sporting hamburg Dezember 2024/Januar 2025
Hamburger Stadtsportmagazin
Hamburger Stadtsportmagazin
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Dezember 2024/Januar 2025
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Crocodiles Hamburg:
Mit kleinen Schritten zurück
Veolia Towers Hamburg:
Mit Bene einen Kaffee
Curling Club Hamburg:
Mit Matze besser gleiten
Editorial
Liebe Freunde,
© Foto: Sebastian Fuchs
Nun steht die schöne Weihnachtszeit
bevor und man
würde sie so gern genießen …
Und wisst Ihr was? Das machen wir einfach auch: Peace, Love and
Happiness, Glühwein in Strömen, spontane Weihnachtspartys,
Weihnachtsmärkte rocken und ordentlich schlemmen. Warum?
Weil wir das alle maximal verdient haben. Nehmt Euch Zeit für
EUCH, denkt an EUCH, pflegt EUCH und beschenkt EUCH selbst. Und
dann selbstverständlich die Familie, natürlich Eure Freunde: Feiert
sie alle und feiert Weihnachten! Grüßt am besten alle Menschen
auf der Straße, schenkt ihnen ein Lachen, verschenkt wahllos
Schokolade, reißt die Fenster auf und ruft „alles Gute“ und macht
einfach Freude! Das kommt irgendwie zu Euch zurück. Versprochen.
Und Sport, geht hin, natürlich: mit Euren Geschwistern zum Squash,
mit den Eltern schwim-men, mit den Großeltern zum Pumpen (why
not: Probetraining – da geht was), lauft spazieren, geht zum Padel,
Squash oder Bowlen (immer wieder spaßig) und lasst Euren Körper
ausdamp-fen. Knautscht Euch mal aus, damit die Gans auch schmeckt, lauft im Schneeregen
um die Als-ter und duscht danach heiß, duscht dann gleich das alte Jahr einfach
mit weg – und strafft Euch, damit wir in ein sensationelles, neues Jahr starten können.
Und für dieses 2025: Nehmt Euch ruhig etwas vor. Nicht zu viel, sonst gibt es Frust, aber
nehmt Euch was vor: Challenged Euch: weniger Fett, Dry January, weniger Social Media,
wenigstens vier Bücher, schreibt ein Buch oder räumt den Keller auf. Machen ist besser
als wollen.
Wir wünschen Euch allen von Herzen eine besinnliche Zeit, Muße und Gesundheit und
uns allen Frieden auf dieser Erde.
Seid froh.
Und fast vergessen: Auch mit dieser Ausgabe haben wir uns große Mühe gegeben … :-)
Auf ein Neues in 2025.
© Foto: Mediaserver Hamburg/Timo Sommer
Euer Martin Blüthmann (martin@sporting-magazin.de)
Partner:
© Foto: Leonie Horky
5
© Foto: Mark Lloyd
Lieber Boris,
Du bretterst gerade mit der Malizia Richtung Südafrika
und liegst auf Rang 11. Weißt Du was? Wenn
man Deine Bilder sieht und auch nur annähernd
erahnen mag, was Ihr da veranstaltet, dann ist uns
Deine Platzierung eigentlich total Wurst. Hut ab vor
so viel Mut und Co. Komm heil zurück und frohes
Fest, irgendwo im Nowwhere.
6
HOCKEY IN HAMBURG WIRD PRÄSENTIERT VON
des Hallenhockeys, „weil es auch für Laien deutlich besser zu verkaufen
ist. Es ist überschaubarer, rasanter und dadurch attraktiver, außerdem
ist die Atmosphäre in den Hallen elektrisierend.“
© Foto: Lars Kopp
© Foto: Witters
Alle lieben
die Halle
U-Bahn-Liga – so wurden die Nordgruppen der Hallenhockey-Bundesliga
viele Jahre lang gern bezeichnet, wenn die Sechser-Pools bei Damen und
Herren mal wieder nur aus Hamburger Clubs bestanden. In der Saison
2024/25, die am letzten November-Wochenende begann und mit den
Final-4-Endrunden in Frankfurt am Main am 25./26. Januar beendet wird,
reicht in der Hauptrunde der HVV nur für je eine Auswärtsreise nicht aus.
Bei den Damen sprengt der Bremer HC die Hamburg-Connection, bei
den Herren der DTV Hannover. Und traditionell sind es die auswärtigen
Teams, die als erste Anwärter auf den Abstiegsplatz gelten.
Große Illusionen, dem Kampf um den Klassenerhalt entgehen zu können,
machen sich indes auch die beiden Aufsteiger nicht. Sowohl die
Damen des Hamburger Polo Clubs als auch die Herren vom Klipper THC
müssen nach dem Sprung in die Eliteklasse erst einmal mit dem deutlich
höheren Niveau der Topteams vom Club an der Alster, Uhlenhorster HC
und Harvestehuder THC Schritt halten. „Uns ist klar, dass es gegen den
Abstieg geht, aber wir werden alles reinhauen, um den zu verhindern“,
sagt Klippers Cheftrainer Peter Krueger.
Nachdem in der vergangenen Saison der Mannheimer HC beide Titel
abgreifen konnte, hoffen sie in der selbsternannten Hockey-Hauptstadt
zumindest darauf, wieder Endspiele bestreiten zu dürfen. Vier Hamburger
Teams – der HTHC mit beiden Geschlechtern, Alster bei den Herren
und der UHC bei den
Damen – hatten zu
Jahresbeginn das Final
4 erreicht, für alle war
im Halbfinale Schluss,
dreimal erst im Penaltyschießen.
Das
Viertelfinale, das die
beiden besten Teams
der vier Hauptrundengruppen
erreichen, ist
Zum Start der Hallenhockey-Bundesligen gibt sporting
einen Überblick über die Hamburger Teams und erklärt,
warum die Variante unterm Dach so populär ist
für alle etablierten Hamburger Vertreter das erste Ziel. Zuvorderst wollen
Alsters Damen und die Herren des Polo Clubs ihr Hauptrundenaus der
vergangenen Saison vergessen machen.
„Wir wissen aber, wie schwierig das wird“, sagt Polos Co-Trainer Christoph
Bechmann, „nicht nur, weil die Konkurrenz wie immer extrem hart ist,
sondern weil uns im Vergleich zum Feld viele Nationalspieler fehlen.“ So
sind die sechs Ozeanier in der Winterpause auf Heimatbesuch, außerdem
können die vier deutschen A-Kader-Akteure erst Mitte Dezember
unterm Dach eingreifen. Weil Torhüter Niklas Garst beruflich in Singapur
gefordert ist, holte Polo für die Hallensaison Ex-Nationalkeeper Tobias
Walter, den Bechmann lange beim HTHC trainierte, vom niederländischen
Topclub Oranje-Rood Eindhoven. Außerdem verstärkt der niederländische
Nationalspieler Max Swering das Team.
Bei Alsters Damen fehlen zwar ebenfalls mehrere Nationalspielerinnen
komplett oder bis Ende Dezember, dennoch sollte der Kader stark genug
sein, um diesmal den vom großen Umbruch im Sommer geschwächten
UHC hinter sich zu lassen. „Wir haben in dieser Konstellation noch nie
zusammengespielt, wollen aber im Januar bereit sein, auf dem Höhepunkt
zu performen“, sagt Cheftrainer Julian Tarres. Hinter Alster macht sich
nach dem sommerlichen Transfer-Großangriff auch der Großflottbeker
THC Hoffnungen auf das Viertelfinale. „Wir wollen mindestens unter den
drei besten Teams im Norden landen“, sagt Cheftrainer Dawid Zimnicki.
Der HTHC muss dagegen die Leistungsträgerinnen Franzisca Hauke,
Marisa Martin Pelegrina (beide Karriereende) und Laura Saenger (noch
verletzt) ersetzen. „Wir müssen wirklich von Spiel zu Spiel schauen, auch
wenn das eine Floskel ist“, sagt Übungsleiter Tobi Jordan.
Dass die Hallensaison trotz der Tatsache, dass die meisten
Nationalspieler*innen sie aus Termingründen nicht mehr spielen können,
nichts an Attraktivität eingebüßt hat, zeigen die Zuschauerzahlen.
„Speziell in Hamburg zehren alle Vereine wegen der vielen Derbys davon
enorm“, sagt Claas Henkel. Der Sportdirektor des UHC ist großer Fan
Valentin Altenburg, nach seinem Rücktritt als Damen-Bundestrainer
nun beim Verband als „Technical Director Youth“ für den weiblichen
und männlichen Nachwuchs verantwortlich, hebt die Bedeutung der
Hallenvariante für die Ausbildung hervor. „Durch die Enge des Raumes
werden Handlungsschnelligkeit und Antizipation gestärkt. Hallenhockey
produziert Dinge, die wir auf dem Feld künstlich erzeugen müssten.
Außerdem ruft es durch die vielen Führungswechsel und spannenden
Phasen Emotionen hervor, die die
Wettkampfhärte schulen und die
Spielerinnen und Spieler resilienter
machen“, sagt er.
Den Wert dessen haben längst auch andere Nationen erkannt. Zwar gibt
es kaum andernorts einen so ausgiebigen Spielbetrieb wie in Deutschland,
„das bedeutet aber nicht, dass andere Nationen die Halle nicht
genauso ernst nehmen würden wie wir“, sagt Claas Henkel, der über die
vergangenen Jahre im Trainerstab der Schweizer Herren internationale
Erfahrungen gesammelt hat. Insbesondere kleine Nationen, die im
Feld nicht ausreichend Spieler gehobenen Niveaus zusammenbringen,
haben die Halle für sich entdeckt. Bei der EM in Belgien Anfang des
Jahres holten die deutschen Herren zwar den Titel, hatten aber in jeder
Partie hart zu kämpfen und unterlagen erstmals der Schweiz sogar mit
5:6. Bei Welttitelkämpfen ist Österreich Titelverteidiger, Deutschland
wartet seit 2011 auf einen Titel, bei den Damen, die in Europa ebenfalls
Titelverteidiger sind, seit 2018. Die nächste WM steht vom 3. bis 9.
Februar 2025 in Kroatien an.
„Auch das ist eine Nation, die in der Halle deutlich aufgeholt hat. Es
reichen fünf, sechs Topleute, um in die Weltspitze vorzustoßen. Die
Monopolstellung, die Deutschland mal hatte, ist längst nicht mehr da,
und das ist auch gut so“, sagt Claas Henkel, der allerdings in der Dichte
der Qualität noch immer einen Vorteil sieht. „Bei uns sind die Hallen
selbst bei den U-16-Zwischenrunden voll, und die Vereine machen viel
mehr ein Event aus den Veranstaltungen, als es auf dem Feld möglich
wäre. Deshalb haben auch alle so viel Bock auf die Hallensaison“, sagt
er. Ein HVV-Ticket, um sich das mal anzuschauen, ist ohne Zweifel gut
investiertes Geld.
Die Herren und auch die Damen des HTHC (großes Foto) schieden in der Hallensaison 2023/24 beide erst im Halbfinale aus.
UHC-Sportdirektor Claas Henkel (Foto Mitte) liebt die Atmosphäre beim Hallenhockey.
Julian Tarres will die Alster-Damen als Cheftrainer mindestens in die Final-4-Endrunde führen.
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© Foto: Lars Kopp
© Foto: privat
© Foto: Hockey-Bundesliga/Dirk Markgraf
Ex-Bundestrainer Valentin Altenburg schätzt Hallenhockey auch für die Ausbildung der jungen Talente sehr.
© Foto: DennisFischer
Basketball
Der Trainer
war das Argument.
hier sehr glücklich, denn hier ist viel mehr mein Hobby mein Beruf und
nicht umgekehrt“, beschreibt er sein Gefühl, das er hat, seitdem er aus
Bonn an Alster und Elbe wechselte. Mit dem aktuellen Saisonverlauf ist
er ganz fein. „Wir haben immer wieder gute Ansätze, aber dann gibt es
auch so nervige Aussetzer wie zuletzt in Heidelberg“, sagt er. „Wir sind
halt noch nicht so konstant, dass wir die Verletzungen einiger Spieler
leicht kompensieren könnten“, erklärt er. Das soll sich ja jetzt ändern.
Ein Platz in der oberen Hälfte der Liga traut er
sich und seiner Crew zu. Und „Der EuroCup
ist herausfordernd, auch wegen der Reisen
Freut sich über seinen 2 Jahres-Vertrag und will in der Zeit die Towers mit entwickeln.
anstrengend. Aber es lohnt sich für Spieler und
Klub total, da mitzuspielen.“ Das etabliert uns Spieler in ganz Europa, das
bringt auch sonst viel Gutes und wir lernen Härte. „Für ausländische Spieler
ist es sehr attraktiv, dass die Towers international spielen.“ – und auch
für die Fans. Denn die sind ihm wichtig. „Ich habe total Lust, attraktiven
Basketball zu spielen, die Halle zu füllen“, sagt er. „Das können wir als
Spieler beeinflussen,“ sagt er. Und derweil seine ehemalige Mannschaft
in Bonn schon irgendwie fertig, sehr komplett war, und er meint Team,
Halle, Jugendzentrum, Marketing, Administration und Leistung überhaupt.
„Haben wir hier in Hamburg noch ganz viel Potential“, stellt er fest und
freut sich auf die nächsten knapp zwei Jahre: „Ich möchte die Towers
mitentwickeln“, sagt er. Was uns freut.
© Foto: sporting hamburg © Foto: Dennis Fischer
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Bene bondet gleich mit sporting-Freddi, unserem Büro-Doodle. Wir
wollten uns mal außerhalb der heiligen Hallen im Inselpark treffen. Das
S
porting
auf der Schanze und trifft die Towers –
zumindest Benedikt Turudic. Seit Mitte des Jahres
in Hamburg – bei den Veolia Towers Hamburg –
und ausgesprochen nett.
macht noch lockerer. Bene liebt Kaffee. Deswegen trinkt er auch Selter,
weil er nämlich zuvor zu viel Kaffee hatte. Er sitzt gern in Cafés, Kaffee 1,
er trinkt ihn gern, Kaffee 2, aber ihn interessiert mehr: die Bohne, das
Anbaugebiet, Röstereien, Kaffee 3, er ist Pro, und ’ne schicke Maschine
hat er auch zuhause. Keinen Filterkaffee. „Das alles liebe ich sehr, ich bin
da sehr ehrlich“, sagt er, „bei mir gibt es nichts Heimliches.“
Seit Mitte des Jahres ist er in Hamburg und freut sich über seinen
Zweijahresvertrag. Das ist neu bei den Towers, und er mag die Idee
der Kontinuität.
„Osaro und Niklas haben auch einen
Zweijahresvertrag, das ist schön“, sagt
er. Er kennt auch Dreimonatsverträge,
nicht so schön. „Der Sport hat sich
aber so entwickelt“, sagt er.
© Foto: Dennis Fischer
© Foto: sporting hamburg
Hamburg findet er super, mag das Wasser, die entspannten Menschen
und eben auch die ganzen Cafés. „Mit Niklas bin ich oft am Mühlenkamp
unterwegs.“ Kaffee trinken. Party, denn das ginge da auch, ist nicht so
seins. „Da bin ich langweilig, ich schlafe um 22.00 Uhr.“ Denn morgens
muss er ran. „Ich bin auch wegen Benka nach Hamburg gekommen. Er
ist ein toller Trainer und, viel wichtiger“, sagt Bene, „er ist ein sehr guter
Mensch.“ „Das macht das Klima so angenehm bei uns, das ist sehr
familiär“, beschreibt er weiter. „Jeder macht sein Ding, aber alle haben
das gleiche Ziel“, sagt er weiter. Der Center erklärt: „Benka versucht uns
nicht so massiv zu verändern, er baut die Mannschaften rund um die
individuellen Fähigkeiten und Stärken zusammen.“ Wie bei einem Puzzle-
Spiel. „Hier gibt es keine Schubladen, in die man gesteckt wird.“ „Ich bin
Dein Drogeriemarkt
FÜR SPORT- UND
FITNESSPRODUKTE.
Bevor Bene sporting begrüßte, freute er sich über sporting-Freddi. Danach gab’s ein entspanntes Gespräch in einer Szene-Bar.
HAMBURGER SPORTGALA
Manuel Mordi hatte mit gleich zwei Goldmedaillen bei den Deutschen Meisterschaften – über
die 110 Meter Hürden und in der 4 × 200-Meter-Staffel in der Halle – sowie einer Teilnahme
an den Olympischen Spielen und dem Erreichen des Halbfinals bei der Europameisterschaft,
eine richtige Hammer-Saison.
Größte Erfolge:
• Halbfinalist (110m Hürden) Europameisterschaft in Rom (Italien)
• 1. Platz (110m Hürden) Deutsche Meisterschaft in Braunschweig
• 1.Platz (4 × 200m) Deutsche Meisterschaft Halle in Leipzig
• Olympia-Teilnehmer
© Foto: DLV, Alain Mounic
© Foto: privat
© Foto: Mark Runnacles for LET
© Foto: Etienne Garnier
© Foto: DLV, Patrick Steiner
Herzerwärmend &
Liebe Sportler*innen, Ihr seid alle richtig top, doch jetzt wird
getoppt. Anlässlich der alljährlichen Sport-Gala wird in Hamburg
wieder gewählt. Noch nicht der Erste Bürgermeister, aber
dafür die Hamburger Sportler, Sportlerinnen und das Team
des Jahres 2024.
SPORTLERINNEN
Parakanutin Edina Müller holte bei den Paralympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille
und komplettierte ihren Medaillensatz, in Tokio gewann sie Gold. Sie setzt sich on top sehr für
den deutschen Parasport ein und ist auch in Hamburg unermüdlich im Einsatz, wenn sie nicht
gerade trainiert. Größte Ehre: In Paris war sie Fahnenträgerin des Team Deutschland Paralympics.
Größte Erfolge 2024:
• 3. Platz Paralympische Spiele in Paris (Frankreich)
• 3. Platz Weltmeisterschaft in Szeged (Ungarn)
• 2. Platz Europameisterschaft in Szeged (Ungarn)
• 2. Platz Deutsche Meisterschaft Para Kanu in Brandenburg (Deutschland)
Esther Henseleit
Mit einer wahnsinnigen Aufholjagd und einer Riesen Show, die auch für Nicht-Golfer*innen
sehr spannend war, erkämpfte sich Esther Henseleit vom Golf Club Falkenstein in Paris eine
Silbermedaille. By the way: sie holte damit die erste olympische Medaille für Deutschland im
Golf überhaupt.
Größte Erfolge 2024:
• 2. Platz Olympische Spiele in Paris (Frankreich)
• 2. Platz Aramco Saudi Ladies International
• 2. Platz ISPS Handa Women's Scottish Open
• Mitglied des europäischen Solheim-Cup Teams
Die Judoka Mascha Ballhaus wurde in Paris 7. und erkämpfte sich dann bei der Weltmeisterschaft
in Abu Dhabi die Bronzemedaille. Sie gehört damit zu den besten Judokas der Welt und
beeindruckt mit ihrem unermüdlichen Kampfgeist und ihrer mentalen Stärke.
Größte Erfolge 2024:
• 7. Platz Olympische Spiele in Paris (Frankreich)
• 3. Platz Weltmeisterschaften in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)
• 3. Platz Grand Slam in Tiflis (Georgien)
• 3. Platz Grand Slam Almada (Portugal)
SPORTLER
Der schnellste Owen Ansah hat mit 23 Jahren bereits wirklich Historisches erreicht: Mit
seinem neuen Rekord von 9,99 Sekunden über 100 Meter in Braunschweig schrieb er deutsche
Sportgeschichte und wurde Deutscher Meister und schnellster Deutscher auf dieser Strecke,
jemals. Der Sprinter vom HSV e.V. ging bei den Olympischen Spielen mit der 4 × 100m Staffel
an den Start.
Größte Erfolge:
Ab dem 2. Adventswochenende und bis zum 11. Januar könnt Ihr
auf www.hamburgersportgala.de voten. Und das Schönste: auch
Ihr könnt gewinnen. Denn unter allen Teilnehmenden werden
VIP-Tickets Tennis, Ironman, Cyclassics, Triathlon, Segelkurse
und vieles mehr verlost. Wir wünschen einfach allen viel Glück.
• 1. Platz (100m) Deutsche Meisterschaft in Braunschweig und
Deutscher Rekord in 9,99 Sekunden
• 1. Platz Deutsche Meisterschaft (4 × 100m) in Braunschweig
• 5. Platz Europameisterschaft (100m) in Rom (Italien)
• 3. Platz Europameisterschaften (4 × 100m) in Rom (Italien)
Schon mit 15 Jahren war Rafael Miroslaw von der HT16 ein großes Talent und träumte davon,
Deutschlands schnellster Freistilsprinter zu werden. Nach den verpassten Olympischen
Spielen (Schulterverletzung) in Tokio, wechselte er für sein Studium in die USA und trainiert
seitdem dort. Bei den Olympischen Spielen in Paris war er eine feste Größe: Platz 7 mit der
4 × 100m Freistil-Staffel, Platz 8 mit der 4 × 200m Freistil-Staffel sowie Platz 15 über die
200m Freistil. Damit ist er einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmer in diesem Jahr.
Größte Erfolge:
• 7. Platz 4 × 100m Freistil Olympische Spiele in Paris (Frankreich)
in neuer Deutscher Rekordzeit
• 8. Platz 4 × 200m Freistil Olympische Spiele in Paris (Frankreich)
• 15. Platz 200m Freistil Olympische Spiele in
Paris (Frankreich)
• 5. Platz 200m Freistil Weltmeisterschaft in Doha (Katar)
• 1. Platz 200m Freistil Pro Swim Series in San Antonio (USA)
TEAM
Mit einer fulminanten Saison hat sich der FC St. Pauli die Meisterschaft in der 2. Bundesliga
gesichert und den Aufstieg in die 1. Liga gefeiert. Damit hat Hamburg nach sechs Jahren nun
wieder einen Vertreter im Oberhaus des deutschen Fußballs – ein Erfolg, der die gesamte
Stadt begeistert, abgesehen von einigen Fans der ...
Größte Erfolge:
• Deutscher Meister 2. Fußball-Bundesliga
Das Beachvolleyball-Duo Nils Ehlers und Clemens Wickler spielte seine absolut erfolgreichste
Saison und errang sensationellerweise Silber bei den Olympischen Spielen in Paris
und direkt im Anschluss auch bei der Europameisterschaft in Den Haag. Abgesehen davon
wurden sie zum 3. Mal Deutscher Meister in Folge. Well done!
Größte Erfolge:
• 2. Platz Olympische Spiele in Paris (Frankreich)
• 2. Platz Europameisterschaft in Den Haag (Niederlande)
• 1. Platz Deutsche Meisterschaft Timmendorf
• 2. Platz FIVB Elite 16 Turnier in Espinho (Portugal)
• 1. Platz King of the Court Turnier, Hamburg
• 3. Platz King of the Court Turnier, Teneriffa (Spanien)
Mit Silber bei den Olympischen Spielen setzten die Herren der deutschen Hockey-
Nationalmannschaft (HoNaMas) ein starkes Zeichen. Sogar Gold war zum Greifen nahe.
Das Team verlor erst im Penalty-Schießen. Für uns nicht Gold verloren, sondern Silber
gewonnen. Der Hamburger Anteil im Team – Mathias Müller (Hamburger Polo Club) und
Hannes Müller (Uhlenhorster Hockey Club) – unterstreicht die Bedeutung der Stadt als
Zentrum des deutschen Hockeysports.
Größte Erfolge:
• 2. Platz Olympische Spiele in Paris (Frankreich)
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• Olympia-Teilnehmer
13
© Foto: Witters Sportfotografie
© Foto: Witters Sportfotografie
© Foto: Leonie Horky
© Foto: Witters Sportfotografie
Ehrenamt
Die, die immer
helfen!!!
Jetzt vorschlagen!
Sehr beseelt waren
wir über die „Ausbeute“
unserer vorherigen
Wahlen zur
Vor macherin, zum Vormacher
des Jahres. Ihr wisst
nicht, wen wir meinen?
Vormacher:innen
sind für uns sehr
großartige Menschen.
Es gibt sie
nahezu in jedem
Verein. Das sind
die, die irgendwie
immer zur Stelle
sind, wenn Not-am-
Mann-oder-an-der-
Frau ist. Oder die einfach helfen, einfach losmachen. Die ungefragt
den Vorplatz fegen, weil es ja gemacht werden muss; die seit Jahren
Anfänger:innen ausbilden und dennoch am liebsten unerwähnt bleiben
wollen; die man noch samstags anrufen kann, wenn am Sonntag ein
Fahrer oder ein Fahrzeug ausfällt; die Nudelsalate „wie-von-Muttern“
mitbringen, oder die Quiche, oder den Butterkuchen die, ohne die es
einfach eigentlich gar nicht geht.
Ja, wir wissen, man kann dazu auch ehrenamtliches Engagement
sagen. Das klingt nur – so schön und wichtig das alles auch ist – holprig
bis uncool. Und wer will schon ein Amt? Wir vermuten, dass die von
uns adressierten Menschen sich auch darüber gar keine Gedanken
machen, weil die Selbstverständlichkeit für sie noch viel wichtiger
ist. Und wenn man sich bei ihnen bedankt, dann werden sie rot. DIE
MEINEN WIR. GENAU DIE. Die Sieger:innen der letzten Jahre waren
nahezu beschämt und haben (zwei von drei) die 500 Euro Belohnung
gleich wieder in ihren Verein getragen. Verrückte Sache, aber sooooo
schön. Denn glücklich waren sie alle sehr – über den Dank, die Initiative,
die Anerkennung und die WERTSCHÄTZUNG. Und um die geht es.
Also, liebe Freunde: Schaut Euch
in Eurem Verein, in Euren Clubs,
Spielgemeinschaften, Mannschaften
um, sprecht mit Euren Buddys
und schlagt uns, mit einer kurzen
Beschreibung, die Personen vor,
die Euch bei obiger Beschreibung
ein fallen. Sie haben es verdient,
gefeiert zu werden. Die von einer
Jury gekürten Top-Drei kriegen je
500 Euro und werden darüber hinaus
in unseren Ausgaben Februar bis
März vorgestellt.
Bitte schickt uns Eure Vorschläge
bis zum 31. Dezember 2024 an:
info@sporting-magazin.de
Betreff: „Nachmachen erwünscht!“
Los geht’s!
14 15
Event: Teambuilding
GLITZERNDE
W E I H N A C H T
Links: Moderator Yared Dibaba im Gespräch mit Dr. Michael
Trautmann; oben: Heiko Zimmermann Yachtfestival; unten links:
Golflounge-Chef Peter Merck; unten rechts: HSV-Mannschaftsarzt und
Chefarzt Athleticum Prof. Dr. Götz Welsch
wünscht Mercedes-Benz Hamburg
mit dem EQE und dem EQE SUV.
Jetzt erleben.
Am liebsten
© Fotos: Sve Schomburg
Leuchttürme.
Sehr glücklich sind
wir mit unserer
Teambuilding-
Reihe. Zusammen
mit SportFive, der
Mercedes-Benz-Niederlassung
Hamburg und den HHer
Originalen bringen wir da
Entscheider aus Sport und
Wirtschaft zusammen und
pieksen da dann einfach mal
rein, in die Gäste.
Das Ziel: mehr Gespräche untereinander,
miteinander, mehr Erfahrungsaustausch,
Diskussion, auch mal kontrovers – für beide
Seiten immer zum Vorteil. Und dann gibt es
mehr Zusammenarbeit und nicht mal mehr
zwei Seiten, sondern EINE, ohne Gegenüber.
Und nicht mal wir pieksen, wir lassen
pieksen. Praktisch. Beim ersten Mal war
es Marco Klewenhagen von SPOBIS, dann
kam z. B. Raphael Brinkert von Brinkert-Lück
und zuletzt Dr. Michael Trautmann. Erfolgreicher
Werber, Marketing-Pro, Podcaster,
New-Work-Experte und Mitbegründer von
HYROX. Er ist in Sachen Sportsponsoring,
auch aus unterschiedlichsten Blickwinkeln,
sehr erfahren, ein wunderbarer Speaker und
ein offener Mensch. Moderiert wurde der
Abend im extrem schönen Hotel Louis C.
Jacob von TV-Moderator Yared Dibaba. Als
Agentur-Mann war Michael damals in das
A-Klasse-Dilemma von Mercedes involviert,
powered by
lange her, aber dennoch ein nachhaltiger
Beweis, dass Sport und Wirtschaft, gut kombiniert,
auch negative Schlagzeilen nivellieren
können. Damals war es Boris Becker, der
sich bekannte, auch aus Fehlern zu lernen,
und somit den Verbrauchern ankündigte,
dass der Autohersteller das Thema gelöst
bekommt. Er schilderte, wie es gelang, den
DOSB aufzumöbeln, indem sie damals als
Agentur das Team Deutschland kreierten,
kam aber auch in die Neuzeit und zitierte
die Erfolgsstory von HYROX, die kreative
Leistung, für eine der größten Sportarten
der Welt, Fitness, einen Rahmen, sogar ein
Wettkampfformat zu kreieren. Da war damals
nicht nur bei den Initiatoren Mut eine entscheidende
Voraussetzung, sondern auch bei den
Partnern in der Wirtschaft, die das Projekt
von Beginn an mit begleitet haben. Passgenaue
Markenprofile sind die Voraussetzung
und machen einen optimalen Imagetransfer
zwischen Marke und Sport/Sportler möglich. Aber er sieht auch
in den Unternehmen deutlich mehr Schnittstellen als Image und
Awareness. Employer-Branding, soziale Verantwortung bis hin
zu positiven Auswirkungen bei den Mitarbeitern. Und auch in
Richtung Gesellschaft macht gutes Sportmarketing, je deutlicher
Sport in die Unternehmensstrategie eingebettet, Sinn. Er sagt:
„Patagonia zum Beispiel steht für nachhaltiges Wirtschaften
und nachhaltige Produkte. „Sie setzen Athleten gezielt auch als
Markenbotschafter ein.“ Authentizität ist hier für beide Seiten eine
zwingende Voraussetzung. Er weiter: „Deswegen müssen Vereine,
müssen Sportler ihre Geschichten professionell kommunizieren
und gezielt auf die Wirtschaft zugehen“, fordert er. Der Sport
darf da sehr gern mutig sein und muss auch bereit sein, neue
Wege zu gehen, aber auch die Wirtschaft muss ran. „Sie muss
dessen Werte für die Gesellschaft mit in Betracht ziehen, sich
schon deswegen mehr engagieren, aber auch als Partner mutige
Wege gemeinsam gehen – wenn möglich langfristig – und sie
mit Know-how, Kreativität und, wenn möglich, mit einer Haltung
versehen, mitgestalten.“ „Viktoria Berlin im Frauenfußball ist hier
ein wahnsinnig gutes Beispiel, für den Verein UND die Partner
aus der Wirtschaft, als Leuchtturm für Gleichstellung im Sport.“
Links: Vivi Dimitriadou (SPORTFIVE);
oben: Oliver Schwall (Chef Segel-
Bundesliga); unten: Thorsten Biermann
(CEO Biermanngärten) und Gunnar Henke
(Herausgeber Opium Magazin)
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Mercedes-Benz Hamburg
Anbieter: Mercedes-Benz AG, Niederlassung Hamburg
FED: Friedrich-Ebert-Damm 115
KOL: Kollaustraße 171 · HKW: Heidenkampsweg 96
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Ihr persönlicher Ansprechpartner:
Dominik Krämer
PKW Vertrieb
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Sterne des Sports
ersten Preis und gewann den Silbernen Stern des Sports in Hamburg.
„Mein Herz klopft so sehr“, sagte Vereinsgründerin Natalia Dergatcheva,
bevor sie ihren Gefühlen freien Lauf ließ und damit für extragroßen
Applaus sorgte.
© Fotos: Witters Sportfotografie
Freudentränen
bei der Tanzbrücke Hamburg
Ungewöhnliches Projekt gewinnt Silbernen
Stern des Sports in Hamburg und fährt
zum Bundesfina-le nach Berlin.
Donald Trump gewinnt
die Präsidentenwahl
in den USA.
Kurz danach zerplatzt
die Ampel-Regierung
in Deutschland. Keine 24 Stunden später gibt Moderatorin Christina Rann
auf der Bühne im Haus des Sports des Hamburger Sportbundes (HSB)
in Eimsbüttel das Motto des Abends vor. „Die Welt ist turbulent“, sagt
Rann. „Doch heute Abend wollen wir den Sport feiern.“
Ranns Worte wurden Programm, die Ehrung der „Silbernen Sterne des
Sports“ in Hamburg gelang auf würdige, humorvolle und manchmal
sehr rührende Weise. Schöne Bezeichnungen inklusive. Als „Oscar des
Breitensports für alle ehrenamtlich engagierten Menschen“ bezeichnete
Philipp Maschmann die nun schon zum 14. Mal ausgetragene Veranstaltung.
Maschmann ist Marketingleiter der Volksbank Raiffeisenbank eg
(eingetragene Genossenschaft), die den Preis in Hamburg sponsert und
gemeinsam mit dem HSB verleiht.
Das Prinzip der auf einer Initiative des Deutschen Olympischen Sports
(DOSB) beruhenden Auszeichnung: Ehrenamtliche Projekte aus dem
Sport können sich bei ihrem jeweiligen Landesverband bewerben. Eine
Jury – in Hamburg diesmal Maschmann selbst, NDR-Sportredakteurin
1. Platz Tanzbrücke Hamburg e.V., v.l. Katharina von Kodolitsch (Präsidentin HSB), Maya Haag
Liubov Moch, Natalia Dergatcheva, Valerija Plucci, Tatjana Stelter, Philipp Maschmann (VReg)
Britta Kehrhahn, HSB-Präsidentin Katharina von Kodolitsch, HSB-Trainer
des Jahres Olaf Schmidt, Unternehmer Stefan Orth und Bergedorfs Bezirksamtsleiterin
Cornelia Schmidt-Hoffmann – kürt die ersten drei Plätze.
Der Sieger kämpft im Bundesfinale aller Landessieger in Berlin um den
begehrten und mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotierten Goldenen
Stern des Sports, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier verliehen wird.
Die diesjährigen Sieger bewiesen dabei: Sport ist mehr als nur Wettbewerb!
So sicherte sich der Eimsbütteler TV den dritten Platz (Preisgeld 1000 Euro)
mit seinem „Team 55plus“. „Unser grundsätzliches Anliegen ist es, eine
Gemeinschaft für Menschen mit über 55 Jahren zu erzeugen – und im
besten Falle Freundschaften zu stiften“, sagte der ETV-Projektvorsitzende
Guido Pankau. Gemeinsame Ausflüge, Restaurantbesuche, der Besuch
von Literatur- und Architekturevents und etliches mehr veranstaltet
das ETV-Team für dieses Ziel. „Edith ist unsere Älteste. Sie ist schon 87
Jahre“, sagte Projektmitarbeiterin Birgit Veyhle und sorgte für gerührte
Blicke im vollen Saal.
Den zweiten Platz (2000 Euro) holte der SV Nettelnburg-Allermöhe
(SVNA) mit seinem kostenfreien Kurs „Fahrradkurs für Frauen“, an dem
hauptsächlich Migrantinnen unter anderem aus dem Afghanistan, dem
Iran, dem Irak und Syrien teilnehmen. Die Kursleitung übernimmt die
Polizei, die Fahrräder werden von Grundschulen zur Verfügung gestellt.
Sind die Frauen Mütter, erhalten ihre Kinder eine Kinderbetreuung.
Durch verschiedene Migrantinnen-Organisationen konnten die Frauen
begeistert werden, wieder beschwingt Fahrrad zu fahren oder es neu
zu erlernen. „Diese Fahrten sind eine sehr lustige Veranstaltung. Die
Frauen haben viel Spaß dabei“, sagte der SVNA-Vorsitzende Heiner
Zwiebelmann. Und: „Wir werden das Preisgeld jetzt in noch bessere
Räder investieren.“ Moderatorin Rann lachend: „Ein paar neue Klingeln
sind mit 2000 Euro sicherlich drin.“
Das Projekt der Tanzbrücke mit dem Titel „Starke
Kinder – Starke Zukunft“ überzeugte durch
seinen kreativen Ansatz. Es ist eine Mischung
aus Kursen zur Selbstverteidigung und Hausaufgabenhilfe
in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik von der
ersten Klasse bis zum Abitur. „Bei der Tanzbrücke werden Kinder richtig
stark gemacht. Sie erhalten unabhängig von sozialem und kulturellem
Hintergrund die Möglichkeit, ihr volles Potenzial auszuschöpfen“, lobte
Laudator Maschmann. Und lenkte den Blick auch auf weitere Angebote
der Tanzbrücke wie „Tanz, Akrobatik und Workshops zu Themen wie
Konfliktlösung, Teamarbeit und Gesunder Lebensstil. Hier“, so Maschmann,
„übernehmen Kinder Verantwortung für sich und für andere.“
Ebenfalls bemerkenswert: 28 Mitarbeiter hat die Tanzbrücke, 26 davon
sind ehrenamtlich aktiv. Kooperiert wird mit Schulen und Sportverbänden.
250 Kinder werden in verschiedenen Projekten – schon ab
dem Alter von zwei Jahren – in der Tanzbrücke gefördert und in ihrem
Selbstbewusstein gestärkt.
„Ich kam vor 28 Jahren mit zwei kleinen Kindern nach Deutschland. Ich
wollte sie unbedingt gut hier integrieren. Aus diesem Wunsch ist vor
27 Jahren meine Idee zur Tanzbrücke entstanden, um nicht nur meine,
sondern ganz viele Kinder zu fördern“, sagte Dergatcheva.
Oben: 3. Platz Eimsbütteler Turnverband e.V. (ETV), v.l. Birgit Veyhle, Guido Pankau, Laudatorin Sabine Illing;
unten: herrliches Gruppenfoto aller Teilnehmenden
Das Preisgeld soll nun für die Renovierungsarbeiten der neuen Räume der
Tanzbrücke eingesetzt werden. Doch erst einmal fährt die Tanzbrücke
Hamburg am 20. Januar zum Finale um den Goldenen Stern des Sports
nach Berlin. Dergatcheva: „Das muss ich erstmal realisieren. Keine
Ahnung, wir unsere Chancen stehen. Aber wir freuen uns sehr darauf.“
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Gemeinsam für eine starke Region.
Sozial, ökologisch und wirtschaftlich:
In unserer Region übernehmen wir Verantwortung
für viele verschiedene Bereiche. Für unsere
Mitglieder und unsere Kundinnen und Kunden vor Ort.
Denn nur als starke Gemeinschaft können wir auch
eine starke Zukunft für uns alle schaffen.
Wir machen den Weg frei.
113.000
Kundinnen
und Kunden
30
Auszubildende
34.371
Mitglieder
22
Filialen
www.vreg.de
504
Mitarbeitende
Seit über
156 Jahren
vor Ort
Für Freudentränen auf der Bühne sorgte der Sieger. Die Tanzbrücke
Hamburg aus Barmbek-Nord sicherte sich den mit 4000 Euro dotierten
2. Platz Sportverein Nettelnburg Allermöhe 1930 e.V., v.l. Sabine Arsenis, Heiner Zwiebelmann
Squash
© Foto: xxx
© Foto: Henning Angerer
© Foto: Henning Angerer
© Foto: Henning Angerer
© Foto: Silke Stühmer
Squash:
Olympia als Turbo Boost?
die Rückschlagsportart in Los Angeles
olympisch. Aber wie ist die Hamburger
2028wird
Squashszene eigentlich aufgestellt?
Drei Squashspieler, drei Reaktionen! „Ich war begeistert. Das kam unerwartet“,
sagt Steve Morid (53). „Es ist gerecht und war überfällig“, findet
Bart Wijnhoven (42). „Nach der ersten Freude habe ich mich gefragt: ,Was
bedeutet das für unseren Sport?‘“, erklärt Simon Frenz (43).
Das Internationale Ol ympische Komitee (IOC) hat Squash ins Olympische
Programm aufgenommen. Bei Olympia in Los Angeles 2028 wird die
Rückschlagsportart ihren ersten großen Auftritt bei einem der größten
Sportereignisse der Welt haben. Doch wie ist die Hamburger Squashszene
aufgestellt?
Zwei Bundesligisten gibt es. Die Kaifu-Ritter, gerade frisch aufgestiegen,
in der Kaifu Lodge an der Eimsbütteler Bundesstraße 107. Mit dem
Vorsitzenden und Spielertrainer Morid. Als Platzschirsch zudem das
schon länger in der Erstklassigkeit etablierte Sportwerk Hamburg mit
Betriebsleiter Bart Wijnhoven in Stellingen an der Hagenbeckstraße 124a.
Und dann ist da noch Ex-Profi Simon Frenz, für den der Olympiastatus
Anlass war, sich wieder verstärkt für seine Sportart zu engagieren.
Nötig ist das. Die nackten Zahlen sind etwas ernüchternd. Statt 40
Squash-Anlagen wie vor gut 30 Jahren existieren heute nur noch zehn
davon in Hamburg. In den Jahren 2002 bis 2021 sank die Mitgliederzahl
im Deutschen Squash-Verband laut Statista von über 18.000 auf unter
11.000 Mitglieder. Weitere Statistiken ähnlicher Natur belegen: in den
vergangenen Jahrzehnten spielten immer weniger Menschen Squash.
Für Ex-Profi Frenz keine Überraschung. „Es ist Anfang der 90er-Jahre
versäumt worden, auf Verbandsebene Leistungs- und Förderstrukturen
zu etablieren. Es wurde auch generell zu wenig Geld investiert. Squashanlagen
wurden zwar viele hochgezogen, als der Sport sehr beliebt war.
Aber renoviert wurden sie oft nicht.“
Doch mit der Vergangenheit will Frenz sich nicht allzu lange aufhalten.
Seine Vision: Es soll wieder aufwärts gehen mit Squash. Deshalb hat
Frenz mit seinen Mitstreitern die Zusammenarbeit mit der Fresenius
Hochschule in Hamburg initiiert. Diese versucht nun mit dem Hamburger
Squashprojekt herauszufinden, wie Squash in der Beliebtheitsskala wieder
steigen kann. „Wir wollen die breite Masse ansprechen. Immerhin
sind 90 Prozent der Squashspieler Freizeitsportler“, sagt Frenz. Eine
Erkenntnis: Squash soll hipper werden. So ist im März ein Squashturnier
an einem Samstagabend geplant, bei dem Squash mit Musik und Party
kombiniert wird. „Wir wollen dort vor allem junge Menschen für unsere
Sportart begeistern“, sagt Frenz.
Auch internationales Wissen von Squashbetreibern soll helfen. So
existiert ein globales Netzwerk der Squashanlagen-Betreiber, die
untereinander ihr Wissen austauschen. „Dabei hat sich gezeigt, wie
wichtig der Community-Gedanke ist“, so Frenz. „Wenn um eine Squashanlage
ein Netzwerk von Menschen entsteht, die sich untereinander
Ex-Profi Simon Frenz (r.) während seiner Profikarriere in Action auf dem Squashcourt
austauschen, wird mehr Squash gespielt.“ Was nicht nur für junge Menschen
wie Studenten, sondern auch für Rentner gilt, die durch gezielte
Seniorenprogramme angesprochen werden sollen.
Die manchen nicht so durchtrainierten Menschen abschreckende
Intensität von Squash dreht Frenz dabei marketingtechnisch gewitzt
um. „Die Botschaft sollte nicht lauten: Spiel nur Squash, wenn du fit bist.
Sondern: Spiel Squash – und du wirst fit“, so Frenz.
Diese Botschaft würde Bart Wijnhoven sicher unterschreiben. Der Betriebsleiter
des Sportwerks Hamburg managt die Bundesligamannschaft
(Etat 30.000 Euro) und ist selbst absolut fit. Die 15 Courts im Sportwerk
sind gut ausgebucht, eine komplette Renovierung der Anlage soll erfolgen,
danach der Ende 2026 auslaufende Pachtvertrag verlängert werden.
Auch Wijnhoven beklagt die Versäumnisse in der Nachwuchsarbeit, ist
aber mit seinem Sportwerk sehr umtriebig. Viele erstklassige Turniere
wie die German Junior Open oder das German Master Ü35 finden im
Sportwerk statt. „Im April dieses Jahres haben wir bei uns die German
Open bei den Profis mit einem Preisgeld von 100.00 Euro ausgerichtet. Das
ist das größte Turnier, dass es in Deutschland jemals gab. Die Neuauflage
folgt im März 2025“, so Wijnhoven.
Bundesligateam der Kaifu-Ritter (links), Top-Spieler Valentin Rapp (Mitte) und Bart Wijnhoven von Sportwerk Hamburg (rechts).
Die Sportwerk-Bundesligamannschaft wiederum bietet attraktiven
Sport sowohl durch starke ausländische Spieler als auch durch Akteure
wie den deutschen Nationalspieler Valentin Rapp. Schulkooperationen,
IRGENDEINE
DRUCKEREI
Jugendtraining und eine sogenannte Squash-Academy für deutsche
Spieler runden das Angebot ab.
Von Olympia erhofft sich Wijnhoven einiges. „Squash hat einen Riesensprung
gemacht. Es wird mittlerweile auch vor den Pyramiden und im
Hauptbahnhof von New York gespielt. Ich hoffe, dass es nun auch in
Deutschland wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt“, sagt Wijnhoven.
Steve Morid von den Kaifu-Rittern sieht das ähnlich – und laut ihm
mehren sich die positiven Zeichen. Auch die Kaifu Lodge ist mit ihren
aktuell sieben Courts gut ausgebucht, setzt auf Schulkooperationen,
Jugendtraining und starke Turniere. „Zu unserem Christmas Cup haben
wir bei 48 Plätzen jetzt schon 66 Anmeldungen“, sagt Morid. „Meine
Verlobte Laura Goulding als stellvertretende Vorsitzende und ich leisten
hier schon lange Pionierarbeit. Und die zahlt sich aus“, sagt Morid.
Die Neugier auf den Bundesligisten Kaifu-Ritter ist außerdem groß. Die
Tribüne war am ersten Bundesligaspieltag mit 150 Zuschauern voll. „Eigentlich“,
bringt Morid noch eine Idee ein, „müsste jede Squash-Anlage
einen eigenen Animateur haben. Ich habe in den letzten 20 Jahren noch
niemanden erlebt, der nach dem Squash nicht leuchtende Augen hatte,
als er von der Anlage kam. Du kannst dich beim Squash so schön austoben
und auspowern. Das muss noch viel mehr Leuten nahegebracht werden.
Den olympischen Rückenwind müssen wir jetzt unbedingt nutzen.“
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sportspaß
sportspaß
hat sich bei seinen Bewerbungsgesprächen,
die er mit dem Vorstand
geführt hat, eine ordentliche Portion
Flexibilität und Raum für Neues
versprechen lassen.
„Ich verstehe uns als sehr dienstleistungsorientierten
Verein“, erklärt er weiter. „Und wir
sind eben nach wie vor sehr günstig“, sagt
er. 19,90 EUR kostet die Mitgliedschaft, plus
Fitness 29 EUR, plus Sauna 39 EUR. Er will stabilisieren, Mitglieder
zurückgewinnen, will in Sachen innovativer Kursangebote, aber auch
bei der Digitalisierung und bei Mitglieder-Erlebnissen wieder Gas
geben: „Wir brauchen eine APP, vernetzte Trainingsangebote, müssen
uns da von den Studios 'ne Scheibe abschneiden“, zeigt er auf. „Und
wir wollen cooler, lebendiger, das Potential ist gewaltig“, empfindet
er. Weiterentwicklung heißt für ihn auch Bewegung von Innen, neue
Mitglieder durch zufriedene „Bestandsmitglieder“ zu begeistern.
„Das ist im Grunde natürlich die niedrigste Hürde“, sagt er. „Und bei
unseren niedrigen Beiträgen und der kurzen Vertragslaufzeit macht
man sowieso nichts Falsch“, sagt er selbstbewusst. Derweil sie natürlich
auch über diverse Renovierungsschritte nachdenken müssen.
sportspaß versteht sich als das McFit der Kurse und ist der drittgrößte Spotverein Hamburgs.
© Foto: spotspaß © Foto: spotspaß
ist zurück!
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nie weg“, sagt der neue Geschäftsführer
Clemens Müller, 47.
„War
Clemens Müller seit 2023 im Amt, der 7. GF in 3 Jahren, will’s wissen.
„War nur eine längere Zeit zu sehr mit sich selbst beschäftigt“, grinst
er und hat mit der ganzen Vergangenheit nicht wirklich etwas zu tun,
abgesehen davon, dass er damit umgehen muss und sie aufräumen
und neu machen soll. „Ich bin der 7. Geschäftsführer in drei Jahren“,
sagt er. Kommt selbst, das spricht für sich: Nicht aus dem klassischen
Vereinsleben, sondern er kommt aus der Fitnessbranche. Lange
Zeit hat er „Turnarounds“ hingelegt: „Studios an blöden Standorten
aufgemöbelt, schlecht laufende Filialen wieder fit – oder wenn hoffnungslos
– wiederzumachen.“ Er selbst kommt aus Bergedorf und
ist natürlich bei der TSG. Er vertritt für sportspaß den kommerziellen
Bereich, in dem viele Großvereine in unterschiedlichen Abstufungen
auch stehen. sportspaß ist nicht einmal im Hamburger Sportbund.
So als eingetragener Sportverein. Damals war man unter anderem
aus Kostengründen ausgetreten. Mit aktuell 23.000 Mitgliedern ist
sportspaß durchaus eine große Nummer in der Stadt, der drittgrößte
Verein hinter dem HSV e. V. und dem FC St. Pauli, „die allerdings ihre
Supporter/Fans bei dieser Betrachtung mitzählen“, sagt er. „Sechs
eigenen Standorte, sprich Studios, und 60 weitere Touchpoints stehen
für 900 Kursangebote wöchentlich“, sagt er. „Wie sind das McFit für
Kursangebote“, erklärt er weiter, „nur aktuell nicht ganz so schick“,
sagt er ehrlicher Weise.
„Wir haben in der Außenwirkung
extrem nachgelassen und nicht nur
wegen der Coronakrise gerade bei
den 18- bis 30-jährigen komplett
nachgelassen.“ „Das wollen wir wieder
ändern“, sagt er kämpferisch und
Foto: matimix/shutterstock.com
Unser Versprechen:
Hamburg ist Sportstadt
und Active City
H
amburg ist Sportstadt. Mit der Active City
Hamburg verfolgen wir eine umfassende Sportstrategie,
die alle Aspekte des Sports in der Stadt
berücksichtigt und klare Entwicklungsziele setzt.
Wir schaffen Platz für den Vereinssport. Mit dem
Ausbau von Kunstrasenplätzen sorgen wir für mehr
Nutzungsmöglichkeiten. Die aktuell 313.000 Nutzungsstunden
auf Großspielfeldern sind Rekord.
Der Sport profitiert ebenfalls vom ambitionierten
Hamburger Schulbauprogramm. Diese Flächen kommen
auch den Sportvereinen gebührenfrei zugute.
Insgesamt sind seit 2011 über eine Milliarde Euro in die
Hamburger Sportinfrastruktur geflossen. Mit dem
VERSPROCHEN
GEHALTEN
SPD
FRAKTION
HAMBURG
Förderprogramm Sportklima 2.0 unterstützen wir
Vereine bei Umbaumaßnahmen vereinseigener Anlagen
hin zu mehr Treibhausgasneutralität und Klimaanpassung.
Während der Corona-Pandemie und der Energiekrise
haben wir Hilfen für Sportvereine in Millionenhöhe auf
den Weg gebracht und so den Weiterbetrieb ermöglicht.
Mit 22.500 Active-City-Gutscheinen und gezielter Unterstützung
für Mädchen und Frauen haben wir die Mitgliederentwicklung
im Sport gefördert. Mit Erfolg: Die
aktuell über 557.000 Mitglieder in Hamburger Sportvereinen
sind der höchste Stand seit 2016.
Im November war in der Sportstart H amburg wieder so einiges los.
Der HSV schmeißt den Trainer raus, die ETV-Faustballer sind zurück und Jette Kuhn wird Vize-Weltmeisterin
im Ju-Jutsu.
Sensationelle Vize-Weltmeisterin Jette Kuhn. „Mit dem
Gedanken ans Treppchen sind wir hier nicht hingefahren. Und
jetzt steht sie drauf“, sagte Trainer Claus Bergmann-Behm
stolz über seine Ju-Jutsu-Kämpferin Jette Kuhn. Die 16-Jährige fuhr
in der U-18-Klasse nicht als Favoritin für die Medaillen ins griechische
Kreta zur Ju-Jutsu Fighting Weltmeisterschaft. Das war ihr aber
herzlich egal. Kuhn kämpfte sich, angefeuert von ihren Eltern und
Großeltern im Publikum, bis ins Finale vor. „Jette war schon immer
ein freches Mädchen. Auf der Matte ist sie eine kleine Kampfsau.
Sie weiß genau, was sie will. Sie hat diesen Drang, unbedingt zu
siegen“, lobte Bergmann-Behm seinen unerschrockenen Schützling.
Im Finale unterlag Kuhn allerding der griechischen Lokalmatadorin.
Jedoch nur äußerst knapp nach sehr umstrittener Kampfrichterentscheidung.
Mehrere Einsprüche der Bundestrainer dagegen wurden
abgewiesen. „Jette war eine Stunde lang extrem enttäuscht. Einen
solchen Kampfrichterentschied muss man verarbeiten
und dann sportlich hinnehmen. Das hat sie getan.
Danach war sie mit ihrer Silbermedaille sehr happy“,
sagte Bergmann-Behm. Glückwunsch Jette, unsere
Vize-Weltmeisterin!
sporting Arena
Hamburgs Sport lebt auch dank seiner vielen bunten Anekdoten. In unserer
Rubrik sporting Arena wählen wir die schönsten für euch aus und
hoffen , dass ihr damit Spaß habt!
© Foto: privat
Jette Kuhn hat gut lachen. Die 16-jährige Kämpferin des TuS Finkenwerder errang bei
der Ju-Jutsu Fighting Weltmeisterschaft im griechischen Kreta die Silbermedaille.
© Foto: Elsa Braun
„Ihr
könnt mich mal“.HSV-Fan
schon als Kind, bodenständiger
Arbeiter, Kult-
Schiebermützenträger. Seit Mitte Februar
sollte der Rostocker Steffen Baumgart (52)
das scheinbar Unmögliche versuchen: den
zum Zweitliga-Dino mutierten HSV zurück in
die Bundesliga führen. Sportlich scheiterte
Baumgart an diesem Vorhaben. Nach dem
mauen 2:2 gegen den FC Schalke 04 wurde
er am 24. November vom Club in der Dauer-
Aufstiegskrise auf Tabellenplatz sieben entlassen.
Kultig war Baumgart nicht mehr. Nur noch genervt. „Meinen Sie nicht, dass ich lieber freiwillig
sagen würde: ,Ihr könnt mich mal?‘“, fragte Baumgart den Sky-Reporter und konterte die – in der Tat
sehr simple – Kritik vom Sky-Experten und Ex-HSV-Stürmer Simon Terodde arg angefasst mit einem
gefühlt endlosen Monolog. „Waren wir offensiv oder nicht?“, blaffte er einen Abendblatt-Reporter
später auf der Pressekonferenz an, der die defensive Aufstellung infrage gestellt hatte. Journalisten
können auch nerven, ja. Aber mit diesen Auftritten hat sich Baumgart in Sachen professionelle
Außendarstellung keinen Gefallen getan. Dafür waren sie unterhaltsam. Ist ja auch was.
© Foto: Witters
Da guckt er bedröppelt! Erst ließ Steffen Baumgart seine
schlechte Laune an den Journalisten aus – bald darauf war
er aufgrund seiner schlechten Ergebnisse als HSV-Trainer
Geschichte.
IMPRESSUM
sporting hamburg
Stadtsportmagazin
c/o steuermann sport GmbH
Große Elbstraße 141 B
22767 Hamburg
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Herausgeber
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martin@sporting-magazin.de
Redaktion
Nils Behrens, Martin Blüthmann,
Björn Jensen, Mirko Schneider
Lektorat, Schlussredaktion
Christine Kothe
Art Direction und Layout
Arndt Grutke
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Druck
Dierichs Druck+Media
GmbH & Co. KG
Frankfurter Straße 168
34121 Kassel
Auflage: 70.000 Exemplare
Anzeigen, Mediadaten
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© Foto: Raphael Schmitt
© Foto: Christian Kadgien
Das Faustball-Comeback. Am 16. November spielte sich
in der Sporthalle Hohe Weide Historisches ab. Zum ersten
Mal seit 28 Jahren fand wieder eine Bundesligapartie im
Faustball in Hamburg statt. Dem Eimsbütteler TV sei Dank. Die
Herren schafften in der vergangenen Saison den Aufstieg in die 2.
Bundesliga – und legten am ersten Doppelspieltag der neuen Spielzeit
gut los. Der erste Gegner TuS Spenge wurde gleich dominant
und souverän mit 3:0 besiegt. Gegen den zweiten Kontrahenten
Leichlinger TV verlor das Team nur ein knapp mit 2:3. Saisonziel ist
der Klassenerhalt. Mit diesen Leistungen kann der gelingen. „Wir
sind super zufrieden. Das war Werbung für den Faustball in Hamburg“,
sagte der Vorsitzende der ETV-Faustballabteilung Christian
Sondern. „Wir
hoffen bald
auf noch mehr Zuschauer für unsere coole, actionreiche und dynamische Sportart, die
man ein Leben lang spielen kann. Selbst mit über 80 Jahren noch“, erklärte Sondern.
30 Fans kamen zum Auftakt. Der Eintritt war, ist und bleibt frei. Hoffentlich sind bei den
nächsten Heimspielen mindestens dreimal so viele ETV-Anhänger am Start.
© Foto: Christian Kadgien
© Foto: HFV/Gettschat
Schon 8000 Kinder warten. Mal HSV (oder St.
Pauli)-Profis werden wollen unsere Kleinsten.
Doch mittlerweile befinden sich 8000 Kinder
auf den Wartelisten der Hamburger Fußball-Vereine.
Das gab der Hamburger Fußball-Verband in seiner
Jahrespressekonferenz am 14. November bekannt.
Die Kinder wollen also Fußball spielen, können aber
nicht. Ein Mangel an Fußballplätzen ist häufig der
Grund dafür. HFV-Präsident Christian Okun forderte
von der Stadt Hamburg verstärkte Anstrengungen
gegen „die Abnahme der Nettosportfläche“. Wir
sind jetzt schon auf die Zahlen der Warteliste im
nächsten Jahr gespannt.
HFV-Präsident Christian Okun hat den Wartelisten für Kinder in den Fußball-Vereinen
den Kampf angesagt.
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und Kommentare
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sonstige Vervielfältigungen nur mit
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dass alle Rechte und Honorarfragen
geklärt sind. Erscheinungsort
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zertifiziert ist.
© Foto: Justus Stegeman
Die Faustballer des ETV hieven ihren Sport in Hamburg zurück auf die große Bühne.
25
© Foto: NBV Billardpictures 2023 DM
„Den Wahnsinn
in die Perfektion
treiben“
© Foto: Timo Rieß
Diese Geschichte beginnt mit einer unangenehmen Lage. Für die Spielhallen.
Anfang der 90er-Jahre. Der Gesetzgeber führt Begrenzungen
für die Anzahl der Automaten ein. Ein Teil der Flächen muss anders
verwendet werden. Dumm gelaufen! Denkt sich auch eine Spielhalle
in Geesthacht – und stellt schnell Snookertische auf die freien Flächen.
„Haben wir gesehen, fanden wir gut, sind rein und haben losgespielt“,
sagt Andreas Metz (52).
Snooker
Metz ist damit der Gründungsvater des Snookers in Norddeutschland.
Snooker, das ist diese in Deutschland durch Eurosport und den Kommentator
Rolf Kalb bekanntgewordene britische Billard-Variante, die
einen im TV am Anfang irritiert. Der Tisch ist knapp 3,60 Meter lang
und 1,80 Meter breit, die Kugeln sind irre klein, die Löcher auch. 15
rote Kugeln (je einen Punkt wert) und sieben farbige (zwei bis sieben
Punkte) liegen auf dem Grün. Die Aufgabe der beiden Kontrahenten
mit dem Queue: immer abwechselnd eine rote und eine farbige Kugel
versenken. Der besondere Clou: Fouls des Gegners provozieren, indem
der weiße Spielball so platziert wird, dass der Gegner seine nächste
Kugel nur über Bande anspielen kann. Dann ist er gesnookert. Heißt
direkt übersetzt: in einer unangenehmen Lage. Die Snookertische
passten somit bestens in die Geesthachter Spielhalle.
Wer den Sport das erste Mal im Fernsehen
sieht, hält ihn oft für eine gute Art, beim
abendlichen Tee ein bisschen zu meditieren.
Bälle liegen auf dem Tisch und werden hin
und her gestoßen. Ab und zu applaudiert
das Publikum bei einem besonders guten
Stoß. Die Spieler sind top gekleidet in Hemd,
Weste, Fliege und schicken Schuhen. Sieht
alles sehr entspannt aus. Doch wer sich mit
Snooker ein wenig befasst, wird schnell
süchtig. Die Helden dieser Sportart wie
Ronnie O’Sullivan (Spitzname
aufgrund seiner
schnellen Spielweise:
„The Rocket“/“Die Rakete“),
John Higgins oder Neil
Robertson schicken die
Die Frisur sitzt und die Kugel ist gleich drin!
Robin Otto verfügt über ein geniales Können
und eine Menge Lässigkeit.
Kugeln durch ihre Stöße auf so präzise Laufbahnen, Karambolagen und
in die Löcher, dass ein Schweizer Uhrwerk dagegen wie ein Ausbund
an Anarchie wirkt.
Vom Snookerfieber erfasst war auch schnell Andreas Metz. Von der
Geesthachter Spielhalle über das Lokal Greens im Billstedt-Center
und das Billard-Café Trio in Wandsbek fanden er und seine Mitstreiter
im Jahr 2000 den Weg in die Bramfelder Straße 102. Dort wurde aus
der vorherigen Spielgemeinschaft, die bereits seit 1996 eine Bundesligamannschaft
stellt, der vom professionellen Snooker-Coach Ole
Steiner auf der Vorarbeit von Metz gegründete Snookerclub Hamburg
als eingetragener Verein.
Der Snookerclub Hamburg stellt eine
Bundes ligamannschaft voller spezieller
Typen, die in Deutschland ganz oben
mitspielt.
© Foto: NBV Billardpictures 2023 DM
Dessen aus fünf Spielern bestehende erste Mannschaft, deren Auswärtsfahrten
und Übernachtungen aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert
wird, spielt nach einigen Auf- und Abstiegen nun seit vier Jahren wieder
in der Bundesliga und holte 2023 den Titel des Vizemeisters. Ohne
Großsponsoren, ohne Geldzahlungen an die Spieler. Dafür mit einer
eingeschworenen Gemeinschaft voller spezieller Typen.
Typen wie Robin Otto (31). „Der Junge kann Weltklasse sein oder viel
Mist zusammenspielen“, sagt Metz, mittlerweile Pressesprecher
beim Snookerclub Hamburg, über ihn. „Wenn Robin gut drauf ist, ist
er kaum zu schlagen.“ Otto ist deutscher
Nationalspieler, kam schon als Elfjähriger
Das geliebte Enfant terrible des Clubs: Ramzi Ben Ghaffar
zum Snooker, kratzte immer mal wieder
an einer Profikarriere auf der Main Tour. Daraus wurde letztlich doch Ein weiteres zumindest im Interview eher ruhiges Teammitglied ist Volker
nichts. Heute ist er richtig gut drauf. Kurz vor dem Interview hat er ein Buchwald (40). Kapitän des Teams ist wiederum Florian Stiefenhofer (41).
Century-Break (mindestens 100 Punkte am Stück durch versenkte Bälle Er wird von allen gerühmt als das besonnene Zentrum des Teams. Klar,
in Serie) gespielt. „Mich fasziniert an dieser Sportart, dass jedes Spiel strukturiert und immer mit der richtigen Ansage – ob in den Bundesligaspielen
oder im Training. Eine von Stiefenhofers vielen guten Eigenschaften:
anders verläuft. Beim Schach auf hohem Niveau brauchst du eigentlich
erst nach 20 Zügen hingucken, weil bis dahin klar ist, wie die Eröffnung er ist nicht nachtragend, sorgte beispielsweise immer wieder für die
verläuft. Beim Snooker gibt es unzählige Bilder der Kugeln auf dem Tisch. Re-Integration von Ramzi Ben Ghaffar. Am Tisch spielt Stiefenhofer
Und ein Satz kann fünf Minuten dauern oder 120 Minuten. Alles ist offen. wenig impulsiv und sehr überlegt, hatte durch seine Führungsstärke so
Das beansprucht das Gehirn sehr gut“, sagt Otto. Bald darauf steht er auch einen großen Anteil am Vizemeistertitel. „Ich will ja nicht lästern,
wieder am Tisch und versenkt mit Leichtigkeit die nächste rote Kugel. aber wir sind hinter Koblenz Vizemeister geworden, einem Verein, der
sich durch gezielte Verstärkung auszeichnet“, sagt Stiefenhofer. „Ich
Das mittlerweile von allen geliebte Enfant terrible des Teams ist Ramzi finde es schön, wie wir es mit so vielen unterschiedlichen Charakteren
Ben Ghaffar (30). Mehrfach ist er in den Club ein- und wieder ausgetreten. als über viele Jahre zusammengeschweißte Gemeinschaft schaffen, in
Schon mit zwölf Jahren begann er mit dem Sport, spielte exzessiv viel. der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen“, sagt er.
Kurz vor Beginn seiner Ausbildung verblüffte Ben Ghaffar komplett, als
er sich ein ersehntes Highlight bescherte und Metz, damals ebenfalls Bemerkenswert zudem: Feste Trainingsabläufe hat das Team nicht.
noch Mitglied der Bundesligamannschaft, in einem Trainingsspiel mit Zwar treffen sich in der Regel alle Spieler am Mittwochabend, um
5:0 vermöbelte. Nach seinem Sieg trat Ben Ghaffar sofort aus dem Club gegeneinander zu spielen. Doch wie viel ansonsten geübt wird, ist
aus, kam ein Jahr später wieder, schoss sofort ein Century Break. „Ja, jedem selbst überlassen. Alle Clubmitglieder haben einen Schlüssel für
das ist eine wahre Geschichte“, sagt er schmunzelnd. „Ich hatte damals den Clubraum und können ihn jederzeit betreten. Geübt wird also aus
eben einfach Bock, auch mal was anderes zu machen.“
eigenem Antrieb, oft viele Stunden lang. Weil jeder für die Mannschaft
Die Trainingsduelle zwischen ihm und Otto haben im Club Legendenstatus.
„Spielen die beiden gegeneinander, schauen alle zu und sind
so gut sein möchte, wie er es eben kann.
still“, sagt Metz.
„Darüber hinaus“, sagt Ramzi Ben Ghaffar, „engagieren wir uns alle in
unterschiedlichen Funktionen ehrenamtlich im Verein. Das finde ich
Ebenfalls positiv verrückt ist Tobias Friedrichs (35). „Du willst in diesem auch erwähnenswert, weil uns allen der Sport mehr bedeutet als nur
Sport den Wahnsinn auf dem Tisch in die Perfektion treiben“, sagt er. unser eigenes Spiel.“
„Der Sport lebt davon, dass jeder Sportler am Tisch die Perfektion
erreichen will – aber sie nie erreichen wird.“ Friedrichs ist ein Beispiel Oder um es anders zu sagen: Mit dieser Mannschaft befindet sich der
für die im besten Sinne wahnsinnige Entwicklung, die viele Spieler Snookerclub Hamburg in einer sehr angenehmen Lage.
im Snookerclub Hamburg genommen haben. Mit 17 Jahren fing er
an, mit 22 Jahren wurde er vom Club aufgrund eines Engpasses in
der ersten Mannschaft gebeten, statt Oberliga künftig Bundesliga
zu spielen. „Meine erste Bundesligapartie fühlte sich für mich an wie
eine Verarschung. Mein Gegner war viel zu gut für mich. Ich fühlte
mich beim Betrachten seines Spiels am Tisch wie im Fernsehen und
fragte mich, warum wir beide gegeneinander spielen“, sagt Friedrichs.
Doch schon vier Jahre später holte Friedrichs mit dem Bundesligateam
die deutsche Teammeisterschaft in Aachen, in etwa vergleichbar mit
dem Pokalwettbewerb im Fußball. „Ich weiß noch genau, dass wir am
Wochenende nach Aachen gefahren sind und nicht im Traum damit
gerechnet haben, das Ding zu gewinnen. Den Titel holten wir dann
Montagmorgen um 1 Uhr, mussten aber ein paar Stunden später in
Hamburg alle wieder arbeiten. Ich bin ohne Schlaf mit dem Gefühl,
deutscher Meister zu sein, zur Arbeit gefahren. Dort bin ich um 11 Uhr
früh eingeschlafen und von meiner verständnisvollen Chefin heimgeschickt
worden“, erinnert sich Friedrichs.
© Foto: NBV Billardpictures 2022
© Foto: NBV Billardpictures 2023 DM
Vier Hamburger Snooker-Matadoren am Tisch (v.l.): Robin Otto, Florian Stiefenhofer, Volker Buchwald und Tobias Friedrichs.
Stratege am Tisch! Teamkapitän Florian Stiefenhofer (l.) führt das Bundesligateam an.
Die sporting-Tipps, präsentiert
von LOTTO Hamburg:
01.12. CHRISTMAS RUN TO TREE
Weihnachtslauf mit Baumverkauf :-) im schönen Hamburger Klövensteen. Dieses Jahr sind die
Startplätze schon weg (Anmeldung für 30.11.2025 ab Anfang Februar 2025) aber Tannen
und Glühwein gibt es auch für Zuschauer.
christmasrun.de
02.12. YOGA AM MORGEN
07:30–08:30 Uhr/Planten un Blomen (Teehaus Große Wallanlagen); Yoga mit dynamischen und
meditativen Momenten, für ALLE, 5 EUR. Jeden Montag und Donnerstag
www.hamburg-tourism.de/sehen-erleben/veranstaltungen/
veranstaltungskalender/yoga-am-morgen/#c25171452
05.12. GYMNASTIK FÜR SENIOREN
09:30–10:30 Uhr/Wilhelmsburger Inselpark (Multicourt). Freier Eintritt. Hin da, das stärkt
Körper, Geist und die Abwehrkräfte und man lernt neue Menschen kennen. Veranstalter:
ParkSportInsel e.V., gefördert von der SECURVITA Krankenkasse Montags und donnerstags,
ab Januar nur montags
www.parksportinsel.de/parks/wilhelmsburger-inselpark
06.12. EISHOCKEY CROCODILES
Die Crocodiles Hamburg beißen wieder zu, hoffentlich (siehe auch Artikel auf Seite xy),
20:00 Uhr, gegen TuS Harsefeld Tigers, weitere Heimspiele der Crocos aus Farmsen: gegen
Salzgitter Icefighters, 15.12., 19:00 Uhr; gegen Sande Jadehaie, 21.12. 19:00 Uhr, gegen
die Harzer Falken, 10.01., 20:00 Uhr; gegen Timmendorf, 17.01. 20:00 Uhr, beim HSV,
24.01. 19:30 Uhr, gegen Bremen Weserstars, 31.01. 20:00 Uhr
www.crocodiles-eishockey.de/1-herren/spielplan-hauptrunde
07.12. VOLLEYBALL 2. LIGA PRO FRAUEN,
2. LIGA NORD MÄNNER
ETV Sporthalle Hoheluft, Lokstedter Steindamm: Männer: ETV-Kiel 15:00 Uhr, Frauen: ETV–
Freisen 19:00 Uhr; weitere Heimspiele: Männer, 21.12. 19:00 Uhr vs. Schüttdorf; 18.01.
15:00 Uhr vs. Giesen II; 19.01. 16:00 Uhr vs. Frankfurt
www.volleyball-bundesliga.de
14.12. 1. FUSSBALL-BUNDESLIGA
FC St. Pauli vs. Super Werder Bremen 18:30 Uhr. Da Winter, können sich alle warm anziehen.
Das ist sehr salomonisch. Weitere Heimspiele der Kiezgrößen: 11.01. 15:30 Uhr vs. Eintracht
Frankfurt; 26.01. 17:30 Uhr vs. 1 FC Union Berlin
www.bundesliga.com/de/bundesliga
14./15.12. 15. HALLENMEETING DES HSV E.V.
LEICHTATHLETIK
Vollgas zum Jahresende!!! Alle Infos und Ausschreibungen unter
leichtathletik.hsv.de/hallenmeeting
15.12. HERRLICHES EIMSBÜTTELER
ADVENTSSINGEN DES ETV
17:00–18:00 Uhr, Fußballplatz an der Bundesstraße, Bundesstraße 103. Der Eintritt ist frei.
Für das leibliche Wohl, sprich Punsch und Würstchenalarm, ist gesorgt. Ein Must-have für alle
emotionalen Vögel dieser Stadt.
etv-hamburg.de/ueber-den-verein/veranstaltungen/
22.12. JOGIS HBL-FINALE
Johannes Bitter gegen Flensburg das letzte Mal … *Schluchz.* Um 15:00 Uhr wird Torwartlegende
Johannes „Jogi“ Bitter im Nordduell gegen die SG Flensburg-Handewitt in der Barclays-
Arena sein letztes Bundesligaspiel (16. Bundesligaspieltag) bestreiten. Seid dabei, feiert den
Mann, er hat es mehr als verdient. Alles Infos unter:
www.hamburg-handball.de
31.12. 4. SILVESTERLAUF DES SVE HAMBURG
AM REDINGSKAMP
Entweder 5 km oder 10 km. Alle Infos für den Endspurt des Jahres findet man hier:
lauftreff.sve-hamburg.de/3-sve-silvesterlauf/
08.12. 35. BRAMFELDER WINTERLAUFSERIE
9:30 Uhr. Der superfluffige, landschaftlich reizvolle Rundkurs um den Bramfelder See, Sportanlage
Gropiusring in HH-Bramfeld, sorgt dafür, dass alle Teilnehmer*innen nachmittags einen
sehr entspannten 2. Advent haben werden und die Kekse doppelt schmecken.
www.winterlaufserie-hamburg.de
08.12. ST. PAULI X-MASS-RUN
Hells Bells beim Einlauf ins Stadion, wie es sich gehört und Preise für die kreativsten Weihnachtskostüme.
Ob Elch, Rentier oder Weihnachtsmann, beim X-MASS-Run werden alle ihren Spaß
haben. Da alle Tickets ausverkauft sind: Startplatz-Börse auf Facebook-Seite des Veranstalters.
Good luck.
www.stpauli-x-mass-run.de
08.12. 2. FUSSBALL-BUNDESLIGA
HSV vs. SV Darmstadt 98, 13:30 Uhr, weitere Heimspiele der Freunde aus dem Volkspark:
21.12. 13:00 Uhr vs. SpVgg Greuther Fürth ; 18.01. 20:30 Uhr vs. 1.FC Köln. Reingehau’n
Männer!
www.bundesliga.com/de/2bundesliga
08.12. HANDBALL SPORT VEREIN HAMBURG
16:30 Uhr vs. SC EHFK Leipzig in der Sporthalle Hamburg
hamburg-handball.de
10.12. BASKETBALL
Veolia Hamburg Towers vs. Valencia 19:30 Uhr; weitere Heimspiele Euro-Cup bzw. Bundesliga:
17.12. 19:30 Uhr vs. Jerusalem; 21.12. 18:30 Uhr vs. Ludwigsburg; 30.12. 18:30 Uhr vs.
Braunschweig; 08.01. 19:30 Uhr vs. Venedig; 10.01. vs. Bonn; 21.01. 19:30 Uhr vs. Lietkabelis
Panevezys; 26.01. vs. Würzburg, alle Infos und Tickets unter:
hamburgtowers.de
31.12. SILVESTERLAUF „RUND UM DIE TEICHWIESEN“
Auch um die Teichwiesen wird vor dem Käseigel Silvester noch gerannt. Der Meidendorfer
SV, der Walddörfer SV, der Farmsener TV, die LAV HH-Nord und der TuS Berne veranstalten
den 39. Silvesterlauf (Laufen, Walken, Wandern) „Rund um die Teichwiesen“; Start 12:00 Uhr;
Treffen beim Walddörfer Sportforum, Halenreie 32–34, 22359 Hamburg.
Laufstrecke 2.600 m – Rundkurs auf Parkwegen. Spikes sind nicht erlaubt.
Anmeldung online: bis zum 31.12.2024
walddoerfer-sv.de/sportangebot/leichtathletik/
veranstaltungen/39-silvesterlauf-rund-um-die-teichwiesen/
01.01.25 FROHES NEUES JAHR
11.01 NINYA WARRIOR
Großes Finale der Aygo X Parcours Tour 2025 (Ninja Warrior) in der Sporthalle Hamburg. Coole
Vibes, Action wie im Feeeernsehen. Man darf gespannt sein, Hauptsache Daniel Schmidt,
Trampolinkönig aus Bramfeld, ist dabei.
aygox-tour.de/tour/das-grosse-finale/
19.01. FEUERWERK DER TURNKUNST
Verband für Turnen und Freizeit (VTF): 14:00 Uhr und 19:00 Uhr; Barclays Arena, Sylvesterallee.
Die Show ist der Knaller, können wir so schon sagen. Und die Stimmung in der Halle ist
genauso ein Knaller. Alle Infos und Karten unter:
www.vtf-hamburg.de/aktiv-in-bewegung/veranstaltungen/
feuerwerk-der-turnkunst/
Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Bitte informiert Euch über den aktuellen Status der jeweiligen Veranstaltung direkt auf
der Webseite des Veranstalters.
© Foto: HASPA Marathon Hamburg
© Foto: Michael Strokosch
29
Serie Sport & Gesundheit
Erinnern wir uns an die letzte Ausgabe: je elastischer das
Gewebe, je durchbluteter, desto geringer das Risiko von
Verklebungen und letztlich der Vermehrung bösartiger
Zellen. Die äußere Schicht geht von vorn nach hinten,
nämlich zwischen Schambein und Steißbein.
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1. Übung. „Also halten wir uns einen ganz
banalen Luftballon fest vor den Bauch bzw.
Unterleib und versuchen in Vorwärtsbewegungen
den Ballon zu drücken.
Anspannung, Entspannung. Das Gleiche auf der Rückseite
des Körpers. Den Ballon festhalten. Druck nach vorn und
hinten ausschließlich durch das Becken. Die nächste
Schicht verläuft quer, zwischen den Sitzbeinhöckern.
© Foto: Freepik.com
© Fotos: Faszio
© Foto: Faszio
Jetzt gehts euch an den
Beckenboden.
2. Übung: Nun wieder der Ballon,
rechts, links, mit der Hüfte. "Diesmal
drücken wir ihn zur Seite,
gleiches Prinzip, sehr harmlos
aber wirkungsvoll“, sagt Heike.Die
3. Schicht, sie läuft fächerförmig von innen nach
außen, kleidet das kleine, innere Becken aus.
Nach unserem Sport- und Krebs-Aufschlag in der letzten Ausgabe
und der Erkenntnis, dass der Beckenboden unterschätzt
wird, weil er nämlich uns alle angeht, haben wir zusammen mit
unseren Partnern, dem Landessportamt, dem UKE, dem VTF, der
Securvita-Krankenkasse sowie dem Science and Transfer Center Active City
entschieden, dass wir eine Extra-Runde drehen, um mit euch über euren
Beckenboden zu schnacken.
© Foto: Faszio
© Foto: privat
Viel mehr sogar: Wir zeigen euch, wie man den trainiert
bzw. wie man ihn zunächst zu fühlen lernt, um
ihn dann immer wieder aktivieren und gar trainieren
zu können. Ein stabiler Beckenboden ist extrem
wichtig. Er schützt vor Inkontinenz, ist gut für das
Sexualleben, stärkt die Prostata, hält die Gebärmutter
und ist deswegen im Sinne einer Krebs-Vorbeugung
und auch im Rahmen einer Krebstherapie extrem
relevant. Aber auch bei allen weiteren Unterleibsbeschwerden
bei Frauen und Männern sehr wichtig.
Also sprechen wir mit Heike Oellerich, sie ist nicht
nur echte Fachkraft, sie ist vielmehr richtig gehend Beckenbodenaddicted.
Ihre Devise vorab: „Alles, was ich vorschlage und anspreche,
muss jeder Mensch verstehen können“, also sind wir bei ihr genau
richtig. Der Beckenboden ist das muskuläre Bindegewebe im unteren
Bereich des Beckens, das ja so rein anatomisch eher wie eine
Schüssel aussieht, die bei den Frauen deutlich größer ist, denn da
müssen dann irgendwann die Kinder durch, um das Licht der Welt zu
erblicken. Und er hat Durchlässe, bei den Frauen drei, bei Männern
zwei. Heike erklärt uns den Beckenboden in Schichten.
Für innen: Übung 3.: „Pustet einen Luftballon auf“,
rät sie; wir gucken ungläubig, probieren es aus und sie hat recht,
man spürt, im Inneren tut sich was beim Pusten.
Für außen, Übung 4: Klemmt den Ballon zwischen die
Oberschenkel und geht in die Hocke. Das ist alles, fragen
wir uns zwischendurch und Heike holt 'ne Runde weiter aus: „Grins
mich mal an“, sagt sie, „und guck mal zornig“. „Grinsen: man öffnet
sich, auch den Unterleib, zornig: Man wird fest“, verstanden, stimmt.
Grinsen und böse gucken im Wechsel, gut für den Beckenboden. Auch
banal aber effektiv: Beim Sitzen und dann Aufstehen: Füße versetzt sind
besser als nebeneinander, denn der Beckenboden wird variantenreicher
gefordert. Mal machen, das ist Übung 4.
»
Heike Oellerich (Faszien-Fachfrau) und Prof. Dr. Götz Welsch (Athleticum)
31
Serie Sport & Gesundheit
Jubiläum im Walddörfer SV
© Fotos: Faszio
Übung 5: Füße flach auf den Boden (z.B. barfuß), vs.
leichtes Anheben der Hacken über fersenerhöhtes
Schuhwerk und damit verbundenen Vorfußdruck:
sehr gut. Klasse Beispiel für Töne als Unterstützung des Beckenbodens:
Irgendwann fing die Tennisszene an, beim (Auf-) Schlagen laut
und abrupt zu stöhnen. Anspannung, wie auch beim Kampfsport, der
Rumpf wird fest, so auch der Beckenboden. Damals wahrscheinlich
unbewusst, aber auch gut für den Beckenboden, also ruhig mal laut
und plötzlich aufstöhnen, wir machen aber keine Übung draus. Und
Achtung, „nicht alle Übungen im Sport sind gleichermaßen gut für
den Beckenboden – der Schlüssel liegt in der Integration“, merkt
Heike an, also siehe oben.
Big Picture
Wenn ein Sportverein ein rundes Jubiläum feiert, dann ist das
super, aber eigent-lich kommt so ein Jubiläum ja kalendarisch
von allein.
©Fotos: Walddörfer SV
© Foto: sporting hamburg
Übung 6: Schulterblätter: „Schultern
locker, dann oberen Rücken nach vorn
dehnen, dann über den Schulterblättern
zusammenziehen, im Wechsel,
und ihr spürt im Inneren den Beckenboden,
also gut.“
Von Heike lernen wir an dieser Stelle das Wort
´Zwangsbeglückung´, heißt für sie: „viele Bewegungen
sind unbewusst gut für den Beckenboden“, sagt
sie, „Stichwort Luftballon“. „Wie das Kind, dass auf
die Toilette muss: erst verschränkt es die Beine,
dann beugt es sich vor, letztlich setzt es die Arme
ein, guckt angestrengt ...“. Unbewusst natürlich,
aber wirkungsvoll. Zwangsbeglückung eben.
Heike will weiter sensibilisieren, zum Beispiel mit einem Ring, wir im Ausfallschritt
(siehe Foto): „Wechselbewegungen, Schwünge, tief runter, der BB braucht die
Durchlässigkeit, weniger Spontan-Belastungen, weniger plötzliches Abstoppen,
Flow ist gut“ sagt sie, "und Positionen des Beckens unterhalb der Knie. Das sind
die natürlichen Ausscheidungspositionen“. Sensibilisiert?
Also kommt es darauf an, was man daraus macht. Und der Walddörfer
hat was draus gemacht, das ganze Jubiläumsjahr 2024 schon. Ulrich
Lopatta, Vorstandsvorsitzender des Walddörfer SV, ist sehr happy, dabei
eher besonnen denn euphorisch. Er geht fast bescheiden mit diesem
Geburtstag um, so auch mit dem Erfolg der herrlichen Jubiläums-Gala
vor drei Wochen. Und er betont immer wieder: "Ohne unser Team wären
wie nie so weit gekommen“, mit dem Jubiläum nicht, mit dem WSV auch
nicht. Er weiter: „wir sind von 3.000 Mitgliedern innerhalb der letzten 30
Jahre auf mehr als das Dreifache gewachsen“, sagt er zwar nicht ohne
Stolz, bewertet diese Entwicklung aber am liebsten auf der Meta-Ebene.
Zum Beispiel Hauptamt vs. Ehrenamt: „Die Hauptamtlichkeit bestimmt
die Zukunft eines Sportvereins“, sagt er, „das leben und erleben wir hier.
Ein breites, attraktives, nachhaltiges Sportangebot kann es nur geben,
wenn es entsprechend Personal gibt, das wiederum auch geführt und
letztlich auch verwaltet werden muss“. 130 Angestellte, 400 Übungsleiter,
die vom Vorstand mit 10 Bereichsleitern geführt werden, „Unsere Idee
ist, dass wir beim Hauptamt so aufgestellt sein müssen, damit das
Ehrenamt weiterhin Spaß macht“. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist
der Mut zu NEU. „Wir sind immer darauf bedacht zu gestalten und nicht
nur zu verwalten.“, sagt er, und: „Der Sport entwickelt sich immer weiter,
da muss man mit. Das ist ja aufregend. Und über die Gleichstellung von
Frauen reden wir gar nicht, wir sind schon immer paritätisch besetzt“.
Auch all die anderen sehr relevanten Themen wie Schulkooperationen,
Inklusion, „… machen wir längst und schon lange“, grinst er, und macht
den Eindruck als wolle er sagen, „wir dröhnen damit nur nicht so rum“. Das
erste große Sportforum wurde 1978 erbaut, die Integration eines schicken
Sportstudios betrachtet er als absoluten Erfolg. Die Idee überhaupt, eigene
Sportstätten zu entwickeln, treibt sie an in den Walddörfern. „Das macht
uns von der öffentlichen Hand, von Schulturnhallen z.B., unabhängiger.
Und die nächste Ausbaustufe des Sportforums ist längst in Planung, die
Finanzierung safe. Wir haben Hunderte Menschen auf Wartelisten, gerade
für die Sportarten Parcour, Fußball, Handball, Kinderturnen. Wir werden
weiterwachsen“, stellt er fest. „Wir sind aber auch sonst ein echter Player
im Stadtteil, und das sehe ich auch als unsere Verpflichtung. Wir sind hier
immer an dem Menschen dran, auch über den Sport hinaus. Das hat uns in
Sachen Ansehen ganz weit nach vorn gebracht, uns fest verankert.“, sagt er
und ist glücklich über diese Reputation. „Das werden wir auch unbedingt
so fortführen, denn die Herausforderungen unserer Gesellschaft werden
mehr. Wir werden die Zusammenarbeit mit Schulen professionalisieren,
müssen uns da an den Veränderungen orientieren“. Das betrifft auch den
Wandel von Sportgewohnheiten. „Die Arbeitszeiten unserer Mitglieder
haben sich stark verschoben, durch Home-Office zum Beispiel, also
macht es keinen Sinn, unsere Kurse nur abends anzubieten, wir müssen
unsere Angebote folglich immer noch flexibler gestalten“, erklärt er. „Wir
verstehen uns da als Dienstleister, brauchen aber für all diese Prozesse
eben auch sehr gute Leute, denn Effizienz ist natürlich auch für uns ein
Thema.“ Stichwort Fachkräftemangel, auch für den Walddörfer SV ein
Thema, und wieder ordnet er seinen Verein damit in das große Bild ein.
„Für mich ist ein Sportverein ein gesellschaftliches Orientierungssystem,
deswegen empfinden wir eben auch eine so große Verantwortung für
diesen Stadtteil und alle seine Menschen und bringen uns ein, gestalten
wenn möglich mit“. Und schließlich: „Mein Job hier, der mir unglaublich
viel Freude bringt, ist mein Dienst an unsere Gesellschaft.“
Herzlichen Glückwunsch, Walddörfer SV!
Feiern schon das ganze Jahr Jubiläum – der Walddörfer Sportverein:
Alicia Alvarez (Radio Hamburg) und Ulrich Lopatta auf der Gala-Bühne.
2024, das Sup er-Sportjahr!
© Foto: Mediaserver Hamburg/Hamburg Messe und Congress
20 + 24 Quiz-Fragen
zum Jahresende!
Ihr habt das Hamburger Sportjahr bislang genossen, wir auch.
Nun wollen wir aber wissen, was ist davon geblieben, an was
erinnert Ihr Euch?
Wir haben uns deshalb zusammen mit unseren Freund:innen von LOTTO
Hamburg für das November-Heft 20, für das Dezember-Heft 24 pfiffige Fragen
ausgedacht. Und das Schöne, wir werden dabei unterstützt von all denen, die den
Hamburger Sport tatsächlich ausmachen: den Vereinen, den Mannschaften, den
Sportfreunden, … denn die stellen nämlich alle sensationelle Preise zur Verfügung.
Von Eintrittskarten bei den Towers, dem HSV, … bis hin zu Trikots und einer
tipptopp-Platzreife von der Golf Lounge. Vielen Dank schon mal dafür. Wir feiern
Euch!
Bitte sendet Eure Antworten per Mail an:
info@sporting-magazin.de
Betreff: Besserwisser*innen sind auch Menschen:-)
Einsendeschluss ist der 15. Januar 2024.
Mitmachen dürfen alle ab 18 (sorry, Kids, das ist leider so); der Rechtsweg
ist ausgeschlossen. Wir werden die Preise unter den richtigsten
Einsendungen verlosen. Achtung: Wir werden das Quiz bei Insta immer
mal mit einer Frage ein wenig in den Orbit schießen. Just to let you know.
Spielen kann süchtig machen – Hilfe unter 0800/1372700
Und hier unsere 24 Dezember-Quizfragen:
(Mehrfachnennung möglich)
1. Der Staatsrat für Sport in Hamburg heißt:
a Christoph Holstein
b Christoph Schleswig
c Christian Holstein
2. Die Top-Mannschaft in der Volleyball-
Bundesliga der Männer SVG Lüneburg
a Spielgemeinschaft Volleyball
Gellersen Lüneburg
b Sport Vereinigung Lüneburg
c Spielvereinigung Geilersen Lüneburg
3. Im Deutschlandachter in Paris saßen wie
viele Hamburger Ruderer?
a leider keiner
b der alten Torben Johannesen, also 1
c zwei super Typen
4. Die Crocodiles aus Hamburg Farmsen gehen
in diesem Jahr in welcher Liga aufs Eis?
a Regionalliga Nord
b Regionalliga Nord-Ost
c Oberliga Nord
5. Wurde für seine wunderbare Arbeit
mit verhaltensauffälligen Kids mit dem
Bundesverdienstkreuz geehrt.
a Boxtrainer Olaf Jessen
b Radtrainer Olaf Jessen
c Kanutrainer Olaf Jessen
6. Wie heißt aktuell der Pokalwettbewerb
im Hamburger Amateurfußball, den
LOTTO Hamburg unterstützt?
a BINGO-Pokal
b LOTTO-Pokal
c TOTO-Pokal
7. Wie heißt die Sportart, bei der es im Fußball
etwas entspannter zugeht?
a Sitzfußball
b Walking Football
c Schlafen
8. Wie heißt die Sport und Gesundheit-Serie bei
sporting?
a Doc sporting
b sporting präventiv
c move your ass
9. Welchen Titelsponsor hat die neue Fußball
Oberliga Hamburg?
a LOT TO Oberliga Hamburg
b Gamesright Oberliga Hamburg
c Active City Oberliga Hamburg
10. Mit welcher Weite hat sich der Bergedorfer
Mika Sosna in diesem Jahr für Paris
qualifiziert?
a 68,95m
b 67,96m
c 68,96m
11. Wie heißt der aktuell beste Golfer Hamburgs?
a Tiger Christensen
b Puma Christensen
c Tiger Christiansen
12. Eine Sportart, die in Hamburg gerade richtig
abgeht, ist
a Beach-Hockey
b Padel-Tennis
c Pickleball
13. Wie lautete der Tabellenplatz unserer
Buxtehuder Spitzenhandballerinnen zum
Ende der Saison 2023/2024?
a 8.
b 9.
c 10.
14. Wie heißt der Sieger der diesjährigen Segel-
Bundesliga?
a Norddeutscher Regattaverein
b Verein Seglerhaus am Wannsee, Berlin
c Mühlenberger Segel-Club
15. Wer siegte in diesem Jahr bei den Männern/
Amateuren beim Ironman in Hamburg.
a Jan Frodeno
b Lars Wichert
c Lars Wiechert
16. Wie schnell rannte Owen Ansah in diesem
Jahr am 29. Juni die 100 m und wurde damit
der erste Deutsche unter …
a 9,99 Sek.
b 9,98 Sek.
c 10,02 Sek.
17. Laura Ludwig beendet in diesem Jahr auch
ihre Beach-Karriere. Wie oft wurde sie
Deutsche Meisterin?
a 4 ×
b 6 ×
c 7 ×
18. Zuletzt freute sie sich ganz besonders:
a Sie wurde Weinkönigin.
b Hamburgerin.
c im Rathaus wild gefeiert.
19. Worum wurde in den letzten Wochen in der
Hamburger Sportpolitik schwer gerungen?
a um eine neue, 4.000 Menschen fassende
Arena auf dem Messegelände
b um die Stadtmeisterschaft im Tischfußball
c um den Sportfördervertrag
20. Wo hat das diesjährige Hamburger Damen-
Tennis-Turnier, die ECE Ladies Open,
stattgefunden.
a Im Stadtpark
b Am Rothenbaum
c Im Innenhof des AEZ
d Auf der Tennisanlage der SV Blankenese
21. Nach welchen bissigen Fischen benennen
sich die Hamburger Vertreter/innen in der
Floorball-Bundesliga.
a PiranHHas
b SHHarks
c HHeringe
22. Wo gab es in diesem Jahr während der
Olympischen Spiele die Team Hamburg
Lounge?
a Im Partykeller des Landessportamts
b Auf dem Dach der Handelskammer
c Im Alexander-Otto-Saal beim
Hamburger Sportbund
23. Die Squash-Mannschaft der Kaifu-Lodge in
der Squash-Bundesliga heißt
a Kaifu-Ritter
b Kaifu-Gladiators
c Kaifu-Bagaluten
24. In welchem Stadtteil ist der SC Vorwärts
Wacker zuhause?
a Billbrock
b Billwerder
c Billstedt
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Die besten Fitnesstrends werden präsentiert von
Die besten Fitnesstrends werden präsentiert von
© Fotos: David Lloyd Meridian
Trends in Sachen
Fitness und Wellness.
Da es eines der größten und etabliertesten Studios der
Stadt ist und Hamburger Hockey-Königin Sissi Hauke
da das Marketing stemmt, haben wie gleich mal zum
Jahreswechsel gefragt, was David Lloyd Meridian denn
so an Trends für die nächsten Jahre im Bereich Fitness
und Wellness sieht.Spannend und entspannend. Herrlich.
Als einer der größten Anbieter in den
Bereichen Gesundheit, Fitness und
Wellness innerhalb Europas verfügen
David Lloyd Clubs sowie David Lloyd
Meridian Spa & Fitness über einen natürlich
fundierten Marktüberblick und
haben daher bereits die Fitnesstrends
ermittelt, die im nächsten Jahr den Markt
erobern werden. Der Blick in die Fitness-
Zukunft zeigt vor allem eine Integration
von innovativer Technologie, personalisiertem
Training sowie ganzheitlichen
Wellnesspraktiken, die die körperliche Gesundheit nachhaltig
fördern sollen - von spirituell inspirierten Workouts bis hin zu
fortschrittlichen Erholungstechniken:
KI-Integration im Fitnessbereich: Künstliche Intelligenz hat sich 2024 im
Mainstream etabliert und wird nun zunehmend auch Einzug in einzelne
Workouts und Personal Training finden. Technologie und Expertise der
Trainer greifen zukünftig ineinander, um das Training noch effizienter zu
machen. KI-gestützte Lösungen bieten nicht nur einzigartige Trainingspläne,
sondern liefern auch Feedback in Echtzeit sowie ein innovatives
Tracking der Fortschritte durch Datenanalysen.
Eine Marktforschungsstudie unter Mitgliedern spiegelt diesen Trend
tatsächlich auch wider: So gaben 62% der Befragten an, tragbare
Technologien zu nutzen, während weitere 10% planen, künftig damit
zu beginnen. Darüber hinaus nutzen 47% Technologien zur Optimierung
ihrer Gesundheit und körperlichen Fitness.
In Zukunft könnten Workouts kontinuierlich durch KI überwacht werden,
die sofort Anpassungen vorschlägt und Erholungsstrategien basierend
auf individuellen physiologischen Reaktionen anpasst. Diese Technologie
befähigt die Mitglieder nicht nur, ihre Fitnessziele effektiver zu erreichen,
sondern reduziert auch das Verletzungsrisiko erheblich.
David Lloyd Meridian Spa & Fitness treibt deswegen diese Transformation
voran und investiert in fortschrittliche Smart-Technologie wie den
Body Hub. Mitglieder geben Gesundheitsdaten und Ziele ein, bevor ein
Ganzkörperscan das Bio-Alter und einen detaillierten Gesundheits- und
Fitnessbericht liefert – von der Stoffwechselrate bis zur Flexibilität
und kardiovaskulären Fitness. Diese Ergebnisse können über die App
eingesehen werden und bieten Pläne und Ratschläge, um die Mitglieder
zu motivieren, ihre Ziele zu erreichen.
Die soziale Revolution im Fitnessbereich: Es ist auffällig, dass in den
letzten Jahren die Menschen zunehmend Wert auf zwischenmenschliche
Verbindungen gelegt haben. Sie nutzen auch die Clubs und Fitnessstudios
als Orte der Begegnung. Aktivitäten wie Gruppentrainingskurse gewinnen
auch wegen des tollen Gemeinschaftsgefühls.
Generation Z (geboren 1997 bis 2013) definiert
die soziale Kultur neu, indem sie Wellness über
Bars und Nachtclubs stellt. Laut einer Umfrage
von David Lloyd Clubs gaben über die Hälfte der
Befragten zwischen 18 und 35 Jahren (54 %) an,
lieber ins Fitnessstudio als in einen Nachtclub
zu gehen. Die jüngeren Generationen legen
Wert auf geistiges und körperliches Wohlbefinden,
und zusammen mit dem Aufkommen
von Fitness-Influencern und sozialen Medien
ist Sport zu einem erstrebenswerten Lebensstil
geworden. Clubbesuche werden nicht mehr
nur als einstündige Trainingseinheiten gesehen,
sondern als ganzheitliche Lifestyle-Erfahrungen,
die Gesundheit, Arbeit und soziale Kontakte
verbinden.
Die Umfragewerte ergaben
außerdem, dass mehr
Dance Meditation meets Crossfit.
als ein Drittel (39%) der Mitglieder
zukünftig plant, mehr Zeit mit der Familie
zu verbringen, da dies ebenfalls Bestandteil eines gesunden Lifestyles ist.
Aus diesem Grund will David Lloyd Meridian seine Familienaktivitäten
künftig noch weiter ausbauen. Am Standort Hamburg Barmbek ist es
bereits möglich, die Signature Class BLAZE, eine Art Zirkeltraining bei dem
die Belastung durch eine MyZone Watch dokumentiert wird, zusammen mit
der ganzen Familie zu besuchen, da das Rebels Format bereits für Kinder
ab acht Jahren geeignet ist. Zudem soll es in Zukunft auch SPIRIT Classes
für die ganze Familie geben. Die Signature Class verbindet Elemente aus
dem Yoga und Pilates mit kurzen Meditationseinheiten. Dadurch lernen
Kinder schon im frühen Alter, sich zu entspannen und sich ganz auf den
eigenen Körper zu konzentrieren. In den Clubs Alstertal und Bad Homburg
sind die SPIRIT Rebels Classes bereits fester Bestandteil im Kursprogramm.
In Eppendorf werden sie im Januar gelaunched. In Bad Homburg können
Eltern und Kinder auch am REBELS-Format der BATTLEBOX teilnehmen,
dem ultimativen Outdoor-Workout für Familien oder REBELS IGN1TE, ein
inspirierendes, von Kampfsportarten inspiriertes HIIT-Workout.
Spirituell inspirierte Wellness-Praktiken finden Einzug ins Kursprogramm:
Der Aufstieg der Tanz-Meditation: Nach den globalen
Belastungen der letzten Jahre gewannen Spiritualität und meditative
Praktiken zunehmend an Beliebtheit, wobei immer mehr Menschen sich
alternativen Therapien wie Achtsamkeit, Meditation, Reiki und Reflexzonenmassage
zuwenden, um ihr Wohlbefinden zu unterstützen. Was
einst als „esoterisch“ galt, wird nun von vielen Menschen als wertvolle
Ergänzung zum physischen und mentalen Wohlbefinden angesehen.
In den letzten Jahren hat sich der spirituelle ekstatische Tanz zu einem
beliebten Wellness-Trend entwickelt, der eine einzigartige Mischung
aus körperlicher Bewegung und geistiger Entspannung bietet. Diese
immersive Praxis erlaubt es den Teilnehmern, sich frei und ausgelassen
zu bewegen, und bietet nicht nur ein körperliches Workout, sondern auch
emotionale und kognitive Vorteile.
David Lloyd Meridian, bekannt für immer neue Innovationen innerhalb
des Kursprogramms, hat im Sommer SPIRIT Dance Meditation als neue
Class im Club Alstertal eingeführt. Dieser Gruppenkurs wird musikalisch
begleitet. Die Teilnehmer bekommen Kopfhörer zur Verfügung gestellt,
um sich dann ganz frei zur jeweiligen Musik zu bewegen. Tina Traina,
Produktleiterin bei David Lloyd Clubs, erklärt: „Bewusstes Tanzen bedeutet,
dass der Körper die Bewegung anleitet und nicht der Kopf. In
einem Tanzmeditationskurs hat man das Gefühl, wieder Kontrolle über
sich selbst zu gewinnen.“ »
Das Knowhow der Trainer in Verbindung mit den sehr hohen technologischen Standards
der Geräte ist eine super Kombi.
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Die besten Fitnesstrends werden präsentiert von
© Foto: David Lloyd Meridian
Face Yoga steht ganz hoch im Kurs,
stärkt und strafft die Gesichtsmuskulatur.
Diese große Auswahl an Erholungsgeräten unterstreicht die Erkenntnis,
dass Ruhe und Erholung ebenso wichtig sind wie das eigentliche Training.
Sie helfen den Trainierenden, optimale Leistungen zu erzielen und das das
Verletzungsrisiko zu verringern.
Regeneration ist essenziell für den Aufbau von Kraft und Ausdauer sowie für
die allgemeine körperliche und mentale Gesundheit. In ihren SPA-Bereichen
bietet David Lloyd Meridian ideale Bedingungen, um den Körper nach
dem Training zu revitalisieren und zu entspannen. Die Sauna fördert die
Durchblutung, unterstützt die Entgiftung und entspannt die Muskulatur.
Im Dampfbad hilft die feuchte Wärme, die Atemwege zu befreien und Verspannungen
zu lösen. Das Kältebecken ist perfekt für eine Kontrasttherapie,
die die Regeneration beschleunigen und die Durchblutung fördern kann.
Dieser Trend setzt einen Kontrast zu traditionellen Kursformaten und ist
die Antwort auf die Nachfrage nach alternativen Workout-Erlebnissen,
die Fitness, Achtsamkeit und Gemeinschaft vereinen.
Wellness- und Langlebigkeitstraining für Personal Trainer: Da Stress
für Fitnessbegeisterte zunehmend zu einem Thema wird, erweitern
Fitnessstudios ihr Angebot über das rein körperliche Training hinaus.
Die Clubs führten diesbezüglich eine Umfrage durch, bei der 77% der
Befragten angab, dass die regelmäßigen Clubbesuche den Alltagsstress
maßgeblich reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern. 68%
der Neuzugänge bestätigten außerdem, dass mentale Gesundheit und
Wohlbefinden die Hauptgründe für ihren Beitritt waren.
Als Reaktion auf diesen Trend führen die David Lloyd Clubs Wellness- und
Langlebigkeitsschulungen für Personal Trainer ein. Diese Workshops
schulen Trainer in Bewegung, Ernährung, mentalem Wohlbefinden und
Stressmanagement und unterstützen Mitglieder so auf ihrem Weg zu einem
gesünderen, längeren Leben. Techniken wie Achtsamkeit, Atemübungen
und Entspannungsmethoden sind zentrale Bestandteile dieses Ansatzes.
Regenieren wie ein Sportstar: Massagepistolen und mehr: Mit
intensiveren Fitnessroutinen wächst das Verständnis für die Bedeutung
der Regeneration. 2025 wird ein verstärkter Fokus auf moderne Erholungslösungen
gelegt. High-Tech-Erholungstools wie die Hydromassage,
Massagepistolen und Kompressionstherapie sind nun fester Bestandteil
in den einzelnen Clubs.
Die Hydromassage übt gezielten Wasserdruck auf die Muskeln aus und
fördert so die schnellere Erholung nach dem Training. Die Massage hilft,
Milchsäure auszuschwemmen und erhöht die Durchblutung, wodurch
Muskelkater und und Steifheit gelindert werden, was sie zu einer perfekten
Behandlung nach dem Training macht.
Die Hydromassage wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den
Geist. Die beruhigende Wirkung des warmen Wasserdrucks entspannt
verspannte Muskeln und reduziert gleichzeitig den Cortisolspiegel. Dies hilft
Stress zu bekämpfen und ein tiefes Gefühl der Entspannung zu vermitteln,
das für das allgemeine Wohlbefinden unerlässlich ist. Diese Tools, ergänzt
durch Faszienrollen, haben sich zu unverzichtbaren Begleitern entwickelt,
die die Mobilität fördern, Muskelkater lindern und den Körper optimal auf
kommende Workouts vorbereiten.
Functional Fitness und Krafttraining: Übungen, die alltägliche Bewegungsabläufe
und die allgemeine Kraft unterstützen, gewinnen zunehmend
an Bedeutung. Dazu zählen Pilates und Krafttraining, die das vielfältige
Kursangebot bei David Lloyd Meridian bereichern. Der Schwerpunkt liegt
jetzt auf Übungen, die die Bewegungen des realen Lebens nachahmen,
um Flexibilität und allgemeine Kraft für die Aktivitäten des Alltags zu
verbessern. David Lloyd Meridian hat darauf bereits mit einem breit
gefächerten Kursangebot reagiert:
Reformer Pilates als Functional Training:
Reformer Pilates hat sich zu einem festen Bestandteil des funktionellen
Fitness-Trainings entwickelt, da es auf kontrollierte, ganzkörperliche
Bewegungen setzt. Durch das Training an einem speziellen Gerät können
Teilnehmer ihre Rumpfstabilität, Flexibilität und Haltung verbessern, was
sich positiv auf die Leistungsfähigkeit im Alltag auswirkt. Dieses gelenkschonende
und dennoch äußerst effektive Training ist für alle Fitnesslevels
geeignet und daher ideal für Personen, die sich von Verletzungen erholen
oder ihre Beweglichkeit steigern möchten.
Face Yoga: Ein einzigartiger Ansatz für funktionale Wellness
Face Yoga ist ein aufstrebender Trend im Bereich des funktionellen Fitness-
Trainings, der sich auf die Stärkung und Straffung der Gesichtsmuskulatur
konzentriert. Es fördert die Durchblutung, reduziert Spannungen und
verbessert die Vitalität der Haut. Als Teil deiner Wellness-Routine unterstützt
es das ganzheitliche Ziel des funktionellen Trainings – die Pflege
oft vernachlässigter Muskelgruppen, kombiniert mit der Förderung des
mentalen Wohlbefindens durch achtsame Praxis.
Speziell ausgestattete Trainingsbereiche: In allen David Lloyd Meridian
Clubs gibt es einen Bereich mit Equipment wie Kettlebells, Medizinbällen,
TRX-Bändern, Bosu-Bällen und Widerstandsbändern, der Mitgliedern
Mitgliedern die Möglichkeit bietet , vielseitige funktionelle Workouts zu
absolvieren.
Warum Functional Fitness wichtig ist
Die Integration dieser Trends unterstreicht das Engagement von David Lloyd
Meridian für ganzheitliches Wohlbefinden. Funktionelles Fitness-Training
verbessert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern reduziert
auch das Verletzungsrisiko, fördert die mentale Gesundheit und stärkt das
Selbstbewusstsein der Mitglieder in ihrem täglichen Leben.
VTF
So., 19.01.2025, 14 & 19 Uhr
HAMBURG
TICKETS & INFORMATIONEN
Tickets zwischen 25,00 € und 69,00 €, zzgl. Vorverkaufsgebühr
VTF-Sportbüro GmbH · Schäferkampsallee 1 · 20357 Hamburg · (040) 41908 - 273 · www.vtf-hamburg.de
Sitzplatzgenaue Online-Buchung: www.feuerwerkderturnkunst.de · Bestellhotline (01806) 57 00 56
GYMCARD- oder DTB-ID-Inhaber*innen erhalten eine Ermäßigung von 20 % auf jede bestellte Eintrittskarte
Ideal als Weihnachtsgeschenk.
Tickets 25 € bis 69 € zzgl. Vvk.
Barclays Arena
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Hamburg
In Jogginghose zur Unsterblichkeit:
Die Forever Fit-Kolumne
auf Vordermann, sondern stärken den
gesamten Körper. Wer regelmäßig alle
Muskelgruppen trainiert, verbessert
seine Gesamtfitness und profitiert von
den gesundheitlichen Vorteilen eines
aktiven Lebens.
Also, nutze die Griffkraftmessung ruhig
als Check-up und Motivationsschub,
aber achte darauf, dass dein Training
ausgewogen bleibt. Der wahre Schlüssel
zur Gesundheit liegt darin, den gesamten
Körper fit zu halten – nicht nur die
Hände. Mit mehr Muskelkraft und einer
besseren Ausdauer investierst du in ein
langes, gesundes Leben und vielleicht
ein paar zusätzliche Lebensjahre.
© Fotos: PUnsplash.com
G r i ff k r a f t :
Was ein starker Händedruck
über deine
Gesundheit verrät
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Nils Behrens ist Longevity-Enthusiast und Podcast-Host. In
über 200 Expert:innen-Interviews hat er sich mit der Frage
beschäftigt, wie wir länger besser leben können. Und teilt
seine Erkenntnisse der neuesten Studienlage regelmäßig
auf LinkedIn.
© Foto: Studio Maximilian König
Stell dir vor, ein kräftiger Händedruck könnte nicht nur deinen ersten
Eindruck verbessern, sondern dir auch Hinweise auf deine Gesundheit
und Lebenserwartung geben. Klingt spannend, oder?
Laut einer neuen Studie deutet ein starker Händedruck
tatsächlich auf eine höhere Lebenserwartung
hin. Forscher fanden heraus, dass Menschen mit
stärkerer Griffkraft tendenziell fitter und gesünder
sind – aber bevor jetzt alle nur noch an Handtrainern
arbeiten: Ein fester Händedruck allein reicht nicht.
Griffkraft ist vielmehr ein praktisches „Frühwarnsystem“ für deine
Gesamtfitness, denn sie zeigt, wie es um die Muskulatur deines
ganzen Körpers steht. Wer hier schwächelt, hat meist auch weniger
Muskelmasse und eine allgemein geringere Fitness. Das kann mit
dem Alter problematisch werden, weil sich weniger Muskelkraft
oft in einer höheren Krankheitsanfälligkeit widerspiegelt. Ein
starker Händedruck deutet hingegen darauf hin, dass auch die
restliche Muskulatur fit ist und das Herz-Kreislauf-System gut
arbeitet. Die gute Nachricht: Die Griffkraft ist ein hilfreicher
Gesundheits-Check, aber sie ist kein Allheilmittel. Wenn es
darum geht, gesund und fit zu bleiben, zählt das Gesamtpaket.
Anstatt nur die Hände zu trainieren, ist Ganzkörperfitness gefragt.
Übungen wie Hanteltraining, Kettlebells, Klimmzüge oder auch
Sportarten wie Yoga und Klettern bringen nicht nur die Griffkraft
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© Fotos: Daniela Kerschbaumer
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1
sporting Marco Wintersport
20 Jumps
Diese Übung macht Spaß und bietet spielerisch eine richtige
Challenge. Wir springen einbeinig 20-mal im Quadrat. Die Schwierigkeit
ist, bei jeder Landung fest und tief zu stehen, mindestens 4
Sekunden, ohne balanceausgleichende Korrektursprünge vorzunehmen.
Ein Zeichen für eine perfekte und tiefe Landung ist die
2
Lautstärke: Hört man nahezu nichts, hat man gute Abfangarbeit
durch die Muskulatur geleistet.
20 Sprünge sind das Ziel. Man kann die Fehler zählen und gegen
eine:n Kumpel:in antreten.
Static Squat
Kalte Füße zur
3
Wintersaison?
Wer das einzige Mal im Leben Sport treibt, wenn er in den heißgeliebten 2. Der Rumpf verbindet die obere und
die untere Region. Um die Kraft und
Deep Twist
Schnee fährt, könnte das bereuen – und wir sprechen hier nicht nur vom
die Reaktionen auf den Boden zu
Der Deep Twist mag dem einen oder anderen vom Ententanz
garantierten Muskelkater. Gerade beim Wintersport wird die Luft in den bekommen, muss der Rumpf mit der
bekannt sein. Mit geschlossenen Beinen stellen wir uns auf
gesamten Bauchmuskulatur den
Bergen dünn, wer hier untrainiert ankommt, dem bleibt die Luft weg. eine Zeitung oder ein Handtuch. Möglichst tief twisten wir
harten Kern bilden, er stabilisiert,
hält kompakt und schützt.
Unterkörper gegen Oberkörper und fahren das Tempo jeweils
Das Verletzungsrisiko auf der Piste kann stark minimiert werden,
15 Sekunden auf ein Maximum. Die Bewegungen werden dabei
wenn alle Muskeln gut zusammenarbeiten und lange durchhalten 3. Der Oberkörper mit einem starken Schultergürtel und kräftigen
sehr klein und flink. Insgesamt geben wir 6-mal Gas.
können, stark, reaktionsfreudig, beweglich und flexibel sind. Auf Armen dient neben der Pendelarbeit, die zum Halten der Balance
und als Tempomacher wichtig ist, vor allem als Schutz für die
der Skipiste herrschen ähnliche Verhältnisse wie für ältere Menschen
im normalen Alltag: Die Beine werden wackeliger, vor allem obere Wirbelsäule, und er leistet Abfangarbeit bei Stürzen.
bei Nässe und Kälte, die Kraft lässt nach und Verletzungen durch
Stürze können schlechter abgefangen werden. Man stelle sich vor, Was für die Skipiste gut ist, kann für den Alltag noch besser sein.
wie man einen Sturz auf die Arme kompensiert, wenn man keinen Unser Schneeprogramm hat also nicht nur für Pistler was auf der
einzigen Liegestütz schafft – #Nasenbremse.
Hütte: Gerade wenn man über den Winter sportlich etwas weniger
aktiv geworden ist, kann man sich mit so einem Fitmacherkonzept
Das folgende Fitmacherprogramm trainiert
nach wenigen Wochen wieder ins Spiel bringen. 4 bis 12 Wochen,
3 Körperregionen:
2- bis 3-mal die Woche wären optimal, um Top-Ergebnisse zu erzielen.
1. Beine und Po bilden die Basis. Gehen den Muckis hier die Luft aus, 1 Einheit pro Woche sollte Ausdauertraining sein, z. B. längere
sind Fehler und Verletzungen vorprogrammiert. Die Beine müssen
in Verbindung mit dem Rumpf das stärkste Glied der
Spaziergänge auf hohem Tempo, „Bergaufspazieren“ oder Joggen.
Kette
bilden. Sie brauchen die Stabilität, müssen in Millisekunden auf
Untergrundveränderungen reagieren können und sollten lange
ermüdungsresistent sein.
Und was genau ist nun das Programm?
Gut, dass Ihr fragt, also:
mit Jump
Wir nehmen in einer tiefen Kniebeuge mit geradem Rücken
Platz, bleiben 10 Sek. in der Tiefe und springen dann explosiv
mit maximaler Höhe aus der Sitzposition. Bei der Landung
geht es direkt ohne Zwischenstopp in den tiefen Sitz. 10
Sprünge mit jeweils 10 Sek. Haltephase sind das Ziel. Wichtig!
Bitte nicht im Stand mit gestreckten Beinen landen, denn das
spart Muskelarbeit und belastet die knöchernen Strukturen.
Cross Walk
Diese großartige Plank-Version trainiert die Bauchmuskulatur
mitsamt den seitlichen Flanken hervorragend. Auf den Ellenbogen
gestützt, werden die Schultern besonders gefordert, vor allem,
wenn die Ellenbogen den Bodenkontakt durchgehend halten sollen.
Gar nicht so einfach, wenn die Beine den Crosswalk durchführen: Die
Füße werden kreuzweise seitlich unter dem anderen Bein aufgesetzt.
Durch diese Verwringung im Rumpfbereich werden die Muskeln
trainiert und die Wirbelsäule wird beweglicher. Anfangs kann
man auf den Händen statt Ellenbogen starten. Wer ein wenig mehr
Challenge braucht, macht zwei Kreuzschritte und dann jeweils einen
Streck- und Beugevorgang in den Armen. Natürlich nacheinander ;-)
Eishockey
© Fotos: Holger Beck
Zurück auf Los.
und Adendorf kommen wir dieses Jahr noch nicht ran.“ „Wir haben
Bock“, beschreibt er die Stimmung. Und die Fans ziehen toll mit. In
der letzten Saison hatten wir zuletzt über 1.000 Fans in der Halle,
das war fast wie zu Oberliga-Zeiten. Erstaunlich. „Die Truppe ist sehr
homogen, obwohl Stefan Gebauer, mit 38 Jahren der älteste Spieler,
fast 20 Jahre jünger als Dominik Samrei ist“, beschreibt er. „Fehler
werden verziehen, es gibt kein Getöse in der Kabine und uns beflügeln
die tollen Testspiele, die wir hatten.“ „Einen
richtig guten Fang, er kam ehrlich gesagt
fast durch Zufall, ist der Weltklasse-Torhüter
Riku Lindroos aus Finnland“, schwärmt Finn.
Sehr überschaubar ist der Etat. „Wir haben
einen kleinen Etat“ beschreibt er die wirtschaftliche Situation im
Vergleich zu den Ligakonkurrenten, aber klagt auf keinen Fall. Da sind
sie logischer Weise überdurchschnittlich sensibilisiert. „Wir gehen
den Weg der kleinen Schritte“, beschreibt er, „machen das, was
möglich ist, und wollen erstmal sportlich abliefern.“ Die nächsten
Spiele und mehr Infos zu den Crocodiles im FTV findet Ihr unter
https://crocodiles-eishockey.de/
Oben: Trainer Jacek Darowski trainierte zuvor die U20;
unten: auf dem Eis ein weiterer Finne Timi Liivalachti
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Seitdem wir sporting machen, begleiten wir die Freezers,
Crocodiles , … bei ihren Ups and Downs, mehr Downs.
Sie sind uns längst ans Herz gewachsen und der Duft der
Kabine hat sich uns längst eingebrannt.
Nun ist es tatsächlich im letzten Jahr etwas stiller geworden: Insolvenz,
Lizenzentzug, 1. Mannschaft abgemeldet. Aus die Maus mit Santa
Claus. Doch wer die Farmsener kennt, der weiß, dass die so schnell
nicht aufgeben. Aufstehen, weitermachen. Wir sprechen dazu mit
Finn Grötschel, ehemaliges Krokodil und neben Heiko Stockhausen
und Susann Noll, aktuell aus dem dreiköpfigen, ehrenamtlichen
Management-Team, hauptberuflich Speditionskaufmann. Neben ihm ??
Er erklärt: „Aus den damaligen
2. Herren wurden die ersten Herren“,
was logisch ist. Er weiter: „Und sie
wurde aufgefüllt mit diversen hoffnungsvollen
Talenten aus der U20,
einem sehr guten „Jahrgang“ – und
schwupps, sind sie auch schon aufgestiegen.“
„Von der Verbandsliga in
die Regionalliga.“ Da sind sie wieder.
Große Klasse. „Ein richtiger Durchmarsch war das nicht, denn bis
zum vorletzten Spieltag war der Aufstieg bei weitem nicht safe“,
schildert Finn. Aber nun. Die Jungs: 22 Feldspieler und 3 Torhüter,
Trainer Jacek Darowski (er trainierte zuvor die U20) und das Dreigestirn
im Team-Management, wollen es wieder wissen. Nichtabstieg, das
Minimalziel. So rein sportlich beschreibt Finn die Ausgangssituation:
„Sind wir ein sehr junges Team und haben einen guten Mix aus jungen
Talenten und erfahrenen Hasen, auch wenn sie den Altersschnitt ein
bisschen hochziehen“, lacht er. „Aber an Braunlage, Timmendorf
Das Management-Team von links: Heiko Stockhausen, Susann Noll und Finn Grötschel, sie arbeiten eherenamtlich.
Curling
© Foto: WCF
Besser
Wischer!
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Eislaufen
ganzeFamilie!
für die
Anfahrt – ganz einfach: mit der Linie U2 und den Bus-Linien
22, 39, 181 bis „Hagenbeck“. Von dort keine 10 Minuten.
Wenn man an Hamburg denkt, denkt man
nicht zwingend an Wintersport und
schon gar nicht an Curling. Wobei, ein
paar kennen sie natürlich.
Curling hat in Hamburg im Grunde eine wahnsinnige Geschichte, denn
in Stellingen gibt es eine wunderbare Curling-Bahn, fast einzigartig in
Deutschland, und sie ist im Besitz des Hamburger Curling-Clubs. Dieser
ist seit Jahrzehnten tatsächlich in der deutschen Spitze unterwegs,
gewinnt regelmäßig Medaillen auf deutschen Meisterschaften, auch
national. Im Jahr 2014 stellte der Club damals in Sotschi bei den 12.
Olympischen Winterspielen sogar die komplette deutsche Curling
Nationalmannschaft. Präsidentin ist Sabine Belkofer-Kröhnert, unser
Gesprächspartner Matthias Steiner, man nennt ihn überall Matze, ist
Vizepräsident und Sportwart in Personalunion. Er ist vieles irgendwie
in Personalunion. Und der (Hamburger) Sport kennt ihn zunächst mal,
weil er lange nicht nur Segelreporter war, sondern als Redakteur und
Journalist des NDR 40 Jahre um und bei den gesamten Hamburger Sport
begleitet hat. Er segelt selber sehr viel, weniger Regatten denn Fahrten-
bzw. Crew-Segeln, und das immer mit Botschaft. Entweder sind es
Jugendfreizeiten auf der Thor Heyerdahl oder er segelt mit Arved Fuchs,
es geht hier dann selbstverständlich viel um Umweltthemen. By the
way ist er bei diesen Fahrten auch Schiffszimmermann. Aktuell hilft er
im Stab von Boris Herrmann, der gerade die unglaubliche Vendée Globe
segelt. Matthias unterstützt das Projekt bei der Produktion und den
Übertragungen von O-Tönen von Boris auf hoher See. Ihn fasziniert der
seglerische, sportliche Teil dieses Wahnsinnsvorhabens, er mag aber auch
den Beitrag für die Umwelt von Boris, der sich inzwischen in dem ganzen
Event durchgesetzt hat. 14 Schiffe haben ein sogenanntes Ocean-Pack
an Bord und liefern ständig Daten zum Oberflächenwasser: Salzgehalt,
CO, Temperaturen und das aus Seegebieten, die kaum jemand bereist.
Matthias ist unter anderem auch Skifahrer
aus Leidenschaft, natürlich Skilehrer, und
war damals Snowboard-Pionier, und als
erfahrener Holzfreak hat er die ersten Bretter
damals in den 80ern selbstverständlich
selbst gebaut.
2001 gab es dann mal eine NDR-Weihnachtsfeier
auf dem Eis und seitdem hat es ihm auch
Curling angetan. Alle seine Engagements
macht er ehrenamtlich, ihm
ganz wichtig, aber wahrscheinlich
macht er sie deswegen mit großer
Leidenschaft. Die Renovierung der
Halle vor ca. 15 Jahren war sein
Projekt, er gründete vor 8 Jahren die Curling-Betriebssport-Liga und war
auch als aktiver Sportler sehr erfolgreich. Wurde mit der Mannschaft
9. bei den Weltmeisterschaften. „Bei der Betriebssportliga spiele ich
deswegen nicht mit, das wäre nicht fair, ich organisiere nur die 14 Teams,
meine Frau Gabi hilft mir“, erklärt er. Er liebt dieses Spiel, Schach auf
dem Eis, sagt man auch.
„Wahnsinnig gut am Curling ist,
dass man noch sehr spät wirklich
einsteigen und dabei auch
richtig erfolgreich sein kann, ich
war über 40“, sagt er. „Und dann
ist es das Taktische, was mich so
begeistert.“
„Man versucht ja nicht nur geradewegs,
die Gegnersteine wegzuschießen,
man gibt den Steinen
eine Rotation, versucht den
Steinen beim Sliden über das Eis
Oben: Der Curling Club Hamburg sit schon seit Jahren im Hamburger Sport aktiv. Hier bei einem
Active City/Team Hamburg Event; unten: Matze Steiner unterstützt in Sachen Übertragungstechnik
Vendée Globe Segler Boris Herrmann.
Der Verein hat eine erstaunlich plusierende Jugendabteilung und ist sehr familiär aufgestellt;
unten: hier bei einem Spiel der Curling Betriebssportliga
© Foto: Mitsching © Foto: privat
möglichst lange vor allen Dingen
den richtigen Dreh und die optimale
Beschleunigung zu geben.“
„Das ist immer sehr spannend“,
schwärmt er.
Er weiter: „Und weil die Szene in Deutschland sehr klein ist, reist man
viel, kennt sich untereinander, wie Familie ist das.“ „Sehr ausgeprägt und
miteinander ist das Zusammenleben deswegen erst recht in seinem
Hamburger Club mit seinen ca. 180 Mitgliedern.“ Und zwar im Grunde
generationenübergreifend. „Das ist ein großes Glück“, sagt er. „Wir
können natürlich immer Nachwuchs gebrauchen, haben aber aktuell
immerhin 20–30 Kids in unserer Jugendabteilung.“
Die trainieren samstags immer
ab 11:00 Uhr. Und wer da mal dabei sein
will oder sich als Erwachsener einmal
ausprobieren will, über das Eis wischen,
sliden und die schöne Atmo beim Hamburger Curling Club erleben will,
kommt einfach zum offenen Training: immer montags von 18:00 bis
20:00 Uhr oder von 20:00 bis 22:00 Uhr. Matze bittet Euch aber, dass Ihr
Euch vorab einmal bitte per Mail meldet.
Die Adresse lautet: info@curlingclub.hamburg Und dann mal los.
© Foto: Sven Jürgensen
© Foto: privat
Kunsteisbahn Stellingen • Hagenbeckstraße 124 • 22527 Hamburg
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Anzeige
©Fotos: Rob van der Voort Photography
Um die Ecke.
Das alpincenter Hamburg-Wittenburg bietet
Wintersport begeisterten eine erstklassige
Indoor-Alternative.
Auf sechs präparierten Slalompisten mit bis zu 35 % Gefälle trainieren
hier nicht nur Freizeitsportler, sondern auch Profis und
Nationalmannschaften, die ihre Gleit-, Sprung- und Speed-Techniken
perfektionieren.
Während die Skistars auf den hochalpinen Hängen der Welt unterwegs
sind oder in die Rennsaison gestartet sind, können wir uns
in Wittenburg auf den Ski-Urlaub vorbereiten – oder einfach den
Winterspaß genießen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, das
alpincenter bietet für alle Niveaus die passenden Möglichkeiten.
Wer seine ersten Schwünge üben möchte, kann vorsorglich einen
Ski- oder Snowboardkurs buchen und so im Urlaub wertvolle Zeit
sparen – schließlich stürzt sich niemand direkt auf die schwierigen
Pisten.
„Unsere Skikurse kommen richtig gut an“,
erklärt Rob Vogelaar, General Manager
der Skihalle. „Wir bieten Einzel- und
Gruppentrainings ab vier Personen – sowohl
für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.
Besonders beliebt ist unser
intensives Vorbereitungsprogramm ,Fit
for the Mountains‘: Ein siebenstündiges
Vorbereitungscamp in drei Blöcken, das
unsere Gäste bestens auf den Ski-Urlaub
vorbereitet.“
Natürlich kommen auch das leibliche Wohl und der Après-Ski nicht
zu kurz. Im urigen Gletscherstubn lässt sich ein sportlicher Tag
hervorragend ausklingen.
Ob zum Üben, als Vorbereitung auf den Urlaub oder einfach als
Winterspaß – das alpincenter Hamburg-Wittenburg bringt die Alpen
direkt vor unsere Haustür!
In den Sommerferien
an die Ostsee!
Jede Woche Abfahrt ab Hamburg-Bergedorf!
MEHR
INFOS
www.tsg-bergedorf.de/zeltlager
Bäderland
© Fotos: Bäderland Hamburg GmbH
Richtig
gesalzen!
Da machen sich alle immer wieder darüber Gedanken,
wie sie fit und gesund bleiben, wie sie sich
von Stress befreien oder sich von ihm erholen
können, Kurzurlaube inklusive, …
… und dann geht man ins Kaifubad und da
ist Sole angesagt. Das älteste, populärste
Bad der Stadt hat nämlich eine wunderbare
Therme. Und was da noch mehr angesagt
ist: Entschleunigung pur. Guckt man um die
Ecke, chillen die Menschen auf dem Wasser
ohne zu schwimmen, ohne sich überhaupt
zu bewegen, sie liegen da, im Grunde fliegen
sie da, flach, floaten, schweben auf dem
Wasser, allein das Zuschauen entspannt.
Noch besser: Sie lauschen wahrscheinlich der
Unterwassermusik. Ihr habt richtig gehört.
Und wer die Augen nicht geschlossen hat
und fast schlummert, der blinzelt in das
Farbenspiel der Bad-Beleuchtung. Und das
bei herrlichen 34 Grad Wassertemperatur.
Neid kommt auf, im Gespräch
mit Christoph Wiedermann, Badleiter
des Kaifubades bei Bäderland, und Sascha
Hoffmann, Sauna Head Coach und zuständig
für die entspannenden Angebote bei Bäderland. Denn beide kommen
eigentlich auch aus dem Schwärmen gar nicht wieder raus.
Der mit 6% hohe Salzgehalt, er liegt weit über dem Durchschnitt
im Vergleich mit anderen Sole-Thermen, ist im Grunde das – im
wahrsten Wortsinn – Salz in der Suppe. Ein eigenes Gradierwerk
lässt salzhaltiges Wasser aus der Solequelle über Reisigbündel
tröpfeln. Die natürliche Verdunstung erhöht die Salzkonzentration
in der Umgebung zusätzlich. Und Salz tut so gut: ist gut für die
Haut, seine Mineralien haben auch reinigende Funktion und lösen
in Kombi mit dem warmen Wasser Verspannungen im Körper,
entspannen die ganze Muskulatur. Salz ist gut für die Atemwege,
auch der Salzgehalt der Luft wirkt mit und trägt zum absoluten
Wohlgefühl bei. „Ideal für Hamburger*innen, die sich mal ’ne Auszeit
nehmen wollen, die mal zwei, drei Stunden ihrs machen wollen“,
sagt Christoph. Kopf aus und den Körper auf Entschleunigung
schalten. Und tatsächlich gibt es neben der großen Sauna des
Kaifubades auch eine Sauna im Thermen-Bereich, natürlich eine
Himalaya-Salzstein-Sauna sowie ein Dampfbad. Das Publikum ist
Sich einfach mal treiben lassen fällt seit jeher in der Kaifusole-Therme äußerst leicht.
total gemischt. „Es gibt zwischen 10:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr
abends natürlich auch Primetimes“, sagt Christoph, „am besten
man floatet antizyklisch“, ergänzt Sascha. Und wer zwischendrin
Hunger oder Durst bekommt, hat Glück: Es gibt direkt in der Therme
eine wirklich nette Gastronomie. Da wird der Salzgehalt der Speisen
sicher im Normalbereich liegen. Wem jetzt alles in allem das Wasser
im Mund zusammengelaufen ist, testet mal die Kaifusole selbst
oder versucht es bei unserem kleinen Gewinnspiel.
Mitmachen!
Wir verlosen
1 × 2 Eintrittskarten.
Die Frage lautet: Wie hoch ist der Salzgehalt der
Kaifusole-Therme? Wer aufmerksam war, schickt
seine Antwort per Mail an:
info@sporting-magazin .de, Betreff: O sole mio.
Unterstützt von: Bäderland
50
Das Komplettpaket inklusive Dampfbad und Sauna ermöglicht eine perfekte Auszeit.
Endspurt
©Foto: Stephan Rothe
VIEL ERFOLG
BORIS HERRMANN!
Auf Immer-Wiedersehen!
52
Aber irgendwie hat sie, obwohl sie nach
wie vor für den olympischen Sport lichterloh
brennt, wohl fertig. Dazu kommt,
dass sie seit Jahren gewohnheitsmäßig in
Olympiazyklen denkt, und da sie auch keine
halben Sachen macht, wäre eine weitere
Verlängerung, wenn dann, eigentlich nur bis
2028, Los Angeles realistisch. Und sie will ja
nun in einen neuen Lebensabschnitt. „Ich
weiß noch gar nicht, wie der aussieht“, sagt
sie. Neuland. Aktuell wird also vom Vorstand
des OSP ein/e Nachfolger/in gesucht. Wir sind gespannt.
Seit 36 Jahren ist Ingrid am OSP, gestartet als Laufbahnberaterin für
Spitzensportler. Und seit ca. 24 Jahren ist sie dessen Leiterin. Gefragt
nach der größten Herausforderung wird sie emotional. Ist sie sowieso
meistens, weil sie so für ihre Sache, ihre Athleten, kämpft. „Eigentlich
ist das ganze Thema Spitzensport in Deutschland eine fortwährende
Herausforderung“, sagt sie. „Auch bezogen auf den OSP.“ Einige Leistungssportreformen
hat sie erlebt, aktuell steht vonseiten des BMI
und des DOSB der Aufbau einer nationalen, unabhängigen Agentur
für Spitzensport im Raum. Deren Umsetzung, abgesehen davon, dass
auch Neuwahlen im Bund wieder Veränderungen bedeuten können,
wird sie Stand jetzt offensichtlich als OSP Leiterin nicht mehr erleben.
All diese fortwährenden Veränderungen, auch die „aus Hamburger
Sicht“, bedeuteten für sie auch immer mitgestalten zu können. „Das
war sehr reizvoll, durchaus auch viel, aber ich hab’s immer ganz gut
hingekriegt“, grinst sie. Sport- und Innensenator Andy Grote schätzt ihr
Schaffen außerordentlich, zuletzt beim Rathausempfang der Hamburger
Parisfahrer*innen: auch wenn sie bisweilen recht "unbeugsam und
unbequem“ war, um vielleicht nicht anstrengend zu sagen. Weil es ihr
immer um die Sache ging.
Ingrid Unkelbach, seit gefühlt
schon immer, Leiterin des Olympiastützpunktes,
geht in den
Ruhestand. So richtig glauben
wir das zwar erst, wenn sie nachweislich
zwei Monate oder so
nicht am Dulsberg war.
Das mit den stetigen Veränderungen, auch parallel zum gesellschaftlichen
Wandel, treibt sie seit jeher um. Sie sagt: „Der Spitzensport ist ja irgendwie
immer ein Spiegelbild der Gesellschaft.“ Beispiel Fachkräftemangel: „Es
fehlen auf Entscheider-Ebene im Sport aktuell deutlich Menschen mit
echter Leistungssport-Expertise“, findet
sie. „Es sind so große Herausforderungen
zu meistern“, sagt sie, „wir müssen vor allen
Dingen talentierten Nachwuchs entwickeln,
fördern und letztlich auch in Deutschland
halten, dafür brauchen wir richtig gute
Trainer und Verantwortliche“. Sie weiter:
„Es ist so viel in der Welt los, das hat auch
Auswirkungen auf den Leistungssport.“ Und:
„Auch die Folgen von Corona zum Beispiel:
Wir werden in Los Angeles oder Brisbane
sehen, dass uns ganze Nachwuchsjahrgänge fehlen.“ Schluck. „Und
dann die Kernfrage“, sagt sie: „Wie viel Leistungssport will Deutschland
überhaupt?“ Alles Dinge, die sie sehr beschäftigen und in den letzten
Jahren gefordert haben. Eines der hingegen schönsten Erlebnisse, da
sie noch recht frisch im Amt war, war der Besuch der Olympischen
Spiele in Athen mit einer Hamburger Delegation, allen voran der Erste
Bürgermeister Ole von Beust. „Kurzfristig bekam ich sogar noch ein Ticket
für die Eröffnungsfeier“, schwärmt sie, „das war sehr staatstragend“.
Und offensichtlich war das sehr einschneidend, denn in all den Jahren
ist letztlich auch ihr persönliches Ziel, ihre Athleten sportlich so weit
wie möglich zu bringen. In Paris traf sie zum Beispiel die ehemalige Spitzenschwimmerin
Antje Buschschulte wieder. Sie lacht. „Ich war damals
sogar mit ihr an ihrer Schule.“ Ein tolles Wiedersehen. Stichwort Schule:
Denn auch an der sehr erfolgreichen Kooperation mit der Stadtteilschule
am Alten Teichweg, in diesem Jahr DIE Eliteschule des Sports 2023, hat
Ingrid einen großen Anteil. Und bei aller Liebe zu all den Erfolgen ihrer
Ära, die Beachvolleyball-Goldmedaille von Brink/Reckermann in London
war damals und für sie retrospektiv das Überraschendste, Tollste. „Da
war Beachvolleyball in Hamburg kaum ein Thema und wir saßen zu
viert irgendwo auf den Rängen.“ Das war der totale Wahnsinn, wobei
sie damit die Medaille von Laura und Kira keinesfalls schmälert. Auch
Laura hat sie fast 2 Jahrzehnte begleitet. „Man baut natürlich auch
echte Beziehungen auf“, schildert sie. „Die baut sich auch gerade ein
neues Leben auf, wird aber ja auch ihrem Sport irgendwie treu bleiben.“
„So wie ich auch“, lacht sie, „irgendwie werde ich mit meiner Expertise
sicher nicht zu Hause bleiben.“
IN 80 TAGEN EINMAL UM DIE
WELT...
Die Vendée Globe, auch bekannt als „Everest der
Meere“, gilt als die größte Herausforderung im (Segel-)Sport.
Die legendäre Einhand-Regatta führt vorbei
an den berühmt-berüchtigten Kaps einmal rund
um die Welt - ohne Zwischenstopp und ohne Unterstützung
von außen.
Zusammen mit 39 weiteren „IMOCA“ Racern ist
NRV-Mitglied Boris Herrmann seit Sonntag, 10. November,
13:02 Uhr unterwegs. Die Strecke umfasst
45.000 Kilometer (24.300 Seemeilen) - durch den
Atlantik hinunter um die Antarktis herum, vorbei an
den drei legendären Kaps ‚Kap der Guten Hoffnung‘,
‚Kap Leeuwin‘ und ‚Kap Hoorn‘, bevor es dann
durch den Atlantik nach Norden zurückgeht, mit dem
Ziel, zwischen Mitte und Ende Januar wieder in Les
Sables d‘Olonne anzukommen.
Für dieses eine der letzten großen Abenteuer dieser
Erde wünschen wir unserem NRV-Mitglied
GUTES GELINGEN,
BORIS!
LASS MAL DAMPF AB: IN UNSEREN
AUFGUSS-SAUNEN