Blickpunkt 45 - Deutscher Alpenverein Sektion Hanau

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Blickpunkt 45 - Deutscher Alpenverein Sektion Hanau

DAV

Hanau

blick 2.

Halbjahr 2012

Heft Nr. 45

p u n k t

Mitteilungen und PrograMM der Sektion Hanau iM deutScHen alPenverein

Programm Juni - Dezember 2012

Aktuelles aus der Sektion

Touren- und Erlebnisberichte


Vorwort

Verehrte Mitglieder, liebe Freunde der Sektion,

bei sonnigem Wetter, so wie es sich in den letzten Tagen darstellt, möchte man

am liebsten draußen in der Natur sein.

Schön für die Personen, die sich in der Natur, im Freien bewegen können,

wann immer sie es möchten und können. Dabei kann man alle möglichen Pläne

schmieden und an Urlaub oder die Berge denken.

Die ersten Ferien- oder Urlaubstage hat der eine oder andere schon hinter sich

gebracht, wenn er dieses Heft in den Händen hält. Wenn das Wetter es zulässt,

denke ich, sind doch einige über die Osterferien weg gewesen und konnten

sich ihrem Hobby, dem Klettern oder Wandern, widmen.

Kommen wir zu den Plänen, die die Sektion in den nächsten Monate beschäftigen

werden. Zum einen sind es Projekte der Ausbildung, die umgesetzt werden

sollen. Dazu benötigen wir die ausgebildeten Fachübungsleiter, damit wir auch

in Zukunft ein breites und reichhaltiges Programm anbieten können, das auch

der wachsenden Mitgliederzahl der Sektion bzw. des Alpenvereins gerecht wird (hier liegen wir im Trend mit dem Hauptverein).

Neu ausgebildete Fachübungsleiter bereichern unsere Sektion und können von der Erfahrung der Älteren partizipieren

und gemeinsam ein geeignetes Jahresprogramm erstellen.

Die Mountainbike-Gruppe hat sich in der Sektion etabliert und trifft sich regelmäßig zu gemeinsamen Aktionen. Dort werden

auch technische Hinweise zur Handhabung des Mountainbikes gegeben.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei allen Fachübungsleitern bedanken. Denn sie stellen ihre Freizeit und ihr

Engagement der Sektion zur Verfügung und leisten somit einen großen Teil der ehrenamtlichen Tätigkeit.

Wie oft haben wir schon darauf hingewiesen, dass wir einen großen Zulauf an Jugendlichen haben, die wir allerdings nur

bedingt in unseren Jugendgruppen unterbringen und ausbilden können, da uns hier die Ressourcen und Jugendleiter bzw.

Personen fehlen, die unsere Jugendabteilung unterstützen können. Vielleicht erschließen sich hier neue Wege.

Ein neues Projekt soll in diesem Jahr angegangen werden. Eigentlich sind es Projekte, die unsere Hütte betreffen. Hier ist

die Materialseilbahn in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Einige Vorarbeiten sind schon gemacht, jetzt sind

noch die Anträge auf Beihilfen und Darlehen zu stellen. Mit dem Umbau der Bergstation wird gleichzeitig der Winterraum

aus der Hütte ausgelagert, da dieser eine Brandgefahr für die Hütte darstellt. Auch ist die obere Seilbahnstütze in die Jahre

gekommen und muss erneuert werden. Ein Projekt, das uns die nächsten zwei Jahre begleiten wird.

Auch möchte ich das Projekt mit dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf auf der Hanauer Hütte erwähnen, hier sollen wieder

Jugendliche in die Berge geführt werden. Aber sie sollen auch in der Gemeinschaft mit anderen zum Beispiel bei der Wegemarkierung

oder Bepflanzung des Hüttengebietes helfen. Eine Aufgabe, der wir uns schon seit einigen Jahren widmen.

Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr einige der Projekte erledigen können. Gehen wir also positiv in den

diesjährigen Bergsommer.

Versuchen wir die Natur zu genießen, egal wo und wie wir sie wahrnehmen.

Ich wünsche allen einen erfolgreichen, unfallfreien und erlebnisreichen Berg- und Urlaubssommer.

Ihr

Reinhard Strasser

Titelbild: Aufstieg zum Cima SAT / Gardasee

Foto: Martin Zinner

Der nächste blick. erscheint im Dezember 2012.

Redaktionsschluss ist der 1. Oktober 2012.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

Bitte schicken Sie diese - möglichst mit Bildern - an die Redaktion.

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Inhalt

blick. sektion

Unsere Mitglieder

Protokoll der Jahresmitgliederversammlung

Mitgliedsbeiträge 2012

Nachruf Alfred Schneider

Jubilarenehrung

blick. kletteranlagen

Öffnungszeiten Wasserturm und DAV-Kletterzentrum Hessen-Homburg 14

blick. hütte

Hütteninformationen

blick. pünktchen

Das Referat Jugend und Familie; Gruppen

Jugendsportklettergruppe des DAV Hanau im Jahr 2011

Übersicht der Kinder- und Jugendklettergruppen in der Sektion

blick. bericht

Klettern lehren lernen

20 Jahre Alpingruppe

Die Bergtour beginnt, aber wohin mit dem Partner?

Erlebnisse möglich machen

Auf den 14 höchsten Bergen* ohne Sauerstoff

Verwall Runde

Europäischer Fernwanderweg „E1“

Neuseeland

blick. ausbildung „Orangene Seiten“

Kurse und Touren 37

blick. ausschreibung

Familien- und Sektionsfahrt - Rudolfshütte

Familien- und Sektionsfahrt - Pitztal

blick. termine

Unser Programm von Juni bis Dezember 2012, Ansprechpartner

Gruppentermine und -adressen

Vorträge

blick. service + info

Verleih von Ausrüstungsgegenständen, Verkauf

Neu in der Bücherei

blick. kontakte

Adressen, Telefonnummern und Impressum 62

blick. winkel

Europäischer Fernwanderweg „E1“ 63

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Inhalt

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lick. sektion

Wir gratulieren unseren Geburtstagskindern nachträglich herzlichst zum Geburtstag ...

92 Jahre

Kurt Heinrich

Sophie Van Calker

90 Jahre

Hans-Jochen Schröter

85 Jahre

Wilhelm Bensel

Ursula Gräbener

Gertrud Kottenhahn

Gertrud Weicker

80 Jahre

Brigitte Börner

Erna Hohmann

Berit Sophia Abraham

Lisamarie Accorsini

Winfried Acker

Julia Appel

Thomas Baier

Till Barleben

Smilla Bauer

Sonja Bauer

Matthias Bauer

Mika Bauer

Lisbeth Berthelius

Sabine Böcher

Ulrich Brandt-Pollmann

Hannah Breunung

Alexander Brux

Lea Burow

Lara Burow

Yannik Burow

Silas Burow

Stefan Burow

Esther Busch

Elias Busch

Stephan Busch

Marie-Anne Buthmann

Clemens Caesar

75 Jahre

Dietrich Beyer

Manfred Cramer

Winfried Eisenberg

Manfred Englert

Ruth Friedrich

Gerhard Herrmann

Sebastian Hetzmann

Udo Hohmann

Mathilde Kämmerer

Herbert Kaiser

Ingrid Keune

Rudolf Matuschek

Dietmar Schulzendorff

70 Jahre

Ernst Alt

Horst Barth

Till Conen

Dietmar Deckmann

Martin Demuth

Tanja Derlet

Dirk Dietrich

Cora Ditzel

Thomas Döbert

Andreas Dreisörner

Michael Eckrich

Simon Eirich

Stefan Emge

Louisa Engelke

Christian Eutin

Anja Eutin

Leon Eutin

Lena Eutin

Sabine Fankhänel

Simon Fischerm

Stefanie Fox

Gudrun Freund-Köhler

Katharina Frieling

Heiko Frieling

Claudio Galdeano

Iris Garbade

Matthias Gardocki

Unsere Mitglieder

Insgesamt 191 Neueintritte vom 01.10.2011 bis 03.04.2012, davon 158 seit 01.01.2012.

Mitgliederstand am 03.04.2012 3422 Personen

Gert Behling

Elfriede Freund

Marianne Gadhof

Edgar Horst

Elvira Jung

Karlheinz Kircher

Henriette Knief

Günter Könitzer

Gernot Pscheid

Walter Pollak

Erich Schmidt

Klaus Vallaster

60 Jahre

Gerlinde Al-Fil-Uecker

Heinz Blichmann

Klemens Boes

Kornelia Dembowski

Sabine Gehrmann

Linus Gehrmann

Finn Gehrmann

Cassian Graichen

Joshua Graichen

Susanne Graichen

Jens Graichen

Anette Grasmück

Benjamin Grasmück

Luisa Grasmück

Stefan Grasmück

Markus Gröbner

Kathleen Gröschner

Andrea Guthier

Nadja Harnischfeger

Markus Hartung

Kirstin Heerling

Uwe Heerling

Vlastimil Heinikel

Anke Heinikel

Andrea Helbig

Sebastian Helbig

Johannes Helbig

Philipp Helbig

Ute Hermann

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Detlef Falk

Karin Gerhardt

Barbara Günther

Rüdiger Hempfling

Werner Johanns

Alfred Kauck

Helmut Kistner

Friedel Krebs

Jürgen Martin

Jürgen Mayer

Ottmar Preuss

Horst Schneider

Waltraud Stock

Willi Turek

Karin Wagner

Manfred Winter

und begrüßen mit einem herzlichen Willkommen unsere neuen Mitglieder in der Sektion

Franjo Hilker

Antje Hoops

Mathilda Hörter

Daniela Hörter

Leonie Hörter

Florian Hübner

Jonas Hölsmann

René Ihrig

Sören Kaiser

Paul Kapp

Dimitrij Kirchgessner

Julia Kirchgessner

Katharina Klosek

Stefan Koch

Mathilda Lotta Koch

Carsten Köhler

Liam Köhler

Tristan Kowalik

Hannes Kraft

Peter Kraus

Samuel Kurtzke

Kerstin Lehmann

Simon Link

Sebastian Lorenz

Petra Ludwig


Nicol Macheleid

Julia Magerhans

Jonas Ludwig Mahnert

Martina Mahnert

Manfred Mahnert

Maximilian Philip Mahnert

Paul Leonhard Mahnert

Claudia Marra

Daniel Mayer

Martina Mayer

Jürgen Mayer

Daniel Mayer

Christine Missenharter

Frank Missenharter

Silke Mouchlias

Kevin Movchovitch

Anmerkung der

Redaktion

Sollte der Fehlerteufel mal

wieder sein Unwesen getrieben

haben und Sie sind

als neues Mitglied nicht

namentlich er wähnt, bitten

wir Sie um Entschuldi gung.

Lukas Müller

Alexander Neels

Christopher Neels

Thorsten Neels

Astrid Neels

Julia Neffgen

Klaus-Peter Neffgen

Carlotta Neffgen

Niklas Neuhäuser

Susanne Nick

Till Nickert

Jonas Nixon

Imke Otto

Sascha Owczarczak

Andreas Pawlowski

Gesa Praetorius

Petra Prinzhaus

David Rautenberg

Pascal Rehm

Christoph Riedel

Marcel Ritter

Felix Ritzert

Ernst Rohleder

Karin Rohleder

Klaus Rohrmann

Thomas Rösch

Lenka Rupp

Sabine Rupp

Ulrike Santowski

Gunnar Santowski

Michael Sauer

Ursula Scheid

Florian Schellenberger

Harald Schlee

Karina Schlee

Hannah Schlee

Cornelius Schmalz

Jessica Schmidt

Mona Schmidt

Ulla Schmidt

Sybille Schoelzel

Jens Schoelzel

Kirsten-Johanna Schridde

Anika Schübert

Nicklas Schübert

Andreas Schübert

Daniel Schütze

Moritz Seegers

Christoph Seikel

Desilava Siemoneit

Die Sektion gedenkt der

ver storbenen Mitglieder:

Heike Filius (18 Jahre)

Mitglied seit 2009

Egon Hör (74 Jahre)

Mitglied seit 2006

Günter Hoffmann (80 Jahre)

Mitglied seit 1990

Walter Niksch (88 Jahre)

Mitglied seit 1954

Michael Meyer-Knoop (55 Jahre)

Mitglied seit 2009

Alfred Schneider (60 Jahre)

Mitglied seit 1981

Johannes Unbehagen (60 Jahre)

Mitglied seit 2004

Arno Wiegand (50 Jahre)

Mitglied seit 2009

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Sektion

Ursula Sokolovsky

Eva Sokolovsky

Ben Sokolovsky

Marco Sokolovsky

Bernhard Stengel

Claudia Stock

Axel Toperi

Sven Ullrich

Hanna Ullrich

Marie Ullrich

Tanja Ullrich

Sebastian von Elm

Luise von Gierke

Lisa Wagner

Moritz Weinel

Jürgen Werner

Rainer Wiechell

Susann Willführ

Thomas Wilz

Niklas Wilz

Kerstin Wilz

Robert Wolf

Sina Wunderlich

Jaleh Zand

Maximilian Zorbach


lick. sektion

Protokoll der Jahresmitgliederversammlung (JMV)

der Sektion Hanau im DAV

am 22. März 2012 im Vereinsheim „Sandelmühle“

Beginn / Ende: 20:03 Uhr / 23:00 Uhr

Anwesend: 47 stimmberechtigte Mitglieder lt. Teilnehmerliste

Tagesordnung (wurde im „blick.“ 1/12 Heft Nr. 44 veröffentlicht)

1. Begrüßung

2. Feststellung der Beschlussfähigkeit

3. Genehmigung des Protokolls der Jahresmitgliederversammlung 2011

4. Jahresbericht des Vorstandes

5. Kassenbericht des Schatzmeisters

a) Bericht der Rechnungsprüfer

b) Entlastung des Schatzmeisters

6. Entlastung des Vorstandes

7. Satzungsänderungen

8. Berichte

a) aus den Referaten

b) Berichte der Gruppenleiter

9. Wahlen

• Jugendreferent/-in

• Stellv. Jugendreferent/-in

• Schriftführer/in

• Ehrenrat

• Referent/-in Kletterturm Gelnhausen

Zur Bestätigung

• Leiter/-in Alpingruppe

• Stellv. Alpingruppe

• Leiter/-in IG Ski

zu 1. Begrüßung

Der Erste Vorsitzende, Reinhard Strasser, eröffnet die JMV um

20:03 Uhr und begrüßt die Anwesenden im Namen des Vorstandes

der Sektion Hanau. Einen besonderen Gruß richtet

er an den Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied Kurt Heinrich

und seine Frau Eva, an den Ehrenvorsitzenden Nikolaus

Adora und an das Ehrenmitglied und Träger des Ehrenbriefes

des Landes Hessen, Wolfgang Trapp sowie alle neu eingetretenen

Mitglieder.

Die Versammlungsteilnehmer erheben sich und gedenken der

seit der letzten JMV verstorbenen Mitglieder: Werner Dressbach,

Michael Langer, Elmar Nophut, Walter Illig, Alfred Fix,

Elfriede Fix, Friedrich Gadhof, Michael Meyer-Knoop, Johannes

Unbebauen, Alfred Schneider, Heike Filius, Walter Niksch,

Günter Hoffmann, Arno Wiegand und Egon Hör.

zu 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit

Der Vorsitzende stellt fest, dass die Versammlung gemäß §

20 der Sektionssatzung rechtzeitig mit Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte

einberufen wurde. Gegen die im „blick.“

Nr. 44 vom Dezember 2011 veröffentlichte Tagesordnung gibt

es keine Einwände. TOP 9 (Wahlen) muss jedoch um eine

Wahl ergänzt werden, der Referent/in für den Kletterturm in

Gelnhausen muss gewählt werden. Reinhard Strasser fragt die

Anwesenden, ob jemand gegen diese Ergänzung ist. Es gibt

keine Gegenstimmen.

zu 3. Genehmigung des Protokolls

Das Protokoll der JMV von 2011 wird ohne Gegenstimmen und

Enthaltungen angenommen.

zu 4. Jahresbericht des Vorstandes

Reinhard Strasser kann auch in diesem Jahr wieder von einer

positiv wachsenden Mitgliederzahl berichten. Zum 31.12.2011

hatte die Sektion 3.455 Mitglieder. Die 2. Vorsitzende, Erika

Labes wird die Entwicklung der Mitgliederzahl seit Gründung

der Sektion im Anschluss darstellen. Den stetigen Zuwachs

der Mitgliederzahlen schreibt der 1. Vorsitzende dem vielfältigen

Programm der Sektion zu. Dafür dankt er allen ehrenamtlich

Tätigen, die jahrein und jahraus dieses Programm organisieren

und durchführen.

Die Jugendgruppen konnten zwar weiter ausgebaut werden,

jedoch könnten noch weitere Gruppen gegründet werden,

würden der Sektion nicht Jugendleiter und/oder freiwillige

Mitglieder fehlen, die diese Gruppen betreuen können. Eine

Gruppe trainiert sehr fleißig für das Sportklettern. Hierauf

wird die Sektion in den nächsten Jahren ein Augenmerk richten

müssen. Denn unsere Aufgabe ist es, als Kletterhallen be-

6


sitzende Sektion, auch Kletterwettkämpfe durchzuführen. Daher

sollte uns die Jugend ein besonderes Anliegen sein. Denn

das ist unsere Zukunft, die wir fördern wollen.

Nicht unerwähnt sollte die Kooperation mit dem Albert-

Schweitzer-Kinderdorf sein. Eine Trainingsgruppe der Teenies

wird auch in diesem Jahr wieder eine Woche auf der Hütte

sein. Dort werden einige Arbeiten um die Hütte getätigt. Die

Projekte mit dem ASK finden großen Anklang bei allen Verantwortlichen,

vor allem bei den Jugendlichen.

Auf der Hanauer Hütte konnten wieder einige behördliche Auflagen

erledigt werden. Zwei Klettersteige, parallel zum Zustieg

zur Hanauer Hütte, wurden im letzten Jahr eingeweiht.

Die Planung für die Erneuerung der Materialseilbahn und der

Bergstation laufen in vollem Gang. Denn alles ist in die Jahre

gekommen, die obere Stütze ist marode und muss erneuert

werden.

Am Turm in Gelnhausen wurden Dichtungsarbeiten am Sockel

vorgenommen. Nun wird der Weg zwischen Eingangstor und

Turmeingang instand gesetzt.

Für die Stadt Hanau hat die Sektion am Bürgerfest wieder einen

mobilen Kletterturm betreut. Reinhard Strasser dankt allen

Helfern, die bei Wind und Wetter nicht müde werden, für

einen reibungslosen Kletterbetrieb für die Kinder zu sorgen.

Auch in diesem Jahr wird die Sektion wieder den Kletterbetrieb

am mobilen Turm sicherstellen. Die Kosten trägt in diesem

Jahr die Kathinka-Platzhoff-Stiftung, die sich auf dem

Bürgerfest zum ersten Mal präsentieren wird.

Wie wichtig es ist, sich ehrenamtlich zu betätigen, zeigt es

immer wieder, wenn wir durch die Berichte der Gruppenleiter

und Referenten von deren Engagement erfahren. Aber auch

die Vorstandskollegen leisten viele ehrenamtliche Stunden für

den Verein. Neben den normalen Sitzungen gilt es, zusätzliche

Veranstaltungen, zu besuchen. Neben dem Landesverband,

dem Sektionentag und der Hauptversammlung des DAV

gibt es auch noch außerordentliche Sitzungen, Tagungen und

auch Schulungen.

Um die vielen Angebote in der Sektion wahrnehmen zu können,

werden viele Fachübungsleiter benötigt. Diese müssen

aus- und weitergebildet werden. Diese zeigen Ihnen, wie Sie

in der Halle, am Fels oder im Turm klettern und wie Sie sich

im Gebirge richtig verhalten, um ohne Unfälle durch die Alpen

gehen können.

Einige Punkte der bestehenden Satzung sollen in der heutigen

Jahresmitgliederversammlung ergänzt bzw. geändert werden.

Diese Satzungsänderungen wurden in der Hauptversammlung

2011 in Heilbronn beschlossen. Nähre Informationen gibt es

bei TOP 7.

Des Weiteren weist Reinhard Strasser darauf hin, dass ab

01.01.2014 die Mitgliedsbeiträge angehoben werden müssen.

Dies wurde auf einer außerordentlichen Hauptversammlung

im Februar beschlossen. Die Sektionen müssen ab 2014 mehr

Beitrag an den Hauptverein abführen. Die Beitragserhöhung

wird in der Mitgliederversammlung in 2013 zum TOP werden.

Nun schließt der 1. Vorsitzende seinen Bericht und gibt das

Wort an die 2. Vorsitzende.

Erika Labes zeigt die Mitgliederentwicklung der Sektion Hanau

anhand einer Präsentation. Im Gründungsjahr 1894 konnte

die Sektion schon 139 Mitglieder verzeichnen. Der Personenkreis

zu diesem Zeitpunkt waren in der Regel wohlhabende

und hochrangige Herrschaften. Bedingt durch die Wirtschaftskrise

in den 20er Jahren war ein Rückgang zu verzeichnen.

Durch die Kriegswirren sind leider einige Daten verloren gegangen.

Ab 1946 gibt es wieder Aufzeichnungen, so gab es

in dem Jahr 61 Mitglieder. In 1978 konnte die 1.000er-Marke

überschritten werden. In 1994 konnte die Sektion über 2.000

und im Jahr 2009 über 3.000 Mitglieder verzeichnen. Ende

2011 lag der Mitgliederbestand bei 3.455. Erika Labes ist zuversichtlich,

in diesem Jahr über 3.500 Mitglieder zählen zu

können. Seit 1999 ist Frau Labes für die Mitgliederverwaltung

zuständig. An einem Balkendiagramm zeigt sie die einzelnen

Mitglieder-Gruppen auf. Seit 2005 wächst der Mitgliederbestand

stetig. Neben dem Zuwachs von Junioren stieg auch der

Anteil der Familien. Von 222 Kindern und Jugendlichen im Jahr

2005 hat sich die Zahl bis heute fast verdoppelt.

Eine weitere Folie zeigt die Mitgliederbewegung der letzten 7

Jahre. Seit Eröffnung des Kletterzentrums Hessen-Homburg

in 2007 stiegen die Neueintritte drastisch an. Im letzten Jahr

konnte die Sektion 412 neue Mitglieder verzeichnen. Im letzten

Panorama hat der DAV eine Statistik über die Mitgliederentwicklung

veröffentlicht. Im Gesamt-DAV lag der Zuwachs

in den letzten 10 Jahren bei 45 %. Die Sektion Hanau liegt

mit 43 % leicht unter dem Durchschnitt. Auch die Frauenquote

wurde beleuchtet und festgestellt, dass sich in den letzten

5 Jahren der Anteil der weiblichen Mitglieder von 35 auf 37 %

gesteigert hat. Der Anteil im Gesamt-DAV liegt bei 40 %. Erika

Labes dankt den Anwesenden für Ihre Aufmerksamkeit und

steht für Wünsche und Fragen gerne zur Verfügung.

7

JMV

zu 5. Kassenbericht des Schatzmeisters

Schatzmeister, Horst Käsemann, erläutert anhand einer Präsentation

ausführlich den Kassenbericht von 2011. Er teilt ferner

mit, dass in Zukunft dieser Bericht rechtzeitig vor der JMV

für Mitglieder in der Geschäftsstelle ausgelegt wird. Eine Frage

kommt aus der Runde, ob es möglich ist, das die Halle öfter

geöffnet hat. Auf diese Frage wird Bernhard Hombach bei

seinem Bericht von der Halle näher eingehen. Eine weitere

Frage, wofür der Jahresüberschuss und auch die Rücklagen

verwendet werden, kommt auf. Reinhard Strasser erinnert an

den bevorstehenden Seilbahnumbau. Die Sektion muss einen

Teil der Kosten übernehmen.

zu 5a. Bericht der Kassenprüfer

Der Kassenprüfer, Dr. Thomas Karte, bestätigt eine ordnungsgemäße

Buchführung. Es besteht kein Anlass zur Beanstandung.

Er empfiehlt der Versammlung, den Schatzmeister für

seine ordentliche und zuverlässige Arbeit zu entlasten. Die

Entlastung wird einstimmig erteilt.

Der ausführliche Prüfbericht kann in der Geschäftsstelle eingesehen

werden. (*)

zu 6. Entlastung des Vorstandes

Der erste Vorsitzende bittet Nikolaus Adora, die Entlastung

des Vorstandes zu übernehmen. Der Ehrenvorsitzende, Nikolaus

Adora, lobt den Vorstand für die gute Arbeit. Auch für die

vielen Leute, die hinter dem Vorstand aktiv mitarbeiten, dankt

der Ehrenvorsitzende. Nikolaus Adora empfiehlt der Versammlung

die Entlastung des Vorstandes. Diese wird einstimmig an-


lick. sektion

genommen. Reinhard Strasser bedankt sich für das entgegengebrachte

Vertrauen.

zu 7. Satzungsänderung

Die Mustersatzung für die Sektionen wurde anlässlich der

Hauptversammlung 2011 in Heilbronn in verschiedenen Punkten

geändert.

Die erforderliche Anpassungen wurden in der Einladung

(„blick.“ Nr. 44) veröffentlicht.

Reinhard Strasser geht die zu ändernden Textstellen kurz

durch. Eine Frage zu § 7 (Sonderumlage), ob das jedes Jahr

passieren kann, wird mit Ja beantwortet. Allerdings trifft dies

für unsere Sektion nicht zu. Horst Käsemann garantiert, dass

die Sektion in den nächsten Jahren auf keinen Fall eine Umlage

erheben wird. Diese Umlage ist nur für die eigene Sektion

und kann nicht für andere Sektionen erhoben werden.

Die Satzungsänderung wird mit 5 Enthaltungen und einer Gegenstimme

angenommen. Die neue Satzung kann in der Geschäftsstelle

eingesehen bzw. auf Wunsch zugeschickt werden.

(*)

zu 8. Berichte der Referenten

Referat Jugend und Familie

Sabine Ackermann berichtet von der Entwicklung der fünf Kinder-

und Jugendklettergruppen sowie von der Familiengruppe.

Die Familiengruppe ist im vergangenen Jahr stetig angewachsen.

So kommen zu den Familienkletterterminen mitunter bis

zu 50 Personen. Durch einige Umstrukturierungen in den Kinder-

und Jugendklettergruppen konnte nun eine neue Kinderklettergruppe

gebildet werden. Dies hat die Warteliste leider

nur kurz entlastet, da die Nachfrage nach wie vor ungebrochen

hoch ist. Sabine Ackermann dankt allen Helfern, die sie

bei der Betreuung unterstützen. Ohne diese Hilfe könnten die

derzeitigen Angebote nicht durchgeführt werden. Sie ist aber

jederzeit auf der Suche nach weiteren Helfern, die die Kinder-

und Jugendgruppen unterstützen möchten. Sie gibt das Wort

weiter an Jörg Seiferth, der den Bericht für das Jugend- und

Sportklettern übernimmt.

Referat Jugend- und Sportklettern

Jörg Seiferth stellt anhand einer Präsentation das Konzept der

JSG–ugendsportgruppe vor. Zwei Trainer bringen der Gruppe

mit 17 Personen in praktischen und theoretischen Einheiten

den Klettersport näher. Trainiert wird im Turm sowie in der

Halle. So wurde im letzten Jahr an einem Wettkampf teilgenommen,

5 Topropescheine wurden ausgegeben, ein Jugendlicher

hat seinen Trainer C gemacht und 7 Vorsteiger wurden

aus der Gruppe entlassen, sodass Platz für neue Kletterer geschaffen

wurde. Eine Frage, wohin diese Jugendlichen entlassen

wurden, wird gestellt. Es gibt viele Möglichkeiten, für die

Kletterer sich im Turm oder auch in anderen Gruppen weiterhin

zu treffen. Niki Adora rät hier zu einer Laufbahnplanung.

Hier kann man den Jugendlichen Vorschläge machen, wo und

wie sie sich im Verein weiter einbringen können. Jörg Seiferth

gibt weiter an Uwe Brüggmann.

Uwe Brüggmann betreut die Teenies I. Diese setzen sich aus

7 Mädels und 5 Jungs im Alter von 14-18 Jahren zusammen.

Diese Jugendlichen sollen als Nachwuchsbetreuer oder Ju-

gendleiter für die Sektion gewonnen werden. Als Schwerpunkt

in diesem Jahr viel am Fels in der näheren Umgebung geklettert

werden. Ein Arbeitseinsatz mit dem ASK auf der Hanauer

Hütte wird momentan auch wieder geplant. Reinhard Strasser

dankt Sabine Ackermann, Jörg Seiferth und Uwe Brüggmann

für ihr Engagement und die interessanten Berichte.

Hüttenreferent

Stephan Pfeifer berichtet vom Hüttenjahr 2011. Mit 4.786

Übernachtungen war gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung

von 36 % zu verzeichnen. Die neuen Klettersteige haben hierbei

sicherlich einen großen Anteil. Auch die Anzahl der Tagesgäste

hat sich erhöht. Anhand einer Präsentation zeigt Stephan

Pfeifer die Entwicklung der Übernachtungszahlen der

letzten 10 Jahre. Weitere Bilder vom Arbeitseinsatz im Juni

werden gezeigt. Um die Hütte sind, wie jedes Jahr, immer

wieder Arbeiten zu verrichten, z.B. die Einzäunung des Einlaufbeckens

oder die Beschilderung an den Zustiegen der

Klettersteige. Die Einweihung der beiden Klettersteige fand

am 24.Juni mit einer Bergmesse statt. Viele Ehrengäste, darunter

der Landrat a.D. Karl Eyerkaufer, sowie die Stadträtin

Hannelore Bunz, waren zur Feierlichkeit auf die Hütte gekommen.

Ein weiterer Einsatz fand im September statt. Für ein

geologisches Gutachten über die Standfestigkeit der oberen

Seilbahnstütze musste eine Probegrabung durchgeführt werden.

Die Planung in 2012 steht in der Weiterplanung des Seilbahnneubaus.

Einen besonderen Dank richtet Stephan Pfeifer

an Manuel Kirschner. Er hat seinen Vater, Werner Kirschner,

der im vergangenen Jahr krankheitsbedingt pausieren musste,

würdig vertreten. Auch der Rest der Familie hat tatkräftig

mitgeholfen. Bei den Mitarbeitern der Arbeitseinsätze bedankt

sich Stephan Pfeifer auch nochmals. Er dankt den Anwesenden

für ihre Aufmerksamkeit.

Für den Wegereferenten Klaus Friedl verliest Stephan Pfeifer

ebenfalls einen kurzen Bericht. Einige Fotos vom Wegebau

hat Klaus Friedl mitgeschickt. Diese werden gezeigt. Reinhard

Strasser dankt Stephan Pfeifer für seinen Bericht und bittet

ihn auch den Dank an Klaus Friedl weiterzuleiten.

Ausbildungsreferat

Sven-Olaf Seidel hat dieses Amt seit einem Jahr inne und berichtet

von einem ruhigen Fahrwasser. So haben in 2011 234

Teilnehmer an den verschiedensten Kursen teilgenommen.

Laut seiner Rechnung wurden hier € 12.000,00 eingenommen.

Der Aufwand betrug € 6.000,00, sodass ein Polster von

€ 6.000,00 geschaffen wurde, das auch für die Fachübungsleiter

genutzt werden kann. Sven-Olaf Seidel hat ein großes

Team von FÜL (Fachübungsleitern), z. T. auch in Ausbildung,

zur Verfügung. Dazu gehören 5 FÜL Bergsteigen, 8 Trainer

C, 3 FÜL Mountainbike, 4 Wanderleiter, 2 FÜL Ski, 1 FÜL Skibergsteigen,

3 FÜL Hochtouren, 1 FÜL Alpinklettern, 4 Familiengruppenleiter,

davon 2 in Ausbildung und 2 Jugendleiter.

Das Angebot der Touren und Kurse kann im Blickpunkt entnommen

werden. Reinhard Strasser dankt Sven-Olaf Seidel

für seinen Bericht.

Hallenreferent

Bernhard Hombach gibt einen Rückblick auf das Jahr 2011.

Mit 5.500 Eintritten an Spitzentagen mit bis zu 75 Besuchern

8


ist die Kletterhalle in Hanau sehr gut besucht. Mit über 30 ehrenamtlichen

Helfern, die im Jahr etwa 200 Dienste leisten,

wäre dies nicht zu schaffen. Außerdem könnte die Sektion

die Eintrittspreise nicht auf diesem Niveau halten, wenn die

Hallenbetreuer für ihren Dienst bezahlt werden müssten. Anhand

von Bildern zeigt Bernhard Hombach, wie die Routen in

der Halle entstehen. Eine neue Route wird in etwa zwei Stunden

geschraubt, wenn alle Griffe weg sind. Der Routenbauer

darf seiner Route dann einen Namen geben. Alle 6-12 Monate

sollten die Routen neu gestaltet werden. Bernhard Hombach

dankt allen Helfern in der Halle. Bernhard Hombach greift die

Frage nach den Öffnungszeiten nochmal auf. Die Kletterhalle

ist jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag geöffnet. Dazu

kommen noch zweimal im Monat am Montag (nur für Sektionsmitglieder).

Für diese Termine müssen auch immer Dienste

vergeben oder geleistet werden. Das macht die Sache immer

problematisch. Eine Frage wird gestellt, ob die Routenschrauber

auch eine Schulung erhalten. Diese kann Bernhard

Hombach mit Ja beantworten. Seit 2012 biete der DAV auch

Lehrgänge an. Die Sektion Darmstadt bietet einen Tageskurs

für Routenschrauber an. Warum kann die Sektion Hanau die

Kreativität nicht auch nutzen und von der Sektion Leute hinschicken?

Bernhard Hombach nimmt dies gerne an und wird

sich darum kümmern.

Turmreferent

Für Jan Fiedler verliest Sven-Olaf Seidel den Bericht vom Kletterturm

in Gelnhausen. Der Turm war in 2011 an 181 Tagen

geöffnet und hatte 2.360 Besucher. Dort werden viele Kindergeburtstage

gefeiert und auch Berufsschulen halten Kurse im

Turm ab. Im Außenbereich stehen in 2012 die Anbringung der

Außenbeleuchtung und der Weg zum Turm an. Um den Turm

sollen auch noch Gummimatten verlegt werden. In 2011 wurde

der Sockel abgedichtet. Leider ist es Jan Fiedler aus beruflichen

Gründen nicht mehr möglich, die Verantwortung für

den Turm zu übernehmen. In Jan Ickes hat er einen würdigen

Nachfolger gefunden.

Vortragsreferentin

Brigitte Boss gibt einen kurzen Bericht über die vergangenen

Diavorträge. Diese wurden mit durchschnittlich 35 Besuchern

leider nicht kostendeckend besucht. Bei Ausgaben von

€ 930,00 wurden nur Einnahmen i.H.v. € 500,00 erzielt. Die

Termine werden im Blickpunkt sowie in den regionalen Zeitungen

veröffentlicht. Frau Boss freut sich gerne über Verbesserungsvorschläge

und auch über Diavorträge aus den eigenen

Reihen. Für die kommende Vortragssaison sind Diavorträge

über den Bodensee, die Waliser Alpen, Patagonien und den

Bergsommer im Gasteiner Tal geplant. Die Vortragsreihe beginnt

am 09. Oktober 2012.

Wandergruppe

Wilma Strasser gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahr

2011. Mit durchschnittlich 32 Teilnehmern wurden 13 Ein- und

Mehrtageswanderungen durchgeführt. Die neun Gruppenabende

wurden mit durchschnittlich 12 Teilnehmern abgehalten.

Auch 2012 stehen wieder 13 Wanderungen und 2-Wochenwanderungen

auf dem E1 auf dem Programm. Auch Seniorenwanderungen

werden wieder angeboten. Wilma Stras-

9

ser dankt allen Wanderführern für ihr Engagement.

Alpingruppe

Carsten Käsemann berichtet von der Alpingruppe. Diese hat

sich im vergangenen Jahr mit einem bunten Programm in der

Fränkischen Schweiz, in den Vogesen, am Gardasee, zur Hütteneröffnung

und zu einigen Wanderungen getroffen. Einmal

im Monat findet ein Gruppenabend mit den verschiedensten

Themen statt. Einige Bilder werden gezeigt. Für 2012 steht

wieder ein interessantes Programm auf dem Plan. Neben der

Hanauer Hütte sollen auch in den Sextener Dolomiten Wanderungen

und Klettertouren stattfinden. Carsten Käsemann

dankt Reinhard Labes für seine Unterstützung.

Mountainbikegruppe

Jörg Seiferth berichtet über die noch junge Mountainbikegruppe.

Diese ist aus der IG Ski entstanden. Mit einigen Bildern

zeigt er die Aktivitäten von 2011. Bei 27 Treffen waren durchschnittlich

rund 6 Mountainbiker dabei. Die Touren finden in

der näheren Umgebung statt und dauern ca. 3-4 Stunden. Die

Touren haben eine Länge von ca. 30 km.

Das Programm der einzelnen Gruppen kann aus dem aktuellen

Blickpunkt entnommen werden.

zu 9. Wahlen

Jugendreferent/in – Sabine Ackermann hat sich bereit erklärt,

nochmals für dieses Amt zu kandidieren.

Stellv. Ausbildungsreferent/in – Andreas Zorbach möchte Sabine

Ackermann bei dieser Arbeit unterstützen.

Reinhard Strasser bittet um Handzeichen, ob die Wahl der beiden

in einem Wahlgang durchgeführt werden kann. Es gibt

keine Gegenstimmen. Sabine Ackermann und Andreas Zorbach

werden ohne Gegenstimmen gewählt.

Schriftführer/-in – Sabine Pfeifer steht für das Amt nicht weiter

zur Verfügung. Udo Fehre konnte als Nachfolger gefunden

werden. Er stellt sich der Runde vor. Da es keinen weiteren

Kandidaten gibt, wird gewählt. Es gibt keine Gegenstimmen.

Referent/in Kletterturm Gelnhausen – Da Jan Fiedler aus beruflichen

Gründen keine Zeit mehr hat, hat er sich um einen

Nachfolger bemüht. Diesen hat er in Jan Ickes gefunden. Jan

Ickes stellt sich kurz vor. Er wird einstimmig gewählt.

Leiter Alpingruppe – Carsten Käsemann wurde von der Alpingruppe

bereits als Leiter wiedergewählt und muss in der Runde

noch bestätigt werden. Die Bestätigung erfolgt ohne Gegenstimmen.

Stellvertreter Alpingruppe – auch Reinhard Labes wurde von

der Alpingruppe als Stellvertreter von Carsten Käsemann gewählt.

Die Bestätigung für Reinhard Labes erfolgt einstimmig.

IG Ski – Jörg Seiferth benötigt ebenfalls noch die Bestätigung

der JMV. Diese wird ohne Gegenstimmen erteilt.

Ehrenrat- Der Ehrenrat setzt sich aus vier Personen zusammen.

Elmar Nophut ist aus dieser Runde verstorben. Alfred

Kaiser wird vorgeschlagen. Er würde dieses Amt auch ausführen.

Er wird ebenfalls einstimmig gewählt.

JMV

Alle Neu- und Wiedergewählten nehmen die Wahl an.


lick. sektion

zu 10. Haushaltsvoranschlag 2012

Der Haushaltsplan für das Kalenderjahr 2012 wird den Mitgliedern

vom Schatzmeister Horst Käsemann ebenfalls anhand einer

Präsentation ausführlich erläutert. Es wird gefragt, warum

im Etat ein Turmfest steht, jedoch keine Aufwendungen/Einnahmen

geplant sind. Horst Käsemann erklärt, dass ein Turmfest

schon länger nicht mehr stattgefunden hat. Die Sektion

steht einer Planung für ein Fest jedoch nicht im Weg. Eine

weitere Frage, wie die Jugendleiter in der Sektion Hanau verpflichtet

werden, wird gestellt. Sabine Ackermann stellt dies

dar. Ulrich Berger berichtet von seinen Erfahrungen in NRW.

Reinhard Strasser will diesen Gedanken gerne aufgreifen. Der

Etat wird ohne Gegenstimmen verabschiedet.

Bernhard Hombach ergreift noch kurz das Wort und möchte

Jochen Laferte vorstellen. Dieser ist neu in der Sektion und

konnte als FÜL für den Kletterbereich Mittelgebirge gewonnen

werden.

Kategorie Euro

A-Mitglied 60,00

Mitglieder ab vollendetem 25. Lebensjahr

B-Mitglied (auf Antrag) 30,00

Partnermitglied, wenn

• das Partnermitglied gehört der selben DAV-Sektion wie das

dazugehörige Mitglied mit Vollbeitrag an

• es besteht eine identische Anschrift

• der Mitgliedsbeitrag wird von einem gemeinsamen

Konto eingezogen

• aktives Mitglied der Bergwacht

• Mitglieder, die das 70. Lebensjahr vollendet haben

Familienbeitrag 90,00

wird gewährt, wenn

• alle Familienmitglieder der selben Sektion angehören

• die gleiche Adresse aufweisen

• der Mitgliedsbeitrag in einem Zahlungsvorgang erfolgt

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind im Familienverbund

beitragsfrei

Mitgliedsbeiträge 2012

Reinhard Strasser dankt der Runde für das entgegengebrachte

Vertrauen und allen Anwesenden für die gute Mitarbeit.

Er schließt die Sitzung um 23.00 Uhr.

Hinweis: (*) Ausführliche Unterlagen liegen in der Geschäftsstelle

aus.

Reinhard Strasser Sabine Pfeifer

Erster Vorsitzender Schriftführerin

Kategorie Euro

C-Mitglied 30,00

Mitglieder, die als A- oder B-Mitglied oder als Junior oder

Kind/Jugendlicher einer anderen Sektion des DAV, ÖAV oder

Alpinverein Südtirols angehören.

Bitte Kopie des Mitgliedsausweises beifügen.

Kinder/Jugendliche 25,00

als Einzelmitglied, bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Junior 30,00

ab vollendetem 18. bis 25. Lebensjahr

Aufnahmegebühr einmalig 25,00

(nur A, B, Junior und Familie)

Bei einem Eintritt ab dem 01.09. eines Jahres reduziert sich der Mitgliedsbeitrag für das restliche Jahr um 50%.

Die Aufnahmegebühr entfällt ebenfalls.

Für die Einordnung in die Beitragskategorien ist jeweils das Alter zu Beginn des Kalenderjahres (am 01. Januar) maßgebend.

Die Umstufung in eine neue Kategorie erfolgt jeweils in dem seinem Geburtstag folgenden Jahr.

10


Anfang Dezember 2011 erhielten wir die traurige Nachricht,

dass unser Fachübungsleiter Alfred Schneider im Alter von 60

Jahren plötzlich verstorben ist.

Alfred kam 1981 zum Alpenverein. Recht schnell war ihm klar,

dass er sich in der Ausbildung engagieren möchte und ließ

sich bereits 1985 zum Fachübungsleiter Bergsteigen ausbilden.

Seit diesem Zeitpunkt führte er, zusammen mit seinen

Kollegen, Grundkurse Fels mit Abschluss auf der Hanauer Hütte

durch. Zwischen 1995 und 1998 war er der Leiter der Ausbildung

und somit auch maßgeblich an den Kurs- und Touren-angeboten

der Sektion beteiligt. Als seine zweite Heimat

zählten sicherlich die Dolomiten, wohin er in den letzten Jahren

seinen Wirkungskreis als Ausbilder verlegte und vielen Interessierten

die Vielfalt der Klettersteige in dieser Region näher

brachte.

Sein Verantwortungsbewußtsein und seine Gewissenhaftigkeit

bei der Planung und Durchführung seiner Touren wurde von

all seinen Kollegen stets geschätzt. Wir verlieren in Alfred einen

Menschen, der mit Kompetenz und Zuverlässigkeit sein

Ehrenamt ausübte.

Nachruf Alfred Schneider

von Erika Labes

11


lick. sektion

25 Jahre Mitgliedschaft

40 Jahre Mitgliedschaft

Jubilarenehrung

von Erika Labes

12


Im März hatte der Vorstand wieder seine langjährigen Mitglieder

zu einer kleinen Feierstunde in die Sandelmühle nach

Hanau eingeladen.

Es sollten fast 50 Personen für ihre Mitgliedschaft geehrt werden.

Der Einladung folgten wieder zahlreiche Mitglieder, teilweise

brachten sie auch ihre Partner mit. Als Highlight an diesem

Tag konnte der Vorstand Helmut Betschler ehren, der

als Einziger seit 70 Jahren Mitglied im DAV ist. Herr Betschler

trat 1942 in unsere Sektion ein und war einer der 204 Mitgliedern,

die damals der Sektion angehörten. Bereits ein Jahr

später führte er die Wandergruppe. Im jugendlichen Alter von

27 Jahren wechselte er zur Bergsteigergruppe, in der er zwischen

1951 und 1955 tätig war. Während dieser Zeit leitete er

ebenfalls zwei Jahre lang die Jungmannschaft. Danach konnte

er sich aus beruflichen Gründen nicht mehr in diesem Rahmen

in der Vereinsarbeit engagieren, blieb der Sektion aber

bis heute treu.

Der Vorstand bedankte sich bei Herrn Betschler mit der Verleihung

der Ehrennadel sowie einem kleinen Präsent.

13

Sektion

50 Jahre Mitgliedschaft

Ellinor Hirner-Burkhardt (Mitte)

70 Jahre Mitglied im Deutschen Alpenverein

Helmut Betschler, Reinhard Strasser, Erika Labes


lick. kletteranlagen

DAV-

Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Öffnungszeiten Wasserturm Gelnhausen – Boulderraum

Mo, Di, Do

So

Hallenreferent:

Bernhard Hombach

Tel.: 06181 / 6759825

Mobil: 0177 / 5752727

Mail:

Öffnungszeiten Betreuung Wasserturm Gelnhausen

19.00 bis 22.00 Uhr

15.00 bis 19.00 Uhr

Alfred Kraft

Tel.: 06187 / 291110

diverse Betreuer

Weitere unregelmäßige Termine finden Sie im Internet oder im Schaukasten am Turm.

14

Wasserturm

Gelnhausen

Hailerer Straße 36

(Nähe Bahnhof)

63571 Gelnhausen

Öffnungszeiten DAV-Kletterzentrum Hessen-Homburg

Öffnungszeiten Betreuung

Di 19.00 bis 22.00 Uhr Oliver Kehrein

Do 19.00 bis 22.00 Uhr

So

Oktober - Juni

10.00 bis 18.00 Uhr

Juli - September

10.00 bis 13.00 Uhr

Uwe Brüggmann

Erika Labes

diverse Betreuer

Klettern für Sektionsmitglieder: Jeden 2. + 3. Montag im Monat von 19.00 bis 22.00 Uhr.

Wichtig: An gesetzlichen Feiertagen findet generell kein Kletterbetrieb statt.

Vom 01.-22.07.2012 ist das Kletterzentrum Hessen-Homburg geschlossen.

Die

Kletter-

anlagen:

Wasserturm

Gelnhausen

DAV Sektion Hanau

Kletterhalle Hessen-Homburg

Schulzentrum Hessen-Homburg

Hessen-Homburg-Platz 2

63452 Hanau-Lamboy

Boulderraum im Wasserturm DAV-Kletterzentrum Hessen-Homburg

Turmreferent:

Jan Ickes

Tel.: 06058/2330

Mail:


lick.hütte

Hanauer Hütte (1920 m) in den Lechtaler Alpen

Koordinaten: Geogr. Breite: 47° 14,989‘ Geogr. Länge: 10° 35,461‘

Kontakt: Werner Kirschner, Piösmes 208, A-6481 St. Leonhard / Pitztal

Telefon Hütte: (+ 43) 664 / 266 91 49,

Internet: www.hanauer-huette.de

Reservierungen können nur telefonisch entgegengenommen werden.

Nächtigung: 38 Betten, 100 Lager sowie ein offener Winterraum mit 12 Lagern

Anreise: Bahnhof: Reutte, Imst; Bushaltestelle: Elmen; Ausgangspunkte: Boden 1357 m

(Gehzeit 2 Std.); Elmen 978 m

(Gehzeit 5,5 Std.); Gramais 1328 m (Gehzeit 4 Std.); Schönwies 771 m (Gehzeit 7 Std.)

Karteninfo: Alpenvereinskarte Lechtaler Alpen, Parseierspitze Nr. 3/3, 1:25000 und

Lechtaler Alpen, Heiterwand + Muttekopfgebiet Nr. 3/4, 1:25000;

Kompass Wanderkarte Lechtaler Alpen - Hornbachkette Nr. 24, 1:50000

Stützpunkt für Ausbildung und Kurse:

• Klettergärten (auch für Kinder), alpine Routen

• Seminarraum (60 Personen, Beamer, Overheadprojektor, DVD, Video)

Öffnungszeit der Hütte: Mitte Juni bis Anfang Oktober

Nächtigungstarife (alle Preisangaben in Euro - Stand 01. Januar 2011):

Zimmerlager

Lager

Notlager

Erwachsener Junior

(19-25J.)

11,00

7,50

5,00

11,00

6,00

3,00

Jugend

(7-18J.)

8,00

4,00

2,00

Nichtmitglieder entrichten den doppelten Nächtigungstarif.

Sonstige Preise:

Übernachtung im Winterraum: 5,00

Infrastrukturbeitrag: 2,50

Frühstück 7,00

Halbpension 21,00 Frühstück und 3-Gang-Menü,

ohne Nächtigungsgebühr

Bergsteigerverpflegung:

Bergsteigeressen 7,00 Bergsteigergetränk 2,00

1 Liter Teewasser 2,50 incl. Geschirrbereitstellung (2 Tassen)

Infrastrukturbeitrag für Selbstversorger: 2,50

Materialseilbahnfahrt für Rucksacktransport pro Rucksack:

Fahrten erfolgen nach Absprache mit dem Hüttenpächter

Änderungen vorbehalten.

2,50

Die Hanauer Hütte liegt wunderschön

auf dem Parzinnboden in den Lechtaler

Alpen. Sie wurde im Jahre 1897 von der

Sektion Hanau im Deutschen Alpenverein erbaut.

Kinder

(bis 6 J.)

5,00

kostenlos

kostenlos

15

Die Hüttenpächter Petra und

Werner Kirschner freuen sich über

Ihren Besuch.

Wanderführer:

„Wandern und Bergsteigen rund um

die Hanauer Hütte“

Der Wanderführer gibt einen hervorragenden

Überblick über die schönsten

Wanderungen und Bergtouren rund um

die Hanauer Hütte. Ein Kartenausschnitt

zeigt jeweils den Verlauf der Route. Zu jeder

Tour wird der Verlauf des Weges, die

Schwierigkeit und die benötigte Zeit detailliert

beschrieben.

Der 24-seitige farbige Wanderführer ist im

praktischen Format 13 x 18 cm und passt

in jeden Rucksack. Erhältlich ist er für

3 Euro in der Geschäftsstelle und beim

Hüttenwirt.


lick. pünktchen

Das Referat Jugend und Familie

Wir machen Jugend- und Familienarbeit in der

Sektion Hanau...

... und suchen nach wie vor aktive Unterstützung im Jugend- & Familienbereich.

Das sind wir:

Sabine

(JL und Jugendreferentin)

Uwe B. (FÜL)

Andreas (Trainer B)

Jörg (FÜL)

Jannis (KB)

16

Anne

Anne (JL) und Nicole (JL)

Gunda (JL+FGL)

Isabell


Unsere Gruppen:

Der Bigfoot-Clan...

… ist unsere Familiengruppe. Hier kommen die Familien voll

auf ihre Kosten. Kinder klettern mit ihren Eltern und unternehmen

vieles gemeinsam – egal, ob draußen in der Natur oder in

der Kletterhalle. Der Bigfoot-Clan ist eine offene Gruppe in die

jeder – nach vorheriger Anmeldung – gerne reinschnuppern

darf. Klettererfahrung ist nicht erforderlich, so haben auch Anfänger

die Chance, es mal zu probieren.

Zum Klettern in der Hessen-Homburg-Halle trifft sich der Bigfoot-Clan

14-tägig dienstags von 17:00 bis 18:30 Uhr. Die

Gruppe wird von Andreas, Sabine und einigen aktiven Eltern

betreut.

Die Kletteräffchen...

…sind eine feste Kinder- und Jugendgruppe zwischen 10 und

14 Jahren. Wie ihr Name schon aussagt, liegt der Schwerpunkt

beim Klettern. Hier geht´s aber in erster Linie um Spaß

bei der Sache und den verantwortungsbewussten Umgang

beim selbständigen Klettern und Sichern. Aber nicht nur beim

Klettern trifft man unsere Kletteräffchen. Hauptsache, sie haben

gemeinsam Spaß. Zu Beginn des Jahres haben wir die

Gruppe mit Kandidaten von der Warteliste aufgestockt.

Die Kletteräffchen treffen sich 14-tägig mittwochs von 17:00

bis 18:30 Uhr in der Kletterhalle. Die Gruppe wird von Sabine

und Christian betreut.

Kontakte der

Jugend- &

Familiengruppe

Jugendreferentin:

Sabine Ackermann (JL)

Mobil: 0160-99711577,

eMail:

Weitere Ansprechpartner:

Uwe Brüggmann (FÜL)

Tel.: 06182-23098,

eMail:

Jörg Seiferth (FÜL)

Tel.: 06053-7976,

eMail:

Isabell Hartmanshenn

Tel.: 06181-650300,

eMail:

Andreas Zorbach (Trainer B)

Tel.: 06181-75208

eMail:

Die Gipfelbande...

… ist eine neue Gruppe – na ja, so quasi. Die Kinder sind

schon länger dabei, aber die Gruppe an sich ist neu. In der

Gipfelbande haben sich die Kinder der ehemaligen Gruppen

Gipfelstürmer und Kletterbande zusammengeschlossen. Erste

gemeinsame Herausforderung – der Toprope-Schein, den alle

bestanden haben. Na, dann können ja jetzt Felsen ausgehebelt

werden…..

Die Gipfelbande trifft sich 14-tägig dienstags von 17:00 bis

18:30 Uhr in der Kletterhalle und wird von Isabell, Andreas,

Sabine, Anne und Wolfgang betreut.

Die Griffhänger ...

…. haben sich Anfang des Jahres formiert. Die Kinder im Alter

von 8 bis 12 Jahren haben lange auf der Warteliste gestanden

und sind nun mit Feuereifer dabei, unsere Routen „platt

zu klettern“. Würde es nach den Griffhängern gehen, wäre die

Aufwärmroute das Dach…..

Die Gruppe trifft sich 14-tägig mittwochs von 17:00 bis 18:30

Uhr in der Kletterhalle und wird von Sabine, Andreas & Martina

betreut.

Die Teenies I ...

… sind unsere ältesten Jugendlichen im Alter zwischen 14 und

19 Jahren. Donnerstags trifft man sie in der Kletterhalle aber

nicht selten auch draußen am Fels, am Kletterturm oder z.B.

auf der Hanauer Hütte.

Die Gruppe wird von Uwe, Nicole & Anne betreut.

17

Alle interessanten Neuigkeiten und

wichtigen Mitteilungen findet ihr in

unserem monatlichen Newsletter.

Meldet euch einfach unter:

und ihr bekommt

den Newsletter.


lick. pünktchen

Jugendsportklettergruppe des DAV Hanau im Jahr 2011

Selten kommt es vor, dass sich eine Gruppe von Menschen

zusammenfindet, in der jeder zu jedem passt, nur sehr selten

Spannungen aufkommen und in der selbst ein regelmäßiges

Treffen auf Dauer Entspannung vom Alltag sein kann.

Das Jahr 2011 hat gezeigt, dass für uns die Jugensportklettergruppe

solch ein Ort ist.

Wir, das sind 15 motivierte Kletterer, die sich immer wieder

mittwochs zum Training in den Kletteranlagen des DAV

Hanau einfinden, um gemeinsam Sport zu treiben. Das Training

wird von Jörg Seiferth und Jannis Dickmann durchgeführt

und orientiert sich an den vom DAV ausgearbeiteten „Kletterscheinen“,

die wie ein Führerschein für Kletterer sind und bestimmte

Fachkenntnisse erfordern.

Lars in der Würzburger Kletterhalle

Ausbildung zum Kletterer

Jedes Jahr nach den Sommerferien kommen neue Kletterer

zur Gruppe hinzu, die dann, Schritt für Schritt, zum ersten

von zwei Kletterscheinen, dem „Kletterschein Toprope“ hingeführt

werden. Zu diesem Zeitpunkt findet das Training zweiwöchig

in der Kletterhalle in Hanau statt. Später kann dann

auch der zweite „Kletterschein Vorstieg“ abgelegt werden, der

alle Grundtechniken des Kletterns beinhaltet. Läuft alles wie

geplant, ist man nach einem Jahr zum sicheren und eigenständigen

Klettern befähigt.

Geht das Interesse am Sport Klettern über die reine Ausbildung

zum sicheren Kletterer hinaus und will man an Wettbewerben

teilnehmen, im Freien klettern und anspruchsvollere

Klettertechniken erlernen, so kann man nach einem Jahr bei

den „Fortgeschrittenen“ mitklettern, die jede Woche (abwechselnd

in Gelnhausen und Hanau) trainieren.

Hier orientiert sich der Trainingsablauf am „Lehrplan Klettern“

von Chris Semmel und Michael Hoffmann und umfasst Themengebiete

wie Koordination und Kondition, Technik und Taktik

sowie Psyche und Ökologie. Neben dem Anwenden des gelernten

Wissens ist aber auch das spielerische und freie Klettern

ein wichtiger Bestandteil.

18

5 Topropescheine und 7 Vorstiegsscheine

Im Jahr 2011 konnten die beiden Trainer fünf Topropescheine

und sieben Vorstiegsscheine überreichen. Wir gratulieren Moritz,

Jan, Jan-Philipp, Tabea, Laura, Manfred und Christine zu

ihrem Erfolg.

Ganz besonders ist Moritz hervorzuheben, der mit neun Jahren

der wohl jüngste Vorsteiger der Sektion ist. Die Verleihung

des Scheins war nur möglich durch ungebrochenes Interesse

am Klettern und ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein.

Thomas und Moritz beim Klettercup in Rüsselsheim

Events 2011

Ergänzend zum Mittwochs-Training fanden im Jahr 2011 einige

Kletterfahrten statt. So sind wir in die Kletterhallen anderer

Sektionen nach Würzburg und Darmstadt gefahren, um neue

Wände kennenzulernen und die Herausforderung zu suchen.

Ein ganz großes Event war der „Klettercup“, ein Sportkletterwettbewerb,

der jeden Sommer in Rüsselsheim stattfindet.

Thomas belegte hier in der Jugend A den vierten Platz

und musste sich nur drei Rüsselsheimern geschlagen geben.

Klettern am Naturfels in der Rhön


Im Gewerbegebiet 14 - 63637 Jossgrund-Burgjoss

Telefon: 06059 / 777 und 1796

Telefax: 06059 / 1409

Internet: www.zimmerei-christ.de

e-mail:

19

� Zimmerarbeiten aller Art

� Holzrahmenbau

� Fachwerkhäuser

� Carports, Pergolen

� Holzbalkone & Geländer

� Innenausbau

� Dachsanierung

� Dachdeckerarbeiten an geneigten Dächern

� Dachdämmung, Außenwandverkleidung

� Vordächer

Bei den Kindern erreichte Moritz den dritten

Platz.

Die ebenfalls für den Sommer geplante

Fahrt zum Kletterpark auf der Hanauer Hütte

in den Lechtaler Alpen musste wegen

Schlechtwetters leider ausfallen (wird aber

2012 nachgeholt). Dafür nutzten wir zwei

Sonnentage des Sommers 2011, um in der

Rhön an der Steinwand das Klettern am

echten Fels zu erleben. Es erfordert hohe

Konzentration und Präzision, um aus dem

künstlichen Umfeld der Halle auszubrechen

und Tritte zu suchen, die sich nicht durch

ihre Farbe hervorheben und durchaus auch

mal wegbrechen können.

Alles in allem war das Jahr 2011 für uns ein

ereignisreiches Jahr, das uns zusammengeschweißt

hat. Nichtsdestotrotz freuen wir

uns sehr über jeden neuen Kletterer, dem

wir gemeinsam den Sport näher bringen

können, der uns alle fasziniert: das Klettern.


lick. pünktchen

Übersicht der Kinder- und Jugendklettergruppen in der Sektion

Gruppe Wann & Wo Betreuer Termine

Bigfoot-Clan

(Familiengruppe)

Gipfelbande

(Kinder 9-12 Jahre)

Kletteräffchen

(Kinder/Jugendliche

10-15 Jahre)

Griffhänger

(Kinder 8-12 Jahre)

JugendSport-Kletter-

Gruppe

(Kinder/Jugendliche

8-18 Jahre)

Teenies

(Jugendliche 14-19

Jahre)

14-tägig dienstags

von 17:00 bis 18:30 Uhr

Kletterzentrum Hessen-

Homburg

14-tägig dienstags

von 17:00 bis 18:30 Uhr

Kletterzentrum Hessen-

Homburg

14-tägig mittwochs

von 17:00 bis 18:30 Uhr

Kletterzentrum Hessen-

Homburg

14-tägig mittwochs

von 17:00 bis 18:30 Uhr

Kletterzentrum Hessen-

Homburg

wöchentlich mittwochs

von 18:00 bis 20:00 Uhr

jeden 1. und 3.

Mittwoch im Monat im

Kletterzentrum Hessen-

Homburg

jeden 2., 4. & 5.

Mittwoch im Monat im

Wasserturm Gelnhausen

Wöchentlich donnerstags

von 18:00 bis 19:30 Uhr

Kletterzentrum Hessen-

Homburg

Sabine Ackermann

Andreas Zorbach

Isabell Hartmannshenn

Andreas Zorbach

Sabine Ackermann

Anne Jablonsky

Sabine Ackermann

Christian Karau

Sabine Ackermann

Andreas Zorbach

Jörg Seiferth

Jannis Dickmann

Uwe Brüggmann

Nicole Spitzenberg

Anne Jablonsky

20

12.06. 26.06. 21.08. 04.09. 18.09. 02.10.

13.11. 27.11. 11.12.

22.01.13 05.02.13 19.02.13 05.03.13

05.06. 19.06. 14.08. 28.08. 11.09. 25.09.

09.10. 06.11. 20.11. 04.12. 18.12.

15.01.13 29.01.13 12.02.13 26.02.13

06.06. 20.06. 15.08. 29.08. 12.09. 26.09.

10.10. 07.11. 21.11. 05.12. 19.12.

16.01.13 30.01.13 13.02.13 27.02.13

13.06. 27.06. 22.08. 05.09. 19.09. 31.10.

14.11. 28.11. 12.12.

23.01.13 06.02.13 20.02.13 06.03.13

Kletterzentrum Hessen-Homburg:

06.06. 20.06. 15.08. 05.09. 19.09.

07.11. 21.11. 05.12. 19.12.

16.01.13 06.02.13 20.02.13 06.03.13

Wasserturm Gelnhausen:

13.06. 27.06. 22.08. 29.08. 12.09. 26.09.

10.10. 31.10. 14.11. 28.11. 12.12.

23.01.13 13.02.13 27.02.13 13.03.13

14.06. 21.06. 28.06. 16.08. 23.08. 30.08.

06.09. 13.09. 20.09. 27.09. 04.10. 11.10.

01.11. 08.11. 15.11. 22.11. 29.11 06.12.

13.12 20.12.

17.01.13 24.01.13 31.01.13 07.02.13

Die Nachfrage für die Plätze in den Gruppen ist nach wie vor sehr hoch. In allen Altersbereichen könnten wir die Gruppen

erweitern bzw. neue Gruppen gründen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn wir ausreichend Betreuer zur Verfügung haben.

Die Sektion sucht junge oder jung gebliebene Menschen, die gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammen arbeiten und

bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren.


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Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10:00 - 19:00 Uhr, Sa. 10:00 -15:00 Uhr

21

Photo: Schöffel - Denis Pernath


lick. bericht

Seit 2003 klettere ich begeistert in der Jugendsportklettergruppe

der DAV-Sektion Hanau (ehemals Midis I). Da ich nun

in der Gruppe auch aktiv als Trainer mitwirken möchte, entschloss

ich mich, in der ersten Osterferienwoche 2011 an der

Kletterbetreuerausbildung des DAV in Berchtesgaden teilzunehmen.

Nachfolgend ein Bericht über Erlebnisse und Erkenntnisse dieser

Woche.

Sonntag, 17. April 2011

Angekommen in der Pension „Watzmannblick“ (die hielt, was

sie verspricht) bereuten wir sogleich uns für einen Hallenkletterkurs

angemeldet zu haben. Bei 23° C und Sonnenschein

pur ließen sich sicher auch ein paar Felsen erklimmen, doch

ein Blick in die Halle zeigte, dass auch dort einige lohnende

Herausforderungen warteten.

Beim gemeinsamen Abendessen lernte man sich näher kennen,

tauschte aus, warum man den Kurs besuchte und erzählte

Geschichten von der einen oder anderen Kletterunternehmung.

Schnell wurde klar, dass sich jeder in der Gruppe

wohlfühlte und darauf brannte, am nächsten Morgen die erste

Route zu ziehen.

Montag, 18. April 2011

Da wir nur einen kurzen Fußweg zur Berchtesgadener

Kletterhalle hatten, begann der Tag recht spät um 9.00 Uhr

in einem Seminarraum. Die Abnahme des Kletterscheins „Vorstieg“

und „Toprope“, die zum Aufgabenbereich eines Kletterbetreuers

gehört, wurde besprochen.

Nach einem durch teilnehmende Sportlehrer bereicherten Aufwärmen,

hatten wir erst einmal ausreichend Zeit die neue Halle

kennenzulernen und einige Routen anzutesten. Mir viel auf,

dass die angegebenen Schwierigkeitsgrade im Vergleich zu

unserer Halle in Hanau bei gleicher „gefühlter Schwierigkeit“

höher waren. Doch vielleicht lag das auch daran, dass ich endlich

einmal wieder den Kopf frei hatte und mich ausschließlich

auf‘s Klettern konzentrieren konnte.

In der Gruppe übten wir dann die Durchführung eines Sturztrainings,

das vor allem für Kletteranfänger zur Gewöhnung an

neue Höhen wichtig ist. Der nächste Teil aber wurde theoretischer.

Es ging darum, eine Übungsstunde sinnvoll zu gliedern

und verschiedene Modelle des lehrer- und schülerorientierten

Unterrichts durchzuspielen. Dieses Wissen sollte die theoretische

Grundlage für den nächsten Tag darstellen.

Dienstag, 19. April 2011

Der dritte Tag unserer Ausbildung war voll und ganz der

Durchführung einer Übungseinheit gewidmet. Wir bekamen

verschiedene Themen zugeordnet, zu denen wir zu zweit passende

Übungs- und Spielformen ausarbeiteten. Wichtig war

hier vor allem die Auswahl einer geeigneten Kletterwand, an

der man die Übungsstunde durchführen wollte.

Meine Aufgabe war es, der Gruppe den Abbau einer Rou-

Klettern lehren lernen

von Jannis Dickmann

te mittels Ablassen durch eine Sicherungsöse näher zu bringen.

Das war kein leichtes Unterfangen, zumal wir uns entschieden

auf Spielformen zu verzichten, um jede Sturzgefahr

zu vermeiden und zu unterstreichen, dass jeder Schritt korrekt

durchgeführt werden muss, um ein Höchstmaß an Sicherheit

zu gewährleisten.

Auch die Ausarbeitungen der anderen Zweiergruppen waren

sehr interessant. Sei es der Bulin, der Grigri oder richtiges

Klippen – immer lernte man etwas Neues und Spaß machte

die Übungsstunde auch.

Der Tag endete theorielastig mit einem Vortrag über die Anforderungen

an Sicherungsgeräte und Gefahren bei deren Bedienung.

Abends ließen wir es uns gut gehen und fuhren zum nahe gelegenen

Königssee. Dort liefen wir ein Stück und kamen zum

berühmten „Malerwinkel“, einem Punkt am Ufer des Sees,

von dem aus man einen tatsächlich malerischen Ausblick hatte.

Gekrönt wurde der Tag durch ein gutes Abendessen am

Königssee.

Mittwoch, 20. April 2011

Der Mittwoch sollte wieder ein Klettertag werden. Wir hatten

Zeit uns ein „Kletterprojekt“ vorzunehmen. Eine Route,

die über unserem gewohnten Schwierigkeitsgrad lag, sollten

wir ausbouldern und anschließend vorklettern, wobei wir geflmt

wurden.

Im Anschluss kam ein bewegungstheoretischer Teil über

hochwertiges Treten und Greifen, die optimale Lage des Körperschwerpunktes

und weitere Elemente einer sauber gekletterten

Route.

Mit diesem Wissen werteten wir nun gemeinsam das Videomaterial

aus. Das eigene Klettern zu beobachten, verblüffte

viele, da man sich selbst ganz anders wahrnimmt. Doch diese

eigene Wahrnehmung täuscht mitunter und so hat die Videoanalyse

mein Kletterkönnen mit am meisten gefördert.

Donnerstag, 21. April 2011

Nach den Höchstleistungen vom Mittwoch stand am Donnerstag

wieder eine Lehreinheit an. Ein zweites Mal sollten wir eine

Übungsstunde durchführen. Diesmal ging es um Klettertechniken,

was das Einbeziehen von Spielformen nicht nur erleichterte

sondern gar forderte. So war die Atmosphäre sehr

locker und wir hatten Spaß. Ich hielt eine Einheit zur Verlagerung

des Körperschwerpunktes. Die anderen Gruppen referierten

über saubere Tritttechniken, das Spreizen und Stützen

und Eindrehen.

Der Abend wurde in lockerer Runde mit selbst gegrillten

Steaks und Würstchen verbracht. So langsam wurde uns bewusst,

dass am nächsten Tag die Prüfung des Kletterkönnens,

die zum Bestehen des Kurses nötig war, anstand. Aber auch

das war schnell vergessen, als unsere zwei Ausbilder, die professionelle

Bergrührer waren, ihre spannenden Geschichten

auspackten. Wir diskutierten über die Motivation der „Free-So-

22


lo-Kletterei“, also des Kletterns ohne Sicherung. Doch konnten

wir uns abschließend nicht entscheiden, ob es der Wunsch des

absolut kontrollierten Kletterns ohne Fehlertoleranz ist, oder

ein besonderer „Kick“, den man in lebensbedrohlichen Situationen

erfährt. Es ist wohl eine Mischung aus beidem, die keiner

von uns ausprobieren wollte.

Freitag, 22. April 2011

Der Tag der Prüfung begann im Boulderraum, wo wir Aufwärmspiele

lernten und untereinander austauschten. Schnell

wurde klar, dass es kein langweiliges Training geben muss,

wenn nur der Trainer gut vorbereitet ist und selbst Spaß am

Klettern hat.

Im Anschluss kam die Prüfung. Wir hatten zwei Stunden und

vier Versuche, um entweder zwei vorgegebene Routen oder

jede andere, schwerere zu klettern. Bei manchen wurde es

knapp, doch letztendlich erreichte jeder sein Ziel.

Glücklich verabschiedeten sich alle von der Kletterhalle und

gingen in die Mittagspause. Doch ich hatte noch eine Rech-

nung offen, denn bei meinem Projekt vom Mittwoch fehlte eine

Sequenz, die ich noch ausbouldern wollte. Mit letzter Kraft

hievte ich mich die Wand hoch. Und dann ging auch ich glücklich

in die Mittagspause.

Nachmittags kam dann der Teil der Ausbildung, auf den ich

mich am meisten gefreut hatte. Zu zweit schraubten wir im

Boulderraum Routen, die vorher defnierte Schwierigkeiten

enthielten. So sollten wir dynamische Züge erzwingen, während

andere Gruppen „Schleicher“ oder Routen zum Eindrehen

schraubten.

Nach dem gemeinsamen Bouldern aller Routen und einer Abschlussbesprechung

saßen wir noch lange zusammen. Das

war das Ende einer Ausbildung, die uns alle nicht nur befähigte,

selbst auszubilden, sondern uns auch klettertechnisch

einen großen Schritt weiterbrachte. Doch ganz besonders

war auch die Gruppe, die über die Woche eng zusammengeschweißt

wurde. Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und

Freude am Sport – das fndet man in dieser Kombination eben

nur im Bergsport.

Mitglieder der DAV Sektion Hanau erhalten unter Vorlage ihres gültigen Mitgliedsausweises 10% Rabatt.

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lick. bericht

Die Alpingruppe am Gardasee - ca. 1995

Ich sitze vor einem weißen Blatt und überlege, wie ich 20 Jahre

Alpingruppe auf nur 2 DIN-A4 Seiten unterbringen soll. Eigentlich

könnte man mit dem Erlebten ein ganzes Buch füllen.

Aber ich werde trotzdem versuchen, euch einen kurzweiligen

Einblick in die letzten beide Dekaden zu geben.

Alles fing mit den Teilnehmern der Grundkurse Fels 1989 und

1990 an. Sie hatten ihren Kurs auf der Hanauer Hütte absolviert

und waren nun auf der Suche nach einer Möglichkeit, im

Verein weiter ihrem neuen Hobby nachgehen zu können. Da

bei sehr vielen Teilnehmern von Anfang die Chemie stimmte

und alle die gleichen Ziele hatten - das eben erlernte Wissen

vertiefen und in die Praxis umsetzen - entstand im Winter

1991/1992 die Idee, eine neue Gruppe zu gründen. Es

folgten in den kalten Wintermonaten viele konstruktive Gespräche

mit dem Vorstand und auch ein erster Terminkalender

für 1992 wurde schon erstellt. Dabei wurde gezielt darauf

geachtet, ein möglichst breites Spektrum an Aktivitäten anzubieten,

um möglichst viele Spielarten des Bergsteigens ausüben

zu können. Neben den Outdoor - Veranstaltungen sollten

auch regelmäßige Gruppenabende stattfinden. Diese sollten

dem Kontakt der Gruppenmitglieder dienen, aber auch zur

Fort- und Weiterbildung genutzt werden. Nicht zuletzt waren

die Abende aber auch da, um neue Touren zu planen oder

vergangene Touren bei einem Dia-Abend noch einmal Revue

passieren zu lassen.

21.09.1992 - Es ist soweit! Um 19:30 Uhr treffen sich über ein

Dutzend Sektionsmitglieder in der Sandelmühle, um nun ganz

offiziell die Gruppe ins Leben zu rufen. Wolfgang Meister stellt

die Gruppe und ihre Ziele vor, berichtet von der „Testphase“

und gibt einen ersten Einblick auf die zukünftigen Veranstal-

20 Jahre Alpingruppe

von Carsten Käsemann

tungen der Gruppe - und Kurt Heinrich, seines Zeichens Erster

Vorsitzender unserer Sektion gibt grünes Licht für die Gruppengründung.

Einstimmig werden an diesem Abend Wolfgang

Meister als Gruppenleiter und Reinhard Labes als sein Stellvertreter

von der Gruppe gewählt. Acht Jahre lang führen beide

die Alpingruppe bis Wolfgang andere Aufgaben innerhalb

Sektion übernehmen soll. Reinhard wird daraufhin zum neuen

Gruppenleiter gewählt und ich übernehme die Tätigkeiten als

sein Stellvertreter. 2009 übernehme ich dann schließlich die

Gruppenleitung und werde seitdem von Reinhard Labes als

Stellvertreter unterstützt, der damit endlich wieder mehr Zeit

für sich und seine Familie hat.

Bereits im Sommer 1992 fährt die Gruppe zum ersten Mal auf

die Hanauer Hütte, die sehr schnell zu unserer zweiten Heimat

wird. In den folgenden Jahren werden nicht nur viele gemeinsame

Touren unternommen, viel mehr engagiert sich die

Gruppe beim Ausbau des Klettergartens an der Schlenkerwand

und im Jahr 2000 wird auf der Plattigspitze ein kleines

Gipfelkreuz von der Alpingruppe eingerichtet. Neben den jährlichen

Besuchen im Sommer statten wir unseren Hüttenpächtern

selbstredend auch Besuche zum Hüttenauftakt oder Hüttenschluss

ab. Vor allem die zünftigen Feiern Ende September,

Anfang Oktober bleiben den Teilnehmern lange in Erinnerung.

Ostern 1994 fahren wir zum ersten Mal gemeinsam an den

Gardasee. Vor allem die Klettersteige und die unzähligen Wandertouren

und alpinen Kletterwände haben es den Teilnehmern

angetan. Okay, die vielen Einkaufsmöglichkeiten, die leckeren

Eissorten in den ortsansässigen Eisdielen und das „Dolce

Vita“ haben sicherlich auch ihren Teil dazu beigetragen.

Neben Hanauer Hütte und Gardasee haben wir in den zwei

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Jahrzehnten auch viele andere Regionen in den Alpen besucht.

So fanden diverse Hoch- und Hüttentouren wie zum

Beispiel in den Stubaier Alpen, den Zillertaler Alpen oder in

der Gletscherwelt des Adamello und des Gran Paradiso statt,

um nur einige Highlights zu nennen. Auch die alpinen Klettersteig-Klassiker

der Dolomiten stehen in den Jahren mehrfach

im Programm der Gruppe und die viel zitierte Frauenquote

ist schon Mitte der Neunziger kein Thema mehr: während

die Männer zu Hause bleiben müssen, ziehen die Frauen alleine

durch die Alpen – auch eine Form von modernem Rollentausch.

Aber die Alpingruppe ist nicht nur – wie vielleicht der Name

vermuten lässt – im alpinen Gelände unterwegs. Auch in

den umliegenden Mittelgebirgen sind wir immer wieder unterwegs.

Unzählige Male trifft sich die Gruppe an den Felsen

im Morgenbachtal, an der Steinwand oder gar für ein verlängertes

Wochenende am Battert oder in der Fränkischen

Schweiz zum Klettern oder wir sind mit gepacktem Rucksack

und geschnürten Wanderschuhen in den umliegenden Wäldern,

dem Harz, Vogesen, Schwarzwald oder im Thüringer

Wald unterwegs.

Selbst in der dunklen Jahreszeit hält die Alpingruppe keinen

Winterschlaf. Alle Jahre wieder treffen wir uns bei Einbruch

der Dunkelheit um, nur mit der Taschenlampe und Mondlicht

ausgerüstet, durch die nächtlichen Wälder zu streifen.

Es werden gerne auch mal die Schneeschuhe oder die Langlaufbretter

untergeschnallt. Zu gerne erinnere ich mich an eine

fast schon surreal wirkende Schneeschuhtour vor einigen

Jahren rund um den Brocken im Harz. Meterhoher Schnee,

strahlend blauer Himmel, ein gefühltes Panorama bis nach

Norwegen - und wir mittendrin mit unseren „Tennisschlägern“

unter den Schuhen.

Neben den „klassischen“ Veranstaltungen ist die Alpingruppe

auch gerne mal anderen Sportarten aufgeschlossen. So manche

Radtour wird in den Jahren durchgeführt oder das ein

Die Alpingruppe bei einer Wanderung - 2009.

oder andere Mal auch ein Kanu gemietet und damit die umliegenden

Flüsse unsicher gemacht – unfreiwilliges Baden im

Fluss inklusive.

Neben unseren Ausflügen in Mutter Natur trifft sich die Gruppe

alle vier Wochen Montags zum Gruppenabend in der Sandelmühle.

In all den Jahren hat der Arbeitskreis immer wieder

ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt,

um den Bedürfnissen der Gruppe nachzukommen. Viele Male

können wir Fachübungsleiter für unsere Abende gewinnen.

Unter fachlicher Leitung wird so in regelmäßigen Abständen

unser Wissen über Knoten- und Wetterkunde, Klettersteige

und Spaltenbergung aufgefrischt. Dafür nutzt die Gruppe

auch regelmäßig unsere Kletterhalle oder den Wasserturm in

Gelnhausen. Immer wieder werden auch Bekannte aus anderen

Gruppen eingeladen, um über spannende und lehrreiche

Themen zu sprechen. Die Gruppenabende werden auch dazu

genutzt, gemeinsam Dia-Abende zu veranstalten. So haben

wir in den letzten 20 Jahren Bilder von fast von der ganzen

Welt zu sehen bekommen.

Jeder Gruppenabend, jede Tagestour, jede Wochenendveranstaltung

und jede Tourenwoche bedarf einer nicht zu unterschätzenden

Vorbereitung. Alleine könnte der Arbeitskreis

der Alpingruppe dies niemals bewerkstelligen. Dafür bedanke

ich mich bei den vielen Freiwilligen der Alpingruppe, die in ihrer

Freizeit alles getan haben, um ein Gelingen der Veranstaltungen

zu ermöglichen.

Ganz besonderer Dank gebührt aber Reinhard Labes und

Wolfgang Meister. Beide haben in den vielen Jahren unzählbar

viele Stunden geopfert, um die Alpingruppe zu dem zu machen,

was sie heute ist. Ohne diese beiden wären viele Aktionen

niemals zu Stande gekommen und wer weiß, ob es heute

die Gruppe in dieser Form überhaupt noch geben würde.

Also noch mal vielen Dank an euch beide!

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lick. bericht

Die Bergtour beginnt,

aber wohin mit dem Partner?

von Markus Breitfelder, wenig bergfester Partner

September 2011. Demnächst steht endlich wieder eine Tour

mit dem Alpenverein an: ein Wochenende auf der Hanauer

Hütte in Österreich, gemeinsam den Hüttenschluss in geselliger

Runde zelebrieren, den neuen Klettersteig austesten und

anschließend die Gipfel rund um den Gardasee vom trentinischen

Locca aus erobern. Die Vorfreude ist riesig: alte und

neue Freunde treffen, dem Alltag entfliehen, sich auf Höhenwanderwegen

und Klettersteigen verausgaben statt auf dem

durchgesessenen Bürostuhl zu kreiseln. Doch in die von süßer

Bergluft schwangere Vorfreude mischen sich auch felsenfeste

Bedenken. Ein großes „Aber“ wirft seinen dunklen Schatten

auf den Urlaub wie Yeti auf eine unvorsichtige Bergziege:

Die Bergtour beginnt, aber wohin mit dem (wenig bergfesten)

Partner? Die eine oder andere Alpinistin hat sich diese Frage

sicher schon stellen müssen. Hand aufs Herz – es ist leichter

ein Rudel kampfbereiter Murmeltiere zu zähmen als einen zurückgelassenen

Familienmenschen von den unbestreitbaren

Vorteilen getrennten Urlaubs zu überzeugen. Also ist – wie so

oft – Angriff die beste Verteidigung: „Scha-a-a-tz, möchtest

Du mitkommen auf die Hanauer Berghütte?“ Noch in der Annahme,

dass die schiere Erwähnung des Begriffs „Berghütte“

den pauschalurlaubsverwöhnten Knaben vom Daheimbleiben

überzeugt wird, ertönt ein „Ja, gerne!“ zur Antwort. Im Bruchteil

einer Sekunde erscheint nicht nur der Partner in ganz neuem

Licht, sondern auch die Urlaubsplanung. Nun muss neu

taktiert werden. Zum Glück ist die partnerschaftliche Wanderausrüstung

nach zähen Vorverhandlungen bereits im Aufbau

und muss nur noch ergänzt werden. Der Rest ist schnell

erzählt: Erika, Reinhard und Carsten haben alles perfekt organisiert,

die Fahrgemeinschaften lassen bereits die Motoren

vorglühen und nach dem ersten Schneefall in den Alpen, sind

vorsichtshalber auch die Winterreifen montiert.

Der Start verläuft anders als geplant: Dem wenig bergfesten

Partner schlottern zwar nicht die Knie, aber nach drei Doppelschichten

und nur vier Stunden Schlaf kann von einem entspannten

Urlaubsantritt keine Rede sein. Zum Glück verläuft

die Hinfahrt bei herrlichem Herbstwetter. Beim gemeinsamen

Aufstieg zur Hütte mit Erika und Reinhard machen sich jedoch

die ersten Zipperlein bemerkbar. Man muss kein Bergführer

sein, um 1 und 1 zusammenzuzählen: Der letzte Aufenthalt in

luftiger Höhe liegt 25 Jahre zurück, das Konditionsniveau ist

mittelmäßig bis schlecht, Körper und Geist sind hoffnungslos

übermüdet. Am letzten steilen Stück des Aufstiegs geht gar

nichts mehr: „Rien ne va plus“, spricht der Hesse und kleine,

imaginäre Vöglein schwirren um die erhitzte Stirn. Doch wie

gut ist das richtige Wort zur rechten Zeit – in diesem Fall die

Aufmunterung durch Reinhard. Im Trippelschritt und mit vereinten

Kräften gelingt auch noch der letzte Rest des Weges

bis zum Hefeweizenglas. Und der wenig bergfeste Partner hat

ein erstes Gefühl dafür bekommen, dass man in diesem Verein

auch als Nicht-Bergsteiger immer gut aufgehoben ist…

Die zweigeteilte

Tour, zuerst

in die Lechtaler

Alpen und

dann ins Trentino,

hat dem wenig

bergfesten

Partner bewiesen,

dass man

auch als Anfänger

oder Begleitereindrucksvolle

Erlebnisse

mit nach Hause

nehmen kann.

Wenn man(n)

oder frau mit einem eingespielten Team erfahrener Bergfüchse

unterwegs ist, sollte man aber so fair sein und nach

dem „Klimatisieren“ eine sachliche Selbsteinschätzung des eigenen

Leistungsvermögens vornehmen. Erika, Reinhard und

Carsten sowie alle anderen „alten Hasen“ in der Hanauer Sektion,

werden immer einen Tourenvorschlag haben, der mit

ein wenig guten Willen und guter Kondition zu bewältigen ist.

Wer trotzdem zu der Überzeugung kommt, dass er sich selbst

nicht überfordern möchte, wird dadurch nicht automatisch

zum fünften Rad am Wagen. Mit einem Familienhotel als Ausgangsbasis,

so wie in Locca nahe des Ledrosees, eröffnet sich

ein vielfältiges Alternativprogramm: Ausspannen im Wellnessbereich,

Sonnen am Pool oder auf den ebenen Wanderwegen

durchs Ledrotal schlendern und die lauschigen Bergdörfer erkunden.

Außerdem ist man mit dem Auto in wenigen Minuten

am Gardasee - mit einem weiteren Füllhorn an touristischen

Möglichkeiten. So wird man guten Gewissens zu „Einem, der

auszog, um im Tal zu bleiben“. Abends werden in gemütlicher

Runde die Erlebnisse des Tages ausgetauscht, Bilder geschaut

und neue Pläne geschmiedet. Damit die Gemeinsamkeit auch

wirklich nicht zu kurz kommt, sollten beide Seiten ihren Teil

dazu beitragen: Mal geht’s vereint auf eine der leichteren

Bergtouren und ein anderes Mal zum Sightseeing oder Shopping

in die Stadt. Und somit lautet die Antwort auf die Frage:

„Aber wohin mit dem Partner?“ einfach „Mitnehmen!“.

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Erlebnisse möglich machen

6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASK erwerben den Toprope-Schein

Über das Klettern die eigenen Stärken entwickeln und so erleben,

was möglich ist – das sollen die Kinder und Jugendlichen

erfahren, die in den Gruppen des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs

Hanau betreut werden und am Kletterangebot teilnehmen,

das wöchentlich von den pädagogischen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern im Kletterzentrum Hessen-Homburg

durchgeführt wird.

Die Nachfrage aus den Gruppen ist groß, und so fand auch

in diesem Jahr wieder eine Kletterschulung statt. Uwe Brüggmann

nahm sich zwei Tage Zeit, um uns in all dem auszubilden,

was nötig ist, nämlich Anseilen, Sicherung, Partnercheck,

Ablassen, Achter binden, Gurt anlegen,… :)

Ausgesprochenes Glück hatten wir mit dem Wetter, was ja in

diesem Jahr ein nicht alltägliches Glück war, so dass wir wie

von Uli Simon

geplant den ersten Tag im Kletterzentrum und den zweiten

dann bei strahlendem Sonnenschein an der Steinwand in der

Rhön verbringen konnten. Es war schon eine tolle Erfahrung,

das Erlernte sowohl in der Halle als auch im Fels ausprobieren

zu können.

Nachdem alle das Klettern und das Sichern ausgiebig geübt

hatten, wobei uns Uwe immer wieder wertvolle Hinweise und

Tipps gab, liessen wir den Tag in der Enzianhütte ausklingen.

Alle Teilnehmer erhielten den Kletterschein und können nun

ins Kletterangebot des ASK einsteigen.

Ein toller Kurs, schönes Wetter, ein klasse Trainer, eine super

Truppe – ein weiterer gelungener Baustein in der Kooperation

zwischen ASK und DAV. Vielen Dank dafür!

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lick. bericht

Auf den 14 höchsten Bergen* ohne Sauerstoff

(nicht ganz so ernst gemeint)

von Pit Müller

Irgendwann kam mir die Idee, ich könnte doch auch mal die

14 höchsten Berge ohne Sauerstoff besteigen. Da ich nun

kein Reinhold Messner bin, musste ich mir nur die passenden

Berge aussuchen. Die Rhön, der Spessart und der Vogelsberg

schienen mir doch zu gefährlich, da mitunter mit vulkanischer

Tätigkeit gerechnet werden muss (Spessart eher Zwergenfürsten,

Feen und Drachentöter). Also besann ich mich auf meine

zweite Heimat, das Allgäu. Google sei Dank waren die 14

höchsten Gipfel (*des Allgäus) schnell gefunden. Der Heilbronner

Weg wurde mit bangem Herzen begangen, geht er

doch immerhin über zwei der Höchsten (Steinschartenkopf

2615m und Bockkarkopf 2608m). Hier wurde auch erstmalig

das Wandern ohne Sauerstoff auf über 2600 m erprobt.

Der Sauerstoffmangel in der Rappenseehütte und der Kemptner

Hütte stellte eine zusätzliche Herausforderung an das

Zwei Mann/Frau-Team Müller/Zwergel. Der Große Krottenkopf

2657m, als Höchster der Allgäuer, wurde sogar vom befreundeten

Ausland (Lechtal/Österreich) bestiegen. Ein kleines

bisschen Messnergefühl kam schon bei uns beiden auf, zumal

wir völlig alleine oben standen. Hohes Licht und Biberkopf

wurden an einem Wochenende von der Kemptner Hütte

(Nachtwanderung zur Hütte hinauf) bestiegen. Schneereste

stellten ein erhöhtes Risiko dar. In der Hütte wurde als Highlight

(hier bekommt das Wort eine völlig neue Bedeutung) ein

vom Sauerstoffmangel (Obstlerrausch) heimgesuchter Wiesenschläfer

in den Gastraum gestellt, mit der Bitte ihn aufzunehmen.

Ein weiterer dem „Höhenrausch“ Verfallener erkannte

ihn und nahm sich seiner schwankend an. Der Hochvogel

wurde gar überschritten und umrundet. Seine Besteigung wurde

ein Jahr später sogar mit einer Ulmbacher (Steinau an der

Straße) Wandergruppe vom Prinz-Luitpold Haus, bei widrigen

Wetterbedingungen wiederholt. In dem Jahr wurde auch die

Bretterspitze in der Hornbacher Kette (gehört auch zu den Allgäuer

Bergen) free solo bestiegen. Die Aufnahme und Verpflegung

meiner Person seitens einer Konstanzer Wandergruppe

im Kaufbeurer Haus trug wesentlich zum Gelingen des Gipfel-

Urbeleskarspitze mit Kreuz Urbeleskarspitze mit Weg

sturms bei. Dieses Jahr

ging es dann noch auf

die Mädelegabel 2645m.

Der Weg zum Waltenberger

Haus und über den

letzten Rest des Milzferners

erforderten eine gute

Eispickeltechnik. Die

Urbeleskarspitze 2636m

wurde auch wieder in

einer Wochenendaktion

bestiegen. Die Überschreitung und Umrundung der Bretterspitze

diente zum Aufwären. Hierzu besteigt man zunächst

die Gliegerkarspitze um dann über den Westgrat (II, eine Stelle

3-) über die Bretterspitze 2609m in die Schwärzerscharte

und ins Gliegerkar abzusteigen. Weglos geht es in die äußerste

Ecke des Gliegerkars und über einen aufgelassenen Klettersteig

(Halterungsreste) wieder in die Gliegerkarscharte zum

Kaufbeurer Haus. Sonntags dann auf die Urbeleskarspitze (II).

Der höhere von zwei Gipfeln steht ohne Kreuz da und wird

von vielen links liegen gelassen. Ich saß völlig alleine oben,

während am Gipfelkreuz 150m weiter und 20m tiefer nach

und nach zehn Bergsteiger ankamen. Glücklich über die Besteigung

dieses respekteinflößenden, imposanten Berges ging

es beschwingt und letztendlich erschöpft an der Hütte vorbei

nach Hinterhornbach und zurück nach Bad Soden-Salmünster.

Es war noch (schönes Herbstwochenende) die Hochfrottspitze

2648m geplant, aber eine beginnende Erkältung legte

mich so flach, dass dieser Gipfel, wie die vier (mitgezählt?)

anderen fehlenden Berge warten muss. Für die Trettachspitze

2595m stellt mir meine Frau einen Bergführer zur Verfügung,

denn wenn schon ohne zusätzlichen Sauerstoff, so doch wenigsten

mit einem Seil, da hier schon einige ihren letzten Gipfel

gesehen haben. Mit einem Lächeln auf den Lippen freu ich

mich schon die letzen der 14 höchsten Berge ohne Sauerstoff

zu besteigen.

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Verwall Runde vom 23.07.-28.07.2011

Am 23. Juli ist um 04.30 h die Nacht für mich zu Ende, denn

ich fahre mit dem Zug von Frankfurt an den Arlberg, um 6 Tage

durchs schöne Verwall zu wandern. Um 13.00 h werde ich

am Treffpunkt von den anderen Teilnehmern erwartet, und

gemeinsam wollen wir noch den Aufstieg zur ersten Hütte bewältigen.

Mit mir im Zug fährt noch Franz, auch er will das

Gebiet am Arlberg zu Fuß erkunden. In St. Anton am Bahnhof

treffen wir Vera, unsere Wanderführerin und Inge aus Göppingen,

welche mit dem Auto angereist sind. Eigentlich wollten

noch 2 Personen aus Bremen dabei sein, haben aber kurzfristig

abgesagt. So sind wir eine kleine übersichtliche Gruppe.

Franz und „seine“ 3 Frauen.

Mit dem Bus fahren wir noch einige Haltestellen bis nach Pettneu,

dort wollen wir mit dem Laufen beginnen. Um 14.30 h

geht‘s los. Es liegen noch ca. 3 ½ Std. Aufstieg zur Edmund-

Graf-Hütte vor uns und wir sind froh, dass die Sonne uns begleitet.

Nach einer Weile auf dem Forstweg sind wir an der

Vorderen Malfonalpe angelangt und die Speisekarte verspricht

einen guten Apfelstrudel (Vera hat ihn auf der Vortour

bereits getestet), den müssen wir natürlich sofort probieren.

Während wir unseren Weg gesättigt fortsetzen versteckt

sich die Sonne und als der „Hüttenschinder“ beginnt, fängt

es auch noch an zu nieseln. Um 18.00 h sind wir endlich auf

der 2.408 m hoch gelegen Edmund-Graf-Hütte. Franz und ich

sind sehr froh, denn der Tag ist für uns schon sehr lang. Der

Hüttenwirt empfängt uns, zeigt uns unser Zimmerlager für

die nächste Nacht und fragt nach unseren Essenswünschen.

Der Apfelstrudel ist inzwischen abgelaufen und so schmeckt

das Abendessen wieder. Das Wetter bessert sich zum Abend

und die Berge glühen wunderbar, auch Steinböcke lassen sich

in der Nähe der Hütte erblicken. Mit der Hoffnung auf einen

schönen nächsten Tag fallen wir ins Bett.

„Abendrot, Schönwetter droht“ gilt allerdings nicht unbedingt

für die Berge hier. Als wir am nächsten Tag die Augen öffnen,

ist es weiß um die Hütte. Der Weg 512 führt uns heute

über die Schmalzgrubenscharte (2.697m) zur Niederelbehütte

auf 2.300 m und die Gehzeit ist mit 4 ½ Std. angegeben. Wir

frühstücken in Ruhe, auch mit der Hoffnung, dass der Schnee

von Christine Gnewikow-Lübke

etwas schmilzt. Um 09.00 h schultern wir die Rucksäcke und

machen noch ein Foto vor der Hütte. Es läuft sich wider Erwarten

gut und die Wolken hängen nicht so tief, so dass die

Wegmarkierungen sichtbar sind und uns den Weg weisen. Ein

wenig Schneefall, ein wenig Regen, je nach Höhe, sind unsere

Begleiter. Wir kommen durch das Skigebiet oberhalb von

Kappl, aber keiner hat seine Bretter dabei, doch gut geschützt

vom Regen machen wir an einem Lift Pause. Hinter der nächsten

Biegung kommt die Hütte schon in Sichtweite, aber davor

liegt leider noch ein Bergrücken. Als wir auf der Hütte ankommen,

beziehen wir wieder gleich unser Zimmerlager. Beim Waschen

gibt es eine angenehme Überraschung: warmes Wasser!

Ich lasse mir noch eine warme Suppe schmecken, Franz

testet schon mal das Bett, Vera und Inge erklimmen noch den

Kappler Kopf (2.404 m). Für den nächsten Tag gibt es zwei

Weg-Varianten zur nächsten Unterkunft, das Wetter fällt die

Entscheidung.

Oh je, es ist liegt immer noch Schnee und die Wolken sehen

so aus, als ob sie den Boden berühren wollen. Wir entscheiden

uns also für die leichtere Variante mit 4 Stunden Gehzeit

über das Seßladjoch (2.749 m). Der Rucksack kommt um

09.15 h auf den Rücken, dann das obligatorische Foto vor der

Hütte und aufi geht’s. Wir schwatzen, lachen und laufen und

laufen. Komisch, die Markierungen sind so blass?! Vera stellt

plötzlich fest, wir sind auf dem „Holzweg“, der führt uns auf

die Kreuzjochspitze. Dort wollen wir aber nicht hin.

Also umdrehen und zurück. Wir nehmen es sportlich und nach

15 Minuten sehen wir die Schilder zur Darmstädter-Hütte. Ab

jetzt bleibt der Mund zu und die Augen auf. Die Puste brauchen

wir sowieso zum Aufstieg zum Joch. Als die Strapaze

endlich geschafft ist, erwartet uns bereits eine Frau bei einem

„Brandopfer“. Wir kennen sie bereits von der Niederelbe-Hütte

und sie geht denselben Weg wie wir. Lange halten wir es

aber nicht am Joch aus, es zieht und uns wird kalt. Der Abstieg

durch den Schneematsch wird eine Rutschpartie und

Vorsicht ist geboten. Doch der Weg bessert sich, das Wetter

leider nicht. Wir kommen durch Wiesen (auch bei Regen sehr

schön) und da der kleine Hunger sich meldet, verweilen wir

ein wenig. Unsere Brote haben wir durch wilden Schnittlauch,

29


lick. bericht

den wir auf der Wiese finden, aufgepeppt und es schmeckt

wunderbar. Weiter unten sehen wir den Moostal-Stausee, er

sieht aus wie ein grünes Auge. Auf dem Fahrweg geht es dann

am See entlang bis zur Hütte.

Andi, der Hüttenwirt, empfängt uns per Handschlag auf der

Darmstädter-Hütte (2.384 m). Da noch genug Zeit und Platz

im Magen für einen Strudel ist, wird der noch geordert. Das

Essen auf dieser Hütte soll ein kulinarischer Höhepunkt auf

dieser Tour sein, Andi ist bekannt für seine Knödel. Wir lassen

uns gerne überraschen. Endlich, es ist 18.00 h, Zeit fürs

Abendessen. Die Speisekarte besteht fast nur aus den kugelrunden

Dingern, die Wahl fällt uns nicht leicht. Wie esse ich

sie? Mit Parmesan und Butter? An oder auf Salat? In Brühe

oder gar ohne Beilagen? Jeder findet seine Zusammenstellung.

Sie sind wirklich sehr gut. Den Abschluss krönen wir

noch mit einem Kaiserschmarrn und vier Gabeln. Geknödelt

fallen wir dann auf die Matratze. Bei einem letzten Blick aus

dem Fenster sehen wir, dass das Wetter aufklart und schönes

Wetter für den nächsten Tag verspricht.

Hurra! Die Sonne scheint ins Zimmer und lässt uns den

Sprung aus dem Bett leicht fallen. Da die Tour bis zur Konstanzer-Hütte

mit nur etwa 4 Stunden Gehzeit veranschlagt

ist, lassen wir uns ein wenig Zeit und genießen das Frühstück.

Anschließend marschieren wir los. Das Wetter ist optimal,

doch bald stapfen wir wieder durch Schnee und suchen die

roten Zeichen. Wie wir feststellen, ist der Weg nicht gut markiert

und im Schnee ist es beschwerlich zu laufen, besonders

wenn es noch über Blockgestein geht. Nach 2 Stunden erreichen

wir das Kuchenjoch (2.730 m) und machen eine kleine

Naschpause. Wir genießen die herrliche Weitsicht mit Blick in

die Schweiz. Gestärkt beginnen wir dann mit dem langen Abstieg

ins Verwalltal. Ein junges Pärchen begegnet uns und etwas

später noch 3 Männer, mehr Wanderer sind an diesem

Tag auf dem so genannten Apothekerweg nicht unterwegs.

Nachdem wir das Gestein hinter uns lassen, lädt uns eine saftige

Wiese zur gemütlichen Mittagsrast ein, die Sonne gibt ihren

Beitrag auch dazu. Im Tal kann man schon die Hütte sehen,

doch bis dahin liegen noch einige Höhenmeter Abstieg

vor uns. Als wir die Buschzone erreichen, finden wir reife Hei-

delbeeren. Jetzt heißt es pflücken! So schmecken die Berge!

Mit blauen Zähnen setzen wir unseren Weg fort und als wir an

der Konstanzer-Hütte (1.688 m) ankommen, scheint die Sonne

immer noch. So können wir den Nachmittag auf der Terrasse

ausklingen lassen. Die 1.050 m Abstieg spürt jeder von

uns mehr oder weniger in den Knien. Da es auf der Hütte einen

nepalesischen Koch gibt, isst Franz am Abend als Einziger

von uns Dal Bhat (trad. Gericht aus Linsen und Reis). Wie

Tensing, der Koch, mir später erzählt, hat er bereits Filmerfahrung.

Er und sein Sohn Dorje waren die Hauptpersonen in

einem ARD Film aus der Serie „Länder, Menschen, Abenteuer“,

mit dem Titel „Im Land der Sherpas“. Der Kameramann

des Films ist ein guter Freund von mir und so habe ich gleich

eine telefonische Verbindung zwischen den beiden herstellen

können (die Welt ist ein Dorf!). Da ich auch erst vor nicht zu

langer Zeit in Nepal war, hatten wir noch viel Gesprächsstoff.

Die Hüttenruhe beendete leider unsere interessante Unterhaltung

über Nepal.

Der nächste Tag zur Kaltenberghütte hat die längste Gehzeit

der Tour, sie ist mit 6 ½ Std. angegeben. Am Vorabend erklärte

der Hüttenwirt noch das Wichtigste für den Weg und wie

das Wetter werden soll. Anfangs Sonne und zum Nachmittag

mal wieder Regen lautete seine Vorhersage. So starteten wir

bereits um 8 Uhr, je eher wir auf der Hütte sind, umso größer

ist die Chance trocken den Übergang zu schaffen. Der

Weg Nr. 519 führt erst etwa eine halbe Stunde auf dem Forstweg,

doch dann geht es knackig in die Höhe durch Buschwerk

und auf matschigem Pfad. Vor den Schafen, die wir auf

der Hochalm antreffen, hat uns der Hüttenwirt gewarnt. Sind

doch schon einige Wanderer wegen dieser wolligen Tierchen

vom markierten Weg abgekommen. Also, Augen auf! Der Aufstieg

geht noch weiter und der längste Teil des Weges liegt

30


noch vor uns. Die Markierungen im Schneefeld sind schwer zu

finden, aber die Spuren von anderen Wanderern zeigen uns

die richtige Richtung. Als wir das Gstansjoch (2.573 m) überschreiten,

erwartet uns der Abstieg in einen Kessel. Er ist zwar

nicht sehr einladend, doch kommen wir an zwei schönen Seen

vorbei. Dann der nächste Schnee, die nächste Scharte. Wie

bereits die Tage zuvor begegnet uns kaum jemand auf dieser

Rundtour durchs Verwall, so ist es an diesem Tag nur ein einsamer

älterer Mann. Der Weg zur Hütte zeigt sich dann doch

noch von der schönen Seite. Nachdem wir die Krachelscharte

hinter uns gelassen haben, durchqueren wir das Krachel.

Auf den Wiesen wächst sehr viel Ungarischer Enzian, Wollgras

und andere Bergblumen. Durch einen Wasserlauf hüpft

vor uns ein Frosch von Stein zu Stein. Ist es ein verzauberter

Prinz? Wir erfahren es nicht, keiner traut sich ihn zu küssen.

Die Kaltenberghütte (2.089 m) ist erreicht, ohne Regen, wir

sind erleichtert. Die Uhr zeigt 15.45 h. Vor dem Haus gönnen

wir uns noch einen hausgemachten Strudel und Kaffee, doch

der aufkommende Regen treibt uns in die Hütte. Da es unser

letzter Abend der Tour ist, gehen wir nicht so zeitig in die Betten

und lassen bei einem guten Tropfen Rotwein die Woche

Revue passieren. Es waren 6 sehr schöne Tage, auch wenn

das Wetter nicht immer freundlich mitgespielt hat.

Der nächste Tag beginnt leider so, wie der vergangene aufgehört

hat: feucht von unten und nass von oben. Wie gut, dass

Randnotizen Folge 9

Wanderwoche vom 28.09.2008 – 05.10.2008

In 7 Etappen von Bretten nach Kniebis

Anreisetag Bretten - Ispringen

Diesmal ist unsere E 1 – Truppe geschrumpft. Herbert erfüllt sich einen

alten Wunsch „Ist eben mal weg“ und pilgert auf dem Jakobsweg.

Helga lernt, was man als Großmutter künftig so leisten sollte

oder muss. Helmut macht uns Sorgen, wir drücken die Daumen, dass

er bald wieder auf den Wanderbeinen ist.

Wir starten also im „Sixpack“ - kaum geschrieben, streiche ich Sixpack

- es hat so etwas von Flaschen….. Also neu: Wir starten diesmal

als Sextett.

Nach viermaligem Umsteigen sind wir an unserem Ausgangspunkt in

Bretten. Hier packen wir das Gepäck in ein Taxi (nach Ispringen) und

die Tagesrucksäcke auf unsere Rücken. Wie so oft, sind der Anfang

und Einstieg etwas aufwändig. Der Weg durch den „Langen Wald“ ist

breit, gut ausgebaut und verläuft mäßig auf und ab. Der Mischwald ist

lichtdurchflutet, ganz sanft kündigt sich der Herbst an. Zarte Gelbtöne

mischen sich unter das noch dunkle Grün der Buchen, Eichen, Eschen

und Erlen. Nur Birken und Ahorn haben es mit dem Abtönen eiliger.

Europäischer Fernwanderweg „E1“

Fortsetzung aus blick. 36 – 38 und 40 - 43

von Hans-Jürgen Fritsche

es Regenkleidung gibt. Doch bevor wir uns auf den letzten

Abstieg begeben genießen wir noch das beste Frühstücksbüfett

auf 2089 m Höhe. Schade, dass der Magen nur begrenzt

zu füllen ist. Abwärts geht es 2 Stunden durch aufgeweichte

Wiesen. Als wir an der Bushaltestelle nach St. Anton ankommen,

haben wir noch über eine Stunde Zeit. Was machen wir

im Regen, bis der Bus kommt? Eine Antwort ist schnell gefunden.

Einkaufen! Und was kauft man in den Bergen? Käse!

An der Alpe Rauz ist dies möglich und wird sogleich in die Tat

umgesetzt. Danach fallen wir noch triefend nass in das Valfagehr-Haus

ein. Ein heißer Tee und eine Gulaschsuppe wärmen

uns ein wenig von innen. Mit dem Wirt, der gerade Kartoffeln

für den Salat schält, kommen wir sofort ins Gespräch. Erzählt

er uns doch, dass er mal eine Freundin aus Gelnhausen hatte

(die Welt ist wirklich ein Dorf!). Eine Kostprobe des frischen

Kartoffelsalats stellt er uns noch auf den Tisch (köstlich!),

dann wird es Zeit für uns zur Bushaltestelle zu gehen. Der Bus

bringt uns rasch nach St. Anton, der Abschied von den Bergen

und von den Mitwanderern rückt näher. Vera beneiden wir

ein wenig, sie macht noch eine Tour durchs Stubai und fährt

mit ihrem Auto zum nächsten Ausgangsort. Wir wünschen ihr

besseres Wetter. Inge, Franz und ich vertrödeln noch die Zeit,

bis unser Zug kommt, im Bahnhof Feldkirch trennen sich dann

endgültig unsere „Schienen“.

Auf den kurzen Abschnitten über die freien Feldwege leuchten rot die

reifen Äpfel, auf dem Weg finden sich die ersten Walnüsse und bunte

Hagebutten runden das Herbstbild ab.

Vorbei an drei gut erhaltenen Grenzsteinen (Dreimärkersteine) wechseln

wir ständig Gemarkungs-, Kreis- und Landkreisgrenzen ohne aufwändige

Pass- und teure Wegezollkontrollen. Wir finden einen sonnigen

Mittagsrastplatz am Waldrand und haben einen weiten Blick

auf den nahen Schwarzwald mit der Hornisgrinde. Alles ist in einem

zarten Dunstschleier eingepackt und macht auf das Wetter der nächsten

Tage neugierig.

In Stein bewundern wir am Marktplatz das schöne alte Fachwerk-

Rathaus mit Brunnen und Pranger. Durch ein schönes Tal führt uns

ein Waldlehrpfad und bei Gesprächen mit Sonntagsspaziergängern

schwärmen sie von dem gesunden trockenen Klima hier im Kraichgau.

Gegen 16 Uhr erreichen wir Ispringen.

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Ispringen - Dobel

Geschickt hat Wilma den Asphalt-Hatscher durch das Häusermeer von

Pforzheim umgangen. Es ist eigentlich ganz einfach – auch wir setzen

uns in das Gepäck-Taxi und steigen erlöst am Friedhof von Birkenfeld

aus, drehen eine Ehrenrunde und starten.

Heute führt uns die liegende „Rote Raute“. Sie markiert den „West-


lick. bericht

weg“ nach Basel und ist für die nächsten Tage identisch mit dem „E

1 – Fernwanderweg“. Die Sonne kämpft sich durch die Wolken, der

Wind ist kalt, nur 9°C. Auch heute laufen wir auf breiten gut ausgebauten

Waldwegen, dabei haben wir den Eindruck, das alles schon ein

bisschen farbiger aussieht.

Mittagsrast unter 2 riesigen Eichen an der „Schwanner – Warte“. Der

Wind lässt die reifen Eicheln mit hoher Trefferquote kräftig auf uns

herabfallen. Wir beobachten einen Sperber, wie er minutenlang über

seiner Beute in der Luft stehend, ausspäht, dann blitzartig und erfolgreich

niederstößt. Auch er macht Mittag. Vorbei an der Friedenslinde

steigen wir zu einer neuen Hütte am „Dreimarkstein“ auf, halten

kurz Rast, bevor wir die letzten Meter nach Dobel gehen. Dabei

kommen wir am „Volzemer Stein“ vorbei, einem markanten Buntsandstein-Felsenmeer.

Das Naturdenkmal „Volzemer Stein“ ist deshalb eine Besonderheit,

weil sonst Felsenmeere an steilen Hängen entstehen (Odenwald),

hier jedoch sehr geringe Hangneigung den Blockzerfall durch Regen,

Sickerwasser, Frost und Kälte trotzdem ermöglichte. Für Tiere und

Pflanzen ein extremer Lebensraum. Gegen 15.30 Uhr erreichen wir

unsere Pension.

Dobel - Forbach

Aber Hallo, heute starten wir durch das „Sonnentor“! Eine neugebaute

schön verschindelte Toranlage. Wir haben auch heute früh

noch einmal die Wetterkarte angesehen, welche mit den Worten eingeleitet

wurde: „ Gutes Wetter - für alle, die Wind- und Regenschauer

lieben“!!

Kann das Sonnentor von Dobel dagegen helfen? Was wir sofort davon

spüren, ist der heftige und kalte Wind, der auch den ganzen Tag

uns entgegen bläst. Den ganzen Tag, damit meine ich die recht langen

25 km. Wieder sind die meisten Wege breite mit Schotter verfestigte

Forstwege. Heute geht es ständig bergauf. An den Hängen

rechts und links erkennt man immer noch die großen Schäden des

„Lothar-Sturmes“, Weihnachten 1999. Die hochaufragenden riesigen

schwarz-grauen Wurzelstöcke sind Zeugen der damaligen Verwüstung.

Die roten Blüten des indischen Spring-krautes dazwischen sind

die letzten Farbtupfer in der einsetzenden Herbst-färbung und verdecken

viele üble Kahlstellen. Wie Mahnmale stehen vertrockneten Fichtenstämme

mit ihren ausladenden Astarmen zwischen den niedrigen

Neuanpflanzungen, als wollten sie diese beschützen.

Aus einer Aussichtskanzel sehen wir im Tal den Kurort Bad Herrenalb

und finden einen Zettelkasten bestückt mit Kurzgeschichten. Zwei haben

mir besonders gut gefallen.

Des Menschen Ziel

In einer kleinen Stadt machte sich der Polizeioberst daraus einen

Spaß, die dort lebenden Juden zu verfolgen. Eines Morgens begegnete

er dem Rabbi. Dieser trug den Gebetsschal und es war offensichtlich,

dass er sich auf dem Weg zum Lehrhaus befand. Der Polizeioberst

hielt ihn an und fragte: „Nun, Herr Rabbi, wohin des Wegs?“

„Das weiß ich noch nicht,“ erwiderte er. Ärgerlich über diese Antwort

schrie der Polizeioberst den Rabbi an: „Warum gebt ihr nicht zu, dass

ihr zum Morgengebet ins Lehrhaus geht?“ und er befahl ihn abzuführen.

„Sehen sie,“ murmelte der Rabbi, „so habe ich doch die Wahrheit

gesagt. War ich mir wirklich sicher, wohin ich gehen würde? Gewiss,

ich wollte ins Lehr-haus, doch nun finde ich mich im Gefängnis wieder.

Nein, ganz sicher bin ich mir nie, wohin mein Weg mich führen wird.“

Mohammed und der Berg

„Das Wunder,“ sagte Mohammed, „macht den Propheten noch nicht

aus. Wenn ihr es aber verlangt, so werden ich und jener Berg dort geschwind

beieinander sein.“ Er deutete auf einen Berg, der mindestens

eine Stunde entfernt war und rief mit gebieterischer Stimme, dass der

Berg sich erheben und zu ihm kommen solle. Als aber dieser keine

Bewegung machte und keine Antwort geben wollte, wie wohl keine

Antwort auch eine ist, ergriff Mohammed sanftmütig seinen Stab und

ging zum Berg; womit er ein merkwürdiges und nachahmenswertes

Beispiel gab, auch für solche Leute, die keine Propheten zu sein verlangen,

nämlich, dass man das-jenige, was man selbst tun kann, nicht

von einem wunderbaren Verhängnis oder von Zeit und Glück oder von

anderen Menschen verlangen soll.

Über den tiefen Sinn beider Geschichten habe ich ein langes Stück

des Weges nachgedacht.

Bestimme ich immer selbst meine Wege? Erwarte ich Dinge von anderen,

welche ich selbst auf den Weg bringen könnte?

Bevor wir auf dem 984m hohen Hohlochgipfel mit dem Kaiser-Wilhelm-Turm

sind, durchqueren wir auf Eichenbohlen ein am Ende der

letzten Eiszeit entstandenes 10 000 Jahre altes Hochmoor, eingesäumt

von Zwergsträuchern und Moorkiefern . Danach geht es auf

steinigen Wegen und schmalen Pfaden nur noch bergab. Das erfordert

bei dem einsetzenden Nieselregen unsere ganze Aufmerksamkeit.

2 Stunden trainieren wir unsere Knie bei dem Abstieg nach Forbach,

das wir völlig durchnässt gegen 17.00 Uhr erreichen. Recht unwillig,

dann aber tollkühn fährt uns unsere Wirtin über die 1778 erbaute

überdachte Holzbrücke ins Zentrum von Forbach zum Abendessen.

Forbach - Hundseck

Als wir um 9.00 Uhr starten, hat der intensive Regen aufgehört, es

nieselt nur noch. Wir durchqueren Forbach, hier unten im Tal ist es

fast windstill, aber das soll sich heute noch gewaltig ändern. Ständig

steigen wir auf zum Teil schmalen, steinigen und mit vielen Wurzeln

durchzogenen Waldwegen aufwärts. Gestern sind wir in ca. 2 Stunden

von 1000m Höhe auf 350m abgestiegen. Heute kostet es viele Körner,

um wieder aus dem Talkessel herauszukommen. Auf der „Wegscheiden“

749m machen wir nach 2 Stunden eine Trinkpause und treffen

dabei viele Mitwanderer, wobei wir feststellen, dass wir in den letzten

beiden Tagen die häufigsten Begegnungen auf dem gesamtem E1

hatten, ganz gleich ob Einzelwanderer oder Gruppen. Am schönen

„Herrenwieser See“ vorbei, steigen wir hinauf zum „Seekopf“ 1001m.

Dicke, umgestürzte Buchenstämme liegen hier auf den schmalen

steinigen und überfluteten Waldwegen. Der Schöpfer des Westweges,

Herr Bussener, hat sich mit seinem Ge-denkstein hier oben ein windiges

Plätzchen ausgesucht. Auf der Höhe pfeift der eiskalte Wind mit

100km/h und zaust heftig an unseren Regenumhängen.

Froh sind wir, als wir die Schutzhütte der „Badener Höhe“ erreichen

und Mittagsrast einlegen. Auch hier oben finden sich nur niedrige

Fichten, die sich nach dem großen Sturm einen sicheren, festen

Stand erst suchen müssen. Von den schon bunt gefärbten Heidelbeerbüschen

schmecken die letzten eisgekühlten Beeren köstlich. Beim

Abwärtsgehen bestaunen wir die Holzernte. Rechts und links liegen

die gefällten und entasteten Fichten- und Weißtannenstämme und

warten auf das Sägewerk.

Im Naturfreundehaus gönnen wir uns Kaffee mit Kuchen. Auf den

letzten Metern hatte Wilma einen Augenblick nicht aufgepasst, stol-

32


pert und verletzt sich dabei Nase, Stirn und Lippen. Es ist ein

schmerzlicher Tagesabschluss.

Hundseck - Ruhestein

Eine lärmige Nacht, heftiger Wind bläst und rüttelt an allen Fenstern

und Türen, dazu prasselt Regen auf die Plexi–Blumenabdeckungen,

welche die Pflanzen auf unserem Balkon schützen sollen.

Bei unserem Start nieselt es nur noch und der kalte Wind wird durch

den Wald etwas gestoppt. Wir sind heute nur zu Fünft. Wilma muss

ihre Verletzungen ärztlich behandeln lassen und fährt heute mit dem

Gepäcktransport.

Auf schmalen Waldwegen steigen wir auf. Jeden Tritt suchen wir von

Stein zu Stein und Wurzel zu Wurzel. Dabei müssen wir den tiefsten

Wasserlöchern ausweichen, denn wir laufen in einer echten Wasserstrasse.

Den „witzigen“ Abschluss bildet dann das Hinweisschild: „Unterstmatt,

staubfreier Wanderweg“. So richtig gelacht hat aber keiner

von uns.

Auf der über 6000 Jahre alten Hochmoorfläche der „Hornisgrinde“

1163m fegt uns wieder der eiskalte Wind um die Ohren. Er zerzaust

die rotbunten Grasbüschel, fegt in die kleinen Fichten, Kiefern und Birken.

Aber auch in Hosenbeine, Anoraks und Kapuzen. Unter lautem

Getöse treibt er hier oben auch 2 Windkraftanlagen an. Dichter Nebel

liegt über allem, sodass wir den Aussichtsturm und die Sendemasten

des SWF erst entdecken, als wir kurz davorstehen und die Warnungen

vor herabfallenden Eisbrocken spät lesen. Die „Hornisgrinde“ ist eine

der niederschlagreichsten Gebiete Deutsch-lands. Mit ihrer Durchschnittstemperatur

von 4,9 Grad C misst sie sich mit Moskau.

Am Mummelsee machen wir Mittagsrast und stärken uns mit einer

Kartoffelsuppe. Alles hier ist im Umbruch, denn das Mummelsee-

Hotel ist im vergangenen Jahr teilweise abgebrannt. Ein neu angelegter

Entlastungsweg meidet den früheren steilen Aufstieg neben

dem Lift und führt uns auf einer schönen Panorama-Straße zur Rastbank

„Bernhardsruh“. Wir sehen in das in der Sonne liegende Rheintal

und dahinter im Dunst die Vogesen, herrliche Ausblicke. Nicht so malerisch

der Blick auf die trostlosen Hänge zu unserer Linken. Der Orkan

„Lothar“ ist auch hier immer noch ganz gegenwärtig. Die schwarzen

Baumkrüppel vertiefen den gespenstigen Eindruck. Ausgewiesene

„Bannwälder“ sollen zu Urwäldern ohne jeden menschlichen Eingriff

werden. Schädlingsbekämpfung (Borkenkäfer) setzt erst wieder im

entstehenden Nutzwald ein.

Eine Info-Tafel bedauert uns. Wir sind 10 000 Jahre zu spät hier, sonst

hätten wir noch den „Ruhestein-Gletscher“ sehen können. Aber als

Entschädigung haben wir einen schönen Blick auf den ganz dunkel

unter uns liegenden Wildsee. In Ruhestein holt uns ein Taxi ab und

bringt uns nach Kniebis ins Hotel. Jetzt sind wir auch wieder komplett,

Wilma ist erfolgreich verarztet.

Ruhestein - Kniebis

Wieder regnet es die ganze Nacht aus allen Rohren. Wir frühstücken

etwas später, weil das Info-Center auf dem Ruhestein erst um 10

Uhr öffnet. Nach dem informativen Rundgang durch das 1997 eröffnete

Naturschutz-Zentrum starten wir über nasse Wiesen und auf total

aufgeweichten Wegen. Wir durchqueren die Hochheide. Vom Aussichtspunkt

des „Schliffkopf“ sieht man bei günstigem Wetter die Alpen.

Heute verschwindet schon nach 30 Metern alles im dichten Nebel,

aus dem auch noch in kurzen Abständen als unfreundliche Zugabe

immer wieder Graupelschauer fallen. Diesem Wetter ist sicher

auch unser Falschweg geschuldet, der uns aber zum „Highlight“ des

heutigen Tages führt. Wir stehen, wenn auch nicht geplant, am Eingang

zum „Lotharsteig“. Hier hat man das totale Chaos dieses verheerenden

Sturmes bewusst be- lassen und über bzw. unter die kreuz

und quer liegenden Baumriesen, Türme, Bohlenstege, Treppen, Leitern,

Brücken und Podeste gebaut. Manchmal stehen wir über, dann

wieder kriechen wir tief gebückt unter den Stämmen, Ästen und Wurzelstöcken

hindurch. Das Ganze bei Nieselregen und eingehüllt in unsere

Regenhäute. In all dem Durcheinander sucht sich überall neues

Waldleben seinen Raum. Wir passen auf, dass wir auf den nassen und

glatten Holzbohlen nicht ausrutschen. Oft sichert dabei ein Geländer

die schmalsten Kletterstellen. Nach einer Stunde befinden wir uns

wieder am Ausgangspunkt unserer Expedition. Um 15.00 Uhr wollten

wir Mittagsrast an der Ex-Jugendherberge “Zuflucht“ machen. Aber

Zuflucht ist nicht!!! Weder ein schützendes Dach noch eine Sitzgelegenheit

finden wir. Alles ist verschlossen. Wir kauen im Stehen. Zum

ersten Mal sehen wir heute auf den letzten Kilometern vor Kniebis ein

paar kleine blaue Fleckchen am Himmel, es gibt sie noch.

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Kniebis - Freibergsattel

Mit dem Nahverkehrsbus fahren wir zur Alexander-Schanze und finden

hier wieder den „Westweg“. Was wir hier oben aber auch noch

finden, ist Schneematsch. Tief drücken sich die Gräser und Äste unter

der nassen Last. Auf der Schwarzwald-Hochstraße liegt ein matschiger

Schneefilm. Die ganze Pracht ist eingehüllt in dichtem Nebel.

Sicher würde es bei trockenem Wetter ein Premium-Wanderweg sein.

Aber nach 4 Regentagen stehen riesige Pfützen auf den aufgeweichten

Wegen und der moorige Untergrund lässt uns tief im Morast einsinken.

Anfäng-liche Ausweichmanöver werden bald lästig und wir beschränken

uns auf das Notwendigste. Auch Knüppellagen helfen da

nur wenig, da die Trefferquote allmählich immer geringer wird.

Gegen 13.00 Uhr erreichen wir nach einem heftigen Abstieg die Passhöhe

„Freiersberg“ und während wir auf unser Taxi nach Kniebis warten,

stärken wir uns. Kurz vor unserer Abfahrt erreichen noch 5 Deutsche

„Top-Ski-Langläufer“ die Hütte und erholen sich mit heißem Tee.

Sie sind schon im Wintertraining, haben bis hierher 30km hinter sich

und noch 40km vor sich.

Hier in der „Freiersberg-Hütte“ ist unsere Herbstwanderung 2008 zu

Ende. Sie endet heute, wie so oft in den letzten Tagen recht, recht

feucht, aber trotzdem fröhlich – eben feuchtfröhlich!!!

Auf der Heimfahrt aus Freudenstadt gesteht uns Egon am nächsten

Tag, dass er noch nie so häufig nasse Füße hatte und er befürchtet

ernsthaft, dass ihm Schwimmhäute zwischen den Zehen gewachsen

sind. Wir werden dies bei Ankunft am Mittelmeer testen!

Ja, das Wetter war diesmal nicht mit uns. Haben wir da etwas am

Sonnentor in Dobel falsch gemacht?

Bilder: siehe blick.Winkel (Seite 63)


lick. bericht

Neuseeland

von Vera Bodenburg

Ende Februar 2011: Die Stimme des Nachrichtensprechers

aus dem Radiowecker ließ mich morgens kurz vor 05.00 h mit

einem Schlag hellwach werden:

„Eine Spur der Verwüstung durchzieht Christchurch nach dem

Erdbeben der Stärke 6,3. Mindestens 75 Menschen starben

bei der Katastrophe, Hunderte werden noch unter den Trümmern

vermutet. Premierminister John Key erklärte den Ausnahmezustand.“

Zwei Wochen vor meinem geplanten Abflug bedeutete das,

erstmal abzuwarten, wie sich die Lage weiterentwickelte. Das

fiel nicht ganz leicht, angesichts der vielen Opfer und der Ungewissheit,

ob Christchurch auf der Südinsel Neuseelands

überhaupt angeflogen werden konnte. Meine Freunde Vera

und Klaus, die vor sieben Jahren nach Neuseeland ausgewandert

waren, unterstützten mich tatkräftig bei Änderung

von Reiseroute und Reservierungen der ersten Urlaubstage,

für die ich an und für sich einen Aufenthalt in der nun vom

Erdbeben zerstörten Stadt geplant hatte. Im Außenbezirk von

Christchurch war von Erdbebenschäden dann jedoch kaum etwas

zu sehen, lediglich die Wasserversorgung war stellenweise

noch gestört.

Mit einem kleinen Mietwagen machte ich mich nach einer ersten

Hotelübernachtung in Nähe des Flughafens auf den Weg

ins südliche Fjordland. Die Landschaft war absolut beeindruckend.

Zunächst das grüne Weide- und Hügelland der Canterbury

Plains. Nach der Überquerung einiger Pässe änderte sich

die Natur drastisch, wurde karger, schroffer und steiler. In

den Ortschaften, die ich unterwegs besuchte, waren die Einwohner

unglaublich freundlich und zuvorkommend. Als ich eine

Telefonkarte im Supermarkt kaufte, bildete sich prompt

eine lange Schlange hinter mir, während die Kassiererin mir

die Vorgehensweise mit dem Telefonguthaben erklärte. In

Deutschland hätte man sofort den wütenden Mob im Nacken

gehabt, weil es nicht so zügig vorwärts ging. Hier nahmen

es alle völlig gelassen und gaben sogar hilfreiche Infos weiter.

Beim Geldwechsel in einer Bank bekam ich außer meinen

Neuseeland-Dollars als Zugabe Reisetipps, und man wünschte

mir freudestrahlend einen wundervollen Aufenthalt im „Kiwiland“.

Die Neuseeländer bezeichnen sich ja selbst als Kiwis,

die grünen Früchte die wir auch in Deutschland kennen, werden

dort „kiwi fruit“ genannt. Dann gibt als noch das Nationaltier

„Kiwi“, einen flugunfähigen und nachtaktiven Vogel,

der leider vom Aussterben bedroht ist und den man in bestimmten

Schutzstationen sehen kann.

Am Lake Tekapo traf ich auf zwei Reisebusse, was nach mehrstündiger

Fahrt durch fast menschenleere Regionen schon

recht merkwürdig anmutete. Völlig motiviert unternahm ich

eine herrliche Wanderung zum Observatorium auf dem Mount

John mit toller Aussicht auf den Lake Tekapo. Dieser riesige

eisblaue Gletschersee bezieht sein Wasser aus der Region des

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Aoraki/Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands und Heiligtum

der Maoris. Auf der Weiterfahrt Richtung Süden konnte

ich das Vogelschutzprojekt für den „Black Stilt“ (schwarzer

Stelzenläufer) besichtigen, von dem es weltweit nur noch etwa

70 Exemplare gibt. Schließlich erreichte ich die alte Goldgräberstadt

Cromwell, die im vergangen Jahrhundert einem

Stausee weichen musste. Ein Teil der historischen Häuser

wurde damals abgetragen und an neuer Stelle wiederaufgebaut.

Ein richtig schönes Freiluftmuseum – Tag und Nacht geöffnet

(hier klaut keiner was!) und idyllisch am Ufer der Stausee-Flussmündung

gelegen. Die Region ist zudem für Obst-

und Weinbau bekannt und so schlemmte ich nach dem Einkauf

in einem Hofladen in frischem saftigem Obst. Tags drauf

stand die bekannte historische Goldgräberstadt Arrowtown

auf dem Programm, in der mir etliche Touristengruppen begegneten.

Vorher hatte ich am Karawau River einen Abstecher

zu den Bungee Springern gemacht, welche trotz Regens den

Sprung in die Tiefe wagten. Ich sah mir das Gehüpfe aus sicherer

Entfernung an und wusste nicht so recht, ob ich die

Springer bewundern oder bemitleiden sollte. Es folgte eine gefühlte

endlose Weiterfahrt nach Tuatapere am Südzipfel der

Neuseeländischen Südinsel. Von hier wollte ich am nächsten

Tag eine mehrtägige Wanderung auf dem Humpridge Track

beginnen. Die Fahrt zog sich aufgrund der kurvenreichen

Landstraßen und immer wieder aufkommenden Regens bis in

die späten Nachmittagsstunden. Die Landschaft erinnerte stellenweise

an Norddeutschland mit den ebenen Weideflächen

und darauf grasenden Kühen. Wo waren denn bloß die Schafe?

Endlich, Tuatapere war erreicht. Ich registrierte mich im

Tourist Office und bekam für die Wanderung eine Karte sowie

eine genaue Beschreibung des Streckenverlaufs. Ein Vierteljahr

zuvor hatte ich die Wanderung online reserviert, da nur

eine bestimmte Anzahl von Wanderern pro Tag und pro Hütte

zugelassen ist. Mit mir marschierten noch etwa 25 andere Teilnehmer

gemeinsam auf dem Humpridge Track, alles Einheimische,

sowie sieben junge Leute aus Israel. Im Gegensatz zu

den anderen Walks und Tracks im Kiwiland sind die Hütten des

Humpridge Tracks mit kompletten Küchen ausgestattet, und

es gibt morgens einen warmen Porridge. Alles andere muss

man selber mitbringen, der Hüttenwart verkauft jedoch Getränke

und Müsliriegel. Von einem bewachten Parkplatz aus

„in the middle of nowhere“ marschierte ich auf einem wenig

einladenden Schotterweg und tauchte nach etwa 3 Minuten

ein in einen märchenhaften Wald voller Farnbäume, Lorbeer

und Buchenarten. Nach einer knappen Stunde befand ich

mich am hellen Sandstrand, vereinzelt lagen Lavabrocken umher.

Hinter mir der urwüchsige Bush, vor mir der Pazifik und

irgendwo ganz hinten die Arktis. Ich fühlte mich plötzlich unbeschreiblich

weit weg und etwas beklommen – war doch außer

mir weit und breit keine andere Menschenseele hier zu sehen.

Ich stapfte weiter am Strand, gelangte über eine Hängebrücke

wieder in den Bush und nach etwa 3 ½ Stunden traf

ich die ersten Mitwanderer an einer Schutzhütte im Bergwald.

Die Schutzhütten sind hier kleine Wellblechcontainer und es

gab ein Dixi-WC, unglaublich! Von einer Holzbrücke konnte

man einen Blecheimer in den darunterliegenden Wasserfall

abseilen und Wasser schöpfen. Dies war laut Beschreibung

trinkbar, ansonsten wurde wegen Parasiten und Viren von

Quellwasser abgeraten. Die restlichen 3 ½ Stunden ging es

steil aufwärts. Der Weg führte durch ein sensibles Feuchtgebiet

und war mit drahtbespannten Holzplanken „gesichert“.

Diese Boardwalks sind in Neuseeland weit verbreitet und dienen

dem Schutz des Geländes. Als Nebeneffekt lässt es sich

wie auf einem Bürgersteig oder einer Treppe gehen, was zunächst

etwas gewöhnungsbedürftig war. Nebel zog auf und

erzeugte zusammen mit den Moos- und Flechten überzogenen

Bäumen dafür, dass man sich vorkam wie in einer surrealen

Welt. Nicht umsonst wurde hier der „Herr der Ringe“ gedreht.

Schließlich kam die Okaka Hut in Sicht: die bestand aus mehreren

kleinen Gebäuden, in denen genächtigt wurde, einem

Waschkomplex mit warmer Dusche (gegen Gebühr) und dem

Aufenthaltsgebäude mit Küche. Der Hüttenmanager ließ sich

von jedem Ankömmling die Registrierungsnummer geben und

meldete am Abend an das Büro in Tuatapere, dass alle wohlbehalten

angekommen waren. Auf knapp 1.200 m Höhe wurde

es hier im März schon recht kühl – der Sommer hatte seinen

Höhepunkt überschritten und es leuchtete in bunten

Herbstfarben. Auf Neuseeland herrschen entgegen gesetzte

Jahreszeiten im Vergleich zu Europa. Auf der alpinen Südinsel

wird es aufgrund der kürzeren Distanz zur Arktis zudem kühler,

als auf der von mildem Klima geprägten Nordinsel. Die

Sonne wärmte am nächsten Morgen allerdings beim Abstieg

in Richtung Port Craig wieder ordentlich durch und es war fast

windstill. Die Tour führte durch einen zauberhaften Farnwald,

querte alte Holzviadukte und es war schwer zu sagen, wie

viele verschiedene Grün Töne um uns herum um die Wette

35


lick. bericht

leuchteten. Meine Mitwanderer waren

genauso begeistert wie ich und

sie zeigten mir unterwegs am Meer

einige versteckte, fast unzugängliche

Dünen mit einer in Vergessenheit

geratenen Anlegestelle der

Maoris, die nur noch wenige Einheimische

kennen. Vom Weg aus,

der durch dichten Busch führte,

war das Meer nur zu erahnen. Klasse,

die Kiwis! In der kleinen Hüttensiedlung

Port Craig fühlten sich

außer uns noch viele Sandflys

wohl, die allen trotz Fliegengitter

und Mückenschutz arg zusetzten.

Der einzige wirkliche Nachteil in

Neuseeland! Auch in Port Craig gab

es am folgenden Morgen ein

warmes Porridge und stärkte für

die bevorstehende „Dschungeltour“.

Nach zwei Tagesetappen

mit Gehzeiten zwischen 7 - 8 Stunden

war die heutige letzte Etappe

mit 5 Stunden kürzer. Eine längere

Strecke wurde direkt am Strand zurückgelegt

– ein wundervolles Erlebnis

hier zu wandern! Ehe ich

mich versah, befand ich mich wieder am Ausgangspunkt und

meldete mich nach holperiger Rückfahrt über eine 9 km lange

Buckelpiste wieder in Tuatapere ab. Vor mir lagen noch gut

200 Kilometer Fahrt nach Queenstown, für die ich über 3

Stunden benötigte. Die State Highways auf der Südinsel sind

eigentlich Landstrassen und der Verkehr ist sehr überschaubar.

Wenn mehr als drei Fahrzeuge entgegenkamen oder

überholten, fühlte man sich schon fast gestresst. Voller Kontrast

zum Fjordland dann mein nächstes Ziel: Die Eventstadt

Queenstown erreichte ich im strömenden Regen, hier war das

Unterhaltungsangebot mit Restaurants, Shops und Bars allgegenwärtig.

Eine Fahrt mit dem historischen, altehrwürdigen

Dampfschiff TSS Earnslaw über den großen Fjordsee zum Dinner

auf der am anderen Ufer liegenden Station (Schafzuchtstation)

war schon wieder bei schönstem Wetter möglich. Solch

wunderbare, abwechslungsreiche und beeindruckende Natur

– zum „verrückt werden schön“. Die Fahrt an der Westkü-

ste entlang gestaltete sich wie erwartet

ziemlich verregnet und der

Zugang zum Fox-Gletscher blieb

wegen Überschwemmung gesperrt.

Beim Franz-Josef-Gletscher hatte

ich mehr Glück – die Sonne kam

heraus und auf einer Wanderung

zum Gletscherbruch kam ich wieder

in Kontakt mit der „Zivilisation“:

Hier tummelten sich etliche Touris!

Von Hokitika aus, der Jade-Stadt,

gelangte ich im weiteren Verlauf

durch wildromantische Landschaften

und auf Haarnadel-kurvigen

Strassen in den Abel Tasman Nationalpark.

In der Golden Bay und

dem auf dem Abel Tasman Walk ließen

sich sehr schöne Wanderungen

unternehmen: Oben „Allgäu-Landschaft“,

unten Strand und Meer und

am Horizont Toskanaimpressionen

mit einem Hauch Schwarzwaldatmosphäre.

Den Abschluss meines

Südinselaufenthaltes verbrachte ich

dann im Hafenstädtchen Picton. Eine

Bootstour zur Vogelschutzinsel

brachte Kormorane, Sturmtaucher,

Delfine und etliche andere Tiere zum Greifen nahe, so etwas

kennt man meist nur aus dem Fernsehen! Die kleine Stadt war

ein sehr angenehmer Ort, um den Besuch auf der Südinsel abzuschließen.

Es gab nette Cafes, einen Yachthafen, sowie einen

liebevoll angelegten Park am Meeresufer. Vor allem der

wunderschöne Blick auf die Marlborough Sounds – das sind

viele kleine Schäreninseln, auf denen man ebenfalls eine

mehrtägige Hüttentour unternehmen kann. Das Gepäck wird

hier auf dem Queen Charlotte Track von Booten transportiert,

wenn man es nicht selbst tragen will oder kann. Ebenso bringt

ein Boot die Wanderer zum Ausgangsort und man kann von

verschiedenen Punkten auch eine Abholung zurück nach Picton

vereinbaren. Wie schade, dass hierzu die Zeit nicht mehr

ausreichte – nach knapp zwei Wochen hieß es dann, die Fähre

zur Nordinsel zu nehmen, die ich für mich und das Auto

schon in Deutschland reserviert hatte.

36


kurSe und touren der Sektion Hanau iM deutScHen alPenverein

DAV

Hanau

blick p

ausbildung

u n k t


inhalt

Fachübungsleiter der Sektion Hanau, Allgemeine Kursinhalte, Allgemeine Infos

Schnupperkurs Klettern, Grundkurs Klettern Halle

Aufbaukurs Klettern Halle, Vorstiegskurs

Prüfungen

Alpines Klettern, Bergsteigen

Klettercamp, Klettersteig komplett, Grundkurs Bergsteigen/Alpinklettern

Hütten-/Führungstouren

Hochtour, Eisfallklettern

Skitouren, Sonderkurs

Skikurse

Anmeldeformular

Liebe Bergfreunde,

wir, die Fachübungsleiter, haben versucht, wieder ein abwechslungsreiches Ausbildungsprogramm zusammenzustellen. Auch

ganz neue Themen sind da zu entdecken. Im Rahmen unserer Urlaubsbudgets bemühen wir uns jedes Mal, Euch vielfältige

Kurse und Touren anzubieten. Um unser Angebot noch besser zu machen, wüssten wir gerne, wo Eure Interessen und Bedürfnisse

liegen bzw. wo vielleicht noch Lücken sind. Bestimmt kommen Euch beim Durchsehen des Programms Ideen. Lasst sie

uns wissen. Schreibt einfach eine Mail oder ruft an. (Tel. 06051/91083 oder soseidel@online.de)

Euer Ausbildungsreferent

Sven-Olaf Seidel

wichtige hinweise

Die Kursgebühr beinhaltet, soweit nicht anders ausgeschrieben, nur die Kosten für die Ausbilder / -innen und die

Organisationsarbeit der Sektion. Die Kosten für Fahrt, Bergbahnen, Übernachtung und Verpflegung sind von den Teilnehmern

/ -innen selbst zu tragen.

Bei Kletterkursen im Kletterzentrum Hessen-Homburg ist der Eintrittspreis in der Kursgebühr enthalten.

Der Betrag in Klammern ist die Kursgebühr für Nichtmitglieder des DAV. Wird ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin im Laufe

des Jahres Mitglied in der Sektion Hanau, wird der Differenzbetrag zur regulären Kursgebühr auf die Aufnahmegebühr angerechnet.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die Mitglieder der Sektion Hanau sind, zahlen nur die Hälfte der Kursgebühr. Kinder und

Jugendliche bis 18 Jahren, die nicht Mitglied in der Sektion sind, zahlen die Kursgebühr, die erwachsene Mitglieder zu entrichten

haben.

Die Kurse und Touren können nur stattfinden, wenn die angegebene Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, da sonst eine Kostendeckung

seitens der Sektion nicht erreicht werden kann.

Aufgrund der Bayrischen Bergschulverordnung können an Ausbildungskursen in Bayern lediglich Mitglieder der Sektion Hanau

des DAV teilnehmen.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das Anmeldeformular.

Die Sektion behält sich kurzfristige Orts- oder Terminverschiebungen sowie die Absage des Kurses vor. Dies kann insbesondere

bei Schneemangel, schlechten Wetter- und Eisbedingungen sowie der Erkrankung der Kursleiterin / des Kursleiters vorkommen.

Die Entscheidung trifft die Kursleiterin / der Kursleiter, da sie / er für die Sicherheit der Gruppe verantwortlich ist.

impressum

Herausgeber: Sektion Hanau im Deutschen Alpenverein e.V.

Layout: Sylvia Labes

Titelbild: Via Ferrata dell‘Amicizia (Cima SAT) am Gardasee (Foto: Martin Zinner)

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fachübungsleiter der sektion

Ein Team qualifizierter Fachübungsleiter ist für unsere Sektion auf den verschiedenen Tätigkeitsfeldern aktiv. Für eine Ausweitung

des Ausbildungs- und Tourenprogramms der Sektion suchen wir noch kompetente und motivierte Übungsleiter.

Bei Interesse an einer Ausbildung zum Fachübungsleiter oder Wanderleiter, wenden Sie sich bitte an das Ausbildungsreferat.

Ulrich Berger (Hochtouren)

Vera Bodenburg (Wanderleiterin)

Uwe Brüggmann (Bergsteigen)

Jannis Dickmann (Kletterbetreuer)

Klaus Haberkorn (MTB*)

Bernhard Hombach (Kletterbetreuer, Bergsteigen*)

Christian Junker (Wanderleiter*)

Carsten Käsemann (Kletterbetreuer)

Oliver Kehrein (Trainer C Klettersport)

Jochen Laferte (Trainer C Klettersport)

Jörg Mook (Kletterbetreuer)

Pit Müller (Wanderleiter, Ski Alpin)

allgemeine kursinhalte

1.1 Einführungskurs Klettern (Halle)

Ziel des Einführungskurses ist es, den Interessenten erste Klettererfahrungen in der Halle zu vermitteln. In diesem

1,5-tägigen Kurs werden gezielt nur die Sicherungstechniken gelehrt, die zum Klettern in der Halle benötigt werden. Als

Abschluss des Kurses kann der DAV-Kletterschein Toprope als Bestätigung des Erlernten erworben werden.

1.2 Grundkurse

Ziel der Grundkurse ist im Wesentlichen, erste Erfahrungen mit der Ausrüstung und deren sicherheitstechnischer Handhabung

zu sammeln. Außerdem sollen sportartspezifische Bewegungsprinzipien und theoretische Grundlagen erarbeitet und

einstudiert werden. Anforderungen an Voraussetzungen werden nicht oder nur in sehr begrenztem Rahmen gestellt. Sinnvoll ist

eine gute körperliche Konstitution und Kondition.

1.3 Aufbaukurse

Ziele der Aufbaukurse sind, das in den Grundkursen Erlernte zu festigen und zu verbessern, die Erweiterung der Kenntnisse und

das Verfeinern sportartspezifischer Bewegungsprinzipien. Voraussetzung für die Aufbaukurse ist das Beherrschen der Lehrinhalte

des Grundkurses. An die Kondition werden höhere Ansprüche gestellt.

1.4 Fortgeschrittenenkurse

Ziel der Fortgeschrittenenkurse ist die Befähigung der Teilnehmer/-innen zur selbstständigen Durchführung längerer Touren im

mittleren Schwierigkeitsbereich sowohl im Sportklettern, als auch im alpinen Gelände und das selbstständige und sichere Bewegen

im alpinen Gelände. Voraussetzung für die Fortgeschrittenenkurse ist das Beherrschen der Lehrinhalte des Aufbaukurses.

An die Kondition werden hohe Ansprüche gestellt, die ein regelmäßiges Training erfordern.

allgemeine infos

Karl-Heinz Schuster (Hochtouren)

Manfred Schwarzmeier (Bergsteigen)

Ralf Seibert (Bergsteigen)

Sven-Olaf Seidel (Bergsteigen)

Jörg Seiferth (Kletterbetreuer, Ski Alpin)

Reinhard Strasser (Wanderleiter)

Michael Walz (Hochtouren, Skibergsteigen)

Christoph Weckbecker (MTB*)

Tobias Wolf (Trainer C Klettersport)

Andreas Zorbach (Trainer B+C Breiten-/Präventionssport)

* in Ausbildung

Sollten Sie im Ausbildungsprogramm nicht den richtigen Kurs gefunden haben oder sind die ausgeschriebenen Termine für Sie

nicht möglich, dann fragen Sie in der Geschäftsstelle nach Alternativen. Falls möglich, werden wir Ihnen dann weitere Kursangebote

machen, damit die Wartezeit auf Ihren Wunschkurs möglichst kurz bleibt.

Abhängig von der Verfügbarkeit unserer Ausbilder können wir evtl. zusätzliche Kurse im Laufe des Jahres anbieten.

Bitte informieren Sie sich dazu entweder in der Geschäftsstelle oder im Internet.

Tipp: Je früher Sie sich zu einem Kurs anmelden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie an Ihrem Wunschtermin

auch teilnehmen können.

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schnupperkurs klettern

Schnupperkurs Klettern

Ziele: Die Sportart Klettern kennen

lernen

Inhalte: Der Kurs vermittelt erste

Einblicke in Kletter- und Sicherungstechniken

Voraussetzungen: keine

grundkurs klettern halle

Grundkurs Klettern Halle

Ziele: Dieser Kurs vermittelt die

elementaren Grundlagen der Kletter-

und Sicherheitstechnik für das Klettern

in der Halle.

Inhalte: Knotenkunde; Sicherungstechnik;

Seilhandhabung; Bewegungsschulung;

Ausrüstungs- und Materialkunde.

Der Kurs beinhaltet die Abnahme

des DAV-Kletterscheins Toprope.

Kurs: Schnupperkurs Klettern

40

für Kinder für Erwachsene

Termin: 27.10.2012 19.01.2013 05.10.2012

Uhrzeit: 14 - 17 Uhr 14 - 17 Uhr 14 - 17 Uhr

Ort: Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Kursleiter: Carsten

Käsemann

Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Kletterzentrum

Hessen-Homburg

NN Tobias Wolf

Teilnehmerzahl: 8 8 8

Kursgebühr: 20 Euro (25 Euro) 20 Euro (25 Euro) 20 Euro (25 Euro)

Anmeldeschluss: 06.09.2012 10.12.2012 12.09.2012

Kurs: Grundkurs Klettern Halle

Termin: 07.+08.09.2012 23.+24.11.2012 25.+26.01.2013

Uhrzeit: Fr: 18 - 21 Uhr

Sa: 10 - 16 Uhr

Ort: Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Kursleiter: Bernhard

Hombach

Fr: 18 - 21 Uhr

Sa: 10 - 16 Uhr

Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Fr: 18 - 21 Uhr

Sa: 10 - 16 Uhr

Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Ralf Seibert Bernhard

Hombach

Teilnehmerzahl: 8 8 8

Kursgebühr: 50 Euro (60 Euro) 50 Euro (60 Euro) 50 Euro (60 Euro)

Anmeldeschluss: 15.08.2012 12.10.2012


aufbaukurs klettern halle

Aufbaukurs Klettern Halle

Ziele: Leistungssteigerung der Kletter-

und Sicherungstechnik, Körpertechnik,

Ausrüstung und Materialkunde, neue

Sicherungsgeräte

Inhalte: eindrehen, dynamisches

klettern, Piaztechnik, individuelles

Verbessern der eigenen Klettertechnik

Voraussetzungen: Kenntnisse der

Sicherungstechnik und sicheres Klettern

im IV. Grad im Toprope

vorstiegskurs

Vorstiegskurs mit Vorstiegsschein

Ziele: Vorstieg erlernen

Inhalte: klippen, Klippposition, Sturztraining,

Prüfung zum Vorstiegsschein

Voraussetzungen: Kenntnisse der

Sicherungstechnik und sicheres Klettern

im V. Grad im Toprope

Der Kurs beinhaltet die Abnahme des

DAV-Kletterscheins Vorstieg.

Kurs: Aufbaukurs Klettern Halle

Termin: 28. + 29.09.2012 22. + 23.01.2013

Uhrzeit: Fr: 18 - 21 Uhr

Sa: 10 - 16 Uhr

Ort: Kletterzentrum

Hessen-Homburg

41

Fr: 18 - 21 Uhr

Sa: 10 - 16 Uhr

Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Kursleiter: Bernhard Hombach Bernhard Hombach

Teilnehmerzahl: 8 8

Kursgebühr: 50 Euro (60 Euro) 50 Euro (60 Euro)

Anmeldeschluss: 05.09.2012 05.01.2013

Kurs: Vorstiegskurs mit Vorstiegsschein

Termin: 03. + 04.08.2012 09. + 10.11.2012

Uhrzeit: Fr: 18 - 21 Uhr

Sa: 10 - 16 Uhr

Ort: Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Fr: 18 - 21 Uhr

Sa: 10 - 16 Uhr

Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Kursleiter: Bernhard Hombach Bernhard Hombach

Teilnehmerzahl: 8 8

Kursgebühr: 50 Euro (60 Euro) 50 Euro (60 Euro)

Anmeldeschluss: 01.07.2012 15.10.2012


prüfungen

Prüfung zum Topropeschein

Der Topropeschein dient als Nachweis für Kletterer über aktuelles Wissen zur Sicherungs – und Klettertechnik. Er hat keinerlei

rechtliche Konsequenzen oder Lizenzcharakter und ist vergleichbar mit Sport - Leistungsabzeichen.

Prüfungsinhalte:

Partnercheck

Gurtverschlüsse korrekt verschlossen;

Anseilknoten und Anseilpunkt richtig

gewählt; Karabiner und Sicherungsgerät

richtig eingehängt; Seilende abgeknotet

Toprope sichern

Sicherungsgerät richtig bedient; Gewichtsunterschied

Toprope beachtet; In

Bodennähe ohne Schlappseil gesichert

Toprope klettern

Mindestens 2 Karabiner an der Umlenkung

geclippt; Nie 2 Seile in einem Umlenkkarabiner;

Pendelgefahr beachtet;

Umlenkung nicht überklettert

Prüfung zum Vorstiegsschein

Kommandos und

Ablassen

Kommandos Zu und Ab

verwendet; Erst ablassen,

wenn das Kommando

erfolgt ist; Langsam und

gleichmäßig ablassen; Das

Sicherungsgerät korrekt gehandhabt;

Auf andere Personen

achten; Den Partner

sanft auf Boden aufsetzen

Voraussetzungen:

Kletter – und Sicherungserfahrung;

Kenntnis der Prüfungsinhalte

Anmerkung:

Die Prüfung ist kein Kletterkurs.

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Kurs: Prüfung zum

Topropeschein

Termin: auf Anfrage

Uhrzeit: (meist Freitag 16 Uhr, 1 Std.)

Ort: Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Kursleiter: Bernhard Hombach

Teilnehmerzahl: ab 3

Kursgebühr: 15 Euro (20 Euro)

incl. Halleneintritt

Mindestalter: 10 Jahre

Der Vorstiegsschein dient als Nachweis für Kletterer über aktuelles Wissen zur Sicherungstechnik Vorstieg sowie vom Vorstiegsklettern.

Er hat keinerlei rechtliche Konsequenzen oder Lizenzcharakter und ist vergleichbar mit Sport - Leistungsabzeichen.

Prüfungsinhalte:

Partnercheck

Gurtverschlüsse korrekt verschlossen

Anseilknoten und Anseilpunkt (direkt

eingebunden); Karabiner und Sicherungsgerät

richtig eingehängt; Seilende

abgeknotet

Vorstieg sichern

Sicherungsgerät richtig bedient; Gewichtsunterschied

beachtet; Gespottet

bis zum ersten Haken; Position nach

Clippen des ersten Hakens beachtet;

Den Partner beobachtet; In Bodennähe

kein Schlappseil gegeben; Jenseits der

Bodensturzgefahr 20 – 50 cm Schlappseil

gegeben; Das zum Clippen benötigte

Seil schnell ausgegeben

Vorstieg klettern

Zwischensicherungen aus

stabiler Position eingehängt;

Zwischensicherungen unverdreht

eingehängt; Alle Zwischensicherungeneingehängt;

Nicht hinter dem Seil

gestanden

Voraussetzungen:

Kletter – und Sicherungserfahrung

im Vorstieg; Kenntnis

der Prüfungsinhalte

Anmerkung:

Die Prüfung ist kein Kletterkurs.

Kurs: Prüfung zum

Vorstiegsschein

Termin: auf Anfrage

Uhrzeit: (meist Freitag 16 Uhr, 1 Std.)

Ort: Kletterzentrum

Hessen-Homburg

Kursleiter: Bernhard Hombach

Teilnehmerzahl: ab 3

Kursgebühr: 15 Euro (20 Euro)

incl. Halleneintritt

Mindestalter: 12 Jahre


alpines klettern

Schnupperkurs Alpinklettern

Du hast schon Erfahrung beim Hallenklettern und in Klettergärten in den Mittelgebirgen

sammeln können und möchtest nun auch einmal in den Bereich von alpinen

Mehrseillängen-Routen hineinschnuppern? Dann ist dieser Schnuppertag in

den Kirner Dolomiten genau das Richtige für Dich. Kirn ist von Hanau aus noch in

einer vertretbaren Zeit für eine Tegestour erreichbar und bietet ein gutes Terrain,

um erste Schritte im „echten“ Fels zu gehen.

Ziele: Der Schnuppertag soll Dir einen grundlegenden Überblick über die speziellen

Anforderungen an das Kettern von alpinen Mehrseillängen-Routen geben.

Inhalte: Spezielle Technik und Taktik für Mehrseillängentouren im Felsgelände

(Schwierigkeit UIAA 3 - 4), Seilschaft in Aktion, Routenfindung, Standplatzbau,

Rückzug, alpine Gefahren

bergsteigen

Grundkurs Bergsteigen

Ganz egal, welche bergsteigerische „Laufbahn“ Ihr einschlagen wollt - in diesem

Kurs lernt ihr die Basics, die Ihr als Rüstzeug für die verschiedenen Disziplinen des

klassischen Bergsteigens benötigt. Daneben bleibt natürlich genug Zeit, um die

Schönheiten des Hochgebirges kennen zu lernen und Appetit auf Mehr zu machen!

Ziele: In diesem Kurs werden die grundlegenden und wichtigsten Inhalte zum

Bergsteigen im alpinen Fels- und Gletschergelände vermittelt. Ihr sollt nach dem

Training in der Lage sein, eigenständig anspruchsvolle Bergwanderungen und die

Begehung von Klettersteigen zu planen und durchzuführen. Desweiteren kennt ihr

die Grundlagen der alpinen Sicherungstechniken und die Anforderungen an das

Begehen von (leichten) Gletschern.

Inhalte:

praktisch: Gehen in weglosem Gelände und auf einfachen Gletschern; Knoten,

Anseilen und Abseilen; elementare Klettertechniken; Standplatzbau in Fels und

Eis; einfache Rettungs-/Rückzugstechniken

theoretisch: Ausrüstungskunde, Tourenplanung, Erste Hilfe im Gebirge, Interessantes

zum Umwelt- und Naturschutz in den Bergen

43

Kurs: Schnupperkurs

Alpinklettern

Termin: 01.09.2012

Ort: Kirner Dolomiten

Kirn (Rheinland-Pfalz)

Kursleiter: Ralf Seibert

Teilnehmerzahl: 2 - 4

Kursgebühr: 40 Euro (50 Euro)

Anmeldeschluss: 10.08.2012

Kurs: Grundkurs

Bergsteigen

Termin: 27. - 31.07.2012

Ort: DAV/OeAV-Hütte

in den Ostalpen

Kursleiter: Ralf Seibert

Teilnehmerzahl: 4 - 6

Kursgebühr: 100 Euro (120 Euro)

Anmeldeschluss: 28.06.2012


klettercamp 18. - 26.08.2012 auf der Hanauer Hütte

Nur einmal anreisen, zwei Kurse kombinieren, umfassende Kenntnisse über die alpinen Spielarten erwerben - dies möchten wir

Euch mit diesem Angebot ermöglichen. Natürlich sind die Kurse auch einzeln buchbar.

klettersteig komplett grundkurs bergsteigen/alpinklettern

Ziele: Ihr lernt alles, um selbstständig Klettersteigtouren im

Schwierigkeitsgrad des eigenen Könnens zu unternehmen.

Die leichten und mittleren Schwierigkeiten an den Klettersteigen

der Hanauer Hütte sind für Euch kein Problem.

Inhalte: Umgang mit dem Klettersteigset, Ausrüstung, Materialkunde,

Techniken am Klettersteig, alpine Gefahren,

Taktik, Wetterkunde, Ökologie, Orientierung, je nach Fortschritt

auch Seiltechniken für Aufstiegshilfe und Rückzug

Voraussetzungen: Grundfertigkeiten an Kondition, Bewegungs-

und Trittsicherheit, Klettererfahrung ist nützlich, aber

nicht Voraussetzung

Material kann gegen Gebühr ausgeliehen werden.

Es findet ein Vortreffen statt.

Dieser Kurs ist kombinierbar mit dem Grundkurs Bergsteigen/Alpinklettern

Kurs: Klettersteig

komplett

Termin: 18. - 21.08.2012

Ort: Hanauer Hütte (Lechtal)

Kursleiter: Bernhard Hombach

Sven-Olaf Seidel

Teilnehmerzahl: 8 - 10

Kursgebühr: 110 Euro (130 Euro)

Kosten Ü/HP: ca. 150 Euro

Gepäcktransport: 15 Euro (vor Ort)

Anmeldeschluss: 01.07.2012

44

Ziele: Nach dieser Einführung in das alpine Klettern könnt

Ihr Klettertouren bis zum III. Schwierigkeitsgrad selbstständig

durchführen

Inhalte: Standplatzbau, Sicherungstechniken, Knoten, Ausrüstung,

Mehrseillängen-Routen in Seilschaften zu zweit und

zu dritt, Gehen in weglosem Gelände, Karte und Kompass,

Wetterkunde, alpine Gefahren, Naturschutz, Klettertouren:

Plattig-Ostgrat und Geburtstagsgrat

Voraussetzungen: Grundkurs Klettern, Kondition für Touren

bis zu 6 Stunden, Trittsicherheit

Es findet ein Vortreffen statt.

Dieser Kurs ist kombinierbar mit dem Kurs Klettersteig komplett.

Kurs: Grundkurs Bergsteigen /

Alpinklettern

Termin: 22. - 26.08.2012

Ort: Hanauer Hütte (Lechtal)

Kursleiter: Bernhard Hombach

Sven-Olaf Seidel

Teilnehmerzahl: 8 - 10

Kursgebühr: 130 Euro (160 Euro)

Kosten Ü/HP: ca. 160 Euro

Gepäcktransport: 15 Euro (vor Ort)

Anmeldeschluss: 01.07.2012


hütten-/führungtouren

Führungstour 4000er im Wallis

Das Wallis bietet eine Vielzahl attraktiver Hochtouren. Nicht nur die 4000er haben eine magnetische Anziehungskraft, auch die

vielen anderen Gipfel unterhalb sowie die Kletterrouten und Klettersteige sind nicht zu vernachlässigen.

In Abhängigkeit von unserer Leistungsfähigkeit und den lokalen Wetterverhältnissen wollen wir nach angemessener Akklimatisation

auch den einen oder anderen 4000er genießen. Denkbar sind Ziele wie das Lagginhorn oder Weissmies westlich von

Sass Grund. Im Osten wäre die Lenzspitze, Nadelhorn oder der Hohberghorn ein mögliches Ziel.

Inhalt: Planung und Vorbereitung der Tour, Buchung der Unterkünfte und Verpflegung, Auffrischung der alpin technischen Sicherungskenntnisse

(während der Akklimatisation und auf Tour), Führung auf die Gipfel – und natürlich zurück.

Voraussetzung: Gletschererfahrung im hochalpinen Gelände, Beherrschung der Anseil- und Sicherungstechnik, Sicheres Gehen

mit Steigeisen und ausreichend Kondition für Tagestouren bis zu 10 -12 Std.

Zusätzliche Kosten: Individuelle An. Und Abreise (nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften bilden), Lager (Zimmer) auf SAC-

Hütten, Halbpension (üblich bei Hochtouren) plus Getränke. Evtl. Seilbahnkosten.

*Anreise am Samstag, den 07. Juli 2012 ins Wallis-Tal, Abschluss der Tour ist Donnerstagabend, den 12. Juli 2012

Hüttentour im Karwendel .. Wanderung mit Gepäck von Hütte zu Hütte.

1. Tag: Startort Scharnitz Bahnhof (964 m). Wir wandern gemütlich die junge Isar entlang, am Isarursprung vorbei zum Hallerangerhaus

(1768 m, DAV).

2. Tag: Vom Hallerangerhaus zum

Lafatscher Joch (2081 m), über den wilde Bande Steig zum Stempeljoch (2215 m) zur Pfeishütte (1911 m, DAV).

3. Tag: Goetheweg zum Hafelekarhaus (2269 m) (Übernachtung in Innsbruck?) oder den Gleischerbach entlang zur Möslealm

(1262 m).

4. Tag: Zum Solsteinhaus (1806 m) über Frau Hitt oder das Großkristental hinauf.

5. Tag: nach Absprache. Verschiedene Varianten, je nach Wetter und Gruppe.

Rucksackwanderung: Kondition für tägliche Touren 6 – 8 Stunden (mäßiges Tempo) und ca. 400 – 600 Hm, Trittsicherheit,

Schwindelfreiheit (nicht extrem), rot

Berliner Höhenweg (Zillertal) mit Überschreitung des Schönbichler Horns

Tourverlauf:

1. Tag: Anreise nach Finkenberg/Zillertal und Aufstieg zur Gamshütte (GZ ca. 3 Std.)

2. Tag: Langer Übergang zum Friesenberghaus (GZ ca. 8 Std., ca. 14 km)

3. Tag: in ca. 2 Std. zur Olperer Hütte, Abstieg zum Schlegeisspeicher, dann Aufstieg zum Furtschaglhaus (ca. 4 Std.)

4. Tag: auf das Schönbichler Horn (3134 m), Abstieg über Steintreppen und Gletscherschliffplatten zur Berliner Hütte

(GZ ca. 6 Std.)

5. Tag: zum Schwarzsee und via Mörschenscharte und Floitengrund zur Greizer Hütte (GZ ca. 7 Std.)

6. Tag: entlang des Talkessels zur Kasseler Hütte (GZ ca. 5 Std.)

7. Tag: Abstieg Richtung Mayrhofen und Rückfahrt mit dem Almtaxi nach Finkenberg

Voraussetzung: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Kondition für Gehzeiten bis zu 9 Stunden.

Kurs: 4000er im Wallis Hüttentour im Karwendel Berliner Höhenweg

Termin: 08. – 12.07.2012 * 29.07. - 03.08.2012 04. - 10.08.2012

Ort: Übernachtung im Tal und auf

SAC-Hütten

s. Ausschreibung DAV-Hütten

(s. Ausschreibung)

Kursleiter: Ulrich Berger Pit Müller Vera Bodenburg

Teilnehmerzahl: 3 - 6 4 - 6 4 - 7

Kursgebühr: 175 Euro (210 Euro) 115 Euro (140 Euro) 140 Euro (165 Euro)

Kosten Ü/HP: ca. 400 Euro ca. 150 - 200 Euro ca. 50 - 60 Euro (pro Pers./Tag)

Anmeldeschluss: 15.06.2012 24.05.2012 15.05.2012

45


hochtour

Leichte Hochtour am Ende des Ötztals

Über die restlichen Eismassen des Gurgler Ferners am Ramolkogel

Tourenverlauf:

1.Tag: Anreise und gemeinsamer Aufstieg zur Langtalereckhütte, 2438 m.

Hm h 530

2. Tag: Hochwildehaus, 2866 m – Annakogel, 3336 m.

Hüttenaufstieg am Rande des Gurgler Ferners. An der Hütte zeigt sich der Gletscher

in seiner gewaltigen Ausdehnung. In der Seilschaft geht es hinauf zum

Gipfel. Hm h 990 i 470 m Gz 6 h

3. Tag: Falschungg Spitze, 3428 m – Ramolhaus, 3006 m. Auf dem Weg zum nächsten

Dreitausender wird die Größe des Gletschers nochmals bewusst. Er reicht fast

bis zum Gipfel, der nahe der italienischen Grenze liegt. Abstieg über das Hochwildehaus

zum Ramolhaus, das einem Schwalbennest gleich am Fels klebt. Hm h 1000

i 950 Gz 7 h

4. Tag: Nördlicher Ramolkogel, 3428 m – Obergurgel. Aufstieg zuerst über den

Ramolferner und an kurzem Blockgrat zum Gipfel. Vor uns die mächtige Südwand

der Ramolkogel. Abstieg nach Obergurgl. Hm h 450 i 1500 Gz 7 h

5.Tag: Heimreise

Voraussetzungen: Trittsicherheit, gute Kondition für die Gehzeiten, erste

Erfahrungen in Fels und Eis

Vorbesprechung: Termin wird frühzeitig mitgeteilt

Optional: Das Ötztal bietet u.a. diverse Klettersteige. Diese Verlängerung ist nicht

Bestandteil der Ausschreibung.

eisfallklettern

Eisklettercamp im Pitztal

Ziele: Begehen von Eisfällen leichter und mittlerer Schwierigkeit im Nachstieg und

im Vorstieg

Inhalte: Eisklettertechnik, Setzen von Eisschrauben und Standplatzbau in verschiedenen

Situationen, Rückzugsmöglichkeiten, Gehen in Seilschaften, Risikomanagement,

Materialkunde, Gefahren beim Eisklettern, Naturschutz

Voraussetzungen: Grundkurs Eisklettern ist Empfehlung, aber kein Muss, Klettern

am Fels: Beherrschung V. - VI. Grad im Vorstieg

Sonstiges: Die Kursgebühr beinhaltet nur den Kurs. Weitere Kosten entstehen

durch Übernachtung, An- und Heimreise, Materialbeschaffung (Steileisgeräte, Steigeisen

usw.). Auf Anfrage kann Material über den Kursleiter ausgeliehen werden.

Übernachtung in DZ.

Vorbesprechung: Anfang Januar, Termin wird bei der Versendung der Ausrüstungsliste

mitgeteilt.

46

Kurs: Hochtour im

hinteren Ötztal

Termin: 21. - 25.07.2012

Ort: s. Ausschreibung

Kursleiter: Manfred

Schwarzmeier

Teilnehmerzahl: 3 - 5

Kursgebühr: 105 Euro (125 Euro)

Kosten Ü/HP: ca. 150 - 200 Euro

Anmeldeschluss: 01.06.2012

Kurs: Eisklettercamp

Termin: 11. + 14.01.2013

Ort: Pitztal/A

Kursleiter: Michael Walz

Teilnehmerzahl: 5

Kursgebühr: 85 Euro (100 Euro)

Kosten Ü/HP: ca. 80 Euro

Anmeldeschluss: 20.12.2012


skitouren

Skitouren Schnuppertag

Termin: Januar/Februar 2012, bei ausreichend Schneelage an einem Samstag oder

Sonntag

Inhalte: Einweisung in die Ausrüstung; Umgang mit dem Verschütteten-Suchgerät,

Lawinenschaufel und -sonde; Aufsteigen mit Fellen

Voraussetzungen: Sicheres Skifahren in jedem Gelände und im Tiefschnee

Ausrüstung: LVS-Geräte, Schaufen und Sonde, Tourenski, Steigfelle

mitzubringen sind: Winterbekleidung, Haube, Handschuhe, Skistöcke, Skischuhe,

Tagesrucksack

Material (auch Tourenski) kann auf Anfrage über den Kursleiter ausgeliehen

werden.

Bei Interesse: bitte e-mail senden an m-walz@gmx.de

Skitouren-Wochenende im Vorarlberg/Montafon

Touren: Je nach Schneesituation sind zwei Skitouren am Wochenende im Vorarlberg

oder an anderer Stelle vorgesehen, z. B. Tirol oder Bregenzer Wald. Die genaue

Örtlichkeit wird kurzfristig nach den Schneeverhältnissen festgelegt. Anreise

ist Freitagabend. Es werden Ziele gewählt, die auch für weniger geübte Skitourengeher

geeignet sind.

Voraussetzungen: Sicheres Fahren in jedem Gelände und im Tiefschnee, Ausrüstung

für Skitouren. Skitouren S1 bis S2; leichte bis mittelschwere Skitouren im alpinen

Gelände. Geeignet auch für Skitourenanfänger mit wenig Erfahrung, Aufstiegszeiten

ca. 4,5 Std., 1000 bis 1400 Hm, komplette Skitourenausrüstung mit LVS-Gerät,

Schaufel und Sonde.

Sonstiges: Separate Kosten für Übernachtung, An- und Abreise, Materialbeschaffung

wird nicht gestellt (LVS-Gerät, Schaufel und Sonde).

Auf Anfrage kann Material über Kursleiter ausgeliehen werden.

Ausrüstung: Ausrüstungsliste über Kursleiter

Vorbesprechung: Anfang Februar, Termin wird bei Versendung der Ausrüstungsliste

mitgeteilt

sonderkurs

Hochalpines Tourentraining

Inhalte: Gehen in Firn, Schnee und Eis, Alpines Klettern im Hochgebirge, Legen von

Sicherungen, Standplatzbau im Fels, Wiederholung der relvanten Knoten, Spaltenbergung

(Lose Rolle, Selbstrettung), Steigeisen- und Pickeltechnik, Sturzübungen im

Firn, Orientierung im mittelschweren Hochtourengelände, Ökologie

Voraussetzungen: Die gängigen Sicherungsmethoden sollten bekannt sein und

ein Gelände im Fels bis UIAA 4. Grad sollte sicher beherrscht werden. Die Gehzeiten

werden bei bis zu 12 Stunden liegen. Kenntnisse eines Grundkurses Bergsteigen und

ggf. eines Grundkurses Klettern.

Sonstiges: Die Kursgebühr beinhaltet nur den Kurs. Weitere Kosten: Übernachtung

und Fahrtkosten (An- und Heimreise), Materialbeschaffung (Pickel, Steigeisen usw.).

Auf Anfrage kann Material über den Kursleiter ausgeliehen werden.

Vorbesprechung: Nach Rücksprache mit Tourenleiter. Im Mai 2012 incl. Theorieunterricht/Materialkunde,

Ausrüstung. Ausrüstungsliste über Tourenleiter

47

Kurs: Skitouren

Schnuppertag

Termin: siehe Text

Ort: Rhön

Kursleiter: Michael Walz

Teilnehmerzahl: 6 - 8

Kursgebühr: 15 Euro (20 Euro)

Anmeldeschluss: je nach Schneelage

Kurs: Skitouren-

Wochenende im

Vorarlberg

Termin: 08. - 11.02.2013

Ort: Vorarlberg

Kursleiter: Michael Walz

Teilnehmerzahl: 6 - 8

Kursgebühr: 75 Euro (90 Euro)

Anmeldeschluss: 05.01.2013

Kurs: Hochalpines Tourentraining

Termin: 15. - 19.08.2012

Ort: Zillertaler Alpen

Kursleiter: Michael Walz

Teilnehmerzahl: 5

Kursgebühr: 120 Euro (145 Euro)

Anmeldeschluss: 15.04.2012


skikurse

Grundkurs

Ziele: Vertraut werden mit ungewohnter

Ausrüstung/Bewegungsabläufen, Erlernen

der Grundlagen, Umwelt und Gruppe

erleben, Erlernen der ersten Abfahrten

(blaue bis hellrote Pisten)

Inhalte: Ski kennen lernen, sichern,

tragen, Stützen - Aufstehen, anhalten,

Gleiten, Kurvenfahren, Liftfahren, vielseitige

Aufgaben zur Schulung koordinativer

Fähigkeiten, Fahren nach vorgegebenen

Linien, FIS & Schlepplift-Regeln

Fortgeschritten 2

Ziele: Dem Könner neue Möglichkeiten

geben, sein indiviuelles Können zu

verbessern und neue Erfahrungen mit

Carvingski machen

Inhalte: Hochwertige Kurven fahren

bei unterschiedlichen Radien und in unterschiedlichen

Gelände, Neutrale Position,

Technik für unterschiedliche Geländeformen

/ Schneearten: z. B. Buckel,

Tiefschnee, vereiste Hänge, Formationsfahren,

Carven

Aufbaukurs Fortgeschritten 1

Ziele: Festigen der Grundkenntnisse,

Erlernen des Parallelenkurvenfahrens,

Gefühl für Gelände und eigenes Können,

sicheres Befahren von roten Pisten

Inhalte: Kanten, Drehen, Belasten verbessern,

Kurvenfaharen variieren in unterschiedllichen

Geländeformen, vielseitige

Aufgaben zur Schulung koordinativer

Fähigkeiten, Fahren nach vorgegebenen

Lininen, Mulden und Kuppen richtig

befahren, FIS & Schlepplift-Regeln

Voraussetzung, gilt für alle Kurse

Teilnehmer: Kenntnisse des vorgeschalteten

Skikurses & gute Kondition,

eigenes Material (kann auch geliehen

werden), bei Fragen bitte vorher an den

Kursleiter wenden

Kursleiter: Vor jedem Kurs werden

dem Teilnehmer ausführliche Informationen

zugesandt, ein Vortreffen findet

statt

Kurs: Grundkurs, Aufbaukurs, Fortgeschritten 1 & 2

Termin: 30.03. - 06.04.2013

5 Kurstage à 3h

Ort: Uttendorf Weißsee Rudolfshütte

(im Rahmen der Sektionsfahrt)

Kursleiter: Jörg Seiferth und Pit Müller,

je nach Anzahl der Kurse

Kursgebühr: Kinder/Jugendliche: 45 Euro (90 Euro)

Erwachsene: 90 Euro (110 Euro)

05. - 12.01.2013

5 Kurstage à 3h

Anmeldeschluss: 01.10.2012 15.09.2012

Pitztal – Tieflehn

(im Rahmen der Sektionsfahrt)

Jörg Seiferth und Pit Müller,

je nach Anzahl der Kurse

Kinder/Jugendliche: 45 Euro (90 Euro)

Erwachsene: 90 Euro (110 Euro)

sonstige Kosten: siehe Ausschreibung auf Seite 50 siehe Ausschreibung auf Seite 51

48

Ziele: Eigene Technik verfeinern, neues

Erlernen und Erfahrungen erweitern

Inhalte: Paralleles Kurvenfahren verfeinern

bei unterschiedlichen Radien, Technik

für unterschiedliche Geländeformen

/ Schneearten, Grundlagen Formationsfahren,

Riesenslalom, Carven und Beherrschung

Slopestyle

Zusatzprogramm Grundkurs -

Fortgeschritten 2, je nach Bedarf

Materialkunde, Lawinenkunde (LLB,

Snowcard, LVS), Lehrfilm und Videoanalyse

Weitere Kurstermine /

Orte auf Anfrage

Ab 6 Personen können oben genannte

Kurse auch frei nach Bedarf geplant

werden.

Info: Jörg Seiferth

Tel. 06053-7976

e-Mail:


anmeldeformular

Für Ausbildungskurse, Führungstouren und Sektionsfahrten

Bitte kopieren und einsenden an:

DAV Sektion Hanau

Postfach 1321

63403 Hanau

Anmeldung für Veranstaltungen der Sektion Hanau

Hiermit melde ich mich verbindlich für folgende Veranstaltung an:

Kursbezeichnung:

Name:

Ehegatte:

Kinder:

Kinder:

Straße:

Tel.:

eMail:

49

Geschäftsstelle:

DAV Sektion Hanau

Krämerstraße 8

63450 Hanau

Tel.: 06181/257071 - Fax: 06181/5080017

eMail:

Bankverbindung: Sparkasse Hanau

Kontonr.: 20784 BLZ: 50650023

Termin:

Einverständniserklärung

Die Teilnahmebedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden.

Datum: Unterschrift:

PLZ, Ort:

Geburtsdatum:

Geburtsdatum:

Geburtsdatum:

Geburtsdatum:

(bei Minderjährigen Unterschrift des/der Erziehungsberechtigten)

Einzugsermächtigung

Ich ermächtige hiermit den DAV Sektion Hanau, die Kursgebühr/Anzahlung für die oben genannte Veranstaltung zu Lasten meines

Kontos mittels Lastschrift einzuziehen.

Kontoinhaber/-in: Kontonr.:

Name des Kreditinstituts: BLZ:

Datum: Unterschrift des Kontoinhabers/-in:

Teilnahmebedingungen

1. Anmeldung: Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder und Nichtmitglieder, die die in den Ausschreibungen genannten Voraussetzungen erfüllen. Wir empfehlen

allerdings eine Mitgliedschaft, da nur für AV-Mitglieder Versicherungsschutz besteht und erhebliche Ermäßigungen auf Hütten gelten. Die Anmeldung ist ausschließlich

an die Geschäftsstelle zu senden. Bei begrenzter Teilnehmerzahl zählt die Reihenfolge des schriftlichen Eingangs der Anmeldung. Mit der schriftlichen

Bestätigung Ihrer Anmeldung wird eine Anzahlung in Höhe von 50% der Kursgebühr, mit Erhalt der schriftlichen Zusage über die Durchführung des Kurses wird

der Restbetrag fällig. Die Sektion behält sich vor, bei nicht rechtzeitig erfolgtem Eingang der An- oder der Restzahlung den reservierten Platz anderweitig zu

vergeben. Die Kursgebühr beinhaltet, soweit nicht ausdrücklich anders ausgeschrieben, die Kosten der Sektion für die Aufwendungen der Kursleiter und der Organisation.

Fahrt-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu tragen. Bei Sektionsfahrten, für die keine

Kursgebühr angegeben ist, gilt stattdessen der in der Ausschreibung angegebene Anzahlungsbetrag. Bei Gruppenfahrten empfiehlt sich eine gruppeninterne

Anmeldung an die Gruppenleitung bzw. der genannten Ansprechperson.

2. Rücktritt: Bei einem Rücktritt bis zu dem in der Ausschreibung genannten Anmeldeschluss werden die gezahlten Kursgebühren in voller Höhe erstattet.

Bei einem Rücktritt nach Anmeldeschluss werden 75% der Kursgebühr einbehalten. Für reservierte Unterkünfte und Fahrtplätze sind die entstandenen Kosten

zu tragen.

3. Haftung: Als Teilnehmer-/in einer Sektionsveranstaltung bzw. Gemeinschaftstour bin ich mir der Tatsche bewusst, dass jede bergsportliche Unternehmung

mit Risiken verbunden ist, die sich nicht vollständig ausschließen lassen. Ich erkenne an, dass die Sektion Hanau und ihre verantwortlichen ehrenamtlichen Tourenleiter-/innen

– soweit gesetzlich zulässig – von jeglicher Haftung sowohl dem Grunde als auch der Höhe nach freigestellt werden, die über den im Rahmen

der Mitgliedschaft im DAV sowie für die ehrenamtliche Tätigkeit bestehenden Versicherungsschutz hinausgeht. Dies gilt nicht für die Verursachung von Unfällen

durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit.


lick. ausschreibung

Ausschreibung:

Familien & Sektionsfahrt

mit Schwerpunkt ALPIN Ausbildung

Rudolfshütte 30.03. bis 06.04.2013

Weißsee Gletscherwelt im Berghotel Rudolfshütte (ehemals Alpinzentrum des ÖAV)

auf 2.315m. www.rudolfshuette.at

2013 findet die traditionelle Fahrt zur Rudolfshütte wieder in den Osterferien statt,

wie 2012. Die Ostersonne und voraussichtlich auch weniger Wind, machen den

April zu einem angenehmen Ski-Monat. Zudem ist das Skigebiet schneesicher bis

in den Mai hinein. Das Gebiet zählt zu den schönsten Tourenskigebieten Österreichs.

Im Umfeld befinden sich 12 Berggipfel mit einer Höhe von über 3000 m. Das

Skigebiet ist zwar mit ca. 35 km Pisten und Variantenabfahrten nicht sehr groß,

dafür aber landschaftlich und die Pisten/Touren-Abfahrten besonders reizvoll.

Zudem liegt die Hütte mitten im Skigebiet, was einen nicht zu verachtenden Erholungseffekt

birgt. Die Beschneiungsanlage hat sich in den letzten zwei Jahren bewährt.

Der Tauernmosslift ist gebaut und ist seit 2012 in Betrieb. Somit haben wir

weitere Abfahrten vom Hausberg und Medelzkopf zur Verfügung. Einmal in der

Woche findet am Haushang ein Nachtskilauf statt. Die Hütte verfügt über fast unglaubliche

Möglichkeiten: Indoorkletterhalle mit ca. 15 m Höhe, Panoramahallenbad,

Panoramasauna, Dampfbad, Tischtennis, Bibliothek, Billard, Seminarraum

usw.

Wir können in folgenden Alpinen Sportarten Kurse durchführen, bitte in

der Anmeldung Wünsche vermerken:

• Ski alpin (siehe Ausbildungsprogramm)

• Skitouren, Schneeschuhwandern

• Freeride

Es gibt zwei Möglichkeiten zu Übernachten:

1. Familienzimmer „Weißsee“ (19 m²) 2 bis 4 Betten mit Du/WC, incl. Halbpension,

7,5 Tage Skipass für Weißseegebiet, Hallenbad-Saunabenutzung ...;

Kosten pro Woche und Person: Vollzahlerpreis (2 Personen pro Zimmer)

707 Euro, weitere Personen bis 11 Jahre kostenlos, von 12 bis 14 Jahre 373 Euro,

ab 15 Jahre 525 Euro.

2. Familienzimmer „Sonnenblick“ (22 m²) 2 bis 4 Betten mit Du/WC,

incl. Halbpension, 7,5 Tage Skipass für Weißseegebiet, Hallenbad-Saunabenutzung

...;

Kosten pro Woche und Person: Vollzahlerpreis (2 Personen pro Zimmer) 742 Euro,

weitere Personen bis 11 Jahre kostenlos, von 12 bis 14 Jahre 393 Euro,

ab 15 Jahre 548 Euro.

Anmeldeschluss 01.02.2013

Ein Anmeldung ist nur gültig mit der Anzahlung von 20% der Kosten der

Vollzahler. Anmeldeformular siehe Ausbildungsprogramm im Blick.

Organisation und weitere Informationen:

Jörg Seiferth, Tel. 06053-7976,

eMail:

50


Ausschreibung:

Familien & Sektionsfahrt mit Schwerpunkt ALPIN Ausbildung

Pitztal 05.01. bis 12.01.2013

Pitztal – Tieflehn (www.pitztal.com)

Hotel Gundolf (www.gundolf.com) zentral gelegen, für alle Sportarten

Das Pitztal bietet 3 grundverschiedene Skigebiete mit garantierter Schneesicherheit. Die Schneeverhältnisse und das abwechslungsreiche

Gelände sind ideal für ALPINE AUSBILDUNG. Neben dem Schnee ist das Eis im Pitztal ein großer Magnet

für Eisfallkletterer. Somit haben wir ein Gebiet, in dem eine Gruppe gemeinsam unterwegs sein kann, aber auch individuelle

Sportarten betreiben kann.

In den oben genannten Seiten können viele Informationen zum Gebiet und Unterkunft eingeholt werden.

Wir können in folgenden Alpinen Sportarten Kurse durchführen, bitte in der Anmeldung Wünsche vermerken:

• Ski alpin (siehe Ausbildungsprogramm)

• Skitouren Kurse (von Anfänger bis Fortgeschritten)

• Eisfallkurse (von Anfänger bis Fortgeschritten)

Neben den genannte Sportarten, finden auch Langläufer und Schneeschuhwanderer viele Möglichkeiten.

Kosten:

Hotel Gundolf ***

Zweibettzimmer Typ Tirol oder Europa je nach Verfügbarkeit

Erwachsene: 73 Euro pro Tag mit HP

Mehrbettzimmer bis 4 Personen Typ Tirol oder Europa je nach Verfügbarkeit

Erwachsene: 62 Euro pro Tag mit HP inkl. Ortstaxe

Kinderermäßigung

bei 2 Vollzahlern im Zimmer bis 9 Jahre frei

10 – 15 Jahre: 36 Euro pro Tag mit HP

Skipasskosten

Erwachsene ca. 191,00 Euro - Kinder unter 10 Jahr frei -

Kinder ab 10 bis 15 Jahre 114,00 Euro

Anmeldeschluss: 15.09.2012

Ein Anmeldung ist nur gültig mit der Anzahlung von 20% der

Kosten der

Vollzahler. Anmeldeformular siehe Ausbildungsprogramm im

Blick.

Organisation und weitere Informationen: Jörg Seiferth,

Tel. 06053-7976, eMail:

51


Termine

Do.-

So.

Juni

07.-10.06. Hartenstein / Fränkische Schweiz

Wandern, Klettern, Klettersteige

Die Selbstversorger-Hütte in Hartenstein ist wieder für uns reserviert.

Gemeinsam klettern gehen, einen Klettersteig bezwingen

oder eine Wanderung unternehmen - dafür steht das verlängerte

Wochenende in der Hersbrucker Schweiz. (max. 18

Teilnehmer)

So. 10.06. Wanderung auf dem Gebaweg

Stepfershausen - Oberkatz - Hohe Geba

ca. 16 km, GZ 5 Std.

Mi. 13.06. Seniorenwanderung

Schöne Aussichtswanderung rund um Bieber

ca. 10 km, GZ 2 - 3 Std.

Mo. 18.06. Gruppenabend der Alpingruppe

Thema „Abendwanderung“

Wir treffen uns um 19 Uhr, um gemeinsam zwei bis drei Stunden

den frühsommerlichen Abend bei einer kleinen Wanderung

zu genieißen.

Sa.-

Mi.

52

Ansprechpartner/in

Anmeldung bis

Bernhard Hombach 01.05.

Henni Knief

Karl Ruth

Carsten Käsemann

23.-27.06. Fahrt der Wandergruppe zur Hanauer Hütte Reinhard Strasser

Juli

So. 01.07. Wanderung „Herrscher über Nahe und fern“

Rund um Bad Kreuznach

ca. 16 km, GZ 4,5 Std.

Fr.-

Mo.

06.-10.07. Fahrt der Alpingruppe zur Hanauer Hütte

Wie in jedem Jahr steht ein Besuch auf unserer Hanauer Hütte

auf dem Programm. Die Dremelspitze und die Parzinnspitze

warten schon auf uns ...

Mi. 11.07. Seniorenwanderung

Gemütliche Wanderung im Näßlichgrund

ca. 10 km, GZ 2 - 3 Std.

Mo. 16.07. Gruppenabend der Alpingruppe

Thema: Klettersteig-Training

Vor der Fahrt in die Dolomiten treffen wir uns am Turm, um

noch einmal die Ausrüstung durchzusprechen und die sichere

Bewältigung von Klettersteigen zu üben.

August

So. 11.08. Wanderung mit anschließendem Grillen

Nach einer kleinen Wanderung rund um Hammersbach wird der

Grill angefeuert, um noch bei einer Bratwurst oder gegrilltem

Gemüse ein wenig gemütlich zusammen zu sitzen.

Marliese und

Rainer Zipperer

Reinhard Labes 21.05.

K.H. Schirmer

B. Biewer

H. Seegard

Fachübungsleiter

(steht noch nicht

fest)

Reinhard Labes


Mo. 20.08. Gruppenabend der Alpingruppe

Thema: Programm 2013

Der erste Entwurf eines vorbereiteten Programms wird vorgestellt

und muss noch vervollständigt werden. Anregungen und

Gedanken sammelt der Arbeitskreis.

So. 02.09. Wanderung in der Pfalz

Ludwigshöhe - Rietburg - Kohlplatz

ca. 17 km, GZ 4,5 Std.

So.-

So.

September

01.-08.09 Fahrt in die Sextener Dolomiten

Namhafte Gipfel und Klettersteige rund um Sexten warten auf

uns. Von einfachen Wanderungen in dem schroffen Gelände

bis hin zu hochalpinen „Klassikern“ der Dolomiten-Klettersteige

wird jeder seine ganz persönliche Woche voller Highlights erleben.

Als Übernachtung wird ein möglichst zentral gelegenes Hotel

dienen.

Mi. 12.09. Seniorenwanderung

Gemütliche Wanderung zum Schloss Ramholz incl. Parkführung

ca. 10 - 12 km, GZ 3 Std.

Fr.-

Di.

14.-25.09. Wochenwanderung E1 / Schweiz

von Osco bis Como

Mo. 17.09. Gruppenabend der Alpingruppe

Thema: 20 Jahre Alpingruppe

Der Abend soll einen Überblick über die letzten 20 Jahre geben.

Wir zeigen z.B. Bilder unserer gemeinsamen Touren. Mehr wird

noch nicht verraten.

Fr.-

So.

27.-30.09. Fahrt der Alpingruppe zur Hanauer Hütte

Traditionell besuchen wir auch in diesem Jahr wieder die Hütte

zum Abschluss der Bergsaison.

Oktober

So. 07.10 „Ins Land der (Wein)Franken“

Wanderung um Volkach a. Main

Volkach - Maria im Weingarten - Gaibach

ca. 16 km, GZ 4 Std.

Di. 09.10. Vortrag „Herrlich Walliser Alpen - 4000er um Saas Fee und

Zermatt“, Referent: Wolfgang Rauschel

Ort: Sandelmühle, Hanau, Beginn 20 Uhr

Nähere Info s. S. 57

Sa.-

So.

13.-14.10. Wanderwochenende am Edersee

Rund um den Edersee bieten sich tiefe Einblicke in die Erd- und

Landschaftsgeschichte sowie herrliche Ausblicke auf die einmalige

Wald- und Seenlandschaft.

53

Ansprechpartner/in

Carsten Käsemann

Marliese und

Rainer Zipperer

Anmeldung bis

Carsten Käsemann 21.05.

Karl Ruth

Wilma und

Reinhard Strasser

Carsten Käsemann

30.04.

Reinhard Labes 20.08.

Marliese und

Rainer Zipperer

Brigitte Boss

Reinhard Labes 20.08.


Termine

November

So. 04.11. Wanderung im Hochtaunus

Hohe Mark - Fuchstanz - Sandplacken - Hohe Mark

ca. 18 km, GZ 4,5 Std.

Anfahrt mit dem Bus, Einkehr nach der Wanderung

So. 11.11. Wanderung „Kleine Fasanerie Klein-Auheim“

Ein professioneller Tierpfleger führt uns durch die Alte Fasanerie

in Klein-Auheim.

Di. 13.11. Vortrag „Patagonien - Bergsteigen und Trekking am Ende der

Welt“, Referent: Ralf Gantzhorn

Ort: Sandelmühle, Hanau, Beginn 20 Uhr

Nähere Info s. S. 57

Mo. 19.11. Gruppenabend der Alpingruppe

Thema: Einsatz von GPS Geräten

Mi. 21.11. Wanderung auf dem Marienweg

an der Fränkischen Saale von Bad Neustadt nach Bad Bocklet

ca. 18 km, GZ 5 Std.

So. 02.12. Wanderung zur Weihnachtstanne

ca. 15 km, GZ 4 Std.

Dezember

Mo. 10.12. Gruppenabend der Alpingruppe

Thema: Weihnachtsessen

Um 19 Uhr treffen wir uns zum alljährlichen Weihnachtsessen

in der Sandelmühle

Di. 11.12. Vortrag „Korsika - für die Freunde der 3D-Show“,

Referent: Stephan Schulz

Ort: Sandelmühle, Hanau, Beginn 20 Uhr

Nähere Info s. S. 56

So. 15.12. Adventwanderung

durch den nahen Spessart oder Vogelsberg

Termine der Jugend- und Familiengruppe siehe blick. pünktchen

54

Ansprechpartner/in

Wilma und

Reinhard Strasser

Vera Bodenburg

Brigitte Boss

Reinhard Labes

Karl Ruth

Hanne Seegard

Carsten Käsemann

Brigitte Boss

Thomas Karte

Anmeldung bis


Ansprechpartner/-innen für die angebotenen Veranstaltungen

... für Sektionsveranstaltungen

Erika Labes, Geschäftsstelle 0 61 81 / 25 70 71, verwaltung@dav-hanau.de

... für alle Aktionen der Jugend- und Familiengruppe siehe blick.pünktchen

... für alle Wanderungen, Rad- oder Skitouren

Brigitte Biwer 06184/52252 Gerlinde u. Karl Ruth 06664/7242

Vera Bodenburg 06182/4987 Hanne Seegard 06184/51641

Thomas Karte 06181/3645418 Wilma u. Reinhard Strasser 06181/85250

Henni Knief 06184/51641 Maria Völker 06184/2890

Reinhard Labes 06185/2466 Marliese u. Rainer Zipperer 06184/64263

Erläuterungen

Treffpunkt für alle

Veranstaltungen

Da Änderungen im Terminplan nicht

auszuschließen sind, informieren Sie

sich bitte rechtzeitig bei den genannten

Ansprechpartnern über Treffpunkt,

Uhrzeit etc.

Gruppenabende

Weitere Informationen finden Sie in

der Rubrik „Gruppen in der Sektion“.

55

Ausbildungskurse und

Tourenangebote des

Ausbildungsreferates

finden Sie in dem gesonderten

„Ausbildungsprogramm“.


Termine

Gruppen in der Sektion

Alpingruppe

Leiter: Carsten Käsemann 06023/947787

carsten@kaesemann.de

Stellv.: Reinhard Labes 06185/2466

rlabes@t-online.de

Gruppenabende: montags 19.30 Uhr

Treffpunkt: Sandelmühle, Hanau

Philipp-August-Schleißner-Weg 2a

Mo 18.06. Abendwanderung

Mo 16.07. Klettersteig-Training *

Mo 20.08. Jahresprogramm 2013

Mo 17.09. 20 Jahre Alpingruppe

Mo 15.10. Bilder aus 2012

Mo 19.11. Einsatz von GPS Geräten

Mo 15.12. Weihnachtsfeier

* Treffpunkt Wasserturm Gelnhausen

Wandergruppe

Leiter: Rainer Zipperer 06184/64263

Rainer.Zipperer@web.de

Stellv.: Wilma Strasser 06181/85250

Gruppenabende: jeden 2. Freitag im Monat 20.00 Uhr

Treffpunkt: „Zum Goldenen Löwen“, Hanau, Nussallee

Termine:

15.06. 13.07. 14.09. 12.10. 09.11. 14.12.

Jugend- und Familiengruppe

Leiterin: Sabine Ackermann 06181/575977,

jugend@dav-hanau.de

Treffpunkt: siehe blick. pünktchen

Termine: siehe blick. pünktchen

Bergsommer – Erlebnisse im Gasteiner Tal

Termin: 11. Dezember 2012, Referent: Bernd Bräuer, Mainz

Kaiserin Elisabeth von Österreich, Kaiser Wilhelm I. und selbst

Luis Trenker haben in diesem Tal gerne ihre Ferien verbracht.

Sie und viele andere Feriengäste genossen den Charme zweier

Kurorte, Bad Gastein und Bad Hofgastein, und die Schönheit

der Natur des Tales.

Angefangen von der Ersteigung Europas höchstem Grasberg,

dem Gamskarkogel, Wanderung zu zahllosen urigen bewirtschafteten

Almen, teils am berühmten Salzburger Almweg gelegen,

bis hin zum wunderbaren Kötschachtal im Nationalpark

Hohe Tauern, mit seinen vielen Wassern, gibt es jede Menge

zu erkunden.

Im Tal unten warten Abwechslung in Form des Kurparks oder

auch musikalischer Art, wie etwa durch das Kurorchester oder

auch musikalischer Strassenfeste: der ideale Kontrast zu den

vielen, teils auch einsamen Höhenwanderungen.

Der Vortrag porträtiert in Bildern sowie in HD-Videosequenzen

ein faszinierendes, erlebnisreiches Urlaubstal, in dem sowohl

Wander-/Bergsteigerziele als auch Naturschönheiten in Form

von Fauna und Flora wie auch kulturelle Akzente nicht zu kurz

kommen.

56

IG Ski alpin

Leiter: Jörg Seiferth 06053/7976

joerg-seiferth@t-online.de

Gruppen-/

Veranstaltungstermine:

Skikurse laut Ausbildungsprogramm

2 Sektionsfahrten

2 Gruppentreffen

Bei Interesse bitte bei Jörg Seiferth melden.

Mountainbikegruppe MTB-Treff

Kontakt: Klaus Haberkorn 06183/8727071

klaus.haberkorn@hu-biker.de

Jörg Seiferth 06053/7976

joerg.seiferth@hu-biker.de

Christoph Weckbecker christoph.weckbecker@hu-biker.de

Info: www.hu-biker.de

Treffpunkt: „Wasserturm Gelnhausen“

Hailerer Str. 36

Während der Bikesaison findet an jedem 1. und 3. Sonntag

unser geführter MTB-Treff statt. Die Tour startet in der Regel

um 9.30 Uhr am Wasserturm in Gelnhausen und endet

auch dort wieder.

geplante Termine:

05.08. 19.08. 02.09. 16.09. 07.10. 21.10

und Spessart Challenge 15./16.09.2012

Wichtig:

Es besteht Helmpflicht!

Benötigt wird ein „technisch einwandfreies“ Mountainbike!


Vorträge

Veranstaltungsort: Sandelmühle

Hanau, Philipp-August-Schleißner-Weg 2a

Einlass 19:15 Uhr, Beginn 20.00 Uhr, Eintritt 3,-- Euro

Walliser Alpen – rund um Saas Fee und Zermatt

Termin: 9. Oktober 2012, Referent: Wolfgang Rauschel

Die Walliser Alpen sind in der Rangfolge der schönsten Berggruppen

der Alpen mit Sicherheit ganz weit vorne einzuordnen,

nicht nur weil sich hier, nach Meinung vieler Bergfreunde

der schönste Berg (Matterhorn) der Alpen befindet; sondern

weil hier auf relativ kleinem Raum etwa 35 bis 40 Viertausender

stehen. Wolfgang Rauschel zeigt die Berge des Saaser-

und Mattertals, die Weißmieshütte, von wo aus Jägi-, Fletsch-

und Lagginhorn sowie Weißmies bestiegen werden.

Es geht auf den Monte Morapass nach Saas Fee, zum Matterhorn,

die Monte-Rosa-Gruppe und zu vielen weiteren Zielen im

Gebiet der Walliser Alpen, die Erinnerungen wecken und Anregung

zu neuen Touren geben.

Patagonien – Bergsteigen und Trekking am Ende der Welt

Termin: 13. November 2012, Referent: Ralf Gantzhorn, Hamburg

Patagonien - „Hommage an eine nicht existierende Realität“

oder: Trekking und Bergsteigen am südlichsten Ende der Welt.

Ralf Ganzthorn, Freischaffender Fotograf und Geologe (und „El

Mundo“ Preisträger für die beste Fotografie 2009) , ist seit einer

einjährigen Radtour durch Südamerika vor mehr als 20

Jahren fasziniert von Patagonien. Seither erkundet er fast jeden

Winter das seiner Meinung schönste Ende der Welt – sowohl

in horizontaler als auch vertikaler Richtung. Zusammengefasst

hat er damit fast vier Jahre in Patagonien und Feuerland

verbracht und gilt mittlerweile als der Patagonienspezialist

innerhalb Deutschlands. Höhepunkt seiner alpinistischen

Laufbahn war die erste norddeutsche Besteigung des Fitz

Roy im Jahr 2007. Eine besondere Reportage von einer der

schönsten Naturlandschaften unseres Planeten.

Der Autor:

Wolfgang Rauschel ist seit über vierundfünzig Jahren in sämtlichen

Berggruppen der Alpen, aber auch in außereropäischen

Ländern und Gebirgen, wie zum Beispiel Patagonien, Feuerland,

in der Arktis, im Himalya oder in Kamtschatka unterwegs.

Er hat in dieser Zeit über 3700 Berge bestiegen und war,

zum Teil mehrmals, auf allen Viertausendern der Alpen. Er ist

Autor mehrerer Bücher, und seine Aufnahmen sind in vielen

Publikationen veröffentlicht.

Der Autor:

Ralf Gantzhorn, geboren 1964 in Eutin/Schleswig Holstein.

Lebt als Freier Fotograf und Geologe in Hamburg. Patagonien

fasziniert ihn seit einer einjährigen Radtour durch Südamerika

im Jahr 1985. Seither erkundet er fast jeden (Nord-)Winter

das seiner Meinung nach schönste Ende der Welt sowohl in

vertikaler als auch horizontaler Richtung. Im Ergebnis bedeutet

dies mittlerweile über vier Jahren Reiseerfahrung im Land

sowie zahlreiche Besteigungen namenloser und namhafter

Berge. Besonders angetan hat es ihm jedoch die Insel- und

Bergwelt des Feuerlandachipels, in die er bereits fünf Expeditionen

mit dem Segelboot organisierte. Ralf Gantzhorn ist Autor

und Fotograf von zwei Bildbänden über Patagonien sowie

des einzigen deutschsprachigen Trekkingführers.

57

Ansprechpartnerin:

Brigitte Boss

Tel.: 06109-249172

eMail:

Wünsche und Verbesserungsvorschläge

nehme ich gerne entgegen.


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• Planzeiger für AV-Karten 4,00 Euro

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Baumwolle uni 12,80 Euro

bunt 15,80 Euro

uni / Übergröße* 17,80 Euro

• Hüttenschlafsack aus Seide*

weiß 39,80 Euro

uni / Übergröße 44,80 Euro

• Restposten zu Sonderpreisen

Verleih von Ausrüstungsgegenständen

� Klettergurt � Kletterhelm � Klettersteig-Set

� Steigeisen � Eispickel � VS-Gerät mit Sonde und Schaufel

Gebühren:

Sektionsmitglieder: Nichtmitglieder:

Euro 1,50 / Leihstück + Tag Euro 2,00 / Leihstück + Tag

bei verspäteter Rückgabe Euro 2,00 / Leihstück + Tag Euro 3,00 / Leihstück + Tag

Gebühr für VS-Gerät Euro 15,00 pro Woche Euro 40,00 pro Woche

mit Schaufel und Sonde Euro 30,00 pro Woche Euro 60,00 pro Woche

Um eine ordnungsgemäße Rückgabe sicherzustellen und beschädigtes Material ersetzen zu können, erheben wir eine

Kaution. Diese ist abhängig von der Anzahl der geliehenen Ausrüstung, mindestens jedoch Euro 60,00; für VS-Geräte

mindestens Euro 100,00. Die Kaution ist in bar zu hinterlegen und wird nach vollständiger Rückgabe des Materials, so fern

keine Beanstandung vorliegt, zurückerstattet.

Für Kursteilnehmer/-innen gelten gesonderte Leihgebühren. Die Kurstage werden als Leihtage berechnet, wenn das

Material bis zur nächsten Öffnungszeit der Geschäftsstelle zurückgegeben wird.

Gerne reservieren wir für Sie die Ausrüstungsgegenstände für Ihre nächste Tour. Ein entsprechendes Formular finden Sie

auf unserer Homepage www.dav-hanau.de unter > Mitgliederservice > Geschäftsstelle > Ausleihen von Ausrüstung

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bei der Vergabe der Ausrüstung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer angebotenen

Kurse Vorrang gewähren.

T-Shirts mit Aufdruck „Sektion Hanau“ zum Sonderpreis

• für Erwachsene in grau

(Größen S, M, L und XL) 7,00 Euro

• für Kinder in gelb (nur Größe 164) 5,00 Euro

Verkauf von ...

Alle Artikel sind erhältlich in der

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Geschäftsstelle in Hanau,

Krämerstraße 8

Dienstag 10.00 bis 13.00 Uhr,

Donnerstag 15.00 bis 18.00 Uhr

Sollte ein Artikel vergriffen sein, bemühen wir uns, diesen

in kürzester Zeit zu besorgen. Um Ihnen unnötige Wege

zu ersparen, erkundigen Sie sich am besten telefonisch,

ob das Gewünschte vorrätig ist. Die mit *gekennzeichnten

Artikel – wie auch Karten von anderen Gebieten – führen

wir nicht am Lager. Sie können kurzfristig beschafft werden

oder direkt von Ihnen bestellt werden (www.dav-shop.de).


Das perfekte Skitouren-Wochenende

Neu in der Bücherei

Rother Skitourenführer

Touren für 2 bis 4 Tage

20 Touren zwischen Dachstein und Glarner Alpen

Autor: Michael Pröttel

1. Auflage 2012

ISBN 978-3-7633-3070-6

136 Seiten mit 60 Farbabbildungen, 26 Tourenkärtchen im Maßstab 1:50.000

und 1:75.000, eine Übersichtskarte

Format 12,5 x 20 cm, kartoniert

Ein ganzes Wochenende auf Skiern, fernab von Alltag und Lärm – das ist ein garantiert

erholsames Bergerlebnis.

20 abwechslungsreiche Touren zwischen dem Dachstein im Osten und den

Glarner Alpen im Westen werden in diesem Skitourenführer vorgestellt. Unterwegs

ist man jeweils zwei bis vier Tage: vom komfortablen Talquartier oder von

Hütte zu Hütte, auf spannenden Rundtouren oder ausgedehnten Gebietsdurchquerungen.

Anstatt abends auf der Heimfahrt im Stau zu stehen, verbringt man

den Abend gemütlich in der Hütte. Am nächsten Morgen steht man gleich nach

dem Frühstück wieder auf den Skiern.

Die vorgestellten Routen liegen nördlich und südlich des Alpenhauptkammes, sie

berühren alle Hangrichtungen, verlaufen auf weiten Hängen und zwischen steilen

Felswänden, sie führen über sanfte Almwiesen, durch arktische Gletscherlandschaften

und auf viele berühmte Dreitausender. Das Schwierigkeitsniveau

variiert von einfachen Touren, die sich auch für Anfänger eignen, bis zu anspruchsvollen Traumtouren.

Alle Routen sind ausführlich und präzise beschrieben, Kurzinfos liefern alle wichtigen Angaben auf einen Blick. Kartenausschnitte

mit eingetragenen Routenverläufen verschaffen einen guten Überblick über die Tour. Erstklassige Fotos machen Lust, gleich

am nächsten Wochenende aufzubrechen – und mindestens zwei Tage im winterlichen Gebirge zu bleiben.

Erlebniswandern mit Kindern - Allgäu

Rother Wanderbuch

30 Wanderungen und Ausflüge

Autoren: Eduard und Sigrid Soeffker

1. Auflage 2012

ISBN 978-3-7633-3074-4

208 Seiten mit 195 Farbfotos, 30 Wanderkärtchen im Maßstab

1:15.000 bis 1:50.000 mit eingezeichnetem Routenverlauf,

27 Höhenprofilen sowie einer Übersichtskarte

Format 12,5 x 20 cm, kartoniert

Das Allgäu ist ein Abenteuerland. Spannende Erlebnisspielplätze und geheimnisvolle

Burgruinen, wunderschöne Gipfeltouren und traumhafte Barfußwiesen, unzählige

Wasserspielmöglichkeiten an rauschenden Wasserfällen und glitzernden

Bergseen verzaubern Groß und Klein!

Die 30 spannenden Wandervorschläge in diesem Buch haben alle ein besonderes

Highlight für Kinder zu bieten, seien es ein Klammweg, ein atemberaubender

Klettersteig oder zahme Tiere auf der Alp. Oft lässt sich die Tour mit einem der

zahlreichen Freizeitangebote im Allgäu verbinden, wie z. B. mit einer rasanten

Talfahrt mit der Sommerrodelbahn oder einem Besuch in der Erzgruben-Erlebniswelt.

Auf diese Attraktionen weist nicht nur die Tourenbeschreibung hin, son-

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lick. service + info

dern auch der angehängte Serviceteil mit über 30 weiteren Freizeit- und Schlechtwettertipps.

Nach dem Erfolgsrezept ihrer ersten beiden »Erlebniswandern mit Kindern«-Titel stellen Eduard und Sigrid Soeffker auch in ihrem

neuen Buch von Kindern getestete Wanderungen für die ganze Familie vor. Neben richtigen Bergtouren, wie etwa auf den

Hohen Ifen oder den Besler, finden sich mehrere neu angelegte Erlebniswege, so der Duracher Wasserweg, der Wasseramselsteig

in Rettenberg und der Auwaldpfad in Füssen. Aber auch die bekannte Breitachklamm oder der Eistobel, die in größere

Routen eingebunden sind, werden Kinder begeistern.

Als Entscheidungshilfe für die Tourenauswahl bietet das Buch Altersempfehlungen, Angaben zum Schwierigkeitsgrad und zur

Gehzeit sowie die »Highlights« für Kinder. Zusätzlich werden Infos zur Kinderwagen- und Barfußtauglichkeit sowie zur Erreichbarkeit

mit Bahn und Bus gegeben. Detaillierte Wegbeschreibungen mit Fotos, Höhenprofilen und Karten machen das Wandern

einfach. Und auch diesmal erklärt »Rothi«, das kleine Murmeltier, den Kindern Naturphänomene und Besonderheiten.

Der Titel »Erlebniswandern mit Kindern – Münchner Berge« wurde mit dem ITB BuchAward in der Kategorie Reisen mit Kindern

ausgezeichnet!

Karnischer Höhenweg

Rother Wanderführer

Von Sillian nach Thörl-Maglern

Alle Etappen – mit Varianten und Gipfeln

Autorin: Evamaria Wecker

1. Auflage 2012

GPS-Tracks zum Download

ISBN 978-3-7633-4404-8

176 Seiten mit 130 Farbabbildungen, 45 Höhenprofilen,

14 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000, zwei Übersichtskarten

im Maßstab 1:600.000 und 1:1.000.000

Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung

Unter den Mehrtagestouren von Hütte zu Hütte nimmt der Karnische Höhenweg

eine Sonderstellung ein: Er »verdankt« seine Entstehung der österreichisch-italienischen

Frontlinie im Ersten Weltkrieg, die sich entlang der

Kammhöhe des Karnischen Hauptkamms erstreckte. Die alten Kriegssteige

sind wieder instandgesetzt und als »Via della Pace« (»Friedensweg«) zu

friedlichen Begegnungsstätten geworden.

Der Höhenweg verläuft meist oben auf dem Kamm, was während der gesamten

Tour großartige Ausblicke beschert. Über das Panorama der Sextner

Dolomiten und der Julischen Alpen hinweg reicht die Sicht nach Süden

bis zum Dunst des Mittelmeeres. Unterwegs stößt der Wanderer immer

wieder auf Reste ehemaliger Kriegsstellungen; herrliche Gebirgsseen und blumenreiche Almwiesen wechseln mit exponierten

Graten und Gipfeln.

Der Karnische Höhenweg gliedert sich in zwei Abschnitte: Während der westliche Teil von Sillian bis Kötschach-Mauthen meist

durch hochalpines Gelände führt, bietet der östliche Teil von Kötschach nach Thörl-Maglern eher gemütliches und geruhsames

Wandern über Almwiesen. Beide Abschnitte sind in jeweils etwa einer Woche zu bewältigen.

Dieser Rother Wanderführer ist so gestaltet, dass alle Höhenweg-Wanderer sich ihre individuelle Tour zusammenstellen können,

egal ob sie auf der Hauptroute gemeinsam mit Gleichgesinnten oder in der Einsamkeit abseits der viel begangenen Pfade

wandern wollen. Die Autorin Evamaria Wecker liefert neben ausführlichen Wegbeschreibungen auch detaillierte Informationen

zu Verkehrsanbindung, Einkehr- und Unterkunftsmöglichkeiten sowie zu Sehens- und Wissenswertem entlang des Weges. Jede

Etappe wird zudem durch Fotos, Wanderkärtchen mit eingezeichnetem Routenverlauf und Höhenprofile illustriert. GPS-Tracks

stehen zum Download bereit.

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Kärnten

Rother Wanderführer

Wanderungen rund um die Kärntner Seen

50 Touren

Autor: Günter Lehofer

7. Auflage 2012

ISBN 978-3-7633-4187-0

136 Seiten mit 69 Farbfotos, 49 Höhenprofilen, 50 Wanderkärtchen

in den Maßstäben 1:50.000, 1:75.000 und 1:100.000, drei Übersichtskarten

im Maßstab 1:500.000 sowie einer Übersichtskarte im Maßstab 1:2.000.000

Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung

Kärnten gehört zu den beliebtesten Urlaubsgebieten der gesamten Alpen.

Kein Wunder, denn kaum eine Region kann auf eine derart reiche Palette

an Landschaftsformen und Freizeitmöglichkeiten zurückgreifen: Unzählige

Seen, ein sonnenverwöhntes Klima, einladende Grasberge neben den

schroffen Karawanken und nicht zuletzt die Eisgipfel der Hohen Tauern – es

ist alles geboten, was sich ein Gast nur wünschen mag. Die Hauptattraktion

sind aber nicht nur die einladenden Wanderziele, sondern auch die warmen

Badeseen. Sie haben in ihrer Beliebtheit zu keiner Zeit den Vergleich

mit der Mittelmeer-Konkurrenz scheuen müssen.

Der Ruf »Vom Strand zum Gipfel« wird von den Urlaubsgästen immer

öfter wahr gemacht. Die 50 Tourenvorschläge in diesem Wanderführer bewegen

sich denn auch auf der ganzen Bandbreite der Möglichkeiten, die sich in diesem Urlaubsland bieten – von der gemütlichen

See- und Mostland-Rundwanderung bis hin zu den anspruchsvolleren Gipfelzielen. Eine Auswahl, die Familien mit Kindern,

Genusswanderer und echte Bergfreaks gleichermaßen zufriedenstellt.

Der Autor Günter Lehofer ist einer der besten Kenner der vielfältigen Bergwelt rund um die Kärntner Seen. Seine exakten Routenbeschreibungen

werden ergänzt durch Höhenprofile und farbige Wanderkärtchen mit Routeneintrag. Stimmungsvolle Farbfotos

machen Lust, sogleich die Wanderschuhe zu schnüren.

Für die 7. Auflage hat wurde der beliebte Wanderführer umfassend aktualisiert. Zu den neu vorgestellten Routen gehören der

attraktive Wörthersee-Rundwanderweg und ein anspruchsvoller alpiner Abstecher in den wilden Naturpark über dem Oberen

Drautal.

Mit freundlicher Unterstützung der

61


Impressum

blick. kontakte

DAV Sektion Hanau

Postanschrift: Postfach 1321, 63403 Hanau

www.dav-hanau.de

Geschäftsstelle und Mitgliederverwaltung

• Erika Labes, Krämerstraße 8, 63450 Hanau, Tel.: 06181/257071,

Fax: 06181/5080017, eMail:

Öffnungszeiten:

Dienstag 10.00 bis 13.00 Uhr und Donnerstag 15.00 bis 18.00 Uhr

Vorstand

• 1. Vorsitzender

Reinhard Strasser, Tel.: 06181/85250, eMail:

• 2. Vorsitzende

Erika Labes, Tel.: 06185/2466, eMail:

• Schatzmeister

Horst Käsemann, Tel.: 06181/39078, eMail:

• Hüttenreferent

Stephan Pfeifer, Tel.: 06181/690615, eMail:

Wolfgang Trapp (stv.), Tel.: 06187/1766

• Jugendreferentin / Referat Jugend und Familie

Sabine Ackermann, Tel.: 06181/575977, eMail:

• Ausbildungsreferent

Sven-Olaf Seidel, Tel.: 06051/91083, eMail:

• Schriftführer

Udo Fehre

Referate

• Wege

Klaus Friedl

• DAV-Kletterzentrum Hessen-Homburg

Bernhard Hombach, Tel.: 06181/6759825, eMail:

• Wasserturm Gelnhausen

Jan Ickes, eMail:

• Klettersteige

Uwe Brüggmann, Tel.: 06182/23098, eMail:

• Archiv der Sektion

Wolfgang Trapp, Tel.: 06187/1766

• Öffentlichkeitsarbeit

Sylvia Labes, Tel.: 06185/2466, eMail:

• Pressearbeit

Vera Bodenburg, Tel.: 0177/2593181, eMail:

• Vorträge

Brigitte Boss, Tel.: 06109/249172, eMail:

Druckfehler sind bewusst in dieses Heft integriert worden. So können wir das Bedürfnis

auch derjenigen Leser stillen, die immer auf der Suche nach Druckfehlern sind.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lösung des Rätsels: „Ei, wo sind sie denn?“

- Gefundene Fehler dürfen behalten werden ;-)

Nachdruck nur nach Rücksprache mit der Redaktion gestattet. Die mit Namen der Verfasserin

bzw. des Verfassers gezeichneten Beiträge stellen de ren bzw. dessen persönliche Meinung dar.

Die Redaktion behält sich vor Beiträge zu kürzen, zu bearbeiten oder zu rück zustellen.

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der Bankdaten rechtzeitig mitzuteilen.

Natürlich können wir Mitgliedern, von

denen wir keine gültige Anschrift haben,

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zusenden.

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DAV Sektion Hanau

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Bankeinzug: Bitte informieren Sie die

Mitgliederverwaltung, falls sich Ihre

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blick. impressum

• Herausgeber: Sektion Hanau im

Deutschen Alpenverein e.V., Hanau

• Layout: Sylvia Labes

• Redaktion: Erika und Sylvia Labes

• Anschrift Redaktion:

DAV Sektion Hanau,

Postfach 1321, 63403 Hanau,

Mail:

• Anzeigen: Erika Labes,

Gerda Ernst,

Mail:

• Druck: NK Druck + Medien

Am Schulzehnten 27

63546 Hammersbach

• Auflage: 2.700 Stück, halbjährlich

• Bezugspreis: Im Mitgliedsbeitrag

enthalten


lick.winkel

Europäischer Fernwanderweg „E1“

(Bericht siehe Seite 31)

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Bilder: Hans-Jürgen Fritsche


Sektion Hanau im

Deutschen Alpenverein e.V.

Postfach 1321

63403 Hanau

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