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Inhaltsverzeichnis

Vorwort .............................................................................4

Brauchtum aus Sande

Der Hubertussonntag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5-6

Blasmusik stimmt auf Weihnachtsfest ein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Neues vom Sander Pfau ............................................................8-11

Der Ortsheimatpfleger informiert

40 Jahre Mehrzweckhalle Sande . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12-14

Das Sander Wappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15

Wegekreuze bleiben erhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16-18

Nachrichten aus der Kommunalpolitik

Markus Mertens und Vinzenz Heggen wiedergewählt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

Hermann-Löns-Straße wird im Rahmen der Erneuerung gesperrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

Neue Bänke am Lippesee: Unbürokratische Hilfe beispielhaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Hans Georg Martin nach längerer Krankheit verstorben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23

Sportfest der Fußballabteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24-25

Musik ist Trumpf“ – Spielmannszug wurde 60 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26-29

Volkstrauertag in Sande . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30-33

Mitgliederversammlung des Sander Gemeindeforums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .34

Kirchliche Jugendarbeit: KJG-Gruppe auch in Sande . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Weihnachtskonzert der Chorgemeinde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38-39

Kirchplatzsäuberung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .40-41

Konfirmation der evangelischen Gemeinde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .42

Ein Familienzentrum für Sande . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43

Infobörse

Sander Vereine, Kirchen und öffentliche Einrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44-48

Adressen, die man braucht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48-49

Sander Veranstaltungskalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50-54

Sie wollen mehr wissen? Diesmal über.....

Der Sander Friedhof (Teil 2) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .55-59

Menschen wie du und ich

Frau Berhardine Hengsbach vollendete das 100. Lebensjahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .60

Kinder und Jugend

Kindergarten sorgt für Weihnachtsstimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .61

Unterhaltendes für Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .62-63

Buntes

Unverhofftes Jagdglück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .64-65

Rezepte ..........................................................................65-66

Buchbesprechungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .67

Lebensweisheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .68

Suchrätsel ...........................................................................69

Rätsel ...............................................................................70

Herausgeber: Sander Gemeindeforum e.V.

1. Vorsitzender: Klaus Mattiza, Pappelallee 3b, 33106 Paderborn-Sande, Telefon: 05254/68317

Redaktion: Alois Meermeier, Meerhof 74, a.meermeier@arcor.de

Vinzenz Heggen, Azaleenweg 6, vheggen@web.de

Johannes Hubert Rothenberg, Meerhof 1, info@jh-rothenberg.de

Grafik + Satz: Regina Korfmacher, Sander-Bruch-Str. 10, regina@korfmacher.org

Druck: K2-Druck, 32758 Detmold

Auflage: 2000 Exemplare, 13. Ausgabe (1/2010)

Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Verbreitung

durch fototechnische Wiedergabe und Datenverarbeitungssysteme jeglicher Art

nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

3


1/2010

Vorwort

Es ist stets Wunsch der Redaktion von

„Sande aktuell“ gewesen, dass unsere

„Ortsnachrichten“ durch Beiträge der

Vereine und Institutionen, aber auch einzelner

Bürger bereichert werden. So können

Vielfalt und Abwechselungsreichtum

am besten sichergestellt werden.

Daher freuen wir uns, dass inzwischen

häufiger die Bitte an uns herangetragen

wurde, über bestimmte Ereignisse

zu berichten oder auf bevorstehende

Aktionen hinzuweisen. Besonders erfreut

sind wir, wenn uns bereits ein Textentwurf

vorgelegt wird, der von uns dann

nur noch redaktionell überarbeitet werden

muss. Gleiches gilt für Fotos, die die

Texte ergänzen sollen. Dadurch wird

unsere Arbeit sehr erleichtert. Aus diesem

Grund ermutigen wir Sie, unsere

Leserinnen und Leser, sich aktiv an der

inhaltlichen Gestaltung von „Sande

aktuell“ zu beteiligen. Wir sind aber auch

dankbar, wenn Sie uns im Vorfeld wichtiger

Ereignisse und Vorhaben ansprechen,

damit wir prüfen können, ob einer

unserer Redakteure den gewünschten

Termin wahrnehmen kann.

Sie werden bei der Lektüre der 13.

Ausgabe feststellen, dass nunmehr alle

Beiträge mit dem Namen des Autors

oder der Autorin versehen sind. Wir

haben uns zu diesem Schritt entschieden,

weil es in der jüngsten Vergangenheit

vorgekommen ist, dass von Lesern

an die Redaktion von „Sande aktuell“

Rückfragen zu spezifischen Inhalten von

Textbeiträgen gestellt wurden, die wir

4

Liebe Mitbürger/innen

nicht beantworten konnten, da uns die

Texte von Vereinen, Institutionen, Gruppen

oder auch Einzelpersonen „geliefert“

wurden. In Zukunft werden Sie an der

Angabe des Autors unter dem Text sofort

den für den Inhalt Verantwortlichen

erkennen können. Dadurch können dann

Rückfragen an den richtigen Adressaten

gerichtet werden.

Wir erhoffen uns von dieser Neuregelung

eine größtmögliche Transparenz

und einen zusätzlichen Motivationsschub

für möglichst viele Mitautoren.

Auf diesem Wege würde sich „Sande

aktuell“ zu einem Gemeinschaftswerk

entwickeln, das nicht nur von den wenigen

offiziellen Redaktionsmitgliedern,

sondern von vielen Mitwirkenden gestaltet

wird. Daher ist es besonders wichtig,

dass der Termin für den Redaktionsschluss

beachtet wird, der jeweils im hinteren

Teil des aktuellen Heftes angegeben

wird. Falls Sie einen Beitrag in

„Sande aktuell“ veröffentlichen wollen,

wenden Sie sich bitte rechtzeitig an

Vinzenz Heggen (Telefon 05254/67159

oder E-Mailadresse vheggen@web.de).

Wir wünschen allen unseren Leserinnen

und Lesern, dass sie den Winter

mit seinen eigenen Reizen genießen und

die „dunkle Jahreszeit“ für Momente der

Ruhe und Entspannung nutzen werden.

Vielleicht kann die Lektüre von „Sande

aktuell“ dabei Hilfestellung leisten. Für

das Jahr 2010 wünschen wir alles Gute

und Gottes Segen.

Ihr / Euer Redaktionsteam


Brauchtum aus Sande

Der „Hubertus-Sonntag“ der Schützenbruderschaft

In der ersten Generalversammlung

nach dem Zweiten Weltkrieg am

Sonntag, dem 4. Januar 1948 auf dem

Saal im Gasthof Meermeier fanden

Überlegungen statt, sich dem Zentralverband

der Bruderschaften vom Hl.

Sebastian in Köln anzuschließen. Die

damalige alliierte Besatzungsmacht

hatte nämlich das Weiterbestehen jeglicher

Vereine, die den Anschein einer

militärisch geführten Organisation hatten,

verboten. Davon betroffen waren in

Sande auch die im Jahre 1904 gegründete

Kriegerkameradschaft und der im

Jahre 1922 gegründete Schützenverein.

Um sein Fortbestehen zu ermöglichen,

wurde der Schützenverein zunächst als

Heimatverein geführt. 25 Mitglieder der

verbotenen Kriegerkameradschaft traten

ihm bei. Während der Mitglieder-

versammlung am 27. Juni 1948 fasste

man den Beschluss, sich in eine

Schützenbruderschaft umzubenennen

und während des Schützenfestes am

Sonntag, dem 22. August 1948 fand in

der Andacht die kirchliche Feier zur

Aufnahme in den Diözesanverband der

Historischen Schützenbrüder statt.

Offizieller Namensgeber und Schutzpatron

war der Hl. Hubertus. Ihm zu

Ehren hat die Schützenbruderschaft

auch beim Neubau der Pfarrkirche das

große runde Glasfenster an der

Turmfront gestiftet. Fortan fand jeweils

am Sonntag nach seinem Namenstag (3.

Nov.) das Patronatsfest der Schützen in

Form einer feierlichen Messe mit gemeinschaftlicher

hl. Kommunion in der

Pfarrkirche statt - anschließend traf

man sich in den Sander Gaststätten. Es

5


1/2010

Brauchtum aus Sande

Der „Hubertus-Sonntag“ der Schützenbruderschaft

war dann im Jahre 1970, als der

Schützenkönig Josef Rasche dem

Schützenoberst Franz Dirksmeyer den

Vorschlag unterbreitete, da man in

Sande ja inzwischen eine Mehrzweckhalle

habe, diese auch zur Feier des

Patronatsfestes zu nutzen: Nach dem

Festgottesdienst in der Pfarrkirche

könne man unter Begleitung des

Spielmannszuges und einer Blaskapelle

zur Mehrzweckhalle marschieren und

dort ein gemeinsames Frühstück einnehmen.

Die Bedienung würden die

Damen im Hofstaat übernehmen –

ebenso das vorherige und nachherige

Spülen des Geschirrs. Die Kosten des

Frühstücks einschließlich des Bierkonsums

könne aus der Schützenkasse

finanziert werden, wozu die Geld- und

Bierspenden am Schützenfestmontag

mit beitragen würden. Dieser Vorschlag

von Josef Rasche wurde vom Oberst

aufgegriffen und nach Beratungen im

Vorstand der Bruderschaft im Hinblick

auf die Organisation und Durchführung

fand dann am Sonntag,

dem 8. November 1970

der erste „Hubertus-

Sonntag“ – neben der

Messe in der Pfarrkirche

nun auch in der Mehrzweckhalle

mit einem

„zünftigen Schützenfrühstück“

– statt. Die

musikalische Begleitung

oblag in den vergangenen

40 Jahren den auch

zum Schützenfest verpflichteten

Blaskapellen,

der Sander Blasmusik

6

sowie im jeweils dritten Jahr den Jagdhorn-Bläsern

des Hegerings. Durchgängig

dabei war der Spielmannszug. Viele

Jahre war es auch üblich, dass die

Hofstaat-Damen das Kaffee-Einschenken

bzw. die üblichen Vor- und Nachbereitungsarbeiten

übernommen hatten,

jetzt obliegt dies dem Festwirt. Und

eine weitere Veränderung ist eingetreten:

für das jahrzehntelange kostenlose

Frühstück wird seit einigen Jahren ein

Kostenbeitrag erhoben. Das Foto zeigt

Mitglieder des Hofstaates mit König

Norbert Stecker (seine Obristen-

Funktion hatte er für diesen Tag an seinen

Stellvertreter Oberstleutnant F.-J.

Lubosch abgegeben) in geselliger Runde

sowie weitere Schützenschwestern und

-brüder in der zwischenzeitlich mehrfach

erweiterten und renovierten Mehrzweckhalle,

in der nun bereits seit 40

Jahren der gesellschaftliche Teil vom

„Hubertus-Sonntag“ begangen wird.

Text: Johannes Hubert Rothenberg, Ortschronist

Foto: zur Verfügung gestellt vom Schützenverein


Brauchtum aus Sande

Blasmusik stimmte zum 25. Mal auf Weihnachten ein

Der Brauch, am Heilgen Abend durch

Musizieren eines Blasorchesters in den

Dörfern auf das Weihnachtsfest einzustimmen,

entstammt ursprünglich dem

süddeutschen Raum. Hier gibt es bereits

eine lange Tradition.

Aber auch in Sande wiederholte sich

dieser Brauch am Heilgen Abend 2009

bereits zum 25. Mal. Im Jahre 1985, ein

Jahr vor der offiziellen Gründung der

Blasmusik Sande e.V., begannen Sander

Musiker und Musikerinnen, mit weihnachtlicher

Musik die Sander Bevölkerung

auf die Feiertage einzustimmen.

Zu Beginn wurde oft an unterschiedlichen

Standorten gespielt, doch schon

nach einiger Zeit organisierten einige

Nachbarschaften Sammelpunkte, an

denen die Musiker spielten. Dazu gehören

bis heute die Nachbarschaften

„Pappelallee“, „Anton Hengsbach“,

„Sander-Bruch-Straße“, „Kanalküste“,

„Sandhöfen“ und „Hohe Kamp“.

Wenn die Weihnachtslieder erklin-

gen und der

Duft von Glühwein

und Plätzchen

durch die

Straßen zieht,

verbreitet sich

sogleich weihnachtlicheStimmung.

Daher

versammelt sich

immer wieder

eine große Zahl Zuhörer, um sich mit den

Musikern auf das Fest einzustimmen.

Eine gute Gelegenheit, noch einmal mit

Nachbarn und Freunden zusammenzukommen,

um sich anschließend eine

schöne Weihnachtszeit zu wünschen.

Es wäre wünschenswert, wenn diese

musikalische Einstimmung auf das

Weihnachtsfest als örtliche Tradition

weiterhin gepflegt würde. Es ist ein

Gewinn für das kulturelle Leben in unserem

Stadtteil Sande.

Text: Michael Adämmer, Foto: Regina Korfmacher

7


1/2010

Der Sander Pfau vom Dorfbrunnen im Gespräch

Der Pfau vom Dorfbrunnen

und der Hahn auf dem

Kirchturm haben in den vergangenen

Monaten das Sander

Gemeindeleben wieder genau

beobachtet und unterhalten sich hier

– in der Vorweihnachtszeit - über ihre

Wahrnehmungen.

Pfau: Nun, mein lieber Hahn, wie ist das

Befinden dort oben auf der Kirchturmspitze?

Hahn: Wie du dir denken kannst, ist es

bei diesen Temperaturen hier oben nicht

gerade angenehm. Mir weht ein kalter

Wind um die Nase. Nur der Blick auf den

hell erleuchteten Weihnachtsbaum

neben der Kirche lässt eine wohligere

Stimmung aufkommen.

Pfau: Du hast recht. Der Baum ist wirklich

ein toller Blickfang und belebt das

sonst eher triste Erscheinungsbild der

8

Ortsmitte in der Vorweihnachtszeit. Ich

bin gespannt, ob es vielleicht im kommenden

Jahr gelingt, in einer Gemeinschaftsaktion

aller im Zentrum befindlichen

Gastronomiebetriebe, Geschäfte,

Banken, Arztpraxen und öffentlichen

sowie kirchlichen Institutionen eine

durchgängige abgestimmte Weihnachtsbeleuchtung

an der Ostenländer

Straße und an der Sennelagerstraße zu

realisieren. Positive Anfänge gibt es –

neben dem Kirchplatz - an einzelnen

Stellen ja bereits, aber ein Gesamtkonzept

ist hier notwendig.

Hahn: Das ist eine gute Idee. Das Sander

Gemeindeforum und der Ortsheimatpfleger

sollten sich um diese Angelegenheit

kümmern. Es müsste doch möglich

sein, ähnlich wie in benachbarten

Orten eine „Sander Weihnachtsbeleuchtung“

zu realisieren.


Der Sander Pfau vom Dorfbrunnen im Gespräch

Pfau: Apropos Beleuchtung: Ich halte es

in einer Zeit, in der den öffentlichen

Haushalten das Geld fehlt, zumindest für

nachdenkenswert, ob während der Winterzeit

in den späten Abendstunden die

Beleuchtung des Rundweges um den

Lippesee nicht abgeschaltet werden sollte.

Denn es ist kaum anzunehmen, dass um

diese Zeit noch viele Läufer oder Spaziergänger/Fahrradfahrer

unterwegs sind.

Hahn: Wenn du gerade vom Rundweg

sprichst: Ich hatte einen Traum. Darin

ging es um die Befestigung des

Wegestücks zwischen der Franz-

Dirksmeyer-Brücke und dem Dorfplatz.

Wie, glaubst du, ging der Traum aus?

Pfau: Da du die Hoffnung ja nie aufgibst,

rechne ich mit einem guten

Ausgang. Die Sander Bevölkerung, aber

auch auswärtige Gäste, wären sicherlich

froh und allen Beteiligten sehr dankbar,

wenn im Laufe des kommenden Jahres

der Ausbau dieses Wegestücks Realität

werden könnte. Ich verspreche dir, dass

ich dann in der nächsten Ausgabe von

„Sande aktuell“ ein besonders großes

Lob all denen, die eine Einigung ermöglicht

haben, aussprechen werde.

Hahn: Du hast mit deiner Annahme

recht. Und Lob ist in deinem Fall, der du

ja in der Regel nur kritisierst und „meckerst“,

äußerst selten und daher eine

ganz besondere Auszeichnung.

Pfau: Ich will dich und die Leser von

„Sande aktuell“ auch nicht verwöhnen.

Daher muss ich unbedingt noch einige

kritische Anmerkungen machen.

Hahn: So kenne ich dich. Was missfällt

dir denn noch?

Pfau: Die Sander Schützen säubern in

jedem Frühjahr die Bereiche an den

Straßen, Wegen und Plätzen in unserer

Gemeinde. Dieses Engagement will ich

ausdrücklich loben. Aber was geschieht

nach den Dorfsäuberung? Innerhalb

weniger Tage liegt wieder überall Müll

herum, gedankenlos weggeworfen.

Besonders schlimm ist, dass die

Verunreinigung nicht nur durch Kinder

und Jugendliche verursacht wird, sondern

hin und wieder auch Erwachsene

als negative Vorbilder dienen. Es müsste

9


1/2010

Der Sander Pfau vom Dorfbrunnen im Gespräch

doch ein selbstverständliches Anliegen

aller Sander sein, ihren Wohnort sauber

zu halten. Die Rahmenbedingungen für

einen vorzeigens- und liebenswerten

Stadtteil schaffen die Bürger selbst. Der

Ruf nach dem Staat ist hier nicht angebracht.

Die Verpflichtung zur Sauberhaltung

unseres Ortes bezieht sich auch auf die

Standorte der öffentlichen Sammel-

Container für Glas, Papier und Kleidung.

Es ist erschreckend, mit welcher Rücksichtslosigkeit

einige Zeitgenossen neben

den Containern elektrische Geräte,

Farbeimer, Autobatterien u.ä. abstellen.

Hier ist besondere Aufmerksamkeit aller

Bürger gefragt, damit diese rücksichtslosen

Umweltverschmutzer zur Rechenschaft

gezogen werden können.

Hahn: Da muss ich dir zustimmen. Da

hast du mit Recht einen beklagenswerten

Zustand kritisiert. Aber du sprachst

davon, dass du mehrere kritische

Anmerkungen machen wolltest. Was hat

denn noch deine kritische Würdigung

verdient?

10

Pfau: Nun, ich habe vernommen, dass

die Mehrzweckhalle mehrere Wochen

gesperrt werden musste, da durch eine

im Toilettenbereich ausgelöste „Überschwemmung“

Abwasser unter den

Hallenboden gelangt ist. Nur durch ein

sehr aufwändiges Trocknungsverfahren

konnten dauerhafte Schäden verhindert

werden.

Die Untersuchung der Angelegenheit

soll ergeben haben, dass auf der Damentoilette

Hygieneartikel in der

Toilette entsorgt wurden. So wurde eine

Verstopfung hervorgerufen, die zur

Überschwemmung mit beigetragen hat.

Durch ein wenig mehr Nachdenken und

Eigenverantwortung hätten erhebliche

Kosten für die Stadt Paderborn und eine

wochenlange Sperrung für den Sportbetrieb

vermieden werden können.

Hahn: Bei aller berechtigten Kritik gibt

es doch sicherlich auch etwas Positives

zu berichten. Oder täusche ich mich?

Pfau: Du hast recht. Endlich ist mit

dem Bau der neuen Sporthalle begonnen

worden. Noch unmittelbar vor


Der Sander Pfau vom Dorfbrunnen im Gespräch

Baubeginn konnte man in Sande ironische

Stimmen hören, die verkündeten,

dass zwar der Sporthallenbau durch die

Stadt zugesagt worden sei, das Jahr der

Realisierung aber noch nicht feststehe.

Diese Skeptiker müssen sich nun korrigieren.

Mit den Erdarbeiten ist begonnen

worden. Und wenn der Winter die

Arbeiten nicht zu lange unterbricht, soll

die Fertigstellung im Herbst 2010 erfolgen.

Dann wäre ein lang gehegter Traum

vieler Sander Sporttreibender endlich

Wirklichkeit geworden.

Hahn: Das ist doch wirklich eine gute

Nachricht. Aber so, wie ich dich kenne,

sind bei dir in Abwandlung eines

bekannten Spruches aller kritischen

Dinge drei.

Pfau: Du sagst es. Auf einen letzten

Punkt muss ich noch hinweisen. Seit

Längerem wird an der B 64 ein

Hinweisschild zum Friedhof gefordert,

damit auswärtige Besucher, die zu

Beerdigungen anreisen, sich leichter ori-

entieren können. Leider hat es bisher

noch keine Lösung gegeben. Dafür verantwortlich

soll das Landesamt „Straßen

NRW“ sein, das seine Zustimmung bisher

verweigert hat. Die örtlichen Politiker

sollen aktuell noch einmal interveniert

haben und erhoffen von diesem letzten

Versuch endlich ein Ergebnis. Es kann

nur Unverständnis hervorrufen, wenn

durch das Handeln staatlicher Institutionen

sinnvolle Lösungen zum Wohl

der Menschen verhindert werden.

Hahn: Du hast es auf den Punkt

gebracht. Aber vielleicht können wir ja

in der nächsten Ausgabe von „Sande

aktuell“ über ein positives Ergebnis

berichten. Bis dahin wünsche ich dir

eine schöne Zeit, wache Augen und

offene Ohren.

Pfau: Das Gleiche wünsche ich dir auch.

Und pass auf, dass du dort oben nicht

verfrierst.

11


1/2010

Der Ortsheimatpfleger informiert

Die Weitsichtigkeit der Sander

Kommunalpolitiker sorgte vor mehr als

40 Jahren für eine Entscheidung von

großer Tragweite. Mit dem Bau der

Mehrzweckhalle erhielt die damals

politisch noch selbstständige Gemeinde

eine Sport- und Veranstaltungsstätte,

die selbst in größeren Gemeinden

ihresgleichen suchte. Damit

wurde gleichzeitig die rasante Entwicklung

des SV Blau-Weiß Sande eingeleitet.

Im Jahre 1965 befasste sich der

damalige Sander Gemeinderat erstmals

mit dem Vorhaben. Die Idee des

Ratsherrn Josef Kürpick, statt einer reinen

Sporthalle eine Mehrzweckhalle zu

bauen, fand zunächst keinen Zuspruch,

da eine finanzielle Förderung des

Projektes durch das Land NRW ausschließlich

für sportliche Belange

erwartet werden durfte. In den ersten

Gesprächen mit der Bezirksregierung

stellte sich jedoch heraus, dass bei der

Größe der Volksschule Sande – damals

besuchten 156 Kinder diese Einrichtung

– nur ein Gymnastikraum von 8m x 8m

bezuschusst worden wäre. Damit war

eine neue Ausgangslage entstanden, die

am 18.8.1966 im Gemeinderat dazu

führte, dass die Idee des Ratsherrn

Kürpick wieder aufgegriffen wurde. Die

weit reichende Entscheidung lautete:

„Es wird - unter Verzicht auf einen

Landeszuschuss - eine Mehrzweckhalle

mit Kegelbahn und Luftgewehrschießstand

gebaut.“ Gleichzeitig wurde eine

Bezuschussung durch den Kreis

12

40 Jahre Mehrzweckhalle Sande

Paderborn beantragt.“

Die Gesamtkosten für die Halle (mit

den Maßen 14 m x 28 m) und das

Nebengebäude für den Sanitärtrakt

(umbauter Raum insgesamt 4.431 m 3 )

wurden mit 625.500,- DM veranschlagt.

Mit 40.000,- DM förderte der Kreis

Paderborn das Bauobjekt. Nach einjähriger

Planungszeit wurde am 17.8.1967

die Baugenehmigung erteilt und unmittelbar

danach mit der Baumaßnahme

begonnen.

Von den Sander Vereinen und der

Volksschule sehnlichst erwartet erfolgte

die Einweihung der Mehrzweckhalle am

17.1.1969 im Rahmen einer Feierstunde,

die folgenden Ablauf hatte:

Lied: „Lobe den Herren“

Begrüßung: Bürgerm. Franz Dirksmeyer

Gedicht: „Nun ist es soweit!“ (s.u.)

Lied: „Wer nur den lieben langen Tag“

Schlüsselübergabe:

Architekt Josef Dirksmeyer an

Bürgermeister Franz Dirksmeyer

Ansprache: Bürgerm. Franz Dirksmeyer

Grußworte: Ehrengäste

Gedicht:

„Das neue Haus“ (zur Einweihung)

Ansprache/Weihe: Pfarrer Spenner

Lied: „Freunde, lasst uns fröhlich loben“

Die freudige Erwartung der Sander

Bevölkerung und insbesondere der

Schüler kam während der Feierstunde in

dem von einem Kind vorgetragenen

Gedicht „Nun ist es soweit!“ zum

Ausdruck:


Der Ortsheimatpfleger informiert

Heißa, jetzt ist es soweit,

die Turnhalle wird eingeweiht,

alle Kinder freuen sich

und sagen: „Endlich, endlich!“

Turnen können wir jetzt immer,

auch wenn’s Wetter würde schlimmer,

und kein Regen kann uns hindern,

nicht einmal ein starker Winter.

Denn es ist in jedem Falle

prima warm hier in der Halle,

und es wird auch gottseidank

jetzt kein Kind beim Turnen krank.

Wir brauchen auch vor allen Dingen

nicht mehr auf dem Schulplatz ringen.

Sauber bleiben Kleider, Strümpfe.

Mutter braucht nicht mehr zu schimpfen.

Und ich möchte allen sagen,

die das Werk erbauet haben:

„ Prima habt ihr das gemacht,

herzlich Dank sei euch gesagt.“

40 Jahre Mehrzweckhalle Sande

Das Westfälische Volksblatt berichtete

am nächsten Tag im Lokalteil über die

Einweihung der Halle unter der

Schlagzeile: „Gemeinde kann stolz sein

auf ihre neue Mehrzweckhalle.“ Die

immense Bedeutung der neuen Sportund

Veranstaltungsstätte für die

Gemeinde Sande machte Pfarrer

Spenner in seiner Ansprache deutlich:

„Unserem Bürgermeister und dem

Gemeinderat müssen wir danken, die es

geschafft haben, noch kurz vor

Toresschluss – bevor wir einkassiert werden

– diesen schönen Mittelpunkt in der

Gemeinde zu schaffen. Besonders der

Sander Pastor freut sich über die Halle,

weil sie für die zerstreute Gemeinde

wichtig ist.“ Pfarrer Spenner nahm mit

seiner Äußerung vorausschauend Bezug

auf die im Jahre 1975 erfolgte kommunale

Neugliederung, durch die die

Gemeinde Sande ihre Selbstständigkeit

verlor und Stadtteil von Paderborn

wurde.

13


1/2010

Der Ortsheimatpfleger informiert

40 Jahre Mehrzweckhalle Sande

Angesichts des sehr starken Wachstums

des Sportvereins und der Jugendabteilung

der Schützenbruderschaft leitete

der Gemeinderat 1974 den Anbau

eines Jugendraumes und die Verlängerung

der Sporthalle um einen Gymnastikraum

ein. Die Fertigstellung erfolgte

dann erst nach der kommunalen

Neugliederung.

Da in den Folgejahren die Geräteräume

angesichts neu etablierter Sportarten

zu klein geworden waren und

auch der Luftgewehrschießstand den

gewachsenen Ansprüchen nicht mehr

gerecht wurde, erfolgte im Jahre 1996

unter aktiver Beteiligung der Schießsportabteilung

der St. Hubertus

Schützenbruderschaft ein weiter Anbau,

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Wir machen das für Sie

der einen großzügigen Geräteraum mit

den notwendigen Anschlüssen für einen

geordneten Thekenbetrieb bei Festveranstaltungen

und einen Luftgewehrschießstand

mit 12 Bahnen umfasste. Im

Jahre 2005 erhielt die Mehrzweckhalle

einen neuen Fußboden. Der Zwang zur

Energieeinsparung machte im Jahr 2009

eine energetische Sanierung notwendig.

Die Glasbausteine wurden entfernt

und durch Energiesparfenster ersetzt.

Außerdem wurde eine moderne Be- und

Entlüftungsanlage eingebaut. Auf die

Zukunft gesehen werden weitere

Investitionen notwendig sein, um das

Gebäude an die Anforderungen als

zeitgemäße Veranstaltungsstätte anzupassen.

Text und Foto: Vinzenz Heggen

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Der Ortsheimatpfleger informiert

Am 30. März 1967 beschloss der

Gemeinderat der damals noch selbstständigen

Gemeinde Sande die Verwendung

eines eigenen Wappens. Den

Entwurf hatte der Stadtbaurat a.D. Paul

Michels aus Paderborn geliefert. Gegenstand

des Genehmigungsverfahrens

durch die Bezirksregierung Detmold war

nicht nur das Wappen selbst, sondern

auch die zugehörige Beschreibung und

Begründung. Darin heißt es:

Beschreibung: „Der Schild ist über

einem goldenen Dreiberg durch einen

schmalen silbernen Pfahl von Rot und

Grün gespalten, vorn mit einem silbernen

Eichenblatt, hinten mit einem silbernen

Wellenbalken.

Begründung: Alle Bestandteile des

Wappens entsprechen den örtlichen

Gegebenheiten. Der Dreiberg erinnert

an die früheren Sanddünen in der ganz

auf Sand stehenden Gemeinde (Plattdeutsch

„Uppen Sand“). Die letzten

Dünen sind erst vor wenigen Jahren bei

fortschreitender Bebauung abgetragen

worden.

Das Eichenblatt vorn bezieht sich auf

den noch vorhandenen Eichenbestand.

Der Wellenbalken hinten bedeutet die

das Gemeindegebiet durchfließende

Lippe. Durch den schmalen Teilungspfahl

soll der Boker Kanal bezeichnet

werden, der in gerader Flucht durch die

Gemeinde in Richtung Lippstadt fließt. Er

Das Sander Wappen

wird gespeist aus der Lippe und ist für die

Bewässerung der Wiesen für die ganze

Gemeinde von größter Wichtigkeit.“

Mit dem Verlust der politischen

Selbstständigkeit der Gemeinde Sande

durch die kommunalen Neugliederung

im Jahre 1975 endete auch die

Gültigkeit als offizielles Gemeindewappen.

Es findet aber nach wie vor

Verwendung in verschiedenen örtlichen

Bereichen, z.B. im Vereinsabzeichen der

Schützenbruderschaft und der

Blasmusik oder auf der Titelseite von

„Sande aktuell“ und hält so die

Erinnerung an die ehemals selbstständige

Gemeinde Sande wach.

Text: Vinzenz Heggen, Abb.: Regina Korfmacher

15


1/2010

Der Ortsheimatpfleger informiert

Wer auf den Straßen in unserem

Stadtteil unterwegs ist, sieht immer

wieder Kreuze oder Bildstöcke. Die

Erinnerung an ein Unglück, die Sühne

für ein Verbrechen oder die Einlösung

eines Gelübdes waren in vergangenen

Jahrhunderten häufig der Anlass für die

Aufstellung dieser religiösen Wahrzeichen.

Sie sind damit in früheren

Zeiten Ausdruck der Volksfrömmigkeit

gewesen. Heute bleiben sie oft unbe-

16

Wegekreuze bleiben erhalten

achtet oder werden nur noch am Rande

wahrgenommen. Und ihr Sinn wird oft

nicht mehr verstanden.

„Wie viele Wegekreuze und Bildstökke

gibt es in Sande?“ Die korrekte

Antwort lautet: „60“. Gar mancher wird

überrascht sein angesichts dieser hohen

Zahl. Daher ist die Wahrscheinlichkeit

recht hoch, dass man bei einer Radtour

durch die Sander Flur auf mehrere

Wegekreuze oder Bildstöcke am Wegesrand

trifft. Aber nehmen wir sie auch

bewusst wahr?

In diesem Artikel sollen 2 Steinkreuze

vorgestellt werden, die im Jahr 2010

besonders in den Blick geraten sollten.

Im ersten Fall handelt es sich um das ca.

4 m hohe Steinkreuz aus Sandstein an

der Rosmarinstraße (vor dem Spielplatz).

Über dem auf 2 Stufen stehenden

Sockel befindet sich ein Postament mit

Bildnische. Darüber erhebt sich das

Kreuz mit Korpus. Der Sockel trägt die

Inschrift:

Trag Dein Kreuz recht willig und froh

unser Herrgott will es so

DrücktesDichauchnochsoschwer

schau hier auf Jesum her.

Dieses Kreuz wurde im Jahre 1890

durch die Familie Grußmann als Bittund

Gelübdekreuz errichtet. Es stand

ursprünglich an der alten Bundesstraße

64 in unmittelbarer Nähe der Hofstelle

Grußmann. Nach der Verlegung der

Bundesstraße wurde dieses Gebiet überplant

und als Wohngebiet entwickelt. Im


Der Ortsheimatpfleger informiert

Zuge dieser Veränderungen wurde das

Kreuz nach umfassender Restaurierung

am 22.7.1978 an den jetzigen Standort

versetzt und wird seit vielen Jahren als

1. Station bei der „langen“ Fronleichnamsprozession

genutzt.

Von aufmerksamen Anliegern der

Rosmarinstraße wurde vor einiger Zeit

Klage darüber geführt, dass das Umfeld

dieses Kreuzes zunehmend als Hundetoilette

genutzt werde. Daraufhin

pflanzte das Amt für Umweltschutz und

Grünflächen der Stadt Paderborn im

Frühjahr 2009 als Eingrenzung eine

Buchenhecke. Diese sollte nunmehr

jedem Hundebesitzer signalisieren, dass

dieser Bereich „tabu“ ist.

Bei näherer Betrachtung des Kreuzes

war zu erkennen, dass der weiche

Sandstein, bedingt durch Witterungsund

Umwelteinflüsse, inzwischen starke

Schäden aufweist. Der hinzugezogene

Denkmalschützer der Stadt Paderborn

Wegekreuze bleiben erhalten

nahm die Schäden auf und stellte dringenden

Handlungsbedarf fest. Er sagte

zu, dass im Frühjahr 2010 ein Fachmann

mit den Restaurierungsarbeiten beauftragt

werde. Bis zur Fronleichnamsprozession

sollen die Arbeiten abgeschlossen

sein. So ist sichergestellt, dass dieses

unter Denkmalschutz stehende Kreuz

auch für nachfolgende Generationen

erhalten bleibt.

Zum Zweiten verdient das Kreuz an

der B 64 in Höhe des Holthofes besondere

Beachtung. Das am Waldrand gelegene

lateinische Kreuz aus Kunststein

erhebt sich über einem Postament mit

rundbogiger Nische, gegründet auf

einem dreistufigen Sockel. Der Sockel

trägt die Inschrift:

o crux ave spes unica.

Nach der Ortschronik Josef Leiwens

wurde im Jahre 1865 zunächst ein

Gelöbniskreuz aus Holz von den

17


1/2010

Der Ortsheimatpfleger informiert

Vorfahren Holtgreve errichtet. Anfang

der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts

wurde dann von Anton Holtgreve und

seiner Frau Katharina, geb. Brockmeier,

auf der Nordseite der B 64 (Münsterstraße)

an der damaligen Einfahrt zum

Holthof das jetzige Steinkreuz aufgestellt,

das in der Werkstatt J. Nacke aus

Paderborn gefertigt wurde.

18

Wegekreuze bleiben erhalten

Durch Veränderung der Eigentumsverhältnisse

befindet sich das Kreuz

inzwischen in städtischem Besitz.

Bedingt durch ungesteuerten Baumund

Buschaufwuchs droht es nach und

nach zuzuwachsen. Außerdem ist immer

wieder zu beobachten, dass durchreisende

Autofahrer diese Stelle nutzen,

um ihre Bedürfnisse zu erledigen. Aus

diesem Grund musste über einen neuen

Standort nachgedacht werden.

Gespräche mit dem Amt für

Umweltschutz und Grünflächen der

Stadt Paderborn und dem neuen

Besitzer des Holthofes, der Familie

Hülsemann aus Lippstadt, haben sehr

schnell zu einer Lösung geführt. Auf

dem Gelände des zukünftigen Gastronomiebetriebes

ist ein neuer Standort

gefunden worden. Die Kosten der

Verlagerung werden sich Stadt

Paderborn und neuer Besitzer teilen.

Erfreulicherweise haben auch Mitglieder

der Schützenbruderschaft ihre tatkräftige

Unterstützung zugesagt. Wenn der

Gastronomiebetrieb im Sommer 2010

eröffnet wird, wird das Hofkreuz des

Holthofes an exponierter Stelle für alle

sichtbar die Verbindung mit der

Geschichte dieser Örtlichkeit herstellen

und für die Zukunft sichern.

(Quelle: Gerhard Liedtke, Bildstöcke

und Wegekreuze in Paderborn)

Text und Fotos: Vinzenz Heggen


Nachrichten aus der Kommunalpolitik

Markus Mertens und Vinzenz Heggen wiedergewählt

Bei den Kommunalwahlen am 30.

August 2009 konnten sich Markus

Mertens und Vinzenz Heggen mit deutlichem

Vorsprung gegen ihre Mitbewerber/innen

aus den anderen

5 Parteien durchsetzen. Beide gewannen

ihren Wahlbezirk direkt.

Markus Mertens hatte im Wahlbezirk

24 (Sande) für den Stadtrat kandidiert

und erhielt 56,93 % der Stimmen. Damit

erreichte er das zweitbeste Ergebnis

aller Kandidaten in der Stadt Paderborn

und lag annähernd 14 % über dem

Ergebnis seiner Partei in der Gesamtstadt.

Vinzenz Heggen kandidierte im

Wahlbezirk 11 (Sande und Sennelager)

für den Kreistag. Er erzielte das mit

Abstand beste Ergebnis aller Kreistagskandidaten

in der Stadt Paderborn und

Markus Mertens

Vinzenz Heggen

erreichte in Sande 62,33 %. Die guten

Ergebnisse festigten auch die interne

Position der örtlichen Politiker. Beide

gehören in der neuen Wahlperiode dem

Vorstand ihrer Fraktion an.

Die Gewählten sind sich nach eigener

Angabe des großen Vertrauensbeweises

der Wähler bewusst und werden ihre

politische Arbeit in einer wegen der

Finanz- und Wirtschaftskrise sicherlich

schwierigen Zeit engagiert fortsetzen.

Dabei werden sie vor Ort präsent sein

und auch das Gespräch mit dem Bürger

suchen. Bürger, die Unterstützung und

Rat bei der Lösung von Problemen auf

der kommunalen Ebene suchen, werden

gebeten sich telefonisch mit ihnen in

Verbindung zu setzen (Markus Mertens

(87784 und Vinzenz Heggen (67159).

Text: Johannes Hubert Rothenberg, Ortschronist

19


1/2010

Nachrichten aus der Kommunalpolitik

Der Ausbau der Hermann-Löns-

Straße zwischen der Bielefelder Straße

in Schloß Neuhaus und der Sennelagerstraße

in Sande hat sich wegen der

Baumaßnahme Residenzstraße in Schloß

Neuhaus verzögert und wird nun erst im

Frühjahr 2010 starten. Kreistagsabgeordneter

Vinzenz Heggen erhielt auf

Nachfrage bei der Kreisverwaltung die

Auskunft, dass während der Bauzeit eine

Vollsperrung der Hermann-Löns-Straße

erfolgen müsse, da die Autobahnbrücke

im Bereich der Anrampungen Schäden

aufweise, die nur unter den Bedingungen

einer kompletten Sperrung beseitigt

werden könnten. Anlieger dürften ihre

Grundstücke aber nach wie vor anfahren.

Die von Kreis und Stadt Paderborn

gemeinsam geplante Baumaßnahme

20

Hermann-Löns-Straße wird gesperrt

sollte zunächst schon Mitte der 90er

Jahre realisiert werden. Aufgrund anderer

Prioritätensetzungen und der

Proteste von Anliegern gegen den

Ausbau wurde die Planung seinerzeit

gestoppt. Angesichts gravierender

Straßenschäden war nun aber dringender

Handlungsbedarf gegeben. Neben

der Beseitigung von Brückenschäden

und der Erneuerung der Straßendecke

soll die Hermann-Löns-Straße nach derzeitigem

Stand auf der nordöstlichen

Seite einen Radweg und auf der südwestlichen

Seite einen kombinierten

Rad- und Gehweg erhalten. Damit

bringt die Baumaßnahme für Radfahrer

und Fußgänger eine deutliche Verbesserung

der Verkehrssicherheit.

Text und Foto: Vinzenz Heggen


1/2010

Nachrichten aus der Kommunalpolitik

„Uns ist aufgefallen, dass die

Sitzbänke an der Sander Lippebrücke

sehr marode sind, oder das Holz sogar

ganz weggenommen wurde. Kann man

hier nicht mal die Instandsetzung anregen?“

Diese eMail einer Dame aus Rheda-

Wiedenbrück erreichte im Juni die

Redaktion von Sande Aktuell. Diese leitete

daraufhin die eMail an Klaus

Mattiza, den Vorsitzenden des Sander

Gemeindeforums weiter. Der wiederum

schickte sie an Ratsherrn Markus

Mertens, der daraufhin prompt beim

Gartenamt der Stadt Paderborn anrief

und auf die Mißstände hinwies. Auch

dieses reagierte prompt und innerhalb

kürzester Zeit wurden die Sitzflächen

der Bänke erneuert.

22

Eine geht durch Sande

Wiederum kurze Zeit später eine

erneute eMail:

„Haben uns neulich über schöne neue

Bänke am Lippesee gefreut! Vielen Dank

an Sie und bitte leiten Sie diese Grüße an

die betroffenen Personen weiter.“

Ein schönes Beispiel dafür, dass sich

auf dem kleinen Dienstweg so manches

schnell umsetzen lässt. Ein wenig hat

hier sicher die moderne, schnelle

Kommunikation mit geholfen. Aber viel

mehr haben die guten Beziehungen

bewirkt, die das Sander Gemeindeforum

zur Politik und damit auch zur

Verwaltung der Stadt Paderborn unterhält.

Über dieses gute Beispiel der

Zusammenarbeit freut sich Sande

Aktuell.

Text: Alois Meermeier


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Erst vor wenigen Jahren kam er mit

seiner Familie nach Sande und bezog

sein neues Haus am Anemonenweg:

Hans-Georg Martin. Am 1. Oktober

2009 verstarb der Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater nach längerer

schwerer Krankheit im Alter von nur

47 Jahren. Er hinterlässt seine Frau

und eine Tochter.

Hans-Georg Martin wusste, dass die

Integration als Neubürger in unserem

Stadtteil am schnellsten in den Vereinen

gelingen würde. Geleitet von dieser

Einsicht schloss er sich sehr bald örtlichen

Vereinen an, u.a. dem Segler-

Verein Paderborn, der Schützenbruderschaft,

dem Sportverein und dem

Sander Gemeindeforum.

Er wollte das Gemeindeleben mitgestalten

und stellte daher seine berufliche

Kompetenz und Erfahrung auch in

den Dienst der Vereine. So übernahm er

vor 2 Jahren im Segler-Verein die Aufgabe

des Kassenprüfers. Und als vor

3 Jahren ein neuer Kassierer für das

Sander Gemeindeforum gesucht wurde,

stellte sich Hans-Georg Martin spontan

zur Verfügung. Sehr bald nach seinem

Amtsantritt wurde deutlich, dass er ein

Gewinn für die vereinsübergreifende

Arbeit in der Dachorganisation der

Sander Vereine, Gruppen und Institutionen

war.

Neben seiner Fachkompetenz schätzten

alle, die ihn kannten, seine Ruhe und

Hans-Georg Martin verstorben

Besonnenheit, mit der er Probleme

anging. Auch ein hohes Maß an

Engagement und sein spezifischer

Humor trugen ihm den Respekt und die

Anerkennung vieler Sander Bürger ein.

Selbst in der Zeit der schweren

Krankheit nahm er seine Aufgaben weiterhin

ohne Einschränkung wahr. Daher

verbreitete die Nachricht von seinem

Tod in unserem Stadtteil tiefe Betroffenheit

und Fassungslosigkeit. Das

Sander Gemeindeforum und alle ihm

angeschlossenen Vereine, Gruppen und

Institutionen werden Hans-Georg

Martin ein ehrendes Andenken bewahren.

Text: Vinzenz Heggen / Foto: Alois Meermeier

23


1/2010

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Wie in der letzten Ausgabe berichtet,

hat die Fußballabteilung seit September

2008 einen neuen Vorstand. Dieser hat

es sich unter anderem zur Aufgabe

gemacht, das Vereins- und Gemeindeleben

zu beleben. Neben dem traditionellen,

vereinsinternen Fußballturnier

(Jux-Turnier) im Januar in der Mehrzweckhalle

fand im Juni 2009 ein

Sportfest am Sportzentrum statt.

Am Samstag wurde die 1. Sander

Dorfmeisterschaft veranstaltet. Es konnten

sich hierzu Mannschaften, bestehend

aus Familien, Nachbarschaften,

Arbeitskollegen, oder auch bunt gemischt

anmelden. Der 1. Sander Dorfmeister

wurde die Mannschaft der

24

Sportfest der Fußballabteilung

"Üblichen Verdächtigen" (Anmerkung:

leider habe ich hiervon kein Foto).

Am Sonntag gab es neben einem

Sponsorenfrühstück zwei Jugendturniere

für E- und F-Jugendmannschaften.

Ein Höhepunkt dieses Wochenendes

war die Autogrammstunde unseres

benachbarten Bundesligisten

SC Paderborn 07. Die Autogramme der

beiden Spielführer Markus Krösche und

Matthias Holst fanden reißenden

Absatz.

Es war ein gelungenes Wochenende,

das auch im Sommer 2010 wiederholt

werden wird. Bei Redaktionsschluss

stand der genaue Termin noch nicht


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

fest. Dieser wird durch entsprechende

Publikationen und Aushänge frühzeitig

mitgeteilt werden. Eine mögliche

Plattform ist hierbei die neue Homepage

des SV Sande.

Unter www.sv-sande.de kann man

alle Informationen, Termine, Daten,

Ergebnisse u.v.m. erfahren. Eine prima

Sportfest der Fußballabteilung

Möglichkeit für alle Mitglieder, aber

auch neue Interessenten sich darüber zu

informieren, was so alles los ist im SV

Sande. Wer Spaß am Fußball hat, ist bei

uns jederzeit herzlich willkommen. Ganz

egal ob Jugend, Senioren oder Alte

Herren.

Text und Foto: Hary Fries

25


1/2010

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

26

„Musik ist Trumpf!“ Spielmannszug wurde 60

„Ohne Musik wäre das Leben ein

Irrtum.“ Diesen Spruch des Philosophen

Friedrich Wilhelm Nietzsche hatte der

Spielmannszug der St. Hubertus Schützenbruderschaft

als Motto für die Feier

seines 60-jährigen Jubiläums am 31.

Oktober 2009 ausgewählt. Dass der

hohe Stellenwert der Musik und damit

auch die kulturelle Leistung der

Spielleute für unsere dörfliche Gemeinschaft

breite Zustimmung fand,

erkannte man an der sehr gut besuchten

Jubiläumsfeier in der Mehrzweckhalle.

Begonnen wurden die Feierlichkeiten

mit einem Gottesdienst, der von Pfarrer

Josef Mersch und Pfarrer Meinolf

Wieneke in der Sander Pfarrkirche zelebriert

wurde. Die Messfeier wurde erstmals

in der 60-jährigen Geschichte ausschließlich

von Musikern des Spielmannszuges

gestaltet. Bereits beim

v.l.n.r. Franz Röhren, Bernhard Bröckling, Manfred Jüde

gemeinsamen Einzug in die Kirche

wurde angesichts der vielen jungen

Mitglieder deutlich: Diese Abteilung der

Schützenbruderschaft hat aufgrund

langjähriger, exzellenter Jugendarbeit

keine Nachwuchsprobleme.

Nach dem Gottesdienst und gemeinsamem

Marsch zur Mehrzweckhalle

schloss sich der offizielle Festakt an.

Viele örtliche und überörtliche Vereine

sowie Vertreter aus Kirche, Politik und

Wirtschaft waren der Einladung gefolgt

und zeigten so ihre enge Verbundenheit

mit den Sander Musikern. Als Gäste

waren neben den Abordnungen von

mehr als 25 Vereinen und einer großen

Zahl von Vertretern der heimischen

Wirtschaft Pfarrer Josef Mersch, der

amtierende König Norbert Stecker mit

seinem Hofstaat, der stellvertretende

Landrat Wolfgang Schmitz, Altbürger


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

„Musik ist Trumpf!“ Spielmannszug wurde 60

meister Willi Lüke mit Gattin, Stadtrat

Markus Mertens, Kreistagsabgeordneter

Vinzenz Heggen und der 1. Vorsitzende

des Volksmusikerbundes NRW, Bernhard

Ekelt, erschienen. Als „besonders exklusives

Begrüßungskomitee“ fungierten

am Eingang der Halle je eine weibliche

und eine männliche Schaufensterpuppe,

in die Uniform der Musikerinnen und

Musiker gekleidet. Als besonderen

Willkommensgruß erhielten alle Gäste

einen extra für diesen Anlass hergestellten

Jubiläumslikör.

In ihrer Begrüßungsansprache hob

die 1. Vorsitzende des Sielmannszuges,

Annemarie Schniedermeyer, hervor, dass

Musik verbinde und Freunde schaffe.

Diese Erkenntnis habe im November

1949 ca. 30 Spielleute bei der ersten

Probe zusammengeführt. „Mit Visionen,

Ehrgeiz und unermüdlichem

Einsatz ist daraus der Spielmannszug

Sande entstanden, wie ihr ihn heute als

guten Freund kennt“, zog sie eine sehr

positive Bilanz. Und in der Tat: In 60

Jahren ist aus bescheidenenAnfängen

– anfangs standen

nur 2 Trommeln

und 6 Flöten

zur Verfügung -

ein Erfolgsmodell

geworden. Heute

musizieren ca. 60 Musikerinnen und

Musiker im Spielmannszug und treten

den Beweis ihres Könnens bei durchschnittlich

60 Veranstaltungen pro Jahr

in Sande und seiner näheren Umgebung,

aber auch bei überregionalen Festen an.

Einen breiten Raum nahm die

Laudatio durch Reinhold Hartmann aus

Delbrück ein. Er verwies in seiner

bekannt humorvollen Art auf eine

äußerst erfolgreiche Entwicklung des

Spielmannszuges und hob dabei die

Leistung der für die musikalische

Qualität Verantwortlichen in besonderer

Weise hervor: „Die Spielleute sind immer

unterbewertet worden. Mit Fug und

Recht muss aber gesagt werden, dass sie

v.l.n.r. Annemarie Schiedermeyer, Vanessa Rödiger, Sarah Wecker, Stefanie Wüseke, Ilona Jüde, Melanie Fortströer

27


1/2010

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

zu einer unverzichtbaren Institution

unserer Gesellschaft geworden sind und

als Botschafter der Gemeinde auftreten.“

Als Beleg für die Kontinuität in der

musikalischen Arbeit führte Reinhold

Hartmann an, dass der musikalische

Leiter, Tambourmajor Manfred Jüde,

diese verantwortungsvolle Tätigkeit

bereits seit 32 Jahren ausübe.

Auf die Laudatio folgte die Ehrung

verdienter Mitglieder des Spielmannszuges.

Für 10-jährige Mitgliedschaft

wurden neben Christian Rath und

Matthias Heinrichsmeier nachträglich

auch Melanie Fortströer, Marcel Heggemann,

Ilona Jüde, Vanessa Rödiger, Sarah

Wecker und Stefanie Wüseke durch die 1.

Vorsitzende, Annemarie Schniedermeyer,

ausgezeichnet. Den Orden für 15-jährige

Mitgliedschaft erhielt Bruno Oldenburg,

für 20-jährige Mitgliedschaft wurde

Birgit Schnietz geehrt.

Die weiteren Ehrungen und Auszeichnungen

nahm der Vorsitzende des

Volksmusikerbundes NRW, Bernhard

28

„Musik ist Trumpf!“ Spielmannszug wurde 60

Ekelt, vor. Er verwies in seiner Ansprache

zunächst auf die hervorragende Jugendarbeit

im Spielmannszug: „Der große

Anteil der jungen Musikerinnen und

Musiker in den Reihen des Jubelvereins

stellt die Qualität der Jugendarbeit

nachdrücklich unter Beweis und ist auch

Beleg dafür, dass Jung und Alt sehr wohl

miteinander arbeiten und feiern können.“

Er übermittelte die Glückwünsche

des Volksmusikerbundes in Verbindung

mit einem Präsent und leitete dann zu

weiteren Auszeichnungen über. Ulrike

Meermeier erhielt in Anerkennung ihrer

musikalischen Leistungen (in 25 Jahren)

die silberne Verdienstnadel des Verbandes

mit Urkunde. Herbert Brune,

Raimund Büssemeyer und Meinolf

Siemensmeyer erhielten die Auszeichnung

für 30-jähriges Musizieren. Den

Kreisverbandsorden in Silber erhielten

für ihr musikalisches Engagement

Werner Kürpick, Frank Mertens und

Franz Neiskenwirth.

Als noch lebenden Gründungsmit-


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

„Musik ist Trumpf!“ Spielmannszug wurde 60

gliedern wurde Bernhard Bröckling und

Franz Röhren eine besondere Ehrung

zuteil. Bernhard Bröckling ist trotz seines

Alters von 80 Jahren noch immer

aktiv, Franz Röhren beendete erst im

vergangenen Jahr seine aktive Laufbahn,

in der er auch für den Aufbau und

die langjährige Leitung des Jugendspielmannszuges

verantwortlich zeichnete.

Beide hatten nach Ekelts Berechnungen

in 60 Jahren ca. 20.000 Stunden

ihrer Freizeit der Musik gewidmet.

„Franz Röhren und Bernhard Bröckling

haben nachdrücklich unter Beweis

gestellt, dass sie einen ganz besonderen

Idealismus besitzen. Sie haben dazu beigetragen,

ihren Mitmenschen ein Stück

Kulturgut zu erhalten. Der Spielmannszug

ist beiden Musikern zu besonderem

Dank verpflichtet“, fasste Bernhard Ekelt

die musikalische Lebensleistung der

Jubilare zusammen. In Anerkennung

ihrer herausragenden Verdienste erhielten

beide unter lang anhaltendem

Applaus der Gäste die Bundesehrennadel

in Gold mit Diamant, verbunden

mit dem Bundesehrenbrief. Zum Abschluss

der Ehrungen erhielt Tambourmajor

und stellvertretender Vorsitzender

Manfred Jüde für seine herausragenden

Verdienste die höchste Auszeichnung,

die der Volksmusikerbund auf Landesebene

zu vergeben hat: die Landesehrenmedaille

Nordrhein-Westfalen.

Nach dem offiziellen Festakt folgte

dann ein bayrischer Abend, mit dem die

Feier des 60-jährigen Bestehens ihren

stimmungsvollen Abschluss fand.

Und hier noch einige Informationen

für Interessierte: Das Repertoire des

Spielmannszuges umfasst Märsche und

Konzertstücke aus der Unterhaltungsmusik.

Die Proben finden jeweils am

Freitag von 18.00 bis 21.15 Uhr in der

Mehrzweckhalle statt. Der Nachwuchs

probt von 18.00 bis 19.15 Uhr an gleicher

Stelle. Musikalisch Interessierte

sind stets willkommen.

Text und Fotos: Vinzenz Heggen

29


1/2010

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Gefallenenehrungen und Volkstrauertage in Sande

Für die Millionen von Gefallenen und

Toten des Ersten Weltkrieges fand erstmals

am 5. Januar 1922 im Reichsstag

der Weimarer Republik eine Gedenkfeier

statt. Es war zuvor auf Anregung des am

16. Dezember 1919 gegründeten Volksbundes

der Kriegsgräberfürsorge beschlossen

worden, zukünftig einen

Gedenktag als Volkstrauertag jeweils

zwei Sonntage vor dem Ersten Adventssonntag

zu begehen. Damit einhergehend

wurden in vielen Gemeinden und

Städten Ehrenmale für die Gefallenen

errichtet – so auch in Sande (eingeweiht

am 22. Oktober 1922) als Friedhofskreuz

mit der Namensliste der Gefallenen und

der Gedächtnisinschrift:

„ZUM EHRENDEN GEDÄCHTNIS AN

DIE IM WELTKRIEGE 1914-1918 FÜR

UNS GESTORBENEN HELDENSÖHNE AUS

DER GEMEINDE SANDE R.i.P.“ (Requiescant

in pace, Sie mögen in Frieden ruhen).

Die Gemeindechronik berichtet dazu

1922 ohne weitere Angaben einer evtl.

stattgefundenen Gefallenenehrung mit

Kranzniederlegung lediglich: „Der Friedhof

erfährt die erste Ausschmückung,

das Friedhofskreuz, welches gleichzeitig

die Kriegerehrung enthält“. Im Jahre

1929 konnte der „hiesige Kriegerverein

auf ein 25-jähriges Bestehen zurückblikken“.

Das Fest sei am 16. und 17. Juni

gefeiert worden – ein „solch buntes Bild

hatte Sande noch nicht gesehen – mehr

als 30 Vereine des Kriegerverbandes sind

durch`s Dorf marschiert“. Es kann wohl

angenommen werden, dass bei diesem

großen Fest auch eine Festansprache

und dabei wahrscheinlich auch eine

Kranzniederlegung stattgefunden hat,

30

in der Gemeindechronik ist darüber

jedoch nichts festgehalten worden.

Auch in den folgenden Jahren ist über

die Gestaltung dieses Gedenktages in

der Chronik nichts geschrieben worden.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten

im Jahre 1933 wurde von

ihnen der Volkstrauertag in „Heldengedenktag“

umbenannt. Dazu findet

sich in der Gemeindechronik folgende

Eintragung: „1. Mai Tag der nationalen

Arbeit. Im ganzen Reich ruhte die

Arbeit, überall große Feiern. In Sande

abends großer Fackelzug“. Über Gedenkreden

und damit evtl. verbundene

Kranzniederlegungen anlässlich der

Schützen- und/oder Kriegerfeste der

folgenden Jahre ist in der Chronik ebenfalls

konkret nichts festgehalten, lediglich

für das Jahr 1934: „Am 26. und 27.

August wurde in Sande das Schützenfest

gefeiert“ und für das Jahr 1937

heißt es dann: „Am 22. und 23. August

feierte der Heimat-Schutzverein sein

Schützenfest.“ Im Jahre 1938 ist in der

Chronik vermerkt: „Am 1. Mai, dem

nationalen Feiertag des deutschen

Volkes, versammelt sich die Gemeinde

zum Gemeinschaftsempfang und zum

Umzug um 3 Uhr durch unser Dorf.

Kriegerverein, Schützenverein, alt und

jung beteiligen sich.“ Auch an diesem

Tag gibt es keinerlei weitere Angaben

bzgl. erfolgter Festansprache und

Kranzniederlegung. Für November 1938

steht in der Chronik allerdings dann folgender

Eintrag: „Im Großkreis Paderborn-Büren

sind 18 neue Ortsgruppen

der NSDAP gebildet worden. Sande

gehörte bisher zu Sennelager und ist ab


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Gefallenenehrungen und Volkstrauertage in Sande

1. November selbständige Ortsgruppe.

Jos. Leiwen ist zum Ortsgruppenführer

berufen. Sande gehört zur Bereitschaft

4 (Hövelhof) und zum Marschblock 5

(Sennelager und Sande).“ Für März 1939

wurde folgender Eintrag verfasst: „Der

Heldengedenktag und der 1. Jahrestag

der Gründung des Großdeutschen

Reiches wurde in würdiger Weise begangen.

Die Ortsgruppe hatte in vorbildlicher

Weise die Ausgestaltung übernommen.

Am Tage der Wehrmacht nahmen

10 Parteigenossen an den Feiern in

der Garnisonsstadt Paderborn teil.“ Im

Mai 1941 findet sich in der Ortschronik

nur folgender Eintrag: „Am 1. Mai, dem

Tag der Nationalen Arbeit, war zwar

Arbeitsruhe, aber äußere Feiern fanden

dem Ernst der Zeit entsprechend nicht

statt.“ Bei meinen Recherchen für diesen

Artikel konnte ich auf keine weite-

ren schriftlichen Unterlagen – außer der

Gemeindechronik von Sande (im Stadtarchiv

Paderborn) – zurückgreifen.

Weitere Unterlagen wie auch Protokollbücher

des Krieger- und des Schützenvereins

sind leider nicht mehr vorhanden

– sie waren wohl in den Wirren des

Kriegsendes verlorengegangen oder

mussten vernichtet werden, um den einrückenden

amerikanischen Truppen

nicht in die Hände zu fallen. Auch mein

Befragen von Zeitzeugen konnte nicht

zur weiteren Klärung beitragen, ob und

inwieweit es bereits zwischen den beiden

Weltkriegen in Sande anlässlich des

Volkstrauertages oder nach dessen

Umbenennung zum Heldengedenktag

Gefallenenehrungen mit Kranzniederlegung

am Ehrenmal auf dem Friedhof

gegeben hat. Nach dem Zweiten

Weltkrieg wird seit 1952 - erneut auf

31


1/2010

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Gefallenenehrungen und Volkstrauertage in Sande

Anregung des Volksbundes Deutsche

Kriegsgräberfürsorge – der Volkstrauertag

als nationaler Gedenktag wieder mit

Gedenkfeiern und Kranzniederlegungen

begangen. Aus Sande sind im Ersten

Weltkrieg 36 und im Zweiten Weltkrieg

123 Väter und Söhne gefallen. Ihrer

wurde öffentlich aber bereits bei den

ersten Schützenfesten nach Kriegsende

gedacht, wie ich in der von mir im Jahre

1997 erstellten Festschrift „75 Jahre St.

Hubertus Schützenbruderschaft Sande“

aus der Niederschrift des Schützenfestes

von 1949 zitieren konnte: „...war

zunächst Gefallenenehrung am Kriegerdenkmal

auf dem Friedhof. Durch eine

würdige Ansprache, Kranzniederlegung

und das Lied vom guten Kameraden

gedachte man der Helden, die für ihre

Heimat ihr Leben gaben.“ Auch ist unter

dem Datum 11. Mai 1952 in der

Gemeindechronik vermerkt, dass in

Sande der Amtsfeuerwehrtag ausgerichtet

worden ist, womit das 25-jährige

Stiftungsfest der Sander Feuerwehr verbunden

worden sei: „Eingeleitet am

Samstagabend mit einer Gedenkstunde

und Kranzniederlegung für die Gefallenen

und Verstorbenen der Wehr“. Im

Jahre 1955 erfuhren die gefallenen

Väter und Söhne unserer Gemeinde eine

besondere Ehrung, indem zu ihrem

Andenken eine Ehrentafel mit ihren

Wehrpassphotos angefertigt worden ist.

Sie hatte jahrelang ihren Platz im Saal

der Gaststätte Meermeier und war bei

dessen Umbau vom damaligen und mit

der Heimatpflege der Gemeinde beauftragten

Oberstleutnant der Sander

Schützenbruderschaft Josef Leiwen in

32

Obhut genommen worden. Viele Jahre

bemühte sich Josef Leiwen in Sande vergeblich

um einen geeigneten neuen

Platz. Erst nach seinem Tode und zwischenzeitlicher

Verweildauer bei der

gegründeten Reservistenkameradschaft

befindet sich die Ehrentafel jetzt im

Pfarrheim St. Marien. Während der 1958

stattgefundenen Jahreshauptversammlung

der Schützen – so berichtet die

Gemeindechronik – habe es eine lebhafte

Diskussion mit Pastor Weisgut über

die Platzfrage zur Errichtung eines

neuen Gefallenen-Ehrenmales gegeben.

Es sei keine Einigung in der Platzfrage

zustande gekommen, „ein gewählter

Ausschuß soll diesen so heiklen Punkt zu

klären versuchen“. Zur Jahreshauptversammlung

am 10. Januar 1960 habe

man Modelle für das Ehrenmal im

Gasthof Meermeier ausgestellt. Eine

Haussammlung im Februar habe dafür

ca. 9000 DM erbracht. Im Mai habe man

mit den Ausschachtungsarbeiten für das

Fundament begonnen. Die Einweihung

des neuen Ehrenmales erfolgte zum

Schützenfest, am Samstag, dem 28.

August 1960 (siehe dazu Kopie aus der

seinerzeit von Josef Leiwen erstellten

Gemeindechronik 1960):

Seit 1960 - mit dem Bau und der

Einweihung des neuen Ehrenmales

neben der Pfarrkirche - der Schutzmantelmadonna

mit der Inschrift „Dass

der Bruder uns fiel, bedenkt es und

wahret den Frieden“ wurde dann an ihm

jeweils am Sonnabend zu Beginn des

Schützenfestes mit einer Kranzniederlegung

der gefallenen Kriegerkameraden

und Schützenbrüder beider Welt-


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Gefallenenehrungen und Volkstrauertage in Sande

kriege gedacht. In der ab 1979 vom

Pfarrgemeinderat initiierten jährlich

stattfindenden Zusammenkunft aller

Sander Vereine zur Terminabsprache für

das kommende Jahr kam es auch zu diesem

Thema zum Gedankenaustausch

und es wurde vom neuen Ortsheimatpfleger

Hermann Tölle angeregt, auch in

Sande – wie in vielen benachbarten Gemeinden

- am Volkstrauertag eine Gedenkfeier

mit Kranzniederlegung abzuhalten.

In der Jahreshauptversammlung

der Schützenbruderschaft am 9. Januar

1987 vermittelte er den Schützen diesen

Vorschlag. Unter Oberst Josef Rasche

erklärte sich die St. Hubertus-Schützenbruderschaft

bereit, Organisation und

Finanzierung des Kranzes zu übernehmen.

Es fand dann erstmals auch am

Volkstrauertag, Sonntag, dem 15. Nov.

1987 nach dem Hochamt die Gedenkfeier

am Ehrenmal an der Pfarrkirche

statt. Die Gedenkrede hielt dabei der

Präses der Bruderschaft, Pfarrer Josef

Carré, der zuvor einige Jahre Militärpfarrer

in Schleswig gewesen war. Ab

jenem Jahr findet das ehrende Gedenken

stets unter Beteiligung der Blasmusik

Sande mit Abordnungen der

Schützenbruderschaft und des Löschzuges

der Feuerwehr statt. Auch beteiligte

sich bis zu ihrer Auflösung am 31.

März 1993 – sofern sie nicht durch

Übungseinsätze daran gehindert war -

die 5. Kompanie des Panzeraufklärungsbataillons

7 in Augustdorf als

Patenkompanie zu der Schützenbruderschaft

mit einer Abordnung an der Gedenkfeier.

Das Foto zeigt die am Volkstrauertag

2009 zur Kranzniederlegung

am Ehrenmal angetretenen Abordnungen

mit ihren Fahnen und Standarten.

Text: Johannes Hubert Rothenberg, Ortschronist

Foto: Regina Korfmacher

33


1/2010

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Bericht vom Sander Gemeindeforum

Nach Begrüßung der Teilnehmer der

letzten Mitgliederversammlung des

Sander Gemeindeforums durch den Vorsitzenden

Klaus Mattiza bat dieser alle

Anwesenden, sich zu einer Gedenkminute

zu erheben. Das Sander Gemeindeforum

trauert um seinen Kassierer

Hans-Georg Martin, der im Oktober

plötzlich verstorben war.

Nach Verlesung und Verabschiedung

des Protokolls der letzen Versammlung

stand zunächst die Abstimmung der

Termine für das Jahr 2010 auf der Tagesordnung.

In der Summe 139 Termine

sind von den Vereinen und Gruppen für

das Jahr 2010 geplant.

Aufgrund des Todes von Hans-Georg

Martin wurde ein Nachfolger für das

Amt des Kassierers gesucht. Ferdinand

Vieth stellte sich hierfür zur Verfügung

und wurde einstimmig gewählt.

Die Karl-Korthaus Kindertagesstätte

stellte das Projekt „Familienzentrum“ vor,

das unter anderem neue Angebote für Familien

in Sande beinhaltet. Dabei möchte

man mit möglichst vielen Vereinen und

Institutionen in unserem Ortsteil zusammenarbeiten.

Es konnte sich bereits eine

Zusammenarbeit mit der Blasmusik entwickeln.

Der Verein bietet in der Kita

nun musikalische Früherziehung an.

Vinzenz Heggen als neuer Ortsheimatpfleger

berichtete von seinen

Aktivitäten und Planungen. So habe er

sich um das unter Denkmalschutz stehende

Kreuz bei Grußmann (Rosmarinstraße)

gekümmert, damit dieses von der

Stadt renoviert werde. Ebenso sei in

Absprache mit der Stadt und dem

Investor am Holthof ein neuer Platz für

34

das Hofkreuz am Holthof (B64) gefunden

worden. Er machte ferner den Vorschlag,

ein Sander Heimatbuch zu erstellen. Um

dieses später kostengünstig allen Sander

Haushalten anbieten zu können, schlug

er ein mehrjähriges Projekt der Sander

Gremien und Vereine vor. Er wies zudem

darauf hin, dass der plattdeutsche Kreis

bei einem Projekt mitwirke, das regionale

Dialekte sammele und untersuche.

Demnächst solle eine Tonbandaufnahme

den echten Sander Dialekt festhalten.

Auch die Mehrzweckhalle war Gegenstand

von Diskussionen der Versammlung.

So wurde das Erscheinungsbild

der Halle als unzeitgemäß empfunden

und insbesondere bei den Toilettenanlagen

und der Bestuhlung bestehe

dringender Handlunsbedarf. Markus

Mertens wies in diesem Zusammenhang

auf ein extrem niedriges Gewerbesteueraufkommen

der Stadt Paderborn

hin, das nur wenig finanziellen Spielraum

lasse. Trotzdem sei die Notwendigkeit

der geforderten Maßnahmen

nachvollziehbar und sie würden entsprechend

weitergeleitet. Ortsheimatpfleger

Heggen schlug vor, eine Arbeitsgruppe

der Nutzer der Mehrzweckhalle

zu gründen und ein Sanierungskonzept

zu erarbeiten.

Auch über die heute aus Holz gefertigten

Ortseingangsschilder wurde diskutiert.

Diese sind teilweise verfallen und

müssen dringend erneuert werden. Die

neuen Schilder sollten die Möglichkeit

bieten, auf die örtlichen Veranstaltungen

hinzuweisen. Bis zum nächsten Treffen

im April sollen Vorschläge erarbeitet werden.

Text: Alois Meermeier


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

DAMALS: Blitz-Kids HEUTE: KJG

Was lange währt, wird zur KJG. Nach

drei Jahren schließen sich die ehemaligen

„Blitz-Kids“ dem Jugendverband der

Katholischen Jungen Gemeinde (KJG)

an. Aus Kindern sind Jugendliche

geworden. Mit der Zugehörigkeit zum

Dachverband bekommt die Gruppe eine

neue Orientierung und Verbindlichkeit.

Durch die Verbundenheit mit anderen

KJG-Gruppen gilt das Motto „Zusammen

sind wir stark“ auch über die eigene

Kirchengemeinde hinaus. Dort, wo

Kinder und Jugendliche unter dem Dach

der Kirche eigene Räume haben, bleibt

Kirche jung und zukunftsorientiert. Die

Jugend von heute gestaltet die Kirche

von morgen.

Die KJG Sande hat noch einiges vor,

um das Gemeindeleben weiterhin mit zu

gestalten.

Sei es mit dem Martins-Flohmarkt,

mit dem Ökumenischen Kreuzweg der

Jugend oder mit der Gestaltung einer

Spätschicht im Advent. Sei es mit klei-

nen Diensten wie Eierfärben für die

Osternacht oder Spüldienst beim

Seniorenkaffee. Sei es mit der Einführung

einer „Diplom-Babysitter-Agentur“

oder mit der Beteiligung an Aktionen

des Verbandes.

Die KJG lädt aber auch ein zu

Veranstaltungen wie Filmabende,

Ausflüge, Spielfeste etc.

Und dazu, eigene Ideen und

Vorstellungen einzubringen. Jugendarbeit

ist immer spannend, kreativ, vielseitig,

lebendig, …Einer jungen

Gemeinde wie Sande sollte das nicht

vorenthalten bleiben.

Am Sonntag, 31. Januar 2010 lädt

die KJG zum Gottesdienst um 10:00

Uhr ein. Und zum anschließenden Info-

Treff im Pfarrheim, um dort mehr über

die Gruppe und ihr Programm sowie

den Verband erfahren zu können. Infos

auch unter www.sankt-marien-sande.de

Text und Foto: Helga Weber

35


1/2010

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Alljährlich am späten Nachmittag

des 3. Adventsonntags findet in der

Pfarrkirche St. Marien in Sande das vorweihnachtlichte

Konzert der Chorgemeinde

St. Cäcilia Sande statt. Es stand

in diesem Jahr unter dem Motto „Auf

dem Weg nach Bethlehem“. Unter der

Gesamtleitung von Kirchenmusikerin

Uta-Maria Gennert-Stöcker erlebten die

Zuhörer im gut besuchten Kirchenraum

ein stimmungsvolles und variationsreiches

Konzert,in dem sich Chorgesänge

mit instrumentalen und solistischen

Beiträgen sowie gemeinsamem Gesang

aller Anwesenden abwechselten.

Das Konzert begann mit dem strahlenden

Klang der Trompete: Christian

Schäfers spielte, begleitet von Tonia

Zahn an der Orgel, die virtuose

„Cantique de Noël“ des französischen

Romantikers Adolphe Adam. Der

36

Auf dem Weg nach Bethlehem

Kirchenchor gemeinsam mit dem Kinder-

und Jugendchor Sande stimmte

danach auf das Thema ein: Unsere Tage

sind nicht leer, denn wir dürfen auf den

Erlöser warten. Freude auf das kommende

Ereignis spiegeln auch die Gesänge

wider, die nun von der Chorgemeinde

vorgetragen wurden: „Dies ist der Tag,

den der Herr gemacht“ und „Stimmet

Hosianna an“ des Barock-komponisten

Wolfgang Carl Briegel.

Im weiteren Verlauf des Konzertes

spielte die junge Monika E. Gennert ein

Adagio und Allegro aus einer Sonate für

Violoncello, die sie mit jugendlicher

Kraft meisterte. Der Kinder- und

Jugendchor Sande trat noch zweimal

auf und sang mit fröhlichem Klang vier

Lieder, von denen besonders das stimmungsvolle

spanische Weihnachtslied

„Gatatumba“ große Freude bereitete.


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Der Jugendchor wurde dabei begleitet

von einer Instrumentalgruppe. Auch das

Trompete-Orgel-Duo erfüllte noch einmal

mit klarem Klang den Kirchenraum

mit einer Komposition von Felix

Mendelssohn-Bartholdy. Zum Abwechslungsreichtum

des Konzertes trug

auch die Schola der Pfarrgemeinde St.

Marien bei, indem sie „Mit dir, Maria,

singen wir“ von Eckert-Reutlein und das

schwierige „Rorate Coeli“ von Heinrich

Schütz intonierte. Die Chorleiterin Uta-

Maria Gennert-Stöcker ist selbst ausgebildete

Sopranistin und trug im Verlauf

des Konzertes zwei Beiträge vor, bei

denen sie von Dr. Stephen Bettridge

(Basso continuo) begleitet wurde.

Aus der Zusammenarbeit mit der britischen

Garnison und aus der alljährlichen

Beteiligung am britisch-deutschen

Gottesdienst im Hohen Dom kommt der

Auf dem Weg nach Bethlehem

Anteil an englisch-sprachigen Gesängen,

die von der Chorgemeinde Sande

einstudiert wurden. Dabei sind die

außerordentlich stimmungsvollen Kompositionen

von John Rutter immer wieder

besondere Höhepunkte, dieses Mal

„Angels’ Carol“ und das „Weihnachts-

Wiegenlied“. Zusammen mit den Instrumentalsolisten

und dem Jugendchor

erklang danach der jubelnde Händel-

Chor „Freue dich, Welt, dein König

naht“, bevor gemeinsam mit den Zuhörern

und dem Weihnachtsruf mit dem

Kehrvers „Merry Christmas and a happy

New Year!“ das Adventskonzert in Sande

beendet wurde. Die Zuhörer dankten mit

starkem Applaus den gut intonierten

und engagiert vorgetragenen Gesängen

der Chöre und den virtuosen Leistungen

der Solisten.

Text: Heribert Schüssler, Foto: Vinzenz Heggen

37


1/2010

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Im Zusammenwirken der Gruppe für

Brauchtum und Heimatpflege der

Schützenbruderschaft, Kirchenvorstand

und Pfarrgemeinderat sowie weiterer

Männer und Frauen aus der Gemeinde

findet alljährlich zur äußeren Gestaltung

des Volkstrauertages die Säuberung

des Kirchen- und Ehrenmalgeländes

statt.

Die Koordinierung übernahm seinerzeit

Ortsheimatpfleger Hermann Tölle,

2009

40

Kirchplatzsäuberungen

2004 2003

der im Jahre 1985 Vorsitzender der

neuen Gruppe für Brauchtum und

Heimatpflege der Schützenbruderschaft

geworden war und sich auch durch

seine berufliche Tätigkeit beim Gartenund

Friedhofsamt der Stadt Paderborn

organisatorisch mit einbrachte, ebenso

beim jährlich stattfindenden „Frühjahrs-

Putz“.

Das Foto (von Heribert Kuhlenkamp)

zeigt die Helfer/innen der diesjährigen


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Kirchplatzsäuberungen

2006 2002 2004

Aktion. Zur Stärkung trugen auch wieder

Pfarrer Josef Mersch und Frau

Elisabeth Rohde durch Kaffee und

Brötchen und den dabei auch nicht fehlenden

„Josefs-Tropfen“ bei.

Text: Johannes Hubert Rothenberg, Ortschronist

Fotos: Heribert Kuhlenkamp

41


1/2010

Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Das Jahr 2010 wird für 11 Jungen und

Mädchen ein besonderes Jahr werden: sie feiern

im April ihre Konfirmation. Der Gottesdienst

zur Einsegnung ist am 18. 4. um 11.00

Uhr in der Sander Pfarrkirche St. Marien.

Die katholische Schwestergemeinde stellt

dafür wieder ihre Kirche zur Verfügung und

zeigt damit ihre Verbundenheit mit den

evangelischen Brüdern und Schwestern im

Ortsteil Sande. Auf dem Foto sind zu sehen

(von links nach rechts):

Stefanie Bartels, Kristina Gotschalk,

Mona Brune, Laila Brade, Michelle Dürksen,

Hannah Kuckling, Luisa Hubrich, Felix Wall

42

Konfirmation in der Evangelischen Gemeinde

und Eric Daus. Nicht auf dem Bild sind

Michael Otto und Mona Hobusch.

Zum Festgottesdienst anlässlich der

Konfirmation sind selbstverständlich unsere

katholischen Schwestern und Brüder eingeladen.

Die anderen evangelischen Gottesdienste

(2. Sonntag im Monat, 11 Uhr) werden

weiterhin im Pfarrheim stattfinden. Für

den Besuch der Gottesdienste in der Paul-

Gerhardt-Kirche Sennelager bieten wir einen

Fahrdienst an, wenden Sie sich bitte an

unsere Presbyterinnen, Frau Astrid Timmerberg

(Tel. 67553) und Frau Gudrun Wolfgramm

(Tel. 939058). Text, Foto: Alois Meermeier


Neuigkeiten aus dem Sander Gemeindeleben

Die städtische Tageseinrichtung für Kinder in

der Karl-Korthaus-Str. macht sich auf den Weg

zum Familienzentrum. Das Familienzentrum NRW

ist ein Projekt des Landes Nordrhein- Westfalen, in

dem sich Kindergärten zu Familienzentren weiterentwickeln.

In der Stadt Paderborn gibt es 8 Kindertageseinrichtungen,

die als Familienzentrum zertifiziert

sind. Dazu gehören unter anderem die Familienzentren

in Schloß Neuhaus und in Sennelager. Das

Gütesiegel „Familienzentrum NRW" wurde von dem

wissenschaftlichen Institut PädQuis entwickelt

und die Kriterien für die Vergabe erarbeitet. Nach

Erfüllung dieser Anforderungen wird das Gütesiegel

verliehen und die Kindertageseinrichtungen

dürfen sich „Familienzentrum NRW“ nennen.

Wir möchten nun die Gelegenheit für Sande

nutzen und unseren Beitrag für eine gute

Vernetzung des Ortsteils leisten. Unsere Angebote

im Familienzentrum sollen eine Ergänzung zu den

bereits bestehenden Angeboten der Vereine und

Institutionen im Ort darstellen und richten sich an

alle interessierten Sander Bürger und Bürgerinnen.

Sie werden in nächster Zeit über unsere Angebote

im Familienzentrum informiert und wir hoffen,

Wir informieren Sie gern über innovative

Versorgungsmöglichkeiten in

enger Zusammenarbeit mit unseren

Zahnarztkunden. Bitte rufen Sie uns

an für Ihr persönliches Informationsgespräch

in unserem Labor.

Ein Familienzentrum für Sande

dass für jeden etwas dabei ist. Beim Projekt

Familienzentrum NRW handelt es sich um ein

zusätzliches Angebot unserer Tageseinrichtung.

Wir sind und bleiben Kindertageseinrichtung und

betreuen weiterhin Kinder im Alter von 2-6 Jahren

in unserem Kindergarten.

Haben Sie Anregungen, Fragen, Wünsche

oder möchten Sie selber etwas im Familienzentrum

anbieten?

Ansprechpartner: Sabine Otten und Birgit

Thöne (Leiterinnen), Telefon: 05254/806160,

Mail: famz-sande@paderborn.de

Text: Städt. Tageseinrichtung Karl-Korthaus

43


1/2010

Infobörse

Blasmusik Sande e.V.

Die Proben (bei denen sich auch Interessenten

melden können) finden jeden

Freitag ab 19.00 Uhr in der „Gelben

Schule“, Sennelager Str. 17, statt.

Vorsitzender und Ansprechpartner:

Herr Michael Adämmer, Kiebitzweg 20,

Tel. 65175, Fax 957559

EMail MichaelAdämmer@ePost.de

Chorgemeinde St. Cäcilia Sande

Die Proben der Chorgemeinschaft finden

jeden Donnerstag von 20.00 bis

21.45 im Gasthof Meermeier statt. Ansprechpartnerin:

Chorleiterin Uta-Maria

Gennert-Stöcker, Hegge 4, 34439 Willebadessen,

Tel. 05644/1035, Vorsitzender:

Heinz Schäfers, Tel. 05254/7614

44

Sander Vereine, Kirchen und öffentliche Einrichtungen

Evangelische Kirchengemeinde

Schloß Neuhaus / Sennelager / Sande

In Sande findet am 2. Sonntag im

Monat ein Gottesdienst statt:

um 11.00 Uhr im Pfarrheim St. Marien

in der Weisgutstraße.

Gottesdienstzeiten in Sennelager:

jeden Sonntag, 10.00 Uhr

Kindergottesdienst und Kindergruppe

ab Februar (nach Ansage)

Frauenhilfe am 1. Mittwoch im Monat

(14.30 Uhr)

Seniorenclub am 3. Mittwoch im

Monat (14.30 Uhr);

Adressen: Pfarrer Ulrich Grenz,

Tel. 05254/3400, Fax 809753

Ansprechpartner der ev. Gemeinde in

Sande sind die Presbyterinnen:


Infobörse

Sander Vereine, Kirchen und öffentliche Einrichtungen

Astrid Timmerberg, Sander-Bruch-

Straße 52, Tel. 67553, Gudrun Wolfgramm,

Weisgutstraße 1, Tel. 939058

Förderverein Kinderhaus am Lippesee e.V.

Wir sind ein in 2008 gegründeter,

gemeinnützig anerkannter Verein, der

die Arbeit im Kinderhaus am Lippesee

unterstützt. Fragen zur Arbeit des

Vereins, Mitgliedschaft oder Spenden

an: EMail niggemeiers@t-online.de

oder: 1. Vorsitzende Karin Niggemeier,

Klausheider Str. 24a, Tel: 662557

2. Vorsitzende Karin Bodur, Sander-

Bruch-Str. 54, Tel: 9210452

Katholische Frauengemeinschaft

Regelmäßige Zusammenkünfte der

kfd-Mitarbeiterinnen finden an jedem

ersten Dienstag im Monat statt. Die

Veranstaltungen werden in einem

Jahresprogramm den Mitgliedern

zugestellt. Frauen, die an der Arbeit

und Gemeinschaft der kfd interessiert

sind, wenden sich an den Vorstand:

Luzia Adolph-Richter Tel. 05254/60310

Annette Fortströer Tel. 05254/5950

Maria Kürpick Tel. 05254/ 69728

Stefanie Reineke-Schätti Tel. 05254/957480

Beate Rudolphi Tel. 05254/953139

Angelika Wieneke Tel. 05254/662346,

(erste Ansprechpartnerin)

Freunde und Förderer

der Kinder-, Jugend- und

Familienarbeit in Sande (FKJ) e.V.

Der FKJ e.V. bietet einen Sprachkurs

sowie Vorträge an. Jugendtreff 2 x im

Monat im Pfarrheim.

1. Vorsitzender: Herr Davut Nergiz,

Krügers Kamp 5, Tel. 663410

2. Vorsitzender:

Ibrahim Demir Tel. 9389671

Kassierer: Aziz Demir, Tel. 936676

Schriftführerin:

Rama Asmar, Tel. 660087

Gemeinschaft Sunderkamp e.V.

Am Anfang des Kiebitzweges steht

die Sunderkamp-Rasthütte mit

Kinderspielplatz. Sie dient dem geselligen

Treffen der Anwohner sowie

der Rast der Wanderer.

Zum jährlichen Nachbarschaftsfest

sind alle Nachbarn und Freunde rund

um die Sunderkampsiedlung herzlich

eingeladen. Vorsitzender und

Ansprechpartner:

Herr Wilfried Fortströer, Tel. 64110.

Grundschule Sande

Kontaktadresse:

Grundschule Sande, Sennelagerstr. 21,

Tel. 5440, Fax 5261.

Schulleiterin:

Frau Maxi Brautmeier-Ulrich.

Katholischer Kindergarten

Die Kinder werden in zwei Gruppen

betreut von Montag bis Freitag 07.30

bis 12.30 und am Nachmittag von

14.00 bis 16.00 Uhr. Übermittags-

Betreuung 07.30 bis 16.00 Uhr.

Ansprechpartnerin:

Frau Maria Sehrbrock,

Dirksfeld 41, Tel. 69994.

45


1/2010

Infobörse

Sander Vereine, Kirchen und öffentliche Einrichtungen

Katholische Pfarrgemeinde St. Marien

Gottesdienste finden in der Pfarrkirche

statt am:

Samstag um 17.00 Uhr,

Sonntag um 10.00 Uhr.

In der Woche am Dienstag und Freitag

um 08.00 Uhr.

Adressen: Pfarramt: Sennelagerstr. 3;

Di. 08.30 –11.00 u. Do.17.30-18.30 Uhr

Pfarrer: Josef Mersch,

Tel. 5666, Fax 932755

EMail pfarramt@sankt-marien-sande.de

Büro Gemeindeassistentinnen:

Weisgutstr. 8, Tel./Fax: 936345;

Vorsitzender des Pfarrgemeinderats:

Ulrich Heggemann,

Sennelagerstr. 56, Tel. 6897;

Ansprechpartner für die Nutzung

des Pfarrheims:

Gerhard u. Ingrid Steffan, Tel. 69145.

Kath. Pfarramt St. Michael

Sennelager (Pastoralverbund Sande-

Sennelager)

Pfarrer Meinolf Wieneke, Bielefelder

Str. 157, 33104 Paderborn-Sennelager,

Tel. 05254/13110 Fax 05254/940813.

Kinderhaus am Lippesee

Städtische Kindertageseinrichtung

75 Kinder werden in drei Gruppen

betreut von 07.00 bis 12.30 und von

14.00 bis 16.00 Uhr. Übermittags-

Betreuung: 07.00 bis 16.00 Uhr.

Ansprechpartnerin: Frau Ina Abend,

Weisgutstr. 4, Tel. 5488.

Krabbel-Spielgruppen Sande

Interessenten für die Warteliste wenden

sich an Sandra Passe, Tel. 69046.

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Landfrauenverband Sande

Möchten Sie sich informieren? Rufen

Sie uns einfach an. Ansprechpartnerin:

Frau Elisabeth Löseke,

Sandhöfener Str. 42a, Tel. 953999.

Landwirtschaftlicher Ortsverein Sande

Vorsitzender und Ansprechpartner:

Herr Markus Meiwes, Altensennerstr. 8,

33104 Paderborn, Tel. 940738,

EMail markus.meiwes@lwk-nrw.de

Löschzug Sande

Freiwillige Feuerwehr Paderborn.

Wählen Sie im Notfall die 112 und

Sie erhalten Hilfe rund um die Uhr.

Der Löschzug Sande ist für Sie freiwillig

24 Stunden am Tag und 365 Tage im

Jahr im Dienst.

Ansprechpartner: Löschzugführer

Robert Siemensmeyer, Tel. 60358,

EMail siemensmeyer@paderborn.com

Dienstplan: www.sande-nrw.de

Plattdeutscher Kreis Sande

Der Plattdeutsche Kreis trifft sich

an jedem 3. Montag des Monats im

Pfarrheim.

Ansprechpartner: Herr Josef Hörsken,

Vogelweide 76, Tel. 5177.

Reservistenkameradschaft Sande

Die Kameradschaft trifft sich in ihrem

Vereinsheim, zum Barbrock (alte Kläranlage),

am ersten Freitag jeden Monats.

Vorsitzender und Ansprechpartner:

Herr Marcus Tölle, Erlenbusch 12,

Tel. +49 (176) 96 4554 03,

EMail marcustoelle@gmx.de


Infobörse

Sander Vereine, Kirchen und öffentliche Einrichtungen

Segler-Verein Paderborn e.V.

Die Vereinsmitglieder treffen sich

regelmäßig am Dienstag jeder geraden

Woche um 20.00 Uhr im Vereinsheim.

Wichtige Vorhaben für 2010 sind dem

Sander Veranstaltungskalender zu

entnehmen. Anschrift des Vereins:

Sennelagerstr. 58 b, 33106 Paderborn

Ansprechpartner: Herr Karl-Ernst Laue,

Hermann-Löns-Str. 165, 33106

Paderborn; Tel. 05254/5530,

EMail Kalli.Laue@t-online.de

Städtischer Kindergarten

Die Kinder werden in vier Gruppen

betreut von 07.30 bis 12.30 und von

14.30 bis 16.30, in der Tagesstätte von

07.30 bis 16.30 Uhr

Ansprechpartnerin: Frau Birgit Thöne,

Karl-Korthaus-Str. 45, Tel. 806160.

St. Hubertus Schützenbruderschaft

Sande 1922 e.V.

Das Schützenfest dieses Jahres findet

vom 28. bis 30. August statt. Weitere

Termine der Schützenbruderschaft sind

im Veranstaltungskalender dieses

Heftes verzeichnet.

Ansprechpartner:

Brudermeister: Norbert Stecker,

Rodenbruch 14, Tel. 85339

Jungschützenmeister:

Robert Brökling, Tel. 65820

Schießmeister:

Franz-Josef Meyer, Tel. 69404

Brauchtumsgruppe:

Johannes Neesen, Tel. 68848

Internet:

http://www.schuetzenverein-sande.de

Abteilung Spielmannszug:

Interessenten (ab 10. Lebensjahr) sind

immer willkommen und können jeweils

freitags ab 18.00 Uhr im Jugendraum

der Mehrzweckhalle Sande bei der

Probe zusehen oder gleich mitmachen!

Ansprechpartnerin u. Leiterin:

Frau Annemarie Schniedermeyer,

Osterloher Str. 31, 33129 Delbrück-

Ostenland, Tel. 05250/7591.

47


1/2010

Infobörse

SV Blau – Weiß Sande 1946 e.V

Ansprechpartner und 1. Vorsitzender:

Herr Ferdi Leuer, Weisgutstraße 1,

33106 Paderborn-Sande, Tel. 5730,

Fax 663271. Weitere Informationen mit

Angaben zum Gesamtvorstand, zu den

Abteilungen und den Ansprechpartnern

sind bei ihm zu erfahren.

Kinderturngruppen:

Kinderturngruppe 4-6 Jahre

48

Sander Vereine, Kirchen und öffentliche Einrichtungen

Stadt Paderborn

Verwaltungsnebenstelle Sande

Weisgutstraße 2, Tel.: 05254 / 5321

Geöffnet: Donnerstag 15.00 – 17.30 Uhr.

Bücherei

Weisgutstraße 2, Tel. 5321

Öffnungszeiten: Dienstag und

Donnerstag 15.00 – 17.30 Uhr.

Polizei

Für Sande zuständig sind

Herr Austenfeld und Herr Berg,

Verwaltungsnebenstelle Elsen,

Tel. 05251/ 88-1053.

In dringenden Fällen 05254 / 99 200,

Mobil 0151 / 14 01 31 16

oder Notfalltelefon 110

Post

Weisgutstr. 18, Tel. 68050

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 10.00–12.30 u.16.00–18.00

Uhr, Sa. 10.00–12.00 Uhr;

Lugina Rath, Sander-Bruch-Str. 14,

Tel: 05254/802293, Mo. 16.00 – 17.00

Kinderturngruppe 7-8 Jahre

Marion Hennerkes,

Sander-Bruch-Str. 168,

Tel. 05254/953547

Freitags 15.00 – 16.00 Uhr

Kinderturngruppe 9-10 Jahre

Marion Hennerkes, siehe oben

Mo. 15.00 – 16.00 Uhr

Adressen, die man braucht

Briefkastenentleerung Mo.-Fr. 17.30,

Sa. 10.30 Uhr, So. 08.00 Uhr

Paketabholung durch Paketdienst

Mo. – Fr. 10.00 Uhr, Sa. 10.57 Uhr.

Jugendtreff

Sennelagerstr. 21 (über der

Mehrzweckhalle), Tel. 05254/935349

Öffnungszeiten:

Di. 17.00 - 20.00 Uhr Mädchentreff

Mi. 15.00 - 21.00 Uhr offener Treff

Do. 14.00 - 17.00 Uhr Kindertreff

17.00 - 20.00 Uhr offener Treff

Fr. 15.00 - 22.00 Uhr offener Treff

Mehrzweckhalle Sande

Anfragen bezüglich der Nutzung der

Mehrzweckhalle sind zu richten an:

Schulverwaltungsamt der Stadt

Paderborn, Am Abdinghof 11, 33095

Paderborn, Tel. 05251 / 88 1897,

Fax 88 2040. Hausmeister: Norbert

Siemensmeyer (Mo. bis Fr. 07.00 bis

17.00 Uhr) Tel. 0179/ 7535897.


Infobörse

Volkshochschulkurse

Programm und Anmeldung

in der VHS Verwaltungsnebenstelle

Schloß Neuhaus - Bürgerservice,

Bielefelder Straße 1.

Tel: 05254 / 801 – 57.

Telefonseelsorge

0800 – 111 0 111,

0800 – 111 0 222,

Kinder u. Jugendtelefon

0800–111 03 33

Elterntelefon

0800 – 111 05 50

Frauenhaus der Sozialstation

katholischer Frauen SkF

Für Frauen und Kinder, die häusliche

Gewalt erleben, Tag und Nacht

erreichbar, Tel: 05258 – 9873.

Adressen, die man braucht

DLRG Rettungsstation am Lippesee

Die Wasserrettungsstation am Lippesee

ist an allen Wochenenden und Feiertagen

vom 01.05. bis 30.09. besetzt.

Adresse der Station: Sennelagerstr. 58c,

Paderborn-Sande, Tel. 05254 / 69668

Ärzte:

Praxen für Allgemeinmedizin:

Dr. med. Sabine Köckler,

Ostenländer Str. 9, Tel. 05254 / 6388.

Dr. med. Ursula Peterburs,

Ursula Lüke-Pöppel,

Sennelager-Str. 7,

Tel. 05254 / 9311990.

Zahnarzt – Praxis:

Ingo Holischek,

Ostenländer Str. 9,

Tel. 05254 / 66588.

49


1/2010

Infobörse

50

Veranstaltungskalender

JANUAR 2010

03.01. Basar Vereinsheim PBYC

08.01. Generalversammlung MZH Schützen

09.01. 20.00 Jahreshauptversammlung Vereinsheim Reservisten

10.01. Neujahrsempfang Senioren Pfarrheim Schützen

16.01. Winterball MZH Schützen

22.01. 19.30 Jahreshauptversammlung Pfarrheim kfd

23.01. ab13.00 Vereinseigenes Turnier MZH & Jugendraum Sportverein

24.01. Fahrt zur Boot Düsseldorf Lippesee SVPB

28.01. 19.30 Jahreshauptversammlung Meermeier Chor

31.01. Kartenvorverkauf Karneval Pfarrheim kfd

FEBRUAR 2010

02.02. 08.00 Lichtmeß, Gemeinschaftsmesse

anschl. Gemeinsames Frühstück

Pfarrheim kfd

05.02. 19.00 Frauenkarneval Mehrzweckhalle kfd

12.02. 20.00 Jahreshauptversammlung KK-Stand Schießsport

13.02. 15.00 Kinderkarneval Mehrzweckhalle kfd

14.02. 18.00 Karneval für alle Mehrzweckhalle kfd

20.02. 19.00 Jahreshauptversammlung Imkerverein Gastst. Meermeier Imkerverein

21.02. Frauenfrühstück Pfarrheim

MÄRZ 2010

FKJ

05.03. 20.00 Jahreshauptversammlung Löschzug Sande Schulungsraum Feuerwehr

05.03. Weltgebetstag der Frauen kfd / ev. Kirche

06.-07.03. Kinderkleidungs-Basar MZH Sander Kinderbasar

07.03. Schnatgang, Eisbärsegeln Lippesee PBYC

12.03. 15.00 März-Treffen Gastst. Meermeier Imkerverein/Frauengruppe

12.03. Mitgliederversammlung Vereinsheim SVPB

13.03. Unteroffiziersabend KK-Stand Schützen

14.03. Jahreshauptversammlung Pfarrheim FKJ

19.03. 20.00 Kanal-Kompanieversammlung Pfarrheim Schützen

20.03. 09.00 Dorfsäuberung Dorfplatz Schützen

20.03. 19.00 Jahreshauptversammlung Rasthütte am Kiebitzweg Gemeinschaft Sunderkamp

21.03. 11.15 Generalversammlung MZH Blasmusik

26.03. ab 20.00 Mitgliederversammlung MZH & Jugendraum Sportverein

APRIL 2010

02.-05.04. Congerregatta 1 und 2 Lippesee SVPB

04.04. Osterfeuer Hof Wecker Schützen


Infobörse

10.04. 12.30 Motorradgottesdienst Sennelager ev. Kirchengemeinde

11.04. 10.00 Imkertreff April Lehrbienenstand Imkerverein

11.04. Erstkommunion Kirche Pfarrgemeinde

16.04. 20.00 Lippe-Kompanieversammlung Pfarrheim Schützen

18.04. 14.30 Frühjahrskonzert MZH Blasmusik

18.04. 11.00 Konfirmation Kirche ev. Kirchengemeinde

20.04. Tagesausflug, Abfahrt 08.30 Uhr zu Dr. Oetker, kfd

anschließendes Programmbefindet sich in Planung, Rückkehr am frühen Abend

24.04. Bezirks-Jungschützentag Delbrück Schützen

24.-25.04. Padercup Lippesee PBYC

26.04. 20.00 Sander Gemeindeforum Pfarrheim SGF

30.04. Tanz in den Mai

MAI 2010

MZH Schützen

01.05. 15.30 Eröffnung der Maiandacht, Maikranzaufstellen,

Maisingen und Maifeier

Dorfplatz Chor

01.05. Ansegeln Lippesee SVPB

03.05. 16.00 Blutspendetermin DRK Feuerwehrhaus Feuerwehr

09.05. Oberst-Dirksmeyer-Pokalschießen KK-Stand Schützen

09.05. Muttertag Pfarrheim FKJ

16.05. 10.00 Imkertreff Mai Lehrbienenstand Imkerverein

16.05. Jubelschützenfest 100 Jahre Wewer Schützen

19.05. Wallfahrt kfd

23.05. Ökumenische Kirchennacht Kirche Pastoralverbund

29.05. Pilgern im Bezirk Paderborn kfd

29.05. 5-Std-Dickschiffregatta Lippesee PBYC

30.05. 17.00 "Stunde der Kirchenmusik",

Abschluss der Maiandachten

Kirche Chor

31.05. Festball Schützenfest Sennelager Schützen

JUNI 2010

03.06. Fronleichnamsprozession Kirche Schützen

06.06. Schützenfest Schloß Neuhaus Schützen

09.06. Fahrrad-Tour kfd

11.-13.06. Bildungsfahrt Regensburg/Kelheim Schützen

12.-13.06. 420er Regatta Lippesee SVPB

13.06. 10.00 Imkertreff Juni Lehrbienenstand Imkerverein

19.06. 19.00 Sommerfest Rasthütte am Kiebitzweg Gemeinschaft Sunderkamp

19.06. Rudi Räder Regatta Lippesee SVPB

20.06. 14.00 Familienfest für Mitglieder u. Angehörige Lehrbienenstand Imkerverein

51


1/2010

Infobörse

25.06. Bataillons-Mitgliederversammlung KK-Stand Schützen

26.-27.06. Surfregatta Lippesee PBYC

28.06. Festball Schützenfest Hövelhof Schützen

52

JULI 2010

Juli Besuch einer Freilichtbühne kfd

03.07. 12.00 Tag der Imkerei Lehrbienenstand Imkerverein

03.-04.07. Yardstick Regatta Lippesee SVPB

11.07. Schützenfest Paderborn Schützen

11.07. Sommerfest Jugendzeltplatz Lippesee FKJ

11.07. 10.00 Imkertreff Juli Lehrbienenstand Imkerverein

11.07. 11.00 Gemeinsamer Familiengottesdienst Dorfplatz Pastoralverbund

11.07. Oldie Regatta Lippesee PBYC

19.07. Festball Schützenfest Gesseln Schützen

25.07. 12.00 Fest zum 90-jährigen Jubiläum

mit geladenen Gästen u. Mitbürgern

Lehrbienenstand Imkerverein

25.07. Schützenfest Ostenland Schützen

01.08. Tag der offenen Tür

AUGUST 2010

Vereinsheim Reservisten

06.08. Biwak auf dem Dorfplatz Dorfplatz Schützen

07.08. Vogelschießen Sande Dorfplatz Schützen

08.08. 10.00 Imkertreff August Lehrbienenstand Imkerverein

13.08. 15.00 Krautbundbinden für die ganze Gemeinde Hanflabyrinth Hof Wecker Landfrauen

18.08. Bataillons-Vorstandsversammlung MZH Schützen

28.-30.08. Schützenfest - Sande Dorfplatz Schützen

31.08. 15.30 Runkelwerfen Rasthütte am Kiebitzweg Gemeinschaft Sunderkamp

SEPTEMBER 2010

Sept. Diözesanwallfahrt kfd

04.-05.09. Drei Hasen Cup Lippesee SVPB

04.-05.09. Kinderkleidungs-Basar MZH Sander Kinderbasar

05.09. Kreisschützenfest Bentfeld Schützen

11.-12.09. Yardstick Regatta Lippesee PBYC

12.09. 15-18.00 Tag der offenen Tür (10 jähr. Bestehen) Karl-Korthaus-Straße städt. Tageseinrichtung

Karl-Korthaus-Straße

12.09. 10.00 Imkertreff September Lehrbienenstand Imkerverein

13.09. 16.00 Blutspendetermin DRK Feuerwehrhaus Feuerwehr

18.09. Känguru-Regatta Lippesee PBYC

19.09. Pfarrfest Kirche Pfarrgemeinde/Chor

19.09. Bundesfest Vechta Schützen


Infobörse

23.09. Diözesanwallfahrt nach Werl Werl kfd

25.-26.09. Probenwochenende Hegge Chor

25.9. Mettwurst Regatta Lippesee SVPB

OKTOBER 2010

02.10. Absegeln Lippesee PBYC/SVPB

02.10. Herbstmanöver Vereinsheim Reservisten

03.10. Motorradgottesdienst Sennelager ev. Kirchengemeinde

03.10. 11.00 Erntedank Pfarrheim Landw. Ortsverein + Landfrauen

09.-10.10. Conger Regatta Lippesee SVPB

10.10. Wallfahrt Sennebruderschaften Werl Schützen

15.10. 20.00 Lippe-Kompanieversammlung Pfarrheim Schützen

16.-17.10. Einhand Regatta, Landesmeisterschaft Lippesee SVPB

30.-31.10. Trainer C, SVNRW Seminar,

Sa. bis 20.00 Uhr, So. bis 16.00 Uhr

Vereinsheim SVPB

22.10. 19.30 Kanal-Kompanieversammlung Pfarrheim Schützen

24.10. Opti-Ü30 Regatta Lippesee PBYC

25.10. 20.00 Gemeindeforum Pfarrheim SGF

27.10. ewige Anbetung Kirche kfd

30.10. 19.00 Herbstversammlung Rasthütte am Kiebitzweg Gemeinschaft Sunderkamp

01.11.

NOVEMBER 2010

Allerheiligen, Singen auf dem Friedhof Friedhof Chor

06.11. Bezirkskönigsschießen Hövelhof Schützen

07.11. Hubertus-Sonntag MZH Schützen

09.11. „Ein Abend für die Frau“ Pfarrheim kfd

11.11. Martinszug Dorfplatz Schützen

12.11. Mitgliederversammlung Vereinsheim SVPB

13.11. Herbstreinigung Kirchplatz Schützen

13.11. 18.00 Theaterfahrt Harth-Ringelstein Schützen

13.11. 19.00 Öffentliche Mitgliederversammlung Gastst. Meermeier Imkerverein

13.-14.11. Trainer C Vereinsheim SVPB

14.11. 10.00 Volkstrauertag Ehrenmal Schützen

19.11. Terminabsprache Vereinsheim SVPB

20.11. Cäcilientag Kirche u. Gastst. Meermeier Chor

20.11. Bezirksverbandstag Bickenriede Schützen

20.11. ab19.00 Freundschaftsfest „unserer“ Italiener MZH & Jugendraum Sportverein

27.11. Weihnachtsfeier KK-Stand Schießsport

27.11. 19.00 Eisbeinessen Vereinsheim SVPB

28.11. Adventskaffee Pfarrheim kfd

53


1/2010

Infobörse

28.11. Adventsnachmittag Sennelager Kirche ev. Gemeinde

DEZEMBER 2010

Dezember Besuch eines Weihnachtsmarktes kfd

04.-05.12. Trainer C Vereinsheim SVPB

04.12. Vorstandsabend MZH Schützen

05.12. 15.00 besinnliche Adventsfeier für

Mitglieder und Angehörige

Gastst. Meermeier Imkerverein

5.12. Nikolausfeier Pfarrheim FKJ

7.12. letzter Stammtisch Vereinsheim SVPB

12.12. 17.00 Advents- und Weihnachtskonzert Kirche Chor

Vorausschau auf das Jahr 2011

JANUAR 2011

07.01. Generalversammlung 2011 MZH Schützen

15.-16.01. Trainer C Vereinsheim SVPB

21.01. Jahreshauptversammlung Pfarrheim kfd

05.05.

MAI 2011

Benefizkonzert des Luftwaffenmusikcorps

2 aus Münster

Kirche Blasmusik

07.05. Jubiläumsfest zu 25-jährigen

Bestehen der Blasmusik

MZH Blasmusik

54


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Der Friedhof in Sande (Fortsetzung

aus Sande aktuell 2/09)

Vorbemerkung: Der Verein für

Geschichte an der Universität Paderborn

e.V. hat im Oktober 2008 das Buch über

die Paderborner Friedhöfe herausgegeben.

Es ist im SH-Verlag Köln erschienen.

Das Buch verfügt über 672 Seiten und

ist im Buchhandel zum Preis von 44,-

Euro erhältlich. In dem umfassenden

Werk hat Studiendirektor Klaus

Hohmann zusammen mit weiteren

Autoren die Entstehungsgeschichte der

Paderborner Friedhöfe von 1800 bis zur

Gegenwart erforscht und veröffentlicht.

Für den Friedhof in Sande bin ich als

Mitautor tätig gewesen. In dieser 13.

Ausgabe von „SANDE aktuell“ und in der

folgenden berichte ich als Fortsetzung

meines ersten Beitrages in der 12.

Ausgabe wieder auszugsweise über die

Geschichte mit erfolgten Veränderungen

in der Gestaltung unseres Friedhofs:

Mit der erfolgten Fertigstellung des

Friedhofs übernahm Friedrich Sandmeier

das Amt des Friedhofwärters,

Gärtners und Totengräbers. 32 Jahre

lang bis zur Übernahme des Friedhofs

von der politischen Gemeinde Sande im

Jahre 1969 bekleidete dieses Amt dann

Josef Heggen. Ihm folgte bis zu seinem

Rentenbeginn im Jahre 1978 der bereits

1952 als Gemeindearbeiter eingestellte

Josef Lickmeier. Nach dem Erwerb eines

Stück Landes vom Landwirt Richard

Beckebans (zuvor Wecker-Langlau)

erfolgte ab 1960 zunächst noch unter

Pfarrer Josef Weisgut eine Erweiterung

des Friedhofs nach Westen. Dazu schrieb

Josef Leiwen in seinen Erinnerungen:

Der Friedhof in Sande (Teil 2)

„das Stück Neuland zum Friedhof, mit

heutigem Stand der Friedhofskapelle

und Leichenhalle, glich fast einem

Urwald. Hochstämmige Kiefern, Büsche

und Sträucher mit viel Dornen standen

am Weg, der am Friedhof längs führte“.

Die Einfriedigung sowie der Bau einer

Leichenhalle wurden von der politischen

Gemeinde beschlossen, womit sich der

Kirchenvorstand insofern einverstanden

erklärte, dass die politische Gemeinde

als Kostenträger auftrat, für sich und

das Generalvikariat jedoch die Genehmigungen

vorbehielt. Die neue Einfrie-

55


1/2010

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digung sowie erforderlich gewordene

Reparaturen der inzwischen maroden

und lückenhaften alten erfolgten im

Jahre 1963, nachdem die politische

Gemeinde auf eigene Rechnung den

Architekten Bernhard Rath damit

beauftragt hatte und von der Firma

Mertensmeier dann eine feste Umgrenzung

mit einem Holzzaun errichten ließ.

Zum Bau der bereits auch für das

Rechnungsjahr 1962 eingeplanten

Leichenhalle kam es jedoch noch nicht.

Ein Grundstückstausch mit dem

Landwirt Hermann Bathe zwei Jahre

später im Zuge der Flurbereinigung vergrößerte

das Friedhofsgelände. Als

Mitglied der Gemeindevertretung von

Sande sollte der Gartenarchitekt

Gerhard Fischer aus Sennelager bereits

1962 die Gesamtplanung der neuen

Friedhofsanlage einschließlich des Baus

der Leichenhalle übernehmen. Es war

auch Rücksprache mit dem neuen

katholischen Pfarrer Karl Soestwöhner

(in Sande tätig 1960 bis wenige Monate

56

Der Friedhof in Sande

vor seinem Tod November 1966)

„wegen der Nutzung einer Leichenhalle

auch für neue evangelische Siedler“

erfolgt. In der Presse war jedoch zu

lesen, dass der Pfarrer eine Leichenhalle

angesichts der geringen Zahl von

Beerdigungen – 1963 habe es nur fünf

Beerdigungen gegeben - für nicht

erforderlich halte. Es erfolge zunächst

keine weitere Planung zum Bau einer


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Leichenhalle. Das weitere Anwachsen

der Bevölkerung war dann jedoch im

September 1968 für die Sander

Gemeindevertretung erneut Anlass, die

Planung zum Bau einer Leichenhalle in

Angriff zu nehmen. Zugleich sollte der

Friedhof mitsamt der Leichenhalle in

kommunale Verantwortung übernommen

werden. In den daraufhin zwischen

der Kirchengemeinde St. Marien und der

politischen Gemeinde Sande erfolgten

Verhandlungen kam man zu dem

Ergebnis, dass die politische Gemeinde

den Friedhof mit alleiniger Zuständigkeit

für seine Unterhaltung übernahm.

Der Pachtvertrag vom 9. Februar 1969

wurde auf 90 Jahre abgeschlossen mit

der Option einer jeweils zehnjährigen

Verlängerung. Mit der öffentlichen

Der Friedhof in Sande

Bekanntmachung trat er am 28. April

1969 in Kraft. 1970 kam es schließlich

zur Verwirklichung der geplanten Umbzw.

Neugestaltung. Die endgültige

Planung zur Ausweitung des Friedhofs

nach Osten und Westen war wieder dem

Gartenarchitekten und Ratsherrn

Gerhard Fischer übertragen worden. Die

bestehende Friedhofsanlage wurde in

die gärtnerischen Arbeiten für die Neuund

Umgestaltung einbezogen. Es wurden

schadhafte Bäume gefällt sowie

Buschwerk und Hecken beseitigt.

Außerdem wurden Wasserzapfstellen

angelegt und Abfall-Container aufgestellt,

ebenso Ruhebänke für die

Friedhofsbesucher. Der Bau bzw. die

Umsetzung der Baupläne für die

Leichenhalle scheint dann jedoch durch

57


1/2010

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Auseinandersetzungen der Beteiligten

verzögert worden zu sein. So lässt sich

aus den Archivunterlagen erschließen,

dass die Gemeinde einen im März 1968

vom Amtsoberbaurat Rudolf Pescheck

gemachten Vorschlag zunächst als

angemessen angesehen habe. Es ist

dann ein Friedhofsausschuss gebildet

worden. Die Gemeinde löste sich von

dem offensichtlich zu konservativen

Entwurf und beauftragte den Sander

Architekten Bernhard Rath, einen neuen

Plan zu erarbeiten, der dann auch von

der Gemeindevertretung im November

1968 gebilligt wurde. Die Bauleitung

war dem aus Sande stammenden

Architekten Josef Dirksmeyer aus Schloß

Neuhaus übertragen worden, der noch

einen Änderungsplan ausgearbeitet

58

Der Friedhof in Sande

hatte. Den Auftrag für die Stahlbetonund

Maurerarbeiten erhielt dessen

Bruder, der Bauunternehmer Franz

Dirksmeyer, der in Sande Bürgermeister

und auch Schützenoberst war. Offenbar

sei aber dann Architekt Rath von dem

renommierten Paderborner Bildhauer

Josef Rikus „überfahren“ worden, der an

der Innenausstattung der Leichenhalle

beteiligt worden war. Denn dieser sei im

August 1969 gebeten worden, Rath`s

Entwurf zu überarbeiten. Dabei habe er

zuvor aber die Erarbeitung von

Modellen auf Kosten der Gemeinde zur

Vorbedingung gemacht. Sein Modell hat

dann die Zustimmung erhalten, wobei er

anstatt des von Bernhard Rath vorgesehenen

Satteldachs ein Flachdach durchgesetzt

habe. Auch die Frontseite sei


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stark verändert worden. Vor allem aber,

weil Josef Rikus die Fenster als bestimmende

Elemente in einer für ihn typischen

Gestaltung abgeändert habe,

könne das Bauwerk mehr als Schöpfung

des Josef Rikus als die des eigentlichen

Architekten Bernhard Rath, gelten. Josef

Rikus habe auch durchgesetzt, dass von

vornherein für die aufgemauerten

Wände statt Kalksandstein rote Klinker

vorgesehen wurden. Auch der Glockenturm

(siehe Foto) sei von Josef Rikus

verändert und wesentlich höher konzipiert

worden. Klaus Hohmann führt

dazu in seinem Buch über die Paderborner

Friedhöfe weiter an: „Markantes

Zeichen und eine Besonderheit auf den

Paderborner Friedhöfen ist der freistehende,

zehn Meter hohe Campanile mit

weiter Öffnung für die Friedhofsglocke“.

Paderborn-Sande, November 2009 -

Fortsetzung folgt in der 14. Ausgabe

von „SANDE aktuell“.

Text: Johannes Hubert Rothenberg, Ortschronist

Fotos: Alois Meermeier, Regina Korfmacher

Der Friedhof in Sande

59


1/2010

Menschen wie du und ich

Bernhardine Hengsbach vollendete das 100. Lebensjahr

Sie ist stolz darauf, die älteste

gebürtige Sanderin zu sein. Am 20.

Juni 2009 vollendete Frau Bernhardine

Hengsbach, Nesthauser Straße 109,

das 100. Lebensjahr und feierte dieses

besondere Geburtstagsfest im Kreise

ihrer Großfamilie und vieler Gäste.

Mit Stolz und stiller Freude blickt sie

auf ihre große Familie, zu der neben

9 Kindern (8 Söhne, davon schon 4 verstorben,

und 1 Tochter) auch 24 Enkel

und 34 Urenkel zählen. Die Lebensleistung

der Jubilarin, ihre große Familie

in den schwierigen Zeiten des

2. Weltkrieges teilweise auf sich allein

gestellt – ihr Mann war wie die meisten

Männer Soldat – gemanagt zu haben,

kann heute in Zeiten wirtschaftlicher

und finanzieller Sicherheit kaum angemessen

gewürdigt werden.

Alle ihre Söhne spielten begeistert

Fußball. Da blieb es nicht aus, dass auch

Frau Hengsbach mit dem Fußball eng

verbunden war. Nicht nur das Waschen

der Trikots und der Stutzen an jedem

Montag ließ sie an dem Hobby ihrer

Söhne teilhaben. Durch intensives

Zeitungslesen informierte sie sich regelmäßig

nach dem Sportwochenende, ob

die Mannschaften ihrer Jungen erfolgreich

gewesen waren. Und die gewonnenen

Spiele entschädigten sie dann ein

wenig für die viele Arbeit, die sie durch

den Sport zusätzlich zu leisten hatte.

Geistig rege löste sie, so lange ihre

Sehkraft dieses zuließ, bis ins hohe Alter

mit großer Begeisterung ganze Kreuz-

60

worträtselbücher.

Und auch

Gedichte und

Balladen, die

sie in der

Schule gelernt

hatte, konnte

sie noch fehlerfrei

und

ohne Stocken

vortragen. So

soll sie sich an ihrem 95. Geburtstag als

Ständchen ein Marienlied gewünscht

haben. Als die Gäste nach der 4. Strophe

wegen Textunsicherheit aufgeben mussten,

ließ sie sich nicht beirren und sang

die Strophen 5 bis 8 allein.

Auf die Frage, was das Wichtigste in

ihrem Leben gewesen sei, kann es für

Frau Hengsbach nur eine Antwort

geben: Ihre Familie. Dass sie persönlich

für das Wohl ihrer Lieben auf vieles verzichten

musste, hält sie für selbstverständlich.

Frauen wie Frau Bernhardine Hengsbach

können wegen ihrer großen

Lebensleistung gerade in der heutigen

Zeit, in der sich eine stetig wachsende

Zahl von Eltern von ihrer Erziehungsverantwortung

mehr und mehr verabschiedet,

als Orientierung und Beispiel

dienen.

Die Redaktion von „Sande aktuell“

wünscht Frau Hengsbach alles Gute für

weitere Jahre im Kreise ihrer großen

Familie.

Foto und Text: Vinzenz Heggen


Kinder und Jugend

Kindergarten sorgt für Weihnachtsstimmung

Mit ganz viel Liebe

haben die Kinder des

Kinderhauses am Lippesee

den Weihnachtsbaum

in der Sparkasse in

Sande geschmückt.

Besonders viel Mühe

gaben sich die Kinder

beim Basteln der weihnachtlichen

Dekoration:

Eine Girlande aus silbernem

und goldenem Papier

und rot-weiße Kugeln aus

Bindfäden. Am Vormittag

des 2. Dezember haben

die Kinder die Geschäftsstelle in Sande

besucht und mit viel Freude den Baum

zu einem kleinen, festlichen Kunstwerk

gestaltet.

Das Schmücken des Baumes ist eine

lange Tradition bei der Sparkasse Paderborn

und wird in mehreren Geschäftsstellen

durchgeführt. Auch die Sparkasse

in Sande hat diesen Brauch weiterleben

lassen. Dieser Brauch wird jedes Jahr an

einen anderen Kindergarten in Sande

weitergegeben. Dadurch soll jedem Kind

die Möglichkeit gegeben werden, einmal

Teil dieser großen Sitte zu sein.

„Wir hatten selten so einen schönen

Baum hier in der Geschäftsstelle in

Sande“ sagt auch Geschäftsstellenleiter

Daniel Versen. Nicht nur die Mitarbeiter

sind von der Arbeit der Kinder begeistert,

sondern auch Kunden, die täglich

in die Geschäftsstelle kommen, sprechen

Lob aus.

Alle Mitarbeiter der Sparkasse in

Sande bedanken sich recht herzlich bei

den fleißigen Mädchen und Jungen für

den schönen Weihnachtsbaum.

Text und Fotos: Sparkasse Paderborn

61


1/2010

Kinder und Jugend

62


Kinder und Jugend

Bilder und Text: Kath. Kindergarten St. Marien Sande

63


1/2010

Buntes

Die Männer – wie jeden Sonntagmorgen

nach der Frühmesse trafen sie

sich zum Frühschoppen im Gasthof

Meermeier am „Runden Tisch“ – wollten

ihren Augen nicht trauen: Da stand doch

wahrhaftig ein Wildschwein auf der

Lippewiese zwischen dem Haus von Josef

Schäfers (jetzt: Konrad Kürpick) und der

Lippe. Offensichtlich hatte es sich bei

einer Treibjagd in der Senne erfolgreich

vor einem Abschuss drücken können und

sich bei seiner Flucht nach Sande verirrt.

„Diesen fetten Braten können wir uns

nicht entgehen lassen“, war man sich

schnell einig, „doch wie kommen wir

jetzt an unsere Flinten?“ Clemens

Stümmler, der Wirt vom „Sander Krug“,

war inzwischen auch aufmerksam

64

Ein unverhofftes Jagdglück

geworden, doch auch der Schwarzkittel

ahnte, was man von ihm wollte und

nahm Reißaus durch die Lippe zum

gegenüber liegenden Ufer, von wo er die

Bundesstraße überquerte und auf den

alten Sportplatz zu lief.

Inzwischen hatte sich „Kaleu“ sein

Gewehr bringen lassen und zusammen

mit Stümmlers Clemens ging`s an die

Verfolgung. Eine Ladehemmung bei

„Kaleus“ Flinte vereitelte jedoch einen

gezielten Abschuss, mehr Jagdglück

hatte dann Clemens Stümmler, der den

Keiler erlegte. Dieses Jagdereignis ist

kein Jägerlatein – es hat sich am

Sonntag, dem 15. Dezember im Jahre

1968 tatsächlich so zugetragen. Das

Wildbret wurde während des Winterballs

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Buntes

der Feuerwehr am 15. Januar 1969 im

Gasthof Meermeier verzehrt. Der

Keilerkopf hing als Jagdtrophäe jahrzehntelang

im Gesellschaftsraum im

Sander Krug.(jetzt: Lippe-Apotheke).

Das Foto zeigt den erlegten Keiler mit

dem erfolgreichen Jäger sowie einigen

Männern vom „Runden Tisch“ – v.l.n.r.:

Georg Schöling, Johannes Liekmeier,

BAUERNHACKFLEISCHTOPF

Zutaten

700 g gemischtes Hackfleisch

1/2 St rote Paprika

1/2 St grüne Paprika

1/2 St gelbe Paprika

4 St gr. mehlig koch. Kartoffeln

1 St Zwiebel

1 Z Knoblauch

5 St Tomaten

Ein unverhofftes Jagdglück

Rezepte

Clemens Stümmler, Johannes („Kaleu“)

Meermeier (er war Kapitänleutnant und

U-Boot-Kommandant bei der Kriegsmarine

im Zweiten Weltkrieg gewesen)

und Heinrich Küttner. Nicht im Bild,

jedoch mit dabei war auch Heinrich

Rudolphi, der im Revier das Jagdrecht

hatte.

Text: Johannes Hubert Rothenberg, Ortschronist,

Foto: zur Verfügung gestellt von Heinrich Küttner

1/4 TL frisch gem. Pfeffer

2 Spr Tabasquero

1 TL Salz

1/2 Tube Tomatenmark

1 TL Paprikapulver edelsüß

1 EL Balsamico-Essig

3/4 l Gemüsebouillion

75 ml Wasser

2 EL Speisestärke

1 EL Öl

65


1/2010

Buntes

Zubereitung: Die Kartoffeln schälen und in

feine Spalten schneiden, Zwiebeln schälen und

fein würfeln, Paprika in feine Streifen schneiden,

die Tomaten würfeln und den Knoblauch schälen

und pressen. Das Öl in einem großen Kochtopf

erhitzen und das Hackfleisch darin scharf anbraten,

die Kartoffeln, Zwiebeln und den Knoblauch

zugeben, ebenfalls anbraten und alles mit Salz,

Pfeffer, Paprikapulver und Tabasquero würzen.

Das Tomatenmark, die Tomaten, den Balsamico-

Essig und die Gemüsebouillion zugeben und alles

aufkochen lassen. Nun die Paprika noch zufügen

und alles 20 Minuten köcheln lassen. Das Wasser

und die Speisestärke anrühren und langsam einrühren,

bis sich eine sämige Soße ergibt.

GRÜNKOHL MIT SPARERIBS

Zutaten

2 St Knoblauchzehe

1 TL Rosmarin

50 ml Schwarzbier

2 EL Honig

1 EL Tomatenmark

1 TL Paprikapulver, edelsüß

1/2TL Cayennepfeffer

1 EL Sojasoße

1/2TL Pfeffer aus der Mühle

800 g Dicke Schweinerippchen

3 St Lorbeerblätter

600 g Tiefgekühlter Grünkohl

1 St Zwiebel

1 St Knoblauchzehe

150 g Bauchspeck

Salz und Pfeffer

800 g Kartoffeln

1 TL Salz

Zubereitung: Rippchen in Salzwasser mit

Lorbeerblättern 15 Minuten blanchieren. Aus den

Zutaten eine dickflüssige Marinade herstellen.

Damit großzügig die Rippchen bepinseln, wenigstens

zwei Stunden ziehen lassen. Grünkohl auftauen.

Bauchspeckwürfel in einem Topf glasig

werden lassen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel

goldbraun dünsten. Darin den aufgetauten

Grünkohl 10 Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer

66

Rezepte

abschmecken, mit Salz sehr vorsichtig umgehen

(Speck ist schon gesalzen). Rippchen in einem

Bräter bei ca. 180 Grad garen. Immer wieder mit

der Marinade bestreichen und wenn nötig, mit

Bier ablöschen. Bei etwas reduzierter Temperatur

werden sie ca. 40 Minuten brauchen, um weich zu

werden. Zwischendurch ganz normale Salzkartoffeln

kochen. Der Grünkohl soll keine

Flüssigkeit mehr absondern. Mit Haferflocken

kann dem abgeholfen werden. Auf vorgewärmten

Tellern deponieren. Dazu ein gut gekühltes Bier

servieren

BRATAPFEL MIT VANILLESAUSE

Zutaten

4 St Äpfel (süß-sauer), mittelgr.

20 g Rosinen

20 g Mandel

20 g Butter

40 g Honig

500 ml Milch (fettarm)

15 g Vanillepuddingpulver

20 g Zucker

Zubereitung: Backofen auf 180°C (Heißluft

150°C) vorheizen. Die Äpfel waschen, abtrocknen

und aushöhlen, also Gehäuse herausschneiden.

Achtung: Das untere Loch im Apfel nicht zu groß

gestalten, damit sich der Apfel ein-facher füllen

lässt. Die Mandeln hacken und mit den Rosinen

mischen. Die Äpfel in eine Auflaufform setzen und

mit der Nuss-Rosinenmischung füllen, den Honig

darüber fließen lassen und die Butter als Flocken

auf die Apfelöffnungen setzen. Die Äpfel für 20

Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.

Für die Vanillesauce 400 Milliliter Milch in

einem Topf zum Kochen bringen, den Zu-cker in

den Topf geben und zunächst einmal auf das

Umrühren verzichten. Das Va-nillepuddingpulver

mit der restlichen Milch verrühren. Wenn die

Milch dann kocht, das angerührte Puddingpulver

in die Milch rühren und alles nochmals aufkochen

lassen. Die Vanillesauce in ein geeignetes Gefäß

füllen.

Weitere interessante Rezepte sind unter

www.daskochrezept.de zu finden.


Buntes

Schätzing, Frank

Limit (Bestseller)

2025 - Bahnbrechende Technologien

haben die Raumfahrt revolutioniert. In

einem atemlosen Wettlauf fördern

Amerikaner und Chinesen auf dem Mond

Helium-3, ein Element, das sämtliche

Energieprobleme der Welt zu lösen verspricht.

Zur selben Zeit soll Detektiv Owen

Jericho in Shanghai die Dissidentin Yoyo

ausfin-dig machen. Was nach Routine

klingt, entwickelt sich zu einer albtraumhaften

Jagd, denn die ebenso

schöne wie anstrengende Chinesin ist im

Besitz streng gehüteter Geheimnisse und

ihres Lebens nicht mehr sicher. Die Spur

führt rund um den Erdball und zum

Mond, wo eine Gruppe Weltraumtouristen

eine bedrohliche Entdeckung

macht.

Ein äußerst spannendes Buch vom

Autor „Der Schwarm“

Murdock, Catherine Gilbert

Wir Kühe (Familie/Freunde)

Über zu wenig Arbeit kann sich die

15-jährige DJ wirklich nicht beklagen.

Seit sich ihr Vater beim Umladen des

Mistwagens die Hüfte gebrochen hat,

bleibt alles an ihr hängen: 32 Kühe füttern,

melken, Stall ausmisten,..... .

Doch dann taucht - nicht ganz freiwillig

– Brian Nelson, der Footballstar

der Nach-barschule, auf der Farm auf,

Buchbesprechungen

um ihr ein bisschen unter die Arme zu

greifen. Doch das hat DJ gerade noch

gefehlt. Brian ist nämlich ein unausstehlicher

Angeber und bei der

Heuernte alles andere als ein Star. Und

dass er ihr vorwirft, sie führe das Leben

einer Kuh, ist auch nicht gerade charmant.

Allerdings macht es Spaß, mit ihm

Football zu spielen. Und mit ihm zu

reden auch. Doch nie im Leben würde

Brian mit einer Kuh ausgehen. Oder?

Fortsetzung folgt....

Martin, George R.R.

Adara und der Eisdrache

(SF/Fantasy)

Die 7-jährige Adara

ist ein Winterkind,

nichts liebt sie mehr als Schnee und

Kälte. Dadurch und durch den Tod ihrer

Mutter, die bei ihrer Geburt starb, ist sie

in ihrer Familie ein Außenseiter. Ihr einziger

Freund ist der Eisdrache, der sie im

Winter besucht und von Mal zu Mal

größere Kälte mit sich bringt.

Der Krieg, den der König ihres Landes

gegen den Feuerdrachen führt, bedroht

auch ihre Familie. Adara bittet den

Eisdrachen um Hilfe. Kann er das Land

und Adara retten?

Märchenhaft und spannend zugleich

geschrieben!

Text: Rita Peters, Stadtteilbibliothek

67


1/2010

Buntes

68

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.


Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.


Setze Deine Ziele hoch, Deine Erwartungen niedrig und sei positiv überrascht vom Ergebnis.


Es ist wichtig nett zu sein, aber netter ist es für jemanden, wichtig zu sein.

Gebe einem Menschen Macht und du erkennst seinen wahren Charakter!

Vergiss deine Fehler irgendwann, aber vergiss niemals, was du aus ihnen gelernt hast.

Wer glaubt etwas zu sein, der hat aufgehört etwas zu werden!

Festes Beharren im Wollen bringt jeden Karren ins Rollen.

Die beste Art sich zu wehren, ist sich nicht anzugleichen.

Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.

Optimisten wandeln auf der Wolke, unter der die anderen Trübsal blasen.

Ein böses Wort, das einem auf der Zunge liegt , sollte man auch da liegen lassen.

Es ist besser zu schweigen und alle glauben zu lassen, man sei ein Trottel,

als den Mund aufzumachen und alle Zweifel zu beseitigen.

Menschen sind wie Edelsteine: Man lernt sie am besten kennen,

indem man sie aus der Fassung bringt.

Unsere Toleranz wird getestet, wenn wir in der Mehrheit sind.

Unser Mut wird getestet, wenn wir in der Minderheit sind.

Die Verfasser der Sprüche sind unbekannt.


Buntes

Wer kennt sich in Sande gut aus?

In dieser Ausgabe von „Sande aktuell“

wollen wir unseren Lesern erstmals eine

Aufgabe stellen, durch deren korrekte

Lösung sie nachweisen können, dass sie

mit offenen Augen durch Sande gehen

und sich gut in ihrem Stadtteil auskennen.

Es gibt auch etwas zu gewinnen.

Unter den richtigen Lösungen wird ein

Gutschein für einen Sander Betrieb (z.B.

Restaurants, Lebensmittelmärkte, Sonnenstudio,

Wasserskianlage, Apotheke,

...) im Wert von 50.- Euro ausgelost. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der nachfolgende Fotoausschnitt

zeigt eine Besonderheit aus Sande. Wer

erkennt, worum es sich hier handelt,

sende die Lösung bitte auf dem unten

stehenden Vordruck bis zum 31. Januar

2010 an den 1. Vorsitzenden des Sander

Gemeindeforums, Klaus Mattiza, Pappelallee

3b.

Suchbild-Preisausschreiben

Teilnahmeberechtigt sind – mit

Ausnahme des Vorstandes des Gemeindeforums

und der Redaktionsmitglieder

von „Sande aktuell“ nebst Familienangehörigen

- alle Sander Bürger, also

auch Kinder und Jugendliche. Lösung

und Gewinner werden in der nächsten

Ausgabe „von Sande aktuell“ veröffentlicht.

Viel Erfolg!

Text und Foto: Vinzenz Heggen

--------------------------------------------------------------------------------

Rückantwort

Name:................................................................... Vorname:..............................................................

Alter: ..............

Anschrift: ............................................................................................................................................

Der Fotoausschnitt zeigt: ..............................................................................................................

Das Fotomotiv befindet sich ........................................................................................................

Im Falle des Gewinns bitte ich den Gutschein für folgenden Sander Betrieb auszu-

stellen: .................................................................................................................................................

Bei Teilnahme von Kindern und Jugendlichen bitte zusätzlich ausfüllen:

Ich bin als Erziehungsberechtigter mit der Teilnahme meines Kindes an dem Preis-ausschreiben

einverstanden.

......................................................................

(Unterschrift des/der Erziehungsberechtigten)

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1/2010

Buntes

Erstellt von: Vinzenz Heggen

5

Waagerecht:

3. Kunstfaser

8. Edelpelz

9. Teil der Hand

10. US-Bundesstaat

13. Eigennütziger

15. Hinfahrt

16. Ratgeber

21. militärische Ausbildung

22. Arzneikundiger

25. Gartenwerkzeug

28. Sinnesorgan

29. familiäre Gruppe

31. parlamentarische Gliederung

32. Teil der Kirche

35. Stadt in Italien

36. Verzierung

37. Tierhüter

38. Neugestaltung

40. Hauptstadt Tschechiens

41. finnisches Dampfbad

70

2

Krisskross-Rätsel

3 4

6 7

8 9

10 11

22 23

12 13 14

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35 36

40

37

41

38 39

Senkrecht:

1. Wertpapierbesitzer

2. heimische Frucht

4. Wagnis

5. Planet

6. Stadt in Japan

7. Deckelbehälter

11. Raumtextilien

12. Hinterbliebene

14. europäische Hauptstadt

17. weiblicher Vorname

18. österreichischer Dichter

1

27

32

30

19. Verkaufsplatz für

Nutztiere

20. Elementarteilchen

23. Hautöffnungen

24. Waffenlager

26. Erprobung

27. deutscher Dichter

30. Zimmeröffnung

33. Komponist

34. Blutgefäß

39. Paradiesgarten


Haltestellen Walking Bus

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