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Bremen erleben! 2025

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BREMEN

erleben!

20

25


WIR BAUEN AUF

VIELFALT

Als eines der größten Bauunternehmen Norddeutschlands haben wir

zahllose spannende Projekte zu bieten. Hier arbeiten über 3.000 Menschen,

die ihre ganz besonderen Talente einbringen, um gemeinsam die besten

Infrastrukturen der Welt zu bauen. Und weil beides so perfekt funktioniert,

sind wir gleich mehrfach ausgezeichnet – als Arbeitgeber und als Ausbildungsbetrieb.

Jetzt bewerben und den Karriereturbo starten!

karriere.matthaei.de

www.matthaei.de


3

Moin!

Herzlich willkommen in Bremen und Bremerhaven,

dem Bundesland mit den zwei

Schwesterstädten an der Weser. Mit diesem

Magazin halten Sie sozusagen ein „Nachschlagewerk“

in der Hand, das Ihnen nicht

nur zahlreiche Möglichkeiten für Kunst,

Kultur, Freizeit und Arbeiten in Bremen und

Bremerhaven zeigt. In dieser neuen Ausgabe

lernen Sie auch ganz viele wunderbare Bremerinnen

und Bremer, Bremerhavener und

Bremerhavenerinnen und ihre Geschichten

kennen.

Ob im Denkort Bunker Valentin oder im Auswandererhaus,

ob im Alfred-Wegener-Institut

Bremerhaven oder im Speicherquartier in Vegesack,

einem der spannendsten Bauprojekte

Bremens: Überall dort arbeiten und engagieren

sich beeindruckende Menschen, die ganz

nebenbei auch zeigen, warum unsere beiden

Städte so lebens- und liebenswert sind.

Denn egal, ob Sie nur zu Besuch sind, ob Sie

neu hierhin gezogen sind oder ob Sie Ihre

Heimat neu kennenlernen wollen – wir haben

beides: spannende Ziele für einen Städtetrip

und vor allem ganz besondere Städte zum

Leben und Arbeiten.

Eines möchte Ihnen aber in jedem Fall ans

Herz legen: Wer in der Bremer Innenstadt

Halt macht, sollte unbedingt bei einer Tasse

Kaffee die Aussicht auf das UNESCO-Welterbe

Bremer Rathaus und Roland genießen. Diese

einzigartige Atmosphäre auf Bremens schönstem

Platz macht Kulturgeschichte lebendig.

Spannende Einblicke in das Rathaus

Senatspressestelle I Jonas Ginter

Bürgermeister

Andreas Bovenschulte

Präsident des Senats der

Freien Hansestadt Bremen

gibt es übrigens auch ganz bequem online.

Auf www.Welterbe.Bremen.de ist ein 360-Grad-

Rundgang zu sehen, der Geschichte und Geschichten

rund um das Rathaus digital erlebbar

macht. So wird der Online-Besuch des

UNESCO-Welterbes zu einer Zeitreise durch

die Jahrhunderte. Mehr über unsere Kulturdenkmäler

erzählen dann bei einem Besuch

vor Ort die Gästeführerinnen und Gästeführer.

Und wer schon einmal auf dem Marktplatz

ist, sollte es nicht versäumen, Bremens berühmtes

tierisches Quartett zu besuchen: die

Bremer Stadtmusikanten.

Genießen Sie die Zeit bei uns. Ich wünsche

allen Gästen viele erlebnisreiche Momente –

und allen Bremerinnen und Bremern und Bremerhavenerinnen

und Bremerhavenern viel

Freude beim Entdecken von bislang noch unbekannten

Orten sowie beim Neuverlieben in

unsere beiden Städte.

Ihr

Bürgermeister Andreas Bovenschulte

Präsident des Senats der

Freien Hansestadt Bremen


4

Foto: ©Kerstin Rolfes

8

Kultur

und

Freizeit

32 Eiszeit mit den Zwergen

36 Von Feinkost und Genuss

38 100 Jahre Stadionbad

42 Findorffs Kreativzentrum

46 Vegesack als Schauplatz

des Verbrechens

50 Vielfalt zeitgenössischer

Musik

51 Adressen

Foto: ©Jinas Ginter

36

Foto: ©Mar Fernández-Méndez

64

Bildung und

Wissenschaft

56 In Bremen zuhause, den

Blick auf die Welt gerichtet

58 Auf den Spuren von

Martha Hüner

60 Algenfarmen für den

Klimaschutz

62 Ein Ort der Erinnerung,

Bildung und Reflexion

66 Adressen

Fotos: ©Alexander Fanslau

82

Fotos: © Gorodenkoff - stock.adobe.com

106

Spezial:

Fachkräfte

84 Fünf Tipps für

Website-Fotos

87 Das Büro der Zukunft

89 Vielfalt als Schlüssel

zum Erfolg

92 Von A bis Z:

Generation Zukunft

94 Gekommen, um zu

bleiben

96 Wer zufrieden ist,

bleibt

100 Ein guter Start

102 Miteinander statt

Nebeneinander


5

Mein

Bremen

8 Hausgezeichnet

10 Mit Nachtwächter Schorse

durch Bremen

12 Wir sehen uns im Netz! –

Bremen auf allen Kanälen

16 „Die Marke Bremen zum Anfassen,

Erleben und Mitnehmen“

20 Zusammen ein Fest

24 Liniennetzplan BSAG

26 Die Wochenmärkte im Land Bremen

28 Adressen

Inhalt

Wohlfühl-Bremen:

„Dick, betrunken und

glücklich“ – das können

Bremer:innen im Feinkostladen

Heimathaven sein!

Wirtschaft

und Arbeit

68 Nachhaltig einkaufen im Viertel

72 Auf der Suche nach dem perfekten Mix

76 Bremens Talentschmiede für DJing

und Producing

78 Architektonischer Zeitsprung

82 Adressen

110

Fotos: ©Bremer Tierschutzverein e.V.

Gesundheit

und

Soziales

Foto: ©Tim Rost

104 Einsatz für

die Tiere

107 Heimat in der

Fremde

110 Mit den Ohren

Fußball sehen

112 Ein Miteinander

zahlreicher

Religionen

114 Adressen

Josephine

Foto: ©Tim Rost

Ein herzliches

Moin!

Schön, dass ihr unser

Magazin Bremen erleben!

in den Händen haltet! In

Bremen gibt es immer

etwas Neues zu entdecken

– von den Gassen im

Schnoor bis zu den Weiten

der Weser. In dieser Ausgabe

dreht sich alles um

die Menschen, die Bremen

so besonders machen,

und ihre Geschichten. Egal,

ob ihr Bremer:in mit Leib

und Seele seid oder die

Stadt gerade erst erkundet,

hier ist für alle etwas dabei.

Also schnappt euch einen

Kaffee, lehnt euch zurück

und begleitet uns auf eine

spannende Reise durch die

Hansestadt.

Eure Josephine und

Ramona

Ramona

118 Impressum • Inserenten


6

Mein Bremen


Dinge,

die ich liebe...

Als ich im Herbst 2012 das erste

Mal am Bremer Hauptbahnhof angekommen

bin, war es Liebe auf den

ersten Blick. Besonders die hilfsbereiten,

bodenständigen und unkomplizierten Menschen

haben mich sofort verzaubert. Bremen zeichnet sich

für mich besonders durch eine vielfältige und solidarische

Kulturszene aus – vom Klassikkonzert bis zur

Outdoorparty wird alles geboten, ohne dass es völlig

überfrachtet ist. Und wir haben mit der Breminale

einfach das beste Umsonst-Festival überhaupt!

Dr. Elena Tüting, Pressesprecherin

Kulturzentrum

Schlachthof

Foto: ©Jasmine Shah

Grafik: ©Lena Kulla


8

Mein Bremen

Bremer Architektur

Hausgezeichnet

Das Altbremer Haus prägt viele

Stadtteile, auch Findorff (hier:

Eichenberger Straße). Illustration: Isa Fischer

Schon bei der Feinarbeit:

Beim Zeichnen entgeht

Isa Fischer kein Detail.

Foto: ©Kerstin Rolfes

Eine Zeichnerin bringt typisch hanseatische

Architektur aufs Papier.

Die Künstlerin Isa Fischer hat ein besonderes

Faible für Altbremer Häuser,

die wohl schönsten Wohngebäude der

Hansestadt.

Schmale Reihenhäuser statt mehrgeschossiger

Mietskasernen – mit diesem

Konzept widersetzte sich Bremen zwischen

der Mitte des 19. Jahrhunderts

In Schwachhausen (hier: Parkstraße)

sind prachtvolle Altbremer Häuser an

der Tagesordnung. Illustration: Isa Fischer

und dem Beginn des Ersten Weltkriegs

den vorherrschenden städtebaulichen

Trends im Lande. An der Weser favorisierten

die Architekten und Baumeister

beim Wohnungsbau Individualität. Das

sogenannte Altbremer Haus hat in dieser

Zeit seine Wurzeln.

Der Gebäudetyp zeichnet sich aus

durch mit Stuck verzierte Fassaden, ein

hochgelegtes, per Treppe erreichbares

Erdgeschoss, manchmal einen Wintergarten

oft sogar durch die Möglichkeit,

von ganz vorn bis ganz hinten den vollen

Durchblick zu haben. Im wahrsten Sinne

des Wortes.

Häuser mit Geschichte(n)

„Ich liebe das Altbremer Haus“, sagt Isa

Fischer. Damit steht sie nicht allein da,

wie ein Blick in das gut gefüllte Auftragsbuch

der diplomierten Grafikdesignerin

verrät. Immer wieder melden sich bei

ihr Bremer:innen mit einem besonderen

Wunsch: Sie wollen ihr Haus zeichnen

lassen. Vor rund 15 Jahren hat sie damit

begonnen, Gebäudeporträts anzufertigen.

Inzwischen fanden schon mehrere

Hundert Platz auf ihrem Skizzenblock,

darunter auch Industriebauten und öffentliche

Gebäude. „Die Altbremer Häu-

ser sind meine Lieblingsobjekte. Jedes

ist anders, folgt aber doch einem bestimmten

Muster und erzählt eine eigene

Geschichte.“

Die Künstlerin arbeitet mit Tusche und

Aquarellfarben. Immer von Hand, nie am

Computer. Draußen, gern auch bei Wind

und Wetter. Sie sucht sich einen Sitz

gegenüber dem Objekt, baut Höckerchen

und Staffelei auf und nimmt sich

Zeit. Wie lange? „Drei Stunden werden

es sicher“, meint sie. Immer schaut sie

genau hin. Entdeckt beim zweiten oder

dritten Blick markante Details, die ihr

beim ersten noch verborgen blieben.

Gelegentlich kommt sie mit Leuten ins

Gespräch, die erstaunt kurz stehenbleiben

und fragen, was sie da macht. Isa

Fischer mag das.

Prägend für ganze Stadtteile

Klassizismus, Historismus, Jugendstil:

All diese Richtungen finden sich in den

Altbremer Häusern wieder. Viele stehen

unter Denkmalschutz. Sie wurden nicht

nur für die wohlhabende Oberschicht

gebaut, sondern ebenso – wenn auch

zumeist in etwas kleineren Varianten –

in den Arbeitervierteln wie Gröpelingen

oder Walle. Bis heute prägen sie das Erscheinungsbild

ganzer Stadtteile, etwa

der Neustadt, von Schwachhausen oder

des Viertels Ostertor/Steintor.

Isa Fischer mag sich darüber nicht wundern.

Im Gegenteil. Die Künstlerin liefert

eine handfeste Erklärung. „Das Altbremer

Haus steht sowohl für einen sehr

besonderen Baustil als auch für den Mut

zu etwas Eigenem. Das zeichnet Bremen

aus.“ Von Claus Spitzer-Ewersmann


Isa

Fischer

Foto: © Miuhbuiart – pixabay.com

Manchmal hat Hauszeichnerin

Isa Fischer

ihren Arbeitsplatz

mitten in der Natur.

Foto: Isa Fischer

Dinge,

die ich liebe...

Bremen ist einfach eine offene Stadt mit dem

Herz am richtigen Fleck. Ein Bremen-Liebe-

Moment war bei mir zum Beispiel bei der großen

Demonstration von Laut gegen Rechts im Januar, wo

rund 50.000 Menschen sich für genau diese Offenheit und

Vielfalt stark gemacht haben. Aber auch wenn ich mir anschaue, wie

viele Menschen sich hier freiwillig einbringen, ob im Sport, in der Kultur

oder im Sozialen – dann bin ich immer auch ein wenig stolz darauf,

hier in Bremen zu leben. Besonders deutlich wird mir das immer

bei der Aktivoli Freiwilligenbörse im Rathaus, wenn rund 80 der

Freiwilligenorganisationen dieser Stadt zusammenkommen –

das ist wirklich eindrucksvoll!

Lena Blum (Leiterin der Freiwilligen-

Agentur Bremen)

Foto: ©Jörg Klampäckel


10

Mein Bremen

Stadtführung

Mit Nachtwächter Schorse

durch Bremen

Dieter Herrmann verrät seinen Gästen

jene Geheimnisse der Hansestadt, die

im Dunkel der Nacht verborgen liegen.

Gut 200 Jahre ist es her, da wachte

Georg Uhlenkop, genannt „Schorse“, über

das alte Hafenrevier Schlachte. Er sorgte

mit Signalhorn und Laterne in der Hand

für Sicherheit und Ordnung im nächtlichen

Bremen und schützte die Stadt

vor Feuergefahr. Auf seinen Rundgängen

kann man Schorse bis heute begleiten.

Es gibt nur wenige Menschen in Deutschland,

die hauptberuflich und ausschließlich

Nachtwächterführungen geben. Für

Dieter Herrmann ist dies zur Passion

geworden. Als Schorse nimmt er seine

Gäste seit 2014 mit in längst vergangene

Zeiten und öffnet einen einzigartigen

Blick auf der Hansestadt. „Ich war schon

immer eine Nachteule“, verrät er. „Hinzu

kam meine Faszination für die Historie

Bremens. So ist die Nachtwächterei für

mein Leben gleichermaßen Schicksal

und erbauliches Elixier geworden.“

Foto: ©Jörg Sarbach

Schmale Gässchen und bronzene Figuren

Sein Beruf wird Dieter Herrmann auch

nach mehr als zehn Jahren nicht langweilig,

denn jede Erlebnisführung beschreibt

er als „eine Mischung aus frischer Improvisation,

Interaktion mit Gästen und

authentisch vorgetragenem Sprechwerk“.

In rund anderthalb Stunden streift der

Nachtwächter durch die Bremer Innenstadt.

Er führt die historische Böttcherstraße

entlang, wandelt durch schmale

Gassen im Schnoorviertel und stattet der

Bronzeskulptur der Bremer Stadtmusikanten

einen Besuch ab. Auch der Marktplatz,

der mit Rathaus, Dom und Schütting

von gleich drei stadtbildprägenden

Gebäuden gesäumt ist, gibt jede Menge

Anlass zum Staunen. Denn der redselige

Schorse weiß allerhand zu berichten über

die Geschehnisse in seiner Hansestadt.

Die Route passt Dieter Herrmann stets

individuell an. Mal gibt ihm aktuelles

Weltgeschehen Anlass dazu, mal besonderes

Interesse des Publikums. „Ich

habe über die Jahre einen großen Wissensschatz

angesammelt. Alles kann

ich in einer Führung gar nicht erzählen.

Stattdessen wähle ich spontan die Ereignisse

und Themen aus, die mir je nach

Situation passend erscheinen.“

Nachtwächter mit Leib und Seele

Zur Vorbereitung auf seine ersten Führungen

quartierte er sich ein halbes Jahr

im Bremer Geschichtenhaus ein, um

sich den Genres Storytelling und Living

History anzunähern. Dann studierte er

die allgemein historisch belegte Figur

des Nachtwächters sowie ihre Rezeption

in der Literatur. Auch die frühe Mitgliedschaft

in der „Deutschen Gilde der

Nachtwächter, Türmer und Figuren“ und

Kontakte zur Mittelalter- und Reenactor-

Szene trugen zur Erarbeitung seines

Nachtwächterkonzepts bei.

Jede Erzählung aus seinem Repertoire

verkörpert der Theaterschauspieler dabei

mit Leib und Seele. Denn: „Wenn Wissen

erlebnisorientiert und heiter vermittelt

wird, merkt man es sich leichter.“ Aufkommende

Fragen – zum Beispiel, wie viele

Treppenstufen man bezwingen muss,

um den Südturm des St. Petri Doms zu

besteigen, oder was es mit der ins Kopfsteinpflaster

gehauenen Spur aus rund

1.000 schimmernden Messingnägeln

auf sich hat – beantwortet der

Nachtwächter natürlich gerne. „Aber

der Gast ist zumeist so in den Erzählungen

von Schorse verfangen, dass

solche typisch touristischen Fragen

kaum gestellt werden.“ Von Lisa Knoll

Info

Wenn die Sonne untergegangen ist und

Bremen sich in geheimnisvolle Dunkelheit

hüllt, nimmt Nachtwächter Schorse seine

Gäste in Obhut und streift mit ihnen

durch die alte Hansestadt. Mehr Infos

zum Führungsangebot gibt’s unter:

www.nachtwaechterzubremen.de


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AUG. PRIEN Bauunternehmung – Kompetenz im Haus

Gegründet 1873 in Hamburg-Harburg. Seit Beginn gehört AUG.

PRIEN zu den Pionieren und Entwicklern modernster Bauverfahren.

Heute arbeiten über 380 Angestellte und 360 gewerbliche Fachkräfte

für das Unternehmen, das mittlerweile Niederlassungen in

Bremen, Dortmund, Köln und Sylt hat. Die AUG. PRIEN Bauunternehmung

setzt auf eingespielte Teams mit flachen Hierarchien,

schnellen Kommunikationswegen und kontinuierlichem Austausch

von Erfahrungen, um jederzeit eine optimale Lösung auf dem

neuesten Stand der Technik zu verwirklichen.

Wir planen, bauen, sanieren, erweitern und verändern. Ob Bürogebäude,

Produktionsstätte, Lager- und Logistikhalle, Warenhaus

oder Schule – die Bauwerke von AUG. PRIEN sind aus zahlreichen

deutschen Stadtbildern nicht mehr wegzudenken. Mit seinen

Kernkompetenzen Hochbau und Schlüsselfertiges Bauen bietet

AUG. PRIEN seinen Kunden ein umfangreiches Paket an Bau- und

Dienstleistungen rund um die Immobilie. Dabei sind wir in der

Umsetzung einer Bauaufgabe in Einzelgewerken ebenso erfahren

wie als Generalunternehmer, in Partnermodellen oder PPP-Verfahren.

Wirtschaftlichkeit und Qualität, ansprechende Architektur

und Optimierung von Wartungs- und Betriebskosten sind die Eckpfeiler

der Aktivitäten von AUG. PRIEN. Wir konzipieren unsere

Objekte unter neuesten energetischen und umweltschutzrelevanten

Kriterien, denn Bauen ist für uns immer auch eine Tätigkeit mit

Blick auf kommende Generationen. Ebenso sind wir im Brückenbau

sowie im Hafen- und Wasserbau dort aktiv, wo es um innovative

und effiziente Infrastruktur am und im Wasser geht. Bauwerke für

die Schifffahrt und für den Hochwasserschutz sind unsere Leidenschaft.

Verlässlichkeit, Vertrauen und Offenheit in der Zusammenarbeit

sind für uns nicht nur Selbstverpflichtung, sondern auch der

Schlüssel zum Erfolg. Unsere Kunden profitieren von unserer Erfahrung

aus über 151 Jahren Unternehmens- und Baugeschichte.

AUG. PRIEN Bauunternehmung (GmbH & Co. KG)

Richtweg 1 · 28195 Bremen · Tel. 0421 33588-0 · Fax 0421 33588-30

bremen@augprien.de · www.augprien.de


12

Mein Bremen

Bremen in den sozialen Medien

Wir sehen uns im Netz! –

Bremen auf allen Kanälen

Grafik: OneLineStock - stock.adobe.com

Grafik: ©bloomicon - stock.adobe.com

Das Internet und besonders die sozialen

Netzwerke stellen heute für viele

eine der wichtigsten Informationsquellen

dar – und das quer durch alle

Altersgruppen. Klar, dass auch Bremen

seine Speckflagge hochhält. Von Erlebnistipps

für Touristinnen und Touristen

und hilfreichen Informationen

für die Bürgerinnen und Bürger über

besondere Bremer Döntjes, Erfolgsgeschichten

aus der bremischen Wirtschaft

bis hin zu spannenden Zahlen,

Daten und Fakten – in Sachen digitaler

Präsentation und Vermarktung ist die

Hansestadt schwer auf Draht.

Das offizielle Stadtportal der Stadt Bremen

ist quasi die Zentrale, von der alles

ausgeht. Hier finden Bürger:innen, Touristinnen

und Touristen und Unternehmen

alles Wissenswerte zur Stadt – dazugehören

unter anderem die Brancheneinträge,

der Veranstaltungskalender und der

barrierefreie Stadtführer. 2023 gab es

fast neun Millionen Seitenzugriffe bei 5,4

Millionen Besuchen auf www.bremen.de,

dazu kommt noch das beliebte Kleinanzeigenportal

„Schwarzes Brett“.

Soziale Netzwerke

Auch in den sozialen Netzwerken ist

das Team von bremen.de äußerst aktiv.

66.000 Personen folgen den Infos

auf Facebook, 48.700 auf Instagram.

Hier gibt es gleich mehrere Kanäle für

die unterschiedlichen Zielgruppen.

@Bremermoment ist der allgemeine

Bremen-Account, @Visit.bremen informiert

über die touristischen Seiten der

Stadt, auf @Meinbremen füttert wöchentlich

eine andere Person aus Bremen

den Kanal mit ihren Themen, auf @

Bremenbikeit gibt es Informationen rund

um das Radfahren in der Hansestadt

und @Themenjahr.bremen postet

alles rund um das jeweilige Themenjahr

in der Stadt.

2025 wird es um

„Naturlich Bremen!“, die grünen Seiten in

der Wesermetropole gehen.

Seit Mai 2021 ist das bremen.de-Team

auch auf TikTok aktiv. Mit bald 40.000

Abonnentinnen und Abonnenten, einigen

viralen Videos und einer Vorreiterrolle im

deutschen Destinationstourismus ein voller

Erfolg. Außerdem gibt es auf Pinterest

den @bremen_de Kanal und viele Filme

auf Youtube unter BREMENbewegt.

Ein Bremen-Blog, die „Stories aus Bremen“,

informiert in Artikeln rund um den Wirtschaftsstandort

Bremen, touristische

Themen und den Lebensstandort auf

https://www.wfb-bremen.de/de/page/

bremen-wirtschaft-stories.

Und natürlich gibt es auch was auf die

Ohren! Der Bremen-Podcast beschäftigt

sich mit Bremen als lebenswertem und

liebenswertem Ort. Ob Nachtschwärmer

in der Kultbar Heartbreak Hotel oder

Pilgerwanderin im idyllischen Blockland,

die Interviewten im Bremen Podcast der

WFB Wirtschaftsförderung Bremen sind

so vielfältig wie die Stadt selbst.

Von WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH


Anzeige 13

Bremen Airport:

Von der Weser in die ganze Welt

13 Millionen: So viele Menschen leben im Nordwesten – dem

Einzugsgebiet des Bremen Airport. Somit ist der Flughafen nicht

nur treibender Faktor für die Wirtschaft und den Tourismus in der

Region. Er übernimmt auch Verantwortung in der Hansestadt, die

auf eine lange Tradition in der Luft- und Raumfahrt zurückblickt.

Vom Neuenlander Feld, seit 1914 Standort des Flughafen Bremen,

heben heute 15 verschiedene Airlines zu Destinationen auf dem

europäischen, asiatischen und afrikanischen Kontinent ab. Der

ausgewogene Mix aus Linien-Fluggesellschaften und Anbietern

aus dem Low-Cost-Segment sorgt dabei für ein breites Angebot.

Und so geht es für Urlauber und Geschäftsreisende täglich von der

Weser in die ganze Welt. Möglich machen das vor allem die Flüge

zu den internationalen Drehkreuzen in Amsterdam, Frankfurt, Istanbul,

München, Wien und Zürich. Sie verbinden den Bremen

Airport mit über 500 Anbindungen weltweit – und das mit nur

einem Umstieg.

Der Bremen Airport legt weiterhin den Fokus auf Innovation und

Investition: So ist es das formulierte Ziel, das Streckennetz auszubauen,

neue Destinationen zu etablieren und die Infrastruktur auf

und außerhalb des Rollfeldes kontinuierlich zu verbessern. Kurze

Wege und exzellenter Service gehören zu den Attributen, die den

Bremer Flughafen ausmachen – und zur hohen Kundenzufriedenheit

beitragen. Neben modernen Unternehmen und bedeutenden

Forschungseinrichtungen fungiert der Flughafen als Herz der

wirtschaftlich florierenden Airport-Stadt, der Hansestadt und des

gesamten Nordwestens.

Flughafen Bremen GmbH

Flughafenallee 25, 28199 Bremen, Tel. 0421 5595-0

contact@airport-bremen.de, www.bremen-airport.com


14

Anzeige

swb – wir gestalten

die Energiewende

Der swb-Konzern steht in Bremen und Bremerhaven für

Energie, Trinkwasser und Telekommunikation. Technische

Dienstleistungen für private Haushalte und Unternehmen

vervollständigen das umfangreiche Leistungsspektrum.

Damit ist swb ein wichtiger Partner für den modernen

urbanen Menschen im Land Bremen. 1854 gegründet

hat sich der regionale Energiedienstleister in 170 Jahren

technologisch kontinuierlich weiterentwickelt und arbeitet

nach der Stilllegung des letzten Kohlkraftwerks im April

2024 weiter daran, bis 2035 klimaneutral zu werden.

Dabei immer im Blick: die Bedürfnisse der Kundinnen und

Kunden.

Als fest in der Region verwurzeltes Unternehmen trägt

swb auch gesellschaftliche Verantwortung, ist Arbeitgeber

für rund 2.200 Menschen an verschiedenen Standorten

und zusätzlich für rund 100 junge Erwachsene, die mit

einer technischen oder kaufmännischen Ausbildung bei

swb ihr Berufsleben beginnen – jedes Jahr kommen 40

„Neue“ dazu.

Im Sinne der Energie- und Wärmewende arbeitet swb

an Lösungen, um nach Steinkohle auch zunehmend auf

den Einsatz von Erdgas verzichten zu können. Eine dafür

notwendige sieben Kilometer lange Verbindungsleitung,

die zwei Fernwärmegebiete vereint, geht im Herbst 2024

in Betrieb. Sie ermöglicht eine größere Ausnutzung der

Wärmegewinnung aus Abfall und senkt im Zusammenspiel

mit einem ebenfalls neuen Blockheizkraftwerk die

CO 2

-Emissionen deutlich. Mit weiteren Projekten verfolgt

swb das Ziel, die Fernwärmeversorgung in Bremen und

Bremerhaven im Schulterschluss mit den Kommunen

deutlich auszubauen.

Zusammen mit verschiedenen Partnern erarbeitet swb Lösungen

für eine intelligente, umweltfreundliche Energieversorgung

für Quartiere und Stadtteile und bringt sich so in

die Stadtentwicklung ein. Zudem ist swb an verschiedenen

Initiativen und Ideen rund um die Erzeugung und den Einsatz

von Wasserstoff beteiligt, was die Dekarbonisierung

vieler industrieller Prozesse ermöglichen soll. Gemeinschaftlich

mit EWE, ArcelorMittal Bremen und H2APEX

baut swb derzeit eine Anlage zur Wasserstoff-Erzeugung.

Der stetig steigende Strombedarf, hervorgerufen von den

Plänen vieler Industrieunternehmen, fossile Brennstoffe

durch Strom zu ersetzen, und die zunehmende Elektrifizierung

der Wärmeerzeugung machen den Ausbau des

Stromnetzes notwendig.

Fotos: swb AG

Für all diese Aktivitäten braucht swb engagierte Menschen!

Ob Ausbildung, Praktikum, duales Studium oder

Festanstellung: swb ist vielfältig, lebendig und zukunftsgerichtet.

Werde Teil des swb-Teams und gestalte die

Energiewende mit!

swb AG

Theodor-Heuss-Allee 20 · 28215 Bremen

Tel. 0421 359-0 · info@swb-gruppe.de

www.swb-gruppe.de


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Technologien der Zukunft? Alltag in Bremen.

Bei der Rheinmetall Electronics GmbH (RME) in Bremen dreht

sich alles um innovative Technologien. Über 1.700 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter arbeiten an technisch anspruchsvollen

Produkten und Systemlösungen, z.B. Missionsausstattungen

sowie Ausbildungs- und Trainingslösungen für Streitkräfte,

Regierungseinrichtungen und zivile Kunden.

Das Unternehmen gehört zur Division Electronic Solutions

innerhalb des Rheinmetall-Konzerns.

Alle Beschäftigten haben insbesondere eines gemeinsam:

Eine große Leidenschaft für Technologien. Aufgrund des

umfangreichen Kompetenzportfolios bieten sich insbesondere

für Ingenieure (m/w/d) und Informatiker (m/w/d)

vielfältige berufliche Einstiegsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.

Verstärken Sie unser Team in Bremen,

z.B. als:

Projektmanager (m/w/d)

Systementwickler (m/w/d)

Softwareentwickler (m/w/d)

Ausbildung bzw. Duales Studium starten

• Fachinformatiker (m/w/d) für Anwendungsentwicklung

oder Systemintegration

• Industriekaufmann (m/w/d)

• Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)

• Duales Studium Betriebswirtschaft (B.A.)

• Duales Studium Informatik (B.Sc.)

Informieren Sie sich über alle Einstiegsmöglichkeiten unter

www.rheinmetall.com/ausbildung

Tolle Extras

Motivierte und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind das Herzstück eines jeden Unternehmens. Damit alle

Beschäftigten ihr Bestes geben können, ist es essentiell,

optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Neben einem

sicheren Arbeitsplatz mit attraktiver Vergütung, gibt es zahlreiche

Benefits und Zusatzleistungen.

Berufsstart mit Verantwortung

Die Rheinmetall Electronics GmbH bildet seit vielen Jahren in

zahlreichen technischen und kaufmännischen Berufen aus.

Qualifizierte Ausbilder-Teams vermitteln in unseren Ausbildungsstätten

alle Fertigkeiten und Kenntnisse, die Auszubildende

(m/w/d) und Dualstudierende (m/w/d) für ihr späteres

Berufsleben benötigen.

Rheinmetall Electronics GmbH

Brüggeweg 54 · 28309 Bremen

www.rheinmetall.com/jobportal

Einblicke in unsere innovativen Projekte

erhalten? QR-Code scannen!


16 Mein Bremen

Bremen Information

„Die Marke Bremen zum Anfassen,

Erleben und Mitnehmen“

Foto: ©WFB

Neue Bremen Information in der Böttcherstraße

ist jetzt attraktiver und

digitaler

Früher hieß sie Tourist-Information und

war erste Anlaufstelle für Gäste, die einen

Stadtplan benötigten, einen Rundgang

oder ein Hotelzimmer buchen wollten.

Spätestens seit der Wiedereröffnung in

2023 ist die neue Bremen Information

in der Böttcherstraße 4 aber viel mehr.

„Das Ziel der umfangreichen Umbaumaßnahmen

und nicht zuletzt der neue

Name war, einen Willkommenspunkt für

Gäste und Einheimische zu schaffen,

der die Besonderheiten der Stadt hervorhebt,

ein Ort, der die Marke Bremen

zum Anfassen, Erleben und Mitnehmen

bietet“, sagt Oliver Rau, Geschäftsführer

der WFB Wirtschaftsförderung Bremen

GmbH, die die neue Bremen Information

betreibt.

Nun erstrahlt die Bremen Information in

neuem Design. Eine

riesige rote dreidimensionale

Karte

der Stadt lässt die Dimensionen der

einzelnen Stadtteile deutlich werden.

Ein fast vier Meter langer Zeitstrahl

entlang der Weser lässt an der gegenüberliegenden

Wand wichtige Daten aus

der Geschichte und kuriose Ereignisse

nachempfinden.

Verschiedene digitale neue Elemente ergänzen

die Optik der neuen Bremen Information.

Auf Infoscreens erfahren die

Gäste alles über aktuelle Veranstaltungen

und buchbare Rundfahrten sowie

Rundgänge. Auf einem Monitor können

verschiedene Stadtpläne abgerufen werden

mit Detailinformationen zur Überseestadt,

Bremen Nord oder barrierefreien

Wegen durch die Stadt. Auf einem

Touch Screen können die Gäste in den

Instagramkanal der Stadt Bremen eintauchen,

mit Tipps zu besonderen Sehenswürdigkeiten

und unbekannten Kleinoden,

die es zu entdecken gibt.

Ein rundes rotes Sofa lädt ein, sich niederzulassen

und den Geschichten der

Hörstation zu folgen. In Kooperation mit

den Bremer Lauschorten gibt es hier

Audiodateien mit Musik und Informationen

zu den Bremer Stadtmusikanten,

dem St. Petri Dom, den Schweinen in

der Sögestraße oder dem Lichtbringer

in der Böttcherstraße zu hören. Parallel

zum Hörerlebnis kann hier auch gleich

das Handy an einer Ladestation neue

Energie tanken.

Barrierefreiheit spielt in der neuen Bremen

Information eine große Rolle. So

gibt ein neuer barrierefreier Beratungsplatz

viel Raum für Menschen im Rollstuhl,

und ein taktiler Stadtplan soll zukünftig

Menschen mit Sehbeeinträchtigung

helfen, sich in der Innenstadt zu

orientieren. Es gibt sogar einen Rollstuhl

zum Ausleihen.

Neben Infobroschüren und buchbaren

Erlebnissen gibt es in der neuen Bremen

Information natürlich auch weiterhin

Souvenirs zu kaufen.

Weitere Informationen unter

www.bremen.de/tourismus.

Von WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH


Anzeige 17

Füreinander Kräfte entfalten in unserer Region

Gemeinsam sind wir als Bremische Volksbank Weser-Wümme

eG seit über 100 Jahr in unserer Heimatregion Bremen und

umzu fest verwurzelt. Nutzen unsere Eigenständigkeit und unser

ausgeprägtes unternehmerisches Denken, um vor Ort schnelle

Entscheidungen zu treffen und lösungsorientiert zu handeln.

Unsere Mission FÜREINANDER KRÄFTE ENTFALTEN ist unser

Motor für zukunftsorientiertes Handeln. Wir übernehmen Verantwortung

für unsere Region, engagieren uns für soziale Projekte

und unterstützen die aktive Transformation von Unternehmen

und privaten Haushalten für mehr Nachhaltigkeit.

Egal ob sie Kapital zur Realisierung einer Geschäftsidee benötigen,

nach einer passenden Finanzierung für ihre Wunschimmobilie

suchen oder eine kompetente und persönliche Beratung für ihre

Geldanlage in Anspruch nehmen möchten – Wir bieten vielfältige

Lösungen und übernehmen Verantwortung.

Wir stellen unsere Mitglieder und Kunden konsequent in den

Mittelpunkt, begegnen ihnen auf Augenhöhe und bauen ein

partnerschaftliches Verhalten im Sinne des genossenschaftlichen

Prinzips auf.

Das Genossenschaftsprinzip ist unsere Philosophie, Nachhaltigkeit

ist unsere gemeinsame Chance, deshalb handeln wir ökonomisch

und ökologisch durch unsere verantwortungsvolle Beratung

und beziehen, wo immer es möglich ist, auch Produkte und Dienstleistungen

mit konkretem Nachhaltigkeitsbezug mit ein.

Bremische Volksbank Weser-Wümme eG

Domsheide 14 · 28195 Bremen · Tel. 0421 3682-0

Info@BremischeVB.de · www.BremischeVB.de


18

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Foto: © Ingrid Krause / BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Rathaus und Roland Weltkulturerbe

Hier schlägt das Herz der Hansestadt: Seit mehr als sechs Jahrhunderten

symbolisieren das Rathaus und der Roland den Willen

der Bremer nach Freiheit und Unabhängigkeit. Die UNESCO hat

die herausragende geschichtliche, politische und künstlerische

Bedeutung der beiden Bremer Wahrzeichen auf eindrucksvolle

Weise gewürdigt: Im Juli 2004 erklärte die Kulturorganisation

der Vereinten Nationen die einzigartigen Zeugen bremischer

Geschichte zum Welterbe der Menschheit!

Dabei handelt es sich um die international höchste und zugleich

begehrteste Auszeichnung, die für ein Gebäude, für Stadtteile oder

für eine Landschaft vergeben werden kann. In dem Gutachten, das

der UNESCO-Entscheidung zugrunde liegt, heißt es wörtlich: „Das

Rathaus und der Roland zu Bremen sind ein einzigartiges Zeugnis

für bürgerliche Autonomie und Souveränität, wie diese sich im Heiligen

Römischen Reich entwickelten.“

Foto: © BTZ Bremer Touristik-Zentrale (www.bremen-tourismus.de)

Für das Bremer Rathaus wird die herausragende Form der Architektur

der späten Renaissance in Norddeutschland, die Weserrenaissance,

ausdrücklich hervorgehoben. Und dem 1404 errichteten

Roland – dargestellt als jugendlicher Krieger in Rüstung und Mantel,

mit erhobenem Schwert – bescheinigen die UNESCO-Experten, er

sei „eine der ältesten und die repräsentativste der Roland-Statuen,

die als Symbol für Freiheit und Marktrecht errichtet wurden“.

Roland- Statuen, Symbole für Markt- und Handelsrechte, gibt es

zwar in vielen Städten weltweit. Doch Experten stufen das Bremer

Wahrzeichen als die berühmteste, künstlerisch eindrucksvollste und

schönste dieser Figuren ein, die zudem auch ein Freiheitszeichen

ist. Rolands Schild erinnert daran.

Auch das vor über 600 Jahren errichtete Rathaus – Sitz von Regierung

und Verwaltung – zieht jeden Besucher in seinen Bann. Kein

Wunder: Hier „lebt“ die Geschichte der Hansestadt, die immer

eines im Sinn hatte: die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung

als Stadtrepublik zu bewahren und zu verteidigen. Auch deshalb

gehört es zum Kulturerbe der Menschheit. Große Sandsteinfiguren

schmücken die Fassaden. An der Front zum Marktplatz stellen sie

den Kaiser und sieben Kurfürsten dar. Ihre Botschaft ist klar. Sie

lautet: Diese Stadt fühlt sich unmittelbar dem Reich zugehörig und

nur dem Kaiser untertan.

Jeweils vier weitere Figuren an den Seitenfronten stellen Propheten

aus dem Alten Testament dar. Die Untere Halle, heute mit Veranstaltungen

aller Art das ganze Jahr über nahezu ausgebucht,

beeindruckt in ihrer Schlichtheit. Mächtige Stützpfeiler aus Eiche

geben ihr eine karge Struktur. Dieser Raum war einst Markthalle

und Treffpunkt für Bauern, Händler und fahrende Sänger.


Fotos: © Jonas Ginter / BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Die Obere Halle dagegen besticht in ihrer „feierlichen Würde“.

Kunstwerke und Raritäten schmücken den fast 40 Meter langen

und 13 Meter hohen Raum. Hier tagte der Rat der Stadt, hier wurde

Recht gesprochen. Große Wandgemälde, Sprüche und figürliche

Darstellungen erinnern daran. Heute nutzen Senat und Bürgermeister

den Raum für repräsentative Zwecke. 200 Jahre nach dem

Bau des schlichten Rathauses entschloss man sich zu einer neuen,

repräsentativen Fassade. Sie sollte deutlich machen: Der Rat ist

mächtig und selbstbewusst. So entstand durch den Umbau

zwischen 1595 und 1616 eine der schönsten Renaissance-Fassaden

Europas mit dem mächtigen gläsernen Erker, den ein fünfstöckiger

flandrischer Giebel krönt.

Die Schauseite zum Marktplatz gestaltete der Bildhauer Lüder von

Bentheim üppig und formenreich: ein kunstvoller „Wandteppich“

aus Stein mit eindrucksvollen Bildern zu politischen und religiösen

Themen. Bestauntes Juwel des Rathauses ist ein kleines Zimmer:

Die Güldenkammer, ein Einbau in der Oberen Halle. Von außen reich

verziert mit Schnitzereien und Malereien, von innen ein Gesamtkunstwerk

in reinem Jugendstil, 1905 geschaffen von dem Worpsweder

Künstler Heinrich Vogeler.

Wenig später wurde ein Anbau an das Rathaus nötig, der nach

Plänen des Architekten Gabriel von Seidel in „taktvoller Zurückhaltung“

gegenüber dem mittelalterlichen Hallenbau errichtet wurde.

Es entstanden neben Büroräumen der elegante Festsaal, der etwas

kleinere Kaminsaal, das angrenzende Gobelinzimmer und der Senatssaal.

Hier tagt regelmäßig dienstags der Senat.

Von den Schätzen im oberen Stockwerk ist es nicht weit zu den

unterirdischen Köstlichkeiten. Der Ratskeller, einst als Fundament

für das gotische Rathaus gebaut, beherbergt heute eine riesige

Weinauswahl. Man sitzt gemütlich an langen Holztischen vor

imposanten alten Weinfässern. Im Rosekeller werden jahrhundertealte

Weine gehütet.

Das Bremer Rathaus ist UNESCO-Welt erbe – und dennoch kein

verstaubter Ort. Es steht mitten im Leben. Offen für Begegnungen

und Gespräche, für Konzerte, Ausstellungen und Vorträge. Einmal

im Jahr sind alle Türen geöffnet für die „Nacht der Jugend“.

https://www.bremen.de/welterbe-bremer-rathaus-und-roland

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Geschäftsbereich Marketing und Tourismus

www.wfb-bremen.de


20 Mein Bremen

Bremer Freimarkt

Zusammen ein Fest

Stimmung, Spaß und Sensation: Der

Bremer Freimarkt ist ein Volksfest der

Superlative – und ein großes Gemeinschaftserlebnis.

Susanne

Keuneke

Foto: ©Doris Trautmann

Grafik: ©Lena Kulla

Rund vier Millionen Menschen lockt

die „fünfte Bremer Jahreszeit“ Ende

Oktober in die Hansestadt. Über 300

Schausteller:innen füllen um die 100.000

Quadratmeter mit Buden und Fahrgeschäften.

Eine von ihnen: Susanne

Keuneke.

„Ich hab eigentlich nur den Grill gewechselt“,

beschreibt Susanne Keuneke

lachend, wie sie als Schausteller-Tochter

einen Mann geheiratet hat, dessen

Familie ebenfalls zu den ältesten Aktiven

der Branche in Bremen gehört. Mit

ihrem Bratwurststand steht sie auf den

Märkten der Region – und klar, auch auf

dem Bremer Freimarkt.

Lange Markttradition

1035 verlieh Kaiser Konrad II. Bremen

die „Jahrmarkt-Gerechtigkeit“. Die Geburtsstunde

des Freimarkts – auch

wenn es den Namen erst seit 1339 gibt.

Über 700 Jahre kauft man dort Waren

des täglichen Bedarfs. Erst Anfang des

19. Jahrhunderts wird der Freimarkt

zum Vergnügungsmarkt. Heute findet

die große Sause an drei Standorten

statt: auf der Bürgerweide, als „Kleiner

Freimarkt“ auf dem Marktplatz und als

Historischer Markt rund um die Liebfrauenkirche.

Was alle eint: „Der Kern

ESPABAU – Bremens älteste Wohnungsgenossenschaft

Seit über 130 Jahren prägt die ESPABAU nun schon das Bremer

Stadtbild. 1893 wurde die Eisenbahn Spar und Bauverein Bremen eG

gegründet, von Bremer Eisenbahnern, die damals ein Mittel gegen

die akute Wohnungsnot finden wollten. Gleichzeitig wurde ein Sparsystem

entwickelt, das den Wohnungsbau entwickeln half und den

Sparenden attraktive Zinsen brachte. Mit über 7550 Mitgliedern hat

sich an diesem Grundprinzip der Genossenschaft bis heute nichts

geändert. Die Sparabteilung bietet den Sparenden eine Vielzahl von

Anlagemöglichkeiten.

Aus der Geschichte der ESPABAU ergibt sich eine hohe soziale und

ökologische Verantwortung. Auch heute machen es die Wohnungsnot

und die hohe Inflation für viele Menschen schwierig, bezahlbaren

Wohnraum zu finden. Das selbstformulierte oberste Gebot „zeitgemäßen

und bezahlbaren Wohnraum“ zu schaffen ist heute so aktuell

wie zur Gründungszeit. Die ESPABAU investiert derzeitig hauptsächlich

in die Substanzerhaltung, den Ausbau und in die Modernisierung

unter allen Aspekten der Nachhaltigkeit in die über 3230 in ihrem Bestand

befindlichen Wohnungen. Das Engagement der ESPABAU gilt

zahlreichen nachhaltig sinnvollen Maßnahmen zur Sicherung unserer

attraktiven Wohnungsbestände und zur nachhaltigen Schonung der

Umwelt. Dazu gehören vor allem energetische Modernisierungsmaßnahmen

mit dem Ziel, die Mietnebenkosten so gering wie möglich

zu halten. Besuchen Sie uns für weitere Informationen unter

www.espabau.de

Fotos: © Jörg Sarbach

ESPABAU Eisenbahn Spar- und Bauverein Bremen eG

Meraner Straße 18 · 28215 Bremen · Tel. 0421 37757- 0

mail@espabau.de · www.espabau.de


Foto: ©WFB / Carina Tank

des Bremer Freimarkts ist, dass Menschen

aller gesellschaftlichen Schichten

zusammen ein Fest feiern“, erklärt

Susanne Keuneke. „Gesellschaftliche

Unterschiede oder das Alter spielen

keine Rolle. Der Bremer Freimarkt ist ein

großes Miteinander.“

Vertreterin des Berufsstandes

Ihre Erfahrung im fahrenden Geschäft

bringt Susanne Keuneke seit Jahren als

Vorsitzende des Verbands der Schausteller

und Marktkaufleute Bremen ein.

Der berät gemeinsam mit dem Schaustellerverband

des Landes Bremen das

Marktamt bei der Zusammenstellung

der Geschäfte und kümmert sich um

Werbung. „Das Ziel ist, für jede Altersund

Zielgruppe Angebote zu schaffen.

Wir sind gut vernetzt, wissen, welche

Attraktionen gerade neu am Markt sind,

und was gut ankommt.“ Was nie fehlen

darf: das große Riesenrad oder die Autoscooter.

„Ischa Freimaak“ – mit dem traditionellen

Ausruf verbinden viele Vertrautes.

Die Fahrt im Breakdancer oder Kettenkarussell

wird zur Zeitreise in die Jugend.

„Kinderkarussells sind ein großer

Motor für Volksfeste, damit begeistern

wir die nächste Generation“, weiß

Susanne Keuneke. Und auch was den

Bremer:innen schmeckt: „Gebrannte

Mandeln, Zuckerwatte oder gebratene

Champignons sind Leckereien, die man

sich im Alltag selten gönnt.“ Oder eine

frisch gegrillte Bratwurst von Susanne

Keuneke. Die ist auf dem Markt voll in

ihrem Element. „Ich habe schon immer

gerne mit Menschen gearbeitet. Mein

Beruf ist für mich auch Berufung.“

Von Alke zur Mühlen

Weil‘s um mehr als Geld geht.

Die Sparkasse Bremen ist mit einer Bilanzsumme von mehr als 14,5

Milliarden Euro und rund 1.170 Mitarbeitenden Marktführerin für Finanzdienstleistungen

in der Hansestadt. Als Freie Sparkasse 1825 von

Bremer Bürgern gegründet, zählt sie zu den größten deutschen Sparkassen.

Sie ist eine starke Partnerin des Mittelstands und begleitet

unternehmerisches Wachstum mit Branchenexpertise und Kompetenz

vor Ort. Das exklusive Private Banking beinhaltet eine professionelle

Vermögensverwaltung sowie ein Stiftungs- und Generationenmanagement.

Ihren Privatkunden bietet die Sparkasse Bremen mehrfach

ausgezeichnete Beratungsleistungen rund ums Sparen und

Finanzieren sowie zu Vorsorge- und Immobilienthemen. Über

Generationen hinweg ist die Sparkasse Bremen mit ihren Kundinnen

und Kunden verbunden und verzichtet dabei auf Gewinnmaximierung.

Vielmehr investiert sie einen erheblichen Teil ihrer Erträge in

die Lebensqualität der Bremerinnen und Bremer – vom Kindergarten

über den Sportverein bis zu den großen kulturellen Highlights der

Stadt. Jede Kundin, jeder Kunde der Sparkasse Bremen verbessert

so gleichzeitig die Lebensqualität in seinem Stadtteil und in ganz

Bremen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Förderung von

Kindern und Jugendlichen.

Die Sparkasse Bremen

Universitätsallee 14 · 28359 Bremen · Tel. 0421 179-0

mail@sparkasse-bremen.de · www.sparkasse-bremen.de


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Dann sind Sie bei der BREPARK richtig. Gleich 8 unserer

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24 Mein Bremen

Neuenkirchen

90

Heidstr.

Vorbruch

Ahnten

Marktplatz

Landwehr

Moorstücke T

Sandkuhlenweg

Vor den Wischen

Rekumer Siel

Hohenesch

De Kreienbarg

Wilh.-Brandhorst-Str.

Zone 204

Zone 101

Schwanewede

Blumenthal

677 Uthlede

Schwanewede

94

Ostlandstr.

Neuenkirchener Weg

Am Fillerkamp

Ermlandstr.

95

Betriebshof

Blumenthal

91, 92

94

Schwanewede-Nord

Am Spreeken

Molkereiweg

Landhaus Schwanewede

677

Hospitalstr.

Zum Marktplatz Am Markt

Insterburger Weg

Auf dem

Bockhorn

Bockhorn

Landesgrenze

95

Rastenburger Str.

Zone 204

Zone 101

T

Sandfurther

Str.

Bf Farge Bf Turnerstr. Bf Kreinsloger

Fresenbergstr.

RS1

RS1

Dillener

Fähre Bf Mühlenstr.

Betonstr.

Wasserweg

Hanfstr. 91 92 Park

Blumenthal

90

Fähre Farge

An der

Rönnebeck Rönnebecker

Str.

Donaufleet Markt

90 Zum Blumenthal/ Bf Blumenthal

Amtsweide

Buschdeel

96

91, 92

Rathaus Schwanewede

Herderstr.

Schützenweg

Eichengrund

Dreienkamp

Köhlhorster Str.

An der Lehmkuhle

Eggestedter Str.

95

96

Vorberger Str.

Besanstr.

Hakenwehrstr.

Hohenbuchener Str.

Ringofenstr.

95

Wasserturm

Hegeweg

Steenkuhlenweg

94

Landrat-Berthold-Str.

Bockhorner Weg

Fährgrund

Martin-

Luther-Str.

Wätjens

Park

Beckedorfer

Heide

677

Bf Klinikum

Bremen-Nord

Bremer

Vulkan

Aumunder

Weidestr.

Margaretenallee

Blumenhorster

Str.

Löhstr.

Milchstr.

Lerchenstr.

Wilhelm-Zöllig-Str.

RS1

Vereinsstr.

91, 92

Bremen-Nord

Fährer

Kämpe

Bf Aumund

90

94

95

Aumunder Heide

Machandelweg

Dobbheide

Kaspar-

Ohm-Str.

Vorlöhnhorster

Weg

Vegesack

Ascherfeld

98

98

Martinsheide

(nur Ri. Hammersbeck)

Aumunder Kirche

Gustav-Heinemann-

Bürgerhaus

Auf dem Krümpel

Gerhard-

Rohlfs-Str.

Herbartstr.

Ziegeleiweg

RS1

90

91, 92

Bf Vegesack

Holthorster

Am Bahnhof

St. Magnus

Tannenhof

Borchsholt

Friedrichsdorfer

Str.

RS1

Bf Schön

91

Grohn/M

98 677

Lesu

Sc

Wetterungsweg

20 Hohweg

Campin

Anschluss Bremen-Nord

Schwarzer Weg

Gröpelingen

Lindenhofstr.

Straubinger Str.

Umspannwerk

S

Wasserhorster Str.

2 3 5S 10 80 81 82 90 91 92 93 95 680

Halmerweg

Kap-Horn-Str.

Bromberger Str.

Moorstr.

Bernauer Str.

660

Kalischer Str.

Hauptbahnhof

Krönkeskamp

Dirschauer Str.

Amselweg

Waterfront

Gröpelingen

In den

Altenescher Str. Barken

Bayernstr.

Dithmarscher

Innsbrucker Str.

62 Hasenbüren

Freiheit

26

Goosestr.

Waller Friedhof

Ricarda-Huch-Str.

Fürther Str.

Holsteiner

Hasenbürener

Str.

R.-A.-Schröder-Str.

Deich

Waller Str.

Grasberger Str.

Bf Walle Walle

25 Utbremer Ring

27 Weidedamm-Nord

Wessels

Jadestr.

Lankenauer Höft 26 28

Gustavstr.

Stuttgarter Str. Findorff

Parkallee

65 66 Stumper

24

Lange Reihe

Hemmstr.

Überseestadt-Nord

Landshuter

Utbremer Str.

Str.

25 Weidedamm-Süd

Ehrenfelsstr.

Eickedorfer Str.

Emder Str.

Bremervörder Str.

Am Winterhafen

Am Glockenstein

8

K

Hochschule

Waller Ring

Wartburgstr.

Lohmannstr.

k

für Künste

Karl-Peters-Str.

5 5S

Nürnberger

Findorffallee

Hasenbüren/Hagens

Cuxhavener Str.

Str.

(Ri. Kattenturm)

Busestr.

Herbststr.

Silbermannstr.

Elisabethstr. St.-Magnus-Str. Hansestr.

Sen.-Nolting-Hauff-Str.

Kriegerdenkmal

Haferkamp

Marcuskaje

Crüsemannallee

Johann-

Sen.-

Ortsamt Seehausen

Theodor-

Grenzstr. Bornemacher-Str.

Erich- Blase-Str.

Heuss-Allee

E

Seehausen/

Rablinghausen

Kühlmann-Str.

Überseetor

Schule

24 61 62

Doventorsteinweg

Bulthauptstr.

H.-H.-Me

Klärwerk

Roccoweg

Hauptzollamt

Sen.-

Mester-Str.

Georg-

Hansator

Bakeweg

Daniel-v.-

Bürgerpark

Henschel-Str.

65 66 Schuppen 1

Büren-Str.

5

Joseph-

Albert-Bote-Str.

Haydn-Str.

Mühlenhauser

Fleet Stickan-Str.

Brahmsstr.

Franz-

Neustädter Hafen Stromer Str.

Konsul-

(Ri. GVZ/Hasenbüren)

Smidt-Str.

Ahrensstr.

Friedhof

Falkenstr.

Woltmershauser

Lloydstr.

Sen.-Harmssen-Str.

Am Stern

Ludwig-

Neuer

Erhard-Str.

Rechtenflether Europahafen

GVZ/Zentralbereich

Schutzdeich Str.

20

Am Wall

HBF-Nord/Messe

Ki

Wildeshauser

Güterbahnhof

Regio

Reedeich-Nord

Str.

Doventor

Hauptbahnhof

GVZ/Verkehrsgewerbe-Ost

Woltmershausen

Dötlinger Str.

Eduard-

Radio

63 63S

Metze

BUS

Grolland

Schöpfwerk

Schopf-Allee Bremen

Rembertistr.

Stromer Berg

Huder Str.

Am Brill

(nicht Li. 65)

Visbeker Str.

Obernstr.

Herdentor

Alter

Hohentorsplatz

Am Dobben

Akazienstr.

Ho

Köhler Brücke

Schutzdeich Auf dem

(Ri. HBF) Bohnenkamp

Martinistr.

Schüsselkorb

Alter Schutzdeich

Auf der Sandhöhe

Parkstr.

(Ri. GVZ)

Am

Am Bf Neustadt

Tabakquartier Gaswerkgraben

Westerstr.

Domsheide

Dobbenweg

Hochschule

(Ri. HBF)

Bremen

T

450 Berne

66 65

Zone 100

Zone 709

450 Delmenhorst

201

Delmenhorst

62

Sandhausen

61

63

66

65

Luley

63

63S

Brüsseler

Varrelgraben Str.

63S

Strom/Schule

Stellfeldsweg

Stedinger Brücke

Flämische

Str.

Am Sodenmatt

Delfter Str.

Zone 100

T

Zone 504

204, 214 Delmenhorst

227 Wildeshausen

113 Seckenhausen

IC, RE1 Delmenhorst, Oldenburg, Norddeich-Mole

RB58 Delmenhorst, Osnabrück

RS3 Delmenhorst, Oldenburg, Wilhelmshaven

RS30 Delmenhorst, Oldenburg, Bad Zwischenahn

RS4 Delmenhorst, Nordenham

Mittelshuchtinger

Dorfstr.

Henstedter Str.

55

61

Huchting

62

Am Hexendeich

Hespenstr.

Zur

Windhorst

57

63S

63

58

3

5S

Warturmer Heerstr.

82

26 28

1

52

8

24

63S

Unterführung B75

Zum

(Ri. Huchting)

Huchtinger Carl-

Bahnhof Hurtzig-Str.

Obervielander Str.

Willakedamm

Harriersand

Pablo-

Picasso-Str.

52 55 57 58

Huchting 113 201 204 214 227

Roland-Center

Hohenhorster Weg

Rotterdamer Str.

Friedhof Huchting

Varreler Landstr.

Moordeicher Landstr.

Schule Moordeich

Sen.-Paulmann-Str.

Rheinallee Tannenstr. 55 Zeppelinstr.

Moselallee Stuhrbaum

82

3

26

5

20

RE8, RE9, RS1, RS2

63

Neuenlander Str.

Duckwitzstr.

1

8

3

Pappelstr.

Dortmunder

Str.

Solinger

Str.

Bardenflethstr.

Norderländer Str.

Weser

Magdeburger

Str.

20

5

2

Delmestr.

10

RE4, RB41

28 28

26, 27

Flughafen

Am

Bahnhof

52

2

1, 26, 27, 63

24

8

Am Neuen

Markt

Neustadt

Schleiermacherstr.

BSAG-

Zentrum

Neuenlander

Kämpe

101, 102, 120, 121, 226, 750

6 Flughafen-Süd

Schule

Feldstr.

5

25

25

25

26

63S

10

IC, RB41, RB58, RE1, RE4, RE8,

RE9, RS1, RS2, RS3, RS4, RS30

101, 102, 120,

121, 226, 750

101, 102, 120, 226

121, 750

730, 740

25

8

6 6

Gastfeldstr.

Meyerstr.

Cornelius-

Edzard-Str.

4

Gottfried-

Menken-Str.

26, 27

27

Wilhelm-

Kaisen-Brücke

Theater am Leibnizplatz

Rotes-Kreuz-Krankenhaus

Willigstr.

Schwankhalle

Paul-Feller-Str.

Kirchweg

August-

Hinrichs-Str.

Arsterdamm

27

Krimpelweg

28

52

27

4

3

26

Theater am

Goetheplatz

Rosenpfad

Stenumer Str.

2

27

Ulrichsplatz

Weser

Am Dammacker

Huckelriede

Sielhof

Robert-

Koch-Str.

10

Sielwall

Friedhof

Huckelriede

630, 670

Humboldtstr.

Östliche

Vorstadt

Brunnenstr.

24

10

28

Obervieland

RE4, RB41

3

22

Klinikum

Bremen-Mitte

St.-Jürgen-

Str.

Helene-

Lange-Str.

Anna-

Stiegler-Str.

Wolfskuhlenweg Klinikum Links

der Weser

27

Kattenturm-Mitte

Soester Str.

26 Kattenturm 22 29 52

Ochtum Klinikum Haupteingang

Brinkum-Nord Park

27

27

IKEA/Marktkauf

Kattenescher Morsumer

Brinkum

Weg

Str.

55 Marktplatz Wolters

Zone 100

T

Zone 504

101 Bassum, 102 Syke, Rodendamm

120 Kirchweyhe, 226 Wildeshausen

2

Wesersta

26

Fellends

weg

Bru

hause

4

B

Agnes

Heine

Gem.-Ze

Obervi

Alfred-

Faust-Str.


m Park

Weg

ebeck

arkt

90

Burgdammer Postweg 90

Am Heidbergstift

92

Bf Lesum

Zum

Kränholm

Bf St. Magnus

91

Rotdornallee

91, 92

94, 95

91

Seefahrtstr.

hönebecker Str.

Blumenkamp

Taunusstr.

RS1

Richthofenstr.

Finkenschlag

95

91

94

Am Kapellenberg

Stader Landstr.

(nicht Li. 660)

660 Hagen

Goldbergplatz

Stahlwerk Tor 2

Industriehäfen

Hüttenstr. Süd

80 81

Beckers

Barg

Bf Burg

81

RE8, RE9, RS1, RS2

80

Gottlieb-Daimler-Str.

Burgdammer

Ring

Stahlwerk Tor 3

Riespot

91, 92

Stockholmer

Str.

Burglesum

90

93, 95

Auf den

Delben

Upsalastr.

Stahlwerk

Tor 1

RE8, RE9, RS2

91, 92

80

81

Helsingborger

Str.

Mittelsbürener Landstr.

Riedemannstr.

Hüttenhafen

80

Togostr.

Dohlenstr.

680 Wallhöfen

Marßel

93 94

Von-Ossietzky-Str.

Oslebshauser

Landstr.

Bremerhaven

Zone 101

Zone 100

80 Bf Oslebshausen

Ritterhuder Heerstr. (nicht Li. 660)

Am Fuchsberg

Karl-Bröger-Str.

DIAKO Bremen (nicht Li. 660)

T

Gröpelingen

2 3 5S 10

Tarifzonengrenze gilt nur

für Fahrten mit Start oder

Ziel außerhalb Bremens.

Für Fahrten innerhalb

Bremens ohne Bedeutung.

80 81 82 90 91 92 93 95 680

Anschluss Bremen-Stadt

ZEICHENERKLÄRUNG

Regio

BUS

Linien 1–10

Straßenbahn

Linien 20 – 99

Stadtbus

ab Linie 101

Regionalbus

Eisenbahn

zeitweise abweichende

Linienführung

Schnelllinie

TAGESNETZ

VBN-24h-Serviceauskunft: 0421/59 60 59

T

P+R

Stand: 4/2024

Änderungen vorbehalten

Zone 100

Tarifzonengrenze

BSAG-Kundencenter

BSAG-Fundbüro

(Domsheide)

Ticketautomat

Park + Ride

gplatz

tadtwaldsee

ulenampffallee

mmastr.

ier-Allee

rchbachstr.

r Str.

llerallee

Kuhgrabenweg

22

26

Schwachhausen

121, 750

22

6

31

21

24

1

1S

21

630, 670

739 Posthausen

25

Arster Hemm

121 Kirchweyhe, 750 Morsum

21

Georg-

Gries-Str.

Rennplatz 25

Bf Sebaldsbrück

Bf Hemelingen

29

RE9 Twistringen, Osnabrück

RS2 Twistringen

Zone 219

34

630, 670

33

Zone 100

Bf Oberneuland

Feldhausen Dr.-Sasse-Str. Klinik Klosterweide

Stehnckenshoff

Lesum/ Burger Dorfstr.

Kirche

Auf dem Pasch An Smidts Park

Am Geestkamp

Knoops Park

Wilhelm-Herbst-Str.

Am Lehester Deich

Zwischen Bremen und Truperdeich = PS I

Bgm.-

T

Universität-Nord

Zwischen Lilienthal und Borgfeld = PS A

Kaisen-Allee

Celsiusstr.

6 21 28

Höger Weg

Universität/

Haferwende

Albert-Bischof-Str.

Wiener Str.

Linzer

Zentralbereich

Str.

Fraunhoferstr.

Peter-Henlein-

Louise-Böhm-Weg

Str.

Oberste

22

31

Munte

Hochschulring

Universität-Ost

Kämpe

Fultonstr.

Borgfeld-Ost

Ostwaldstr.

Universität-Süd

Kopernikusstr.

31 Ohmstr.

Horn-Lehe

Werner-von-

Lise-Meitner-Str. Siemens-Str.

An den Wühren Oberneulander Heerstr.

Wilhelm-

Apfelallee

Kapitän-König-Weg

Berufsbildungswerk

Röntgen-Str. Schorf

Im Holze

33, 34

Riensberg

Helmer

Horner Mühle Beim Kleinen Tagwerk

Am Querkamp

Modersohnweg

Höpkens Ruh

Wätjenstr.

Friedhofstr.

Verdunstr.

St.-Joseph-Stift

Friedrich-

Karl-Str.

Am

Hulsberg

-

29

22

4

26

28

Bgm.-Spitta-Allee

Focke-Museum

Stader Str./

Bismarckstr.

Bei den Drei

Pfählen

Nienburger Str.

renningstr.

-

ken-Str.

chr

Str.

4S

Kurfürstenallee

22

Habenhauser

Brückenstr.

Borgwardstr.

Martin-

Buber-Str.

Brandenburger

Str.

Loignystr.

4 Arsten

31

Barbarossastr.

Horn

33 34

Friedrich-

Mißler-Str.

Bennigsenstr.

Ludwig-

Quidde-Str.

Georg-

Bitter-Str.

26

Vorstr.

Heinrich-

Hertz-Str.

Müdener

Str.

31

Polizeipräsidium

Arensburgstr.

Stresemannstr.

Steubenstr.

August-Bebel-

Allee

Wilseder-

Berg-Str.

4

Malerstr.

dion Stader Str./

Hohwisch Weserwehr

Hamburger Str.

2 3 40

41 41S 42

Karl-Carstens-Brücke

Friedrich-

Fontanestr.

Engels-Str. Schlehenweg

ntrum

eland

Heukämpendamm

Carsten-

Dreßler-Str.

Bremen-Stadt

In der

Laake

Twiedelftsweg

Staustr.

Pfarrfeldsweg

Piependamm

Sen.-

Theil-Str.

Hermann-

Helms-Str.

Arster Kirche

Rhododendronpark

Achterdiek

Ludwig-

Sütterlin-Str.

Wilhelm- 1

Leuschner-Str.

4S

Im

Achterkamp

Philipp-

Scheidemann-Str.

Stellichter

Str.

Föhrenstr.

Föhrenstr.

Arster Landstr.

(Li. 121, 750 nur stadtauswärts)

Hermann-

Frese-Str.

1S

Mackensenweg

Nedderland

Deliusweg

Schneverdinger Str.

Parsevalstr.

Trinidadstr.

Hermann-

Funk-Str.

Allerkai

42

Borgfeld

Daniel-Jacobs-Allee

31

42

29

4 668

Schloßparkstr.

Gravestr.

Otto-

Braun-Str.

Berliner

Freiheit

Hannoversche 29, 40, 41

Str.

Glockenstr./ 42

Bf Hemelingen

Werrahafen

(Li.42 nur Ri. Weserwehr)

Arberger Hafendamm

Stackkamp

Fuldahafen

Kleine

Marschstr.

Walther-

Jacobs-Str.

Weser

Rockwinkler Heerstr.

Simon-Hermann-Post-Weg

Friedrich-

Stampfer-Str.

Im Holter

Feld

Freunde der Bremer

Straßenbahn e.V.

42

41S

Neue Vahr Nord

24 29

40, 41

La-Rochelle-Str. 42

Bergener Str.

Truperdeich

Dietrich-

Bonhoeffer-Str.

Julius-

Brecht-

Allee

Carl-

Goerdeler-Str

Witzlebenstr.

Christernstr.

Wilhelm-

Busch-Weg

Saarstr.

44

Nußhorn

44

Trupe

Ellenerbrokstr.

Kurt-

Huber-Str.

29

21

Feldhäuser

Str.

Mühlenfeldstr.

Hermann-

Koenen-Str.

Osterhop

Belmerstr.

Schlengstr.

Marschstr.

Brünsweg

Erkelenzer

Str.

21

Blockdiek

Bottroper Str.

Mercedes-Benz

Tor 8

Sebaldsbrück Osterholzer

2 10 33 34 37 44 Friedhof

Ludwig-von-Kapff-Str.

Europaallee/Autohof

Bordeaux-Str.

Hemelingen

Sollingstr.

Europaallee-Ost

Lilienthal-Mitte

Am Heiddamm

Mülheimer

Str.

Einkaufsz.

Blockdiek

Nauheimer

Str.

RE4, RB41

Rotenburg, Hamburg

33, 34

25

41

40

Moorhauser

Landstr.

Schevemoorer

Landstr.

Düsseldorfer

Str.

Krefelder

Str.

Am Hallacker

Poggenburg

Mercedes-Benz

Tor 7

Oewerweg

An der

Kämenade 33, 34

Heisiusstr.

Ruppertshainer

Str.

RE1, RE8, RS1, RB37

Timkenweg

Osterholzer

Landstr.

Grenzwehr

Emmentaler

Str.

37

Beim

Neuen Damm

Schoofmoor

Am Siek

668 Osterholz-

Scharmbeck

Marienweg

Auf dem Kamp

Osterholz

37

Bf Mahndorf

1 37 38 39 40 41 44

Lachmundsdamm

730, 740

Osterholzer

Möhlendamm

Eppenhainer

Str.

1S

1

Kutscher

Behrens

Klinikum

Bremen-Ost

Am

Hahnenkamp

Süntelstr.

Colshornstr.

730, 740 Heinz-

Hinners-Platz

Egestorff-Stiftung

Heiligenbergstr.

Beim Bohnenhof

Am Großen

Kuhkamp

Hermann- Kluvenhagener

Osterloh-Str. Str.

Hexenstieg

Weißdornweg

Weserpark-Süd

38 39

39

740 Verden

Lilienthal

4 4S 632

Graubündener Str.

630 Zeven, 632 Buchholz,

670 Worpswede

Osterholz

25

Schweizer Eck

Engadiner Str.

Neuwieder Str.

Tenever

1S

Tenever-Zentrum

Teneverstr.

(Li. 740 nur stadtauswärts)

Werner-Steenken-Str.

Weserpark

Holzweide

38

Panrepel-

Süd

730

Ottersberg

Panrepel-Nord

Von-Thünen-

Str.-Nord

Ricardostr.

Von-Thünen- In den Ellern

Str.-Süd 38

Theodor-Barth-Str.

Malthusstr.

Bollener Landstr.

Oskar-

Schulze-Str.

RE1, RE8 Verden, Hannover,

RS1 Verden, RB37 Uelzen


26

Mein Bremen

Infos

zu Wochenmärkten

in Bremen

und Bremerhaven

https://meinewochenmaerkte.de/

Foto: ©luckybusiness - stock .adobe.com

Wochenmärkte

Die Wochenmärkte im Land Bremen

Arbergen

Arberger Dorfplatz/

Colshorn/Heisiusstraße

freitags 08.00 – 13.00 Uhr

Blockdiek

Max-Säume-Straße

freitags 08.00 – 13.00 Uhr

Borgfeld

Platz zur Linde

mittwochs und samstags

08.00 – 13.00 Uhr

Domshof

Domshof

montags bis freitags

08.00 – 14.00 Uhr,

samstags 08.00 – 15.00 Uhr

Fangturm

(Bauernmarkt)

freitags 10.00 – 16.00 Uhr

Findorff

Neukirchstraße

dienstags und donnerstags

08.00 – 13.00 Uhr,

samstags 08.00 – 14.00 Uhr

Gröpelingen

Pastorenweg

dienstags, donnerstags

und samstags

08.00 – 13.00 Uhr

Großer Kurfürst

Eislebener Straße

freitags 08.00 – 13.00 Uhr

Habenhausen

Anna-Seghers-Straße

donnerstags 15.00 – 18.00 Uhr

Hastedt

Hermine-Berthold-Straße

freitags 08.00 – 13.30 Uhr

Hemelingen

Schlengstraße

mittwochs 08.00 – 13.00 Uhr

Horn-Lehe

Robert-Bunsen-Straße

donnerstags und samstags

08.00 – 13.00 Uhr

Huchting

Sodenmatt

mittwochs und samstags

08.00 – 13.00 Uhr,

freitags von 07.00 – 13.30 Uhr

Lesum

Hindenburgstraße

freitags 08.00 –

13.00 Uhr

Marßel

Stockholmer Straße

freitags 08.00 – 13.00 Uhr

Neustadt

Gottfried-Menken-Straße

mittwochs, freitags und samstags

08.00 – 13.00 Uhr

Neustadt

Delmestraße

montags bis freitags

08.00 – 13.00 Uhr,

samstags 08.00 – 14.00 Uhr

Bis auf Weiteres auf der Fläche Neuer

Markt (an Straße Am Neuen Markt/

Westerstraße)

Grafiken: ©Lena Kulla


Dinge,

die ich liebe...

Foto: ©Susanne Frerichs

Obervieland

Anna-Stiegler-Straße

mittwochs und freitags 08.00 – 13.00 Uhr

Oslebshausen

Oslebshauser

Landstraße

mittwochs und

freitags von

08.00 – 13.00 Uhr

Osterholz

Walliser Straße

dienstags, donnerstags und samstags

08.00 – 13.00 Uhr

Schwachhausen

Benqueplatz

mittwochs 07.30 – 13.00 Uhr,

samstags 07.30 – 13.30 Uhr

Schwachhausen

H.-H.-Meier-Allee

freitags 08.00 – 13.00 Uhr

Walle

Wartburgplatz

dienstags, donnerstags

und samstags

08.00 – 13.00 Uhr

Woltmershausen

Dötlinger Straße

freitags 08.00 – 13.00 Uhr

Bremerhavener Wochenmärkte:

Bremerhaven Mitte

Bogenstraße 1

mittwoch und samstags 07.00 – 13.00 Uhr

Geestemünde

Konrad-Adenauer-Platz

mittwoch und samstags 07.00 – 13.00 Uhr

Lehe

Ernst-Reuter Platz

mittwoch und samstags 07.00 – 13.00 Uhr

Wunderschön sind die Naherholungsgebiete

mit Knoops Park, Lesum, mit schönen

Lauf- und Fahrradwegen. Der Bahnhof liegt in

der Nähe, sodass ich Bremen oder mein freiwilliges Engagement

als Lesehelferin in einer Grundschule in Oslebshausen

gut erreichen kann. Bremen, und besonders seinen

Norden, empfinde ich als lebenswerte Stadt mit kurzen

Wegen und einem schönen kulturellen Angebot. Hier

fühle ich mich rundum wohl und zu Hause.

Gisela Pertl (Freiwillige im Programm

Lesezeit der Freiwilligen-

Agentur Bremen)

Leherheide

Hans-Böckler-Straße

mittwoch und samstags 07.00 – 13.00

Uhr

Wulsdorf

Heinrich-Kappelmann-

Straße 13

freitags 08.00 – 14.00 Uhr

Slevogtstraße

(Bauernmarkt)

donnerstags 10.00 – 16.00 Uhr

Steintor

Ziegenmarkt

mittwochs bis freitags

08.00 - 18.00 Uhr

und samstags

08.00 - 14.00 Uhr

Universität

Bibliothekstraße

dienstags 09.00 – 16.00 Uhr

Unser Lieben Frauen Kirchhof

(Blumenmarkt)

montags bis freitags

08.00 – 14.00 Uhr

samstags 08.00 – 15.00 Uhr

Vahr

Berliner Freiheit

dienstags, donnerstags und

samstags 08.00 – 13.30 Uhr

Vegesack

Sedanplatz

dienstags und donnerstags

08.00 – 13.00 Uhr ,

samstags 08.00 – 13.30 Uhr

Foto: M3B GmbH/ Oliver Saul

Wochen- und Blumenmarkt

Wochenmarkt Domshof – Die Geschichte des Wochenmarktes

Domshof geht zurück bis ins Jahr 965. An seinem heutigen

Standort hinter Dom und Rathaus existiert der Markt seit über

100 Jahren. Aktuell bieten rund 40 Händler, Erzeuger und Foodtrucks

ihre Produkte an.

Blumenmarkt Unser Lieben Frauen Kirchhof – Im Schatten der

Kirche Unser Lieben Frauen werden bereits seit Ende des 19.

Jahrhunderts Blumen und Pflanzen angeboten. Angrenzend an

den Wochenmarkt Domshof, sorgen über 15 Händler für Vielfalt

und ein buntes Angebot. Rund um die Kirche wird jeden Werktag

einer der größten Blumenmärkte in Deutschland abgehalten.

Wochenmärkte Bremen und Bremerhaven

Tel. 0421 53682-0 · kontakt@meine-wochenmaerkte.de

www.meine-wochenmaerkte.de

Foto: M3B GmbH/Franziska Gilli


28

Mein Bremen - Adressen

Mein

Bremen

Bürgerschaft

Die Bremische

Bürgerschaft

www.bremischebuergerschaft.de

Die Namen der Abgeordneten

finden Sie unter www.

bremische-buergerschaft.de

Senat

Der Senat ist das Kabinett, die

Regierung des Landes Bremen.

Der Präsident des Senats übt

die Funktion des Ministerpräsidenten

aus und trägt den

Amtstitel „Bürgermeister“. Die

Minister bzw. Dezernenten

heißen in Bremen Senatoren.

Senatskanzlei Freie

Hansestadt Bremen

www.sk.bremen.de

Bürgermeister

Dr. Andreas Bovenschulte

(SPD) Präsident des Senats

Senator für Angelegenheiten

der Religionsgemeinschaften

www.rathaus-bremen.de

Senator für Finanzen

Dietmar Strehl (BÜNDNIS

90/DIE GRÜNEN)

www.finanzen.bremen.de

Die Senatorin für Wissenschaft

und Häfen

Dr. Claudia Schilling (SPD)

www.wissenschaft-haefen.

bremen.de

Senator für Inneres

Ulrich Mäurer (SPD)

www.inneres.bremen.de

Senatorin für Wirtschaft,

Arbeit und Europa

Kristina Vogt (DIE LINKE)

www.wirtschaft.bremen.de

Senatorin für Justiz und

Verfassung

Dr. Claudia Schilling (SPD)

www.justiz.bremen.de

Senatorin für Klimaschutz,

Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung

und Wohnungsbau

Bürgermeisterin Dr. Maike

Schaefer

(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

www.bauumwelt.bremen.de

Senatorin für Soziales,

Jugend, Integration und

Sport, Anja Stahmann

(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

www.soziales.bremen.de

Senatorin für Kinder

und Bildung

Sascha Karolin Aulepp

(SPD)

www.bildung.bremen.de

Senator für Kultur

Bürgermeister Dr. Andreas

Bovenschulte (SPD)

www.kultur.bremen.de

Senatorin für Gesundheit,

Frauen und Verbraucherschutz,

Claudia Bernhard

(DIE LINKE)

www.gesundheit.bremen.de

Weiteres Mitglied des

Senats gem. Art. 107

BremLV: Dr. Olaf Joachim

Staatsrat für Bundesangelegenheiten,

der Bevollmächtigte

der Freien Hansestadt

Bremen beim Bund

Stadtverwaltung

und Landesämter

Bremische Zentralstelle für

die Verwirklichung der Gleichberechtigung

der Frau (ZGF)

www.frauen.bremen.de

Eichamt Bremen

www.eichamt.bremen.de

Europaabteilung

www.europa.bremen.de

Finanzamt Bremen

www.finanzen.bremen.de

Finanzamt Bremen-Nord

www.finanzen.bremen.de/

steuern/finanzbehoerde/

zentrale-info-annahmestellen/

bremen-vegesack-3355

Finanzgericht

www.finanzgerichtbremen.de

Generalstaatsanwaltschaft

Bremen

www.generalstaatsanwaltschaft.bremen.de

Gesundheitsamt Bremen

www.gesundheitsamt.

bremen.de

Foto: ©Melanie Braun - fotolia.com

Amt für Soziale Dienste

www.amtfuersozialedienste.

bremen.de

Amt für Straßenbau und

Verkehr (ASV)

www.asv.bremen.de

Amt für Versorgung

und Integration Bremen

www.avib.bremen.de

Amtsgericht Bremen

www.amtsgericht.bremen.de

Amtsgericht

Bremen-Blumenthal

www.amtsgerichtblumenthal.bremen.de

Arbeitsgericht Bremen-

Bremerhaven

www.arbeitsgericht.

bremen.de

Aus- und Fortbildungszentrum

der Freien

Hansestadt Bremen

www.afz.bremen.de

Bauamt Bremen-Nord

www.bbn.bremen.de

Gewerbeaufsicht des

Landes Bremen

www.gewerbeaufsicht.

bremen.de

Hanseatisches

Oberlandesgericht Bremen

www.oberlandesgericht.

bremen.de

Immobilien Bremen, Anstalt

des öffentlichen Rechts

www.immobilien.bremen.de

Jugendamt

siehe Amt für Soziale Dienste

Justizvollzugsanstalt

Bremen (JVA)

www.jva.bremen.de

Kataster und Vermessung

siehe Landesamt

GeoInformation Bremen

Landesamt für

Denkmalpflege

www.denkmalpflege.bremen.de

Landesamt für Entwicklungszusammenarbeit

www.ez.bremen.de


29

Landesamt für

Verfassungsschutz

www.verfassungsschutz.

bremen.de

Landesamt GeoInformation

Bremen

www.geo.bremen.de

Landesarbeitsgericht

www.landesarbeitsgericht.

bremen.de

Landesarchäologie

Bremen

www.landesarchaeologie.

bremen.de

Landessozialgericht

Niedersachsen-Bremen

www.landessozialgericht.

niedersachsen.de

Landesuntersuchungsamt

für Chemie, Hygiene

und Veterinärmedizin

Bremen (LUA)

www.lua.bremen.de

Landeszentrale für

politische Bildung

Bremen

www.lzpb-bremen.de

Landgericht Bremen

www.landgericht.bremen.de

Lebensmittelüberwachungs-,

Tierschutz- und Veterinärdienst

des Landes Bremen

(LMTVet)

www.lmtvet.bremen.de

MPA Amtliche Materialprüfungsanstalt

der Freien

Hansestadt Bremen

www.mpa-bremen.de

Oberverwaltungsgericht

www.oberverwaltungsgericht.

bremen.de

Rechnungshof der Freien

Hansestadt Bremen

www.rechnungshof.bremen.de

Regionale Beratungs- und

Unterstützungszentren

www.rebuz.bremen.de

Sozialgericht Bremen

www.sozialgericht-bremen.de

Sportamt Bremen

www.sportamt.bremen.de

Staatsanwaltschaft Bremen

www.staatsanwaltschaft.

bremen.de

Staatsgerichtshof der Freien

Hansestadt Bremen

www.staatsgerichtshof.bremen.de

Statistisches Landesamt

Bremen

www.statistik.bremen.de

Umweltbetrieb Bremen

www.umweltbetrieb-bremen.de

Verwaltungsgericht Fachgerichtszentrum

Bremen

www.verwaltungsgericht.

bremen.de

Wasser- und Schifffahrtsamt

Weser-Jade-Nordsee

www.wsa-weser-jadenordsee.wsv.de

BürgerService-

Center in Bremen

BürgerService-Center – Mitte

BürgerService-Center

– Stresemannstraße

BürgerService-Center – Nord

www.service.bremen.de

• Angel-/Fischereischeine

Ausweise

• Beglaubigungen von Kopien

und Unterschriften

• Bußgeldstelle

• Eheschließungen

• Einbürgerungen

• Fahrerlaubnisse

• Führerscheine

• Führungszeugnisse

• Fundsachen

• Gaststättenangelegenheiten

• Geburtsurkunden

• Gehwegreinigung

• Gewerbean-, -um-,

-abmeldungen

• Gewerbeaußendienst

• Gewerbeüberwachung

• Jagdscheine

• Kfz-Zulassungen

• Kinderausweise und

Kinderreisepässe

• Landesamt für

Ausbildungsförderung

• Marktverwaltung

• Meldeangelegenheiten

• Ordnungswidrigkeiten

• Pässe

• Personalausweise

• Sondernutzung von

öffentlichem Grund

• Standesämter

• Veranstaltungsgenehmigungen

• Verkehrsordnungswidrigkeiten

• Verpflichtungserklärungen

• Waffenbesitzkarten

• Wohnungsan-, -um- und

-abmeldungen

Ortsämter

Ortsamt Blockland

www.service.bremen.de

>>

Wir nehmen die Interessen der Beschäftigten in Bremen und

Bremerhaven wahr. Das sind zurzeit rund 400 000 Frauen und

Männer.

Service für unsere Mitglieder:

• kostenlose Arbeits- und Steuerrechtsberatung

• Politik- und Kulturveranstaltungen

• kostenloses Abo des Bremer Arbeitnehmer-Magazins

• aktuelle Infos, Studien und Stellungnahmen

Wir sind auf Deiner Seite!

Arbeitnehmerkammer Bremen

Bürgerstr. 1 · 28195 Bremen

Tel: 0421.3 63 01-0

info@arbeitnehmerkammer.de

www.arbeitnehmerkammer.de

Klima Bau Zentrum

Mitten in der Bremer Innenstadt können Interessierte erkunden,

wie sich ihr Haus energieeffizient und nachhaltig modernisieren

und ihr Leben klimafreundlicher gestalten lässt – von einfachen

Energiespar-Tipps im Alltag bis hin zu den Vorteilen verschiedener

Dämmmaßnahmen und moderner Heizsysteme.

In kostenlosen Beratungsterminen geben Expert*innen Orientierung

im Maßnahmen- und Förderdschungel – unabhängig und

herstellerneutral. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten

für alle Interessierten kostenlos und frei zugänglich.

Weitere Informationen, alle Veranstaltungstermine sowie die

Möglichkeit, individuelle Beratungstermine zu buchen, gibt es

auf klimabauzentrum.de.

Klima Bau Zentrum

Knochenhauerstr. 9 · 28195 Bremen

Di., Mi. und Fr. 10.00–17.00 Uhr

Do. 12.00–19.00 Uhr, Sa. 11.00–15.00 Uhr


30 Mein Bremen - Adressen

>>

Ortsamt Blumenthal

www.ortsamt-blumenthal.

bremen.de

Ortsamt Borgfeld

www.ortsamt-borgfeld.de

Ortsamt Burglesum

www.ortsamt-burglesum.

bremen.de

Ortsamt Hemelingen

www.ortsamt-hemelingen.

bremen.de

Ortsamt Horn-Lehe

www.ortsamt-horn-lehe.

bremen.de

Ortsamt Huchting

www.ortsamt-huchting.

bremen.de

Ortsamt Mitte/Östliche

Vorstadt

www.ortsamtmitte.

bremen.de

Ortsamt Neustadt/

Woltmershausen

www.ortsamtwoltmershausen.bremen.de

Ortsamt Oberneuland

www.ortsamt-oberneuland.

bremen.de

Ortsamt Obervieland

www.ortsamt-obervieland.de

Ortsamt Osterholz

www.ortsamt-osterholz.

bremen.de

Ortsamt Schwachhausen/

Vahr

www.ortsamtschwachhausenvahr.bremen.de

Ortsamt Seehausen

www.ortsamt-seehausen.

bremen.de

Ortsamt Strom

www.ortsamt-strom.

bremen.de

Ortsamt Vegesack

www.ortsamt-vegesack.

bremen.de

Ortsamt West

www.ortsamtwest.bremen.de

Amt für Soziale

Dienste

Amt für Soziale Dienste

www.amtfuersozialedienste.

bremen.de

• Sozialzentrum 1 – Nord

• Sozialzentrum 2 –

Gröpelingen/Walle

• Sozialzentrum 3 – Mitte/

Östliche Vorstadt/Findorff

• Sozialzentrum 4 – Süd

• Sozialzentrum 5 – Vahr/

Schwachhausen/

Horn-Lehe

• Sozialzentrum 6 –

Hemelingen/Osterholz

Behörden und

Körperschaften

Ärztekammer Bremen

www.aekhb.de

Agentur für Arbeit

Bremen-Bremerhaven

https://www.arbeitsagentur.de/

vor-ort/bremen-bremerhaven/

unternehmen

Amt für Versorgung und

Integration Bremen

www.avib.bremen.de

Apothekerkammer Bremen

www.apothekerkammerbremen.de

Arbeitnehmerkammer

Bremen-Nord

www.

arbeitnehmerkammer.de

Arbeitnehmerkammer

Bremen-Stadt

www.

arbeitnehmerkammer.de

Architektenkammer der

Freien Hansestadt

Bremen Architektenhaus

www.akhb.de

Bundesamt für die

Anerkennung ausländischer

Flüchtlinge

Außenstelle Bremen

www.service.bremen.de

Bundesamt für Güterverkehr

Außenstelle

Bremen

www.balm.bund.de

Bundesanstalt Technisches

Hilfswerk

www.thw.de

Deutsche

Rentenversicherung

Oldenburg-Bremen

www.deutscherentenversicherung.de

Handelskammer

Bremen

www.ihk.de/bremenbremerhaven

CarSharing mit cambio

Foto: © Tanja- stock.adobe.com

cambio ist CarSharing aus Bremen für Bremen. Mit über 700

Autos an 170 Stationen in Bremen und umzu sind wir bereits

für knapp 30.000 Bremer*innen die Alternative zum eigenen

Auto. Komfortabel, nachhaltig und bezahlbar. Ob lang geplanter

Sommerurlaub, Umzug oder spontaner Trip ins Grüne: die Kombination

aus stationsbasiertem CarSharing und unserer flexibler

Free-Floating-Flotte smumo bietet für jeden Anlass das passende

Auto. Vom Kleinwagen bis zum Transporter – und immer öfter

auch elektrisch. Einfach auf cambio-CarSharing.de registrieren,

per App buchen und es kann losgehen.

cambio Bremen

Humboldtstr. 131 – 137 · 28203 Bremen

Tel. 0421 37687880 · cambio-CarSharing.de


31

Handwerkskammer

Bremen

www.hwk-bremen.de

Hanseatische Rechtsanwaltskammer

Bremen

www.rak-bremen.de

Hanseatische Steuerberaterkammer

Bremen

www.stbkammerbremen.de

Hauptzollamt Bremen

www.zoll.de

Verbraucherzentrale

Bremen e. V.

www.verbraucherzentralebremen.de

Zahnärztekammer Bremen

www.zaek-hb.de

Verkehr

Bus und Bahn

Bremer Straßenbahn AG

(BSAG)

www.bsag.de

• DEKRA Automobil GmbH

Station Bremen Ost

• DEKRA Automobil GmbH

Station GVZ

• DEKRA Bremen Nord

• DEKRA Bremen Süd

TÜV-Station

www.tuev-nord.de

• TÜV-Station Bremen-Neustadt

• TÜV-Station Bremen-Oslebshausen

Kfz-Zulassungen

www.service.bremen.de

Reederei Hillern Warrings

GmbH & Co. KG

www.reederei-warrings.de

Verbände

ADAC Weser-Ems e. V.

www.adac.de

ADFC Allgemeiner Deutscher

Fahrrad-Club Landesverband

Bremen e. V.

www.adfc-bremen.de

Ingenieurkammer der

Freien Hansestadt

Bremen

www.ikhb.de

Jobcenter Bremen

www.jobcenter-bremen.de

Kassenärztliche

Vereinigung Bremen (KV)

www.kvhb.de

Kassenzahnärztliche

Vereinigung im Lande

Bremen

www.kzv-bremen.de

Landwirtschaftskammer

Bremen

www.lwk-bremen.de

DB Regio AG, Region Nord

www.bahn.de

NordWestBahn GmbH

www.nordwestbahn.de

Verkehrsverbund Bremen/

Niedersachsen GmbH (VBN)

www.vbn.de

Zweckverband Verkehrsverbund

Bremen/

Niedersachsen (ZVBN)

www.zvbn.de

Kfz-Prüfstellen

DEKRA Automobil GmbH

www.dekra.de

Luftverkehr

Flughafen Bremen GmbH

www.bremen-airport.com

Schifffahrt

FBS Fähren Bremen-

Stedingen GmbH

www.faehren-bremen.de

,Hal över’ Bremer

Fahrgastschifffahrt GmbH

www.hal-oever.de

Die Sielwallfähre verbindet die

Stadt mit dem Parzellengebiet

in Huckelriede.

Versorgung

hanseWasser Bremen GmbH

www.hansewasser.de

swb-Kundencenter Bremen

www.swb.de

swb-Kundencenter Bremerhaven

www.swb.de/ueber-swb/

unternehmen/ag/swbvertrieb-bremerhaven

Städtische

Endsorgung

Die Bremer Stadtreinigung

www.die-bremerstadtreinigung.de

© Pressmaster – Fotolia.com

Handelskammer Bremen –

IHK für Bremen und Bremerhaven

Bremen und Bremerhaven – die beiden Kommunen des Bundeslandes

Bremen – stehen gemeinsam für einen wachsenden Wirtschaftsstandort.

Die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen

und Bremerhaven ist die starke Interessenvertretung für die

Unternehmen im Land Bremen. Sie vertritt mehr als 59 000 Mitgliedsunternehmen.

Die Handelskammer ist Impulsgeber für

einen prosperierenden Wirtschaftsstandort und bietet als serviceorientierter

Dienstleister ein breites Spektrum an Informationen,

Hilfestellungen und Beratungen für den betrieblichen Alltag.

www.handelskammer-bremen.de

Bremen Am Markt 13 · 28195 Bremen

Tel. 0421 3637-0

Bremerhaven Friedrich-Ebert-Str. 6

27570 Bremerhaven · Tel. 0471 92460-0

Guter Rat ist nicht teuer

Unser Service: Die Hanseatische Steuerberaterkammer ist die

Berufsorganisation aller Steuerberater*innen im Land Bremen.

Angebote: Fortbildungsseminare für Mitglieder

Aufgabenbereich:

• Bestellung von Steuerberater*innen

• Anerkennung von Berufsausübungsgesellschaften

• Führen des Berufsregisters

• Vermittlung bei Streitigkeiten

• Prüfungsabnahme für Steuerfachangestellte,

Fachassistenten Lohn und Gehalt, Steuerfachwirte

und Steuerberater*innen

Hanseatische Steuerberaterkammer Bremen

Am Wall 192 · 28195 Bremen · Tel. 0421 36507-0

info@stbkammer-bremen.de

www.stbkammer-bremen.de


32 Kultur und Freizeit

Warten: Wenn der Coach

das Signal gibt, kommen

auch diese beiden Kleinen

zum Einsatz.


33

Cooles Sixpack: Die

Kids der Eishockeyschule

gehen gut

geschützt an den

Start. Fotos:© Denise Brunke

In der Eishockeyschule

Eiszeit mit den Zwergen

Grafik: ©Lena Kulla

Kein Sport ist in Bremerhaven zurzeit

beliebter als Eishockey. Denise Brunke

weiß, woran das liegt.

Bis sie so leichtfüßig über das Eis flitzen

können wie die Profis der Fischtown Pinguins,

müssen die Kids der Eishockeyschule

des REV Bremerhaven noch ein

bisschen üben. Aber dank des spaßorientierten

Trainings in der Eisarena sind

sie schon auf einem sehr guten Weg.

Das große Gewimmel beginnt pünktlich

um 15 Uhr. Rund 65 Jungen und Mädchen

wuseln über die Eisfläche in der

Eisarena am Wilhelm-Kaisen-Platz. Verblüffend,

wie sicher einige von ihnen

schon auf den Kufen stehen. Andere

machen offensichtlich ihre ersten vorsichtigen

Schritte auf Schlittschuhen

und stol-

pern mehr, als

dass sie lau-

fen. Aber

Hinfallen

ist kein

Problem,

sie alle

sind

gut

gepolstert und berappeln sich schnell.

Knie- und Ellbogenschoner sind in der

Eishockeyschule des REV Bremerhaven

ebenso obligatorisch wie der schützende

Helm auf dem Kopf. Und wer selbst

keine Ausrüstung hat, kann erstmal eine

ausleihen oder sein Glück über eine

Tauschbörse versuchen.

Erste Schritte mit dem Stuhl als Hilfe

Am Rande der Bande hat Denise Brunke

ihren Platz. Sie ist eine von drei Betreuerinnen

und damit Ansprechpartnerin

für die Kleinen und ihre Eltern.

Eigentlich als Arzthelferin gut ausgelastet,

wird sie zweimal in der Woche

zur Eishockeymutti. Dienstags von 15

bis 16 sowie samstags von 8 bis 9 Uhr

dürfen „die Zwerge“, wie sie sie liebevoll

nennt, aufs Eis. Mama, Papa und

andere Begleitpersonen verschwinden

derweil auf der Tribüne und dürfen

sich über ihren sportlichen Nachwuchs

freuen.

„Das beste Alter für die ersten Laufversuche

ist zwischen drei und sieben

Jahren“, sagt Brunke. Dann haben die

Kinder noch kaum Berührungsängste

mit neuen Gegebenheiten und Bewegungsabläufen.

Körperbalance und Reaktionsvermögen

lernen sie schnell. Und

wer am Anfang noch mit dem glatten

und ungewohnten Untergrund fremdelt,

bekommt einen Stuhl als Lauflernhilfe

gestellt. Das macht die Angelegenheit

gleich viel einfacher.

„Meine beiden Söhne Jonas und Justus

standen zum ersten Mal mit drei

bzw. fünf Jahren auf dem Eis“, berichtet

die Betreuerin. Jonas wird bald 16 und

wollte immer als Torwart spielen. Justus

ist jetzt fünf und schlängelt sich

gerade geschickt durch die zu einer

Slalomstrecke aufgestellten Pylonen. Ob

Stürmer, Verteidiger oder ebenfalls Goalie:

Bis zu dieser Entscheidung wird noch

einige Zeit vergehen. Momentan flitzt

die Rasselbande erst einmal wild und

unkoordiniert hinter der kleinen schwarzen

Hartgummischeibe her. Und hat

jede Menge Spaß dabei. „Über Positionen

sprechen wir in drei, vier Jahren“,

verspricht Denise Brunke. Dann beherrschen

Justus und seine Kumpel

auch schon Pässe, Checks und Schlagschüsse.

Ein Eigengewächs als Vorbild der Kids

Von der Bremerhavener Eishockeyschule

auf die ganz große Bühne des

Spitzensports: Diesen Schritt hat Justin

Büsing hingegen schon fast geschafft.

Als Knirps Stammgast in der Eisarena,

wechselte der gebürtige Dorumer als

Jugendlicher zu den Kölner Junghaien

ins Rheinland. Inzwischen ist er zurück

>>


34

Kultur und Freizeit

>>

in seiner norddeutschen Heimat. Seit

Beginn der Saison 2023/24 steht der

Stürmer hier bei den Fischtown Pinguins

unter Vertrag.

Zuletzt kam Büsing mit einer Förderlizenz

vorwiegend für die Eispiraten

Crimmitschau in der 2. Liga zum Einsatz.

Ziel: Spielpraxis sammeln. Das gelang,

denn in seinem ersten Profijahr reichte

es für den 21-Jährigen bei der Wahl

der besten Nachwuchsspieler gleich zu

einem Platz unter die ersten Drei. Auch

in der erstklassigen Deutschen Eishockeyliga

(DEL) erhielt er bereits hier und

da ein paar Minuten Eiszeit. Damit ging

ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.

„Mein Traum war es immer, eines Tages

das Trikot der Fischtown Pinguins tragen

zu dürfen“, sagte Büsing bei der

Vertragsunterschrift.

Die von Coach Thomas Popiesch trainierten

Pinguine mischten die Liga in

den vergangenen Monaten gewaltig auf

und sorgten mit ihren Siegen für eine bis

dahin noch nicht gekannte Eishockey-

Euphorie in Bremerhaven. „Wir haben

davon bei den Anmeldungen zur Eishockeyschule

enorm profitiert“, freut sich

Denise Brunke über die Begeisterung in

der Stadt. Und dass mit Justin Büsing

ein talentiertes Eigengewächs Teil des

Teams ist, betrachtet sie als Glücksfall:

Dinge,

die ich liebe...

Das Bundesland Bremen überzeugt

mich aufgrund seiner Vielfalt, seiner

Weltoffenheit und vor allem seiner kernigauthentischen

Bevölkerung. Das Klimahaus

ist weltweit einzigartig – unseren Erfolg verdanken wir aber neben

der überzeugenden Ausstellung auch der touristischen Landschaft

im Bundesland und der Region. Unsere diversen Wissenschaftsund

Forschungseinrichtungen befassen sich mit dem Klimawandel

und anderen wichtigen Zukunftsthemen. Kurze Wege

ermöglichen einen regelmäßigen Austausch. Man trifft

sich, man kennt sich und man meistert Herausforderungen

gemeinsam.

Geschäftsführerin Klimahaus Bremerhaven,

Ingrid Hayen

Foto: ©Myrta Knauf

„So einer taugt natürlich als Vorbild,

dem wollen unsere Kids nacheifern.“

Mädchen lernen schneller

als Jungen

Längst passé sind im

Übrigen die Zeiten, als

Eishockey als harter

Männersport galt.

Seit 1988 gibt es

die heute DFEL

genannte Frauen-Bundesliga,

alle vier Jahre

spielen die besten

Nationalteams

um

olympische Medaillen.

Girl’s Hockey ist

schnell, präzise

und technisch anspruchsvoll.

Anders

als bei den männlichen

Kollegen sind keine

Checks erlaubt.

Brüder: Justus

und Jonas

Brunke

vereint die

Liebe zum Spiel

mit dem Puck.

Foto: ©Denise Brunke

In Bremerhaven freut man sich beim REV

über das gewachsene Interesse junger

Mädchen. „Das hat zuletzt noch einmal

enorm zugenommen“, sagt Denise

Brunke und weist auf einen spannenden

Umstand hin: „Die Mädchen durchlaufen

die einzelnen Stufen der Ausbildung

in der Regel um einiges schneller als

gleichaltrige Jungs.“ Nebenbei: Bis zur

U20, also den Mannschaften der unter

20-Jährigen, können Mädchen und Jungen

in einem Team spielen. Erst danach

trennen sich im offiziellen Ligabetrieb

die Wege.

Durchschnittlich 20 Stunden verbringt

Denise Brunke pro Woche in der Eishalle

und im REV-Büro. Neben der Betreuung

der Kids stehen vor allem organisatorische

Aufgaben an. Denn hinter dem anfänglichen

Gewimmel und Gewusel auf

dem Eis steckt eine Menge an Planung,

Vorbereitung und Absprache. „Aber es

lohnt sich“, sagt die 41-Jährige und wirft

einen Blick hinüber zu Sohn Justus, der

gerade schwungvoll an ihr vorbeisaust.

Von Claus Spitzer-Ewersmann


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Bremer Ratskeller

Willkommen, treten Sie näher und seien Sie herzlich willkommen

an einem einzigartigen Ort: im Bremer Ratskeller! Wo einst schon

Dichter und Fürsten die besten Weine Deutschlands genossen,

sollten auch Sie sich einen guten Tropfen gönnen.

Hier am Bremer Marktplatz vereinen sich über 600 Jahre Geschichte

mit moderner Gastronomie. Wir verwöhnen mit norddeutschen

Klassikern, leichter und moderner Küche, herzlichem Service,

rustikalem Ambiente und einer einzigartigen Weinauswahl jedes

Genießer-Herz. Nicht umsonst gilt der Bremer Ratskeller auch als

das köstliche Fundament des Bremer Rathauses, welches seit

2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Nicht nur das Paar zu zweit, die Familie oder Freunde fühlen sich

hier immer bestens umsorgt, auch Firmenfeiern, Jubiläen und

Betriebsfeste mit bis zu 600 Personen oder Hochzeiten werden in

den historischen Räumen, wie zum Beispiel im Senats- und Kaiserzimmer,

im Bacchuskeller oder im Hauffsaal, zelebriert.

Die besonderen Momente in unserem Leben verdienen auch

einen ganz außergewöhnlichen Rahmen. Das beeindruckende und

historische Ambiente ist wie geschaffen für ein festliches Menü

sowie für umfangreiche Buffets und ausgelassene Feiern.

Alles wird perfekt organisiert und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Auf Wunsch begleiten wir Sie rund um die Planung zu Ihrer

gelungenen Veranstaltung.

Eine besondere Geschenkidee sind unsere Eventmenüs wie zum

Beispiel unser hauseigenes Dinner-Musical „Nachts in Bremen“

(Show 1 & 2), Krimi-Dinner, Halloween-Dinner sowie die szenischen

Dinner-Abende Phantasien im Bremer Ratskeller.

Erleben Sie pures Entertainment von überregionalen Künstlern,

begleitet von Drei- oder Vier-Gänge-Menüs, Wein, Fassbier, Mineralwasser

und alkoholfreien Getränken.

Bremer Ratskeller

Am Markt · 28195 Bremen · Tel. 0421 321676 · Fax 0421 3378121

info@ratskeller-bremen.de · www.ratskeller-bremen.de


36

Kultur und Freizeit

Foto: ©Mario Piera

Heimathaven

Von Feinkost und Genuss

Der Heimathaven in Bremen – eine Anlaufstelle

für Feinschmecker:innen.

Hochqualitative Feinkost aus kleinen

Manufakturen, Spirituosen, Kaffee und Geschenke

füllen die Regale. Das Geschäft

von Sascha und Nadine Mühlenbeck ist

ein echter Wohlfühl-Ort im Bremer Viertel.

Es war ein Anruf, der Sascha Mühlenbeck

auf die Idee brachte, mit seinem Oldenburger

Heimathaven nach Bremen zu expandieren.

„Die Kaffeerösterei Cross Coffee

gab uns den Tipp von einem traditionsreichen

Bremer Feinkostladen, dessen Besitzer

einen Nachfolger suchte. Ich dachte,

das wäre ein Aprilscherz, aber es war Juli“,

erinnert sich Mühlenbeck lachend.

Tradition trifft Moderne

Der Laden am Ostertorsteinweg ist mit

seiner Ersteröffnung 1874 der älteste Feinkostladen

Deutschlands, das Angebot ging

von Backwaren bis Biofleisch. Als Sascha

und Nadine Mühlenbeck mit ihrem Heimathaven

die Räumlichkeiten übernahmen,

galt es, den Laden mit ihrer Handschrift zu

versehen. Das Flair der denkmalgeschützten

Einrichtung von 1911 bleibt jedoch bis

heute erhalten.

Ursprünglich hatte das Paar – wie schon in

Oldenburg – ein Feinkostgeschäft mit Café

geplant. Die Räumlichkeiten gaben das

allerdings nicht her. „Anfangs gab es vor

den Warenregalen Sitzmöglichkeiten“, erzählt

der Inhaber. „Aber im Laufe der Zeit

haben wir gemerkt, dass das den Laden

eher stört. Man konnte kaum in Ruhe essen,

weil sich ständig jemand über einen

gebeugt hat, um die Regale zu erreichen.“

Schließlich entschieden die Mühlenbecks

sich, den Fokus des Bremer Standorts stärker

auf den Feinkosthandel zu legen und das

gastronomische Angebot zurückzufahren.

Neben den Geschäften in Bremen und

Oldenburg gibt es die Heimathaven Manufaktur

in der Bremer Neustadt, in der hauseigene

Köstlichkeiten hergestellt werden.

Sechs der insgesamt 20 Heimathaven-Mitarbeitenden

sind hier beschäftigt. „Und

Teamleiterin ist die Konditorin, die von

Anfang an bei uns Kuchen gebacken hat“,

ist Mühlenbeck stolz. Das Heimathaven-

Team ist eine große Familie, verbunden

von der Liebe zu Leckereien.

Ein Ort für Genießer:innen

Das Sortiment umfasst eine Vielzahl von

Produkten, die für ihre handgemachte Qualität

geschätzt werden. Besonders beliebt

sind die selbstgemachten Fruchtaufstriche.

Dass diese ausschließlich mit natürlichen

Zutaten hergestellt werden, ist Mühlenbeck

besonders wichtig. „Unsere Blaubeer-

Orangen-Marmelade ist mit Blaubeeren

und Orangen gekocht, nicht mit Aroma und

Farbstoff“, betont er. Auch die Karamellcremes

sind ein Gedicht für sich. Die Karamellcreme

mit Meersalz war quasi unsere

Einstiegsdroge“, erinnert sich Sascha Mühlenbeck

schmunzelnd. „Mittlerweile gibt es

sie zusätzlich mit Espresso oder mit Schokolade

verfeinert.“ Die Manufakturprodukte

und der hauseigene Kaffee werden nicht

nur im eigenen Geschäft, sondern überregional

in kleinen Feinkostläden, in Concept

Stores und sogar in Blumenläden verkauft.

Nebend den Naschereien gibt es im Heimathaven

ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment

an Spirituosen und Craft Beer zu

kaufen. „Wir sind einer der wenigen Läden

in Bremen, die eine große Craft-Beer-Auswahl

haben“, berichtet der Inhaber. „Das

macht uns ziemlich einzigartig.“ Ein weiteres

Highlight sind die regelmäßigen Probierveranstaltungen.

Besonders beliebt sind

die Whisky-Tastings, bei denen die Teilnehmenden

auf eine kleine Weltreise mitgenommen

werden. „Wir machen vier Runden

mit jeweils zwei Whiskys: einer aus

Schottland und einer aus einem anderen

Land. Die Leute sollen probieren, schmecken

und bewerten, ohne zu wissen, welcher

Whisky woher kommt“, beschreibt

Mühlenbeck das Konzept. Diese Veranstaltungen

sind nicht nur ein Highlight für

Whisky-Fans, sondern bieten auch die Möglichkeit,

neue Geschmacksrichtungen zu

entdecken und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Auch die Gin-Tastings und Kaffee-Kurse

im Heimathaven sind sehr beliebt.

Dick, betrunken und glücklich

Das Geschäft hat sich in den letzten Jahren

als beliebter Ort zum Geschenkekaufen

etabliert. „Von zehn Einkäufen sind sieben

Geschenke.“ Dabei reicht die Kundschaft

von Studierenden, die hochwertigen Kaffee

schätzen, bis hin zu älteren Menschen,

die nostalgisch an frühere Zeiten erinnert

werden. Firmen schätzen es, dass sie hier

auch in großer Auflage hochwertige Präsente

für Mitarbeitende und Kund:innen

ordern können – in Form von Köstlichkeiten

verpackt in einer edlen schwarzen Box.

Der Heimathaven Bremen ist mehr als nur

ein Feinkostladen. Mit seinem besonderen

Charme und der Mischung aus Tradition

und Moderne hat er sich in Bremen als

fester Bestandteil der Stadt etabliert. „Ich

glaube, wir sprechen mittlerweile eine sehr

breite Klientel an“, resümiert Mühlenbeck.

„Von Studierenden über Geschäftsleute

bis hin zu nostalgischen Senior:innen – bei

uns findet jeder und jede etwas Besonderes.“

Für die Zukunft wünschen sich Sascha

und Nadine Mühlenbeck vor allem Stabilität.

„Der Fokus liegt darauf, die beiden

bestehenden Standorte weiter zu stärken

und unserer Philosophie treu zu bleiben.“

Und wie lautet die? „Dick, betrunken und

glücklich“, lacht der Inhaber. „Wir wollten

einen Ort schaffen, an dem sich die Leute

wohlfühlen und gerne Zeit verbringen.“

Und das ist ihnen auch gelungen.

Von Katja Hofmann


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Ausflug in die größte ShoppingWelt des Nordens

Willkommen bei dodenhof Posthausen, dem größten Shoppingcenter

in Norddeutschland. Nur 20 Minuten von Bremen entfernt

und direkt an der A1 gelegen, finden Sie auf einer Verkaufsfläche

von 125.000 qm mit über 4.000 Marken und 48 Stores alles, was

das Shoppingherz begehrt.

Die Firma dodenhof wird heute in 4. Generation von der Familie

Dodenhof geführt und hat sich in der langen Handelstradition

stets an den Ansprüchen seiner Gäste orientiert. Das Ergebnis

ist ein faszinierendes Angebot aus vielfältigen dodenhof Produktwelten,

die sich von Mode, Sport und Lifestyle über Technik bis

zur GenießerWelt erstrecken.

Events und Familienfreundlichkeit

Dodenhof versteht sich nicht nur als Shoppingcenter, sondern auch

als Erlebniswelt für die ganze Familie. Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm

reicht von Modenschauen über Latenight Shoppings

bis hin zu Kinderfesten und Weihnachtsmarkt. Informieren

Sie sich regelmäßig auf dodenhof.de/posthausen über die aktuellen

Veranstaltungen und Aktionen vor Ort.

Komfort und Service

Ein umfangreiches Serviceangebot, darunter das Private Shopping

mit persönlicher Stilberatung in eigenen Räumlichkeiten, erzeugt

ein Shoppingerlebnis der ganz besonderen Art. Das abwechslungsreiche

gastronomische Angebot im ganzen Center mit einer tollen

Mischung aus Restaurants, Cafés und der neuen ROOTS Foodhall

inklusive Weinbar hält für jeden Geschmack etwas bereit.

5.000 kostenlose Parkplätze und 40 E-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

sorgen dafür, dass jeder Besuch angenehm und stressfrei

verläuft.

Kommen Sie vorbei und erleben Sie ein ganz besonderes Shoppingerlebnis

für die ganze Familie.

dodenhof Posthausen KG

28869 Posthausen

Mo. – Sa. 10.00 – 20.00 Uhr

Tel. 04297-30 · www.dodenhof.de


38 Kultur und Freizeit

Foto: ©Bremer Bäder

Bremer Bäder

100 Jahre Stadionbad

Grafik: ©Lena Kulla

Im Freibad an der Weser haben schon

Generationen ihre Sommer verbracht.

Leiter und Schwimmmeister Jürgen

Maas ist selbst im Bad großgeworden.

Bis zu 3.000 Menschen zieht es an heißen

Tagen in Bremens meistbesuchtes

Freibad direkt neben dem Weserstadion:

zur Erfrischung, mit Freund:innen, für

den Sport oder als Auszeit vom Alltag.

Der schönste Moment für Badleiter

Jürgen Maas? „Wenn wir im Frühjahr

die Fahnen vor dem Stadionbad hissen.

Dann sind die Vorbereitungen abgeschlossen,

wir atmen nochmal durch

und freuen uns, am nächsten Tag die

Stammgäste wiederzusehen.“ Die kommen

aus allen Altersklassen, von Jugendlichen,

„die quasi mit dem Sprungturm

verwachsen

sind und auch

bei Regen

kommen“,

bis zu älte-

ren Herr-

schaften,

die sich

durch

tägli-

ches

Frühschwimmen

jung halten.

Das Stadionbad ist

ein Familienbad.

Und das letzte in

Bremen, das in Familientradition geführt

wird.

Wohnen im Freibad

Jürgen Maas ist „im Stadionbad großgeworden.“

Vater Günther leitet es bis zum

Ruhestand. Sein Sohn übernimmt nicht

nur die Badleitung, sondern bezieht mit

seiner Familie auch die Dienstwohnung

auf dem Gelände. „Ich war mit meinen

Freunden das ganze Jahr im Bad, wir

waren alle Wasserratten. Wir haben hier

schwimmen gelernt, unzählige Wasserballspiele

ausgetragen, im Winter sogar

Eishockey gespielt.“

Noch heute hält Jürgen Maas sich

gerne privat im Wasser fit. Obwohl er

in der Saison beruflich lange Tage im

Bad verbringt. „Den Dienst am Beckenrand

übernimmt mein Team. Trotzdem

bin ich überall und nirgends. Sobald ich

meinen Garten verlasse, werde ich angesprochen.“

Und auch im Stadtteil sei

er bekannt wie ein bunter Hund.

Kult-Freibad an der Weser

Überregional bekannt ist die Sprunganlage

des Stadionbads mit dem 10-

Meter-Turm. Schauplatz kunstvoller

Sprungfiguren und schmerzvoller Erfahrungen,

von Mutproben und Selbstüberwindung.

Vor oben überblickt man

das 1,85 Hektar große Gelände: den großen

chlorfreien Naturbadebereich mit

Günther Maas (li.)

und Jürgen Maas (re.)

Foto: ©Bremer Bäder

Nichtschwimmerbecken, Steg, Spielgeräten

und Breitwasserrutsche. Das 50-

Meter-Becken, die 23-Meter-Turborutsche,

die beliebte Wasserspielanlage und das

Kleinkinderbecken. U-förmig rahmen

weitläufige Liegewiesen die Wasserwelt

ein, im Hintergrund die Weser. Mit

Basketball- und Beachvolleyballfeld,

Kunstrasen-Soccer-Court und Kinderspielplatz

ist das Stadionbad ein Urlaubsort

in der Stadt.

Bremens ältestes Freibad

Dabei waren die Anfänge bescheiden: Unabhängig

von Ebbe und Flut der Weser

wollte der allgemeine Turn- und Sportverein

(ATBS) trainieren. Und baute neben

seiner neuen Großsportanlage in der

Pauliner Marsch eine eigene Badeanstalt.

Zur Eröffnung 1925 wurden hier die

Deutschen Meisterschaft ausgetragen.

Im Krieg beschädigt und für einige Jahre

exklusiv durch die Alliierten genutzt,

übernimmt 1942 die Gesellschaft für

öffentliche Bäder (GföB) das Stadionbad.

Das Bad wird städtisch.


39

Foto: ©Markus Meyer

Foto: ©Bremer Bäder

©Bremer Bäder

Foto: ©Bremer Bäder

Heute wird das Bad an der Weser von der

Bremer Bäder GmbH geführt. Ein städtisches

Unternehmen, das einen gesellschaftlichen

Auftrag erfüllt. Dazu gehört

Teilhabe: Kinder und Jugendliche zahlen

nur einen Euro Eintritt. Über die Jahre wird

das Bad renoviert, saniert und erweitert.

„Vom großen Umbau in den 1950er Jahren

ist heute nur noch der 10-Meter-Turm

erhalten“, erklärt Jürgen Maas. Die letzte

große Renovierung 2006 macht das Bad

nicht nur attraktiver, sondern auch nachhaltiger.

Die Becken sind nicht beheizt, die

Wärme kommt direkt auf das Wasser.

Schwimmbadglück auf Umwegen

Dass Maas in die Fußstapfen seines

Vaters tritt, hat sich spät ergeben. „Nach

Stationen als Hotelfachmann, bei der

Bundeswehr und als Sicherheitsfachkraft

hat es mich zu meinen Wurzeln gezogen.“

Er macht eine Umschulung zur Fachkraft

für Bäderbetriebe bei den Bremer Bädern.

„Dabei rotiert man durch die Standorte.

Die Sommer habe ich im Stadionbad

verbracht.“ So war es nur noch ein kurzer

Weg zum Stellvertreter und der anschließenden

Übernahme.

Seine Erfahrung aus den vorherigen Jobs

empfindet der 58-Jährige als Vorteil. „Ich

habe gelernt, Menschen und Gruppen zu

führen und auch in kritischen Situationen

den Überblick zu behalten“, erklärt er. Das

trainiert er auch regelmäßig mit seinem

Team. „Wenn es dann richtig voll ist oder

ein Unfall passiert, ist es schön zu sehen,

wie alles rund läuft. Und wenn nicht, besprechen

wir es nach und verbessern

uns.“

Zum Beispiel an regnerischen Tagen bei

Kaffee und Kuchen. „Wenn nach stressigen

heißen Tagen das Wetter wechselt,

bringen wir erst das Bad auf Hochglanz

und dann nehmen wir uns Zeit fürs Team.

Personalgespräche und Reflektionen sind

nicht nur für die Auszubildenden wichtig.“

Genauso wie das Eis vom Chef bei großer

Hitze, die abendliche Nachbesprechung

oder das Grillfest zur Saisonmitte.

Neben der Leitung von Freibad und angrenzendem

Hallenbad ist Jürgen Maas

Ausbildungsleiter der Bremer Bäder. „Gerade

den Winter nutzen wir, um intensiv

zu lernen, etwa am innerbetrieblichen

Ausbildungstag.“ Oder beim Projekt

„AzubiBad“. In Eigenverantwortung führt

der Nachwuchs für zwei Wochen ein Bad,

begleitet durch erfahrene Schwimmmeister.

Hier lernen beide Seiten voneinander,

gute Ideen können zeitnah umgesetzt

werden.

Große Geburtstags-Sause

Längst ist das Stadionbad auch für Veranstaltungen

bekannt. Dazu gehören Wasserspiele

oder Sprungevents genauso

wie die legendäre Singleparty „Heartbreaker’s

Ball“. 2025, wenn das Stadionbad

100 Jahre alt wird, erwartet die

Gäste ein besonderes Programm. Nach

dem großen Erfolg beim 85-jährigen

Jubiläum wird es wieder eine Stage-

Diving-Meisterschaft geben. „Die Sprünge

von der Bühne ins Wasser waren wirklich

spektakulär. Und dazu wird es so manche

Überraschung geben“, kündigt der Badleiter

an. Auch jenseits des Beckenrands:

Mit einem eigenen Wimmelbuch setzen

die Bremer Bäder ihrem kultigen Freibad

ein Denkmal. Wer genau hinschaut, wird

auch Jürgen Maas darin entdecken.

Mitten im bunten Treiben – wo sonst.

Von Alke zur Mühlen


40

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Bremer Bäder GmbH: Ihre erste Adresse für Schwimmen,

Sport und Wellness in Bremen

Die Bremer Bäder GmbH, gegründet 1942 und seitdem ein fester Bestandteil

der Hansestadt, bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot, das keine

Wünsche offenlässt. Als städtisches Unternehmen kümmern wir uns

um Ihre Gesundheit, Ihren Spaß und Ihre Entspannung – und das in

neun Hallenbädern und vier Freibädern, die sich über ganz Bremen

verteilen.

Tauchen Sie ein in unsere Welt

Unsere Bäderlandschaft bietet für jeden das passende Erlebnis. Ob

Sie entspannt ein paar Bahnen schwimmen, mit der Familie einen Tag

im Freibad genießen oder Ihre sportlichen Ziele in einem unserer

modernen Schwimmbecken verfolgen möchten – bei uns finden Sie

genau das, was Sie suchen. Bei Familien besonders beliebt sind das

Freizeitbad Vegesack, das Schloßparkbad, das Südbad, und das im

Neubau befindliche Westbad. Auch die kleineren Stadtteilbäder wie

das Vitalbad mit seinem Solebecken, das OTeBAD und das Hallenbad

Huchting, in dem auch eine Sauna vorhanden ist, ziehen viele Gäste an.

In der Freibadsaison von Mai bis September bieten das Freibad Blumenthal

im Bremer Norden, das Schloßparkbad in Sebaldsbrück und das

traditionsreiche Stadionbad – das 2025 sein 100-jähriges Bestehen

feiert – ideale Bedingungen für eine sportliche Einheit unter freiem

Himmel oder eine erfrischende Abkühlung an heißen Tagen. Das zum

Westbad gehörende Freibad wird ebenfalls umfassend erneuert und

steht voraussichtlich ab 2026 wieder zur Verfügung.

Besonders stolz sind wir auf unser Horner Bad, das 2022 eröffnet

wurde. Als modernstes Kombibad in Bremen vereint es Hallen- und

Freibad in einem und bietet mit einer großen Halle mit einem 50-Meter-

Becken beste Voraussetzungen besonders für Sportbegeisterte.

Insgesamt kommen 1,4 Millionen Schwimm- und Wasserbegeisterte

jährlich in die Hallen- und Freibäder der Bremer Bäder GmbH.

Freuen Sie sich mit uns auch auf das Westbad, das aktuell im Bau ist

und im Frühjahr 2026 seine Pforten mit Hallen- und Freibad öffnen wird.

Es wird Ihnen modernste Ausstattung und eine einladende Atmosphäre

bieten – perfekt für sportliche Aktivitäten und entspannte Stunden.

Angebote für die ganze Familie

Unsere Bäder sind ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Neben öffentlichen

Schwimmzeiten bieten wir ein breites Spektrum an Kursen an

– vom Aqua-Training bis hin zu Schwimmkursen für Kinder und Erwachsene.

Unsere Saunen im Hallenbad Huchting, Südbad und Freizeitbad

Vegesack laden zum Relaxen ein und runden Ihren Besuch bei uns ab.

Schüler der dritten Klassen aus ganz Bremen sind regelmäßig bei uns

zu Gast, um das Schulschwimmen zu absolvieren – ein wichtiger Beitrag

zur Sicherheit und Gesundheit unserer Kinder. Auch Vereine und

Verbände nutzen unsere Bäder intensiv für ihr Training und ihre Wettkämpfe.

Events, die begeistern

Unsere Bäder sind nicht nur Orte der Erholung, sondern auch Schauplatz

für spannende und abwechslungsreiche Veranstaltungen. Von

Fitness-Events und Wellness-Tagen über aufregende Poolpartys bis hin

zu Familientagen und Schnupperkursen – bei uns ist immer etwas los.

Verantwortung und Nachhaltigkeit

Als Bremer Bäder GmbH sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber

der Umwelt und der Gesellschaft bewusst. Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung

und ein respektvoller Umgang mit der Natur sind für

uns selbstverständlich. Wir sind stolz darauf, einen wichtigen Beitrag

zur Lebensqualität in Bremen zu leisten und setzen alles daran, Ihnen

stets den besten Service zu bieten.

Bleiben Sie in Kontakt

Lernen Sie uns näher kennen und erfahren Sie mehr über unsere Angebote

auf unserer Website. Oder folgen Sie uns auf Facebook und

Instagram, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Die Bremer Bäder GmbH – Ihr Partner für unvergessliche Erlebnisse

im Wasser und darüber hinaus!

Bremer Bäder GmbH

Wilhelm-Herbst-Str 7 · 28359 Bremen · Tel. 0421 69151-0

info@bremer-baeder.de · www.bremer-baeder.de


Anzeige 41

Bremens „coolste“ Location

Schlittschuhlaufen in der Eissporthalle Paradice

Auf die Kufen, fertig, los! Dies ist das Motto, das von Oktober bis

März in der Eissporthalle Paradice gilt. Auf insgesamt 3.600 m², die

auf zwei Hallen verteilt sind, können Verfechter des gefrorenen Eises

in dieser Zeit Schlittschuhlaufen, Pirouetten drehen oder auch bei

einem Heimspiel der Eishockeymannschaft „Weserstars“ zuschauen.

Die Eissporthalle an der Waller Heerstraße 293 A beherbergt nicht

nur zwei Hallen mit jeweils 1.800 m² spiegelglatter Eisfläche,

sondern auch über 500 Sitzplätze auf der Tribüne, ein DJ-Pult für

beispielsweise die eine oder andere Eisdisco, eine Licht- und Soundanlage,

eine Gastronomie, einen Shop für Eis- und Rollsportartikel

und einen Schlittschuhverleih.

Allen Besucherinnen und Besuchern, egal ob Schulen, Vereine oder

einzelne Schlittschuhläufer, wird ein ganz besonderer Spaß auf dem

Eis geboten – und das unabhängig von Witterungsbedingungen.

Für Abwechslung sorgt das Paradice-Team. Es überlegt sich immer

neue Veranstaltungen und Aktionen mit Musik und Bewegung.

Regelmäßig werden Partys und Discos angeboten, so auch in der

bevorstehenden Saison 2024/2025. Los geht es mit der Saisoneröffnung

am 03.Oktober 2024, einer Eröffnungs-Disco am Samstag,

den 05.Oktober 2024 und das erste Eishockeyspiel der Weserstars

Bremen gegen den HSV am Freitag, den 18. Oktober 2024. Alle Infos

hierzu auf der Homepage. An den Werktagen variieren die Öffnungszeiten.

Mit Beginn der Hauptsaison am 30.Oktober 2024 erweitern

sich die Öffnungszeiten. Eine Übersicht gibt es auf www.eissporthalle-bremen.de.

Natürlich finden bis zur Abschluss-Disco, die für Ende März 2025

auf der Agenda steht, auch noch diverse andere Events und Aktionen

statt. Ein entsprechender Veranstaltungskalender ist auf der

Internetseite der Eishalle einzusehen. Auch Informationen zu den

Kindergeburtstagen (inklusive Online-Anmeldeformular) sind dort

zu finden.

Natürlich können Fans des gefrorenen Wassers auch werktags in

die Eissporthalle. An diesen Tagen variieren die Öffnungszeiten, eine

Übersicht gibt es online. In der Hauptsaison können Besucher ab

11.00 Uhr auf das Eis. Die Eintrittspreise liegen in dieser Saison

zwischen 5,00 und 8,00 Euro und sind unterteilt in Kinder, Jugendliche

und Erwachsene. Familien und Gruppen erhalten einen reduzierten

Tarif.

Die Eissporthalle Paradice ist ein Betrieb der Bremer Bäder GmbH.

Dafür, dass im Tagesgeschäft alles reibungslos abläuft, zeichnet

sich aber jemand anders verantwortlich: Uwe Kirsch. Seit bereits

über 18 Jahren kümmert sich der gebürtige Frankfurter um alle

anfallenden Arbeiten, die Vermarktung der zwei Eislaufflächen,

den gastronomischen Betrieb und um den Bestand der rund 2.000

Leihschlittschuhe. Letzteres als Partner der Firma Sport Berntheusel.

Eissporthalle Paradice

Waller Heerstraße 293 A · 28219 Bremen

info@eissporthalle-paradice.de · www.eissporthalle-paradice.de


42

Kultur und Freizeit

Foto: ©Jinas Ginter

Plantage 9

Findorffs Kreativzentrum

In der Plantage 9, unweit des Bahnhofs,

hat sich ein Zentrum kreativen Schaffens

entwickelt. Ein Verein füllt den Ort

mit Leben.

Freie Kunst, Malerei, Keramik, Holz, Stein,

Graffiti, Fotografie, Webdesign, Video-Produktion,

Drehbücher schreiben, Illustration

und Grafik-Design – die Professionen in

der Plantage 9 sind weit gefächert. Was

alle Mieter:innen eint? „Der Wunsch, etwas

Gemeinsames auf die Beine zu stellen“,

sagt Künstlerin Akkela Dienstbier. Sie gibt

einen Einblick in ihr kreatives Zuhause.

„Plantage“ – der Straßenname geht auf die

Sommerresidenz zurück, die ein Bremer

Kaufmann hier einst erbaute. Bald ein

Ausflugsort, wächst dort Findorffs erstes

Wohnviertel heran. Später wird das Areal

gewerblich genutzt. Seit 2010 gehören

Gebäude und Grundstück der Stadt Bremen:

Die Plantage 9 wird das Zuhause

von Kreativen, Künstler:innen und Selbstständigen.

Kurze Zeit später gründet sich

der gleichnamige Verein, wird Mieter und

verwaltet das Haus in Eigenregie.

Natur-Kunst schärft die Wahrnehmung

Plantage 9 hat sich längt als Gemeinschaft,

Kreativzentrum, Ausstellungsort,

Ideenschmiede, Treffpunkt und Arbeitsstätte

etabliert. „Unser Gebäude ist zweigeteilt“,

erklärt Akkela Dienstbier. „Vorne

waren mal Büros, hinten überwiegt klassischer

Industrielook.“ Die ehemaligen

Produktionshallen wurden unterteilt. „Ich

habe hier ein wunderbares Atelier gefunden“,

schwärmt die Künstlerin. In dem

großzügigen, hellen Raum fertigt sie ihre

minimalistischen Naturporträts.

„Ich hole mir Inspiration in und aus der Natur

und gleichzeitig auch meine Materialien.“

In der Plantage 9 trocknet sie ihre

Schätze und arrangiert sie collageartig.

Bringt Blüten, Flechten oder Samen in eine

Ordnung, die den einzelnen Objekten Auf-

Akkela

Dienstbier

merksamkeit und Wertschätzung schenkt.

In Zeichnungen porträtiert sie Natur losgelöst,

etwa auf großformatigen, reduzierten

Stadtplänen. „In meinen Projekten

verknüpfe ich immer wieder Mensch und

Natur.“ Ihre Werke stellt sie regelmäßig in

der Region und bundesweit aus.

Kreative Gemeinschaft

Seit 2020 ist Akkela Dienstbier Plantagistin.

„Es ist eine ganz tolle Stimmung. Man

unterstützt sich gegenseitig, manchmal

entstehen auch Kooperationen untereinander.“

Die rund 30-köpfige Gemeinschaft

aus überwiegend hauptberuflichen Kreativen

arbeitet hier nicht nur, sondern renoviert

etwa auch die Küche oder gestaltet

den Parkplatz neu.

Foto: ©Jinas Ginter

Foto: ©Akkela Dienstbier

An Tagen der offenen Tür lässt sich ein

Blick in alle Ateliers werfen. Dazwischen

laden immer wieder kleine Gruppen zu

Besichtigungen oder Workshops ein, wie

etwa die Keramikwerkstatt. Informationen

zu allen Plantagist:innen finden sich

auf der Website oder bei Instagram.

https://plantage9.de/

Instagram: @plantage9

Von Alke zur Mühlen


Anzeige 43

GOP Varieté-Theater Bremen

Das GOP Bremen steht für atemberaubende Varieté-Shows, Weltklasse-Artisten

und Entertainer, die das Publikum zum Lachen und

Staunen bringen und das Herz berühren. Regelmäßig wechselt das

Showprogramm und mit ihm das internationale Ensemble.

Das Theater liegt inmitten der modernen Bremer Überseestadt

– fußläufig zur Innenstadt und direkt an der Weser. Im eigens für

das GOP gebauten Entertainmentkomplex befinden sich der

stimmungsvolle Varieté-Saal, das Restaurant Leander mit Weserblick,

eine stilvolle Piano Bar und die ADIAMO Eventlocation. In

Verbindung mit dem direkt angrenzenden Steigenberger Hotel

Bremen wird der GOP Besuch zu einem wunderbaren Kurzurlaub.

Ob ein herrlicher Abend mit Familie und Freunden oder eine Firmenveranstaltung

mit bis zu 400 Gästen: Das GOP bietet den perfekten

Rahmen und vereint Entertainment auf Weltniveau mit den kulinarischen

Highlights der GOP Köche – ein Genuss für alle Sinne.

GOP Varieté-Theater Bremen

Am Weser-Terminal 4 · 28217 Bremen · Tel. 0421 89898989

info-bremen@variete.de · www.variete.de

Ein Ort der Begegnung

Foto: Jörg Landsberg

Das Theater Bremen ist ein Stadttheater mit überregionaler

Bedeutung. Es versteht sich als ein öffentlicher Ort ästhetischen

und politischen Nachdenkens über Probleme, Risiken, Freiheiten

und Glücksmomente moderner Großstadterfahrung. Es umfasst

vier Sparten: Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Kinder- und

Jugendtheater mit den vier Spielstätten Theater am Goetheplatz,

Kleines Haus, Brauhaus und Brauhauskeller. In jeder Spielzeit stehen

mehr als 30 Premieren mit 600 Vorstellungen auf dem Programm,

aber auch Konzerte und Partys. In den (digitalen) Einführungen zu

den Stücken, Publikumsgesprächen nach den Vorstellungen und

Gesprächsreihen wird der direkte Dialog mit den Zuschauer*innen

gesucht.

Theater Bremen GmbH

Goetheplatz 1-3 · 28203 Bremen · Tel. 0421 3653-0

www.theaterbremen.de


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Anzeige

Nahbare Weltstars

Das britische Klassikmagazin „Gramophone“ hat sie zum Orchester

des Jahres gekürt, im Oktober 2024 erhielten sie den „Opus Klassik.“

Neben renommierten Preisen sind ihnen aber auch stets die Herzen

sicher. Ob in der „Glocke“ oder den großen Konzertsälen der Welt:

Wo immer die Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

die Funken sprühen lassen, baden sie im Applaus eines energetisierten

Publikums: Weil sie sich auf ausgetretenen Pfaden langweilen

und deshalb jede musikalische Geschichte stets neu erzählen. Weil

sie klassische Komponisten vom Podest holen und ihre menschlichen

Eigenarten freilegen. Weil sie die Sicht auf sie verändern.

Die Sympathien fliegen ihnen aber auch deshalb zu, weil sie selbst

als internationales Spitzenorchester nahbar geblieben sind. Weil sie

an ihrem Probendomizil in Osterholz-Tenever, überzeugt von ihrer

sozialen Verantwortung, in einer einzigartigen Wohngemeinschaft

mit einer Gesamtschule leben. Weil ihre „Stadtteiloper“ und die

„Melodie des Lebens“ längst zu Höhepunkten des kulturellen und

sozialen Lebens der Hansestadt zählen. Weil sie im besten Sinne

des Wortes also ein „Zukunftslabor“ sind. Ein Orchester für alle, das

einmal im Jahr mit dem „Sommer in Lesmona“ drei Tage lang unter

freiem Himmel in Knoops Park mit Familienkonzerten und Picknickwettbewerb

so ganz anders auftritt als man es von einem klassischen

Orchester gewohnt ist.


Anzeige 45

Aber sie sind ja auch anders: Kein

hochsubventioniertes Beamtenorchester,

sondern selbstverwaltet, als

Privatgesellschaft angelegt. Programm,

Besetzungen, Aufnahmen – alle Entscheidungen treffen sie selbst.

Musiker mit Haltung und humanistischem Anspruch. Viel unterwegs

in der Welt. Frauenquote mit 40 Prozent vergleichsweise hoch. Weil

sie mit nur 42 Musikern eine fast intime Größe haben, klingen sogar

große Sinfonien bei ihnen in kammermusikalischer Transparenz:

Beethoven, Schumann, Brahms waren Meilensteine für sie. Aktuell

sind es die zwölf Londoner Sinfonien Joseph Haydns, denen sie sich

in ihrer ganz eigenen Art nähern. Denn das Image des netten „Papa

Haydn“ hat in ihrer – wie immer in mehrjähriger Vorarbeit gereiften –

Interpretation ausgedient. Stattdessen legen sie das humorvolle und

„schlitzohrige“ (Järvi) seiner Musik frei. Im April 2023 ist die erste CD

des Haydn-Projekts erschienen, die zweite folgt im November 2024,

die finale dritte dann Ende 2025.

Paavo Järvi ist seit 20 Jahren Chefdirigent des Orchesters und Teil

seines Erfolgs. Ein unzertrennliches Dreamteam, das die traditionelle

Vorstellung von Maestro und Befehlsempfängern nachhaltig auf den

Kopf gestellt hat. Weil es Liebe auf den ersten Ton war und Järvi sich

eher als „Mitmusiker“ betrachtet. Weil er seinen Musikern gern zuhört

und offen für ihre Anregungen ist. Genug Platz gibt es aber auch für

aufstrebende Taktstock-Talente: Vor zwei Jahren haben die Bremer

erstmals in ihrer Geschichte den Titel „Principal Guest Conductor“

verliehen – an den Finnen Tarmo Peltokoski, den sie eher zufällig bei

einem Workshop in der Pandemie entdeckt hatten. Inzwischen hat der

24-Jährige einen Exklusiv-Vertrag bei der Deutschen Grammophon

und wurde als „Nachwuchskünstler des Jahres“ ausgezeichnet.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Am Wall 165 · 28195 Bremen · Tel. 0421 95885 0

info@kammerphilharmonie.com · www.kammerphilharmonie.com


46

Kultur und Freizeit

Die Krimis von Jochen Windheuser verweben

fiktive Fälle von heute mit der

vielschichtigen Geschichte des Bremer

Nordens.

Regionalkrimis

Vegesack als Schauplatz

des Verbrechens

In der kopfsteingepflasterten Weserstraße

unweit des Museumshavens stehen

Kapitänshäuser aus dem 19. Jahrhundert

gegenüber von Gründerzeitvillen

mit traumhaftem Blick aufs Wasser. Für

Jochen Windheuser ist dieses besondere

Fleckchen Bremens nicht nur der

perfekte Wohnort, sondern auch Schauplatz

für seine Kriminalromane.

Nach dem Abitur sei er „schrittweise in

den Norden gerückt“, beschreibt der gebürtige

Oberhausener seinen Weg. Nach

dem Studium in Münster und beruflicher

Tätigkeit unter anderem in der Psychiatrie

war er Hochschullehrer für Psychologie

in Osnabrück und Vechta. Für eine

Bremerin zog er 1982 erstmals in die

Stadt an der Weser. „Ende der 1990er-

Jahre ging ich aus privaten Gründen

erstmal zurück nach Münster. Später

verschlug es mich aber trotzdem wieder

nach Bremen. Mit meiner zweiten Frau

lebe ich heute im schönen Stadtteil

Vegesack im Norden der Hansestadt“,

erinnert er sich schmunzelnd.

In vielen Genres zuhause

Zur Schriftstellerei kam der heute 78-

Jährige durch Zufall. 2007 begann er,

für eine Zeitschrift Geschichten über

seine Kindheit im durch die Stahlwerke

geprägten Oberhausener Knappenviertel

zu schreiben. Am Ende entstanden 60

Kurztexte. Der Auftakt zu einem vielschichtigen

Hobby.

Es folgten ein historischer Roman im Island

des 13. Jahrhunderts, eine Science-

Fiction-Story und ein Gedichtband mit

Sonetten sowie ein Kurzgeschichtenband.

Seine Frau regte schließlich an,

auch mal etwas über den Bremer Norden

zu schreiben. Windheuser verfasste eine

Sammlung schwarzhumoriger Limericks

– eines für jeden der 20 Ortsteile in den

Jochen Windheuser.

Fotos: ©Jochen Windheuser

nördlichen Stadtteilen Burglesum, Vegesack

und Blumenthal. „Das Spiel mit

streng vorgegebenen Formen, aber dabei

zugleich poetischen, lyrischen Aussagen

war reizvoll.“

Der Museumshaven als Schauplatz

2021 folgte der erste Regionalkrimi „Im

Bauch des Schulschiffs“. Im Fokus: die

vieldiskutierte Verlegung des „Schulschiff

Deutschland“ von Bremen-Nord nach Bremerhaven.

Als Dreh- und Angelpunkt des

2023 erschienenen Nachfolgers „Havengeburtstag“

wählte Windheuser den 400.

Geburtstag des Vegesacker Museumshavens,

einem der ältesten künstlichen

Binnenhäfen Deutschlands. Mit dabei sind

unter anderem eine walfangbegeisterte

Jugendliche, eine Gruppe Amateur-Schauspieler,

ein Nachbau eines isländischen

Walfängerschiffs aus dem 19. Jahrhundert,

der

Hochzeit des Bremer Walfangs,

und nicht zuletzt ein Schweinswal.

Die Geschichte seiner Umgebung bis

ins Detail zu erforschen, war Jochen

Windheuser schon immer wichtig.

„Ich war nach meinen Umzügen stets

neugierig auf meine neue Heimat, habe

darüber gelesen, mich umgeschaut

und mit den Menschen gesprochen“, erzählt

er. „In meinen Krimis eine fiktive

Handlung von heute mit einem historischen

Blick auf die Stadt zu verweben,

finde ich deshalb besonders reizvoll.“

Der dritte Bremen-Nord-Krimi mit dem

Titel „Vegesacker Jungs“ ist gerade erschienen.

Hier spielt eine Skulptur der

historischen Figur des „Vegesacker Jungen“,

die die Einfahrt zum Museumshaven

bewacht, eine zentrale Rolle.

Von Lisa Knoll


Anzeige 47

Bremen Tourismus und mehr …

Wir sind die Bremen-Profis, wir kennen die Stadt wie unsere Westentasche

und haben immer die aktuellsten Informationen.

Wo kann ich in Bremen auf einem Schiff übernachten? Welche spannende

und moderne Location eignet sich für einen innovativen Kongress?

Welche ungewöhnlichen Stadtführungen gibt es? Und wo ist

eigentlich diese Wissenswelt mit dem Erdbebensofa? Sie haben private

Gäste, geschäftlichen Besuch oder veranstalten eine Tagung oder

Messe und haben so viele Fragen?

Fakt ist: Bremen ist so viel mehr als Märchen und wir haben die Antworten

auf Ihre Fragen. Für Bremerinnen, Bremer und ihre Gäste ist der

Bremen Tourismus als touristische Marketing und Serviceorganisation

der erste Ansprechpartner. Wir beraten Sie gerne und möchten, dass

Sie sich in Bremen wohl fühlen. Bremen Tourismus ist eine Abteilung

der WFB Wirtschaftsförderung Bremen und zuständig für die städtetouristische

Vermarktung der Stadt.

Bremen Tourismus bietet den in- und ausländischen Tages- und Übernachtungsgästen,

aber auch den Bremerinnen und Bremern vielfältige

touristische Serviceleistungen. Von der klassischen Stadtführung bis

zum kompletten Reisepaket wird den Einzelreisenden, Gruppen, Vereinen,

Firmen, Schul- und Busgruppen alles aus einer Hand geboten. Von

der kompetenten und persönlichen Beratung bis zur unkomplizierten

Buchung. Zudem erhalten die Besucher:innen und Bewohner:innen der

Hansestadt Informationen zu Kultur, Gastronomie und Shopping, kostenlose

Infomaterialien, hilfreiche Tipps zu Touren und Fahrradrouten.

Wer Tagungen, Kongresse, Incentives und sonstige Großveranstaltungen

in Bremen durchführt, dem bietet das Bremen Convention Bureau des

Bremen Tourismus seinen Kongress- und Veranstaltungsservice an. Das

Team berät neutral über Veranstaltungsmöglichkeiten und übernimmt

Dienstleistungen im Rahmen der Veranstaltungsorganisation. Dazu gehören

u.a. die Hotelvermittlung, das Teilnehmermanagement sowie die

Vermittlung von Serviceleistungen und Rahmenprogrammen. Ein Planungstool

mit einem Überblick über Locations, Tagungshotels sowie Aspekte

der Nachhaltigkeit finden Sie kompakt unter www.bremen-convention.de

„Bremen erleben“ – das können auch die Besucherinnen und Besucher

touristischer Messen, an denen der Bremen Tourismus jedes Jahr weltweit

für Bremen teilnimmt. Außerdem wirbt er mit Publikationen, in Anzeigen-

und Onlinekampagnen europaweit, in Newslettern oder Mailings,

über Social-Media-Kanäle und in der Presse. In der Bremen Information

in der Böttcherstraße 4 gibt es eine persönliche Beratung in allen Fragen

rund um touristische Angebote in der Stadt, eine umfangreiche Auswahl

an Broschüren und Stadtplänen sowie Souvenirs.

So erhöht der Bremen Tourismus seit 1996 gemeinsam mit anderen

erfolgreich den Bekanntheitsgrad Bremens, holt mehr Gäste in die Stadt

und bietet jede Menge spannende Angebote. Ein Pluspunkt für die Stadt

und ihre Bürgerinnen und Bürger, denn Städtetourismus ist in Deutschland

nach wie vor ein bedeutender Wachstumsmarkt.

Ob regelmäßige Themenjahre wie „FahrradJA! 2024“ oder „Naturlich Bremen.

2025“, die „Mehr als Mächen“-Kampagne 2023, der bundesweit erste

TikTok-Kanal für eine Großstadt, eine eigene Augmented Reality App,

Podcasts, ein umfangreiches Informations- und Leitsystem durch die gesamte

Innenstadt mit passender Web-App oder das Infoportal bremen.de

– die WFB zeigt mit ihren Abteilungen Bremen Tourismus, Bremen Marketing

und Bremen Online, was Bremen so lebens- und liebenswert macht.

Bremen Tourismus – eine Abteilung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Angaritorstr. 11 · 28195 Bremen · Service-Tel. 0421 30800-10 · www.bremen.de/tourismus

Bremen Information in der Böttcherstraße 4 · 28195 Bremen · info@bremen-tourism.de


48

Anzeige

Fotos: Alle Rechte: SJ International GmbH

„OCHTUM PARK BREMEN“

DAS OUTLET-SHOPPING PARADIES IM NORDEN

Die Hansestadt Bremen profitiert von ihrer prominenten Lage am

Fluss – Lebensqualität und Lebensfreude, frische Luft und viel Entspanntheit

zeichnen die Stadt aus. Bremen lockt mit tollem Freizeitangebot,

Museen, vielen Parks, der Weser, schönen Fahrrad-

Strecken und mehr – wie wäre es mit einem Outlet Center Besuch

im Ochtum Park und anschließendem Städtetrip?

ÜBER DEN OCHTUM PARK BREMEN

Das Outlet Center Ochtum Park Bremen bietet ein großartiges Shoppingerlebnis

für die ganze Familie: Auf einer riesigen Fläche von

über 20.000 m² finden Sie Geschäfte mit über 50 Top-Marken, einen

Kinderspielplatz, vielfältige Gastronomie und über 2400 kostenlose

Parkplätze. Der Ochtum Park Bremen überzeugt mit einer großen

Auswahl weltbekannten Sport- und Freizeit-Marken, Damen-,

Herren- und Kinder-Mode, Schuhe, Streetwear, Jeans, Unterwäsche

sowie Haushaltswaren, Parfum und Beauty-Artikel. Dabei sind die

Outlet-Produkte dauerhaft bis zu 70 Prozent günstiger gegenüber

UVP. Attraktive Preise – immer! Das Outlet Center befindet sich

direkt an der A1 vor Bremen.

DAS MARKENANGEBOT

Im Outlet Center Ochtum Park Bremen finden Sie Markengeschäfte

von Adidas, Asics, B.O.C., Betty Barclay, Brax, Calvin Klein, Camp

David & Soccx, Cecil, Columbia, Crocs, Douglas, Esprit, Estella,

Fossil, G-Star Raw, Guess, Haribo, Hechter Paris, Jack & Jones,

Kneipp, Levi’s und Dockers, Lindt, Marc O’Polo, Marvelis, Möve,

Mustang, Nike, Only, Puma, Ravensburger, s.Oliver, Salamander,

Samsonite, Schiesser, Seidensticker, Sigikid, Skechers, Starbucks,


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Storck Süßwaren, Street One, Tefal, Tom Tailor, Tom Tailor Kids,

Tommy Hilfiger, Triumph, Under Armour, Vero Moda, Watch Station,

Wellensteyn und WMF Home. Dieser einzigartige Marken-Mix macht

das Outlet Center zu einem idealen Ausflugsziel für jung und alt.

SERVICE UND GASTRONOMIE IM OUTLET CENTER

Das gastronomische Angebot im Ochtum Park Bremen ist vielfältig.

Ob im italienischen Restaurant Pomodoro mit leckerer Pizza und

Pasta oder im Park Café mit Snacks, Kaffee und Kuchenspezialitäten.

Mehr Kaffee gefällig? Starbucks erwartet Sie. Oder steht

Ihnen der Sinn nach Burger und Pommes Frites? Bitte sehr

– McDonald’s und Burger King freuen sich auf Ihren Besuch.

Selbstverständlich finden unsere Besucher von den 2400 kostenfreien

Parkplätzen ausgewiesene Behindertenparkplätze auf

dem gesamten Gelände.

Mehr Infos unter: www.ochtumpark.de

Ochtum Park Outlet Center Bremen

Bremer Straße 107 • 28816 Stuhr

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 19 Uhr und Samstag 10 – 18 Uhr


50 Kultur und Freizeit

Eröffnungskonzert im Sendesaal:

Claudia Janet Birkholz am Klavier und

Laurenz Theinert am visual piano.

Fotos vom realtime festival 2023

realtime festival 2025

Vielfalt zeitgenössischer Musik

Bereits zum dritten Mal findet Ende Mai

2025 das „REALTIME 2025 – INTERNA-

TIONALES FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK

BREMEN“ statt, wieder mit einem ausgefeilten

Programm, das die Vielfalt

der zeitgenössischen Musik beleuchtet.

Das Besondere des Festivals sind

dabei Aufführungen, die stets eine Verbindung

zwischen auditiven und visuellen

Reizen eingehen, zwischen Musik

und Video sowie Lichtinstallationen.

In diesem Jahr wird das Gastland Spanien

neue Trends zeigen, aber auch deutsche

und Bremer Künstlerinnen und Künstler

mit ungewöhnlichen Kombinationen oder

mit Instrumenten. Sie erarbeiten Konzerte

mit neuen Werken für Ensembles,

Videoarbeiten und Aufführungskonzepte,

in denen sie das Festival-Motto „Wirklichkeit

– Illusion – Vision“ interpretieren.

Ein Höhepunkt ist dabei die Aufführung

des Siegerprojektes des Köster-Preises,

Märchenkonzert im Park am Leipnizplatz/

Kukoon: Lynda Anne Cortis am

Violoncello & Loop und Christian Bergmann

als Sprecher. Fotos: ©Andreas Caspari

der extra für „realtime“ ausgeschrieben

wurde und zu den höchstdotierten

Preisen in der Neuen Musik gehört.

Eine internationale Jury wählt das beste

Konzept aus, das während des Festivals

einstudiert und aufgeführt wird.

Die Eröffnung des Festivals findet am

Mittwoch, 28. Mai 2025 im Theater am

Leibnizplatz mit zwei Konzerten statt:

zu Beginn mit der Pianistin Claudia

Janet Birkholz und anschließend mit

dem spanischen Performancekünstler

Mario Cortizo. An den folgenden Tagen

wird es jeden Abend an verschiedenen

Orten in Bremen drei Konzerte hintereinander

geben: 18 und 20 Uhr spielen

Ensembles in unterschiedlichen Besetzungen

von klassisch bis multikulturell,

von instrumental bis Tanz, von analog

bis virtuell. Jeweils 22 Uhr werden

zur Late Night dann außergewöhnliche

Klang- und Videoperformances zu hören

und sehen sein. Alle Konzerte während

des Festivals dauern dabei 45 Minuten.

Neben den Abendkonzerten

wird auch

tagsüber einiges

geboten: In einer

Werkstatt können

Kinder eine Soundmaschine bauen und

beim Märchenkonzert mit Dulcinea

mitfiebern oder am Aktionstag mit dem

Jugendensemble „Smusic21“ musizieren.

Talk Times mit Vertretern und Forschenden

aus Wissenschaften, Philosophie

und Kunst nähern sich dem Thema des

Festivals in Diskussionsrunden gemeinsam

mit dem Publikum.

Das „REALTIME 2025 – INTERNATIONA-

LES FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK BRE-

MEN“ findet vom 28. Mai – 1. Juni 2025

an zahlreichen Veranstaltungsorten in

Bremen statt. Das Gastland ist Spanien.

Motto des Festivals ist „Wirklichkeit –

Illusion – Vision“ mit seinen zahlreichen

Interpretationen. Von Laura Schmitt

Informationen zum Festival

unter: realtime-bremen.de

Video – Rückblick

„realtime-festival 2023“

Info

www.facebook.com/

realtime.bremen.festival

www.instagram.com/realtime_bremen/

@realtime.festival.neuemusik


Kultur und Freizeit - Adressen

51

Kultur &

Freizeit

Bibliotheken

Stadtbibliothek Bremen

Stadtbibliothek Bremen

mit Musikabteilung, Internationaler

Romanbibliothek,

Kunstausleihe, Computer-bibliothek,

Krimibibliothek,

Jugendbereich „TeenSpirit“,

Kinderbibliothek und

Multi-MediaSpielwiese

www.stabi-hb.de

• Gröpelingen

• Hemelingen

• Huchting

• Leum

• Osterholz

• Vahr

• Vegesack

Busbibliothek

mit Haltestellen in Alt-

Borgfeld, Arbergen, Arsten,

Borgfelder Saatland, Farge,

Findorff, Habenhausen,

Hemelingen, Kattenesch,

Kattenturm-Mitte, Leher

Feld, Mahndorf, Neustadt/Garten-stadt

Süd,Peterswerder/Hastedt,

Rablinghausen, Rekum,

Rönnebeck, Schwachhausen,

Seehausen, Weidedamm,

Woltmershausen

Staatsbibliothek Bremen

Staats- und Universitätsbibliothek

Bremen

www.suub.uni-bremen.de

Bibliotheken in Museen

Bibliothek im

Übersee-Museum

www.uebersee-museum.de

Bibliothek in der

Kunsthalle Bremen

www.kunsthalle-bremen.de

Schulmuseum Bremen

www.schulmuseum

bremen.de

Öffentliche Bibliotheken,

geführt von Fördervereinen

Bremer Informationszentrum

für Menschenrechte

und Entwicklung (biz)

www.bizme.de

Buche e. V.

www.buche-bremen.de

Buchhorn (Bibliothek)

www.buch-horn.de

Förderverein Bibliothek

Blumenthal e. V.

www.buechereiblumenthal.de

Kinder Bibliothek im

Viertel e. V.

www.kibi-bremen.de

Kirchliche Bibliotheken

Dombibliothek St. Petri

Domgemeinde zu

Bremen

www.stpetridom.de

>>

Ein Fest mit dem Publikum

William Shakespeare prägt die Theaterarbeit der bremer shakespeare

company: sie zeigt die Klassiker in modernen Inszenierungen, die die

Gegenwart reflektieren. Seine Verse und Figuren verschmelzen auf der

Bühne mit aktuellen Erzählweisen und entdecken darin unsere Gegenwart.

Ergänzt wird das Shakespeare-Repertoire durch zeitgenössische,

britische Dramatik, oft in deutscher Erstaufführung, Gastspiele und

Kooperationen mit internationalen Künstlern und eigene Stückentwicklungen.

Dem selbstverwalteten Ensemble ist Publikumsnähe wichtig

und öffnet sich mit Shakespeare-Inszenierungen in englischer Originalsprache

und den türkisch-deutschen Koproduktionen mit dem

Tiyatro BeReZe/Istanbul einem internationalen Publikum. Weihnachtsmärchen

und Open Air Theater sind alljährliche Programmhighlights.

bremer shakespeare company e. V. Schulstr. 26 · 28199 Bremen

Tel. 0421 500222 · info@shakespeare-company.com

www.shakespeare-company.com

Metropol Theater Bremen

Das Metropol Theater Bremen, im Herzen der Stadt, ist eines der

modernsten Theater Deutschlands und ein Haus von überregionaler

Bedeutung. Durch die sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahund

Fernverkehr, sowie die Autobahn, lässt sich ein Veranstaltungsbesuch

mit Leichtigkeit organisieren. Das Theater besticht durch ein

abwechslungsreiches Programm aller Genres und so haben bereits

deutschlandweit beachtete Veranstaltungen wie z. B. Dirty Dancing,

West Side Story oder Anastacia mit den Bremer Philharmonikern im

Theater stattgefunden.

Unter der Philosophie ‚Service, Vielfalt, gute Unterhaltung‘ begeistert

das Metropol Theater seine Besucher mit unterschiedlichstem Angebot.

Metropol Theater Bremen

Richtweg 7 • 28195 Bremen

Tel. 0421 988850-0 • metropol-theater-bremen.de

info@metropol-theater-bremen.de


52 Kultur und Freizeit - Adressen

>>

Katholische Pfarrgemeinde

Heilige Familie Bremen Grohn

www.heiligefamiliegrohn.de

Landeskirchliche Bibliothek

www.kirche-bremen.de

Religionspädagogische

Arbeitsstelle/Evangelische

Medienzentrale Bremen

www.kirche-bremen.de

Konzerthäuser

Bremer Philharmoniker GmbH

www.bremerphilharmoniker.de

museums:art

www.museumsart.de

Olbers-Planetarium

www.planetarium-bremen.de

Overbeck-Museum

www.overbeck-museum.de

Schulmuseum Bremen

www.schulmuseum-bremen.de

Schulschiff Deutschland

www.schulschiff-deutschland.de

Tischlerei-Museum Bremen

www.tischlerei-museum.de

Knäcke

www.knaecke.com

Kulturladen Huchting

www.kulturladen-huchting.de

Kulturzentrum im Lagerhaus

Bremen e. V.

www.kulturzentrum-lagerhaus.de

Kulturzentrum Schlachthof e. V.

www.schlachthof-bremen.de

Landesverband Bremer

Amateurtheater

www.amateurtheater-inbremen-und-umzu.de

Volksbühne Bremen e. V.

www.volksbuehne-bremen.de

Zaubertheater Bremen

www.zaubertheater-bremen.de

Weitere

Kulturadressen

belladonna Kultur, Bildung und

Wirtschaft für Frauen e. V.

www.belladonna-bremen.de

Bildungswerk Umwelt und Kultur

in der Heinrich-Böll-Stiftung

www.boell-bremen.de

Die Deutsche

Kammerphilharmonie

Bremen gGmbH

www.kammerphilharmonie.com

Die Glocke – das Bremer

Konzerthaus

www.glocke.de

Museen

Bremen Halle – Luft- und

Raumfahrtmuseum

www.bremen-airport.com

Bremer Frauenmuseum e. V.

www.bremer-frauenmuseum.de

Bremer Rundfunkmuseum e. V.

www.bremer-rundfunkmuseum.de

Dom-Museum Bremen

im St. Petri Dom

www.dommuseum-bremen.de

Focke-Museum Bremen

www.focke-museum.de

Gerhard-Marcks-Haus

www.marcks.de

Hafenmuseum Speicher XI

www.hafenmuseumspeicherelf.de

Heimatmuseum

Schloss Schönebeck

www.museum-schlossschoenebeck.de

Krankenhaus-Museum

www.kulturambulanz.de

Künstlerhaus Bremen e. V.

www.kuenstlerhausbremen.de

Kunsthalle Bremen

www.kunsthalle-bremen.de

Mühle Oberneuland

www.focke-museum.de/besuch/

muehle-oberneuland

Museen Böttcherstraße

• Paula Modersohn-Becker

Museum

• Ludwig Roselius Museum

Sammlung

www.museen-boettcherstrasse.de

Übersee-Museum Bremen

www.uebersee-museum.de

Weserburg Museum für

moderne Kunst

www.weserburg.de

Wilhelm Wagenfeld Stiftung

www.wilhelm-wagenfeldstiftung.de

Theater

Bremer Amateur Theater

Ensemble e. V.

www.bat-ensemble.de

Bremer Musical Company

www.bremer-musicalcompany.de

die bremer shakespeare

company e. V.

www.shakespeare-company.com

Bremer Theaterfreunde e. V.

www.bremertheaterfreunde.de

Bremer Tourneetheater Kultur

im Ostertor e. V.

www.bremer-tourneetheater.de

Chinelo-Theaterhaus e. V.

www.chinelo-theaterhaus.de

compania t

www.compania-t.de

Farger Theater e. V.

www.farger-theater.de

GOP Varieté-Theater Bremen

www.variete.de

Improtheater Bremen

www.improtheater-bremen.de

Jugendtheater des

Schnürschuhtheaters

www.schnuerschuh-theater.de

Jugendtheatergruppe B.E.S.T.

www.jugendtheater-best.de

Junges Theater Bremen

siehe Theater Bremen

Kindertheater im Kulturzentrum

Schlachthof e. V.

www.schlachthof-bremen.de

Metropol Theater Bremen

www.metropol-theater-bremen.de

MIB – Musiker- und Musikerinneninitiative

Bremen Verein zur

Pflege des modernen Jazz e. V.

www.musikerinitiative-bremen.de

Packhaustheater GmbH & Co. KG

www.packhaustheater-im-schnoor.de

Sax & Schmalz

www.saxundschmalz.de

Schnürschuh Theater

www.schnuerschuh-theater.de

schwankhalle

www.schwankhalle.de

Statt-Theater Vegesack e. V.

www.statt-theater-vegesack.de

steptext dance projekt e. V.

www.steptext.de

Theater am Deich Hanseaten-

Klub Bremen e. V.

www.theateramdeich.de

Theater Bremen GmbH

www.theaterbremen.de

• Junges Theater Bremen

• Junge Akteure – die Moks

Theaterschule

Theaterinstitut

www.theaterinstitut.de

theaterkontor Bremen

www.theaterkontor-bremen.de

Theater PHÖNIX Bremen e. V.

www.theater-phoenix-bremen.de

Theaterprojekt mit Inhaftierten,

Straffälligenbetreuung

www.straffaelligenhilfe-bremen.de

Theaterschiff Bremen

www.theaterschiff-bremen.de

THEATER 62 BREMEN e. V.

www.theater62bremen.de

theatre du Pain

www.theatredupain.de

UNIONTheater von 1892 e. V.

www.uniontheater.de

Blaumeier-Atelier – Projekt

Kunst & Psychiatrie e. V.

www.blaumeier.de

Bremer Bürgerhäuser

• Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum

Obervieland e. V.

www.bgo-bremen.de

• Bürgerhaus Hemelingen e. V.

www.buergerhaus-hemelingen.de

• Bürgerhaus Mahndorf e. V.

www.buergerhaus-mahndorf.de

• Bürgerzentrum Neue Vahr e. V.

www.bzvahr.de

• Bürgerhaus Oslebshausen e. V.

www.bghosl.de

• Bürgerhaus Weserterrassen e. V.

www.weserterrassen.com

• Gustav Heinemann-Bürgerhaus

Vegesack

www.kulturbuerobremennord.de

• Nachbarschaftshaus Bremen e. V.

www.nachbarschaftshausbremen.de

Bremer Kaffeehaus-Orchester GbR

www.bremerkaffeehaus

orchester.de

Bremer Verband Bildender

Künstlerinnen und Künstler e. V.

www.bbk-bremen.de

Bremische Stiftung für

Rüstungskonversion und

Friedensforschung

www.stiftungruestungskonversion.de

Bürgerstiftung Bremen

www.buergerstiftung-bremen.de

Casa della Musica/Capella della

Musica

www.casadellamusica.de

Deutscher Tonkünstlerverband

Landesverband Bremen e. V.

www.dtkv-bremen.de

Die Deutsche Kammerphilharmonie

Bremen

www.kammerphilharmonie.com

DOKU Blumenthal

www.doku-blumenthal.de

Freunde der Bremer Straßenbahn

e. V.

www.fdbs.net


53

GAK Gesellschaft für

Aktuelle Kunst e. V.

www.gak-bremen.de

Goethe-Institut Bremen

www.goethe.de

Happy Solo Orchestra

www.happy-solo-orchestra.de

Haus im Park

www.kultur-ambulanz.de

Stiftung Haus Seefahrt

www.schaffermahlzeit.de

Initiative Bremer Karneval e. V.

www.bremer-karneval.de

Institut français Bremen

www.institutfrancais.de

Institut für niederdeutsche

Sprache e. V.

www.ins-bremen.de

Instituto Cervantes Bremen

www.cervantes-bremen.de

Johann-Sebastian-Bach-

Gesellschaft Bremen e. V.

www.bachgesellschaft.de

Konfuzius Institut Bremen e. V.

www.konfuzius-institutbremen.de

KONSUL-HACKFELD-HAUS

www.khh-bremen.de

KUBO Kultur- und Bildungsverein

Ostertor e. V.

www.kubo.de

Kulturladen Huchting

www.kulturladen-huchting.de

Kultur vor Ort e. V.

www.kultur-vor-ort.com

Kulturzentrum Lagerhaus

Bremen e. V.

www.kulturzentrum-lagerhaus.de

Liberale Gesellschaft

von 1965 e. V.

www.liberalegesellschaft.de

Lichthaus

www.lichthaus.de

musikschule bremen

www.musikschule.bremen.de

Olbers-Gesellschaft e. V.

Bremen

www.olbers-gesellschaft.de

Ostasiatischer Verein e. V.

www.oav-bremen.de

Pier 2 Event KG

www.pier-2.de

Quartier gGmbH

www.quartier-bremen.de

Radio Bremen

www.radiobremen.de

theaterkontor Bremen

Neue Gruppe Kulturarbeit

e. V.

www.theaterkontorbremen.de

Rudolf-Alexander-

Schröder-Stiftung

www.rudolf-alexanderschroeder-stiftung.de

Staatsarchiv Bremen

www.staatsarchiv.

bremen.de

Städtische Galerie Bremen

www.staedtischegaleriebremen.de

start jugend kunst stiftung

bremen

www.st-art-bremen.de

Stiftung Bremer Dom e. V.

www.stpetridom.de

Stiftung für Sozialgeschichte

des 20. Jahrhunderts

www.stiftungsozialgeschichte.de

Vegesack Marketing e. V.

www.vegesack-bremen.de

Verband Bremischer

Bürgervereine e. V.

www.buergervereinebremen.de

Wittheit zu Bremen

Haus der Wissenschaft

www.wittheit.de

Kleinkunst

ABOINUDI

www.aboinudi.de

Agalti – Künstler

vermitteln Künstler

www.agalti.de

Boris Radivoj

www.theater-impulsiv.de

Circus Bambini

www.buergerhaus-mahndorf.de

Jokes – Die Circusschule

Verein für Bewegung,

Kultur und Integration e. V.

www.circusjokes.de

LA STRADA

www.lastrada-bremen.de

>>

botanika – Bremens

große Entdeckerwelt

In der botanika begeben sich kleine und große Gäste auf eine

Reise durch asiatische Landschaften. Ob Japanischer Garten,

Bergwelten des Himalaya oder tropischer Regenwald – mitten in

Bremen lässt sich eine bunte Vielfalt an lebendigen Ökosystemen

mit allen Sinnen entdecken. Dabei erwarten die Besucher exotische

Pflanzenwelten, unvergessliche Kulturerfahrungen und faszinierende

Tierbegegnungen mit Weißhandgibbons, Schmetterlingen

und Beos. Im interaktiven Entdeckerzentrum widmen sie sich an

Experimentierstationen dem Thema Artenvielfalt. Die botanika ist

außerdem nicht nur ein spannendes Ausflugsziel für Schulklassen,

sondern auch ein ganz besonderer Veranstaltungsort.

botanika

Deliusweg 40 · 28359 Bremen

Tel. 0421 427066-65

info@botanika-bremen.de

www.botanika-bremen.de

Übersee-Museum Bremen

Die Vielfalt der Welt unter einem Dach: Auf über 10 000 Quadratmetern

präsentiert das Übersee-Museum die Kultur- und Naturräume

unserer Erde. Der Besuch führt von Asien mit seiner sagenumwobenen

Seidenstraße über die afrikanische Savanne bis nach Amerika.

In der Schau „Spurensuche“ setzt sich das Museum kritisch mit

seiner kolonialen Vergangenheit auseinander. Ab Frühjahr 2025

widmet sich die Ausstellung „Der blaue Kontinent“ dem Leben und

den Kulturen im Pazifikraum. Einzigartige Exponate, meisterhafte

Tierdioramen, echte Pflanzen und zahlreiche Mitmachstationen

laden zum Staunen ein!

Übersee-Museum Bremen

Bahnhofsplatz 13 · 28195 Bremen

Tel. 0421 160380 · office@uebersee-museum.de

www.uebersee-museum.de


54 Kultur und Freizeit - Adressen

>> Bäder

Bremer Bäder GmbH

www.bremer-baeder.de

• Aquafit Frauenklinik

im Klinikum Mitte

• Bad in der Tegeler Plate

• Freibad Blumenthal

• Freizeitbad Vegesack

• Hallenbad Huchting

• OTeBad

• Schloßparkbad

• Sportbad Uni

• Stadionbad

• Südbad

• Vitalbad Vahr

• Westbad

Die Sauna im Viertel

www.diesaunaimviertel.de

hanseWasser Hallenbad Bremen

www.sportbad-bremen.de

Entertainment

Universum ® Bremen

www.universum-bremen.de

Golfanlagen

Bremer Golfclub Lesmona e. V.

www.bremer-golfclub-lesmona.de

Club zur Vahr e. V.

www.club-zur-vahr.de

Golf-Club Bremer Schweiz e. V.

www.golfclub-bremerschweiz.de

Golfclub Lilienthal e. V.

www.golfclub-lilienthal.de

Golf-Club Oberneuland e. V.

www.gc-oberneuland.de

Jugenfreizeitstätten

AFJ e. V. Kinder- und

Jugendhilfe Bremen

www.afj-jugendhilfe.de

Jugendfreizeitheim Lüssum

www.freizi.info

Jugendfreizeitheim Neustadt

www.drk-bremen.de

Jugendfreizeitheim Oslebshausen

www.jungestadt.de/freizeitheim-or

Jugendfreizeitheim Vahr

www.bremererziehungshilfe.de

Jugendhaus Horn-Lehe

www.jugendhaus-horn-lehe.de

Seilgarten Lesum e. V.

www.seilgartenlesum.de

SoFa e. V. Jugend- und

Beratungs-Zentrum

www.sofa-ev.de

Stadtteilfarm Huchting e. V.

www.stadtteilfarm.de

VAJA Verein zur Förderung

akzeptierender Jugendarbeit

e. V.

www.vaja-bremen.de

Foto: ©WFB / Melanka Helms-Jacobs

BB-Kartbahn Handels GmbH

www.bb-kart.de

botanika GmbH

www.botanika-bremen.de

Boule-Initiative Brommyplatz

www.ptank.de

Deutscher Aero Club

Landesverband Bremen e. V.

www.daec-bremen.de

Eissporthalle Paradice

www.eissporthalle-paradice.de

Happy Skater

www.happyskater.de

intoor GmbH & Co. KG

www.intoor.de

Miniatur-Golf-Verein

Bremen e. V. (MGV)

www.mgv-bremen.de

Olbers-Planetarium

Hochschule Bremen

www.planetarium-bremen.de

Pingelheini – Museumsbahn

Bremen-Thedinghausen

www.pingelheini.de

Schuppen Eins – Zentrum für

Automobilkultur und Mobilität

www.schuppeneins.de

Skateranlage am Kulturzentrum

Schlachthof

www.schlachthof-bremen.de

Snow‘n‘Water e. V.

www.snownwater.de

Sportgarten e. V.

www.sportgarten.de

Strikee’s The World of Bowling

www.strikees.de

AWO Jugendclubs:

www.awo.de

• Funpark Obervieland

• Jugendzentrum Burglesum

• Jugendclub Fockengrund

• Jugendclub Kattenturm

• Jugendclub UPS Marßel

• Jugendhütte Vahr

• Jugendhaus Vegesack

• Mädchentreff „Lilas Pause“

BDP Bund Deutscher

PfadfinderInnen

www.bdp-hulsberg.de

Bremer Kinder- und

Jugendfreizeit e. V.

www.kinder-jugendfreizeit.de

Bremer Ruderjugend

www.jum-bremen.de

Bund der Pfadfinderinnen und

Pfadfinder Landesverband

Bremen e. V.

www.bremen.pfadfinden.de

CVJM Bremen e. V.

www.cvjm-bremen.de

Deutsches Rotes Kreuz

Jugendhütte Osterholz

www.kinderzeit-bremen.de

Fan-Projekt Bremen e. V.

www.fanprojektbremen.de

Freizi Alt-Aumund

www.freizi-bremen.de

Jugendfreizeitheim Buntentor

www.jugendzentrum-buntentor.de

Jugendfreizeitheim Gröpelingen

www.jungestadt.de/

freizeitheim-groepelingen

Jugendfreizeitheim Huchting

www.bdp-freizi-huchting.de

Jugendheim der Ev.

Kirchengemeinde Grambke

www.kirche-grambke.de

Jugendherberge Bremen

www.jugendherberge.de

Jugendmigrationsdienst

Bremen-Stadtgebiet

www.jugendmigrationsdienst.de

• Jugendmigrationsdienst

Bremen-Süd

• Jugendmigrationsdienst

Bremen-Nord

• Jugendmigrationsdienst

Bremerhaven

Jugendzentrum Burglesum

www.awo-bremen.de

Jugend- und Kulturzentrum

Die Friese

www.diefriese.de

Jugendzentrum Findorff

www.jugendzentrum-findorff.de

Jugendzentrum Sasu e. V.

www.sasu-bremen.de

Kinder- und Jugendfarm

Bremen e. V.

www.jugendfarm-bremen.de

Kinder- und Jugendhaus

www.naturfreundebremen.de

Kinder- und Jugendhaus

www.4familii.de

Kinder- und Jugendhaus

www.bremen.de

KUBO Kultur- und Bildungsverein

im Ostertor e. V.

www.kubo.de

Naturfreunde Deutschlands

Ortsgruppe Bremen e. V.

www.naturfreundebremen.de

Kinos

Atlantis Filmtheater

www.bremerfilmkunsttheater.de

Cinema im Ostertor

www.cinema-ostertor.de

CinemaxX Kino

www.cinemaxx.de

Cinespace Waterfront

www.cineplex.de

CineStar Kristall-Palast

Bremen

www.cinestar.de

City 46 | Kommunalkino

Bremen e. V.

www.city46.de

Gondel Filmkunsttheater

www.bremerfilmkunsttheater.de

Schauburg Kino GmbH

www.bremerfilmkunsttheater.de

Tanzen

Deutsches Tanzfilminstitut

Bremen

www.deutsches-tanzfilminstitut.de

impuls e. V.

www.impuls-bremen.de

steptext dance project e. V.

www.steptext.de

TANZ Bremen e. V.

www.tanz-bremen.com

Tanzwerk Bremen e. V.

www.tanzwerk-bremen.de

Theater Bremen GmbH

www.theaterbremen.de


Dinge,

die ich liebe...

Foto: ©Eleni Christoffers

Vor eineinhalb Jahren habe ich Rhein gegen

Weser getauscht und „Moin“ in meinen

Sprachgebrauch geholt. Auch wenn ich immer

noch dabei bin, mich in Bremen einzuleben, habe ich schon

viele schöne Ecken entdeckt. Für mich komplett underrated:

Der Stadtteil Bremen Nord und die inspirierenden Menschen,

die man dort trifft. Mit dem Rad am Deich entlangzufahren

oder spontan vor der Arbeit in den Werdersee zu springen, ist

aber auch nicht schlecht. Wenn ich Besuch aus der Heimat

bekomme, dann geht’s entweder in den Schnoor oder auf

´ne Runde Basketball in den Bürgerpark. Dem Klischee,

dass die Menschen im Norden so einsilbig sind, kann ich

bisher nicht zustimmen. Ich würde sagen, ich habe hier

schon enge Freundschaften geknüpft. Mein Tipp für

alle Zugezogenen: Haltet euch auf jeden Fall das

Breminale-Wochenende frei.

Nina Feilen, Volontärin bei

Radio Bremen

Foto: ©WFB/Jens Hagens

Veranstaltungshöhepunkte 2024/25

• Universum „KI, was geht?“

bis 22. April 2025

• Kunsthalle Bremen:

Kirchner Holzschnitte

9.11.2024-9.3.2025

• Weihachtsmarkt und

Schlachte-Zauber

25.11.-23.12.2024

https://www.bremen.de/leben

-in-bremen/saisonale-tipps/

weihnachtsmarkt-in-bremen

• Sixdays

10.-13. Januar 2025

https://www.bremen.de/

kultur/veranstaltungen/

highlights/sixdays

• Bremen Classic

Motorshow

31.1. bis 2.2.2025

https://www.bremen.de/

kultur/veranstaltungen/

highlights/bremenclassic-motorshow

• 40. Bremer Samba-Karneval

21./22.2.2025

https://www.bremen.de/kultur/

veranstaltungen/highlights/

bremer-samba-karneval

• Filmfest Bremen

19.23.3.2025

https://www.bremen.de/kultur/

filmfest-bremen

• Osterwiese

11.-27.4.2025

https://www.bremen.de/kultur/

veranstaltungen/highlights/

osterwiese

• Jazzahead

24.-27.4.2025

https://www.bremen.de/kultur/

veranstaltungen/highlights/

bremer-samba-karneval

• Stadtmusikantenspiel

Mai bis Oktober 2025

https://www.bremen.de/

tourismus/sehenswuerdigkeiten/bremer-stadtmusikanten/

stadtmusikanten-spiel

• Welterbetage

30.5.-1.6.2025

https://www.bremen.de/kultur/

welterbetage

• Breminale

9.-13.7.2025

https://www.bremen.de/

kultur/veranstaltungen/

highlights/breminale

• Internationales Festival

Maritim

1.-3.8.2025

https://festival-maritim.de/

• Musikfest Bremen

16.8.-6.9.2025

https://www.bremen.de/

kultur/veranstaltungen/

highlights/musikfest

• Freimarkt

17.10.-2.11.2025

https://www.bremen.de/

kultur/veranstaltungen/

highlights/freimarkt

• Weihnachtsmarkt und

Schlachte-Zauber

24.11.-23.12.2025

https://www.bremen.de/

leben-in-bremen/

saisonale-tipps/

weihnachtsmarktin-bremen

Weitere Infos zu den

Veranstaltungen

findet ihr hier


56 Bildung und Wissenschaft

Hochschule für Künste

In Bremen zuhause,

den Blick auf die Welt

gerichtet

grosses

Aufmacherbild

Foto: ©Lukas Klose


57

Lennart

Heuser

Foto: Lennart Heuser

Kunst, Design, Medien oder

Musik – Studierende der HfK

können aus vielen Schwerpunkten

wählen.

Rund 1.000 Studierende

aus 50 Ländern, dazu 59

Professor:innen, 88 Verwaltungsmitarbeitende,

über 150

Lehrbeauftragte – und mitten

drin Lennart Heuser. An der Bremer

Hochschule für Künste (HfK) studiert

der 25-jährige Berliner sein Lieblingsinstrument:

das Horn.

Das Studienangebot an der international

ausgerichteten Hochschule für Künste

reicht von Freier Kunst über Integriertes

Design und Digitale Medien bis zur

Künstlerischen und Künstlerisch-Pädagogischen

Ausbildung Musik. Letztere ist

der Dreh- und Angelpunkt für den HfK-Studenten

Lennart Heuser.

Er ist im fünften Fachsemester der Künstlerisch-Pädagogischen

Ausbildung (KPA)

in der Studienrichtung „Instrumental-/Gesangspädagogik

(IGP)“ – kurz KPA-IGP.

Eine lange Bezeichnung, die Heuser

schnell mit erklärendem Inhalt füllen

kann: „Ich lerne, ein Instrument nicht nur

zu spielen, sondern es auch zu unterrichten.

Ich habe mich für das Horn als

Hauptinstrument entschieden und kann

nach dem Abschluss zum Beispiel an

einer Musikschule arbeiten.“ Nach bestandener

Aufnahmeprüfung zog der gebürtige

Berliner 2022 für seinen Traumstudiengang

von der Spree an die Weser.

Hochschulleben trifft Stadtgesellschaft

Die HfK ist an insgesamt drei Standorten,

in der Altstadt und der Überseestadt,

präsent. Dazu kommt ein für Ausstellungen

und Veranstaltungen ausgebautes

Schiff, das an der Bürgermeister-Smidt-

Brücke nahe der Weserburg vor Anker

liegt und zum öffentlichen Austausch

mit den Kulturakteur:innen Bremens einlädt.

Lennart Heuser ist für seine Vorlesungen

und Seminare in den Räumlichkeiten

an der Dechanatstraße unterwegs.

Im denkmalgeschützten Gebäude

mitten in der Bremer Altstadt

ist der Fachbereich Musik mit Konzertsälen,

Übungsräumen, Musikkeller und

eigenem Tonstudio angesiedelt. Rund 300

öffentlich zugängliche Konzerte schaffen

auch hier eine Verbindung von Hochschulleben-

und Stadtgesellschaft.

Zentraler Punkt in Lennart Heusers Studienplan

ist der Instrumentalunterricht. Er

lernt, das Horn perfekt zu beherrschen –

im Einzelunterricht oder in Kammermusik

mit seinen teils internationalen Kommiliton:innen.

Hinzu kommen Kurse in Musiktheorie,

Instrumentaldidaktik und allgemeiner

Pädagogik. „Am meisten Spaß

macht mir das Musizieren in den unterschiedlichsten

Konstellationen“, erzählt er.

„Allein, in kleinen und in großen Gruppen.

Es ist schön, sich jeden Tag so intensiv

mit der Musik beschäftigen zu dürfen.“

Kurze Wege, nicht nur auf dem Campus

Mit nur rund 1.000 Studierenden aus aller

Welt zählt die HfK, deren Wurzeln bis ins

Jahr 1873 zurückreichen, zu den kleineren

Hochschulen. Für Lennart Heuser hat

das jede Menge Vorteile. „Man kennt sich

untereinander, hat einen direkten Draht

zu den Dozierenden und ein schönes

Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Fachbereichs.“

Und auch das Leben in der Stadt

gefällt ihm. „Bremen hat einfach genau

die richtige Größe. Die Stadt ist übersichtlich,

hat aber trotzdem alles, was man

zum Leben braucht.“ Mit dem Fahrrad

gelangt Heuser zudem schnell von A

nach B – am liebsten an den Werdersee,

um dort in den Sommermonaten den Tag

ausklingen zu lassen. Und am nächsten

Morgen kehrt er zurück zu dem, was ihm

am meisten Freude macht: die Musik.

Von Lisa Knoll

Foto: ©Carlos Martinez

Dinge,

die ich liebe...

Halb Neuseeländer,

halb Spanier und halb

Bremer... Mathematik

ist nicht meine Stärke,

aber die Liebe für Bremen

ist stark genug, um es irgendwie

in diese Formel reinquetschen zu wollen.

Vor elf Jahren, als ich nach Bremen kam,

wurde mir gesagt, dass Bremen ein Dorf mit

Straßenbahn sei… und genau deswegen

liebe ich die Stadt… klein aber groß, viel zu

bieten aber keine erhobenen Nasen auf

den Straßen... Bremen... mein Bremen

ist einfach cool!

Carlos Martinez, Inhaber

Muchos Más GmbH


Foto: ©Deutsches-Auswandererhaus, Werner Huthmacher

58 Bildung und Wissenschaft

Foto: ©Deutsches Auswandererhaus, Magdalena Gerwien

Deutsches Auswandererhaus

Auf den Spuren von Martha Hüner

Im Deutschen Auswandererhaus in

Bremerhaven erleben Besucher:innen

Migrationsgeschichte aus drei Jahrhunderten.

Bremerhaven zählte lange Zeit zu den

größten Auswandererhäfen Europas.

Zwischen 1830 und 1974 bestiegen hier

mehr als 7.2 Millionen Europäer:innen

ein Schiff in ihr neues Leben. Darunter

auch Martha Hüner. Ihre Biografie wird

im Deutschen Auswandererhaus nacherzählt.

Seit seiner Eröffnung 2005 gehört das

Deutsche Auswandererhaus zu den meistbesuchten

Museen Deutschlands. Die

Dauerausstellung wird durch 18 einzigartige

Auswanderungsbiografien unmittelbar

erlebbar. Auf der i-Card, die ich an

der Museumskasse erhalte, ist Martha

Hüners Lebensgeschichte gespeichert

– der rote Faden für meinen Besuch.

Die Geschichte „meiner“ Auswanderin

beginnt im Jahr 1923. In der „Galerie

der 7 Millionen“ mache ich mich auf die

Suche nach dem ersten Hörstück aus

ihrem Leben und reise nach Geestemünde.

Die 17-jährige Martha arbeitet hier

als Kindermädchen und Haushaltshilfe.

Doch sie will mehr. Zu verlockend berichten

ihre Tanten aus New York von

besseren Verdienstmöglichkeiten im

Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Als sie anbieten, eine Bürgschaft für

ihre Nichte zu schicken und die Überfahrt

zu bezahlen, willigt Martha ein.

Im November schickt Tante Käthe die

Bürgschaftspapiere, ein Schiffsbillett

und einen Scheck über sagenhafte 200

Dollar als Reise- und Kleidergeld. Am 30.

November 1923 geht Martha an Bord

des Dampfers „München“.

In einer Vitrine neben der Hörstation

steht ein Foto, das Martha kurz vor der

Abreise zeigt. Daneben liegt eine Pferdebürste.

Ein Familienerbstück, das ihr Vater

ihr zum Abschied mit den Worten überließ:

„Die nimm du man mit. Ick krieg in

Bremerhaven doch keen Perd mehr. Gewiss

heiratst du in Amerika ’n Cowboy.“

Reiseziel: New York City

Im nächsten Raum verrät mir meine

i-Card, wie das Wetter bei Marthas

Abreise war: „Meist freundlich. Vielfach

sonnig. Niederschlagsfrei. Wind

schwach. Bis 4 Grad Celsius.“ Mit Passagier:innen

der spartanisch eingerichteten

dritten Klasse erlebe ich nun die

Überfahrt im Wandel der Zeit: zunächst

mit dem Segler „Bremen I“, Baujahr

1854, dann mit dem Schnelldampfer

„Lahn“ (Stapellauf 1887), später an Bord

des Liners „Columbus“ (Stapellauf 1922,

die nachgebaute Kabine hier im Zustand

von 1929). Martha Hüner darf dank

ihrer großzügigen Tanten derweil in der

komfortableren zweiten Klasse reisen.

Sie erlebt ausgelassene Tanzabende im

Salon und reichlich gedeckte Tische im

schicken Speisesaal.

Nach zehn Tagen läuft die „München“

in New York ein. Ich stelle mich per i-

Card der Befragung, die Passagiere der

dritten Klasse auf Ellis Island erwartete.

„Welche Haarfarbe haben Sie?“, „Sind

Sie Anarchist?“, „Wer hat Ihre Überfahrt

bezahlt?“ sind nur drei der bis zu

29 Fragen, die je nach Einreisejahr im

Registry Room das endgültige Schicksal

hoffnungsvoller Neuankömmlinge bestimmten.

Martha darf am 10. Dezember 1923

als Passagierin der zweiten Klasse die

Einreiseformalitäten an Bord erledigen

und US-amerikanischen Boden betreten,

ohne den Weg über Ellis Island

nehmen zu müssen. Sie zieht zunächst

zu ihren Tanten in den New Yorker Vorort

Hoboken. Als Kindermädchen eines

amerikanischen Diplomaten findet sie

schließlich Arbeit und kann regelmäßig

Geld nach Hause schicken. Die Pferdebürste

ihres Vaters erhält im neuen

Zuhause einen Ehrenplatz.

Ein neues Leben in der Ferne

Einen Cowboy, wie einst prophezeit, heiratet

Martha nicht. Es ist der aus Deutschland

eingewanderte Bäcker Willy Seegers,

dem sie 1925 das Jawort gibt.

Durch den Börsencrash 1929 verliert das

junge Paar sein gesamtes Erspartes,

erarbeitet sich in den Folgejahren mühsam

eine kleine Bäckerei in New Jersey

und 1936 endlich auch den ersten,

lang ersehnten Heimatbesuch. Mehrere

Male kehren die Seegers fortan nach

Deutschland zurück und verleben glückliche

Zeiten, bis Willy 1962 an einem

Hirntumor stirbt. Die Behandlung verschlingt

alle Ersparnisse und lässt seine

Frau mittellos zurück.


59

Foto: ©Deutsches Auswandererhaus, Werner Huthmacher

Foto: ©Deutsches Auswandererhaus, Werner Huthmacher

Bundesrepublik beeinflussten und heute

aktueller denn je sind. Wer kann in einem

Land Schutz finden? Sind alle Arbeitenden

gleichberechtigt? Und was darf

Integration kosten?

Foto: ©Deutsches Auswandererhaus

Auch hier wandele ich auf den Spuren

echter Biografien. Ich entdecke einige

Objekte von Khalil Koto, dessen Gesicht

ich bereits als eines der Einwander:innen-

Porträts auf der Fassade des Museums-

Neubaus gesehen haben. Khalil floh

2014 aus dem syrischen Bürgerkrieg

nach Deutschland und lebt heute in

Bremerhaven. Ich entdecke seine Kufiya,

die für ihn Heimat symbolisiert. Einen

Kindergartenausweis seines Sohnes, verblichen

und abgenutzt. Einen Löffel aus

einem Flüchtlingslager im bulgarischen

Narechen, den Khalil zur Erinnerung an

seine Zeit dort aufbewahrt hat.

Foto: ©Deutsches Auswandererhaus, Stefan Volk

Es sind Erinnerungsstücke wie diese,

die meinen Museumsbesuch zum Erlebnis

machen. Sie zerschlagen vertraute

Denkmuster, hinterfragen Privilegien und

zeigen Perspektiven auf, die Besuchenden

ohne Migrationsgeschichte mitunter

fremd erscheinen mögen. Ein Tag im

Deutschen Auswandererhaus öffnet den

Blick und schärft die Sinne für all die vielschichtigen

Lebensläufe, die sich abseits

des eigenen entspinnen.

Eine Anstellung als Hauswirtschafterin

sichert Martha fortan den Lebensunterhalt

und ermöglicht weitere

Besuche in Deutschland. Nach einem

Schlganfall reist sie ein letztes Mal

gen alte Heimat – diesmal ohne Rückfahrkarte.

Am 3. Juli 1987, zwei Tage

nach ihrem 81. Geburtstag, verstirbt

Martha Hüner in Bremerhaven. Die

Pferdebürste bleibt bis zuletzt ihr treuer

Begleiter.

Perspektivwechsel:

Einwanderungsland Deutschland

Während ich noch weiter über Marthas berührende

Lebensgeschichte nachdenke,

holt mich der „Saal der Debatten“ zurück

in die deutsche Gegenwart. Denn im 2021

neu eröffneten zweiten Ausstellungsteil

erlebe ich Migration von der anderen

Seite: Ich befasse mich mit Fragen, die

jahrzehntelang politische Diskurse in der

Um viele Erkenntnisse reicher, treffe ich

im Museumsshop schließlich auf eine

alte Bekannte. Auf einem Büchertisch voller

Auswanderungsbiografien fällt mein

Blick auf ein Buch mit Schwarzweiß-

Fotografie auf dem Cover. Darunter der

Titel „Martha: Geschichte einer Auswanderung“.

Verfasst hat es Marthas

Schwester Hanna Wolff. Nun liegt dieses

Buch zuhause auf meinem Couchtisch

und wartet darauf, mir bald noch mehr

über „meine“ Auswanderin zu erzählen.

Von Lisa Knoll


60 Bildung und Wissenschaft

Foto: ©Mar Fernández-Méndez

Alfred-Wegener-Institut

Algenfarmen für den Klimaschutz

Meeres-Biogeochemikerin und Algenökologin

Dr. Mar Fernández-Méndez

forscht daran, wie Algen CO 2

aus der

Atmosphäre binden können.

Unsere Ozeane können eine wichtige

Rolle bei der Eindämmung des Klimawandels

spielen, davon ist Dr. Mar Fernández-Méndez

überzeugt. Dafür brauche

es weiterhin Erkenntnisse über die

Auswirkungen der globalen Erwärmung

auf marine Ökosysteme. Und entschlossenes

Handeln. Mit ihrer Forschung und

ihren Aktivitäten als Gründerin trägt sie

aktiv dazu bei.

„Er war genauso fasziniert wie ich damals“,

beschreibt Dr. Mar Fernández-

Méndez, wie sie kürzlich ihrem sechsjährigen

Kind beim Schnorcheln die

Korallen im Roten Meer zeigte. „Gleichzeitig

musste ich feststellen, wie stark

die Ozeanversäuerung die Korallen

schon zerstört hat.“ Seit die gebürtige

Spanierin als Schülerin in den Ferien

bei ihrer Oma an den Sandstränden Galiciens

das Meer und das Tauchen lieben

lernte, hat sich viel verändert.

Heute ist sie als Forscherin zwei bis drei

Monate im Jahr auf den Ozeanen unterwegs.

Internationaler Forschungsstandort

Bremerhaven

Spätestens seit „die größte Arktisexpedition

aller Zeiten“ in Bremerhaven startete,

ist die wichtige Arbeit des Helmholtz-Zentrums

für Polar- und Meeresforschung

auch der breiten Öffentlichkeit

bekannt. Gemeinsam mit nationalen

und internationalen Partnern versucht

das AWI, die komplexen Prozesse im

„System Erde“ zu entschlüsseln.

„Ich bin 2009 nach Bremen gekommen,

weil ich unbedingt Marine Mikrobiologie


61

Algen als Rohstoff

Dr. Mar Fernández-Méndez leitet unter

anderem die Helmholtz-Nachwuchsgruppe

SiDe-EFFECT. Das Team erforscht die

Folgen des rapiden Rückgangs arktischen

Meereises auf die dortigen Mikroorganismen.

Außerdem ist sie an CDRmare

beteiligt, einer Forschungsmission,

die marine Kohlstoffspeicher als Weg zur

Dekarbonisierung untersucht.

Foto: ©Franziska Elmer

am Max-Planck-Institut studieren wollte“,

berichtet Dr. Mar Fernández-Méndez.

Auf den Master-Abschluss folgte

die Doktorarbeit am Alfred-Wegener-

Institut in Bremerhaven. Nach Stationen

in Norwegen und Kiel und Elternzeit zog

es sie zurück ans AWI. „Ich bin sehr

zufrieden hier. Ich mag keine großen

Städte, aber dank der Uni hat Bremen

trotzdem viel Leben und Kultur.“

Für Dr. Mar Fernández-Méndez führt dieser

Weg über Algen an der Meeresoberfläche.

„Sie haben keine Wurzeln, nehmen

CO 2

direkt aus der Luft auf und wandeln

es durch Photosynthese zu Zucker

und Sauerstoff um.“ In der freien Natur

sinken sie später auf den Meeresboden

ab, binden den Kohlenstoff dort dauerhaft.

Mit ihrem Start-up Macro-Carbon

will Dr. Mar Fernández-Méndez Makroalgen

in schwimmenden Farmen züchten

und als Rohstoffe für die chemische

Industrie nutzen. „Wir könnten

schon 2040 jährlich 100 Millionen Tonnen

CO 2

auf diese Art binden“, ist sie

optimistisch. Zeit, zu handeln.

Von Alke zur Mühlen

KI made in Bremen

Mit den Forschungsbereichen Robotics Innovation Center und

Cyber-Physical Systems liegt der Fokus des DFKI in Bremen auf der

Entwicklung intelligenter, autonom agierender Roboter in unterschiedlichen

Anwendungskontexten sowie innovativer Methoden

zur Gewährleistung der Sicherheit moderner, hochkomplexer

technischer Systeme. Damit treibt es nicht nur die Erforschung und

Anwendung von KI und Robotertechnologien voran, sondern fördert

auch deren Akzeptanz in der Gesellschaft.

Deutsches Forschungzentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)

Standort Bremen • Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Kirchner • Prof. Dr. Rolf Drechsler

www.dfki.de


62

Bildung und Wissenschaft

Foto: © Henry Fried

Denkort Bunker Valentin

Ein Ort der Erinnerung, Bildung

und Reflexion

Der U-Boot-Bunker Valentin ist eine

beeindruckende historische Stätte von

großer Bedeutung.

Bremen-Nord, Stadtteil Farge. Direkt am

Weserstrand steht der Bunker Valentin,

ein imposantes Relikt aus der dunklen

Ära des Zweiten Weltkriegs. Ein stummer

Zeuge einer düsteren Vergangenheit.

Heute ist er eine Gedenkstätte an


63

Dr. Marcus Meyer,

Wissenschaftlicher

Co-Leiter

Denkort Bunker

Valentin

Foto: © Jan Meyer

die Opfer des Zweiten Weltkriegs und ein

Ort der historischen Bildung.

Konzipiert als Montagewerft für U-Boote

und als Schutz vor den Bombardierungen

der Alliierten, wurde der Bunker

Valentin nicht vollständig fertiggestellt

– und ist mit einer Länge von über

400 Metern und einer Fläche von etwa

100.000 Quadratmetern dennoch einer

der größten überirdischen Bunker, die

während des Zweiten Weltkriegs gebaut

wurden. Er ist bis heute der größte

freistehende Bunker in Deutschland

und der zweitgrößte in Europa. Ein

Monument, an dem zwischen 1943 und

1945 über 10.000 Kriegsgefangene,

Häftlinge und Zwangsarbeiter:innen aus

ganz Europa und Nordafrika mitwirkten.

Mehr als 1.600 von ihnen starben

während der Bauarbeiten an Unterernährung,

Krankheiten und willkürlichen

Tötungen.

Geschichte verstehen und

daraus lernen

Seit seiner Umwandlung zu einem

Lern- und Denkort im November 2015

hat sich der Bunker Valentin zu einem

bedeutenden Ort des Gedenkens und

der Bildung entwickelt. „Er darf jedoch

keinesfalls wie ein herkömmliches

Museum betrachtet werden“, betont der

Wissenschaftliche Co-Leiter Dr. Marcus

Meyer. Der Denkort Bunker Valentin ist

eine Gedenkstätte, die den Besucher:innen

ermöglicht, die Geschichte zu erlernen

und das Geschehene zu verstehen.

Auf dem Rundweg entlang 26 verschiedener

Stationen können sie die

Gegebenheiten und die Geschichte

des Bunkers erforschen: Konstruktion,

Bedingungen der Zwangsarbeit, persönliche

Schicksale. Sowohl die äußeren

Anlagen als auch der Innenbereich sind

begehbar. „Man kann um den ganzen

Bunker herumlaufen und stößt dabei

immer wieder auf Informationstafeln,

die die Menschen vorstellen, die damals

hier vor Ort waren“, erklärt Meyer. Der

Weg führt hinter dem Deich entlang

durch das dicht bewachsene Gelände.

„Zusätzlich gibt es Multimedia-Guides

und eine umfangreiche Literaturauswahl

im Buchshop, um den Besuchenden

eine vertiefte Auseinandersetzung mit

dem Thema zu ermöglichen“, sagt der

Wissenschaftliche Co-Leiter. Darüber

hinaus werden Führungen und Seminare

angeboten, um ein tiefergehendes

Verständnis zu vermitteln und Raum für

Diskussionen zu schaffen.

Junge Bildung gegen das

Vergessen

Im vergangenen Jahr verzeichnete der

Denkort rund 32.000 Besucher:innen,

darunter etwa zehn Prozent Schüler:innen

aus Bremen und Niedersachsen.

Immer wieder gibt es Kooperationen

und Projekte, um jungen Menschen eine

intensivere Auseinandersetzung mit

der Geschichte zu ermöglichen und ein

Bewusstsein für die Bedeutung der Erinnerungskultur

zu schaffen. „Dafür reicht

ein Besuch natürlich nicht aus“, betont

Meyer. „Der Bildungsauftrag liegt bei

den Eltern und in der Schule. Aber vor

Ort zu sein, schärft den Blick der jungen

Menschen nochmals ungemein.“ So gab

es das dreijährige Projekt „Fremdarbeit

– Zwangsarbeit – Gastarbeit: Arbeit und

Identität in Geschichte, Gegenwart und

Zukunft“ mit Jugendlichen aus Bremen

und Berlin, das vom Denkort Bunker

Valentin und der Gedenk- und Bildungsstätte

Haus der Wannsee-Konferenz

organisiert und betreut wurde.

Eine Brücke zwischen

Vergangenheit und Zukunft

Doch in Marcus Meyers Augen ist

der Denkort nicht nur für Jugendliche

relevant – ganz im Gegenteil. „Auf Veranstaltungen

lerne ich oft ältere Herr-

>>


64 Bildung und Wissenschaft

Foto: © Henry Fried

>>

schaften kennen, die sich wahnsinnig

Sorgen um die Jugendlichen machen.

Aber diese gehen noch nicht wählen.

Die Verantwortung, aus der Vergangenheit

zu lernen, liegt auch und vor

allem bei uns Erwachsenen“, sagt er.

„Es geht uns alle etwas an. Und so

sind auch unsere Informationssysteme

aufgebaut: dass sie für alle sind

und hoffentlich für alle in irgendeiner

Form Erkenntnis bringen.“

Deutlich wird: Es geht nicht nur darum,

die Vergangenheit zu kennen, sondern

auch aus ihr zu lernen und die Bedeutung

zu verstehen. Nicht immer klappt

das so einfach. Trotz seiner Bedeutung

als Gedenkstätte sieht sich der Denkort

Bunker Valentin auch mit Herausforderungen

konfrontiert. „Häufiger als

man denkt, bekommen wir Anfragen für

Veranstaltungen wie Firmenevents oder

kommerzielle Fotosessions“, berichtet

der Wissenschaftliche Co-Leiter. „So

etwas lehnen wir natürlich in der Regel

ab, um sicherzustellen, dass der Respekt

vor dem Ort und seiner Geschichte

gewahrt bleibt.“

Als Wissenschaftlicher Co-Leiter des

Denkorts ist Marcus Meyer seit der

Konzeption im Jahr 2009 engagiert.

Seine Aufgaben umfassen ein breites

Spektrum von der Forschung über die

Entwicklung von Bildungsprogrammen

bis hin zur praktischen Instandhaltung

des Denkorts. Die Frage, die ihn umtreibt

und zu seinem Engagement für

die Arbeit am Denkort motiviert, ist

die nach den Ursprüngen des Nationalsozialismus.

„Wie konnte es zu

diesen Verbrechen kommen? Und

welche Lehren können daraus für die

Gegenwart gezogen werden? Bremen

als Standort des Denkorts trägt eine

besondere Verantwortung, die Vergangenheit

anzuerkennen

und aus ihr

zu lernen – insbesondere in der aktuellen

Zeit, in der extremistische Ideologien

und rassistische Überzeugungen

wieder auf dem Vormarsch sind“, betont

Marcus Meyer.

Von Katja Hofmann

Info

Das Gelände und das Infozentrum

sind von Oktober bis

März von 10 bis 16 Uhr (Dienstag

bis Freitag und Sonntag) sowie

von April bis September von

10 bis 17 Uhr (Dienstag bis

Freitag und Sonntag) geöffnet.

https://www.denkort-bunkervalentin.de/


65

Zukunftsplanung leicht gemacht

Gymme More und Ausbildungsguide

als Wegweiser für Jugendliche

Karriereplanung auf Augenhöhe – hier

gibt’s die Infos, die Schüler:innen brauchen

Was kommt nach der Schule? Studium,

Ausbildung oder der Wunsch, auf eigenen

Beinen zu stehen – egal, welcher Weg

es wird, die Zukunft ruft! Die passenden

Antworten dafür zu finden: eine Herausforderung.

Der Ausbildungsguide und

Gymme More bringen Klarheit in die

Karriereplanung. Vor einem Jahr als Magazin

gestartet und nun auch auf Social

Media und Blogs zu finden. Das Ergebnis:

Antworten auf Augenhöhe.

Der Ausbildungsguide liefert praktische

Tipps für die Ausbildung und den Berufseinstieg.

Gymme More richtet sich

an Jugendliche der Sek II, die Infos zu

Studium und Ausbildung suchen. Beide

Projekte beschäftigen sich mit Fragen, die

die Schüler:innen bewegen: Wie finde ich

Anschluss? Wie läuft das mit der ersten

eigenen Wohnung? Wie kann ich mich

beim Lernen konzentrieren?

Gemeinsame Sache

Die Inhalte werden mit der Zielgruppe und

Expert:innen entwickelt. So arbeitet Professor

Dr. Schröder, Lehrstuhl für ökonomische

Bildung mit Schwerpunkt Berufsorientierung

an der Universität Oldenburg,

mit an der Umsetzung. Die Plattformen

erhalten zudem Unterstützung vom niedersächsischen

Kultusministerium und

regionalen Behörden. Das Ergebnis sind

aktuelle und relevante Informationen, die

in die Artikel und Posts einfließen.

Neu auf den Webseiten gibt es einen Stellenmarkt,

die hilft, passende Ausbildungsplätze

und Stellenangebote zu finden –

genau auf Interessen und Fähigkeiten der

Schüler:innen zugeschnitten. So macht

Karriereplanung doch Spaß, oder?

Sarah Pohl

Beruflich weiter durch Bildung

Die wisoak ist einer der größten Anbieter für berufliche Qualifizierung

in der Metropolregion Bremen-Oldenburg. Sie erfüllt den

gesetzlichen Auftrag der Arbeitnehmerkammer, Fort- und Weiterbildungen

für die Beschäftigten und Arbeitsuchenden im Land Bremen

anzubieten. Die Schwerpunkte des Angebotes liegen in den Segmenten

Wirtschaft und Management, Gesundheit und Soziales, digitale

Transformation und in der Vermittlung von politisch-kulturellem

Wissen sowie gesundheitlicher Prävention. Die wisoak übernimmt

Bildungsverantwortung mit Standorten in Bremen-Hastedt, Bremen-

Vegesack, Bremerhaven sowie in Bad Zwischenahn. Informieren Sie

sich über unsere vielfältigen Angebote: www.wisoak.de

Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer

Bremen gemeinnützige GmbH

Bertha-von-Suttner-Str. 17 · 28207 Bremen

Tel. 0421 4499-5 · info@wisoak.de

Foto: NDABCREATIVITY – stock.adobe.com

Fotos: Anja Segermann

Hochschule für Künste

Rund 1.000 Studierende aus über 50 Ländern, 59 Professor:innen,

88 Mitarbeiter:innen der Verwaltung und mehr als 150 Lehrbeauftragte

machen die Hochschule für Künste Bremen zu einem

lebendigen Ort. Das Studienangebot umfasst die Freie Kunst,

Integriertes Design, Digitale Medien sowie die Künstlerische und

Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung Musik. Die HfK bietet

darüber hinaus die Möglichkeit im Rahmen des künstlerischwissenschaftlichen

PhD-Programms zu promovieren. Durch offene

Lehrveranstaltungen und Projekte werden Dialog und Zusammenarbeit

gezielt gefördert. Mit rund 400 Veranstaltungen im Jahr

gehört die HfK zu einer kulturellen und gesellschaftlichen Säule

der Stadt Bremen.

Hochschule für Künste Bremen

Am Speicher XI 8 · 28217 Bremen

Tel. 0421 95951000 · www.hfk-bremen.de


66 Bildung und Wissenschaft

Hochschulen

APOLLON Hochschule der

Gesundheitswirtschaft GmbH

www.apollon-hochschule.de

DAV Bremen – Deutsche

Außenhandels- und Verkehrs-

Akademie

www.dav-akademie.de

Hochschule Bremen

www.hs-bremen.de

Hochschule Bremerhaven

www.hs-bremerhaven.de

Hochschule für Künste Bremen

www.hfk-bremen.de

Hochschule für Öffentliche

Verwaltung (HfÖV)

www.hfoev.bremen.de

Internationale Hochschule

Duales Studium Campus Bremen

www.iu-dualesstudium.de

Universitäten

Jacobs University

Bremen gGmbH

www.jacobs-university.de

Universität Bremen

www.uni-bremen.de

Berufsausbildung

Allgemeine

Berufsbildende Schule

www.abs-bremen.de

Aus- und Fortbildungszentrum

für den bremischen

öffentlichen Dienst

www.afz.bremen.de

Berufliche Schulen für

Bautechnik, Baugestaltung und

Agrarwirtschaft

www.szals.de

Berufliche Schulen für

Metall- und Elektrotechnik

Schulzentrum Vegesack

www.sz-vegesack.de

Bildung &

Wissenschaft

Berufsbildende Schule

für Einzelhandel und Logistik

www.bs-einzelhandel.de

Berufsbildende Schule

für Metalltechnik (BfM)

www.bfm-bremen.de

Berufsbildende Schulen für

Gesundheit/Schulzentrum

Walle

www.szwalle.de

Berufsbildungswerk

Bremen gGmbH

www.bbw-bremen.de

Berufsförderungswerk

Stiftung Friedehorst

www.friedehorst.de

Berufsschule für den Großhandel,

Außenhandel

und Verkehr

www.bs-gav.de

bfw Unternehmen für Bildung

www.bfw.de

Bremer Berufsfachschule

für Kosmetik und Visagistik

Joli Visage GbR

www.joli-visage.de

Bremer Heimstiftung Private

Schule für Altenpflege

www.bremer-heimstiftung.de

Bremer Zentrum für Pflegebildung

der freigemeinnützigen

Träger e. V.

www.bremer-zentrumpflegebildung.de

BVL Seminare

BVL Campus gGmbH

www.bvl-seminare.de

DAV Deutsche Außenhandelsund

Verkehrs-Akademie

www.dav-akademie.de

DAA Deutsche Angestellten-

Akademie Bremen GmbH

www.daa-bremen.de

DEKRA Akademie GmbH

www.dekra-akademie.de

Deutsche Paracelsus Schulen

für Naturheilverfahren GmbH

www.paracelsus.de

DHV – Die Berufsgewerkschaft

www.dhv-cgb.de

DIAKO BLIPHT Bremer Lehrinstitut

für Physiotherapie

www.diako-blipht.de

Europaschule Schulzentrum

Utbremen

www.szut.de

Freie Heilpraktiker Schule Bremen

www.fhs-bremen.de

Handelskammer Bremen

Aus-, Fort- und Weiterbildung

www.handelskammerbremen.de

HandWERK gemeinnützige

GmbH – Das Kompetenzzentrum

der Handwerkskammer

Bremen

www.handwerkbremen.de

Handwerkskammer Bremen

www.hwk-bremen.de

Helmut Schmidt Schule

Berufsbildende Schule für

Wirtschaft

www.hss-hb.de

Inge Katz Schule Berufsbildende

Schule für Sozialpädagogik

und Hauswirtschaft

www.iks-bremen.de

IQ Bremen GmbH

www.iq-mehr-zukunft.de

Landesinstitut für Schule

www.lis.bremen.de

ma-co maritimes competenzcentrum

GmbH

www.ma-co.de/standort/

sitz-bremen

Schulzentrum am Rübekamp

www.ruebekamp.de

Schulzentrum Grenzstraße

www.sz-grenzstrasse.de

Studierendenwerk Bremen AöR

www.stw-bremen.de

Technikerschule Bremen

www.technikerschule-bremen.de

Technisches Bildungszentrum

Mitte (Berufsbildende Schule

für Elektro-, Fahrzeug- und

Metalltechnik

www.tbz-mitte.de

Wilhelm Wagenfeld Schule Berufliche

Schulen für Gestaltung

www.wilhelm-wagenfeld-schule.eu

Zentrum für Schule und Beruf

www.zsb-bremen.de

Bildungseinrichtungen

Akademie für Weiterbildung der

Universität Bremen

www.uni-bremen.de/weiterbildung

Akademie Überlingen

www.akademie-ueberlingen.de

Berufliches Bildungs-Centrum

ibip e. V.

www.bbc-bremen.de

bias – Bremer Institut für angewandte

Strahltechnik GmbH

www.bias.de

BIBA – Bremer Institut für

Produktion und Logistik GmbH

www.biba.uni-bremen.de

Bildungsvereinigung Arbeit und

Leben (DGB/VHS) e. V.

www.aulbremen.de

Bildungswerk für Hauswirtschaftsmanagement

Bremen-

Niedersachsen e. V.

www.dhb-bremen-niedersachsen.de

Bildungswerk Katholische

Erwachsenenbildung in Bremen

www.kirche-bremen.de

ildungswerk Umwelt und Kultur

in der Heinrich Böll Stiftung

www.boell-bremen.de

Bildungszentrum der Wirtschaft

im Unterwesergebiet e. V.

www.bwu-bremen.net

Bremer Institut für Handel

und Verkehr e. V.

www.bihv.org

Bremer Volkshochschule

www.vhs-bremen.de

BSB Erwachsenenbildung GmbH

www.bsb-aktuell.de

Deutsche Angestellten-

Akademie Bremen GmbH

www.daa-bremen.de

Erwachsenenschule Bremen

www.erwachsenenschule.de

Evangelisches Bildungswerk

Bremen im Forum Kirche

www.kirche-bremen.de

Fremdsprachenzentrum der Hochschulen

im Land Bremen FZHB)

www.fremdsprachenzentrumbremen.de

Goethe-Institut Bremen

www.goethe.de/bremen

Grone-Bildungszentren Bremen

gGmbH

www.grone.de/bremen

Haus der Wissenschaft

www.hausderwissenschaft.de


67

Landessportbund Bremen e. V.

www.lsb-bremen.de

Landeszentrale für politische

Bildung Bremen

www.lzpb-bremen.de

Leibniz-Institut für Werkstofforientierte

Technologien – IWT

www.iwt-bremen.de

Leibniz-Zentrum für Marine

Tropenforschung (ZMT) GmbH

www.leibniz-zmt.de

Foto: ©Rathke

LernNetzwerk Bremen

Arbeitnehmerkammer Bremen

www.arbeitnehmerkammer.de

LidiceHaus gGmbH

www.lidicehaus.de

IBB Institut für Berufliche

Bildung AG

www.ibb.com

ibs – Institut für Berufsund

Sozialpädagogik

gGmbH

www.ibs-bremen.de

IFD Bremen Integrationsfachdienst

Bremen GmbH

www.ifd-bremen.de

INFO Institut für Fortbildung

und Beratung

www.info-in-bremen.de

Internationale Friedensschule

Bremen

www.friedensschule-bremen.de

Internationaler Bund Freier

Träger der Jugend-, Sozialund

Bildungsarbeit e. V.

www.internationaler-bund.de

IQ Bremen GmbH

www.iq-mehr-zukunft.de

ISB International School

of Bremen

www.isbremen.de

Kieserling Stiftung

www.kieserling-stiftung.de

Konrad-Adenauer-Stiftung

www.kas.de/web/bremen

Max-Planck-Institut für Marine

Mikrobiologie

www.mpi-bremen.de

Norddeutsches Institut für

Kurzzeittherapie, NIK e. V.

www.nik.de

Olbers-Planetarium

https://planetarium.hs-bremen.de

Paritätisches Bildungswerk

Landesverband Bremen e. V.

www.pbwbremen.de

www.apollon-hochschule.de

Die APOLLON Hochschule bietet Fernstudiengänge im Gesundheitsund

Sozialwesen an. Bachelor-Interessierte können auch ohne Abitur

studieren! U. a. im Bachelor-Portfolio: Angewandte Therapiewissenschaften

(B. Sc.), Pflegemanagement (B. A.), Präventions- und

Gesundheitsmanagement (B. A.), Ernährungsmanagement (B. Sc.),

Soziale Arbeit (B. A.), Berufspädagogik (B. A.) und Angewandte Psychologie

(B. Sc.). Kandidaten mit Hochschulabschluss bietet die Hochschule

u. a. die Master- Studiengänge: Psychologie (M. Sc.), Digital

Health (M. A.), Gesundheitsökonomie (M. A.), MBA Health Economics

& Management und Master Public Health (M. Sc.) an. Zertifikatskurse

runden das Angebot ab. Alle Studiengänge sind staatlich anerkannt,

ZFU geprüft, akkreditiert und berufsbegleitend studierbar.

APOLLON Hochschule der

Gesundheitswirtschaft

Tel. 0800 3427655 (gebührenfrei)

info@apollon-hochschule.de

Heute für morgen lernen

Die Bremer Volkshochschule (vhs) besteht seit 1919 und ist heute

die größte kommunale Weiterbildungseinrichtung Bremens. Als

städtischer Eigenbetrieb bietet sie für alle in Bremen ein hochwertiges,

flächendeckendes und kundenorientiertes Programm aus

den Bereichen Fremdsprachen, Politik und Gesellschaft, Beruf

und IT, Kultur, Gesundheit, Grundbildung und Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache

an. An acht Standorten setzen sich Mitarbeitende

und Kursleitende dafür ein, ungleiche Lebenschancen

auszugleichen und neue Perspektiven zu eröffnen. 2007 bezog die

Bremer Volkshochschule das historisch bedeutsame Bamberger-

Haus in der Faulenstraße. Die vier Regionalstellen richten ihr

Angebot an den Bedürfnissen der jeweiligen Quartiere aus.

Bremer Volkshochschule

Faulenstr. 69 · 28195 Bremen

Tel. 0421 361-12345

www.vhs-bremen.de


68 Wirtschaft und Arbeit

Inmitten seiner Waren steht

Ladeninhaber Selcuk Demirkapi.

SelFair ist sein Herzensprojekt.

Fotos: © FANNY QUEST


69

Unverpacktladen

Nachhaltig einkaufen im Viertel

Jeder Beitrag zählt

Bei SelFair gibt es ein breites Angebot – von

unverpackter Trockenware bis zu buntem

und frischem Obst und Gemüse.

Mittlerweile hat SelFair viele Stammkund:innen,

die neben frischem Obst,

Gemüse und Brot unter anderem

verpackungsfreie Nudeln, Nüsse und

Trockenfrüchte, Milchprodukte in

Pfandgläsern und Weine aus Deutschland

schätzen. Auch Hygiene- und

Reinigungsartikel kann man bei SelFair

ohne Plastikverpackung erwerben. Mit

den Jahren ist das Lieferanten-Netzwerk

und damit auch das Sortiment

stetig gewachsen.

In seinem Geschäft SelFair bietet Selcuk

Demirkapi unverpackte und nachhaltige

Ware an.

Ein eigenes Lebensmittelgeschäft – davon

hat der studierte Wirtschaftspsychologe

schon lange geträumt. Bereits in seinem

Studium war das Thema Nachhaltigkeit

von hoher Bedeutung. Und so

eröffnete Selcuk Demirkapi 2016 den

ersten Unverpacktladen in Bremen.

Einkaufen hat in den letzten Jahren an

Bedeutung gewonnen. Die „Fridays for

Future“-Bewegung hat die Gesellschaft

auf das Thema aufmerksam gemacht

– und das Interesse wächst. Mittlerweile

gibt es über 500 Unverpacktläden in

Deutschland, davon vier in Bremen. Auch

die Supermärkte und Discounter stellen

sich immer mehr auf die steigende

Nachfrage ein. „Ein Umdenken findet

statt“, resümiert Selcuk Demirkapi.

Für die Zukunft wünscht sich Selcuk Demirkapi,

dass sein Geschäft weiter floriert

und noch mehr Bremer:innen den

Stellenwert von unverpackten Lebensmitteln

erkennen. Grundsätzlich möchte

er, dass das Thema Nachhaltigkeit zu

einem festen Bestandteil der Gesellschaft

wird. „Nicht alle Menschen können

und müssen perfekt nachhaltig leben,

aber jeder Mensch sollte so viel für

die Zukunft beitragen, wie er kann.”

Von Katja Hofmann

Ursprünglich hatte der gebürtige Bremer

geplant, Lebensmittel in Pfandgläsern

anzubieten, um Verpackungsmüll zu reduzieren.

Das Konzept Unverpacktladen

war damals noch kaum bekannt,

deutschlandweit gab es nur vier Geschäfte,

die dieses Prinzip verfolgten.

In der Hansestadt befand sich keiner.

„Und Bremen ist tatsächlich ein herausfordernder

Ort, wenn es um neue Projekte

geht“, weiß Selcuk Demirkapi. In einer

Großstadt wie Köln oder Hamburg hätte

er es vielleicht leichter gehabt. Denn die

Bremer:innen waren zunächst skeptisch.

„Zwar haben sich die Neuigkeiten über

meinen Laden schnell herumgesprochen

und die Leute waren neugierig, doch die

Kaufüberzeugung stellte sich erst nach

etwa zwei Jahren ein“, erinnert sich der

Ladeninhaber.

Nachhaltigkeit ist kein Nischenthema

Ressourcenschonung, bewusster Konsum

und dadurch auch nachhaltiges

Für ihn ist klar: Sein Herzensprojekt

SelFair – die erste Silbe des Namens ist

angelehnt an das englische Wort „sell“

(verkaufen) und zugleich der Beginn

seines Vornamens – ist nicht aus

ideologischen Gründen entstanden,

sondern aus realistischen.

„Viele Menschen

glauben, dass Nachhaltigkeit

nur ein Thema für

bestimmte politische

oder gesellschaftliche

Gruppen sei“,

erklärt er. „Aber faktisch

betrifft es

uns alle. Wir wollen

Verpackungsmüll

sparen, weil wir Probleme

mit Recycling,

Umweltverschmutzung

und Klimawandel

haben.

Man muss die Erde

als ein geschlossenes

System sehen und diese

Probleme angehen.“

Dinge,

die ich liebe...

Seitdem ich mich 2016 für das ZARM

entschieden habe, bin ich begeistert von den Möglichkeiten,

die Bremen als internationaler Wissenschafts- und

Raumfahrtstandort bietet: herausragende interdisziplinäre

Forschung und eine enge Zusammenarbeit innerhalb der

Universität Bremen, mit den anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen

in Bremen, der lokalen Raumfahrtindustrie

und der Politik. Die kollegiale und entspannte Atmosphäre

schafft ein Umfeld, das Kreativität und wissenschaftliche

Exzellenz fördert. Darüber hinaus machen die Weltoffenheit

der Menschen und die kulturelle Diversität Bremen zu

einem Ort, an dem sich alle zu Hause fühlen können.

Prof. Dr. Marc Avila, Direktor des Zentrums für

angewandte Raumfahrttechnologie und

Mikrogravitation (ZARM) der Universität

Bremen

Foto: © ZARM, Universität Bremen


70

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Ports with Passion -

mit Leidenschaft für die Häfen

Die Kajen und Terminals in Bremen und Bremerhaven gehören von

jeher zur DNA beider Städte. Seit Jahrhunderten ist die Weser die

Schlagader des kleinsten Bundeslandes. Aber Handel und Umschlag

sind an der Wasserkante weit mehr als nur Tradition! Heute

zählen die bremischen Häfen zu den wichtigsten Universalhäfen

in Europa. Egal ob Container, Autos, Stück- und Massengüter, besonders

sperrige Ladung, Waren, bei denen die Einhaltung der Kühlkette

unabdingbar ist, Gefahrgut oder Projektladung: Für alle Fälle

gibt es an den Standorten Bremen und Bremerhaven das jeweils

spezialisierte Terminal und erfahrene Kolleginnen und Kollegen mit

den entsprechenden Kompetenzen. Auch dadurch sind die Häfen in

Bremen und Bremerhaven eine unverzichtbare Drehscheibe für die

weltweiten Warenströme. Insgesamt 58 Millionen Tonnen – 4,1 Millionen

Container, 1,5 Millionen Autos und andere Fahrzeuge wurden

dort allein 2023 bewegt – und das keineswegs nur über die Kajen.

Denn zum Hafen gehört einiges mehr. Beispielsweise das 180

Kilometer umfassende Netz der Hafeneisenbahn über deren Gleise

heute im Hinterlandverkehr mehr als die Hälfte aller Container und

rund zwei Drittel aller umzuschlagenden Autos die Häfen erreichen

oder verlassen.

Luneplate: Das größte Naturschutzgebiet

im Land Bremen


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Tonnenschwere Röhren und Millionen von Containern,

Stückgut jeder Art und Fahrzeuge in großer Zahl:

Die Hafengruppe Bremen/Bremerhaven ist eine

wichtige Drehscheibe des Welthandels.

Der Siegeszug der Kisten aus Stahl wird durch die riesigen Schiffe

an den Containerterminals in Bremerhaven deutlich. Aber auch

in Sachen Breakbulk-Ladung – also bei allem, was nicht in den

Container passt, bietet das kleinste Bundesland großes Know-How:

So ist im Neustädter Hafen in Bremen Europas größtes Terminal

für Stück- und Schwergut zu finden – „Einzelstücke“ mit einem

Gewicht von bis zu 650 Tonnen lassen sich dort verladen und auch

die übrigen Bremer Häfen hinter der Oslebshauser Schleuse sind

hochspezialisiert und auf Güter und Fracht verschiedenster Art

eingestellt.

An der

Bremerhavener

Stromkaje:

Abfertigung

eines Containerschiffs

bremenports – die Hafenkümmerer

Dafür, dass es in den Häfen rund läuft, sorgt in Bremen und Bremerhaven

im Auftrag des Senats der Freien Hansestadt Bremen die Hafenmanagementgesellschaft

bremenports – oder vielmehr die gut

430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die sich unter den Dach des

Unternehmens mit Leidenschaft für die Häfen einsetzen. Aktiv sind

sie immer und überall dort, wo der Hafen zuverlässig funktionieren

muss. Rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Angefangen vom Betrieb und der Wartung von Schleusen und

anderen Hafenanlagen, über die Überwachung und Herstellung der

nötigen Wassertiefen durch das Peilerei- und Vermessungsteam

sowie die eigene Baggereiflotte bis hin zum Hochwasserschutz,

dem Hafenbau, der Hafenentwicklung und der Zukunftsplanung

für die Häfen. Unter anderem ist auch das Standortmarketing bei

bremenports angesiedelt – und zudem ergänzen Umwelt- und

Nachhaltigkeitsexpertinnen und -Experten dasTeam. Denn die

bremischen Häfen sind eben weitaus mehr als „nur“ Kajen und

Hafenanlagen: Allein 38 Prozent der zum Sondervermögen Hafen

gehörenden Gesamtfläche machen heute ausgewiesene Naturschutzgebiete

aus, die als Kompensation für in den Häfen notwendige

Baumaßnahmen geschaffen wurden.

Mehr Infos zu allen Hafenthemen gibt es hier:

QR Code samt Internetseite (www.bremenports.de)

bremenports GmbH & Co. KG

Am Strom 2 · 27568 Bremerhaven · Tel. 0471 309-010

Fax 0471 309-01532 · marketing@bremenports.de · www.bremenports.de


72 Wirtschaft und Arbeit

Radio Bremen

Auf der Suche nach

dem perfekten Mix

Foto: © Christian Wasenmüller

Jolanta

Stebel

Mit einem offenen Ohr für Trends behält

Musikredakteurin Jolanta Stebel

bei Bremen NEXT täglich den Geschmack

der Hörer:innen im Blick.

Jolanta Stebel ist seit 2018 Musikredakteurin

bei Radio Bremen. Für den

jungen Radiosender Bremen NEXT bewegt

sie sich zwischen den Genres, die

für die Zielgruppe relevant sind: Elektro,

Hip-Hop oder Pop zum Beispiel. Ein Job,

der nicht nur ihren beruflichen Blick auf

Musik schult, sondern auch ihre ganz

persönliche Playlist bereichert.

Ihre Arbeit beschreibt sie als erstaunlich

analytisch. „Ich schaue auf Trends und

Chartplatzierungen, beobachte, wie sich

Artists entwickeln und welcher Sound gerade

gefragt ist.“ Für die vierstündige

Morningshow dauert die Musikauswahl

meist eine gute Stunde, manchmal aber

auch länger. Das kommt darauf an, ob in

der Sendung etwas außer der Reihe ansteht.

„Ein aktuelles politisches Thema,

das wir musikalisch berücksichtigen

wollen, ein Interview mit einem Act oder

auch der Throwback Thursday. Dann

wird zum Beispiel ein Mix mit Oldschool-

Tracks geplant.“

Die Musikbegeisterung der gebürtigen

Bremerhavenerin wurde schon während

ihres Bachelorstudiums in den Fächern

Materielle Kultur: Textil und Gender Studies

an der Universität Oldenburg deutlich.

„Ich habe mich in den Seminaren damals

sehr in die popkulturelle Richtung

orientiert, meine Bachelorarbeit zum Beispiel

über ein Musikvideo von Beyoncé

geschrieben“, erzählt sie. Zwei Praktika

bei Radio Bremen und ihr Masterabschluss

im Studiengang Integrated Media

boten ihr die Gelegenheit, in der Musikredaktion

bei Bremen NEXT Fuß zu fassen.

Das ist inzwischen über sechs Jahre her.

Jolanta Stebels Lieblingstag ist der Freitag,

weil dann die neuen Alben und

Singles veröffentlicht werden. „Das Abhören

neuer Musik ist für mich immer

ein echtes Highlight. Wobei man dabei

natürlich beachten muss, dass man

Songs und Artists nicht für den eigenen

Musikgeschmack sichtet, sondern für die

Zielgruppe des Senders.“ Das mache die

Arbeit umso interessanter und

öffne den Blick für Musikstile,

über die man privat vielleicht

hinweg gesehen hätte, so die

35-Jährige. „Ohne Bremen NEXT würde

ich mich nicht so genreübergreifend mit

Musik beschäftigen.“

Ein geschärfter Blick für Artists

und Sounds

Wenn sie privat Musik hört, ist sie deshalb

immer auch ein wenig beruflich

unterwegs. „Auf Konzerten kommt die

NEXT-Mitarbeiterin in mir durch“, erzählt

sie lachend. „Ich beobachte den Künstler,

die Reaktionen des Publikums, welche

Songs besonders gut ankommen – letztlich

also, ob das, was ich gerade höre,

auch etwas für unsere Zielgruppe wäre.“

Die Zielgruppe von Bremen NEXT, das

sind vor allem junge Leute unter 30. Deshalb

bringt der Sender seinen Content

schon seit 2016 nicht nur übers Radio,

sondern auch über TikTok und Instagram

an seine Hörer:innen – und solche, die es

werden sollen. Damit der Musikmix, den

Jolanta Stebel täglich mit viel Sorgfalt

zusammenstellt, bei immer mehr Menschen

zur persönlichen Playlist wird.

Von Lisa Knoll


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Zusammenarbeit par excellence

Wir, die AES Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH, stellen uns

Herausforderungen, entwickeln Lösungen und setzen diese innovativ

um. Als einer der größten mittelständigen Unternehmen in Bremen

beliefern wir die Luft- und Raumfahrt Industrie mit elektrischen/elektronischen

Komponenten und Systemen. Gemeinsam mit unserer

Schwesterfirma, der Solares Energy GmbH, der Hochschule Bremen,

Förderern wie die Solar-Cities-Initiative des Landes Bremen und der

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, wurden bereits bedeutende

Ergebnisse erzielt. Die Kooperation mit unseren Partnern treibt

uns in eine zukunftsorientierte Richtung mit dem Ziel, immer einen

Schritt voraus zu sein. Wir sind bestens gerüstet, die Anforderungen

der Umweltpolitik von morgen zu meistern und zugunsten aller

Bremerinnen und Bremer einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

Pilotprojekt Café Sand an der Weser

Die gute Zusammenarbeit mit der Solares Energy GmbH zeigt sich u.a.

am Café Sand. Vor 30 Jahren als Niedrigenergiegebäude errichtet, hat

die Solares Energy GmbH nun eine Photovoltaik-Anlage mit 150 Solarmodulen

auf dem Dach installiert. So wird der Großteil des Energiebedarfs

durch Solarstrom umweltbewusst gedeckt. Für die Speicherung

der gewonnenen Sonnenenergie wird auf eine alternative, innovative

Speichertechnologie gesetzt Der auf dem Dach erzeugte Solarstrom

speist zudem eine kostenlose Ladestation für E-Bikes.

Abgerundet wird das Pilotprojekt durch eine einzigartige, vollständig

solarbetriebene Li-Fi-Station (Datenübertragung über Licht), womit

das Arbeiten und Surfen im Internet im schönen Ambiente ermöglicht

wird. Überzeugen Sie sich von unseren Innovationen

und besuchen Sie das Café Sand.

Projekte für die Zukunft?

Die Möglichkeiten sind endlos. Für weitere Informationen über andere

Projekte und Innovationen, an denen wir beteiligt sind,

kontaktieren Sie uns bitte unter info@aes-aero.com.

Wir arbeiten an der Zukunft und kreieren umsetzbare Lösungen.

AES Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH

Hanna-Kunath-Str. 33 · 28199 Bremen · info@aes-aero.com · Tel. 0421 24030-0

Solares Energy GmbH

Hanna-Kunath-Str. 33 · 28199 Bremen · info@solares-energy.de · Tel 0421 24030-970


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umweltschonende Energieversorgung. Wenn auch Du frischen

Wind in Dein Berufsleben bringen willst dann bist Du bei uns genau

richtig.

Wir sind Deutschlands führendes Unternehmen im Windpark- und

Solarpark-Management. Neben unserem Kernmarkt in Deutschland

sind wir in diversen weiteren Ländern Europas, in Südamerika

und auch in Asien tätig. Wir wachsen kontinuierlich. In den letzten

Jahren kamen diverse weitere Standorte hinzu: unter anderem zwei

nationale Büros in Erkelenz und Bremerhaven sowie vier nationale

Niederlassungen in Frankreich, Schweden, Spanien und Chile.

Weltweit betreuen wir aktuell 507 Windparks mit 2.721 Windenergieanlagen,

78 Solarparks und einer Gesamtleistung von 6.011

Megawatt.

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optimalen Betrieb von Wind- und Solarparks ein und leisten so

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eine bunte Mischung aus Ingenieur:innen, Betriebswirt:innen,

Mechatroniker:innen, Geisteswissenschaftler:innen, Steuerfachangestellten,

Buchhalter:innen, Jurist:innen und noch vielen mehr.

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Aktuelle Stellenangebote und weitere Informationen findest Du

auf unserer Website:

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76 Wirtschaft und Arbeit

Xxxxxx. Fotos: ©Alexander Fanslau

VibrA DJ-Schule

Bremens Talentschmiede für

DJing und Producing

Frank Koopmann fördert an der DJ-

Schule VibrA den Nachwuchs der

Branche.

VibrA ist das erfolgreichste Franchise-

System im DJing in Europa. Zehn VibrA

DJ-Schulen gibt es zurzeit in Deutschland.

Eine von ihnen findet sich seit

2009 auch in Bremen. Betreiber Frank

Koopmann, selbst DJ, Eventmanager

und Clubbetreiber, teilt hier als Musiktrainer

seine langjährige Erfahrung mit

Interessierten jeden Alters.

Fotos: ©Alexander Fanslau

Beatmatching, Pitching und Scratching,

Mashups, Loops und Remixes – nicht

umsonst wird DJing oft als eigene

Kunstform bezeichnet. Mit Talent und

Ehrgeiz lässt sich diese Kunst auch

in Bremen erlernen: An der VibrA DJ-

Schule werden die technischen Grundvoraussetzungen

vermittelt, die es für

eine erfolgreiche Performance als DJ

und Producer braucht. „Ein DJ mixt –

vereinfacht gesagt – zwei Musikstücke

zusammen. Wir zeigen, wie man genau

das perfektioniert und arbeiten gemeinsam

daran, ein Gespür für gute Sets

zu entwickeln“, gibt Frank Koopmann

ein Beispiel aus dem praxiszentrierten

Unterricht. Er selbst blickt auf über 20

Jahre Erfahrung in der Branche zurück.

Das Auflegen hat für ihn auch nach all

dieser Zeit noch immer einen besonderen

Reiz. „Als DJ möchte ich die Leute

mit meiner Musik begeistern. Ob mir das

gelingt, merke ich sofort.“ Denn anders

als etwa bei einem Album-Release gibt

das Publikum im Club unmittelbares

Feedback.

Musiktraining auf Augenhöhe

Als Komponist hat Koopmann bereits

mit großen Labels zusammengearbeitet,

in den von ihm gegründeten Park34-

Studios produziert er Musik für namhafte

Kunden, darunter Microsoft und BMW.

Sein Know-how gibt er in der Bremer

DJ-Schule nun gern als Lehrer weiter.

Oder besser: als Trainer. Denn bei VibrA

versteht man sich vor allem als Begleiter

auf Augenhöhe, der motiviert, coacht

und fördert. Unterrichtet wird einmal die

Woche für 30 oder 45 Minuten, entweder

in Kleingruppen von zwei bis drei Personen

oder als Einzelunterricht.

Den „typischen“ Schüler gibt

es in der VibrA DJ-Schule

nicht. „Die Altersspanne reicht von Kindern

ab elf Jahren bis hin zu Erwachsenen,

die auch im fortgeschrittenen Alter noch

Lust haben, etwas Neues zu entdecken“,

erzählt Koopmann. Sogar zwei 70-Jährige

hat er schon unterrichtet. „Manche

kommen mit klaren Ideen und bringen

gewisse Ambitionen mit, andere möchten

sich einfach musikalisch ausleben.“

Taktgefühl als Grundstein

Ein gutes Jahr dauert es laut Frank Koopmann

mindestens, bis aus einer talentierten

Person ein guter DJ wird. Wer schon

selbst Musik macht, etwa ein Instrument

beherrscht, hat gute Voraussetzungen,

schnell erste Fortschritte zu erreichen.

Aber auch ohne Vorerfahrung lässt sich

so mancher Neuling in einen guten DJ

verwandeln – solange das wichtigste

Kriterium erfüllt ist: „Ohne Taktgefühl

geht gar nichts. Das kann man auch nicht

beibringen. Wer kein Taktgefühl hat, wird

vielleicht eine gute Songauswahl treffen

und die Stücke ineinanderfaden können,

aber DJing im eigentlichen Sinne ist das

nicht.“ Denn die Möglichkeiten am Mischpult

sind schier endlos. Die DJs von

morgen werden mit Koopmanns Hilfe

all diese Möglichkeiten auskosten und

mit ein wenig Glück eines Tages selbst in

großen Clubs auflegen – in Bremen und

darüber hinaus. Von Lisa Knoll


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eGovernment made in Bremen

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Leben aller Bürger:innen in Deutschland einfacher – und deren

Daten ist unsere sicherer. Vision. Zu Unsere unseren Mission: Kunden Der gehören Schutz Unternehmen, digitaler Daten Behör-

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Identitäten sowie Ministerien für eine durchgängige auf Bundes- Digitalisierung und Landesebene, in Deutschland.

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Anwendungen Seit fast 25 Jahren sind sorgen in ganz mittlerweile Deutschland über im Einsatz. 300 engagierte Governikus-Mitarbeitende

für den Schutz personenbezogener Daten. Dabei

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78 Wirtschaft und Arbeit

Fotos: © 2P_Projektentwicklung_GmbH

SpeicherQuartier Vegesack

Architektonischer Zeitsprung

In Vegesack, am ältesten künstlich angelegten

Hafen Deutschlands, entsteht

das neue SpeicherQuartier.

Umrahmt vom historischen Hafen und

dem denkmalgeprägten Stadtkern wächst

auf dem ehemaligen Hafen-Höövt-Gelände

ein neues innerstädtisches Quartier.

Auf etwa 3,6 Hektar entstehen Flächen

zum Wohnen und Arbeiten, Einzelhandels-

und Gewerbeflächen, ein Hotel

und KiTa und auch ein modernes Polizei-

Kommissariat.

„Vorhaus“, „Thiele-Häuser“, „Logger-Haus“,

„Tidenhus“, „Dampfkesselhaus“ und „Packhaus“

– die Namen der sechs Blöcke

sind eine Referenz auf den historisch

bedeutsamen Ort. „Das SpeicherQuartier

ist eine städtebaulich prägende Quartiersentwicklung,

ähnlich dem Vorhaben

Überseestadt in Bremen oder der Hafen-

City in Hamburg“, erklärt Max Zeitz, Geschäftsführer

von 2P Projektentwicklung,

die das Mammutprojekt realisiert. „Mit

seinem neuen Raum für ca. 1.000 neue

Anwohner und Arbeitnehmer wird das

SpeicherQuartier in den kommenden Jahren

das Bild des Mittelzentrums merklich

verändern.“ Rund 120 Millionen Euro

werden dafür investiert.

Bremer Architekten liefern

siegreichen Entwurf

Worauf bis vor kurzem der markante

Glaszylinder einer Shopping-Mall den

Blick gelenkt hat, nimmt das künftige

Quartier die Dachformen und Materialien

den Stil der umgebenden historischen

Vegesacker Altstadt auf. Die Bremer

Architekten Wirth konnten den

Architekturwettbewerb um die städtebauliche

Grundlage für sich entscheiden.

Sie identifizierten dafür den „Vegesacker

Algorithmus“ – identitätsstiftende,

städtebaulich eigentümliche Konstellationen

– und griffen daraus Elemente

für ihren Siegerentwurf auf. Dazu gehören

begrenzte Blicke ohne Sichtachsen,

kurvige Straßen mit verspringenden

Fassadenlinien, dreieckige Plätze,


79

2025 nimmt hier das neue Polizeikommissariat

Bremen Nord den Betrieb

auf: auf etwa 4.300 Quadratmetern

über fünf Etagen.

eng gerahmte Fern- und Ausblicke

und das typische Verhältnis von Straßenbreiten

und Blockgrößen, ebenso wie der

Verlauf der Dachformen. „Das Quartier

ist ein Stück Stadt und funktioniert

wie eine Altstadt, die sich über die Jahrhunderte

transformiert, ohne dass die

Gebäude ausgetauscht werden müssen“,

heißt es dazu im Konzept.

Neugestaltung in sechs Blöcken

Das Vorhaus ist der nordöstliche Eingang

des Quartiers, in direkter Nachbarschaft

zu Museumshafen, Bahnhofsvorplatz

und Grohner Düne. Der Gebäudeschnitt,

die Strukturen und Verlegerichtungen

des Ziegels erinnern an

traditionelle Speicherarchitektur. Anfang

Daneben gibt es auch Praxis- und

Gewerbeflächen. In unmittelbarer Nähe

zur Maritimen Meile entstehen die

Thiele-Häuser. Neben 45 barrierefrei

und altengerecht hochwertig ausgestatteten

Wohnungen wird es dort

eine Konditorei mit Terrassenbereich

geben. Alle Ebenen sind überwiegend

zum Vegesacker Hafen ausgerichtet –

mit einem fantastische Panoramablick

gerade von den oberen Etagen.

Das Loggerhaus liegt im Herzen des

neuen Quartiers. Ruhig und dennoch innenstadtnah

zieht dort ein Hotel ein: das

neue Hampton by Hilton. Die 153 Zimmer

umlaufen einen begrünten Innenhof, das

Gebäude selbst öffnet sich zu den öffentlichen

Plätzen. Eine architektonische Besonderheit

ist der Übergang von der

Klinkerfassade in die Dachfläche. Sie umschließt

den Baukörper wie eine gespannte

Haut. Einzelne hervorstehende

Fensterlaibungen setzen weitere Akzente. >>

Über CSM Group

CSM Group mit Hauptsitz in Luxemburg und Niederlassungen

auf der ganzen Welt ist ein globales Ingredient-Tech-Unternehmen,

das Lösungen für die Lebensmittelindustrie entwickelt, mit

dem Ziel, die Evolution des Lebensmittel-Ökosystems zu ermöglichen.

Durch die Kombination von einem einzigartigen Hintergrund und

spezialisiertem technischem Fachwissen mit einem offenen

Open-Innovation-Ansatz ist CSM Group bestrebt, neue Trends

frühzeitig zu erkennen, um modernste Zutaten und maßgeschneiderte

Lösungen zu entwickeln. Damit ist das Unternehmen ein

zuverlässiger Partner für handwerkliche und industrielle Akteure

sowie für Gastronomiebetriebe und Handelsketten.

Im Jahr 2021 wurde HIFOOD – ein Unternehmen, das sich auf die

Forschung, Entwicklung und Produktion von natürlichen Zutaten

mit Mehrwert für die Lebensmittelindustrie spezialisiert hat – von

CSM Ingredients übernommen: Beide bilden nun die CSM Group.

CSM Deutschland GmbH

Theodor-Heuss-Allee 8 · 28215 Bremen · Tel. 0421 3502-0

Weitere Informationen unter: www.csmingredients.com


80 Wirtschaft und Arbeit

>>

Wer künftig zu Fuß die Brücke über das

Hafenbecken Richtung Speicher Quartier

quert, blickt direkt auf das Tidenhus.

Hinter der historisch angelehnten

Backsteinfassade verteilen sich auf

knapp 4.500 Quadratmetern Service-

Wohnungen mit bis zu vier Zimmern,

sowie Räumlichkeiten für Dienstleister.

Zum Konzept „sicherer Hafen im Alter“

gehören eine feste Ansprechperson

vor Ort, ärztliche Praxen im Haus, aber

auch ein Café, ein Kiosk für den täglichen

Bedarf oder ein Frisiersalon. Im

obersten Geschoss wird eine Bibliothek

einziehen – mit einem freien Blick von

der Dachterrasse auf den Vegesacker

Hafen.

Optisch anschließend entsteht neben

dem Tidenhus das Dampfkesselhaus.

Beide wurden von den Bremer Architekten

Wirth entworfen. Auf dem größten

der sechs Baufelder erwachsen

auf einem gemeinsamen Sockel drei

versetzte Bauteile, die gleichermaßen

verbunden wie losgelöst und vielschichtig

wirken. Der Innenhof dient der Kita

„Kinderhaus zum Alten Speicher“ als

geschützte Spielfläche. Alle 38 Woh-

nungen im Dampfkesselhaus sind

barrierefrei und werden durch großzügige

Treppenhäuser und Aufzüge erschlossen.

30 von ihnen sind geförderter

Wohnraum. Im Sockelgeschoss gibt

es Büro- und Gewerbeflächen.

Das Packhaus wird das höchste Gebäude

im neuen Vegesacker Speicher-

Quartier. Auf neun Geschosse entste-

hen neben 35 Wohnungen auch Gewerbeflächen.

Imposante fünf Meter

Deckenhöhe im Erdgeschoss machen

es ideal für Gastronomie.

Die Wegführung im neuen Quartier ist

inspiriert durch die natürlichen Richtungen,

die sich über das Areal zu Fuß ergeben

würden. Mit dem Auto wird es

durch eine schmale innenstädtische

HANSA-FLEX – Hydraulik-Kompetenz seit 1962

HANSA FLEX ist eine global tätige Aktiengesellschaft in Familienbesitz

mit Hauptsitz in Bremen. Wir sind einer der weltweit führenden

Anbieter von Produkten, Dienstleistungen und ganzheitlichen

Lösungen rund um die Hydraulik. Hydraulik ist fast überall – wir

sind es auch.

Mit über 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 460 Standorten

und 400 Servicefahrzeugen in 40 Ländern arbeiten wir Tag für

Tag daran, der beste Partner und Dienstleister für unsere Kunden

zu sein. HANSA FLEX ist ein Unternehmen mit vielen besonderen

Fähigkeiten. Unsere Produkte und Dienstleistungen tragen seit über

60 Jahren dazu bei, dass die Maschinen unserer Kunden sicherer,

länger und besser laufen – weltweit. Ob im klassischen Maschinenbau,

in der Baumaschinen- und Fahrzeugtechnik oder in der Landund

Forstwirtschaft. Ob in der Logistik, der Kommunaltechnik, im

Bergbau, in der Windkraft oder in hydraulischen Anwendungen in

Automobilen, Flugzeugen, Schiffen und Schienenfahrzeugen: Die

Einsatzgebiete der Hydraulik sind ebenso zahlreich und vielseitig

wie die Kunden von HANSA-FLEX.

HANSA-FLEX AG

Zum Panrepel 44 · 28307 Bremen · Tel. 0421 48907-0 · Fax 0421 48907-48

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Fotos: © 2P_Projektentwicklung_GmbH

Straße erschlossen, die einen authentischen

Verkehrsmix erzeugt und mit dem

umgebenden Wegenetz verzahnt ist.

Die Nähe zum Bahnhof und ein Carsharing-Konzept

erleichtern den Verzicht

aufs eigene Auto. Kurze Wege

werden das Leben und Arbeiten vor Ort

prägen. Die neue Speicherstadt erhält

Raum für Aufenthalt und Gastronomie,

Plätze zum Zusammenkommen und Ver-

weilen. Die weitläufige Uferpromenade

als Terrassengarten mit Grasflächen,

Bäumen und Spielplätzen setzt bewusst

einen Gegenpunkt zur urbanen Dichte

im Quartier. Und ist gleichzeitig Teil eines

modernen Hochwasserschutzkonzepts.

2027 soll das SpeicherQuartier fertiggestellt

sein. Es ist das derzeit größte

innerstädtische Wohn- und Handelspro-jekt

in Bremen. „Mich begeistert und

motiviert die Möglichkeit, ein solch bedeutendes

städtebauliches Vorhaben

mit nachhaltiger Prägung umsetzen zu

dürfen“, resümiert Projektentwickler

Max Zeitz. Ein neuer Ort, der die jahrhundertealte

Tradition wertschätzt, und

transformiert in die Bedürfnisse der

Neuzeit.

Von Alke zur Mühlen

Mercedes-Benz Werk Bremen:10 Millionen Sterne und mehr!

Das Bremer Werk ist eines der großen Pkw-Produktionsstandorte

der Mercedes-Benz AG. Die rund 11.500 Mitarbeitenden

fertigen mit aktuell neun Modellen eine hohe

Produktvielfalt und der Standort steuert als Lead-Werk die

weltweite Fertigung der C-Klasse und des GLC.

Mittlerweile hat der Bremer Standort mehr als 10 Millionen

Fahrzeuge mit Stern gebaut, die auf den Straßen der Welt

unterwegs sind. Die hochmoderne Fabrik ist mit neuesten

Technologien ausgestattet, um effizient und nachhaltig zu

produzieren. Durch seine Flexibilität und die Fähigkeit, sich

ständig ändernden Anforderungen anzupassen, ist das

Bremer Werk gut gerüstet für die Zukunft.

Darüber hinaus engagiert sich das Werk Bremen in der Ausbildung

junger Talente durch eine Vielzahl von Ausbildungsberufen

und dualen Studiengängen, um die Nachwuchskräfte

von morgen zu entwickeln.

Wer einen Einblick in diese hochmoderne Fabrik mit langer

Tradition haben möchte, kann unter http://www.mercedesbenz.de/kundencenterbremen

eine Besichtigungstour buchen.

Mercedes-Benz AG - Werk Bremen

Mercedesstraße 1 · 28309 Bremen

www.mercedes-benz.com


82 Wirtschaft und Arbeit

Wirtschaft

& Arbeit

Wirtschaftsadressen

Ärztekammer Bremen

www.aekhb.de

AGA Norddeutscher

Unternehmensverband

Großhandel, Außenhandel,

Dienstleistung e. V.

www.aga.de

Agentur für Arbeit Bremen-

Bremerhaven

www.arbeitsagentur.de

• Geschäftsstelle Bremen-

Vegesack

• Geschäftsstelle Bremen-

Nord

• Geschäftsstelle Bremen-

Süd

• Geschäftsstelle Bremen-Ost I

• Geschäftsstelle Bremen-Ost II

• Geschäftsstelle Bremen-West

• Geschäftsstelle

Bremerhaven

• Berufsinformationszentrum

(BIZ) Bremen

• Berufsinformationszentrum

(BIZ) Bremerhaven

Jobcenter Bremen

www.jobcenter-bremen.de

Jobcenter Bremerhaven

www.jobcenter-bremerhaven.de

Jugendberufsagentur

www.jugendberufsagenturbremen.de

• Bremen-Mitte

• Bremen-Nord

• Bremerhaven

Apothekerkammer Bremen

www.apothekerkammerbremen.de

Arbeitnehmerkammer Bremen

www.arbeitnehmerkammer.de

Architektenkammer der

Freien Hansestadt Bremen

www.akhb.de

Bankenverband Bremen e. V.

hb.bankenverband.de

Bauindustrieverband

Niedersachsen-Bremen e. V.

www.bauindustrie-nord.de

BBS Bremer Senior Service

e. V.

www.bss-bremen.de

BG BAU Berufsgenossenschaft

der Bauwirtschaft

www.bgbau.de

bremen digitalmedia e. V.

www.bremen-digitalmedia.de

Bremer Außenhandelsverband

e. V.

bav-bremen.org

Bremer entwicklungspolitisches

Netzwerk e. V. (BeN)

www.ben-bremen.de

Bund Junger Unternehmer

www.junge-unternehmer.eu

Business Angels Weser-

Ems-Bremen w. V.

www.b-a-web.de

Foto: © Onchira - stock.adobe.com


83

BVL Seminare

www.bvl-seminare.de

DAV Deutsche Außenhandels-

und Verkehrs-

Akademie

www.dav-akademie.de

CDH im Norden – Wirtschaftsverband

für Handelsvermittlung

und Vertrieb e. V.

www.cdh-now.de

DEHOGA Fachverband

e. V. Bremen

www.dehoga-bremen.de

DGB Deutscher

Gewerkschaftsbund

www.bremen.dgb.de

Die Unternehmensverbände

im Lande Bremen e. V.

www.uvhb.de

DVS-Bezirksverband Bremen

in der Handwerk gGmbH

www.die-verbindungsspezialisten.de

FAW-Frauen in Arbeit und

Wirtschaft e. V.

www.faw-bremen.de

Findorffer Geschäftsleute

e. V.

www.findorff.de

Flughafen Bremen GmbH

www.bremen-airport.com

Handelskammer Bremen –

IHK für Bremen und

Bremerhaven

www.handelskammerbremen.de

Handelsverband Nordwest e. V.

www.handelsverband-nordwest.de

Handwerkskammer Bremen

www.ihk.de/bremen-bremerhaven

Hanseatische Rechtsanwaltskammer

Bremen

www.rak-bremen.de

Hanseatische Steuerberaterkammer

Bremen

www.stbkammer-bremen.de

Haus & Grund Bremen e. V.

www.haus-und-grund-bremen.de

i2b idea to business GmbH

www.i2b.de

IG Bauen-Agrar-Umwelt

Bezirksverband Land Bremen

und umzu

www.igbau.de

Industrie-Club Bremen e. V.

www.industrie-club-bremen.de

Ingenieurkammer der Freien

Hansestadt Bremen

www.ikhb.de

Marketingclub Bremen e. V.

www.marketingclub-bremen.de

M3B GmbH

www.messe-bremen.de

www.oevb-arena.de

Milchkontrollverband

Elbe-Weser e. V.

www.milchkontrolle.de

Nordmetall Verband der Metallund

Elektroindustrie e. V.

www.nordmetall.de

RKW Bremen GmbH

www.rkw-bremen.de

Schaustellerverband des

Landes Bremen e. V.

www.schaustellerverbandbremen.de

Schornsteinfeger Landesinnungsverband

(LIV) Bremen

www.schornsteinfeger-bremen.de

Starthaus Bremen

www.starthaus-bremen.de

Tierärztekammer Bremen

Geschäftsstelle

www.bundestieraerztekammer.de

Unfallkasse Freie Hansestadt

Bremen

www.ukbremen.de

UNION von 1801 Kaufmännischer

Verein Bremen

www.union-1801.de

Unternehmensservice

Bremen

www.unternehmensservicebremen.de

VDE Region Nord-West e. V.

www.vde-nord-west.de

VBU Verband Baugewerblicher

Unternehmer im Lande

Bremen e. V.

www.vbu-bremen.de

Verband der Schausteller

und Marktkaufleute Bremen

e. V. (VSMB)

www.bsm-bremen.de

Verbraucherzentrale Bremen

e. V.

www.verbraucherzentralebremen.de

WFB Wirtschaftsförderung

Bremen GmbH

www.wfb-bremen.de

Klimaschutz in Unternehmen

Bremen verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Bis 2038 soll das kleinste

Bundesland klimaneutral sein. Das funktioniert nur, wenn die Wirtschaft

mit anpackt. Darum unterstützt die gemeinnützige Klimaschutzagentur

energiekonsens seit mehr als 25 Jahren Bremer

und Bremerhavener Unternehmen dabei, ihre CO2-Emissionen

zu reduzieren und Energie effizienter einzusetzen. Innovative

Projekte zeigen multinationalen Großkonzernen und dem Kiosk an

der Ecke, wie sie klimafreundlich wirtschaften und damit Kosten

sparen. Ob über Netzwerke, Einbindung von Mitarbeitenden oder

Beratung zu konkreten Technologien – energiekonsens ist der

Wegweiser für emissionsarmes und zukunftssicheres Unternehmertum

an der Weser.

Klimaschutzagentur energiekonsens

Am Wall 172/173 · 28195 Bremen

Tel. 0421 376671-0 · info@energiekonsens.de

energiekonsens.de


Foto: ©Innovated Captures - Fotolia.com

84 Spezial: Fachkräfte


85

Business-Bilder

Fünf Tipps für

Website-Fotos

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

– klingt abgedroschen, stimmt aber

mehr denn je.

In Bruchteilen von Sekunden entscheiden

wir unbewusst, wohin unsere

Aufmerksamkeit geht. Nicht nur auf

Instagram, Facebook, TikTok und Co.,

sondern auch auf Unternehmens-Websites.

Fünf Tipps, worauf bei Fotos im

Business-Bereich zu achten ist.

Ob Solaranlage, Coaching oder Healthy

Snack – die Google-Suche spuckt uns

unzählige Suchergebnisse aus. Für

welches Produkt wir uns entscheiden,

entscheidet oft der Bauch. Kaufen ist

Vertrauenssache. Im Gegensatz zu

reinen Fakten treffen uns Fotos ins

Herz. Wer eine Website für sein Business

gestaltet, tut deshalb gut daran,

der Bildwelt besondere Aufmerksamkeit

zu schenken. Und nicht auf unpersönlich

anmutende Stock-Fotos zu

setzen.

1Corporate Design und Zielgruppe

im Blick

Erst das Konzept, dann die Bildwelt. Social-Media-Kanäle,

Newsletter, T-Shirts

oder Autofolierungen – die Website ist

nur einer von vielen Kanälen, auf denen

ein Unternehmen sein Gesicht zeigt.

Ein durchgehendes Look-and-Feel hilft,

glaubhaft und seriös zu wirken. Als

Grundlage und wertvolle Handreichung

für Dienstleister:innen dienen Corporate

Design Guidelines. In ihnen ist festgehalten,

wie sich die Unternehmensidentität,

die Wertevorstellungen und die

Unternehmensphilosophie im visuellen

Erscheinungsbild widerspiegeln. Dazu

gehören Logo, Schriften und Muster-

Layouts genauso wie Vorgaben für

Unternehmensfotos. Wie fühlt sich die

Bildwelt an? Gibt es Kleidervorschriften

für Models? Orte, die die Kundschaft

wiedererkennt? Wer frühzeitig Antworten

auf Fragen wie diese findet, hat es

bei jedem Shooting leichter. Egal ob

selbst umgesetzt oder beim Briefing

externer Fotograf:innen.

2

Handwerk vom

Profi

Der Stellenwert von hochwertigen

Fotos hat in den letzten Jahren deutlich

zugenommen. Klar, auch Nicht-Profis

haben heute Zugriff auf Technik und KI,

die beste Voraussetzungen mitbringt.

Und für viele Gelegenheiten, etwa in der

täglichen Social-Media-Arbeit, reicht

das auch. Wer sich nicht zutraut, eine

einheitliche Bildsprache für eine ganze

Website umzusetzen, tut gut daran, auf

Profis zu setzen. Fotografie ist ein Handwerk.

Gute Fotograf:innen stellen vorab

die richtigen Fragen, sind nach einer

Vorbesichtigung beim Shooting auch

für besondere Lichtverhältnisse oder

Perspektiven ausgerüstet und haben

den geübten Blick. Sie führen Regie und

sorgen dafür, dass die Zeit effizient genutzt

werden kann. Gerade ungeübten

Models, und das sind Mitarbeitende

und auch die Geschäftsführung in der

Regel, fällt es so leichter, sich auf die

ungewohnte Situation einzulassen.

3

Vorbereitung spart Zeit beim

Shooting

Zeit, die in die Vorbereitung eines Shootings

investiert wird, zahlt sich immer

aus. Was ist im Bildhintergrund zu sehen?

Unnützes Beiwerk wirkt schnell unruhig.

Räumen Sie also vorher auf. Werden

Monitore im Bild sein? Dann ist jetzt der

Moment, sie auf Hochglanz zu polieren.

Gerade in der Produktion lohnt es sich,

vorher zu überlegen, ob die gezeigte

Situation den Arbeitsschutzvorschriften

entspricht. Das geflickte Kabel oder die

fehlende Schutzbrille lassen sich schwer

retuschieren. Egal ob eigenes Shooting

oder mit einem Profi: Es ist immer gut,

eine helfende Hand vor Ort zu haben, die

schnell etwas aus dem Bild heraus- oder

auch wieder hineinräumen kann. Für

einen stimmigen Gesamteindruck. >>


86

Spezial: Fachkräfte

Foto: © New Africa - stock.adobe.com

>>

4Mitarbeitende als Models – das

Recht am Bild

Dinge,

die ich liebe...

„Ich bin in Bremen aufgewachsen

und habe dabei „nebenbei“ gelernt, mich

politisch und gesellschaftlich zu engagieren.

18 Jahre habe ich dann an vielen anderen Orten

in Deutschland und Europa gelebt. Irgendwann wusste ich: ich

muss zurück nach Hause! Was mir gefehlt hat? Mit dem Fahrrad

zur Arbeit fahren können, Menschen auf dem Marktplatz treffen,

mit ihnen gemeinsam ein lebenswertes Bremen schaffen,

manchmal darum ringen. Und natürlich all die engagierten

Menschen in Bremen, die es hier so lebenswert

machen. Wunderbar. Heimat.“

Foto: © Jörg Landsberg

Swantje Markus, Kaufmännische

Geschäftsführerin Theater

Bremen

Eine Website wirkt sympathischer und

persönlicher, wenn die Angestellten zu

sehen sind. Ein Schlüssel, um Vertrauen

aufzubauen. Rechtlich gilt es zu bedenken:

Fotos unterliegen dem Datenschutz

und dürfen nur mit Zustimmung

veröffentlicht werden. Das gilt auch für

Mitarbeitende. Am besten wird vorab

besprochen, welche Motive angedacht

sind, ob der Name genannt wird und auf

welchen Kanälen die Bilder zu welchem

Zweck gezeigt werden sollen. Die Zustimmung

sollte schriftlich festgehalten

werden.

Unsicherheiten, etwa

weil man sich selbst

auf Fotos nicht gefällt,

können die

Fotograf:innen oft

auflösen. Nämlich

durch den Hinweis,

dass es

den meisten

Menschen so

geht, weil man

sich selbst nur

„spiegelverkehrt“

kennt.

Und durch eine

ruhige und entspannte

Atmosphäre

und klare Regieanweisungen

am

Set.

5

Bildgröße und Tags fürs Web

optimieren

Lange Website-Ladezeiten stören nicht

nur die User:innen, sie wirken sich

auch negativ aufs Google-Ranking aus.

Fotos können die Ladezeiten stark beeinflussen.

Es gilt daher, sie fürs Web

zu optimieren. Kostenlose Tools helfen,

das richtige Gleichgewicht zwischen

Bildauflösung und Dateigröße zu finden.

Achten Sie auch darauf, die Alt-Tags

der Fotos klug zu nutzen. Diese Alternativtexte

werden angezeigt, wenn

ein Bild nicht geladen werden kann.

Damit sind sie wichtig für einen barrierefreien

Webauftritt. Menschen mit

Sehbeeinträchtigung können sich die

Inhaltsbeschreibung per Screenreader

vorlesen lassen. Gleichzeitig nutzt

Google die Texte, um bessere Suchergebnisse

zu liefern. Das gilt auch für

Grafiken. Wenn das wichtigste Keyword

zum Bild passt, ist es gut im Alt-Attribut

aufgehoben. Ansonsten sollte die Beschreibung

den Bildtitel aufnehmen und

klar formulieren, was auf dem Bild zu

sehen ist.

Von Alke zur Mühlen


87

Neue Arbeitswelt

Das Büro der Zukunft

Die Büroarbeit von morgen ist anders

als die von gestern. Und die von heute.

Die Pandemie hat die Arbeitswelt auf

den Kopf gestellt. Dort, wo es möglich

war, wurden Tätigkeiten ins Homeoffice

verlagert, Arbeitszeiten angepasst, neue

Konzepte der Zusammenarbeit erprobt.

Nur die wenigsten Büroarbeitskräfte

möchten heute darauf verzichten, von

zuhause oder unterwegs arbeiten zu

können. Sieben Thesen darüber, was

das für die Zukunft des Büros bedeutet.

Büroarbeit ist nicht

These 1 mehr an feste Orte

und Zeiten gebunden.

Zwei Triebkräfte bestimmen den Umbau

der Arbeitswelt: Corona und die

Digitalisierung. Die Pandemie war

Schock und Impulsgeberin zugleich.

Man möchte sich gar nicht ausmalen,

wie Unternehmen ohne digitale Tools

und Technologien durch die Zeit mit

Covid-19 gekommen wären. Ohne die

Option, dank Laptop und Internetanschluss

vom heimischen Schreibtisch

aus zu arbeiten, wäre die Zahl der Insolvenzen

in kaum vorstellbare Höhen

angestiegen. Geblieben ist vielfach der

Wunsch, die neue Flexibilität hinsichtlich

Arbeitsort und -zeiten zum Normalfall

werden zu lassen. Unternehmen, die

an einer Präsenzpflicht im Büro festhalten,

büßen insbesondere bei jungen

Menschen weiter an Attraktivität ein und

verlieren den Wettstreit um die besten

Kräfte.

Hybride Arbeitsmo-

These 2 delle kombinieren

die Vorteile traditioneller Büros mit der

Flexibilität des Homeoffice.

Wer ausschließlich von zuhause aus

arbeitet, verliert Stück für Stück die

Bindung zum Arbeitgeber. Auch der informelle

Austausch mit den Kolleg:innen

leidet unter 100 Prozent Homeoffice.

Verstärkt entscheiden sich Unternehmen

deshalb für ein hybrides Modell.

So haben sich etwa Weltfirmen wie

Zoom oder Meta längst zu einer Rückholaktion

ins Büro entschlossen. Der

Facebook-Mutterkonzern verlangt, dass

Angestellte drei Tage pro Woche vor Ort

sind; bei Zoom sind es zwei Tage. Bei

freier Wahl sind hybride Arbeitnehmende

Untersuchungen zufolge am häufigsten

dienstags, mittwochs und donnerstags

im Büro.

Alternative Arbeits-

These 3 orte inspirieren das

Team zu Top-Leistungen.

Alle Büroräume nebeneinander, Türen

zum Flur, Fenster zum Hof – das war

>>

Ahlers & Vogel – Rechtsanwälte seit 1858

Ahlers & Vogel berät mit rund 45 Rechtsanwält*innen, 130 Mitarbeiter*innen

und 6 Auszubildenden an den Standorten Bremen und

Hamburg nationale und internationale Mandanten in den zentralen

Bereichen des Wirtschaftsrechts, schwerpunktmäßig im Gesellschafts-,

Bau-, Arbeits- sowie Schifffahrts- und Transportrecht.

Trotz des kontinuierlichen Wachstums haben sich unsere Grundsätze

nie verändert. Wir legen größten Wert auf einen partnerschaftlichen

Umgang mit unseren Mandanten. Unsere Anwälte verfügen

nicht nur über hervorragende Qualifikationen, sie zeichnen sich

auch durch praxis- und zielorientiertes Handeln, unternehmerisches

Denken und unbedingte menschliche Integrität aus.

Wir sind davon überzeugt, dass unser Erfolg sowohl auf der fachlichen

Qualifikation als auch der Persönlichkeit unserer Mitarbeiter*innen

beruht. Wir befinden uns auf dem Weg zum digitalen

Anwaltsbüro und wünschen uns Mitarbeiter*innen, die diesen Weg

mit eigenen Ideen und Engagement mitgestalten wollen.

Mehr Informationen über uns als Arbeitgeber und unsere offenen

Stellen unter: https://www.ahlers-vogel.de/kanzlei/karriere/

Ahlers & Vogel Rechtsanwälte PartG mbB

Contrescarpe 21 · 28203 Bremen

Tel. 0421 3334-0 · bremen@ahlers-vogel.de


88

Spezial: Fachkräfte

>> einmal. Wer mehr als ein paar Monate

die Vorzüge des Homeoffice genossen

hat, wird an der Rückkehr an den klassischen

Schreibtisch wenig Gefallen finden.

Dabei funktioniert der Laptop auch

auf der Terrasse, im Garten oder in der

Küche. Das Büro der Zukunft fällt

offener und kommunikativer aus und

hält eine Vielzahl an unterschiedlichen

Arbeitsumgebungen bereit. Mitarbeitende

können individuell entscheiden,

wo sie ihrer Tätigkeit nachgehen wollen.

Und auch für jene, die nur gelegentlich

mit ihren speziellen Kompetenzen zum

Team stoßen, ist gesorgt: Ihnen werden

temporäre Arbeitsplätze angeboten.

Das Büro wird zum

These 4 Ort der Zusammenarbeit

und der Unternehmenskultur.

Das Büro von morgen ist weit mehr als

ein Arbeitsplatz. Es ist der Ort, an dem

die Mitarbeitenden zusammenkommen,

sich austauschen, Ideen entwickeln. Es

ist zugleich der Platz, der dem Erhalt der

Unternehmenskultur und der sozialen

Beziehungen zu den Kolleg:innen dient.

Schließlich mag kaum jemand auf den

Flurfunk oder die Gespräche an der

Kaffeemaschine verzichten. Um Missverständnisse

auszuräumen und Kenntnisse

weiterzugeben sind physische

Begegnungen unumgänglich. Videokonferenzen

können das nicht leisten. Also

müssen räumliche Voraussetzungen

geschaffen werden – etwa größere Sonderflächen

mit einer angenehmen Aufenthaltsqualität,

aber auch ausreichend

Entspannungs- und Rückzugsmöglichkeiten.

Die Einrichtung ist entsprechend

weniger auf Funktionalität und mehr

auf den Wohlfühlfaktor ausgerichtet.

Sie spiegelt die Wertschätzung des

Unternehmens für seine Mitarbeitenden

wider.

Foto: © Dimitri - stock.adobe.com

These 5

weniger Platz aus.

Das Büro der Zukunft

kommt mit

Auch wenn die zuvor aufgestellten

Thesen vielleicht etwas anderes vermuten

lassen, braucht das Büro von

morgen in der Regel weniger Platz. Für

20 Mitarbeitende müssen nicht mehr 20

feste Arbeitsplätze eingerichtet werden.

Acht bis zehn genügen. Statt in Fläche

zu investieren, sollten Unternehmen

auf Qualität setzen und den richtigen

Standort finden. Zum Beispiel einen

mit genügend Abstellmöglichkeiten für

Fahrräder oder mit Cafés in fußläufiger

Entfernung.

Das grüne Büro ist

These 6 das bessere Büro.

Das traurige Schicksal so manch vertrockneter

Büropflanze sollte nicht darüber

hinwegtäuschen, dass ein begrüntes

Büro sich positiv auswirken

kann – mal anregend, mal entspannend,

mal stresslindernd. Grünzonen werden

deshalb bei der Planung des Büros der

Zukunft von vornherein mitgedacht.

Ebenso der Einsatz umweltfreundlicher

Materialien bei der Einrichtung. Wer sich

hier etwa für recyceltes oder nachhaltig

gewonnenes Holz oder biobasierte

Kunststoffe entscheidet, hilft nicht nur,

die Umwelt zu entlasten, sondern demonstriert

auch Verantwortungsbewusstsein

für das Leben kommender

Generationen.

Vertrauen ist der

These 7 Rohstoff, auf dem

Erfolg basiert.

Führungskräfte, die das Wirken ihrer

Teams permanent kontrollieren und sie

beispielsweise auffordern, die Kamera

am Rechner dauerhaft laufen zu lassen,

sind am Arbeitsplatz der Zukunft fehl am

Platze. Mitarbeitende, die engagiert ihrer

Tätigkeit nachgehen, wollen sich nicht

rund um die Uhr auf die Finger schauen

lassen. Und die anderen, die weniger

motiviert agieren, finden Auswege, um

der Überwachung zu entgehen. Der

Rohstoff für Erfolg ist Vertrauen. Um die

guten Leute zu behalten, ist es notwendig,

ihnen Verantwortung zu übertragen,

Freiräume zu gewähren und ein Umfeld

zu schaffen, in dem sie ihre besten Leistungen

erbringen können.

Von Claus Spitzer-Ewersmann


89

Diversity Management

Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg

Ein Unternehmen, das in Sachen Personal

Recruiting divers denkt, sichert

sich vielerlei Vorteile.

Die Idee des Diversity Managements ist

nicht neu. Was früher schlicht „Vielfalt“ hieß

oder als weltoffener Willkommens-Slogan

über Jobanzeigen prangte, wird heute

präzise gesteuert. Denn die Potenziale, die

mit einer zeitgemäßen Haltung im Personal

Recruiting einhergehen, sind beachtlich.

Wer offen für ein divers aufgestelltes

Team ist, setzt sich auf dem umkämpften

Recruiting-Markt gegen die konservativer

agierende Konkurrenz durch. Diversity

Management ist längst zum Marketinginstrument

geworden. Doch worum geht

es genau?

Diversity Management fokussiert sich in

Deutschland im Allgemeinen Gleichstellungsgesetz

(AGG), umgangssprachlich

auch Antidiskriminierungsgesetz genannt,

zunächst auf die sechs „Primärdimensionen“.

Keine:r darf aufgrund von

Geschlecht, Alter, Ethnie, Behinderung,

sexueller oder religiöser Orientierung

benachteiligt werden. Zusätzlich gibt

es auch die „Sekundärdimensionen“.

Darunter fallen zum Beispiel der Familienstand

und der berufliche Werdegang.

Auch ein alleinerziehender Vater

oder eine Bewerberin mit niedrigerem

Bildungsabschluss dürfen demnach im

Bewerbungsprozess nicht benachteiligt

werden.

Das veraltete Einstellungskriterium

Selbstähnlichkeit

In einer Studie der Haufe Akademie von

2023 war Diversity Management 84 Prozent

der 200 befragten Arbeitnehmer:innen

ein Begriff. Doch nur zwei Prozent

gaben an, ein voll ausgereiftes Diversity

Management in ihrem Unternehmen zu

haben. Die „Diversity Journey“ der meisten

Unternehmen steckt also noch in den

Kinderschuhen.

Noch immer neigen Personalabteilungen

dazu, neue Mitarbeitende nach dem

Prinzip der Selbstähnlichkeit auszuwählen.

Denn wer in Verhalten, Persönlichkeit

und Fähigkeiten vertraut ist, wirkt

sympathischer. Was in erster Linie ein

vermeintlich geringeres Konfliktpotenzial

und ein besseres Zusammenarbeiten

verspricht, kann jedoch auch ins Gegenteil

umschlagen: Verengte Sichtweisen,

Mangel an neuen Impulsen und fehlende

interkulturelle Kompetenzen sind nur drei

Beispiele für die Auswirkungen, die ein

allzu homogen besetztes Team mit sich

bringen kann.

>>

Deutsches Rotes Kreuz – Aus Liebe zum Menschen.

„Da sein, um Menschen zu helfen, die unverschuldet in Not geraten

sind“, begründet Sibel Öztürk ihr Engagement beim Deutschen

Roten Kreuz Landesverband Bremen e. V. „Mein Beitrag für die

Gesellschaft ist mir sehr wichtig“, führt sie weiter aus. Daher war

es für sie selbstverständlich nach dem Umzug nach Bremen beim

Deutschen Roten Kreuz aktiv zu werden. Mit ihrer beruflichen Erfahrung

bringt sie sich ein und kann die vielfältigen Bereiche des DRK

unterstützen.

Der DRK Landesverband Bremen e. V. ist Mitglied des Deutschen

Roten Kreuzes und anerkannte nationale Hilfsorganisation. Im Land

Bremen bietet das DRK viele Möglichkeiten des Engagements: so

sucht der Bereich des Katastrophenschutzes, das Landesauskunftsbüro

und das Jugendrotkreuz ehrenamtliche Unterstützung. Aber auch

die überwiegend hauptamtlich geführten (Aus-) Bildungsbereiche: Erste

Hilfe, Pflegeassistenz, Betreuungskräfte, Nachwuchsförderung und

die Freiwilligendienste FSJ/BFD suchen qualifizierte Unterstützung.

Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Bremen e. V.

Henri-Dunant-Str. 2 · 28329 Bremen · Tel. 0421 43638-0 · Fax 0421 43638-20

info@drk-lv-bremen.de · www.drk-lv-bremen.de


90

Spezial: Fachkräfte

Foto: © rawpixel.com - stock.adobe.com

>>

Gremien der Bundesregierung und der

EU geben zweifelnden Unternehmen

sogar einen zehn Punkte umfassenden

Argumentationskatalog an die Hand,

um sie von den Vorteilen des Diversity

Managements zu überzeugen.

Die Vorteile des Diversity Managements

Ein divers besetztes Team steigert

den Umsatz und ermöglicht es, neue

Märkte zu erschließen. So gelangen

beispielsweise durch Mitarbeitende mit

Migrationsgeschichte nicht nur interkulturelle

Kompetenzen ins Team, sondern

auch entsprechende Sprachkenntnisse.

Expert:innen sehen darin vor allem für

international agierende Firmen das

Potenzial, neue Kundengruppen anzusprechen.

Heute stehen Firmen im ständigen

Wettbewerb um die wenigen Fachkräfte,

die auf Stellensuche sind. Wer sich aus

der Masse hervorhebt, wird belohnt. Die

Rekrutierung neuer Beschäftigter ist für

ein Unternehmen, das den Wunsch nach

Vielfalt offen kommuniziert, mitunter

leichter. Zudem senkt ein erfolgreiches

Diversity Management die Fluktuationsrate

im Team. Wer sich verstanden und

willkommen fühlt, fühlt sich dem Betrieb

stärker zugehörig. Und auch die

Außenwirkung ist ein wichtiger Faktor:

Unternehmen, die sich offen diversitätsfreundlich

zeigen, wird ein besseres

Image zugesprochen.

Ein Instrument, das in einer Vielzahl an

Unternehmen bereits Einzug gehalten

hat, ist der Gender Gap. Denn Diversität

wird oftmals vor allem mit geschlechtlicher

und sexueller Vielfalt im Team

assoziiert. So gaben in der Studie der

Haufe Akademie gut 45 Prozent der Befragten

an, dass in ihrem Unternehmen

inklusive Sprache bereits genutzt wird.

Als wirksam bewerten diese Maßnahme

jedoch nur 29 Prozent. Ein stark umgekehrter

Trend ist bei Programmen

für Führungskräfte, Workshops und

Coachings rund ums Thema Diversity

Management zu beobachten: Diese werden

zwar seltener durchgeführt (21 bis

32 Prozent), aber mit konstant über 50

Prozent als deutlich effektiver bewertet

als eine inklusive Sprache.

Das „Rainbow Washing“ als

Marketinginstrument

Nur weil ein Unternehmen künftig also

Binnen-Doppelpunkte auf der Website, in

Jobanzeigen und Social-Media-Kanälen

setzt, lässt sich noch lang kein Haken

an das Thema Diversität setzen. Zunächst

bedeutet Diversity Management

nicht nur, offen für queere Personen zu

sein. Es greift vielmehr in seinem Verständnis

von Vielfalt auch auf sozialer,

ethnischer und kultureller Ebene. Hinzu

kommt, dass ein Unternehmen, das sich

divers(er) aufstellen möchte, intrinsisch

motiviert handeln muss. Und zwar nicht

nur in einzelnen Abteilungen, sondern

mit Expertise und strategischer Klarheit

ausgehend von der Führungsetage.

Denn nur dann kann Diversität nicht nur

gedacht, sondern auch in allen Ebenen

des Unternehmens gelebt werden.

Firmen, die nur nach außen, nicht aber

in der internen Kommunikation zum Beispiel

auf inklusive Sprache setzen oder

etwa nur zum jährlichen „Pride Month“

im Juni die Regenbogenflagge hissen,

geraten schnell in die Kritik.

Besser: den Wunsch nach (mehr) Diversität

ganzheitlich denken und auch

bei der Belegschaft für einen offeneren

Umgang miteinander werben. Vorurteile

am Arbeitsplatz, ob bewusst oder unbewusst,

beeinflussen die Vertrauensbildung

im Team negativ und lähmen

damit einhergehend Arbeitsprozesse.

Deshalb sollten Stereotype gezielt abgebaut

werden – von den Führungskräften

angestoßen und alle Mitarbeitenden

umfassend. Damit ein Verhalten nicht

mehr als „typisch Frau“ oder „typisch

Mann“ abgestempelt wird. Ältere nicht

länger als weniger leistungsfähig und

Jüngere nicht als weniger erfahren angesehen

werden. Alleinerziehende nicht

automatisch als unflexibel gelten und

das Tragen eines Hijabs nicht gleich

Unterdrückung bedeutet. Denn nur dann

fühlen sich wirklich alle – auch eine

queere Person, eine mit Fluchterfahrung,

wenig Sprachkenntnissen oder einer Behinderung

– nach dem ersten Arbeitstag

noch wohl im Team. Von Lisa Knoll


Anzeige 91

Mittelständisch, global,

nachhaltig: #teamvitakraft

Um über 185 Jahre erfolgreich am Markt bestehen und wachsen

zu können, braucht es neben überzeugenden Produkten vor allem

zwei Dinge: Ein starkes Team und viel Herzblut!

Im #teamvitakraft vereinen wir Menschen, die für das, was sie tun,

brennen. Flache Hierarchien, Vertrauen und Gestaltungsspielräume

ermutigen zur Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen.

Gestartet als kleine Futtermittelhandlung ist Vitakraft heute ein

globales Traditionsunternehmen – das die hanseatische Bodenständigkeit

weiterhin lebt. In Bremen und an 25 weiteren Standorten

weltweit arbeiten rund 1.200 Mitarbeitende jeden Tag daran, hochwertige

und innovative Produkte zu entwickeln, zu produzieren und

zu vertreiben. Wir bilden nahezu die komplette Wertschöpfungskette

eines produzierenden und internationalen Unternehmens

ab, wodurch sich spannende berufliche Möglichkeiten eröffnen.

Technikbegeistere sind bei uns genauso gefragt, wie Naturwissenschaftler*innen,

Marketing- oder IT-Fachkräfte.

Oberste Priorität hat immer die Qualität unserer Produkte. Ob

Hauptfutter, Snacks, Spielzeug oder Pflegeartikel – unsere artgerechten

Artikel entsprechen den natürlichen Bedürfnissen des

jeweiligen Tieres und folgen den neuesten ernährungsphysiologischen

Erkenntnissen.

Mit diesem Anspruch verfolgen wir das gemeinsame Ziel, das Miteinander

von Mensch und Tier immer besser zu machen – jeden

Tag, überall auf der Welt.

Vitakraft. Aus Liebe.

„Change“ ist bei uns kein Projekt, sondern Tagesgeschäft. Fortlaufend

implementieren wir moderne Strukturen, effiziente Prozesse

und digitale Systeme. Damit agieren wir nicht nur am Puls der Zeit,

sondern engagieren uns auch klar für einen schonenden Umgang

mit den natürlichen Ressourcen.

Vitakraft pet care GmbH & Co. KG

Mahndorfer Heerstraße 9 · 28307 Bremen

Tel. 0421 4896-0 · info@vitakraft.de

www.vitakraft.com


92 Spezial: Fachkräfte

Foto: © Mirko Vitali - stock.adobe.com

GenZ und ihre Erwartungen an das Arbeitsleben

Von A bis Z: Generation Zukunft

Die Generation Z – junge Erwachsene,

geboren zwischen den Jahren 1995

und 2010 – tritt nach und nach in die

Arbeitswelt ein.

Sie bringt einzigartige Erwartungen und

Bedürfnisse mit, Dynamiken und Herausforderungen,

die die Art und Weise, wie

Unternehmen arbeiten und sich organisieren,

nachhaltig verändern werden.

Als erste Generation, die vollständig

mit dem Internet und digitalen Technologien

aufgewachsen ist, unterscheidet

die Generation Z sich in vielerlei Hinsicht

von ihren Vorgängern, den Millennials.

Technologie ist ein selbstverständliches

Werkzeug für die Generation Z.

Die Menschen, die ihr angehören, sind

mit Smartphones, sozialen Medien

und einem ständigen Zugang zu Informationen

groß geworden. Es ist also

klar, dass Unternehmen technologisch

auf dem neuesten Stand sein sollten.

Moderne Arbeitsmittel und flexible

Arbeitsmodelle, wie Remote-Arbeit, sind

für die „Gen Z“ keine Extras, sondern

Grundvoraussetzungen.

Ein Job mit Sinn

Klar ist also: Die digitale Kompetenz der

Generation Z ist hoch und sie erwartet,

dass ihr Arbeitsplatz diese Kompetenz

nicht nur anerkennt, sondern auch fördert.

Aber die Merkmale der Generation

Z gehen weit über technische Fähigkeiten

und Ansprüche daran hinaus. Die

jungen Menschen haben stärker als je

zuvor ein Bedürfnis nach Sinnhaftigkeit

in ihrer Arbeit. Sie suchen nach Jobs, die

nicht nur finanziell lohnend sind, sondern

auch einen Beitrag zur Entwicklung

der Gesellschaft leisten. Unternehmen

mit einer klaren Mission und Vision, die

soziale und ökologische Nachhaltigkeit

in den Mittelpunkt stellen, sind besonders

attraktiv.

Denn für die Generation Z ist es nicht

genug, einfach nur einen Job zu haben.

Sie möchte stolz auf ihre Arbeit sein und

wissen, dass sie etwas bewirkt. Sie will

eine Karriere, die ihr das Gefühl gibt, Teil

von etwas Größerem zu sein. Diese jungen

Arbeitnehmenden sind bereit, tiefer

zu recherchieren und sich intensiver

mit den Werten eines Unternehmens

auseinanderzusetzen, bevor sie eine

Entscheidung treffen.

Diversität leben

Die Welt ist politisch stärker aufgeladen

als zuvor. Junge Menschen haben

immer mehr eine starke Meinung und

scheuen sich nicht, diese auszuleben.

Individualität und Diversität sind

zentrale Grundwerte der Generation Z.


93

Damit ist sie aufgewachsen, diese Werte

vertritt sie. Deshalb erwartet sie, dass

Unternehmen eine Umgebung schaffen,

in der sich alle Mitarbeitenden sicher

und unterstützt fühlen. Sie möchte ihre

Individualität ausdrücken können und

wünscht sich, dass ihre Unterschiede

als Stärke gesehen werden. Offenheit,

Gleichberechtigung und Inklusion sind

essenziell für die Generation Z. Hierbei

geht es nicht nur um ethnische und

kulturelle Vielfalt, sondern auch die Inklusion

unterschiedlicher Geschlechter,

sexueller Orientierungen und Menschen

mit Behinderungen. Unternehmen, die

sich aktiv für Chancengleichheit und

gegen Diskriminierung einsetzen, haben

also die besten Chancen, Fachkräfte

aus dieser Generation für sich zu gewinnen.

Fokus Wohlbefinden

Work-Life-Balance ist vielen Menschen

ein Begriff. Doch die Generation Z legt

darauf besonders großen Wert. Sie hat

aus den Erfahrungen der ihr vorausgehenden

Generationen gelernt und mitbekommen,

wie Verwandte oder Be-

kannte oft unter Burnout und Stress

litten. Heutzutage ist ein gesundes Arbeitsumfeld

das A und O. Der typische

Obstkorb im Büro reicht nicht mehr

aus. Gefragt sind flexible Arbeitszeiten,

Freizeitangebote, Familienfreundlichkeit

und im besten Fall auch der Zugang

zu psychologischer Unterstützung.

Zur persönlichen Weiterentwicklung

eines Menschen gehört auch die berufliche

Verwirklichung. Stagnation?

Nein, danke. Karriereleiter? Ja, bitte!

Klare Karrierewege und Weiterbildungsmöglichkeiten

sind gefragt. Regelmäßiges

Feedback und Mentoring-

Programme sind für die Generation

Z essenziell. Entscheidend dafür ist

eine kollaborative Arbeitsumgebung.

Hierarchien und starre Strukturen sind

unmodern und weniger attraktiv. Sie

vertragen sich nicht mit der Augenhöhe-Ideologie,

die die Generation Z

verfolgt. Stattdessen wünscht sie sich

flache Hierarchien, offene Kommunikation

und teamorientiertes Arbeiten.

Transparenz und Mitsprache bei Entscheidungsprozessen

sind ebenfalls

wichtige Faktoren.

Eine neue Generation,

eine neue Chance

Die Generation Z bringt frischen Wind

in die Arbeitswelt und stellt neue Anforderungen

an Arbeitgeber. Unternehmen,

die sich diesen Erwartungen anpassen

und eine innovative, sinnstiftende

und unterstützende Arbeitsumgebung

schaffen, können von den Fähigkeiten

und der Motivation dieser jungen Generation

profitieren.

Denn die Anpassung an die Erwartungen

der Generation Z ist nicht nur eine

Herausforderung, sondern auch eine

Chance für Unternehmen, sich weiterzuentwickeln

und zukunftsfähig zu bleiben.

Indem sie die Bedürfnisse dieser

jungen Generation ernst nehmen und in

ihre Unternehmensstrategien integrieren,

können sie nicht nur die besten Talente

gewinnen, sondern auch eine innovative

und dynamische Arbeitskultur schaffen,

die alle Mitarbeitenden motiviert und

inspiriert. Die Generation Z bringt neue

Perspektiven und Werte in die Arbeitswelt,

die langfristig positive Veränderungen

bewirken können. Von Katja Hofmann

Bremer Heimstiftung – Dein Arbeitgeber mit Vielfalt

Wir sind Bremens größter Altenhilfeträger und bieten unterschiedlichste

Wohn- und Pflegeangebote für vorwiegend ältere Menschen.

Unsere Stiftungsdörfer, Stadtteilhäuser, Stiftungsresidenzen

oder Mehrgenerationenhäuser findet man in fast jedem Bremer

Stadtteil. Wusstest du, dass mehr als 3000 Menschen unter dem

Dach der Bremer Heimstiftung wohnen?

Unsere Unternehmensgruppe beschäftigt rund 2600 Mitarbeitende

aus mehr als 60 Ländern. An den drei Standorten unserer Schule

für Pflegeberufe bilden wir zudem jedes Jahr viele Menschen zu

Pflegekräften aus. Doch wir bieten nicht nur Karrierechancen in

der Pflege. Für unser vielfältiges Aufgabenspektrum benötigen wir

motivierte Kolleginnen und Kollegen aus vielen weiteren Berufen.

Ob Azubi, Quereinsteiger oder Fachkraft: Für uns zählt nicht, woher

du kommst, sondern wohin du möchtest.

Mehr Informationen über uns als Arbeitgeber unter:

www.bremer-heimstiftung.de/karriere

Bremer Heimstiftung

Marcusallee 39 · 28359 Bremen · Tel. 0421 24340

jobs@bremer-heimstiftung.de · www.bremer-heimstiftung.de


94

Spezial: Fachkräfte

Künstliche Intelligenz

Gekommen, um zu bleiben

Manche fürchten Künstliche Intelligenz

als Jobkiller. Andere meinen, sie

verändere die Arbeitswelt zum Positiven.

Wie ein Schreckgespenst schwebt

das Thema Künstliche Intelligenz über

allen Diskussionen zur Arbeitswelt der

Zukunft. Spätestens seit der Pandemie

steht es auf die Agenda. Abseits der

Horrorszenarien ist es geboten, sich

einmal ernsthaft und wissensbasiert mit

der Thematik zu beschäftigen.

Sind wir bald alle arbeitslos, weil wir von

Robotern ersetzt werden? Oder laufen

Arbeitsprozesse schon in naher Zukunft

vor allem effizienter und effektiver ab?

Wird uns das gefallen, vielleicht weil

es der Work-Life-Balance gut tut? Seit

Künstliche Intelligenz sich ihren Platz

in der modernen Arbeitswelt erobert

hat, zieht sich der Glaubenskrieg mitten

durch die Gesellschaft. Fest steht: KI ist

längst dabei, die Dinge wesentlich zu

verändern. Und wird das auch weiterhin

tun. Die Frage ist: Wie?

Geschichte könnte sich wiederholen

Anfang des 19. Jahrhunderts zertrümmerten

englische Textilarbeiter – die

sogenannten Ludditen – aus Sorge

um den Verlust ihrer Arbeitsplätze und

vor sozialer Verelendung die ersten

mechanischen Webstühle. Deren

Siegeszug konnten die Maschinenstürmer

indes nicht aufhalten. Auch mehr

als 200 Jahre später werden neue

Technologien nicht selten für Teufelszeug

gehalten. Oft aus Unwissenheit,

häufig aus Angst. Auf der anderen

Seite stehen jene, die technologische

Entwicklungen grundsätzlich gutheißen,

die sich mit Folgenabschätzungen

schwertun und allen, die nicht ebenso

denken, vorwerfen, Fortschrittsgegner

zu sein.

Foto: © PixobaPICS - stock.adobe.com


95

Wiederholt sich Geschichte? Genauer:

Welche Parallelen finden sich zwischen

der Industrialisierung und der Digitalisierung?

Ja, die Leistungsfähigkeit der

neuen Technik ist unbestritten stärker

als die der bisherigen. Und ebenfalls

ja, Menschen fürchten gravierende Veränderungen.

Vor allem wenn sie deren

Grundlagen nicht verstehen. Viele aus

der Generation unserer Urgroßeltern

haben gegen die ersten Autos aufbegehrt.

Viele haben den Entwicklern vorgeworfen,

damit dem ehrenwerten Beruf

des Kutschers den Garaus zu

machen. Wie viele neue Jobs hingegen

durch die Motorisierung entstehen

würden, war zu jenem Zeitpunkt nicht

vorhersehbar.

Hier entstehen neue Berufe?

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Aber

– und so ehrlich müssen selbst die

schärfsten Kritiker:innen neuer Technologien

sein – das war sie immer

schon. Fast zwei Drittel der heutigen

Beschäftigten sind in Berufen tätig, die

es zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts

noch gar nicht gab. In 30 oder 50

Jahren wird es Tätigkeiten geben, von

denen wir bislang nicht das Geringste

ahnen. Ein großer Teil davon wird KIgetrieben

sein. Dr. Frederic Theodor

Stahl vom Deutschen Forschungszentrum

für Künstliche Intelligenz in

Oldenburg prophezeit: „Gerade der Mittelstand

wird von KI profitieren. Sie wird

uns helfen, neue Berufsfelder entstehen

zu lassen.“

„Während KI das Übliche und Ersetzbare

übernehmen wird, wird sie den

Menschen, die originelle Arbeit leisten,

Superkräfte verleihen und gleichzeitig

den Wert dieser Arbeit steigern“, jubeln

diejenigen, die die Entwicklung befürworten.

Sie sagen, die persönliche Begegnung

werde wieder erheblich an

Bedeutung gewinnen, Gespräche miteinander

würden wertvoller. „Wir werden

wieder Zeit für das Wesentliche

haben.“

Tatsächlich liegt vielen Prognosen zum

Einsatz von KI ein Irrtum zugrunde. Einer

Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

KPMG zufolge können nämlich

lediglich sieben Prozent aller Jobs

durch Künstliche Intelligenz ersetzt

werden. 67 Prozent aber lassen sich

durch KI ergänzen. Menschliche Fähigkeiten

können so erweitert, Expert:innen

bei komplexen Aufgaben unterstützt

werden. Die Medizin taugt dafür schon

heute als gutes Beispiel. Sowohl in der

Diagnose als auch in der Behandlung ist

KI nicht mehr wegzudenken.

Keine Chance für ein Zurück

Der Frage, welche Berufe von den Veränderungen

besonders betroffen sind,

widmete sich schon 2015 das Institut

für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

der Bundesanstalt für Arbeit. In einer

Studie erläuterten die Autoren, dass

es in erster Linie um Fertigungsberufe

und fertigungstechnische Berufe gehen

werde. Auch in den Bereichen Unternehmensführung

und -organisation sowie

in den IT- und unternehmensbezogenen

Dienstleistungen sah die Untersuchung

bereits vor zehn Jahren ein hohes Potenzial

für Künstliche Intelligenz. Aus dem

Schneider seien hingegen medizinische,

soziale und kulturelle Dienstleistungsberufe.

Heißt: KI kann vor allem dort

effektiv zum Einsatz kommen, wo die

Erledigung von Routineaufgaben und

sich wiederholenden Arbeiten gefragt

ist.

Zeit für das Wesentliche

Die Internationale Arbeitsorganisation

(ILO), eine Sonderorganisation der Vereinten

Nationen, geht ebenfalls davon

aus, dass KI eher Jobs erweitern wird.

Insbesondere solche mit mittleren und

höheren Einkommen. Sie werde sich

weniger auf den Niedriglohnbereich als

vielmehr auf die besser bezahlten Berufe

auswirken.

Künstliche Intelligenz ist gekommen,

um zu bleiben. Niemand wird den Geist

mehr zurück in die Flasche bekommen.

Es gilt also, den richtigen Umgang

mit ihr zu lernen und Chancen und

Potenziale zu erkennen. Am Ende ist

es die Gesellschaft selbst, die entscheidet,

wo und wie KI eingesetzt wird.

Ohne Zweifel wird sie die Arbeitswelt

verändern, sowohl in kleinen und mittleren

als auch in großen Unternehmen.

Grund zu Panik besteht allerdings nicht,

wie eine Anfang 2024 veröffentlichte

Studie des Massachusetts Institute of

Technology (MIT) bestätigt. Demnach

lassen sich lediglich 23 Prozent der

untersuchten Berufe durch den Einsatz

von KI tatsächlich kosteneffizienter gestalten.

Von Claus Spitzer-Ewersmann


96 Spezial: Fachkräfte

Foto: © contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Mitarbeitendenbindung

Wer zufrieden ist, bleibt

Ein kluges Personalmanagement, attraktive

Benefits und das gewisse „Wir-

Gefühl“ – all das stärkt die Bindung

zum Arbeitgeber.

Durchdachte Maßnahmen zur Mitarbeitendenbindung

beugen Fluktuation vor

und steigern die Attraktivität eines Unternehmens

als Arbeitgeber. Und die stellt

sicher, dass Mitarbeitende nicht nur motiviert,

leistungsstark und teamorientiert

einsteigen, sondern auch bleiben.

Derzeit ist sie ein vielbeschriebener Trend

auf dem Arbeitsmarkt: die Abkehr von

pragmatischer oder moralischer Verpflichtung

gegenüber dem Arbeitgeber.

Was die Babyboomer-Generation über

Jahrzehnte vorlebte, wird ersetzt von der

Suche nach Sinnhaftigkeit, emotionaler

Bindung und Wertschätzung. Wie kreiert

man als Arbeitgeber dieses „Wir-Gefühl“,

das das Team bei Laune und damit den

Betrieb am Laufen hält? Die Lösung ist

vielschichtig.

Der HR-Report, eine jährlich durchgeführte

Studienreihe der Hays AG und

des Instituts für Beschäftigung und

Employability IBE, befasste sich 2023

zum zweiten Mal mit dem Schwerpunkt

Mitarbeitendenbindung. In der Befraung

gaben Beschäftigte der DACH-Region

an, welche Faktoren für eine hohe

Zufriedenheit am Arbeitsplatz ausschlaggebend

sind. Ein gutes Betriebsklima

wiegt demnach mit 82

Prozent noch immer am stärksten, ge-


Foto: ©Foto: Djamila Bojarra

97

Dinge,

die ich liebe...

„Bremen ist ein Dorf!“ Diesen Satz

habe ich während meines Aufwachsens

in Bremen häufig gehört, und

ich bemerke immer wieder, wie wahr er

doch ist: Bremen verbindet die Vorzüge einer

Großstadt wie die Erreichbarkeit eines Flughafens,

ein ausgebautes ÖPNV sowie mehrere Kinos mit der

Vertrautheit und dem naturnahen, sozialen Austausch

auf dem Land. Jahre später trifft man immer noch

zufällig längst vergessene Bekanntschaften aus

der Schule oder dem Sportverein. Denn viele aus

Bremen bleiben auch in Bremen.

Johannes Steffen, Bassist in der

Bremer Band Neustadt Keller

Das perfekte Match finden

folgt von einer markt- und leistungsgerechten

Entlohnung samt transparentem

Gehaltsgefüge (70 Prozent),

flexiblen Arbeitszeitmodellen (58 Prozent)

und Maßnahmen zur Vereinbarkeit

von Beruf und Familie (52 Prozent).

Deutlicher Verlierer: die Reputation des

Arbeitgebers. Wurde sie in der Vorgängerstudie

2012 noch von 76 Prozent

aller Befragten als besonders wichtig

erachtet, sind es elf Jahre später nur

noch vier Prozent.

Mitarbeitendenbindung beginnt nicht

am ersten Arbeitstag, sondern bereits

im Bewerbungsprozess. Denn dann

müssen Personaler:innen diejenigen

aussieben, die nicht zum Unternehmen

passen. Hierbei hilft die Erstellung einer

Employer Value Proposition (EVP). Sie

beantwortet, was ein Unternehmen als

Arbeitgeber ausmacht, was es von der

Konkurrenz abhebt und was Arbeitnehmende

nur hier finden können – die

perfekte Visitenkarte im Werben um

die besten Fachkräfte und damit ein

wertvoller Faktor im Recruiting-Prozess.

Wer auf eine nuanciert formulierte EVP

anspringt, passt in den Grundvorstellungen

bereits gut zu den Werten und

Zielen der Firma. Und bleibt tendenziell

länger als eine Person mit wenigen Matching

Points.

Ein starkes Employer Branding in externen

und internen Kanälen schafft

eine Identifizierung mit dem Unternehmen.

Tipp: Bei der Entwicklung von

Merchandise-Produkten, Team Events

und Social-Media-Content nicht nur von

der Marke ausgehend denken, sondern

immer auch das einbeziehen, was Angestellte

mit dem Unternehmen verbinden.

Schon eine kurze Umfrage im Intranet

kann mitunter ungeahnte Erkenntnisse

bringen und ist zugleich ein wertvolles

Signal an die Mitarbeitenden: Eure Meinung

zählt.

Die Bedürfnisse aller Mitarbeitenden

berücksichtigen

Die Akquise und Bindung qualifizierter

Fachkräfte gelingt heute kaum noch

ohne attraktive Zusatzangebote. Eine

Bandbreite betrieblicher Benefits sorgt

dafür, dass sich am Ende jede:r bedacht

fühlt. Sei es durch die Einrichtung

einer Betriebskita, Zuschüsse zu ÖPNVoder

Kulturtickets, eine eigene Kantine

oder Jobrad-Leasing – die Mischung

macht’s.

Apropos Mischung: In so manchem

Team prallen Welten aufeinander. Und

das ist gut so. Aus unterschiedlichen

Stärken erwachsen vielseitige Arbeitsweisen

und neue Impulse, von denen

der Arbeitgeber in Summe profitiert.

Um Vielfalt nutzen zu können, muss

man sie zulassen. Wichtigster Baustein

dafür: ein durchdachtes Diversity Management,

in dem sich alle in ihrer Individualität

gesehen und wertgeschätzt

fühlen.

>>


98

Spezial: Fachkräfte

>>

Hier sollten auch flexible Arbeitszeitmodelle

mitgedacht werden. Denn wo viele

Menschen aufeinandertreffen, bestehen

vielfältige Bedürfnisse – nach Teilzeit,

Homeoffice oder bedarfsorientierter Arbeitszeit

zum Beispiel. Modelle, die nicht

dem 9-to-5-Prinzip folgen, signalisieren

den Mitarbeitenden: Wir möchten jederzeit

die für euch beste Lösung finden.

Auch dann noch, wenn sich euer Leben

stark verändert, zum Beispiel durch

Familienplanung oder die Pflege Angehöriger.

Gesundheit und fachliche

Weiterbildung fördern

Nur wer körperlich und geistig leistungsfähig

ist, kann konstant gute

Ergebnisse liefern. Laut Erhebungen

der Krankenkasse DAK-Gesundheit sind

Berufstätige 2023 im Schnitt 20 Tage

krankheitsbedingt ausgefallen. Die häufigsten

Ursachen waren Atemwegserkrankungen,

Muskel-Skelett-Beschwerden

und Herz-Kreislauf-Probleme. Ein

Betriebliches Gesundheitsmanagement

(BGM) bietet Mitarbeitenden Gelegenheit,

sich mit Unterstützung der Firma

fit zu halten. Die Mitgliedschaft bei

Firmenfitness-Anbietern, Vergünstigun-

Zug Richtung Zukunft

Foto: © contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Die NordWestBahn gehört zu einem der größten Eisenbahnunternehmen

Deutschlands. Mehr als 850 Mitarbeitende bringen jährlich

rund 22 Millionen Fahrgäste zuverlässig und sicher zu ihren Zielen.

Mit aktuell 13 Linien zwischen Ostwestfalen, Osnabrück, Bremen

und Nordsee verbinden die Züge des Unternehmens den Nordwesten

Deutschlands. Allein die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen

macht auf sechs Linien Bremen und das Umland mobil. Ob Auszubildende,

Triebfahrzeugführer:in, Kundenbetreuer:in oder Werkstattmitarbeitende:

Die NordWestBahn bietet vielfältige und krisensichere

Berufe an. Hinzu kommen viele Benefits, die das Unternehmen

zu einem attraktiven Arbeitgeber in der Region machen.

NordWestBahn GmbH

Franz-Lenz-Straße 5, 49084 Osnabrück

Tel. 0541 2002 4321, www.nordwestbahn.de

komminsteam@nordwestbahn.de


99

gen bei Sportkursen oder die Gründung

einer Betriebssportgruppe wirken sich

langfristig positiv auf Stimmung und

Teamgedanken aus.

Foto: © contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Neben der Förderung körperlicher Gesundheit

sind auch Angebote zur fachlichen

Weiterentwicklung beliebte

Maßnahmen, um Mitarbeitende ans

Unternehmen zu binden. Ob betriebsrelevante

Fortbildungen während der

Arbeitszeit oder die Verfolgung persönlicher

Interessen im gesetzlich verankerten

Bildungsurlaub: Mitarbeitende

mit Ambitionen sollten bestmöglich

gefördert werden. Denn mit neu

erlerntem Know-how kommen neue

Aufgaben. Und damit eine gesteigerte

Motivation.

Sicher, der Maßnahmenkatalog zur

besseren Mitarbeitendenbindung ist

lang. Nicht jeder Punkt auf der Liste

lässt sich pauschal anwenden. In Zeiten

des Fachkräftemangels ist es jedoch

unabdingbar, sich diesem Thema zu

stellen. Denn wer Maßnahmen mit System

entwickelt, sie klug kommuniziert

und auch auf lange Sicht konsequent

umsetzt, sichert damit nicht zuletzt den

Erfolg des Unternehmens.

Von Lisa Knoll

OHB System AG – We.Create.Space.

Die OHB System AG gehört zu den führenden Raumfahrtunternehmen

Europas und ist das größte Tochterunternehmen des Hochtechnologiekonzerns

OHB SE, der in Europa und Übersee knapp

3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Mit Hauptsitz in

Bremen und einem weiteren starken Standort in Oberpfaffenhofen

bei München hat die OHB System AG mehr als 40 Jahre Erfahrung

mit der Entwicklung von High-Tech-Lösungen für die Raumfahrt

und weitere Anwendungsfelder.

Das Portfolio an Produkten und Dienstleistungen reicht dabei von

der Realisierung von Satellitensystemen für Erdbeobachtung, Navigation,

Telekommunikation und Aufklärung über die Ausarbeitung

und Umsetzung von Missionen zur Erforschung des Weltalls bis hin

zur Entwicklung von Systemen für die astronautische Raumfahrt.

Unseren Erfolg verdanken wir unseren Mitarbeitenden und ihrer

Leidenschaft für Innovation, ihrem Engagement und ihrer Initiative.

Unser größter Trumpf sind dabei unsere engagierten multikulturellen

Teams, denn unsere Produkte werden nicht am Fließband produziert,

sondern sind ausgeklügelte Systeme, in die das Know-How

und die Kreativität vieler kluger Köpfe einfließt.

OHB System AG

Universitätsallee 27-29 · 28359 Bremen

Tel. 0421 2020-8 · info@ohb.de · www.ohb.de


100

Spezial: Fachkräfte

Onboarding

Ein guter Start

Am ersten Arbeitstag eines Neulings

entscheidet sich häufig, wie die weitere

Entwicklung sein wird.

Fachkräfte finden und einstellen ist die

eine Seite der Medaille. Sie ans Unternehmen

binden die andere. Das beginnt

schon am ersten Arbeitstag mit dem

Onboarding. Wer dabei nachlässig ist,

hat schon verloren.

Schon mal auf Kreuzfahrt gewesen?

Vielleicht durchs Mittelmeer oder durch

die Gewässer der Karibik gecruist?

Freundlich werden die Gäste an Bord

begrüßt. Über die Route informiert, mit

den Abläufen vertraut gemacht. Manchmal

gibt’s vorab sogar schon an der

Gangway ein Gläschen Schampus. All

das lindert die erste Aufregung. Schließlich

weiß man ja nicht, was einen erwartet.

Jedes Schiff ist anders.

Jeder Job auch. Deshalb trägt der Prozess

des Einschiffens in einer neuen

Firma passenderweise die Bezeichnung

„Onboarding“. Und nicht etwa

„Einschulung“, obwohl solch ein Neustart

tatsächlich häufig auch an den

ersten Schultag erinnert. Aber da man

– jedenfalls in den meisten Fällen – weder

den Sekt noch die Schultüte überreicht

bekommt, fällt die Angelegenheit

im Allgemeinen doch etwas seriöser

aus.

Bindung beginnt vor dem ersten

Arbeitstag

Im Berufsleben gilt mehr denn je eine

alte Binsenweisheit: Für den ersten

Eindruck gibt es keine zweite Chance.

In einer Zeit, in der vor allem die Arbeitnehmende

entscheiden, ob eine Stelle

in einem neuen Unternehmen für sie

attraktiv ist, ist es also an den Personalverantwortlichen,

den Neulingen ihren

Einstieg zu erleichtern. Tatsächlich sind

die ersten Tage entscheidend für die

Motivation frisch angeworbener Fachkräfte.

Bekommen sie das Gefühl vermittelt,

nur mäßig willkommen zu sein,

stellen sie sich schnell die Frage, ob sie

sich wirklich für den richtigen Arbeitgeber

entschieden haben. Dann gegenzusteuern,

das kann mühsam sein. Und

kostspielig.

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft

und Organisation empfiehlt deshalb,

die Gangway zum Unternehmen

schon vor dem ersten Arbeitstag herunterzulassen.

Wer die Wochen oder gar Monate zwischen

der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags

und dem Start in den Job ungenutzt

verstreichen lässt, geht nämlich

ein hohes Risiko ein. Womöglich hat

die ebenfalls interessierte Konkurrenz

in letzter Sekunde ihr Angebot nachgebessert?

Vielleicht ist die gewünschte

Verstärkung angesichts neuer Zahlen

doch noch schwach geworden? Einer

solchen Entwicklung kann vorgebeugt

werden – etwa durch das Verschicken

von aktuellen News aus der Firma oder

Fotos: © Gorodenkoff - stock.adobe.com

die Einladung zu Veranstaltungen im

Hause. So lässt sich frühzeitig eine –

mitunter auch emotionale – Bindung

zum Unternehmen herstellen. Das sogenannte

Pre-Onboarding bewirkt manchmal

wahre Wunder. Vor allem dann,

wenn gezeigt wird, dass man sich über

Neuankömmlinge im Unternehmen

freut.

Jeder Einstieg will gut überlegt sein

Egal ob mittelständischer Handwerksbetrieb

oder Global Player: Abspringer:innen

sind immer ärgerlich. Und gar

nicht so selten wie vielleicht vermutet.

Der Fachkräftemangel bringt es mit

sich, dass es klugen Köpfen in der Regel

nicht an Alternativen fehlt. Insbesondere

gilt diese Feststellung für hoch qualifizierte

Jüngere. Laut einer Studie des

Marktforschungsinstituts Bilendi macht

sich rund ein Drittel der Beschäftigten


101

das alles dem Zufall überlässt, lebt gefährlich.

Grundsätzlich müssen die Maßnahmen

präzise auf die jeweiligen Gegebenheiten

zugeschnitten sein. Eine Einführungswoche,

bei der ein Neuling Schritt

für Schritt die wichtigsten Abteilungen

und Beschäftigten kennenlernt, mag in

dem einen Unternehmen gut ankommen.

In einem anderen funktioniert

diese Idee überhaupt nicht. Sie bringt

vielleicht die gewohnten Abläufe durcheinander

und überfordert das Team. So

etwas nützt niemandem. Im Gegenteil,

die Stimmung wird schlechter.

bis 39 Jahre gleich wieder aus dem

Staub, wenn es in der Startphase nicht

passt. Dass sie dafür mit viel zu hohen

Erwartungen oder unklaren Vorstellungen

oft selbst verantwortlich sind, soll

keineswegs verschwiegen werden.

Um nicht Schiffbruch zu erleiden, will

der Einstieg also gut überlegt und vorbereitet

sein. Nur so lassen sich teure und

den Arbeitsprozess störende personelle

Verluste vermeiden. Patentrezepte gibt

es dabei indes nicht. Klar ist nur: Wer

Kommunikation fördert die Integration

Wertschätzung zeigt sich an vermeintlich

kleinen Dingen. Wenn der Schreibtisch

nicht vorbereitet ist oder der Computerzugang

erst noch eingerichtet werden

muss, dann sorgt das schnell für Frust.

Gut hingegen, wenn jemand aus der Chefetage

zur Begrüßung vorbei schaut und

sich auf einen Gedankenaustausch einlässt.

Oder wenn auf dem neuen Arbeitsplatz

ein kleines Welcome-Package mit

nützlichen Utensilien liegt. Und es sollte

eine Person mit ausreichend Erfahrung im

Betrieb benannt werden, die bei auftretenden

Unklarheiten helfen kann – verbunden

mit der Botschaft an die Neulinge,

dass Fragen unbedingt erwünscht sind.

Stichwort Fragen: Kommunikation ist

gerade in den ersten Wochen besonders

wichtig. Und zwar für alle Beteiligten.

Dabei geht es nicht nur um Fachwissen.

Newbies können sich erst dann richtig

in ein Team integrieren, wenn sie auch

etwas über die Kompetenzen der anderen

Mitarbeitenden erfahren und ihre

Stärken und Schwächen einschätzen

können. Da kann der Smalltalk auf dem

Flur oder das zwanglose Gespräch in

der Frühstücks- oder Mittagspause eine

Menge bewirken. Und ein Kapitän, der

durch die offene Tür zur Brücke signalisiert,

dass er jederzeit ansprechbar ist,

bekommt Respekt und Wertschätzung

garantiert widergespiegelt.

Von Claus Spitzer-Ewersmann


102

Spezial: Fachkräfte

Unternehmensgründung

Miteinander statt

Nebeneinander

Start-ups und etablierte Unternehmen

sind immer öfter aufeinander angewiesen.

„Allein machen sie dich ein!“ lautet ein

ziemlich angestaubter Spruch. Im Wirtschaftsleben

ist er aktueller denn je.

Kooperationen sind angesichts großer

Herausforderungen das Gebot der

Stunde. Für etablierte Unternehmen und

Start-ups stellen sie gleichermaßen eine

Chance dar.

Unzureichende Kenntnisse über die

Zielgruppe(n), fehlerhafte Marktanalysen,

Probleme im Team: Die Gründe,

warum selbst vielversprechende Startups

scheitern, sind vielschichtig. Nach

Untersuchungen renommierter Institute

geben etwa drei Viertel aller Gründungen

nach spätestens drei Jahren wieder

auf. Häufigste Ursache, noch vor den

bereits genannten: zu wenig Geld. Der

Mangel an Kapital kann jedem Start-up

den Garaus machen. Oft sogar von

heute auf morgen.

Eine Option, es gar nicht erst so weit

kommen zu lassen, kann in der partnerschaftlichen

Zusammenarbeit mit

bereits etablierten Unternehmen liegen.

Hier Gründungsspirit, Euphorie und coole

Ideen, da genügend Finanzmittel, der

Marktzugang und über Jahre gewachsene

Strukturen. Eine Win-win-Situation

für alle Beteiligten.

Gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten

Ein Beispiel für sinnvolle Kooperationen,

das weltweit für Schlagzeilen sorgte,

liefert der Nahrungsmittelproduzent

Mars Inc. Das Unternehmen strebt an,

bis Mitte der 2020er Jahre Menschen

rund um den Globus mit 5,5 Milliarden

nahrhaften Mahlzeiten zu versorgen.

Dafür arbeitet der Konzern mit PIPA

zusammen, einem 2015 gegründeten

Spezialisten für Entwicklung von Nahrungsmitteln

auf Basis Künstlicher Intelligenz.

Beide Partner bringen ihre

Kompetenzen in die Zusammenarbeit

ein und profitieren voneinander im Bestreben,

neue pflanzliche Inhaltsstoffe

zu entdecken und so eines der großen

Probleme unserer Zeit zu lösen.

Eine Vorstufe zu einer so intensiven

Kooperation wie zwischen Mars und

PIPA bildet das Venture-Client-Modell.

Dabei wird ein etabliertes Unternehmen

zu einem der ersten Kunden eines

Start-ups, das ihm bei einer konkreten

Fragestellung behilflich sein kann. Umgekehrt

wird die Gründung in die Lage

versetzt, ihre Technologie auf höchstem

Niveau zu testen und sie im Idealfall zur

Marktreife zu bringen. Und funktioniert

doch nicht alles wie gewünscht, trägt

der finanzstarke Partner die Kosten.

So bleibt das Risiko für das Start-up im

Rahmen.

Innovationen von morgen

schon heute entdecken

In Deutschland zählt die BMW Start-up

Garage zu den Pionieren bei der Entwicklung

und Umsetzung einer erfolgreichen

Venture-Client-Strategie. Seit

Mitte des letzten Jahrzehnts betreibt

das Unternehmen von seinem Forschungs-

und Technologiestandort in

Garching aus ein weltweites Scouting

nach passenden Innovationen. Zwei

weitere Tech Offices gibt es zudem

in den USA. Auch in Israel, Singapur,

China, Südkorea und Japan ist man mit

eigenen Teams vertreten. Ziel ist es,

möglichst frühzeitig Zugang zu Neuerungen

zu finden und so die Konkurrenz

auszustechen.

Alles in allem wurden bislang mehrere

Tausend Ideen bei BMW auf Herz und

Nieren geprüft. Wer die erste Runde

übersteht und ein erfolgversprechendes

Konzept vorweist, rückt in das

Programm auf. So konnten etwa 2022

nach Konzernangaben 32 Pilotprojekte

mit führenden Start-ups abgeschlossen

werden. Rund zwei Drittel davon wurden

Fotos: © Jacob Lund - stock.adobe.com

mit langfristigen Lieferverträgen ausgestattet.

Gewinnbringend für beide Seiten verlief

beispielsweise die Kooperation mit der

Spiele-Plattform AirConsole aus der

Schweiz. Binnen weniger Monate wurde

gemeinsam eine Lösung für das In-Car-

Gaming entwickelt. Seit Juli 2023 können

sich Fahrer:innen der neuen BMW

5er Reihe ebenso wie ihre Passagiere

in Standpausen die Zeit mit Computerspielen

auf dem Display des Fahrzeugs

vertreiben. Ihre Smartphones dienen

dabei als Controller. Fährt der Wagen

wieder, entfällt diese Möglichkeit. Sicherheit

geht selbstverständlich vor.


103

Sich voll und ganz auf das

Wesentliche konzentrieren

Das Venture-Client-Modell bietet Startups

neben den Markttests einen weiteren

gravierenden Vorteil: Da die Finanzierung

gesichert ist und sich der Partner um relevante

rechtliche Fragen kümmert, sind

sie in der Lage, sich voll und ganz der Produktentwicklung

zu widmen. Darin liegt

auch ein wesentliches Plus für den Geldund

Auftraggeber: Je nach Intensität der

Kooperation kann er sich seine Innovation

individuell maßschneidern lassen.

Apropos Intensität: Diese hängt im Wesentlichen

davon ab, ob die Beteiligten

tatsächlich auf Augenhöhe agieren –

auch wenn die Partnerschaft auf dem

Papier zweifellos asymmetrisch ist.

Gerade deshalb müssen sich beide Seiten

über ihre Ziele im Klaren sein, die

Kompetenzen des Gegenübers anerkennen

und Mentalitätsunterschiede

akzeptieren. Gefragt ist ein Miteinander,

selbst ein Nebeneinander reicht in der

Regel nicht aus. Dass jede Kooperation

mit Risiken behaftet ist, lässt sich nicht

vollends ausschließen. Sie können aber

kontrolliert und damit begrenzt werden.

Vorteile erkennen, Herausforderungen

annehmen

Am Ende hängt der Erfolg einer Zusammenarbeit

von etablierten Unternehmen

und Start-ups davon ab, ob beide deren

Vorteile erkennen und bereit sind, sich

mutig der Herausforderung einer vielleicht

anderen Unternehmenskultur zu

stellen. Und natürlich davon, ob die Chemie

stimmt. Das gilt im Übrigen nicht

nur, wenn Weltkonzerne wie Mars oder

BMW anklopfen. Auch im Regionalen

und Lokalen ist ein Miteinander geboten.

Mit der Vermittlung entsprechender

Kontakte könnte auf die kommunalen

Wirtschaftsförderungen eine neue, sich

aber sicher lohnende Aufgabe zukommen.

Von Claus Spitzer-Ewersmann


104 Gesundheit und Soziales

Dinge,

die ich liebe...

Fotos: ©Bremer Tierschutzverein e.V.

Als ich vor 13 Jahren nach Bremen

kam, wusste ich nicht wirklich, was mich

erwartet. Inzwischen ist die Stadt mein Zuhause

geworden, das ich sehr für seine Lebensqualität und Vielfalt

schätze. Vor allem faszinieren mich weiterhin die jahrhundertealten

Spuren der Geschichte, die einem in Bremen überall

begegnen. Es ist ein nicht immer einfaches Erbe, aber eines

das faszinierende Verbindungen in die ganze Welt aufwirft,

aus der wir in unserer global vernetzten Welt wertvolle

Einsichten ziehen können.

Direktor der Kunsthalle Bremen

Christoph Grunenberg


105

Bremer Tierschutzverein e.V.

Einsatz für die Tiere

Im Tierheim an der Hemmstraße leben

mehrere hundert Tiere.

Es gehört zum Bremer Tierschutzvereins

e.V. Seine Mission: sich für Tiere

einzusetzen und ihnen eine Stimme zu

geben. Hier stecken Engagement und

Herzblut in jedem Handgriff.

Der Tierschutzverein in Findorff blickt

auf eine lange Geschichte zurück. Über

130 Jahre sind es, seit denen Bremer

Tierschützer:innen nicht nur im Tierheim

aktive Hilfe leisten, sondern sich

auch gegen Tierversuche und Massentierhaltung

einsetzen, freilebende Katzen

und Wildtiere versorgen und über

Tierschutzthemen informieren. Mit dem

Tierheim hat der Verein ein Schutzzentrum

errichtet, das artgerechte Haltung,

Versorgung und ein Zuhause bietet.

Auf etwa 10.000 Quadratmetern

Fläche gibt es hier Gehege und Zwinger,

Hundegärten und -Übungsplätze, einen

Tierfriedhof und seit 2020 auch eine

hauseigene Tierarztpraxis.

Tierschutzarbeit ist vielfältig

„Jeder Bereich wird von spezialisierten

Teams betreut“, berichtet Gaby Schwab,

Pressesprecherin des Vereins. Insgesamt

beschäftigt das Tierheim etwa 30

Mitarbeitende und rund 100 Ehrenamtliche.

Ein typischer Tag an der Hemmstraße

beginnt mit dem Füttern der Tiere

und der anschließenden Reini-gung von

Zwingern und Gehegen. Die Hunde gehen

auf Spaziergänge mit den Ehrenamtlichen

oder kommen in die weitläufigen

Hundegärten; Tiere, die medizinische

Betreuung benötigen, werden in die

Praxis gebracht. Die Nachmittage sind

oft mit Vermittlungsgesprächen und Besuchszeiten

gefüllt. „Notfälle sind ebenfalls

Teil des täglichen Betriebs“, erklärt

Schwab. Darunter fallen beispielsweise

Wildtierfunde oder Beschlagnahmungen

durch das Veterinäramt.

Ein besonderes Konzept des Vereins

ist der Tierschutz-Shop, ein von Ehrenamtlichen

betriebenes Geschäft in der

Münchner Straße. Alle Einnahmen kommen

dem Verein zugute. Im Laden steht

zudem ein großer Bildschirm mit Fotos

der aktuellen Bewohner des Tierheims.

So sehen die Menschen direkt, für wen

sie Geld gegeben haben. Womöglich

verlieben sie sich auch in eines der Tiere

und geben ihm ein neues Zuhause.

Mehr als ein Tierheim

Der Verein setzt sich in vielen Bereichen

für Tierrechte ein. Schon seit 1998

>>


106

Gesundheit und Soziales

Fotos: ©Bremer Tierschutzverein e.V.

>>

kämpft er gegen Versuche an Affen an

der Universität Bremen – bisher ohne

Erfolg. „Ursprünglich sollten die Tierversuche

nur für einige Jahre durchgeführt

und dann durch moderne Technologien

ersetzt werden. Das ist aber bis

heute nicht passiert“, bedauert Gaby

Schwab.

Manchmal kann die Arbeit im Tierschutz

sehr frustrierend sein. „Viele Menschen

sind unglaublich ignorant und uneinsichtig“,

sagt Schwab weiter. „Damit

umzugehen ist eine große

Herausforde-

rung.“ Andererseits

gibt

es auch

viele

Mo-

men-

te, in

denen

deut

lich

wird,

wie

sehr

die

Bremer:innen ihr Tierheim lieben. Und

wenn ein geliebtes Tier ein neues Zuhause

gefunden hat, ist das sehr viel

Wert: „Das sind die Erfolge, für die sich

die Arbeit lohnt.“

Wer sich für den Tierschutz engagieren

möchte, hat viele Möglichkeiten. „Von

der Hilfe in der Kleintierpflege bis Gartenarbeit

ist alles dabei“, führt die Pressesprecherin

aus und betont: „Wir können

jede Hilfe gebrauchen.“ Denn der

Bremer Tierschutzverein und das Tierheim

leisten eine unverzichtbare Arbeit

für die Stadt und ihre Tiere.

Von Katja Hofmann


107

Christine Freytag

ist als Seelsorgerin

in den Häfen an der

Unterweser und in

Bremerhaven

zuhause.

Foto: ©Michael Rottmann /

kirche-und-leben.de

Christine Freytag

kümmert sich um

Seeleute aus aller Welt.

Seemannsmission

Heimat in der Fremde

Diakonin Christine

Freytag leitet die katholische

Seemannsmission

Stella Maris

in Bremen.

Sie habe Lust auf

Menschen, auf ihre Geschichten und

Gespräche, sagt Christine Freytag. Seit

Anfang 2023 leitet sie die vom Katholischen

Gemeindeverband betriebene

Seemannsmission „Stella Maris“ („Der

Stern des Meeres“). Standort: Bremen.

Arbeitsort in den meisten Fällen: Bremerhaven

und die Unterweserhäfen wie

Nordenham oder Brake. Hier kommen

Frachtschiffe aus aller Welt an – und mit

ihnen Seeleute aus fernen Ländern. Freytag

geht an Bord, ist erste Ansprechpartnerin.

„Da geht es oft um Geldwechsel,

um freies WLAN, auch mal um eine Fahrt

zum Einkaufen.“ Und natürlich muss sie

zuhören können. Viele Seeleute sind länger

als ein halbes Jahr von ihrer Familie

getrennt, sie haben viel zu erzählen.

Flexibilität ist alles

Klein, aber fein ist das Team,

mit dem Christine Freytag

Seeleute aus aller Welt

unterstützt. Foto: ©Stella Maris

Die Geschichte der Seemannsmissionen

reicht zurück ins England des frühen 19.

Jahrhunderts. 1835 soll dort der anglikanische

Geistliche John Ashley damit begonnen

haben, Fischer und Seefahrer zum

Zwecke der Seelsorge auf ihren Booten

im Bristol-Kanal zu besuchen. Heute unterhält

die evangelische Deutsche Seemannsmission

mehr als 30 Stationen im

In- und Ausland. Die anglikanisch orientierte

„Mission to Seafarers“ ist in weltweit

rund 200 Häfen präsent, die katholische

Einrichtung Stella Maris bietet Seeleuten

an über 300 Standorten in 60 Ländern ein

Stückchen Heimat in der Fremde.

In Deutschland verfügt Stella Maris

neben Hamburg nur noch über die Niederlassung

in Bremen. Hier setzt man

auf Mobilität: Mit einem großen Van, dem

„Rolling Seamens‘ Club“, der eigens für

diese Arbeit ausgebaut wurde, ist Christine

Freytag in den Häfen unterwegs.

Mit ihrem Team bietet sie den Seeleuten

für die kurze Zeit an Land Gemeinschaft

und Freundschaft an – unabhängig von

ihrer Sprache, Herkunft oder Religionszugehörigkeit.

Daneben steht sie auch

für Gottesdienste an Bord oder Hilfe in

Krankheits- und Krisenfällen parat. „Man

muss sehr flexibel sein, wenn man diesen

Job macht, und manchmal auch alles

stehen und liegen lassen, wenn jemand

ruft“, fügt die evangelische Diakonin an.

Ökumene im Alltag

Feuer für ihre Tätigkeit fing die heute

50-Jährige während ihres Studiums der

Religionspädagogik, das sie unter anderem

für einige Monate nach Antwerpen

führte. In der belgischen Stadt befindet

sich der zweitgrößte Seehafen Europas.

„Wir hatten dort ein großes gemischtes

Team und konnten die Ökumene im

Alltag wirklich leben. Im Kontakt mit

den Schiffsbesatzungen aus aller Welt

traten die Unterschiede zwischen den

Konfessionen mehr und mehr in den

Hintergrund.“ Und manchmal will einer

der Matrosen „einfach nur mal wieder in

die Kneipe und ein Bier trinken“. Christine

Freytag weiß, dass auch das für die Seele

wichtig ist. Von Claus Spitzer-Ewersmann


108

Anzeige

Der Arbeiter-Samariter-Bund Bremen

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist mit über 21 000 Mitgliedern

sowie mehr als 1500 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen

die größte Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation im Bundesland Bremen.

Seit mehr als 100 Jahren verfolgt der ASB in Bremen selbstlos, ausschließlich

und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

Der ASB-Wünschewagen

Der ASB-Wünschewagen ist ein speziell ausgestatteter Krankenwagen,

der unheilbar kranken Kindern und Erwachsenen in ihrer letzten

Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch erfüllt: Unsere

ehrenamtlichen Helfer*innen fahren sie gemeinsam mit ihren Familien

und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort. Die Angebote

des ASB orientieren sich stets am Hilfebedarf und an den Bedürfnissen

der Bremer Bürger*innen:

• Rettungsdienst und Sanitätsdienst

• Katastrophen- und Bevölkerungsschutz in Bremen

• Seniorenhilfen und häusliche Krankenpflege

• Erste-Hilfe-Ausbildung für Erwachsene und Kinder

• Kinder- und Jugendhilfe an Bremer Schulen

• Arbeiter-Samariter-Jugend (Jugendverband des ASB)

• Bundesfreiwilligendienst (BFD)

• Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

• Hilfen für Menschen mit Behinderung

• Hilfen für Menschen mit psychischer Erkrankung

• Migrationsarbeit und Hilfe für geflüchtete Menschen

Der ASB Bremen ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation

politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen –

unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen

Zugehörigkeit. Mit unserer Hilfe ermöglichen wir den Menschen,

ein größtmögliches Maß ihrer Selbstständigkeit zu entfalten und

zu wahren. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die

unsere Unterstützung benötigen.

Das alles wäre ohne das große Engagement der freiwilligen Helfer*

innen, der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, der dauerhaft

fördernden Mitglieder und der vielen selbstlosen Spender*innen nicht

möglich.

Helfen Sie uns, zu helfen – hier und jetzt.

Mehr als 1,3 Millionen Menschen unterstützen den ASB bundesweit

bereits mit ihrer Mitgliedschaft. Und machen so viele unserer

Projekte erst möglich. Sie helfen uns, zu helfen. Hier und jetzt.

ASB-Mitglieder profitieren von unseren vielfältigen

Mitgliedervorteilen: Kostenlose Beratungsangebote

• ASB-Kulturpflege: vielfältiges Kulturprogramm sowie interessante-

Veranstaltungen für Senior*innen.

Termine: www.asb-bremen.de/Kulturpflege

• Beratung zu Kuren, Seniorengruppen u. v. m.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Bremen

Kontakt: ASB-Seniorenbeauftragte Angelika Fischer

Tel. 0421 38690-623, Angelika.Fischer@asb-bremen.de

1x jährlich: Kostenloser Erste-Hilfe-Kurs Ihrer Wahl:

• Erste-Hilfe-Grundausbildung (z. B. für den Führerschein)

• Erste Hilfe bei Säuglings- und Kindernotfällen

• Erste Hilfe am Hund

Termine: www.asb-bremen.de/Erste-Hilfe

Der Gutschein für Ihren Erste-Hilfe-Kurs ist übertragbar auf Ehepartner

und kindergeldpflichtige Kinder (z. B. für den Führerschein).

Weltweiter Rückholdienst – kostenlos für ASB-Mitglieder!

Bei plötzlicher Krankheit oder einem Unfall im Urlaub bringt Sie

der ASB-Rückholdienst als ASB-Mitglied kostenlos nach Hause.

Hochqualifizierte Helfer*innen begleiten die Patienten während

des Transports und sorgen für die medizinische Versorgung. Auch

gültig für Ehepartner, kindergeldpflichtige Kinder und für Partner


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Rückholkonditionen unter: www.asb.de/Rueckholdienst

Kostenlose Sanitätsdienstausbildung

(physische und psychische Eignung vorausgesetzt!)

ASB-Magazin (Mitgliederzeitung) 4 x jährlich

Unser ASB–Magazin informiert Sie über die Angebote des ASB und

präsentiert aktuelle Themen aus seinen Tätigkeitsbereichen sowie

Ratgeber zu Gesundheit, Recht, Familie und Verbraucherthemen.

Reportagen, Porträts und Berichte geben einen Einblick in die tägliche

Arbeit der Dienste und Einrichtungen des ASB – sie stellen aber auch

die Auswirkungen dar, die z. B. Veränderungen in der Sozialpolitik auf

die ASB-Arbeit und die Gesellschaft haben.

Gesundheitsratgeber auf www.meinASB.de

zur ASB-Mitgliedschaft? Informationen erhalten Sie jederzeit bei

unserer kostenlosen ASB-Mitglieder-Hotline unter 0800 2722255.

Möchten auch Sie ASB-Mitglied werden? Dann füllen Sie den

Online-Mitgliedsantrag aus auf www.asb.de/Mitglied-werden

Sie erhalten dann einen Mitgliedsausweis im Scheckkartenformat.

Gerne stellen wir Ihnen auch eine Zuwendungsbescheinigung für

das Finanzamt aus, denn Ihre Mitgliedsbeiträge für den ASB sind

steuerabzugsfähig. Der durchschnittliche Mitgliedsbeitrag der

ASBMitglieder liegt bei rund 50 Euro im Jahr. Dafür erhalten sie eine

Reihe von Serviceangeboten, vom weltweiten Rückholdienst über

das ASB-Magazin und einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kursgutschein

bis hin zu besonderen Reiseangeboten. Selbstverständlich können

Sie Ihre Mitgliedschaft im ASB jederzeit ohne die Einhaltung von

Fristen telefonisch oder schriftlich kündigen. Haben Sie noch Fragen

Möchten Sie kein ASB-Mitglied werden, aber trotzdem unsere

gemeinnützige Arbeit unterstützen?

Spenden Sie bitte für den ASB Bremen. Mit einer Geld-, Zeit- oder

Sachspende tragen Sie einen wichtigen Teil dazu bei, neue oder

bestehende Projekte Bremens größter Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation

ins Leben zu rufen oder weiterzuentwickeln.

Spenden und Zuwendungen an den ASB können Sie nach § 10b

des Einkommensteuergesetzes steuerlich absetzen.

Spendenkonto des ASB Bremen:

Kontoinhaber: ASB Bremen, Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE58 2512 0510 0002 8219 00, BIC: BFSWDE33HAN

Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bremen e. V Straße, Ort

Bremerhavener Straße 155 · 28219 Bremen · Tel. 0421 38690-0 · info@asb-bremen.de

www.asb-bremen.de · ASB-Mitglieder-Hotline unter 0800 2722255


110 Gesundheit und Soziales

Sehbehindertenreporter im Stadion

Mit den Ohren Fußball sehen

Grafik: ©Lena Kulla

Daniel Hörmann ermöglicht Blinden

und Sehbehinderten mit seinen Kollegen

das Besuchserlebnis Stadion.

Durch Worte Bilder erzeugen und das

Kopfkino in Schwung bringen – das ist

eine Kunst, die wenige beherrschen.

Daniel Hörmann und seine Kollegen

schaffen das. Mit ihren Reportagen

helfen sie blinden und sehbehinderten

Fußballfans, das Spiel zu verstehen.

Im Fußballbundesligaspiel zwischen

Werder Bremen und dem VfB Stuttgart

läuft die 28. Minute. Der Schiedsrichter

hat auf Elfmeter für die Hansestädter

entschieden. Die Diskussionen sind

verstummt, Mavin Duksch hat den

Ball auf den Punkt gelegt. Der Stürmer

schaut noch einmal zum Torwart,

läuft an und verwandelt eiskalt zum

1:0 für Werder. Der Jubel im pickepackevollen

Weserstadion ist groß, die

Fans jubeln. Auch diejenigen, die den

Treffer gar nicht haben sehen können,

liegen sich in den Armen. Ihnen hat

Daniel Hörmann ganz genau von der

Tribüne aus berichtet, was gerade passiert

ist. Er ist einer von vier ehrenamt-

lichen Stadionreportern, die Sehbehinderten

das Geschehen auf dem grünen

Rasen regelmäßig näherbringen.

Pflicht seit der Weltmeisterschaft 2006

Wie so vieles im Fußball stammt auch

die Idee der Sehbehinderten- oder auch

Blindenreportage aus England. In der

dortigen Premier League gibt es sie

schon lange, in Deutschland kennt man

sie seit 1999. Bei der Premiere in Leverkusen

wurden sehbehinderte Fußballfans

erstmals in die Lage versetzt, über

Kopfhörer ein Fußballspiel live vor Ort

nicht nur atmosphärisch mitzuerleben.

Vom Reporter bekamen sie auch alle

spielrelevanten Details vermittelt. Sprecher

war zum Auftakt ein Jugendtrainer.

Die Wahl war auf ihn gefallen,

weil er Kindern einfach und anschaulich

erklären konnte, wie Fußball funktioniert.

Die Resonanz auf das Experiment war

extrem positiv, so dass dem Beispiel


Foto: ©SV Werder Bremen

Dinge,

die ich liebe...

Von seinem Platz auf der Tribüne

hat Reporter Daniel Hörmann

den perfekten Blick auf das

Spielgeschehen. Fotos: ©Dennis Green

Schon anderthalb Stunden

vor Anpfiff ist Daniel

Hörmann an seinem Platz,

um sich auf das bevorstehende

Spiel einzustimmen.

Bayer 04 Leverkusen weitere namhafte

deutsche Vereine folgten. Eine richtige

Erfolgsstory wurde daraus dann durch

die Weltmeisterschaft 2006. Da es bis

dahin keine gesetzlichen Normen zum

Stadionbau gab, wollte der Weltverband

FIFA sicherstellen, dass das für die WM

von allen Beteiligten angestrebte Niveau

bei der Ausrichtung auch für behinderte

Fußballfans erreicht wird. Schon weit

im Vorfeld wurde deshalb eine Liste

von Qualitätsstandards erarbeitet. Darauf

landete nach einigem Hin und Her

schließlich auch die Forderung nach

Blindenreportagen. Heute ist ein solches

Angebot bei jeder Welt- und Europameisterschaft

im Fußball verpflichtend.

Und andere Sportarten nehmen sich ein

Beispiel daran.

Objektiv berichtet,

aber aus Fan-Sicht

Für Daniel Hörmann beginnt

der Spieltag in der Regel

etwa anderthalb Stunden

vor dem Anpfiff. „Ich mache

mich dann in erster Linie mit der

gegnerischen Mannschaft vertraut“, sagt

er. Das ist nicht immer ganz leicht. So

will etwa die richtige Aussprache der

Namen von Spielern aus anderen Ländern

gelernt sein. Richtig schwierig war

das in Werders Zweitligajahr, erinnert sich

der 35-Jährige mit einem Schmunzeln:

„Da waren schon viele Spieler dabei,

deren Namen man nicht jeden Tag hört,

richtige Zungenbrecher eben.“

Anders als in der einen oder anderen Spielstätte

sitzen seine Zuhörenden in Bremen

nicht als Gruppe zusammen, sondern

sind im ganzen Stadion verteilt. Mitten

unter sehenden Fans. Dank kleiner

Empfangsgeräte mit Kopfhörern können

sie dem Spielgeschehen folgen. „Ich versuche

schon objektiv zu berichten, verheimliche

aber selbstverständlich auch

nicht, dass ich selbst Werder-Fan bin“,

betont Daniel. Das erwarte allerdings

auch niemand. Erst recht nicht die zweite

Klientel, die von ihm und seinen Kollegen

Mirko Schulze, Morten Herre und

Max Lange betreut wird: Ihre Reportagen

können nämlich auch als Fanradio gestreamt

werden.

Auch wenn er nicht vor dem Mikrofon

sitzt, lässt Daniel Hörmann das Thema

Inklusion nicht los. Er kommt aus der

Behindertenpädagogik, engagierte sich

im Sportjournalismus und gehört zu den

Gründern des inklusiven Fußballvereins

Bremen United. Als Programmkoordinator

Inklusion und Sport ist er inzwischen

fest bei Werder angestellt. „Genau meine

Position“, sagt er, „hier kann ich meine

verschiedenen Interessen und Kompetenzen

miteinander verbinden und etwas

Bremen, meine Geburtsstadt, meine

Heimat, meine perfekte Stadt.

Die Stadt mit Straßenbahn; die Stadt, in der du zu Fuß und per

Rad große Mobilität hast; die Stadt, die grün und an den meisten

Wochenenden, auch auf Platz 11, grün-weiß ist; die Stadt, in der die

Weser viele große Bögen und einen besonders macht; die Stadt,

die 65 km entfernt noch Verwandtschaft und einen tollen Hafen

hat; die Stadt, die viele grüne Lungen und Ausflugsziele hat; die

Stadt mit der guten Stube und ich weiß ganz genau, warum

die Bremer Stadtmusikanten schon damals in Bremen

geblieben sind.

Birte Brüggemann, Abteilungsleiterin für

Frauen- und Mädchenfußball, SV

Werder Bremen

Gutes für die Gesellschaft tun.“ Und neue

Ideen kreieren. Eine davon: Warum nicht

mal ein Spiel der Werder-Frauen reportieren.

Auch sie spielen in der Bundesliga.

Der Fußballreporter als Dolmetscher

Worin besteht bei seinen Spielberichten

der Unterschied zu gewöhnlichen Hörfunk-Reportagen?

„Ich bewerte nicht“, erklärt

Daniel. „Wenn ein Anspiel nicht beim

Nebenmann ankommt, sage ich nicht,

dass es ein schlechter Pass war.“ Stattdessen

beschreibt er genau, was er sieht:

dass sich das Spiel von der linken auf

die rechte Seite verlagert, dass ein Ball

zur Ecke geklärt wird, dass sich die Auswechselspieler

beginnen warmzulaufen,

der Trainer ausflippt oder die Fans ein

Spruchband hochhalten.

Zudem geht es darum, alle hörbaren

akustischen Reaktionen auf das Spiel für

die blinden und sehbehinderten Fans zu

übersetzen. Wenn der Schiedsrichter Abseits

pfeift oder die Menge wegen einer

vergebenen Großchance aufstöhnt, muss

Daniel Hörmann erläutern, was da vor sich

geht. Er möchte seinen Zuhörenden ein

Gefühl für das Erlebnis Stadionbesuch

geben, inklusive der Details am Rande.

So können sie gewissermaßen mit den

Ohren sehen. Denen, die sich darunter

nichts vorstellen können, empfiehlt Daniel,

während einer Fußballübertragung im

Fernsehen mal für einige Minuten die

Augen zu verschließen: „Man ist dann

ganz erstaunt, wie viele Eindrücke verloren

gehen.“ Von Claus Spitzer-Ewersmann


112 Gesundheit und Soziales

Die feierliche Einweihung des neuen

Hindu-Tempel mit Mitgliedern des

Vereins „Sri Varasiththivinayakar“.

Foto: Stadtleben Ellener Hof, Martin Rospek

Ein Miteinander

zahlreicher Religionen

Bremens Glaubengemeinschaften zeigen

gut, wie vielfältig Religion im Alltag

gelebt wird.

Der Bremer Hindu-Tempel: Bauwerk

der Superlative

Jede Glaubensgemeinschaft bringt ihre

eigenen Bräuche, Feierlichkeiten und soziale

Aktivitäten mit, die das religiöse

und kulturelle Leben der Stadt prägen.

Und dazu gehören auch ihre Bauwerke:

Mit dem Tempel der hinduistischen Gemeinde

wurde jüngst der neueste sakrale

Bau eingeweiht. Schritt für Schritt

sind sie entstanden, die heiligen Formen,

die das hinduistische Gebetshaus im

Bremer Stadtteil Blockdiek schmücken.

Foto: Stadtleben Ellener Hof, Martin Rospek

Murugathas

Karalasingam,

1. Vorsitzender

der Bremer

Hindu-Gemeinde:

„Uns, den Mitgliedern der Hindu-Gemeinde

Bremen, ist religiöse Vielfalt und ein gutes

Miteinander sehr wichtig. Menschen jeden

Glaubens sind eingeladen, an unseren

Festen und Zeremonien teilzunehmen.

Die Tempeltür steht allen offen.“

Hunderte handgegossene Säulen und Figuren

der hinduistischen Götterwelt zieren

das farbenfrohe Bauwerk. Seit dem

ersten Spatenstich im August 2020 ist

viel passiert auf der Baustelle mitten im

sozial-ökologischen Modellquartier: Nach

und nach werden Götterfiguren und Zierelemente

für die Altare aus Indien per

Containerschiff angeliefert und per Kran

verladen. Tempelbauer aus Indien arbeiten

monatelang daran, Ornamente in

Form zu gießen und in mühsamer Handarbeit

zu verzieren. Keine leichte Aufgabe,

schon gar nicht bei Kälte und Feuchtigkeit.

Ende Juni 2023 wurde das 420 Quadratmeter

große Gebetshaus mit seinem elf

Meter hohen Tempelturm eingeweiht

– entstanden ist ein Bauwerk der Superlative,

das gut ins Quartier integriert ist.

Und auch das jährliche Friedensgebet

der Religionen ist ein gutes Beispiel für

das Miteinander von Menschen unterschiedlicher

Religionszugehörigkeiten.

Seit 2005 lädt der interreligiöse Arbeitskreis

„Religionen beten“ verschiedene

Glaubensgemeinschaften ins Bremer Rathaus

ein. Aleviten, Bahai, Buddhisten,

Christen, Hinduisten, Jesiden, Juden und

Muslime wenden sich nacheinander an

ihren Gott oder ihre Götter und tragen

ihre Beiträge für den Weltfrieden vor.

Ein weiteres Projekt macht deutlich, wie

Bremen weit über seine Grenzen hinaus für

Frieden und Verständigung wirbt: Der Friedenstunnel

und mit 82 Texttafeln der verschiedenen

Kulturen und Religionen gestaltet.

Bremen hat übrigens als einziges Bundesland

eine Art Kirchensenator: Mit dem Amt

des Senators für Angelegenheiten der Religionsgemeinschaften

ist Bürgermeister

Dr. Andreas Bovenschulte das Bindeglied

des Bremer Senats mit den Religionsgemeinschaften

in der Freien Hansestadt

Bremen. Dieses Amt existiert

bereits seit 1946.

Evangelische Gemeinde: Engagierte

Gemeinschaft, flache Hierarchien

Die Bremische Evangelische Kirche (BEK)

ist mit Abstand die größte Religionsgemeinschaft

in der Hansestadt – rund 30

Prozent der Bremer:innen gehören ihr

an. Alle 52 Gemeinden sind weitgehend

selbstständig. Ab 2025 gilt eine moderne

Kirchenverfassung mit Präses des Kirchenparlaments

sowie einem Kirchenpräsidenten

oder einer Kirchenpräsidentin

an der Spitze, die die BEK in der Öffentlichkeit

repräsentieren. Typisch bremisch:

Die Bremer:innen können ihre Kirchengemeinde

in der ganzen Stadt frei wählen.

Neben dem religiösen Leben ist die

BEK auch in sozialen Projekten aktiv,

treibt den Klimaschutz voran und bietet

viel in Sachen Bildung und Kultur: Überregional

bekannt sind ihre Orgellandschaft


und das reiche Musikleben. Die BEK

betreibt 65 Kindertageseinrichtungen in

Bremen und Bremerhaven. Kirche und

Diakonie gehören zu den größten Arbeitgebern

in Bremen.

Katholische Kirche:

Aktives Leben in der Gemeinde

In der Stadt Bremen gehören fünf

Pfarreien zum Bistum Osnabrück. Die

Pfarreien in Bremen-Nord und Bremerhaven

sind Teil des Bistums Hildesheim.

Seit 1990 existiert der Katholische Gemeindeverband

Bremen (KGV), die Dachorganisation

der katholischen Kirche Bremen.

Die katholische Gemeinde in Bremen

ist ebenfalls sehr bunt und divers:

Katholik:innen aus mehr als 120 Nationen

sind in den Gemeinden aktiv. Die Schulen

und Kindertagesstätten in katholischer

Trägerschaft befinden sich in unmittelbarer

Nähe der Gemeinden. Zu den katholischen

Einrichtungen zählt ebenfalls

das Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Der zum Friedenstunnel umgestaltete

RembertiTunnel nahe des Bremer Hauptbahnhofs

wirbt für Vielfalt, Toleranz und

Verständigung.

Laut Landesamt für Verfassungsschutz

leben 40 000 Angehörige muslimischen

Glaubens in Bremen – eine multikulturelle

Gemeinschaft, die sich in 25 Gemeinden,

Verbänden und Vereinen organisiert.

Insgesamt 30 Moscheen gibt es im

gesamten Stadtgebiet; die Fatih Moschee

in Gröpelingen ist die älteste und größte

muslimische Gemeinde in Bremen. 2013

hat der Bremer Senat einen Vertrag mit

den islamischen Religionsgemeinschaften

im Land Bremen unterzeichnet. Der

Vertrag erleichtert zum Beispiel den Bau

von Moscheen oder den Umgang mit

Feiertagen – ein wichtiges Zeichen der

Anerkennung für eine Glaubensgemeinschaft,

deren Anhänger seit mehreren

Generationen in der Hansestadt leben.

Jüdische Gemeinde und weitere

Glaubensgemeinschaften

Die jüdische Gemeinde im Land Bremen

gehört mit ihren über 800 Mitgliedern zu

den größeren Gemeinden in Deutschland.

Im Kindergarten Martha Goldberg neben der

Synagoge in der Schwachhauser Heerstraße

werden Kinder ab einem Jahr bis zum Schuleintritt

betreut.

Hinzu kommen viele weitere Glaubensgemeinschaften,

darunter mehrere orthodoxe

113

Kirchen, Freikirchen, buddhistische Zentren,

die Bahá’í-Gemeinde, die alevitische Gemeinde,

yezidische Gemeinden sowie die oben

erwähnte Hindu-Gemeinde. Von Suse Lübker

Info

www.bremenbahai.com

www.buddhismus-bremen.de

www.fatih-moschee.de

www.kirche-bremen.de

www.kgv-bremen.de

www.kulturkirche-bremen.de

www.rembertitunnel.de

www.schurabremen.de

www.tagderoffenenmoschee.de

www.verfassungsschutz.bremen.de

Foto: Walter Tietze

Bremisch Evangelisch

Hier sind Sie richtig! Im Kapitel 8, dem Informationszentrum

der Bremischen Evangelischen Kirche, direkt an der Domsheide 8,

bekommen Sie in freundlicher Atmosphäre Auskünfte, Informationsmaterialien

oder Karten für Kirchenkonzerte.

Gewusst? Wenn Sie Zeit und Lust haben, dann können Sie hier

Ausstellungen, Diskussionen, Vorträge und Autorenlesungen

besuchen. Oder sie buchen einen Stadtrundgang, einzeln oder

als Gruppe, z. B. für Firmen-, Schul- und Vereins-Ausflüge.

Ihre Fragen & unsere Angebote:

• Taufe • Konfirmation • Trauung

• Bestattung • Glaube • Religion

• Kircheneintritt & Freiwilliges Engagement

• Evangelische Krippen & Kitas

• Tipps für Kinder, Jugendliche und Familien

• Beratungsstellen • Seelsorge • Pflege

• Senioren-Aktivitäten • Pilgern

• Chöre • Konzerte • Veranstaltungen

Kapitel 8 Domsheide 8 · 28195 Bremen · Tel. 0421 3378-220

Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 11–17 Uhr · Sa. 11–14 Uhr

www.kirche-bremen.de


114 Gesundheit und Soziales - Adressen

Kliniken und

Krankenhäuser

AMEOS Klinikum

Dr. Heines Bremen

www.ameos.eu

DIAKO Ev. Diakonie-

Krankenhaus gGmbH

www.diakobremen.de

Kardiologisch-Angiologische

Praxis Herzzentrum Bremen

www.kardiologie-bremen.com

Klinikum Bremen-Mitte

Klinikum Bremen-Nord

Klinikum Bremen-Ost

Klinikum Links der Weser

www.gesundheitnord.de

Krankenhaus

St. Joseph-Stift GmbH

www.sjs-bremen.de

MVZ AugenZentrumBauer

GmbH

www.augen-zentrumbauer.de

OTK Bremen-Nord – Operative

Tagesklinik am Klinikum

Bremen-Nord

www.otk-bremen-nord.de

Paracelsus-Klinik Bremen

www.paracelsus-kliniken.de

RehaZentrum Bremen GmbH

www.rehazentrum-bremen.de

Roland-Klinik gGmbH

www.roland-klinik.de

Rotes Kreuz Krankenhaus

Bremen gGmbH

www.roteskreuzkrankenhaus.de

Sonneberger Tagesklinik GmbH

www.orthopaedie-zentrumbremen.de

Menschen mit

Beeinträchtigungen

AWO Ambulant gGmbH

Häusliche Pflege

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband

Hansestadt Bremen e. V.

www.awo-bremen.de

Behindertenverein

Rollidriver e. V.

www.rollidriver.de

Blinden- und Sehbehindertenverein

Bremen e. V.

www.bsvb.org

Blindengartenverein

Bremen e. V.

www.blindengarten-bremen.de

Bundesverband Kleinwüchsige

Menschen und ihre

Familien e. V. (BKMF)

www.bkmf.de

Christlicher Blindendienst

www.inneremission-bremen.de

Friedehorst gGmbH

www.friedehorst.de

Gehörlosenseelsorge der

Bremischen Evangelischen

Kirche, www.kirche-bremen.de

Gehörlosenzentrum

Bremen e. V.

www.villa-bremen.de

Hans-Wendt-Stiftung

www.hans-wendt-stiftung.de

Haus der Blinden gGmbH

www.haus-der-blinden.de

Hilfswerk Bremen für

Menschen mit Beeinträchtigung

e. V.

www.hilfswerk-bremen.de

kom.fort e. V.

www.kom-fort.de

Landesarbeitsgemeinschaft

Selbsthilfe behinderter

Menschen Bremen e. V.

www.lags-bremen.de

Landesbehindertenbeauftragter

der Freien

Hansestadt Bremen

www.behindertenbeauftragter.

bremen.de

Lebenshilfe für Menschen

mit geistiger Behinderung

Bremen e. V.

www.lebenshilfe-bremen.de

Martinsclub Bremen e. V.

www.martinsclub.de

SelbstBestimmt Leben e. V.

Bremen

www.slbremen-ev.de

Sozialverband Deutschland e.V.

www.sovd-hb.de

Sozialverband VdK

Niedersachsen-Bremen e. V.

www.vdk.de/kv-bremen/

Sozialwerk der Freien Christengemeinde

Bremen e. V.

www.sozialwerk-bremen.de

Stiftung Regenbogenfisch

www.stiftung-regenbogenfisch.de

Verein für Innere Mission

in Bremen

www.inneremission-bremen.de

Verein für Blinde

www.verein-fuer-blinde.de

Werkstatt Bremen –

Martinshof

www.werkstatt-bremen.de

Beratung und Hilfe

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Bremen-Nord Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Bremen-Stadt

www.kvhb.de

AfJ e. V. Kinder- und Jugendhilfe

Bremen

www.afj-jugendhilfe.de

AIDS-Hilfe Bremen e. V.

www.aidshilfe-bremen.de

Aktionsgemeinschaft

arbeitsloser Bürgerinnen

und Bürger e. V.

www.agab.de

Allgemeine Sozialberatung

Caritasverband Bremen e. V.

www.caritas-bremen.de

Amnesty International

Bezirk Bremen-Weser-Ems

www.amnesty-bremen.de

Amt für Soziale Dienste

www.amtfuersozialedienste.

bremen.de

Arbeit und Lernzentrum

e. V. (alz)

www.alz-bremen.de

Arbeiter-Samariter-Bund

Landesverband Bremen e. V.

www.asb-bremen.de

Arbeit-Leben-Zukunft Tenever

www.kirche-bremen.de

Asthma Selbsthilfegruppe

Bremen e. V.

www.asthma-bremen.de

Gesundheit

& Soziales

Autismus Bremen e. V.

www.autismus-bremen.de

Autonomes Bremer

Frauenhaus Frauen helfen

Frauen e. V.

www.frauenhaus-bremen.de

AWO-Frauenhaus

www.awo-bremen.de

Bahnhofsmission Bremen

www.bahnhofsmissionbremen.de

BDO e. V. Bundesverband

der Organtransplantierten

www.bdo-ev.de

Beratungsstelle

„Offene Tür“

www.kgv-bremen.de

Bremer Erziehungsstellen

www.bremer-erziehungsstellen.de

Bremer Frauenausschuss e. V.

www.bremer-frauenausschuss.de

Bremer Informationszentrum

für Menschenrechte und

Entwicklung

www.bizme.de

Bremer Krebsgesellschaft

Landesverband der Deutschen

Krebsgesellschaft e. V.

www.bremerkrebsgesellschaft.de

Bremer Opfer-Notruf der

Polizei

Tag und Nacht (kostenfrei)

Tel. 0800 2800110

Bremer Treff e. V.

www.bremer-treff.org


115

Bremische Zentralstelle für

die Verwirklichung der

Gleichberechtigung der Frau

www.frauen.bremen.de

Cara Beratungsstelle zu

Schwangerschaft und

Pränataldiagnostik

www.cara-bremen.de

Caritas-Zentrum Bremen

www.caritas-bremen.de

Casa Luna – Haus für

minderjährige Schwangere

und Mütter

www.kriz-ev.de

Der Förderverein Glukosetransporter

(GLUT1)

Defekt e. V.

www.glut1.de

Deutscher Diabetiker Bund

Landesverband Bremen

e. V.

www.diabetikerbund.de

Deutsche Gesellschaft zur

Rettung Schiffbrüchiger

DGzRS – Die Seenotretter

www.seenotretter.de

Deutsche ILCO e. V.

www.ilco.de

Deutsche LebensRettungs-

Gesellschaft (DLRG)

Landesverband Bremen

e. V.

www.bremen.dlrg.de

Deutsche Multiple Sklerose

Gesellschaft (DMSG)

Landesverband Bremen

e. V.

www.dmsg-bremen.de

Deutsche Myasthenie

Gesellschaft e. V.

www.dmg-online.de

Deutsche Parkinson-

Vereinigung e. V.

www.psbremen.de

Deutscher Arbeitskreis

für Familienhilfe e. V.

www.ak-familienhilfe.de

Deutscher Kinderschutzbund

Landesverband

Bremen e. V.

www.dksb-bremen.de

Deutscher Paritätischer

Wohlfahrtsverband

Landesverband

Bremen e. V.

www.paritaet-bremen.de

Deutsches Sozialwerk

(DSW) e. V.

www.dsw-ev.de

Diakonisches Werk

Bremen e. V.

www.diakonie-bremen.de

DRF Stiftung Luftrettung

gemeinnützige AG

www.drf-luftrettung.de

DRK Bremen Pflege

GmbH

www.drk-bremen.de

DRK Landesverband

Bremen e. V.

www.drk-lv-bremen.de

EFL Bremen-Nord Ehe-,

Familien- und Lebensberatung

www.efl-bistumhildesheim.de

Elternkreis Essgestörter

Töchter und Söhne Bremen

www.elternkreis-essstoerungbremen.de

Elternverein Leukämie- und

Tumorkranker Kinder e. V.

www.kinderkrebs-bremen.de

familiennetz bremen

www.familiennetz-bremen.de

Familien- und Lebensberatung

der Bremischen

Evangelischen Kirche

www.kirche-bremen.de

FAW Frauen in Arbeit und

Wirtschaft e. V.

www.faw-bremen.de

Frauengesundheit in

Tenever Frauen und

Gesundheit e. V.

www.

frauengesundheitintenever.de

Gesundheitsamt Bremen

www.gesundheitsamt.remen.de

Gewitterziegen e. V.

www.gewitterziegen-bremen.de

Hand zu Hand e. V.

www.handzuhand.net

Hans-Wendt-Stiftung

www.hans-wendt-stiftung.de

Hilfswerk Bremen für

Menschen mit Beeinträchtigung

e. V.

www.hilfswerk-bremen.de

>>

Eine bunte Kirche

Foto: © Shanti- stock.adoby.com

Die katholische Kirche in der Stadt Bremen (südlich der Lesum) ist

bunt: Rund 40 000 Menschen aus mehr als 120 Nationen zählen

dazu – mit unterschiedlichen Sprachen, Mentalitäten und Kulturen.

Sie gestalten das Leben in den fünf Kirchengemeinden, die im

Katholischen Gemeindeverband Bremen zusammengeschlossen

sind. Die Kirche ist Träger von zwölf Kindertagesstätten, vier

Grundschulen sowie der St. Johannis-Schule als Oberschule

und Gymnasium. Die Einrichtungen sind offen für Kinder aller

Bekenntnisse. Zu den kirchlichen Angeboten gehören auch die

Ehe-, Familie- und Lebensberatung „Offene Tür“ im Schnoor, die

Krankenhaus- und die Gefängnisseelsorge, die Seemannsmission

und die Arbeit der Caritas.

Katholischer Gemeindeverband in Bremen

Hohe Str. 8/9 · 28195 Bremen · Tel. 0421-3694-0

info@kirchenamt-bremen.de · www.kgv-bremen.de


116

>>

hoppenbank e. V.

www.hoppenbank.info

Hospiz Bremen-Nord e. V.

www.hospiz-bremen-nord.de

hospiz:brücke Stationäres

Hospiz

www.hospiz-bruecke.de

Hospiz Horn e. V.

www.hospiz-horn.de

Hospizhilfe Bremen e. V.

www.hospiz-bremen.de

Hospizverein Bremen Lebensund

Sterbebegleitung e. V.

www.hospizverein-bremen.de

Integrationsfachdienst

Bremen GmbH (IFD)

www.ifd-bremen.de

Interdisziplinäre Frühförderstelle

der Lebenshilfe Bremen e. V.

www.lebenshilfe-bremen.de

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Ortsverband Bremen

www.johanniter.de

JUS Jugendhilfe und Soziale

Arbeit gGmbH

www.jus-bremen.de

Kinder- und Jugendärztlicher

Bereitschaftsdienst Bremen-

Nord Kinder- und Jugendärztlicher

Bereitschaftsdienst

Bremen-Mitte

www.kvhb.de

Kriz-Bremer Zentrum für

Jugend- und Erwachsenenhilfe

e. V.

www.kriz-ev.de

Lebenshilfe für Menschen

mit geistiger Behinderung

Bremen e. V.

www.lebenshilfe-bremen.de

Lymph-Selbsthilfegruppe

Bremen und umzu

www.lymph-selbsthilfebremen.de

Mädchenhaus Bremen e. V.

www.maedchenhaus-bremen.de

Mädchennotruftelefon

Tel. 0421 341120

(Rund um die Uhr erreichbar)

Männertherapiezentrum MTZ

www.mtz-bremen.de

Malteser Hilfsdienst e. V.

www.malteser-bremen.de

Menschenskinners!

Christen engagiert für

Kinder und Eltern e. V.

www.menschens-kinners.de

Migrationsdienst

Caritasverband Bremen e. V.

www.caritas-bremen.de

Netzwerk Selbsthilfe Bremen

Nordniedersachsen e. V.

www.netzwerk-selbsthilfe.com

Notruf für vergewaltigte

Frauen und Mädchen e. V.

www.notrufbremen.de

PiB Pflegekinder in Bremen

gGmbH

www.pib-bremen.de

pro familia LV Bremen

www.profamilia.de

Psychosoziale Angehörigenberatung

im Klinikum Mitte

Haus 31, St.-Jürgen-Str. 1

www.gesundheitnord.de

Rheuma-Liga Bremen e. V.

www.rheuma-liga-bremen.de

RSI-Selbsthilfegruppe

Bremen

www.gesundheitsamt.

bremen.de

Schattenkind Bremen

Selbsthilfegruppe für

Erwachsene Adoptierte

in Bremen

www.schattenkind-bremen.de

Schattenriss Beratungsstelle

gegen sexuellen Missbrauch

an Mädchen e. V.

www.schattenriss.de

Schuldnerberatung Caritasverband

Bremen e. V.

www.caritas-bremen.de

Selbsthilfe Sozialzentrum

Bremen-Nord e. V.

www.bremen.de

Selbsthilfegruppe

Osteoporose Bremen e. V.

www.osteoporose-bremen.com

SOS-Kinderdorf Bremen

www.sos-kinderdorf-bremen.de

Sozialdienst kath. Frauen e. V.

Bremen

www.skf-bremen.de

Sozialverband Deutschland

e. V.

www.sovd-hb.de

Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen

e. V.

www.vdk.de/kv-bremen

Sozialwerk der Freien

Christen-gemeinde Bremen

e. V.

www.sozialwerk-bremen.de

Soziotherapie Ambulante

Dienste Perspektive gGmbH

www.adperspektive.de

St. Johannis Kinder- und

Jugendhilfe

www.caritas-bremen.de

Therapie- & Krisenberatung

für Frauen und Kinder e. V.

www.frauen-gegen-gewalt.de

Verbraucherzentrale

Bremen e. V.

www.verbraucherzentralebremen.de

Zentrale für Private

Fürsorge

www.zfpf.de

Drogen- und

Suchtberatung

Ambulante Suchthilfe

Bremen gGmbH

www.therapiehilfe.de

Anonyme Alkoholiker

Bremen

www.anonyme-alkoholiker.de

AWOIntegra gGmbH

www.awo-bremen.de

Betreutes Wohnen für

Substituierte Lesum

www.therapiehilfe.de

Betreutes Wohnen für

Substituierte Walle

www.therapiehilfe.de

Blaues Kreuz in Deutschland

e. V.

www.blaues-kreuz.de/bremen

Bremer Schmerzgesellschaft

e. V.

www.bremerschmerzgesellschaft.de

Bremische Landesstelle für

Suchtfragen (BreLS) e. V.

www.brels.de

Caritas-Zentrum Bremen

www.caritas-bremen.de

Deutscher Guttempler-

Orden (I.O.G.T) Distrikt

Bremen i. V.

www.guttempler-bremen.de

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

Landesverband

Bremen e. V.

www.freundeskreise-suchtbremen.de

Hibiduri e. V. – Verein für

alkoholfreie Lebenshilfe

www.hibiduri-bremen.de

Initiative zur sozialen

Rehabilitation e. V.

www.izsr.de

Kreuzbund e. V.

www.kreuzbund-os.de

Landesinstitut für Schule

(LIS) Gesundheit und

Suchtprävention

www.lis.bremen.de

Nachbarschaftshaus

Bremen e. V.

www.nachbarschaftshausbremen.de

Netzwerk Selbsthilfe

Bremen- Nordniedersachsen

e. V.

www.netzwerk-selbsthilfe.com

Neues Land Bremen e. V.

Café Chance (Drogensucht)

Übergangswohnheim

www.neues-land-bremen.de

Notübernachtung

LA CAMPAGNE

www.therapiehilfe.de

Overeaters Anonymous

Interessengemeinschaft e. V.

www.overeatersanonymous.de

Präventionszentrum der

Polizei

www.polizei.bremen.de

Evangelische Kirche

Bremische Evangelische

Kirche

www.kirche-bremen.de

Diakonisches Werk Bremen

e.V.

www.diakonie-bremen.de

Evangelisches Informationszentrum

Kapitel 8

www.kapitel8.de

Landesverband Evangelischer

Tageseinrichtungen für

Kinder

www.kirche-bremen.de/kita

Evangelische

Freikirchen

Adventgemeinde

www.bremen.adventist.eu

Christusgemeinde Blumenthal/Ev.

freik. Gemeinde

(Baptisten)

www.christusgemeindeblumenthal.de/

Christus-Gemeinde

(Standort Vahr)

www.christus-gemeinde.info/

standorte/bremen-vahr/

Christus-Gemeinde

(Standort Walle)

www.christus-gemeinde.

info

Evangelisch freikirchliche

Gemeinde Gottes

www.gego-bremen.de

Evangelisch-Freikirchliche

Kreuzgemeinde

Bremen

www.kreuzgemeinde.de


117

Ingo Bartussek - stock.adobe.com

Evangelisch-Freikirchliche

Zellgemeinde Bremen

(Baptisten)

www.zellten.de

Freie Christengemeinde

Ecclesia

www.ecclesia-bremen.de

Freie Christengemeinde

AGAPE

www.fcg-agape.jimdofree.com

Freie Evangelische Brüdergemeinde

Bremen

www.bruedergemeindebremen.de

Hoffnungskirche Bremen

(Ev-Freikirchlich)

www.hoffnung-bremen.de

hoop Kirche Bremen

www.hoop.de

Paulus-Gemeinde Bremen KdöR

www.paulusgemeinde.de

ViertelKirche (Standort

der Christus-Gemeinde)

www.christus-gemeinde.info/

standorte/bremen-viertel

Katholische Kirche

Katholischer Gemeindeverband

in Bremen

Katholisches Kirchenamt

www.kgv-bremen.de

AtriumKirche

www.atriumkirche.de

Kloster

Birgitten-Kloster Bremen

www.birgitten-kloster.de

Arbeitsgemeinschaft

Christlicher Kirchen

Arbeitsgemeinschaft

Christlicher Kirchen

www.ack-bremen.de

Religionsgemeinschaften

Jüdische Gemeinde im

Lande Bremen

www.zentralratderjuden.de

SCHURA – Islamische

Religionsgemeinschaft

Bremen e. V.

www.schurabremen.de

Friedhöfe

Friedhöfe der Bremischen

Evangelischen Kirche

www.kirche-bremen.de

• Alt-Aumund

• Arbergen

• Arsten-Habenhausen

• Bremen-Blumenthal

(3 Friedhöfe)

• Borgfeld

• Grambke

• Grohn

• Horn

• Huchting (St. Georg)

• Lesum (St. Martini)

• Mittelsbüren

• Oberneuland

• Oslebshausen

• Rablinghausen

• Seehausen

• Vegesack

• Wasserhorst

Friedhöfe der

katholischen Kirche

• Bremen-Blumenthal

• Bremen-Grohn

Jüdische Friedhöfe

• Bremen-Hastedt

• Neuer Jüdischer

Friedhof

Städtische

Friedhöfe

www.umweltbetriebbremen.de

• Aumund

(Neu-Aumund)

• Blumenthal

(Waldfriedhof)

• Buntentor

• Gröpelingen

• Hastedt

• Hemelingen

• Huchting

• Huckelriede

• Mahndorf

• Osterholz

• Riensberg

• Walle

• Woltmershausen


118 Inserenten • Impressum

Inserenten

FirmaSeite FirmaSeite FirmaSeite

A

AES Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH 73

Ahlers & Vogel Rechtsanwälte PartG mbB 87

AOK Bremen/Bremerhaven Umschlagseite 3

APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft67

Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband

Bremen e. V. 108/109

Arbeitnehmerkammer Bremen 29

AUG.PRIEN Bauunternehmung

(GmbH & Co. KG) 11

B

Blumenmarkt Unser Lieben Frauen Kirchhof 27

botanika53

bremenports GmbH & Co. KG 70/71

Bremen Tourismus 47

Bremer Bäder GmbH 40

Bremer Heimstiftung 93

Bremer Ratskeller 35

bremer shakespeare company e. V. 51

Bremer Straßenbahn AG (BSAG) 23

Bremer Volkshochschule 67

Bremische Evangelische Kirche 113

Bremische Volksbank Weser-Wümme eG 17

BREPARK GMBH 22

C

cambio Bremen 30

CSM Deutschland GmbH 79

D

Deutsches Forschungszentrum für

Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) 61

Die Deutsche Kammerphilharmonie

Bremen GmbH 44/45

Die Sparkasse Bremen AG 21

Dodenhof Posthausen KG 37

DRK Landesverband Bremen e. V. 89

E

ESPABAU Eisenbahn Spar- und

Bauverein Bremen eG 20

Eissporthalle Paradice 41

F

Flughafen Bremen GmbH 13

G

GOP Varieté Bremen GmbH & Co. KG 43

Governikus GmbH & Co. KG 77

Großmarkt Bremen 27

H

Handelskammer Bremen 31

HANSA-FLEX AG 80

Hanseatische Steuerberaterkammer

Bremen31

Hochschule für Künste 65

K

Kapitel 8 113

Katholischer Gemeindeverband in Bremen115

Klima Bau Zentrum 29

Klimaschutzagentur energiekonsens 83

KOCKS MANUFACTURING GmbH

& Co KG 74

M

Matthäi Bauunternehmen GmbH

& Co. KG Umschlagseite 2

Mercedes-Benz AG Werk Bremen 81

Metropol Theater Bremen MTB

Betriebs GmbH 51

N

NordWestBahn GmbH 98

O

OHB System AG 99

Ochtum Park Outlet Center Bremen 48/49

R

Rheinmetall Electronics GmbH 15

S

Solares Energy GmbH 73

swb AG 14

T

Theater Bremen GmbH 43

U

Übersee-Museum Bremen 53

V

Vitakraft pet care GmbH & Co. KG 91

W

Werbegemeinschaft Weserpark

GbR Umschlagseite 4

WFB Wirtschaftsförderung Bremen

GmbH18/19

wisoak Wirtschafts- und Sozialakademie

der Arbeitnehmerkammer gGmbH 65

wpd windmanager GmbH & Co. KG 75

Wochenmarkt Domshof 27

Impressum

Verlag:

Kommunikation und Wirtschaft GmbH

Ein Unternehmen der Schlüterschen Mediengruppe

Baumschulenweg 28, 26127 Oldenburg

Telefon 0441 9353-0, info@kuw.de, kuw.de

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung

Bremen GmbH (WFB). Nach amtlichen Unterlagen

und verlagseigenen Erhebungen bearbeitet.

Redaktionelle Beiträge:

Autor:innen: Mediavanti GmbH (Claus Spitzer-

Ewersmann, Lisa Knoll, Alke zur Mühlen, Katja

Hofmann), Suse Lübker, Laura Schmitt, Sarah Pohl

Redaktion: Josephine Dinkelbach

Herstellung: Ramona Bolte

Das Manuskript ist Eigentum des Verlages. Alle Rechte

vorbehalten. Der Nachdruck, auch auszugsweise, jede

Art der Vervielfältigung oder das gewerbsmäßige Abschreiben

von Anschriften zum Zwecke der Weiterveräußerung,

die Benutzung von Ausschnitten zur Werbung

von Anzeigen sind verboten und werden als Verstoß

gegen das Gesetz betr. den unlauteren Wettbewerb und

als Verletzung des Urheberrechts strafrechtlich verfolgt.

Hiervon abweichende Nutzungserlaubnisse bedürfen

der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Herausgebers.

Printed in Germany 2024

Druck:

Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH

Hans-Böckler-Str. 52, 30851 Hannover

ISBN-Nr.: Broschüre 13 978-3-88363-456-2

ISBN-Nr.: E-Book 13 978-3-88363-457-9


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