TEST: ZELTE

exped.com

TEST: ZELTE

TEST: ZELTE


ALLE FOTOS: GELDER

Ein Eigenheim

für wenig Geld

Ein Zelt macht unabhängig und flexibel, verleiht einem das Gefühl von Freiheit. Aber nicht

jeder kann und will etliche hundert Euro für ein paar Quadratmeter Stoff mit Gestänge

hinblättern. Was aber gibt es an tauglichen Zweimannzelten bis 300 Euro?

Ein Zelt sein Eigen zu nennen,

ist eine feine Sache. Mit

einem Zelt ist man unabhängig

und mobil. Aber nicht

jeder will ein kleines Vermögen

für ein Zelt ausgeben. Doch bekommt

man für 200 bis 300 Euro

auch ein ordentliches Zweimannzelt?

Oder machen solche preisbewussten

Zelte schon nach dem

ersten Windstoß die Biege? Oder

gleichen sie nach ein paar

Tropfen Regen eher einem

Hallenschwimmbad als einer

Behausung? Und wenn nicht das,

ist es dann möglicherweise so

schwer, dass man es im Rucksack

garantiert nicht mehr durch die

Wildnis schleift?

Weit gefehlt! Auch bei Zelten dieser

Preisklasse kann man Qualität

bekommen. Die entscheidende

Frage, die man sich stellen sollte

ist doch: Was ist mir wichtig?

Denn das geniale Universalzelt

gibt es für den Preis dann leider

doch nicht. Irgendwo muss man

(leichte) Abstriche hinnehmen.

Die Zeltform

Das Sortiment der Testzelte kann

man im Großen und Ganzen in

zwei Gruppen unterteilen: In die

Tunnelzelte und die Kuppelzelte.

Welche Zeltform die bessere ist,

wird an manchen Outdoor-

Stammtischen so heiß diskutiert

wie zur Zeit die Kanzlerfrage.

Jedes System hat seine spezifischen

Vorteile (vgl. Kasten).

Tunnelzelte haben das bessere

Raum-Gewichts-Verhältnis und

Kuppelzelte stehen auch ohne

Häringe. Aber auch innerhalb dieser

beiden großen Gruppen gibt

es wieder Unterschiede. Die

Tunnelzelte unterscheiden sich

vor allem durch die unterschiedliche

Gestängelänge. Bei den

leichten Zweimannzelten ist es

häufig so, dass der Gestängebogen

an den Füßen kürzer ist

und somit das Zelt nach hinten

(zu den Füßen) niedriger wird.

Das ist (in mehr oder weniger

starker Ausprägung) bei allen

Zelten im Test der Fall. Etwas aus

der Reihe fällt das Modell von

Tatonka, das mit einem dritten

Bogen aufwartet, der eine schöne,

riesengroße Apsis (Vorraum)

überspannt – die größte und

funktionellste Apsis im Test. Ein

Detail, das vielen Leuten sehr

wichtig ist, denn wenn die Sonne

einmal nicht lacht, ist eine Apsis

ein feine Sache. Sei es für geruchsintensive

Wanderschuhe,

die man nicht unbedingt im Zelt

haben will, oder für den Rucksack,

der einfach im Zelt keinen Platz

mehr hat, aber natürlich auch

nicht draußen im Regen liegen

sollte. Neben dem Tatonka hat vor

allem das Salewa Zelt eine sehr

große Apsis, ebenso das Robens,

das gleich auf zwei Seiten mit viel

Raum glänzt. Andere Zelte verzichten

fast gänzlich auf einen

brauchbaren Vorraum, zumeist

zugunsten des Gewichts. So hat

der Mini-Tunnel von MSR nur

zwei extrem kleine Apsiden (die

man kaum so bezeichnen kann)

und auch das Einbogenzelt von

MacPac hat nur eine kleine Apsis.

So haben wir getestet:

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Bei den meisten Zelten ist zwischen

Innenzelt und Überdach

aber zumindest genug Platz für

das Gepäck.

Doch machen wir nochmal einen

Schritt zurück. Denn bevor man

die Apsis oder gar das Zelt an sich

nutzen kann, muss man es erst

einmal aufbauen. Und beim Zeltaufbau

sind sicherlich schon

Wie groß ist welches Zelt: Mit dem digitalen Aufmaßgerät wurde

die Grundfläche aller Testzelte ermittelt.

Die Zelte wurden von verschiedenen Testern mehrmals auf- und

abgebaut. Dabei wurde vor allem festgehalten, wie sich die Zelte

aufbauen lassen. Abgespannt wurde die Zelte so, dass sie einwandfrei

standen (daher resultiert auch die Anzahl der Häringe, die wir

angegeben haben).

Die Fläche der Zelte wurde mit einem digitalen Aufmaßgerät

ermittelt und ist gerundet angegeben.

Bei der Gewichtsangabe geben wir das Nettogewicht der Zelte

mit der Anzahl der Häringe an, die für den Aufbau nötig sind.

Ohne zusätzliches Reparaturmaterial oder sonstiges Zubehör.

7/2005

57


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++

+ ��


––

Hersteller

Modell

Vertrieb, Telefon

Beschreibung des Zeltes

Gewicht (Angabe des Herstellers)

Gewicht (Gebrauchsgewicht gemessen)

Anzahl Gestängebögen

Häringe für guten Stand

Eingänge

Apsiden

Liegeposition zum Eingang

Verbindung Überdach/Innenzelt

Innenraum

Grundfläche (Innenzelt)

Max. Höhe

Zubehör/Besonderheiten

Preis

= sehr gut

= gut

= befriedigend

= ausreichend

= mangelhaft

- Urteil

58 7/2005

TEST: TUNNELZELTE

Bergans

Kompakt

Scandic, 04105/681 30

Tunnelzelt mit unterschiedlich

langen Bögen

2,7 kg

2,69 kg

2

8

1

1

längs

Innenzelt eingehängt

3,1 qm

0,85 m

Dead-End-Kanäle,

Solides, eher flaches

Tunnelzelt, durch die

Dead-End-Kanäle schnell

aufzubauen.

299,95 Euro

ganze Beziehungen zerbrochen.

Denn wer nicht viel Übung mit

dem Aufbau von Zelten hat, dem

können hier schonmal graue

Haare wachsen. Aufgefallen sind

zwei Zelte: Besonders einfach

und schnell aufzubauen war das

Exped Auriga. Zwei gleichlange

Gestängeteile, zwei Dead-End-

Kanäle (an einem Ende zugenähte

Gestängekanäle), Gestänge in

die Kanäle schieben, spannen und

schon steht das Zelt.

Deutlich unübersichtlicher ist der

Aufbau des Salewa Micra Base.

Die sich zweimal kreuzenden

Hauptbögen für das Innenzelt

und die dazugehörigen Klippse

sind schwierig zuzuordnen,

obwohl man das mit einfachen


Jack Wolfskin

Last Resort II

Jack Wolfskin, 06126/95 40

Tunnelzelt mit unterschiedlich

langen Bögen

2,25 kg

2,16 kg

2

8

2

1 + 1 Mini

längs

Innenzelt eingehängt

2,86 qm

0,90 m

Nahtdichter, Rep.-Hülse

Sehr leichtes Zelt (gutes

Raum-/Gewichtsverhältnis)

mit einer gr. Apsis, einzig

die Abspannung wirkt eher

windig.



299,95 Euro

Eine etwas sperrige, aber sehr

einfach zu bedienende Sache:

ein Gestängeschuh, in den das

Ende eingesteckt wird.

Mitteln entwirren könnte. Zwei

verschiedenfarbige Gestänge und

dann die jeweiligen Klippse am

Zelt in derselben Farbe wie das

Gestänge und schon wäre der

Aufbau deutlich einfacher. Allerdings

wird der Aufbau mit etwas

MSR

Zoid 2

Eastside, 089/23 09 9110

(Mini-)Tunnel mit unterschiedlich

langen Bögen

1,8 kg

1,98 kg

2

10

2

2 Mini-Apsiden

längs

Gestänge am Innenzelt

3,4 qm

0,90 m

Rep.-Hülse

Große Grundfläche, aber

wenig Nutzfläche, sehr

kleines und leichtes Zelt,

eher ein Notzelt oder

Superleichtzelt.

199,90 Euro

Übung wesentlich leichter von

der Hand gehen.

Kanäle oder Klippse

Grundsätzlich gibt es bei den

Zelten zwei verschiedene Systeme,

mit denen Gestänge und

Zelt verbunden werden. Entweder

werden die Gestänge in geschlossene

Kanäle eingeführt oder aber

das Zelt wird mittels Klippsen am

Gestänge befestigt. Einige Zelte

haben auch beide Systeme in der

Mischform, das heißt kurze

Gestängetunnel und einige

Klippse. Beide Systeme haben

ihre spezifischen Vor- und Nachteile.

Beim Aufbau ist man mit

den Tunnelsystemen schneller

und einfacher dran, besonders

Tatonka

Grönland II

Tatonka, 08205/960 20

Tunnelzelt

3,55 kg

3,34 kg

3

8

1

1 sehr große

längs

Innenzelt eingehängt

2,8 qm

0,95 m

Rep.-Hülse, Dead-End-Kanäle

Relativ niedriges, aber von

der Liegefläche leider sehr

kurzes Tunnelzelt. Dafür ist

die Apsis riesig. Einfacher

Aufbau. Steht


sehr gut.

229,00 Euro

Leichter und spartanischer,

aber auch praktikabel ist die

einfache Öse, in die das

Gestänge eingesteckt wird.

dann, wenn es sich um Dead-End-

Kanäle handelt. Dann muss man

beim Aufbau nicht einmal ums

Zelt herum gehen, wie z. B. beim

Auriga von Exped, wo das System

konsequent zu Ende gebracht

wurde.


Wechsel

White Nites

Wechsel, 030/39 03 40 10

Tunnelzelt

2,7 kg

2,45 kg

2

7

1

2

längs

Innenzelt eingehängt

2,9 qm

0,95 m

2 Rep.-Hülsen, extra Unterlage

Hochwertiges Zelt mit sehr

dünnem Boden, aber serienmäßigem

Footprint, für das

Platzangebot ziemlich

leicht.


299 Euro

Die Klippse haben beim Abbauen

Vorteile. Dann muss man nicht

sorgfältig darauf achten, dass

man die Gestänge, ohne dass sie

auseinander gehen, aus den

Kanälen schiebt, sondern man

muss lediglich ein paar dieser

Klippse vom Gestänge lösen –

fertig. Ob die Mischform der beiden

Systeme (wie bei Marmot)

jetzt eine Kombination der beiden

Vorteile oder aber der Nachteile

ist, kommt sicherlich auf den

Standpunkt des Betrachters an.

Alles dicht

Dichtigkeit ist bei richtigem Aufbau

(und richtiger Handhabung)

heute bei Qualitätszelten kaum

mehr ein Thema. Wenn Wasser

rein kommt, geschieht das meist

irgendwo im Bodenbereich.

Daher sollte man beim Kauf auf

eine hohe Wassersäule des Bodengewebes

achten. Die Werte liegen

bei allen Zelten zwischen 6000

und 10 000 Millimetern Wassersäule,

lediglich das Robens fällt

mit einer deutlich geringeren

Wassersäule von 2300 Millimetern

aus dem Rahmen. Da kann es bei

Regen schnell passieren, dass

Wasser rein kommt. Spätestens,

wenn man sich auf einer nassen

Wiese im Zelt hinkniet, wird’s

feucht.

Darüber hinaus ist ein fester Boden

sinnvoll. Die Firma Wechsel

fällt mit einem extrem dünnen

(und leichten) Boden auf, hat

allerdings serienmäßig eine extra

Unterlage (Footprint). Da kann

man auch gleich den Boden dicker

machen, denn ohne Unterlage ist

der Wechsel-Boden sehr anfällig.

Innenraum

Es ist schon erstaunlich: Von den

Maßen her sind manche Zelte

offensichtlich geräumig, aber subjektiv

fühlt man sich eher beengt.

Andere Zelte wiederum sind gar

nicht so groß, vermitteln aber ein

enormes Raumgefühl. Ganz maßgeblich

verantwortlich für diesen

Effekt sind zwei Aspekte: die

Farbe und Helligkeit des Zeltes

und die Art und Weise, wie es

gespannt ist. Im Vaude Taurus,

von den Maßen her eines der

größeren Zelte, fühlt man sich

leicht beengt. Das Zelt ist mit

Überdach dunkel (klassische Zeltfarbe),

die Seitenwände hängen

zumindest im hinteren Zeltteil

schlaff nach innen. Im Marmot

Hypno hingegen sind die Wände

straff gespannt, es ist auch an den

Füßen noch genügend hoch, die

helle, orange Farbe vermittelt ein

großes und angenehmes Raumgefühl.

Ein Aspekt, den man nicht

außer Acht lassen sollte, sonst

wird man nach ein paar Stunden

Lesen Sie weiter auf Seite 60!

Welche Zeltform?

Jede Zeltform hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile.

Immer häufiger setzen sich auch Mischformen durch.

Wichtig ist, dass man vor dem Kauf weiß, was man mit dem

Zelt machen möchte.

Kuppel- oder Hybridzelte

+ stabil

+ straffe Seitenwände (gutes Raumgefühl)

+ weniger Häringe für guten Stand

+ steht zur Not auch ohne Häringe (bis auf die Apsis)

+ können in aufgebauten Zustand bewegt werden

– etwas schwerer

– schlechteres Raum-/Gewichts-Verhältnis

Das North Face ist ein typisches

Kuppelzelt mit zwei Gestängen

und einem Kreuzungspunkt.

Tunnelzelte

+ gutes Raum-/Gewichts-Verhältnis

+ in eine Richtung sehr windstabil

+ schneller Aufbau

– gute Abspannpunkte absolut notwendig

– oft etwas „schlaffe“ Seitenwände am Innenzelt

Das Eureka ist ein Hybridzelt

mit drei Gestängebögen und

drei Kreuzungspunkten.

Das Tatonka ist ein

Tunnelzelt mit drei

parallel verlaufenden

Gestängebögen.

Der dritte Bogen bildet

bei dem Tatonka-Zelt

die große Apsis.

Kaufentscheidung?

Meist ist die Kaufentscheidung auch stark emotional geprägt.

Aber trotzdem sollte man sich vor dem Kauf klar werden,

welche Aspekte einem sehr wichtig sind. Auch ein guter Verkäufer

kann die Entscheidung maßgeblich beeinflussen.

7/2005

59


� �

++

+ ��


––

Hersteller

Modell

Vertrieb, Telefon

Beschreibung des Zeltes

Gewicht (Angabe des Herstellers)

Gewicht (Gebrauchsgewicht gemessen)

Anzahl Gestängebögen

Häringe für guten Stand

Eingänge

Apsiden

Liegeposition zum Eingang

Verbindung Überdach/Innenzelt

Innenraum

Grundfläche (Innenzelt)

Max. Höhe

Zubehör/Besonderheiten

Preis

= sehr gut

= gut

= befriedigend

= ausreichend

= mangelhaft

- Urteil

60 7/2005

TEST: KUPPEL- ODER HYBYRIDZELTE

Eureka

Autumn Wind XD

Eureka, 0031/20/581 85 59

klassisches Hybridzelt

2,7 kg

2,76 kg

3

6

2

1

längs

Gestänge am Innenzelt

3,2 qm

0,88 m

Rep.-Hülse

Einfach aufzubauendes, sehr

stabiles Zelt mit guter

Raumausnützung, weil die

Seitenwände sehr straff

sind.


299 Euro

Das richtige Raumgefühl

Die Grundfläche alleine

sagt wenig über die

„Größe“ eines Zeltes!

Innenzelt: Eine große Grundfläche

bringt nichts, wenn

man sie nicht nützen kann.

Straffe, steile Seitenwände

(oben, Marmot) bringen mehr

Platz als schlaffe und flache

(unten, Vaude).

Farbe: Eine helle, gelbliche

oder leicht rötliche Farbe vermittelt

ein freundliches und

auch viel großzügigeres

Raumgefühl im Inneren des

Zeltes.

Exped

Auriga

0041/1/497 10 10

klassisches Kuppelzelt

3,2 kg

2,86 kg

2

6

2

2

quer

Innenzelt eingehängt

3,2 qm

1,00 m

2 RV-Zipper, Rep.-Hülse

Extrem schnell und einfach

aufzubauendes Zelt, viel

Platz und sehr gute

Detaillösungen.



299,90 Euro

Lafuma

Refuge II

Lafuma, 07023/95 11 35

klassisches Hybridzelt

3,2 kg

2,66 kg

3

6

1

1

längs

Innenzelt eingehängt

2,3 qm

1,00 m

Dead-End-Kanäle asym.

Macpac

Eclipse

Macpac, 08341/908 86 97

Einbogenzelt

2,4 kg

2,45 kg

1

4

2

1 kleine

quer

Gestänge am Innenzelt

2,6 qm

1,05 m

Rep.-Hülse


Eher kleineres, aber stabiles Vom Material her sehr soli-

Zelt mit gutem Raumgefühl. des Zelt, die Einbogenkons-

Die Snowflaps am Überdach truktion bedingt einen recht

sind überflüssig. Schlechte flachen Verlauf der Wände

Durchlüftung. (Kopf und Füße).

169 Euro

219,90 Euro

Das Exped Auriga überzeugte

unter anderem durch einige sinnvolle

Details. Die Abspannbändel

haben ein kleines Täschchen.

Regen schon depressiv. Nachdem

wir so erfreut waren, dass man

auch für 300 Euro und darunter

ordentliche Zelte bekommt, sollte

doch auch das Innere fröhlich

stimmen. Olaf Perwitzschky

Einfach aber wirkungsvoll:

Die Belüftung des Auriga lässt

sich mittels Abstandhalter

schnell öffnen und schließen.

Fazit:

Für bis zu 300 Euro gibt es richtig

gute Zelte. Das Erfreuliche:

Auch Zelte, die deutlich unter

unserer Preisobergrenze lagen,

kamen mit einem hochwertigen


Marmot

Hypno 2P

Marmot, 09153/92 05 90

modifiziertes Hybridzelt

2,5 kg

2,81 kg

3

7

2

2

quer

Gestänge am Innenzelt

2,9 qm

1,00 m

Rep.-Hülse und Kleinteile

Äußerst stabiles Zelt mit

einem großen Raumgefühl,

leicht aufzubauen, steht

auch ohne Häringe sehr gut.



299,00 Euro

Alugestänge daher. Ansonsten

war der Reigen der Testzelte

sehr groß. Vom Minitunnel des

MSR bis zum recht geräumigen

Kuppelzelt von Salewa war fast

alles vertreten. Besondes gut

hat uns das Exped mit dem

Gesamtkonzept, der schnellen

Aufbauzeit und den guten

Details gefallen, dafür gibt es

den Tipp. Aber auch das

Marmot ist ein durchdachtes,

Robens

Grey Rock

Robens, 040/53 69 51 11

Kuppel mit außenliegendem

Gestänge

3,6 kg

4,25 kg

3

6

2

2 große Apsiden

quer

Innenzelt eingehängt

2,8 qm

0,95 m

Rep.-Hülse

Das schwerste, aber auch

eines der größten Zelte mit

zwei großen Apsiden.

Unrealistische Gewichtsangaben

des Herstellers.

249,00 Euro

Salewa

Micro Base

Salewa, 089/90 99 30

modifizierte Kuppel

3,52 kg

3,91 kg

3

7

2

1 sehr große

quer

Gestänge am Innenzelt

2,8 qm

1,20 m

Rep.-Hülse

Ständig werden die ermittelten

Daten und Eindrücke festgehalten.

Eines der größten Zelte mit

großer Apsis und gutem

Raumgefühl, Aufbau

(anfangs) ziemlich


The North Face

Vector 22

TNF, 089/32 45 57 22

klassische Kuppel

1,94 kg

2,24 kg

2

5

1

1

quer

Gestänge am Innenzelt

2,8 qm

1,20 m

Rep.-Hülse

Vaude

Taurus

Vaude, 07542/530 60

variiertes Hybridzelt

2,69 kg

2,63 kg

2

6

2

1

längs

Innenzelt eingehängt

3,6 qm

1,00 m

Rep.-Hülse



Ein hohes, ziemlich (wind-) Leicht aufzubauen, große

instabiles Zelt. Sieht „staksig“ Grundfläche. Aufgrund der

aus. Innenzelt fast nur aus flachen Wände (Innenzelt

Moskitonetz (für warme Re- hing ziemlich durch)

verwirrend. gionen). Leicht aufzubauen. allerdings wenig

Nutzfläche.

249,95 Euro

295 Euro

199,90 Euro

recht hochwertiges und stabiles

Kuppelzelt mit einem guten

Preis-/Leistungs-Verhältnis.

Bei den Tunnelzelten hat uns

das Wolfskin aufgrund des

guten Raum-/Gewichtsverhältnisses

recht gut gefallen. Für

einen Tipp hat es aber nicht

ganz gereicht.

Beim Tatonka Grönland II ist

die riesige Apsis gut, störend

ist der Einstieg übers Eck.

„Der Himmel ist aus Nylon … Zelten ist naturnah, kontaktfördernd,

mal abenteuerlich, mal romantisch, immer aber ein Erlebnis …“

Bekenntnisse und Erkenntnisse von einem Journalisten-Paar, das sich im

Zelt so nahe kam, dass auch die Flitterwochen darin stattfanden.

Jochen Temsch/Birgit Lutz-Temsch: Zelten. Kleine Philosophie der Passionen. dtv 34194, 7,50 Euro.

Im nächsten

ALPIN Test!

xxxxxx

Was ist angesagt?

Leichte Säcke

Ein Rucksack ist dafür da,

um Lasten durch die Bergwelt

zu tragen. Dabei soll er

selber nicht auch schon eine

Last sein. ALPIN testet

Rucksäcke zwischen 25 und

35 Litern Volumen, die nicht

mehr als ein Kilo wiegen.

7/2005

61

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