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TLN 13/2024

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TLN

Trans Logistik News

TECHNIK • KOMPETENZ • MANAGEMENT

Nr. 13 • DEZEMber 2024 / Januar 2025

4. Jahrgang

Marktübersicht, Teil 1 - Beste Neuheiten 2024

S. 11

Tracking & Tracing in der

Logistik

Seite 8

Lkw-Diebstahl:

Tipps für Unternehmen und

das Personal am Lenkrad

Seite 21



Inhalt

Beleuchtungslösungen: Eine wichtige Rolle

für die Sicherheit - S. 4

ADAC TruckService - Wichtige Winter-Tipps

für Lkw-Fahrer - S. 6

Tracking & Tracing in der Logistik - S. 8

Marktübersicht, Teil 1 - Beste Neuheiten

2024 - S. 11

Winterreifenpflicht - S. 17

Leasing-, Miet- und Factoring-Highlights

2024 - S. 19

Lkw-Diebstahl: Tipps für Unternehmen und

das Personal am Lenkrad- S. 21

Sperre der Luegbrücke - Umfangreiches

Maßnahmenbündel - S. 25

Eine Gala der Extraklasse: „Werkstätten des

Jahres 2024“ - S. 26

Neue globale Webfleet-Studie: Flottenmanagement

steht vor KI-Boom - S. 27

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Redaktion: Christian Böttjer • Layout: mithoro •

Erscheinungsweise: monatlich

Gültige Anzeigenpreisliste: ab 01.07.2021

Die Anzeigen, Anzeigentexte und die Artikel geben nicht unbedingt

die Meinung des Herausgebers wieder. Nachdruck nur mit

schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Wir übernehmen

keine Haftung für aus Druckfehlern entstandene Schäden.

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Beleuchtungslösungen

Eine wichtige Rolle für die Sicherheit

Perfekte Sichtverhältnisse spielen eine wichtige

Rolle für die Sicherheit. Das trifft gerade

auf Orte und Situationen zu, wo täglich mit

leistungsstarken Maschinen gearbeitet und schwere

Lasten transportiert werden. Eine optimale Beleuchtung

ist für den Berufskraftfahrer von großer Bedeutung.

Zur Fahrzeugbeleuchtung gehören alle Leuchten,

die an einem Fahrzeug angebracht sind, um die

Sicherheit beim täglichen Fahren zu erhöhen. Die richtige

Beleuchtung dient der besseren Sicht bei Dunkelheit

und schlechtem Wetter sowie der Signalisierung

von Absichten gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern.

Es sollte größter Wert auf die Leuchtkraft, Widerstandsfähigkeit

und Langlebigkeit gelegt werden.

Einen wichtigen Beitrag leisten beispielsweise bruchsichere

Lichtscheiben und erschütterungsresistente

Beleuchtungssysteme. Im Folgenden präsentiert die

TRANS LOGISTIK NEWS verschiedene Beleuchtungslösungen.

Kompakte und vielseitige

Beleuchtungslösungen

für Nutzfahrzeuge

Die PRO-RAIL Serie bietet innovative und kompakte

Beleuchtungslösungen für Nutzfahrzeuge, die

durch modernste Technik und flexible Einbaumöglichkeiten

überzeugen.

Ein Highlight der Serie ist die 5-Funktionsleuchte

PRO-RAIL, die mit Schlusslicht in Lichtleitertechnik

ausgestattet ist. Ihre kompakten Maße von

188x76x44,5 mm machen sie ideal für den Einsatz in

beengten Fahrzeugbereichen. Besonders hervorzuheben

ist die horizontale und vertikale Anbaumöglichkeit,

die Flexibilität bei der Montage bietet. Diese

Leuchte vereint Schlusslicht, Bremslicht, Blinklicht,

Rückfahrlicht und Nebelschlusslicht in einem kompakten

Design.

Die PRO-MIDI-RAIL Modelle erweitern die Serie mit

verschiedenen Funktionsvarianten: Brems-Schlussleuchte,

Brems-Blink-Schlussleuchte und Brems-Blink-

Schluss-Rückfahrleuchte. Diese Leuchten bieten hohe

Sichtbarkeit und sind ideal für Fahrzeuge, die auf Sicherheit

und Effizienz setzen.

Zusätzlich umfasst die Serie die PRO-MINI-RAIL

und PRO-MICRO-RAIL Leuchten, die Kenn- und Positionsleuchten

in einer Einheit kombinieren (Kennleuchte

gemäß ECE R65). Diese Modelle bieten platzsparende

und vielseitige Lösungen für Nutzfahrzeuge und

erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen.

Die PRO-RAIL Serie bietet eine umfassende, leistungsstarke

Beleuchtungslösung für den Nutzfahrzeugbereich

– kompakt, vielseitig und robust.

FOR YOUR SAFETY

FOR YOUR SAFETY – dafür steht Raptors LED Technik.

Seit über zehn Jahren ist das Unternehmen spezialisiert

auf hochwertige Signal- und Warntechnik,

die Sicherheit garantiert. Das Angebot richtet sich an

Einsatzkräfte, Kommunen, Fahrzeugausstatter, aber

auch private Nutzer und städtische Dienste. Von dem

Standort in Neckarbischofsheim werden zuverlässige

Produkte angeboten.

Ob Kennleuchten, Frontblitzer oder komplexe

Dachsysteme - Raptors LED Technik setzt auf qualitätsgeprüfte

Komponenten und Langlebigkeit. Der

Signalbalken Slim ECE R65 überzeugt mit neuester

LED-Technologie und einer 360-Grad-Ausleuchtung.

Dank seiner kompakten Bauweise lässt er sich einfach

4 Trans Logistik News


montieren und ist optimal zum Absichern von Gefahrenstellen

geeignet. Für noch mehr Sicherheit sorgt

das integrierte Heckwarnsystem. Features: Integriertes

Heckwarnsystem/Warnblinker, Scheinwerfer zur

Seite LxBxH: 600 - 1800 mm x 299 mm x 95 mm, Sichtbarkeit:

Bis zu 6000 Meter. Eine perfekte Ergänzung

dazu ist der Frontblitzer Raptor XM6. Dieser ist in verschiedenen

Ausführungen erhältlich und punktet mit

einem intensiven Warnsignal.

Dank der Kombination aus Hochleistung LEDs und

Präzisionsoptik bietet der XM6 eine zuverlässige hohe

Sichtbarkeit. Der XM6 kann vielseitig eingesetzt werden

- sei es im Kühlerbereich, als Heckblitzer oder für

Baufahrzeuge. Features: Robuste Bauart, synchronisierbar,

120 Blitze pro Minute, LxBxH: 120 mm x 30

mm x 12 mm, High-Power - LEDs: 6 (5W pro LED).

Sichtbarkeit und Sicherheit

Die Innenbeleuchtung der Nutzfahrzeuge kann mit

der robusten, wasserfesten 24V Aluminium-LED-Leiste

in tageslichtweiß optimiert werden. Speziell entwickelt

für anspruchsvolle Einsatzbedingungen, ist diese

LED-Leiste die ideale Lösung für Laderäume, Fahrerkabinen

und Innenbereiche von Transport- und Logistikdepots.

Dank der IP65-Schutzklasse trotzt sie Wasser,

Staub und Schmutz – perfekt geeignet für den rauen

Alltag auf der Straße.

Mit ihrem langlebigen Aluminiumgehäuse bietet

die Leiste nicht nur Stabilität, sondern auch eine

gleichmäßige, diffuse Lichtverteilung, die Blendungen

vermeidet und für klare Sicht sorgt. Das Aluminiumprofil

schützt den LED-Streifen vor äußeren Einwirkungen

wie Stößen und mechanischer Belastung, die

beim Ein- und Ausladen von Ware entstehen können.

Das tageslichtweiße Licht (5000K) hebt Details präzise

hervor und unterstützt so eine sichere Handhabung

von Werkzeugen und Materialien, ob beim Be- und

Entladen oder bei Arbeiten am Einsatzort. Die LED-

Leiste ist in individuellen Wunschlängen von 18 cm bis

zu 198 cm verfügbar und lässt sich somit flexibel an

die spezifischen Anforderungen jedes Nutzfahrzeugs

anpassen. Für längere Strecken können mehrere Leisten

in Reihenschaltung über ein Stecksystem verbunden

werden, um eine nahtlose Ausleuchtung sicherzustellen.

Die einfache Installation und der geringe Energieverbrauch

machen diese LED-Leiste zur zuverlässigen

Wahl. Die revoART GmbH (www.leds24.com) rät

dazu, das Beste aus den Fahrzeugen herauszuholen

und mit einer Beleuchungslösung auszurüsten, die für

Sichtbarkeit und Sicherheit sorgt. (cb)

Ihre Vorteile mit unseren LEDs:

Energieeffizient & langlebig

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Trans Logistik News

5


ADAC TruckService

Wichtige Winter-Tipps für Lkw-Fahrer

Im Winter steigt für Lkw-Fahrer nicht nur die

Unfallgefahr durch widrige Straßenverhältnisse,

sondern auch das Pannenrisiko. Der ADAC

TruckService gibt Tipps, wie man ungeplante Ausfälle

und teure Überraschungen vermeidet. Die Temperaturen

fallen. Besonders in höher liegenden Regionen

ist bereits mit Schnee und Straßenglätte zu rechnen.

„Oktober ist die richtige Zeit, Truck und Fahrer fit für

den Winter zu machen. Wer jetzt vorbeugt, ist nicht

nur sicherer unterwegs, sondern vermeidet auch teure

Überraschungen“, rät Werner Renz, Geschäftsführer

der ADAC TruckService GmbH & Co. KG, Laichingen.

Zur Wintervorbereitung zählt aber nicht nur das

obligatorische Frostschutzmittel oder der Wechsel

auf Winterreifen.

Winterpannen Nummer 1: Batterie, Licht, Bremse

Zu den häufigsten Panneneinsätzen in der kalten

Jahreszeit gehören schwache Batterien, Defekte an

der Beleuchtung und eingefrorene Bremsventile. Kälte,

viele elektrische Verbraucher und die höhere Belastung

beim Anlassen eines kalten Dieselmotors fordern

die Batterie im Winter deutlich stärker. „In den ersten

Frostnächten machen deshalb in Nutzfahrzeugen reihenweise

die Batterien schlapp“, weiß Renz und rät

bei geplanten Werkstattaufenthalten, die Batterie

überprüfen zu lassen. Im Übrigen sollten auch Wasserkocher,

Kaffeemaschinen und Standheizungen im

Lkw immer in Fachwerkstätten eingebaut werden, um

Kurzschlüsse und Brände durch schlampige Montage

oder eine Überlastung des Kabelbaums zu verhindern.

Zum Wintercheck gehört auch, den Frostschutz im

Bremssystem zu prüfen und die Entwässerungsventile

an Druckluftkesseln proaktiv zu betätigen. Ist eine

Bremsanlage erst einmal eingefroren, ist der Pannendienst

gefragt. Die Profis arbeiten mit speziellen

Schlauchadaptern, über die heiße Auspuffgase auf die

eingefrorene Stelle geleitet werden und das Fahrzeug

schnell wieder flott ist.

Sicherheitsmaßnahme Nummer 1: Reifen

Sicherheitsmaßnahme Nummer 1 im Winter ist die

richtige Bereifung. Der ADAC TruckService empfiehlt

traktionsstarke Winterreifen mit mindestens vier bis

sechs Millimeter Restprofil. Für guten Grip ist der richtige

Luftdruck entscheidend, denn bei zu hohem oder

zu geringem Luftdruck setzt sich das Profil schneller

zu. Auch Schneeketten müssen vor Einbruch des Winters

auf Verschleiß kontrolliert werden. Außerdem ist

es ratsam, das Anlegen der Ketten vor dem Wintereinbruch

zu trainieren. Das spart im Fall der Fälle Zeit

und erhöht die Sicherheit.

Wer rastet, der rostet

Durch Nässe und Salz entsteht an allen Verbindungsteilen

aus Metall Korrosion, die zu Übergangswiderständen

führt. Plötzlich fließt kein Strom mehr.

Anfällig für Korrosion sind beispielsweise Kabel

mit Scheuerstellen, Batterieübergabepunkte oder Anhängersteckdosen,

die beim Koppeln der ziehenden

Einheit mit dem Anhänger oder Auflieger beansprucht

und sind nicht selten beschädigt werden. Gerade in

den Wintermonaten rät der ADAC TruckService deshalb,

das Fahrzeug zur Vorbeugung regelmäßig und

gründlich zu reinigen.

Für Lkw, die im harten Wintereinsatz sind, wie

etwa Baustellen- oder Winterdienstfahrzeuge, ist eine

Unterbodenkonservierung ratsam, die rechtzeitig vor

dem Winter auf Schäden geprüft und gegebenenfalls

erneuert werden sollte. Für die Zugmaschine schlägt

eine Konservierung mit etwa 800 Euro zu Buche, dafür

reduziert sich der Verschleiß deutlich.

Nirgendwo trifft das Prinzip „Kleine Ursache, große

Wirkung“ mehr zu als bei der Klimaanlage. Wer sie

einige Monate nicht einschaltet, riskiert einen Totalausfall.

Dann hilft oft nur ein neuer Klimakompressor.

Kostenpunkt: rund 1.500 Euro. Renz rät deshalb, die

Klimaanlage auch im Winter regelmäßig einzuschalten,

das hält die Dichtungen geschmeidig und garantiert,

dass sie am ersten heißen Tag auch funktioniert.

Abfahrtskontrolle ist Pflicht

Der sorgfältigen Abfahrtskontrolle kommt in der

kalten Jahreszeit eine besondere Bedeutung zu. Vor

Foto: ADAC TruckService.

6 Trans Logistik News


allem ist die Kontrolle der Fahrzeugdächer Pflicht.

Herabfallende Schnee- und Eisplatten gefährden die

anderen Verkehrsteilnehmer und müssen vor Fahrtantritt

unbedingt beseitigt werden. Ein wachsames Auge

sollte der Fahrer auf gesplittertes Plastik oder poröse

Dichtungen haben, durch die Feuchtigkeit in die Lampen

eindringen und einen Kurzschluss verursachen

kann.

Die Fahrweise den Witterungsverhältnissen anzupassen,

ist bei Eis und Schnee selbstverständlich. Bei

schlechter Sicht durch Nebel, Schnee oder Regen (weniger

als 50 Meter) gilt für Fahrzeuge mit mehr als 7,5

Tonnen zulässigem Gesamtgewicht zudem ein Überholverbot.

Die Missachtung führt zu einem Bußgeld

von 120 Euro und einem Punkt in Flensburg. Außerdem

gilt: Rechtzeitig tanken, und zwar sobald die Tanknadel

sich Richtung Viertelvoll neigt.

Sollte es trotz Winter-Check einmal zu einer Panne

kommen: Der ADAC TruckService ist unter der Hotline

0800 524 8000 rund um die Uhr zu erreichen.

ADAC TruckService Winter-Checkliste: 1. Auf Winterreifen

wechseln: 2 mm Profiltiefe sind gesetzlich

vorgeschrieben, besser sind mindestens 4 bis 6 Millimeter.

2. Luftdruck checken: Der richtige Reifendruck

sorgt für Grip und verhindert, dass sich das Profil zusetzt.

3. Schneeketten prüfen: Bei Bedarf mit Rostlöser

oder Diesel behandeln und probehalber anlegen. 4.

Batterieleistung und Batterieübergabepunkte testen.

5. Für Kühler-Frostschutz bis -30 Grad sorgen. 6. Frostschutz

im Bremssystem prüfen und Entwässerungsventile

an Druckluftkesseln proaktiv betätigen. 7.

Wischwasser mit Scheibenklar befüllen (Nachfüllpack

mitführen). 8. Gehäuse, Dichtungen und Leuchtmittel

von Scheinwerfern und Positionslichtern prüfen. 9.

Anhängersteckdosen auf Beschädigungen prüfen. 10.

Lkw-Unterbodenkonservierung prüfen. 11. Türgummi

mit Hirschtalg behandeln, um ein Zufrieren zu verhindern.

12. Türschlossenteiser ins Handgepäck legen

(nicht ins Fahrzeug). 13. Lappen griffbereit halten, um

Lampen, Spiegel und Scheiben zu säubern. 14. Warme

Kleidung und Decke mitführen. 15. Klimaanlage auch

im Winter gelegentlich einschalten, damit Dichtungen

nicht austrocknen.

Gut gerüstet durch den Winter

Regen, Eis und Schnee können im Winter zur gefährlichen

Extrafracht auf Dächern von Aufliegern

werden. Eisplatten die sich von Lkw-Dächern lösen,

verursachen jedes Jahr zahlreiche Unfälle, teilweise

mit schweren Folgen.

Für den Fahrer ist es jedoch sehr mühsam, zeitaufwändig

und gefährlich in bis zu 4 m Höhe diese Dachlasten

zu entfernen. Ausgerüstet mit dem AIRpipe

Drei-Schlauch-System, können Trucker ihren Auflieger

mit einem Handgriff vom Boden aus von Wasser

und Eis befreien.

Das AIRpipe System kann dank der pneumatischen

Funktion der Steuerung, jederzeit, unabhängig vom

Standort und für die Dauer der gesamten Stehzeit,

ohne Zugfahrzeug – wichtig bei Wechselbrücken - aktiviert

werden. Somit können sich von vorneherein keine

Wasserseen und Eisplatten bilden. Die Konzeption

als 3-Schlauch System ermöglicht jedoch auch ein sicheres

Entfernen von schon vorhandenen Eisplatten.

Das AIRpipe System ist nachrüstbar und eignet sich

für alle Verdeckarten. Dank der speziellen Anbindung

die die Schnallriemchen ersetzt, bleibt die Plane auch

nach dem Einbau von AIRpipe mit dem Fahrzeug verbunden.

So wird lästiges Flattern während der Fahrt

vermieden und die Laufrollen von Schiebeverdecken

werden geschont. Die Funktion eines Schiebeverdeckes

wird nicht beeinträchtigt, das beidseitige Öffnen

ist mit den montieren Flachschläuchen, auch bei ladungszertifizierten

Aufliegern, möglich.

Gilt nur für Deutschland: Mit dem Geld aus dem

Fördertopf De-minimis (seit dem 5. Februar 2024 wird

das Förderprogramm „De-minimis“ unter dem Namen

„Umweltschutz und Sicherheit (US)“ fortgeführt) bezuschusst

der Bund die Nachrüstung von Fahrzeugen

mit dem AIRpipe-Enteisungssystem.

Mehr zum AIRpipe Lkw-Dachenteisungssystem

erfahren Interessierte auf der Homepage

www.airpipe.at (cb)

Trans Logistik News

7


Tracking & Tracing in der Logistik –

optimale Transparenz entlang der

gesamten Supply Chain

Aus dem privaten Umfeld kennen wir es nur

zu gut: In freudiger Erwartung auf ein online

bestelltes Paket verfolgen wir nonstop und

in Echtzeit, wo sich die Sendung gerade befindet, wie

lange die Zustellung noch dauert und wann wir die

Lieferung endlich in den Händen halten. Heute eine

Selbstverständlichkeit. Doch wie viel personeller und

technischer Aufwand für Logistikunternehmen dahintersteckt,

ist vielen nicht bewusst. Ohne eine automatisierte

Sendungsverfolgung wäre dieses Szenario gar

nicht möglich. Doch wie genau funktioniert ein Sendungsverfolgungssystem?

Welche unterschiedlichen

Formen für Tracking & Tracing gibt es? Und wieso sollte

jedes Logistikunternehmen ein Track & Trace Tool

im Einsatz haben? Maike Kalin, Senior Online Marketing

Managerin bei d.velop, gibt Antworten auf diese

und weitere Fragen und zeigt konkrete Chancen für

Logistiker in der digitalen Transformation auf.

Tracking & Tracing Definition

Wortwörtlich aus dem Englischen übersetzt, bedeutet

Tracking „Nachverfolgung“ und Tracing „Rückverfolgung“.

In der Logistik geht es dabei um die

Sendungsverfolgung, beispielsweise eines Pakets.

Mithilfe von Tracking & Tracing Systemen kann eine

Sendung vom Startpunkt bis zur Zustellung am Bestimmungsort

in Echtzeit verfolgt werden. Das System

gibt jederzeit Auskunft darüber, wo sich das Paket

zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet. Somit

können ganze Lieferketten entlang der Supply Chain

überwacht werden.

„Der Stellenwert von Track & Trace wird sich mit der

digitalen Transformation erhöhen“, meint Peter Altes,

Geschäftsführer des Industrieverbands AIM. Durch

die zunehmende individuelle Massenproduktion von

Waren und die damit einhergehenden automatisierten

Prozesse wird die Nach- und Rückverfolgung von

Gütern zunehmend wichtiger. Nur so behält der Logistiker

einen Überblick über sämtliche Lieferketten.

Neben der fortschrittlichen Informationstechnologie

benötigt das Tracking & Tracing System sogenannte

Begleitinformationen, auch als Avisierungsdaten bekannt,

um die Sendung verfolgen zu können.

Identinformationen werden genutzt, um Pakete,

Artikel oder auch Ladeeinheiten eindeutig zu kennzeichnen

und somit identifizieren zu können.

Absenderinformationen enthalten den Herkunftsort

der Ware sowie die Daten des Versenders.

Zielinformationen zeigen den Bestimmungsort

sowie den Adressaten der Sendung auf.

Steuerungsinformationen geben Hinweise zum

Lieferweg, gegebenenfalls zu Zwischenstationen und

zu Lagerorten.

Wenn sich der Empfänger der Ware zumeist nur

für die Identinformationen und die Absenderinformationen

interessiert, sind für Logistikunternehmen alle

Begleitinformationen von großer Bedeutung. Dank der

Avisierungsdaten können alle Stufen der Lieferkette

sichergestellt werden, zeitliche und personelle Kapazitäten

angepasst und Prozesse optimiert werden.

Die Qual der Wahl –

unterschiedliche Track & Trace

Möglichkeiten

So smart und einfach die Sendungsverfolgung auf

den ersten Blick klingt, umso komplexer und vielfälti-

8 Trans Logistik News


Beispielhaftes Tracking & Tracing System mit GPS/RFID/Barcode.

(Quelle: d.velop)

ger ist sie in der technischen Umsetzung. Logistikern

sei geraten, sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten

von Track & Trace Technologien zu informieren

und genaustens zu prüfen, welches System in ihr

Unternehmen passt und auf ihre Prozesse positiv einzahlt.

Die vier gängigsten Modelle stellen wir im Folgenden

vor:

1. Optoelektronische Verfahren –

Scan it mit Barcode oder QR-Code

Bei diesem Verfahren werden digitale Daten in

Lichtsignale umgewandelt – und umgekehrt. Jeder

Bildschirm, Laser und optischer Speicher funktioniert

mittels optoelektronischer Verfahren. Ein gängiges

Einsatzfeld ist beispielsweise die Kennzeichnung von

Gütern mit Barcodes, die durch Scannen mittels eines

Lesegeräts automatisiert an Supermarktkassen erfasst

werden. In der Logistik werden Barcodes zum

Zweck des Object-Trackings eingesetzt.

2. Sender-Empfänger-Systeme –

Tag it mit RFID-Systemen

RFID-, Tag- oder Transponder-Systeme basieren

auf einem digitalen Signal, das zwischen einem Sender

– auch als „Tag“ bezeichnet – und einem Empfänger

ausgetauscht wird. So werden die auf dem Sender

gespeicherten Daten an den Empfänger

übertragen. Im Anwendungsfall von Logistikern

werden die gespeicherten Daten

über ein Lesegerät an eine Software

bzw. ein IT-System übertragen und für

den weiteren Prozess verwendet. Der

Transponder ist ein Computerchip, der

eine Antenne besitzt und eine Identifikationsnummer

senden kann. Im Vergleich

zum Barcode ist bei RFID-Systemen

die Maschinenlesbarkeit auch

ohne Sichtkontakt gewährleistet. Die

RFID-Technologie gestaltet logistische

Prozessketten, insbesondere in der

Kennzeichnung von Waren und Ladehilfsmitteln,

effizienter. Die gesammelten

Daten werden vom Projektmanagement-

und -controlling zur Optimierung

der Lagerlogistik sowie Distributions-

und Beschaffungslogistik genutzt.

3. Informationen in Echtzeit zur

Verfügung stellen – Track it mit

Real Time Location Systems (RTLS)

Über diese digitale Plattform können Daten kontinuierlich

und damit Informationen zu Standorten und

Eigenschaften von Objekten jederzeit in Echtzeit zur

Verfügung gestellt werden. RTLS-Systeme sind nicht

auf die Registrierung von Ereignissen angewiesen,

anders als bei optoelektronischen Verfahren und Sender-Empfänger-Systemen.

Das Objekt bedarf keines

Sichtkontaktes, muss aber in kontinuierlichem Austausch

zum empfangenden System stehen. So werden

Mobile Phone Tracking und GPS hauptsächlich im Outdoor-Bereich

eingesetzt. Im Indoor-Bereich sind WiFi,

Bluetooth, UWB und ZigBee – so genannte Indoor Positioning

Systems (IPS) – besser geeignet. In der Logistik

ist GPS das Standardverfahren für die Sendungsnachverfolgung

im Transportwesen. In Kombination

mit Mobile Phone Tracking wird es auch genutzt, um

Flotten in Echtzeit zu tracken und die Fracht zu überwachen.

4. Datensätze gekonnt verknüpfen

– Connect it mit

Blockchain-Technologien

Die Basis von Blockchain-Technologien sind Listen

Trans Logistik News

9


von Datensätzen, die chronologisch und verschlüsselt

miteinander verknüpft sind. Durch den Netzwerkcharakter

einer Blockchain hat die Veränderung von

gespeicherten Daten einen direkten Einfluss auf die

folgenden Datensätze. Die Blockchain ist quasi eine

Art des Daten-Sharings. Über die Speicherung von

Prozess-Ereignissen in den Datensätzen ist die Blockchain-Technologie

auch für Logistikzwecke interessant.

Die Objekte stehen dabei in kontinuierlichem

Informationsaustausch zu sämtlichen Stakeholdern

entlang der Supply Chain. Bisher ist die Blockchain-

Technologie vor allem im Zusammenhang mit der

Kryptowährung Bitcoin bekannt. So können Logistiker

zum Beispiel automatisierte Zahlungen oder flexible

Ad-hoc Geschäftsbeziehungen leichter umsetzen.

Einmaleins vieler Logistiker. Die reine Statusübermittlung

des Pakets mit der Ware reicht allerdings oft

nicht mehr aus. Unternehmen bzw. Kunden erwarten

zunehmend Einsicht in die zum jeweiligen Auftrag gehörenden

Dokumente. Die Lösung bietet hier eine Verbindung

der eingesetzten Tracking & Tracing Lösung

mit einem digitalen Archiv- und Dokumentenmanagementsystem.

Das DMS der d.velop AG beispielsweise

verfügt über die Möglichkeit der direkten Anbindung

vielfältiger Systeme über offene oder standardisier-

Mehr Transparenz entlang der

Supply Chain mit

Tracking & Tracing

Aus der Vielfalt der unterschiedlichen Verfahren

geht bereits hervor, warum ein Sendungsnachverfolgungs-System

so wichtig ist. Sämtliche Prozesse über

die gesamte Wertschöpfungskette hinweg führen

zu einer besseren Nachvollziehbarkeit bei Such-, Buchungs-

oder Inventuraufwänden. Zudem lassen sich

Transportkosten, Lieferengpässe sowie Fehleranfälligkeiten

dadurch drastisch reduzieren.

Vorteile Tracking & Tracing

für Logistiker

-Mehr Transparenz entlang der Supply Chain

-Optimierung der Intralogistik

-Bessere Möglichkeiten zur Qualitätssicherung

-Geschwindigkeits- und Kostenvorteile

-Schnelle und einfach Informationsübermittlung

-Erhöhung der Produkt- und Prozesssicherheit

-Integration von bestehender und neuer

Software an Tracking-Tracing-Systeme

Echter Mehrwert: Tracking-Tracing-

System kombiniert mit digitalem

Dokumentenmanagement

Tracking & Tracing Systeme zählen inzwischen zum

Maike Kalin ist Senior Online Marketing Managerin bei

d.velop. (Quelle: d.velop)

te Schnittstellen. So wird eine durchgängige Lösung

geschaffen, die sogar Kunden von extern mit in die

Prozesse einbezieht. Alle Aufträge und Ablieferbelege

kann der Kunde selbstständig im Web einsehen. Parallel

entfällt für das Logistikunternehmen der Aufwand

der aktiven Informationsbereitstellung. Die freien

zeitlichen und personellen Ressourcen werden effektiver

eingesetzt und die Transparenz über die gesamte

Lieferkette erhöht.

Fazit:

Egal, welches der vorgestellten Systeme ein Logistikunternehmen

einsetzen möchte, grundsätzlich

kommt man um eine funktionierende Tracking & Tracing

Lösung in Zukunft nicht herum, um Kunden ein

optimales Erlebnis zu bieten und um sich selbst durch

optimierte interne Prozesse und mehr Transparenz

für die Herausforderungen des digitalen Wandels fit

zu machen – und so langfristig wettbewerbsfähig zu

bleiben. (d.velop AG)

10 Trans Logistik News


Marktübersicht, Teil 1

Beste Neuheiten 2024

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen

und wichtige Messen haben stattgefunden.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um

zurückzublicken. Welche spannenden Neuheiten

sind 2024 erschienen bzw. wurden vorgestellt? Die

folgende Marktübersicht dreht sich rund um das

Thema „Beste Neuheiten 2024“. (cb)

CARAT Systementwicklungs- und

Marketing GmbH & Co. KG

Kurze Unternehmensbeschreibung: Die CARAT

ist eine Kooperation der freien Kfz-Teilegroßhändler

im Independent Aftermarket (IAM). Mit über 120 angeschlossenen

Gesellschaftern ist die CARAT eine der

großen freien Kfz-Teilekooperationen im deutschen

Markt; durch Anbindung an die ADI ist CARAT zudem

Teil der bedeutendsten Teile-Kooperation in Europa.

Die CARAT entwickelt als Kooperation des Mittelstands

Konzepte für die Zukunftssicherung des IAM

und ist als Marktgestalter bei zukunftsweisenden Projekten

aus den Bereichen Digitalisierung und E-Commerce

beteiligt. Angeschlossene Großhändler sind

bundesweit tätig in den Geschäftsfeldern Pkw- und

Nkw-Teile Großhandel, Karosserie und Lack sowie

Facheinzelhandel Pkw. Den freien Kfz-Werkstätten

bietet die CARAT Franchisekonzepte, Dienstleistungen

und Unterstützung an. Weitere Informationen

unter: www.carat-automotive.de.

NEUERRICHTUNG

LUEGBRÜCKE:

Gemeinsam

überbrücken.

Mehr Infos unter

asfinag.at/a13

Damit die Luegbrücke weiterhin sicher in Betrieb bleiben

kann, steht ab 1. Jänner 2025 nur eine Fahrspur pro Richtung

zur Verfügung. Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket sorgt

die ASFINAG dafür, dass der Verkehr fließen kann, während

parallel eine neue Brücke errichtet wird.


heute mit rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

eines der größten mittelständischen und konzernunabhängigen

Familienunternehmen in der Energiebranche

in Deutschland. Mehr als 250 eigene Tankstellen

und Autohöfe gehören zum Unternehmen. Mit der

Hoyer Card wird dieses Netzwerk um ein großes Partnertankstellennetz

im In- und Ausland ergänzt.

Beste Neuheit 2024: COREXX Thermomanagement

für Nutzfahrzeuge

Kurzbeschreibung der besten Neuheit mit den

wichtigsten Details: Die Handelsmarke COREXX

bietet ihren Kunden seit Kurzem ein Thermomanagement-Sortiment

für Nutzfahrzeuge an. Mit den Produkten

aus der Sortimentserweiterung werden ein optimal

temperierter Motorbetrieb sowie ein erhöhter

Fahrkomfort gewährleistet.

Das COREXX Thermomanagement sorgt dafür,

dass Motoren im idealen Temperaturbereich arbeiten

– wichtig für den Schutz vor Überhitzung und mechanischen

Schäden. Gleichzeitig unterstützt das schnelle

Erreichen der Betriebstemperatur eine reduzierte

Emission, während die leistungsfähigen Kühlkomponenten

den Kraftstoffverbrauch senken. Das neue

Sortiment umfasst sechs zentrale Produktkategorien:

Ausgleichsbehälter für optimalen Druckausgleich

im Kühlsystem,

Innenraumgebläse geräuscharm für mehr Komfort,

Klimakompressoren und Klimakondensatoren

zur Effizienzsteigerung und Verbrauchssenkung,

Kühler mit optimaler Kühlleitung zur Prävention

vor Überhitzung,

Ladeluftkühler zur Leistungssteigerung.

Dank einer hohen Lagerverfügbarkeit und schnellen

Lieferung durch den Logistikstandort ad-CARGO

bietet COREXX wirtschaftliche, nachhaltige Lösungen

und überzeugt als starke Alternative zu namhaften

Markenprodukten.

Geplante Neuheiten für 2025: Für 2025 ist die Einführung

von COREXX ABS-Sensoren geplant.

Homepage: www.corexx.eu

Hoyer

Kurze Unternehmensbeschreibung: Hoyer ist

Beste Neuheit 2024/Kurzbeschreibung der besten

Neuheit mit den wichtigsten Details: Hoyer

bringt eigene Premium-Schmierstoffmarke auf den

Markt

Die Finke Mineralölwerk GmbH produziert hochwertige

Schmierstoffqualitäten für den nationalen

und internationalen Markt. Seit 2002 ein Unternehmen

von Hoyer, bietet Finke unter der Marke

AVIATICON Schmierstoffe für die Industrie, das Gewerbe

und für Endverbraucher an. Die neue Hoyer

Premium-Schmierstoffmarke bricht mit dem Gewohnten

und ist speziell für gewerbliche und industrielle

Kunden konzipiert, während Aviaticon weiterhin in

bekannter Qualität als Handelsmarke für den Endverbraucher

zum Verkauf angeboten wird. Beide Schmierstoffmarken

kommen aus dem Hause Finke mit der

12 Trans Logistik News


geballten Erfahrung von über 140 Jahren.

Diese Erfahrung spiegelt sich auch in Sachen Qualität,

Flexibilität und Service wider. Langjährige Kompetenz

sichern die Hochwertigkeit der Schmierstoffe.

Die neue Marke erfüllt die Anforderungen, Freigaben

und Spezifikationen vieler Motoren- und Maschinenhersteller.

Der große und eingespielte Fuhrpark von

Hoyer sorgt mit hunderten Transportern, Stückgut-

Lkw und Tankwagen für eine flächendeckende und

flexible Versorgung – unterstützt durch ein Netz von

Niederlassungen deutschlandweit.

Die Premium-Schmierstoffmarke Hoyer kombiniert

die Erfahrung und Kompetenz von Finke mit

dem Logistiknetz und dem Service von Hoyer. „Damit

bieten wir den Kunden alle Produkte von Hoyer aus

einer Hand, denn zu jedem Produkt der Palette von

AVIATICON gibt es eine entsprechende Qualität von

Hoyer. Unsere Schmierstoffe sind eben facettenreich

wie die unterschiedlichen Anforderungen“, betont

Geschäftsführer Thomas Hoyer. Der Geschäftsführer

der Finke Mineralölwerk GmbH, Thomas Hinze, bringt

die neue Premium-Schmierstoffmarke Hoyer auf den

Punkt: „Wir vereinen die Kompetenz von Finke mit der

Stärke des Unternehmens Hoyer.“

Geplante Neuheiten für 2025: Die neue Schmierstoffmarke

von Hoyer soll im gewerblichen Endkundenmarkt

weiter etabliert und die Zahl der Freigaben

von Herstellern weiter komplettiert werden. Direkt

nach der Vorstellung der Premium-Schmierstoffmarke

Hoyer auf dem 100-jährigen Jubiläum hat das Schmierstoffteam

an einer großen Messe im Automotive-

Segment teilgenommen, um die Schmierstoffmarke

Hoyer zukünftig auch in Exportmärkten als „Made in

Germany“-Qualität zu etablieren.

Homepage: Hoyer.de

Trailer Dynamics GmbH

Kurze Unternehmensbeschreibung: Der Technologie

Innovator Trailer Dynamics bietet ein umfassendes

und bisher einzigartiges Lösungskonzept für

die Dekarbonisierung und Effizienzsteigerungen des

Langstrecken Schwerlast-Güterverkehrs durch die

Einrichtung eines zusätzlichen batterieelektrischen

Antriebsstrangs im Trailer. Der eTrailer wird herstellerunabhängig

in Echtzeitsteuerung mit der Sattel-

General Safety

Regulation (GSR)

Für Fahrzeuge der Klassen

M2, M3, N2 & N3

Die GSR thematisiert Fahrzeugsicherheitseinrichtungen

und spezifiziert

unterschiedliche Anforderungen für

verschiedene Fahrzeugtypen, darunter

Pkw, Lieferwagen, Lkw und Busse.

Die GSR erfordert den obligatorischen Einbau

bestimmter Sicherheitsvorrichtungen auf

OEM-Ebene.

R158 Reversing Information

System (REIS)

Unsere Lösung

KI-Kamera

R159 Moving Off Information

System (MOIS)

Unsere Lösung

Front-Radar

Scannen

für mehr

Informationen

R151 Blind Spot Information

System (BSIS)

Unsere Lösung

Radar Predict


zugmaschine synchronisiert, unterstützt den Primärantrieb

der Diesel Sattelzugmaschine und ermöglicht

dadurch signifikante Diesel-Verbrauchs- und CO2-Reduktion,

je nach Topografie und Nutzlastsituation

von durchschnittlich 40%. Der eTrailer erzielt signifikante

Verbrauchsreduktion in Kombination mit der

Diesel-Sattelzug Bestandsflotte, ermöglicht aber auch

in Kombination mit einer batterieelektrischen Sattelzugmaschine

deutliche Reichweitenerhöhung. Die

Serienreife des Trailer Dynamics eTrailer ist für Ende

2026 geplant.

Personenerkennungssysteme mit künstlicher Intelligenz.

Beste Neuheite 2024: Backeye®360 KI

Kurzbeschreibung der besten Neuheit mit den

wichtigsten Details: Backeye®360 KI ist ein hochauflösendes

360-Grad-System mit vier Kameras, das mit

modernster KI-Technologie ausgestattet ist, um Menschen

zu erkennen und alle toten Winkel effektiv zu

eliminieren.

Beste Neuheit 2024: Optimierung und Effizienzsteigerung

der eTrailer, Elektrifizierung der Trailer Typen

Box eTrailer und Cool eTrailer, Vorstellung eines

eContainer Trailer Prototyp mit Battery Swapping

Technologie.

Kurzbeschreibung der besten Neuheit mit den

wichtigsten Details: K.A.

Geplante Neuheiten für 2025: Weblösung des

Performance Simulation Tools zur Analyse und Selektion

von Use Case optimierten Strecken mit CO2-

Footprint, Dokumentation, Start Feldtest mit Kunden

in Q3 2025.

Homepage: www.trailerdynamics.de

Backeye®360 KI bietet einen umfassenden Überblick

über die Umgebung in einem einzigen Bild und

warnt den Fahrer akustisch und visuell, wenn eine Person

dank künstlicher Intelligenz erkannt wird.

Geplante Neuheiten für 2025: Weitere intelligente

Kamera-Lösungen, um Unfälle zu vermeiden und

Straßen und Baustellen für alle.

Homepage: www.brigade-elektronik.de

Pacton Trailers BV

Brigade Elektronik GmbH

Kurze Unternehmensbeschreibung: Brigade

Electronics ist ein Marktführer für Sicherheitsvorrichtungen

mit Lösungen für alle Arten von Nutzfahrzeugen

und Baumaschinen. Zum Produktsortiment

gehören 360°-Rundumsicht-Systeme, Kamera-Monitor-Systeme,

Rückfahrwarner mit patentierter bbstek®-Technologie,

Radarabstandswarnsysteme, Mobile

Digitalrekorder, Tonwarnsystem für leise Fahrzeuge

(AVAS), Abbiegeassistenten, Anfahrassistenten und

Kurze Unternehmensbeschreibung: Auflieger-

und Anhängerhersteller aus Ommen, Niederlande.

14 Trans Logistik News


Beste Neuheit 2024/Kurzbeschreibung der besten

Neuheit mit den wichtigsten Details: Gelenkte

Dolly welche den Transport von 3 7,45 m Wechselbrücken

in einer Lang-Lkw-Kombination ermöglicht.

Verfahrbare Stirnwand Kranauflieger 27 t - TÜV zertifiziert

– dadurch flexibler bei formschlüssiger Ladung.

Geplante Neuheiten 2025: Hydraulische Rampen

für Nacken von Semi-Tiefladern.

Homepage: www.pacton.nl

mäßigkeiten, wie unerwünschten Türöffnungen, zu

niedrigem Reifendruck, Alarme der Kühlmaschine und

Temperaturschwankungen, was die Sicherheit von Ladung

und Fahrzeug gewährleistet.

T Comm Telematics

Kurze Unternehmensbeschreibung: T Comm

ist einer der führenden Anbieter von Temperaturmanagement-Lösungen

für Trailer und Kühllager der

Speditions- und Logistikbranche. Mit über 15 Jahren

Erfahrung in der drahtlosen Sensortechnologie liefert

T Comm Lösungen und Systeme für die Sicherstellung

der Kühlkette sowohl während des Transports als auch

im Lager. Die innovativen und benutzerfreundlichen

Lösungen bestehen aus einer Basiseinheit in Verbindung

mit drahtlosen Sensoren und einer webbasierten

Back-Office Plattform. Offene Standards ermöglichen

die Integration mit Herstellersystemen und die Integration

in die bestehenden Geschäftsprozesse.

Beste Neuheit 2024: Die T Comm Telematics

Group hat im Jahr 2024 die SBS-Schlösser Hornet und

Inlock der Imbema Transport & Logistics Group in seine

Telematiklösung integriert. Auf diese Weise kann

die Disposition einfach und in einem System aus der

Ferne Schlosspositionen und Türbewegungen verfolgen

und Einstellungen wie Geofencing vornehmen. Anwender

von SBS Schlössern erhalten Aufschluss über

die aktuelle Position der Anhänger, der Türen, der Verriegelungssituation,

Einbrüche

sowie die Temperaturen im Laderaum.

Geplante Neuheiten für

2025: Die T Comm Telematics

DriverApp bietet Fahrern direkten

Einblick in die Position nahegelegener

Anhänger, sodass

die Suche überflüssig wird. Mit

der App haben sie einen klaren

Überblick über wichtige Daten

wie Türöffnungen, Temperatur

und Reifendruck des Anhängers.

Außerdem warnt die

App Fahrer sofort bei Unregel-

Homepage: http://tcommtelematics.com

Rajapack GmbH

Kurze Unternehmensbeschreibung: Die Rajapack

GmbH ist die deutsche Niederlassung der RAJA-Gruppe

– Europäischer Marktführer im B2B-Versandhandel

von Unternehmensbedarf und -ausstattung. Ansässig

Trans Logistik News

15


in Ettlingen, ist RAJA Deutschland mit einem breiten

und nachhaltigen Sortiment von 10.000 Produkten

Spezialist für Verpackungsmaterialien, Lager- und Betriebsausstattung,

Bürobedarf sowie Produkte rund

um Hygiene und Arbeitssicherheit. Das Ettlinger Unternehmen

betreut Kunden aller Branchen und jeder

Betriebsgröße. Dabei erhalten die Kunden eine individuelle

Betreuung nach Bedarf - online, vor Ort, am

Telefon oder per Email - und eine schnelle Lieferung

innerhalb von 24/48 Stunden. Als Teil der europaweit

tätigen RAJA-Gruppe profitieren die Kunden von RAJA

Deutschland von 70 Jahren Markterfahrung und Liefermöglichkeiten

in 19 Länder Europas.

Beste Neuheit 2024: Der Grip Taper wurde mit

dem Deutschen Verpackungspreis 2024 in der Kategorie

Logistik & Materialfluss ausgezeichnet. Er ist ein

tragbarer elektronischer Nassklebebandabroller, der

mit Akku und Ladegerät ausgestattet ist. Er kann als

Hand- und Tischgerät eingesetzt und mit biologisch

abbaubarem Nassklebeband nachhaltig verwendet

werden. Ein schnelles Befüllen des Wassertanks und

ein einfacher Rollenwechsel bieten überdies ein gutes

und ergonomisches Handling. Der mobile Dispenser

für Nassklebeband ist multifunktional und vielseitig

einsetzbar. Dank einem geringen Arbeitsgewicht (mit

Packband und Wasser) von 2,19 kg lässt er sich leicht

transportieren. Trotz seiner kompakten Bauweise

bringt der Taper die gleiche Leistung wie Desktop-Maschinen

und nimmt überdies nur die Hälfte des Platzes

herkömmlicher Geräte in Anspruch. Verpackungsprozesse

können dank einer Auswahl an verschiedenen

Einstellungen zu Bandlänge und Auswurfgeschwindigkeit

optimiert und effizienter sowie nach Bedarf gestaltet

werden.

Geplante Neuheiten für 2025: K.A.

Homepage: Interessierte können den Webshop

auf rajapack.de besuchen oder einen Blick in den Blog

rajapack.de/verpackungsnews werfen.

S-TEC Gesellschaft für

Archivierungstechnik mbH

Kurze Unternehmensbeschreibung: Die S-TEC

GmbH ist ein Softwaresystemhaus für digitale Lösungen

im Bereich Flottenmanagement und Logistik.

Das Unternehmen entwickelt Softwarelösungen, die

es ermöglichen Fahrzeugflotten effizient und sicher

zu verwalten sowie auszulasten. Mit umfassender IT-

Kompetenz und einem tiefen Verständnis der Marktanforderungen

schafft S-TEC die Grundlage für moderne,

digitale Mobilitätsservices.

Beste Neuheit 2024: CarControl Schlüsselbund

Kurzbeschreibung der besten Neuheit mit den

wichtigsten Details: CC-Schlüsselbund:

Der CC-Schlüsselbund erlaubt es, den Fahrern Berechtigungen

zum Öffnen der Fahrzeuge via Smartphone

zu erteilen.

Die Vergabe der Berechtigung erfolgt einfach über

das CarControl Webportal. Mittels Berechtigungskonzept

können unterschiedlichen Personengruppen

unterschiedliche Berechtigungen erteilt werden.

Geplante Neuheiten für 2025: Tankmodul, Liste

für Mitfahrgelegenheiten, Einbindung von PowerBI für

umfangreiche Auswertungen.

Homepage: www.gps-carcontrol.de

16 Trans Logistik News


Winterreifenpflicht

Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte

oder Reifglätte dürfen Kraftfahrzeuge

nach § 2 Absatz 3a der Straßenverkehrs-Ordnung

(StVZO) nur gefahren werden, wenn alle Räder

mit Winterreifen ausgerüstet sind, die den Anforderungen

des § 36 Absatz 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung

(StVZO) genügen.

Bestimmte Nutzfahrzeuge und Busse (Kraftfahrzeuge

der Klassen M2, M3, N2, N3) dürfen bei solchen

Wetterbedingungen auch gefahren werden, wenn

mindestens die Räder der permanent angetriebenen

Achsen und der vorderen Lenkachsen mit entsprechenden

Winterreifen ausgerüstet sind.

Als Winterreifen gelten gemäß § 36 StVZO Reifen,

die mit dem sogenannten Alpine-Symbol (Bergpiktogramm

mit Schneeflocke) nach der -Regelung

117 gekennzeichnet sind. Damit werden verbindliche

Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit von

Winterreifen bei schneebedeckten Straßen festgelegt.

Das „Alpine“-Symbol ist zum Qualitätssiegel für

Winterreifen geworden.

Von der situativen

Winterreifenpflicht

ausgenommen sind:

Nutzfahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft,

einspurige Kraftfahrzeuge, Stapler im Sinne des §

2 Nummer 18 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung

(FZV), motorisierte Krankenfahrstühle im Sinne des §

2 Nummer 13 FZV—Fahrzeug-Zulassungsverordnung,

Einsatzfahrzeuge der in § 35 Absatz 1 genannten Organisationen,

soweit für diese Fahrzeuge bauartbedingt

keine Reifen verfügbar sind, die den Anforderungen

des § 36 Absatz 4 der genügen und Spezialfahrzeuge,

für die bauartbedingt keine Winterreifen der Kategorien

C1, C2 oder C3 verfügbar sind.

Für diese Fahrzeuge wurde stattdessen eine zusätzliche

erhöhte Sorgfaltspflicht für das Fahren

ohne Winterreifen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch,

Eis- oder Reifglätte in die StVO aufgenommen.

In der Praxis bedeutet das, dass in diesen Fällen

vor Antritt der Fahrt geprüft werden muss, ob es erforderlich

ist, die Fahrt durchzuführen, weil z.B. das Ziel

mit anderen Verkehrsmitteln nicht erreicht werden

kann. Zusätzlich muss in diesen Fällen während der

Fahrt ein Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug von

mindestens der Hälfte der gefahrenen Geschwindigkeit

in Meter eingehalten und es darf nicht schneller

als 50 km/h gefahren werden, sofern nicht eine geringere

Geschwindigkeit geboten ist.

Wer ein kennzeichnungspflichtiges Fahrzeug mit

gefährlichen Gütern führt, muss bei einer Sichtweite

unter 50 m, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung

Anderer ausschließen und wenn nötig den

nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuchen.

(Quelle: BMDV)

Die zuverlässige Wahl für Flotten:

der Firestone Roadhawk Winter

für Lkw

Zuverlässigkeit ist für Flottenbetriebe entscheidend,

um reibungslose Abläufe und pünktliche Lie-

Trans Logistik News

17


ABSOLUTE ZUVERLÄSSIGKEIT

BEI NOCH MEHR LAUFLEISTUNG

ferungen sicherzustellen.

Ausfälle, Verzögerungen und

Reifenschäden können hohe

Kosten verursachen und die

Kundenzufriedenheit beeinträchtigen.

Hohe Zuverlässigkeit

ist daher das Stichwort

für die neue Lkw-Reifenserie

Firestone Roadhawk Winter.

Dank seiner besonders

verschleißresistenten Laufflächenmischung,

welche zudem

die Lebensdauer des Reifens

erhöht, ist die neue Reifenserie

für den Ganzjahreseinsatz

optimiert und trägt sowohl

die M+S als auch die 3PMSF

Markierung. Damit liefert der

Reifen auch bei winterlichen

Straßenbedingungen rundum

In die Lauffläche integrierte Steinauswurfnoppen

überzeugende Leistungseigenschaften.

verhindern zudem, dass sich Steine im Profil festsetzen,

was das Risiko von Karkassenschäden erheblich

senkt. Aufgrund seiner Zickzack-Schulterrille

und der Mini-Lamellen weist der Reifen darüber

hinaus eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber

ungleichmäßigem Abrieb auf. Gemeinsam

mit einer speziellen Bremsrille im Schulterbereich

wird die hohe Resistenz der neuen Lkw-Reifenserie

von Firestone noch weiter verbessert.

Zusätzliche Herausforderungen

Im Winter werden Flottenbetriebe vor zusätzliche

Herausforderungen gestellt – sei es

aufgrund eisiger Temperaturen oder nasskalter

Wetterlage. Aus diesem Grund bietet die neueste

FS424

FD624

FT524

Ergänzung des Firestone Reifenportfolios ein zuverlässiges

Handling auf Schnee und Nässe, sowohl

bei Lenk- als auch der Antriebsachse. Dies

wird durch eine optimierte Aufstandsfläche und

Bodendruckverteilung gefördert. Die zuverlässige

Traktion auf verschneiter Fahrbahn wird auf

der Antriebsachse durch die Kombination einer

hohen Lamellen- und Blockdichte mit einem besonderen

„Anti-Slip-Blockdesign“ erreicht. Da-

Für weitere Informationen

scannen Sie den QR-Code.

mit ist die neue Lkw-Winterreifenserie Firestone

Roadhawk Winter die ideale Lösung für Flotten-

Bridgestone Europe NV/SA,

Niederlassung Deutschland

www.firestone.de

unternehmen, die auf ganzjährige Zuverlässigkeit

sowie reduzierte Betriebskosten setzen. (cb)

18 Trans Logistik News


Leasing-, Miet- und

Factoring-Highlights 2024

In der folgenden Rubrik berichtet die TRANS

LOGISTIK NEWS in dieser und der nächsten

Ausgabe von „Leasing-, Miet- und Factoring-

Highlights 2024“.

Mautregelung und

CO2-Aufschläge erhöhen

Betriebskosten in der

Logistikbranche

Die Logistik-, Transport- und Speditionsbranche

steht vor erheblichen Herausforderungen. Die aktuellen

Mautregelungen und CO2-Aufschläge führen zu

steigenden Betriebskosten, während der Druck, in

klimafreundliche Technologien zu investieren, weiter

zunimmt. In dieser dynamischen Umgebung ist

es entscheidend, finanzielle Stabilität und Liquidität

zu gewährleisten. Viele Unternehmen sind von den

Änderungen des Bundesfernstraßenmautgesetzes

(BFStrMG) betroffen. Seit dem 1. Juli 2024 müssen

Teamverstärkung gesucht!

Wir suchen Berufskraftfahrer (m/w/d)

für den Nah- & Fernverkehr

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auch Nutzfahrzeuge

ab einem

technischen Gesamtgewicht

von mehr als 3,5

Tonnen Maut

entrichten, was

auch kleinere

Nutzfahrzeuge

wie den Sprinter

betrifft. Bundesautobahnen sowie über 40.000 km

Bundesstraßen in Deutschland sind dann auch für diese

Fahrzeuge mautpflichtig, wobei ein gewisser Teil

der Handwerksbetriebe ausgenommen ist. Seit dem 1.

Dezember 2023 wurde die Maut zudem um eine CO2-

Abgabe erhöht und das technisch zulässige Gesamtgewicht

eines Lkw wird nun als Grundlage für die Mautpflicht

herangezogen. In dieser komplexen und sich

ständig verändernden Umgebung ist es für Unternehmen

in der Logistik-, Transport- und Speditionsbranche

wichtig, eine verlässliche Liquiditätsplanung und

Wachstumsfinanzierung sicherzustellen. Die Herausforderungen

der Mautregelungen und CO2-Aufschläge

erfordern zusätzlich eine sorgfältige finanzielle

Planung und Anpassung. Unternehmen müssen Wege

finden, um ihre Betriebskosten zu senken und gleichzeitig

ihre finanzielle Stabilität zu sichern. Factoring

kann dabei eine wertvolle Unterstützung bieten, um

die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken, die

Liquidität zu verbessern und finanzielle Stabilität zu

gewährleisten. Durch den Verkauf von Forderungen

erhalten Unternehmen sofortige Liquidität, die in Geschäftsprozesse

und in klimafreundliche Technologien

investiert werden kann. AKTIVBANK Factoring

bietet dafür maßgeschneiderte Factoring-Lösungen,

die speziell auf die Bedürfnisse der Logistik-, Transport-

und Speditionsbranche zugeschnitten sind. Diese

Lösungen bieten die finanzielle Flexibilität, die in

einem wettbewerbsintensiven Markt erforderlich ist.

Weitere Infos finden Interessierte auf der Homepage

unter www.aktivbank-factoring.de

Umfassende Unterstützung für

nachhaltige Mobilitätslösungen

Der Umstieg auf E-Mobilität, die Digitalisierung von

Managementprozessen, die Entwicklung nachhaltiger

und zugleich wirtschaftlicher Mobilitätskonzepte –

auf der Agenda vieler Fuhrparkverantwortlicher stehen

derzeit diverse Zielsetzungen. Hier kann die Unterstützung

von Expertinnen und Experten hilfreich

sein: Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH,

ein Unternehmen der BMW Group, bietet das Komplettpaket.

Der Full-Service-Leasinggeber entwickelt

gemeinsam mit seinen Kunden individuelle Konzepte.

So können beispielsweise im Rahmen des E-Mobility

Consultings verschiedene Strategien erarbeitet und

umgesetzt werden, um den Fuhrpark sowohl nachhaltig

als auch rentabel auszurichten. Dabei begleitet der

Mehrmarkenanbieter auf Wunsch durch den gesamten

Prozess der Elektrifizierung. Auch das Angebot an

digitalen Lösungen sowie Rent-Optionen wird kontinuierlich

ausgeweitet. Alphabet CEO Uwe Hildinger

sagt: „Bei Alphabet stellen wir sicher, unseren Kunden

nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilitätslösungen

anzubieten, die exakt zu ihren Bedürfnissen passen.“

(cb)

20 Trans Logistik News


Lkw-Diebstahl: Tipps für Unternehmen

und das Personal am Lenkrad

Auf Europas Straßen werden jeden Tag Waren

im Wert von mehreren Milliarden Euro transportiert

und Diebstahl ist an der Tagesordnung.

Der Schaden für die Unternehmen und die volkswirtschaftlichen

Kosten, die durch Verzögerungen

und Produktionsausfälle entstehen, sind beträchtlich.

Umso wichtiger sind intelligente Sicherheitslösungen

und proaktives Handeln.

Häufige Methoden beim Ladungsund

Lkw-Diebstahl

Immer mehr Diebesbanden sind auf Frachtdiebstahl

spezialisiert. Besonders oft werden Ladungsdiebstähle

bei abgestellten Lkw auf Parkplätzen,

Raststätten und Autohöfen an Autobahnen oder in Industriegebieten

verübt. Die häufigste Vorgehensweise

beim Diebstahl ist das sogenannte Planenschlitzen,

bei dem die Ladung durch Schnitte in die Planen der

Ladungsträger zunächst ausgekundschaftet und dann

gestohlen wird. Typischerweise häufen sich Diebstähle

in den Nachtstunden sowie in der dunklen Jahreszeit

im Herbst, Winter und Frühjahr.

Die bevorzugten Diebesgüter sind Waren aus dem

Elektronikbereich, aber auch Metallteile, Lebensmittel

und Fahrzeugteile erfreuen sich unter Kriminellen

an Beliebtheit. In zunehmendem Maße sind auch Pharmaerzeugnisse

sehr gefragt. Manchmal wird gleich

der gesamte Lkw gestohlen oder auch der Dieseltank

leergepumpt.


Schadensraten wie Deutschland auf.

Alle 20 Minuten kommt es

zum Diebstahl

Neben dem Aufschlitzen der Plane kommen auch

Betrugsmaschen vor: Die Kriminellen geben sich zum

Beispiel als Mitarbeitende des Empfängerunternehmens

aus. Sie fangen den Lastwagen kurz vor dem

Ziel ab und geben ein anderes Lieferziel an oder laden

die Ladung gleich vor Ort auf einen anderen Lkw um.

Im schlimmsten Fall halten die Täter den Lkw unter

einem Vorwand auf der Fahrt an und drohen dem Fahrpersonal

mit Gewalt.

Diebstahl von Lkw und Ladung:

Was verrät die Statistik?

Mangels amtlicher Statistiken zum Thema Ladungsdiebstahl

lässt sich das Ausmaß der Vorfälle und

des verursachten Schadens in Europa vor allem über

die Angaben von Transportversicherern abschätzen.

Deutscher Straßentransportmarkt

beispielhaft für Europa

Deutschland kann als repräsentativ für den Ladungsdiebstahl

gelten. Nicht nur, weil es das wichtigste

europäische Transitland für den Straßengüterverkehr

ist, sondern auch, weil die Zahl der gemeldeten

Diebstähle in Deutschland höher ist als in anderen

europäischen Ländern. Diese weisen trotz geringerer

Meldezahlen vermutlich sehr ähnliche Ereignis- und

In Deutschland entwenden Diebesbanden jährlich

die Ladung von rund 26.000 Lkw. Das bedeutet statistisch:

Alle 20 Minuten wird Lkw-Ladung gestohlen. In

den letzten Jahren ist jeder sechste Lkw-Fahrer und

jede sechste Fahrerin in Deutschland Opfer eines

Diebstahls geworden. Der direkte Schaden durch Ladungsdiebstahl

wird auf jährlich 1,3 Milliarden Euro

geschätzt. Durchschnittlich gehen also rund 50.000

Euro pro Diebstahl verloren. Hinzu kommen weitere

900 Millionen Euro durch Vertragsstrafen für verspätete

Lieferungen, anfallende Reparaturkosten sowie

Umsatz- und Produktionsausfälle in Handel und Industrie.

Der Anteil Deutschlands am BIP der Euro-Zone

beträgt gut 25 Prozent. Grob geschätzt dürfte also,

ausgehend von einem Gesamtschaden von 2,2 Milliarden

Euro in Deutschland, das Schadensvolumen in der

EU bei über 8 Milliarden liegen.

So lässt sich das Risiko für

Lkw-Ladungsdiebstahl verringern

Das Risiko, Opfer eines Lkw- oder Ladungsdiebstahls

zu werden, lässt sich durch gefahrenbewusstes

Verhalten und den Einsatz spezieller Sicherungstechnik

reduzieren.

Tipps für Fahrerinnen und Fahrer

Das Personal im Führerstand kann einen wertvollen

Beitrag zur Ladungssicherheit leisten:

Das Fahrzeug so wenig wie möglich unbeaufsichtigt

lassen.

Für Pausen gut beleuchtete und möglichst bewachte

Parkplätze aufsuchen.

Nach jedem Stopp Fahrzeug und Ladung kontrollieren.

Bei Abweichungen von der Fahrtroute oder der Lieferadresse

sofort das Transportunternehmen informieren.

Keine Gespräche mit Unbekannten über Fahrtroute,

Ziel und Ladung führen, um keine Informationen

preiszugeben.

Auf keinen Fall Anhalterinnen und Anhalter mitnehmen.

Tipps für Transportunternehmen

Angemessenes und sicherheitsbewusstes Ver-

22 Trans Logistik News


Foto: DHL Freight

halten der Fahrerinnen und Fahrer ist das eine – als

Unternehmen alles dafür zu tun, dass die eigenen Mitarbeitenden

am Steuer und die Fracht gar nicht erst in

Gefahr geraten, ist das andere.

Wichtige Maßnahmen hierfür sind:

Je nach Ladung und Fahrstrecke nur geeignete

Fahrzeuge und angemessene Sicherungssysteme einsetzen.

(Mehr zu Sicherungssystemen weiter unten).

Vertrauliche Informationen im Unternehmen

schützen.

Fahrpersonal in Sicherheitsstandards und Sicherheitstechnik

schulen.

Konsequente Einhaltung der Sicherheitsstandards

auch bei Subunternehmen.

Aber: Auch das bestmögliche proaktive Sicherheitsmanagement

kann Verluste durch Ladungsdiebstahl

nicht ausschließen. Um für den Fall der Fälle gewappnet

zu sein, empfiehlt sich für Dienstleister im Straßengüterverkehr

der Abschluss einer Transportversicherung,

die auch Schäden durch Diebstahl abdeckt.

Nützliche Sicherheitstools für den Straßentransport

DHL Freight setzt auf verschiedene Sicherheitslösungen

zum Schutz vor Diebstahl:

• Permanente GPS-Überwachung

• Geofencing-Lösung, um Abweichungen von der

vorgegebenen Route sofort zu erkennen,

• spezielle Sicherheitsschlösser (Padlocks) für erschwerten

Zugriff auf die Ladung,

• datenbasierte Risikoeinschätzung für die Routenplanung,

• Softwarelösungen, die zum Beispiel sichere

Lkw-Parkplätze identifizieren und Diebstahl-

Hotspots erkennen und Alternativrouten aufzeigen.

Abhängig von der Risikoeinschätzung und dem

Kundenwunsch kommen weitere Sicherheitsmaßnahmen

in Betracht wie zum Beispiel:

Feste Ladeboxen oder verstärkte Planen, Alarmsystem

mit Funkübertragung für Ladung und Personal,

zwei Fahrer:innen.

Je hochwertiger die Ware, desto größer die Sorgfalt

DHL Freight hat für seine Unternehmenskunden

aus dem Technologiesektor, die in der Regel wertvolle

und bei Kriminellen besonders begehrte Güter aufgeben,

spezielle Sicherheitsstandards entwickelt. Zum

Beispiel sind beim Transport Stopps nur auf gesicherten

Rastplätzen erlaubt und die Fahrerkabine ist immer

doppelt besetzt. Außerdem kommen für eine Zusammenarbeit

bei Transporten für diese Branche nur

Subunternehmen infrage, die TAPA-TSR-zertifiziert

sind.

TAPA-Zertifizierung: externe

Bestätigung einer wirksamen

Diebstahlsvorsorge

Eine TAPA-Zertifizierung ist der Nachweis für einen

hohen Sicherheitsstandard im Unternehmen. Die

Trans Logistik News

23


Transported Asset Protection Association (TAPA) ist

ein weltweiter Zusammenschluss von über 600 Unternehmen

aus den Bereichen Produktion, Logistik,

Strafverfolgung und verwandten Branchen. Gemeinsames

Ziel ist die Schaffung von Standards, um die

Sicherheit der Lieferkette zu erhöhen und die Anfälligkeit

für Diebstahl zu verringern.

Es gibt verschiedene Sicherheitszertifikate. Für Logistikunternehmen

ist beispielsweise die TAPA TSR

(Trucking Security Requirements) oder für Raststättenbetreiber

die TAPA PSR (Parking Security Requirements)

maßgeblich. Wer es als Transportunternehmen

mit der Sicherheit ernst nimmt, sollte sich von

TAPA zertifizieren lassen.

Perfekte Sicherheitslösung

für Trucker

Die CarPro-Tec Fusion 4G ist die perfekte Sicherheitslösung

für Trucker. Durch das Plug & Play-Design

ist die Anlage sofort einsatzbereit – einfach ins

Fahrzeug legen und aktivieren. Es wird keine CAN Bus

Verbindung benötigt. Die 4G/LTE-Konnektivität bietet

Echtzeit-Alarme auf das Smartphone, ergänzt durch

GPS-Tracking zur schnellen Fahrzeugortung. Auch bei

Stromausfall bleibt die Überwachung dank integriertem

Akku aktiv. Zusätzliche Personenschutz-Optionen

wie ein sensibler Gaswarner helfen, KO-Gas-Angriffe

Fazit: Better safe than sorry

zu verhindern, bei denen Insassen bewusstlos ge-

Straßenraub ist so alt wie das Transportwesen

selbst und wird den Straßengüterverkehr auch in Zukunft

begleiten. Der Schaden für Volkswirtschaft, Versender

und Transportlogistiker ist beträchtlich, kann

aber durch fortschrittliche Technologien und Lösungen

wirksam begrenzt werden. Wir bei DHL Freight

setzen alles daran, dass Ihre Güter schnell und nachhaltig

– und natürlich auch sicher – ihr Ziel erreichen.

Dafür entwickeln wir Sicherheitskonzepte, die exakt

auf den Transport und das Transportgut zugeschnitten

sind. Sprechen Sie mit uns, wenn Sie besondere

Anforderungen an die Sicherheit haben. (DHL Freight)

macht und Fahrzeuge ausgeräumt werden. Der Raumvolumensensor

erfasst Bewegungen im Fahrzeug und

lässt sich durch verstellbare Sensibilität an jedes Fahrzeug

anpassen. Flexibel einsetzbares Zubehör wie

Tür- und Fensterkontakte erhöht den Schutz zusätzlich.

Die CarPro-Tec Fusion 4G ist durch DIY-Montage

mobil und ideal für wechselnde Lkw, ohne professionelle

Installation. Über die App kann das System einfach

überwacht, Alarmbenachrichtigungen erhalten

und die Standortüberwachung genutzt werden. Die

kompakte Bauweise und das Magnetpad ermöglichen

diskrete Platzierung im Fahrzeuginneren. Die CarPro-

Tec Fusion 4G bietet Trucker eine unkomplizierte, zuverlässige

Lösung für mehr Sicherheit unterwegs. (cb)

24 Trans Logistik News


Sperre der Luegbrücke

Umfangreiches Maßnahmenbündel

Nach über 55 Jahren ist die Luegbrücke an

der A 13 Brennerautobahn am Ende ihrer

Nutzungsdauer angelangt. Aus Gründen der

Verkehrssicherheit und insbesondere um die Brücke

zu entlasten, läuft der Verkehr auf der Luegbrücke ab

1. Januar 2025 mit einer Fahrspur pro Richtung. Nur

so kann gewährleistet werden, dass die bestehende

Brücke weiterhin sicher in Betrieb bleiben kann. Diese

Einschränkung kann nur durch die Verkehrsfreigabe

der neuen Brücke, die in einem ersten Schritt parallel

zur bestehenden Luegbrücke errichtet werden soll, beendet

werden. Nach aktueller Lage geht die ASFINAG

von einem Baubeginn des ersten neuen Brückentragwerks

im Frühjahr 2025 aus. Das bedeutet, dass die

Einschränkungen im Idealfall Ende 2027 wieder enden

werden.

Damit trotz der Sicherheits-Maßnahmen der Verkehr,

und dabei vor allem der Lkw- und Busverkehr,

weiterhin die Strecke nutzen kann, hat die ASFINAG

in intensiven Arbeitsgruppen zusammen mit Partnern

ein umfangreiches Maßnahmenbündel entwickelt.

Kernstück dieses Pakets ist eine innovative Lösung,

die eine Zweispurigkeit an solchen Tagen ermöglicht

und damit umfangreiche Staus verhindern soll.

Herzstück für Maßnahmenpaket Luegbrücke:

Grünes Licht für temporäre Zweispurigkeiten an

verkehrsstarken Tagen

An Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen richtet

die ASFINAG eine Zweispurigkeit auf der Luegbrücke

ein – und zwar ganz nach Bedarf der Reisewellen.

Das bedeutet, dass entweder in Richtung Norden, in

Richtung Süden oder an manchen Tagen in beide Richtungen

trotz der notwendigen Einschränkungen zwei

Spuren zur Verfügung stehen. In Richtung Brenner

(Süden) wird es daher an rund 170 Tagen eine zweispurige

Verkehrsführung geben, in Richtung Innsbruck

(Norden) über 160 Tage. Das System ist flexibel und

bedarfsgerecht und reduziert auf Basis der ASFINAG-

Verkehrszahlen die Staus deutlich im Vergleich zu einer

Einspurigkeit an verkehrsstarken Tagen.

„Kreuzen“ des Verkehrs für Fahrzeuge über 3,5

Tonnen an Tagen mit Zweispurigkeiten

Fahrzeuge über 3,5 Tonnen müssen an diesen Tagen

auf die linke Fahrspur wechseln, also in zentrierter

Lage die Brücke passieren, während Pkw beide Spuren

nutzen können. Wichtig: Ein Befahren der rechten

Spuren ist an diesen Tagen für Fahrzeuge mit mehr als

3,5 Tonnen verboten. Dadurch gelingt es der ASFINAG,

ohne großen Einschränkungen alle Fahrzeugtypen

über die Brücke zu bringen. Dazu ist es notwendig,

dass Checkpoints errichtet werden, die das Gewicht

kontrollieren und bei Bedarf Fahrzeuge davon abhalten,

die rechte Spur zu befahren.

Dazu wird es weitere Lkw-Fahrverbotstage benötigen,

zusätzliche Lkw-Dosiertage an der Grenze Kufstein-Kiefersfelden

sind aufgrund der Situation auf

der Luegbrücke jedoch nicht notwendig.

Die ASFINAG erstellt dazu einen eigenen Fahrkalender

2025 mit allen Maßnahmen und Einschränkungen.

Dieser ist ein solides Planungsinstrument für

alle Frächter, Touristiker, Busunternehmen und alle

Verkehrsteilnehmenden. Im Rahmen einer europaweiten

Informationskampagne werden alle Maßnahmen,

Informationen und Einschränkungen präsentiert werden.

Darüber hinaus ist ein innovatives Online-Tool in

Vorbereitung, das auf der Landingpage der ASFINAG

Informationen in Echtzeit zu Reisezeitverluste, Einschränkungen,

Fahrverbote und aktuelle Verkehrslagen

anzeigen wird. (cb)

Trans Logistik News

25


Eine Gala der Extraklasse

„Werkstätten des Jahres 2024“

Foto: WM SE

Die WM SE hat kürzlich gemeinsam mit autoservice.com

im Rahmen der WM Werkstattmesse

in München die „Werkstätten des

Jahres 2024“ ausgezeichnet. Der prestigeträchtige

Branchenaward wurde in diesem Jahr zum zweiten

Mal verliehen und stieß auf noch größere Resonanz

als beim Debüt im Vorjahr. Rund 3.000 geladene Gäste

erlebten eine Gala der Extraklasse.

1.500 nominierte

Werkstätten

WM und autoservice.com hatten erneut Werkstätten

aus ganz Deutschland aufgerufen, sich für den renommierten

Titel „Werkstatt des Jahres“ zu bewerben.

Dieses Jahr lag der Fokus auf kreativen Recruitingstrategien

und einem starken Teamspirit – wesentliche

Erfolgsfaktoren, die durch gezielte Mitarbeiterförderung

und Fachkräfteentwicklung die langfristige Zukunft

freier Kfz-Werkstätten sichern. Die Bewerbungen

erfolgten in Form von eigens produzierten Videos

und ausführlichen Fragebögen, in denen Werkstätten

ihre Teams, Maßnahmen zur Personalgewinnung und

-bindung sowie Konzepte zur Aus- und Weiterbildung

präsentierten.

Die Bilanz ist beeindruckend: Über 1.500 Werkstätten

nutzten die Chance zur Teilnahme und verliehen

ihrer Nominierung bereits im Vorfeld durch aufmerksamkeitsstarke

Kampagnen Sichtbarkeit. Eine

unabhängige Jury, bestehend aus Branchenexperten

aus Industrie, Handel und Fachmedien, bewertete die

Einsendungen nach Kriterien wie Innovationskraft,

Recruitingstrategien und Teamgeist und kürte die 25

herausragendsten Werkstätten.

Die Jury der

„Werkstatt des Jahres 2024“

Die Jury setzte sich aus Branchenexperten zusammen,

darunter Theres Gosztonyi (Vice President Aftermarket

EMEA bei Clarios), Alexander Bäppler (Aftermarket

Board Member bei Hella Gutmann), Orhan

Altin (Geschäftsführer KS Tools), Ingo Jagels (Chefredakteur

amz), Axel Birngruber (Leitung Konzepte

WM SE), Dominic Wülker (Leitung Marketing WM SE),

Christine Hergert (Leitung Unternehmenskommunikation

WM SE) und Maximilian Holtmeyer (Geschäftsführer

autoservice.com). Gemeinsam bewerteten sie

die zahlreichen Einsendungen und würdigten die herausragende

Qualität und Vielfalt der nominierten

Werkstätten.

Das große Finale

Am 19. Oktober 2024 war es schließlich soweit:

Über 3.000 Gäste, darunter die Inhaber von 1.500 nominierten

Werkstätten, tauschten Arbeitskleidung

gegen Abendgarderobe und erlebten eine Gala voller

Highlights.

Eine Fachjury kürte an diesem Abend 25 besonders

herausragende Werkstätten, die sich über eine Prämie

zur Aus- und Weiterbildung im Wert von jeweils 2.000

Euro, sowie den begehrten Titel „Werkstatt des Jahres

2024“ freuen durften. Ein besonderer Höhepunkt war

zudem die Verlosung eines BMW 118i mit M-Sportpaket

im Wert von 40.000 Euro. Über einen besonderen

Mehrwert können sich zudem alle nominierten Werkstätten

freuen - die Mitgliedschaft im „Members Club“

der Werkstatt des Jahres. Dieses Netzwerk eröffnet

ihnen Zugang zu wertvollen Branchen-Insights und zu

einer Plattform für den Austausch untereinander. (cb)

26 Trans Logistik News


Globale Webfleet-Umfrage: KI

und Elektrofahrzeuge sind die

Zukunft des Flottenmanagements.

Foto: Webfleet / Bridgestone

Mobility Solutions

Neue globale Webfleet-Studie:

Flottenmanagement steht vor KI-Boom

Zu ihren derzeitigen und zukünftigen Nutzungsgewohnheiten

von künstlicher Intelligenz

(KI) befragt, antwortet die Mehrheit

(58 %) der Fuhrparkmanager, dass sie erwartet, in den

nächsten fünf Jahren KI einzusetzen. So lautet eines

der Ergebnisse einer neuen globalen Studie anlässlich

des 25-jährigen Jubiläums von Webfleet, einem

der weltweit führenden Anbieter von Lösungen für

das Flottenmanagement und Teil von Bridgestone. Befragt

wurden 1.800 Flottenmanager in 15 Ländern, um

das Umfeld der Flottendigitalisierung zu beleuchten,

wobei als Fuhrpark-Entscheidungsträger Fuhrparkmanager

oder Unternehmensinhaber mit mindestens

sieben Fahrzeugen definiert wurden. Die Ergebnisse

zeigen, dass Fuhrparks planen, ihre Investitionen in

digitale Flottenlösungen in Zukunft zu erhöhen, und

weisen auf eine signifikante geplante Einführung von

KI- und EV-Technologien hin. „Der globale Trend hin zu

digitalen Lösungen, einschließlich KI, zeigt, wohin die

Zukunft des Flottenmanagements geht“, so Jan-Maarten

de Vries, President Fleet Management Solutions

bei Bridgestone Mobility Solutions. „Unsere Studie

bestätigt, dass digitale Flottenlösungen bei der Steigerung

der Flotteneffizienz, der Kostenkontrolle und

der Verbesserung der Fahrer- und Fahrzeugsicherheit

eine entscheidende Rolle spielen. Investitionen in diese

Technologien machen sich jedenfalls bezahlt und

werden weiter steigen.“

Große Mehrheit der

Flottenmanager will mehr in die

Digitalisierung investieren

91 % der Fuhrparkmanager planen eine Steigerung

ihrer Investitionen in digitale Flottenlösungen in den

nächsten fünf Jahren. Mehr als die Hälfte der Fuhrparkleiter

(52 %) nannte Effizienzsteigerungen und

geringere Betriebskosten als zwingenden Grund für

Investitionen in digitale Lösungen. 49 % der Fuhrparkmanager

nannten die Verbesserung der Fahrer- und

Fahrzeugsicherheit als einen der Gründe für Investitionen

in Flottenmanagementtechnologien.

Größter Einfluss auf das

Flottenmanagement durch KI und

Elektrofahrzeuge

KI, maschinelles Lernen und Elektrofahrzeuge werden

als wichtigste Faktoren für die Zukunft des Flottenmanagements

genannt. 32 % der befragten Flottenmanager

gaben an, dass KI und maschinelles Lernen

in den nächsten Jahren den größten Einfluss auf das

Trans Logistik News

27


Flottenmanagement haben werden, 30 % nannten in

dem Zusammenhang Elektrofahrzeuge. 23 % der Fuhrparkmanager

setzen KI bereits heute ein und 35 % planen

dies in den nächsten fünf Jahren zu tun. Nahezu

alle Befragten bestätigen, dass KI in Zukunft einen

erheblichen Einfluss auf das Fuhrparkmanagement

haben wird. 62 % der Befragten erwarten, dass KI die

Routenplanung und Logistik optimieren wird, 56 %

glauben, dass sie die Sicherheit der Fahrer verbessern

wird, und 55 %, dass sie die vorausschauende Wartung

und das Asset-Management verbessern wird. Nur 21 %

der Fuhrparkmanager zeigten sich besorgt darüber,

wie KI ihren Arbeitsalltag verändern wird, wobei sich

die größten Bedenken auf die Prozessintegration (53

%) sowie den Datenschutz und die Datensicherheit (49

%) beziehen. Fuhrparkmanager bestätigen, dass Elektrofahrzeuge

für gewerbliche Flotten die Zukunft sind

und der Einsatz von Elektrofahrzeugen in den kommenden

Jahren steigen wird: 85 % der Flottenmanager

erwarten, dass sich die Anzahl der Elektro- und Hybridfahrzeuge

in ihrer Flotte in den kommenden fünf Jahren

verändern wird. Von denjenigen, die sagen, dass

sich ihr Fahrzeugmix verändern wird, wird erwartet,

dass sich der Anteil der Elektro- und Hybridfahrzeuge

nahezu verdoppeln wird – von derzeit 37 % auf 63 %

der Flotte bis 2029.

Meinungsbild der

Fuhrparkentscheider in

Deutschland

Im Rahmen der globalen Webfleet-Studie wurden

auch insgesamt 150 Fuhrparkentscheider in Deutschland

befragt. 91 % der befragten deutschen Fuhrparkmanager

planen eine Steigerung ihrer Investitionen in

digitale Flottenlösungen in den nächsten fünf Jahren.

Fast die Hälfte der Befragten (49 %) gab an, dass Effizienzsteigerungen

und geringere Betriebskosten Grund

für Investitionen in digitale Lösungen sind. 45 % der

Fuhrparkmanager nannten ebenso die Verbesserung

der Fahrer- und Fahrzeugsicherheit als einen der Gründe

für Investitionen in Flottenmanagementtechnologien.

Die Echtzeit-Positionsbestimmung ist die von

den deutschen Befragten am häufigsten genutzte

Technologie zur Verwaltung ihres Fuhrparks (64 %),

61 % nutzen Fahrzeugdiagnose und vorausschauende

Wartung. 27 % der Flottenmanager geben an, dass KI

und maschinelles Lernen in den nächsten Jahren den

größten Einfluss auf das Flottenmanagement haben

werden, dicht gefolgt von Elektrofahrzeugen (23 %).

20 % der befragten deutschen Flottenmanager nutzen

derzeit KI in ihrem Fuhrparkmanagement, 35 % planen

28 Trans Logistik News


Im Jahr 2013 begann Peter Kobald bei Metzger seine

Ausbildung zum Berufskraftfahrer und wurde danach

übernommen und fest angestellt.

Seit elf Jahren ist er jetzt als Driver unterwegs und

hat bis zum heutigen Tage rund 700.000 Kilometer

gänzlich unfallfrei auf dem Bock zurückgelegt. Alljährlich

kommen auf dem Tacho etwa 60.000 Kilometer

zusammen.

Sein Vater arbeitete als Lokführer, was den Werdegang

des Juniors beeinflusste. „Mir war schnell klar,

dass ich auf jeden Fall etwas mit Logistik machen

möchte, am besten etwas, bei dem ich herumkomme

und jeden Tag etwas Neues sehen kann“, erinnert sich

der 35-Jährige. So fiel seine Entscheidung auf den Bedies

für die nächsten 5 Jahre. Nahezu alle Befragten

bestätigen, dass KI in Zukunft einen erheblichen Einfluss

auf das Fuhrparkmanagement haben wird. Die

wichtigsten Technologien, in die deutsche Fuhrparkmanager

investieren wollen, sind die Analyse des Fahrverhaltens

(31 %), vollautomatisiertes Reporting (30

%) sowie für das Management von Compliance-Aufgaben

(29 %). Das Konzept und das Potenzial autonomen

Fahrens und fahrerloser Mobilität bieten Fuhrparkmanagern

spannende Perspektiven. Im Allgemeinen ist

der Optimismus in Bezug auf den Zeitpunkt der Nutzung

von mindestens einem autonomen Fahrzeug im

Fuhrpark relativ hoch: 24 % der deutschen Fuhrparkmanager

gehen davon aus, dass dies in den nächsten

fünf Jahren passieren wird. 18 % der in Deutschland

befragten Fuhrparkmanager gaben an, dass sie sich

Sorgen darüber machen, wie KI ihren Arbeitsalltag

verändern wird, wobei sich die mit Abstand größten

Bedenken auf den Datenschutz und die Datensicherheit

(71 %) beziehen. In Deutschland haben nur 38

% der Fuhrparkmanager bei der Einführung digitaler

Lösungen Widerstand seitens der Fahrer erlebt, den

sie jedoch durch umfassende Schulungen und Unterstützung

zu überwinden versuchen. Auch deutsche

Fuhrparkmanager erwarten, dass der Einsatz von

Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren steigen

wird:derzeit bestehen deutsche Fuhrparks zu 58 % aus

Verbrenner-Fahrzeugen und zu 35 % aus reinen Elektro-

oder Hybridfahrzeugen. 83 % erwarten, dass sich

dieses Verhältnis im Fahrzeugmix in den nächsten 5

Jahren umkehren wird, wenn der Anteil der Elektround

Hybridfahrzeuge der Flotte von derzeit 35 % auf

57 % bis 2029 ansteigt. sJan-Maarten de Vries fasst zusammen:

„Künstliche Intelligenz und Elektrofahrzeuge

sind transformative Technologien, die das Flottenmanagement

heute und in Zukunft prägen werden.

Wir nutzen diese Fortschritte, um Flotten dabei zu

unterstützen, sicherer, nachhaltiger, produktiver und

effizienter zu werden.“ Seine ersten 25 Jahre Firmengeschichte

als Telematik-Anbieter feierte Webfleet

kürzlich auf der IAA TRANSPORTATON in Hannover.

(cb)

Trucker des Jahres der Metzger Spedition GmbH: Peter Kobald

Der Turbo-Trucker mit dem

richtigen Drive

Durch seine wirtschaftliche Fahrweise leistet

er einen großen Beitrag für mehr Effizienz

und Nachhaltigkeit. Beim firmeninternen

Monatsranking der Top Driver belegt er stets einen

der vorderen Ränge. Seine jahrelange Erfahrung und

eine hohe Technikaffinität machen ihn zu einem echten

Turbo-Trucker. Die Rede ist von Peter Kobald, dem

Trucker des Jahres der Metzger Spedition GmbH. Die

TRANS LOGISITK NEWS stellt den Fahrer in dieser

Ausgabe näher vor.

„Er weiß alles, kann alles, ist immer pünktlich und

zeigt vollen Einsatz für höchste Kundenzufriedenheit“,

lauten die lobenden Worte von Anja Weiss,

Teamleader Technical Support und Fleet.

Trans Logistik News

29


Peter Kobald ist seit 11 Jahren

als Berufskraftfahrer

unterwegs.

ruf des Lkw-Fahrers. „Für mich ist das Besondere an

diesem Job, dass ich jeden Tag woanders bin und nicht

immer das Gleiche sehe“, so der Trucker des Jahres,

der ausschließlich national und auf Tagestouren unterwegs

ist.

Mit seinem MAN TGX transportiert der Fahrer palettierte

Ware wie Industriegüter, Lebensmittel oder

Forstwirtschaftsprodukte, aber auch große Maschinen.

Seine längste Tour führte ihn von Künzelsau nach

Norddeutschland und zurück. „Bei dieser Sonderfahrt

lieferten wir den Messestand sowie Ausstellungsstücke

für einen unserer Kunden zur Messe Hannover und

hatten am Ende ca. 1.000 Kilometer zurückgelegt.“

Moderne und gleichzeitig

bodenständige

Unternehmensführung

Bei der Metzger Spedition schätzt der Trucker besonders

die moderne und gleichzeitig bodenständige

Unternehmensführung. Bis in die Chefetage hinein

wird geduzt und alle Probleme können jederzeit offen

angesprochen werden. Seiner Auffassung nach ist

der Zusammenhalt unter den Kollegen sehr gut. Zudem

lobt Peter Kobald die Versuche des Arbeitgebers,

immer der Zeit voraus zu sein, Zukunftstechnologien

einzuführen und Prozesse zu optimieren.

Die Metzger Spedition GmbH übernimmt deutschlandweite

Transporte von Stückgut sowie Teil- und

Komplettladungsverkehre. Die Aufträge werden dabei

ausschließlich an freie Partner vergeben, ganz unabhängig

vom Systemverbund. Auch der eigene Fuhrpark

ist bestens ausgestattet – sogar mit E-Lkw. Die

Auftragsabwicklung und Disposition läuft komplett

digital ab. Der persönliche und gute Kontakt zu den

Kunden wird großgeschrieben im Unternehmen. Die

Fahrer sind alle deutschsprachig, so wird eine einwand-

und barrierefreie Kommunikation mit den Kunden

sichergestellt. Mit den 45.000 Regalstellplätzen

und knapp 40.000 Quadratmetern Blocklagerfläche sowie

den modernen Flurförderfahrzeugen und 50 Tonnen

Kran können zusammen mit den IT-Lösungen die

Logistikprozesse der Kunden effizient und individuell

gestaltet werden.

Zurück zum Trucker des Jahres, der in seiner Freizeit

am liebsten viel mit seinen Freunden unternimmt

und auf Konzerte und Festivals geht. Zudem wandert

Kobald sehr gerne oder ist mit dem Fahrrad unterwegs.

„Als gelernter Gärtner verbringe ich auch viel

Zeit in meinem Garten, pflege und bewirtschafte die

Obstbaumwiese und kümmere mich um die Verjüngung

und Neuaufforstung meiner eigenen Waldflächen.“

Welche Tipps hat er für andere Fahrer parat, wenn

die Müdigkeit bei langen Touren einsetzt? „Ein guter

Kaffee und eine kurze Pause, in der man sich bewegt,

helfen immer, und auch das Fenster während der

Fahrt zu öffnen, um frische Luft hereinzulassen, ist

hilfreich.“

Wie sehen seine Ziele aus? „Meine berufliche Zukunft

sehe ich definitiv bei Metzger und möchte den

Weg in eine nachhaltigere Zukunft gemeinsam mit

meinem Arbeitgeber gehen und gestalten.“ (cb)

30 Trans Logistik News



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