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PDF; 1,6 MB - Evangelischer Kirchenbezirk Tübingen

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2013


Impressum

Idee: Heidi Grözinger

Layout: Claudia Wingenfeld

Fotos: Eva-Maria Illgen (2 bis 10 und 12.1)

Peter Steinle (1)

Claudia Wingenfeld (11 und 12.2)

Bastelinstrumente: Claudia Wingenfeld

Instrumente: (1) Liederhalle, Stuttgart

(2) Bachmuseum, Eisenach

(3.1) Gerhard Riehle, Tübingen

(3.2, 4, 5.1, 7, 8) Roland Stemmler, Kirchentellinsfurt

(5.2) Stephanuskirche, Tübingen

(6) Heidi Grözinger, Tübingen

(9) Stiftskirche, Tübingen

(10) Geigenbauer "Schwabenstreich", Tübingen

(11, 12) Claudia Wingenfeld, Tübingen

Alle Texte sind Auszüge aus Wikipedia und/oder anderen Quellen, die

bei den Instrumenten extra genannt werden.

Der Reinerlös vom Verkauf des Kalenders wird zu Gunsten der

Kirchenmusik in Tübingen gespendet.


1

Meine Harfe ist eine Klage geworden

und meine Flöte ein Weinen Hiob 30,31

Di 1

Mi 2

Do 3

Fr 4

Sa 5

So 6

Mo 7

Di 8

Mi 9

Do 10

Fr 11

Sa 12

So 13

Mo 14

Di 15

Mi 16

Do 17

Fr 18

Sa 19

So 20

Mo 21

Di 22

Mi 23

Do 24

Fr 25

Sa 26

So 27

Mo 28

Di 29

Mi 30

Fr 31


Harfe

Die Harfe kam bereits um 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten

vor. Sie hatte die Form einer 6-8 saitigen, auf dem Boden stehende

Bogenharfe.

Über die Jahrtausende wird sie von diesem Instrument, das pro Saite

einen einzelnen Ton abgibt, weiter entwickelt zur saitenreicheren

Standharfe, zur Hakenharfe, bis zur Rahmenharfe im 8. Jahrhundert,

wie sie in dieser Form zum ersten Mal in Irland auftauchte.

Konnte man auf der Hakenharfe mittels einer Halbtonklappe bereits

pro Saite eben zwei Halbtöne spielen, ging die Entwicklung weiter zur

Pedalharfe (um 1720), bei der die Saitenverkürzung für Halbtonschritte

durch eine aufwändige Mechanik mit bis zu 2500 Bauteilen mittels

Pedalen während des Spielens erreicht wird.

Seit etwa 1810 wird die heute gebräuchliche Doppelpedalharfe mit

nunmehr meist 47 Saiten, Erhöhung um 2 Halbtöne und einem Umfang

von über sechs Oktaven gebaut. Sie erreicht eine Höhe bis zu

180 cm und ein Gewicht bis zu 40 kg und ist so eines der größten und

schwersten Orchesterinstrumente.

http://www.nora-sander.de/ und Wikipedia


Man hört

aus dem

Serpent die

Töne davonschleichen

wie eine Schlange,

denn jene kommen aus Lungenkraft.

frei nach

Jeremia

46,22

2

Fr 1

Sa 2

So 3

Mo 4

Di 5

Mi 6

Do 7

Fr 8

Sa 9

So 10

Mo 11

Di 12

Mi 13

Do 14

Fr 15

Sa 16

So 17

Mo 18

Di 19

Mi 20

Do 21

Fr 22

Sa 23

So 24

Mo 25

Di 26

Mi 27

Do 28


Serpent

Der oder auch das Serpent (lat. serpens, die Schlange) ist ein historisches

(Zinken-)Musikinstrument.

Der Überlieferung nach wurde der Serpent 1590 von einem Kanonikus

Guillaume in Auxerre erfunden. Nach den Vorstellungen des 16.

Jahrhunderts kam der Klang der Zinken der menschlichen Stimme

besonders nahe, und der Gebrauch des Serpents als Begleitinstrument

für Chormusik war ein letzter Traditionsrest, der sich bis ins 19. Jahrhundert

hielt.

Der Serpent blieb lange Zeit das einzige Bassinstrument mit genügender

Lautstärke für größere Ensembles und Räume oder für Freilichtaufführungen.

Georg Friedrich Händel verlangte den Serpent für

seine Feuerwerks- und Wassermusik. Doch durch die starke Veränderung

des Gesangsideals im 18. Jahrhundert schien er nicht mehr zur

menschlichen Stimme zu passen. Hector Berlioz meinte 1844, dass sich

„sein kaltes, abscheuliches Geheul“ bestenfalls für das Dies irae der

Totenmesse eigne. Wenn in Orchesterpartituren des 19. Jahrhunderts

die Bezeichnung „Serpent“ als Bass der Blechblasinstrumente auftaucht,

ist oft das modernere Basshorn gemeint. Es wurde später durch

die Tuba ersetzt.

Ende des 20. Jahrhunderts wurde der Serpent aber wieder für den Jazz

entdeckt.

Wikipedia


Fr Sa So Mo Di Mi Do

1 2 3 4 5 6 7

8 9 10 11 12 13 14

15 16 17 18 19 20 21

22 23

3

Wenn ein Feind dir Böses angetan hat,

schenke jedem seiner Kinder eine Trompete aus China


Tuba

Die Tuba kommt vom lateinischen „tubus“ (=Rohr) und bezeichnete

im alten Rom ein Blasinstrument in Form einer langgestreckten Metallröhre.

Daraus entwickelten sich über zahlreiche Zwischenstufen ab

dem 11. Jahrhundert Frühformen der Trompete. Um 1590 wurde das

Serpent entwickelt, ab 1780 in England das Basshorn. Beide waren sehr

schwierig zu spielen und sollen - zumindest damals - grausam geklungen

haben. Den Sopraninstrumenten der Orchester des frühen 19.

Jahrhunderts waren sie hoffnungslos unterlegen, insbesondere nach

der Entwicklung der ersten brauchbaren Ventile, mit denen Hörner

und Trompeten ab 1815 ausgerüstet wurden. Doch ohne die Erfindung

der Ventile wäre die Entwicklung der Tuba zum klangtiefsten Instrument

der Blechbläser nicht möglich gewesen.

Dank ihres vorteilhafteren Klanges und der präziseren Intonation

ersetzte die Tuba in Orchestern schon bald den Serpent bzw. das Basshorn.

Sie ist dort meistens nur ein Mal, selten auch zwei Mal vertreten.

Im Jazz nahm die Tuba bis 1925 die Bassrolle ein, bevor sie vom Kontrabass

abgelöst wurde. Nach dem 2. Weltkrieg feierte sie im Amateur-

Dixieland ein Comeback.

Wikipedia und

http://tuba.stahler-blasorchester.de/GESCHICHTE/geschichte.html


3

Passion und Ostern

So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo

24 25 26 27 28 29 30 31 1

des Jahres wecken.

Der Schofar so l uns aus dem Schlaf

Saadja ben Josef


Schofar

Der Schofar oder auch Hallposaune genannt ist ein altes Musikinstrument

aus dem Vorderen Orient.

Das aus Widder- oder Kuduhorn (Kudus lebten früher auch in Kanaan)

gefertigte Instrument hat seinen Ursprung in der jüdischen Religion

und dient vor allem rituellen Zwecken. Der Schofar ist als einziges

Instrument des Altertums noch heute in der jüdischen Synagoge in

Gebrauch. Der Schofar erinnert an die geplante Opferung des Isaak

durch Abraham für Gott. An Isaaks Stele wurde dann aber ein Widder

geopfert, dessen Hörner Gott an das stellvertretende Sühneleiden

Israels erinnern soll.

Bei der Eroberungs Jerichos unter Josua waren es sieben Hallposaunen,

die vor dem Einsturz der Stadtmauern geblasen wurden.

Heute gilt das Ritual des Schofarblasens zur feierlichen Anerkennung

Gottes als König, Beschützer und Richter und soll einen aus gedankenloser

Lebensweise aufrütteln. Er wird auch geblasen zum Morgengottesdienst

beim jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana und am

Endes des Versöhnungstages Jom Kippur, wofür es genaue Anweisungen

zur Tonfolge und Blasweise gibt.

Der Schofar kann aus dem Horn jedes koscheren Tieres angefertigt

werden, jedoch nicht von Rindern, da diese zu sehr an das Goldene

Kalb erinnern.

Wikipedia


4

Di

16

4

Sie jauchzen mit Pauken und Harfen und sind fröhlich mit Flöten.

Mo

1

2

Mi

17

Di

Mi

3

Do

18

Do

4 Fr

19

Fr

5

Sa

20

Sa

6

So

21

So

7

Mo

22

Mo

8

Di

23

Di

9

Mi

24

Mi

10

Do

25

Do

11

Fr

26

Fr

12

Sa

27

Sa

13

So

28

So

14

Mo

29

Mo

15

Di

30

Hiob 21,12


Flöten

Die allerersten Flöten der prähistorischen Zeit wurden vermutlich aus

Tierknochen hergestellt, vielleicht aber auch aus weniger dauerhaftem

Material (beispielsweise Holz), das in der Regel nicht erhalten ist.

Als älteste erhaltene Musikinstrumente Europas gelten etwa 42.000 bis

43.000 Jahre alte steinzeitliche Knochenflöten, die in der Schwäbischen

Alb gefunden wurden. Die Funde zeigen, dass Menschen schon in der

Steinzeit, genauer im Jung-Paläolithikum, Musik gemacht haben.

Der Hebräer Jubal, dessen Alturgroßvater Kain war, wird in der Bibel

als der Urvater aller Zither- und Flötenspieler bezeichnet. (Siehe auch

Dezember)

In der Seeufersiedlung von Hagnau-Burg kam 1986 die bislang älteste

erhaltene Holzflöte Europas aus der späten Bronzezeit (1040 vor Christus)

zum Vorschein.

Das früheste bekannte eindeutige Bild einer Querflöte wurde auf

einem etruskischen Relief in Perusa gefunden. Es stammt aus dem

zweiten oder ersten Jahrhundert vor Christus. Das Instrument wurde

damals nach links gehalten, erst in einer Illustration eines Gedichts

aus dem elften Jahrhundert wurde eine Darstellung einer nach rechts

gespielten Flöte entdeckt.

Als einfache Musikinstrumente wurden Flöten (neben Trommeln)

schon in der Prähistorie bei religiösen Kulten benutzt beziehungsweise

werden es noch heute bei Naturvölkern.

Wikipedia


5

Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

15 16 17 18

„Seppl, spiel den Dudelsack,

didel dudel didel dudel didel dudel dei.“

aus einem böhmischen Weihnachtslied


Dudelsack

Zu seiner Herkunft gibt es verschiedene Aussagen. Es werden sowohl

Indien als auch der arabische Raum genannt, sicher ist nur, dass er

nicht aus Schottland stammt.

Bei Ausgrabungen in der Stadt Ur im heutigen Irak wurden Pfeifen aus

Silber gefunden, die über eine Windkapsel, Rohrblätter, eine Melodiepfeife

und eine Bordunpfeife verfügen – ganz wie die uns bekannte

Sackpfeife, nur ohne den Ledersack als Luftreservoir. Diese Pfeifen

werden auf 2450 vor Christus datiert, man kann also die Bagpipe tatsächlich

als ein ‚ur’altes Instrument bezeichnen!

Vermutlich sind die Römer darauf gekommen, einen Ledersack als

Luftreservoir an die Pfeifen zu binden. Der römische Historiker Sueton

überliefert, dass Kaiser Nero sich als utricularius präsentiert hätte.

Dieser Begriff hängt mit lat. utriculus „Weinschlauch“ zusammen. Die

Übersetzung als „Sackpfeifer“ ergibt sich aus einem Bericht von Nero,

der fähig gewesen sei, den Aulos sowohl mit dem Mund als auch

mittels eines unter die Achsel geklemmten Sackes zu spielen. Und die

römischen Legionäre haben wohl auch die Sackpfeife in ganz Europa

bekannt gemacht. In den abgelegenen schottischen Highlands hat die

Pipe jedenfalls eine ganz eigene Entwicklung erfahren. Ihr martialischer

Klang gefiel den Schotten. Es wurden Schulen eingerichtet, an

denen das Spielen dieses Musikinstrumentes zu erlernen war.

Nach dem durch die Engländer blutig niedergeschlagenen Aufstand

der Jakobiten im Jahre 1745 wurde neben vielen anderen keltischen

Traditionen auch das Spielen der Bagpipe größtenteils verboten. Doch

bevor die Kunst des Pipens in Vergessenheit geriet wurde das Spielen

glücklicherweise wieder erlaubt.

Heutzutage ist die Great Highland Bagpipe in der ganzen Welt bekannt

und nimmt an Beliebtheit immer mehr zu.

http://www.piper-owl.de/DE/dudelsackspieler_bagpipe.html


Pfingsten

So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr

19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Darum, welcher mit Zungen redet, der bete also,

dass er‘s auch auslege. 1. Korinther 14.13

5


Orgelzungen

Orgelpfeifen sind die klangerzeugenden Teile einer Orgel. Jede Pfeife

kann grundsätzlich nur einen bestimmten Ton einer bestimmten

Klangfarbe und Lautstärke erzeugen, so dass eine Vielzahl von unterschiedlichen

Pfeifen benötigt wird.

Hinsichtlich der Klangerzeugung lassen sich zwei Pfeifentypen unterscheiden:

Labialpfeifen (Lippenpfeifen), die die große Mehrzahl der

Pfeifen einer Orgel stellen, und Lingualpfeifen (Zungenpfeifen), bei

denen der Luftstrom eine Metallzunge (Stimmzunge) in Schwingung

versetzt, und der dadurch entstehende Klang durch einen Resonanzkörper

(Becher) verstärkt wird.

Die Bauweise der Zungenpfeifen wird gewählt, um den Klang von

Blechblasinstrumenten nachzuahmen, insbesondere den von Trompeten,

Posaunen, Klarinetten, Oboen und Fanfaren.

Die Gesamtheit aller Zungenpfeifen einer Orgel wird - in Anlehnung

an das Rohrblatt bei Holzblasinstrumenten - auch als Rohrwerk(e) bezeichnet.

Teilweise ist auch vom Schnarrwerk die Rede, in Anlehnung

an den schnarrenden Klang der kurzbecherigen Zungenstimmen.

Wikipedia


6

La fille de joie est triste / Au coin de la rue là-bas

Son accordéoniste / Il est parti soldat

Edith Piaf

Sa 1

So 2

Mo 3

Di 4

Mi 5

Do 6

Fr 7

Sa 8

So 9

Mo 10

Di 11

Mi 12

Do 13

Fr 14

Sa 15

So 16

Mo 17

Di 18

Mi 19

Do 20

Fr 21

Sa 22

So 23

Mo 24

Di 25

Mi 26

Do 27

Fr 28

Sa 29

So 30


Akkordeon

Das Akkordeon ist ein Handzuginstrument, bei dem der Ton durch

freischwingende, durchschlagende Zungen erzeugt wird. Es gibt eine

Reihe von regionalen, teilweise umgangssprachlich-humoristischen

Bezeichnungen für das Akkordeon oder spezielle Bauformen, wie

Handharmonika, Ziehharmonika, Ziach, Riemenorgel, Quetschkommode,

Quetschn, Zerrwanst, Tretschrank, Schifferklavier oder auch

einfach Harmonika. Die regionalen Unterschiede in Bauart, Spielweise

und Bezeichnung sind derart komplex, dass eine Darstellung hier

absolut lückenhaft ist.

Die Erfindung der Mundharmonika und des Akkordeons wird dem

Thüringer Christian Friedrich Buschmann (1805-1864) zugeschrieben.

In Wien erhielt am 23. Mai 1829 der Orgel- und Klaviermacher Cyrill

Demian ein Patent für ein Instrument, das er "Accordion" genannt

hatte und das bereits alle Merkmale des Akkordeons von heute in sich

barg und der Ursprung für jegliche Weiterentwicklung im 19. und 20.

Jahrhundert gewesen ist. So wie vor 150 Jahren baut man auch heute

noch die Handharmonikas in verschiedenen Tonarten (Stimmungen).

W. F. Kaiser, Wien, entwickelte um 1835 einen Registerschieber, mit

dem man die Tonart wechseln konnte.

Matthäus Bauer zeigte 1854 das erste Accordion, das über eine Pianotastatur

verfügte. Er nannte es "Clavierharmonika". Erstmals wird

hier eine Trennung der Melodieseite und der Begleitung erwähnt. Die

rechte Hand spielt die Melodie und die linke Hand spielt den Bass.

http://www.musicado.de/musicado/html/geschichte_des_akkordeons.html


7

Die Saiteninstrumente sind

das eigentliche Kulturvolk,

die Hellenen des Orchesters

August Wilhelm Ambros

Mo 1

Di 2

Mi 3

Do 4

Fr 5

Sa 6

So 7

Mo 8

Di 9

Mi 10

Do 11

Fr 12

Sa 13

So 14

Mo 15

Di 16

Mi 17

Do 18

Fr 19

Sa 20

So 21

Mo 22

Di 23

Mi 24

Do 25

Fr 26

Sa 27

So 28

Mo 29

Di 30

Mi 31


E-Gitarre und Laute

Eine elektrische Gitarre ist eine für elektrische Tonabnahme entwickelte

Gitarre. Sie setzt nicht primär auf einen akustischen Klangkörper

zur Verstärkung der Saitenschwingungen. Dadurch können

andere Bauformen erreicht werden, die vielen E-Gitarren unter anderem

eine besonders leichte Bespielbarkeit verleihen. Die Entwicklung

der E-Gitarre wurde von dem Wunsch getrieben, dem Instrument

eine größere Lautstärke zu verschaffen. Das wurde notwendig, da sich

die Gitarristen im Jazz mit rein akustischen Instrumenten nur schlecht

gegen Bläser oder auch nur ein einzelnes Klavier durchsetzen konnten.

Die Geschichte der E-Gitarre geht weit zurück, schon in den Zwanzigern

suchten Musiker nach einer Möglichkeit die Gitarren lauter zu

machen, damit sie sich in den Bigbands und Orchestern besser gegen

die restlichen Instrumente durchsetzen konnten.

Die Laute ist eines der ältesten Musikinstrumente überhaupt. Bereits

im 2. Jahrtausend vor Christus finden sich auf babylonisch-assyrischen

Denkmälern Abbildungen eines Vorläuferinstruments der Laute - der

"Tanbur". Die Araber entwickelten den drei bis viersaitigen Tanbur

weiter. In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten treffen wir auf

Abbildungen des fünfsaitigen "Ud" (Al-ud = Holz), die Laute der

islamischen Völker, welcher der europäischen Laute ihren Namen gab.

Mit den Mauren und Sarazenen gelangte die Laute in der ersten Hälfte

des 8. Jahrhunderts nach Spanien und Sizilien und breitete sich in den

folgenden Jahrhunderten in ganz Europa aus.

Innerhalb des reichhaltigen Instrumentariums der Renaissance bezog

die Laute eine dominante Stellung. Sie überragte alle anderen Instrumente

an Vollkommenheit, so dass sie im 16. Jahrhundert den stolzen

Titel einer "Königin aller Musikinstrumente"trug.

http://www.musikurlaub.com/lexikon/laute.html


8 Die Pauke verdient mehr Verständnis.

Wer ständig gehauen wird, hat auch das Recht,

mal laut zu werden. Karl-Heinz Karius

Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28

29 30 31


Pauke und Trommel

Die älteste bekannte Kesseltrommel ist die seit altbabylonischer Zeit

in Mesopotamien in einem Stieropferkult verwendete heilige Trommel

lilissu. Bis zu den von Praetorius als „ungeheure Rumpelfässer“

geschilderten Heerpauken des 16. und 17. Jahrhunderts und unseren

Konzertpauken sind Kesseltrommeln bei allen Völkern in den verschiedenartigsten

Gestalten und Formen zu finden. Von den Persern

und Türken kam die paarweise gespielte Kesseltrommel naqqara ins

Abendland und verbreitete sich ab dem 12. Jahrhundert in England als

nakers und im deutschen Sprachraum als puke.

Die paarweise Verwendung von Pauken ist üblich; einzelne Musikstücke

erforderten aber schon seit dem 18. Jahrhundert vier oder mehr

Instrumente.

Die Trommel ist eines der ältesten Musikinstrumente der Welt - wenn

nicht überhaupt das Älteste. Sie ist in jedem Erdteil, jeder Kultur, in

einer der unzähligen und unterschiedlichen Bauformen und Spielweisen

zu finden. Demzufolge hatte die Trommel für den Menschen

immer eine große Bedeutung. Auch deshalb weil ihr Klang dem Herzschlag

der Mutter - das ist das Erste was wir hören - am nächsten

kommt. Im Grunde genommen gilt die Trommel hierzulande als etwas

exotisches und wird zumeist nur mit Afrika in Verbindung gebracht.

Es ist interessant zu erfahren, dass es vorwiegend Frauen waren, die

in längst vergangenen Tagen bei uns getrommelt haben. Dies hat sich

mit dem Auftreten patriarchaler Gesellschaften und dann zunehmend

während der Verbreitung des Christentums in Europa geändert.

http://www.trommel-klang.com/trommelklang/trommelvision.php?1947713517852820

78043112054221260240


So 1

Mo 2

Di 3

Mi 4

Do 5

Fr 6

Sa 7

So 8

Mo 9

Di 10

Mi 11

Do 12

Fr 13

Sa 14

So 15

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Fr 20

Sa 21

So 22

Mo 23

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Mi 25

Do 26

Fr 27

Sa 28

So 29

Mo 30

9

die orgl ist doch in meinen augen und ohren

der König aller instrumenten

W. A. Mozart


Positiv (Truhenorgel)

Ein Positiv (v. lat. ponere „setzen, stellen, legen“) ist eine kleine, leicht

versetzbare Orgel mit wenigen Registern. In kleinen Kirchenräumen

(Kapellen) ersetzt es oft eine „große“ Orgel.

Heute wird das Positiv als gut transportable Kleinorgel in Form einer

großen Truhe zur Interpretation alter Musik (vor allem zur Ausführung

des Generalbasses in der Continuo-Gruppe) gebaut und verstärkt

eingesetzt.

Wikipedia


Di 1

Mi 2

Do 3

Fr 4

Sa 5

So 6

Mo 7

Di 8

Mi 9

Do 10

Fr 11

Sa 12

So 13

Mo 14

Di 15

Mi 16

Do 17

Fr 18

Sa 19

So 20

Mo 21

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Mi 23

Do 24

Fr 25

Sa 26

So 27

Mo 28

Di 29

Mi 30

Do 31

10 Siegfried

Palm


Violoncello

Wie die Bratsche, ist auch das Cello vor etwa 450 Jahren entstanden.

Antonio Stradivari entwickelte Celli, deren Form und Größe für alle

ein Vorbild waren. Auch heute sieht das Cello noch fast genauso aus

wie vor 300 Jahren. Neu hinzu kam vor 200 Jahren nur noch der Stachel,

der es dem Musiker ermöglicht, das Instrument auf den Boden

zu stellen. Vorher musste er das Instrument mit den Beinen festhalten.

Im Orchester spielte das Cello anfänglich nur die Begleitung der Melodie,

die von hohen Instrumenten, gespielt wurde. Zusammen mit dem

Cembalo, der Orgel oder der Laute bildete das Cello die Bassgruppe

und es bekam meistens nicht mal einen eigenen Platz in den Noten.

In der Klassik entwickelte sich das Cello als Soloinstrument. Zum

Beispiel schrieb Ludwig van Beethoven ein Konzert für Solocello und

Orchester. Beethoven hat auch die Rolle des Cellos im Orchester verändert.

Bis dahin war das Cello auch hier oft nur Begleitung und mit

dem Kontrabass zusammen gefasst. Beethoven komponierte als erster

für die Cellogruppe eine eigene Stimme, die an manchen Stellen auch

solistisch gespielt wird.

In der Modernen Musik sind den Ideen keine Grenzen gesetzt. Das

Cello hört man im Jazz, in Rock- oder Popmusik genauso wie im Argentinischen

Tango.

http://www.junge-klassik.de/Cellogeschichte.html


Fr 1

Sa 2

So 3

Mo 4

Di 5

Mi 6

Do 7

Fr 8

Sa 9

So 10

Mo 11

Di 12

Mi 13

Do 14

Fr 15

Sa 16

So 17

Mo 18

Di 19

Mi 20

Do 21

Fr 22

Sa 23

So 24 Mit

Mo 25

11

Recht er-

Di 26 scheint uns das

Mi 27 Klavier, wenn`s schön

Do 28 poliert, als Zimmerzier.

Fr 29 Ob`s außerdem Genuss verschafft, bleibt

Sa 30 hin und wieder zweifelhaft. Wilhelm Busch


Klavier

Vorläufer des Klaviers sind das Cembalo, das Clavichord und andere,

ähnliche Instrumente. Am Anfang des 18. Jahrhunderts wurde in

Italien viel experimentiert um ein Tasteninstrument zu konstruieren,

welches eine dynamische Spielweise (leise - laut) durch unterschiedlich

starken Anschlag der Tasten ermöglichte. Das erste Hammerklavier

entstand. Doch trotz ausgezeichneter Qualität fand es in Italien

keine große Resonanz.

Der Funke dieser Erfindung sprang hingegen auf Deutschland über,

welches für die folgenden Jahrzehnte, zusammen mit England, maßgeblich

zur Entwicklung des modernen Klaviers beitragen sollte.

Einer der bedeutendsten Orgelbauer der Barockzeit, Gottfried Silbermann,

lernte im Jahre 1717 einen Hammerflügel aus Cristoforis Werkstatt

kennen. Silbermann hatte das nötige Know-How sowie die finanziellen

Mittel um ein eigenes Modell zu entwickeln, welches er im Jahre

1726 präsentieren konnte. Er baute in der Folge ein weiteres Hammerklavier.

„Eins davon hatte der sel. Kapelm. Hr. Joh. Sebastian Bach gesehen

und bespielet. Er hatte den Klang desselben gerühmet, ja bewundert: Aber

dabey getadelt, daß es in der Höhe zu schwach lautete, und gar zu schwer

zu spielen sey. Dieses hatte Hr. Silbermann, der gar keinen Tadel an seinen

Ausarbeitungen leiden konnte, höchst übel aufgenommen. Er zürnte deswegen

lange mit dem Hrn. Bach.“ Trotzdem arbeitete Silbermann fast zehn

Jahre lang an der Verbesserung seiner Instrumente und erntete schließlich

Bachs Anerkennung.

Zwischen 1750 und 1850 wuchs die Klaviatur von rund fünf auf siebeneinhalb

Oktaven an. Die heute übliche Form stammt von Steinway

& Sons (1859). Mit diesen Neuerungen war die Form und Grundkonstruktion

des modernen Klaviers entstanden, welche sich seither, seit

über 150 Jahren, kaum mehr verändert hat.

Wikipedia


Sie faseln

zum Klang

der Harfe,

denken sich

wie David

Musikinstrumente

aus

12

Amos 6,5

So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

15 16 17 18 19 20 21 22


Hier darf selbst gebastelt werden:

Regenmacher:

1 Versandrohr aus Pappe (ca. 7 x 70 cm) mit Deckeln , 500 g Linsen, etwa 200 bis 250

Nägel (ca. 4 cm lang), Hammer , Tapetenkleister, Zeitungspapier, Farbe.

1. Die Nägel in einer Spirale um das Rohr herum einschlagen 2. Die

Rolle mit Papier und Kleister bekleben, um die Nägel zu fixieren 3.

Einen Deckel einsetzen 4. Linsen in die Röhre füllen 5. Den zweiten

Deckel einsetzen 6. Nach Wunsch die Röhre bemalen

Drehtrommel

1 Versandrohr aus Pappe (ca. 8 cm Durchmesser) mit Deckeln, 1 Rundholz (30 cm

lang), 1 Kork, 2 große Holzperlen, 2 Bindfäden, 2 Ringschrauben, 1 kleine Holzschraube,

Schraubenzieher, Säge, Schere.

1. Von der Pappröhre ein 8 Zentimeter langes Stück absägen und ein

Loch hineinbohren 2. In dieses Loch das Rundholz stecken, bis es oben

anstößt. Von oben die Holzschraube eindrehen 3. Kork in 2 Scheiben

schneiden 4. Seitlich die Ringschrauben in die Pappe drehen. Von innen

die Korkstücke dagegensetzen, damit die Schrauben besser halten

5. Beide Deckel auf die Öffnungen setzen, oder mit Papier verkleiden

6. Nach Wunsch bemalen 7. Die Holzperlen an den Bindfaden knoten,

und an den Ringschrauben befestigen. Achtung: Die angebundene

Perle muss genau bis in die Mitte der Versandhüllendeckel reichen.

Glöckchenarmband

5 Glöckchen, 12 Holzperlen, Gummiband, Schere, Stopfnadel

Glöckchen und Perlen auf das Gummiband fädeln. Zwischen zwei

Glöckchen kommen je 3 Perlen. Gummiband gut verknoten.

Rassel

1 Luftballon, Zeitungspapier, Kleister, Rundholz (30 cm lang) l, kleine Holzschraube,

Reis, Farbe

1. Luftballon etwas aufblasen. 2. Papierschnipsel und Kleister in

mehreren Schichten um den Luftballon legen und gut trocknen lassen

3. Luftballon unten aufschneiden und herausziehen 4. Reis einfüllen

5. Durch das Loch das Rundholz einstecken, bis es oben anstößt. Von

oben mit der kleinen Holzschraube befestigen 6. Mit Papier und Kleister

die Papierkugel mit dem Rundstab verbinden 7. Nach dem Trocknen

bemalen


12

Weihnachten

Preist den Herrn mit der Zither, spielt für ihn

auf der zehnsaitigen Harfe! Singt ihm ein neues Lied,

greift voll in die Saiten und jubelt laut!“ Psalm 33,2ff

Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di

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Zither

Der Hebräer Jubal, dessen Alturgroßvater Kain war, wird in der Bibel

als der Urvater aller Zither- und Flötenspieler bezeichnet. Der Ausdruck

Zither geht auf das griechische Wort Kithara zurück. In der Frage

der Herkunft des Instruments gehen die Meinungen auseinander.

Fest steht lediglich, dass auch schon die antiken Griechen einen Vorgänger

der Zither, das Monochord, kannten. Aus dem europäischen

Raum gelten das mittelalterliche Scheitholt und das Psalterium als

Vorläufer der Zither. Ebenso sind viele Formen dieses Instruments in

ganz Asien zu finden. In Skandinavien und im Baltikum gibt es ebenfalls

regionale Ausprägungen der Zither.

Das Scheitholt ist der Vorgänger unserer heute noch bekannten und

gespielten Urzither, auch „Raffele“ genannt.

In den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wurden viele Versuche

unternommen, die Urzither durch Hinzufügen von Freisaiten zu

erweitern. Die Griffbrettsaiten der Schlagzither wurden mit einem Zitherring

angeschlagen. Erst die Verwendung des Zitherringes, anstelle

des bei der Urzither üblichen Plektrons, erlaubte die Weiterentwicklung

zum virtuosen Zitherspiel.

Um 1820 begann die Zither im österreichisch-bayrischen Raum populär

zu werden. Herzog Maximilian in Bayern hat wesentlich dazu

beigetragen, dass die Zither hoffähig wurde. Nicht nur in den Adelshäusern

Mitteleuropas (Kaiserin Elisabeth, Nikolaus Joseph Fürst von

Esterházy) sondern auch in den Bürger- und Gasthäusern begeisterte

man sich zunehmend für die Zither.

http://www.wehrer.de/zither.htm

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