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Zugestellt durch post.at<br />

punkt<br />

Dezember 2008<br />

Ausgabe 5/2008, 40. Jahrgang<br />

blick<br />

IMPRESSUM:<br />

Herausgeber u. Medieninhaber: Stadtgem<strong>ein</strong>de Hollabrunn<br />

Redaktion u. Gestaltung: Helmut Schneider, Hollabrunn<br />

Druck: Jordan Digital, Hollabrunn<br />

Verlagspostamt u. Ersch<strong>ein</strong>ungsort: 2020 Hollabrunn<br />

hollabrunn<br />

amtliche nachrichten der stadtgem<strong>ein</strong>de hollabrunn<br />

Allen Leserinnen und Lesern des “<strong>Blickpunkt</strong><br />

Hollabrunn” <strong>ein</strong> ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest,<br />

sowie viel Glück im Neuen Jahr !<br />

Wir wünschen <strong>ein</strong> frohes Weihnachtsfest,<br />

Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr!<br />

Raiffeisenbank Hollabrunn


Liebe Hollabrunnerinnen,<br />

liebe Hollabrunner !<br />

Das Jahr 2008 hatte für Hollabrunn<br />

<strong>ein</strong>e besondere Bedeutung, war es<br />

doch das Jubeljahr der Stadterhebung,<br />

die sich zum 100. Mal jährte.<br />

Somit geht mit dem heurigen Jahr<br />

nicht nur <strong>ein</strong> üblicherweise arbeitsreiches<br />

für die Gem<strong>ein</strong>deverwaltung<br />

zu Ende, es war auch <strong>ein</strong> Jahr mit<br />

<strong>ein</strong>er gewaltigen Vielfalt an Veranstaltungen.<br />

Ich darf nur an Highlights erinnern<br />

wie die IQ-Schultage, <strong>ein</strong>e Premiere<br />

im Bereich der Präsentation unserer<br />

Ausbildungsstätten oder den Sportevent<br />

“Hollympiade” der die Menschen<br />

in der Gem<strong>ein</strong>de zusammenrücken<br />

ließ.<br />

Eine musikalische Zeitreise in der<br />

Alten Hofmühle begeisterte an 3<br />

Tagen das Publikum.<br />

Auch das Hollabrunner Volksfest<br />

zählte im Jubeljahr unter neuer<br />

Führung zu <strong>ein</strong>em wiedererstarkten<br />

Höhepunkt.<br />

Erstmals veranstaltete die Stadt <strong>ein</strong> 3-<br />

Tage Open-Air am Hauptplatz das<br />

tausende Besucher anlockte und mit<br />

den Klostertalern <strong>ein</strong>en Topkonzert<br />

bot.<br />

Schließlich fand der Reigen der Jubelveranstaltungen<br />

in <strong>ein</strong>em Sinfoniekonzert<br />

im Stadtsaal, der Festveranstaltung<br />

“100 Jahre Hollabrunn” in der<br />

Sporthalle und <strong>ein</strong>em Festgottesdienst<br />

in der Stadtpfarrkirche s<strong>ein</strong>en würdigen<br />

Abschluss.<br />

Neben der Planung und Organisation<br />

all dieser Termine musste auch verwaltungstechnisch<br />

<strong>ein</strong> umfangreiches<br />

Arbeitspensum erledigt werden.<br />

Die Kanalisation in allen Orten der<br />

DER BÜRGERMEISTER<br />

DER STADT HOLLABRUNN<br />

Gem<strong>ein</strong>de konnte abgeschlossen<br />

werden, <strong>ein</strong> großes Straßenbauprogramm<br />

samt Planung des neuen<br />

Bahnhofsplatzes erledigt werden.<br />

Im Kindergarten- und Schulbereich<br />

startete <strong>ein</strong> gewaltiges Bauprogramm<br />

mit Zubauten in Breitenwaida und<br />

Enzersdorf, <strong>ein</strong>em 6-gruppigen Neubau<br />

in Hollabrunn und der Errichtung<br />

<strong>ein</strong>er neuen Volksschule in Breitenwaida..<br />

Viele Projekte, wie etwa die Gründung<br />

des Ver<strong>ein</strong>es Interkom (Hollabrunn,<br />

Retz, Znaim)werden für <strong>ein</strong>e weitere<br />

positive Entwicklung der Gem<strong>ein</strong>de<br />

beitragen.<br />

Im Ende ist alles, was wir für unsere<br />

Gem<strong>ein</strong>de erreichen der Zusammenarbeit<br />

vieler engagierter Menschen<br />

zuzuschreiben.<br />

Deshalb danke ich allen Mandataren<br />

und Gem<strong>ein</strong>debediensteten für ihren<br />

Einsatz, wie auch den unzähligen<br />

Ver<strong>ein</strong>en, Organisationen und sozial<br />

tätigen Menschen für ihre Arbeit zum<br />

Wohle unserer Gem<strong>ein</strong>de.<br />

Ihnen und allen Gem<strong>ein</strong>debürgern<br />

wünsche ich auf diesem Wege <strong>ein</strong><br />

gesegnetes Weihnachtsfest und <strong>ein</strong><br />

gutes Jahr 2009.<br />

Ihr<br />

In dieser Ausgabe<br />

lesen sie:<br />

Sozialzuschuss<br />

Neubau Dorfhaus<br />

Dietersdorf<br />

Seite 3<br />

Seite 4<br />

Voranschlag 2009<br />

Seite 5<br />

Betreutes Wohnen<br />

Seite 6<br />

Sozialmarkt<br />

Seite 6<br />

Neues Pflegemodell<br />

entlastet Angehörige<br />

Seite 7<br />

Nachtfahrverbot<br />

für LKW in der Stadt<br />

Straßeneröffnung<br />

Wick-, Bontegasse<br />

Energieeffiziente<br />

Gem<strong>ein</strong>de<br />

Kanal Trennsystem<br />

Seite 8<br />

Seite 8<br />

Seite 9<br />

Seite 9<br />

Neues Mikrobiologie-<br />

Labor in der HTL<br />

Seite 10<br />

Wagner´s Wirtshaus<br />

Wirtschaftsportrait<br />

Spendenaktion für<br />

Friedhofskapelle<br />

Seite 12<br />

Seite 13<br />

Kultur und<br />

Veranstaltungen Seite 14<br />

Seite 15


Informations-Service ÄRZTENOTDIENST<br />

IN HOLLABRUNN<br />

SPRECHSTUNDEN DES<br />

BÜRGERMEISTERS<br />

Dienstag von 16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Freitag von 9.00 bis 10.00 Uhr<br />

PARTEIENVERKEHR IM<br />

STADTAMT<br />

Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr<br />

Dienstag zusätzlich von 16.00 bis 18.00 Uhr<br />

BÜRGERSERVICESTELLE<br />

IM RATHAUS<br />

Fr. Claudia Herrmann Tel. 02952/2102-21<br />

ÖFFNUNGSZEITEN<br />

DER STADTBÜCHEREI<br />

Montag von 9.00 bis 11.00 Uhr<br />

Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr<br />

Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr<br />

ÖFFNUNGSZEITEN DES<br />

MUSEUMS "ALTE HOFMÜHLE"<br />

Wintersperre! Ab Frühjahr: Sa. von 14.30 bis 17.30 Uhr<br />

Sonn- u. Feiertag von 10 - 11.30 u. 14.30 - 17.30 Uhr<br />

SICHERHEITS -<br />

INFORMATIONSZENTRUM<br />

Zivilschutzinformationen - Sprechtage im Rathaus:<br />

jeden 1. Dienstag im Monat von 17.00 bis 18.30 Uhr<br />

Sozialzuschuss !<br />

Euro 100,-<br />

Der Gem<strong>ein</strong>derat der Stadt Hollabrunn hat beschlossen,<br />

all jenen Menschen, denen <strong>ein</strong> Heizkostenzuschuss<br />

von Euro 210,- zuerkannt wird,<br />

<strong>ein</strong>en <strong>ein</strong>maligen, zusätzlichen Sozialzuschuss<br />

von Euro 100,- zu gewähren.<br />

Allen sozial schwachen Personen, die bereits im<br />

Jahr 2007 den Heizkostenzuschuss erhalten haben,<br />

wird der Betrag von 100,- automatisch auf ihr<br />

Konto überwiesen.<br />

All jene Personen, die erst seit 2008 <strong>ein</strong>e Ausgleichszulage<br />

erhalten und die Personen, denen<br />

der Heizkostenzuschuss des Landes NÖ heuer<br />

zusteht, müssen ihren Gem<strong>ein</strong>de-Sozialzuschuss<br />

im Rathaus bis 30. April 2009 beantragen.<br />

Info: Servicestelle Rathaus, Tel: 02952/210229.<br />

Samstag, 20. und Sonntag 21. Dezember 2008<br />

Dr. Beate Göttl, Tel: 02952/20525<br />

Mittwoch, 24. bis Freitag, 26. Dezember 2008<br />

Dr. Werner Hladik, Tel: 02952/3955<br />

Samstag, 27. und Sonntag 28. Dezember 2008<br />

Dr. Gunther Leeb, Hollabrunn, Tel: 02952/2464<br />

Mittwoch, 31. Dezember 2008<br />

Dr. Karl Lechner, Tel: 02954/2223-0 (Göllersdorf)<br />

Termine auch aktuell im <strong>Internet</strong> unter<br />

www.hollabrunn.gv.at , klicken Sie links in der<br />

Navigation auf “Aktuelles” und dann auf<br />

“Notdienste” !<br />

DANKSAGUNG<br />

Anlässlich des<br />

Ablebens unseres<br />

geliebten<br />

Familienoberhauptes<br />

Med.-Rat<br />

Dr. Oskar-Roderich<br />

Radda<br />

haben uns viele<br />

Menschen Trost gespendet.<br />

Wir danken von Herzen für die zahlreichen<br />

Beweise der Anteilnahme, sei es in Wort und<br />

Schrift, durch Kranzablösen oder persönliches<br />

Weggeleit zum Grab.<br />

Univ.- Prof. Dr. Michael Radda im Namen der<br />

ganzen Familie.<br />

Oktober 2008<br />

Kindergarten-Einschreibung:<br />

Für alle Kindergärten der Stadtgem<strong>ein</strong>de finden im Jänner<br />

2009 wieder die Einschreibtermine samt Bedarfserhebung<br />

für die Nachmittagsbetreuung statt:<br />

Die Einschreibung für die Stadt-Kindergärten (Brunnthalgasse,<br />

Pröllplatz, Robert Löfflerstraße und Magersdorf)<br />

von 12. - 14. Jänner im Rathaus.<br />

Die Einschreibungen in den Orts-Kindergärten:<br />

Aspersdorf: 15.1., von 13.00-15.00 Uhr<br />

Breitenwaida: 12.1., von 13.30-15.00 Uhr<br />

Enzersdorf/Thale: 12.1., Von 13.00-15.00 Uhr<br />

Oberfellabrunn: 13.1., Von 13.00-15.00 Uhr<br />

Bitte beachten sie, dass auch Kinder ab 2,5 Jahren den<br />

Kindergarten besuchen können!<br />

blickpunkt hollabrunn -3-


Aktuelles<br />

Neuer Krankenwagen Neubau Dorf-/Feuerwehrhaus in Dietersdorf<br />

Die Rotkreuz Bezirksstelle Hollabrunn<br />

erhielt im November den<br />

bereits 4. neuen Krankenwagen im<br />

Jahr 2008. Die Anschaffung wurde<br />

auf Grund der ca. 260.000 gefahrenen<br />

Kilometer des Altfahrzeuges<br />

notwendig. Der Fuhrpark der Bezirksstelle<br />

wird laufend erneuert, das<br />

Rote Kreuz ist bemüht die Patienten<br />

sicher und ohne Panne ans Ziel zu<br />

bringen.<br />

Die Anschaffungskosten für dieses<br />

Fahrzeug betrugen Euro 63.000,--<br />

Foto: Bezirks-stellenkassier Franz<br />

Petschenig sowie Rettungssanitäter<br />

Christian Gruber<br />

Krippenpfad<br />

Der Sitzungssaal des Hollabrunner<br />

Rathauses präsentierte sich im vorweihnachtlichen<br />

Glanz, als am ersten<br />

Adventwochenende die Eröffnung<br />

des Krippenpfades begangen<br />

wurde.<br />

Vor der “Rathauskrippe” von Werner<br />

Schörg musizierten großteils Mitarbeiter<br />

des Rathauses. Bürgermeister<br />

Mag. Helmut Wunderl, STR Mag.<br />

Karl-H<strong>ein</strong>z Jirsa, GR Dir. Monika Altenburger<br />

und OV Walter Pfleger lasen<br />

Besinnliches und Heiteres zur<br />

Weihnachtszeit.<br />

Am 6. November<br />

2008 fand im<br />

Gem<strong>ein</strong>dehaus<br />

Dietersdorf die<br />

Planpräsentation<br />

für den Neubau<br />

des Dorf- und<br />

Feuerwehrhauses<br />

Dietersdorf statt.<br />

Zahlreiche Ortsbewohner<br />

folgten<br />

der Einladung und<br />

zeigten großes<br />

Interesse an dem<br />

vorgestellten<br />

Entwurf.<br />

Am 17. Dezember<br />

2008 findet die Bauverhandlung statt<br />

und sobald es die Witterung im<br />

nächsten Jahr zulässt, wird mit dem<br />

Arbeiten begonnen.<br />

Das neue Dorfhaus soll in Massivbauweise<br />

mit <strong>ein</strong>em ziegelgedeckten<br />

Walmdach errichtet werden,<br />

wobei auf die Wärmedämmung<br />

besonders Wert gelegt werden soll.<br />

2<br />

Das Projekt umfasst <strong>ein</strong>en ca. 70 m<br />

großen Gem<strong>ein</strong>schaftsraum mit<br />

Teeküche, OV-Büro, Sanitäranlagen<br />

sowie <strong>ein</strong>e Feuerwehrgarage mit<br />

Garderobe und anderen Nebenräumen.<br />

Weiters befindet sich im Dach <strong>ein</strong><br />

2<br />

Jugendraum mit rund 40 m .<br />

Wolfsbrunn<br />

Das schadhafte Dach des<br />

Gem<strong>ein</strong>dehauses (Foto) wurde zum<br />

Großteil durch Eigenleistung der<br />

Wolfsbrunner erneuert. So wurde<br />

etwa die alte Deckung entfernt,<br />

schadhafte Sparren ausgetauscht<br />

und <strong>ein</strong>e Vollverschalung<br />

angebracht.<br />

Die Komplettsanierung der<br />

Kapelle ist ebenfalls so gut<br />

wie abgeschlossen. Es<br />

wurde das Mauerwerk<br />

trockengelegt, das Dach<br />

überstiegen, außen und<br />

innen das Mauerwerk neu<br />

verputzt und gestrichen,<br />

die Säulen und das Eingangsportal,<br />

aus Zogelsdorfer<br />

Kalk-Sandst<strong>ein</strong>,<br />

Damit die Geselligkeit im Sommer<br />

nicht zu kurz kommt, wird auch<br />

noch <strong>ein</strong>e überdachte Terrasse<br />

hergestellt.<br />

Das Dorfhaus wird direkt am<br />

Dietersdorfer Dorfplatz anstelle des<br />

alten Gem<strong>ein</strong>dehauses gebaut.<br />

Im Bild: Bürgermeister Mag. Helmut<br />

Wunderl, Stadtrat Leopold Hofbauer,<br />

Stadtbaudirektor DI Gerald Pilwax,<br />

Oberbrandinspektor Andreas<br />

Scheuer, OV Gabriele Kyncl und<br />

Dorfver<strong>ein</strong>sobmann Rudolf Bartsch<br />

stellten den Entwurf vor und<br />

beantworteten die Fragen der<br />

Ortsbevölkerung.<br />

sandgestrahlt. Die Kosten für diese<br />

Sanierung belaufen sich auf rund<br />

EUR 45.000,-. Auf diesem Wege<br />

möchten wir uns bei der Ortsbevölkerung<br />

von Wolfsbrunn nochmals<br />

herzlich für die tatkräftige Unterstützung<br />

bei der Sanierung<br />

bedanken.<br />

-4- blickpunkt hollabrunn


Finanzen<br />

Belastung entfällt<br />

Freude im Rathaus nach endgültiger Tilgung der<br />

größten Schuldenbelastung!<br />

Im Juni wurde die letzte Rate für <strong>ein</strong>en Kredit von<br />

ursprünglich 105 Millionen Schilling aus dem Jahr 1984<br />

bezahlt und danach vom Kreditinstitut der Schuldsch<strong>ein</strong><br />

zurückgestellt.<br />

Diese letzte Zahlung in Höhe von Euro 200.000,--<br />

konnte durch Einnahmen aus dem Zinsmanagement<br />

realisiert werden.<br />

Nach der Rückzahlung dieses Darlehen entfällt nun<br />

<strong>ein</strong>e der Hauptbelastungen des jährlichen Budgets,<br />

worüber sich Bürgermeister Mag. Helmut Wunderl,<br />

Finanzreferent Dir. Karl Bachmayer und<br />

Kammeramtsdirektorin Erna Ruß besonders freuen.<br />

Voranschlag 2009<br />

Erstmals k<strong>ein</strong> Fehlbetrag!<br />

Zum Voranschlag 2009 berichtet<br />

Finanzstadtrat Dir. Bachmayer, dass<br />

zum ersten Mal seit 1993 das Gem<strong>ein</strong>debudget<br />

wieder ohne Fehlbetrag<br />

erstellt werden konnte!<br />

In erster Linie war dies möglich geworden<br />

durch die endgültige Rückzahlung<br />

des größten Darlehens im<br />

Juni dieses Jahres, damit war <strong>ein</strong>e<br />

jährlich Belastung von Euro 500.000,--<br />

für Tilgungen weggefallen.<br />

Durch diese Entlastung können die<br />

erheblichen Mehrkosten in <strong>ein</strong>igen<br />

Bereichen bedeckt werden. Es<br />

erhöhen sich beispielsweise durch<br />

die Kintergartenerweiterungen die<br />

laufenden Kosten für Personal,<br />

Darlehen und Sachaufwand um Euro<br />

427.000,--, bei der neuen Volksschule<br />

in Breitenwaida um Euro 71.000,--.<br />

Im ordentlichen Haushalt stehen zur<br />

Finanzierung sämtlicher Ausgaben<br />

von Euro 23,922.100,-- die eigenen<br />

Steuern, Gebühren und Ertragsanteile<br />

zur Verfügung.<br />

Vom Amt der NÖ Landesregierung<br />

wurde bereits mitgeteilt, dass im Jahr<br />

2009 k<strong>ein</strong>e Zuschüsse zu <strong>ein</strong>em Fehlbetrag<br />

bewilligt werden, der Status<br />

Bürgermeister Mag. Helmut Wunderl, KADir. Erna Ruß und<br />

Finanzstadtrat Dir. Karl Bachmayer mit dem zurückgestellten<br />

Schuldsch<strong>ein</strong><br />

„Sanierungsgem<strong>ein</strong>de“ wird damit<br />

endgültig abgelegt!<br />

Positiv kann bemerkt werden, dass<br />

die Gebührenhaushalte Wasser und<br />

Kanal mit Ausgaben von insgesamt<br />

Euro 4,127.600,-- ausgeglichen sind,<br />

es ist daher k<strong>ein</strong>e Gebührenerhöhung<br />

erforderlich!<br />

Für Instandhaltungsmaßnahmen bei<br />

Straßen, Gehsteigen, Brücken,<br />

Schutzwegen und Güterwegen<br />

stehen 733.000,-- zur Verfügung.<br />

Zusätzliche Einnahmen werden bei<br />

den Ertragsanteilen mit Euro<br />

586.000,-- prognostiziert, allerdings<br />

ist damit auch <strong>ein</strong>e Erhöhung bei den<br />

Kosten für Sozialhilfe und Krankenhaus<br />

um 350.000,-- verbunden.<br />

Die Ausgaben im außerordentlichen<br />

Haushalt von insgesamt Euro<br />

12,118.500,-- sind hauptsächlich bei<br />

den Vorhaben Straßenbau, Kanalisation<br />

und Mehrzweckhalle-Stadtsaal<br />

budgetiert.<br />

Auch mit Einnahmen aus dem<br />

Zinsmanagement wird wieder<br />

gerechnet, diese sollen für die<br />

Tilgung des Darlehens „Krankenhaus“<br />

verwendet werden.<br />

GR-Beschlüsse<br />

In der letzten Gem<strong>ein</strong>deratssitzung<br />

vom 9. Dezember wurden, unter Anderem,<br />

folgende Beschlüsse gefasst:<br />

Wie jedes Jahr werden an Ver<strong>ein</strong>e<br />

Subventionen ausgeschüttet, heuer<br />

insgesamt Euro 27.000,-. Davon an<br />

Kulturver<strong>ein</strong>e 7.000,- und an Sportver<strong>ein</strong>e<br />

11.000,-.<br />

Das Zinsmanagement der Stadt ist<br />

auch in Zeiten allgem<strong>ein</strong>er Finanzkrise<br />

erfolgreich. Laut Bericht von STR<br />

Dir. Bachmayer konnte seit der letzten<br />

GR-Sitzung vom 29. September<br />

2008 wieder <strong>ein</strong> Erlös von Euro<br />

65.000,- erzielt werden.<br />

Insgesamt brachte das Zinsmanagement<br />

der Gem<strong>ein</strong>de schon Erträge<br />

von Euro 624.000,-!<br />

Weiters wurde im Gem<strong>ein</strong>derat die<br />

Vergabe der Planerstellung und Bauaufsicht<br />

für die Sanierung des<br />

Motzkegrabens an die Fa. IUP um<br />

Euro 46.600,- vergeben.<br />

Dieser Graben soll im Bereich der<br />

Badhausgasse, von der Einmündung<br />

in den Göllersbach bis zum Kreuzungsbereich<br />

Anton Ehrenfriedstraße/Parkgasse<br />

saniert werden, die<br />

Arbeiten finden im kommen Frühsommer<br />

statt.<br />

- 5 -


Aktuelles<br />

Betreutes Wohnen<br />

Der Bedarf an Einrichtungen wie<br />

“Betreutes Wohnen” für noch rüstige<br />

Senioren ist wieder vermehrt gegeben,<br />

nachdem auch die mobilen<br />

Hilfsdienste stark ausgelastet sind.<br />

Deshalb plant die Stadtgem<strong>ein</strong>de,<br />

gem<strong>ein</strong>sam mit ihrer Tochtergesellschaft<br />

KommReal, in der Pfarrgasse<br />

das ehemalige Langmannhaus und<br />

zusätzliche Grundflächen an die<br />

Gem<strong>ein</strong>nützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft<br />

„Waldviertel“ (WAV)<br />

zu verkaufen.<br />

2<br />

Auf <strong>ein</strong>er Fläche von rund 1.200 m<br />

könnte sodann <strong>ein</strong>e Alternative zu<br />

<strong>ein</strong>em Pflegeheim entstehen.<br />

Das Amt der NÖ Landesregierung ist<br />

zurzeit beschäftigt <strong>ein</strong>e Novelle der<br />

NÖ Wohnbauförderung vorzubereiten.<br />

Im Zuge dieser Novelle<br />

werden auch die Rahmenbedingungen<br />

für „betreutes Wohnen“<br />

aktualisiert. Per 1. Jänner 2009 soll<br />

die Novelle in Kraft treten. Die<br />

Sozialmarkt für Hollabrunn?<br />

In der September-Sitzung des Ausschusses<br />

für Gesundheit und<br />

Soziales wurde das Thema Sozialmarkt<br />

besprochen. Dabei wurde<br />

<strong>ein</strong>stimmig beschlossen, dass die<br />

Einrichtung <strong>ein</strong>es Sozialmarktes für<br />

Hollabrunn wünschenswert ist. In<br />

<strong>ein</strong>em “SOMA” können bedürftige<br />

Menschen transportbeschädigte<br />

oder b<strong>ein</strong>ahe abgelaufene Lebensmittel<br />

billig erwerben.<br />

Nach Gesprächen mit dem Land NÖ<br />

ist derzeit SAM-NÖ für die Durchführung<br />

von Sozialmärkten<br />

zuständig. Hollabrunn ist aber<br />

derzeit nicht als Standort vorge-<br />

wesentliche<br />

Veränderung wird<br />

in der Planung von<br />

Wohnungen s<strong>ein</strong>.<br />

Neben der technischen<br />

Änderung<br />

werden auch Verbesserungen<br />

im<br />

Betreuungsbereich<br />

der Bewohnerangedacht.<br />

Die WAV<br />

möchte nach der Novelle das Projekt<br />

„betreutes Wohnen“ in Hollabrunn<br />

neben dem Rathaus<br />

verwirklichen.<br />

Folgender Planungsvorschlag soll<br />

dem Architekten unterbreitet<br />

werden: Im Untergeschoss 30<br />

Parkplätze, weitere 20 Parkplätze im<br />

Erdgeschoss sowie jeweils 9 Wohnungen<br />

in den 3 Obergeschossen,<br />

also 27 Einheiten mit jeweils 40 bis<br />

50 Quadratmeter. Mit diesem Projekt<br />

sehen, möglicherweise kann<br />

aber Hollabrunn in die<br />

Route <strong>ein</strong>es fahrendes<br />

SOMA <strong>ein</strong>gebaut werden.<br />

Der LUNA-Markt hätte<br />

Interesse an der Durchführung<br />

<strong>ein</strong>es SOMA, wobei<br />

aber nicht geklärt ist inwieweit<br />

das AMS die Zustimmung<br />

gibt.<br />

Der Gem<strong>ein</strong>derat der Stadtgem<strong>ein</strong>de<br />

Hollabrunn<br />

beschloss nun die<br />

Anmeldung für den fahrbaren<br />

SOMA, Bgm. Mag. Wunderl soll<br />

<strong>ein</strong>en Antrag bei SAM-NÖ für <strong>ein</strong><br />

Die Pfarrgasse Richtung Hauptplatz mit dem<br />

Langmannhaus am rechten Bildrand und die<br />

Einfahrt in den Rathaushof, auf diesen<br />

Flächen ist “Betreutes Wohnen” geplant<br />

soll, laut Bürgermeister Mag.<br />

Wunderl, der Bedarf in der Region<br />

abgedeckt s<strong>ein</strong>. Die Lage mitten im<br />

Stadtzentrum ist für <strong>ein</strong>e solche<br />

Einrichtung äußerst günstig, zusätzlich<br />

können auch Dauerpark-plätze<br />

vergeben werden, was die Parkplatzsituation<br />

im Stadtzentrum<br />

entschärfen wird.<br />

Symbolfoto Sozialmarkt<br />

Fixgeschäft stellen, sofern <strong>ein</strong><br />

Betreiber gefunden werden kann.<br />

Gleichenfeier: VS Breitenwaida<br />

Am 13. November fand die Gleichenfeier<br />

für den Neubau der<br />

Volksschule Breitenwaida statt.<br />

Die Errichtung dieses 3-klassigen<br />

Gebäudes war aufgrund der steigenden<br />

Schülerzahlen und des<br />

nicht mehr zeitgemäßen alten<br />

Schulhauses notwendig geworden.<br />

Die Arbeiten liegen im Bauzeitplan,<br />

sodass mit der Übersie<br />

delung ins neue Gebäude zu Ostern<br />

2009 gerechnet werden kann.<br />

Nach Auszahlung des “Gleichengeldes”<br />

an die Bauarbeiter traf man<br />

sich zur kl<strong>ein</strong>en Feier im GH Baier.<br />

Foto: Architekt DI Martin Grimus,<br />

Bürgermeister Mag. Wunderl, Direktorin<br />

Andrea Schlager und Baumeister<br />

KR Ing. Hans Brabenetz.<br />

-6- blickpunkt hollabrunn


Neues Pflegemodell<br />

entlastet Angehörige<br />

Tagespflege entlastet pflegende<br />

Angehörige:<br />

Das Landespflegeheim Hollabrunn<br />

und das Hilfswerk bieten ergänzendes<br />

Betreuungsangebot für<br />

pflegebedürftige ältere Menschen.<br />

Tagsüber in Gesellschaft mit<br />

Anderen, abends zurück in die eigenen<br />

vier Wände: Dies ermöglicht die<br />

geförderte Tagespflege im Landespflegeheim<br />

Hollabrunn. Als Ergänzung<br />

zum Pflege- und Betreuungsangebot<br />

in der Region bietet die<br />

Tagespflege <strong>ein</strong>e echte Entlastung<br />

für pflegende Angehörige und füllt<br />

den Tag vieler Betroffenen mit<br />

Leben.<br />

Tagsüber erhalten pflegebedürftige<br />

Menschen aus der näheren Umgebung<br />

im Pflegeheim Hollabrunn<br />

kompetente Betreuung und können<br />

an den zahlreichen gem<strong>ein</strong>schaftlichen<br />

Aktivitäten teilnehmen.<br />

Abends kehren sie wieder in ihre<br />

eigenen vier Wände zurück, wo sie<br />

von den Mitarbeiter/innen des<br />

Hilfswerks unterstützt werden, zum<br />

Beispiel beim Auskleiden oder bei<br />

Der Körperpflege. Die Kosten orientieren<br />

sich am Tarif für die<br />

Landespflegeheime von<br />

Euro 46.- /Tag.<br />

Voraussetzung für die<br />

Förderung ist der<br />

Hauptwohnsitz in<br />

Niederösterreich und<br />

der Bezug von<br />

Pflegegeld.<br />

„Auf der <strong>ein</strong>en Seite<br />

können sich dadurch<br />

pflegende Angehörige<br />

<strong>ein</strong>e Auszeit nehmen,<br />

auf der anderen Seite<br />

bereichern<br />

Freizeitaktivitäten und<br />

Gem<strong>ein</strong>schaftserlebni<br />

sse im Heim das<br />

Leben der älteren Menschen“,<br />

betonen Dir. Franz Savanjo,<br />

Hilfswerk-Vorsitzende Margarete<br />

Rossipaul und Betriebsleiterin Maria<br />

Arbes (siehe Bild). „Betreuung<br />

zuhause oder im Heim sind k<strong>ein</strong><br />

Entweder Oder, im Sinne des<br />

alternden Menschen ist beides<br />

Hand in Hand möglich!“<br />

Fortbildung für Arzthelferinnen<br />

Der Berufsverband der Arzt- und<br />

Zahnarzthelferinnen Österreichs<br />

besuchte beim Roten Kreuz <strong>ein</strong>e<br />

Fortbildungsveranstaltung. Unter der<br />

Leitung von Gerhard Brückner und<br />

Martina Schreiber vom Roten Kreuz<br />

Hollabrunn wurde das Thema „ Der<br />

Notfall in der Praxis“ vorgetragen.<br />

Mit den Teilnehmerinnen wurde<br />

neben der Theorie auch <strong>ein</strong>e Menge<br />

von Praxisübungen durchgespielt.<br />

Frau Elisabeth Tomsovic vom<br />

Berufsverband bedankte sich beim<br />

Roten Kreuz für diesen Vortrag.<br />

Soziales/Gesundheit<br />

Informationen:<br />

Landespflegeheim Hollabrunn<br />

Tel: 02952/2375,<br />

www.hollabrunn-noelpph.at<br />

Oder Hilfswerk Hollabrunn<br />

Tel: 02952/5364<br />

www.hilfswerk.at<br />

Selbsthilfegruppe<br />

Alzheimer + Demenz<br />

Die Hollabrunner Selbsthilfegruppe<br />

für Alzheimer-Demenz-Kranke und deren<br />

Angehörige gibt in regelmäßigen<br />

Gruppenabenden Ratschläge zur Bewältigung<br />

des Alltags und Tipps für<br />

mehr Lebensfreude.<br />

Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen,<br />

die Treffen finden im Landesklinikum<br />

Hollabrunn statt.<br />

Nächste Termine: 12.1.2009 und<br />

9.2.2009.<br />

Info: Frau Pichler, Tel. 0664/6373372<br />

oder: www.hssgnoe.at<br />

- 7 -


Verkehr<br />

Straßeneröffnung Wickgasse<br />

Vizebgm. KR Franz Schrimpl mit Bewohnern bei<br />

der Wiedereröffnung von Wick- und Bontegasse<br />

Nachtfahrverbot für LKW<br />

Nach langen Verhandlungen nun Erleichterung für Bürger<br />

Seit Jahren bemüht sich die Stadtgem<strong>ein</strong>de<br />

Hollabrunn um Errichtung<br />

<strong>ein</strong>es LKW-Durchfahrtsverbots für<br />

das Stadtzentrum von Hollabrunn,<br />

damit der Transitverkehr die Umfahrungsstraße<br />

benutzt.<br />

Wegen der schlechten Kontrollmöglichkeit<br />

wurde dieser Wunsch<br />

bisher von der Verkehrsbehörde<br />

abgelehnt.<br />

Kürzlich gelang Durchbruch<br />

Nunmehr hat die Stadtgem<strong>ein</strong>de<br />

Hollabrunn <strong>ein</strong> LKW-Nachtfahrverbot<br />

für das Stadtzentrum beantragt und<br />

dieses wurde jetzt positiv behandelt.<br />

Für sämtliche Gem<strong>ein</strong>destraßen<br />

innerhalb der Kundmachungspunkte<br />

wird es <strong>ein</strong> Nachtfahrverbot von<br />

22.00 Uhr bis 6.00 Uhr geben.<br />

Begrenzung des Verbotgebietes:<br />

1. Gschmeidlerstraße, bei der<br />

Kreuzung mit der Bahnstraße<br />

2. Ernest Brosiggasse, bei der<br />

Kreuzung mit der Bahnstraße<br />

3. Rapfstraße, bei der Kreuzung mit<br />

der Bahnstraße<br />

4. Amtsgasse, nördlich des<br />

Koliskoplatz<br />

5. Neugasse, westlich der<br />

Babogasse<br />

6. Sparkassegasse, bei der<br />

Einmündung in die B40<br />

(Lothringerplatz)<br />

Ab 16. Juni 2008 wurden die Wasserleitung und der Kanal in der Wickgasse<br />

und in der Bontegasse erneuert. In diesem Zuge wurden auch die<br />

Wasserleitungshausanschlüsse ausgewechselt.<br />

Nach Beendigung dieser Arbeiten hätten die Straßenbauarbeiten ab 28. Juli<br />

2008 von der Firma Lang & Menhofer aus Hollabrunn durchgeführt werden<br />

sollen.<br />

Drei Arbeiter der Firma Lang & Menhofer haben sich über die Sommermonate<br />

bei Unfällen verletzt, so dass der Terminplan leider nicht <strong>ein</strong>gehalten werden<br />

konnte. Daher wurde die Wickgasse mit <strong>ein</strong>em guten Monat Verspätung erst<br />

am 1. Oktober 2008 asphaltiert.<br />

Da die Fahrbahn in der Wickgasse für das Parken zu schmal war, wurde bei<br />

diesen Baumaßnahmen der nordseitige Gehsteig auf 60cm verschmälert.<br />

Der Gehsteig mit den Straßenlaternen blieb breitenmäßig unverändert.<br />

Im Juni 2008 konnte die Gem<strong>ein</strong>de Grund von Anrainer erwerben, so dass die<br />

Bontegasse bis zur Urbanusgasse verlängert werden konnte.<br />

Die Kosten für den Straßenbau betrugen EUR 185.000,--<br />

7. Jordangasse, bei der Kreuzung<br />

mit der Znaimerstraße<br />

8. Gerichtsberggasse, bei der<br />

Kreuzung mit der Znaimerstraße<br />

9. Gerichtsberggasse, bei der<br />

Kreuzung mit dem Mitterweg<br />

Von diesem Fahrverbot wird der<br />

Anrainerverkehr ausgenommen<br />

werden, d.h. Zu- und Abfahren sind<br />

erlaubt.<br />

Weiters dürfen LKW auch fahren,<br />

wenn das Fahrzeug für <strong>ein</strong>en<br />

Einkauf angehalten wird (Gastronomiebetriebe,<br />

Bäckerei). Auch die<br />

Fahrzeuge des Straßendienstes<br />

(Stadtwerke, Straßenmeisterei) sind<br />

vom Fahrverbot nicht betroffen. Es<br />

konnten jedoch k<strong>ein</strong>e Landesstraßen<br />

in die Verbotszone<br />

aufgenommen werden.<br />

Derzeit verlaufen die Routen des<br />

Durchzugsverkehrs im Stadtgebiet<br />

von Hollabrunn entweder<br />

über die Gschmeidlerstraße<br />

oder über die Amtsgasse-<br />

Sparkassegasse. Diese<br />

Straßenabschnitte sind in der<br />

Verbotszone enthalten.<br />

Vorankündigungen für das LKW-<br />

Nachtfahrverbot wird es bereits<br />

bei der Umfahrungsstraße<br />

geben.<br />

Antrag für Nachtzug<br />

Bürgermeister um öffentlichen<br />

Verkehr bemüht<br />

Seit Jahrzehnten ist das abendliche<br />

Angebot seitens der ÖBB auf der<br />

Nord-West-Bahn-Strecke nicht<br />

ausreichend. Dies war der Anlass,<br />

dass durch Mitfinanzierung der<br />

Anliegergem<strong>ein</strong>den der „Nachtzug“<br />

installiert wurde.<br />

Bei Vergleichen mit anderen<br />

Strecken (Mistelbach, Hohenau) ist<br />

festzustellen, dass diese gravierend<br />

besser behandelt werden. Darüber<br />

hinaus wird in Kürze die Freigabe<br />

der Nord-Westbahn elektrifiziert bis<br />

Znaim erwartet.<br />

Dies soll der Anlass s<strong>ein</strong>, kundengerechte<br />

Fahrzeiten auf der Strecke<br />

Wien-Znaim zu gewährleisten.<br />

Bürgermeister Mag. Helmut Wunderl<br />

stellt daher im GR den Antrag, der<br />

Gem<strong>ein</strong>derat von Hollabrunn soll die<br />

ÖBB auffordern, das abendliche<br />

Angebot entsprechend der neuen<br />

Situation zu erweitern.<br />

-8- blickpunkt hollabrunn


„Energieeffiziente Gem<strong>ein</strong>de“<br />

Vor rund 10 Jahren ist die Stadt dem<br />

Klimabündnis beigetreten und hat<br />

damit <strong>ein</strong>en ersten Schritt in Richtung<br />

ökologische Gem<strong>ein</strong>de gemacht. Der<br />

Verzicht auf Tropenhölzer oder FCKW<br />

waren Vorgaben, die Errichtung des<br />

Hackschnitzel-Heizwerkes in der<br />

Stadt oder des Windrades am<br />

“Langen Berg” waren Meilenst<strong>ein</strong>e.<br />

Nun geht Hollabrunn <strong>ein</strong>en Schritt<br />

weiter und hat im Gem<strong>ein</strong>derat<br />

folgende Beschlüsse in Richtung<br />

“Energieeffiziente Gem<strong>ein</strong>de”<br />

gefasst:<br />

a) Grundsatzver<strong>ein</strong>barung mit der<br />

Windkraft Simonsfeld GmbH & Co<br />

KG über die Errichtung <strong>ein</strong>er<br />

Photovoltaikanlage am Dach des<br />

Stadtsaales. Diese könnte im Zuge<br />

der Stadtsaalerweiterung errichtet<br />

werden.<br />

b) Beitritt zur „Energieagentur der<br />

Regionen“<br />

Die Energieagentur wurde im März<br />

1998 als gem<strong>ein</strong>nütziger Ver<strong>ein</strong><br />

gegründet. Mitglieder sind vor allem<br />

Gem<strong>ein</strong>den.<br />

Als regionaler Partner und Dienstleister<br />

für ökologische und zukunftsfähige<br />

Energielösungen reicht ihr<br />

Angebot von Information und<br />

Die restlichen Bauarbeiten für die<br />

Neuerrichtung des Kanals in der<br />

gesamten Großgem<strong>ein</strong>de Hollabrunn<br />

werden noch in diesem Jahr abgeschlossen.<br />

Alle anfallenden Abwässer<br />

werden in die Kläranlage geleitet, dort<br />

ger<strong>ein</strong>igt und das ger<strong>ein</strong>igte Wasser<br />

in den Vorfluter (Bach) abgeleitet.<br />

Über die missbräuchliche Verwendung<br />

des Kanals als Müllentsorgung,<br />

die Kosten trägt wieder die<br />

Gem<strong>ein</strong>schaft aller Kanalbenützer,<br />

wurde in der letzten Ausgabe des<br />

“BP” berichtet. So möchten wir heute<br />

auf <strong>ein</strong>en weiteren ungesetzlichen<br />

Missbrauch hinweisen.<br />

Nur in <strong>ein</strong>em Teil des Stadtgebietes<br />

besteht <strong>ein</strong> Mischsystem. Alle neuen<br />

Siedlungsgebiete und Katastralgem<strong>ein</strong>den<br />

sind im Trennsystem<br />

entsorgt, d.h. nur Abwasser darf in<br />

den Kanal <strong>ein</strong>geleitet werden, aber<br />

Beratung bis hin zur Projektentwicklung.<br />

c) Grundsatzbeschluss über <strong>ein</strong>e<br />

Kooperation im Rahmen des ETZ<br />

Projektes „Energy Future“ mit der<br />

Energieagentur der Regionen<br />

Energy Future ist <strong>ein</strong> ETZ Projekt<br />

mit Partnern in der Slowakei. Die<br />

Energieagentur der Regionen ist<br />

ebenfalls Partner dieses Projektes.<br />

Im Zuge diese Projektes werden 15<br />

Gem<strong>ein</strong>den aus dem W<strong>ein</strong>viertel<br />

betreut - zuerst <strong>ein</strong>e Analyse der<br />

Energiesituation in den Ortskernen<br />

(Zustand von Gebäuden und<br />

Anlagen, Iststand der Versorgung<br />

mit Wärme und Strom,<br />

Iststand zum Thema<br />

Ökostreibstoff) und<br />

danach Entscheidungsweg<br />

zur<br />

Auswahl <strong>ein</strong>es Themas<br />

und Entwicklung <strong>ein</strong>es<br />

Schwerpunktprojektes<br />

je Gem<strong>ein</strong>de.<br />

d) Grundsatzbeschluss<br />

über die<br />

Erstellung <strong>ein</strong>es<br />

Mobilitätskonzeptes<br />

zur Prüfung der Errich-<br />

tung <strong>ein</strong>er Solartankstelle<br />

bzw. zur<br />

K<strong>ein</strong> Regenwasser im Kanal!<br />

KEIN Regenwasser.<br />

Der Fäkalkanal ist natürlich nicht für<br />

Regenwasser bemessen, und diese<br />

Menge kann auch nicht gepumpt<br />

werden. Ein Rückstau, und in der<br />

Folge <strong>ein</strong>e Überflutung von Gebäuden,<br />

ist unvermeidlich.<br />

Um entsprechende Schäden zu vermeiden,<br />

ist Niederschlagswasser zu<br />

versickern oder, soweit vorhanden,<br />

in den Regenkanal oder Bach <strong>ein</strong>zuleiten.<br />

Fehlanschlüsse können von der<br />

Gem<strong>ein</strong>de festgestellt werden. Die<br />

Kosten dafür sind zwar relativ hoch,<br />

aber im Falle <strong>ein</strong>es Schadens<br />

können diese zivilrechtlich <strong>ein</strong>geklagt<br />

werden.<br />

Um Schäden und damit langwierige<br />

Zivilprozesse zu verhindern und im<br />

Sinne <strong>ein</strong>er konstruktiven Verwendung<br />

von Steuergeldern, sollten<br />

Umwelt<br />

Anschaffung von elektrobetriebenen<br />

Fahrzeugen<br />

Seitens der Stadtgem<strong>ein</strong>de Hollabrunn<br />

wurde in der GR-Sitzung vom<br />

24.6.2008 <strong>ein</strong>e Förderung von<br />

elektrobetriebenen Fahrzeugen<br />

beschlossen. Um der Rolle <strong>ein</strong>er<br />

energieeffizienten Gem<strong>ein</strong>de gerecht<br />

zu werden, soll <strong>ein</strong> Mobilitätskonzept<br />

über die Einbindung von Elektrofahrzeugen<br />

erstellt werden.<br />

Die E-Fahrzeuge könnten der<br />

Gem<strong>ein</strong>de als Dienstfahrzeuge und<br />

darüber hinaus im Rahmen <strong>ein</strong>es<br />

Carsharing Modells für die Bevölkerung<br />

bereitgestellt werden.<br />

So könnte auch <strong>ein</strong>e Fotovoltaikanlage (zur Stromerzeugung<br />

durch Sonne) am Stadtsaal aussehen<br />

Fehlanschlüsse rasch korrigiert<br />

werden.<br />

Regenwasser hat im Kanal<br />

eigentlich nichts mehr verloren<br />

- 9 -


Schulen<br />

Traumjob in der Schweiz<br />

Martina Kirbes ist Absolventin der<br />

Abteilung Wirtschaftsingenieurwesen<br />

an der HTL Hollabrunn (Maturajahrgang<br />

2005). Am 30.10. 2008 besuchte<br />

sie ihre ehemalige Schule<br />

und erzählte über ihren Arbeitsplatz<br />

in der Schweiz:<br />

Eher Zufall war, wie sie von diesem<br />

Job erfahren hatte, dann ging alles<br />

sehr rasch: Kurz nach der Reife- und<br />

Diplomprüfung gab es in Wien <strong>ein</strong><br />

Vorstellungsgespräch und mit Beginn<br />

August 2005 startete das<br />

Unternehmen Zürich.<br />

Mit <strong>ein</strong>em Mikroempfang wurde Ende September 2008<br />

das Mikrobiologielabor 2 an der Privaten HTL für Lebensmitteltechnologie<br />

eröffnet. Der starke Zuspruch, dessen<br />

sich die Private HTL für Lebensmitteltechnologie<br />

ungebrochen erfreut, machte <strong>ein</strong>e Erweiterung des<br />

Platzangebotes dringend notwendig.<br />

Doch steht an der Privaten HTL für Lebensmitteltechnologie<br />

nicht all<strong>ein</strong> die Schaffung von Laborkapazität im<br />

Die Schweizer<br />

Firma EIS<br />

Business Info<br />

Center<br />

( www.eisbic.ch)<br />

ist<br />

<strong>ein</strong> Beratungsunternehmen<br />

im<br />

Bereich Business<br />

Intelligence, das<br />

branchenunabhän<br />

gig Lösungen im<br />

Bereich Planung,<br />

MIS Cockpits für<br />

Top Management,<br />

Finanz- und<br />

operatives Reporting liefert. Martina<br />

Kirbes hat die Aufgabe, Daten von<br />

Kunden zu sammeln und zu überlegen,<br />

welche Informationen die<br />

Kunden aus diesen Daten benötigen.<br />

Diese Daten werden dann in<br />

<strong>ein</strong>er Datenbank gespeichert,<br />

ausgewertet und auf <strong>ein</strong>er Web-<br />

Oberfläche präsentiert. Mittlerweile<br />

wurde ihr schon <strong>ein</strong> Job als Projektleiterin<br />

angeboten und auch weitere<br />

Jobangebote anderer Firmen<br />

blieben nicht aus.<br />

Die Ausbildung der HTL Hollabrunn<br />

hat Martina in vielen Bereichen sehr<br />

geholfen. Aufgrund des SAP-Zertifikates<br />

hat sie den Job überhaupt<br />

bekommen und auch für die<br />

maschinenbaulichen Grundkenntnisse<br />

ist sie dankbar. Englisch ist<br />

sowieso sehr wichtig für sie, denn<br />

auch im französischen Teil der<br />

Schweiz ist Englisch fast immer die<br />

Firmensprache.<br />

Natürlich ist der Schritt ins Ausland<br />

nicht immer leicht, vor allem wenn<br />

alles sehr spontan und unerwartet<br />

kommt. Doch Martina Kirbes bereut<br />

ihre Entscheidung nicht. Vor <strong>ein</strong>em<br />

Jahr ist das Team von Herrn Wolfgang<br />

Wieser mit <strong>ein</strong>er weiteren<br />

Absolventin der Wirtschaftsingenieure<br />

der HTL Hollabrunn,<br />

Agnes Naderer, verstärkt worden.<br />

Das Tor von EIS Business Info<br />

Center steht AbsolventInnen der<br />

Wirtschaftsingenieure nach wie vor<br />

offen, Herr Wieser freut sich über<br />

jede Bewerbung.<br />

Bild: Martina Kirbes vor Schülern<br />

des 5. Jahrgangs der<br />

Wirtschaftsingenieure<br />

Neues Mikrobiologielabor für Lebensmitteltechniker<br />

Vordergrund, vielmehr geht es um die weitere Steigerung<br />

der Ausbildungsqualität. Ist es doch gerade die<br />

Freude bei der Arbeit, die die SchülerInnen dieser<br />

Unikatsschule ihr anerkannt hohes Leistungsniveau<br />

erreichen lässt.<br />

Besonders ergonomisch gestaltete Mikroskopiertische<br />

und die speziellen, auf die mikrobiologische Technik<br />

abgestimmten Arbeitsoberflächen<br />

sorgen<br />

dafür, dass diese<br />

Freude lange anhält.<br />

Herr Direktor Dipl.-<br />

Ing. Manfred Winkler<br />

durfte gem<strong>ein</strong>sam mit<br />

Herrn Bürgermeister<br />

Hofrat Mag. Helmut<br />

Wunderl die Eröffnung<br />

vornehmen. Wie immer<br />

wurden die Bauarbeiten<br />

unter<br />

Einbindung des<br />

örtlichen Gewerbes<br />

ausgeführt.<br />

-10- blickpunkt hollabrunn


Besuch in Ecuador am Tag der offenen Türe und<br />

Wussten Sie, dass es <strong>ein</strong>e Hollabrunn-Klasse<br />

in <strong>ein</strong>er Schule in<br />

Ecuador gibt?<br />

In Pedro Carbo im südlichen<br />

Flachland von Ecuador gibt es <strong>ein</strong>e<br />

ecuadorianisch-österreichische<br />

Schule, die Kinder vom Kindergarten<br />

an bis zur Matura betreut.<br />

7 Professorinnen der HBLA Hollabrunn<br />

besuchten diese Schule und<br />

besonders die 3. Klasse Volksschule,<br />

die jedes Jahr die Hollabrunn-Klasse<br />

ist. Die HBLA Hollabrunn unterstützt<br />

diese Schule mit Geldspenden, die<br />

Firmeneröffnung Happy Apples & Pretty Pears:<br />

Die Schülerinnen und Schüler der 7B des BG Hollabrunn<br />

Doris Brunner, Gjulser Memedoska,<br />

Kerstin Semmelmeyer, und Claudia<br />

Windberger, Schülerinnen des 5.<br />

Jahrganges der BHAK-BHAS<br />

Hollabrunn hielten im Rahmen ihres<br />

Maturaprojektes „IKT-Offensive 50+“<br />

interessante und zugleich informative<br />

PC-Kurse für Menschen der Altersgruppe<br />

50+ ab.<br />

Den Schülerinnen des 5. Jahrganges<br />

mit Schwerpunkt Informationsmanagement<br />

und Informationstechnologie<br />

war es <strong>ein</strong> Anliegen, <strong>ein</strong>en<br />

speziell für diese Altersgruppe zugeschnittenen<br />

Kurs zu gestalten.<br />

Als Laptopklasse der BHAK-BHAS<br />

am Südamerikafest gesammelt<br />

werden.<br />

Die 7 Lehrerinnen brachten<br />

als Gastgeschenk 10 Lederbälle<br />

und diverses Schreibmaterial<br />

für die südamerikanische<br />

Schule mit, die Volksschüler<br />

der 3. Klasse bekamen<br />

zusätzlich <strong>ein</strong> Hollabrunnleiberl<br />

mit Stadtlogo.<br />

Die Schüler bedankten sich<br />

mit Tanzdarbietungen und<br />

<strong>ein</strong>em entzückenden<br />

Theaterstück.<br />

Neues Unternehmen im Bundesgymnasium<br />

Computerkurs für Menschen 50+<br />

Hollabrunn erschien es<br />

ihnen auch als sehr<br />

wichtig, <strong>ein</strong> Projekt mit<br />

sozialem und technischem<br />

Hintergrund zu<br />

schaffen.<br />

So zeigten die Schülerinnen<br />

den Besucher/innen<br />

<strong>ein</strong>ige Tricks in<br />

<strong>ein</strong>em Textverarbeitungsprogramm<br />

und im <strong>Internet</strong>.<br />

Damit die Kursteilnehmer/innen<br />

auch<br />

Zuhause den Alltag mit dem PC<br />

besser meistern können, wurde<br />

Schulen<br />

Die 7 Professorinnen der HBLA mit dem<br />

Direktor der Volksschule in Ecuador<br />

durften sich am Donnerstag, den 20.November, über<br />

zahlreiche Gäste bei ihren Firmeneröffnungen freuen. Es<br />

wurden die verschiedenen Abteilungen und deren<br />

Aufgabenbereiche vorgestellt und <strong>ein</strong> kurzer Sketch<br />

über Birnen und Äpfel wurde aufgeführt. Danach hatten<br />

alle Geladenen die Möglichkeit, Produkte der beiden<br />

Firmen zu erwerben und auch Firmenanteilssch<strong>ein</strong>e zu<br />

kaufen.<br />

Die Produktpalette umfasst verschiedene Marmeladen,<br />

Säfte, Schnäpse, getrocknete Früchte, Chutney,<br />

Lipgloss und Handcremen von beiden Obstarten.<br />

Gerne können Sie Ihre Bestellung auch per Mail an<br />

happy.apples@bghollabrunn.ac.at oder<br />

pretty.pears@bghollabrunn.ac.at.<br />

Foto: Die Firmenchefinnen Katja Schattauer, Gwendolyn<br />

Alfons, Christina Mayer, Daniela Semmelmeyer<br />

ihnen <strong>ein</strong> Handbuch mit vielen Tipps<br />

überreicht.<br />

- 11 -


Wirtschaftsportrait<br />

Wagner´s Ort zum Geniessen:<br />

Wirtshaus Wirtshaus oder oder Gourmettempel?<br />

Gourmettempel?<br />

Nun ja - wollen wir nicht gleich übertreiben, sondern auf<br />

dem Boden bleiben. Genau so wollen es auch die<br />

beiden Wagners, die seit September ihr “Wirtshaus” in<br />

Hollabrunn betreiben.<br />

Christoph und Philipp Wagner verwöhnen ihre Gäste<br />

seither in ihrem traditionellen Eckwirtshaus bei klassischer<br />

W<strong>ein</strong>viertelküche mit modernen Einflüssen und<br />

dem <strong>ein</strong>en oder anderen Ausflug in die kulinarische<br />

Selbstverwirklichung, die dem Hollabrunner Gaumen so<br />

manche vorzügliche Überraschung beschert.<br />

Mit viel Energie und modernem Geschmack haben sie<br />

<strong>ein</strong>e “nüchterne” Architektur mit dezenten Farbakzenten<br />

geschaffen, die von nichts ablenken soll, weder von<br />

den kredenzenten Köstlichkeiten noch von den<br />

erlesenen W<strong>ein</strong>en.<br />

Die beiden Brüder<br />

freuen sich<br />

auf <strong>ein</strong>e spannendekulinarische<br />

Zukunft, die<br />

Liebe zur Gastronomie<br />

wurde ihnen<br />

schon vom<br />

Elternhaus in die<br />

Wiege gelegt.<br />

Christoph Wagner<br />

(Jahrgang<br />

1979) holte sich s<strong>ein</strong>e “Grundausbildung” fünf Jahre<br />

lang in der Hotel- und Tourismusfachschule in Wien. Danach<br />

wurde s<strong>ein</strong> Talent von Top-Häusern erkannt und<br />

geschätzt. Er rührte im Vestibül (Burgtheater) ebenso<br />

wie im Haubenrestaurant Bordeaux, wo er zum Souschef<br />

avancierte. Ein Intermezzo als Barleiter bei<br />

W<strong>ein</strong>&Co. ließ s<strong>ein</strong>e Liebe zu W<strong>ein</strong>en entflammen.<br />

Die letzten 4 Jahre “erkochte” er sich s<strong>ein</strong>e erste Haube<br />

in Lech/Arlberg als Küchenchef in der “Rudalpe”. Dieser<br />

Saisonjob ermöglichte ihm, im Sommer den Horizont zu<br />

erweitern und mit Catering internationaler zu werden.<br />

Tokio, Mailand oder Chicago waren Christophs Stationen,<br />

aber auch Valencia, wo er im Rahmen des<br />

Americas Cup als Küchenchef für das maritime “BMW<br />

Oracle Team” täglich rund 300 VIP-Gäste kulinarisch<br />

verwöhnte.<br />

Philipp Wagner (1976) zog es bereits früher wieder in<br />

den elterlichen Betrieb<br />

zurück, in dem<br />

er das Catering aufbaute<br />

und schließlich<br />

das heutige Wirtshaus<br />

auf die lukullischen<br />

Schienen legte.<br />

S<strong>ein</strong> Können wurde<br />

ihm auch nicht im<br />

Schlaf auf dem<br />

“Kuchlbankerl” <strong>ein</strong>ge<br />

geben, nach der gastgewerblichen Fachschule in Wien<br />

erlag er eher den süßen Verlockungen und schloss das<br />

Fach Patisserie s<strong>ein</strong>er Ausbildung an. Als Verantwortlicher<br />

für diesen Bereich verbrachte er viele Jahre in<br />

noblen Häusern in Luzern, Gstaad oder St. Moritz, bevor<br />

es ihn über Serfaus wieder ostwärts, ins Restaurant<br />

Yohm nach Wien zog.<br />

Von dort war es nur mehr <strong>ein</strong> kl<strong>ein</strong>er geografischer<br />

Schritt in die Hollabrunner Selbständigkeit wo der Gast<br />

heute von Donnerstag bis Sonntag ab 11 Uhr <strong>ein</strong>e etwas<br />

innovativere Wirtshausküche genießen kann.<br />

Auf “selbst gekocht” wird Wert gelegt!<br />

Vom “echten” Kalbswiener mit Salat, um € 11,40 wohlfeil,<br />

über <strong>ein</strong> erlesenes Kalbsbeuschl mit Serviettenknödel bis<br />

zu butterweich geschmorten Schw<strong>ein</strong>swangerl mit Wurzelgemüse<br />

reicht die beliebte heimische Kochkunst.<br />

Ihre Internationalität stellen die Brüder mit Gerichten wie<br />

Thunfischsteak auf Fenchelgemüse mit Olivengröstl,<br />

Blattsalat mit geschmortem Oktopus und Orangen oder<br />

sensationellen Jakobsmuscheln auf Gurkenrisotto unter<br />

Beweis.<br />

Eine breite Spielwiese für Kenner guter<br />

Tropfen bietet die W<strong>ein</strong>karte, die ihren<br />

Schwerpunkt natürlich auf nationale<br />

Produkte legt, aber ebenso mit <strong>ein</strong>er<br />

interessanten internationalen<br />

Abrundung punktet.<br />

Alles in allem <strong>ein</strong> Genuss, besonders<br />

deshalb, weil man auch mitten am<br />

Nachmittag, wenn der Gaumen danach<br />

verlangt, den vollen Service geboten<br />

bekommt.<br />

Spannender Tipp zum Abschluss:<br />

lassen Sie die Speisekarte mal ruhig<br />

links liegen und ergeben Sie sich den<br />

kreativen Phantasien des Küchenchefs<br />

- Begeisterung garantiert!<br />

Wagner´s Wirtshaus<br />

Gschmeidlerstraße 32<br />

Hollabrunn, www.diewagners.at<br />

Reservierung: 0676/308 65 36<br />

Saal für 70 Personen, für Gruppen auch Mo-Mi geöffnet<br />

-12- blickpunkt hollabrunn


Aktuelles<br />

Spendenaktion für die Friedhofskapelle<br />

Ein Symbol für die größte “Laterne” der Stadt<br />

Die Hollabrunner Friedhofskapelle ist<br />

in die Jahre gekommen. Der neugotische<br />

Backst<strong>ein</strong>bau (neben der Jahnturnhalle<br />

das <strong>ein</strong>zige Gebäude dieser<br />

Art in Hollabrunn) weist gravierende<br />

Mängel auf.<br />

Nunmehr hat sich Stadtst<strong>ein</strong>metz Erwin<br />

Zechmeister an die Spitze <strong>ein</strong>er<br />

Charity-Aktion gestellt, deren Ziel die<br />

Restaurierung dieses Juwels ist.<br />

Erwin Zechmeister wörtlich: “Im Zusammenhang<br />

mit der jährlichen Andacht<br />

am Friedhof zu Allerheiligen<br />

war ich sehr berührt, durch das Licht,<br />

das aus der Kapelle strahlte. Die vielen<br />

Kerzen zur Erinnerung an unsere<br />

Verstorbenen verführten mich, <strong>ein</strong>en<br />

Blick ins Innere dieses Baujuwels zu<br />

werfen.<br />

Eine gewisse Verstörung, hervorgerufen<br />

durch die Verfallsersch<strong>ein</strong>ungen<br />

der Bausubstanz, ist nicht ausgeblieben.<br />

Nach dieser Ernüchterung war<br />

es für mich nur mehr <strong>ein</strong> kurzer<br />

Schritt, <strong>ein</strong>e “Spendenaktion”- Charity<br />

- für “Unsere Laterne” zu initiieren.”<br />

Inzwischen hat Erwin Zechmeister viel<br />

Zeit und Energie aufgebracht, um alle<br />

notwendigen Handwerksbetriebe per<br />

sönlich zu besuchen und sie von <strong>ein</strong>er<br />

kostengünstigen Mitarbeit zu<br />

überzeugen. Erwin Zechmeister<br />

selbst wird die Arbeiten für die<br />

St<strong>ein</strong>stufen als Spende übernehmen.<br />

Für s<strong>ein</strong> Sanierungskomitee hat er bereits<br />

folgende Personen als Förderer gewonnen:<br />

Pfarrer Mag. Franz Pfeifer,<br />

Bgm. Mag. H. Wunderl, Ing. A. Babinsky,<br />

Dir. K. Bachmayer, Baumeister Hans<br />

Brabenetz, Prok. Andreas Kaim, Restaurator<br />

Thomas Mahr, Stadtbaudir. DI G.<br />

Pilwax, StADir. Mag. F. Stockinger, Fritz<br />

Dimmel, Fritz Ruzicka, Dir. Mag. R.<br />

Diem, Martin Wanatsch, STR Wolfgang<br />

Scharinger und Lydia Fiausch.<br />

Bitte helfen auch Sie mit, die aufwendige<br />

Sanierung, die etwa EUR<br />

100.000,- kosten wird, zu ermöglichen.<br />

Nach Erteilen <strong>ein</strong>er Sammelbewilligung<br />

hat die Stadtgem<strong>ein</strong>de auch<br />

Spendenkonten <strong>ein</strong>gerichtet:<br />

W<strong>ein</strong>v. Sparkasse: Konto<br />

00009316, BLZ 20220 oder<br />

Raiffeisenbank: Konto 004-<br />

00034900,<br />

BLZ 32322.<br />

DANKE!<br />

Mutter-Eltern-Beratung<br />

Kostenlose Hilfe in allen Fragen<br />

Die NÖ Landesregierung bietet allen Eltern als Hilfe bei der<br />

Betreuung ihrer Neugeborenen, Kl<strong>ein</strong>kinder und Kinder bis<br />

zum 6. Lebensjahr die Einrichtung <strong>ein</strong>er Mutterberatung<br />

an.<br />

Ein Arzt und <strong>ein</strong>e Hebamme stehen für alle Fragen der Entwicklung,<br />

Ernährung, Pflege und Vorbeugung von Krankheiten<br />

kostenlos zur<br />

Verfügung.<br />

In Hollabrunn befindet<br />

sich das “Mütterstudio”<br />

in der Färbergasse<br />

2/5, das dortige<br />

Team mit Frau OA Dr.<br />

Mrkaljevic und Hebamme<br />

Andrea Bischof<br />

erreichen sie jeden<br />

ersten Dienstag von<br />

14-16 Uhr.<br />

Tel: 0664/5541799.<br />

Zeichnung der Friedhofskapelle von<br />

Erwin Zechmeister<br />

Blumige Weihnachtsgeschenke<br />

von Ihrem Blumenfachgeschäft<br />

Ich wünsche<br />

allen m<strong>ein</strong>en Kunden<br />

<strong>ein</strong> gesegnetes Weihnachtsfest<br />

und <strong>ein</strong> glückliches<br />

Jahr 2009<br />

Gerlinde Melchiort<br />

Öffnungszeiten:<br />

MO-FR: 7.30-18.30 durchgehend<br />

SA: 7.30-12.30 (Lange Weihnachtssamstage)<br />

Blumenfachgeschäft<br />

Amtsgasse 18<br />

2020 Hollabrunn<br />

Tel.: 02952/5614<br />

- 13 -


Kunst/Kultur<br />

Geschenke zu kl<strong>ein</strong>en Preisen<br />

Kunst und Handwerk<br />

Am Samstag, 22. November 2008, wurde die sechste und<br />

damit letzte Ausstellung des Jahres 2008 in der Galerie<br />

grenzART<br />

Hollabrunn<br />

eröffnet. Die<br />

Weihnachtsausste<br />

llung ist während<br />

der gesamten<br />

Adventzeit bis<br />

20.12.2008<br />

donnerstags und<br />

freitags von 15 bis<br />

18 Uhr, samstags<br />

von 11 bis 17 Uhr<br />

geöffnet. Ein<br />

vielfältiges<br />

Angebot mit künstlerischem Handwerk bietet sich den<br />

Besuchern: Von Keramik über Naturseifen hin zu<br />

Radierungen, von Glasperlen über Kerzen zu Filztextilien, von<br />

Goldschmuck und Edelst<strong>ein</strong>en zu Acrylbildern. Jeder findet<br />

hier <strong>ein</strong> geschmackvolles und attraktives Geschenk oder<br />

Mitbringsel.<br />

-14-<br />

Druckerei<br />

Jordan<br />

Hollabrunn<br />

Bahnstraße 1<br />

Ferry Seher:<br />

Sensationelle Filmabende<br />

Ab 19.11.2008 gab es 4 Abende hindurch Filme von<br />

Ferry Seher im Vortragssaal der Volksbank Hollabrunn<br />

zu sehen. Gem<strong>ein</strong>sam mit der Stadt veranstaltete<br />

das Geldinstutut diese beliebten Abende,<br />

mit Filmklassikern wie “Der Blick von oben” oder<br />

“Reise in die Vergangenheit”.<br />

Innerhalb weniger Tage waren die Plätze vergeben.<br />

Daher gibt es jetzt neue Termine im Stadtsaal. Als<br />

Dankeschön für das zur Verfügung stellen der<br />

filmischen Leckerbissen überreichten Bgm. Mag.<br />

Wunderl und VB-Dir. Mag. Diem <strong>ein</strong>en Blumenstrauß<br />

an Ferry Sehers Witwe, Frau Elfriede Seher.<br />

Ferry (Ferdinand Norbert) Seher<br />

(*10.09.1924 in Hollabrunn - 22.07.2008 in<br />

Hollabrunn), seit 08.06.1946 verheiratet mit Elfriede<br />

Maria Dvorak (*08.06.1928), 2 Kinder, Erich und<br />

Martin.<br />

Ferry Seher studierte am Hollabrunner Gymnasium.<br />

1942 zur Wehrmacht <strong>ein</strong>gezogen und in Russland<br />

schwer verwundet; 1945 an der Ostfront, russische<br />

Gefangenschaft.<br />

01.12.1945 Eintritt in die Volksbank Hollabrunn als<br />

Kassier, anschließend Kreditsachbearbeiter und<br />

Leiter der Kreditverwaltung der Volksbank Hollabrunn.<br />

Am 01.10.1984 Pensionierung.<br />

Am 13. Mai 2002 wurde ihm der „Wappenring der<br />

Stadt Hollabrunn“ verliehen!<br />

Ferry Seher Filmabende<br />

im Stadtsaal (jeweils 19.00):<br />

12. Februar 2009:<br />

“Hollabrunn <strong>ein</strong>st und jetzt”, “Reise in die<br />

Vergangenheit”<br />

19. Februar 2009:<br />

“Der Blick von oben”, “Der St<strong>ein</strong>”<br />

26. Februar 2009:<br />

“Jennifer”, “Fenster ins Leben”<br />

5. März 2009:<br />

“Vom Flüchtlingslager bis zur Gartenstadt”<br />

Der Eintritt zu den Filmabenden ist frei! Anmeldung<br />

für Platzkarten unter 02952/3335-0 (Stadtsaal).<br />

blickpunkt hollabrunn


Kultur<br />

Wintersonnwendfeier Puch<br />

Ein Adventausklang der besonderen<br />

Art in Puch:<br />

Bereits zum 7. Mal zünden die<br />

Pucher das Wintersonnwendfeuer.<br />

Am Samstag, 20.12. 2008 wartet auf<br />

die Gäste ab 18.30 Uhr <strong>ein</strong> feurigstimmungsvolles<br />

Programm. Die<br />

Veranstalter, die FF Puch, der Dorferneuerungsver<strong>ein</strong><br />

und der Ver<strong>ein</strong><br />

im Zeichen des Kreises freuen sich<br />

auf zahlreichen Besuch.<br />

Veranstaltung findet bei jedem<br />

Wetter statt !<br />

Gestartet wird mit <strong>ein</strong>em Fackelzug<br />

vom Ortskern in Puch mit weihnachtlicher<br />

Musik. Die Gräben der<br />

Kreisgrabenanlage von Puch<br />

Die Heizalternative:<br />

Holz vom Brennstoff-Profi<br />

Jetzt bestellen !<br />

...denn der Preis stimmt immer !<br />

Znaimerstraße 25, Hollabrunn<br />

Tel. 02952/2443, schrimpl.holz@aon.at<br />

blickpunkt hollabrunn<br />

werden brennend nachgezeichnet<br />

s<strong>ein</strong> und für kurze Zeit wird das<br />

bekannte “Das Tor zum Neolithikum”<br />

mit Hilfe von der Feuerkünstlerin<br />

„Zackenzilli“ aufleuchten. Der<br />

besinnliche Teil wird u.a. von Herrn<br />

Pfarrer Johannes Leuthner mit <strong>ein</strong>er<br />

Adventlesung und Adventgedichten,<br />

musikalisch begleitet von den<br />

Pucher-Kreisgraben-Trommlern,<br />

gestaltet. Im Anschluss wird das<br />

große Sonnwendfeuer entzündet und<br />

auf die Gäste warten noch heimische<br />

kulinarische Köstlichkeiten.<br />

Info: OV Walter Pfleger<br />

Tel: 0664/2240139<br />

Feuerspektakel<br />

bei der Wintersonnwendfeier<br />

in<br />

Puch<br />

2009<br />

BALLKALENDER<br />

Freitag, 9.1.2009<br />

Ball der Musikschule Holl.<br />

Stadtsaal<br />

Samstag, 17.1.2009<br />

Bezirksbauernball<br />

Stadtsaal<br />

Samstag, 24.1.2009<br />

Gewerbeball<br />

Stadtsaal<br />

Samstag, 14.2.2009<br />

ÖVP-Ball<br />

Stadtsaal<br />

Sonntag, 15.1.2009<br />

Stadtball 50+<br />

Stadtsaal, 15.00 Uhr<br />

Samstag, 21.2.2009<br />

Gymnasiumball<br />

Stadtsaal<br />

Montag, 23.2.2009<br />

Faschingskehraus<br />

Stadtsaal, 19.30 Uhr<br />

Dienstag, 24.2.2009<br />

UTT-KNAX Kinderfasching<br />

Stadtsaal, 15.00 Uhr<br />

Musikalisches<br />

Weihnachtsfest<br />

STADTSAAL HOLLABRUNN<br />

Samstag, 20.12. 2008, 20 Uhr<br />

Entfliehen Sie der vorweihnachtlichen<br />

Hektik und seien Sie zu Gast, wenn<br />

Sie Musicaldarsteller und Sänger<br />

Werner Auer, gem<strong>ein</strong>sam mit s<strong>ein</strong>en<br />

langjährigen musikalischen Weggefährten<br />

Andi Vanura (Keyboard) und<br />

Uli Winter (Gitarre) auf <strong>ein</strong> musikalisches Weihnachtsfest<br />

<strong>ein</strong>stimmt.<br />

Freuen Sie sich auf Klassiker wie White Christmas, Winter<br />

Wonderland, Let it snow, Jingle Bells und viele andere mehr.<br />

Karten zum Preis von € 17,00 (nummerierte Tische) bei<br />

Buchhandlungen Jordan und Schneider sowie bei den<br />

Freizeitbetrieben/ Stadtsaalbüro.<br />

Reservierungen unter Tel. 02952/3335-13.<br />

- 15 -

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