Kinderarmut Magazin - Armut der Kinder

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Kinderarmut Magazin - Armut der Kinder

KIARA

Ausgabe 2 | Juni 2012

Kinderarmut Magazin

Von der Raupe zum Schmetterling

Schulanfang - ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Kinderspiel- und Rätselseiten, wir erklären die Natur

Wusstest Unser Sonnensystem du schon? Wirtschaftsfragen u.v.m

Wusstest du schon? Wirtschaftsfragen u.v.m


KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Editorial

Ausgabe 2 | Juni 2012

Liebe Leser,

schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben, denn hier ist sie – unsere zweite

KIARA.

Aber nicht nur sie ist pünktlich zum 1. Juni da, sondern auch der Sommer. Eine der

5 Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst, Winter....uuuuuund – in manchen Gegenden

Deutschlands - der Karneval.

Aber wir wollen bei den „normalen“ Jahreszeiten bleiben. Der kalendarische Sommer

beginnt am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, und endet am 22. September. Der meteorologische Sommer

beginnt am 1. Juni und endet am 31. August. Dieser längste Tag des Jahres – 16 Stunden Helligkeit, 8 Stunden Dunkelheit

– wird auch Sommersonnenwende genannt. Zum Sommerende sind der Tag und die Nacht gleich lang – je 12

Stunden.

Der Sommer ist sehr beliebt. Warum wohl? Na, das ist doch klar: Sonne, Wärme, Sommerferien, lange Tage! Wer kann

dazu schon „Nein!“ sagen? Kaum jemand. Sicher gibt es auch Menschen, die zu viel Wärme – über 25° C – aus unterschiedlichen

Gründen nicht vertragen, aber auch denen gefallen die Helligkeit, die langen Tage, die hellen fröhlichen

Farben und nicht zuletzt die luftige, lockere und leichte Kleidung des Sommers.

Sommer, Sonne, Helligkeit........strahlender Glanz..........hebt die Stimmung. Der Mensch fühlt sich wohl, hat gute

Laune, ist fröhlich. Das Leben erscheint leichter, weniger Druck scheint auf den Schultern zu lasten. Auch wenn das

rein gefühlsmäßig bei vielen Menschen so läuft.......die Gefühle sind im Leben sehr wichtig und bestimmen oftmals

Reaktionen und Entscheidungen. Man nimmt vieles nicht so schwer, fühlt sich entspannter.

Man verkriecht sich nicht mehr zu Hause, wo die Wärme uns erwartet....die Wärme ist draußen, in der Natur.........sie

erwartet uns mit offenen Armen, wenn wir die Wohnung/das Haus verlassen – im Wald, am Wasser, in den Bergen, in

der Stadt – dort nicht immer angenehm – oder auf dem Lande. Wenn wir zurückkehren, empfängt uns die angenehme

Kühle der Wohnung/des Hauses, um zur Ruhe zu kommen.

Das Aufstehen fällt uns bedeutend leichter, Helligkeit fällt bereits morgens durch die Jalousien, die Gardinen ins

Schlafzimmer – der Tag begrüßt uns. Abends sitzt man gerne länger draußen - im Garten, am Strand, in den Bergen,

im Straßencafé oder einem anderen netten Lokal – die Dunkelheit verabschiedet deutlich später den Tag.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass es auch im Sommer kühle bis kalte Tage gibt, Regen, Stürme......die Wärme,

die Leichtigkeit gehen verloren. Man kann aber recht sicher sein, dass sie zu dieser Jahreszeit wieder kommen.

Ich wünsche allen Lesern der KIARA einen schönen Sommer 2012, den Kindern schöne abwechslungsreiche Sommerferien

und allen Eltern die Kraft, diese mit entsprechender Gelassenheit zu ertragen.

Liebe Grüße

Bärbel

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Inhaltsverzeichnis

Ausgabe 2 | Juni 2012

Editorial | Ein Vorwort von Bärbel ........................................ Seite 2

Schule

Schulanfang - ein neuer Lebensabschnitt beginnt ............. . Seite 10

Einschulung - Eltern berichten .............................................. Seite 11

Einschulung - aus Lehrersicht ............................................... Seite 14

Wissenswertes

Drachenflieger im Kampf gegen die Kinderarmut .............. Seite 4

Drachenfliegerfest Termine .................................................. Seite 5

KIARA Sommer A,B,C ............................................................ Seite 6

Von der Raupe zum Schmetterling ....................................... Seite 9

Bei uns daheim...Teppichpythons ........................................ Seite 31

Unsere Sonne ......................................................................... Seite 17

Was tun bei Wespenstichen? ................................................ Seite 20

Was hilft bei Sonnenbrand?................................................... Seite 21

Die Grillsaison ist eröffnet ..................................................... Seite 22

Leckere Rezeptideen .............................................................. Seite 24

Schulkarriere ........................................................................... Seite 16

Prozesskostenhilfe ................................................................. Seite 26

Betreutes Wohnen Teil 1 ....................................................... Seite 29

Urlaubszeit = Einbruchszeit .................................................... Seite 27

Kreativ und Kinderseiten

Bastelecke, Schmetterling ..................................................... Seite 44

Wir basteln eine Schultüte ..................................................... Seite 46

Spielideen für heiße Tage ...................................................... Seite 41

Suchsel Schmetterlinge .......................................................... Seite 38

Buchvorstellung Sternschnuppen ........................................... Seite 35

Robbie will wieder nach Hause ............................................. Seite 34

Schrötchenseiten, Trudy Schröte ............................................ Seite 42

Sonnenrätsel ........................................................................... Seite 36

Sudoku ..................................................................................... Seite 37

Herbstgeschichte Gewinnspiel ............................................... Seite 40

Witzeseite ................................................................................ Seite 48

Der stolze Schmetterling (Fabel) ............................................ Seite 23

Gewinner Ausgabe 1 .............................................................. Seite 15

Impressum .............................................................................. Seite 49

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Drachenflieger im Kampf gegen die Kinderarmut

Alles begann im Herbst 2009. Jedes Jahr Ende

September findet im Sauerland in der Stadt Neuenrade

ein Drachenfest statt. Dieses Drachenfest

ist Jahr für Jahr mit einem Motto belegt.

Mal war es „1001 Nacht“, mal hieß das Thema „Oktoberfest“

usw. Für 2009 war das Motto „Kunst

und Kites“ an der Reihe (Kites = Drachen). Dazu

wurden einige Künstler und auch die KiKu-Kunstwerkstatt

in Neuenrade aufgefordert, Drachen zu

bemalen. Diese wurden getreu dem Motto auf dem

Drachenfest ausgestellt. Zum Ende der Veranstaltung

gab es für diese „Kunstwerke“ und einige andere

Kunstdrachen eine kleine Auktion. Der Erlös

war überwältigend. Was nun mit dem ganzen Geld

machen? Es wurde beraten und schnell waren die

Veranstalter sich einig - das Geld soll für hilfsbedürftige

Kinder verwendet werden.

Einige Vereine und soziale Einrichtungen, die sich

um kranke bzw. hilfsbedürftige Kinder kümmerten,

waren schnell gefunden. Höchst erstaunt

stellten die Herren fest - eigentlich haben wir gar

nicht genug Geld, um allen in der Region Sauerland

zu helfen. Wie sieht es erst dann im restlichen

Deutschland aus? Die Kinderarmut in Deutschland,

bis dahin kein allzu großes Thema in den Köpfen

der Veranstalter, hing nun in deren Gedanken fest

und ließ sie nicht mehr los. Zwei der Veranstalter

taten sich daraufhin zusammen und sahen nur eine

Möglichkeit - Leute finden, die bereit sind, sich

dem Kampf gegen die Kinderarmut zu stellen, um

noch viel mehr Geld zu sammeln und damit Gutes

zu tun. Es war nicht allzu schwer, ein paar Drachenflieger

zu finden, die bereit waren, für den

guten Zweck ehrenamtlich tätig zu werden - auch

zwei Flieger waren von dieser Idee angetan. Am

1. Mai 2010 war es dann soweit. Die zukünftigen

Mitglieder trafen sich am Elfrather See und gründeten

einen Verein. Es gab bereits eine Satzung

und ein erstes Protokoll wurde von den Anwesenden

unterschrieben. Der Verein sollte „Drachenflieger

& Flieger mit helfenden Händen“ heißen und den

Zusatz „Eddy hilft“ tragen. Das Registergericht

sah das dann später etwas anders und der Name

wurde in „Eddy-hilft gegen Kinderamut 2010 e.V.“

geändert - mit dem Zusatz: Drachenflieger & Flieger

mit helfenden Händen. So entstand ein kleiner

Verein, der auch heute noch die Kinderarmut in

Deutschland bekämpft. Einige Erfolge konnten bereits

erzielt werden. Viele Kinder bekamen seitdem

die benötigte Kleidung und Schuhe. Frauenhäuser

und soziale Einrichtungen wurden mit Kinderwagen

und allerlei

Babysachen

versorgt und

auch einige

Vereine

konnten sowohl

mit Bekleidung,

als

auch mit Geld

unterstützt

werden. Zur

Weihnachtszeit

wurde

bereits zum zweiten Mal eine Wunschzettelaktion

erfolgreich durchgeführt und auch weitere Aktionen

waren durchaus gelungen. Das alles wäre allerdings

überhaupt nicht möglich, wenn nicht unzählige

Drachenflieger aus dem In- und Ausland uns

bei der Vielzahl der Aktionen (auch mit Spenden)

unterstützen würden. Für die, die uns mit Spenden

unterstützen möchten, ist untenstehend das

Spendenkonto beigefügt:

Eddy-hilft gegen Kinderarmut 2010 e.V.

Drachenflieger & Flieger mit helfenden Händen

Volksbank im Märkischen Kreis eG

Kontonummer : 1700 988 800

Bankleitzahl : 447 615 34

Die Mitglieder von „Eddy hilft“ arbeiten nach wie

vor ehrenamtlich und getreu dem Motto:

Zu 100% gegen Kinderarmut

Anmerkung zum Namen „Eddy hilft“:

Beim Eddy handelt es sich um einen Drachen. Der

Eddy-Drachen ist die Weiterentwicklung eines

herkömmlichen Rhombusdrachen. Der Amerikaner

William A.

Eddy entwickelte

dieses

Modell 1891

als stabil fliegendenLastenträger

für

meteorologische

Geräte.

Bei einigermaßen

genauer

Bauweise und halbwegs gleichmäßigem Wind brauchen

Eddys keinen Schwanz, um stabil zu fliegen.

Text und Bilder: Eddy

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Wer durch meinen ersten Artikel hier in der

KIARA neugierig aufs Drachenfliegen geworden

ist, kann es sich an folgenden Orten und

Terminen etwas genauer ansehen.

Vielleicht findet ja ein Meeting in Eurer Nähe

statt.

28. Kitefliersmeeting

Fanö /DK

14.06.- 17.06.12

Vliegerfeest

Twenterand/ Westerhaar/NL

30.06.- 01.07.12

Vliegerfestival Drachten/NL

07.07.- 08.07.12

Drachenfest Greven

06.07.- 08.07.12

Drachenfest Kulmbach

21.07.- 22.07.12

Drachenfest Schillig

27.07.- 29.07.12

Drachenfest

St. Peter-Ording

10.08.- 12.08.12

4. Drachenfest Moers

18.08.- 19.08.12

Vliegerfeest

Oirsbeek/NL

25.08.- 26.08.12

Drachenfest Melle

31.08.- 02.09.12

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KIARA - Sommer A B C

A - Ausflug

Eine Unternehmung, oftmals in einer Gruppe von Menschen, um sich zu erholen und/oder sich etwas

anzusehen.

B - Badeanstalt

Wer taucht bei Hitze nicht gerne ins kühle Nass? Badeanstalten gibt es in Häusern oder im Freien. Im

Sommer bitte nur im Freien!

C - Camping

ist eine Übernachtung im Freien – mit oder ohne Zelt oder Wohnwagen, auf einem Campingplatz oder

einfach in der freien Natur, wie es z.B. in Skandinavien möglich ist.

D - Donner

Regen, Blitz und Donner sind Teile eines Gewitters. Der Donner folgt dem Blitz – ein sehr lautes, krachendes

Geräusch.

E - Eis

Die Zutaten für Eis sind Wasser, Milch, Sahne und Zucker. Dazu kommen noch

weitere Geschmackszutaten wie z.B. Vanille, Schokolade, Früchte. Wusstest Du

schon, dass bereits im antiken China Eis bekannt war?

F – Freizeit

Freizeit ist die Zeit, die man für sich selbst gestalten kann. Freizeit ist zeitunabhängig – sie kann

eine Stunde sein, aber auch ein oder mehrere Tage.

G - Gebirge

Gebirge oder Meer – in vielen Familien wird das Urlaubsziel heiß diskutiert. Beides hat seine Reize.

H - Hitze

Als Hitze bezeichnet man eine hohe, als unangenehm empfundene Tagestemperatur.

I - Insel Eine Insel ist eine Landmasse, die ganz und gar von Wasser umgeben ist – aber kein

Kontinent. Dabei spielt die Größe der Landmasse keine Rolle. Die tatsächliche Größe einer

vollständig umspülten Landmasse ist für die Frage, ob es sich hierbei um eine Insel

handelt, grundsätzlich nicht maßgeblich. Es spielt auch keine Rolle, ob sie bewohnt oder

unbewohnt ist. Ein veralteter Begriff für Insel ist Eiland, dieser Begriff bezeichnet

eine kleine Insel und hat nichts mit der Inselform zu tun. Nur wenige Länder definieren

den Begriff Insel näher. So darf in Kanada nur von einer Insel gesprochen werden, wenn

auf dem Stück Land ein Baum wächst.

J – Juni und Juli

sind wunderschöne Sommermonate und eine beliebte Reisezeite. Ab Juni wird die Zeit der schulischen

Sommerferien eingeläutet, die sich durch die Aufteilung in Deutschland bis in den September hineinzieht.

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K - Kirschen

Der Kirschbaum gehört zur Familie der Rosengewächse. Wir kennen Süß-

und Sauerkirschen. Beide sind wohlschmeckend und sehr gesund. Bereits

die alten Römer schätzten die gesundheitsfördernden Eigenschaften der

Kirschen. Kirschen enthalten Vitamin C und Folsäure, die Mineralstoffe

Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor sowie Kieselsäure und

Pektin. Die enthaltenen Mineralstoffe sind besonders für Kinder wichtig,

da sie den Knochen- und Zahnaufbau unterstützen. Mit ihrem geringen

Kaloriengehalt von 60 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Kirschen zudem ein

optimales Schlanknaschobst.

L - Liege

Auf der Sonnenliege – auf dem Balkon oder im Garten oder im Park, in der Sonne oder im Schatten –

lässt es sich herrlich entspannen.

M - Mückenstich

Um Mückeneier bilden zu können, brauchen Mücken Blut. Von daher ist es eigentlich

logisch, dass nur weibliche Mücken stechen können. Für die Mückenmänner

wäre das ja sinnlos. Oder kennt Ihr ein Tier, bei dem die Männer Eier

hervorbringen?

N - Nacht

Warme Sommernächte gelten als Inbegriff des Romantischen. Wer mag nicht mit seinem Liebsten,

seiner Liebsten in einer warmen Nacht unterwegs sein oder in einem netten Gartenlokal sitzen?

O - Obstsalat

Da es im Sommer warm ist, mag man nicht unbedingt immer etwas Warmes,

sondern eher etwas Erfrischendes essen. Da das Früchteangebot zu dieser Jahreszeit

sehr groß ist, kann sich jeder Koch oder jede Köchin in der Vielfalt von

Obstsalaten austoben.

P - Picknick

Ein Picknick ist ein Essen im Freien, wobei dabei gerne in der Gruppe gemeinsam gegessen wird. Beim

Picknick handelt es sich meist um ein geplantes Essen, da man alles mitnehmen muss – vom Geschirr

bis zum Essen und dem Getränk. Bereits in der Antike war diese Form des gemeinschaftlichen Essens

bekannt.

Q - Qualle

Quallen bevölkern seit vielen Millionen Jahren die Erde und gehören somit zu

den Urtieren. Die meisten Arten findet man im Salzwasser. Vorsicht ist angesagt,

wenn Feuerquallen im Wasser sind, da sie bei Berührung Gift abgeben, das

die Haut extrem reizen kann. Notfalls muss auch ein Arzt aufgesucht werden.

R - Regenbogen

Einen Regenbogen kann man nur bei Sonnenschein sehen. Dabei muss man die Sonne im Rücken haben

und in Richtung Regen schauen.

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S - Sonnenbrand

So schön die Sonne ist, so gefährlich ist sie jedoch für unsere Haut. Also heißt es: Immer gut mit Sonnenschutzcreme

eincremen und nicht zu lange in der Sonne liegen.

T - Trinken

Der Flüssigkeitshaushalt muss immer ausgeglichen sein. Durch das vermehrte Schwitzen im Sommer

müssen wir im Sommer dem Körper mehr Flüssigkeit zuführen als sonst. Geeignet sind besonders Wasser/Mineralwasser

und ungesüßte Tees, aber auch mit Wasser gemischte Fruchtsäfte. Kinder sollten je

nach Alter 1 bis 2 l Flüssigkeit zu sich nehmen, Erwachsene um die 2 l, bei sportlicher Betätigung jedoch

mehr.

U - Urlaub

Urlaub ist die Zeit im Jahr, in der man „erlaubterweise“ dem Arbeitsplatz fernbleiben darf. Von daher

ist die Urlaubszeit bei allen Arbeitnehmern eine sehr beliebte Zeit, egal ob

man zu Hause bleibt oder verreist. Man ist gesund und muss trotzdem nicht zur

Arbeit – für (fast) jeden ein Genuss!

V - Vanilleeis

Vanilleeis lässt sich gut mit verschiedenen Gerichten kombinieren, so z.B. Waffeln, Apfelstrudel,

Pfannkuchen etc. Weiterhin schmeckt Vanilleeis auch mit Früchten, z.B. Erdbeeren, Himbeeren,

sehr gut. Aber auch Schkoladensoße oder Karamellsoße darüber lässt so manches Herz höher schlagen.

Vanilleeis mit heißen Himbeeren oder Kirschen ist sogar an kalten Tagen ein angenehmer Eisgenuss.

W - Wald und Waldbrand

Ein heißer Sommertag und eine Wanderung durch einen schattigen Wald – was will man mehr. Aber

aufgepasst: Im Sommer ist die Gefahr des Waldbrandes durch die Trockenheit des Holzes sehr

groß. Der Mensch selbst ist meistens der Verursacher für das Entstehen von Waldbränden. Darum

heißt es: Rauchen und Feuer entzünden sind im Wald verboten.

X - XII

Ist es nicht schön, im Jahre 12 des dritten Jahrtausends zu leben?

Y – Yacht

Eine Yacht ist ein elegantes schnelles Schiff mit einer Länge

von 7-15 m. Man unterscheidet Segelyachten und Motoryachten.

Z - Zehnerkarte

Zur Preisersparnis kann man, z.B. im Schwimmbad, eine Zehnerkarte erwerben. Welches Kind träumt

nicht davon, in den Sommerferien mindestens zehnmal ins Schwimmbad zu gehen, wenn das Wetter

es zulässt?

Text: Bärbel

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Von der Raupe zum Schmetterling

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der

kleinen Raupe Nimmersatt von Eric Carlyle???

Damit werden schon die Kleinsten groß und haben

ihren Spaß daran, was diese Raupe so alles

braucht und frisst. Aber entspricht das auch der

Wirklichkeit?

Eigentlich könnte man die Entstehung eines

Schmetterlings ganz kurz fassen; Eiablage, Raupe

schlüpft und frisst, verpuppt sich, schlüpft......

und schon ist der Schmetterling geboren. Klingt

doch prima nicht wahr??? Nun wollen wir ein bisschen

genauer hinsehen:

Schmetterlinge, von denen es etwa 180.000 verschiedene

Arten gibt, gehören zu den Insekten.

Man unterteilt sie in zwei Gruppen: Tagfalter, z.B.

Zitronenfalter, und Nachtfalter, z.B. Motten.

Der Körper eines Schmetterlings besteht aus

Kopf, Brust und Hinterleib. Er hat 6 Beine,

zwei Flü- gelpaare und am Kopf zwei

lange Füh- ler. Das Auge der Schmetterlinge

ist ein Facettenauge,

das aus vielen

einzelnen Linsen

zusam- mengesetzt

ist. Mit ih- ren Augen

können die Schmetterlinge

bis zu 200 m weit

sehen, aus der Nähe sehen sie aber

nur unscharf. Auch kön- nen sie ultraviolettes

Licht sehen, was der Mensch mit bloßem Auge

nicht sehen kann. Am Mund haben sie zwei kurze

Fühler, die Lippentaster, und einen Saugrüssel,

durch den sie ihre Nahrung aufnehmen.

Nach der Paarung legt der Schmetterling seine

Eier auf das Blatt der Pflanze ab, von der sich die

Raupe ernährt. Erst bei der Eiablage werden die

Eier befruchtet.

Nach dem Schlüpfen hat die Raupe nur eine Aufgabe:

fressen, fressen, fressen... Dabei wird sie

immer größer. Damit sie immer weiter wachsen

kann, muss sie sich mehrfach häuten, sie streift

ihre alte Chitinhülle ab....ähnlich einer Schlange.

Die Raupen der verschiedenen Schmetterlingsarten

sehen auch sehr unterschiedlich aus. Es gibt

also nicht DIE Schmetterlingsraupe. Sobald sie

die richtige Größe erreicht hat, verpuppt sie sich.

Dazu wickelt sie einen Spinnfaden aus Drüsen am

Mund um sich herum. Dieses Gehäuse nennt man

Kokon. In dieser Verpuppungsphase findet die

Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling

statt. Wenn diese Entwicklungsphase beendet ist,

schlüpft – wie Eric Carlyle das so schön schreibt-

ein wunderschöner Schmetterling. Diese Schmetterlinge,

die nun aus dem Kokon geschlüpft sind,

wachsen nicht mehr und ernähren sich vom Pflanzennektar,

nicht mehr von den Blättern der Pflanzen,

wie die Raupen es tun.

Die Entwicklung vom Ei zur Raupe,

von der Raupe zur Puppe

und von der Puppe zum Schmetterling

nennt man Metamorphose.

Für diejenigen, die gerne noch mehr über

Schmetterlinge wissen wollen, seien hier noch

einige Bücher empfohlen. Aber in Büchereien und

Buchläden werdet Ihr sicher noch viel mehr interessante

Bücher zum Thema "Schmetterlinge"

finden.

• Käfer, Biene, Schmetterling. Erstes Wissen

für junge Insektenforscher, von Marion Clau-

sen, Katharina Tebbenhoff, Dieter Heiden-

reich, Patmos Verlag, 2006

• Sehen. Staunen. Wissen. Schmetterlinge. Die

farbenfrohe Welt der Tag- und Nachtfalter,

von Paul Whalley, Gerstenberg, 2004

• Der große Ravensburger Naturführer, Ravens-

burger, 2005

• Faszination Wissen: Tiere und Natur, Ravens-

burger 2005

• Was ist was? Bd. 43, Heimische und exotische

Schmetterlinge, Tessloff, 2006

• Naturführer für Kinder. Schmetterlinge, von

John Feltwell, Dorling Kindersley, 2003

• Insekten und Spinnen, Tessloffs Sachbilder-

buch, 2006

Text: Bärbel

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Schulanfang

ein neuer - nicht ganz unwichtiger - Lebensabschnitt beginnt

Alle sind gespannt, wie wird es werden: die Eltern,

die Großeltern, die Verwandten und Freunde, die

LehrerInnen.........und nicht zuletzt das Kind, das

eingeschult wird. Und das ist ja eigentlich die

Hauptperson.

Wenn Eltern im Rahmen ihrer Erziehung nicht

- wie früher oft üblich - mit der Schule drohen,

sind sie schon mal auf der positiven Seite. Das

Kind braucht vor der Schule keine Angst zu haben.

Auch gibt es an vielen Schulen einen „Tag der

offenen Tür“, so dass Eltern und Kinder schon mal

einen Blick in die Räumlichkeiten werfen können.

Diese Tage werden ganz unterschiedlich gestaltet.

Hat ein Kind größere Geschwister, so ist es das

Thema „Schule“ bereits gewohnt. Die Frage ist

nur: In welcher Weise? Positiv oder negativ? Hier

beginnt bereits eine Prägung, die nicht unterschätzt

werden darf und über die sich viele Eltern

keine Gedanken machen......es aber sollten.

Aber kommen wir zur Hauptperson – dem Schulanfänger,

wie es so schön heißt – zurück.

Sie als Eltern haben ihre Pflichten ernst genommen

und sich um ihr Kind gekümmert – nicht nur

Essen, Trinken und Kleidung.........sondern auch

eine „soziale Erziehung“ gegeben? Sie haben das

Erlernen von sozialem Verhalten nicht nur an den

Kindergarten oder den Kinderladen delegiert, sondern

auch selbst Ihrem Kind „soziales Miteinander

vorgelebt und Ihr Kind in Ihr Familienleben

einbezogen? Sie haben Ihr Kind nicht nur vor dem

Fernseher als besten Babysitter der Nation ge-

parkt? Sie haben mit Ihrem Kind Bücher

angeguckt, vorgelesen, gemalt, gebastelt,

gespielt, viel geredet, erklärt, sind in die

Natur gegangen, haben sich gemeinsam an

Erlebtes erinnert etc.? Sie haben Ihr Kind

altersgemäß selbstständig werden lassen?

Dann ist Ihr Kind bestens auf die Schule

vorbereitet.

Die entscheidende Anfangsfrage ist nämlich

nicht der IQ eines Kindes, sondern seine

Lerneinstellung, sein soziales Verhalten,

sein Umgang mit seinen Klassenkameraden

und – ja, da wird so mancher staunen – mit

seinen LehrerInnen, seine Fähigkeiten, sich

auszudrücken, seine Freude, seine Sorgen

und Nöte zu artikulieren. Schlicht ausgedrückt,

einen verständlichen Satz von sich zu geben und

auch eine Frage zu beantworten, ohne zusammenzuzucken,

wenn jemand eine solche stellt.........also

verbalen Kontakt zu seiner Umwelt, seinen Mitmenschen

aufzunehmen und nicht nur die Fäuste

sprechen zu lassen, Rücksicht auf seine Mitmenschen

zu nehmen. In der Schule ist miteinander zu

reden, zuzuhören, antworten, aufeinander eingehen

erst einmal die wichtigste Aufgabe.

Alles weitere entwickelt sich daraus. Denn wenn

der IQ der alles entscheidende Faktor für den

Werdegang eines Menschen wäre, hätte die Mehrheit

der Menschen gar keine Chancen...........

Text: Bärbel

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Die Einschulung von Fabian

Fabian hat sich sehr auf die Einschulung gefreut

und war - wie sicherlich jedes Kind - total aufgeregt.

Durch den Tag der offenen Tür und von

Schulfesten, die wir besucht hatten, kannte Fabian

die Schule bereits.

Als erstes sind wir in die Kirche gegangen. Der

Gottesdienst war sehr schön und die I - Männchen

wurden mit einbezogen. Sie mussten alle

nach vorne gehen und wurden gesegnet. Anschließend

ging es dann zur Schule, wo die Kinder durch

eine Gasse von Schülern gehen mussten und mit

lautem Applaudieren begrüßt wurden. Dann ging

es in die Turnhalle. Dort wurden die Kinder und

Eltern von der Rektorin begrüßt. Schüler der 3.

und 4. Klassen haben Verschiedenes aufgeführt.

Als das Programm vorbei war, haben die beiden

Klassenlehrerinnen sich vor den I-Männchen aufgestellt.

Die Kinder haben sich zu Ihrer jeweiligen

Klassenlehrerin in Zweier-Reihe gestellt.

Gemeinsam ging es dann in den Klassenraum zur

ersten Unterrichtsstunde. Derweil sind die Eltern

und die anderen Verwandten und Begleiter in die

Aula gegangen und konnten sich dort bei Kaffee

und Kuchen unterhalten. Zu Hause haben wir dann

mit der Uroma, den Großeltern, Tanten, Onkels,

Cousinen und Cousins weiter gefeiert. Wir haben

zusammen Mittag gegessen. Es gab Hühnersuppe

mit Baguette. Zum Kaffee gab es zur Krönung des

Tages eine selbst gebackene Schultüten-Torte

von der Oma. Bestimmte Erwartungen an den Tag

hatten wir nicht. Alles in allem war es ein schöner

und gelungener Tag. Fabian war sehr zufrieden.

Die Einschulung unserer Kinder

Als unsere große Tochter im August 2004 eingeschult

wurde, hatten wir

mittelmäßige Erwartungen.

Unser Hauptziel war

es, dass unsere Tochter

entspannt und mit Freude

lernen kann. Natürlich

waren wir damals sehr gespannt,

was uns in diesem

neuen Lebensabschnitt

so alles erwarten würde.

Wie würde es ihr in der

Schule gefallen? Würde

sie neue Freunde finden?

Würde sie mit dem neuen

Text und Bilder: gelberose

Alltag zurechtkommen?......und noch viele Fragen

mehr gingen uns damals durch den Kopf. Auch Angelique

konnte es kaum erwarten, endlich eingeschult

zu werden. Sie musste allerdings schon vor

der Schuleinführung feststellen, dass Schule kein

Zuckerschlecken ist, sondern auch etwas mit still

sitzen und zuhören zu tun hat.

Warum sie das schon vor der Schuleinführung

feststellen musste? Ganz einfach: Wir haben damals

noch in Thüringen gewohnt. Dort begann die

Schule an einem Donnerstag. Die Schuleinführung

selber war aber erst am Samstag danach. Für Angelique

hieß es also, dass sie schon Donnerstag und

Freitag in die Schule gehen musste. Für uns war

dies damals schon etwas ungewöhnlich, da ich es

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von meiner Zeit noch anders kannte.

Die Schuleinführung war sehr schön. Die Zuckertüte

konnten wir schon einen Tag vorher in der

Schule abgeben. Der Tag der Schuleinführung begann

um 10 Uhr in der Schule mit einer sehr schönen

Feier. Da wir richtig Glück mit dem Wetter

hatten, fand die Feierstunde draußen auf dem Rasen

statt. Die anderen Schüler haben erst etwas

vorgeführt und danach wurden alle Kinder einzeln

aufgerufen und bekamen ihre Zuckertüte überreicht.

Angelique war mächtig stolz. Danach war

Zeit, um Fotos zu machen

und noch ein wenig

zu klönen. Jede

Familie hatte etwas

mitgebracht, teilweise

gab es Salate, Kuchen

und noch allerlei andere

leckere Sachen.

Somit war an diesem

Tag das Problem des

Mittagessens gelöst.

Zu Hause wurde dann

die Zuckertüte ausgepackt

und es gab noch

Kaffee und Kuchen.

Bei Selina und Samantha

sind wir dann entspannter an die Sache herangegangen

und haben auch dem Thema „Schule“ mit

weniger gemischten Gefühlen entgegen gesehen.

Nur die Aufregung der Kinder war dieselbe wie bei

Angelique. Hier allerdings verlief die Schuleinführung

ganz anders. Da wir mittlerweile von Thüringen

nach Hessen gezogen waren, mussten wir uns

mit dem Thema Schuleinführung neu auseinander

setzen. Hier begann die Schule am Montag und die

Schuleinführung war an einem Dienstag. Am Dienstagmorgen

um 9 Uhr traf man sich in der Kirche

zu einem Ökumenischen Gottesdienst. Die Zuckertüten

nahmen die Kinder von zu Hause aus schon

mit in die Kirche. Für mich persönlich war das sehr

ungewöhnlich, weil ich es gewohnt war, dass die

Kinder die Zuckertüte eigentlich von der Lehrerin

überreicht bekommen. Nach einer halben Stunde

Gottesdienst ging es dann in die Schule. Dort war

die große Turnhalle sehr schön geschmückt. Schüler

aus den größeren Klassen führten etwas vor,

der Direktor und der Vorsitzende des Schulelternbeirats

hielten eine Rede und danach wurden

alle Kinder klassenweise von ihrer Lehrerin aufgerufen.

Danach ging es ohne Zuckertüte in die Klassen

und die neuen Erstklässler hatten ihre erste

Schulstunde. Bei Selinas Schuleinführung ist mir

noch eines sehr gut in Erinnerung geblieben: Es

gab an der Schule ein riesiges

Aufgebot an Polizei

und Sicherheitsdienst.

Wir hatten uns schon

gewundert. In der Turnhalle

angekommen wussten

wir dann auch warum:

Der damalige hessische

Regierungschef Roland

Koch war an unsere Schule

gekommen, um die neuen

Erstklässler persönlich

zu begrüßen. War

schon eine interessante Sache damals gewesen.

Cheyennes Schuleinführung verlief genauso wie

bei Selina und Samantha. Allerdings hatten wir bei

Cheyenne wesentlich mehr Bauchschmerzen als

bei unseren 3 großen Mädels, weil sie schon immer

ein wenig langsamer in ihrer Entwicklung war als

andere Kinder. Diese Bauchschmerzen haben sich

dann auch sehr schnell bestätigt. Es war einfach

ein Jahr zu früh für sie, obwohl sie ein „Muss-

Kind“ war.

Im Großen und Ganzen kann ich abschließend eigentlich

sagen, dass unsere Erwartungen erfüllt

worden sind. Wir haben uns von Anfang an kleine

Ziele gesetzt, was den schulischen Bereich angeht,

einfach auch

um unsere Kinder

nicht zu

überfordern.

Denn immerhin

ist es für

sie ein großer

Schritt. Raus

aus dem Kindergarten,

rein

in eine neue

Umgebung, mit

neuen Kindern

und neuen erwachsenenBezugspersonen,

zu denen man

auch erst einmalVertrauen

aufbauen muss. Ich denke einfach, je größer

die Erwartungen der Eltern sind, desto größer ist

der Druck auf die Kinder.....und somit umso größer

auch die Angst des Kindes zu versagen.

Text und Bilder: tearsdontlie1979

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Lena-Maries großer Tag am 9. August 2011

Es war so weit: Nach 4 Jahren Kitazeit durfte sie

endlich in die Schule. Wochen vorher wurde in der

Kita eine Zuckertüte gebastelt. Mit vollem Elan

- gerade ich als Mama war voll dabei - war Lena-

Marie einen Nachmittag mit mir in der Kita zum

Basteln....

Tage vor der Einschulung wurde es immer schlimmer.

Lena konnte nicht mehr schlafen, redete nur

noch von der Schule, war so extrem wissbegierig

und konnte es kaum erwarten.

Am 9.8.2011 war es endlich so weit: IHR großer

Tag war endlich da!

Wir haben uns alle früh fertig gemacht, da wir um

8 Uhr in der Kirche sein mussten. Dort warteten

die Lehrerin, die Rektorin und andere Schulkinder.

Es wurde von der Schule ein gemeinsamer Gottesdienst

gestaltet: Die Geschichte vom Regenbogenfisch,

der anfangs nicht mit den anderen Fischen

teilen wollte.........und zum Schluss doch verstanden

hat, dass das Leben nur gemeinsam schön ist

und man gemeinsam stark ist. Der Gottesdienst

war wunderschön! Zum Schluss hat jedes Einschulungskind

eine Schuppe bekommen........sie hängt

heute noch immer über Lenas Bett.

Nach dem Gottesdienst sind die zwei Klassenlehrer

mit ihren Schulanfängern gemeinsam zur

Schule gelaufen, während wir Eltern getrennt

von den Kindern hinterher gelaufen sind. In der

Schule versammelten wir uns alle in der Turnhalle.

Dort wurde nun für die Erstklässler ein kleines

Programm von den Zweitklässlern gestaltet: Die

Kinder haben gesungen und auf Musikinstrumenten

gespielt. Nach dem Empfang in der Turnhalle sind

die Erstklässler mit ihren Lehrern in den Klassenraum

gegangen. Sie hatten ihre ersten zwei Stunden

Unterricht. Wir Eltern warteten draußen bei

Kaffee und Kuchen. Um 12 Uhr war dann alles vorbei.

Zu Hause haben wir mit der Familie die Einschulung

gefeiert, schön zu Mittag gegessen und nachmittags

mit selbst gebackenem Kuchen Kaffee getrunken.

Lena war so happy, endlich ein Schulkind

zu sein, und ist abends erschöpft eingeschlafen.

Heute - nach einem dreiviertel Jahr - ist Lena-

Marie immer noch voll dabei und erzählt ihrem

Bruder, der dieses Jahr zur Schule kommt, alles,

was er so wissen muss.

Text und Bilder: cybercat0203

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Einschulung - aus einer Lehrersicht

Durch die Umstrukturierung an den Berliner Schulen

habe ich inzwischen zwei verschiedene Arten

der Einschulung kennengelernt.

Früher war alles neu.....für alle Beteiligten. Die

Lehrer kannten die Schüler und Eltern nicht und

umgekehrt. Es war immer sehr aufregend, was für

eine neue Klasse auf mich zukam. Ich muss ehrlich

sagen, dass ich damals immer erhebliche Schmetterlinge

im Bauch hatte.

Die erste Begegnung war wirklich am Einschulungstag.

Die Organisation war über Jahrzehnte

dieselbe: Die Stühle in der Aula waren klassenweise

beschriftet. Die Kinder saßen vorne, die Eltern

– mit der Schultüte - und Anhang weiter hinten

in der Aula. Wir Klassenlehrer und auch weitere

Kollegen bemühten uns, den Eltern und Kindern zu

helfen, ihre richtigen Plätze zu finden. Manches

Kind guckte ängstlich, mancher wollte sich nicht

von Mama und Papa lösen, andere wiederum sahen

dem neuen Lebensabschnitt äußerst neugierig entgegen.....und

der eine oder andere fiel bereits bei

der Einschulungsfeier unangenehm auf.

Zuerst begrüßte die Schulleiterin die Neulinge

mit einer kurzen Ansprache. Anschließend gab es

ein kurzes Rahmenprogramm, das von den jetzigen

Zweitklässlern aufgeführt wurde. Es wurde

an dieser Stelle also gezeigt, was die Kinder in

einem Schuljahr schon gelernt haben. Das waren

z.B. Lieder, Tänze, Gedichte, kleine Sketche. Das

Programm war für die Kinder immer sehr spannend.

Anschließend gingen die Klassen mit ihrer

Klassenlehrerin in das Klassenzimmer zur ersten

Unterrichtsstunde. Den Eltern wurden in der Zwischenzeit

von der Schulleitung weitere wichtige

Informationen gegeben......und dann begann für sie

das Warten auf das Ende des ersten Schultages

ihrer Sprösslinge. Kollegen mussten den Zugang

zu den Klassen „bewachen“, damit die aufgeregten

Eltern nicht schon in die erste Schulstunde

reinplatzten.....das ist allerdings bei allen anderen

Veränderungen bis heute so geblieben.

Nachdem sich ein Schulverein etabliert hatte,

wurde den Eltern die Wartezeit mit Kaffee, Tee

und Gebäck verkürzt.....auch das ist heute noch so.

Erste neue Kontakte konnten geknüpft werden und

alte erneuert.

Seit 4 Jahren wird an meiner Schule jahrgangsübergreifend

unterrichtet – Schüler des ersten

und zweiten Schuljahres und sogenannte Dehnkin-

der in einem Klassenverband. Das hat zur Folge,

dass pro Klasse nur die halbe Schülerzahl neu hinzukommt.

Da wir inzwischen den Hort im Hause haben

und jeweils ab 1. August die neuen Erstklässler

diesen mit Eingewöhnungsphasebesuchen

können,

kennen sich

sehr viele Kinder

bereits vor

der eigentlichenEinschulung.

Da ich

in der letzten

Ferienwoche

auch einige

Male in die

Schule gehe,

um im Klassenraum

einiges

vorzubereiten,

führt mich

mein Weg auch

in den Hort:

Begrüßung meiner Erzieherin und selbstverständlich

auch Begrüßung der alten und neuen Kinder. So

ist die erste Kontaktaufnahme deutlich schneller

möglich und am Einschulungstag kenne ich etliche

Kinder bereits mit Namen.

In der ersten Schulwoche haben nur die Zweitklässler

Unterricht, die Erstklässler besuchen

nur den Hort. Einmal – meistens am Donnerstag

– kommt meine Erzieherin mit den Erstklässlern

ins Klassenzimmer, damit die Kinder das Klassenzimmer

bereits gesehen haben und ihnen am Einschulungstag

nicht alles fremd ist. Dann gestalten

wir beide eine gemeinsame Unterrichtsstunde –

meistens Musik, weil das sehr auflockernd und altersunabhängig

ist und allen Spaß macht.

Am Einschulungstag sitzen in der ersten Reihe nun

nicht nur die Erstklässler, sondern auch die Zweitklässler

der jeweiligen Klassen. Das Programm wird

inzwischen von den Schülern der 3. Klasse gestaltet.

Ansonsten bleibt der Ablauf derselbe.

Einen wichtigen Unterschied gibt es zwischen früher

und heute noch. Ganz früher fand der erste

Elternabend erst nach der Einschulung statt, dann

wurde er auf die erste Schulwoche vorverlegt,

also zwischen Ende der Sommerferien und Ein-

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schulungstag. Nun findet der erste Elternabend

vor den Sommerferien statt.

Zuerst treffen sich alle Eltern der Erstklässler

im Musikraum und es findet eine allgemeine Begrüßung

durch die Schulleitung statt. Erste, für alle

wichtige Informationen, wie z.B. zum Religionsunterricht,

Islamunterricht und Lebenskunde, werden

gegeben. Anschließend gehen die Lehrer mit

ihren Eltern in die Klassenräume. Die Eltern lernen

die KlassenlehrerInnen kennen.....und umgekehrt.

Diese Elternabende sind von der Stimmungslage

sehr unterschiedlich, also sehr gruppen- bzw. elternabhängig

– so meine Erfahrung, denn ich bin ja

immer dieselbe. Oder doch nicht?

Mein letzter Elternabend jedenfalls war sehr locker

und gelöst, es wurde gelacht und so mancher

blöde Spruch von beiden Seiten gemacht. Dadurch

war meine Einstimmung auf die Kinder und den

Schulanfang sehr positiv, locker und gelöst. Ich

hoffe, der nächste Elternabend wird wieder so

sein.

Text: Bärbel

Wir bedanken uns für die zahlreiche Teilnahme an unseren Gewinnspielen der

letzten Ausgabe der KIARA.

Und hier sind nun unsere Gewinner, herzlichen Glückwunsch:

Gewinnspiel Tierrätsel

Über eine kleine Überraschung darf sich Fabian D. freuen.

Das Buch Engelspfade geht an Jessica D.

Eine Schultütenbefüllung erhalten:

Leon Lucas M. (6 Jahre) Stefanie B. (6 Jahre)

Vielen Dank für eure schönen Bilder.

Alle Gewinner/innen werden per eMail benachrichtigt. Das Redaktionsteam

wünscht viel Spaß mit den Gewinnen.

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Meine Schullaufbahn

So, dann kommt hier mal meine Schul-/Berufslaufbahn – auch nichts Besonderes:

In meiner Familie war alles, was schlechter war als 3, indiskutabel….3 war auch schon hart an der

Grenze…

1971 Einschulung Grundschule Bodenwerder

1975 Realschule Bodenwerder

1981 Erweiterter Sekundarabschluss I

1981 – 1982 Höhere Handelsschule Hameln

mit bestandener Abschlussprüfung

1982 – 1984 Ausbildung zur Industriekauffrau, Rigips Bodenwerder

IHK-Abschluss

1984 – 1985 Fachoberschule Wirtschaft Hameln

Fachabitur

Somit habe ich immer mein Bestes gegeben, bin dann aber 1985 „ausgebrochen“, habe geheiratet und

einen Sohn bekommen….

Dann Trennung und ab 1987 diverse Jobs, auch branchenfremd, um uns über Wasser zu halten….

Von 1999 – 2001 Büro HP Autozubehör

Dann nochmals Heirat, Kinder und 2007 nach der Elternzeit diverse Jobs, auch ALG II, auch ergänzend

2009 nochmals geheiratet

2010 Umzug wegen der Schule meiner Tochter…

Seit Oktober 2010 Ganztags-Bürostelle – würde aber gerne wechseln, um näher an zu Hause zu sein…..

Manchmal bedaure ich, nicht studiert zu haben, aber jetzt mache ich eben das Beste daraus…..auf

keins meiner Kinder möchte ich verzichten und „der Große“ ist ja schon im Masterstudium (Bachelor

mit 1,3 abgeschlossen)

Wessen Weg werden wir in der nächsten Ausgabe nachlesen können?

Text: Sabine

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Unsere Sonne

Das Weltall ist so groß, dass wir uns das gar nicht

vorstellen können. Es gibt unzählige Sterne. Sie

sind nicht gleichmäßig verteilt, sondern in Sternenhaufen

angeordnet. Ein solcher Sternenhaufen

heißt Galaxie, benannt nach dem griechischen

Wort für Milch „gala“.

Im Weltall gibt es mehr als 100 Milliarden Galaxien,

eine davon ist unsere Galaxie oder

Galaxis=Milchstraße. Sie besteht aus Milliarden

von Sternen - einer dieser Sterne ist die Sonne.

Die Sonne bildet den Mittelpunkt unseres Sonnensystems.

Sie ist ein normaler Stern, der sein Licht

zur Erde sendet. Neun Planeten umkreisen die

Sonne auf eigenen Umlaufbahnen: Merkur, Venus,

Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und

Pluto. Die Planeten leuchten nicht selber, sondern

werden von der Sonne angestrahlt.

Merksatz:

Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unsere neun Planeten.

Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto.

Die Sonne entstand vor ca. 5 Milliarden Jahren

aus einer Gaswolke in unserem Universum. Sie besteht

aus verschiedenen Gasen. In ihrem Inneren

entsteht Energie durch die Kernfusion. Die Kernfusion

ist eine Verschmelzung zweier Atomkerne

und setzt jede Menge Energie frei. Die Hauptbestandteile

dieser Energie sind Wasserstoff (chem.

Symbol H) und Helium (chem. Symbol He). Im Inneren

der Sonne beträgt die Temperatur mehr als

100 Millionen Grad.

Die äußere Hülle der Sonne nennt man Atmosphäre.

In ihr unterscheidet man noch drei weitere

Schichten: die Chromosphäre, die Photosphäre und

die Korona.

Die Chromosphäre: Mit speziellen Filtern kann

die Chromosphäre sichtbar gemacht werden. Sie

leuchtet in kräftigem Rot. Ohne die speziellen

Filter ist die Chromosphäre nur bei einer Sonnenfinsternis

kurz sichtbar. Die Chromosphäre ist ca.

10.000 Kilometer dick. In ihr herrschen Temperaturen

bis zu 10.000 Grad Celsius. Sie gibt Energie

in Form von Wärme ab.

Die Photosphäre: Das ist die für unser Auge sichtbare

Sonnenoberfläche. Sie besteht zu 70% aus

Unsere Galaxie, auch Milchstraße genannt.

Wasserstoff, zu 28% aus Helium und zu 2% aus

schweren Elementen. Die Photosphäre ist ca. 200

Kilometer dick und hat eine Durchschnittstemperatur

von ca. 6.000 Grad Celsius. Die Temperatur

in der Photosphäre ist nicht konstant. Es gibt

Temperaturunterschiede, die wir mit dem bloßem

Auge als Farbunterschiede sehen können.

Die Korona: Die Korona oder – übersetzt - Krone

ist der Kranz der Sonne. Sie ist sehr heiß und die

Temperaturen steigen bis zu 2 Millionen Grad an.

Außer bei einer Sonnenfinsternis ist die Korona

selbst mit Hilfsmitteln nicht sichtbar. Allerdings

kann ihre Strahlung mit speziellen Geräten gemessen

werden.

Wie alle Sterne hat auch die Sonne nur eine begrenzte

Lebenszeit. Wissenschaftler gehen davon

aus, dass die Sonne irgendwann ausbrennen und

erkalten wird. Doch bis es soweit ist, werden noch

ca. 5 Milliarden Jahre vergehen.

Die Menschheit war immer schon fasziniert von

der Sonne. So taucht die Sonne auch in vielen mythologischen

und göttlichen Religionen auf. Die

Griechen nannten sie Helios, bei den Römern hieß

sie Sol und die Ägypter glaubten an den Sonnen-

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gott Ra. Bereits 500 v. Chr. wurde die Sonne von

Astronomen erforscht.

Erst viele tausend Jahre später konnten mit der

Erfindung des Teleskops durch Galileo Galilei

(1609) die mit bloßem Auge beobachteten Sonnenflecken

wissenschaftlich untersucht werden. Galileo

Galilei stellte durch seine Beobachtungen fest,

dass die Sonnenflecken in regelmäßigen Abständen

wieder auftauchten - somit war bewiesen, die Sonne

dreht sich um sich selbst.

Die Sonnenflecken - auch Filamente genannt - sind

dunkle Flecken, die als Erscheinung auf der Oberfläche

der Sonne zu sehen sind. Sonnenflecken sehen

auf Grund von Temperaturunterschieden tiefschwarz

aus. Wissenschaftler nehmen an, dass die

Sonnenflecken durch starke Magnetfelder entstehen,

die den heißen Materienstrom im Inneren der

Sonne behindern. Es gibt nicht immer gleich viele

Sonnenflecken - man spricht auch von einem Sonnenfleckenzyklus.

Dieser Zyklus ist alle 11 Jahre

besonders stark. Während dieser Zeit kann es

dann auf der Erde zu Störungen des Funknetzes

kommen. Einen solchen Zyklus haben wir 2012, also

dieses Jahr. Die Sonnenwinde bestehen aus elektrisch

geladenen Teilchen und erreichen die Erde

mit einer Geschwindigkeit von 200 km/s bis zu

3000 km/s. Sie durchbrechen das Magnetfeld der

Erde und es kann zu Störungen im Stromnetz und

Funknetz kommen. Besonders starke Sonnenwinde

soll es im Juli 2012 und um den 21. Dezember 2012

herum geben.

Die Sonne ist der größte und am besten erforschte

Stern unseres Sonnensystems. Es gibt soviel

von ihr zu berichten, dass man ganze Bücherreihen

mit dem Wissen füllen könnte. Ein ganz besonderes

Phänomen möchte ich noch kurz vorstellen:

Die Sonnenfinsternis

Die Umlaufbahn des Mondes verläuft zwischen

Erde und Sonne. Während einer Sonnenfinsternis

trifft der Schatten des Mondes die Erde. Dieses

Ereignis kommt nur sehr selten vor, da der recht

kleine Schatten des Mondes aufgrund seiner „gekippten“

Laufbahn meist an der Erde vorbei geht.

Nur dort, wo der Schatten auf die Erde trifft, ist

eine Sonnenfinsternis zu sehen.

Merksatz:

Der helle Kreis der Korona

Unser Sonnensystem mit den neun Planeten

Erde und Mond

Wie erklärt sich

dieses Phänomen?

Die Erde dreht sich

einmal am Tag von

Westen nach Osten

um ihre eigene Achse

- so entstehen

die Tageszeiten.

Im Osten geht die Sonne auf, nach Süden nimmt sie ihren Lauf,

im Westen wird sie untergeh`n, im Norden ist sie nie zu seh`n.

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Die Erde dreht sich aber nicht nur um ihre eigene

Achse. Sie umkreist während eines Jahres

einmal die Sonne. Dies führt zur Entstehung der

Jahreszeiten. Die Nordhalbkugel ist im Juni der

Sonne zugewandt und im Dezember der Sonne abgewandt.

So wird die Erdoberfläche im Laufe des

Jahres unterschiedlich erwärmt. Wenn auf einer

Erdhalbkugel Sommer ist, ist auf der anderen

Winter und umgekehrt. In den Phasen dazwischen

fallen der Frühling und der Herbst. Wenn nun die

Erde durch den Schatten des Mondes wandert,

so dass der Mond die Sonne verdunkelt, sprechen

wir von einer totalen Sonnenfinsternis. Es gibt

drei Arten einer Sonnenfinsternis. Je nachdem,

wie der Schattenkegel des Mondes auf die Erde

trifft, unterscheiden wir zwischen einer totalen

Sonnenfinsternis, einer ringförmigen Sonnenfinsternis

oder einer partiellen Sonnenfinsternis.

Kleines Himmelslexikon:

Sonnenstürme und Flecken auch

Sonnenwinde genannt

Der schwarze Punkt ist unser

Mond bei einer Sonnenfinsternis.

Eine totale Sonnenfinsternis: Sie entsteht, wenn

der Mond, die Erde und die Sonne in einer Geraden

stehen. Dabei verdeckt der Mond die Sonne

vollständig.

Eine ringförmige Sonnenfinsternis: Sie entsteht,

wenn der Mond nicht die gesamte Sonne abdeckt,

so dass man noch einen strahlenden Ring der Sonne

erkennen kann. Das ist der Fall, wenn der Kernschatten

des Mondes eine zu große Entfernung zur

Erdoberfläche hat.

Eine partielle Sonnenfinsternis: Sie entsteht,

wenn der Mond nur einen Teil der Sonne abdeckt.

Wird die Entfernung vom Kernschatten größer, so

ist die Sonne immer mehr sichtbar.

Im Weltall ist die Sonne nur ein Stern unter vielen

anderen, aber für uns ist sie der wichtigste Stern

unserer Galaxie. Ohne sie würde es kein Leben auf

der Erde geben.

Milchstraße - ein Sternenhaufen im Weltall

Stern - eine glühende Gaskugel, ihr Licht strahlt ins Weltall

Sonne - ein Stern unserer Milchstraße

Planet - umkreist die Sonne auf einer Umlaufbahn

die Erde - ein Planet der Sonne

der Mond - ein Trabant der Erde

Galaxis – unsere Galaxie=Milchstraße

Die Bilder wurden von der Nasa kostenlos zur Verfügung

gestellt. Wer sich noch mehr über das Sonnensystem

und Weltall informieren möchte, findet

auf der Seite www.nasaimages.org hunderte von

Bildern unserer Galaxie.

Eine totale Sonnenfinsternis

Eine ringförmige Sonnenfinsternis

Text: Anni38

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Was tun bei Wespenstichen?

Im Sommer, wenn wir uns wieder oft draußen in der

Natur aufhalten, kommt es auch immer wieder zu

Begegnungen mit Wespen. Zuerst sei gesagt, dass

Wespen nicht stechwütig sind. Sie wehren sich mit

ihrem Stich, weil sie sich von uns bedroht fühlen.

Um eine Wespenattacke zu vermeiden, trägt man

am besten helle Kleidung, ohne großflächige bunte

Muster. Außerdem locken süße Düfte - unter anderem

auch Parfüm - Wespen an. Lässt man Lebensmittel

und Getränke offen stehen, fühlen sich die

Plagegeister ebenfalls eingeladen.

Ganz wichtig!!! Benutzen sie im Freien keine Getränkedosen

oder ähnliche undurchsichtige Trinkgefäße!

Die Wespen, angelockt vom Duft der meist

süßen Getränke, schlüpfen in die Dose und die Menschen

werden während des Trinkens im Mund-/Rachenraum

gestochen. Sollte dies passieren, muss

schnellstens der Notarzt informiert werden!!! Es

droht durch anschwellen der Stichstelle Atemnot.

Ein großes Problem beim Wespenstich ist ebenfalls,

dass manche Menschen allergisch auf das

Wespengift reagieren. Ist die Allergie bekannt,

tragen die meisten Allergiker ein Notfallset bei

sich. Oft ist die Allergie aber nicht bekannt - entweder

weil man noch nie von einer Wespe gestochen

worden ist oder sich die Allergie erst mit der

Zeit entwickelt hat. Es ist durchaus möglich, dass

man schon öfter gestochen wurde, sich aber noch

nie eine Reaktion gezeigt hat. Man sollte also den

Wespenstich immer eine gewisse Zeit beobachten.

Einige Symptome einer allergischen Reaktion können

sein: Kopfschmerzen, großflächiger Ausschlag,

Atemnot, Übelkeit etc. Sollte der Verdacht auf

eine allergische Reaktion bestehen, ist unbedingt

der Notarzt zu rufen. Manche allergische Reaktionen

können in kürzester Zeit lebensbedrohlich

werden und bedürfen schneller ärztlicher Behandlung!

Ist man nun kein Allergiker, ist ein Wespenstich

unangenehm und schmerzhaft. Hier können wir uns

dann wieder der Hilfe aus der Küche bedienen.

Nach dem Stich sollte grundsätzlich erst einmal

geschaut werden, ob der Stachel der Wespe noch

in der Einstichstelle steckt. Wenn ja, dann muss

dieser als erstes entfernt werden. Anschließend

sollte die betroffene Stelle gekühlt werden, z.B.

mit einer Kühlkompresse oder einem kühlen nassen

Waschlappen. So wird die Schwellung etwas gemindert

und der Schmerz lässt etwas nach.

Außerdem kann man eine halbe Zwiebel auf die

Einstichstelle legen. Diese kann unterstützend gegen

Entzündungen und Bakterien wirken.

Eine ähnliche Wirkung hat es, ein mit einem Gemisch

aus Essig und Wasser getränktes Papiertaschentuch

auf den Stich zu legen.

Text: Zaubersternfee

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Was tun bei Sonnenbrand?

Sommer…Sonne…Sonnenbrand !

Um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen, sollte

man sich bei allen Aktivitäten im Freien mit Sonnencreme

eincremen. Je höher der Lichtschutzfaktor,

desto länger ist man vor einem Sonnenbrand

geschützt.

Wenn es dann doch passiert und man sich einen

Sonnenbrand zugezogen hat, verspürt man zunächst

ein Ziehen und Jucken. Die betroffenen

Hautstellen sind gerötet und fühlen sich warm an.

Zur Linderung der Beschwerden eines leichten

Sonnenbrandes gibt es folgende Hausmittel:

- Kühlen ist das erste, was man tun sollte.

Man stellt sich unter eine kühle Dusche

oder legt auf die betroffene Stelle einen

kühlen, feuchten Waschlappen.

- Man kann auch ein Gemisch aus 3 EL

Quark, 1 EL Zitronensaft und 1 TL Ho-

nig bereiten. Alles gut verrühren und

auf die betroffene Haut auftragen. Der

Quark hilft durch seine kühlende Wir-

kung. Zitronensaft kann die Ablösung der

Haut verhindern. Der Honig hilft, die Haut

geschmeidig zu halten. ACHTUNG ! Keinen

Quark verwenden, wenn sich die betroffe-

ne Haut bereits ablöst. Durch die Bakteri-

en im Quark besteht dann Infektionsge-

fahr !

- Wenn man einen Sonnenbrand auf dem Rü-

cken hat und niemanden, der beim Auftragen

der Quark-Zitronen-Honigmi-

schung behilflich sein kann, kann man ein

Bad mit kühlem Wasser nehmen und einige

Teebeutel Schwarztee hinzugeben. Der

Tee wirkt entzündungshemmend.

- Nach dem Kühlen sollten die betroffenen

Hautstellen gepflegt werden: entweder

mit einer After-Sun-Lotion oder einer

selbst zubereiten Lotion aus 3 EL Oliven-

öl und 1 EL Zitronensaft – auch wieder gut

verrühren.

- Um den Flüssigkeitsverlust, der bei einem

Sonnenbrand entsteht, auszugleichen, ist

es sehr wichtig, ausreichend zu trinken.

Auch bei diesen Tipps aus der Küche gilt: Der Gang

zum Arzt ist unerlässlich, wenn man sich einen

starken Sonnenbrand - tiefrot, sehr schmerzhaft

mit Blasenbildung und Hautablösung - zugezogen

hat.

Auf einen schönen Sommer......aber ohne Sonnenbrand!

Text: Zaubersternfee

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Die Grillsaison ist eröffnet

Kaum sind die ersten warmen Tage, schon sieht

man den einen oder anderen Nachbarn im Garten

und man riecht, dass der Grill angeworfen wurde

und die Grillsaison eröffnet ist.

Der eine grillt auf

Holzkohle, der nächste

auf Gas und der dritte

auf einem elektrischen

Grill. Auch die

Glut eines abgebrannten

Lagerfeuers lässt

sich noch zum Grillen

verwenden. Ob man es

glaubt oder nicht, das

Grillgut schmeckt in

allen Fällen gleich. Das

gleichmäßigste Ergebnis

erhält man auf Elektro-

oder Gasgrills. Ein

Vorteil von Gasgrills

ist, dass sie nach dem

Abschalten besonders

Steingrill

schnell wieder abkühlen und man sie nicht löschen

muss. Am meisten Spaß macht den meisten aber

immer noch das Grillen mit Holzkohle. Kinder helfen

gerne beim Grillen, müssen dabei aber ständig

beaufsichtigt werden. Zum Toben oder sogar

Ballspielen müssen die Kinder weit weg vom Grill.

Außerdem muss der Grill einen sicheren Stand haben,

so dass er keinesfalls umfallen kann. Jedes

Jahr gibt es in Deutschland etwa 4000 Grill-Unfälle.

Bevor man das Grillgut auf den Grill legen

kann, benötigt man eine gleichmäßige Hitze. Diese

hat man beim Elektrogrill nach wenigen Minuten,

beim Gasgrill sofort, nur bei der Kohle kann es etwas

dauern und erfordert ein gewisses Geschick.

Man kann hier mit speziellen Grillanzündern nachhelfen.

Vor Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin,

die explosive Gase entwickeln, sei an dieser Stelle

besonders gewarnt. Wenn man brennbare Flüssigkeiten

auf bereits entzündete Kohle schüttet,

kann es zu einer Stichflamme oder einer explosionsartigen

Verbrennung kommen, die schon zu so

manchem Unfall geführt hat. Feste Grillanzünder

bilden hier eine viel geringere Gefahr. Beschleunigen

lässt sich das Anbrennen der Kohle auch mit

einem Fön, der für diesen Zweck am besten aus

Metall ist, wie man ihn zum Löten oder Abbeizen

verwendet. Ein normaler Haarfön kann in der Nähe

der Glut anfangen zu schmelzen. Oder man fächelt

zusätzlichen Sauerstoff mit einem großen flachen

Gegenstand in die Kohle. Hierfür eignet sich beispielsweise

ein Tablett. Die Glut sollte gleichmäßig

verteilt sein, damit später das Grillgut gleichmäßig

durchgart. Wenn sich die Kohle nicht gleichmäßig

entzündet, erreicht man das auch, indem man die

Kohle mit einem Stock hin und her schiebt, also einige

bereits glühende Stückchen in die Ecken, die

noch kalt sind. Sobald es überall glüht, aber keine

Flammen mehr züngeln, kann das Grillgut auf den

Glut/Feuer

Rost gelegt werden. In Aluminiumfolie eingewickelte,

ungeschälte Kartoffeln lassen sich direkt

an den Rand der Glut legen, nicht nur auf den Grillrost.

Sie können vorher bereits gekocht sein, dann

brauchen sie nur nochmal zwei oder drei Minuten.

Rohe Kartoffeln brauchen mindestens zwanzig

Minuten, manchmal sogar bis zum Ende des

Grillabends, bis sie auf diese Weise gar werden.

Zwischendurch kann man die Folienkartoffeln mit

einer Grillzange oder auch mit einem Stock umdrehen,

so dass sie von allen Seiten Hitze bekommen.

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Auf den Grillrost können Fleisch, Würstchen und

auch Gemüse, das meistens in Alufolie gewickelt

wird, gelegt werden. Sehr beliebt ist auch das

Grillen von Maiskolben. Oft legt man am Anfang

Fleisch und Würstchen nebeneinander auf den

Grill. Dann sind die Würstchen schneller fertig

als das gleichzeitig aufgelegte Fleisch und man

kann schon mal etwas essen, während das Fleisch

durchgart. Das Fleisch kann in Marinade eingelegt

sein, die beliebig gewürzt sein darf. Hierzu findet

man die unterschiedlichsten Rezepte. Wenn Kinder

mitessen, sollte die Marinade nicht zu stark

gewürzt sein. Nicht ganz so zartes Fleisch wird

butterweich, wenn man es zuvor über Nacht in

Cola einlegt. Mit einer Grillzange aus Holz oder

Metall muss das Fleisch ab und zu gewendet werden.

Zur Not tut es auch ein Pfannenwender oder

eine Gabel. Wenn die Hitze doch nicht so gleich-

Der stolze Schmetterling

(eine Fabel aus dem Sudan)

mäßig ist, wie sie sein sollte, muss man bei dieser

Gelegenheit die dunklen mit den noch hellen

Fleischstücken vertauschen. Zum Fleisch serviert

man diverse Salate oder Finger-food. Hier wird sicherlich

neben der Rohkost auch ein Nudel-, Reis-

oder Kartoffelsalat stehen. Dazu kommen Soßen

- je nach Geschmack - und Senf. Kinder wollen oft

einfachen Ketchup.

Am Ende des Grillabends muss sichergestellt sein,

dass die Glut kein Feuer entfachen kann. Sicherheitshalber

löscht man die Glut mit Wasser, welches

man von außen nach innen gleichmäßig über

die ganze Fläche gießt. Indem man nochmal in die

Asche pustet, kann man sehen, ob irgendwo noch

Glutreste aufglimmen und diese nochmal löschen.

Guten Appetit!

Text: John67

Ein wunderschöner Schmetterling umflatterte eine duftende Blume; da bemerkte er eine hässliche

Raupe, die im Staube dahin kroch. Verächtlich rief der Schmetterling ihr zu: „Wie darfst

du es wagen, dich in meiner Nähe sehen zu lassen? Fort mit dir! Sieh, ich bin schön und strahlend

wie die Sonne, und meine Schwingen tragen mich hoch in die Lüfte, während du auf der

Erde umher kriechst. Fort, wir haben nichts miteinander zu schaffen!“

„Dein Stolz, du bunter Schmetterling, steht dir schlecht an“, erwiderte die Raupe ruhig. „All

deine Farbenpracht gibt dir nicht das Recht, mich zu verachten. Wir sind und bleiben Verwandte,

so schmähst du dich also selbst. Bist du nicht früher eine Raupe gewesen? Und werden

deine Kinder nicht Raupen sein wie du und ich?!“

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Spaghettisalat

Zutaten für ca. 4 Personen:

500 g Spaghetti

2-3 Paprikaschoten nach Belieben grün/gelb/

rot

Mozzarella (Menge nach Geschmack)

1-2 EL Olivenöl

Pizzagewürz

Pfeffer/Salz

125 ml Gemüsebrühe

Zubereitung:

500g Spaghetti al

dente kochen, abgießen

und mit kaltem

Wasser abschrecken,

bis die Nudeln

abgekühlt sind. Spaghetti

in eine große

Salatschüssel geben.

Die Paprika in kleine Würfel schneiden und unter

die Spaghetti mischen. Mit Pizzagewürz, Salz und

Pfeffer würzen. Anschließend 125 ml Gemüsebrühe

und 1-2 Esslöffel Olivenöl an den Salat geben. Zum

Schluss Mozzarella in kleine Würfel schneiden und

untermischen. Den Spaghettisalat im Kühlschrank

mindestens 3 Stunden durchziehen lassen.

Zucchini-Salat

Zutaten für ca. 6-8 Portionen

1 kg Zucchini – möglichst kleine – in Scheiben

schneiden

2 Zwiebeln würfeln

10 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

Zucker

nach Geschmack etwas trockener Weiß-

wein, trockener Sherry oder Apfelsaft

Zubereitung:

Olivenöl in einer Pfanne oder einem Kochtopf erhitzen,

Zwiebelwürfel andünsten. Anschließend die

in Scheiben geschnittenen Zucchini hinzufügen

und solange dünsten, bis Zwiebeln und Zucchini

glasig sind. Mit Salz, 2-3 Prisen Zucker und Pfeffer

würzen. Zur Verfeinerung kann man noch mit

Weißwein, Sherry oder Apfelsaft ablöschen. Wer

diesen Salat schärfer mag, kann noch mit Tabasco

würzen. Die garen Zucchini in eine Schüssel geben

und abkühlen lassen. Vor dem Servieren noch einmal

umrühren und abschmecken.

Warm kann man dieses

Gericht auch als

Zucchini-Gemüse zu

diversen Fleischspeisen,

wie z.B. Kotelett,

Schnitzel, servieren.

Reissalat

Zutaten:

250 g Reis (Langkornreis)

1 Zwiebel

je 1 Paprikaschote grün, rot, gelb

1-2 Gewürzgurken

je 1 Dose Erbsen und Mais

250 g Fleischwurst

Zutaten für die Marinade:

2 EL Essig

Salz und Pfeffer nach Geschmack

1 EL Paprikapulver (scharf)

evtl. Knoblauch nach Geschmack

Petersilie, gehackt (Tiefkühlware)

Schnittlauch, gehackt (Tiefkühlware)

2 EL Mayonnaise

2 EL Tomatenketchup

1 Becher Joghurt

Zubereitung:

Reis gar kochen und abkühlen lassen. Zwiebel,

Paprika, Gurken und Fleischwurst in kleine Würfel

schneiden, zum Reis geben und verrühren. Erbsen

und Mais untermischen.

Marinade zubereiten und

vorsichtig unter die Reis-

Gemüse-Mischung heben.

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Hackfleischspieße

Zutaten:

400 g Rinderhackfleisch

2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

½ rote Paprikaschote

1 Ei (Größe L)

1 TL Senf

Salz, Pfeffer

1 EL fein geschnittene Kräuter (Thymian, Ros-

marin, Salbei, Petersilie)

4 Mini-Tomaten (längs halbiert)

etwas Olivenöl

4 Spieße (aus Metall oder Holz)

Zubereitung:

Hackfleisch in eine Schüssel geben. Zwiebeln und

Knoblauch schälen und fein hacken. Mit den Paprikawürfeln,

dem Ei, dem Senf, den Gewürzen und

Kräutern zum Hackfleisch geben und verkneten.

Aus dem Teig 12 Kugeln formen. Je 3 Kugeln abwechselnd

mit den halbierten Tomaten auf die

Spieße stecken. Diese leicht mit Öl einpinseln und

auf dem vorgeheizten Grill 8-10 Minuten grillen,

dabei öfters wenden. Alternativ in einer Grillpfanne

etwa 10 Minuten braten. Spieße anrichten und

garnieren.

Schichtsalat

Zutaten:

1 Glas Selleriesalat

1 Dose Mais

1 Dose Ananasstücke

5 hart gekochte Eier

400 g gekochter Schinken

2 kleine Äpfel (ca. 300 g)

1 Stange Lauch

1 Glas fettreduzierte Mayonnaise (500 g)

300 g Joghurt

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Sellerie, Mais und Ananas jeweils in ein Sieb geben

und gut abtropfen lassen. Eier schälen und klein

schneiden. Schinken in kleine Würfel schneiden.

Äpfel schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen

und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.

Lauch längs halbieren, putzen, gründlich waschen,

dann in feine Ringe schneiden, in gesalzenem Was-

ser eine Minute blanchieren, in Eiswasser abschrecken

und gut abtropfen lassen. Alle Zutaten

schichtweise in der angegebenen Reihenfolge in

eine Glasschüssel füllen. Die Mayonnaise mit dem

Joghurt, Salz und Pfeffer verrühren. Die Sauce

über den Salat geben und zugedeckt 24 Stunden

an einem kühlen Ort ziehen lassen.

Beerenshake

Zutaten – ca. Angaben, da Eigenkreationen

200 – 300 g frische Früchte, wie Erdbeeren,

Himbeeren ect.

1 Banane und Ahornsirup nch Ge-

schmack, wahlweise auch Zucker

Zubereitung:

Alles zusammen mit einem Mixer

fein pürieren, mit ca.

400 – 500 ml Milch oder Sahne-

Wasser-Mischung auffüllen. In

Gläser gießen und schmecken lassen.

Holunderblütengetränk für Kinder

Zutaten:

ca. 20 Holunderblütendolden

ca. 5 l Wasser

300 g Honig

4 Zitronen – unbehandelt

Zitronenmelisse – nach Geschmack ca.

eine Hand voll

Die Holunderblüten nur mit kaltem Wasser abbrausen.

Die Holunderblüten zusammen mit dem

Wasser und dem Honig in eine große Schüssel oder

einen Steintopf geben und den Saft von 3 Zitronen

hinzufügen. Die 4. Zitrone in Scheiben schneiden

und dazugeben. Schüssel oder Steintopf mit einem

Deckel oder Geschirrhandtuch abdecken und ca.

24 h ziehen lassen.

Vor dem Servieren die Zitronenmelisse dazutun

und am besten schmeckt der Holunderblütensaft

eiskalt.

Sollte das Leitungswasser nicht so recht trinkbar

sein, kann natürlich auch anderes stilles Wasser

genommen werden.

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Prozesskostenhilfe

Vielen wird der Begriff „Armenrecht“ noch bekannt

sein. Seit dem 1. Januar 1981 wurde dieser

Begriff durch den Ausdruck „Prozesskostenhilfe“

ersetzt.

Der Staat gewährt Bürgern, die als wirtschaftlich

„bedürftig“ angesehen werden, Beratungs- und

Prozesskostenhilfe. Wer nach seinen wirtschaftlichen

und persönlichen Verhältnissen die Kosten

für einen Prozess nicht aufbringen kann, erhält

vom Staat einen Zuschuss oder die Übernahme

der Prozesskosten.

Einiges gibt es dabei zu beachten. Um die Prozesskostenhilfe

zu erhalten, muss der angestrebte

Prozess Aussicht auf Erfolg haben. Wenn vor

Prozessbeginn absehbar ist, dass ein Prozess nicht

gewonnen werden kann, gibt es vom Staat keine

Prozesskostenhilfe. Das soll unnötige und mutwillige

Klagen verhindern.

Wer über Vermögen verfügt, muss dieses auch

einsetzen - insbesondere bei bestehenden Rechtsschutzversicherungen

oder einem Verfahrenskostenvorschuss

(z.B. bei einem Unterhaltsstreit).

Die Verfahrenskosten werden je nach einzusetzendem

Vermögen teilweise oder ganz übernommen.

Bei einer Teilübernahme wird eine Ratenvereinbahrung

über die Rückzahlung vereinbart. Diese

richtet sich nach der Höhe der wirtschaftlichen

Verhältnisse.

Die Berechnung der wirtschaftlichen Bedürftigkeit

setzt sich wie folgt zusammen:

Von dem Bruttoeinkommen werden abgezogen:

Steuern, Sozialversicherung, Werbungskosten,

Freibeträge für die Partei, den Ehegatten und die

Kinder, Miete, Nebenkosten, Heizkosten, besondere

Aufwendungen.

Das verbleibende Einkommen ist entscheidend für

die Gewährung der Prozesskostenhilfe mit oder

ohne Ratenzahlung.

Für Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und

Hartz4-Empfänger gelten andere Berechnungen.

Die genauen Tabellen dazu findet man im Internet.

Einen Antrag auf Prozesskostenhilfe gibt es beim

Prozessgericht oder online zum Ausdrucken.

Dem Antrag sind beizufügen:

- der Streitfall inklusive aller Beweismittel

- eine Erklärung über die persönlichen und wirt-

schaftlichen Verhältnisse mit den entsprechen-

den Unterlagen

Wichtig!!!!

§

Auch wenn Prozesskostenhilfe gewährt wird, ist

dies noch keine Garantie auf ein erfolgreiches

Verfahren. Wird der Prozess verloren, sind in jedem

Fall die Kosten der Gegenpartei zu übernehmen.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Prozesse

vor dem Arbeitsgericht.

Text: anni38

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

URLAUBSZEIT = EINBRUCHSZEIT

Bald beginnen die Sommerferien und viele Familien

fahren in den Urlaub - eine gute Zeit für Einbrecher.

Auch während Ihres Urlaubs sollte Ihre Wohnung

oder Ihr Haus bewohnt wirken. Dazu gehört das

tägliche Entleeren des Briefkastens. Bitten Sie

einen Verwandten, Freund oder Nachbarn, dies für

Sie während Ihrer Abwesenheit zu tun. Sie können

sich Ihre Post auch an den Urlaubsort nachsenden

oder im Postamt lagern lassen. Bestehende Abonnements

für Zeitungen sollten während Ihres Urlaubs

abbestellt werden.

Während Ihrer Abwesenheit sollten Rollläden

tagsüber hochgezogen werden.

Achtung: Bitte vorher bei Ihrer Versicherung

nachfragen, denn manche Versicherungen verlangen

bei längerer Abwesenheit, die Rollläden dauerhaft

unten zu lassen.

Besprechen Sie Ihren Anrufbeantworter mit einem

neutralen Text, teilen Sie in Ihrer Ansage

keinesfalls mit, dass Sie verreist sind. Beim Einkaufen

sollten Sie nichts über Ihren Urlaub erzählen,

ein potenzieller Einbrecher könnte diese

Information hören und später nutzen.

Wer einen Garten hat, sollte daran denken, die

Außensteckdosen abzuschalten und Gartenmöbel

wegzuräumen. Diese könnten leicht als Aufstiegshilfe

dienen. Daran sollte übrigens immer gedacht

werden!!!

Geben Sie Ihre Urlaubsanschrift einem Verwandten,

Freund oder Nachbarn. So sind Sie in einem

Notfall erreichbar.

Wertgegenstände und Dokumente

Nehmen Sie möglichst wenige Wertgegenstände

mit in den Urlaub. Am sichersten sind Ihre Wertgegenstände

in einem Kundenschließfach eines

Geldinstitutes aufgehoben. Viele Geldinstitute

bieten einen Urlaubsservice an und Sie können ein

Schließfach für kurze Zeit anmieten.

Für Wertgegenstände, die Sie mit in den Urlaub

nehmen, sollten Sie eine Liste erstellen, damit Sie

einen eventuellen Verlust später Ihrer Versicherung

melden können. Sinnvoll sind auch Fotos der

Wertgegenstände.

Machen Sie Fotokopien Ihrer Ausweise und Fahrzeugpapiere

und bewahren diese getrennt von den

Original-Dokumenten auf. Im Falle eines Diebstahls

oder Verlustes bekommen Sie einfacher

Ersatzdokumente.

Rund ums Auto

Vor dem Urlaub sollten Sie Ihr Auto auf folgende

Weise sichern:

Sollten Sie Gepäck auf dem Dach Ihres Autos

transportieren wollen, empfiehlt sich ein abschließbarer

Dachgepäckträger

Das Autoradio sollte über einen Code verfügen und

bei Bedarf schnell ein- und ausgebaut werden können.

Wenn Sie Leichtmetallfelgen an Ihrem Auto haben,

sichern Sie diese durch ein Felgenschloss.

Sie können Ihr Auto zusätzlich noch durch eine

Lenkradsicherungsstange schützen. Nehmen Sie

einen Wohnwagen mit, sollte an eine Deichselsicherung

gedacht werden.

Verhalten am Urlaubsort

An Ihrem Urlaubsort sollten Sie die gleichen Sicherheitsregeln

beherzigen, wie Zuhause.

Meiden Sie bei Dunkelheit unbeleuchtete Straßen

und Parks. Lassen Sie sich nicht auf übermäßigen

Alkoholgenuss mit Fremden ein.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen, die das Risiko mindern,

einem Verbrechen zum Opfer zu fallen:

Wenn Ihre Urlaubsreise am Morgen beginnt, sollten

Sie nicht schon am Abend vorher das Auto mit

Ihrem Gepäck beladen.

Wenn Sie unterwegs übernachten müssen, nehmen

Sie unbedingt Ihr gesamtes Gepäck mit ins Hotelzimmer

– auch wenn es mühsam ist!

Wertgegenstände nicht offen im Auto liegen lassen,

lieber im Kofferraum verstauen und abschließen.

Behalten Sie auch bei kurzen Pausen Ihr Auto

im Auge – auch Ihr Kofferraum ist kein Tresor!

Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe oder bei

der Campingplatzverwaltung. Wichtig!!! Lassen Sie

sich eine Quittung der eingelagerten Wertsachen

geben und bewahren Sie diese gut auf.

Lassen Sie beim Baden Ihre Sachen nie unbeaufsichtigt.

Fragen Sie einen Nachbarn, ob er auf

Ihre Sachen aufpasst.

Bei Abwesenheit das Hotelzimmer, Ferienhaus

oder den Wohnwagen immer abschließen. Lassen

Sie auch bei kurzer Abwesenheit nie die Zünd-

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

schlüssel in Ihrem Auto stecken, schließen Sie

Fenster, Schiebedach, Türen und Kofferraum.

Lassen Sie Ihr Gepäck an Bahnhöfen, Häfen oder

Flughäfen nie aus den Augen.

Zeigen Sie niemals, wie viel Geld Sie bei sich tragen.

Immer häufiger kommt es vor, dass Trickdiebe

bestimmte Notsituationen vorspielen und auf

hilfsbereite Urlauber hoffen, die dann bestohlen

werden. In solchen Fällen ist es ratsamer, über

Handy die Polizei zu holen und nicht selbst tätig

zu werden.

In vielen Ländern werden auf der Straße teure

Uhren, Schmuck, Parfüms, Kleidung etc. angeboten.

Seien Sie vorsichtig. Meist handelt es sich

hierbei um wertlose Kopien oder Diebesgut.

Bei der Anschaffung von Antiquitäten holen Sie

unbedingt vorher Erkundigungen über die Einfuhrbestimmungen

ein. Bestimmte Tiere, Tierprodukte

und auch Pflanzen unterliegen einem Artenschutzabkommen.

Die hier genannten Ratschläge dienen der Vorbeugung

von Verbrechen. Sie sind keine Garantie,

nicht doch Opfer eines Verbrechens zu werden.

Wenn Sie im Auslandsurlaub Opfer eines Verbrechens

wurden, gehen Sie umgehend zur Polizei und

erstatten Anzeige. Wenn Sie die Landessprache

nicht beherrschen, bitten Sie Bekannte, den Reiseleiter

oder auch das Hotelpersonal um Hilfe.

Lassen Sie sich die Anzeige schriftlich geben. Sie

Kindersprüche:

• Mädchen können ihr Pipi nicht im Stehen machen,

weil sie nichts zum Festhalten haben.

• Meine Mama ist echt schön, man sieht immer

noch, dass sie mal jung war.

• Beim Schnitzel muss man zuerst das Fleisch tot

klopfen.

• Wenn wir den Papa nicht hätten, müssten wir alle

Essensreste wegschmeißen.

benötigen diese später für Ihre Versicherung. Bei

gestohlenen Dokumenten oder Bargeld wenden Sie

sich bitte an das deutsche Konsulat oder die deutsche

Botschaft. Dort erhalten Sie Hilfe.

Text: Anni38

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Die Rechte behinderter Menschen

Zunächst einmal möchte ich ein paar Gedanken

zum Begriff der Behinderung schreiben. Es gibt

zwei verschiedene Modelle:

- das soziale Modell von Behinderung – hier

steht die Sichtweise, jemand wird behindert,

im Vordergrund

- das medizinische Modell mit dem Blickwinkel,

jemand ist von Geburt an behindert.

In der Medizin gibt es eine Einteilung der Krankheiten

durch den sogenannten ICD-10 Schlüssel.

Hier ist alles in Klassen eingeteilt und aufgelistet,

was abweichend von der Norm (in dem Fall: gesund)

ist. So bedeutet z.B. eine F.20 eine Schizophrenie.

Nach der 20 gibt es einen Punkt und eine weitere

Zahl. Diese gibt dann Auskunft über die spezielle

Form der Schizophrenie. Auf einer Krankmeldung

schreibt der Arzt immer die Diagnose in Form dieser

Zahlen des ICD Schlüssels. Um noch ein wenig

mehr Klarheit in den Begriff „Behinderung“ zu

bringen, möchte ich noch kurz auflisten, welche

Behinderungsarten es gibt:

- Körperliche Behinderung (z.B. Querschnittlähmung)

- Sinnesbehinderung (z.B. blind)

- Sprachbehinderung (z.B. stottern)

- Lernbehinderung (z.B. Dyskalkulie)

- Psychische Behinderung (z.B. Schizophrenie,

aber auch Depressionen)

- Geistige Behinderung (z.B. Downsyndrom)

Natürlich kann ein Mensch auch mehrfach behindert

sein, z.B. geistig und körperlich behindert

oder sprach- und sinnesbehindert. Jede Kombination

ist da möglich. Jede Behinderung hat auch

ihre eigenen Interessenverbände und Selbsthilfegruppen.

Es gibt Organisationen, die sich sehr

stark für ihre Rechte engagieren (z.B. der Blindenverband),

andere Gruppen sind noch nicht so

gut organisiert. Einen großen Stellenwert hat die

Ratifizierung der UN Menschenrechtskonvention

der „Rechte behinderter Menschen“ durch

Deutschland im Jahre 2009. Dadurch hat sich

die Politik verpflichtet, diese Konvention zeitnah

umzusetzen...ein riesiges Ziel, welches sicherlich

noch viele Jahre Zukunftsmusik sein wird. Erste

Ansätze sind aber schon sichtbar (z.B. die verstärkte

integrative Beschulung, die immer breite-

re Diskussion einer inklusiven Gesellschaft etc.).

Am 13. Dezember 2006 beschlossen die Vereinten

Nationen die UN-Konvention über die Rechte von

Menschen mit Behinderungen . Ein ganz wichtiger

Leitsatz dabei lautet: gleiche Rechte in Bildung,

Arbeitswelt, kulturellem Leben, aber auch :

• das Recht an eigenem und ererbtem Besitz

• das Verbot der Diskriminierung in der Ehe

• das Recht auf Kinder in Verbindung mit dem

Verbot einer Sterilisation aufgrund einer

Behinderung

• das Verbot von Experimenten an Menschen

mit Behinderung

Die Rechte der behinderten Menschen sind sogar

in unserem Grundgesetz verankert.

Artikel 3 GG:“ Niemand darf wegen seiner Behinderung

benachteiligt werden“.

Im bundesdeutschen Recht wird die Behinderung

im Sozialgesetzbuch IX (dort: § 2 Abs. 1),

so definiert: „Menschen sind behindert, wenn ihre

körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische

Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit

länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter

typischen Zustand abweichen und daher ihre

Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt

ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn

die Beeinträchtigung zu erwarten ist und länger

als 6 Monate besteht.“ Wichtig ist dem Gesetzgeber

also der Faktor Zeit. Mit einer schweren

Grippe kann man ziemlich beeinträchtigt sein, man

ist aber nicht behindert, denn auch die stärkste

Grippe dauert nicht länger als 6 Monate. Eine Behinderung

ist also etwas, womit im Regelfall der

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Mensch für den Rest seines Lebens zurechtkommen

muss. Um ihm dies zu erleichtern, gibt es

eine Vielzahl von Gesetzen und Vorschriften. So

richtig informiert wird man aber von keiner zentralen

Stelle. Betroffene und Angehörige müssen

schon eine gehörige Portion Eigeninitiative an den

Tag legen, um von allen Erleichterungen Kenntnis

zu erlangen. Der erste Schritt in die Richtung

der Wahrung seiner Rechte ist, einen Antrag auf

Schwerbehinderung zu stellen. Die Anerkennung

der Schwerbehinderung bringt eine ganze Palette

an Erleichterungen finanzieller und steuerrechtlicher

Art mit sich. Bei vorliegender Schwerbehinderung

gibt es auch Freibeträge beim Wohngeld

und beim Kinderzuschlag. Bei Neu-/oder Folgeanträgen

sollte dies vermerkt und mit einer Kopie

des Ausweises belegt werden. Den Antrag stellt

man beim Versorgungsamt. Wer genau zuständig

ist, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung wird aber

sicherlich immer zum Ziel führen. Hat man bereits

Dokumente, welche die Behinderung dokumentieren,

ist es sinnvoll, diese in Kopie beizufügen. Man

wird meist zu einer amtsärztlichen Begutachtung

geladen. Dann erfolgt der Bescheid. Empfindet

man ihn nicht als angemessen, so kann innerhalb

von 4 Wochen Widerspruch eingelegt werden. Leider

dauert die Bearbeitung im Regelfall sehr lang.

Man muss von mindestens einem halben Jahr ausgehen.

Ab 50 % festgestelltem GdB (Grad der Behinderung)

gilt man als schwerbehindert. Ab 30 %

kann man einen Antrag auf Gleichstellung stellen.

Aus dem Schwerbehindertenausweis ergeben sich

folgende Vergünstigungen:

Arbeitsplatz:

- erhöhter Kündigungsschutz

- 5 zusätzliche Urlaubstage

- auf Verlangen Freistellung von Mehrarbeit

- Anspruch auf begleitende Hilfe im Arbeits-

leben, beispielsweise auf technische Arbeits-

hilfen oder Übernahme der Kosten einer not-

wendigen Arbeitsassistenz

Rente:

Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Altersrente

bereits ab 60 möglich. Hier sollte man

sich frühzeitig bei den Beratungsstellen der Rentenversicherung

erkundigen, da selbst bei einem

geklärten Versicherungsverlauf die Zeiträume

sehr lang sein können, bis eine Rente bewilligt wird.

Steuerfreibeträge:

(bis 50% gelten für die steuerrechtliche Anerken-

nung besondere Voraussetzungen: „...,wenn dem

behinderten Menschen wegen seiner Behinderung

nach gesetzlichen Vorschriften Renten oder andere

laufende Bezüge zustehen oder die Behinderung

zu einer dauernden Einbuße der körperlichen Beweglichkeit

geführt hat bzw. auf einer typischen

Berufskrankheit beruht.“)

GdB 25 bis 30 310,00 EURO

GdB 35 bis 40 430,00 EURO

GdB 45 bis 50 570,00 EURO

GdB 55 bis 60 720,00 EURO

GdB 65 bis 70 890,00 EURO

GdB 75 bis 80 1.060,00 EURO

GdB 85 bis 90 1.230,00 EURO

GdB 95 bis 100 1.420,00 EURO

Öffentlicher (Nah)Verkehr:

Besteht eine wesentliche Gehbehinderung oder

ist der behinderte Mensch hilflos, so kann für 60

Euro eine Jahreswertmarke erworben werden.

Hiermit dürfen alle Busse und nicht zuschlagspflichtige

Züge deutschlandweit benutzt werden.

Die ursprüngliche 50-km-Grenze gibt es seit dem

1.9.2011 nicht mehr. Damit können nun schwerbehinderte

Reisende bundesweit durchgängig mit allen

Nahverkehrszügen der DB – Regionalbahn (RB),

Regionalexpress (RE), Interregio-Express (IRE)

und S-Bahn – in der 2. Klasse kostenlos fahren.

Erfordert es die Behinderung (z.B. blind, hilflos),

so kann eine Begleitperson ebenfalls kostenlos

mitreisen. Dies muss als Zeichen „B“ im Ausweis

vermerkt sein.

Auto:

Viele Autohäuser bieten Rabatte beim Kauf eines

Neuwagens für schwerbehinderte Menschen an.

Wer keine Wertmarke möchte, kann auch eine

(teilweise) Befreiung von der KFZ-Steuer wählen.

Bei der Stadt kann ein Parkausweis beantragt

werden (nur bei bestimmten Behinderungen).

Wohnen:

Hier möchte ich auf meinen ausführlichen Artikel

in der letzten KIARA verweisen: Das betreute

Wohnen !

Liebe LeserInnen,

an dieser Stelle mache ich einen Schnitt. In der

nächsten KIARA geht es mit den Pflegestufen, der

Inklusion und einigen wichtigen Anlaufstellen weiter.

Text: Zauberstaub

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Es ist schon ein paar Jahre her, als meine

Frau mit ihren Schildkröten anfing. Im Gegenzug

(oder auch als Rache) kaufte ich mir

meine ersten Schlangen (Kornnattern), von

denen sie – wie auch viele andere Menschen

- nicht wirklich begeistert war. Nach recht

kurzer Zeit, dem ersten Kontakt und der Erkenntnis,

dass das Vorurteil eines „Ekeltieres“

nicht zutrifft, war auch meine Frau von

den Tieren begeistert. Schlangen sind weder

glitschig oder feucht, ganz im Gegenteil: Meine

Frau pflegt immer zu sagen „wie kaltes, lebendiges

Leder“.

Nachdem ich nun mehrere Monate diese „Anfängerschlangen“

gepflegt habe – und der Schildkrötenbestand

meiner Frau auch zunahm – wollte ich

neben diesen wirklich schönen Tieren noch etwas

Ausgefalleneres. Die Anforderungen waren ganz

klar definiert: ungiftig (da Kind im Haus), kein Futterspezialist,

nicht zu weit verbreitet, größer als

Kornnattern und natürlich eine „Naturform“ und

keine überzüchtete Schlange (häufig zu sehen bei

Königspythons). Nach einigen Recherchen kam ich

dann auf den australischen Teppichpython (Morelia

spilota variegata), für den absolutes Exportverbot

gilt. Dies war noch vor drei Jahren eine

recht selten zu findende Schlange, die nicht zu

groß aber auch nicht zu klein ist. Momentan sind

zwar diverse Crossings auf dem Markt, aber so etwas

wollte ich nicht. Wenn, dann eine Art, so wie

sie die Natur geschaffen hat.

Nach einigen Wochen der Suche hatte ich dann

endlich ein passendes Pärchen gefunden und sofort

zugeschlagen. Allen Vorurteilen zum Trotz

habe ich mir die beiden per Tierspedition liefern

lassen müssen, da die einzigen Tiere die ich gefunden

hatte, ca. 700 km entfernt waren. Dazu muss

ich jetzt noch sagen, dass wir bisher keine negativen

Erfahrungen mit Tierspeditionen gemacht

haben. Und mal ganz ehrlich: Worin besteht der

Unterschied? Für die Tiere sicherlich keiner. Ob

man die Fahrt selbst antritt oder eine Tierspedition

beauftragt - es ist so oder so ein Transport,

um den man nicht herumkommt. Seit dem Eintreffen

dieser Beiden habe ich nun angeblich gefährli-

Bei uns daheim …

Teppichpythons

Andreas und Carolin Remer über

Anfängerfehler & Ausbruchskünstler

che Riesenschlangen bei uns zu Hause. Da diese

Schlangen unter WA II/Anhang B fallen, besitzen

sie einen Herkunftsnachweis und sind

auch meldepflichtig. Wobei an dieser Stelle zu

betonen ist, dass der Teppichpython zwar relativ

groß wird (um die 2 m) und zu den Würgeschlangen

gehört, aber meiner Meinung

nach keine wirkliche Gefahr für erwachsene

Menschen darstellt. So zogen die

beiden kräftigen, damals schon gut 1,90

m langen und insgesamt 9 kg schweren

Tiere in ihr Terrarium (1,80 x 1,60 x

0,80 m) ein und fühlten sich augenscheinlich

wohl in ihrem neuen Zuhause.

Am Tage benötigen diese Tiere Temperaturen

über 30 °C, nachts um die 25 °C und

eine Luftfeuchtigkeit von 60-70 %, die nachts

gern etwas steigt. Für die Luftfeuchtigkeit

wurde ein Wasservernebler eingebaut. Wir haben

einen ausgebauten Kellerraum von ca. 60 m².

Dieser ist mittlerweile wegen weiteren Reptilien

und deren unterschiedlichen Bedürfnissen in drei

verschiedene Temperaturzonen (warme, mittlere

und kalte Überwinterung) aufgeteilt worden.

Die Fütterung und somit die Entnahme aus dem

Terrarium verlief bisher problemlos. Für diesen

Zweck habe ich mir extra zwei sehr große

Kartons besorgt. Schlangen sollten grundlegend

getrennt füttert werden, um zu verhindern,

dass sie sich ineinander verbeißen. Da sie carnivor

ernährt werden, wir beide aber Tierfreunde

sind, haben wir uns für Frostfutter entschieden.

Ich glaube, meine Frau leidet immer noch, wenn

wieder Fütterungszeit ist, da sie dann immer den

Raum verlässt.

Die Pythons waren nun mehrere Monate bei uns.

Eines Tages kam ich von der Arbeit, schaute nach

ihnen und musste feststellen, dass ein Tier sich

um den Strahler mit Hitzeschutzkorb gewickelt

hatte. Panik brach aus, da sich Schlangen schnell

verbrennen können. Der Hitzeschutzkorb verhindert

zwar eine direkte Berührung mit der Wärmequelle,

jedoch hatte ich Angst, dass bei dem

Gewicht der Schlange dieser nicht mehr lange

halten würde. Beide Tiere wurden mühsam und

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Beide Pythons (1,1) liegen auch gern mal auf dem Boden,

am liebsten aber auf den höher angebrachten Plätzen.

mit viel Kraftaufwand entfernt und in die Fütterungskartons

überführt, während wir eine Art

Zwischenkonstruktion aus stabilem Drahtgeflecht

auf Holzbalken einzogen. Nur wenige Tage später

erwies sich diese als nicht einbruchssicher

und mein Python-Männchen lag diesmal direkt in

diesem „Zwischenkasten“. Irgendwie hatte er es

geschafft, die Klappe zu bewegen und sich hindurchzuschlängeln.

Das ganze Spiel noch mal, doch

diesmal haben wir eine komplette Zwischendecke

eingebaut, die starr war und mir trotzdem einen

Lampenwechsel ermöglicht. Mein Männchen hatte

bereits vom Vorbesitzer eine 1x1 cm große, aber

leichte Verbrennung. Bei uns gab es bisher keine

Zwischenfälle und die Konstruktion hat sich auch

bis heute bewährt.

Die Zeit verging und die erste Winterruhe rückte

näher. Man kann nun viel über die Winterruhe,

Dauer und Symptome in diversen Foren und Büchern

lesen, aber in der Praxis ist oft alles anders.

Die Tiere halten sich leider nicht immer an diese

Vorgaben. Somit hatte ich das erste Problem, weil

die Schlangen vor der eigentlichen Einleitung der

Winterruhe bereits nicht mehr fressen wollten

und die Nahrungsaufnahme für mehr als die zwei

Monate dauernde Wintermonate verweigerten.

Man wird da nervös…

Was kann es nur sein, wenn die Tiere nicht fressen

wollen? Also, ab ins Internet und nach Hilfe

suchen. Dabei wird man dann schnell als Tierquäler

von „Unwissenden“ hingestellt, da diese so ein Problem

nicht kennen. Beide Tiere sahen optisch einwandfrei

aus und waren auch noch agil, nur fressen

wollten sie nicht. Auf welche geniale Idee kommt

man dann im ersten Moment? Für mich naheliegend

- die Tiere sind dämmerungs- bis nachtaktiv. Somit

haben wir sie in die Futterkartons überführt,

diese verschlossen und mit jeweils 10 kg Hantel-

Gewichten beschwert; noch mal alles geprüft und

über Nacht mit einem Futtertier dort belassen.

Am nächsten Morgen schaute ich nach den Tieren:

vorsichtig wurde der erste Karton geöffnet. Das

Männchen lag nach wie vor dumm vor dem Futtertier

und zeigte keine Anstalten auf Fresslust. Also

überführte ich das Männchen wieder ins Terrarium.

Ein Blick in die zweite Kiste ließ mich erstarren:

Futtertier war vorhanden, Schlange weg! Das

ist jetzt ein Punkt, den wohl kein Amt hören darf,

aber zu meiner Verteidigung: Alle Tiere sind im

Keller, die Terrarien sind gesichert und die Räume

durch eine geschlossene Tür vom Rest des Hauses

getrennt. Es brach dennoch leichte Panik aus,

jedoch konnte das Weibchen nur in diesem Kellerraum

sein und so machte ich mich auf die Suche

und wurde auch schnell fündig. Sie lag ganz friedlich

direkt unter dem Python-Terrarium. Das war

logisch, denn die Tiere suchen sich den wärmsten

Platz. Nachdem wir sie mit etwas Mühe – verbunden

mit „Möbelrücken“ - dort vorgeholt hatten, wurde

sie gecheckt und auch wieder ins Terrarium überführt.

Fazit: Eine nächtliche Futteraktion bringt

rein gar nichts und kann sogar gefährlich werden!

Dieses Vorgehen rate ich Keinem mit wirklich gefährlichen

Tieren!!! Wenn die Tiere auf Winterruhe

eingestellt sind, kann man daran auch so gut

wie nichts mehr ändern. So haben meine Schlangen

fast 5 Monate (mit Vorbereitung, Durchführung

und wieder Rückführung in die Aktivitätsphase)

nicht gefressen. Geschadet hat es ihnen nicht,

denn nach der Winterruhe habe ich sie sicherheitshalber

meinem Reptilientierarzt vorgestellt,

der vom Gesundheitszustand begeistert war. Keine

der Schlangen war abgemagert oder unterernährt.

Weiterhin riet er zum Substratwechsel und

seit dem leben meine Schlangen auf völlig normaler

Gartenerde. Gleichzeitig wurden beide Tiere

sondiert und mir versichert, dass es sich definitiv

um ein Pärchen handelt. Im März haben die beiden

dann wieder ganz normal gefressen.

Im Sommer 2007: Wir hatten Urlaub, die Sonne

brannte und ich genoss ein Sonnenbad. Um meinen

Das Terrarium der Teppichpythons. Hier noch ohne Zwischendecke.

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Durst zu stillen, ging ich in den Keller um Getränke

zu holen. Nebenbei schaute ich nach den Tieren

und sah, dass eine Lampe im Python-Terrarium

nicht funktionierte. Was macht man?

Natürlich schnell die Lampe wechseln… und ehe

man sich besinnt, hat man ein ungewolltes Piercing

im Unterarm. Es ist nicht ratsam, wie ich es getan

habe, nach einem Sonnenbad, durchgeschwitzt und

aufgeheizt ins Terrarium zu fassen. Diese Erfahrung

und den Fehler habe ich einmal gemacht. Nur

wie gesagt, so schnell kann man nicht reagieren

und bei lauernden Würgeschlangen – wie dem Teppichpython

– kann das normalerweise harmlose und

friedliche Tier schnell eine Bissverletzung verursachen.

Ich kann an dieser Stelle nur betonen, es

handelt sich um den Umgang mit ungiftigen, ungefährlichen

Tieren!!! Bei einer beispielsweise acht

Meter langen Python oder einer giftigen Kobra,

würde ich niemals einfach so das Terrarium öffnen

und nachschauen oder hinein fassen!!! Das könnte

tödlich enden… Aber, meine Bissverletzung trug

wenigstens zur Unterhaltung der ganzen Familie

bei und heilte schnell wieder ab…

Bei einer weiteren Fütterung kam es ebenfalls zu

einem kleinen Zwischenfall. Wie üblich wurden die

Schlangen von mir unter Hilfestellung meiner Frau

in die Futterkartons überführt. Die Fütterung

dauert in etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde.

Während die Schlangen ihr Futtertier verspeisten,

saß ich im selben Raum und arbeitete am PC.

Plötzlich ging der Staubsauger an, der direkt neben

einem Futterkarton stand. Erschrocken sprang ich

auf und schaute nach. Es war wieder das weibliche

Tier, welches mit der Fütterung schon fertig war,

den Karton verlassen hatte und sich gerade über

den Staubsauger schlängelte. Lächelnd setzte ich

sie sofort wieder ins Terrarium.

Auch im vergangenen Winter haben unsere Pythons

wieder ihre wohlverdiente Ruhe gehalten. Diesmal

verlief fast alles normal. Ende November wurde

mit den Vorbereitungen begonnen, in dem die Beleuchtung

von 12-14 auf 8-10 Stunden am Tag verringert

und die Temperatur um 2-3 °C gesenkt wurde.

Nur das Weibchen fraß bereits ab November

nicht mehr. Ende Januar wurde Beleuchtung und

Temperatur langsam wieder erhöht. Das Männchen

fraß wieder relativ schnell, aber das Weibchen im

April immer noch nicht. Man sagt, dass Riesenschlangen

locker bis zu einem Jahr ohne Futter

auskommen können. Jedoch erschien mir die Zeit

langsam etwas zu lange. Nachdem ich das letzte

Mal bereits nach drei Monaten ohne Futter diverse

Foren befragt hatte und mich alle als „Tierquäler“

hingestellt und der armen Schlange alle

möglichen Krankheiten prophezeit hatten, rief ich

diesmal gleich meinen Reptilienarzt (Dr. Mutschmann)

an. Er fragte mich nach dem Aussehen: Das

Weibchen sah top aus, war agil und weder Rippen

noch Abmagerungserscheinungen waren zu erkennen.

Die Frage, ob sie Eier in sich haben könnte,

konnten wir nicht beantworten, da äußerlich nichts

ersichtlich war. Zwei Wochen später wussten wir

dann das Fressverhalten zu deuten. Das hatte ein

positives und negatives Ende. Sie war trächtig und

hatte insgesamt 19 Eier abgelegt, was die Futterverweigerung

erklärte. Nur leider haben wir die

Eier zu spät entdeckt und sie hatte bereits einige

„ausgesondert“, da Teppichpythons Brutpflege

halten und nur die „guten“ weiterhin beschützen.

Wir haben sie trotzdem in den Brutapparat überführt,

hatten jedoch keinen Erfolgt damit…

Wir pflegen diese seltene und wunderschöne Art

mit bestem Wissen und Gewissen, aber uns sind

einige dumme Fehler unterlaufen. Soweit ich es

beurteilen kann, ist noch nie ein Profi vom Himmel

gefallen und genau dies ist es, was meines Erachtens

dazu beiträgt, zukünftig genau dieseFehler

zu vermeiden. Auch uns gab man „grandiose Ratschläge“

zum Bodengrund, zur Haltung und Fütterung

- die sich im nachhinein als unpraktisch und

nicht optimal erwiesen. Ein umfangreiches theoretisches

Wissen ist unerlässlich und daher ein Muss!

Dennoch kann man meines Erachtens neue Tiere

nicht gleich 100%ig richtig halten und schon gar

nicht beurteilen. Jedes Tier ist ein Unikat. Man

muss seine Erfahrungen selbst machen, daraus

lernen und das Verhalten der Tiere interpretieren.

Weiterhin möchte ich noch hinzufügen, dass

wir trotz anfänglicher Schwierigkeiten äußerst

vorsichtig mit den Tieren umgehen, Respekt haben

und bei der Entnahme der Tiere grundsätzlich

zu zweit arbeiten. Unsere beiden Teppichpythons

sind mittlerweile über 2,30 m lang und wiegen gute

4,5 kg pro Tier. Meine Frau freut sich jedes Mal

nach der Häutung über die wunderschöne Schlangenhaut…

Text und Fotos: Andreas & Carolin Remer

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Kinderbuchvorstellung

Robbie will wieder nach Hause

von Wolfram Hänel

(Altersempfehlung 8-10 Jahren)

Robbie, ein Border Collie, war mit seiner Familie im

Urlaub am Meer. Dort hatten alle viel Spaß zusammen.

Auf der Autofahrt nach Hause machten sie

auf einem Autobahnrastplatz eine Pause. Robbie

schleicht sich unbemerkt aus dem Auto, um sich

die Pfoten zu vertreten. Als er bemerkt, dass seine

Familie die Pause beendet hat, ist es zu spät.....

sie fahren weiter ohne ihn. Ab diesem Zeitpunkt

muss Robbie viele Abenteuer bestehen, um in die

Stadt zu kommen, in der seine Familie lebt. Er lernt

dabei, dass ihm nicht alle Menschen und nicht alle

Tiere wohlgesonnen sind. Es gibt aber auch einige

sympathische Wegbegleiter, die ihm helfen.

Ob Robbie es wohl bis nach Hause schafft?.....und

wie seine Familie mit dem Verlust des Hundes umgeht.....das könnt ihr selbst lesen.

KIARA verlost dieses Buch!

An der Verlosung könnt ihr teilnehmen, indem ihr folgende Fragen beantwortet:

1. Zu welcher Hunderasse gehört Robbie?

2. Gehört diese Hunderasse zu den Schoßhunden, Hütehunden oder Jagdhunden?

Schickt Eure Antwort per E-Mail an:

redaktion-kiara@kinder-armut.de

Stichwort: Robbie

Einsendeschluss ist der 1.8.2012

Teilnahmeberechtigt sind alle Leser des KIARA-Magazins, ausgeschlossen das Redaktionsteam und

dessen Familienmitglieder.

Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt in der nächsten Ausgabe.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Autor:

Wolfram Hänel wurde 1956 in Fulda geboren und schreibt seit 1987 Kinder- und Jugendbücher,

Theaterstücke und Reiseberichte.

100 Romane, Erzählungen und Bilderbücher sind bereits von ihm erschienen, die in insgesamt 22 Sprachen

übersetzt wurden.

Text und Bild: Zaubersternfee

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Buchvorstellung

Sternschnuppen

von Anne Hertz

(Altersempfehlung: Erwachsene)

Svenja ist eine erfolgreiche Karrierefrau. Sie ist gerade erst

in eine fremde Stadt gezogen und hat die Direktion eines erstklassigen

Hotels übernommen, als sie sich plötzlich krank fühlt.

Sie vermutet eine Blasenentzündung und geht zum Arzt. Dieser

teilt ihr dann allerdings mit, dass sie schwanger und es

nicht nur ein Baby ist....... sondern sie erwartet Zwillinge. Diese

Nachricht ist für Svenja ein ziemlicher Schock. Ihr Leben war

bis dahin immer durchgeplant und sie hat nichts dem Zufall

überlassen. In dem ganzen Chaos zwischen neuem Job, einer

Fernbeziehung, die mehr schlecht als recht läuft, und ungewollter

Schwangerschaft lernt Svenja einen total chaotischen

Russen kennen. Sascha singt in einer Bar und ist das krasse

Gegenteil von Svenja. Er lebt in den Tag hinein, nimmt alles

nicht so wichtig und lebt von der Hand in den Mund. Aber Gegensätze

ziehen sich an und die beiden werden Freunde. Svenja

gibt Sascha einen Job in „ihrem“ Hotel, doch Sascha bringt

alles durcheinander. Er wird in verschiedenen Bereichen des

Hotels eingesetzt. Aber egal, was er tut und wie sehr er sich

auch bemüht, er schafft überall nur heilloses Durcheinander.

Als Svenja nach der Geburt der Zwillinge sofort weiter arbeiten

möchte, traut niemand ihr die Doppelbelastung Mutter/Hoteldirektorin zu. Sascha wird kurzerhand

zum Babysitter gemacht und versorgt die Zwillinge wunderbar.

Ob sich da noch eine Beziehung entwickelt oder wie es mit dem leiblichen Vater der Kinder weiter

geht..…wer weiß…..

Die Geschichte ist insgesamt sehr lustig geschrieben. Die Botschaft ganz klar: Es läuft nicht immer

alles nach Plan im Leben und manchmal braucht man vielleicht auch etwas Mut zum Chaos :o).

Erschienen ist das Buch im Knaur-Verlag.

1 Exemplar „Sternschnuppen“ gibt es hier zu gewinnen.

Gewinnspielfrage:

Wieviele Rezepte gibt es in der 2. Ausgabe der KIARA?

Teilnahmebedingung:

Sendet die Lösung bitte per Mail an:

redaktion-kiara@kinder-armut.de

Stichwort: Sternschnuppen

Einsendeschluss ist der 1.8.2012.

Teilnahmeberechtigt sind alle Leser des KIARA-Magazins, ausgeschlossen das Redaktions-Team und

dessen Familienmitglieder.

Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt in der nächsten Ausgabe.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Text und Bild: Zaubersternfee

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Sonnenrätsel

So viele Sonnenwörter! Kannst Du sie lesen??? Probiere es mal!

Schaffst Du es, sie in das Rätselgitter einzufügen? Dazu musst Du folgende Fragen beantworten.

Sonnenaufgang – Sonnenbad – Sonnenbank – Sonnenblume – Sonnenbrille – Sonnencreme

– Sonnengott – Sonnenkönig – Sonnenschirm – Sonnentag – Sonnenuhr – Sonnenuntergang

– Sonnenwende – Sonntag

1. Kein Regenschirm, sondern ein .....

2. Re war der ..... der Ägypter

3. Du brauchst sie, um keinen Sonnenbrand zu

bekommen.

4. Abends versinkt sie am Horizont.

Das ist der .....

5. Kein Wannenbad, sondern ein .....

6. Der französische König Ludwig XIV. hatte die-

sen Beinamen.

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

7. Der siebente Tag der Woche heißt .....

8. Kein Regentag, sondern ein .....

9. Man trägt sie zum Schutz der Augen gegen

Helligkeit.

10. Ein anderes Wort für Solarium

11. Eine Uhr, die nur mit ihr funktioniert.

12. Eine Blume trägt ihren Namen.

13. Sie findet zweimal im Jahr statt.

14. Morgens steigt sie am Horizont auf. Das ist

der .....

Lösungswort: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Schreibt das Lösungswort an redaktion-kiara@kinder-armut.de Stichwort: Sonnenrätsel Einsendeschluss

ist der 1.7.2012.

Die Gewinner werden in der KIARA 3 bekannt gegeben. Wenn Ihr mögt, schickt ein Bild von Euch ein

und schreibt etwas zu Euch selbst. Das ist aber keine Verpflichtung.

Teilnahmeberechtigt sind alle Leser des KIARA-Magazins, ausgeschlossen das Redaktionsteam und

seine Familienangehörigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zu gewinnen ist für 3 Teilnehmer ein Set „Sonnenschutzcreme und Après Lotion für Kinder“, damit

die Sonne der zarten Haut nicht schadet.

Text: Bärbel

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

S u d o k u

Passend zum Sommer gibt es folgendes Sudoku:

e

h e

i

ß

„heiß“

und für die Fortgeschrittenen das Sudoku: „Ausflug“

Au

S U L

L

F G AU

U L

F S

Gestaltung: Bärbel

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Schmetterlinge

Ein leichtes Suchsel für die Schüler der Klasse 1 oder 2

Folgende Wörter haben sich in dem Suchsel versteckt – nur waagerecht:

Beine – Blatt – Brust – Facettenauge – Flügel – Fühler – Hinterleib - Kokon – Kopf – Lippentaster –

Metamorphose – Nachtfalter – Puppe - Raupe – Schmetterlinge – Tagfalter

Gestaltung: Bärbel

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Schmetterlinge

Ein schwereres Suchsel für die Fortgeschrittenen

Folgende Wörter haben sich in dem Suchsel versteckt – waagerecht, senkrecht und diagonal:

Beine – Blatt – Brust – Facettenauge – Flügel – Fühler – Hinterleib - Kokon – Kopf – Lippentaster –

Metamorphose – Nachtfalter – Puppe - Raupe – Schmetterlinge – Tagfalter

Gestaltung: Bärbel

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Liebe Kinder,

in der nächsten Ausgabe würden wir gerne eine „Herbstgeschichte“ von Euch veröffentlichen.

Die Geschichte sollte ca. 100 Wörter lang sein und folgende Wörter enthalten:

Drachen, rot, lustig und Frosch

Es wird im kinder-armut.de eine anonyme Abstimmung Eurer

Geschichten geben.

Die Gewinnergeschichte erscheint dann in der nächsten Ausgabe.

1. Preis: Amazon-Gutschein im Wert von 15 Euro

2. und 3. Preis: je ein Amazon-Gutschein im Wert von 10 Euro

vom Verein für soziales Leben e.V. - danke!

Der Gutschein kann im Gewinnfall per Post oder Email zugesandt werden.

Ihr dürft gerne als Geschwister im Team arbeiten und zusammen schreiben und malen. Jede

Familie darf nur mit einer Einsendung teilnehmen!!!

Wir freuen uns darauf, viele, schöne Geschichten von Euch zu lesen.

Bitte sendet die Geschichten bis zum 15. Juli 2012 an

redaktion-kiara@kinder-armut.de

Stichwort: Herbstgeschichte

Mit der Einsendung Eurer Geschichte erteilt ihr gleichzeitig die Erlaubnis zur

Veröffentlichung im Forum, sowie im Gewinnfall in der KIARA.

Teilnahmeberechtigt sind alle Leser des KIARA-Magazins, ausgeschlossen das

Redaktionsteam und seine Familienangehörigen.

Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt in der nächsten Ausgabe.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß!

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Spielideen für heiße Tage

Wenn es sehr heiß ist, sind Planschbecken natürlich

sehr beliebt bei den Kindern. Doch auch das

tollste Planschbecken wird nach einiger Zeit uninteressant

und es entsteht Langeweile.

Um die Kinder bei Laune zu halten, gibt es hier

einige Spielideen für sehr heiße Sommertage:

Die Tellerdusche

Die Kinder stellen sich in einer Reihe auf. Das erste

Kind bekommt

einen Plastikteller

oder

eine Schüssel

mit Wasser

und muss diese

über den

Kopf haltend

nach hinten zum

nächsten Kind

weitergeben.

Da bleibt niemand

trocken.

Wasserbombenfangen

Eine Wasserbombe wird hin und her geschmissen.

Es kommt darauf an,

die Wasserbombe so

zu fangen, dass sie

nicht kaputt geht.

Wer das Spiel etwas

schwieriger gestalten

möchte, kann auch

mehrere Wasserbomben

verteilen oder

einen Luftballon mit

Wasser füllen.

Seilspringen mal anders

Hier werden mindestens 3 Kinder benötigt. Zwei

Kinder schwingen das Seil und das dritte Kind

bekommt einen Becher mit Wasser in die Hand.

Jetzt heißt es vorsichtig springen, um so wenig

Wasser wie möglich zu verschütten. Gespielt wird

abwechselnd. Wer zum Schluss das meiste Wasser

in seinem Becher hat, hat gewonnen.

Spiele für die ganz kleinen

Altersempfehlung bis 2 Jahre

Auch die kleinen Kinder möchten im Sommer beschäftigt

werden, natürlich können sie eine Spielanleitung

noch nicht begreifen, aber es gibt einige

Anregungen wie auch die kleinsten bei heißen Temperaturen

nicht ins schwitzen kommen.

Planschbecken

Das mag fast jedes Kind, ein Planschbecken gefüllt

mit allerlei Wasserspielzeug, wer kein geeignetes

Spielzeug zur Hand hat, kann sich auch mit

Bechern, Schöpfkellen, leeren Dosen und Shampooflaschen

behelfen, alles was mit Wasser befüllt

und wieder ausgegossen werden kann ist erlaubt.

Oder basteln Sie kleine Papierboote und lassen

diese im Planschbecken schwimmen, der Phantasie

sind keine Grenzen gesetzt.

Melonen malen

Ein Malspiel für den Balkon oder Garten: Geben

Sie ihrem Kind eine Melone und Fingerfarben. Die

Melone darf nun nach Herzenslust bemalt werden.

Wenn das Kunstwerk fertig ist, das Foto zur Erinnerung

nicht vergessen! Und dann heißt es: Viel

Spaß beim Verspeisen der Melone – natürlich erst,

nachdem die Melone gereinigt wurde.

Text: Anni38

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Schrötchenseiten

Hallo,

ich bin Trudy Schröte, eine kleine neugierige Schildkröte. Genauer gesagt: Ich bin eine Griechische

Landschildkröte.

Jetzt, da es langsam wärmer wird, bin ich wieder aus meiner Winterstarre erwacht. Nun kann ich dir

in jeder Ausgabe hier auf der Schrötchenseite viel Wissenswertes über meine gepanzerten Freunde

erzählen. Du findest hier Spiel, Spaß und Informationen über Schildkröten.

• Welche Schildkrötenarten gibt es?

• Was fressen sie?

• Wo leben sie?

• Wie pflegt man die Schildkröten bei uns?

• und vieles mehr….

Ich gehöre zu den Tieren, die es schon sehr lange auf der Erde gibt. Meine Vorfahren lebten bereits

vor 230 Millionen Jahren. Also vor ganz langer Zeit, als es noch Dinosaurier gab. Ganz viele meiner

näheren Verwandten sind bereits lange ausgestorben. Dennoch leben heute immer noch ca. 300 verschiedene

Arten. Diese unterscheiden sich stark voneinander. Ich lebe auf dem Land und bin eine Landschildkröte.

Einige meiner Freunde mögen es lieber nass und zählen daher zu den Wasserschildkröten.

Es gibt demnach Land- und Wasserschildkröten. Diese unterscheiden sich noch mal in verschiedene

Gruppen – aber dazu erzähle ich dir ein anderes Mal mehr.

Heute möchte ich mich vorstellen, damit du mich besser kennenlernst. Wie – du findest ich sehe komisch

aus? Gut – dann fangen wir damit an:

Auf meinem Rücken trage ich einen Panzer, der wie eine Halbkugel aussieht. Er umschließt mich am

Rücken und am Bauch. Dieser Panzer schützt mich und ist hart und stabil. Er besteht aus einer Knochenstruktur

mit einer Hornschicht. Das Muster auf meinem Panzer besteht aus insgesamt 13 Hornschildern.

Diese sind mit ganz vielen kleinen Randschildern verbunden – so ähnlich wie bei deinen Fingernägeln.

Es gibt zwei Öffnungen. Aus der vorderen Öffnung ragen mein Kopf und meine Vorderbeine

und aus der hinteren mein Schwanz und meine Hinterbeine. Mein Panzer ist zwar hart, aber ich kann

es fühlen, wenn du mich streichelst. Besonders in den kleinen Rillen bin ich sehr empfindlich. Es tut mir

also weh, wenn du auf meinem Panzer herumkratzt oder sogar klopfst. Mein Panzer ist wichtig, denn er

schützt meine inneren Organe und mich vor allem vor Feinden. Meinen Kopf und meine Beine kann ich

nämlich einziehen. Das mache ich, wenn ich Angst habe, mich erschrecke oder hochgenommen werde.

Ich fühle mich dann unsicher und verkrieche mich in meinen Panzer - wie in einem Schutzhaus. Ich mag

es nämlich gar nicht, wenn ich herumgetragen werde. Ich fühle mich sicherer, wenn ich auf meinen

eigenen Beinen laufen kann. Dieses Hin und Her ist für mich sehr stressig, dann fauche ich auch manchmal.

Warum ich das alles mache? In der Natur schütze ich mich so vor Feinden, z. B. vor Greifvögeln,

die mich besonders gut auf offener Fläche sehen können. ( Psst: Deswegen verstecke ich mich gerne

unter Büschen.) So ein Greifvogel kann mich mit den Krallen ergreifen und hoch in die Luft tragen. Ich

habe deswegen immer Angst, gefressen zu werden, da ich das vorher nie weiß, ob ich jetzt einem Feind

zum Opfer gefallen bin oder ob du mich nur hochhebst. Darum wäre es lieb von dir, wenn du mich am

Boden sitzen lässt. So fühle ich mich am wohlsten.

Du bist nun neugierig geworden: Schau doch einfach in die nächste Ausgabe!

Ich freue mich auf dich!

Bis zum nächsten Mal deine

Trudy Schröte Text und Bild: @testudina.de

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

Trudy Schröte – meine Vorstellung

So viele wichtige Schildkrötenwörter stehen in meiner Vorstellung! Kannst Du sie lesen??? Probiere

es mal!

Büsche - Dinosaurier - Feinde - Greifvögel - Griechenland - Hornschilder - Kopf - Panzer - Rillen -

Schutzhaus - Winterstarre

Schaffst Du es, sie in das Rätselgitter einzufügen? Dazu musst Du folgende Fragen beantworten.

1. Davon hat mein Panzer 13.

2. Der Panzer ist für mich wie ein .....

3. Ich verstecke mich gerne darunter.

4. In meinem Panzer sind empfindliche .....

5. Ich komme aus .....

6. Greifvögel, Ratten, Hunde und auch der Mensch sind meine .....

7. Ihn ziehe ich ein, wenn ich Angst habe.

8. Meine Verwandten haben auch die ausgestorbenen ..... kennengelernt.

9. Ich habe Angst, wenn sie mich in die Luft tragen.

10. So überlebe ich den Winter, in der .....

11. Meine Schutzhülle heißt .....

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

Lösungswort: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Trudy weiß, wie staubig es in einem heißen Sommer ist und wie gerne man sich unter eine kühle Dusche

stellt. Deswegen möchte sie 3 Kindern, die ihr Rätsel gelöst haben, ein Dusch-Set schicken. Also

ran ans Rätseln und die Lösung bis zum 1.7.2012 an die

redaktion-kiara@kinder-armut.de

Stichwort: Trudy

senden. Die Gewinner werden in der KIARA 3 veröffentlicht. Mitmachen dürfen alle Kinder, nur nicht

die des Redaktionsteams. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Text und Bild: @testudina.de

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Bastelecke

„Filtertüten – Schmetterling“

Material (für 1 Schmetterling):

- 2 weiße Filtertüten

- Buntstifte / Filzstifte / Wasserfarben / Fingerfarben

- Tonkarton

- Kleber

- Schere

- Edding in schwarz

- Wackelaugen

- eventl. 1 Korken

1. Die Filtertüten nach Wunsch bemalen oder mit

einem Korken betupfen. Die Flügel gut trock-

nen lassen.

2. Die Fühler werden an der Rückseite vom Kör-

per angeklebt. Anschließend die Augen mit

Edding aufmalen bzw. die Wackelaugen aufkle-

ben.

3. Nach dem Trocknen der Flügel werden diese

ebenfalls an der Rückseite des Körpers ange-

klebt.

Im Anhang findet ihr die Vorlage für den Körper und die beiden Fühler.

4. Der Schmetterling ist fertig.

Text und Bilder: Sungirl1778

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

„Wir basteln eine Zuckertüte (Schultüte)“

Material: (Kosten ca. 15 Euro)

- Schultüten-Rohling aus 3D-Wellpappe

sechseckig (Wunschfarbe des Kindes),

68 cm hoch

- Krepp-Papier (Farbe passend zum Rohling)

- Moosgummi

- Tonpapier

- Geschenkband in 2 Farben passend zur

Schultüte für die Schleife oder eine

fertige Schleife kaufen (ca. 3 €)

- Motivvorlagen oder eigene Motive

- Bleistift

- Schere

- Heißkleber

- Stift (schmale Miene) in schwarz

1. Zuerst den Rohling an den vorgegebenen

Stellen falten und die Enden zusammen-

stecken. Eventuell mit Heißkleber fixieren.

2. Als zweiten Schritt befestigen wir das

Krepp-Papier am oberen inneren Rand der

Schultüte mit Heißkleber. Dazu wird das

Krepp-Papier in leichte Falten gelegt und

mit dem Heißkleber befestigt.

Gut trocknen lassen.

3. Anschließend zeichnen wir die gewünschten

Motive auf das Tonpapier und

das Moosgummi. Sobald alle Motive aufge-

zeichnet sind, werden diese ausgeschnit-

ten.

4. Jetzt werden die einzelnen Motive auf

die Schultüte gelegt (nur der vordere Be-

reich) und geschaut, ob einem die Anord-

nung gefällt. Ist man damit zufrieden,

können die einzelnen Motive mit Heißkle-

ber angebracht werden.

5. Ist alles getrocknet, kann die Schultüte

gefüllt und mit der Schleife verschlossen

werden.

6. Fertig ist unsere Schultüte.

Text und Bilder: Sungirl1778

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Vorlagen Fußballschuh

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W i tz e sei t

Der Lehrer: „Also merkt Euch das: Hitze dehnt aus

und Kälte zieht zusammen. Wer kann mir ein Beispiel

geben?“

Peter antwortet: „Die Ferien im Sommer dauern

sechs Wochen, die im Winter nur zwei!“

Sagt eine Wahrsagerin zur anderen:

„Der Sommer wird dieses Jahr sehr heiß werden.“

„Ja“, sagt die andere, „das erinnert mich an den Sommer 2049.“

Vanessa zur Oma: „Wenn deine Füße einschlafen,

machst du dann auch deine Hühneraugen

zu?“

Eine Frau geht in ein Bekleidungsgeschäft und will einen

Mantel kaufen. Die Verkäuferin zeigt ihr verschiedene

Mäntel und sagt: „Dieser hier ist sehr schön, den können

Sie das ganze Jahr tragen.“

Die Frau: „Und an einem heißen Sommertag?“

Verkäuferin: „Na, dann tragen Sie den Mantel eben über

dem Arm.“

Ein ängstlicher

Urlauber am

Strand: „Gibt es

hier eigentlich Quallen

oder Krebse?“

„Überhaupt nicht, die

wurden alle von den

Haien gefressen!“

Ein Junge und ein Mädchen fahren

mit dem Fahrrad. Da durchfährt der Junge

eine Pfütze, hält an und trinkt daraus. Darauf

das Mädchen: „Iiihhhh! Da kannst du doch nicht draus

trinken. Da sind Bakterien drin!“ Da antwortet der

Junge: „Die sind schon tot. Bin gerade mit dem

Fahrrad drüber gefahren!“

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KIARA - Online Magazin für Eltern und Kinder Ausgabe 2 - Juni 2012

IMPRESSUM

Ausgabe 2 | Juni 2012

HERAUSGEBER

www.kinder-armut.de

Verein Für soziales Leben e.V. | Eickholt 1, 59348 Lüdinghausen

Inhaltlich verantwortliche Online-Redakteure gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:

Verein Für soziales Leben e.V.

Kontakt zur Redaktion: Bitte über redaktion-kiara@kinder-armut.de

Konzept, Gestaltung & Realisierung: SusanneH.

Redaktion: anni38, arilicia, Bärbel, Corrie, freshgarden, John67, Sabine, Sungirl1778, SusanneH.,

Zauberstaub, Zaubersternfee

Autoren dieser Ausgabe: Andreas und Carolin Remer, anni38, arilicia, Bärbel, Corrie, cybercat0203,

eddy, freshgarden, gelberose, John67, Sabine, Sungirl1778, tearsdontlie1979, Zauberstaub, Zaubersternfee

Titelbild: Quelle: http://www.sxc.hu/

Abgedruckte Beiträge müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben, auch wenn nicht ausdrücklich

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