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1

Die Woche

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Mehr auf Seite 6.

Allen Leserinnen und Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch ins Jahr 2025.

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Winter 2024

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2

ZWIEGESPRÄCH

Hans und Gretl

von Rupert Berndl

Gretl: Griaß di Hans.

Hans: Griaß di Gretl. I

kann des einfach ned versteh,

dass sämtliche Eisenbahnfreunde

andauernd

umanandajammern, dass

der Zug ned 's ganze Jahr

im Stundentakt zu uns

einafahrt. Statt dass froh

wärn, dass dadurch wahrscheinle

vui Menschn dem

sicheren Tod entgehen.

Gretl: Ja sag amoi, bist

jetzt komplett narrisch

gwordn!? So eine romantische

Zugfahrt zu uns

herein in den Bayerischen

Wald is doch net lebensgefährlich!

De is doch beschaulich,

erholsam und

absolut ungefährlich!

Hans: Da liegst du völlig

foisch! Des kannst doch

in jeder Zeitung lesn und

im Fernsehen zoagn s' es

aa andauernd, wia lebensgefährlich

heidzudog as

Zugfahrn is.

Gretl: Du moanst wahrscheinle,

weil d'Bahn dauernd

Verspätung hod, weil

s' vui Züg einfach ausfoin

lassn und dass d'Leid steh

miassn und die Toilettn oft

ned funktioniern und…

Hans: Awo!! Des is zwar

oiss lästig, was du da aufzäihst,

owa ned lebensbedrohlich!

Gretl: Ja, und was soi denn

dann an der Eisenbahn lebensbedrohlich

sei, ha?

Hans: I moan de vuin

Messerstecher, de in letzter

Zeit in de Züg d'Leid

abstechan. Bei dene über

3500 Messerangriffe im

letztn Jahr san 15 Leid um

s'Lebn kemma. Und ganz

vui von dene Attacken

ham se in de Züg ereignet.

In manche Gegenden

schaut's aso aus, ois dat se

die Kriminalität komplett

von der Straße auf die

Schiene verlagern. Übrigens,

guad die Häifte von

dene Messerstecher hod

koan deitschn Pass ghabt.

Gretl: Mei, des muass ma

versteh, de Leid könnan

koa Wort Deitsch und ham

andere Sittn und Bräuch!

Vielleicht moanan de, dass

in Deitschland net bloß a

Gurtpflicht, a Steuerpflicht

und a Schulpflicht gibt,

sondern auch eine Messerpflicht!

Außerdem san de

von da wo s' herkemmann

gwohnt, dass ma a Messer

dabei hod, damit ma se verteidign

kann.

Hans: Vonwegen verteidign!!

De nehman's scho

sauber zum Zuasteche her!

Und schließle san ma mia

da in Europa und da hod

oiwei no der Staat, d'Polizei,

das alleinige Gewaltmonopol!

Gretl: Mei, wahrscheinle

ghört des bei vui von dene

Leid zu eahnam Brauchtum,

dass ma a Messer dabei

hod.

Hans: Owa 's Leiddastecha

ghört nirgendwo auf der

Wäid zum Brauchtum!

Gretl: Und woher soin s'

denn aa wissen dass des

bei uns da verbotn is, wenn

s' koa Wort Deitsch kinan.

Hans: Ja freile! De kennan

se scho aus! A jeder von

dene hod a Handy. De wissen

doch aa sonst über oiss

bestens Bescheid!

Gretl: Eben nicht! Deswegen

wui ja jetzt aa d'Regierung

durch eine Plakataktion

die Messergewalt

bekämpfen. An de Bahnhöf

und überoi dort, wo Flüchtlinge

unterbrocht san, soin

Plakate aufgehängt werdn,

wo sowas wia: „Besser ohne

Messer“ groß draufsteht.

Und des übersetzt in die

Muttersprachen der häufigsten

Tätergruppen.

Hans: Des is wieder amoi

typisch Regierung! So a Aktion

is zwar guad gmoant,

owa dass soichane „Besser

ohne Messer“-Plakate

missverstandn werdn

könntn, an des denkt wieder

neamd! Wer garantiert

dir denn, dass so a Aufforderung

net missverstandn

wird und dass der oane

oder andere Messerstecher

dann umsattelt auf

Schusswaffen, oder moant,

dass er ab jetzt statt mit

seim Messer, mit Staberl

essn muass! Pfiat di Gretl.

Gretl: Und i gib dir Brief

und Siegl, dass in de Züg da

eina zu uns koana von dene

Messerstecher auftaucha

wird, weil soiche Verbrecher

ausschließlich in schnellen

Zügen mit vielen Fahrgästen

auftauchen. Pfiat di Hans.

Fotos: Berndl

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FREYUNG-GRAFENAU

So war 2024...

Das Regionalmanagement Freyung-Grafenau

blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr mit tollen Highlights

3

# MEHRALSDUERWARTE

Foto: Eröffnung Landkreis © Freyung 2023 gGmbH, Daniela Blöchinger

Fotos: Archiv

Der Kreisausschuss

Freyung-Grafenau hat in

seiner jüngsten Sitzung

die Weiterführung des

Regionalmanagements

beschlossen. Mit dem Votum

bestätigte damit das

politische Gremium den

Kurs, den die regionale

Initiative in den vergangenen

Jahren eingeschlagen

hat. Einstimmig gab es Zustimmung

für eine Verlängerung

der seit inzwischen

16 Jahren etablierten Einrichtung.

Zu den Aufgaben

des Regionalmanagements

zählen unter anderem die

Erarbeitung und Umsetzung

definierter Projekte

für eine positive Weiterentwicklung

der Region,

die Herstellung und Unterhaltung

eines Kontaktnetzwerkes

zu örtlichen

Initiativen und zwischen

Unternehmen, Schulen,

Hochschulen, Verbänden

und weiteren Akteuren.

In den vorangegangenen

jeweils dreijährigen Förderphasen

konnten seit

2008 bereits zahlreiche

Projekte und Ideen für die

Entwicklung des Landkreises

Freyung-Grafenau

und seiner Städte und Gemeinden

in den Bereichen

Demografischer Wandel,

Fachkräftesicherung,

Wettbewerbsfähigkeit,

Berufsorientierung, sowie

Regionale Identität angestoßen

und umgesetzt

werden.

Für die neue Förderphase

bis 2027 ist die Umsetzung

von insgesamt fünf größeren

Projekten in den

Zukunftsthemen Wettbewerbsfähigkeit

und

Regionale Identität angedacht.

Zusätzlich wird

das Regionalmanagement

Freyung-Grafenau in Kooperation

mit der Stadt

Freyung eine Sonderförderung

im Bereich Militär-/

Konversionsstandort

In Anspruch nehmen können.

Damit wird für den

nächsten Förderzeitraum

von 2024-2027 mit Ausgaben

für Personal und

Projektmittel in Höhe von

rund 930.00 Euro gerechnet.

Bei einer in Aussicht stehenden

Förderquote von

mindestens 80% ergibt

sich für den Landkreis

Freyung-Grafenau ein Zuschuss

von rund 750.000 €.

Die Initiative hatte zuvor in

einem positiv abgeschlossenen

Evaluierungsprozess

bereits die Voraussetzungen

für die geplante neue

Förderzeit erfüllt, die dann

offiziell am 1. Januar beginnen

soll.

Das Regionalmanagement

Freyung-Grafenau

wird über das Bayerische

Staatsministerium für

Wirtschaft, Landesentwicklung

und Energie im

Rahmen der Förderrichtlinie

Landesentwicklung

(FöRLa) gefördert.

Foto: Archiv


4 AUS DER REGION 1

Winterzauber in Leoprechting

Feuerwehr sammelt 4.000 Euro für Kinder in Not

Leoprechting. Am Sonntag,

den 24. November,

verwandelte sich der Platz

rund um die Freiwillige

Feuerwehr Leoprechting

in ein winterliches Paradies,

das zahlreiche Besucher

aus dem Dorf und der

Umgebung anzog. Der Winterverkauf,

der nun bereits

zum vierten Mal stattfand,

ist längst zu einer festen

Institution in der Vorweihnachtszeit

geworden.

Was einst während der Corona-Pandemie

ins Leben

gerufen wurde, hat sich inzwischen

zu einem beliebten

Treffpunkt entwickelt,

bei dem Dorfgemeinschaft,

Genuss und der gute Zweck

im Mittelpunkt stehen. Die

Einnahmen aus der Veranstaltung

kommen den BR

Sternstunden zugute, die

Hilfsprojekte für Kinder in

der Region unterstützen.

Diese wohltätige Aktion

zeigt eindrucksvoll, wie gelebte

Solidarität auf lokaler

Ebene Großes bewirken

kann.

Die Veranstaltung war auch

in diesem Jahr wieder ein

voller Erfolg, maßgeblich

getragen von den ehrenamtlichen

Helfern der Feuerwehr

und den engagierten

Dorfbewohnern. Besonders

die Frauen der Feuerwehrleute

zeigten mit ihrer Idee

und ihrem Einsatz, wie kreativ

und tatkräftig die Dorfgemeinschaft

zusammenarbeitet.

Neben einer Vielzahl

an frisch gebackenen Kuchen,

Torten und Plätzchen

konnten die Besucher auch

im Voraus gespendete Adventskränze

erwerben. Ein

besonderer Hingucker war

eine handgefertigte Kinderküche,

die ebenfalls für den

guten Zweck verkauft wurde.

Das absolute Highlight

des Tages war jedoch das

Krapfen-Back-Team, das vor

Ort über 700 Krapfen frisch

zubereitete. Die süßen Köstlichkeiten

konnten die Gäste

entweder mit nach Hause

nehmen oder in der gemüt-

Fotos: FFW Leoprechting

Die Freiwillige Feuerwehr Leoprechting konnte auch in diesem

Jahr wieder sehr erfolgreich Spenden sammeln.

lichen Atmosphäre vor Ort

genießen, begleitet von einer

Tasse frisch gebrühtem

Kaffee.

Für das leibliche Wohl sorgte

zudem ein Angebot an

Glühwein, Kinderpunsch

und Bratwurstsemmeln,

während Feuertonnen, ein

Weihnachtsbaum und sogar

eine Schneemaschine

die winterliche Stimmung

perfekt machten. Auch

die Kinder kamen nicht zu

kurz: Sie konnten bei einer

spannenden Fahrzeugschau

und aufregenden

Rundfahrten die Feuerwehr

hautnah erleben.

Die BR Sternstunden, die

von der Veranstaltung

profitieren, unterstützen

Besonders die kleinen Gäste hatten sichtlich Spaß mit der

Schneemaschine, die für winterliche Stimmung sorgte.

seit Jahren Kinder in Not.

Dabei fließen die Spenden

direkt in Projekte, die benachteiligten

oder kranken

Kindern neue Perspektiven

schenken. Mit ihrem

Winterverkauf zeigt die

Freiwillige Feuerwehr Leoprechting,

wie eine Dorfgemeinschaft

aktiv dazu

beitragen kann, die Welt

ein Stück besser zu machen

– angefangen vor der

eigenen Haustür.

Dass eine solche Veranstaltung

in dieser Größenordnung

erfolgreich durchgeführt

werden kann, ist dem

unermüdlichen Einsatz

der ehrenamtlichen Feuerwehrleute

und der Dorfgemeinschaft

zu verdanken.

Mit Veranstaltungen wie

dem Winterverkauf wird

das Dorfleben bereichert,

die Gemeinschaft gestärkt

und zugleich eine Plattform

für den guten Zweck

geschaffen.

Die Freiwillige Feuerwehr

Leoprechting bedankt sich

bei allen Helfern, Spendern

und Besuchern, die diesen

besonderen Tag möglich

gemacht haben. Die stolze

Spendensumme von 4.000

Euro zeigt, was mit Engagement

und Zusammenhalt

erreicht werden kann. Der

nächste Winterverkauf darf

mit Spannung erwartet

werden, denn er beweist

Jahr für Jahr, wie sehr gelebte

Gemeinschaft und

Einsatzfreude das Leben

bereichern können.

Foto der Woche

Ein Wintertraum in Hohenau:

Die schneebedeckte Landschaft

strahlt Ruhe und Idylle

aus. Aufgenommen von Birgit

Weinert im letzten Winter,

zeigt das Foto eine märchenhafte

Kulisse, die die Schönheit

der Natur in unserer Heimat

perfekt einfängt.

von Birgit Weinert


5

AUS DER REGION 1

Weniger ist mehr

Wolfgang Zoidl zeigt seine Werke noch bis zum 20. Dezember im Büchlberger Rathaus

Laudator Walter Kreul (links) sowie stellv. Landrat Hans Koller (v.r.) und Bürgermeister Josef

Hasenöhrl bewunderten das Buch von Wolfgang Zoidl. „Unser Passau – Aquarelle von der

Dreiflüssestadt“ ist eine liebevolle Hommage an seine Heimatstadt.

Laudator Walter Kreul beglückwünschte Wolfgang Zoidl zu seiner dargebotenen Kunst.

Zahlreiche Gäste sowie Altbürgermeister Norbert Marold und Josef Hasenöhrl (Bild Mitte)

freuten sich über die gelungene Vernissage.

Ingrid und Wolfgang Zoidl freuten sich über die zahlreichen

Besucher bei der Vernissage. Fotos: Karl-Heinz Schoppa

Büchlberg. Die Ausstellung,

die noch bis zum 20.

Dezember zu sehen ist,

zeigt eine beeindruckende

Sammlung von Aquarellen

und Ölgemälden von

Wolfgang Zoidl, der nicht

nur seine Werke präsentiert,

sondern auch eine

Live-Performance bei der

Vernissage vom 8. November

sowie sein Buch „Weniger

ist Mehr“ vorstellte. Für

musikalische Untermalung

sorgte Zoidl selbst mit seiner

Marimba.

Wolfgang Zoidl, geboren

am 14. Mai 1962, ist ein in

Büchlberg verwurzelter

Künstler, der sich in seiner

Heimatstadt Passau

und darüber hinaus einen

Namen gemacht hat. Als

Musiklehrer für Schlagzeug,

Marimba und Latinpercussion

hat er seine

Ausbildung an der renommierten

Bundesakademie

in Trossingen absolviert.

Seine Leidenschaft für

Kunst führte ihn an die Universität

Passau, wo er Kunst

und Musik studierte und

im Anschluss an verschiedenen

Gymnasien Kunsterziehung

unterrichtete. Seit

2007 ist Zoidl freiberuflich

tätig und betreibt eine eigene

Mal- und Musikschule

für Kinder und Erwachsene

in Passau.

Seine künstlerische Reise

ist geprägt von einem

tiefen Verständnis für

die Verbindung zwischen

Klang und Farbe. Zoidls

Werke, die überwiegend

Motive seiner Heimat –

von der Architektur bis

zu den Landschaften des

Bayerischen Waldes – zeigen,

sind eine Hommage

an seine Umgebung und

vermitteln beinahe dokumentarische

Momente. In

seinen Aquarellen, die oft

in harmonischen Komplementärfarben

gehalten

sind, spiegelt sich seine

Philosophie wider: „Weniger

ist mehr“. Diese Reduktion

ist für Zoidl besonders

wichtig, da sie die Aussagekraft

seiner Bilder erhöht.

Neben seiner Malerei hat

Zoidl auch als Autor von

Fachartikeln und Lehrbüchern

für Kunst und

Aquarellmalerei Anerkennung

gefunden. Sein

neuestes Werk, „Unser

Passau – Aquarelle von der

Dreiflüssestadt“, ist eine

liebevolle Hommage an seine

Heimatstadt und dokumentiert

deren Geschichte

in kunstvollen Bildern. Zudem

engagiert sich Zoidl als

Kunst- und Musikpädagoge

und bietet Kurse für Kinder

und Erwachsene an, um

ihnen die Freude an der

Kunst näherzubringen.

Die Gemeinde Büchlberg

lädt alle Kunstinteressierten

herzlich ein, die

Ausstellung von Wolfgang

Zoidl zu besuchen und

sich von der Vielfalt und

Tiefe seiner Werke inspirieren

zu lassen. Die Ausstellung

ist während der

Öffnungszeiten des Rathauses

zugänglich. Weitere

Informationen unter:

www.buechlberg.de.


6 AUS DER REGION 1

Regionale Berufswelt

im Schnelldurchlauf

Azubi-Speed-Dating bringt Talente & regionale Wirtschaft zusammen

FRG. Die Mittelschule

Freyung und das Regionalmanagement

Freyung-Grafenau

haben auch in diesem

Schuljahr wieder gemeinsam

ein sogenanntes Azubi-Speed-Dating

geplant

und umgesetzt. Das Format,

an dem 30 Betriebe,

Unternehmen und Einrichtungen

aus der Region teilgenommen

haben, kann

dabei als mehr als gelungen

bezeichnet werden. Die teilnehmenden

Unternehmen

haben die Veranstaltung als

insgesamt sehr gewinnbringend

gewürdigt.

In dem Veranstaltungsformat

steht das persönliche

Kennenlernen im Vordergrund.

Der Ablauf sieht

jeweils zehnminütige Einzelgespräche

vor, in denen

junge Menschen und Unternehmensverantwortliche

von sich erzählen und

einen Eindruck gewinnen

können, ob sie zusammenpassen.

Noten, Zeugnisse

und Bewerbungsmappen

spielen dabei keine Rolle.

Konrektorin Claudia

Kerschbaum begrüßte zum

Einstieg die Vertreterinnen

und Vertreter der Unternehmen

und Einrichtungen, sowie

die Schülerinnen und

Schüler der Jahrgangsstufen

neun und zehn, die am

Freyunger Azubi-Speed-Dating

teilgenommen haben:

„Es ist gut, Schule und

Wirtschaft zusammenzubringen

und dabei haben

wir gemeinsam mit allen

Beteiligten über das Format

„Azubi-Speed-Dating“ eine

charmante, interessante

und auch für uns neue Art

gefunden, um auf junge

Menschen zuzugehen“.

Angeregte Unterhaltungen zwischen Jugendlichen und Unternehmensvertretern

prägten das Bild an den Gesprächsinseln in

der Freyunger Dreifachturnhalle. Foto: Landratsamt FRG

Im Rahmen eines Vormittags

wurden dabei über 200

Einzelgespräche geführt, die

die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der beteiligten

Unternehmen und Einrichtungen

als lebhaft und sehr

gelungen bezeichneten. Die

Schülerinnen und Schüler,

die an der Schwelle zum Berufsleben

stehen, schätzen

die zahlreichen Informationen

zu den Unternehmen

und Betrieben aus der Region:

„Alle Mitarbeiter waren

sehr offen und so konnten

gute Gespräche geführt

werden“, „Ich habe viel Interessantes

über manche

Berufe erfahren“, oder „Es

war eine entspannte und

gute Atmosphäre, in der

ich gute Gespräche geführt

habe. Auch Praktika wurden

noch angeboten“, waren

einzelne Aussagen. Das griff

auch Stefan Schuster, Regionalmanager

des Landkreises

Freyung-Grafenau auf:

„Berufliche Orientierung

müssen wir heute anders

denken“. Aus seiner Sicht

gehört eben auch dazu,

Schüler und Ausbilder auf

eine andere Art zusammenzubringen

– wie eben durch

Azubi-Speed-Dating.

Es war ein breiter Querschnitt

an Ausbildungsberufen,

über die sich

die Jugendlichen an dem

Vormittag in der Freyunger

Dreifachturnhalle

informieren konnten. So

fanden sich an einer Stelle

beispielsweise die Pflegeberufe,

dort der Zimmerer

und an anderer Stelle der

Zerspanungsmechaniker.

Aber auch kaufmännische

Berufe oder Verwaltungsberufe

waren im Angebot,

sodass den Schülern ein

breitgefächertes Angebot

zur Verfügung stand.

Claudia Kerschbaum, die

gemeinsam mit dem Regionalmanagement

des Landkreises

federführend die

Organisation der Berufsorientierungsveranstaltung

übernommen hatte, zog

am Ende des Vormittags

ein sehr positives Fazit:

„In diesem Rahmen haben

unsere Schülerinnen und

Schüler die Möglichkeit, in

direkten Kontakt mit Ausbildungsverantwortlichen

zu kommen und in diesen

kurzen Gesprächen mit ihrer

Persönlichkeit, ihrem

Verhalten und ihrem Interesse

zu punkten und so im

Idealfall schnell den perfekten

Ausbildungsplatz zu

bekommen.“

Fazit des Organisationsteams

ist, dass auch

diese Auflage des Azubi-Speed-Datings

an der

Mittelschule Freyung für

alle Beteiligten sehr gut

gelaufen ist. So ist es folgerichtig,

dass die Organisatorinnen

und Organisatoren

schon heute über eine

Neuauflage im kommenden

Schuljahr nachdenken.

Hotsverein 1892

Freyung zählt jetzt

200 Mitglieder

Freuen sich über die Aufnahme des 200. Vereinsmitglieds: Der

1. Vorsitzende Christoph Weishäupl (r.) und sein Amtsvorgänger

und Beisitzer im aktuellen Vorstand Thomas Friedsam (l.)

heißen Stadtpfarrer und Dekan Magnus König im Hotsverein

1892 Freyung willkommen. Foto: Hotsverein 1892 Freyung

Freyung. Einen besonderen

Meilenstein in seiner

Mitgliederentwicklung

konnte unlängst der Hotsverein

1892 Freyung erreichen:

Wie der 1. Vorsitzende

Christoph Weishäupl

berichtet, wurde mit der

jüngsten Neuaufnahme des

Gesellschaftsvereins die

symbolträchtige Marke von

200 Mitgliedern erreicht,

was das kontinuierliche

Anwachsen des Vereins in

den vergangenen Jahren

einmal mehr unterstreicht.

Als 200. Mitglied konnte der

Hotsverein 1892 Freyung

dabei niemand geringeren

als Stadtpfarrer und Dekan

Magnus König in seinen

Reihen willkommen

heißen.

Seiner Grundlegung folgend

ist der Hotsverein

1892 Freyung sowohl dem

gesellschaftlichen Zusammenhalt

und dem geselligen

Miteinander aller

Bevölkerungsteile als auch

der Tradition und dem lokalen

Brauchtum verpflichtet.

– Ein Vereinszweck, den

auch Stadtpfarrer und Dekan

Magnus König gerne in

Form einer Mitgliedschaft

stärken und unterstützen

will. Charakteristisch für

den in den vergangenen

Jahren stark an Mitgliedern

gewachsenen Gesellschaftsverein

ist auch die

gute Durchmischung der

Generationen. Unter den

83 Neumitgliedern, die dem

Verein in den vergangenen

vier Jahren – seit Ende des

ersten Corona-Lockdowns

– beitraten, finden sich

auch zahlreiche Vertreter

der jüngeren Generation.

Während der Wahrnehmung

seiner priesterlichen

Aufgaben, wie allen voran

der Zelebration der Heiligen

Messe, ist der Geistliche

im Übrigen von etwaigen

Hots-Kontrollen oder möglichen

Strafgeldzahlungen

befreit. Diese Sonderregelung

hat die Vorstandschaft

im Zusammenhang

mit der Aufnahme ihres

prominenten Neumitglieds

beschlossen, berichtet

Weishäupl. Denn: „Wie aus

den uns bekannten Chronik-

und Archivauszügen

der bis dato 132-jährigen

Vereinsgeschichte hervorgeht,

gab es unter den

Mitgliedern bisher noch

nie einen Pfarrer“, wie der

frühere Vereinsvorsitzende

Thomas Friedsam festhält.


Anzeige:

Kitas sind sichere

Orte für Kinder

Caritas hat Schutzkonzepte erarbeitet –

Zertifikate überreicht

7

CARITAS 1

Das Schild an einer Caritas-Kita weist nach: „Wir schauen hin“ und haben ein Schutzkonzept.

Das Projekt steuern Andrea Irouschek, Andrea Kramer, Gabriele Fuchs, Stefanie Hubner

und Petra Schötz.

Fotos: can/wd

Passau (can). Die Caritas

hat 30 weitere Kitas im

Bereich Schutzkonzepte

zertifiziert. Das heißt die

Caritas-Kitas haben nachweisbar

ein Gewalt-Schutzkonzept

erstellt. Denn in

den Einrichtungen des

katholischen Wohlfahrtsverbandes

müssen Kinder

sicher aufwachsen

und lernen können. Der

Diözesan-Caritasverband

sorgt für eine physisch wie

psychisch sichere Umgebung.

In einem dreijährigen

Prozess haben die

Kitas ihr institutionelles

Schutzkonzept erstellt.

Bei der Feier in Passau,

am Mittwoch, 11. Dezember,

wurden die Zertifikate

überreicht.

Diakon Konrad Niederländer

und Kita-Abteilungsleiter

und angehender

Vorstand, Stefan Seiderer

verstehen Kinderschutz

als ein zentrales Thema,

an dem stetig gearbeitet

wird. Niederländer betonte,

kirchliche Einrichtungen

müssten achtsam

sein. Es gilt: „Hinschauen

statt Wegschauen“. Stefan

Seiderer unterstrich: Kein

Kind darf verloren gehen“.

Deshalb rief er dazu auf,

an dem Thema Prävention

weiterzuarbeiten.

Petra Schötz, zuständig

für die Qualitätssicherung,

nannte Prävention ein

„Grundprinzip“. Mit dem

Institutionellen Schutzkonzept

setzte die Caritas

ein „klares Zeichen für das

Wohl der Kinder“. Die Präventionsbeauftragte

der

Caritas, Andrea Kramer,

wies darauf hin, dass der

Kinderschutz im Alltag mit

Leben gefüllt werden müsse.

Das Gewalt-Schutzkonzept

zu erstellen sei eine

große Leistung.

Diakon Konrad Niederländer und Stefan Seiderer überreichten

die Zertifikate.

Zum Gottesdienst und zur Zertifikats-Überreichung waren

Leiterinnen aus den Kitas, die Regionalleiterinnen und Vertreter:innen

der Träger gekommen.

Die Führungskräfte der Caritas mit ihren Vorständen (vorne

v.r.): Diakon Konrad Niederländer, Andrea Anderlik sowie

der künftige Bischöflich Beauftragte, Stefan Seiderer.

Caritas überarbeitet

die Prozesse

Passau (can). Die Passauer

Caritas überprüft die

Prozesse und Abläufe, um

ihren Dienst für die Menschen

noch besser leisten

zu können.

Bei der Klausur der Abteilungen

und Stabsstellen am

Dienstag, 10. Dezember, im

Caritas-Hotel Witikohof, erarbeiteten

die Führungskräfte,

wie in den über 160

Ein-richtungen professionelle

Hilfe für Menschen in

Hauzenberg (can). Die Caritas-Senioren-

und Pflegeeinrichtung

Hauzenberg wird in

den nächsten drei Jahren auf

den neuesten Stand gebracht.

Denn die älteren Menschen

sollen dort beste Pflege und

Betreuung erfahren.

Für das Gesamtprojekt nimmt

der Diözesancaritasverband

über 15 Millionen Euro in die

Hand. Die Maßnahme unterstützt

das Bayerische Staatsministerium

für Gesundheit

und Pflege mit 6,87 Millionen

Euro. Am Donnerstag, 12.

Dezember, hat die Caritasvorständin

Andrea Anderlik

symbolisch den Scheck an die

Bewohner:innen überreicht.

schwierigen Lebenslagen

geboten werden. Der katholische

Wohlfahrtsverband

ist im Auftrag der Kirche

unterwegs, will Nächstenliebe

und Barmherzigkeit

verlässlich greifbar machen.

Die Vorstände Andrea

Anderlik und Diakon Niederländer,

sowie dessen

Nachfolger als Bischöflich

Beauftragter, Stefan Seiderer,

überlegten, wie die

Abläufe gesteuert und optimiert

werden können.

Caritas-Senioren- und Pflegeeinrichtung

Hauzenberg wird gefördert –

6,87 Millionen Euro für Umbau

Das Seniorenheim St. Josef

wird moderinisiert. Dazu betonte

die Caritasdirektorin,

die Pflege von älteren Menschen

müsse ein zentrales

Anliegen der Gesellschaft

bleiben. Bürgermeisterin Gudrun

Donaubauer unterstrich

die Bedeutung der Caritas

für die Stadt und das Miteinander

für die Menschen.

Die 120 Plätze werden modernisiert,

zentrale Bereiche neugestaltet,

auch mit einem Café

und einem Second-Hand-Laden.

Die Bereiche Brandschutz,

Energie und Sicherheit

werden modernisiert.

Die Förderung erfolgt durch

das Landesamt für Pflege über

das Programm „PflegeSoNah“.

Caritasverband

für die Diözese Passau e. V.

Steinweg 8

94032 Passau

www.caritas-passau.de


8 GESUNDHEIT IN DER ZEITUNG Anzeige1

Gesundheit in

der Zeitung

Wie sich die traditionelle

Gewichtszunahme

um die Feiertage

verhindern lässt, ohne

wirklich auf viel zu verzichten

und was die Geheimwaffe

Calisthenics

damit zu tun hat, das erläutert

Ulrike Driemeyer,

Geschäftsführerin des

Sport- und Turngeräte-Herstellers

Tolymp

GmbH:

Weihnachtspfunde in Schach halten

Calisthenics ist eine einfache Methode, um sich fit zu halten

„Ein Lebkuchen hier, süßer

Stollen da und die deftige

Weihnachtsgans – in der

festlichsten Zeit des Jahres

schlagen viele gerne zu

und genießen die Köstlichkeiten,

die die Weihnachtszeit

zu bieten hat. Daran ist

grundsätzlich auch nichts

Verwerfliches: Es gilt, die

Zeit mit seinen Lieben und

der Familie so schön wie

möglich zu gestalten und

dazu gehört für viele eben

auch, in puncto Essen mal

Fünfe gerade sein zu lassen.

Auch das Training ruht oft:

Geschenkestress, Vorbereitungen

für die Feiertage

und Weihnachtsdinner –

die schönste und zugleich

stressigste Zeit des Jahres

lässt oft nicht viel Raum

für Sport und Bewegung.

Das ist aber das eigentlich

Fatale! Denn wir essen nicht

nur mehr, wir verbrauchen

auch weniger Kalorien und

fordern unseren Körper

weniger. Das kann zu ungewolltem

Muskelabbau und

mehr Kilos führen. Trotzdem

ist es oft so, dass das

individuelle Gefühl trügt:

Studien fanden heraus, dass

sich die durchschnittliche

Zunahme zwischen 0,5 bis

1 kg bewegt.

Training mit Eigengewicht

Man nimmt also grundsätzlich

erst einmal nicht so viel

zu wie gedacht. Wenn sich

diese Zunahme aber jedes

Jahr wiederholt, dann führt

dies kumulativ zu einer stetigen

Gewichtszunahme.

Ein Training mit Eigengewicht

wie Calisthenics

kann diese Faktoren effektiv

ausgleichen – und

das auch mit minimalem

Zeitaufwand zwischen den

besinnlichen Treffen. Durch

die Kombination aus funktionellen

Übungen und dem

eigenen Körpergewicht als

Widerstand aktiviert dieses

Training nahezu alle

Muskelgruppen und erhöht

den Kalorienverbrauch. So

lassen sich die Weihnachtskilos

auf jeden Fall in Schach

halten.

Besonders in der kalorienreichen

Zeit rund um die

Feiertage stellt Calisthenics

eine einfache und effektive

Methode dar, um die überschüssigen

Pfunde erst gar

nicht ansetzen zu lassen

– ganz ohne komplizierte

Trainingspläne. Dabei unterschätzen

viele immer

noch, wie vielseitig Calisthenics

gestaltet werden

kann. Die Grundübungen

wie Liegestütze, Kniebeugen

und Klimmzüge lassen sich

durch verschiedene Varianten

individuell an das eigene

Fitnesslevel anpassen.

Anfänger profitieren von

vereinfachten Versionen,

während Fortgeschrittene

durch erschwerte Bewegungsabläufe

eine größere

Herausforderung erleben.

Durch diese Flexibilität

eignet sich Calisthenics für

nahezu jeden; unabhängig

vom Fitnesszustand oder

den Trainingszielen.

Überall trainieren

Das Beste an diesem Training?

Es lässt sich fast

überall durchführen. Ein

Park mit Calisthenics-Anlage,

der eigene Garten oder

selbst das Wohnzimmer bieten

ausreichend Platz, um

ein wirkungsvolles Workout

zu absolvieren. Gerade

während der Weihnachtszeit,

in der der Terminkalender

häufig voll und die

Öffnungszeiten der Fitnessstudios

eingeschränkt sind,

bleibt die Sportroutine dank

Calisthenics flexibel und jederzeit

umsetzbar.

Ein weiterer Vorteil: das

Training mit Eigengewicht

bewirkt nicht nur einen höheren

Kalorienverbrauch,

sondern schult auch die

Koordination und das Körperbewusstsein.

Die Bewegungsabläufe

fördern die

Stabilität der Gelenke, die

Beweglichkeit und die Kraft,

was langfristig zu einer besseren

Körperhaltung und zu

einem höheren Fitnesslevel

beiträgt. Besonders auch

nach den Feiertagen, wenn

viele Menschen sich vom

langem Sitzen mit Rückenschmerzen

plagen, wirkt ein

regelmäßiges Training mit

dem eigenen Körpergewicht

als willkommene Stärkung

des gesamten Bewegungsapparats.

Kurz und knackig

Selbst kurze Einheiten

von 15 bis 20 Minuten lassen

den Kopf frei werden,

schenken neue Energie und

verhindern Feiertags-Pfunde

effektiv. Wer also auf der

Suche nach einer einfachen

und vielseitigen Methode

ist, um den Weihnachtskilos

entgegenzuwirken,

findet in Calisthenics eine

wahre Geheimwaffe. Mit

ein wenig Motivation und

Disziplin startet man sogar

fitter und gestärkter

ins neue Jahr.“


9

Anzeige FREYUNG-GRAFENAU 2

Weigerstorfer hilft

Das Freyunger Haustechnik-Unternehmen

erfüllt auch in diesem Jahr einen großen Wunsch

Weihnachten ist die

Zeit des Gebens,

des Zusammenhalts und

der kleinen Wunder. Doch

für manche Menschen sind

es gerade die alltäglichen

Dinge, die zu einer unüberwindbaren

Hürde werden

können. Dieses Jahr möchte

das Haustechnik-Unternehmen

Weigerstorfer aus

Freyung mit seiner Aktion

„Weigerstorfer hilft“

erneut ein Lichtblick sein

– für Doris Witthöft und

ihre Familie aus Eisenbernreut.

Ein Schicksalsschlag,

der alles veränderte

Doris Witthöft ist 46 Jahre

alt, alleinerziehende

Mutter und lebte bis vor

wenigen Jahren ein ganz

normales Leben. Als engagierte

Metzgereifachverkäuferin

bediente sie mit

Freude die Kundschaft, sie

war stets für ihre beiden

Kinder Florian und Jessica

da und sorgte für das gemeinsame

Zuhause. Doch

zwei Schlaganfälle veränderten

alles.

Von einem Moment auf den

nächsten wurde die Welt

der Familie aus den Angeln

gehoben – denn seitdem ist

Doris sprachbehindert und

arbeitsunfähig. Das bringt

nicht nur eine große physische

und psychische

Belastung mit sich – außerdem

sind da auch noch

finanzielle Sorgen, wenn

plötzlich das Einkommen

wegbricht. „Das bisschen

Geld, das ich erhalte, reicht

hinten und vorne nicht“,

sagt Doris. Die finanzielle

Situation der Familie ist

angespannt, und jede neue

Herausforderung wird zur

Bewährungsprobe.

Zusammenhalt in

schwierigen Zeiten

Zum Glück hat Doris

eine starke Stütze: ihre

Schwester Sonja. Die beiden

Schwestern sind ein

eingeschworenes Team,

das sich gegenseitig unterstützt,

wann immer es

nötig ist. Aktuell ist Doris

zur Reha in Schaufling, um

neue Kraft zu tanken. Währenddessen

ist Sonja für

ihren 14-jährigen Neffen

und ihre 16-jährige Nichte

da. Dabei hat die ebenfalls

alleinerziehende Mutter

mit ihren beiden Söhnen

Janis und Silvan selber genug

um die Ohren - doch

die gegenseitige Hilfe und

das Vertrauen in die Familie

geben allen Beteiligten

Halt.

Die beiden Schwestern Sonja und Doris (vorne sitzend, von links) mit Janis und Florian (hinten

stehend, von links).

Foto: MuW/m.wagner

Ein Weihnachtswunsch

wird wahr

Gerade jetzt, kurz vor Weihnachten,

wurde der defekte

Kühlschrank der Familie zu

einem weiteren Problem.

Ein neues Gerät ist mit den

begrenzten Mitteln unerschwinglich.

Dabei würde

ein neuer Kühlschrank den

Alltag der Familie erheblich

erleichtern. Dieser Wunsch

wird in diesem Jahr durch

die Weihnachtsaktion des

Haustechnik-Unternehmens

Weigerstorfer aus

Freyung erfüllt. Auf Vorschlag

von Bürgermeister

Poschinger und Luise Draxinger,

einer engagierten

Mitarbeiterin im Bereich

Soziales, wurde Doris’ Familie

für die diesjährige

Hilfsaktion ausgewählt.

Ernst Weigerstorfer zögerte

keine Sekunde: „Wir wollen,

dass Doris und Sonja gemeinsam

mit ihren Kindern

die Weihnachtszeit etwas

unbeschwerter genießen

können.“ Der neue Kühlschrank

mit Gefrierfach

wird pünktlich zum Fest

geliefert und sorgt dafür,

dass sich Doris über eine

Sorge weniger Gedanken

machen muss.

Doris Witthöft möchte

sich besonders bei ihrer

Schwester Sonja sowie bei

Luise Draxinger bedanken,

die ihr bei Behördenangelegenheiten

und finanziellen

Fragen zur Seite steht.

Dieser Zusammenhalt,

die Unterstützung von

Freunden, Familie und

der Gemeinschaft, zeigt:

Weihnachten ist nicht nur

eine Zeit der Geschenke,

sondern auch eine Zeit

des Füreinander-da-Seins.

„Und oft sind es die kleinen

Dinge, die einen großen

Unterschied machen“, sagt

Doris dankbar.

Haustechnik

www.weigerstorfer.de

94078 Freyung • Ahornöder Str. 9 – 13 • Tel. 08551 589-0 80939 München • Lotte-Branz-Str. 10 · Tel. 089 579 576-0


10 14

DAS WAR 2024

Anzeige:

DAS WAR UNSER JAHR 2024

Januar:

Große Bauerndemo:

Anfang Januar protestierten tausende Landwirte

in Bayern gegen geplante Kürzungen bei

Agrarsubventionen, darunter der Wegfall von

vergünstigtem Diesel und der KfZ-Steuerbefreiung

für landwirtschaftliche Fahrzeuge.

Über 200 Demonstrationen fanden statt, unterstützt

von Unternehmern und Politikern

wie Markus Söder und Hubert Aiwanger.

Kritisiert wurden mangelnde Wertschätzung

regionaler Produkte und die Gefahr der Wettbewerbsunfähigkeit.

Erste Erfolge gab es mit

der Rücknahme der Pläne zur KfZ-Steuer, doch

die Landwirte fordern eine vollständige Abkehr

von den Sparmaßnahmen.

Foto: Poxleitner

Beschleunigung der Energiewende:

In Deutschland wird das Jahr mit einer deutlichen

Beschleunigung der Energiewende eingeläutet.

Die ersten „Null-Emissionen-Städte“ nehmen

ihren Betrieb auf, unterstützt durch massive

staatliche Förderungen. Außerdem markiert die

Einführung eines 4-Tage-Arbeitswochen-Modellprojekts

einen gesellschaftlichen Wandel.

Gründung der Partei BSW:

Sahra Wagenknecht gründet die Partei BSW

(Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und

Gerechtigkeit). Sie ist zusammen mit Amira

Mohamed Ali Vorsitzende des Bündnisses.

Vorwahlen in den USA:

In den USA dominieren die Vorwahlen für die

Präsidentschaftswahl das politische Geschehen,

wobei sowohl Republikaner als auch

Demokraten polarisierende Kandidaten ins

Rennen schicken.

Abdankung in Dänemark:

Abdankung der dänischen Königin Margrethe

II., Übergabe der Amtsgeschäfte an ihren Sohn

Frederik X.

Februar:

Festnahme:

In Berlin-Kreuzberg wird die seit mehr als 30

Jahren gesuchte ehemalige RAF-Terroristin

Daniela Klette festgenommen.

Ukraine-Krieg:

Die Ukraine meldete verstärkte russische Angriffe,

insbesondere in der Ostukraine, was zu

einer neuen Flüchtlingswelle führte.

Regionales Förderprogramm:

In Freyung-Grafenau wird ein regionales Förderprogramm

für erneuerbare Energien gestartet,

das unter anderem Photovoltaikanlagen

und Wärmepumpen finanziell unterstützt.

Die Fußballwelt trauert:

Am 20. Frebruar verstirbt die Hamburger Fußball-Legende

Andreas Brehme mit 63 Jahren

in Folge eines Herzstillstandes.

März:

Start der Generalsanierung:

Am 18. März startete die Generalsanierung der

Franz-Josef-Strauß-Brücke in Passau.

Schweden wird NATO-Mitglied:

Nach einer fast zweijährigen Hängepartie wird

Schweden offiziell 32. Mitglied der NATO.

Präsidentschaftswahl in Russland:

Amtsinhaber Wladimir Putin wird mit 88,5

Prozent der Stimmen für eine weitere Amtszeit

gewählt.

Weltfrauentag

Der Weltfrauentag 2024 erreichte neue

Dimensionen mit Demonstrationen in über

70 Ländern.

April:

Georgsbergtunnel in Passau:

Die Bauarbeiten am Georgsbergtunnel in Passau

stoßen auf unerwartete Schwierigkeiten,

die zu einer erheblichen Kostensteigerung führen.

Der Tunnel, der Radfahrern und Fußgängern

eine neue Verkehrsader zwischen Hals

und Heining bieten soll, wird voraussichtlich

um 1,4 Millionen Euro teurer als geplant.

Wir bedanken uns bei all unseren Kunden für das

entgegengebrachte Vertrauen. Ihnen und Ihren Liebsten,

Glück und Gesundheit für 2025 und allzeit gute Fahrt.

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Anzeige DAS WAR 2024

15

11

EIN RÜCKBLICK

Entdeckung:

Wissenschaftler der NASA haben einen erdähnlichen

Planeten entdeckt, der das Potenzial

haben könnte, menschliches Leben

zu ermöglichen.

Cannabisgesetz:

In Deutschland tritt das Cannabisgesetz in

Kraft, das den privaten Anbau und Konsum

von Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen

legalisiert.

Strafverfahren gegen Donald Trump:

In New York City beginnt mit der Geschworenenauswahl

das Hauptverfahren in einem

Strafverfahren gegen Donald Trump, dem

ersten Strafprozess gegen einen ehemaligen

Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Großes Jubiläum:

Das Gasthaus Schrottenbaummühle feiert 425

Jahre „Schankgerechtigkeit“.

Foto: Segl

Mai:

Auf dem Weg zur Klimaneutralität:

In Sachen regenerative Energien hat sich bei

der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

einiges getan. So gingen drei Photovoltaikanlagen

in Betrieb – eine vierte folgte sogleich.

Vor allem der Eigenstrombedarf wird damit

gedeckt. Aber auch die Heizungen der rund 150

Nationalpark-Gebäude wurden stark modernisiert,

um den Weg in Richtung Klimaneutralität

weiterzugehen.

Eurovision Song Contest 2024:

Der 68. Eurovision Song Contest fand vom 7.

bis zum 11. Mai 2024 in Malmö statt. Den Sieg

holte Nemo für die Schweiz mit dem Song The

Code. Deutschland erreichte mit Isaak Guderian

Platz 12

Strafverfahren:

In New York City wird Donald Trump als erster

ehemaliger US-Präsident im Strafverfahren

The People of the State of New York v. Donald J.

Trump für schuldig in allen 34 Anklagepunkten

befunden.

Juni:

Hochwasser:

Hochwasser in ganz Süddeutschland durch

tagelangen Dauerregen.

Foto: Zellner

Foto: Dick/Nationalpark Bayerischer Wald

Tradition und Innovation:

Die Glasfachschule in Zwiesel zählt zu den

bedeutendsten Bildungszentren für Glas

weltweit und feiert nun ihr 120-jähriges Bestehen.

Von Anfang an legte man Wert auf eine

fundierte Ausbildung, die Theorie und Praxis

vereint. Diese duale Ausbildung ist bis heute

das Markenzeichen der Schule.

Europawahl:

Die Europawahl 2024 war die zehnte Direktwahl

zum Europäischen Parlament und

folgte auf die Europawahl 2019. Bei der Wahl

konnte die Fraktion der Europäischen Volkspartei

(EVP) Sitze hinzugewinnen und damit

ihre Position als größte Fraktion verteidigen.

Zweitstärkste Fraktion blieb die sozialdemokratische

S&D.

Fußball-Europameisterschaft:

Am 14. Juni startet die Fußball-Europameisterschaft

der Männer in Deutschland. Europameister

wurde die spanische Nationalmannschaft,

die sich im Finale im Berliner

Olympiastadion gegen England mit 2:1 durchsetzte.

Jubiläum in Freyung:

Foto: Glasfachschule

Freyung feiert ein besonderes Jubiläum: Vor über

70 Jahren wurde der Ort offiziell zur Stadt erhoben.

Die Erhebung zur Stadt im Jahr 1953 war

ein bedeutender Meilenstein. Bürgermeister

Ludwig Heydn und der Freyunger Marktrat

hatten damals den Mut, beim Bayerischen

Wir bedanken uns bei all unseren Kunden für das

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12 16

DAS WAR 2024

Anzeige:

DAS WAR UNSER JAHR 2024

Staatsministerium des Inneren für Freyung die

Erhebung zur Stadt zu beantragen – mit Erfolg.

Juli:

USA:

Donald Trump wird bei einem Attentat während

einer Wahlkampfveranstaltung zur Präsidentschaftswahl

angeschossen und verletzt.

Der US-amerikanische Präsident Joe Biden

erklärt seine Aufgabe der demokratischen

Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im

November.

Olympische Sommerspiele

Am 24. Juli starten die Olympischen Sommerspiele

2024 in Paris. Erfolgreichste Nation

wurden mit 126 Medaillen die Vereinigten

Staaten. Gastgeberland Frankreich erreichte

mit 16 Goldmedaillen Platz 5 im Medaillenspiegel,

Deutschland mit 12 Goldmedaillen Platz 10

und damit die niedrigste Platzierung seit der

Wiedervereinigung.

Hitze-Rekord:

Der Sommer 2024 war der weltweit heißeste

seit Beginn der Aufzeichnungen. Das teilte der

Copernicus-Klimawandeldienst der Europäischen

Union mit. Demnach lag die globale

Durchschnittstemperatur in den Monaten Juni

bis August 0,69 Grad über dem Durchschnitt

des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020.

Jubiläen:

Die Athanor Akademie für Darstellende

Kunst, seit 2014 in Passau-Grubweg ansässig,

feiert mit einem Sommerfest unter dem

Motto „Behind the scenes“ ihr zehnjähriges

Jubiläum. Neben offenen Proben, Kurzfilmen,

Workshops und Führungen wurde das Stück

„Der Revisor“ von Nikolai Gogol aufgeführt.

Zudem stellte Absolvent und Gastdozent Daniel

Christensen seinen Kurzfilm „Blei“ vor.

Der Kunstverein Wolfstein e.V. feiert sein

40-jähriges Bestehen. Hierzu wurde eine Jubiläumsausstellung

im Kurpavillon in Grafenau

eröffnet.

August:

Skaterparkeröffnung in Passau:

Passau hat seinen neuen Skatepark an der Regensburger

Straße eröffnet. Die 450.000 Euro

teure, 850 Quadratmeter große Anlage bietet

moderne Elemente wie Ledges, Rails und Gaps,

die den Straßenbedingungen nachempfunden

sind. Nach Verzögerungen wurde sie von Oberbürgermeister

Jürgen Dupper eingeweiht, der

die Bedeutung für die Skater-Community und

den Verein „Skateboarding Passau“ hervorhob.

Der Umzug war nötig, da die alte Anlage der

Bundespolizei weichen musste. Sitzflächen,

gute Verkehrsanbindung und Parkplätze ergänzen

die Anlage.

Friedensglocke für Israel:

Foto: Korduletsch

Bedeutendes Ereignis in Hacklberg: Der Guss

der Friedensglocke, eine symbolische Geste des

Friedens und der Verständigung. Abt Nikodemus

Schnabel von der Dormitio-Abtei reiste

eigens aus Jerusalem an, um diesem historischen

Moment beizuwohnen. Die Idee für die

Friedensglocke stammt von Konrad Kobler, dem

Großprior der St. Georgs-Ritterschaft. Trotz der

schwierigen Sicherheitslage in Israel setzte er

die vor rund zwei Jahren angekündigte Spende

um. Koblers Anliegen ist es, nachhaltige Diplomatie

zu fördern, statt nach immer mehr Waffen

für Krisenherde zu rufen.

Messeranschlag in Solingen:

Der Messerangriff in Solingen am Abend des

23. August, dem Eröffnungstag des Stadtfestes

„Festival der Vielfalt“ zum 650-jährigen

Jubiläum, wird als mutmaßlich islamistischer

Terroranschlag eingestuft. Dabei kamen drei

Menschen ums Leben, acht weitere wurden

verletzt, darunter vier schwer. Am folgenden

Tag bekannte sich die Terrororganisation Islamischer

Staat zu der Tat. Ein 26-jähriger Syrer

wurde kurz darauf festgenommen, der Generalbundesanwalt

übernahm die Ermittlungen

wegen des Verdachts auf eine terroristische

Straftat. Der Angriff führte zu intensiven Diskussionen

über den Umgang mit abgelehnten

Asylbewerbern, islamistischem Extremismus

in Deutschland und mögliche Gesetzesreformen.

September:

Erneute Überschwemmungen:

Foto: Heisl

In Mitteleuropa kommt es aufgrund von tagelangem

Dauerregen zu verheerendem Hoch-

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Anzeige DAS WAR 2024 17

EIN RÜCKBLICK

wasser. Die extrem hohen Wassertemperaturen

des Mittelmeeres und des Schwarzen

Meeres führen dazu, dass enorme Mengen

feuchter Luft nach Rumänien, Österreich,

Tschechien und Polen strömen, was zu schweren

Überschwemmungen führt. Mindestens 28

Menschen verlieren ihr Leben.

15 Jahre Baumwipfelpfad:

Seit seiner Eröffnung am 9. September 2009

zog der Baumwipfelpfad im Nationalpark Bayerischer

Wald rund 3,5 Millionen Besucher an.

Besonders 2011, als etwa 350.000 Menschen

das „Baumei“ besuchten, sorgte dies für Staus

auf Straßen und überfüllte Parkplätze. Der

Erfolg führte zu weiteren Baumwipfelpfaden

weltweit, auch in Kanada.

Rückstritt:

Der Grünen-Bundesvorstand tritt geschlossen

zurück. Hintergrund ist das schlechte Abschneiden

der Partei bei der Europawahl und

den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen

und Brandenburg.

Oktober:

Neue Bestimmung:

Foto: Demont

Das Geburtshaus von Paul Friedl wird im Freilichtmuseum

Finsterau wieder aufgebaut. Das

Gebäude, in dem Friedl 1902 geboren wurde

und das lange leer stand, wurde 2018 abgebaut

und ins Museum transportiert. Mit viel

Engagement und finanziellen Mitteln entstand

hier eine neue Attraktion, die zugleich ein Zentrum

für Volkskunst im Sinne Friedls wird.

European Central Rally:

Bei der zweiten Central European Rally (CER)

im Dreiländereck von Deutschland, Österreich

und Tschechien sicherte sich Ott Tänak den

Sieg (Foto unten, rechts). Rund 90.000 Zuschauer

verfolgten das Event in den Landkreisen

Freyung-Grafenau, Passau und Österreich.

Foto: Schoppa

Einmarsch:

Israel marschiert aufgrund von andauerndem

Beschuss durch die Hisbollah in den Südlibanon

ein.

Mord im Bezirk Rohrbach:

Foto: Demont

Nach einem Doppelmord wird eine intensive

Fahndung nach einem als gefährlich eingestuften

Verdächtigen eingeleitet. Die Bevölkerung

im gesamten Bezirk wird aufgefordert, zu Hause

zu bleiben und Waldgebiete zu meiden. 50

gefährdete Personen erhalten Polizeischutz,

die Bezirkshauptmannschaft erlässt ein „Jagdverbot“.

Bei der Suche waren mehr als 250 Beamte

im Einsatz. Der Täter beging anschließend

Suizid.

November:

US-Präsidentschaftswahl:

Bei der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten

Staaten 2024 siegt der Republikaner

Donald Trump gegen seine demokratische

Kontrahentin Kamala Harris.

Bruch der Ampelkoalition:

In Deutschland führt das Ausscheiden der

FDP-Minister aus dem Kabinett Scholz zum

Zerbrechen der ersten Ampelkoalition auf

Bundesebene.

Korruptionsverdacht bei Knaus Tabbert:

Die Staatsanwaltschaft Landshut ermittelt wegen

Korruptionsverdachts gegen zwei Manager

con Knaus Tabbert und einen Verantwortlichen

einer saarländischen Investmentgesellschaft.

Die Verdächtigen sollen Bestechungsgelder von

Zulieferern angenommen haben, um diese bei

Aufträgen zu bevorzugen. Die beiden Manager

befinden sich in Untersuchungshaft. Knaus

Tabbert selbst ist nicht betroffen, das Unternehmen

wird nicht beschuldigt.

Dezember:

Franz-Josef-Strauß-Brücke freigegeben:

Nach monatelangen Bauarbeiten wird die

Franz-Josef-Strauß-Brücke in Passau wieder

freigegeben. Die Generalsanierung der Brücke

verzögerte sich aufgrund unerwarteter Schäden

und dauerte 137 Tage länger als geplant.

Auch der neue Fußgänger- und Radfahrertunnel

durch den Georgsberg öffnet.

Wiedereröffnung:

In Paris wird die Kathedrale Notre Dame feierlich

wiedereröffnet. Sie war am 15. April 2019

bei einem Feuer schwer beschädigt worden.

Wir bedanken uns bei all unseren Kunden für das

entgegengebrachte Vertrauen. Ihnen und Ihren Liebsten,

Glück und Gesundheit für 2025 und allzeit gute Fahrt.

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AKTUELLES

INNSTADT-KINDERKRIPPE

EINGEWEIHT

AM 7. JANUAR STARTET DER BETRIEB

13

www.bauer-seining.de

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Verehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

die Einwohner- und damit die Geburtenzahlen entwickeln sich in unserer Dreiflüssestadt weiterhin

erfreulich positiv. Um dem daraus resultierenden Bedarf in Sachen Kinderbetreuung in jedem

Stadtteil gerecht werden zu können, ist die Schaffung von neuen Plätzen sehr wichtig. Dieser

Aufgabe widmen wir uns seitens der Stadt Passau seit Jahren mit zahlreichen eigenen Projekten,

denn eine gute Kinderbetreuung ist ein erklärtes Ziel unserer Kommunalpolitik. Der kontinuierliche

Ausbau von Betreuungsplätzen ist das Fundament dieser Weiterentwicklung.

Es freut mich sehr, dass wir nun die neue Kindertagesstätte in der Innstadt einweihen können.

Insgesamt wurden 30 neue Krippenplätze in zwei Gruppen geschaffen. Der gewählte Standort ist

ideal für die Kindertagesstätte. Mitten im Grünen bietet er den Kindern eine naturnahe Umgebung.

Besonders schön ist, dass sich das Gebäude harmonisch in die Landschaft einfügt. Allen Beteiligten

und Fördergebern möchte ich ein herzliches Dankeschön aussprechen.

Ich gratuliere zur gelungenen Umsetzung und wünsche vor allem den Kindern viel Freude in

den neuen Räumen.

Ihr

2sp 53

TROCKENBAU - SCHREINEREI - BODENVERLEGUNG

Jürgen Dupper

Oberbürgermeister der Stadt Passau

www.passau.de

Neues Zuhause für die Kleinsten

Passau. Mit der Einweihung

der neuen Kinderkrippe

in der Passauer

Innstadt wird künftig für

30 Kinder ein neues zweites

Zuhause geschaffen.

Der Bau wurde mit viel Engagement

und Kreativität

umgesetzt und bietet den

Kleinen einen sicheren und

behüteten Ort. Die Krippe

wird ab dem 7. Januar in

Betrieb gehen, und die ersten

15 Kinder werden dann

in zwei Gruppen betreut.

Der Bau der Krippe war ein

lang ersehntes Projekt, das

2016 seinen Anfang nahm.

Die Suche nach einem geeigneten

Standort zog sich

mehrere Jahre hin, bevor

im Februar 2022 der Stadtrat

den Bau beschloss. Die

Stadt investierte 2,7 Millionen

Euro in das Projekt,

wobei die Hälfte der Kosten

vom Freistaat übernommen

wurde. Mit einer

nachhaltigen Bauweise,

Wärmerückgewinnung

und Geothermie fügt sich

das Gebäude harmonisch

3sp 92

in die Umgebung ein und

ist ein Paradebeispiel für

umweltbewusste Architektur.

„Das Gebäude ist super geworden

und passt perfekt

in die Gegend“, meinte Fabian

Albrecht, Leiter der

Innstadt-Kita, zu der die

Krippe gehört. Die Zusammenarbeit

mit der Stadt

und den Architekten habe

hervorragend funktioniert.

Besonders hervorzuheben

sei auch das Gründach und

die moderne Wärmedämmung,

die für ein angenehmes

Raumklima sorgen

werden.

Innstadt-Pfarrer Jakob

Zarzycki sprach bei der Einweihung

von einem Ort, der

mit viel Hingabe und Kreativität

geschaffen worden sei

und an dem sich die Kinder

sicher und geborgen fühlen

könnten. Der Architekt

des Projekts, Alexander

Mitschelen, bezeichnete

die Krippe als „architek-

tonisches Herzensprojekt“

und freute sich über die gelungene

Umsetzung. Auch

die Krippenkinder, die nach

ihrer Übergangsunterkunft

in einer Turnhalle nun in

ihr neues Zuhause einziehen

dürfen, zeigten sich

begeistert.

Mit der Eröffnung am 7. Januar

wird die Krippe in Betrieb

genommen, es stehen

noch Plätze für Kinder zur

Verfügung.

HERZLICHEN

GLÜCKWUNSCH!

www.bartosch-gmbh.de

:

Wir Große danken Ausstellung für den Auftrag

und Individueller das entgegengebrachte

Innenausbau

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Fotos: Stadt Passau

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Tel: +49(0)8542 9 16 60 | Mobil: +49(0)171 4 33 08 89

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FROHE WEIHNACHTEN

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5sp/190mm

und alles Gute für das neue Jahr!

Vielen Dank für das Vertrauen, das Sie uns entgegengebracht haben.

Wir freuen uns, auch in 2025 wieder für Sie da zu sein.

VR-Bank Passau eG

VR-Bank Vilshofen-Pocking eG

Raiffeisenbank Ortenburg-Kirchberg v. W. eG

Raiffeisenbank i. Lkrs. Passau-Nord eG

Raiffeisenbank Unteres Inntal eG

Raiffeisenbank Wegscheid eG

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Foto: Sugar & Dynamite


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MODERNISIERUNG ABGESCHLOSSEN

WALDKIRCHEN

Jobcenter und Agentur für Arbeit Waldkirchen

erstrahlt in neuem Glanz

13

Liebe Waldkirchnerinnen

und Waldkirchner,

haben Sie schon einen abendlichen Spaziergang durch unser

schönes Waldkirchen unternommen und die festliche Beleuchtung

genossen? Gerade in dieser Jahreszeit zeigt sich unsere

Stadt von einer besonders einladenden Seite, die Wärme und

Gemeinschaft ausstrahlt. Diese weihnachtliche Atmosphäre erinnert

uns daran, wie wichtig unser Zusammenhalt ist und wie

viel wir gemeinsam erreichen können.

Auch im Jahr 2024 hat Waldkirchen einiges bewegt. Besonders freue ich mich über die Sanierung

des Arbeitsamtes in der Bahnhofstraße. Mit umfassenden Modernisierungen wie einer

barrierefreien Ausstattung, neuer Heizung und verbesserten Büros schaffen wir nicht nur ein

zeitgemäßes Arbeitsumfeld, sondern stärken auch die Attraktivität dieses zentralen Standorts.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die an diesem wichtigen Projekt mitgewirkt haben.

Im kommenden Jahr warten weitere Herausforderungen auf uns, die wir gemeinsam meistern

werden - wie bisher. Ich wünsche Ihnen auf diesem Wege ein frohes Weihnachtsfest voller

besinnlicher Momente im Kreise Ihrer Liebsten. Freuen wir uns auf das neue Jahr 2025

mit viel Gesundheit, Kraft und Freude daran, Waldkirchen weiterhin so lebendig und stark

zu machen.

Heinz Pollak, 1. Bürgermeister

Waldkirchen. Nach umfassenden

Modernisierungsarbeiten

erstrahlt

das Gebäude in der Bahnhofstraße

3, das die Agentur

für Arbeit und das

Jobcenter beherbergt, in

neuem Glanz. Die vom

Stadtrat beschlossene

Sanierung, die dringend

notwendig war, ist abgeschlossen

und sorgt nun

für optimale Bedingungen

für Mitarbeiter und Besucher.

Das Gebäude, das ursprünglich

1862 als Amtsgerichtsgebäude

errichtet

wurde, war im Laufe der

Zeit stark in Mitleidenschaft

gezogen worden.

Feuchte Wände, eine ineffiziente

Heizung und veraltete

Sanitäranlagen machten

eine grundlegende

Sanierung unumgänglich.

Im Zuge der Maßnahmen

wurde das Erdgeschoss

umfassend trockengelegt,

wofür Teile der Bodenplatte

zurückgebaut und

die Wände trockengelegt

wurden. Anschließend

erhielten die Räume einen

neuen Innenputz. Moderne

Heizsysteme, darunter

eine Fußboden- und eine

unterstützende Sockelheizung,

wurden installiert,

um die Energieeffizienz

deutlich zu verbessern.

Auch der Außenbereich

wurde saniert: Nach der

Abdichtung der Wände

wurde eine neue Drainage

gelegt, die zukünftige

Feuchtigkeitsschäden verhindern

soll.

Besonders erfreulich ist,

dass die früheren sani-


Anzeige WALDKIRCHEN

15

17

Gebäudes bewahrt wurde.

Ursprünglich als Amtsgericht

errichtet, diente das

Haus später als Rathaus,

bevor es ab 1986 die Agentur

für Arbeit und das

Jobcenter beherbergte.

Mit der abgeschlossenen

Modernisierung verbindet

das Gebäude nun

Tradition mit modernem

Komfort und bietet eine

zeitgemäße Infrastruktur

für die kommenden Jahre.

Wir bedanken uns

für den Auftrag!

Fotos: MuW/m.wagner

tären Anlagen im Obergeschoss

vollständig

modernisiert und zu barrierefreien

Damen- und

Herren-WCs umgebaut

wurden. Eine dezentrale

Lüftungsanlage sorgt

nun für ein angenehmes

Raumklima in den Büroräumen,

während die

Umstellung auf energieeffiziente

LED-Beleuchtung

die Betriebskosten

reduziert. Nicht mehr

genutzte Schornsteine

wurden entfernt, und die

Außenfassade erhielt einen

neuen Anstrich, der

dem Gebäude ein frisches

Erscheinungsbild verleiht.

Zahlreiche

Verbesserungen

Bürgermeister Pollak hob

die Bedeutung dieser Sanierung

hervor und betonte,

wie wichtig die Agentur

für Arbeit und das Jobcenter

für Waldkirchen seien.

Mit der Modernisierung

sei ein Arbeitsumfeld geschaffen

worden, das heutigen

Anforderungen gerecht

werde. Die während

der Bauzeit entstandenen

Herausforderungen hätten

sich zweifellos gelohnt.

Besonders stolz sind alle

Beteiligten darauf, dass

die Sanierung nicht nur

die Funktionalität verbessert

hat, sondern auch

10

das historische Erbe des

Wir bedanken uns für

den erteilten Auftrag!

Ausführung der

Elektrotechnik,

der EDV-Vernetzung

sowie der

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13

Beleuchtungsanlage.

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Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Sanierung

Ausführung der Beton- Maurer- und Putzarbeiten

Wir waren mit der Ausführung

der Innentüren beauftragt!

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2sp60


18 AUS DER REGION

Digitales Einsatzmanagement bei Passauer Polizei

Passau. In letzter Zeit

gingen immer wieder

Mitteilungen bei der Polizeiinspektion

Passau ein,

dass unsere Beamten bei

der Unfallaufnahme mit

einem Smartphone hantieren

würden.

Bereits seit geraumer Zeit

nutzen unsere Einsatzkräfte

dienstliche Smartphones

im täglichen Dienst.

Die entsprechenden Anwendungen

werden immer

mehr ausgebaut, sodass

mittlerweile ein digitales

Einsatzmanagement vor

Ort möglich ist. Nicht nur

Lichtbilder können gefertigt

werden, immer mehr

Verwaltungs- und Einsatzkomponenten

kommen in

Form von Apps dazu. Neben

dem Smartphone gehören

zur digitalen Ausstattung

der Polizeibeamten auch

der eingeführte Digitalfunk

und sogenannte Converitbles.

Die digitalen

Einsatzmittel vereinfachen

den Ablauf im polizeilichen

Alltag. Zeitintensive analoge

Verwaltungsaufgaben

entfallen immer mehr, sodass

die Beamten im Streifendienst

schneller agieren

und für die Bürger präsenter

sein können.

Nähere Informationen zum

Thema „Mobile Police“ sind

unter folgendem Link zu

finden: https://www.bayern.de/bayerns-innenminister-joachim-herrmann-stellt-konzept-mobile-police-vor/

Bild rechts: Ein Beamter der

Polizei Passau bei der Unfallaufnahme.

Foto: Polizeiinspektion Passau

1

Tipps zu mentaler Gesundheit für Pflegeazubis

1

FRG. Wie wichtig der achtsame

Umgang mit der eigenen

Psyche ist, besonders

für junge Frauen, wurde

bei einer Fortbildung mit

Gesundheitsexpertin Lisa

Frauenhofer in den Ausbildungseinrichtungen

für den

pflegerischen Nachwuchs

im Landkreis Freyung-Grafenau

deutlich. Unter dem

Motto „Gelassen durch den

Alltag“ erhielten die Pflegeschülerinnen

der Berufsakademie

in Grafenau und

der Pflegefachschule in

Freyung praxisnahe Tipps

und Übungen, um ihre persönliche

Resilienz zu stärken.

Im Fokus standen Themen

wie Selbstbewusstsein,

Selbstbehauptung

und Stressbewältigung.

Die Schülerinnen lernten

Strategien, um auf die spezifischen

Herausforderungen

des Pflegeberufs zu

reagieren sowie Techniken

für ein individuelles Stressund

Energiemanagement.

Der Pflegeberuf wird von

vielen als sinnstiftend und

erfüllend empfunden –

umso wertvoller empfanden

die Teilnehmenden die

Gelegenheit, sich selbst zu

stärken, um so mit größerer

Ausdauer und bleibender

Freude anderen helfen

zu können.

„Frauen – sichtbar und gesund“,

unter diesem Motto

stand der diesjährige

Schwerpunkt des Bayerischen

Gesundheitsministeriums,

der auf die gesundheitlichen

Besonderheiten

von Frauen aufmerksam

machte. Im Landkreis

Freyung-Grafenau wurden

dazu in Zusammenarbeit

mit der Gesundheitsregion

Plus neben der Fortbildung

zur mentalen Gesundheit

einige weitere Veranstaltungen

und Vorträge organisiert,

die Frauen in verschiedenen

Lebensphasen

wichtige Informationen

zur Prävention und Vorsorge

vermittelten.

So beleuchtete der Gynäkologe

Dr. Rüdiger Schug

in einem Vortrag im Bürgerhaus

Waldkirchen den

Zusammenhang zwischen

Lebensstil und Hormonhaushalt.

Er erklärte anschaulich,

wie sich hormonelle

Veränderungen – etwa

durch den Menstruationszyklus,

Schwangerschaft

oder die Wechseljahre – auf

Energielevel, Stimmung und

Konzentration auswirken

können. Mit diesem Wis-

Über die Themen Körperwahrnehmung und Selbstakzeptanz diskutierten (v.l.): Christa Katzdobler,

Christina Wimmer, Dr. Sandra Frey-Pauli, Landratsstellvertreterin Hilde Greiner und

Theresa Härter im Rahmen der Vorführung des Films „Embrace – Du bist schön“, rechts Organisator

René Kurtz, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregion Plus Freyung-Grafenau.

Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau

sen konnten viele Teilnehmerinnen

besser verstehen,

wie sie ihre Gesundheit aktiv

unterstützen können.

Ein weiteres Highlight war

das kostenlose Elterncafé,

das von den Mitarbeiterinnen

der staatlich anerkannten

Beratungsstelle

für Schwangerschaftsfragen

organisiert wurde. Im

Café Neo in Freyung hatten

Schwangere und frischgebackene

Mütter die Möglichkeit,

sich in entspannter

Atmosphäre über Themen

wie Schwangerschaft, Elternzeit,

Elterngeld und regionale

Angebote für Mütter

und Kinder auszutauschen.

Gut besucht war auch der

Kinoabend in Freyung mit

dem Film „Embrace – Du

bist schön“. Der Film erzählt

die bewegende Geschichte

einer Frau, die sich

mit den gesellschaftlichen

Körperidealen und ihrem

Selbstbild auseinandersetzt.

Im Anschluss fand

eine Podiumsdiskussion

mit regionalen Fachreferentinnen

statt, die Herausforderungen

wie Rollenbilder,

Körperwahrnehmung und

Selbstakzeptanz thematisierten.

Unter der Leitung

von Präventionsmanagerin

Christa Katzdobler von der

AOK Bayern diskutierten

Apothekerin und Ernährungsberaterin

Christina

Wimmer, Diplompädagogin

Dr. Sandra Frey-Pauli, Wirtschaftspsychologin

Theresa

Härter und Landratsstellvertreterin

Hilde Greiner.

Bereits im Foyer des Kinos

konnten sich Besucherinnen

an verschiedenen

Aktions- und Infoständen

rund um das Thema Frauengesundheit

informieren.

Das vielseitige Angebot im

Rahmen des Jahresthemas

„Frauengesundheit“ fand

bei den Teilnehmerinnen

großen Anklang und vermittelte

wertvolle Impulse,

wie Frauen ihre Gesundheit

aktiv fördern können.


2

PARIS

Auferstanden aus Ruinen

Notre-Dame de Paris erstrahlt in neuem Glanz – Glockenklöppel aus Niederbayern

19

Foto: AdobeStock

Paris. Das schier Unmögliche ist wahrgeworden. Notre Dame ist auferstanden

aus Ruinen. Tausende Bauleute, Architekten, Planer, Spezialisten

aus aller Welt haben zusammengeholfen. Auch Hammerschmiede

aus dem niederbayerischen Rottal waren beteiligt. Die Wensauers aus

Anzenkirchen schufen die Klöppel für die Glocken der Kathedrale. Ohne

ihren Beitrag wäre es still geblieben über den Dächern der französischen

Hauptstadt; auch bei der Feier der Wiedereröffnung.

Selbst Uber nimmt Anteil an den Festlichkeiten. Ein Fahrzeug

heißt jetzt „Notre Dame“ und ist am Louvre zu buchen.

Auf dem Dach das Modell eines Wasserspeiers.

Foto: Wolfgang Duschl

Fünf Jahre nach dem verheerenden

Brand hat der

Pariser Erzbischof Laurent

Ulrich die Pforten der Kathedrale

in Paris wieder geöffnet.

Unter den Klängen

der größten Glocke des

Geläuts von Notre-Dame

„Emmanuel“ klopfte der

Erzbischof symbolisch

mit seinem Bischofsstab

dreimal an die Tür des

Hauptportals. Dann öffneten

sich die Bronzetore

in eine glanzvoll restaurierte

Kathedrale. Nicht nur

über 50 Staatgäste aus aller

Welt nahmen daran teil,

sondern ganz Frankreich

via Live-Berichterstattung

und viele Menschen über

TV und Internet rund um

den Globus.

Staatspräsident

Macron: Die Nation

kann Großes leisten

„Heute Abend läuten die

Glocken von Notre-Dame

wieder“, sagte Staatspräsident

Emmanuel Macron.

Die Kirche sei zu einem Bild

geworden für das, was die

Nation, was Menschen auf

aller Welt leisten könnten.

„Heute Abend können wir

Freude und Stolz teilen“,

so der Präsident, der seine

Rede beendete mit den

Worten: „Vive Notre-Dame,

vive la République, vive la

France!“

Opodo bestätigt: Reisen

nach Paris steigen

Frankreich feiert sich und

sein Wahrzeichen, das

jährlich über 12 Millionen

Menschen besuchen.

Und ab sofort werden es

sicher mehr sein. Denn

die Reisen in die Seine-Metropole

ziehen an.

Über 15 Prozent mehr an

Buchungsanfragen rund

um die Wiedereröffnung

bestätigt das Reiseportal

Opodo. Und jetzt herrscht

rund um Notre Dame Selfie-Time.

Die Bilder gehen

um die ganze Welt. Notre

Dame, Wahrzeichen der

französischen Hauptstadt

und Nationalheiligtum

steht in diesen Tagen im

internationalen Interesse.

Notre Dame als

Uber-Fahrzeug

Selbst das bisweilen chaotische

Verkehrsleben der

Mega-City nimmt Anteil.

Bis kurz vor Weihnachten

kann man beim Taxi-Unternehmen

Uber ein

Fahrzeug mit dem Namen

Notre Dame abrufen. Auf

dem Dach das Modell eines

Wasserspeiers, das Fahrzeug

mit Mauersteinen

foliert. Und wer mitfährt,

erhält Informationen rund

um die Kathedrale. „Jahrhunderte

der Geschichte

in der Familie oder unter

Freunden“ sollen da vermittelt

werden. Der letzte

Schrei für die Bilderjäger

aus aller Welt.

Für die Pariser einfach

ein Wunder

Die Pariser Fondsmanagerin Véronique Cazanave hat auf

den Porträts an der Bauwand Bausteine aus ihrer Heimat

entdeckt. Das muss sie ihrer Familie mitteilen.

Foto: Wolfgang Duschl

„Für mich ein Wunder“

meint die Pariser Bankmanagerin

Véronique Cazanave.

Sie geht an der langen

Baustellen-Wand entlang.

Erinnerungsfotos von den

dort angebrachten Porträts

aus der Bauzeit. „Die

Steine stammen aus meinem

Heimatort in Nordfrankreich“,

erklärt sie

und weiß sich auf diese

Weise als ein, wenn auch

kleiner Baustein. Die gläubige

Katholikin erinnert

sich noch gut, als sie mit

Tränen in den Augen auf

die TV-Bilder vom 15. April

2019 starrte. Jetzt defiliert

sie an den Porträts

vorbei und kommt aus dem

Staunen nicht heraus. „So

schön, so herrlich“. Ein

klein wenig Abglanz ewiger

Herrlichkeit, was die

Kathedralen seit jeher vermitteln

wollen. Sie erhofft

sich auch einen Impuls für

die französische Kirche

insgesamt. Wieder einmal

positiv im Rampenlicht

stehen und tatsächlich in

die Welt von heute hineinstrahlen.

Wer demnächst

Notre Dame betritt, erlebt

wie herrlich die Kathedrale

glänzt und strahlt. Vielfach

strahlen auch die Gesichter

der Menschen, die dort ein

und aus gehen.

Wolfgang Duschl


20 AUS DER REGION 1

Kopfkino im Ilzer Land

Format „Erzähltreff“ im Rahmen des SmartesLand-Förderprojekts im Ilzer Land startete erfolgreich in Ringelai

Ringelai/Wasching. Kopfkino

der besonderen Art

erwartete die Gäste beim

ersten Erzähltreff des

Ilzer Landes im urigen

Schroihaus in Wasching,

Ringelai. Geschichtenerzählerin

Christine Graf erzählte

in ihren „Geschichten aus

dem Rosenhut“ von ungewöhnlichen

Begebenheiten

zweier Männer aus dem

Bayerischen Wald. Gebannt

lauschte das Publikum bei

Punsch und Gebäck, warum

das Sprichwort „Reden ist

Silber, Schweigen ist Gold“

nicht immer zutrifft, und

wie nahe Glück und Pech

beieinanderliegen.

Doch nicht nur Zuhören

war angesagt: Im Rahmen

eines Erzähltreffs darf

sich mit Erzählungen beteiligen,

wer mag. So teilten

spontan auch Gäste

ihre eigenen Geschichten

– sei’s von der möglichen

Vermeidung eines Weltkrieges

über Berichte aus

dem Schroihaus selbst.

Bei den Restaurierungsarbeiten

entdeckten die

Ehrenamtlichen spannende

Fundstücke, wie Briefe

über die Auswanderung

nach Amerika und warum

es dort letztlich doch nicht

so schön wie „Dahoam“

war. Die hiesige Mundart-

Der erste Erzähltreff im Ilzer Land – im Schroihaus Wasching,

Ringelai.

Foto: Ilzer Land

dichterin Resi Schandra

zog abschließend die Zuhörerschaft

mit eigenen Werken

in ihren Bann. Für die

musikalische Untermalung

sorgte Fabian Riedl mit der

steirischen Harmonika.

Die Erzähltreffs sind Teil

des SmartesLand-Förderprojekts

im Ilzer Land.

Sieben Nistkästen für Mauersegler

Mit einem Ausblick verabschiedete

Bürgermeisterin

Dr. Carolin Pecho die Gäste:

„Der gelungene Auftakt

des Erzähltreffs im Ilzer

Land freut mich sehr, das

macht Lust auf mehr!

In Ringelai finden Erzähltreffs

voraussichtlich

monatlich im Rahmen der

Treffen des Seniorenclubs

statt. Interessierte jeden

Alters sind herzlich eingeladen.

Infos zu weiteren

Erzähltreffs gibt es dann

in der WalDi-App für die

Region.“

Neue Brutmöglichkeiten für die Vögel an der St. Peter und Paul Kirche in Waldkirchen

1

Waldkirchen. Anfang

November wurden an der

der St. Peter und Paul Kirche

in Waldkirchen sieben

Nistkästen mit jeweils

drei Brutmöglichkeiten für

Mauersegler angebracht.

Diese Maßnahme beruht

auf einem Vorschlag eines

örtlichen Vogelexperten

in Zusammenarbeit mit

der unteren Naturschutzbehörde

am Landratsamt

Freyung. Die Umsetzung

erfolgte mit tatkräftiger

Unterstützung des Naturpark-Rangers

und der

Firma Haidl aus Röhrnbach,

die das notwendige

Gerüst für die laufende

Dachsanierung bereits

gestellt hatte und das Anbringen

der Kästen gleich

mitmachte.

Die neuen Mauerseglerkästen befinden sich an der Nordseite

der St. Peter und Paul Kirche unterhalb der Dachrinne.

Foto: Naturpark Bayerischer Wald e.V.

„Mauersegler sind sehr

standorttreu und finden

neue Nistmöglichkeiten

nur schwer. Deshalb ist es

wichtig, ihnen geeignete

Brutplätze zu schaffen“, erklärt

der zuständige Naturpark-Ranger

Markus Grünzinger.

Die Entscheidung,

die Nistkästen anzubringen,

stieß auf die volle Zustimmung

des Verwaltungsleiters

Stefan Kinateder,

der die Maßnahme als

wertvollen Beitrag zum Artenschutz

sieht. Angst vor

Verunreinigungen an der

Kirche muss keiner haben.

Im Gegensatz zu Schwalben

verschmutzen Mauersegler

keine Fassaden mit Kot.

Im kommenden Jahr sollen

einmalig akustische Lockrufe

eingesetzt werden,

um die Vögel auf die neuen

Nistkästen aufmerksam zu

machen. Die Maßnahme ist

Teil eines langfristigen Engagements

für den Schutz

von so genannten „Gebäudebrütern“,

deren Bestände

in vielen Regionen zurückgehen.

Früher fanden

die Mauersegler noch viele

Brutmöglichkeiten in der

Waldkirchner Ringmauer,

durch Sanierungsarbeiten

gingen jedoch wichtige Spalten

und Nischen verloren.

Dank der engen Zusammenarbeit

von Naturschutzbehörde,

Naturpark

Bayerischer Wald, Kirchengemeinde

und der Firma

Haidl konnte dieses Projekt

erfolgreich umgesetzt

werden, das nicht nur zur

Erhaltung der Vogelarten

beiträgt, sondern auch das

ökologische Gleichgewicht

in Waldkirchen stärkt.

„Wenn alles gut läuft, dann

hören wir schon bald wieder

das markante Sirren

auf dem Marktplatz in

Waldkirchen, wenn die

Mauersegler in reißendem

Flug am Abend ihre Nistkästen

aufsuchen,“ hofft

Markus Grünzinger vom

Naturpark Bayerischer

Wald.

Wir machen Weihnachtsurlaub

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vom 20. Dezember 2024 bis 6. Januar 2025.

Ab 7. Januar 2025 sind wir wieder für Sie da.

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2

GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR

21

Gefahren an Silvester

Sicherheit an einem Fest der Freude

Silvester ist ein Fest

der Freude, des Feierns

und des Neuanfangs.

Millionen Menschen weltweit

begrüßen das neue

Jahr mit Feuerwerken,

Partys und festlichen

Zusammenkünften. Doch

während die Stimmung

oft euphorisch ist, gibt

es auch zahlreiche Gefahren,

die mit den Feierlichkeiten

verbunden

sind. In diesem Beitrag

werfen wir einen Blick

auf die häufigsten Risiken

und geben Tipps, wie man

sicher ins neue Jahr starten

kann.

1. Feuerwerksunfälle

gen durch explodierende

Raketen, Verbrennungen

oder Augenverletzungen

sind häufige Folgen.

Tipps zur Sicherheit:

E Kaufen Sie Feuerwerkskörper

nur bei lizenzierten

Händlern.

E Lesen Sie die Gebrauchsanweisung

sorgfältig und

befolgen Sie die Sicherheitsvorkehrungen.

E Halten Sie einen sicheren

Abstand zu anderen

Menschen und Gebäuden.

E Verwenden Sie Feuerwerkskörper

niemals in

geschlossenen Räumen.

2. Alkohol und Verkehr

Silvester ist auch ein Anlass,

um mit Freunden und

Familie anzustoßen. Alkohol

gehört für viele zum

Feiern dazu, jedoch kann

übermäßiger Konsum zu

gefährlichen Situationen

führen. Betrunken zu fahren

ist nicht nur illegal,

sondern setzt auch das

Leben des Fahrers und an-

derer Verkehrsteilnehmer

aufs Spiel.

Das Feuerwerk ist ein

zentraler Bestandteil der

Silvesterfeierlichkeiten.

Doch der Umgang mit

Feuerwerkskörpern birgt

erhebliche Risiken. Jedes

Jahr kommt es zu zahlreichen

Unfällen, die durch

unsachgemäßen Gebrauch

oder mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen

verursacht

werden. Verletzun-

Tipps zur Sicherheit:

E Planen Sie im Voraus, wie

Sie sicher nach Hause

kommen – sei es durch

öffentliche Verkehrsmittel,

Taxis oder Fahrgemeinschaften.

E Trinken Sie verantwortungsbewusst

und in

Maßen.

E Bieten Sie anderen, die

zu viel getrunken haben,

eine Übernachtungsmöglichkeit

an.

3. Menschenmengen

und Feiern im Freien

Silvesterfeiern ziehen oft

große Menschenmengen

an, sei es auf öffentlichen

Plätzen oder in Clubs. Enge

Menschenansammlungen

können zu gefährlichen

Situationen führen, insbesondere

wenn es zu einem

Gedränge kommt. Auch

das Risiko von Diebstählen

oder Übergriffen steigt in

solchen Umgebungen.

Tipps zur Sicherheit:

E Halten Sie persönliche

Gegenstände immer in

Sichtweite und sichern

Sie Wertsachen.

E Vermeiden Sie überfüllte

Orte, wenn möglich, oder

suchen Sie sich sichere

Rückzugsorte.

E Informieren Sie sich

über die Sicherheitsvorkehrungen

an Veranstaltungsorten.

4. Kälte und Witterungsbedingungen

In vielen Regionen ist Silvester

mit kaltem Wetter

verbunden. Kälte kann

schnell zu gesundheitlichen

Problemen führen,

insbesondere bei längeren

Aufenthalten im Freien.

Unterkühlung und Erfrierungen

sind ernsthafte

Risiken, die nicht unterschätzt

werden sollten.

Tipps zur Sicherheit:

E Kleiden Sie sich warm

und in Schichten, um

sich vor der Kälte zu

schützen.

E Achten Sie auf die Wettervorhersage

und planen

Sie Ihre Aktivitäten

entsprechend.

E Suchen Sie regelmäßig

warme Orte auf, um sich

aufzuwärmen.

________________________

FAZIT

Silvester ist ein wunderbarer

Anlass, um

das alte Jahr zu verabschieden

und das neue

Jahr zu begrüßen.

Doch es ist wichtig,

sich der potenziellen

Gefahren bewusst zu

sein und entsprechende

Vorsichtsmaßnahmen

zu treffen. Mit

ein wenig Planung

und Verantwortung

kann man sicher

feiern und das neue

Jahr unbeschwert

genießen. Lassen Sie

uns gemeinsam auf

ein gesundes und

glückliches neues Jahr

anstoßen!


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Preying. Es ist wieder soweit:

Der TSV Preying 1931 e.V. veranstaltet

auch heuer wieder

sein traditionelles „Tavernenfest“

am Sportgelände in

Trautmannsdorf, direkt neben

der B 85. Viel Neues gibt es

heuer zu erleben und zu feiern:

Kurt Gampe

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Josef Andreas Dick

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denn zum Einen hat der Verein

sein Festprogramm gehörig

mit „Highlights“ gespickt, sowohl

musikalisch als auch

sportlich und unterhaltsam.

Zum Andern feiert der Verein

heuer sein 80-jähriges Vereinsjubiläum.

Los geht’s bereits am Freitag,

29. Juli, beim „Zeltbeben“ mit

der Top-Band Ryan Eden“.

Vorher gibt’s anlässlich des Jubiläums

wieder einen Festzug.

Dieser findet etwas früher statt,

weil die Seniorenmannschaften

ihr 2. Saisonspiel bereits

am Freitag bestreiten müssen.

Um 17.30 Uhr beginnt das Fest

Otmar Knaus

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Erich Mertl

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Christian Schnelzer

mit dem Standkonzert der

„Vilsthaler Blaskapelle“.

Am Samstag, 30. Juli, geht’s

ebenfalls recht sportlich zu auf

dem Gelände. Abends heizt

dann die Top-Band „Infect“ gehörig

ein. Bereits um 13 Uhr

lädt die Gemeinde Saldenburg

ihre Senioren zu einem gemütlichen

Nachmittag ein. Dazu

spielt der „Binder Florian“

zünftig auf. Um 16 Uhr startet

Christian Schnelzer

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das „AH-Blitzturnier“ mit

Mannschaften aus Landshut,

Altdorf, Schönbrunn und

Preying. Nicht nur schön anzuschauen

sind die Damenmannschaft,

deren Spiel um

18.30 Uhr angepfiffen wird.

Am Festsonntag veranstaltet

der TSV einen „Bayerischen

Tag“, der bereits um 10 Uhr

mit dem alljährlichen Schafkopfturnier,

heuer zum 10.

Mal, und einem zünftigen

Weißbier-Frühschoppen beginnt.

Nachmittags

5sp, 85 mm

steht ein

„Spiel ohne Grenzen“ auf dem

Programm; Anmeldung ab 13

Uhr. Das Punktspiel der ersten

Mannschaft gegen den TSV

Daniel Schrottenbaum

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Daniel Schrottenbaum

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dem sich um 20 Uhr die Ehrung und Vereine“ mit der absoluten

Schönberg beginnt um 15.00 verdienter Mitglieder anschließt.

Natürlich findet die sich wieder Jung und Alt, Ur-

Power-Band „Extra“, zu dem

Uhr. Die A-Jugend misst sich

AUS TITTLING

Wir wünschen ein frohes Fest

um 18.00 Uhr mit dem TSV Verlosung auch heuer wieder lauber und Einheimische ein

Waldkirchen. „Guad draf“ heißt

mit und Top-Preisen ein statt. gutes Bürger-neuemeister Max König zieht die

gemütliches

Jahr!

Stelldichein geben

werden. Auf dem Festplatz

die bekannte Stimmungsband,

die ab 17 Uhr die Festbesucher

erwartet die jungen und jung

Gewinner des 1. (2.500 €), 2.

Wir wünschen „guad unseren draf“ sein lässt. Dazu

gebliebenen Besucher eine

Sonntag, den 31.7.2011

eingeladen sind alle ehemaligen

Aktiven des TSV Preying, jeweils in bar) und weiterer

(1.000 €) und 3. Preises (500 VR-Bank €,

Kunden, Freunden

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10.00 Uhr 10. Preisschafkopfturnier des TSV Preying 1. Preis 500, €

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ein glückliches Jahr 2025!

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Erneut neigt sich ein ereignisreiches

Jahr dem Ende

zu. Es war geprägt von

Herausforderungen und

Chancen, von Momenten

der Freude und des Nachdenkens.

Gemeinsam haben

wir vieles erreicht und auch

in schwierigen Zeiten unsere

Gemeinschaft gestärkt.

und die wir auch im kommenden

Jahr weiterleben sollten.

Mögen Ihnen die Festtage

Frieden, Gesundheit und

Freude schenken. Ich wünsche

Ihnen ein besinnliches

Weihnachtsfest sowie einen

erfolgreichen Start in das

neue Jahr 2025!

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Doch ich bin überzeugt,

dass wir diese gemeinsam

meistern können. Unsere

Marktgemeinde zeichnet sich

durch einen starken Zusammenhalt

und gegenseitige

Unterstützung aus – Eigenschaften,

die mich als Bürgermeister

mit Stolz erfüllen

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Markt Hutthurm

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen

und wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute

für das Jahr 2025.

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Liebe Bürgerinnen

und Bürger,

das Jahr neigt sich dem Ende zu

und hat der Stadt Grafenau

viele zukunftsweisende Entscheidungen

und Projekte und viele gesellige

Veranstaltungen beschert.

Wir möchten uns bei allen Besuchern,

Mitwirkenden und Unterstützern bedanken

und allen ein frohes Weihnachtsfest und

gesunden Start ins neue Jahr wünschen.

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Stadt Grafenau

Wir wünschen allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten

gesegnete Weihnachten und ein gutes gesundes neues Jahr.

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Weihnachtsfest und für 2025

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genossen das wundervolle Ambiente und fanden sich zu netten Gesprächen

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Bekannten für das im Jahr 2024

entgegengebrachte Vertrauen

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VOM 24. BIS 31. DEZEMBER 2024

Liebe Wintersportlerinnen und -sportler,

auch wenn der Winter bisher auf sich

warten lässt, bleibt die Vorfreude auf die

kommende Wintersaison ungebrochen.

Die Skigebiete und nordischen Zentren

stehen bereit, um uns hoffentlich bald auf

bestens präparierten Pisten und Loipen

willkommen zu heißen. Als Präsident des

Skiverbands Bayerwald und engagierter Unterstützer zahlreicher

Sportvereine möchte ich die Gelegenheit nutzen, um allen

Sponsoren, Trainerinnen, Trainern und Betreuerinnen sowie

Betreuern meinen herzlichen Dank auszusprechen. Ihre unermüdliche

Arbeit ist das Fundament unserer vielfältigen Wintersportkultur

und ich freue mich darauf, gemeinsam in der bevorstehenden

Saison sportliche Höhepunkte zu feiern.

Allen Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich, dass Sie den Winter

in unserer Region genießen können, sobald er Einzug hält. Bis

dahin bleiben Sie aktiv und freuen Sie sich auf viele schöne Momente

in der Natur. Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest

und einen guten Start ins neue Jahr!

Herzliche Grüße

Max Gibis,

Präsident Skiverband Bayerwald


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WEIHNACHTSGRÜSSE

AUS RUDERTING UND TIEFENBACH

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für das bevorstehende Weihnachtsfest

wünsche ich Ihnen und Ihren

Familien eine schöne Adventszeit

sowie besinnliche und erholsame

Weihnachtsfeiertage. Für das Jahr

2025 alles Gute, viel Glück und Erfolg

und vor allem viel Gesundheit.

Rudolf Müller

1. Bürgermeister

Gemeinde Ruderting

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AUS RÖHRNBACH

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AUS JANDELSBRUNN

Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest

und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2025!

1

Liebe Bürgerinnen und

Bürger,

das Jahresende ist immer eine

besondere Zeit – eine Zeit des

Rückblicks, der Besinnung und

des Dankes. Im Namen des

Marktgemeinderates, der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Marktes Röhrnbach und natürlich

ganz persönlich möchte ich mich herzlich bei Ihnen

allen für die großartige Zusammenarbeit und den

unermüdlichen Einsatz in diesem Jahr zu bedanken.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes

und friedliches Weihnachtsfest, erfüllt von Freude

und besinnlichen Momenten sowie ein erfolgreiches

neues Jahr 2025.

Leo Meier

1. Bürgermeister Markt Röhrnbach

Mitterau 8 • 94118 Jandelsbrunn

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Wir wünschen Ihnen

frohe Weihnachten

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AUS DER REGION

WEIHNACHTSGRÜSSE AUS PASSAU

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Liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen und Ihren

Familien, dass Sie mit Dankbarkeit

auf das zu Ende gehende Jahr

zurückblicken können und voller

Zuversicht in das neue Jahr gehen.

Im Namen des Landkreises Passau,

aber auch ganz persönlich,

wünsche ich Ihnen und Ihren

Familien eine gnadenvolle und

friedliche Weihnachtszeit und

für 2025 Glück und vor allem

Gesundheit.

Ihr Raimund Kneidinger

Landrat des Landkreises Passau

Herzenswünsche: Unterstützung

für den letzten Wunsch

Passau. Seit fünf Jahren ermöglicht

der Malteser Hilfsdienst

mit seinem Herzenswunsch-Krankenwagen

schwerkranken Menschen,

die nur noch wenig Zeit haben,

ihren letzten großen

Wunsch zu erfüllen. Ob ein

Zoobesuch, ein Ausflug ans

Meer oder einfach ein letzter

Besuch zu Hause – diese

Fahrten machen besondere

Momente möglich. Im Jahr

2024 konnten zehn solcher

Wünsche realisiert werden.

Für dieses wertvolle Projekt

überreichte Ingeborg

Mais vom Sanitätshaus

Mais einen Spendenscheck

über 5.000 Euro an Sabine

Grundmüller, Mitglied des

Leitungsteams des Herzenswunsch-Projekts.

Das Spendengeld wird

dringend benötigt: In der

gesamten Diözese Passau

gibt es nur einen Herzenswunsch-Wagen,

der mittlerweile

mehr als 300.000 Kilometer

auf dem Tacho hat.

Die Instandhaltungs- und

Geschäftsführerin Ingeborg Mais (l.) übergab den Spendenscheck

an Sabine Grundmüller (r.), um das Herzenswunsch-Projekt

der Malteser zu unterstützen.

Foto: MuW/m.wagner

Reparaturkosten sind hoch.

Deshalb hat der Hilfsdienst

im April eine Spendenaktion

gestartet, um die rund

200.000 Euro für ein neues

Fahrzeug samt spezieller

Ausstattung zu sammeln.

Dazu gehören unter anderem

ein zertifizierter Medikamentenkühlschrank

und

eine Wärmebox für Infusionen.

Das neue Fahrzeug

muss den Anforderungen

eines Krankenwagens entsprechen,

ohne jedoch äußerlich

so auszusehen – ein

wichtiger Aspekt, erklärt

Sabine Grundmüller, um

den Fahrten eine weniger

klinische Atmosphäre zu

verleihen.


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34 AUS DER REGION

„Unser Geld soll Kindern helfen“

Gartenbauverein Röhrnbach und Jugendgruppe „Zitronenfalter“ spenden an Stiftung Kinderlächeln

Passau. „Ja, ich kenne die

Kinderklinik sehr gut und

war vor einigen Jahren

selbst schon hier – sogar

für mehrere Wochen“, erzählt

die 14-jährige Mia.

Gemeinsam mit Paulina

(12) und Josef (10) von den

Zitronenfaltern, der Jugendgruppe

des Gartenbauvereins

Röhrnbach, hat

sie eine Spende in Höhe von

326 Euro an die Stiftung

Kinderlächeln übergeben.

So haben die Zitronenfalter

im Zuge des Jubiläums

zum 40-jährigen Bestehen

des Gartenbauvereins

Röhrnbach Lose verkauft –

die Tombola, mit tollen Preisen,

unter anderem von den

ortsansässigen Gärtnereien,

den Banken und dem Autohaus,

hat einen schönen

Erlös eingebracht. „Unser

Geld soll kranken Kindern

helfen“, betont Mia bei der

Spendenübergabe in der

Kinderklinik Dritter Orden

Passau. Die Zitronenfalter

sind eine Jugendgruppe

mit derzeit 26 Mitgliedern,

die über das gesamte Jahr zu

tollen Aktionen zusammenfinden.

„Jeden Monat gibt

es eine Gruppenstunde, da

(V.l.) Mia, Paulina und Josef von den Zitronenfaltern, Christine

Rehling vom Gartenbauverein Röhrnbach und Dr. Maria

Diekmann, Stiftungsvorstandsvorsitzende der Stiftung

Kinderlächeln.

Foto: Starke

backen wir Plätzchen, bauen

Vogelhäuschen, basteln,

wir haben schon Lavendelsäckchen

befüllt, Kürbisse

geschnitzt oder auch für

die Landesgartenschau in

Freyung ein Hochbeet gestaltet“,

erzählen die Kinder

stolz.

Der Aktion der Zitronenfalter

haben sich auch die

erwachsenen Gartenfreunde

angeschlossen und so

hat der Gartenbauverein

Röhrnbach die Spende der

Jugendgruppe um weitere

300 Euro aufgestockt.

„Die Gelder stammen aus

unserem Most- und Kuchenverkauf

bei unserem

Weihnachtsmarkt“, erklärt

Christine Rehling vom Gartenbauverein.

1

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„Rubin Bock“ – Ein Meilenstein der Bierkulturregion

Tradition, Innovation & Genuss: Die Bierkulturregion Niederbayern präsentiert ein Rotbier der Extraklasse

Grafenau. Am 11. Dezember

2024 versammelten

sich Freunde des Bieres

und der regionalen Braukunst

im Bucher Bräu

Stüberl in Grafenau, um

die neueste Kreation der

Bierkulturregion Niederbayern

– den Rubin Bock

– zu verkosten. Die Veranstaltung

vereinte Brauer,

Gastronomen, Hoteliers

und Bierliebhaber, um die

Tradition und Innovation

in der regionalen Bierwelt

zu feiern.

Ein Blick hinter die

Kulissen

Der Abend begann mit

einer Führung durch die

traditionsreiche Brauerei

Bucher Bräu, geleitet von

Anton Wiedemann, Sohn

der Inhaber Hans-Ulrich

und Daniela Wiedemann.

Er führte durch die Geheimnisse

der Braukunst,

die in der Familie seit fünf

Generationen gepflegt werden.

Die Gäste erhielten faszinierende

Einblicke in die

handwerkliche Herstellung

und die Philosophie hinter

der Brauerei. Die Begrüßungsrede

hielt Bernhard

Sitter, Vorsitzender der

Anton Wiedemann führte durch die traditionsreiche

Grafenauer Brauerei Bucher Bräu.

Fotos: MuW/c.loibl

Bierkulturregion. In seiner

Rede betonte er, dass

Bier ein Kulturgut sei, das

ähnlich wie der Wein in

Franken eine Botschaft der

Regionalität und Exzellenz

vermittelt. „Bier ist ein

Qualitätsmerkmal unserer

Region“, so Sitter. Statt

Wein solle man in unserer

Region edle Biere wie den

Rubin Bock verschenken,

meinte er.

Sitter hob auch hervor, wie

wichtig die Zusammenarbeit

zwischen Gastronomie,

Hotellerie und Brauereien

sei, um die niederbayerische

Bierkultur weiterzuentwickeln

und zu stärken.

Höhepunkt: Die Verkostung

des Rubin Bock

Der eigentliche Star des

Abends war der Rubin

Bock, die neueste Edition

der „Hopfenklang“-Reihe.

Mit seiner kaminroten

Farbe, fruchtigen Aromen

von Ananas und roten

Früchten sowie einer harmonischen

Kombination

aus malziger Tiefe und

hopfiger Bitterkeit begeisterte

er die Teilnehmer.

Der Rubin Bock wurde bei

optimaler Trinktemperatur

serviert und in stilvollen

Eisch-Gläsern präsentiert,

was das Erlebnis perfektionierte.

Dr. Lothar Ebbertz,

Der Star des Abends: Der Rubin

Bock, die neueste Edition

der „Hopfenklang Reihe“.

Geschäftsführer des Bayerischen

Brauerbundes,

würdigte in seinen Schlussworten

die Bedeutung der

Bierkulturregion: „Initiativen

wie diese sind Gold

wert. Sie zeigen, wie facettenreich

und hochwertig

unsere Braukunst ist.“ Auch

die Bayerische Bierkönigin

Linnea Klee war unter den

Ehrengästen und trug zur

besonderen Atmosphäre

des Abends bei.

Genuss für alle Sinne

Das Rahmenprogramm

umfasste ein kulinarisches

Angebot, bei dem der Rubin

Bock durch passende

Bernhard Sitter begrüßte die zahlreich erschienenen

Gäste, zu denen auch die Bayerische

Bierkönigin Linnea Klee zählte.

Speisen begleitet wurde.

Ein Quiz mit spannenden

Fragen rund um die Bierkultur

lockerte den Abend

zusätzlich auf und sorgte

für Unterhaltung.

Die Verkostung des Rubin

Bock war mehr als nur eine

Veranstaltung – sie stellte

eine Hommage an die niederbayerische

Biertradition

und einen Beweis für die Innovationskraft

der Region

dar. Mit Engagement und

Leidenschaft gelang es der

Bierkulturregion, die Teilnehmer

zu begeistern und

die Bedeutung von Bier als

Kulturgut eindrucksvoll zu

vermitteln.


35

AUS DER REGION 1

Grafenauer Wirtschaftsgipfel

Politik, Wissenschaft und regionale Wirtschaft demonstrieren Geschlossenheit im Umgang mit Krisen

Grafenau. Unternehmer

und IHK-Vizepräsident

Jürgen Greipl aus Haus im

Wald konnte als Initiator

auch in diesem Jahr eine

Vielzahl hochkarätiger Gäste

aus Politik, Wissenschaft

und Wirtschaft zum traditionellen

Grafenauer Wirtschaftsgipfel

im Landhotel

Beck in Rosenau begrüßen.

Ganz oben auf der Gästeliste

stand der Bayerische

Staatsminister für Wohnen,

Bau und Verkehr Christian

Bernreiter. Darüber hinaus

waren unter anderem Regierungspräsident

Rainer

Haselbeck mit Bereichsleiter

für Wirtschaft, Landesplanung

und Verkehr Peter

Schmid, sowie der inzwischen

pensionierte, früher

für Wirtschaftsförderung

zuständige Wolfgang Maier,

Bundestagsabgeordneter

Thomas Erndl, Landrat

Sebastian Gruber, Grafenaus

Bürgermeister Alexander

Mayer, IHK-Hauptgeschäftsführer

Alexander

Schreiner, die Leiterin des

Technologie Campus Grafenau

Professorin Dr. Diane

Ahrens, der ehemalige

Staatsminister für Ernährung,

Landwirtschaft und

Forsten Helmut Brunner,

der frühere Bundestagsabgeordnete

Barthl Kalb,

sowie zahlreiche namhafte

Vertreterinnen und Vertreter

aus der regionalen

Wirtschaft der Einladung

gefolgt.

Eduard Hable, Botschafter

Niederbayerns für den

Landkreis Freyung-Grafenau

und Geschäftsführer

der früheren Knauf AMF

GmbH & Co. KG (a. D.), der

vor fast 30 Jahren Ideengeber

für das Format war,

musste sich leider aus gesundheitlichen

Gründen

entschuldigen. Aus terminlichen

Gründen konnten

Bezirkstagspräsident Dr.

Olaf Heinrich und Landtagsabgeordneter

Dr. Stefan

Ebner nicht dabei sein.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Grafenauer Wirtschaftsgipfel mit Organisator Jürgen

Greipl (vorn, 4. von links) und Staatsminister Christian Bernreiter (vorn, 5. von links).

Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau

Herausforderungen für

Wirtschaft & Gesellschaft

Jürgen Greipl, der die herausragend

besetzte Runde

moderierte, skizzierte zum

Einstieg in den Abend die

Herausforderungen, denen

sich Wirtschaft und Gesellschaft

in der Region, aber

auch im gesamten Freistaat

stellen müssen. Das

Bild, das Jürgen Greipl dabei

zeichnete, war geprägt

von den akuten Wirkungen

unterschiedlichster globaler

Krisen, die aus seiner

Sicht auch die Leistungsfähigkeit

der Wirtschaft im

Landkreis Freyung-Grafenau

deutlich beeinflussen:

Anhaltend hohe Energiepreise,

der Ukraine-Krieg,

der Wahlausgang in den

Vereinigten Staaten von

Amerika oder auch die aktuellen

Entwicklungen in

China waren unter anderem

die Themen, die Jürgen

Greipl aufgriff.

„Darüber hinaus ist ein

Trend auszumachen, der

unsere Wirtschaft immer

mehr in Schieflage bringt.

Das Streben nach immer

niedrigerer Wochenarbeitszeit.

Eine kürzere Arbeitswoche

und ein stärkerer

Lebensfokus scheinen

vermehrt im Vordergrund

zu stehen. Darin sehe ich

ein Problem: Der Mangel

an Arbeitskräften ist bereits

spürbar und könnte

sich mit dem Ausscheiden

der Babyboomer-Generation

aus dem Berufsleben

insbesondere hinsichtlich

der Rentenfinanzierung

verschärfen. Insgesamt

sind wir als Gesellschaft

wohl zu satt“, schloss Greipl.

„Das Schiff ‚Deutschland‘

wieder auf Kurs bringen

Bauminister Christian

Bernreiter wagte einen

„Ritt“ durch die breiten

Themen, die sein Ressort

betreffen. Gleichzeitig

spannte er aber auch den

Bogen hin zur gesamtpolitischen

Großwetterlage

in Bund und Land. Wichtig

sei es, so Bernreiter,

die Fehler, die in den zurückliegenden

rund drei

Jahren durch die „Ampel“

begangen wurden, nach

den Wahlen umfassend zu

berichtigen und das Schiff

„Deutschland“ wieder auf

Kurs zu bringen. Das erfordere

Geduld, massive

Anstrengungen und vor

allem auch Zusammenhalt:

„Die Neuwahlen zum

Deutschen Bundestag im

Februar bieten die Chance

auf einen grundlegenden

gesamtpolitischen Neuanfang.

Nur mit einer echten

Wirtschaftswende ist ein

Umschwung möglich. Entscheidende

Punkte für eine

Wirtschaftswende sind

eine Senkung der Arbeitskosten,

die Verfügbarkeit

bezahlbarer Energie, eine

Senkung der Unternehmenssteuern,

ein echtes

Angreifen der Entbürokratisierung

sowie ein gesellschaftlicher

Konsens, was

Fleiß und Leistungsbereitschaft

anbelangt.“

US-Wahl und ihre

Auswirkungen

Bundestagsabgeordneter

Thomas Erndl ging in seiner

Rede auf die zu erwartenden

Auswirkungen der

Wahlen in den Vereinigten

Staaten ein. Amerika habe

schon in den vergangenen

Jahren mit dem Inflation

Reduction Act von Joe

Biden massiv an der Subventionsschraube

gedreht

und im Verbund mit niedrigeren

Lohn- und auch

Energiekosten für günstigere

Rahmenbedingungen

gesorgt.

Das sei kein reines

„Trump-Phänomen“.

Auch eine Kamala Harris

wäre wohl nicht anders

vorgegangen. So müsse

Deutschland in vielerlei

Hinsicht mit veränderten

Rahmenbedingungen zurechtkommen:

„Das betrifft

auch die Sicherheit

in Europa. Wir können

und dürfen nicht erwarten,

dass 335 Millionen Amerikaner

die Sicherheit von

450 Millionen Europäern

finanzieren. Bei den Diskussionen

bringen die

US-Amerikaner auch vor,

dass sie im Schnitt 39 Stunden

pro Woche arbeiten

und 12 Tage Urlaub haben.

Deutschland hat eine Wochenarbeitsleistung

von im

Schnitt 34 Stunden und 30

Tage Urlaub. Da kann man

schlecht argumentieren,

dass man nicht genug

Mittel für Verteidigung erwirtschaftet.

Da wird noch

einiges auf uns zukommen.

Deshalb brauchen wir

nach der Wahl im Februar

eine schnelle Regierungsbildung,

damit man auch

für die Diskussion mit der

neuen US-Regierung handlungsfähig

ist.“

„Leuchtturm für ganz

Niederbayern“

Am Ende war es ein sehr

gelungener Abend, an dem

noch ausgiebig diskutiert

wurde. In lockerer Runde

blieb in der Veranstaltung

kaum ein Thema unbesprochen:

„Unsere jährliche

Zusammenkunft Anfang

Dezember ist inzwischen

ein echter Leuchtturm für

ganz Niederbayern“, so Initiator

Jürgen Greipl. Viele

der Teilnehmerinnen und

Teilnehmer haben bereits

am Ende des Abends ihre

Zusage erteilt, auch im

kommenden Jahr in Grafenau

dabei zu sein.


36 REGENSBURG

1

Das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg

Regensburg. Schon 1972

wurde die Arbeitsgruppe

„Haus der Bayerischen Geschichte“

ins Leben gerufen.

Am 22. Mai 2015 legte

der damalige Ministerpräsident

Horst Seehofer den

Grundstein für das Museum.

Das Richtfest wurde

2016 gefeiert, und am 4.

Juni 2019 öffnete das Museum

schließlich seine Türen.

Bereits im Eröffnungsjahr

zählte es fast 380.000

Besucher.

Aufbau und Highlights

des Museums

Eine Zeitreise der besonderen Art erwartet die Besucher des Museums

Das Museum ist in neun

Generationsabschnitte gegliedert,

die jeweils 25 Jahre

umfassen und ab 1800

beginnen. Ergänzt werden

diese durch acht Kulturkabinette,

die kulturelle

Phänomene präsentieren.

Viele der Exponate können

von den Besuchern interaktiv

erkundet werden.

Im lichtdurchfluteten

Foyer begrüßt ein riesiger

bayerischer Löwe mit

einem Bierkrug die Besucher.

Im Obergeschoss

befindet sich die Dauerausstellung

mit den neun

Generationsabschnitten

und den Kulturkabinetten.

Diese erstreckt sich über

das gesamte Stockwerk

auf einer Fläche von 2.500

Quadratmetern. Ein Panoramafilm

erleichtert den

Einstieg in die Ausstellung.

Das zweite Standbein des

Museums ist die Bayerische

Landesausstellung,

die auf einer Fläche von

1.000 Quadratmetern im

Erdgeschoss gezeigt wird.

Komplettiert wird das Angebot

durch ein kleines

bayerisches Wirtshaus,

das direkt über das Foyer

erreichbar ist. Hier können

sich die Besucher nach der

Besichtigung stärken.

In der Eingangshalle des Hauses der Bayerischen Geschichte

begrüßt der bayerische Löwe die Gäste. Fotos: MuW/r.demont

Zahlreiche Menschen haben

Exponate für die Ausstellung

zur Verfügung

gestellt. In jedem Generationsabschnitt

werden

bis zu drei Geschichten

erzählt, die das jeweilige

Zeitgeschehen anschaulich

und greifbar machen.

Ein Rundgang durch

die Dauerausstellung

Generation 1 (1800–1825):

Dieser Abschnitt beleuchtet

die Zeit, in der die Habsburger

mächtig waren. Die

bekannteste Figur dieser

Epoche ist Napoleon. Bayern

kämpfte ums Überleben

und ging ein Bündnis

mit Napoleon ein, wodurch

das Kurfürstentum 1806

zum Königreich wurde.

Doch das Bündnis forderte

seinen Preis: 30.000 Bayern

mussten in der französischen

Armee dienen

und zahlten einen hohen

Blutzoll. In diese Zeit fällt

auch die Säkularisation,

die das Ende vieler Klöster

markierte.

Generation 2 (1825–1850):

Große Infrastrukturprojekte

wie der Ludwig-Donau-Main-Kanal

und die

Ludwig-Süd-Nord-Bahn

prägten diese Zeit. Auch

der Bau der Walhalla fällt

in diesen Zeitraum. Die

Revolution von 1848 führte

dazu, dass König Ludwig I.

abdanken musste. Der Ruf

nach Freiheit und Demokratie

wurde laut, während

steigende Lebensmittelpreise

Unruhen auslösten.

König Maximilian II. legte

mit einem Regierungsprogramm

den Grundstein für

den Ausgleich zwischen

Tradition und Fortschritt

– eine Leitlinie, die bis in

die Gegenwart wirkt.

Generation 3 (1850–1875):

Diese Epoche wird von König

Ludwig II. dominiert.

Seine prächtigen Schlösser

ziehen bis heute Millionen

Besucher an, und sein

mysteriöser Tod im Starnberger

See gibt weiterhin

Rätsel auf.

Generation 4 (1875–1900):

Die Zeit des technischen

Fortschritts und der Weltausstellungen.

Hier beginnt

auch die Geschichte

des Tourismus in Bayern.

Unter den interessanten Exponaten der Dauerausstellung befindet

sich auch diese Ausrüstung eines bayerischen Feldsoldaten.

Generation 5 (1900–1925):

Im Mittelpunkt steht der

Erste Weltkrieg. Elektrizität

erreichte das Land, und

die Revolte im November

1918 führte zur Gründung

des Freistaats Bayern, ein

Status, den das Land bis

heute beibehält. Kurt Eisner,

der den Begriff „Freistaat“

erstmals verwendete,

wurde ermordet.

Generation 6 (1925–1950):

Die Zeit des Nationalsozialismus

und des Zweiten

Weltkriegs, gefolgt von einem

Neubeginn nach der

Katastrophe.

Generation 7 (1950–1975):

Der Wiederaufbau und

das Wirtschaftswunder

prägen diese Epoche. Bayern

entwickelte sich zum

Autoland, und die Olympischen

Spiele 1972 wurden

zu einem historischen Ereignis.

Generation 8 (1975–

2000):

Diese Jahre werden als

„Wendejahre“ bezeichnet.

Die Proteste gegen die Wiederaufarbeitungsanlage

in

Wackersdorf fanden bundesweite

Beachtung. Mit

der Wiedervereinigung

1989 rückte Bayern vom

Grenzland ins Zentrum

Deutschlands. Franz Josef

Strauß war eine prägende

Figur dieser Epoche, ebenso

wie das Aufkommen der

Grünen.

Generation 9 (2000–

2019/25):

Die Gegenwart und Zukunft

stehen im Mittelpunkt

dieses Abschnitts.

Die Themen dieser Jahre

sind vielen von uns noch

präsent.

Die Zeitreise durch die

Dauerausstellung weckt

viele Erinnerungen an das,

was man vielleicht nur aus

Büchern kennt. Gleichzeitig

eröffnet sie neue Perspektiven

auf die heutige

Zeit durch den Blick auf

die Vergangenheit. Weitere

Informationen bietet

die umfangreiche Internetseite

des Museums, die

viele Fragen beantwortet,

die in diesem Artikel aus

Platzgründen offen bleiben

mussten.

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