Nr. 28 Mai - Juni 2011 - Nürnberg St. Leonhard-Schweinau

leonhard.schweinau.de

Nr. 28 Mai - Juni 2011 - Nürnberg St. Leonhard-Schweinau

Kirchenbote

St. Leonhard - Schweinau

Ausgabe 28 / Mai - Juni 2011

Mai - Juni 2011

28


Andacht zum Titelblatt

Wann geht es wie weiter?

Glaube zwischen Himmelfahrt und Pfingsten

Das Titelbild habe ich beim letzten Bar-

dentreffen in Nürnberg aufgenommen:

ein leerer Stuhl, die Noten sind noch auf-

geschlagen, ein Cello mit Bogen ordent-

lich abgelegt. Ein Bild zu Himmelfahrt

und Pfingsten.

Es passt zu der oft gehörten Frage:

Wo ist denn Gott in meinem Leben?

Hier auf dem Bild sind noch die Spuren

der Musikerin oder des Musikers wahr-

zunehmen. Vernehmbar wie die Spuren,

die Gott in der Bibel hinterlassen hat.

Doch wo spielt Gott die Musik in meinem

Leben? Kann ich etwas von seiner Gegen-

wart wahrnehmen oder bleibt nur die

Hoffnung, dass er irgendwann wieder die

Grundmelodie in meinem Leben spielen

wird?

Schauen wir uns das Bild noch einmal an.

Mir persönlich drängt sich die Frage auf:

Wer hat ein so kostbares Cello einfach lie-

gen lassen?

Warum sind Stuhl und Noten nicht weg-

geräumt und der Bogen ordentlich in ei-

ner Tasche verstaut?

Die Antwort liegt nahe. Der Musikant

macht nureine kurze Pause. Bald wird die

Musik wieder spielen und die Menschen

begeistern und sicherlich wird das Cello

von ferne beobachtet, dass ihm nichts ge-

schieht.

Für mich ist das ein Bild für den Glauben.

Als Christen leben wir eigentlich immer

zwischen den beiden Polen: Himmelfahrt

und Pfingsten.

Zwischen dem Gefühl allein gelassen

zu sein und der Begeisterung und dem

Hochgefühl, dass Gott unser Leben trägt

und begleitet.

Beide Pole gehören zu unserem Leben,

wie die Pausen zur Musik.

Für mich ist das Titelbild ein Bild der

Hoffnung. Es drückt für mich aus, was

uns Jesus nach Matthäus 28, 20 verspricht:

„Und siehe ich bin bei Euch alle Tage, bis

an das Ende der Welt.“

Das gilt auch dann in unserem Leben,

wenn die Musik einmal schweigt und

Gott für unser Empfinden ganz weit weg

erscheint.

Thomas Grieshammer

Seite 2 Kirchenbote Nr. 28


Wir über uns

Herzlich Willkommen zum Kirchenboten

Aktuelles aus der Gemeinde ...

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Kirchenboten erfahren Sie etwas von einem außergewöhnlichen Besuch und

einer besonderen Reise. Natürlich finden Sie in diesem Heft auch Rückblicke zu ein-

drucksvollen Ereignissen und Vorankündigungen zu besonderen Veranstaltungen.

Viel Freude beim Lesen.

Ihre Pfarrer Thomas Grieshammer, Dirk Wessel und Dr. Gunnar Sinn

Inhaltsverzeichnis

Gedanken zum Titelblatt .................... 02

Wir über uns ......................................... 03

Verwaltung & Kontakte ...................... 04

Kontakte, Konten & Gruppen ............ 05

Gruppen & Kreise ................................ 06

Freud & Leid ......................................... 08

Jahresversammlung der Vereine ........ 09

Weltgebetstag ....................................... 10

Jugend ................................................... 12

Kirchenmusik ....................................... 16

Kirchenbote ......................................... 17

Mai - Juni 2011

Gemeinde unterwegs ........................... 18

Gemeindefest ....................................... 20

Gottesdienstanzeiger ........................... 22

Kreuzkirche - aktuell ............................ 24

Unerwarteter Besuch .......................... 25

Kindertagesstätten ............................... 26

Mission - EineWelt ............................... 29

Rückblicke ............................................. 32

SinN-Stiftung ........................................ 35

Werbung ................................................ 39

Letzte Meldungen ................................ 40

Seite 3


Verwaltung & Kontakte

Haus der Kirche, St. Leonhard-Schweinau, Georgstraße 10, 90439 Nürnberg,

geöffnet von Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:30 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Vermittlung: 0911 / 239919-0, Fax: 0911 / 239919-10

Verwaltung Mail* Telefon

Information und zentrale Vermittlung info@ 239919-0

Pfarramt - Yvonne Spangler pfarramt@

Verwaltung - Susanne Weber buero-2@

Friedhof - Margit Tilch friedhof@

Prodekanat - Susanne Weber prodekanat-west@

Gemeindearbeit Mail*

Pfarrer Thomas Grieshammer, Webersgasse 21 pfarrstelle-1@

Dekan Dirk Wessel, Lochnerstraße 19 pfarrstelle-2@

Pfarrer Dr. Gunnar Sinn, Steinmetzstraße 4 pfarrstelle-3@

Pfarrerin Regina Geyer-Eck pfarrstelle-4@

Dekanatskantorin Elisabeth Lachenmayr kantorin@

Diakon Klaus-Dieter Griss diakon-1@

Diakon i. R. Walter Hacker diakon-2@

Jugendarbeit: Armin Röder und Sophia Guidi jugend@

SinN-Stiftung: Dr. Sabine Arnold sinn-stiftung@

Vikar Dr. Benedikt Bruder vikar@

Vertrauensmann des Kirchenvorstandes:

Markus Otte, Steinmetzstraße 5

stellv. Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes:

Traudl Sauerbrey, Witschelstraße 83

vertrauensmann@

vertrauensfrau@

Kindertagesstätten Mail* Telefon

St. Leonhard, Nelkenstraße 8

Leitung: Martina Müsebeck

Tausendfüßler, Lochnerstraße 17

Leitung: Katharina Hamestuk

Gethsemane, Steinmetzstraße 2a

Leitung: Sina Schulze

Krippe, Steinmetzstraße 2c

Leitung: Melanie Hermann

Hort, Elisenstraße 3

Leitung: Cigdem Cam

*dem E-Mail-Kontakt folgt jeweils @st-leonhard-schweinau.de

kita-1@ 239919-70

kita-2@ 239919-80

kita-3@ 239919-90

krippe-1@ 239919-95

hort-1@ 239919-75

Seite 4 Kirchenbote Nr. 28


Kontakte, Konten & Gruppen

Seelsorgebereitschaft am Wochenende 0178 / 9068208

Hausmeister Telefon

St. Leonhard, Schwabacher Straße 56,

Edwin Heltmann

Kreuzkirche, Lochnerstraße. 19,

Hans Kotlik

Gethsemanekirche, Steinmetzstraße 2,

Sylvia Hofmann

Diakonie

Diakoniestation Georgstraße 10,

Häusliche Krankenpflege

Mai - Juni 2011

239919-0

239919-53

6588196

66091060

Stadtmission Christian-Geyer-Altenheim 9 61 71-0

Kontoname Bank BLZ Konto

Kirchengemeinde St. Leonhard-Schweinau,

Geschäftskonto

Kirchengemeinde St. Leonhard-Schweinau,

Spenden

Kirchengemeinde St. Leonhard-Schweinau,

Freizeiten - Fahrten

EKK 520 604 10 157 308 0

EKK 520 604 10 101 573 080

EKK 520 604 10 201 573 080

Friedhof St. Leonhard-Schweinau Spk 760 50 101 121 284 2

Verein für Jugend- und Gemeindearbeit in

St. Leonhard - Kreuzkirche Schweinau e.V.

Verein für Gemeindediakonie St. Leonhard und

Kreuzkirche Schweinau e.V.

EKK 520 604 10 257 301 6

EKK 520 604 10 257 303 2

Gottesdienstteam Ort Tag / Zeit Ansprechpartner

Kindergottesdienst-Team HdK nach Absprache Diakon Griss

Familiengottesdienst-Team Pfr3 nach Absprache Dr. Sinn

Kirchenmusik Ort Tag / Zeit Ansprechpartner

Musikalische Früherziehung KiTas

Kantorin Lachenmayr

239919-0

Singen für alle StL Montag um 18:30 Kantorin Lachenmayr

Seite 5


Gruppen & Kreise

Kirchenmusik (Fortsetzung) Ort Tag/Zeit Ansprechpartner

Jugendkantorei (10-16 Jahre) StL Projektgebunden Kantorin Lachenmayr

Kantorei (ab 17 Jahre) StL Montag 19:00-20:00 Kantorin Lachenmayr

Orgelunterricht nach Vereinbarung Kantorin Lachenmayr

Posaunenchor KK Freitag, 18:30 Herr Krietsch, 364754

Gospelchor KK Dienstag, 19:15

Special-Edition-

Gospelchoir e.V.

Stickl: 0171 - 2877662

Siebenbürger Blaskapelle StL Freitag, 19:00 Herr Taub, 6493597

Russischer Jugendchor KK Mittwoch 18:00 Dr. Arnold 239919-0

Mutter-Kind Ort Tag/Zeit Ansprechpartner

Miniclub, ab 6 Jahre KK Dienstag, 15:30, 14-tägig Jenny Baier, 8889757

Maxiclub KK Montag, 16:00, 14-tägig

Ulrike Aldenhoven,

629784

Mini Cooper KK Montag, 16:00, nach Aushang Petra Simon

Kinder und Jugend Ort Tag/Zeit Ansprechpartner

Wackelzähne, 7 - 11 Jahre GK Mittwoch, 16:00-17:30

Krümelmonster, 7 -11 Jahre StL Mittwoch, 15:00-16:30

Kindergruppe, 7 - 11 Jahre KK Freitag, 15:00-16:30

Konfi-Treff „2b“ (auch für Freunde) GK Dienstag, 17:00-20:00

Konfi-Treff „2b“ (auch für Freunde) KK Donnerstag, 16:45-20:00

Sophia Guidi

23991962

Frau Holzenleuchter

0173 - 7047931

Sophia Guidi

23991962

Sophia Guidi

23991962

Senioren Ort Tag/Zeit Ansprechpartner

Frauenkreis StL Montag, 15:30, nach Plan Diakon Griss, 239919-0

Gruppe Regenbogen GK Mittwoch, 18:00 nach Plan Frau Naumann, 396974

Männerkreis StL Montag, 19:30 nach Plan Alfred Böhm, 613466

Sündersbühler Runde GK Mittwoch, 18:00 nach Plan Lina Fuchs, 618162

Altenclub KK Dienstag, 14:30 Diakon Griss, 239919-0

Seniorenfahrten KK nach Plan (siehe S. 18) Diakon Hacker, 239919-0

Seite 6 Kirchenbote Nr. 28


Gruppen & Kreise

Kurse/Selbsthilfe Ort Tag/Zeit Ansprechpartner

Bibelstunde GK Mittwoch, 15:00 nach Plan

Hauskreis KK

Mai - Juni 2011

Donnerstag, 20:00

jede ungrade Woche

Glaubenskurs StL Freitag, 14-tägig, 9:30

Hanna Zimmermann,

699226

Gisela Heusinger,

239919-0

Pfrin. Regina Geyer-Eck,

7440940

Senioren-Gymnastik KK Montag, 19:30 Gisela Schmaus, 6427602

Orientalischer Tanz GK Information bei Ruth Segöl, 6589287

Nachhilfe StL Montag bis Freitag Maria Gorelova, 239919-0

Senioren-Tanz StL Freitag, 14:00 Diakon Griss, 239919-0

Senioren-Gymnastik StL Montag, 14:15 Heidi Wilczek 672769

Wandern StL Samstag, nach Plan Alfred Böhm, 613466

Yoga GK Mittwoch, 18:45

Frau Dittrich,

09122 62166

Geburtstagskaffee schriftliche Einladung Diakon Griss, 239919-0

Tanzkurs für Jung und Alt StL Donnerstag, 18:00-21:00 Dr. Arnold 239919-0

Evangelisches Stadtteilhaus LEO Kreutzerstraße 5 Katharina Mletzko 619206

StL = Gemeindehaus St. Leonhard, Schwabacher Str. 56

KK = Gemeindezentrum Kreuzkirche, Lochnerstraße 21

GK = Gethsemane-Kirche, Steinmetzstraße 2 b

HdK = Haus der Kirche, Georgstraße 10

Pfr3 = Pfarrhaus, Steinmetzstraße 4

Alle Veranstaltungen sind - soweit nichts anderes vermerkt ist - kostenlos!

In den Schulferien ruhen alle Kreise, soweit nichts anderes bekanntgegeben.

Bitte haben Sie Verständnis, dass hier keine Einzeltermine aufgeführt sind. Bitte wenden

Sie sich telefonisch an die Gruppenleitung oder informieren Sie sich über unsere wö-

chentlichen Aushänge in den Schaukästen oder im Internet.

Dort werden die Termine zeitnah aktualisiert.

Sehr geehrte Gruppenleiterin, sehr geehrter Gruppenleiter,

bitte teilen Sie dem Pfarramt alle Terminänderungen mit.

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Freud & Leid

Freud und Leid

Taufen, Trauungen und Bestattungen

Getauft wurden:

Leon Christgau, Pfinzingstraße

Laura Solomon, Schwabacher Straße

David Gerber, Marie-Beeg-Straße

Leoni Brem, Gustav-Adolf-Straße

Maria Gering, Hansastraße

Bestattet wurden:

Emma König, Turnerheimstraße

Marie Schwab, Giselastraße

Edith Sinn, Gernotstraße

Hans List, Gernotstraße

Kunigunde Hase, Gernotstraße

Hildegard Kössinger, Söderblomstraße

Robert Straube, Nopitschstraße

Dieter Haring, Leopoldstraße

Johanna Weiß, Gernotstraße

Frieda Naesert, Gernotstraße

Michael Gitschner, Heidenheimer Straße

Sonja Meier, Kreutzerstraße

Elenore Beckmann, Eythstraße

Emma Wechsler, Insinger Straße

Anna Marie Ittner, Alfonsstraße

Gertruda Fink, Bernadottestraße

Werner Ludolph, Von-der-Tann-Straße

Anton Palsa, Merianstraße

Werner Kugler, Bernadottestraße

Günther Raab,

Vordere Weichselgartenstraße

Georg Frisch, Spießstraße

Stand: 6.4.2011

Seite 8 Kirchenbote Nr. 28


Jahresversammlunge der Vereine

Jahreshauptversammlungen am Montag, 16. Mai 2011

Ort: Besprechungsraum im Gemeindehaus, Schwabacher Str. 56, 90439 Nürnberg

17:00 Uhr: Hauptversammlung (1)

Verein für Gemeindediakonie in den

Kirchengemeinden St. Leonhard und Kreuzkirche Schweinau e. V.

Tagesordnung

1. Verlesung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung

2. Bericht des Vorsitzenden zur Halbzeit der Wahlperiode

3. Bericht des Kassiers und der Kassenprüfung

4. Sonstiges und Termine

Pfr. Thomas Grieshammer, 1. Vorsitzender & Pfr. Dirk Wessel, 2. Vorsitzender

17:30 Uhr: Hauptversammlung (2)

Verein für Jugend- und Gemeindearbeit in den

Kirchengemeinden St. Leonhard und Kreuzkirche Schweinau e. V.

Tagesordnung

1. Verlesung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung

2. Bericht des Vorsitzenden zur Halbzeit der Wahlperiode

3. Bericht der Arbeitsbereiches Gefängnisseelsorge

4. Bericht des Kassiers und der Kassenprüfung

5. Sonstiges und Termine

Pfr. Thomas Grieshammer, 1. Vorsitzender & Pfr. Dirk Wessel, 2. Vorsitzender

Mai - Juni 2011

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Weltgebetstag

Eintauchen in eine andere Welt

Interview mit Sylvia Hofmann zum Weltgebetstag der Frauen

Der Weltgebetstag ist eine der größten ökumenischen Basisbewegungen weltweit. Jedes Jahr

versammeln sich Frauen am 1. Freitag im März, um in einem Gottesdienst an Frauen eines

Landes der Erde zu erinnern, die sich in einer besonders schwierigen Lage befinden. Dieses

Jahr stand der Weltgebetstag unter dem Motto »Wie viele Brote habt Ihr?« und beschäftigte

sich mit Frauen aus Chile. Sylvia Hofmann (S. H.) arbeitet ca. 20 Jahren in dem ökumeni-

schen WGT-Team, dem aus unserer Gemeinde auch Erika Günzel, Hanna Zimmermann

und Ulrike Kaufmann angehören. Vikar Benedikt Bruder (B. B.) sprach mit Ihr über Ihre

Erfahrungen.

B.B.: Sylvia, Sie sind nun seit ca. 20 Jahren beim Weltgebetstag der Frauen mit dabei. Was

hat Sie denn daran fasziniert, dass Sie das so lange gemacht haben?

S.H.: Was mich fasziniert, ist eigentlich immer wieder das Gleiche: das Schicksal der

Frauen. Neugierig zu sein auf ein anderes Land und auf die Gebetsordnung, die die Frau-

en dort ja immer selbst entwerfen. Sie ist einfach ganz anders von ihrer Sprache her und

in ihren Liedern. Auch einen Einblick zu bekommen in fremde Länder, das hat mich

fasziniert. Aber es erschüttert eben auch immer wieder, zu hören, dass die Frauen ausge-

beutet und die Länder durch politische Systeme unterdrückt werden .

Seite 10 Kirchenbote Nr. 28


Weltgebetstag

B.B.: Was mussten Sie selbst denn für die einzelnen

Veranstaltungen investieren? Man kann ja als Teil-

nehmer nur erahnen, dass da jeweils ein längerer

Weg der Vorbereitung zu gehen war.

S.H.: Es ist ja ein ehrenamtliches Team, bei dem

Hauptamtliche nur sporadisch mitarbeiten. Wir

mussten uns darum kümmern, dass wir das Mate-

rial bekommen und dass wir Treffen vereinbaren

zur Vorbereitung. Dann gibt es bei der evangeli-

schen Medienzentrale einen Vorbereitungstag im

Januar mit ganz vielen Informationen. Und dann

muss man schauen: Was ist bei uns, in unserer Ge-

meinde möglich und was passt für uns? Und dann

wird aufgeteilt, welche der beteiligten Gemeinden was übernimmt. Am Aufwendigsten

sind die Teile, bei denen man sich von der vorgegebenen Struktur weg bewegt, etwa die

Verkündigung.

B.B.: Was wolltet Ihr bei den Menschen bewirken?

S.H.: Uns war schon immer wichtig, dass mit den Spenden, die gesammelt werden, im-

mer Projekte mit der Absicht »Hilfe zur Selbsthilfe« unterstützt werden; dabei geht es

immer um ganz konkrete Projekte, auf die wir aufmerksam machen wollen. Aber nicht

nur das Tun, sondern auch das Beten ist stets von Bedeutung.

B.B.: Aber es ging also nicht nur ums Gebet, wie der Name »Weltgebetstag« nahelegt?

S.H.: Nein, uns war es schon auch wichtig, einfach Werbung für Christen aus aller Welt zu

machen, und auch den Horizont einmal zu öffnen. Manchmal gelingt es auch, zu zeigen,

was dieses Thema mit uns hier in Deutschland zu tun hat. Aber es ist einfach spannend,

etwa einmal Lieder aus Kamerun zu singen - Eintauchen in eine andere Welt.

B.B.: Gab es Möglichkeiten, Menschen aus den jeweiligen Ländern kennen zu lernen?

S.H.: Ja, in den Vorbereitungskreisen wurden immer wieder auch Frauen aus den Her-

kunftsländern eingeladen. Ich denke an eine Frau aus Ghana, die aus ihrem Land erzählt

hat. Es war eine besondere Frau und durch ihre Berichte wurde alles sehr anschaulich.

Und man bekommt viel Respekt voreinander. Das ist wirklich das Schöne. Da ist es auch

Mai - Juni 2011

Seite 11


Weltgebetstag

gut, dass die Weltgebetstagsordnung wirklich immer von den Frauen aus dem jeweiligen

Land gemacht wird.

B.B.: Man bekommt einen besseren Eindruck aus den Ländern?

S.H.: Ja, schon allein die Kochrezepte; wir haben ja Originalrezepte aus den Ländern

nachgekocht, z.B. Hackfleischauflauf mit Bananen und Mango-Chutney; das hat sogar

Einzug in unsere Familienküche gefunden. Aber es war uns wichtig, nicht nur einen Got-

tesdienst zu feiern, sondern das Land auch auf diese Weise zu präsentieren. Und die Mit-

arbeiter waren dabei wirklich ungeheuer kreativ.

B.B.: Was müsste man ändern, damit der Weltgebetstag noch attraktiver wird?

S.H.: Ich denke, man müsste noch etwas an der Werbung arbeiten, etwa durch mehr Mul-

tiplikatoren. Denn es scheitert oft daran, dass man nicht die Menschen hat, die sich dort

einbringen können oder möchten.

B.B.: Was war Ihr persönlich schönstes Erlebnis, an das Sie sich gerne erinnern?

S.H.: Ich glaube, es sind zwei Sachen: Das eine ist der Blumenschmuck von Frau Sauer-

brey, die immer die Themen so schön umsetzte.

Und am intensivsten habe ich den Weltgebetstag aus Polen in Erinnerung, weil da Men-

schen einfach persönliche Dinge von sich mitgebracht haben, so dass ich fast das Gefühl

hatte, ich wäre auch schon einmal in Polen gewesen.

Dr. Benedikt Bruder

Seite 12 Kirchenbote Nr. 28


Jugend

Kinderfreizeit in Markt Bibart

für Kinder von 7 - 11 Jahre vom 01. - 05. August 2011

Du hast in den Sommerferien noch nichts vor? Du hast Lust auf 5 Tage mit Spiel, Spaß

und ganz viel Action? Du willst Abenteuer mit deinen Freunden und anderen Gleichalt-

rigen erleben und dabei deine Eltern und die Schule hinter dich lassen? Dann bist du bei

unserer Kinderfreizeit genau richtig! Hier kannst du neue Freunde finden, coole Spiele

spielen, singen, basteln, malen und Geschichten am Lagerfeuer hören. Wir bieten dir

ein abwechslungsreiches, interessantes und lustiges Programm, das kaum Wünsche offen

lässt! Ein motiviertes und kompetentes Mitarbeiterteam freut sich schon auf dich.

Wichtige Informationen:

Zeitraum: 01.-05.08.2011

Ort: Jugendübernachtungshaus in Markt Bibart (im Steigerwald)

Kosten: 110,- Euro

Anmeldeschluss: Montag, 11.07.2011

Max. Teilnehmerzahl: 25 Kinder

Veranstalter & Anmeldung:

Kirchengemeinde St. Leonhard-Schweinau,

Steinmetzstr. 2b, 90431 Nürnberg

Email: jugend@st-leonhard-schweinau.de

Telefon: 23 99 19 62!

Leitung: Armin Röder & Team

Leistungen:

Übernachtungen, Vollverpflegung, Programm,

Leitung, An-/Abreise, pädagogische Betreuung

Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie alle weiteren Informationen!

Wenn Sie Fragen an uns haben oder finanzielle Unterstützung benötigen, wenden Sie sich

bitte an mich, Telefon: 23 99 19 62.

Bitte beachten Sie die Anmeldung auf der nächsten Seite.

Armin Röder

Mai - Juni 2011

Seite 13


Jugend

----------------- Freizeitanmeldung - Bitte abtrennen und zuschicken ---------------------

An das

Evang.-Luth. Pfarramt

St. Leonhard-Schweinau

Georgstraße 10, 90439 Nürnberg

Hiermit melde ich mein Kind für die Freizeit in Markt Bibart vom 01.-05.08.2011 an:

______________________________________________________________________

Name Vorname Geburtsdatum

______________________________________________________________________

Straße PLZ Ort

______________________________________________________________________

Telefon e-mail

Besonderheiten (Allergien, Medikamente etc. bitte eintragen)

Mein Kind (bitte zutreffendes ankreuzen):

O ist Schwimmer O ist Nichtschwimmer

O darf unter Aufsicht baden O darf nicht unter Aufsicht baden

O möchte vegetarische Kost

Nürnberg, den ______________________________________________

Ort und Datum Unterschrift des/der Erziehungsberechtigten

Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen für Kirchengemeinden

und die evangelische Jugend auf Regions- und Dekanatsebene.

Seite 14 Kirchenbote Nr. 28


Jugend

Jugendausschuss neu gewählt

An einem verschneiten Dienstagabend im Februar, um genau zu sein dem 15.02.2011, bei

maximalen Temperaturen von 2 Grad Celsius trafen sich sieben Menschen, die aus ver-

schiedenen Orten stammen, um gemeinsam ihre Arbeit als Jugendausschuss aufzuneh-

men. Ja, nach langer Zeit tagte er zum ersten Mal wieder vollständig. Nun kann man mit

Stolz sagen, die Jugend ist in vollem Ausmaß in der Gemeinde vertreten. Zu den sieben

ausgewählten Mitgliedern zählen als Jugendvertretung: Jana Rothe, Katharina Lassauer,

Sebastian Röder und Lena Grieshammer. Gabi Kessler vertritt den Kirchenvorstand, Ar-

min Röder darf als Jugenddiakon nicht fehlen und Dr. Gunnar Sinn ist als Jugendpfarrer

unerlässlich. Ohne Umschweife nahmen wir die Arbeit auf. Zuerst mussten wir bespre-

chen wie die Geschäftsordnung ist, um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen. Danach

wurde der Geschäftsausschuss, bzw. „leitende Kreis“ gewählt, der bei Kleinigkeiten, bei

denen nicht unbedingt jeder gefragt werden muss, entscheidet. Man entschied sich für

die Jugendvertreterin Lena Grieshammer, den Jugenddiakon Armin Röder und den Ju-

gendpfarrer Dr. Gunnar Sinn. Nach all dem Formalen konnte der Jugendausschuss auch

Belange der Jugend anschauen. Hier ist vor allem entschieden worden, dass man den Ju-

gendraum nach dem großen Wasserschaden erneuert. Nach diesem ereignisreichen Tag

im Februar bei Schnee und Eis waren alle von der Arbeit geschafft. Doch nun freuen wir

uns auf die nächsten zwei Jahre, die wir in dieser Konstellation verbringen dürfen und

hoffen auf eine gute Zeit mit besonnenen Entscheidungen.

Lena Grieshammer

Mai - Juni 2011

Seite 15


Kirchenmusik

Die Orgel feiert Geburtstag

Sonntag, 15. Mai 2011

18 Uhr in der Kirche St. Leonhard

Mit einem ungewöhnlichen Orgelkonzert

für vier Hände und vier Füße beginnt der

musikalische Reigen an unsere Mühleisen-

Orgel, die im September an Kirchweih ihren

zehnten Geburtstag feiern wird.

Als Festgäste spielen Ulrike Koch und Hel-

mut Scheller gemeinsam Werke von Hesse,

Schubert, Merkel und Mozart.

Der Eintritt ist frei!

„Kantate“ – das heißt auf deutsch „singt“.

Wenn Sie Lust haben an diesem Tag zu musizieren, dann lassen Sie Ih-

ren Atem strömen! Gerne können Sie auch Ihr Instrument mitbringen.

Wir treffen uns zum Proben und zum Ausprobieren dreimal montags

und dienstags, jeweils von 19 bis 20 Uhr und zwar am 2.5. + 3.5.11, am

9.5. + 10.5.11 und am 16. 5.+ 17. 5.11. Danach zu einer Hauptprobe am

Samstag, dem 21. Mai und schließlich zum „Kantate“-Gottesdienst am

22. Mai um 9:00 Uhr in der Kirche St. Leonhard und anschließend um

10:15 Uhr in der Kreuzkirche.

Elisabeth Lachenmayr

Musikprojekt zu Kantate

„Kommt, atmet auf“

Sonntag, 22. Mai 2011

9 Uhr in der Kirche St. Leonhard

Seite 16 Kirchenbote Nr. 28


Kirchenmusik - Kirchenbote

Mai - Juni 2011

Das „Musikalische Abendgebet“

findet montags um 18:00 Uhr in der Kirche St. Leonhard statt und zwar

am 2.5., 9.5. und 16.5 in Verbindung mit dem „Musikprojekt“, siehe links.

Die Jungkantorei

für Jugendliche von 10-16 Jahren probt projektgebunden im Gemeinde-

haus St. Leonhard. Bitte die genauen Termine bei Kantorin Lachenmayr

direkt erfragen, Telefon: 239919 - 0

Die Kantorei

probt von 19:00-20:00 Uhr am 20.6. und 27.6 im Gemeindehaus

St. Leonhard, Schwabacher Straße 56, großer Saal.

Sommer-Psalm

Sonntag, 3. Juli um 19.00 Uhr in der Gethsemanekirche, Steinmetzstraße 2b

An einem lauen Sommerabend werden kleine,

feine Häppchen zum Genießen und Zuhören

serviert.

Mit Katrin Schuster, Gesang

Ulrich Giese, Gambe

und Elisabeth Lachenmayr, Orgel

Zu hören sind Gesänge aus verschiedenen

Religionen.

Im Anschluss werden bei guter Witterung Som-

merwein und andere Getränke sowie Brezen im

Freien angeboten.

Seite 17


Gemeinde unterwegs

Wandern mit Alfred Böhm

Ich freue mich auf jede und jeden mit uns wandern möchte und noch gut zu Fuß ist. Na-

türlich nehmen wir im Tempo immer Rücksicht. Geben Sie Ihrem Kreislauf im Frühjahr

neuen Schwung und machen Sie sich mit uns auf den Weg.

Wenn Sie weitere Informationen brauchen,

erreichen Sie mich unter der Telefonnummer 61 34 66

Ihr

Alfred Böhm

21. Mai, Pommelsbrunn - Houbirg

Wir treffen uns um 9:15 Uhr am Haus der Kirche, Georg-

straße 10. Mit der U-Bahn und der Regionalbahn fahren

wir nach Pommelsbrunn. Dort wandern wir über den

Bocksberg zur Houbirg und weiter nach Happurg zum

Mittagessen. Am Nachmittag umrunden wir den Hap-

purger See. Von Pommelsbrunn geht es mit öffentlichen

Verkehrsmitteln zurück

Wanderzeit: ca. 3 1/2 Stunden

Wegstrecke: ca. 11 km

18. Juli, Fränkische Seenland

Wir treffen uns um 09:00 am Haus der Kirche. Mit U-

und S-Bahn fahren wir nach Roth und weiter mit dem

Bus nach Enderndorf. Wir wandern am Igelsbachsee

entlang, über Griesbuck zum Mittagessen nach Abs-

berg. Nachmittags umrunden wir den kleinen Brom-

bachsee bis Langlau. Von Pleinfeld geht es mit öffentli-

chen Verkehrsmitteln nach Hause.

Wanderzeit: ca. 3 1/2 Stunden

Wegstrecke: ca. 11 km.

Seite 18 Kirchenbote Nr. 28


Gemeinde unterwegs

Auf großer Fahrt mit Diakon Hacker

Mai - Juni 2011

3. Mai, Fränkische Schweiz

Frühling aufspüren - Osterbrunnen entdecken - einfach

einen schönen Tag erleben

Abfahrt:

9:30 Uhr Kreuzkirche und

9:45 Uhr Gernotstraße

Fahrt und Eintritt: 15 €

7. Juni, Rüdersdorf / Thüringen

Das Thüringer Land erleben. Testen ob die Bratwürste

dort besser schmecken als die fränkischen.

Geänderte Abfahrtszeit

8:00 Uhr Kreuzkirche und

8:15 Gernotstraße.

Rückkehr gegen 20:00 Uhr

Fahrt 27 €

Anmeldung schriftlich oder telefonisch:

Evang. -Luth. Kirchengemeinde St. Leonhard - Schweinau,

Haus der Kirche Georgstraße 10, Telefon: 0911 - 23 99 19 0

Impressum

Nächste Ausgabe: Juli - September 2011 Redaktionsschluss: 4. Juni 2011

Herausgeber:

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde

Nürnberg - St. Leonhard-Schweinau, Georgstraße 10, 90439 Nürnberg

Auflage : 5400 Exemplare, Nr. 28 / 2011

Gestaltung, Redaktion und Verantwortung im Sinne des Presserechts

Pfarrer Thomas Grieshammer

Druck: Werkstatt für Behinderte WfB-Druck, Dorfäcker Straße 37, 90427 Nürnberg

Internet: www.st-leonhard-schweinau.de

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Gemeindefest mit Familiengottesdienst

Sommerfest an der Gethsemanekirche

Vitamine für die Seele

Sonntag 5. Juni 10:15 Uhr, Steinmetzstraße 2 b

Nach vier Jahren Pause findet endlich wieder das Sommerfest an der Gethsemanekirche

statt. Geplant ist ein Familiengottesdienst auf dem Parkplatz vor der Krippe mit Beteili-

gung des Posaunenchors um 10.15 Uhr.

Das Thema, unter dem der Familiengottesdienst steht ist: „Vitamine für die Seele“.

Im Anschluss gibt es Bratwürste und andere Speisen. Es werden Spiele für Kinder an-

geboten und die Siebenbürger

Blaskapelle spielt zu Kaffee und

Kuchen.

Bei schlechtem Wetter findet

der Gottesdienst in der Gethse-

manekirche statt und die Ver-

anstaltungen des Nachmittags

müssen leider entfallen.

Dr. Gunnar Sinn

Seite 20 Kirchenbote Nr. 28


Gemeindefest mit Familiengottesdienst

Zu Erinnerung und zur Vorfreude

ein paar Bilder aus dem Jahr 2007

Mai - Juni 2011

Seite 21


Gottesdienstanzeiger

Datum Tag Uhr Kirche St. Leonhard Uhr Kreuzkirche Uhr Gethsemanekirche

07.05.11 Samstag 17:00 Grieshammer / Dr. Sinn, Konfirmandenbeichte

08.05.11 Miserikordias Domini 09:00

10:30

15.05.11 Jubilate

22.05.11 Kantate

Otte

Griss, Kindergottesdienst (Gemeindehaus)

10:30 Grieshammer / Dr. Sinn, Konfirmation

09:00

10:30

11:30

09:00

10:30

Grieshammer

Griss, Kindergottesdienst

Grieshammer, Taufen

Geyer-Eck

Griss, Kindergottesdienst

Seite 22 Kirchenbote Nr. 28

10:15 Wessel 09:00 Wessel

10:15

Grieshammer,

Sakramentsgottesdienst (W)

09:00 Bruder

10:15 Geyer-Eck x 09:00 Hofmann

29.05.11 Rogate 09:00 Otte , Sakramentsgottesdienst (W) 10:15 Dr. Sinn 09:00 Dr. Sinn

02.06.11 Himmelfahrt 09:00 Geyer-Eck

05.06.11 Exaudi 09:00 Grieshammer 10:15 Grieshammer 10:15

12.06.11 Pfingstsonntag 09:00 Geyer-Eck 10:15

x

13.06.11 Pfingstmontag 09:00 Dr. Bruder, Sakramentsgottesdienst (W)

Dr. Bruder,

Sakramentsgottesdienst (S)

09:00 Bruder

19.06.11 Trinitatis 09:00 Grieshammer 10:15 Grieshammer 09:00 Geyer-Eck

26.06.11 1. n. Trinitatis 09:00 Geyer-Eck 10:15 Geyer-Eck 09:00 Roth

03.07.11 2. n. Trinitatis

10.07.11 3. n. Trinitatis

17.7.11 4. n. Trinitatis

09:00

10:30

09:00

10:30

11:30

09:00

10:30

Roth

Griss, Kindergottesdienst

Roth, Sakramentsgottesdienst (W)

Griss, Kindergottesdienst

Geyer-Eck, Taufen

Wessel

Griss, Kindergottesdienst

x

x

10:15 Roth 09:00 Dr. Bruder

10:15 Roth 09:00 Gloël

10:15 Wessel 09:00 Geyer-Eck

Dr. Sinn, Gottesdienst im Freien

mit Sommerfest

(W) bedeutet „Wein“, (S) bedeutet „Saft“ x = Musikalisch besonders ausgestaltet

Mai - Juni 2011

x

Kirche mit Kindern

„Wer suchet,

der findet“

Suchen kann Spaß machen

– gerade dann, wenn ich

weiß, dass ich etwas ganz

besonderes finden werde.

In den nächsten Gottesdiensten

werden wir auf die Suche nach Gott gehen

und entdecken, wie auch Gott auf der Suche nach den

Menschen ist.

Verschiedene biblische Geschichten werden wir dabei

kennenlernen. Geschichten mit Überschriften, die

neugierig machen, wie:

- Wo ist denn das Schaf geblieben?

- Was macht denn der kleine Mann auf dem Baum?

- Weiß jemand den Weg?

Unsere Gottesdienste findest Du links unter der

Spalte „Kirche St. Leonhard“.

Ein besonderer Gottesdienst ist am 8. Mai. Da

werden wir eine Kinder-Gottes-Dienst- Kerze im

Gemeindehaus neben der Kirche basteln.

Wir freuen uns auf Dich Klaus-Dieter Griss

Kirche St. Leonhard:

Montags um 18:00 Uhr

Musikalisches Abendgebet (siehe Seite 16).

Mittwochs um 12:35 Uhr Liturgische Besinnung

(Außer in der Zeit vom 25.5.11 - 9.6.11)

Seite 23


Kreuzkirche - aktuell

BR berichtete über die Kreuzkirche

Bilder von der Live-Übertragung in der Frankenschau

Unser Landesbischof Dr. Johannes Fried-

rich, Dekan Dirk Wessel und die Kirchen-

vorsteherinnen Traudl Sauerbrey, Gisela

Beceiro und der Kirchenvorsteher Eberhard

Prechtel äußerten in einer Live-Übertra-

gung des Bayerischen Rundfunks Ihre Sor-

gen über den Bauzustand der Kreuzkirche.

Es wurde in dem Fernsehbericht jedoch

auch deutlich, dass es sowohl auf katholi-

scher wie auch auf evangelischer Seite eine

Vielzahl problematischer Kirchenbauten

aus den 60ziger Jahren gibt und die Kir-

chenleitungen in Zusammenarbeit mit der

Denkmalpflege ihr Möglichstes zum Erhalt

beitragen. Jedoch stoßen sie dabei manch-

mal an Grenzen. Thomas Grieshammer

Seite 24 Kirchenbote Nr. 28


Unerwarteter Besuch

Landesbischof überraschte Konfirmanden

Unerwarteter Besuch am 10.02.2011 im Konfirmandenunterricht

Im Zusammenhang mit dem Live-Interview zur Kreuzkirche ließ es sich unser Landes-

bischof Dr. Johannes Friedrich nicht nehmen, die Konfirmandinnen und Konfirmanden

des 1. und 2. Sprengels im Konfi-Kaffee nach dem Konfirmandenunterricht zu besuchen.

Trotz Termindruckes langte es für ein besonderes Gruppenfoto.

Diese kurze Begegnung wird den Konfirmandinnen und Konfirmanden sicherlich noch

lange im Gedächtnis bleiben.

Schon als Dr. Johannes Friedrich als junger Pfarrer seinen Dienst in unserer Kirchenge-

meinde begann, lag ihm bereits die Jugendarbeit besonders am Herzen. Allein ihm haben

wir es zu verdanken, dass es heute das LEO in der Kreuzerstraße als Jugendhaus der

Evangelischen Jugend in Nürnberg gibt. Gegen viele Widerstände konnte er damals ein

Zeichen setzen, das bis heute segensreich in unsere Gemeinde hineinwirkt.

Thomas Grieshammer

Mai - Juni 2011

Seite 25


Kindertagesstätten

Kinderfasching in St. Leonhard

Nachdem unsere Basare nicht mehr so gut

besucht waren, hat sich unser Elternbeirat für

dieses Jahr etwas Neues überlegt! Eine gro-

ße Faschingsdisco für die Kinder, Eltern, Ge-

schwister und Verwandten der Kindertagestät-

te St. Leonhard!

Wir waren alle ganz aufgeregt, als der 4.03.11 immer näher kam und durften dann Dank

Herrn Griss um 16.00 Uhr unsere Faschingssause beginnen! Es wurde getanzt, gesprun-

gen, gelacht und dank der Eltern, die etwas mitgebracht haben, auch reichlich gefuttert!

Die Feier kam sehr gut an und nun haben wir beschlossen, es auch nächstes Jahr wieder

mit einem kräftigen „ Helau!“ krachen zu lassen.

Kindertagesstätte-Team St. Leonhard

Der Osterweg in der KiTa „Tausendfüßler“

Den Glauben mit den Kinder neu entdecken

Liebe Leser/innen,

ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in der Vorweihnachtszeit eine Fülle von Ge-

staltungsvorschlägen für „Weihnachten mit Kindern“, Adventsfeiern, Adventskalendern

usw. angeboten werden, aber nur sehr wenig Entsprechendes zu Passion und Ostern zur

Verfügung steht?

Dabei ist doch Ostern für Christen von zentraler Bedeutung (eigentlich ja sogar entschei-

dender als Weihnachten). Das wollten wir den Kindern in unserer Kindertagesstätte wei-

tergeben und die Passionszeit bewusst und kreativ gestalten.

Wir waren bei der Suche nach geeignetem Material fündig geworden: „Der Osterweg“,

ein kleiner Ostergarten mit Kreuzweg-Charakter, wurde gestaltet. Er gab den Kindern die

Möglichkeit, den Kreuzesweg Jesu mit ihren Sinne besser zu erfassen. Ähnlich wie es im

Advent einen Adventskalender gibt, sollte der Osterweg uns in der Osterwoche auch auf

das Fest der Auferstehung vorbereiten.

Durch die Ostergeschichte begleitete „Oli“ der Schmetterling unsere Kinder. Warum ge-

Seite 26 Kirchenbote Nr. 28


Kindertagesstätten

rade ein Schmetterling? Gott hat sich dabei etwas Besonderes ausgedacht: eine Raupe

frisst sich dick und rund, verpuppt sich dann eine Weile und aus dem Kokon entsteht

ein wunderschöner Schmetterling. Es muss also erst etwas Altes absterben, damit etwas

Neues entstehen kann, das noch viel schöner ist, als das, was vorher da war.

Oli der Schmetterling hat uns daran erinnert, dass auch aus uns etwas „Neues“ werden

kann. Wie? - Die Auferstehung Christi erzählt davon.

Katharina Hamestuk

„Mit dem Osterei komme ich vorbei. Such mir zum Ostertag einen, den ich gerne mag.

Und dem schenke ich ein Ei…“

Der Osterhase scheint alle „Tausendfüßler“ zu mögen, weil jeder ein Osternest vorweisen kann.

Mai - Juni 2011

Seite 27


Kindertagesstätten

Wohin mit all dem Müll??

Ein Tag in der Müllverbrennung

Im März durften unsere

Vorschulkinder einen be-

sonderen Tag erleben.

Ein Vater in unserer Kinder-

tagesstätte organisierte den

Besuch in der Müllverbren-

nungsanlage in Nürnberg..

Dort erfuhren die Kinder,

was mit all dem Müll pas-

siert, welchen wir und sie

tagtäglich in den Abfall ge-

ben. Wir bestaunten die großen Fahrzeuge und riesigen Hallen, in der Müll gelagert wird.

Mächtige Greifarme bewegen riesige Massen von Müll in die Verbrennung.

Auch die elektrischen Anlagen wurden uns erklärt. Am Schluss durften wir noch einen

tollen Ausblick über Nürnberg genießen. Unsere Kinder waren begeistert dabei und freu-

en sich auf weitere aufregende Erlebnisse in ihrem letzten Kita Jahr.

Kindertagesstätte-Team Gethsemane

Ostern wird mit den Händen greifbar

Auch das nahende Osterfest wird heuer ein wenig anders

gestaltet. Neben vielen Basteleien, Frühlingsgeschichten

und Liedern erarbeiten wir in der religiösen Früherzie-

hung die Ostergeschichte mit KETT Materialien. Hierbei

werden biblische Inhalte durch passende Legematerialien

veranschaulicht. Natürlich werden auch wieder Nester

gesucht und ein tolles Osterfrühstück rundet diese Zeit

ab.

Wir wünschen eine schöne Zeit

Kindertagesstätte-Team Gethsemane

Seite 28 Kirchenbote Nr. 28


Mission - EineWelt

Der Samen ist aufgegangen

Johann Flierls Spuren bleiben sichtbar

Überraschende Eindrücke einer

Begegnungsreise in den Papua District

Trotz vieler Hindernisse besteht seit Jahrzehn-

ten eine Partnerschaft des Dekanats Nürnberg-

West mit dem Papua-District in Neu Guinea.

Er lebt von unermüdlichen Briefkontakten des Partnerschaftskreises im Dekanat. Doch

Telefon- und Faxnummern, Email Adressen, die von einem auf den anderen Tag abge-

stellt werden und lange Brieflaufzeiten erschweren die Kommunikation sehr. Ebenso

bleiben regelmäßige Besuche auf Grund der großen Entfernung nur punktuell möglich.

Auch lässt die Sicherheitslage im Land derzeit keinen Besuch von größeren Gemeinde-

gruppen zu, daher besuchten Dekan Dirk Wessel und Pfarrer Thomas Grieshammer die

Partnergemeinden. Es lohnt sich in diese fremde Welt einzutauchen, die sich mit wenigen

Zitaten erhellen lässt.

Kingston Alu, Personalchef des Parlaments in Port Moresby beschreibt die Situation im

Land so: „Unsere Gesellschaft muss es verkraften lernen, dass sie in dreißig Jahren von

der Steinzeit in die Jetztzeit katapultiert wurde. Das ist für viele unendlich schwer.“

Ein älterer Pfarrer aus einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Popondetta beschreibt

die Veränderungen in den letzten Jahrzenten: „In dem Tal im Hochland, in dem ich auf-

wuchs, dachten wir immer, dass das die ganze Welt sei. Die Berge um uns herum waren

die Grenzen und wir stellten uns vor, dass ein großer Fluss hinter den Bergen um uns

herum fließt. Unsere Welt war klein und jetzt ist sie plötzlich so unendlich groß und

kompliziert geworden.“

Als es bei einem Gemeindefest in Popondetta heftig regnet, fragen wir, wie der Satz

Mai - Juni 2011

„Heute hat es stark geregnet“ in der Muttersprache der

Versammelten Gemeindeglieder heißt. Zehn Sprachen sind

vertreten. Es klingt ganz unterschiedlich, mal kurz oder

lang, melodisch oder hart, alles ist in diesen babylonischen

Sprachengewirr vertreten. Weltweit gibt es 3200 Sprachen.

In dem kleinen Papua-Neuguinea sind es 820 vollkommen

unterschiedliche Sprachen. Mehr als ein Viertel der auf

der Welt gesprochenen Sprachen findet sich hier. Die Stämme lebten bis vor kurzem im

Hochland und den Tälern vollkommen unabhängig voneinander. So konnten sich je und

Seite 29


Kindertagesstätten

je eigene Sprachsysteme entwickeln. Mittlerweile ist das von allen erlernte Pidgin, eine

Art einfaches Englisch mit Reminiszenzen an das Deutsche, das sprachlich verbindende

Element geworden.

Die Sicherheitslage in Port Moresby beschreibt der Reiseführer „Lonely Planet“: „Port

Moresby ist nicht die Hölle wie viele schreiben, aber sicher ein sehr gefährlicher Ort.“

Dem kann man nur zustimmen. Hohe Mauern, Stachel-

draht, teilweise Elektrozäune, Hunde und bewaffnete Wa-

chen – so werden viele Gebäude in Port Moresby martia-

lisch bewacht. Als Weißer ohne Begleitung von Papuas zu

laufen gilt als unmöglich. Am Flughafen einfach ein Taxi

zu nehmen ist eine Einladung sich ausrauben zu lassen

und nach Einbruch der Dunkelheit u.U. tödlich.

Also waren auch wir im Lutherischen Gästehaus mehr oder weniger eingesperrt. Selbst

ein kurzer Spaziergang zum gegenüberliegenden Markt wurde uns deutlich aus Sicher-

heitsgründen verwehrt. Im Supermarkt fällt es einem wie Schuppen von den Augen, fast

alle Waren sind importiert. Butter aus Neuseeland, Wasser aus Hongkong, Milch aus Aus-

tralien. Und diese Importe sind teuer. Die Lebensmittelpreise sind höher als bei uns in

Deutschland. Die meisten Firmen gehören ausländischen Investoren. Die Palmölfabrik

den Amerikanern, der Supermarkt den Australiern und die Chefs sind fast ausschließlich

die Weißen. Auch unter der Flugkapitänen von Air Niugini, der staatlichen Fluggesell-

schaft, haben wir keinen Papua gesehen. In Port Moresby haben wir viele Gemeinden

besucht. Meistens haben sie 400 bis 500 Mitglieder und das be-

deutet, dass die Gottesdienstbesucherzahl auch bei 400 bis 500

liegt. Ein Viertel der Papua-Neuguinier gehören der Evang.-

Luth. Kirche an. Lutherrosen an jeder Kirche und wir hatten

Lutherrosen als Anstecker dabei – ein Volltreffer.

In jeder Gemeinde wurde uns erzählt, dass Sie John (Johann)

Flierl so dankbar sind. Diese Dankbarkeit wurde auf uns projiziert. „Ihr habt uns den

Glauben an Gott gebracht.“ So ein deutliches Bekenntnis zu Glaube und Kirche hatten

wir nicht erwartet und es überraschte uns sehr. Diese Menschen leben ihren Glauben mit

einem unglaublichen Selbstbewusstsein, nicht verschämt oder entschuldigend, sondern

klar und offen heraus bekennen sie sich zu ihrem Glauben und zu ihrer Kirche. Kulturge-

schichtlich war der bis zur beginnenden Missionierung im Jahr 1886 durch Johann Flierl

gelebte alte Glaube, ein Glaube an die Macht der Vorfahren und der Naturgewalten. Ver-

bunden war dieser alte Glaube immer mit großer Angst. So bleibt der Glaube an den Auf-

Seite 30 Kirchenbote Nr. 28


erstandenen Jesus Christus, für die Menschen eine

Befreiung. Dies ist auch in der Freundlichkeit zu spü-

ren, mit der wir überall in den Gemeinden, beson-

ders in Popondetta – eine halbe Flugstunde nördlich

von Port Moresby entfernt – empfangen werden. Im

Jahr 1990 besuchte Dekan Werner Müller die St. Sa-

muel Gemeinde in Popondetta. Er pflanzte dort eine

kleine Kokosnusspalme und gab uns mit auf dem

Weg, wir sollten schauen, ob die Palme noch stehe.

Und sie stand noch in ihrer vollsten Pracht, mittler-

weile über 20 m hoch mit vielen Kokosnüssen. Die

Gemeindevertreter hatten eine Schnur an fünf Ko-

kosnüssen befestigt, an der Dekan Wessel dann am

Sonntag auf einem Gerüst stehend ziehen musste,

um diese zu ernten. Dekan Wessel hob die Kokos-

nüsse auf und legte sie jeweils einer alten Frau in ihr

Bilum (Tragetasche). Jede Frau stand symbolhaft für eine der vier Kirchengemeinden der

Region Popondettas, die an diesem Gottesdienst teilnahmen und die fünfte Kokosnuss

stand für uns: Für die Gäste aus Übersee. Der gesamte Gottesdienst wurde im örtlichen

Radio live übertragen. Die örtliche Presse machte Bilder und Dekan Dirk Wessel gab ein

Interview über die Partnerschaft des Dekanates Nürnberg-West.

Überraschende Fragen

Mehrmals wurden wir von sehr gebildeten jungen Frauen gefragt, wie viele Pfarrerinnen

wir denn in unserem Dekanat haben. Die Zahl wurde mit Staunen wahrgenommen und

dann wurde der Wunsch geäußert, dass es in Papua möglichst bald auch Frauen als Pfar-

rerinnen geben soll. Hier scheint in der Frauenarbeit etwas in Bewegung gekommen zu

sein, dass Grund zur Hoffnung gibt.

Fazit

Auf unserer Entdeckungsreise durften wir Partnerschaft als großen Gewinn erlebten.

Den Glauben teilen, sich auszutauschen über die eigenen Traditionen, Fürbitten hin und

herzuschicken, Partnerschaftsgottesdienste feiern und nicht zuletzt, das Wissen, dass auf

der anderen Seite des Globus Menschen leben, die genauso an Gott glauben und an ihrer

Kirche bauen wie wir.

Dirk Wessel und Thomas Grieshammer

Mai - Juni 2011

Seite 31


Rückblicke

Oliver Schmidt spielte Bach

ein ungewöhnlicher Abend

Mit großer Virtuosität präsentierte der

Organist Oliver Schmidt am 3. April

im großen Saal der Gethsemanekirche

Werke von J. S. Bach.

Dr. Gunnar Sinn

Was ist eigentlich ein Segen?

Darüber machten sich Pfr. Dr.

Sinn und der Clown (Gabi Rö-

der) am 27. Februar im Rahmen

eines Gottesdienstes Gedanken.

Redewendungen wie „Gesegnete

Mahlzeit“ oder „Grüß Gott“ oder

Zeichen wie das Hand auflegen

und das Kreuz können schon ein

Hinweis sein, was unter Segen zu

verstehen ist: Die Begleitung Got-

tes in allen Lebenslagen.

Seite 32 Kirchenbote Nr. 28


Rückblicke

Mai - Juni 2011

Alle mussten mitarbeiten…

bei einem Familiengottesdienst zum

Gleichnis von den „Arbeitern im

Weinberg“(Mt 20). Die Gottesdienstge-

meinde musste unter Anleitung von Pan-

tomimen Benedikt Anzeneder schaufeln,

hacken und Trauben sammeln. Am Ende

war klar: Egal, wie viel wir schaffen, - Gott

misst uns nicht an der Leistung.

Dr. Gunnar Sinn

Seite 33


Kirchenbote

Werden Sie Kirchen - „Bote“

5400 Exemplare werden 5mal im Jahr ge-

druckt. Diese werden von 135 ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfern kostenlos in alle

evangelische Haushalte verteilt. Doch immer

wieder suchen wir für „offene“ Stellen Austrä-

ger. Jetzt in der warmen Jahreszeit fällt es ganz

sicher leichter, bei einem Spaziergang, den

Kirchenboten zu verteilen. Zur Zeit fehlen in

folgenden Straßen Austräger:

Geschwister – Scholl Straße 1-105 /

Gördelerstraße 79-105 /

Heinrichstraße 66-72 und 51-61 /

Hermannstraße 15-43 / Wilhemstraße komplett /

Pfinzingstraße komplett /

Rothenburger Straße 108-150 und 180-212 /

Kirchenbote

St. Leonhard - Schweinau

Ausgabe 28 / Mai - Juni 2011

Schwabacher Straße 62-76 und 73-95 / Hintere Marktstraße komplett /

Schweinauer Hauptstraße von 107 und ab 90 aufwärts / Frühlingstraße /

Hans-Bunte Straße / Witschelstraße.

Seite 34 Kirchenbote Nr. 28

Mai Juni 2011

28

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie Zeit für diese Aufgabe finden könnten, die ich

Ihnen gerne bei einer Tasse Kaffee oder Tee beschreibe. Rufen Sie mich bitte an oder las-

sen Sie uns einen Gesprächstermin vereinbaren.

Ihr Diakon Klaus-Dieter Griss

„Pretty woman“

… war die Überschrift über eine sehr vergnügliche

Stunde mit Oldies, Schlagern und Pantomimen

mit Peter Müllerlei und Corinna Püchner (Ge-

sang) sowie Benedikt Anzenender (Pantomime)

im großen Saal der Gethsemanekirche. Hier ein

Bild von den drei Hauptakteuren.

Dr. Gunnar Sinn


SinN-Stiftung

Blühende Landschaften

Neue Ausstellung im Haus der Kirche

Der Mai beginnt im Haus der Kirche in die-

sem Jahr bunt und frühlingsfrisch. Unter dem

Titel „Geh aus mein Herz…“ stellt die Künstle-

rin Ludmila Liberova bis zum 15. Juli 2011 Blu-

men- und Landschaftsbilder aus. Am Freitag,

den 6. Mai wird die Ausstellung ab 18:00 Uhr

in der Georgstraße 10, 1. Stock, mit einem klei-

nen Fest eröffnet. Für musikalische Begleitung

sorgt die Pianistin Tatjana Sokolova. Margare-

the Ojewski wird Frühlingsgedichte lesen und

auch für das leibliche Wohl ist wieder gesorgt.

PHÖNIX - berichtete über die SinN-Stiftung

Im vergangenen Herbst hat der Russland-Experte des ZDF, Ignaz Lozo, einen Film über

russlanddeutsche Geschichte und Gegenwart gedreht. Dazu kam er unter anderem in die

SinN-Stiftung nach Nürnberg, sprach und drehte mit Rudolf Eichler, Maria Gorelova,

Arthur Engelhardt und Sabine Arnold. Unter dem Titel „Die Russlanddeutschen. Auf der

Suche nach Heimat“ lief der Film am 7. April auf Phönix. Etwa 35 Menschen verfolgten

den Fernsehbericht im Saal der Gethsemane-Kirche live und stießen später mit einem

Glas Sekt an.

Sabine Arnold

Mai - Juni 2011

Seite 35


SinN-Stiftung

Nachmittagsunterricht in der SinN-Stiftung

In den Gemeindehäusern von St. Leonhard und der Kreuzkirche wird von Montag bis

Freitag Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Mathematik, Chemie, Musik und

Schach unterrichtet. Für Erwachsene bieten wir Unterricht in deutscher Grammatik und

Konversation. Zusätzlich organisieren wir auch individuelle Lernunterstützung.

Kosten: 5 € im Monat

Anmeldung unter: 239919-30 oder -54.

Maria Gorelova

Lilia Schlecht: „Ich kann nicht zuhause sitzen!“

Das Projekt „Frauen für Frauen“ freut Lilia Schlecht ganz besonders. „Das ist so, als hätte

ich einen dicken Zopf geflochten: Auf der einen Seite sind die Frauen, die ihre Fähigkei-

ten in die Kurse einbringen und auf der anderen Seite habe ich drei soziale Institutionen

in St. Leonhard-Schweinau miteinander verbunden: das Stadtteil-Büro, das Mehrgenera-

tionenhaus und die SinN-Stiftung.“

Das „Zöpfeflechten“ ist eine ihrer Herzensangelegenheiten. Dafür nimmt die in Nord-

Kasachstan geborene Lehrerin hier in Deutschland genauso viel Verantwortung auf sich

wie in ihrer Heimat. Dort war sie Lehrerin, Leiterin eines Kulturhauses und gestaltete als

Kulturreferentin unter anderem ein deutsch-russisches Fernsehprogramm – hier arbeitet

sie als Bildungsassistentin an Leonharder Grundschulen und als Stadtteilmutter bei der

Stadtmission. Bei der SinN-Stiftung leitet sie einen russischsprachigen Frauengesprächs-

kreis und bringt mit viel Energie und Herzlichkeit immer wieder neue Ideen ein. All das

tut sie ehrenamtlich.

Woher nimmt die dreifache Mutter und Großmutter ihre Energie? „Aus dem Gebet“,

sagt sie und fügt hinzu: „Als ich nach Nürnberg kam, wirkte unsere Kirche sehr kalt auf

mich. Aber da wusste ich auch noch nicht, dass hier so viel um die Kirche herum los ist.“

Was wünscht sich die dreifache Mutter und Großmutter? Natürlich an erster Stelle, dass

Kinder und Enkel gesund sind. Und für sich selbst? „Wieder als Lehrerin oder Erzieherin

arbeiten zu dürfen und unabhängig zu werden von der ARGE.“

Sabine Arnold

Seite 36 Kirchenbote Nr. 28


SinN-Stiftung

Лилия Шлехт: „Я не могу сидеть дома!“

Mai - Juni 2011

Проект „Женщины для женщин“ особенно

радует госпожу Шлехт. „Это так, как будто я

заплела толстую косу: С одной стороны жен-

щины, которые приходят со своими способ-

ностями на этот курс и с другой стороны, я

связала друг с другом 3 социальных учрежде-

ния на Санкт- Леонард-Швайнау : офис райо-

на, дом всех поколений и Зин-Штифтунг.

«Плетение косы» - это одно из ее задушев-

ных дел. Учительница - госпожа Шлехт, рож-

денная в северном Казахстане, берет на себя

здесь, в Германии, такую же большую ответ-

ственность, как и на ее родине. Там она была

учительницей, руководителем Дома Культуры , где оформляла как культурный

референт немецко-русскую программу на телевидении. Здесь она работает ас-

систенткой по образованию в начальной школе «Леонард» и помощницей при го-

родской миссии. В «Зин-Штифтунге» госпожа Шлехт руководит русскоязычным

женским кругом, куда она вносит много энергии, любви и новых идей.

Все это она делает в порядке общественной работы.

Откуда мать 3-х детей и бабушка берет энергию?

„Из молитвы“, говорит она и добавляет: „Когда я приехала в Нюрнберг, наша цер-

ковь действовала на меня очень холодно. Но я еще не знала, что помимо церкви

происходит многое другое. “

Что может пожелать себе мать 3-х детей и бабушка? Конечно же на 1 месте здоро-

вье детей и внуков . А для себя самой? „Снова работать учительницей или вос-

питательницей и быть независимой от социальных служб.“

Сабине Арнольд.

Seite 37


SinN-Stiftung - Glaubensgespräch

Die Glaubensgespräche mit Pfarrerin Geyer-Eck.

Беседы с пастором Гайер-Эк о вере.

Jeden zweiten Freitag im Monat bietet Pfarrerin Geyer-Eck Gespräche über den Glau-

ben in deutscher und russischer Sprache an. Пастор Регина Гайер-Эк продолжит цикл

своих бесед о вере на немецком и русском языках.

Die Treffen finden an von 9:30 bis 11:00 Uhr im Gemeindehaus St. Leonhard statt.

Встречи происходят каждую вторую пятницу с 9:30 до 11:00 часов в доме общины

церкви Санкт-Леонард.

Die nächsten Termine sind Ближайшие встречи состоятся: 06.05., 20.05., 03.06.,

24.06., 08.07., 22.07.2011

jeweils von 9:30 bis 11:00 Uhr.

Herzlich willkommen! Добро пожаловать! Regina Geyer-Eck

Gottesdienste in russischer

und deutscher Sprache in Nikodemus

Die Nikodemuskirche lädt Sie einmal im Monat herzlich zu Gottesdiensten in deut-

scher und russischer Sprache ein. Сердечно приглашаем Вас на русско-немецкuе

богослужения в церкви „Nikodemus“.

Alle Gottesdienste beginnen um 11:00 Uhr. Мы приглашаем в 11:00 ч.

Im Anschluss laden wir zu einer Tasse Tee und Gebäck ein. По окончании богослужения

мы приглашаем на чашку чая.

Die nächsten Termine sind: 8.05., 12.06., 10.07. und 28.08. 2011, 11:00 Uhr.

Adresse: Nikodemuskirche, Stuttgarter Straße 33 (метро Röthenbach).

Regina Geyer-Eck, Eva-Maria Pietzcker und Dr. Sabine Arnold

Seite 38 Kirchenbote Nr. 28


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Mai - Juni 2011

Seite 43


Letzte Meldungen

Von Kirchen und Sekten in Papua-Neuguinea

Pfarrer Nimbo Penga kommt am 12. Mai nach Eibach

Pfarrer Nimbo Penga spricht am 12. Mai um 19.30 Uhr im gro-

ßen Saal des Gemeindehauses der Johanneskirche zum Thema:

„Das Verhältnis von Kirchen und Sekten in Papua-Neugui-

nea“.

Obwohl das Land heute formell als überwiegend christlich gilt,

sind weiterhin Animismus (Naturreligionen), Geisterglaube,

Magie und Ahnenkult weit verbreitet. Es existiert darüber hi-

naus eine Vielzahl an Sekten. Dies ist eine Herausforderung,

vor allem für die christlichen Kirchen. Pfarrer Nimbo Penga ist

Schulpfarrer in Ialibu im Hochland Papua-Neuguineas.

Ein bewegendes Glaubenstreffen

Gruppenbild der Jubelkonfirmation am 10. April

In diesem Heft finden Sie Veranstaltungen in deutscher und russischer Sprache.

В этом журнале Вы найдете мероприятия на русском и немецком языках.

Seite 44 Kirchenbote Nr. 28

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