Bremen erleben! 2025
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BREMEN
erleben!
20
25
WIR BAUEN AUF
VIELFALT
Als eines der größten Bauunternehmen Norddeutschlands haben wir
zahllose spannende Projekte zu bieten. Hier arbeiten über 3.000 Menschen,
die ihre ganz besonderen Talente einbringen, um gemeinsam die besten
Infrastrukturen der Welt zu bauen. Und weil beides so perfekt funktioniert,
sind wir gleich mehrfach ausgezeichnet – als Arbeitgeber und als Ausbildungsbetrieb.
Jetzt bewerben und den Karriereturbo starten!
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www.matthaei.de
3
Moin!
Herzlich willkommen in Bremen und Bremerhaven,
dem Bundesland mit den zwei
Schwesterstädten an der Weser. Mit diesem
Magazin halten Sie sozusagen ein „Nachschlagewerk“
in der Hand, das Ihnen nicht
nur zahlreiche Möglichkeiten für Kunst,
Kultur, Freizeit und Arbeiten in Bremen und
Bremerhaven zeigt. In dieser neuen Ausgabe
lernen Sie auch ganz viele wunderbare Bremerinnen
und Bremer, Bremerhavener und
Bremerhavenerinnen und ihre Geschichten
kennen.
Ob im Denkort Bunker Valentin oder im Auswandererhaus,
ob im Alfred-Wegener-Institut
Bremerhaven oder im Speicherquartier in Vegesack,
einem der spannendsten Bauprojekte
Bremens: Überall dort arbeiten und engagieren
sich beeindruckende Menschen, die ganz
nebenbei auch zeigen, warum unsere beiden
Städte so lebens- und liebenswert sind.
Denn egal, ob Sie nur zu Besuch sind, ob Sie
neu hierhin gezogen sind oder ob Sie Ihre
Heimat neu kennenlernen wollen – wir haben
beides: spannende Ziele für einen Städtetrip
und vor allem ganz besondere Städte zum
Leben und Arbeiten.
Eines möchte Ihnen aber in jedem Fall ans
Herz legen: Wer in der Bremer Innenstadt
Halt macht, sollte unbedingt bei einer Tasse
Kaffee die Aussicht auf das UNESCO-Welterbe
Bremer Rathaus und Roland genießen. Diese
einzigartige Atmosphäre auf Bremens schönstem
Platz macht Kulturgeschichte lebendig.
Spannende Einblicke in das Rathaus
Senatspressestelle I Jonas Ginter
Bürgermeister
Andreas Bovenschulte
Präsident des Senats der
Freien Hansestadt Bremen
gibt es übrigens auch ganz bequem online.
Auf www.Welterbe.Bremen.de ist ein 360-Grad-
Rundgang zu sehen, der Geschichte und Geschichten
rund um das Rathaus digital erlebbar
macht. So wird der Online-Besuch des
UNESCO-Welterbes zu einer Zeitreise durch
die Jahrhunderte. Mehr über unsere Kulturdenkmäler
erzählen dann bei einem Besuch
vor Ort die Gästeführerinnen und Gästeführer.
Und wer schon einmal auf dem Marktplatz
ist, sollte es nicht versäumen, Bremens berühmtes
tierisches Quartett zu besuchen: die
Bremer Stadtmusikanten.
Genießen Sie die Zeit bei uns. Ich wünsche
allen Gästen viele erlebnisreiche Momente –
und allen Bremerinnen und Bremern und Bremerhavenerinnen
und Bremerhavenern viel
Freude beim Entdecken von bislang noch unbekannten
Orten sowie beim Neuverlieben in
unsere beiden Städte.
Ihr
Bürgermeister Andreas Bovenschulte
Präsident des Senats der
Freien Hansestadt Bremen
4
Foto: ©Kerstin Rolfes
8
Kultur
und
Freizeit
32 Eiszeit mit den Zwergen
36 Von Feinkost und Genuss
38 100 Jahre Stadionbad
42 Findorffs Kreativzentrum
46 Vegesack als Schauplatz
des Verbrechens
50 Vielfalt zeitgenössischer
Musik
51 Adressen
Foto: ©Jinas Ginter
36
Foto: ©Mar Fernández-Méndez
64
Bildung und
Wissenschaft
56 In Bremen zuhause, den
Blick auf die Welt gerichtet
58 Auf den Spuren von
Martha Hüner
60 Algenfarmen für den
Klimaschutz
62 Ein Ort der Erinnerung,
Bildung und Reflexion
66 Adressen
Fotos: ©Alexander Fanslau
82
Fotos: © Gorodenkoff - stock.adobe.com
106
Spezial:
Fachkräfte
84 Fünf Tipps für
Website-Fotos
87 Das Büro der Zukunft
89 Vielfalt als Schlüssel
zum Erfolg
92 Von A bis Z:
Generation Zukunft
94 Gekommen, um zu
bleiben
96 Wer zufrieden ist,
bleibt
100 Ein guter Start
102 Miteinander statt
Nebeneinander
5
Mein
Bremen
8 Hausgezeichnet
10 Mit Nachtwächter Schorse
durch Bremen
12 Wir sehen uns im Netz! –
Bremen auf allen Kanälen
16 „Die Marke Bremen zum Anfassen,
Erleben und Mitnehmen“
20 Zusammen ein Fest
24 Liniennetzplan BSAG
26 Die Wochenmärkte im Land Bremen
28 Adressen
Inhalt
Wohlfühl-Bremen:
„Dick, betrunken und
glücklich“ – das können
Bremer:innen im Feinkostladen
Heimathaven sein!
Wirtschaft
und Arbeit
68 Nachhaltig einkaufen im Viertel
72 Auf der Suche nach dem perfekten Mix
76 Bremens Talentschmiede für DJing
und Producing
78 Architektonischer Zeitsprung
82 Adressen
110
Fotos: ©Bremer Tierschutzverein e.V.
Gesundheit
und
Soziales
Foto: ©Tim Rost
104 Einsatz für
die Tiere
107 Heimat in der
Fremde
110 Mit den Ohren
Fußball sehen
112 Ein Miteinander
zahlreicher
Religionen
114 Adressen
Josephine
Foto: ©Tim Rost
Ein herzliches
Moin!
Schön, dass ihr unser
Magazin Bremen erleben!
in den Händen haltet! In
Bremen gibt es immer
etwas Neues zu entdecken
– von den Gassen im
Schnoor bis zu den Weiten
der Weser. In dieser Ausgabe
dreht sich alles um
die Menschen, die Bremen
so besonders machen,
und ihre Geschichten. Egal,
ob ihr Bremer:in mit Leib
und Seele seid oder die
Stadt gerade erst erkundet,
hier ist für alle etwas dabei.
Also schnappt euch einen
Kaffee, lehnt euch zurück
und begleitet uns auf eine
spannende Reise durch die
Hansestadt.
Eure Josephine und
Ramona
Ramona
118 Impressum • Inserenten
6
Mein Bremen
Dinge,
die ich liebe...
Als ich im Herbst 2012 das erste
Mal am Bremer Hauptbahnhof angekommen
bin, war es Liebe auf den
ersten Blick. Besonders die hilfsbereiten,
bodenständigen und unkomplizierten Menschen
haben mich sofort verzaubert. Bremen zeichnet sich
für mich besonders durch eine vielfältige und solidarische
Kulturszene aus – vom Klassikkonzert bis zur
Outdoorparty wird alles geboten, ohne dass es völlig
überfrachtet ist. Und wir haben mit der Breminale
einfach das beste Umsonst-Festival überhaupt!
Dr. Elena Tüting, Pressesprecherin
Kulturzentrum
Schlachthof
Foto: ©Jasmine Shah
Grafik: ©Lena Kulla
8
Mein Bremen
Bremer Architektur
Hausgezeichnet
Das Altbremer Haus prägt viele
Stadtteile, auch Findorff (hier:
Eichenberger Straße). Illustration: Isa Fischer
Schon bei der Feinarbeit:
Beim Zeichnen entgeht
Isa Fischer kein Detail.
Foto: ©Kerstin Rolfes
Eine Zeichnerin bringt typisch hanseatische
Architektur aufs Papier.
Die Künstlerin Isa Fischer hat ein besonderes
Faible für Altbremer Häuser,
die wohl schönsten Wohngebäude der
Hansestadt.
Schmale Reihenhäuser statt mehrgeschossiger
Mietskasernen – mit diesem
Konzept widersetzte sich Bremen zwischen
der Mitte des 19. Jahrhunderts
In Schwachhausen (hier: Parkstraße)
sind prachtvolle Altbremer Häuser an
der Tagesordnung. Illustration: Isa Fischer
und dem Beginn des Ersten Weltkriegs
den vorherrschenden städtebaulichen
Trends im Lande. An der Weser favorisierten
die Architekten und Baumeister
beim Wohnungsbau Individualität. Das
sogenannte Altbremer Haus hat in dieser
Zeit seine Wurzeln.
Der Gebäudetyp zeichnet sich aus
durch mit Stuck verzierte Fassaden, ein
hochgelegtes, per Treppe erreichbares
Erdgeschoss, manchmal einen Wintergarten
oft sogar durch die Möglichkeit,
von ganz vorn bis ganz hinten den vollen
Durchblick zu haben. Im wahrsten Sinne
des Wortes.
Häuser mit Geschichte(n)
„Ich liebe das Altbremer Haus“, sagt Isa
Fischer. Damit steht sie nicht allein da,
wie ein Blick in das gut gefüllte Auftragsbuch
der diplomierten Grafikdesignerin
verrät. Immer wieder melden sich bei
ihr Bremer:innen mit einem besonderen
Wunsch: Sie wollen ihr Haus zeichnen
lassen. Vor rund 15 Jahren hat sie damit
begonnen, Gebäudeporträts anzufertigen.
Inzwischen fanden schon mehrere
Hundert Platz auf ihrem Skizzenblock,
darunter auch Industriebauten und öffentliche
Gebäude. „Die Altbremer Häu-
ser sind meine Lieblingsobjekte. Jedes
ist anders, folgt aber doch einem bestimmten
Muster und erzählt eine eigene
Geschichte.“
Die Künstlerin arbeitet mit Tusche und
Aquarellfarben. Immer von Hand, nie am
Computer. Draußen, gern auch bei Wind
und Wetter. Sie sucht sich einen Sitz
gegenüber dem Objekt, baut Höckerchen
und Staffelei auf und nimmt sich
Zeit. Wie lange? „Drei Stunden werden
es sicher“, meint sie. Immer schaut sie
genau hin. Entdeckt beim zweiten oder
dritten Blick markante Details, die ihr
beim ersten noch verborgen blieben.
Gelegentlich kommt sie mit Leuten ins
Gespräch, die erstaunt kurz stehenbleiben
und fragen, was sie da macht. Isa
Fischer mag das.
Prägend für ganze Stadtteile
Klassizismus, Historismus, Jugendstil:
All diese Richtungen finden sich in den
Altbremer Häusern wieder. Viele stehen
unter Denkmalschutz. Sie wurden nicht
nur für die wohlhabende Oberschicht
gebaut, sondern ebenso – wenn auch
zumeist in etwas kleineren Varianten –
in den Arbeitervierteln wie Gröpelingen
oder Walle. Bis heute prägen sie das Erscheinungsbild
ganzer Stadtteile, etwa
der Neustadt, von Schwachhausen oder
des Viertels Ostertor/Steintor.
Isa Fischer mag sich darüber nicht wundern.
Im Gegenteil. Die Künstlerin liefert
eine handfeste Erklärung. „Das Altbremer
Haus steht sowohl für einen sehr
besonderen Baustil als auch für den Mut
zu etwas Eigenem. Das zeichnet Bremen
aus.“ Von Claus Spitzer-Ewersmann
Isa
Fischer
Foto: © Miuhbuiart – pixabay.com
Manchmal hat Hauszeichnerin
Isa Fischer
ihren Arbeitsplatz
mitten in der Natur.
Foto: Isa Fischer
Dinge,
die ich liebe...
Bremen ist einfach eine offene Stadt mit dem
Herz am richtigen Fleck. Ein Bremen-Liebe-
Moment war bei mir zum Beispiel bei der großen
Demonstration von Laut gegen Rechts im Januar, wo
rund 50.000 Menschen sich für genau diese Offenheit und
Vielfalt stark gemacht haben. Aber auch wenn ich mir anschaue, wie
viele Menschen sich hier freiwillig einbringen, ob im Sport, in der Kultur
oder im Sozialen – dann bin ich immer auch ein wenig stolz darauf,
hier in Bremen zu leben. Besonders deutlich wird mir das immer
bei der Aktivoli Freiwilligenbörse im Rathaus, wenn rund 80 der
Freiwilligenorganisationen dieser Stadt zusammenkommen –
das ist wirklich eindrucksvoll!
Lena Blum (Leiterin der Freiwilligen-
Agentur Bremen)
Foto: ©Jörg Klampäckel
10
Mein Bremen
Stadtführung
Mit Nachtwächter Schorse
durch Bremen
Dieter Herrmann verrät seinen Gästen
jene Geheimnisse der Hansestadt, die
im Dunkel der Nacht verborgen liegen.
Gut 200 Jahre ist es her, da wachte
Georg Uhlenkop, genannt „Schorse“, über
das alte Hafenrevier Schlachte. Er sorgte
mit Signalhorn und Laterne in der Hand
für Sicherheit und Ordnung im nächtlichen
Bremen und schützte die Stadt
vor Feuergefahr. Auf seinen Rundgängen
kann man Schorse bis heute begleiten.
Es gibt nur wenige Menschen in Deutschland,
die hauptberuflich und ausschließlich
Nachtwächterführungen geben. Für
Dieter Herrmann ist dies zur Passion
geworden. Als Schorse nimmt er seine
Gäste seit 2014 mit in längst vergangene
Zeiten und öffnet einen einzigartigen
Blick auf der Hansestadt. „Ich war schon
immer eine Nachteule“, verrät er. „Hinzu
kam meine Faszination für die Historie
Bremens. So ist die Nachtwächterei für
mein Leben gleichermaßen Schicksal
und erbauliches Elixier geworden.“
Foto: ©Jörg Sarbach
Schmale Gässchen und bronzene Figuren
Sein Beruf wird Dieter Herrmann auch
nach mehr als zehn Jahren nicht langweilig,
denn jede Erlebnisführung beschreibt
er als „eine Mischung aus frischer Improvisation,
Interaktion mit Gästen und
authentisch vorgetragenem Sprechwerk“.
In rund anderthalb Stunden streift der
Nachtwächter durch die Bremer Innenstadt.
Er führt die historische Böttcherstraße
entlang, wandelt durch schmale
Gassen im Schnoorviertel und stattet der
Bronzeskulptur der Bremer Stadtmusikanten
einen Besuch ab. Auch der Marktplatz,
der mit Rathaus, Dom und Schütting
von gleich drei stadtbildprägenden
Gebäuden gesäumt ist, gibt jede Menge
Anlass zum Staunen. Denn der redselige
Schorse weiß allerhand zu berichten über
die Geschehnisse in seiner Hansestadt.
Die Route passt Dieter Herrmann stets
individuell an. Mal gibt ihm aktuelles
Weltgeschehen Anlass dazu, mal besonderes
Interesse des Publikums. „Ich
habe über die Jahre einen großen Wissensschatz
angesammelt. Alles kann
ich in einer Führung gar nicht erzählen.
Stattdessen wähle ich spontan die Ereignisse
und Themen aus, die mir je nach
Situation passend erscheinen.“
Nachtwächter mit Leib und Seele
Zur Vorbereitung auf seine ersten Führungen
quartierte er sich ein halbes Jahr
im Bremer Geschichtenhaus ein, um
sich den Genres Storytelling und Living
History anzunähern. Dann studierte er
die allgemein historisch belegte Figur
des Nachtwächters sowie ihre Rezeption
in der Literatur. Auch die frühe Mitgliedschaft
in der „Deutschen Gilde der
Nachtwächter, Türmer und Figuren“ und
Kontakte zur Mittelalter- und Reenactor-
Szene trugen zur Erarbeitung seines
Nachtwächterkonzepts bei.
Jede Erzählung aus seinem Repertoire
verkörpert der Theaterschauspieler dabei
mit Leib und Seele. Denn: „Wenn Wissen
erlebnisorientiert und heiter vermittelt
wird, merkt man es sich leichter.“ Aufkommende
Fragen – zum Beispiel, wie viele
Treppenstufen man bezwingen muss,
um den Südturm des St. Petri Doms zu
besteigen, oder was es mit der ins Kopfsteinpflaster
gehauenen Spur aus rund
1.000 schimmernden Messingnägeln
auf sich hat – beantwortet der
Nachtwächter natürlich gerne. „Aber
der Gast ist zumeist so in den Erzählungen
von Schorse verfangen, dass
solche typisch touristischen Fragen
kaum gestellt werden.“ Von Lisa Knoll
Info
Wenn die Sonne untergegangen ist und
Bremen sich in geheimnisvolle Dunkelheit
hüllt, nimmt Nachtwächter Schorse seine
Gäste in Obhut und streift mit ihnen
durch die alte Hansestadt. Mehr Infos
zum Führungsangebot gibt’s unter:
www.nachtwaechterzubremen.de
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AUG. PRIEN Bauunternehmung – Kompetenz im Haus
Gegründet 1873 in Hamburg-Harburg. Seit Beginn gehört AUG.
PRIEN zu den Pionieren und Entwicklern modernster Bauverfahren.
Heute arbeiten über 380 Angestellte und 360 gewerbliche Fachkräfte
für das Unternehmen, das mittlerweile Niederlassungen in
Bremen, Dortmund, Köln und Sylt hat. Die AUG. PRIEN Bauunternehmung
setzt auf eingespielte Teams mit flachen Hierarchien,
schnellen Kommunikationswegen und kontinuierlichem Austausch
von Erfahrungen, um jederzeit eine optimale Lösung auf dem
neuesten Stand der Technik zu verwirklichen.
Wir planen, bauen, sanieren, erweitern und verändern. Ob Bürogebäude,
Produktionsstätte, Lager- und Logistikhalle, Warenhaus
oder Schule – die Bauwerke von AUG. PRIEN sind aus zahlreichen
deutschen Stadtbildern nicht mehr wegzudenken. Mit seinen
Kernkompetenzen Hochbau und Schlüsselfertiges Bauen bietet
AUG. PRIEN seinen Kunden ein umfangreiches Paket an Bau- und
Dienstleistungen rund um die Immobilie. Dabei sind wir in der
Umsetzung einer Bauaufgabe in Einzelgewerken ebenso erfahren
wie als Generalunternehmer, in Partnermodellen oder PPP-Verfahren.
Wirtschaftlichkeit und Qualität, ansprechende Architektur
und Optimierung von Wartungs- und Betriebskosten sind die Eckpfeiler
der Aktivitäten von AUG. PRIEN. Wir konzipieren unsere
Objekte unter neuesten energetischen und umweltschutzrelevanten
Kriterien, denn Bauen ist für uns immer auch eine Tätigkeit mit
Blick auf kommende Generationen. Ebenso sind wir im Brückenbau
sowie im Hafen- und Wasserbau dort aktiv, wo es um innovative
und effiziente Infrastruktur am und im Wasser geht. Bauwerke für
die Schifffahrt und für den Hochwasserschutz sind unsere Leidenschaft.
Verlässlichkeit, Vertrauen und Offenheit in der Zusammenarbeit
sind für uns nicht nur Selbstverpflichtung, sondern auch der
Schlüssel zum Erfolg. Unsere Kunden profitieren von unserer Erfahrung
aus über 151 Jahren Unternehmens- und Baugeschichte.
AUG. PRIEN Bauunternehmung (GmbH & Co. KG)
Richtweg 1 · 28195 Bremen · Tel. 0421 33588-0 · Fax 0421 33588-30
bremen@augprien.de · www.augprien.de
12
Mein Bremen
Bremen in den sozialen Medien
Wir sehen uns im Netz! –
Bremen auf allen Kanälen
Grafik: OneLineStock - stock.adobe.com
Grafik: ©bloomicon - stock.adobe.com
Das Internet und besonders die sozialen
Netzwerke stellen heute für viele
eine der wichtigsten Informationsquellen
dar – und das quer durch alle
Altersgruppen. Klar, dass auch Bremen
seine Speckflagge hochhält. Von Erlebnistipps
für Touristinnen und Touristen
und hilfreichen Informationen
für die Bürgerinnen und Bürger über
besondere Bremer Döntjes, Erfolgsgeschichten
aus der bremischen Wirtschaft
bis hin zu spannenden Zahlen,
Daten und Fakten – in Sachen digitaler
Präsentation und Vermarktung ist die
Hansestadt schwer auf Draht.
Das offizielle Stadtportal der Stadt Bremen
ist quasi die Zentrale, von der alles
ausgeht. Hier finden Bürger:innen, Touristinnen
und Touristen und Unternehmen
alles Wissenswerte zur Stadt – dazugehören
unter anderem die Brancheneinträge,
der Veranstaltungskalender und der
barrierefreie Stadtführer. 2023 gab es
fast neun Millionen Seitenzugriffe bei 5,4
Millionen Besuchen auf www.bremen.de,
dazu kommt noch das beliebte Kleinanzeigenportal
„Schwarzes Brett“.
Soziale Netzwerke
Auch in den sozialen Netzwerken ist
das Team von bremen.de äußerst aktiv.
66.000 Personen folgen den Infos
auf Facebook, 48.700 auf Instagram.
Hier gibt es gleich mehrere Kanäle für
die unterschiedlichen Zielgruppen.
@Bremermoment ist der allgemeine
Bremen-Account, @Visit.bremen informiert
über die touristischen Seiten der
Stadt, auf @Meinbremen füttert wöchentlich
eine andere Person aus Bremen
den Kanal mit ihren Themen, auf @
Bremenbikeit gibt es Informationen rund
um das Radfahren in der Hansestadt
und @Themenjahr.bremen postet
alles rund um das jeweilige Themenjahr
in der Stadt.
2025 wird es um
„Naturlich Bremen!“, die grünen Seiten in
der Wesermetropole gehen.
Seit Mai 2021 ist das bremen.de-Team
auch auf TikTok aktiv. Mit bald 40.000
Abonnentinnen und Abonnenten, einigen
viralen Videos und einer Vorreiterrolle im
deutschen Destinationstourismus ein voller
Erfolg. Außerdem gibt es auf Pinterest
den @bremen_de Kanal und viele Filme
auf Youtube unter BREMENbewegt.
Ein Bremen-Blog, die „Stories aus Bremen“,
informiert in Artikeln rund um den Wirtschaftsstandort
Bremen, touristische
Themen und den Lebensstandort auf
https://www.wfb-bremen.de/de/page/
bremen-wirtschaft-stories.
Und natürlich gibt es auch was auf die
Ohren! Der Bremen-Podcast beschäftigt
sich mit Bremen als lebenswertem und
liebenswertem Ort. Ob Nachtschwärmer
in der Kultbar Heartbreak Hotel oder
Pilgerwanderin im idyllischen Blockland,
die Interviewten im Bremen Podcast der
WFB Wirtschaftsförderung Bremen sind
so vielfältig wie die Stadt selbst.
Von WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
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Bremen Airport:
Von der Weser in die ganze Welt
13 Millionen: So viele Menschen leben im Nordwesten – dem
Einzugsgebiet des Bremen Airport. Somit ist der Flughafen nicht
nur treibender Faktor für die Wirtschaft und den Tourismus in der
Region. Er übernimmt auch Verantwortung in der Hansestadt, die
auf eine lange Tradition in der Luft- und Raumfahrt zurückblickt.
Vom Neuenlander Feld, seit 1914 Standort des Flughafen Bremen,
heben heute 15 verschiedene Airlines zu Destinationen auf dem
europäischen, asiatischen und afrikanischen Kontinent ab. Der
ausgewogene Mix aus Linien-Fluggesellschaften und Anbietern
aus dem Low-Cost-Segment sorgt dabei für ein breites Angebot.
Und so geht es für Urlauber und Geschäftsreisende täglich von der
Weser in die ganze Welt. Möglich machen das vor allem die Flüge
zu den internationalen Drehkreuzen in Amsterdam, Frankfurt, Istanbul,
München, Wien und Zürich. Sie verbinden den Bremen
Airport mit über 500 Anbindungen weltweit – und das mit nur
einem Umstieg.
Der Bremen Airport legt weiterhin den Fokus auf Innovation und
Investition: So ist es das formulierte Ziel, das Streckennetz auszubauen,
neue Destinationen zu etablieren und die Infrastruktur auf
und außerhalb des Rollfeldes kontinuierlich zu verbessern. Kurze
Wege und exzellenter Service gehören zu den Attributen, die den
Bremer Flughafen ausmachen – und zur hohen Kundenzufriedenheit
beitragen. Neben modernen Unternehmen und bedeutenden
Forschungseinrichtungen fungiert der Flughafen als Herz der
wirtschaftlich florierenden Airport-Stadt, der Hansestadt und des
gesamten Nordwestens.
Flughafen Bremen GmbH
Flughafenallee 25, 28199 Bremen, Tel. 0421 5595-0
contact@airport-bremen.de, www.bremen-airport.com
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swb – wir gestalten
die Energiewende
Der swb-Konzern steht in Bremen und Bremerhaven für
Energie, Trinkwasser und Telekommunikation. Technische
Dienstleistungen für private Haushalte und Unternehmen
vervollständigen das umfangreiche Leistungsspektrum.
Damit ist swb ein wichtiger Partner für den modernen
urbanen Menschen im Land Bremen. 1854 gegründet
hat sich der regionale Energiedienstleister in 170 Jahren
technologisch kontinuierlich weiterentwickelt und arbeitet
nach der Stilllegung des letzten Kohlkraftwerks im April
2024 weiter daran, bis 2035 klimaneutral zu werden.
Dabei immer im Blick: die Bedürfnisse der Kundinnen und
Kunden.
Als fest in der Region verwurzeltes Unternehmen trägt
swb auch gesellschaftliche Verantwortung, ist Arbeitgeber
für rund 2.200 Menschen an verschiedenen Standorten
und zusätzlich für rund 100 junge Erwachsene, die mit
einer technischen oder kaufmännischen Ausbildung bei
swb ihr Berufsleben beginnen – jedes Jahr kommen 40
„Neue“ dazu.
Im Sinne der Energie- und Wärmewende arbeitet swb
an Lösungen, um nach Steinkohle auch zunehmend auf
den Einsatz von Erdgas verzichten zu können. Eine dafür
notwendige sieben Kilometer lange Verbindungsleitung,
die zwei Fernwärmegebiete vereint, geht im Herbst 2024
in Betrieb. Sie ermöglicht eine größere Ausnutzung der
Wärmegewinnung aus Abfall und senkt im Zusammenspiel
mit einem ebenfalls neuen Blockheizkraftwerk die
CO 2
-Emissionen deutlich. Mit weiteren Projekten verfolgt
swb das Ziel, die Fernwärmeversorgung in Bremen und
Bremerhaven im Schulterschluss mit den Kommunen
deutlich auszubauen.
Zusammen mit verschiedenen Partnern erarbeitet swb Lösungen
für eine intelligente, umweltfreundliche Energieversorgung
für Quartiere und Stadtteile und bringt sich so in
die Stadtentwicklung ein. Zudem ist swb an verschiedenen
Initiativen und Ideen rund um die Erzeugung und den Einsatz
von Wasserstoff beteiligt, was die Dekarbonisierung
vieler industrieller Prozesse ermöglichen soll. Gemeinschaftlich
mit EWE, ArcelorMittal Bremen und H2APEX
baut swb derzeit eine Anlage zur Wasserstoff-Erzeugung.
Der stetig steigende Strombedarf, hervorgerufen von den
Plänen vieler Industrieunternehmen, fossile Brennstoffe
durch Strom zu ersetzen, und die zunehmende Elektrifizierung
der Wärmeerzeugung machen den Ausbau des
Stromnetzes notwendig.
Fotos: swb AG
Für all diese Aktivitäten braucht swb engagierte Menschen!
Ob Ausbildung, Praktikum, duales Studium oder
Festanstellung: swb ist vielfältig, lebendig und zukunftsgerichtet.
Werde Teil des swb-Teams und gestalte die
Energiewende mit!
swb AG
Theodor-Heuss-Allee 20 · 28215 Bremen
Tel. 0421 359-0 · info@swb-gruppe.de
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Bei der Rheinmetall Electronics GmbH (RME) in Bremen dreht
sich alles um innovative Technologien. Über 1.700 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter arbeiten an technisch anspruchsvollen
Produkten und Systemlösungen, z.B. Missionsausstattungen
sowie Ausbildungs- und Trainingslösungen für Streitkräfte,
Regierungseinrichtungen und zivile Kunden.
Das Unternehmen gehört zur Division Electronic Solutions
innerhalb des Rheinmetall-Konzerns.
Alle Beschäftigten haben insbesondere eines gemeinsam:
Eine große Leidenschaft für Technologien. Aufgrund des
umfangreichen Kompetenzportfolios bieten sich insbesondere
für Ingenieure (m/w/d) und Informatiker (m/w/d)
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Systementwickler (m/w/d)
Softwareentwickler (m/w/d)
Ausbildung bzw. Duales Studium starten
• Fachinformatiker (m/w/d) für Anwendungsentwicklung
oder Systemintegration
• Industriekaufmann (m/w/d)
• Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)
• Duales Studium Betriebswirtschaft (B.A.)
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Motivierte und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sind das Herzstück eines jeden Unternehmens. Damit alle
Beschäftigten ihr Bestes geben können, ist es essentiell,
optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Neben einem
sicheren Arbeitsplatz mit attraktiver Vergütung, gibt es zahlreiche
Benefits und Zusatzleistungen.
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Die Rheinmetall Electronics GmbH bildet seit vielen Jahren in
zahlreichen technischen und kaufmännischen Berufen aus.
Qualifizierte Ausbilder-Teams vermitteln in unseren Ausbildungsstätten
alle Fertigkeiten und Kenntnisse, die Auszubildende
(m/w/d) und Dualstudierende (m/w/d) für ihr späteres
Berufsleben benötigen.
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Einblicke in unsere innovativen Projekte
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16 Mein Bremen
Bremen Information
„Die Marke Bremen zum Anfassen,
Erleben und Mitnehmen“
Foto: ©WFB
Neue Bremen Information in der Böttcherstraße
ist jetzt attraktiver und
digitaler
Früher hieß sie Tourist-Information und
war erste Anlaufstelle für Gäste, die einen
Stadtplan benötigten, einen Rundgang
oder ein Hotelzimmer buchen wollten.
Spätestens seit der Wiedereröffnung in
2023 ist die neue Bremen Information
in der Böttcherstraße 4 aber viel mehr.
„Das Ziel der umfangreichen Umbaumaßnahmen
und nicht zuletzt der neue
Name war, einen Willkommenspunkt für
Gäste und Einheimische zu schaffen,
der die Besonderheiten der Stadt hervorhebt,
ein Ort, der die Marke Bremen
zum Anfassen, Erleben und Mitnehmen
bietet“, sagt Oliver Rau, Geschäftsführer
der WFB Wirtschaftsförderung Bremen
GmbH, die die neue Bremen Information
betreibt.
Nun erstrahlt die Bremen Information in
neuem Design. Eine
riesige rote dreidimensionale
Karte
der Stadt lässt die Dimensionen der
einzelnen Stadtteile deutlich werden.
Ein fast vier Meter langer Zeitstrahl
entlang der Weser lässt an der gegenüberliegenden
Wand wichtige Daten aus
der Geschichte und kuriose Ereignisse
nachempfinden.
Verschiedene digitale neue Elemente ergänzen
die Optik der neuen Bremen Information.
Auf Infoscreens erfahren die
Gäste alles über aktuelle Veranstaltungen
und buchbare Rundfahrten sowie
Rundgänge. Auf einem Monitor können
verschiedene Stadtpläne abgerufen werden
mit Detailinformationen zur Überseestadt,
Bremen Nord oder barrierefreien
Wegen durch die Stadt. Auf einem
Touch Screen können die Gäste in den
Instagramkanal der Stadt Bremen eintauchen,
mit Tipps zu besonderen Sehenswürdigkeiten
und unbekannten Kleinoden,
die es zu entdecken gibt.
Ein rundes rotes Sofa lädt ein, sich niederzulassen
und den Geschichten der
Hörstation zu folgen. In Kooperation mit
den Bremer Lauschorten gibt es hier
Audiodateien mit Musik und Informationen
zu den Bremer Stadtmusikanten,
dem St. Petri Dom, den Schweinen in
der Sögestraße oder dem Lichtbringer
in der Böttcherstraße zu hören. Parallel
zum Hörerlebnis kann hier auch gleich
das Handy an einer Ladestation neue
Energie tanken.
Barrierefreiheit spielt in der neuen Bremen
Information eine große Rolle. So
gibt ein neuer barrierefreier Beratungsplatz
viel Raum für Menschen im Rollstuhl,
und ein taktiler Stadtplan soll zukünftig
Menschen mit Sehbeeinträchtigung
helfen, sich in der Innenstadt zu
orientieren. Es gibt sogar einen Rollstuhl
zum Ausleihen.
Neben Infobroschüren und buchbaren
Erlebnissen gibt es in der neuen Bremen
Information natürlich auch weiterhin
Souvenirs zu kaufen.
Weitere Informationen unter
www.bremen.de/tourismus.
Von WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
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Füreinander Kräfte entfalten in unserer Region
Gemeinsam sind wir als Bremische Volksbank Weser-Wümme
eG seit über 100 Jahr in unserer Heimatregion Bremen und
umzu fest verwurzelt. Nutzen unsere Eigenständigkeit und unser
ausgeprägtes unternehmerisches Denken, um vor Ort schnelle
Entscheidungen zu treffen und lösungsorientiert zu handeln.
Unsere Mission FÜREINANDER KRÄFTE ENTFALTEN ist unser
Motor für zukunftsorientiertes Handeln. Wir übernehmen Verantwortung
für unsere Region, engagieren uns für soziale Projekte
und unterstützen die aktive Transformation von Unternehmen
und privaten Haushalten für mehr Nachhaltigkeit.
Egal ob sie Kapital zur Realisierung einer Geschäftsidee benötigen,
nach einer passenden Finanzierung für ihre Wunschimmobilie
suchen oder eine kompetente und persönliche Beratung für ihre
Geldanlage in Anspruch nehmen möchten – Wir bieten vielfältige
Lösungen und übernehmen Verantwortung.
Wir stellen unsere Mitglieder und Kunden konsequent in den
Mittelpunkt, begegnen ihnen auf Augenhöhe und bauen ein
partnerschaftliches Verhalten im Sinne des genossenschaftlichen
Prinzips auf.
Das Genossenschaftsprinzip ist unsere Philosophie, Nachhaltigkeit
ist unsere gemeinsame Chance, deshalb handeln wir ökonomisch
und ökologisch durch unsere verantwortungsvolle Beratung
und beziehen, wo immer es möglich ist, auch Produkte und Dienstleistungen
mit konkretem Nachhaltigkeitsbezug mit ein.
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Foto: © Ingrid Krause / BTZ Bremer Touristik-Zentrale
Rathaus und Roland Weltkulturerbe
Hier schlägt das Herz der Hansestadt: Seit mehr als sechs Jahrhunderten
symbolisieren das Rathaus und der Roland den Willen
der Bremer nach Freiheit und Unabhängigkeit. Die UNESCO hat
die herausragende geschichtliche, politische und künstlerische
Bedeutung der beiden Bremer Wahrzeichen auf eindrucksvolle
Weise gewürdigt: Im Juli 2004 erklärte die Kulturorganisation
der Vereinten Nationen die einzigartigen Zeugen bremischer
Geschichte zum Welterbe der Menschheit!
Dabei handelt es sich um die international höchste und zugleich
begehrteste Auszeichnung, die für ein Gebäude, für Stadtteile oder
für eine Landschaft vergeben werden kann. In dem Gutachten, das
der UNESCO-Entscheidung zugrunde liegt, heißt es wörtlich: „Das
Rathaus und der Roland zu Bremen sind ein einzigartiges Zeugnis
für bürgerliche Autonomie und Souveränität, wie diese sich im Heiligen
Römischen Reich entwickelten.“
Foto: © BTZ Bremer Touristik-Zentrale (www.bremen-tourismus.de)
Für das Bremer Rathaus wird die herausragende Form der Architektur
der späten Renaissance in Norddeutschland, die Weserrenaissance,
ausdrücklich hervorgehoben. Und dem 1404 errichteten
Roland – dargestellt als jugendlicher Krieger in Rüstung und Mantel,
mit erhobenem Schwert – bescheinigen die UNESCO-Experten, er
sei „eine der ältesten und die repräsentativste der Roland-Statuen,
die als Symbol für Freiheit und Marktrecht errichtet wurden“.
Roland- Statuen, Symbole für Markt- und Handelsrechte, gibt es
zwar in vielen Städten weltweit. Doch Experten stufen das Bremer
Wahrzeichen als die berühmteste, künstlerisch eindrucksvollste und
schönste dieser Figuren ein, die zudem auch ein Freiheitszeichen
ist. Rolands Schild erinnert daran.
Auch das vor über 600 Jahren errichtete Rathaus – Sitz von Regierung
und Verwaltung – zieht jeden Besucher in seinen Bann. Kein
Wunder: Hier „lebt“ die Geschichte der Hansestadt, die immer
eines im Sinn hatte: die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung
als Stadtrepublik zu bewahren und zu verteidigen. Auch deshalb
gehört es zum Kulturerbe der Menschheit. Große Sandsteinfiguren
schmücken die Fassaden. An der Front zum Marktplatz stellen sie
den Kaiser und sieben Kurfürsten dar. Ihre Botschaft ist klar. Sie
lautet: Diese Stadt fühlt sich unmittelbar dem Reich zugehörig und
nur dem Kaiser untertan.
Jeweils vier weitere Figuren an den Seitenfronten stellen Propheten
aus dem Alten Testament dar. Die Untere Halle, heute mit Veranstaltungen
aller Art das ganze Jahr über nahezu ausgebucht,
beeindruckt in ihrer Schlichtheit. Mächtige Stützpfeiler aus Eiche
geben ihr eine karge Struktur. Dieser Raum war einst Markthalle
und Treffpunkt für Bauern, Händler und fahrende Sänger.
Fotos: © Jonas Ginter / BTZ Bremer Touristik-Zentrale
Die Obere Halle dagegen besticht in ihrer „feierlichen Würde“.
Kunstwerke und Raritäten schmücken den fast 40 Meter langen
und 13 Meter hohen Raum. Hier tagte der Rat der Stadt, hier wurde
Recht gesprochen. Große Wandgemälde, Sprüche und figürliche
Darstellungen erinnern daran. Heute nutzen Senat und Bürgermeister
den Raum für repräsentative Zwecke. 200 Jahre nach dem
Bau des schlichten Rathauses entschloss man sich zu einer neuen,
repräsentativen Fassade. Sie sollte deutlich machen: Der Rat ist
mächtig und selbstbewusst. So entstand durch den Umbau
zwischen 1595 und 1616 eine der schönsten Renaissance-Fassaden
Europas mit dem mächtigen gläsernen Erker, den ein fünfstöckiger
flandrischer Giebel krönt.
Die Schauseite zum Marktplatz gestaltete der Bildhauer Lüder von
Bentheim üppig und formenreich: ein kunstvoller „Wandteppich“
aus Stein mit eindrucksvollen Bildern zu politischen und religiösen
Themen. Bestauntes Juwel des Rathauses ist ein kleines Zimmer:
Die Güldenkammer, ein Einbau in der Oberen Halle. Von außen reich
verziert mit Schnitzereien und Malereien, von innen ein Gesamtkunstwerk
in reinem Jugendstil, 1905 geschaffen von dem Worpsweder
Künstler Heinrich Vogeler.
Wenig später wurde ein Anbau an das Rathaus nötig, der nach
Plänen des Architekten Gabriel von Seidel in „taktvoller Zurückhaltung“
gegenüber dem mittelalterlichen Hallenbau errichtet wurde.
Es entstanden neben Büroräumen der elegante Festsaal, der etwas
kleinere Kaminsaal, das angrenzende Gobelinzimmer und der Senatssaal.
Hier tagt regelmäßig dienstags der Senat.
Von den Schätzen im oberen Stockwerk ist es nicht weit zu den
unterirdischen Köstlichkeiten. Der Ratskeller, einst als Fundament
für das gotische Rathaus gebaut, beherbergt heute eine riesige
Weinauswahl. Man sitzt gemütlich an langen Holztischen vor
imposanten alten Weinfässern. Im Rosekeller werden jahrhundertealte
Weine gehütet.
Das Bremer Rathaus ist UNESCO-Welt erbe – und dennoch kein
verstaubter Ort. Es steht mitten im Leben. Offen für Begegnungen
und Gespräche, für Konzerte, Ausstellungen und Vorträge. Einmal
im Jahr sind alle Türen geöffnet für die „Nacht der Jugend“.
https://www.bremen.de/welterbe-bremer-rathaus-und-roland
WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Geschäftsbereich Marketing und Tourismus
www.wfb-bremen.de
20 Mein Bremen
Bremer Freimarkt
Zusammen ein Fest
Stimmung, Spaß und Sensation: Der
Bremer Freimarkt ist ein Volksfest der
Superlative – und ein großes Gemeinschaftserlebnis.
Susanne
Keuneke
Foto: ©Doris Trautmann
Grafik: ©Lena Kulla
Rund vier Millionen Menschen lockt
die „fünfte Bremer Jahreszeit“ Ende
Oktober in die Hansestadt. Über 300
Schausteller:innen füllen um die 100.000
Quadratmeter mit Buden und Fahrgeschäften.
Eine von ihnen: Susanne
Keuneke.
„Ich hab eigentlich nur den Grill gewechselt“,
beschreibt Susanne Keuneke
lachend, wie sie als Schausteller-Tochter
einen Mann geheiratet hat, dessen
Familie ebenfalls zu den ältesten Aktiven
der Branche in Bremen gehört. Mit
ihrem Bratwurststand steht sie auf den
Märkten der Region – und klar, auch auf
dem Bremer Freimarkt.
Lange Markttradition
1035 verlieh Kaiser Konrad II. Bremen
die „Jahrmarkt-Gerechtigkeit“. Die Geburtsstunde
des Freimarkts – auch
wenn es den Namen erst seit 1339 gibt.
Über 700 Jahre kauft man dort Waren
des täglichen Bedarfs. Erst Anfang des
19. Jahrhunderts wird der Freimarkt
zum Vergnügungsmarkt. Heute findet
die große Sause an drei Standorten
statt: auf der Bürgerweide, als „Kleiner
Freimarkt“ auf dem Marktplatz und als
Historischer Markt rund um die Liebfrauenkirche.
Was alle eint: „Der Kern
ESPABAU – Bremens älteste Wohnungsgenossenschaft
Seit über 130 Jahren prägt die ESPABAU nun schon das Bremer
Stadtbild. 1893 wurde die Eisenbahn Spar und Bauverein Bremen eG
gegründet, von Bremer Eisenbahnern, die damals ein Mittel gegen
die akute Wohnungsnot finden wollten. Gleichzeitig wurde ein Sparsystem
entwickelt, das den Wohnungsbau entwickeln half und den
Sparenden attraktive Zinsen brachte. Mit über 7550 Mitgliedern hat
sich an diesem Grundprinzip der Genossenschaft bis heute nichts
geändert. Die Sparabteilung bietet den Sparenden eine Vielzahl von
Anlagemöglichkeiten.
Aus der Geschichte der ESPABAU ergibt sich eine hohe soziale und
ökologische Verantwortung. Auch heute machen es die Wohnungsnot
und die hohe Inflation für viele Menschen schwierig, bezahlbaren
Wohnraum zu finden. Das selbstformulierte oberste Gebot „zeitgemäßen
und bezahlbaren Wohnraum“ zu schaffen ist heute so aktuell
wie zur Gründungszeit. Die ESPABAU investiert derzeitig hauptsächlich
in die Substanzerhaltung, den Ausbau und in die Modernisierung
unter allen Aspekten der Nachhaltigkeit in die über 3230 in ihrem Bestand
befindlichen Wohnungen. Das Engagement der ESPABAU gilt
zahlreichen nachhaltig sinnvollen Maßnahmen zur Sicherung unserer
attraktiven Wohnungsbestände und zur nachhaltigen Schonung der
Umwelt. Dazu gehören vor allem energetische Modernisierungsmaßnahmen
mit dem Ziel, die Mietnebenkosten so gering wie möglich
zu halten. Besuchen Sie uns für weitere Informationen unter
www.espabau.de
Fotos: © Jörg Sarbach
ESPABAU Eisenbahn Spar- und Bauverein Bremen eG
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Foto: ©WFB / Carina Tank
des Bremer Freimarkts ist, dass Menschen
aller gesellschaftlichen Schichten
zusammen ein Fest feiern“, erklärt
Susanne Keuneke. „Gesellschaftliche
Unterschiede oder das Alter spielen
keine Rolle. Der Bremer Freimarkt ist ein
großes Miteinander.“
Vertreterin des Berufsstandes
Ihre Erfahrung im fahrenden Geschäft
bringt Susanne Keuneke seit Jahren als
Vorsitzende des Verbands der Schausteller
und Marktkaufleute Bremen ein.
Der berät gemeinsam mit dem Schaustellerverband
des Landes Bremen das
Marktamt bei der Zusammenstellung
der Geschäfte und kümmert sich um
Werbung. „Das Ziel ist, für jede Altersund
Zielgruppe Angebote zu schaffen.
Wir sind gut vernetzt, wissen, welche
Attraktionen gerade neu am Markt sind,
und was gut ankommt.“ Was nie fehlen
darf: das große Riesenrad oder die Autoscooter.
„Ischa Freimaak“ – mit dem traditionellen
Ausruf verbinden viele Vertrautes.
Die Fahrt im Breakdancer oder Kettenkarussell
wird zur Zeitreise in die Jugend.
„Kinderkarussells sind ein großer
Motor für Volksfeste, damit begeistern
wir die nächste Generation“, weiß
Susanne Keuneke. Und auch was den
Bremer:innen schmeckt: „Gebrannte
Mandeln, Zuckerwatte oder gebratene
Champignons sind Leckereien, die man
sich im Alltag selten gönnt.“ Oder eine
frisch gegrillte Bratwurst von Susanne
Keuneke. Die ist auf dem Markt voll in
ihrem Element. „Ich habe schon immer
gerne mit Menschen gearbeitet. Mein
Beruf ist für mich auch Berufung.“
Von Alke zur Mühlen
Weil‘s um mehr als Geld geht.
Die Sparkasse Bremen ist mit einer Bilanzsumme von mehr als 14,5
Milliarden Euro und rund 1.170 Mitarbeitenden Marktführerin für Finanzdienstleistungen
in der Hansestadt. Als Freie Sparkasse 1825 von
Bremer Bürgern gegründet, zählt sie zu den größten deutschen Sparkassen.
Sie ist eine starke Partnerin des Mittelstands und begleitet
unternehmerisches Wachstum mit Branchenexpertise und Kompetenz
vor Ort. Das exklusive Private Banking beinhaltet eine professionelle
Vermögensverwaltung sowie ein Stiftungs- und Generationenmanagement.
Ihren Privatkunden bietet die Sparkasse Bremen mehrfach
ausgezeichnete Beratungsleistungen rund ums Sparen und
Finanzieren sowie zu Vorsorge- und Immobilienthemen. Über
Generationen hinweg ist die Sparkasse Bremen mit ihren Kundinnen
und Kunden verbunden und verzichtet dabei auf Gewinnmaximierung.
Vielmehr investiert sie einen erheblichen Teil ihrer Erträge in
die Lebensqualität der Bremerinnen und Bremer – vom Kindergarten
über den Sportverein bis zu den großen kulturellen Highlights der
Stadt. Jede Kundin, jeder Kunde der Sparkasse Bremen verbessert
so gleichzeitig die Lebensqualität in seinem Stadtteil und in ganz
Bremen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Förderung von
Kindern und Jugendlichen.
Die Sparkasse Bremen
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24 Mein Bremen
Neuenkirchen
90
Heidstr.
Vorbruch
Ahnten
Marktplatz
Landwehr
Moorstücke T
Sandkuhlenweg
Vor den Wischen
Rekumer Siel
Hohenesch
De Kreienbarg
Wilh.-Brandhorst-Str.
Zone 204
Zone 101
Schwanewede
Blumenthal
677 Uthlede
Schwanewede
94
Ostlandstr.
Neuenkirchener Weg
Am Fillerkamp
Ermlandstr.
95
Betriebshof
Blumenthal
91, 92
94
Schwanewede-Nord
Am Spreeken
Molkereiweg
Landhaus Schwanewede
677
Hospitalstr.
Zum Marktplatz Am Markt
Insterburger Weg
Auf dem
Bockhorn
Bockhorn
Landesgrenze
95
Rastenburger Str.
Zone 204
Zone 101
T
Sandfurther
Str.
Bf Farge Bf Turnerstr. Bf Kreinsloger
Fresenbergstr.
RS1
RS1
Dillener
Fähre Bf Mühlenstr.
Betonstr.
Wasserweg
Hanfstr. 91 92 Park
Blumenthal
90
Fähre Farge
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Rönnebeck Rönnebecker
Str.
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90 Zum Blumenthal/ Bf Blumenthal
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Buschdeel
96
91, 92
Rathaus Schwanewede
Herderstr.
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Eichengrund
Dreienkamp
Köhlhorster Str.
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Eggestedter Str.
95
96
Vorberger Str.
Besanstr.
Hakenwehrstr.
Hohenbuchener Str.
Ringofenstr.
95
Wasserturm
Hegeweg
Steenkuhlenweg
94
Landrat-Berthold-Str.
Bockhorner Weg
Fährgrund
Martin-
Luther-Str.
Wätjens
Park
Beckedorfer
Heide
677
Bf Klinikum
Bremen-Nord
Bremer
Vulkan
Aumunder
Weidestr.
Margaretenallee
Blumenhorster
Str.
Löhstr.
Milchstr.
Lerchenstr.
Wilhelm-Zöllig-Str.
RS1
Vereinsstr.
91, 92
Bremen-Nord
Fährer
Kämpe
Bf Aumund
90
94
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Aumunder Heide
Machandelweg
Dobbheide
Kaspar-
Ohm-Str.
Vorlöhnhorster
Weg
Vegesack
Ascherfeld
98
98
Martinsheide
(nur Ri. Hammersbeck)
Aumunder Kirche
Gustav-Heinemann-
Bürgerhaus
Auf dem Krümpel
Gerhard-
Rohlfs-Str.
Herbartstr.
Ziegeleiweg
RS1
90
91, 92
Bf Vegesack
Holthorster
Am Bahnhof
St. Magnus
Tannenhof
Borchsholt
Friedrichsdorfer
Str.
RS1
Bf Schön
91
Grohn/M
98 677
Lesu
Sc
Wetterungsweg
20 Hohweg
Campin
Anschluss Bremen-Nord
Schwarzer Weg
Gröpelingen
Lindenhofstr.
Straubinger Str.
Umspannwerk
S
Wasserhorster Str.
2 3 5S 10 80 81 82 90 91 92 93 95 680
Halmerweg
Kap-Horn-Str.
Bromberger Str.
Moorstr.
Bernauer Str.
660
Kalischer Str.
Hauptbahnhof
Krönkeskamp
Dirschauer Str.
Amselweg
Waterfront
Gröpelingen
In den
Altenescher Str. Barken
Bayernstr.
Dithmarscher
Innsbrucker Str.
62 Hasenbüren
Freiheit
26
Goosestr.
Waller Friedhof
Ricarda-Huch-Str.
Fürther Str.
Holsteiner
Hasenbürener
Str.
R.-A.-Schröder-Str.
Deich
Waller Str.
Grasberger Str.
Bf Walle Walle
25 Utbremer Ring
27 Weidedamm-Nord
Wessels
Jadestr.
Lankenauer Höft 26 28
Gustavstr.
Stuttgarter Str. Findorff
Parkallee
65 66 Stumper
24
Lange Reihe
Hemmstr.
Überseestadt-Nord
Landshuter
Utbremer Str.
Str.
25 Weidedamm-Süd
Ehrenfelsstr.
Eickedorfer Str.
Emder Str.
Bremervörder Str.
Am Winterhafen
Am Glockenstein
8
K
Hochschule
Waller Ring
Wartburgstr.
Lohmannstr.
k
für Künste
Karl-Peters-Str.
5 5S
Nürnberger
Findorffallee
Hasenbüren/Hagens
Cuxhavener Str.
Str.
(Ri. Kattenturm)
Busestr.
Herbststr.
Silbermannstr.
Elisabethstr. St.-Magnus-Str. Hansestr.
Sen.-Nolting-Hauff-Str.
Kriegerdenkmal
Haferkamp
Marcuskaje
Crüsemannallee
Johann-
Sen.-
Ortsamt Seehausen
Theodor-
Grenzstr. Bornemacher-Str.
Erich- Blase-Str.
Heuss-Allee
E
Seehausen/
Rablinghausen
Kühlmann-Str.
Überseetor
Schule
24 61 62
Doventorsteinweg
Bulthauptstr.
H.-H.-Me
Klärwerk
Roccoweg
Hauptzollamt
Sen.-
Mester-Str.
Georg-
Hansator
Bakeweg
Daniel-v.-
Bürgerpark
Henschel-Str.
65 66 Schuppen 1
Büren-Str.
5
Joseph-
Albert-Bote-Str.
Haydn-Str.
Mühlenhauser
Fleet Stickan-Str.
Brahmsstr.
Franz-
Neustädter Hafen Stromer Str.
Konsul-
(Ri. GVZ/Hasenbüren)
Smidt-Str.
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Friedhof
Falkenstr.
Woltmershauser
Lloydstr.
Sen.-Harmssen-Str.
Am Stern
Ludwig-
Neuer
Erhard-Str.
Rechtenflether Europahafen
GVZ/Zentralbereich
Schutzdeich Str.
20
Am Wall
HBF-Nord/Messe
Ki
Wildeshauser
Güterbahnhof
Regio
Reedeich-Nord
Str.
Doventor
Hauptbahnhof
GVZ/Verkehrsgewerbe-Ost
Woltmershausen
Dötlinger Str.
Eduard-
Radio
63 63S
Metze
BUS
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Schöpfwerk
Schopf-Allee Bremen
Rembertistr.
Stromer Berg
Huder Str.
Am Brill
(nicht Li. 65)
Visbeker Str.
Obernstr.
Herdentor
Alter
Hohentorsplatz
Am Dobben
Akazienstr.
Ho
Köhler Brücke
Schutzdeich Auf dem
(Ri. HBF) Bohnenkamp
Martinistr.
Schüsselkorb
Alter Schutzdeich
Auf der Sandhöhe
Parkstr.
(Ri. GVZ)
Am
Am Bf Neustadt
Tabakquartier Gaswerkgraben
Westerstr.
Domsheide
Dobbenweg
Hochschule
(Ri. HBF)
Bremen
T
450 Berne
66 65
Zone 100
Zone 709
450 Delmenhorst
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Delmenhorst
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63
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Varrelgraben Str.
63S
Strom/Schule
Stellfeldsweg
Stedinger Brücke
Flämische
Str.
Am Sodenmatt
Delfter Str.
Zone 100
T
Zone 504
204, 214 Delmenhorst
227 Wildeshausen
113 Seckenhausen
IC, RE1 Delmenhorst, Oldenburg, Norddeich-Mole
RB58 Delmenhorst, Osnabrück
RS3 Delmenhorst, Oldenburg, Wilhelmshaven
RS30 Delmenhorst, Oldenburg, Bad Zwischenahn
RS4 Delmenhorst, Nordenham
Mittelshuchtinger
Dorfstr.
Henstedter Str.
55
61
Huchting
62
Am Hexendeich
Hespenstr.
Zur
Windhorst
57
63S
63
58
3
5S
Warturmer Heerstr.
82
26 28
1
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8
24
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Unterführung B75
Zum
(Ri. Huchting)
Huchtinger Carl-
Bahnhof Hurtzig-Str.
Obervielander Str.
Willakedamm
Harriersand
Pablo-
Picasso-Str.
52 55 57 58
Huchting 113 201 204 214 227
Roland-Center
Hohenhorster Weg
Rotterdamer Str.
Friedhof Huchting
Varreler Landstr.
Moordeicher Landstr.
Schule Moordeich
Sen.-Paulmann-Str.
Rheinallee Tannenstr. 55 Zeppelinstr.
Moselallee Stuhrbaum
82
3
26
5
20
RE8, RE9, RS1, RS2
63
Neuenlander Str.
Duckwitzstr.
1
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Pappelstr.
Dortmunder
Str.
Solinger
Str.
Bardenflethstr.
Norderländer Str.
Weser
Magdeburger
Str.
20
5
2
Delmestr.
10
RE4, RB41
28 28
26, 27
Flughafen
Am
Bahnhof
52
2
1, 26, 27, 63
24
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Am Neuen
Markt
Neustadt
Schleiermacherstr.
BSAG-
Zentrum
Neuenlander
Kämpe
101, 102, 120, 121, 226, 750
6 Flughafen-Süd
Schule
Feldstr.
5
25
25
25
26
63S
10
IC, RB41, RB58, RE1, RE4, RE8,
RE9, RS1, RS2, RS3, RS4, RS30
101, 102, 120,
121, 226, 750
101, 102, 120, 226
121, 750
730, 740
25
8
6 6
Gastfeldstr.
Meyerstr.
Cornelius-
Edzard-Str.
4
Gottfried-
Menken-Str.
26, 27
27
Wilhelm-
Kaisen-Brücke
Theater am Leibnizplatz
Rotes-Kreuz-Krankenhaus
Willigstr.
Schwankhalle
Paul-Feller-Str.
Kirchweg
August-
Hinrichs-Str.
Arsterdamm
27
Krimpelweg
28
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27
4
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Theater am
Goetheplatz
Rosenpfad
Stenumer Str.
2
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Ulrichsplatz
Weser
Am Dammacker
Huckelriede
Sielhof
Robert-
Koch-Str.
10
Sielwall
Friedhof
Huckelriede
630, 670
Humboldtstr.
Östliche
Vorstadt
Brunnenstr.
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10
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Obervieland
RE4, RB41
3
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Klinikum
Bremen-Mitte
St.-Jürgen-
Str.
Helene-
Lange-Str.
Anna-
Stiegler-Str.
Wolfskuhlenweg Klinikum Links
der Weser
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Kattenturm-Mitte
Soester Str.
26 Kattenturm 22 29 52
Ochtum Klinikum Haupteingang
Brinkum-Nord Park
27
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IKEA/Marktkauf
Kattenescher Morsumer
Brinkum
Weg
Str.
55 Marktplatz Wolters
Zone 100
T
Zone 504
101 Bassum, 102 Syke, Rodendamm
120 Kirchweyhe, 226 Wildeshausen
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Wesersta
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Fellends
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Bru
hause
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B
Agnes
Heine
Gem.-Ze
Obervi
Alfred-
Faust-Str.
m Park
Weg
ebeck
arkt
90
Burgdammer Postweg 90
Am Heidbergstift
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Bf Lesum
Zum
Kränholm
Bf St. Magnus
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Rotdornallee
91, 92
94, 95
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Seefahrtstr.
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Blumenkamp
Taunusstr.
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Richthofenstr.
Finkenschlag
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Am Kapellenberg
Stader Landstr.
(nicht Li. 660)
660 Hagen
Goldbergplatz
Stahlwerk Tor 2
Industriehäfen
Hüttenstr. Süd
80 81
Beckers
Barg
Bf Burg
81
RE8, RE9, RS1, RS2
80
Gottlieb-Daimler-Str.
Burgdammer
Ring
Stahlwerk Tor 3
Riespot
91, 92
Stockholmer
Str.
Burglesum
90
93, 95
Auf den
Delben
Upsalastr.
Stahlwerk
Tor 1
RE8, RE9, RS2
91, 92
80
81
Helsingborger
Str.
Mittelsbürener Landstr.
Riedemannstr.
Hüttenhafen
80
Togostr.
Dohlenstr.
680 Wallhöfen
Marßel
93 94
Von-Ossietzky-Str.
Oslebshauser
Landstr.
Bremerhaven
Zone 101
Zone 100
80 Bf Oslebshausen
Ritterhuder Heerstr. (nicht Li. 660)
Am Fuchsberg
Karl-Bröger-Str.
DIAKO Bremen (nicht Li. 660)
T
Gröpelingen
2 3 5S 10
Tarifzonengrenze gilt nur
für Fahrten mit Start oder
Ziel außerhalb Bremens.
Für Fahrten innerhalb
Bremens ohne Bedeutung.
80 81 82 90 91 92 93 95 680
Anschluss Bremen-Stadt
ZEICHENERKLÄRUNG
Regio
BUS
Linien 1–10
Straßenbahn
Linien 20 – 99
Stadtbus
ab Linie 101
Regionalbus
Eisenbahn
zeitweise abweichende
Linienführung
Schnelllinie
TAGESNETZ
VBN-24h-Serviceauskunft: 0421/59 60 59
T
P+R
Stand: 4/2024
Änderungen vorbehalten
Zone 100
Tarifzonengrenze
BSAG-Kundencenter
BSAG-Fundbüro
(Domsheide)
Ticketautomat
Park + Ride
gplatz
tadtwaldsee
ulenampffallee
mmastr.
ier-Allee
rchbachstr.
r Str.
llerallee
Kuhgrabenweg
22
26
Schwachhausen
121, 750
22
6
31
21
24
1
1S
21
630, 670
739 Posthausen
25
Arster Hemm
121 Kirchweyhe, 750 Morsum
21
Georg-
Gries-Str.
Rennplatz 25
Bf Sebaldsbrück
Bf Hemelingen
29
RE9 Twistringen, Osnabrück
RS2 Twistringen
Zone 219
34
630, 670
33
Zone 100
Bf Oberneuland
Feldhausen Dr.-Sasse-Str. Klinik Klosterweide
Stehnckenshoff
Lesum/ Burger Dorfstr.
Kirche
Auf dem Pasch An Smidts Park
Am Geestkamp
Knoops Park
Wilhelm-Herbst-Str.
Am Lehester Deich
Zwischen Bremen und Truperdeich = PS I
Bgm.-
T
Universität-Nord
Zwischen Lilienthal und Borgfeld = PS A
Kaisen-Allee
Celsiusstr.
6 21 28
Höger Weg
Universität/
Haferwende
Albert-Bischof-Str.
Wiener Str.
Linzer
Zentralbereich
Str.
Fraunhoferstr.
Peter-Henlein-
Louise-Böhm-Weg
Str.
Oberste
22
31
Munte
Hochschulring
Universität-Ost
Kämpe
Fultonstr.
Borgfeld-Ost
Ostwaldstr.
Universität-Süd
Kopernikusstr.
31 Ohmstr.
Horn-Lehe
Werner-von-
Lise-Meitner-Str. Siemens-Str.
An den Wühren Oberneulander Heerstr.
Wilhelm-
Apfelallee
Kapitän-König-Weg
Berufsbildungswerk
Röntgen-Str. Schorf
Im Holze
33, 34
Riensberg
Helmer
Horner Mühle Beim Kleinen Tagwerk
Am Querkamp
Modersohnweg
Höpkens Ruh
Wätjenstr.
Friedhofstr.
Verdunstr.
St.-Joseph-Stift
Friedrich-
Karl-Str.
Am
Hulsberg
-
29
22
4
26
28
Bgm.-Spitta-Allee
Focke-Museum
Stader Str./
Bismarckstr.
Bei den Drei
Pfählen
Nienburger Str.
renningstr.
-
ken-Str.
chr
Str.
4S
Kurfürstenallee
22
Habenhauser
Brückenstr.
Borgwardstr.
Martin-
Buber-Str.
Brandenburger
Str.
Loignystr.
4 Arsten
31
Barbarossastr.
Horn
33 34
Friedrich-
Mißler-Str.
Bennigsenstr.
Ludwig-
Quidde-Str.
Georg-
Bitter-Str.
26
Vorstr.
Heinrich-
Hertz-Str.
Müdener
Str.
31
Polizeipräsidium
Arensburgstr.
Stresemannstr.
Steubenstr.
August-Bebel-
Allee
Wilseder-
Berg-Str.
4
Malerstr.
dion Stader Str./
Hohwisch Weserwehr
Hamburger Str.
2 3 40
41 41S 42
Karl-Carstens-Brücke
Friedrich-
Fontanestr.
Engels-Str. Schlehenweg
ntrum
eland
Heukämpendamm
Carsten-
Dreßler-Str.
Bremen-Stadt
In der
Laake
Twiedelftsweg
Staustr.
Pfarrfeldsweg
Piependamm
Sen.-
Theil-Str.
Hermann-
Helms-Str.
Arster Kirche
Rhododendronpark
Achterdiek
Ludwig-
Sütterlin-Str.
Wilhelm- 1
Leuschner-Str.
4S
Im
Achterkamp
Philipp-
Scheidemann-Str.
Stellichter
Str.
Föhrenstr.
Föhrenstr.
Arster Landstr.
(Li. 121, 750 nur stadtauswärts)
Hermann-
Frese-Str.
1S
Mackensenweg
Nedderland
Deliusweg
Schneverdinger Str.
Parsevalstr.
Trinidadstr.
Hermann-
Funk-Str.
Allerkai
42
Borgfeld
Daniel-Jacobs-Allee
31
42
29
4 668
Schloßparkstr.
Gravestr.
Otto-
Braun-Str.
Berliner
Freiheit
Hannoversche 29, 40, 41
Str.
Glockenstr./ 42
Bf Hemelingen
Werrahafen
(Li.42 nur Ri. Weserwehr)
Arberger Hafendamm
Stackkamp
Fuldahafen
Kleine
Marschstr.
Walther-
Jacobs-Str.
Weser
Rockwinkler Heerstr.
Simon-Hermann-Post-Weg
Friedrich-
Stampfer-Str.
Im Holter
Feld
Freunde der Bremer
Straßenbahn e.V.
42
41S
Neue Vahr Nord
24 29
40, 41
La-Rochelle-Str. 42
Bergener Str.
Truperdeich
Dietrich-
Bonhoeffer-Str.
Julius-
Brecht-
Allee
Carl-
Goerdeler-Str
Witzlebenstr.
Christernstr.
Wilhelm-
Busch-Weg
Saarstr.
44
Nußhorn
44
Trupe
Ellenerbrokstr.
Kurt-
Huber-Str.
29
21
Feldhäuser
Str.
Mühlenfeldstr.
Hermann-
Koenen-Str.
Osterhop
Belmerstr.
Schlengstr.
Marschstr.
Brünsweg
Erkelenzer
Str.
21
Blockdiek
Bottroper Str.
Mercedes-Benz
Tor 8
Sebaldsbrück Osterholzer
2 10 33 34 37 44 Friedhof
Ludwig-von-Kapff-Str.
Europaallee/Autohof
Bordeaux-Str.
Hemelingen
Sollingstr.
Europaallee-Ost
Lilienthal-Mitte
Am Heiddamm
Mülheimer
Str.
Einkaufsz.
Blockdiek
Nauheimer
Str.
RE4, RB41
Rotenburg, Hamburg
33, 34
25
41
40
Moorhauser
Landstr.
Schevemoorer
Landstr.
Düsseldorfer
Str.
Krefelder
Str.
Am Hallacker
Poggenburg
Mercedes-Benz
Tor 7
Oewerweg
An der
Kämenade 33, 34
Heisiusstr.
Ruppertshainer
Str.
RE1, RE8, RS1, RB37
Timkenweg
Osterholzer
Landstr.
Grenzwehr
Emmentaler
Str.
37
Beim
Neuen Damm
Schoofmoor
Am Siek
668 Osterholz-
Scharmbeck
Marienweg
Auf dem Kamp
Osterholz
37
Bf Mahndorf
1 37 38 39 40 41 44
Lachmundsdamm
730, 740
Osterholzer
Möhlendamm
Eppenhainer
Str.
1S
1
Kutscher
Behrens
Klinikum
Bremen-Ost
Am
Hahnenkamp
Süntelstr.
Colshornstr.
730, 740 Heinz-
Hinners-Platz
Egestorff-Stiftung
Heiligenbergstr.
Beim Bohnenhof
Am Großen
Kuhkamp
Hermann- Kluvenhagener
Osterloh-Str. Str.
Hexenstieg
Weißdornweg
Weserpark-Süd
38 39
39
740 Verden
Lilienthal
4 4S 632
Graubündener Str.
630 Zeven, 632 Buchholz,
670 Worpswede
Osterholz
25
Schweizer Eck
Engadiner Str.
Neuwieder Str.
Tenever
1S
Tenever-Zentrum
Teneverstr.
(Li. 740 nur stadtauswärts)
Werner-Steenken-Str.
Weserpark
Holzweide
38
Panrepel-
Süd
730
Ottersberg
Panrepel-Nord
Von-Thünen-
Str.-Nord
Ricardostr.
Von-Thünen- In den Ellern
Str.-Süd 38
Theodor-Barth-Str.
Malthusstr.
Bollener Landstr.
Oskar-
Schulze-Str.
RE1, RE8 Verden, Hannover,
RS1 Verden, RB37 Uelzen
26
Mein Bremen
Infos
zu Wochenmärkten
in Bremen
und Bremerhaven
https://meinewochenmaerkte.de/
Foto: ©luckybusiness - stock .adobe.com
Wochenmärkte
Die Wochenmärkte im Land Bremen
Arbergen
Arberger Dorfplatz/
Colshorn/Heisiusstraße
freitags 08.00 – 13.00 Uhr
Blockdiek
Max-Säume-Straße
freitags 08.00 – 13.00 Uhr
Borgfeld
Platz zur Linde
mittwochs und samstags
08.00 – 13.00 Uhr
Domshof
Domshof
montags bis freitags
08.00 – 14.00 Uhr,
samstags 08.00 – 15.00 Uhr
Fangturm
(Bauernmarkt)
freitags 10.00 – 16.00 Uhr
Findorff
Neukirchstraße
dienstags und donnerstags
08.00 – 13.00 Uhr,
samstags 08.00 – 14.00 Uhr
Gröpelingen
Pastorenweg
dienstags, donnerstags
und samstags
08.00 – 13.00 Uhr
Großer Kurfürst
Eislebener Straße
freitags 08.00 – 13.00 Uhr
Habenhausen
Anna-Seghers-Straße
donnerstags 15.00 – 18.00 Uhr
Hastedt
Hermine-Berthold-Straße
freitags 08.00 – 13.30 Uhr
Hemelingen
Schlengstraße
mittwochs 08.00 – 13.00 Uhr
Horn-Lehe
Robert-Bunsen-Straße
donnerstags und samstags
08.00 – 13.00 Uhr
Huchting
Sodenmatt
mittwochs und samstags
08.00 – 13.00 Uhr,
freitags von 07.00 – 13.30 Uhr
Lesum
Hindenburgstraße
freitags 08.00 –
13.00 Uhr
Marßel
Stockholmer Straße
freitags 08.00 – 13.00 Uhr
Neustadt
Gottfried-Menken-Straße
mittwochs, freitags und samstags
08.00 – 13.00 Uhr
Neustadt
Delmestraße
montags bis freitags
08.00 – 13.00 Uhr,
samstags 08.00 – 14.00 Uhr
Bis auf Weiteres auf der Fläche Neuer
Markt (an Straße Am Neuen Markt/
Westerstraße)
Grafiken: ©Lena Kulla
Dinge,
die ich liebe...
Foto: ©Susanne Frerichs
Obervieland
Anna-Stiegler-Straße
mittwochs und freitags 08.00 – 13.00 Uhr
Oslebshausen
Oslebshauser
Landstraße
mittwochs und
freitags von
08.00 – 13.00 Uhr
Osterholz
Walliser Straße
dienstags, donnerstags und samstags
08.00 – 13.00 Uhr
Schwachhausen
Benqueplatz
mittwochs 07.30 – 13.00 Uhr,
samstags 07.30 – 13.30 Uhr
Schwachhausen
H.-H.-Meier-Allee
freitags 08.00 – 13.00 Uhr
Walle
Wartburgplatz
dienstags, donnerstags
und samstags
08.00 – 13.00 Uhr
Woltmershausen
Dötlinger Straße
freitags 08.00 – 13.00 Uhr
Bremerhavener Wochenmärkte:
Bremerhaven Mitte
Bogenstraße 1
mittwoch und samstags 07.00 – 13.00 Uhr
Geestemünde
Konrad-Adenauer-Platz
mittwoch und samstags 07.00 – 13.00 Uhr
Lehe
Ernst-Reuter Platz
mittwoch und samstags 07.00 – 13.00 Uhr
Wunderschön sind die Naherholungsgebiete
mit Knoops Park, Lesum, mit schönen
Lauf- und Fahrradwegen. Der Bahnhof liegt in
der Nähe, sodass ich Bremen oder mein freiwilliges Engagement
als Lesehelferin in einer Grundschule in Oslebshausen
gut erreichen kann. Bremen, und besonders seinen
Norden, empfinde ich als lebenswerte Stadt mit kurzen
Wegen und einem schönen kulturellen Angebot. Hier
fühle ich mich rundum wohl und zu Hause.
Gisela Pertl (Freiwillige im Programm
Lesezeit der Freiwilligen-
Agentur Bremen)
Leherheide
Hans-Böckler-Straße
mittwoch und samstags 07.00 – 13.00
Uhr
Wulsdorf
Heinrich-Kappelmann-
Straße 13
freitags 08.00 – 14.00 Uhr
Slevogtstraße
(Bauernmarkt)
donnerstags 10.00 – 16.00 Uhr
Steintor
Ziegenmarkt
mittwochs bis freitags
08.00 - 18.00 Uhr
und samstags
08.00 - 14.00 Uhr
Universität
Bibliothekstraße
dienstags 09.00 – 16.00 Uhr
Unser Lieben Frauen Kirchhof
(Blumenmarkt)
montags bis freitags
08.00 – 14.00 Uhr
samstags 08.00 – 15.00 Uhr
Vahr
Berliner Freiheit
dienstags, donnerstags und
samstags 08.00 – 13.30 Uhr
Vegesack
Sedanplatz
dienstags und donnerstags
08.00 – 13.00 Uhr ,
samstags 08.00 – 13.30 Uhr
Foto: M3B GmbH/ Oliver Saul
Wochen- und Blumenmarkt
Wochenmarkt Domshof – Die Geschichte des Wochenmarktes
Domshof geht zurück bis ins Jahr 965. An seinem heutigen
Standort hinter Dom und Rathaus existiert der Markt seit über
100 Jahren. Aktuell bieten rund 40 Händler, Erzeuger und Foodtrucks
ihre Produkte an.
Blumenmarkt Unser Lieben Frauen Kirchhof – Im Schatten der
Kirche Unser Lieben Frauen werden bereits seit Ende des 19.
Jahrhunderts Blumen und Pflanzen angeboten. Angrenzend an
den Wochenmarkt Domshof, sorgen über 15 Händler für Vielfalt
und ein buntes Angebot. Rund um die Kirche wird jeden Werktag
einer der größten Blumenmärkte in Deutschland abgehalten.
Wochenmärkte Bremen und Bremerhaven
Tel. 0421 53682-0 · kontakt@meine-wochenmaerkte.de
www.meine-wochenmaerkte.de
Foto: M3B GmbH/Franziska Gilli
28
Mein Bremen - Adressen
Mein
Bremen
Bürgerschaft
Die Bremische
Bürgerschaft
www.bremischebuergerschaft.de
Die Namen der Abgeordneten
finden Sie unter www.
bremische-buergerschaft.de
Senat
Der Senat ist das Kabinett, die
Regierung des Landes Bremen.
Der Präsident des Senats übt
die Funktion des Ministerpräsidenten
aus und trägt den
Amtstitel „Bürgermeister“. Die
Minister bzw. Dezernenten
heißen in Bremen Senatoren.
Senatskanzlei Freie
Hansestadt Bremen
www.sk.bremen.de
Bürgermeister
Dr. Andreas Bovenschulte
(SPD) Präsident des Senats
Senator für Angelegenheiten
der Religionsgemeinschaften
www.rathaus-bremen.de
Senator für Finanzen
Dietmar Strehl (BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN)
www.finanzen.bremen.de
Die Senatorin für Wissenschaft
und Häfen
Dr. Claudia Schilling (SPD)
www.wissenschaft-haefen.
bremen.de
Senator für Inneres
Ulrich Mäurer (SPD)
www.inneres.bremen.de
Senatorin für Wirtschaft,
Arbeit und Europa
Kristina Vogt (DIE LINKE)
www.wirtschaft.bremen.de
Senatorin für Justiz und
Verfassung
Dr. Claudia Schilling (SPD)
www.justiz.bremen.de
Senatorin für Klimaschutz,
Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung
und Wohnungsbau
Bürgermeisterin Dr. Maike
Schaefer
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
www.bauumwelt.bremen.de
Senatorin für Soziales,
Jugend, Integration und
Sport, Anja Stahmann
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
www.soziales.bremen.de
Senatorin für Kinder
und Bildung
Sascha Karolin Aulepp
(SPD)
www.bildung.bremen.de
Senator für Kultur
Bürgermeister Dr. Andreas
Bovenschulte (SPD)
www.kultur.bremen.de
Senatorin für Gesundheit,
Frauen und Verbraucherschutz,
Claudia Bernhard
(DIE LINKE)
www.gesundheit.bremen.de
Weiteres Mitglied des
Senats gem. Art. 107
BremLV: Dr. Olaf Joachim
Staatsrat für Bundesangelegenheiten,
der Bevollmächtigte
der Freien Hansestadt
Bremen beim Bund
Stadtverwaltung
und Landesämter
Bremische Zentralstelle für
die Verwirklichung der Gleichberechtigung
der Frau (ZGF)
www.frauen.bremen.de
Eichamt Bremen
www.eichamt.bremen.de
Europaabteilung
www.europa.bremen.de
Finanzamt Bremen
www.finanzen.bremen.de
Finanzamt Bremen-Nord
www.finanzen.bremen.de/
steuern/finanzbehoerde/
zentrale-info-annahmestellen/
bremen-vegesack-3355
Finanzgericht
www.finanzgerichtbremen.de
Generalstaatsanwaltschaft
Bremen
www.generalstaatsanwaltschaft.bremen.de
Gesundheitsamt Bremen
www.gesundheitsamt.
bremen.de
Foto: ©Melanie Braun - fotolia.com
Amt für Soziale Dienste
www.amtfuersozialedienste.
bremen.de
Amt für Straßenbau und
Verkehr (ASV)
www.asv.bremen.de
Amt für Versorgung
und Integration Bremen
www.avib.bremen.de
Amtsgericht Bremen
www.amtsgericht.bremen.de
Amtsgericht
Bremen-Blumenthal
www.amtsgerichtblumenthal.bremen.de
Arbeitsgericht Bremen-
Bremerhaven
www.arbeitsgericht.
bremen.de
Aus- und Fortbildungszentrum
der Freien
Hansestadt Bremen
www.afz.bremen.de
Bauamt Bremen-Nord
www.bbn.bremen.de
Gewerbeaufsicht des
Landes Bremen
www.gewerbeaufsicht.
bremen.de
Hanseatisches
Oberlandesgericht Bremen
www.oberlandesgericht.
bremen.de
Immobilien Bremen, Anstalt
des öffentlichen Rechts
www.immobilien.bremen.de
Jugendamt
siehe Amt für Soziale Dienste
Justizvollzugsanstalt
Bremen (JVA)
www.jva.bremen.de
Kataster und Vermessung
siehe Landesamt
GeoInformation Bremen
Landesamt für
Denkmalpflege
www.denkmalpflege.bremen.de
Landesamt für Entwicklungszusammenarbeit
www.ez.bremen.de
29
Landesamt für
Verfassungsschutz
www.verfassungsschutz.
bremen.de
Landesamt GeoInformation
Bremen
www.geo.bremen.de
Landesarbeitsgericht
www.landesarbeitsgericht.
bremen.de
Landesarchäologie
Bremen
www.landesarchaeologie.
bremen.de
Landessozialgericht
Niedersachsen-Bremen
www.landessozialgericht.
niedersachsen.de
Landesuntersuchungsamt
für Chemie, Hygiene
und Veterinärmedizin
Bremen (LUA)
www.lua.bremen.de
Landeszentrale für
politische Bildung
Bremen
www.lzpb-bremen.de
Landgericht Bremen
www.landgericht.bremen.de
Lebensmittelüberwachungs-,
Tierschutz- und Veterinärdienst
des Landes Bremen
(LMTVet)
www.lmtvet.bremen.de
MPA Amtliche Materialprüfungsanstalt
der Freien
Hansestadt Bremen
www.mpa-bremen.de
Oberverwaltungsgericht
www.oberverwaltungsgericht.
bremen.de
Rechnungshof der Freien
Hansestadt Bremen
www.rechnungshof.bremen.de
Regionale Beratungs- und
Unterstützungszentren
www.rebuz.bremen.de
Sozialgericht Bremen
www.sozialgericht-bremen.de
Sportamt Bremen
www.sportamt.bremen.de
Staatsanwaltschaft Bremen
www.staatsanwaltschaft.
bremen.de
Staatsgerichtshof der Freien
Hansestadt Bremen
www.staatsgerichtshof.bremen.de
Statistisches Landesamt
Bremen
www.statistik.bremen.de
Umweltbetrieb Bremen
www.umweltbetrieb-bremen.de
Verwaltungsgericht Fachgerichtszentrum
Bremen
www.verwaltungsgericht.
bremen.de
Wasser- und Schifffahrtsamt
Weser-Jade-Nordsee
www.wsa-weser-jadenordsee.wsv.de
BürgerService-
Center in Bremen
BürgerService-Center – Mitte
BürgerService-Center
– Stresemannstraße
BürgerService-Center – Nord
www.service.bremen.de
• Angel-/Fischereischeine
Ausweise
• Beglaubigungen von Kopien
und Unterschriften
• Bußgeldstelle
• Eheschließungen
• Einbürgerungen
• Fahrerlaubnisse
• Führerscheine
• Führungszeugnisse
• Fundsachen
• Gaststättenangelegenheiten
• Geburtsurkunden
• Gehwegreinigung
• Gewerbean-, -um-,
-abmeldungen
• Gewerbeaußendienst
• Gewerbeüberwachung
• Jagdscheine
• Kfz-Zulassungen
• Kinderausweise und
Kinderreisepässe
• Landesamt für
Ausbildungsförderung
• Marktverwaltung
• Meldeangelegenheiten
• Ordnungswidrigkeiten
• Pässe
• Personalausweise
• Sondernutzung von
öffentlichem Grund
• Standesämter
• Veranstaltungsgenehmigungen
• Verkehrsordnungswidrigkeiten
• Verpflichtungserklärungen
• Waffenbesitzkarten
• Wohnungsan-, -um- und
-abmeldungen
Ortsämter
Ortsamt Blockland
www.service.bremen.de
>>
Wir nehmen die Interessen der Beschäftigten in Bremen und
Bremerhaven wahr. Das sind zurzeit rund 400 000 Frauen und
Männer.
Service für unsere Mitglieder:
• kostenlose Arbeits- und Steuerrechtsberatung
• Politik- und Kulturveranstaltungen
• kostenloses Abo des Bremer Arbeitnehmer-Magazins
• aktuelle Infos, Studien und Stellungnahmen
Wir sind auf Deiner Seite!
Arbeitnehmerkammer Bremen
Bürgerstr. 1 · 28195 Bremen
Tel: 0421.3 63 01-0
info@arbeitnehmerkammer.de
www.arbeitnehmerkammer.de
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Mitten in der Bremer Innenstadt können Interessierte erkunden,
wie sich ihr Haus energieeffizient und nachhaltig modernisieren
und ihr Leben klimafreundlicher gestalten lässt – von einfachen
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30 Mein Bremen - Adressen
>>
Ortsamt Blumenthal
www.ortsamt-blumenthal.
bremen.de
Ortsamt Borgfeld
www.ortsamt-borgfeld.de
Ortsamt Burglesum
www.ortsamt-burglesum.
bremen.de
Ortsamt Hemelingen
www.ortsamt-hemelingen.
bremen.de
Ortsamt Horn-Lehe
www.ortsamt-horn-lehe.
bremen.de
Ortsamt Huchting
www.ortsamt-huchting.
bremen.de
Ortsamt Mitte/Östliche
Vorstadt
www.ortsamtmitte.
bremen.de
Ortsamt Neustadt/
Woltmershausen
www.ortsamtwoltmershausen.bremen.de
Ortsamt Oberneuland
www.ortsamt-oberneuland.
bremen.de
Ortsamt Obervieland
www.ortsamt-obervieland.de
Ortsamt Osterholz
www.ortsamt-osterholz.
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Ortsamt Schwachhausen/
Vahr
www.ortsamtschwachhausenvahr.bremen.de
Ortsamt Seehausen
www.ortsamt-seehausen.
bremen.de
Ortsamt Strom
www.ortsamt-strom.
bremen.de
Ortsamt Vegesack
www.ortsamt-vegesack.
bremen.de
Ortsamt West
www.ortsamtwest.bremen.de
Amt für Soziale
Dienste
Amt für Soziale Dienste
www.amtfuersozialedienste.
bremen.de
• Sozialzentrum 1 – Nord
• Sozialzentrum 2 –
Gröpelingen/Walle
• Sozialzentrum 3 – Mitte/
Östliche Vorstadt/Findorff
• Sozialzentrum 4 – Süd
• Sozialzentrum 5 – Vahr/
Schwachhausen/
Horn-Lehe
• Sozialzentrum 6 –
Hemelingen/Osterholz
Behörden und
Körperschaften
Ärztekammer Bremen
www.aekhb.de
Agentur für Arbeit
Bremen-Bremerhaven
https://www.arbeitsagentur.de/
vor-ort/bremen-bremerhaven/
unternehmen
Amt für Versorgung und
Integration Bremen
www.avib.bremen.de
Apothekerkammer Bremen
www.apothekerkammerbremen.de
Arbeitnehmerkammer
Bremen-Nord
www.
arbeitnehmerkammer.de
Arbeitnehmerkammer
Bremen-Stadt
www.
arbeitnehmerkammer.de
Architektenkammer der
Freien Hansestadt
Bremen Architektenhaus
www.akhb.de
Bundesamt für die
Anerkennung ausländischer
Flüchtlinge
Außenstelle Bremen
www.service.bremen.de
Bundesamt für Güterverkehr
Außenstelle
Bremen
www.balm.bund.de
Bundesanstalt Technisches
Hilfswerk
www.thw.de
Deutsche
Rentenversicherung
Oldenburg-Bremen
www.deutscherentenversicherung.de
Handelskammer
Bremen
www.ihk.de/bremenbremerhaven
CarSharing mit cambio
Foto: © Tanja- stock.adobe.com
cambio ist CarSharing aus Bremen für Bremen. Mit über 700
Autos an 170 Stationen in Bremen und umzu sind wir bereits
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cambio Bremen
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31
Handwerkskammer
Bremen
www.hwk-bremen.de
Hanseatische Rechtsanwaltskammer
Bremen
www.rak-bremen.de
Hanseatische Steuerberaterkammer
Bremen
www.stbkammerbremen.de
Hauptzollamt Bremen
www.zoll.de
Verbraucherzentrale
Bremen e. V.
www.verbraucherzentralebremen.de
Zahnärztekammer Bremen
www.zaek-hb.de
Verkehr
Bus und Bahn
Bremer Straßenbahn AG
(BSAG)
www.bsag.de
• DEKRA Automobil GmbH
Station Bremen Ost
• DEKRA Automobil GmbH
Station GVZ
• DEKRA Bremen Nord
• DEKRA Bremen Süd
TÜV-Station
www.tuev-nord.de
• TÜV-Station Bremen-Neustadt
• TÜV-Station Bremen-Oslebshausen
Kfz-Zulassungen
www.service.bremen.de
Reederei Hillern Warrings
GmbH & Co. KG
www.reederei-warrings.de
Verbände
ADAC Weser-Ems e. V.
www.adac.de
ADFC Allgemeiner Deutscher
Fahrrad-Club Landesverband
Bremen e. V.
www.adfc-bremen.de
Ingenieurkammer der
Freien Hansestadt
Bremen
www.ikhb.de
Jobcenter Bremen
www.jobcenter-bremen.de
Kassenärztliche
Vereinigung Bremen (KV)
www.kvhb.de
Kassenzahnärztliche
Vereinigung im Lande
Bremen
www.kzv-bremen.de
Landwirtschaftskammer
Bremen
www.lwk-bremen.de
DB Regio AG, Region Nord
www.bahn.de
NordWestBahn GmbH
www.nordwestbahn.de
Verkehrsverbund Bremen/
Niedersachsen GmbH (VBN)
www.vbn.de
Zweckverband Verkehrsverbund
Bremen/
Niedersachsen (ZVBN)
www.zvbn.de
Kfz-Prüfstellen
DEKRA Automobil GmbH
www.dekra.de
Luftverkehr
Flughafen Bremen GmbH
www.bremen-airport.com
Schifffahrt
FBS Fähren Bremen-
Stedingen GmbH
www.faehren-bremen.de
,Hal över’ Bremer
Fahrgastschifffahrt GmbH
www.hal-oever.de
Die Sielwallfähre verbindet die
Stadt mit dem Parzellengebiet
in Huckelriede.
Versorgung
hanseWasser Bremen GmbH
www.hansewasser.de
swb-Kundencenter Bremen
www.swb.de
swb-Kundencenter Bremerhaven
www.swb.de/ueber-swb/
unternehmen/ag/swbvertrieb-bremerhaven
Städtische
Endsorgung
Die Bremer Stadtreinigung
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© Pressmaster – Fotolia.com
Handelskammer Bremen –
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Bremen und Bremerhaven – die beiden Kommunen des Bundeslandes
Bremen – stehen gemeinsam für einen wachsenden Wirtschaftsstandort.
Die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen
und Bremerhaven ist die starke Interessenvertretung für die
Unternehmen im Land Bremen. Sie vertritt mehr als 59 000 Mitgliedsunternehmen.
Die Handelskammer ist Impulsgeber für
einen prosperierenden Wirtschaftsstandort und bietet als serviceorientierter
Dienstleister ein breites Spektrum an Informationen,
Hilfestellungen und Beratungen für den betrieblichen Alltag.
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32 Kultur und Freizeit
Warten: Wenn der Coach
das Signal gibt, kommen
auch diese beiden Kleinen
zum Einsatz.
33
Cooles Sixpack: Die
Kids der Eishockeyschule
gehen gut
geschützt an den
Start. Fotos:© Denise Brunke
In der Eishockeyschule
Eiszeit mit den Zwergen
Grafik: ©Lena Kulla
Kein Sport ist in Bremerhaven zurzeit
beliebter als Eishockey. Denise Brunke
weiß, woran das liegt.
Bis sie so leichtfüßig über das Eis flitzen
können wie die Profis der Fischtown Pinguins,
müssen die Kids der Eishockeyschule
des REV Bremerhaven noch ein
bisschen üben. Aber dank des spaßorientierten
Trainings in der Eisarena sind
sie schon auf einem sehr guten Weg.
Das große Gewimmel beginnt pünktlich
um 15 Uhr. Rund 65 Jungen und Mädchen
wuseln über die Eisfläche in der
Eisarena am Wilhelm-Kaisen-Platz. Verblüffend,
wie sicher einige von ihnen
schon auf den Kufen stehen. Andere
machen offensichtlich ihre ersten vorsichtigen
Schritte auf Schlittschuhen
und stol-
pern mehr, als
dass sie lau-
fen. Aber
Hinfallen
ist kein
Problem,
sie alle
sind
gut
gepolstert und berappeln sich schnell.
Knie- und Ellbogenschoner sind in der
Eishockeyschule des REV Bremerhaven
ebenso obligatorisch wie der schützende
Helm auf dem Kopf. Und wer selbst
keine Ausrüstung hat, kann erstmal eine
ausleihen oder sein Glück über eine
Tauschbörse versuchen.
Erste Schritte mit dem Stuhl als Hilfe
Am Rande der Bande hat Denise Brunke
ihren Platz. Sie ist eine von drei Betreuerinnen
und damit Ansprechpartnerin
für die Kleinen und ihre Eltern.
Eigentlich als Arzthelferin gut ausgelastet,
wird sie zweimal in der Woche
zur Eishockeymutti. Dienstags von 15
bis 16 sowie samstags von 8 bis 9 Uhr
dürfen „die Zwerge“, wie sie sie liebevoll
nennt, aufs Eis. Mama, Papa und
andere Begleitpersonen verschwinden
derweil auf der Tribüne und dürfen
sich über ihren sportlichen Nachwuchs
freuen.
„Das beste Alter für die ersten Laufversuche
ist zwischen drei und sieben
Jahren“, sagt Brunke. Dann haben die
Kinder noch kaum Berührungsängste
mit neuen Gegebenheiten und Bewegungsabläufen.
Körperbalance und Reaktionsvermögen
lernen sie schnell. Und
wer am Anfang noch mit dem glatten
und ungewohnten Untergrund fremdelt,
bekommt einen Stuhl als Lauflernhilfe
gestellt. Das macht die Angelegenheit
gleich viel einfacher.
„Meine beiden Söhne Jonas und Justus
standen zum ersten Mal mit drei
bzw. fünf Jahren auf dem Eis“, berichtet
die Betreuerin. Jonas wird bald 16 und
wollte immer als Torwart spielen. Justus
ist jetzt fünf und schlängelt sich
gerade geschickt durch die zu einer
Slalomstrecke aufgestellten Pylonen. Ob
Stürmer, Verteidiger oder ebenfalls Goalie:
Bis zu dieser Entscheidung wird noch
einige Zeit vergehen. Momentan flitzt
die Rasselbande erst einmal wild und
unkoordiniert hinter der kleinen schwarzen
Hartgummischeibe her. Und hat
jede Menge Spaß dabei. „Über Positionen
sprechen wir in drei, vier Jahren“,
verspricht Denise Brunke. Dann beherrschen
Justus und seine Kumpel
auch schon Pässe, Checks und Schlagschüsse.
Ein Eigengewächs als Vorbild der Kids
Von der Bremerhavener Eishockeyschule
auf die ganz große Bühne des
Spitzensports: Diesen Schritt hat Justin
Büsing hingegen schon fast geschafft.
Als Knirps Stammgast in der Eisarena,
wechselte der gebürtige Dorumer als
Jugendlicher zu den Kölner Junghaien
ins Rheinland. Inzwischen ist er zurück
>>
34
Kultur und Freizeit
>>
in seiner norddeutschen Heimat. Seit
Beginn der Saison 2023/24 steht der
Stürmer hier bei den Fischtown Pinguins
unter Vertrag.
Zuletzt kam Büsing mit einer Förderlizenz
vorwiegend für die Eispiraten
Crimmitschau in der 2. Liga zum Einsatz.
Ziel: Spielpraxis sammeln. Das gelang,
denn in seinem ersten Profijahr reichte
es für den 21-Jährigen bei der Wahl
der besten Nachwuchsspieler gleich zu
einem Platz unter die ersten Drei. Auch
in der erstklassigen Deutschen Eishockeyliga
(DEL) erhielt er bereits hier und
da ein paar Minuten Eiszeit. Damit ging
ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.
„Mein Traum war es immer, eines Tages
das Trikot der Fischtown Pinguins tragen
zu dürfen“, sagte Büsing bei der
Vertragsunterschrift.
Die von Coach Thomas Popiesch trainierten
Pinguine mischten die Liga in
den vergangenen Monaten gewaltig auf
und sorgten mit ihren Siegen für eine bis
dahin noch nicht gekannte Eishockey-
Euphorie in Bremerhaven. „Wir haben
davon bei den Anmeldungen zur Eishockeyschule
enorm profitiert“, freut sich
Denise Brunke über die Begeisterung in
der Stadt. Und dass mit Justin Büsing
ein talentiertes Eigengewächs Teil des
Teams ist, betrachtet sie als Glücksfall:
Dinge,
die ich liebe...
Das Bundesland Bremen überzeugt
mich aufgrund seiner Vielfalt, seiner
Weltoffenheit und vor allem seiner kernigauthentischen
Bevölkerung. Das Klimahaus
ist weltweit einzigartig – unseren Erfolg verdanken wir aber neben
der überzeugenden Ausstellung auch der touristischen Landschaft
im Bundesland und der Region. Unsere diversen Wissenschaftsund
Forschungseinrichtungen befassen sich mit dem Klimawandel
und anderen wichtigen Zukunftsthemen. Kurze Wege
ermöglichen einen regelmäßigen Austausch. Man trifft
sich, man kennt sich und man meistert Herausforderungen
gemeinsam.
Geschäftsführerin Klimahaus Bremerhaven,
Ingrid Hayen
Foto: ©Myrta Knauf
„So einer taugt natürlich als Vorbild,
dem wollen unsere Kids nacheifern.“
Mädchen lernen schneller
als Jungen
Längst passé sind im
Übrigen die Zeiten, als
Eishockey als harter
Männersport galt.
Seit 1988 gibt es
die heute DFEL
genannte Frauen-Bundesliga,
alle vier Jahre
spielen die besten
Nationalteams
um
olympische Medaillen.
Girl’s Hockey ist
schnell, präzise
und technisch anspruchsvoll.
Anders
als bei den männlichen
Kollegen sind keine
Checks erlaubt.
Brüder: Justus
und Jonas
Brunke
vereint die
Liebe zum Spiel
mit dem Puck.
Foto: ©Denise Brunke
In Bremerhaven freut man sich beim REV
über das gewachsene Interesse junger
Mädchen. „Das hat zuletzt noch einmal
enorm zugenommen“, sagt Denise
Brunke und weist auf einen spannenden
Umstand hin: „Die Mädchen durchlaufen
die einzelnen Stufen der Ausbildung
in der Regel um einiges schneller als
gleichaltrige Jungs.“ Nebenbei: Bis zur
U20, also den Mannschaften der unter
20-Jährigen, können Mädchen und Jungen
in einem Team spielen. Erst danach
trennen sich im offiziellen Ligabetrieb
die Wege.
Durchschnittlich 20 Stunden verbringt
Denise Brunke pro Woche in der Eishalle
und im REV-Büro. Neben der Betreuung
der Kids stehen vor allem organisatorische
Aufgaben an. Denn hinter dem anfänglichen
Gewimmel und Gewusel auf
dem Eis steckt eine Menge an Planung,
Vorbereitung und Absprache. „Aber es
lohnt sich“, sagt die 41-Jährige und wirft
einen Blick hinüber zu Sohn Justus, der
gerade schwungvoll an ihr vorbeisaust.
Von Claus Spitzer-Ewersmann
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Bremer Ratskeller
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das köstliche Fundament des Bremer Rathauses, welches seit
2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
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hier immer bestens umsorgt, auch Firmenfeiern, Jubiläen und
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36
Kultur und Freizeit
Foto: ©Mario Piera
Heimathaven
Von Feinkost und Genuss
Der Heimathaven in Bremen – eine Anlaufstelle
für Feinschmecker:innen.
Hochqualitative Feinkost aus kleinen
Manufakturen, Spirituosen, Kaffee und Geschenke
füllen die Regale. Das Geschäft
von Sascha und Nadine Mühlenbeck ist
ein echter Wohlfühl-Ort im Bremer Viertel.
Es war ein Anruf, der Sascha Mühlenbeck
auf die Idee brachte, mit seinem Oldenburger
Heimathaven nach Bremen zu expandieren.
„Die Kaffeerösterei Cross Coffee
gab uns den Tipp von einem traditionsreichen
Bremer Feinkostladen, dessen Besitzer
einen Nachfolger suchte. Ich dachte,
das wäre ein Aprilscherz, aber es war Juli“,
erinnert sich Mühlenbeck lachend.
Tradition trifft Moderne
Der Laden am Ostertorsteinweg ist mit
seiner Ersteröffnung 1874 der älteste Feinkostladen
Deutschlands, das Angebot ging
von Backwaren bis Biofleisch. Als Sascha
und Nadine Mühlenbeck mit ihrem Heimathaven
die Räumlichkeiten übernahmen,
galt es, den Laden mit ihrer Handschrift zu
versehen. Das Flair der denkmalgeschützten
Einrichtung von 1911 bleibt jedoch bis
heute erhalten.
Ursprünglich hatte das Paar – wie schon in
Oldenburg – ein Feinkostgeschäft mit Café
geplant. Die Räumlichkeiten gaben das
allerdings nicht her. „Anfangs gab es vor
den Warenregalen Sitzmöglichkeiten“, erzählt
der Inhaber. „Aber im Laufe der Zeit
haben wir gemerkt, dass das den Laden
eher stört. Man konnte kaum in Ruhe essen,
weil sich ständig jemand über einen
gebeugt hat, um die Regale zu erreichen.“
Schließlich entschieden die Mühlenbecks
sich, den Fokus des Bremer Standorts stärker
auf den Feinkosthandel zu legen und das
gastronomische Angebot zurückzufahren.
Neben den Geschäften in Bremen und
Oldenburg gibt es die Heimathaven Manufaktur
in der Bremer Neustadt, in der hauseigene
Köstlichkeiten hergestellt werden.
Sechs der insgesamt 20 Heimathaven-Mitarbeitenden
sind hier beschäftigt. „Und
Teamleiterin ist die Konditorin, die von
Anfang an bei uns Kuchen gebacken hat“,
ist Mühlenbeck stolz. Das Heimathaven-
Team ist eine große Familie, verbunden
von der Liebe zu Leckereien.
Ein Ort für Genießer:innen
Das Sortiment umfasst eine Vielzahl von
Produkten, die für ihre handgemachte Qualität
geschätzt werden. Besonders beliebt
sind die selbstgemachten Fruchtaufstriche.
Dass diese ausschließlich mit natürlichen
Zutaten hergestellt werden, ist Mühlenbeck
besonders wichtig. „Unsere Blaubeer-
Orangen-Marmelade ist mit Blaubeeren
und Orangen gekocht, nicht mit Aroma und
Farbstoff“, betont er. Auch die Karamellcremes
sind ein Gedicht für sich. Die Karamellcreme
mit Meersalz war quasi unsere
Einstiegsdroge“, erinnert sich Sascha Mühlenbeck
schmunzelnd. „Mittlerweile gibt es
sie zusätzlich mit Espresso oder mit Schokolade
verfeinert.“ Die Manufakturprodukte
und der hauseigene Kaffee werden nicht
nur im eigenen Geschäft, sondern überregional
in kleinen Feinkostläden, in Concept
Stores und sogar in Blumenläden verkauft.
Nebend den Naschereien gibt es im Heimathaven
ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment
an Spirituosen und Craft Beer zu
kaufen. „Wir sind einer der wenigen Läden
in Bremen, die eine große Craft-Beer-Auswahl
haben“, berichtet der Inhaber. „Das
macht uns ziemlich einzigartig.“ Ein weiteres
Highlight sind die regelmäßigen Probierveranstaltungen.
Besonders beliebt sind
die Whisky-Tastings, bei denen die Teilnehmenden
auf eine kleine Weltreise mitgenommen
werden. „Wir machen vier Runden
mit jeweils zwei Whiskys: einer aus
Schottland und einer aus einem anderen
Land. Die Leute sollen probieren, schmecken
und bewerten, ohne zu wissen, welcher
Whisky woher kommt“, beschreibt
Mühlenbeck das Konzept. Diese Veranstaltungen
sind nicht nur ein Highlight für
Whisky-Fans, sondern bieten auch die Möglichkeit,
neue Geschmacksrichtungen zu
entdecken und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Auch die Gin-Tastings und Kaffee-Kurse
im Heimathaven sind sehr beliebt.
Dick, betrunken und glücklich
Das Geschäft hat sich in den letzten Jahren
als beliebter Ort zum Geschenkekaufen
etabliert. „Von zehn Einkäufen sind sieben
Geschenke.“ Dabei reicht die Kundschaft
von Studierenden, die hochwertigen Kaffee
schätzen, bis hin zu älteren Menschen,
die nostalgisch an frühere Zeiten erinnert
werden. Firmen schätzen es, dass sie hier
auch in großer Auflage hochwertige Präsente
für Mitarbeitende und Kund:innen
ordern können – in Form von Köstlichkeiten
verpackt in einer edlen schwarzen Box.
Der Heimathaven Bremen ist mehr als nur
ein Feinkostladen. Mit seinem besonderen
Charme und der Mischung aus Tradition
und Moderne hat er sich in Bremen als
fester Bestandteil der Stadt etabliert. „Ich
glaube, wir sprechen mittlerweile eine sehr
breite Klientel an“, resümiert Mühlenbeck.
„Von Studierenden über Geschäftsleute
bis hin zu nostalgischen Senior:innen – bei
uns findet jeder und jede etwas Besonderes.“
Für die Zukunft wünschen sich Sascha
und Nadine Mühlenbeck vor allem Stabilität.
„Der Fokus liegt darauf, die beiden
bestehenden Standorte weiter zu stärken
und unserer Philosophie treu zu bleiben.“
Und wie lautet die? „Dick, betrunken und
glücklich“, lacht der Inhaber. „Wir wollten
einen Ort schaffen, an dem sich die Leute
wohlfühlen und gerne Zeit verbringen.“
Und das ist ihnen auch gelungen.
Von Katja Hofmann
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38 Kultur und Freizeit
Foto: ©Bremer Bäder
Bremer Bäder
100 Jahre Stadionbad
Grafik: ©Lena Kulla
Im Freibad an der Weser haben schon
Generationen ihre Sommer verbracht.
Leiter und Schwimmmeister Jürgen
Maas ist selbst im Bad großgeworden.
Bis zu 3.000 Menschen zieht es an heißen
Tagen in Bremens meistbesuchtes
Freibad direkt neben dem Weserstadion:
zur Erfrischung, mit Freund:innen, für
den Sport oder als Auszeit vom Alltag.
Der schönste Moment für Badleiter
Jürgen Maas? „Wenn wir im Frühjahr
die Fahnen vor dem Stadionbad hissen.
Dann sind die Vorbereitungen abgeschlossen,
wir atmen nochmal durch
und freuen uns, am nächsten Tag die
Stammgäste wiederzusehen.“ Die kommen
aus allen Altersklassen, von Jugendlichen,
„die quasi mit dem Sprungturm
verwachsen
sind und auch
bei Regen
kommen“,
bis zu älte-
ren Herr-
schaften,
die sich
durch
tägli-
ches
Frühschwimmen
jung halten.
Das Stadionbad ist
ein Familienbad.
Und das letzte in
Bremen, das in Familientradition geführt
wird.
Wohnen im Freibad
Jürgen Maas ist „im Stadionbad großgeworden.“
Vater Günther leitet es bis zum
Ruhestand. Sein Sohn übernimmt nicht
nur die Badleitung, sondern bezieht mit
seiner Familie auch die Dienstwohnung
auf dem Gelände. „Ich war mit meinen
Freunden das ganze Jahr im Bad, wir
waren alle Wasserratten. Wir haben hier
schwimmen gelernt, unzählige Wasserballspiele
ausgetragen, im Winter sogar
Eishockey gespielt.“
Noch heute hält Jürgen Maas sich
gerne privat im Wasser fit. Obwohl er
in der Saison beruflich lange Tage im
Bad verbringt. „Den Dienst am Beckenrand
übernimmt mein Team. Trotzdem
bin ich überall und nirgends. Sobald ich
meinen Garten verlasse, werde ich angesprochen.“
Und auch im Stadtteil sei
er bekannt wie ein bunter Hund.
Kult-Freibad an der Weser
Überregional bekannt ist die Sprunganlage
des Stadionbads mit dem 10-
Meter-Turm. Schauplatz kunstvoller
Sprungfiguren und schmerzvoller Erfahrungen,
von Mutproben und Selbstüberwindung.
Vor oben überblickt man
das 1,85 Hektar große Gelände: den großen
chlorfreien Naturbadebereich mit
Günther Maas (li.)
und Jürgen Maas (re.)
Foto: ©Bremer Bäder
Nichtschwimmerbecken, Steg, Spielgeräten
und Breitwasserrutsche. Das 50-
Meter-Becken, die 23-Meter-Turborutsche,
die beliebte Wasserspielanlage und das
Kleinkinderbecken. U-förmig rahmen
weitläufige Liegewiesen die Wasserwelt
ein, im Hintergrund die Weser. Mit
Basketball- und Beachvolleyballfeld,
Kunstrasen-Soccer-Court und Kinderspielplatz
ist das Stadionbad ein Urlaubsort
in der Stadt.
Bremens ältestes Freibad
Dabei waren die Anfänge bescheiden: Unabhängig
von Ebbe und Flut der Weser
wollte der allgemeine Turn- und Sportverein
(ATBS) trainieren. Und baute neben
seiner neuen Großsportanlage in der
Pauliner Marsch eine eigene Badeanstalt.
Zur Eröffnung 1925 wurden hier die
Deutschen Meisterschaft ausgetragen.
Im Krieg beschädigt und für einige Jahre
exklusiv durch die Alliierten genutzt,
übernimmt 1942 die Gesellschaft für
öffentliche Bäder (GföB) das Stadionbad.
Das Bad wird städtisch.
39
Foto: ©Markus Meyer
Foto: ©Bremer Bäder
©Bremer Bäder
Foto: ©Bremer Bäder
Heute wird das Bad an der Weser von der
Bremer Bäder GmbH geführt. Ein städtisches
Unternehmen, das einen gesellschaftlichen
Auftrag erfüllt. Dazu gehört
Teilhabe: Kinder und Jugendliche zahlen
nur einen Euro Eintritt. Über die Jahre wird
das Bad renoviert, saniert und erweitert.
„Vom großen Umbau in den 1950er Jahren
ist heute nur noch der 10-Meter-Turm
erhalten“, erklärt Jürgen Maas. Die letzte
große Renovierung 2006 macht das Bad
nicht nur attraktiver, sondern auch nachhaltiger.
Die Becken sind nicht beheizt, die
Wärme kommt direkt auf das Wasser.
Schwimmbadglück auf Umwegen
Dass Maas in die Fußstapfen seines
Vaters tritt, hat sich spät ergeben. „Nach
Stationen als Hotelfachmann, bei der
Bundeswehr und als Sicherheitsfachkraft
hat es mich zu meinen Wurzeln gezogen.“
Er macht eine Umschulung zur Fachkraft
für Bäderbetriebe bei den Bremer Bädern.
„Dabei rotiert man durch die Standorte.
Die Sommer habe ich im Stadionbad
verbracht.“ So war es nur noch ein kurzer
Weg zum Stellvertreter und der anschließenden
Übernahme.
Seine Erfahrung aus den vorherigen Jobs
empfindet der 58-Jährige als Vorteil. „Ich
habe gelernt, Menschen und Gruppen zu
führen und auch in kritischen Situationen
den Überblick zu behalten“, erklärt er. Das
trainiert er auch regelmäßig mit seinem
Team. „Wenn es dann richtig voll ist oder
ein Unfall passiert, ist es schön zu sehen,
wie alles rund läuft. Und wenn nicht, besprechen
wir es nach und verbessern
uns.“
Zum Beispiel an regnerischen Tagen bei
Kaffee und Kuchen. „Wenn nach stressigen
heißen Tagen das Wetter wechselt,
bringen wir erst das Bad auf Hochglanz
und dann nehmen wir uns Zeit fürs Team.
Personalgespräche und Reflektionen sind
nicht nur für die Auszubildenden wichtig.“
Genauso wie das Eis vom Chef bei großer
Hitze, die abendliche Nachbesprechung
oder das Grillfest zur Saisonmitte.
Neben der Leitung von Freibad und angrenzendem
Hallenbad ist Jürgen Maas
Ausbildungsleiter der Bremer Bäder. „Gerade
den Winter nutzen wir, um intensiv
zu lernen, etwa am innerbetrieblichen
Ausbildungstag.“ Oder beim Projekt
„AzubiBad“. In Eigenverantwortung führt
der Nachwuchs für zwei Wochen ein Bad,
begleitet durch erfahrene Schwimmmeister.
Hier lernen beide Seiten voneinander,
gute Ideen können zeitnah umgesetzt
werden.
Große Geburtstags-Sause
Längst ist das Stadionbad auch für Veranstaltungen
bekannt. Dazu gehören Wasserspiele
oder Sprungevents genauso
wie die legendäre Singleparty „Heartbreaker’s
Ball“. 2025, wenn das Stadionbad
100 Jahre alt wird, erwartet die
Gäste ein besonderes Programm. Nach
dem großen Erfolg beim 85-jährigen
Jubiläum wird es wieder eine Stage-
Diving-Meisterschaft geben. „Die Sprünge
von der Bühne ins Wasser waren wirklich
spektakulär. Und dazu wird es so manche
Überraschung geben“, kündigt der Badleiter
an. Auch jenseits des Beckenrands:
Mit einem eigenen Wimmelbuch setzen
die Bremer Bäder ihrem kultigen Freibad
ein Denkmal. Wer genau hinschaut, wird
auch Jürgen Maas darin entdecken.
Mitten im bunten Treiben – wo sonst.
Von Alke zur Mühlen
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Sport und Wellness in Bremen
Die Bremer Bäder GmbH, gegründet 1942 und seitdem ein fester Bestandteil
der Hansestadt, bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot, das keine
Wünsche offenlässt. Als städtisches Unternehmen kümmern wir uns
um Ihre Gesundheit, Ihren Spaß und Ihre Entspannung – und das in
neun Hallenbädern und vier Freibädern, die sich über ganz Bremen
verteilen.
Tauchen Sie ein in unsere Welt
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im Freibad genießen oder Ihre sportlichen Ziele in einem unserer
modernen Schwimmbecken verfolgen möchten – bei uns finden Sie
genau das, was Sie suchen. Bei Familien besonders beliebt sind das
Freizeitbad Vegesack, das Schloßparkbad, das Südbad, und das im
Neubau befindliche Westbad. Auch die kleineren Stadtteilbäder wie
das Vitalbad mit seinem Solebecken, das OTeBAD und das Hallenbad
Huchting, in dem auch eine Sauna vorhanden ist, ziehen viele Gäste an.
In der Freibadsaison von Mai bis September bieten das Freibad Blumenthal
im Bremer Norden, das Schloßparkbad in Sebaldsbrück und das
traditionsreiche Stadionbad – das 2025 sein 100-jähriges Bestehen
feiert – ideale Bedingungen für eine sportliche Einheit unter freiem
Himmel oder eine erfrischende Abkühlung an heißen Tagen. Das zum
Westbad gehörende Freibad wird ebenfalls umfassend erneuert und
steht voraussichtlich ab 2026 wieder zur Verfügung.
Besonders stolz sind wir auf unser Horner Bad, das 2022 eröffnet
wurde. Als modernstes Kombibad in Bremen vereint es Hallen- und
Freibad in einem und bietet mit einer großen Halle mit einem 50-Meter-
Becken beste Voraussetzungen besonders für Sportbegeisterte.
Insgesamt kommen 1,4 Millionen Schwimm- und Wasserbegeisterte
jährlich in die Hallen- und Freibäder der Bremer Bäder GmbH.
Freuen Sie sich mit uns auch auf das Westbad, das aktuell im Bau ist
und im Frühjahr 2026 seine Pforten mit Hallen- und Freibad öffnen wird.
Es wird Ihnen modernste Ausstattung und eine einladende Atmosphäre
bieten – perfekt für sportliche Aktivitäten und entspannte Stunden.
Angebote für die ganze Familie
Unsere Bäder sind ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Neben öffentlichen
Schwimmzeiten bieten wir ein breites Spektrum an Kursen an
– vom Aqua-Training bis hin zu Schwimmkursen für Kinder und Erwachsene.
Unsere Saunen im Hallenbad Huchting, Südbad und Freizeitbad
Vegesack laden zum Relaxen ein und runden Ihren Besuch bei uns ab.
Schüler der dritten Klassen aus ganz Bremen sind regelmäßig bei uns
zu Gast, um das Schulschwimmen zu absolvieren – ein wichtiger Beitrag
zur Sicherheit und Gesundheit unserer Kinder. Auch Vereine und
Verbände nutzen unsere Bäder intensiv für ihr Training und ihre Wettkämpfe.
Events, die begeistern
Unsere Bäder sind nicht nur Orte der Erholung, sondern auch Schauplatz
für spannende und abwechslungsreiche Veranstaltungen. Von
Fitness-Events und Wellness-Tagen über aufregende Poolpartys bis hin
zu Familientagen und Schnupperkursen – bei uns ist immer etwas los.
Verantwortung und Nachhaltigkeit
Als Bremer Bäder GmbH sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber
der Umwelt und der Gesellschaft bewusst. Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung
und ein respektvoller Umgang mit der Natur sind für
uns selbstverständlich. Wir sind stolz darauf, einen wichtigen Beitrag
zur Lebensqualität in Bremen zu leisten und setzen alles daran, Ihnen
stets den besten Service zu bieten.
Bleiben Sie in Kontakt
Lernen Sie uns näher kennen und erfahren Sie mehr über unsere Angebote
auf unserer Website. Oder folgen Sie uns auf Facebook und
Instagram, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.
Die Bremer Bäder GmbH – Ihr Partner für unvergessliche Erlebnisse
im Wasser und darüber hinaus!
Bremer Bäder GmbH
Wilhelm-Herbst-Str 7 · 28359 Bremen · Tel. 0421 69151-0
info@bremer-baeder.de · www.bremer-baeder.de
Anzeige 41
Bremens „coolste“ Location
Schlittschuhlaufen in der Eissporthalle Paradice
Auf die Kufen, fertig, los! Dies ist das Motto, das von Oktober bis
März in der Eissporthalle Paradice gilt. Auf insgesamt 3.600 m², die
auf zwei Hallen verteilt sind, können Verfechter des gefrorenen Eises
in dieser Zeit Schlittschuhlaufen, Pirouetten drehen oder auch bei
einem Heimspiel der Eishockeymannschaft „Weserstars“ zuschauen.
Die Eissporthalle an der Waller Heerstraße 293 A beherbergt nicht
nur zwei Hallen mit jeweils 1.800 m² spiegelglatter Eisfläche,
sondern auch über 500 Sitzplätze auf der Tribüne, ein DJ-Pult für
beispielsweise die eine oder andere Eisdisco, eine Licht- und Soundanlage,
eine Gastronomie, einen Shop für Eis- und Rollsportartikel
und einen Schlittschuhverleih.
Allen Besucherinnen und Besuchern, egal ob Schulen, Vereine oder
einzelne Schlittschuhläufer, wird ein ganz besonderer Spaß auf dem
Eis geboten – und das unabhängig von Witterungsbedingungen.
Für Abwechslung sorgt das Paradice-Team. Es überlegt sich immer
neue Veranstaltungen und Aktionen mit Musik und Bewegung.
Regelmäßig werden Partys und Discos angeboten, so auch in der
bevorstehenden Saison 2024/2025. Los geht es mit der Saisoneröffnung
am 03.Oktober 2024, einer Eröffnungs-Disco am Samstag,
den 05.Oktober 2024 und das erste Eishockeyspiel der Weserstars
Bremen gegen den HSV am Freitag, den 18. Oktober 2024. Alle Infos
hierzu auf der Homepage. An den Werktagen variieren die Öffnungszeiten.
Mit Beginn der Hauptsaison am 30.Oktober 2024 erweitern
sich die Öffnungszeiten. Eine Übersicht gibt es auf www.eissporthalle-bremen.de.
Natürlich finden bis zur Abschluss-Disco, die für Ende März 2025
auf der Agenda steht, auch noch diverse andere Events und Aktionen
statt. Ein entsprechender Veranstaltungskalender ist auf der
Internetseite der Eishalle einzusehen. Auch Informationen zu den
Kindergeburtstagen (inklusive Online-Anmeldeformular) sind dort
zu finden.
Natürlich können Fans des gefrorenen Wassers auch werktags in
die Eissporthalle. An diesen Tagen variieren die Öffnungszeiten, eine
Übersicht gibt es online. In der Hauptsaison können Besucher ab
11.00 Uhr auf das Eis. Die Eintrittspreise liegen in dieser Saison
zwischen 5,00 und 8,00 Euro und sind unterteilt in Kinder, Jugendliche
und Erwachsene. Familien und Gruppen erhalten einen reduzierten
Tarif.
Die Eissporthalle Paradice ist ein Betrieb der Bremer Bäder GmbH.
Dafür, dass im Tagesgeschäft alles reibungslos abläuft, zeichnet
sich aber jemand anders verantwortlich: Uwe Kirsch. Seit bereits
über 18 Jahren kümmert sich der gebürtige Frankfurter um alle
anfallenden Arbeiten, die Vermarktung der zwei Eislaufflächen,
den gastronomischen Betrieb und um den Bestand der rund 2.000
Leihschlittschuhe. Letzteres als Partner der Firma Sport Berntheusel.
Eissporthalle Paradice
Waller Heerstraße 293 A · 28219 Bremen
info@eissporthalle-paradice.de · www.eissporthalle-paradice.de
42
Kultur und Freizeit
Foto: ©Jinas Ginter
Plantage 9
Findorffs Kreativzentrum
In der Plantage 9, unweit des Bahnhofs,
hat sich ein Zentrum kreativen Schaffens
entwickelt. Ein Verein füllt den Ort
mit Leben.
Freie Kunst, Malerei, Keramik, Holz, Stein,
Graffiti, Fotografie, Webdesign, Video-Produktion,
Drehbücher schreiben, Illustration
und Grafik-Design – die Professionen in
der Plantage 9 sind weit gefächert. Was
alle Mieter:innen eint? „Der Wunsch, etwas
Gemeinsames auf die Beine zu stellen“,
sagt Künstlerin Akkela Dienstbier. Sie gibt
einen Einblick in ihr kreatives Zuhause.
„Plantage“ – der Straßenname geht auf die
Sommerresidenz zurück, die ein Bremer
Kaufmann hier einst erbaute. Bald ein
Ausflugsort, wächst dort Findorffs erstes
Wohnviertel heran. Später wird das Areal
gewerblich genutzt. Seit 2010 gehören
Gebäude und Grundstück der Stadt Bremen:
Die Plantage 9 wird das Zuhause
von Kreativen, Künstler:innen und Selbstständigen.
Kurze Zeit später gründet sich
der gleichnamige Verein, wird Mieter und
verwaltet das Haus in Eigenregie.
Natur-Kunst schärft die Wahrnehmung
Plantage 9 hat sich längt als Gemeinschaft,
Kreativzentrum, Ausstellungsort,
Ideenschmiede, Treffpunkt und Arbeitsstätte
etabliert. „Unser Gebäude ist zweigeteilt“,
erklärt Akkela Dienstbier. „Vorne
waren mal Büros, hinten überwiegt klassischer
Industrielook.“ Die ehemaligen
Produktionshallen wurden unterteilt. „Ich
habe hier ein wunderbares Atelier gefunden“,
schwärmt die Künstlerin. In dem
großzügigen, hellen Raum fertigt sie ihre
minimalistischen Naturporträts.
„Ich hole mir Inspiration in und aus der Natur
und gleichzeitig auch meine Materialien.“
In der Plantage 9 trocknet sie ihre
Schätze und arrangiert sie collageartig.
Bringt Blüten, Flechten oder Samen in eine
Ordnung, die den einzelnen Objekten Auf-
Akkela
Dienstbier
merksamkeit und Wertschätzung schenkt.
In Zeichnungen porträtiert sie Natur losgelöst,
etwa auf großformatigen, reduzierten
Stadtplänen. „In meinen Projekten
verknüpfe ich immer wieder Mensch und
Natur.“ Ihre Werke stellt sie regelmäßig in
der Region und bundesweit aus.
Kreative Gemeinschaft
Seit 2020 ist Akkela Dienstbier Plantagistin.
„Es ist eine ganz tolle Stimmung. Man
unterstützt sich gegenseitig, manchmal
entstehen auch Kooperationen untereinander.“
Die rund 30-köpfige Gemeinschaft
aus überwiegend hauptberuflichen Kreativen
arbeitet hier nicht nur, sondern renoviert
etwa auch die Küche oder gestaltet
den Parkplatz neu.
Foto: ©Jinas Ginter
Foto: ©Akkela Dienstbier
An Tagen der offenen Tür lässt sich ein
Blick in alle Ateliers werfen. Dazwischen
laden immer wieder kleine Gruppen zu
Besichtigungen oder Workshops ein, wie
etwa die Keramikwerkstatt. Informationen
zu allen Plantagist:innen finden sich
auf der Website oder bei Instagram.
https://plantage9.de/
Instagram: @plantage9
Von Alke zur Mühlen
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GOP Varieté-Theater Bremen
Das GOP Bremen steht für atemberaubende Varieté-Shows, Weltklasse-Artisten
und Entertainer, die das Publikum zum Lachen und
Staunen bringen und das Herz berühren. Regelmäßig wechselt das
Showprogramm und mit ihm das internationale Ensemble.
Das Theater liegt inmitten der modernen Bremer Überseestadt
– fußläufig zur Innenstadt und direkt an der Weser. Im eigens für
das GOP gebauten Entertainmentkomplex befinden sich der
stimmungsvolle Varieté-Saal, das Restaurant Leander mit Weserblick,
eine stilvolle Piano Bar und die ADIAMO Eventlocation. In
Verbindung mit dem direkt angrenzenden Steigenberger Hotel
Bremen wird der GOP Besuch zu einem wunderbaren Kurzurlaub.
Ob ein herrlicher Abend mit Familie und Freunden oder eine Firmenveranstaltung
mit bis zu 400 Gästen: Das GOP bietet den perfekten
Rahmen und vereint Entertainment auf Weltniveau mit den kulinarischen
Highlights der GOP Köche – ein Genuss für alle Sinne.
GOP Varieté-Theater Bremen
Am Weser-Terminal 4 · 28217 Bremen · Tel. 0421 89898989
info-bremen@variete.de · www.variete.de
Ein Ort der Begegnung
Foto: Jörg Landsberg
Das Theater Bremen ist ein Stadttheater mit überregionaler
Bedeutung. Es versteht sich als ein öffentlicher Ort ästhetischen
und politischen Nachdenkens über Probleme, Risiken, Freiheiten
und Glücksmomente moderner Großstadterfahrung. Es umfasst
vier Sparten: Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Kinder- und
Jugendtheater mit den vier Spielstätten Theater am Goetheplatz,
Kleines Haus, Brauhaus und Brauhauskeller. In jeder Spielzeit stehen
mehr als 30 Premieren mit 600 Vorstellungen auf dem Programm,
aber auch Konzerte und Partys. In den (digitalen) Einführungen zu
den Stücken, Publikumsgesprächen nach den Vorstellungen und
Gesprächsreihen wird der direkte Dialog mit den Zuschauer*innen
gesucht.
Theater Bremen GmbH
Goetheplatz 1-3 · 28203 Bremen · Tel. 0421 3653-0
www.theaterbremen.de
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Nahbare Weltstars
Das britische Klassikmagazin „Gramophone“ hat sie zum Orchester
des Jahres gekürt, im Oktober 2024 erhielten sie den „Opus Klassik.“
Neben renommierten Preisen sind ihnen aber auch stets die Herzen
sicher. Ob in der „Glocke“ oder den großen Konzertsälen der Welt:
Wo immer die Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen
die Funken sprühen lassen, baden sie im Applaus eines energetisierten
Publikums: Weil sie sich auf ausgetretenen Pfaden langweilen
und deshalb jede musikalische Geschichte stets neu erzählen. Weil
sie klassische Komponisten vom Podest holen und ihre menschlichen
Eigenarten freilegen. Weil sie die Sicht auf sie verändern.
Die Sympathien fliegen ihnen aber auch deshalb zu, weil sie selbst
als internationales Spitzenorchester nahbar geblieben sind. Weil sie
an ihrem Probendomizil in Osterholz-Tenever, überzeugt von ihrer
sozialen Verantwortung, in einer einzigartigen Wohngemeinschaft
mit einer Gesamtschule leben. Weil ihre „Stadtteiloper“ und die
„Melodie des Lebens“ längst zu Höhepunkten des kulturellen und
sozialen Lebens der Hansestadt zählen. Weil sie im besten Sinne
des Wortes also ein „Zukunftslabor“ sind. Ein Orchester für alle, das
einmal im Jahr mit dem „Sommer in Lesmona“ drei Tage lang unter
freiem Himmel in Knoops Park mit Familienkonzerten und Picknickwettbewerb
so ganz anders auftritt als man es von einem klassischen
Orchester gewohnt ist.
Anzeige 45
Aber sie sind ja auch anders: Kein
hochsubventioniertes Beamtenorchester,
sondern selbstverwaltet, als
Privatgesellschaft angelegt. Programm,
Besetzungen, Aufnahmen – alle Entscheidungen treffen sie selbst.
Musiker mit Haltung und humanistischem Anspruch. Viel unterwegs
in der Welt. Frauenquote mit 40 Prozent vergleichsweise hoch. Weil
sie mit nur 42 Musikern eine fast intime Größe haben, klingen sogar
große Sinfonien bei ihnen in kammermusikalischer Transparenz:
Beethoven, Schumann, Brahms waren Meilensteine für sie. Aktuell
sind es die zwölf Londoner Sinfonien Joseph Haydns, denen sie sich
in ihrer ganz eigenen Art nähern. Denn das Image des netten „Papa
Haydn“ hat in ihrer – wie immer in mehrjähriger Vorarbeit gereiften –
Interpretation ausgedient. Stattdessen legen sie das humorvolle und
„schlitzohrige“ (Järvi) seiner Musik frei. Im April 2023 ist die erste CD
des Haydn-Projekts erschienen, die zweite folgt im November 2024,
die finale dritte dann Ende 2025.
Paavo Järvi ist seit 20 Jahren Chefdirigent des Orchesters und Teil
seines Erfolgs. Ein unzertrennliches Dreamteam, das die traditionelle
Vorstellung von Maestro und Befehlsempfängern nachhaltig auf den
Kopf gestellt hat. Weil es Liebe auf den ersten Ton war und Järvi sich
eher als „Mitmusiker“ betrachtet. Weil er seinen Musikern gern zuhört
und offen für ihre Anregungen ist. Genug Platz gibt es aber auch für
aufstrebende Taktstock-Talente: Vor zwei Jahren haben die Bremer
erstmals in ihrer Geschichte den Titel „Principal Guest Conductor“
verliehen – an den Finnen Tarmo Peltokoski, den sie eher zufällig bei
einem Workshop in der Pandemie entdeckt hatten. Inzwischen hat der
24-Jährige einen Exklusiv-Vertrag bei der Deutschen Grammophon
und wurde als „Nachwuchskünstler des Jahres“ ausgezeichnet.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Am Wall 165 · 28195 Bremen · Tel. 0421 95885 0
info@kammerphilharmonie.com · www.kammerphilharmonie.com
46
Kultur und Freizeit
Die Krimis von Jochen Windheuser verweben
fiktive Fälle von heute mit der
vielschichtigen Geschichte des Bremer
Nordens.
Regionalkrimis
Vegesack als Schauplatz
des Verbrechens
In der kopfsteingepflasterten Weserstraße
unweit des Museumshavens stehen
Kapitänshäuser aus dem 19. Jahrhundert
gegenüber von Gründerzeitvillen
mit traumhaftem Blick aufs Wasser. Für
Jochen Windheuser ist dieses besondere
Fleckchen Bremens nicht nur der
perfekte Wohnort, sondern auch Schauplatz
für seine Kriminalromane.
Nach dem Abitur sei er „schrittweise in
den Norden gerückt“, beschreibt der gebürtige
Oberhausener seinen Weg. Nach
dem Studium in Münster und beruflicher
Tätigkeit unter anderem in der Psychiatrie
war er Hochschullehrer für Psychologie
in Osnabrück und Vechta. Für eine
Bremerin zog er 1982 erstmals in die
Stadt an der Weser. „Ende der 1990er-
Jahre ging ich aus privaten Gründen
erstmal zurück nach Münster. Später
verschlug es mich aber trotzdem wieder
nach Bremen. Mit meiner zweiten Frau
lebe ich heute im schönen Stadtteil
Vegesack im Norden der Hansestadt“,
erinnert er sich schmunzelnd.
In vielen Genres zuhause
Zur Schriftstellerei kam der heute 78-
Jährige durch Zufall. 2007 begann er,
für eine Zeitschrift Geschichten über
seine Kindheit im durch die Stahlwerke
geprägten Oberhausener Knappenviertel
zu schreiben. Am Ende entstanden 60
Kurztexte. Der Auftakt zu einem vielschichtigen
Hobby.
Es folgten ein historischer Roman im Island
des 13. Jahrhunderts, eine Science-
Fiction-Story und ein Gedichtband mit
Sonetten sowie ein Kurzgeschichtenband.
Seine Frau regte schließlich an,
auch mal etwas über den Bremer Norden
zu schreiben. Windheuser verfasste eine
Sammlung schwarzhumoriger Limericks
– eines für jeden der 20 Ortsteile in den
Jochen Windheuser.
Fotos: ©Jochen Windheuser
nördlichen Stadtteilen Burglesum, Vegesack
und Blumenthal. „Das Spiel mit
streng vorgegebenen Formen, aber dabei
zugleich poetischen, lyrischen Aussagen
war reizvoll.“
Der Museumshaven als Schauplatz
2021 folgte der erste Regionalkrimi „Im
Bauch des Schulschiffs“. Im Fokus: die
vieldiskutierte Verlegung des „Schulschiff
Deutschland“ von Bremen-Nord nach Bremerhaven.
Als Dreh- und Angelpunkt des
2023 erschienenen Nachfolgers „Havengeburtstag“
wählte Windheuser den 400.
Geburtstag des Vegesacker Museumshavens,
einem der ältesten künstlichen
Binnenhäfen Deutschlands. Mit dabei sind
unter anderem eine walfangbegeisterte
Jugendliche, eine Gruppe Amateur-Schauspieler,
ein Nachbau eines isländischen
Walfängerschiffs aus dem 19. Jahrhundert,
der
Hochzeit des Bremer Walfangs,
und nicht zuletzt ein Schweinswal.
Die Geschichte seiner Umgebung bis
ins Detail zu erforschen, war Jochen
Windheuser schon immer wichtig.
„Ich war nach meinen Umzügen stets
neugierig auf meine neue Heimat, habe
darüber gelesen, mich umgeschaut
und mit den Menschen gesprochen“, erzählt
er. „In meinen Krimis eine fiktive
Handlung von heute mit einem historischen
Blick auf die Stadt zu verweben,
finde ich deshalb besonders reizvoll.“
Der dritte Bremen-Nord-Krimi mit dem
Titel „Vegesacker Jungs“ ist gerade erschienen.
Hier spielt eine Skulptur der
historischen Figur des „Vegesacker Jungen“,
die die Einfahrt zum Museumshaven
bewacht, eine zentrale Rolle.
Von Lisa Knoll
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Bremen Tourismus und mehr …
Wir sind die Bremen-Profis, wir kennen die Stadt wie unsere Westentasche
und haben immer die aktuellsten Informationen.
Wo kann ich in Bremen auf einem Schiff übernachten? Welche spannende
und moderne Location eignet sich für einen innovativen Kongress?
Welche ungewöhnlichen Stadtführungen gibt es? Und wo ist
eigentlich diese Wissenswelt mit dem Erdbebensofa? Sie haben private
Gäste, geschäftlichen Besuch oder veranstalten eine Tagung oder
Messe und haben so viele Fragen?
Fakt ist: Bremen ist so viel mehr als Märchen und wir haben die Antworten
auf Ihre Fragen. Für Bremerinnen, Bremer und ihre Gäste ist der
Bremen Tourismus als touristische Marketing und Serviceorganisation
der erste Ansprechpartner. Wir beraten Sie gerne und möchten, dass
Sie sich in Bremen wohl fühlen. Bremen Tourismus ist eine Abteilung
der WFB Wirtschaftsförderung Bremen und zuständig für die städtetouristische
Vermarktung der Stadt.
Bremen Tourismus bietet den in- und ausländischen Tages- und Übernachtungsgästen,
aber auch den Bremerinnen und Bremern vielfältige
touristische Serviceleistungen. Von der klassischen Stadtführung bis
zum kompletten Reisepaket wird den Einzelreisenden, Gruppen, Vereinen,
Firmen, Schul- und Busgruppen alles aus einer Hand geboten. Von
der kompetenten und persönlichen Beratung bis zur unkomplizierten
Buchung. Zudem erhalten die Besucher:innen und Bewohner:innen der
Hansestadt Informationen zu Kultur, Gastronomie und Shopping, kostenlose
Infomaterialien, hilfreiche Tipps zu Touren und Fahrradrouten.
Wer Tagungen, Kongresse, Incentives und sonstige Großveranstaltungen
in Bremen durchführt, dem bietet das Bremen Convention Bureau des
Bremen Tourismus seinen Kongress- und Veranstaltungsservice an. Das
Team berät neutral über Veranstaltungsmöglichkeiten und übernimmt
Dienstleistungen im Rahmen der Veranstaltungsorganisation. Dazu gehören
u.a. die Hotelvermittlung, das Teilnehmermanagement sowie die
Vermittlung von Serviceleistungen und Rahmenprogrammen. Ein Planungstool
mit einem Überblick über Locations, Tagungshotels sowie Aspekte
der Nachhaltigkeit finden Sie kompakt unter www.bremen-convention.de
„Bremen erleben“ – das können auch die Besucherinnen und Besucher
touristischer Messen, an denen der Bremen Tourismus jedes Jahr weltweit
für Bremen teilnimmt. Außerdem wirbt er mit Publikationen, in Anzeigen-
und Onlinekampagnen europaweit, in Newslettern oder Mailings,
über Social-Media-Kanäle und in der Presse. In der Bremen Information
in der Böttcherstraße 4 gibt es eine persönliche Beratung in allen Fragen
rund um touristische Angebote in der Stadt, eine umfangreiche Auswahl
an Broschüren und Stadtplänen sowie Souvenirs.
So erhöht der Bremen Tourismus seit 1996 gemeinsam mit anderen
erfolgreich den Bekanntheitsgrad Bremens, holt mehr Gäste in die Stadt
und bietet jede Menge spannende Angebote. Ein Pluspunkt für die Stadt
und ihre Bürgerinnen und Bürger, denn Städtetourismus ist in Deutschland
nach wie vor ein bedeutender Wachstumsmarkt.
Ob regelmäßige Themenjahre wie „FahrradJA! 2024“ oder „Naturlich Bremen.
2025“, die „Mehr als Mächen“-Kampagne 2023, der bundesweit erste
TikTok-Kanal für eine Großstadt, eine eigene Augmented Reality App,
Podcasts, ein umfangreiches Informations- und Leitsystem durch die gesamte
Innenstadt mit passender Web-App oder das Infoportal bremen.de
– die WFB zeigt mit ihren Abteilungen Bremen Tourismus, Bremen Marketing
und Bremen Online, was Bremen so lebens- und liebenswert macht.
Bremen Tourismus – eine Abteilung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Angaritorstr. 11 · 28195 Bremen · Service-Tel. 0421 30800-10 · www.bremen.de/tourismus
Bremen Information in der Böttcherstraße 4 · 28195 Bremen · info@bremen-tourism.de
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Fotos: Alle Rechte: SJ International GmbH
„OCHTUM PARK BREMEN“
DAS OUTLET-SHOPPING PARADIES IM NORDEN
Die Hansestadt Bremen profitiert von ihrer prominenten Lage am
Fluss – Lebensqualität und Lebensfreude, frische Luft und viel Entspanntheit
zeichnen die Stadt aus. Bremen lockt mit tollem Freizeitangebot,
Museen, vielen Parks, der Weser, schönen Fahrrad-
Strecken und mehr – wie wäre es mit einem Outlet Center Besuch
im Ochtum Park und anschließendem Städtetrip?
ÜBER DEN OCHTUM PARK BREMEN
Das Outlet Center Ochtum Park Bremen bietet ein großartiges Shoppingerlebnis
für die ganze Familie: Auf einer riesigen Fläche von
über 20.000 m² finden Sie Geschäfte mit über 50 Top-Marken, einen
Kinderspielplatz, vielfältige Gastronomie und über 2400 kostenlose
Parkplätze. Der Ochtum Park Bremen überzeugt mit einer großen
Auswahl weltbekannten Sport- und Freizeit-Marken, Damen-,
Herren- und Kinder-Mode, Schuhe, Streetwear, Jeans, Unterwäsche
sowie Haushaltswaren, Parfum und Beauty-Artikel. Dabei sind die
Outlet-Produkte dauerhaft bis zu 70 Prozent günstiger gegenüber
UVP. Attraktive Preise – immer! Das Outlet Center befindet sich
direkt an der A1 vor Bremen.
DAS MARKENANGEBOT
Im Outlet Center Ochtum Park Bremen finden Sie Markengeschäfte
von Adidas, Asics, B.O.C., Betty Barclay, Brax, Calvin Klein, Camp
David & Soccx, Cecil, Columbia, Crocs, Douglas, Esprit, Estella,
Fossil, G-Star Raw, Guess, Haribo, Hechter Paris, Jack & Jones,
Kneipp, Levi’s und Dockers, Lindt, Marc O’Polo, Marvelis, Möve,
Mustang, Nike, Only, Puma, Ravensburger, s.Oliver, Salamander,
Samsonite, Schiesser, Seidensticker, Sigikid, Skechers, Starbucks,
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Storck Süßwaren, Street One, Tefal, Tom Tailor, Tom Tailor Kids,
Tommy Hilfiger, Triumph, Under Armour, Vero Moda, Watch Station,
Wellensteyn und WMF Home. Dieser einzigartige Marken-Mix macht
das Outlet Center zu einem idealen Ausflugsziel für jung und alt.
SERVICE UND GASTRONOMIE IM OUTLET CENTER
Das gastronomische Angebot im Ochtum Park Bremen ist vielfältig.
Ob im italienischen Restaurant Pomodoro mit leckerer Pizza und
Pasta oder im Park Café mit Snacks, Kaffee und Kuchenspezialitäten.
Mehr Kaffee gefällig? Starbucks erwartet Sie. Oder steht
Ihnen der Sinn nach Burger und Pommes Frites? Bitte sehr
– McDonald’s und Burger King freuen sich auf Ihren Besuch.
Selbstverständlich finden unsere Besucher von den 2400 kostenfreien
Parkplätzen ausgewiesene Behindertenparkplätze auf
dem gesamten Gelände.
Mehr Infos unter: www.ochtumpark.de
Ochtum Park Outlet Center Bremen
Bremer Straße 107 • 28816 Stuhr
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 19 Uhr und Samstag 10 – 18 Uhr
50 Kultur und Freizeit
Eröffnungskonzert im Sendesaal:
Claudia Janet Birkholz am Klavier und
Laurenz Theinert am visual piano.
Fotos vom realtime festival 2023
realtime festival 2025
Vielfalt zeitgenössischer Musik
Bereits zum dritten Mal findet Ende Mai
2025 das „REALTIME 2025 – INTERNA-
TIONALES FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK
BREMEN“ statt, wieder mit einem ausgefeilten
Programm, das die Vielfalt
der zeitgenössischen Musik beleuchtet.
Das Besondere des Festivals sind
dabei Aufführungen, die stets eine Verbindung
zwischen auditiven und visuellen
Reizen eingehen, zwischen Musik
und Video sowie Lichtinstallationen.
In diesem Jahr wird das Gastland Spanien
neue Trends zeigen, aber auch deutsche
und Bremer Künstlerinnen und Künstler
mit ungewöhnlichen Kombinationen oder
mit Instrumenten. Sie erarbeiten Konzerte
mit neuen Werken für Ensembles,
Videoarbeiten und Aufführungskonzepte,
in denen sie das Festival-Motto „Wirklichkeit
– Illusion – Vision“ interpretieren.
Ein Höhepunkt ist dabei die Aufführung
des Siegerprojektes des Köster-Preises,
Märchenkonzert im Park am Leipnizplatz/
Kukoon: Lynda Anne Cortis am
Violoncello & Loop und Christian Bergmann
als Sprecher. Fotos: ©Andreas Caspari
der extra für „realtime“ ausgeschrieben
wurde und zu den höchstdotierten
Preisen in der Neuen Musik gehört.
Eine internationale Jury wählt das beste
Konzept aus, das während des Festivals
einstudiert und aufgeführt wird.
Die Eröffnung des Festivals findet am
Mittwoch, 28. Mai 2025 im Theater am
Leibnizplatz mit zwei Konzerten statt:
zu Beginn mit der Pianistin Claudia
Janet Birkholz und anschließend mit
dem spanischen Performancekünstler
Mario Cortizo. An den folgenden Tagen
wird es jeden Abend an verschiedenen
Orten in Bremen drei Konzerte hintereinander
geben: 18 und 20 Uhr spielen
Ensembles in unterschiedlichen Besetzungen
von klassisch bis multikulturell,
von instrumental bis Tanz, von analog
bis virtuell. Jeweils 22 Uhr werden
zur Late Night dann außergewöhnliche
Klang- und Videoperformances zu hören
und sehen sein. Alle Konzerte während
des Festivals dauern dabei 45 Minuten.
Neben den Abendkonzerten
wird auch
tagsüber einiges
geboten: In einer
Werkstatt können
Kinder eine Soundmaschine bauen und
beim Märchenkonzert mit Dulcinea
mitfiebern oder am Aktionstag mit dem
Jugendensemble „Smusic21“ musizieren.
Talk Times mit Vertretern und Forschenden
aus Wissenschaften, Philosophie
und Kunst nähern sich dem Thema des
Festivals in Diskussionsrunden gemeinsam
mit dem Publikum.
Das „REALTIME 2025 – INTERNATIONA-
LES FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK BRE-
MEN“ findet vom 28. Mai – 1. Juni 2025
an zahlreichen Veranstaltungsorten in
Bremen statt. Das Gastland ist Spanien.
Motto des Festivals ist „Wirklichkeit –
Illusion – Vision“ mit seinen zahlreichen
Interpretationen. Von Laura Schmitt
Informationen zum Festival
unter: realtime-bremen.de
Video – Rückblick
„realtime-festival 2023“
Info
www.facebook.com/
realtime.bremen.festival
www.instagram.com/realtime_bremen/
@realtime.festival.neuemusik
Kultur und Freizeit - Adressen
51
Kultur &
Freizeit
Bibliotheken
Stadtbibliothek Bremen
Stadtbibliothek Bremen
mit Musikabteilung, Internationaler
Romanbibliothek,
Kunstausleihe, Computer-bibliothek,
Krimibibliothek,
Jugendbereich „TeenSpirit“,
Kinderbibliothek und
Multi-MediaSpielwiese
www.stabi-hb.de
• Gröpelingen
• Hemelingen
• Huchting
• Leum
• Osterholz
• Vahr
• Vegesack
Busbibliothek
mit Haltestellen in Alt-
Borgfeld, Arbergen, Arsten,
Borgfelder Saatland, Farge,
Findorff, Habenhausen,
Hemelingen, Kattenesch,
Kattenturm-Mitte, Leher
Feld, Mahndorf, Neustadt/Garten-stadt
Süd,Peterswerder/Hastedt,
Rablinghausen, Rekum,
Rönnebeck, Schwachhausen,
Seehausen, Weidedamm,
Woltmershausen
Staatsbibliothek Bremen
Staats- und Universitätsbibliothek
Bremen
www.suub.uni-bremen.de
Bibliotheken in Museen
Bibliothek im
Übersee-Museum
www.uebersee-museum.de
Bibliothek in der
Kunsthalle Bremen
www.kunsthalle-bremen.de
Schulmuseum Bremen
www.schulmuseum
bremen.de
Öffentliche Bibliotheken,
geführt von Fördervereinen
Bremer Informationszentrum
für Menschenrechte
und Entwicklung (biz)
www.bizme.de
Buche e. V.
www.buche-bremen.de
Buchhorn (Bibliothek)
www.buch-horn.de
Förderverein Bibliothek
Blumenthal e. V.
www.buechereiblumenthal.de
Kinder Bibliothek im
Viertel e. V.
www.kibi-bremen.de
Kirchliche Bibliotheken
Dombibliothek St. Petri
Domgemeinde zu
Bremen
www.stpetridom.de
>>
Ein Fest mit dem Publikum
William Shakespeare prägt die Theaterarbeit der bremer shakespeare
company: sie zeigt die Klassiker in modernen Inszenierungen, die die
Gegenwart reflektieren. Seine Verse und Figuren verschmelzen auf der
Bühne mit aktuellen Erzählweisen und entdecken darin unsere Gegenwart.
Ergänzt wird das Shakespeare-Repertoire durch zeitgenössische,
britische Dramatik, oft in deutscher Erstaufführung, Gastspiele und
Kooperationen mit internationalen Künstlern und eigene Stückentwicklungen.
Dem selbstverwalteten Ensemble ist Publikumsnähe wichtig
und öffnet sich mit Shakespeare-Inszenierungen in englischer Originalsprache
und den türkisch-deutschen Koproduktionen mit dem
Tiyatro BeReZe/Istanbul einem internationalen Publikum. Weihnachtsmärchen
und Open Air Theater sind alljährliche Programmhighlights.
bremer shakespeare company e. V. Schulstr. 26 · 28199 Bremen
Tel. 0421 500222 · info@shakespeare-company.com
www.shakespeare-company.com
Metropol Theater Bremen
Das Metropol Theater Bremen, im Herzen der Stadt, ist eines der
modernsten Theater Deutschlands und ein Haus von überregionaler
Bedeutung. Durch die sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahund
Fernverkehr, sowie die Autobahn, lässt sich ein Veranstaltungsbesuch
mit Leichtigkeit organisieren. Das Theater besticht durch ein
abwechslungsreiches Programm aller Genres und so haben bereits
deutschlandweit beachtete Veranstaltungen wie z. B. Dirty Dancing,
West Side Story oder Anastacia mit den Bremer Philharmonikern im
Theater stattgefunden.
Unter der Philosophie ‚Service, Vielfalt, gute Unterhaltung‘ begeistert
das Metropol Theater seine Besucher mit unterschiedlichstem Angebot.
Metropol Theater Bremen
Richtweg 7 • 28195 Bremen
Tel. 0421 988850-0 • metropol-theater-bremen.de
info@metropol-theater-bremen.de
52 Kultur und Freizeit - Adressen
>>
Katholische Pfarrgemeinde
Heilige Familie Bremen Grohn
www.heiligefamiliegrohn.de
Landeskirchliche Bibliothek
www.kirche-bremen.de
Religionspädagogische
Arbeitsstelle/Evangelische
Medienzentrale Bremen
www.kirche-bremen.de
Konzerthäuser
Bremer Philharmoniker GmbH
www.bremerphilharmoniker.de
museums:art
www.museumsart.de
Olbers-Planetarium
www.planetarium-bremen.de
Overbeck-Museum
www.overbeck-museum.de
Schulmuseum Bremen
www.schulmuseum-bremen.de
Schulschiff Deutschland
www.schulschiff-deutschland.de
Tischlerei-Museum Bremen
www.tischlerei-museum.de
Knäcke
www.knaecke.com
Kulturladen Huchting
www.kulturladen-huchting.de
Kulturzentrum im Lagerhaus
Bremen e. V.
www.kulturzentrum-lagerhaus.de
Kulturzentrum Schlachthof e. V.
www.schlachthof-bremen.de
Landesverband Bremer
Amateurtheater
www.amateurtheater-inbremen-und-umzu.de
Volksbühne Bremen e. V.
www.volksbuehne-bremen.de
Zaubertheater Bremen
www.zaubertheater-bremen.de
Weitere
Kulturadressen
belladonna Kultur, Bildung und
Wirtschaft für Frauen e. V.
www.belladonna-bremen.de
Bildungswerk Umwelt und Kultur
in der Heinrich-Böll-Stiftung
www.boell-bremen.de
Die Deutsche
Kammerphilharmonie
Bremen gGmbH
www.kammerphilharmonie.com
Die Glocke – das Bremer
Konzerthaus
www.glocke.de
Museen
Bremen Halle – Luft- und
Raumfahrtmuseum
www.bremen-airport.com
Bremer Frauenmuseum e. V.
www.bremer-frauenmuseum.de
Bremer Rundfunkmuseum e. V.
www.bremer-rundfunkmuseum.de
Dom-Museum Bremen
im St. Petri Dom
www.dommuseum-bremen.de
Focke-Museum Bremen
www.focke-museum.de
Gerhard-Marcks-Haus
www.marcks.de
Hafenmuseum Speicher XI
www.hafenmuseumspeicherelf.de
Heimatmuseum
Schloss Schönebeck
www.museum-schlossschoenebeck.de
Krankenhaus-Museum
www.kulturambulanz.de
Künstlerhaus Bremen e. V.
www.kuenstlerhausbremen.de
Kunsthalle Bremen
www.kunsthalle-bremen.de
Mühle Oberneuland
www.focke-museum.de/besuch/
muehle-oberneuland
Museen Böttcherstraße
• Paula Modersohn-Becker
Museum
• Ludwig Roselius Museum
Sammlung
www.museen-boettcherstrasse.de
Übersee-Museum Bremen
www.uebersee-museum.de
Weserburg Museum für
moderne Kunst
www.weserburg.de
Wilhelm Wagenfeld Stiftung
www.wilhelm-wagenfeldstiftung.de
Theater
Bremer Amateur Theater
Ensemble e. V.
www.bat-ensemble.de
Bremer Musical Company
www.bremer-musicalcompany.de
die bremer shakespeare
company e. V.
www.shakespeare-company.com
Bremer Theaterfreunde e. V.
www.bremertheaterfreunde.de
Bremer Tourneetheater Kultur
im Ostertor e. V.
www.bremer-tourneetheater.de
Chinelo-Theaterhaus e. V.
www.chinelo-theaterhaus.de
compania t
www.compania-t.de
Farger Theater e. V.
www.farger-theater.de
GOP Varieté-Theater Bremen
www.variete.de
Improtheater Bremen
www.improtheater-bremen.de
Jugendtheater des
Schnürschuhtheaters
www.schnuerschuh-theater.de
Jugendtheatergruppe B.E.S.T.
www.jugendtheater-best.de
Junges Theater Bremen
siehe Theater Bremen
Kindertheater im Kulturzentrum
Schlachthof e. V.
www.schlachthof-bremen.de
Metropol Theater Bremen
www.metropol-theater-bremen.de
MIB – Musiker- und Musikerinneninitiative
Bremen Verein zur
Pflege des modernen Jazz e. V.
www.musikerinitiative-bremen.de
Packhaustheater GmbH & Co. KG
www.packhaustheater-im-schnoor.de
Sax & Schmalz
www.saxundschmalz.de
Schnürschuh Theater
www.schnuerschuh-theater.de
schwankhalle
www.schwankhalle.de
Statt-Theater Vegesack e. V.
www.statt-theater-vegesack.de
steptext dance projekt e. V.
www.steptext.de
Theater am Deich Hanseaten-
Klub Bremen e. V.
www.theateramdeich.de
Theater Bremen GmbH
www.theaterbremen.de
• Junges Theater Bremen
• Junge Akteure – die Moks
Theaterschule
Theaterinstitut
www.theaterinstitut.de
theaterkontor Bremen
www.theaterkontor-bremen.de
Theater PHÖNIX Bremen e. V.
www.theater-phoenix-bremen.de
Theaterprojekt mit Inhaftierten,
Straffälligenbetreuung
www.straffaelligenhilfe-bremen.de
Theaterschiff Bremen
www.theaterschiff-bremen.de
THEATER 62 BREMEN e. V.
www.theater62bremen.de
theatre du Pain
www.theatredupain.de
UNIONTheater von 1892 e. V.
www.uniontheater.de
Blaumeier-Atelier – Projekt
Kunst & Psychiatrie e. V.
www.blaumeier.de
Bremer Bürgerhäuser
• Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum
Obervieland e. V.
www.bgo-bremen.de
• Bürgerhaus Hemelingen e. V.
www.buergerhaus-hemelingen.de
• Bürgerhaus Mahndorf e. V.
www.buergerhaus-mahndorf.de
• Bürgerzentrum Neue Vahr e. V.
www.bzvahr.de
• Bürgerhaus Oslebshausen e. V.
www.bghosl.de
• Bürgerhaus Weserterrassen e. V.
www.weserterrassen.com
• Gustav Heinemann-Bürgerhaus
Vegesack
www.kulturbuerobremennord.de
• Nachbarschaftshaus Bremen e. V.
www.nachbarschaftshausbremen.de
Bremer Kaffeehaus-Orchester GbR
www.bremerkaffeehaus
orchester.de
Bremer Verband Bildender
Künstlerinnen und Künstler e. V.
www.bbk-bremen.de
Bremische Stiftung für
Rüstungskonversion und
Friedensforschung
www.stiftungruestungskonversion.de
Bürgerstiftung Bremen
www.buergerstiftung-bremen.de
Casa della Musica/Capella della
Musica
www.casadellamusica.de
Deutscher Tonkünstlerverband
Landesverband Bremen e. V.
www.dtkv-bremen.de
Die Deutsche Kammerphilharmonie
Bremen
www.kammerphilharmonie.com
DOKU Blumenthal
www.doku-blumenthal.de
Freunde der Bremer Straßenbahn
e. V.
www.fdbs.net
53
GAK Gesellschaft für
Aktuelle Kunst e. V.
www.gak-bremen.de
Goethe-Institut Bremen
www.goethe.de
Happy Solo Orchestra
www.happy-solo-orchestra.de
Haus im Park
www.kultur-ambulanz.de
Stiftung Haus Seefahrt
www.schaffermahlzeit.de
Initiative Bremer Karneval e. V.
www.bremer-karneval.de
Institut français Bremen
www.institutfrancais.de
Institut für niederdeutsche
Sprache e. V.
www.ins-bremen.de
Instituto Cervantes Bremen
www.cervantes-bremen.de
Johann-Sebastian-Bach-
Gesellschaft Bremen e. V.
www.bachgesellschaft.de
Konfuzius Institut Bremen e. V.
www.konfuzius-institutbremen.de
KONSUL-HACKFELD-HAUS
www.khh-bremen.de
KUBO Kultur- und Bildungsverein
Ostertor e. V.
www.kubo.de
Kulturladen Huchting
www.kulturladen-huchting.de
Kultur vor Ort e. V.
www.kultur-vor-ort.com
Kulturzentrum Lagerhaus
Bremen e. V.
www.kulturzentrum-lagerhaus.de
Liberale Gesellschaft
von 1965 e. V.
www.liberalegesellschaft.de
Lichthaus
www.lichthaus.de
musikschule bremen
www.musikschule.bremen.de
Olbers-Gesellschaft e. V.
Bremen
www.olbers-gesellschaft.de
Ostasiatischer Verein e. V.
www.oav-bremen.de
Pier 2 Event KG
www.pier-2.de
Quartier gGmbH
www.quartier-bremen.de
Radio Bremen
www.radiobremen.de
theaterkontor Bremen
Neue Gruppe Kulturarbeit
e. V.
www.theaterkontorbremen.de
Rudolf-Alexander-
Schröder-Stiftung
www.rudolf-alexanderschroeder-stiftung.de
Staatsarchiv Bremen
www.staatsarchiv.
bremen.de
Städtische Galerie Bremen
www.staedtischegaleriebremen.de
start jugend kunst stiftung
bremen
www.st-art-bremen.de
Stiftung Bremer Dom e. V.
www.stpetridom.de
Stiftung für Sozialgeschichte
des 20. Jahrhunderts
www.stiftungsozialgeschichte.de
Vegesack Marketing e. V.
www.vegesack-bremen.de
Verband Bremischer
Bürgervereine e. V.
www.buergervereinebremen.de
Wittheit zu Bremen
Haus der Wissenschaft
www.wittheit.de
Kleinkunst
ABOINUDI
www.aboinudi.de
Agalti – Künstler
vermitteln Künstler
www.agalti.de
Boris Radivoj
www.theater-impulsiv.de
Circus Bambini
www.buergerhaus-mahndorf.de
Jokes – Die Circusschule
Verein für Bewegung,
Kultur und Integration e. V.
www.circusjokes.de
LA STRADA
www.lastrada-bremen.de
>>
botanika – Bremens
große Entdeckerwelt
In der botanika begeben sich kleine und große Gäste auf eine
Reise durch asiatische Landschaften. Ob Japanischer Garten,
Bergwelten des Himalaya oder tropischer Regenwald – mitten in
Bremen lässt sich eine bunte Vielfalt an lebendigen Ökosystemen
mit allen Sinnen entdecken. Dabei erwarten die Besucher exotische
Pflanzenwelten, unvergessliche Kulturerfahrungen und faszinierende
Tierbegegnungen mit Weißhandgibbons, Schmetterlingen
und Beos. Im interaktiven Entdeckerzentrum widmen sie sich an
Experimentierstationen dem Thema Artenvielfalt. Die botanika ist
außerdem nicht nur ein spannendes Ausflugsziel für Schulklassen,
sondern auch ein ganz besonderer Veranstaltungsort.
botanika
Deliusweg 40 · 28359 Bremen
Tel. 0421 427066-65
info@botanika-bremen.de
www.botanika-bremen.de
Übersee-Museum Bremen
Die Vielfalt der Welt unter einem Dach: Auf über 10 000 Quadratmetern
präsentiert das Übersee-Museum die Kultur- und Naturräume
unserer Erde. Der Besuch führt von Asien mit seiner sagenumwobenen
Seidenstraße über die afrikanische Savanne bis nach Amerika.
In der Schau „Spurensuche“ setzt sich das Museum kritisch mit
seiner kolonialen Vergangenheit auseinander. Ab Frühjahr 2025
widmet sich die Ausstellung „Der blaue Kontinent“ dem Leben und
den Kulturen im Pazifikraum. Einzigartige Exponate, meisterhafte
Tierdioramen, echte Pflanzen und zahlreiche Mitmachstationen
laden zum Staunen ein!
Übersee-Museum Bremen
Bahnhofsplatz 13 · 28195 Bremen
Tel. 0421 160380 · office@uebersee-museum.de
www.uebersee-museum.de
54 Kultur und Freizeit - Adressen
>> Bäder
Bremer Bäder GmbH
www.bremer-baeder.de
• Aquafit Frauenklinik
im Klinikum Mitte
• Bad in der Tegeler Plate
• Freibad Blumenthal
• Freizeitbad Vegesack
• Hallenbad Huchting
• OTeBad
• Schloßparkbad
• Sportbad Uni
• Stadionbad
• Südbad
• Vitalbad Vahr
• Westbad
Die Sauna im Viertel
www.diesaunaimviertel.de
hanseWasser Hallenbad Bremen
www.sportbad-bremen.de
Entertainment
Universum ® Bremen
www.universum-bremen.de
Golfanlagen
Bremer Golfclub Lesmona e. V.
www.bremer-golfclub-lesmona.de
Club zur Vahr e. V.
www.club-zur-vahr.de
Golf-Club Bremer Schweiz e. V.
www.golfclub-bremerschweiz.de
Golfclub Lilienthal e. V.
www.golfclub-lilienthal.de
Golf-Club Oberneuland e. V.
www.gc-oberneuland.de
Jugenfreizeitstätten
AFJ e. V. Kinder- und
Jugendhilfe Bremen
www.afj-jugendhilfe.de
Jugendfreizeitheim Lüssum
www.freizi.info
Jugendfreizeitheim Neustadt
www.drk-bremen.de
Jugendfreizeitheim Oslebshausen
www.jungestadt.de/freizeitheim-or
Jugendfreizeitheim Vahr
www.bremererziehungshilfe.de
Jugendhaus Horn-Lehe
www.jugendhaus-horn-lehe.de
Seilgarten Lesum e. V.
www.seilgartenlesum.de
SoFa e. V. Jugend- und
Beratungs-Zentrum
www.sofa-ev.de
Stadtteilfarm Huchting e. V.
www.stadtteilfarm.de
VAJA Verein zur Förderung
akzeptierender Jugendarbeit
e. V.
www.vaja-bremen.de
Foto: ©WFB / Melanka Helms-Jacobs
BB-Kartbahn Handels GmbH
www.bb-kart.de
botanika GmbH
www.botanika-bremen.de
Boule-Initiative Brommyplatz
www.ptank.de
Deutscher Aero Club
Landesverband Bremen e. V.
www.daec-bremen.de
Eissporthalle Paradice
www.eissporthalle-paradice.de
Happy Skater
www.happyskater.de
intoor GmbH & Co. KG
www.intoor.de
Miniatur-Golf-Verein
Bremen e. V. (MGV)
www.mgv-bremen.de
Olbers-Planetarium
Hochschule Bremen
www.planetarium-bremen.de
Pingelheini – Museumsbahn
Bremen-Thedinghausen
www.pingelheini.de
Schuppen Eins – Zentrum für
Automobilkultur und Mobilität
www.schuppeneins.de
Skateranlage am Kulturzentrum
Schlachthof
www.schlachthof-bremen.de
Snow‘n‘Water e. V.
www.snownwater.de
Sportgarten e. V.
www.sportgarten.de
Strikee’s The World of Bowling
www.strikees.de
AWO Jugendclubs:
www.awo.de
• Funpark Obervieland
• Jugendzentrum Burglesum
• Jugendclub Fockengrund
• Jugendclub Kattenturm
• Jugendclub UPS Marßel
• Jugendhütte Vahr
• Jugendhaus Vegesack
• Mädchentreff „Lilas Pause“
BDP Bund Deutscher
PfadfinderInnen
www.bdp-hulsberg.de
Bremer Kinder- und
Jugendfreizeit e. V.
www.kinder-jugendfreizeit.de
Bremer Ruderjugend
www.jum-bremen.de
Bund der Pfadfinderinnen und
Pfadfinder Landesverband
Bremen e. V.
www.bremen.pfadfinden.de
CVJM Bremen e. V.
www.cvjm-bremen.de
Deutsches Rotes Kreuz
Jugendhütte Osterholz
www.kinderzeit-bremen.de
Fan-Projekt Bremen e. V.
www.fanprojektbremen.de
Freizi Alt-Aumund
www.freizi-bremen.de
Jugendfreizeitheim Buntentor
www.jugendzentrum-buntentor.de
Jugendfreizeitheim Gröpelingen
www.jungestadt.de/
freizeitheim-groepelingen
Jugendfreizeitheim Huchting
www.bdp-freizi-huchting.de
Jugendheim der Ev.
Kirchengemeinde Grambke
www.kirche-grambke.de
Jugendherberge Bremen
www.jugendherberge.de
Jugendmigrationsdienst
Bremen-Stadtgebiet
www.jugendmigrationsdienst.de
• Jugendmigrationsdienst
Bremen-Süd
• Jugendmigrationsdienst
Bremen-Nord
• Jugendmigrationsdienst
Bremerhaven
Jugendzentrum Burglesum
www.awo-bremen.de
Jugend- und Kulturzentrum
Die Friese
www.diefriese.de
Jugendzentrum Findorff
www.jugendzentrum-findorff.de
Jugendzentrum Sasu e. V.
www.sasu-bremen.de
Kinder- und Jugendfarm
Bremen e. V.
www.jugendfarm-bremen.de
Kinder- und Jugendhaus
www.naturfreundebremen.de
Kinder- und Jugendhaus
www.4familii.de
Kinder- und Jugendhaus
www.bremen.de
KUBO Kultur- und Bildungsverein
im Ostertor e. V.
www.kubo.de
Naturfreunde Deutschlands
Ortsgruppe Bremen e. V.
www.naturfreundebremen.de
Kinos
Atlantis Filmtheater
www.bremerfilmkunsttheater.de
Cinema im Ostertor
www.cinema-ostertor.de
CinemaxX Kino
www.cinemaxx.de
Cinespace Waterfront
www.cineplex.de
CineStar Kristall-Palast
Bremen
www.cinestar.de
City 46 | Kommunalkino
Bremen e. V.
www.city46.de
Gondel Filmkunsttheater
www.bremerfilmkunsttheater.de
Schauburg Kino GmbH
www.bremerfilmkunsttheater.de
Tanzen
Deutsches Tanzfilminstitut
Bremen
www.deutsches-tanzfilminstitut.de
impuls e. V.
www.impuls-bremen.de
steptext dance project e. V.
www.steptext.de
TANZ Bremen e. V.
www.tanz-bremen.com
Tanzwerk Bremen e. V.
www.tanzwerk-bremen.de
Theater Bremen GmbH
www.theaterbremen.de
Dinge,
die ich liebe...
Foto: ©Eleni Christoffers
Vor eineinhalb Jahren habe ich Rhein gegen
Weser getauscht und „Moin“ in meinen
Sprachgebrauch geholt. Auch wenn ich immer
noch dabei bin, mich in Bremen einzuleben, habe ich schon
viele schöne Ecken entdeckt. Für mich komplett underrated:
Der Stadtteil Bremen Nord und die inspirierenden Menschen,
die man dort trifft. Mit dem Rad am Deich entlangzufahren
oder spontan vor der Arbeit in den Werdersee zu springen, ist
aber auch nicht schlecht. Wenn ich Besuch aus der Heimat
bekomme, dann geht’s entweder in den Schnoor oder auf
´ne Runde Basketball in den Bürgerpark. Dem Klischee,
dass die Menschen im Norden so einsilbig sind, kann ich
bisher nicht zustimmen. Ich würde sagen, ich habe hier
schon enge Freundschaften geknüpft. Mein Tipp für
alle Zugezogenen: Haltet euch auf jeden Fall das
Breminale-Wochenende frei.
Nina Feilen, Volontärin bei
Radio Bremen
Foto: ©WFB/Jens Hagens
Veranstaltungshöhepunkte 2024/25
• Universum „KI, was geht?“
bis 22. April 2025
• Kunsthalle Bremen:
Kirchner Holzschnitte
9.11.2024-9.3.2025
• Weihachtsmarkt und
Schlachte-Zauber
25.11.-23.12.2024
https://www.bremen.de/leben
-in-bremen/saisonale-tipps/
weihnachtsmarkt-in-bremen
• Sixdays
10.-13. Januar 2025
https://www.bremen.de/
kultur/veranstaltungen/
highlights/sixdays
• Bremen Classic
Motorshow
31.1. bis 2.2.2025
https://www.bremen.de/
kultur/veranstaltungen/
highlights/bremenclassic-motorshow
• 40. Bremer Samba-Karneval
21./22.2.2025
https://www.bremen.de/kultur/
veranstaltungen/highlights/
bremer-samba-karneval
• Filmfest Bremen
19.23.3.2025
https://www.bremen.de/kultur/
filmfest-bremen
• Osterwiese
11.-27.4.2025
https://www.bremen.de/kultur/
veranstaltungen/highlights/
osterwiese
• Jazzahead
24.-27.4.2025
https://www.bremen.de/kultur/
veranstaltungen/highlights/
bremer-samba-karneval
• Stadtmusikantenspiel
Mai bis Oktober 2025
https://www.bremen.de/
tourismus/sehenswuerdigkeiten/bremer-stadtmusikanten/
stadtmusikanten-spiel
• Welterbetage
30.5.-1.6.2025
https://www.bremen.de/kultur/
welterbetage
• Breminale
9.-13.7.2025
https://www.bremen.de/
kultur/veranstaltungen/
highlights/breminale
• Internationales Festival
Maritim
1.-3.8.2025
https://festival-maritim.de/
• Musikfest Bremen
16.8.-6.9.2025
https://www.bremen.de/
kultur/veranstaltungen/
highlights/musikfest
• Freimarkt
17.10.-2.11.2025
https://www.bremen.de/
kultur/veranstaltungen/
highlights/freimarkt
• Weihnachtsmarkt und
Schlachte-Zauber
24.11.-23.12.2025
https://www.bremen.de/
leben-in-bremen/
saisonale-tipps/
weihnachtsmarktin-bremen
Weitere Infos zu den
Veranstaltungen
findet ihr hier
56 Bildung und Wissenschaft
Hochschule für Künste
In Bremen zuhause,
den Blick auf die Welt
gerichtet
grosses
Aufmacherbild
Foto: ©Lukas Klose
57
Lennart
Heuser
Foto: Lennart Heuser
Kunst, Design, Medien oder
Musik – Studierende der HfK
können aus vielen Schwerpunkten
wählen.
Rund 1.000 Studierende
aus 50 Ländern, dazu 59
Professor:innen, 88 Verwaltungsmitarbeitende,
über 150
Lehrbeauftragte – und mitten
drin Lennart Heuser. An der Bremer
Hochschule für Künste (HfK) studiert
der 25-jährige Berliner sein Lieblingsinstrument:
das Horn.
Das Studienangebot an der international
ausgerichteten Hochschule für Künste
reicht von Freier Kunst über Integriertes
Design und Digitale Medien bis zur
Künstlerischen und Künstlerisch-Pädagogischen
Ausbildung Musik. Letztere ist
der Dreh- und Angelpunkt für den HfK-Studenten
Lennart Heuser.
Er ist im fünften Fachsemester der Künstlerisch-Pädagogischen
Ausbildung (KPA)
in der Studienrichtung „Instrumental-/Gesangspädagogik
(IGP)“ – kurz KPA-IGP.
Eine lange Bezeichnung, die Heuser
schnell mit erklärendem Inhalt füllen
kann: „Ich lerne, ein Instrument nicht nur
zu spielen, sondern es auch zu unterrichten.
Ich habe mich für das Horn als
Hauptinstrument entschieden und kann
nach dem Abschluss zum Beispiel an
einer Musikschule arbeiten.“ Nach bestandener
Aufnahmeprüfung zog der gebürtige
Berliner 2022 für seinen Traumstudiengang
von der Spree an die Weser.
Hochschulleben trifft Stadtgesellschaft
Die HfK ist an insgesamt drei Standorten,
in der Altstadt und der Überseestadt,
präsent. Dazu kommt ein für Ausstellungen
und Veranstaltungen ausgebautes
Schiff, das an der Bürgermeister-Smidt-
Brücke nahe der Weserburg vor Anker
liegt und zum öffentlichen Austausch
mit den Kulturakteur:innen Bremens einlädt.
Lennart Heuser ist für seine Vorlesungen
und Seminare in den Räumlichkeiten
an der Dechanatstraße unterwegs.
Im denkmalgeschützten Gebäude
mitten in der Bremer Altstadt
ist der Fachbereich Musik mit Konzertsälen,
Übungsräumen, Musikkeller und
eigenem Tonstudio angesiedelt. Rund 300
öffentlich zugängliche Konzerte schaffen
auch hier eine Verbindung von Hochschulleben-
und Stadtgesellschaft.
Zentraler Punkt in Lennart Heusers Studienplan
ist der Instrumentalunterricht. Er
lernt, das Horn perfekt zu beherrschen –
im Einzelunterricht oder in Kammermusik
mit seinen teils internationalen Kommiliton:innen.
Hinzu kommen Kurse in Musiktheorie,
Instrumentaldidaktik und allgemeiner
Pädagogik. „Am meisten Spaß
macht mir das Musizieren in den unterschiedlichsten
Konstellationen“, erzählt er.
„Allein, in kleinen und in großen Gruppen.
Es ist schön, sich jeden Tag so intensiv
mit der Musik beschäftigen zu dürfen.“
Kurze Wege, nicht nur auf dem Campus
Mit nur rund 1.000 Studierenden aus aller
Welt zählt die HfK, deren Wurzeln bis ins
Jahr 1873 zurückreichen, zu den kleineren
Hochschulen. Für Lennart Heuser hat
das jede Menge Vorteile. „Man kennt sich
untereinander, hat einen direkten Draht
zu den Dozierenden und ein schönes
Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Fachbereichs.“
Und auch das Leben in der Stadt
gefällt ihm. „Bremen hat einfach genau
die richtige Größe. Die Stadt ist übersichtlich,
hat aber trotzdem alles, was man
zum Leben braucht.“ Mit dem Fahrrad
gelangt Heuser zudem schnell von A
nach B – am liebsten an den Werdersee,
um dort in den Sommermonaten den Tag
ausklingen zu lassen. Und am nächsten
Morgen kehrt er zurück zu dem, was ihm
am meisten Freude macht: die Musik.
Von Lisa Knoll
Foto: ©Carlos Martinez
Dinge,
die ich liebe...
Halb Neuseeländer,
halb Spanier und halb
Bremer... Mathematik
ist nicht meine Stärke,
aber die Liebe für Bremen
ist stark genug, um es irgendwie
in diese Formel reinquetschen zu wollen.
Vor elf Jahren, als ich nach Bremen kam,
wurde mir gesagt, dass Bremen ein Dorf mit
Straßenbahn sei… und genau deswegen
liebe ich die Stadt… klein aber groß, viel zu
bieten aber keine erhobenen Nasen auf
den Straßen... Bremen... mein Bremen
ist einfach cool!
Carlos Martinez, Inhaber
Muchos Más GmbH
Foto: ©Deutsches-Auswandererhaus, Werner Huthmacher
58 Bildung und Wissenschaft
Foto: ©Deutsches Auswandererhaus, Magdalena Gerwien
Deutsches Auswandererhaus
Auf den Spuren von Martha Hüner
Im Deutschen Auswandererhaus in
Bremerhaven erleben Besucher:innen
Migrationsgeschichte aus drei Jahrhunderten.
Bremerhaven zählte lange Zeit zu den
größten Auswandererhäfen Europas.
Zwischen 1830 und 1974 bestiegen hier
mehr als 7.2 Millionen Europäer:innen
ein Schiff in ihr neues Leben. Darunter
auch Martha Hüner. Ihre Biografie wird
im Deutschen Auswandererhaus nacherzählt.
Seit seiner Eröffnung 2005 gehört das
Deutsche Auswandererhaus zu den meistbesuchten
Museen Deutschlands. Die
Dauerausstellung wird durch 18 einzigartige
Auswanderungsbiografien unmittelbar
erlebbar. Auf der i-Card, die ich an
der Museumskasse erhalte, ist Martha
Hüners Lebensgeschichte gespeichert
– der rote Faden für meinen Besuch.
Die Geschichte „meiner“ Auswanderin
beginnt im Jahr 1923. In der „Galerie
der 7 Millionen“ mache ich mich auf die
Suche nach dem ersten Hörstück aus
ihrem Leben und reise nach Geestemünde.
Die 17-jährige Martha arbeitet hier
als Kindermädchen und Haushaltshilfe.
Doch sie will mehr. Zu verlockend berichten
ihre Tanten aus New York von
besseren Verdienstmöglichkeiten im
Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Als sie anbieten, eine Bürgschaft für
ihre Nichte zu schicken und die Überfahrt
zu bezahlen, willigt Martha ein.
Im November schickt Tante Käthe die
Bürgschaftspapiere, ein Schiffsbillett
und einen Scheck über sagenhafte 200
Dollar als Reise- und Kleidergeld. Am 30.
November 1923 geht Martha an Bord
des Dampfers „München“.
In einer Vitrine neben der Hörstation
steht ein Foto, das Martha kurz vor der
Abreise zeigt. Daneben liegt eine Pferdebürste.
Ein Familienerbstück, das ihr Vater
ihr zum Abschied mit den Worten überließ:
„Die nimm du man mit. Ick krieg in
Bremerhaven doch keen Perd mehr. Gewiss
heiratst du in Amerika ’n Cowboy.“
Reiseziel: New York City
Im nächsten Raum verrät mir meine
i-Card, wie das Wetter bei Marthas
Abreise war: „Meist freundlich. Vielfach
sonnig. Niederschlagsfrei. Wind
schwach. Bis 4 Grad Celsius.“ Mit Passagier:innen
der spartanisch eingerichteten
dritten Klasse erlebe ich nun die
Überfahrt im Wandel der Zeit: zunächst
mit dem Segler „Bremen I“, Baujahr
1854, dann mit dem Schnelldampfer
„Lahn“ (Stapellauf 1887), später an Bord
des Liners „Columbus“ (Stapellauf 1922,
die nachgebaute Kabine hier im Zustand
von 1929). Martha Hüner darf dank
ihrer großzügigen Tanten derweil in der
komfortableren zweiten Klasse reisen.
Sie erlebt ausgelassene Tanzabende im
Salon und reichlich gedeckte Tische im
schicken Speisesaal.
Nach zehn Tagen läuft die „München“
in New York ein. Ich stelle mich per i-
Card der Befragung, die Passagiere der
dritten Klasse auf Ellis Island erwartete.
„Welche Haarfarbe haben Sie?“, „Sind
Sie Anarchist?“, „Wer hat Ihre Überfahrt
bezahlt?“ sind nur drei der bis zu
29 Fragen, die je nach Einreisejahr im
Registry Room das endgültige Schicksal
hoffnungsvoller Neuankömmlinge bestimmten.
Martha darf am 10. Dezember 1923
als Passagierin der zweiten Klasse die
Einreiseformalitäten an Bord erledigen
und US-amerikanischen Boden betreten,
ohne den Weg über Ellis Island
nehmen zu müssen. Sie zieht zunächst
zu ihren Tanten in den New Yorker Vorort
Hoboken. Als Kindermädchen eines
amerikanischen Diplomaten findet sie
schließlich Arbeit und kann regelmäßig
Geld nach Hause schicken. Die Pferdebürste
ihres Vaters erhält im neuen
Zuhause einen Ehrenplatz.
Ein neues Leben in der Ferne
Einen Cowboy, wie einst prophezeit, heiratet
Martha nicht. Es ist der aus Deutschland
eingewanderte Bäcker Willy Seegers,
dem sie 1925 das Jawort gibt.
Durch den Börsencrash 1929 verliert das
junge Paar sein gesamtes Erspartes,
erarbeitet sich in den Folgejahren mühsam
eine kleine Bäckerei in New Jersey
und 1936 endlich auch den ersten,
lang ersehnten Heimatbesuch. Mehrere
Male kehren die Seegers fortan nach
Deutschland zurück und verleben glückliche
Zeiten, bis Willy 1962 an einem
Hirntumor stirbt. Die Behandlung verschlingt
alle Ersparnisse und lässt seine
Frau mittellos zurück.
59
Foto: ©Deutsches Auswandererhaus, Werner Huthmacher
Foto: ©Deutsches Auswandererhaus, Werner Huthmacher
Bundesrepublik beeinflussten und heute
aktueller denn je sind. Wer kann in einem
Land Schutz finden? Sind alle Arbeitenden
gleichberechtigt? Und was darf
Integration kosten?
Foto: ©Deutsches Auswandererhaus
Auch hier wandele ich auf den Spuren
echter Biografien. Ich entdecke einige
Objekte von Khalil Koto, dessen Gesicht
ich bereits als eines der Einwander:innen-
Porträts auf der Fassade des Museums-
Neubaus gesehen haben. Khalil floh
2014 aus dem syrischen Bürgerkrieg
nach Deutschland und lebt heute in
Bremerhaven. Ich entdecke seine Kufiya,
die für ihn Heimat symbolisiert. Einen
Kindergartenausweis seines Sohnes, verblichen
und abgenutzt. Einen Löffel aus
einem Flüchtlingslager im bulgarischen
Narechen, den Khalil zur Erinnerung an
seine Zeit dort aufbewahrt hat.
Foto: ©Deutsches Auswandererhaus, Stefan Volk
Es sind Erinnerungsstücke wie diese,
die meinen Museumsbesuch zum Erlebnis
machen. Sie zerschlagen vertraute
Denkmuster, hinterfragen Privilegien und
zeigen Perspektiven auf, die Besuchenden
ohne Migrationsgeschichte mitunter
fremd erscheinen mögen. Ein Tag im
Deutschen Auswandererhaus öffnet den
Blick und schärft die Sinne für all die vielschichtigen
Lebensläufe, die sich abseits
des eigenen entspinnen.
Eine Anstellung als Hauswirtschafterin
sichert Martha fortan den Lebensunterhalt
und ermöglicht weitere
Besuche in Deutschland. Nach einem
Schlganfall reist sie ein letztes Mal
gen alte Heimat – diesmal ohne Rückfahrkarte.
Am 3. Juli 1987, zwei Tage
nach ihrem 81. Geburtstag, verstirbt
Martha Hüner in Bremerhaven. Die
Pferdebürste bleibt bis zuletzt ihr treuer
Begleiter.
Perspektivwechsel:
Einwanderungsland Deutschland
Während ich noch weiter über Marthas berührende
Lebensgeschichte nachdenke,
holt mich der „Saal der Debatten“ zurück
in die deutsche Gegenwart. Denn im 2021
neu eröffneten zweiten Ausstellungsteil
erlebe ich Migration von der anderen
Seite: Ich befasse mich mit Fragen, die
jahrzehntelang politische Diskurse in der
Um viele Erkenntnisse reicher, treffe ich
im Museumsshop schließlich auf eine
alte Bekannte. Auf einem Büchertisch voller
Auswanderungsbiografien fällt mein
Blick auf ein Buch mit Schwarzweiß-
Fotografie auf dem Cover. Darunter der
Titel „Martha: Geschichte einer Auswanderung“.
Verfasst hat es Marthas
Schwester Hanna Wolff. Nun liegt dieses
Buch zuhause auf meinem Couchtisch
und wartet darauf, mir bald noch mehr
über „meine“ Auswanderin zu erzählen.
Von Lisa Knoll
60 Bildung und Wissenschaft
Foto: ©Mar Fernández-Méndez
Alfred-Wegener-Institut
Algenfarmen für den Klimaschutz
Meeres-Biogeochemikerin und Algenökologin
Dr. Mar Fernández-Méndez
forscht daran, wie Algen CO 2
aus der
Atmosphäre binden können.
Unsere Ozeane können eine wichtige
Rolle bei der Eindämmung des Klimawandels
spielen, davon ist Dr. Mar Fernández-Méndez
überzeugt. Dafür brauche
es weiterhin Erkenntnisse über die
Auswirkungen der globalen Erwärmung
auf marine Ökosysteme. Und entschlossenes
Handeln. Mit ihrer Forschung und
ihren Aktivitäten als Gründerin trägt sie
aktiv dazu bei.
„Er war genauso fasziniert wie ich damals“,
beschreibt Dr. Mar Fernández-
Méndez, wie sie kürzlich ihrem sechsjährigen
Kind beim Schnorcheln die
Korallen im Roten Meer zeigte. „Gleichzeitig
musste ich feststellen, wie stark
die Ozeanversäuerung die Korallen
schon zerstört hat.“ Seit die gebürtige
Spanierin als Schülerin in den Ferien
bei ihrer Oma an den Sandstränden Galiciens
das Meer und das Tauchen lieben
lernte, hat sich viel verändert.
Heute ist sie als Forscherin zwei bis drei
Monate im Jahr auf den Ozeanen unterwegs.
Internationaler Forschungsstandort
Bremerhaven
Spätestens seit „die größte Arktisexpedition
aller Zeiten“ in Bremerhaven startete,
ist die wichtige Arbeit des Helmholtz-Zentrums
für Polar- und Meeresforschung
auch der breiten Öffentlichkeit
bekannt. Gemeinsam mit nationalen
und internationalen Partnern versucht
das AWI, die komplexen Prozesse im
„System Erde“ zu entschlüsseln.
„Ich bin 2009 nach Bremen gekommen,
weil ich unbedingt Marine Mikrobiologie
61
Algen als Rohstoff
Dr. Mar Fernández-Méndez leitet unter
anderem die Helmholtz-Nachwuchsgruppe
SiDe-EFFECT. Das Team erforscht die
Folgen des rapiden Rückgangs arktischen
Meereises auf die dortigen Mikroorganismen.
Außerdem ist sie an CDRmare
beteiligt, einer Forschungsmission,
die marine Kohlstoffspeicher als Weg zur
Dekarbonisierung untersucht.
Foto: ©Franziska Elmer
am Max-Planck-Institut studieren wollte“,
berichtet Dr. Mar Fernández-Méndez.
Auf den Master-Abschluss folgte
die Doktorarbeit am Alfred-Wegener-
Institut in Bremerhaven. Nach Stationen
in Norwegen und Kiel und Elternzeit zog
es sie zurück ans AWI. „Ich bin sehr
zufrieden hier. Ich mag keine großen
Städte, aber dank der Uni hat Bremen
trotzdem viel Leben und Kultur.“
Für Dr. Mar Fernández-Méndez führt dieser
Weg über Algen an der Meeresoberfläche.
„Sie haben keine Wurzeln, nehmen
CO 2
direkt aus der Luft auf und wandeln
es durch Photosynthese zu Zucker
und Sauerstoff um.“ In der freien Natur
sinken sie später auf den Meeresboden
ab, binden den Kohlenstoff dort dauerhaft.
Mit ihrem Start-up Macro-Carbon
will Dr. Mar Fernández-Méndez Makroalgen
in schwimmenden Farmen züchten
und als Rohstoffe für die chemische
Industrie nutzen. „Wir könnten
schon 2040 jährlich 100 Millionen Tonnen
CO 2
auf diese Art binden“, ist sie
optimistisch. Zeit, zu handeln.
Von Alke zur Mühlen
KI made in Bremen
Mit den Forschungsbereichen Robotics Innovation Center und
Cyber-Physical Systems liegt der Fokus des DFKI in Bremen auf der
Entwicklung intelligenter, autonom agierender Roboter in unterschiedlichen
Anwendungskontexten sowie innovativer Methoden
zur Gewährleistung der Sicherheit moderner, hochkomplexer
technischer Systeme. Damit treibt es nicht nur die Erforschung und
Anwendung von KI und Robotertechnologien voran, sondern fördert
auch deren Akzeptanz in der Gesellschaft.
Deutsches Forschungzentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
Standort Bremen • Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Kirchner • Prof. Dr. Rolf Drechsler
www.dfki.de
62
Bildung und Wissenschaft
Foto: © Henry Fried
Denkort Bunker Valentin
Ein Ort der Erinnerung, Bildung
und Reflexion
Der U-Boot-Bunker Valentin ist eine
beeindruckende historische Stätte von
großer Bedeutung.
Bremen-Nord, Stadtteil Farge. Direkt am
Weserstrand steht der Bunker Valentin,
ein imposantes Relikt aus der dunklen
Ära des Zweiten Weltkriegs. Ein stummer
Zeuge einer düsteren Vergangenheit.
Heute ist er eine Gedenkstätte an
63
Dr. Marcus Meyer,
Wissenschaftlicher
Co-Leiter
Denkort Bunker
Valentin
Foto: © Jan Meyer
die Opfer des Zweiten Weltkriegs und ein
Ort der historischen Bildung.
Konzipiert als Montagewerft für U-Boote
und als Schutz vor den Bombardierungen
der Alliierten, wurde der Bunker
Valentin nicht vollständig fertiggestellt
– und ist mit einer Länge von über
400 Metern und einer Fläche von etwa
100.000 Quadratmetern dennoch einer
der größten überirdischen Bunker, die
während des Zweiten Weltkriegs gebaut
wurden. Er ist bis heute der größte
freistehende Bunker in Deutschland
und der zweitgrößte in Europa. Ein
Monument, an dem zwischen 1943 und
1945 über 10.000 Kriegsgefangene,
Häftlinge und Zwangsarbeiter:innen aus
ganz Europa und Nordafrika mitwirkten.
Mehr als 1.600 von ihnen starben
während der Bauarbeiten an Unterernährung,
Krankheiten und willkürlichen
Tötungen.
Geschichte verstehen und
daraus lernen
Seit seiner Umwandlung zu einem
Lern- und Denkort im November 2015
hat sich der Bunker Valentin zu einem
bedeutenden Ort des Gedenkens und
der Bildung entwickelt. „Er darf jedoch
keinesfalls wie ein herkömmliches
Museum betrachtet werden“, betont der
Wissenschaftliche Co-Leiter Dr. Marcus
Meyer. Der Denkort Bunker Valentin ist
eine Gedenkstätte, die den Besucher:innen
ermöglicht, die Geschichte zu erlernen
und das Geschehene zu verstehen.
Auf dem Rundweg entlang 26 verschiedener
Stationen können sie die
Gegebenheiten und die Geschichte
des Bunkers erforschen: Konstruktion,
Bedingungen der Zwangsarbeit, persönliche
Schicksale. Sowohl die äußeren
Anlagen als auch der Innenbereich sind
begehbar. „Man kann um den ganzen
Bunker herumlaufen und stößt dabei
immer wieder auf Informationstafeln,
die die Menschen vorstellen, die damals
hier vor Ort waren“, erklärt Meyer. Der
Weg führt hinter dem Deich entlang
durch das dicht bewachsene Gelände.
„Zusätzlich gibt es Multimedia-Guides
und eine umfangreiche Literaturauswahl
im Buchshop, um den Besuchenden
eine vertiefte Auseinandersetzung mit
dem Thema zu ermöglichen“, sagt der
Wissenschaftliche Co-Leiter. Darüber
hinaus werden Führungen und Seminare
angeboten, um ein tiefergehendes
Verständnis zu vermitteln und Raum für
Diskussionen zu schaffen.
Junge Bildung gegen das
Vergessen
Im vergangenen Jahr verzeichnete der
Denkort rund 32.000 Besucher:innen,
darunter etwa zehn Prozent Schüler:innen
aus Bremen und Niedersachsen.
Immer wieder gibt es Kooperationen
und Projekte, um jungen Menschen eine
intensivere Auseinandersetzung mit
der Geschichte zu ermöglichen und ein
Bewusstsein für die Bedeutung der Erinnerungskultur
zu schaffen. „Dafür reicht
ein Besuch natürlich nicht aus“, betont
Meyer. „Der Bildungsauftrag liegt bei
den Eltern und in der Schule. Aber vor
Ort zu sein, schärft den Blick der jungen
Menschen nochmals ungemein.“ So gab
es das dreijährige Projekt „Fremdarbeit
– Zwangsarbeit – Gastarbeit: Arbeit und
Identität in Geschichte, Gegenwart und
Zukunft“ mit Jugendlichen aus Bremen
und Berlin, das vom Denkort Bunker
Valentin und der Gedenk- und Bildungsstätte
Haus der Wannsee-Konferenz
organisiert und betreut wurde.
Eine Brücke zwischen
Vergangenheit und Zukunft
Doch in Marcus Meyers Augen ist
der Denkort nicht nur für Jugendliche
relevant – ganz im Gegenteil. „Auf Veranstaltungen
lerne ich oft ältere Herr-
>>
64 Bildung und Wissenschaft
Foto: © Henry Fried
>>
schaften kennen, die sich wahnsinnig
Sorgen um die Jugendlichen machen.
Aber diese gehen noch nicht wählen.
Die Verantwortung, aus der Vergangenheit
zu lernen, liegt auch und vor
allem bei uns Erwachsenen“, sagt er.
„Es geht uns alle etwas an. Und so
sind auch unsere Informationssysteme
aufgebaut: dass sie für alle sind
und hoffentlich für alle in irgendeiner
Form Erkenntnis bringen.“
Deutlich wird: Es geht nicht nur darum,
die Vergangenheit zu kennen, sondern
auch aus ihr zu lernen und die Bedeutung
zu verstehen. Nicht immer klappt
das so einfach. Trotz seiner Bedeutung
als Gedenkstätte sieht sich der Denkort
Bunker Valentin auch mit Herausforderungen
konfrontiert. „Häufiger als
man denkt, bekommen wir Anfragen für
Veranstaltungen wie Firmenevents oder
kommerzielle Fotosessions“, berichtet
der Wissenschaftliche Co-Leiter. „So
etwas lehnen wir natürlich in der Regel
ab, um sicherzustellen, dass der Respekt
vor dem Ort und seiner Geschichte
gewahrt bleibt.“
Als Wissenschaftlicher Co-Leiter des
Denkorts ist Marcus Meyer seit der
Konzeption im Jahr 2009 engagiert.
Seine Aufgaben umfassen ein breites
Spektrum von der Forschung über die
Entwicklung von Bildungsprogrammen
bis hin zur praktischen Instandhaltung
des Denkorts. Die Frage, die ihn umtreibt
und zu seinem Engagement für
die Arbeit am Denkort motiviert, ist
die nach den Ursprüngen des Nationalsozialismus.
„Wie konnte es zu
diesen Verbrechen kommen? Und
welche Lehren können daraus für die
Gegenwart gezogen werden? Bremen
als Standort des Denkorts trägt eine
besondere Verantwortung, die Vergangenheit
anzuerkennen
und aus ihr
zu lernen – insbesondere in der aktuellen
Zeit, in der extremistische Ideologien
und rassistische Überzeugungen
wieder auf dem Vormarsch sind“, betont
Marcus Meyer.
Von Katja Hofmann
Info
Das Gelände und das Infozentrum
sind von Oktober bis
März von 10 bis 16 Uhr (Dienstag
bis Freitag und Sonntag) sowie
von April bis September von
10 bis 17 Uhr (Dienstag bis
Freitag und Sonntag) geöffnet.
https://www.denkort-bunkervalentin.de/
65
Zukunftsplanung leicht gemacht
Gymme More und Ausbildungsguide
als Wegweiser für Jugendliche
Karriereplanung auf Augenhöhe – hier
gibt’s die Infos, die Schüler:innen brauchen
Was kommt nach der Schule? Studium,
Ausbildung oder der Wunsch, auf eigenen
Beinen zu stehen – egal, welcher Weg
es wird, die Zukunft ruft! Die passenden
Antworten dafür zu finden: eine Herausforderung.
Der Ausbildungsguide und
Gymme More bringen Klarheit in die
Karriereplanung. Vor einem Jahr als Magazin
gestartet und nun auch auf Social
Media und Blogs zu finden. Das Ergebnis:
Antworten auf Augenhöhe.
Der Ausbildungsguide liefert praktische
Tipps für die Ausbildung und den Berufseinstieg.
Gymme More richtet sich
an Jugendliche der Sek II, die Infos zu
Studium und Ausbildung suchen. Beide
Projekte beschäftigen sich mit Fragen, die
die Schüler:innen bewegen: Wie finde ich
Anschluss? Wie läuft das mit der ersten
eigenen Wohnung? Wie kann ich mich
beim Lernen konzentrieren?
Gemeinsame Sache
Die Inhalte werden mit der Zielgruppe und
Expert:innen entwickelt. So arbeitet Professor
Dr. Schröder, Lehrstuhl für ökonomische
Bildung mit Schwerpunkt Berufsorientierung
an der Universität Oldenburg,
mit an der Umsetzung. Die Plattformen
erhalten zudem Unterstützung vom niedersächsischen
Kultusministerium und
regionalen Behörden. Das Ergebnis sind
aktuelle und relevante Informationen, die
in die Artikel und Posts einfließen.
Neu auf den Webseiten gibt es einen Stellenmarkt,
die hilft, passende Ausbildungsplätze
und Stellenangebote zu finden –
genau auf Interessen und Fähigkeiten der
Schüler:innen zugeschnitten. So macht
Karriereplanung doch Spaß, oder?
Sarah Pohl
Beruflich weiter durch Bildung
Die wisoak ist einer der größten Anbieter für berufliche Qualifizierung
in der Metropolregion Bremen-Oldenburg. Sie erfüllt den
gesetzlichen Auftrag der Arbeitnehmerkammer, Fort- und Weiterbildungen
für die Beschäftigten und Arbeitsuchenden im Land Bremen
anzubieten. Die Schwerpunkte des Angebotes liegen in den Segmenten
Wirtschaft und Management, Gesundheit und Soziales, digitale
Transformation und in der Vermittlung von politisch-kulturellem
Wissen sowie gesundheitlicher Prävention. Die wisoak übernimmt
Bildungsverantwortung mit Standorten in Bremen-Hastedt, Bremen-
Vegesack, Bremerhaven sowie in Bad Zwischenahn. Informieren Sie
sich über unsere vielfältigen Angebote: www.wisoak.de
Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer
Bremen gemeinnützige GmbH
Bertha-von-Suttner-Str. 17 · 28207 Bremen
Tel. 0421 4499-5 · info@wisoak.de
Foto: NDABCREATIVITY – stock.adobe.com
Fotos: Anja Segermann
Hochschule für Künste
Rund 1.000 Studierende aus über 50 Ländern, 59 Professor:innen,
88 Mitarbeiter:innen der Verwaltung und mehr als 150 Lehrbeauftragte
machen die Hochschule für Künste Bremen zu einem
lebendigen Ort. Das Studienangebot umfasst die Freie Kunst,
Integriertes Design, Digitale Medien sowie die Künstlerische und
Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung Musik. Die HfK bietet
darüber hinaus die Möglichkeit im Rahmen des künstlerischwissenschaftlichen
PhD-Programms zu promovieren. Durch offene
Lehrveranstaltungen und Projekte werden Dialog und Zusammenarbeit
gezielt gefördert. Mit rund 400 Veranstaltungen im Jahr
gehört die HfK zu einer kulturellen und gesellschaftlichen Säule
der Stadt Bremen.
Hochschule für Künste Bremen
Am Speicher XI 8 · 28217 Bremen
Tel. 0421 95951000 · www.hfk-bremen.de
66 Bildung und Wissenschaft
Hochschulen
APOLLON Hochschule der
Gesundheitswirtschaft GmbH
www.apollon-hochschule.de
DAV Bremen – Deutsche
Außenhandels- und Verkehrs-
Akademie
www.dav-akademie.de
Hochschule Bremen
www.hs-bremen.de
Hochschule Bremerhaven
www.hs-bremerhaven.de
Hochschule für Künste Bremen
www.hfk-bremen.de
Hochschule für Öffentliche
Verwaltung (HfÖV)
www.hfoev.bremen.de
Internationale Hochschule
Duales Studium Campus Bremen
www.iu-dualesstudium.de
Universitäten
Jacobs University
Bremen gGmbH
www.jacobs-university.de
Universität Bremen
www.uni-bremen.de
Berufsausbildung
Allgemeine
Berufsbildende Schule
www.abs-bremen.de
Aus- und Fortbildungszentrum
für den bremischen
öffentlichen Dienst
www.afz.bremen.de
Berufliche Schulen für
Bautechnik, Baugestaltung und
Agrarwirtschaft
www.szals.de
Berufliche Schulen für
Metall- und Elektrotechnik
Schulzentrum Vegesack
www.sz-vegesack.de
Bildung &
Wissenschaft
Berufsbildende Schule
für Einzelhandel und Logistik
www.bs-einzelhandel.de
Berufsbildende Schule
für Metalltechnik (BfM)
www.bfm-bremen.de
Berufsbildende Schulen für
Gesundheit/Schulzentrum
Walle
www.szwalle.de
Berufsbildungswerk
Bremen gGmbH
www.bbw-bremen.de
Berufsförderungswerk
Stiftung Friedehorst
www.friedehorst.de
Berufsschule für den Großhandel,
Außenhandel
und Verkehr
www.bs-gav.de
bfw Unternehmen für Bildung
www.bfw.de
Bremer Berufsfachschule
für Kosmetik und Visagistik
Joli Visage GbR
www.joli-visage.de
Bremer Heimstiftung Private
Schule für Altenpflege
www.bremer-heimstiftung.de
Bremer Zentrum für Pflegebildung
der freigemeinnützigen
Träger e. V.
www.bremer-zentrumpflegebildung.de
BVL Seminare
BVL Campus gGmbH
www.bvl-seminare.de
DAV Deutsche Außenhandelsund
Verkehrs-Akademie
www.dav-akademie.de
DAA Deutsche Angestellten-
Akademie Bremen GmbH
www.daa-bremen.de
DEKRA Akademie GmbH
www.dekra-akademie.de
Deutsche Paracelsus Schulen
für Naturheilverfahren GmbH
www.paracelsus.de
DHV – Die Berufsgewerkschaft
www.dhv-cgb.de
DIAKO BLIPHT Bremer Lehrinstitut
für Physiotherapie
www.diako-blipht.de
Europaschule Schulzentrum
Utbremen
www.szut.de
Freie Heilpraktiker Schule Bremen
www.fhs-bremen.de
Handelskammer Bremen
Aus-, Fort- und Weiterbildung
www.handelskammerbremen.de
HandWERK gemeinnützige
GmbH – Das Kompetenzzentrum
der Handwerkskammer
Bremen
www.handwerkbremen.de
Handwerkskammer Bremen
www.hwk-bremen.de
Helmut Schmidt Schule
Berufsbildende Schule für
Wirtschaft
www.hss-hb.de
Inge Katz Schule Berufsbildende
Schule für Sozialpädagogik
und Hauswirtschaft
www.iks-bremen.de
IQ Bremen GmbH
www.iq-mehr-zukunft.de
Landesinstitut für Schule
www.lis.bremen.de
ma-co maritimes competenzcentrum
GmbH
www.ma-co.de/standort/
sitz-bremen
Schulzentrum am Rübekamp
www.ruebekamp.de
Schulzentrum Grenzstraße
www.sz-grenzstrasse.de
Studierendenwerk Bremen AöR
www.stw-bremen.de
Technikerschule Bremen
www.technikerschule-bremen.de
Technisches Bildungszentrum
Mitte (Berufsbildende Schule
für Elektro-, Fahrzeug- und
Metalltechnik
www.tbz-mitte.de
Wilhelm Wagenfeld Schule Berufliche
Schulen für Gestaltung
www.wilhelm-wagenfeld-schule.eu
Zentrum für Schule und Beruf
www.zsb-bremen.de
Bildungseinrichtungen
Akademie für Weiterbildung der
Universität Bremen
www.uni-bremen.de/weiterbildung
Akademie Überlingen
www.akademie-ueberlingen.de
Berufliches Bildungs-Centrum
ibip e. V.
www.bbc-bremen.de
bias – Bremer Institut für angewandte
Strahltechnik GmbH
www.bias.de
BIBA – Bremer Institut für
Produktion und Logistik GmbH
www.biba.uni-bremen.de
Bildungsvereinigung Arbeit und
Leben (DGB/VHS) e. V.
www.aulbremen.de
Bildungswerk für Hauswirtschaftsmanagement
Bremen-
Niedersachsen e. V.
www.dhb-bremen-niedersachsen.de
Bildungswerk Katholische
Erwachsenenbildung in Bremen
www.kirche-bremen.de
ildungswerk Umwelt und Kultur
in der Heinrich Böll Stiftung
www.boell-bremen.de
Bildungszentrum der Wirtschaft
im Unterwesergebiet e. V.
www.bwu-bremen.net
Bremer Institut für Handel
und Verkehr e. V.
www.bihv.org
Bremer Volkshochschule
www.vhs-bremen.de
BSB Erwachsenenbildung GmbH
www.bsb-aktuell.de
Deutsche Angestellten-
Akademie Bremen GmbH
www.daa-bremen.de
Erwachsenenschule Bremen
www.erwachsenenschule.de
Evangelisches Bildungswerk
Bremen im Forum Kirche
www.kirche-bremen.de
Fremdsprachenzentrum der Hochschulen
im Land Bremen FZHB)
www.fremdsprachenzentrumbremen.de
Goethe-Institut Bremen
www.goethe.de/bremen
Grone-Bildungszentren Bremen
gGmbH
www.grone.de/bremen
Haus der Wissenschaft
www.hausderwissenschaft.de
67
Landessportbund Bremen e. V.
www.lsb-bremen.de
Landeszentrale für politische
Bildung Bremen
www.lzpb-bremen.de
Leibniz-Institut für Werkstofforientierte
Technologien – IWT
www.iwt-bremen.de
Leibniz-Zentrum für Marine
Tropenforschung (ZMT) GmbH
www.leibniz-zmt.de
Foto: ©Rathke
LernNetzwerk Bremen
Arbeitnehmerkammer Bremen
www.arbeitnehmerkammer.de
LidiceHaus gGmbH
www.lidicehaus.de
IBB Institut für Berufliche
Bildung AG
www.ibb.com
ibs – Institut für Berufsund
Sozialpädagogik
gGmbH
www.ibs-bremen.de
IFD Bremen Integrationsfachdienst
Bremen GmbH
www.ifd-bremen.de
INFO Institut für Fortbildung
und Beratung
www.info-in-bremen.de
Internationale Friedensschule
Bremen
www.friedensschule-bremen.de
Internationaler Bund Freier
Träger der Jugend-, Sozialund
Bildungsarbeit e. V.
www.internationaler-bund.de
IQ Bremen GmbH
www.iq-mehr-zukunft.de
ISB International School
of Bremen
www.isbremen.de
Kieserling Stiftung
www.kieserling-stiftung.de
Konrad-Adenauer-Stiftung
www.kas.de/web/bremen
Max-Planck-Institut für Marine
Mikrobiologie
www.mpi-bremen.de
Norddeutsches Institut für
Kurzzeittherapie, NIK e. V.
www.nik.de
Olbers-Planetarium
https://planetarium.hs-bremen.de
Paritätisches Bildungswerk
Landesverband Bremen e. V.
www.pbwbremen.de
www.apollon-hochschule.de
Die APOLLON Hochschule bietet Fernstudiengänge im Gesundheitsund
Sozialwesen an. Bachelor-Interessierte können auch ohne Abitur
studieren! U. a. im Bachelor-Portfolio: Angewandte Therapiewissenschaften
(B. Sc.), Pflegemanagement (B. A.), Präventions- und
Gesundheitsmanagement (B. A.), Ernährungsmanagement (B. Sc.),
Soziale Arbeit (B. A.), Berufspädagogik (B. A.) und Angewandte Psychologie
(B. Sc.). Kandidaten mit Hochschulabschluss bietet die Hochschule
u. a. die Master- Studiengänge: Psychologie (M. Sc.), Digital
Health (M. A.), Gesundheitsökonomie (M. A.), MBA Health Economics
& Management und Master Public Health (M. Sc.) an. Zertifikatskurse
runden das Angebot ab. Alle Studiengänge sind staatlich anerkannt,
ZFU geprüft, akkreditiert und berufsbegleitend studierbar.
APOLLON Hochschule der
Gesundheitswirtschaft
Tel. 0800 3427655 (gebührenfrei)
info@apollon-hochschule.de
Heute für morgen lernen
Die Bremer Volkshochschule (vhs) besteht seit 1919 und ist heute
die größte kommunale Weiterbildungseinrichtung Bremens. Als
städtischer Eigenbetrieb bietet sie für alle in Bremen ein hochwertiges,
flächendeckendes und kundenorientiertes Programm aus
den Bereichen Fremdsprachen, Politik und Gesellschaft, Beruf
und IT, Kultur, Gesundheit, Grundbildung und Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache
an. An acht Standorten setzen sich Mitarbeitende
und Kursleitende dafür ein, ungleiche Lebenschancen
auszugleichen und neue Perspektiven zu eröffnen. 2007 bezog die
Bremer Volkshochschule das historisch bedeutsame Bamberger-
Haus in der Faulenstraße. Die vier Regionalstellen richten ihr
Angebot an den Bedürfnissen der jeweiligen Quartiere aus.
Bremer Volkshochschule
Faulenstr. 69 · 28195 Bremen
Tel. 0421 361-12345
www.vhs-bremen.de
68 Wirtschaft und Arbeit
Inmitten seiner Waren steht
Ladeninhaber Selcuk Demirkapi.
SelFair ist sein Herzensprojekt.
Fotos: © FANNY QUEST
69
Unverpacktladen
Nachhaltig einkaufen im Viertel
Jeder Beitrag zählt
Bei SelFair gibt es ein breites Angebot – von
unverpackter Trockenware bis zu buntem
und frischem Obst und Gemüse.
Mittlerweile hat SelFair viele Stammkund:innen,
die neben frischem Obst,
Gemüse und Brot unter anderem
verpackungsfreie Nudeln, Nüsse und
Trockenfrüchte, Milchprodukte in
Pfandgläsern und Weine aus Deutschland
schätzen. Auch Hygiene- und
Reinigungsartikel kann man bei SelFair
ohne Plastikverpackung erwerben. Mit
den Jahren ist das Lieferanten-Netzwerk
und damit auch das Sortiment
stetig gewachsen.
In seinem Geschäft SelFair bietet Selcuk
Demirkapi unverpackte und nachhaltige
Ware an.
Ein eigenes Lebensmittelgeschäft – davon
hat der studierte Wirtschaftspsychologe
schon lange geträumt. Bereits in seinem
Studium war das Thema Nachhaltigkeit
von hoher Bedeutung. Und so
eröffnete Selcuk Demirkapi 2016 den
ersten Unverpacktladen in Bremen.
Einkaufen hat in den letzten Jahren an
Bedeutung gewonnen. Die „Fridays for
Future“-Bewegung hat die Gesellschaft
auf das Thema aufmerksam gemacht
– und das Interesse wächst. Mittlerweile
gibt es über 500 Unverpacktläden in
Deutschland, davon vier in Bremen. Auch
die Supermärkte und Discounter stellen
sich immer mehr auf die steigende
Nachfrage ein. „Ein Umdenken findet
statt“, resümiert Selcuk Demirkapi.
Für die Zukunft wünscht sich Selcuk Demirkapi,
dass sein Geschäft weiter floriert
und noch mehr Bremer:innen den
Stellenwert von unverpackten Lebensmitteln
erkennen. Grundsätzlich möchte
er, dass das Thema Nachhaltigkeit zu
einem festen Bestandteil der Gesellschaft
wird. „Nicht alle Menschen können
und müssen perfekt nachhaltig leben,
aber jeder Mensch sollte so viel für
die Zukunft beitragen, wie er kann.”
Von Katja Hofmann
Ursprünglich hatte der gebürtige Bremer
geplant, Lebensmittel in Pfandgläsern
anzubieten, um Verpackungsmüll zu reduzieren.
Das Konzept Unverpacktladen
war damals noch kaum bekannt,
deutschlandweit gab es nur vier Geschäfte,
die dieses Prinzip verfolgten.
In der Hansestadt befand sich keiner.
„Und Bremen ist tatsächlich ein herausfordernder
Ort, wenn es um neue Projekte
geht“, weiß Selcuk Demirkapi. In einer
Großstadt wie Köln oder Hamburg hätte
er es vielleicht leichter gehabt. Denn die
Bremer:innen waren zunächst skeptisch.
„Zwar haben sich die Neuigkeiten über
meinen Laden schnell herumgesprochen
und die Leute waren neugierig, doch die
Kaufüberzeugung stellte sich erst nach
etwa zwei Jahren ein“, erinnert sich der
Ladeninhaber.
Nachhaltigkeit ist kein Nischenthema
Ressourcenschonung, bewusster Konsum
und dadurch auch nachhaltiges
Für ihn ist klar: Sein Herzensprojekt
SelFair – die erste Silbe des Namens ist
angelehnt an das englische Wort „sell“
(verkaufen) und zugleich der Beginn
seines Vornamens – ist nicht aus
ideologischen Gründen entstanden,
sondern aus realistischen.
„Viele Menschen
glauben, dass Nachhaltigkeit
nur ein Thema für
bestimmte politische
oder gesellschaftliche
Gruppen sei“,
erklärt er. „Aber faktisch
betrifft es
uns alle. Wir wollen
Verpackungsmüll
sparen, weil wir Probleme
mit Recycling,
Umweltverschmutzung
und Klimawandel
haben.
Man muss die Erde
als ein geschlossenes
System sehen und diese
Probleme angehen.“
Dinge,
die ich liebe...
Seitdem ich mich 2016 für das ZARM
entschieden habe, bin ich begeistert von den Möglichkeiten,
die Bremen als internationaler Wissenschafts- und
Raumfahrtstandort bietet: herausragende interdisziplinäre
Forschung und eine enge Zusammenarbeit innerhalb der
Universität Bremen, mit den anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen
in Bremen, der lokalen Raumfahrtindustrie
und der Politik. Die kollegiale und entspannte Atmosphäre
schafft ein Umfeld, das Kreativität und wissenschaftliche
Exzellenz fördert. Darüber hinaus machen die Weltoffenheit
der Menschen und die kulturelle Diversität Bremen zu
einem Ort, an dem sich alle zu Hause fühlen können.
Prof. Dr. Marc Avila, Direktor des Zentrums für
angewandte Raumfahrttechnologie und
Mikrogravitation (ZARM) der Universität
Bremen
Foto: © ZARM, Universität Bremen
70
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Ports with Passion -
mit Leidenschaft für die Häfen
Die Kajen und Terminals in Bremen und Bremerhaven gehören von
jeher zur DNA beider Städte. Seit Jahrhunderten ist die Weser die
Schlagader des kleinsten Bundeslandes. Aber Handel und Umschlag
sind an der Wasserkante weit mehr als nur Tradition! Heute
zählen die bremischen Häfen zu den wichtigsten Universalhäfen
in Europa. Egal ob Container, Autos, Stück- und Massengüter, besonders
sperrige Ladung, Waren, bei denen die Einhaltung der Kühlkette
unabdingbar ist, Gefahrgut oder Projektladung: Für alle Fälle
gibt es an den Standorten Bremen und Bremerhaven das jeweils
spezialisierte Terminal und erfahrene Kolleginnen und Kollegen mit
den entsprechenden Kompetenzen. Auch dadurch sind die Häfen in
Bremen und Bremerhaven eine unverzichtbare Drehscheibe für die
weltweiten Warenströme. Insgesamt 58 Millionen Tonnen – 4,1 Millionen
Container, 1,5 Millionen Autos und andere Fahrzeuge wurden
dort allein 2023 bewegt – und das keineswegs nur über die Kajen.
Denn zum Hafen gehört einiges mehr. Beispielsweise das 180
Kilometer umfassende Netz der Hafeneisenbahn über deren Gleise
heute im Hinterlandverkehr mehr als die Hälfte aller Container und
rund zwei Drittel aller umzuschlagenden Autos die Häfen erreichen
oder verlassen.
Luneplate: Das größte Naturschutzgebiet
im Land Bremen
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Tonnenschwere Röhren und Millionen von Containern,
Stückgut jeder Art und Fahrzeuge in großer Zahl:
Die Hafengruppe Bremen/Bremerhaven ist eine
wichtige Drehscheibe des Welthandels.
Der Siegeszug der Kisten aus Stahl wird durch die riesigen Schiffe
an den Containerterminals in Bremerhaven deutlich. Aber auch
in Sachen Breakbulk-Ladung – also bei allem, was nicht in den
Container passt, bietet das kleinste Bundesland großes Know-How:
So ist im Neustädter Hafen in Bremen Europas größtes Terminal
für Stück- und Schwergut zu finden – „Einzelstücke“ mit einem
Gewicht von bis zu 650 Tonnen lassen sich dort verladen und auch
die übrigen Bremer Häfen hinter der Oslebshauser Schleuse sind
hochspezialisiert und auf Güter und Fracht verschiedenster Art
eingestellt.
An der
Bremerhavener
Stromkaje:
Abfertigung
eines Containerschiffs
bremenports – die Hafenkümmerer
Dafür, dass es in den Häfen rund läuft, sorgt in Bremen und Bremerhaven
im Auftrag des Senats der Freien Hansestadt Bremen die Hafenmanagementgesellschaft
bremenports – oder vielmehr die gut
430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die sich unter den Dach des
Unternehmens mit Leidenschaft für die Häfen einsetzen. Aktiv sind
sie immer und überall dort, wo der Hafen zuverlässig funktionieren
muss. Rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.
Angefangen vom Betrieb und der Wartung von Schleusen und
anderen Hafenanlagen, über die Überwachung und Herstellung der
nötigen Wassertiefen durch das Peilerei- und Vermessungsteam
sowie die eigene Baggereiflotte bis hin zum Hochwasserschutz,
dem Hafenbau, der Hafenentwicklung und der Zukunftsplanung
für die Häfen. Unter anderem ist auch das Standortmarketing bei
bremenports angesiedelt – und zudem ergänzen Umwelt- und
Nachhaltigkeitsexpertinnen und -Experten dasTeam. Denn die
bremischen Häfen sind eben weitaus mehr als „nur“ Kajen und
Hafenanlagen: Allein 38 Prozent der zum Sondervermögen Hafen
gehörenden Gesamtfläche machen heute ausgewiesene Naturschutzgebiete
aus, die als Kompensation für in den Häfen notwendige
Baumaßnahmen geschaffen wurden.
Mehr Infos zu allen Hafenthemen gibt es hier:
QR Code samt Internetseite (www.bremenports.de)
bremenports GmbH & Co. KG
Am Strom 2 · 27568 Bremerhaven · Tel. 0471 309-010
Fax 0471 309-01532 · marketing@bremenports.de · www.bremenports.de
72 Wirtschaft und Arbeit
Radio Bremen
Auf der Suche nach
dem perfekten Mix
Foto: © Christian Wasenmüller
Jolanta
Stebel
Mit einem offenen Ohr für Trends behält
Musikredakteurin Jolanta Stebel
bei Bremen NEXT täglich den Geschmack
der Hörer:innen im Blick.
Jolanta Stebel ist seit 2018 Musikredakteurin
bei Radio Bremen. Für den
jungen Radiosender Bremen NEXT bewegt
sie sich zwischen den Genres, die
für die Zielgruppe relevant sind: Elektro,
Hip-Hop oder Pop zum Beispiel. Ein Job,
der nicht nur ihren beruflichen Blick auf
Musik schult, sondern auch ihre ganz
persönliche Playlist bereichert.
Ihre Arbeit beschreibt sie als erstaunlich
analytisch. „Ich schaue auf Trends und
Chartplatzierungen, beobachte, wie sich
Artists entwickeln und welcher Sound gerade
gefragt ist.“ Für die vierstündige
Morningshow dauert die Musikauswahl
meist eine gute Stunde, manchmal aber
auch länger. Das kommt darauf an, ob in
der Sendung etwas außer der Reihe ansteht.
„Ein aktuelles politisches Thema,
das wir musikalisch berücksichtigen
wollen, ein Interview mit einem Act oder
auch der Throwback Thursday. Dann
wird zum Beispiel ein Mix mit Oldschool-
Tracks geplant.“
Die Musikbegeisterung der gebürtigen
Bremerhavenerin wurde schon während
ihres Bachelorstudiums in den Fächern
Materielle Kultur: Textil und Gender Studies
an der Universität Oldenburg deutlich.
„Ich habe mich in den Seminaren damals
sehr in die popkulturelle Richtung
orientiert, meine Bachelorarbeit zum Beispiel
über ein Musikvideo von Beyoncé
geschrieben“, erzählt sie. Zwei Praktika
bei Radio Bremen und ihr Masterabschluss
im Studiengang Integrated Media
boten ihr die Gelegenheit, in der Musikredaktion
bei Bremen NEXT Fuß zu fassen.
Das ist inzwischen über sechs Jahre her.
Jolanta Stebels Lieblingstag ist der Freitag,
weil dann die neuen Alben und
Singles veröffentlicht werden. „Das Abhören
neuer Musik ist für mich immer
ein echtes Highlight. Wobei man dabei
natürlich beachten muss, dass man
Songs und Artists nicht für den eigenen
Musikgeschmack sichtet, sondern für die
Zielgruppe des Senders.“ Das mache die
Arbeit umso interessanter und
öffne den Blick für Musikstile,
über die man privat vielleicht
hinweg gesehen hätte, so die
35-Jährige. „Ohne Bremen NEXT würde
ich mich nicht so genreübergreifend mit
Musik beschäftigen.“
Ein geschärfter Blick für Artists
und Sounds
Wenn sie privat Musik hört, ist sie deshalb
immer auch ein wenig beruflich
unterwegs. „Auf Konzerten kommt die
NEXT-Mitarbeiterin in mir durch“, erzählt
sie lachend. „Ich beobachte den Künstler,
die Reaktionen des Publikums, welche
Songs besonders gut ankommen – letztlich
also, ob das, was ich gerade höre,
auch etwas für unsere Zielgruppe wäre.“
Die Zielgruppe von Bremen NEXT, das
sind vor allem junge Leute unter 30. Deshalb
bringt der Sender seinen Content
schon seit 2016 nicht nur übers Radio,
sondern auch über TikTok und Instagram
an seine Hörer:innen – und solche, die es
werden sollen. Damit der Musikmix, den
Jolanta Stebel täglich mit viel Sorgfalt
zusammenstellt, bei immer mehr Menschen
zur persönlichen Playlist wird.
Von Lisa Knoll
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Zusammenarbeit par excellence
Wir, die AES Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH, stellen uns
Herausforderungen, entwickeln Lösungen und setzen diese innovativ
um. Als einer der größten mittelständigen Unternehmen in Bremen
beliefern wir die Luft- und Raumfahrt Industrie mit elektrischen/elektronischen
Komponenten und Systemen. Gemeinsam mit unserer
Schwesterfirma, der Solares Energy GmbH, der Hochschule Bremen,
Förderern wie die Solar-Cities-Initiative des Landes Bremen und der
WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, wurden bereits bedeutende
Ergebnisse erzielt. Die Kooperation mit unseren Partnern treibt
uns in eine zukunftsorientierte Richtung mit dem Ziel, immer einen
Schritt voraus zu sein. Wir sind bestens gerüstet, die Anforderungen
der Umweltpolitik von morgen zu meistern und zugunsten aller
Bremerinnen und Bremer einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen.
Pilotprojekt Café Sand an der Weser
Die gute Zusammenarbeit mit der Solares Energy GmbH zeigt sich u.a.
am Café Sand. Vor 30 Jahren als Niedrigenergiegebäude errichtet, hat
die Solares Energy GmbH nun eine Photovoltaik-Anlage mit 150 Solarmodulen
auf dem Dach installiert. So wird der Großteil des Energiebedarfs
durch Solarstrom umweltbewusst gedeckt. Für die Speicherung
der gewonnenen Sonnenenergie wird auf eine alternative, innovative
Speichertechnologie gesetzt Der auf dem Dach erzeugte Solarstrom
speist zudem eine kostenlose Ladestation für E-Bikes.
Abgerundet wird das Pilotprojekt durch eine einzigartige, vollständig
solarbetriebene Li-Fi-Station (Datenübertragung über Licht), womit
das Arbeiten und Surfen im Internet im schönen Ambiente ermöglicht
wird. Überzeugen Sie sich von unseren Innovationen
und besuchen Sie das Café Sand.
Projekte für die Zukunft?
Die Möglichkeiten sind endlos. Für weitere Informationen über andere
Projekte und Innovationen, an denen wir beteiligt sind,
kontaktieren Sie uns bitte unter info@aes-aero.com.
Wir arbeiten an der Zukunft und kreieren umsetzbare Lösungen.
AES Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH
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Solares Energy GmbH
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richtig.
Wir sind Deutschlands führendes Unternehmen im Windpark- und
Solarpark-Management. Neben unserem Kernmarkt in Deutschland
sind wir in diversen weiteren Ländern Europas, in Südamerika
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Jahren kamen diverse weitere Standorte hinzu: unter anderem zwei
nationale Büros in Erkelenz und Bremerhaven sowie vier nationale
Niederlassungen in Frankreich, Schweden, Spanien und Chile.
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Mechatroniker:innen, Geisteswissenschaftler:innen, Steuerfachangestellten,
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76 Wirtschaft und Arbeit
Xxxxxx. Fotos: ©Alexander Fanslau
VibrA DJ-Schule
Bremens Talentschmiede für
DJing und Producing
Frank Koopmann fördert an der DJ-
Schule VibrA den Nachwuchs der
Branche.
VibrA ist das erfolgreichste Franchise-
System im DJing in Europa. Zehn VibrA
DJ-Schulen gibt es zurzeit in Deutschland.
Eine von ihnen findet sich seit
2009 auch in Bremen. Betreiber Frank
Koopmann, selbst DJ, Eventmanager
und Clubbetreiber, teilt hier als Musiktrainer
seine langjährige Erfahrung mit
Interessierten jeden Alters.
Fotos: ©Alexander Fanslau
Beatmatching, Pitching und Scratching,
Mashups, Loops und Remixes – nicht
umsonst wird DJing oft als eigene
Kunstform bezeichnet. Mit Talent und
Ehrgeiz lässt sich diese Kunst auch
in Bremen erlernen: An der VibrA DJ-
Schule werden die technischen Grundvoraussetzungen
vermittelt, die es für
eine erfolgreiche Performance als DJ
und Producer braucht. „Ein DJ mixt –
vereinfacht gesagt – zwei Musikstücke
zusammen. Wir zeigen, wie man genau
das perfektioniert und arbeiten gemeinsam
daran, ein Gespür für gute Sets
zu entwickeln“, gibt Frank Koopmann
ein Beispiel aus dem praxiszentrierten
Unterricht. Er selbst blickt auf über 20
Jahre Erfahrung in der Branche zurück.
Das Auflegen hat für ihn auch nach all
dieser Zeit noch immer einen besonderen
Reiz. „Als DJ möchte ich die Leute
mit meiner Musik begeistern. Ob mir das
gelingt, merke ich sofort.“ Denn anders
als etwa bei einem Album-Release gibt
das Publikum im Club unmittelbares
Feedback.
Musiktraining auf Augenhöhe
Als Komponist hat Koopmann bereits
mit großen Labels zusammengearbeitet,
in den von ihm gegründeten Park34-
Studios produziert er Musik für namhafte
Kunden, darunter Microsoft und BMW.
Sein Know-how gibt er in der Bremer
DJ-Schule nun gern als Lehrer weiter.
Oder besser: als Trainer. Denn bei VibrA
versteht man sich vor allem als Begleiter
auf Augenhöhe, der motiviert, coacht
und fördert. Unterrichtet wird einmal die
Woche für 30 oder 45 Minuten, entweder
in Kleingruppen von zwei bis drei Personen
oder als Einzelunterricht.
Den „typischen“ Schüler gibt
es in der VibrA DJ-Schule
nicht. „Die Altersspanne reicht von Kindern
ab elf Jahren bis hin zu Erwachsenen,
die auch im fortgeschrittenen Alter noch
Lust haben, etwas Neues zu entdecken“,
erzählt Koopmann. Sogar zwei 70-Jährige
hat er schon unterrichtet. „Manche
kommen mit klaren Ideen und bringen
gewisse Ambitionen mit, andere möchten
sich einfach musikalisch ausleben.“
Taktgefühl als Grundstein
Ein gutes Jahr dauert es laut Frank Koopmann
mindestens, bis aus einer talentierten
Person ein guter DJ wird. Wer schon
selbst Musik macht, etwa ein Instrument
beherrscht, hat gute Voraussetzungen,
schnell erste Fortschritte zu erreichen.
Aber auch ohne Vorerfahrung lässt sich
so mancher Neuling in einen guten DJ
verwandeln – solange das wichtigste
Kriterium erfüllt ist: „Ohne Taktgefühl
geht gar nichts. Das kann man auch nicht
beibringen. Wer kein Taktgefühl hat, wird
vielleicht eine gute Songauswahl treffen
und die Stücke ineinanderfaden können,
aber DJing im eigentlichen Sinne ist das
nicht.“ Denn die Möglichkeiten am Mischpult
sind schier endlos. Die DJs von
morgen werden mit Koopmanns Hilfe
all diese Möglichkeiten auskosten und
mit ein wenig Glück eines Tages selbst in
großen Clubs auflegen – in Bremen und
darüber hinaus. Von Lisa Knoll
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eGovernment made in Bremen
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78 Wirtschaft und Arbeit
Fotos: © 2P_Projektentwicklung_GmbH
SpeicherQuartier Vegesack
Architektonischer Zeitsprung
In Vegesack, am ältesten künstlich angelegten
Hafen Deutschlands, entsteht
das neue SpeicherQuartier.
Umrahmt vom historischen Hafen und
dem denkmalgeprägten Stadtkern wächst
auf dem ehemaligen Hafen-Höövt-Gelände
ein neues innerstädtisches Quartier.
Auf etwa 3,6 Hektar entstehen Flächen
zum Wohnen und Arbeiten, Einzelhandels-
und Gewerbeflächen, ein Hotel
und KiTa und auch ein modernes Polizei-
Kommissariat.
„Vorhaus“, „Thiele-Häuser“, „Logger-Haus“,
„Tidenhus“, „Dampfkesselhaus“ und „Packhaus“
– die Namen der sechs Blöcke
sind eine Referenz auf den historisch
bedeutsamen Ort. „Das SpeicherQuartier
ist eine städtebaulich prägende Quartiersentwicklung,
ähnlich dem Vorhaben
Überseestadt in Bremen oder der Hafen-
City in Hamburg“, erklärt Max Zeitz, Geschäftsführer
von 2P Projektentwicklung,
die das Mammutprojekt realisiert. „Mit
seinem neuen Raum für ca. 1.000 neue
Anwohner und Arbeitnehmer wird das
SpeicherQuartier in den kommenden Jahren
das Bild des Mittelzentrums merklich
verändern.“ Rund 120 Millionen Euro
werden dafür investiert.
Bremer Architekten liefern
siegreichen Entwurf
Worauf bis vor kurzem der markante
Glaszylinder einer Shopping-Mall den
Blick gelenkt hat, nimmt das künftige
Quartier die Dachformen und Materialien
den Stil der umgebenden historischen
Vegesacker Altstadt auf. Die Bremer
Architekten Wirth konnten den
Architekturwettbewerb um die städtebauliche
Grundlage für sich entscheiden.
Sie identifizierten dafür den „Vegesacker
Algorithmus“ – identitätsstiftende,
städtebaulich eigentümliche Konstellationen
– und griffen daraus Elemente
für ihren Siegerentwurf auf. Dazu gehören
begrenzte Blicke ohne Sichtachsen,
kurvige Straßen mit verspringenden
Fassadenlinien, dreieckige Plätze,
79
2025 nimmt hier das neue Polizeikommissariat
Bremen Nord den Betrieb
auf: auf etwa 4.300 Quadratmetern
über fünf Etagen.
eng gerahmte Fern- und Ausblicke
und das typische Verhältnis von Straßenbreiten
und Blockgrößen, ebenso wie der
Verlauf der Dachformen. „Das Quartier
ist ein Stück Stadt und funktioniert
wie eine Altstadt, die sich über die Jahrhunderte
transformiert, ohne dass die
Gebäude ausgetauscht werden müssen“,
heißt es dazu im Konzept.
Neugestaltung in sechs Blöcken
Das Vorhaus ist der nordöstliche Eingang
des Quartiers, in direkter Nachbarschaft
zu Museumshafen, Bahnhofsvorplatz
und Grohner Düne. Der Gebäudeschnitt,
die Strukturen und Verlegerichtungen
des Ziegels erinnern an
traditionelle Speicherarchitektur. Anfang
Daneben gibt es auch Praxis- und
Gewerbeflächen. In unmittelbarer Nähe
zur Maritimen Meile entstehen die
Thiele-Häuser. Neben 45 barrierefrei
und altengerecht hochwertig ausgestatteten
Wohnungen wird es dort
eine Konditorei mit Terrassenbereich
geben. Alle Ebenen sind überwiegend
zum Vegesacker Hafen ausgerichtet –
mit einem fantastische Panoramablick
gerade von den oberen Etagen.
Das Loggerhaus liegt im Herzen des
neuen Quartiers. Ruhig und dennoch innenstadtnah
zieht dort ein Hotel ein: das
neue Hampton by Hilton. Die 153 Zimmer
umlaufen einen begrünten Innenhof, das
Gebäude selbst öffnet sich zu den öffentlichen
Plätzen. Eine architektonische Besonderheit
ist der Übergang von der
Klinkerfassade in die Dachfläche. Sie umschließt
den Baukörper wie eine gespannte
Haut. Einzelne hervorstehende
Fensterlaibungen setzen weitere Akzente. >>
Über CSM Group
CSM Group mit Hauptsitz in Luxemburg und Niederlassungen
auf der ganzen Welt ist ein globales Ingredient-Tech-Unternehmen,
das Lösungen für die Lebensmittelindustrie entwickelt, mit
dem Ziel, die Evolution des Lebensmittel-Ökosystems zu ermöglichen.
Durch die Kombination von einem einzigartigen Hintergrund und
spezialisiertem technischem Fachwissen mit einem offenen
Open-Innovation-Ansatz ist CSM Group bestrebt, neue Trends
frühzeitig zu erkennen, um modernste Zutaten und maßgeschneiderte
Lösungen zu entwickeln. Damit ist das Unternehmen ein
zuverlässiger Partner für handwerkliche und industrielle Akteure
sowie für Gastronomiebetriebe und Handelsketten.
Im Jahr 2021 wurde HIFOOD – ein Unternehmen, das sich auf die
Forschung, Entwicklung und Produktion von natürlichen Zutaten
mit Mehrwert für die Lebensmittelindustrie spezialisiert hat – von
CSM Ingredients übernommen: Beide bilden nun die CSM Group.
CSM Deutschland GmbH
Theodor-Heuss-Allee 8 · 28215 Bremen · Tel. 0421 3502-0
Weitere Informationen unter: www.csmingredients.com
80 Wirtschaft und Arbeit
>>
Wer künftig zu Fuß die Brücke über das
Hafenbecken Richtung Speicher Quartier
quert, blickt direkt auf das Tidenhus.
Hinter der historisch angelehnten
Backsteinfassade verteilen sich auf
knapp 4.500 Quadratmetern Service-
Wohnungen mit bis zu vier Zimmern,
sowie Räumlichkeiten für Dienstleister.
Zum Konzept „sicherer Hafen im Alter“
gehören eine feste Ansprechperson
vor Ort, ärztliche Praxen im Haus, aber
auch ein Café, ein Kiosk für den täglichen
Bedarf oder ein Frisiersalon. Im
obersten Geschoss wird eine Bibliothek
einziehen – mit einem freien Blick von
der Dachterrasse auf den Vegesacker
Hafen.
Optisch anschließend entsteht neben
dem Tidenhus das Dampfkesselhaus.
Beide wurden von den Bremer Architekten
Wirth entworfen. Auf dem größten
der sechs Baufelder erwachsen
auf einem gemeinsamen Sockel drei
versetzte Bauteile, die gleichermaßen
verbunden wie losgelöst und vielschichtig
wirken. Der Innenhof dient der Kita
„Kinderhaus zum Alten Speicher“ als
geschützte Spielfläche. Alle 38 Woh-
nungen im Dampfkesselhaus sind
barrierefrei und werden durch großzügige
Treppenhäuser und Aufzüge erschlossen.
30 von ihnen sind geförderter
Wohnraum. Im Sockelgeschoss gibt
es Büro- und Gewerbeflächen.
Das Packhaus wird das höchste Gebäude
im neuen Vegesacker Speicher-
Quartier. Auf neun Geschosse entste-
hen neben 35 Wohnungen auch Gewerbeflächen.
Imposante fünf Meter
Deckenhöhe im Erdgeschoss machen
es ideal für Gastronomie.
Die Wegführung im neuen Quartier ist
inspiriert durch die natürlichen Richtungen,
die sich über das Areal zu Fuß ergeben
würden. Mit dem Auto wird es
durch eine schmale innenstädtische
HANSA-FLEX – Hydraulik-Kompetenz seit 1962
HANSA FLEX ist eine global tätige Aktiengesellschaft in Familienbesitz
mit Hauptsitz in Bremen. Wir sind einer der weltweit führenden
Anbieter von Produkten, Dienstleistungen und ganzheitlichen
Lösungen rund um die Hydraulik. Hydraulik ist fast überall – wir
sind es auch.
Mit über 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 460 Standorten
und 400 Servicefahrzeugen in 40 Ländern arbeiten wir Tag für
Tag daran, der beste Partner und Dienstleister für unsere Kunden
zu sein. HANSA FLEX ist ein Unternehmen mit vielen besonderen
Fähigkeiten. Unsere Produkte und Dienstleistungen tragen seit über
60 Jahren dazu bei, dass die Maschinen unserer Kunden sicherer,
länger und besser laufen – weltweit. Ob im klassischen Maschinenbau,
in der Baumaschinen- und Fahrzeugtechnik oder in der Landund
Forstwirtschaft. Ob in der Logistik, der Kommunaltechnik, im
Bergbau, in der Windkraft oder in hydraulischen Anwendungen in
Automobilen, Flugzeugen, Schiffen und Schienenfahrzeugen: Die
Einsatzgebiete der Hydraulik sind ebenso zahlreich und vielseitig
wie die Kunden von HANSA-FLEX.
HANSA-FLEX AG
Zum Panrepel 44 · 28307 Bremen · Tel. 0421 48907-0 · Fax 0421 48907-48
info@hansa-flex.com · www.hansa-flex.com
Fotos: © 2P_Projektentwicklung_GmbH
Straße erschlossen, die einen authentischen
Verkehrsmix erzeugt und mit dem
umgebenden Wegenetz verzahnt ist.
Die Nähe zum Bahnhof und ein Carsharing-Konzept
erleichtern den Verzicht
aufs eigene Auto. Kurze Wege
werden das Leben und Arbeiten vor Ort
prägen. Die neue Speicherstadt erhält
Raum für Aufenthalt und Gastronomie,
Plätze zum Zusammenkommen und Ver-
weilen. Die weitläufige Uferpromenade
als Terrassengarten mit Grasflächen,
Bäumen und Spielplätzen setzt bewusst
einen Gegenpunkt zur urbanen Dichte
im Quartier. Und ist gleichzeitig Teil eines
modernen Hochwasserschutzkonzepts.
2027 soll das SpeicherQuartier fertiggestellt
sein. Es ist das derzeit größte
innerstädtische Wohn- und Handelspro-jekt
in Bremen. „Mich begeistert und
motiviert die Möglichkeit, ein solch bedeutendes
städtebauliches Vorhaben
mit nachhaltiger Prägung umsetzen zu
dürfen“, resümiert Projektentwickler
Max Zeitz. Ein neuer Ort, der die jahrhundertealte
Tradition wertschätzt, und
transformiert in die Bedürfnisse der
Neuzeit.
Von Alke zur Mühlen
Mercedes-Benz Werk Bremen:10 Millionen Sterne und mehr!
Das Bremer Werk ist eines der großen Pkw-Produktionsstandorte
der Mercedes-Benz AG. Die rund 11.500 Mitarbeitenden
fertigen mit aktuell neun Modellen eine hohe
Produktvielfalt und der Standort steuert als Lead-Werk die
weltweite Fertigung der C-Klasse und des GLC.
Mittlerweile hat der Bremer Standort mehr als 10 Millionen
Fahrzeuge mit Stern gebaut, die auf den Straßen der Welt
unterwegs sind. Die hochmoderne Fabrik ist mit neuesten
Technologien ausgestattet, um effizient und nachhaltig zu
produzieren. Durch seine Flexibilität und die Fähigkeit, sich
ständig ändernden Anforderungen anzupassen, ist das
Bremer Werk gut gerüstet für die Zukunft.
Darüber hinaus engagiert sich das Werk Bremen in der Ausbildung
junger Talente durch eine Vielzahl von Ausbildungsberufen
und dualen Studiengängen, um die Nachwuchskräfte
von morgen zu entwickeln.
Wer einen Einblick in diese hochmoderne Fabrik mit langer
Tradition haben möchte, kann unter http://www.mercedesbenz.de/kundencenterbremen
eine Besichtigungstour buchen.
Mercedes-Benz AG - Werk Bremen
Mercedesstraße 1 · 28309 Bremen
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82 Wirtschaft und Arbeit
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Wirtschaftsadressen
Ärztekammer Bremen
www.aekhb.de
AGA Norddeutscher
Unternehmensverband
Großhandel, Außenhandel,
Dienstleistung e. V.
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www.arbeitsagentur.de
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• Geschäftsstelle Bremen-
Süd
• Geschäftsstelle Bremen-Ost I
• Geschäftsstelle Bremen-Ost II
• Geschäftsstelle Bremen-West
• Geschäftsstelle
Bremerhaven
• Berufsinformationszentrum
(BIZ) Bremen
• Berufsinformationszentrum
(BIZ) Bremerhaven
Jobcenter Bremen
www.jobcenter-bremen.de
Jobcenter Bremerhaven
www.jobcenter-bremerhaven.de
Jugendberufsagentur
www.jugendberufsagenturbremen.de
• Bremen-Mitte
• Bremen-Nord
• Bremerhaven
Apothekerkammer Bremen
www.apothekerkammerbremen.de
Arbeitnehmerkammer Bremen
www.arbeitnehmerkammer.de
Architektenkammer der
Freien Hansestadt Bremen
www.akhb.de
Bankenverband Bremen e. V.
hb.bankenverband.de
Bauindustrieverband
Niedersachsen-Bremen e. V.
www.bauindustrie-nord.de
BBS Bremer Senior Service
e. V.
www.bss-bremen.de
BG BAU Berufsgenossenschaft
der Bauwirtschaft
www.bgbau.de
bremen digitalmedia e. V.
www.bremen-digitalmedia.de
Bremer Außenhandelsverband
e. V.
bav-bremen.org
Bremer entwicklungspolitisches
Netzwerk e. V. (BeN)
www.ben-bremen.de
Bund Junger Unternehmer
www.junge-unternehmer.eu
Business Angels Weser-
Ems-Bremen w. V.
www.b-a-web.de
Foto: © Onchira - stock.adobe.com
83
BVL Seminare
www.bvl-seminare.de
DAV Deutsche Außenhandels-
und Verkehrs-
Akademie
www.dav-akademie.de
CDH im Norden – Wirtschaftsverband
für Handelsvermittlung
und Vertrieb e. V.
www.cdh-now.de
DEHOGA Fachverband
e. V. Bremen
www.dehoga-bremen.de
DGB Deutscher
Gewerkschaftsbund
www.bremen.dgb.de
Die Unternehmensverbände
im Lande Bremen e. V.
www.uvhb.de
DVS-Bezirksverband Bremen
in der Handwerk gGmbH
www.die-verbindungsspezialisten.de
FAW-Frauen in Arbeit und
Wirtschaft e. V.
www.faw-bremen.de
Findorffer Geschäftsleute
e. V.
www.findorff.de
Flughafen Bremen GmbH
www.bremen-airport.com
Handelskammer Bremen –
IHK für Bremen und
Bremerhaven
www.handelskammerbremen.de
Handelsverband Nordwest e. V.
www.handelsverband-nordwest.de
Handwerkskammer Bremen
www.ihk.de/bremen-bremerhaven
Hanseatische Rechtsanwaltskammer
Bremen
www.rak-bremen.de
Hanseatische Steuerberaterkammer
Bremen
www.stbkammer-bremen.de
Haus & Grund Bremen e. V.
www.haus-und-grund-bremen.de
i2b idea to business GmbH
www.i2b.de
IG Bauen-Agrar-Umwelt
Bezirksverband Land Bremen
und umzu
www.igbau.de
Industrie-Club Bremen e. V.
www.industrie-club-bremen.de
Ingenieurkammer der Freien
Hansestadt Bremen
www.ikhb.de
Marketingclub Bremen e. V.
www.marketingclub-bremen.de
M3B GmbH
www.messe-bremen.de
www.oevb-arena.de
Milchkontrollverband
Elbe-Weser e. V.
www.milchkontrolle.de
Nordmetall Verband der Metallund
Elektroindustrie e. V.
www.nordmetall.de
RKW Bremen GmbH
www.rkw-bremen.de
Schaustellerverband des
Landes Bremen e. V.
www.schaustellerverbandbremen.de
Schornsteinfeger Landesinnungsverband
(LIV) Bremen
www.schornsteinfeger-bremen.de
Starthaus Bremen
www.starthaus-bremen.de
Tierärztekammer Bremen
Geschäftsstelle
www.bundestieraerztekammer.de
Unfallkasse Freie Hansestadt
Bremen
www.ukbremen.de
UNION von 1801 Kaufmännischer
Verein Bremen
www.union-1801.de
Unternehmensservice
Bremen
www.unternehmensservicebremen.de
VDE Region Nord-West e. V.
www.vde-nord-west.de
VBU Verband Baugewerblicher
Unternehmer im Lande
Bremen e. V.
www.vbu-bremen.de
Verband der Schausteller
und Marktkaufleute Bremen
e. V. (VSMB)
www.bsm-bremen.de
Verbraucherzentrale Bremen
e. V.
www.verbraucherzentralebremen.de
WFB Wirtschaftsförderung
Bremen GmbH
www.wfb-bremen.de
Klimaschutz in Unternehmen
Bremen verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Bis 2038 soll das kleinste
Bundesland klimaneutral sein. Das funktioniert nur, wenn die Wirtschaft
mit anpackt. Darum unterstützt die gemeinnützige Klimaschutzagentur
energiekonsens seit mehr als 25 Jahren Bremer
und Bremerhavener Unternehmen dabei, ihre CO2-Emissionen
zu reduzieren und Energie effizienter einzusetzen. Innovative
Projekte zeigen multinationalen Großkonzernen und dem Kiosk an
der Ecke, wie sie klimafreundlich wirtschaften und damit Kosten
sparen. Ob über Netzwerke, Einbindung von Mitarbeitenden oder
Beratung zu konkreten Technologien – energiekonsens ist der
Wegweiser für emissionsarmes und zukunftssicheres Unternehmertum
an der Weser.
Klimaschutzagentur energiekonsens
Am Wall 172/173 · 28195 Bremen
Tel. 0421 376671-0 · info@energiekonsens.de
energiekonsens.de
Foto: ©Innovated Captures - Fotolia.com
84 Spezial: Fachkräfte
85
Business-Bilder
Fünf Tipps für
Website-Fotos
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
– klingt abgedroschen, stimmt aber
mehr denn je.
In Bruchteilen von Sekunden entscheiden
wir unbewusst, wohin unsere
Aufmerksamkeit geht. Nicht nur auf
Instagram, Facebook, TikTok und Co.,
sondern auch auf Unternehmens-Websites.
Fünf Tipps, worauf bei Fotos im
Business-Bereich zu achten ist.
Ob Solaranlage, Coaching oder Healthy
Snack – die Google-Suche spuckt uns
unzählige Suchergebnisse aus. Für
welches Produkt wir uns entscheiden,
entscheidet oft der Bauch. Kaufen ist
Vertrauenssache. Im Gegensatz zu
reinen Fakten treffen uns Fotos ins
Herz. Wer eine Website für sein Business
gestaltet, tut deshalb gut daran,
der Bildwelt besondere Aufmerksamkeit
zu schenken. Und nicht auf unpersönlich
anmutende Stock-Fotos zu
setzen.
1Corporate Design und Zielgruppe
im Blick
Erst das Konzept, dann die Bildwelt. Social-Media-Kanäle,
Newsletter, T-Shirts
oder Autofolierungen – die Website ist
nur einer von vielen Kanälen, auf denen
ein Unternehmen sein Gesicht zeigt.
Ein durchgehendes Look-and-Feel hilft,
glaubhaft und seriös zu wirken. Als
Grundlage und wertvolle Handreichung
für Dienstleister:innen dienen Corporate
Design Guidelines. In ihnen ist festgehalten,
wie sich die Unternehmensidentität,
die Wertevorstellungen und die
Unternehmensphilosophie im visuellen
Erscheinungsbild widerspiegeln. Dazu
gehören Logo, Schriften und Muster-
Layouts genauso wie Vorgaben für
Unternehmensfotos. Wie fühlt sich die
Bildwelt an? Gibt es Kleidervorschriften
für Models? Orte, die die Kundschaft
wiedererkennt? Wer frühzeitig Antworten
auf Fragen wie diese findet, hat es
bei jedem Shooting leichter. Egal ob
selbst umgesetzt oder beim Briefing
externer Fotograf:innen.
2
Handwerk vom
Profi
Der Stellenwert von hochwertigen
Fotos hat in den letzten Jahren deutlich
zugenommen. Klar, auch Nicht-Profis
haben heute Zugriff auf Technik und KI,
die beste Voraussetzungen mitbringt.
Und für viele Gelegenheiten, etwa in der
täglichen Social-Media-Arbeit, reicht
das auch. Wer sich nicht zutraut, eine
einheitliche Bildsprache für eine ganze
Website umzusetzen, tut gut daran, auf
Profis zu setzen. Fotografie ist ein Handwerk.
Gute Fotograf:innen stellen vorab
die richtigen Fragen, sind nach einer
Vorbesichtigung beim Shooting auch
für besondere Lichtverhältnisse oder
Perspektiven ausgerüstet und haben
den geübten Blick. Sie führen Regie und
sorgen dafür, dass die Zeit effizient genutzt
werden kann. Gerade ungeübten
Models, und das sind Mitarbeitende
und auch die Geschäftsführung in der
Regel, fällt es so leichter, sich auf die
ungewohnte Situation einzulassen.
3
Vorbereitung spart Zeit beim
Shooting
Zeit, die in die Vorbereitung eines Shootings
investiert wird, zahlt sich immer
aus. Was ist im Bildhintergrund zu sehen?
Unnützes Beiwerk wirkt schnell unruhig.
Räumen Sie also vorher auf. Werden
Monitore im Bild sein? Dann ist jetzt der
Moment, sie auf Hochglanz zu polieren.
Gerade in der Produktion lohnt es sich,
vorher zu überlegen, ob die gezeigte
Situation den Arbeitsschutzvorschriften
entspricht. Das geflickte Kabel oder die
fehlende Schutzbrille lassen sich schwer
retuschieren. Egal ob eigenes Shooting
oder mit einem Profi: Es ist immer gut,
eine helfende Hand vor Ort zu haben, die
schnell etwas aus dem Bild heraus- oder
auch wieder hineinräumen kann. Für
einen stimmigen Gesamteindruck. >>
86
Spezial: Fachkräfte
Foto: © New Africa - stock.adobe.com
>>
4Mitarbeitende als Models – das
Recht am Bild
Dinge,
die ich liebe...
„Ich bin in Bremen aufgewachsen
und habe dabei „nebenbei“ gelernt, mich
politisch und gesellschaftlich zu engagieren.
18 Jahre habe ich dann an vielen anderen Orten
in Deutschland und Europa gelebt. Irgendwann wusste ich: ich
muss zurück nach Hause! Was mir gefehlt hat? Mit dem Fahrrad
zur Arbeit fahren können, Menschen auf dem Marktplatz treffen,
mit ihnen gemeinsam ein lebenswertes Bremen schaffen,
manchmal darum ringen. Und natürlich all die engagierten
Menschen in Bremen, die es hier so lebenswert
machen. Wunderbar. Heimat.“
Foto: © Jörg Landsberg
Swantje Markus, Kaufmännische
Geschäftsführerin Theater
Bremen
Eine Website wirkt sympathischer und
persönlicher, wenn die Angestellten zu
sehen sind. Ein Schlüssel, um Vertrauen
aufzubauen. Rechtlich gilt es zu bedenken:
Fotos unterliegen dem Datenschutz
und dürfen nur mit Zustimmung
veröffentlicht werden. Das gilt auch für
Mitarbeitende. Am besten wird vorab
besprochen, welche Motive angedacht
sind, ob der Name genannt wird und auf
welchen Kanälen die Bilder zu welchem
Zweck gezeigt werden sollen. Die Zustimmung
sollte schriftlich festgehalten
werden.
Unsicherheiten, etwa
weil man sich selbst
auf Fotos nicht gefällt,
können die
Fotograf:innen oft
auflösen. Nämlich
durch den Hinweis,
dass es
den meisten
Menschen so
geht, weil man
sich selbst nur
„spiegelverkehrt“
kennt.
Und durch eine
ruhige und entspannte
Atmosphäre
und klare Regieanweisungen
am
Set.
5
Bildgröße und Tags fürs Web
optimieren
Lange Website-Ladezeiten stören nicht
nur die User:innen, sie wirken sich
auch negativ aufs Google-Ranking aus.
Fotos können die Ladezeiten stark beeinflussen.
Es gilt daher, sie fürs Web
zu optimieren. Kostenlose Tools helfen,
das richtige Gleichgewicht zwischen
Bildauflösung und Dateigröße zu finden.
Achten Sie auch darauf, die Alt-Tags
der Fotos klug zu nutzen. Diese Alternativtexte
werden angezeigt, wenn
ein Bild nicht geladen werden kann.
Damit sind sie wichtig für einen barrierefreien
Webauftritt. Menschen mit
Sehbeeinträchtigung können sich die
Inhaltsbeschreibung per Screenreader
vorlesen lassen. Gleichzeitig nutzt
Google die Texte, um bessere Suchergebnisse
zu liefern. Das gilt auch für
Grafiken. Wenn das wichtigste Keyword
zum Bild passt, ist es gut im Alt-Attribut
aufgehoben. Ansonsten sollte die Beschreibung
den Bildtitel aufnehmen und
klar formulieren, was auf dem Bild zu
sehen ist.
Von Alke zur Mühlen
87
Neue Arbeitswelt
Das Büro der Zukunft
Die Büroarbeit von morgen ist anders
als die von gestern. Und die von heute.
Die Pandemie hat die Arbeitswelt auf
den Kopf gestellt. Dort, wo es möglich
war, wurden Tätigkeiten ins Homeoffice
verlagert, Arbeitszeiten angepasst, neue
Konzepte der Zusammenarbeit erprobt.
Nur die wenigsten Büroarbeitskräfte
möchten heute darauf verzichten, von
zuhause oder unterwegs arbeiten zu
können. Sieben Thesen darüber, was
das für die Zukunft des Büros bedeutet.
Büroarbeit ist nicht
These 1 mehr an feste Orte
und Zeiten gebunden.
Zwei Triebkräfte bestimmen den Umbau
der Arbeitswelt: Corona und die
Digitalisierung. Die Pandemie war
Schock und Impulsgeberin zugleich.
Man möchte sich gar nicht ausmalen,
wie Unternehmen ohne digitale Tools
und Technologien durch die Zeit mit
Covid-19 gekommen wären. Ohne die
Option, dank Laptop und Internetanschluss
vom heimischen Schreibtisch
aus zu arbeiten, wäre die Zahl der Insolvenzen
in kaum vorstellbare Höhen
angestiegen. Geblieben ist vielfach der
Wunsch, die neue Flexibilität hinsichtlich
Arbeitsort und -zeiten zum Normalfall
werden zu lassen. Unternehmen, die
an einer Präsenzpflicht im Büro festhalten,
büßen insbesondere bei jungen
Menschen weiter an Attraktivität ein und
verlieren den Wettstreit um die besten
Kräfte.
Hybride Arbeitsmo-
These 2 delle kombinieren
die Vorteile traditioneller Büros mit der
Flexibilität des Homeoffice.
Wer ausschließlich von zuhause aus
arbeitet, verliert Stück für Stück die
Bindung zum Arbeitgeber. Auch der informelle
Austausch mit den Kolleg:innen
leidet unter 100 Prozent Homeoffice.
Verstärkt entscheiden sich Unternehmen
deshalb für ein hybrides Modell.
So haben sich etwa Weltfirmen wie
Zoom oder Meta längst zu einer Rückholaktion
ins Büro entschlossen. Der
Facebook-Mutterkonzern verlangt, dass
Angestellte drei Tage pro Woche vor Ort
sind; bei Zoom sind es zwei Tage. Bei
freier Wahl sind hybride Arbeitnehmende
Untersuchungen zufolge am häufigsten
dienstags, mittwochs und donnerstags
im Büro.
Alternative Arbeits-
These 3 orte inspirieren das
Team zu Top-Leistungen.
Alle Büroräume nebeneinander, Türen
zum Flur, Fenster zum Hof – das war
>>
Ahlers & Vogel – Rechtsanwälte seit 1858
Ahlers & Vogel berät mit rund 45 Rechtsanwält*innen, 130 Mitarbeiter*innen
und 6 Auszubildenden an den Standorten Bremen und
Hamburg nationale und internationale Mandanten in den zentralen
Bereichen des Wirtschaftsrechts, schwerpunktmäßig im Gesellschafts-,
Bau-, Arbeits- sowie Schifffahrts- und Transportrecht.
Trotz des kontinuierlichen Wachstums haben sich unsere Grundsätze
nie verändert. Wir legen größten Wert auf einen partnerschaftlichen
Umgang mit unseren Mandanten. Unsere Anwälte verfügen
nicht nur über hervorragende Qualifikationen, sie zeichnen sich
auch durch praxis- und zielorientiertes Handeln, unternehmerisches
Denken und unbedingte menschliche Integrität aus.
Wir sind davon überzeugt, dass unser Erfolg sowohl auf der fachlichen
Qualifikation als auch der Persönlichkeit unserer Mitarbeiter*innen
beruht. Wir befinden uns auf dem Weg zum digitalen
Anwaltsbüro und wünschen uns Mitarbeiter*innen, die diesen Weg
mit eigenen Ideen und Engagement mitgestalten wollen.
Mehr Informationen über uns als Arbeitgeber und unsere offenen
Stellen unter: https://www.ahlers-vogel.de/kanzlei/karriere/
Ahlers & Vogel Rechtsanwälte PartG mbB
Contrescarpe 21 · 28203 Bremen
Tel. 0421 3334-0 · bremen@ahlers-vogel.de
88
Spezial: Fachkräfte
>> einmal. Wer mehr als ein paar Monate
die Vorzüge des Homeoffice genossen
hat, wird an der Rückkehr an den klassischen
Schreibtisch wenig Gefallen finden.
Dabei funktioniert der Laptop auch
auf der Terrasse, im Garten oder in der
Küche. Das Büro der Zukunft fällt
offener und kommunikativer aus und
hält eine Vielzahl an unterschiedlichen
Arbeitsumgebungen bereit. Mitarbeitende
können individuell entscheiden,
wo sie ihrer Tätigkeit nachgehen wollen.
Und auch für jene, die nur gelegentlich
mit ihren speziellen Kompetenzen zum
Team stoßen, ist gesorgt: Ihnen werden
temporäre Arbeitsplätze angeboten.
Das Büro wird zum
These 4 Ort der Zusammenarbeit
und der Unternehmenskultur.
Das Büro von morgen ist weit mehr als
ein Arbeitsplatz. Es ist der Ort, an dem
die Mitarbeitenden zusammenkommen,
sich austauschen, Ideen entwickeln. Es
ist zugleich der Platz, der dem Erhalt der
Unternehmenskultur und der sozialen
Beziehungen zu den Kolleg:innen dient.
Schließlich mag kaum jemand auf den
Flurfunk oder die Gespräche an der
Kaffeemaschine verzichten. Um Missverständnisse
auszuräumen und Kenntnisse
weiterzugeben sind physische
Begegnungen unumgänglich. Videokonferenzen
können das nicht leisten. Also
müssen räumliche Voraussetzungen
geschaffen werden – etwa größere Sonderflächen
mit einer angenehmen Aufenthaltsqualität,
aber auch ausreichend
Entspannungs- und Rückzugsmöglichkeiten.
Die Einrichtung ist entsprechend
weniger auf Funktionalität und mehr
auf den Wohlfühlfaktor ausgerichtet.
Sie spiegelt die Wertschätzung des
Unternehmens für seine Mitarbeitenden
wider.
Foto: © Dimitri - stock.adobe.com
These 5
weniger Platz aus.
Das Büro der Zukunft
kommt mit
Auch wenn die zuvor aufgestellten
Thesen vielleicht etwas anderes vermuten
lassen, braucht das Büro von
morgen in der Regel weniger Platz. Für
20 Mitarbeitende müssen nicht mehr 20
feste Arbeitsplätze eingerichtet werden.
Acht bis zehn genügen. Statt in Fläche
zu investieren, sollten Unternehmen
auf Qualität setzen und den richtigen
Standort finden. Zum Beispiel einen
mit genügend Abstellmöglichkeiten für
Fahrräder oder mit Cafés in fußläufiger
Entfernung.
Das grüne Büro ist
These 6 das bessere Büro.
Das traurige Schicksal so manch vertrockneter
Büropflanze sollte nicht darüber
hinwegtäuschen, dass ein begrüntes
Büro sich positiv auswirken
kann – mal anregend, mal entspannend,
mal stresslindernd. Grünzonen werden
deshalb bei der Planung des Büros der
Zukunft von vornherein mitgedacht.
Ebenso der Einsatz umweltfreundlicher
Materialien bei der Einrichtung. Wer sich
hier etwa für recyceltes oder nachhaltig
gewonnenes Holz oder biobasierte
Kunststoffe entscheidet, hilft nicht nur,
die Umwelt zu entlasten, sondern demonstriert
auch Verantwortungsbewusstsein
für das Leben kommender
Generationen.
Vertrauen ist der
These 7 Rohstoff, auf dem
Erfolg basiert.
Führungskräfte, die das Wirken ihrer
Teams permanent kontrollieren und sie
beispielsweise auffordern, die Kamera
am Rechner dauerhaft laufen zu lassen,
sind am Arbeitsplatz der Zukunft fehl am
Platze. Mitarbeitende, die engagiert ihrer
Tätigkeit nachgehen, wollen sich nicht
rund um die Uhr auf die Finger schauen
lassen. Und die anderen, die weniger
motiviert agieren, finden Auswege, um
der Überwachung zu entgehen. Der
Rohstoff für Erfolg ist Vertrauen. Um die
guten Leute zu behalten, ist es notwendig,
ihnen Verantwortung zu übertragen,
Freiräume zu gewähren und ein Umfeld
zu schaffen, in dem sie ihre besten Leistungen
erbringen können.
Von Claus Spitzer-Ewersmann
89
Diversity Management
Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg
Ein Unternehmen, das in Sachen Personal
Recruiting divers denkt, sichert
sich vielerlei Vorteile.
Die Idee des Diversity Managements ist
nicht neu. Was früher schlicht „Vielfalt“ hieß
oder als weltoffener Willkommens-Slogan
über Jobanzeigen prangte, wird heute
präzise gesteuert. Denn die Potenziale, die
mit einer zeitgemäßen Haltung im Personal
Recruiting einhergehen, sind beachtlich.
Wer offen für ein divers aufgestelltes
Team ist, setzt sich auf dem umkämpften
Recruiting-Markt gegen die konservativer
agierende Konkurrenz durch. Diversity
Management ist längst zum Marketinginstrument
geworden. Doch worum geht
es genau?
Diversity Management fokussiert sich in
Deutschland im Allgemeinen Gleichstellungsgesetz
(AGG), umgangssprachlich
auch Antidiskriminierungsgesetz genannt,
zunächst auf die sechs „Primärdimensionen“.
Keine:r darf aufgrund von
Geschlecht, Alter, Ethnie, Behinderung,
sexueller oder religiöser Orientierung
benachteiligt werden. Zusätzlich gibt
es auch die „Sekundärdimensionen“.
Darunter fallen zum Beispiel der Familienstand
und der berufliche Werdegang.
Auch ein alleinerziehender Vater
oder eine Bewerberin mit niedrigerem
Bildungsabschluss dürfen demnach im
Bewerbungsprozess nicht benachteiligt
werden.
Das veraltete Einstellungskriterium
Selbstähnlichkeit
In einer Studie der Haufe Akademie von
2023 war Diversity Management 84 Prozent
der 200 befragten Arbeitnehmer:innen
ein Begriff. Doch nur zwei Prozent
gaben an, ein voll ausgereiftes Diversity
Management in ihrem Unternehmen zu
haben. Die „Diversity Journey“ der meisten
Unternehmen steckt also noch in den
Kinderschuhen.
Noch immer neigen Personalabteilungen
dazu, neue Mitarbeitende nach dem
Prinzip der Selbstähnlichkeit auszuwählen.
Denn wer in Verhalten, Persönlichkeit
und Fähigkeiten vertraut ist, wirkt
sympathischer. Was in erster Linie ein
vermeintlich geringeres Konfliktpotenzial
und ein besseres Zusammenarbeiten
verspricht, kann jedoch auch ins Gegenteil
umschlagen: Verengte Sichtweisen,
Mangel an neuen Impulsen und fehlende
interkulturelle Kompetenzen sind nur drei
Beispiele für die Auswirkungen, die ein
allzu homogen besetztes Team mit sich
bringen kann.
>>
Deutsches Rotes Kreuz – Aus Liebe zum Menschen.
„Da sein, um Menschen zu helfen, die unverschuldet in Not geraten
sind“, begründet Sibel Öztürk ihr Engagement beim Deutschen
Roten Kreuz Landesverband Bremen e. V. „Mein Beitrag für die
Gesellschaft ist mir sehr wichtig“, führt sie weiter aus. Daher war
es für sie selbstverständlich nach dem Umzug nach Bremen beim
Deutschen Roten Kreuz aktiv zu werden. Mit ihrer beruflichen Erfahrung
bringt sie sich ein und kann die vielfältigen Bereiche des DRK
unterstützen.
Der DRK Landesverband Bremen e. V. ist Mitglied des Deutschen
Roten Kreuzes und anerkannte nationale Hilfsorganisation. Im Land
Bremen bietet das DRK viele Möglichkeiten des Engagements: so
sucht der Bereich des Katastrophenschutzes, das Landesauskunftsbüro
und das Jugendrotkreuz ehrenamtliche Unterstützung. Aber auch
die überwiegend hauptamtlich geführten (Aus-) Bildungsbereiche: Erste
Hilfe, Pflegeassistenz, Betreuungskräfte, Nachwuchsförderung und
die Freiwilligendienste FSJ/BFD suchen qualifizierte Unterstützung.
Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Bremen e. V.
Henri-Dunant-Str. 2 · 28329 Bremen · Tel. 0421 43638-0 · Fax 0421 43638-20
info@drk-lv-bremen.de · www.drk-lv-bremen.de
90
Spezial: Fachkräfte
Foto: © rawpixel.com - stock.adobe.com
>>
Gremien der Bundesregierung und der
EU geben zweifelnden Unternehmen
sogar einen zehn Punkte umfassenden
Argumentationskatalog an die Hand,
um sie von den Vorteilen des Diversity
Managements zu überzeugen.
Die Vorteile des Diversity Managements
Ein divers besetztes Team steigert
den Umsatz und ermöglicht es, neue
Märkte zu erschließen. So gelangen
beispielsweise durch Mitarbeitende mit
Migrationsgeschichte nicht nur interkulturelle
Kompetenzen ins Team, sondern
auch entsprechende Sprachkenntnisse.
Expert:innen sehen darin vor allem für
international agierende Firmen das
Potenzial, neue Kundengruppen anzusprechen.
Heute stehen Firmen im ständigen
Wettbewerb um die wenigen Fachkräfte,
die auf Stellensuche sind. Wer sich aus
der Masse hervorhebt, wird belohnt. Die
Rekrutierung neuer Beschäftigter ist für
ein Unternehmen, das den Wunsch nach
Vielfalt offen kommuniziert, mitunter
leichter. Zudem senkt ein erfolgreiches
Diversity Management die Fluktuationsrate
im Team. Wer sich verstanden und
willkommen fühlt, fühlt sich dem Betrieb
stärker zugehörig. Und auch die
Außenwirkung ist ein wichtiger Faktor:
Unternehmen, die sich offen diversitätsfreundlich
zeigen, wird ein besseres
Image zugesprochen.
Ein Instrument, das in einer Vielzahl an
Unternehmen bereits Einzug gehalten
hat, ist der Gender Gap. Denn Diversität
wird oftmals vor allem mit geschlechtlicher
und sexueller Vielfalt im Team
assoziiert. So gaben in der Studie der
Haufe Akademie gut 45 Prozent der Befragten
an, dass in ihrem Unternehmen
inklusive Sprache bereits genutzt wird.
Als wirksam bewerten diese Maßnahme
jedoch nur 29 Prozent. Ein stark umgekehrter
Trend ist bei Programmen
für Führungskräfte, Workshops und
Coachings rund ums Thema Diversity
Management zu beobachten: Diese werden
zwar seltener durchgeführt (21 bis
32 Prozent), aber mit konstant über 50
Prozent als deutlich effektiver bewertet
als eine inklusive Sprache.
Das „Rainbow Washing“ als
Marketinginstrument
Nur weil ein Unternehmen künftig also
Binnen-Doppelpunkte auf der Website, in
Jobanzeigen und Social-Media-Kanälen
setzt, lässt sich noch lang kein Haken
an das Thema Diversität setzen. Zunächst
bedeutet Diversity Management
nicht nur, offen für queere Personen zu
sein. Es greift vielmehr in seinem Verständnis
von Vielfalt auch auf sozialer,
ethnischer und kultureller Ebene. Hinzu
kommt, dass ein Unternehmen, das sich
divers(er) aufstellen möchte, intrinsisch
motiviert handeln muss. Und zwar nicht
nur in einzelnen Abteilungen, sondern
mit Expertise und strategischer Klarheit
ausgehend von der Führungsetage.
Denn nur dann kann Diversität nicht nur
gedacht, sondern auch in allen Ebenen
des Unternehmens gelebt werden.
Firmen, die nur nach außen, nicht aber
in der internen Kommunikation zum Beispiel
auf inklusive Sprache setzen oder
etwa nur zum jährlichen „Pride Month“
im Juni die Regenbogenflagge hissen,
geraten schnell in die Kritik.
Besser: den Wunsch nach (mehr) Diversität
ganzheitlich denken und auch
bei der Belegschaft für einen offeneren
Umgang miteinander werben. Vorurteile
am Arbeitsplatz, ob bewusst oder unbewusst,
beeinflussen die Vertrauensbildung
im Team negativ und lähmen
damit einhergehend Arbeitsprozesse.
Deshalb sollten Stereotype gezielt abgebaut
werden – von den Führungskräften
angestoßen und alle Mitarbeitenden
umfassend. Damit ein Verhalten nicht
mehr als „typisch Frau“ oder „typisch
Mann“ abgestempelt wird. Ältere nicht
länger als weniger leistungsfähig und
Jüngere nicht als weniger erfahren angesehen
werden. Alleinerziehende nicht
automatisch als unflexibel gelten und
das Tragen eines Hijabs nicht gleich
Unterdrückung bedeutet. Denn nur dann
fühlen sich wirklich alle – auch eine
queere Person, eine mit Fluchterfahrung,
wenig Sprachkenntnissen oder einer Behinderung
– nach dem ersten Arbeitstag
noch wohl im Team. Von Lisa Knoll
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Mittelständisch, global,
nachhaltig: #teamvitakraft
Um über 185 Jahre erfolgreich am Markt bestehen und wachsen
zu können, braucht es neben überzeugenden Produkten vor allem
zwei Dinge: Ein starkes Team und viel Herzblut!
Im #teamvitakraft vereinen wir Menschen, die für das, was sie tun,
brennen. Flache Hierarchien, Vertrauen und Gestaltungsspielräume
ermutigen zur Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen.
Gestartet als kleine Futtermittelhandlung ist Vitakraft heute ein
globales Traditionsunternehmen – das die hanseatische Bodenständigkeit
weiterhin lebt. In Bremen und an 25 weiteren Standorten
weltweit arbeiten rund 1.200 Mitarbeitende jeden Tag daran, hochwertige
und innovative Produkte zu entwickeln, zu produzieren und
zu vertreiben. Wir bilden nahezu die komplette Wertschöpfungskette
eines produzierenden und internationalen Unternehmens
ab, wodurch sich spannende berufliche Möglichkeiten eröffnen.
Technikbegeistere sind bei uns genauso gefragt, wie Naturwissenschaftler*innen,
Marketing- oder IT-Fachkräfte.
Oberste Priorität hat immer die Qualität unserer Produkte. Ob
Hauptfutter, Snacks, Spielzeug oder Pflegeartikel – unsere artgerechten
Artikel entsprechen den natürlichen Bedürfnissen des
jeweiligen Tieres und folgen den neuesten ernährungsphysiologischen
Erkenntnissen.
Mit diesem Anspruch verfolgen wir das gemeinsame Ziel, das Miteinander
von Mensch und Tier immer besser zu machen – jeden
Tag, überall auf der Welt.
Vitakraft. Aus Liebe.
„Change“ ist bei uns kein Projekt, sondern Tagesgeschäft. Fortlaufend
implementieren wir moderne Strukturen, effiziente Prozesse
und digitale Systeme. Damit agieren wir nicht nur am Puls der Zeit,
sondern engagieren uns auch klar für einen schonenden Umgang
mit den natürlichen Ressourcen.
Vitakraft pet care GmbH & Co. KG
Mahndorfer Heerstraße 9 · 28307 Bremen
Tel. 0421 4896-0 · info@vitakraft.de
www.vitakraft.com
92 Spezial: Fachkräfte
Foto: © Mirko Vitali - stock.adobe.com
GenZ und ihre Erwartungen an das Arbeitsleben
Von A bis Z: Generation Zukunft
Die Generation Z – junge Erwachsene,
geboren zwischen den Jahren 1995
und 2010 – tritt nach und nach in die
Arbeitswelt ein.
Sie bringt einzigartige Erwartungen und
Bedürfnisse mit, Dynamiken und Herausforderungen,
die die Art und Weise, wie
Unternehmen arbeiten und sich organisieren,
nachhaltig verändern werden.
Als erste Generation, die vollständig
mit dem Internet und digitalen Technologien
aufgewachsen ist, unterscheidet
die Generation Z sich in vielerlei Hinsicht
von ihren Vorgängern, den Millennials.
Technologie ist ein selbstverständliches
Werkzeug für die Generation Z.
Die Menschen, die ihr angehören, sind
mit Smartphones, sozialen Medien
und einem ständigen Zugang zu Informationen
groß geworden. Es ist also
klar, dass Unternehmen technologisch
auf dem neuesten Stand sein sollten.
Moderne Arbeitsmittel und flexible
Arbeitsmodelle, wie Remote-Arbeit, sind
für die „Gen Z“ keine Extras, sondern
Grundvoraussetzungen.
Ein Job mit Sinn
Klar ist also: Die digitale Kompetenz der
Generation Z ist hoch und sie erwartet,
dass ihr Arbeitsplatz diese Kompetenz
nicht nur anerkennt, sondern auch fördert.
Aber die Merkmale der Generation
Z gehen weit über technische Fähigkeiten
und Ansprüche daran hinaus. Die
jungen Menschen haben stärker als je
zuvor ein Bedürfnis nach Sinnhaftigkeit
in ihrer Arbeit. Sie suchen nach Jobs, die
nicht nur finanziell lohnend sind, sondern
auch einen Beitrag zur Entwicklung
der Gesellschaft leisten. Unternehmen
mit einer klaren Mission und Vision, die
soziale und ökologische Nachhaltigkeit
in den Mittelpunkt stellen, sind besonders
attraktiv.
Denn für die Generation Z ist es nicht
genug, einfach nur einen Job zu haben.
Sie möchte stolz auf ihre Arbeit sein und
wissen, dass sie etwas bewirkt. Sie will
eine Karriere, die ihr das Gefühl gibt, Teil
von etwas Größerem zu sein. Diese jungen
Arbeitnehmenden sind bereit, tiefer
zu recherchieren und sich intensiver
mit den Werten eines Unternehmens
auseinanderzusetzen, bevor sie eine
Entscheidung treffen.
Diversität leben
Die Welt ist politisch stärker aufgeladen
als zuvor. Junge Menschen haben
immer mehr eine starke Meinung und
scheuen sich nicht, diese auszuleben.
Individualität und Diversität sind
zentrale Grundwerte der Generation Z.
93
Damit ist sie aufgewachsen, diese Werte
vertritt sie. Deshalb erwartet sie, dass
Unternehmen eine Umgebung schaffen,
in der sich alle Mitarbeitenden sicher
und unterstützt fühlen. Sie möchte ihre
Individualität ausdrücken können und
wünscht sich, dass ihre Unterschiede
als Stärke gesehen werden. Offenheit,
Gleichberechtigung und Inklusion sind
essenziell für die Generation Z. Hierbei
geht es nicht nur um ethnische und
kulturelle Vielfalt, sondern auch die Inklusion
unterschiedlicher Geschlechter,
sexueller Orientierungen und Menschen
mit Behinderungen. Unternehmen, die
sich aktiv für Chancengleichheit und
gegen Diskriminierung einsetzen, haben
also die besten Chancen, Fachkräfte
aus dieser Generation für sich zu gewinnen.
Fokus Wohlbefinden
Work-Life-Balance ist vielen Menschen
ein Begriff. Doch die Generation Z legt
darauf besonders großen Wert. Sie hat
aus den Erfahrungen der ihr vorausgehenden
Generationen gelernt und mitbekommen,
wie Verwandte oder Be-
kannte oft unter Burnout und Stress
litten. Heutzutage ist ein gesundes Arbeitsumfeld
das A und O. Der typische
Obstkorb im Büro reicht nicht mehr
aus. Gefragt sind flexible Arbeitszeiten,
Freizeitangebote, Familienfreundlichkeit
und im besten Fall auch der Zugang
zu psychologischer Unterstützung.
Zur persönlichen Weiterentwicklung
eines Menschen gehört auch die berufliche
Verwirklichung. Stagnation?
Nein, danke. Karriereleiter? Ja, bitte!
Klare Karrierewege und Weiterbildungsmöglichkeiten
sind gefragt. Regelmäßiges
Feedback und Mentoring-
Programme sind für die Generation
Z essenziell. Entscheidend dafür ist
eine kollaborative Arbeitsumgebung.
Hierarchien und starre Strukturen sind
unmodern und weniger attraktiv. Sie
vertragen sich nicht mit der Augenhöhe-Ideologie,
die die Generation Z
verfolgt. Stattdessen wünscht sie sich
flache Hierarchien, offene Kommunikation
und teamorientiertes Arbeiten.
Transparenz und Mitsprache bei Entscheidungsprozessen
sind ebenfalls
wichtige Faktoren.
Eine neue Generation,
eine neue Chance
Die Generation Z bringt frischen Wind
in die Arbeitswelt und stellt neue Anforderungen
an Arbeitgeber. Unternehmen,
die sich diesen Erwartungen anpassen
und eine innovative, sinnstiftende
und unterstützende Arbeitsumgebung
schaffen, können von den Fähigkeiten
und der Motivation dieser jungen Generation
profitieren.
Denn die Anpassung an die Erwartungen
der Generation Z ist nicht nur eine
Herausforderung, sondern auch eine
Chance für Unternehmen, sich weiterzuentwickeln
und zukunftsfähig zu bleiben.
Indem sie die Bedürfnisse dieser
jungen Generation ernst nehmen und in
ihre Unternehmensstrategien integrieren,
können sie nicht nur die besten Talente
gewinnen, sondern auch eine innovative
und dynamische Arbeitskultur schaffen,
die alle Mitarbeitenden motiviert und
inspiriert. Die Generation Z bringt neue
Perspektiven und Werte in die Arbeitswelt,
die langfristig positive Veränderungen
bewirken können. Von Katja Hofmann
Bremer Heimstiftung – Dein Arbeitgeber mit Vielfalt
Wir sind Bremens größter Altenhilfeträger und bieten unterschiedlichste
Wohn- und Pflegeangebote für vorwiegend ältere Menschen.
Unsere Stiftungsdörfer, Stadtteilhäuser, Stiftungsresidenzen
oder Mehrgenerationenhäuser findet man in fast jedem Bremer
Stadtteil. Wusstest du, dass mehr als 3000 Menschen unter dem
Dach der Bremer Heimstiftung wohnen?
Unsere Unternehmensgruppe beschäftigt rund 2600 Mitarbeitende
aus mehr als 60 Ländern. An den drei Standorten unserer Schule
für Pflegeberufe bilden wir zudem jedes Jahr viele Menschen zu
Pflegekräften aus. Doch wir bieten nicht nur Karrierechancen in
der Pflege. Für unser vielfältiges Aufgabenspektrum benötigen wir
motivierte Kolleginnen und Kollegen aus vielen weiteren Berufen.
Ob Azubi, Quereinsteiger oder Fachkraft: Für uns zählt nicht, woher
du kommst, sondern wohin du möchtest.
Mehr Informationen über uns als Arbeitgeber unter:
www.bremer-heimstiftung.de/karriere
Bremer Heimstiftung
Marcusallee 39 · 28359 Bremen · Tel. 0421 24340
jobs@bremer-heimstiftung.de · www.bremer-heimstiftung.de
94
Spezial: Fachkräfte
Künstliche Intelligenz
Gekommen, um zu bleiben
Manche fürchten Künstliche Intelligenz
als Jobkiller. Andere meinen, sie
verändere die Arbeitswelt zum Positiven.
Wie ein Schreckgespenst schwebt
das Thema Künstliche Intelligenz über
allen Diskussionen zur Arbeitswelt der
Zukunft. Spätestens seit der Pandemie
steht es auf die Agenda. Abseits der
Horrorszenarien ist es geboten, sich
einmal ernsthaft und wissensbasiert mit
der Thematik zu beschäftigen.
Sind wir bald alle arbeitslos, weil wir von
Robotern ersetzt werden? Oder laufen
Arbeitsprozesse schon in naher Zukunft
vor allem effizienter und effektiver ab?
Wird uns das gefallen, vielleicht weil
es der Work-Life-Balance gut tut? Seit
Künstliche Intelligenz sich ihren Platz
in der modernen Arbeitswelt erobert
hat, zieht sich der Glaubenskrieg mitten
durch die Gesellschaft. Fest steht: KI ist
längst dabei, die Dinge wesentlich zu
verändern. Und wird das auch weiterhin
tun. Die Frage ist: Wie?
Geschichte könnte sich wiederholen
Anfang des 19. Jahrhunderts zertrümmerten
englische Textilarbeiter – die
sogenannten Ludditen – aus Sorge
um den Verlust ihrer Arbeitsplätze und
vor sozialer Verelendung die ersten
mechanischen Webstühle. Deren
Siegeszug konnten die Maschinenstürmer
indes nicht aufhalten. Auch mehr
als 200 Jahre später werden neue
Technologien nicht selten für Teufelszeug
gehalten. Oft aus Unwissenheit,
häufig aus Angst. Auf der anderen
Seite stehen jene, die technologische
Entwicklungen grundsätzlich gutheißen,
die sich mit Folgenabschätzungen
schwertun und allen, die nicht ebenso
denken, vorwerfen, Fortschrittsgegner
zu sein.
Foto: © PixobaPICS - stock.adobe.com
95
Wiederholt sich Geschichte? Genauer:
Welche Parallelen finden sich zwischen
der Industrialisierung und der Digitalisierung?
Ja, die Leistungsfähigkeit der
neuen Technik ist unbestritten stärker
als die der bisherigen. Und ebenfalls
ja, Menschen fürchten gravierende Veränderungen.
Vor allem wenn sie deren
Grundlagen nicht verstehen. Viele aus
der Generation unserer Urgroßeltern
haben gegen die ersten Autos aufbegehrt.
Viele haben den Entwicklern vorgeworfen,
damit dem ehrenwerten Beruf
des Kutschers den Garaus zu
machen. Wie viele neue Jobs hingegen
durch die Motorisierung entstehen
würden, war zu jenem Zeitpunkt nicht
vorhersehbar.
Hier entstehen neue Berufe?
Die Arbeitswelt ist im Wandel. Aber
– und so ehrlich müssen selbst die
schärfsten Kritiker:innen neuer Technologien
sein – das war sie immer
schon. Fast zwei Drittel der heutigen
Beschäftigten sind in Berufen tätig, die
es zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts
noch gar nicht gab. In 30 oder 50
Jahren wird es Tätigkeiten geben, von
denen wir bislang nicht das Geringste
ahnen. Ein großer Teil davon wird KIgetrieben
sein. Dr. Frederic Theodor
Stahl vom Deutschen Forschungszentrum
für Künstliche Intelligenz in
Oldenburg prophezeit: „Gerade der Mittelstand
wird von KI profitieren. Sie wird
uns helfen, neue Berufsfelder entstehen
zu lassen.“
„Während KI das Übliche und Ersetzbare
übernehmen wird, wird sie den
Menschen, die originelle Arbeit leisten,
Superkräfte verleihen und gleichzeitig
den Wert dieser Arbeit steigern“, jubeln
diejenigen, die die Entwicklung befürworten.
Sie sagen, die persönliche Begegnung
werde wieder erheblich an
Bedeutung gewinnen, Gespräche miteinander
würden wertvoller. „Wir werden
wieder Zeit für das Wesentliche
haben.“
Tatsächlich liegt vielen Prognosen zum
Einsatz von KI ein Irrtum zugrunde. Einer
Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
KPMG zufolge können nämlich
lediglich sieben Prozent aller Jobs
durch Künstliche Intelligenz ersetzt
werden. 67 Prozent aber lassen sich
durch KI ergänzen. Menschliche Fähigkeiten
können so erweitert, Expert:innen
bei komplexen Aufgaben unterstützt
werden. Die Medizin taugt dafür schon
heute als gutes Beispiel. Sowohl in der
Diagnose als auch in der Behandlung ist
KI nicht mehr wegzudenken.
Keine Chance für ein Zurück
Der Frage, welche Berufe von den Veränderungen
besonders betroffen sind,
widmete sich schon 2015 das Institut
für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
der Bundesanstalt für Arbeit. In einer
Studie erläuterten die Autoren, dass
es in erster Linie um Fertigungsberufe
und fertigungstechnische Berufe gehen
werde. Auch in den Bereichen Unternehmensführung
und -organisation sowie
in den IT- und unternehmensbezogenen
Dienstleistungen sah die Untersuchung
bereits vor zehn Jahren ein hohes Potenzial
für Künstliche Intelligenz. Aus dem
Schneider seien hingegen medizinische,
soziale und kulturelle Dienstleistungsberufe.
Heißt: KI kann vor allem dort
effektiv zum Einsatz kommen, wo die
Erledigung von Routineaufgaben und
sich wiederholenden Arbeiten gefragt
ist.
Zeit für das Wesentliche
Die Internationale Arbeitsorganisation
(ILO), eine Sonderorganisation der Vereinten
Nationen, geht ebenfalls davon
aus, dass KI eher Jobs erweitern wird.
Insbesondere solche mit mittleren und
höheren Einkommen. Sie werde sich
weniger auf den Niedriglohnbereich als
vielmehr auf die besser bezahlten Berufe
auswirken.
Künstliche Intelligenz ist gekommen,
um zu bleiben. Niemand wird den Geist
mehr zurück in die Flasche bekommen.
Es gilt also, den richtigen Umgang
mit ihr zu lernen und Chancen und
Potenziale zu erkennen. Am Ende ist
es die Gesellschaft selbst, die entscheidet,
wo und wie KI eingesetzt wird.
Ohne Zweifel wird sie die Arbeitswelt
verändern, sowohl in kleinen und mittleren
als auch in großen Unternehmen.
Grund zu Panik besteht allerdings nicht,
wie eine Anfang 2024 veröffentlichte
Studie des Massachusetts Institute of
Technology (MIT) bestätigt. Demnach
lassen sich lediglich 23 Prozent der
untersuchten Berufe durch den Einsatz
von KI tatsächlich kosteneffizienter gestalten.
Von Claus Spitzer-Ewersmann
96 Spezial: Fachkräfte
Foto: © contrastwerkstatt - stock.adobe.com
Mitarbeitendenbindung
Wer zufrieden ist, bleibt
Ein kluges Personalmanagement, attraktive
Benefits und das gewisse „Wir-
Gefühl“ – all das stärkt die Bindung
zum Arbeitgeber.
Durchdachte Maßnahmen zur Mitarbeitendenbindung
beugen Fluktuation vor
und steigern die Attraktivität eines Unternehmens
als Arbeitgeber. Und die stellt
sicher, dass Mitarbeitende nicht nur motiviert,
leistungsstark und teamorientiert
einsteigen, sondern auch bleiben.
Derzeit ist sie ein vielbeschriebener Trend
auf dem Arbeitsmarkt: die Abkehr von
pragmatischer oder moralischer Verpflichtung
gegenüber dem Arbeitgeber.
Was die Babyboomer-Generation über
Jahrzehnte vorlebte, wird ersetzt von der
Suche nach Sinnhaftigkeit, emotionaler
Bindung und Wertschätzung. Wie kreiert
man als Arbeitgeber dieses „Wir-Gefühl“,
das das Team bei Laune und damit den
Betrieb am Laufen hält? Die Lösung ist
vielschichtig.
Der HR-Report, eine jährlich durchgeführte
Studienreihe der Hays AG und
des Instituts für Beschäftigung und
Employability IBE, befasste sich 2023
zum zweiten Mal mit dem Schwerpunkt
Mitarbeitendenbindung. In der Befraung
gaben Beschäftigte der DACH-Region
an, welche Faktoren für eine hohe
Zufriedenheit am Arbeitsplatz ausschlaggebend
sind. Ein gutes Betriebsklima
wiegt demnach mit 82
Prozent noch immer am stärksten, ge-
Foto: ©Foto: Djamila Bojarra
97
Dinge,
die ich liebe...
„Bremen ist ein Dorf!“ Diesen Satz
habe ich während meines Aufwachsens
in Bremen häufig gehört, und
ich bemerke immer wieder, wie wahr er
doch ist: Bremen verbindet die Vorzüge einer
Großstadt wie die Erreichbarkeit eines Flughafens,
ein ausgebautes ÖPNV sowie mehrere Kinos mit der
Vertrautheit und dem naturnahen, sozialen Austausch
auf dem Land. Jahre später trifft man immer noch
zufällig längst vergessene Bekanntschaften aus
der Schule oder dem Sportverein. Denn viele aus
Bremen bleiben auch in Bremen.
Johannes Steffen, Bassist in der
Bremer Band Neustadt Keller
Das perfekte Match finden
folgt von einer markt- und leistungsgerechten
Entlohnung samt transparentem
Gehaltsgefüge (70 Prozent),
flexiblen Arbeitszeitmodellen (58 Prozent)
und Maßnahmen zur Vereinbarkeit
von Beruf und Familie (52 Prozent).
Deutlicher Verlierer: die Reputation des
Arbeitgebers. Wurde sie in der Vorgängerstudie
2012 noch von 76 Prozent
aller Befragten als besonders wichtig
erachtet, sind es elf Jahre später nur
noch vier Prozent.
Mitarbeitendenbindung beginnt nicht
am ersten Arbeitstag, sondern bereits
im Bewerbungsprozess. Denn dann
müssen Personaler:innen diejenigen
aussieben, die nicht zum Unternehmen
passen. Hierbei hilft die Erstellung einer
Employer Value Proposition (EVP). Sie
beantwortet, was ein Unternehmen als
Arbeitgeber ausmacht, was es von der
Konkurrenz abhebt und was Arbeitnehmende
nur hier finden können – die
perfekte Visitenkarte im Werben um
die besten Fachkräfte und damit ein
wertvoller Faktor im Recruiting-Prozess.
Wer auf eine nuanciert formulierte EVP
anspringt, passt in den Grundvorstellungen
bereits gut zu den Werten und
Zielen der Firma. Und bleibt tendenziell
länger als eine Person mit wenigen Matching
Points.
Ein starkes Employer Branding in externen
und internen Kanälen schafft
eine Identifizierung mit dem Unternehmen.
Tipp: Bei der Entwicklung von
Merchandise-Produkten, Team Events
und Social-Media-Content nicht nur von
der Marke ausgehend denken, sondern
immer auch das einbeziehen, was Angestellte
mit dem Unternehmen verbinden.
Schon eine kurze Umfrage im Intranet
kann mitunter ungeahnte Erkenntnisse
bringen und ist zugleich ein wertvolles
Signal an die Mitarbeitenden: Eure Meinung
zählt.
Die Bedürfnisse aller Mitarbeitenden
berücksichtigen
Die Akquise und Bindung qualifizierter
Fachkräfte gelingt heute kaum noch
ohne attraktive Zusatzangebote. Eine
Bandbreite betrieblicher Benefits sorgt
dafür, dass sich am Ende jede:r bedacht
fühlt. Sei es durch die Einrichtung
einer Betriebskita, Zuschüsse zu ÖPNVoder
Kulturtickets, eine eigene Kantine
oder Jobrad-Leasing – die Mischung
macht’s.
Apropos Mischung: In so manchem
Team prallen Welten aufeinander. Und
das ist gut so. Aus unterschiedlichen
Stärken erwachsen vielseitige Arbeitsweisen
und neue Impulse, von denen
der Arbeitgeber in Summe profitiert.
Um Vielfalt nutzen zu können, muss
man sie zulassen. Wichtigster Baustein
dafür: ein durchdachtes Diversity Management,
in dem sich alle in ihrer Individualität
gesehen und wertgeschätzt
fühlen.
>>
98
Spezial: Fachkräfte
>>
Hier sollten auch flexible Arbeitszeitmodelle
mitgedacht werden. Denn wo viele
Menschen aufeinandertreffen, bestehen
vielfältige Bedürfnisse – nach Teilzeit,
Homeoffice oder bedarfsorientierter Arbeitszeit
zum Beispiel. Modelle, die nicht
dem 9-to-5-Prinzip folgen, signalisieren
den Mitarbeitenden: Wir möchten jederzeit
die für euch beste Lösung finden.
Auch dann noch, wenn sich euer Leben
stark verändert, zum Beispiel durch
Familienplanung oder die Pflege Angehöriger.
Gesundheit und fachliche
Weiterbildung fördern
Nur wer körperlich und geistig leistungsfähig
ist, kann konstant gute
Ergebnisse liefern. Laut Erhebungen
der Krankenkasse DAK-Gesundheit sind
Berufstätige 2023 im Schnitt 20 Tage
krankheitsbedingt ausgefallen. Die häufigsten
Ursachen waren Atemwegserkrankungen,
Muskel-Skelett-Beschwerden
und Herz-Kreislauf-Probleme. Ein
Betriebliches Gesundheitsmanagement
(BGM) bietet Mitarbeitenden Gelegenheit,
sich mit Unterstützung der Firma
fit zu halten. Die Mitgliedschaft bei
Firmenfitness-Anbietern, Vergünstigun-
Zug Richtung Zukunft
Foto: © contrastwerkstatt - stock.adobe.com
Die NordWestBahn gehört zu einem der größten Eisenbahnunternehmen
Deutschlands. Mehr als 850 Mitarbeitende bringen jährlich
rund 22 Millionen Fahrgäste zuverlässig und sicher zu ihren Zielen.
Mit aktuell 13 Linien zwischen Ostwestfalen, Osnabrück, Bremen
und Nordsee verbinden die Züge des Unternehmens den Nordwesten
Deutschlands. Allein die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen
macht auf sechs Linien Bremen und das Umland mobil. Ob Auszubildende,
Triebfahrzeugführer:in, Kundenbetreuer:in oder Werkstattmitarbeitende:
Die NordWestBahn bietet vielfältige und krisensichere
Berufe an. Hinzu kommen viele Benefits, die das Unternehmen
zu einem attraktiven Arbeitgeber in der Region machen.
NordWestBahn GmbH
Franz-Lenz-Straße 5, 49084 Osnabrück
Tel. 0541 2002 4321, www.nordwestbahn.de
komminsteam@nordwestbahn.de
99
gen bei Sportkursen oder die Gründung
einer Betriebssportgruppe wirken sich
langfristig positiv auf Stimmung und
Teamgedanken aus.
Foto: © contrastwerkstatt - stock.adobe.com
Neben der Förderung körperlicher Gesundheit
sind auch Angebote zur fachlichen
Weiterentwicklung beliebte
Maßnahmen, um Mitarbeitende ans
Unternehmen zu binden. Ob betriebsrelevante
Fortbildungen während der
Arbeitszeit oder die Verfolgung persönlicher
Interessen im gesetzlich verankerten
Bildungsurlaub: Mitarbeitende
mit Ambitionen sollten bestmöglich
gefördert werden. Denn mit neu
erlerntem Know-how kommen neue
Aufgaben. Und damit eine gesteigerte
Motivation.
Sicher, der Maßnahmenkatalog zur
besseren Mitarbeitendenbindung ist
lang. Nicht jeder Punkt auf der Liste
lässt sich pauschal anwenden. In Zeiten
des Fachkräftemangels ist es jedoch
unabdingbar, sich diesem Thema zu
stellen. Denn wer Maßnahmen mit System
entwickelt, sie klug kommuniziert
und auch auf lange Sicht konsequent
umsetzt, sichert damit nicht zuletzt den
Erfolg des Unternehmens.
Von Lisa Knoll
OHB System AG – We.Create.Space.
Die OHB System AG gehört zu den führenden Raumfahrtunternehmen
Europas und ist das größte Tochterunternehmen des Hochtechnologiekonzerns
OHB SE, der in Europa und Übersee knapp
3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Mit Hauptsitz in
Bremen und einem weiteren starken Standort in Oberpfaffenhofen
bei München hat die OHB System AG mehr als 40 Jahre Erfahrung
mit der Entwicklung von High-Tech-Lösungen für die Raumfahrt
und weitere Anwendungsfelder.
Das Portfolio an Produkten und Dienstleistungen reicht dabei von
der Realisierung von Satellitensystemen für Erdbeobachtung, Navigation,
Telekommunikation und Aufklärung über die Ausarbeitung
und Umsetzung von Missionen zur Erforschung des Weltalls bis hin
zur Entwicklung von Systemen für die astronautische Raumfahrt.
Unseren Erfolg verdanken wir unseren Mitarbeitenden und ihrer
Leidenschaft für Innovation, ihrem Engagement und ihrer Initiative.
Unser größter Trumpf sind dabei unsere engagierten multikulturellen
Teams, denn unsere Produkte werden nicht am Fließband produziert,
sondern sind ausgeklügelte Systeme, in die das Know-How
und die Kreativität vieler kluger Köpfe einfließt.
OHB System AG
Universitätsallee 27-29 · 28359 Bremen
Tel. 0421 2020-8 · info@ohb.de · www.ohb.de
100
Spezial: Fachkräfte
Onboarding
Ein guter Start
Am ersten Arbeitstag eines Neulings
entscheidet sich häufig, wie die weitere
Entwicklung sein wird.
Fachkräfte finden und einstellen ist die
eine Seite der Medaille. Sie ans Unternehmen
binden die andere. Das beginnt
schon am ersten Arbeitstag mit dem
Onboarding. Wer dabei nachlässig ist,
hat schon verloren.
Schon mal auf Kreuzfahrt gewesen?
Vielleicht durchs Mittelmeer oder durch
die Gewässer der Karibik gecruist?
Freundlich werden die Gäste an Bord
begrüßt. Über die Route informiert, mit
den Abläufen vertraut gemacht. Manchmal
gibt’s vorab sogar schon an der
Gangway ein Gläschen Schampus. All
das lindert die erste Aufregung. Schließlich
weiß man ja nicht, was einen erwartet.
Jedes Schiff ist anders.
Jeder Job auch. Deshalb trägt der Prozess
des Einschiffens in einer neuen
Firma passenderweise die Bezeichnung
„Onboarding“. Und nicht etwa
„Einschulung“, obwohl solch ein Neustart
tatsächlich häufig auch an den
ersten Schultag erinnert. Aber da man
– jedenfalls in den meisten Fällen – weder
den Sekt noch die Schultüte überreicht
bekommt, fällt die Angelegenheit
im Allgemeinen doch etwas seriöser
aus.
Bindung beginnt vor dem ersten
Arbeitstag
Im Berufsleben gilt mehr denn je eine
alte Binsenweisheit: Für den ersten
Eindruck gibt es keine zweite Chance.
In einer Zeit, in der vor allem die Arbeitnehmende
entscheiden, ob eine Stelle
in einem neuen Unternehmen für sie
attraktiv ist, ist es also an den Personalverantwortlichen,
den Neulingen ihren
Einstieg zu erleichtern. Tatsächlich sind
die ersten Tage entscheidend für die
Motivation frisch angeworbener Fachkräfte.
Bekommen sie das Gefühl vermittelt,
nur mäßig willkommen zu sein,
stellen sie sich schnell die Frage, ob sie
sich wirklich für den richtigen Arbeitgeber
entschieden haben. Dann gegenzusteuern,
das kann mühsam sein. Und
kostspielig.
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft
und Organisation empfiehlt deshalb,
die Gangway zum Unternehmen
schon vor dem ersten Arbeitstag herunterzulassen.
Wer die Wochen oder gar Monate zwischen
der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags
und dem Start in den Job ungenutzt
verstreichen lässt, geht nämlich
ein hohes Risiko ein. Womöglich hat
die ebenfalls interessierte Konkurrenz
in letzter Sekunde ihr Angebot nachgebessert?
Vielleicht ist die gewünschte
Verstärkung angesichts neuer Zahlen
doch noch schwach geworden? Einer
solchen Entwicklung kann vorgebeugt
werden – etwa durch das Verschicken
von aktuellen News aus der Firma oder
Fotos: © Gorodenkoff - stock.adobe.com
die Einladung zu Veranstaltungen im
Hause. So lässt sich frühzeitig eine –
mitunter auch emotionale – Bindung
zum Unternehmen herstellen. Das sogenannte
Pre-Onboarding bewirkt manchmal
wahre Wunder. Vor allem dann,
wenn gezeigt wird, dass man sich über
Neuankömmlinge im Unternehmen
freut.
Jeder Einstieg will gut überlegt sein
Egal ob mittelständischer Handwerksbetrieb
oder Global Player: Abspringer:innen
sind immer ärgerlich. Und gar
nicht so selten wie vielleicht vermutet.
Der Fachkräftemangel bringt es mit
sich, dass es klugen Köpfen in der Regel
nicht an Alternativen fehlt. Insbesondere
gilt diese Feststellung für hoch qualifizierte
Jüngere. Laut einer Studie des
Marktforschungsinstituts Bilendi macht
sich rund ein Drittel der Beschäftigten
101
das alles dem Zufall überlässt, lebt gefährlich.
Grundsätzlich müssen die Maßnahmen
präzise auf die jeweiligen Gegebenheiten
zugeschnitten sein. Eine Einführungswoche,
bei der ein Neuling Schritt
für Schritt die wichtigsten Abteilungen
und Beschäftigten kennenlernt, mag in
dem einen Unternehmen gut ankommen.
In einem anderen funktioniert
diese Idee überhaupt nicht. Sie bringt
vielleicht die gewohnten Abläufe durcheinander
und überfordert das Team. So
etwas nützt niemandem. Im Gegenteil,
die Stimmung wird schlechter.
bis 39 Jahre gleich wieder aus dem
Staub, wenn es in der Startphase nicht
passt. Dass sie dafür mit viel zu hohen
Erwartungen oder unklaren Vorstellungen
oft selbst verantwortlich sind, soll
keineswegs verschwiegen werden.
Um nicht Schiffbruch zu erleiden, will
der Einstieg also gut überlegt und vorbereitet
sein. Nur so lassen sich teure und
den Arbeitsprozess störende personelle
Verluste vermeiden. Patentrezepte gibt
es dabei indes nicht. Klar ist nur: Wer
Kommunikation fördert die Integration
Wertschätzung zeigt sich an vermeintlich
kleinen Dingen. Wenn der Schreibtisch
nicht vorbereitet ist oder der Computerzugang
erst noch eingerichtet werden
muss, dann sorgt das schnell für Frust.
Gut hingegen, wenn jemand aus der Chefetage
zur Begrüßung vorbei schaut und
sich auf einen Gedankenaustausch einlässt.
Oder wenn auf dem neuen Arbeitsplatz
ein kleines Welcome-Package mit
nützlichen Utensilien liegt. Und es sollte
eine Person mit ausreichend Erfahrung im
Betrieb benannt werden, die bei auftretenden
Unklarheiten helfen kann – verbunden
mit der Botschaft an die Neulinge,
dass Fragen unbedingt erwünscht sind.
Stichwort Fragen: Kommunikation ist
gerade in den ersten Wochen besonders
wichtig. Und zwar für alle Beteiligten.
Dabei geht es nicht nur um Fachwissen.
Newbies können sich erst dann richtig
in ein Team integrieren, wenn sie auch
etwas über die Kompetenzen der anderen
Mitarbeitenden erfahren und ihre
Stärken und Schwächen einschätzen
können. Da kann der Smalltalk auf dem
Flur oder das zwanglose Gespräch in
der Frühstücks- oder Mittagspause eine
Menge bewirken. Und ein Kapitän, der
durch die offene Tür zur Brücke signalisiert,
dass er jederzeit ansprechbar ist,
bekommt Respekt und Wertschätzung
garantiert widergespiegelt.
Von Claus Spitzer-Ewersmann
102
Spezial: Fachkräfte
Unternehmensgründung
Miteinander statt
Nebeneinander
Start-ups und etablierte Unternehmen
sind immer öfter aufeinander angewiesen.
„Allein machen sie dich ein!“ lautet ein
ziemlich angestaubter Spruch. Im Wirtschaftsleben
ist er aktueller denn je.
Kooperationen sind angesichts großer
Herausforderungen das Gebot der
Stunde. Für etablierte Unternehmen und
Start-ups stellen sie gleichermaßen eine
Chance dar.
Unzureichende Kenntnisse über die
Zielgruppe(n), fehlerhafte Marktanalysen,
Probleme im Team: Die Gründe,
warum selbst vielversprechende Startups
scheitern, sind vielschichtig. Nach
Untersuchungen renommierter Institute
geben etwa drei Viertel aller Gründungen
nach spätestens drei Jahren wieder
auf. Häufigste Ursache, noch vor den
bereits genannten: zu wenig Geld. Der
Mangel an Kapital kann jedem Start-up
den Garaus machen. Oft sogar von
heute auf morgen.
Eine Option, es gar nicht erst so weit
kommen zu lassen, kann in der partnerschaftlichen
Zusammenarbeit mit
bereits etablierten Unternehmen liegen.
Hier Gründungsspirit, Euphorie und coole
Ideen, da genügend Finanzmittel, der
Marktzugang und über Jahre gewachsene
Strukturen. Eine Win-win-Situation
für alle Beteiligten.
Gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten
Ein Beispiel für sinnvolle Kooperationen,
das weltweit für Schlagzeilen sorgte,
liefert der Nahrungsmittelproduzent
Mars Inc. Das Unternehmen strebt an,
bis Mitte der 2020er Jahre Menschen
rund um den Globus mit 5,5 Milliarden
nahrhaften Mahlzeiten zu versorgen.
Dafür arbeitet der Konzern mit PIPA
zusammen, einem 2015 gegründeten
Spezialisten für Entwicklung von Nahrungsmitteln
auf Basis Künstlicher Intelligenz.
Beide Partner bringen ihre
Kompetenzen in die Zusammenarbeit
ein und profitieren voneinander im Bestreben,
neue pflanzliche Inhaltsstoffe
zu entdecken und so eines der großen
Probleme unserer Zeit zu lösen.
Eine Vorstufe zu einer so intensiven
Kooperation wie zwischen Mars und
PIPA bildet das Venture-Client-Modell.
Dabei wird ein etabliertes Unternehmen
zu einem der ersten Kunden eines
Start-ups, das ihm bei einer konkreten
Fragestellung behilflich sein kann. Umgekehrt
wird die Gründung in die Lage
versetzt, ihre Technologie auf höchstem
Niveau zu testen und sie im Idealfall zur
Marktreife zu bringen. Und funktioniert
doch nicht alles wie gewünscht, trägt
der finanzstarke Partner die Kosten.
So bleibt das Risiko für das Start-up im
Rahmen.
Innovationen von morgen
schon heute entdecken
In Deutschland zählt die BMW Start-up
Garage zu den Pionieren bei der Entwicklung
und Umsetzung einer erfolgreichen
Venture-Client-Strategie. Seit
Mitte des letzten Jahrzehnts betreibt
das Unternehmen von seinem Forschungs-
und Technologiestandort in
Garching aus ein weltweites Scouting
nach passenden Innovationen. Zwei
weitere Tech Offices gibt es zudem
in den USA. Auch in Israel, Singapur,
China, Südkorea und Japan ist man mit
eigenen Teams vertreten. Ziel ist es,
möglichst frühzeitig Zugang zu Neuerungen
zu finden und so die Konkurrenz
auszustechen.
Alles in allem wurden bislang mehrere
Tausend Ideen bei BMW auf Herz und
Nieren geprüft. Wer die erste Runde
übersteht und ein erfolgversprechendes
Konzept vorweist, rückt in das
Programm auf. So konnten etwa 2022
nach Konzernangaben 32 Pilotprojekte
mit führenden Start-ups abgeschlossen
werden. Rund zwei Drittel davon wurden
Fotos: © Jacob Lund - stock.adobe.com
mit langfristigen Lieferverträgen ausgestattet.
Gewinnbringend für beide Seiten verlief
beispielsweise die Kooperation mit der
Spiele-Plattform AirConsole aus der
Schweiz. Binnen weniger Monate wurde
gemeinsam eine Lösung für das In-Car-
Gaming entwickelt. Seit Juli 2023 können
sich Fahrer:innen der neuen BMW
5er Reihe ebenso wie ihre Passagiere
in Standpausen die Zeit mit Computerspielen
auf dem Display des Fahrzeugs
vertreiben. Ihre Smartphones dienen
dabei als Controller. Fährt der Wagen
wieder, entfällt diese Möglichkeit. Sicherheit
geht selbstverständlich vor.
103
Sich voll und ganz auf das
Wesentliche konzentrieren
Das Venture-Client-Modell bietet Startups
neben den Markttests einen weiteren
gravierenden Vorteil: Da die Finanzierung
gesichert ist und sich der Partner um relevante
rechtliche Fragen kümmert, sind
sie in der Lage, sich voll und ganz der Produktentwicklung
zu widmen. Darin liegt
auch ein wesentliches Plus für den Geldund
Auftraggeber: Je nach Intensität der
Kooperation kann er sich seine Innovation
individuell maßschneidern lassen.
Apropos Intensität: Diese hängt im Wesentlichen
davon ab, ob die Beteiligten
tatsächlich auf Augenhöhe agieren –
auch wenn die Partnerschaft auf dem
Papier zweifellos asymmetrisch ist.
Gerade deshalb müssen sich beide Seiten
über ihre Ziele im Klaren sein, die
Kompetenzen des Gegenübers anerkennen
und Mentalitätsunterschiede
akzeptieren. Gefragt ist ein Miteinander,
selbst ein Nebeneinander reicht in der
Regel nicht aus. Dass jede Kooperation
mit Risiken behaftet ist, lässt sich nicht
vollends ausschließen. Sie können aber
kontrolliert und damit begrenzt werden.
Vorteile erkennen, Herausforderungen
annehmen
Am Ende hängt der Erfolg einer Zusammenarbeit
von etablierten Unternehmen
und Start-ups davon ab, ob beide deren
Vorteile erkennen und bereit sind, sich
mutig der Herausforderung einer vielleicht
anderen Unternehmenskultur zu
stellen. Und natürlich davon, ob die Chemie
stimmt. Das gilt im Übrigen nicht
nur, wenn Weltkonzerne wie Mars oder
BMW anklopfen. Auch im Regionalen
und Lokalen ist ein Miteinander geboten.
Mit der Vermittlung entsprechender
Kontakte könnte auf die kommunalen
Wirtschaftsförderungen eine neue, sich
aber sicher lohnende Aufgabe zukommen.
Von Claus Spitzer-Ewersmann
104 Gesundheit und Soziales
Dinge,
die ich liebe...
Fotos: ©Bremer Tierschutzverein e.V.
Als ich vor 13 Jahren nach Bremen
kam, wusste ich nicht wirklich, was mich
erwartet. Inzwischen ist die Stadt mein Zuhause
geworden, das ich sehr für seine Lebensqualität und Vielfalt
schätze. Vor allem faszinieren mich weiterhin die jahrhundertealten
Spuren der Geschichte, die einem in Bremen überall
begegnen. Es ist ein nicht immer einfaches Erbe, aber eines
das faszinierende Verbindungen in die ganze Welt aufwirft,
aus der wir in unserer global vernetzten Welt wertvolle
Einsichten ziehen können.
Direktor der Kunsthalle Bremen
Christoph Grunenberg
105
Bremer Tierschutzverein e.V.
Einsatz für die Tiere
Im Tierheim an der Hemmstraße leben
mehrere hundert Tiere.
Es gehört zum Bremer Tierschutzvereins
e.V. Seine Mission: sich für Tiere
einzusetzen und ihnen eine Stimme zu
geben. Hier stecken Engagement und
Herzblut in jedem Handgriff.
Der Tierschutzverein in Findorff blickt
auf eine lange Geschichte zurück. Über
130 Jahre sind es, seit denen Bremer
Tierschützer:innen nicht nur im Tierheim
aktive Hilfe leisten, sondern sich
auch gegen Tierversuche und Massentierhaltung
einsetzen, freilebende Katzen
und Wildtiere versorgen und über
Tierschutzthemen informieren. Mit dem
Tierheim hat der Verein ein Schutzzentrum
errichtet, das artgerechte Haltung,
Versorgung und ein Zuhause bietet.
Auf etwa 10.000 Quadratmetern
Fläche gibt es hier Gehege und Zwinger,
Hundegärten und -Übungsplätze, einen
Tierfriedhof und seit 2020 auch eine
hauseigene Tierarztpraxis.
Tierschutzarbeit ist vielfältig
„Jeder Bereich wird von spezialisierten
Teams betreut“, berichtet Gaby Schwab,
Pressesprecherin des Vereins. Insgesamt
beschäftigt das Tierheim etwa 30
Mitarbeitende und rund 100 Ehrenamtliche.
Ein typischer Tag an der Hemmstraße
beginnt mit dem Füttern der Tiere
und der anschließenden Reini-gung von
Zwingern und Gehegen. Die Hunde gehen
auf Spaziergänge mit den Ehrenamtlichen
oder kommen in die weitläufigen
Hundegärten; Tiere, die medizinische
Betreuung benötigen, werden in die
Praxis gebracht. Die Nachmittage sind
oft mit Vermittlungsgesprächen und Besuchszeiten
gefüllt. „Notfälle sind ebenfalls
Teil des täglichen Betriebs“, erklärt
Schwab. Darunter fallen beispielsweise
Wildtierfunde oder Beschlagnahmungen
durch das Veterinäramt.
Ein besonderes Konzept des Vereins
ist der Tierschutz-Shop, ein von Ehrenamtlichen
betriebenes Geschäft in der
Münchner Straße. Alle Einnahmen kommen
dem Verein zugute. Im Laden steht
zudem ein großer Bildschirm mit Fotos
der aktuellen Bewohner des Tierheims.
So sehen die Menschen direkt, für wen
sie Geld gegeben haben. Womöglich
verlieben sie sich auch in eines der Tiere
und geben ihm ein neues Zuhause.
Mehr als ein Tierheim
Der Verein setzt sich in vielen Bereichen
für Tierrechte ein. Schon seit 1998
>>
106
Gesundheit und Soziales
Fotos: ©Bremer Tierschutzverein e.V.
>>
kämpft er gegen Versuche an Affen an
der Universität Bremen – bisher ohne
Erfolg. „Ursprünglich sollten die Tierversuche
nur für einige Jahre durchgeführt
und dann durch moderne Technologien
ersetzt werden. Das ist aber bis
heute nicht passiert“, bedauert Gaby
Schwab.
Manchmal kann die Arbeit im Tierschutz
sehr frustrierend sein. „Viele Menschen
sind unglaublich ignorant und uneinsichtig“,
sagt Schwab weiter. „Damit
umzugehen ist eine große
Herausforde-
rung.“ Andererseits
gibt
es auch
viele
Mo-
men-
te, in
denen
deut
lich
wird,
wie
sehr
die
Bremer:innen ihr Tierheim lieben. Und
wenn ein geliebtes Tier ein neues Zuhause
gefunden hat, ist das sehr viel
Wert: „Das sind die Erfolge, für die sich
die Arbeit lohnt.“
Wer sich für den Tierschutz engagieren
möchte, hat viele Möglichkeiten. „Von
der Hilfe in der Kleintierpflege bis Gartenarbeit
ist alles dabei“, führt die Pressesprecherin
aus und betont: „Wir können
jede Hilfe gebrauchen.“ Denn der
Bremer Tierschutzverein und das Tierheim
leisten eine unverzichtbare Arbeit
für die Stadt und ihre Tiere.
Von Katja Hofmann
107
Christine Freytag
ist als Seelsorgerin
in den Häfen an der
Unterweser und in
Bremerhaven
zuhause.
Foto: ©Michael Rottmann /
kirche-und-leben.de
Christine Freytag
kümmert sich um
Seeleute aus aller Welt.
Seemannsmission
Heimat in der Fremde
Diakonin Christine
Freytag leitet die katholische
Seemannsmission
Stella Maris
in Bremen.
Sie habe Lust auf
Menschen, auf ihre Geschichten und
Gespräche, sagt Christine Freytag. Seit
Anfang 2023 leitet sie die vom Katholischen
Gemeindeverband betriebene
Seemannsmission „Stella Maris“ („Der
Stern des Meeres“). Standort: Bremen.
Arbeitsort in den meisten Fällen: Bremerhaven
und die Unterweserhäfen wie
Nordenham oder Brake. Hier kommen
Frachtschiffe aus aller Welt an – und mit
ihnen Seeleute aus fernen Ländern. Freytag
geht an Bord, ist erste Ansprechpartnerin.
„Da geht es oft um Geldwechsel,
um freies WLAN, auch mal um eine Fahrt
zum Einkaufen.“ Und natürlich muss sie
zuhören können. Viele Seeleute sind länger
als ein halbes Jahr von ihrer Familie
getrennt, sie haben viel zu erzählen.
Flexibilität ist alles
Klein, aber fein ist das Team,
mit dem Christine Freytag
Seeleute aus aller Welt
unterstützt. Foto: ©Stella Maris
Die Geschichte der Seemannsmissionen
reicht zurück ins England des frühen 19.
Jahrhunderts. 1835 soll dort der anglikanische
Geistliche John Ashley damit begonnen
haben, Fischer und Seefahrer zum
Zwecke der Seelsorge auf ihren Booten
im Bristol-Kanal zu besuchen. Heute unterhält
die evangelische Deutsche Seemannsmission
mehr als 30 Stationen im
In- und Ausland. Die anglikanisch orientierte
„Mission to Seafarers“ ist in weltweit
rund 200 Häfen präsent, die katholische
Einrichtung Stella Maris bietet Seeleuten
an über 300 Standorten in 60 Ländern ein
Stückchen Heimat in der Fremde.
In Deutschland verfügt Stella Maris
neben Hamburg nur noch über die Niederlassung
in Bremen. Hier setzt man
auf Mobilität: Mit einem großen Van, dem
„Rolling Seamens‘ Club“, der eigens für
diese Arbeit ausgebaut wurde, ist Christine
Freytag in den Häfen unterwegs.
Mit ihrem Team bietet sie den Seeleuten
für die kurze Zeit an Land Gemeinschaft
und Freundschaft an – unabhängig von
ihrer Sprache, Herkunft oder Religionszugehörigkeit.
Daneben steht sie auch
für Gottesdienste an Bord oder Hilfe in
Krankheits- und Krisenfällen parat. „Man
muss sehr flexibel sein, wenn man diesen
Job macht, und manchmal auch alles
stehen und liegen lassen, wenn jemand
ruft“, fügt die evangelische Diakonin an.
Ökumene im Alltag
Feuer für ihre Tätigkeit fing die heute
50-Jährige während ihres Studiums der
Religionspädagogik, das sie unter anderem
für einige Monate nach Antwerpen
führte. In der belgischen Stadt befindet
sich der zweitgrößte Seehafen Europas.
„Wir hatten dort ein großes gemischtes
Team und konnten die Ökumene im
Alltag wirklich leben. Im Kontakt mit
den Schiffsbesatzungen aus aller Welt
traten die Unterschiede zwischen den
Konfessionen mehr und mehr in den
Hintergrund.“ Und manchmal will einer
der Matrosen „einfach nur mal wieder in
die Kneipe und ein Bier trinken“. Christine
Freytag weiß, dass auch das für die Seele
wichtig ist. Von Claus Spitzer-Ewersmann
108
Anzeige
Der Arbeiter-Samariter-Bund Bremen
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist mit über 21 000 Mitgliedern
sowie mehr als 1500 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen
die größte Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation im Bundesland Bremen.
Seit mehr als 100 Jahren verfolgt der ASB in Bremen selbstlos, ausschließlich
und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.
Der ASB-Wünschewagen
Der ASB-Wünschewagen ist ein speziell ausgestatteter Krankenwagen,
der unheilbar kranken Kindern und Erwachsenen in ihrer letzten
Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch erfüllt: Unsere
ehrenamtlichen Helfer*innen fahren sie gemeinsam mit ihren Familien
und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort. Die Angebote
des ASB orientieren sich stets am Hilfebedarf und an den Bedürfnissen
der Bremer Bürger*innen:
• Rettungsdienst und Sanitätsdienst
• Katastrophen- und Bevölkerungsschutz in Bremen
• Seniorenhilfen und häusliche Krankenpflege
• Erste-Hilfe-Ausbildung für Erwachsene und Kinder
• Kinder- und Jugendhilfe an Bremer Schulen
• Arbeiter-Samariter-Jugend (Jugendverband des ASB)
• Bundesfreiwilligendienst (BFD)
• Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
• Hilfen für Menschen mit Behinderung
• Hilfen für Menschen mit psychischer Erkrankung
• Migrationsarbeit und Hilfe für geflüchtete Menschen
Der ASB Bremen ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation
politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen –
unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen
Zugehörigkeit. Mit unserer Hilfe ermöglichen wir den Menschen,
ein größtmögliches Maß ihrer Selbstständigkeit zu entfalten und
zu wahren. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die
unsere Unterstützung benötigen.
Das alles wäre ohne das große Engagement der freiwilligen Helfer*
innen, der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, der dauerhaft
fördernden Mitglieder und der vielen selbstlosen Spender*innen nicht
möglich.
Helfen Sie uns, zu helfen – hier und jetzt.
Mehr als 1,3 Millionen Menschen unterstützen den ASB bundesweit
bereits mit ihrer Mitgliedschaft. Und machen so viele unserer
Projekte erst möglich. Sie helfen uns, zu helfen. Hier und jetzt.
ASB-Mitglieder profitieren von unseren vielfältigen
Mitgliedervorteilen: Kostenlose Beratungsangebote
• ASB-Kulturpflege: vielfältiges Kulturprogramm sowie interessante-
Veranstaltungen für Senior*innen.
Termine: www.asb-bremen.de/Kulturpflege
• Beratung zu Kuren, Seniorengruppen u. v. m.
Der Arbeiter-Samariter-Bund Bremen
Kontakt: ASB-Seniorenbeauftragte Angelika Fischer
Tel. 0421 38690-623, Angelika.Fischer@asb-bremen.de
1x jährlich: Kostenloser Erste-Hilfe-Kurs Ihrer Wahl:
• Erste-Hilfe-Grundausbildung (z. B. für den Führerschein)
• Erste Hilfe bei Säuglings- und Kindernotfällen
• Erste Hilfe am Hund
Termine: www.asb-bremen.de/Erste-Hilfe
Der Gutschein für Ihren Erste-Hilfe-Kurs ist übertragbar auf Ehepartner
und kindergeldpflichtige Kinder (z. B. für den Führerschein).
Weltweiter Rückholdienst – kostenlos für ASB-Mitglieder!
Bei plötzlicher Krankheit oder einem Unfall im Urlaub bringt Sie
der ASB-Rückholdienst als ASB-Mitglied kostenlos nach Hause.
Hochqualifizierte Helfer*innen begleiten die Patienten während
des Transports und sorgen für die medizinische Versorgung. Auch
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aus eingetragenen Lebenspartnerschaften des Mitgliedes. Alle
Rückholkonditionen unter: www.asb.de/Rueckholdienst
Kostenlose Sanitätsdienstausbildung
(physische und psychische Eignung vorausgesetzt!)
ASB-Magazin (Mitgliederzeitung) 4 x jährlich
Unser ASB–Magazin informiert Sie über die Angebote des ASB und
präsentiert aktuelle Themen aus seinen Tätigkeitsbereichen sowie
Ratgeber zu Gesundheit, Recht, Familie und Verbraucherthemen.
Reportagen, Porträts und Berichte geben einen Einblick in die tägliche
Arbeit der Dienste und Einrichtungen des ASB – sie stellen aber auch
die Auswirkungen dar, die z. B. Veränderungen in der Sozialpolitik auf
die ASB-Arbeit und die Gesellschaft haben.
Gesundheitsratgeber auf www.meinASB.de
zur ASB-Mitgliedschaft? Informationen erhalten Sie jederzeit bei
unserer kostenlosen ASB-Mitglieder-Hotline unter 0800 2722255.
Möchten auch Sie ASB-Mitglied werden? Dann füllen Sie den
Online-Mitgliedsantrag aus auf www.asb.de/Mitglied-werden
Sie erhalten dann einen Mitgliedsausweis im Scheckkartenformat.
Gerne stellen wir Ihnen auch eine Zuwendungsbescheinigung für
das Finanzamt aus, denn Ihre Mitgliedsbeiträge für den ASB sind
steuerabzugsfähig. Der durchschnittliche Mitgliedsbeitrag der
ASBMitglieder liegt bei rund 50 Euro im Jahr. Dafür erhalten sie eine
Reihe von Serviceangeboten, vom weltweiten Rückholdienst über
das ASB-Magazin und einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kursgutschein
bis hin zu besonderen Reiseangeboten. Selbstverständlich können
Sie Ihre Mitgliedschaft im ASB jederzeit ohne die Einhaltung von
Fristen telefonisch oder schriftlich kündigen. Haben Sie noch Fragen
Möchten Sie kein ASB-Mitglied werden, aber trotzdem unsere
gemeinnützige Arbeit unterstützen?
Spenden Sie bitte für den ASB Bremen. Mit einer Geld-, Zeit- oder
Sachspende tragen Sie einen wichtigen Teil dazu bei, neue oder
bestehende Projekte Bremens größter Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation
ins Leben zu rufen oder weiterzuentwickeln.
Spenden und Zuwendungen an den ASB können Sie nach § 10b
des Einkommensteuergesetzes steuerlich absetzen.
Spendenkonto des ASB Bremen:
Kontoinhaber: ASB Bremen, Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE58 2512 0510 0002 8219 00, BIC: BFSWDE33HAN
Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bremen e. V Straße, Ort
Bremerhavener Straße 155 · 28219 Bremen · Tel. 0421 38690-0 · info@asb-bremen.de
www.asb-bremen.de · ASB-Mitglieder-Hotline unter 0800 2722255
110 Gesundheit und Soziales
Sehbehindertenreporter im Stadion
Mit den Ohren Fußball sehen
Grafik: ©Lena Kulla
Daniel Hörmann ermöglicht Blinden
und Sehbehinderten mit seinen Kollegen
das Besuchserlebnis Stadion.
Durch Worte Bilder erzeugen und das
Kopfkino in Schwung bringen – das ist
eine Kunst, die wenige beherrschen.
Daniel Hörmann und seine Kollegen
schaffen das. Mit ihren Reportagen
helfen sie blinden und sehbehinderten
Fußballfans, das Spiel zu verstehen.
Im Fußballbundesligaspiel zwischen
Werder Bremen und dem VfB Stuttgart
läuft die 28. Minute. Der Schiedsrichter
hat auf Elfmeter für die Hansestädter
entschieden. Die Diskussionen sind
verstummt, Mavin Duksch hat den
Ball auf den Punkt gelegt. Der Stürmer
schaut noch einmal zum Torwart,
läuft an und verwandelt eiskalt zum
1:0 für Werder. Der Jubel im pickepackevollen
Weserstadion ist groß, die
Fans jubeln. Auch diejenigen, die den
Treffer gar nicht haben sehen können,
liegen sich in den Armen. Ihnen hat
Daniel Hörmann ganz genau von der
Tribüne aus berichtet, was gerade passiert
ist. Er ist einer von vier ehrenamt-
lichen Stadionreportern, die Sehbehinderten
das Geschehen auf dem grünen
Rasen regelmäßig näherbringen.
Pflicht seit der Weltmeisterschaft 2006
Wie so vieles im Fußball stammt auch
die Idee der Sehbehinderten- oder auch
Blindenreportage aus England. In der
dortigen Premier League gibt es sie
schon lange, in Deutschland kennt man
sie seit 1999. Bei der Premiere in Leverkusen
wurden sehbehinderte Fußballfans
erstmals in die Lage versetzt, über
Kopfhörer ein Fußballspiel live vor Ort
nicht nur atmosphärisch mitzuerleben.
Vom Reporter bekamen sie auch alle
spielrelevanten Details vermittelt. Sprecher
war zum Auftakt ein Jugendtrainer.
Die Wahl war auf ihn gefallen,
weil er Kindern einfach und anschaulich
erklären konnte, wie Fußball funktioniert.
Die Resonanz auf das Experiment war
extrem positiv, so dass dem Beispiel
Foto: ©SV Werder Bremen
Dinge,
die ich liebe...
Von seinem Platz auf der Tribüne
hat Reporter Daniel Hörmann
den perfekten Blick auf das
Spielgeschehen. Fotos: ©Dennis Green
Schon anderthalb Stunden
vor Anpfiff ist Daniel
Hörmann an seinem Platz,
um sich auf das bevorstehende
Spiel einzustimmen.
Bayer 04 Leverkusen weitere namhafte
deutsche Vereine folgten. Eine richtige
Erfolgsstory wurde daraus dann durch
die Weltmeisterschaft 2006. Da es bis
dahin keine gesetzlichen Normen zum
Stadionbau gab, wollte der Weltverband
FIFA sicherstellen, dass das für die WM
von allen Beteiligten angestrebte Niveau
bei der Ausrichtung auch für behinderte
Fußballfans erreicht wird. Schon weit
im Vorfeld wurde deshalb eine Liste
von Qualitätsstandards erarbeitet. Darauf
landete nach einigem Hin und Her
schließlich auch die Forderung nach
Blindenreportagen. Heute ist ein solches
Angebot bei jeder Welt- und Europameisterschaft
im Fußball verpflichtend.
Und andere Sportarten nehmen sich ein
Beispiel daran.
Objektiv berichtet,
aber aus Fan-Sicht
Für Daniel Hörmann beginnt
der Spieltag in der Regel
etwa anderthalb Stunden
vor dem Anpfiff. „Ich mache
mich dann in erster Linie mit der
gegnerischen Mannschaft vertraut“, sagt
er. Das ist nicht immer ganz leicht. So
will etwa die richtige Aussprache der
Namen von Spielern aus anderen Ländern
gelernt sein. Richtig schwierig war
das in Werders Zweitligajahr, erinnert sich
der 35-Jährige mit einem Schmunzeln:
„Da waren schon viele Spieler dabei,
deren Namen man nicht jeden Tag hört,
richtige Zungenbrecher eben.“
Anders als in der einen oder anderen Spielstätte
sitzen seine Zuhörenden in Bremen
nicht als Gruppe zusammen, sondern
sind im ganzen Stadion verteilt. Mitten
unter sehenden Fans. Dank kleiner
Empfangsgeräte mit Kopfhörern können
sie dem Spielgeschehen folgen. „Ich versuche
schon objektiv zu berichten, verheimliche
aber selbstverständlich auch
nicht, dass ich selbst Werder-Fan bin“,
betont Daniel. Das erwarte allerdings
auch niemand. Erst recht nicht die zweite
Klientel, die von ihm und seinen Kollegen
Mirko Schulze, Morten Herre und
Max Lange betreut wird: Ihre Reportagen
können nämlich auch als Fanradio gestreamt
werden.
Auch wenn er nicht vor dem Mikrofon
sitzt, lässt Daniel Hörmann das Thema
Inklusion nicht los. Er kommt aus der
Behindertenpädagogik, engagierte sich
im Sportjournalismus und gehört zu den
Gründern des inklusiven Fußballvereins
Bremen United. Als Programmkoordinator
Inklusion und Sport ist er inzwischen
fest bei Werder angestellt. „Genau meine
Position“, sagt er, „hier kann ich meine
verschiedenen Interessen und Kompetenzen
miteinander verbinden und etwas
Bremen, meine Geburtsstadt, meine
Heimat, meine perfekte Stadt.
Die Stadt mit Straßenbahn; die Stadt, in der du zu Fuß und per
Rad große Mobilität hast; die Stadt, die grün und an den meisten
Wochenenden, auch auf Platz 11, grün-weiß ist; die Stadt, in der die
Weser viele große Bögen und einen besonders macht; die Stadt,
die 65 km entfernt noch Verwandtschaft und einen tollen Hafen
hat; die Stadt, die viele grüne Lungen und Ausflugsziele hat; die
Stadt mit der guten Stube und ich weiß ganz genau, warum
die Bremer Stadtmusikanten schon damals in Bremen
geblieben sind.
Birte Brüggemann, Abteilungsleiterin für
Frauen- und Mädchenfußball, SV
Werder Bremen
Gutes für die Gesellschaft tun.“ Und neue
Ideen kreieren. Eine davon: Warum nicht
mal ein Spiel der Werder-Frauen reportieren.
Auch sie spielen in der Bundesliga.
Der Fußballreporter als Dolmetscher
Worin besteht bei seinen Spielberichten
der Unterschied zu gewöhnlichen Hörfunk-Reportagen?
„Ich bewerte nicht“, erklärt
Daniel. „Wenn ein Anspiel nicht beim
Nebenmann ankommt, sage ich nicht,
dass es ein schlechter Pass war.“ Stattdessen
beschreibt er genau, was er sieht:
dass sich das Spiel von der linken auf
die rechte Seite verlagert, dass ein Ball
zur Ecke geklärt wird, dass sich die Auswechselspieler
beginnen warmzulaufen,
der Trainer ausflippt oder die Fans ein
Spruchband hochhalten.
Zudem geht es darum, alle hörbaren
akustischen Reaktionen auf das Spiel für
die blinden und sehbehinderten Fans zu
übersetzen. Wenn der Schiedsrichter Abseits
pfeift oder die Menge wegen einer
vergebenen Großchance aufstöhnt, muss
Daniel Hörmann erläutern, was da vor sich
geht. Er möchte seinen Zuhörenden ein
Gefühl für das Erlebnis Stadionbesuch
geben, inklusive der Details am Rande.
So können sie gewissermaßen mit den
Ohren sehen. Denen, die sich darunter
nichts vorstellen können, empfiehlt Daniel,
während einer Fußballübertragung im
Fernsehen mal für einige Minuten die
Augen zu verschließen: „Man ist dann
ganz erstaunt, wie viele Eindrücke verloren
gehen.“ Von Claus Spitzer-Ewersmann
112 Gesundheit und Soziales
Die feierliche Einweihung des neuen
Hindu-Tempel mit Mitgliedern des
Vereins „Sri Varasiththivinayakar“.
Foto: Stadtleben Ellener Hof, Martin Rospek
Ein Miteinander
zahlreicher Religionen
Bremens Glaubengemeinschaften zeigen
gut, wie vielfältig Religion im Alltag
gelebt wird.
Der Bremer Hindu-Tempel: Bauwerk
der Superlative
Jede Glaubensgemeinschaft bringt ihre
eigenen Bräuche, Feierlichkeiten und soziale
Aktivitäten mit, die das religiöse
und kulturelle Leben der Stadt prägen.
Und dazu gehören auch ihre Bauwerke:
Mit dem Tempel der hinduistischen Gemeinde
wurde jüngst der neueste sakrale
Bau eingeweiht. Schritt für Schritt
sind sie entstanden, die heiligen Formen,
die das hinduistische Gebetshaus im
Bremer Stadtteil Blockdiek schmücken.
Foto: Stadtleben Ellener Hof, Martin Rospek
Murugathas
Karalasingam,
1. Vorsitzender
der Bremer
Hindu-Gemeinde:
„Uns, den Mitgliedern der Hindu-Gemeinde
Bremen, ist religiöse Vielfalt und ein gutes
Miteinander sehr wichtig. Menschen jeden
Glaubens sind eingeladen, an unseren
Festen und Zeremonien teilzunehmen.
Die Tempeltür steht allen offen.“
Hunderte handgegossene Säulen und Figuren
der hinduistischen Götterwelt zieren
das farbenfrohe Bauwerk. Seit dem
ersten Spatenstich im August 2020 ist
viel passiert auf der Baustelle mitten im
sozial-ökologischen Modellquartier: Nach
und nach werden Götterfiguren und Zierelemente
für die Altare aus Indien per
Containerschiff angeliefert und per Kran
verladen. Tempelbauer aus Indien arbeiten
monatelang daran, Ornamente in
Form zu gießen und in mühsamer Handarbeit
zu verzieren. Keine leichte Aufgabe,
schon gar nicht bei Kälte und Feuchtigkeit.
Ende Juni 2023 wurde das 420 Quadratmeter
große Gebetshaus mit seinem elf
Meter hohen Tempelturm eingeweiht
– entstanden ist ein Bauwerk der Superlative,
das gut ins Quartier integriert ist.
Und auch das jährliche Friedensgebet
der Religionen ist ein gutes Beispiel für
das Miteinander von Menschen unterschiedlicher
Religionszugehörigkeiten.
Seit 2005 lädt der interreligiöse Arbeitskreis
„Religionen beten“ verschiedene
Glaubensgemeinschaften ins Bremer Rathaus
ein. Aleviten, Bahai, Buddhisten,
Christen, Hinduisten, Jesiden, Juden und
Muslime wenden sich nacheinander an
ihren Gott oder ihre Götter und tragen
ihre Beiträge für den Weltfrieden vor.
Ein weiteres Projekt macht deutlich, wie
Bremen weit über seine Grenzen hinaus für
Frieden und Verständigung wirbt: Der Friedenstunnel
und mit 82 Texttafeln der verschiedenen
Kulturen und Religionen gestaltet.
Bremen hat übrigens als einziges Bundesland
eine Art Kirchensenator: Mit dem Amt
des Senators für Angelegenheiten der Religionsgemeinschaften
ist Bürgermeister
Dr. Andreas Bovenschulte das Bindeglied
des Bremer Senats mit den Religionsgemeinschaften
in der Freien Hansestadt
Bremen. Dieses Amt existiert
bereits seit 1946.
Evangelische Gemeinde: Engagierte
Gemeinschaft, flache Hierarchien
Die Bremische Evangelische Kirche (BEK)
ist mit Abstand die größte Religionsgemeinschaft
in der Hansestadt – rund 30
Prozent der Bremer:innen gehören ihr
an. Alle 52 Gemeinden sind weitgehend
selbstständig. Ab 2025 gilt eine moderne
Kirchenverfassung mit Präses des Kirchenparlaments
sowie einem Kirchenpräsidenten
oder einer Kirchenpräsidentin
an der Spitze, die die BEK in der Öffentlichkeit
repräsentieren. Typisch bremisch:
Die Bremer:innen können ihre Kirchengemeinde
in der ganzen Stadt frei wählen.
Neben dem religiösen Leben ist die
BEK auch in sozialen Projekten aktiv,
treibt den Klimaschutz voran und bietet
viel in Sachen Bildung und Kultur: Überregional
bekannt sind ihre Orgellandschaft
und das reiche Musikleben. Die BEK
betreibt 65 Kindertageseinrichtungen in
Bremen und Bremerhaven. Kirche und
Diakonie gehören zu den größten Arbeitgebern
in Bremen.
Katholische Kirche:
Aktives Leben in der Gemeinde
In der Stadt Bremen gehören fünf
Pfarreien zum Bistum Osnabrück. Die
Pfarreien in Bremen-Nord und Bremerhaven
sind Teil des Bistums Hildesheim.
Seit 1990 existiert der Katholische Gemeindeverband
Bremen (KGV), die Dachorganisation
der katholischen Kirche Bremen.
Die katholische Gemeinde in Bremen
ist ebenfalls sehr bunt und divers:
Katholik:innen aus mehr als 120 Nationen
sind in den Gemeinden aktiv. Die Schulen
und Kindertagesstätten in katholischer
Trägerschaft befinden sich in unmittelbarer
Nähe der Gemeinden. Zu den katholischen
Einrichtungen zählt ebenfalls
das Krankenhaus St. Joseph-Stift.
Der zum Friedenstunnel umgestaltete
RembertiTunnel nahe des Bremer Hauptbahnhofs
wirbt für Vielfalt, Toleranz und
Verständigung.
Laut Landesamt für Verfassungsschutz
leben 40 000 Angehörige muslimischen
Glaubens in Bremen – eine multikulturelle
Gemeinschaft, die sich in 25 Gemeinden,
Verbänden und Vereinen organisiert.
Insgesamt 30 Moscheen gibt es im
gesamten Stadtgebiet; die Fatih Moschee
in Gröpelingen ist die älteste und größte
muslimische Gemeinde in Bremen. 2013
hat der Bremer Senat einen Vertrag mit
den islamischen Religionsgemeinschaften
im Land Bremen unterzeichnet. Der
Vertrag erleichtert zum Beispiel den Bau
von Moscheen oder den Umgang mit
Feiertagen – ein wichtiges Zeichen der
Anerkennung für eine Glaubensgemeinschaft,
deren Anhänger seit mehreren
Generationen in der Hansestadt leben.
Jüdische Gemeinde und weitere
Glaubensgemeinschaften
Die jüdische Gemeinde im Land Bremen
gehört mit ihren über 800 Mitgliedern zu
den größeren Gemeinden in Deutschland.
Im Kindergarten Martha Goldberg neben der
Synagoge in der Schwachhauser Heerstraße
werden Kinder ab einem Jahr bis zum Schuleintritt
betreut.
Hinzu kommen viele weitere Glaubensgemeinschaften,
darunter mehrere orthodoxe
113
Kirchen, Freikirchen, buddhistische Zentren,
die Bahá’í-Gemeinde, die alevitische Gemeinde,
yezidische Gemeinden sowie die oben
erwähnte Hindu-Gemeinde. Von Suse Lübker
Info
www.bremenbahai.com
www.buddhismus-bremen.de
www.fatih-moschee.de
www.kirche-bremen.de
www.kgv-bremen.de
www.kulturkirche-bremen.de
www.rembertitunnel.de
www.schurabremen.de
www.tagderoffenenmoschee.de
www.verfassungsschutz.bremen.de
Foto: Walter Tietze
Bremisch Evangelisch
Hier sind Sie richtig! Im Kapitel 8, dem Informationszentrum
der Bremischen Evangelischen Kirche, direkt an der Domsheide 8,
bekommen Sie in freundlicher Atmosphäre Auskünfte, Informationsmaterialien
oder Karten für Kirchenkonzerte.
Gewusst? Wenn Sie Zeit und Lust haben, dann können Sie hier
Ausstellungen, Diskussionen, Vorträge und Autorenlesungen
besuchen. Oder sie buchen einen Stadtrundgang, einzeln oder
als Gruppe, z. B. für Firmen-, Schul- und Vereins-Ausflüge.
Ihre Fragen & unsere Angebote:
• Taufe • Konfirmation • Trauung
• Bestattung • Glaube • Religion
• Kircheneintritt & Freiwilliges Engagement
• Evangelische Krippen & Kitas
• Tipps für Kinder, Jugendliche und Familien
• Beratungsstellen • Seelsorge • Pflege
• Senioren-Aktivitäten • Pilgern
• Chöre • Konzerte • Veranstaltungen
Kapitel 8 Domsheide 8 · 28195 Bremen · Tel. 0421 3378-220
Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 11–17 Uhr · Sa. 11–14 Uhr
www.kirche-bremen.de
114 Gesundheit und Soziales - Adressen
Kliniken und
Krankenhäuser
AMEOS Klinikum
Dr. Heines Bremen
www.ameos.eu
DIAKO Ev. Diakonie-
Krankenhaus gGmbH
www.diakobremen.de
Kardiologisch-Angiologische
Praxis Herzzentrum Bremen
www.kardiologie-bremen.com
Klinikum Bremen-Mitte
Klinikum Bremen-Nord
Klinikum Bremen-Ost
Klinikum Links der Weser
www.gesundheitnord.de
Krankenhaus
St. Joseph-Stift GmbH
www.sjs-bremen.de
MVZ AugenZentrumBauer
GmbH
www.augen-zentrumbauer.de
OTK Bremen-Nord – Operative
Tagesklinik am Klinikum
Bremen-Nord
www.otk-bremen-nord.de
Paracelsus-Klinik Bremen
www.paracelsus-kliniken.de
RehaZentrum Bremen GmbH
www.rehazentrum-bremen.de
Roland-Klinik gGmbH
www.roland-klinik.de
Rotes Kreuz Krankenhaus
Bremen gGmbH
www.roteskreuzkrankenhaus.de
Sonneberger Tagesklinik GmbH
www.orthopaedie-zentrumbremen.de
Menschen mit
Beeinträchtigungen
AWO Ambulant gGmbH
Häusliche Pflege
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband
Hansestadt Bremen e. V.
www.awo-bremen.de
Behindertenverein
Rollidriver e. V.
www.rollidriver.de
Blinden- und Sehbehindertenverein
Bremen e. V.
www.bsvb.org
Blindengartenverein
Bremen e. V.
www.blindengarten-bremen.de
Bundesverband Kleinwüchsige
Menschen und ihre
Familien e. V. (BKMF)
www.bkmf.de
Christlicher Blindendienst
www.inneremission-bremen.de
Friedehorst gGmbH
www.friedehorst.de
Gehörlosenseelsorge der
Bremischen Evangelischen
Kirche, www.kirche-bremen.de
Gehörlosenzentrum
Bremen e. V.
www.villa-bremen.de
Hans-Wendt-Stiftung
www.hans-wendt-stiftung.de
Haus der Blinden gGmbH
www.haus-der-blinden.de
Hilfswerk Bremen für
Menschen mit Beeinträchtigung
e. V.
www.hilfswerk-bremen.de
kom.fort e. V.
www.kom-fort.de
Landesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe behinderter
Menschen Bremen e. V.
www.lags-bremen.de
Landesbehindertenbeauftragter
der Freien
Hansestadt Bremen
www.behindertenbeauftragter.
bremen.de
Lebenshilfe für Menschen
mit geistiger Behinderung
Bremen e. V.
www.lebenshilfe-bremen.de
Martinsclub Bremen e. V.
www.martinsclub.de
SelbstBestimmt Leben e. V.
Bremen
www.slbremen-ev.de
Sozialverband Deutschland e.V.
www.sovd-hb.de
Sozialverband VdK
Niedersachsen-Bremen e. V.
www.vdk.de/kv-bremen/
Sozialwerk der Freien Christengemeinde
Bremen e. V.
www.sozialwerk-bremen.de
Stiftung Regenbogenfisch
www.stiftung-regenbogenfisch.de
Verein für Innere Mission
in Bremen
www.inneremission-bremen.de
Verein für Blinde
www.verein-fuer-blinde.de
Werkstatt Bremen –
Martinshof
www.werkstatt-bremen.de
Beratung und Hilfe
Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Bremen-Nord Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Bremen-Stadt
www.kvhb.de
AfJ e. V. Kinder- und Jugendhilfe
Bremen
www.afj-jugendhilfe.de
AIDS-Hilfe Bremen e. V.
www.aidshilfe-bremen.de
Aktionsgemeinschaft
arbeitsloser Bürgerinnen
und Bürger e. V.
www.agab.de
Allgemeine Sozialberatung
Caritasverband Bremen e. V.
www.caritas-bremen.de
Amnesty International
Bezirk Bremen-Weser-Ems
www.amnesty-bremen.de
Amt für Soziale Dienste
www.amtfuersozialedienste.
bremen.de
Arbeit und Lernzentrum
e. V. (alz)
www.alz-bremen.de
Arbeiter-Samariter-Bund
Landesverband Bremen e. V.
www.asb-bremen.de
Arbeit-Leben-Zukunft Tenever
www.kirche-bremen.de
Asthma Selbsthilfegruppe
Bremen e. V.
www.asthma-bremen.de
Gesundheit
& Soziales
Autismus Bremen e. V.
www.autismus-bremen.de
Autonomes Bremer
Frauenhaus Frauen helfen
Frauen e. V.
www.frauenhaus-bremen.de
AWO-Frauenhaus
www.awo-bremen.de
Bahnhofsmission Bremen
www.bahnhofsmissionbremen.de
BDO e. V. Bundesverband
der Organtransplantierten
www.bdo-ev.de
Beratungsstelle
„Offene Tür“
www.kgv-bremen.de
Bremer Erziehungsstellen
www.bremer-erziehungsstellen.de
Bremer Frauenausschuss e. V.
www.bremer-frauenausschuss.de
Bremer Informationszentrum
für Menschenrechte und
Entwicklung
www.bizme.de
Bremer Krebsgesellschaft
Landesverband der Deutschen
Krebsgesellschaft e. V.
www.bremerkrebsgesellschaft.de
Bremer Opfer-Notruf der
Polizei
Tag und Nacht (kostenfrei)
Tel. 0800 2800110
Bremer Treff e. V.
www.bremer-treff.org
115
Bremische Zentralstelle für
die Verwirklichung der
Gleichberechtigung der Frau
www.frauen.bremen.de
Cara Beratungsstelle zu
Schwangerschaft und
Pränataldiagnostik
www.cara-bremen.de
Caritas-Zentrum Bremen
www.caritas-bremen.de
Casa Luna – Haus für
minderjährige Schwangere
und Mütter
www.kriz-ev.de
Der Förderverein Glukosetransporter
(GLUT1)
Defekt e. V.
www.glut1.de
Deutscher Diabetiker Bund
Landesverband Bremen
e. V.
www.diabetikerbund.de
Deutsche Gesellschaft zur
Rettung Schiffbrüchiger
DGzRS – Die Seenotretter
www.seenotretter.de
Deutsche ILCO e. V.
www.ilco.de
Deutsche LebensRettungs-
Gesellschaft (DLRG)
Landesverband Bremen
e. V.
www.bremen.dlrg.de
Deutsche Multiple Sklerose
Gesellschaft (DMSG)
Landesverband Bremen
e. V.
www.dmsg-bremen.de
Deutsche Myasthenie
Gesellschaft e. V.
www.dmg-online.de
Deutsche Parkinson-
Vereinigung e. V.
www.psbremen.de
Deutscher Arbeitskreis
für Familienhilfe e. V.
www.ak-familienhilfe.de
Deutscher Kinderschutzbund
Landesverband
Bremen e. V.
www.dksb-bremen.de
Deutscher Paritätischer
Wohlfahrtsverband
Landesverband
Bremen e. V.
www.paritaet-bremen.de
Deutsches Sozialwerk
(DSW) e. V.
www.dsw-ev.de
Diakonisches Werk
Bremen e. V.
www.diakonie-bremen.de
DRF Stiftung Luftrettung
gemeinnützige AG
www.drf-luftrettung.de
DRK Bremen Pflege
GmbH
www.drk-bremen.de
DRK Landesverband
Bremen e. V.
www.drk-lv-bremen.de
EFL Bremen-Nord Ehe-,
Familien- und Lebensberatung
www.efl-bistumhildesheim.de
Elternkreis Essgestörter
Töchter und Söhne Bremen
www.elternkreis-essstoerungbremen.de
Elternverein Leukämie- und
Tumorkranker Kinder e. V.
www.kinderkrebs-bremen.de
familiennetz bremen
www.familiennetz-bremen.de
Familien- und Lebensberatung
der Bremischen
Evangelischen Kirche
www.kirche-bremen.de
FAW Frauen in Arbeit und
Wirtschaft e. V.
www.faw-bremen.de
Frauengesundheit in
Tenever Frauen und
Gesundheit e. V.
www.
frauengesundheitintenever.de
Gesundheitsamt Bremen
www.gesundheitsamt.remen.de
Gewitterziegen e. V.
www.gewitterziegen-bremen.de
Hand zu Hand e. V.
www.handzuhand.net
Hans-Wendt-Stiftung
www.hans-wendt-stiftung.de
Hilfswerk Bremen für
Menschen mit Beeinträchtigung
e. V.
www.hilfswerk-bremen.de
>>
Eine bunte Kirche
Foto: © Shanti- stock.adoby.com
Die katholische Kirche in der Stadt Bremen (südlich der Lesum) ist
bunt: Rund 40 000 Menschen aus mehr als 120 Nationen zählen
dazu – mit unterschiedlichen Sprachen, Mentalitäten und Kulturen.
Sie gestalten das Leben in den fünf Kirchengemeinden, die im
Katholischen Gemeindeverband Bremen zusammengeschlossen
sind. Die Kirche ist Träger von zwölf Kindertagesstätten, vier
Grundschulen sowie der St. Johannis-Schule als Oberschule
und Gymnasium. Die Einrichtungen sind offen für Kinder aller
Bekenntnisse. Zu den kirchlichen Angeboten gehören auch die
Ehe-, Familie- und Lebensberatung „Offene Tür“ im Schnoor, die
Krankenhaus- und die Gefängnisseelsorge, die Seemannsmission
und die Arbeit der Caritas.
Katholischer Gemeindeverband in Bremen
Hohe Str. 8/9 · 28195 Bremen · Tel. 0421-3694-0
info@kirchenamt-bremen.de · www.kgv-bremen.de
116
>>
hoppenbank e. V.
www.hoppenbank.info
Hospiz Bremen-Nord e. V.
www.hospiz-bremen-nord.de
hospiz:brücke Stationäres
Hospiz
www.hospiz-bruecke.de
Hospiz Horn e. V.
www.hospiz-horn.de
Hospizhilfe Bremen e. V.
www.hospiz-bremen.de
Hospizverein Bremen Lebensund
Sterbebegleitung e. V.
www.hospizverein-bremen.de
Integrationsfachdienst
Bremen GmbH (IFD)
www.ifd-bremen.de
Interdisziplinäre Frühförderstelle
der Lebenshilfe Bremen e. V.
www.lebenshilfe-bremen.de
Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Ortsverband Bremen
www.johanniter.de
JUS Jugendhilfe und Soziale
Arbeit gGmbH
www.jus-bremen.de
Kinder- und Jugendärztlicher
Bereitschaftsdienst Bremen-
Nord Kinder- und Jugendärztlicher
Bereitschaftsdienst
Bremen-Mitte
www.kvhb.de
Kriz-Bremer Zentrum für
Jugend- und Erwachsenenhilfe
e. V.
www.kriz-ev.de
Lebenshilfe für Menschen
mit geistiger Behinderung
Bremen e. V.
www.lebenshilfe-bremen.de
Lymph-Selbsthilfegruppe
Bremen und umzu
www.lymph-selbsthilfebremen.de
Mädchenhaus Bremen e. V.
www.maedchenhaus-bremen.de
Mädchennotruftelefon
Tel. 0421 341120
(Rund um die Uhr erreichbar)
Männertherapiezentrum MTZ
www.mtz-bremen.de
Malteser Hilfsdienst e. V.
www.malteser-bremen.de
Menschenskinners!
Christen engagiert für
Kinder und Eltern e. V.
www.menschens-kinners.de
Migrationsdienst
Caritasverband Bremen e. V.
www.caritas-bremen.de
Netzwerk Selbsthilfe Bremen
Nordniedersachsen e. V.
www.netzwerk-selbsthilfe.com
Notruf für vergewaltigte
Frauen und Mädchen e. V.
www.notrufbremen.de
PiB Pflegekinder in Bremen
gGmbH
www.pib-bremen.de
pro familia LV Bremen
www.profamilia.de
Psychosoziale Angehörigenberatung
im Klinikum Mitte
Haus 31, St.-Jürgen-Str. 1
www.gesundheitnord.de
Rheuma-Liga Bremen e. V.
www.rheuma-liga-bremen.de
RSI-Selbsthilfegruppe
Bremen
www.gesundheitsamt.
bremen.de
Schattenkind Bremen
Selbsthilfegruppe für
Erwachsene Adoptierte
in Bremen
www.schattenkind-bremen.de
Schattenriss Beratungsstelle
gegen sexuellen Missbrauch
an Mädchen e. V.
www.schattenriss.de
Schuldnerberatung Caritasverband
Bremen e. V.
www.caritas-bremen.de
Selbsthilfe Sozialzentrum
Bremen-Nord e. V.
www.bremen.de
Selbsthilfegruppe
Osteoporose Bremen e. V.
www.osteoporose-bremen.com
SOS-Kinderdorf Bremen
www.sos-kinderdorf-bremen.de
Sozialdienst kath. Frauen e. V.
Bremen
www.skf-bremen.de
Sozialverband Deutschland
e. V.
www.sovd-hb.de
Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen
e. V.
www.vdk.de/kv-bremen
Sozialwerk der Freien
Christen-gemeinde Bremen
e. V.
www.sozialwerk-bremen.de
Soziotherapie Ambulante
Dienste Perspektive gGmbH
www.adperspektive.de
St. Johannis Kinder- und
Jugendhilfe
www.caritas-bremen.de
Therapie- & Krisenberatung
für Frauen und Kinder e. V.
www.frauen-gegen-gewalt.de
Verbraucherzentrale
Bremen e. V.
www.verbraucherzentralebremen.de
Zentrale für Private
Fürsorge
www.zfpf.de
Drogen- und
Suchtberatung
Ambulante Suchthilfe
Bremen gGmbH
www.therapiehilfe.de
Anonyme Alkoholiker
Bremen
www.anonyme-alkoholiker.de
AWOIntegra gGmbH
www.awo-bremen.de
Betreutes Wohnen für
Substituierte Lesum
www.therapiehilfe.de
Betreutes Wohnen für
Substituierte Walle
www.therapiehilfe.de
Blaues Kreuz in Deutschland
e. V.
www.blaues-kreuz.de/bremen
Bremer Schmerzgesellschaft
e. V.
www.bremerschmerzgesellschaft.de
Bremische Landesstelle für
Suchtfragen (BreLS) e. V.
www.brels.de
Caritas-Zentrum Bremen
www.caritas-bremen.de
Deutscher Guttempler-
Orden (I.O.G.T) Distrikt
Bremen i. V.
www.guttempler-bremen.de
Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe
Landesverband
Bremen e. V.
www.freundeskreise-suchtbremen.de
Hibiduri e. V. – Verein für
alkoholfreie Lebenshilfe
www.hibiduri-bremen.de
Initiative zur sozialen
Rehabilitation e. V.
www.izsr.de
Kreuzbund e. V.
www.kreuzbund-os.de
Landesinstitut für Schule
(LIS) Gesundheit und
Suchtprävention
www.lis.bremen.de
Nachbarschaftshaus
Bremen e. V.
www.nachbarschaftshausbremen.de
Netzwerk Selbsthilfe
Bremen- Nordniedersachsen
e. V.
www.netzwerk-selbsthilfe.com
Neues Land Bremen e. V.
Café Chance (Drogensucht)
Übergangswohnheim
www.neues-land-bremen.de
Notübernachtung
LA CAMPAGNE
www.therapiehilfe.de
Overeaters Anonymous
Interessengemeinschaft e. V.
www.overeatersanonymous.de
Präventionszentrum der
Polizei
www.polizei.bremen.de
Evangelische Kirche
Bremische Evangelische
Kirche
www.kirche-bremen.de
Diakonisches Werk Bremen
e.V.
www.diakonie-bremen.de
Evangelisches Informationszentrum
Kapitel 8
www.kapitel8.de
Landesverband Evangelischer
Tageseinrichtungen für
Kinder
www.kirche-bremen.de/kita
Evangelische
Freikirchen
Adventgemeinde
www.bremen.adventist.eu
Christusgemeinde Blumenthal/Ev.
freik. Gemeinde
(Baptisten)
www.christusgemeindeblumenthal.de/
Christus-Gemeinde
(Standort Vahr)
www.christus-gemeinde.info/
standorte/bremen-vahr/
Christus-Gemeinde
(Standort Walle)
www.christus-gemeinde.
info
Evangelisch freikirchliche
Gemeinde Gottes
www.gego-bremen.de
Evangelisch-Freikirchliche
Kreuzgemeinde
Bremen
www.kreuzgemeinde.de
117
Ingo Bartussek - stock.adobe.com
Evangelisch-Freikirchliche
Zellgemeinde Bremen
(Baptisten)
www.zellten.de
Freie Christengemeinde
Ecclesia
www.ecclesia-bremen.de
Freie Christengemeinde
AGAPE
www.fcg-agape.jimdofree.com
Freie Evangelische Brüdergemeinde
Bremen
www.bruedergemeindebremen.de
Hoffnungskirche Bremen
(Ev-Freikirchlich)
www.hoffnung-bremen.de
hoop Kirche Bremen
www.hoop.de
Paulus-Gemeinde Bremen KdöR
www.paulusgemeinde.de
ViertelKirche (Standort
der Christus-Gemeinde)
www.christus-gemeinde.info/
standorte/bremen-viertel
Katholische Kirche
Katholischer Gemeindeverband
in Bremen
Katholisches Kirchenamt
www.kgv-bremen.de
AtriumKirche
www.atriumkirche.de
Kloster
Birgitten-Kloster Bremen
www.birgitten-kloster.de
Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen
Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen
www.ack-bremen.de
Religionsgemeinschaften
Jüdische Gemeinde im
Lande Bremen
www.zentralratderjuden.de
SCHURA – Islamische
Religionsgemeinschaft
Bremen e. V.
www.schurabremen.de
Friedhöfe
Friedhöfe der Bremischen
Evangelischen Kirche
www.kirche-bremen.de
• Alt-Aumund
• Arbergen
• Arsten-Habenhausen
• Bremen-Blumenthal
(3 Friedhöfe)
• Borgfeld
• Grambke
• Grohn
• Horn
• Huchting (St. Georg)
• Lesum (St. Martini)
• Mittelsbüren
• Oberneuland
• Oslebshausen
• Rablinghausen
• Seehausen
• Vegesack
• Wasserhorst
Friedhöfe der
katholischen Kirche
• Bremen-Blumenthal
• Bremen-Grohn
Jüdische Friedhöfe
• Bremen-Hastedt
• Neuer Jüdischer
Friedhof
Städtische
Friedhöfe
www.umweltbetriebbremen.de
• Aumund
(Neu-Aumund)
• Blumenthal
(Waldfriedhof)
• Buntentor
• Gröpelingen
• Hastedt
• Hemelingen
• Huchting
• Huckelriede
• Mahndorf
• Osterholz
• Riensberg
• Walle
• Woltmershausen
118 Inserenten • Impressum
Inserenten
FirmaSeite FirmaSeite FirmaSeite
A
AES Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH 73
Ahlers & Vogel Rechtsanwälte PartG mbB 87
AOK Bremen/Bremerhaven Umschlagseite 3
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft67
Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband
Bremen e. V. 108/109
Arbeitnehmerkammer Bremen 29
AUG.PRIEN Bauunternehmung
(GmbH & Co. KG) 11
B
Blumenmarkt Unser Lieben Frauen Kirchhof 27
botanika53
bremenports GmbH & Co. KG 70/71
Bremen Tourismus 47
Bremer Bäder GmbH 40
Bremer Heimstiftung 93
Bremer Ratskeller 35
bremer shakespeare company e. V. 51
Bremer Straßenbahn AG (BSAG) 23
Bremer Volkshochschule 67
Bremische Evangelische Kirche 113
Bremische Volksbank Weser-Wümme eG 17
BREPARK GMBH 22
C
cambio Bremen 30
CSM Deutschland GmbH 79
D
Deutsches Forschungszentrum für
Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) 61
Die Deutsche Kammerphilharmonie
Bremen GmbH 44/45
Die Sparkasse Bremen AG 21
Dodenhof Posthausen KG 37
DRK Landesverband Bremen e. V. 89
E
ESPABAU Eisenbahn Spar- und
Bauverein Bremen eG 20
Eissporthalle Paradice 41
F
Flughafen Bremen GmbH 13
G
GOP Varieté Bremen GmbH & Co. KG 43
Governikus GmbH & Co. KG 77
Großmarkt Bremen 27
H
Handelskammer Bremen 31
HANSA-FLEX AG 80
Hanseatische Steuerberaterkammer
Bremen31
Hochschule für Künste 65
K
Kapitel 8 113
Katholischer Gemeindeverband in Bremen115
Klima Bau Zentrum 29
Klimaschutzagentur energiekonsens 83
KOCKS MANUFACTURING GmbH
& Co KG 74
M
Matthäi Bauunternehmen GmbH
& Co. KG Umschlagseite 2
Mercedes-Benz AG Werk Bremen 81
Metropol Theater Bremen MTB
Betriebs GmbH 51
N
NordWestBahn GmbH 98
O
OHB System AG 99
Ochtum Park Outlet Center Bremen 48/49
R
Rheinmetall Electronics GmbH 15
S
Solares Energy GmbH 73
swb AG 14
T
Theater Bremen GmbH 43
U
Übersee-Museum Bremen 53
V
Vitakraft pet care GmbH & Co. KG 91
W
Werbegemeinschaft Weserpark
GbR Umschlagseite 4
WFB Wirtschaftsförderung Bremen
GmbH18/19
wisoak Wirtschafts- und Sozialakademie
der Arbeitnehmerkammer gGmbH 65
wpd windmanager GmbH & Co. KG 75
Wochenmarkt Domshof 27
Impressum
Verlag:
Kommunikation und Wirtschaft GmbH
Ein Unternehmen der Schlüterschen Mediengruppe
Baumschulenweg 28, 26127 Oldenburg
Telefon 0441 9353-0, info@kuw.de, kuw.de
In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung
Bremen GmbH (WFB). Nach amtlichen Unterlagen
und verlagseigenen Erhebungen bearbeitet.
Redaktionelle Beiträge:
Autor:innen: Mediavanti GmbH (Claus Spitzer-
Ewersmann, Lisa Knoll, Alke zur Mühlen, Katja
Hofmann), Suse Lübker, Laura Schmitt, Sarah Pohl
Redaktion: Josephine Dinkelbach
Herstellung: Ramona Bolte
Das Manuskript ist Eigentum des Verlages. Alle Rechte
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als Verletzung des Urheberrechts strafrechtlich verfolgt.
Hiervon abweichende Nutzungserlaubnisse bedürfen
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