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ccd-4-2024

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Zauber<br />

der<br />

Karibik<br />

TRAUMHAFT SCHÖNES GRENADA –<br />

EINE INSEL WIE AUS DEM BILDERBUCH<br />

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JAPAN AT ITS BEST<br />

Taste meets Inspiration<br />

Geheimtipp für Foodies und<br />

Shoppingfans – die Millionenstädte<br />

Sapporo und Osaka<br />

FASZINATION FERNOST<br />

Boomspots in Malaysia<br />

Die neuen Luxushotels<br />

und Restaurants im<br />

CC Qualitäts-Check<br />

HOT CITY<br />

Mondän in Istanbul<br />

Neue Hotel-Ikonen und<br />

innovative Designer sorgen<br />

für Glamour am Bosporus


EDITORIAL<br />

Liebe Leserinnen und Leser, geschätzte Connoisseure!<br />

Während die einen ihre Ski-Ausrüstung für die Wintersaison<br />

auf Vordermann bringen, schielen andere nach einer<br />

aufregenden Reise zu den schönsten Sonnenzielen, die<br />

die Welt 2025 zu bieten hat. Dabei stehen Luxusreisen<br />

in die Länder Asiens aktuell ganz besonders im Fokus:<br />

Der abwechslungsreiche Kontinent gilt zu Recht als<br />

Sehnsuchtsziel für hochkarätige Erlebnisse, außergewöhnlich schmack -<br />

hafte Kulinarik und exquisite Gastgeber-Qualitäten. Ein guter Grund also,<br />

die Destinationen Asiens unter die Lupe zu nehmen. Der topmoderne<br />

Tigerstaat Malaysia liegt zwar immer noch im Schatten von international<br />

hochfrequentierten Leisure-Destinationen wie Thailand oder Indonesien,<br />

punktet aber mit einer exotischen Natur und Tierwelt, kosmopolitischen<br />

kulinarischen Angeboten und einer beeindruckenden High-Tech-Infrastruktur.<br />

CC-Autorin Kiki Baron hat in den besten Hotels & Resorts internationaler<br />

Brands wie Four Seasons, The Ritz-Carlton, Banyan Tree, One&Only und im<br />

legendären Öko-Resort The Datai eingecheckt: Top-Häuser also, die sich in<br />

der Hauptstadt Kuala Lumpur und an den beeindruckenden Stränden von<br />

Penang, Kota Kinabalu und Borneo befinden. Lesen Sie diesen spannenden<br />

Destination-Check ab Seite 66.<br />

Der Weg nach Thailand führt zunächst meistens in die faszinierende<br />

Metropole Bangkok. Kein Fehler, meinen wir: Wo Sie geballt die neuesten<br />

Luxus-Angebote bei Hotels, Restaurants, Rooftop-Bars und Spas nutzen<br />

können, erfahren Sie in unserem „48 Stunden in Bangkok“-Guide ab Seite 60.<br />

Schon seit ein paar Jahren hält sich Japan auf den obersten Rängen der<br />

Bucket-List von anspruchsvollen Reisenden. Die Lust unserer Leserinnen<br />

und Leser, in einzigartige Kulturen einzutauchen, Authentisches zu erleben,<br />

hohe Sicherheits- und Hygienestandards gemeinsam mit einer 1A-Servicequalität<br />

zu genießen, steht heute mehr denn je im Mittelpunkt. CC-Autor<br />

Jörg Bertram hat sich an zwei Orten umgesehen, die von deutschsprachigen<br />

Reisenden noch weniger besucht werden als die Dauerbrenner Tokio und<br />

Kyoto: Sapporo im Norden der Nordinsel Hokkaido und Osaka auf der<br />

Südinsel Honshu – beides Millionen- Metropolen, die unterschiedlicher nicht<br />

sein könnten, aber unisono Foodie und Shoppingherzen höher schlagen<br />

lassen. Außerdem sorgt eine Top-Hotellerie dafür, dass man sich hier auf<br />

internationalem Niveau verwöhnen lassen kann (ab Seite 50).<br />

Bleiben Sie gespannt und gehen Sie mit uns auf die Reise.<br />

Herzlichst Ihre<br />

Simone Dressler<br />

Chefredakteurin<br />

CC - A Digital Luxury<br />

Journey: Jetzt abonnieren!<br />

2


Ein Ort,<br />

WO ABSCHALTEN<br />

LEICHTFÄLLT<br />

Nehmen Sie sich bei uns Ihre wohlverdiente Auszeit von Gewohntem und finden Sie<br />

Ihren ganz persönlichen Weg der Gelassenheit. Die Vielfalt unseres Angebots macht<br />

das möglich. Gestalten Sie Ihren Urlaub in Meran so, wie Sie es möchten – von der<br />

Oldtimer-Ausfahrt bis zum Wellnessgenuss. Von unvergesslichen Bulli-Erlebnissen bis<br />

zum Entspannen am Pool oder Bummeln durch Meran – Ihr Geschmack entscheidet.<br />

Herrlich speisen in unserem offenen Gartenrestaurant mit einem guten Glas Wein –<br />

dafür sorgt unser Team mit allergrößtem Vergnügen.<br />

Anders. Besonders. Liebevoll.<br />

SÜDTIROL • ITALIEN<br />

ANSITZ-PLANTIZ.COM<br />

3


INHALT<br />

ENTRÉE<br />

06 Travel News: Neuigkeiten und Trends aus<br />

der Welt des anspruchsvollen Reisens<br />

TRIP-TIPP<br />

20 Texas: Wildwest-Romantik, Latino-Charme<br />

und urbaner Lifestyle in San Antonio<br />

COVERFOTO:<br />

Silversands Beach House<br />

www.silversandscollection.com<br />

TRAVEL-EXPERIENCES<br />

26 Zeit für Neues: Bereichernde Erlebnisse –<br />

mit der American Express Platinum Card<br />

KARIBIK-FLAIR<br />

32 Mexiko: Entlang der Küste zeigt sich das<br />

Land von seiner magischen Seite<br />

BOUTIQUE<br />

37 Maritime Preziosen: Schmuck von<br />

Mittelmeerblau bis Karibik-Türkis<br />

TREND-DESTINATION<br />

38 Grenada: Die kleine Karibik-Insel ist ein<br />

großartiges Ziel für Genießer<br />

INSEL-HOPPING<br />

44 Connected: Die wichtigsten Flugverbindungen<br />

zwischen den Karibik-Inseln<br />

BOUTIQUE<br />

48 Zeit für Luxus: Uhren & Schmuck<br />

zum Verlieben<br />

66<br />

60<br />

EXPLORER<br />

50 Not so big in Japan: Mit Sapporo und<br />

Osaka hat das Land des Lächelns gleich<br />

zwei tolle Millionenmetropolen für<br />

Foodies & Shoppingfans zu bieten<br />

48 STUNDEN IN …<br />

60 Bangkok: Weil „one night“ in Thailands<br />

Hauptstadt definitiv nicht genug ist!<br />

BOUTIQUE<br />

65 Lippenbekenntnis: Ob matt oder glänzend<br />

– das sind unsere neuen Lipstick-Lieblinge<br />

DESTINATION- &<br />

HOTELTEST MALAYSIA<br />

66 Gut gebrüllt, kleiner Tiger: Ein Land zwischen<br />

Tradition und Moderne<br />

70 Malaysia-Hotels im Test<br />

77 Check-in: Weitere Top-Adressen<br />

78 Aufgetischt: Malaysia kulinarisch<br />

80 Auf einen Blick: Malaysia kompakt<br />

FOTOS: BEIGESTELLT<br />

4


CRUISE<br />

84 REGENT SEVEN SEAS SPLENDOR:<br />

Auf einer Tour rund um Island haben<br />

wir ein sagenhaftes Land und ein<br />

sensationelles Schiff erlebt<br />

KULINARIK<br />

90 Berlin bittet zu Tisch: Deutschlands<br />

Kapitale begeistert mit einer Riege<br />

junger Küchenchefs und Gastroprofis<br />

CITY-TRIP<br />

94 Boomtown am Bosporus: Die faszinierende<br />

Metropole an der Kreuzung<br />

zweier Kontinente erfindet sich neu<br />

INTERVIEW<br />

102 Promi-Talk: Schauspielstar Erol<br />

Sander über Istanbul<br />

PARTNERSHIP FCAM<br />

108 Fluglinie des Monats: Qatar Airways<br />

– Vorreiter der Luftfahrtbranche<br />

112 Bonusprogramm: American Airlines<br />

AAdvantage – das Vielfliegerprogramm<br />

von American Airlines<br />

116 Flugtest: Singapore Airlines –<br />

A380 First Class Suite<br />

120 Meilenkreditkarten: Reisen<br />

optimieren mit Meilenkreditkarten<br />

122 Meilendeals: Die besten Aktionen für<br />

leidenschaftliche Punktesammler<br />

124 Loungetest: VIP-Service Flughafen<br />

Zürich<br />

Airlines & Airport Lounges<br />

94<br />

90<br />

124<br />

Impressum<br />

CONNOISSEUR CIRCLE –<br />

A DIGITAL LUXURY JOURNEY<br />

Medieneigentümer<br />

Connoisseur Circle Reiseservice GmbH<br />

Waaggasse 5 / Stiege 1/ Top 8<br />

A-1040 Wien<br />

FB: 279108d<br />

Handelsgericht Wien<br />

UID-Nr: ATU62706879<br />

www.ccircle.cc<br />

Kontakt: office@ccircle.cc<br />

T | + 43 1 890 69 77 20<br />

Geschäftsführung | Andreas Dressler,<br />

Zoriana Iurechko<br />

Chefredakteurin | Simone Dressler<br />

Mitarbeit | Alexandra Khoss<br />

Art-Direktorin | Angelika Kratzig<br />

Management/Geschäftsleitung Sales &<br />

Marketing | Katja Ohm<br />

Bilder & Texte<br />

Alle Texte, soweit nicht gesondert vermerkt, sind<br />

vom Connoisseur Circle zur Verfügung gestellt<br />

worden. Alle Fotos, soweit nicht anders<br />

vermerkt, mit Genehmigung der Hersteller,<br />

Hotels, Restaurants und Fremdenverkehrsämter.<br />

Offenlegung<br />

Blattlinie: Connoisseur Circle – A DIGITAL LUXURY<br />

JOURNEY ist das vierteljährlich erscheinende<br />

E-Magazin für höchste Lust am Reisen: Mit Top-<br />

Informationen aus erster Hand bietet es ein<br />

aktuelles und digitales Service für Vielreisende<br />

und luxusaffine Genießer.<br />

Zu den AGBs B2B und B2C<br />

Alle Rechte vorbehalten, Reproduktionen, Übersetzungen<br />

und Vervielfältigungen nur mit schriftlicher Genehmigung des<br />

Unternehmens.<br />

Ausgewählte Vertriebspartner<br />

■ VIP-SERVICES IM VIP-TERMINAL<br />

Frankfurt Airport<br />

■ AIRPORT DÜSSELDORF<br />

OPEN SKY LOUNGE<br />

Flugsteig C (Non-Schengen)<br />

■ HUGO JUNKERS LOUNGE<br />

Flugsteig B (Schengen)<br />

■ LUFTHANSA FIRST CLASS<br />

LOUNGES Frankfurt Airport<br />

■ LUFTHANSA BUSINESS CLASS<br />

LOUNGES Flughafen München<br />

■ LUFTHANSA BUSINESS CLASS UND<br />

SENATOR LOUNGES<br />

Vienna International Airport<br />

■ AUSTRIAN AIRLINES<br />

HON CIRCLE LOUNGE<br />

Vienna International Airport<br />

■ SKY LOUNGE Vienna<br />

International Airport<br />

■ SWISS Flughafen Zürich<br />

■ SWISS LOUNGES<br />

Genève Aéroport<br />

5


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

So wild, so wundervoll<br />

Ganz im Osten vom Okavango-Delta, da wo sich Botswana von seiner<br />

unberührtesten und tierreichsten Seite zeigt, hat das Wilderness Mokete Camp<br />

vor kurzem seine Luxuszelte aufgeschlagen. Die touristisch kaum erschlossene<br />

Region Mababe hat sich ihren Charakter als ursprüngliches Naturparadies<br />

bewahrt und gilt als Geheimtipp für Wildtierbeobachtungen. Ungewöhnliche<br />

Begegnungen mit Löwen, Elefanten, Zebras und Afrikas größten Büffelherden<br />

stehen hier an der Tagesordnung. Und das Besondere daran: Da es keinen<br />

weiteren Safari-Anbieter vor Ort gibt, können die Gäste ihre Pirschfahrten frei<br />

von behördlichen Zeitvorgaben so lang genießen, wie sie wollen. Hauptsache,<br />

sie schaffen es am Abend, wieder rechtzeitig zu den ausgezeichneten Diners<br />

von Chefkoch Nkokeland Ntongwane zurück im<br />

Camp zu sein. In seinen Kreationen verbindet er auf<br />

geniale Art klassische Gerichte mit traditionellen<br />

afrikanischen Aromen. Sterneverdächtig – und das<br />

im wahrsten Sinne des Wortes – ist danach aber<br />

auch der Blick aus dem Bett in den Nachthimmel.<br />

Eine spezielle Dachkonstruktion macht’s möglich.<br />

www.wildernessdestinations.com<br />

RETRO-CHIC am Pool<br />

Malle mal anders<br />

Sonne, Strand sowie jede Menge Freiraum zum Entspannen<br />

und Entfalten kreativer Energien: So lautet<br />

das Konzept des im Sommer an Mallorcas Südküste<br />

eröffneten Bikini Island & Mountain Hotel Es Trenc.<br />

Es erstreckt sich über drei renovierte Gebäude mit<br />

schön angelegten Gärten, verstecktem Boule-Platz<br />

und Blick aufs Meer. Darüber hinaus verfügt das<br />

Adults-only-Hotel über eine Kreativ-Lounge, ein<br />

eigenes Aufnahmestudio sowie eine Dependance<br />

der inzwischen aus vielen Städten bekannten NENI-<br />

Restaurants. Cool am ehemaligen Pool: eine Bühne<br />

am Beckenboden für Spontanpartys, Jam Sessions,<br />

Akustikkonzerte und Literaturevents. Das Wellness-<br />

Angebot umfasst ein voll ausgestattetes Gym,<br />

Indoor- und Outdoor-Yoga-Spaces sowie ein Spa,<br />

eine Sauna und ein Dampfbad. Außerdem können<br />

Rennräder und Schnorchelausrüstungen gemietet<br />

werden – letztere sind perfekt geeignet für einen<br />

Tag am Beach von Es Trenc, der zu den schönsten<br />

der Insel gehört und nur wenige Schritte entfernt ist.<br />

www.bikini-hotels.com<br />

www.designhotels.com<br />

6


NATURNAH auf 1.500 m<br />

Von Malta nach Manhattan<br />

Vor 55 Jahren auf Malta gegründet,<br />

wagen die Corinthia-Hotels jetzt den<br />

großen Sprung von der Mittelmeerinsel<br />

nach Manhattan, wo am 1. September<br />

das The Surrey, A Corinthia Hotel<br />

eröffnet wurde. Auf der Upper East<br />

Side, direkt an der Ecke 76th St. und<br />

Madison Avenue gelegen, kann das<br />

Haus auf eine lange Geschichte als<br />

Residential Hotel zurückblicken. JFK hat<br />

hier gelebt, aber auch Bette Davis oder<br />

Claudette Colbert sind in der stets um<br />

die Privatsphäre ihrer Gäste bemühten<br />

Promi-Herberge gerne abgestiegen.<br />

Dass nach umfangreichen Renovierungsund<br />

Umbauarbeiten noch immer ein<br />

Hauch vom alten Glanz und Glamour<br />

durch die 100 bis 200 m 2 großen<br />

Refugien weht, ist das Verdienst von<br />

Stardesigner Martin Brudnizki. Hochgenuss<br />

versprechen darüber hinaus ein<br />

Besuch im exklusiven Sisley-Spa des<br />

Hauses sowie die feine Italo-Cucina,<br />

die im „Casa Tua“, einer Dependance<br />

des Kultrestaurants aus Miami, auf die<br />

Tische kommt. www.corinthia.com<br />

Hoch hinaus<br />

Klein, fein und so außergewöhnlich, dass bereits<br />

die Anreise mit der Seilbahn auf 1.500 Höhenmeter<br />

zum ganz besonderen Erlebnis wird: Das<br />

bei Ehrwald, auf der österreichischen Seite der<br />

Zugspitze gelegene eriro Alpine Hide ist ein Haus<br />

für alle, die authentische Naturerlebnisse suchen,<br />

ohne dabei auf ein Höchstmaß an Komfort und<br />

Exklusivität verzichten zu wollen. Gewohnt wird in<br />

neun Suiten, die zwischen 50 und 160 m 2 groß und<br />

mit bodentiefen Panoramafenstern sowie je nach<br />

gebuchter Kategorie auch mit Sauna oder Kamin<br />

ausgestattet sind. Gespeist wird an einem langen<br />

Holztisch in der Lounge oder am Chef’s Table in<br />

der offenen Küche, wo Tiroler Spezialitäten mit<br />

dem gewissen Twist zubereitet werden. Außerdem<br />

kann man mit den eriro-Guides losziehen und sich<br />

seine Frühstückseier auch selbst an einem Bergsee<br />

braten und danach unter fachkundiger Anleitung<br />

wohltuende und wohlschmeckende Alpenkräuter<br />

sammeln. Von der Heilkraft der Natur inspiriert zeigt<br />

sich auch das Spa des zu den Small Luxury Hotels of<br />

the World gehörenden Hauses, wo Treatments mit<br />

heimischen Massageölen durchgeführt werden und<br />

ein zarter Eisnebel vor der Saunatür den Gang durch<br />

eine Bergschlucht simuliert.<br />

www.eriro.at<br />

7


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

BE MY GUEST Virgin-Chef Branson<br />

hat in London ein Hip-Hotel eröffnet.<br />

Sir Richard lässt bitten<br />

Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft: An den<br />

Unternehmen von Sir Richard Branson führt kaum<br />

ein Weg vorbei, besitzt seine milliardenschwere<br />

Virgin Group nicht nur diverse Airlines, ein<br />

Zugunternehmen und eine Kreuzfahrtreederei,<br />

sondern darüber hinaus sogar die Lizenz, Touristen<br />

ins All schießen zu dürfen … Sehr viel irdischer<br />

präsentiert sich da der jüngste Neuzugang im<br />

Hospitality-Portfolio des Tausendsassas: das<br />

Virgin Hotels London-Shoreditch. Zu den<br />

Besonderheiten des 120-Zimmer-Hideaways im<br />

gleichnamigen Künstlerviertel, das derzeit zu den<br />

hippsten Bezirken der Millionenmetropole zählt,<br />

gehört ein Memberclub der aus Ibiza stammenden<br />

Blue-Marlin-Group. Sämtliche Einrichtung,<br />

darunter eine stylishe Dachterrasse sowie ein<br />

Gym und Spa, stehen auch Hotelgästen offen. Wer<br />

sich zum Dinieren nicht ins private Club-Restaurant<br />

zurückziehen möchte, kann stattdessen auch im<br />

„BiBo“ speisen und die spanische Kreativküche<br />

von Zwei-Sternekoch Dani García genießen.<br />

www.virginhotels.com<br />

Suite Dreaming<br />

in Belek<br />

Nach umfassenden Renovierungsarbeiten<br />

präsentiert sich das Kempinski Hotel The<br />

Dome Belek in der Türkei nicht nur im<br />

neuen Glanz, sondern auch um 43 exklusive<br />

Suiten erweitert. Mit einer Größe von 90 m 2<br />

bieten die 31 neuen Lagoon Suiten<br />

luxuriösen Komfort und Ruhe. Darüber<br />

hinaus ermöglichen sie einen sehr privaten<br />

Aufenthalt abseits vom Haupthaus. Mit<br />

direktem Zugang zum Lagoon Pool,<br />

herrlichem Golfplatzblick und eleganter<br />

Architektur sind die Unterkünfte im<br />

Villenstil über eine Holzbrücke von der<br />

Hotellobby aus leicht zu erreichen.<br />

Die Lagoon Suiten verfügen über Schlaf-,<br />

Wohn- und Ankleidezimmer, ein großes<br />

Bad und eine private Terrasse. Golfliebhaber<br />

werden hingegen von den 12 neuen Lagoon<br />

Golf Suiten begeistert sein, die sich direkt<br />

auf dem Course befinden und ebenfalls ein<br />

hohes Maß an Privatsphäre garantieren.<br />

Abgerundet wird das Angebot im Kempinski<br />

Hotel The Dome Belek durch das neue<br />

Seljuk-Restaurant mit Weltküche auf<br />

Weltklasseniveau. www.kempinski.com<br />

NAH AM WASSER GEBAUT die Kempinski Lagoon Suiten<br />

8


Reif für die griechischen Inseln<br />

Mit dem InterContinental Crete haben die InterContinental Hotels<br />

& Resorts ihr erstes Haus auf einer griechischen Insel eröffnet.<br />

Zu den Annehmlichkeiten des unweit von Agios Nikolaos gelegenen<br />

Anwesens gehören zwei Infinity-Außenpools mit Blick auf die<br />

Mirabello-Bucht sowie drei mediterran inspirierte Restaurants<br />

unter der Leitung des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten<br />

Küchenchefs Nikos Roussos. Dazu kommt das Aegeo Spa mit<br />

traditionellen und einzigartigen Behandlungen – darunter eine<br />

kretische Massage mit lokalem Olivenöl, eine Anti-Aging-Gesichtsund<br />

Nackenmassage mit Safran oder eine Kryotherapie-Behandlung<br />

mit Antioxidantien. Ein Hammam, eine Sauna, ein Dampfbad,<br />

ein Innenpool und ein Entspannungsbereich ergänzen die vier<br />

Behandlungsräume des Spas, von denen zwei als Doppelzimmer<br />

für Paare eingerichtet sind. Gewohnt wird in 199 Zimmern und<br />

Suiten, von denen die meisten über einen eigenen Pool verfügen<br />

und viele miteinander verbunden werden können.<br />

www.intercontinental.com<br />

Viva México!<br />

Wer sagt eigentlich, dass man nicht alles haben kann? Die SLS<br />

Hotels & Residences jedenfalls nicht, denn die bieten mit dem<br />

SLS Playa Mujeres All-inclusive-Luxus vom Feinsten. Unweit von<br />

Cancún auf der Yucatán-Halbinsel gelegen, verfügt das Resort<br />

über 498 Zimmer und Suiten, die mit großen Terrassen oder<br />

Gärten sowie teilweise auch mit privaten Pools ausgestattet sind.<br />

Gespeist wird in 18 verschiedenen Outlets, wobei das Angebot<br />

von traditionell mexikanisch über griechisch, französisch und<br />

italienisch bis hin zu japanisch reicht. Nicht weniger abwechslungsreich<br />

präsentiert sich das Entertainmentprogramm mit<br />

Kino, Cabaret, Nightclubs und Bars. Ruhesuchende können<br />

stattdessen aber auch im 1.850 m 2 großen Spa mit Thermalbad<br />

und 20 Treatment-Rooms entspannen. Wer noch mehr Privatsphäre<br />

sucht, bucht am besten die elegante Envy Suite, die auf<br />

560 m 2 Wohnfläche über drei Schlafzimmer, eigene Wellness-<br />

Facilities und eine VIP-Dining-Option verfügt.<br />

www.slshotels.com<br />

POOL-<br />

POSITION<br />

einmal ganz<br />

privat<br />

9


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

GANZ SCHÖN NOBEL<br />

Wohnen beim Grafen<br />

Countrylife beim Conte<br />

Mit dem frisch-renovierten Borgo dei Conti Resort ist<br />

Umbrien seit diesem Spätsommer um ein elegantes<br />

Anwesen im Boutique-Stil reicher. Rund 20 km von<br />

Perugia entfernt, residiert man hier im ehemaligen Landgut<br />

des Malergrafen Lemmo Cesare Rossi-Scotti, dessen<br />

Kunstsammlung bis heute in allen Salons und Suiten zu<br />

bewundern ist. Bildschön ist aber auch der Privatpark<br />

des 16 ha großen Anwesens mit schattigen Alleen,<br />

sonnenbeschienenem Infinity-Pool und ebenso kuriosem<br />

wie spektakulärem Freiluftkino. Umgeben von jahrhundertealten<br />

Eichen-, Buchen- und Olivenbäumen befindet sich<br />

auch die legere „L‘Osteria del Borgo“, die mit feiner<br />

Landküche lockt. Dolce Vita der ganz anderen Art lässt<br />

sich im Spa mit Salzraum, Sauna und Treatments mit<br />

Produkten des Schweizer Anti-Aging-Kosmetiklabels<br />

Nescens erleben. Das Borgo dei Conti Resort gehört zur<br />

privat geführten The Hospitality Experience-Gruppe (u. a.<br />

„Londra Palace Venezia“ oder „The Place“ in Florenz) und<br />

ist außerdem Mitglied bei der Hotelvereinigung Relais &<br />

Châteaux. www.borgodeicontiresort.com<br />

An der schönen<br />

blauen Donau …<br />

… oder genau gesagt, zwischen Flussufer und<br />

Freiheitsplatz, hat in der ungarischen Hauptstadt<br />

das Verno House Budapest Vignette Collection<br />

eröffnet. Es ist Teil des Luxus- und Lifestyle-<br />

Portfolios der IHG Hotels & Resorts und gilt als<br />

städtische Oase mit langer Geschichte, gaben sich<br />

in dem ikonischen Gebäude an der Szabadság-<br />

Straße im 19. Jh. doch Künstler, Wissenschaftler<br />

und Politiker die Klinke in die Hand. Heute trifft<br />

man hier Reisende aus aller Welt, die neben stilvoll<br />

ausgestatteten Zimmern und Suiten sowie<br />

ausgezeichnetem Service auch das besondere Flair<br />

der Donaumetropole erleben möchten. Im Rahmen<br />

der IHG-Initiative „A Means for Good“ kooperiert<br />

das Vero House u. a. mit der lokalen Hilfsorganisation<br />

„Be Sweet“, die ihre köstlichen Kreationen<br />

aus bester Schokolade in Behindertenwerkstätten<br />

herstellen lässt. Apropos „köstlich“: Im hoteleigenen<br />

„Flava Kitchen & More“ kommt kreativ interpretierte<br />

Weltküche aus Nordafrika, Lateinamerika und dem<br />

Nahen Osten auf den Tisch – es muss ja selbst in<br />

Budapest nicht immer nur Gulasch sein.<br />

www.ihg.com<br />

BEST OF BOUTIQUE-STYLE<br />

in Budapest<br />

10


Wie Gott auf der Île-de-France<br />

Gerade einmal 45 Autominuten trennen Paris von Cernay-la-Ville. Und doch<br />

liegen Welten zwischen dem quirligen Treiben auf den Boulevards der Hauptstadt<br />

und der himmlischen Ruhe in dem von Wäldern und Wasser umgebenen<br />

Bilderbuchdorf in der Region Île-de-France. Genau hier hat die „Paris Society<br />

Group“ mit dem Abbaye des Vaux-de-Cernay im Herbst 2023 ihr erstes<br />

ultraluxuriöses und von Dior-Maison-Designerin Cordelia de Castellane<br />

gestylte Country-Hotel eröffnet. Nur ein Jahr später erfolgt nun die<br />

Erweiterung des in einem Zisterzienserkloster aus dem 12. Jh. untergebrachten<br />

Resorts: Aus einem alten Landgut auf dem Anwesen wurde die La Ferme<br />

des Vallées mit 39 weiteren Zimmern, einer legeren Trattoria und der nach<br />

Betty de Rothschild benannten Betty’s Bar. Wie so ein Tag vor den Toren der<br />

Hauptstadt ausschaut? Ruderboot fahren, mit den Hotel-Lamas durch die<br />

herbstbunten Wälder wandern, Yogaklassen besuchen, Tontauben schießen (!)<br />

oder sich einfach nur im Tata-Harper-Spa verwöhnen lassen …<br />

www.abbayedesvauxdecernay.com<br />

GÖTTLICHER LUXUS im Kloster aus dem 12. Jh.<br />

RUNDE SACHE<br />

die Pool-Lounges<br />

vom Ozen Villas<br />

Jaipur<br />

Atmosphärisch gut<br />

Auch als die „rosarote Stadt“ bekannt, gehört Jaipur mit seinen weltberühmten<br />

Fassaden und dem mächtigen Amber Fort zu den schönsten<br />

und faszinierendsten Destinationen Indiens. Mit Blick auf die Ausläufer<br />

des beeindruckenden Aravalli-Gebirges und die Randbezirke der<br />

3-Millionenmetropole wird hier im nächsten Frühjahr das Ozen Villas<br />

Jaipur seine Pforten öffnen. Es ist bereits das elfte vertraglich unterzeichnete<br />

Haus der renommierten Hotelgruppe Atmosphere Core auf<br />

dem indischen Subkontinent und soll über 181 Poolvillen in einer 8 ha<br />

großen Gartenanlage verfügen. Naturnah und nachhaltig präsentiert<br />

sich aber auch die Architektur mit ausschließlich ebenerdigen Gebäuden,<br />

die sich harmonisch in die Natur integrieren. Perfekt für Rundreisende:<br />

Das Ozen Villas Jaipur liegt nur eine knappe Autostunde vom internationalen<br />

Flughafen entfernt und bietet sich darüber hinaus auch als<br />

perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Gurgaon und Agra an.<br />

www.theozencollection.com<br />

11


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

Luxus im Land<br />

des Lächelns<br />

Mit dem Banyan Tree Higashiyama Kyoto ist die<br />

Hotellerie in Japans alter Kaiserstadt seit wenigen<br />

Wochen um ein wahrhaft imperiales Refugium reicher.<br />

In unmittelbarer Nachbarschaft zum berühmten<br />

Kiyomizu-dera-Tempel residiert man im ersten<br />

Banyan Tree des Landes in Zimmern und Suiten, die<br />

teilweise über private Onsen-Bäder verfügen und<br />

Ausblick auf die Stadt oder einen Bambusgarten<br />

bieten. Das Kaiseki-Menü im hoteleigenen Ryozen-<br />

Restaurant gehört zu den besten der Stadt und setzt<br />

bei der Zubereitung auf regionale Zutaten wie das<br />

berühmte Black-Shichimi-Gewürz oder eine<br />

Dashi-Brühe auf Basis von fünf Jahre altem,<br />

fermentiertem Seetang – mehr „umami“ geht nicht!<br />

Kulturinteressierte können vor Ort Atelierbesuche<br />

bei einer bekannten Maskenmalerin oder private<br />

Kōdō-Zeremonien buchen. Abgerundet wird das<br />

Angebot durch ein Banyan Tree Spa in dem neben den<br />

ganzheitlichen Signature Treatments des Brands auch<br />

traditionelle japanische Heilbehandlungen<br />

buchbar sind. www.banyantree.com<br />

ABTAUCHEN im privaten Onsen<br />

Same same, but different<br />

Jahrelang als „Peace Resort Samui“ bekannt und beliebt, wird das<br />

Hideaway am Bophut Beach am 1. Januar als NH Collection Samui<br />

ins neue Jahr starten. Neben Luxus-Upgrades in allen Bereichen<br />

des 122 Refugien zählenden Hauses soll sich auch die Angebotsvielfalt<br />

vor Ort stark erhöhen. Dafür sorgt die Lage in unmittelbarer<br />

Nachbarschaft zum ebenfalls zur Minor Group gehörenden Anantara<br />

Bophut Koh Samui Resort, dessen Restaurants und sonstige<br />

Einrichtungen dann auch den NH-Gästen offenstehen. Wer sein<br />

Refugium trotzdem nicht verlassen möchte, kann sich vor Ort im<br />

All-Day-Dining-Restaurant, der eleganten Indigo Lounge oder bei<br />

einem privaten In-Villa-BBQ verwöhnen lassen. Außerdem werden<br />

direkt vor der Resorttür zahlreiche Wassersportaktivitäten angeboten.<br />

Worüber sich vor allem die vielen Stammgäste freuen: Die<br />

für ihre Gastfreundschaft geschätzte Gründerfamilie Pupaiboon<br />

wird auch weiterhin vor Ort präsent sein und für Love, Peace &<br />

Happiness sorgen. www.nh-hotels.com<br />

12


WELTWEIT<br />

SORGENFREI<br />

UNTERWEGS<br />

www.avd.de<br />

www.avd.de<br />

Pannenhilfe und Schutz seit 1899. Automobilclub von Deutschland e. V. I 60525 Frankfurt am Main<br />

Pannenhilfe und Schutz seit 1899.<br />

Automobilclub von Deutschland e. V.<br />

13


ENTREE_TRAVELNEWS<br />

Luxus<br />

hat einen<br />

neuen Namen<br />

Genießen Sie ab 2025 den feinen Unterschied auf dem<br />

Fluss: Das neue Luxusschiff AMADEUS Amara definiert<br />

zeitlose Eleganz, technische Neuerung und Liebe zum<br />

Detail neu.<br />

IDYLLISCHE RELING für ruhige Momente<br />

Ein Ort, an dem Fluss-Träume<br />

Wirklichkeit werden – die<br />

AMADEUS Amara beeindruckt<br />

mit einem einzigartigen<br />

Zusammenspiel von Eleganz<br />

und Innovation. In den 12 großzügigen<br />

Suiten genießen Gäste den Luxus<br />

eines begehbaren Balkons und gemütlicher<br />

Leseecken, die zur vollkommenen<br />

Entspannung einladen. Die 70 Kabinen<br />

erstrahlen im warmen Sonnenlicht und<br />

bieten dank automatisch<br />

absenkbarer Panorama-<br />

Fensterfronten freien<br />

Blick auf die Schönheit<br />

der vorbeiziehenden<br />

Landschaften.<br />

Eine Hommage<br />

an modernen<br />

Reisekomfort<br />

Ein Novum in Nachhaltigkeit<br />

Auch im Bereich Nachhaltigkeit setzt<br />

die AMADEUS Amara neue Maßstäbe.<br />

Die innovative Leichtbauweise und der<br />

geringe Tiefgang garantieren einen<br />

zuverlässigen Einsatz bei unterschiedlichen<br />

Wasser ständen, während der<br />

reduzierte Strömungswiderstand und<br />

modernste Steuerungssysteme Emissionen<br />

spürbar senken.<br />

Dieses Schiff führt somit<br />

den hohen Anspruch an<br />

Nachhaltigkeit, Sicherheit<br />

und Qualität der AMADEUS-<br />

Flotte weiter.<br />

GROSSZÜGIG 12 Suiten und 70 Kabinen<br />

laden zum wonnigen Wohlfühlen ein<br />

Das Schiff der renommierten AMADEUS-<br />

Flotte ist eine Hommage an modernen<br />

Reisekomfort: lichtdurchflutete Räume,<br />

idyllische Rückzugsorte, Indoor-Pool und<br />

großzügige Außenbereiche schaffen eine<br />

Atmosphäre, in der Erholung und Genuss<br />

harmonisch ineinandergreifen. Hier trifft<br />

klassische Eleganz auf die neusten technischen<br />

Raffinessen – geschaffen, um bleibende<br />

Erinnerungen zu schaffen.<br />

Entdecken Sie ein schwimmendes Luxushotel,<br />

bei dem bereits der Weg das Ziel<br />

ist. Ihre Reise auf der AMADEUS Amara<br />

wird zu einer unvergesslichen Symphonie<br />

aus Erholung, Abenteuer und beeindruckendem<br />

Landschaftskino.<br />

AMADEUS Amara<br />

14


AMADEUS FLUSSKREUZFAHRTEN CRUISE<br />

PROMOTION<br />

Luxus aus Leidenschaft<br />

Stellen Sie sich vor, Sie erwachen, der Morgennebel zerfließt langsam über dem<br />

Wasser, die Wellen plätschern leise gegen die Bordwand: Sie sind an Bord eines<br />

Schiffes von AMADEUS Flusskreuzfahrten und nähern sich dem nächsten Ziel …<br />

Ein neues Abenteuer hinter jeder<br />

Flussbiegung. Kaum eine Form des<br />

Reisens bietet eine so komfortable<br />

Möglichkeit, zahlreiche Eindrücke zu<br />

sammeln, wie die Flusskreuzfahrt. Einmal<br />

eingecheckt, hält jeder Tag Neues<br />

bereit: Die kaiserlichen Hauptstädte<br />

Wien, Budapest und Bratislava entdecken?<br />

Die Passage des Loreleyfelsens<br />

am Rhein bei Sonnenaufgang erleben?<br />

Dem mächtigen Donaustrom<br />

folgen, bis er ins Meer mündet? Oder<br />

sich in Frankreichs sonnigen Süden<br />

wie einst die Impressionisten und<br />

andere Malergenies von den farbenfrohen<br />

Landschaften verzaubern<br />

lassen? Die Palette der möglichen<br />

Destinationen ist genauso vielfältig<br />

wie Europa selbst, während das<br />

angenehme Ambiente Ihres schwimmenden<br />

Luxus-Hotels bleibt.<br />

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert<br />

ist der Name AMADEUS ein<br />

Synonym für Flusskreuzfahrten auf<br />

höchstem Niveau. In hochwertigen<br />

Betten traumhafte Nächte verbringen,<br />

durch absenkbare Panoramafenster<br />

den wunderbaren Flusslandschaften<br />

nahe sein, in gemütlichen Sesseln<br />

entspannen und der Reiselust<br />

freien Lauf lassen. Es sind<br />

die kleinen Dinge, welche<br />

die AMADEUS-Schiffe groß<br />

machen: Die Liebe zum Detail,<br />

zeitloses, elegantes Design<br />

und die Verbindung zwischen<br />

leidenschaftlich gelebter Gastfreundschaft<br />

und kulinarischem<br />

Hochgenuss. Die exklusiven<br />

Menüs spiegeln dabei die<br />

Tradition der bereitesten Kulturen<br />

wider und verwöhnen mit internationalen<br />

Klassikern ebenso wie mit<br />

saisonalen Spezialitäten.<br />

Folgen Sie Ihrer Neugierde und<br />

lassen Sie sich einfach treiben: auf<br />

dem Rhein oder der Donau, dem Main<br />

oder der Mosel, der Saar, Rhône oder<br />

Seine. Durch betörende Naturschönheiten,<br />

bezaubernde Städtchen und<br />

beeindruckende Metropolen.<br />

Amadeus Flusskreuzfahrten GmbH<br />

Verkaufsbüro: Marktplatz 20,<br />

71229 Leonberg, Tel. 0800 2404460<br />

AMADEUS Flusskreuzfahrten<br />

15


ENTREE_TRAVEL NEWS<br />

BLAU MACHEN mit Blick ins Grüne<br />

Dschungel Deluxe<br />

Indonesiens Götterinsel Bali ist seit<br />

diesem Herbst um einen weiteren himmlischen<br />

Hotel-Hotspot reicher: Nur wenige<br />

Minuten vom quirligen Ubud entfernt,<br />

hat im Bergdorf Banjar Puhu nämlich das<br />

Anantara Ubud Bali Resort eröffnet. Es<br />

ist bereits das zweite Haus der asiatischen<br />

Luxushotelkette auf der Insel und verfügt<br />

über 85 Suiten und Poolvillen sowie<br />

15 Residenzen im balinesischen Stil. Das<br />

kulinarische Angebot umfasst mehrere<br />

Bars und Restaurants mit heimischen und<br />

internationalen Gerichten und weitläufigen<br />

Terrassen. Für Entspannung und<br />

Abwechslung sorgen neben dem<br />

preisgekrönten Anantara Spa zwei<br />

Swimmingpools, ein Yoga-Deck im<br />

Regenwald, ein hochmodernes Fitnessstudio,<br />

tägliche Yoga- und Meditationskurse<br />

sowie Mal- und Kochklassen. Klingt<br />

gut? Bis zum 31.03.2025 lässt sich noch<br />

die „Ubud Indulgence Await“-Pauschale<br />

mit speziellen Nächtigungsraten,<br />

kostenlosen Ausflügen und weiteren<br />

inkludierten Leistungen à la Free-Lunch<br />

und -Massage buchen.<br />

www.anantara.com<br />

DOLCE VITA in der Emilia-Romagna<br />

Home away from Home<br />

Dass mit dem „sich wie zu Hause fühlen“ ist in vielen<br />

Hotels ja so eine Sache – und geht meistens schief.<br />

Anders im neueröffneten und zur Vereinigung der<br />

Designhotels gehörenden Elizabeth Country House<br />

in der Emilia-Romagna. Unweit von Bologna als<br />

Ferienhaus des inzwischen verstorbenen Modeunternehmers<br />

Mario Bandiera (Les Copains) und seiner<br />

Frau erbaut, gilt es seit diesem Sommer als Italiens<br />

individuellstes Mini-Hotel mit gerade einmal elf<br />

Zimmern und personalisierten Serviceangeboten,<br />

die ihresgleichen suchen. So kann man sich vor der<br />

Anreise bereits sein Lieblingsbuch für den Nachttisch<br />

bestellen, an privaten Töpferkursen teilnehmen, im<br />

Gemüsegarten mitarbeiten, eine Yogastunde unter<br />

schattigen Olivenbäumen buchen oder sich Frühstück<br />

und Lunch an den Pool mit olympischen Ausmaßen<br />

servieren lassen. Stattdessen kann man aber auch<br />

durch die privaten Salons der Hausherrin flanieren, die<br />

beeindrucke Kunst- und Möbelsammlung bewundern<br />

– und sich dabei eben (fast) wie zu Hause fühlen.<br />

www.elizabethcountryhouse.com<br />

www.designhotels.com<br />

16


City-Hideaway<br />

an der Côte<br />

„Über den Dächern von Nizza“, so lautet nicht nur<br />

der Titel eines 1956 gedrehten Hitchcock-Thrillers<br />

mit Cary Grant und Grace Kelly, sondern auch<br />

das Motto im neueröffneten Hôtel du Couvent.<br />

In einer terrassierten Gartenanlage im Herzen<br />

der Mittelmeermetropole gelegen, genießt man<br />

in den 88 Zimmern und Suiten des ehemaligen<br />

Klosters aus dem 17. Jahrhundert einen atemberaubenden<br />

Blick über die gesamte Altstadt.<br />

Von der Vergangenheit inspiriert zeigt sich<br />

nicht nur das Ambiente, sondern auch das<br />

Spa-Angebot des 5*-Hauses. Es orientiert sich<br />

an den Ritualen antiker römischer Bäder und<br />

begeistert mit Tepidarium, Caldarium, Frigidarium<br />

sowie unterschiedlich warmen Wasserbecken. In<br />

Sachen Kulinarik setzt man im Hôtel du Couvent<br />

auf angesagte Farm-to-Table-Küche – und den<br />

eigenen Bauernhof im bergigen Hinterland,<br />

dessen Gemüse- und Obstgärten auch besucht<br />

werden können. Wer will, kann von dort gleich<br />

sein Frühstücksei für den nächsten Morgen<br />

mitbringen – immerhin leben auf der Ferme rund<br />

250 freilaufende Hühner.<br />

www.hotelducouvent.com<br />

Islandlife ganz exklusiv<br />

Nach siebenjähriger Zwangspause hat mit dem Peter Island<br />

Resort eine der exklusivsten Adressen der Karibik endlich wieder<br />

ihre Pforten geöffnet. Der Grund für die umfangreichen Um- und<br />

Aufbauarbeiten war einst Hurrikan Irma, der das gleichnamige<br />

Privat-Eiland mit voller Wucht traf. Doch inzwischen gilt auf Peter<br />

Island wieder „Life is five beaches – sowie 52 Zimmer, Suiten und<br />

Villen“! Als luxuriösestes, auf einem Hügel gelegenes Refugium gilt<br />

das 1.950 m 2 große Falcon’s Nest Estate mit sechs Schlafzimmern,<br />

Infinity-Pool, Hot Tub und 360°-Panoramablick auf die umliegenden<br />

British Virgin Islands. Ebenfalls in neuem Glanz erstrahlt der Peter<br />

Island Yacht Club, der „Beautiful Boat People“ aus der ganzen Welt<br />

anzieht und von den Resortgästen ebenfalls genutzt werden kann.<br />

Als Alternative zum legendären Drunken Pelican Restaurant im<br />

Club lockt das Drake Steakhouse am Deadman’s Beach mit<br />

köstlichem Surf & Turf und grandioser Aussicht aufs Meer.<br />

www.peterisland.com<br />

NEUER GLANZ nach sieben<br />

Jahren Zawangspause<br />

17


MALEDIVEN MILAIDHOO MALDIVES<br />

Wo Luxus Natürlichkeit trifft<br />

Es gibt Orte, die in ihrer Schönheit so unverfälscht und in ihrer Atmosphäre<br />

so einzigartig sind, dass sie für immer in Erinnerung bleiben. Das traumhafte<br />

Milaidhoo Maldives ist einer dieser Orte.<br />

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2016 hat sich Milaidhoo<br />

einen festen Platz in den Herzen seiner Gäste gesichert.<br />

Die 300 Meter mal 180 Meter kleine Insel ist ein<br />

Paradies für all jene, die den unprätentiösen Luxus eines<br />

authentischen Insel-Lifestyles schätzen. Fernab von lauter<br />

Glamourhotellerie hat sich Milaidhoo dem echten Barfuß-<br />

Lifestyle verschrieben. Hier wird Luxus neu definiert:<br />

als einfache, jedoch tiefgründige Verbindung zwischen<br />

Mensch und Natur. An den weißen Sandstränden von<br />

Milaidhoo wird der Luxus des Augenblicks zelebriert. Mit<br />

jeder Welle, die ans Ufer rollt, und jedem Sonnenstrahl,<br />

der die Lagune in ein schillerndes Licht taucht, verstärkt<br />

sich das Gefühl, hier genau richtig zu sein. Auf dieser<br />

Insel finden selbst die anspruchsvollsten Reisenden eine<br />

Zuflucht, die ihresgleichen sucht.<br />

Ein halbstündiger Flug von Malé in einem<br />

Wasserflugzeug über die schillernden Atolle der<br />

Malediven enthüllt eine Welt, die wie aus einem Traum<br />

zu stammen scheint. 30 Over-Water-Villen, auf Stelzen<br />

über dem klaren Wasser erbaut, und 20 Beach-Villen,<br />

eingebettet in den üppigen tropischen Dschungel,<br />

bieten ein Höchstmaß an Privatsphäre und Komfort.<br />

Jede Villa, meisterhaft gestaltet vom einheimischen<br />

Architekten Mohamed Shafeeq, fügt sich harmonisch<br />

in die Umgebung ein. Mit Materialien und Möbeln, die<br />

speziell für Milaidhoo entworfen wurden, spiegelt jede<br />

Villa den zeitgemäß interpretierten Stil der Malediven<br />

wider. Doch das wahre Highlight von Milaidhoo sind<br />

die Milaidhoo Moments – eine exklusive Kollektion von<br />

18


PROMOTION<br />

Erlebnissen, die unvergessliche Erinnerungen schaffen.<br />

Besonders beeindruckend ist die Hanifaru Bucht, eine der<br />

spektakulärsten Naturkulissen der Malediven, wo saisonal<br />

Mantarochen und seltene Walhaie in ihrer ganzen Pracht<br />

beobachtet werden können. Es ist ein Schauspiel der<br />

Natur, das selbst die kühnsten Träume übertrifft.<br />

Für Paare bietet Milaidhoo eine romantische Nacht<br />

auf einer einsamen Sandbank – ein privates Stück<br />

Paradies, das die Essenz der Malediven einfängt. Dieses<br />

Erlebnis ist mehr als nur eine Übernachtung; es ist eine<br />

Begegnung mit der Unendlichkeit des Ozeans und dem<br />

Zauber der Sterne, die über dem glitzernden Wasser<br />

funkeln. Kulinarisch gesehen ist Milaidhoo ein wahres<br />

Paradies für Gourmets. Drei Restaurants und zwei Bars<br />

bieten eine Vielfalt, die den Gaumen verwöhnt und die<br />

Sinne beflügelt. Im Ba‘theli Lounge & Restaurant, das<br />

elegant über dem Indischen Ozean schwebt, können<br />

Gäste eine moderne Interpretation traditioneller<br />

maledivischer Inselküche genießen. Diese kulinarische<br />

Reise wird durch kreative Cocktails und eine sorgfältig<br />

kuratierte Weinkarte abgerundet, die selbst die<br />

anspruchsvollsten Kenner beeindruckt.<br />

und Meditationskursen in einem speziell entworfenen<br />

Pavillon können Gäste den Tag in völliger Harmonie<br />

beginnen oder ausklingen lassen. Milaidhoo ist mehr als<br />

nur ein Resort – es ist eine Ode an die Schönheit und den<br />

Zauber der Malediven. Mit seinem lässig-luxuriösen Insel-<br />

Lifestyle, der im Einklang<br />

mit der Natur steht,<br />

verkörpert es eine neue<br />

Ära der maledivischen<br />

Hotellerie. Das tropische<br />

Hideaway ist für seine<br />

Gäste wie ein zweites<br />

Zuhause im Indischen<br />

Ozean, das stylish,<br />

vertraut und naturnah<br />

begeistert.<br />

www.milaidhoo.com<br />

Das Spa der Insel, bestehend aus vier auf Stelzen über<br />

der Lagune erbauten Treatment-Suiten, bietet einen<br />

Rückzugsort für Körper und Geist. Gesetzt wird auf eine<br />

holistische Behandlungen und die Kräfte einheimischer<br />

Kräuter- und Pflanzenextrakte, die mit afrikanischen<br />

Heilertraditionen kombiniert werden. Mit täglichen Yoga-<br />

19


TRIP-TIPP_SAN ANTONIO<br />

SAN ANTONIO<br />

Die Texas-Metropole San<br />

Antonio fasziniert Abenteurer<br />

und Luxus-Aficionados<br />

gleichermaßen. Cowboys,<br />

Barbecue und Westernfeeling<br />

sind hier ebenso zu finden wie<br />

lebendige Geschichte, beeindruckende<br />

Kunst und eine<br />

herausragende Küche.<br />

THE ALAMO 1718<br />

errichtet, legte diese<br />

historische spanische<br />

Missionsstation den<br />

Grundstein für die<br />

Stadtgeschichte.<br />

20


RODEO Das San Antonio Stock Show & Rodeo<br />

ist eines der größten Rodeos der USA.<br />

JOHN WAYNE Der US-Star hat das<br />

Image des Westernhelden geprägt.<br />

FOTOS: HPR, VISIT SAN ANTONIO, BEIGESTELLT<br />

Nur wenige Autostunden entfernt von den touristisch<br />

perfekt erschlossenen Großstädten<br />

Austin, Houston und Dallas entpuppt sich San<br />

Antonio im südlichen Teil des Lone-Star-Bundesstaates<br />

als unverbrauchtes Juwel, in dem<br />

einst der Grundstein für die Gründung von<br />

Texas gelegt wurde. Heute reiht sich in der 1,5 Millionen-<br />

Metropole ein Luxus-Hotel ans nächste, unzählige<br />

Gourmet-Restaurants buhlen um die internationalen<br />

Gäste und überall wird begrünt, gebaut und verschönert.<br />

Kein Wunder, dass die deutsche Condor seit Mai <strong>2024</strong> ab<br />

Frankfurt direkt nach San Antonio fliegt.<br />

Wildwest-Romantik<br />

& Latino-Charme<br />

Es sind fünf spanischen Franziskaner-Missionen aus der<br />

Kolonialzeit – Concepción, San José, San Juan, The Alamo<br />

und Espada –, die San Antonio zur einzigen Stadt in Texas<br />

mit UNESCO-Weltkulturerbestatus machen. Hier können<br />

Reisende eine ebenso faszinierende wie einzigartige<br />

Mischung aus spanischer, mexikanischer sowie indigener<br />

Geschichte und Kultur erleben. Doch<br />

hinter diesen Stationen, genauer<br />

gesagt hinter „The Alamo“, steckt<br />

noch mehr: Das historische Fort<br />

wurde 1718 als Mission sowie kolonialer<br />

Außenposten gegründet und<br />

1793 zu einem Militärstützpunkt,<br />

genannt „The Alamo“, umgewandelt.<br />

Berühmt wurde es im Texanischen<br />

Unabhängigkeitskrieg 1836 durch die<br />

Schlacht von Alamo, bei der texanische<br />

Rebellen gegen den Vormarsch<br />

mexikanischer Truppen kämpften<br />

und damit den Ausschlag dafür<br />

gaben, dass Texas 1845 als eigenständiger<br />

Staat in die USA aufgenommen<br />

wurde.<br />

Die historische Entdeckung,<br />

Besiedlung und Entwicklung von San Antonio gibt es bei<br />

Einbruch der Dunkelheit sehr beeindruckend in Form der<br />

20-minütigen Videokunst-Projektion „The Saga“ von<br />

Xavier de Richemont zu sehen. Sie wird am Hauptplatz<br />

auf die Fassade der San Fernando Cathedral projiziert.<br />

Alle fünf Missionen sind am San-Antonio-Fluss angesiedelt<br />

und über den idyllischen „River Walk“, eine der beliebtesten<br />

Attraktion der Texmex-Metropole, zu erreichen. Die 24 km<br />

lange, malerische Uferpromenade lässt sich sowohl zu Fuß<br />

als auch per Bike oder bei einer genussvollen Bootsfahrt<br />

mit dreigängigem Gourmetmenü erkunden. Beidseitig ist<br />

sie von unzähligen Restaurants, Cafés, Boutiquen, Hotels,<br />

historischen Denkmälern, moderner Architektur und<br />

Museen gesäumt.<br />

Von Tex-Mex-Food bis<br />

High-End-Gastronomie<br />

Genau wie die historischen Stätten spiegelt auch die Küche<br />

der ältesten Stadt Texas‘ die kulturellen Einflüsse aus Spanien<br />

und Mexiko wider. Als UNESCO „Creative City of<br />

Gastronomy“ bietet San Antonio eine beeindruckende Auswahl<br />

an kulinarischen Highlights, die<br />

von authentischem Tex-Mex-Food<br />

über Healthy-High-End-Gastronomie<br />

bis zu nachhaltigen Fast-Food-Konzepten<br />

reichen. Erkunden kann man<br />

die lukullische Vielfalt sowohl Downtown<br />

als auch im trendigen Pearl District,<br />

wo sich auch das berühmte<br />

Hotel Emma, eine der luxuriösesten<br />

Herbergen der USA, befindet. Mediterran-texanische<br />

Köstlichkeiten mit<br />

Dips, Tapas und Fisch erfreuen im<br />

„Jardin“ den Gaumen. Farm-to-Table-<br />

Köstlichkeiten werden im „Pharm<br />

Table“ aufgetischt. Das „Hill & Vine“<br />

in Fredericksburg verwöhnt ebenso<br />

mit hervorragenden Steaks, Hamburgern<br />

und Pommes wie das „La Gloria“.<br />

21


TRIP-TIPP_SAN ANTONIO<br />

THE SAGA Videokunst-<br />

Projektion an der San<br />

Fernando Cathedral<br />

CULTURAL SHOPPING auf dem mexikanischen Markt<br />

MURALS Die Stadt ist voll von gigantischer Streetart.<br />

RIVERWALK Die idyllische Promenade am San Antonio River kann man mit dem Boot, per Rad oder zu Fuß erkunden.<br />

22


Eine Oase für Kunst- und<br />

Geschichtsinteressierte<br />

Die bewegte Geschichte der US-Metropole findet<br />

aber auch in der Kunstszene ihren Widerhall. Ein<br />

Besuch im Briscoe Western Art Museum lässt das<br />

Erbe des amerikanischen Westens lebendig werden.<br />

Zu bestaunen gibt es Gemälde, Skulpturen und<br />

andere Artefakte – von Sitting Bull mit der<br />

Friedenspfeife über historisches Sattelzeug bis hin<br />

zu augenzwinkernden Cowboys. Das<br />

Witte Museum befasst sich multimedial<br />

mit der Natur, Wissenschaft<br />

und Kultur der Region. Moderne<br />

Kunst wird im rubinrot gestrichenen<br />

Ruby City präsentiert. Im Hopscotch<br />

Museum lädt interaktive Kunst spielerisch<br />

zum Mitmachen ein. Viel<br />

moderne Kunst, aber noch viel mehr faszinierende<br />

Pflanzenwelt gibt es im San Antonio Botanical<br />

Garden, der grünen Oase der Stadt, zu sehen. Tipp:<br />

Bei einer Stadtrundfahrt mit dem E-Bike kann man<br />

außerdem hautnah in die pulsierende Straßenkunstszene<br />

eintauchten und riesige Murals entdecken.<br />

Einen sensationellen Panoramablick über Alamo<br />

City bietet der 230 m hohe, sich drehende Tower of<br />

the Americas. Echtes Cowboy- und Westernfeeling<br />

lässt sich bei einer packenden Rodeo-Show und<br />

anschließender Live-Country-Music erleben.<br />

Echtes Westernfeeling in der<br />

Cowboy-Hauptstadt Bandera<br />

anderem auch das 1846 gegründete Fredericksburg.<br />

Eine gute Stunde von San Antonio entfernt, beeindruckt<br />

die Kleinstadt mit dem Slogan „Texanisches<br />

Herz. Deutsche Seele“ mit einer sehenswerten<br />

Shoppingmeile, rund 30 exzellenten Weingütern,<br />

lokalen Obstbauern und deutscher Brauereikultur.<br />

Besteigt man den rosafarbenen Enchanted Rock,<br />

einen 130 m hohen, kuppelförmig aus der Erde<br />

ragenden Granit-Monolithen, wird man mit einem<br />

Blick über das umliegende Texas Hill Country<br />

belohnt. In der Alt-stadt-Brewery<br />

Eine Reise nach<br />

San Antonio ist<br />

wie eine Reise in<br />

eine andere Welt!<br />

wird das deutsche Erbe besonders<br />

deutlich spürbar: Auf der Karte<br />

stehen texanische Biere nach deutscher<br />

Machart sowie Schweinebraten<br />

mit Sauerkraut, deftiger<br />

Stelze oder Brezeln mit Bratwurst<br />

und Senf. Weinliebhaber kommen<br />

hingegen bei einer Verkostung exzellenter texanischer<br />

Tropfen, die in Europa kaum bis gar nicht<br />

erhältlich sind, in Becker Vineyards und in der<br />

Texas Wine Collective auf ihre Kosten.<br />

Nicht verpassen sollte man aber auch einen typisch<br />

texanischen Tanzabend! Am besten in der coolen<br />

3-Seelen-Westernstadt Luckenbach, wo man hervorragend<br />

einen Two-Step, einen Paartanz, der vor<br />

allem in den Südstaaten der USA beliebt ist und<br />

der nach schneller Cajun-Musik getanzt wird,<br />

hinlegen kann.<br />

www.visitsanantonio.com<br />

Oder man fährt ins 125 km entfernte Bandera.<br />

Bereits die rund 1,5 Stunden lange Fahrt durch<br />

Texas Hill Country, eine sanfte Hügellandschaft mit<br />

einer Vielzahl von Weingütern, Ranches und endlosen<br />

Prärieweiden, ist ein Erlebnis. Echte Wildwestromantik<br />

kommt auf einer der authentischen<br />

Gäste-Ranches wie der Rancho Cortez auf, wo man,<br />

begleitet von Cowboys, auf dem Heuwagen quer<br />

durch die Prärie zu einer Longhorn-Weide fahren<br />

und die mächtigen Rinder mit den beeindruckenden<br />

Hörnern füttern kann. Oder man besucht die<br />

Mayan-Ranch und wagt einen Ausritt! Ein Barbecue<br />

in den kühlen Abendstunden und<br />

anschließende Livemusik im Saloon sollte man sich<br />

auf keinen Fall bei seinem Bandera-Besuch entgehen<br />

lassen.<br />

Fredericksburg – Texanisches Herz,<br />

deutsche Seele<br />

Neben spanischen, mexikanischen und angloamerikanischen<br />

Einflüssen wurde die Geschichte<br />

von San Antonio auch maßgeblich von deutschen<br />

Einwanderern geprägt, die sich im Laufe des 19.<br />

Jahrhunderts in der Region niederließen und<br />

sowohl im King William Historic District von San<br />

Antonio als auch außerhalb ihre Spuren hinterließen.<br />

Das damalige Siedlungsgebiet wird heutzutage<br />

„German Belt“ genannt und umfasst unter<br />

COUNTRYMUSIC auf der Mayan Ranch<br />

LONGHORN Beliebte Saloon-Deko<br />

DEFTIG Cowboy-Frühstück in Bandera<br />

THESE BOOTS are made for walkin‘ ...<br />

23


TRIP-TIPP_SAN ANTONIO<br />

HOTEL EMMA im Pearl<br />

District – eines der<br />

besten Hotels der USA<br />

ERSTKLASSIG<br />

Das Hotel<br />

Contessa liegt<br />

direkt am San<br />

Antonio River.<br />

AMERIKANISCHE<br />

GESCHICHTE im<br />

Briscoe Western Art<br />

Museum<br />

EXPERIMENTELLE KUNST im Hopscotch Museum<br />

24


HÖHLENSYSTEM<br />

der Natural Bridge Caverns<br />

BOTANISCHER GARTEN Eine grüne Oase inmitten der Stadt<br />

ENCHANTED ROCK Rosa Granit-Monolith<br />

ANREISE<br />

Direktflug von Frankfurt nach San<br />

Antonio vom 23. Mai bis 29.<br />

August 2025 mit dem Condor<br />

A330-900neo.<br />

www.condor.com<br />

KLIMA<br />

Die Durchschnittstemperaturen<br />

reichen von 10° C im Januar bis zu<br />

35° C im Juni. Die beste Reisezeit<br />

ist zwischen November und April.<br />

WOHNEN<br />

SAN ANTONIO<br />

■ PEARL BREWERY HOTEL<br />

EMMA<br />

Das historische Boutique-Hotel<br />

mit 146 Zimmern in einer<br />

ehemaligen Brauerei ist das<br />

Aushängeschild von Pearl am<br />

nördlichen Rand der Innenstadt.<br />

www.thehotelemma.com<br />

■ GRAND HYATT SAN ANTONIO<br />

RIVER WALK<br />

Das klassische Business-Hotel<br />

mit Rooftop-Pool und direktem<br />

Zugang zu The Alamo liegt<br />

unmittelbar am River Walk.<br />

www.hyatt.com<br />

■ MARRIOTT PLAZA SAN<br />

ANTONIO HOTEL & SPA,<br />

AUTOGRAPH COLLECTION<br />

253 Zimmer und Suiten, zauberhafte<br />

Gartenoase mit Spa,<br />

Außenpool, Fitnesscenter,<br />

Gourmetrestaurant Corinne San<br />

Antonio sowie Anaqua Garden<br />

Bar.<br />

www.marriott.com<br />

■ HOTEL CONTESSA LUXURY<br />

SUITES ON THE RIVER WALK<br />

San Antonios einziges AAA<br />

4-Diamond-Hotel verfügt über<br />

9 Villas, 265 Gästezimmer und<br />

Suiten, ein Spa mit umfassendem<br />

Service, ein Restaurant und die<br />

Bar Ambler Texas Kitchen +<br />

Cocktails. Dazu kommen<br />

Rooftop-Pool mit Panoramablick,<br />

24-h-Gym und 10.000 m 2<br />

Veranstaltungsfläche.<br />

www.thehotelcontessa.com<br />

■ KIMPTON SANTO<br />

340 Zimmer, ein Rooftop-Pool,<br />

11.000 m 2 Veranstaltungsfläche<br />

plus einzigartige kulinarische<br />

Outlets, darunter ein erstklassiges<br />

Steakhouse und eine<br />

charmante Innenhof-Cocktailbar,<br />

in einem umgebauten historischen<br />

Gebäude.<br />

www.ihg.com<br />

ESSEN & TRINKEN<br />

SAN ANTONIO<br />

■ JARDIN<br />

Mediterrane Köstlichkeiten<br />

mitten im Botanischen Garten.<br />

www.jardinsatx.com<br />

■ PHARM TABLE<br />

Chefköchin und Inhaberin Elizabeth<br />

Johnson kreiert saisonale,<br />

größtenteils pflanzliche Menüs,<br />

die frei von Milchprodukten,<br />

raffiniertem Zucker, Weizen und<br />

verarbeiteten Lebensmitteln sind.<br />

Pharm Table basiert auf der Idee,<br />

dass Essen sowohl heilend als<br />

auch köstlich sein kann.<br />

www.pharmtable.com<br />

■ LA GLORIA<br />

Das Restaurant präsentiert die<br />

Aromen Mexikos und des<br />

Südwestens mit einer Speisekarte,<br />

die Tacos im Straßenstil,<br />

Ceviches und andere traditionelle<br />

mexikanische Gerichte umfasst.<br />

www.chefjohnnyhernandez.com/<br />

la-gloria-pearl<br />

FREDERICKSBURG<br />

■ HILL & VINE<br />

Das Restaurant bietet bestes<br />

texanisches Essen und Wein –<br />

von Tender Cuts über Queso bis<br />

hin zu frischem Fisch.<br />

www.hillandvinetx.com<br />

■ ALTSTADT BREWERY<br />

Deutsche Brauerei mit bayerisch<br />

inspiriertem Ambiente, deutschen<br />

Gerichten und texanischem Lager<br />

nach deutscher Machart.<br />

www.altstadtbeer.com<br />

■ BECKER VINEYARDS<br />

Exklusive Verkostung preisgekrönter<br />

texanische Weine mit<br />

einer kleinen Auswahl passender<br />

Köstlichkeiten in der gemütlichen<br />

Atmosphäre des Barrel Chai.<br />

www.beckervineyards.com<br />

■ TEXAS WINE COLLECTIVE<br />

Verkostung erlesener texanischer<br />

Weine dreier innovativer<br />

Weingüter, die sich zusammengeschlossen<br />

haben.<br />

www.texaswinecollective.com<br />

GOLF<br />

■ HILL COUNTRY GOLF CLUB<br />

Befindet sich im Hyatt Regency<br />

Hill Country Resort & Spa, verfügt<br />

über einen malerischen, üppigen<br />

und ausgewogenen 27-Loch-<br />

Meisterschaftsplatz.<br />

www.hyatthillcountrygolf.com<br />

■ QUARRY GOLF CLUB<br />

Preisgekrönter Golfplatz, voll<br />

ausgestatteter Pro Shop,<br />

Restaurant mit Blick auf die<br />

majestätischen Back Nine des<br />

Platzes – ein Paradies für Golfer<br />

im Herzen der Stadt.<br />

https://quarrygolf.com<br />

AUSFLUGSTIPPS<br />

■ HOPSCOTCH MUSEUM<br />

Die interaktive Kunstgalerie lädt<br />

dazu ein, lebendige Installationen<br />

zu erkunden, Rätsel zu lösen und<br />

der eigenen Kreativität freien Lauf<br />

zu lassen.<br />

www.letshopscotch.com<br />

■ BOTANICAL GARDEN<br />

Der 33 ha große Privatgarten<br />

versammelt eine beeindruckende<br />

Vielfalt an Pflanzen aus verschiedenen<br />

Regionen der Welt.<br />

Außerdem gibt es idyllische<br />

Teiche, Ruhezonen sowie diverse<br />

Skulpturen und Kunstwerke.<br />

www.sabot.org<br />

■ NATURAL BRIDGE CAVERNS<br />

Das unterirdische Höhlensystem<br />

beeindruckt mit riesigen Tropfstein-Formationen.<br />

Eine Ton- &<br />

Lichtshow erklärt die geologische<br />

Geschichte.<br />

www.naturalbridgecaverns.com<br />

25


AMERICAN EXPRESS_TRAVEL-EXPERIENCES<br />

ZEIT FÜR NEUES:<br />

Bereichernde<br />

Erlebnisse<br />

Großartige Travel-Experiences – mit der<br />

American Express Platinum Card<br />

26


DIE WELT ENTDECKEN<br />

Mit der American Express<br />

Platinum Card wird jede<br />

Reise ein Stück stressfreier.<br />

Das Leben ist eine Reise, und auf jeder<br />

Reise gibt es Momente, die bleiben.<br />

Ob es der erste Eindruck von einem<br />

unbekannten Land ist, ein unvergessliches<br />

Dinner in magischem Ambiente<br />

oder das aufregende Gefühl, Teil einer<br />

exklusiven Veranstaltung zu sein – Erinnerungen<br />

entstehen, wenn wir das Gewöhnliche hinter uns<br />

lassen und nach dem Besonderen suchen. Klingt<br />

theoretisch gut – oft scheint das Außergewöhnliche<br />

dann doch ein wenig außer Reichweite. Genau hier<br />

setzt die American Express ® Platinum Card an. Sie<br />

eröffnet nicht nur die Möglichkeit, entspannter zu<br />

reisen und exklusiver zu genießen, sondern bietet<br />

Nutzern eine vielseitige Bandbreite an Optionen.<br />

Wir von Connoisseur Circle haben uns die Vorteile<br />

der American Express Platinum Card genauer für<br />

Sie angesehen.<br />

27


AMERICAN EXPRESS_TRAVEL-EXPERIENCES<br />

BENEFIT Golf-Liebhaber freuen sich über den vergünstigten Zutritt zu etwa 2.000 Golfanlagen weltweit.<br />

AKTION mit 200 € jährlichem Online-Reiseguthaben<br />

ERSTKLASSIGE<br />

ERLEBNISSE Zugang<br />

zu exklusiven Events<br />

150 € JÄHRLICHES RESTAURANT-<br />

GUTHABEN gibt es bei der Anmeldung für<br />

die American Express Platinum Card<br />

28


Das Besondere wartet<br />

Das attraktivste Merkmal vorweg: Die<br />

American Express Platinum Card ist weit<br />

mehr als nur ein Zahlungsmittel – sie ist ein<br />

Schlüssel zu einer Welt voller erstklassiger<br />

Erlebnisse. Stellen Sie sich vor, Sie haben<br />

Zugang zu exklusiven Events aus den<br />

Bereichen Sport, Fashion, Entertainment,<br />

Musik und Kunst. Sie bekommen mühelos<br />

Pre-Sale-Tickets für die begehrtesten<br />

Veranstaltungen, reservierte Sitzplätze<br />

oder Meet & Greets mit den Lieblingsstars.<br />

Die Liste der Benefits geht weiter: Golf-<br />

Liebhaber freuen sich über den Zugang zur<br />

Golf Fee Card International, die Greenfee-<br />

Ermäßigungen und vergünstigten Zutritt zu<br />

etwa 2.000 Golfanlagen weltweit bietet. Feinschmecker<br />

kosten sich mit ihrem 150 Euro<br />

Restaurantguthaben durch die Speisekarten<br />

der rund 2.000 angebotenen Restaurants<br />

in über 20 Ländern auf der ganzen Welt.<br />

Nutzer der American Express Platinum Card<br />

erhalten außerdem weltweiten Zugang zu<br />

1.400 Airport-Lounges und sammeln Meilen<br />

bei International Airline-Programmen – doch<br />

dazu später mehr. Fest steht: Die American<br />

Express Platinum Card öffnet Türen, die<br />

sonst verschlossen bleiben – und das überall<br />

auf der Welt.<br />

Unbeschwert<br />

die Welt entdecken<br />

Weitgereiste und Vielflieger profitieren auf<br />

vielen Wegen von der Mitgliedschaft – mit<br />

der American Express Platinum Card wird<br />

jede Reise ein Stück stressfreier. Offen steht<br />

der Zugang zu 1.400 Lounges der Global<br />

Lounge Collection weltweit, so lässt sich<br />

entspannt der nächste Flug antreten. Stichwort<br />

sorgenfrei: Was die American Express<br />

Platinum Card zudem bietet ist ein umfassendes<br />

Versicherungspaket. Von Reiseversicherungen<br />

bis hin zu Mietwagen-<br />

Versicherungsleistungen sind Mitglieder<br />

immer auf der sicheren Seite. Zudem warten<br />

jedes Jahr zahlreiche Guthaben: 200 €<br />

Online-Reiseguthaben, 150 € Restaurantguthaben<br />

und 90 € Shoppingguthaben.<br />

Dazu kommt, dass Nutzer bei führenden<br />

Hotel- und Mietwagenprogrammen einen<br />

Elite-Status genießt, der Vorteile wie Zimmer-<br />

Upgrades und besondere Services bietet –<br />

finden wir gut!<br />

Luxus zum Sammeln<br />

Membership Rewards® ist das Treueprogramm<br />

der American Express Kreditkarten<br />

und funktioniert prinzipiell ganz<br />

einfach: Nutzer sammeln entsprechend ihres<br />

Umsatzes mit der Karte die Membership<br />

Rewards Punkte. Beim Onlineshopping, im<br />

Restaurant oder auf Reisen werden die<br />

Punkte automatisch gesammelt, für je 1 €<br />

Umsatz erhalten Nutzer 1 Membership<br />

Rewards Punkt. Das Punkte-Guthaben<br />

kann auf unterschiedlichen Wegen eingelöst<br />

werden. Etwa können Kartentransaktionen<br />

einfach mit Membership Rewards Punkten<br />

beglichen werden, oder aber man löst sie<br />

für Gutscheine bei exklusiven Partnern wie<br />

Apple oder Adidas ein. Eine Möglichkeit, die<br />

Membership Rewards Punkte für das Reisen<br />

einzulösen, ist der Punktetransfer zu einem<br />

Vielfliegerprogramm, darunter der Executive<br />

Club von British Airways, Singapore Airlines<br />

KrisFlyer und auch Miles & More. Wer fleißig<br />

sammelt kann sich zum Beispiel über Flüge<br />

in der Emirates First Class, Qatar Airways<br />

QSuite oder der Lufthansa First Class freuen.<br />

NEUES PROBIEREN & VORTEILE<br />

BEI ANMELDUNG SICHERN<br />

Unser Tipp: Jetzt ist die perfekte<br />

Gelegenheit, die American Express<br />

Platinum Card auszuprobieren. Im<br />

Rahmen einer aktuellen Aktion<br />

erhalten Sie:<br />

■ 30.000 MEMBERSHIP<br />

REWARDS PUNKTE*<br />

■ 150 € JÄHRLICHES<br />

RESTAURANTGUTHABEN<br />

■ 200 € JÄHRLICHES<br />

ONLINE-REISEGUTHABEN<br />

■ 90 € JÄHRLICHES<br />

SHOPPINGGUTHABEN<br />

■ WELTWEITEN AIRPORT-<br />

LOUNGE-ZUGANG<br />

■ HOTEL-/MIETWAGENUPGRADES<br />

BEI VERFÜGBARKEIT<br />

Auf www.amex-kreditkarten.de/<br />

angebot-platinum-mr geht es<br />

zur Anmeldung für die American<br />

Express Platinum Card – der erste<br />

Schritt in die großzügige Welt der<br />

vielen Vorteile von American<br />

Express.<br />

* Achtung: Für Österreich, Schweiz<br />

und ggf. sonstige Länder gelten<br />

andere Konditionen.<br />

29


DACH-RAUM PURE.TOURISTIK SOLUTIONS<br />

Wer ist PURE.Touristik<br />

Solutions?<br />

PURE.Touristik Solutions ist eine<br />

Boutique-Repräsentanz aktiv auf den<br />

deutschsprachigen Märkten Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz.<br />

30


PROMOTION<br />

Die Gründerin und Inhaberin Isabelle<br />

Bauer ist seit knapp 30 Jahren im Tourismus<br />

tätig, zu Beginn im Produktmanagement<br />

mehrerer großer deutscher<br />

Reiseveranstalter für Zielgebiete wie Griechenland,<br />

die UAE, Marokko oder Asien.<br />

2017 entschied sie sich, den Schritt in die<br />

Selbstständigkeit zu gehen. Seitdem war<br />

und ist sie für Luxusbrands wie Alila, Selman,<br />

Sheraton, Westin, JW Marriott und<br />

einige andere tätig. Nach Covid kam dann<br />

eine weitere Sparte hinzu, die der DMCs<br />

(Destination Management Companies).<br />

Schwerpunkt Destinationen der aktuellen<br />

Partner sind Asien, der komplette Mittlere<br />

Osten, südliches und östliches Afrika und<br />

natürlich Griechenland. Alle Partnerhotels<br />

sind im 5 Sterne Premium Bereich, die<br />

Partner DMCs sind neben maßgeschneiderten<br />

Reisen für Individualreisende auch<br />

alle im hochwertigen Gruppenbereich<br />

aktiv.<br />

Anfang 2023 ging es wieder richtig los<br />

und seither ist das Team stetig gewachsen.<br />

Das Team besteht aus einer weiteren<br />

Vollzeitkollegin und mehreren TeilzeitkollegInnen.<br />

Alle KollegInnen im Team sind<br />

„alte Hasen“, sie haben Erfahrung in ihrem<br />

Bereich und ein sehr gutes Netzwerk, darauf<br />

legt Isabelle Bauer besonderen Wert:<br />

„Wir sind mit unseren Destinationen, Hotels<br />

und Partnern vertraut, einige davon<br />

kennen wir bereits seit Jahrzehnten. Und<br />

wir verfügen über ein umfassendes Verständnis<br />

für den deutschsprachigen und<br />

europäischen Reisemarkt.“<br />

PURE ist seit 2019 Mitglied der PATA<br />

Germany (Pacific Asia Travel Association),<br />

seit 2022 ist Isabelle Bauer Finanzvorständin<br />

der PATA Germany. Seit 2019<br />

ist PURE Mitglied der XO Privat Kooperation<br />

und seit 2023 Mitglied bei der<br />

ASA (Anerkannte Spezialisten für Afrika<br />

Reisen). Außerdem ist PURE.Touristik<br />

Solutions Mitbegründer der Destination<br />

Specialists. Unter dem Dach der Destination<br />

Specialists bündeln PURE.Touristik<br />

Solutions und WörterSee | Communication<br />

| Marketing | Sales ihre Stärken<br />

in der Repräsentanz, Vermarktung und<br />

Kommunikation von Destinationen und<br />

Destination Management Companies auf<br />

den deutschsprachigen Märkten. Heute<br />

vertritt das Team von PURE 6 Hotels und<br />

7 DMCs mit mehr als 26 Destinationen<br />

weltweit.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.puretouristiksolutions.de<br />

www.destinationspecialists.de<br />

GRÜNDERIN Isabelle Bauer<br />

31


KARIBIK_MEXIKO<br />

MEXIKANISCHE KARIBIK<br />

Magie zwischen<br />

Dschungel und Meer<br />

Traumhotels, Service-Dekadenz, sterneverdächtige Spitzenküche: Die<br />

Boom-Region Cancún legt die Latte immer höher. Und kaum hat sich<br />

die Costa Mujeres als neue heiße Destination etabliert, will auch eine<br />

Insel die Highend-Welle surfen.<br />

TEXT: ANDREAS JAROS<br />

DSCHUNGELGRÜN TRIFFT<br />

KARIBIKBLAU am Strand<br />

vom Belmond Maroma.<br />

32


BLOWIN' IN<br />

THE WIND<br />

Sergio bläst<br />

morgens den Sand<br />

von den Liegen im<br />

Belmond Maroma.<br />

70 Millionen Dollar hat die zum<br />

weltgrößten Luxuskonzern LVMH<br />

gehörende Hotelgruppe Belmond in die<br />

Renovierung und Behübschung ihres<br />

Resorts an der Playa Maroma, einem<br />

der schönsten Strände an der Riviera<br />

Maya, gesteckt. Dafür hat sie das Haus<br />

für mehr als zwei Jahre dicht gemacht, bis zum<br />

Sommer 2023. Und dann sind es nach der Wiedereröffnung<br />

doch wieder die kleinen Dinge, die den<br />

größten Unterschied machen, und nicht allein die<br />

voluminösen Finanzspritzen.<br />

Ein Sandflüsterer<br />

für die Liegen<br />

Es passierte früh am Morgen.<br />

Noch schlaftrunken blinzle ich vom<br />

Frühstücks-Logenplatz fast direkt am<br />

Wasser über den Strand. Eine Fata<br />

Morgana? Die Konsequenzen einer<br />

verhängnisvollen Bestellung vom<br />

Vorabend – „mas Tequila, por favor!“?<br />

Oder pustet da ein dienstbarer Geist<br />

mit Strohhut allen Ernstes mit einer<br />

Art geräuscharmem Laubbläser Sand<br />

von den ultrabequemen Strandliegen?<br />

Ja, in der Tat. Selbst die kleinste<br />

Ansammlung von Körnern muss weg – eine von<br />

mehreren Aufgaben von „Beach Server“ Sergio,<br />

der seit 2006 eine der treuesten Seelen unter den<br />

Beschäftigten ist. Diskrete Helfer sind auch in<br />

den 70 Zimmern und Suiten sowie in den zwei<br />

Villen unterwegs: Belässt man ein Blatt Papier als<br />

Lesezeichen in einem Buch, kann es vorkommen,<br />

dass man nach dem Turndown-Service ein echtes,<br />

hoteleigenes „Bookmark“ zwischen den Seiten findet.<br />

Dass sich das Belmond Maroma auch in Sachen<br />

Spa, Gartengestaltung, Unterkünfte und Restaurants<br />

nicht lumpen lässt, kommt da fast schon erwartungsgemäß.<br />

Das erste, höchst gelungene Guerlain-Spa<br />

Lateinamerikas lockt mit Anwendungen, die von<br />

der Maya-Kultur inspiriert wurden, und speziellen<br />

Massageliegen, die das wolkige Gefühl von Schwerelosigkeit<br />

vermitteln. Außerhalb, vor dem Spa-Brunnen<br />

der Fruchtbarkeitsgöttin Ixchel, sprießt ebenfalls<br />

Einmaliges: „El Abuelo“, ein 90 Jahre alter Baum,<br />

liebevoll „Großväterchen“ getauft. Generell sticht in<br />

der Hotelanlage die Harmonie zwischen üppigem<br />

Dschungel und „Nachhilfe“ durch Landschaftsgärtner<br />

und Architekten ins Auge. Auch Nasenbären genießen<br />

die Nähe von Mensch und Natur und streifen wie<br />

selbstverständlich über die Wiesen und Wege.<br />

Im „Casa Mayor“ wird die lokale Küche mit einer<br />

lukullischen „Reise durch Mexiko“ (Monterrey,<br />

Guadalajara und „eine Prise Yucatán“) hochgehalten.<br />

33


KARIBIK_MEXIKO<br />

BELMOND MAROMA in jeder Hinsicht eine Oase des guten Geschmacks<br />

34


Kempinski Cancún<br />

Das zweite Restaurant, das „Woodend“ des australischen<br />

Celebrity-Chefs Curtis Stone, huldigt Seafood und<br />

Fleischspezialitäten, die über offener Flamme gegrillt<br />

werden. Ein wahres Feuerwerk: Rock Cod mit Fenchel,<br />

King Crab und Salat mit frittiertem Quinoa. Danach<br />

Panna Cotta. Göttlich. Nur die sprechende Waage in der<br />

Suite war danach weniger enthusiastisch: „Your weight is<br />

86,3 kg. Good-bye“.<br />

Kaktussalat und<br />

Melonen-Gazpacho<br />

Und Rettung war nicht in Sicht. Denn das erst zwei Jahre<br />

alte Waldorf Astoria Cancún, nur eine kurze Fahrt vom<br />

Belmond Maroma entfernt, hat sich dank seiner Kulinarik<br />

im Blitztempo zu einem echten Hospitality-Schwergewicht<br />

entwickelt. Das romantische Oceanfront-Dinner im<br />

Signature Restaurant „Malpeque“ liefert schon mit seinen<br />

Vorspeisen famose Kostproben: Sopa de Elote, Maissuppe<br />

mit Limette, Chili und Basilikum, oder als kühle<br />

Alternative Melonen-Gazpacho mit Shrimps, Minze<br />

und Mandel. Hauptspeise: Grouper mit fußballgroßem<br />

Blumenkohl aus dem Ofen. Als Dessert wird ein<br />

sagenhaftes Himbeer-Tiramisu gereicht.<br />

Das „Problem“: Auch Frühstück (in der Laube des „Chaya“)<br />

und Lunch (im „JA’O“) sind von ähnlich herausragender<br />

Qualität. Mittags Kaktussalat, Fisch-Tacos, Blue-Corn-<br />

Pudding – der siebente Himmel für Genussmenschen.<br />

Nur ein paar Schritte von den Tischen entfernt, erstreckt<br />

sich eine gediegene Pool-Landschaft, in der die Gäste<br />

noch in echten Büchern schmökern, eine Frau tut’s sogar<br />

im Stehen. Getreu dem Motto des 5*-Refugiums, das<br />

sich in aller Bescheidenheit „Juwel von Cancún“ nennt:<br />

runterkommen, sich ausklinken aus dem Krisen-Stakkato<br />

der realen Welt, wieder mehr Analoges zulassen.<br />

Diese Übung gelingt ganz leicht für ein verlängertes<br />

Wochenende. Die Freundlichkeit des Personals und das<br />

Waldorf Astoria Cancún<br />

edle Interieur aus Marmor und Holz tun ein Übriges: Im<br />

Zimmer im sechsten Stock lässt sich der Sonnenaufgang<br />

vom bodentiefen Fenster der geräumigen Dusche aus<br />

bestaunen. Der Strand und das Meer sind hingegen nicht<br />

„top-notch“, und das unwegsame Dickicht rund um die<br />

kilometerlange Zufahrtsstraße kann man getrost den Affen,<br />

Krokos und Schlangen überlassen.<br />

Klassischer Luxus im<br />

ehemaligen Ritz<br />

Mitten in Cancúns Hotelzone, umgeben von All-inclusive-<br />

Burgen und umspült vom fabelhaft türkisen Meer, setzt<br />

das Kempinski Cancún das fort, was Ritz-Carlton im selben<br />

Hotel-Palazzo fast 30 Jahre lang zelebriert hat: verlässlichen<br />

Old-School-Luxus. Das Essen in der Club Lounge<br />

ist sogar noch besser geworden. Morgens Mini-Bagels,<br />

Nuevos Revueltos, Rührei auf mexikanische Art mit Tomaten,<br />

Kräutern und Zwiebel, dazu Jugo de Sandia, frisch<br />

gespressten Wassermelonensaft. Zum Afternoon Tea dann<br />

köstliche Pistazien-Makaronen. Und am Abend dampfen<br />

Meeresfrüchte-Paella, Ribs mit Wedges und Huhn mit<br />

Erbsenreis. Auf Wunsch werden von den Kellnern auch<br />

noch Mojitos und Margaritas aus dem Ärmel geschüttelt.<br />

Wen es stattdessen nach Action dürstet, die nach Sonnenöl,<br />

Schweiß und Cerveza riecht, muss ausbrechen und rechts<br />

35


KARIBIK_MEXIKO<br />

IMPRESSION<br />

ISLA MUJERES BY<br />

SECRETS<br />

Luxury Adults-Only-<br />

All-Inclusive<br />

den Strand runter. Auf der Bühne des „Oasis Beach Club“<br />

röhrt am Wochenende eine Band die Rolling-Stones-Klassiker.<br />

Zum gepflegten Chillen empfiehlt sich dann wieder das<br />

Kempinski: Wenn beim Jacuzzi die Blätter der Kokospalmen<br />

im lauen Abendwind rascheln und die Sterne blinken, ist<br />

das auch „Satisfaction“, aber eben auf sinnliche Art.<br />

Ein Insta-Paradies für Verliebte<br />

SHA Wellness Clinic Mexico<br />

Eine knappe halbe Stunde nördlich der Zona Hotelera<br />

wurde das jüngste Tourismus-Projekt aus dem Küstenboden<br />

gestampft: Costa Mujeres. Das heißt: noch mehr riesige<br />

Hotels, für Familien oder Adults-only, kilometerlanger<br />

Spaß am Strand, Tauchspots, ein von Greg Norman<br />

designter 18-Loch-Golfplatz, Mangroven und Dschungel.<br />

Im Januar diesen Jahres erfuhr die neue In-Destination<br />

noch mehr Aufwertung: Die SHA Wellness Clinic Mexico<br />

öffnete in bevorzugter Lage ihre Pforten, mit Gesundheitsprogrammen,<br />

die sich am spanischen Schwester-Retreat<br />

orientieren. Praktisch für VIP-Gäste: Sie können auf einem<br />

Heliport einschweben oder mit dem Boot andocken.<br />

Auch die vorgelagerte Isla Mujeres, durch ihre Fährverbindungen<br />

als beliebtes Tagesausflugsziel bekannt,<br />

scheint eine finanzkräftige Klientel nun zum längeren<br />

Verweilen animieren zu wollen: Neben dem brandneuen<br />

Almare Isla Mujeres, dem ersten Luxury-Collection-All-<br />

Inclusive-Erwachsenenhotel auf mexikanischem Boden,<br />

will auch die Hyatt-Gruppe mit ihrem Impression Isla<br />

Mujeres by Secrets Pärchen und Hochzeitsreisende ködern:<br />

125 edle Suiten, vier Pools, sieben Restaurants, Butler-<br />

Service, Katamaran-Transfer von und nach Cancún und<br />

vieles mehr inbegriffen. Erster Erfolg für das Resort im<br />

Inselsüden: die Website Luxury Travel Advisor schwärmte<br />

vom „most instagrammable hotel in the world“.<br />

ALMARE Mexikos erstes Luxury-Collection-All-Inclusive-Erwachsenenhotel<br />

www.belmond.com<br />

www.waldorfastoria.com<br />

www.kempinski.com<br />

www.mexicancaribbean.travel<br />

www.shawellness.com<br />

www.the-luxury-collection.marriott.com<br />

www.hyattinclusivecollection.com<br />

36


BOUTIQUE_PERLEN<br />

8<br />

7<br />

6<br />

1<br />

Auch bei Tiffany &<br />

Co. sind Perlen im<br />

Herbst das absolute<br />

Highlight.<br />

www.tiffany.com<br />

5<br />

2<br />

4<br />

3<br />

Put on your Pearls, Girls!<br />

Lang war sie fast in Vergessenheit geraten, jetzt erlebt die Perle ein fulminantes<br />

Comeback. Zu Recht, wie man an diesen Glanzstücken aus dem Meer sieht.<br />

TEXT: JULIA SCHAUER<br />

Haarig<br />

Logo-Haarspange<br />

mit Perlen in<br />

verschiedenen<br />

Größen von<br />

Valentino<br />

www.valentino.com<br />

1. Hingucker<br />

Elegantes Armband mit<br />

Diamantanhänger von<br />

Sydney Evan<br />

www.sydneyevan.com<br />

2. Filigran<br />

Zartes Armband mit<br />

weißen Südseeperlen<br />

von Yana Nesper<br />

www.yana-nesper.com<br />

3. Opulent<br />

Prunkvolle Chandelier-<br />

Ohrringe „Imogene“<br />

von Jennifer Behr<br />

www.jenniferbehr.com<br />

4. Klassisch<br />

Edle Halskette im<br />

Old-Money-Style von<br />

Magda Butrym<br />

www.magdabutrym.com<br />

5. High Class<br />

Ohrringe „Buttercup“<br />

mit Saphiren und<br />

Diamanten von Mateo<br />

www.mateonewyork.com<br />

6. Floral<br />

Ring im Blumendesign<br />

„Gironde“ von Bruna<br />

the Label<br />

www.brunathelabel.com<br />

7. Blickfang<br />

Perlen- und Goldcollier<br />

von Dorotheum Juwelier<br />

www.dorotheumjuwelier.com<br />

8. Eleganz<br />

Ohrringe „Triomphe“<br />

mit Logo von Celine<br />

www.celine.com<br />

37


TREND-DESTINATION_GRENADA<br />

BAREFOOT LUXURY<br />

Der Strand beginnt im<br />

Silversands Beach House<br />

direkt vor der eigenen Suite.<br />

Caribbean<br />

Spice<br />

Dichte Regenwälder, spektakuläre Vulkanseen, traumhafte Strände, die<br />

angeblich schönste Hauptstadt der Karibik und Gewürze von C wie Chili bis<br />

Z wie Zimt: Grenada ist vielleicht die großartigste kleine Insel der Karibik,<br />

findet CC-Autorin Claudia Bette-Wenngatz.<br />

38


Gewürz bedeutet Leben“, besagt ein karibisches<br />

Sprichwort – und wenn ich das wörtlich nehme,<br />

dann ist Grenada das pralle Karibikleben. Ich<br />

schaue in das zufrieden lächelnde Gesicht von<br />

Chef Kennedy, der in seinem großen Gewürzund<br />

Gemüsegarten steht, hier und da ein paar<br />

Blätter zupft, um sie nachher in seiner Küche<br />

zum köstlich schmeckenden Nationalgericht Oil-Down mit<br />

Callaloo, dem karibischen Spinat sowie Brotfrucht und Salzfisch<br />

zu verarbeiten, und stelle fest: Der Mann strahlt karibische<br />

TOUR GUIDE CURTIS<br />

zeigt seinen Gästen<br />

die authentischen<br />

Seiten Grenadas.<br />

Lebensfreude aus! Lange war er Universitätsprofessor, nun hat<br />

er sein Hobby, das Kochen, zum neuen Lebensinhalt gemacht.<br />

Zusammen mit Tochter Ariel hat er „Home Hospitality“ gegründet<br />

und lädt Gäste dazu ein, zusammen mit ihm in der Küche seines<br />

hübschen Kolonialhauses in der Nähe der Inselhauptstadt St.<br />

George karibisch-kreolische Gerichte zu kochen. Vorher geht es<br />

aber noch in seinen Garten, um Kräuter, Gemüse und Früchte<br />

zu ernten. Farm-to-Table – hier ist das kein trendiger Slogan,<br />

hier wird Öko-Küche praktiziert, und der Gast hat Gelegenheit,<br />

die Gewürzinsel Grenada von einer ganz besonderen Seite<br />

abseits des High-End-Tourismus in den internationalen Hotels<br />

und Restaurants kennenzulernen. Neben weißen, von Palmen<br />

gesäumten Sandstränden, Steelbands, bunten Häusern und<br />

kreolischen Schönheiten hat die Vulkaninsel am südlichen Ende<br />

der Windward Islands nämlich noch so einiges mehr zu bieten,<br />

als ich erwartet habe.<br />

„Your smile makes us happy“ steht auf dem T-Shirt von Curtis,<br />

dem Tourist-Guide und Fahrer, der mich über die nur 34 km<br />

lange und 18 km breite Insel bringt: zum Feierabend-Grillen mit<br />

lokalem Bier bei Freunden in seinem Heimatdorf; mitten hinein<br />

in den Regenwald von Grand Etang; zu den Wasserfällen von<br />

Annandale und am späten Abend, nach einer abenteuerlichen<br />

Fahrt über die ganze Insel, auch noch zum Levara-Strand, wo<br />

der Atlantik und das Karibische Meer aufeinandertreffen und<br />

wir Meeresschildkröten<br />

beim Ablegen ihrer Eier<br />

beobachten können –<br />

ein beeindruckendes<br />

Naturschauspiel!<br />

Curtis liebt seine Insel,<br />

die für ihn „the best of the<br />

best“ in der Karibik ist und<br />

wo er jeden Winkel kennt.<br />

Ein ganz Großer in der<br />

Business- und Tourismuswelt<br />

hat das auch schon<br />

39


TREND-DESTINATION_GRENADA<br />

SEGEL SETZEN MIT DANNY Der Grenadier Danny<br />

Donovan zeigt Gästen seine Insel vom Wasser aus<br />

– beim Segeln, Tauchen und Schnorcheln.<br />

Silversands Grand Anse<br />

früh erkannt: Der 2022 verstorbene Peter de Savary, Gründer<br />

der weltbekannten St. James Clubs, Besitzer verschiedener<br />

Schlösser und leidenschaftlicher Segler, verliebte sich bereits<br />

1952 in Grenada und investierte hier in Ländereien wie die<br />

Tufton Hall Plantation, das Azzurra Castle, den Hafen von<br />

Port Louis sowie in stilvolle Boutique-Hotels wie das Mount<br />

Edgecombe oder das Mount Cinnamon. Auf der Insel erinnern<br />

sich noch viele liebevoll an den „Masterplanner of Grenada“,<br />

der 2012 von der Inselregierung zum internationalen Botschafter<br />

für Investment und Tourismus ernannt wurde.<br />

Besuch im Museum am Meeresboden<br />

Danny Donovan hat PdS – wie Peter de Savary hier genannt wird<br />

– gut gekannt und ist oft mit ihm gesegelt. Irgendwann hat er<br />

ihm dann eines seiner traditionellen Segelboote abgekauft.<br />

Der Grenadier Danny erwartet uns in der Port Louis Marina,<br />

mit Blick auf St. George, eine der hübschesten Hafenstädte in<br />

der Karibik, die mit ihren bunten Häusern und der historischen<br />

Festung auch in der Realität jedem Postkarten-Klischee gerecht<br />

wird. In der Marina stehen chice Yachten neben alten Ruderbooten,<br />

von weitem sieht man die Kreuzfahrtriesen, die hier natürlich<br />

auch vor Anker gehen. Danny zeigt uns mit seinem wendigen<br />

Segelboot einsame Buchten zum Baden und Schnorcheln und<br />

als Highlight kurz vor Sonnenuntergang den Molinere Bay<br />

Underwater Sculpture Park. Hier hat der britische Bildhauer<br />

Jason deCaires Taylor seit 2006 auf 800 Quadratmetern<br />

zeitgenössische ökologische Unterwasser-Kunst mit inzwischen<br />

fünfundsechzig Skulpturen geschaffen, die man schnorchelnd<br />

oder als Taucher besichtigen kann.<br />

Wie Danny ist auch der Engländer Kim Russell auf besondere<br />

Weise mit den Traditionen der Insel verbunden. Bereits 1993<br />

gründete er die Manufaktur „Crayfish Bay Organics“ als Bio-<br />

Kakao-Plantage. Aus einheimischen Kakaopflanzen stellt er mit<br />

relativ einfachen, teils selbst konstruierten Maschinen beste<br />

Schokolade her, die in Europa als Luxus-Produkt verkauft wird.<br />

Auf einer Tour zeigt er mir, wie das geht, und erzählt gleichzeitig<br />

AUF SCHATZSUCHE Chef Kennedy erntet<br />

Muskatnuss im eigenen Gewürzgarten.<br />

40


The Calabash<br />

Silversands Beach House<br />

viel über die wirtschaftliche Entwicklung Grenadas, das heute<br />

neben dem Tourismus auch noch vom Export von Muskatnuss,<br />

Kakao und Gewürzen lebt. Wie die Muskatnuss vom Baum ins<br />

Essen kommt und sogar als Sirup und Marmelade schmeckt,<br />

erfahre ich später dann im Nutmeg Museum in Victoria, im<br />

Nordwesten der Insel. Als Symbol für die Insellandwirtschaft<br />

ist die würzige Nuss sogar auf der Nationalflagge dargestellt.<br />

An der nahezu unberührten Nordostküste in der Nähe des<br />

Kratersees Lake Antoine wird im River Antoine Estate, der<br />

ältesten Rum Destillerie der Karibik, demonstriert, wie die<br />

Rumproduktion schon im 18. Jahrhundert stattgefunden<br />

hat. Schließlich gehörte auch Zuckerrohr zu den wichtigsten<br />

Bodenschätzen des Inselstaates. Heute spielt die Rumproduktion<br />

keine große Rolle mehr, der Rum Punch ist<br />

jedoch, so wie fast überall in der Karibik, sehr präsent.<br />

Chef Kennedy hat mir zum Abschied sein hochprozentiges<br />

Lieblingsrezept verraten: „1 of Sour, 2 of Sweet, 3 of Strong,<br />

4 of Weak“. Übersetzt bedeutet das so viel wie: eine Maßeinheit<br />

Limettensaft, zwei Maßeinheiten Kirschsirup, drei Maßeinheiten<br />

Rum und vier Maßeinheiten Wasser – gewürzt mit<br />

Muskatnuss, versteht sich! Seitdem weiß ich, wie die Karibik<br />

schmeckt, und verbinde den Drink ganz automatisch mit der<br />

Gewürzinsel Grenada, von der es auch heißt: Bevor man<br />

Grenada sieht, riecht man es. Schnuppern Sie mal an Muskatnuss,<br />

Vanille und Zimt und fahren Sie hin – es lohnt sich!<br />

www.puregrenada.com<br />

www.rosetravel.de<br />

HOTELS<br />

■ SIX SENSES LA SAGESSE<br />

Das jüngste Luxushotel der Insel<br />

ist das erste Karibik-Resort<br />

im Lifestyle-Portfolio von Six<br />

Senses und eröffnete im April<br />

<strong>2024</strong> im Südosten der Insel.<br />

Die romantische Lage sowie die<br />

56 Pool-Suiten und 15 Villen in<br />

unterschiedlichen Größen mit<br />

großen Terrassen und Plunge-<br />

Pools ermöglichen einen ebenso<br />

entspannten wie luxuriöskomfortablen<br />

Urlaub inmitten<br />

der Natur.<br />

Das Resort wurde behutsam um<br />

eine natürliche Lagune herum<br />

angelegt und bietet Bestblicke<br />

auf grüne Hügel, tropischen<br />

Wald und Felsformationen.<br />

Die Küche mit zwei Restaurants,<br />

zwei Bars und eigener Bäckerei<br />

legt viel Wert auf authentische<br />

Kulinarik und Produkte aus der<br />

eigenen Bio-Farm oder von<br />

lokalen Lieferanten. Im Six<br />

Senses Spa treffen uralte<br />

Heiltraditionen und Rituale auf<br />

moderne Wellness-Programme.<br />

www.sixsenses.com<br />

■ SPICE ISLAND BEACH HOTEL<br />

Ein Karibik-Klassiker in Premiumlage:<br />

Das All-Suite-Beach-<br />

Resort im klassisch-karibischen<br />

Stil mit viel Holz und inmitten<br />

tropischer Vegetation liegt direkt<br />

am berühmten, weitläufigen<br />

Sandstrand von Grand Anse im<br />

Süden der Insel. 64 Bungalow-<br />

Suiten, teilweise mit Pool oder<br />

direktem Strandzugang, sind<br />

eingebettet in eine sehr schöne,<br />

weitläufige Gartenanlage mit<br />

viel Privatsphäre.<br />

Im Janissa Spa erwartet die<br />

Gäste ein breitgefächertes Wellnessangebot.<br />

Dazu kommen<br />

zwei Restaurants, zahlreiche<br />

Wassersport- und Sportmöglichkeiten<br />

und die zentrale<br />

Six Senses La Sagesse<br />

Lage für Inselausflüge. Insgesamt<br />

entspannter 5*-Luxus mit fast<br />

familiärer Atmosphäre.<br />

www.spiceislandbeachresort.com<br />

www.slh.com<br />

■ THE CALABASH LUXURY<br />

BOUTIQUE HOTEL & SPA<br />

Das familiengeführte Haus mit<br />

nur 30 Suiten (52-186 m 2 ) und<br />

Beach Club gehört mit seinen<br />

vielen Stammgästen zu den<br />

renommiertesten 5*-Resorts<br />

in der Karibik und punktet als<br />

Relais & Châteaux-Mitglied<br />

auch mit exquisiter Küche, die<br />

geprägt ist vom britischen<br />

Star-Cuisinier Gary Rhodes.<br />

Es liegt in einer kleinen Bucht<br />

inmitten einer tropischen Gartenanlage<br />

im Süden der Insel, direkt<br />

am Strand L‘Anse aux Epines.<br />

Die Inhaberfamilie Gabutt<br />

garantiert einen ebenso persönlichen<br />

wie erstklassigen Service,<br />

viel Privatsphäre und eine gute<br />

Kombination aus entspanntem<br />

Ferienfeeling und karibischfreundlicher<br />

Atmosphäre. Das<br />

kleine, feine Spa überzeugt mit<br />

holistischen Behandlungen.<br />

www.calabashhotel.com<br />

www.relaischateaux.com<br />

■ SILVERSANDS GRENADA<br />

Relaxt und stylish zugleich:<br />

Bereits die Lobby mit 100-m-<br />

Pool überrascht mit Wow-Effekt.<br />

39 Zimmer, 4 Suiten und<br />

8 Residenzen mit Privatpool<br />

liegen in Bestlage am 3 km<br />

langen Grand-Anse-Beach und<br />

überzeugen durch modernen<br />

Komfort und zeitgemäßes<br />

Design. In drei Restaurants wird<br />

unterschiedliche Küche angeboten,<br />

in der Whiskey & Rum Bar<br />

finden exklusive Tastings statt.<br />

www.silversandscollection.com<br />

www.lhw.com<br />

41


TREND-DESTINATION_GRENADA<br />

■ SILVERSANDS BEACH HOUSE<br />

Karibik-Glamour vom Feinsten:<br />

Das neu eröffnete, sehr stylishe<br />

Boutique-Resort mit 28 Suiten<br />

(52-161 m 2 ) punktet mit Traumlage<br />

am fast unberührten Portici<br />

Beach und großartigen Ausblicken<br />

auf das Meer. Im Azzurro Strandrestaurant<br />

wird italienische Küche<br />

zelebriert, die Gäste haben aber<br />

auch Zugang zu den exklusiven<br />

Restaurants im Silver Sands<br />

Resort, das mit Shuttles bequem<br />

zu erreichen ist. Im Beach-House-<br />

Wellnessbereich finden Fitness-<br />

Fans bestes Equipment und ein<br />

kleines, feines Spa.<br />

www.silversandscollection.com<br />

www.lhw.com<br />

■ MOUNT CINNAMON RESORT<br />

& BEACH CLUB<br />

Karibischer Kuschellook in<br />

Bestlage: Dieses charmante und<br />

stimmungsvolle Boutique-Hotel<br />

mit 37 Zimmern und Suiten, Pool<br />

sowie kleinem Spa gehört zu den<br />

Insel-Institutionen und erstreckt<br />

sich auf einem Hang mit einzigartigem<br />

Blick über die Grand-<br />

Anse-Bucht. Es überzeugt durch<br />

seine heitere, farbenfrohe Atmosphäre<br />

im charmanten Kolonialstil.<br />

Die Unterkünfte sind zum Teil über<br />

Treppen zu erreichen, für den<br />

„Aufstieg“ wird man jedoch mit<br />

einem tollem Ausblick belohnt.<br />

Durch einen großen, weitläufigen<br />

Garten kommt man hinunter<br />

zum Beach Club mit Restaurant.<br />

Wer originellen 4*-Komfort mag,<br />

ist hier genau richtig.<br />

www.mountcinnamongrenada<br />

hotel.com<br />

■ CALIVIGNY ISLAND<br />

Die über 30.000 m 2 große Privatinsel<br />

mit 8.000 m 2 großer Beach-<br />

House-Residence (10 Suiten) und<br />

3.000 m 2 Hangresidenz (9 Suiten),<br />

liegt vor der Südküste Grenadas<br />

und wird nur an Gruppen mit<br />

maximal 40 Gästen vermietet.<br />

Für Tagesraten von über 100.000<br />

Euro wird ein Maximum an<br />

Privatsphäre garantiert, dazu<br />

genießt man Luxus pur mit<br />

individuellem 24-Stunden-<br />

Service, 6 eigenen Inselstränden,<br />

Schwimmbad, Kino, Billard, Tennis<br />

und Konzertflügel. Last but not<br />

least erwartet einen auch noch ein<br />

unbezahlbarer Traumblick über<br />

den Atlantischen Ozean und die<br />

Karibische See.<br />

www.calivigny-island.com<br />

RESTAURANTS<br />

Die exklusivsten Restaurants mit<br />

guter Küche befinden sich auf<br />

Grenada in den Luxushotels. So<br />

punktet das Oliver Restaurant im<br />

Spice Island Hotel mit karibischkreolischen<br />

Spezialitäten. Das<br />

Rhodes Restaurant im Calabash<br />

Hotel begeistert hingegen mit<br />

Haute Cuisine von Starkoch Gary<br />

Rhodes, während das Silversands<br />

mit asiatischer Küche im<br />

Asiatique sowie mit mediterraner<br />

und lokaler Cuisine im Grenadian<br />

Grill aufwartet.<br />

Authentisch-lokale Küche<br />

findet man hauptsächlich in der<br />

Inselhauptstadt St. George, aber<br />

auch an kleinen Orten sowie<br />

teilweise direkt an die Sightseeing-<br />

Hotspots angeschlossen.<br />

■ EXTRA TIPP<br />

Eine besondere Atmosphäre und<br />

karibische Spezialitäten bietet<br />

das Restaurant im Secret Harbour<br />

Boutique Hotel & Marina in der<br />

Mount Hartman Bay mit Blick auf<br />

einen kleinen Yachthafen.<br />

www.secretharbourgrenada.com<br />

MUST SEES<br />

■ NATIONALPARKS<br />

Der Grand Etang Nationalpark ist<br />

bekannt für seine Muskatnusshaine<br />

sowie für die beeindruckenden<br />

ON THE BEACH ... Canapés am Strand vom The Calabash<br />

Concord- und Annandale-<br />

Waterfalls. Im Levara Nationalpark<br />

im Norden kann man zwischen<br />

März und Juli Meeresschildkröten<br />

bei der Eiablage beobachten.<br />

■ LANDWIRTSCHAFT,<br />

KAKAO UND SCHOKOLADE<br />

Im Crayfish Bay Organic Chocolat<br />

Estate wird Schokolade noch<br />

nach alter Tradition hergestellt.<br />

Im Belmont Estate, einer 400 ha<br />

großen Plantage aus dem späten<br />

17. Jh., bekommt man einen<br />

Einblick in die traditionelle<br />

karibische Landwirtschaft.<br />

Die benachbarte Grenada<br />

Chocolat Company zeigt, wie aus<br />

Kakao-bohnen Süßes entsteht.<br />

Im Grenada Nutmeg Museum<br />

in Victoria erfährt man, wie die<br />

Muskatnuss vom Baum in die<br />

Gewürzregale kommt.<br />

■ RUM<br />

Es gibt fünf wichtige Rum-<br />

Destillerien auf Grenada, die<br />

interessanteste ist sicher die<br />

Saint Antoine Rum Destillerie,<br />

sie gilt als die älteste der Karibik.<br />

Hier funktioniert noch alles wie in<br />

früheren Zeiten. Produziert wird<br />

allerdings nur noch für den lokalen<br />

Bedarf. Gut zu wissen:<br />

69-prozentigen Rum darf man<br />

ausführen, 75-prozentigen<br />

jedoch nicht!<br />

■ HOME COOKING<br />

Chef Kennedy lädt Gäste in<br />

die Küche seines Hauses zu<br />

authentischen Kochkursen ein.<br />

Dabei besucht man auch seinen<br />

Gewürzgarten, kocht Nationalgerichte<br />

und isst dann zusammen.<br />

www.hhgnd.com<br />

■ RAUS AUFS MEER<br />

Savvy Grenada Sailing Charters<br />

und andere Charter- und<br />

Experience-Companies bieten<br />

Touren zum Tauchen und<br />

Schnorcheln und zum weltweit<br />

ersten Unterwasser-Park an.<br />

ALLGEMEINE INFO<br />

www.puregrenada.com<br />

ANREISE<br />

Mit Condor von Frankfurt über<br />

Barbados (ab Nov. 1x pro Woche)<br />

oder mit British Airways bzw. Virgin<br />

Atlantic (ebenfalls über Barbados)<br />

ab London<br />

www.condor.com<br />

www.britishairways.com<br />

www.flywith.virginatlantic.com<br />

42


Jetzt Mitglied werden!<br />

Im Branchennetzwerk Friends of the Caribbean<br />

Die wichtigsten Player aus D-A-CH<br />

und der Karibik in einem Netzwerk<br />

Das neue, für Touristikexperten kostenlose Connoisseur Circle<br />

Business-Netzwerk „Friends of the Caribbean“ verbindet<br />

karibische Entscheidungsträger mit dem DACH-Raum, eröffnet<br />

neue Möglichkeiten, in Kontakt mit einer hochinteressierten<br />

Reisecommunity zu treten, sich mit internationalen Kollegen<br />

und Markt-Insidern auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und<br />

mit uns auf verschiedenen Ebenen sichtbar zu werden.<br />

Melden Sie sich kostenlos ganz<br />

einfach online an unter<br />

https://ccircle.cc/caribbean/de<br />

43


INSEL-HOPPING_KARIBIK-FLUGVERBINDUNGEN<br />

1<br />

St. Kitts<br />

& Nevis<br />

1<br />

2<br />

Antigua<br />

& Barbuda<br />

2<br />

Montserrat<br />

Guadeloupe<br />

3<br />

Dominica<br />

Caribbean<br />

Island<br />

Hopping<br />

4<br />

Martinique<br />

St. Lucia<br />

Condor Airlines bieten ab November<br />

wöchentliche Direktflüge nach<br />

Barbados sowie nach Antigua &<br />

Barbuda an. Welche Nachbarinseln<br />

von dort aus einen Luftsprung lohnen,<br />

verraten wir Ihnen hier.<br />

6<br />

Grenada<br />

St. Vincent und<br />

die Grenadinen<br />

5<br />

Barbados<br />

44


1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

St. Kitts & Nevis<br />

Die nur zwei Kilometer voneinander entfernt<br />

liegenden Schwesterninseln St. Kitts und Nevis<br />

sind ein unabhängiger Staat mit hohen, von<br />

Regenwald bewachsenen Bergen. Der Mount<br />

Liamuiga erreicht sogar eine Höhe von 1.156 m!<br />

Erwirbt man auf den Inseln eine Immobilie zum<br />

Preis von über 400.000 US-Dollar, kann man<br />

sogar Staatsbürger werden.<br />

Antigua & Barbuda<br />

Mit ihren paradiesischen Stränden will sich<br />

Antigua als romantischste aller Karibischen<br />

Inseln einen Namen machen. Deshalb hat es<br />

sich in den letzten Jahren auch besonders auf<br />

Honeymooners konzentriert. Die naturbelassene<br />

Schwesterninsel Barbuda positioniert sich<br />

hingegen als Top-Destination für Taucher und<br />

Schnorchler. Was beide Inseln gemeinsam haben,<br />

ist ein intakter und artenreicher Regenwald.<br />

Dominica<br />

Wasserfälle, Süßwasserseen und Strände mit<br />

schwarzem Vulkansand: Das sind nur einige<br />

der Highlights, die Reisende auf der grünen<br />

Naturinsel Dominica erwarten. Hier hat die<br />

Landschaft noch nicht ihre endgültige Form<br />

erhalten, denn die weltweit zweitgrößte<br />

Thermalquelle Boiling Lake formt und verändert<br />

die Erdoberfläche bis heute. Auch Vogelliebhaber<br />

kommen auf Dominica auf ihre Kosten:<br />

Die Kaiseramazonen-Papageien in den<br />

Bergwäldern sind weltweit einzigartig.<br />

St. Lucia<br />

Groß war die Freude, als Julien Alfred bei den<br />

Olympischen Spielen im Sommer als schnellste<br />

Läuferin der Welt Gold für St. Lucia holte.<br />

Angeblich hat sie sich mit Trainingsläufen auf die<br />

760 m hohen Piton-Berge ihrer Heimatinsel vorbereitet.<br />

Wer's ebenfalls sportlich angehen will,<br />

kann aber auch auf dem Roseau-Fluss kajaken.<br />

Barbados<br />

Die östlichste der Karibischen Inseln ist im<br />

Unterschied zu vielen anderen nicht aufgrund<br />

von Vulkanaktivität entstanden, sondern besteht<br />

hauptsächlich aus Korallen- und Kalkstein.<br />

Die 430 Quadratkilometer große Republik<br />

liegt nördlich von Trinidad und südöstlich von<br />

Martinique. Außerdem gut zu wissen: Während<br />

auf einigen anderen Inseln der Großen Antillen<br />

im Winter mitunter kein Badewetter herrscht,<br />

liegen die Temperaturen auf Barbados<br />

gleichmäßig um die 30°C, und die Sonne<br />

scheint 3.000 Stunden im Jahr.<br />

Grenada<br />

Grenada präsentiert sich als die Gewürzinsel<br />

der Karibik und ist bekannt für den Export von<br />

Zimt und Muskatnüssen. Besucher können hier<br />

aber auch einen Unterwasserskulpturenpark<br />

ertauchen oder im Grand-Etang-Nationalpark<br />

verschiedene ökologische Subsysteme<br />

durchqueren. Die Insel setzt besonders auf<br />

Nachhaltigkeit und regt auch Besucher dazu<br />

an, sich umweltfreundlich zu verhalten.<br />

Fly me to the<br />

Caribbean<br />

■ Condor bietet ab 5.11.<strong>2024</strong><br />

einmal wöchentlich Direktflüge<br />

von Frankfurt nach Barbados<br />

und Antigua & Barbuda an.<br />

www.condor.com<br />

■ Von Barbados geht es mit<br />

Intercaribbean Airways nach<br />

Grenada, St. Vincent, St. Lucia,<br />

Dominica, St. Kitts, Antigua und<br />

Trinidad. Ab Trinidad bedient<br />

die Airline Barbados, St. Lucia,<br />

St. Vincent, Grenada, Antigua<br />

und St. Marteen.<br />

www.intercaribbean.com<br />

■ Winair fliegt ab 15.11.<strong>2024</strong><br />

zweimal die Woche von<br />

Barbados nach St. Lucia<br />

und dreimal nach Dominica.<br />

Auch von St. Lucia geht es<br />

nach Dominica. Weitere<br />

Verbindungen bestehen u. a.<br />

nach Dominica, Antigua, St. Kitts,<br />

St. Maarten und Tortola.<br />

www.winair.sx<br />

■ Einen privaten Charterservice<br />

bietet Caribbean Flights. Zum<br />

Einsatz kommen u. a. Turboprop-<br />

Maschinen vom Typ Pilatus<br />

PC-12 und Daher TBM900.<br />

Für größere Gruppen werden<br />

King-Air- und MU-2-Maschinen<br />

verwendet. Interkontinentalflüge<br />

werden mit Flugzeugen aus<br />

der Citation-Familie absolviert.<br />

www.caribbean-flights.com<br />

45


KARIBIK JAMAIKA<br />

Paradies für Entdecker<br />

und Genießer<br />

Jamaika, die strahlende Perle der Karibik,<br />

ist mehr als nur ein Reiseziel – es ist ein<br />

Versprechen von endlosen Sommernächten,<br />

pulsierenden Rhythmen und<br />

einer unbändigen Lebensfreude.<br />

46


PROMOTION<br />

Die drittgrößte Insel der Karibik bietet mit endlosen<br />

Sandstränden, üppigen Regenwäldern und lebendigen<br />

Städten für jeden etwas. Ein Land mit einer reichen<br />

kulturellen Vielfalt und einer tief verwurzelten Geschichte,<br />

die in jedem Aspekt des Insellebens mitschwingt. Jamaika<br />

gehört zu den Großen Antillen und liegt südlich von Kuba<br />

und Miami. Die Landschaft ist nicht nur von malerischen<br />

Stränden geprägt, sondern auch von beeindruckenden<br />

Bergen. Der Blue Mountain Peak ist der höchste Punkt<br />

der Insel und bietet spektakuläre Wanderwege, die durch<br />

üppige Kaffeeplantagen führen. Besonderes Highlight<br />

sind die berühmten Dunn’s River Falls in Ocho Rios, wo<br />

das Wasser über terrassenförmige Felsen ins Meer stürzt.<br />

Die Seele Jamaikas liegt in seiner reichen Geschichte und<br />

lebendigen Kultur. Es ist ein Land, das aus den Wurzeln<br />

der Arawak und Taíno, den Einflüssen der Kolonialmächte<br />

und den leidenschaftlichen Rhythmen Afrikas und<br />

Asiens gewachsen ist. Diese kulturelle Vielfalt spiegelt<br />

sich in den farbenfrohen Festen und der herzlichen<br />

Gastfreundschaft der Menschen wider. Jamaika lebt<br />

und atmet Geschichte – von den alten Plantagenhäusern<br />

bis hin zu den lebhaften Märkten, auf denen das<br />

Leben pulsiert.<br />

Ein Highlight jeder Jamaikareise ist die Küche der<br />

Insel, die für ihre Vielfalt und Intensität der Aromen<br />

bekannt ist. Typische Gerichte wie Jerk Chicken, Ackee<br />

(die jamaikanische Nationalfrucht) und Saltfish sowie<br />

Meeresfrüchte sind nur einige der Köstlichkeiten, die<br />

Besucher probieren können. Die jamaikanische Küche<br />

verwendet eine Vielzahl von Gewürzen und Kräutern,<br />

die den Gerichten ihren charakteristischen Geschmack<br />

verleihen. Bei den Getränken spielt natürlich der<br />

berühmte Rum von Appleton Estate die Hauptrolle. Der<br />

Sommer in Jamaika verspricht unvergessliche Erlebnisse.<br />

Jedes Jahr richtet die Insel eine Reihe von aufregenden<br />

Events und Festivals aus. Der Jakes Triathlon im April zieht<br />

Athleten aus der ganzen Welt an, während das Liguanea<br />

Art Festival im selben Monat Kunstliebhaber begeistert.<br />

Eines der Highlights des Sommers ist das Reggae<br />

Sumfest im Juli, das größte Reggae-Festival der Welt, das<br />

seit über 30 Jahren Menschen aus allen Ecken der Erde<br />

anzieht. Die Insel bietet eine Vielzahl von Aktivitäten und<br />

Sehenswürdigkeiten, die für jeden Geschmack etwas<br />

zu bieten haben. In Montego Bay können Besucher den<br />

berühmten Doctor’s Cave Beach genießen oder eine<br />

Runde Golf auf dem Cinnamon Hill Golf Course spielen.<br />

Negril ist bekannt für seine 11 Kilometer langen Strände<br />

und atemberaubenden Sonnenuntergänge, während Port<br />

Antonio mit seinen natürlichen Sehenswürdigkeiten wie<br />

der Blue Lagoon und den Reach Falls beeindruckt. Die<br />

Strände im Süden der Insel, zum Beispiel Treasure Beach,<br />

sind unter Kennern zum Geheimtipp avanciert. Kleine<br />

Sandbuchten, die sich mit zerklüfteten Küstenabschnitten<br />

abwechseln, sind charakteristisch für den Osten der Insel.<br />

Kingston, die Hauptstadt Jamaikas, ist ein Zentrum des<br />

Theaters, des Tanzes und der Musik.<br />

Von luxuriösen Resorts bis hin zu gemütlichen Bed<br />

& Breakfasts bietet Jamaika eine breite Palette an<br />

Unterkunftsmöglichkeiten. Ob man in einem All-inclusive-<br />

Resort in Montego Bay mit Blick auf das türkisblaue Meer<br />

aufwachen möchte, in einer Boutique-Villa in Ocho Rios<br />

die Ruhe und Abgeschiedenheit genießen oder in einer<br />

Eco-Lodge in den Blue Mountains übernachten möchte,<br />

die Insel hat für jeden Reisenden das passende Angebot.<br />

Jamaika ist mehr als ein Urlaubsziel, es ist ein Ort, der<br />

die Seele berührt und die Sinne verzaubert. Es ist ein<br />

einzigartiges Land, das einlädt, sich zu verlieren und sich<br />

selbst wiederzufinden. www.visitjamaica.com<br />

47


BOUTIQUE_ZEIT FÜR LUXUS<br />

Da steckt Musik drin!<br />

Auf den „Geneva Watch Days<br />

<strong>2024</strong>“ präsentierte Bvlgari die<br />

„Octo Roma Grande Sonnerie“.<br />

Das Zifferblatt der bislang<br />

komplexesten Bvlgari-Uhr wurde<br />

vom Dirigenten und Botschafter<br />

der italienischen Luxusmarke,<br />

Lorenzo Viotti, entworfen.<br />

Das offene Metallzifferblatt interpretiert<br />

klassische Musik durch<br />

das „Tritonus“-Intervall neu.<br />

www.bulgari.com<br />

Abgehoben<br />

Die Materialien der<br />

„Super Avenger B01<br />

Chronograph 46“ von<br />

Breitling sind der<br />

Luftfahrt entliehen.<br />

Das Gehäuse und das<br />

dreireihige Armband<br />

bestehen aus Titan.<br />

Die drei Fenster des<br />

Zifferblatts zeigen<br />

¼-Sekunde, 30 Minuten<br />

und 12 Stunden.<br />

www.breitling.com<br />

Gesicht<br />

zeigen<br />

Das Zifferblatt ist quasi das Gesicht der Uhr.<br />

Es spiegelt die Kreativität einer Uhrenmarke<br />

wider und ist Ausdruck hochpräziser Technik,<br />

die sich im Inneren verbirgt. Beste Beispiele<br />

sind die neuen Zeitmesser.<br />

TEXT: MANUELA BLISSE<br />

Denim<br />

Der Stoff, aus dem<br />

Modeklassiker sind:<br />

Denim! Davon hat sich<br />

auch Raymond Weil<br />

inspirieren lassen.<br />

Die neue „Millesime<br />

Automatic Small Seconds<br />

Denim Blue“ ist ein<br />

Nachfolger des ersten<br />

Modells, das beim „Grand<br />

Prix d‘Horlogerie de<br />

Genève“ 2023 mit ‚<br />

dem Challenge-Preis<br />

ausgezeichnet wurde.<br />

www.raymond-weil.com<br />

48


Royal<br />

Ihr 70. Jubiläum feiert die<br />

Dresdner Manufaktur Lang<br />

& Heyne mit der<br />

„Friedrich III. Remontoir<br />

Sincere Platinum Jubilee<br />

Edition“, die nur sieben Mal<br />

hergestellt wird. Das Weißgold-Gehäuse<br />

umrahmt ein<br />

mit Diamantwerkzeugen<br />

bearbeitetes Zifferblatt<br />

aus Keramik mit blauem<br />

Givrée-Finish.<br />

www.lang-und-heyne.de<br />

Shades of Blue<br />

Ein beeindruckendes,<br />

zentrales Tourbillon, ein<br />

Manufakturwerk mit zwei<br />

Federhäusern und ein<br />

Saphirglasgehäuse: Die<br />

„Purity Central Tourillon Bue“<br />

von ArtyA ist ein ungewöhnlicher<br />

Zeitmesser, dessen<br />

blaues Zifferblatt sich unter<br />

UV-Licht in ein tiefes<br />

Violett verwandelt.<br />

www.artya.com<br />

Offensichtlich<br />

Eine moderne Alltagsuhr mit<br />

höchster Handwerkskunst in<br />

limitierter Auflage (15 Stück) ist die<br />

„Prologue“ der Schweizer Marke<br />

Guebly. Das 42-Millimeter-Gehäuse<br />

besteht aus Titan Grade 5. Das<br />

reduzierte, tiefblaue Zifferblatt<br />

erlaubt sich ein besonderes Detail:<br />

das sichtbare Automatikkaliber.<br />

www.guebly.com<br />

Edler<br />

Edelsteinglanz<br />

Wie bringt man Glanz in die dunkle Jahreszeit?<br />

Am besten mit wertvollen, funkelnden Edelsteinen!<br />

Die neue „Capsule Collection“ von<br />

Bucherer Fine Jewellery (s. o.) besteht aus<br />

feinen Goldketten in drei verschiedenen<br />

Legierungen mit Farbedelsteinen wie<br />

Aquamarinen, Turmalinen oder Rubelliten<br />

im Tropfenschliff. Brillantbesetzte<br />

Applikationen verzieren die Ketten.<br />

Durch ein besonderes Clipping-System<br />

sowie mehrere Verschlussmöglichkeiten<br />

können die Halsketten auf unterschiedliche<br />

Art und Weise getragen werden.<br />

Die Roségold-Halskette von Bulgari High<br />

Jewellery (s. u.) erinnert an Bollywood. Ein<br />

Meer von prächtig funkelnden Diamanten<br />

mit Spinell- und Saphirelementen lässt die<br />

Trägerin noch mehr erstrahlen. Zu sehen<br />

war das edle Stück bereits an der indischen<br />

Schauspielerin, Sängerin und Schönheitskönigin<br />

Priyanka Chopra Jonas bei der Hochzeit<br />

von Anant Ambani, dem reichsten Mann<br />

Indiens, und seiner Braut Radhika Merchant,<br />

die diesen Sommer in Mumbai stattfand und<br />

als „die“ Society-Hochzeit des Jahres galt.<br />

www.bucherer.com<br />

www.bulgari.com<br />

Himmlisch<br />

Die neue „Classic<br />

Tourbillon Manufacture“<br />

von Frederique Constant<br />

punktet mit einem Zifferblatt,<br />

das dem Himmelsgewölbe<br />

gleicht, einem Gehäuse aus<br />

Weißgold, einem handgefertigten<br />

Tourbillon und<br />

der Hart-Beat-Öffnung.<br />

www.frederique-constant.com<br />

Pole Position<br />

Zum Start der Koop mit dem<br />

Formel-Eins-Team „Visa<br />

Cash App RB“ hat Tudor<br />

eine exklusive Edition seiner<br />

als „Master Chronometer“<br />

zertifi-zierten „Black Bay<br />

Ceramic“ aufgelegt. Das<br />

gewölbte, blaue Zifferblatt<br />

entspricht der Bolidenlackierung<br />

des Rennteams.<br />

www.tudorwatch.com<br />

49


EXPLORER_JAPAN<br />

RAN AN DIE RAMEN!<br />

In Sapporo gibt es<br />

eine ganze Gasse, in<br />

der die Restaurants<br />

ausschließlich Ramen<br />

verkaufen.<br />

NOT SO<br />

BIG<br />

IN JAPAN<br />

50


Citytrip nach Japan?<br />

Da denken die meisten<br />

gleich an Tokio.<br />

Dabei gibt’s mit<br />

Sapporo hoch im<br />

Norden und Osaka<br />

im subtropischen<br />

Südwesten auch<br />

noch zwei kleinere,<br />

aber kaum weniger<br />

beeindruckende<br />

Millionenmetropolen<br />

mit faszinierendem<br />

Umland zu ent decken.<br />

TEXT: JÖRG BERTRAM<br />

SAPPOROS SOULFOOD Soupcurries sind eine Erfindung der<br />

Stadt – und im Herbst/Winter ganz besonders beliebt.<br />

Sapporo – Schlemmen,<br />

Schauen, Staunen im Norden<br />

Verbeug dich tief (aber auch nicht zu tief), sei bei<br />

Verabredungen stets ein bisschen zu früh (am<br />

besten 5 bis 10 Minuten), betritt eine Tatami-<br />

Matte nie mit Schuhen (und eine Toilette nie<br />

ohne WC-Pantoffel), hab immer einen Beutel für<br />

deine Abfälle dabei (öffentliche Mülleimer gibt<br />

es nämlich keine) und überreiche und empfange<br />

Visitenkarten oder kleine Geschenke stets mit beiden Händen<br />

(für die anschließende Verbeugung s. o.) … Ja, ich habe meinen<br />

Japan-Knigge gelesen. Und nein, von „Schlürf dein Suppencurry<br />

so laut, dass man es noch zwei Tische weiter hören kann“, stand<br />

da echt nichts drin!<br />

Es ist mein erster Abend in Sapporo, der Hauptstadt von Japans<br />

Nordinsel Hokkaido, die, weil’s gerade so gut zur Jahreszeit<br />

passt, zwar so heißt wie der Kürbis, ansonsten aber nur wenig<br />

mit ihm zu tun hat (aber das wäre eine andere Geschichte).<br />

Schlürfen ist beim<br />

Suppencurry<br />

ausdrücklich erlaubt<br />

Hinter mir liegt ein langer Tag in<br />

der fast zwei Millionen Menschen<br />

zählenden Metropole. Vor mir<br />

steht eine Schüssel von besagtem<br />

Suppencurry: heiß, cremig, sämig,<br />

leicht süß, aber auch scharf und<br />

umami. Oder, mit anderen Worten,<br />

ein feuchter Traum, der im<br />

Garaku, einem ebenso unscheinbaren wie unsagbar köstlichen<br />

Kellerrestaurant, gerne laut und kollektiv geträumt wird. Und<br />

Schlürfen ist dabei nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdrücklich<br />

erwünscht! Insgesamt gibt es in der Stadt rund 200 Restaurants,<br />

die sich auf das „Soulfood Sapporos“, das hier vor rund<br />

50 Jahren erfunden wurde, spezialisiert haben. Jetzt im Herbst,<br />

wo die Kälte aus den umliegenden Bergen langsam immer tiefer<br />

ins Zentrum kriecht und wo meist schon im Oktober der erste<br />

Schnee fällt, sind sie ganz besonders angesagt – und oftmals an<br />

den meterlangen Warteschlangen vor der Tür erkennbar.<br />

Kaum weniger beliebt sind ab sofort auch wieder die unterirdischen<br />

Einkaufsstraßen, die den Hauptbahnhof der Stadt<br />

auf mehreren Kilometern Länge mit der Sapporo-Factory, dem<br />

Vergnügungsviertel Susukino und dem Odori-Park verbinden.<br />

Sehr viel mehr als die vier Attraktionen hat die schachbrettartig<br />

angelegte Innenstadt auch kaum zu bieten – was aber gar kein<br />

Nachteil ist, weil man sich so nämlich<br />

ruhigen Gewissens dem Shoppen und<br />

Schlemmen hingeben kann. Womit<br />

wir auch schon beim Sapporo Crab<br />

Market angelangt wären. Mit gerade<br />

einmal 60 Ständen ist auch er recht<br />

überschaubar. Der Besuch lohnt<br />

sich trotzdem. Wegen der buttrig<br />

schmeckenden Felsenaustern, die<br />

hier fangfrisch geknackt und (im<br />

GARAKU Wo jeder gerne<br />

seine Suppe auslöffelt ...<br />

51


EXPLORER_JAPAN<br />

EXTRA-TIPP JOZANKEI<br />

Abtauchen und auftanken: Das mitten<br />

im Shikotsu-Toya-Nationalpark<br />

gelegene Städtchen Jozankei ist<br />

berühmt für seine heißen Quellen und<br />

mehr als 20 Hotels im traditionellen<br />

Ryokan-Stil. Die Tage verbringt man<br />

hier mit Bergwanderungen in den<br />

bunten Wäldern (am besten mit Guide,<br />

wegen der vielen Bären in der Region),<br />

Kanufahrten auf dem Toyohira-River<br />

oder einem Besuch des Jozan-Gensen-<br />

Parks mit seiner landesweit bekannten<br />

Nishiki-Brücke. Abends entspannt man<br />

im heißen Wasser des Hotel-Onsens.<br />

Einige Unterkünfte verfügen auch<br />

über Zimmer und Suiten mit privaten<br />

Thermalbädern. Wer Sapporo besucht,<br />

sollte mindestens eine zusätzliche<br />

Nacht in Jozankei einplanen. Viele<br />

Hotels bieten Shuttlebus-Service ab/<br />

bis Sapporo-Hauptbahnhof an – oder<br />

man nimmt ein Taxi. Die Fahrt in die<br />

Berge dauert rund 45 min.<br />

MOUNT MOIWA<br />

Sapporos schönster<br />

Aussichtsberg mit Blick<br />

bis aufs Meer<br />

Gegensatz zum Suppencurry) leise auf der Straße geschlürft<br />

werden. Und wegen des Tokuichi Nouilles Japonaise. Versteckt<br />

zwischen Kühlhäusern, Cola-Automaten und hoch gestapelten<br />

Gewürzkisten gibt’s hier im feinsten Lagerhallenambiente<br />

französisch inspirierte Ramen-Gerichte. Früh da sein lohnt<br />

sich, denn der coole Ableger vom Sterne-Restaurant „Le Muse“<br />

verfügt zum einen nur über eine<br />

Handvoll Tische und akzeptiert zum<br />

anderen keine Reservierungen.<br />

Natur trifft Skulptur<br />

im Sapporo Art Park<br />

So gestärkt mache ich mich danach auf<br />

den Weg zum rund 5 km außerhalb vom<br />

Zentrum gelegenen Mount Moiwa. Der<br />

581 m hohe Berg gehört zu den drei<br />

schönsten Aussichtspunkten Japans und<br />

ist vor allem zur Blauen Stunde, wenn<br />

unter einem das Lichtermeer der Stadt<br />

funkelt und der Blick bis zur Ishikari-<br />

Bucht reicht, ein bei Touristen und<br />

Verliebten gleichermaßen angesagter<br />

Hotspot. Im Herbst lohnt sich die Seilbahnfahrt oder der rund<br />

einstündige Aufstieg vorbei an Ezo-Fichten und Moiwa-Linden<br />

aber auch tagsüber. Sonnenwarme Tage und kalte Nächte sorgen<br />

in diesen Wochen nämlich dafür, dass das Laub der umliegenden<br />

Bergwälder in Flammen zu stehen scheint. Kein Wunder, dass die<br />

sogenannten „Goldenen Wochen“ auf Hokkaido fast ebenso viele,<br />

zumeist inländische Reisende anziehen<br />

wie die Zeit der Kirschblüte auf<br />

der Südinsel.<br />

Während ich mich auf der Terrasse<br />

vom Mount Moiwa für mein Selfie<br />

samt Bergpanorama noch geduldig<br />

anstellen muss, bin ich eine Taxifahrt<br />

später im Sapporo Art Park fast allein<br />

unterwegs. Über einen knapp 8 ha<br />

großen Landschaftspark mit zahlreichen<br />

Wanderwegen verteilt, trifft<br />

hier Natur auf Skulptur – oder genauer<br />

gesagt, leuchtend bunter Herbstwald<br />

auf insgesamt 74 beeindruckende<br />

Werke zeitgenössischer Kunstschaffender<br />

– und das gerade einmal<br />

20 Autominuten vom Zentrum entfernt.<br />

BUDDHA HILL den Himmel zum Greifen nah<br />

52


SAPPORO<br />

ANREISE<br />

Am besten über Tokio<br />

Narita oder Tokio Haneda,<br />

wo täglich rund 50 zumeist<br />

sehr günstige Inlandsflüge<br />

starten; alternativ mit dem<br />

Hokkaido Shinkansen von<br />

Tokio nach Hakodate und<br />

weiter nach Sapporo in<br />

etwas mehr als 8 Std.<br />

WOHNEN<br />

■ SAPPORO GRAND HOTEL<br />

Klassisches 5*-Haus in zentraler<br />

Lage mit 3 Restaurants<br />

und direktem Zugang zum<br />

Underground Walkway.<br />

www.grand1934.com<br />

■ HOTEL SOSEI SAPPORO<br />

MGALLERY COLLECTION<br />

Luxuriöse Boutique-Herberge<br />

im eklektischen Stilmix<br />

unweit vom Nijo Fischmarkt.<br />

www.accor.com<br />

■ ONSEN RYOKAN YUEN<br />

SAPPORO<br />

2020 im Stil eines<br />

traditionellen Gästehauses<br />

eröffnete Unterkunft mit<br />

Zimmern im japanischen Stil<br />

(Futonbetten) und stylishem<br />

Onsen, das bis 1 Uhr nachts<br />

geöffnet hat. Toller Blick aus<br />

den oberen Etagen.<br />

www.uds.hotels.com<br />

ESSEN<br />

■ GARAKU<br />

Für seine Suppencurrys<br />

bekanntes Kellerlokal mit<br />

langer Warteschlange vor<br />

der Tür. Was an Fleisch,<br />

Gemüse und Gewürzen in<br />

welchem Schärfegrad in die<br />

eigene Schüssel kommt,<br />

bestimmt man selbst. Tipp:<br />

Einfach das „Soupcurry of<br />

the Month“ bestellen und<br />

sich überraschen lassen.<br />

www.s-garaku.com<br />

■ TOKUICHI NOUILLES<br />

JAPONAISE<br />

Japanisch-französische<br />

Fusion Cuisine im Gewirr<br />

der Fischmarkthalle;<br />

Streetfood-Ableger des<br />

Sternerestaurants Le Muse.<br />

Chuo Ward, Kita 11 Jōnishi,<br />

22-chōme-1-2 6 1F<br />

T. +81 11 699 67 07<br />

■ SUSHIZEN<br />

Seit über 50 Jahren eine der<br />

besten Sushi-Adressen der<br />

Stadt. Sämtliche Speisen<br />

werden von jahrelang ausgebildeten<br />

Sushi-Meistern<br />

vor den Augen der Gäste<br />

zubereitet und kunstvoll<br />

arrangiert. Das dauert und<br />

kostet. Rechnen Sie mit<br />

mindestens 3 Stunden und<br />

Preisen ab 300 Euro pro<br />

Person.<br />

www.sushizen.co.jp<br />

SHOPPEN<br />

■ FABULOUS<br />

Durchgestylte Mischung<br />

aus Concept Store, Café,<br />

Restaurant, Eventspace<br />

und Kunstgalerie.<br />

www.rounduptrading.com<br />

■ DAIMARU<br />

Shop till you drop im<br />

führenden Kaufhaus der<br />

Stadt. Auf 8 Etagen findet<br />

man hier sämtliche<br />

Luxuslabels, japanische<br />

Edelkosmetik, einen<br />

Pokemon-Store, eine tolle<br />

Schreibwarenabteilung<br />

und eine beeindruckende<br />

Food Hall.<br />

www.daimaru.co.jp<br />

■ SABITA<br />

Die beste Adresse für<br />

japanische Keramik,<br />

Tischwäsche und<br />

Home-Accessoires. Das<br />

licht-durchflutete, ganz in<br />

Weiß gehaltene Ambiente<br />

erinnert eher an ein Museum<br />

als an einen Haushaltswaren-<br />

Laden. Im Galeriegeschoss<br />

gibt’s ein hübsches Café.<br />

www.sabita.jp<br />

■ SAPPORO FACTORY<br />

Shoppingmall- & Entertainmentkomplex<br />

mit mehr als<br />

160 Geschäften unter einem<br />

riesigen Glasdach.<br />

www.sapporofactory.jp<br />

ANSCHAUEN<br />

■ ODORI-PARK<br />

Grüne „Hauptschlagader“<br />

der Stadt auf 1,4 km<br />

Länge mit dem ikonischen<br />

Fernsehturm an einem<br />

Ende. Ganzjährig finden hier<br />

große Veranstaltungen wie<br />

z. B. das Herbst- oder das<br />

Schneefestival statt.<br />

www.odori-park.jp<br />

■ SUSUKINO<br />

Ehemaliges Rotlichtviertel<br />

und heute größter Entertainment<br />

District im<br />

Norden Japans mit zahllosen<br />

Bars, Restaurants,<br />

Spielhallen (die größte hat<br />

ein Riesenrad auf dem<br />

Dach); in Susukino befindet<br />

sich auch die berühmte<br />

Ramen-Gasse.<br />

■ MOUNT MOIWA<br />

Mit einer Seilbahn oder zu<br />

Fuß erreichbarer Berggipfel<br />

am Stadtrand mit Panoramablick<br />

über die City. Vor allem<br />

zum Sonnenuntergang und<br />

nachts beliebt.<br />

www.mt-moiwa.jp<br />

■ SAPPORO ART PARK<br />

Natur- und Kunstgenuss<br />

in einem Landschaftspark<br />

mit Skulpturen, Ateliers,<br />

Wanderwegen und<br />

Picknickplätzen.<br />

www.artpark.or.jp<br />

■ BUDDHA HILL<br />

Von Stararchitekt Tadao<br />

Andō entworfene Tempelanlage<br />

mit einer fast 14 m<br />

hohen Buddhastatue in einer<br />

kreisrunden, oben offenen<br />

Halle, die über einen<br />

Wassergarten und einen<br />

Tunnel erreichbar ist.<br />

ALLGEMEINE<br />

INFOS<br />

www.visit.sapporo.travel<br />

JOZANKEI<br />

WOHNEN<br />

■ CHALET IVY<br />

Stilvolles Luxus-Ryokan<br />

über dem Fluss mit<br />

großen Suiten und einem<br />

erstklassigen Teppanyaki-<br />

Kaiseki-Restaurant.<br />

www.chaletivy.com<br />

ESSEN<br />

■ JOZANKEI BAKERY<br />

In einem Wäldchen beim<br />

Fluss gelegene Bäckerei mit<br />

Café. Erstklassige Sandwiches<br />

und Süßspeisen,<br />

spartanisches Edel-Interior<br />

und schattiges Holzdeck.<br />

2 Chōme-1 Jozankeisennishi,<br />

Minami Ward<br />

SONSTIGES<br />

■ NONO TERRACE<br />

Hübscher Komplex am<br />

Stadtrand mit Info- &<br />

Booking-Desk für<br />

Ausflüge, Kanu- und<br />

Bikeverleih, traditionellem<br />

Waldfußbad und einem<br />

Farm-to-table-Restaurant,<br />

wo ein herrlicher Eintopf<br />

auf die rustikalen<br />

Holztische kommt.<br />

www.kokorono-sato.jp<br />

ALLGEMEINE<br />

INFOS<br />

www.jozankei.jp<br />

SAPPORO CRAB MARKET SUSHIZEN TOKUICHI NOUILLES JAPONAISES<br />

53


EXPLORER_JAPAN<br />

OSAKA CASTLE eines der<br />

Wahrzeichen der Stadt – und ein<br />

beliebter Ort für Picknicks im Park<br />

GUT GEBRÜLLT LÖWE der Yasaka Shrine<br />

KUNSTVOLL das Nakanoshima<br />

Museum of Art<br />

54<br />

062


Osaka – die „Nimmersatte“<br />

im Südwesten<br />

SHINSEKAI Einst als „Neue Welt“-Viertel<br />

entworfen, weht heute ein Hauch von<br />

Nostalgie durch das beliebte Ausgehviertel.<br />

Keine drei Stunden dauert die Zugfahrt mit dem<br />

Shinkansen (durchschnittliche Verspätung<br />

0,2 Minuten – und das bei etwas mehr als 1.000<br />

Zugverbindungen täglich!) von Tokio nach Osaka.<br />

Und doch liegen Welten zwischen der hektischen<br />

Betriebsamkeit in der Kapitale und dem entspannten<br />

Charme, den Japans drittgrößte Stadt<br />

auszeichnet. Dass die 2,7 Millionenmetropole zwischen Bergen<br />

und Pazifik zwar niemals einen<br />

Schönheitspreis gewinnen wird, dafür<br />

aber regelmäßig in den Top 10 der<br />

„lebenswertesten Cities weltweit“ aufscheint,<br />

liegt vielleicht auch an ihrem<br />

Motto „kuidaore“, was übersetzt so viel<br />

wie „sich selbst in den Ruin essen“<br />

bedeutet. Denn, so viel sei an dieser Stelle<br />

schon einmal verraten: Ähnlich wie<br />

Sapporo im Norden ist auch Osaka im<br />

Südwesten eher was für Schlemmer und<br />

Shopper, als für klassische Sightseer.<br />

Drei Orte, die man sich trotzdem<br />

unbedingt anschauen sollte: das im Jahr<br />

1583 erbaute Osaka Castle mit seinem<br />

ikonischen Pagodenturm und einer<br />

Gartenanlage, die zum Picknick in<br />

Kirsch- und Pflaumenhainen einlädt.<br />

Den von einem zwölf Meter hohen<br />

Löwenkopf bewachte Namba Yasaka Shrine, auf dessen<br />

Vorplatz an jedem dritten Sonntag im Monat ein tradi tionelles<br />

Tauzieh-Ritual zu Ehren des Windgottes Susanoo stattfindet.<br />

Und das nach 40-jähriger Planungsphase im Jahr 2022<br />

eröffnete Nakanoshima Museum of Art, ein beeindruckender<br />

Steinquader, der mehr als 6.000 Kunstwerke aus den Epochen<br />

der Moderne und der Gegenwart beherbergt.<br />

Sattgesehen? Dann folgen Sie mir jetzt nach Dotonbori mit<br />

seinen unzähligen Streetfood-Restaurants,<br />

Ramschläden und die Nacht zum Tag<br />

machenden Leuchtreklamen. Die älteste<br />

leuchtet hier bereits seit 1935 (wenn<br />

auch damals noch nicht von 14 Millionen<br />

LED-Lämpchen erhellt). Sie zeigt den<br />

Glico-Mann, der für Süßigkeiten wirbt<br />

und in Japan mindestens so bekannt<br />

ist wie bei uns der Kinderschokolade-<br />

Junge. Wer ihn googelt, findet mehr<br />

als 250.000 hochgeladene Selfie-Fotos<br />

mit der Werbeikone im Hintergrund.<br />

Gleich gegenüber, auf der anderen Seite<br />

des Dotonbori-Kanals, lädt eine weitere<br />

SO SEHEN SIEGER AUS!<br />

Die Glico-Reklame<br />

gehört zu Japans meistfotografierten<br />

Motiven.<br />

Attraktion zum Höhenflug: Weil sich<br />

aus Platzgründen kein rundes Riesenrad<br />

ausging, hat das Kaufhaus Don Quijote<br />

aus dem klassischen Kreis einfach ein<br />

Oval gemacht und dieses an seine Fassade<br />

55


EXPLORER_JAPAN<br />

EXTRA-TIPP NARA<br />

Japans ehemalige Hauptstadt<br />

liegt gerade einmal 40 Zugminuten<br />

von Osaka entfernt und ist vor<br />

allem für ihre Tempelanlagen<br />

und die frei umherlaufenden<br />

Sika-Hirsche bekannt. Ab Ende<br />

Oktober/Anfang November sind<br />

aber auch Naras bunte Herbstwälder<br />

Labsal für stadtgeplagte<br />

Augen. Zu den Highlights vor<br />

Ort gehören der rekonstruierte<br />

Hejo-Palast und das älteste<br />

Holzgebäude der Welt, der<br />

Horyuji-Tempel aus dem Jahr<br />

607 nach Christus. Beinah ebenso<br />

lange prägen die erwähnten<br />

Sika-Hirsche das Stadtbild: Ende<br />

des 7. Jhs heilig gesprochen,<br />

genießen sie seitdem nahezu<br />

Narrenfreiheit in ganz Nara.<br />

Tipp: Unbedingt über Nacht<br />

in Nara bleiben und die alten<br />

Tempel am frühen Morgen<br />

erkunden, bevor Massen an<br />

Tagestouristen aus Osaka und<br />

Kyoto in die Stadt einfallen.<br />

TAKOYAKI<br />

Oktopus mal<br />

heiß und<br />

fettig<br />

montieren lassen. Den Blick auf Osakas Skyline aus bis<br />

zu 77 m Höhe schmälert das nicht, in den gläsernen<br />

Kabinen ruckelt es aber ein bisschen mehr, wenn es<br />

um die Ecke, statt in die Kurve geht …<br />

Kreisrunde Krakenkügelchen<br />

und ein eiförmiges Riesenrad<br />

Dotonbori ist aber nicht nur der perfekte Ort, um in die Luft zu<br />

gehen, sondern auch um Osakas Streetfood<br />

zu probieren. Schließlich wurden in der Stadt<br />

einst die Instant-Nudeln erfunden – und so<br />

schmackhafte Köstlichkeiten wie Okonomiyaki.<br />

Dabei handelt es sich um herzhafte<br />

Pfannkuchen mit Kohl, Fleisch oder Meeresfrüchten,<br />

die auf einer heißen Eisenplatte<br />

direkt am Tisch ausgebacken und dann<br />

mit allerlei Saucen und Toppings verspeist<br />

werden. Und weil das eine ziemlich gesellige<br />

Angelegenheit ist, hocken in Dontonboris<br />

Okonomiyaki-Restaurants stets große<br />

Gruppen gut gelaunter Menschen aus allen<br />

Gesellschafts- und Altersgruppen zusammen,<br />

um sich gemeinsam ihr Mittag- oder Abendessen<br />

zu brutzeln. Als weitere Spezialität gelten mit Oktopus<br />

gefüllte Teigbällchen, die als Takoyaki an fast jeder Ecke zu<br />

haben sind. Gegessen werden sie mit japanischen Zahnstochern<br />

statt Stäbchen – was so übrigens auch nicht in meinem Japan-<br />

Knigge stand. Wer seine Krakenkügelchen lieber in einer etwas<br />

weniger grellen Umgebung genießen möchte, spaziert rüber<br />

nach Shinsekai, was eigentlich „neue Welt“ bedeutet, aber an<br />

Retro-Flair kaum zu überbieten ist. 1912 auf dem ehemaligen<br />

Expo-Gelände als Vergnügungspark eröffnet, scheint die Zeit hier<br />

still zu stehen. Statt Neonreklamen leuchten in<br />

den Gassen bis heute Papierlaternen, und statt<br />

in riesigen Lokalen speist man in kleinen,<br />

Izakaya genannten Bars direkt am Tresen.<br />

Satt und glücklich entdecke ich auf dem Weg<br />

zurück ins Hotel eine der golden glänzenden<br />

Billiken-Statuen. Halb Buddha, halb Grinch ist<br />

Osakas Glücksbringer in Shinseiken vor vielen<br />

Geschäften und Lokalen zu finden. Wer dem<br />

kleinen Mann die großen Füße reibt, hat einen<br />

Wunsch frei. Ob meiner wohl in Erfüllung geht?<br />

Ende nächsten Jahres werde ich es wissen, dann<br />

geht in Osaka die EXPO 2025 zu Ende, und<br />

dann stehen in Shinseiken die Uhren hoffentlich<br />

noch immer still.<br />

56


MUSEUM OF<br />

HOUSING &<br />

LIVING für Einblicke<br />

in das Osaka von<br />

anno dazumal<br />

OSAKA<br />

ANREISE<br />

Nonstop mit Lufthansa ab/<br />

bis München, alternativ<br />

über Tokio und weiter per<br />

Inlandsanflug oder in 2:40 h<br />

mit dem Shinkansen.<br />

WOHNEN<br />

■ THE ST. REGIS OSAKA<br />

Zentral an der Midosuij<br />

Avenue gelegenes Luxushotel<br />

mit Rezeption und<br />

gartenartiger Terrasse in der<br />

12. Etage. Die 160 ebenso<br />

aussichtsreichen wie<br />

ultraluxuriösen Zimmer und<br />

Suiten befinden sich in den<br />

15 darüberliegenden Etagen.<br />

Top: das intime Tepanyaki-<br />

Restaurant Wajo mit einer<br />

Handvoll Plätze und<br />

traumhaftem Panoramablick;<br />

ein Must: Afternoon<br />

Tea in der The St. Regis Bar.<br />

Molto delizioso: Dinner im<br />

La Veduta, einem der besten<br />

Edel-Italiener der Stadt.<br />

www.marriott.com<br />

■ CENTARA GRAND OSAKA<br />

Das erste Haus der thailändischen<br />

Centara-Kette in Japan<br />

begeistert mit tollkühner<br />

Architektur und erstklassigem<br />

Rooftop-Dining im Kunsei<br />

Kitchen. 33 Etagen über der<br />

Stadt wird hier innovative<br />

französische Küche mit<br />

japanischem Twist geboten.<br />

Unvergesslich: unter einer<br />

Räucherglocke servierte<br />

Abalone! Ein Stockwerk tiefer<br />

werden im Whiskey Nova<br />

erstklassige Dry Aged Steaks<br />

und Whiskeys aus aller<br />

Welt serviert. Hübsches<br />

Thai-Spa, leider etwas<br />

unterkühlt wirkende Zimmer<br />

und Suiten.<br />

www.centarahotelsresorts.com<br />

ESSEN<br />

■ SHIRUHISA HOZENJI<br />

Traditionsreiche und rustikale<br />

Taverne im Namba-District<br />

mit köstlichen Häppchen,<br />

die zumeist frittiert und mit<br />

hausgemachten Saucen<br />

und Salzen daherkommen.<br />

Unbedingt Platz lassen für<br />

das Lieblingsdessert von<br />

Chefkoch Shiruhisa-san:<br />

gefrorener Erdbeerpudding<br />

in einem zartbitteren<br />

Matcha Mochi!<br />

www.shiruhisa.com<br />

■ HAJIME<br />

3-Sterne-Restaurant mit<br />

7 Plätzen und striktem<br />

Fotoverbot. Der Signature<br />

Dish „Planet Earth“ besteht<br />

aus nicht weniger als 100<br />

verschiedenen Gemüsesorten,<br />

Kräutern und Wurzeln, die<br />

auf Krustentierschaum<br />

serviert werden.<br />

www.hajime-artistes.com<br />

■ KUROMON ICHIBA<br />

MARKET<br />

Bei Touristen, Köchen und<br />

Einheimischen gleichermaßen<br />

beliebter Markt zum<br />

Lebensmittel einkaufen und<br />

Schlemmen. Die bis zu 10 kg<br />

schweren Königskrabben<br />

und Wagyu-Beef vom Grill<br />

sind ein Muss. Wagemutige<br />

lassen sich von einem der<br />

ausgebildeteten Fugu-<br />

Meister auch giftigen<br />

Kugelfisch servieren.<br />

www.kuromon.com<br />

SHOPPEN<br />

■ SENNICHIMAE DOGUYA-<br />

SUJI SHOTENGAI<br />

Shotengai sind überdachte<br />

Ladenstraßen, die man<br />

überall in der Stadt findet.<br />

Die Doguyasuji Shotengai hat<br />

sich auf 150 m Länge ganz<br />

auf Kochutensilien, Geschirr<br />

sowie Restauranteinrichtungen<br />

spezialisiert – skurril und<br />

praktisch zugleich!<br />

14-5 Nanbasennichimae,<br />

Chuo-ku, 542-0075<br />

■ UMEDA<br />

Im Umeda-District reihen<br />

sich große Department<br />

Stores, Elektrokaufhäuser<br />

und Shoppingmalls mit<br />

Street Fashion und Luxusdesignerlabels<br />

wie Perlen an<br />

einer Kette. Am Wochenende<br />

ist hier die ganze Stadt<br />

unterwegs.<br />

■ STUDIO DARTISAN & SA.<br />

Kult-Adressen für Outfits aus<br />

hochwertigem japanischem<br />

Denim. Jeansfans aus der<br />

ganzen Welt lassen hier ihre<br />

Hosen reparieren.<br />

www.dartisan.co.jp<br />

ANSCHAUEN<br />

■ OSAKA CASTLE<br />

Japans berühmteste<br />

Festungsanlage ist heute<br />

ein Museum und verfügt<br />

außerdem über eine große<br />

Gartenanlage, die auch die<br />

Einheimischen gerne zum<br />

Joggen und Picknicken<br />

nutzen.<br />

www.osakacastle.net<br />

■ YASAKA SHRINE<br />

Mitten im quirligen Namba-<br />

District gelegene Shintō-<br />

Tempelanlage mit 12 m<br />

hohem Löwenkopf.<br />

www.nambayasaka.jp<br />

■ NAKANOSHIMA<br />

MUSEUM OF ART<br />

Von César Pelli entworfener<br />

Museumskomplex auf einer<br />

Sandbank zwischen den<br />

beiden Flüssen Tosabori und<br />

Dōjima. So spektakulär wie<br />

die Lage und die Architektur<br />

sind auch viele der rund<br />

6.000 Kunstwerke.<br />

www.nmao.go.jp<br />

ALLGEMEINE<br />

INFOS<br />

www.osaka-info.jp<br />

NARA<br />

WOHNEN<br />

■ JW MARRIOTT HOTEL<br />

NARA<br />

Bis ins kleinste Detail<br />

durchgestyltes Boutique-<br />

Hotel mit edlen Zimmern<br />

und Suiten. Das Frühstück im<br />

Silk Road Dining Restaurant<br />

gehört zu den besten und<br />

außergewöhnlichsten des<br />

Landes. Vorzüglich speisen<br />

lässt es sich aber auch im<br />

eleganten Azekura Restaurant<br />

mit eigenen Bereichen<br />

für Teppanyaki-, Sushi- und<br />

Kaiseki-Dining. Vorzüglicher<br />

High-Tea, innovatives<br />

Experiences-Programm<br />

mit Koch-, Origami- und<br />

Aromatherapiekursen, Sake-<br />

Degustationen und Morning<br />

Yoga im Hotelgarten.<br />

www.marriott.com<br />

ALLGEMEINE<br />

INFOS<br />

www.visitnara.jp<br />

THE ST. REGIS OSAKA<br />

CENTARA GRAND OSAKA<br />

2<br />

57


THAILAND<br />

Im Einklang<br />

mit der Natur<br />

Luxusreisen neu gedacht: In<br />

Thailand verbindet sich Exklusivität<br />

mit Nachhaltigkeit. Statt<br />

nur auf Komfort setzen die Resorts<br />

und Regionen des Landes<br />

zunehmend auf „Ökoluxus“ –<br />

umweltfreundlichen Luxus, der<br />

Natur und Kultur respektiert.<br />

Sehnsuchtsziel Thailand: Das Land<br />

des Lächelns, der Bilderbuchstrände<br />

und der unzähligen Tempel fasziniert<br />

schon seit Jahrzehnten Reisende aus<br />

aller Welt. Von Norden bis Süden bietet<br />

die vielseitige Traumdestination<br />

eine einzigartige Natur, kulturelle Vielfalt<br />

und unvergleichliche Gastfreundschaft<br />

– ganz gleich, ob man stilvoll im<br />

Luxusresort entspannt oder mit dem<br />

Rucksack unterwegs ist. Doch der stetig<br />

wachsende Tourismus Thailands<br />

bringt auch eine immer größer werdende<br />

Verantwortung mit sich: Nachhaltigkeit<br />

rückt stärker in den Fokus. Es git<br />

daher auch immer mehr Möglichkeiten,<br />

das Land auf eine Weise zu erleben,<br />

die Umwelt und Kultur respektiert. Für<br />

ein grünes Reiseerlebnis setzt das paradische<br />

Urlaubsziel zunehmend auf<br />

nachhaltige Tourismusstrategien, die<br />

sowohl Reisenden als auch der Natur<br />

zugutekommen. Nicht nur in den Hotels<br />

und Resorts wird dieser Gedanke<br />

umgesetzt, auch die thailändische<br />

Regierung arbeitet eng mit der Tourismusbranche<br />

zusammen, um nachhaltige<br />

Standards zu fördern und das<br />

Umweltbewusstsein zu stärken. Neben<br />

internationalen Zertifizierungen wie<br />

Green Globe und Travelife gibt es auch<br />

lokale Initiativen wie den Thailand Tourism<br />

Standard (TTS) und die Green Leaf<br />

Foundation, die nachhaltige Praktiken<br />

in der Branche verankern und Reisenden<br />

eine bewusste Wahl ermöglichen.<br />

Auch in den Nationalparks und<br />

Schutzgebieten gelten klare Umweltregeln:<br />

Die Besucherzahlen werden<br />

FOTOS: CREDIT SDFSDF<br />

58


PROMOTION<br />

BANG KACHAO - Das grüne<br />

Paradies Bangkoks.<br />

streng begrenzt, um die empfindlichen<br />

Ökosysteme zu schützen. So bleibt<br />

etwa die berühmte Maya Bay teilweise<br />

geschlossen, um dem Korallenwachstum<br />

Zeit zur Erholung zu geben. Durch<br />

solche Maßnahmen erleben Reisende<br />

die Schönheit der Natur und helfen<br />

gleichzeitig, sie für die Zukunft zu<br />

bewahren.<br />

MAYA BUCHT in Krabi - die<br />

berühmte Lagune besticht<br />

mit einem Traumstrand.<br />

KOH KUT die Provinz Trat<br />

setzt auf umweltfreundliche<br />

Tourismuskonzepte.<br />

Für anspruchsvolle Reisende, die<br />

Exklusivität und Umweltbewusstsein<br />

verbinden möchten, bietet Thailand<br />

erstklassige Optionen. Traumhafte<br />

Resorts wie das Six Senses Yao Noi<br />

oder Soneva Kiri haben sich nachhaltigen<br />

Konzepten verschrieben, die<br />

Umweltverträglichkeit und Luxus vereinen:<br />

Energieeffiziente Technologien,<br />

Solarenergie und plastikfreie Lösungen<br />

gehören zum Standard, genauso<br />

wie der Einsatz lokaler, nachhaltiger<br />

Materialien. Diese Resorts engagieren<br />

sich auch für die Natur und die lokale<br />

Gemeinschaft – sei es durch geführte<br />

Wanderungen, Korallenschutzprojekte<br />

oder die Zusammenarbeit mit ansässigen<br />

Handwerkern. So können Gäste<br />

die Schönheit Thailands erleben und<br />

dabei einen positiven Beitrag zur Erhaltung<br />

dieser einzigartigen Landschaften<br />

leisten.<br />

Ob in einem luxuriösen Resort oder<br />

einem gemütlichen Hostel – Thailands<br />

Schätze lassen sich mit Verantwortung<br />

und Rücksicht erkunden. Das Land<br />

bietet auch eine Vielzahl nachhaltiger<br />

Erlebnisse, vom Entdecken der tropischen<br />

Wildnis bei einer Dschungelwanderung<br />

oder beim Schnorcheln in<br />

kristallklaren, geschützten Gewässern<br />

inmitten bunter Korallenwelten– all<br />

CHIANG MAI- ein Zufluchtsort<br />

für Naturliebhaber und<br />

Kulturinteressierte.<br />

diese Abenteuer sind nicht nur aufregend,<br />

sondern auch umweltbewusst<br />

gestaltet. Für Feinschmecker gibt<br />

es die Möglichkeit, in einem lokalen<br />

Kochkurs frische, handverlesene Zutaten<br />

zu verwenden, die das wahre Thailand<br />

auf den Teller bringen, ohne die<br />

Umwelt zu belasten.<br />

In Thailand bedeutet nachhaltiger<br />

Tourismus, dass Gäste weder auf<br />

Komfort noch auf das Gefühl von<br />

Exklusivität verzichten musst. Im Gegenteil:<br />

Reisende tauchst tiefer ein in<br />

das authentische Erlebnis und spüren<br />

dabei die Verbundenheit mit der Natur.<br />

Das Land beweist eindrucksvoll,<br />

dass exklusive Luxusmomente und<br />

einfache, unvergessliche Outdoor-Erlebnisse<br />

auf nachhaltige Weise Hand<br />

in Hand gehen können. Hier ist jeder<br />

willkommen, sei es der anspruchsvolle<br />

Resortgast oder der abenteuerlustige<br />

Entdecker – Thailand lässt sich<br />

in seiner vollen Pracht genießen und<br />

gleichzeitig geschützt und bewahrt für<br />

zukünftige Generationen.<br />

www.www.thailandtourismus.de<br />

59


48 STUNDEN_BANGKOK<br />

Bangkok in 48<br />

Stunden<br />

One night in Bangkok? Reicht<br />

definitiv nicht aus, um die<br />

11-Millionenmetropole zu<br />

erkunden. Kein Wunder also,<br />

dass CC-Autor Jörg Bertram<br />

stets zwei Tage einplant, bevor<br />

er von der Stadt der Engel an<br />

die Paradiesstrände des<br />

Landes weiterzieht.<br />

TEXT: JÖRG BERTRAM<br />

60


FEUER & FLAMME für das Divana Divine Spa<br />

SUNSET CRUISE mit dem Hotelboot des Peninsula<br />

ICON SIAM Luxus-Mall mit beeindruckender Auswahl<br />

1. TAG<br />

Nicht nur besser als die meisten Hotel-Spas,<br />

14:00 sondern auch günstiger und authentischer: Das<br />

Divana Divine Spa ist in einem alten Teehaus mit<br />

hübschem Garten untergebracht und der perfekte SOS-Stopp<br />

auf dem Weg vom Airport in die City. Die Massagen hier sind<br />

tatsächlich „göttlich“ und lassen einen schnell vergessen,<br />

dass der Flug wieder einmal alles andere als „wie im Flug“<br />

verging… Unbedingt probieren: Das eigens gegen Jetlag und<br />

Verspannung entwickelte „Organic Anxiety Free“-Treatment!<br />

www.divanaspa.com<br />

Der Chao Phraya ist die Lebensader Bangkoks<br />

17:30 und zieht sich wie ein schwungvoll auf die Erde<br />

geworfenes Band durch die Stadt. Bei einer<br />

Sunset-Cruise erlebt man das Leben auf dem Fluss hautnah<br />

und passiert außerdem zahlreiche illuminierte Sehenswürdigkeiten.<br />

Touranbieter gibt es viele, besonders stil- und<br />

stimmungsvoll sind aber die „Romance on the River“-Cruises<br />

vom Peninsula-Hotel mit Champagner und Canapés an Bord<br />

einer luxuriösen Hotel-Dschunke. www.peninsula.com<br />

Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete<br />

20:30 Potong befindet sich im Gebäude einer alten<br />

Apotheke, die 1910 im Sino-Portuguese-Style in<br />

Chinatown erbaut wurde. Es ist das Reich von Chefköchin<br />

Pam Soontornyanakij, die ihr Handwerk u. a. bei Jean-Georges<br />

Vongerichten in New York gelernt hat und mit großartiger<br />

Thai-Chinese-Western-Fusion-Cuisine begeistert. Das 12-Gang-<br />

Tastingmenu wechselt häufig. Die himmlischen Yin-Yang-<br />

Eggnoodles mit Kaviar und einer kräftigen Knochenbrühe<br />

gelten als einer der Signature-Dishes und stehen glücklicherweise<br />

häufig auf der Karte. www.restaurantpotong.com<br />

Dancing the night (and the jetlag) away? Das Sing<br />

23:00 Sing Theater gehört zu den glamourösesten<br />

Nightclubs in Sukhumvit. Das Interior mit<br />

hunderten kleinen Laternen könnte aus einer Baz-Luhrmann-<br />

Verfilmung stammen. Die DJs, Tänzer und Shows sind<br />

Weltklasse. https://linktr.ee/singsingtheater<br />

2. TAG<br />

Sleepless in Bangkok? Kennen wir … Deshalb zieht<br />

6:30 es uns auch regelmäßig im Morgengrauen auf den<br />

großen Blumenmarkt Pak Khlong Talat. Hektische<br />

Betriebsamkeit mischt sich hier mit himmlischem Blütenduft<br />

und einem Meer aus Farben und Lichtern – der perfekte<br />

Flower-Power-Kickstart in den Tag! Im „Farm to Table“-<br />

Bistro (179 Atsadang Rd.) gibt’s danach einen starken<br />

Bio-Espresso und köstliche Waffeln. Oder man entscheidet<br />

sich fürs Floral Café at Napasorn (67 Chakkraphet Rd.),<br />

einem ebenso eklektischen wie retro-chiquen Mix aus<br />

Blumenladen und erstklassiger Patisserie.<br />

Wenn Sie auch zu denjenigen gehören, die sich im<br />

11:30 Restaurant nie entscheiden können, dann ist das<br />

von zwei Food-Bloggern, einem Designer und<br />

einem preisgekrönten TV-Koch geführte Phed Mark genau die<br />

richtige Adresse. Die quietschbunte Streetfood-Hütte mit ein<br />

paar Barhockern drinnen und einigen Tischen draußen hat<br />

nämlich nur ein einziges Gericht auf der Karte: Pad Kaprao,<br />

im Wok gebratener Reis mit Hackfleisch, Spiegelei und ganz<br />

viel „Heiligem Basilikum“. Besser als im Phed Mark bekommt<br />

man das im ganzen Land beliebte Soulfood nur von der<br />

eigenen Thai-Großmutter zubereitet.<br />

www.phedmark.com<br />

POTONG Fine Dining bei<br />

SDFSDFAL Fire Chefköchin Pam Soontornyanakij<br />

Cusdfsdfsdf<br />

61


48 STUNDEN_BANGKOK<br />

Ein Besuch in Bangkok ohne einen Abstecher in eine der<br />

13:00 riesigen Shopping- & Entertainment-Malls! Unvorstellbar!<br />

Das ICON SIAM mit 500 Geschäften – darunter fast alle<br />

internationalen Luxusbrands – und einem erstklassigen Foodcourt<br />

erreicht man vom Si-Phraya- oder Sathorn-Pier aus mit Expressfähren,<br />

die beinah im Minutentakt verkehren. www.iconsiam.com<br />

WAT PHO Tempel mit angeschlossener Thai-Massage-Schule<br />

Von erstklassigen Thai-Massagen können wir gar nicht<br />

16:30 genug bekommen – erst recht nicht, wenn 30 min für<br />

gerade einmal 280 Bhat, was umgerechnet rund 8 Euro<br />

entspricht, angeboten werden! Zu unseren Lieblingsadressen gehört<br />

daher die Wat Pho Thai Traditional Medical School, wo einen der<br />

bestens ausgebildete Masseurnachwuchs unter fachkundiger Aufsicht<br />

dehnt, dreht und durchklopft. Der Eingang befindet sich ein bisschen<br />

versteckt gegenüber vom Wat-Pho-Tempel mit seiner fast 50 m<br />

langen, liegenden Buddha-Statue. Achten Sie auf ein gelbes<br />

Hinweisschild. www.watpho.com<br />

PAK KHLONG TALAT Bangkoks großer Blumenmarkt<br />

LENNON‘S Top-Bar<br />

im Rosewood Bangkok<br />

Aus dem Thailändischen übersetzt bedeutet „Du“ so<br />

19:30 viel wie Jahreszeit – und um saisonales Thai-Food vom<br />

Feinsten geht es auch im Le Du, einem unweit vom<br />

Lumphini-Park in einer ruhigen Seitenstraße gelegenen Restaurant.<br />

Die Atmosphäre ist familiär und herzlich, das Ambiente reduziert<br />

und fast schon ein bisschen rustikal. Für Kreationen à la Tintenfisch<br />

auf schaumiger Thai-Bernaise oder heimischem Wagyu-Beef mit<br />

Fried Noodles und Chili-Püree wurde Inhaber und Chefkoch Tonn<br />

Thidid Tassanakajohn mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.<br />

2023 führte das Le Du darüber hinaus auch die „Asia’s 50 Best<br />

Restaurants“-Liste von S. Pellegrino an. www.ledubkk.com<br />

Gar nicht so einfach, in der „Stadt der Engel“ die beste<br />

22:30 Rooftop-Bar zu küren. Zu unseren Favoriten gehört aber<br />

auf jeden Fall das Lennon’s im Rosewood Bangkok.<br />

Die Aussicht ist hier mindestens so fantastisch wie das Cocktailangebot<br />

oder die rund 600 Vinyls umfassende Plattensammlung.<br />

Und auch das Interior – irgendwo zwischen Speakeasy, Midcentury-<br />

Gentlemen’s-Club und The-Great-Gatsby-Kulisse angesiedelt, kann<br />

sich sehen lassen. www.rosewoodhotels.com<br />

3. TAG<br />

Der Niederländer Co van Kessel war der erste, der in den<br />

8:00 1990er-Jahren mit Bangkok-by-Bike-Exkursionen an den<br />

Start ging. Nach seinem Tod hat ein junges, engagiertes<br />

Thai-Team übernommen. Wem der 5-Stunden-Trip inkl. Longboat-<br />

Fahrt und Abstecher in die Außenbezirke zu lang ist, bucht am besten<br />

die dreistündige „Co Original“-Tour, die abseits der ausgetretenen<br />

Touristenpfade durch die Altstadt führt. www.covankessel.com<br />

BANGKOK<br />

BY BIKE<br />

PAD KAPRAO<br />

Thailands beliebtes<br />

Traditionsgericht<br />

Auf dem Weg zum Survarnabhumi-Airport gelegen, ist<br />

13:00 das Prasart Museum ein echter Geheimtipp. Über ein<br />

fast 2,5 ha großes Gartengelände mit stattlicher Villa,<br />

lauschigem Bambuswäldchen und zahlreichen Teichen verteilt, gibt<br />

es hier antike Tempel und historisches Kunsthandwerk zu bestaunen.<br />

Das Museum befindet sich im privaten Besitz des Bangkoker<br />

Baumoguls Khun Prasart, der mitunter selbst vor Ort ist und seine<br />

Besucher dann höchstpersönlich herumführt. Eine Guided-Tour<br />

(Dauer ca. 1 Std., telefonische Reservierung unter<br />

T. +66 2 379 36 01 erforderlich) lohnt sich aber<br />

auch ohne den Herrn des Hauses.<br />

4 A, Krungthep Kritha, Khwang Hua Mak,<br />

Khet Bang Kapi, Bangkok 10240<br />

62


1<br />

2<br />

HOTELTIPPS<br />

1. PARK HYATT BANGKOK (1)<br />

In einem futuristischen Wolkenkratzer<br />

mit exklusiver Shopping-Mall unten und<br />

luxuriös-lauschiger Rooftop-Bar oben<br />

untergebrachter Designertempel der<br />

Superlative. Spektakulär: der 40-m-Pool<br />

hoch über den Gärten der britischen<br />

Botschaft. Top: das „Penthouse Bar + Grill“<br />

in den Etagen 34 bis 36 mit Clubatmosphäre,<br />

Chef’s Table und beeindruckender Kunstsammlung<br />

der Besitzerfamilie. Tipp: der<br />

Louis XV Afternoon Tea im Living Room!<br />

www.hyatt.com<br />

2. THE SIAM (2)<br />

Für den eklektischen Neo-Art-déco-Look<br />

des 38 Suiten und Poolvillen kleinen und<br />

im September <strong>2024</strong> teilweise renovierten<br />

Boutique-Resorts am Fluss zeichnete mit<br />

Designerlegende Bill Bensley und Thai-<br />

Rockstar Noi ein kongeniales Kreativduo<br />

verantwortlich. Bereits die kleinste Suite<br />

punktet mit 80 m 2 . Die 130 m 2 großen Villen<br />

können mit Plunge Pool, Innenhof oder<br />

Terrasse aufwarten. Das elegante Chon<br />

Thai-Restaurant ist in einem alten Teakholzgebäude<br />

untergebracht. Im „The Story<br />

House“ speist man im edlen Wintergarten-<br />

Ambiente. Wagemutige könnte sich im The<br />

Siam sogar ein Thai-Tattoo stechen lassen.<br />

www.thesiamhotel.com<br />

3<br />

4<br />

3. FOUR SEASONS<br />

AT CHAO PHRAYA RIVER (3)<br />

Das 2020 eröffnete Four Seasons punktet<br />

mit Traumlage am Fluss sowie einer der<br />

schönsten Pool- und Gartenlandschaften<br />

der Stadt. Herausragend ist auch das<br />

gastronomische Angebot mit jeweils einem<br />

kantonesischen, französischen und italienischen<br />

Restaurant. Fürs edle Interior der<br />

50 bis 450 m 2 großen Refugien zeichnet<br />

mit Jean-Michel Gathy ein Star der Szene<br />

verantwortlich. Im hoteleigenen Urban<br />

Wellness Centre kann man sich nicht nur<br />

mit Facials und Massagen verwöhnen lassen,<br />

sondern auch Boxing-Classes buchen.<br />

www.fourseasons.com<br />

4. CAPELLA BANGKOK (4)<br />

Direkt am Chao Phraya gelegene Stadtoase<br />

mit sieben ultraluxuriösen Poolvillen sowie<br />

94 Zimmern und Suiten mit Panoramablick<br />

aufs Wasser. Im Sternerestaurant „Côte by<br />

Mauro Colagreco“ begeistert die kreative<br />

„Riviera Cuisine“. Beeindruckend ist aber<br />

auch das Angebot der „Capella Culturists“,<br />

die im Handumdrehen private Streetfood-<br />

Touren mit einem der Chefköche, Tempelmeditationen,<br />

Kunsthandwerk-Workshops<br />

oder sogar ein privates Seafood-BBQ auf<br />

der eigenen Terrasse ermöglichen.<br />

www.capella.com<br />

Mein Bangkok<br />

IM INTERVIEW: NICK DOWNING,<br />

GENERAL MANAGER DES THE SIAM,<br />

ÜBER SEINE LIEBLINGSORTE ZUM<br />

SCHLEMMEN, SHOPPEN UND STAUNEN<br />

Bangkok gilt als Asiens führende Gourmet-<br />

Hauptstadt. Was sind Ihre drei Lieblingsorte<br />

für Streetfood, Michelin-Sterne-Küche und ein<br />

romantisches Abendessen mit Aussicht?<br />

Oje, das ist schwierig, denn die Restaurantszene<br />

in Bangkok hat sich in den letzten Jahren beinah<br />

explosionsartig entwickelt, und es ist fast<br />

unmöglich, sich in jedem Bereich auf ein einziges<br />

zu beschränken. Ich wohne in derselben Straße<br />

wie das berühmte, mit einem Michelin-Stern<br />

ausgezeichnete Streetfood-Lokal Jay Fai, das die<br />

thailändische Streetfood-Kultur seit Jahren auf<br />

internationaler Ebene hervorragend repräsentiert.<br />

Ich schicke meine Gäste aber auch gern in die Straße<br />

gegenüber von The Siam, wo es ebenfalls großartiges<br />

Streetfood und fast nur Einheimische gibt.<br />

In Sachen Fine-Dining habe ich viele Michelin-<br />

Sterne-Favoriten. Eine meiner persönlichen<br />

Empfehlungen ist das Potong. Chefköchin Pam<br />

zelebriert hier fantasievolle kulinarische Reisen, die<br />

immer wieder überraschen und beeindrucken. Und<br />

auch die Opium Bar in den oberen Stockwerken ist<br />

einen Besuch vor oder nach dem Essen wert.<br />

Darüber hinaus könnte ich mir keinen romantischeren<br />

Ort mit Aussicht vorstellen als das Nusara. Unter<br />

der Leitung von Starkoch Ton bietet dieses nach<br />

Covid neu gestaltete, mehrstöckige Restaurant<br />

einen unglaublichen Blick auf den benachbarten<br />

Palastbezirk, der mit dem ebenso beeindruckenden<br />

thailändischen Degustationsmenü konkurriert.<br />

Das beste Souvenir, das man aus<br />

Bangkok mitbringen kann?<br />

Da bin ich wenig voreingenommen. Im The Siam<br />

haben wir nämlich kürzlich eine neue Partnerschaft<br />

mit einem Fotografen geschlossen, der ganz<br />

traditionell mit Kollodium-Nassplatten arbeitet.<br />

Was gibt es Schöneres, als sein Studio in der Altstadt<br />

zu besuchen, sich mit einer jahrzehntealten<br />

Vintage-Kamera porträtieren zu lassen und dann<br />

zu sehen, wie das Bild in der Dunkelkammer zum<br />

63


48 STUNDEN_BANGKOK<br />

Leben erweckt wird? Es ist ein gerahmtes,<br />

einzigartiges Porträt auf Metallplatte, das<br />

Sie für immer an Ihre Zeit in Bangkok<br />

erinnern wird.<br />

Wo fühlt sich die „Stadt der Engel“ für<br />

Sie am himmlischsten an?<br />

Ich habe das Glück, in der Altstadt von<br />

Bangkok zu wohnen, und verbringe oft<br />

Zeit damit, die verschiedenen historischen<br />

Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Mitunter<br />

kann es hier sehr geschäftig zugehen. In den<br />

frühen Morgenstunden ist es jedoch noch<br />

relativ ruhig, wenn man die Treppen zum Wat<br />

Saket-Tempel hinaufsteigt und von hier aus<br />

die umliegenden Paläste überblickt.<br />

Sie möchten dem Trubel der Stadt für einen<br />

Tag entfliehen – wo ist Ihr Lieblingsort?<br />

Sie haben gerade unser Hotel, das The Siam,<br />

beschrieben – eine Ruheoase, die nur eine<br />

kurze Bootsfahrt von allem entfernt ist, was<br />

Bangkok zu bieten hat! Aber im Ernst: Eine<br />

weitere Aktivität, die ich gerne empfehle, ist<br />

ein Tagesausflug in die alte Hauptstadt<br />

Ayutthaya. Wenn man frühmorgens losfährt,<br />

ist man in etwas mehr als einer Stunde dort<br />

und kann einen ganzen Tag damit verbringen,<br />

die historischen Sehenswürdigkeiten zu<br />

erkunden und ein fantastisches lokales<br />

Mittagessen zu genießen, bevor man wieder<br />

zurückfährt, bevor der Hauptverkehr einsetzt.<br />

Die besten Joggingstrecken für Sportler<br />

und Frühaufsteher?<br />

Natürlich gibt es den Lumphini-Park, Bangkoks<br />

„Central Park“ in der Innenstadt, in dem<br />

die Einheimischen gern entspannen und<br />

joggen. Was viele nicht wissen, ist, dass es<br />

dort auch eine begrünte Fußgängerbrücke<br />

gibt, die in den Benjakitti Park führt. So kann<br />

man beide Parks auf einmal erkunden.<br />

An beiden Ufern vom<br />

Chao Phraya hat sich in<br />

den letzten Jahren viel<br />

getan, was sollte man<br />

hier unbedingt sehen?<br />

Und welche anderen<br />

„In“-Viertel sind einen<br />

Besuch wert?<br />

Ja, in den letzten Jahren<br />

hat sich der Fokus auf den<br />

Chao Phraya verlagert, und<br />

es hat sich tatsächlich viel<br />

getan. Das gilt insbesondere<br />

für die Eröffnung des<br />

riesigen ICON SIAM-Shopping-<br />

und Entertainmentkomplexes<br />

im Jahr 2019. Wir schicken unsere<br />

Gäste jedoch oft auf auch die andere Seite<br />

des Flusses in das Kreativviertel „Talat Noi &<br />

Charoen Krung 30“, das mit seinen Galerien,<br />

Coffeeshops und der Möglichkeit, eine andere<br />

Seite des Lebens in Bangkok kennenzulernen,<br />

viel zu bieten hat.<br />

COURTYARD im The Siam Hotel<br />

Ein Sak Yant<br />

Tattoo, wie wir es<br />

in unserem Opium-<br />

Spa anbieten, ist so<br />

etwas wie ein Segen<br />

auf der Haut, der<br />

dem Träger Glück,<br />

Liebe und<br />

Freude bringt.<br />

Gibt es etwas, was man in Bangkok auf<br />

keinen Fall tun sollte – und etwas, das man<br />

auf keinen Fall verpassen darf?<br />

Um ehrlich zu sein, würde ich niemandem<br />

empfehlen, Bangkok zu Fuß zu erkunden, und<br />

auch mit dem Auto dauert es oft Stunden,<br />

bis man sein Ziel erreicht, selbst dann, wenn<br />

der Verkehr gerade einmal fließt. Daher rate<br />

ich unseren Besuchern immer, nicht zu viele<br />

Aktivitäten an einem Tag zu planen. Nehmen<br />

Sie sich Zeit und bleiben<br />

Sie lieber länger, anstatt<br />

zu versuchen, möglichst<br />

viel in möglichst kurzer<br />

Zeit zu besichtigen.<br />

Von den großen, internationalen<br />

Luxusbrands<br />

einmal abgesehen, welche<br />

heimischen Labels lohnen<br />

sich für Fashionistas und<br />

Shopaholics?<br />

Natürlich wäre es nachlässig,<br />

die kultigste<br />

thailändische Modemarke,<br />

Jim Thompson, nicht<br />

zu erwähnen, die luxuriöse Kreationen aus<br />

thailändischer Seide und fabelhafte Freizeitkleidung<br />

anbietet. Vor kurzem wurde übrigens<br />

der Thompson-Flagshipstore samt Museum<br />

und Restaurant renoviert. Dort kann man<br />

immer ein paar schöne Stunden verbringen.<br />

Ganz in der Nähe befinden sich auch die<br />

DIREKT AM CHAO PHRAYA The Siam<br />

Shoppingareas Siam Discovery, Siam Center<br />

und Siam Paragon, wo lokale thailändische<br />

Designer wie Asava und sogar Sirivanavari,<br />

die von Prinzessin Sirivannavari Nariratana<br />

Rajakanya gegründete Marke, vertreten sind ...<br />

Aber Vorsicht, Sie könnten sich hier stundenlang<br />

verlaufen und viel Geld ausgeben!<br />

Gibt es ein persönliches Erlebnis, von dem<br />

Sie im Nachhinein sagen: So etwas kann<br />

einem nur in Bangkok passieren!<br />

Einmal mehr werde ich hier voreingenommen<br />

sein und wieder vom The Siam berichten, wo<br />

Sie sich im Opium-Spa ein Sak Yant-Tattoo<br />

stechen lassen können. Ein Sak Yant ist so<br />

etwas wie ein Segen auf der Haut, der dem<br />

Träger Glück, Liebe und Freude bringt.<br />

Es ist eine zutiefst spirituelle Erfahrung und<br />

definitiv etwas, das man nur in Bangkok<br />

erleben kann.<br />

Ihr wunderbares Hotel wurde gerade<br />

renoviert. Welche spannenden Neuigkeiten<br />

können wir also erwarten?<br />

Nach der erfolgreichen Renovierung und<br />

Neugestaltung unserer Lobby im Jahr 2019<br />

war es an der Zeit, die zentrale Hauptresidenz,<br />

in der sich unser ikonisches Atrium mit den<br />

hoch aufragenden Palmen befindet, sowie<br />

alle 28 Suiten von Grund auf zu erneuern.<br />

Um ehrlich zu sein, haben sich das Aussehen<br />

und die Atmosphäre nicht dramatisch<br />

verändert, da das Highlight aller Bereiche und<br />

Suiten die Kunst- und Antiquitätensammlung<br />

des Eigentümers ist und bleibt. Es wurden<br />

jedoch die Bodenbeläge ausgetauscht und<br />

andere strukturelle Änderungen vorgenommen.<br />

Jetzt können wir etwa das Atrium<br />

kühlen und somit auch als Veranstaltungsort<br />

für Firmenevents oder private Feiern nutzen.<br />

Darauf sind wir ebenso stolz wie auf die<br />

Tatsache, dass unsere Gäste die Umbauarbeiten<br />

so gut wie gar nicht mitbekommen<br />

haben und nie durch Baulärm oder ähnliches<br />

gestört wurden.<br />

64


BOUTIQUE_LIPPENSTIFTE<br />

Nuanciert<br />

Carolina Herrera<br />

setzt in diesem<br />

Herbst auf warme<br />

Farben und<br />

cremige Texturen<br />

für die Lippen.<br />

www.carolina<br />

herrera.com<br />

Lippen-<br />

6<br />

7<br />

9<br />

bekenntnis<br />

Matt oder glänzend? Rosé, rosig oder in<br />

warmem Weinrot? Wir verraten, welche<br />

Lipsticks jetzt unsere Lieblinge sind.<br />

TEXT: JULIA SCHAUER<br />

2<br />

1. Sinnlich<br />

Lipstick „Red“ von<br />

Jacks Beauty Line<br />

www.jacksbeautyline.com<br />

2. Samtig<br />

Lip Power Matte<br />

Nr. 112 von Giorgio<br />

Armani Beauty<br />

www.armani.com<br />

3. Lieblich<br />

Rouge Intense Satiné<br />

Nr. 221 „Orange<br />

Bastille“ von Sothys<br />

www.sothys.de<br />

4. Dezent<br />

Explicit Lipstick Nr. 882<br />

„Unashamed“ von Nars<br />

www.narscosmetics.de<br />

1<br />

3<br />

4<br />

5<br />

5. Koop<br />

Rouge G Twist Marmo<br />

Satin Lipstick von<br />

Guerlain x Pucci<br />

www.guerlain.com<br />

6. Glanzlos<br />

Monochrome Hyper<br />

Matte Lippenstift<br />

Nr. 24 von Prada<br />

www.prada.com<br />

7. Strahlend<br />

Loveshine Lipstick Nr.<br />

206 „Spicy Affair” von<br />

8<br />

YSL Beauty<br />

www.yslbeauty.com<br />

8. Verrucht<br />

Rouge Allure Lippenstift<br />

Nr. 109 „Rouge Noir”<br />

von Chanel<br />

www.chanel.com<br />

9. Stay with me<br />

Lasting Plump Lipstick<br />

Nr. LPL08 „Terracotta<br />

Red” von Sensai<br />

www.sensaicosmetics.com<br />

65


DESTINATIONSTEST_MALAYSIA<br />

Als aufstrebende Wirtschaftsmacht gehört Malaysia zu den sogenannten<br />

„kleinen Tigern“ in Fernost. Während sich die Städte inzwischen längst als<br />

faszinierende Boomtowns präsentieren, ist auf dem Land und in den<br />

Küstenregionen noch immer ein Hauch vom alten, exotischen Malaysia<br />

spürbar – ein Kontrast, so faszinierend wie der gesamte Staat,<br />

findet CC-Autorin Kiki Baron.<br />

LANGKAWI SKY-BRIDGE<br />

Malaysias schwungvoll in 700 Höhenmetern<br />

erbautes Brückenwunder<br />

66


Aus der Luft betrachtet gleicht<br />

Malaysia einem riesigen,<br />

grünen Patchwork-Teppich.<br />

Mal präsentiert es sich so<br />

hell wie die großflächigen<br />

Ölpalmenplantagen, mal so<br />

knallig wie die unendlichen<br />

Reisfelder oder so dunkel wie der Dschungel<br />

im bergigen Binnenland. In den Bundesstaaten<br />

Sarawak und Sabah auf der Insel<br />

Borneo dominieren Wälder, ein geraumer<br />

Teil davon zig Millionen Jahre alt und mit<br />

unglaublichem Reichtum an Fauna und<br />

Flora gesegnet. An den Küsten, insgesamt<br />

5.000 Kilometer lang, protzt das Land<br />

sowohl an der Straße von Malakka als auch<br />

an der South China Sea mit Stränden.<br />

Malaysia gehört zu den Boom-Staaten in<br />

Fernost, den sogenannten „kleinen Tigern“.<br />

Damit werden die Länder bezeichnet, die<br />

sich in den letzten Jahrzehnten rasant<br />

entwickelt haben. Abzulesen ist das an<br />

Metropolen wie der Hauptstadt Kuala<br />

Lumpur, kurz KL genannt, George Town auf<br />

Penang oder Kuta Kinabalu, KK genannt,<br />

auf Borneo. Moderne Architektur, viele<br />

Wolkenkratzer und eine moderne Infrastruktur<br />

prägen hier das Bild. Das gilt auch für die gut<br />

ausgebauten Straßen und Autobahnen sowie<br />

für die Zugstrecken im ganzen Land. Auf den<br />

Trassen rollt jetzt auch wieder der Luxuszug<br />

„Belmond Eastern & Oriental Express“.<br />

Modern & Multikulti<br />

Für Besucher, ob aus Nachbarländern oder<br />

westlichen Gefilden, haben die historischen<br />

Viertel in den Städten stets einen ganz<br />

besonderen Reiz. Es sind Überbleibsel<br />

des britischen Empires, angereichert mit<br />

architektonischen Akzenten von Zuwanderern<br />

aus China und Indien, die hier auch ihre<br />

Tempel, Kirchen und Moscheen bauten.<br />

Staatsreligion ist der Islam, ein toleranter,<br />

ABHÄNGEN im<br />

Sepilok Orang Utan<br />

Rehabilitation Centre<br />

67


DESTINATIONSTEST_MALAYSIA<br />

HOCH HINAUS Der 679 m hohe Merdeka-Tower in Kuala<br />

Lumpur ist das zweithöchste Gebäude der Welt.<br />

SIBUAN ISLAND Mini-Eiland mit einem Rest von Robinson-Crusoe-Flair<br />

68


BILDSCHÖN Marine Park rund um die Insel Pulau Payar und<br />

Cenang Beach einer der Traumstrände auf Langkawi<br />

der bereits seit dem 15. Jahrhundert auch andere<br />

Glaubensbekenntnisse akzeptiert. Religionsfreiheit<br />

gilt bis heute. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung<br />

sind sunnitische Muslime, gefolgt von Buddhisten,<br />

Christen und Hindus. Der größere Teil der weiblichen<br />

Bevölkerung trägt Kopftuch. Von Touris tinnen<br />

wird das nicht erwartet, außer sie besichtigen eine<br />

Moschee. Arme und Beine sollten dabei ebenfalls<br />

bedeckt sein. Das gilt auch für Männer. Zu viel<br />

nackte Haut wird nirgendwo gern gesehen, auch<br />

nicht am Strand oder Pool. Oben ohne oder Nacktbaden<br />

sind landesweit verboten. Der öffentliche<br />

Austausch von Zärtlichkeiten ist ebenso verpönt<br />

wie Gefühlsausbrüche peinlich sind. Das Gesicht<br />

zu verlieren ist für Einheimische sehr unangenehm.<br />

Besser „do as the locals do“, also immer<br />

verständnisvoll lächeln. Auch dann noch, wenn in<br />

einem Lokal weder Bier noch Wein serviert<br />

werden. Alkoholkonsum ist zwar<br />

nicht verboten, doch der Ausschank<br />

beschränkt sich weitestgehend<br />

auf Hotels und Restaurants mit<br />

internationaler Klientel.<br />

Vor Jahrzehnten schon mal in<br />

Malaysia gewesen? Dann dürfte<br />

die Überraschung heute groß sein,<br />

wundert man sich doch, wie gut alles funktioniert.<br />

Denn Malaysia kann nicht nur Grün und Multikulti,<br />

sondern auch High-Tech. Verkehrsmittel sind<br />

auf neuestem Stand, Frauenpower und digitale<br />

Kommunikation Normalität.<br />

90 Prozent der Einwohner<br />

besitzen ein Handy. Und mit<br />

hoher Wahrscheinlichkeit<br />

hat man mit seinem eigenen<br />

sogar an entlegenen Stränden<br />

und im Dschungel Empfang.<br />

Weiße Sandstrände kombiniert<br />

mit Regenwald und Mangroven<br />

findet man vornehmlich auf<br />

Langkawi im Nordwesten<br />

von Malaysia. Die Insel gilt<br />

als Luxusdestination und<br />

ist zollfrei. Ein Dutzend<br />

exklusiver Resorts verteilt<br />

Zu Besuch bei<br />

Nasenaffen, Orang<br />

Utans, Elefanten,<br />

Krokodilen &<br />

Nashornvögeln<br />

sich über die Buchten. Dazu gehören auch die<br />

getesteten: „The Datai“, „Ritz-Carlton“ und „Four<br />

Seasons“. Zudem bieten sich das „St. Regis“ und<br />

SLH-Hotel „The Danna Langkawi“ an. 2007 erhielt<br />

Langkawi den Status UNESCO Global Geopark –<br />

als erste Destination in Südostasien. Damit werden<br />

die Mangroven und die 500 Millionen Jahre alten<br />

Kalksteinformationen vor Eingriffen bewahrt. Als<br />

Hotelgast hockt man im Habitat wilder Tiere. Nicht<br />

selten läuft einem ein Affe oder gleich ein ganzer<br />

munterer Clan über den Weg.<br />

Mehr als nur Beach in Borneo<br />

Sabah und Sarawak auf Borneo sind noch mal<br />

ganz andere Welten. Es wäre schade, nur zum<br />

Strandvergnügen ins 5-Sterne-Resort „Shangri-La<br />

Tanjung Aru“ zu jetten. Denn dann würde man<br />

die atemberaubenden Urwaldlandschaften<br />

verpassen. In den<br />

unberührten Regenwäldern der<br />

Nationalparks leben nämlich<br />

endemische Nasenaffen, Orang-<br />

Utans, Elefanten, Krokodile und<br />

Nashornvögel. Besser man bucht<br />

zwei- oder mehrtägige Ausflüge<br />

vor der Reise und achtet darauf,<br />

dass Wildlife Watching morgens und abends im<br />

Programm steht. Denn zu diesen Zeiten sind die<br />

tierischen Bewohner am aktivsten. Empfehlenswert<br />

ist eine Tour in die „Danum Valley Conservation<br />

Area“ mit 125 Säugetierund<br />

300 Vogelarten. Oder<br />

ins „Sepilok Orang Utan<br />

Rehabilitation Centre“. In<br />

der Auffangstation werden<br />

verwaiste oder aus der<br />

Gefangenschaft befreite Tiere<br />

auf das Leben in der Wildnis<br />

vorbereitet. Des Menschen<br />

nächsten Verwandten im<br />

Dschungel nahe zu kommen,<br />

ist ein berührendes Erlebnis.<br />

Gänsehautgefühl ist quasi<br />

garantiert.<br />

www.malaysia.travel<br />

69


HOTELTEST_MALAYSIA<br />

Banyan Tree Kuala Lumpur<br />

DUFTENDES FLAIR MIT SKYLINE-SICHT<br />

DEM HIMMEL GANZ NAH Das Banyan Tree erstreckt<br />

sich von der 53. bis zur 60. Etage eines Wolkenkratzers.<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Die wunderbaren<br />

Rituale und<br />

Anwendungen im<br />

bildschönen Banyan<br />

Tree Spa.<br />

Lage | im Stadtzentrum von<br />

Kuala Lumpur, mitten im<br />

Goldenen Dreieck, ca. 1 Fahrstunde<br />

vom internationalen<br />

Airport entfernt<br />

Kategorie | 5 Sterne, ein Luxushotel<br />

der Banyan-Tree-Gruppe<br />

Architektur | in einem<br />

spektalulären Wolkenkratzer<br />

untergebrachtes Hotel mit<br />

Zimmern und Suiten vom 53.<br />

bis 60. Stockwerk<br />

Zimmer & Suiten | insgesamt<br />

55, Zimmer mit 51- 67 m 2 ,<br />

Suiten 62- 313 m 2 Wohnfläche<br />

CCircle-Tipp | die Sanctuary<br />

Suite mit eigenem Relaxation<br />

Pool und Blick auf die Petronas<br />

Twin Towers<br />

Stil & Ambiente | geradlinigmodernes<br />

und ausgesprochen<br />

wertvolles Interior-Design von<br />

Jacques Garcia, große<br />

Glaswände, edle Holzfußböden<br />

Facilities | 3 Restaurants,<br />

Indoor-/Outdoor-Bar, Patisserie<br />

„Bake by Banyan Tree“<br />

Spa | Banyan Tree Spa mit 4<br />

Treatment Rooms, 1 Spa Suite<br />

mit Jacuzzi, Outdoor-Pool, Gym<br />

Service | professionell, außerordentlich<br />

freundlich und<br />

hilfsbereit<br />

Kontakt | 2 Jalan Conlay,<br />

Kuala Lumpur,<br />

T. +60 3 21 13 18 88<br />

www.banyantree.com<br />

UNSER RATING 91 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

Schlank der Wolkenkratzer im<br />

Goldenen Dreieck von Kuala Lumpur,<br />

zügig der Fahrstuhl in den 53. Stock.<br />

Hier fängt das Hotel an und reicht<br />

bis zur Freiluft-Rooftop-Bar auf der<br />

60. Etage. Erster Eindruck: wow!<br />

Spiegelnde Limestone-Fliesen am Boden, dunkel<br />

schimmernder Marmor an der Wand, dazwischen<br />

sieben Meter hohe Glaswände. An der Rezeption<br />

beim Einchecken gefragt, welchen Duft ich möchte,<br />

liegt eine hauchzarte Orangennote über meiner<br />

Sanctuary Suite. Mich begeistert das stylische<br />

Bad mit Wanne am Fenster, fast unsichtbarer<br />

Dusche und separatem japanischem WC.<br />

Außerdem lockt in meinem 90 m 2 Refugium ein<br />

„Relaxation Pool“ mit Blick auf die Petronas<br />

Twin Towers.<br />

Frühstück wird in der 58. Etage serviert – und das<br />

à la carte. Mittags und abends verwandelt sich<br />

das Restaurant dann in Kuala Lumpurs einziges<br />

Steakhouse, in dem man Lammfilet oder<br />

marmoriertes Tomahawk-Steak vom Wagyu-Rind<br />

unter freiem Himmel auf einer Terrasse säbeln<br />

kann. Auch das „Vertigo“ vom Banyan Tree kann<br />

sich mit einem Superlativ rühmen: Die Cocktailbar<br />

ist die höchstgelegene der Stadt. Zumal sie<br />

noch über ein Freiluftdeck on top verfügt.<br />

Der nächtliche Rundumblick berauscht –<br />

vorausgesetzt man hat keine Höhenangst.<br />

Die Banyan-Tree-Hotelgruppe hatte bereits vor<br />

30 Jahren mit ihrem ersten Resort auf Phuket<br />

Standards in Sachen luxuriöse und ökologisch<br />

sensible Gastfreundschaft gesetzt. Das spiegelt<br />

sich hier in Kuala Lumpur auch im reizvollen<br />

Spa des Hauses wider. Der ganzheitliche Ansatz,<br />

basierend auf traditionellen asiatischen Praktiken,<br />

verbunden mit nachhaltigen Produkten für<br />

Spa- und Aromatherapien, wirkt nach.<br />

Im Anschluss an meine Massage spaziere ich<br />

leichtfüßig durch die schwere Tropenluft in die<br />

durch eine Brücke verbundene Pavilion Mall. Und<br />

staune nicht schlecht. Auf drei Stockwerken sind<br />

hier alle Nobellabels der Fashion-, Kosmetik-,<br />

Uhren- und Brillenindustrie vereinigt. Eines ist<br />

sicher: Nirgendwo anders in Malaysia kann man<br />

mehr Geld für exquisites Shoppen ausgeben.<br />

TEXT: KIKI BARON<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Gäste, die sich in eine erholsame Stadtoase<br />

zurückziehen und sich dem Nobel-Shopping<br />

widmen wollen.<br />

70


W Kuala Lumpur<br />

SZENIG, KNALLIG, WOW!<br />

BADEN IM LUXUS Der 10-m-Pool mit Blick auf die Stadt ist<br />

Teil der spektakulären EWOW-Suite.<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Frühstück im<br />

Flock, wo alle Küchen<br />

Asiens an einem<br />

Ort versammelt<br />

sind.<br />

Wer noch nie ein W erlebt hat,<br />

dürfte in der Lobby die Augen<br />

aufreißen. Eine moderne,<br />

knallig-bunte Wunderwelt<br />

wurde hier erschaffen,<br />

abgestimmt auf eine zumeist<br />

junge, asiatische Gästeschar. Auch wenn man<br />

nicht im Hotel wohnt: Ein Sunset Cocktail am<br />

„WET ® “-Deck im 12. Stockwerk ist ein DJ-Sounduntermaltes<br />

Spektakel. Über dem riesigen, in Pink<br />

und Lila illuminierten Pooldeck steigt alle paar<br />

Minuten weißer Nebel auf. Zum Greifen nahe<br />

funkeln die Petrona Twin Towers, und bei klarem<br />

Himmel glitzern dazu sogar die Sterne.<br />

Die knallige Vielfarbigkeit der öffentlichen<br />

Bereiche setzt sich in den Zimmern fort, allerdings<br />

vor weißen Wänden und auf hellem Holzfußboden.<br />

Das High-Tech-Equipment in meiner geräumigen<br />

Suite erscheint mir rätselhaft. Die drei Fernseher<br />

gehen beim Betreten automatisch an, ausschalten<br />

lassen sich jedoch nur zwei. Ähnlich ergeht es mir<br />

mit den diversen Lampen. Tippe ich leicht aufs<br />

entsprechende Panel, gehen Nachttischleuchten<br />

sowie Garderoben- und Badezimmerlicht gleichzeitig<br />

an oder aus. Das nervt, wenn man sich ins<br />

Bett fallen, und noch ein bisschen lesen will.<br />

Meine 520 m 2 große EWOW-Suite hat dank hoher<br />

Decken Loftcharakter. Hingucker ist der fünfeckige<br />

Esstresen mitten im Raum, dahinter eine<br />

Anrichte, ideal, wenn man entertainen möchte.<br />

Und natürlich der private 10-Meter-Pool mit<br />

luftiger Aussicht auf die Stadt.<br />

So jung und stylish verspielt das W auch<br />

wirken mag, beim Frühstück im „Flock“ geht<br />

es kulinarisch hochprofessionell zur Sache. Ein<br />

halbes Dutzend Stationen und zwei offene Küchen<br />

zaubern Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Sei<br />

er malaysisch, indisch, chinesisch oder westlich.<br />

Mir gefällt besonders das große Angebot tropischer<br />

Früchte sowie die Vielfalt frisch gepresster<br />

Säfte. Das Restaurant „Yen“ hat sich zwar der<br />

kantonesischen Küche verschrieben, doch die reicht<br />

offensichtlich bis nach Peking. Signature Dish ist<br />

nämlich Golden Duck. Der Vogel heißt nicht nur<br />

so. Die Haut der Ente ist mit Goldstaub gepudert.<br />

TEXT: KIKI BARON<br />

PERFEKT FÜR …<br />

junge und jung gebliebene Gäste, die sich<br />

unter die Jeunesse Dorée der 1,8 Millionenmetropole<br />

mischen möchten.<br />

Lage | im Stadtzentrum, im<br />

sogenannten Goldenen Dreieck<br />

gelegen, ca. 1 Fahrstunde vom<br />

internationalen Airport entfernt<br />

Kategorie | 5 Sterne, ein Hotel<br />

von Marriotts W Gruppe, Mitglied<br />

von Marriott Bonvoy<br />

Architektur | kühner<br />

Skyscraper-Chic<br />

Zimmer & Suiten | 150 insgesamt,<br />

in 11 Kategorien, Zimmer<br />

45 m 2 , Studio 92 m 2 , Suiten 105<br />

bis 175 m 2 , die EWOW-Suite mit<br />

2 Schlafzimmern verfügt über<br />

520 m 2 Wohnfläche<br />

CCircle-Tipp | eine Suite der<br />

Kategorie „Marvelous“ mit Blick<br />

auf die Petronas Twin Towers<br />

und smartem Grundriss auf<br />

105 m 2<br />

Stil und Ambiente | avantgardistisch,<br />

jung, farbenreich, eklektisch<br />

und verspielt; mit viel Kunststoff,<br />

Glas und Spiegeln sowie jeder<br />

Menge High-Tech<br />

Facilities | Restaurants Flock<br />

(Asian Fusion) und Yen<br />

(chinesisch), Wet-Deckund<br />

Woobar<br />

Spa | Away-Spa mit 6 Anwendungsräumen,<br />

Vitality Pool, Sauna,<br />

Dampfbad, Outdoor-Pool, Gym<br />

Service | fröhlich, aufmerksam,<br />

hilfsbereit<br />

Kontakt & Info | 121 Jalan<br />

Ampang,<br />

Kuala Lumpur,<br />

T. +60 3 27 86 88 88<br />

www.marriott.com<br />

UNSER RATING 81 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

71


HOTELTEST_MALAYSIA<br />

The Ritz-Carlton, Langkawi<br />

LUXUS ZWISCHEN DSCHUNGEL UND MEER<br />

Lage | im Westen der Insel, ca.<br />

30 min. vom Airport entfernt<br />

Kategorie | 5 Sterne, ein Luxusresort<br />

der Ritz-Carlton-Gruppe,<br />

Mitglied von Marriott Bonvoy<br />

Architektur | harmonisch in die<br />

Natur integrierte, ziegelgedeckte<br />

Villen und doppelstöckige<br />

Gebäude mit Zimmern<br />

und Suiten<br />

Zimmer, Suiten & Villen | 109<br />

insgesamt in 8 Kategorien,<br />

zwischen 75 und 650 m 2<br />

CCircle-Tipp | eine Grand Ocean<br />

Front Villa (300 m 2 ) mit Multilevel-Sundeck<br />

und großem Pool<br />

Stil & Ambiente | luftig, tropisch<br />

und entspannt luxuriös<br />

Facilities | 4 Restaurants,<br />

Beachbar, 3 Pools, davon einer<br />

„Adults only“, Kita, Kids Club,<br />

Naturkundezentrum, Wassersport,<br />

geführte Spaziergänge<br />

durchs Resort<br />

Spa | 5 durch Holzstege<br />

verbundene, kokonähnliche<br />

Treatment Pavillons über dem<br />

Meer, holistische Anwendung<br />

nach alten malaysischen<br />

Traditionen, Couple Suite,<br />

Hammam<br />

Service | gut geschult, sehr<br />

freundlich und stets hilfsbereit<br />

Kontakt & Info |<br />

PT 313 Jalan Pantai Kok,<br />

Teluk Nibung, Langkawi,<br />

T. +60 4 952 48 88<br />

www.ritzcarlton.com<br />

Es ist erstaunlich, wie viele<br />

Resorts inzwischen ihren<br />

Platz auf Langkawi gefunden<br />

haben. Das Ritz-Carlton ist das<br />

einzige mit Villen über dem Meer. 200<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Das kulinarische<br />

Angebot in seiner<br />

Vielfalt begeistert, sei es<br />

zum Frühstück, Lunch<br />

oder Dinner.<br />

bis 300 m 2 groß, sind sie in den felsigen<br />

Teil der Küste gebettet oder stehen auf Pfählen am<br />

Ufer. Jede verfügt über einen Infinity-Pool, manche<br />

haben Strandzugang. Vor meiner Beach View<br />

Villa ist der Sand zwar spärlich, dafür kann ich im<br />

transparenten Wasser Fischlein beobachten. Am<br />

frühen Morgen dreht sogar ein Waran seine<br />

Runden im flachen Meer. Offensichtlich sucht<br />

er nach Frühstück. Gäste indes können morgens<br />

in der „Langkawi Kitchen“ am umfangreichen<br />

warmen und kalten Buffet zugreifen. Für die<br />

Architektur des spektakulären Restaurants ließ<br />

sich Philippe Villeroux von Langhäusern auf<br />

Borneo inspirieren. Umgeben von Dschungel<br />

bietet sich von jedem Tisch der Blick ins Grüne.<br />

Augen- und Gaumenschmaus beschert ebenfalls<br />

„The Beach Grill“. Die Konstruktion der Pavillons<br />

am Strand erinnert an traditionelle Fischreusen.<br />

Entsprechend dominieren fangfrischer Fisch<br />

und Seafood. Bildschön auch das „Hai Yan“ mit<br />

Terrasse über der Andaman Sea.<br />

Es ist auf chinesisches Fine-Dining<br />

spezialisiert.<br />

Gäste aus dem fernöstlichen Raum reisen<br />

gern mit der Familie. Ritz-Carlton hat sich voll<br />

darauf eingestellt, unterhält eine Kita und offeriert<br />

kindgerechte Programme. Als Kind hätte ich mir<br />

jedoch kein größeres Abenteuer vorstellen können,<br />

als den Dschungel auf dem Resortgelände zu<br />

erforschen – ohne Aufpasser. Das funktioniert<br />

hier freilich nicht. Dafür gibt es für Groß und<br />

Klein zumindest geführte Touren in den Urwald.<br />

Wer lieber entspannt als entdeckt, findet im Spa<br />

den perfekten Ort. Signature-Treatment ist das<br />

„Mandi Bunga Inspired Ritual“, das auf Bräuche<br />

und Behandlungen an malaysischen Sultanshöfen<br />

zurückgeht. Und wahrhaftig, nach Massagen mit<br />

duftenden Ölen, Kräutern und Blumen fühle auch<br />

ich mich danach wahrhaft königlich.<br />

TEXT: KIKI BARON<br />

ROBINSON-CRUSOE-FLAIR<br />

im Ritz-Carlton Langkawi<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Familien und Paare, die Meer und Dschungel<br />

erleben wollen.<br />

UNSER RATING 87 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

72


Four Seasons Resort Langkawi<br />

INTO THE BLUE<br />

POOL-POSITION mit Blick über den palmengesäumten Strand aufs Meer<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Das private Dinner<br />

am weißen Strand, im<br />

Schein von Fackeln, ist<br />

an Romantik kaum zu<br />

überbieten.<br />

Wer die Handschrift von Bill<br />

Bensley kennt, ahnt bereits im<br />

Entrée, dass der Architekt und<br />

Interior Designer hier seine<br />

kreativen Finger im Spiel hatte.<br />

Ich stehe vor einem großen<br />

Wasserbassin, das von einer hohen, knallig azurblau<br />

gestrichenen Mauer umschlossen ist. Darauf<br />

dümpelt ein antikes Holzboot. Das Blau taucht<br />

in verschiedenen Nuancen auch auf Säulen und<br />

Stühlen oder Handtüchern und Sonnenschirmen<br />

auf. Ansonsten leuchtet es tropengrün, denn das<br />

Resort versinkt zwischen Palmen, Frangipanis<br />

und Regenwald-Gewächsen. Die Architektur<br />

erinnert einerseits an thailändische Luxusresorts,<br />

andererseits mischen sich auch maurische<br />

Elemente darunter. Das Four Seasons Langkawi<br />

war nach dem Datai das zweite Luxusresort auf<br />

der Insel, existiert also bereits seit etwa 25 Jahren.<br />

Das sieht man ihm kaum an. In meiner Villa<br />

gefallen mir die hohe Decke und die bodentiefen<br />

Fenster. Sie sorgen für reichlich Licht und Luft.<br />

Grandios sind die Studio Beach Villas mit Pool,<br />

riesig ist die Imperial Beach Villa mit fünf<br />

Schlafzimmern auf knapp 5.000 m 2 Fläche. Alle<br />

Häuser sind locker über das Anwesen verteilt,<br />

sodass in jedem die Privatsphäre gewahrt wird.<br />

Wie in jedem Four Seasons lässt die Kulinarik<br />

nichts zu wünschen übrig. Für einen Beach-<br />

Lunch sorgt der „Kelepa Grill“, der sich abends in<br />

ein Fine-Dining-Restaurant mit Meeresfrüchten<br />

und Fleisch vom Josper Grill verwandelt. Die<br />

„Rhu Bar“ ist der perfekte Platz für einen Sunset<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Bill-Bensley-Fans und Strandliebhaber.<br />

Cocktail. Wer malaysische Spezialitäten genießen<br />

möchte, nimmt im „Ikan Ikan“ Platz.<br />

Eigentlich sind Jetskis nicht mein Ding, doch<br />

die geführte Jetski-Tour durch den südlichen<br />

Archipel macht wirklich Spaß. Deutlich umweltfreundlicher<br />

gestalten sich die angebotenen<br />

Kajak-Ausflüge oder Radtouren. Für Frühaufsteher<br />

gibt's auch Spaziergänge mit Natur-Experten.<br />

Schließlich ist das Resort Habitat für 46 Vogelarten.<br />

TEXT: KIKI BARON<br />

Lage | im Norden der Insel<br />

am Tanjung Rhu Beach im<br />

UNESCO Geopark<br />

Kategorie | 5 Sterne<br />

Architektur | 20 ha Luxusresort<br />

mit Pavillons und Villen in<br />

traditioneller Bauweise, geprägt<br />

von Bill Bensley-Design<br />

Zimmer, Suiten & Villen | 88<br />

insgesamt; Zimmer (68 m 2 ),<br />

Strandvillen mit Pool oder<br />

Tauchbecken (172- 220 m 2 ),<br />

3-Bedroom Gartenvilla (590 m 2 ),<br />

Royal Villa (1.172 - 1.400m 2 ),<br />

Imperial Beach Villa mit Pool<br />

(3.880 m 2 ), 5-Bedroom Imperial<br />

Beach Villa mit Pool 4.810 m 2 )<br />

CCircle-Tipp | eine der Beach<br />

Villen mit privatem Pool<br />

Stil & Ambiente | sehr großzügig<br />

und elegant, viel Holz und edle<br />

Stoffe, in Haupthaus und Restaurants<br />

arabische Stilelemente<br />

Facilities | 3 Restaurants, 1<br />

Bar, 1 Pool, Wassersport, Kids<br />

Club, Teens Club, Fahrräder,<br />

Kochschule, Boots-, Kajak- und<br />

Jet-Ski-Ausflüge, Naturspaziergänge<br />

mit Guide<br />

Spa | Geo Spa mit 6 Double<br />

Treatment Rooms, Gym,<br />

Lotusbassin mit Yoga-Pavillon<br />

Service | liebenswert, gut<br />

geschult, umsichtig<br />

Kontakt & Info |<br />

Jalan Tanjung Rhu, Kedah<br />

Darul Aman, Langkawi,<br />

T. +60 4 950 88 88<br />

www.fourseasons.com<br />

UNSER RATING 88 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

73


HOTELTEST_MALAYSIA<br />

The Datai Langkawi<br />

IM EINKLANG MIT DER NATUR<br />

GRÜNE OASE Im The Datai lebt und schwebt man im Regenwald.<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Den tropischen<br />

Regenwald mit seiner<br />

reichen Fauna und Flora<br />

hautnah zu erfahren ist,<br />

gepaart mit Luxuserlebnissen,<br />

einzigartig.<br />

Lage | im Nordwesten der Insel<br />

Kategorie | 5 Sterne, Mitglied bei<br />

den Leading Hotels of the World<br />

Architektur | über 25 ha verteilte<br />

Villen in dichtem Regenwald<br />

sowie ein 3-stöckiges Haupthaus<br />

Zimmer, Suiten & Villen | 121<br />

insgesamt, Canopy Collection<br />

Zimmer (63 m 2 ), Suiten 109 - 125<br />

m 2 ), Rainforest Collection Villen<br />

(123 m 2 , mit Pool 175 m 2 ), Beach<br />

Collection Villen (350 - 750 m 2 ),<br />

Estate Villa mit 5 Schlafzimmern,<br />

Pool und Butler (3.500 m 2 )<br />

CCircle-Tipp | Wer tief in die<br />

Fauna und Flora des Primärwaldes<br />

eintauchen will, wählt eine<br />

Villa der Rainforest Collection.<br />

Stil & Ambiente | fernöstlichpuristisch<br />

mit viel Holz und<br />

anderen Naturmaterialien<br />

Facilities | 5 Restaurants, 3 Pools,<br />

Wassersport, Atelier für Kunsthandwerk,<br />

Nature Center mit<br />

Bibliothek und Tee-Ecke, geführte<br />

Wanderungen; benachbarter<br />

18-Loch Champions Golf Corse<br />

„Els Club Teluk Datai“.<br />

Spa | offene Architektur am<br />

plätschernden Bach, 5 Treatment<br />

Rooms, holistische Anwendungen,<br />

Beauty, Health Club<br />

Service | professionell,<br />

außerordentlich liebenswert<br />

auf Augenhöhe<br />

Kontakt | Bhd. Jalan<br />

Teluk Datai, Pulau, Langkawi<br />

T. +60 4 950 05 00<br />

www.thedatai.com<br />

UNSER RATING 92 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

Die Fahrt vom Flughafen führt durch<br />

tropisch wuchernde Insellandschafen.<br />

Millionen Jahre alter Regenwald liegt<br />

wie ein grüner Flokati-Teppich über<br />

steilen Kalksteinklippen und engen<br />

Tälern. Auch das Datai versinkt<br />

zwischen meterhohen Bäumen und großblättrigen<br />

Gewächsen. Hier wohnt man, wie es so<br />

schön heißt, im Einklang mit der Natur und erlebt<br />

hautnah, dass es in diesem Luxus-Resort auch<br />

um Nachhaltigkeit gehen kann. Meine Villa am<br />

Ende eines schmalen Canyons stemmt sich auf<br />

Holzpfählen aus dem Hang. Auch Indoor wurde<br />

überwiegend mit Holz gearbeitet. Unter meiner<br />

Veranda plätschert leise ein Bach, Vogelstimmen<br />

tönen aus den Bäumen, und große Schmetterlinge<br />

schaukeln durch die schwüle Luft. Hin und wieder<br />

raschelt es im Geäst, und ein schwarz bepelztes<br />

Äffchen lugt aus dem Laub. Bloß nicht füttern,<br />

wünscht sich das Management.<br />

Vom Essen im Resort kann ich nur schwärmen.<br />

Im „Gulai House“ tauche ich in einen kulinarischen<br />

Schmelztiegel aus Gewürzen und Kräutern<br />

ein. Die Wahl fällt schwer. Tiger Prawns mit<br />

Cashew-Nüssen und Curryblatt oder Enten-Curry<br />

mit Wintermelone? Das Thai-Restaurant „The<br />

Pavillon“ thront auf 30 m hohen Stelzen über dem<br />

Blätterdach. Da in offener Bauweise gezimmert,<br />

kann ich beim Speisen den nächtlichen Geräuschen<br />

des Urwalds lauschen. Haute Cuisine genieße ich<br />

im „The Dining Room“ am Hauptpool. Im<br />

10-Gänge-Signature-Menü, kreiert von Chef<br />

Chai, vormals in 3-Sterne-Restaurants am Herd,<br />

fusionieren europäische Techniken mit lokalen<br />

Lebensmitteln.<br />

Wie überall im Datai spielt Natur auch im Spa<br />

die Hauptrolle. Holistische Rituale wie bei der<br />

siebenstündigen „Malay Wellness Journey“ sorgen<br />

für Tiefenentspannung und Revitalisierung. Genau<br />

die richtige Therapie, um tags darauf den Golfschläger<br />

zu schwingen. Die Greens des 18 Loch<br />

Championship Courses „Els Club Teluk Datai“<br />

zickzacken nämlich in unmittelbarer Nachbarschaft<br />

durch den Dschungel. Könnte sein, dass ein paar<br />

Äffchen zugucken.<br />

TEXT: KIKI BARON<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Gäste, die den Golfschläger im Regenwald<br />

schwingen wollen und Wildlife lieben.<br />

74


Anantara Desaru Coast Resort & Villas<br />

ZIMMER MIT AUSSICHT<br />

IMPOSANT Das Haupthaus vom Anantara Desaru Coast mit XL-Pool<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

In der Kochschule<br />

die Geheimnisse<br />

der malaysischen<br />

Küche kennenlernen.<br />

Eines schon mal vorab, weil es Seltenheit<br />

hat: Im Anantara sind die meisten der<br />

herrlich komfortablen Betten so ausgerichtet,<br />

dass man Meerblick genießt.<br />

Obendrein bieten die Bäder Blick in<br />

Richtung South China Sea.<br />

Das Anantara liegt fast am Äquator, daher wird<br />

es um sechs Uhr hell und zwölf Stunden später<br />

sehr zügig dunkel. Da heißt es den Sunset Cocktail<br />

rechtzeitig bestellen. Am besten eignen sich dafür<br />

die „Observatory Bar“ sowie die „Infinity Bar“ am<br />

Pool. Außer im Haupthaus mit vier Flügeln wohnt<br />

man in Bungalows mit Plunge-Pool sowie in<br />

doppelstöckigen Residenzen mit drei bis vier<br />

Schlafzimmern und 7-Meter-Schwimmbecken.<br />

Golfer dürften sich über zwei Plätze in der<br />

Nachbarschaft freuen: den 27-Loch Ocean Course<br />

sowie den 18-Loch Valley Course.<br />

Ein Teil des Managements ist deutsch. Wie GM<br />

Christian Gerat. Er kümmert sich gern persönlich<br />

um die Gäste. Ich folge seinen Empfehlungen in<br />

Sachen Ausflüge. Spannend ist der Besuch einer<br />

nahe gelegenen Bio-Farm, wo Mangos, Jackfruit,<br />

Rose Apple, Mangostinen, Rambutan oder Durian<br />

an alten Bäumen baumeln. Womöglich bin ich<br />

eine der wenigen Westlerinnen, die Durian lieben.<br />

Ich lasse mir auf der Farm so eine fette, stachelige<br />

Frucht aufbrechen. Aus der Schale serviert duftet<br />

sie honigsüß, doch länger an der Luft riecht das<br />

cremige Fleisch eher penetrant. Deswegen sind<br />

sie in den Hotel-Restaurants tabu. Das „Tumeric“<br />

hat sich auf Gerichte und Aromen der nordmalaysischen<br />

und südlichen Thai-Küche spezialisiert.<br />

Große Klasse ist auch das „Sea.Fire.Salt“.<br />

Tagesfrische Meeresfrüchte, Fisch und<br />

Premium-Fleisch sind hier im Angebot.<br />

Ob das „24-Karat-Gold Beauty Treatment“ im<br />

Spa mein Antlitz zum Leuchten bringt, sei mal<br />

dahingestellt. Nach der exzellenten Anantara-<br />

Massage nach west-östlichem Stil fühle ich mich<br />

jedenfalls wie im 7. Himmel. Eine Steigerung<br />

gibt’s noch: das romantische Dinner am Strand<br />

unterm sternefunkelnden Firmament.<br />

TEXT: KIKI BARON<br />

PERFEKT FÜR …<br />

alle, die fernöstliche Kulinarik und Safaris<br />

inmittem malaysischer Natur lieben.<br />

Lage | am Strand der Südküste,<br />

ca. 2,5 h von Singapurs Changi<br />

Airport entfernt, von Kuala<br />

Lumpur ca. 5 Fahrstunden<br />

Kategorie | 5 Sterne, ein Resort<br />

der Minor-Gruppe<br />

Architektur | weitläufig<br />

angelegte Parkanlage mit<br />

Haupthaus, Residences und<br />

Lagoon Pool Villas<br />

Zimmer, Suiten & Residences |<br />

111 insgesamt in 8 Kategorien,<br />

Zimmer (49 - 50 m 2 ), Villen<br />

(110 - 164 m 2 ), Residences<br />

(288 - 380 m 2 )<br />

CCircle-Tipp | ein Deluxe Sea<br />

View Corner Room mit großem,<br />

umlaufenden Balkon<br />

Stil & Ambiente | moderne<br />

Gebäude zitieren traditionelle<br />

malaysische Bauwerke, das<br />

Interieur zeigt viel einheimisches<br />

Material und Kunsthandwerk<br />

Facilities | 3 Restaurants, 2 Bars,<br />

2 Pools, Wassersport, Kids Club,<br />

Teens Club, Ausflüge mit Naturexperten,<br />

kulinarische Workshops,<br />

benachbart 2 Golfplätze<br />

Spa | 6 Treatment Rooms,<br />

einheimische Heilprodukte und<br />

Rituale, Gym<br />

Service | professionell, sehr<br />

aufmerksam und hilfsbereit<br />

Kontakt |<br />

Persiaran Pantai, Desaru Coast,<br />

Johor Darul Ta‘zim<br />

T. +60 7 8280 888<br />

www.anantara.com<br />

UNSER RATING 84 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

75


HOTELTEST_MALAYSIA<br />

One & Only Desaru Coast<br />

HIDEAWAY IM KÜSTENREGENWALD<br />

EINFACH ONE & ONLY die Traumlage direkt am Strand<br />

TEST-<br />

HIGHLIGHT<br />

Dinner im Omakase-Restaurant<br />

„Hoishi“: ein seltenes<br />

kulinarisches<br />

Vergnügen.<br />

Lage | an der Südostküste, Tipp:<br />

mit dem Privatflugzeug ab Kuala<br />

Lumpur zum nahe gelegenen<br />

Senai Airport anreisen<br />

Kategorie | 5 Sterne, ein Luxusresort<br />

der Kerzner-Gruppe<br />

Architektur | 30 ha Parkanlage<br />

mit bungalowartigen Suiten,<br />

die durch hohe Mauern an drei<br />

Seiten abgeschirmt sind<br />

Suiten & Villen | 45 insgesamt in<br />

5 Kategorien, Rainforest Junior<br />

Suite (105 m 2 ) , Rainforest Grand<br />

Pool Suite (300 m 2 ), Ocean Junior<br />

Suites (105 m 2 ), Ocean Grand<br />

Suite (210 m 2 ), Villa One mit<br />

27- Meter-Pool (1.500 m 2 )<br />

CCircle-Tipp | Rainforest Suite<br />

mit direktem Strandzugang<br />

Stil & Ambiente | edles,<br />

puristisches Design mit lokalen<br />

Akzenten<br />

Facilities | 2 Restaurants,<br />

50-Meter-Pool, Ember<br />

Beachclub mit Pool, 1 Bar,<br />

Kids- & Teenclub, Tennisplätze,<br />

Wassersport, Fahrräder,<br />

2 Golfplätze in der Nähe<br />

Spa | Chenot Spa mit 10 Behandlungsräumen,<br />

Augustinus Bader<br />

Kosmetik, Gym, Yoga-Pavillon<br />

Service | professionell, authentisch,<br />

gut aufgelegt und hilfreich<br />

Kontakt | Darul Ta’zim, Persiaran<br />

Damai, Desaru Coast Bandar<br />

Penawar<br />

T. +60 7 878 34 00<br />

www.oneandonly.com<br />

Große Freude, wenn man nach 2,5<br />

Stunden Autobahnfahrt vom Airport<br />

in Singapur und nach Stau an der<br />

Grenze in dichten Primärwald<br />

eintaucht und das „One & Only<br />

Desaru Coast“ entdeckt. Wenn ich es<br />

nicht besser wüsste, wähnte ich mich in einem<br />

Aman. Kein Wunder. Es war Kerry Hill, der das<br />

Resort einst konzipierte. Der 2018 verstorbene<br />

Architekt schuf u. a. das Amanwella oder die<br />

Aman Lodges in Bhutan. Hier hat er jede Suite als<br />

von Mauern umschlossenes Refugium gestaltet.<br />

Das Innere meiner Minifestung präsentiert sich<br />

als wohnliches Ensemble. Auf 105 m 2 gruppieren<br />

sich Wohn-Schlaf-Raum nebst Veranda und großem<br />

Bad um ein Atrium mit Plunge-Pool und Daybed.<br />

Beim Frühstück im „Ambara“ komme ich mir ein<br />

bisschen wie im Film „Crazy rich Asians“ vor: Die<br />

Mehrzahl der Gäste liebt Designer-Bling-Bling,<br />

und es wird viel geschwatzt. Die Auswahl an<br />

westlichen und fernöstlichen Speisen ist riesig,<br />

die Qualität begeistert. Bei einem Spaziergang<br />

mit Chefkoch Valerio Pachetti durch den Hotelgarten<br />

lerne ich später Pflanzen, Kräuter und<br />

Gewürze kennen, auf denen die Aromenvielfalt<br />

der malaysischen Küche beruht. Im Signature-<br />

Restaurant „Hoishi“ muss man keine intensiven<br />

Spices fürchten. Die Expertise von Chef Aizat<br />

Nazri beruht auf dem japanischen Syun-Konzept.<br />

Die kleinen Gerichte werden am Tresen zubereitet<br />

und im Omakase-Stil serviert. Köstlich: Scallops<br />

mit Foie Gras und Vanilla Miso oder rosa gegartes<br />

Wagyu mit Yuzu-Dressing und frittiertem Lauch.<br />

Ans Luxusresort grenzt kilometerlanger Strand.<br />

Wer Gesellschaft sucht und Bewirtung möchte,<br />

bettet sich auf Sonnenliegen im Beachclub. Ich<br />

habe es gern mal einsam. Ein schmaler Pfad führt<br />

von meinem Refugium durch den Regenwald ans<br />

Meer. Von einem knorrigen Ast baumelt eine<br />

Art Hollywood-Schaukel mit dicken Polstern.<br />

Reinfallen, den Blick schweifen lassen,<br />

träumen. Herrlich!<br />

TEXT: KIKI BARON<br />

PERFEKT FÜR …<br />

Paare mit Sinn für stylishe Boutiquehotels an<br />

kilometerlangen Stränden.<br />

UNSER RATING 91 Punkte<br />

Details online auf ccircle.cc<br />

76


Check-in<br />

Weitere Qualitätsadressen<br />

TEXT: KIKI BARON<br />

ST. REGIS LANGKAWI<br />

Hohe Stuckdecken, Marmor, Säulen,<br />

Kronleuchter und zahlreiche Objects<br />

d’Art bestimmen dieses Haus mit 89<br />

großräumigen Zimmern und Suiten<br />

sowie einem Palmengarten mit Infinity-<br />

Pool und einem Sandstrand, der sich<br />

in eine kleine Bucht schmiegt. Der<br />

Architekt, so heißt es, hatte einen<br />

traditionellen Sultanspalast als Vorbild.<br />

Auch in den dezent ausgestatten Suiten<br />

demonstrieren Dekor-Elemente und<br />

Leuchten das arabische Erbe des Landes.<br />

Manche haben direkten Strandzugang.<br />

Während man in der 262 m 2 großen<br />

Astor Suite im Haupthaus logiert,<br />

befindet sich die 700 m 2 große<br />

Overwater Villa mit vier Schlafzimmern<br />

am Ende eines Steges über dem Meer.<br />

Die in dunklen Tönen gehaltene St. Regis<br />

Bar mit riesigen Gemälden würde auch<br />

in New York etwas hermachen.<br />

www.marriott.com<br />

THE DANNA LANGKAWI<br />

Das Luxushotel, Mitglied bei SLH, liegt an<br />

der Westküste der Insel. Der Flughafen<br />

befindet sich 15 Taximinuten entfernt,<br />

die Seilbahn zur berühmten Sky Bridge<br />

ca. 25 Minuten zu Fuß. Die Suiten,<br />

zwischen 60 und 600 m 2 groß, wurden<br />

gerade renoviert. Mit bis zu 1.080 m 2<br />

noch geräumiger fallen die Private<br />

Beach Front Villas aus, deren geradlinigasiatisches<br />

Interieur deutlich an den<br />

Konkurrenten Aman Resorts erinnert.<br />

Sie verfügen jeweils über einen Infinity-<br />

Pool mit überdachtem Daybed am<br />

Rand. Insgesamt stehen den Gästen<br />

vor Ort sechs Restaurants und Lounges<br />

zur Verfügung.<br />

www.thedanna.com<br />

EASTERN & ORIENTAL PENANG<br />

Die Grand Dame der malaysischen<br />

Hotellerie wurde 1885 von den<br />

Sarkies Brothers gegründet, zu deren<br />

Portfolio auch das Raffles in Singapur<br />

sowie The Strand in Yagoon gehörte. Im<br />

2019 renovierten Heritage Wing ist bis<br />

heute ein Hauch von Jahrhundertwende<br />

spürbar. Im neuen, architektonisch<br />

angepassten Victory Wing begeistern<br />

132 Suiten, von denen viele mit Balkon<br />

und Blick aufs Meer ausgestattet sind.<br />

Das Hotel ist in Penang das einzige mit<br />

einer Strandpromenade vor der Tür.<br />

Ganz im altenglischen Stil wird im „Palm<br />

Court“ der Afternoon Tea serviert. Noch<br />

britisch-gediegener wirkt die Bar mit<br />

ledernen Sofas und schottisch karierten<br />

Ohrensesseln.<br />

www.eohotels.com<br />

MANDARIN ORIENTAL KUALA LUMPUR<br />

Beeindruckend das Entrée mit spiegelndem<br />

Boden aus schwarzem Marmor.<br />

Nicht weniger schön die hohen Decken,<br />

der edle Parkettboden und die gewaltigen<br />

Kronleuchter im Restaurant „Lai<br />

Po Heen“, wo man hervorragend<br />

kantonesische Küche genießen kann.<br />

Womöglich gibt es hier die besten Dim<br />

Sum in Kuala Lumpur. Restaurants,<br />

Lounges und Bar sind meist voll besetzt,<br />

weil sich viele Geschäftsleute hier zum<br />

Speisen und Plaudern niederlassen.<br />

Verlockung verheißt die Mandarin-<br />

Konditorei mit köstlichen Pralinen und<br />

Macarons. Unter den elegant gestylten<br />

Zimmern und Suiten gefallen die mit<br />

Blick auf die Türme am besten.<br />

www.mandarinoriental.com<br />

SHANGRI-LA TANJUNG ARU,<br />

SABAH BORNEO<br />

Am Rand von Kota Kinabalu gelegen,<br />

nimmt die reizvolle Parkanlage des<br />

5*-Resorts eine kleine Halbinsel ein. Zu<br />

beiden Seiten befindet sich Strand und<br />

an der Spitze eine Marina. Das Hotel teilt<br />

sich in zwei Flügel, den Tanjung Wing<br />

und den Kinabalu Wing. Beide bieten<br />

großzügig bemessene Zimmer (ab 49 m 2 )<br />

und Suiten (ab 92 m 2 ). Einige sind in der<br />

Einrichtung auf Kinder ausgerichtet.<br />

Das Hotel ist perfekter Ausgangspunkt<br />

für Ausflüge auf die vorgelagerten Inseln.<br />

Es bietet zudem zahlreiche<br />

Packages – von Sunset Cruises<br />

über Honeymoon Arrangements<br />

bis hin zu Ausflügen<br />

nach Sandakan ins<br />

Sepilok Orang Utan<br />

Rehabilitation Centre.<br />

www.shangri-la.com<br />

Weitere<br />

Tipps und<br />

Topadressen<br />

finden Sie auf<br />

www.ccircle.cc<br />

Von oben: St. Regis Langkawi, The Danna<br />

Langkawi, Eastern & Oriental Penang, Mandarin<br />

Oriental Kuala Lumpur, Shangri-La Tanjung Aru<br />

77


KULINARIK_MALAYSIA<br />

Malaysia ist eine Feinschmecker-Destination mit<br />

zahlreichen unterschiedlichen Küchen. Die Vielfalt<br />

hat mit den vielen Ethnien zu tun sowie mit den<br />

Einflüssen umliegender Länder.<br />

TEXT: KIKI BARON<br />

78


STREETFOOD ist in Malaysia an jeder Ecke zu haben.<br />

HEISSE SACHE Auf Malaysias Nachtmärken geht's oft<br />

feurig zu – am Herd und auf dem Teller.<br />

Für den Gast aus dem Westen stellt sich<br />

gleich mal die Frage: Was essen? Und erst<br />

als zweites: Wo essen? Denn die wenigsten<br />

Restaurants bieten eine gemischte Speisekarte<br />

mit vielerlei regionalen Küchen.<br />

Anders in Luxushotels, wo sich bereits das<br />

Angebot zum Frühstück nach westlichem<br />

wie östlichem Geschmack richtet.<br />

Reis und Nudeln sind in den malaysischen Küchen<br />

Grundnahrungsmittel. Mit Fleisch, Gemüse und Gewürzen<br />

verarbeitet ergeben sie Currys (kari). Eine für Malaien<br />

unentbehrliche Zutat ist Sambal, eine mit Knoblauch<br />

aromatisierte Chilipaste. Wenn man an der Schärfe<br />

Gefallen gefunden hat, geht es nicht mehr ohne. Currys<br />

gibt es mit Rind (lembu), Huhn (ayam), Lamm, Ziege<br />

(kamping) oder Fisch (ikan). Gekocht werden sie in<br />

verschiedenen Saucen, beispielsweise mit frischer<br />

Kokosnuss-Milch, Ingwer, Zitronengras, Knoblauch,<br />

Chili, Garnelenpaste und vielen anderen exotischen<br />

Gewürzen. Da Malaien überwiegend Moslems sind, ist<br />

Schweinefleisch in der Regel tabu. Je nachdem, wie die<br />

Konsistenz der Currys ausfällt, isst man mit Gabel oder<br />

Löffel in der rechten Hand. Die Linke gilt als unrein.<br />

Eine Besonderheit sind die Restaurants der einheimischen<br />

Peranakan mit ihrer sogenannten<br />

Nyonya-Küche. In den delikaten<br />

Gerichten mischen sich chinesische<br />

Kochtechniken mit lokalen Zutaten.<br />

Typisch ist Laksa, ein herzhafte Suppe,<br />

gekocht auf Basis von Kokosmilch und<br />

Chili mit Reisnudeln sowie nach Wahl<br />

mit Ei, Garnelen, Huhn und Gemüse.<br />

So vielfältig wie die malaysischen<br />

Küchen sind auch die weit verbreiteten<br />

chinesischen. Da gibt es unter anderem<br />

die milde Kanton-Küche, zu der<br />

Dim-Sum gehören, die herzhafte<br />

DURIAN strenger Geruch,<br />

aber süßer Geschmack<br />

Hokkien und die scharfe Sichuan-Cuisine. Klare,<br />

kräftige Brühen mit Einlagen stehen in allen<br />

chinesischen Restaurants auf der Karte, oft auch<br />

tagesfrischer Fisch und Meeresfrüchte. Gut, wenn<br />

man mit Stäbchen umgehen kann. Ansonsten<br />

werden gern Gabel und Messer gereicht.<br />

Für Vegetarier bietet sich die südindische Tamil-Küche<br />

an, mit ihrer großen Auswahl an Gemüsen. Zu ihr<br />

gehören unter anderem Linsengerichte sowie Dosa,<br />

große knusprige Pfannkuchen aus Reis- und Hülsenfrüchte<br />

mehl, die mit Kartoffel-Linsen-Füllung und<br />

allerlei Beilagen Marsala Dosa heißen. In nordindischen<br />

Restaurants wird viel mit Ghee (Butterschmalz) und<br />

Fleisch gearbeitet. Mit dem köstlichen Fladenbrot Naan<br />

serviert, isst man hier üblicherweise mit den Fingern.<br />

Malaysias Nachtmärke sind wahre<br />

„Naschmärkte“ für Neugierige<br />

Food Courts oder die sogenannten Hawker Stalls auf<br />

den Nachtmärkten sind ideal, um sich durch sämtliche<br />

Küchen zu kosten. Wir Europäer, die importierte<br />

exotische Früchte in der Regel nur im unreifen Zustand<br />

kennen, dürften große Freude an der reichen und reifen<br />

Auswahl haben. Ob Mangos, Ananas,<br />

Papageienfrucht, Guaven, Rambutan<br />

oder Mangostinen, sie alle bescheren<br />

ein ganz neues, ungleich gehaltvolleres<br />

Geschmackserlebnis. Im Sommerhalbjahr<br />

ist Durian-Saison. Das Fleisch der<br />

stacheligen Riesenfrucht schmeckt<br />

süßlich-cremig. Okay, der Geruch ist<br />

heftig, doch frisch aufgebrochen geht’s.<br />

Wer sich ran wagt, sollte sich merken:<br />

Nicht mit Bier nachspülen oder anderem<br />

Alkohol. Sonst könnte sich tatsächlich<br />

noch der Magen umdrehen.<br />

79


AUF EINEN BLICK_MALAYSIA<br />

Thailand<br />

3 4<br />

5<br />

STRASSE VON MALAKKA<br />

Sungai<br />

Petani<br />

George Town<br />

Malaysia<br />

Kuala<br />

Terengganu<br />

Ipoh<br />

Taman Negara<br />

Malaysia<br />

Kuantan<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

DIE GETESTETEN<br />

HOTELS IM ÜBERBLICK<br />

Banyan Tree Kula Lumpur<br />

W Kuala Lumpur<br />

The Ritz-Carlton, Langkawi<br />

Four Seasons Resort<br />

Langkawi<br />

The Datai Langkawi<br />

Anantara Desaru Coast<br />

Resort & Villa<br />

One&Only Desaru Coast<br />

Kuala<br />

Lumpur<br />

Indonesien<br />

1<br />

2<br />

Muar<br />

6<br />

Batu Pahat 7<br />

Singapur<br />

ANREISE<br />

Sowohl Singapur als auch Kuala<br />

Lumpur sind Zielflughäfen für<br />

Malaysia. Turkish Airlines bieten<br />

über Istanbul tägliche Verbindungen<br />

von allen deutschen Großflughäfen.<br />

Innerhalb Malaysias verbinden<br />

Air Asia und Malaysia Airlines alle<br />

Städte regelmäßig, dazu einige<br />

Low-cost Airlines. In KL sollte man<br />

mindestens vier Stunden zwischen<br />

Landung auf dem internationalen<br />

Flughafen und Weiterflug mit<br />

Air Asia vom Domestic Airport<br />

einplanen. Sie liegen ca. 45 min<br />

mit dem Shuttlebus oder Taxi<br />

voneinander entfernt.<br />

BESTE JAHRESZEIT<br />

Die beste Reisezeit wird durch die<br />

Monsune bestimmt, die viel Regen<br />

mit sich bringen. Dabei gilt: An der<br />

Westküste fallen die wenigsten<br />

Niederschläge von November bis<br />

März und Juni bis August, an der<br />

Ostküste von März bis Oktober.<br />

In den Bundestaaten Sabah und<br />

Sarawak auf Borneo muss man<br />

von Oktober bis Januar mit starken<br />

Regenfällen rechnen.<br />

VOR ORT UNTERWEGS<br />

Lange Strecken überbrückt man am<br />

besten mit dem Flieger. Allerdings<br />

sind Straßen und Autobahnen sehr<br />

gut ausgebaut und beschildert,<br />

sodass eine Reise mit dem Mietwagen<br />

gut möglich ist. Ein internationaler<br />

Führerschein muss bei der<br />

Miete vorgelegt werden. Bequem<br />

und zuverlässig lässt sich das Land<br />

auch mit dem Zug erkunden.<br />

■ BELMOND EASTERN &<br />

ORIENTAL EXPRESS<br />

Der Luxuszug ist ab/bis Singapur<br />

vier Tage lang in Malaysia unterwegs,<br />

kurvt durch den Regenwald<br />

des Taman Negara Nationalparks<br />

und fährt bis hinauf nach Butterworth.<br />

Geführte Naturwanderungen,<br />

ein Ausflug nach<br />

Penang und die exzellente<br />

Vollpension sind im Preis inkludiert.<br />

www.belmond.com<br />

WESTKÜSTE<br />

■ KUALA LUMPUR<br />

In der Hauptstadt ist es<br />

vornehmlich das sogenannte<br />

„Goldene Dreieck“, in dem sich<br />

Besucher bewegen. Rund um<br />

die spektakulären Petronas<br />

Twin Towers befinden sich<br />

Wolkenkratzer mit Hotels und<br />

Büros sowie moderne Shopping-<br />

Malls, wie die „Pavilion“-Mall. Hier<br />

sind alle Nobelnamen auf drei<br />

Stockwerken vertreten. Zudem<br />

lockt ein sehr empfehlenswertes<br />

chinesisches Restaurant, das<br />

„Jade Pavilion“. Im „Berjaya Times<br />

Square“ mit 1.000 Geschäften,<br />

65 Restaurants und dem größten<br />

Indoor-Vergnügungspark in<br />

Fernost tummelt sich etwa eine<br />

Million Touristen im Monat.<br />

Den besten Blick über die Stadt hat<br />

man vom 421 m hohen „Menara<br />

KL“-Tower. Wer es traditioneller<br />

und authentischer mag, besucht<br />

die Petaling Street in China Town<br />

sowie das schrille „Little India“.<br />

Ein spannendes abendliches<br />

Erlebnis ist ein Bummel über die<br />

„Jalan Alor“, die Fressgasse. Hier<br />

sind die kulinarischen Spezialitäten<br />

des Landes versammelt.<br />

■ LANGKAWI<br />

Die stille, von Regenwald<br />

ummantelte, bergige Insel liegt<br />

im äußersten Norden des Landes.<br />

Sie ist ein wahres Tropenparadies,<br />

denn etwa drei Viertel der Fläche<br />

sind naturgeschützt. Affen turnen<br />

fast überall herum. Zum UNESCO<br />

Geo-Park gehören auch die<br />

maritimen Mangrovenwälder.<br />

Das flache Inselinnere wird von<br />

Landwirtschaft wie Reisanbau<br />

geprägt. Darüber hinaus findet man<br />

hier eine Vielzahl großflächiger<br />

Luxusresorts auf relativ kleinem<br />

Raum. Zahlreiche unbewohnte<br />

Inselchen mit Kalksteinhügeln<br />

sind reizvolle Ausflugsziele. Zu den<br />

wenigen menschengemachten<br />

Sehenswürdigkeiten gehört<br />

die „Langkawi Sky Bridge“. Die<br />

Hängebrücke schwingt sich auf<br />

den 687 m hohen „Mount Mat<br />

Cincang“ mit toller Aussicht über<br />

die Andaman Sea. Die schönsten<br />

Strände liegen im Norden – Datai<br />

Bay und Tanjung Rhu Beach.<br />

■ PENANG<br />

Während im westlichen Teil sowie<br />

in der Mitte der Insel grüne Berge<br />

und Landwirtschaft dominieren, ist<br />

die östliche Küste mit der Hauptstadt<br />

George Town durchgehend<br />

urbanisiert. Die farbenprächtige,<br />

80


multikulturelle Metropole war<br />

einst wichtiges Handelszentrum<br />

auf der maritimen Seidenstraße.<br />

Das koloniale Viertel lockt heute<br />

mit viel fröhlicher Street-Art und<br />

ist die Hauptattraktion der Stadt.<br />

Außerhalb der Altstadt prägen<br />

moderne Quartiere mit vielen<br />

Wolkenkratzern das Bild. Vom<br />

Penang Hill, den man mit einer<br />

Standseilbahn erreicht, hat man<br />

den besten Überblick. Sehenswert<br />

sind auch die Clan Jetties, Wasser-<br />

Communities, die vor mehr als<br />

150 Jahren von chinesischen Clans<br />

angelegt wurden. Am Ende des<br />

Tan Jetty kann man einen bunten,<br />

schwimmenden Tempel besuchen.<br />

Penang ist für seine zahlreichen<br />

fernöstlichen Küchen berühmt.<br />

Wer sich einen Überblick über die<br />

kulinarischen Kulturen verschaffen<br />

will, geht ins „Wonderfood Museum“,<br />

kitschig, doch nicht ohne Reiz. Der<br />

„Kek Lok Si Tempel“ auf einem<br />

Hügel ist der größte buddhistische<br />

Tempel Malaysias. Highlight ist hier<br />

die riesige Lady Buddha-Statue.<br />

Shopping-Fans könnte das Herz in<br />

der „Gurney Plaza“-Mall mit ihren<br />

400 Stores auf neun Etagen<br />

höher schlagen.<br />

OSTKÜSTE<br />

■ DESARU<br />

Im Gegensatz zur Westküste<br />

erstrecken sich im Osten der<br />

Halbinsel kilometerlange weiße<br />

Sandstrände entlang der meist<br />

klaren South China Sea. Mit<br />

Desaru hat sich im Süden ein<br />

überschaubares Touristen-Mekka<br />

mit Golfplätzen entwickelt. Da nahe<br />

an Singapur gelegen, stammt ein<br />

Großteil der Gäste von dort. Hier<br />

verbergen sich das architektonisch<br />

reizvolle Luxusresort „One&Only“<br />

www.oneandonlyresorts.com<br />

im Küstenregenwald sowie die<br />

bildschöne, weitläufige Anlage des<br />

„Anantara“ www.anantra.com. Im<br />

Hinterland fährt man vor allem<br />

durch Ölpalmenfelder. Ein Rest<br />

Regenwald steht noch. Spannend<br />

ist ein Ausflug zum Mangrovenwald<br />

Belungkor sowie zur Bio-Obstfarm.<br />

■ TIOMAN<br />

Die mit Regenwald überwucherte,<br />

hügelige Insel liegt 50 km von<br />

der Südostküste entfernt auf der<br />

Höhe von Mersing. Von dort gehen<br />

Fähren hinüber. Urwald, Strand,<br />

kristallklares Meer, feine Schnorchelund<br />

Tauchgründe sind die<br />

Attraktionen. Großer Tourismus<br />

hat sich hier nicht angesiedelt.<br />

Bekannt wurde das Kleinod durch<br />

den Film „South Pacific“, der hier<br />

1958 nach dem gleichnamigen<br />

Südseeromanzen-Musical gedreht<br />

wurde. Wenn überhaupt, findet<br />

man an Tiomans wunderschönen<br />

Sandstränden Backpacker aus aller<br />

Welt. Entsprechend „low key“<br />

sind auch die Übernachtungsmöglichkeiten.<br />

Ein 4*-Beach-Hotel<br />

gibt es allerdings, das „Berjaya<br />

Tioman Hotel“.<br />

https: /tioman.berjayahotel.com<br />

BORNEO<br />

■ KOTA KINABALU<br />

Benannt nach dem höchsten<br />

Berg Südostasiens, dem rund<br />

4.000 m hohen Mount Kinabalu,<br />

breitet sich die Stadt im Nordosten<br />

Borneos aus. Großartige Highlights<br />

bietet sie zwar nicht, dafür ist<br />

sie Ausgangspunkt für Touren<br />

zu malerischen Stränden wie<br />

Tanjung Aru und zu vorgelagerten<br />

Eilanden im „Tunku Abdul Rahman<br />

Marine Park“. Die Tauch- und<br />

Schnorchelgründe sind hier absolut<br />

legendär! Bestes Hotel vor Ort ist<br />

das 5-Sterne „Shangri-La Tanjung<br />

Aru“ www.shangri-la.com.<br />

Etwa zwei Stunden von KK<br />

entfernt liegt der „Weston<br />

Wetland Park“, ein aufregendes<br />

Mangrovensumpfgebiet, in dem<br />

man u.a. Nasenaffen beobachten<br />

kann – und am Abend Tausende<br />

Glühwürmchen. Wer mehr über die<br />

alten Kulturen Borneos erfahren<br />

möchte, findet im „Mari Mari<br />

Cultural Village“ die perfekte Szenerie.<br />

Einmal im Leben unseren nächsten<br />

tierischen Verwandten begegnen?<br />

Ein Flug nach Sandakan ins „Sepilok<br />

Orangutan Rehabilitation Center“<br />

macht’s möglich! Dafür sollte man<br />

mindestens eine Nacht einplanen,<br />

denn die halbwilden „Wald-<br />

Menschen“, so die Übersetzung von<br />

Orang Utan, kommen meist erst am<br />

späten Nachmittag aus dem Urwald<br />

zur Fütterung.<br />

ALLGEMEINE INFOS<br />

www.malaysia.travel<br />

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3 83


CRUISE TEST_REGENT SEVEN SEAS SPLENDOR<br />

Hoch(genuss)<br />

im Norden<br />

Unser Kreuzfahrtexperte Jörg Bertram hat an Bord<br />

der Regent Seven Seas Splendor ganz Island<br />

umrundet – und auf seiner zehntägigen „Golden<br />

Circle Expedition“ ein sagenhaftes Land sowie ein<br />

sensationelles Schiff erlebt.<br />

84


SELJALANDSFOSS Natur-Highlight im Süden Islands<br />

FRÜHSTÜCK IM<br />

GRUNDAR-FJÖRDUR mit<br />

Blick auf den Kirkjufell<br />

Splendor, aus dem Amerikanischen<br />

übersetzt, bedeutet das<br />

so viel wie „Pracht, Prunk,<br />

Herrlichkeit“. Und die lässt sich<br />

unser Schiff selbst im ansonsten<br />

nur wenig glamourösen<br />

Industriehafen von Reykjavik<br />

nicht nehmen: Livrierte Pagen am Kai, leise<br />

vor sich hin tröpfelnde Eisskulpturen auf<br />

dem Pooldeck, launiges Champagnerflaschenploppen<br />

von den Nachbarbalkonen – es ist<br />

der erste Tag unserer Reise rund um Island<br />

und rüber zu den Färöer-Inseln. Also nichts<br />

wie rein ins Vergnügen …<br />

Der nächste Morgen: Für die Einfahrt in den<br />

Grundarfjördur haben wir Frühstück in die<br />

Concierge-Suite geordert. Mit knapp 40 m 2<br />

Wohnfläche sowie Marmorbad, 8.000 Dollar<br />

teurer Luxusmatratze, begehbarem Kleiderschrank<br />

und bequemem Daybed im Freien<br />

fällt unser schwimmendes Refugium nicht<br />

nur ausgesprochen luxuriös, sondern auch<br />

sehr behaglich aus. Wer für Croissant und<br />

Cappuccino ein noch exklusiveres Ambiente<br />

bevorzugt, kann stattdessen auch die elfmal<br />

so große Regent Suite reservieren. Hoch oben<br />

auf Deck 14 gelegen, verfügt die zweitgrößte<br />

Schiffssuite der Welt außerdem über eine<br />

umlaufende Terrasse mit Outdoor-Jacuzzi,<br />

drei Ankleidezimmer, einen Wintergarten mit<br />

Bar, ein privates Spa und einen Steinway-<br />

Flügel im Salon. Lange überlegen sollte man<br />

da allerdings nicht, schließlich ist die Suite<br />

fast immer als erstes ausgebucht.<br />

Auf den Spuren von Jules Vernes Roman „Reise<br />

zum Mittelpunkt der Erde“ den 1.446 m hohen<br />

Snæfellsjökull besteigen? Den Papageientauchern<br />

auf Melrakkaey Island einen Besuch<br />

abstatten? Im Hai-Museum von Bjarnarhöfn<br />

das Fürchten lernen oder vielleicht doch<br />

lieber beim Leuchtturm von Malarrif über<br />

erloschene Lavafelder laufen? So wie an<br />

diesem ersten Tag stehen auch an den<br />

Folgetagen zwischen sieben und zehn<br />

Landausflüge auf dem Programm – die meisten<br />

davon kostenlos. Klingt gut, bedeutet in der<br />

Praxis jedoch: Wer sich nicht schon Wochen<br />

(oder besser Monate) vor Reisebeginn<br />

angemeldet hat, muss nehmen, was übrig<br />

bleibt, oder hat auch mal das Nachsehen.<br />

Island im Uhrzeigersinn<br />

Isafjördur, Akureyri, Seydisfjördur, Djúpivogur:<br />

Wir umkreisen Island im Uhrzeigersinn und<br />

erkunden dabei eines der faszinierendsten<br />

und am dünnsten besiedelten Länder der<br />

Erde. Gerade einmal 380.000 Einwohner<br />

zählt der Inselstaat im hohen Norden – und<br />

das auf einer Fläche, die ungefähr so groß ist<br />

wie Österreich und Slowenien zusammen.<br />

Viel Platz also für heiße Quellen und eiskalte<br />

Gletscherseen. Für Wasserfälle, die sich von<br />

hohen Bergen oder in tiefe Erdspalten ergießen.<br />

Für Wiesen in leuchtendem Lupinenlila<br />

und Weiden, auf denen alljährlich rund<br />

400.000 Inselschafe sowie 80.000 Islandponys<br />

ein paar Wochen Sommerfrische genießen.<br />

85


CRUISE TEST_REGENT SEVEN SEAS SPLENDOR<br />

PRIME 7 für edle Weine und<br />

erstklassige Cuts<br />

COMPASS ROSE Fine Dining<br />

im Hauptrestaurant<br />

PACIFIC RIM für<br />

Sushi & Co im<br />

Asia-Ambiente<br />

REGENT SUITE Luxus, der<br />

beflügelt, auf 443 m 2<br />

Viel Platz aber auch für Elfen und Trolle,<br />

von deren Existenz mehr als die Hälfte der<br />

Bevölkerung überzeugt ist und um deren<br />

vermutete Behausungen selbst schnurgerade<br />

durchs Niemandsland gezogene Straßen einen<br />

großen Bogen machen.<br />

Dinner im Zeichen des Drachen<br />

KECK AM HECK Das La Veranda<br />

mit windgeschützten Cabanas<br />

und viel Platz im Freien<br />

So genussvoll und abwechslungsreich wie die<br />

Tage an Land gestalten sich auch die Abende<br />

an Bord der Regent Seven Seas Splendor.<br />

Immerhin kann unser Schiff gleich mit fünf<br />

kulinarischen Outlets aufwarten. Für Gourmet-<br />

Cuisine unter glitzernden Kristalllustern steht<br />

das Hauptrestaurant Compass Rose. Als<br />

ausgezeichnete Asia-Alternative mit meterhoher<br />

Drachenskulptur im Entrée sowie erstklassigen<br />

Sushi-Variationen empfiehlt sich das Pacific<br />

Rim. Französische Brasserie-Klassiker à la<br />

„Steak Tartare et Caviar“ gefolgt von einem<br />

„Soufflé aux Fromages“ sowie „Carré d’Agneau<br />

en Persillade“ und einer himmlischen „Bavarois<br />

aux Citrons de Menton“ kommen im<br />

Chartreuse auf die fein gedeckten Tische.<br />

Wen es stattdessen nach köstlicher Cucina<br />

Italiana gelüstet, wählt das tagsüber als<br />

Buffetrestaurant fungierende Sette Mari. Und<br />

wenn es einmal Beef & Burger sein sollen,<br />

wäre da noch das Prime 7, ein Steakhouse,<br />

wie es auf keinem amerikanischen Cruiseliner<br />

fehlen darf. Digestif bei einer Runde Roulette<br />

im Casino, einer der Shows im Theater<br />

oder beim After-Dinner-Dancing in einem<br />

der eleganten Salons? Wir entscheiden uns<br />

da zumeist für die Observation Lounge,<br />

86


wo jede Nacht das wohl großartigste<br />

Entertainmentprogramm überhaupt geboten<br />

wird. „Sumarsólstodur“ heißt das Spektakel<br />

auf Isländisch, und das bedeutet: gegen<br />

ein Uhr morgens Sonnenuntergang vor den<br />

riesigen Panoramafenstern backbords und<br />

nur einen Negroni on the Rocks später bereits<br />

wieder Sonnenaufgang vor den riesigen<br />

Panoramafenstern steuerbords.<br />

Polarkreistaufe und<br />

Abba-Party am Seetag<br />

Seetag ist Sehtag – das gilt auch auf der<br />

Regent Seven Seas Splendor: Daher haben<br />

wir uns als Logenplatz für die Überfahrt zu<br />

den Färöer-Inseln den gläsernen Infinity-Pool<br />

vom Serene Spa ausgesucht. Am Heck von<br />

Deck 5 befindlich, ist er der perfekte Ort, um<br />

im warmen Wasser nach Walen Ausschau zu<br />

halten oder den vorbeirauschenden Wellenbergen<br />

hinterherzublicken. Sehenswert – und<br />

wahrhaft göttlich – ist auch die Polarkreistaufe,<br />

für die Neptun höchstpersönlich auf dem Sun<br />

Deck auftaucht. Nicht weniger nordisch geht<br />

es danach in der Culinary Arts Kitchen zu, wo<br />

unter fachkundiger Anleitung Lachs filetiert<br />

und Lamm gebraten wird. Und, als wäre all<br />

das noch nicht skandinavisch genug, gibt’s<br />

abends auch noch eine fulminante Abba-Party<br />

mit Live-Music in der Lobby. Mamma Mia,<br />

was für ein Tag!<br />

Für die Färöer-Inseln stehen fast 48 Stunden<br />

Aufenthalt auf dem Programm. Ausreichend<br />

Zeit also, um am ersten Tag die hübsche<br />

Inselhauptstadt Tórshavn mit ihren torf- und<br />

grasgedeckten Holzhäusern zu entdecken, den<br />

für seinen Geschmack (und strengen Geruch)<br />

berühmten Schafschinken zu probieren und<br />

die Hauptinsel Streymoy auf eigene Faust zu<br />

erkunden. Gut, dass die Ausflüge heute bereits<br />

ausgebucht waren, denn die mehrstündige<br />

Wanderung, die wir stattdessen auf eigene<br />

Faust unternehmen und die uns vom<br />

ehemaligen Bischofsstädtchen Kirkjubøur<br />

über Hochplateaus und durch mystisch<br />

anmutende Nebellandschaften zurück zum<br />

Schiff führt, gehört im Nachhinein betrachtet<br />

zu den absoluten Highlights dieser an<br />

Highlights reichen Kreuzfahrt.<br />

Auf dem Weg nach Reykjavik ist am letzten<br />

Tag noch ein Abstecher zu den Westmännerinseln<br />

geplant. Da hoher Wellengang das Tendern<br />

vor Heimaey jedoch unmöglich macht,<br />

fällt der Landgang im „Pompeji des Nordens“<br />

im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.<br />

Wie unser italienischer Capitano Ubaldo<br />

Armellino auf die bedauerliche Situation<br />

reagiert? Mit einem freundlichen „Buongiorno<br />

from the Bridge“ und der Einladung zu einem<br />

improvisierten Kaviar-Brunch. Splendor, aus<br />

dem Amerikanischen übersetzt, bedeutet eben<br />

so viel wie „Pracht, Prunk, Herrlichkeit“…<br />

STREYMOY Hauptinsel der Färöer<br />

und Heimat von 80.000 Schafen<br />

REGENT SEVEN SEAS SPLENDOR<br />

■ SUITEN<br />

insgesamt 373 in<br />

10 Kategorien zwischen 29<br />

und 413 m 2 . Alle im Rahmen<br />

des All-inclusive-Angebots<br />

mit personalisierter Minibar<br />

und Wäscheservice, ab<br />

Kategorie Penthouse Suite<br />

auch mit Butlerservice<br />

■ CCIRCLE-TIPPS<br />

eine der Seven Seas Suiten<br />

am Bug mit XXL-Bullauge<br />

vor Bett und Badewanne,<br />

22 m 2 großem Balkon und<br />

sehr gemütlichem Wohn-/<br />

Speisesalon<br />

■ STIL & AMBIENTE<br />

exklusives und helles<br />

Interior im Stil eines<br />

urbanen Grand Hotels;<br />

Dresscode: elegantcasual<br />

(ab 15 Tagen<br />

eine Gala-Night)<br />

■ RESTAURANTS & BARS<br />

Hauptrestaurant Compass<br />

Rose, Prime 7 (Steaks), Sette<br />

Mari (italienisch), Chartreuse<br />

(französisch), Pafic Rim<br />

(asiatisch), The Study (für<br />

private Essen mit bis zu 12<br />

Personen), La Veranda, Pool<br />

Grill & Coffee Connections<br />

(Buffets mit Outdoor-Option),<br />

Meridian-, Splendor-<br />

& Observation-Lounge,<br />

Connoisseur Club (für<br />

Zigarrenraucher), Pool Bar<br />

■ ENTERTAINMENT<br />

& SONSTIGES<br />

Constellation Theater mit<br />

Shows, Vorträgen und Kino;<br />

Bücherei, Kochstudio, Card<br />

Room, Casino, 2 Shops<br />

■ SPORT & SPA<br />

Serene Spa mit Außenbereich,<br />

Panoramasauna,<br />

Dampfbad, Infinity-Pool,<br />

Behandlungskabinen und<br />

Frisör, Gym mit Yoga- und<br />

anderen Kursangeboten,<br />

Jogging Track, Paddle Tennis<br />

Court, Putting Green<br />

■ SERVICE<br />

auf höchstem Niveau<br />

und allzeit bemüht<br />

■ KONTAKT<br />

Regent Seven Seas Cruises<br />

www.rssc.com<br />

TECHNISCHE DATEN:<br />

Indienststellung: 2020<br />

Länge: 224 Meter<br />

Breite: 31 Meter<br />

Tiefgang: 7,2 Meter<br />

Geschwindigkeit: 20,6 Knoten<br />

Passagierdecks: 10<br />

Passagiere: max. 750<br />

Crew: 569<br />

Passagier-Crew-Verhältnis<br />

(PCR): ca. 1,29<br />

Bordsprache: Englisch<br />

Reederei: Regent Seven Seas<br />

Cruises<br />

87


DIE SCHÖNSTEN ERINNERUNGEN<br />

SIND DIE SUMME PERFEKTER DETAILS.<br />

Bieten Sie Ihren Kunden ein unvergleichliches Reiseerlebnis<br />

mit den ersten 6-Sterne-Slow-Luxury-Cruises.<br />

Jedes Schiff der Riverside-Flotte begeistert mit Perfektion bis ins kleinste Detail. Von der<br />

luxuriösen Ausstattung der Suiten über Kulinarik für höchste Ansprüche bis zum exklusiven<br />

Butler-Service. Riverside Luxury Cruises auf den schönsten Flüssen Europas entdecken.<br />

88


Mit Riverside Luxury Cruises sind Ihre Kunden immer eine Schiffslänge voraus. Wir machen eine<br />

Flusskreuzfahrt zur Reise des Lebens. Unsere 3 Schiffe sind auf den europäischen Flüssen<br />

Donau, Rhein und Rhone State of the Art. Hier genießt jeder Gast den Service eines Butlers.<br />

Mit feinen Kreationen greifen unsere Köche die Themen der Gegend auf, die das Schiff gerade<br />

durchkreuzt. Unsere Routen lassen sich beliebig verlängern und kombinieren. Facettenreiche<br />

Ausflüge können ganz nach persönlichem Interesse gebucht werden.<br />

89


KULINARIK_BERLIN<br />

Brasserie Scirocco<br />

NEUER KULINARISCHER KU'DAMM-HOTSPOT<br />

Kurfürstendamm Ecke Fasanenstraße, da war doch<br />

was? Richtig, das Luxushotel Kempinski, kurz „Kempi“,<br />

das heute als Bristol brilliert. Und ja, auch das bekannte<br />

Reinhard’s, das West-Berliner Promi-Wohnzimmer<br />

zahlreicher Stars und Sternchen, das im letzten<br />

Sommer dicht gemacht hat, befand sich hier … Danach<br />

sah es an der bekannten Ecke trübe aus. Bis der Berliner<br />

Gastronom Felix Brandts übernahm und nun mit der<br />

Brasserie Scirocco frischen Wind auf die Sonnenseite<br />

des Ku‘damms bringt – Sehen-und-Gesehen-Werden<br />

ist beim Publikum von 20 bis 90 nach wie vor angesagt.<br />

Wie schon früher befinden sich die schönsten Logenplätze<br />

oben auf dem großzügigen, geschwungenen<br />

Balkon, mit einem herrlichen Blick auf das bunte<br />

Ku‘damm-Treiben. Executive Chef Nadav Kundel hat<br />

eine moderne Mischung aus internationalen Klassikern<br />

und mediterran-nahöstlichen Gerichten auf die<br />

Speisekarte gesetzt. So gibt es Beef Tatar, Double<br />

Cheeseburger und Caesar Salad ebenso wie gegrillte<br />

Baby-Zucchini, Yellowtail-Crudo, Steak frites und<br />

gegrillten Oktopus. Auch zum Frühstücken ist die<br />

Ku‘damm-Ecke wieder eine angesagte Adresse:<br />

Ab 6.30 Uhr gibt es im Scirocco Frühstück à la Carte<br />

oder als Büffet – für Hotel- wie auch für externe Gäste.<br />

Nebenan, im ehemaligen „Kempi-Grill“, eröffnet Felix<br />

Brandts zudem in Kürze ein Fisch-Restaurant, und der<br />

einstige KPM-Salon wird zu einer Eisdiele.<br />

www.scirocco-berlin.com<br />

NADAV KUNDEL kocht im Scirocco auf<br />

90


Berlin bittet zu Tisch<br />

Haute Cuisine statt Currywurst: In Deutschlands Hauptstadt begeistert gerade<br />

eine junge Garde kreativer Küchenchefs und Gastroprofis die Gourmets.<br />

TEXT: UWE LEHMANN<br />

Dry Gin & Beef Club<br />

GLAMOUR AM TACHELES<br />

Gin und Beef? Beides nicht gerade die brandaktuellsten<br />

Trends, auch wenn beides in der<br />

Gastronomie gerade gut läuft … Dass sie auch gut<br />

zusammenpassen, zeigt der Dry Gin & Beef Club<br />

in Mitte, genauer gesagt in der Oranienburger<br />

Straße am ehemaligen Tacheles-Gelände, wo sich<br />

gerade wieder großstädtisches Leben entwickelt.<br />

Im ehemaligen Kunsthaus Tacheles befindet sich<br />

bereits das schwer angesagte Restaurant Verōnika<br />

im Museum Fotografiska und in der Nähe das Root<br />

im Hotel Telegraphenamt.<br />

Nicht umsonst zieht der Standort immer mehr<br />

internationales, kosmopolitisches Publikum an.<br />

Daher hat Gastronom Michael Wilhelmer auch<br />

ordentlich Geld in die Hand genommen – und das<br />

sieht man dem hochwertigen Ambiente in Schwarz,<br />

Weiß und Grau auch an. Im Sommer ist zudem die<br />

große Terrasse ein echter Anziehungspunkt.<br />

Das Konzept des The Dry Gin & Beef Club ist<br />

denkbar einfach und schnörkellos: Man schaffe ein<br />

modernes, zeitgemäßes Design mit „industrieller<br />

Ästhetik, stelle möglichst viele ausgesuchte Gins<br />

aus aller Welt – über 600 – in die Bar, grille exzellentes<br />

Rindfleisch von Filet bis Tomahawk exakt auf<br />

den Punkt, arbeite generell nur mit besten Zutaten<br />

und schaffe zudem eine glamouröse Atmosphäre,<br />

die der weltläufigen Klientel gefällt.<br />

berlin-gin-beef-club.de<br />

Der Weinlobbyist<br />

TOP-WEINBAR UND JETZT AUCH TOP-RESTAURANT<br />

Nein, ganz neu ist der Weinlobbyist nicht. Sommelier Serhat Aktas, der zu<br />

den Top 50 seiner Zunft in Deutschland zählt, hat ihn bereits mitten in der<br />

Coronazeit als reine Weinbar mit Fingerfood und eher bescheidenem, deutschösterreichischem<br />

Weinangebot in Schöneberg eröffnet. Jetzt hat er sich quasi<br />

neu erfunden. Inzwischen gibt es im Weinlobbyisten nicht nur mehrere hundert<br />

Weinpositionen, sondern auch eine der umfangreichsten und am besten<br />

sortierten Sektkarten Deutschlands, die schon mehrfach ausgezeichnet wurde.<br />

Und auch kulinarisch ging es stetig voran. Ein sympathisch-kreativer Küchenchef<br />

wurde eingestellt, aus kleinen Gerichten entwickelten sich mehrgängige<br />

Menüs, sodass das Lokal inzwischen vom Gault-Millau nicht nur als Weinbar,<br />

sondern auch als Restaurant empfohlen wird. Und wenn es Sommer ist in der<br />

Hauptstadt, genießt man erstklassige Weine und vorzügliches Essen in einem<br />

der schönsten Hinterhöfe Berlins. Außerdem sind bei Aktas im Weinlobbyisten<br />

regelmäßig Spitzenwinzer zu Gast.<br />

www.derweinlobbyist.de<br />

91


KULINARIK_BERLIN<br />

CUSINE MEETS CLUB im Papillon<br />

Papillon<br />

DINNER & DANCE AM BAHNHOF ZOO<br />

Es vibriert. Nicht heftig, nicht durchgängig, aber es ist zu spüren, dass<br />

die S-Bahn quasi über die Köpfe rollt. Im alten West-Berlin, direkt am<br />

Bahnhof Zoo, hat mit dem Papillon ein besonderes Restaurant eröffnet.<br />

Am frühen Abend Restaurant mit einer hervorragenden mediterranlevantinischen<br />

Küche und am späteren Abend, so ab 23 Uhr, mit<br />

Club-Vibes. Dann legen DJs auf und es darf getanzt werden. Dass mit<br />

dem Vibrieren hat sich dann erledigt, die Bässe sind stärker.<br />

Restaurant mit Club, das ist nicht ganz neu in Berlin. Es gibt etwa das<br />

Sage und das Spindler & Klatt. Papillon-Betreiber Felix Brandts ist in<br />

der Gastronomie- und Eventbranche ebenfalls kein Unbekannter, kennt<br />

den Berliner Markt und betriebt auch die neue Brasserie Scirocco am<br />

Kurfürstendamm (s. vorherige Seite).<br />

Die Räumlichkeiten, zwei große Gewölbe unter den Bahngleisen, sind zu<br />

einem schicken Casual-Dining-Refugium geworden, mit 140 Sitzplätzen<br />

alleine im Restaurant, einer Bar und inzwischen auch noch mit Terrasse.<br />

„Den Ort kennt eigentlich jeder, aber die Idee, dort einen zeitgemäßen<br />

Restaurant-Club zu eröffnen, hatte keiner“, sagt Brandts. Executive Chef<br />

Nadav Kundel kann nicht nur Fisch und Fleisch, sondern auch vegan. So<br />

kann man mit „Ajo Negro“, schwarzem Knoblauch mit Meerretichcrème,<br />

Brokkoli und Zuckererbsensalat starten, im Hauptgang zeigt dann<br />

ein Blumenkohl-Steak mit Linsen, Kapernsauce und Pinienkernen<br />

seine Eigenständigkeit.<br />

www.papillon-berlin.com<br />

Mastan<br />

FRANZÖSISCHE BISTRO-KULTUR IN KREUZBERG<br />

Französische Restaurants gibt es so einige in Berlin, aber keines<br />

verkörpert die typische Bistro-Küche und Kultur wohl gerade so<br />

authentisch wie das neue, an der vielbefahrenenen Gneisenaustraße<br />

gelegene Mastan in Kreuzberg.<br />

Das liegt vor allem an dem aus Marseille stammenden Küchenchef<br />

Yann Mastantuono, der hier im schlicht-eleganten Ambiente<br />

die Cuisine seiner Heimat exzellent und ausgesprochen kreativ<br />

umsetzt. Das verwundert nicht, war er doch zuvor in Paris<br />

Küchenchef in Alain Ducasses Bistro „Aux Lyonnais“, einer echten<br />

Institution in der französischen Hauptstadt, die sich ganz der<br />

bodenständigen Küche Lyons verschrieben hat.<br />

Mastantuono kann es also richtig. Die Speisekarte wechselt<br />

regelmäßig, was auf den Tisch kommt, bestimmen bei ihm die<br />

Jahreszeiten. So war etwa der August geprägt von marinierten<br />

Sardinen, Geflügelterrine mit Tomate und Basilikum, geeister<br />

Erbsen-Crèmesuppe mit Pimenton und Mozzarella, Seeteufel à<br />

l’Armoricaine und einer traditionellen „Soupe au Pistou“, wie<br />

man sie so sonst nur in Marseille bekommt. Apropos<br />

Marseille: Viele<br />

Stammgäste kommen YANN MASTANTUONO<br />

immer wieder wegen<br />

Mastantuonos<br />

Bouillabaisse. Jeden<br />

Mittwoch gibt es<br />

daher den speziellen<br />

Bouillabaisse-Abend<br />

„Seaside Delights“.<br />

Im Ausschank sind<br />

fair kalkulierte Biound<br />

Naturweine aus<br />

Frankreich, Deutschland<br />

und Österreich.<br />

www.restaurant<br />

mastan.com<br />

Le Consulat<br />

KREATIVER BRASSERIE-MIX<br />

Neben dem Mastan kommt<br />

noch ein weiterer Franzose<br />

frisch daher: In den Räumen der<br />

ehemaligen Kultkneipe „Leibnitz-<br />

Klause“ in Charlottenburg hat<br />

das Le Consulat, aufgemacht. An<br />

das frühere Kneipen-Ambiente<br />

erinnert nicht mehr viel.<br />

Stattdessen mint- und petrolfarbene<br />

Wände, Granit-Holztische,<br />

samtbezogene Stühle und<br />

großformatige Bilder mit sattgrünen<br />

Farnen an den Wänden.<br />

Das elegant-lässige Interieur ist<br />

so stimmig wie die Küche von<br />

Küchenchef Jens Schäfer.<br />

Seine Gerichte, traditionell<br />

französisch mit deutschen<br />

Einflüssen und lokalen<br />

BITTE ZU TISCH im Le Consulat<br />

Produkten, sind gediegen, haben<br />

aber einen spannenden Twist. So<br />

kommt eine Geflügelleber-Terrine<br />

mit feiner Cognac-Note ebenso<br />

auf den Tisch wie mit Maisgries<br />

ummantelte Sardinen auf einer<br />

Sauce Gribiche. Ebenso köstlich:<br />

„falsche Schnecken“ aus Charolais-<br />

Rinderhack mit Nussbutter<br />

überbacken, Ochsenbäckchen<br />

in Rotweinsauce mit Schluppen<br />

in Bierteig oder Loup de mer<br />

mit Safran-Fenchel. Dazu eine<br />

sorgsam zusammengestellte<br />

Weinkarte mit überwiegend<br />

konventionellen Tropfen, die aber<br />

wunderbar zu der burschikoskreativen<br />

Küche passen.<br />

le-consulat.de<br />

92


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93


CITY TRIP_ISTANBUL<br />

VERBINDET Die „Brücke der<br />

Märtyrer des 15. Juli“ führt vom<br />

europäischen in den asiatischen<br />

Teil der Stadt.<br />

94


Die Kontraste Istanbuls beeindrucken mich,<br />

seit ich vor vielen Jahren das erste Mal an<br />

den Bosporus gekommen bin – bezaubert<br />

von der Mystik des Orients, verblüfft über<br />

die Dynamik der Stadt und beeindruckt<br />

von ihrer Kunst und Kreativität.<br />

Zwischendurch war ich aber auch besorgt<br />

um Entwicklung und Rückschritt, dann wieder begeistert<br />

von der Weltoffenheit und dem Zukunftsdenken.<br />

Vor kurzem zurückgekehrt, ist die Liebe wieder hell<br />

entflammt: Neue Luxus-Hotels bieten internationales<br />

Flair, die wachsende Kulturszene mit interessanten<br />

Konzepten beeindruckt nicht nur Kenner, Kreativität<br />

ist scheinbar allgegenwärtig: in der Architektur, bei den<br />

Mode-Designern, in der Gourmet-Szene. Istanbuls<br />

Bestreben, das Beste aus beiden Welten zu zeigen und<br />

vor allem zu leben, ist überall erkennbar.<br />

ISTANBUL<br />

Boomtown<br />

am Bosporus<br />

Trendy, weltoffen, modern, kreativ und kulturell am Puls der<br />

Zeit, gleichzeitig aber auch ultrakonservativ und traditionell: Kein<br />

Zweifel, Istanbul, die pulsierende Metropole an der Kreuzung zweier<br />

Kontinente, ist eine spektakuläre Stadt, in der Vergangenheit,<br />

Gegenwart und Zukunft scheinbar nahtlos ineinander übergehen.<br />

Claudia Bette-Wenngatz war für CC vor Ort.<br />

95


CITY TRIP_ISTANBUL<br />

Miras – das Programm zur Rettung des<br />

historischen Erbes – steht als Schlagwort über<br />

vielen Projekten geschrieben. In den Moscheen<br />

und Palästen am alten Hafen sowie im Labyrinth<br />

der engen Gassen und Einkaufsstraßen ist die<br />

Jahrtausende alte Geschichte Istanbuls – einst<br />

Hauptstadt des römischen, byzantinischen und<br />

osmanischen Reiches – stets präsent. Wie kaum<br />

eine andere Stadt ist Istanbul damit auch ein<br />

Symbol dafür, wie nah Gegenwart und<br />

Vergangenheit nebeneinander liegen können.<br />

Natürlich ist es nach wie vor faszinierend, den<br />

Galata-Turm, die Hagia Sophia, die Blaue Moschee<br />

oder den Topkapi-Palast zu besuchen oder sich von<br />

der orientalischen Magie der Souks in den Bann<br />

ziehen zu lassen. Und auch eine Fahrt auf dem<br />

Bosporus sollte man bei gutem Wetter unbedingt<br />

mit einplanen, um vom Wasser aus auf das<br />

europäische wie auch auf das asiatische Ufer zu<br />

schauen und dabei zwischen zwei Kontinenten<br />

zu schwimmen.<br />

Bei einer Bootsfahrt auf dem<br />

Bosporus sind Europa und<br />

Asien zum Greifen nah<br />

Was Istanbul zurzeit jedoch besonders spannend<br />

macht, sind moderne Kunsttempel wie das im<br />

Sommer 2023 eröffnete Istanbul Modern von<br />

Stararchitekt Renzo Piano im neu entstandenen<br />

Galataport.<br />

Aber auch ein Spaziergang entlang der Uferpromenade<br />

mit ihren vielen schicken Bars und<br />

Lokalen ist Unterhaltung pur, weil die Mischung<br />

aus Einheimischen und Besuchern mindestens<br />

so kontrastreich ist wie die Kulturen in dieser<br />

Stadt. Beim Bummeln auf den Flaniermeilen<br />

von Nisantasi mit Nobelboutiquen und Szenegastronomie<br />

– neben Belek am Meer das teuerste<br />

Viertel der Stadt – fühlt man sich wie auf den<br />

Boulevards von Paris. In fünf Restaurants mit<br />

mindestens einem Michelin-Stern können<br />

Gourmets in kulinarische Euphorie geraten,<br />

immerhin hat der Guide Michelin Istanbul<br />

insgesamt bereits über 50 Restaurants<br />

aufgenommen, seit er im Oktober 2022<br />

erstmals erschienen ist.<br />

Und selbst anspruchsvolle Kulturkritiker<br />

stellen fest, dass angesichts zahlreicher Galerieeröffnungen<br />

inzwischen ein Kulturboom in der<br />

Millionenmetropole herrscht, der die<br />

Zukunftshoffnung nährt.<br />

Als Kontrastprogramm ist Chillen in einer der<br />

zahlreichen Rooftop Bars angesagt, wo ich so viele<br />

„beautiful people“ gesehen habe wie sonst nur<br />

in London, Mailand oder New York. Denn hoch<br />

hinauf will eigentlich jeder in Istanbul. Auch<br />

wenn hier nicht alles Gold ist, was glänzt – sich<br />

verzaubern zu lassen von den Lichtern am<br />

Goldenen Horn sollte auch in nicht so rosigen<br />

Zeiten erlaubt sein …<br />

YEREBATAN-ZISTERNE Einst als<br />

Wasserspeicher für den Großen Palast<br />

erbaut, diente das Bauwerk auch<br />

schon als Drehort für den 007-Film<br />

„Liebesgrüße aus Moskau“.<br />

96


BUNT, BUNTER, BALAT<br />

STREET Die Straße im<br />

gleichnamigen Multikulti-<br />

Viertel ist bekannt für<br />

ihre farbigen Häuser.<br />

ORIENT TRIFFT<br />

OKZIDENT<br />

Istanbuls Skyline mit<br />

der Hagia Sophia<br />

ZEITREISE Istanbuls<br />

Archäologisches Museum<br />

beherbergt rund 15.000<br />

Exponate.<br />

97


CITY TRIP_ISTANBUL<br />

1<br />

2 3<br />

4 5<br />

4<br />

98


WOHNEN<br />

■ SANASARYAN HAN –<br />

A LUXURY COLLECTION<br />

HOTEL (3)<br />

Das neueste Luxushotel der<br />

Stadt eröffnete mit nur 63<br />

Zimmern im Frühjahr <strong>2024</strong> auf<br />

einer historischen Halbinsel<br />

inmitten des Altstadtviertels.<br />

Das neoklassizistische Gebäude<br />

aus dem Jahr 1895 wurde<br />

sorgfältig restauriert und<br />

spiegelt die opulente Pracht<br />

der Vergangenheit wider.<br />

Spektakulär ist der Blick aus<br />

den osmanischen Bogenfenstern<br />

in den sechs Suiten.<br />

Dazu kommen das Sini als<br />

Fine-Dining-Restaurant mit<br />

klassisch türkischer Küche und<br />

die „The Library by Sanasaryan“<br />

(benannt nach dem Philanthropen,<br />

der das Gebäude in<br />

Auftrag gab) mit wöchentlichen<br />

Auftritten bekannter<br />

heimischer Künstler.<br />

www.marriott.com<br />

■ THE PENINSULA (2)<br />

In prominenter Lage direkt am<br />

Bosporus sowie in unmittelbarer<br />

Nähe zum Galataport<br />

punktet das im Frühjahr 2023<br />

eröffnete Peninsula. Die elegante<br />

Lobby des ultraluxuriösen<br />

Hotels mit insgesamt 177<br />

Zimmern und Suiten erinnert<br />

an die Vergangenheit des<br />

Gebäudes als erstes modernes<br />

Kreuzfahrtterminal der Stadt.<br />

Gewohnt wird in drei denkmalgeschützten,<br />

miteinander<br />

verbundenen Komplexen, die<br />

sich durch einen gelungenen<br />

Mix aus modernem türkischen<br />

Design und traditionellem<br />

Kunsthandwerk auszeichnen.<br />

Weitere Highlights sind ein<br />

Gourmet-Restaurant mit<br />

Dachterrasse von Zwei-Sterne-<br />

Koch Fatih Tutak, die kunstvoll<br />

angelegte Gartenanlage<br />

mit einem aussichtsreichen<br />

25-m-Pool am Bosporusufer,<br />

4<br />

ein Terrassen-Restaurant<br />

mit Bootsanleger sowie das<br />

elegante Spa. Aber auch die<br />

großartig kuratierte Kunst, die<br />

sich über das gesamte Hotel<br />

verteilt, weiß zu begeistern.<br />

www.peninsula.com<br />

reichen Renovierung im Jahr<br />

2023 in neuem Glanz und mit<br />

elegant-zeitgemäßem Design.<br />

Gäste in den 317 Zimmern und<br />

Suiten, darunter elf Pracht-<br />

Suiten im historischen Palast,<br />

genießen den Resort-Charakter<br />

ca. 5 km vom Zentrum entfernt.<br />

Direkt am Bosporus-Ufer<br />

gelegen, kann man am großen<br />

Infinity-Pool entspannen oder<br />

sich im Luxus-Spa verwöhnen<br />

lassen. Exzellente Kulinarik wird<br />

im Fine-Dining-Restaurant<br />

Tugra, im Garten-Restaurant<br />

Gazebo, beim Nobelitaliener<br />

Bellini und im türkischmediterranen<br />

Akdemiz geboten.<br />

Letzteres empfiehlt sich<br />

übrigens auch für einen ausgezeichneten<br />

Sonntagsbrunch.<br />

www.kempinski.com<br />

■ MANDARIN ORIENTAL<br />

BOSPORUS (4)<br />

Inspiriert von den Villen und<br />

Palästen am Ufer der Stadt<br />

ist dieses im Sommer 2021<br />

eröffnete Hotel eine zeitgenössische<br />

Hommage an<br />

Istanbul. Es liegt ca. 15 Fahrminuten<br />

vom Zentrum entfernt<br />

im eleganten Villenviertel<br />

Besiktas. Die 100 Zimmer und<br />

Suiten mit großen Glasfronten,<br />

teilweise auch mit riesigen<br />

Terrassen, wurden von Adam<br />

Tijani Design aus New York<br />

ebenso elegant wie komfortabel<br />

konzipiert. Das Restaurant<br />

Novikov und die Lounge Bar<br />

gehören zu den begehrtesten<br />

Dining- und Cocktaillocations<br />

in town. Die Bosporus-Lounge<br />

auf der Uferterrasse ist ein<br />

Treffpunkt für Einheimische und<br />

internationale Gäste. Erst Ende<br />

'23 eröffnet und bereits trendy:<br />

Das Hakkasan-Restaurant mit<br />

erstklassiger Kanton-Küche.<br />

Im 3.500 m 2 großen Spa mit<br />

elf Behandlungsräumen und<br />

stimmungsvollen Innengärten<br />

fühlt man sich in einer eigenen<br />

Welt, außerdem gibt es zwei<br />

Außen- und einen Innenpool.<br />

www.mandarinoriental.com<br />

HOTEL-TIPPS<br />

FÜR KENNER<br />

■ SOHO HOUSE<br />

Trendiges In-Hotel für Szene-<br />

Liebhaber, das als eines der<br />

schönsten der Soho-House-<br />

Gruppe gilt. Es liegt ein wenig<br />

versteckt und dennoch zentral<br />

im Herzen des lebendigen<br />

Stadtviertels Beyoglu mit dem<br />

imposanten Galata-Turm als<br />

Zentrum. Vom Konzept her<br />

ein Membership-Club, in der<br />

Ausrichtung ein Boutique-Hotel<br />

mit 87 Zimmern in einem alten<br />

Palazzo aus dem 19. Jh.<br />

www.sohohouse.com<br />

■ PERA PALACE (5)<br />

Wer es gern geschichtsträchtig<br />

mag, kann sich im 1895 eröffneten<br />

Pera Palace – ebenfalls<br />

in Beyoglu gelegen – in die<br />

Anfangszeit des legendären<br />

Orient Express zurückversetzen<br />

lassen. Die Gäste des Luxuszugs<br />

– allen voran Agatha<br />

Christie, die hier im Zimmer 411<br />

große Teile von „Mord im Orient<br />

Express“ schrieb – traten von<br />

hier aus nämlich ihre Reisen<br />

gen Norden an. In den klassisch<br />

eingerichteten, inzwischen<br />

natürlich renovierten Zimmern<br />

haben von Mata Hari über<br />

Greta Garbo bis Jackie Onassis<br />

und Ernest Hemingway viele<br />

Prominente gewohnt. Dem<br />

Staatsgründer Atatürk ist ein<br />

Ausstellungszimmer gewidmet,<br />

das historische Pera Palace<br />

Café von 1892 muss man<br />

gesehen haben!<br />

www.perapalace.com<br />

■ THE BANK HOTEL<br />

ISTANBUL<br />

Das Haus, ein Mitglied der<br />

Design Hotels, liegt im Stadtteil<br />

Karaköy an der Prachtstraße<br />

des Finanzviertels und diente<br />

einst als Bank. Stilvoll renoviert,<br />

zeichnet sich das Boutique-<br />

Hotel mit seinen 52 Zimmern<br />

und Suiten heute vor allem<br />

durch seinen intimen Charakter<br />

aus. Auf jeden Fall einen Besuch<br />

wert: Die Bar auf der Dachterrasse<br />

mit großartigem Blick<br />

auf die Altstadt.<br />

www.designhotels.com<br />

www.marriott.com<br />

RESTAURANTS<br />

■ TURK FATIH TUTAK<br />

Gourmet-Highlight und einziger<br />

Zwei-Sterne-Tempel in Town:<br />

Turk Fatih Tutak fasziniert seine<br />

rund 30 Gäste jeden Abend mit<br />

einem 13-Gänge-Menü, das an<br />

Phantasie schwer zu überbieten<br />

ist und die türkische Küche<br />

völlig neu interpretiert.<br />

www.turkft.com<br />

■ MIKLA<br />

Moderne, von einem Michelin-<br />

Stern gekrönte anatolische<br />

Küche mit 360 Grad Ausblick<br />

vom 18. Stock des Marmara<br />

Pera Hotels. Das Mikla war das<br />

erste türkische Restaurant,<br />

das es in die Liste der Top 50<br />

Restaurants von San Pellegrino<br />

geschafft hat.<br />

www.miklarestrant.com<br />

■ MUST<br />

Wie schon der Name sagt: Ein<br />

Must für Gourmets, aber auch<br />

zum People Watching: Wer sich<br />

vom Shopping im In-Viertel<br />

Nisantasi stilvoll erholen<br />

will, trifft sich hier. Hübsche<br />

Menschen, originelle Einrichtung<br />

und einfallsreiche<br />

Bistro-Küche.<br />

www.mustnisantasi.com<br />

■ MUUTTO<br />

Der Hotspot an der Uferpromenade<br />

im Galataport:<br />

Die anatolischen Tapas locken<br />

nicht nur Einheimische, das<br />

Szene-Publikum kommt<br />

aus aller Welt.<br />

www.muutto.com<br />

■ KEMPINSKI CIRAGAN<br />

PALACE (1)<br />

Osmanische Opulenz mit<br />

Blick auf Asien: Der einstige<br />

Kaiserpalast gehört seit den<br />

1990er-Jahren zu den besten<br />

Adressen der Stadt und<br />

erstrahlt nach einer umfang-<br />

CC-AUTORIN<br />

Claudia Bette-Wenngatz<br />

auf der Dachtterrasse<br />

vom The Bank-Hotel<br />

99


CITY TRIP_ISTANBUL<br />

KULTURELLE<br />

HIGHLIGHTS<br />

■ ISTANBUL MODERN<br />

Bei der Eröffnung im Juli '23<br />

hat es weltweit Aufsehen<br />

erregt, jetzt ist es eine<br />

Landmark: das von Pritzker-<br />

Preisträger Renzo Piano<br />

entworfene Museum für<br />

einheimische, moderne<br />

und zeitgenössische<br />

Kunst. Es befindet sich im<br />

aufstrebend-aufregenden<br />

Hafenviertel Karaköy und<br />

ist eingebunden in den<br />

Galataport-Hafenkomplex,<br />

der bei den MAPIC Awards<br />

2023 als bestes neues<br />

Entwicklungsprojekt weltweit<br />

ausgezeichnet wurde.<br />

www.istanbulmodern.org<br />

■ AKM – ATATÜRK<br />

CULTURAL CENTRE (1)<br />

Das 2021 am Taksim-Platz<br />

eröffnete Kulturzentrum<br />

ist das größte in der Türkei.<br />

Unter der markanten roten<br />

Kuppel befinden sich ein<br />

Opernhaus, ein Konzertsaal,<br />

das Kammer-Theater, die<br />

Aziz-Nesin-Bühnen und ein<br />

Kinosaal.<br />

www.akmistanbul.gov.tr<br />

■ GEHEIMTIPP FÜR<br />

LITERATUR-FANS<br />

Das kleine „Museum der<br />

Unschuld“, das Nobelpreisträger<br />

Orhan Pamuk seiner<br />

Heimatstadt geschenkt hat,<br />

wurde nach einem seiner<br />

bekanntesten Romane<br />

geschaffen, der von der<br />

tragischen Geschichte einer<br />

Liebesbeziehung handelt.<br />

Bis heute ergänzt der<br />

Autor die Sammlung<br />

höchstpersönlich und zeigt<br />

allerlei Skurriles, das man<br />

als Literaturliebhaber<br />

aus seinem Buch bereits<br />

kennen könnte.<br />

www.masumiyetmuzesi.org<br />

■ ÖSLEM SÜER (4)<br />

In ihrem Palais, das mit<br />

seinem romantischen<br />

Garten und unterschiedlichen<br />

Räumen allein schon<br />

sehenswert ist, zeigt die in<br />

der Türkei sehr bekannte<br />

Grand Lady of Fashion ihre<br />

verschiedenen Kollektionen.<br />

www.ozlemsuer.com<br />

■ BEGÜM KHAN (3)<br />

Allein schon das Schaufenster<br />

im Szeneviertel<br />

Nisantasi ist ein Showcase:<br />

In antiken Vitrinen zeigt<br />

die – im Übrigen bildschöne<br />

– Schmuckdesignerin ihre<br />

phantasievollen Unikate, die<br />

von der Natur und östlicher<br />

Mystik inspiriert sind.<br />

Khan entwarf auch einen<br />

limitierten Bienenflakon für<br />

die Parfümkreation Imagine<br />

von Guerlain.<br />

www.begumkhan.com<br />

■ ATELIER REBUL<br />

Im Shoppingkomplex vom<br />

Galataport beeindruckt<br />

der Shop des bekannten<br />

Parfümeurs durch seine<br />

Eleganz und sein Design,<br />

das an eine antike Apotheke<br />

erinnern soll. Hier kann man<br />

schöne Geschenke erstehen<br />

und sich auch selbst<br />

belohnen, z. B. mit einem<br />

selbst kreierten Duft.<br />

www.atelierrebul.be<br />

■ ÜMIT ÜNAL,<br />

BEYOGLU (5)<br />

Der Konzept-Künstler und<br />

Modedesigner prägt seit<br />

1998 die Kreativszene<br />

seiner Heimatstadt.<br />

Inzwischen ist er auch<br />

international bekannt,<br />

seine Damen- und<br />

Herrenmode machte schon<br />

in New York Furore.<br />

www.umitunal.com<br />

1<br />

2<br />

5 4<br />

AUSNAHME-DESIGNER<br />

Ümit Ünal<br />

5<br />

SHOPPING BEI<br />

ISTANBULS<br />

TOP-DESIGNERN<br />

■ SEVAN BICAKCI (2)<br />

Er gilt als der Exzentriker<br />

unter den Schmuckdesignern,<br />

seine Unikate<br />

sind bei Showstars ebenso<br />

beliebt wie bei extravaganten<br />

Sammlern, in seinem Atelier<br />

in der Nähe des großen<br />

Bazars empfängt er exklusive<br />

Kunden aus aller Welt.<br />

www.sevanbisakci.com<br />

FEINE DINGE<br />

von Özlem<br />

Tuma<br />

100


Interview Serra Arikök<br />

DESIGNERIN, KREATIVES MULTITALENT,<br />

NETZWERKERIN: SERRA ARIKÖK GILT<br />

ALS ISTANBUL-INSIDERIN. UNS HAT<br />

SIE IHRE LIEBLINGSADRESSEN IN DER<br />

STADT VERRATEN.<br />

HOT<br />

Galataport<br />

Fashion<br />

Galeria<br />

4<br />

3<br />

Sie ist eine absolute Istanbul-Insiderin<br />

und steht im Mittelpunkt der lokalen<br />

Designer-Szene. Mit „Designers<br />

Iconic“ hat Serra Arikök außerdem einen<br />

Verein gegründet, der maßgeblich dazu<br />

beiträgt, die Entwürfe ihrer Kollegen<br />

auch international bekannt zu machen.<br />

Darüber hinaus bietet „Designers Iconic“<br />

Istanbul-Besuchern die Möglichkeit, im<br />

Rahmen von Guided Tours spannende<br />

Newcomer-Ateliers und angesagte Stores<br />

kennenzulernen.<br />

Was gibt es Neues in der Stadt, welches<br />

ist das beliebteste Viertel in Istanbul?<br />

Galataport und Karaköy sind derzeit die<br />

beliebtesten Viertel, aber in Istanbul<br />

gibt es viele verschiedene Orte, die man<br />

genießen kann. Im Sommer sind die<br />

Clubs und Restaurants am Bosporus<br />

besonders beliebt.<br />

Was macht Istanbul zu Ihrer<br />

Lieblingsstadt in der Türkei?<br />

Istanbul ist magisch mit seiner<br />

unglaublichen Schönheit, dem Chaos und<br />

seiner Geschichte. Man kann jeden Tag<br />

einen neuen Ort entdecken. Es ändert<br />

sich immer, aber es ist immer Istanbul.<br />

Wie Napoleon sagte: Wenn es eine Hauptstadt<br />

für die ganze Welt geben würde,<br />

dann wäre das Istanbul.<br />

Ihr Tipp für ein typisches Istanbuler<br />

Souvenir?<br />

Zeitgenössische Versionen des Evil Eye,<br />

türkischer Kaffee und Tee, ein türkischer<br />

Kaffeekocher plus -tassen, Teppiche<br />

natürlich, meine Lieblingssüßigkeit Lokum<br />

– und natürlich zeitgenössische türkische<br />

Designerprodukte.<br />

Wenn man nur wenig Zeit hat, sagen wir<br />

48 Stunden: Was sollte man definitiv<br />

sehen und erleben?<br />

Sie sollten mit der Altstadt beginnen und<br />

einen halben Tag für das Hippodrom, die<br />

Hagia Sophia, die unterirdische Zisterne<br />

und den großen Basar einplanen.<br />

Mittagessen gibt's dann bei Pandeli im<br />

Ägyptischen Basar. Am Nachmittag können<br />

Sie eine Bosporus-Rundfahrt mit dem Boot<br />

machen und bei einem Glas Sekt den<br />

Sonnenuntergang und die schönen<br />

Häuser am Bosporus bewundern. Und<br />

zum Abendessen besuchen Sie vielleicht<br />

eines der zahlreichen Fischrestaurants.<br />

Am zweiten Tag könnte ein Spaziergang<br />

über die belebte und auch historisch<br />

interessante Einkaufsstraße Istiklal bis zum<br />

Galata-Turm auf dem Programm stehen.<br />

Nach dem Besuch des Turms sollten Sie<br />

die kleinen Designer-Stores und Cafés rund<br />

um die Serdar-ı Ekrem Straße besuchen.<br />

Und danach können Sie noch durch die<br />

Tomtom-Straße nach Karaköy laufen,<br />

den Galataport und die kleinen Straßen in<br />

Karaköy besuchen.<br />

Ihr Lieblingsrestaurant?<br />

Das „Biz Istanbul“ im Atatürk-Kulturzentrum<br />

ist mein derzeitiger Favorit<br />

wegen seiner Istanbuler Küche und der<br />

magischen Aussicht auf die Stadt.<br />

Und Ihr Lieblingsort für den<br />

Sonnenuntergang in der Stadt?<br />

Das Sunset-Restaurant, das Bebek Hotel,<br />

und die Restaurants Spago und Biz.<br />

Bester „geheimer“ Ort in der Stadt?<br />

Ein versteckter Ort, den Sie uns<br />

mitteilen können?<br />

Die Prinzeninseln mit den typischen<br />

Häusern und Restaurants sind fantastisch,<br />

außerdem die Stadtteile Fener und Balat<br />

– sehr alte Viertel der Stadt – die jetzt<br />

mit ihrem Bohème-Flair punkten. Ich mag<br />

auch die Kadiköy Street – perfekt für junge<br />

Leute, die ein günstiges und interessantes<br />

Viertel mit Restaurants, Bars und<br />

Designern suchen. Und ich liebe<br />

Kuzguncuk, ein sehr hübsches Viertel<br />

auf der asiatischen Seite.<br />

Und wo sollte man unbedingt shoppen?<br />

Die beste Einkaufsgegend ist die Nişantaşı<br />

Area, die für ihre Luxusboutiquen bekannt<br />

ist. In Galataport gibt es sowohl unabhängige<br />

Designer, als auch bekannte<br />

Namen. Einige meiner Lieblingsdesigner<br />

mit ihrem internationalen Look, der durch<br />

einen lokalen Touch ergänzt wird, sind Ümit<br />

Ünal, Arzu Kaprol, Özlem Ünal, King Naked,<br />

Simay Bülbül, Çiğdem Akın, Emre, Erdemoğlu,<br />

Rossea Istanbul und Bashaques.<br />

101


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Blick auf das Mittelmeer, hebt dieser exklusive Rückzugsort den Begriff von<br />

Luxus auf ein neues Niveau.<br />

Gäste des Club Privé können sämtliche Annehmlichkeiten<br />

des Rixos Premium Belek genießen, darunter<br />

das exklusive Anjana Spa, mit authentischem, türkischen<br />

Hammam, zahlreiche À-la-carte-Restaurants, ein großes,<br />

im Winter beheiztes Schwimmbecken, den exklusiven<br />

Sports Club und ein vielfältiges Abendprogramm. Für<br />

die kleinen Gäste sorgt der Rixos Kids Club täglich<br />

mit abwechslungsreichen Spielen und Aktivitäten für<br />

Unterhaltung.<br />

Versteckt in den Parkanlagen des luxuriösen Rixos<br />

Premium Belek Hotels, bietet das Club Privé by Rixos<br />

Belek zwei Villentypen – die Club Villa und die Villa Privé<br />

– sowie die äußerst exklusiven Residenzen Helen und<br />

Paris. Diese prächtigen Anwesen verfügen über zahl -<br />

reiche Schlafzimmer, private Innen- und Außenpools<br />

sowie eigene Spa-Bereiche.<br />

Ein weiterer Vorteil für Gäste des Club Privé by Rixos<br />

Belek ist der Flughafentransfer sowie der bevorzugte<br />

Zugang zu den Attraktionen im Fast Track des Freizeitparks<br />

The Land of Legends in Belek, der ebenfalls Teil<br />

von Rixos ist.<br />

Club Privé by Rixos Belek<br />

Die Villa Privé besticht durch einen privaten Garten<br />

sowie einen Swimmingpool und ist perfekt für Personen<br />

des öffentlichen Lebens und Gäste, die einen hochgradig<br />

privaten Rückzugsort schätzen. Die Club Villen bieten<br />

Komfort und Ruhe für einen perfekten Urlaub. Der<br />

groß zügige Pool steht allen Gästen der Club Villen zur<br />

Verfügung und jede Villa verfügt über einen eigenen<br />

Bereich zum Sonnenbaden.<br />

102


CLUB PRIVÉ BY RIXOS GÖCEK TÜRKEI<br />

PROMOTION<br />

Luxus neu definiert in Göcek<br />

Unvergleichlicher Luxus wartet im Club Privé by Rixos Göcek, wo 14 exklusive<br />

Villen harmonisch mit der Natur verschmelzen und einen maßgeschneiderten<br />

Rückzugsort inmitten der atemberaubenden Landschaften von Göcek bieten.<br />

in Göcek gelegen, einem der meistbesuchten<br />

Orte an der türkischen Mittelmeerküste,<br />

berühmt für seine weltbekannten Buchten,<br />

präsentiert sich das Club Privé by Rixos Göcek<br />

als Ort für eine anspruchsvolle und individuelle<br />

Urlaubserfahrung. Eingebettet in eine Natur,<br />

in der das Meer auf Pinienwälder trifft, laden<br />

14 private Villen zu einem Aufenthalt ein, der<br />

Luxus und Privatsphäre auf höchstem Niveau<br />

vereint.<br />

Die Villen im Club Privé by Rixos Göcek, die speziell für einen luxuriösen<br />

und einzigartigen Langzeitaufenthalt konzipiert sind, bestechen durch<br />

ihre elegante Gestaltung. Hier stehen personalisierte Dienstleistungen für<br />

die anspruchsvollsten Reisenden der Welt an oberster Stelle.<br />

Exclusive“-Annehmlichkeiten des benachbarten<br />

Rixos Premium Göcek (+13 Adults<br />

Only) nutzen lassen. Durch einen privaten<br />

Eingang betritt man diese einzigartige<br />

Anlage, in der nicht nur der Zugang zu<br />

üppigen Gärten und einer Villa mit privatem<br />

Pool, sondern auch ein exklusives<br />

Urlaubserlebnis wartet – ausschließlich<br />

den Gästen des Club Privé vorbehalten.<br />

Club Privé by Rixos Göcek<br />

Als exklusives Villenkonzept, verkörpert das Club Privé by Rixos Göcek<br />

den Boutique-Lifestyle der Rixos Hotels, einer global renommierten Marke,<br />

die seit vielen Jahren außergewöhnlichen Service bietet. Mit einem<br />

neuen Verständnis von Urlaubsgenuss, bietet das Club Privé by Rixos<br />

Göcek seinen Gästen eine natürlichere und authentischere Erfahrung, die<br />

komfortable Unterkünfte, moderne Innenräume, maßgeschneiderte Dienstleistungen<br />

und besondere Privilegien umfasst.<br />

Man genießt atemberaubende Ausblicke, ruhige Gärten und das funkelnde<br />

Blau des Meeres, während sich gleichzeitig die „All Inclusive – All<br />

103


INTERVIEW_EROL SANDER<br />

Hagia Sophia<br />

Glückwunsch zum Buch!<br />

Beruht es eigentlich auf<br />

Ihrer Idee und haben Sie alle<br />

Texte selbst geschrieben?<br />

Nein, der Gräfe und Unzer-<br />

Verlag ist mit der Anfrage,<br />

dieses Buch zu schreiben, auf<br />

mich zugekommen. Allerdings war es sehr<br />

passend, weil ich Istanbul durch die vielen<br />

Jahre, in denen ich in der ARD-Serie „Mordkommission<br />

Istanbul“ mitgewirkt habe, sehr<br />

gut kennengelernt habe. Zudem ist es meine<br />

Geburtsstadt, die ich durch die Recherchen für<br />

das Buch noch intensiver erleben konnte. Beim<br />

Schreiben hatte ich eine super Unterstützung<br />

durch unsere Lektorin Rosemarie Elsner,<br />

meine Lebensgefährtin Rebecca Oehlmann<br />

und ihren Stiefvater Johannes Seiler.<br />

Im seinem neuen Buch „Nice to meet you,<br />

Istanbul!“präsentiert Erol Sander<br />

die Highlights jener Stadt, in der er<br />

vor 55 Jahren geboren wurde.<br />

Claudia Bette-Wenngatz hat mit dem<br />

Schauspielstar über die Faszination der<br />

alten Heimat gesprochen.<br />

Sie sind mit 5 Jahren von Istanbul nach<br />

München gezogen. Welche Kindheitserinnerungen<br />

verbinden Sie noch mit<br />

Ihrer damaligen Heimatstadt?<br />

Was man bis zum 5. Lebensjahr erlebt, bleibt<br />

ja bekanntlich später nicht als klare Erinnerung<br />

im Kopf. Ich habe Momentaufnahmen<br />

vor Augen. Da ist z. B. ein Moment mit meiner<br />

Mutter in einer fabelhaften Konditorei namens<br />

Inci (über die ich im Übrigen auch im Buch<br />

berichte). Die Gerüche, wenn man durch die<br />

Straßen läuft, werfen mich auch immer wieder<br />

in die Kindheit zurück. Das sind Eindrücke,<br />

die bleiben.<br />

Sie haben die Stadt dann beruflich als<br />

Drehort für Ihre Serie „Mordkommission<br />

Istanbul“ wiedergesehen. Wie oft waren Sie<br />

da und worauf haben Sie sich immer am<br />

meisten gefreut?<br />

Für die Mordkommission war ich über<br />

14 Jahre lang jeweils zwei bis drei Monate<br />

dort. Das war eine wunderschöne Zeit, in der<br />

mir Istanbul sehr ans Herz gewachsen ist. Ich<br />

habe mich immer sehr auf all meine Kollegen<br />

104


Die Altstadt Sultanahmet am Bosporus<br />

gefreut und auf die abwechslungsreichen<br />

Drehorte in der Stadt. Jeden Tag Istanbul auf<br />

diese Art und Weise – und während man den Job<br />

ausübt, den man liebt – neu zu entdecken, ist<br />

schon ein besonderes Privileg.<br />

Wo haben Sie während der Dreharbeiten<br />

oft gewohnt und sich zuhause gefühlt?<br />

Ich war immer in unterschiedlichen Hotels<br />

untergebracht. Eines davon war das<br />

InterContinental. Von dort aus hat man einen<br />

unglaublichen 270-Grad-Blick auf die Stadt.<br />

Sind Sie ein Shopper? Und wenn ja,<br />

was sind Ihre Top-3-Shopping-Tipps?<br />

Nein, ehrlich gesagt gehe ich nicht gerne<br />

shoppen, außer ich kann meine Familie und<br />

meine Freunde damit glücklich machen.<br />

Aber wenn man gerne shoppt, ist Istanbul<br />

die ideale Stadt dafür. Top-3-Shopping-Tipps<br />

sind schwierig zu sagen. Es gibt<br />

einfach alles und überall, ob<br />

riesige Malls, Märkte oder<br />

kleine, gemütliche Boutiquen in<br />

den Künstlervierteln. Für jeden<br />

ist etwas dabei.<br />

Wo treffen für Sie in Istanbul<br />

Orient und Okzident am<br />

spürbarsten aufeinander?<br />

Auf der Istiklal. Dort gibt es auf einer einzigen,<br />

großen Straße unter anderem eine Kirche,<br />

Moscheen, eine Universität und die<br />

unterschiedlichsten Geschäfte. Da werden<br />

die unterschiedlichen Einflüsse sehr deutlich.<br />

Welches Istanbul würden Sie Ihrer Familie,<br />

also Ihren großen Kindern und Ihrer<br />

Partnerin Rebecca, gern einmal zeigen?<br />

Am liebsten das mystische, romantische<br />

Istanbul ein wenig abseits. Die schönen<br />

Künstlerviertel und natürlich den Bosporus,<br />

ob auf dem Schiff oder an einer der<br />

zahlreichen Promenaden.<br />

Werden Sie in Istanbul auf der Straße<br />

eigentlich oft erkannt?<br />

Da die „Mordkommission Istanbul“ in ganz<br />

Europa gelaufen ist, werde ich in Istanbul<br />

zwar nicht von Einheimischen, aber von vielen<br />

Touristen aus Deutschland, Österreich, Italien,<br />

Frankreich und anderen Ländern erkannt.<br />

Sie schreiben, dass Sie Istanbul mit dem<br />

Duft Ihres Lebens verbinden. Was meinen<br />

Sie damit?<br />

Der Duft der vielen unterschiedlichen Gewürze,<br />

allgemein der kulinarischen Köstlichkeiten und<br />

des Meeres sind mir aus meiner Kindheit im<br />

emotionalen Gedächtnis geblieben. Das kommt<br />

immer wieder hoch, sobald ich dort durch die<br />

Straßen laufe.<br />

Welcher Moment in Istanbul ist<br />

unauslöschlich in Ihrem Gedächtnis?<br />

Aus der Kindheit ist ein<br />

besonderer Moment, in<br />

Der Duft Istanbuls<br />

ist mir aus meiner<br />

Kindheit im<br />

emotionalen<br />

Gedächtnis geblieben.<br />

dem ich meinem Vater,<br />

der damals Basketball-<br />

Spieler in der Nationalmannschaft<br />

war, bei einem<br />

Spiel zugesehen habe.<br />

Weil ich so klein war,<br />

ist es aber nur eine<br />

verschwommene, aber<br />

dennoch sehr eindrucksvolle Erinnerung.<br />

Ansonsten gab es einen wunderschönen<br />

Sonnenuntergangsmoment, nachdem wir eine<br />

Folge der „Mordkommission“ abgedreht hatten,<br />

in dem ich einfach am Ufer des Bosporus stand<br />

und tiefe Dankbarkeit für diesen Moment und<br />

alles, was ich erleben durfte/darf, empfand.<br />

Welcher Platz löst die meisten<br />

Glücksgefühle aus?<br />

Ich liebe die Steinpromenade zwischen Harem<br />

und Üsküdar. Da kann man auf den von der<br />

Sonne aufgewärmten Steinen abends wunderbar<br />

den Sonnenuntergang genießen.<br />

TRAVELGUIDE<br />

„Nice to meet you, Istanbul!<br />

Auf Entdeckungstour ins<br />

Herz der Stadt“ von Erol<br />

Sander ist bei Polyglott<br />

erschienen.<br />

www.graefe-und-unzer.de<br />

105


Heben Sie ab mit dem führenden deutschsprachigen<br />

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deshalb regelmäßig alles, was das Fliegen für Sie komfortabler und gleichzeitig günstiger macht.<br />

106


EDITORIAL<br />

Bei Lufthansa gibt es etwas zu feiern: Das lang erwartete neue Allegris First<br />

Class-Produkt hat die ersten richtigen Flüge absolviert. Mit diesem neuen Angebot<br />

will Lufthansa neue Maßstäbe im Luxussegment setzen – ob das gelingt, bleibt<br />

spannend. Nach Jahren des Wartens wird das Produkt zunächst nur auf sehr<br />

wenigen Flügen verfügbar sein. Zum Glück gibt es jedoch weitere herausragende<br />

First Class-Erlebnisse am Himmel, wie die luxuriösen A380 Suiten von Singapore<br />

Airlines, die für viele das Nonplusultra über den Wolken darstellen. Zu den Highlights<br />

gehören das großzügige Doppelbett, der separate Loungesessel und die stilvollen<br />

Badezimmer. Wir haben uns dieses besondere Erlebnis einmal genauer angesehen.<br />

In derselben Liga bewegt sich auch Qatar Airways. Die Fluggesellschaft aus dem<br />

Nahen Osten wurde bei den diesjährigen Skytrax Awards erneut zur weltbesten<br />

Airline gekürt., gefolgt von Singapore Airlines. Besonders bekannt ist Qatar Airways<br />

für die Qsuite, die Business Class mit First Class-Feeling bietet und bald in einer<br />

neuen Generation verfügbar sein wird. Grund genug, Qatar Airways ebenfalls<br />

genauer unter die Lupe zu nehmen.<br />

Wer auch am Boden in den Genuss höchster Standards kommen möchte, sollte<br />

sich Zugang zu First Class Lounges oder exklusiven VIP-Lounges verschaffen. Eine<br />

besonders schöne Lounge ist die VIP-Lounge am Airport Zürich. Abseits vom Trubel<br />

am Flughafen kann man hier noch die Zeit vor dem Flug genießen, bis einen die<br />

Luxuslimousine zum Flieger bringt.<br />

In dieser Ausgabe beleuchten wir zudem das Vielfliegerprogramm AAdvantage von<br />

American Airlines, das für Europäer besonders interessante Einlösemöglichkeiten<br />

für Meilen bietet. Und natürlich dürfen auch attraktive Kreditkartenangebote und<br />

spannende Meilendeals nicht fehlen.<br />

Viel Spaß beim Lesen!<br />

Alexander Koenig<br />

Gründer von First Class & More<br />

107


FLUGLINIE<br />

QATAR AIRWAYS<br />

Qatar Airways gilt seit vielen Jahren als Vorreiter der Luftfahrtbranche und<br />

beeinflusst somit auch Trends und Qualitätsoffensiven anderer Airlines. Mit<br />

den jüngsten Ankündigungen wie der Qsuite Next Gen oder dem kostenfreien<br />

Starlink Internet scheint die Airline auch unter ihrem neuen CEO Badr<br />

Mohammed Al-Meer diese Strategie fortzuführen.<br />

■ HISTORIE<br />

Qatar Airways wurde 1993 als nationale Fluggesellschaft von<br />

Katar gegründet und begann ihren Flugbetrieb 1994 mit zwei<br />

Airbus A310. Ursprünglich war Qatar Airways als regionale<br />

Fluglinie konzipiert, gegen Ende der 1990er-Jahre wurde<br />

sie dann jedoch restrukturiert und neu ausgerichtet. Mit<br />

der Ernennung von Akbar Al Baker zum CEO 1997 begann<br />

eine umfassende Expansion und Modernisierung der Flotte<br />

und Dienstleistungen. Qatar Airways legte großen Wert auf<br />

Premium-Service und eine moderne Flotte, was ihr weltweit<br />

Anerkennung und zahlreiche Auszeichnungen einbrachte.<br />

2013 trat die Airline als erste und bis heute einzige<br />

Fluggesellschaft der „ME3“ (Emirates, Etihad und Qatar<br />

Airways) einer Luftfahrtallianz bei und ist seitdem oneworld<br />

Mitglied.<br />

Heute bedient Qatar Airways über 160 internationale Ziele von<br />

ihrem Drehkreuz, dem 2014 eröffneten und hochmodernen<br />

Hamad International Airport in Doha. Die Airline gilt seit<br />

Jahren als innovativer Vorreiter in der Luftfahrtbranche und<br />

ist bekannt für ihr hervorragendes Produkt an Bord und am<br />

Boden. 2023 wurde Akbar Al Baker von Badr Mohammed Al-<br />

Meer an der Spitze der Airline abgelöst.<br />

108


Qsuite Next Gen<br />

■ AN BORD<br />

Die echte Qatar Airways First Class wird lediglich im Airbus<br />

A380 angeboten. Zusätzlich gibt es noch einige Boeing 777<br />

Maschinen, die von Cathay Pacific geleast worden sind, welche<br />

ebenfalls über eine First Class verfügen.<br />

Weiterhin vermarktet die Airline ihre Business Class auf Flügen<br />

innerhalb der Region als First Class, obwohl es sich in puncto<br />

Sitz und Service hierbei um die Business Class handelt. Egal,<br />

welche der drei Optionen Sie nutzen: Sie genießen Zutritt zur<br />

begehrten Al Safwa First Class Lounge in Doha.<br />

Die Business Class von Qatar Airways wurde schon mehrfach<br />

als die beste der Welt ausgezeichnet. Die Airline bietet hier ihre<br />

„Qsuite“ an, die in einer 1-2-1 Konfiguration angeordnet ist und<br />

sich zu einem privaten Suite-Bereich mit wahlweise 2, 3 oder<br />

auch 4 integrierten Sitzen umgestalten lässt. Somit ist sie ideal<br />

für Alleinreisende, Paare, Familien und Gruppen. Die Business<br />

Class Gäste genießen à-la-carte-Menüs sowie ein Wein- und<br />

Getränkeangebot auf einem Niveau, das manche Airlines nur<br />

in der First Class anbieten. Hinzu kommt ein großzügiges<br />

Amenity-Kit von Marken wie BRIC‘s<br />

Auf der Farnborough Air Show <strong>2024</strong> stellte Qatar Airways die<br />

Qsuite Next Gen vor, welche auf das bewährte Konzept setzt,<br />

dieses aber modernisiert und noch weiter optimiert.<br />

First Class<br />

Auch in der Economy Class bietet Qatar Airways ein<br />

überdurchschnittliches Produkt an. Eine Premium Economy<br />

ist allerdings trotz des großen Erfolgs bei anderen Airlines auch<br />

weiterhin nicht in Planung.<br />

Für Aufmerksamkeit sorgte die Airline jüngst mit der<br />

Ankündigung, das erste Flugzeug mit Starlink Internet<br />

ausgerüstet zu haben. Am 22. Oktober <strong>2024</strong> fand der erste<br />

solche Flug auf der Route Doha – London statt. Besonders<br />

attraktiv: Das Starlink Internet soll so schnell sein, dass man<br />

den Zugang nicht durch eine Bezahl-Option beschränken muss.<br />

Alle Fluggäste können den Starlink Zugang kostenfrei von Gate<br />

zu Gate nutzen, die Geschwindigkeit soll auch zum Streamen<br />

ausreichen.<br />

109


■ AM BODEN<br />

Nicht nur an Bord der Flugzeuge, sondern auch am Doha<br />

Hamad Airport sorgt Qatar Airways für beeindruckte<br />

Fluggäste. Mit der Al Mourjan Business Lounge und<br />

insbesondere der Al Safwa First Class Lounge legt man die<br />

Messlatte für Airline Lounges weltweit sehr hoch.<br />

Architektonisch stechen die Lounges insbesondere<br />

aufgrund ihrer Deckenhöhe heraus. Doch auch der<br />

Service und das angebotene Catering sind auf sehr gutem<br />

Niveau. Sowohl à-la-carte Dining als auch frisch gemixte<br />

Cocktails sind hier an der Tagesordnung. Zudem gibt es<br />

sehr vielfältige Bereiche zum Arbeiten und Relaxen. In der<br />

Al Safwa Lounge können Sie sich auch private Bäder mit<br />

Whirlpool vor Ihrem (Anschluss-)Flug genehmigen.<br />

Leider erhalten Economy Class Fluggäste mit<br />

Vielfliegerstatus in diesen beiden Lounges keinen Zutritt.<br />

Zu diesem Zweck gibt es noch weitere Lounges, die vom<br />

Niveau her zwar nicht mithalten können, insgesamt aber<br />

immer noch gut sind.<br />

■ FLOTTE UND STRECKENNETZ<br />

Heute fliegt Qatar Airways mit einer Flotte von 39<br />

Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen zu zahlreichen<br />

Destinationen in der Region und in Osteuropa, die<br />

Langstreckenflotte besteht aus 112 Boeing und 76<br />

Airbus Flugzeugen - darunter auch die 8 reaktivierten<br />

Airbus A380.<br />

Besonders wichtig ist Europa, aber auch Indien und<br />

Middle East, Fernost und Südostasien, Australien und<br />

Afrika sowie Nordamerika spielen eine wichtige Rolle<br />

im Streckennetz der Airline. Lediglich in Lateinamerika<br />

gibt es mit Sao Paulo nur eine angeflogene Destination.<br />

Qatar Airways setzt darauf, auch sekundäre Ziele<br />

direkt ab Doha zu bedienen, um somit auch in Märkte<br />

vorzudringen, die sonst nicht von den Golf Airlines<br />

erschlossen werden können. So ist es Fluggästen<br />

möglich, mit einem Umstieg von Malaga oder Sarajevo<br />

nach beispielsweise Phnom Penh oder Maputo zu<br />

fliegen.<br />

Quelle: https://www.flightconnections.com/<br />

110


REISEDEALS APP<br />

Die weltweit einzige Luxusreise-App,<br />

die Flüge, Meilenprogramme und Hotels umfasst<br />

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111


BONUSPROGRAMM<br />

BONUSPROGRAMM<br />

AMERICAN AIRLINES<br />

AADVANTAGE<br />

AAdvantage ist das Vielfliegerprogramm<br />

von American Airlines. Die Fluglinie mit<br />

Sitz in Dallas Fort Worth ist nicht nur<br />

Gründungsmitglied der oneworld Allianz,<br />

sondern auch die größte Airline der Welt<br />

nach beförderten Passagieren oder nach der<br />

Anzahl täglicher Flüge.<br />

Im Jahr 2022 sorgte AAdvantage für<br />

Aufsehen, als das Vielfliegerprogramm<br />

radikal verändert wurde. Die Loyalty<br />

Points ersetzten Elite Qualifying Miles,<br />

Dollars und Segments. Fortan lässt sich<br />

ein Vielfliegerstatus hier gänzlich über<br />

Kreditkartenausgaben erreichen.<br />

Ab 2025 möchte American Airlines<br />

ihre Business Class erneuern und die<br />

Flagship Suites einbauen – sowohl auf<br />

der Langstreckenflotte als auch im Airbus<br />

A321XLR.<br />

112


STATUSLEVELS UND VORTEILE<br />

Kommen wir zunächst zu den verschiedenen Statuslevels bei AAdvantage und zu deren Vorteilen. Es gibt neben<br />

dem Basislevel vier verschiedene Stufen, die Sie erreichen können. Dabei entspricht Gold dem oneworld Ruby,<br />

Platinum dem oneworld Sapphire und Platinum Pro sowie Executive Platinum dem oneworld Emerald Status.<br />

AADVANTAGE STATUSLEVEL GOLD PLATINUM PLATINUM PRO<br />

Alle Statusvorteile der verschiedenen AAdvantage Statuslevel können Sie hier im Detail nachsehen.<br />

EXECUTIVE<br />

PLATINUM<br />

oneworld Statuslevel Ruby Sapphire Emerald Emerald<br />

Benötigte<br />

Loyalty Points<br />

40.000 75.000 120.000 200.000<br />

Der AAdvantage Gold Status bringt Ihnen hauptsächlich<br />

kleinere Annehmlichkeiten wie Freigepäck oder<br />

kostenfreie Sitzplätze, interessant wird es ab dem<br />

Platinum Status. Hiermit besitzen Sie auf Allianzebene<br />

den oneworld Sapphire Status und profitieren somit von<br />

den meisten wichtigen Vorteilen auf all Ihren weltweiten<br />

oneworld Flügen inklusive Lounge-Zugang zu zweit,<br />

mehr Freigepäck sowie Priority-Behandlung bei Checkin,<br />

Boarding, Gepäck und mehr. Daher ist dieser der<br />

beliebteste Status.<br />

Mit dem Platinum Pro und oneworld Emerald Status<br />

haben Sie sogar Zugang zu den First Class Lounges<br />

der meisten oneworld Airlines. Außerdem können Sie<br />

noch mehr Freigepäck mitnehmen, Sie erhalten kostenfreie<br />

Umbuchungen auf andere Flüge am selben Tag und mehr. Der<br />

Executive Platinum Status bietet ebenfalls all diese Vorteile, Sie<br />

erhalten aber noch höhere Priorität, bessere Buchungsgarantien<br />

u.v.m.<br />

Wie bei US-Airlines üblich, erhalten Sie auch auf American<br />

Airlines Flügen kostenfreie Upgrades kurz vor Abflug je nach<br />

Statuslevel und Warteliste auf Flügen in der Region. Je nach<br />

Statuslevel erhöht sich Ihre Priorität für diese Upgrades. Zudem<br />

gibt es sogenannte System Wide Upgrades (SWUs), mit welchen<br />

Sie auch Langstrecken im Vorfeld upgraden können. Hier sind die<br />

Verfügbarkeiten allerdings meist schlecht und die Einlösung ist<br />

entsprechend schwierig.<br />

MEILEN / LOYALTY POINTS SAMMELN<br />

Bei AAdvantage werden keine Elite Qualifying Miles und Dollars mehr gesammelt, sondern es gibt jetzt die Loyalty Points<br />

für den Status (neben den ganz normalen Meilen zum Einlösen für Prämien).<br />

Bei Buchung über einen American Airlines Vertriebskanal erhalten Sie je nach Statuslevel die folgende Anzahl an Loyalty<br />

Points pro ausgegebenem US-Dollar (mit Ausnahme von staatlichen Steuern und Flughafengebühren):<br />

AADVANTAGE<br />

STATUSLEVEL MITGLIED GOLD PLATINUM PLATINUM PRO<br />

Loyalty Points je USD 5 7 8 9 11<br />

Meilen je USD 5 7 8 9 11<br />

EXECUTIVE<br />

PLATINUM<br />

113


In der Basic Economy erhalten Sie auch Meilen und<br />

Loyalty Points, allerdings nur 2 statt 5 als Basismitglied.<br />

Der Statusbonus wird auch in der Basic Economy<br />

gewährt, allerdings prozentual auf die niedrigere<br />

Gutschrift von 2 statt 5 Loyalty Points je USD<br />

angerechnet. So sammeln Sie dann 2 bis 4 Loyalty Points<br />

je nach Statuslevel in der Basic Economy.<br />

Diese Kalkulation gilt für Buchungen über einen<br />

American Airlines Vertriebskanal. Auch bei Buchungen<br />

über einige andere Airlines, wie beispielsweise British<br />

Airways, gilt mittlerweile eine umsatzbasierte Vergabe<br />

von Meilen und Loyalty Points. Bei Buchungen über die<br />

meisten anderen oneworld Partner wiederum werden<br />

die Meilen und Loyalty Points nach wie vor auf Basis<br />

von Buchungsklasse und Flugdistanz gutgeschrieben.<br />

Die genauen Werte für jede Airline können Sie hier<br />

nachlesen.<br />

Besonders interessant ist: Auch für Kreditkartenausgaben<br />

außerhalb von American Airlines Buchungen<br />

erhalten Sie pro ausgegebenem USD je 1 Meile und 1<br />

Loyalty Point, ganz egal wo Sie Ihre American Airlines<br />

Kreditkarte einsetzen. So können Sie mit 75.000 USD<br />

Kartenumsatz bereits den AAdvantage Platinum bzw.<br />

oneworld Sapphire Status erlangen, mit 125.000 USD<br />

Kartenumsatz den Platinum Pro bzw. oneworld Emerald<br />

Status. Leider gibt es jedoch keine Kreditkarte für den<br />

deutschsprachigen Markt.<br />

American Airlines Flagship Lounge am Flughafen Dallas Fort Worth<br />

MEILEN EINLÖSEN<br />

Mit wenigen Ausnahmen stellt das Einlösen von Meilen oder<br />

Punkten für Flüge in den Premiumklassen mit großem<br />

Abstand den besten Gegenwert dar. Einlösungen für<br />

Sachprämien oder die Economy Class hingegen lohnen fast<br />

nie. Dies ist auch bei AAdvantage nicht anders.<br />

Die Einlösung kann sowohl für American Airlines als auch für<br />

Partnerairlines sehr lukrativ sein. AAdvantage ist bekannt<br />

dafür, vergleichsweise faire Meilenwerte für Prämientickets<br />

aufzurufen. Leider folgt das Pricing für American Airlines<br />

Flüge einem dynamischen Algorithmus mit nur sehr<br />

wenigen Verfügbarkeiten zum Einstiegspreis. Aber die<br />

festen Meilenwerte für Partnerairlines sind besonders<br />

interessant, denn hier ist das Award Pricing nicht dynamisch.<br />

Business Class Einlösungen von Europa in alle Welt können<br />

damit einen hervorragenden Gegenwert darstellen, sofern<br />

Verfügbarkeiten vorhanden sind.<br />

Für Prämienflüge mit den oneworld Partnern zahlt man<br />

in der Business Class ab Europa zum Beispiel folgende<br />

Meilenwerte pro Richtung:<br />

• 42.500 Meilen nach Middle East, Indien<br />

• 57.500 Meilen nach Nordamerika<br />

• 62.500 Meilen nach Mittelamerika, Karibik<br />

• 85.000 Meilen nach Australien, Neuseeland, Südpazifik<br />

Zudem werden bei AAdvantage keine Treibstoffzuschläge<br />

oder sonstige Fantasiegebühren für Prämientickets fällig.<br />

Das schont den Geldbeutel. Lediglich Flüge mit British<br />

Airways stellen hier eine teure Ausnahme dar.<br />

Die neuen American Airlines Business Class Flagship Suites<br />

114


Business, First Class,<br />

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115


FLUGTEST<br />

SINGAPORE AIRLINES A380<br />

FIRST CLASS SUITE<br />

Singapore Airlines gehört zu den besten und beliebtesten Fluggesellschaften<br />

weltweit. Über alle Serviceklassen hinweg bietet die Airline aus dem Stadtstaat<br />

in Südostasien ein Top-Produkt an. Das Highlight sind dabei die exklusiven<br />

First Class Suiten im A380.<br />

Singapore Airlines genießt weltweit<br />

einen hervorragenden Ruf für<br />

ihren erstklassigen Service und<br />

ihre hochwertigen Luxuskabinen.<br />

Die im Jahr 2017 vorgestellten<br />

First Class Suiten sind auch<br />

sieben Jahre später noch eines<br />

der besten Produkte in der Luft.<br />

Mit gerade einmal sechs Suiten<br />

bietet die First Class Kabine<br />

zwar deutlich weniger Sitzplätze,<br />

dafür hat aber jeder einzelne First<br />

Passagier deutlich mehr Platz als<br />

bei anderen Airlines. Dabei lassen<br />

sich vier der sechs Suiten in eine<br />

Doppelsuite verwandeln, sodass<br />

Zusammenreisende den Flug auch<br />

gemeinsam genießen können.<br />

116


SITZ & ENTERTAINMENT<br />

Das Design der First Class Kabinen im A380 von Singapore<br />

Airlines ist elegant und raffiniert. Die First Class Kabine<br />

ist in drei Reihen aufgeteilt und in einer 1-1 Konfiguration<br />

angeordnet. Sie befindet sich im vorderen Bereich der Kabine<br />

des Oberdecks im A380. Die Farbgebung und die Verwendung<br />

hochwertiger Materialien verleihen den Suiten ein luxuriöses<br />

Ambiente. Eine große Detailverliebtheit ist deutlich spürbar,<br />

und das durchdachte Layout der Kabinen trägt dazu bei,<br />

dass sich die Passagiere in ihren privaten Suiten wohl und<br />

entspannt fühlen. Ausschlaggebend sind hierfür die sehr<br />

hohen Wände sowie die Türen, die maximale Privatsphäre<br />

gewährleisten.<br />

Die First Class Suiten von Singapore Airlines bieten eine<br />

ausgezeichnete Schlafqualität. Die komfortablen Matratzen<br />

und hochwertigen Bettwaren sorgen für ein erholsames<br />

Schlaferlebnis. Dabei ist das Bett separat zum Sitz und wird<br />

von der Crew für Sie auf Wunsch vorbereitet. Ein kleiner<br />

Nachteil ist, dass die Liegefläche des Betts im Vergleich zu<br />

einem konventionellen First Class Sitz etwas weniger breit<br />

ist. Die Crew stellt sicher, dass die Betten vor der Nutzung<br />

sorgfältig vorbereitet werden, und stellt den Passagieren<br />

auf Anfrage zusätzliche Decken und Kissen zur Verfügung.<br />

Der bereitgestellte Pyjama bietet zusätzlichen Komfort, um<br />

entspannt am Ziel anzukommen.<br />

Der separate Lounge-Sessel lässt sich in unterschiedliche<br />

Relax-Positionen einstellen, aber nicht in eine flache<br />

Liegefläche verwandeln. Des Weiteren können Sie mit einem<br />

Tablet fast alles in Ihrer Suite steuern: von den Lichtern über<br />

den Sitz und die Position des Monitors bis hin zur Steuerung<br />

des Inflight-Entertainment-Systems. Am Platz befindet<br />

sich auch ein Kosmetikspiegel sowie ein sehr hochwertiges<br />

Amenity Kit mit Kosmetikartikeln und weiteren nützlichen<br />

Utensilien für den Flug.<br />

Das Inflight-Entertainment-System in der Singapore<br />

Airlines First Class ist erstklassig. Jede Suite ist mit einem<br />

hochauflösenden 32-Zoll-Bildschirm ausgestattet, auf dem<br />

eine umfangreiche Auswahl an Filmen, TV-Serien, Musik<br />

und Spielen zur Verfügung steht. Dieser lässt sich auch mit<br />

dem Tablet je nach Sitzposition elektronisch verstellen. Das<br />

intuitive und benutzerfreundliche System ermöglicht es den<br />

Passagieren, ihre Lieblingsunterhaltung nahtlos zu genießen.<br />

Um den gewünschten Content immersiv erleben zu können,<br />

erhalten Sie hochwertige Kopfhörer von Bang & Olufsen.<br />

Darüber hinaus bietet Singapore Airlines kostenfreies WLAN<br />

an Bord, sodass die Reisenden auch während des Fluges mit<br />

der Außenwelt in Verbindung bleiben können.<br />

Aufgrund des Layouts der Kabine gibt es für die First Class<br />

Passagiere zwei große Waschräume, welche zwar sehr<br />

großzügig dimensioniert sind, aber nicht wie bei Emirates<br />

oder auch Etihad über eine Dusche verfügen.<br />

117


CATERING & SERVICE<br />

Die kulinarische Erfahrung in der First Class von<br />

Singapore Airlines ist exzellent. Die Fluggesellschaft<br />

arbeitet mit renommierten Spitzenköchen zusammen, um<br />

ein anspruchsvolles Menü zu kreieren, das den höchsten<br />

kulinarischen Ansprüchen gerecht wird. Die Passagiere<br />

haben die Möglichkeit, aus einer breiten Palette von<br />

exquisiten Gerichten zu wählen. Die Crew ist immer<br />

bereit, individuelle Vorlieben zu berücksichtigen und<br />

maßgeschneiderte Menüs anzubieten. Die Wein- und<br />

Champagnerauswahl ist ebenfalls beeindruckend und<br />

ergänzt die Gourmet-Erfahrung perfekt.<br />

Der Service in der Singapore Airlines First Class ist<br />

legendär und gehört zum Besten, was die Airline-<br />

Branche zu bieten hat. Die Crew-Mitglieder sind äußerst<br />

aufmerksam, höflich und professionell. Sie gehen auf die<br />

Wünsche der Passagiere ein und setzen alles daran, dass<br />

es ihnen an nichts fehlt. Die Flugbegleiter/innen sind<br />

bestens geschult und verstehen es, den Gästen ein Gefühl<br />

von Exklusivität und Wohlbefinden zu vermitteln. Egal<br />

ob es sich um einen persönlichen Gruß, eine schnelle<br />

Reaktion auf den Service-Knopf oder einfach nur um<br />

eine freundliche Unterhaltung handelt, die Crew ist stets<br />

darauf bedacht, den Aufenthalt an Bord so angenehm wie<br />

möglich zu gestalten.<br />

FAZIT<br />

Die First Class im Singapore Airlines A380 bietet zweifellos ein unvergleichliches Flugerlebnis. Vom großzügigen Sitz<br />

mit hoher Privatsphäre über das erstklassige Entertainment-System bis hin zur exquisiten Gastronomie und dem<br />

ausgezeichneten Service der Crew erfüllt sie alle Erwartungen anspruchsvoller Reisender. Gerade für gemeinsam Reisende ist<br />

das Produkt das Nonplusultra, da die Doppel-Suite mit Doppel-Bett sehr viel Platz und eine hohe Privatsphäre bietet. Genau<br />

hier hebt sich die Singapore Airlines A380 First Class auch von der ebenfalls herausragenden Emirates „Game Changer“ First<br />

Class Suite ab, da zweitere mit ihren verschließbaren Einzelsuiten nicht ideal für zu zweit Reisende geeignet ist. Singapore<br />

Airlines hat mit seiner First Class erneut bewiesen, warum sie zu den besten Fluggesellschaften der Welt gehört und ein<br />

Synonym für Luxus und Exzellenz in der Luftfahrt ist.<br />

118


KNOWLEDGE<br />

Die besten<br />

TRAVEL HACKS &<br />

BUCHUNGSTRICKS<br />

im Live Coaching mit<br />

Alexander Koenig<br />

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119


MEILENKREDITKARTEN<br />

REISEN OPTIMIEREN MIT<br />

MEILENKREDITKARTEN<br />

So funktioniert das American Express Membership Rewards Programm<br />

Mit den American Express Kreditkarten sammelt man nicht Meilen einer bestimmten Airline,<br />

sondern sogenannte Membership Rewards Punkte (MR-Punkte). Diese lassen sich im<br />

Verhältnis 5:4 in viele verschiedene Airline-Meilen umwandeln – auch via Payback in Lufthansa<br />

Meilen, dann jedoch im Verhältnis 3:1 D.h. je Euro sammelt man 0,8 Meilen bzw. 0,33<br />

Lufthansa Meilen. Mit dem sogenannten Punkteturbo bei American Express sind es gar 1,2<br />

Meilen bzw. 0,5 Lufthansa Meilen je ausgegebenem Euro. Das ist im Lufthansa Fall genau so<br />

viel wie mit einer privaten Miles & More Kreditkarte (0,5 Meilen je Euro).<br />

Der große Vorteil der MR-Punkte ist ihre Flexibilität. Wenn man eine Reise plant, kann man die<br />

Punkte in die gewünschte Meilenwährung mit dem besten Preis bzw. der besten Verfügbarkeit<br />

umwandeln. Generell empfehlen wir daher immer mindestens zwei Kreditkarten: Eine American<br />

Express Kreditkarte sowie eine Mastercard (z.B. Miles & More Gold) oder VISA Card.<br />

Nachfolgend sehen Sie die wichtigsten American Express Kreditkarten mit den derzeitig<br />

gutgeschriebenen Willkommensboni in Form von MR-Punkten. Sofern Sie diese Punkte im<br />

Anschluss in Flugmeilen umwandeln und diese für Business oder First Class Flüge einlösen,<br />

refinanzieren sich die meisten Karten schon allein hierdurch direkt mehrfach. Wer mindestens<br />

einmal im Jahr interkontinental verreist, ist mit der American Express Platinum oder Business<br />

Platinum Kreditkarte in jedem Fall hervorragend beraten.<br />

AMERICAN EXPRESS<br />

PLATINUM CARD<br />

30.000<br />

Die Top-Empfehlung für<br />

Vielreisende<br />

Dank unglaublich vieler<br />

inkludierter Leistungen, die<br />

das Reisen angenehmer<br />

machen, refinanziert sich<br />

die hohe Jahresgebühr von<br />

720 Euro relativ schnell.<br />

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AMERICAN EXPRESS<br />

GOLD CARD<br />

15.000<br />

Top Leistungspaket zum<br />

günstigen Preis<br />

Der perfekte Einstieg, wenn<br />

man eine Kreditkarte mit<br />

vielen Meilensammelmöglichkeiten<br />

und einem Top<br />

Versicherungspaket zum<br />

attraktiven Preis sucht.<br />

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AMERICAN EXPRESS<br />

BUSINESS PLATINUM CARD<br />

AMERICAN EXPRESS<br />

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ÖSTERREICH<br />

Ideal für kleinere<br />

Unternehmen<br />

Mit einem noch höheren<br />

Willkommensbonus und<br />

der Möglichkeit von bis zu<br />

98 kostenlosen American<br />

65.000<br />

Express Gold Cards für Mitarbeiter<br />

eine Top Kreditkarte<br />

für kleinere Unternehmen.<br />

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30.000<br />

Attraktiv, aber mit kleinen<br />

Einschränkungen<br />

Bei der österreichischen<br />

Variante kann man leider nicht<br />

via PAYBACK Miles & More<br />

Meilen sammeln und nur in acht<br />

Programmen Meilen umtauschen,<br />

dafür gibt es 360 Euro<br />

Gourmet-Guthaben und die<br />

sonstigen Top-Vorteile gelten<br />

auch in Österreich.<br />

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PAYBACK AMERICAN<br />

EXPRESS KARTE<br />

AMERICAN EXPRESS<br />

GOLD CARD ÖSTERREICH<br />

15.000<br />

Nur Miles & More Meilen<br />

Wem es nur um das Miles &<br />

More Meilen Sammeln -geht,<br />

der kann hier als Privatperson<br />

1 Payback Punkt = 1 Meile je 3<br />

Euro Ausgaben sammeln. Hier<br />

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In Österreich unsere<br />

Empfehlung<br />

Die österreichische Variante<br />

bietet bis auf weniger<br />

Meilensammelmöglichkeiten,<br />

dafür aber Loungezugang<br />

am Flughafen Wien,<br />

dasselbe attraktive Paket<br />

wie die deutsche Variante.<br />

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120


Miles & More Gold Kreditkarte<br />

4.000 MEILEN WILLKOMMENSBONUS<br />

Auch wenn man mit den American Express Karten via PAY-<br />

BACK am Ende je ausgegebenem Euro mehr Lufthansa Miles<br />

& More Prämienmeilen sammeln kann als mit der Miles<br />

& More Gold Kreditkarte, so hat letztere einen entscheidenden<br />

Vorteil: Mit ihr verfallen die Miles & More Meilen nicht<br />

mehr. Doch die Karte bietet noch einige weitere interessante<br />

Vorteile wie Top-Versicherungsleistungen.<br />

Es gibt die Karte als private Version und als Business Version.<br />

Sie können auch beide gleichzeitig besitzen, für letztere<br />

ist allerdings eine unternehmerische Tätigkeit erforderlich.<br />

Aktuell erhalten Sie zudem einen Willkommensbonus in<br />

Höhe von 4.000 Meilen pro Karte.<br />

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN UND VORTEILE DER MILES &<br />

MORE GOLD KREDITKARTE:<br />

■ 138 Euro Jahresgebühr<br />

■ 4.000 Lufthansa Meilen Willkommensbonus<br />

■ Miles & More Prämienmeilen für jeden<br />

Karteneinsatz<br />

■ Reguläre Version: 1 Meile pro 2 Euro Umsatz<br />

■<br />

■<br />

Business Version: 1 Meile pro 1 Euro Umsatz<br />

Über die Kreditkarte generierte Prämienmeilen<br />

in Statusmeilen tauschen: Maximal 25.000<br />

Prämienmeilen = 5.000 Statusmeilen<br />

■ Kein Meilenverfall, solange Sie Inhaber der Kreditkarte<br />

sind<br />

■ Einmal kostenlose Wochenendmiete bei Avis<br />

■ 1 Jahr Avis Preferred Plus Status und bis zu 30%<br />

Preisnachlass auf jede Buchung<br />

■ Zahlreiche attraktive Versicherungsleistungen<br />

■ Wohnsitz und Konto in Deutschland<br />

erforderlich, Mindestalter 18 Jahre<br />

Hier die Karte beantragen<br />

Hier geht es zur Business Version<br />

Hilton Advanzia Mastercard<br />

HILTON HONORS GOLD STATUS UND<br />

6.000 PUNKTE WILLKOMMENSBONUS<br />

Bei der Hilton Honors Mastercard, herausgegeben<br />

von der Advanzia Bank, handelt es sich zwar nicht<br />

um eine Meilen-Kreditkarte, sie ist aber dennoch<br />

sehr attraktiv. Ab nur 72 Euro pro Jahr besitzen Sie<br />

mit ihr dauerhaft den wertvollen Hilton Honors<br />

Gold Status, der Ihnen Top-Vorteile wie Frühstück,<br />

Upgrades, oftmals sogar Lounge-Zugang und mehr<br />

bringt. Es handelt sich hierbei somit um die günstigste<br />

und einfachste Möglichkeit, um sich einen<br />

Top-Status bei Hilton zu sichern.<br />

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN UND<br />

VORTEILE DER HILTON VISA KREDITKARTE:<br />

■ 72 Euro Jahresgebühr ohne Versicherungspaket<br />

■ 6.000 Hilton Honors Punkte Willkommensbonus<br />

■ Dauerhaft Hilton Honors Gold Status mit Vorteilen<br />

für je 2 Personen<br />

■ Frühstück im Hotelrestaurant<br />

■ Zimmer-Upgrade bei Verfügbarkeit<br />

■ Oftmals Zugang zur Executive Lounge<br />

■ Late Check-out bei Verfügbarkeit<br />

■ Hilton Honors Punkte mit Kartenumsätzen sammeln:<br />

- 2 Punkte pro Euro Umsatz für Zahlungen in Hilton Hotels<br />

- 1 Punkt pro Euro Umsatz auf sonstige Ausgaben<br />

■ Ab 40.000 Euro Umsatz pro Jahr erhalten Sie den<br />

Hilton Diamond Status mit noch mehr Vorteilen<br />

wie zum Beispiel garantiertem Lounge-Zugang<br />

■ Mindestalter 18 Jahre.<br />

Als Willkommensbonus erhalten Sie für die Beantragung<br />

außerdem 6.000 Hilton Honors Punkte<br />

geschenkt, die einen Gegenwert von bis zu einer<br />

Freinacht haben können. Im ersten Jahr refinanziert<br />

sich die Karte somit fast sofort, auf Dauer dürfte sie<br />

sich schon bei nur einem Hilton Aufenthalt pro Jahr<br />

rechnen.<br />

Aleenta Resort Hua Hin, an SLH Hotel<br />

Hier die Karte beantragen<br />

121


MEILENDEALS<br />

JW Marriott Mauritius<br />

REISEN OPTIMIEREN MIT<br />

MEILENDEALS<br />

Miles & More<br />

Meilenschnäppchen im<br />

November <strong>2024</strong><br />

Im November gibt es wieder eine neue<br />

Ausgabe der beliebten Miles & More<br />

Meilenschnäppchen. Diesen Monat<br />

lassen sich u.a. die USA und Kanda sowie<br />

China, Mexiko, Kasachstan und Saudi-<br />

Arabien in der Business Class anfliegen.<br />

Buchungen sind bis 30. November <strong>2024</strong><br />

möglich und der Reisezeitraum erstreckt<br />

sich vom 15. Februar bis 31. März<br />

2025. Alle Meilenwerte gelten für ein<br />

Hin- und Rückflugticket zzgl. Steuern und<br />

Gebühren.<br />

Meilenschnäppchen<br />

Lufthansa First Class<br />

122


2.000 Miles and More Meilen mit Best<br />

Western Aufenthalten sammeln<br />

Wenn Sie Ihre Miles & More Nummer bei Best Western<br />

hinterlegt haben, sammeln Sie aktuell 2.000 statt 500<br />

Prämienmeilen für alle Best Western Aufenthalte bis zum<br />

30. November <strong>2024</strong> in Deutschland, Österreich, der Schweiz,<br />

Luxemburg, Kroatien, Ungarn, Tschechien und Slowenien. .<br />

Hier für die Aktion registrieren<br />

Bis zu 10 Miles and More Meilen je 1<br />

USD mit Marriott Buchungen sammeln<br />

Bis zum 30. November <strong>2024</strong> können Sie bis zu 10 Miles &<br />

More Meilen je 1 USD sammeln, wenn Sie Marriott Hotel-<br />

Aufenthalte bis zum 31. Januar 2025 über die Miles & More<br />

Website buchen. Pro ausgegebenem USD erhalten Sie 8<br />

Meilen. Als Marriott Bonvoy Mitglied erhalten Sie zusätzlich 2<br />

Prämienmeilen. Sie müssen in Ihrem Marriott Bonvoy Account<br />

unter den Sammel-Einstellungen „Miles & More“ hinterlegt<br />

haben.<br />

jetBlue Mint<br />

Hier geht es zur Aktion<br />

Best Western Plus Posada de Don Vasco<br />

JW Marriott Mauritius<br />

15.000 Payback Punkte / Miles and More Meilen für 208 Euro<br />

generieren<br />

Mit einem „Harvard Business manager“ Jahresabo von BurdaDirect können Sie aktuell 15.000 Payback Punkte als Bonus erhalten,<br />

der Preis beträgt 208 Euro. Die Punkte lassen sich anschließend 1:1 in Miles & More Meilen umwandeln. Somit zahlen Sie<br />

am Ende 13,87 Euro pro 1.000 generierten Meilen.<br />

Burda Abo abschließen<br />

Lufthansa Allegris First Class<br />

123


LOUNGETEST<br />

LOUNGETEST<br />

VIP-SERVICE FLUGHAFEN ZÜRICH<br />

Die VIP-Services richten sich<br />

nicht nur an Prominente oder<br />

Regierungsvertreterinnen und<br />

-vertreter, sondern an alle Fluggäste,<br />

die es etwas exklusiver und<br />

komfortabler wünschen – unabhängig<br />

von der Airline oder Buchungsklasse.<br />

Der VIP-Service ist für jeden<br />

Flugreisenden identisch, ganz gleich,<br />

wer den Service gebucht hat.<br />

Die Anzahl der Lounge-Gäste ist<br />

auch in Zürich streng limitiert. Der<br />

VIP-Service muss daher vor Abreise<br />

gebucht werden und die Plätze sind<br />

erst nach Rückbestätigung garantiert.<br />

Hierbei können Sie aus verschiedenen<br />

Paketen wählen. Die Preise beginnen<br />

mit dem Lounge-Only Paket ab 500<br />

CHF pro Person. Das Paket Ankunft/<br />

Abflug mit allen Leistungen inkl.<br />

Limousinen-Transfer ab Zürich City<br />

kostet 1.200 CHF für die erste und 600<br />

CHF für die zweite Person. Hier eine<br />

Preisübersicht:<br />

Preisliste VIP Services 2025<br />

Leistungen für ankommende<br />

oder abfliegende Passagiere<br />

Preis<br />

Ankunft oder Abflug<br />

1. Person<br />

Begleitperson<br />

1’000.–<br />

600.–<br />

Ankunft oder Abflug<br />

inkl. Limousinentransfer<br />

Zürich City und Zone 1<br />

1. Person<br />

Begleitperson<br />

1’200.–<br />

600.–<br />

Transit<br />

1. Person<br />

Begleitperson<br />

1’100.–<br />

700.–<br />

Lounge only Pro Person 500.–<br />

Zurich Suite 1<br />

Das höchste Mass an Diskretion<br />

und Ruhe, exklusive Nutzung der Suite,<br />

Kapazität max. 6 Gäste<br />

Basispreis für 2 Stunden<br />

Zusätzliche Stunde<br />

600.–<br />

200.–<br />

Zurich Suite 2<br />

Das höchste Mass an Diskretion<br />

und Ruhe, exklusive Nutzung der Suite,<br />

Kapazität max. 6 Gäste<br />

Basispreis für 2 Stunden<br />

Zusätzliche Stunde<br />

500.–<br />

100.–<br />

Zuschlag Kurzfristige Buchung Ab 48 h vor Abflug / Ankunft 50 %<br />

Zuschlag Umbuchung Ab 48 h vor Abflug / Ankunft 50 %<br />

Gebühr Stornierung / No-Show Ab 48 h vor Abflug / Ankunft 100 %<br />

Zusätzliche Limousine 500.–<br />

Zusätzlicher VIP Agent 500.–<br />

Meeters & Greeters<br />

124<br />

Preis


ANKUNFT AM FLUGHAFEN & CHECK-IN<br />

Wir haben das Abflug-Paket für Sie getestet und das funktioniert<br />

wie folgt: Nach bestätigter Buchung des VIP-Service und auf dem<br />

Weg zum Flughafen nehmen Sie etwa 30 Minuten vor Ankunft<br />

mit dem VIP-Service Kontakt auf und teilen Ihre Ankunftszeit<br />

mit. Sie werden dann von Ihrem persönlichen VIP-Agenten und<br />

einem Porterservice in Empfang genommen.<br />

Der Check-in erfolgt, je nach gebuchter Airline, am First Class<br />

oder Business Class Schalter. Ohne Gepäck können Sie sich direkt<br />

zur Lounge begeben.<br />

Sollte sich der Check-in der Airline etwas weiter weg<br />

befinden, so werden Sie mit einem Buggy bis an die eigenen<br />

Sicherheitskontrollen gebracht. Schon hier werden Sie dem<br />

Sicherheitspersonal z. B. mit den folgenden Worten angekündigt:<br />

„Wir haben hier 2 VIPs“. Genauso wird man dann auch<br />

behandelt: bevorzugt, höflich und diskret. Eine Rolltreppe tiefer<br />

befindet sich schon der VIP-Service. Wenn Sie es eilig haben,<br />

können Sie innerhalb von 10 Minuten nach Pickup im Flugzeug<br />

sitzen.<br />

IN DER LOUNGE<br />

Sobald Sie in der VIP-Lounge angekommen sind, suchen Sie<br />

sich einen schönen Platz aus. Für mehr Ruhe und Privatsphäre<br />

werden die direkt angrenzenden Sitzplätze in der Regel nicht<br />

besetzt. Nach einer höflichen Begrüßung kümmert sich der<br />

Maître de Lounge um Ihr persönliches Wohl. Wir starten unseren<br />

Besuch mit Rosé-Champagner und Lachshäppchen.<br />

Nach dieser kleinen Stärkung begeben wir uns in das direkt<br />

angrenzende Bistro und lassen uns bei der Wahl der Speisen vom<br />

Maître de Lounge beraten. Es werden hauptsächlich Schweizer<br />

Produkte hoher Qualität angeboten. Das Weinsortiment ist<br />

vielfältig, auch hier kennt sich der Maître bestens aus und weiß<br />

die richtige Kombination zu jedem Gericht. Nach dem Essen<br />

wird auf Wunsch eine reichhaltige Auswahl diverser Spirituosen<br />

angeboten. Wie gewohnt gibt es auch hier zu jeder Flasche<br />

eine Geschichte bezüglich der Herkunft und des Destillates,<br />

man möchte also am liebsten gleich von jedem Tropfen einmal<br />

probieren.<br />

Schweizer Pralinés werden auf unseren Wunsch hin in der<br />

Smoking Lounge serviert. Dort liegen auch Zigarren in<br />

verschiedenen Formaten der Firma Patoro aus und es gibt eine<br />

kleine Bar zur Selbstbedienung.<br />

125


VON DER LOUNGE INS FLUGZEUG<br />

Wer möchte, kann sich die Zeit bis zum Abflug nun noch in<br />

einer der Entspannungsliegen vertreiben oder sich in einer der<br />

Duschsuiten frisch machen. Shoppingliebhaber werden von<br />

ihrem persönlichen VIP-Agenten mit dem Buggy bis an die<br />

Duty-Free-Shops gefahren und nach dem Einkauf auch wieder<br />

zurückgebracht. Auf unserer Reise wurde der Anschlussflug<br />

storniert und auch in diesem Fall setzt sich der persönliche<br />

Betreuer für einen Ersatz oder Umbuchung ein.<br />

Wenn es dann - leider - wirklich Zeit zum Aufbrechen ist, fragt<br />

Ihr persönlicher VIP-Agent, ob Sie als Erster oder als Letzter<br />

boarden möchten. Wir entschließen uns dieses Mal als Letzte<br />

einzusteigen, um die Lounge noch einmal kurz auskosten<br />

zu können. Anschließend geht es über ein paar Stufen durch<br />

eine Schiebetür und hier wartet Ihre Limousine, die Sie bei<br />

einer Außenposition direkt an das Flugzeug bringt. Aus dem<br />

Flugzeug heraus schauen wir noch einmal der Limousine<br />

hinterher und freuen uns schon auf den nächsten Besuch.<br />

• Service und Privatsphäre auf höchstem Niveau<br />

• Eigener VIP-Agent pro Auftrag, bzw. mehrere bei<br />

Gruppen<br />

• Niemals überfüllt durch Platzlimitierung<br />

(Buchungsanfrage kann daher auch abgelehnt<br />

werden)<br />

• Keine Überraschungen, immer gleicher Service<br />

• Garantierter Chauffeur ans Flugzeug, bzw. Abholung<br />

bei Transit ohne weitere Gäste<br />

• Meetings in der Lounge möglich<br />

Mehr Details zur Lounge ansehen<br />

DIE HIGHLIGHTS DER VIP-LOUNGE<br />

Zusammenfassend möchten wir bei den Zürich VIP-Services<br />

folgende Besonderheiten hervorheben:<br />

• Abholung von zu Hause und Valet Parking gegen Aufpreis<br />

(externer Anbieter)<br />

• Schweizer Gastfreundschaft in edlem Ambiente<br />

• Regionale Produkte in hoher Qualität<br />

• Buffet, à la carte Dining und hochwertige Spirituosen<br />

sowie Zigarren inklusive<br />

• Gehobener und freundlicher Service in „Swiss Quality“<br />

• 1 zubuchbare Zürich-Suite<br />

• Duschsuiten und Ruhe-Orte<br />

126

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