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Zugestellt durch post.at<br />

punkt<br />

Dezember 2009<br />

Ausgabe 6/2009, 41. Jahrgang<br />

blick<br />

IMPRESSUM:<br />

Herausgeber u. Medieninhaber: Stadtgemeinde Hollabrunn<br />

Redaktion u. Gestaltung: Helmut Schneider, Hollabrunn<br />

Druck: Jordan Digital, Hollabrunn<br />

Verlagspostamt u. Erscheinungsort: 2020 Hollabrunn<br />

hollabrunn<br />

amtliche nachrichten der stadtgemeinde hollabrunn<br />

Startschuss für das Projekt “Betreutes Wohnen”<br />

Labg. Marianne Lembacher, LH Dr. Erwin Pröll, Architekt DI Ernst Maurer,<br />

Bürgermeister Erwin Bernreiter und WAV-Dir. Manfred Damberger<br />

leiten den Neubau einer innovativen Wohnhausanlage im Stadtzentrum ein<br />

Bericht: Seite 6<br />

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest,<br />

Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr!<br />

Raiffeisenbank Hollabrunn


Liebe Hollabrunnerinnen,<br />

liebe Hollabrunner !<br />

Mit dem Weihnachtsfest und dem<br />

kommenden Jahreswechsel geht nicht<br />

nur ein arbeitsreiches Jahr in der<br />

Gemeinde Hollabrunn zu Ende, es ist<br />

auch die Zeit Bilanz zu ziehen.<br />

Für mich persönlich bedeutet dieses<br />

Jahr einen großen Einschnitt in mein<br />

politisches Leben.<br />

Bis zum Sommer konnte ich als zuständiger<br />

Referent das größte Kindergartenbauprogramm<br />

in der Geschichte<br />

Hollabrunns abschließen. Mit der<br />

Erweiterung der Häuser in Enzersdorf<br />

und Breitenwaida, besonders<br />

aber dem Neubau in der Robert<br />

Löfflerstraße wurden Meilensteine<br />

gesetzt, die 8 neue Kindergartengruppen<br />

entstehen ließen und allen<br />

Jüngsten in unserer Gemeinde einen<br />

Kindergartenplatz garantieren.<br />

Die Übernahme der Bürgermeisteramtes<br />

im Oktober ist für mich eine<br />

gewaltige Herausforderung und Ehre<br />

zugleich, eine Aufgabe die ich mit dem<br />

nötigen Respekt erfüllen werde. Ich<br />

war es immer schon gewohnt Verantwortung<br />

zu übernehmen und ich bin<br />

der festen Überzeugung, dass wir alle<br />

gemeinsam in den kommenden Jahren<br />

Vieles für unsere Gemeinde erreichen<br />

können.<br />

Bereits in den ersten Wochen meiner<br />

Amtszeit habe ich intensiven Kontakt<br />

zum Land Niederösterreich aufgenommen.<br />

Mit LH Dr. Erwin Pröll und<br />

seinen Landesräten führte ich gute<br />

Gespräche, denn viele Projekte für<br />

Hollabrunn sind nur in Kooperation<br />

mit dem Land NÖ möglich.<br />

Wesentliche Bereiche nehmen schon<br />

konkrete Formen an. Der Standort<br />

DER BÜRGERMEISTER<br />

DER STADT HOLLABRUNN<br />

und Ausbau der Krankenhauses sind<br />

durch Landesinvestitionen langfristig<br />

gesichert. Mit dem Neubau “Betreutes<br />

Wohnen” und dem Ausbau des<br />

Pflegeheimes wird das Angebot für<br />

unsere älteren Mitmenschen wesentlich<br />

verbessert.<br />

Die Umgestaltung des Bahnhofsplatzes<br />

startet im neuen Jahr, jedoch wurde<br />

auch heuer viel in den Bereich Verkehrssicherheit<br />

investiert.<br />

All das ist jedoch nur durch ein gemeinsames<br />

Streben aller Beteiligten<br />

zum Wohle unserer Gemeinde<br />

möglich.<br />

Nicht unbeachtet möchte ich auch die<br />

Tatsache lassen, dass jedes Jahr hunderte<br />

Menschen Tätigkeiten für unsere<br />

Gemeinschaft verrichten - und dies<br />

ehrenamtlich.<br />

Ich möchte somit die Gelegenheit<br />

nutzen, dafür ein herzliches Dankeschön<br />

zu sagen, allen Bürgern, die<br />

sich in Organisationen und Vereinen,<br />

dem Roten Kreuz oder der Feuerwehr<br />

einbringen oder jenen Menschen, die<br />

sich einfach nur um die öffentliche<br />

Grünfläche vor ihrem Heim kümmern.<br />

Sie alle leisten einen bedeutenden<br />

Beitrag für eine lebenswerte<br />

Gemeinde.<br />

Lebensqualität beginnt jedoch in der<br />

kleinsten Einheit, in der Familie. So<br />

darf ich Ihnen allen ein besinnliches<br />

und ruhiges Weihnachtsfest im Kreise<br />

Ihrer Lieben wünschen und für die<br />

Herausforderungen des kommenden<br />

Jahres viel Erfolg, Glück und auch<br />

Gesundheit.<br />

Ihr<br />

In dieser Ausgabe<br />

lesen sie:<br />

Neuer Bahnhofs-Shop<br />

Seite 4<br />

Budget 2010<br />

Seite 5<br />

STR Dir. Karl Bachmayer<br />

scheidet aus Gemeinderat aus<br />

Seite 5<br />

Spatenstich für<br />

“Betreutes Wohnen”<br />

Seite 6<br />

Einkaufsnacht in Hollabrunn<br />

hielt hohes Niveau<br />

Seite 7<br />

400 Gäste bei<br />

Seniorenweihnachtsfeier<br />

Seite 7<br />

Innovative Verkehrskonzepte<br />

in Hollabrunn<br />

Seite 8<br />

Unser Trinkwasser hat<br />

hohe Qualität<br />

Seite 9<br />

Aus unseren Schulen<br />

Seite 10<br />

Euro-Hauptschule mit<br />

Auszeitraum-Methode<br />

Seite 11<br />

Erstes “Haubenlokal” in<br />

der Stadt<br />

Seite 12<br />

LH Dr. Pröll zu Gast<br />

bei Bürgermeister<br />

Seite 13<br />

Viele Interessierte beim Tag<br />

der Offenen Tür im Rathaus<br />

Seite 14


Informations-Service ÄRZTENOTDIENST<br />

IN HOLLABRUNN<br />

SPRECHSTUNDEN DES<br />

BÜRGERMEISTERS<br />

Dienstag von 16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Freitag von 9.00 bis 10.00 Uhr<br />

PARTEIENVERKEHR IM<br />

STADTAMT<br />

Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr<br />

Dienstag zusätzlich von 16.00 bis 18.00 Uhr<br />

BÜRGERSERVICESTELLE<br />

IM RATHAUS<br />

Fr. Claudia Herrmann Tel. 02952/2102-21<br />

ÖFFNUNGSZEITEN<br />

DER STADTBÜCHEREI<br />

Montag von 9.00 bis 11.00 Uhr<br />

Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr<br />

Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr<br />

ÖFFNUNGSZEITEN DES<br />

MUSEUMS "ALTE HOFMÜHLE"<br />

Wintersperre! Ab Frühjahr: Sa. von 14.30 bis 17.30 Uhr<br />

Sonn- u. Feiertag von 10 - 11.30 u. 14.30 - 17.30 Uhr<br />

SICHERHEITS -<br />

INFORMATIONSZENTRUM<br />

Zivilschutzinformationen - Sprechtage im Rathaus:<br />

jeden 1. Dienstag im Monat von 17.00 bis 18.30 Uhr<br />

Sozialzuschuss !<br />

Euro 100,-<br />

Der Gemeinderat der Stadt Hollabrunn hat beschlossen,<br />

all jenen Menschen, die die Richtlinien<br />

zum Erhalt einer Ausgleichszulage erfüllen,<br />

einen einmaligen, zusätzlichen Sozialzuschuss<br />

von Euro 100,- zu gewähren.<br />

Als Beispiele seien hier angeführt:<br />

Alleinstehende Menschen, deren Bruttoeinkommen<br />

den Betrag von Euro 772,40 nicht übersteigt,<br />

oder Ehepaare/Lebensgefährten deren Einkommensgrenze<br />

(Brutto) bei max. Euro 1.158,08 liegt<br />

haben Anspruch auf den Sozialzuschuss. Diesen<br />

können Sie im Rathaus bis 30. April 2010 beantragen<br />

(Einkommensnachweis mitbringen).<br />

Info: Servicestelle Rathaus, Tel: 02952/210229.<br />

Donnerstag, 24. und Freitag 25. Dezember 2009<br />

Dr. Kinga Halmagyi-Steinböck, Tel: 02952/30280<br />

Samstag, 26. und Sonntag, 27. Dezember 2009<br />

Dr. Elisabeth Ruzicska-Töfferl, Tel: 02952/3293<br />

Donnerstag, 31. Dezember und Fr, 1. Jänner 2010<br />

Dr. Beate Göttl, Tel: 02952/20525<br />

Termine auch aktuell im <strong>Internet</strong> unter<br />

www.hollabrunn.gv.at , klicken Sie links in der<br />

Navigation auf “Aktuelles” und dann auf<br />

“Notdienste” !<br />

Kindergarten-Einschreibung:<br />

Für alle Kindergärten der Stadtgemeinde finden im Jänner<br />

2010 wieder die Einschreibtermine samt Bedarfserhebung<br />

für die Nachmittagsbetreuung statt:<br />

Die Einschreibung für die Kindergärten der Stadt Hollabrunn<br />

und Magersdorf:<br />

(Brunnthalgasse, Pröllplatz, Robert Löfflerstraße und<br />

Magersdorf)<br />

von 11. - 13. Jänner von 8.00-12.00 Uhr im Rathaus.<br />

Die Einschreibungen in den Orts-Kindergärten:<br />

Aspersdorf: 12.1., von 14.00-16.00 Uhr<br />

Breitenwaida: 11.1., von 13.00-15.00 Uhr<br />

Enzersdorf/Thale: 11.1., von 13.00-14.30 Uhr<br />

Oberfellabrunn: 13.1., von 13.00-15.00 Uhr<br />

Bitte beachten sie, dass Kinder im Jahr vor dem Schuleintritt<br />

gesetzlich verpflichtend einen Kindergarten besuchen<br />

müssen!<br />

blickpunkt hollabrunn -3-


Aktuelles<br />

Sanierte Kapelle Sonnberg<br />

In der KG Sonnberg steht eine kleine<br />

Kapelle an der Ecke „Am Sandgraben“<br />

und der Schmiedgasse.<br />

Nachdem diese Kapelle bereits<br />

renovierungsbedürftig war,<br />

beschloss Herr Franz Schlögel nach<br />

Rücksprache mit Herrn Ortsvorsteher<br />

Ing. Alfred Falschlehner und<br />

dem Bauamt Hollabrunn die Kapelle,<br />

zuliebe seiner erst kürzlich verstorbenen<br />

Gattin Anna von der Baufirma<br />

DI Daniel Brabenetz sanieren zu<br />

lassen.<br />

Dies ließ er im Sommer 2009 in die<br />

ÖBB eröffnen BahnStore in Hollabrunn<br />

Am Mittwoch, 20. Jänner 2010 wird um 10 Uhr am<br />

Bahnhof Hollabrunn ein weiterer BahnStore im Rahmen<br />

einer Eröffnungsfeier von Bgm. Erwin Bernreiter der<br />

Hollabrunner Bevölkerung präsentiert.Von 10 bis 11 Uhr<br />

erhalten die Besucher einen Gratisgutschein für einen<br />

Artikel aus dem BahnStore-Produktsortiment.<br />

Tat umsetzen und übernahm die<br />

gesamten Kosten in der Höhe von<br />

mehr als Euro 5.000,--. Das<br />

Ergebnis kann sich sehen lassen,<br />

die Kapelle erstrahlt wieder in<br />

neuem Glanz. Ein Dank an Herrn<br />

Franz Schlögel.<br />

Aspersdorf<br />

Wie auf diesem Bild wird sich der neue BahnSStore bald<br />

am Hollabrunner Bahnhof präsentieren<br />

Nach Intervention von Bürgermeister<br />

Erwin Bernreiter wurde den Wünschen<br />

der Aspersdorfer sofort Rechnung<br />

getragen und es wurden die<br />

Umplanungsarbeiten sowie die Umbauarbeiten<br />

an der L39 im Bereich<br />

des Pfarrhofes unverzüglich begonnen.<br />

Die Engstelle wird in hinkunft<br />

für den Verkehr wieder flüssiger zu<br />

befahren sein.<br />

Dietersdorf baut!<br />

Blumige Weihnachtsgeschenke<br />

von Ihrem Blumenfachgeschäft<br />

Ich wünsche<br />

allen meinen Kunden<br />

ein gesegnetes Weihnachtsfest<br />

und ein glückliches<br />

Neues Jahr<br />

Gerlinde Melchiort<br />

Öffnungszeiten:<br />

MO-FR: 7.30-18.30 durchgehend<br />

SA: 7.30-12.30<br />

Im November 2008 fand in Dietersdorf<br />

im „alten“ Gemeindehaus die<br />

Planpräsentation für den Neubau<br />

des Dorf- und Feuerwehrhauses<br />

statt. Nachdem im Frühjahr 2009<br />

das Gemeindehaus abgerissen und<br />

anschließend mit dem Neubau<br />

begonnen wurde, sind die Dietersdorfer<br />

sehr stolz darauf, nun bereits<br />

den Rohbau präsentieren zu<br />

können. Zahlreiche freiwillige Helfer<br />

leisteten hierfür in ihrer Freizeit in<br />

den letzten sieben Monaten rund<br />

3000 Arbeitsstunden für die<br />

Öffentlichkeit.<br />

Nach dem Jahreswechsel bauen die<br />

Dietersdorfer tatkräftig und motiviert<br />

am neuen Dorf- und Feuerwehrhaus<br />

weiter.<br />

Blumenfachgeschäft<br />

Amtsgasse 18<br />

2020 Hollabrunn<br />

Tel.: 02952/5614<br />

-4- blickpunkt hollabrunn


Finanzen<br />

Gemeinde-Budget 2010<br />

35 Millionen Euro werden sparsam verwaltet<br />

Gemeinderat beschloss in seiner<br />

Sitzung vom 16. Dezember 2009<br />

Gesamtausgaben von Euro<br />

23,732.700,-- für den ordentlichen<br />

Haushalt!<br />

Bürgermeister Erwin Bernreiter beschreibt<br />

die Situation auf Grund des<br />

vorliegenden Voranschlages für das<br />

Haushaltsjahr 2010 als „Herausforderung<br />

für die Gemeinde“.<br />

Die akutelle Wirtschaftslage schlägt<br />

sich zur Zeit mit voller Wucht auf das<br />

Gemeindebudget nieder. Ein Rückgang<br />

bei den Einnahmen aus den<br />

Ertragsanteilen des Bundes infolge<br />

des rückläufigen Steueraufkommens<br />

zeichnet sich bereits im laufenden<br />

Jahr mit einem Minus von 5,6% ab, für<br />

das Jahr 2010 ist ein Rückgang von<br />

weiteren 4,35% prognostiziert.<br />

Das bedeutet im Vergleich zum Jahr<br />

2008 ein Minus von rund 10% für das<br />

Jahr 2010!<br />

Faktor: Sinkende Ertragsanteile<br />

Die Einnahmen aus den Ertragsanteilen<br />

sind mit einem Anteil von 35%<br />

der Gesamteinnahmen die tragende<br />

Säule des ordentlichen Budgets.<br />

Diesen sinkenden Einnahmen von<br />

Euro 983.000,-- stehen steigende<br />

Pflichtausgaben im Sozialbereich von<br />

340.000,-- gegenüber, sodass insgesamt<br />

1,300.0000,-- fehlen.<br />

Auch mehrere zusätzliche Kosten sind<br />

zu bestreiten, wie z.B. im Bereich der<br />

Volksschule Breitenwaida, bei der<br />

Kunsteisbahn und dem Studenten-<br />

heim, insgesamt sind<br />

dafür cirka Euro<br />

300.000,-- aufzubringen.<br />

Bei nur<br />

gleichbleibenden<br />

Einnahmen wie z.B.<br />

2008 wäre auch mit<br />

diesen Ausgabensteigerungen<br />

ein<br />

Überschuss im<br />

Voranschlag zu<br />

erzielen gewesen.<br />

Trotz dieses unerfreulichenFinanzszenarios<br />

sind auch<br />

einige außerordentliche<br />

Projekte vorgesehen.<br />

Insgesamt ist das<br />

außerordentliche<br />

Budget mit Euro<br />

11,327.100,-- dotiert.<br />

Ein positiver Aspekt<br />

sind hier weiterhin die<br />

Einnahmen aus dem<br />

Zinsmanagement.<br />

Zu den bisher lukrierten<br />

Euro 740.000,--<br />

werden auch im Jahr<br />

2010 weitere Zuwächse<br />

erwartet.<br />

Für die Durchführung<br />

des Vorhabens<br />

„Bahnhofplatz“ sind<br />

Euro 1,600.000,-- veranschlagt.<br />

Die Generalsanierung des Studentenheimes<br />

ist mit Euro 5,848.300,--<br />

vorgesehen.<br />

Die beiden Säulengrafiken verdeutlichen<br />

die sinkenden Einnahmen<br />

gegenüber steigenden Ausgaben!<br />

Finanzstadtrat Dir. Karl Bachmayer<br />

scheidet aus dem Gemeinderat aus.<br />

Mit Wirkung vom 17. Dezember 2009 legte<br />

Stadtrat Karl Bachmayer sein Gemeinderatsmandat<br />

und damit auch seine Funktion<br />

als Finanzstadtrat in der Gemeinde zurück.<br />

Karl Bachmayer wurde im Juni 2004 zum<br />

“Säcklwart” der Gemeinde gewählt und erfüllte<br />

diese Funktion erfolgreich. Besonders<br />

der Abschluss des Zinsmanagements im<br />

September 2005, aus dem bisher 739.000,-<br />

erwirtschaftet werden konnten oder die<br />

Gründung der Immobiliengesellschaft<br />

KommReal Hollabrunn und dem Gesellschaftsvertrag<br />

mit NÖ Raiffeisen Kommunalprojekte<br />

Service GmbH. gehen auf seine<br />

Initiativen zurück.<br />

Als Stadtrat war er weiters für das Sportwesen<br />

und die Freizeitanlagen verantwortlich.<br />

- 5 -


Aktuelles<br />

Betreutes Wohnen<br />

Der Bedarf an Einrichtungen wie<br />

“Betreutes Wohnen” für noch rüstige<br />

Senioren ist wieder vermehrt gegeben,<br />

nachdem auch die mobilen<br />

Hilfsdienste stark ausgelastet sind.<br />

Deshalb veräußerte die Stadtgemeinde,<br />

gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft<br />

KommReal, in der Pfarrgasse<br />

das ehemalige Langmannhaus<br />

und zusätzliche Grundflächen<br />

an die Gemeinnützige Bau- und<br />

Siedlungsgenossenschaft „Wald-<br />

viertel“ (WAV).<br />

2<br />

Auf einer Fläche von rund 1.200 m<br />

entsteht somit eine Alternative zu<br />

einem Pflegeheim.<br />

Das Amt der NÖ Landesregierung<br />

änderte die NÖ Wohnbauförderung,<br />

im Zuge dieser Novelle wurden auch<br />

die Rahmenbedingungen für<br />

„Betreutes Wohnen“ aktualisiert. Die<br />

wesentliche Veränderung liegt in der<br />

Planung von Wohnungen, neben der<br />

technischen Änderung wurden auch<br />

Verbesserungen im Betreuungsbereich<br />

der Bewohner umgesetzt.<br />

Am 7. Dezember 2009<br />

war es schließlich<br />

soweit, als Landeshauptmann<br />

Dr. Erwin<br />

Pröll den ersten<br />

Bagger in Bewegung<br />

setzt und damit den<br />

Startschuss für den<br />

Neubau gab.<br />

Die WAV möchte das<br />

Projekt „Betreutes<br />

Wohnen“ in Hollabrunn<br />

neben dem Rathaus verwirklichen.<br />

Im Untergeschoss werden<br />

Parkplätze zur Verfügung stehen.<br />

Jeweils ca. 7 Wohnungen in den 3<br />

Obergeschossen, also 20 Einheiten<br />

mit jeweils 42 bis 62 Quadratmeter,<br />

sind vorgesehen. Zusätzlich - und<br />

das ist das Besondere an dieser<br />

Wohnform - bietet sich die Möglichkeit<br />

einer vielfältigen Betreuung der<br />

Bewohner direkt im Haus.<br />

Gemeinschafts- und Kommunikationsräume<br />

werden geschaffen und<br />

in Zusammenarbeit mit Hilfsorga-<br />

Ihre Call Center-Karriere in Hollabrunn 2010<br />

Walter services Austria, Marktführer<br />

im Bereich von Call Center-Dienstleistungen<br />

baut mit Anfang des<br />

Jahres 2010 das ehemalige Ringo-<br />

Callcenter weiter auf und aus. Der<br />

Begriff Call Center ist in aller Munde<br />

aber was sind denn nun genau die<br />

Tätigkeiten, was muss man denn<br />

mitbringen, um in der Kundenbetreuung<br />

erfolgreich arbeiten zu können?<br />

Neben Freude an Kommunikation<br />

und Serviceorientierung natürlich<br />

auch ein hohes Maß an Stressresistenz<br />

und Spaß am Finden von<br />

Lösungen. Je nach Projekt rufen<br />

Kunden an, um sich ihre Rechnung<br />

erklären zu lassen, ein Produkt<br />

anzumelden und natürlich rufen die<br />

meisten dann an, wenn etwas nicht<br />

funktioniert. Die Anfragen sind vielfältig,<br />

sehr interessant und erfordern<br />

neben einem gewissen Einfühlungsvermögen<br />

für das jeweilige Kundenbedürfnis<br />

natürlich auch hohe<br />

Professionalität im kommunikativen<br />

Bereich - mit der Verbindung von<br />

Hilfsbereitschaft, Lösungsorientierung<br />

und Engagement lassen<br />

sich auch die schwierigsten Kundengespräche<br />

bravourös meistern,<br />

sodass in den meisten Fällen<br />

der/die AnruferIn zufrieden auflegt,<br />

denn das ist die Kunst dem Gegenüber<br />

am Telefon ein gutes Gefühl zu<br />

vermitteln.<br />

Die neuen Mitarbeiter-Innen werden<br />

sorgfältig eingeschult und man<br />

entwickelt ihre Potentials auch in<br />

eine TeamleiterInnenposition weiter,<br />

die einiges an Führungsgeschick<br />

und qualitative Arbeit mit den MitarbeiterInnen<br />

erfordert. Der/die Team-<br />

Abg. Lembacher, LH Dr. Pröll, Architekt<br />

Maurer, Bürgermeister Bernreiter und<br />

WAV-Dir. Manfred Damberger nach dem<br />

Spatenstich.<br />

nisationen können auch einfache<br />

medizinische und pflegerische<br />

Dienste in Anspruch genommen<br />

werden.<br />

Mit diesem Projekt soll, laut Bürgermeister<br />

Erwin Bernreiter, dieser<br />

besondere Bedarf in der Gemeinde<br />

abgedeckt sein. Die Lage mitten im<br />

Stadtzentrum ist für eine solche<br />

Einrichtung äußerst günstig. Das<br />

Bauvolumen beträgt 2,2 Mio. Euro.<br />

leiterIn führt ein Team von ca. 18 MitarbeiterInnen,<br />

coacht und trainiert<br />

diese im täglichen Arbeitsablauf.<br />

Neben dieser verantwortungsvollen<br />

Tätigkeit bleibt man in dieser<br />

Position immer am Ball, indem man<br />

auch selbst Kundengespräche entgegennimmt<br />

und sich um die<br />

besonders schwierigen Fälle<br />

kümmert.<br />

Jetzt haben Sie die Chance, ab<br />

Jänner einen spannenden Job als<br />

TeamleiterIn oder Call Center Agent<br />

am neuen WSA-Standort am<br />

Gewerbering 11 in Hollabrunn<br />

anzunehmen! Neugierig geworden?<br />

Wollen Sie dazu mehr Information<br />

vom Unternehmen walter services<br />

Austria bekommen!<br />

Informieren Sie sich unter<br />

www.walterservices.com<br />

oder treten Sie mit uns in Kontakt!<br />

-6- blickpunkt hollabrunn


Einkaufsnacht hält Vorjahresniveau<br />

Nach dem Rekordergebnis im Jahr<br />

2008 hatte man der diesjährigen<br />

Hollabrunner Winter-Einkaufsnacht<br />

mit besonderer Spannung entgegen<br />

geblickt, ist diese Großveranstaltung<br />

doch ein wichtiger Gradmesser für die<br />

Entwicklung des Weihnachtsgeschäftes.<br />

Die Bilanz dieser Nacht, die ja einen<br />

ganzen langen Tag dauert, lautet wie<br />

schon bei der Sommer-Einkaufsnacht<br />

im Juni: Die Umsätze konnten auf<br />

dem hohen Niveau des Vorjahres<br />

gehalten werden.<br />

„Es gibt mit Bestimmtheit keine Stadt<br />

vergleichbarer Größe, in der an einem<br />

einzigen Tag höhere Verkaufsumsätze<br />

gemacht werden als bei einer Hollabrunner<br />

Einkaufsnacht“, zieht Stadtmarketing-Obmann<br />

Manfred Breindl<br />

ein positives Resümee dieser insge-<br />

Vortrag von<br />

Bischof Dr. Bünker<br />

Können die Kirchen eine Seele<br />

geben? - lautet der Vortrag mit<br />

Diskussion von Hon.-Prof. Dr. Michael<br />

Bünker, Bischof der Evangelischen<br />

Kirche A.B. in Österreich, am<br />

Donnerstag, 14. Jänner 2010 um<br />

19.00 Uhr im Hollabrunner Pfarrzentrum<br />

St. Ulrich am Kirchenplatz 5.<br />

Bischof Dr. Bünker ist neuer Vorsitzender<br />

des Evangelischen Oberkirchenrates<br />

A.u.H.B. in Österreich.<br />

Die Veranstaltung wird getragen vom<br />

Katholisches Bildungswerk, kfb, KMB,<br />

Evangelische Pfarre und VHS<br />

Hollabrunn.<br />

Bischof<br />

Dr. Michael<br />

Bünker<br />

samt bereits zwölften Großveranstaltung.<br />

Hollabrunns neuer Bürgermeister<br />

Erwin Bernreiter war mit seiner<br />

Familie auch selbst auf Einkaufstour<br />

und betonte die starke überregionale<br />

Anziehungskraft, die von<br />

der Einkaufsstadt Hollabrunn ausgeht:<br />

„Ich freue mich für die heimischen<br />

Betriebe, dass das gemeinsame<br />

Engagement einmal mehr<br />

so stark belohnt wurde. Mein Dank<br />

gilt vor allem den vielen Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern, die<br />

bis spät in den Abend hinein den<br />

riesigen Kundenandrang bewältigt<br />

und enormen persönlichen<br />

Einsatz geleistet haben.“ Das<br />

Rahmenprogramm lieferte zum uneingeschränktenShoppingvergnügen<br />

das passende Flair.<br />

400 Gäste bei Seniorenweihnachtsfeier<br />

Die Stadtgemeinde Hollabrunn hatte<br />

Mitte Dezember zur traditionellen<br />

Seniorenweihnachtsfeier für alleinstehende<br />

ältere Mitbürger in den<br />

Hollabrunner Stadtsaal geladen.<br />

Bürgermeister Erwin Bernreiter<br />

konnte auch heuer wieder den<br />

älteren Mitbürgern ein abwechslungsreiches<br />

adventliches Programm<br />

bieten, bei dem der Schulchor<br />

der Volksschule Koliskoplatz<br />

ebenso musikalisch mitwirkte wie<br />

die „Junior Strings“ der Musikschule<br />

oder Staatsopernsänger Erich<br />

Wessner mit seinem Kollegen<br />

Johannes Gisser und Maria<br />

Bernadette Tuzar-Eliskases am<br />

Klavier.<br />

Aktuelles<br />

Foto:<br />

Bürgermeister und Wir-in-Hollabrunn-<br />

Vorstand freuen sich über die<br />

erfolgreiche Einkaufsnacht: v. l.<br />

Gerald Schneider, Manfred Breindl,<br />

Erwin Bernreiter, Mag. Reinhard Diem<br />

Bürgermeister im<br />

RadioY Interview<br />

Anfang Dezember war Bgm. Erwin<br />

Bernreiter zu Gast im Hollabrunner<br />

Studio von RadioY.<br />

In seiner Sendung “Rathaus News”<br />

plauderte Helmut Schneider mit dem<br />

Stadtchef eine Stunde lang über die<br />

Beweggründe des Bürgermeisters<br />

mit 25 Jahren schon in die Politik einzusteigen,<br />

über die bisherige politische<br />

Laufbahn und seine Ideen oder<br />

Visionen für die Zukunft der Stadtgemeinde.<br />

Kernaussage von Bgm. Bernreiter<br />

war, dass für ihn der Mensch im Vordergrund<br />

steht, von seiner Familie<br />

bis zum einzelnen Gemeindebürger.<br />

- 7 -


Verkehr<br />

Neue Verkehrskonzepte für Hollabrunn<br />

Im Jahr 2001 war Hollabrunn mit<br />

der Errichtung eines Radfahrmehrzweckstreifen<br />

in der Wienerstraße<br />

Vorreiter bei der Umsetzung<br />

dieser Verkehrsmaßnahme.<br />

Im Jahr 2009 hat Hollabrunn<br />

wiederum zwei neue innovative<br />

Verkehrsmaßnahmen in der<br />

Badhausgasse umgesetzt.<br />

1. Hollabrunner „Grün-Streifen“<br />

Dieses Projekt wurde von der<br />

Stadtgemeinde Hollabrunn und dem<br />

Verkehrsplaner Retter & Partner aus<br />

Krems entwickelt.<br />

Im Sommer 2009 wurde der westliche<br />

Teil der Badhausgasse<br />

zwischen der Parkgasse und dem<br />

Göllersbach saniert. In erster Linie<br />

wurde die Verrohrung des Motzke-<br />

Grabens im Verlauf der Badhausgasse<br />

erneuert. Dadurch ist es der<br />

Stadtgemeinde Hollabrunn ermöglicht<br />

worden, die Straße teilweise<br />

neu zu gestalten.<br />

Vor dem Bad blieb die Badhausgasse<br />

im wesendlichen unverändert.<br />

Die Einmündung der Badhausgasse<br />

in die Parkgasse wurde in Richtung<br />

Süden verschwenkt.<br />

Diese Trassierung zielt besser auf<br />

die Kreuzungsmitte als der derzeitige<br />

Fahrbahnverlauf. Dieser<br />

Verschwenk berücksichtigt bereits<br />

das Projekt für die Umgestaltung der<br />

Kreuzung in einen Kreisverkehr,<br />

welches im Jahr 2011 umgesetzt<br />

werden soll.<br />

Durch den Fahrbahnverschwenk vor<br />

der Kreuzung mit der Parkgasse<br />

entsteht eine größere<br />

Gehsteigfläche,<br />

welche vom Restaurant<br />

Riepl als Schanigarten<br />

genutzt werden<br />

kann.<br />

Ungefähr 10 m östlich<br />

der Parkgasse wird<br />

eine Querungsstelle<br />

für Fußgänger mit<br />

Gehsteigabsenkungen<br />

und Schutzwegausleuchtungen<br />

errichtet.<br />

Die Lage der<br />

Querungsstelle berücksichtigt dabei<br />

bereits die Lage eines Schutzweges<br />

bei Errichtung des zukünftigen<br />

Kreisverkehrs.<br />

Durch die großvolumigen Auskofferungsarbeiten<br />

für den Motzke-Graben<br />

(3,5m tief, 3m breit) wird es in den<br />

nächsten beiden Jahren Setzungen<br />

im Fahrbahnbereich geben.<br />

Um diese zukünftigen Setzungen<br />

auszugleichen, wird die oberste<br />

Asphaltlage (Verschleißschicht) erst<br />

2011 im Zusammenhang mit der<br />

Errichtung des Kreisverkehrs<br />

aufgebracht.<br />

Die Fahrbahn weist nach Fertigstellung<br />

eine Breite von 6,80m auf.<br />

Diese großzügige Fahrbahnbreite ist<br />

normalerweise für eine 30 km/h-Zone<br />

nicht geeignet.<br />

Die Stadtgemeinde Hollabrunn wollte<br />

jedoch eine verkehrsberuhigte Zone<br />

vor dem Bad errichten und hat mit<br />

dem Verkehrsplaner Retter & Partner<br />

dieses innovative Projekt entwickelt.<br />

Erstmals in Österreich !<br />

Dieses erstmalig in Österreich ausgeführte<br />

Projekt wurde von der Bezirkshauptmannschaft<br />

Hollabrunn bei der<br />

Verkehrsverhandlung vom 5. Oktober<br />

2009 genehmigt.<br />

Beidseits der Fahrbahn werden<br />

grüne Flächenmarkierungen mit<br />

0,80 m Breite aufgebracht.<br />

Durch diese „Grün“-Streifen ergibt<br />

sich eine optische Einengung der<br />

Fahrbahn auf 5,20m. Diese grünen<br />

Flächenmarkierungen dürfen aber<br />

jederzeit befahren werden.<br />

2. Gemeinsam genützter Raum<br />

(Shared Space)<br />

Die Stadtgemeinde Hollabrunn hat<br />

beim NÖ Gemeinderadwettbewerb<br />

2008 teilgenommen und einen Preis<br />

für das Projekt „Einbahnöffnung<br />

Badhausgasse für Radfahrer“<br />

bekommen. Die Kosten für die<br />

Baumaßnahmen werden somit<br />

gefördert.<br />

Der Verkehrsplaner Retter & Partner<br />

hat ein Bauprojekt in Anlehnung an<br />

„Shared-Space“ erstellt.<br />

Auch dieses wurde am 5. Oktober<br />

2009 einer verkehrsrechtlichen<br />

Prüfung durch die BH Hollabrunn<br />

unterzogen und positiv beurteilt.<br />

Nach Abschluss der Bauarbeiten<br />

vor dem Bad wurde mit den Umbauarbeiten<br />

im Engstellenbereich der<br />

Badhausgasse begonnen.<br />

Die Verkehrsfreigabe erfolgte am<br />

23.11.2009.<br />

Bei diesem Bauprojekt wurden die<br />

beiderseitigen Hochborde durch<br />

Schrägborde ersetzt. Die Fahrbahn<br />

wurde durch eine Pflasterfläche<br />

ersetzt.<br />

Der Gehsteig wurde „stöckelschuhfreundlich“<br />

asphaltiert.<br />

Einige Tage nach Verkehrsfreigabe<br />

wurde bereits festgestellt, dass die<br />

durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit<br />

sank und wenn Fußgänger sich<br />

am Gehsteig befinden, halten<br />

Kraftfahrzeuge beim Vorbeifahren<br />

einen größeren seitlichen Abstand<br />

als bisher ein.<br />

-8- blickpunkt hollabrunn


Klimaschutzpreis für Hollabrunn<br />

Innovative Projekte in der HTL Hollabrunn<br />

Hollabrunn ist in der engeren Wahl<br />

bei Preisverleihung zur Klimaschutz-Gemeinde<br />

2009.<br />

Im Wiener Konzerthaus war am vergangenen<br />

Mittwoch die Preisverleihung<br />

zum Wettbewerb Klimaschutz-Gemeinde<br />

2009.<br />

Die HTBL Hollabrunn reichte im<br />

Namen der Stadtgemeinde Hollabrunn<br />

das Projekt „Solarpark HTBL<br />

Hollabrunn“ ein. Mit den Schwerpunkten<br />

Photovoltaik, Solarthermie<br />

und dem Windrad soll neben der<br />

Ausbildung zukünftiger Fachleute<br />

auch der Bevölkerung, eine Möglichkeit<br />

aufgezeigt werden, fossile<br />

Energieträger einzusparen und somit<br />

die CO2-Emissionen zu reduzieren.<br />

Der Wettbewerb war nach der Anzahl<br />

der Einwohner in drei Kategorien<br />

ausgeschrieben.<br />

Zur Preisverleihung eingeladen<br />

wurden jene Gemeinden die in die<br />

Baum- und Strauchschnitt<br />

Der Baum- und Strauchschnittplatz<br />

der Gemeinde Hollabrunn, beim<br />

Wertstoffsammelzentrum, hat ab<br />

Dezember nur mehr am Freitag<br />

geöffnet!<br />

Es ist nur die Abgabe von verholzten<br />

Ästen von Bäumen und Sträuchern<br />

möglich, Blumen, Gras oder Laub<br />

dürfen ausschließlich Benutzer einer<br />

Biotonne abgeben.<br />

Abgabemöglichkeit besteht am<br />

Standort Steinfeldgasse (Stadtwerke)<br />

2020 Hollabrunn<br />

Öffnungszeiten: Fr. 13.00 - 18.00 Uhr<br />

Kontakt:<br />

Bauhof Hollabrunn, Tel.: 02952/2128.<br />

Weitere nützliche Informationen zum<br />

Thema Abfallverband, Service und<br />

Leistungen oder aktuelle Abfuhrtermine<br />

aber auch Tipps zum Umweltschutz<br />

erhalten sie auf der Homepage<br />

des Verbandes:<br />

http://www.abfallverband.at/hollabrunn/<br />

engere Wahl kamen.<br />

Prämiert mit einem<br />

Geldbetrag wurden<br />

nur die ersten drei<br />

Plätze jeder<br />

Kategorie.<br />

Im Rahmen der feierlichenPreisverleihung<br />

nahm<br />

Bürgermeister Erwin<br />

Bernreiter, der mit<br />

den Vertretern der<br />

HTBL Hollabrunn,<br />

Werkstättenleiter<br />

OStr. Hametner, FOL<br />

Spannbruckner<br />

sowie FOL Peter Loy<br />

angereist war, die Anerkennungsurkunde<br />

von Bundesminister<br />

Niki Berlakovich entgegen.<br />

Für nächstes Jahr wurde von<br />

Bürgermeister Erwin Bernreiter volle<br />

Unterstützung zum Erreichen des<br />

ersten Platzes beim Wettbewerb<br />

Umwelt<br />

Von links: FOL Spannbruckner,<br />

Werkstättenleiter OStr. Hametner,<br />

BM Niki Berlakovich, Bgm. Bernreiter und<br />

Gemeindebundchef H. Mödlhammer<br />

Klimaschutz-Gemeinde 2010<br />

zugesagt.<br />

Hohe Trinkwasserqualität<br />

Regelmäßig muss unser öffentliches Trinkwasser von der Österreichischen<br />

Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH. auf<br />

seine Qualität hin kontrolliert werden.<br />

Wir haben die Verpflichtung diese Untersuchungsergebnisse einmal<br />

jährlich zu veröffentlichen und präsentieren somit die Ergebnisse der<br />

letzten Untersuchung dieses Jahres (Sommer 2009).<br />

In der Tabelle kann man erkennen, dass das Trinkwasser in der Gemeinde<br />

Hollabrunn eine hervorragende Qualität aufweist, alle Grenzwerte<br />

werden weit unterschritten. Zum näheren Verständnis sei angemerkt,<br />

dass im Ort Kleinstetteldorf und östlich davon die Bevölkerung<br />

mit EVN-Wasser versorgt wird. Aus allen übrigen Wasserhähnen der<br />

Gemeinde fließt eine Mischung aus den 4 Gemeindepumpwerken.<br />

Die Fördermengen teilen sich wie folgt auf: PW 1 - 26%; PW 2 - 24%;<br />

PW 3 - 4 %; PW 4 - 46%.<br />

Gesamthärte Nitrat Clorid Sulfat<br />

(dH) mg/l mg/l mg/l<br />

Zulässige Höchstkonzentration 50 200 250<br />

Pumpwerk 1 22,8 36,3 24,7 46,9<br />

Pumpwerk 2 26,2 40,1 41,7 66,8<br />

Pumpwerk 3 22,4 40,9 50,8 47,3<br />

Pumpwerk 4 27,3 8,3 36,6 107,0<br />

EVN-Wasser (ehem. NÖSIWAG) 25,1 34,0 24,0 57,0<br />

- 9 -


Schulen<br />

Landesrat Mag. Johann<br />

Heuras besucht<br />

Bgm. Erwin Bernreiter<br />

Am 9. Dezember besuchte der für Bildung<br />

zuständige Landesrat Mag. Johann<br />

Heuras unseren Bürgermeister<br />

Erwin Bernreiter.<br />

Neben informellen Gesprächen zum<br />

Hollabrunner Schulwesen wurde die<br />

Wiedereröffnung des Sonderpädagogischen<br />

Zentrums in Hollabrunn<br />

am 12. Februar besprochen.<br />

StADir. Mag. Stockinger, SPZ-Lehrerin M. Breindl,<br />

LR Mag. Johann Heuras und Bgm. Bernreiter<br />

Am 27. 11. 2009 fand im großen<br />

Hörsaal EI-7 der Technischen Universität<br />

Wien der „Sparkling Science<br />

Kongress 2009“ statt. Im Rahmen<br />

dieser Veranstaltung wurde auch<br />

das Projekt „Auto MHT“ der HTBL-<br />

Hollabrunn ausgezeichnet. Die<br />

Schüler der Abteilung für Elektronik<br />

Thomas Pallierer und Dominic<br />

Haselberger erhielten aus den Händen<br />

von Wissenschaftsminister Dr.<br />

Johannes Hahn einen Scheck über<br />

5000,- als Forschungsprämie für ihre<br />

Arbeit.<br />

Die beiden Schüler entwickeln im<br />

Rahmen ihrer Diplomarbeit einen<br />

automatisierten Mikrohärtetester für<br />

ein Auflichtmikroskop. Dieses Projekt<br />

wird gemeinsam mit dem Institut für<br />

Festkörperphysik der Technischen<br />

Universität Wien durchgeführt und<br />

an der HTL von DI. Franz<br />

Geischläger betreut. Der Projektleiter<br />

Dr. Anton Bergauer, ebenfalls Lehrer<br />

an der HTBL-Hollabrunn, war 15<br />

Business-Life hautnah erleben<br />

Unter diesem Motto standen die<br />

Praxistage der BHAS Hollabrunn.<br />

Wie schon in den Jahren zuvor<br />

machten sich auch heuer wieder 22<br />

Schüler/innen der 3. Klasse der<br />

BHAS Hollabrunn auf den Weg in<br />

Richtung Betriebspraxis. Im Zeitraum<br />

vom 4. November bis 6. November<br />

2009 sammelten die Schüler<br />

der Abschlussklasse wertvolle Erfahrungen<br />

in verschiedenen Unternehmen.<br />

Während der Praxistage<br />

konnten sie ihre Fähigkeiten und<br />

Kenntnisse in den jeweiligen Betrieben<br />

umsetzen. Mit großem Engagement<br />

arbeiteten die Schüler/innen in<br />

den unterschiedlichsten Branchen<br />

und konnten viele kaufmännische<br />

Tätigkeiten übernehmen.<br />

Die Aufgabenstellungen meisterten<br />

sie ausgezeichnet. Die Schüler<br />

kamen mit großer Begeisterung in<br />

die Schule zurück und berichteten<br />

stolz von Ihren Erlebnissen rund um<br />

die Praxistage. Besonders freuten<br />

sich die Schüler/innen der<br />

Minister ehrt HTL-Schüler<br />

Jahre Forscher am Institut für<br />

Festkörperphysik und hat selber<br />

unzählige manuelle Messungen an<br />

diesem Gerät durchgeführt. Obwohl<br />

es bereits damals Ideen für eine<br />

Automatisierung des Messvorganges<br />

gab, gibt es bis dato dafür<br />

aber keine kommerziell erhältliche<br />

Lösung. Daher<br />

trat das Institut<br />

für Festkörperphysik<br />

mit der<br />

Bitte an den<br />

ehemaligen<br />

Mitarbeiter Dr.<br />

Bergauer heran<br />

ein derartiges<br />

Projekt an der<br />

HTL in Hollabrunn<br />

zu<br />

starten.<br />

Die Mikrohärtemessung<br />

stellt<br />

eine wichtige<br />

Möglichkeit zur<br />

Analyse und<br />

Abschlussklasse, dass ihr Vorhaben<br />

von der Wiener Städtischen<br />

Versicherung Hollabrunn finanziell<br />

unterstützt wurde. So entstanden<br />

den Praxisbetrieben keine Kosten.<br />

Auch die Weinviertler Sparkasse AG<br />

gewährte dem Handelsschüler<br />

Andreas Klingler Einblick in die<br />

Berufswelt.<br />

Von links: VL Birgit Kaim, VDir. Mag.<br />

Christian WILHELM, VDir. Andreas Kaim,<br />

Andreas Klingler, Dir. Mag. Heidemarie<br />

Matyas-Hauber<br />

Charakterisierung in der Festkörperphysik<br />

dar und wird im<br />

Besonderen an Fasern oder dünnen<br />

Schichten routinemäßig eingesetzt.<br />

Schecküberreichung (v.l.n.r. Minister Dr. Johannes Hahn;<br />

Thomas Pallierer; Dominic Haselberger; DI. Franz Geischläger)<br />

-10- blickpunkt hollabrunn


Die Auszeitraum-Methode<br />

an der NÖ MITTELSCHULE/<br />

EURO-HAUPTSCHULE Hollabrunn<br />

Sprichwort: Kein Problem wird gelöst,<br />

wenn wir darauf warten, dass sich<br />

andere darum kümmern.<br />

(Martin Luther King)<br />

Ein neues Schulprojekt macht es<br />

möglich:<br />

Seit September 2009 gibt es in der<br />

NMS/EHS Hollabrunn einen neu<br />

eingerichteten Raum (siehe Foto), der<br />

„Auszeitraum“ oder „Cool down<br />

room“ genannt wird. Er wird von Dipl.<br />

Päd. HOL Angelika Binder einer ausgebildeten<br />

Beratungslehrerin betreut.<br />

Für ein entspanntes Gesprächklima<br />

wurde der Raum auch entsprechend<br />

eingerichtet.<br />

Die Methode basiert auf dem Einhalten<br />

klarer Regeln und Verhaltensweisen<br />

im Unterrichtsalltag. Jeder<br />

Lehrer hat das Recht, ungestört zu<br />

unterrichten. Jede Schülerin, jeder<br />

Schüler hat das Recht, ungestört zu<br />

Projekt der NÖ MITTELSCHULE Hollabrunn<br />

mit der BHAK Hollabrunn<br />

Im Rahmen ihres Maturaprojektes „Meet & Read“ organisierten<br />

zwei Schülerinnen der BHAK Hollabrunn Anita<br />

Hogl und Stefanie Scheidl in Kooperation mit Dipl. Päd.<br />

HOL Elisabeth Schüttengruber-Holly, eine Lesung mit dem<br />

beliebten Kinderbuchautor Franz Sales Sklenitzka für die<br />

Schüler der 1. Klassen der NÖ Mittelschule Hollabrunn. Im<br />

themenbezogen dekorierten Zeichensaal der NMS erlebten<br />

die begeisterten Kinder ein Leseerlebnis der besonderen<br />

Art. Der engagierte Autor Sklenitzka, bekannt mit<br />

Büchern wie „Drachen haben nichts zu lachen“ oder „Als<br />

Papa noch Pirat war“, verstand es, die jungen Besucher<br />

mit der Präsentation der vier Drachenbücher in seinen<br />

Bann zu ziehen. Im Anschluss an die Lesung fand die<br />

Preisverleihung an die Gewinner des Zeichenwettbewerbs<br />

statt, den die angehenden Maturantinnen ebenfalls für die<br />

Hauptschüler vorbereitet hatten. Die tollen Werke der<br />

kleinen Künstler/innen wurden mit Büchern, Rucksäcken<br />

und anderen<br />

attraktiven Preisen<br />

belohnt.<br />

lernen. Jeder muss die Rechte der<br />

anderen respektieren.<br />

Bei der Überschreitung der Grenzen<br />

können die Schüler entscheiden, ob<br />

der Unterricht ohne weitere Störungen<br />

fortgesetzt werden kann oder<br />

ob der Schüler in den Auszeitraum<br />

geht.<br />

Folgende Ziele sollen dadurch<br />

erreicht werden:<br />

Lernbereite Schülerinnen und<br />

Schüler zu schützen und ruhigen,<br />

ungestörten Unterricht zu ermöglichen.<br />

Störenden Schülern gezielt<br />

Hilfe anzubieten, um ihr Sozialverhalten<br />

zu verbessern und Eigenverantwortlichkeit<br />

zu ermöglichen. Der<br />

Auszeitraum bietet dem Schüler die<br />

Möglichkeit, sich zuallererst einmal<br />

zu beruhigen und ihm dann Zeit zur<br />

Aussprache zu geben.<br />

Gründe für sein Fehlverhalten sollen<br />

Die angehenden<br />

Maturantinnen Anita<br />

Hogl und Stefanie<br />

Scheidl mit einem<br />

Teil der Preisträger<br />

und Franz Sales<br />

Sklenitzka<br />

Ewiger Kalender<br />

Schulen<br />

erkannt werden und gemeinsam<br />

werden Lösungsschritte erarbeitet.<br />

Das Vertrauensverhältnis zwischen<br />

Lehrerin und Schüler/in steht dabei<br />

im Mittelpunkt.<br />

Ein tolles Projekt hat die NÖ Mittelschule/Eurohauptschule<br />

mit ihrer Partnerschule aus Znaim gestartet.<br />

Die Schüler der 3c Klasse der NMS/EHS Hollabrunn<br />

gestalten mit ihrer Klassenlehrerin HOL Brigitte<br />

Schweifer im Zeichenunterricht wunderschöne Bilder,<br />

die als Kalenderblätter für einen ewigen Kalender<br />

verwendet wurden. Von jedem Kind ist eine Zeichnung<br />

dabei, es gibt drei verschiedene Auflagen von diesem<br />

Kalender, der beim Elternsprechtag präsentiert und zum<br />

Verkauf angeboten wurde.<br />

In mehreren Unterrichtsgegenständen wurde für dieses<br />

tolle Ergebnis gearbeitet: in Informatik wurde gestaltet,<br />

eingescannt und gedruckt, in Deutsch wurden Plakate<br />

gestaltet, im Zeichenunterricht gemalt und ein<br />

Lehrausgang zum Verein Sonnendach organisiert. Dort<br />

durften die Kinder der NMS/EHS die Einrichtungen der<br />

Tagesheimstätte besuchen und mit den Bewohnern<br />

plaudern.<br />

Für jeden verkauften<br />

Kalender spendeten<br />

die Schüler den behinderten<br />

Menschen, die<br />

im Sonnendach untergebracht<br />

sind, einen<br />

Euro und das gab den<br />

Kindern natürlich<br />

besonderen Ansporn<br />

viele Kalender zu<br />

verkaufen.<br />

- 11 -


Wirtschaft<br />

Bürgermeister gratuliert<br />

zur „Haube“<br />

Am 5. November, kurz nachdem am<br />

Vorabend in Wien der neue Restaurant-Guide<br />

Gault Millau 2010 präsentiert<br />

wurde, besuchte Bürgermeister<br />

Erwin Bernreiter, gemeinsam mit<br />

Landesrat Mag. Stefan Pernkopf das<br />

Wagner Wirtshaus in der Hollabrunner<br />

Gschmeidlerstraße.<br />

Von links: Labg. Marianne Lembacher, Philpp<br />

und Christoph Wagner, Landesrat Mag. Pernkopf<br />

und Bürgermeister Erwin Bernreiter<br />

Das Cafe Jordan ist 21 Jahre jung!<br />

Das traditionelle Cafe am Hollabrunner<br />

Hauptplatz, dass einst als<br />

relativ kleines Lokal begonnen hatte<br />

und damals schon ein beliebter Treff<br />

war, ist heute ein fixer Bestandteil<br />

der Hollabrunner Gastronomieszene.<br />

Die Überraschung bei den beiden<br />

Wirten Philipp und Christoph<br />

Wagner war groß, wenngleich sie<br />

sofort den Grund des Besuches<br />

errieten, hatten sie doch im renommierten<br />

Lokalführer ihre erste<br />

„Haube“ verliehen bekommen.<br />

Bürgermeister Erwin Bernreiter<br />

stellte sich mit einer Dankesurkunde<br />

als erster offizieller Gratulant ein. Er<br />

brachte seine Freude zum Ausdruck,<br />

dass man in Hollabrunn nun<br />

erstmals in der Geschichte in einem<br />

Haubenlokal speisen kann und<br />

würdigte den Verdienst der beiden<br />

Wagner Brüder.<br />

Es sei nämlich nicht leicht, sich eine<br />

solche Auszeichnung zu erkochen,<br />

meinte Bürgermeister Bernreiter,<br />

und merkte weiters an, dass dies<br />

auch eine wichtige Aufwertung für<br />

die Gastronomie der gesamten<br />

Stadt bedeutet.<br />

21 Jahre Cafe Jordan<br />

Nicht nur viele Stammgäste auch<br />

neue Kunden frequentieren das<br />

Lokal und fühlen sich in diesem<br />

Ambiente wohl.<br />

Wirtschaftskammerobmann Vbgm.<br />

KommR Franz Schrimpl gratulierte<br />

namens der Bezirksstelle Hollabrunn<br />

und wünschte weiterhin viel<br />

Erfolg.<br />

Im Bild:<br />

Ing. Maximilian<br />

Jordan,<br />

DI Christoph Jordan,<br />

Vizebgm. Franz<br />

Schrimpl,<br />

Stefanie Jordan und<br />

die Gründerin des<br />

Cafes<br />

Irmtraud Jordan.<br />

Juniorfirma gegründet<br />

Im November luden die SchülerInnen<br />

der 7B des BG/BRG Hollabrunn<br />

zur Gründungsfeier ihrer beiden<br />

Juniorfirmen „Traubikuss JC“ und<br />

„Nussgenuss JC“ ein. Im Laufe des<br />

Abends wurden unter der Moderation<br />

der beiden Geschäftsführerinnen<br />

Lisa Hartl und Désirée Lehner<br />

das Projekt „Junior“ vorgestellt.<br />

Nach der Präsentation beider<br />

Unternehmen und deren Produkten,<br />

kamen die Gäste in den Genuss,<br />

diverse Speisen aus dem gemeinsamen<br />

Kochbuch zu verköstigen.<br />

Anschließend bot sich die Gelegenheit,<br />

das Sortiment an Trauben- und<br />

Nussprodukten beider Firmen zu<br />

erwerben.<br />

Karl Springle Hollabrunn:<br />

80. Geburtstag<br />

Der langjährige Orthopädieschuhmachermeister<br />

Karl Springle der 46<br />

Jahre (!) das Gewerbe ausgeübt<br />

hatte, feierte seinen 80. Geburtstag.<br />

Das Ehrengeschenk der Wirtschaftskammer<br />

Niederösterreich überreichten<br />

ihm Bezirksstellenausschussmitglied<br />

Ing. Alfred Babinsky und<br />

Bezirksstellenleiter Mag. Julius<br />

Gelles mit den besten Wünschen.<br />

Als weiterer Gratulant überreichte<br />

Bäckermeister Norbert Spenling<br />

einen nahrhaften Gruß aus seiner<br />

Backstube. Im Bild: Ing. Alfred<br />

Babinsky, der Jubilar und<br />

Bäckermeister Norbert Spenling.<br />

-12- blickpunkt hollabrunn


Aktuelles<br />

Verabschiedung von DI Dr. Franz Surböck<br />

Der Abteilungsvorstand der Abteilung<br />

für Elektronik an der HTL Hollabrunn<br />

und ehemaliger Leiter des Pädagogischen<br />

Instituts geht in Pension.<br />

Hofrat Dipl.-Ing. Dr. techn. Franz<br />

Surböck feierte anlässlich seiner<br />

Pensionierung am 30.11. 2009 mit<br />

vielen Freunden, Wegbegleitern,<br />

Schülern und Lehrern im Studentenheim<br />

Hollabrunn.<br />

Jeder, der dem agilen, gewissenhaften,<br />

integren und innovativen HR<br />

Dr. Franz Surböck begegnen durfte,<br />

weiß, dass es für ihn keinen Ruhestand<br />

gibt, sondern er nur in einen<br />

neuen Lebensabschnitt eintritt.<br />

In Würdigung seiner Verdienste um<br />

das technische Schulwesen fanden<br />

sich ca. 160 Personen aus Schule<br />

Goldene Ehrennadel<br />

für Gerda Schuster<br />

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des<br />

NÖ Wirtschaftsbundes wurde Gerda<br />

Schuster, mit der „Großen Goldenen<br />

Ehrennadel“, der höchsten Auszeichnung<br />

des NÖ Wirtschaftsbundes,<br />

geehrt.<br />

Gerda Schuster war von 1984 bis<br />

heuer im Frühjahr Bezirksvorsitzende<br />

und seit 2006 auch stellvertretende<br />

Landesvorsitzende von „Frau in der<br />

Wirtschaft“. Zudem ist sie im Gemeinderat<br />

von Hollabrunn für den Pflichtschulbereich<br />

zuständig.<br />

Bild (v.l.) Landesgruppenobfrau,<br />

Präsidentin Sonja Zwazl, Gerda<br />

Schuster und NÖ Wirtschaftsbund-<br />

Direktor Mag. Herbert Lehner<br />

und Öffentlichkeit ein. In den Ansprachen<br />

von Direktor Dr. Thomas<br />

Dietmaier, Landesschulinspektor HR<br />

Dr. Wilhelm König und in Vertretung<br />

des Bürgermeisters Stadtrat HR<br />

Mag. Karl-Heinz Jirsa wurden<br />

wesentliche Stationen von Dr.<br />

Surböcks Lebensweg beleuchtet.<br />

Dr. Surböck wurde im Jahr 1949 in<br />

Eggenburg geboren, ist mit der<br />

AHS-Professorin OStR Mag.<br />

Walburga verheiratet und Vater von<br />

zwei erfolgreichen Kindern.<br />

In seiner langjährigen Tätigkeit hat<br />

HR Dr. Franz Surböck viele Anerkennungen<br />

für die nationale und internationale<br />

Lehrerfortbildung, die<br />

Schulentwicklung, die Leitung der<br />

Abteilung für Steuerungs- und<br />

Erwin trifft Erwin<br />

Am 7. Dezember besuchte LH Dr. Erwin<br />

Pröll Bürgermeister Erwin Bernreiter<br />

in dessen Arbeitszimmer im<br />

Hollabrunner Rathaus.<br />

In informellen Gesprächen wurde<br />

über viele Projekte diskutiert, die die<br />

Entwicklung und Zukunft der Gemeinde<br />

betreffen.<br />

Die Erweiterung des Hollabrunner<br />

Krankenhauses, der Ausbau des<br />

Pflegeheimes, die Umgestaltung<br />

des Bahnhofsplatzes oder die Sanierung<br />

des Studentenheimes waren<br />

ebenso Themen wie die zukünftig<br />

geänderte Finanzsituation der Gemeinden<br />

durch verminderte Ertragsanteile.<br />

“Ich habe mit dem Herrn Landeshauptmann<br />

eine ausgezeichnete Gesprächsbasis,<br />

die für meine politische<br />

Arbeit und somit für unsere Gemeinde<br />

sehr wichtig ist”, betonte<br />

Bürgermeister Bernreiter.<br />

STR Mag. Jirsa und Dr. Franz Surböck<br />

Regelungstechnik, die Leitung des PI<br />

und die Tätigkeit als Direktor des PI<br />

NÖ bekommen. Ganz besonders<br />

stolz kann er auf den Dank und die<br />

Anerkennung des Landesverbandes<br />

der Elternvereine an höheren und<br />

mittleren Schulen von Niederösterreich<br />

und Wien für die gute<br />

Zusammenarbeit sein.<br />

Waltraud Rammel<br />

im Ruhestand<br />

Frau Waltraud Rammel hatte am 3.<br />

Dezember 2009 ihren letzten Arbeitstag<br />

und geht mit Jahresende in ihre<br />

verdiente Pension.<br />

Die letzten 40 Jahre war Fr. Rammel<br />

im Dienst der Stadtgemeinde Hollabrunn<br />

für die Bürger tätig.<br />

In einem “Männerbetrieb”, wie den<br />

Hollabrunner Stadtwerken beschäftigt,<br />

machte sie sich durch ihre<br />

umsichtige Art bei den Kollegen sehr<br />

beliebt.<br />

Bürgermeister Erwin Bernreiter und<br />

Stadtamtsdir. Mag. Franz Stockinger<br />

bedankten sich bei Frau Rammel für<br />

ihre stets engagierte Mitarbeit und<br />

verabschiedeten sie mit einem<br />

Blumenstrauß.<br />

- 13 -


Aktuelles<br />

Reges Interesse beim Tag der Offenen Tür<br />

Bürgermeister Erwin Bernreiter war über das große Interesse<br />

der Bürger an der Gemeindeverwaltung sehr erfreut,<br />

denn die Räumlichkeiten des Rathauses waren am 27. November<br />

2009, zum „Tag der Offenen Tür“ im Hollabrunner<br />

Rathaus, teilweise überfüllt.<br />

Eine große Zahl<br />

an Besuchern<br />

war gekommen,<br />

um die<br />

neuen Räumlichkeiten<br />

im<br />

Rathaus zu<br />

besichtigen,<br />

gerade der neu<br />

gestaltete<br />

Sitzungssaal<br />

war dabei das<br />

Highlight.<br />

Bgm. Bernreiter mit Besuchern in seinem Arbeitszimmer<br />

Viele Menschen nützten auch die Gelegenheit zu einem<br />

Gespräch mit Bürgermeister Bernreiter, der sich den<br />

gesamten Nachmittag Zeit genommen hatte, um persönlich<br />

auf die Wünsche und Anregungen seiner Gäste<br />

eingehen zu können.<br />

Auch auf die Sicherheit der Bevölkerung in der Gemeinde<br />

Hollabrunn legt Bürgermeister Erwin Bernreiter großen<br />

Wert, so hatte er in Zusammenarbeit mit der Hollabrunner<br />

Polizei einen Informationsstand zum Thema Sicherheit<br />

beim Tag der Offenen Tür im Rathaus initiiert. Der große<br />

Marianne Mendt in Hollabrunn<br />

Lions Benefizkonzert am 5. März<br />

Am Freitag, dem 5. März 2010 gastiert<br />

die bekannte Austropoperin<br />

und Jazzinterpretin Marianne Mendt<br />

mit ihrer Band um 19.30 im Stadtsaal<br />

Hollabrunn. Sie gibt ein<br />

Benefizkonzert für den Lions Club<br />

Weinland zu Gunsten des Präventionsprogramms<br />

gegen sexuellen<br />

Missbrauch.<br />

Nachhaltig<br />

in Erinnerung<br />

ist und<br />

bleibt<br />

Marianne<br />

Mendt mit<br />

der<br />

„Glock'n“,<br />

ihrem weitausbekanntesten<br />

Titel.<br />

-14-<br />

Andrang<br />

an wissenshun<br />

grigen<br />

Bürgern<br />

zeigt,<br />

dass<br />

damit ein<br />

Top-<br />

Thema<br />

bedient wurde.<br />

Weitere Ohrwürmer aus den Siebzigern<br />

sind etwa „Komm, alter Pianospieler“<br />

und „I wünsch mir zu Weihnachten“.<br />

Und wer sich zu Weihnachten<br />

wünscht, am 5. März dieses<br />

authentische Kraftbündel in Hollabrunn<br />

live on stage zu sehen und zu<br />

hören, für den kann der 24. Dezember<br />

„a glücklicher Tog“ werden.<br />

M. Mendt kommt mit ihrer Band, die<br />

aus den besten Jazzmusikern des<br />

Landes besteht nach Hollabrunn.<br />

„Der Kartenverkauf für das Benefizkonzert<br />

mit Marianne Mendt & Band<br />

am 5. März hat nämlich bereits<br />

begonnen“, verrät Lions-Präsident<br />

Helmut Schneider einen besonders<br />

aktuellen Geschenktipp für Junge<br />

und Junggebliebene. Tickets gibt es<br />

um 30, 25 und 20 Euro bei den<br />

Zur Adventfeier war der neue Sitzungssaal<br />

mit Besuchern gut gefüllt<br />

Von 13.00 bis 17.00 Uhr konnte man sich auch über<br />

alle Verwaltungs-Leistungen der Stadtgemeinde<br />

informieren, fast alle Mitarbeiter des Hauses waren<br />

anwesend, um Fragen zu klären sowie sich und ihre<br />

Leistungen zu präsentieren.<br />

Natürlich durfte die passende Bewirtung der Gäste des<br />

Rathauses nicht fehlen. Duftende Weihnachtskekse,<br />

Tee oder Kaffee wurden ebenso angeboten wie<br />

Glühwein und Speckbrote auf der Rathausterrasse.<br />

Besonders freute sich Bürgermeister Erwin Bernreiter<br />

auch über den Besuch des Künstlers Walter Maringer<br />

aus Kirchberg, der die neuen Gemälde im Bürgermeisterzimmer<br />

geschaffen hatte.<br />

Ab 17.00 Uhr begann eine kleine Adventfeier mit<br />

vorweihnachtlicher Musik, Lesungen durch<br />

Bürgermeister und Gemeindemandatare und der<br />

Enthüllung der Rathauskrippe.<br />

Freizeitbetrieben Hollabrunn, Tel.<br />

02952 33 35, oder per e-Mail an<br />

fbh@hollabrunn.gv.at.<br />

Mit dem Reinerlös des Benefizkonzertes<br />

unterstützt der Lions Club<br />

Weinland das österreichweite Präventionsprogramm<br />

gegen sexuellen<br />

Missbrauch an Mädchen und Buben<br />

unter dem Motto „Mein Körper<br />

gehört mir!“.<br />

Im Oktober dieses Jahres konnte<br />

dieses Präventionsprogramm mit<br />

Unterstützung des Lions Club<br />

Weinland und der Allianz-Agentur<br />

Martin Wanatsch bereits an einer<br />

Hollabrunner<br />

Volksschule<br />

erfolgreich<br />

umgesetzt<br />

werden.<br />

blickpunkt hollabrunn


Sport/Kultur<br />

“Wir sind schon wieder cool”<br />

Kunsteisbahn<br />

mit neuem<br />

Buffetangebot<br />

Frühschoppen: Sonntag, 27. Dezember, 10-12 Uhr<br />

Frühschoppen: Sonntag, 17. Jänner, 10-12 Uhr<br />

Eis-Disco: Samstag, 23. Jänner, 19-21 Uhr<br />

Kindermaskenfest: Samstag, 13. Februar 2010<br />

Alle kabelsignal Kunden können<br />

jetzt mit dem Kauf eines digitalen<br />

Kabelreceivers von Digikabel über<br />

den bestehenden Anschluss mehr<br />

Fernsehprogramme in besserer - da<br />

digitaler - Bild und Tonqualität empfangen.<br />

Ohne laufende Mehrkosten<br />

können 100 digitale Programme<br />

empfangen werden. Wer ein HD<br />

fähiges TV Gerät besitzt, aber noch<br />

keinen digitalen Receiver verwendet<br />

und somit noch Analog empfängt,<br />

bekommt bis zum 28. 2. 2010 für<br />

den Kauf eines HD Receivers von<br />

Heiss auf Eis!<br />

Eistelefon: 02952/3335-30<br />

www.hollabrunn.gv.at<br />

Ballkalender 2010:<br />

Sa., 16. Jänner: Gewerbeball ab 20 Uhr<br />

Sa., 23. Jänner: Bezirksbauernball, 20.30 Uhr<br />

Sa., 6. Februar: ÖVP-Valentinsnacht, 20.30 Uhr<br />

So., 7. Februar: Stadtball “50+” ab 15.00 Uhr<br />

Sa., 13. Februar: Gymnasiumball ab 20.30 Uhr<br />

Di., 16. Feb.: UTT KNAX - Kinderfasching, 15.00<br />

Jetzt können Kabel-TV Haushalte in Hollabrunn<br />

mehr aus ihrem Kabelanschluss holen.<br />

blickpunkt hollabrunn<br />

Digikabel 40.- Euro rückerstattet.<br />

Diese Aktion wird aus dem Digitalisierungsfonds<br />

des Bundes gefördert.<br />

Die Receiver von Digikabel sind<br />

vorprogrammiert und somit einfach<br />

nur anzustecken.<br />

Info und Bestellung telefonisch<br />

unter 0820 910 910 oder auf<br />

www.digikabel.at .<br />

Folgende Kabelreceiver stehen zur<br />

Auswahl:<br />

TechniSat MF4-K 129.- Euro<br />

Winterwanderweg<br />

In diesem Winter wird die Stadtgemeinde<br />

Hollabrunn, auf Initiative von<br />

STR Wolfgang Scharinger, wieder einen<br />

speziellen “Winterwanderweg”<br />

einrichten.<br />

Die Strecke ist 5 Kilometer lang und<br />

führt durch die herrliche Landschaft<br />

der Kellergassen und Weinberge, wobei<br />

einige interessante Aussichtspunkte<br />

auf die Stadt Hollabrunn passiert<br />

werden.<br />

Die Stadtwerke der Gemeinde werden<br />

die Strecke von zu viel Schnee,<br />

oder Verwehungen räumen, sonst<br />

den Weg allerdings naturnah belassen,<br />

also nicht streuen. Die Benützung<br />

erfolgt daher auf eigene Gefahr.<br />

Der geräumte Weg beginnt am Gerichtsbergkellerplatzl<br />

und führt anfangs<br />

die Kellergasse hinauf, unter<br />

der Umfahrungsstraße weiter bis ans<br />

Ende der Kellerzeile.<br />

Nun folgt ein landschaftlich sehr reizvoller<br />

Teil durch die Weinberge Richtung<br />

Kellergasse und Ort Suttenbrunn,<br />

bevor man schließlich entlang<br />

des Begleitweges der B 303<br />

wieder zum Gerichtsbergkellerplatzl<br />

zurückkehrt.<br />

WISI OR178 HD 169.- Euro<br />

40.- Euro Förderung möglich<br />

TechniSat HD8-C 299.- Euro<br />

40.- Euro Förderung möglich<br />

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- 15 -


Die Heizalternative:<br />

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Tel. 02952/2443, schrimpl.holz@aon.at<br />

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2020 Hollabrunn

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