2010/2011 - Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden

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2010/2011 - Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden

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Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.


Inhaltsverzeichnis

Vorwort [4-5]

Baustoffindustrie im Überblick (6-9)

Aufgaben, Themen und Ziele

L Konjunktur/Statistik (10-11)

L Bauwirtschaft (12-13)

L Energie/Klimaschutz (14-15)

L Recht (16-17)

L Rohstoffpolitik (18-19)

L Steuern, Finanzen, Betriebswirtschaft (20-21)

L Technik/Normung (22-23)

L Umweltfragen (24-25)

L Verkehr/Infrastruktur (26-27)

Mitwirkung im BDI (28-29)

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (30-31)

Mitglieder (32-35)

Ausschüsse (36)

Vorstand (37)

Geschäftsstelle/Koordinierung (38-39)

Impressum, Fotonachweis (40)

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Vorwort

In der Öffentlichkeit wird häufig die Auffassung vertreten,

dass die Bauwirtschaft in der Krise mit einem blauen Auge

davongekommen sei – auch wegen der staatlichen Konjunkturpakete.

Diese Auffassung muss zumindest mit Blick auf

die Steine-und-Erden-Industrie in aller Klarheit korrigiert

werden. Tatsache ist, dass wir 2009 einen Produktionsrückgang

von knapp 11 Prozent verkraften mussten. Obwohl

die Nachfrage nach dem besonders harten Winter zuletzt

an gezogen hat, werden wir 2010 ein weiteres, wenngleich

deutlich geringeres Minus verzeichnen. Auch für 2011 lässt

sich trotz verbesserter gesamtwirtschaftlicher Lage unter

dem Strich wohl keine Entwarnung geben. Zwar können wir

in einzelnen Marktsegmenten unserer Branche – wie dem

Wohnungsbau oder der Stahlindustrie – auf eine weitere Stabilisierung

hoffen. Zugleich aber drohen durch einen rigiden

Sparkurs der öffentlichen Haushalte wichtige Wachstumsimpulse

zu fehlen.

Vor diesem Hintergrund müssen wir viel Überzeugungsarbeit

leisten. Dies betrifft zunächst die Erkenntnis, dass die notwendige

Konsolidierung der Staatsfinanzen nicht durch ein

Streichkonzert bei den Investitionen erreicht werden kann:

Ohne Investitionen kein Wachstum, ohne Wachstum kein

Ausweg aus der Schuldenfalle. Dass wir uns darüber hinaus

ohne öffentliche und private Investitionen von der Umsetzung

wichtiger politischer Ziele – etwa der Steigerung der

Energieeffizienz im Gebäudesektor oder der Modernisierung

der Infrastruktur – verabschieden müssen, versteht sich von

selbst. Es ist deshalb richtig, wenn national und international

die Frage nach einem nachhaltigen Wachstumsmodell für

Deutschland gestellt wird. Wir sollten zukunftsorientierte Investitionen

– auch in Bauten – zu einer Stärkung der Binnennachfrage

und der Wettbewerbsfähigkeit nutzen, ohne die

finanzielle Solidität des Standorts Deutschland aus dem Auge

zu verlieren. Nach den katastrophalen Schwachstellen, die

sich auf den Finanzmärkten aufgetan haben, muss es wieder

verstärkt darum gehen, reale Werte zu schaffen. Das ist ohne

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die Industrie im Allgemeinen und die Baustoffindustrie im

Besonderen nicht möglich. Daraus folgt zugleich, dass wir

uns eine wie auch immer begründete Deindustrialisierung

nicht leisten können und von unzumutbaren Kostenbelastungen

Abstand nehmen müssen.

Überzeugungsarbeit können wir nur gemeinsam leisten –

durch enge Abstimmung im BBS, durch Kooperation mit

unseren Bündnispartnern und durch eine intensive Mitarbeit

im BDI. Nur so ist es uns gelungen, wichtige Fortschritte für

unsere Branche zu erzielen:

L Die Sicherung des Zugangs zu heimischen Rohstoffen

steht heute nicht nur auf der nationalen, sondern auch

auf der europäischen Agenda.

L Bei der Energiebesteuerung und beim Emissionshandel

konnten drohende Kostenschocks bislang mit viel Einsatz

abgewendet werden.

L Bei den wasserrechtlichen Vorhaben, die den Einsatz

unserer Produkte und die hohe Verwertungsquote gefährden,

zeichnen sich Lösungen ab.

L Im neuen Ausschuss Bauwirtschaft ist ein differenziertes

baupolitisches Forderungspaket abgestimmt und in die

Diskussion eingebracht worden.

Für die engagierte und professionelle Bearbeitung der insgesamt

50 Einzelthemen danke ich der Geschäftsstelle und

allen Mitstreitern. Ohne die aktive Mitarbeit und die fachliche

Kompetenz unserer Mitglieder ließe sich diese Herkulesaufgabe

nicht stemmen. Der wie immer knapp gehaltene

Jahresbericht und unsere neu gestaltete Website ziehen eine

Gesamtbilanz der Arbeit, die wir gemeinsam im Interesse

unserer Branche leisten.

Ihr

Dr.-Ing. Gernot Schaefer

Präsident des Bundesverbandes

BaustoffeSteine und Erden e.V.

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Baustoffindustrie im Überblick

Im Jahr 2009

L Betriebe: rund 6.000

L Beschäftigung: -3,7 % auf rund 132.000 Personen

L Umsatz: -7,8 % auf rund 26 Milliarden Euro

L Erzeugerpreise: +2,7 %

L Produktion: -10,7 %

L Kapazitätsauslastung: -1,7 Prozentpunkte auf 73,2 %

L Rohstoffgewinnung: rund 600 Mio. Tonnen

Branchenstruktur der deutschen Baustoffindustrie

auf Basis der Anteile an der wertmäßigen Produktion 2009

0

Betonbauteile

Zement

Transportbeton

Werkmörtel

Dämmstoffe

Feuerfest

Ziegel

Kies und Sand

Naturstein

Kalk

Gips

Fliesen

Naturwerkstein

Porenbeton

Kalksandstein

Keramische Rohstoffe

Recycling

Eisenhüttenschlacken

5% 10% 15% 20% 25%

Anmerkung: Aufgrund von Änderungen in der Güterklassifikation des Statistischen

Bundesamtes („GP 2009“) ist die Statistik nicht mit den Vorjahren vergleichbar.

Quellen: Statistisches Bundesamt; Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.

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Umsatz und Beschäftigung in der Baustoff-, Steine-

und-Erden-Industrie:

Veränderung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr

10%

8%

6%

4%

2%

0%

-2%

-4%

-6%

-8%

2006 2007 2008 2009

Umsatz Beschäftigung

Anmerkung: Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen

mit 20 und mehr Beschäftigten

Quelle: Statistisches Bundesamt

Preisindex-Entwicklung (2000 bis 2009; 2000=100)

120

115

110

105

100

95

90

85

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Baustoffe, Steine und Erden

Verarbeitendes Gewerbe

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Produktion und Kapazitätsauslastung in der Baustoff-,

Steine-und-Erden-Industrie

82

80

78

76

74

72

70

68

2006 2007 2008 2009

Produktion (Veränderung zum Vorjahr in Prozent, rechte Achse)

Kapazitätsauslastung (in Prozent, linke Achse)

Anmerkung: Die Angaben zur Produktion beziehen sich auf Betriebe

von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten

Quelle: ifo-Institut, Statistisches Bundesamt

Europäische und deutsche Baustoffproduktion im Vergleich

(2000 bis 2009; 2000=100)

120

110

100

90

80

70

2005

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Gew. von Steinen und Erden, sonst. Bergbau (EU-27)

Glas, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (EU-27)

Gew. von Steinen und Erden, sonst. Bergbau (Deutschland)

Glas, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (Deutschland)

Anmerkung: Die Produktionsentwicklung bezieht sich auf die wertmäßige Produktion

in den Teilbereichen NACE 08 (Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau)

und NACE 23 (Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden)

Quelle: Eurostat

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9

6

3

0

-3

-6

-9

-12


ifo-Geschäftsklimaindex Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung

von Steinen und Erden (Saldo in Prozentpunkten)

30

20

10

0

-10

-20

-30

-40

2007 2008 2009 2010

Quelle: ifo-Institut

Rohstoffgewinnung 2008 in Deutschland

in Mio. Tonnen

Kies/Bausande 249 Mio. t

Gebr. Natursteine 218 Mio. t

Braunkohle 175 Mio. t

Kalk-/Mergelsteine 50 Mio. t

Steinsalz/Sole 20 Mio. t

Steinkohle 17 Mio. t

Quarzsande 11 Mio. t

Kalk/Dolomit 10 Mio. t

Kaliprodukte 7,6 Mio. t

Tone 7,3 Mio. t

Feldspat 3,6 Mio. t

Kaolin 3,5 Mio. t

Quarzit 3,0 Mio. t

Gipssteine 2,1 Mio. t

Bentonit 0,4 Mio. t

Quelle: BKS, MIRO, VRB

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Konjunktur/Statistik

Die Auswertung statistischer und konjunktureller Daten ist

für Verbände und Unternehmen von großer Bedeutung. So

ist zum einen für eine erfolgreiche Interessenvertretung eine

umfangreiche Datenbasis notwendig, um politische Positionen

unterfüttern zu können. Zum anderen ist die Analyse der konjunkturellen

Entwicklung wichtig für die Industrie, um auf

Veränderungen der Nachfrage vorbereitet zu sein.

Der BBS unterstützt seine Mitglieder bei der Bewertung

der konjunkturellen Entwicklung durch die Aufbereitung

von statistischem Datenmaterial und die Ableitung volkswirtschaftlicher

Einschätzungen und Prognosen. Der BBS

bewertet den Verlauf der Bau- und Baustoffkonjunktur u.a.

im Rahmen der jährlich erscheinenden „Konjunkturperspektiven“,

zudem werden seit 2010 regelmäßig Quartalsberichte

erstellt.

Die Baustoffindustrie ist konjunkturell in erster Linie abhängig

vom Hoch- und Tiefbau: Rund 80 Prozent der gesamten

Produktion werden in die Bauwirtschaft geliefert. Daher

besteht insgesamt betrachtet eine enge Bindung an die

wirtschaftliche Situation im Bausektor, was sich auch in der

relativ volatilen konjunkturellen Entwicklung widerspiegelt.

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Die Wirtschaftskrise hat die baunahen Branchen insgesamt

zwar weniger stark erfasst als einige andere Wirtschaftszweige,

auch weil der öffentliche Bau Einbrüche im Wohnungs-

und Wirtschaftsbau durch die Konjunktur pakete

der Bundesregierung teilweise kompensieren konnte.

Dennoch hatte die Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie

im vergangenen Jahr erhebliche Produktionsrückgänge

zu verzeichnen. Insgesamt schrumpfte die Produktion der

Baustoffindus trie 2009 um 10,7 Prozent. Im Jahr 2010 wird

der Rückgang niedriger ausfallen: Zum einen deutet der Zuwachs

bei den Wohnungsbaugenehmigungen in der zweiten

Jahreshälfte 2009 auf eine leichte Erholung des Wohnungsneubaus

hin. Zum anderen werden die Konjunkturpakete

in diesem Jahr zu einer weiteren Nachfragesteigerung im

öffentlichen Bau führen. Im gewerblichen Bau ist hingegen

insgesamt von weiteren Investitionsrückgängen auszugehen.

Alles in allem dürfte die Baustoffproduktion in 2010 weiter

rückläufig sein, wobei hochbaunahe Industriezweige stärker

von den Rückgängen betroffen sein werden als tiefbaunahe

Bereiche.

Themen und Ziele

L Auswertung und Aufbereitung statistischer Daten zur

Entwicklung der Bau- und Baustoffindustrie

L Erstellung von Konjunkturprognosen und Trendanalysen

L Faktenbasierte Unterfütterung wirtschaftspolitischer

Positionen

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

L Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, HDB

L Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, ZDB

L Wirtschaftsforschungsinstitute

Ansprechpartner

Artur Kissinger, Geschäftsführer

Christian Engelke, Wirtschaftspolitik

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft, die neben dem Bauhauptgewerbe auch

vor- und nachgelagerte Branchen wie die Baustoffindustrie

und den Immobiliensektor umfasst, ist für die deutsche

Volkswirtschaft von erheblicher Bedeutung. Insgesamt

entfallen 11 Prozent der Wirtschaftsleistung (rund 260 Mrd.

Euro) und 12 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung

(rund 3,3 Mio. Personen) auf die Wertschöpfungskette

Bau. Innerhalb des Clusters ist die Baustoffindustrie

mit ihren Produkten der wichtigste Innovationsmotor für

modernes, umweltgerechtes und energieeffizientes Bauen.

Bauinvestitionen erzeugen durch ihre binnenwirtschaftliche

Ausrichtung unmittelbar Impulse in anderen Bereichen der

Volkswirtschaft und sind so ein Schlüssel für nachhaltiges

Wachstum. Nach Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen

Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) führt eine Erhöhung

der Bauinvestitionen um 1 Mrd. Euro zu einer gesamtwirtschaftlichen

Produktionssteigerung in Höhe von fast 2,2 Mrd.

Euro und zu einer Zunahme der Beschäftigung um rund

20.000 Personen. Die damit verbundene Erhöhung des Aufkommens

an Steuern und Sozialabgaben zeigt, dass eine

wirksame Konsolidierung der öffentlichen Haushalte auch

auf gezielte Wachstumsimpulse im Inland setzen muss.

Bauinvestitionen leisten zugleich wichtige Beiträge zur Bewältigung

von Zukunftsaufgaben. So ist eine hervorragend

ausgebaute Infrastruktur in den Bereichen Verkehr und

Bildung zwingende Voraussetzung für die Sicherung der

Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Zugleich

erfordert der Klimaschutz einen effizienteren Umgang

mit Energie. Daher ist eine Verstetigung der Mittel für die

Verkehrsinfrastruktur und die Gebäudesanierung auf hohem

Niveau erforderlich. Der Bestandsersatz, d. h. der Abriss

und Neubau von Gebäuden an gleicher Stelle, sollte als

umfassende Variante der Sanierung gleichberechtigt in die

KfW-Förderung einbezogen werden. Zunehmende Engpässe

bei der Wohnraumversorgung in Wachstumsregionen und

die erhöhte Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen

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erfordern einen stärkeren Neubau von Wohnungen. Hier

sind Investitionsanreize etwa in Form verbesserter Abschreibungsbedingungen

für den Mietwohnungsbau erforderlich.

Themen und Ziele

L Anerkennung der Wertschöpfungskette Bau als

Schlüsselbranche und Impulsgeber für nachhaltiges

Wirtschaftswachstum

L Fortführung der KfW-Programme zur energetischen

Gebäudesanierung und Einbeziehung des Bestandsersatzes

L Verbesserung der Abschreibungsbedingungen im

Mietwohnungsbau

L Verstetigung öffentlicher Infrastrukturinvestitionen,

Weiterentwicklung alternativer Finanzierungsmodelle

(Öffentlich-Private-Partnerschaften, belastungsneutrale

Nutzerfinanzierung)

L Abbau rechtlicher Investitionshemmnisse (u. a. im Mietrecht),

effizientere Planungs- und Genehmigungsverfahren

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

L Initiative „Pro Mobilität“

L Verbände der Bau- und Immobilienwirtschaft

Ansprechpartner

Artur Kissinger, Geschäftsführer

Christian Engelke, Wirtschaftspolitik

Susanne Hoffmann, Koordinierung Infrastrukturpolitik

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Energie/Klimaschutz

Aus Sicht der Baustoffindustrie verhindern nur international

verbindliche Klimaschutzziele drastische Wettbewerbsverzerrungen

zu Lasten deutscher bzw. europäischer Produktionsstandorte.

Gemeinsam mit seinen Partnern setzt sich der

BBS daher für eine rationale Energiepolitik ein, die dem Zieldreieck

der Versorgungssicherheit, der Wettbewerbsfähigkeit

und der Klimaverträglichkeit gleichermaßen gerecht wird.

Diesen Anspruch erhebt auch die Bundesregierung bei der

Erarbeitung ihres neuen Energiekonzeptes. Der BBS hat in

diesem Kontext klar gemacht, dass sowohl die Planungsund

Investitionssicherheit der Industrie als auch die Wettbewerbsfähigkeit

der europäischen Produktionsstandorte von

der Politik berücksichtigt werden muss. Ohne energieintensive

Grund- und Baustoffe wären energieeffizientes Bauen

und Wohnen ebenso wenig möglich wie aktiver Umweltschutz

oder innovative Lösungen für den Klimaschutz.

Beim Emissionshandel, dem zentralen Steuerungsinstrument

des Klimaschutzes innerhalb der EU, werden 2010

wichtige Weichen gestellt – schließlich ist mit Beginn der

dritten Handelsperiode ab 2013 eine schrittweise Ersteigerung

von Emissionsrechten für die Industrie vorgesehen.

Allerdings sollen Branchen, die von Produktions- und damit

Emissionsverlagerungen in das außereuropäische Ausland

(carbon leakage) bedroht sind, eine Zuteilung der Zertifikate

auf der Basis anspruchsvoller Benchmarks erhalten. Gleichwohl

dürften die direkten Kosten für die Minderung der

CO -Emissionen ab 2013 deutlich steigen. Dies gilt auch für

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die indirekte Kostenbelastung durch den Strompreiseffekt

des Emissionshandels.

Neben einer Ausgestaltung des Emissionshandels, die auf

die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie abstellen muss, setzt

sich der BBS für eine bessere Abstimmung der klimapolitischen

Instrumente einschließlich des Erneuerbare-Energien-

Gesetzes und der Energiesteuern ein. Nur so lassen sich

Doppelbelastungen ohne zusätzlichen Nutzen für Umwelt

und Klima vermeiden. Eine Ausweitung der bestehenden

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oder eine Einführung neuer Instrumente, wie zum Beispiel

eine CO 2 -Besteuerung, lehnt der BBS ab.

Über ein Drittel der CO 2 -Emissionen fällt im Immobiliensektor

an. Aus Sicht des BBS muss für die Ausschöpfung

der Energieeinsparpotenziale die Sanierungsquote deutlich

erhöht werden. Mit Blick auf das Förderinstrumentarium ist

es notwendig, die KfW-Programme auf eine breitere Basis

zu stellen. Die Programme müssen sich stärker an den

Bedürfnissen der Nutzer orientieren und Wahlfreiheit bzw.

Technologieoffenheit zwischen allen Formen der Sanierung

einschließlich des Bestandsersatzes ermöglichen (siehe

auch die Kapitel Bauwirtschaft und Umwelt).

Themen und Ziele

L Ausgewogener Energiemix einschließlich Kohle

und Kernkraft

L Wettbewerbsfähige Ausgestaltung des Emissionshandels

und der Energiebesteuerung

L Investitionsfreundliche Regelungen zur Förderung des

energieeffizienten Bauens und Wohnens

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

L Verbände der energieintensiven Industrien

(Chemie, Glas, Metalle, Papier, Stahl)

Ansprechpartner

Michael Basten, Hauptgeschäftsführer

Matthias Frederichs, Koordinierung Energiepolitik

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Recht

Der BBS beteiligt sich an der rechtspolitischen Debatte auf

Gebieten, in denen seine Mitglieder in besonderer Weise

betroffen sind und über entsprechende Expertise verfügen.

Leitgedanke ist dabei, für die Unternehmen der Baustoff-,

Steine-und-Erden-Industrie Planungs- und Investitionssicherheit

durch verlässliche, transparente und möglichst

schlanke Regelungen zu schaffen.

Das BMU hat Ende Februar einen ersten Entwurf für ein

Gesetz zur Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechtes

vorgelegt, mit dem die Abfallrahmenrichtlinie der

EU aus dem Jahre 2008 fristgerecht bis Ende 2010 umgesetzt

werden soll. Der BBS hat zu dem Vorhaben, das im

Wesentlichen eine 1:1-Umsetzung der Richtlinie vorsieht,

Stellung bezogen. Kritische Punkte betreffen insbesondere

die Abgrenzung von Abfall- und Bodenschutzrecht und den

Themenkomplex der industriellen Mitverbrennung.

Auf den Feldern Unternehmensführung (Corporate Governance),

Wettbewerbs- und Haftungsrecht tritt der BBS für

einen Ausgleich zwischen unternehmerischer Freiheit und

dem berechtigten Schutzinteresse Dritter sowie – wegen

der damit verbundenen Risiken für Unternehmen und Verbraucher

– gegen eine unreflektierte Übernahme angelsächsischen

Wirtschaftsrechtes ein. Insbesondere die angelaufene

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Diskussion über einen Gesetzentwurf zur Einführung einer

Entflechtungsbefugnis von Unternehmen durch das Bundeskartellamt

zeigt, dass auch die Märkte der Steine-und-Erden-

Industrie von Entflechtungsmaßnahmen betroffen sein könnten.

Dies gilt umso mehr, als es nicht darauf ankommen soll, ob

die von dem oder den Unternehmen verkörperte Marktmacht

überhaupt missbraucht worden ist.

Trotz der positiven Bekenntnisse in Berlin und Brüssel,

die Wirtschaft von unnötigen bürokratischen Kosten zu

entlasten, droht das Regelungsdickicht per Saldo weiter

zuzunehmen. Dies gilt auch für das Umwelt- und Planungsrecht.

Den nachhaltigen Fortschritten, die im industriellen

Umweltschutz erzielt wurden, steht noch keine entsprechende

Modernisierung der umweltrechtlichen Rahmenbedingungen

gegenüber. Vielmehr weist die Regelungsdichte

oftmals einen zweifelhaften Nutzen für die Umwelt auf. Dies

gilt zum Beispiel für bürokratische Informationspflichten

bei der Zulassung und Änderung industrieller Anlagen. Ein

Neuantrag kostet hier im Durchschnitt etwa 42.000 Euro, ein

Änderungsantrag sogar rund 80.000 Euro. Der BBS wird sich

daher weiter für die Entbürokratisierung stark machen und

die Politik auch bei diesem Thema beim Wort nehmen.

Themen und Ziele

L Informationen und Stellungnahmen zu

rechtlichen Entwicklungen

L Begleitung der nationalen Umsetzung der

EU-Abfallrahmenrichtlinie

L Wirtschaftsverträgliche Ausgestaltung der

Novellierungen im Wettbewerbsrecht

L Bürokratieabbau

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

L Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, HDB

Ansprechpartner

Wolf Müller, Geschäftsführer Recht

Dr. Matthias Schlotmann, Koordinierung Europapolitik

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Rohstoffpolitik

Wer die heimische Produktion von Baustoffen gewährleisten

will, muss dafür sorgen, dass die Rohstoffversorgung durch

eine nachhaltige Raumplanung langfristig gesichert ist.

Zudem kommt es auf möglichst schlanke Genehmigungsverfahren

an. Der BBS beharrt angesichts der nach wie vor bestehenden

rechtlichen wie verwaltungspraktischen Defizite

gegenüber der Politik auf konkreten Verbesserungen.

Um den Unternehmen eine Hilfestellung zu geben, hat

der BBS einen Leitfaden zum neuen Raumordnungsgesetz

vorgelegt. In einem weiteren Schritt wird der BBS gemeinsam

mit seinen Partnern einen Vorschlag zur Schaffung

eines Bundesraumordnungsplanes für die Rohstoffsicherung

erstellen. Das neue Raumordnungsgesetz sieht diese

Option ausdrücklich vor. Jetzt kommt es darauf an, dass

der Bundesgesetzgeber seine neue Kompetenz nutzt. Ein

solcher Bundesraumordnungsplan würde den Grundsatz

der Rohstoffsicherung weiter präzisieren und müsste von

den Planungsbehörden in den Bundesländern in jedem Fall

beachtet werden.

In Zusammenhang mit dem Internationalen Jahr der biologischen

Vielfalt kann die Steine-und-Erden-Industrie auf

ihre Erfolge beim Ausgleich von Rohstoffgewinnung und

Naturschutz verweisen. Der höchst positive Beitrag der

Branche zum Schutz der Artenvielfalt sollte sich in den

rechtlichen Rahmenbedingungen widerspiegeln. Der BBS

begrüßt daher das im Koalitionsvertrag fixierte Ziel der

Bundesregierung, intelligente Instrumente wie den Vertragsnaturschutz

weiter zu stärken und bringt die fachliche

Expertise seiner Mitglieder in den politischen Prozess ein.

Auf europäischer Ebene arbeitet der BBS in den Arbeitsgruppen

zur Umsetzung der EU-Mitteilung zu Rohstoffen

vom November 2008 mit. Beide Arbeitsgruppen, „Kritische

Rohstoffe“ sowie „Planung und Genehmigung“, werden voraussichtlich

noch 2010 ihre Ergebnisse vorstellen.

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Darüber hinaus befindet sich der von der EU-Kommission

erarbeitete Leitfaden zur Rohstoffgewinnung in Natura 2000-

Gebieten in der Endabstimmung. Hier wird ausdrücklich

festgestellt, dass Rohstoffgewinnung auch in FFH- und

Vogelschutz gebieten grundsätzlich möglich ist. Mit dem

Leitfaden erhalten die nationalen Behörden eine EU-weite

Interpre tationshilfe zu diesem brisanten Thema. Der BBS

wird eine praxisorientierte Zusammenfassung des Leitfadens

erstellen, die dann vor Ort genutzt werden kann.

Themen und Ziele

L Initiierung eines Bundesraumordnungsplanes zur Rohstoffgewinnung

L Stärkung des Vertragsnaturschutzes

L Begleitung der EU-Rohstoff- und -Ressourcenstrategien

L Umsetzung des EU-Leitfadens zur Rohstoffgewinnung

in Natura 2000-Gebieten

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

L Verband der Kali- und Salzindustrie, VKS

L Vereinigung Rohstoffe und Bergbau, VRB

L Vereinigung Europäischer Baustoffhersteller, CEPMC

L EU-Verbändekreis der nichtenergetischen Rohstoffindustrien,

NEEIP

Ansprechpartner

Wolf Müller, Geschäftsführer Recht

Dr. Matthias Schlotmann, Koordinierung Europapolitik

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Steuern, Finanzen, Betriebswirtschaft

Deutschland liegt bezogen auf die Gesamtsteuerlast der Unternehmen

im europäischen Vergleich im oberen Mittelfeld:

Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft

Köln, IW Köln, beträgt die Steuerbelastung einer Kapitalgesellschaft

rund 31 Prozent. Danach konnte die Wirtschaft

durch die Unternehmenssteuerreform 2008 entlastet und die

Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gestärkt werden.

Das Steuersystem wirkt aber nach wie vor als Wachstumsbremse,

da es private Investitionen erschwert und nicht

ausreichend Leistungsanreize setzt; auf Dauer werden so

Steuermehreinnahmen für den Staat verhindert. Zwar können

investitionsfreundliche Rahmenbedingungen zu Steuermindereinnahmen

führen, denen aber die positiven Effekte

in Form höherer, durch die Investitionstätigkeit ausgelöster

Einnahmen gegenüberstehen. Spätestens auf längere Sicht

generieren ein höheres Wachstum und steigende Einnahmen

aus Steuern und Sozialabgaben Mehreinnahmen für die

öffentliche Hand. Dies gilt trotz des derzeit besonders hohen

Konsolidierungszwangs, da ohne eine deutlich stärkere

Wachstumsdynamik die Sanierung der öffentlichen Haushalte

nicht gelingen kann.

Die Baustoffindustrie als rohstoffgewinnender und -verarbeitender

Wirtschaftszweig ist in weiten Teilen energieintensiv.

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Damit ist die Energiebesteuerung ein wichtiges Thema für

die Baustoffindustrie. Die geltenden Sonderregelungen für

die energieintensive Grundstoffproduktion müssen langfristig

erhalten bleiben, damit die Wettbewerbsfähigkeit der

Unternehmen gegenüber ausländischen Konkurrenten nicht

weiter beeinträchtigt wird (siehe auch Kapitel „Energie/

Klimaschutz“).

Ein höchst relevantes Feld für den industriellen Mittelstand

ist das Erbschaftsteuerrecht: Starre Regelungen im Zusammenhang

mit der Lohnsummenklausel oder der Einteilung

in Produktiv- und Verwaltungsvermögen erschweren die

Vererbung von Betriebsvermögen.

Ebenfalls nicht praxistauglich ist die Auslegung der Vorschriften

zur Bildung von Rekultivierungsrückstellungen.

Rohstoffgewinnende Unternehmen müssen Rückstellungen

bilden, um ihre Abbauflächen zum Ende des Betriebszeitraums

wiederherzurichten, wobei die derzeit durch die

Finanzverwaltung praktizierte Verrechnung der Rückstellungen

mit möglichen künftigen Einnahmen aus Kippgebühren

(z. B. durch Deponierung von Bodenaushub aus dem Tiefbau)

rohstoffgewinnende Unternehmen benachteiligt.

Themen und Ziele

L Investitionsfreundliche und wachstumsorientierte

Ausgestaltung des Steuersystems

L Verzicht auf wettbewerbsverzerrende Verschärfungen bei

der Energiebesteuerung

L Nachbesserungen im Erbschaft- und Unternehmenssteuerrecht

L Praxistaugliche Auslegung der Vorschriften zur Bildung

von Rekultivierungsrückstellungen

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

Ansprechpartner

Artur Kissinger, Geschäftsführer

Christian Engelke, Wirtschaftspolitik

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Technik/Normung

Für die Unternehmen der Baustoffindustrie sind Baustoffnormen

strategische Instrumente zur Sicherung der

Wettbewerbsfähigkeit, auch um Innovationen erfolgreich am

Markt etablieren zu können. Die baurechtlichen Vorschriften

nehmen ausdrücklich auf die Baustoffnormen Bezug. Das

Baurecht wird dadurch von technischen Details entlastet.

Die nationale und europäische Abstimmung im Rahmen der

Normenerstellung erfolgt derzeit nach dem sogenannten

Konsens- und Delegationsprinzip, das aus deutscher Sicht

relativ gut funktioniert. Dieses System wird auf EU-Ebene

teilweise allerdings als ineffizient kritisiert. Zudem wird eine

vermeintlich ungenügende Berücksichtigung kleiner und

mittlerer Unternehmen bemängelt. Die EU-Kommission

untersucht vor diesem Hintergrund aktuell Möglichkeiten,

den Normungsprozess zu optimieren.

Aus Sicht des BBS ist vor allem die Qualität der europäischen

Baustoffnormen zu verbessern, damit die baurechtlichen

Vorschriften auch in Zukunft hierauf Bezug nehmen

können. Bereits Erreichtes muss bewahrt und der Abstimmungsprozess

insgesamt beschleunigt werden. Wichtig ist

es auch, die Finanzierung der Normung sicherzustellen. Der

BBS setzt sich in Gesprächen mit der EU-Kommission und

maßgeblichen EU-Parlamentariern für die Beachtung dieser

Forderungen ein.

Die Diskussionen auf EU-Ebene zum Entwurf der Bauproduktenverordnung

sind mit der Übernahme der spanischen

Ratspräsidentschaft in eine neue Phase eingetreten. Obwohl

die für den BBS zentrale Frage nach der Verbindlichkeit der

CE-Kennzeichnung noch nicht abschließend geklärt ist, liegt

derzeit ein Vorschlag vor, der eine Konsensfindung im Rat

möglich erscheinen lässt. Auch die vom BBS unterstützte

Forderung nach einer europaweit verbindlichen Leistungserklärung

scheint im Rat mehrheitsfähig. Allerdings werden

in dem Kompromissvorschlag auch Ausnahmen angeregt,

deren Annahme noch offen ist.

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.


In enger Abstimmung mit den deutschen Vertretern in der

Ratsarbeitsgruppe und den relevanten Parlamentariern im

Binnenmarktauschuss bleibt es Ziel des BBS, eine EU-weit

verbindliche CE-Kennzeichnung zu erreichen. Andernfalls

würde die Bauproduktenverordnung zu Wettbewerbsverzerrungen

führen und wäre damit nicht zu akzeptieren.

Themen und Ziele

L Praxisnahe Lösungsvorschläge bei der Neuordnung

des europäischen Normungswesens

L Verbesserung der Qualität der europäischen

Baustoffnormen

L EU-weit verbindliche Leistungsdeklaration und

CE-Kennzeichnung

L Schaffung eines einheitlichen Akkreditierungswesens

L Vermeidung überzogener Prüfvorschriften für

genormte Produkte

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

L Vereinigung Europäischer Baustoffhersteller, CEPMC

L Deutsches Institut für Normung, DIN

L Deutsches Institut für Bautechnik, DIBt

Ansprechpartner

Holger Ortleb, Geschäftsführer Technik

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Umweltfragen

Die Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie setzt entlang ihrer

gesamten Wertschöpfungskette auf eine nachhaltige Entwicklung.

Angesichts der Fortschritte im produktions- und produktbezogenen

Umweltschutz kann sie mit Fug und Recht auch

in diesem Politikfeld wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen

einfordern. Hierbei kommt es nicht nur darauf an, Gegensätze

zwischen Ökonomie und Ökologie aufzulösen, sondern

auch Zielkonflikte zwischen einzelnen umweltpolitischen

Maßnahmen. Ein aktuelles Beispiel ist die Umsetzung der

sogenannten Geringfügigkeitsschwellen (GFS) im Grundwasserrecht,

die nicht nur den Einsatz primärer Baustoffe,

sondern auch die hohe Verwertungsquote mineralischer

Reststoffe zu gefährden droht.

Nach Verabschiedung des Wasserhaushaltsgesetzes, bei dem

der BBS mit dem BDI, der Bauindustrie und seinen Partnern

auf Bundes- und Landesebene eine Präjudizierung zu Lasten

der Wirtschaft verhindern konnte, kommt es jetzt auf eine

wirtschaftsverträgliche Ausgestaltung des untergesetzlichen

Regelwerks, namentlich der Grundwasser- und der Ersatzbaustoffverordnung,

an. Die Bundesregierung wird sich daran

messen lassen müssen, ob sie die im Koalitionsvertrag

zugesagte 1:1-Umsetzung europäischer Vorgaben einhält. In

jedem Fall sind Nachbesserungen erforderlich, etwa in Form

der vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) praktizierten

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.


äumlichen und zeitlichen Mittellung von Eluaten. Zudem

stellt der BBS einige Schwellenwerte grundsätzlich in Frage,

da sie technisch und ökologisch nicht nachvollziehbar sind.

Weitere wichtige Themen sind Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

im Gebäudebereich. Hierbei kommt es vor allem

darauf an, die Nutzungsphase stärker einzubeziehen. Bei der

energetischen Sanierung macht sich der BBS für die Verstetigung

der Fördermittel auf möglichst hohem Niveau sowie

für eine gleichberechtigte Einbeziehung des Bestandsersatzes

in die Förderung stark, um Investoren die angemessene

Wahlfreiheit und Technologieoffenheit einzuräumen.

Neben der Steigerung der Energieeffizienz stehen Forderungen

nach einer Verbesserung der gesamten Ressourcenproduktivität

auf der umweltpolitischen Agenda. Der kosteneffiziente

Einsatz primärer und sekundärer Rohstoffe liegt im

ureigenen Interesse der Wirtschaft. Der BBS setzt sich aber

gegenüber völlig überzogenen Dematerialisierungsphantasien

für realistische und marktwirtschaftliche Lösungen ein.

Themen und Ziele

L Erhalt der hohen Verwertungsquote für Baureststoffe

und Sicherung des Einsatzes primärer Baustoffe

L Sicherstellung einer technologieoffenen und ganzheitlichen

Betrachtung bei der Verbesserung der Energieeffizienz

von Gebäuden

L Erstellung eines tragfähigen Konzeptes zur Beurteilung

der Dauerhaftigkeit von Bauprodukten

L Realistische und marktwirtschaftliche Strategien zur

Entwicklung der Ressourceneffizienz

L Weiterentwicklung von Umweltproduktdeklarationen

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

L Institut Bauen und Umwelt, IBU

L Vereinigung Europäischer Baustoffhersteller, CEPMC

Ansprechpartner

Holger Ortleb, Geschäftsführer Technik

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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26

Verkehr/Infrastruktur

Die Baustoffindustrie ist einerseits auf eine gute Verkehrsinfrastruktur

angewiesen, andererseits arbeitet sie ständig

an der Optimierung ihrer Transportkosten. Derzeit werden

in Deutschland jährlich 1,4 Mrd. Tonnen Güter der Baustoffindustrie

transportiert. Aufgrund der verbrauchernahen

Logistik entfällt der mit Abstand größte Anteil am Gesamttransport

mit 94 Prozent des Güteraufkommens und 72

Prozent der Verkehrsleistung auf den Straßengüterverkehr.

Die durchschnittliche Transportentfernung liegt hier bei nur

39 km. Eine Verlagerung von Lkw-Transporten auf andere

Verkehrsträger ist daher nur sehr begrenzt möglich. Der

Gütertransport von Baustoffen per Bahn bzw. Binnenschiff

wird bei einer mittleren Distanz von 217 bzw. 228 Kilometern

vorrangig für weitere Strecken nachgefragt. Der Transportanteil

beträgt hier 2,9 bzw. 3,6 Prozent.

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für eine

moderne Volkswirtschaft ein herausragender Standortfaktor.

Investitionen in die Infrastruktur setzen zudem wichtige

Wachstumsimpulse frei. Ein Schwerpunkt der Konjunkturpakete

des Bundes für 2009 und 2010 liegt deshalb auf

ergänzenden Infrastrukturinvestitionen. Für die Bundesverkehrswege

werden 4 Mrd. Euro zusätzlich bereitgestellt.

Nach Auslaufen der Konjunkturpakete droht jedoch ab 2011

wieder eine Absenkung des Investitionsvolumens. Für eine

bedarfsgerechte Instandhaltung und Modernisierung der

Bundesverkehrswege ist die Verstetigung der Investitionsmittel

auf dem aktuellen Niveau, also mindestens

12 Mrd. Euro pro Jahr, unerlässlich. Zielführend wären

zudem eine bessere Mobilisierung privaten Kapitals, eine

stärkere, belastungsneutrale Nutzerfinanzierung und

geschlossene Finanzierungskreisläufe bei den einzelnen

Verkehrsträgern.

Zur Effizienzsteigerung und Entlastung des Straßengüterverkehrs

fordert der BBS zusammen mit dem BDI unter

anderem die Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts für

Lastzüge auf bis zu 44 Tonnen bei einer Gesamtlänge von

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.


is zu 25,25 Metern. Untersuchungen der Bundesanstalt

für Straßenwesen und der EU-Kommission zeigen, dass

mit einer solchen Neuregelung Gütertransporte effizienter,

kostengünstiger und umweltfreundlicher erfolgen könnten.

Es ist daher zu begrüßen, dass die Bundesregierung einen

bundesweiten Feldversuch starten will.

Themen und Ziele

L Verstetigung der Investitionsmittel für die Bundesverkehrswege

auf dem derzeitigen Niveau (d.h. mindestens

12 Mrd. Euro pro Jahr)

L Verlässliche Finanzierungsbasis für das Fernstraßennetz

durch Zuweisung der Einnahmen aus der LKW-Maut an

die Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft, VIFG,

ohne Umweg über den Bundeshaushalt

L Mauteinnahmen: Zweckbindung für den Fernstraßenbau

L Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts von LKW

L Ladungssicherheit

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

L Hauptverband der deutschen Bauindustrie, HDB

L Initiative „Pro Mobilität“

Ansprechpartner

Artur Kissinger, Geschäftsführer

Susanne Hoffmann, Koordinierung Infrastrukturpolitik

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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28

Mitwirkung im BDI

Der BBS verfolgt übergeordnete wirtschaftspolitische Ziele

über seine Mitarbeit in den Gremien des BDI. Zudem arbeitet

der BBS im BDI an der Initiative „Industrieland Deutschland

stärken“ mit. Die folgenden Themen sind für unsere Industrie

von besonderer Bedeutung:

1. Mittelstand und Familienunternehmen

2. Konjunktur, Standort und Wettbewerb

3. Europa und Brüssel

4. Klima und Umwelt

5. Energie und Rohstoffe

6. Infrastruktur und Logistik

7. Recht und Öffentliches Auftragswesen

8. Steuer- und Finanzpolitik

Mitglieder in den BDI-Ausschüssen

L Ausschuss Energie- und Klimapolitik

Dr.-Ing. Gernot Schaefer (Schaefer Kalk GmbH & Co. KG)

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Gerhard Hirth (Schwenk Zement KG)

L Geld-, Kredit- und Währungsausschuss

Dipl.-Volksw. Artur Kissinger (BBS)

L Mittelstandsausschuss

Dr. Erwin Kern (Kies & Beton AG Baden Baden)

L Ausschuss Multimedia- und Telekommunikationspolitik

Dipl.-Kfm. Dietmar Kieslich (Knauf Gips KG)

L Rechtsausschuss

Dr. Stefan John (Dyckerhoff AG)

Michael Schulz (Hülskens Holding GmbH & Co. KG)

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.


L Ausschuss für Rohstoffpolitik

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Hahn

(Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V.)

Dr.-Ing. Martin Kern

(Kieswerk und Baustoff-Industrie Kern GmbH & Co. KG)

Günther Schmidt (Stephan Schmidt KG)

Michael Schulz (Hülskens Holding GmbH & Co. KG)

L Ausschuss für Statistik

Dipl.-Volksw. Christian Engelke (BBS)

Dr. Werner Fuchs

(Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V.)

L Steuerausschuss

Dipl.-Kfm., Dipl.-Finanzw. Rolf Kozelka

(HeidelbergCement AG)

Dipl.-Kfm. Michael Liell (Rheinkalk GmbH & Co. KG)

L Ausschuss für Umwelt und Technik

Dr. Klaus Droll (Dyckerhoff AG, Wilhelm Dyckerhoff Inst.)

Reto Willimann (Holcim (Süddeutschland) GmbH)

L Verkehrsausschuss

Dr. Peter Langenbach (Hülskens GmbH & Co. KG)

L Ausschuss für Wettbewerbsordnung

Dr. Stefan John (Dyckerhoff AG)

Reto Willimann (Holcim (Süddeutschland) GmbH)

Neben den Mitgliedern sind die BBS-Mitarbeiter in

den jeweiligen Ausschüssen ihrer Zuständigkeitsbereiche

vertreten.

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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30

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Nutzung des Internets als schnelles Medium virtueller

Netzwerke hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen.

Dadurch ist auch die Bedeutung des Internets für

die Verbandskommunikation stark gestiegen. Themen und

Forderungen müssen kurz, verständlich und visuell für die

Öffentlichkeit aufbereitet werden.

Der BBS hat deshalb seinen Internetauftritt unter

www.baustoffindustrie.de bzw. www.bvbaustoffe.de neu gestaltet

und strukturiert. Das Menü wurde nutzerfreundlich

umgebaut und das Layout durch zahlreiche Fotos aufgefrischt.

Die Website zeigt nun einen repräsentativen Querschnitt

der Branche mit ihren Produkten, ihren Gewinnungs-

und Produktionsstätten. Kernstück des neuen Webauftritts

sind die Informationen und Positionen zu branchenrelevanten

Themen wie Bauwirtschaft, Energie, Klimaschutz, Rohstoffe,

Technik/Normung oder Umwelt. Angehende Auszubildende

und Studierende erhalten Hinweise zu Berufen und Berufschancen

in der Baustoffindustrie, die um einen Link zur

ausführlichen BBS-Website www.BauDeineZukunft.com bzw.

www.BauDeineZukunft.de ergänzt werden. Seit der ersten

Freischaltung der BBS-Internetseite im Jahr 2003 konnten

die durchschnittlichen Besucherzahlen von 2.300 auf derzeit

8.300 pro Monat gesteigert werden.

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.


Der BBS stellt mit seinem neuen Internetauftritt auch sieben

bislang interne Leitfäden der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Im Jahr 2010 sind die Leitfäden: „Raumordnung“ und „GHS,

Globally Hamonised System of Classification and Labelling of

Chemicals“ erschienen. Zudem wurde eine Studie im Auftrag

des BBS zu „Bestandsersatz als Variante der energetischen

Sanierung“ veröffentlicht, die auf einem gleich namigen

Workshop dem Fachpublikum vorgestellt wurde.

Darüber hinaus ist der Flyer „Bauwirtschaft und Baustoffindustrie:

Volkswirtschaftliche Bedeutung und politischer

Handlungsbedarf“ erschienen. Das „Branchenportrait“ wird

2011 neu aufgelegt und aktualisiert. Der BBS wird zudem einen

Naturschutzflyer als Beitrag zum Jahr der Biodiversität

herausgeben. Die Gesamtauflage aller BBS-Publikationen

liegt bis Juli 2010 bei rund 200.000 gedruckten Exemplaren.

Themen und Ziele

L Entwicklung von Strategien zur Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit

L Redaktion Internet und Relaunch Intranet

L Kontakte zu Journalisten der Fach- und Tagespresse

L Konzeption und Redaktion von Publikationen

Kooperationspartner

L Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI

Ansprechpartner

Mechthild Klett, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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32

Mitglieder

Fachverbände

Bundesverband Betonbauteile

Deutschland e.V.

Kochstraße 6-7

10969 Berlin

Tel: 030/25 922 92-10

Fax: 030/25 922 92-19

gf@betoninfo.de

www.betoninfo.de

Präsident: Dipl.-Ing. Eberhard

Bauer, Elementbau Osthessen

GmbH & Co. ELO KG

GF: Bauass. Dipl.-Ing. Alice Becke,

Dipl.-Betriebsw.

Anja Muschelknautz

Fachverband Eisenhüttenschlacken

e.V.

Bliersheimer Straße 62

47229 Duisburg

Tel: 0 20 65/49 220

Fax: 0 20 65/90 09 63

fvehs@fehs.de

www.fehs.de/fvehs.php

Vorsitz.: Dr.-Ing. Michael Peters,

ThyssenKrupp Steel Europe AG

GF: Dr.-Ing. Thomas Merkel

Verband der Deutschen

Feuerfest-Industrie e.V.

An der Elisabethkirche 27

53113 Bonn

Tel: 02 28/9 15 08-20

Fax: 02 28/9 15 08-55

senk@feuerfest-bonn.de

www.feuerfest-bonn.de

Vorsitz.: Dipl.-Betriebsw.

Thomas Seger,

RHI Urmitz AG & Co. KG

Kom. GF: Ernst Senk

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.

Industrieverband Keramische

Fliesen + Platten e.V.

Luisenstraße 44

10117 Berlin

Tel: 030/27 59 59 74-0

Fax: 030/27 59 59 74-99

info@fliesenverband.de

www.fliesenverband.de

Vorsitz.: Dieter Schäfer,

Deutsche Steinzeug

Cremer & Breuer AG

GF: RA Jens-Uwe Fellhauer

Bundesverband der

Gipsindustrie e.V.

Kochstraße 6-7,

10969 Berlin

Tel: 030/311 69 82 20

Fax: 030/311 69 82 29

info@gips.de

www.gips.de, www.gips.eu

Vorsitz.: Dipl.-Kfm. Thomas

Bremer, VG-Orth GmbH & Co. KG

GF: Hans Hesse

Industrieverband

Hartschaum e.V.

Kurpfalzring 100 a

69123 Heidelberg

Tel: 0 62 21/77 60 71

Fax: 0 62 21/77 51 06

info@ivh.de

www.ivh.de

Sprecher des Vorstandes:

Dipl.-Kfm. Christian Grimm,

Saint-Gobain Rigips GmbH

Geschäftsf. Vorstand:

Dr. Hartmut Schönell


Bundesverband der Deutschen

Kalkindustrie e.V.

Annastraße 67-71

50968 Köln

Tel: 02 21/93 46 74-0

Fax: 02 21/93 46 74-14/10

information@kalk.de

www.kalk.de

Vorsitz.: Dipl.-Kfm. Michael Liell,

Rheinkalk GmbH

HGF: RA Martin Ogilvie

GF: Dr. Werner Fuchs,

Dipl.-Ing. Udo Kremer

Bundesverband Kalksandsteinindustrie

e.V.

Entenfangweg 15

30419 Hannover

Tel: 05 11/27 95 4-0

Fax: 05 11/27 95 4-54

info@kalksandstein.de

www.kalksandstein.de

Vorsitz.: Dr. Hannes Zapf,

Zapfwerke GmbH & Co. KG

GF: Dipl.-Kfm. Joachim Hübner

Bundesverband Keramische Roh­

stoffe und Industrieminerale e.V.

Bahnhofstraße 6

56068 Koblenz

Tel: 02 61/1 24 28

Fax: 02 61/1 51 79

sekretariat@bvkr.de

www.bkri.org

Vorsitz.: Dipl.-Ing. Walter Steiner,

EKW GmbH

GF: RA Dr. Matthias Schlotmann

Bundesverband der Deutschen

Kies­ und Sandindustrie e.V.

Düsseldorfer Str. 50

47051 Duisburg

Tel: 02 03/9 92 39-0

Fax: 02 03/9 92 39-98

info@baustoffverbaende.de

www.bks-info.de

Vorsitz.: Michael Schulz,

Hülskens Holding GmbH & Co. KG

HGF: RA Hans-Peter Braus

FMI Fachverband

Mineralwolleindustrie e.V.

Luisenstraße 44

10117 Berlin

Tel: 030/27 59 44 52

Fax: 030/28 04 19 56

info@fmi-mineralwolle.de

www.fmi-mineralwolle.de

Vorsitz.: Dipl.-Phys. Michael Wörtler,

Saint-Gobain ISOVER G+H AG

GF: Dipl.-Volksw. Peter Seelig

Bundesverband

Mineralische Rohstoffe e.V.

Annastraße 67-71

50968 Köln

Tel: 02 21/93 46 74-60

Fax: 02 21/93 46 74-64

info@bv-miro.org

www.bv-miro.org

Präsident: Dipl.-Ing. Peter Nüdling,

Franz Carl Nüdling Basaltwerke

GmbH + Co. KG

HGF: Prof. Dr.-Ing. Ulrich Hahn

GF: Ass. d. Bergf. Walter Nelles,

RA Christian Haeser

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

33


Deutscher

Naturwerkstein­Verband e.V.

Sanderstraße 4

97070 Würzburg

Tel: 09 31/1 20 61

Fax: 09 31/1 45 49

info@natursteinverband.de

www.natursteinverband.de

Präsident: Joachim Grüter

GF: Dipl.-Ing. (FH) Reiner Krug

Bundesverband Porenbetonindustrie

e.V.

Entenfangweg 15

30419 Hannover

Tel: 05 11/39 08 97-7

Fax: 05 11/39 08 97-90

info@bv-porenbeton.de

www.bv-porenbeton.de

Vorsitz.: Dipl.-Kfm. Rudolf

Dombrink, Porit GmbH

GF: Dipl.-Ing. Reinhard Schramm

Bundesvereinigung

Recycling­Baustoffe e.V.

Düsseldorfer Str. 50

47051 Duisburg

Tel: 02 03/9 92 39-0

Fax: 02 03/9 92 39-97/-98

info@baustoffverbaende.de

www.recyclingbaustoffe.de

Vorsitz.: Dipl.-Kfm. Michael Stoll,

REMEX Mineralstoff GmbH

HGF: RA Hans-Peter Braus

34 Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.

Bundesverband der Deutschen

Transportbetonindustrie e.V.

Düsseldorfer Str. 50

47051 Duisburg

Tel: 02 03/9 92 39-0

Fax: 02 03/9 92 39-97/-98

info@transportbeton.org

www.transportbeton.org

Vorsitz.: Dr. Erwin Kern,

Kies und Beton AG Baden-Baden

HGF: RA Hans-Peter Braus

Industrieverband

WerkMörtel e.V.

Düsseldorfer Str. 50

47051 Duisburg

Tel: 02 03/9 92 39-0

Fax: 02 03/9 92 39-98

info@iwm.de

www.iwm.de

Vorsitz.: Peter Sarantis, Schwenk

Putztechnik GmbH & Co. KG

GF: Dr. Hans-Joachim Riechers

Bundesverband der Deutschen

Zementindustrie e.V.

Kochstraße 6-7

10969 Berlin

Tel: 030/2 80 02-100

Fax: 030/2 80 02-250

bdz@bdzement.de

www.bdzement.de

Präsident: Dipl.-Kfm. Andreas

Kern, HeidelbergCement AG

HGF: Dr. Martin Schneider


Bundesverband der Deutschen

Ziegelindustrie e.V.

Schaumburg-Lippe-Str. 4

53113 Bonn

Tel: 02 28/9 14 93-0

Fax: 02 28/9 14 93-28

info@ziegel.de

www.ziegel.de

Präsident: Helmuth Jacobi,

Jacobi Tonwerke GmbH

HGF: RA Martin Roth

GF: Dipl.-Ing. Dieter Rosen

Direktmitglieder

Dipl.-Wirtsch.-Ing.

Wolfgang Bauer

Dyckerhoff AG

Dipl.-Kfm. Andreas Kern

HeidelbergCement AG

Dipl.-Wirtsch.-Ing.

Gerhard Hirth

Schwenk Zement KG

Reto Willimann

Holcim (Süddeutschland) GmbH

Außerordentliche Mitglieder

Fachverband Schloss- und

Beschlagindustrie e.V.

Offerstraße 12

42551 Velbert

Tel: 0 20 51/95 06-0

Fax: 0 20 51/95 06-25

info@fvsb.de

www.fvsb.de

Vorsitzende:

Petra Hautau, HAUTAU GmbH

GF: Dipl.-Ing. Stephan Schmidt

Ehrenmitglieder

des Präsidiums

Ehrenpräsident:

Dr. Jürgen Lose

Ernst A. Bäumer

Luitwin Gisbert von Boch

Dr. Hans Hochgürtel

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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36

Vorsitzende der Ausschüsse / SPA

Bauwirtschaft

Dipl.-Kfm. Peter Linten

HeidelbergCement AG

Energie

Dr.-Ing. Gernot Schaefer

Schaefer Kalk GmbH & Co. KG

Recht

Dr. Stefan John

Dyckerhoff AG

Rohstoffpolitik

Dr.-Ing. Martin Kern

Kieswerk und Baustoff-Industrie

Kern GmbH & Co. KG

Steuern, Finanzen,

Betriebswirtschaft

Dipl.-Kfm., Dipl.-Finanzw.

Rolf Kozelka

HeidelbergCement AG

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.

Technik und Normung

Dr. Klaus Droll

Dyckerhoff AG,

Wilhelm Dyckerhoff Inst.

Umweltfragen

Dr.-Ing. Klaus Bock

Märker Holding GmbH

Verkehr

Dr. Peter Langenbach

Hülskens GmbH & Co. KG

Sozialpolitische Arbeitsgemeinschaft

Steine und

Erden, SPA

Dipl.-Kfm. Franz Bernd Köster

WESTKALK Warsteiner

Kalkindustrie GmbH & Co. KG


Vorstand des BBS

Präsident

Dr.-Ing. Gernot Schaefer

Schaefer Kalk GmbH & Co. KG

Vorstandsmitglieder

Dipl.-Ing. Eberhard Bauer

Elementbau Osthessen

GmbH & Co. ELO KG

Dr. Erwin Kern

Kies & Beton AG Baden-Baden

Vizepräsidenten

Dipl.-Kfm. Andreas Kern

HeidelbergCement AG

Helmuth Jacobi

Jacobi Tonwerke GmbH

Dipl.-Ing. Peter Nüdling

Franz Carl Nüdling Basaltwerke

GmbH & Co. KG

Michael Basten, M.A.

BBS-Hauptgeschäftsführer

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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38

Geschäftsstelle

Hauptgeschäftsführer

Michael Basten, M.A.

Tel: 030/726 19 99-20

m.basten@bvbaustoffe.de

Geschäftsführer Recht

RA Wolf Müller

Tel: 030/726 19 99-28

w.mueller@bvbaustoffe.de

Presse/Öffentlichkeitsarbeit

Mechthild Klett, M.A.

Tel: 030/726 19 99-31

m.klett@bvbaustoffe.de

Sekretariat

Kathrin Behrendt

Tel: 030/726 19 99-22

k.behrendt@bvbaustoffe.de

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.

Geschäftsführer

Dipl.-Volksw. Artur Kissinger

Tel: 030/726 19 99-26

a.kissinger@bvbaustoffe.de

Geschäftsführer Technik

Dipl.-Ing. Holger Ortleb

Tel: 030/726 19 99-24

h.ortleb@bvbaustoffe.de

Wirtschaftspolitik

Dipl.-Volksw. Christian Engelke

Tel: 030/726 19 99-29

c.engelke@bvbaustoffe.de

Sekretariat

Karin Scholz

Tel: 030/726 19 99-25

k.scholz@bvbaustoffe.de


Koordinierung

Koordinierung Energiepolitik

Matthias Frederichs, M.A.

Tel: 030/280 02-210

m.frederichs@bvbaustoffe.de

Koordinierung Infrastrukturpolitik

Susanne Hoffmann, M.A.

Tel: 030/280 02-225

s.hoffmann@bvbaustoffe.de

Koordinierung Europapolitik

RA Dr. Matthias Schlotmann

Tel: 02 61/1 24 28

m.schlotmann@bvbaustoffe.de

Kooperationsbüro Brüssel

Dipl.-Ök. Manfred Steinhage

Tel: 00 32/2/2 90 89-85, -71

manfred.steinhage@vks-kalisalz.de

Aufgaben, Themen und Ziele 2010/2011

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Bundesverband Baustoffe

Steine und Erden e.V.

Kochstraße 6–7

10969 Berlin

Tel: +49 (0) 30/726 19 99-0

www.baustoffindustrie.de

Herausgeber

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.

Verantwortlich

Michael Basten

Redaktion

Mechthild Klett

Gestaltung

ServiceDesign, Heidelberg

Fotonachweis

S. 1: Betonmarketing Deutschland - Rudolf Menk

S. 2, 19, 24, 36: HeidelbergCement AG, Steffen Fuchs

S. 4, 30, 37-39: BBS

S. 10: Roger Frei, Architekturfotografie

S. 13: Hochtief AG

S. 15: Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V.

S. 16: Industrieverband Keramische Fliesen + Platten e.V.

S. 20: Betonmarketing Deutschland – Christian Rolfes

S. 23: RHI AG

S. 27: Alfred Büllesbach/VISUM

Druck

Druckwerkstatt Lunow, Berlin

Berlin, 2010

Bundesverband BaustoffeSteine und Erden e.V.

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