29.11.2024 Aufrufe

sporting hamburg Dezember 2024/Januar 2025

Hamburger Stadtsportmagazin

Hamburger Stadtsportmagazin

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Dezember 2024/Januar 2025

monatlich & kostenlos

Voten &

gewinnen

Crocodiles Hamburg:

Mit kleinen Schritten zurück

Veolia Towers Hamburg:

Mit Bene einen Kaffee

Curling Club Hamburg:

Mit Matze besser gleiten


Editorial

Liebe Freunde,

© Foto: Sebastian Fuchs

Nun steht die schöne Weihnachtszeit

bevor und man

würde sie so gern genießen …

Und wisst Ihr was? Das machen wir einfach auch: Peace, Love and

Happiness, Glühwein in Strömen, spontane Weihnachtspartys,

Weihnachtsmärkte rocken und ordentlich schlemmen. Warum?

Weil wir das alle maximal verdient haben. Nehmt Euch Zeit für

EUCH, denkt an EUCH, pflegt EUCH und beschenkt EUCH selbst. Und

dann selbstverständlich die Familie, natürlich Eure Freunde: Feiert

sie alle und feiert Weihnachten! Grüßt am besten alle Menschen

auf der Straße, schenkt ihnen ein Lachen, verschenkt wahllos

Schokolade, reißt die Fenster auf und ruft „alles Gute“ und macht

einfach Freude! Das kommt irgendwie zu Euch zurück. Versprochen.

Und Sport, geht hin, natürlich: mit Euren Geschwistern zum Squash,

mit den Eltern schwim-men, mit den Großeltern zum Pumpen (why

not: Probetraining – da geht was), lauft spazieren, geht zum Padel,

Squash oder Bowlen (immer wieder spaßig) und lasst Euren Körper

ausdamp-fen. Knautscht Euch mal aus, damit die Gans auch schmeckt, lauft im Schneeregen

um die Als-ter und duscht danach heiß, duscht dann gleich das alte Jahr einfach

mit weg – und strafft Euch, damit wir in ein sensationelles, neues Jahr starten können.

Und für dieses 2025: Nehmt Euch ruhig etwas vor. Nicht zu viel, sonst gibt es Frust, aber

nehmt Euch was vor: Challenged Euch: weniger Fett, Dry January, weniger Social Media,

wenigstens vier Bücher, schreibt ein Buch oder räumt den Keller auf. Machen ist besser

als wollen.

Wir wünschen Euch allen von Herzen eine besinnliche Zeit, Muße und Gesundheit und

uns allen Frieden auf dieser Erde.

Seid froh.

Und fast vergessen: Auch mit dieser Ausgabe haben wir uns große Mühe gegeben … :-)

Auf ein Neues in 2025.

© Foto: Mediaserver Hamburg/Timo Sommer

Euer Martin Blüthmann (martin@sporting-magazin.de)

Partner:

© Foto: Leonie Horky

5



© Foto: Mark Lloyd

Lieber Boris,

Du bretterst gerade mit der Malizia Richtung Südafrika

und liegst auf Rang 11. Weißt Du was? Wenn

man Deine Bilder sieht und auch nur annähernd

erahnen mag, was Ihr da veranstaltet, dann ist uns

Deine Platzierung eigentlich total Wurst. Hut ab vor

so viel Mut und Co. Komm heil zurück und frohes

Fest, irgendwo im Nowwhere.

6



HOCKEY IN HAMBURG WIRD PRÄSENTIERT VON

des Hallenhockeys, „weil es auch für Laien deutlich besser zu verkaufen

ist. Es ist überschaubarer, rasanter und dadurch attraktiver, außerdem

ist die Atmosphäre in den Hallen elektrisierend.“

© Foto: Lars Kopp

© Foto: Witters

Alle lieben

die Halle

U-Bahn-Liga – so wurden die Nordgruppen der Hallenhockey-Bundesliga

viele Jahre lang gern bezeichnet, wenn die Sechser-Pools bei Damen und

Herren mal wieder nur aus Hamburger Clubs bestanden. In der Saison

2024/25, die am letzten November-Wochenende begann und mit den

Final-4-Endrunden in Frankfurt am Main am 25./26. Januar beendet wird,

reicht in der Hauptrunde der HVV nur für je eine Auswärtsreise nicht aus.

Bei den Damen sprengt der Bremer HC die Hamburg-Connection, bei

den Herren der DTV Hannover. Und traditionell sind es die auswärtigen

Teams, die als erste Anwärter auf den Abstiegsplatz gelten.

Große Illusionen, dem Kampf um den Klassenerhalt entgehen zu können,

machen sich indes auch die beiden Aufsteiger nicht. Sowohl die

Damen des Hamburger Polo Clubs als auch die Herren vom Klipper THC

müssen nach dem Sprung in die Eliteklasse erst einmal mit dem deutlich

höheren Niveau der Topteams vom Club an der Alster, Uhlenhorster HC

und Harvestehuder THC Schritt halten. „Uns ist klar, dass es gegen den

Abstieg geht, aber wir werden alles reinhauen, um den zu verhindern“,

sagt Klippers Cheftrainer Peter Krueger.

Nachdem in der vergangenen Saison der Mannheimer HC beide Titel

abgreifen konnte, hoffen sie in der selbsternannten Hockey-Hauptstadt

zumindest darauf, wieder Endspiele bestreiten zu dürfen. Vier Hamburger

Teams – der HTHC mit beiden Geschlechtern, Alster bei den Herren

und der UHC bei den

Damen – hatten zu

Jahresbeginn das Final

4 erreicht, für alle war

im Halbfinale Schluss,

dreimal erst im Penaltyschießen.

Das

Viertelfinale, das die

beiden besten Teams

der vier Hauptrundengruppen

erreichen, ist

Zum Start der Hallenhockey-Bundesligen gibt sporting

einen Überblick über die Hamburger Teams und erklärt,

warum die Variante unterm Dach so populär ist

für alle etablierten Hamburger Vertreter das erste Ziel. Zuvorderst wollen

Alsters Damen und die Herren des Polo Clubs ihr Hauptrundenaus der

vergangenen Saison vergessen machen.

„Wir wissen aber, wie schwierig das wird“, sagt Polos Co-Trainer Christoph

Bechmann, „nicht nur, weil die Konkurrenz wie immer extrem hart ist,

sondern weil uns im Vergleich zum Feld viele Nationalspieler fehlen.“ So

sind die sechs Ozeanier in der Winterpause auf Heimatbesuch, außerdem

können die vier deutschen A-Kader-Akteure erst Mitte Dezember

unterm Dach eingreifen. Weil Torhüter Niklas Garst beruflich in Singapur

gefordert ist, holte Polo für die Hallensaison Ex-Nationalkeeper Tobias

Walter, den Bechmann lange beim HTHC trainierte, vom niederländischen

Topclub Oranje-Rood Eindhoven. Außerdem verstärkt der niederländische

Nationalspieler Max Swering das Team.

Bei Alsters Damen fehlen zwar ebenfalls mehrere Nationalspielerinnen

komplett oder bis Ende Dezember, dennoch sollte der Kader stark genug

sein, um diesmal den vom großen Umbruch im Sommer geschwächten

UHC hinter sich zu lassen. „Wir haben in dieser Konstellation noch nie

zusammengespielt, wollen aber im Januar bereit sein, auf dem Höhepunkt

zu performen“, sagt Cheftrainer Julian Tarres. Hinter Alster macht sich

nach dem sommerlichen Transfer-Großangriff auch der Großflottbeker

THC Hoffnungen auf das Viertelfinale. „Wir wollen mindestens unter den

drei besten Teams im Norden landen“, sagt Cheftrainer Dawid Zimnicki.

Der HTHC muss dagegen die Leistungsträgerinnen Franzisca Hauke,

Marisa Martin Pelegrina (beide Karriereende) und Laura Saenger (noch

verletzt) ersetzen. „Wir müssen wirklich von Spiel zu Spiel schauen, auch

wenn das eine Floskel ist“, sagt Übungsleiter Tobi Jordan.

Dass die Hallensaison trotz der Tatsache, dass die meisten

Nationalspieler*innen sie aus Termingründen nicht mehr spielen können,

nichts an Attraktivität eingebüßt hat, zeigen die Zuschauerzahlen.

„Speziell in Hamburg zehren alle Vereine wegen der vielen Derbys davon

enorm“, sagt Claas Henkel. Der Sportdirektor des UHC ist großer Fan

Valentin Altenburg, nach seinem Rücktritt als Damen-Bundestrainer

nun beim Verband als „Technical Director Youth“ für den weiblichen

und männlichen Nachwuchs verantwortlich, hebt die Bedeutung der

Hallenvariante für die Ausbildung hervor. „Durch die Enge des Raumes

werden Handlungsschnelligkeit und Antizipation gestärkt. Hallenhockey

produziert Dinge, die wir auf dem Feld künstlich erzeugen müssten.

Außerdem ruft es durch die vielen Führungswechsel und spannenden

Phasen Emotionen hervor, die die

Wettkampfhärte schulen und die

Spielerinnen und Spieler resilienter

machen“, sagt er.

Den Wert dessen haben längst auch andere Nationen erkannt. Zwar gibt

es kaum andernorts einen so ausgiebigen Spielbetrieb wie in Deutschland,

„das bedeutet aber nicht, dass andere Nationen die Halle nicht

genauso ernst nehmen würden wie wir“, sagt Claas Henkel, der über die

vergangenen Jahre im Trainerstab der Schweizer Herren internationale

Erfahrungen gesammelt hat. Insbesondere kleine Nationen, die im

Feld nicht ausreichend Spieler gehobenen Niveaus zusammenbringen,

haben die Halle für sich entdeckt. Bei der EM in Belgien Anfang des

Jahres holten die deutschen Herren zwar den Titel, hatten aber in jeder

Partie hart zu kämpfen und unterlagen erstmals der Schweiz sogar mit

5:6. Bei Welttitelkämpfen ist Österreich Titelverteidiger, Deutschland

wartet seit 2011 auf einen Titel, bei den Damen, die in Europa ebenfalls

Titelverteidiger sind, seit 2018. Die nächste WM steht vom 3. bis 9.

Februar 2025 in Kroatien an.

„Auch das ist eine Nation, die in der Halle deutlich aufgeholt hat. Es

reichen fünf, sechs Topleute, um in die Weltspitze vorzustoßen. Die

Monopolstellung, die Deutschland mal hatte, ist längst nicht mehr da,

und das ist auch gut so“, sagt Claas Henkel, der allerdings in der Dichte

der Qualität noch immer einen Vorteil sieht. „Bei uns sind die Hallen

selbst bei den U-16-Zwischenrunden voll, und die Vereine machen viel

mehr ein Event aus den Veranstaltungen, als es auf dem Feld möglich

wäre. Deshalb haben auch alle so viel Bock auf die Hallensaison“, sagt

er. Ein HVV-Ticket, um sich das mal anzuschauen, ist ohne Zweifel gut

investiertes Geld.

Die Herren und auch die Damen des HTHC (großes Foto) schieden in der Hallensaison 2023/24 beide erst im Halbfinale aus.

UHC-Sportdirektor Claas Henkel (Foto Mitte) liebt die Atmosphäre beim Hallenhockey.

Julian Tarres will die Alster-Damen als Cheftrainer mindestens in die Final-4-Endrunde führen.

Anzeige

© Foto: Lars Kopp

© Foto: privat

© Foto: Hockey-Bundesliga/Dirk Markgraf

Ex-Bundestrainer Valentin Altenburg schätzt Hallenhockey auch für die Ausbildung der jungen Talente sehr.



© Foto: DennisFischer

Basketball

Der Trainer

war das Argument.

hier sehr glücklich, denn hier ist viel mehr mein Hobby mein Beruf und

nicht umgekehrt“, beschreibt er sein Gefühl, das er hat, seitdem er aus

Bonn an Alster und Elbe wechselte. Mit dem aktuellen Saisonverlauf ist

er ganz fein. „Wir haben immer wieder gute Ansätze, aber dann gibt es

auch so nervige Aussetzer wie zuletzt in Heidelberg“, sagt er. „Wir sind

halt noch nicht so konstant, dass wir die Verletzungen einiger Spieler

leicht kompensieren könnten“, erklärt er. Das soll sich ja jetzt ändern.

Ein Platz in der oberen Hälfte der Liga traut er

sich und seiner Crew zu. Und „Der EuroCup

ist herausfordernd, auch wegen der Reisen

Freut sich über seinen 2 Jahres-Vertrag und will in der Zeit die Towers mit entwickeln.

anstrengend. Aber es lohnt sich für Spieler und

Klub total, da mitzuspielen.“ Das etabliert uns Spieler in ganz Europa, das

bringt auch sonst viel Gutes und wir lernen Härte. „Für ausländische Spieler

ist es sehr attraktiv, dass die Towers international spielen.“ – und auch

für die Fans. Denn die sind ihm wichtig. „Ich habe total Lust, attraktiven

Basketball zu spielen, die Halle zu füllen“, sagt er. „Das können wir als

Spieler beeinflussen,“ sagt er. Und derweil seine ehemalige Mannschaft

in Bonn schon irgendwie fertig, sehr komplett war, und er meint Team,

Halle, Jugendzentrum, Marketing, Administration und Leistung überhaupt.

„Haben wir hier in Hamburg noch ganz viel Potential“, stellt er fest und

freut sich auf die nächsten knapp zwei Jahre: „Ich möchte die Towers

mitentwickeln“, sagt er. Was uns freut.

© Foto: sporting hamburg © Foto: Dennis Fischer

Anzeige

Bene bondet gleich mit sporting-Freddi, unserem Büro-Doodle. Wir

wollten uns mal außerhalb der heiligen Hallen im Inselpark treffen. Das

S

porting

auf der Schanze und trifft die Towers –

zumindest Benedikt Turudic. Seit Mitte des Jahres

in Hamburg – bei den Veolia Towers Hamburg –

und ausgesprochen nett.

macht noch lockerer. Bene liebt Kaffee. Deswegen trinkt er auch Selter,

weil er nämlich zuvor zu viel Kaffee hatte. Er sitzt gern in Cafés, Kaffee 1,

er trinkt ihn gern, Kaffee 2, aber ihn interessiert mehr: die Bohne, das

Anbaugebiet, Röstereien, Kaffee 3, er ist Pro, und ’ne schicke Maschine

hat er auch zuhause. Keinen Filterkaffee. „Das alles liebe ich sehr, ich bin

da sehr ehrlich“, sagt er, „bei mir gibt es nichts Heimliches.“

Seit Mitte des Jahres ist er in Hamburg und freut sich über seinen

Zweijahresvertrag. Das ist neu bei den Towers, und er mag die Idee

der Kontinuität.

„Osaro und Niklas haben auch einen

Zweijahresvertrag, das ist schön“, sagt

er. Er kennt auch Dreimonatsverträge,

nicht so schön. „Der Sport hat sich

aber so entwickelt“, sagt er.

© Foto: Dennis Fischer

© Foto: sporting hamburg

Hamburg findet er super, mag das Wasser, die entspannten Menschen

und eben auch die ganzen Cafés. „Mit Niklas bin ich oft am Mühlenkamp

unterwegs.“ Kaffee trinken. Party, denn das ginge da auch, ist nicht so

seins. „Da bin ich langweilig, ich schlafe um 22.00 Uhr.“ Denn morgens

muss er ran. „Ich bin auch wegen Benka nach Hamburg gekommen. Er

ist ein toller Trainer und, viel wichtiger“, sagt Bene, „er ist ein sehr guter

Mensch.“ „Das macht das Klima so angenehm bei uns, das ist sehr

familiär“, beschreibt er weiter. „Jeder macht sein Ding, aber alle haben

das gleiche Ziel“, sagt er weiter. Der Center erklärt: „Benka versucht uns

nicht so massiv zu verändern, er baut die Mannschaften rund um die

individuellen Fähigkeiten und Stärken zusammen.“ Wie bei einem Puzzle-

Spiel. „Hier gibt es keine Schubladen, in die man gesteckt wird.“ „Ich bin

Dein Drogeriemarkt

FÜR SPORT- UND

FITNESSPRODUKTE.

Bevor Bene sporting begrüßte, freute er sich über sporting-Freddi. Danach gab’s ein entspanntes Gespräch in einer Szene-Bar.



HAMBURGER SPORTGALA

Manuel Mordi hatte mit gleich zwei Goldmedaillen bei den Deutschen Meisterschaften – über

die 110 Meter Hürden und in der 4 × 200-Meter-Staffel in der Halle – sowie einer Teilnahme

an den Olympischen Spielen und dem Erreichen des Halbfinals bei der Europameisterschaft,

eine richtige Hammer-Saison.

Größte Erfolge:

• Halbfinalist (110m Hürden) Europameisterschaft in Rom (Italien)

• 1. Platz (110m Hürden) Deutsche Meisterschaft in Braunschweig

• 1.Platz (4 × 200m) Deutsche Meisterschaft Halle in Leipzig

• Olympia-Teilnehmer

© Foto: DLV, Alain Mounic

© Foto: privat

© Foto: Mark Runnacles for LET

© Foto: Etienne Garnier

© Foto: DLV, Patrick Steiner

Herzerwärmend &

Liebe Sportler*innen, Ihr seid alle richtig top, doch jetzt wird

getoppt. Anlässlich der alljährlichen Sport-Gala wird in Hamburg

wieder gewählt. Noch nicht der Erste Bürgermeister, aber

dafür die Hamburger Sportler, Sportlerinnen und das Team

des Jahres 2024.

SPORTLERINNEN

Parakanutin Edina Müller holte bei den Paralympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille

und komplettierte ihren Medaillensatz, in Tokio gewann sie Gold. Sie setzt sich on top sehr für

den deutschen Parasport ein und ist auch in Hamburg unermüdlich im Einsatz, wenn sie nicht

gerade trainiert. Größte Ehre: In Paris war sie Fahnenträgerin des Team Deutschland Paralympics.

Größte Erfolge 2024:

• 3. Platz Paralympische Spiele in Paris (Frankreich)

• 3. Platz Weltmeisterschaft in Szeged (Ungarn)

• 2. Platz Europameisterschaft in Szeged (Ungarn)

• 2. Platz Deutsche Meisterschaft Para Kanu in Brandenburg (Deutschland)

Esther Henseleit

Mit einer wahnsinnigen Aufholjagd und einer Riesen Show, die auch für Nicht-Golfer*innen

sehr spannend war, erkämpfte sich Esther Henseleit vom Golf Club Falkenstein in Paris eine

Silbermedaille. By the way: sie holte damit die erste olympische Medaille für Deutschland im

Golf überhaupt.

Größte Erfolge 2024:

• 2. Platz Olympische Spiele in Paris (Frankreich)

• 2. Platz Aramco Saudi Ladies International

• 2. Platz ISPS Handa Women's Scottish Open

• Mitglied des europäischen Solheim-Cup Teams

Die Judoka Mascha Ballhaus wurde in Paris 7. und erkämpfte sich dann bei der Weltmeisterschaft

in Abu Dhabi die Bronzemedaille. Sie gehört damit zu den besten Judokas der Welt und

beeindruckt mit ihrem unermüdlichen Kampfgeist und ihrer mentalen Stärke.

Größte Erfolge 2024:

• 7. Platz Olympische Spiele in Paris (Frankreich)

• 3. Platz Weltmeisterschaften in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)

• 3. Platz Grand Slam in Tiflis (Georgien)

• 3. Platz Grand Slam Almada (Portugal)

SPORTLER

Der schnellste Owen Ansah hat mit 23 Jahren bereits wirklich Historisches erreicht: Mit

seinem neuen Rekord von 9,99 Sekunden über 100 Meter in Braunschweig schrieb er deutsche

Sportgeschichte und wurde Deutscher Meister und schnellster Deutscher auf dieser Strecke,

jemals. Der Sprinter vom HSV e.V. ging bei den Olympischen Spielen mit der 4 × 100m Staffel

an den Start.

Größte Erfolge:

Ab dem 2. Adventswochenende und bis zum 11. Januar könnt Ihr

auf www.hamburgersportgala.de voten. Und das Schönste: auch

Ihr könnt gewinnen. Denn unter allen Teilnehmenden werden

VIP-Tickets Tennis, Ironman, Cyclassics, Triathlon, Segelkurse

und vieles mehr verlost. Wir wünschen einfach allen viel Glück.

• 1. Platz (100m) Deutsche Meisterschaft in Braunschweig und

Deutscher Rekord in 9,99 Sekunden

• 1. Platz Deutsche Meisterschaft (4 × 100m) in Braunschweig

• 5. Platz Europameisterschaft (100m) in Rom (Italien)

• 3. Platz Europameisterschaften (4 × 100m) in Rom (Italien)

Schon mit 15 Jahren war Rafael Miroslaw von der HT16 ein großes Talent und träumte davon,

Deutschlands schnellster Freistilsprinter zu werden. Nach den verpassten Olympischen

Spielen (Schulterverletzung) in Tokio, wechselte er für sein Studium in die USA und trainiert

seitdem dort. Bei den Olympischen Spielen in Paris war er eine feste Größe: Platz 7 mit der

4 × 100m Freistil-Staffel, Platz 8 mit der 4 × 200m Freistil-Staffel sowie Platz 15 über die

200m Freistil. Damit ist er einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmer in diesem Jahr.

Größte Erfolge:

• 7. Platz 4 × 100m Freistil Olympische Spiele in Paris (Frankreich)

in neuer Deutscher Rekordzeit

• 8. Platz 4 × 200m Freistil Olympische Spiele in Paris (Frankreich)

• 15. Platz 200m Freistil Olympische Spiele in

Paris (Frankreich)

• 5. Platz 200m Freistil Weltmeisterschaft in Doha (Katar)

• 1. Platz 200m Freistil Pro Swim Series in San Antonio (USA)

TEAM

Mit einer fulminanten Saison hat sich der FC St. Pauli die Meisterschaft in der 2. Bundesliga

gesichert und den Aufstieg in die 1. Liga gefeiert. Damit hat Hamburg nach sechs Jahren nun

wieder einen Vertreter im Oberhaus des deutschen Fußballs – ein Erfolg, der die gesamte

Stadt begeistert, abgesehen von einigen Fans der ...

Größte Erfolge:

• Deutscher Meister 2. Fußball-Bundesliga

Das Beachvolleyball-Duo Nils Ehlers und Clemens Wickler spielte seine absolut erfolgreichste

Saison und errang sensationellerweise Silber bei den Olympischen Spielen in Paris

und direkt im Anschluss auch bei der Europameisterschaft in Den Haag. Abgesehen davon

wurden sie zum 3. Mal Deutscher Meister in Folge. Well done!

Größte Erfolge:

• 2. Platz Olympische Spiele in Paris (Frankreich)

• 2. Platz Europameisterschaft in Den Haag (Niederlande)

• 1. Platz Deutsche Meisterschaft Timmendorf

• 2. Platz FIVB Elite 16 Turnier in Espinho (Portugal)

• 1. Platz King of the Court Turnier, Hamburg

• 3. Platz King of the Court Turnier, Teneriffa (Spanien)

Mit Silber bei den Olympischen Spielen setzten die Herren der deutschen Hockey-

Nationalmannschaft (HoNaMas) ein starkes Zeichen. Sogar Gold war zum Greifen nahe.

Das Team verlor erst im Penalty-Schießen. Für uns nicht Gold verloren, sondern Silber

gewonnen. Der Hamburger Anteil im Team – Mathias Müller (Hamburger Polo Club) und

Hannes Müller (Uhlenhorster Hockey Club) – unterstreicht die Bedeutung der Stadt als

Zentrum des deutschen Hockeysports.

Größte Erfolge:

• 2. Platz Olympische Spiele in Paris (Frankreich)

12

• Olympia-Teilnehmer

13

© Foto: Witters Sportfotografie

© Foto: Witters Sportfotografie

© Foto: Leonie Horky

© Foto: Witters Sportfotografie



Ehrenamt

Die, die immer

helfen!!!

Jetzt vorschlagen!

Sehr beseelt waren

wir über die „Ausbeute“

unserer vorherigen

Wahlen zur

Vor macherin, zum Vormacher

des Jahres. Ihr wisst

nicht, wen wir meinen?

Vormacher:innen

sind für uns sehr

großartige Menschen.

Es gibt sie

nahezu in jedem

Verein. Das sind

die, die irgendwie

immer zur Stelle

sind, wenn Not-am-

Mann-oder-an-der-

Frau ist. Oder die einfach helfen, einfach losmachen. Die ungefragt

den Vorplatz fegen, weil es ja gemacht werden muss; die seit Jahren

Anfänger:innen ausbilden und dennoch am liebsten unerwähnt bleiben

wollen; die man noch samstags anrufen kann, wenn am Sonntag ein

Fahrer oder ein Fahrzeug ausfällt; die Nudelsalate „wie-von-Muttern“

mitbringen, oder die Quiche, oder den Butterkuchen die, ohne die es

einfach eigentlich gar nicht geht.

Ja, wir wissen, man kann dazu auch ehrenamtliches Engagement

sagen. Das klingt nur – so schön und wichtig das alles auch ist – holprig

bis uncool. Und wer will schon ein Amt? Wir vermuten, dass die von

uns adressierten Menschen sich auch darüber gar keine Gedanken

machen, weil die Selbstverständlichkeit für sie noch viel wichtiger

ist. Und wenn man sich bei ihnen bedankt, dann werden sie rot. DIE

MEINEN WIR. GENAU DIE. Die Sieger:innen der letzten Jahre waren

nahezu beschämt und haben (zwei von drei) die 500 Euro Belohnung

gleich wieder in ihren Verein getragen. Verrückte Sache, aber sooooo

schön. Denn glücklich waren sie alle sehr – über den Dank, die Initiative,

die Anerkennung und die WERTSCHÄTZUNG. Und um die geht es.

Also, liebe Freunde: Schaut Euch

in Eurem Verein, in Euren Clubs,

Spielgemeinschaften, Mannschaften

um, sprecht mit Euren Buddys

und schlagt uns, mit einer kurzen

Beschreibung, die Personen vor,

die Euch bei obiger Beschreibung

ein fallen. Sie haben es verdient,

gefeiert zu werden. Die von einer

Jury gekürten Top-Drei kriegen je

500 Euro und werden darüber hinaus

in unseren Ausgaben Februar bis

März vorgestellt.

Bitte schickt uns Eure Vorschläge

bis zum 31. Dezember 2024 an:

info@sporting-magazin.de

Betreff: „Nachmachen erwünscht!“

Los geht’s!

14 15



Event: Teambuilding

GLITZERNDE

W E I H N A C H T

Links: Moderator Yared Dibaba im Gespräch mit Dr. Michael

Trautmann; oben: Heiko Zimmermann Yachtfestival; unten links:

Golflounge-Chef Peter Merck; unten rechts: HSV-Mannschaftsarzt und

Chefarzt Athleticum Prof. Dr. Götz Welsch

wünscht Mercedes-Benz Hamburg

mit dem EQE und dem EQE SUV.

Jetzt erleben.

Am liebsten

© Fotos: Sve Schomburg

Leuchttürme.

Sehr glücklich sind

wir mit unserer

Teambuilding-

Reihe. Zusammen

mit SportFive, der

Mercedes-Benz-Niederlassung

Hamburg und den HHer

Originalen bringen wir da

Entscheider aus Sport und

Wirtschaft zusammen und

pieksen da dann einfach mal

rein, in die Gäste.

Das Ziel: mehr Gespräche untereinander,

miteinander, mehr Erfahrungsaustausch,

Diskussion, auch mal kontrovers – für beide

Seiten immer zum Vorteil. Und dann gibt es

mehr Zusammenarbeit und nicht mal mehr

zwei Seiten, sondern EINE, ohne Gegenüber.

Und nicht mal wir pieksen, wir lassen

pieksen. Praktisch. Beim ersten Mal war

es Marco Klewenhagen von SPOBIS, dann

kam z. B. Raphael Brinkert von Brinkert-Lück

und zuletzt Dr. Michael Trautmann. Erfolgreicher

Werber, Marketing-Pro, Podcaster,

New-Work-Experte und Mitbegründer von

HYROX. Er ist in Sachen Sportsponsoring,

auch aus unterschiedlichsten Blickwinkeln,

sehr erfahren, ein wunderbarer Speaker und

ein offener Mensch. Moderiert wurde der

Abend im extrem schönen Hotel Louis C.

Jacob von TV-Moderator Yared Dibaba. Als

Agentur-Mann war Michael damals in das

A-Klasse-Dilemma von Mercedes involviert,

powered by

lange her, aber dennoch ein nachhaltiger

Beweis, dass Sport und Wirtschaft, gut kombiniert,

auch negative Schlagzeilen nivellieren

können. Damals war es Boris Becker, der

sich bekannte, auch aus Fehlern zu lernen,

und somit den Verbrauchern ankündigte,

dass der Autohersteller das Thema gelöst

bekommt. Er schilderte, wie es gelang, den

DOSB aufzumöbeln, indem sie damals als

Agentur das Team Deutschland kreierten,

kam aber auch in die Neuzeit und zitierte

die Erfolgsstory von HYROX, die kreative

Leistung, für eine der größten Sportarten

der Welt, Fitness, einen Rahmen, sogar ein

Wettkampfformat zu kreieren. Da war damals

nicht nur bei den Initiatoren Mut eine entscheidende

Voraussetzung, sondern auch bei den

Partnern in der Wirtschaft, die das Projekt

von Beginn an mit begleitet haben. Passgenaue

Markenprofile sind die Voraussetzung

und machen einen optimalen Imagetransfer

zwischen Marke und Sport/Sportler möglich. Aber er sieht auch

in den Unternehmen deutlich mehr Schnittstellen als Image und

Awareness. Employer-Branding, soziale Verantwortung bis hin

zu positiven Auswirkungen bei den Mitarbeitern. Und auch in

Richtung Gesellschaft macht gutes Sportmarketing, je deutlicher

Sport in die Unternehmensstrategie eingebettet, Sinn. Er sagt:

„Patagonia zum Beispiel steht für nachhaltiges Wirtschaften

und nachhaltige Produkte. „Sie setzen Athleten gezielt auch als

Markenbotschafter ein.“ Authentizität ist hier für beide Seiten eine

zwingende Voraussetzung. Er weiter: „Deswegen müssen Vereine,

müssen Sportler ihre Geschichten professionell kommunizieren

und gezielt auf die Wirtschaft zugehen“, fordert er. Der Sport

darf da sehr gern mutig sein und muss auch bereit sein, neue

Wege zu gehen, aber auch die Wirtschaft muss ran. „Sie muss

dessen Werte für die Gesellschaft mit in Betracht ziehen, sich

schon deswegen mehr engagieren, aber auch als Partner mutige

Wege gemeinsam gehen – wenn möglich langfristig – und sie

mit Know-how, Kreativität und, wenn möglich, mit einer Haltung

versehen, mitgestalten.“ „Viktoria Berlin im Frauenfußball ist hier

ein wahnsinnig gutes Beispiel, für den Verein UND die Partner

aus der Wirtschaft, als Leuchtturm für Gleichstellung im Sport.“

Links: Vivi Dimitriadou (SPORTFIVE);

oben: Oliver Schwall (Chef Segel-

Bundesliga); unten: Thorsten Biermann

(CEO Biermanngärten) und Gunnar Henke

(Herausgeber Opium Magazin)

Anzeige

Mercedes-Benz Hamburg

Anbieter: Mercedes-Benz AG, Niederlassung Hamburg

FED: Friedrich-Ebert-Damm 115

KOL: Kollaustraße 171 · HKW: Heidenkampsweg 96

www.mercedes-benz-hamburg-luebeck.de

Ihr persönlicher Ansprechpartner:

Dominik Krämer

PKW Vertrieb

Telefon: +49 40 6941-4028

Mobil: +49 176 30910910

EMail: dominik.kraemer@mercedes-benz.com



Sterne des Sports

ersten Preis und gewann den Silbernen Stern des Sports in Hamburg.

„Mein Herz klopft so sehr“, sagte Vereinsgründerin Natalia Dergatcheva,

bevor sie ihren Gefühlen freien Lauf ließ und damit für extragroßen

Applaus sorgte.

© Fotos: Witters Sportfotografie

Freudentränen

bei der Tanzbrücke Hamburg

Ungewöhnliches Projekt gewinnt Silbernen

Stern des Sports in Hamburg und fährt

zum Bundesfina-le nach Berlin.

Donald Trump gewinnt

die Präsidentenwahl

in den USA.

Kurz danach zerplatzt

die Ampel-Regierung

in Deutschland. Keine 24 Stunden später gibt Moderatorin Christina Rann

auf der Bühne im Haus des Sports des Hamburger Sportbundes (HSB)

in Eimsbüttel das Motto des Abends vor. „Die Welt ist turbulent“, sagt

Rann. „Doch heute Abend wollen wir den Sport feiern.“

Ranns Worte wurden Programm, die Ehrung der „Silbernen Sterne des

Sports“ in Hamburg gelang auf würdige, humorvolle und manchmal

sehr rührende Weise. Schöne Bezeichnungen inklusive. Als „Oscar des

Breitensports für alle ehrenamtlich engagierten Menschen“ bezeichnete

Philipp Maschmann die nun schon zum 14. Mal ausgetragene Veranstaltung.

Maschmann ist Marketingleiter der Volksbank Raiffeisenbank eg

(eingetragene Genossenschaft), die den Preis in Hamburg sponsert und

gemeinsam mit dem HSB verleiht.

Das Prinzip der auf einer Initiative des Deutschen Olympischen Sports

(DOSB) beruhenden Auszeichnung: Ehrenamtliche Projekte aus dem

Sport können sich bei ihrem jeweiligen Landesverband bewerben. Eine

Jury – in Hamburg diesmal Maschmann selbst, NDR-Sportredakteurin

1. Platz Tanzbrücke Hamburg e.V., v.l. Katharina von Kodolitsch (Präsidentin HSB), Maya Haag

Liubov Moch, Natalia Dergatcheva, Valerija Plucci, Tatjana Stelter, Philipp Maschmann (VReg)

Britta Kehrhahn, HSB-Präsidentin Katharina von Kodolitsch, HSB-Trainer

des Jahres Olaf Schmidt, Unternehmer Stefan Orth und Bergedorfs Bezirksamtsleiterin

Cornelia Schmidt-Hoffmann – kürt die ersten drei Plätze.

Der Sieger kämpft im Bundesfinale aller Landessieger in Berlin um den

begehrten und mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotierten Goldenen

Stern des Sports, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident

Frank-Walter Steinmeier verliehen wird.

Die diesjährigen Sieger bewiesen dabei: Sport ist mehr als nur Wettbewerb!

So sicherte sich der Eimsbütteler TV den dritten Platz (Preisgeld 1000 Euro)

mit seinem „Team 55plus“. „Unser grundsätzliches Anliegen ist es, eine

Gemeinschaft für Menschen mit über 55 Jahren zu erzeugen – und im

besten Falle Freundschaften zu stiften“, sagte der ETV-Projektvorsitzende

Guido Pankau. Gemeinsame Ausflüge, Restaurantbesuche, der Besuch

von Literatur- und Architekturevents und etliches mehr veranstaltet

das ETV-Team für dieses Ziel. „Edith ist unsere Älteste. Sie ist schon 87

Jahre“, sagte Projektmitarbeiterin Birgit Veyhle und sorgte für gerührte

Blicke im vollen Saal.

Den zweiten Platz (2000 Euro) holte der SV Nettelnburg-Allermöhe

(SVNA) mit seinem kostenfreien Kurs „Fahrradkurs für Frauen“, an dem

hauptsächlich Migrantinnen unter anderem aus dem Afghanistan, dem

Iran, dem Irak und Syrien teilnehmen. Die Kursleitung übernimmt die

Polizei, die Fahrräder werden von Grundschulen zur Verfügung gestellt.

Sind die Frauen Mütter, erhalten ihre Kinder eine Kinderbetreuung.

Durch verschiedene Migrantinnen-Organisationen konnten die Frauen

begeistert werden, wieder beschwingt Fahrrad zu fahren oder es neu

zu erlernen. „Diese Fahrten sind eine sehr lustige Veranstaltung. Die

Frauen haben viel Spaß dabei“, sagte der SVNA-Vorsitzende Heiner

Zwiebelmann. Und: „Wir werden das Preisgeld jetzt in noch bessere

Räder investieren.“ Moderatorin Rann lachend: „Ein paar neue Klingeln

sind mit 2000 Euro sicherlich drin.“

Das Projekt der Tanzbrücke mit dem Titel „Starke

Kinder – Starke Zukunft“ überzeugte durch

seinen kreativen Ansatz. Es ist eine Mischung

aus Kursen zur Selbstverteidigung und Hausaufgabenhilfe

in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik von der

ersten Klasse bis zum Abitur. „Bei der Tanzbrücke werden Kinder richtig

stark gemacht. Sie erhalten unabhängig von sozialem und kulturellem

Hintergrund die Möglichkeit, ihr volles Potenzial auszuschöpfen“, lobte

Laudator Maschmann. Und lenkte den Blick auch auf weitere Angebote

der Tanzbrücke wie „Tanz, Akrobatik und Workshops zu Themen wie

Konfliktlösung, Teamarbeit und Gesunder Lebensstil. Hier“, so Maschmann,

„übernehmen Kinder Verantwortung für sich und für andere.“

Ebenfalls bemerkenswert: 28 Mitarbeiter hat die Tanzbrücke, 26 davon

sind ehrenamtlich aktiv. Kooperiert wird mit Schulen und Sportverbänden.

250 Kinder werden in verschiedenen Projekten – schon ab

dem Alter von zwei Jahren – in der Tanzbrücke gefördert und in ihrem

Selbstbewusstein gestärkt.

„Ich kam vor 28 Jahren mit zwei kleinen Kindern nach Deutschland. Ich

wollte sie unbedingt gut hier integrieren. Aus diesem Wunsch ist vor

27 Jahren meine Idee zur Tanzbrücke entstanden, um nicht nur meine,

sondern ganz viele Kinder zu fördern“, sagte Dergatcheva.

Oben: 3. Platz Eimsbütteler Turnverband e.V. (ETV), v.l. Birgit Veyhle, Guido Pankau, Laudatorin Sabine Illing;

unten: herrliches Gruppenfoto aller Teilnehmenden

Das Preisgeld soll nun für die Renovierungsarbeiten der neuen Räume der

Tanzbrücke eingesetzt werden. Doch erst einmal fährt die Tanzbrücke

Hamburg am 20. Januar zum Finale um den Goldenen Stern des Sports

nach Berlin. Dergatcheva: „Das muss ich erstmal realisieren. Keine

Ahnung, wir unsere Chancen stehen. Aber wir freuen uns sehr darauf.“

Anzeige

Gemeinsam für eine starke Region.

Sozial, ökologisch und wirtschaftlich:

In unserer Region übernehmen wir Verantwortung

für viele verschiedene Bereiche. Für unsere

Mitglieder und unsere Kundinnen und Kunden vor Ort.

Denn nur als starke Gemeinschaft können wir auch

eine starke Zukunft für uns alle schaffen.

Wir machen den Weg frei.

113.000

Kundinnen

und Kunden

30

Auszubildende

34.371

Mitglieder

22

Filialen

www.vreg.de

504

Mitarbeitende

Seit über

156 Jahren

vor Ort

Für Freudentränen auf der Bühne sorgte der Sieger. Die Tanzbrücke

Hamburg aus Barmbek-Nord sicherte sich den mit 4000 Euro dotierten

2. Platz Sportverein Nettelnburg Allermöhe 1930 e.V., v.l. Sabine Arsenis, Heiner Zwiebelmann



Squash

© Foto: xxx

© Foto: Henning Angerer

© Foto: Henning Angerer

© Foto: Henning Angerer

© Foto: Silke Stühmer

Squash:

Olympia als Turbo Boost?

die Rückschlagsportart in Los Angeles

olympisch. Aber wie ist die Hamburger

2028wird

Squashszene eigentlich aufgestellt?

Drei Squashspieler, drei Reaktionen! „Ich war begeistert. Das kam unerwartet“,

sagt Steve Morid (53). „Es ist gerecht und war überfällig“, findet

Bart Wijnhoven (42). „Nach der ersten Freude habe ich mich gefragt: ,Was

bedeutet das für unseren Sport?‘“, erklärt Simon Frenz (43).

Das Internationale Ol ympische Komitee (IOC) hat Squash ins Olympische

Programm aufgenommen. Bei Olympia in Los Angeles 2028 wird die

Rückschlagsportart ihren ersten großen Auftritt bei einem der größten

Sportereignisse der Welt haben. Doch wie ist die Hamburger Squashszene

aufgestellt?

Zwei Bundesligisten gibt es. Die Kaifu-Ritter, gerade frisch aufgestiegen,

in der Kaifu Lodge an der Eimsbütteler Bundesstraße 107. Mit dem

Vorsitzenden und Spielertrainer Morid. Als Platzschirsch zudem das

schon länger in der Erstklassigkeit etablierte Sportwerk Hamburg mit

Betriebsleiter Bart Wijnhoven in Stellingen an der Hagenbeckstraße 124a.

Und dann ist da noch Ex-Profi Simon Frenz, für den der Olympiastatus

Anlass war, sich wieder verstärkt für seine Sportart zu engagieren.

Nötig ist das. Die nackten Zahlen sind etwas ernüchternd. Statt 40

Squash-Anlagen wie vor gut 30 Jahren existieren heute nur noch zehn

davon in Hamburg. In den Jahren 2002 bis 2021 sank die Mitgliederzahl

im Deutschen Squash-Verband laut Statista von über 18.000 auf unter

11.000 Mitglieder. Weitere Statistiken ähnlicher Natur belegen: in den

vergangenen Jahrzehnten spielten immer weniger Menschen Squash.

Für Ex-Profi Frenz keine Überraschung. „Es ist Anfang der 90er-Jahre

versäumt worden, auf Verbandsebene Leistungs- und Förderstrukturen

zu etablieren. Es wurde auch generell zu wenig Geld investiert. Squashanlagen

wurden zwar viele hochgezogen, als der Sport sehr beliebt war.

Aber renoviert wurden sie oft nicht.“

Doch mit der Vergangenheit will Frenz sich nicht allzu lange aufhalten.

Seine Vision: Es soll wieder aufwärts gehen mit Squash. Deshalb hat

Frenz mit seinen Mitstreitern die Zusammenarbeit mit der Fresenius

Hochschule in Hamburg initiiert. Diese versucht nun mit dem Hamburger

Squashprojekt herauszufinden, wie Squash in der Beliebtheitsskala wieder

steigen kann. „Wir wollen die breite Masse ansprechen. Immerhin

sind 90 Prozent der Squashspieler Freizeitsportler“, sagt Frenz. Eine

Erkenntnis: Squash soll hipper werden. So ist im März ein Squashturnier

an einem Samstagabend geplant, bei dem Squash mit Musik und Party

kombiniert wird. „Wir wollen dort vor allem junge Menschen für unsere

Sportart begeistern“, sagt Frenz.

Auch internationales Wissen von Squashbetreibern soll helfen. So

existiert ein globales Netzwerk der Squashanlagen-Betreiber, die

untereinander ihr Wissen austauschen. „Dabei hat sich gezeigt, wie

wichtig der Community-Gedanke ist“, so Frenz. „Wenn um eine Squashanlage

ein Netzwerk von Menschen entsteht, die sich untereinander

Ex-Profi Simon Frenz (r.) während seiner Profikarriere in Action auf dem Squashcourt

austauschen, wird mehr Squash gespielt.“ Was nicht nur für junge Menschen

wie Studenten, sondern auch für Rentner gilt, die durch gezielte

Seniorenprogramme angesprochen werden sollen.

Die manchen nicht so durchtrainierten Menschen abschreckende

Intensität von Squash dreht Frenz dabei marketingtechnisch gewitzt

um. „Die Botschaft sollte nicht lauten: Spiel nur Squash, wenn du fit bist.

Sondern: Spiel Squash – und du wirst fit“, so Frenz.

Diese Botschaft würde Bart Wijnhoven sicher unterschreiben. Der Betriebsleiter

des Sportwerks Hamburg managt die Bundesligamannschaft

(Etat 30.000 Euro) und ist selbst absolut fit. Die 15 Courts im Sportwerk

sind gut ausgebucht, eine komplette Renovierung der Anlage soll erfolgen,

danach der Ende 2026 auslaufende Pachtvertrag verlängert werden.

Auch Wijnhoven beklagt die Versäumnisse in der Nachwuchsarbeit, ist

aber mit seinem Sportwerk sehr umtriebig. Viele erstklassige Turniere

wie die German Junior Open oder das German Master Ü35 finden im

Sportwerk statt. „Im April dieses Jahres haben wir bei uns die German

Open bei den Profis mit einem Preisgeld von 100.00 Euro ausgerichtet. Das

ist das größte Turnier, dass es in Deutschland jemals gab. Die Neuauflage

folgt im März 2025“, so Wijnhoven.

Bundesligateam der Kaifu-Ritter (links), Top-Spieler Valentin Rapp (Mitte) und Bart Wijnhoven von Sportwerk Hamburg (rechts).

Die Sportwerk-Bundesligamannschaft wiederum bietet attraktiven

Sport sowohl durch starke ausländische Spieler als auch durch Akteure

wie den deutschen Nationalspieler Valentin Rapp. Schulkooperationen,

IRGENDEINE

DRUCKEREI

Jugendtraining und eine sogenannte Squash-Academy für deutsche

Spieler runden das Angebot ab.

Von Olympia erhofft sich Wijnhoven einiges. „Squash hat einen Riesensprung

gemacht. Es wird mittlerweile auch vor den Pyramiden und im

Hauptbahnhof von New York gespielt. Ich hoffe, dass es nun auch in

Deutschland wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt“, sagt Wijnhoven.

Steve Morid von den Kaifu-Rittern sieht das ähnlich – und laut ihm

mehren sich die positiven Zeichen. Auch die Kaifu Lodge ist mit ihren

aktuell sieben Courts gut ausgebucht, setzt auf Schulkooperationen,

Jugendtraining und starke Turniere. „Zu unserem Christmas Cup haben

wir bei 48 Plätzen jetzt schon 66 Anmeldungen“, sagt Morid. „Meine

Verlobte Laura Goulding als stellvertretende Vorsitzende und ich leisten

hier schon lange Pionierarbeit. Und die zahlt sich aus“, sagt Morid.

Die Neugier auf den Bundesligisten Kaifu-Ritter ist außerdem groß. Die

Tribüne war am ersten Bundesligaspieltag mit 150 Zuschauern voll. „Eigentlich“,

bringt Morid noch eine Idee ein, „müsste jede Squash-Anlage

einen eigenen Animateur haben. Ich habe in den letzten 20 Jahren noch

niemanden erlebt, der nach dem Squash nicht leuchtende Augen hatte,

als er von der Anlage kam. Du kannst dich beim Squash so schön austoben

und auspowern. Das muss noch viel mehr Leuten nahegebracht werden.

Den olympischen Rückenwind müssen wir jetzt unbedingt nutzen.“

Anzeige

DEIN ZEITSCHRIFTENDRUCKER

WIR BRINGEN

EUREN SPORT

AUFS PAPIER!

BESUCHEN SIE UNS AUF DDM.de



© Fotos: Stefan Karstens-Stimmungsfaenger.de

sportspaß

sportspaß

hat sich bei seinen Bewerbungsgesprächen,

die er mit dem Vorstand

geführt hat, eine ordentliche Portion

Flexibilität und Raum für Neues

versprechen lassen.

„Ich verstehe uns als sehr dienstleistungsorientierten

Verein“, erklärt er weiter. „Und wir

sind eben nach wie vor sehr günstig“, sagt

er. 19,90 EUR kostet die Mitgliedschaft, plus

Fitness 29 EUR, plus Sauna 39 EUR. Er will stabilisieren, Mitglieder

zurückgewinnen, will in Sachen innovativer Kursangebote, aber auch

bei der Digitalisierung und bei Mitglieder-Erlebnissen wieder Gas

geben: „Wir brauchen eine APP, vernetzte Trainingsangebote, müssen

uns da von den Studios 'ne Scheibe abschneiden“, zeigt er auf. „Und

wir wollen cooler, lebendiger, das Potential ist gewaltig“, empfindet

er. Weiterentwicklung heißt für ihn auch Bewegung von Innen, neue

Mitglieder durch zufriedene „Bestandsmitglieder“ zu begeistern.

„Das ist im Grunde natürlich die niedrigste Hürde“, sagt er. „Und bei

unseren niedrigen Beiträgen und der kurzen Vertragslaufzeit macht

man sowieso nichts Falsch“, sagt er selbstbewusst. Derweil sie natürlich

auch über diverse Renovierungsschritte nachdenken müssen.

sportspaß versteht sich als das McFit der Kurse und ist der drittgrößte Spotverein Hamburgs.

© Foto: spotspaß © Foto: spotspaß

ist zurück!

Anzeige

nie weg“, sagt der neue Geschäftsführer

Clemens Müller, 47.

„War

Clemens Müller seit 2023 im Amt, der 7. GF in 3 Jahren, will’s wissen.

„War nur eine längere Zeit zu sehr mit sich selbst beschäftigt“, grinst

er und hat mit der ganzen Vergangenheit nicht wirklich etwas zu tun,

abgesehen davon, dass er damit umgehen muss und sie aufräumen

und neu machen soll. „Ich bin der 7. Geschäftsführer in drei Jahren“,

sagt er. Kommt selbst, das spricht für sich: Nicht aus dem klassischen

Vereinsleben, sondern er kommt aus der Fitnessbranche. Lange

Zeit hat er „Turnarounds“ hingelegt: „Studios an blöden Standorten

aufgemöbelt, schlecht laufende Filialen wieder fit – oder wenn hoffnungslos

– wiederzumachen.“ Er selbst kommt aus Bergedorf und

ist natürlich bei der TSG. Er vertritt für sportspaß den kommerziellen

Bereich, in dem viele Großvereine in unterschiedlichen Abstufungen

auch stehen. sportspaß ist nicht einmal im Hamburger Sportbund.

So als eingetragener Sportverein. Damals war man unter anderem

aus Kostengründen ausgetreten. Mit aktuell 23.000 Mitgliedern ist

sportspaß durchaus eine große Nummer in der Stadt, der drittgrößte

Verein hinter dem HSV e. V. und dem FC St. Pauli, „die allerdings ihre

Supporter/Fans bei dieser Betrachtung mitzählen“, sagt er. „Sechs

eigenen Standorte, sprich Studios, und 60 weitere Touchpoints stehen

für 900 Kursangebote wöchentlich“, sagt er. „Wie sind das McFit für

Kursangebote“, erklärt er weiter, „nur aktuell nicht ganz so schick“,

sagt er ehrlicher Weise.

„Wir haben in der Außenwirkung

extrem nachgelassen und nicht nur

wegen der Coronakrise gerade bei

den 18- bis 30-jährigen komplett

nachgelassen.“ „Das wollen wir wieder

ändern“, sagt er kämpferisch und

Foto: matimix/shutterstock.com

Unser Versprechen:

Hamburg ist Sportstadt

und Active City

H

amburg ist Sportstadt. Mit der Active City

Hamburg verfolgen wir eine umfassende Sportstrategie,

die alle Aspekte des Sports in der Stadt

berücksichtigt und klare Entwicklungsziele setzt.

Wir schaffen Platz für den Vereinssport. Mit dem

Ausbau von Kunstrasenplätzen sorgen wir für mehr

Nutzungsmöglichkeiten. Die aktuell 313.000 Nutzungsstunden

auf Großspielfeldern sind Rekord.

Der Sport profitiert ebenfalls vom ambitionierten

Hamburger Schulbauprogramm. Diese Flächen kommen

auch den Sportvereinen gebührenfrei zugute.

Insgesamt sind seit 2011 über eine Milliarde Euro in die

Hamburger Sportinfrastruktur geflossen. Mit dem

VERSPROCHEN

GEHALTEN

SPD

FRAKTION

HAMBURG

Förderprogramm Sportklima 2.0 unterstützen wir

Vereine bei Umbaumaßnahmen vereinseigener Anlagen

hin zu mehr Treibhausgasneutralität und Klimaanpassung.

Während der Corona-Pandemie und der Energiekrise

haben wir Hilfen für Sportvereine in Millionenhöhe auf

den Weg gebracht und so den Weiterbetrieb ermöglicht.

Mit 22.500 Active-City-Gutscheinen und gezielter Unterstützung

für Mädchen und Frauen haben wir die Mitgliederentwicklung

im Sport gefördert. Mit Erfolg: Die

aktuell über 557.000 Mitglieder in Hamburger Sportvereinen

sind der höchste Stand seit 2016.



Im November war in der Sportstart H amburg wieder so einiges los.

Der HSV schmeißt den Trainer raus, die ETV-Faustballer sind zurück und Jette Kuhn wird Vize-Weltmeisterin

im Ju-Jutsu.

Sensationelle Vize-Weltmeisterin Jette Kuhn. „Mit dem

Gedanken ans Treppchen sind wir hier nicht hingefahren. Und

jetzt steht sie drauf“, sagte Trainer Claus Bergmann-Behm

stolz über seine Ju-Jutsu-Kämpferin Jette Kuhn. Die 16-Jährige fuhr

in der U-18-Klasse nicht als Favoritin für die Medaillen ins griechische

Kreta zur Ju-Jutsu Fighting Weltmeisterschaft. Das war ihr aber

herzlich egal. Kuhn kämpfte sich, angefeuert von ihren Eltern und

Großeltern im Publikum, bis ins Finale vor. „Jette war schon immer

ein freches Mädchen. Auf der Matte ist sie eine kleine Kampfsau.

Sie weiß genau, was sie will. Sie hat diesen Drang, unbedingt zu

siegen“, lobte Bergmann-Behm seinen unerschrockenen Schützling.

Im Finale unterlag Kuhn allerding der griechischen Lokalmatadorin.

Jedoch nur äußerst knapp nach sehr umstrittener Kampfrichterentscheidung.

Mehrere Einsprüche der Bundestrainer dagegen wurden

abgewiesen. „Jette war eine Stunde lang extrem enttäuscht. Einen

solchen Kampfrichterentschied muss man verarbeiten

und dann sportlich hinnehmen. Das hat sie getan.

Danach war sie mit ihrer Silbermedaille sehr happy“,

sagte Bergmann-Behm. Glückwunsch Jette, unsere

Vize-Weltmeisterin!

sporting Arena

Hamburgs Sport lebt auch dank seiner vielen bunten Anekdoten. In unserer

Rubrik sporting Arena wählen wir die schönsten für euch aus und

hoffen , dass ihr damit Spaß habt!

© Foto: privat

Jette Kuhn hat gut lachen. Die 16-jährige Kämpferin des TuS Finkenwerder errang bei

der Ju-Jutsu Fighting Weltmeisterschaft im griechischen Kreta die Silbermedaille.

© Foto: Elsa Braun

„Ihr

könnt mich mal“.HSV-Fan

schon als Kind, bodenständiger

Arbeiter, Kult-

Schiebermützenträger. Seit Mitte Februar

sollte der Rostocker Steffen Baumgart (52)

das scheinbar Unmögliche versuchen: den

zum Zweitliga-Dino mutierten HSV zurück in

die Bundesliga führen. Sportlich scheiterte

Baumgart an diesem Vorhaben. Nach dem

mauen 2:2 gegen den FC Schalke 04 wurde

er am 24. November vom Club in der Dauer-

Aufstiegskrise auf Tabellenplatz sieben entlassen.

Kultig war Baumgart nicht mehr. Nur noch genervt. „Meinen Sie nicht, dass ich lieber freiwillig

sagen würde: ,Ihr könnt mich mal?‘“, fragte Baumgart den Sky-Reporter und konterte die – in der Tat

sehr simple – Kritik vom Sky-Experten und Ex-HSV-Stürmer Simon Terodde arg angefasst mit einem

gefühlt endlosen Monolog. „Waren wir offensiv oder nicht?“, blaffte er einen Abendblatt-Reporter

später auf der Pressekonferenz an, der die defensive Aufstellung infrage gestellt hatte. Journalisten

können auch nerven, ja. Aber mit diesen Auftritten hat sich Baumgart in Sachen professionelle

Außendarstellung keinen Gefallen getan. Dafür waren sie unterhaltsam. Ist ja auch was.

© Foto: Witters

Da guckt er bedröppelt! Erst ließ Steffen Baumgart seine

schlechte Laune an den Journalisten aus – bald darauf war

er aufgrund seiner schlechten Ergebnisse als HSV-Trainer

Geschichte.

IMPRESSUM

sporting hamburg

Stadtsportmagazin

c/o steuermann sport GmbH

Große Elbstraße 141 B

22767 Hamburg

Telefon 040-432 08 45 20

info@sporting-magazin.de

www.sporting-magazin.de

Herausgeber

Martin Blüthmann (V.i.S.d.P.)

martin@sporting-magazin.de

Redaktion

Nils Behrens, Martin Blüthmann,

Björn Jensen, Mirko Schneider

Lektorat, Schlussredaktion

Christine Kothe

Art Direction und Layout

Arndt Grutke

arndt@sporting-magazin.de

Druck

Dierichs Druck+Media

GmbH & Co. KG

Frankfurter Straße 168

34121 Kassel

Auflage: 70.000 Exemplare

Anzeigen, Mediadaten

Telefon 040-432 08 45 20

anzeigen@sporting-magazin.de

© Foto: Raphael Schmitt

© Foto: Christian Kadgien

Das Faustball-Comeback. Am 16. November spielte sich

in der Sporthalle Hohe Weide Historisches ab. Zum ersten

Mal seit 28 Jahren fand wieder eine Bundesligapartie im

Faustball in Hamburg statt. Dem Eimsbütteler TV sei Dank. Die

Herren schafften in der vergangenen Saison den Aufstieg in die 2.

Bundesliga – und legten am ersten Doppelspieltag der neuen Spielzeit

gut los. Der erste Gegner TuS Spenge wurde gleich dominant

und souverän mit 3:0 besiegt. Gegen den zweiten Kontrahenten

Leichlinger TV verlor das Team nur ein knapp mit 2:3. Saisonziel ist

der Klassenerhalt. Mit diesen Leistungen kann der gelingen. „Wir

sind super zufrieden. Das war Werbung für den Faustball in Hamburg“,

sagte der Vorsitzende der ETV-Faustballabteilung Christian

Sondern. „Wir

hoffen bald

auf noch mehr Zuschauer für unsere coole, actionreiche und dynamische Sportart, die

man ein Leben lang spielen kann. Selbst mit über 80 Jahren noch“, erklärte Sondern.

30 Fans kamen zum Auftakt. Der Eintritt war, ist und bleibt frei. Hoffentlich sind bei den

nächsten Heimspielen mindestens dreimal so viele ETV-Anhänger am Start.

© Foto: Christian Kadgien

© Foto: HFV/Gettschat

Schon 8000 Kinder warten. Mal HSV (oder St.

Pauli)-Profis werden wollen unsere Kleinsten.

Doch mittlerweile befinden sich 8000 Kinder

auf den Wartelisten der Hamburger Fußball-Vereine.

Das gab der Hamburger Fußball-Verband in seiner

Jahrespressekonferenz am 14. November bekannt.

Die Kinder wollen also Fußball spielen, können aber

nicht. Ein Mangel an Fußballplätzen ist häufig der

Grund dafür. HFV-Präsident Christian Okun forderte

von der Stadt Hamburg verstärkte Anstrengungen

gegen „die Abnahme der Nettosportfläche“. Wir

sind jetzt schon auf die Zahlen der Warteliste im

nächsten Jahr gespannt.

HFV-Präsident Christian Okun hat den Wartelisten für Kinder in den Fußball-Vereinen

den Kampf angesagt.

Leserbriefe, Termine

und Kommentare

info@sporting-magazin.de

Irrtümer und alle Rechte

vorbehalten. Nachdruck sowie

sonstige Vervielfältigungen nur mit

ausdrücklicher Geneh migung des

Verlags. Für unverlangt eingesandtes

Text- und Bildmaterial wird

keine Haftung übernommen; der

Verlag setzt bei Eingang voraus,

dass alle Rechte und Honorarfragen

geklärt sind. Erscheinungsort

und Gerichtsstand ist Hamburg.

sporting hamburg erscheint

monatlich. Anzeigen- und Redaktionsschluss

jeweils am 15. des

Vormonats.

Wir drucken auf Recycling papier,

das mit dem Blauen Engel

zertifiziert ist.

© Foto: Justus Stegeman

Die Faustballer des ETV hieven ihren Sport in Hamburg zurück auf die große Bühne.

25



© Foto: NBV Billardpictures 2023 DM

„Den Wahnsinn

in die Perfektion

treiben“

© Foto: Timo Rieß

Diese Geschichte beginnt mit einer unangenehmen Lage. Für die Spielhallen.

Anfang der 90er-Jahre. Der Gesetzgeber führt Begrenzungen

für die Anzahl der Automaten ein. Ein Teil der Flächen muss anders

verwendet werden. Dumm gelaufen! Denkt sich auch eine Spielhalle

in Geesthacht – und stellt schnell Snookertische auf die freien Flächen.

„Haben wir gesehen, fanden wir gut, sind rein und haben losgespielt“,

sagt Andreas Metz (52).

Snooker

Metz ist damit der Gründungsvater des Snookers in Norddeutschland.

Snooker, das ist diese in Deutschland durch Eurosport und den Kommentator

Rolf Kalb bekanntgewordene britische Billard-Variante, die

einen im TV am Anfang irritiert. Der Tisch ist knapp 3,60 Meter lang

und 1,80 Meter breit, die Kugeln sind irre klein, die Löcher auch. 15

rote Kugeln (je einen Punkt wert) und sieben farbige (zwei bis sieben

Punkte) liegen auf dem Grün. Die Aufgabe der beiden Kontrahenten

mit dem Queue: immer abwechselnd eine rote und eine farbige Kugel

versenken. Der besondere Clou: Fouls des Gegners provozieren, indem

der weiße Spielball so platziert wird, dass der Gegner seine nächste

Kugel nur über Bande anspielen kann. Dann ist er gesnookert. Heißt

direkt übersetzt: in einer unangenehmen Lage. Die Snookertische

passten somit bestens in die Geesthachter Spielhalle.

Wer den Sport das erste Mal im Fernsehen

sieht, hält ihn oft für eine gute Art, beim

abendlichen Tee ein bisschen zu meditieren.

Bälle liegen auf dem Tisch und werden hin

und her gestoßen. Ab und zu applaudiert

das Publikum bei einem besonders guten

Stoß. Die Spieler sind top gekleidet in Hemd,

Weste, Fliege und schicken Schuhen. Sieht

alles sehr entspannt aus. Doch wer sich mit

Snooker ein wenig befasst, wird schnell

süchtig. Die Helden dieser Sportart wie

Ronnie O’Sullivan (Spitzname

aufgrund seiner

schnellen Spielweise:

„The Rocket“/“Die Rakete“),

John Higgins oder Neil

Robertson schicken die

Die Frisur sitzt und die Kugel ist gleich drin!

Robin Otto verfügt über ein geniales Können

und eine Menge Lässigkeit.

Kugeln durch ihre Stöße auf so präzise Laufbahnen, Karambolagen und

in die Löcher, dass ein Schweizer Uhrwerk dagegen wie ein Ausbund

an Anarchie wirkt.

Vom Snookerfieber erfasst war auch schnell Andreas Metz. Von der

Geesthachter Spielhalle über das Lokal Greens im Billstedt-Center

und das Billard-Café Trio in Wandsbek fanden er und seine Mitstreiter

im Jahr 2000 den Weg in die Bramfelder Straße 102. Dort wurde aus

der vorherigen Spielgemeinschaft, die bereits seit 1996 eine Bundesligamannschaft

stellt, der vom professionellen Snooker-Coach Ole

Steiner auf der Vorarbeit von Metz gegründete Snookerclub Hamburg

als eingetragener Verein.

Der Snookerclub Hamburg stellt eine

Bundes ligamannschaft voller spezieller

Typen, die in Deutschland ganz oben

mitspielt.

© Foto: NBV Billardpictures 2023 DM

Dessen aus fünf Spielern bestehende erste Mannschaft, deren Auswärtsfahrten

und Übernachtungen aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert

wird, spielt nach einigen Auf- und Abstiegen nun seit vier Jahren wieder

in der Bundesliga und holte 2023 den Titel des Vizemeisters. Ohne

Großsponsoren, ohne Geldzahlungen an die Spieler. Dafür mit einer

eingeschworenen Gemeinschaft voller spezieller Typen.

Typen wie Robin Otto (31). „Der Junge kann Weltklasse sein oder viel

Mist zusammenspielen“, sagt Metz, mittlerweile Pressesprecher

beim Snookerclub Hamburg, über ihn. „Wenn Robin gut drauf ist, ist

er kaum zu schlagen.“ Otto ist deutscher

Nationalspieler, kam schon als Elfjähriger

Das geliebte Enfant terrible des Clubs: Ramzi Ben Ghaffar

zum Snooker, kratzte immer mal wieder

an einer Profikarriere auf der Main Tour. Daraus wurde letztlich doch Ein weiteres zumindest im Interview eher ruhiges Teammitglied ist Volker

nichts. Heute ist er richtig gut drauf. Kurz vor dem Interview hat er ein Buchwald (40). Kapitän des Teams ist wiederum Florian Stiefenhofer (41).

Century-Break (mindestens 100 Punkte am Stück durch versenkte Bälle Er wird von allen gerühmt als das besonnene Zentrum des Teams. Klar,

in Serie) gespielt. „Mich fasziniert an dieser Sportart, dass jedes Spiel strukturiert und immer mit der richtigen Ansage – ob in den Bundesligaspielen

oder im Training. Eine von Stiefenhofers vielen guten Eigenschaften:

anders verläuft. Beim Schach auf hohem Niveau brauchst du eigentlich

erst nach 20 Zügen hingucken, weil bis dahin klar ist, wie die Eröffnung er ist nicht nachtragend, sorgte beispielsweise immer wieder für die

verläuft. Beim Snooker gibt es unzählige Bilder der Kugeln auf dem Tisch. Re-Integration von Ramzi Ben Ghaffar. Am Tisch spielt Stiefenhofer

Und ein Satz kann fünf Minuten dauern oder 120 Minuten. Alles ist offen. wenig impulsiv und sehr überlegt, hatte durch seine Führungsstärke so

Das beansprucht das Gehirn sehr gut“, sagt Otto. Bald darauf steht er auch einen großen Anteil am Vizemeistertitel. „Ich will ja nicht lästern,

wieder am Tisch und versenkt mit Leichtigkeit die nächste rote Kugel. aber wir sind hinter Koblenz Vizemeister geworden, einem Verein, der

sich durch gezielte Verstärkung auszeichnet“, sagt Stiefenhofer. „Ich

Das mittlerweile von allen geliebte Enfant terrible des Teams ist Ramzi finde es schön, wie wir es mit so vielen unterschiedlichen Charakteren

Ben Ghaffar (30). Mehrfach ist er in den Club ein- und wieder ausgetreten. als über viele Jahre zusammengeschweißte Gemeinschaft schaffen, in

Schon mit zwölf Jahren begann er mit dem Sport, spielte exzessiv viel. der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen“, sagt er.

Kurz vor Beginn seiner Ausbildung verblüffte Ben Ghaffar komplett, als

er sich ein ersehntes Highlight bescherte und Metz, damals ebenfalls Bemerkenswert zudem: Feste Trainingsabläufe hat das Team nicht.

noch Mitglied der Bundesligamannschaft, in einem Trainingsspiel mit Zwar treffen sich in der Regel alle Spieler am Mittwochabend, um

5:0 vermöbelte. Nach seinem Sieg trat Ben Ghaffar sofort aus dem Club gegeneinander zu spielen. Doch wie viel ansonsten geübt wird, ist

aus, kam ein Jahr später wieder, schoss sofort ein Century Break. „Ja, jedem selbst überlassen. Alle Clubmitglieder haben einen Schlüssel für

das ist eine wahre Geschichte“, sagt er schmunzelnd. „Ich hatte damals den Clubraum und können ihn jederzeit betreten. Geübt wird also aus

eben einfach Bock, auch mal was anderes zu machen.“

eigenem Antrieb, oft viele Stunden lang. Weil jeder für die Mannschaft

Die Trainingsduelle zwischen ihm und Otto haben im Club Legendenstatus.

„Spielen die beiden gegeneinander, schauen alle zu und sind

so gut sein möchte, wie er es eben kann.

still“, sagt Metz.

„Darüber hinaus“, sagt Ramzi Ben Ghaffar, „engagieren wir uns alle in

unterschiedlichen Funktionen ehrenamtlich im Verein. Das finde ich

Ebenfalls positiv verrückt ist Tobias Friedrichs (35). „Du willst in diesem auch erwähnenswert, weil uns allen der Sport mehr bedeutet als nur

Sport den Wahnsinn auf dem Tisch in die Perfektion treiben“, sagt er. unser eigenes Spiel.“

„Der Sport lebt davon, dass jeder Sportler am Tisch die Perfektion

erreichen will – aber sie nie erreichen wird.“ Friedrichs ist ein Beispiel Oder um es anders zu sagen: Mit dieser Mannschaft befindet sich der

für die im besten Sinne wahnsinnige Entwicklung, die viele Spieler Snookerclub Hamburg in einer sehr angenehmen Lage.

im Snookerclub Hamburg genommen haben. Mit 17 Jahren fing er

an, mit 22 Jahren wurde er vom Club aufgrund eines Engpasses in

der ersten Mannschaft gebeten, statt Oberliga künftig Bundesliga

zu spielen. „Meine erste Bundesligapartie fühlte sich für mich an wie

eine Verarschung. Mein Gegner war viel zu gut für mich. Ich fühlte

mich beim Betrachten seines Spiels am Tisch wie im Fernsehen und

fragte mich, warum wir beide gegeneinander spielen“, sagt Friedrichs.

Doch schon vier Jahre später holte Friedrichs mit dem Bundesligateam

die deutsche Teammeisterschaft in Aachen, in etwa vergleichbar mit

dem Pokalwettbewerb im Fußball. „Ich weiß noch genau, dass wir am

Wochenende nach Aachen gefahren sind und nicht im Traum damit

gerechnet haben, das Ding zu gewinnen. Den Titel holten wir dann

Montagmorgen um 1 Uhr, mussten aber ein paar Stunden später in

Hamburg alle wieder arbeiten. Ich bin ohne Schlaf mit dem Gefühl,

deutscher Meister zu sein, zur Arbeit gefahren. Dort bin ich um 11 Uhr

früh eingeschlafen und von meiner verständnisvollen Chefin heimgeschickt

worden“, erinnert sich Friedrichs.

© Foto: NBV Billardpictures 2022

© Foto: NBV Billardpictures 2023 DM

Vier Hamburger Snooker-Matadoren am Tisch (v.l.): Robin Otto, Florian Stiefenhofer, Volker Buchwald und Tobias Friedrichs.

Stratege am Tisch! Teamkapitän Florian Stiefenhofer (l.) führt das Bundesligateam an.



Die sporting-Tipps, präsentiert

von LOTTO Hamburg:

01.12. CHRISTMAS RUN TO TREE

Weihnachtslauf mit Baumverkauf :-) im schönen Hamburger Klövensteen. Dieses Jahr sind die

Startplätze schon weg (Anmeldung für 30.11.2025 ab Anfang Februar 2025) aber Tannen

und Glühwein gibt es auch für Zuschauer.

christmasrun.de

02.12. YOGA AM MORGEN

07:30–08:30 Uhr/Planten un Blomen (Teehaus Große Wallanlagen); Yoga mit dynamischen und

meditativen Momenten, für ALLE, 5 EUR. Jeden Montag und Donnerstag

www.hamburg-tourism.de/sehen-erleben/veranstaltungen/

veranstaltungskalender/yoga-am-morgen/#c25171452

05.12. GYMNASTIK FÜR SENIOREN

09:30–10:30 Uhr/Wilhelmsburger Inselpark (Multicourt). Freier Eintritt. Hin da, das stärkt

Körper, Geist und die Abwehrkräfte und man lernt neue Menschen kennen. Veranstalter:

ParkSportInsel e.V., gefördert von der SECURVITA Krankenkasse Montags und donnerstags,

ab Januar nur montags

www.parksportinsel.de/parks/wilhelmsburger-inselpark

06.12. EISHOCKEY CROCODILES

Die Crocodiles Hamburg beißen wieder zu, hoffentlich (siehe auch Artikel auf Seite xy),

20:00 Uhr, gegen TuS Harsefeld Tigers, weitere Heimspiele der Crocos aus Farmsen: gegen

Salzgitter Icefighters, 15.12., 19:00 Uhr; gegen Sande Jadehaie, 21.12. 19:00 Uhr, gegen

die Harzer Falken, 10.01., 20:00 Uhr; gegen Timmendorf, 17.01. 20:00 Uhr, beim HSV,

24.01. 19:30 Uhr, gegen Bremen Weserstars, 31.01. 20:00 Uhr

www.crocodiles-eishockey.de/1-herren/spielplan-hauptrunde

07.12. VOLLEYBALL 2. LIGA PRO FRAUEN,

2. LIGA NORD MÄNNER

ETV Sporthalle Hoheluft, Lokstedter Steindamm: Männer: ETV-Kiel 15:00 Uhr, Frauen: ETV–

Freisen 19:00 Uhr; weitere Heimspiele: Männer, 21.12. 19:00 Uhr vs. Schüttdorf; 18.01.

15:00 Uhr vs. Giesen II; 19.01. 16:00 Uhr vs. Frankfurt

www.volleyball-bundesliga.de

14.12. 1. FUSSBALL-BUNDESLIGA

FC St. Pauli vs. Super Werder Bremen 18:30 Uhr. Da Winter, können sich alle warm anziehen.

Das ist sehr salomonisch. Weitere Heimspiele der Kiezgrößen: 11.01. 15:30 Uhr vs. Eintracht

Frankfurt; 26.01. 17:30 Uhr vs. 1 FC Union Berlin

www.bundesliga.com/de/bundesliga

14./15.12. 15. HALLENMEETING DES HSV E.V.

LEICHTATHLETIK

Vollgas zum Jahresende!!! Alle Infos und Ausschreibungen unter

leichtathletik.hsv.de/hallenmeeting

15.12. HERRLICHES EIMSBÜTTELER

ADVENTSSINGEN DES ETV

17:00–18:00 Uhr, Fußballplatz an der Bundesstraße, Bundesstraße 103. Der Eintritt ist frei.

Für das leibliche Wohl, sprich Punsch und Würstchenalarm, ist gesorgt. Ein Must-have für alle

emotionalen Vögel dieser Stadt.

etv-hamburg.de/ueber-den-verein/veranstaltungen/

22.12. JOGIS HBL-FINALE

Johannes Bitter gegen Flensburg das letzte Mal … *Schluchz.* Um 15:00 Uhr wird Torwartlegende

Johannes „Jogi“ Bitter im Nordduell gegen die SG Flensburg-Handewitt in der Barclays-

Arena sein letztes Bundesligaspiel (16. Bundesligaspieltag) bestreiten. Seid dabei, feiert den

Mann, er hat es mehr als verdient. Alles Infos unter:

www.hamburg-handball.de

31.12. 4. SILVESTERLAUF DES SVE HAMBURG

AM REDINGSKAMP

Entweder 5 km oder 10 km. Alle Infos für den Endspurt des Jahres findet man hier:

lauftreff.sve-hamburg.de/3-sve-silvesterlauf/

08.12. 35. BRAMFELDER WINTERLAUFSERIE

9:30 Uhr. Der superfluffige, landschaftlich reizvolle Rundkurs um den Bramfelder See, Sportanlage

Gropiusring in HH-Bramfeld, sorgt dafür, dass alle Teilnehmer*innen nachmittags einen

sehr entspannten 2. Advent haben werden und die Kekse doppelt schmecken.

www.winterlaufserie-hamburg.de

08.12. ST. PAULI X-MASS-RUN

Hells Bells beim Einlauf ins Stadion, wie es sich gehört und Preise für die kreativsten Weihnachtskostüme.

Ob Elch, Rentier oder Weihnachtsmann, beim X-MASS-Run werden alle ihren Spaß

haben. Da alle Tickets ausverkauft sind: Startplatz-Börse auf Facebook-Seite des Veranstalters.

Good luck.

www.stpauli-x-mass-run.de

08.12. 2. FUSSBALL-BUNDESLIGA

HSV vs. SV Darmstadt 98, 13:30 Uhr, weitere Heimspiele der Freunde aus dem Volkspark:

21.12. 13:00 Uhr vs. SpVgg Greuther Fürth ; 18.01. 20:30 Uhr vs. 1.FC Köln. Reingehau’n

Männer!

www.bundesliga.com/de/2bundesliga

08.12. HANDBALL SPORT VEREIN HAMBURG

16:30 Uhr vs. SC EHFK Leipzig in der Sporthalle Hamburg

hamburg-handball.de

10.12. BASKETBALL

Veolia Hamburg Towers vs. Valencia 19:30 Uhr; weitere Heimspiele Euro-Cup bzw. Bundesliga:

17.12. 19:30 Uhr vs. Jerusalem; 21.12. 18:30 Uhr vs. Ludwigsburg; 30.12. 18:30 Uhr vs.

Braunschweig; 08.01. 19:30 Uhr vs. Venedig; 10.01. vs. Bonn; 21.01. 19:30 Uhr vs. Lietkabelis

Panevezys; 26.01. vs. Würzburg, alle Infos und Tickets unter:

hamburgtowers.de

31.12. SILVESTERLAUF „RUND UM DIE TEICHWIESEN“

Auch um die Teichwiesen wird vor dem Käseigel Silvester noch gerannt. Der Meidendorfer

SV, der Walddörfer SV, der Farmsener TV, die LAV HH-Nord und der TuS Berne veranstalten

den 39. Silvesterlauf (Laufen, Walken, Wandern) „Rund um die Teichwiesen“; Start 12:00 Uhr;

Treffen beim Walddörfer Sportforum, Halenreie 32–34, 22359 Hamburg.

Laufstrecke 2.600 m – Rundkurs auf Parkwegen. Spikes sind nicht erlaubt.

Anmeldung online: bis zum 31.12.2024

walddoerfer-sv.de/sportangebot/leichtathletik/

veranstaltungen/39-silvesterlauf-rund-um-die-teichwiesen/

01.01.25 FROHES NEUES JAHR

11.01 NINYA WARRIOR

Großes Finale der Aygo X Parcours Tour 2025 (Ninja Warrior) in der Sporthalle Hamburg. Coole

Vibes, Action wie im Feeeernsehen. Man darf gespannt sein, Hauptsache Daniel Schmidt,

Trampolinkönig aus Bramfeld, ist dabei.

aygox-tour.de/tour/das-grosse-finale/

19.01. FEUERWERK DER TURNKUNST

Verband für Turnen und Freizeit (VTF): 14:00 Uhr und 19:00 Uhr; Barclays Arena, Sylvesterallee.

Die Show ist der Knaller, können wir so schon sagen. Und die Stimmung in der Halle ist

genauso ein Knaller. Alle Infos und Karten unter:

www.vtf-hamburg.de/aktiv-in-bewegung/veranstaltungen/

feuerwerk-der-turnkunst/

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Bitte informiert Euch über den aktuellen Status der jeweiligen Veranstaltung direkt auf

der Webseite des Veranstalters.

© Foto: HASPA Marathon Hamburg

© Foto: Michael Strokosch

29



Serie Sport & Gesundheit

Erinnern wir uns an die letzte Ausgabe: je elastischer das

Gewebe, je durchbluteter, desto geringer das Risiko von

Verklebungen und letztlich der Vermehrung bösartiger

Zellen. Die äußere Schicht geht von vorn nach hinten,

nämlich zwischen Schambein und Steißbein.

powered by

1. Übung. „Also halten wir uns einen ganz

banalen Luftballon fest vor den Bauch bzw.

Unterleib und versuchen in Vorwärtsbewegungen

den Ballon zu drücken.

Anspannung, Entspannung. Das Gleiche auf der Rückseite

des Körpers. Den Ballon festhalten. Druck nach vorn und

hinten ausschließlich durch das Becken. Die nächste

Schicht verläuft quer, zwischen den Sitzbeinhöckern.

© Foto: Freepik.com

© Fotos: Faszio

© Foto: Faszio

Jetzt gehts euch an den

Beckenboden.

2. Übung: Nun wieder der Ballon,

rechts, links, mit der Hüfte. "Diesmal

drücken wir ihn zur Seite,

gleiches Prinzip, sehr harmlos

aber wirkungsvoll“, sagt Heike.Die

3. Schicht, sie läuft fächerförmig von innen nach

außen, kleidet das kleine, innere Becken aus.

Nach unserem Sport- und Krebs-Aufschlag in der letzten Ausgabe

und der Erkenntnis, dass der Beckenboden unterschätzt

wird, weil er nämlich uns alle angeht, haben wir zusammen mit

unseren Partnern, dem Landessportamt, dem UKE, dem VTF, der

Securvita-Krankenkasse sowie dem Science and Transfer Center Active City

entschieden, dass wir eine Extra-Runde drehen, um mit euch über euren

Beckenboden zu schnacken.

© Foto: Faszio

© Foto: privat

Viel mehr sogar: Wir zeigen euch, wie man den trainiert

bzw. wie man ihn zunächst zu fühlen lernt, um

ihn dann immer wieder aktivieren und gar trainieren

zu können. Ein stabiler Beckenboden ist extrem

wichtig. Er schützt vor Inkontinenz, ist gut für das

Sexualleben, stärkt die Prostata, hält die Gebärmutter

und ist deswegen im Sinne einer Krebs-Vorbeugung

und auch im Rahmen einer Krebstherapie extrem

relevant. Aber auch bei allen weiteren Unterleibsbeschwerden

bei Frauen und Männern sehr wichtig.

Also sprechen wir mit Heike Oellerich, sie ist nicht

nur echte Fachkraft, sie ist vielmehr richtig gehend Beckenbodenaddicted.

Ihre Devise vorab: „Alles, was ich vorschlage und anspreche,

muss jeder Mensch verstehen können“, also sind wir bei ihr genau

richtig. Der Beckenboden ist das muskuläre Bindegewebe im unteren

Bereich des Beckens, das ja so rein anatomisch eher wie eine

Schüssel aussieht, die bei den Frauen deutlich größer ist, denn da

müssen dann irgendwann die Kinder durch, um das Licht der Welt zu

erblicken. Und er hat Durchlässe, bei den Frauen drei, bei Männern

zwei. Heike erklärt uns den Beckenboden in Schichten.

Für innen: Übung 3.: „Pustet einen Luftballon auf“,

rät sie; wir gucken ungläubig, probieren es aus und sie hat recht,

man spürt, im Inneren tut sich was beim Pusten.

Für außen, Übung 4: Klemmt den Ballon zwischen die

Oberschenkel und geht in die Hocke. Das ist alles, fragen

wir uns zwischendurch und Heike holt 'ne Runde weiter aus: „Grins

mich mal an“, sagt sie, „und guck mal zornig“. „Grinsen: man öffnet

sich, auch den Unterleib, zornig: Man wird fest“, verstanden, stimmt.

Grinsen und böse gucken im Wechsel, gut für den Beckenboden. Auch

banal aber effektiv: Beim Sitzen und dann Aufstehen: Füße versetzt sind

besser als nebeneinander, denn der Beckenboden wird variantenreicher

gefordert. Mal machen, das ist Übung 4.

»

Heike Oellerich (Faszien-Fachfrau) und Prof. Dr. Götz Welsch (Athleticum)

31



Serie Sport & Gesundheit

Jubiläum im Walddörfer SV

© Fotos: Faszio

Übung 5: Füße flach auf den Boden (z.B. barfuß), vs.

leichtes Anheben der Hacken über fersenerhöhtes

Schuhwerk und damit verbundenen Vorfußdruck:

sehr gut. Klasse Beispiel für Töne als Unterstützung des Beckenbodens:

Irgendwann fing die Tennisszene an, beim (Auf-) Schlagen laut

und abrupt zu stöhnen. Anspannung, wie auch beim Kampfsport, der

Rumpf wird fest, so auch der Beckenboden. Damals wahrscheinlich

unbewusst, aber auch gut für den Beckenboden, also ruhig mal laut

und plötzlich aufstöhnen, wir machen aber keine Übung draus. Und

Achtung, „nicht alle Übungen im Sport sind gleichermaßen gut für

den Beckenboden – der Schlüssel liegt in der Integration“, merkt

Heike an, also siehe oben.

Big Picture

Wenn ein Sportverein ein rundes Jubiläum feiert, dann ist das

super, aber eigent-lich kommt so ein Jubiläum ja kalendarisch

von allein.

©Fotos: Walddörfer SV

© Foto: sporting hamburg

Übung 6: Schulterblätter: „Schultern

locker, dann oberen Rücken nach vorn

dehnen, dann über den Schulterblättern

zusammenziehen, im Wechsel,

und ihr spürt im Inneren den Beckenboden,

also gut.“

Von Heike lernen wir an dieser Stelle das Wort

´Zwangsbeglückung´, heißt für sie: „viele Bewegungen

sind unbewusst gut für den Beckenboden“, sagt

sie, „Stichwort Luftballon“. „Wie das Kind, dass auf

die Toilette muss: erst verschränkt es die Beine,

dann beugt es sich vor, letztlich setzt es die Arme

ein, guckt angestrengt ...“. Unbewusst natürlich,

aber wirkungsvoll. Zwangsbeglückung eben.

Heike will weiter sensibilisieren, zum Beispiel mit einem Ring, wir im Ausfallschritt

(siehe Foto): „Wechselbewegungen, Schwünge, tief runter, der BB braucht die

Durchlässigkeit, weniger Spontan-Belastungen, weniger plötzliches Abstoppen,

Flow ist gut“ sagt sie, "und Positionen des Beckens unterhalb der Knie. Das sind

die natürlichen Ausscheidungspositionen“. Sensibilisiert?

Also kommt es darauf an, was man daraus macht. Und der Walddörfer

hat was draus gemacht, das ganze Jubiläumsjahr 2024 schon. Ulrich

Lopatta, Vorstandsvorsitzender des Walddörfer SV, ist sehr happy, dabei

eher besonnen denn euphorisch. Er geht fast bescheiden mit diesem

Geburtstag um, so auch mit dem Erfolg der herrlichen Jubiläums-Gala

vor drei Wochen. Und er betont immer wieder: "Ohne unser Team wären

wie nie so weit gekommen“, mit dem Jubiläum nicht, mit dem WSV auch

nicht. Er weiter: „wir sind von 3.000 Mitgliedern innerhalb der letzten 30

Jahre auf mehr als das Dreifache gewachsen“, sagt er zwar nicht ohne

Stolz, bewertet diese Entwicklung aber am liebsten auf der Meta-Ebene.

Zum Beispiel Hauptamt vs. Ehrenamt: „Die Hauptamtlichkeit bestimmt

die Zukunft eines Sportvereins“, sagt er, „das leben und erleben wir hier.

Ein breites, attraktives, nachhaltiges Sportangebot kann es nur geben,

wenn es entsprechend Personal gibt, das wiederum auch geführt und

letztlich auch verwaltet werden muss“. 130 Angestellte, 400 Übungsleiter,

die vom Vorstand mit 10 Bereichsleitern geführt werden, „Unsere Idee

ist, dass wir beim Hauptamt so aufgestellt sein müssen, damit das

Ehrenamt weiterhin Spaß macht“. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist

der Mut zu NEU. „Wir sind immer darauf bedacht zu gestalten und nicht

nur zu verwalten.“, sagt er, und: „Der Sport entwickelt sich immer weiter,

da muss man mit. Das ist ja aufregend. Und über die Gleichstellung von

Frauen reden wir gar nicht, wir sind schon immer paritätisch besetzt“.

Auch all die anderen sehr relevanten Themen wie Schulkooperationen,

Inklusion, „… machen wir längst und schon lange“, grinst er, und macht

den Eindruck als wolle er sagen, „wir dröhnen damit nur nicht so rum“. Das

erste große Sportforum wurde 1978 erbaut, die Integration eines schicken

Sportstudios betrachtet er als absoluten Erfolg. Die Idee überhaupt, eigene

Sportstätten zu entwickeln, treibt sie an in den Walddörfern. „Das macht

uns von der öffentlichen Hand, von Schulturnhallen z.B., unabhängiger.

Und die nächste Ausbaustufe des Sportforums ist längst in Planung, die

Finanzierung safe. Wir haben Hunderte Menschen auf Wartelisten, gerade

für die Sportarten Parcour, Fußball, Handball, Kinderturnen. Wir werden

weiterwachsen“, stellt er fest. „Wir sind aber auch sonst ein echter Player

im Stadtteil, und das sehe ich auch als unsere Verpflichtung. Wir sind hier

immer an dem Menschen dran, auch über den Sport hinaus. Das hat uns in

Sachen Ansehen ganz weit nach vorn gebracht, uns fest verankert.“, sagt er

und ist glücklich über diese Reputation. „Das werden wir auch unbedingt

so fortführen, denn die Herausforderungen unserer Gesellschaft werden

mehr. Wir werden die Zusammenarbeit mit Schulen professionalisieren,

müssen uns da an den Veränderungen orientieren“. Das betrifft auch den

Wandel von Sportgewohnheiten. „Die Arbeitszeiten unserer Mitglieder

haben sich stark verschoben, durch Home-Office zum Beispiel, also

macht es keinen Sinn, unsere Kurse nur abends anzubieten, wir müssen

unsere Angebote folglich immer noch flexibler gestalten“, erklärt er. „Wir

verstehen uns da als Dienstleister, brauchen aber für all diese Prozesse

eben auch sehr gute Leute, denn Effizienz ist natürlich auch für uns ein

Thema.“ Stichwort Fachkräftemangel, auch für den Walddörfer SV ein

Thema, und wieder ordnet er seinen Verein damit in das große Bild ein.

„Für mich ist ein Sportverein ein gesellschaftliches Orientierungssystem,

deswegen empfinden wir eben auch eine so große Verantwortung für

diesen Stadtteil und alle seine Menschen und bringen uns ein, gestalten

wenn möglich mit“. Und schließlich: „Mein Job hier, der mir unglaublich

viel Freude bringt, ist mein Dienst an unsere Gesellschaft.“

Herzlichen Glückwunsch, Walddörfer SV!

Feiern schon das ganze Jahr Jubiläum – der Walddörfer Sportverein:

Alicia Alvarez (Radio Hamburg) und Ulrich Lopatta auf der Gala-Bühne.



2024, das Sup er-Sportjahr!

© Foto: Mediaserver Hamburg/Hamburg Messe und Congress

20 + 24 Quiz-Fragen

zum Jahresende!

Ihr habt das Hamburger Sportjahr bislang genossen, wir auch.

Nun wollen wir aber wissen, was ist davon geblieben, an was

erinnert Ihr Euch?

Wir haben uns deshalb zusammen mit unseren Freund:innen von LOTTO

Hamburg für das November-Heft 20, für das Dezember-Heft 24 pfiffige Fragen

ausgedacht. Und das Schöne, wir werden dabei unterstützt von all denen, die den

Hamburger Sport tatsächlich ausmachen: den Vereinen, den Mannschaften, den

Sportfreunden, … denn die stellen nämlich alle sensationelle Preise zur Verfügung.

Von Eintrittskarten bei den Towers, dem HSV, … bis hin zu Trikots und einer

tipptopp-Platzreife von der Golf Lounge. Vielen Dank schon mal dafür. Wir feiern

Euch!

Bitte sendet Eure Antworten per Mail an:

info@sporting-magazin.de

Betreff: Besserwisser*innen sind auch Menschen:-)

Einsendeschluss ist der 15. Januar 2024.

Mitmachen dürfen alle ab 18 (sorry, Kids, das ist leider so); der Rechtsweg

ist ausgeschlossen. Wir werden die Preise unter den richtigsten

Einsendungen verlosen. Achtung: Wir werden das Quiz bei Insta immer

mal mit einer Frage ein wenig in den Orbit schießen. Just to let you know.

Spielen kann süchtig machen – Hilfe unter 0800/1372700

Und hier unsere 24 Dezember-Quizfragen:

(Mehrfachnennung möglich)

1. Der Staatsrat für Sport in Hamburg heißt:

a Christoph Holstein

b Christoph Schleswig

c Christian Holstein

2. Die Top-Mannschaft in der Volleyball-

Bundesliga der Männer SVG Lüneburg

a Spielgemeinschaft Volleyball

Gellersen Lüneburg

b Sport Vereinigung Lüneburg

c Spielvereinigung Geilersen Lüneburg

3. Im Deutschlandachter in Paris saßen wie

viele Hamburger Ruderer?

a leider keiner

b der alten Torben Johannesen, also 1

c zwei super Typen

4. Die Crocodiles aus Hamburg Farmsen gehen

in diesem Jahr in welcher Liga aufs Eis?

a Regionalliga Nord

b Regionalliga Nord-Ost

c Oberliga Nord

5. Wurde für seine wunderbare Arbeit

mit verhaltensauffälligen Kids mit dem

Bundesverdienstkreuz geehrt.

a Boxtrainer Olaf Jessen

b Radtrainer Olaf Jessen

c Kanutrainer Olaf Jessen

6. Wie heißt aktuell der Pokalwettbewerb

im Hamburger Amateurfußball, den

LOTTO Hamburg unterstützt?

a BINGO-Pokal

b LOTTO-Pokal

c TOTO-Pokal

7. Wie heißt die Sportart, bei der es im Fußball

etwas entspannter zugeht?

a Sitzfußball

b Walking Football

c Schlafen

8. Wie heißt die Sport und Gesundheit-Serie bei

sporting?

a Doc sporting

b sporting präventiv

c move your ass

9. Welchen Titelsponsor hat die neue Fußball

Oberliga Hamburg?

a LOT TO Oberliga Hamburg

b Gamesright Oberliga Hamburg

c Active City Oberliga Hamburg

10. Mit welcher Weite hat sich der Bergedorfer

Mika Sosna in diesem Jahr für Paris

qualifiziert?

a 68,95m

b 67,96m

c 68,96m

11. Wie heißt der aktuell beste Golfer Hamburgs?

a Tiger Christensen

b Puma Christensen

c Tiger Christiansen

12. Eine Sportart, die in Hamburg gerade richtig

abgeht, ist

a Beach-Hockey

b Padel-Tennis

c Pickleball

13. Wie lautete der Tabellenplatz unserer

Buxtehuder Spitzenhandballerinnen zum

Ende der Saison 2023/2024?

a 8.

b 9.

c 10.

14. Wie heißt der Sieger der diesjährigen Segel-

Bundesliga?

a Norddeutscher Regattaverein

b Verein Seglerhaus am Wannsee, Berlin

c Mühlenberger Segel-Club

15. Wer siegte in diesem Jahr bei den Männern/

Amateuren beim Ironman in Hamburg.

a Jan Frodeno

b Lars Wichert

c Lars Wiechert

16. Wie schnell rannte Owen Ansah in diesem

Jahr am 29. Juni die 100 m und wurde damit

der erste Deutsche unter …

a 9,99 Sek.

b 9,98 Sek.

c 10,02 Sek.

17. Laura Ludwig beendet in diesem Jahr auch

ihre Beach-Karriere. Wie oft wurde sie

Deutsche Meisterin?

a 4 ×

b 6 ×

c 7 ×

18. Zuletzt freute sie sich ganz besonders:

a Sie wurde Weinkönigin.

b Hamburgerin.

c im Rathaus wild gefeiert.

19. Worum wurde in den letzten Wochen in der

Hamburger Sportpolitik schwer gerungen?

a um eine neue, 4.000 Menschen fassende

Arena auf dem Messegelände

b um die Stadtmeisterschaft im Tischfußball

c um den Sportfördervertrag

20. Wo hat das diesjährige Hamburger Damen-

Tennis-Turnier, die ECE Ladies Open,

stattgefunden.

a Im Stadtpark

b Am Rothenbaum

c Im Innenhof des AEZ

d Auf der Tennisanlage der SV Blankenese

21. Nach welchen bissigen Fischen benennen

sich die Hamburger Vertreter/innen in der

Floorball-Bundesliga.

a PiranHHas

b SHHarks

c HHeringe

22. Wo gab es in diesem Jahr während der

Olympischen Spiele die Team Hamburg

Lounge?

a Im Partykeller des Landessportamts

b Auf dem Dach der Handelskammer

c Im Alexander-Otto-Saal beim

Hamburger Sportbund

23. Die Squash-Mannschaft der Kaifu-Lodge in

der Squash-Bundesliga heißt

a Kaifu-Ritter

b Kaifu-Gladiators

c Kaifu-Bagaluten

24. In welchem Stadtteil ist der SC Vorwärts

Wacker zuhause?

a Billbrock

b Billwerder

c Billstedt

34



Die besten Fitnesstrends werden präsentiert von

Die besten Fitnesstrends werden präsentiert von

© Fotos: David Lloyd Meridian

Trends in Sachen

Fitness und Wellness.

Da es eines der größten und etabliertesten Studios der

Stadt ist und Hamburger Hockey-Königin Sissi Hauke

da das Marketing stemmt, haben wie gleich mal zum

Jahreswechsel gefragt, was David Lloyd Meridian denn

so an Trends für die nächsten Jahre im Bereich Fitness

und Wellness sieht.Spannend und entspannend. Herrlich.

Als einer der größten Anbieter in den

Bereichen Gesundheit, Fitness und

Wellness innerhalb Europas verfügen

David Lloyd Clubs sowie David Lloyd

Meridian Spa & Fitness über einen natürlich

fundierten Marktüberblick und

haben daher bereits die Fitnesstrends

ermittelt, die im nächsten Jahr den Markt

erobern werden. Der Blick in die Fitness-

Zukunft zeigt vor allem eine Integration

von innovativer Technologie, personalisiertem

Training sowie ganzheitlichen

Wellnesspraktiken, die die körperliche Gesundheit nachhaltig

fördern sollen - von spirituell inspirierten Workouts bis hin zu

fortschrittlichen Erholungstechniken:

KI-Integration im Fitnessbereich: Künstliche Intelligenz hat sich 2024 im

Mainstream etabliert und wird nun zunehmend auch Einzug in einzelne

Workouts und Personal Training finden. Technologie und Expertise der

Trainer greifen zukünftig ineinander, um das Training noch effizienter zu

machen. KI-gestützte Lösungen bieten nicht nur einzigartige Trainingspläne,

sondern liefern auch Feedback in Echtzeit sowie ein innovatives

Tracking der Fortschritte durch Datenanalysen.

Eine Marktforschungsstudie unter Mitgliedern spiegelt diesen Trend

tatsächlich auch wider: So gaben 62% der Befragten an, tragbare

Technologien zu nutzen, während weitere 10% planen, künftig damit

zu beginnen. Darüber hinaus nutzen 47% Technologien zur Optimierung

ihrer Gesundheit und körperlichen Fitness.

In Zukunft könnten Workouts kontinuierlich durch KI überwacht werden,

die sofort Anpassungen vorschlägt und Erholungsstrategien basierend

auf individuellen physiologischen Reaktionen anpasst. Diese Technologie

befähigt die Mitglieder nicht nur, ihre Fitnessziele effektiver zu erreichen,

sondern reduziert auch das Verletzungsrisiko erheblich.

David Lloyd Meridian Spa & Fitness treibt deswegen diese Transformation

voran und investiert in fortschrittliche Smart-Technologie wie den

Body Hub. Mitglieder geben Gesundheitsdaten und Ziele ein, bevor ein

Ganzkörperscan das Bio-Alter und einen detaillierten Gesundheits- und

Fitnessbericht liefert – von der Stoffwechselrate bis zur Flexibilität

und kardiovaskulären Fitness. Diese Ergebnisse können über die App

eingesehen werden und bieten Pläne und Ratschläge, um die Mitglieder

zu motivieren, ihre Ziele zu erreichen.

Die soziale Revolution im Fitnessbereich: Es ist auffällig, dass in den

letzten Jahren die Menschen zunehmend Wert auf zwischenmenschliche

Verbindungen gelegt haben. Sie nutzen auch die Clubs und Fitnessstudios

als Orte der Begegnung. Aktivitäten wie Gruppentrainingskurse gewinnen

auch wegen des tollen Gemeinschaftsgefühls.

Generation Z (geboren 1997 bis 2013) definiert

die soziale Kultur neu, indem sie Wellness über

Bars und Nachtclubs stellt. Laut einer Umfrage

von David Lloyd Clubs gaben über die Hälfte der

Befragten zwischen 18 und 35 Jahren (54 %) an,

lieber ins Fitnessstudio als in einen Nachtclub

zu gehen. Die jüngeren Generationen legen

Wert auf geistiges und körperliches Wohlbefinden,

und zusammen mit dem Aufkommen

von Fitness-Influencern und sozialen Medien

ist Sport zu einem erstrebenswerten Lebensstil

geworden. Clubbesuche werden nicht mehr

nur als einstündige Trainingseinheiten gesehen,

sondern als ganzheitliche Lifestyle-Erfahrungen,

die Gesundheit, Arbeit und soziale Kontakte

verbinden.

Die Umfragewerte ergaben

außerdem, dass mehr

Dance Meditation meets Crossfit.

als ein Drittel (39%) der Mitglieder

zukünftig plant, mehr Zeit mit der Familie

zu verbringen, da dies ebenfalls Bestandteil eines gesunden Lifestyles ist.

Aus diesem Grund will David Lloyd Meridian seine Familienaktivitäten

künftig noch weiter ausbauen. Am Standort Hamburg Barmbek ist es

bereits möglich, die Signature Class BLAZE, eine Art Zirkeltraining bei dem

die Belastung durch eine MyZone Watch dokumentiert wird, zusammen mit

der ganzen Familie zu besuchen, da das Rebels Format bereits für Kinder

ab acht Jahren geeignet ist. Zudem soll es in Zukunft auch SPIRIT Classes

für die ganze Familie geben. Die Signature Class verbindet Elemente aus

dem Yoga und Pilates mit kurzen Meditationseinheiten. Dadurch lernen

Kinder schon im frühen Alter, sich zu entspannen und sich ganz auf den

eigenen Körper zu konzentrieren. In den Clubs Alstertal und Bad Homburg

sind die SPIRIT Rebels Classes bereits fester Bestandteil im Kursprogramm.

In Eppendorf werden sie im Januar gelaunched. In Bad Homburg können

Eltern und Kinder auch am REBELS-Format der BATTLEBOX teilnehmen,

dem ultimativen Outdoor-Workout für Familien oder REBELS IGN1TE, ein

inspirierendes, von Kampfsportarten inspiriertes HIIT-Workout.

Spirituell inspirierte Wellness-Praktiken finden Einzug ins Kursprogramm:

Der Aufstieg der Tanz-Meditation: Nach den globalen

Belastungen der letzten Jahre gewannen Spiritualität und meditative

Praktiken zunehmend an Beliebtheit, wobei immer mehr Menschen sich

alternativen Therapien wie Achtsamkeit, Meditation, Reiki und Reflexzonenmassage

zuwenden, um ihr Wohlbefinden zu unterstützen. Was

einst als „esoterisch“ galt, wird nun von vielen Menschen als wertvolle

Ergänzung zum physischen und mentalen Wohlbefinden angesehen.

In den letzten Jahren hat sich der spirituelle ekstatische Tanz zu einem

beliebten Wellness-Trend entwickelt, der eine einzigartige Mischung

aus körperlicher Bewegung und geistiger Entspannung bietet. Diese

immersive Praxis erlaubt es den Teilnehmern, sich frei und ausgelassen

zu bewegen, und bietet nicht nur ein körperliches Workout, sondern auch

emotionale und kognitive Vorteile.

David Lloyd Meridian, bekannt für immer neue Innovationen innerhalb

des Kursprogramms, hat im Sommer SPIRIT Dance Meditation als neue

Class im Club Alstertal eingeführt. Dieser Gruppenkurs wird musikalisch

begleitet. Die Teilnehmer bekommen Kopfhörer zur Verfügung gestellt,

um sich dann ganz frei zur jeweiligen Musik zu bewegen. Tina Traina,

Produktleiterin bei David Lloyd Clubs, erklärt: „Bewusstes Tanzen bedeutet,

dass der Körper die Bewegung anleitet und nicht der Kopf. In

einem Tanzmeditationskurs hat man das Gefühl, wieder Kontrolle über

sich selbst zu gewinnen.“ »

Das Knowhow der Trainer in Verbindung mit den sehr hohen technologischen Standards

der Geräte ist eine super Kombi.

37



Die besten Fitnesstrends werden präsentiert von

© Foto: David Lloyd Meridian

Face Yoga steht ganz hoch im Kurs,

stärkt und strafft die Gesichtsmuskulatur.

Diese große Auswahl an Erholungsgeräten unterstreicht die Erkenntnis,

dass Ruhe und Erholung ebenso wichtig sind wie das eigentliche Training.

Sie helfen den Trainierenden, optimale Leistungen zu erzielen und das das

Verletzungsrisiko zu verringern.

Regeneration ist essenziell für den Aufbau von Kraft und Ausdauer sowie für

die allgemeine körperliche und mentale Gesundheit. In ihren SPA-Bereichen

bietet David Lloyd Meridian ideale Bedingungen, um den Körper nach

dem Training zu revitalisieren und zu entspannen. Die Sauna fördert die

Durchblutung, unterstützt die Entgiftung und entspannt die Muskulatur.

Im Dampfbad hilft die feuchte Wärme, die Atemwege zu befreien und Verspannungen

zu lösen. Das Kältebecken ist perfekt für eine Kontrasttherapie,

die die Regeneration beschleunigen und die Durchblutung fördern kann.

Dieser Trend setzt einen Kontrast zu traditionellen Kursformaten und ist

die Antwort auf die Nachfrage nach alternativen Workout-Erlebnissen,

die Fitness, Achtsamkeit und Gemeinschaft vereinen.

Wellness- und Langlebigkeitstraining für Personal Trainer: Da Stress

für Fitnessbegeisterte zunehmend zu einem Thema wird, erweitern

Fitnessstudios ihr Angebot über das rein körperliche Training hinaus.

Die Clubs führten diesbezüglich eine Umfrage durch, bei der 77% der

Befragten angab, dass die regelmäßigen Clubbesuche den Alltagsstress

maßgeblich reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern. 68%

der Neuzugänge bestätigten außerdem, dass mentale Gesundheit und

Wohlbefinden die Hauptgründe für ihren Beitritt waren.

Als Reaktion auf diesen Trend führen die David Lloyd Clubs Wellness- und

Langlebigkeitsschulungen für Personal Trainer ein. Diese Workshops

schulen Trainer in Bewegung, Ernährung, mentalem Wohlbefinden und

Stressmanagement und unterstützen Mitglieder so auf ihrem Weg zu einem

gesünderen, längeren Leben. Techniken wie Achtsamkeit, Atemübungen

und Entspannungsmethoden sind zentrale Bestandteile dieses Ansatzes.

Regenieren wie ein Sportstar: Massagepistolen und mehr: Mit

intensiveren Fitnessroutinen wächst das Verständnis für die Bedeutung

der Regeneration. 2025 wird ein verstärkter Fokus auf moderne Erholungslösungen

gelegt. High-Tech-Erholungstools wie die Hydromassage,

Massagepistolen und Kompressionstherapie sind nun fester Bestandteil

in den einzelnen Clubs.

Die Hydromassage übt gezielten Wasserdruck auf die Muskeln aus und

fördert so die schnellere Erholung nach dem Training. Die Massage hilft,

Milchsäure auszuschwemmen und erhöht die Durchblutung, wodurch

Muskelkater und und Steifheit gelindert werden, was sie zu einer perfekten

Behandlung nach dem Training macht.

Die Hydromassage wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den

Geist. Die beruhigende Wirkung des warmen Wasserdrucks entspannt

verspannte Muskeln und reduziert gleichzeitig den Cortisolspiegel. Dies hilft

Stress zu bekämpfen und ein tiefes Gefühl der Entspannung zu vermitteln,

das für das allgemeine Wohlbefinden unerlässlich ist. Diese Tools, ergänzt

durch Faszienrollen, haben sich zu unverzichtbaren Begleitern entwickelt,

die die Mobilität fördern, Muskelkater lindern und den Körper optimal auf

kommende Workouts vorbereiten.

Functional Fitness und Krafttraining: Übungen, die alltägliche Bewegungsabläufe

und die allgemeine Kraft unterstützen, gewinnen zunehmend

an Bedeutung. Dazu zählen Pilates und Krafttraining, die das vielfältige

Kursangebot bei David Lloyd Meridian bereichern. Der Schwerpunkt liegt

jetzt auf Übungen, die die Bewegungen des realen Lebens nachahmen,

um Flexibilität und allgemeine Kraft für die Aktivitäten des Alltags zu

verbessern. David Lloyd Meridian hat darauf bereits mit einem breit

gefächerten Kursangebot reagiert:

Reformer Pilates als Functional Training:

Reformer Pilates hat sich zu einem festen Bestandteil des funktionellen

Fitness-Trainings entwickelt, da es auf kontrollierte, ganzkörperliche

Bewegungen setzt. Durch das Training an einem speziellen Gerät können

Teilnehmer ihre Rumpfstabilität, Flexibilität und Haltung verbessern, was

sich positiv auf die Leistungsfähigkeit im Alltag auswirkt. Dieses gelenkschonende

und dennoch äußerst effektive Training ist für alle Fitnesslevels

geeignet und daher ideal für Personen, die sich von Verletzungen erholen

oder ihre Beweglichkeit steigern möchten.

Face Yoga: Ein einzigartiger Ansatz für funktionale Wellness

Face Yoga ist ein aufstrebender Trend im Bereich des funktionellen Fitness-

Trainings, der sich auf die Stärkung und Straffung der Gesichtsmuskulatur

konzentriert. Es fördert die Durchblutung, reduziert Spannungen und

verbessert die Vitalität der Haut. Als Teil deiner Wellness-Routine unterstützt

es das ganzheitliche Ziel des funktionellen Trainings – die Pflege

oft vernachlässigter Muskelgruppen, kombiniert mit der Förderung des

mentalen Wohlbefindens durch achtsame Praxis.

Speziell ausgestattete Trainingsbereiche: In allen David Lloyd Meridian

Clubs gibt es einen Bereich mit Equipment wie Kettlebells, Medizinbällen,

TRX-Bändern, Bosu-Bällen und Widerstandsbändern, der Mitgliedern

Mitgliedern die Möglichkeit bietet , vielseitige funktionelle Workouts zu

absolvieren.

Warum Functional Fitness wichtig ist

Die Integration dieser Trends unterstreicht das Engagement von David Lloyd

Meridian für ganzheitliches Wohlbefinden. Funktionelles Fitness-Training

verbessert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern reduziert

auch das Verletzungsrisiko, fördert die mentale Gesundheit und stärkt das

Selbstbewusstsein der Mitglieder in ihrem täglichen Leben.

VTF

So., 19.01.2025, 14 & 19 Uhr

HAMBURG

TICKETS & INFORMATIONEN

Tickets zwischen 25,00 € und 69,00 €, zzgl. Vorverkaufsgebühr

VTF-Sportbüro GmbH · Schäferkampsallee 1 · 20357 Hamburg · (040) 41908 - 273 · www.vtf-hamburg.de

Sitzplatzgenaue Online-Buchung: www.feuerwerkderturnkunst.de · Bestellhotline (01806) 57 00 56

GYMCARD- oder DTB-ID-Inhaber*innen erhalten eine Ermäßigung von 20 % auf jede bestellte Eintrittskarte

Ideal als Weihnachtsgeschenk.

Tickets 25 € bis 69 € zzgl. Vvk.

Barclays Arena

38

Hamburg



In Jogginghose zur Unsterblichkeit:

Die Forever Fit-Kolumne

auf Vordermann, sondern stärken den

gesamten Körper. Wer regelmäßig alle

Muskelgruppen trainiert, verbessert

seine Gesamtfitness und profitiert von

den gesundheitlichen Vorteilen eines

aktiven Lebens.

Also, nutze die Griffkraftmessung ruhig

als Check-up und Motivationsschub,

aber achte darauf, dass dein Training

ausgewogen bleibt. Der wahre Schlüssel

zur Gesundheit liegt darin, den gesamten

Körper fit zu halten – nicht nur die

Hände. Mit mehr Muskelkraft und einer

besseren Ausdauer investierst du in ein

langes, gesundes Leben und vielleicht

ein paar zusätzliche Lebensjahre.

© Fotos: PUnsplash.com

G r i ff k r a f t :

Was ein starker Händedruck

über deine

Gesundheit verrät

Anzeige

Nils Behrens ist Longevity-Enthusiast und Podcast-Host. In

über 200 Expert:innen-Interviews hat er sich mit der Frage

beschäftigt, wie wir länger besser leben können. Und teilt

seine Erkenntnisse der neuesten Studienlage regelmäßig

auf LinkedIn.

© Foto: Studio Maximilian König

Stell dir vor, ein kräftiger Händedruck könnte nicht nur deinen ersten

Eindruck verbessern, sondern dir auch Hinweise auf deine Gesundheit

und Lebenserwartung geben. Klingt spannend, oder?

Laut einer neuen Studie deutet ein starker Händedruck

tatsächlich auf eine höhere Lebenserwartung

hin. Forscher fanden heraus, dass Menschen mit

stärkerer Griffkraft tendenziell fitter und gesünder

sind – aber bevor jetzt alle nur noch an Handtrainern

arbeiten: Ein fester Händedruck allein reicht nicht.

Griffkraft ist vielmehr ein praktisches „Frühwarnsystem“ für deine

Gesamtfitness, denn sie zeigt, wie es um die Muskulatur deines

ganzen Körpers steht. Wer hier schwächelt, hat meist auch weniger

Muskelmasse und eine allgemein geringere Fitness. Das kann mit

dem Alter problematisch werden, weil sich weniger Muskelkraft

oft in einer höheren Krankheitsanfälligkeit widerspiegelt. Ein

starker Händedruck deutet hingegen darauf hin, dass auch die

restliche Muskulatur fit ist und das Herz-Kreislauf-System gut

arbeitet. Die gute Nachricht: Die Griffkraft ist ein hilfreicher

Gesundheits-Check, aber sie ist kein Allheilmittel. Wenn es

darum geht, gesund und fit zu bleiben, zählt das Gesamtpaket.

Anstatt nur die Hände zu trainieren, ist Ganzkörperfitness gefragt.

Übungen wie Hanteltraining, Kettlebells, Klimmzüge oder auch

Sportarten wie Yoga und Klettern bringen nicht nur die Griffkraft

40

41



© Fotos: Daniela Kerschbaumer

42

1

sporting Marco Wintersport

20 Jumps

Diese Übung macht Spaß und bietet spielerisch eine richtige

Challenge. Wir springen einbeinig 20-mal im Quadrat. Die Schwierigkeit

ist, bei jeder Landung fest und tief zu stehen, mindestens 4

Sekunden, ohne balanceausgleichende Korrektursprünge vorzunehmen.

Ein Zeichen für eine perfekte und tiefe Landung ist die

2

Lautstärke: Hört man nahezu nichts, hat man gute Abfangarbeit

durch die Muskulatur geleistet.

20 Sprünge sind das Ziel. Man kann die Fehler zählen und gegen

eine:n Kumpel:in antreten.

Static Squat

Kalte Füße zur

3

Wintersaison?

Wer das einzige Mal im Leben Sport treibt, wenn er in den heißgeliebten 2. Der Rumpf verbindet die obere und

die untere Region. Um die Kraft und

Deep Twist

Schnee fährt, könnte das bereuen – und wir sprechen hier nicht nur vom

die Reaktionen auf den Boden zu

Der Deep Twist mag dem einen oder anderen vom Ententanz

garantierten Muskelkater. Gerade beim Wintersport wird die Luft in den bekommen, muss der Rumpf mit der

bekannt sein. Mit geschlossenen Beinen stellen wir uns auf

gesamten Bauchmuskulatur den

Bergen dünn, wer hier untrainiert ankommt, dem bleibt die Luft weg. eine Zeitung oder ein Handtuch. Möglichst tief twisten wir

harten Kern bilden, er stabilisiert,

hält kompakt und schützt.

Unterkörper gegen Oberkörper und fahren das Tempo jeweils

Das Verletzungsrisiko auf der Piste kann stark minimiert werden,

15 Sekunden auf ein Maximum. Die Bewegungen werden dabei

wenn alle Muskeln gut zusammenarbeiten und lange durchhalten 3. Der Oberkörper mit einem starken Schultergürtel und kräftigen

sehr klein und flink. Insgesamt geben wir 6-mal Gas.

können, stark, reaktionsfreudig, beweglich und flexibel sind. Auf Armen dient neben der Pendelarbeit, die zum Halten der Balance

und als Tempomacher wichtig ist, vor allem als Schutz für die

der Skipiste herrschen ähnliche Verhältnisse wie für ältere Menschen

im normalen Alltag: Die Beine werden wackeliger, vor allem obere Wirbelsäule, und er leistet Abfangarbeit bei Stürzen.

bei Nässe und Kälte, die Kraft lässt nach und Verletzungen durch

Stürze können schlechter abgefangen werden. Man stelle sich vor, Was für die Skipiste gut ist, kann für den Alltag noch besser sein.

wie man einen Sturz auf die Arme kompensiert, wenn man keinen Unser Schneeprogramm hat also nicht nur für Pistler was auf der

einzigen Liegestütz schafft – #Nasenbremse.

Hütte: Gerade wenn man über den Winter sportlich etwas weniger

aktiv geworden ist, kann man sich mit so einem Fitmacherkonzept

Das folgende Fitmacherprogramm trainiert

nach wenigen Wochen wieder ins Spiel bringen. 4 bis 12 Wochen,

3 Körperregionen:

2- bis 3-mal die Woche wären optimal, um Top-Ergebnisse zu erzielen.

1. Beine und Po bilden die Basis. Gehen den Muckis hier die Luft aus, 1 Einheit pro Woche sollte Ausdauertraining sein, z. B. längere

sind Fehler und Verletzungen vorprogrammiert. Die Beine müssen

in Verbindung mit dem Rumpf das stärkste Glied der

Spaziergänge auf hohem Tempo, „Bergaufspazieren“ oder Joggen.

Kette

bilden. Sie brauchen die Stabilität, müssen in Millisekunden auf

Untergrundveränderungen reagieren können und sollten lange

ermüdungsresistent sein.

Und was genau ist nun das Programm?

Gut, dass Ihr fragt, also:

mit Jump

Wir nehmen in einer tiefen Kniebeuge mit geradem Rücken

Platz, bleiben 10 Sek. in der Tiefe und springen dann explosiv

mit maximaler Höhe aus der Sitzposition. Bei der Landung

geht es direkt ohne Zwischenstopp in den tiefen Sitz. 10

Sprünge mit jeweils 10 Sek. Haltephase sind das Ziel. Wichtig!

Bitte nicht im Stand mit gestreckten Beinen landen, denn das

spart Muskelarbeit und belastet die knöchernen Strukturen.

Cross Walk

Diese großartige Plank-Version trainiert die Bauchmuskulatur

mitsamt den seitlichen Flanken hervorragend. Auf den Ellenbogen

gestützt, werden die Schultern besonders gefordert, vor allem,

wenn die Ellenbogen den Bodenkontakt durchgehend halten sollen.

Gar nicht so einfach, wenn die Beine den Crosswalk durchführen: Die

Füße werden kreuzweise seitlich unter dem anderen Bein aufgesetzt.

Durch diese Verwringung im Rumpfbereich werden die Muskeln

trainiert und die Wirbelsäule wird beweglicher. Anfangs kann

man auf den Händen statt Ellenbogen starten. Wer ein wenig mehr

Challenge braucht, macht zwei Kreuzschritte und dann jeweils einen

Streck- und Beugevorgang in den Armen. Natürlich nacheinander ;-)



Eishockey

© Fotos: Holger Beck

Zurück auf Los.

und Adendorf kommen wir dieses Jahr noch nicht ran.“ „Wir haben

Bock“, beschreibt er die Stimmung. Und die Fans ziehen toll mit. In

der letzten Saison hatten wir zuletzt über 1.000 Fans in der Halle,

das war fast wie zu Oberliga-Zeiten. Erstaunlich. „Die Truppe ist sehr

homogen, obwohl Stefan Gebauer, mit 38 Jahren der älteste Spieler,

fast 20 Jahre jünger als Dominik Samrei ist“, beschreibt er. „Fehler

werden verziehen, es gibt kein Getöse in der Kabine und uns beflügeln

die tollen Testspiele, die wir hatten.“ „Einen

richtig guten Fang, er kam ehrlich gesagt

fast durch Zufall, ist der Weltklasse-Torhüter

Riku Lindroos aus Finnland“, schwärmt Finn.

Sehr überschaubar ist der Etat. „Wir haben

einen kleinen Etat“ beschreibt er die wirtschaftliche Situation im

Vergleich zu den Ligakonkurrenten, aber klagt auf keinen Fall. Da sind

sie logischer Weise überdurchschnittlich sensibilisiert. „Wir gehen

den Weg der kleinen Schritte“, beschreibt er, „machen das, was

möglich ist, und wollen erstmal sportlich abliefern.“ Die nächsten

Spiele und mehr Infos zu den Crocodiles im FTV findet Ihr unter

https://crocodiles-eishockey.de/

Oben: Trainer Jacek Darowski trainierte zuvor die U20;

unten: auf dem Eis ein weiterer Finne Timi Liivalachti

Anzeige

Seitdem wir sporting machen, begleiten wir die Freezers,

Crocodiles , … bei ihren Ups and Downs, mehr Downs.

Sie sind uns längst ans Herz gewachsen und der Duft der

Kabine hat sich uns längst eingebrannt.

Nun ist es tatsächlich im letzten Jahr etwas stiller geworden: Insolvenz,

Lizenzentzug, 1. Mannschaft abgemeldet. Aus die Maus mit Santa

Claus. Doch wer die Farmsener kennt, der weiß, dass die so schnell

nicht aufgeben. Aufstehen, weitermachen. Wir sprechen dazu mit

Finn Grötschel, ehemaliges Krokodil und neben Heiko Stockhausen

und Susann Noll, aktuell aus dem dreiköpfigen, ehrenamtlichen

Management-Team, hauptberuflich Speditionskaufmann. Neben ihm ??

Er erklärt: „Aus den damaligen

2. Herren wurden die ersten Herren“,

was logisch ist. Er weiter: „Und sie

wurde aufgefüllt mit diversen hoffnungsvollen

Talenten aus der U20,

einem sehr guten „Jahrgang“ – und

schwupps, sind sie auch schon aufgestiegen.“

„Von der Verbandsliga in

die Regionalliga.“ Da sind sie wieder.

Große Klasse. „Ein richtiger Durchmarsch war das nicht, denn bis

zum vorletzten Spieltag war der Aufstieg bei weitem nicht safe“,

schildert Finn. Aber nun. Die Jungs: 22 Feldspieler und 3 Torhüter,

Trainer Jacek Darowski (er trainierte zuvor die U20) und das Dreigestirn

im Team-Management, wollen es wieder wissen. Nichtabstieg, das

Minimalziel. So rein sportlich beschreibt Finn die Ausgangssituation:

„Sind wir ein sehr junges Team und haben einen guten Mix aus jungen

Talenten und erfahrenen Hasen, auch wenn sie den Altersschnitt ein

bisschen hochziehen“, lacht er. „Aber an Braunlage, Timmendorf

Das Management-Team von links: Heiko Stockhausen, Susann Noll und Finn Grötschel, sie arbeiten eherenamtlich.



Curling

© Foto: WCF

Besser

Wischer!

Anzeige

Eislaufen

ganzeFamilie!

für die

Anfahrt – ganz einfach: mit der Linie U2 und den Bus-Linien

22, 39, 181 bis „Hagenbeck“. Von dort keine 10 Minuten.

Wenn man an Hamburg denkt, denkt man

nicht zwingend an Wintersport und

schon gar nicht an Curling. Wobei, ein

paar kennen sie natürlich.

Curling hat in Hamburg im Grunde eine wahnsinnige Geschichte, denn

in Stellingen gibt es eine wunderbare Curling-Bahn, fast einzigartig in

Deutschland, und sie ist im Besitz des Hamburger Curling-Clubs. Dieser

ist seit Jahrzehnten tatsächlich in der deutschen Spitze unterwegs,

gewinnt regelmäßig Medaillen auf deutschen Meisterschaften, auch

national. Im Jahr 2014 stellte der Club damals in Sotschi bei den 12.

Olympischen Winterspielen sogar die komplette deutsche Curling

Nationalmannschaft. Präsidentin ist Sabine Belkofer-Kröhnert, unser

Gesprächspartner Matthias Steiner, man nennt ihn überall Matze, ist

Vizepräsident und Sportwart in Personalunion. Er ist vieles irgendwie

in Personalunion. Und der (Hamburger) Sport kennt ihn zunächst mal,

weil er lange nicht nur Segelreporter war, sondern als Redakteur und

Journalist des NDR 40 Jahre um und bei den gesamten Hamburger Sport

begleitet hat. Er segelt selber sehr viel, weniger Regatten denn Fahrten-

bzw. Crew-Segeln, und das immer mit Botschaft. Entweder sind es

Jugendfreizeiten auf der Thor Heyerdahl oder er segelt mit Arved Fuchs,

es geht hier dann selbstverständlich viel um Umweltthemen. By the

way ist er bei diesen Fahrten auch Schiffszimmermann. Aktuell hilft er

im Stab von Boris Herrmann, der gerade die unglaubliche Vendée Globe

segelt. Matthias unterstützt das Projekt bei der Produktion und den

Übertragungen von O-Tönen von Boris auf hoher See. Ihn fasziniert der

seglerische, sportliche Teil dieses Wahnsinnsvorhabens, er mag aber auch

den Beitrag für die Umwelt von Boris, der sich inzwischen in dem ganzen

Event durchgesetzt hat. 14 Schiffe haben ein sogenanntes Ocean-Pack

an Bord und liefern ständig Daten zum Oberflächenwasser: Salzgehalt,

CO, Temperaturen und das aus Seegebieten, die kaum jemand bereist.

Matthias ist unter anderem auch Skifahrer

aus Leidenschaft, natürlich Skilehrer, und

war damals Snowboard-Pionier, und als

erfahrener Holzfreak hat er die ersten Bretter

damals in den 80ern selbstverständlich

selbst gebaut.

2001 gab es dann mal eine NDR-Weihnachtsfeier

auf dem Eis und seitdem hat es ihm auch

Curling angetan. Alle seine Engagements

macht er ehrenamtlich, ihm

ganz wichtig, aber wahrscheinlich

macht er sie deswegen mit großer

Leidenschaft. Die Renovierung der

Halle vor ca. 15 Jahren war sein

Projekt, er gründete vor 8 Jahren die Curling-Betriebssport-Liga und war

auch als aktiver Sportler sehr erfolgreich. Wurde mit der Mannschaft

9. bei den Weltmeisterschaften. „Bei der Betriebssportliga spiele ich

deswegen nicht mit, das wäre nicht fair, ich organisiere nur die 14 Teams,

meine Frau Gabi hilft mir“, erklärt er. Er liebt dieses Spiel, Schach auf

dem Eis, sagt man auch.

„Wahnsinnig gut am Curling ist,

dass man noch sehr spät wirklich

einsteigen und dabei auch

richtig erfolgreich sein kann, ich

war über 40“, sagt er. „Und dann

ist es das Taktische, was mich so

begeistert.“

„Man versucht ja nicht nur geradewegs,

die Gegnersteine wegzuschießen,

man gibt den Steinen

eine Rotation, versucht den

Steinen beim Sliden über das Eis

Oben: Der Curling Club Hamburg sit schon seit Jahren im Hamburger Sport aktiv. Hier bei einem

Active City/Team Hamburg Event; unten: Matze Steiner unterstützt in Sachen Übertragungstechnik

Vendée Globe Segler Boris Herrmann.

Der Verein hat eine erstaunlich plusierende Jugendabteilung und ist sehr familiär aufgestellt;

unten: hier bei einem Spiel der Curling Betriebssportliga

© Foto: Mitsching © Foto: privat

möglichst lange vor allen Dingen

den richtigen Dreh und die optimale

Beschleunigung zu geben.“

„Das ist immer sehr spannend“,

schwärmt er.

Er weiter: „Und weil die Szene in Deutschland sehr klein ist, reist man

viel, kennt sich untereinander, wie Familie ist das.“ „Sehr ausgeprägt und

miteinander ist das Zusammenleben deswegen erst recht in seinem

Hamburger Club mit seinen ca. 180 Mitgliedern.“ Und zwar im Grunde

generationenübergreifend. „Das ist ein großes Glück“, sagt er. „Wir

können natürlich immer Nachwuchs gebrauchen, haben aber aktuell

immerhin 20–30 Kids in unserer Jugendabteilung.“

Die trainieren samstags immer

ab 11:00 Uhr. Und wer da mal dabei sein

will oder sich als Erwachsener einmal

ausprobieren will, über das Eis wischen,

sliden und die schöne Atmo beim Hamburger Curling Club erleben will,

kommt einfach zum offenen Training: immer montags von 18:00 bis

20:00 Uhr oder von 20:00 bis 22:00 Uhr. Matze bittet Euch aber, dass Ihr

Euch vorab einmal bitte per Mail meldet.

Die Adresse lautet: info@curlingclub.hamburg Und dann mal los.

© Foto: Sven Jürgensen

© Foto: privat

Kunsteisbahn Stellingen • Hagenbeckstraße 124 • 22527 Hamburg

47



Anzeige

©Fotos: Rob van der Voort Photography

Um die Ecke.

Das alpincenter Hamburg-Wittenburg bietet

Wintersport begeisterten eine erstklassige

Indoor-Alternative.

Auf sechs präparierten Slalompisten mit bis zu 35 % Gefälle trainieren

hier nicht nur Freizeitsportler, sondern auch Profis und

Nationalmannschaften, die ihre Gleit-, Sprung- und Speed-Techniken

perfektionieren.

Während die Skistars auf den hochalpinen Hängen der Welt unterwegs

sind oder in die Rennsaison gestartet sind, können wir uns

in Wittenburg auf den Ski-Urlaub vorbereiten – oder einfach den

Winterspaß genießen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, das

alpincenter bietet für alle Niveaus die passenden Möglichkeiten.

Wer seine ersten Schwünge üben möchte, kann vorsorglich einen

Ski- oder Snowboardkurs buchen und so im Urlaub wertvolle Zeit

sparen – schließlich stürzt sich niemand direkt auf die schwierigen

Pisten.

„Unsere Skikurse kommen richtig gut an“,

erklärt Rob Vogelaar, General Manager

der Skihalle. „Wir bieten Einzel- und

Gruppentrainings ab vier Personen – sowohl

für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.

Besonders beliebt ist unser

intensives Vorbereitungsprogramm ,Fit

for the Mountains‘: Ein siebenstündiges

Vorbereitungscamp in drei Blöcken, das

unsere Gäste bestens auf den Ski-Urlaub

vorbereitet.“

Natürlich kommen auch das leibliche Wohl und der Après-Ski nicht

zu kurz. Im urigen Gletscherstubn lässt sich ein sportlicher Tag

hervorragend ausklingen.

Ob zum Üben, als Vorbereitung auf den Urlaub oder einfach als

Winterspaß – das alpincenter Hamburg-Wittenburg bringt die Alpen

direkt vor unsere Haustür!

In den Sommerferien

an die Ostsee!

Jede Woche Abfahrt ab Hamburg-Bergedorf!

MEHR

INFOS

www.tsg-bergedorf.de/zeltlager



Bäderland

© Fotos: Bäderland Hamburg GmbH

Richtig

gesalzen!

Da machen sich alle immer wieder darüber Gedanken,

wie sie fit und gesund bleiben, wie sie sich

von Stress befreien oder sich von ihm erholen

können, Kurzurlaube inklusive, …

… und dann geht man ins Kaifubad und da

ist Sole angesagt. Das älteste, populärste

Bad der Stadt hat nämlich eine wunderbare

Therme. Und was da noch mehr angesagt

ist: Entschleunigung pur. Guckt man um die

Ecke, chillen die Menschen auf dem Wasser

ohne zu schwimmen, ohne sich überhaupt

zu bewegen, sie liegen da, im Grunde fliegen

sie da, flach, floaten, schweben auf dem

Wasser, allein das Zuschauen entspannt.

Noch besser: Sie lauschen wahrscheinlich der

Unterwassermusik. Ihr habt richtig gehört.

Und wer die Augen nicht geschlossen hat

und fast schlummert, der blinzelt in das

Farbenspiel der Bad-Beleuchtung. Und das

bei herrlichen 34 Grad Wassertemperatur.

Neid kommt auf, im Gespräch

mit Christoph Wiedermann, Badleiter

des Kaifubades bei Bäderland, und Sascha

Hoffmann, Sauna Head Coach und zuständig

für die entspannenden Angebote bei Bäderland. Denn beide kommen

eigentlich auch aus dem Schwärmen gar nicht wieder raus.

Der mit 6% hohe Salzgehalt, er liegt weit über dem Durchschnitt

im Vergleich mit anderen Sole-Thermen, ist im Grunde das – im

wahrsten Wortsinn – Salz in der Suppe. Ein eigenes Gradierwerk

lässt salzhaltiges Wasser aus der Solequelle über Reisigbündel

tröpfeln. Die natürliche Verdunstung erhöht die Salzkonzentration

in der Umgebung zusätzlich. Und Salz tut so gut: ist gut für die

Haut, seine Mineralien haben auch reinigende Funktion und lösen

in Kombi mit dem warmen Wasser Verspannungen im Körper,

entspannen die ganze Muskulatur. Salz ist gut für die Atemwege,

auch der Salzgehalt der Luft wirkt mit und trägt zum absoluten

Wohlgefühl bei. „Ideal für Hamburger*innen, die sich mal ’ne Auszeit

nehmen wollen, die mal zwei, drei Stunden ihrs machen wollen“,

sagt Christoph. Kopf aus und den Körper auf Entschleunigung

schalten. Und tatsächlich gibt es neben der großen Sauna des

Kaifubades auch eine Sauna im Thermen-Bereich, natürlich eine

Himalaya-Salzstein-Sauna sowie ein Dampfbad. Das Publikum ist

Sich einfach mal treiben lassen fällt seit jeher in der Kaifusole-Therme äußerst leicht.

total gemischt. „Es gibt zwischen 10:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr

abends natürlich auch Primetimes“, sagt Christoph, „am besten

man floatet antizyklisch“, ergänzt Sascha. Und wer zwischendrin

Hunger oder Durst bekommt, hat Glück: Es gibt direkt in der Therme

eine wirklich nette Gastronomie. Da wird der Salzgehalt der Speisen

sicher im Normalbereich liegen. Wem jetzt alles in allem das Wasser

im Mund zusammengelaufen ist, testet mal die Kaifusole selbst

oder versucht es bei unserem kleinen Gewinnspiel.

Mitmachen!

Wir verlosen

1 × 2 Eintrittskarten.

Die Frage lautet: Wie hoch ist der Salzgehalt der

Kaifusole-Therme? Wer aufmerksam war, schickt

seine Antwort per Mail an:

info@sporting-magazin .de, Betreff: O sole mio.

Unterstützt von: Bäderland

50

Das Komplettpaket inklusive Dampfbad und Sauna ermöglicht eine perfekte Auszeit.



Endspurt

©Foto: Stephan Rothe

VIEL ERFOLG

BORIS HERRMANN!

Auf Immer-Wiedersehen!

52

Aber irgendwie hat sie, obwohl sie nach

wie vor für den olympischen Sport lichterloh

brennt, wohl fertig. Dazu kommt,

dass sie seit Jahren gewohnheitsmäßig in

Olympiazyklen denkt, und da sie auch keine

halben Sachen macht, wäre eine weitere

Verlängerung, wenn dann, eigentlich nur bis

2028, Los Angeles realistisch. Und sie will ja

nun in einen neuen Lebensabschnitt. „Ich

weiß noch gar nicht, wie der aussieht“, sagt

sie. Neuland. Aktuell wird also vom Vorstand

des OSP ein/e Nachfolger/in gesucht. Wir sind gespannt.

Seit 36 Jahren ist Ingrid am OSP, gestartet als Laufbahnberaterin für

Spitzensportler. Und seit ca. 24 Jahren ist sie dessen Leiterin. Gefragt

nach der größten Herausforderung wird sie emotional. Ist sie sowieso

meistens, weil sie so für ihre Sache, ihre Athleten, kämpft. „Eigentlich

ist das ganze Thema Spitzensport in Deutschland eine fortwährende

Herausforderung“, sagt sie. „Auch bezogen auf den OSP.“ Einige Leistungssportreformen

hat sie erlebt, aktuell steht vonseiten des BMI

und des DOSB der Aufbau einer nationalen, unabhängigen Agentur

für Spitzensport im Raum. Deren Umsetzung, abgesehen davon, dass

auch Neuwahlen im Bund wieder Veränderungen bedeuten können,

wird sie Stand jetzt offensichtlich als OSP Leiterin nicht mehr erleben.

All diese fortwährenden Veränderungen, auch die „aus Hamburger

Sicht“, bedeuteten für sie auch immer mitgestalten zu können. „Das

war sehr reizvoll, durchaus auch viel, aber ich hab’s immer ganz gut

hingekriegt“, grinst sie. Sport- und Innensenator Andy Grote schätzt ihr

Schaffen außerordentlich, zuletzt beim Rathausempfang der Hamburger

Parisfahrer*innen: auch wenn sie bisweilen recht "unbeugsam und

unbequem“ war, um vielleicht nicht anstrengend zu sagen. Weil es ihr

immer um die Sache ging.

Ingrid Unkelbach, seit gefühlt

schon immer, Leiterin des Olympiastützpunktes,

geht in den

Ruhestand. So richtig glauben

wir das zwar erst, wenn sie nachweislich

zwei Monate oder so

nicht am Dulsberg war.

Das mit den stetigen Veränderungen, auch parallel zum gesellschaftlichen

Wandel, treibt sie seit jeher um. Sie sagt: „Der Spitzensport ist ja irgendwie

immer ein Spiegelbild der Gesellschaft.“ Beispiel Fachkräftemangel: „Es

fehlen auf Entscheider-Ebene im Sport aktuell deutlich Menschen mit

echter Leistungssport-Expertise“, findet

sie. „Es sind so große Herausforderungen

zu meistern“, sagt sie, „wir müssen vor allen

Dingen talentierten Nachwuchs entwickeln,

fördern und letztlich auch in Deutschland

halten, dafür brauchen wir richtig gute

Trainer und Verantwortliche“. Sie weiter:

„Es ist so viel in der Welt los, das hat auch

Auswirkungen auf den Leistungssport.“ Und:

„Auch die Folgen von Corona zum Beispiel:

Wir werden in Los Angeles oder Brisbane

sehen, dass uns ganze Nachwuchsjahrgänge fehlen.“ Schluck. „Und

dann die Kernfrage“, sagt sie: „Wie viel Leistungssport will Deutschland

überhaupt?“ Alles Dinge, die sie sehr beschäftigen und in den letzten

Jahren gefordert haben. Eines der hingegen schönsten Erlebnisse, da

sie noch recht frisch im Amt war, war der Besuch der Olympischen

Spiele in Athen mit einer Hamburger Delegation, allen voran der Erste

Bürgermeister Ole von Beust. „Kurzfristig bekam ich sogar noch ein Ticket

für die Eröffnungsfeier“, schwärmt sie, „das war sehr staatstragend“.

Und offensichtlich war das sehr einschneidend, denn in all den Jahren

ist letztlich auch ihr persönliches Ziel, ihre Athleten sportlich so weit

wie möglich zu bringen. In Paris traf sie zum Beispiel die ehemalige Spitzenschwimmerin

Antje Buschschulte wieder. Sie lacht. „Ich war damals

sogar mit ihr an ihrer Schule.“ Ein tolles Wiedersehen. Stichwort Schule:

Denn auch an der sehr erfolgreichen Kooperation mit der Stadtteilschule

am Alten Teichweg, in diesem Jahr DIE Eliteschule des Sports 2023, hat

Ingrid einen großen Anteil. Und bei aller Liebe zu all den Erfolgen ihrer

Ära, die Beachvolleyball-Goldmedaille von Brink/Reckermann in London

war damals und für sie retrospektiv das Überraschendste, Tollste. „Da

war Beachvolleyball in Hamburg kaum ein Thema und wir saßen zu

viert irgendwo auf den Rängen.“ Das war der totale Wahnsinn, wobei

sie damit die Medaille von Laura und Kira keinesfalls schmälert. Auch

Laura hat sie fast 2 Jahrzehnte begleitet. „Man baut natürlich auch

echte Beziehungen auf“, schildert sie. „Die baut sich auch gerade ein

neues Leben auf, wird aber ja auch ihrem Sport irgendwie treu bleiben.“

„So wie ich auch“, lacht sie, „irgendwie werde ich mit meiner Expertise

sicher nicht zu Hause bleiben.“

IN 80 TAGEN EINMAL UM DIE

WELT...

Die Vendée Globe, auch bekannt als „Everest der

Meere“, gilt als die größte Herausforderung im (Segel-)Sport.

Die legendäre Einhand-Regatta führt vorbei

an den berühmt-berüchtigten Kaps einmal rund

um die Welt - ohne Zwischenstopp und ohne Unterstützung

von außen.

Zusammen mit 39 weiteren „IMOCA“ Racern ist

NRV-Mitglied Boris Herrmann seit Sonntag, 10. November,

13:02 Uhr unterwegs. Die Strecke umfasst

45.000 Kilometer (24.300 Seemeilen) - durch den

Atlantik hinunter um die Antarktis herum, vorbei an

den drei legendären Kaps ‚Kap der Guten Hoffnung‘,

‚Kap Leeuwin‘ und ‚Kap Hoorn‘, bevor es dann

durch den Atlantik nach Norden zurückgeht, mit dem

Ziel, zwischen Mitte und Ende Januar wieder in Les

Sables d‘Olonne anzukommen.

Für dieses eine der letzten großen Abenteuer dieser

Erde wünschen wir unserem NRV-Mitglied

GUTES GELINGEN,

BORIS!



LASS MAL DAMPF AB: IN UNSEREN

AUFGUSS-SAUNEN

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!