Tierheim Bad Reichenhall Broschüre
Tierheim Bad Reichenhall Das Tierheim Bad Reichenhall heimatlosen Tiere Schutz und Fürsorge. Mit viel viel Herzblut schleimt das Team um Hunde, Katzen, Kleintiere und manchmal Exoten. Unser Ziel ist es, jedes Tier in ein liebevolles neues Zuhause zu vermitteln. Neben der täglichen Pflege und Versorgung sind wir auch Ansprechpartner für Fragen rund um Tierschutz, Haltung und Adoption. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende, ehrenamtlicher Hilfe oder werden Sie Teil unserer Fördergemeinschaft – für eine bessere Zukunft der Tiere in unserer Region Bad Reichenhall und Umgebung. Besuchen Sie uns und lernen Sie unsere tierischen Bewohner kennen!
Tierheim Bad Reichenhall
Das Tierheim Bad Reichenhall heimatlosen Tiere Schutz und Fürsorge. Mit viel viel Herzblut schleimt das Team um Hunde, Katzen, Kleintiere und manchmal Exoten. Unser Ziel ist es, jedes Tier in ein liebevolles neues Zuhause zu vermitteln.
Neben der täglichen Pflege und Versorgung sind wir auch Ansprechpartner für Fragen rund um Tierschutz, Haltung und Adoption. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende, ehrenamtlicher Hilfe oder werden Sie Teil unserer Fördergemeinschaft – für eine bessere Zukunft der Tiere in unserer Region Bad Reichenhall und Umgebung.
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Tierschutzverein
Bad Reichenhall
Broschüre
2024
kostenlos
zum
Mitnehmen
www.tierschutzverein-bad-reichenhall.org
Tierschutzverein
BAD REICHENHALL UND UMGEBUNG E.V.
INHALTSVERZEICHNIS
ÖFFNUNGSZEITEN TIERHEIM
Dienstag
Mittwoch
Freitag
Samstag und Sonntag
IMPRESSUM
14.30 - 17.30 Uhr
14.30 - 17.30 Uhr
14.30 - 17.30 Uhr
14.30 - 17.30 Uhr
Herausgeberin: Gabi Schwaiger-Weiß
Tel. +49(0) 8651 2665
Layout : AGENTUR MARZOLL
Statistik 2024 ............................................ 4
Goldene Ehrennadel ............................ 5
15-jähriges Bestehen............................ 6-7
Kindergruppe „Adleraugen“............... 8-9
Schulfest .................................................. 10
Kinder und ihre Tierheimwünsche...... 12
Nymphensittich KIWI ........................... 13
Bartagamen ....................................... 14-15
Unsere Sorgentiere......................... 16-18
Mitgliedsantrag ................................. 19-20
Patenschaftserklärung........................... 21
Happy Ends .................................... 22-26
Frau Gisela Huber ............................... 27
In Memoriam.......................................... 28
Tod im Garten......................................... 29
Welttierschutztag ........................... 30-31
Verein Drohnenprojekt ....................... 32
Renaturierung der Saalach.................. 33
Auffangstation für Reptilien .......... 34-35
Ameisen, Wespen, Schnecken......... 36-37
Der bayerische Pferdeflüsterer....... 38-41
DANKE an Tierfreunde....................... 42
Tierheimleitung .................................. 43
Liebe Freunde des Tierschutzvereins,
sehr geehrte Damen und Herren,
„ Menschen sollen die Schutzengel der Tiere sein“–
Mit den besten Grüßen
Dr. Christoph Lung
Oberbürgermeister
dieses Zitat las ich vor gar nicht allzu langer Zeit und musste zugleich
an die unzähligen Meldungen aus den Medien denken, die
über grausame Tierquälereien in Deutschland und der Welt berichten.
Der Mensch als Schutzengel der Tiere, das bleibt leider
allzu oft eine bloße Wunschvorstellung.
Ein Glück, dass es Einrichtungen wie das Tierheim bei uns hier
in Bad Reichenhall gibt, die dieses Motto hingegen in die Tat umsetzen:
Hier finden sich Menschen zusammen, um Tiere zu retten,
ihnen auch in schwierigen Situationen zu helfen und für sie da zu
sein. Und manches Mal findet sich sogar ein gutes neues Zuhause
für Hund, Katze & Co.
Das ist alles andere als selbstverständlich und bedarf eines großen
ehrenamtlichen Engagements. Es war mir eine Ehre und Freude,
dass wir kürzlich Gabriele Schwaiger-Weiß mit der goldenen Ehrennadel
der Stadt Bad Reichenhall auszeichnen konnten. Diese
Auszeichnung verdient sie zweifellos und Gabriele Schwaiger-Weiß
widmete die Ehrung wiederum allen Helferinnen und Helfern.
In diesem Sinne möchte ich ihr und Ihnen allen nochmals Danke
sagen dafür, dass Sie sich wirklich als Schutzengel der Tiere in Bad
Reichenhall und Umgebung verstehen. Machen Sie weiter so!
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
herzlich willkommen in der Welt des Tierschutzes! Mit dieser Broschüre
möchten wir euch einen Einblick in die wertvolle Arbeit
unseres Tierschutzvereins geben und euch auf eine Reise durch
unsere vielfältigen Projekte und Initiativen mitnehmen.
In einer Zeit, in der das Bewusstsein für den Schutz unserer tierischen
Mitbewohner immer weiter wächst, ist es uns ein besonderes
Anliegen, euch die Bedeutung unserer Mission näherzubringen.
Unser Verein setzt sich seit vielen Jahren mit großem Engagement
und Herzblut für das Wohl der Tiere ein – sei es durch die Rettung
und Pflege von heimatlosen Tieren, die Förderung von artgerechter
Haltung oder die Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit.
Jeder Einzelne von uns kann einen Beitrag leisten, um die Welt ein
Stück besser und sicherer für Tiere zu machen. Sei es durch ehrenamtliche
Mithilfe, Spenden oder einfach durch das Verbreiten von
Wissen – jede Unterstützung zählt und hilft uns, unsere Ziele zu
erreichen.
In dieser Broschüre findet ihr ausführliche Informationen zu unseren
aktuellen Projekten, die Geschichten von geretteten Tieren
sowie Tipps und Ratschläge, wie ihr selbst aktiv werden könnt.
Wir möchten euch damit nicht nur einen Überblick über unsere
Arbeit geben, sondern auch Begeisterung und Engagement für
den Tierschutz wecken.
Gemeinsam können wir viel bewegen. Lasst uns Hand in Hand
für die Rechte und das Wohl der Tiere kämpfen und ihnen eine
Stimme geben. Danke, dass ihr uns auf diesem Weg begleitet und
unterstützt.
Mit tierfreundlichen Grüßen
Gabriele Schwaiger-Weiß
1.Vorsitzende
3
Tierheimstatistik 2023
Gesamt
Fundtiere
Wildtiere
Abgabetiere
Pensionstiere
Beschlagnahmungen
Tierheimbewohner
Hunde 131 15 24 88 1 3
Katzen 456 68 178 201 9
Vögel 23 7 3 2 11
Kleintiere 61 21 17 19 4
Reptilien 3 3
Wildtiere 32 32
Gesamt 706 111 222 310 32 1 30
Gechippte Fundtiere, die leider nirgendwo registriert wurden, sind
unser Hauptproblem. Sie sind nicht dem Besitzer zuzuordnen.
Wenn der Tierhalter sich nicht bei uns meldet, müssen und werden
wir die Tiere selbstverständlich weitervermitteln. Dies verschafft
Ungewißheit und Leid bei vielen Tierhaltern. Sie werden nie
erfahren, was mit ihrem geliebten Tier passiert ist.
Deshalb unser wiederholter Aufruf an alle Tierbesitzer:
Lassen Sie Ihr Tier chippen.
Das allein reicht aber nicht. SIE, und nicht der Tierarzt, müssen
Ihr Tier bei einem Haustierregister anmelden. Über die
Internetplattformen TASSO oder FINDEFIX ist das schnell und
ordentlich erledigt, und das gefundene Haustier jederzeit dort
abrufbar. So kommt Ihr geliebtes Tier schnell wieder nach Hause.
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Goldene Ehrennadel an Gabriele Schwaiger-Weiß
Die goldene Ehrennadel der Stadt Bad Reichenhall wurde
kürzlich an die Vorsitzende des Tierschutzvereins Bad
Reichenhall und Umgebung e.V. Gabriele Schwaiger-
Weiß verliehen. Der Stadtrat hatte bereits im letzten Jahr
einstimmig beschlossen, Frau Gabriele Schwaiger-Weiß
in Würdigung ihrer hohen Verdienste auf dem Gebiet des
Tierschutzes in der Stadt Bad Reichenhall auszuzeichnen.
Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung vollzog nun diese
Ehrung und würdigte in einer kleinen Laudatio die Verdienste
von Schwaiger-Weiß. Sie ist seit mehreren Jahren
1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Bad Reichenhall und
Umgebung e.V. In dieser Eigenschaft kümmert sich Gabriele
Schwaiger-Weiß nicht nur um die herkömmliche
Vereinsarbeit und die Einwerbung von Spendengeldern,
sondern auch um den Betrieb des örtlichen Tierheims
in der Teisendorfer Straße, dessen Leitung sie innehat.
„Ihre Triebfeder ist ihre unbedingte Liebe zum Tier, die
sie selbst auch vorlebt. Insbesondere die Rettung von
in Not geratenen Tieren, die Pflege und Betreuung von
hilfsbedürftigen Tieren ist ihr ein Anliegen“ lobte der
Oberbürgermeister, der auch die gute und kollegiale Zusammenarbeit
mit der Stadt Bad Reichenhall hervorhob.
Zusätzlich hält Gabriele Schwaiger-Weiß das Team von
Ehrenamtlichen zusammen, denen sie auch die Goldene
Ehrennadel widmen wollte: „Ohne das Team von Helferinnen
und Helfern wäre das alles gar nicht möglich“ gab
die Geehrte das Lob sogleich weiter.
Foto: Gabriele Schwaiger-Weiß nimmt die Ehrungsurkunde
aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Lung entgegen.
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5
6
15-jähriges Bestehen des Tierheims Bad Reichenhall
Von der Kläranlage zum Tierparadies
Im Oktober 2023 feierte das Tierheim
Bad Reichenhall sein 15-jähriges
Bestehen. Was einst eine
Kläranlage war, hat sich zu einem
liebevollen Zufluchtsort für Tiere in
Not verwandelt und ist heute aus der
Region nicht mehr wegzudenken.
Die Geschichte
Das Gelände des heutigen Tierheims
diente früher als Klärwerk von Bad
Reichenhall. Nach der Stilllegung
der Kläranlage stand das Gelände einige
Zeit leer, bis es 2009 einer neuen
Bestimmung zugeführt wurde. Der
frühere Vorstand unter dem 1. Vorsitzenden
Peter Friedrich sahen das Potenzial und machten
sich daran, die Anlage zu einem Ort des Schutzes und
der Fürsorge für Tiere umzubauen.
Die Gründung
Im Oktober 2009 wurde das Tierheim Bad Reichenhall
offiziell eröffnet. Mit viel Engagement und Unterstützung
aus der Gemeinschaft konnte das Projekt realisiert werden.
Die ehemaligen Klärbecken und Verwaltungsgebäude
wurden umgestaltet, um den Bedürfnissen der Tiere
gerecht zu werden. Die Umbauarbeiten waren umfangreich,
aber die Mühe hat sich gelohnt.
Entwicklung und Wachstum
In den vergangenen 15 Jahren hat sich das Tierheim stetig
weiterentwickelt. Es wurden moderne Zwinger, Freilaufbereiche
und spezielle Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen.
Das Tierheim bietet mittlerweile Platz für Hunde,
Katzen und Kleintiere. Aber… Platz ist trotzdem nie
genug.
Feierlichkeiten
zum Jubiläum
Anlässlich des 15-jährigen Bestehens
wurden verschiedene Veranstaltungen
geplant. Ein Tag der offenen Tür sollte
den Besuchern einen Blick hinter die
Kulissen ermöglichen. Führungen, Informationsstände
und Aktionen für
Kinder waren nur einige der Highlights.
Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt
sein, und eine Tombola zugunsten
des Tierheims rundete das Programm
ab.
Ausblick
Das Tierheim Bad Reichenhall blickt optimistisch in die
Zukunft. Geplant sind weitere Modernisierungen und
Erweiterungen, um noch mehr Tieren helfen zu können.
Dank der Unterstützung aus der Bevölkerung und der
unermüdlichen Arbeit der Mitarbeiter und ehrenamtlichen
Helfer wird das Tierheim auch in den kommenden
Jahren eine wichtige Rolle im Tierschutz der Region spielen.
Fazit
Das 15-jährige Bestehen des Tierheims Bad Reichenhall
war ein Anlass zum Feiern und zur Reflexion über die
vergangenen Erfolge. Es zeigt, wie aus einer alten Kläranlage
ein lebendiger und lebenswerter Ort für Tiere entstehen
kann.
Mit Engagement und Herzblut haben die Menschen hinter
dem Tierheim bewiesen, dass jede Veränderung möglich
ist – zum Wohle der Tiere und der Gemeinschaft.
Die Bedeutung für die Region
Das Tierheim Bad Reichenhall hat sich als wichtiger Bestandteil
der Gemeinschaft etabliert. Es nimmt nicht nur
herrenlose Tiere auf, sondern arbeitet auch eng mit lokalen
Behörden und anderen Tierschutzorganisationen
zusammen. Zahlreiche Tiere haben hier ein vorübergehendes
Zuhause gefunden und konnten erfolgreich an
liebevolle Familien vermittelt werden.
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7
„Adleraugen“, die Kindergruppe der
„Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz“
und der „Tierschutzjugend Bad Reichenhall“
Auf ein Jahr mit vielfältigen Unternehmungen können
die Mitglieder der Kindergruppe „Adleraugen“ zurückblicken.
Nach der Winterpause im April trafen sich die
Kinder und einige Eltern zu früher Stunde im Haarmoos,
um die aus dem Süden frisch eingetroffenen Wiesenbrüter
zu beobachten. Hier wurden sie von Melanie Tiefenthaler,
Wiesenbrüterbeauftragte, und Christian Hinterreiter
bereits erwartet. Zuerst lernten sie die Bekassine,
den Großen Brachvogel, das Blaukehlchen und Co. mit
ihren Nestern und ihren Bedürfnissen auf Bildern kennen.
Danach ging es auch schon los. Mit Spektiv und
Ferngläsern bestens ausgestattet, führte Frau Tiefenthaler
die Kinder an den Waldrand. Von dort hatten sie den
perfekten Überblick über die weiten Wiesen. Die Geduld
und das ruhige Warten wurden belohnt. Die Kinder freuten
sich über Bekassine, Großen Brachvogel, Blaukehlchen
und einen Mäusebussard. Auch durften sie nach
einem präparierten Vogelnest suchen. Christian Hinterreiter
zeigte den begeisterten Kindern, was sich alles an
Lebewesen in einem Wassergraben tummelt.
8
Ein weiterer Ausflug führte in die Marzoller Au. Hier
waren die „Adleraugen“ im wörtlichen Sinn gefragt. Die
Kinder suchten aufmerksam nach kleinen Auffälligkeiten
im Wald an den Bäumen, Blättern oder dem Boden, die
dann mit Uschi Moser und Christian Hinterreiter besprochen
wurden. So wurden unter der Lupe die vielen
kleinen Tierchen und das Pilzmyzel auf Totholzstämmen
bestaunt und erklärt, welche Aufgabe sie in dem großen
Netzwerk Wald haben. Es wurden Pappelsamen, Minischnecken,
Galläpfel, Gallmückenlaven, Schalen von
Amseleiern und viele andere spannende Dinge entdeckt.
Bei einem lockeren Spiel wurde ein Ameisenbau nachgestellt,
bei dem die Kinder – wie in der Realität – nur mit
dem richtigen Duft in den Bau Einlass fanden.
Ein Highlight für Kinder und Erwachsene war eine Trekkingtour
mit Lamas, Pony und Esel in Bayerisch Gmain.
Das Haus Hohenfried stellte die Tiere mit Fachpersonal
zur Verfügung. Zum Kennenlernen durften die Buben
und Mädchen die Tiere zunächst im Stall striegeln. Schon
bei dem Gang aus dem Stall wurden Unterschiede im
Verhalten der Tiere für die Kinder erkennbar. Wegen der
sommerlichen Wärme wanderte man gerne im schattigen
Wald. Hier tauschten manche Führer ihre Tiere und jeder
fand letztlich einen passenden Tiercharakter, den sie mit
großem Respekt und Zuneigung nach zwei Stunden wieder
in den Stall zurückbrachten.
Viel Spaß hatten die „Adleraugen“ beim Backen von
Hundekeksen im Tierheim. Im Garten wurde eine provisorische
Küche installiert, in der mit geringsten Zutaten
wie Haferflocken, Käse, Bananen, Hüttenkäse und Wasser
unterschiedliche Teige geknetet und Plätzchen ausgestochen
wurden. Während die Kekse im Ofen schön hart
wurden, vertrieben sich die Kinder auf der nahe gelegenen
Wiese die Zeit mit dem Spiel „Fledermaus fängt Motte“.
Danach wurden die noch warmen, aber steinharten
Plätzchen von einigen mutigen Kindern probiert:
„Die schmecken ja wirklich nach nichts, aber die mit Käse
schmecken besser!“, war der fachmännische Kommentar.
Die Menge der Kekse war üppig, und so durften sich die
Kinder Kostproben für ihre zu Hause gebliebenen Hunde
mitnehmen. Der größere Teil der Leckerlis wurde in eine
Dose gefüllt und Frau Schwaiger-Weiß zur maßvollen
Abgabe an die Hunde übergeben.
Das Erkennen von Laubbäumen, ihre Verwendung sowie
ihre Eigenschaften war das Ziel von einem Spaziergang
durch die Marzoller Au.
In Zusammenarbeit erkannten die Kinder einige Bäume.
Unter einer stattlichen alten Linde sammelten die Kinder
Ideen, wofür die Bäume wichtig sind, wie beispielsweise
als Sauerstoffproduzenten, als Heizstofflieferanten, zur
Möbel- und Werkzeugherstellung, zum Schutz vor Hitze,
als Heilmittellieferant und Ideengeber für Sagen, Märchen
und Mythen.
Ganz besonderen Spaß hatten die Kinder an einem bisher
unbekannten Trick von Christian, wie man mit dem Hütchen
der Eichel Pfeiftöne erzeugen kann. Diese Technik
ohne Unterlass übend, kamen die jungen Forscher zu den
wartenden Eltern zurück.
Das und einige andere Angebote wie die Teilnahme am
Kinderfest und dem Stadtfest stellte die Gruppenleitung
zusammen.
Wer jetzt neugierig geworden ist auf das neue
spannende Programm kann sich gerne direkt an
USCHI MOSER
08651/78512 oder
uschi.moser@mimodent.de wenden.
In der Regel finden die Gruppentreffen für Kinder zwischen
8 und 12 Jahren nach Ankündigung ca. alle 3 Wochen am
Samstag (außerhalb der Ferien) von 10-12 Uhr beim Tierheim
Bad Reichenhall statt.
Dr. Christian Ebenböck Fachtierarzt für Kleintiere
Dr. Christian Ebenböck Fachtierarzt für Kleintiere
Tierärztin Miriam Wenzel GPCert Kleintierchirurgie
Tierärztin Miriam Wenzel GPCert Kleintierchirurgie
Dr. Marco Spanò M. Sc. Sonographie, GPCert (Cardio)
Dr. Marco Spanò M. Sc. Sonographie, GPCert (Cardio)
Dr. Carina Herzog Fachtierärztin für Kleintiere
Dr. Tierärztin Carina Laura Herzog Kloner Fachtierärztin für Kleintiere
Tierärztin Dr. Nicole Laura Fritsche Kloner
Dr. Tierärztin Nicole Selina Fritsche Ludwig
Tierärztin
Tierärztin
Selina
Kathrin
Ludwig
Fritsche-Schneider
Dr. Thorsten Faasch Fachtierarzt f. öffentl. Veterinärwesen
Tierärztin Kathrin Fritsche-Schneider
Tierärztin Laura Rayman
Terminsprechstunde:
Terminsprechstunde:
Notruf:
Mo-Sa
Notruf:
9.30 - 12.30 Uhr
0861/20 90 478
0861/20 90 478
Mo, Di, Mi, Fr
15.00 - 19.00 Uhr ausserhalb der
ausserhalb der
Öffnungszeiten
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Für Futter- & Medikamentenabholung ist
die Praxis ab 8.30 Uhr durchgehend geöffnet.
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Schulfest in Piding
Am 25. Juli 2023 fand in Piding das jährliche Schulfest
statt. Der Tierschutzverein Bad Reichenhall war mit einer
besonderen Aktion vertreten: Mitarbeiter des Tierheims
hatten sich als verschiedene Tiere verkleidet, um auf unterhaltsame
und lehrreiche Weise auf den Tierschutz aufmerksam
zu machen.
Verkleidete Mitarbeiter und Info-Stand
Die Mitarbeiter des Tierheims Bad Reichenhall hatten
sich große Mühe gegeben, um ihre Kostüme möglichst
realistisch und ansprechend zu gestalten. Die Vielfalt der
dargestellten Tiere reichte von Haustieren wie Hund oder
Katze bis hin zum Huhn.
Fazit
Das Schulfest in Piding war ein voller Erfolg. Die kreativen
und interaktiven Ansätze des Tierschutzvereins Bad
Reichenhall begeisterten sowohl die Kinder als auch die
Erwachsenen. Durch die verkleideten Mitarbeiter wurde
das Thema Tierschutz auf spielerische Weise vermittelt,
was sicherlich bei vielen Besuchern einen bleibenden
Eindruck hinterlassen hat. Die positiven Rückmeldungen
zeigen, wie wichtig und wertvoll solche Aktionen sind,
um das Bewusstsein für den Tierschutz zu stärken und
Unterstützung zu mobilisieren.
Nicht zu vergessen…wir hatten dabei auch großen Spaß!
Interaktive Bildungsarbeit
Neben den Aktivitäten legten die verkleideten Mitarbeiter
großen Wert auf die Bildungsarbeit. Unser Stand bot Informationsmaterialien
und kurze Präsentationen an, um
das Bewusstsein für den Tierschutz zu stärken. Die Mitarbeiter
erklärten, wie wichtig es ist, sich für den Schutz
von Tieren einzusetzen und gaben praktische Tipps zur
artgerechten Haltung von Haustieren.
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Tierschutz!
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Kinder und ihre Tierheimwünsche
Ein
für Tiere
Viele Kinder träumen von einem
treuen Freund, der ihnen Gesellschaft
leistet und ihre
Abenteuer bereichert. Oft ist
dieser Traum ein Haustier
– und was gibt es Schöneres,
als einem Tier aus dem
Tierheim ein neues Zuhause
zu schenken?
Tierheimtiere, die oft aus unglücklichen
Umständen stammen,
sind nur ein Teil der Realität.
Es gibt schlichtweg zu viele
Tiere, die ein Zuhause suchen, darunter
auch viele Katzen und Kleintiere.
Diese Tiere sehnen sich nach Liebe und Geborgenheit.
Kinder, die sich ein Haustier wünschen, können durch
die Aufnahme eines Tieres nicht nur einen treuen Begleiter
finden, sondern auch lernen, Verantwortung zu
übernehmen und Empathie zu entwickeln. Die Vorfreude
auf gemeinsame Spiele, Spaziergänge und Kuschelstunden
kann die Bindung zwischen Kind und
Tier stärken und eine wertvolle Freundschaft aufbauen.
Es ist jedoch wichtig, die Verantwortung, die mit
der Haltung eines Haustiers einhergeht, ernst zu nehmen.
Ein Haustier ist kein Spielzeug und benötigt Zeit,
Pflege und Aufmerksamkeit.
Selbst Kleintiere wie Hamster oder Kaninchen brauchen
einen geeigneten Lebensraum, artgerechte Fütterung
und regelmäßige Pflege. Kinder müssen verstehen,
dass die Verantwortung für das Tier nicht allein
bei ihnen liegt, sondern auch bei den Erwachsenen in
der Familie. Ein Haustier kann eine große Bereicherung
für die Familie sein, aber es erfordert auch Kompromisse
und eine langfristige Verpflichtung. Wenn
Ihr Kind den Wunsch äußert, ein Tier aus dem Tierheim
aufzunehmen, überlegen Sie gemeinsam, welche
Verantwortung dies mit sich bringt und wie viel Freude
ein neues Familienmitglied bringen kann.
Ihr zuverlässiger Partner
vom kleinsten Umbau bis zum Großprojekt.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass jedes Tier
die Chance auf ein liebevolles Zuhause erhält – denn
die Verbindung zwischen Kindern und Tieren ist etwas
ganz Besonderes! Besuchen Sie uns im Tierheim und
entdecken Sie, wie viel Liebe und Freude ein tierischer
Freund in Ihr Zuhause bringen kann.
Wir helfen dabei, die richtige Wahl zu treffen,
damit sowohl die Kinder als auch die Tiere glücklich sind.
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KIWI
Ein neuer Lebensabschnitt
für unseren Nymphensittich
Vor einigen Wochen fanden wir einen Nymphensittich.
Bei der Aufnahmeuntersuchung beim Tierarzt
wurde er leider als blind diagnostiziert.
Wir machten uns große Sorgen um ihn, waren aber dennoch
fest entschlossen, ihm ein liebevolles und auf seine
Bedürfnisse ausgerichtetes Zuhause zu bieten. Das Internet
wurde zurate gezogen, aber unsere Recherche, wie
man mit einem blinden Vogel umgehen sollte, erwies sich
als ziemlich unbefriedigend. Wir fanden auch dort keine
sinnvollen Ratschläge. Also musste Kiwi vorübergehend zu
seinem eigenen Schutz in einen großen Käfig, den wir allerdings
in die Voliere zu seinen Artgenossen stellten. Der
Käfig bot ihm genügend Platz, um sich zu bewegen und
die neue Umgebung zu erkunden, beschränkte aber gleichzeitig
die Gefahren, die ihm durch das fehlende Augenlicht
drohten. Seine Mitbewohner, unsere Wellen- und Nymphensittiche,
nahmen sofort Kontakt zu ihm auf. Am Anfang
reagierte Kiwi ziemlich ängstlich und verstört, aber
nach und nach wurde er in seinem Käfig zusehends aufgeweckter
und fröhlicher. Nach einiger Zeit beschlossen wir,
den Käfig offen zu lassen, und ihm so die Möglichkeit zu
geben, auch die weitere Umgebung zu erkunden. Um ihm
den Ausstieg zu erleichtern, setzten wir eine kleine Leiter
an. Zu unserer Freude beobachteten wir, dass er mutig den
Käfig verließ und den Boden der Voliere erkundete. Es war
beeindruckend zu sehen, wie er wegen seiner Blindheit die
Umgebung mit seinen anderen Sinnen wahrnahm. Seine
Mitbewohner gesellten sich zu ihm und wir konnten zusehen,
wie er sich immer mehr zutraute. Nach einer Weile
fügten wir in der Voliere eine weitere Leiter hinzu, um
Kiwi den Zugang zu den Ästen zu erleichtern. Und siehe
da, auch in der Höhe kommt er sehr gut zurecht. Sein Lebensraum
erweitert sich Schritt für Schritt.
Kiwi gewöhnt sich immer mehr an seine neue Freiheit und
meistert mit Bravour die Herausforderungen, die seine
Blindheit mit sich bringt. Wir freuen uns jeden Tag darüber,
dass wir ihm, den Umständen entsprechend, ein glückliches
Leben mit seinen Artgenossen ermöglichen können.
Nymphensittich Kiwi hat uns gezeigt, dass man sich auch in
schwierigen Situationen Lebensfreude und Entdeckergeist bewahren
sollte. Wir sind gespannt auf seine weitere Entwicklung
und freuen uns darauf, ihn auf seinem Weg zu begleiten.
Wenn man weiß, dass man das
Richtige tut. Und wenn es jemanden
gibt, der einen dabei unterstützt.
Uns ist ehrenamtliches Engagement
sehr wichtig. Daher fördern wir dieses
auf vielfältige Weise.
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Die Zusammenführung unserer Bartagamen
MAC, FRANZISKA und PALO
bekommen ein neues Zuhause
Vor einiger Zeit entschieden wir
uns, zwei unserer drei Bartagamen
– Mac, Franziska und Palo –
zusammenzusetzen. Dazu hatten wir
ein großes, doppelstöckiges Terrarium
eingerichtet, das genügend Platz und
Versteckmöglichkeiten bot, sodass sich
beide Bartagamen wohlfühlen konnten.
Nach reiflicher Überlegung, vielen Recherchen
im Internet und Nachfragen bei Fachleuten
wurden zunächst Mac und Franziska in
das große Terrarium gesetzt. Leider stellte sich
schnell heraus, dass Mac nicht besonders begeistert
von der Idee war, sein Zuhause nun mit einer
weiblichen Artgenossin teilen zu müssen.
Es schien, als würde er sich unwohl fühlen und nicht
richtig mit Franziska zu harmonieren. In einem zweiten
Anlauf versuchten wir daher, Palo und Franziska zusammenzubringen.
Und zu unserer Freude funktioniert diese
Kombination viel besser. Die beiden verstehen sich offensichtlich
gut und erkunden nun gemeinsam ihr neues Zuhause.
Es ist schön zu beobachten, wie Palo und Franziska sich in ihrem
neuen Terrarium eingelebt haben. Sie genießen seine verschiedenen
Ebenen und scheinen sich prächtig zu verstehen. Es ist beruhigend
zu sehen, dass sie glücklich und aktiv sind.
Wir sind gespannt, wie sich ihre Beziehung weiterentwickeln wird. Oft
stehen wir vor dem Terrarium und beobachten gespannt ihr Verhalten.
14
Und was ist mit Mac? Tja, Mac ist glücklich, dass er in seinem „alten“, aber
neu eingerichteten Zuhause, wieder ungestört und alleine seine Tage verbringen
kann.
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Unsere Sorgentiere
Das Tierheim Bad Reichenhall bietet eine liebevolle Zuflucht für viele Tiere, die aus verschiedenen Gründen ein neues
Zuhause suchen. Einige dieser Tiere verbringen jedoch eine längere Zeit im Tierheim, bevor sie eine passende Familie
finden. Diese sogenannten Langzeitbewohner verdienen besondere Aufmerksamkeit, da sie trotz ihrer oft schwierigen
Vergangenheit liebenswerte Begleiter sein können.
Hier sind einige der aktuellen Langzeitbewohner des Tierheims Bad Reichenhall
Kira
Zinzi
Goofy
Besonderheiten der Tiere zu informieren und sicherzustellen, dass man die notwendigen Voraussetzungen erfüllen kann.
Das Tierheim-Team steht gerne für Fragen zur Verfügung und unterstützt bei der Vermittlung, um sicherzustellen, dass
die Tiere in gute Hände kommen.
KONTAKT & ADOPTION
Tierheim Bad Reichenhall
+49 (0)8651 2665
info@tierheim-bad-reichenhall.org
Durch die Adoption eines Langzeitbewohners geben Sie einem
Tier die Chance auf ein glückliches und erfülltes Leben.
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ZINZAI
Zinzi ist eine lebhafte, spielfreudige Französische
Bulldogge. Mit Bällen könnte er stundenlang spielen.
Man muss ihm natürlich Einhalt gebieten, da
ihm aufgrund seiner Qualzüchtung die Luft ausgeht.
Wegen eines Bandscheibenvorfalls hatte
er eine schwere Operation. Mittlerweile geht es
ihm aber wieder hervorragend. Zinsei würde sich
über ein Zuhause mit Garten sehr freuen. Kinder
sollten allerdings nicht im Haus sein. Er bräuchte
auch noch etwas konsequente Erziehung.
GOOFY
Unser Goofy ist für uns ein Rätsel. Wir können
von uns sagen, dass wir mit viel Geduld und
konsequenten Training viele sehr schwierige
Hunde auf den richtigen Weg gebracht haben.
Aber bei unserem „Goof “ beißen wir uns die
Zähne aus.
Er ist ein Traumhund. Fröhlich, aufgeweckt,
sehr intelligent. Aber wenn er was nicht will,
dann will er nicht. Und das zeigt sich darin, dass
er zerstört, was in seiner unmittelbaren Nähe ist.
Goofy ist unglaublich freiheitsliebend und
bräuchte ein Zuhause, in dem er sich ohne
Zwang frei bewegen kann.
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17
KIRA
Kira ist wie ein scheues Reh. Gutmütig, ruhig, aber
sehr ängstlich. Sie traut sich selber nicht sehr viel
zu. Verständnisvolle Menschen, die ihr Vertrauen
und viel Geduld entgegenbringen, wären ideal.
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WERDEN SIE MITGLIED
UND HELFEN SIE MIT!
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MITGLIEDSANTRAG
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Durch Unterzeichnung dieses Antrags werde ich Mitglied im Tierschutzverein Bad Reichenhall und Umgebung e.V.
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Ich zahle jährlich einen Mitgliedsbeitrag von: 20€
zusätzlich spende ich einmalig Euro: ....................... ich spende jährlich Euro: .......................
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SEPA-LASTSCHRIFTMANDAT (für Bankeinzug bitte ausfüllen):
Ich ermächtige den Tierschutzverein Bad Reichenhall u.U. e.V. Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich
weise ich mein Kreditinstitut an, die vom Tierschutzverein Bad Reichenhall u.U. e.V. auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.
HINWEIS: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen.
Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.
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Die Mandatsreferenz wird separat mitgeteilt (Mitgliedsnummer).
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TIERSCHUTZVEREIN BAD REICHENHALL U.U. E.V.
Teisendorfer Str. 52
83435 Bad Reichenhall
Der Tierschutzverein Bad Reichenhall u.U. e.V. ist als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden können in der
Einkommensteuererklärung nach § 10b EstG als Sonderausgabe geltend gemacht werden.
DATENSCHUTZERKLÄRUNG
Der Tierschutzverein Bad Reichenhall u.U. e.V. nimmt den Datenschutz sehr ernst und beachtet die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes
und der am 25. Mai 2018 in Kraft tretenden EU-DSGVO. Im Folgenden werden Sie informiert, wie Ihre Daten verarbeitet werden und welche
Rechte Ihnen nach den datenschutzrechtlichen Regelungen ab 25. Mai 2018 zustehen.
1. Zweck und Dauer der Verarbeitung: Die vom Unterzeichner in diesem Vertrag genannten persönlichen Daten werden im Rahmen der Vertragsverwaltung
verarbeitet und zum Zwecke der Durchführung des Vertrages gespeichert. Eine Verarbeitung zu anderen Zwecken kommt nicht
in Betracht. Die Speicherdauer richtet sich nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Die Unterschrift des Unterzeichners gilt als Einwilligung.
2. Rechte des Unterzeichners: Der Unterzeichner kann jederzeit seine Datenschutz-Rechte, insbesondere sein Recht auf Auskunft sowie Berichtigung,
Löschung oder teilweiser Sperrung seiner Daten geltend machen. Verantwortliche Stelle ist der Tierschutzverein Bad Reichenhall u.U. e.V.,
Teisendorfer Str. 52, 83435 Bad Reichenhall, Tel. 08651/2665, E-Mail info@tierschutzverein-bad-reichenhall.org.
Ferner steht dem Unterzeichner ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu. Wir empfehlen Ihre Beschwerde immer zunächst
direkt an den oben genannten Datenverantwortlichen zu richten, um dem Beschwerdegrund umgehend Rechnung zu tragen.
3. Weitergabe an Dritte: Persönliche Daten werden nur an Dritte weitergegeben, soweit ein gesetzlicher Auskunftsanspruch besteht oder es zur
Erfüllung gesetzlicher Pflichten gegenüber Behörden notwendig ist. Ich bestätige, das Vorstehende zur Kenntnis genommen zu haben und damit
einverstanden zu sein.
Der Speicherung und Verwendung meiner Daten im geregelten Umfang stimme ich zu.
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Bad Reichenhall übernehmen. Mit Ihrer Patenschaft unterstützen Sie speziell IHR Patentier oder alle
Tiere aus unserem Tierheim. Sie erhalten von uns Auskunft, wie es Ihrem Tier geht, und wir würden uns
freuen, wenn Sie uns besuchen, um mit Ihrem Patentier Zeit zu verbringen.
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oder leiste mit meiner Patenschaft Hilfe für alle Tiere im Tierheim Bad Reichenhall.
Meine monatliche / jährliche Patenspende beträgt: ..............................
(Mindestbetrag € 5,00 pro Monat)
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Happy Ends
Biewer Terrier LUCKY
Es war ungefähr im Mai 2023, als wir uns dazu entschieden,
einen weiteren Hund zu unserem Dalmatiner Sammy
hinzuzuholen. Wir wohnten nun schon eine Weile
nicht mehr bei meinen Eltern, und Sammy, der immer
zu zweit gehalten wurde, hatte seit ein paar Jahren keinen
Gefährten mehr in seinem Haushalt.
Uns war von Anfang an klar, dass wir einen Hund aus
dem Tierschutz adoptieren werden, da wir beide an zweite
Chancen glauben. Wir haben beide früher in Salzburg
gewohnt und hatten über das Tierheim Bad Reichenhall
nur Gutes gehört. Ich entschied mich daher im Juni eine
Anfrage zu starten, da mir war, dass das Tierheim Bad
Reichenhall den kleinen Biewer Terrier Lucky aufgenommen
hatte. Als wir Lucky dann besuchten, merkten wir
alle sehr schnell, dass das mit unserem Sammy gut passen
würde. Natürlich würde Lucky andere Bedürfnisse
haben und auch deutlich mehr Auslauf als Sammy mit
seinen stolzen 13 Jahren benötigten. Nun stellten wir sehr
schnell fest, dass Sammys ruhige und liebevolle Art dem
kleinen Lucky die nötige Sicherheit gab, die er dringend
im Leben brauchte. Wir merkten auch, dass Lucky neben
einer hohen Bewegungsintensität gleichermaßen mental
viele Aufgaben bewältigen musste, um zufrieden zu sein.
So verbrachten wir viele schöne Tage und tolle Ausflüge
mit Lucky. Für uns war klar: den kleinen Mann möchten
wir gerne adoptieren. Als wir uns einig waren und ihn
nach ein paar Wochen mitnehmen durften, stellte er uns
in seinem neuen Heim angekommen vor verschiedene
Herausforderungen. So war es noch ein weiter Weg, bis
wir Lucky wirklich stubenrein bekamen, auch hatte er es
sich zum Hobby gemacht alles und jeden anzubellen. In
unserem Heimatdorf hat er daher den Spitznamen „Sheriff
“ erhalten. Mit der Zeit und viel Liebe entwickelte sich
Lucky zu einem geselligen jungen Kavalier, der mit uns
kurz nach seiner Adoption schon einige Abenteuer erlebte.
Neben einem schönen Strand-Wochenende an der
niederländischen Küste besuchten wir öfters die Berge
mit Lucky.
Auch Sammy durfte auf keinen Ausflug fehlen.
Inzwischen ist Lucky voll bei uns angekommen, er hat seine
Routinen sowie seine Rituale und seine Vorlieben. Wir
sind sehr froh, Lucky nun in unserem Leben zu haben,
mit ihm große Spaziergänge und wunderschöne Ausflüge
zu machen. Lucky ist Teil unserer Familie.
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Dem Tierheim Bad Reichenhall sind wir zu
großem Dank verpflichtet und davon überzeugt,
dass sein Team auch weiterhin einen
großartigen Beitrag zum
Tierschutz leisten wird.
Flora
Kleine Zuckerschnute aus der Smeura
Auf sie aufmerksam geworden bin ich / wir über die Fotos im
Internet, und da hat sie mir gleich unglaublich gut gefallen. Beim
Kennenlernen und dem ersten Spaziergang hatte ich sofort den
Eindruck, dass sie zu uns will. Ich würde sogar sagen, wir beide
haben uns gesehen und es war klar, dass wir zusammengehören.
Ich war sowieso verloren, als ich sie zum ersten Mal in den Armen
hatte, und da hatten die anderen kleinen Hunde leider gar
keine Chance mehr. Flora ist freundlich zu jedem Lebewesen, ob
Mensch oder Tier, und jeder wird ausgiebig begrüßt. Sie ist mitfühlend,
wenn ein Kind sich wehtut, will sie sofort trösten. Flora
ist ein großer Fan von einem geregelten Tagesablauf: Wenn mein
Wecker klingelt und ich nicht sofort aufstehe, werde ich mit der
Nase angestupst. Auch Hunger zeigt sie sehr deutlich. Der Napf
wird hinterhergetragen, bis er gefüllt wird, und Nachschlag wird
unmissverständlich eingefordert.
Trotzdem bettelt sie aber gar nicht bei Tisch!
Sie geht auf keine Sofas. Nur der runde Fußschemel ist ihrer, und
den mag sie auch. Sehr langes Streicheln ist erwünscht, das kann
man stundenlang mit ihr machen. Sie spielt sehr gerne und zeigt
auch an, dass sie spielen will. Bedingt durch ein Tagessitting mit
großen Hunden hat sie keine Angst oder Scheu vor großen Hunden.
Flora braucht ein Spielzeug und hat einen kleinen Teddy, den sie
sehr gerne im Haus mit durch die Gegend trägt und immer bei
sich ablegt. Die Kleine ist sehr lernwillig, das merkt man deutlich
in der Hundeschule. Sie ist wirklich ein ganz toller Hund und wir
sind glücklich, dass sie bei uns ist.
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Timon und Valentin, die 2 Glückskatzen
Zwei tapfere Katzen haben ihr „Für-immer-Zuhause“ gefunden.
Timon und Valentin sind nicht nur einfache Katzen; sie
sind wahre Kämpfer. Alle drei erlitten schwere Hüftbrüche
bei tragischen Autounfällen. Dank des unermüdlichen
Einsatzes von Tierärzten und der überwältigenden
Unterstützung zahlreicher Spender konnten sie jedoch
ihre lebensrettenden Operationen erhalten.
Die schweren Zeiten nach dem Unfall war die Diagnose
niederschmetternd: Alle drei Katzen hatten komplizierte
Hüftbrüche erlitten, die ohne sofortige chirurgische Eingriffe
nicht heilbar gewesen wären. Die Schmerzen und
die Ungewissheit über ihre Zukunft waren kaum zu ertragen,
sowohl für die Katzen als auch für ihre Betreuer.
Die Operationen
Jede Operation war eine Herausforderung. Die Tierärzte
mussten präzise und vorsichtig vorgehen, um die gebrochenen
Hüften zu reparieren und sicherzustellen, dass Timon
und Valentin wieder ein schmerzfreies Leben führen
können. Es waren lange und komplizierte Eingriffe, die
viel Fachwissen und Geduld erforderten.
Die Unterstützung der Spender
Was diese Geschichte besonders macht, ist die enorme
Solidarität und Hilfsbereitschaft, die Timon und Valentin
erfahren haben. Durch unseren Spendenaufruf und die
großzügige Unterstützung vieler Menschen konnte die finanzielle
Belastung der teuren Operationen und der nachfolgenden
Behandlungen getragen werden. Diese Unterstützung
hat den Unterschied gemacht und den Katzen
eine zweite Chance auf ein glückliches Leben ermöglicht.
Der Weg der Genesung
Heute, nach intensiven Wochen der Rehabilitation und
liebevoller Pflege, sind die Beiden gesund und adoptiert.
Ihre Genesung ist das Ergebnis der vereinten Anstrengungen
von medizinischen Fachleuten und einer Gemeinschaft
von Tierfreunden, die zusammengekommen sind,
um zu helfen.
Die Dankbarkeit gegenüber allen, die gespendet und unterstützt
haben, ist unermesslich. Diese tapferen Katzen
erinnern uns daran, dass Mitgefühl und Zusammenhalt
Berge versetzen können.
HIER SIND IHRE BERICHTE
Timon: Hallo liebe Tierfreunde, vielleicht kennt ihr
mich noch … Die herzlichen Leute vom Tierheim haben
mir eine zweite Chance geschenkt, aber das hat vor allem
mit Eurer Hilfe funktioniert! Ich bin Timon, eine der Katzen,
die in einen schlimmen Autounfall verwickelt waren.
Ich danke jedem Einzelnen für seine Spende, da sie mir
das Leben gerettet hat. Bei meiner neuen Familie geht
es mir sehr gut, sodass ich mich vollständig von meiner
Hüftoperation erholen konnte. Ich liebe es zu kuscheln,
wie man auf einem der Fotos unschwer erkennen kann.
Worauf ich ganz stolz bin, ist, dass ich ein paar Kommandos
beherrsche wie zum Beispiel „Sitz“. Abends liege ich
gerne bei Mama oder Papa auf dem Bauch und genieße
die Liebe, die sie mir geben. Ansonsten lege ich mich
ebenfalls gerne auf alles Mögliche, was aussieht wie ein
gemütliches Plätzchen. Außerdem erzähle ich meiner Familie
gerne von meinem aufregenden Tag, wenn sie nach
Hause kommt. Auch freue ich mich über jeden Gast, egal
ob klein oder groß, der mich in meinem neuen Zuhause
besucht. Naja, inzwischen ist es nicht mehr neu, da ich
mich vollkommen eingelebt habe und wohlfühle. Und
eins weiß ich noch: Hier habe ich einen Platz für immer!
Euer Timon
Dankbarkeit und Hoffnung
Die Geschichte von den Zwein ist ein Zeugnis dafür, was
erreicht werden kann, wenn Menschen zusammenstehen.
24
GES
TERN
ERLE
BEN
HEUTE
GEN
IES
SEN
Hallo liebe Spender, ich möchte mich von ganzem Herzen
bei Euch bedanken, dass ich
wieder gesund bin. Es war keine einfache Zeit. Ich musste
nach der Operation 6 Wochen in einem Käfig verbringen,
damit ich nicht springe und die Hüfte in Ruhe heilen
konnte. Man sagt, dass ich das mit viel Geduld und Ruhe
gemeistert habe. Nun kann ich wieder toben, spielen und
bei meinem Herrchen ausgiebig schnurren.
Vielen Dank für das neue Leben, Valentin
SEILBAHN. ALMHÜTTE. BERGRESTAURANT.
in Bad Reichenhall
TERMINSPRECHSTUNDE
Mo-Fr 9 - 13 Uhr
und 15 - 18 Uhr
- angstfreier Tierarztbesuch
- Allgemeinmedizin
- Innere Medizin
- Zahnmedizin
- digitales Röntgen
- Ultraschall
- hauseigenes Labor
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- Furchtlos-Sprechstunde
Poststraße 6 08651 / 766 733 - 0 info@tierarztpraxis-bodewig.de www.tierarztpraxis-bodewig.de
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THELMA & LOUIS im Glück
Im Sommer 2023 haben wir uns dazu entschieden, einen
Hund zu adoptieren. Es war uns sehr wichtig, einen
Hund aus einem Tierheim zu adoptieren und nicht von
einem Züchter zu kaufen. Es gibt so viele Hunde, die ein
Zuhause suchen und wir wollten einem Hund das liebevolle
Zuhause geben, das er verdient.
Wir schauten uns die Website des Tierheims Bad Reichenhall
an und sahen so viele tolle Hunde, aber uns
fielen die süßen Kleinen Thelma und Louis auf, die gemeinsam
ein Zuhause finden sollten. Uns gefiel die Idee
nicht, sie zu trennen, falls sich niemand fände, der zwei
Hunde haben wollte, also baten wir darum, sie besuchen
zu dürfen.
Es war Liebe auf den ersten Blick! Wir wussten schon im
ersten Moment, als wir vorbeikamen, um Hallo zu sagen,
dass wir die richtigen Hunde für uns gefunden hatten.
In den nächsten Wochen besuchten wir Thelma und Louis
mehrmals, um mit ihnen spazieren zu gehen, zu spielen
und zu kuscheln. Im August 2023 war es an der Zeit,
sie mit nach Hause zu nehmen! Sie haben sich sofort in
ihrem neuen Zuhause eingelebt, es passte perfekt.
Wir sind so glücklich, dass wir diese Lieblinge gefunden
haben, und wir sind sicher, dass auch sie glücklich
sind, uns gefunden zu haben. Ihr Leben ist voller Liebe,
Kuscheln, Bauchstreicheln, Spielzeug (zu viele!) und Leckerlis.
Wenn die Sonne scheint, lieben sie es draußen im
Garten zu sein. Louis wälzt sich gerne im Gras herum und
Thelma liebt es, in der Sonne zu liegen. Wenn das Wetter
kalt und schneereich ist, bevorzugen sie es, bei uns in eine
warme Decke gehüllt auf dem Sofa zu liegen. Sie lieben es
zusammen zu spielen und nachts zusammengekuschelt
in einem Bett zu schlafen. Es ist klar, dass sie ohne einander
verloren wären, und wir sind sehr froh, dass die
Adoption beider es ihnen ermöglicht hat, zusammen zu
bleiben. Sie sind ein Teil unserer Familie und wir können
uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.
Glückliche Grüße Tom & Amy
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Frau Gisela Huber und ihre Unterstützung
Eine besondere Erwähnung verdient Frau Gisela Huber. Frau Huber
näht wunderschöne Sachen und verkauft sie im gesamten Landkreis
bei verschiedenen Veranstaltungen und Märkten. Der Erlös aus diesen
Verkäufen geht ausschließlich an das Tierheim Bad Reichenhall.
Handgefertigte Produkte
Frau Huber präsentiert an ihrem Stand eine Vielzahl von selbstgenähten
Artikeln, darunter Stofftaschen, Kissenbezüge und handgemachte
Dekorationen. Ihre Produkte finden großen Anklang bei den Besuchern,
die nicht nur die hohe Qualität, sondern auch das wohltätige
Engagement von Frau Huber schätzen.
ERLÖS FÜR DEN GUTEN ZWECK
Der gesamte Verkaufserlös von Frau Hubers
Stand wird dem Tierheim Bad Reichenhall
gespendet.
Für alle Fragen zum Tierheim-Eck
GISELA HUBER
0049 1603738617
Oder kommen einfach freitags
im Tierheim-Eck vorbei.
22. Sept. 2024
Großer Fierantenmarkt
Musik, Essen
und vieles mehr
Verkaufsoffener
Sonntag
MARTINI
Verkaufsoffener
Sonntag
MARKT
MARTINI
MARKT
10. November 2024
10. November 2024
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PEDRO
Pedro wurde jahrelang an einer Kette gehalten und auf
den Arm trainiert. Er war, so muss man leider sagen,
der aggressivste Hund, den wir bisher hatten. Als er zu
uns kam, war er absolut nicht händelbar. Einige kräftige
Bisse mussten Alex und Gabi schon einstecken.
Mit viel Geduld und Zuspruch wurde aus ihm ein
Hund, der zwar nur zu einigen Menschen Vertrauen
hatte, aber die hat er sehr geliebt. Und mit anderen
Hunden hatte er keine Probleme. Er konnte noch erleben,
dass es Menschen gibt, die ihn nicht misshandeln,
sondern so nehmen, wie er ist. Alex und Gabi vermissen
die Mittagspausen mit Kaffee, Kuchen und Leckerlis
mit ihm sehr.
Pedro hatte Tumore in der Milz und an der Wirbelsäule,
die ihm große Schmerzen verursacht haben. Nur einige
Tage nach unserem Benni mussten wir auch Pedro
gehen lassen.
Wir alle, das gesamte Team vom Tierheim, vermissen
Euch sehr und werden Euch immer in Erinnerung und
in unseren Herzen behalten.
In Memoriam
BENNI
Benni war 7 Jahre ein Bewohner unseres Tierheims.
Anfangs völlig misstrauisch und aggressiv, hat er doch
im Laufe der Jahre seine festen Freunde bei uns im
Tierheim gefunden. Unseren Mitarbeitern schenkte er
vollstes Vertrauen. Die durften ihn knuddeln und mit
ihm schmusen.
Er hat sie geliebt. Auf seine festen Gassigeher, die Susi
Parthe und den Herrn Leonhard, die absolut keine
Angst von ihm hatten, hat er jeden Tag mit Sehnsucht
gewartet. Benni hatte schon längere Zeit Krebstumore,
aber er hatte noch lange eine gute Zeit. Im August
mussten wir ihn leider sehr schweren Herzens über die
Regenbogenbrücke gehen lassen.
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KLEINTIER- und EXOTENPRAXIS
Dr.med.vet. Eva Haberpeuntner
Ganshofstraße 11
5020 Salzburg
Tel 0043-664-8660013
email ehaberpeuntner@aon.at
www.exotendoc.at
Terminpraxis
Christian Donabauer
Versicherungsmakler
Versicherungsfachmann (BWV
Finanzanlagenfachmann (IHK)
Moosbacherau 5 ½ 83454 Anger
0151 - 68 48 48 00
cd@versicherungsmakler-donabauer.de
www.versicherungsmakler-donabauer.de
Tod im Garten
Eigentlich wollte die Igelmama nur auf die nächtliche Suche
nach Würmern und Insekten gehen, um genug Reserven
für ihren Nachwuchs anzulegen. Doch plötzlich
kam ihr ein unbekanntes, sich nur langsam fortbewegendes
Objekt entgegen. Kurze Zeit später hatte der Igel keine
Nase und Vorderläufe mehr. Schwer verletzt erlag er
erst nach Stunden seinen qualvollen Verletzungen.
In der Erfindung des Mähroboters sah ich vor Jahren eine
Erlösung von den lärmenden und stinkenden Benzinrasenmähern
meiner Nachbarn. Was diese technischen Errungenschaften
aber anrichteten, stellte sich erst im Laufe
der Jahre heraus. Über Induktionsleitungen oder GPS
gesteuerte Rasenmäher haben den Vorteil, dass sie fast
lautlos sind und im Grunde keine Arbeit machen. Für
Igel lebensgefährlich werden sie vor allem dann, wenn sie
auch in der Nacht eingesetzt werden. „Da Igel bei Gefahr
nicht fliehen, sondern sich zusammenrollen, sind sie besonders
gefährdet“, erklärt Markus Baumann vom Landesbund
für Vogelschutz. Durch die Schaffung eines sterilen,
toten Rasens entziehen die Mähroboter den Igeln
auch jegliche Nahrungsgrundlage.
Wir haben an dieser Stelle bewusst darauf verzichtet, Bilder
von geschredderten Igeln zu zeigen, da der Anblick
für die meisten von uns unerträglich ist. Nichtsdestoweniger
dürfen wir die Igel jedoch nicht im Stich lassen.
Wenn man schon auf einen Mähroboter nicht verzichten
will, sollte dieser keinesfalls nachts oder unbeaufsichtigt
während des Urlaubs laufen. Einige Gemeinden haben
bereits ein nächtliches Betriebsverbot für Mähroboter
erlassen. Fordern auch Sie Ihren Bürgermeister und Ihre
Stadträte auf, hier endlich aktiv zu werden.
Mähroboter schaden auch der Biodiversität.
Zwar töten sie bei Tageslicht in der Regel keine Igel, da
diese nur in der Dämmerung oder Dunkelheit aktiv sind,
doch sie köpfen schlichtweg alles, was auf dem Rasen
blüht und vernichten damit das Nahrungsangebot für
Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer und Insekten. Davon
hat die industrielle Landwirtschaft ohnehin kaum mehr
etwas übrig gelassen. Gartenbesitzer sollten aber wenigstens
in ihren Gartenoasen einen ökologisch wertvollen
Lebensraum schaffen.
Wer eine ökologisch wertvolle Garten-
pflege möchte, beachtet folgende Tipps:
Pflanzen Sie so viele einheimische Stauden und Gehölze
wie möglich.
In einem biodiversen Garten sind Pestizide nicht nötig,
schon gar kein Schneckenkorn, das Gift für Igel ist.
Laub, Äste und Gestrüpp gehört nicht in den Grünschnittcontainer,
sondern unter Hecken oder als Haufen
in ein Eck des Gartens.
Setzen Sie keine Zäune, bei denen Igel und Co. keine
Durchgangsmöglichkeit mehr besitzen.
Verzichten Sie auf Mähroboter und übertriebenes
Mähen. Wie wäre es mal mit einer Kräuter- oder Blumenwiese?
Die stark dezimierten Igel fallen unter das Bundesnaturschutzgesetz.
Wer sie verletzt oder tötet, muss mit einem
Strafverfahren rechnen. Dies nur am Rande.
Text: Reinhard Hauff
29
Zum Welttierschutztag
am 4. Oktober fordern Bayerns Tierschützerinnen und Tierschützer
mehr Respekt und Wertschätzung für die Tiere
30
Zum Welttierschutztag am 4. Oktober fordern Bayerns Tierschützerinnen
und Tierschützer mehr Respekt und Wertschätzung
für die Tiere Tierfreunde und Tierschützer begehen am 4.
Oktober den Welttierschutztag. Ein Anlass zum Feiern ist es jedoch
für viele unserer Mitgeschöpfe leider nicht. Der Deutsche
Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. macht deshalb an
diesem internationalen Aktionstag auf die Rechte und auf das
Leid der Tiere aufmerksam. Tiere sind Lebewesen und keine Erzeugnisse
oder Dinge.
Aus aktuellem Anlass steht der Welttierschutztag 2024 beim
Deutschen Tierschutzbund, seinen Landesverbänden und Mitgliedsvereinen
unter dem Leitmotto:
„Tiere schützen, nicht verraten. Neues Tierschutzgesetz – jetzt!“
Auch der Bayerische Landesverband sieht in der aktuellen Novellierung
des Tierschutzgesetzes die einmalige Chance, den Tierschutz
in Deutschland voranzubringen. Der aktuelle Entwurf
bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück und stellt vielmehr
ein auf die Nutzung statt auf den Schutz der Tiere ausgerichtetes
Gesetz dar. Das neue Gesetz sollte sich am Staatsziel Tierschutz
ausrichten, das im Grundgesetz festgeschrieben ist und auch in
der Bayerischen Verfassung ist der Schutz der Tiere verankert.
„Was im Koalitionsvertrag versprochen wurde, wird im aktuellen
Entwurf für das neue Tierschutzgesetz nicht gehalten. Mehr Tierschutz
ist nur für wenige Bereiche vorgesehen – und auch dort
nicht ausreichend.
Ansätze zum Ausstieg aus Tierversuchen, Wildtierverbot
im Zirkus findet man kaum. Auch Verbesserungen
für die landwirtschaftlichen Tiere, zum Beispiel Verbote
tierwidriger Haltungssysteme wie Kastenstände, Anbindehaltung
und Verbot jeglicher Amputationen sind nicht
oder nur mit viel zu langen Übergangsfristen vorgesehen.
Auch das konsequente Verbot tagelanger Tiertransporte
in Länder außerhalb der EU und Länder, in denen
ein tierschutzgerechter Umgang mit den Tieren nicht
gewährleistet ist, sucht man vergebens. Positiv sind die
Ansätze, gegen Qualzucht vorzugehen, die jedoch noch
der Präzisierung bedürfen.“, so Ilona Wojahn, Präsidentin
des Bayerischen Landesverbandes.
Überlastete Tierheime;
unzureichender Schutz der Tiere
Immer mehr Tiere, die aufgrund unüberlegter Anschaffungen
und Überforderung der Halter in den Tierheimen
gelandet sind und weiterhin aufgenommen werden
sollen, haben bayerischen Tierheime an ihre räumlichen,
personellen und oft auch finanziellen Grenzen gebracht.
Vorübergehende Aufnahmestopps sind keine Seltenheit.
Die Tierheime führen inzwischen Wartelisten aufzunehmender
Tiere. Der Onlinehandel mit Tieren muss verboten,
stark eingeschränkt und kontrolliert werden.
Auch dem illegalen Welpen- und Tierhandel gehört der
Kampf angesagt. Mit einer bundesweiten gesetzlich verankerten
Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für
Hunde und Katze könnten das Tieraufkommen und die
Verwahrdauer von Fundtieren deutlich reduziert werden,
weil diese schneller an ihre Besitzer zurückgegeben
werden könnten. Perspektivisch würde dies die Tierheime
entlasten und letztlich auch den Kommunen zugutekommen,
da diese für Fundtiere zuständig sind.
In vielen Tierheimen ist die Zahl ungewollter, zum Teil
verwilderter, zudem oft sehr kranker Katzen extrem
hoch. Seit vielen Jahren führen Bayerns Tierschützer
Kastrationsaktionen durch und geben viele Tausende
Euro dafür aus. Die seit 2019 im Rahmen der Tierheimförderung
durch den Freistaat gewährten Zuschüsse zur
Kastration freilebender Katzen sind dabei hilfreich. Die
Realität zeigt aber leider, dass Kastrationsaktionen allein
nicht ausreichend sind. Eine bundesweite Kastrations-,
Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen
im Tierschutzgesetz sollte daher unbedingt ins
Tierschutzgesetz.
Für die Novellierung des Tierschutzgesetzes besteht
dringender Bedarf, dem der derzeit vorliegende Entwurf
nicht gerecht wird. Der Bayerische Landesverband hat
sich deshalb an die Bundestagsabgeordneten aus Bayern
gewandt mit der Bitte, dem jetzigen Entwurf in der
Form nicht zuzustimmen und Verbesserungs- und Änderungsvorschläge
einzubringen.
Pressemeldung 02.10.2024
Deutscher Tierschutzbund
Landesverband Bayern e.V.
31
DROHNENPROJEKT – Leben retten e.V.
Jahr für Jahr werden im Frühling bei Mäharbeiten mehr als
100.000 Rehkitze in Deutschland getötet. Im besten Fall ist
euch dieser Anblick bisher erspart geblieben, trotzdem machen
sich vielleicht einige unter euch Gedanken darüber
und wollen das Leben dieser Tiere retten.
Seit 2018 fliegen wir, der Verein Drohnenprojekt – Leben
retten e.V., die Wiesen in den Landkreisen BGL und Traunstein
kurz vor dem Mähen mit Wärmebildkamera ausgestatteten
Drohnen kostenlos ab, um in dem hohen Gras
befindliche Tiere aus der Luft zu erkennen. Das Fliegen ist
nur in den frühen Morgenstunden möglich, da nur in dieser
Zeit die Körpertemperatur der Tiere in der kühlen Wiese
mit der Wärmebildkamera zu erkennen ist. Die Wildtiere
werden anschließend am Wiesenrand unter einem
Wäschekorb in Sicherheit gebracht. Sobald der Landwirt
die Wiese fertig gemäht hat, wird das Rehkitz wieder frei
gelassen und das Muttertier holt ihren Nachwuchs nach
kurzer Zeit wieder ab.
Die Rehkitze kommen von Mai bis Juni zur Welt. In diesem
Zeitraum ist es sehr wichtig, die Wiesen vor der Mahd abzufliegen.
Sobald der Mähtermin festgelegt ist, was wetterbedingt
meistens erst einen Tag zuvor passiert, rufen uns
die Landwirte und Jäger an.
Wir geben immer unser Bestes, alle Einsätze zu schaffen!
Für diese ehrenamtliche Arbeit benötigen wir hochwertige
Technik, welche nur durch Spenden zu finanzieren ist
MEHR INFORMATIONEN
findet ihr auf unserer Facebook- und Instagram-Seite
„Drohnenprojekt - Leben retten e.V.“
Jeder Euro kommt den Wildtieren zugute!
SPENDEN BITTE AN
Drohnenprojekt – Leben retten e.V.
Gemeinnützige Organisation
Raiffeisenbank Rupertiwinkel eG
IBAN: DE16 7016 9191 0000 0856 85
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Bericht: Sabrina Augenstein
Fotos: Drohnenprojekt – Leben retten e. V.
Renaturierung der Saalach
Als man im Jahr 1822 mit der Begradigung der Saalach
begann, hatte man in erster Linie wohl den Hochwasserschutz
im Sinn und in zweiter Linie die Gewinnung von
bebaubarem Land. Klimaschutz und Ozonloch (wurde in
den 1980er-Jahren erst Thema) spielten zu diesem Zeitpunkt
noch keine Rolle.
Bei den großen Flüssen wie etwa Rhein, Mosel, Donau
dürfte die Zielsetzung gewesen sein, sie für die Schifffahrt
nutzbar zu machen. Die Begradigung vieler Flüsse
begann bereits 1817 in Frankreich und Deutschland. Der
Nachteil war, dass sehr viele der Auenlandschaften mit
ihren vielfältigen Lebensbereichen austrockneten und
zerstört wurden, da die Flüsse sie nicht mehr mit Wasser
versorgten. Auch die Wasserqualität leidet unter diesen
Begradigungen und der Grundwasserspiegel sinkt ab.
Viele Siedlungen befinden sich in der Nähe von Flüssen.
Das bietet Vorteile wie Wasserversorgung, fruchtbare
Böden oder Verkehrsanbindung, aber auch eine nachteilige
Hochwassergefahr. Durch Renaturierungen können
Überschwemmungsflächen zurückgewonnen und
Hochwasserrisiken verringert werden. Wenn der Fluss
Platz bekommt über die Ufer zu treten, wo er keine Bebauungen
gefährdet, ist die Gefahr bereits gemindert.
Das Bundesamt für Naturschutz setzt sich gemeinsam
mit vielen anderen Akteurinnen und Akteuren dafür ein,
Flussauen zu renaturieren. Die Möglichkeiten der Umsetzung
sind dabei vielfältig und reichen vom Rückbau
von Querbauwerken, Uferverbau und Deichen über die
Wiederanbindung künstlich abgetrennter Altarme, die
Förderung extensiver Nutzungsformen und die Reetablierung
von Auwäldern bis hin zur Renaturierung ganzer
Flusslandschaften. Zugleich entwickelt das Bundesamt
für Naturschutz im Rahmen verschiedener Forschungsvorhaben
wichtige methodische Grundlagen für den
Auenschutz, wie z. B. die Auentypologie oder den
Auenzustandsbericht, aus denen Handlungsempfehlungen
für eine naturnahe Auenentwicklung auf
Bundesebene abgeleitet werden können. Mit dem
Inkrafttreten der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
am 20.12.2000 hat die Gewässerbewirtschaftung in
Europa einen neuen Rahmen erhalten. Spätestens bis
zum Jahr 2027 sollen alle Gewässer einen guten Zustand
erreichen.
Innerhalb dieser Richtlinien hat das Wasserwirtschaftsamt
Traunstein den Uferrückbau der Saalach federführend
in die Hand genommen und durchführen lassen.
Die Marzoller Au, die in Deutschland als südlichster noch
erhaltener Auwaldrest gilt, wird sich somit weiterhin erhalten
und Flora und Fauna einen idealen Lebensraum
bieten. Durch die Renaturierung besteht nun eine große
Chance, dass sich entlang der Saalach wieder mehr Raum
bietet – nicht nur für Fische, sondern auch für unzählige
Lebewesen, die von Biotopen und Auen abhängig sind.
Die Renaturierung von Flüssen schützt das Klima, Moore
sind ein schier unersättlicher Speicher von Treibhausgasen,
Wasser ist unser Lebenselixier, die Natur ein unersetzliches
Juwel, und das alles vor unserer Haustür. Genießen
und schützen wir es!
Quellenangabe: Umweltbundesamt, Wasserwirtschaftsamt Traunstein
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Auffangstation für Reptilien
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Die Auffangstation für Reptilien in München ist ein Zufluchtsort
für Lebewesen, die oft vergessen oder missverstanden
werden: Reptilien und andere exotische Tiere,
die beschlagnahmt, ausgesetzt oder von ihren Besitzern
aufgegeben wurden. Seit 2001 offiziell als gemeinnütziger
Verein eingetragen, wurde sie ursprünglich von engagierten
Tierschützern unter der Leitung von Prof. Rudolf
Hoffmann an der Ludwig-Maximilians-Universität München
gegründet. Seither hat sie sich zu einem unverzichtbaren
Zentrum für den Tierschutz und die wissenschaftliche
Forschung entwickelt, das bayernweit einzigartig
ist. Doch die Auffangstation ist nicht nur auf München
beschränkt – sie hilft Tieren aus ganz Deutschland, die oft
eine traurige und schmerzhafte Reise hinter sich haben.
Aufgaben und Ziele
Für die Tiere, die keine Stimme haben
Die Auffangstation verfolgt mehrere bedeutende Ziele,
die alle das Wohl dieser faszinierenden, aber oft vernachlässigten
Tiere in den Mittelpunkt stellen:
AUFNAHME UND PFLEGE: Reptilien, Amphibien und
andere exotische Tiere, die aus schrecklichen Haltungsbedingungen
oder illegalem Handel stammen und zur
Last wurden, finden hier ein sicheres Zuhause. Insbesondere
vernachlässigte Tiere, deren Ansprüche unterschätzt
wurden, erhalten durch die Aufnahme in der Station ihre
langersehnte, zweite Chance.
MEDIZINISCHE VERSORGUNG: Zahlreiche Tiere kommen
in die Station, stark geschwächt und krank. Das erfahrene
Team an Fachtierärzten und ausgebildeten Zootierpflegern,
kümmert sich liebevoll um sie und versucht,
sie wieder aufzupäppeln. Viele Tiere benötigen intensive
Behandlungen und medizinische Betreuung, bevor sie
wieder gesund genug sind, um in gute Hände weitervermittelt
zu werden.
VERMITTLUNG IN LIEBEVOLLE HÄNDE: Die Station
setzt alles daran, gerettete Tiere in verantwortungsbewusste
und fachkundige Hände zu vermitteln. Die neuen
Halter werden intensiv beraten und auf die speziellen
Bedürfnisse der Tiere vorbereitet. Es geht nicht einfach
darum, ein Tier weiterzugeben – die Auffangstation sorgt
dafür, dass es bei seinem neuen Halter in ein tier- und
verhaltensgerechtes, dauerhaftes neues Zuhause kommt.
BILDUNG UND AUFKLÄRUNG: Ein wesentlicher Bestandteil
der Arbeit ist die Aufklärung der Öffentlichkeit
über die tier- und verhaltensgerechte Haltung von Reptilien
und Exoten. Viele Menschen wissen nicht, welch
komplexe Bedürfnisse diese Tiere haben, die aber oft
auch recht einfach, in einem naturnah eingerichteten Terrarium
mit der richtigen Technik, gut befriedigt werden
können. Die Station hilft dabei, Missverständnisse und
Ängste abzubauen, und fördert ein positives Gesamtbild
vor diesen oft missverstandenen Geschöpfen.
FORSCHUNG FÜR EINE BESSERE ZUKUNFT: In der
Station werden Krankheiten und Verhaltensweisen von
Reptilien untersucht, um das Wissen über diese Tiere zu
erweitern und ihre Betreuung in Zukunft weiter zu verbessern.
Die Erkenntnisse in den Studien, Dissertationen
und Veröffentlichungen tragen dazu bei, den internationalen
Tierschutz voranzutreiben.
Tierschutz und rechtliche Aspekte:
Gegen Missbrauch und Ignoranz
In Deutschland gibt es gesetzliche Regelungen zur Haltung
(exotischer) Tiere, doch viele Menschen sind sich
der Verantwortung, die mit einem solchen Haustier einhergeht,
nicht bewusst. Wie bei anderen Tierarten auch,
werden Reptilien schlecht gehalten oder einfach ausgesetzt,
wenn die Halter überfordert sind. Hinzu kommt,
dass viele Reptilien artgeschützt sind. Teilweise als potentiell
gefährliche Tiere in vielen Bundesländern verboten
sind. Manche Halter schaffen sich diese dann illegal an,
da sie keine Genehmigung zur Haltung bekommen. Die
Auffangstation arbeitet dann eng mit den Behörden zusammen,
um diesen Tieren eine zweite Chance zu geben.
Sie bietet einen geschützten Raum, in dem sie sich von
den Strapazen erholen können, die sie durch den Missbrauch
erlitten haben.
Herausforderungen:
Ein täglicher Kampf ums Überleben
Die Auffangstation steht vor großen Herausforderungen.
Platzmangel ist eines der drängendsten Probleme:
Die Zahl der abgegebenen und beschlagnahmten Tiere
steigt stetig und besonders größere Reptilien wie Krokodile
oder Riesenschlangen benötigen spezielle Haltungsbedingungen,
viel Raum und geschultes Fachpersonal.
Gleichzeitig ist die Finanzierung eine ständige Sorge. Die
Auffangstation ist auf Spenden und staatliche Unterstützung
angewiesen, doch oft reichen diese Mittel nicht aus,
um die hohen und steigenden Kosten für Pflege, medizinische
Versorgung und Unterhalt zu decken.
Um den Platzmangel zu beheben und alle 3 aktuellen
Standorte an einem Ort zu vereinen, ist ein Neubau in
Neufahrn bei Freising geplant. Der Bauantrag wurde im
Sommer 2024 genehmigt. Der Förderantrag im Herbst
2024 bei der Regierung von Oberbayern eingereicht. Das
Team hofft, im Jahr 2025 mit dem Bau der neuen Station
beginnen zu können! Um dies zu realisieren, sind aber
auch hier Spenden nötig! Der Eigenanteil muss durch Paten,
Spender und Sponsoren gedeckt werden!
Bitte helfen Sie den Tieren und unterstützen Sie
die Arbeit im Tierschutz durch Ihre Spende!
Auffangstation für Reptilien, München e.V.
Kontonummer: 988154
Bankleitzahl: 701 900 00
MünchnerBank
IBAN: DE83 7019 0000 0000 9881 54
BIC: GENODEF 1M01
Trotz dieser Herausforderungen gibt das Team niemals
auf. Durch unermüdliches Engagement und zusätzlichen
Finanzierungsmethoden wie Merchandise-Verkäufe und
Führungen, gelingt es der Station ihre Arbeit fortzusetzen.
Die Belastung für das Personal ist hoch, denn die
Betreuung von Reptilien erfordert nicht nur fundiertes
Wissen, sondern auch viel Geduld und Hingabe. Durch
den vorgeschriebenen Stellenschlüssel des Ministeriums
und dem aktuellen Fachkräftemangel, ist ein Mitarbeiter
aktuell pro Tag für ca. 230 Tiere verantwortlich. Eine
Mammutaufgabe und eine Frage der Zeit, bis auch der
letzte Pfleger und Tierarzt an den Grenzen seiner Belastbarkeit
angekommen ist.
Fazit: Mehr als nur ein Zufluchtsort
Die Auffangstation für Reptilien in München ist mehr als
nur eine Einrichtung – sie ist ein Ort für Tiere die eine
zweite Chance verdient haben und oft vergessen oder
falsch verstanden werden. Ihre langjährige Arbeit im
Bereich der Rettung, Pflege und Aufklärung ist von unschätzbarem
Wert. Doch es ist auch eine ständige Herausforderung.
Denn Reptilien sind im Tierschutz oft eine
Randerscheinung, dabei verdienen sie genauso viel Respekt
und Aufmerksamkeit wie jedes andere Lebewesen.
Dank der unermüdlichen Arbeit des Teams und der Unterstützung
durch Spenden und Förderer hat die Auffangstation
schon viele Erfolgsgeschichten geschrieben. Doch
jedes gerettete Leben zeigt auch, wie viel noch zu tun ist.
Die Auffangstation bleibt eine wichtige Anlaufstelle für
Fragen zur Haltung und zum Schutz dieser faszinierenden
Tiere – und erinnert uns daran, dass Tierschutz keine
Grenzen kennt, weder bei Art noch bei Größe.
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Ameisen, Wespen, Schnecken und Co.
Ein Plädoyer an die Vernunft
Im Frühjahr stapeln sich in Bau- und Gartenmärkten
regelmäßig ganze Paletten von
Ameisengift und Schneckenkorn. Genauso
selbstverständlich wie wir Schwein und Huhn
in ein industrielles Nahrungsprodukt umgewandelt
haben, maßen wir uns an, Mitgeschöpfe mehr
oder weniger nach Belieben zu vernichten.
Ameisen werden also „Förster des Waldes“ bezeichnet,
leisten unermüdliche Arbeit, die für das gesamte Ökosystem
von großer Bedeutung ist. Sie tragen maßgeblich
zur Bodenlüftung und -lockerung bei und leisten
darüber hinaus einen unschätzbaren Beitrag als „Müllabfuhr“.
Sie sammeln abgestorbene Insekten, tote Tiere
und tragen so zur natürlichen Reinigung der Natur bei.
Außerdem ernähren sie sich von vielen Schädlingen, wie
Blattläusen und Raupen. Durch ihre Vorliebe für Schadinsekten
tragen sie zur natürlichen Schädlingsbekämpfung
bei, ohne dass Chemikalien notwendig sind. Sie arbeiten
im Team und besitzen komplexe Sozialstrukturen.
Sie kommunizieren über chemische Signale, sogenannte
Pheromone.
Was für den Wald gut ist, kann für den Garten nicht
schlecht sein. Völlig unverständlich deshalb, wie viele
Menschen es als Selbstverständlichkeit ansehen, eine
Ameisenkolonie oder einzelne Ameisen beim ersten Anblick
sofort mit Chemie zu vernichten.
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Auch ich habe einen Garten, in dem ich regelmäßig
kleinere Ameisenkolonien finde. Ich lasse sie einfach in
Ruhe, ich fühle mich von ihnen in keiner Weise belästigt.
und schlechteren Tiere.
Es gibt keine besseren
Text: Reinhard Hauff
Schlimmstenfalls muss man eben einen Haufen vorsichtig
umsetzen. Noch respektloser ist unser Umgang mit
Schnecken, insbesondere Nacktschnecken. Verständlich,
dass jeder Gärtner sich darüber ärgert, wenn über Nacht
das komplette Gemüsebeet leergefressen wurde.
Deswegen muss man allerdings nicht mit der chemischen
Keule (Schneckenkorn) anrücken, sondern kann
erst einmal mechanische Sperren versuchen. Noch besser
ist es, auf einen biodiversen Garten zu setzen. Auch
in meinem Garten hatte ich eines Tages dutzende von
Nacktschnecken entdeckt, die beispielsweise mit einem
Studentenblümchen innerhalb von wenigen Stunden
kurzen Prozess machten.
Nachdem ich meinen Garten komplett umgebaut
habe, den englischen Rasen bis auf ein Minimum
reduzierte, dafür hunderte von Stauden, Sträuchern
und Blumen gepflanzt hatte, war plötzlich Schluss
mit sogenannten Schädlingen.
Die Nacktschnecken sind von selbst bis auf ein paar wenige
Zeitgenossen, die natürlich nicht bekämpft werden,
verschwunden. Es ist immer dasselbe: Dort wo ein natürliches
Umfeld entsteht, sorgt die Natur dafür, dass ein
problemloses Nebeneinander zwischen Mensch und Tier
möglich ist. Schneckenkorn und andere chemische Keulen
haben noch einen weiteren Nachteil:
Gerade im Frühjahr während der Brutzeit werden diese
Tiere von größeren Vögeln ihren Jungen verabreicht
(siehe Foto, welches in meinem Garten entstanden ist).
Würden diese Schnecken das Gift in sich tragen, wäre
mit schwersten Schäden, gar dem Verlust der Jungvögel
zu rechnen. Gifte stellen einen Eingriff in das gesamte
Ökosystem dar.
Auch mit Wespen habe ich nicht die geringsten Probleme.
Ich lasse sie einfach in Ruhe und fange nicht hysterisch
an, mit den Händen zu fuchteln. Irgendwann verschwinden
sie von selbst, ggf. stellt man eben süße Sachen, vor
allem Getränke kurz zur Seite oder deckt diese ab.
37
An jedem Tier hängt ein Mensch
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Freunde der Tiere,
es ist mir eine Herzensangelegenheit, heute
den Tieren eine Stimme zu geben!
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Da ich seit Jahrzehnten als der bayerische Pferdeflüsterer
bekannt wurde, sah ich diese große, wertvolle Aufgabe als
meine Berufung zum Wohle der Tiere an, da ich in meiner
Kindheit selber erfahren durfte, was Gewalt auslöst und
was es bedeutet, damit umzugehen. So konnte ich sehr oft
das Verhalten der Tiere verstehen.
Schon mein Großvater mütterlicherseits sagte eines Tages
zu mir: „Merk dir immer, dass ein Tier nie gestört oder
bösartig zur Welt kommt, es sind fast immer die Umstände
oder der Besitzer entscheidend dafür, wie sich das Tier verhält
und zeigt. Deshalb verurteile und bestrafe dieses Tier
niemals. Vielmehr ist es deine Aufgabe, mit viel Gefühl und
Zeit dem Tier wieder Vertrauen zu vermitteln, und Gewalt
oder Dominanz auch durch Zufügen von Schmerzen ist
niemals eine Lösung dazu.“
Ja, es ist mir immer mehr bewusst geworden, dass die Beziehung,
die du zu deinem Tier hast, wichtiger ist als die
Erziehung. In erster Linie gehört dazu, dass du dich mit
deinem Tier befasst und es beobachtest, welche Bedürfnisse
es hat, also ein Lesen und Fühlen, was deinen Freund
ausmacht.
Da viele Tiere in einem Rudel oder der Herde leben, werden
diese Bedürfnisse von Sicherheit und Geborgenheit
bedient und erfüllt. Darunter verstehe ich nicht das permanente
Belohnen mit Leckerlies, sondern den Umgang
mit dem Tier und das Gewähren von Freiräumen und
Grenzen.
Hierbei kann ein spielerisches Lernen weitaus mehr Freude
und Zugänglichkeit zu ihrem Tier bringen. Verzichten
Sie anfänglich auf 100 % Perfektion, sondern belohnen
die ersten Ansätze zu dem erwünschen Ziel mit Berührung
und Loben als Zeichen Ihrer Freude.
Ein Vermenschlichen Ihres Tieres ist jedoch zu vermeiden.
Deshalb stelle ich mir auch sehr kritisch die Frage:
Können wir überhaupt ein Spielen, so wie es Hunde oder
Pferde untereinander leben, ersetzen?
Und ist es deshalb sinnvoll, ein zweites Tier anzuschaffen,
zum Wohle der Beziehung zwischen den beiden?
Was viele Tierbesitzer sich gar nicht oder kaum vorstellen
können, ist, dass dein Hund oder Pferd dich in 1 Millisekunde
anhand deiner Körpersprache und deiner Ausstrahlung
von Mimik und Gestik wahrnehmen kann.
Deshalb macht es wirklich richtig Sinn, dass der Umgang
mit einem Tier immer bei dir beginnt und es eine Persönlichkeitsentwicklung
von dir als Mensch bedeutet.
Du solltest lesen und verstehen lernen, was dein Tier dir
durch seine Verhaltensweise aufzeigt, bzw. wo der Ansatz
einer Verhaltensänderung zu finden ist. Für mich ist es
interessant, dass es genau dieselben Dinge oder Situationen
sind, die du vermutlich bei deinem Partner oder
Partnerin, deinen Kindern oder deinen Arbeitskollegen
kennst, die dich nerven und die du gerne verändert hättest.
Dein Hund, Katze, Pferd usw. erkennt dich an deiner
Klarheit und auch Unklarheit oder Unsicherheit. Zu dem
vorher angesprochenen Punkt Sicherheit und Geborgenheit
gehört ein klarer Geist, eine klare, aber ruhige, herzliche
Körpersprache über Mimik und Gestik, gepaart mit
einem klaren Handeln. Also kein Blick zum Tier, ob es
jetzt Lust hat, sondern ein fokussierter Blick dahin, wohin
du gerade gehen möchtest. Hier kann das Bild der
Entenmama, die mit ihren kleinen Küken die Straße
überqueren möchte, sehr hilfreich und erklärend für dich
sein. Durch das zweifellose TUN, ohne zu hinterfragen,
was alles passieren könnte, gehen die kleinen Küken folgsam
über die Straße.
Sobald du nur mit einem Blick zum Hund schaust beim
Überqueren der Straße, gehst du aus deiner Führungsrolle
heraus und fragst den Hund, ob er bereit dazu ist.
Genau das ist der Moment, wo du die Entscheidung an
dein Tier abgegeben hast und es dann kontrollierst, wenn
es sich entscheidet zu gehen.
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Dein Tier sollte verstanden haben, wenn du stehen dass es
auch gehen kann, und zwar ohne Einsatz der Leine beim
Hund oder dem Zügel beim Pferd. bleibst, dass es auch
stehen bleibt, und wenn du gehst, Vielen Tierbesitzern ist
es offensichtlich noch gar nicht bewusst, dass dein Hund,
Pferd usw. auch deine Gedanken in Form einer Frequenz
wahrnehmen kann. Das solltest du wissen, denn genau so
funktioniert dein Handy, Laptop uvm. Hast du darüber
schon mal bewusst nachgedacht?
Durch meine Seminare zur Persönlichkeitsbildung
Mensch ist mir klar geworden, dass ein Tier zu halten immer
bei dir als Mensch mit den Hausaufgaben beginnt
und nicht bei der Erziehung deines Tieres.
Eine meiner ersten Übungen besteht wirklich darin, sein
Tier nicht immer anzuschauen und auch besser zu atmen.
Als zweite Übung lerne deinen Körper mehr wahrzunehmen,
um dein Tier mehr fühlen zu können, ohne
es anzuschauen. Hierbei stellte ich fest, dass es sehr vielen
Menschen sehr schwerfällt. Ja klar, das kommt von unserer
permanenten Kontrolle, die wir im Alltag leben und
praktizieren. Der Ursprung ist sehr oft der Druck, der aus
der Gesellschaft kommt, den wir uns jedoch selber gestalten,
und deshalb fehlt uns oft die Luft zum Atmen, zur
Stille und zur Ruhe.
Ihr kennt doch den Spruch: „In der Ruhe liegt die Kraft!“
Viele unserer Tiere sind durch unseren Stress nervös und
permanent in Anspannung, da sie immer denken, sie
müssten auf uns aufpassen und uns beschützen.
Also empfehle ich Ihnen, werden Sie wieder ruhiger und
gelassener in allem, was Sie tun. Deshalb ist oftmals ein
NEIN ein JA zu uns selbst! Deshalb stelle all das, was für
dich wichtig ist, was dich fröhlich, glücklich und gesund
erhält, an die ERSTE Stelle. Alles andere kommt danach!!!
Wie du mittlerweile hoffentlich bemerkt hast, ist deine
soziale Integration und Entwicklung die Beziehung und
Verständnis als Voraussetzung zu deinem Tier.
Wenn du möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden,
um dein Tier und dich besser zu verstehen.
Normalerweise ist die Einwirkung mit diversen Hilfsmitteln,
wenn ein Tier verhaltensauffällig geworden ist, nur
von einem Profi zu verwenden, wenn er nach dem Prinzip
Ursache und Wirkung vorgeht und das Wort Zeit ein
wertvoller Begriff für ihn ist.
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39
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wir möchten die Gelegenheit nutzen, um unseren herzlichen Dank an alle auszusprechen, die unser Tierheim unterstützen
und zu einem Ort der Zuflucht und Liebe für unsere Tiere machen. Ein großes Dankeschön geht an:
• Mitglieder und Paten: Euer Beitrag und eure anhaltende Unterstützung sind von unschätzbarem Wert für die
Pflege und das Wohl unserer Tiere.
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Chance auf ein besseres Leben ermöglicht.
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bestmöglich versorgt werden.
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und die notwendigen Ressourcen bereitzustellen.
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zu vergrößern und mehr Menschen auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen.
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und unsere Tiere bestens betreut werden.
• Tierfreunde und Helfer: Danke für eure Zeit, eure Zuneigung und die Unterstützung, die ihr unseren Tieren
schenkt.
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Aufmerksamkeit schenkt.
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Wohlbefinden bei.
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Ihr alle seid ein unverzichtbarer Teil unserer Gemeinschaft, und ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich.
Gemeinsam machen wir einen Unterschied im Leben vieler Tiere.
Vielen herzlichen Dank!
Euer Team vom Tierheim Bad Reichenhall
DIE TIERHEIMLEITUNG
Gabriele Schwaiger-Weiß und Alexandra Ziegler
laden Sie ein, unser Tierheim zu besuchen.
Ob klein oder groß, Ihr seid herzlich willkommen.
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Ein herzliches Dankeschön!
Ein einfaches Danke ist nicht genug an Silvia Hauff, Agentur Marzoll, für die
jahrelange Unterstützung zur Erstellung unserer Jahresbroschüre.
Sie gestaltet die Artikel mit viel Liebe und Sorgfalt. Es ist immer wieder eine
Freude, die Broschüre nach Fertigstellung in Händen zu halten. Viele Tierfreunde
fragen schon Anfang des Jahres nach der Broschüre. Viele sammeln sie sogar.
Der Tierschutzverein und das Tierheim Bad Reichenhall sind immer wieder
dankbar, dass Silvia trotz vieler Arbeit die Erarbeitung unserer Jahresbroschüre
ehrenamtlich übernimmt..
Silvia Hauff
f
Tierschutzverein Bad Reichenhall u.U. e.V.
Teisendorfer Str. 52
83435 Bad Reichenhall
Tel. 08651 2665
Fax 08651 715264
info@tierschutzverein-bad-reichenhall.org
SPENDENKONTO
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