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MuW Nachrichten 2447

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Die Woche<br />

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Frauenhaus Passau bekommt<br />

Erweiterungsanbau.<br />

Mehr auf Seite 06.<br />

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MEDIENHAUS<br />

Oktober / November 2024<br />

www.waldwaerts-magazin.de<br />

FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />

BAYERISCHER WALD<br />

PASSAU UND<br />

PASSAUER LAND<br />

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BAYERISCHER WALD<br />

PASSAU UND<br />

PASSAUER LAND<br />

Oktober / November 2024<br />

www.waldwaerts-magazin.de<br />

2<br />

ZWIEGESPRÄCH<br />

Hans und Gretl<br />

von Rupert Berndl<br />

Hans: Griaß di Gretl.<br />

Gretl: Griaß di Hans. Oiso<br />

woaßt, es is doch direkt<br />

zum verzweifen wia's zurzeit<br />

auf der Wäid zuageht.<br />

Wost hinschaust is Kriag,<br />

Vertreibung und Elend.<br />

Millionen Menschn san<br />

auf der Flucht. Und des oiss<br />

garned weit weg von uns.<br />

Direkt fürchtn mächt ma<br />

se, dass dieser Terror a zu<br />

uns herkimmt. Man kann<br />

es einfach ned versteh,<br />

dass d'Leid ned friedle<br />

nebnanand lebn kinan.<br />

Oiwei mächt oana über'm<br />

andern sei und den andern<br />

besiegn.<br />

Hans: Mei, des is hoid in<br />

de Menschn aso drin! Des<br />

is wia beim Fuaßboispuin.<br />

Da geht's aa drum, dass<br />

oa Mannschaft de andere<br />

besiegt, in d'Knia zwingt<br />

und möglichst vernichtend<br />

schlagt.<br />

Gretl: Oiso da hört se doch<br />

oiss auf! Du kannst doch<br />

de Kriag rundum und das<br />

Elend und die Verzweiflung<br />

der Besiegten in<br />

Gotts Nam ned mit einem<br />

Fuaßboispui vergleicha!!<br />

Ja host den du überhaupt<br />

koa Gespür!?<br />

Hans: Des woaß i aa, dass<br />

des mit de Kriag für d'Leid<br />

ein furchtbares Elend is.<br />

Owa host du scho amoi<br />

gsehgn, wia verzweifet<br />

zum Beispui de Woidkirchner<br />

Fuaßballer san, wenn s'<br />

wieder amoi so an Kampf<br />

verlorn ham!? Oder erscht<br />

de von Bayern München, de<br />

an aa auf der Flucht vor de<br />

Zuschauer, wenn s' verliern!<br />

Gretl: Geh zua, des is doch<br />

oiss vergleichsweise harmlos!<br />

Fuaßboi, des is doch<br />

bloß ein Spiel!! Da geht's<br />

doch um nix!<br />

Hans: Omei, du host doch<br />

wirklich keine Ahnung,<br />

wos se do oftmois für Dramen<br />

obspuin, Manche<br />

Spiele ham da wirkle ebbs<br />

von am Kriag. Wenn da<br />

Schiedsrichter grad ned<br />

herschaut, dann haun sa se<br />

gegenseitig um, rennen am<br />

Gegner an Ellebogn aso ins<br />

Gsicht, dass der d'Sterndl<br />

grad aso fliagn sehgt oder<br />

springen eahm dermaßn<br />

auf d'Fiaß, dass se der vor<br />

lauter Schmerzn grad aso<br />

am Bodn windt. Fuaßboi,<br />

Gretl, des hod hi und do<br />

tatsächle ebbs von einer<br />

Schlacht. Nirgends gibt's so<br />

vui Verletzte ois wia beim<br />

Fuaßboi. Da fließt Blut,<br />

wenn's bläd geht, da reißen<br />

Bänder, da werden Gehirne<br />

erschüttert! Fuaßboi, des<br />

is kein Vergnügen nicht! So<br />

a Spui is a bluadernste Angelegenheit!<br />

Da geht's um<br />

Sieg und Niederlage, um<br />

Ansehen und Ehre und…<br />

Gretl: …um ganz vui Gäid!!<br />

Hans: Des is wieder amoi<br />

typisch! Du siehgst as Gäid<br />

und ned den Einsatz der<br />

Kämpfer. Weilst du einfach<br />

überhaupt nix verstehst<br />

vom Fuaßboi!! Wahrscheinle<br />

moanst du, dass<br />

sa se um den Halsschmuck<br />

von einem Gangster-Boss<br />

handlt, wenn d'Red is von<br />

einer „Viererkette“! Und<br />

wenn von am „schlechtn<br />

Pass“ gredt wird, dann<br />

glaubst du wahrscheinle,<br />

dass sa se dabei um eine<br />

miserable Dokumentenfälschung<br />

handlt!<br />

Gretl: Hast du eine Ahnung!<br />

I kenn mi vor allem<br />

bei de großn Proficlubs<br />

bestens aus. I woaß zum<br />

Beispui, dass da zuageht,<br />

wia dotmois im alten Rom.<br />

De ham damois aa scho<br />

Ausbildungslager ghabt,<br />

wo s' de Gladiatoren beibrachte<br />

ham, wia ma an<br />

Gegner am raffiniertestn<br />

austricksen und besiegn<br />

kann. Und diese Kämpfer<br />

ham s' aa aus alle möglichen<br />

Länder daherzogn,<br />

aus Afrika, aus Asien,<br />

Schwarze, Gäiwe, Weiße<br />

aus de nordischen Länder,<br />

wahrscheinle sogar<br />

aus Österreich. Damois<br />

ham se aa scho lauter Ausländer<br />

in de Arenen d'Köpf<br />

herghaut! Wahrscheinle<br />

hod so a Gladiatorentrainer<br />

aa scho englisch redn<br />

miassn, damit'n olle verstandn<br />

ham. Und wenn so<br />

a Söldner guad war, dann<br />

hod der aa sein Preis ghabt!<br />

Und de warn ned billig! De<br />

san hoch gehandelt wordn.<br />

Und wer a Gäid ghabt hod,<br />

der hod se so an durchtrainierten<br />

Legionär leistn und<br />

für sich kämpfa lassn kina<br />

in irgendeiner Arena. Da<br />

ham dann zigtausend Zuschauer<br />

zuagschaut und<br />

ham gjuwed und gschrian,<br />

wenn oa Gladiator den andern<br />

fertig gmacht hod.<br />

Und der Besitzer von so<br />

einem siegreichen Kämpfer,<br />

der hod dann vui Gäid<br />

eistreicha kina und weidaverkaufa<br />

hod ma so an guadn<br />

Gladiator aa mit einem<br />

großen Gewinn kina. Heid<br />

nennt ma des Transfer, owa<br />

sonst is des doch genau wia<br />

in unserer Zeit beim Fuaßboi.<br />

Pfiat di Hans.<br />

Hans: Pfiat di Gretl. Du<br />

verstehst zwar nix vom<br />

Fuaßboi, owa wost recht<br />

host host recht.<br />

Fotos: Berndl<br />

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Oktober / November 2024<br />

www.waldwaerts-magazin.de<br />

Lesen Sie die aktuelle Ausgabe unter:<br />

www.waldwaerts-magazin.de<br />

FREI-ZEIT-MAGAZIN<br />

BAYERISCHER WALD<br />

PASSAU UND<br />

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<strong>Nachrichten</strong>


4 AKTUELLES<br />

Neue Einblicke in die Vielfalt des Passauer Landes<br />

Präsentation des Landkreis-Magazins „G‘schichten aus dem Passauer Land“ 2025 im Granitzentrum<br />

1<br />

Landrat Raimund Kneidinger (2.v.l.), Maria Denkmayr (4.v.l.) und Alfons Bauernfeind (8.v.l.)<br />

gemeinsam mit den Mitwirkenden des neuen Landkreis-Magazins „G’schichten aus dem<br />

Passauer Land“ 2025.<br />

Fotos: <strong>MuW</strong>/b.pendelin<br />

Im Granitzentrum Hauzenberg wurde das neue Landkreis-Magazin<br />

präsentiert – im Anschluss blieben die Gäste<br />

gerne, um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.<br />

Hauzenberg. Pünktlich<br />

zum Faschingsbeginn am<br />

11. November wurde das<br />

neue Landkreis-Magazin<br />

„G’schichten aus dem Passauer<br />

Land“ im Granitzentrum<br />

Hauzenberg feierlich<br />

präsentiert. Landrat Raimund<br />

Kneidinger begrüßte<br />

die zahlreich erschienenen<br />

Gäste, darunter Touristiker<br />

und Mitwirkende des<br />

Magazins, mit den Worten:<br />

„Es gibt viel zu entdecken<br />

im Passauer Land“. Kneidinger<br />

betonte, dass das<br />

Magazin nicht nur Touristen<br />

ansprechen solle, sondern<br />

auch Einheimischen<br />

die Vielfalt der Region näherbringe:<br />

„Unser Ziel ist<br />

es Geschichten erzählen,<br />

die Appetit auf mehr machen.“<br />

Das Magazin, das anschließend<br />

von Maria Denkmayr<br />

und Alfons Bauernfeind<br />

vorgestellt wurde, vereint<br />

beeindruckende Geschichten<br />

und Porträts von Menschen<br />

und Orten im Passauer<br />

Land. „Tourismus ist<br />

eine Begegnungskultur“, so<br />

Denkmayr, die Geschäftsleiterin<br />

des Zweckverbands<br />

Tourist-Information<br />

Passauer Land. Das<br />

Magazin sei deshalb auch<br />

ein „Handwerkszeug“ für<br />

die Arbeit der Touristiker,<br />

das dazu einlade, die Region<br />

in all ihren Facetten zu<br />

erleben.<br />

Bauernfeind machte auf<br />

die Prägung auf der Titelseite<br />

aufmerksam, welche<br />

die Wertigkeit des Magazins<br />

unterstreiche. Sein<br />

Anliegen sei es, auch weniger<br />

bekannte Aspekte<br />

des Passauer Landes zu<br />

beleuchten. So finden sich<br />

unter den Touristenzielen<br />

etwa Beiträge über das<br />

Hundehotel Gut Feuerschwendt,<br />

die Asamkirche<br />

in Aldersbach und das Atelier<br />

der Künstlerin Sandra<br />

Huber. Auch sportliche<br />

und kulturelle Höhepunkte,<br />

wie die „Bike-Arena“ in<br />

Wegscheid und das Schloss<br />

Neuburg, das mit der Landkreis-Ausstellung<br />

der<br />

Kunst eine Heimat bietet,<br />

wurden hervorgehoben.<br />

Eine Fülle an Inhalten<br />

für jeden Geschmack<br />

Ein besonderes Highlight<br />

der diesjährigen Ausgabe<br />

ist das Interview mit dem<br />

ehemaligen Fußballstar<br />

Bastian Schweinsteiger, der<br />

Einblicke in seine Verbindung<br />

zur Region gewährt.<br />

Neben Interviews und<br />

Porträts enthält das Magazin<br />

auch praktische Reiseinformationen,<br />

eine Landkarte<br />

sowie QR-Codes, die<br />

zu weiterführenden Inhalten<br />

und Online-Angeboten<br />

führen – ein neues Feature,<br />

das die digitale Präsenz des<br />

Magazins ergänzt.<br />

Denkmayr bedankte sich<br />

bei der Agentur ready und<br />

der Druckerei Geiselberger,<br />

die wesentlich zum<br />

Gelingen des Projekts<br />

beigetragen haben. Der 2.<br />

Bürgermeister von Hauzenberg,<br />

Rudi Hirz, begrüßte<br />

die Gäste ebenfalls<br />

herzlich. „Hauzenberg ist<br />

zwar nur die drittgrößte,<br />

aber die schönste Stadt im<br />

Landkreis“, sagte er mit<br />

einem Augenzwinkern. Er<br />

lud die Gäste dazu ein, im<br />

Anschluss an die Präsentation<br />

die aktuelle Ausstellung<br />

im Granitzentrum zu<br />

besuchen.<br />

Schwarzachstraße für Verkehr freigegeben<br />

Nationalpark investiert 300.000 Euro in zwei Brücken – Parkplatz Gfäll wieder anfahrbar<br />

Im Anschluss an die Vorstellung<br />

des Magazins<br />

folgte eine kurze Präsentation<br />

des ebenfalls neuen<br />

Gastgeberverzeichnisses<br />

2025 - 2026. Maria Denkmayr<br />

lud die Gäste dazu<br />

ein, den Nachmittag bei einer<br />

Brotzeit mit regionalen<br />

Schmankerln ausklingen zu<br />

lassen.<br />

Das neue „G’schichten aus<br />

dem Passauer Land“ 2025<br />

ist ein liebevoll gestalteter<br />

„Imagekatalog“, der nicht<br />

nur Touristen, sondern<br />

auch den Bürgerinnen<br />

und Bürgern der Region<br />

spannende Geschichten,<br />

Traditionen und neue Einblicke<br />

in das Passauer Land<br />

bietet – reinblättern lohnt<br />

sich! Zu beziehen ist das<br />

kostenfreie Magazin über<br />

www.passauer-land.de,<br />

per E-Mail an tourismus@<br />

landkreis-passau.de sowie<br />

über die Telefonnummer<br />

0851/397-600. Alternativ<br />

können Sie das Magazin als<br />

PDF Datei herunterladen<br />

oder im Online-Blätterkatalog<br />

anschauen (www.<br />

passauer-land.de).<br />

1<br />

Spiegelau. Nach rund zweieinhalb<br />

Monaten Bauzeit ist die Schwarzachstraße<br />

zum Gfäll unterhalb des Großen<br />

Rachels wieder für den Verkehr freigegeben.<br />

Entlang der Route zum beliebten<br />

Ausgangspunkt für Wanderungen<br />

auf den höchsten Nationalparkberg<br />

mussten zwei sanierungsbedürftige<br />

Brücken ertüchtigt werden. Die Maßnahme<br />

schlägt mit rund 300.000 Euro<br />

zu Buche. Seit 12. November rollt der<br />

Verkehr nun wieder.<br />

„Nicht nur die Arbeiten selbst verliefen<br />

reibungslos, sondern auch der bis<br />

Ende der Herbstferien eingesetzte und<br />

stark nachgefragte Pendelbusverkehr“,<br />

bilanziert Nationalparkmitarbeiter Johannes<br />

Dick. Denn um Wanderern auch<br />

während der Bauphase das Erreichen<br />

des Gfälls zu ermöglichen, fuhren Busse<br />

über eine Behelfsbrücke an der ersten<br />

Baustelle am Ortsende von Spiegelau<br />

vorbei zu einem Wendeplatz. Zwischen<br />

der zweiten zu sanierenden Brücke und<br />

der Haltestelle Gfäll fuhr ein weiterer<br />

Bus. Lediglich das Stück dazwischen<br />

musste zu Fuß zurückgelegt werden.<br />

Nun aber ist die Schwarzachstraße wieder<br />

ganztägig nutzbar. In den kommenden<br />

zwei Wochen noch zu erledigende<br />

Restarbeiten können ohne Verkehrsbeeinträchtigung<br />

durchgeführt werden.<br />

Die Zufahrtsregelungen der Vorjahre<br />

bleiben bestehen. So ist die Route zum<br />

Gfäll im Winterhalbjahr frei befahrbar.<br />

Mit dem Beginn der Sommer-Igelbussaison<br />

ist die Straße dann wieder wie<br />

gewohnt zeitlich gesperrt – zwischen<br />

8 und 18 Uhr.


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Es ist wieder soweit. Der 1. Advent klopft<br />

schon an die Tür und dazu findet ihr die<br />

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Innen- als auch für den Außenbereich.<br />

Es ist Zeit für warme Töne, weihnachtliche<br />

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mit einheitlichem Material oder<br />

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Dekoration nicht mehr so üppig ausfallen<br />

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62<br />

TITELSTORY<br />

Ein Ort der Hoffnung<br />

Das Frauenhaus Passau gibt Schutz und eine neue Perspektive<br />

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Freuen sich über den neuen Anbau, der auch ein Spieleparadies für Kinder beinhaltet:<br />

die 1. ehrenamtliche Vorsitzende Hildegart Stolper (l.) und die sozialpädagogische Leiterin<br />

Selina Wagner.<br />

Fotos: <strong>MuW</strong>/k.krückl<br />

Passau. Man denkt oft, dass<br />

es einem selbst nie passieren<br />

könnte. Gewalt in der<br />

Partnerschaft, Missbrauch<br />

oder die Flucht vor der eigenen<br />

Familie – das scheint für<br />

viele Frauen etwas zu sein,<br />

das nur anderen widerfährt.<br />

Doch in der Realität kann<br />

jeder in eine derartige Lage<br />

geraten. Und genau deshalb<br />

ist es so wichtig zu wissen,<br />

dass man in diesen dunklen<br />

Momenten nicht allein<br />

ist. In Passau gibt es einen<br />

Ort, der Schutz bietet, bei<br />

dem Menschen ein offenes<br />

Ohr haben und unermüdlich<br />

dabei helfen, Frauen<br />

und Kindern in Not wieder<br />

auf die Beine zu helfen: das<br />

Frauenhaus Passau.<br />

Für Frauen und Kinder, die<br />

unter häuslicher Gewalt<br />

leiden, ist es oft der letzte<br />

Zufluchtsort – ein Ort, an<br />

dem sie Sicherheit finden,<br />

zur Ruhe kommen und eine<br />

Perspektive für ein neues<br />

Leben entwickeln können.<br />

Der Gang ins Frauenhaus<br />

ist wahrlich kein leichter,<br />

aber oftmals die beste Entscheidung,<br />

die betroffene<br />

Frauen treffen können. Für<br />

sich selbst, ihre Kinder und<br />

für ein besseres Leben. Diese<br />

wichtige gesellschaftliche<br />

Einrichtung ist das Ergebnis<br />

unermüdlicher Arbeit, großen<br />

Engagements und einer<br />

beeindruckenden Gemeinschaft<br />

von meist ehrenamtlichen<br />

Helfern.<br />

Eine Vision wird<br />

Wirklichkeit<br />

Hildegart Stolper ist eine<br />

dieser beeindruckenden<br />

Persönlichkeiten, ohne die<br />

es das Frauenhaus in seiner<br />

heutigen Form wohl nicht<br />

geben würde. Selbst Opfer<br />

sexueller Gewalt und zahlreicher<br />

Schicksalsschläge,<br />

hat sie ihr eigenes Leid in<br />

Kraft verwandelt, um anderen<br />

Frauen zu helfen. Seit<br />

1999 engagiert sie sich unermüdlich<br />

für das Frauenhaus<br />

Passau und leitet seit 2007<br />

ehrenamtlich den Vorstand.<br />

Hildegart Stolper hat erlebt,<br />

was es bedeutet, in dunklen<br />

Zeiten Unterstützung zu<br />

brauchen, 16 und macht es sich<br />

seit 25 Jahren zur Aufgabe,<br />

anderen Frauen zu helfen.<br />

Ihr Einsatz ist nicht nur inspirierend,<br />

sondern auch von<br />

entscheidender Bedeutung.<br />

Die Geschichte des Frauenhauses<br />

Passau geht zurück<br />

ins Jahr 1992. Damals war<br />

es in einem kleinen Reihenhaus<br />

untergebracht,<br />

mit nur einer Nasszelle und<br />

fünf Plätzen für Frauen in<br />

Not. Die Bedingungen waren<br />

beengt, doch der Wille,<br />

Schutz und Unterstützung<br />

zu bieten, war groß. Schon<br />

damals standen hinter dem<br />

Frauenhaus engagierte<br />

Menschen, die weit mehr<br />

als nur ihre Zeit investierten<br />

– sie gaben ihr Herzblut.<br />

Um den betroffenen Frauen<br />

ein schöneres Umfeld zu ermöglichen,<br />

suchte Hildegart<br />

Stolper Jahre lang nach einem<br />

geeigneten Grundstück<br />

für einen Neubau – mit Erfolg.<br />

Sie konnte den damals<br />

frisch als Bischof eingesetzten<br />

Dr. Stefan Oster überzeugen,<br />

das Grundstück, das<br />

sich im Besitz der Diözese<br />

Passau befand, an das Frauenhaus<br />

zu verkaufen. Doch<br />

damit allein war es nicht<br />

getan. Für den ersten Bau<br />

sammelte Hildegart Stolper<br />

unglaubliche 1,5 Millionen<br />

Euro an Spenden – eine<br />

Summe, die nur durch ihren<br />

unermüdlichen Einsatz und<br />

ihre Überzeugungskraft zustande<br />

kam. Für den kürzlich<br />

fertiggestellten Anbau<br />

sammelte sie weitere 1,3<br />

Millionen Euro – 150.000<br />

Euro werden zusätzlich<br />

noch benötigt.<br />

Mit dem neuen Haus, das<br />

2017 bezugsfertig war, konnte<br />

die Kapazität auf neun<br />

reguläre Plätze und zwei<br />

Notplätze erweitert werden.<br />

Doch der Bedarf war weiterhin<br />

hoch – und so wurde<br />

kürzlich ein Erweiterungsbau<br />

fertiggestellt, der Platz<br />

für insgesamt 14 Frauen<br />

(plus zwei Notfallplätze) und<br />

bis zu 30 Kindern schafft.<br />

Mehr als nur ein Dach<br />

über dem Kopf<br />

Das Frauenhaus Passau, das<br />

unter der Trägerschaft des<br />

Sozialdienstes katholischer<br />

Frauen e.V. (SkF) Passau<br />

steht, bietet weit mehr als<br />

nur Schutz. Jede Frau, die<br />

hier ankommt, bringt ihre<br />

eigene Geschichte mit – oft<br />

geprägt von Gewalt, Angst<br />

und Abhängigkeit. Hier finden<br />

sie einen Rückzugsort,<br />

wo sie nicht nur physisch sicher<br />

sind, sondern auch ihre<br />

seelischen Wunden heilen<br />

können. Drei festangestellte<br />

Sozialpädagoginnen sowie<br />

drei Erzieherinnen unterstützen<br />

die Frauen bei Behördengängen,<br />

juristischen<br />

Fragen, der Wohnungssu-<br />

Herzlichen<br />

Glückwunsch<br />

zur gelungenen<br />

Baumaßnahme.<br />

Wir bedanken<br />

uns für die<br />

gute Zusammenarbeit<br />

bei<br />

Ausführung der<br />

HLS-Arbeiten.<br />

Wir bedanken uns für den Auftrag<br />

und gratulieren zum Anbau.<br />

Kramersdorf 11 . 94051 Hauzenberg<br />

Tel: 0175 2674378


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Tritscheler GmbH – Waldstr. 24 – 94121 Salzweg<br />

0851 4933990 – info@tritscheler.de<br />

Hell und freundlich: eines der Zimmer im neuen Anbau des Frauenhauses Passau.<br />

che, der Kinderbetreuung<br />

und dem Aufbau eines neuen<br />

Lebens.<br />

Besonders bemerkenswert<br />

ist zudem die Arbeit der Ehrenamtlichen,<br />

die Tag und<br />

Nacht erreichbar sind, um<br />

Frauen in Not aufzunehmen.<br />

Ohne sie wäre der Betrieb<br />

des Hauses nicht möglich.<br />

Sie übernehmen Bereitschaftsdienste,<br />

bieten Kurse<br />

wie Selbstverteidigung oder<br />

Entspannung an und stehen<br />

als Gesprächspartnerinnen<br />

zur Verfügung.<br />

Ein Aufruf zum<br />

Handeln<br />

Das Frauenhaus Passau ist<br />

ein Ort der Menschlichkeit<br />

und Nächstenliebe. Doch es<br />

ist auch eine Einrichtung,<br />

die auf finanzielle Unterstützung<br />

angewiesen ist,<br />

denn sie wird nicht wie andere<br />

Einrichtungen zu 100<br />

Prozent staatlich finanziert.<br />

Jährlich müssen zwischen<br />

80.000 und 90.000 Euro<br />

durch Spenden gedeckt<br />

werden, um den Betrieb<br />

aufrechtzuerhalten.<br />

Jede Spende hilft, Frauen<br />

und Kindern in größter Not<br />

zu helfen und ihnen die<br />

Chance auf ein neues Leben<br />

zu ermöglichen. Ob einmalige<br />

Zuwendungen oder eine<br />

Fördermitgliedschaft – jede<br />

Unterstützung zählt und<br />

macht einen Unterschied.<br />

Hildegart Stolper und ihr<br />

Team sind ein Beispiel dafür,<br />

was selbstloses Engagement<br />

bewirken kann. Nur durch<br />

Unterstützung der Gesellschaft<br />

kann sichergestellt<br />

werden, dass dieser Ort der<br />

Hoffnung auch in Zukunft<br />

bestehen bleibt.<br />

KONTAKT FÜR BETROFFENE FRAUEN:<br />

Frauenhaus Passau<br />

Postfach 23 07<br />

94013 Passau<br />

Telefon +49-851-89272 sowie 0171/6224236<br />

(rund um die Uhr für hilfesuchende Frauen erreichbar)<br />

Telefax +49-851-89625<br />

info@frauenhaus-passau.de<br />

SPENDENKONTO - JEDER BEITRAG HILFT<br />

Spendenkonto:<br />

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Passau<br />

Ligabank Passau<br />

IBAN: DE89 7509 0300 0004 3125 97<br />

BIC: GENODEF1M05<br />

2sp/60 mm<br />

2sp60<br />

Christkindlmärkte in der Region<br />

Ende November<br />

Winterzauber am Parkourpark Grafenau: 23.-24.11. 2024<br />

Hausinger Schlossweihnacht Grafenau: 22. - 23.11.2024<br />

Adventsmarkt Hutthurm: 30.11.- 01.12.2024<br />

Weihnachtsmarkt Spiegelau: 30.11. -01.12.2024<br />

Weihnachtsmarkt Freyung: 29.11. - 01.12.2024<br />

Weihnachtsmarkt Tittling: 29.11. - 01.12.2024<br />

Weihnachtsmarkt Waldkirchen: 28.11. - 01.12.2024<br />

2sp 60<br />

Traditionelle Holzmärkte in Passau<br />

Am 05. und 10. Dezember finden zwischen<br />

09.00 und 19.00 Uhr die traditionellen Passauer<br />

Holzmärkte statt. Rund 20 Händler<br />

aus Bayern, Österreich und Tschechien bieten<br />

Produkte aus Holz und nützliche Winterwaren<br />

in der Dr.-Hans-Kapfinger-Straße,<br />

der Bahnhof- und der Ludwigstraße an.<br />

Die Holzmärkte am ersten Donnerstag im<br />

Dezember und dem darauffolgenden Dienstag<br />

sind fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit<br />

in Passau. Das Angebot reicht<br />

von Korbwaren über Vogelhäuser bis hin<br />

zu Krippenfiguren oder Holzdekorationen.<br />

Die Holzmärkte in Passau haben eine lange<br />

Tradition und finden eine erste Erwähnung<br />

im 16. Jahrhundert. Nach Unterbrechungen<br />

wurde aufgrund der hohen Nachfrage der<br />

Bevölkerung ab dem Jahre 1822 dreimal<br />

jährlich ein Holzmarkt abgehalten. Ab 1870<br />

fand der Holzmarkt in Verbindung mit dem<br />

„kleinen“ und „großen“ Schweinemarkt in<br />

der Adventszeit statt. Nach dem zweiten<br />

Weltkrieg verschwand der Schweinemarkt.<br />

Seither wird der Holzmarkt eigenständig in<br />

der Passauer Innenstadt abgehalten und<br />

von der Werbegemeinschaft CMP veranstaltet.<br />

Eine Unterscheidung zwischen kleinem<br />

und großem Holzmarkt gibt es mittlerweile<br />

nicht mehr, der Markt ist an beiden Tagen<br />

gleich groß.


8 CARITAS Anzeige<br />

2<br />

Diakon Konrad Niederländer<br />

feierlich verabschiedet<br />

Neuer Bischöflich Beauftragter Stefan Seiderer im Amt<br />

Passau. Der Diözesan-Caritasverband<br />

Passau erlebte<br />

am 15. November einen<br />

besonderen Moment des<br />

Wandels: Nach acht Jahren<br />

engagierter Tätigkeit<br />

als Bischöflich Beauftragter<br />

wurde Diakon Konrad<br />

Niederländer von Diözesanbischof<br />

Dr. Stefan Oster<br />

feierlich in den Ruhestand<br />

verabschiedet. Gleichzeitig<br />

trat sein Nachfolger, Stefan<br />

Seiderer, offiziell in das Amt<br />

ein.<br />

In einem bewegenden Festgottesdienst<br />

in der Kirche<br />

St. Stephan betonte Bischof<br />

Oster die Bedeutung<br />

der Caritas als „Werk der<br />

Kirche“ und würdigte Niederländers<br />

unermüdlichen<br />

Einsatz. „Sie haben der Versuchung<br />

widerstanden, die<br />

Caritas der Logik des Marktes<br />

zu unterwerfen, und sie<br />

stattdessen als Dienst der<br />

Kirche an den Menschen<br />

gestärkt“, erklärte der Bischof.<br />

Der Diakon sei stets<br />

ein „Zeuge der Hoffnung“<br />

gewesen, der es verstand,<br />

selbst in schwierigen Zeiten<br />

Mut zu machen und die<br />

Nähe zur glaubenden Kirche<br />

zu wahren. Zum Zeichen des<br />

Dankes überreichte Bischof<br />

Oster Niederländer einen<br />

Pilgerstab – eine symbolische<br />

Geste, da der Diakon<br />

plant, im kommenden Jahr<br />

den Jakobsweg nach Santiago<br />

de Compostela zu gehen.<br />

Rückblick auf ein Leben<br />

im Dienst der Nächstenliebe<br />

Konrad Niederländer blickt<br />

auf eine beeindruckende<br />

Karriere zurück, die von<br />

einem tiefen Gottvertrauen<br />

und großer Tatkraft geprägt<br />

war. Bereits in jungen Jah-<br />

Caritas-Direktorin Andrea Anderlik begrüßte Stefan Seiderer<br />

mit dem Wunsch „Sich getragen zu wissen“.<br />

ren war er in der Kirche<br />

aktiv, vom Pfarrgemeinderat<br />

bis hin zum Vorsitz<br />

des Orts-Caritasvereins in<br />

Waldkirchen. Neben seiner<br />

Arbeit in der Caritas war er<br />

mehr als 30 Jahre bei der<br />

Agentur für Arbeit tätig und<br />

setzte sich dort mit großem<br />

Engagement für die Belange<br />

benachteiligter Menschen<br />

ein.<br />

Als Bischöflich Beauftragter<br />

der Caritas leitete Niederländer<br />

wegweisende<br />

Projekte. Unter seiner Führung<br />

wurde beispielsweise<br />

die Trägerstruktur für Kindertagesstätten<br />

ausgebaut.<br />

Heute betreut der Verband<br />

103 Kitas mit rund 1700 Mitarbeitenden<br />

– eine Erfolgsgeschichte,<br />

die auch auf die<br />

Arbeit seines Nachfolgers<br />

Stefan Seiderer zurückzuführen<br />

ist.<br />

Seiderer, der seit Jahren als<br />

Abteilungsleiter Kindertagesstätten<br />

im Diözesan-Caritasverband<br />

tätig war, wurde<br />

von Bischof Oster mit<br />

Vertrauen und Zuversicht in<br />

sein neues Amt eingeführt.<br />

Seiner Rolle sieht der neue<br />

Bischöflich Beauftragte<br />

mit großer Verantwortung<br />

entgegen: „Die Würde des<br />

Menschen zu achten, sozialpolitischer<br />

Anwalt zu sein<br />

und respektvoll an der Seite<br />

Konrad Niederländer bei seiner Abschiedsrede.<br />

Fotos: Caritas/<strong>MuW</strong>/m.wagner<br />

aller Menschen zu stehen,<br />

sind zentrale Aufgaben der<br />

Caritas – und auch meine<br />

persönlichen Werte.“<br />

Feierlicher Festakt mit zahlreichen<br />

Würdigungen<br />

Die Abschiedsfeier wurde<br />

von Grußworten zahlreicher<br />

Weggefährten begleitet,<br />

die Niederländers Engagement<br />

und Verdienste<br />

würdigten. Dr. Josef Sonnleitner,<br />

Finanzdirektor der<br />

Diözese Passau und Vorsitzender<br />

des Caritas-Aufsichtsrats,<br />

sprach von der<br />

Stabilität, die Niederländer<br />

dem Verband verliehen<br />

habe. Jochen Wilde, Dekan<br />

des evangelisch-lutherischen<br />

Dekanats Passau,<br />

hob die Zusammenarbeit<br />

mit der Diakonie hervor<br />

und lobte Niederländers<br />

unermüdlichen Einsatz in<br />

den Bereichen Aidsberatung<br />

und Sozialpsychiatrie.<br />

Andrea Anderlik, Caritasdirektorin<br />

der Diözese,<br />

beschrieb Niederländer als<br />

„Führungskraft, Kollegen<br />

und Freund“, der mit Flexibilität,<br />

Durchhaltevermögen<br />

und tiefem Glauben<br />

den Verband geprägt habe.<br />

Oberbürgermeister Jürgen<br />

Dupper und Landrat<br />

Raimund Kneidinger würdigten<br />

Niederländer als<br />

verlässlichen Partner, der


9<br />

Anzeige PASSAU<br />

3<br />

als eine tragende Säule der<br />

Kirche weiterentwickeln.“<br />

Besonders wichtig sei ihm<br />

dabei, die Kooperation mit<br />

der Politik auf regionaler,<br />

Landes- und Bundesebene<br />

zu vertiefen.<br />

Zum Abschluss des Festakts<br />

dankte Niederländer<br />

allen Weggefährten für die<br />

konstruktive Zusammenarbeit<br />

und das Vertrauen.<br />

„Es war mir eine Ehre, Teil<br />

dieser bedeutenden Säule<br />

der Kirche zu sein. Mein<br />

Wunsch für die Zukunft:<br />

Macht weiter bewusst, dass<br />

die Caritas mehr ist als nur<br />

eine Organisation – sie ist<br />

Ausdruck der Nächstenliebe<br />

und Hoffnung.“<br />

Bischof Dr. Stefan Oster während der Feierlichkeiten.<br />

mit kreativen Lösungen die<br />

sozialen Belange der Region<br />

unterstützt habe.<br />

Ein weiterer Höhepunkt der<br />

Feier war der Dank der Caritas<br />

im rumänischen Satu<br />

Mare, mit der Niederländer<br />

eine enge Freundschaft<br />

verbindet. Über die letzten<br />

zehn Jahre hinweg wurden<br />

dort über die Passauer Caritas<br />

rund 150 Projekte unterstützt,<br />

finanziert durch<br />

Spenden von insgesamt<br />

457.000 Euro. Diese nachhaltige<br />

Hilfe war für Generalvikar<br />

Chaba Ilyes und<br />

Caritasdirektor Janos Roman<br />

Anlass, Niederländer<br />

persönlich zu danken.<br />

Neben dem Rückblick auf<br />

Niederländers Verdienste<br />

Bischof Dr. Stefan Oster und Diakon Konrad Niederländer<br />

wünschen dem künftigen Bischöflich Beauftragten Stefan Seiderer<br />

Gottes Segen für ihr Wirken in Passau.<br />

stand die Zukunft der Caritas<br />

im Fokus.<br />

Zuversichtlicher Blick<br />

in die Zukunft<br />

Stefan Seiderer, dessen<br />

Amtszeit offiziell am 1. Januar<br />

beginnt, skizzierte<br />

in seiner Ansprache seine<br />

Vision für die kommenden<br />

Jahre: „Gemeinsam mit<br />

dem Bistum und den vielen<br />

engagierten Mitarbeitenden<br />

möchte ich die Caritas<br />

Die Feier wurde musikalisch<br />

von Niederländers Enkel<br />

Jacob am Klavier begleitet.<br />

Humorvolle Beiträge der<br />

Abteilungen und ein Bildband,<br />

der Niederländers<br />

Lebenswerk dokumentiert,<br />

rundeten den emotionalen<br />

Abend ab. Mit dem Wechsel<br />

zu Stefan Seiderer beginnt<br />

für die Caritas Passau ein<br />

neues Kapitel – getragen<br />

von Zuversicht und einem<br />

starken Fundament.<br />

Caritasverband<br />

für die Diözese Passau e. V.<br />

Steinweg 8<br />

94032 Passau<br />

www.caritas-passau.de


10 2<br />

AKTUELLES<br />

Waldkirchen ehrt und fördert seine Sportler<br />

Auszeichnungen für sportliche Höchstleistungen – Zuschüsse für Sportvereine im Waldkirchener Stadtgebiet<br />

1<br />

Waldkirchen. Zahlreiche<br />

Niederbayerische, Bayerische<br />

und Deutsche Meister<br />

und Vizemeister in diversen<br />

Sportarten standen bei der<br />

diesjährigen Sportlerehrung<br />

der Stadt Waldkirchen<br />

wieder im Mittelpunkt und<br />

konnten von Bürgermeister<br />

Heinz Pollak ein Ehrengeschenk<br />

oder sogar einen Ehrenbrief<br />

entgegennehmen.<br />

Für die Sportvereine gab es<br />

eine finanzielle Zuwendung.<br />

Neben den zu ehrenden<br />

Sportlern war auch eine große<br />

Zahl von Mitgliedern aus<br />

den Waldkirchener Sportvereinen,<br />

weiteren interessierten<br />

Stadtbürgern und<br />

eine Reihe von Ehrengästen<br />

zur Feierstunde gekommen.<br />

„Dieser Abend ist nicht nur<br />

eine Feier des Sports, sondern<br />

auch eine Würdigung<br />

des unermüdlichen Einsatzes,<br />

den jede einzelne Person<br />

hier aufgebracht hat, um ihre<br />

Träume zu verwirklichen“,<br />

leitete Bürgermeister Heinz<br />

Pollak seine Festrede anlässlich<br />

der Sportlerehrung ein.<br />

Sport, so das Stadtoberhaupt,<br />

sei mehr als nur<br />

Wettkämpfe – es sei auch<br />

eine Lebensschule. Lehre er<br />

doch, die eigenen Grenzen<br />

zu erkennen und zu überwinden.<br />

Und er zeige auf,<br />

wie wichtig Teamgeist und<br />

Solidarität seien. Sportliche<br />

Erfolge seien das Ergebnis<br />

harter Arbeit, unermüdlichen<br />

Trainings und des unerschütterlichen<br />

Glaubens<br />

an die eigene Stärke. Damit<br />

hätten zahlreiche Sportlerinnen<br />

und Sportler aus<br />

dem Stadtgebiet auch heuer<br />

wieder mit regionalen und<br />

nationalen Wettbewerben<br />

eindrucksvolle Ergebnisse<br />

erzielt.<br />

Dank an<br />

„unsichtbare Helden“<br />

Den Ehrenabend sah Heinz<br />

Pollak aber auch als passende<br />

Gelegenheit, einmal ausdrücklich<br />

den Trainern und<br />

Betreuern zu danken – den<br />

„unsichtbaren Helden“, die<br />

mit der Investition unzähliger<br />

Stunden im Hintergrund<br />

arbeiten, um sicherzustellen,<br />

dass das Potenzial jedes<br />

einzelnen Athleten voll entfaltet<br />

wird.<br />

Weil Kinder und Jugendliche<br />

„die Sportler von morgen“<br />

seien, komme der Jugendarbeit<br />

entscheidende Bedeutung<br />

zu, führte Heinz Pollak<br />

weiter aus. Deshalb liege es<br />

in der Verantwortung der<br />

Zu einem großen Gruppenbild stellten sich die ausgezeichneten<br />

Sportler und die Ehrengäste zusammen. Foto: Duschl<br />

Erwachsenen, sie besonders<br />

zu fördern und zu unterstützen.<br />

Für hervorragende<br />

sportliche Leistungen während<br />

des Jahres wurden zwei<br />

Mitglieder der Schützengesellschaft<br />

Hubertus Böhmzwiesel<br />

mit dem Ehrenbrief<br />

der Stadt Waldkirchen ausgezeichnet:<br />

Jana Herweg<br />

wurde Niederbayerische<br />

Meisterin im Bogenschießen/Disziplin<br />

WA720 auf 30<br />

Meter. Hubert Schäffner ist<br />

in der Disziplin „Kleinkaliber<br />

liegend“ Bayerischer<br />

Vizemeister und Deutscher<br />

Meister. Den Ehrenbrief für<br />

hervorragende Verdienste<br />

um die Förderung des Sports<br />

erhielt Brigitte Maier vom<br />

MTC Waldkirchen. Sie ist<br />

seit 47 Jahren ein engagiertes<br />

Mitglied im Verein. fd<br />

Neues Rathaus und Bürgerhaus<br />

Anzeige<br />

Ein Rathaus für alle – Jandelsbrunn schafft modernen Treffpunkt im Ortskern<br />

Modern und lichtdurchflutet: das neue Rathaus und Bürgerhaus in Jandelsbrunn.


Anzeige<br />

JANDELSBRUNN 11 3<br />

Neues Rathaus und Bürgerhaus<br />

Ein Rathaus für alle – Jandelsbrunn schafft modernen Treffpunkt im Ortskern<br />

Rathaus und Bürgerhaus – alle Jandelsbrunner sind hier herzlich willkommen. Die Barrierefreiheit<br />

garantiert den Zugang für jede Bürgerin und jeden Bürger.<br />

Fotos: <strong>MuW</strong>/m.wagner<br />

Es ist vollbracht: Nach<br />

intensiver Planungsund<br />

Bauphase ist das neue<br />

Bürger- und Rathaus in<br />

Jandelsbrunn nun in Betrieb.<br />

Während die Verwaltung<br />

bereits in den<br />

neuen Räumlichkeiten<br />

arbeitet, werden die Außenanlagen<br />

im kommenden<br />

Jahr fertiggestellt.<br />

Mit diesem Neubau hat<br />

die Gemeinde ein modernes<br />

Zentrum geschaffen,<br />

das nicht nur eine zukunftsorientierte<br />

Verwaltung<br />

beherbergt, sondern<br />

auch als Herzstück<br />

für das Gemeindeleben<br />

fungiert.<br />

„Ein Meilenstein für Jandelsbrunn“<br />

sagt Bürgermeister<br />

Roland Freund<br />

stolz über das Projekt, das<br />

rund 8,7 Millionen Euro<br />

gekostet hat – eine Summe,<br />

die durch jahrelange<br />

Rücklagen und wichtige<br />

Förderungen möglich wurde.<br />

„Wir haben gut gewirt-<br />

schaftet und die richtigen<br />

Entscheidungen getroffen,<br />

sodass die Gemeinde heute<br />

hervorragend aufgestellt<br />

ist“. Freund betont, dass<br />

das neue Gebäude nicht<br />

nur die Verwaltung moderner<br />

und effizienter macht,<br />

sondern einen großen<br />

Mehrwert für die gesamte<br />

Bevölkerung darstellt.<br />

Mehr als nur ein Verwaltungsgebäude<br />

Das neue Rathaus ist für<br />

alle da – das wird in den<br />

offenen und vielfältig<br />

nutzbaren Räumen sofort<br />

spürbar. Neben Büros und<br />

Besprechungsräumen für<br />

die Verwaltung wurden<br />

ein großer Bürgersaal,<br />

zwei Proberäume und ein<br />

Seminarraum eingerichtet.<br />

Vereine und kulturelle<br />

Gruppen finden hier eine<br />

Heimat, von der Blasmusik<br />

über den Kirchenchor<br />

bis hin zur Theatergruppe.<br />

„Wir wollten einen Ort<br />

schaffen, an dem das Leben<br />

der Gemeinde stattfinden<br />

kann – und der Künische<br />

Saal ist genau dieser Ort“,<br />

erklärt Freund. Dank einer<br />

Bürgerabstimmung wurde<br />

der Bürgersaal auf diesen<br />

Namen getauft – was zeigt,<br />

wie eng die Bürger in das<br />

Projekt eingebunden sind.<br />

Freund ist überzeugt: „Der<br />

Künische Saal wird ein<br />

zentraler Treffpunkt für<br />

Jandelsbrunn, ein Ort für<br />

Kultur und gesellige Zusammenkünfte.“<br />

Auch private Feiern und<br />

Hochzeiten sollen hier<br />

ihren Platz finden. Die<br />

neu entstandenen Räumlichkeiten<br />

stehen allen<br />

Jandelsbrunnern offen<br />

und laden dazu ein, das<br />

Gemeindeleben zu bereichern<br />

und den Zusammenhalt<br />

zu fördern. Mit<br />

dieser Entscheidung hat<br />

die Gemeinde nicht nur ein<br />

modernes Verwaltungsge-


12 JANDELSBRUNN<br />

4<br />

Neues Rathaus und Bürgerhaus<br />

Ein Rathaus für alle – Jandelsbrunn schafft modernen Treffpunkt im Ortskern<br />

Helle, lichtdurchflutete Räume und moderne Arbeitsplätze – hier kann man sich wohlfühlen. „Das neue Rathaus und Bürgerhaus ist ein Meilenstein für unsere<br />

Gemeinde. Die bisherige Resonanz ist überwältigend, was mich riesig freut – schließlich wurde dieser Ort für alle Bürgerinnen und Bürger geschaffen“, so Roland<br />

Freund.<br />

bäude geschaffen, sondern<br />

auch einen lebendigen Begegnungsort<br />

im Herzen<br />

Jandelsbrunns.<br />

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Bürger- und Rathaus.<br />

Wir durften uns mit den Fassaden- und Fensterelementen, sowie dem Sonnenschutz beteiligen.<br />

Heimische Ressourcen<br />

und Handwerkskunst<br />

Besonders erfreulich ist<br />

die regionale Zusammenarbeit,<br />

die in dieses Projekt<br />

geflossen ist. Bürgermeister<br />

Freund lobt die<br />

Handwerksbetriebe aus<br />

der Region, die mit ihrer<br />

zuverlässigen Arbeit maßgeblich<br />

zum Erfolg beigetragen<br />

haben. „Es war uns<br />

wichtig, heimische Betriebe<br />

zu beauftragen und so<br />

die<br />

16regionale Wirtschaft zu<br />

stärken“, erklärt er. Auch<br />

die Materialien spiegeln die<br />

Verbundenheit zur Region<br />

wider: Die Holzfassade des<br />

Gebäudes wurde aus Weißtannenholz<br />

aus der Dreisesselregion<br />

gefertigt und<br />

in enger Zusammenarbeit<br />

mit Baptist Resch aus Neureichenau<br />

entworfen.<br />

Die Anbindung an das lokale<br />

Nahwärmenetz sorgt<br />

zudem für eine ökologische<br />

und ressourcenschonende<br />

Beheizung des Gebäudes –<br />

eine Maßnahme, die in der<br />

Gemeinde Jandelsbrunn<br />

ebenfalls auf große Zustimmung<br />

trifft.<br />

Nicht nur die Bürger, sondern<br />

auch die Verwaltungsmitarbeiter<br />

profitieren<br />

von den modernen Räumlichkeiten.<br />

Die barrierefreie<br />

Gestaltung und das<br />

durchdachte Raumkonzept<br />

machen den Neubau<br />

zu einem „Arbeitsplatz mit<br />

Aßbergerweid 18, 94118 Jandelsbrunn, Tel. 08583 91013<br />

E-Mail: info@eggerstorfergmbh.de, www.eggerstorfergmbh.de<br />

Wohlfühlfaktor“. Mit dem<br />

Aufzug<br />

3sp 60und den geräumigen<br />

Büros sind auch alle<br />

Voraussetzungen für barrierefreie<br />

Zugänglichkeit<br />

erfüllt.<br />

Die Freude über den Neubau<br />

ist in der gesamten<br />

Bevölkerung spürbar. „Die<br />

Resonanz ist überwältigend,<br />

die Jandelsbrunner<br />

sind begeistert“, berichtet


Anzeige JANDELSBRUNN<br />

EINWEIHUNG 5<br />

Neues Rathaus und Bürgerhaus<br />

Ein Rathaus für alle – Jandelsbrunn schafft modernen Treffpunkt im Ortskern<br />

13<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Tel. 08583 519 | info@holz-resch.de<br />

www.holz-resch.de<br />

Ausführung der Fenster<br />

und Außentüren.<br />

16<br />

3sp 60<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Bürgermeister Freund.<br />

„Wir haben das Projekt<br />

gemeinsam verwirklicht,<br />

und dieses Miteinander<br />

erfüllt mich mit besonderem<br />

Stolz“, so Freund.<br />

3sp 60<br />

Wenn im kommenden<br />

Jahr die letzten Arbeiten<br />

an den Außenanlagen<br />

abgeschlossen sind, wird<br />

die Gemeinde Jandelsbrunn<br />

ihr neues Rathaus<br />

13<br />

auch offiziell einweihen.<br />

Schon jetzt steht jedoch<br />

fest: Das neue Bürger- und<br />

Rathaus ist ein lebendiger<br />

Treffpunkt für die ganze<br />

Gemeinde.<br />

2sp60<br />

Hell, modern und<br />

eine angenehme<br />

Arbeitsumgebung.<br />

Herzlichen<br />

Glückwunsch<br />

zum gelungenen<br />

Neubau<br />

Dipl. Ing. (FH) -Rudolf Haller<br />

94078 Freyung . Bannholsz 2a<br />

Fon: 06551 9625-0<br />

Durch das Liefern und Verlegen der Böden<br />

durften wir zum Gelingen beitragen.<br />

GRATULATION ZUM NEUEN RATHAUS<br />

Wir bedanken uns für den Auftrag zur Möblierung des<br />

neuen Rathauses in Jandelsbrunn und das damit verbundene<br />

Vertrauen.<br />

lhl bürotechnik & einrichtung gmbh<br />

Äußere Neumarkter Str. 80 • 84453 Mühldorf am Inn<br />

office@lhl-office.de • www.lhl-office.de


14 AKTUELLES<br />

Satire und Starkbier:<br />

Passauer Starkbiertage 2025 mit scharfen Pointen und prominenten Gästen<br />

Anzeige<br />

Die Passauer Starkbiertage 2025 versprechen<br />

ein Fest der Spitzen und<br />

Überraschungen: Von 20. bis 22. März<br />

2025 wird die X-Point-Halle wieder<br />

zur Bühne für scharfzüngige Satire<br />

und ausgelassenes Feiern. Mit Themen<br />

wie der turbulenten politischen<br />

Lage und den Entwicklungen rund<br />

um die jüngsten Wahlen ist reichlich<br />

Gesprächsstoff geboten – für die<br />

Kabarettisten sind dies<br />

ideale „Angriffsflächen“, erklärte<br />

Brauereidirektor Stephan Marold.<br />

Eingeläutet wird das dreitägige Fest<br />

von der Bayerischen Bierkönigin<br />

Linnea Klee, die dem Eröffnungsabend<br />

ihren besonderen Glanz verleiht.<br />

Kabarettgrößen wie Wolfgang<br />

Krebs und Luise Kinseher sowie<br />

die musikalische Umrahmung der<br />

„Wirtshausmusi“ heizen dem Publikum<br />

bereits am Donnerstag ein.<br />

während die „Schwaiger Buam“ für<br />

musikalische Untermalung sorgen.<br />

Den finalen Abend gestalten „Bayern<br />

Power“ und erneut Luise Kinseher,<br />

bevor Kabarettist Christian<br />

Bumeder alias „Bumillo“ mit seinem<br />

Humor den Abschluss macht. Bumeder<br />

durfte bereits beim Presseevent<br />

symbolisch das erste Starkbierfass<br />

des Jahres anstechen. Mit einem<br />

Augenzwinkern erinnerte er sich<br />

an sein „Anfängerglück“ vom Vorjahr<br />

– damals benötigte er nur einen<br />

Schlag. Diesmal waren es zwei,<br />

bevor das Starkbier mit 7,2 % Alkoholgehalt<br />

und 18,9 % Stammwürze<br />

floss und die ersten Krüge auf die<br />

bevorstehenden Festtage gehoben<br />

wurden.<br />

Der Ticketverkauf läuft seit Anfang<br />

November und zeigt bereits, wie<br />

sehr sich die Passauer auf die Festtage<br />

freuen: Der Eröffnungsabend<br />

ist fast ausgebucht, und auch für<br />

die beiden anderen Abende sind<br />

viele Karten verkauft. Erstmals gibt<br />

es gestaffelte Preise je nach Sitzplatz,<br />

ein Angebot, das gut angenommen<br />

wurde. „Unser Ziel bleibt<br />

ein ausverkauftes Haus an allen drei<br />

Abenden“, so Stephan Marold.<br />

Traditionell übernimmt allen drei<br />

Tagen der Starkbier-Kini Ludwig<br />

II., verkörpert von Peter Götz, die<br />

Bühne. Erstmals tritt der Kini nicht<br />

allein auf: Sein „königlicher Geheimüberwacher“<br />

wird ihm zur Seite<br />

stehen und – so wird gemunkelt<br />

– einige „bisher verborgene Wahrheiten“<br />

enthüllen. Der Freitagabend<br />

wird abgerundet von den Komikern<br />

Markus Langer und „Luggi & Guggi“,<br />

Kabarettist Christian Bumeder (Foto links) stach<br />

im historischen Sudhaus der Brauerei Hacklberg<br />

das erste Fass Starkbier an. Den süffigen Gerstensaft<br />

ließ er sich dann mit Braumeister Maximilian<br />

Gollis (rechtes Bild v.l.), Starkbier-Kini Peter Götz,<br />

Brauereidirektor Stephan Marold und Braumeister<br />

Ralf Müller schmecken. Fotos: <strong>MuW</strong>/k.krückl<br />

Brauerei Hacklberg<br />

Bräuhausplatz 3<br />

94034 Passau<br />

+49 0851 50150<br />

www.hacklberg.de<br />

www.innstadt-braeu.de


Gesundheit in<br />

der Zeitung<br />

GESUNDHEIT 151<br />

Probleme durch ständiges Sitzen?<br />

So beugen Sie Nacken- und Rückenproblemen vor<br />

Vor allem in der dunklen<br />

Jahreszeit verbringen<br />

viele Menschen<br />

ihre Zeit im Sitzen. Nicht<br />

nur im Büro, in der Schule<br />

oder in der Uni – sondern<br />

auch in der Freizeit.<br />

Schließlich bieten sich<br />

die kalten und dunklen<br />

Tage im Herbst und Winter<br />

an, sich mit einem<br />

Buch auf den Sessel zu kuscheln,<br />

den Schreibtisch<br />

endlich mal wieder aufzuräumen<br />

und Ablage zu<br />

machen oder das neue Videogame<br />

auf dem Computer<br />

beziehungsweise der<br />

Spielkonsole oder dem<br />

Handy durchzuspielen.<br />

„Doch Sitzen belastet den<br />

Rücken in weitaus höherem<br />

Maß als Stehen oder Gehen.<br />

Untersuchungen zufolge<br />

erhöht sich beim Sitzen<br />

der Druck auf die Rückenpartie<br />

um etwa 150 Prozent<br />

gegenüber dem Stehen. Der<br />

Grund: Das Gewicht des gesamten<br />

Oberkörpers lastet<br />

hierbei auf der Lendenwirbelsäule<br />

und dem Becken“,<br />

weiß Dr. Munther Sabarini,<br />

Neurochirurg und Gründer<br />

der Avicenna Klinik in<br />

Berlin. Er erklärt, wie sich<br />

ständiges Sitzen auf die Rücken-<br />

und Nackenmuskulatur<br />

auswirkt und wie man<br />

Problemen vorbeugen kann.<br />

Von verkürzten Muskeln<br />

bis zum Rundrücken<br />

Durch langes Sitzen fährt<br />

der Stoffwechsel runter,<br />

sodass weniger Kalorien<br />

verbrannt werden – das<br />

Risiko für Übergewicht<br />

und Diabetes steigt. Die<br />

Gefahr für Verkalkungen<br />

der Herzkranzgefäße und<br />

Herzinfarkte erhöht sich<br />

dabei mit jeder Stunde, die<br />

der Mensch pro Tag sitzt.<br />

Lange Zeiten der Passivität<br />

wirken sich aber auch<br />

negativ auf die Muskulatur<br />

aus. Fehlhaltungen und<br />

Rücken- und Nackenschmerzen werden häufig durch zu langes Sitzen verursacht – eine falsche<br />

Sitzposition kann diese noch begünstigen.<br />

Foto: AdobeStock<br />

-belastungen verringern die<br />

Durchblutung und somit die<br />

ausreichende Versorgung<br />

der Rückenmuskulatur<br />

mit Sauerstoff. Außerdem<br />

begünstigen sie eine Verkürzung<br />

der Muskulatur.<br />

Häufige Folge: Rücken- und<br />

Nackenschmerzen. Auch<br />

eine Hyperkyphose, ein<br />

sogenannter Rundrücken,<br />

kann aufgrund mangelnder<br />

Bewegung auftreten,<br />

da viele beim Sitzen häufig<br />

eine krumme Haltung einnehmen.<br />

Daraus entstehen<br />

unter Umständen sogar<br />

Durchblutungsstörungen,<br />

Verschleißerscheinungen<br />

oder Kopfschmerzen.<br />

Angespannte<br />

Halswirbelsäule<br />

Doch oft sitzen Menschen<br />

nicht nur, sondern starren<br />

dabei gleichzeitig auch<br />

auf Handy, Tablet oder<br />

eBook-Reader. Wer auf<br />

ein mobiles Gerät herunterblickt,<br />

senkt den Kopf<br />

allerdings um circa 45 Grad.<br />

Je weiter der Kopf nach vorne<br />

geneigt wird, umso größer<br />

die Belastung für den<br />

Nacken. Bei 45 Grad Neigung<br />

wirken zusätzlich zum<br />

Grundgewicht des Kopfes<br />

über 20 Kilogramm auf die<br />

Wirbelsäule, das entspricht<br />

dem Gewicht einer Wasserkiste.<br />

Denn durch die gesenkte<br />

Haltung des Kopfes<br />

muss die Halswirbelsäule<br />

einer enormen Kraft entgegenwirken.<br />

Sieben Wirbelkörper,<br />

Muskeln und Nerven, aus<br />

denen der Nacken besteht,<br />

verbinden den Schädel mit<br />

der Wirbelsäule und sorgen<br />

eigentlich für Beweglichkeit.<br />

In der Handyposition<br />

befinden sich die kleinen<br />

Gelenke zwischen den Wirbelkörpern<br />

jedoch in einer<br />

Endposition und die Gelenkkapseln<br />

sowie Bänder<br />

sind ständig gedehnt, die<br />

Muskulatur steht unter<br />

Anspannung.<br />

Sitzposition im Blick<br />

behalten<br />

Beim Blick auf das Handy,<br />

aber auch bei der Verwendung<br />

anderer mobiler Endgeräte<br />

oder beim Arbeiten<br />

am Schreibtisch sollte sich<br />

der Bildschirm deshalb auf<br />

Augenhöhe befinden. Zudem<br />

ist es ratsam, die Sitzposition<br />

öfter zu wechseln,<br />

damit die Wirbelsäule in Bewegung<br />

bleibt. Am Schreibtisch<br />

liegen die Arme in der<br />

idealen Position – in einem<br />

90-Grad-Winkel – auf dem<br />

Tisch auf, sodass sich zum<br />

Beispiel Maus und Tastatur<br />

bequem erreichen lassen.<br />

Ober- und Unterschenkel bilden<br />

ebenfalls einen rechten<br />

Winkel und die Füße stehen<br />

flach auf dem Boden.<br />

Nicht nur Sport, Bewegung<br />

im Alltag<br />

Gegen Verspannungen der<br />

Rücken- und Nackenmuskulatur<br />

hilft außerdem<br />

vor allem eins: Bewegung.<br />

Doch auch dreimal eine<br />

Stunde Sport in der Woche<br />

reichen entgegen häufiger<br />

Annahmen nicht, um die<br />

gesundheitlichen Risiken<br />

des Sitzens auszugleichen.<br />

Denn der aktiven Zeit stehen<br />

in der Regel sehr lange<br />

Phasen an Inaktivität gegenüber.<br />

Es ist deshalb ratsam,<br />

Bewegung vor allem in den<br />

Alltag zu integrieren. Es gilt<br />

zum Beispiel, die Treppen<br />

zu nehmen, statt Fahrstuhl<br />

zu fahren, beim Telefonieren<br />

aufzustehen und herumzulaufen,<br />

in den langen<br />

Phasen des Sitzens immer<br />

wieder aufzustehen und sich<br />

zu strecken oder in der Mittagspause<br />

einen kurzen Spaziergang<br />

an der frischen Luft<br />

einzuplanen. Bereits ein paar<br />

Minuten Bewegung im Freien<br />

regen Kreislauf, Stoffwechsel<br />

und Durchblutung an. Weitere<br />

Informationen unter<br />

https://avicenna-klinik.com.


16 AUS DER REGION 1<br />

Heiner Kilger als neuer Bürgermeister von<br />

Mauth gewählt<br />

Mauth. Am vergangenen<br />

Sonntag haben die Bürger<br />

der Gemeinde Mauth Heiner<br />

Kilger (CSU) mit 95,9 Prozent<br />

der Stimmen offiziell<br />

zum neuen Bürgermeister<br />

gewählt. Kilger trat als einziger<br />

Kandidat an, nachdem<br />

der bisherige Bürgermeister<br />

Ernst Kandlbinder Anfang<br />

2023 aus gesundheitlichen<br />

Gründen zurücktrat. Kilger<br />

hatte das Amt bereits kommissarisch<br />

übernommen<br />

und führte die Gemeinde in<br />

den vergangenen Monaten,<br />

während er zugleich noch<br />

einen Malerbetrieb leitete.<br />

Am Wahlabend: Bürgermeister Heiner Kilger (Mitte). Foto: privat<br />

Trotz der fehlenden Konkurrenz<br />

bedauerte Kilger,<br />

dass die Bürger keine echte<br />

Wahl zwischen mehreren<br />

Kandidaten hatten. „Es ist<br />

sicherlich angenehmer<br />

ohne Wahlkampf, aber es<br />

wäre auch schön gewesen,<br />

wenn die Bürger eine echte<br />

Wahl gehabt hätten“, so Kilger<br />

im Vorfeld der Wahl. Er<br />

betonte jedoch, dass es eine<br />

„gute Lösung“ für seinen<br />

Malerbetrieb gefunden hat,<br />

sodass er die Aufgaben im<br />

Bürgermeisteramt voll und<br />

ganz übernehmen konnte.<br />

In den letzten Monaten<br />

standen für Kilger und die<br />

Gemeinde einige herausfordernde<br />

Projekte an, darunter<br />

die Sanierung der<br />

Kläranlage in Annathal und<br />

das Konzept für die Drexlerhäuser.<br />

Trotz des stressigen<br />

Arbeitspensums, das sowohl<br />

als Bürgermeister als<br />

auch als Unternehmer viele<br />

lange Tage mit sich brachte,<br />

zeigte sich Kilger zufrieden<br />

mit der Zusammenarbeit<br />

in der Gemeinde und im<br />

Betrieb.<br />

Am Wahltag, der mit dem<br />

Volkstrauertag zusammenfiel,<br />

nahm Kilger an den traditionellen<br />

Gedenkveranstaltungen<br />

in der Gemeinde<br />

teil, bevor er selbst zur Wahl<br />

ging. „Eine Wahlparty würde<br />

ich es nicht nennen, aber<br />

ich freue mich, den Abend<br />

mit Freunden und Gemeinderatskollegen<br />

zu verbringen“,<br />

sagte er.<br />

„Ein kleiner Schmunzler muss schon dabei sein“<br />

Rudolf Klaffenböcks BilderObjekte in der St.-Anna-Kapelle<br />

Passau. Der Passauer Fotograf,<br />

Kabarettist, Dokumentarfilmer<br />

und studierte<br />

Grafikdesigner Rudolf<br />

Klaffenböck zeigt noch bis<br />

Ende dieser Woche grafische<br />

Arbeiten und Objekte<br />

aus den Jahren 2022-2024<br />

in der Sankt-Anna-Kapelle.<br />

Nach fünf Jahren ist dies<br />

die erste große Werkschau<br />

des bekannten Passauer<br />

Künstlers in der Ausstellungshalle<br />

des Kunstvereins<br />

Passau e.V. Und der<br />

scheint neuerdings ganz<br />

große Namen unter seinen<br />

Mitgliedern zu haben: Paul<br />

Klee, Alberto Giacometti,<br />

Kasimir Malewitsch, Mark<br />

Rothko und Alfred Kubin.<br />

Das zumindest suggerieren<br />

die Lieferetiketten von fünf<br />

an eben jene Großkünstler<br />

adressierte Pakete eines<br />

bekannten Internet-Kaufhauses,<br />

die in Vitrinen ausgestellt<br />

sind. Klaffenböck<br />

ließ sie an die von ihm<br />

verehrten Kollegen schicken.<br />

Was drin ist, bleibt<br />

geheim. Der Künstler ist<br />

hier auf etwas anderes<br />

aus: das überraschte Innehalten<br />

und wahlweise das<br />

anschließende Schulterzucken<br />

oder wohlwissende<br />

Lächeln der Ausstellungsbesucher.<br />

„Ein kleiner<br />

Schmunzler muss schon<br />

dabei sein“, sagt der 72-Jährige,<br />

„ich mag, wenn die<br />

Leute hier lächelnd durch<br />

und wieder hinaus gehen“.<br />

Lange stand der ideenreiche,<br />

mitunter feinhumorige<br />

Charakter von Klaffenböcks<br />

fotografischen<br />

Arbeiten im Mittelpunkt<br />

des Interesses, seit einigen<br />

Jahren scheint nun wieder<br />

der Grafiker in den Vordergrund<br />

zu rücken. Der Mehrzahl<br />

dieser „BilderObjekte“<br />

ist reduzierte Abstraktion,<br />

dazwischen Übermalungen,<br />

die das Ringen um<br />

eine nuancierte Aussage<br />

sichtbar halten, einige Assemblagen<br />

sind ebenfalls<br />

zu sehen. Es dominieren<br />

die Farben Schwarz, Rot<br />

und bräunlich-gelbes Chamois.<br />

Der größte Teil der<br />

hier gezeigten Arbeiten<br />

strahlt eine kontemplative<br />

Ruhe aus, häufig sind es<br />

Studien entlang einer quer<br />

„Der Schöpfer‘‘ (Acryl Metall<br />

auf MDF, 2024). Foto: Schmidt<br />

durchs Bild laufenden Horizontlinie.<br />

Wo dicke, nach<br />

Art eines Labyrinths aufgebachte<br />

Acrylfarbe nicht<br />

hinreicht, tut es bisweilen<br />

auch feiner Sand. Diese<br />

Strenge im Duktus wird in<br />

der gut gehängten Schau<br />

durch anspielungsreiche<br />

Arbeiten aufgelockert.<br />

Eine Schöpfkelle, ein aus<br />

einem Kleiderbügel geformtes<br />

Kreuz, eines mit<br />

lasziv geöffnetem Reißverschluss,<br />

just da wo man<br />

den leidenden Gottessohn<br />

erwartet, ein Kreuz im<br />

Tarnfleckgewand mit eingebauter<br />

schnöder Uhr – ja<br />

Rudolf Klaffenböck kann<br />

durchaus auch ein wenig<br />

„krachert“. Und weil der<br />

Grafiker nun einmal nicht<br />

aus seiner Satiriker-Haut<br />

kann, ist er wahrscheinlich<br />

dort am besten, wo er Worte<br />

künstlerisch seziert. Ein<br />

mit blutrotem Farbtropfen<br />

versehrtes „nichts“ zeigt<br />

dem Betrachter, was es hier<br />

zu sehen gibt. Oder „adelt“<br />

es nur die durchs Bild verlaufende<br />

Linie? Des Künstlers<br />

einstiges Bonmot im<br />

Rahmen einer Ausstellung<br />

zum Ende der Nibelungenhalle<br />

im MMK „Wenn etwas<br />

weg ist, ist es nicht mehr<br />

da“, bleibt und weckt bei<br />

Passauern Erinnerungen,<br />

auch wenn der umstrittene<br />

Bau seit nunmehr 20<br />

Jahren Geschichte ist. Und<br />

was mag hinter dem kleinen,<br />

knallroten Bild „Ich,<br />

wir, wirr“ stecken? Stiftet<br />

da einer kreative Verwirrung,<br />

sobald er in Gemeinschaft<br />

ist? Oder verliert<br />

jedes schöpferische Ich,<br />

zwangsläufig an Stringenz,<br />

wenn andere hinzu treten,<br />

kommentieren, zerreden,<br />

oder gar meinen, selbst<br />

einen Pinselstrich setzen<br />

zu müssen. Humor stiftet<br />

Verunsicherung, und löst<br />

sich zugleich auch – das<br />

scheint hier, wie auch an<br />

anderen Stellen der in der<br />

Ausstellung grafisch gelungen<br />

eingefangen.<br />

Rudolfs Klaffenböcks BilderObjekte<br />

sind noch bis<br />

Samstag, 23. November<br />

jeweils 13-17.30 Uhr in der<br />

Sankt-Anna-Kapelle zu besichtigen.<br />

Eintritt frei. st<br />

‘Ich, wir, wirr‘ (Acryl auf Leinwand,<br />

2024). Foto: Schmidt


2<br />

Anzeige<br />

FREYUNG-GRAFENAU<br />

17<br />

Foto: Regionalmanagmement FRG<br />

In nur 10 Minuten zur<br />

ersten Ausbildungsstelle<br />

Azubi-Speed-Dating bringt junge Leute<br />

und regionale Wirtschaft zusammen<br />

Die<br />

Mittelschule<br />

Freyung und das<br />

Regionalmanagement<br />

Freyung-Grafenau haben<br />

auch in diesem Schuljahr<br />

gemeinsam ein sogenanntes<br />

Azubi-Speed-Dating<br />

geplant und umgesetzt.<br />

Das Format, an dem über<br />

30 Betriebe, Unternehmen<br />

und Einrichtungen<br />

aus der Region teilgenommen<br />

haben, kann<br />

dabei als mehr als gelungen<br />

bezeichnet werden.<br />

Denn alle teilnehmenden<br />

Unternehmen haben die<br />

Veranstaltung als gewinnbringend<br />

gewürdigt und<br />

Bereitschaft signalisiert,<br />

auch bei einer Etablierung<br />

der Veranstaltung wieder<br />

mit dabei zu sein.<br />

In dem Format steht das<br />

persönliche Kennenlernen<br />

im Vordergrund. Grundsätzlich<br />

sieht der Ablauf<br />

jeweils zehnminütige Einzelgespräche<br />

vor, in denen<br />

junge Menschen und Unternehmensverantwortliche<br />

von sich erzählen und<br />

einen Eindruck gewinnen<br />

können, ob sie zusammenpassen.<br />

Noten, Zeugnisse<br />

und Bewerbungsmappen<br />

spielen an diesem Tag keine<br />

Rolle.<br />

Schulleiterin Cornelia<br />

Miggisch begrüßte zum<br />

Einstieg die Vertreterinnen<br />

und Vertreter der<br />

Unternehmen und Einrichtungen,<br />

sowie die<br />

Schülerinnen und Schüler<br />

der Jahrgangsstufen neun<br />

und zehn, die am Freyunger<br />

Azubi-Speed-Dating<br />

teilgenommen haben: „Es<br />

ist gut, Schule und Wirtschaft<br />

zusammenzubringen<br />

und dabei haben wir<br />

gemeinsam mit allen Beteiligten<br />

über das Format<br />

„Azubi-Speed-Dating“ eine<br />

charmante, interessante<br />

und vor allem auch neue<br />

Art gefunden, um auf junge<br />

Menschen zuzugehen“.<br />

Im Rahmen eines Vormittags<br />

wurden dabei über 200<br />

Einzelgespräche geführt,<br />

die die Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter der beteiligten<br />

Unternehmen und<br />

Einrichtungen als lebhaft<br />

und sehr gelungen bezeichneten.<br />

Die Schülerinnen<br />

und Schüler, die an der<br />

Schwelle zum Berufsleben<br />

stehen schätzen an dem<br />

Format, dass es viele Informationen<br />

zu Unternehmen<br />

und Betrieben aus der Region<br />

auf engem Raum gibt:<br />

„Alle Mitarbeiter waren<br />

sehr offen und so konnten<br />

gute Gespräche geführt<br />

werden“, „Ich habe viel Interessantes<br />

über manche<br />

Berufe erfahren“, oder „Es<br />

war eine entspannte und<br />

gute Atmosphäre, in der<br />

ich gute Gespräche geführt<br />

habe. Auch Praktika wurden<br />

noch angeboten“, waren<br />

einzelne Aussagen der<br />

Schülerinnen und Schüler,<br />

die an der Veranstaltung<br />

teilgenommen haben. Das<br />

griff auch Stefan Schuster,<br />

Regionalmanager des Landkreises<br />

Freyung-Grafenau<br />

auf: „Berufliche Orientierung<br />

müssen wir heute<br />

anders denken“. Aus seiner<br />

Sicht gehört eben auch<br />

dazu, dass man Schüler<br />

und Ausbilder auf eine andere<br />

Art zusammenbringt.<br />

Ein Stichwort heißt hierbei<br />

Azubi-Speed-Dating. Es war<br />

ein breiter Querschnitt an<br />

Ausbildungsberufen, über<br />

die sich die Jugendlichen<br />

an dem Vormittag in der<br />

Freyunger Dreifachturnhalle<br />

informieren konnten.<br />

Da war es beispielsweise<br />

der Pflegeberuf, dort war<br />

es der Zimmerer, an einer<br />

anderen Stelle der Zerspanungstechniker.<br />

Und auch<br />

kaufmännische Berufe waren<br />

ebenso im Angebot.<br />

Zufrieden mit dem Ergebnis<br />

der Veranstaltung<br />

zeigte sich auch Konrektorin<br />

Claudia Kerschbaum,<br />

die gemeinsam mit dem<br />

Regionalmanagement des<br />

Landkreises federführend<br />

die Organisation der<br />

Berufsorientierungsver-<br />

# MEHRALSDUERWARTES<br />

anstaltung übernommen<br />

hatte: „Hier haben unsere<br />

Schülerinnen und Schüler<br />

die Möglichkeit, in direkten<br />

Kontakt mit Ausbildungsverantwortlichen<br />

zu kommen<br />

und in diesen kurzen<br />

Gesprächen mit ihrer Persönlichkeit,<br />

ihrem Verhalten<br />

und ihrem Interesse zu<br />

punkten und so im Idealfall<br />

den perfekten Ausbildungsplatz<br />

zu bekommen.“<br />

Fazit des Organisationsteams<br />

ist, dass auch<br />

diese Auflage eines Azubi-Speed-Datings<br />

an der<br />

Mittelschule Freyung für<br />

alle Beteiligten sehr gut<br />

gelaufen ist. So ist es folgerichtig,<br />

dass die Organisatorinnen<br />

und Organisatoren<br />

schon heute über eine<br />

Neuauflage im kommenden<br />

Schuljahr nachdenken.


4<br />

18 JANDELSBRUNN<br />

GESUNDHEITSPARK<br />

Dreiländereck<br />

Gesundheitspark Dreiländereck baut<br />

regionale Versorgung weiter aus<br />

Neuer Standort in Jandelsbrunn: Unter der Leitung der Familie Barz bietet<br />

der Gesundheitspark ganzheitliche Betreuung vor Ort<br />

Anzeige<br />

Foto: Nadine Mühlehner Fotografie<br />

Foto: Schüll<br />

Der Gesundheitspark in Jandelsbrunn – Arztpraxis und Physiotherapie. Das Team rund um Dr. med. Benjamin Barz (Foto rechts 1.v.r.) und Dr. med. univ. Dominik<br />

Barz (1.v.l.) freuen sich über die neuen Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Eislacken.<br />

Jandelsbrunn. Der Gesundheitspark<br />

Dreiländereck<br />

ist seit vielen Jahren<br />

ein regionaler Anlaufpunkt<br />

für ganzheitliche Gesundheitsversorgung<br />

in Neureichenau,<br />

Haidmühle<br />

und Jandelsbrunn. Seit<br />

Januar 2024 werden in Jandelsbrunn<br />

die Patienten<br />

in neuen Räumlichkeiten<br />

empfangen - in einer<br />

modernen Arzt- und Physiotherapiepraxis,<br />

die auf<br />

einer Fläche von über 300<br />

Quadratmetern barrierefreien<br />

Zugang und reichlich<br />

Parkmöglichkeiten<br />

bietet.<br />

Mit der Neueröffnung<br />

möchte das Gesundheitszentrum<br />

unter der Leitung<br />

der Familie Barz sein Angebot<br />

für die Gemeinden im<br />

Dreiländereck weiter stärken.<br />

Neben umfassender<br />

hausärztlicher Betreuung<br />

durch Fachärzte für Allgemein-<br />

und Sportmedizin<br />

werden auch physiotherapeutische<br />

Behandlungen<br />

angeboten, die von der<br />

Prävention bis zur Rehabilitation<br />

reichen. Die<br />

neueste Einrichtung steht<br />

im Zeichen einer nachhaltigen<br />

und zukunftsorientierten<br />

Gesundheitsversorgung:<br />

Ausgestattet mit<br />

einer Photovoltaikanlage,<br />

Wärmepumpe und energieeffizienten<br />

Bauweisen<br />

soll der Standort nicht nur<br />

medizinische Versorgung<br />

bieten, sondern auch Maßstäbe<br />

für Klimafreundlichkeit<br />

setzen.<br />

Meilenstein in<br />

Jandelsbrunn<br />

Der neue Standort stellt<br />

einen weiteren Meilenstein<br />

in der fast 40-jährigen Geschichte<br />

des Gesundheitsparks<br />

Dreiländereck dar.<br />

Ursprünglich von Dr. Wolfgang<br />

Barz gegründet, wird<br />

das Zentrum heute von<br />

seinen Söhnen Dr. Benjamin<br />

Barz und Dr. Dominik<br />

Barz geleitet. Beide sind<br />

Fachärzte für Allgemeinund<br />

Sportmedizin und setzen<br />

die Vision ihres Vaters<br />

fort, das Gesundheitswesen<br />

der Region nachhaltig<br />

zu stärken. Unterstützt<br />

werden sie von Michaela<br />

Barz-Herold, Leiterin 13 der<br />

Physiotherapie, und ihrem<br />

Mann Lars Herold, Diplom-Sportwissenschaftler<br />

und Physiotherapeut.<br />

Gemeinsam haben sie das<br />

Gesundheitszentrum zu<br />

einem umfassenden Anbieter<br />

ausgebaut, der moderne<br />

medizinische und<br />

sportwissenschaftliche


egionalen Gesundheitsversorgung.<br />

Familie Barz Dreiländereck durch das<br />

und ihr freuen sich, die neue Angebot nachhaltig<br />

Gesundheit und MEIN Lebens-<br />

PASSAU fördern zu / können. DIE NEUE WOCHE<br />

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ihrer Patienten im<br />

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Die neuen Räumlichkeiten<br />

sind einladend, hell und<br />

freundlich. Foto: Nadine<br />

Mühlehner Fotografie<br />

Betreuung vereint und Patienten<br />

über die gesamte<br />

Behandlungskette – von<br />

Diagnose bis Rehabilitation<br />

– begleitet.<br />

Dank der Erweiterung um<br />

2sp 60<br />

den neuen Standort in Jandelsbrunn<br />

und den vereinten<br />

Kompetenzen im<br />

Familienbetrieb bietet der<br />

Gesundheitspark Dreiländereck<br />

den Bewohnern der<br />

Region einen Zugang zu<br />

einem breiten Spektrum<br />

MEIN PASSAU / DIE NEUE WOCHE<br />

an Gesundheits- und Präventionsleistungen.<br />

Die<br />

Familie Barz und ihr Team<br />

setzen sich dafür ein, die<br />

Lebensqualität ihrer Patienten<br />

auf ganzheitliche<br />

Weise zu fördern und die<br />

Gesundheitsversorgung im<br />

Dreiländereck zukunftsweisend<br />

zu gestalten.<br />

Mit dem Neubau und den<br />

damit erweiterten Kapazitäten<br />

positioniert sich der<br />

Gesundheitspark Dreiländereck<br />

als Vorreiter in der<br />

Zimmerei<br />

und Holzbau<br />

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und danken für den erteilten Auftrag!<br />

Helmut Grübl<br />

Fliesenverlegung<br />

Bädergestaltung<br />

Bodengestaltung<br />

Badrenovierung<br />

Natursteinverlegung<br />

Lackenhäuser 98 - 94089 Neureichenau<br />

Tel. 08584 / 439 - Handy: 0175 / 834 059 9<br />

13<br />

27<br />

Planung<br />

Holzhäuser<br />

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94089 Neureichenau<br />

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08583 / 1276<br />

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Helmut<br />

Scheibenzuber<br />

Vorstandsvorsitzender<br />

Kurt Gampe<br />

Vorstand<br />

Herzlichen Glückwunsch<br />

Der Korrekturabzug gilt als Auftragsbestätigung.<br />

Hinweis: Fax entspricht nicht unbedingt der Originalgröße. Produktionsbedingt<br />

Erich Mertl<br />

Daniel kann es zwischen Korrekturabzug Vorstand und Druck zu Farbabweichungen kommen.<br />

Schrottenbaum<br />

Vorstand<br />

Herzlichen<br />

Glückwunsch!


20 AKTUELLES 1<br />

Internationale Fachexkursion zu Moorschutzprojekt<br />

im Bayerischen Wald und Šumava<br />

Im Rahmen einer Fach-Exkursion wurden ausgewählte Projektflächen besichtigt<br />

- wie hier der Moorerlebnispfad des renaturierten Mauthler Filz.<br />

Die Exkursion im Projektgebiet Stráženská, am renaturierten Fluss, mitgestaltet<br />

durch den Biber Staudamm im Hintergrund. Fotos: Bund Naturschutz<br />

Im Rahmen des von der<br />

EU und dem Bayerischen<br />

Naturschutzfonds<br />

geförderten Projekts<br />

„LIFE for MIRES“ (Leben<br />

für Moore) wurden seit<br />

2018 zahlreiche Moor- und<br />

Feuchtgebiete im Nationalpark<br />

Šumava sowie in<br />

den benachbarten bayerischen<br />

Gemeinden Haidmühle<br />

und Philippsreut<br />

erfolgreich renaturiert.<br />

Moore leisten einen erheblichen<br />

Beitrag zum Klimaund<br />

Naturschutz, indem sie<br />

als wichtige CO2-Speicher<br />

fungieren. Zudem verbessern<br />

sie die Grundwasseraufnahme<br />

erheblich, da das<br />

langsamere Abfließen der<br />

Gewässer mehr Zeit für die<br />

Versickerung schafft. Dies<br />

trägt auch zur Kühlung der<br />

Luft und zur Verbesserung<br />

des lokalen Klimas bei. Das<br />

Projekt, das im Dezember<br />

2024 endet, fördert damit<br />

nicht nur die Artenvielfalt,<br />

sondern trägt auch zum Klimaschutz<br />

bei.<br />

Bei einer internationalen,<br />

zweitägigen Fach-Exkursion<br />

mit den Projektverantwortlichen<br />

der Nationalparke<br />

Šumava und<br />

Bayerischer Wald und<br />

des BUND Bayern mit<br />

dem Kompetenzzentrum<br />

Grünes Band, sowie Fachleuten<br />

von Behörden und<br />

Verbänden aus Tschechien,<br />

Deutschland und<br />

Österreich konnten am<br />

30. und 31. Oktober ausgewählte<br />

Projektflächen und<br />

Maßnahmen besichtigt<br />

werden.<br />

Viele Hektar Flächen auf<br />

tschechischer und deutscher<br />

Seite renaturiert<br />

Bislang hat der Nationalpark<br />

Šumava knapp 2.000 Hektar<br />

Feuchtgebiete sowie 30 Kilometer<br />

Fließgewässer renaturiert<br />

und 196 Kilometer<br />

Entwässerungsgräben verfüllt.<br />

Auf der deutschen Seite<br />

wurden durch den BUND<br />

Bayern in enger Zusammenarbeit<br />

mit den Gemeinden<br />

Haidmühle und Philippsreut<br />

rund 20 Hektar Flächen,<br />

viele davon in direkter<br />

Siedlungsnähe, renaturiert.<br />

Darüber hinaus wurden<br />

weitere Moorlebensräume<br />

im kooperierenden Projekt<br />

„Quervernetzung Grünes<br />

Band“, unter anderem das<br />

„Mauthler Filz“, wiederhergestellt.<br />

Projektgebiet<br />

„Wagenwasser“<br />

Im Projektgebiet „Wagenwasser“<br />

in der Gemeinde<br />

Philippsreut konnten durch<br />

das Auflichten von Fichtenmonokulturen,<br />

kleinräumige<br />

Wiedervernässung<br />

sowie das Etablieren einer<br />

extensiven Rinderbeweidung<br />

seltene Moorpflanzen<br />

wie das Gemeine Fettkraut<br />

(Pinguicula vulgaris) und<br />

das Wachstum von Torfmoos<br />

gefördert werden.<br />

Torfmoos trägt wesentlich<br />

zur Torfbildung bei. Diese<br />

wiederum ist essentiell für<br />

die CO2 Speicherung im<br />

Boden.<br />

Während Moore lediglich<br />

3% der Erdoberfläche bedecken,<br />

binden ihre Torfschichten<br />

jedoch ein Drittel<br />

des terrestrischen Kohlenstoffs<br />

– doppelt so viel wie<br />

die Wälder der Erde. Die<br />

Lebensräume hochgradig<br />

gefährdeter Tierarten<br />

wurden optimiert oder<br />

neu geschaffen, wodurch<br />

der grenzübergreifende<br />

Biotopverbund gestärkt<br />

wird. Diese Maßnahmen<br />

ermöglichen es den Arten,<br />

sich von der tschechischen<br />

Seite aus über die renaturierten<br />

Feuchtgebiete auf<br />

die bayerische Seite auszubreiten.<br />

Artenvielfalt sorgt<br />

auch für ein Gleichgewicht<br />

in der Natur.<br />

Mauthler Filz<br />

Das Mauthler Filz wurde im<br />

Rahmen des Projektes „Quervernetzung<br />

Grünes Band“<br />

im Jahr 2023 umfassend<br />

renaturiert. Es liegt im<br />

Siedlungsbereich, hat aber<br />

aufgrund seiner Lage auf<br />

einem Höhenrücken eine<br />

besondere lokale Funktion<br />

als Trittsteinbiotop für<br />

Moor- und feuchtigkeitsgebundene<br />

Arten zwischen<br />

Resch- und Saußwasser.<br />

Die Lage macht es ideal<br />

für Umweltbildungsarbeit.<br />

Hier soll ein Moor-Erlebnispfad<br />

für Kinder, Schulklassen<br />

und Interessierte<br />

Erwachsene entstehen.<br />

Der Erhalt der lediglich<br />

1,5 Hektar großen Fläche<br />

des Hochmoorkerns<br />

ermöglicht bereits eine<br />

Prävention von Schäden<br />

für künftige Generationen<br />

von rund 1,5 Millionen<br />

Euro, und das bei einem<br />

Bruchteil der Kosten, die<br />

für die Wiederherstellung<br />

aufgebracht wurden.<br />

Nationalpark Šumava<br />

Im Gebiet des tschechischen<br />

Nationalparks Šumava<br />

wurde eine Fläche<br />

südlich der Ortschaft Strazný<br />

großflächig renaturiert.<br />

Zusätzlich wurden mehrere<br />

Hangquellmoorgebiete im<br />

Einzugsgebiet der Kalten<br />

Moldau im Gebiet um Nové<br />

Údolí, benachbart zur Gemeinde<br />

Haidmühle, renaturiert.<br />

Hierdurch können<br />

die Quellbereiche das Wasser<br />

wieder besser speichern<br />

und kontrollierter an die<br />

Kalte Moldau abgeben – ein<br />

großer Vorteil bei Dürreperioden<br />

sowie Starkregen.<br />

Das ursprünglich durch den<br />

Menschen stark entwässerte<br />

Gebiet stellt nun auch<br />

eine wichtige grenzübergreifende<br />

Biotopverbundachse<br />

für Fließgewässer und<br />

Feuchtgebiete dar.<br />

Die grenzüberschreitende<br />

Kooperation hat den Austausch<br />

von Wissen und<br />

Ressourcen gefördert und<br />

stärkt den Biotopverbund<br />

zwischen Tschechien und<br />

Deutschland nachhaltig. rd


AKTUELLES<br />

A staade Stund<br />

Volksmusik zur vorweihnachtlichen Einstimmung. Beim „Passauer Advent“ am 08. Dezember<br />

21<br />

Für Volksmusikfreunde<br />

ist der „Passauer Advent“<br />

seit vielen Jahren eine<br />

feste Größe im Kulturleben<br />

der Vorweihnachtszeit.<br />

Einst vom Verein<br />

der Ilzer Wanderer und<br />

Radler ins Leben gerufen,<br />

führt mittlerweile<br />

Stadtvolksmusikpflegerin<br />

Kathi Gruber zusammen<br />

mit dem Kulturamt<br />

diese Tradition weiter.<br />

Beim diesjährigen „Passauer<br />

Advent“ am Sonntag,<br />

den 08. Dezember 2024<br />

im Großen Redoutensaal<br />

wirken diesmal mit: die<br />

Ortenburger Saitnmusi,<br />

Familiengsang Seidl, das<br />

Trio Gruber-Orttenburger,<br />

die Weisenbläser und<br />

Passauer Tanzmusikanten<br />

sowie junge Sänger<br />

und Musikanten. Auf dem<br />

Programm stehen Stubnmusi,<br />

Landler, Halbwalzer<br />

und mehr. Manches<br />

davon überliefert, anderes<br />

stammt von Musikanten<br />

unserer Tage. Doch<br />

steht alles im Sinne einer<br />

einfach „schee“ und<br />

schnickschnackfrei daherkommenden<br />

lebendigen,<br />

bairischen Volksmusik.<br />

Veranstaltungsbeginn ist<br />

um 16 Uhr. Der um die bairische<br />

Literatur verdiente<br />

Germanist und beliebte<br />

Rezitator Dr. Hans Göttler<br />

wird mit Gedichten und<br />

Geschichten rund um die<br />

Adventszeit durch diese<br />

„staade volksmusikalische<br />

Stund“ zur vorweihnachtlichen<br />

Einstimmung<br />

führen.<br />

Karten gibt es für EUR 12,-<br />

unter Tel. 0851/7568837 bei<br />

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Schneidermeisterin Doris<br />

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direkt bei der städtischen<br />

Volksmusikpflege. Weitere<br />

Informationen auch unter<br />

Tel: 0170/9655793 st<br />

Wogeno Passau sichert bezahlbares Wohnen und stärkt die Mietergemeinschaft<br />

1<br />

Passau. Die Wohnungsgenossenschaft<br />

Passau eG<br />

(Wogeno) bietet ihren Mitgliedern<br />

auch in turbulenten<br />

Zeiten stabilen und erschwinglichen<br />

Wohnraum.<br />

Bei der jüngsten Generalversammlung<br />

im Gasthaus<br />

Zum Streiblwirt in Neustift,<br />

die viele Mitglieder besuchten,<br />

lobten Vorstand und<br />

Aufsichtsrat die positive<br />

Entwicklung der Genossenschaft.<br />

Dank stabiler Mietund<br />

Gaspreise sowie einer<br />

Übernahme der TV-Gebühren<br />

ab Juli 2023 wurden die<br />

Wogeno-Mieter finanziell<br />

entlastet.<br />

Stabile Mieten als verlässliche<br />

Basis<br />

Seit 2021 bleibt der Mietpreis<br />

bei Wogeno unverändert,<br />

was Passaus stellvertretender<br />

Bürgermeister Andreas<br />

Rother hervorhob. Er lobte<br />

die Genossenschaft als wichtigen<br />

Partner der Stadt, der<br />

sichere und erschwingliche<br />

Wohnungen biete. In Zeiten<br />

Architektin Susanne Friedrich wurde als stellvertretende Vorsitzende<br />

des Wogeno-Aufsichtsrats wiedergewählt (2.v.l.). Ihr<br />

gratulierten: der geschäftsführende Vorstand Christian Raab<br />

(v.l.), der ehrenamtliche Vorstand Erich Weishäupl, Aufsichtsrätin<br />

Brigitte Bader, Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Fiedler<br />

und Bürgermeister Andreas Rother.<br />

Foto: Brunner<br />

wachsender Unsicherheiten<br />

und einer zunehmenden<br />

Nachfrage nach bezahlbarem<br />

Wohnraum werde<br />

dies immer bedeutsamer,<br />

so Rother. Die Wogeno verzeichnet<br />

eine historisch<br />

hohe Nachfrage, da sie auf<br />

Mieterhöhungen verzichtet<br />

hat. Die Mietfläche ist derzeit<br />

vollständig vermietet,<br />

die Leerstandsquote liegt<br />

bei null Prozent. Der geschäftsführende<br />

Vorstand<br />

Christian Raab betonte,<br />

dass die Wogeno ihren Mietern<br />

trotz wirtschaftlicher<br />

Herausforderungen auch<br />

weiterhin ein sicheres, behagliches<br />

und bezahlbares<br />

Zuhause bieten wolle. Trotz<br />

Herausforderungen durch<br />

neue gesetzliche Vorgaben<br />

und steigende Kosten bleibe<br />

die Genossenschaft stabil<br />

und finanziere die geplanten<br />

Investitionen größtenteils<br />

aus eigenen Mitteln, so Raab.<br />

Erfolgreiche Projekte<br />

und Zukunftsvisionen<br />

Im Jahr 2023 wurden einige<br />

Projekte erfolgreich<br />

abgeschlossen, darunter<br />

die Fertigstellung eines<br />

barrierefreien Neubaus in<br />

der Englmeierstraße und<br />

Sanierungsarbeiten von<br />

zwei denkmalgeschützten<br />

Gebäuden in Auerbach.<br />

Auch die energetische Modernisierung<br />

der Siedlung<br />

Neustift-Anton-Sickenberger-Straße<br />

wurde fortgeführt.<br />

Trotz steigender Instandhaltungskosten<br />

sind<br />

die Finanzen stabil, sodass<br />

die Investitionen für 2024<br />

auf rund 6,5 Millionen Euro<br />

angesetzt wurden.<br />

Eigenes Energieunternehmen<br />

soll günstigen<br />

Strom sichern<br />

Um sich langfristig energetisch<br />

unabhängig aufzustellen,<br />

will die Wogeno<br />

eine Tochtergesellschaft im<br />

Energiesektor gründen. Ziel<br />

ist es, den Mietern durch den<br />

Einsatz von Photovoltaikanlagen<br />

günstigeren Strom anbieten<br />

zu können.<br />

Quartier<br />

„Giardino-Living“ in<br />

Passau-Grubweg<br />

Ein weiteres Projekt der<br />

Genossenschaft, das Quartier<br />

„Giardino-Living“ in<br />

Passau-Grubweg, ist bereits<br />

in Planung. Auf dem Areal<br />

sollen ab 2025 moderne Reihenhäuser<br />

und ein Mehrfamilienhaus<br />

entstehen, die<br />

eine hohe Nachfrage verzeichnen.<br />

Zusammenfassend bleibt<br />

die Wogeno eine verlässliche<br />

Säule im Bereich des bezahlbaren<br />

Wohnens und zeigt<br />

sich auch in wirtschaftlich<br />

schwierigen Zeiten als stabil<br />

und zukunftsorientiert.


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Tel.: 08505 86960-0<br />

Fax: 08505 86960-27<br />

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Redaktionsleitung und<br />

verantwortlich für den Inhalt:<br />

Katharina Krückl<br />

Anzeigenleitung und<br />

verantwortlich<br />

für den Anzeigenteil:<br />

Matthias Wagner<br />

Verantwortlich für den Vertrieb:<br />

Jessika Peter<br />

Geschäftsführer:<br />

Matthias Wagner<br />

Satz & Grafik:<br />

<strong>MuW</strong> Zeitschriftenverlag<br />

Druck:<br />

OÖN Druckzentrum<br />

GmbH & Co.KG-Linz<br />

Der Nachdruck ist nur mit<br />

schriftlicher Genehmigung des<br />

Verlages gestattet. Für unverlangt<br />

eingesandtes Text- und<br />

Bildmaterial wird keine Haftung<br />

übernommen. Wichtiger Hinweis:<br />

Alle vom Verlag gestalteten<br />

Anzeigen sind urheberrechtlich<br />

geschützt. Ihre Verwendung<br />

in anderen Medien kann nur<br />

mit Genehmigung des Verlages<br />

erfolgen. Dieses gilt auch für<br />

bestehende Materialien des<br />

Kunden, die weiter verarbeitet<br />

wurden. Bei Zuwiderhandlung<br />

können rechtliche Schritte<br />

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eingeleitet werden.<br />

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für die Teilbereiche:<br />

• Büchlberg (Ortsbereich u. a. Ortsteile)<br />

• Freyung (Linden),<br />

Oberndorf, Speltenbach<br />

• Grafenau (Stadtgebiet, Bärnstein,<br />

Elmberg, Schlag, Lichteneck, Neudorf<br />

• Grainet (Vorderfreundorf, Rehberg,<br />

Fürholz u. a. Ortsteile)<br />

• Haidmühle (Ortsbereich)<br />

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(Stadtgebiet, Bauzing, Haag,<br />

Fürsetzing, Raßreuth, Mühlberg,<br />

Germannsdorf, Kropfmühl)<br />

• Hinterschmiding<br />

(Ortsbereich, Sonndorf u. a. Ortsteile)<br />

• Hohenau<br />

(Ortsbereich, Raimundsreut, Kapfham,<br />

Saulorn)<br />

• Hutthurm (Ortsbereich, Kalteneck)<br />

• Innernzell (Ortsbereich, Hilgenreith)<br />

• Jandelsbrunn (Wollaberg, Hintereben)<br />

• Mauth (Heinrichsbrunn, Ortsbereich)<br />

• Neukirchen (Ortsbereich)<br />

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(Ortsbereich, Katzberg, Grünbach)<br />

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• Röhrnbach (Ortsbereich, Harsdorf )<br />

• Ruderting (Ortsbereich)<br />

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• Spiegelau (Ortsbereich,<br />

Klingenbrunn u. a. Ortsteile)<br />

• Thyrnau (Ortsbereich, Kellberg)<br />

• Tiefenbach (Haselbach, Allerting,<br />

Schwaiberg, Kirchberg)<br />

• Tittling (Ortsbereich, Preming,<br />

Eisensteg, Witzmannsberg<br />

u. a. Ortsteile)<br />

• Untergriesbach (Ortsbereich)<br />

• Waldkirchen (Stadtgebiet,<br />

Böhmzwiesel, u. a. Ortsteile)<br />

• Wegscheid (Ortsbereich,<br />

Thurnreuth, Wildenranna)


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AKTUELLES<br />

Von den Kleinsten für die Ärmsten<br />

Kindergarten St. Elisabeth und Grundschule Hinterschmiding<br />

sammelten Spenden für die Freyunger Tafel<br />

Hinterschmiding. „Zusammen<br />

sind wir groß“<br />

– das Motto dieser Aktion<br />

spricht eine eindeutige<br />

Sprache. Denn nur so<br />

stark wie die Ärmsten und<br />

Schwächsten sind, ist unsere<br />

Gesellschaft. Das wissen<br />

auch schon die Buben und<br />

Mädchen vom Kindergarten<br />

St. Elisabeth, die in<br />

Zusammenarbeit mit der<br />

Grundschule am Haidel für<br />

die Freyunger Tafel gesammelt<br />

haben. All diese guten<br />

Gaben haben die Kinder<br />

jüngst an die Bedürftigen<br />

bzw. deren Schutzengel<br />

übergeben.<br />

Nudeln und Zucker, Mehl<br />

und Konserven, Seifen und<br />

Toilettenpapier – in den<br />

vergangenen Tagen haben<br />

die an der Spendenaktion<br />

Beteiligten unterschiedlichste<br />

Dinge, die man im<br />

Alltag braucht, gesammelt.<br />

Angetrieben von den Kindergartenkindern<br />

und<br />

Grundschülern, die ihre<br />

Eltern immer wieder darauf<br />

hingewiesen haben, „dass<br />

wir auch was mitnehmen<br />

müssen“.<br />

Insgesamt sind drei riesengroße<br />

Schachteln mit überlebensnotwendigen<br />

Produkten<br />

zusammengekommen.<br />

Diese Sachen wurden nun<br />

mit strahlenden Augen an<br />

die Tafel übergeben, wo sie<br />

wiederum für strahlende<br />

Augen sorgen werden.<br />

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Der Inbegriff von<br />

Natürlichkeit und Luxus<br />

Schausonntag<br />

Termine unter<br />

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Zu einem Wintercheck des Kfz gehört unbedingt<br />

die Kontrolle der Bremsanlage. Foto:<br />

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(DJD). Winterreifen<br />

mit einem Mindestprofil<br />

von vier<br />

Millimeter sind<br />

unerlässlich, um<br />

mit dem Kfz sicher<br />

durch den Winter<br />

zu kommen.<br />

Der Umstieg auf<br />

Winterräder ist<br />

eine gute Gelegenheit,<br />

auch das<br />

gesamte Fahrwerk<br />

in einem Meisterbetrieb<br />

der<br />

Kfz-Innung unter<br />

die Lupe nehmen<br />

zu lassen. Defekte<br />

Stoßdämpfer,<br />

Spiel in der Lenkung<br />

oder Verschleiß<br />

an den<br />

Komponenten der<br />

Bremsanlage können<br />

bei rutschiger<br />

Fahrbahn die Fahrsicherheit<br />

beeinträchtigen.<br />

Funktionieren<br />

sollten<br />

auch Assistenzsysteme<br />

wie ABS und<br />

ESP, die den Fahrer<br />

dabei unterstützen,<br />

den Wagen in<br />

kritischen Situationen<br />

sicher auf<br />

Spur zu halten.<br />

In der Werkstatt<br />

lassen sich so zwei<br />

Fliegen mit einer<br />

Klappe schlagen,<br />

um auf guten Reifen<br />

und einem intakten<br />

Fahrwerk<br />

sicher durch den<br />

Winter zu kommen.<br />

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