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06 ➜ KARRIEREWEGE

IM WETTBEWERB UM DIE

BESTEN KÖPFE

/// Im Gespräch mit Tomorrow Today beschreiben die beiden AIT-Geschäftsführer

Anton Plimon und Wolfgang Knoll gemeinsam mit der AIT Karrierewege-Projekt-

leiterin Elvira Welzig, warum das AIT Austrian Institute of Technology als Arbeitge-

ber in Österreich eine führende Rolle einnimmt. ///

Tomorrow Today: Wie rekrutieren Sie Ihre „bes -

ten Köpfe“?

AIT-GF Wolfgang Knoll: Hierbei

gilt es zu unterscheiden, auf welcher

Ebene wir Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter suchen. Wir

schreiben aus, wir gehen auf Kandidatinnen

und Kandidaten zu, die

wir aus unseren Netzwerken heraus

als mögliches Fachpersonal identifizieren und

setzen fallweise auch Rekrutierungsbüros, also

professionelle Headhunter, ein. Grundvoraussetzung,

dass sich gute Leute melden, ist, dass sich

gute Leute melden, ist natürlich, dass wir international

kompetitive Gehälter zahlen. Es gibt aber

auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die primär

wegen des Themas kommen, obwohl sie anderswo

mehr Geld bekommen könnten. Daher ist es gerade

im technisch-wissenschaftlichen Bereich ganz

wichtig, an den richtigen Themen entlang der globalen

Herausforderungen zu arbeiten. Das zieht

gute Köpfe an. Und natürlich hängt es auch von der

Kultur beziehungsweise dem allgemeinen Setting

des Unternehmens ab. Denn das Standing einer

Forschungsstätte hat ebenfalls enormen Einfluss

darauf, gute Leute zu gewinnen.

AIT-GF Anton Plimon: „Ownership“

ist dabei das Schlüsselwort

unserer Maßnahmen. Ziel ist,

dass unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter stolz sind, beim AIT zu

arbeiten. Weil wir an den richtigen

Themen, den „Grand Challenges“,

forschen und weil wir eine Unternehmenskultur

aufbauen, die das AIT zu einem begehrten Dienst-

geber macht. Und wir können aufgrund der vielen

Initiativbewerbungen bereits erkennen, dass dies in

der Zwischenzeit bereits gut greift.

Wie sieht Ihr Karrieremodell – beispielsweise für

eine Forscherin/einen Forscher – konkret aus?

Knoll: Bereits in unserem Markenkern ist der Begriff

„Ingenious Partner“ fest verankert. Er soll zeigen,

dass bei uns die optimale Entwicklung von Talenten

und Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter einen besonderen Stellenwert einnimmt.

In einem Wissensbetrieb ist der Erfolg untrennbar

mit der erfolgreichen Entwicklung unserer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbunden.

Elvira Welzig: Wir haben daher

die einzelnen Berufsbilder exakt

und mit maximaler Transparenz

definiert. Damit stehen die möglichen

Perspektiven für unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bereits

beim Eintritt fest. Mit den AIT

Karrierewegen zeigen wir auf, welche Schritte folgen

können und welche Voraussetzungen dafür jeweils

gegeben sein müssen. Unser Karrieremodell

wurde gemäß des Standards international führender

Forschungsorganisationen konzipiert. Es sieht

grund sätzlich fünf Berufsbilder vor: „Engineering &

Expert Advice“, „Management“, „Science“, „Support“

und „Technical Services“. Innerhalb dieser Berufsbilder

ist eine stufenweise Entwicklung in Form

von Levels möglich. Die Aufgaben sowie die Voraussetzungen

sind für jedes Level klar definiert. Das

AIT-Karrieremodell ermöglicht aber auch eine gezielte

Verlagerung der persönlichen Schwerpunkte

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