G E S C H Ä F T S B E R I C H T 2 0 0 2 - HYPO Steiermark

hypobank

G E S C H Ä F T S B E R I C H T 2 0 0 2 - HYPO Steiermark

G E S C H Ä F T S B E R I C H T 2 0 0 2


Landes-Hypothekenbank Steiermark AG

Geschäftsbericht 2002


Generaldirektor Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor

Dkfm. Alfred Goger Dr. Ludwig Sik Dr. Edwin Knoll

Vorsitzender des Vorstandes Stv. Vorsitzender des Vorstandes

2002 war für die Landes-Hypothekenbank Steiermark

AG trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen

Umfeldes ein erfolgreiches Jahr.

Ergebnisverbesserungen in beinahe allen Geschäftsbereichen

bestätigen die strategische

Neuausrichtung und damit den mit dem Projekt

Zukunft.Hypo eingeschlagenen Weg. Auch die

auf Basis der ab 1. Jänner 2002 geänderten Eigentümerstruktur

fixierten Positionierungen wurden

erfolgreich weiterentwickelt.

Die Emissionstätigkeit wurde im Hinblick auf

die Haftungsdiskussionen weiter verstärkt. Das

Rating „AA“ wurde von Standard & Poor´s bestätigt.

Durch die Auflage eines Debt Issuance

Programmes ist ein weiteres wichtiges Instrument

für die internationale Platzierung von Emissionen

genutzt worden. Mit diesem Instrument konnte die

langfristige Liquiditätssicherung weiter vorangetrieben

werden.

Ein Großteil der Erneuerung der Geschäftsstellen

wurde 2002 erfolgreich abgeschlossen. Die

Standorte Fürstenfeld, Feldbach, Bruck an der

Mur wurden großzügig umgebaut und LKH Graz-

West neu eröffnet. Diese Bemühungen wurden

dadurch honoriert, dass für den Umbau und die

Verlegung unserer Filiale in das Kornmesserhaus

in Bruck an der Mur eine besondere Auszeichnung

in Form der „Geramb-Rose“ verliehen

wurde.

Mit unseren kompetenten und lernfähigen MitarbeiterInnen

haben wir die nötige Stärke bewiesen,

um am Markt zu bestehen. Wir verfügen

über 15 diplomierte AnlageberaterInnen sowie

einen Mitarbeiter mit dem international anerkannten

Zertifikat „CFP“.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern für ihre erbrachten Leistungen.

Weiters bedankt sich der Vorstand insbesondere

bei unseren Kunden und Geschäftsfreunden für

das gegebene Vertrauen und bietet diesen an, sie

auf dem Weg zum wirtschaftlichen Erfolg zu begleiten.

Der Raiffeisenlandesbank Steiermark reg. Gen.

m.b.H. und dem Land Steiermark als Eigentümer

und Partner sowie auch den Mitgliedern des Aufsichtsrates

spricht der Vorstand seinen besonderen

Dank für die jederzeitige Unterstützung und

hervorragende Zusammenarbeit aus.

Dkfm. Alfred Goger Dr. Ludwig Sik Dr. Edwin Knoll


Wirtschaftliche

Rahmenbedingungen

Der zu Beginn des Jahres 2002 aufgeblitzte

Konjunkturoptimismus mündete sehr bald

in eine Stimmung der Enttäuschung. Zur

endgültigen Desillusionierung trugen sehr

wesentlich Gewinnwarnungen bzw. Zusam-

menbrüche renommierter Unternehmen

sowie Bilanzskandale oder unrichtige Ana-

lystenbewertungen bereits ins Trudeln gera-

tener Konzerne bei. Ende des Frühsommers

fielen die Weltbörsen auf neue Rekordtiefs

und die Zinsen sanken in den USA wie in

Europa: Hatte die Fed ihren Leitzinssatz

gegen Ende des Jahres um 1 / 2%-Punkt

auf 1,25% gesenkt – das tiefste Niveau seit

1960 –, so zog die EZB im gleichen Ausmaß

auf 2,75% nach. Der Weltaktienmarkt (MSCI-

5,50

5,00

4,50

4,00

3,50

3,00

2,50

Gesamtes Umfeld im Sog der

schwachen Börsen

Zinssatzentwicklung 2002

Jan

Feb

3 Monate SMR 10 Jahre

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Index) lag bis zu 32% unter dem Vorjahresul-

timo; die Verluste seit Anfang 2000 summier-

ten sich auf insgesamt 43%.

Dennoch schien Österreichs Wirtschaft im

Frühjahr wieder langsam in Schwung zu kom-

men. Der Halbjahreszuwachs des BIP betrug

dann allerdings bescheidene 0,5%, das reale

Wirtschaftswachstum lag mit 1,0% nur unwe-

sentlich über dem Euro-Raum (0,8%), war je-

doch deutlich stärker als in Deutschland

(0,2%). Schließlich konnte auch der private

Konsum mit einer Steigerung von 0,9% die

Wirtschaft nicht im erhofften Ausmaß stützen.

Besonders deutlich zeigt sich die konjunktu-

relle Schwäche im Rückgang der Bruttoan-

lageinvestitionen um real –4,8%. Die Bau-

investitionen gingen mit –1,2% erneut zurück.

Selbstverständlich spiegelt auch der Arbeits-

markt die konjunkturelle Flaute wider: Die Be-

Dez

Wirtschaft und Arbeitsmarkt

in Österreich

schäftigung nahm deutlich ab,

die Arbeitslosigkeit verzeichnete

einen starken Anstieg, der durch

das wachsende Angebot an Ar-

beitskräften (+15.000) begründet

ist. Die Arbeitslosenquote (lt. Eu-

rostat) stieg um 0,5% gegenüber

dem Vorjahr auf 4,1%.


Leistungsbilanz:

Fast ausgeglichen

Die Exporte stiegen um 5,5%, weil unsere

Wirtschaft bei den zukünftigen EU-Ländern

Mittel- und Osteuropas sehr kräftige Zu-

wächse erzielen konnte. Die Importe verrin-

gerten sich vor allem auf Grund der schwa-

chen Inlandsnachfrage. Unterstützt durch die

sehr günstige Entwicklung des Sommertou-

rismus verringerte sich der negative Saldo in

der österreichischen Leistungsbilanz auf

rund 0,4% des BIP. Die Inflationsrate lag im

Jahresdurchschnitt bei 1,8%, zeigt also be-

reits das zweite Jahr sinkende Tendenz. Die

Verbraucherpreise stiegen – um fast 1-%-

Punkt langsamer als im Vorjahr – um 1,8%.

Geschäftsentwicklung

Aufwärtstrend trotz schwierigem

Umfeld fortgesetzt

Das Geschäftsvolumen wurde um 8,2% oder

€ 307 Mio. auf eine Höhe von € 4 Mrd. aus-

geweitet.

Niedriges Zinsniveau

Den Leitzinssatzsenkungen der EZB entspre-

chend lagen die Geldmarktzinsen während

des gesamten Jahres im Bereich von 2,75%

bis 3,5%. Ein etwas anderes Bild zeigt die

Entwicklung der Kapitalmarktzinsen. Wäh-

rend des ersten Halbjahres stiegen die Ren-

diten der 10-jährigen Bundesanleihen auf

Grund einer optimistischen Einschätzung der

Wirtschaftsentwicklung von 5% auf bis zu

5,4%. Wegen der Abschwächung der Kon-

junktur im Jahresverlauf sanken die Zinsen im

zweiten Halbjahr jedoch kontinuierlich bis auf

ein Niveau von 4,5%. Somit konnten am Ren-

tenmarkt im Jahr 2002 – wie auch im Jahr

zuvor – gute Erträge erwirtschaftet werden.

Das Kreditvolumen ist um € 236 Mio. bzw.

9,4% auf € 2,76 Mrd. angestiegen. Ein we-

sentlicher Anteil dieses Wachstums stammt

aus dem Leasinggeschäft. In ihren Eigen-

geschäftspositionen reduzierte die Bank die

Veranlagungen auf dem Geldmarkt im Ver-

7


gleich zum Vorjahr um € 133 Mio. und

schichtete diese nahezu in derselben Höhe

in Wertpapiere um.

Refinanzierung über den

Kapitalmarkt

Die Refinanzierungsmittel wurden mit einer

Erhöhung der verbrieften Verbindlichkeiten

um € 582 Mio. über den Kapitalmarkt aufge-

bracht. Die Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten reduzierten sich damit sehr

deutlich um € 226 Mio.

Gute Ergebnisziffern

Die Ertragslage 2002 ist trotz des schwieri-

gen Umfeldes von guten Ergebnisziffern ge-

prägt. Sowohl in den Kunden-Geschäftsfel-

dern als auch im Eigenhandel konnte die

Profitabilität deutlich gesteigert werden, so

dass die Eigenkapitalrentabilität im Be-

richtsjahr 8,3% beträgt und damit den

Durchschnittswert der in Österreich tätigen

Kreditinstitute übertrifft.

Die cost income ratio, das Verhältnis der Be-

triebsaufwendungen zu den Betriebserträ-

gen, ist mit 58,8% gegenüber dem Jahr

2001 leicht angestiegen, bleibt aber unter

dem durchschnittlichen Anstieg der übrigen

Kreditinstitute.

cost income ratio


Ausleihungen und Finanzierungen

Kompetenz schafft Vertrauen

Das Jahr 2002 war von einer massiven Krise

an den internationalen Börsen gekenn-

zeichnet, wobei das Vertrauen der Investo-

ren insbesondere durch die Enron-Pleite

und durch zwei kriegerische Auseinander-

setzungen nachhaltig getrübt war.

Dieser Vertrauensschwund wirkte sich nicht

nur auf die Veranlagungsbereitschaft aus,

sondern beeinflusste auch das betriebliche

und private Investitionsklima im regionalen

Umfeld. Gerade in der Phase dieser wirt-

schaftlichen Unsicherheit ist es der HYPO

Steiermark und ihren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern gelungen, durch hohe Fach-

kompetenz und vorsichtiges Abwiegen der

Investitionsentscheidungen mit den Kunden

einen erheblichen Zuwachs beim Kreditvo-

lumen zu erwirtschaften.

Im Jahr 2002 ist das Kreditvolumen der

HYPO Steiermark um € 236 Mio. bzw. 9,4%

auf € 2,76 Mrd. angestiegen. Wesentlich für

diesen Erfolg war auch die konsequente

Umsetzung einer klaren Regio-

nalbankstrategie und die Kon-

zentration auf die Stärken und

Kernkompetenzen in der Finan-

zierungsberatung der HYPO

Steiermark.

Innerhalb dieser erfolgreichen

Entwicklung hat sich das

1.400

1.200

1.000

800

600

400

200

0

Wachstum in den einzelnen Kundenseg-

menten durchaus unterschiedlich gestaltet.

Die Finanzierungen im Kundensegment

Privatkunden haben um € 58 Mio. oder 13%

zugenommen. Sowohl die Finanzierungen

im Teilkundensegment Freie Berufe als auch

im Teilkundensegment Privatkunden haben

gleichmäßig zu dieser Steigerung beigetra-

gen. Das Geschäftsfeld Firmenkunden, wel-

ches gut ein Fünftel des gesamten Auslei-

hungsvolumens des Instituts in sich ver-

einigt, stagniert auf hohem Niveau, wobei

allein im Teilsegment Projektfinanzierungen

die Fachkompetenz aus der Zusammen-

arbeit mit den Konzernunternehmungen

HYPO Steiermark Bauträger und HYPO

Steiermark Leasing eine Steigerung von

€ 15 Mio. oder 9% ermöglicht hat.

Das Geschäftsfeld öffentliche Hand, das in

seiner Entwicklung wesentlich durch die seit

2001 2002

Private Kommerz Öffentliche Leasing

Finanzierungsvolumen

9


WP-Nostro Portefeuille

dem Jahr 2000 immer konsequenter gehand-

habte Maastricht-Orientierung beeinflusst ist,

hat, seiner Bedeutung in der Ausleihungs-

struktur unseres Instituts Rechnung tragend,

ein deutliches Wachstumssignal gesetzt. Die

Ausleihungen an Kunden aus dem Bereich

der öffentlichen Hand haben sich um € 105

Mio. oder 8,8% ausgeweitet. Das Geschäfts-

volumen mit den Gemeinnützigen Wohnbau-

trägern ist auf hohem Niveau nahezu unver-

ändert. Es ist trotz nunmehr bereits effektuier-

ter Reduktion der Wohnbauförderungsmittel

gelungen, das Ausleihungsvolumen in die-

sem Teilkundensegment konstant zu halten.

3,9%

11,9%

Banken

Öffentliche Hand

Corporate

Sonstige

15,6%

68,6%

Eine besonders erfreuliche Entwicklung ist

bei der Refinanzierung der HYPO Steiermark

Leasing-Töchter festzustellen. Hier konnte

das Refinanzierungsvolumen um € 111 Mio.

gesteigert werden, was einer Wachstumsrate

von mehr als 52% gleichkommt. Wenn man

weiß, dass die Mehrheit der Leasingkunden

einerseits aus dem Bereich der privaten

Haushalte und andererseits aus dem Be-

reich der öffentlichen Hand kommen, so

unterstreicht das deutlich die Stärken der

HYPO Steiermark als Finanzpartner der

Privatkundschaft und als kompetente Lan-

desbank.


Wertpapier – Eigenbestand

Liquiditätssicherheit als

primäres Kriterium

Beim Ausbau des Portefeuilles lag weiterhin

konsequent großes Augenmerk auf der

Liquiditätssicherheit. Die weltweite wirt-

schaftliche Entwicklung wurde bei Zukäufen

und Umschichtungen durch Erhöhung der

Anteile an Wertpapieren mit ausgezeich-

netem Rating sowie an fundierten Bank-

anleihen berücksichtigt. Somit gewichtete

die HYPO Steiermark bei ihren Veran-

lagungsentscheidungen das Kriterium der

Bonität stärker als die branchenmäßige

Mittelaufbringung

Refinanzierungen über den

Kapitalmarkt forciert

Im vergangenen Jahr wurden umfangreiche

Refinanzierungsmittel über den Kapital-

markt aufgenommen, was die Refinanzie-

rung über den Geldmarkt sehr deutlich um

€ 226 Mio. auf € 48,2 Mio. reduziert.

Diversifizierung und die höhere Ertrags-

möglichkeit.

Währungen: Ausschließlich

EUR und USD

Die regionale Streuung wurde weiter voran-

getrieben, bei den Währungen sind nach

wie vor lediglich EUR und USD vertreten.

Der prozentuelle Anteil an Corporate Bonds

und Asset Backed Securities hat sich im

abgelaufenen Geschäftsjahr vermindert, der

Anteil an Investmentfonds und Alternative

Investments beträgt weiterhin unter 5%.

Private Haushalte:

Sicherheit im Vordergrund

Die Struktur der Geldvermögensbildung der

privaten Haushalte spiegelte auch 2002

eine bereits 2001 aufgetretene Veränderung

zu den Vorjahren wider, die ein bezeichnen-

des Licht auf die konjunkturelle Lage und

11


Mittelaufkommen

das sich daraus ergebende rationale Ver-

halten der Haushalte wirft: Im vergangenen

Jahr entfiel mehr als ein Drittel der gesamten

Geldvermögensbildung auf Bargeld und

Einlagen. Dies kehrte den Trend der vergan-

genen Jahre um, in denen man stetig zu-

nehmend in komplexere Finanzprodukte,

etwa Investmentfonds, investierte.

Diese Tendenz im Verhalten der Kunden,

finanzielle Mittel auf Grund der schwachen

Aktienbörsen wieder in wertsichere Anlage-

formen umzuschichten, zeigt sich auch im

Wachstum der Spareinlagen in Höhe von

€ 29,1 Mio. bzw. 7,1%.

Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber

Kunden setzen sich insbesondere aus den

4.000

3.500

3.000

2.500

2.000

1.500

1.000

500

0

Verbindlichkeiten

gegenüber Kunden

Bankeinlagen Spareinlagen

Giroeinlagen Emissionen

2001 2002

täglich fälligen Guthaben auf Girokonten

und aus Termineinlagen zusammen. Im Jahr

2001 hielten unsere Kunden außergewöhn-

lich hohe Guthaben auf Sichteinlagen, die

im vergangenen Jahr wieder abgezogen

wurden. Damit trat eine Reduktion der Sicht-

einlagen um € 121 Mio. auf € 279 Mio. ein.

Demzufolge ist die Gesamtsumme der Ver-

bindlichkeiten gegenüber Kunden um € 60

Mio. auf € 798 Mio. gesunken.

Wertpapieremissionen

und Treasury

Der Anteil an Wertpapieremissionen an der

gesamten Mittelaufbringung beträgt 78%.

Die Kunden der Landes-Hypothekenbank

Steiermark AG investieren nach wie vor sehr

gerne in öffentliche Pfandbriefe, ebenso er-

freuen sich Wohnbaubank-Anleihen großer


Beliebtheit. Neben den eigenen Emissionen

wird auch die Pfandbriefstelle wesentlich

zur langfristigen Liquiditätsbeschaffung ge-

nutzt.

Der Bereich Treasury, der für die Ausgestal-

tung und Platzierung von Emissionen an in-

stitutionelle und internationale Investoren

verantwortlich zeichnet, hat sich in den letz-

ten Jahren sehr bemüht, die Diversifizierung

der Investorenschicht voranzutreiben. Mit

der Auflage eines Debt Issuance Program-

mes im November 2002 wurde – zusätzlich

zum Rating „AA“ der HYPO Steiermark – ein

weiteres wichtiges Instrument für die interna-

Eigenmittel

Gesetzliches Erfordernis

deutlich übertroffen

Die anrechenbaren Eigenmittel der Landes-

Hypothekenbank Steiermark AG sind

gegenüber dem Vorjahr um € 16,5 Mio.

bzw. 9,2% auf € 195,9 Mio. gestiegen. Die

Eigenmittelquote beträgt 9,6% und liegt

damit über der gesetzlichen Mindestan-

forderung von 8%.

tionale Platzierung von Emissionen zur Ver-

fügung gestellt. Dieses Programm ermög-

licht den Zugang zu Investoren außerhalb

Europas. Erste Erfolge konnten bereits 2002

durch die Platzierung von JPY-Emissionen

erzielt werden.

Im Geschäftsjahr 2002 erfolgten Wertpapier-

emissionen in der Höhe von insgesamt

€ 891 Mio. Institutionelle Investoren und

internationale Investoren wurden mit Anlei-

hen und Schuldscheindarlehen bedient. Den

Anforderungen der jeweiligen Investoren

wurde durch individuelle Ausgestaltungen

gerne entsprochen.

Über die Dotierung der offenen Rücklagen

erreicht das Kernkapital eine Größe von

€ 109 Mio. und liegt um € 8,6 Mio. bzw.

8,6% über dem Vorjahreswert. Der Anteil

des Kernkapitals an den anrechenbaren

Eigenmitteln beträgt 55,7%, die Kern-

kapitalquote 5,4%.

Mit dem Anstieg des Kernkapitals wurden

auch die nachrangigen Eigenmittel um

€ 7,9 Mio. auf € 86,8 Mio. erhöht.

13


Ertragslage

Erfolgreiche Entwicklung

fortgesetzt

Entgegen der schwachen Konjunkturlage

und den Turbulenzen auf den Finanzmärk-

ten konnte die Landes-Hypothekenbank

Steiermark AG die erfolgreiche Geschäfts-

entwicklung der letzten Jahre auch im Be-

richtsjahr fortsetzen. Ergebnisverbesserun-

gen in nahezu allen Geschäftsbereichen

bestätigen die strategische Neupositionie-

rung sowie Fokussierung der Geschäfts-

prozesse und damit den neu eingeschla-

genen Weg.

Erfreuliche Ergebnisse

Mit dem Wachstum des Geschäftsvolu-

mens wurde der Nettozinsertrag um € 5,3

Mio. bzw. 10,2% auf € 57 Mio. gesteigert.

Die Zinsspanne im Verhältnis zur Durch-

schnittsbilanzsumme hat sich zwar gering-

fügig reduziert, bleibt aber mit 1,47% öster-

reichweit gesehen eine attraktive Kenn-

größe. Die Relation Nettozinsertrag zu den

gesamten Betriebserträgen spiegelt mit

78% die enorme Bedeutung des Zins- und

damit des Kundengeschäftes in der Er-

tragsstruktur wider.

Die Erträge aus dem Dienstleistungsge-

schäft konnten in allen Geschäftssparten

ausgeweitet werden, so dass der Provi-

sionssaldo um € 0,5 Mio. bzw. rd. 6% auf

€ 8,5 Mio. angestiegen ist. Im Wertpapier-

geschäft blieben die Erträge auf dem

Niveau des Vorjahres. Insgesamt steuert

das Dienstleistungsgeschäft mit einem

Ertragsanteil von 11,6% eine wesentliche

Erfolgskomponente bei, bleibt aber weiter-

hin unter den Vergleichswerten anderer

Kreditinstitute in Österreich.

Die Erträge aus Finanzgeschäften wurden

im abgelaufenen Geschäftsjahr mit € 5

Mio. nahezu verdoppelt. Dieser signifikante

Anstieg resultiert aus verstärkten, aber risi-

kobewussten Transaktionen im Treasury.

Die Summe aller Erträge wurde um € 8,4

Mio. bzw. 13% auf € 73 Mio. gesteigert.

Verwaltungs- und

Sachaufwendungen

Parallel zu den Erträgen sind auch die Ver-

waltungsaufwendungen deutlich angestie-

gen: Die konzentrierte Ausrichtung auf ge-

hobene Privatkunden und Selbstständige

der Freien Berufe erfordert den Aufbau

einer intensiven Kundenbeziehung über

qualifizierte Beratung und Betreuung. Da-

her hat die Bank auch im vergangenen


Jahr zusätzliche DienstnehmerInnen einge-

stellt sowie ihre Bemühungen fortgesetzt,

alle MitarbeiterInnen entsprechend weiter-

zubilden. Aus diesen Gründen stiegen die

Personalaufwendungen um 12,1%.

Die Sachaufwendungen haben sich wegen

der bereits begonnenen Umstellung auf

das Rechenzentrum und den aus Sicher-

heitsgründen erforderlichen intensiven

Testvorbereitungen deutlich erhöht. Bis zur

endgültigen Anbindung an das Raiffeisen-

Rechenzentrum in Raaba ist in etlichen Ge-

schäftsbereichen ein Parallelbetrieb erfor-

derlich, so dass ab 2004 eine deutliche

Entlastung bei den IT-Kosten zu erwarten

ist. Die Haftungsübernahme durch das

Land Steiermark wird mit einem Betrag in

Höhe von € 2,3 Mio. abgegolten. Insge-

samt stiegen die Sachaufwendungen um

€ 3,4 Mio. bzw. 28,4% auf € 15,4 Mio.

Das Betriebsergebnis wurde entgegen

dem nationalen Trend um nahezu 9% auf

€ 30 Mio. ausgeweitet.

Vorsorgen für Kreditrisiken

und Wertpapiere

Während volkswirtschaftlich gesehen die

Anzahl der Unternehmensinsolvenzen und

die angenommenen Insolvenzverbindlich-

keiten auch im Vorjahr auf hohem Niveau

konstant geblieben sind, konnte die HYPO

Steiermark ihre Vorsorgen für Kreditrisiken

deutlich reduzieren. Die Vorsorgen für

Wertpapiere wurden hingegen erhöht, da

es nicht möglich war, sich den Entwicklun-

gen auf den internationalen Finanzmärkten

zu entziehen. Insgesamt sind die Vorsor-

gen aus der Bewertung der Forderungen

und Wertpapiere gegenüber dem Vorjahr

um € 1,4 Mio. oder 8,8% angestiegen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts-

tätigkeit wurde um 8,3% auf € 13 Mio. ge-

steigert. Nach Abzug der Steuern verbleibt

ein Jahresüberschuss von € 9 Mio., der das

Vorjahresergebnis um 10,3% (€ 0,8 Mio.)

übertrifft.

Jahresüberschuss

weiter gesteigert

Über den Aufsichtsrat wird der Hauptver-

sammlung eine 6%ige Dividende zuzüglich

eines Bonus von 2% vorgeschlagen.

15


Entwicklungen

Ausblick 2003

Die in- und ausländischen Vertrauens-

indikatoren haben sich in der letzten Zeit

zwar etwas verbessert, liegen aber immer

noch unter den langjährigen Durchschnitts-

werten. Die vor allem mit der Länge des

Irak-Krieges und der Nachkriegsordnung

zusammenhängende große Unsicherheit

über die weitere Entwicklung der Weltwirt-

schaft lässt eine rasche Verbesserung des

Wirtschaftsklimas unwahrscheinlich erschei-

nen. Die Landes-Hypothekenbank Steier-

mark AG wird aber auch unter den

schwierigen aktuellen Rahmenbedingungen

4.500

4.000

3.500

3.000

2.500

2.000

1.500

1.000

500

0

Bilanzsumme EGT

1998 1999 2000 2001 2002

alle Anstrengungen unternehmen, ihre er-

folgreiche Geschäftstätigkeit fortzusetzen.

Das Betriebsergebnis lag im ersten Quartal

2003 innerhalb der budgetierten Ansätze.

Aus heutiger Sicht ist somit für 2003 mit einer

weiterhin positiven Geschäftsentwicklung

der Bank zu rechnen.

Die Strategie Zukunft.Hypo wird 2003 kon-

sequent fortgesetzt und im Segment „Ge-

hobene Privatkunden“ mit einer neuen

Beratungsoffensive ein deutliches Zeichen

gesetzt. Dazu eröffnet das Institut in Graz,

Joanneumring 18, ein eigenes Zentrum für

14.000

12.000

10.000

8.000

6.000

4.000

2.000

0


Ärzte und Freie Berufe“, das dem Qualitäts-

gedanken auch in baulicher Hinsicht ein

deutliches Zeichen verleihen wird.

Das erste Quartal 2003 war von einer in-

tensiven Diskussion über das Thema

Ausfallshaftung der Länder zugunsten der

Landes-Hypothekenbanken im Rahmen der

Europäischen Union geprägt. Eine ent-

sprechende Regelung mit Brüssel wurde

dahin gehend gefunden, dass die Ausfalls-

haftung der Länder für bereits einge-

gangene Verbindlichkeiten in jedem Fall

unbefristet bestehen bleibt. Für Verbindlich-

keiten, die während eines Übergangs-

zeitraumes begründet werden, ist eine

grundsätzliche Haftung der Länder bis 2017

gegeben. Das bestehende EDV-Koope-

rationsprojekt mit der Raiffeisenlandesbank

Steiermark wird 2003 intensiviert, um den

mit Herbst 2003 geplanten Umstieg in das

Raiffeisen-Rechenzentrum zu sichern.

Die laufenden Projekte, wie z. B. „Raumkon-

zept“ bzw. „Modernisierung der Geschäfts-

stellen“, werden weiter vorangetrieben; die

erweiterte und umgebaute Geschäftsstelle

Schladming wird im Juni 2003 eröffnet.

17


Britische Botschaft Zagreb

Elektroprojekt d.d., kroatischer Partner für die Zukunft

Mit HYPO-Know-how finanziert.

Ein sehr wichtiges Finanzierungsprojekt war

die Errichtung eines fünfgeschoßigen Er-

tragsobjektes mit ca. 2.650 m 2 Nutzfläche in

zentraler Lage von Zagreb, das als Sitz der

Britischen Botschaft dient. Partner der HYPO

Steiermark bei der Planung und Errichtung

des Gebäudes war das Unternehmen

Elektroprojekt d.d. mit Firmensitz in Zagreb,

ein international tätiges, sehr renommiertes

Unternehmen mit langjähriger Erfahrung und

hoher Kompetenz bei der Kraftwerksprojek-

tierung sowie natürlich auch im Baumanage-

ment.

Hervorragende Kooperation

Höchster Baustandard, insbesondere auch

hinsichtlich baulicher Sicherheitsvorkehrun-

gen, war strikte Vorgabe. Mitarbeiter der Bot-

schaft waren bereits in die Planungsphase

des Objektes involviert.

Mit Elektroprojekt d.d. entwickelte sich sehr

rasch eine ausgezeichnete und sehr effek-

tive Zusammenarbeit. Das durch die HYPO

Steiermark finanzierte Objekt wird von bei-

den Seiten als Referenzprojekt für weitere

gemeinsame Aktivitäten in der Zukunft ange-

sehen. Hervorzuheben ist die sehr gute part-

nerschaftliche Basis – sowohl geschäftlich

als auch persönlich – mit dem stellvertreten-

den Vorsitzenden des Vorstandes, Herrn

Ivan Gojceta, dipl. oec., sowie Herrn Finanz-

direktor Ivan Kostelac, dipl. oec., von

Elektroprojekt d.d.


IDAG

Großprojekt

Die IDAG (Immobilien Develop-

ment AG) errichtete in Graz-

Messendorf ihr mehrgeschoßi-

ges Büro-Center mit einer Flä-

che von rund 3.350 m 2 , von

dem aus sie ihre Aktivitäten, ins-

besondere auch jene in Süd-

und Südosteuropa, steuert. Für

die bestmögliche Nutzung

durch die insgesamt drei Be-

standnehmer sind eine Werk-

stätte und Archiv (1.256 m 2 ), of-

fene und geschlossene Flugdä-

cher mit insgesamt 1.989 m 2 ,

ein Magazin (1.137 m 2 ) sowie

Freiflächen von insgesamt rund

41.000 m 2 mit insgesamt 141

PKW-Stellplätzen angeschlos-

sen.

Partnerschaftlicher Konsens

Die Finanzierung dieses Großprojekts war für

die HYPO Steiermark durch eine sehr part-

nerschaftliche Abwicklung und rasch erziel-

ten Konsens bei speziellen Fragen und Wün-

schen des Finanzierungspartners gekenn-

Bürocenter in Messendorf

Für insgesamt drei Bestandnehmer

zeichnet. HYPO Steiermark Bauträger hatte

begleitende Funktionen bei der Umsetzung

des Vorhabens inne.

Auf Grund des profunden Know-hows aller

eingebundenen Projektgruppen gelang der

HYPO Steiermark die Umsetzung des Ge-

samtprojektes in Echtzeit.

19


Hotel & Residenz „am kurpark“

Synergieeffekte für Kunden:

Bank & Bauträger

Im Ortszentrum von Laßnitzhöhe, in attrakti-

ver Hanglage, liegt das 4-Sterne-Haus Hotel

& Residenz „am kurpark“.

Das vollkommen barrierefrei errichtete,

architektonisch interessante Objekt bietet

78 ausschließlich südseitig angelegte Kom-

fortzimmer und Appartements, gepflegte

Küche, Kaminzimmer mit Bibliothek, einen

umfassend ausgestatteten Wellnessbereich

sowie – auf Wunsch – individuelle Be-

treuungspakete für Dauergäste.

DI Wolfgang J. Haag, Geschäftsführer des

Grazer Betreiberunternehmens „manage-

ment partners“: „Das Finanzierungskonzept

wurde seitens der HYPO Steiermark sehr

sorgfältig ausgearbeitet und berücksichtigte

auch unsere Wunschvariante.

Besonders hervorheben muss ich das effi-

ziente Zusammenwirken der Bank HYPO

Steiermark und ihres Tochterunternehmens

HYPO Steiermark Bauträger, das die Bau-

koordination innehatte. Dadurch wurde die

Entstehungsphase unseres Projektes nicht

nur sehr vereinfacht, sondern auch erheb-

lich beschleunigt: Von Baubeginn bis zur In-

betriebnahme vergingen nur 7 1 /2 Monate!

Ebenso betonen möchte ich die hohe Kom-

petenz von HYPO Bauträger, die uns als

Bauherrn enorm entlastet hat und auch bei

der Gesamtkoordination aller ausführenden

Firmen viele Vorteile einbrachte.“


Die Errichtung von Fremdenzimmern für den

Betrieb „Weingut und Buschenschank Söll“

im ursprünglichen Haupthaus des Hofes in

Sernau über Gamlitz war ein weiteres Projekt,

das in Zusammenarbeit der Bank HYPO

Steiermark und HYPO Steiermark Bauträger

abgewickelt wurde. Es entstanden fünf hoch-

wertig ausgestattete Komfortzimmer mit ins-

gesamt zehn Gästebetten, ein Frühstücks-

und Aufenthaltsraum sowie eine große

Terrasse.

Weingut und Buschenschank Söll

Komfortzimmer als Investition für die Zukunft

So baut HYPO

Maria und Johannes Söll zu ihrem Projekt:

„Wir sind bereits seit Beginn unserer Ge-

schäftstätigkeit, also seit gut zehn Jahren, zu-

friedene HYPO Steiermark-Kunden. Bei der Fi-

nanzierung unseres Vorhabens wurden wir

sehr gut und zur vollsten Zufriedenheit bera-

ten. Das fertige Finanzierungskonzept hat

schließlich unseren Vorstellungen in allen

Details entsprochen. Auch die Einbindung

von HYPO Steiermark Bauträger erwies sich

als sehr vorteilhaft.

Durch die überaus zügige und effektive

Durchführung der Ausschreibungen, die

penible Rechnungsprüfung sowie die exakte

Koordination und Abwicklung der Bautätig-

keit haben wir nicht nur viel Zeit und Nerven,

sondern auch viel Geld gespart.“

21


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Stetige Weiterbildung

schafft Kompetenz

Dem Vorstand der Landes-Hypothekenbank

Steiermark AG ist die eminente Bedeutung

der betrieblichen Aus- und Weiterbildung

seit jeher bewusst. Schließlich können sich

nur Unternehmen mit entsprechend qualifi-

zierten, also gut ausgebildeten Mitarbeiter-

Innen im Wettbewerb behaupten. Diesem

Umstand Rechnung tragend, ermöglichte

das Institut insgesamt 214 Dienstnehmerin-

nen und Dienstnehmern die Teilnahme an

in- und externen Schulungsveranstaltungen.

Hierfür wurden in Summe 1.576 Personen-

tage zur Verfügung gestellt. An den kollek-

tivvertraglich vorgesehenen Schulungsver-

anstaltungen und Prüfungen nahmen 55 Mit-

arbeiterInnen teil. Weiters besuchten 53

DienstnehmerInnen die vom Verband der

österreichischen Landes-Hypothekenban-

ken veranstalteten Spezialseminare. 78 Mit-

arbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an ex-

ternen Seminaren teil, 148 DienstnehmerIn-

nen besuchten die vom eigenen Institut ver-

anstalteten Fachseminare.

Qualität und Quantität gesteigert

Zum 31. Dezember 2002 beschäftigte die

Bank insgesamt 403 DienstnehmerInnen.

Vorstand und Aufsichtsrat der HYPO Steier-


mark sprechen allen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern, die durch ihre Leistung und ihr

Engagement zum erreichten Ergebnis bei-

getragen haben, ihren Dank aus.

Diplome & Zertifikate

Ein Mitarbeiter hat den dreiteiligen Lehrgang

zum Certified Financial Planner (CFP) absol-

viert und erfolgreich abgeschlossen. Dieser

höchst anspruchsvolle, weltweit anerkannte

Lehrgang macht den CFP-Professional zum

Top-Berater für gehobene Privatkunden.

Weiters haben 15 Mitarbeiterinnen und Mit-

arbeiter die Ausbildung zum „Diplomierten

Logistik und Services

Datentransfer: Höhere Sicherheit,

bessere Qualität

Das Thema „EDV-Umstellung 2003“, wel-

ches sich in rund 40 Teilprojekte gliedert,

wurde erfolgreich weitergeführt.

Ziel der Umstellung auf die GEBOS-Welt ist

die qualitative und sicherheitstechnische

Verbesserung der IT-Unterstützung für den

Bankbetrieb. Gleichzeitig ist dieses Projekt

Voraussetzung, um Synergien und Einspa-

Anlageberater“ an der Bankakademie der

Österreichischen Bankwissenschaftlichen

Gesellschaft absolviert.

Die HYPO Steiermark stellt somit als erste

Bank des Landes in jeder Filiale – von re-

nommiertesten Referenten nach modernsten

Erkenntnissen ausgebildete – „Diplomierte

AnlageberaterInnen“ zur Verfügung und

kann ihren Anlagekunden mit diesen Top-Ex-

pertInnen bestmögliche Beratungsqualität

gewährleisten.

Dementsprechend wird der Vorstand umfas-

senden Schulungs- und Weiterbildungsmaß-

nahmen auch weiterhin höchsten Stellenwert

beimessen.

rungspotenziale innerhalb des Konzerns zu

nutzen.

Neue Standards – neue Systeme

Die Bürokommunikationssoftware wurde für

alle MitarbeiterInnen der HYPO Steiermark

von Outlook auf Lotus Notes umgestellt. Seit

der Umstellung des gesamten Datennetzes

von TokenRing auf Ethernet wird bei den

PC-Systemen statt Windows NT Windows

23


2000 eingesetzt. Installiert wurde dabei nicht

die handelsübliche Windows Software, son-

dern eine speziell abgesicherte Version

„OWS2000“ mit verbesserten Sicherheits-

standards im PC- und Netzwerkbereich.

Datenverbindungen der HYPO Steiermark zu

Drittanbietern wie SWIFT, Telekurs, Börse,

Grundbuch, Handelsbuch usw. wurden

nach der Umstellung auf die Datenleitungen

des RAIVAN-Netzes geschaltet.

Im Herbst wurde als erste große Banksparte

der Bereich Darlehen innerhalb eines Wo-

chenendes auf die GEBOS-Software von

Raiffeisen umgestellt. Für Kunden war diese

Umstellung nur an neuen, noch informative-

ren Kontoauszügen ihrer Darlehen erkenn-

bar.

GEBOS-Software

Der Standortwechsel des ELBA-Bankrech-

ners von Linz nach Wien wurde ebenfalls er-

folgreich und ohne Beeinträchtigung für die

Kunden durchgeführt.


Höchste Professionalität

und geballte Kompetenz

Herausragende Gemeinschaftsprojekte der

HYPO Steiermark-Tochtergesellschaften

waren das Eingangszentrum des LKH Graz

(Gleichenfeier am 24. April 2003; Gesamtvo-

lumen rund € 17 Mio.) sowie vier Schulpro-

jekte in Graz (VS/HS St. Johann, VS/HS Karl

Morre und VS/HS/MHS Ferdinandeum sowie

VS Straßgang; das Gesamtvolumen beträgt

rund € 10,3 Mio.).

Diese Projekte aus dem öffentlichen Bereich

wurden in Zusammenarbeit von HYPO Steier-

Erfolgreiche Töchter

Gesamtunternehmen HYPO Steiermark:

Bank, Leasing, Bauträger

mark Leasing und HYPO Steiermark Bauträ-

ger abgewickelt.

Im privaten Bereich sind aus einer Vielzahl

gemeinsamer Aktivitäten Hotel & Residenz

„am kurpark“ in Laßnitzhöhe, das Bürocen-

ter der IDAG in Messendorf, Weingut und

Buschenschank Söll sowie Jaglhof, beide in

der Südsteiermark, hervorzuheben. Diese

Projekte entstanden in Zusammenarbeit von

Bank und HYPO Steiermark Bauträger.

HYPO Marketing wird die Öffentlichkeits-

arbeit für die erfolgreichen Tochterunter-

nehmen der HYPO Steiermark fortsetzen

und intensivieren.

25


HYPO Steiermark Bauträger

Stärke aus Kompetenz und nutzbringender Synergie

Besondere Stärken

Als seit über zehn Jahren erfolgreich täti-

ges Unternehmen beschäftigt die HYPO

Steiermark Bauträger GesmbH insgesamt

vier graduierte Techniker mit langjähriger

Berufserfahrung und kann damit auf um-

fassende Kompetenz in den Bereichen

Architektur, Baumanagement sowie Projekt-

abwicklung verweisen.

Diese komplette und in sich bestens abge-

stimmte Leistungspalette wird von Kunden

aus dem privaten, gewerblichen und öffent-

lichen Bereich gleichermaßen geschätzt.

Aus ihrer Position als eigenständiges, sehr

bewegliches Unternehmen zieht HYPO

Steiermark Bauträger viele Stärken.

Zusätzlich ergeben sich durch das Zu-

sammenwirken mit Bank HYPO Steiermark

sowie HYPO Steiermark Leasing viele nutz-

bringende Synergien und weitere Vorteile

– insbesondere Sparpotenziale auf der

Kostenseite – für Kunden des HYPO

Steiermark-Tochterunternehmens.

17-Mio.-Euro-Projekt

LKH Graz,

Eingangszentrum (Seite 23).

VS/HS/MHS Ferdinandeum

(oben).

VS/HS Karl Morre (links).


HYPO Steiermark Leasing

Große Erfolge im In- und Ausland

Im abgelaufenen Jahr wurden insgesamt

3.713 Leasingverträge mit Anschaffungs-

bzw. Herstellungskosten von rund € 188,5

Mio. abgeschlossen. Dies stellt gegenüber

dem Vorjahr eine wertmäßige Zunahme von

88% dar.

Das Wirtschaftsjahr war geprägt von einer

starken Zunahme der Geschäftstätigkeit

in Kroatien. Die im Jahr 2001 gegründete

Leasinggesellschaft in Kroatien hat ihren

VS/HS St. Johann (oben)

und Firmensitz Fa. Bobrich (rechts).

Mit HYPO Steiermark-Kompetenz

errichtet.

operativen Geschäftsbetrieb aufgenommen.

Das Engagement in Bosnien und Herze-

gowina wurde ausgebaut.

Zuschlag für bedeutendes

Großprojekt

Im Immobilienbereich wurde neben der

herkömmlichen Leasingfinanzierung für den

gewerblichen und kommunalen Bereich das

Projektgeschäft erweitert. Vor allem wurde

beim Großprojekt „LKH-Eingangszentrum“

mit dem Bau begonnen, die Fertigstellung

ist für den November 2003 geplant.

Mit Ende Dezember waren insgesamt 20

MitarbeiterInnen in Österreich und 12 in

Kroatien tätig.

27


Höchste Kompetenz auf dem Markt

Bestens ausgebildete Experten an jedem „Point of Sale“

Als Bank mit dem Leitsatz „Erfolg für den

Kunden!“ legt die HYPO Steiermark größtes

Gewicht auf die Weiterbildung ihrer Mitar-

beiterInnen. Schließlich ist höchstmögliche

Qualifikation auch einer der wichtigsten

erfolgsbestimmenden Faktoren im Wettbe-

werb.

So konnte das Institut bei seinen – durch

HYPO Marketing aufbereiteten und wer-

blich unterstützten – Schwerpunktaktionen

zum Thema „Veranlagen“ an jedem ein-

zelnen „Point of Sale“ Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter einsetzen, die erfolgreich die

(externe) Ausbildung zum „Diplomierten

Anlageberater“ an der Bankakademie der

Österreichischen Bankwissenschaftlichen

Gesellschaft (BAK) absolviert haben. Die

HYPO Steiermark verfügt damit als erste

Bank des Landes in jeder Filiale über

Experten mit der hervorragenden Qua-

lifikation „Diplomierter Anlageberater“ und

stellt einmal mehr unter Beweis, dass sie

höchstmöglicher Beratungsqualität aller-

erste Priorität einräumt.

Aus den weiteren Direkt-Marketing-Aktionen

seien die Schwerpunktwochen „Fit für Fonds

und Bonds“ zum Thema Wertpapiere sowie

die Kampagne „Lady.Profit“ hervorgeho-

ben: Diese widmete sich Vorsorgepro-

grammen, die den Anforderungen und Be-

dürfnissen von Frauen speziell angepasst

sind.

15 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter erhielten das

Zertifikat „Geprüfte/r

AnlageberaterIn (BAK)“.


Die neue Bankphilosophie

Service ganz nach dem Bedarf des Kunden

Unverwechselbar HYPO Steiermark: In jeder neuen Filiale steht für „Premium.Banking“ ein

Kunden.Wohnzimmer zur Verfügung.

Mit ihren neu errichteten bzw. großzügig

umgestalteten und erweiterten Filialen in

Bruck an der Mur, Feldbach und Fürstenfeld

sowie der Bankstelle im LKH Graz-West setzt

die HYPO Steiermark auf eine neuartige,

ganz auf die Bedürfnisse ihrer Kunden

abgestimmte Betreuungsphilosophie: Jeder

Kunde kann genau jenes Service in An-

spruch nehmen, das er sich wünscht.

Einfache Bankgeschäfte wie Bargeld-

behebungen oder Überweisungen erfolgen

nun wahlweise in der SB-Zone oder mit dem

bewährten – jetzt jedoch barrierefreien –

Schalterservice.

Für Bargeldtransaktionen steht die diskret

abgeschirmte Hauptkasse zur Verfügung.

Im über 500 Jahre alten denkmalgeschützten

Kornmesserhaus Bruck an der Mur wurde ein vor vielen

Jahren zugemauertes Schulterbogenportal entdeckt

und wiederhergestellt.

29


An der ersten Adresse:

HYPO Steiermark-Filiale Bruck an der Mur im Kornmesserhaus.

Ausführliche, detaillierte Beratungsgesprä-

che zu den Themen Finanzierung, Ver-

anlagung und Vorsorge finden in hochwer-

tig ausgestatteten Büros oder im HYPO

Kunden.Wohnzimmer statt, das mit einem

ganz besonderen Wohlfühl-Ambiente auf-

wartet: Mehr Zeit und eine angenehmere At-

mosphäre für den Kunden bedeuten schließ-

lich auch mehr Qualität für den Kunden.

Das neue Konzept ist von großzügiger, of-

fener Raumgestaltung, zeitgemäßer, über-

aus hochwertiger Optik sowie modernster

Banktechnik gekennzeichnet und wird in

allen neuen Filialen der HYPO Steiermark

verwirklicht. Damit stellt sich das Bankinstitut

selbst gewählten höchsten Ansprüchen, die

auch im Slogan „Service.unverwechselbar“

ihren Ausdruck finden.

Seine Premiere erlebte das innovative Bank-

konzept mit der neuen Filiale an erster

Adresse in Bruck an der Mur. Im denkmal-

geschützten Ambiente des Kornmesser-

hauses, eines der schönsten spätgotischen

Bürgerhäuser Österreichs, erfuhr die neue

Philosophie eine architektonisch besonders

anspruchsvolle Umsetzung.

Ausgezeichnete Architektur

Dabei trat die HYPO Steiermark auch als

Retter von kostbarer historischer Architektur

in Erscheinung: Bei den Umbauarbeiten

wurde ein rund 500 Jahre altes Schulter-

bogenportal entdeckt, welches das Bank-

institut restaurieren ließ. Damit erhielt das

moderne Ambiente einen weiteren, sehr

bemerkenswerten Akzent. Auch zwei go-

tische Steinreliefs an der Außenfassade des

Gebäudes wurden durch die HYPO Steier-

mark gerettet und für die Zukunft bewahrt.

Die Stadtgemeinde Bruck an der Mur sprach

hierfür ihren Dank in Form einer Urkunde aus.

Ebenso betonte das Bundesdenkmalamt die

architektonische Qualität der Synthese von

Alt und Neu. Zudem wurde der HYPO

Steiermark für ihre neue Filiale die renom-

mierte Auszeichnung „Geramb-Rose für be-

sonders qualitätvolles Bauen“ verliehen.


Highlights 2002

Direkte Kommunikation mit den Kunden

Landeshauptmann Waltraud Klasnic überreichte im Namen des Vereins „Baukultur Steiermark – Heimatschutz in der Steiermark

an GD Dkfm. Alfred Goger und das Architektenteam DI Herwig Wonko (2. v.l.), DI Wolfgang Pittino (l.) die „Geramb-Rose“, die

höchste Auszeichnung für qualitätvolles Bauen. Weiters im Bild: Landesbaudirektor DI Gunther Hasewend (2. v.r.).

Direkte Kommunikation im Rahmen inten-

siver und nachhaltiger Kundenbeziehungen

ist vorrangiges Ziel von HYPO Marketing.

Die dazu ausgewählten, durchwegs hoch-

wertigen Veranstaltungen spiegeln zudem

das selektive Selbstverständnis der Bank

wider.

Gerne wahrgenommene Traditionen

Neben dem von nüchternen Zahlen be-

stimmten Bankgeschäft sieht es die HYPO

Steiermark als Aufgabe und Verpflichtung

an, auch der Kunst, dem Kreativen, Einlass

in ihre Welt zu gewähren. Dies geschieht

mittels Ausstellungen von bildenden Künst-

lern in der Zentrale, in den Filialen sowie

auch bei weiteren Veranstaltungen. Hier

kam der traditionellen Weihnachts-Verkaufs-

ausstellung mit Arbeiten bekannter in- und

ausländischer Künstler, darunter Walter

Grillenberger, der eine Graz-Grafik präsen-

tierte, besonderer Stellenwert zu. Der Ge-

samterlös der verkauften Werke ging erneut

an den Arbeitskreis „Wir in der EINEN Welt“

und dient dessen Projekt „Halleiner Schule“

in Vadipatty, Südindien. Ebenso Tradition

geworden sind die Kundengeschenke

sowie ein Empfang für Gäste des Vor-

standes am Weltspartag. Auch das beliebte

31


Der international bekannte Cellist Friedrich Kleinhapl wurde von VD Dr. Ludwig Sik

und Filialleiterin Sieglinde Wilfinger zum Konzertabend für Kunden im Festsaal der

Filiale Bruck an der Mur begrüßt.

HYPO-Golfturnier fand wie alljährlich in der

Thermen-Golfanlage Loipersdorf-Fürstenfeld

statt.

Filialeröffnungen

Besonders wichtige Ereignisse in diesem

Jahr waren für die HYPO Steiermark die Er-

öffnungsfeierlichkeiten in ihren „neuen“

Bankstellen Bruck an der Mur, Feldbach,

Fürstenfeld und LKH Graz-West. Zusätzlich

gab es jeweils einen „Tag der offenen Tür“.

In den Abendveranstaltungen präsentierte

die HYPO Steiermark ihren zahlreichen

Gästen hochkarätige musikalische Darbie-

tungen ausgewählter Künstler und unterstrich

damit die große Bedeutung, die Kunst und

Kultur im Bankinstitut genießen. Der Festsaal

der neuen Filiale Bruck an der Mur wurde

zusätzlich für ein HYPO Steiermark-Konzert

mit dem renommierten Cellisten Friedrich

Kleinhapl sowie einen anschließenden Emp-

fang des Vorstandes genutzt.

Weitere Veranstaltungen

Einen weiteren Vorstandsempfang gab die

HYPO Steiermark anlässlich ihres En-

gagements bei der Oldtimer-Rallye „Süd

Steiermark Classic“. Für diesen Abend

wurde ein Festzelt auf dem Karmeliterplatz

in der Grazer Innenstadt errichtet, in dem

der Vorstand der HYPO Steiermark weit

über 250 Gäste, darunter viel Prominenz,

begrüßte und Kabarettist Jörg-Martin Will-

nauer sowie ORF-Steiermark-Lady Petra

Rudolf als Sängerin mit ihrem Jazz-Quartett

für die kulturelle Note sorgten. Außerdem

durften sich die Patienten der Kinder-Krebs-

station des LKH Graz freuen: Die HYPO

Steiermark spendierte für sie Oldtimer-

fahrten mit prominenten Chauffeuren durch

die Grazer Altstadt.

Klaus Wildbolz und VD Dr. Edwin Knoll eröffneten den von der

HYPO Steiermark als Generalsponsor der „Süd Steiermark

Classic“ veranstalteten Exklusivabend.


Literatur in der HYPO Steiermark

In der HYPO Steiermark-Zentrale war auch

die Literatur zu Gast: Prof. Gerda Klimek

präsentierte im bis auf den letzten Platz

gefüllten Kassensaal – gemeinsam mit ihrem

Gatten Sepp Trummer – ihr Buch „Grazer

Kulissengeschichten“, das die Grazer Thea-

terszene der Vergangenheit und Gegenwart

aus vornehmlich anekdotischer Perspektive

beleuchtet. Den Abend rundeten Prof. Edith

Gruber, Klavier und Gesang, sowie Univ.-

Prof. Dr. Friedrich Körner, Flügelhorn, ab.

Im Bild oben: Gruber, Knoll,

Klimek-Trummer, Trummer (v. l.).

Mit Initiative zu besten Beziehungen

HYPO Steiermark-Partnerschaften: Ausdruck von Unternehmenskultur

Auch die Sticklerhütte (ÖAV, Sektion Graz) wird mit Unterstützung der HYPO Steiermark umgebaut. ÖAV-Vertreter mit Architekt

DI Winkler (2. v. r.) und örtlicher Prominenz gemeinsam mit VD Dr. Knoll bei der Spatenstichfeier.

Die HYPO Steiermark war einer der Hauptini-

tiatoren der Renovierung des Stubenberg-

hauses (Schöckl). Der ÖAV, Sektion Graz,

dankte GD Dkfm. Alfred Goger, VD Dr. Edwin

Knoll sowie dem Leiter von HYPO Marketing,

Reinhold Matejka, mit Urkunden und Ehren-

zeichen für ihre besonderen Verdienste um

das Stubenberghaus.

33


Die Siegerin des Kreativ-Wettbewerbes Simone Resch (2. v. l.) erhielt von

HYPO Steiermark Marketing-Leiter Reinhold Matejka den Siegesscheck.

Erfolgreiche Aktivitäten setzte HYPO

Marketing auch durch das Eingehen neuer

Sponsorings. Die gewählten Partner erfüllen

jeweils Aufgaben und Funktionen, mit denen

sich das Bankinstitut identifizieren kann und

dienen damit auch als Ausdruck von

Corporate Identity sowie Unternehmens-

kultur der HYPO Steiermark.

Partner der Jugend:

„Don´t worry, be HYPO!“

Mit knapp 1.300 Heimplätzen für Studie-

rende ist die WIST Steiermark größter Heim-

Bürgermeister Dr. Günther Höllerl (2. v. r.) anlässlich der

Eröffnung der neuen HYPO Fürstenfeld mit den

Vorstandsdirektoren Dr. Edwin Knoll (2. v. l.), Dr. Ludwig

Sik (rechts) und Fil.-Dir. Johannes Purkarthofer (links)

im HYPO Kunden.Wohnzimmer.

träger des Landes. Die sieben

WIST-Heime sind durch mo-

derne, hochwertige Architektur,

qualitätvolle Ausstattung und ein

überdurchschnittliches gastrono-

misches Angebot gekennzeich-

net. Darüber hinaus stellt die WIST

Steiermark in ihrem Heim Moserhofgasse 34

ein anspruchsvolles Kulturprogramm zur

Verfügung, für das sich die HYPO Steier-

mark als Partner ebenso gerne engagiert.

Auch im Bereich Schulen setzte die HYPO

Steiermark Aktivitäten: Im Rahmen der Part-

nerschaft mit der HAK Monsbergergasse

wurde ein Wettbewerb zum Thema Jugend-

marketing veranstaltet, aus dem „Don´t

worry, be HYPO!“ als Sieger hervorging und

vom Bankinstitut als neuer Slogan im Be-

reich Jugend eingesetzt wird.


BILANZ

2002


BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2002

31.12.2002 31.12.2001

AKTIVA Beträge in Euro Beträge in Te

1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken 47.052.365,36 39.115

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen, die zur

Refinanzierung bei der Zentralnotenbank

zugelassen sind

Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere 87.952.758,50 117.431

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 5.450.433,58 8.138

b) sonstige Forderungen 274.655.617,76 280.106.051,34 404.585 412.723

4. Forderungen an Kunden 2.757.662.937,20 2.521.671

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche

Wertpapiere

a) von öffentlichen Emittenten 1.320.062,07 0

b) von anderen Emittenten 664.900.627,14 666.220.689,21 515.056

darunter: eigene Schuldverschreibungen e 58.984.420,92

(Vorjahr: Te 57.076)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 41.418.662,26 40.839

7. Beteiligungen 8.746.506,09 7.717

darunter: an Kreditinstituten e 5.750.524,33

(Vorjahr: Te 4.707)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.690.966,70 2.418

9. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 1.814.156,22 2.617

10. Sachanlagen 19.443.198,24 19.581

darunter: Grundstücke und Bauten, die vom

Kreditinstitut im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit

genutzt werden e 11.410.646,60

(Vorjahr: Te 11.856)

11. Sonstige Vermögensgegenstände 117.427.359,32 43.461

12. Rechnungsabgrenzungsposten 286.290,33 1.154

Summe der Aktiva 4.030.821.940,77 3.723.783

Posten unter der Bilanz

1. Auslandsaktiva 323.221.270,35 332.013


BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2002

31.12.2002 31.12.2001

PASSIVA Beträge in Euro Beträge in Te

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 18.734.993,61 15.183

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 29.480.047,18 48.215.040,79 258.654 273.837

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) täglich fällig 84.520.708,87 67.084

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 353.524.810,86 438.045.519,73 341.895 408.979

b) sonstige Verbindlichkeiten

aa) täglich fällig 278.680.201,41 399.472

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 81.622.928,94 360.303.130,35 50.215 449.687

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 2.565.065.623,58 2.134.886

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 363.851.473,88 2.928.917.097,46 212.242 2.347.128

4. Sonstige Verbindlichkeiten 29.963.903,50 23.312

5. Rechnungsabgrenzungsposten 14,53 0

6. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Abfertigungen 5.913.317,00 4.788

b) Rückstellungen für Pensionen 10.277.814,00 10.762

c) Steuerrückstellungen 748.468,06 3.227

d) Sonstige 5.319.287,98 22.258.887,04 6.036 24.813

7. Nachrangige Verbindlichkeiten 64.425.419,91 64.280

8. Ergänzungskapital 26.624.060,53 27.532

9. Gezeichnetes Kapital 14.540.000,00 14.540

10. Kapitalrücklagen

gebundene 30.427.928,80 30.428

11. Gewinnrücklagen

a) gesetzliche 1.453.456,68 1.454

b) andere Rücklagen 18.496.173,37 19.949.630,05 13.130 14.584

12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG 43.557.430,93 40.861

13. Bilanzgewinn 1.237.413,92 1.215

14. Unversteuerte Rücklagen

a) Bewertungsreserve auf Grund von

Sonderabschreibungen 2.017.913,72 2.084

b) Sonstige unversteuerte Rücklagen 338.549,51 2.356.463,23 503 2.587

darunter: Investitionsfreibetrag

gemäß § 10 EStG e 338.549,51

(Vorjahr: Te 503)

Summe der Passiva 4.030.821.940,77 3.723.783

Posten unter der Bilanz

1. Eventualverbindlichkeiten 24.118.930,03 49.950

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung

aus der Bestellung von Sicherheiten: e 24.118.930,03

(Vorjahr: Te 49.950)

2. Kreditrisiken 115.269.615,02 145.021

3. Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 BWG 195.864.377,59 179.351

4. Erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 BWG 166.362.364,69 144.301

darunter: erforderliche Eigenmittel gemäß

§ 22 Abs. 1 Z. 1 und 4 BWG e 162.633.743,27

(Vorjahr: Te 140.270)

5. Auslandspassiva 1.417.842.335,35 980.956

37


GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS JAHR 2002

Jahr 2002 Vorjahr

Beträge in Euro Beträge in Te

1. Zinsen und ähnliche Erträge 176.827.793,61 184.386

darunter: aus festverzinslichen Wertpapieren 34.395.545,92 31.600

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -119.797.159,22 -132.649

I. NETTOZINSERTRAG 57.030.634,39 51.737

3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen

a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten

und nicht festverzinslichen Wertpapieren 1.196.103,70 1.110

b) Erträge aus Beteiligungen 398.922,93 1.595.026,63 418 1.528

4. Provisionserträge 9.032.603,21 8.578

5. Provisionsaufwendungen -566.414,16 -590

6. Erträge/Aufwendungen aus Finanzgeschäften 4.955.710,22 2.594

7. Sonstige betriebliche Erträge 931.449,76 711

II. BETRIEBSERTRÄGE 72.979.010,05 64.558

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter 16.675.595,41 14.631

bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene

soziale Abgaben und vom Entgelt

abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge 4.042.667,25 3.714

cc) sonstiger Sozialaufwand 736.385,85 671

dd) Aufwendungen für Altersversorgung und

Unterstützung 1.684.156,77 1.922

ee) Veränderung der Pensionsrückstellung -202.074,37 -98

ff) Veränderung der Abfertigungsrückstellung 1.194.197,72 677

24.130.928,63 21.517

b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) 15.375.116,68 39.506.045,31 11.970 33.487

9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9

und 10 enthaltenen Vermögensgegenstände 2.997.311,90 3.249

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 425.956,05 221

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN -42.929.313,26 -36.957

IV. BETRIEBSERGEBNIS 30.049.696,79 27.601


GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS JAHR 2002

Jahr 2002 Vorjahr

Beträge in Euro Beträge in Te

Übertrag 30.049.696,79 27.601

11./12. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung

und der Bewertung von Forderungen und Wertpapieren -17.252.529,90 -15.864

13./14. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung und

der Bewertung von Wertpapieren, die wie Finanzanlagen

bewertet sind, sowie von Beteiligungen

und Anteilen an verbundenen Unternehmen 204.388,91 272

V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 13.001.555,80 12.009

15. Außerordentliche Erträge 2.180,16 2

16. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 -282

17. Außerordentliches Ergebnis

(Zwischensumme aus Posten 15 und 16) 2.180,16 -280

18. Steuern vom Einkommen -3.955.775,00 -3.522

19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18 auszuweisen -30.557,72 -31

VI. JAHRESÜBERSCHUSS 9.017.403,24 8.176

20. Rücklagenbewegung -7.779.989,32 -6.961

darunter: Dotierung der Haftrücklage 2.696.461,26 2.744

VII. JAHRESGEWINN = BILANZGEWINN 1.237.413,92 1.215

39


ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2002

I. VERZEICHNIS DER VERWENDETEN ABKÜRZUNGEN

BWG Bankwesengesetz, BGBl. 532/1993, idgF.

EStG Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. 400/1988, idgF.

HGB Handelsgesetzbuch vom 10. Mai 1897, RGBl. S 219, idgF.

RLG Rechnungslegungsgesetz, BGBl. 475/1990, idgF.

Die dem Geschäftsjahr 2002 bzw. dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2002 gegenübergestellten

Vorjahreszahlen sind in Klammer gesetzt.

II. ANWENDUNG HANDELSRECHTLICHER VORSCHRIFTEN

Der Jahresabschluss der Landes-Hypothekenbank Steiermark AG wurde nach den

Vorschriften des BWG und – soweit anwendbar – nach den Vorschriften des HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend

den in der Anlage 2 zu § 43 BWG enthaltenen Formblättern.

III. VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR

Die Landes-Hypothekenbank Steiermark AG ist seit 1. Jänner 2002 voll konsolidiertes

Unternehmen des Raiffeisenlandesbank Steiermark Konzerns. Aus diesem Grund entfällt für

die Landes-Hypothekenbank Steiermark AG die Verpflichtung zur Aufstellung eines

Konzernabschlusses.

Zum Zwecke der Vereinheitlichung wurde die vom Mutterunternehmen angewandte Berechnungsmethode

für das Sozialkapital in den Einzelabschluss der Bank übernommen. Art

und Auswirkung der Änderungen sind im folgenden Abschnitt unter Punkt 9 „Pensions-,

Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen“ dargestellt.


IV. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Allgemeine Grundsätze

Der Jahresabschluss der Landes-Hypothekenbank Steiermark AG wurde unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm,

ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln, aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Bilanzkontinuität eingehalten.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der

Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.

Dem Grundsatz der Vorsicht wurde unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Bankgeschäftes

insofern Rechnung getragen, als nur die am Bilanzstichtag verwirklichten

Gewinne ausgewiesen und alle erkennbaren Risken und drohenden Verluste bilanzmäßig

erfasst worden sind.

2. Fremdwährungsbeträge

Die Fremdwährungsbeträge werden gemäß § 58 Abs. 1 BWG zu Mittelkursen (Referenzkurse

der Europäischen Zentralbank) umgerechnet.

Devisentermingeschäfte werden mit dem Terminkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

3. Finanzinstrumente im Bankbuch

Die dauernd dem Geschäftsbetrieb gewidmeten Wertpapiere (Investmentbestand) werden

wie Anlagevermögen bewertet. Der Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und

Rückzahlungsbetrag wird zeitanteilig über die Restlaufzeit abgeschrieben bzw. vereinnahmt.

Die nicht dem Handelsbestand zuzurechnenden Wertpapiere des Umlaufvermögens

werden prinzipiell nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Bei Wertpapieren, die

aus eigenen Emissionen stammen, wird der Marktpreis oder ein niedrigerer Rückkaufkurs

angesetzt. Bei Investmentfondsanteilen – sofern sie nicht ohnedies dem Handelsbestand

angehören – kommt der errechnete Wert zum Ansatz. Diese Vorgangsweise ist insbesondere

bei thesaurierenden Fondsanteilen von Relevanz, um eine periodenrichtige Vereinnahmung

der Erträge zu gewährleisten. Eine mark-to-market-Bewertung für Wertpapiere

des Umlaufvermögens findet auch bei den Asset-backed-Securities Anwendung.

Derivate auf Zinssatzverträge (Zinsswaps, Zinsoptionen und Zinstermingeschäfte) werden

nach der „accrued-interest“-Methode bilanziert.

ANHANG

41


ANHANG

4. Finanzinstrumente im Wertpapierhandelsbuch

Die Bank führt seit 1. Jänner 1998 ein großes Wertpapier-Handelsbuch gemäß § 2 Z. 35

BWG. Sofern die maßgeblichen BWG-Kriterien erfüllt sind, werden dem Handelsbuch Wertpapiere

aus fremden und eigenen Emissionen sowie Investmentfondsanteile zugeordnet.

Die Wertpapiere des Handelsbestandes werden „mark-to-market“ bewertet. Ebenso

werden alle derivativen Geschäfte im Wertpapierhandelsbuch zum jeweiligen Marktwert

angesetzt.

5. Risiken im Ausleihungsbereich

Bei der Bewertung des Kreditportefeuilles wird vom Grundsatz der Vorsicht ausgegangen,

wobei für alle erkennbaren Risiken angemessene Wertberichtigungen und Rückstellungen

gebildet werden.

6. Beteiligungen

Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet, sofern nicht dauernde Wertminderungen

(anhaltende Verluste, verringertes Eigenkapital) eine Abwertung auf das anteilige

Eigenkapital, auf den Ertragswert oder auf den Börsewert erforderlich machen.

7. Sachanlagen

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie der

Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen

linearen Abschreibung. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden sofort abgeschrieben.

Als Abschreibungssätze kommen bei Gebäuden 2% bis 3,33% und bei beweglichen Anlagen

5% bis 33,33% zum Ansatz.


8. Verbindlichkeiten

a) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden prinzipiell mit dem Nennwert bzw. dem höheren Rückzahlungsbetrag

angesetzt.

b) Emissionskosten

Agio und Disagio für eigene Emissionen und Emissionen der Pfandbriefstelle sowie der

Hypo-Wohnbaubank wurden in den Vorjahren auf die Laufzeit der Anleihen unter Berücksichtigung

von Rückkaufsverpflichtungen linear verteilt abgeschrieben. Im Berichtsjahr

wurde der daraus resultierende Restposten von 480 Tsd. Euro zur Gänze aufgelöst. Zugänge

waren nicht zu verzeichnen.

c) Begebene Nullkuponanleihen

Im Bilanzposten „Verbriefte Verbindlichkeiten“ sind Nullkuponanleihen und eine Prämien-Anleihe

mit einem Bilanzwert von insgesamt 93.294 (76.676) Tsd. Euro bilanziert. Der Rückzahlungsbetrag

zum Laufzeitende (von 2003 bis 2039) beträgt 232.669 (249.196) Tsd.

Euro.

9. Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen

a) Pensionsrückstellung

Nachdem im Jahr 1999 mit einem Großteil der Angestellten Pensionsabfindungs- bzw.

Pensionsübertragungsvereinbarungen abgeschlossen wurden, gibt es zum 31. Dezember

2002 nur mehr 31 Pensionsempfänger, für die in der Bank direkt vorgesorgt wird, während

für 284 Personen Beitragszahlungen an die Pensionskasse (BVP-Pensionskassen AG) geleistet

werden.

Die bei der Bank verbliebenen Pensionsverpflichtungen werden unter Verwendung der

Pagler-Pagler-Tafeln 1999 nach dem Gegenwartswertverfahren bei Anwartschaften ermittelt,

wobei bis zum Vorjahr Zinssätze von 4% bzw. 6% zugrunde lagen. Im Berichtsjahr

erfolgte eine Änderung auf 4,5% bzw. 6%. Weiters wurde im Berichtsjahr die gemäß Artikel

X Abs. 3 RLG unter der Position „Aktive Rechnungsabgrenzung“ ausgewiesene Unterdeckung

zur Gänze bedient. Die so ermittelte Rückstellung ist wie folgt bilanziert:

10.278 (10.762) Tsd. Euro Vollrückstellung

0 (282) Tsd. Euro Unterdeckung als Fehlbetrag.

Die Abnahme gegenüber dem Vorjahresbetrag in Höhe von 202 Tsd. Euro ist zur Gänze

durch die Änderung der Berechnungsmethode verursacht.

ANHANG

43


ANHANG

b) Abfertigungsrückstellung

Die Abfertigungsrückstellung ergibt finanzmathematisch berechnet (Zinssatz 3,5%) zum

31. Dezember 2002 ein Erfordernis in Höhe von 5.913 (4.789) Tsd. Euro. Bis einschließlich

des Vorjahres gelangte ein Zinssatz von 6% zur Anwendung.

Von der Erhöhung um 1.124 Tsd. Euro sind 1.121 Tsd. Euro auf den geänderten Zinssatz

zurückzuführen.

c) Jubiläumsgeldrückstellung

Die Rückstellung für Jubiläumsgelder (25 und 35 Dienstjahre) wird ebenfalls finanzmathematisch

unter Anwendung eines Zinssatzes von 3,5% errechnet. Sie beläuft sich zum

31. Dezember 2002 auf 844 (710) Tsd. Euro. Für die Vorjahre wurde ein Zinssatz von 6%

verwendet.

Von der Erhöhung um 134 Tsd. Euro entfallen 116 Tsd. Euro auf die Änderung des Zinssatzes.

V. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ SOWIE ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

a) Gliederung der nicht täglich fälligen Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden

Die nicht täglich fälligen Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden gliedern sich

nach Restlaufzeiten wie folgt:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

bis 3 Monate 261.599 249.668

über 3 Monate bis 1 Jahr 187.515 177.071

über 1 Jahr bis 5 Jahre 724.293 1.011.554

über 5 Jahre 1.162.749 1.425.957

b) Beteiligungen

Die Angaben über Beteiligungsunternehmen gemäß § 238 Z. 2 HGB sind in der Beilage 1

des Anhanges angeführt.


c) Anlagevermögen

Eine Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind im

Anlagespiegel angeführt (Beilage 3 zum Anhang). Zum 31. Dezember 2002 beträgt der

Grundwert der bebauten Grundstücke 3.373 (3.377) Tsd. Euro.

d) Wertpapiere

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Marktwert und dem Bilanzwert zum

31. Dezember 2002 von zum Börsenhandel zugelassenen Wertpapieren, die nicht zu den

Finanzanlagen gehören, beläuft sich auf 8.009 (6.853) Tsd. Euro.

Den Finanzanlagen sind zum 31. Dezember 2002 festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von

Nominale 139.748 (126.490) Tsd. Euro gewidmet. Der Unterschiedsbetrag zwischen Rückzahlungsbetrag

und Bilanzwert beträgt zum Bilanzstichtag für Wertpapiere, die zeitanteilig

abgeschrieben werden, 4.134 (4.335) Tsd. Euro, für Wertpapiere, die zeitanteilig zugeschrieben

werden, 192 (4.904) Tsd. Euro, somit per Saldo für den gesamten Bestand

3.942 (569) Tsd. Euro.

Der Unterschiedsbetrag zwischen Bilanzwert und Tageswert beträgt für den gesamten

Wertpapierbestand 10.916 (5.023) Tsd. Euro. Bei den übrigen Vermögensgegenständen

bestand im Berichtsjahr kein Erfordernis einer Wertaufholung.

Angaben gemäß § 64 Abs. 1 Z. 10 und Z. 11 BWG:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

Schuldverschreibungen und bn. 666.221 515.056

andere festverzinsliche Wertpapiere n.bn. 0 0

(Akt. 5)

Aktien und andere nicht festver- bn. 11.278 13.855

zinsliche Wertpapiere (Akt. 6) n.bn. 30.140 26.984

Beteiligungen (Akt. 7) bn. 0 0

n.bn. 8.747 7.717

Anteile an verbundenen bn. 0 0

Unternehmen (Akt. 8) n.bn. 2.691 2.418

bn. = börsenotiert

n.bn. = nicht börsenotiert

ANHANG

45


ANHANG

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

Schuldverschreibungen und AV 93.973 75.159

andere festverzinsliche UV 572.248 439.898

Wertpapiere (Akt. 5)

Aktien und andere nicht fest- AV 2.557 2.556

verzinsliche Wertpapiere (Akt. 6) UV 38.862 38.283

Beteiligungen (Akt. 7) AV 8.747 7.717

UV 0 0

Anteile an verbundenen AV 2.691 2.418

Unternehmen (Akt. 8) UV 0 0

AV = bewertet wie Anlagevermögen

UV = bewertet wie Umlaufvermögen

Im Umlaufvermögen befinden sich Nominale 27.559 (4.410) Tsd. Euro eigener Emission mit

einem Buchwert von 28.521 (4.358) Tsd. Euro, die zum Bilanzstichtag in Pension gegeben

sind. Der Rücknahmepreis beläuft sich auf 28.521 (4.401) Tsd. Euro.

Im Jahr 2003 werden festverzinsliche Wertpapiere fremder Emittenten aus dem Eigenbestand

des Kreditinstitutes in Höhe von 84.406 (28.943) Tsd. Euro fällig. Von den Emissionen

im Umlauf werden 187.986 (224.841) Tsd. Euro im Folgejahr fällig.

Das zu Marktpreisen berechnete Volumen der Wertpapiere im Handelsbuch beträgt 67.668

(64.885) Tsd. Euro. Weiters umfasst das Handelsbuch Bankguthaben in Höhe von 169.000

(218.906) Tsd. Euro.


e) Hypothekenbankgeschäfte gemäß Pfandbriefgesetz

verbriefte Über-/Unter-

Deckungs- Verbindlich- deckung Ersatzin

tausend Euro darlehen keiten +/- deckung

Eigene Pfandbriefe 31.12.2002 162.232 164.598 -2.366 2.366

31.12.2001 179.963 176.198 +3.765 0

Pfandbriefe über 31.12.2002 0 0 0 0

die Pfandbriefstelle 31.12.2001 0 0 0 0

Eigene Kommunalschuldverschrei- 31.12.2002 791.656 597.671 +193.985 0

bungen bzw. Öffentliche Pfandbriefe 31.12.2001 847.337 641.777 +205.560 0

Kommunalschuldverschreibungen 31.12.2002 2.519 247 +2.272 0

über die Pfandbriefstelle 31.12.2001 6.688 415 +6.273 0

f) Sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2002 956.407 762.516 +193.891 2.366

31.12.2001 1.033.988 818.390 +215.598 0

In der Position „Sonstige Vermögensgegenstände“ sind Zinsenerträge in Höhe von 54.160

(40.928) Tsd. Euro enthalten, die erst nach dem Abschluss-Stichtag zahlungswirksam

werden. Weiters werden hier unter anderem Posten in Zusammenhang mit der Bewertung

von derivativen Finanzgeschäften in Höhe von 59.779 (33) Tsd. Euro, Gehaltsvorschüsse in

Höhe von 588 (577) Tsd. Euro und Forderungen gegenüber Wohnungswerbern in Höhe von

653 (641) Tsd. Euro ausgewiesen.

g) Gliederung der nicht täglich fälligen Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden

Die nicht täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden gliedern

sich nach Restlaufzeiten wie folgt:

ANHANG

47


ANHANG

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

bis 3 Monate 157.149 273.278

über 3 Monate bis 1 Jahr 261.042 408.174

über 1 Jahr bis 5 Jahre 1.033.468 1.079.386

über 5 Jahre 1.953.391 1.328.825

h) Rücklagen

Der in der Bilanz ausgewiesene Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG gliedert sich auf die

einzelnen Geschäftsjahre wie folgt:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

1998 0 165

1999 152 152

2000 186 186

Gesamtsumme 338 503

Die Bewertungsreserve auf Grund steuerlicher Sonderabschreibungen gliedert sich wie folgt

und betrifft mit 1.918 (1.965) Tsd. Euro Grundstücke und Gebäude bzw. mit 100 (118) Tsd.

Euro die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

in tausend Euro 31.12.2001 Zuweisung Auflösung 31.12.2002

Bewertungsreserve nach

§ 8 (2) EStG 535 0 48 487

§§ 13 EStG, 8 u. 122 EStG 1972 1.549 0 18 1.531

Gesamtsumme 2.084 0 66 2.018

i) Rückstellungen

Im Bilanzposten „Sonstige Rückstellungen“ sind folgende Rückstellungen enthalten, die

einen erheblichen Umfang aufweisen:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

nicht verbrauchter Urlaub 1.465 1.318

Jubiläumsgeld 844 711

Erfolgsprämie für Arbeitnehmer 825 361

Zinsen Ergänzungskapital 581 596

Vorruhestandsempfänger 580 656

Prüfung und Beratung 365 394

Währungskursrisiko 80 1.540

Die Körperschaftsteuerrückstellung für 2002 beträgt 714 Tsd. Euro. Für latente Steuern

wurde ein aktiver Abgrenzungsbetrag von 1.918 Tsd. Euro ermittelt (Vorjahr: aktive Abgrenzung

von 1.655 Tsd. Euro).


j) Eigenkapital

Gemäß § 4 der Satzung der Landes-Hypothekenbank Steiermark AG beträgt das Grundkapital

der Gesellschaft 14.540.000 Euro und ist in 2 Mio. Stück auf Inhaber lautende Aktien

ohne Nennbetrag (Stückaktien) eingeteilt. Die Aktien werden durch Zwischenscheine,

lautend auf das Land Steiermark und die Raiffeisenlandesbank Steiermark reg.Gen.m.b.H.,

verkörpert. Ab Stichtag 1. Jänner 2002 hat die Raiffeisenlandesbank Steiermark reg.

Gen.m.b.H. weitere 519.999 Stück Aktien übernommen, so dass ihr Anteil nunmehr einem

Nominale von € 10.904.992,73 entspricht, das sind 75% minus eine Aktie des Grundkapitals.

Die restlichen 25% plus eine Aktie sind beim Land Steiermark verblieben.

In den Verbindlichkeiten des Kreditinstitutes per 31. Dezember 2002 ist nachrangiges Kapital

in Höhe von 91.049 (91.812) Tsd. Euro enthalten, welches mit 26.624 (27.532) Tsd.

Euro Ergänzungskapital gemäß § 23 (7) BWG und mit 64.425 (64.280) Tsd. Euro nachrangige

Verbindlichkeiten betrifft. Zum 31. Dezember 2002 hatte das Kreditinstitut eigenes

Ergänzungskapital im Nominale von 1.193 (2.270) Tsd. Euro sowie nachrangige Anleihen in

Höhe von 820 (692) Tsd. Euro im Portefeuille. Der Zinsenaufwand für die nachrangigen Verbindlichkeiten

belief sich in 2002 auf 5.293 (5.005) Tsd. Euro.

2002 wurden kein eigenes Ergänzungskapital bzw. keine nachrangigen Anleihen begeben.

k) Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Zinsenaufwendungen in Höhe von 18.798 (14.979)

Tsd. Euro enthalten, die erst nach dem Abschluss-Stichtag zahlungswirksam werden. Weiters

sind hier Abgaben und Gebühren in Höhe von 1.860 (2.671) Tsd. Euro, Lieferantenverbindlichkeiten

in Höhe von 3.182 (279) Tsd. Euro, eine Stillhalteprämie für Optionen in Höhe

von 27 (520) Tsd. Euro sowie verschiedene Verrechnungskreditoren ausgewiesen.

l) Steuerliche Auswirkungen unversteuerter Rücklagen

Die Veränderungen der unversteuerten Rücklagen haben nachstehende Auswirkungen auf

die Position „Steuern vom Einkommen, Ertrag und Vermögen“ ergeben. Die Ertragssteuerbelastung

des Kreditinstitutes beträgt 34% der Bemessungsgrundlage.

ANHANG

49


ANHANG

Die unten angeführten Beträge haben die Bemessungsgrundlage der Ertragssteuern verändert:

in tausend Euro 2002 2001

Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1 1

Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen 66 215

Gesamtsumme 67 216

m) Sonstige Angaben

Im Passivposten „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“ sind Mündelgeld-Spareinlagen

in Höhe von 2.128 (2.294) Tsd. Euro enthalten.

Zum Berichtsstichtag bestehen wie im Vorjahr keine Treuhandgeschäfte.

Verbriefte und unverbriefte Forderungen an

verbundene Unternehmen:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

Forderungen an Kreditinstitute (Akt. 3) 20.418 0

Forderungen an Kunden (Akt. 4) 330.897 219.414

darin enthaltene Vermögens- 317.959 212.084

gegenstände nachrangiger Art

Gesamtsumme 351.315 219.414

Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

Forderungen an Kreditinstitute (Akt. 3) 9.130 151.330

Forderungen an Kunden (Akt. 4) 273.149 100.019

Schuldverschreibungen und andere fest- 5.767 0

verzinsliche Wertpapiere (Akt. 5)

Gesamtsumme 446.877 251.349


Verbriefte und unverbriefte Verbindlichkeiten gegen

verbundene Unternehmen:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Pass. 1) 1.216 0

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Pass. 2) 1.221 404

Gesamtsumme 2.437 404

Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Pass. 1) 1.480 10.123

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Pass. 2) 79.119 11.370

Gesamtsumme 80.599 21.493

Die Haftungen betreffen:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

Bürgschaften 214 25.452

Garantien 23.284 23.799

Akkreditive 620 699

In der Bilanzsumme sind folgende Fremdwährungsbeträge enthalten:

Gegenwert in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

Aktiva 504.397 419.144

Passiva 785.354 604.232

Der Unterschiedsbetrag zwischen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung

ist zum überwiegenden Teil durch Swap-Vereinbarungen abgesichert.

ANHANG

51


ANHANG

Zum Bilanzstichtag waren folgende Termingeschäfte noch nicht abgewickelt:

in tausend Euro 31.12.2002 31.12.2001

Forderungen

Zinssatzverträge Kreditinstitute 2.393.269 1.567.097

Zinssatzverträge Kunden 0 0

Wechselkursverträge Kreditinstitute 509.907 446.961

Wechselkursverträge Kunden 4.429 5.441

Verbindlichkeiten

Zinssatzverträge Kreditinstitute 30.000 94.200

Zinssatzverträge Kunden 0 0

Wechselkursverträge Kreditinstitute 14.535 14.535

Wechselkursverträge Kunden 2.272 1.071

Die Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen

(Miet- und Leasingverpflichtungen) betragen im Geschäftsjahr 2002

1.046 (504) Tsd. Euro und für die Geschäftsjahre 2003 bis 2007 insgesamt

4.392 (2.809) Tsd. Euro.

Übrige Sicherstellungen:

Zum Bilanzstichtag wurden bei der Österreichischen Nationalbank keine Refinanzierungsmittel

aus dem Tenderverfahren beansprucht. Als Arrangementkaution wurden Nominale

0,2 (0,2) Mio. Euro Bundesanleihen bei der Österreichischen Kontrollbank hinterlegt. Weitere

Nominale 3,1 (2,0) Mio. Euro Bundesanleihen dienten zur Sicherstellung für Call- und

Put-Optionen an der Deutschen Termin- und Optionsbörse, 0,0 (9,2) Mio. Euro Bundesanleihen

zur Sicherstellung diverser Swapgeschäfte mit J. P. Morgan, New York und Euro-

Bargeld im Ausmaß von 0,7 Mio. Euro bei Morgan Stanly.

n) Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Geschäftstätigkeit der Bank besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen geographischen

Märkten, so dass die Aufgliederung der Betriebserträge nicht erforderlich ist.

Angaben über die steuerliche Belastung des Ergebnisses, über die Entwicklung der unversteuerten

Rücklagen und über die Höhe des Abgrenzungspostens für latente Steuern sind

den Erläuterungen zu den betreffenden Bilanzposten zu entnehmen.


Pflichtangaben über Organe und Arbeitnehmer (§ 239 HGB):

durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 31.12.2002 31.12.2001

Männlich 178 172

Weiblich 175 163

Gesamt 353 335

davon:

– Angestellte inkl. Teilzeitbeschäftigte:

Männlich 178 172

Weiblich 157 145

Gesamt 335 317

– Reinigungspersonal Arbeiter:

Männlich 0 0

Weiblich 18 18

Gesamt 18 18

Kontenbeziehungen der Vorstände und Aufsichtsräte:

Gegenüber den Vorstandsmitgliedern bestehen Vorschüsse, Kredite und Haftungen in

Höhe von 20 (0) Tsd. Euro, die zu für Bankmitarbeiter üblichen Bedingungen eingeräumt

wurden. Den Aufsichtsräten wurden Kredite und Haftungen in Höhe von 456 (450) Tsd. Euro

mit banküblichen Konditionen gewährt.

Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen:

Für Abfertigungszahlungen und zur Vorsorge für Abfertigungen und Pensionen hat das

Kreditinstitut folgende Beträge aufgewendet:

in tausend Euro: 2002 2001

Vorstandsmitglieder 122 117

Leitende Angestellte 28 21

Andere Arbeitnehmer 1.680 1.209

Gesamtsumme 1.830 1.347

ANHANG

53


ANHANG

Aufgliederung der Bezüge für Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates:

Im Berichtsjahr 2002 wurden für die Mitglieder des Vorstandes 460 (462) Tsd. Euro aufgewendet.

Für Vorstandsmitglieder im Ruhestand wurden 303 (302) Tsd. Euro aufgewendet. Die

Bezüge der Aufsichtsräte beliefen sich im Jahr 2002 auf 49 (51) Tsd. Euro.

Die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind in der Beilage 2 zu diesem Anhang

angegeben.

Graz, am 25. März 2003

Landes-Hypothekenbank Steiermark

Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dkfm. Alfred Goger e. h. Dr. Edwin Knoll e. h. Dr. Ludwig Sik e. h.

Beilage 1 zum Anhang: Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Beilage 2 zum Anhang: Organe der Gesellschaft

Beilage 3 zum Anhang: Anlagespiegel


BETEILIGUNGEN UND ANTEILE

AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

Beteili- Anteil

gung am

Nominale Kapital

BEILAGE 1 ZUM ANHANG

Jahresergebnis

Bilanz

aus

Art Te % Te Te Te Jahr

HYPO Steiermark Beteiligungs- und H 110 100 1.075 1.075 -23 2002

Verwaltungsgesellschaft m.b.H., Graz

HYPO Steiermark Immobilienleasing FI 327 90 -1.142 -1.028 -404 2002

Gesellschaft m.b.H., Graz (atyp. stille Einlage)

HYPO Steiermark PUNTI Grundstücks- FI 327 90 -652 -587 -304 2002

verwaltungsgesellschaft m.b.H., Graz

(atypisch stille Einlage)

HYPO Steiermark Kommunal- und FI 327 90 -2.029 -1.826 -513 2002

Gebäudeleasing GmbH, Graz

(atypisch stille Einlage)

HYPO Steiermark Bauträger- B 70 87,75 -1.839 -1.613 -67 2001

gesellschaft m.b.H., Graz

EBVG Liegenschafts-, Erwerbs-, Betriebs- B 145 80 67 54 39 2001

und Verwaltungs GmbH, Graz

(atypisch stille Einlage)

Offene Eigenmittel

gesamt eigener

Anteil

RONDO Grundstücksverwaltungs-GmbH FI 9 25 76 19 -79 2001

B = Beteiligung, BH = Bankbezogener Hilfsdienst, FI = Finanzinstitut, H = Holding

55


BEILAGE 2 ZUM ANHANG

ORGANE DER GESELLSCHAFT

AUFSICHTSRAT

Vorsitzender

– Präsident

Landtagspräsident a. D.

Dr. Christoph Klauser

Vorsitzender-Stellvertreter

– Vizepräsident

Kommerzialrat Generaldirektor

Dr. Georg Doppelhofer

Mitglieder

– Generaldirektor

Mag. Dr. Othmar Ederer

– Generaldirektor-Stellvertreter

Mag. Friedrich Lengger

– Generaldirektor-Stellvertreter i. R.

Kommerzialrat

Dr. Erich Ofner

– Generaldirektor i. R.

Kommerzialrat

Dr. Erich Schellander

– Dr. Anton Rosenberger

– o.Univ.-Professor

DDr. Horst Wünsch

Vom Betriebsrat delegiert:

– Walter Jeloucan

– Gernot Egger

– Mario Hatz (ab 1.1.2002)

– Ursula Brandstetter (ab 1.1.2002)

VORSTAND

Vorsitzender

– Generaldirektor

Dkfm. Alfred Goger

Vorsitzender-Stellvertreter

– Dr. Edwin Knoll

Vorstandsdirektor

– Dr. Ludwig Sik

AUFSICHTSKOMMISSÄR DES LANDES

– Landesrat

Dipl.-Ing. Herbert Paierl

– Hofrat Dr. Gerhard Wurm

Stellvertreter

STAATSKOMMISSÄR

– Ministerialrat

Dr. Walter Ruess

(bis 31.3.2002)

– Ministerialrat

Dr. Heinrich Traumüller

(ab 1.4.2002)

– Oberrat

Mag. Alois Schneebauer

Stellvertreter

TREUHÄNDER

– Landesgerichtspräsident

Dr. Jürgen Schiller

– Landesgerichtspräsident i. R.

Dr. Rudolf Sitter

Stellvertreter


Anlagespiegel für 2002

BEILAGE 3 ZUM ANHANG

historischer Zuschrei- kumulierte Stand Stand

Anlagenposition Anschaffungs- Zugänge Abgänge bung/ Abschrei- 31.12.2002 1.1.2002 AfA 2002

in Tausend wert Umbuchung bung

I. Immaterielle

Wirtschaftsgüter

8.789 228 105 0 7.098 1.814 2.617 1.031

II. Sachanlagen:

1. Grundstücke

und Gebäude:

a) dem Geschäftsa)

betrieb dienende 19.229 0 0 0 7.818 11.411 11.856 445

b) sonstige 4.314 0 71 0 1.073 3.170 3.259 83

2. BetriebsundGeschäftsausstattung

19.694 2.034 936 0 15.930 4.862 4.466 1.439

III. Finanzanlagen:

1. Wertpapiere

des Anlagevermögens

127.798 34.555 15.609 0 3.054 143.690 125.921 751

2. Anteile an

verbundenen

Unternehmen 2.666 599 259 0 315 2.691 2.418 66

3. Beteiligungen 10.240 1.082 0 0 2.575 8.747 7.716 52

Gesamtsumme 192.730 38.498 16.980 0 37.863 176.385 158.253 3.867

57


VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES BILANZGEWINNES

VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES BILANZGEWINNES

Aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2002 in Höhe von 1.237.413,92 Euro soll eine Dividende von 6%

zuzüglich eines Bonus von 2% auf das Grundkapital in Höhe von 14.540.000,– Euro ausgeschüttet

und 74.213,92 Euro auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Graz, im Mai 2003

Landes-Hypothekenbank Steiermark Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dkfm. Alfred Goger e. h. Dr. Edwin Knoll e. h. Dr. Ludwig Sik e. h.


BESTÄTIGUNGSBERICHT

Wir haben den nach den in Österreich geltenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellten

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2002 der

Landes-Hypothekenbank Steiermark AG, Graz

unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Aufstellung und Inhalt dieses Jahresabschlusses

liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere

Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf

der Grundlage unserer Prüfung.

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften

und berufsüblichen Grundsätze durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die

Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben

werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehlaussagen ist. Die

Prüfung schließt eine stichprobengestützte Prüfung der Nachweise für Beträge und sonstige

Angaben im Jahresabschluss ein. Sie umfasst ferner die Beurteilung der von den

gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und vorgenommenen

wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage

für unser Prüfungsurteil abgibt.

Auf Grund des Ergebnisses der von uns durchgeführten Prüfung erteilen wir folgenden

uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 274 Abs. 1 HGB:

„Die Buchführung und der Jahresabschluss entsprechen nach unserer pflichtgemäßen

Prüfung den gesetzlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein möglichst getreues Bild der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem

Jahresabschluss.“

Wien, am 8. April 2003

KPMG Alpen-Treuhand GmbH

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Wilhelm Kovsca ppa Dkfm. Dr. Franz Frauwallner

Wirtschaftsprüfer Buchprüfer

und Steuerberater und Steuerberater

BESTÄTIGUNGSBERICHT

59


BERICHT DES AUFSICHTSRATES

BERICHT DES AUFSICHTSRATES

Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres in mehreren Sitzungen die nach den Vorschriften

des Aktiengesetzes erforderlichen Prüfungen vorgenommen und sich vom Vorstand

regelmäßig schriftlich und mündlich über die Geschäftslage sowie über wichtige Geschäftsvorfälle

berichten lassen.

Die Buchführung, der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2002

sind von der KPMG Alpen-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft,

Wien geprüft. Nach dem von dieser Gesellschaft erteilten uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk entsprechen der Jahresabschluss sowie der Lagebericht den

gesetzlichen Vorschriften.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr

2002 geprüft sowie von dem Bericht des Abschlussprüfers Kenntnis genommen. Nach dem

abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der damit nach

§ 125 Aktiengesetz festgestellt ist.

Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinnes schließt er sich an.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie allen Mitarbeitern der Bank für die im Jahr

2002 geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.

Graz, im Mai 2003

Der Aufsichtsrat

Präsident

Dr. Christoph Klauser

Vorsitzender


ORGANS OF THE COMPANY

SUPERVISORY BOARD

Chairman

– President, President of the Provincial

Parliament, retired,

Dr. Christoph Klauser

Deputy Chairman

– Vice President

Kommerzialrat General Director

Dr. Georg Doppelhofer

Members

– General Director

Mag. Dr. Othmar Ederer

– Deputy General Director

Mag. Friedrich Lengger

– Deputy General Director, retired,

Kommerzialrat Dr. Erich Ofner

– General Director, retired,

Kommerzialrat Dr. Erich Schellander

– Dr. Anton Rosenberger

– Univ.-Professor

– DDr. Horst Wünsch

by delegation from the Works Council

– Walter Jeloucan

– Gernot Egger

– Mario Hatz (ab 1.1.2002)

– Ursula Brandstetter (ab 1.1.2002)

BOARD OF MANAGEMENT

Chairman

– General Director

Dkfm. Alfred Goger

Deputy Chairman

– Dr. Edwin Knoll

Chief Executive Officer

– Dr. Ludwig Sik

PROVINCIAL SUPERVISION COMMISSAR

– Supreme District Councillor

Dipl.-Ing. Herbert Paierl

– Councillor Dr. Gerhard Wurm

Deputy

STATE COMMISSAR

– Assistant Secretary

Dr. Walter Ruess (up to 31.3.2002)

– Assistant Secretary

Dr. Heinrich Traumüller

(beginning at 1.4.2002)

– High Secretary

Mag. Alois Schneebauer

Deputy

TRUSTEES

– President of the Provincial Court

Dr. Jürgen Schiller

– President of the Provincial Court, retired,

Dr. Rudolf Sitter

Deputy

ENCLOSURE 2 TO THE ANNEX

61


FINANCIAL STATEMENT

FINANCIAL STATEMENT

founded: 1931; all liabilities are guaranteed by the Province of Styria by a

deficiency guarantee

legal form: limited company

shareholder: 25% plus 1 share Province of Styria,

75% minus 1 share Raiffeisenlandesbank Steiermark reg. Gen.m.b.H.

bank tier 1: 109,0 million €

bank tier 2: 86,9 million €

bank tier 3: 6,8 million €

solvency ratio: 9,6 %

(in million euro) HYPO Steiermark

ACCOUNTS 31.12.2002 31.12.2001

1. Cash assets, deposits with central banks 47,1 39,1

2. Debt instruments of public institutions admitted for

refinancing by the central bank 88,0 117,4

3. Due from banks 280,1 412,7

4. Receivables from customers 2.757,7 2.521,7

5. Debenture bonds and other fixed-interest securities 666,2 515,1

6. Shares and other non fixed-interest securities 41,4 40,8

7. Participations 8,7 7,7

8. Interests held in affiliated companies 2,7 2,4

9. Fixed intangible assets 1,8 2,6

10. Tangible assets 19,4 19,6

11. Other assets 117,4 43,5

12. Deferred expenses and accrued income 0,3 1,2

Total assets 4.030,8 3.723,8

1. Bank liabilities 48,2 273,8

2. Current deposits and other accounts 798,3 858,7

3. Own issues 2.928,9 2.347,2

4. Other liabilities 30,1 23,3

5. Deferred income and accrued expenses 0,0 0,0

6. Reserves 22,3 24,8

7. Subordinated liabilities 64,4 64,3

8. Supplementary capital 26,6 27,5

9. Subscribed capital 14,5 14,5

10. Capital reserves 30,4 30,4

11. Retained income 19,9 14,6

12. Liability reserve according to sect. 23 para 6 of the Banking Act 43,6 40,9

13. Disposible profit 1,2 1,2

14. Untaxed reserves 2,4 2,6

Total liabilities 4.030,8 3.723,8


(in million euro) HYPO Steiermark

PROFIT AND LOSS ACCOUNT 2002 2001

1. Interest revenue 176,8 184,4

2. Interest payable -119,8 -132,6

I. NET INTEREST INCOME 57,0 51,8

3. Revenue from securities and participations 1,6 1,5

4. Revenue from commissions 9,0 8,6

5. Expenditure on commission -0,6 -0,6

6. Revenue from / expenditure on finance transactions 5,1 2,6

7. Other operating income 0,9 0,7

II. OPERATING INCOME 73,0 64,6

8. General administration expenses -39,5 -33,5

9. Value adjustment in respect of assets in asset items 9 and 10 -3,0 -3,3

10. Other operating expenses -0,4 -0,2

III. OPERATING EXPENSES - 42,9 - 37,0

IV. OPERATING RESULT 30,1 27,6

11./12. Income-/Expensesbalance of the disposal and

valuation on receivables -17,3 -15,9

13./14. Income-/Expensesbalance of the disposal and valuation

on securities treated as fixed assets, investments

and shares in affiliated companies 0,2 0,3

V. RESULT OF ORDINARY BUSINESS ACTIVITY 13,0 12,0

15. Extraordinary income 0,0 0,0

16. Extraordinary expenses 0,0 -0,3

17. Extraordinary result 0,0 - 0,3

18. Taxes on income and earnings -4,0 -3,5

19. Other taxes not included in item 18 0,0 0,0

VI. ANNUAL SURPLUS 9,0 8,2

20. Allocation to or liquidation of reserves -7,8 -7,0

VII. YEAR´S PROFIT = BALANCE SHEET PROFIT 1,2 1,2

FINANCIAL STATEMENT

63


FINANZERGEBNIS

FINANZERGEBNIS IM ÜBERBLICK (IN MILLIONEN EURO)

HYPO Steiermark

Bilanz 31.12.2002 31.12.2001

1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken 47,1 39,1

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen, die zur Refinanzierung

bei der Zentralnotenbank zugelassen sind 88,0 117,4

3. Forderungen an Kreditinstitute 280,1 412,7

4. Forderungen an Kunden 2.757,7 2.521,7

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche

Wertpapiere 666,2 515,1

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 41,4 40,8

7. Beteiligungen 8,7 7,7

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 2,7 2,4

9. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 1,8 2,6

10. Sachanlagen 19,4 19,6

11. Sonstige Vermögensgegenstände 117,4 43,5

12. Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 1,2

Summe Aktiva 4.030,8 3.723,8

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48,2 273,8

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 798,3 858,7

3. Verbriefte Verbindlichkeiten 2.928,9 2.347,2

4. Sonstige Verbindlichkeiten 30,1 23,3

5. Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 0,0

6. Rückstellungen 22,3 24,8

7. Nachrangige Verbindlichkeiten 64,4 64,3

8. Ergänzungskapital 26,6 27,5

9. Gezeichnetes Kapital 14,5 14,5

10. Kapitalrücklagen 30,4 30,4

11. Gewinnrücklagen 19,9 14,6

12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG 43,6 40,9

13. Bilanzgewinn 1,2 1,2

14. Unversteuerte Rücklagen 2,4 2,6

Summe Passiva 4.030,8 3.723,8


Gewinn- und Verlustrechnung 2002 2001

1. Zinsen und ähnliche Erträge 176,8 184,4

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -119,8 -132,6

I. NETTOZINSERTRAG 57,0 51,8

3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen 1,6 1,5

4. Provisionserträge 9,0 8,6

5. Provisionsaufwendungen -0,6 -0,6

6. Erträge/Aufwendungen aus Finanzgeschäften 5,1 2,6

7. Sonstige betriebliche Erträge 0,9 0,7

II. BETRIEBSERTRÄGE 73,0 64,6

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -39,5 -33,5

9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9 und 10

enthaltenen Vermögensgegenstände -3,0 -3,3

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -0,4 -0,2

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN - 42,9 - 37,0

IV. BETRIEBSERGEBNIS 30,1 27,6

11./12. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung und

der Bewertung von Forderungen und Wertpapieren -17,3 -15,9

13./14. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung und

der Bewertung von Wertpapieren, die wie Finanzanlagen

bewertet sind, sowie von Beteiligungen und Anteilen an

verbundenen Unternehmen 0,2 0,3

V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 13,0 12,0

15. Außerordentliche Erträge 0,0 0,0

16. Außerordentliche Aufwendungen 0,0 -0,3

17. Außerordentliches Ergebnis 0,0 - 0,3

(Zwischensumme aus Posten 15 und 16)

18. Steuern vom Einkommen -4,0 -3,5

19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18 auszuweisen 0,0 0,0

VI. JAHRESÜBERSCHUSS 9,0 8,2

20. Rücklagenbewegung -7,8 -7,0

VII. JAHRESGEWINN = BILANZGEWINN 1,2 1,2

FINANZERGEBNIS

65


Impressum:

Landes-Hypothekenbank Steiermark AG

Radetzkystraße 15–17

8010 Graz, Austria

Telefon: 0043 316/8051-0

Fax: 0043 316/8051-354

E-Mail: service@landes.hypobank.at

Für Rückfragen:

Reinhold Matejka

Bereichsleiter Marketing

Telefon: 0043 316/8051-190

Fax: 0043 316/8051-264

E-Mail: reinhold.matejka@landes.hypobank.at

Für den Inhalt verantwortlich:

Vorstand der Landes-Hypothekenbank Steiermark AG

Fotos:

HYPO Steiermark Archiv, Markus Hammer, Angelo Kaunat, Paul Ott, Harry Stuhlhofer,

www.hypobank.at

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