />
Österreich konnten am<br />
30. und 31. Oktober ausgewählte<br />
Projektflächen und<br />
Maßnahmen besichtigt<br />
werden.<br />
Viele Hektar Flächen auf<br />
tschechischer und deutscher<br />
Seite renaturiert<br />
Bislang hat der Nationalpark<br />
Šumava knapp 2.000 Hektar<br />
Feuchtgebiete sowie 30 Kilometer<br />
Fließgewässer renaturiert<br />
und 196 Kilometer<br />
Entwässerungsgräben verfüllt.<br />
Auf der deutschen Seite<br />
wurden durch den BUND<br />
Bayern in enger Zusammenarbeit<br />
mit den Gemeinden<br />
Haidmühle und Philippsreut<br />
rund 20 Hektar Flächen,<br />
viele davon in direkter<br />
Siedlungsnähe, renaturiert.<br />
Darüber hinaus wurden<br />
weitere Moorlebensräume<br />
im kooperierenden Projekt<br />
„Quervernetzung Grünes<br />
Band“, unter anderem das<br />
„Mauthler Filz“, wiederhergestellt.<br />
Projektgebiet<br />
„Wagenwasser“<br />
Im Projektgebiet „Wagenwasser“<br />
in der Gemeinde<br />
Philippsreut konnten durch<br />
das Auflichten von Fichtenmonokulturen,<br />
kleinräumige<br />
Wiedervernässung<br />
sowie das Etablieren einer<br />
extensiven Rinderbeweidung<br />
seltene Moorpflanzen<br />
wie das Gemeine Fettkraut<br />
(Pinguicula vulgaris) und<br />
das Wachstum von Torfmoos<br />
gefördert werden.<br />
Torfmoos trägt wesentlich<br />
zur Torfbildung bei. Diese<br />
wiederum ist essentiell für<br />
die CO2 Speicherung im<br />
Boden.<br />
Während Moore lediglich<br />
3% der Erdoberfläche bedecken,<br />
binden ihre Torfschichten<br />
jedoch ein Drittel<br />
des terrestrischen Kohlenstoffs<br />
– doppelt so viel wie<br />
die Wälder der Erde. Die<br />
Lebensräume hochgradig<br />
gefährdeter Tierarten<br />
wurden optimiert oder<br />
neu geschaffen, wodurch<br />
der grenzübergreifende<br />
Biotopverbund gestärkt<br />
wird. Diese Maßnahmen<br />
ermöglichen es den Arten,<br />
sich von der tschechischen<br />
Seite aus über die renaturierten<br />
Feuchtgebiete auf<br />
die bayerische Seite auszubreiten.<br />
Artenvielfalt sorgt<br />
auch für ein Gleichgewicht<br />
in der Natur.<br />
Mauthler Filz<br />
Das Mauthler Filz wurde im<br />
Rahmen des Projektes „Quervernetzung<br />
Grünes Band“<br />
im Jahr 2023 umfassend<br />
renaturiert. Es liegt im<br />
Siedlungsbereich, hat aber<br />
aufgrund seiner Lage auf<br />
einem Höhenrücken eine<br />
besondere lokale Funktion<br />
als Trittsteinbiotop für<br />
Moor- und feuchtigkeitsgebundene<br />
Arten zwischen<br />
Resch- und Saußwasser.<br />
Die Lage macht es ideal<br />
für Umweltbildungsarbeit.<br />
Hier soll ein Moor-Erlebnispfad<br />
für Kinder, Schulklassen<br />
und Interessierte<br />
Erwachsene entstehen.<br />
Der Erhalt der lediglich<br />
1,5 Hektar großen Fläche<br />
des Hochmoorkerns<br />
ermöglicht bereits eine<br />
Prävention von Schäden<br />
für künftige Generationen<br />
von rund 1,5 Millionen<br />
Euro, und das bei einem<br />
Bruchteil der Kosten, die<br />
für die Wiederherstellung<br />
aufgebracht wurden.<br />
Nationalpark Šumava<br />
Im Gebiet des tschechischen<br />
Nationalparks Šumava<br />
wurde eine Fläche<br />
südlich der Ortschaft Strazný<br />
großflächig renaturiert.<br />
Zusätzlich wurden mehrere<br />
Hangquellmoorgebiete im<br />
Einzugsgebiet der Kalten<br />
Moldau im Gebiet um Nové<br />
Údolí, benachbart zur Gemeinde<br />
Haidmühle, renaturiert.<br />
Hierdurch können<br />
die Quellbereiche das Wasser<br />
wieder besser speichern<br />
und kontrollierter an die<br />
Kalte Moldau abgeben – ein<br />
großer Vorteil bei Dürreperioden<br />
sowie Starkregen.<br />
Das ursprünglich durch den<br />
Menschen stark entwässerte<br />
Gebiet stellt nun auch<br />
eine wichtige grenzübergreifende<br />
Biotopverbundachse<br />
für Fließgewässer und<br />
Feuchtgebiete dar.<br />
Die grenzüberschreitende<br />
Kooperation hat den Austausch<br />
von Wissen und<br />
Ressourcen gefördert und<br />
stärkt den Biotopverbund<br />
zwischen Tschechien und<br />
Deutschland nachhaltig. rd
AKTUELLES<br />
A staade Stund<br />
Volksmusik zur vorweihnachtlichen Einstimmung. Beim „Passauer Advent“ am 08. Dezember<br />
21<br />
Für Volksmusikfreunde<br />
ist der „Passauer Advent“<br />
seit vielen Jahren eine<br />
feste Größe im Kulturleben<br />
der Vorweihnachtszeit.<br />
Einst vom Verein<br />
der Ilzer Wanderer und<br />
Radler ins Leben gerufen,<br />
führt mittlerweile<br />
Stadtvolksmusikpflegerin<br />
Kathi Gruber zusammen<br />
mit dem Kulturamt<br />
diese Tradition weiter.<br />
Beim diesjährigen „Passauer<br />
Advent“ am Sonntag,<br />
den 08. Dezember 2024<br />
im Großen Redoutensaal<br />
wirken diesmal mit: die<br />
Ortenburger Saitnmusi,<br />
Familiengsang Seidl, das<br />
Trio Gruber-Orttenburger,<br />
die Weisenbläser und<br />
Passauer Tanzmusikanten<br />
sowie junge Sänger<br />
und Musikanten. Auf dem<br />
Programm stehen Stubnmusi,<br />
Landler, Halbwalzer<br />
und mehr. Manches<br />
davon überliefert, anderes<br />
stammt von Musikanten<br />
unserer Tage. Doch<br />
steht alles im Sinne einer<br />
einfach „schee“ und<br />
schnickschnackfrei daherkommenden<br />
lebendigen,<br />
bairischen Volksmusik.<br />
Veranstaltungsbeginn ist<br />
um 16 Uhr. Der um die bairische<br />
Literatur verdiente<br />
Germanist und beliebte<br />
Rezitator Dr. Hans Göttler<br />
wird mit Gedichten und<br />
Geschichten rund um die<br />
Adventszeit durch diese<br />
„staade volksmusikalische<br />
Stund“ zur vorweihnachtlichen<br />
Einstimmung<br />
führen.<br />
Karten gibt es für EUR 12,-<br />
unter Tel. 0851/7568837 bei<br />
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direkt bei der städtischen<br />
Volksmusikpflege. Weitere<br />
Informationen auch unter<br />
Tel: 0170/9655793 st<br />
Wogeno Passau sichert bezahlbares Wohnen und stärkt die Mietergemeinschaft<br />
1<br />
Passau. Die Wohnungsgenossenschaft<br />
Passau eG<br />
(Wogeno) bietet ihren Mitgliedern<br />
auch in turbulenten<br />
Zeiten stabilen und erschwinglichen<br />
Wohnraum.<br />
Bei der jüngsten Generalversammlung<br />
im Gasthaus<br />
Zum Streiblwirt in Neustift,<br />
die viele Mitglieder besuchten,<br />
lobten Vorstand und<br />
Aufsichtsrat die positive<br />
Entwicklung der Genossenschaft.<br />
Dank stabiler Mietund<br />
Gaspreise sowie einer<br />
Übernahme der TV-Gebühren<br />
ab Juli 2023 wurden die<br />
Wogeno-Mieter finanziell<br />
entlastet.<br />
Stabile Mieten als verlässliche<br />
Basis<br />
Seit 2021 bleibt der Mietpreis<br />
bei Wogeno unverändert,<br />
was Passaus stellvertretender<br />
Bürgermeister Andreas<br />
Rother hervorhob. Er lobte<br />
die Genossenschaft als wichtigen<br />
Partner der Stadt, der<br />
sichere und erschwingliche<br />
Wohnungen biete. In Zeiten<br />
Architektin Susanne Friedrich wurde als stellvertretende Vorsitzende<br />
des Wogeno-Aufsichtsrats wiedergewählt (2.v.l.). Ihr<br />
gratulierten: der geschäftsführende Vorstand Christian Raab<br />
(v.l.), der ehrenamtliche Vorstand Erich Weishäupl, Aufsichtsrätin<br />
Brigitte Bader, Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Fiedler<br />
und Bürgermeister Andreas Rother.<br />
Foto: Brunner<br />
wachsender Unsicherheiten<br />
und einer zunehmenden<br />
Nachfrage nach bezahlbarem<br />
Wohnraum werde<br />
dies immer bedeutsamer,<br />
so Rother. Die Wogeno verzeichnet<br />
eine historisch<br />
hohe Nachfrage, da sie auf<br />
Mieterhöhungen verzichtet<br />
hat. Die Mietfläche ist derzeit<br />
vollständig vermietet,<br />
die Leerstandsquote liegt<br />
bei null Prozent. Der geschäftsführende<br />
Vorstand<br />
Christian Raab betonte,<br />
dass die Wogeno ihren Mietern<br />
trotz wirtschaftlicher<br />
Herausforderungen auch<br />
weiterhin ein sicheres, behagliches<br />
und bezahlbares<br />
Zuhause bieten wolle. Trotz<br />
Herausforderungen durch<br />
neue gesetzliche Vorgaben<br />
und steigende Kosten bleibe<br />
die Genossenschaft stabil<br />
und finanziere die geplanten<br />
Investitionen größtenteils<br />
aus eigenen Mitteln, so Raab.<br />
Erfolgreiche Projekte<br />
und Zukunftsvisionen<br />
Im Jahr 2023 wurden einige<br />
Projekte erfolgreich<br />
abgeschlossen, darunter<br />
die Fertigstellung eines<br />
barrierefreien Neubaus in<br />
der Englmeierstraße und<br />
Sanierungsarbeiten von<br />
zwei denkmalgeschützten<br />
Gebäuden in Auerbach.<br />
Auch die energetische Modernisierung<br />
der Siedlung<br />
Neustift-Anton-Sickenberger-Straße<br />
wurde fortgeführt.<br />
Trotz steigender Instandhaltungskosten<br />
sind<br />
die Finanzen stabil, sodass<br />
die Investitionen für 2024<br />
auf rund 6,5 Millionen Euro<br />
angesetzt wurden.<br />
Eigenes Energieunternehmen<br />
soll günstigen<br />
Strom sichern<br />
Um sich langfristig energetisch<br />
unabhängig aufzustellen,<br />
will die Wogeno<br />
eine Tochtergesellschaft im<br />
Energiesektor gründen. Ziel<br />
ist es, den Mietern durch den<br />
Einsatz von Photovoltaikanlagen<br />
günstigeren Strom anbieten<br />
zu können.<br />
Quartier<br />
„Giardino-Living“ in<br />
Passau-Grubweg<br />
Ein weiteres Projekt der<br />
Genossenschaft, das Quartier<br />
„Giardino-Living“ in<br />
Passau-Grubweg, ist bereits<br />
in Planung. Auf dem Areal<br />
sollen ab 2025 moderne Reihenhäuser<br />
und ein Mehrfamilienhaus<br />
entstehen, die<br />
eine hohe Nachfrage verzeichnen.<br />
Zusammenfassend bleibt<br />
die Wogeno eine verlässliche<br />
Säule im Bereich des bezahlbaren<br />
Wohnens und zeigt<br />
sich auch in wirtschaftlich<br />
schwierigen Zeiten als stabil<br />
und zukunftsorientiert.
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USt-ID-Nr. DE 172513050<br />
Tel.: 08505 86960-0<br />
Fax: 08505 86960-27<br />
office@muw-werben.de<br />
www.muw-werben.de<br />
Redaktionsleitung und<br />
verantwortlich für den Inhalt:<br />
Katharina Krückl<br />
Anzeigenleitung und<br />
verantwortlich<br />
für den Anzeigenteil:<br />
Matthias Wagner<br />
Verantwortlich für den Vertrieb:<br />
Jessika Peter<br />
Geschäftsführer:<br />
Matthias Wagner<br />
Satz & Grafik:<br />
<strong>MuW</strong> Zeitschriftenverlag<br />
Druck:<br />
OÖN Druckzentrum<br />
GmbH & Co.KG-Linz<br />
Der Nachdruck ist nur mit<br />
schriftlicher Genehmigung des<br />
Verlages gestattet. Für unverlangt<br />
eingesandtes Text- und<br />
Bildmaterial wird keine Haftung<br />
übernommen. Wichtiger Hinweis:<br />
Alle vom Verlag gestalteten<br />
Anzeigen sind urheberrechtlich<br />
geschützt. Ihre Verwendung<br />
in anderen Medien kann nur<br />
mit Genehmigung des Verlages<br />
erfolgen. Dieses gilt auch für<br />
bestehende Materialien des<br />
Kunden, die weiter verarbeitet<br />
wurden. Bei Zuwiderhandlung<br />
können rechtliche Schritte<br />
wegen Urheberrechtsverletzung<br />
eingeleitet werden.<br />
M<br />
UND<br />
M<br />
<strong>Nachrichten</strong><br />
...sucht Austräger m/w/d<br />
für die Teilbereiche:<br />
• Büchlberg (Ortsbereich u. a. Ortsteile)<br />
• Freyung (Linden),<br />
Oberndorf, Speltenbach<br />
• Grafenau (Stadtgebiet, Bärnstein,<br />
Elmberg, Schlag, Lichteneck, Neudorf<br />
• Grainet (Vorderfreundorf, Rehberg,<br />
Fürholz u. a. Ortsteile)<br />
• Haidmühle (Ortsbereich)<br />
• Hauzenberg<br />
(Stadtgebiet, Bauzing, Haag,<br />
Fürsetzing, Raßreuth, Mühlberg,<br />
Germannsdorf, Kropfmühl)<br />
• Hinterschmiding<br />
(Ortsbereich, Sonndorf u. a. Ortsteile)<br />
• Hohenau<br />
(Ortsbereich, Raimundsreut, Kapfham,<br />
Saulorn)<br />
• Hutthurm (Ortsbereich, Kalteneck)<br />
• Innernzell (Ortsbereich, Hilgenreith)<br />
• Jandelsbrunn (Wollaberg, Hintereben)<br />
• Mauth (Heinrichsbrunn, Ortsbereich)<br />
• Neukirchen (Ortsbereich)<br />
• Neureichenau (Altenreichenau)<br />
• Neuschönau<br />
(Ortsbereich, Katzberg, Grünbach)<br />
• Obernzell (Ortsbereich, Haar, Erlau)<br />
• Riedlhütte (Ortsbereich, Reichenberg<br />
• Ringelai (Ortsbereich, Kühbach)<br />
• Röhrnbach (Ortsbereich, Harsdorf )<br />
• Ruderting (Ortsbereich)<br />
• Salzweg (Ortsbereich)<br />
• Sonnen (Ortsbereich)<br />
• Spiegelau (Ortsbereich,<br />
Klingenbrunn u. a. Ortsteile)<br />
• Thyrnau (Ortsbereich, Kellberg)<br />
• Tiefenbach (Haselbach, Allerting,<br />
Schwaiberg, Kirchberg)<br />
• Tittling (Ortsbereich, Preming,<br />
Eisensteg, Witzmannsberg<br />
u. a. Ortsteile)<br />
• Untergriesbach (Ortsbereich)<br />
• Waldkirchen (Stadtgebiet,<br />
Böhmzwiesel, u. a. Ortsteile)<br />
• Wegscheid (Ortsbereich,<br />
Thurnreuth, Wildenranna)
Anzeigen<br />
AKTUELLES<br />
Von den Kleinsten für die Ärmsten<br />
Kindergarten St. Elisabeth und Grundschule Hinterschmiding<br />
sammelten Spenden für die Freyunger Tafel<br />
Hinterschmiding. „Zusammen<br />
sind wir groß“<br />
– das Motto dieser Aktion<br />
spricht eine eindeutige<br />
Sprache. Denn nur so<br />
stark wie die Ärmsten und<br />
Schwächsten sind, ist unsere<br />
Gesellschaft. Das wissen<br />
auch schon die Buben und<br />
Mädchen vom Kindergarten<br />
St. Elisabeth, die in<br />
Zusammenarbeit mit der<br />
Grundschule am Haidel für<br />
die Freyunger Tafel gesammelt<br />
haben. All diese guten<br />
Gaben haben die Kinder<br />
jüngst an die Bedürftigen<br />
bzw. deren Schutzengel<br />
übergeben.<br />
Nudeln und Zucker, Mehl<br />
und Konserven, Seifen und<br />
Toilettenpapier – in den<br />
vergangenen Tagen haben<br />
die an der Spendenaktion<br />
Beteiligten unterschiedlichste<br />
Dinge, die man im<br />
Alltag braucht, gesammelt.<br />
Angetrieben von den Kindergartenkindern<br />
und<br />
Grundschülern, die ihre<br />
Eltern immer wieder darauf<br />
hingewiesen haben, „dass<br />
wir auch was mitnehmen<br />
müssen“.<br />
Insgesamt sind drei riesengroße<br />
Schachteln mit überlebensnotwendigen<br />
Produkten<br />
zusammengekommen.<br />
Diese Sachen wurden nun<br />
mit strahlenden Augen an<br />
die Tafel übergeben, wo sie<br />
wiederum für strahlende<br />
Augen sorgen werden.<br />
KFZ-MARKT<br />
231<br />
Der Inbegriff von<br />
Natürlichkeit und Luxus<br />
Schausonntag<br />
Termine unter<br />
www.eicor.de<br />
Foto: privat<br />
Eichinger Schreinerei GmbH • Rothof 33 • 94152 Neuhaus/Inn • Tel. +49 (0) 8503 / 15 94<br />
Unterschätzte Winterfallen<br />
fürs Auto<br />
Zu einem Wintercheck des Kfz gehört unbedingt<br />
die Kontrolle der Bremsanlage. Foto:<br />
DJD/Kfzgewerbe<br />
(DJD). Winterreifen<br />
mit einem Mindestprofil<br />
von vier<br />
Millimeter sind<br />
unerlässlich, um<br />
mit dem Kfz sicher<br />
durch den Winter<br />
zu kommen.<br />
Der Umstieg auf<br />
Winterräder ist<br />
eine gute Gelegenheit,<br />
auch das<br />
gesamte Fahrwerk<br />
in einem Meisterbetrieb<br />
der<br />
Kfz-Innung unter<br />
die Lupe nehmen<br />
zu lassen. Defekte<br />
Stoßdämpfer,<br />
Spiel in der Lenkung<br />
oder Verschleiß<br />
an den<br />
Komponenten der<br />
Bremsanlage können<br />
bei rutschiger<br />
Fahrbahn die Fahrsicherheit<br />
beeinträchtigen.<br />
Funktionieren<br />
sollten<br />
auch Assistenzsysteme<br />
wie ABS und<br />
ESP, die den Fahrer<br />
dabei unterstützen,<br />
den Wagen in<br />
kritischen Situationen<br />
sicher auf<br />
Spur zu halten.<br />
In der Werkstatt<br />
lassen sich so zwei<br />
Fliegen mit einer<br />
Klappe schlagen,<br />
um auf guten Reifen<br />
und einem intakten<br />
Fahrwerk<br />
sicher durch den<br />
Winter zu kommen.<br />
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