Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG Geschäftsbericht 2010

rottaler.vr.de

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG Geschäftsbericht 2010

Geschäftsbericht 2010

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir machen den Weg frei.

Kompetent, persönlich, nah!

Rottaler

Volksbank-Raiffeisenbank eG


Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Drei Worte, die alles ausdrücken,

was wir für Sie sind

und auch weiterhin für Sie sein werden.

2


Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG Eggenfelden

Hauptstelle

Eggenfelden

Carcassonner Platz 1

Telefon (0 87 21) 70 40

Telefax (0 87 21) 7 04 68

Internet: www.rottalervr.de

E-Mail: service@rottalervr.de

Geschäftsstellen

Arnstorf Linden

Oberer Markt 13 Passauer Str. 4

Telefon (0 87 23) 12 31 - Telefax 97 91 79 Telefon (0 87 21) 55 67 - Telefax 31 95

Eggenfelden Massing

Landshuter Str. 73 Marktplatz 27

Telefon (0 87 21) 22 00 - Telefax 12 05 75 Telefon (0 87 24) 89 80 - Telefax 8 98 15

Gangkofen Neumarkt-St. Veit

Marktplatz 30 Stadtplatz 18

Telefon (0 87 22) 9 61 40 - Telefax 96 14 60 Telefon (0 86 39) 14 24 - Telefax 61 34

Geratskirchen Obertrennbach

Braunsberger Str. 2 Obertrennbach 15

Telefon (0 87 28) 8 30 - Telefax 10 84 Telefon (0 87 22) 9 61 50 - Telefax 96 15 70

Hebertsfelden Simbach b. Landau

Kirchenplatz 10 Marktplatz 8

Telefon (0 87 21) 22 72 - Telefax 42 98 Telefon (0 99 54) 2 34 - Telefax 75 65

Hölsbrunn Unterdietfurt

Hölsbrunn 4 Raiffeisenstraße 8

Telefon (0 87 22) 91 01 32 - Telefax 91 01 34 Telefon (0 87 24) 17 17 - Telefax 91 01 86

Kollbach Wurmannsquick

Hauptstraße 34 Marktplatz 4

Telefon (0 87 35) 93 00 03 - Telefax 93 00 05 Telefon (0 87 25) 6 22 - Telefax 94 10 35

Versicherungs- und Immobilienzentrum

Stadtplatz 27

84307 Eggenfelden

Immobilien-GmbH

E-Mail: immo@rottalervr.de

Telefon (0 87 21) 12 60 70 - Telefax 12 60 71 5

3


Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Aufsichtsrat Gunter Mooser, Kaufmann, Vorsitzender

Peter Schmid, Apotheker, stellv. Vorsitzender

Thomas Brandstetter, Rechtsanwalt

Jürgen Werrenrath, Maurermeister

Max Wohlmannstetter, Dipl. Betriebswirt

Vorstand Herbert Ellböck, Vorsitzender

Johann Albrecht

Christian Forstner

Prokuristen und Alois Gangkofner Controlling

Bereichsleiter Hermann Gruber Steuerungsbank

Stefan Sendlinger Vertriebsbank

Fritz Wimmer Personal

Geschäftsstellenleiter Hauptstelle Eggenfelden und Landshuter Str. – Helmut Haas

Arnstorf – Uli Fürstberger

Gangkofen – Heinrich Schirk

Geratskirchen – Wolfgang Fußeder

Hölsbrunn – Hildegard Peißl

Kollbach – Anton Linderer

Linden und Hebertsfelden – Alois Moosmeier

Massing – Herbert Huber, Hansbert Grötzinger

Neumarkt-St.Veit – Karl-Heinz Schall

Obertrennbach – Regina Knaus

Simbach – Franz-Xaver Reithmaier

Unterdietfurt – Richard Schneider

Wurmannsquick – Adolf Freilinger

Tochtergesellschaft Immobilien-GmbH

Leitung: Christoph Aigner (Prokurist)

Herausgeber: Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG, Eggenfelden

Texte: Hermann Gruber, Nicole Lex

Bilder: Nicole Lex

Layout: Werbestudio Bernd Engelmann, Wurmannsquick - Eggenfelden

Grafiken: Benjamin Hoyer

Druck: Druckteam KISSINGER, Eggenfelden

4


Tagesordnung

zu der am 17. Mai 2011 um 20.00 Uhr

im Stadtsaal in Eggenfelden stattfindenden

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

32. ordentlichen Vertreterversammlung

der Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG Eggenfelden

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2010 und Vorlage

des Jahresabschlusses 2010

3. Bericht des Aufsichtsrates

4. Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung

5. Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über

die Verwendung des Bilanzgewinns 2010

6. Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat

7. Wahlen zum Aufsichtsrat

8. Wahlen zum Wahlausschuss für die Vertreterversammlung

9. Satzungsänderungen

10. Neufestsetzung der Kredithöchstgrenze gemäß § 49 GenG

11. Anträge und Verschiedenes

5


Liebe Mitglieder und Kunden,

wir sind die, die die Finanzmarktkrise nicht aus den Angeln heben konnte.

Wir sind die, die mit der Finanzmarktkrise aus eigener Kraft fertig geworden sind –

ohne staatliche Hilfe.

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Wir sind die, die auch 2010 ein gutes Geschäftsjahr abgeschlossen haben:

• Wir konnten 492 Menschen von unserem Modell des wert- und kundenorientierten

Bankgeschäfts überzeugen und als neue Mitglieder und Miteigentümer gewinnen,

so dass wir als Genossenschaftsbank inzwischen rund 10.400 Mitglieder haben

• Wir haben mutig unsere unternehmerische Verantwortung wahrgenommen und –

gegen den Markttrend – unser Kreditvolumen um 12,3 % auf 425 Mio. Euro ausgeweitet,

vorwiegend an mittelständische Firmenkunden und Privatkunden.

• Wir konnten unsere Kundengelder um 10,1 % auf 468 Mio. Euro ausbauen,

denn die Menschen vertrauen uns.

• Wir haben unsere gesellschaftliche Verantwortung nicht zuletzt dadurch gezeigt,

dass wir über 1,4 Mio. Euro Steuern gezahlt haben, zum großen Teil für unsere Region.

Wir sind die, die damit einen maßgeblichen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärkung der Region

geleistet haben, statt selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wir sind die, die aufgrund unseres regional ausgerichteten Geschäftsmodells manchmal als etwas

provinziell galten, bis die Finanzmarktkrise der Welt die Grenzen und Gefahren eines ungebremsten

globalen Investmentbankings schmerzvoll vor Augen geführt hat.

Wir sind die, denen nun mehr Menschen als je zuvor vertrauen.

Wir sind die, die auch in Zukunft auf unsere traditionellen Werte bauen: Fairness, Vertrauen, Solidarität und

Verantwortung. Denn sie machen uns seit 110 Jahren erfolgreich. Und werden es auch in Zukunft tun.

Kurz und gut: Wir sind die Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG.

Mit selbstbewussten Grüßen,

Kompetent, persönlich, nah!

Rottaler

Volksbank-Raiffeisenbank eG

Dir. Johann Albrecht Dir. Herbert Ellböck Dir. Christian Forstner

P.S.: Wir möchten allen, die einen verantwortungsvollen und starken Partner suchen, ein

Angebot machen: Lassen Sie sich vor Ort von einem unserer rund 174 Mitarbeiter in einer

unserer 15 Filialen davon überzeugen, dass Unabhängigkeit, Augenmaß, Bodenständigkeit

und Nähe eine ganz hervorragende Basis sind, Finanzkrisen zu meistern und in

vertrauensvoller Zusammenarbeit Ihre persönlichen Ziele zu erreichen.

6


Bericht des Vorstands

Die wirtschaftliche Entwicklung Deutsch -

lands war im Jahr 2010 von einem kräftigen

Konjunkturaufschwung geprägt. Das

Bruttoinlandsprodukt nahm um 3,6 % zu, so

stark wie noch nie seit der Wieder -

vereinigung. Damit hat die deutsche

Wirtschaft einen großen Teil des Einbruchs

vom Winterhalbjahr 2008/2009 wieder wettgemacht.

Die stark auf Investitionsgüter spezialisierte

deutsche Exportwirtschaft profitierte mit

einem Plus von 14,1 % in besonderem Maße

von der weltweiten Wirtschaftserholung. Die

Bruttoanlageinvestitionen stiegen um 6,0 %,

wobei die Ausrüstungsinvestitionen um

10,9 % zugelegt haben. Der Bau kam nicht

zuletzt aufgrund staatlicher Konjunktur -

programme um 2,8 % voran.

Der private Konsum hat sich etwas belebt

und stieg um 0,4 %. Die günstige Ent -

wicklung auf dem Arbeitsmarkt führte bei

den Verbrauchern tendenziell zu einer etwas

höheren Ausgabebereitschaft, obwohl die

aufgrund der Abwrackprämie in das Jahr

2009 vorgezogenen Pkw-Käufe fehlten. Die

Verbraucherpreise haben in der Folge des

Aufschwungs etwas angezogen. Im

Durchschnitt lagen sie um 1,1 % über dem

Vorjahresniveau. Preistreiber waren vor

allem leichtes Heizöl und Kraftstoffe sowie

Obst und Gemüse.

Der Arbeitsmarkt konnte von der starken

Konjunktur profitieren. Es wurden vermehrt

Vollzeitstellen geschaffen. Bundesweit

waren im Jahresdurchschnitt noch 3,24 Mio.

Menschen arbeitslos, 180.000 weniger als im

Vorjahr. Das bedeutete einen Rückgang der

Arbeitslosenquote von 8,2 % auf 7,7 % und

damit auf den niedrigsten Stand seit 1993.

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg auf rund

40,5 Mio. Personen. Neben der positiven

gesamtwirtschaftlichen Entwicklung war

hierfür auch der Rückgang des Erwerbs -

personenpotenzials infolge des demografischen

Wandels verantwortlich.

Die Haushalte von Bund, Ländern und

Gemeinden sowie Sozialversicherungs -

trägern wiesen zusammengerechnet ein

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland

Finanzierungsdefizit von 82 Mrd. Euro aus.

Das ergab, gemessen am Bruttoinlands -

produkt, eine Defizitquote von 3,3 % und

damit erstmals seit 5 Jahren eine Überschreitung

der Maastricht-Quote von 3 %.

Im Umfeld niedriger Inflationsrisiken und

einer sich moderat erholenden Konjunktur

im Euro-Raum beließ die Europäische

Zentralbank den Leitzins auf seinem

Rekordtief von 1 %. Die Schuldenkrise von

Ländern wie Griechenland, Irland, Portugal

und Spanien verunsicherte die Investoren.

Die als sicher geltenden deutschen

Staatsanleihen profitierten daher besonders.

So verzeichneten die 10jährigen Bundes -

anleihen einen Renditerückgang von 0,42 %-

Punkten auf 2,96 %.

Der Euro hat in 2010 schwer gelitten. Vor

allem in der ersten Jahreshälfte belasteten

die Turbulenzen um die Staatsfinanzen

finanziell angeschlagener Euro-Staaten die

Gemeinschaftswährung. Nachdem der Euro

am Jahresanfang noch bei 1,44 US-Dollar lag,

erreichte er Anfang Juni mit 1,19 US-Dollar

den tiefsten Stand seit 4 Jahren, ehe er sich

zum Jahresende auf 1,34 US-Dollar erholte.

Dank der guten Verfassung der deutschen

Wirtschaft stieg der DAX im Jahresverlauf

um über 16 % auf 6.914 Punkte. Damit fiel

das Kurswachstum an der deutschen Börse

deutlich kräftiger aus als an den anderen

großen Finanzplätzen. Kursgewinne verzeichneten

dabei vor allem Unternehmen

mit einem hohen Anteil am wieder erstarkten

Exportgeschäft.

7


Bericht des Vorstands

Bayerische Volksbanken und Raiffeisenbanken –

verlässliche Kreditgeber der bayerischen Wirtschaft

Das Jahr 2010 war für die bayerischen

Volksbanken und Raiffeisenbanken überaus

erfolgreich: Sie verzeichneten das höchste

Kreditwachstum seit 15 Jahren.

Die Ausleihungen an Privat- und Firmen -

kunden stiegen im Jahr 2010 um 5,4 % an.

Insgesamt betrug das ausgegebene

Kreditvolumen 68,0 Mrd. Euro. Die Kredite

an Firmenkunden nahmen dabei um 6,5 %

zu. Ihren Marktanteil im Bereich Land- und

Forstwirtschaft konnten die bayerischen

Genossenschaftsbanken deutlich ausweiten.

Die Kredite wuchsen hier um 443 Mio. Euro

oder 9,5 %. Der gesamte an diese Branche

ausgereichte Kreditbestand lag Ende 2010

bei rund 5,1 Mrd. Euro, was einem

Marktanteil von 63 % entsprach.

Die Immobilienfinanzierungen stiegen bei

den bayerischen Volks- und Raiffeisen -

banken um 1,3 Mrd. Euro oder 4 % auf

33,8 Mrd. Euro.

Die Kundeneinlagen entwickelten sich

ebenfalls erfreulich. Die bayerischen

Kreditgenossenschaften konnten mit 5,3 %

auch in 2010 ein unverändert starkes

Einlagenwachstum verzeichnen. Insgesamt

haben die Kunden den Genossen schafts -

banken im Freistaat zum Jahresende rund

96,9 Mrd. Euro anvertraut.

Die Bilanzsumme wuchs in 2010 um 3,4 %

auf 123,6 Mrd. Euro. Inzwischen sind rund

2,4 Mio. Menschen, d.h. fast jeder fünfte

Einwohner Bayerns, Mitglied einer bayerischen

Kreditgenossenschaft.

Die 300 Volksbanken und Raiffeisenbanken

in Bayern betreuen mit ihren 34.970

Mitarbeitern – darunter 2.329 Auszubil -

denden – in 3.099 Niederlassungen flächendeckend

rund 6,7 Mio. Kunden mit 12,9 Mio.

Kundenkonten und bieten damit von allen

Bankengruppen im Freistaat das dichteste

Geschäftsstellennetz, das zudem mit

4.013 Geldausgabeautomaten und 4.231

Kontoauszugsdruckern versorgt ist.

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

8


Bericht des Vorstands

Die Geschäftsentwicklung der Bank war 2010

durch einen bemerkenswerten Anstieg der

Kundengelder und erneut durch eine sehr starke

Kreditnachfrage gekennzeichnet. Wir konnten

unsere Marktstellung in der Region weiter

festigen.

Geschäftsverlauf

Unsere Bilanzsumme hat sich um 28 Mio. €

oder 4,7 % auf 615,0 Mio. € erhöht. Die Kredit -

genossenschaften in Bayern sind um 3,4 %

gewachsen.

Die Kundengelder nahmen um 43 Mio. € oder

10,1 % auf 467,7 Mio. € zu. Auch das betreute

Kundenanlagevolumen, zu dem beispielsweise

auch die Wertpapierbestände unserer Kunden

bei unseren Verbundpartnern zählen, stieg insgesamt

um rund 50 Mio. oder 8,8 % auf inzwischen

über 624 Mio. € an.

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Die geschäftliche Entwicklung unserer Bank

Das Kreditgeschäft hat noch einmal kräftig

zugelegt: Das Kreditvolumen stieg um mehr

als 46 Mio. € oder 12,3 % auf 425,0 Mio. €,

während die bayerischen Kreditgenossen -

schaften um 5,4 % zulegten. Besonders die

ungebrochene Nachfrage nach Finanzierungen

in der Branche „regenerative Energien“ war

kaum mehr zu bewältigen.

Liquidität

Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit

gewährleistet. Durch das enorme Kredit -

wachstum reduzierten sich unsere liquiden

Mittel gegenüber dem Vorjahr um 8 Mio. € auf

rund 213 Mio. €.

Eigenkapitalausstattung

Die Bank verfügt über eine gute Kapital -

ausstattung. Sie übertrifft die gesetzlichen

Anforderungen bei weitem und erlaubt

darüber hinaus ein stetiges Wachstum in den

nächsten Jahren.

10 395 Teilhaber halten 47 520 Anteile mit

einem Volumen von rund 7,1 Mio. €

Geschäftsguthaben. Unter Berücksichtigung

der vorgesehenen Rücklagendotierung wird

die Quote der bilanziellen Eigenmittel 5,79 %

betragen. Das gesamte haftende Eigenkapital

beträgt dann mehr als 52 Mio. €. Die

Risikotragfähigkeit unseres Unternehmens ist

dadurch uneingeschränkt gegeben.

>>>

9


Ertragslage

Das Betriebsergebnis hat sich weiterhin positiv

entwickelt. Gegenüber dem schon sehr

guten Vorjahr stieg es von 1,24 % auf 1,39 %

der Jahresdurchschnittsbilanzsumme. Neben

der regen Kreditnachfrage trug vor allem die

anhaltend steile Zinsstrukturkurve dazu bei.

Mit unserer Ertragsentwicklung lagen wir deutlich

über dem Durchschnitt der anderen bayerischen

Kreditinstitute, deren Betriebsergebnis

von 1,07 % auf 1,22 % gestiegen ist.

Der Anstieg des Zinsüberschusses um 2,1 Mio. €

auf 15,8 Mio. € lässt sich hauptsächlich auf die

anhaltend steile Zinsstrukturkurve, die

Fristentransformationserträge ermöglicht,

sowie die erneut rege Kreditnachfrage zurück -

führen.

Der Überschuss aus dem Provisionsgeschäft verbesserte

sich erneut. Inklusive der Erlöse aus

der Gewinnabführung der Immobilientochter

stieg er um 568 T€ auf über 4,9 Mio. €. Diese

Entwicklung ist vor allem auf die Eingliederung

der bisher von unserer Tochtergesellschaft

durchgeführten Versicherungsvermittlung

zurückzuführen.

Die Personalkosten sind wegen des höheren

Rechnungsfußes bei den Pensionsverpflich -

tungen um 619 T€ bzw. 6,9 % zurückgegangen.

Der Anstieg der Sachaufwendungen um

0,6 % fiel sehr moderat aus. Insgesamt liegen

wir bei den Betriebskosten mit 1,90 % der

Jahresdurchschnittsbilanzsumme deutlich unter

dem Vergleichswert der bayerischen Kredit -

genossenschaften (1,99 %).

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Das Bewertungsergebnis litt unter einer

überdurchschnittlich hohen Risikovorsorge im

Kreditgeschäft und war nicht befriedigend.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

erreichte 4,3 Mio. €. Nach Abzug der Steuern

verbleibt zusammen mit dem Gewinnvortrag

aus dem Vorjahr ein Bilanzgewinn von

1,1 Mio. €.

Insgesamt ist die Ertragslage – auch im

Vergleich mit anderen Genossenschaften ähnlicher

Größenordnung – als gut zu beurteilen.

Das Betriebsergebnis lag sowohl über unserer

eigenen Zielvorstellung als auch über dem

Landesdurchschnitt.

Der Jahresüberschuss erlaubt neben der

Dotierung der Rücklagen die Ausschüttung

einer angemessenen Dividende. Im Ein -

vernehmen mit dem Aufsichtsrat schlagen wir

vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verteilen:

4,00 Dividende € 283.287,55

gesetzliche Rücklage € 200.000,00

andere Ergebnisrücklagen € 592.207,00

Vortrag auf neue Rechnung € 50.022,84

Tochtergesellschaften

€ 1.125.517,39

Die Immobilien-GmbH der Rottaler Volksbank-

Raiffeisenbank konnte im Jahr 2010 erneut mit

einem sehr guten Ergebnis abschließen. Neben

der Vermittlung selbst genutzter Immobilien

wurden Objekte für Kapitalanleger nachgefragt.

Immer mehr in das Blickfeld des

Interesses rückt der Erwerb von Sozial-

Immobilien als Altersvorsorge.

Am 1. Februar 2010 wurde Direktor Christian

Forstner zum weiteren Geschäftsführer und

Christoph Aigner, der die Immobilien-GmbH

seit 2005 sehr erfolgreich leitet, zum

Prokuristen bestellt.

V.l.: Direktor Herbert Ellböck gratuliert

Christoph Aigner zur Prokura, gemeinsam mit

dem neuen Geschäftsführer Christian Forstner

und Geschäftsführer Johann Albrecht

10


Die Versicherungsdienst-GmbH der Rottaler

Volksbank-Raiffeisenbank wurde mit Wirkung

vom 1. Januar 2010 mit der Muttergesellschaft

verschmolzen. Das Versicherungsgeschäft profitiert

nach wie vor von der wachsenden

Markstellung der verbundeigenen R+V-

Versicherung. Im Sachversicherungsgeschäft

stand dabei die Optimierung der Risiko -

absicherung für unsere Kunden im Vorder -

grund.

Die private Altersvorsorge wird immer wichtiger.

Deshalb entwickelte sich auch das

Lebensversicherungsgeschäft wieder sehr dynamisch.

Die hauseigene fondsgebundene

Rottaler PrivatRente“ bietet unseren Kunden

dabei eine maßgeschneiderte, flexible Renten -

versicherung, die es ausschließlich in der

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank gibt.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ende 2010 beschäftigten wir insgesamt 174

Mitarbeiter, darunter 48 Teilzeitangestellte und

19 Auszubildende. Weitere 2 Personen sind bei

der Tochtergesellschaft angestellt. Die Zahl der

Beschäftigten hat sich aufgrund vermehrt

angebotener Teilzeit- und Ausbildungsstellen

weiter erhöht.

Wie in den vergangenen Jahren legten wir wieder

großen Wert auf die Aus- und Weiter -

bildung unserer Mitarbeiter. Im Berichts jahr

absolvierten sie 939 Schulungstage. Dafür

investierten wir rund 178.000,-- €.

Im September 2010 beginnen Daniel Diedler,

Sandra Schachtner, Melanie Springer, Lisa

Probstmeier, Carola Limmer, Bettina Moosmeier,

Nadja Schmidt und Thomas Buchner ihre Ausbildung

zu Bankkaufleuten

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit lag

im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert

bei mehr als 14 Jahren. So konnten Adolf

Freilinger (Geschäftsstellenleiter in Wurmanns -

quick) und Richard Schneider (Geschäftsstellen -

leiter in Unterdietfurt) ihr 40jähriges Dienst -

jubiläum feiern. Seit 25 Jahren halten Anton

Aimer (EDV-Administrator), Monika Dunkel

(Serviceberaterin in der Geschäftsstelle Gang -

kofen), Prokurist Stefan Sendlinger (Leiter der

Vertriebsbank) und Klaus Wiedmann (Leiter des

MSC Aktiv) ihrem Arbeitgeber die Treue.

Florian Ellböck (stellvertretender Geschäfts -

stellenleiter in Gangkofen), Uli Fürstberger

(Geschäftsstellenleiter in Arnstorf), Brigitte

Hofbauer (Serviceberaterin in Arnstorf),

Monika Lachner (Marketing), Michaela Schön -

berger (Sachbearbeiterin im MSC Passiv) und

Cornelia Wolf (Privatkundenberaterin in

Gangkofen) dürfen auf eine 10jährige Betriebs -

zugehörigkeit zurückblicken.

Obere Reihe (v.l.n.r.): Dir. Herbert Ellböck, Dir.

Johann Albrecht, Dir. Christian Forstner, Bernd

Liebig (Betriebsratsvorsitzender),

zweite Reihe (v.l.n.r.): Klaus Wiedmann, Anton

Aimer, Richard Schneider,

dritte Reihe (v.l.n.r.): Florian Ellböck, Michaela

Schönberger, Monika Lachner, Adolf Freilinger,

untere Reihe (v.l.n.r.): Stefan Sendlinger, Monika

Dunkel, Brigitte Hofbauer, Cornelia Wolf, Uli

Fürstberger

Nach 41 Berufsjahren, davon über 35 Jahre in

den Diensten unserer Bank, trat Thomas Röll

am 1. Februar in die Freizeitphase seiner

Altersteilzeit. Seit 1974 hatte er die Leitung der

Zweigstelle Simbach inne und das Geschäft im

Laufe der Jahre beachtlich ausweiten können.

Durch seine Zuverlässigkeit und seinen großen

Arbeitseinsatz war er bei Kunden, Vorgesetz -

ten und Kollegen gleichermaßen geschätzt.

Seitdem führt sein bisheriger Stellvertreter

Franz-Xaver Reithmaier die Geschäftsstelle.

Damit bleibt die für uns und unsere Kunden so

wichtige Personalkontinuität gewährleistet.

>>>

11


Von links: Vorstandsvorsitzender Herbert Ellböck

verabschiedet Thomas Röll (mit Ehefrau Brigitte)

in den Ruhestand im Beisein von Direktor Christian

Forstner, dem neuen Geschäftsstellenleiter Franz-

Xaver Reithmaier, Direktor Johann Albrecht und

dem Betriebsratsvorsitzenden Bernd Liebig

Nach 44 Jahren ging der langjährige Firmen -

kundenberater Herbert Proschak in den wohlverdienten

Ruhestand. „Durch Dein stets

freundliches Auftreten und Dein großes

Fachwissen ist der Name „Proschak“ stets mit

der Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank verbunden

gewesen“, so Direktor Herbert Ellböck bei

dessen Verabschiedung.

Von links: Direktor Johann Albrecht und

Vorstandsvorsitzender Herbert Ellböck wünschen

Herbert Proschak alles Gute für den neuen

Lebensabschnitt, gemeinsam mit Martina

Rappmannsberger (zukünftige Betreuerin der

Kunden von Herrn Proschak) und dem

Betriebsratsvorsitzenden Bernd Liebig

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Dank

Wir danken unseren 30.000 Kunden, die entscheidend

zum Erfolg unserer Bank beitragen.

Durch eine kundenorientierte Geschäftspolitik

werden wir ihnen auch in Zukunft ein leis -

tungsfähiger und zuverlässiger Partner sein.

Unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter haben mit ihrem hohen Einsatz den

Erfolg unseres Unternehmens maßgeblich mitbestimmt.

Deshalb danken wir den Damen und

Herren der Belegschaft für die erbrachten

Leistungen sehr herzlich. Beim Betriebsrat

bedanken wir uns für die stets harmonische

und kooperative Zusammenarbeit.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Funktion als

Beratungs- und Überwachungsorgan alle wichtigen

Entscheidungen stets fachkundig und

konstruktiv zum Wohle unserer Genossenschaft

mitgetragen. Dafür danken wir ihm recht herzlich.

Dank gebührt auch den Mitgliedern unserer

Vertreterversammlung für ihre ehrenamtliche

Tätigkeit und der damit übernommenen

Verantwortung.

Für die jederzeitige Unterstützung und

Beratung bedanken wir uns beim Genossen -

schaftsverband Bayern e.V., München, dem

Bundesverband der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken e.V., Berlin, der DZ

BANK, den leistungsstarken Partnern innerhalb

unseres genossenschaftlichen Finanzver bundes

– der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der

R+V Versicherung, der UNION, der TeamBank,

der VR-Leasing – und der Deutschen Bundes -

bank.

Ausblick

Trotz der Unwägbarkeiten der weiteren

Entwicklung infolge der ausufernden Staats -

verschuldung in Europa rechnen wir für das

laufende Geschäftsjahr wieder mit einer positiven

Entwicklung unserer Bank. Die derzeitige

Zinsstruktur, stabil bleibende Personal- und

Sachaufwendungen sowie konstante Pro -

visions erträge lassen ein leicht rückläufiges

Betriebsergebnis erwarten. Eine deutlich reduzierte

Risikovorsorge im Kreditgeschäft sollte

insgesamt zu einem befriedigenden Jahres -

ergebnis im laufenden Geschäftsjahr führen.

Eggenfelden, im Mai 2011

Der Vorstand

Herbert Ellböck Johann Albrecht

Christian Forstner

12


Fortbildungen 2010

Unsere Mitarbeiter halten die berufliche

Fortbildung für einen zentralen Baustein

lebenslangen Lernens. Deshalb bildet sich

Jahr für Jahr eine Vielzahl von ihnen in

Eigeninitiative weiter. Dadurch sichern sie

einerseits für unsere Kunden eine stets qualitativ

hochwertige Betreuung und stellen

andererseits die Weichen für ihr eigenes

berufliches Fortkommen.

So legte Christoph Leidmann erfolgreich

seine Prüfung zum Bankfachwirt (IHK) ab.

Florian Esterl, Michael Gruber, Anton

Linderer und Konrad Sporrer bildeten sich zu

Fachwirten BankColleg weiter. Dieser

mehrjährige Lehrgang an der Akademie

Bayerischer Genossenschaften ist konkret

auf die Beschäftigten von Volksbanken und

Raiffeisenbanken zugeschnitten. Als berufsbegleitende

Maßnahme vermittelt diese

Ausbildung bankbetriebliche Grundlagen, ist

inhaltlich und methodisch innovativ gestaltet

und hat einen hohen Bezug zu den speziellen

Anforderungen der Genossenschafts -

banken.

Susanne Blank und Eva-Maria Maier bildeten

sich zur Bankbetriebswirtin (FSFM) bzw. zur

Betriebswirtin (VWA) weiter. Inhaltlich

befassen sich diese Studiengänge mit bank-

Von links: Dir. Herbert Ellböck, Anton Linderer,

Konrad Sporrer, Florian Esterl, Michael Gruber,

Dir. Johann Albrecht, Bernd Liebig

(Betriebsratsvorsitzender)

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

bezogenem Spezialwissen und grundlegenden

Managementkenntnissen. Frau Maier

gelang dabei das Kunststück, mit der

Traumnote 1,0 abzuschließen.

Mit Martin Preu hat die Bank einen weiteren

zertifizierten Wohnbaufinanzierungsberater

in ihren Reihen.

Stefan Sendlinger hat das Genossenschaft -

liche Bankführungsseminar (GBF) in Monta -

baur erfolgreich absolviert. Dieses Seminar

stellt die höchste genossenschaftliche

Ausbildung dar. Als Diplomierter Bank -

betriebswirt (ADG) ist er damit zur Führung

einer Bank berechtigt.

Obere Reihe (v.l.n.r.): Dir. Herbert Ellböck, Dir. Johann

Albrecht, Dir. Christian Forstner, Bernd Liebig

(Betriebsratsvorsitzender),

mittlere Reihe (v.l.n.r.): Stefan Sendlinger, Christoph

Leidmann, Anton Linderer,

untere Reihe (v.l.n.r.): Eva-Maria Maier, Susanne Blank,

Florian Esterl

Von links: Dir. Christian Forstner, Dir. Herbert

Ellböck, Eva-Maria Maier, Dir. Johann Albrecht,

Bernd Liebig (Betriebsratsvorsitzender)

13


In der Region – für die Region

Gewinnsparen mit sozialer Note

Auch voriges Jahr beteiligte sich die Rottaler

Volks bank-Raiffeisenbank aktiv am sozialen Leben

in der Region durch zahlreiche Spenden aus dem

Gewinnsparzweckertrag an Vereine sowie karitative

und gemeinnützige Einrichtun gen. Zum

ersten Mal fand die feierliche Übergabe im Jahr

2010 an vier verschiedenen Abenden statt: in der

Hauptstelle in Eggenfelden sowie in den Ge -

schäfts stellen Gangkofen, Arnstorf und Simbach

bei Landau. Mit insgesamt 44.250 Euro konnte die

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank Vereine und

Einrichtungen aus der Region unterstützen. Das

Gewinnsparen gibt es mittlerweile seit über 50

Jahren. Jeder kann sich daran mit einer unbegrenzten

Anzahl von Losen beteiligen: je mehr

Gewinnsparlose, desto mehr Gewinnspar zweck -

ertrag und Spendengelder.

Schulen zu Besuch in der Bank

Der Kontakt zu jungen Leuten ist der Rottaler

Volksbank-Raiffeisenbank sehr wichtig. Deshalb

steht die Zusammenarbeit mit Schulen stets im

Vordergrund der Aktivitäten im Jugendmarkt.

Während des Schuljahres besuchten immer wieder

Klassen die Räumlichkeiten der Bank und konnten

sich so ein genaues Bild unserer Bank machen.

Einen interessanten Einblick in die Arbeit und

Räumlichkeiten einer Genossenschaftsbank

gewährte die Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank

beispielsweise den Schülern der achten Klasse des

Karl-von-Closen-Gymnasiums Eggenfeldem. Einen

kompletten Nachmittag nutzten Jugendbetreuer

Michael Gruber und Marketingleiterin Nicole Lex,

um den jungen Gästen die Abläufe einer Bank

näher zu bringen.

Des Weiteren lernten die Schüler der Klasse 9 der

Hauptschule Gangkofen im Rahmen einer

Betriebs besichtigung den Bankbetrieb in der

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank, Gangkofen,

kennen. Geschäftsstellenleiter Heinrich Schirk

führte die Schüler durch das Bankgebäude. Nach

einer kleinen Stärkung tauchten die jungen

Besucher zusammen mit Marketingleiterin Nicole

Lex in die Welt der Genossenschaftsbanken ein.

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Mit insgesamt 44.250 Euro aus dem

Gewinnsparertrag überraschten die Direktoren

Herbert Ellböck, Johann Albrecht und Christian

Forstner die Vertreter kirchlicher, sozialer und

schulischer Einrichtungen

Die reißende Ozonschicht

auf Papier gebracht

Weltweit beschäftigen sich Politiker und

Wissenschaftler mit dem Thema „Klima“. Im

Rahmen des 40. internationalen Jugendwett -

bewerbs der Volks- und Raiffeisenbanken setzten

sich Schüler damit künstlerisch auseinander. Mit

Kreativität wurde die Problematik auf Papier

gebracht. Lehrkräfte der verschiedenen Schulen

hatten sich wieder bereit erklärt, als Jury -

mitglieder aus der Fülle guter Arbeiten die besten

auszuwählen. Die Preisverleihungen fanden an

den jeweiligen Schulen statt. Eine herausragende

Leistung erbrachte Simon Bruckmeier aus der

Klasse 7a der Realschule Eggenfelden. Mit seinem

Bild „Tarzan in Not“ schaffte Simon zusätzlich zu

seinem 1. Platz auf Ortsebene auch noch einen

weiteren Siegerplatz auf Landesebene. Die bayerische

Landesjury von „jugend creativ“ hat die

Sieger bestimmt. Unter rund 6.000 Einsendungen

belegte der Realschüler einen hervorragenden

4. Platz.

Geschäftsstellenleiter Heinrich Schirk führt die

neunte Klasse der Hauptschule Gangkofen durch

das Bankgebäude

14


Hier nur ein Teil der begeisterten Besucher des

Galaxy Erding

Ins Rutschenparadies mit der

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank

Einen wahrlich tollen Tag erlebten 330 junge

Besucher in der größten Rutschenwelt Europas.

Bereits zum dritten Mal fand die Beach-Party der

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank in Erding statt.

Mit insgesamt sieben Bussen machten sich die

Rottaler auf den Weg ins Galaxy. Auch dieses Jahr

ist wieder eine Beach-Party geplant.

Spende für das Kreiskrankenhaus

Eggenfelden

„Geborgen geboren“ – ganz in diesem Sinne

arbeitet das Team der Gynäkologie und

Geburtshilfe des Kreiskrankenhauses Eggen -

felden. Von Informationen zur Entbindungs -

station bis hin zur kinderärztlichen Versorgung

sind die werdenden Mütter und Väter in den

Händen des Eggenfeldener Teams unter Chefarzt

Dr. med. Jürgen Terhaag sehr gut aufgehoben.

Ebenso gut aufgehoben fühlen sich die werdenden

Eltern bei der Strochenservice-Beauftragten

der Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank. Unser

Storchenservice steht unseren Kunden vor und

nach der Geburt mit Informationen rund um die

Themen Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Landes -

erziehungsgeld, Kindergeld und vieles mehr zur

Seite. Die Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank sieht

es somit als Selbstverständlichkeit an, die

Abteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe mit

einer Spende in Höhe von 500 Euro finanziell zu

unterstützen.

Marktgebietsleiter Helmut Haas (links) übergibt

zusammen mit der Storchenservice-Beauftragten

Elke Köberl eine Spende in Höhe von 500 Euro an

Chefarzt Dr. med. Jürgen Terhaag

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Der Gerner fest in Kinderhand

In Scharen machten sich Eltern, Großeltern und

ältere Geschwister mit den Buben und Mädchen

auf den Weg in die Rottgauhalle nach Gern. Dort

hatte die Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank ein

abwechslungsreiches Programm für die Kleinen

zusammengestellt. So wetteiferten sowohl Kinder

als auch Eltern beim Luftballon-Zerplatzen, lieferten

sich ein Rennen beim Bierkastenlauf oder

bestaunten eine Einrad-Vorführung. Marketing -

leiterin Nicole Lex kümmerte sich mit ihrem Team

um den Ablauf. Bei der Ziehung gab es als

Hauptpreis eine Digital-Kamera. Ute Hansbauer

vom Miniclub schminkte die kleinen Besucher zu

Schmetterlingen, Raub katzen oder auch Zauber -

feen. Nach Herzenslust haben sich so die Kleinen

am Kindernachmittag der Gerner Dult austoben

können.

Um die Wette eiferten

die jungen Besucher

des Gerner Kinder -

nach mittags, als es

darum ging, wer als

erster den Luftballon

zum Platzen bringt

Geburtsstunde der Forscherklasse

Weithin bekannt ist die Stefan-Krumenauer-

Realschule mit Ihren Bläserklassen, die seit fünf

Jahren erfolgreich etabliert sind. Das pädagogische

Angebot wurde im letzten Schuljahr mit der

Einrichtung einer Forscherklasse erweitert. In

einer Forscherklasse besteht ein Unterrichts -

konzept, bei dem jeder Schüler und jede Schülerin

zum Experimen tieren in den Naturwissenschaften

angeleitet wird, um mit Spiel, Spaß, Computer -

einsatz und viel Kreativität auf Basis der

Robotertechnologie Interesse an Naturwissen -

schaften und Technik zu bekommen. Auch die

Rottaler Volksbank-Raiff eisenbank beteiligte sich

an der Anschaffung der notwendigen Ausstattung

in Form einer großzügigen Spende.

Wir sind zum zweiten Mal

„ausgezeichnet“

Seit jeher setzen wir auf die umfassende Beratung

und Betreuung des Mittelstandes. Das ist Teil

unserer genossenschaftlichen Philosophie. Vor

allem in Zeiten der Finanzkrise unterstützen wir

unsere Firmen- und Gewerbekunden verstärkt mit

öffentlichen Fördermitteln. Zu diesem Zweck wurden

die Angebote der LfA Förderbank Bayern

sowie der KfW so weit wie möglich ausgenutzt.

Dafür erhielten wir im Jahr 2010 für das Jahr 2009

nun bereits zum zweiten Mal von der DZ BANK als

durchleitendes Institut eine Auszeichnung für

unser hervorragendes Fördermittelgeschäft. Von

insgesamt 130 Genossenschaftsbanken in Bayern

schafften wir es unter die besten 10. Öffentliche

Fördermittel unterstützen Unternehmen und

Existenzgründer bei der Realisierung ihrer Ziele.

>>>

15


Die Förderung gibt den Betrieben die

Möglichkeit, mittel- und langfristige Investitionen

in Deutschland und im Ausland durchzuführen.

Durch die attraktiven Konditionen von der LfA

oder der KfW verbessern sich die Finanzierungs -

bedingungen für kleine und mittlere Unter -

nehmen. Die Förderung der heimischen Wirt -

schaft gehört zu unseren Kernprinzipien. Die

erhaltene Auszeichnung ist ein Beweis dafür, dass

die Kunden stets auf eine allumfassende und kompetente

Beratung zählen können.

1.000 Euro Zuschuss für Musiker

Mit dem Zweckertrag des Gewinnsparens fördern

wir Jahr für Jahr die Arbeit gemeinnütziger

Einrichtungen und engagierter Vereine. In den

Genuss dieser Unterstützung kam jetzt auch der

Spielmanns- und Fanfarenzug, den wir mit einer

Spende von 1.000 Euro bedachten.

Beim Gewinnsparen Cabrio gewonnen

Alma Reischer, Kundin unserer Geschäftsstelle in

Wurmannsquick, hat in der Sonderauslosung des

Gewinnsparvereins ein MINI Cooper Cabrio

gewonnen. Im Rahmen einer Feierstunde in der

MINI-Niederlassung München erhielten Alma

Reischer und ihr Sohn Konrad die Wagen schlüssel.

Die Bankdirektoren Herbert Ellböck und Christian

Forstner sowie Geschäftsstellenleiter Adolf Freilinger

begleiteten die glückliche Gewinnerin nach

München

Auch in den Ferien aktiv unterwegs

Wir sehen uns als Bank aus der Region sehr eng

verbunden mit unseren regionalen Schulen und

wollen auch während der Ferien für unsere jungen

Kunden da sein. Aus diesem Grund beteiligten

wir uns in unserem Geschäftsgebiet aktiv an

den jeweiligen Ferienprogrammen der Gemein -

den mit diversen Aktionen. So fuhren wir mit den

Kindern aus Neumarkt-St. Veit und Massing in den

Zauber-Zirkus Lollypop zum Zauberer Dietz. Im

Rahmen des Ferienprogramms von Eggenfelden,

Gangkofen, Wurmannsquick, Linden und auch

Hebertsfelden verbrachten wir einen ganzen Tag

auf dem Gelände der Bavaria Filmstadt. Nach dem

Besuch der Action geladenen Stunt Show war der

krönende Abschluss eines jeden Ausflugs die

wilde Schlittenfahrt im 4D-Kino „Lissi und die

wilde Kaiserfahrt“. Mit den Teilnehmern des

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Ferienprogramms Arnstorf organisierten wir ein

Bowlingturnier im Bowling Center Pfarrkirchen.

Eine aufregende Reise in die Welt der sprechenden

Dogge Marmaduke machten die Kinder und

Jugendlichen der Gemeinde Unterdietfurt im Kino

Vilsbiburg. Mit den Kindern des Marktes

Simbach/Landau besuchten wir die Westernstadt

Pullman City in Eging am See. Auch das Spielmobil

des Kreisjugendrings unterstützten wir wie jedes

Jahr, so unter anderem in der Gemeinde

Geratskirchen. Dieses Mal erlebten wir gemeinsam

mit den Kindern einen bunten und abwechslungsreichen

Nachmittag ganz zum Thema „Natur

Pur!“.

Die beiden Jugendberaterinnen Marianne Vetter

(links, Geschäftsstelle Wurmannsquick) und Silke

Binderberger (rechts, Geschäftsstelle Linden/

Hebertsfelden) zusammen mit den jungen Nachwuchs -

schauspielern auf dem Gelände der Bavaria Filmstadt

in München

Privatkundenberater Falk Richter

zusammen mit den jungen Bowlern

im Bowlingcenter Pfarrkirchen

16


1.000 Euro für die JFG Oberes Rottal 09

Mit einer Spende von 1.000 Euro unterstützten

wir die neugegründete JFG Oberes Rottal 09. Die

Vorstandschaft mit Vorsitzendem Hans Hahn,

2. Vorsitzendem Josef Niedermayer, Kassier

Thomas Grünleitner und Schriftführer Günter

Großberger freuten sich zusammen mit den zahlreichen

jungen Fußballspielern über die Hilfe. Das

Gründungsfest der JFG Oberes Rottal 09 bot den

passenden festlichen Rahmen zur Spenden -

übergabe. Prokurist Stefan Sendlinger stellte in

seiner Begrüßungsrede die Bedeutung des jungen

Nachwuchses für den Fußballsport heraus. Wir

sehen es als Genossenschaftsbank für eine

Selbstverständlichkeit, das Engagement junger

Leute zu fördern.

Wirtschaft und Schule – ein starkes Team

Wir spendeten Rechner an Schulen unserer Region

Wirtschaft und Schule bilden in unserer Region

ein starkes Team. Dies zeigt sich immer wieder.

Unter anderem spendeten wir der Volksschule

Unterdietfurt 10 Computer. Dies dient dem Ziel,

die Schüler mit den neuen Kommunikations -

techniken vertraut zu machen und damit bestmöglich

für unsere hochtechnisierte Berufs- und

Arbeitswelt auszubilden, damit sie später wiederum

als wertvolle Arbeitskräfte die Heimat region

unterstützen können.

750 Euro Spende an Berta-Hummel-Volksschule

Massing

Wir spendeten der Berta-Hummel-Volksschule

Massing 750 Euro. Wir sind uns sicher, dass die

Spende hier genau am richtigen Ort getätigt

wurde und wünschen den Schülern zusammen

mit ihren Lehrkräften viel Erfolg und Spaß im

neuen Schuljahr 2010/2011.

Wirtschaft und Schule – ein starkes Team!

Glückliche Gesichter bei der Spendenübergabe

(von links): Herbert Huber (Geschäftsstellenleiter

der Geschäftsstelle Massing), die Mitglieder des

Elternbeirats Frau Kircher, Frau Karl und Frau Hölzl

sowie Rektor Helmut Gabriel der Berta-Hummel-

Volksschule Massing

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Große Seniorenfahrt des

Kreisverbandes Rottal-Inn

Wir unternahmen zusammen mit der VR-Bank

Rottal-Inn und der Raiffeisenbank Arnstorf unsere

Herbstfahrt für Senioren bei strahlendem

Sonnenschein. Mit neun Bussen ging die Fahrt

zunächst nach Passau und von dort mit dem

Sonderschiff MS Passau weiter in die oberösterreichische

Landeshauptstadt Linz. Die 450 Senioren

wurden unter anderem von unseren Mitarbeitern

Dominik Baumann, Monika Dunkel, Michaela

Köppelreiter und Marianne Demmelhuber aufs

Beste betreut. Über Bordlautsprecher erfuhren die

Reiseteilnehmer viel über die Donau, welche das

größte Wassereinzugsgebiet Mittel europas

bewältigt. Die drei Schleusendurch fahrten waren

immer interessante Vorgänge für die Fahrt -

teilnehmer. Nach der Ankunft in Linz war

Gelegenheit, durch die Linzer Altstadt zu schlendern

und die Sehenswürdigkeiten, wie die

Dreifaltigkeitssäule, zu besichtigen.

Informatives und Unterhaltsames

für unsere Kunden

Botschaften eines „Positiv-Verrückten“ –

Reiner Calmund spricht vor 500 Gästen

Das Rednerpult in der Stadthalle wankt, der

Redner nicht: Als Reiner Calmund im Eifer des

Gefechts mit seinen kräftigen Händen auf die

Ablage vor ihm stößt, beginnt alles um ihn zu

wackeln. „Ich hau halt immer voll rein“, witzelt

der ehemalige Sportdirektor von Bayer 04

Leverkusen bei seinem Auftritt, zu dem wir ihn

gemeinsam mit der VR-Bank Rottal-Inn, der

Raiffeisenbank Arnstorf und der Raiffeisenbank

Reischach-Wurmannsquick-Zeilarn nach Pfarr -

kirchen geholt haben. Wie man Unternehmen

und Fußballteams zum Erfolg führt, dieses Thema

füllte maßgeblich den Vortrag von Calmund aus.

Zum Abschluss gibt „Calli“ dem Publikum noch

den Rat mit nach Hause, immer und überall Gas zu

geben, eben genauso, wie es Calmund sein ganzes

Leben getan hat.

Die Bankdirektoren (von links) Johann Albrecht,

Christian Forstner und Herbert Ellböck (rechts)

freuten sich gemeinsam mit Starreferent Reiner

Calmund über den gelungenen Abend.

Grant Yung Cheng zu Gast bei uns

Wir luden zusammen mit Union Investment unsere

Kunden zu einem Fachvortrag zum Thema

„Emerging Markets erobern die Welt“ in den

Bösendorfer Saal der Schlossökonomie Gern ein.

Vorstand Direktor Christian Forstner und Fritz

Birnkammer, Leiter der Individualkunden -

>>>

17


eratung, begrüßten die zahlreichen Teilnehmer

sowie den Referenten Grant Yun Cheng, Leiter

Emerging Markets der Union Investment. Das

Thema ist aktueller denn je. Der wirtschaftliche

Aufstieg der Emerging Markets – Schwellenländer

wie China oder auch Brasilien – gehört zur vielleicht

bemerkenswertesten Entwicklung der vergangenen

20 Jahre. Längst sind viele dieser

Länder zu einem Ort der makroökonomischen

Stabilität geworden. Die Bedeutung dieses

Wirtschaftsraums innerhalb der Weltwirtschafts -

ordnung wird zukünftig immer mehr zunehmen.

Mit anschaulichen Beispielen schilderte Herr

Cheng den interessierten Zuhörern die vielseitigen

Anlagemöglichkeiten, welche sich den

Investoren bieten. Nach einem kurzweiligen

Vortrag ließ man den Abend noch bei Häppchen

und Getränken, begleitet von Klaviermusik mit

„Donsch“ Bachhuber, ausklingen.

Preisverteilung beim Sparwochenquiz

Wie jedes Jahr war auch im Jahr 2010 die Zahl der

Teilnehmer am Sparwochenquiz enorm. Die fünf

glücklichen Gewinner freuten sich, als sie am

Freitag, 19. November, bereits ein erstes

Weihnachtsgeschenk in unserer Hauptstelle am

Carcassonner Platz erhielten. Auf dem ersten Platz

und somit Gewinner eines Handys der Marke

Samsung war Bernhard Aigner aus Neumarkt-St.

Veit. Über eine Digitalkamera durfte sich

Christoph Asböck aus Eggenfelden freuen. Den

dritten Preis, einen MP-3-Player, erhielt Vanessa

Grill aus Geratskirchen. Mit je einem „Krabbel -

haus“ der Bausparkasse Schwäbisch-Hall können

nun Anita Geratsdorfer aus Gangkofen und

Johanna Ziegler aus Arnstorf in die Wintermonate

starten. Wir gratulierten den Gewinnern nochmals

recht herzlich!

Direktor Herbert Ellböck mit einigen glücklichen

Gewinnern des Sparwochenquiz 2010

Kindergartenkinder schmücken die

Christbäume in den Schalterhallen

In einigen unserer Geschäftsstellen wurden die

Christbäume zur Weihnachtszeit von kleinen fleißigen

Helfern der ortsansässigen Kindergärten

mit Selbstgebasteltem geschmückt. Die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen

Geschäftsstellen freuten sich sehr über die schön

dekorierten Bäume. Neben einer kleinen

Aufmerksamkeit erhielten die fleißigen Helfer

Brezen und Getränke oder auch Kinderpunsch

und Lebkuchen als Dankeschön für den professionellen

Baumschmuck.

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Der „Rottaler Jugendpreis“ als Auszeichnung für

großes Engagement: Bankdirektor Christian Forstner

(rechts) und Marketingleiterin Nicole Lex (links)

überreichten die Auszeichnung an (von links)

Andreas Wimmer, Christian Geltinger, Julia Heller,

Alexandra Haunberger, Susanne Denk, Johannes

Denk, Michaela Aigner und Robert Saxstetter

Beispielgebendes Engagement –

Wir vergeben zum zweiten Mal

den Rottaler Jugendpreis

Zum zweiten Mal haben wir den „Rottaler

Jugendpreis“ verliehen, mit dem ehrenamtliches

soziales Engagement junger Leute gewürdigt

wird. Jeweils eine Urkunde und Geldpreise in

Höhe von insgesamt 1.250 Euro gingen an Julia

Heller, Alexandra Haunberger, Christian Geltinger,

Andreas Wimmer sowie an die Landjugend

Hölsbrunn.

Die Jury, bestehend unter anderem aus unseren

Jugendberaterinnen und Jugendberatern, hatte

sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. „Wir

waren auch in diesem Jahr überrascht, wie breit

gefächert das soziale Engagement junger

Menschen in unserer Region ist“, betonte

Bankdirektor Christian Forstner bei der

Begrüßung der Geehrten. Bei der Verleihung der

Preise von je 250 Euro zog Forstner den Vergleich

vom Wettbewerb zu den Gründungsgedanken der

Volksbanken und Raiffeisenbanken. Auch die

Genossenschaftsbanken seien aus sozialer Not

heraus entstanden und bis heute sei die

Solidarität der Genossenschaftsmitglieder ein echtes

Erfolgsmodell.

Marketingleiterin Nicole Lex, Initiatorin des

Preises, machte in ihrer Moderation der

Preisverleihung deutlich, dass der Einsatz für

Mitmenschen heute leider oft zu kurz komme und

somit Belohnung verdiene. „Als Genossen schafts -

bank sehen wir es als unsere Aufgabe, sozial engagierte

junge Leute aus der Region zu fördern“,

unterstrich Nicole Lex, die die Preisträger vorstellte.

Verliehen wird der Rottaler Jugendpreis auch im

Jahre 2011. Die Bewerbungsformulare liegen ab

dem 01. Oktober 2011 in allen Geschäftsstellen

aus bzw. werden auf unserer Homepage

www.rottalervr.de zum Download bereitgestellt.

18


Wir stellen vor:

Ein Schuss, ein Tor

und 1.000 Euro

Schuss und: „Tooor!“. Was eigentlich jedes

Fußballherz höher schlagen lässt, war auf

dem Fußballplatz des SV Huldsessen nur

zweitrangig. Denn hier sollte man mit einem

Direktschuss von der Mittellinie aus einen

Pappkameraden in der Mitte des Tores treffen

– und das am besten ohne vorhergegangenen

Boden kontakt. „Wer das schafft,

bekommt für seinen Heimatverein 1.000

Euro“, versprachen die Direktoren der

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank Johann

Albrecht und Herbert Ellböck den 21 eingeladenen

Fuß ball vereinen. Wir hatten einen

Kenner ins Boot geholt: Radiojournalist

Martin Gruber, Stadion sprecher bei SV

Wacker Burghausen, übernahm die Mode -

ration. „Wir wollen die regionalen Vereine

unterstützen, dabei liegt uns die Jugend -

arbeit besonders am Herzen“, erklärt

Organisatorin Nicole Lex die Aktion, in der

pro Verein ein Spieler einen Versuch starten

konnte.

Leer ging niemand aus: Wenn man die Figur

in der Mitte des Tores mit vorherigem

Bodenkontakt traf, waren 750 Euro zu

gewinnen; wenn man das Tor direkt traf, gab

es 500 Euro, und wenn der Ball zuvor schon

den Boden berührt hatte, 250 Euro. Und

selbst wenn's mal daneben ging: 100 Euro

winkten auch noch diesen Vereinen.

Dir. Johann Albrecht mit

ausgefeilter Schusstechnik

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Moderator Martin Gruber (Mitte) begrüßt gemeinsam mit

(von links) Dir. Johann Albrecht und Dir. Herbert Ellböck die

zahlreichen Zuschauer

Abgesegnet von Petrus fanden sich rund 200

Zuschauer auf dem Fußballplatz in Huld -

sessen ein, um bei dem schönen Wetter den

eigenen Sportverein anzufeuern. Dass die

1.000 Euro nicht leicht zu holen waren, war

schnell klar. Denn vor den eigentlichen

Spielern versuchten die Mitarbeiter unserer

jeweiligen ortsansässigen Geschäftsstellen

ihr Glück – natürlich nur zum Spaß. Aber

nicht nur diese hatten so ihre Probleme, die

Aufgabe zu meistern: Von den 21 Spielern

schaffte es niemand, die 1.000 Euro für den

Verein zu sichern. „Schade, wir wären gerne

freigiebiger gewesen“, sagt Direktor Herbert

Ellböck zu diesem Ergebnis.

Für die Zuschauer und besonders für die

Spieler gab es nach der nervenaufreibenden

„Schießerei“ eine Stärkung im Vereinsheim

des SV Huldsessen: Einige unserer Mitar -

beiter hatten zusammen mit Helfern vom

austragenden Verein den Grill für die hung -

rigen Gäste in Betrieb genommen.

Dir. Herbert Ellböck beweist sein Können als

ehemals aktiver Fußballspieler

Zahlreiche Besucher kamen auf den Fußballplatz nach Huldsessen, um ihre vereinseigenen Torschützen zu bejubeln

19


Das Jahr 2010 in Bildern

Bilderreise in der Rottaler Volksbank-

Raiffeisenbank – Dir. Herbert Ellböck (links)

freut sich zusammen mit Künstler Rupert

Rieger über die zahlreichen Besucher

Glückliche Gesichter bei der Spendenübergabe:

(von links) Katrin Holzner, stellvertretende

Geschäftsstellenleiterin der Geschäftsstelle

Unterdietfurt, Bürgermeister Richard Schneider

und Anja Berger, Rektorin der Pfarrer-Reindl-

Volksschule Unterdietfurt

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Der Fasching 2010 war ein ganz

besonderes Jahr für uns. Das

Prinzenpaar mit ihrer Lieblichkeit

Katrin aus dem Reich der

Euronen und Prinz Florian von

den wertvollen Papieren stammte

aus den Reihen unserer

Mitarbeiter

(von links) Christian Haberger, Leiter der

Firmenkundenbank, bei der Übergabe der

Auszeichnung zusammen mit Ina Nowotschin,

Verkaufsleiterin der VR-Leasing, und Dir. Herbert

Ellböck. Gute Ergebnisse im Leasinggeschäft

werden honoriert!

20


Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Mit dem Zweckertrag des Gewinnsparens fördern wir Jahr für Jahr die Arbeit gemeinnütziger

Einrichtungen und engagierter Vereine. In den Genuss dieser Unterstützung in Höhe von 1.000

Euro kam jetzt auch der Spielmanns- und Fanfarenzug aus Eggenfelden. Vorsitzende Karin

Ochsenbauer-Voutselas (vorne, Mitte) und 2. Vorsitzender Hubert Eckmeier bedankten sich bei der

Genossenschaftsbank, vertreten durch Direktor Johann Albrecht (rechts) und Marktgebietsleiter

Helmut Haas (links)

In der Geschäftsstelle Massing wurde der

Beratungsbereich im ersten Obergeschoss

neu gestaltet. Es freuten sich über den

gelungenen Umbau (von links) Herbert

Huber (Geschäftsstellenleiter der

Geschäftsstelle Massing), Dir. Johann

Albrecht (Vorstandsmitglied), Pfarrer Josef

Vilsmeier, Hansbert Grötzinger

(Geschäftsstellenleiter der Geschäftsstelle

Massing), Bürgermeister Josef Auer und Dir.

Herbert Ellböck (Vorstandsvorsitzender)

Hier nur einige der über 100 begeisterten Besucher

von „Silbermond“ zusammen mit Christine

Wohlmannstetter (links)und David Unrein (rechts)

Die Sternsinger in der Schalterhalle

unserer Hauptstelle

21


Bericht des Aufsichtsrates

Während des Geschäftsjahres hat der

Vorstand den Aufsichtsrat eingehend und

zeitnah über alle bedeutenden Ereignisse

und die Geschäftsentwicklung unserer Bank

informiert. Die wirtschaftlichen Verhältnisse

sowie die grundsätzlichen Fragen der

Unternehmenspolitik wurden von Vorstand

und Aufsichtsrat gemeinsam besprochen.

Der Aufsichtsrat überzeugte sich durch verschiedene

Prüfungen von der Ordnungs -

mäßigkeit der Geschäftsführung. Die nach

Gesetz und Satzung erforderlichen Be -

schlüsse wurden in regelmäßigen Sitzungen

gefasst.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V.,

München, hat die Buchführung, den Jahres -

abschluss und den Lagebericht für das Jahr

2010 geprüft. Die Prüfung ergab keinen

Anlass zu Beanstandungen, der uneingeschränkte

Bestätigungsvermerk wurde

erteilt. Gemäß § 58 GenG hat der Auf -

sichtsrat das Ergebnis der Prüfung in einer

gemeinsamen Sitzung mit dem Abschluss -

prüfer und dem Vorstand besprochen.

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Der Aufsichtsrat billigt nach pflichtgemäßer

Prüfung den Jahresabschluss zum

31. Dezember 2010. Er stimmt dem

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 zu

und befürwortet den Vorschlag zur

Verwendung des Jahresüberschusses.

Mit Ablauf der diesjährigen Vertreter -

versammlung scheidet Peter Schmid turnusgemäß

aus dem Aufsichtsrat aus. Die

Wiederwahl von Herrn Schmid ist zulässig

und wird ausdrück lich empfohlen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und

allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der

Bank herzlich für die im Jahr 2010 geleistete

Arbeit.

Eggenfelden, im Mai 2011

Der Aufsichtsrat

Gunter Mooser

Vorsitzender

Von links: Thomas Brandstetter, Max Wohlmannstetter, Aufsichtsratsvorsitzender Gunter Mooser,

Jürgen Werrenrath und Peter Schmid

22


Jahresrückblick 2010

10. Januar

Winterwunderland

Tief „Daisy“ hat ganz Deutschland Kälte und Schnee

gebracht. Besonders hart ist der Norden betroffen.

Dutzende Dörfer an der Küste und auf den

Ostseeinseln sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Schneewehen und umgestürzte Bäume blockieren

Straßen auch in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Doch das befürchtete Schneechaos blieb in den meisten

Regionen Deutschlands weitgehend aus.

22. Februar

Pilotenstreik bei der Lufthansa

4.000 Piloten der Lufthansa legen die Arbeit nieder,

900 Flüge fallen aus. Der Ausstand wird zwar schon

am Abend des ersten Tages abgebrochen, die größte

deutsche Airline braucht aber Tage, um wieder normal

fliegen zu können. Auslöser des Streiks war der

Vorwurf, die Lufthansa untergrabe mit der Gründung

neuer Gesellschaften im Ausland die in Deutschland

geltenden Tarifbedingungen und gefährde durch die

Übernahme europäischer Konkurrenten die Piloten -

stellen im Inland. Nach weiteren Streikdrohungen

gibt es Ende Juni schließlich eine Tarifeinigung.

7. März

Oscar für Christoph Waltz

Triumphale Nacht für Christoph Waltz in Hollywood:

Der deutsch-österreichische Schauspieler wird für

seine Nebenrolle in Quentin Tarantinos Nazi-

Abrechnung „Inglourious Bastards“ mit dem Oscar

ausgezeichnet. Die meisten Academy Awards, nämlich

insgesamt sechs goldene Statuen, erhält Kathryn

Bigelows Film „The Hurt Locker“.

3. April

Helmut Kohl wird 80

Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl wird 80

Jahre alt. Er feiert im privaten Kreis in Ludwigshafen.

Bundespräsident Köhler, Bundeskanzlerin Angela

Merkel sowie Politiker anderer Parteien und ausländische

Staatsmänner gratulieren und würdigen in

den Glückwunschschreiben vor allem Kohls Ver -

dienste für die deutsche Einheit.

29. Mai

„Satellite“ Lena überwältigt Deutschland

Deutschland ist: Lena! Die erst 19 Jahre alte

Hannoveranerin holt beim Eurovision Song Contest

in Oslo den ersten deutschen Sieg seit Nicole vor

29 Jahren – und ein ganzes Land ist verzaubert angesichts

so viel unverkrampfter Kessheit.

19. Juni

Traumhochzeit in Stockholm

Was für ein Glück: Die schwedische Kronprinzessin

Victoria heiratet ihren Verlobten Daniel Westling –

und die Welt schaut fern. Vor mehr als 1.100 Gästen

geben sich die 32 Jahre alte Victoria, die von ihrem

Vater, König Carl XVI. Gustav, in die Kirche geführt

wird, und der ehemalige Unternehmer aus Örebro im

Stockholmer Dom das Jawort. Kurz darauf entschwinden

sie in die Flitterwochen.

11. Juli

Spanien ist Fußball-Weltmeister

Jubel auf der iberischen Halbinsel, Trauer in Holland:

Europameister Spanien gewinnt das Finale der 19.

Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika mit 1:0 nach

Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Verlängerung gegen die Niederlande. Das entscheidende

Tor erzielt Andres Iniesta in der 116. Minute.

In Erinnerung bleibt das Endspiel vor allem wegen

der niederländischen Härte. Der englische Schieds -

richter Howard Webb verzichtet jedoch auf Rote

Karten. Die deutsche Elf unter Trainer Joachim Löw

sichert sich mit einem 3:2 gegen Uruguay am Tag

zuvor den dritten Platz. Im Halbfinale war

Deutschland gegen Spanien unterlegen.

9. August

Google kündigt Start von Street View an

Die Internet-Suchmaschine Google gibt bekannt,

ihren umstrittenen Fotodienst Street View noch in

diesem Jahr in den 20 größten Städten Deutschlands

freizuschalten. Im Internet werden dann Fotos aller

Gebäude gezeigt, die an öffentlichen Straßen stehen.

Für Street View sind Google Autos mit Kameras auf

dem Dach seit dem Jahr 2008 durch Deutschland

gefahren, um die Häuser und Straßen zu fotografieren.

Die Fahrten sind weitgehend abgeschlossen. Die

Ankündigung löst unter Datenschützern eine

Debatte aus. In der Folge legen einige Bürger

Widerspruch ein, damit ihr Wohnhaus im Dienst nicht

sichtbar ist.

30. September

Arbeitslosigkeit sinkt auf drei Millionen

Die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen ist zuletzt um

157.000 auf 3,03 Millionen gesunken. Das ist der

nied rigste September-Wert seit 1993. Kurzarbeit

spielt kaum noch eine Rolle. „Die Entwicklung geht

über das übliche Maß der Herbstbelebung hinaus“,

sagt, Frank-Jürgen Weise, der Vorstandsvorsitzende

der Bundesagentur für Arbeit.

12. Oktober

Deutschland wird in Sicherheitsrat gewählt

Einer der guten Tage für Außenminister Guido

Westerwelle: Deutschland wird von der UN-

Vollversammlung in New York für die Jahre 2011 und

2012 zum nicht ständigen Mitglied des UN-

Sicherheitsrats gewählt. Berlin erhält schon im ersten

Wahlgang die nötige Zweidrittelmehrheit von 128

der 192 UN-Mitgliedstaaten. Daneben sind auch

Portugal, Indien, Kolumbien und Südafrika neu in

dem Gremium vertreten.

14. November

Sebastian Vettel ist Weltmeister

Sebastian Vettel ist erstmals Fomel-1-Weltmeister.

Der Red-Bull-Pilot gewinnt das Finale in Abu Dhabi

und macht durch den gleichzeitigen siebten Rang

von Fernando Alonso den Rückstand auf den spanischen

Ferrari-Star im letzten Saisonrennen wett. Der

Heppenheimer ist nach Michael Schuhmacher der

zweite deutsche Titelträger und mit 23 Jahren und

134 Tagen der jüngste Champion in der Königsklasse

des Motorsports.

4. Dezember

Unfall bei Fernsehshow

Bei der beliebten ZDF-Sendung „Wetten, dass?“ verunglückt

der Wettkandidat Samuel Koch schwer, als

er versucht, auf Schuhen mit Federn über ein fahrendes

Auto zu springen. Es entbrennt daraufhin eine

Debatte über die Art der zum Teil sehr gefährlichen

Wetten in der Familiensendung.

23


Aktivseite 1. Jahresbilanz zum

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 5.266.459,46 5.238

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

darunter: bei der

8.167.838,73 7.400

Deutschen Bundesbank 8.167.838,73 ( 7.400 )

c) Guthaben bei Postgiroämtern

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung

bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

–,– 13.434.298,19 –

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

–,– –

refinanzierbar –,– ( – )

b) Wechsel

3. Forderungen an Kreditinstitute

–,– –,– –

a) täglich fällig 1.019.121,11 7.656

b) andere Forderungen 28.937.785,96 29.956.907,07 21.976

4. Forderungen an Kunden

darunter:

durch Grundpfandrechte

386.307.610,46 348.178

gesichert 82.694.533,65 ( 87.472 )

Kommunalkredite 6.098.070,49 ( 5.429 )

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten –,– –

ab) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

–,– –,– 3.042

Deutschen Bundesbank

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

–,– ( 3.042 )

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

4.627.479,65 682

Deutschen Bundesbank 4.627.479,65 ( 682 )

bb) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

156.171.219,68 160.798.699,33 162.941

Deutschen Bundesbank 135.221.374,87 ( 137.339 )

c) eigene Schuldverschreibungen 156.643,43 160.955.342,76 28

Nennbetrag 152.700,00 ( 27 )

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

8.857.614,52 12.087

a) Beteiligungen 5.482.237,31 5.482

darunter: an Kreditinstituten 300.052,48 ( 300 )

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.380,00 5.487.617,31 5

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 51

9. Treuhandvermögen 340.310,87 389

darunter: Treuhandkredite 340.310,87 ( 389 )

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch

11. Immaterielle Anlagewerte

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte

–,– –

und ähnliche Rechte und Werte

b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

–,– –

Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.735,00 51

c) Geschäfts- oder Firmenwert –,– –

d) Geleistete Anzahlungen –,– 48.735,00 –

12. Sachanlagen 3.157.651,06 3.431

13. Sonstige Vermögensgegenstände 6.378.329,12 8.638

14. Rechnungsabgrenzungsposten 48.573,43 106

Summe der Aktiva 614.998.554,38 587.381

24


31. Dezember 2010 Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 334.380,91 194

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

96.622.689,24 96.957.070,15 116.540

aa) mit vereinb. Kündigungsfrist v. drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

141.478.389,83 105.262

von mehr als drei Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

35.908.512,85 177.386.902,68 42.504

ba) täglich fällig 148.464.364,51 139.370

bb) mit vereinb. Laufzeit od. Kündigungsfrist

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

124.758.673,28 273.223.037,79 450.609.940,47 129.038

a) begebene Schuldverschreibungen 17.117.569,60 8.797

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten –,– 17.117.569,60 –

4. Treuhandverbindlichkeiten 340.310,87 389

darunter: Treuhandkredite 340.310,87 ( 389 )

5. Sonstige Verbindlichkeiten 930.062,19 907

6. Rechnungsabgrenzungsposten

7. Rückstellungen

96.462,24 122

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.932.388,00 6.879

b) Steuerrückstellungen 2.350.247,43 1.718

c) andere Rückstellungen 3.594.364,40 12.876.999,83 2.037

8. Sonderposten mit Rücklageanteil –,– –

9. Nachrangige Verbindlichkeiten –,– –

10. Genussrechtskapital –,– –

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken

12. Eigenkapital

1.500.000,00 –

a) Gezeichnetes Kapital 7.286.828,64 7.258

b) Kapitalrücklage

c) Ergebnisrücklagen

–,– –

ca) gesetzliche Rücklage 5.500.000,00 5.200

cb) andere Ergebnisrücklagen 20.657.793,00 26.157.793,00 20.000

d) Bilanzgewinn 1.125.517,39 34.570.139,03 1.166

Summe der Passiva 614.998.554,38 587.381

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

–,– –

Gewährleistungsverträgen

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

49.149.673,99 43.245

für fremde Verbindlichkeiten –,– 49.149.673,99 –

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften –,– –

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen –,– –

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen

darunter: Lieferverpflichtungen

aus zinsbezogenen

12.518.588,55 12.518.588,55 19.876

Termingeschäften –,– ( – )

25


2. Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 18.682.311,08 18.201

b) festverz. Wertpap. u. Schuldbuchforderungen 6.218.708,71 24.901.019,79 6.708

2. Zinsaufwendungen

3. Laufende Erträge aus

– 9.069.708,66 15.831.311,13 – 11.227

a) Aktien u. anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 356.136,30 516

b) Beteiligungen u. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 101.304,48 121

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-

–,– 457.440,78 –

oder Teilgewinnabführungsverträgen 229.083,54 556

5. Provisionserträge 4.917.784,03 4.035

6. Provisionsaufwendungen – 246.250,31 4.671.533,72 – 258

7. Nettoertrag des Handelsbestands –,– 9

8. Sonstige betriebliche Erträge 417.192,20 363

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

–,– –

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

– 6.750.778,47 – 6.615

Altersversorgung und für Unterstützung – 1.621.474,88 – 8.372.253,35 – 2.375

darunter: f. Altersvers. – 319.236,64 ( – 1.228 )

b) andere Verwaltungsaufwendungen

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

– 3.068.210,71 –11.440.464,06 – 3.049

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen – 451.290,56 – 544

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und

bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen

– 1.184.495,20 – 44

zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung

– 4.428.855,56 – 3.475

von Rückstellungen im Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie

–,– – 4.428.855,56 –

Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

–,– –

behandelten Wertpapieren 159.363,90 159.363,90 1.255

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme –,– –

18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil –,– –

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 4.260.819,89 4.177

20. Außerordentliche Erträge 4.771,00 –

21. Außerordentliche Aufwendungen – 214.111,00 –

22. Außerordentliches Ergebnis – 209.340,00 ( – )

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag – 1.435.431,35 – 2.294

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen – 19.526,58 – 1.454.957,93 – 26

24a. Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken – 1.500.000,00 –

25. Jahresüberschuss 1.096.521,96 1.857

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 28.995,43 9

27. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

1.125.517,39 1.866

a) in die gesetzliche Rücklage –,– –

b) in andere Ergebnisrücklagen –,– –,– – 700

Bilanzgewinn 1.125.517,39 1.166

Eggenfelden, den 24. Februar 2011 Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG Eggenfelden

Der Vorstand

Ellböck Albrecht Forstner

Beim vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um eine verkürzte Fassung (ohne Anhang). Er wird in vollständiger Form im

Bundesanzeiger gemäß § 340 l HGB i.V. mit § 325 HGB veröffentlicht. Der Jahresabschluss wurde durch den

Genossenschaftsverband Bayern e.V. geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

26


Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG · Geschäftsbericht 2010

Wir gedenken unserer Verstorbenen

Der Sämann bei untergehender Sonne

-Vincent van Gogh-

Hommage á Vincent van Gogh

Corinna Petraschek 2009

27


Testen Sie

unsere

Beratungsqualität!

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir machen den Weg frei.

Unser Antrieb ist es, Sie bestens zu beraten. Darauf können Sie sich

verlassen. Denn das Vertrauen unserer Kunden ist uns besonders

wichtig. Mit Kompetenz und Weitsicht finden wir gemeinsam mit Ihnen

die richtige finanzielle Lösung. Sprechen Sie persönlich mit Ihrem

Berater oder rufen Sie uns an. Wir nehmen uns gern Zeit für Sie.

www.rottalervr.de

Kompetent, persönlich, nah!

Rottaler

Volksbank-Raiffeisenbank eG

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine