AllesAzub_Frueh_2025
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Ausgabe Frühjahr 2025
Ich glaub, es geht los!
Das Magazin für Auszubildende und die, die es werden wollen
Mit jeder
Menge Infos
für deine
Ausbildung...
...und
MILLJUUHNEN
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Mit freundlicher Unterstützung:
Inhalt:
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04 Grußwort Alexander Schweitzer
06 Duales Studium
10 Fakten zum Ausbildungsvertrag im Handwerk
12 Meister sta Master?
20 German Cra Skills
24 Weiterbildungss pendium
28 Deine Chance!
32 So unterstützen Sie Ihr Kind wirklich
38 Ausbildungsatlas und BerufePilot
40 Warum ein Prak kum?
46 Nach der Ausbildung hoch hinaus
50 Berufsausbildung - die große Unbekannte
52 Schule - und was dann?
54 Ausbildungsbotscha er
56 Workout für den Ausbildungsalltag
60 Deine Chance!
62 Workout für den Ausbildungsalltag
66 Digital zum Ausbildungsplatz
74 App-gefahren
76 Online
78 Duales Studium - Ein Gespräch
82 Ansprechpartner
84 Wie recherchiere ich rich g?
86 German Cra Skills - Die Gewinner
90 Finde deinen beruflichen Leckerbissen
92 Eltern als Wegweiser
96 DAS Tool
98 Ein Schlüssel zur beruflichen Zukun
100 Die Qual der Wahl
102 Die Entscheidung muss nicht für immer sein
106 Mit Mensch und Technik
110 Die generalis sche Pflegeausbildung
114 Die Heilerziehungspflege
116 Mit Hand und Fuß
118 Vielfalt an Möglichkeiten - Finde deinen Weg
120 Ausbildung in der Pflegehilfe
122 Freiwilligendienst
128 Die Stellenangebote auf einen Blick
Impressum
ALLES AZUBI ist eine Kooperation von
&
Verlag:
Obacht! Verlagsgesellschaft mbH
Walramsneustraße 1, 54290 Trier
Telefon: 0651 9120 55 66
Mail: kontakt@obacht-verlag.de
Verantwortlich Redaktion:
Johannes Kolz
Walramsneustraße 1
54290 Trier
Email: j.kolz@obacht-verlag.de
OBACHT! Verlagsgesellschaft mbH
Walramsneustraße 1 | 54290 Trier
Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur
In den Käulchen 20 | 54441 Temmels
Verbreitungsgebiet: Schulen mit Abschlussklassen
Stadt Trier sowie Landkreise Trier-Saarburg /
Bernkastel-Wittlich / Bitburg-Prüm / Vulkaneifel und viele mehr
Anzeigenleitung:
Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur
In den Käulchen 20, 54441 Temmels
Telefon: 06584-910 910 8
Mobil: 0176-80670428
Mail: werbung@alles-azubi.de
Cartoons:
Johannes Kolz, Trier
Auflage: 7.000 Exemplare
3
Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Absolven nnen und Absolventen,
liebe Interessierte,
der Schulabschluss ist ein wich ger Meilenstein
im eigenen Leben und markiert zugleich den
Beginn eines neuen Kapitels.
Eine besondere Zeit bricht jetzt an, in der Ihr
selbst bes mmt, welcher Weg der Eure ist. Die
Entscheidung für einen bes mmten Beruf ist o
nicht leicht. Alles-Azubi bietet Euch eine Fülle von
Informa onen über verschiedene Ausbildungsberufe,
Tipps für Eure Bewerbungen und
Hilfestellungen für den Ausbildungsalltag.
Ich ermu ge Euch, das Angebot von Alles-Azubi
ak v zu nutzen. Stellt Fragen, informiert Euch
und tauscht Euch mit anderen aus. Ihr seid nicht
allein auf diesem Weg – es gibt viele, die ähnliche
Herausforderungen und Fragen haben.
In Rheinland-Pfalz findet Ihr beste Bedingungen
für Eure berufliche En altung: Denn Rheinland-
Pfalz ist ein starker Wirtscha sstandort. Die
erfolgreiche Mischung aus Tradi on und
Innova on hält den rheinland-pfälzischen
Arbeitsmarkt seit Jahrzehnten stabil und macht
ihn gleichzei g so vielsei g. Seit über 20 Jahren
sind wir das Bundesland mit der dri niedrigsten
Arbeitslosenquote. In weiten Teilen unseres
Landes herrscht Vollbeschä igung. Dahinter
steckt starkes Engagement von Unternehmen,
von Betriebsräten und auch von poli schen
Entscheiderinnen und Entscheidern.
Eure Ausbildung ist eine Zeit voller Chancen, die
Ihr ergreifen könnt. Jede Erfahrung wird Euch
bereichern und Euch helfen, Euren eigenen Weg
zu finden.
Mit besten Wünschen für Eure nächsten Schri e
Alexander Schweitzer
Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz
Foto: © Staatskanzlei RLP/ Kay
04
KLICK
05
Duales Studium –
Was ist das eigentlich genau?
Du hast schon einmal von einem Dualen Studium
gehört, weißt aber nicht so genau, was
dahintersteckt? Ein Duales Studium verbindet eine
Ausbildung in einem Betrieb mit einem Studium z.B.
an der Hochschule Trier. Im Handwerk gibt es diese
Möglichkeit der Kombina on eines Studiums der
Technischen Gebäudeausrüstung und
Versorgungstechnik mit einer Ausbildung zum
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik, technischer Systemplaner,
Mechatroniker Kältetechnik und Schornsteinfeger.
Auch ein Studium der Elektrotechnik kann mit der
Ausbildung zum Elektroniker kombiniert werden
sowie das Studium Bauingenieurwesen mit den
Ausbildungsberufen Maurer, Straßenbauer oder
Zimmerer. Am Ende hat man dann zwei anerkannte
Abschlüsse: Einen Gesellenbrief und einen Bachelor-
Abschluss. Nur dann ist es ein „echtes“ Duales
Studium. Es werden auch bundesweit viele duale
Studiengänge angeboten, die aber lediglich einen
Praxisanteil haben, aber nicht zu zwei Abschlüssen
führen. Hier sollte man genauer hinsehen.
Um ein Duales Studium beginnen zu können, muss
man sich zunächst bei einem Ausbildungsbetrieb in
dem jeweiligen Beruf bewerben. Insbesondere
größere Betriebe mit Ingenieurbedarf kommen
hierfür in Frage. Es wird ein Lehrvertrag mit einer
Zusatzvereinbarung abgeschlossen, die den Ablauf
des Dualen Studiums regelt.
Das Duale Studium im Handwerk beginnt wie eine
„normale“ Ausbildung im Betrieb und der
Berufsschule sowie der Überbetrieblichen
Lehrlingsunterweisung in den Werkstä en der
Text: HWK Trier
06
Handwerkskammer. Im darauffolgenden Jahr
wechselt man dann an die Hochschule und studiert
das jeweilige Fach. Damit endet auch schon der
Berufsschulunterricht, der in nur einem Jahr sehr
kompakt vermi elt wird. In den Semesterferien
kann man sich aber nicht ausruhen wie vielleicht
viele andere Studierende, sondern muss in den
Betrieb zurück, um die Mindestausbildungszeit, die
man zur Zulassung zur Gesellenprüfung braucht, zu
erreichen. Beim 5. Semester handelt es sich
üblicherweise um das Praxissemester, welches dann
auch im Ausbildungsbetrieb verbracht wird. Danach
erfolgt dann der Abschluss der Ausbildung mit der
Gesellenprüfung.
Voraussetzung für dieses Studienmodell ist das
Abitur oder die Fachhochschulreife. Zudem sollte
man sehr mo viert und leistungsbereit sein, um ein
Duales Studium zu absolvieren. Dennoch, mit dem
Abschluss des Studiums und der Ausbildung ist man
natürlich auf dem Arbeitsmarkt eine gefragte
Person, weil man einfach schon viele prak sche
Erfahrungen gemacht hat und nicht nur die Theorie
aus dem Studium mitbringt.
Und das Modell hat den Vorteil, dass man auch vom
Betrieb eine Ausbildungsvergütung erhält, sogar
auch während der Zeit, an der man an der
Hochschule studiert.
Kontakt:
Petra Kollmann,
Handwerkskammer Trier
Tel.: 0651 207232 oder
per Mail an
pkollmann@hwk-trier.de
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KLICK
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Ausbildung zum/zur
Metallbauer m/w/d
Dauer 3,5 Jahre - Ausbildungsbeginn: 01.08.2025
Richte deine Bewerbung an: job@die-kanter.de
Fachrichtung Konstruktionstechnik
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KLICK
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Alle Fakten zum
Ausbildungsvertrag im Handwerk
Die Ausbildungsstelle bei einem Handwerksbetrieb ist
sicher – nun trennt euch nur noch eine Unterschri von
eurer Zukun . Aber was muss im Ausbildungsvertrag
festgehalten werden? Worauf sollte man als
angehender Azubi achten. Wir haben Diana Hennen
von der HWK Trier gefragt:
Welche Punkte sollte ein Ausbildungsvertrag unbedingt
umfassen?
Diana Hennen:
Der Inhalt eines Berufsausbildungsvertrages ist
gesetzlich geregelt. Laut § 11 Abs. 1 BBiG muss der
Ausbildungsvertrag folgende Mindestangaben
enthalten:
1. Name und Anschri der Ausbildenden sowie der
Auszubildenden, bei Minderjährigen zusätzlich Name
und Anschri ihrer gesetzlichen Vertreter/innen,
2. Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der
Berufsausbildung (Berufsbezeichnung, ggf. mit
Fachrichtung/Schwerpunkt),
3. Beginn und Dauer der Berufsausbildung,
4. die Ausbildungsstä e und Ausbildungsmaßnahmen
außerhalb der Ausbildungsstä e,
5. Dauer der regelmäßigen, täglichen Ausbildungszeit,
6. Dauer der Probezeit,
7. Zahlung und Höhe der Vergütung sowie deren
Zusammensetzung, sofern sich die Vergütung aus
verschiedenen Bestandteilen zusammensetzt,
8. Vergütung oder Ausgleich von Überstunden,
9. Dauer des Urlaubs
10. Voraussetzungen, unter denen der Vertrag
gekündigt werden kann,
11. ein in allgemeiner Form gehaltener Hinweis auf die
Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die
auf das Berufsausbildungsverhältnis anzuwenden sind,
12. die Form des Ausbildungsnachweises
(Berichtshe führung).
Wer darf und muss den Ausbildungsvertrag
unterschreiben?
Diana Hennen:
Der Ausbildungsvertrag ist vom Betriebsinhaber, den
Auszubildenden sowie bei minderjährigen
Auszubildenden von deren gesetzl. Vertretern zu
unterzeichnen. Seitens des Ausbildungsbetriebes kann
auch der hauptverantwortliche Ausbilder die
Vertragsniederschri mitunterzeichnen.
Können sich angehende Azubis zum Ausbildungsvertrag
beraten lassen?
Diana Hennen:
Bei Fragen zum Ausbildungsvertrag können sich
Auszubildende und Ausbildungsbetriebe an die
Lehrlingsrolle der Handwerkskammer wenden. Sollten
im Rahmen der Berufsausbildung Probleme au reten,
steht ihnen die Ausbildungsberatung der
Handwerkskammer mit Rat und Tat zur Seite.
Wann und in welcher Form sollte der
Ausbildungsvertrag unterschrieben werden?
Diana Hennen:
Ausbildende haben unverzüglich nach Abschluss des
Berufsausbildungsvertrages, spätestens vor Beginn der
Berufsausbildung, den wesentlichen Vertragsinhalt
schri lich niederzulegen. Vertragsformulare findet man
auf der Seite der zuständigen Kammer.
Diana Hennen, HWK Trier
Foto/Text: HWK Trier/Sabrina Lambers
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Meister
sta Master?
Warum sollten sich junge Menschen für eine
Ausbildung im Handwerk entscheiden? Sven
Kronewirth von der HWK Trier hat mit uns über die
Chancen für junge Menschen im Handwerk
gesprochen.
Was macht die Ausbildung im Handwerk für junge
Menschen a rak v?
Sven Kronewirth:
Die Ausbildung im Handwerk ist praxisnah und
vielsei g. Bei 130 Ausbildungsberufen im Handwerk
insgesamt, von denen rund 80 auch im Bezirk Trier
erlernbar sind, ist für jeden etwas dabei. Das
Bildungssystem in Deutschland hat eine weltweit
einzigar ge Besonderheit: berufliche (betriebliche)
und akademische Ausbildung sind gleichwer g!
Handwerk ist keine Notlösung für irgendetwas
anderes, das nicht geklappt hat, sondern eine
a rak ve und anspruchsvolle Alterna ve, die den
eigenen Fähigkeiten und Interessen möglicherweise
einfach am besten entspricht. Dabei spielt der
Schulabschluss zu Beginn der Ausbildung eine
untergeordnete Rolle, sofern die Mo va on und die
so genannten „so skills“ (Zuverlässigkeit, Interesse,
Leistungsbereitscha etc.) s mmen, diese bietet
aber vielfäl ge Perspek ven für Weiterentwicklung
sowie Fach- und Führungsverantwortung.
Azubis mit Berufsreife können durch die Ausbildung
ihre Mi lere Reife erhalten, mit Mi lerer Reife ist
über den Meisterbrief der Hochschulzugang auch
ohne Abitur möglich, und Abiturienten, die übrigens
die Ausbildung von vornherein um 1 Jahr verkürzen
können, finden eine praxisorien erte Alterna ve
zum Studium, wo sie ihre Krea vität und Fähigkeiten
bestmöglich zur En altung bringen können. Die
Gleichwer gkeit von Ausbildung und Studium
bedeutet, dass das Ziel das wesentliche
Entscheidungskriterium sein darf und nicht der Weg
dorthin. Manche Zielberufe erfordern ein Studium
und das ist gut so, aber Studieren um des Studierens
willen führt zu eben jenen „Studienzweiflern“, die
aktuell – um ein paar Jahre Erfahrungen reicher –
vielfach den 2. Weg ins Handwerk wählen. Allen
Gesellen steht der Weg zur Meisterprüfung offen
und damit die Möglichkeit der Selbständigkeit, der
eigene Chef zu sein, selbst auszubilden und den
eigenen Betrieb zu führen.
Die demografische Entwicklung tut ihr Übriges:
guter Fachkrä enachwuchs ist im Handwerk bei
prall gefüllten Au ragsbüchern gesucht wie nie, und
viele Betriebe suchen in den nächsten Jahren nach
einem Betriebsnachfolger!
Es scheint, dass momentan noch ein veraltetes Bild
von Handwerksberufen vorherrscht. Ist dem so?
Sven Kronewirth:
Leider scheint eine handwerkliche Ausbildung bei
vielen Schülern und Eltern nicht gerade als modern
und zeitgemäß zu gelten. Dabei müssen sich die
Handwerksbetriebe längst auf einem Markt
bewähren, der von Qualitätsansprüchen, Hightech
und exklusiven Kundenwünschen geprägt ist. Vielen
Handwerksberufen hängt zu Unrecht ein schlechtes
Image an, weil längst veraltete Vorstellungen ihre
Wahrnehmung bes mmen. Die Berufe des
Bauhauptgewerbes zum Beispiel erscheinen vielen
una rak v, werden mit Anspruchslosigkeit und
Körperschäden in Verbindung gebracht, obwohl „der
Bau" eine hervorragend geregelte Ausbildung,
komple mit s mmiger Ausbildungsvergütung und
Beschä igungsgaran e aufweist. Die
Handwerkskammer Trier setzt gemeinsam mit den
Handwerksorganisa onen verstärkt auf
Ausbildungsbotscha er, junge, erfolgreiche Azubis,
Gesellen oder Meister, die mit ihrem Beispiel mit
Vorurteilen gegenüber Handwerksberufen
aufräumen sollen. Und warum nicht auch einmal die
handwerklichen Fer gkeiten bei der Deutschen
Meisterscha im Handwerk bewundern, oder die
Na onalmannscha en, die sich bei den Euro oder
World Skills mit den besten Handwerkern der Welt
messen?
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Meister
als Master?
Sven Kronewirth
Handwerkskammer Trier
Welche Möglichkeiten ergeben sich durch und nach
der Ausbildung im Handwerk für die Azubis?
Sven Kronewirth:
Durch die Ausbildung in einem Betrieb der
Wirtscha ist man in diesen Betrieb eingebunden.
Der Meister bzw. die Gesellen übernehmen
Verantwortung für den Ausbildungserfolg und
unterstützen den Azubi zum Beispiel bei der
Vorbereitung auf die Prüfung. Überbetriebliche
Grund- und Fachlehrgänge im Berufsbildungszentrum
„Campus Handwerk“ oder anderen
überbetrieblichen Bildungsstä en ergänzen die
fachprak sche Ausbildung. Eine Berufsbildende
Schule ergänzt als dualer Partner die Ausbildung
durch Unterricht in Fachtheorie und weiteren
Fächern. Bei Schwierigkeiten können kostenfreie
Unterstützungsangebote v. a. der zuständigen
Agentur für Arbeit, etwa die Berufsschulnachhilfe
„AsAflex“, in Anspruch genommen werden.
Das Handwerk bildet seinen eigenen
Fachkrä enachwuchs aus. In der Regel gibt es
direkte Anschlussperspek ven im eigenen
Ausbildungsbetrieb. Wer beim Gesellenbrief nicht
au ören möchte, für den gibt es berufsspezifische
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, zum
Techniker oder Polier oder in Richtung
Selbständigkeit mit einem eigenen Betrieb. Der Weg
zum Meister kann über das Meister-BAFöG und den
Meisterbonus I gefördert werden.
Was für einen Stellenwert hat der Meisterbrief im
Handwerk?
Sven Kronewirth:
Der Meisterbrief ist seit jeher von zentraler
Bedeutung im Handwerk. Er beinhaltet
theore sches Expertenwissen, fortgeschri ene
prak sche Fer gkeiten sowie betriebswirtscha liche
und arbeitspädagogische Kenntnisse, um einen
Betrieb als Inhaber zu führen und eigene Azubis
auszubilden. Aber auch ohne Selbständigkeit
qualifiziert der Meisterbrief für Fach- und
Führungsaufgaben in der freien Wirtscha . Im
Deutschen Qualifizierungsrahmen (DQR) ist der
Meisterabschluss offiziell einem Bachelorabschluss
an einer Hochschule oder Universität gleichgestellt.
Ein Handwerksgeselle, der nach drei(einhalb) Jahren
Ausbildung und möglicherweise einiger Gesellenzeit
die Meisterprüfung ablegt, sollte vor allem prak sch
auf einem ganz anderen Stand sein als der
Abiturient, der seine Bachelorprüfung nach sechs
Semestern Hochschule absolviert. Hier wird der
verpflichtenden Zugangsvoraussetzung Abitur, die es
beim Weg über die duale Berufsausbildung nicht
gibt, formal Rechnung getragen. Umgekehrt
bedeutet ein beliebiger Meisterbrief die
uneingeschränkte Hochschulzugangsberech gung,
unabhängig davon, mit welchem Schulabschluss die
Ausbildung angetreten wurde. Als Meister hat man
zusätzlich die Möglichkeit, sich zum Betriebswirt
nach der Handwerksordnung fortzubilden.
Diese Aufs egsfortbildung ist im DQR einem
Masterabschluss gleichwer g und darf sich auch
„Master professional“ nennen. So kann die
Gleichwer gkeit auch sichtbar kommuniziert
werden.
Text: Sabrina Lambers Foto: privat
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Deutsche Meisterscha im Handwerk –
German Cra Skills
Die Besten der Besten: Mach mit und zeig, was
du kannst!
Du bist Junghandwerker/in und hast Deine Lehre
erfolgreich abgeschlossen? Dein Handwerk ist
nicht nur ein Beruf für Dich, sondern
Leidenscha ? Du möchtest Dein Können unter
Beweis stellen und Dich im We bewerb mit
anderen Handwerkerinnen und Handwerkern
messen? Dann melde Dich an und hol Dir den
Bundessieg in der Deutschen Meisterscha im
Handwerk.
In den meisten Handwerksberufen werden
Arbeitsproben (prak sche Aufgaben)
durchgeführt, z. B. Bäcker, Maurer, Metallbauer,
Kra fahrzeugmechatroniker, Maler und Lackierer.
In anderen Berufen hingegen wird das
Gesellenstück nochmals bewertet, z. B. bei
Steinmetz und Steinbildhauer, Goldschmied,
Maßschneider.
Die We bewerbe finden auf Kammerebene (der
jeweiligen Handwerkskammer), auf Landesebene
(Rheinland-Pfalz weit) und auf Bundesebene
(deutschlandweit) sta .
Hast du noch Fragen? Wir helfen gerne!
Ansprechpartnerin bei der HWK:
Ute Krist, Tel. 0651 207-120,
E-Mail: ukrist@hwk-trier.de
Wie kann ich daran teilnehmen?
Teilnehmen kann, wer
o seine Gesellenprüfung seit dem letzten Herbst
abgelegt hat
o zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung nicht älter
als 27 Jahre ist und
o im Gesamtergebnis der Gesellenprüfung (Teil 1
und 2) mind. 81 Punkte „gut“ oder im prak schen
Teil mind. 81 Punkte „gut“ und im schri lichen
Teil mind. 67 Punkte „befriedigend“ erreicht
haben.
Wann wird der We bewerb durchgeführt?
Der We bewerb findet jedes Jahr im Herbst sta .
Die Kammerwe bewerbe finden meist an einem
Samstag im September, die Landeswe bewerbe
an einem Samstag im Oktober und die
Bundeswe bewerbe im November sta .
Welche Vorteile habe ich?
o Du erhältst eine We bewerbsurkunde und
einen Weiterbildungsgutschein
o Du stellst dich der besonderen
Herausforderung eines We bewerbs.
o Ein Sieg ist ein weiteres gutes Zeugnis, damit
verbesserst du deine Chancen auf dem
Arbeitsmarkt.
o Bei einem Sieg hast du die Möglichkeit, dich für
ein Weiterbildungss pendium zu bewerben.
Text: HWK Trier/Sabrina Lambers
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Damals
feuer!
WARM!
HEISS!
neumodischen
kraom...
Mit einer Ausbildung bei uns
wählst du einen Beruf mit Zukun .
Der bietet dir einen abwechslungsreichen
Berufsalltag mit interessanten Aufgaben,
direktem Kundenkontakt und dem
Umgang mit moderner Technik.
Damit wirst du zur/zum
gefragten Fachfrau:mann (m/w/d)
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Weiterbildungss pendium
Das S pendium ist ein Förderprogramm des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF).
Über einen Zeitraum von drei Förderjahren kann
ein Zuschuss von insgesamt bis zu 9.135 Euro -
bei einem Eigenanteil von 10 Prozent pro
Maßnahme - gewährt werden.
Kann ich mich bewerben?
Sie haben drei Möglichkeiten, Ihre Qualifizierung
für das Weiterbildungss pendium nachzuweisen:
- Sie haben Ihre Berufsabschlussprüfung mit
mindestens 87 Punkten bestanden,
- Sie sind bei der Deutschen Meisterscha im
Handwerk auf Landesebene unter die ersten Drei
gekommen oder
- Sie weisen Ihre besondere Qualifika on durch
einen begründeten Vorschlag Ihres Arbeitgebers
oder der Berufsschule nach.
Voraussetzungen für die Bewerbung
- Zum Aufnahmezeitpunkt müssen Sie jünger als
25 Jahre alt sein. Nach Vollendung des 25.
Lebensjahrs besteht die Möglichkeit der
Aufnahme, wenn Anrechnungszeiten, wie z. B.
Grundwehr- oder Zivildienst, Mu erschutz oder
Elternzeit nachgewiesen werden können. Die
Anrechnungsfähigkeit dieser Zeiten ist auf drei
Jahre begrenzt.
- Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Sie
entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit
von mindestens 15 Stunden berufstä g oder bei
der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
sein. Bei Vollzeitmaßnahmen der beruflichen
Aufs egsfortbildung, (z. B. Techniker, Meister) die
nach dem Aufs egsfortbildungsförderungsgesetz
förderfähig sind, ist der Nachweis eines
Beschä igungsverhältnisses nicht erforderlich.
- Vollzeitstudierende ohne regelmäßige
Berufstä gkeit und Hochschulabsolvierende
können nicht aufgenommen werden.
Was wird gefördert?
Förderfähig sind anspruchsvolle – in der Regel
berufsbegleitende – Weiterbildungen:
- Lehrgänge zum Erwerb fachbezogener
beruflicher Qualifika onen,
- Vorbereitungskurse auf Prüfungen der
beruflichen Aufs egsfortbildung, z. B. Meister,
Techniker, Betriebswirt, Fachkaufmann,
- Seminare zum Erwerb fachübergreifender und
sozialer Kompetenzen, z. B. Fremdsprachen, IT-
Themen, Gesprächsführung, Konfliktmanagement
oder
- berufsbegleitende Studiengänge, die auf einer
Ausbildung oder Berufstä gkeit au auen.
Welche Zuschüsse kann ich erhalten?
Ist die Maßnahme förderfähig, dann können Sie
Zuschüsse beantragen für:
- Teilnahmekosten
- Prüfungskosten und -gebühren
- Fahrtkosten
- Übernachtungs- und Tagegeld
- Notwendige Arbeitsmi el
- IT-Bonus
Text: HWK Trier/Sabrina Lambers
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Weiterbildungss
pendium
Wo kann ich mich bewerben?
Zuständig für die Bewerbung ist die
Heimatkammer, in der Ihr Ausbildungsvertrag
eingetragen ist.
Die Handwerkskammer Trier wickelt das
Programm vor Ort ab. Sie berät über
Fördermodalitäten, Antragsstellung und
Weiterbildungsmöglichkeiten und entscheidet
über die Vergabe der S pendien. Bewerbungen
sollten bis zum 31. Oktober eines Jahres bei der
Handwerkskammer Trier eingereicht werden.
Die Auswahl erfolgt im November/Dezember und
die Aufnahme jeweils im Januar des Folgejahres.
Ansprechpartnerin bei der HWK:
Ute Krist, Tel. 0651 207-120,
E-Mail: ukrist@hwk-trier.de
Text: HWK Trier
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Auszubildende
(m/w/d)
Umwel echnologie für Wasserversorgungstechnik
Elektroniker für Betriebstechnik
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Deine Chance!
Liebe Schülerinnen und Schüler,
Petra Kollmann (HWK Trier) ist ein Name, den
ihr euch unbedingt merken solltet.
Warum?
Ganz einfach: Sie ist eine sogenannte
Ausbildungsplatzvermi lerin. Ihre Aufgabe ist es,
zusammen mit euch einen Ausbildungsplatz in
einem Beruf zu finden, der zu euch passt. Mehr
noch: Sie wird euch auch bei der Suche nach dem
rich gen Unternehmen unterstützen, denn ein
Unternehmen zu finden, in dem ihr euch
wohlfühlt, ist mindestens genauso wich g wie
der rich ge Beruf.
Mit welchen Anliegen könnt ihr
zu Petra Kollmann kommen?
Wenn ihr noch nicht genau wisst, welchen
Beruf ihr erlernen wollt.
Wenn ihr herausfinden wollt, ob ihr für euren
Wunschberuf geeignet seid.
Wenn ihr Hilfe bei der Erstellung eurer
Bewerbungsunterlagen braucht.
Wenn ihr Tipps fürs Vorstellungsgespräch
benö gt.
Wenn ihr Unternehmen sucht, an die ihr eure
Bewerbung schicken sollt.
Ach ja: Auch eure Eltern können sich auch an sie
wenden, wenn sie wissen wollen, wie sie euch
auf eurem Weg ins Berufsleben begleiten
können.
Wo ihr Petra Kollmann findet? Ganz einfach:
Infos:
Petra Kollmann
HWK Trier
Loebstraße 18
54292 Trier
Telefon: 0651/207-232
pkollmann@hwk-trier.de
Freie Lehrstellen im Handwerk:
www.hwk-trier.de
Foto: HWK Trier
Die Aufgaben von Petra Kollmann werden vom Bundesministerium für Wirtscha und Klimaschutz und den
Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Passgenaue Besetzung“ gefördert.
Text: HWK Trier
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Wir bilden aus!
Steuerfachangestellte m/w/d
Duales Studium im Bereich Steuern
und Betriebswirtscha m/w/d
Des weiteren suchen wir:
Steuerfachkra m/w/d - Vollzeit oder Teilzeit
KLICK
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Wir gehen NUR unseren
Patient*innen an die Nerven!
Wir sind eine Gemeinscha spraxis mit opera vem
Schwerpunkt und suchen eine*n mo vierte*n
AZUBI zu MfA
zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Wir bieten eine strukturierte, abwechslungsreiche
und prak sch orien erte Ausbildung in einem
erfahrenen und freundlichen Team.
Übernahme ins Team im Anschluss möglich.
Bewerbungen mit allen Unterlagen bi e per Mail oder Post an:
Neurochirurgische Praxis, Max-Planck-Straße 7, 54296 Trier
info@neurochirurgie-trier.de Rückfragen: 0651 47262
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So unterstützen Sie
Ihr Kind wirklich
1. Schaffen Sie ein posi ves Klima
Zu Hause kommen Ihre Kinder zum ersten Mal
mit dem Thema Beruf in Berührung und Sie sind
der Vermi ler. Dementsprechend liegt es an
Ihnen, eine angenehme und möglichst lockere
Atmosphäre für die Berufswahl zu etablieren. Ihr
Kind soll zu jeder Zeit das Gefühl haben,
entspannt und offen über das Thema sprechen zu
können. Sparen Sie sich lieber den Hinweis
darauf, welch bedeutsamer und wegweisender
Schri die Entscheidung für eine Ausbildung oder
ein Studium ist – das ist den meisten
Jugendlichen nur allzu bewusst. Machen Sie
Ihrem Kind lieber deutlich, dass es nicht nur
wich g, sondern auch spannend sein kann, sich
mit den eigenen Möglichkeiten der
Zukun sgestaltung auseinanderzusetzen.
2. Zeigen Sie Interesse
Wenn Ihr Kind erst einmal mit der
Berufsorien erung begonnen hat, ist es wich g,
am Ball zu bleiben – das gilt auch für Sie.
Interessieren Sie sich dafür, wie Ihr Kind mit dem
Thema umgeht. Welche neuen Eindrücke hat zum
Beispiel die Berufsorien erungsmesse gebracht,
die Ihr Sohn oder Ihre Tochter kürzlich mit der
Schulklasse besucht hat? Signalisieren Sie, dass
Sie sich für Neuigkeiten interessieren und bei
Bedarf gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.
3. Kennen Sie Ihre Grenzen
Die Eltern spielen im Berufsfindungsprozess eine
wich ge Rolle, aber nicht die Hauptrolle. Die
treibende Kra , die bes mmt, wo es langgehen
soll, ist Ihr Kind. Beobachten Sie den Prozess und
bieten Sie sich behutsam als Ansprechpartner an.
Beachten Sie aber, dass der Grat zwischen
Unterstützung und Überbehütung o schmal ist.
Vermeiden Sie es, Druck aufzubauen oder Ihr
Kind in eine bes mmte Richtung zu lenken.
Zwang, Vorhaltungen und Forderungen vergi en
das posi ve Klima, das Sie für die Berufswahl
geschaffen haben. Denken Sie immer daran: Sie
sind ein wich ger Berater, aber kein Entscheider.
Text: IHK Trier
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So unterstützen Sie
Ihr Kind wirklich
4. Fangen Sie früh an
Unterschätzen Sie nicht die Zeit, die eine
gründliche und reflek erte Auseinandersetzung
mit den eigenen Wünschen und Zielen benö gt.
Die Berufsfindung sollte mit so wenig Zeitdruck
ablaufen wie möglich. Empfehlenswert ist es
daher, spätestens zwei Jahre vor dem
Schulabschluss die Beschä igung mit der
Berufsfindung anzustoßen. Auch, weil Ihre
Tochter oder Ihr Sohn o genug abgelenkt sein
wird: Der Freundeskreis, der Freund oder die
Freundin, die Abschlussprüfungen – es wird
immer Dinge geben, denen mehr Bedeutung
beigemessen wird als der Berufswahl. Nicht zu
unterschätzen ist auch der innere Widerstand,
der sich bei den meisten Jugendlichen bei dem
Thema einstellt, denn: Wer gibt schon gerne das
vertraute „Alte“ auf, um sich in eine ungewisse
Zukun zu begeben?
5. Haben Sie Geduld, die Berufsfindung ist ein
Entwicklungsprozess
Berufsorien erung ist ein Prozess, der viele kleine
Schri e beinhaltet. Erst nach und nach lernen
Jugendliche sich selbst und ihre beruflichen
Interessen und Möglichkeiten kennen. Das
Thema Berufsfindung/Berufswahl wird immer
wieder auf der Tagesordnung stehen. Verlieren
Sie nicht die Geduld.
6. Teilen Sie Ihren Erfahrungsschatz
Haben Sie Ihrem Kind schon einmal ausführlich
von Ihrem Job und seinen Anforderungen
erzählt? Wie sind Sie dazu gekommen, gerade
diesen Beruf zu wählen? Nutzen Sie die Chance,
Ihr Kind an Ihren eigenen Erfahrungen im Beruf
und mit Ihrer Berufswahl teilhaben zu lassen.
Wenn Sie reflek eren, was bei Ihnen selbst einst
rich g oder auch falsch gelaufen ist, wird Ihr Kind
davon profi eren. Womöglich gibt es in Ihrem
Umfeld auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn,
für die sich Ihr Kind interessiert. Stellen Sie den
Kontakt her und vermi eln Sie ein Gespräch oder
sogar ein Prak kum.
7. Zeigen Sie Verständnis
Seien Sie offen für die Vorstellungen und Ziele
Ihres Kindes – auch wenn Sie selbst ein anderes
Studium oder eine andere Ausbildung vorziehen
würden. Sie dürfen ruhig zu Ihren eigenen
Erwartungen stehen. Es ist besser, bewusst und
offen damit umzugehen als sie zu verleugnen –
das funk oniert ohnehin nicht. Die Entscheidung
aber müssen Sie Ihrem Kind überlassen – und sie
dann auch akzep eren. Ihr Kind ebnet sich seinen
Zukun sweg, nicht Sie. Und das ist gut und
rich g, schließlich muss Ihr Nachwuchs mit dem
gewählten Beruf leben und in ihm arbeiten.
Vermi eln Sie Ihrem Kind also Ihr Vertrauen in
seine Entscheidungsfähigkeit und bestärken Sie
es, seinen eigenen Weg zu gehen.
Text: IHK Trier
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KLICK
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Ausbildungsatlas und BerufePilot
führen dich zum Traumjob
Welche Ausbildungsbetriebe gibt es in meiner
Umgebung? Und welche Berufe kann ich hier
erlernen? Die Antworten auf diese Fragen sind nur
noch wenige Klicks en ernt. Der digitale
Ausbildungsatlas der IHK und HWK Trier zeigt dir viele
Ausbildungsbetriebe und -berufe in deiner Region an.
Und so funk oniert's: Unter
www.derausbildungsatlas.de kannst du deinen
Wunschort eingeben und dort im Umkreis nach
Betrieben suchen.
KLICK
Text: IHK Trier
Die Berufe sind nach Gruppen sor ert: Handel,
Dienstleistungen und kaufmännische Berufe,
Holzberufe, IT- und Konstruk onsberufe, Tourismus und
Gastgewerbe und so weiter. Und zu jedem Beruf findet
sich eine Beschreibung über Inhalte und Ablauf der
Ausbildung.
Wenn ihr euch noch nicht sicher seid,
was ihr machen möchtet -
Kein Problem!
Probiert doch mal unseren BerufePilot
aus. Hier könnt ihr in nur wenigen
Minuten herausfinden, welcher Beruf
am besten zu euch passt.
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KLICK
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Warum ein
Prak kum?
Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Büro, die
Bank oder den Verkauf. Welcher Bereich Schüler
auch interessiert: Im Prak kum haben sie die
Chance, erste Praxiserfahrungen zu sammeln.
Bei einem Schülerprak kum verlassen die
Jugendlichen der Klassen acht bis elf ihre
vertraute Schulumgebung und schnuppern
Betriebslu . Dabei geht es nicht um die
vollständige Mitarbeit oder das „rich ge
Schu en“. Vielmehr lernen sie ein Unternehmen
kennen, dürfen den Arbeitskollegen über die
Schulter schauen und erledigen selbstständig
kleinere Aufgaben. Dadurch bekommen Schüler
einen ersten Eindruck von Betriebsabläufen und
der Arbeitswelt.
Schülerprak ka helfen vor allem bei der
Berufsorien erung. Ob erste Jobvorstellungen,
konkrete Berufspläne oder der absolute
Traumberuf: Die kurze Zeitspanne im
Unternehmen zeigt schnell, ob sich Tä gkeit und
Branche mit den vorherigen Erwartungen decken.
Somit sind Schülerprak ka niemals sinnfrei. Im
ungüns gsten Fall bemerkt man, dass der
jeweilige Beruf nicht zu einem passt.
Die meisten Unternehmen stehen Schülerprak
ka offen gegenüber. Hier bietet sich für
beide Seiten die Gelegenheit, erste Kontakte zu
knüpfen und sich gegensei g zu beschnuppern.
Bei Unternehmen erfolgt die Gewinnung von
Azubis zu einem großen Anteil über Prak ka.
Grundsätzlich sollte gut überlegt sein, in welchem
Bereich man ein Schülerprak kum absolvieren
möchte. Es wäre eine vergebene Chance für die
spätere Berufswahl, aus Bequemlichkeit das
Erstbeste zu nehmen. Wer noch keine klaren
Vorstellungen hat, sollte vor Ort bei der
Arbeitsagentur oder im Internet einen
Berufseignungstest machen. Zudem bieten der
Prak kumsguide der IHK Trier und der IHK
Ratgeber „Schule – und was dann?“
Unterstützung bei der beruflichen Orien erung.
Mit dem neuen digitalen Ausbildungsatlas der
IHK Trier und HWK Trier können Schüler
herausfinden, welche Ausbildungsbetriebe es in
ihrer Umgebung gibt und welche Berufe dort
ausgebildet werden. Einfach unter
www.derausbildungsatlas.de
den Wunschort eingeben und im Umkreis nach
Unternehmen suchen.
Kontakt:
IHK Trier, Alexander Oster, Telefon: (06 51) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de
Text: IHK Trier
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KLICK
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Arten von Schülerprak ka:
1. Berufsorien ertes Schülerprak kum: Dauert in der Regel zwei bis drei Wochen und findet in der
regulären Schulzeit sta .
2. Freiwilliges Ferienprak kum: Hier kann in einem selbst gewählten Unternehmen mitgearbeitet
und hineingeschnuppert werden. Es handelt sich nicht um einen Ferienjob, daher sind solche
Prak ka normalerweise unbezahlt.
3. Fachprak kum: Müssen Schüler in einigen Bildungsgängen absolvieren. Diese können Tage,
Wochen oder Monate dauern. Ziel des Fachprak kums ist es, fachliche Kompetenzen zu stärken und
Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Auch diese Prak ka werden in der Regel nicht
vergütet.
4. Praxistag: Förderschüler und Schüler mit dem Abschluss der Berufsreife gehen für mindestens ein
Schuljahr einen Tag pro Woche in ein Unternehmen und arbeiten dort mit. Über solche regelmäßigen
Praxistage sollen Schüler an die Arbeitswelt herangeführt werden. Außerdem bauen sie so Kontakte
zu einem Unternehmen auf. Im Idealfall bietet das Unternehmen nach dem Schulabschluss eine
Lehrstelle an.
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PURE ROHSTOFFE
Kaufmann für Büromanagement m/w/d
Kaufmann für Groß- und
Außenhandelsmanagement m/w/d
Kaufmann für Spedition und
Logistikdienstleistungen m/w/d
Industriekaufmann m/w/d
Fachinformatiker für
Systemintegration m/w/d
Berufskraftfahrer m/w/d
KFZ-Mechatroniker für
Nutzfahrzeuge m/w/d
Fachkraft für Lagerlogistik m/w/d
Industriemechaniker m/w/d
Elektroniker für Betriebstechnik m/w/d
Umwelttechnologe für
Kreislauf- und Abfallwirtschaftt m/w/d
Maschinen- und Anlagenführer m/w/d
Für alle Berufe gilt: m/w/d
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Nach der Ausbildung
hoch hinaus!
Die Ausbildung war ja ganz ne .
Aber jetzt möchtest du noch höher hinaus. Gute
Nachrichten: Eine abgeschlossene Ausbildung
qualifiziert dich nicht nur für den Arbeitsmarkt,
sondern auch für Weiterbildungen und
Lehrgänge, die dich fachlich und persönlich
weiterentwickeln.
Eine Weiterbildung bringt viele Vorteile mit sich:
• höheres Gehalt
• mehr Know-how
• neue Perspek ven
durch mehr Verantwortung im Job
• Sprung in die Selbstständigkeit
• Möglichkeit zum Studium
auch ohne Abitur (in der Regel mit Berufserfahrung)
Weiterbildungen gibt es für jede Richtung.
Hier jedoch einige Klassiker:
Bereiche mit möglichen Weiterbildungen:
Kaufmännisch: Fachwirt/in, Handelsfachwirt/in,
Betriebswirt/in
Handwerklich: Meisterprüfung, Betriebswirt/in
im Handwerk
Industrie: Industriemeister, Technischer Betriebswirt
Es kommt noch besser: Mit diesen „Klassikern“
kannst du sogar ein Bachelor- oder Masterniveau
erreichen – zum Beispiel mit dem IHK-
Aufs egsmodell.
Kontakt:
IHK Trier, Anne Janeczek, Leiterin Bildungszentrum
Telefon: (06 51) 97 77-7 51, E-Mail: janeczek@trier.ihk.de
Text: IHK Trier
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Berufsausbildung –
die große Unbekannte?
Neue Dinge können einschüchternd sein und manchmal
macht die Ausbildungsangst einfach nervös. Manche
Jugendliche fühlen sich unsicher über ihre Fähigkeiten
oder haben Sorgen bezüglich der Erwartungen im
neuen Umfeld. Auch der Druck, die rich ge
Entscheidung zu treffen, kann ganz schön belasten.
Aber hey, das ist normal! Du bist mit diesen Gedanken
und Gefühlen nicht allein!
Prak ka oder ein lockerer Austausch mit
Berufsberaterinnen oder Berufsberatern können helfen,
die Ängste zu zähmen und herauszufinden, was wirklich
zu dir passt. Bekanntes gibt Sicherheit! Informiere dich
ausführlich über den Beruf oder den Betrieb, für den du
dich interessierst. Sprich mit Leuten, die sich gut
auskennen, weil sie zum Beispiel in dem Beruf arbeiten.
Je mehr du weißt, umso sicherer wirst du! Übrigens:
Eine Entscheidung für eine Ausbildung ist nicht
KLICK
Text: Agentur für Arbeit Trier
zwangsläufig eine Entscheidung für dein Leben! Es ist
der Anfang. Der Eins eg in deine berufliche Karriere.
Und es wird immer wieder Möglichkeiten geben, an
denen du deine Entscheidung überarbeiten kannst.
Man darf zum Beispiel mehrere Ausbildungen
nacheinander machen oder nach einer
abgeschlossenen Ausbildung eine Weiterbildung! Auch
die Einsatzmöglichkeiten können ganz unterschiedlich
sein und damit deine Arbeit ganz anders aussehen
lassen. Denk beispielsweise mal an den Beruf Koch oder
Köchin: Deren Arbeit sieht im Restaurant ganz anders
aus als im Krankenhaus und auf einem Kreuzfahrtschiff
anders als in der Lebensmi elindustrie! Also verliere
dich nicht, sondern konzentriere dich auf den Anfang:
Was kannst du gut und worauf hast du Lust? Wenn du
mit Menschen reden willst, die sich damit auskennen,
scanne einfach den QR-Code und vereinbare einen
Beratungstermin:
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Schule - und was dann?
Ein Ratgeber für Schüler und Eltern
Welchen Beruf soll ich erlernen? Wer bildet mich
aus? Wie bewerbe ich mich rich g? Fragen über
Fragen: „Schule – und was dann?“, der IHK-
Ratgeber für Schüler und Eltern, gibt Antworten.
Hier gibt's jede Menge Infos und Tipps, damit die
(Berufs-)Wahl nicht zur Qual wird.
Der Ratgeber vermi elt dir und deinen Eltern
einen Überblick über Ausbildungsberufe in
Industrie, Handel und Dienstleistungen,
unterstützt dich mit Tipps zur Bewerbung und
gibt kompakte Infos zum dualen Studium, zu
Weiterbildungsmöglichkeiten und zu
Auslandsaufenthalten während der Ausbildung.
Hinzu kommen konkrete Ausbildungsangebote
von Unternehmen in der Region Trier.
Den Ratgeber gibt`s unter www.ihk-trier.de,
Suchbegriff: „Schule und was dann?“ zum
Download.
Eine gedruckte Version kann bei der IHK Trier
kostenlos bestellt werden.
Kontakt:
IHK Trier, Alexander Oster, (0651) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de
Text: IHK Trier
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Ausbildungsbotscha er –
Junge Menschen helfen jungen Menschen
Obwohl Eltern im Berufsorien erungsprozess immer
noch die Entscheidungshilfe Nummer eins sind und die
Schulen zunehmend in der Berufsorien erung ak v
werden, sind Auszubildende diejenigen, die hautnah
von ihrem Ausbildungsalltag berichten können.
Die IHKs haben deshalb das Projekt der Azubi-
Botscha er ins Leben gerufen. Von diesem Modell
profi eren alle Seiten!
Die Schule
Die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Trier ist seit
Beginn 2015 mit von der Par e: „Uns gefällt am Modell
der Azubi-Botscha er der etwas andere Ansatz,
nämlich der, dass junge Menschen auf Augenhöhe über
Berufe und die Arbeitswelt reden“, sagt Pia Zeimet,
Koordinatorin der Berufs- und Studienberatung.
„Einerseits wird es für die Schulen immer wich ger,
einen Fokus auf die Berufs- und Studienorien erung zu
legen, andererseits ist es für die Schüler immer
schwieriger, einen Überblick zu bekommen“,
sagt sie.
Die Azubi-Botscha er besuchen allgemeinbildende
Schulen in Trier und Umgebung, um die Fragen der
Schüler zu beantworten und Ängste abzubauen. Die
Schulen können einfach auf Unternehmen zugehen und
erfragen, ob das jeweilige Unternehmen Azubi-
Botscha er hat!
Die Betriebe
Die Betriebe haben die Möglichkeit, sich und ihre
Ausbildung bei den ansässigen Schulen vorzustellen.
Nicht nur für euch Schüler ist das ein Vorteil, auch die
Unternehmen machen gerne auf sich aufmerksam, um
die besten Auszubildenden für ihr Unternehmen zu
gewinnen. Daher sind sie gerne bereit, ihre
Ausbildungsbotscha er für den Schulbesuch
freizustellen.
Die Schüler
„Ich finde toll, dass so viele Berufe vorgestellt werden
und die Azubis uns die Infos geben, die wir als Schüler
brauchen“, sagt eine 14-jährige Schülerin nach der
Veranstaltung mit dem Azubi-Botscha er. Von vielen
Berufen habe man kaum eine Vorstellung, fügt sie
hinzu.
Das Modell soll Ideen geben, in welche Richtungen sich
die Schülerinnen und Schüler entwickeln können, es soll
neugierig machen auf die Berufsorien erung.
Auch die Ausbildungsbotscha er selbst profi eren: Sie
werden bei der IHK Trier in einem Tagesseminar zu
Präsenta onstechniken geschult und wachsen an ihrer
Aufgabe, ihr Unternehmen und ihre Ausbildung
vorzustellen.
Sprecht eure Lehrer auf die Möglichkeit an, Azubi-
Botscha er in eure Schule einzuladen!
Kontakte:
IHK Trier, Alexander Oster, (0651) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de
IHK Trier, Svenja Buzziol, (06 51) 97 77-3 64, E-Mail: buzziol@trier.ihk.de
Text: IHK Trier
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Workout für den Ausbildungsalltag
IHK-Angebote für Azubis und Ausbilder
Unter dem Titel „Fit in Ausbildung“ bietet die IHK Trier
Auszubildenden und Ausbildern unter einem Dach
spannende Seminare an. Neben entsprechendem
Fachwissen für die jeweiligen Berufe stehen in der
Ausbildung auch zunehmend die Förderung von
So skills wie sozialer Kompetenzen an – und genau hier
setzt die neu gestaltete Reihe an.
Azubi fit!
Das Schulungsangebot für Auszubildende ist thema sch
stärker an die neuen Anforderungen des
Ausbildungsalltags angepasst und im Ganzen
modernisiert.
Denn nicht nur die Ausbilder sind in der
Verantwortung! Auch Auszubildende können und sollen
am Gelingen persönlicher und unternehmerischer Ziele
ak v mitwirken.
KLICK
Neben einem umfangreichen Seminarprogramm, das
op mal auf die Bedürfnisse junger Menschen im
Ausbildungsalltag zugeschni en ist, sind spezielle
Schulungsangebote für zugewanderte Auszubildende in
das neue Seminarprogramm integriert.
Um die Auszubildenden sowohl in ihrem Beruf als auch
für ihre Prüfung „fit“ zu machen, bietet die IHK
Vorbereitungen auf die Abschlussprüfung sowohl in
Präsenzform als auch digital an. Für Azubis mit Fluchtund
Migra onshintergrund gibt es ein virtuelles
Prüfungsvorbereitungsseminar.
Kontakt:
IHK Trier, Svenja Buzziol
Telefon: (06 51) 97 77-3 64
E-Mail: buzziol@trier.ihk.de
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KLICK
Ob als Maurer, Baugeräteführer, Straßenbauer
oder Beton- und Stahlbauer:
Wir haben ihn
_
deinen ganz persönlichen Traumberuf.
Bewirb dich und werde Teil unseres Teams.
UVB Universal-Bau GmbH Alte Röhler Straße 12 D-54634 Bitburg
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Die Power-Worker
Wie spart man Energie, wie funk oniert
Photovoltaik? Und wie funk onieren
intelligente Häuser? Lerne, in deiner Ausbildung
zum/zur Elektroniker/-in Fachrichtung Energieund
Gebäudetechnik, wie modernste Technik
ganze Gebäude steuert und außerdem dem
Klima nützt.
Immer mehr Menschen wollen es so komfortabel
wie möglich haben, sowohl im Büro als auch
zuhause – und gleichzei g Energie und Geld
sparen und die Umwelt schützen. Strom wird
immer wertvoller und die Geräte, die wir täglich
nutzen, müssen deshalb immer sparsamer
werden. Aber: Prak sch und leicht zu bedienen
sollen sie auch sein! Hier kommst du ins Spiel. Du
lernst alles über elektrische Sicherheit,
Elektromobilität, Energieverteilungsanlagen,
Beleuchtungs- und Antriebssysteme und
Blitzschutzanlagen.
Du installierst und konfigurierst die Systeme in
den unterschiedlichsten Gebäuden – vom
Wohnhaus bis zur modernen Fabrik. Läu mal
was nicht, kannst du den Fehler analysieren und
beheben. Wärmepumpen, elektrische
Heizungssysteme, Photovoltaik und
Ba eriespeichertechnik sorgen dank deiner
Kenntnis für einen sparsamen, sicheren und
entspannten Betrieb – und durch deinen Einbau
von erneuerbaren Energien hil das sogar der
Umwelt.
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Mit dem
zweiten Lehrjahr beginnt die fachspezifische
Ausbildung in der Fachrichtung Energie- und
Gebäudetechnik oder Automa sierungs- und
Systemtechnik. Die Ausbildung erfolgt dual, also
parallel in einem Betrieb und in einer
entsprechenden Berufsschule
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Felix,
Auszubildender
Elektro Esser GmbH
Von der Kra und
dem Nutzen der
Elektrizität war ich
schon immer
fasziniert.
Ich wollte mehr darüber lernen, wie
Elektrizität funk oniert und wie man sie
sicher und effizient nutzt.
Als Elektriker habe ich die Möglichkeit, mein
gelerntes Wissen und meine Fähigkeiten in
der Praxis anzuwenden. Ich mag die
Abwechslung - arbeite an verschiedenen
Projekten und Orten, wie z.B. in Wohnungen,
Büros, Fabriken oder öffentlichen
Einrichtungen.
Ich finde den Beruf erfüllend und spaßig, weil
ich ständig neue Dinge lerne und mit meiner
Arbeit einen wich gen Teil zur Gesellscha
leiste.
Text: Elektroinnung, Foto: Privat
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Mit unserem Konzern, der CCL Industries Inc., hast du den weltgrößten
Hersteller für selbstklebende Etiketten- und Verpackungslösungen an deiner
Seite. An unserem Standort in Trittenheim geht es trotzdem sehr familiär zu:
Bei der CCL Label Trittenheim GmbH arbeiten aktuell ca. 80 Personen.
ETIKETTEN-
DRUCKER DES
JAHRES
Und jetzt suchen wir dich als Azubi (m/w/d):
Medientechnologe Druck
Industriekauffrau/-mann
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Beginn: 01. 09. 2025 / 01. 09. 2026
KLICK
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Digital zum Ausbildungsplatz
Wie die IHK Schülern hil
Du interessierst dich für eine duale Ausbildung?
Gute Wahl – damit sicherst du dir eine ideale
Grundlage für dein Berufsleben!
Für den ersten Überblick ist die Internetseite
www.durchstarter.de eine gute Orien erung. Hier
werden alle Ausbildungsberufe im Bereich
Industrie, Handel, Gastronomie, Dienstleistung
und Vieles mehr erklärt. Das Tolle: Auszubildende
selbst berichten als Blogger von ihrem Job – ganz
authen sch und regional.
Auch Tipps zur Bewerbung, zur Stellensuche, zu
Prak ka und, und, und gibt's dort zu lesen.
Natürlich auch in den sozialen Medien, bei
Facebook, Instagram und YouTube. Hier geben dir
zudem Filme einen interessanten Einblick in die
Ausbildungsbetriebe in Rheinland-Pfalz.
Die wich gste Fundgrube für Ausbildungs- und
Prak kumsstellen vor deiner Haustür ist der
digitale Ausbildungsatlas der Ini a ve Region
Trier, der IHK und der Handwerkskammer. Ihr
findet ihn unter www.derausbildungsatlas.de.
Hier könnt ihr euren Wunschort eingeben und im
Umkreis nach Betrieben suchen. Sie sind nach
Gruppen sor ert: Handel, Dienstleistungen und
kaufmännische Berufe, Holzberufe, IT- und
Konstruk onsberufe, Tourismus und
Gastgewerbe, und so weiter.
Du kannst entweder über diese Überbegriffe
nach Ausbildungsbetrieben suchen, oder du
wählst innerhalb dieser Gruppen schon deinen
konkreten Berufswunsch aus. Zusätzlich ist es
möglich, sich einfach nur mit der Ortssuche alle
Betriebe in seiner Nachbarscha anzeigen zu
lassen.
Wer lieber in Videos informieren möchte, ist bei
der Reihe „Like a Boss“ des DIHK gut aufgehoben.
Hier werden, zum Beispiel auf YouTube und
Instagram, Berufe vorgestellt:
www.instagram.com/likeaboss_dihk/
Besonders hilfreich ist es natürlich, sich im
persönlichen Gespräch mit Menschen
auszutauschen, die sich in der Berufswelt gut
auskennen. Deshalb organisiert die IHK zum
Beispiel digitale Workshops in Schulen, in denen
sie alles Wich ge rund um die Berufsausbildung
erklärt. Eltern informiert sie ebenfalls in
Workshops weiter, damit sie ihre Kinder gut
beraten können.
Und nicht zuletzt helfen unsere
Ausbildungsberater immer gerne weiter und
machen sich mit dir auf die Suche nach deinem
Traumberuf! Ruf uns gerne an oder schicke uns
eine E-Mail.
Petra Scholz: scholz@trier.ihk.de, Telefon: (06 51) 97 77-3 20;
Thomas Mersch: mersch@trier.ihk.de, Telefon (06 51) 97 77-3 40 und
Jürgen Thomas: thomas@trier.ihk.de, Telefon (06 51) 97 77-3 30.
Text: IHK Trier
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Heavy Metall
Die Zukun im Metallhandwerk
Wenn ein Berufsfeld moderne Technik mit
klassischem Handwerk verbindet, dann ist es die
Metallbranche. Hier hält sich die Arbeit mit
moderner Technik und die körperliche Arbeit die
Waage.
Doch nicht nur die abwechslungsreiche Arbeit
macht die Branche so interessant – vielfäl ge
Spezialisierungsmöglichkeiten, Weiterbildungen
und vor allem der ste ge Bedarf an Fachkrä en,
sorgen für eine aussichtsreiche Zukun .
Die grundlegenden Ausbildungszweige sind der
Metallbauer und der Feinwerkmechaniker. Sie
bieten Azubis viele Möglichkeiten, denn es gibt in
jedem Bereich Fachrichtungen, die ihr in der
Ausbildung einschlagen könnt.
Am beliebtesten und meist vertreten ist der
Bereich Metallbau mit den Fachrichtungen:
Konstruk onstechniker/-innen:
Ob vor dem Computer oder direkt auf der
Baustelle – als Konstruk onstechniker/in seid ihr
an beiden Arbeitsplätzen zu finden, denn
moderne Architektur kommt nicht mehr ohne
Metall aus. Somit lernst du die Metallbearbeitung
von der Pike auf. Muskelkra ist dabei heute
kaum noch gefragt, denn Präzision und Geschick
sind hier entscheidend. Die schweren Arbeiten
übernehmen inzwischen Maschinen.
Metallgestalter/in
Ob Türen, Tore, Geländer, Messer, Metallmöbel
oder Feuerstellen – alles, was aus den vielen
Metallverbindungen geschmiedet, gebogen,
gehämmert oder geschweißt werden kann,
kommt aus den Werkstä en von
Metallgestalter/-innen.
Ihr arbeitet dafür mit Architekten, Bauherren und
Künstlern zusammen.
Über den Erfolg im Beruf entscheidet aber nicht
nur Kra , sondern auch Geschick, Technik,
Krea vität und die persönliche Note.
Feinwerkmechanik
Zudem könnt ihr im Bereich Feinwerkmechanik
euren Traumberuf finden:
Wie der Name schon sagt, ist Präzision gefragt.
Die Arbeit mit dem PC und computergestützten
Maschinen steht hier in der dreieinhalbjährigen
Ausbildung im Fokus.
Folgende Fachrichtungen gibt es:
Feinmechaniker/-in
Werkzeugbauer/-in
Maschinenbauer/-in
Zerspanungstechniker/in
Bei geschlechterspezifischen Bezeichnungen sind grundsätzlich alle Genderformen gemeint, auch wenn dies nicht ausdrücklich erwähnt wird.
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Auszubildender Nico Krischler
Durch einen Minijob bei „Die Kanter &
Schlosser“ fand Nico nach seinem Abitur den
Weg zur Ausbildung des Metallbauers Fachrichtung
Konstruk onstechnik.
Aufgrund seiner Abiturreife konnte er das erste
Lehrjahr überspringen und wird auch die
Ausbildung noch zusätzlich verkürzen.
Somit steht nächstes Jahr schon seine
Abschlussprüfung an.
Nicht nur das Schweißen und Konstruieren
erlernt er. Nico hat auch eine Begeisterung
beim Bedienen der Maschinen wie Laser- oder
Stanzanlage gefunden. Somit ist er breit
aufgestellt und kann sich in diversen Bereichen
betä gen bei „Die Kanter & Schlosser“.
Die gute Form
Wenn du in deiner Ausbildung besonders krea v
bist und handwerkliches Geschick hast, kannst du
mit deinem Gesellenstück am We bewerb „Die
gute Form" teilnehmen.
Hier tri st du auf Landes- und Bundesebene gegen
andere ebenso krea ve Kollegen an.
Die Gewinner erhalten besondere Preise und
Auszeichnungen.
Du interessiertst Dich für ein Prak kum oder eine Ausbildung?
Frag' am besten direkt beim METALLBAUBETRIEB DER INNUNG
um die Ecke! Welche Betriebe das sind, kannst Du über den QR-
Code herausfinden:
Innung
Metall Trier
Mitgliedsbetriebe finden:
https://trier-saarburg.das-handwerk.de/
innungen/metall-trier/mitglieder
Noch Fragen?
Du kannst dich auch direkt an uns wenden – wir machen dich fit für deine
Quest.
TELEFON
Chris an Krause ist Referent für Bildung im Bundesverband Metall – er weiß,
wie das Game läu . Du erreichst ihn unter +49 (0)201 / 89619-31
Nur eine kurze Frage oder keine Lust, zu telefonieren?
Schreib uns unter +49 157 346 82393
Text: Metallinnung, Foto: Privat
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KLICK
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Industriemechaniker (m/w/d)
Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)
Konstruk onsmechaniker (m/w/d)
Zerspanungsmechaniker (m/w/d)
IT-Kaufleute (m/w/d)
2025
Auch Praktika
sind möglich
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(m/w/d)
KLICK
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App-gefahren -
Infos zur Berufsorien erung auf
dem Smartphone
Du weißt nicht, wie du für dich die rich ge
Ausbildung oder das rich ge Studium finden
sollst? Bei ca. 400 Ausbildungsberufen und mehr
als 18.600 Studiengängen ist das in der Tat nicht
so einfach.
Die Berufsberaterinnen und Berufsberater der
Agentur für Arbeit Trier helfen nicht nur in
persönlichen und telefonischen Gesprächen,
sondern du kannst dich auch mit tollen Apps über
Berufe informieren.
BERUFE.TV – Das Filmportal rund um Berufe
In über 350 Filmen erzählen Azubis, Studierende und Personalleiter in der App
BERUFE.TV, was einen Beruf interessant macht und was dich erwartet. Die App
ermöglicht die Suche nach freien Ausbildungsplätzen und Hochschulen und
erklärt mehr als 25 Berufs- und Studienfelder. Du kannst dir die Filme sogar
herunterladen und offline anschauen – zum Teil auch auf Englisch.
AzubiWelt – Ausbildungssuche per App
In der App „AzubiWelt“ findest du vielfäl ge Angebote der Agentur für Arbeit. So kannst
du beispielsweise neue Berufsfelder kennenlernen und erhältst Infos zu den
Ausbildungsgängen. In vielen Videos siehst du, wie der Job in der Praxis aussieht. Was
verdient man? Was muss man für die Ausbildung mitbringen? All dies sind Fragen, die in
der AzubiWelt beantwortet werden. Und ganz nebenbei: Du findest in der App auch
freie Ausbildungsstellen in deiner Nähe. Falls du dann noch offene Fragen hast, kannst
du über die App mit der Berufsberatung Kontakt aufnehmen.
Google Play Store
App Store
Bewerbung: Fit fürs Vorstellungsgespräch
Die App hil dir bei der Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche. Du findest in
der App Checklisten zur Vorbereitung, typische Fragen aus der Praxis und
kannst dir Terminerinnerungen einrichten. In den Videos zeigen
Personalexperten beispielsweise, was die eigene Körpersprache verrät und
worauf man achten sollte.
Text: Agentur für Arbeit Trier
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Online
Lehrstellensuche mit dem
Smartphone –
Handwerkskammer Trier
bietet Service für
Schülerinnen und Schüler
für die Suche nach einem
Ausbildungsplatz.
Mit dem Lehrstellenradar 2.0 haben Schüler, Eltern,
Lehrer oder Ausbildungsberater die Möglichkeit, sich
freie Lehr- und Prak kumsstellen jederzeit und an
jedem Ort auf ihrem Smartphone anzeigen zu lassen.
Die Handwerksbetriebe melden die freien Prak kumsund
Lehrstellen der Handwerkskammer. Diese
erscheinen dann in der Prak kumsbörse und der
Lehrstellenbörse, aber auch über das Lehrstellenradar
auf dem Smartphone.
Die App zeigt bundesweit offene Lehrstellen, die
unterteilt nach Berufen und Regionen gesucht werden
können. Durch Hinterlegen eines Profils mit den
Wunschberufen und dem gewünschten Umkreis,
werden die Nutzer automa sch informiert, sobald
passende Stellen vorhanden sind.
Die wich gsten Funk onen
•Direktsuche von freien Prak kums- und
Ausbildungsplätzen nach Berufen
•Persönliches Profil inkl. Suchassistent und
Benachrich gung bei neuen Stellen
•Prak kumsstellen und Lehrstellen per SMS, E-Mail
oder Facebook weiterleiten
•Radarfunk on mit Live-Umkreissuche
Das Lehrstellenradar 2.0 lässt sich auf dem Apple
iPhone und allen Smartphones mit Android-
Betriebssystem installieren. Die App ist kostenlos und
im AppStore und bei Google Play erhältlich.
(www.lehrstellen-radar.de)
Kontakt: HWK Trier, Petra Kollmann
Telefon: (0651) 207-232
E-Mail: pkollmann@hwk-trier.de
Text: HWK Trier
Auf allen Kanälen in die Ausbildung durchstarten!
Azubi-Infoportal durchstarter.de klärt über Berufe und
Wege in den Job auf
Hilfe, welcher Job passt zu mir? Schwierige Frage – und
wir erleichtern den Weg zur Antwort! Und zwar mit
dem Portal www.durchstarter.de. Dort helfen die
Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz
jungen Menschen, sich bei der Suche nach einer
Ausbildung zu orien eren.
Azubis aus dem ganzen Bundesland erzählen dort in
Texten, Bildern und Videos aus ihren Betrieben: von
ihren Aufgaben und Projekten, der Berufsschule,
Prüfungen und allen Höhen und Tiefen ihres Alltags im
Job. So können sich Schüler eins zu eins ein Bild davon
machen, was sie als Mediengestalterin, Bankkaufmann
oder Werkzeugmechanikerin lernen würden. Außerdem
erfahren sie, wie eine Ausbildung und ein
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Bewerbungsverfahren ablaufen und wie sie nach dem
Abschluss weiter Karriere machen können. Eltern und
Lehrer finden hier ebenfalls Material, um jungen
Menschen bei der Berufsorien erung helfen zu können.
Wer sich über die vielfäl gen Ausbildungsmöglichkeiten
in der Region auf dem Laufenden halten will,
bekommt aktuelle Infos über
Instagram (www.instagram.com/durchstarter.de) und
TikTok (www. ktok.com/@durchstarter_ausbildung).
Auf Youtube blicken die Durchstarter hinter die Kulissen
von Betrieben, sprechen mit Azubis und Ausbildern und
geben Tipps zur Stellensuche und Bewerbung. Azubis,
die Lust haben, im Blog von ihrer Ausbildung zu
berichten, sind übrigens herzlich willkommen!
Info: www.durchstarter.de
Kontakt: IHK Trier, Alexander Oster
Telefon: (06 51) 97 77-3 63
E-Mail: oster@trier.ihk.de
Text: IHK Trier
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Duales Studium:
Ein Gespräch mit dem Leiter der
Prüfungsabteilung der IHK Trier
Das duale Studium verbindet Theorie und Praxis und
wird sowohl bei der Industrie- und Handelskammer
(IHK) als auch bei der Handwerkskammer (HWK)
angeboten. Doch worin unterscheiden sich diese
Modelle? Darüber sprach Alles Azubi mit Chris an
Reuter, Leiter der Prüfungsabteilung der IHK Trier.
Alles Azubi: Herr Reuter, was zeichnet ein duales
Studium bei der IHK aus?
Chris an Reuter: Wir haben eine über 20-jährige
Erfahrung mit den Dualen Studiengängen und damit
eine gut verzahnte Koopera on mit der Hochschule
Trier und weiteren Partnern. Das Modell baut auf eine
normale Berufsausbildung und einen Regelstudiengang
auf. Somit sind keine speziellen Strukturen erforderlich
und selbst bei kleinsten Teilnehmerzahlen können duale
Studiengänge angeboten werden. Die Vielzahl der
Kombina onsmöglichkeiten von Ausbildungsberufen
und Studiengängen führt. So können ca. 15
Studienbereiche in Kombina on mit rund 30
Ausbildungsberufen aus den technischen,
kaufmännischen und Dienstleistungsbereichen
angeboten werden.
Alles Azubi: Wie unterscheidet es sich von einem
dualen Studium bei der Handwerkskammer?
Chris an Reuter: Insbesondere mi lere und große
Industriebetriebe haben eigene Strukturen für das
duale Studium aufgebaut, um Ihre Führungskrä e und
wissenscha liche Mitarbeiter von morgen auszubilden.
Ausbildungsinhalte können meistens vollständig im
Ausbildungsbetrieb vermi elt werden und werden
dennoch punktuell durch Überbetriebliche Ausbildung
ergänzt. Im Handwerk sind die Betriebe meistens
deutlich kleiner und Ausbildungsinhalten werden
zusätzlich zur betrieblichen Ausbildung, grundsätzlich
durch eine überbetriebliche Lehrlingsausbildung
ergänzt. Die betrieblichen Phasen sind damit meistens
deutlich kürzer.
Alles Azubi: Welche Vorteile bietet das duale Studium
in einem IHK-Betrieb?
Chris an Reuter: Die Studierenden profi eren von der
engen Verknüpfung zwischen betrieblicher Praxis und
modernem Hochschulwissen. Die Unternehmen sind o
in globalen Märkten ak v, was interna onale
Erfahrungen ermöglicht. Die klar strukturierte
Arbeitsorganisa on erlaubt eine frühzei ge
Einarbeitung, in eine geplante anspruchsvolle Posi on
am zukün igen Arbeitsplatz.
Alles Azubi: Wie unterscheidet sich die Rolle der IHK
von der der HWK?
Chris an Reuter: Beide Kammern sichern die Qualität
der Ausbildung und arbeiten eng mit der Hochschule
zusammen. Bei den Berufen gibt es unterschiedliche
Zuständigkeiten, aber auch einige Überschneidungen,
wie zum Beispiel im Baubereich. Das Angebot an
Dualen Studiengängen im IHK-Bereich, ist auf Grund der
Größe und Firmenstrukturen deutlich größer als im
Handwerk. In der Industrie werden die Absolventen in
der technischen Konstruk on und Entwicklung
eingesetzt sowie als Führungskrä e im mi leren und
höheren Management. Im Handwerk steht die
Entwicklung von Lösungen für den direkten Kunden im
Vordergrund und eventuell wird auch eine
Unternehmensnachfolge angestrebt.
Alles Azubi: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Reuter!
Chris an Reuter: Sehr gerne!
Text: IHK Trier
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KLICK
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KLICK
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KLICK
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Ansprechpartner für
Deine Ausbildung
Vermi lung in Ausbildung:
Petra Kollmann – Tel. 0651 207-232
pkollmann@hwk-trier.de
Gudrun Kimmling – Tel. 0651 207-195
ausbildungscoaches@hwk-trier.de
Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse:
Jürgen Rauschenbach – Tel. 0651 207-265
jrauschenbach@hwk-trier.de
Selina Rausch - Tel. 0651 9777-330
rausch@trier.ihk.de
Fragen zum Lehrvertrag:
Diana Hennen – Tel. 0651 207-444
lehrlingsrolle@hwk-trier.de
Ausbildungsberatung:
Jan Mangelsdorf – Tel. 0651 207-414
jmangelsdorf@hwk-trier.de
Ralf Becker – Tel. 0651 207-154
rbecker@hwk-trier.de
Ausbildungsbegleitung:
Aurita Jankauskaite-Lepage – Tel. 0651-207-151
alepage@hwk-trier.de
Karin Praus – Tel. 0651 207-401
kpraus@hwk-trier.de
Überbetriebliche Ausbildung (Ülu):
Stefan Burg – Tel. 0651 207-135
sburg@hwk-trier.de
Prüfungsvorbereitung/Weiterbildung:
Nina Harig – Tel. 0651 207-176
nharig@hwk-trier.de
Zwischen-, Abschluss- und Gesellenprüfungen:
(Zuständigkeit je nach Gewerk)
Handwerkskammer Trier:
Margit Morguet – Tel. 0651 207-125
mmorguet@hwk-trier.de
Isabelle Grundheber – Tel. 0651 207-133
igrundheber@hwk-trier.de
Nadine Klein - Tel. 0651 9777-355
klein@trier.ihk.de
Katharina Berens – Tel. 0651 9777-356
berens@trier.ihk.de
Kreishandwerkerscha en
MEHR & Trier-Saarburg:
Wi lich: Chris an Weirich – Tel. 06571 9033-0
cweirich@das-handwerk.de
Prüm: Chris an Weirich – Tel. 06551 9602-0
cweirich@das-handwerk.de
Trier: Marita Mertes – Tel. 0651 146204-0
m.mertes@das-handwerk.de
Weiterbildungss pendium, DM im Handwerk
Ute Krist – Tel. 0651 207-120
ukrist@hwk-trier.de
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Wie recherchiere ich rich g?
Ein Lei aden für Jugendliche
!
!
In der heu gen digitalen Welt sind Informa onen
nur einen Klick en ernt. Es jedoch wich g, nicht
nur schnell, sondern auch rich g zu recherchieren.
Gute Recherchefähigkeiten sind unerlässlich, um
zügig und einfach an zuverlässige Informa onen zu
kommen. Gefragt nach ihren Informa onsquellen
geben viele Jugendliche das Internet an. Das ist
jedoch sehr pauschal und liefert unter Umständen
unzählig viele Ergebnisse auf eine Suchanfrage.
Und auch der Wahrheitsgehalt ist o nur schwer
erkennbar. Hier sind einige Tipps, wie man effek v
und sicher recherchieren kann:
1. Verlässliche Quellen finden
Der erste Schri bei der Recherche ist die Auswahl
vertrauenswürdiger Quellen. Bevorzuge bekannte
und anerkannte Quellen wie Nachrichtenwebsites,
die Seiten der Agentur für Arbeit, Fachzeitschri en
oder ähnlichem. Prüfe, ob die Person, die den
Beitrag geschrieben hat, Experte:in auf dem
Gebiet ist. Ist er:sie qualifiziert, um eine Aussage
auf dem Gebiet zu treffen? Hat er:sie noch mehr
Beiträge auf dem Gebiet veröffentlicht? Achte
darauf, dass die Informa onen aktuell sind.
Veraltete Daten können irreführend oder sogar
falsch sein.
2. Bleibe kri sch
Nicht alle Informa onen im Internet sind korrekt.
Daher ist es wich g, immer wieder kri sch zu
hinterfragen. Ist der Ar kel objek v geschrieben,
oder lässt er eine bes mmte Meinung
!
!
durchscheinen? Werden die Informa onen durch
Quellen belegt? Gute Ar kel verlinken auf ihre
Quellen, damit man die Informa onen nachprüfen
kann. Bestä ge Informa onen durch den Vergleich
mehrerer seriöser Quellen. So vermeidest du, auf
Falschinforma onen hereinzufallen.
3. Sei effek v
Suchmaschinen sind mäch ge Werkzeuge, wenn
man sie rich g einsetzt:
Verwende genaue und spezifische Suchbegriffe.
Sta „Prak kum“ suche lieber nach
„Prak kumsstelle finden“. Nutze erweiterte
Suchfunk onen wie Anführungszeichen für
genaue Phrasensuche oder Minuszeichen, um
unerwünschte Ergebnisse auszuschließen.
4. Organisiere dich
Beim Stöbern im Internet kann man sich schnell
verlieren. Eine gute Organisa on hil , den
Überblick zu behalten. Mach dir während der
Recherche No zen und halte wich ge
Informa onen fest. Schreibe eine Liste deiner
benutzten Quellen. So kannst du bei Bedarf
nochmal nachschlagen und fängst mit der Suche
nicht wieder von vorne an. Erstelle eine
Zusammenfassung der wich gsten Punkte. Das
hil , die Informa onen besser zu verarbeiten und
später leichter darauf zurückzugreifen.
Du kannst auch gleich eine Bewertung vornehmen
und damit den nächsten Schri einleiten. Denn
nach dem Informieren kommt das Entscheiden!
Text: Agentur für Arbeit Trier
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KLICK
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Deutsche Meisterscha im Handwerk –
German Cra Skills
Jedes Jahr treten Absolven nnen und
Absolventen der Berufsausbildungen aus 130
verschiedenen Gewerken in der Deutschen
Meisterscha im Handwerk – German Cra
Skills um den Bundessieg gegeneinander an.
Hier drei junge Handwerker aus der Region, die
erfolgreich am Bundeswe bewerb
teilgenommen haben:
Metallbauer
1. Platz
Levi Adam
TRIER/NORTHEIM. Die Siegerehrung der
Deutschen Meisterscha en des Metallhandwerks
„German Cra Skills“ fand im November in der
Stadthalle in Northeim sta . Mit seiner
Spitzenleistung scha e es Levi Adam als 1.
Bundessieger Metallbauer, Fachrichtung
Metallgestaltung, auf die große Bühne.
Bereits im Elternhaus wurde die Liebe zum
Handwerk geweckt. Levi’s Vater ist ebenfalls
Metallbauer und hat immer schon viel mit ihm
gewerkelt. Nach dem Abitur an der
Waldorfschule entschied er sich für eine
Ausbildung bei der Kunstschmiede Unterrainer in
Trier.
Seine Abschlussarbeit war ein Lichtobjekt, das
aus einem geschwungenem Fuß fünf
Einzelleuchten in unterschiedlichen Höhen zeigt,
die je innerhalb der einzelnen polierten
Tombakspiralen das Leuchtmi el aufnehmen.
Nicht nur seine fachliche Qualifika on, sondern
auch die gestalterische wurde dann noch beim
Krea v-We bewerb „Die gute Form“ mit dem 4.
Platz belohnt.
„Die Liebe zum Handwerk, Leidenscha für den
Beruf und Können auf hohem Niveau: Diese
Kombina on führt zum Erfolg ganz oben in der
ersten Liga“, so Ausbildungsmeister Klaus
Unterrainer stolz.
Levi Adam
Bundessieger
am Amboss!
Foto: Kunstschmiede Klaus Unterrainer
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Fleischer
3. Platz
Frederik Masselter
ALTRICH/DRESDEN. Frederik Masselter wurde
beim We bewerb auf Bundesebene in Dresden
als dri bester Fleischer in ganz Deutschland
gefeiert. Der gebür ge Altricher hat sich grandios
in den We bewerben der „Deutschen
Meisterscha en im Handwerk“ geschlagen und
sein Ausbildungsbetrieb ist mehr als stolz auf ihn:
„Seine Leidenscha , sein Talent und sein Einsatz
für das Fleischerhandwerk wurden verdient
ausgezeichnet. Eine unglaubliche Leistung, die
zeigt, wie viel Herzblut und Können in unserer
Fachmetzgerei steckt“, freut sich Thomas Richter,
Abteilungseiter Frische bei der Bungert OHG.
Der 21-jährige Frederik Masselter ha e sich mit
der Bungert OHG einen Lehrplatz gewählt, der für
eine hochwer ge und praxisnahe Ausbildung
steht. „Sein besonderes Engagement in der
Ausbildung wurde jetzt belohnt. Frederik ist das
beste Beispiel dafür, wie weit man damit
kommen kann“, so Thomas Richter.
Frederik Masselter
kann zurecht
stolz sein!
Foto: Deutscher Fleischer-Verband e.V.
Dachdecker
3. Platz
Linus Esseln
PIESPORT/BRANDENBURG. Auch Linus Esseln aus
Piesport hat sich grandios auf Bundesebene
geschlagen. Zwölf Teilnehmer aus ganz
Deutschland waren an zwei We kamp agen
angetreten und meisterten vielfäl ge Aufgaben in
den Bereichen Dachdeckung, Abdichtung und
Fassade, darunter eine Kür- und zwei
Pflichtaufgaben. Austragungsort war der
Lehrbauhof Großräschen der Handwerkskammer
Co bus.
Der 21-jährige Linus Esseln hat beim
Dachdeckerbetrieb Ludes GmbH in Leiwen
gelernt. Zuvor hat er bereits eine
Zimmererausbildung bei der Firma Oster Dach +
Holzbau GmbH in Bernkastel-Kues erfolgreich
abgeschlossen.
Schon früh wusste Linus, dass er Dachdecker
werden möchte. Bereits in seiner Grundschulzeit
ha e er stets als „Wunschberuf“ Dachdecker
angegeben. Die Arbeit auf dem Dach mit
Naturschiefer macht ihm besonders viel Spaß. Im
Januar 2025 fängt er im Betrieb seines Vaters als
Dachdeckergeselle an und hat sich bereits für
Sommer 2025 für die Meisterschule in Mayen
eingeschrieben.
Linus Esseln
Handwerks
macht’s
möglich!
Mit 21 Jahren schon
Geselle in zwei
Ausbildungsberufen.
Foto: Esseln Bedachungen
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Finde deinen beruflichen
Leckerbissen!
Ausbildungsstellen
Bewerber*innen
Hier siehst du die Top Ten der Ausbildungsstellen,
die im letzten Jahr bei der Arbeitsagentur
gemeldet waren. Daneben stehen die Top Ten der
Berufswünsche der Jugendlichen, die mithilfe der
Arbeitsagentur eine Ausbildungsstelle gesucht
haben.
Wie du siehst, konzentrieren sich viele junge
Menschen auf dieselben zehn Ausbildungsberufe.
Das ist erstmal nichts Schlimmes.
Es bedeutet, dass es viel Konkurrenz um die
populären Angebote gibt. Auf der anderen Seite
gibt es weniger bekannte Ausbildungsberufe, um
die sich kaum Jugendliche bewerben. Kennst du
schon die Berufe Binnenschiffer:in,
Medientechnolog:in oder Fachkra für
Bädebetriebe? Infos gibt`s unter
www.berufeNet.de.
Es ist gut, sich nicht nur auf die Top Ten der
Ausbildungsberufe zu fixieren, sondern sich einen
guten Überblick über die insgesamt über 350
Ausbildungsberufe zu verschaffen. Es gibt so viele
interessante Jobs da draußen – eine breite Suche
hil , den perfekten Match für deine Skills und
Interessen zu finden.
Das ist wie ein kulinarisches Buffet für deine
Karriere! Indem du über die Top Ten
hinausschaust, entdeckst du vielleicht versteckte
Leckerbissen an Berufen, die zu dir passen und
dir rich g Spaß machen könnten. Es eröffnet dir
die Möglichkeit, etwas zu finden, das nicht nur
gefragt ist, sondern auch wirklich deine
Leidenscha en acht.
Und wenn du alleine nicht weiterkommst, hil
dir die Berufsberatung gerne weiter. Gemeinsam
findet ihr ganz sicher deinen beruflichen
Leckerbissen!
Text: Agentur für Arbeit Trier
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Eltern als Wegweiser:
Wie Sie Ihr Kind bei der
Berufswahl unterstützen können
10 Tipps für Eltern und Sorgeberech gte
Die Berufswahl ist eine der bedeutendsten
Entscheidungen im Leben eines jungen
Menschen. Sie beeinflusst nicht nur den
beruflichen Werdegang, sondern auch das
persönliche Wohlbefinden und die Zufriedenheit
im Leben. Eltern spielen in diesem Prozess eine
zentrale Rolle. Doch wie können Sie Ihr Kind
bestmöglich unterstützen, ohne es zu
überfordern oder zu bevormunden? Hier sind
einige wertvolle Tipps.
1. Reden Sie offen
Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind über seine
Interessen, Stärken und Träume. Eine offene und
ehrliche Kommunika on scha Vertrauen und
ermöglicht es Ihnen, die Wünsche und Vorstellungen
Ihres Kindes besser zu verstehen. Fragen Sie gezielt
nach, was Ihrem Kind Spaß macht und wo es seine
Talente sieht.
2. Stellen Sie Informa onen bereit
Informieren Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind über
verschiedene Berufe und Ausbildungswege. Besuchen
Sie Berufsmessen, Tage der offenen Tür in
Unternehmen und Bildungsins tu onen oder nutzen
Sie Online-Angebote wie Berufsportale und Foren.
Wenn Ihr Kind gut informiert ist, kann es mit gutem
Gefühl eine Entscheidung treffen.
3. Ermöglichen Sie Prak ka und Schnuppertage
Prak sche Erfahrungen sind unbezahlbar. Ermu gen Sie
Ihr Kind, verschiedene Prak ka und Schnuppertage zu
absolvieren. Das bietet nicht nur einen realis schen
Einblick in den Berufsalltag, sondern hil auch,
Interessen und Fähigkeiten besser einzuschätzen.
Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Suche und
Organisa on solcher Möglichkeiten.
4. Nehmen Sie gemeinsam Beratung in Anspruch
Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit bietet
wertvolle Unterstützung bei der Berufswahl. Begleiten
Sie Ihr Kind zu einem Termin. Die Fachkrä e können
objek ve Ratschläge geben, berufliche Neigungen
testen und verschiedene Karrierewege aufzeigen.
O mals können auch in der Schule solche Beratungen
sta inden.
5. Setzen Sie realis sche Erwartungen
Helfen Sie Ihrem Kind, realis sche Erwartungen zu
entwickeln. Das betri sowohl die Anforderungen der
Berufe als auch die eigenen Fähigkeiten und Chancen
auf dem Ausbildungsmarkt. Vermeiden Sie, Druck
auszuüben oder Ihre eigenen Vorstellungen und
Wünsche über die Karriere Ihres Kindes zu stellen. Jeder
Mensch hat seine eigene Berufung und sollte diese frei
wählen können.
6. Unterstützen Sie bei Bewerbungen und
Auswahlverfahren
Begleiten Sie Ihr Kind bei der Erstellung von
Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung auf
Vorstellungsgespräche. Bieten Sie an, die Unterlagen
beispielsweise auf Rechtschreibung zu überprüfen und
Bewerbungsgespräche zu üben. Ihre Erfahrung und
Ihr Feedback können hier sehr wertvoll sein und
Übung macht bekanntlich den Meister!
7. Bleiben Sie offen
Die Berufswelt ist im ständigen Wandel. Es ist
wich g, dass Sie und Ihr Kind flexibel bleiben und
bereit sind, neue Wege zu gehen. Manchmal
Text: Agentur für Arbeit Trier
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führen Umwege zum Ziel oder eröffnen
ungeahnte Chancen. Unterstützen Sie Ihr Kind
dabei, auch alterna ve Wege in Betracht zu
ziehen und Mut zur Veränderung zu haben.
8. Lassen Sie nicht locker
Auch wenn der Prozess möglicherweise etwas
länger dauert, bleiben Sie am Ball. Fragen Sie
immer mal wieder nach dem Sachstand, erinnern
Sie freundlich an wich ge Termine und bieten Sie
eine Schulter zum Ausweinen, wenn es nö g ist.
10. Sie sind nicht allein
Auch für Eltern und Sorgeberech gte gibt es
Informa onsmaterial und Beratungsangebote.
Online finden Sie zum Beispiel auf der Seite
h ps://planet-beruf.de/eltern-underziehungsberech
gte gute Tipps, Links und
Material zum Download. Und im
Beratungsgespräch mit der Berufsberatung
kommen natürlich auch Sie zu Wort!
9. Nutzen Sie Ihre Kontakte
Ihr Kind hat eine Idee für ein Prak kum, eine
Ausbildung oder einen Studiengang? Sie kennen
jemanden, der in diesem Bereich arbeitet?
Nutzen Sie Ihre Kontakte, um unkompliziert an
ver efende Informa onen zu kommen.
KLICK
www.alles-azubi.de
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KLICK
95
DAS Tool: BERUFENET
Einfach und seriös
Der Übergang von der Schule in die Berufswelt ist eine
aufregende, aber auch herausfordernde Zeit. Um
diesen Schri zu erleichtern, bietet die Agentur für
Arbeit ein wertvolles Tool: BERUFENET.
BERUFENET ist das umfangreichste online Berufe-
Lexikon der Bundesagentur für Arbeit und dient als die
zentrale Informa onsquelle rund um die Ausbildung.
Dabei ist es einfach im Handling und alle Informa onen
sind konkret und seriös. Im BERUENET öffnen sich per
Mausklick Entdeckerwelten. Berufsfelder, Studienfelder
oder Tä gkeitsfelder werden nach Themenbereichen
geordnet vorgestellt. Wer sich beispielsweise für IT
interessiert, findet beim Klick auf Tä gkeitsfelder in
diesem Bereich unterschiedliche inhaltliche
Ausrichtungen beschrieben. So lässt sich das eigene
Interesse besser eingrenzen.
Über die Entdeckerwelten hinaus gibt das BERUFENET
in speziellen Rubriken Überblick über MINT- und
SAHGE-Berufe, reglemen erte, neue und geänderte
Berufe sowie Ausbildungen, die in nur zwei Jahren zum
Berufsabschluss führen.
Und als „Berufs-Lexikon“ enthält das Tool natürlich eine
prak sche Suchfunk on nach Berufen von A wie
Abfallentsorgungstechnik bis Z wie
Zupfinstrumentenmachermeister:in. Zu jedem Beruf
lassen sich unter anderem die
Zugangsvoraussetzungen, die nö gen Kompetenzen,
die Aufgaben und Tä gkeiten, Verdienstmöglichkeiten,
Berufsperspek ven, Weiterbildungswege und auch
Alterna ven anzeigen. Dazu gibt es Hintergrundinfos
zum Arbeitsmarkt und Links zu Jobbörsen. Zu einigen
Berufen sind Filme im Angebot, die einen Einblick in die
Berufspraxis geben.
Neu sind die Rubriken Digitalisierung und Green Skills:
Es wird bereits auf die fortschreitende Digitalisierung
der Arbeits- und Berufswelt eingegangen, die
Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern
kann: Informa onen zur fortschreitenden
Digitalisierung werden am jeweiligen Einzelberuf
angezeigt. BERUFENET informiert berufsspezifisch über
konkrete digitale Technologien, Verfahren, Pla ormen
oder Systeme und welche Anwendungsbereiche sich
aus diesen für den jeweiligen Beruf ergeben. Green
Skills bezeichnen Fähigkeiten, Kenntnisse, Technologien
oder Prak ken, die für eine ökologisch nachhal ge
Wirtscha erforderlich sind und in Fachquellen als
umwel reundlich bezeichnet werden. Sie sind z.B. im
Kontext von erneuerbaren Energien, Energie-, Rohstoffbzw.
Materialeffizienz, Recycling, Natur- und
Artenschutz zu finden. Sie werden mit symbolisch mit
einem grünen Bla gekennzeichnet.
Wer sich so orien ert hat, ist gut gerüstet für ein
Gespräch mit der Berufsberatung. Der Termin lässt sich
direkt von der Website aus vereinbaren.
Egal, ob du dich noch orien erst oder schon mi en in
der Ausbildung steckst – BERUFENET ist dein
verlässlicher Begleiter.
Und hier geht es direkt zum BERUFENET:
h ps://web.arbeitsagentur.de/berufenet/
Text: Agentur für Arbeit Trier
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Prak ka: Ein Schlüssel
zur beruflichen Zukun
Prak ka sind ein unverzichtbarer Bestandteil der
beruflichen Orien erung.
Sie bieten euch Jugendlichen die Möglichkeit,
erste prak sche Erfahrungen zu sammeln,
theore sches Wissen anzuwenden und wertvolle
Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen. Prak ka
helfen dabei, berufliche Interessen und Talente zu
entdecken und somit die rich ge Berufswahl zu
treffen. Und auch die Erkenntnis, dass dieser
Beruf nicht gefällt, ist wertvoll und bringt euch
einer Entscheidung näher.
Neben fachlichen Kenntnissen fördern Prak ka
auch soziale Kompetenzen wie Teamarbeit,
Kommunika on und
Verantwortungsbewusstsein. Das sind Skills, die
man immer wieder gebrauchen kann, in der
Schule, bei der Arbeit und auch zu Hause.
Mit den Prak kumswochen Rheinland-Pfalz
wurde eine wertvolle Ini a ve ins Leben gerufen:
Unternehmen und Schüler:innen lernen sich in
einem eintägigen Schnupperprak kum kennen.
Die Schüler:innen wechseln nach jedem Tag das
Unternehmen und sammeln Erfahrungen in
verschiedenen Berufen oder Berufsfeldern. Durch
die direkte Arbeit im Betrieb erhalten die
Prak kan nnen und Prak kanten einen
realis schen Eindruck vom Arbeitsalltag und den
Anforderungen des Berufs.
Weitere Infos gibt`s hier:
h ps://prak kumswoche.de/regionen/
rheinland-pfalz
Die Agentur für Arbeit unterstützt euch
Jugendliche professionell bei der Suche nach
passenden Prak kumsplätzen und bietet
umfassende Beratungsdienste an. Die
Beratungsfachkrä e helfen, Interessen und
Stärken zu erkennen und passende
Prak kumsstellen zu finden. Über die Jobbörse
der Agentur für Arbeit kann man gezielt nach
Prak kumsplätzen in der Region suchen.
Verschiedene Förderprogramme der Agentur
unterstützen finanziell und organisatorisch beim
Absolvieren von Prak ka.
Interessiert? Dann gleich einen Termin
vereinbaren:
h ps://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/trier
oder eine E-Mail an
trier.berufsberatung@arbeitsagentur.de
Nutze diese Möglichkeiten, um deine berufliche
Zukun ak v zu gestalten und wich ge
Erfahrungen zu sammeln. Prak ka sind der erste
Schri in eine erfolgreiche Karriere!
Text: Agentur für Arbeit Trier
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Die Qual der Wahl!
Entscheidungen bei der Berufswahl
treffen und wie sie gelingen können
Die Entscheidung für einen Beruf ist eine wich ge
und fällt vielen schwer. In einer Zeit, in der die
Möglichkeiten scheinbar endlos sind, ist es o
schwer, den rich gen Weg zu finden. Doch es gibt
Strategien, die helfen können, die eigene
Entscheidung zu erleichtern und zu verstehen,
dass es nicht unbedingt eine Wahl für das ganze
Leben ist.
Warum die Entscheidung schwerfällt
Die Berufswahl ist komplex und hängt von
verschiedenen Faktoren ab.
Die Vielfalt an Berufen und Ausbildungswegen
kann überwäl gend sein: Etwa 400
Ausbildungsberufe und mehr als 18.600
Studiengänge gibt es derzeit, Tendenz steigend!
Junge Menschen müssen sich in einem Dschungel
aus Informa onen zurech inden.
Viele Jugendliche wissen noch nicht genau, wo
ihre Stärken und Interessen liegen, erkennen ihre
Talente nicht oder können ihre Ideen nicht
Berufen zuordnen. Das erschwert die Wahl
zusätzlich.
Ängste blockieren. Die Angst vor dem komple
Unbekannten, dem falschen Beruf oder davor,
den eigenen oder den Erwartungen der Eltern
nicht gerecht zu werden, kann die Entscheidung
stark beeinflussen.
Was kann helfen?
Auch wenn die Entscheidung schwerfällt, gibt es
Wege, diesen Prozess zu strukturieren
und zu erleichtern:
1. Selbstreflexion und Interessenanalyse:
Es ist wich g, sich selbst gut kennenzulernen.
Was sind meine Interessen,
Stärken und Werte? Hierbei können Selbsttests,
Gespräche mit Freunden und Familie sowie
Lehrkrä en oder der Berufsberatungen helfen.
2. Informa on sammeln: Eine fundierte
Entscheidung basiert auf umfassenden
Informa onen. BERUFENET, Messen und
Informa onsveranstaltungen bieten wertvolle
Einblicke in verschiedene Berufe und
Ausbildungswege.
3. Prak sche Erfahrungen sammeln: Prak ka,
Schnuppertage und Ferienjobs bieten die
Möglichkeit, Berufe hautnah zu erleben und besser
einschätzen zu können, ob sie den eigenen
Vorstellungen entsprechen.
4. Berufsberatung nutzen: Professionelle
Beratungsfachkrä e der Agentur für Arbeit können
bei der Orien erung helfen, Tests zur Stärkenanalyse
durchführen und verschiedene Berufsbilder
vorstellen.
5. Pro- und Kontra-Listen erstellen: Das Aufschreiben
von Vor- und Nachteilen verschiedener Berufe kann
helfen, eine klarere Vorstellung zu bekommen und
die Entscheidung zu strukturieren. Und wenn man
sich Dinge schwarz auf weiß vor Augen hil , führt
allein das manchmal zu Erkenntnissen.
Text: Agentur für Arbeit Trier
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Die Entscheidung muss nicht für immer sein
Ein wich ger Aspekt, der vielen Jugendlichen und
auch ihren Eltern o nicht bewusst ist: Die
Berufswahl ist heute nicht mehr eine
Entscheidung für das ganze Leben. Die
Arbeitswelt ist dynamisch und bietet zahlreiche
Möglichkeiten für Weiterbildungen,
Umschulungen und berufliche
Neuorien erungen. Karrieren verlaufen
heutzutage selten linear, sondern o in
verschiedenen Etappen und Richtungen. Es ist
inzwischen völlig normal, im Laufe des Lebens
den Beruf zu wechseln oder sich neu zu
orien eren. Viele Menschen finden ihre wahre
Berufung erst nach mehreren Sta onen. Und der
Begriff „Lebenslanges Lernen“ ist nicht umsonst
in den Medien so weit verbreitet:
Die Bereitscha , sich kon nuierlich
weiterzubilden und neue Fähigkeiten zu erwerben,
ist in der modernen Arbeitswelt
entscheidend und eröffnet immer wieder neue
berufliche Perspek ven.
Die Entscheidung für einen Beruf ist zweifellos
eine Herausforderung, doch sie muss nicht
überwäl gend sein. Durch Selbstreflexion,
Informa onsbeschaffung und prak sche
Erfahrungen können junge Menschen eine
fundierte Wahl treffen. Und das Wich gste: Diese
Entscheidung ist nicht in Stein gemeißelt. Die
heu ge Arbeitswelt bietet zahlreiche
Möglichkeiten für Veränderungen und
Weiterentwicklungen.
Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf wird die
Berufswahl weniger zur Last und mehr zur
spannenden Entdeckungsreise!
Text: Agentur für Arbeit Trier
SCHGINN
GÄGGISCH!
ONLINE BLÄTTERN!
Ich glaub, es geht los!
102
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103
Beruf mit Biss!
Zahnmedizinische/r
Fachangestellte/r
Du möchtest in einem Beruf arbeiten, der
direkten Kontakt zu Menschen bietet und
gleichzei g eine hohe Fachkompetenz erfordert?
Dann ist die Ausbildung zum Zahnmedizinischen
Fachangestellten (ZFA) genau das Rich ge für
dich!
Willkommen in Deinem Traumberuf!
Als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA)
erwartet Dich ein spannender,
abwechslungsreicher Berufsalltag mit echten
Aufs egschancen. Du arbeitest in Zahnarzt- oder
kieferorthopädischen Praxen sowie in
Zahnkliniken und bist für eine Vielzahl an
Aufgaben verantwortlich.
Der Beruf ist sehr vielsei g – kein Tag ist wie der
andere, denn jeder Pa ent ist einzigar g. Um als
ZFA erfolgreich zu sein, benö gst Du vor allem
Freude am Umgang mit Menschen, Interesse an
Medizin, handwerkliches Geschick und eine
große Por on Begeisterung. Mit Deiner
Ausbildung legst Du den Grundstein für eine
Karriere, die Dir zahlreiche
Entwicklungsmöglichkeiten bietet.
bei Abitur oder einer abgeschlossenen
Berufsausbildung um bis zu ein Jahr verkürzt
werden. Besonders gute Leistungen während der
Ausbildung ermöglichen zudem ein Vorziehen der
Abschlussprüfung. Ab dem zweiten
Ausbildungsjahr liegt der Schwerpunkt auf der
fachspezifischen Ausbildung, die dich intensiv auf
die verschiedenen Bereiche der Zahnmedizin
vorbereitet. Die Ausbildung erfolgt dual, das
heißt, du lernst sowohl in einer Zahnarztpraxis als
auch in der Berufsschule und wirst so praxisnah
und theore sch umfassend ausgebildet.
In der Ausbildung zur Zahnmedizinischen
Fachangestellten (ZFA) lernst du alles, was du für
die Assistenz bei zahnmedizinischen
Behandlungen, die Pa entenbetreuung und die
Praxisorganisa on benö gst. Du wirst im Umgang
mit modernen Geräten, den Hygienestandards
und der Praxisverwaltung geschult. Die
Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre, kann aber
Lust auf eine spannende und vielsei ge
Ausbildung und gute Übernahmechancen?
Werde Teil eines wich gen Teams, das die
Grundlage für gesunde Zähne und das
Wohlbefinden der Pa enten scha !
Werde Teil unseres Gesundheitswesens –
werde ZFA!
Text: Bezirkszahnärztekammer, Foto: PrivatBewirb dich jetzt!
104
Aufgaben und Arbeitsbedingungen
in der Ausbildung:
!
• A rak ve Arbeitszeiten
• Arbeiten in ne en Praxisteams
• Zahnmedizinische Assistenz
• Verwaltung und Organisa on
• Prophylaxe und Präven on
• Klinische Diagnos k und Therapie
• Erste-Hilfe und No allmanagement
• Rechtliche Grundlagen
• Kommunika on mit Pa enten und
Teamkoordina on
Zusatzqualifika on:
• Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in
• Zahnmedizinische/r Verwaltungsassistent/in
• Zahnmedizinische/r Fachassistent/in
• Dentalhygieniker/in
Anschließendes Studium der Zahnmedizin
ohne Abitur möglich
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Karriere:
ZFA mit Zusatzqualifika on; Praxismanager/in;
Zahnmedizinische/r Fachwirt/in
Bildungsweg:
Duale Ausbildung
Du hast Fragen zur Ausbildung als ZFA?
Als zuständiger Ansprechpartner steht Dir die
Bezirkszahnärztekammer (BZK) Trier
gerne zur Seite.
Ornkunya Udomphol
Eine ZFA erzählt
von ihrem Beruf:
„Als Zahnmedizinische Fachangestellte bin ich
mit Leidenscha und Engagement in meinem
Beruf. Für mich geht es nicht nur um die
fachliche Arbeit, sondern vor allem um die
Menschen, denen ich täglich begegne. Ich
finde es besonders wich g, den Pa enten
zuzuhören, ihre Ängste und Sorgen ernst zu
nehmen und ihnen ein Gefühl der Sicherheit
zu geben. Gerade bei Angstpa enten lege ich
großen Wert darauf, dass sie sich entspannen
können und Vertrauen in die Behandlung
fassen.
Jeder Tag bringt Herausforderungen und
abwechslungsreiche Aufgaben. Diese
Vielsei gkeit gefällt mir besonders, ebenso
wie die ständige Möglichkeit, dazuzulernen,
sei es durch neue Techniken oder durch
Fortbildungen.
Die Mischung aus Präzision, Kommunika on
und schnellem Handeln macht die Arbeit
spannend und gibt mir das Gefühl, einen
wich gen Beitrag zu leisten. Wenn ich am
Ende des Tages nach Hause gehe, weiß ich,
dass ich sowohl für die Praxis als auch für die
Pa enten etwas Gutes getan habe.“
Melde dich einfach via E-Mail an
info@bzk-trier.de oder telefonisch unter
0651-9998580.
Wir beantworten Dir gerne alle Fragen zur
Ausbildung, Deinem zukün igen
Traumberuf und dem genauen Ablauf.
105
Mit Mensch und Technik
Mit einer MTR-Ausbildung stehen Dir viele Türen offen
Wenn Du gleichermaßen gerne mit Menschen
und Technik zu tun hast und im Team arbeiten
möchtest, könnte die Ausbildung zum oder zur
MTR was für Dich sein.
Bis vor wenigen Jahren lautete die
Berufsbezeichnung noch Medizinisch
Technische(r) Radiologie-Assistent(in), die
meisten sprachen aber einfach nur von MTRA.
Heute ist von Medizinische(n) Technolog*innen
für Radiologie die Rede, kurz MTR. Doch nicht nur
das Kürzel ist zwischenzeitlich noch kürzer
geworden, auch die Wege zur Ausbildungsstä e
sind für junge Menschen aus der Region nicht
mehr so weit wie noch vor wenigen Jahren. Denn
sta nach Homburg, Mainz oder Neuwied
pendeln zu müssen, können Auszubildende seit
vergangenem Jahr auch die MTR-Schule des
Bildungsins tuts der Barmherzigen Brüder Trier
besuchen.
Als MTR bist Du Bindeglied zwischen Mensch,
Medizin und Technik. Du arbeitest selbstständig
und bist nah an den Pa en nnen und Pa enten
sowie den Geräten für Diagnos k und
bildgesteuerter Therapie. Als MTR kommst Du in
der diagnos schen und interven onellen
Radiologie (Röntgen, DSA, CT und MRT) ebenso
zum Einsatz wie in Nuklearmedizin und
Strahlentherapie.
Die insgesamt drei Jahre dauernde Ausbildung
vermi elt Dir viel theore schen Background,
aber schon nach den ersten Wochen kommst Du
auch prak sch zum Einsatz.
Um einen ersten Eindruck davon zu bekommen,
ob diese Ausbildung etwas für Dich sein kann,
empfiehlt sich ein Prak kum in einer
radiologischen Abteilung. Hier lernst Du den
Beruf kennen und erhältst eine Ahnung davon,
was Dich in der Ausbildung und auch nach einem
Abschluss später erwartet.
Was Dich nach erfolgreicher Beendigung dieser
Ausbildung in jedem Fall erwartet, sind
hervorragende Jobperspek ven. Denn MTRs
werden in vielen Gesundheitseinrichtungen –
allen voran natürlich in Krankenhäusern, aber
auch von niedergelassenen Facharztpraxen –
händeringend gesucht.
Übrigens: Bereits im ersten Jahr erhältst Du eine
Ausbildungsvergütung von rund 1.065 Euro
monatlich.
Durch den medizintechnischen Fortschri
erlernst Du immer wieder Neues und
Spannendes, weshalb der Beruf interessant und
abwechslungsreich bleibt.
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Autor: BBT-Gruppe
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Die generalis sche
Pflegeausbildung
Mit dem neuen Pflegeberufegesetz, welches am 01.
Januar 2020 in Kra getreten ist, werden die
bisherigen Ausbildungsberufe der Altenpflege,
Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und
Gesundheits- und Krankenpflege zu einem Beruf
zusammengeführt. Durch diese sogenannte
generalis sche Ausbildung wirst du befähigt,
Menschen aller Altersstufen zu versorgen. Somit
kannst du nach deiner Ausbildung sowohl im
Krankenhaus, im Altenheim als auch in der
ambulanten Pflege arbeiten. Diese neue Ausbildung
bietet dir also für dein Berufsleben eine große
Entscheidungsfreiheit.
Die Ausbildung dauert weiterhin drei Jahre, findet
an den Lernorten Praxis und Schule sta und
schließt mit einer staatlichen Prüfung und dem
Berufsabschluss „Pflegefachfrau / Pflegefachmann“
ab.
Für deinen Eins eg in die Pflegeausbildung solltest
du einen mi leren Schulabschluss oder einen
gleichwer g anerkannten Abschluss vorweisen
können. Mit dem Abschluss der Berufsreife besteht
die Möglichkeit im Anschluss an eine
abgeschlossene Ausbildung in der Kranken- oder
Altenpflegehilfe mit der generalis schen
Pflegeausbildung zu beginnen.
Der Weg zu deiner Pflegeausbildung
Zunächst musst du dich für eine Einrichtung
entscheiden, mit der du deinen Ausbildungsvertrag
abschließen möchtest. Dies kann ein Krankenhaus,
eine Altenpflegeeinrichtung oder auch ein
ambulanter Pflegedienst sein.
Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr gibt es eine
gemeinsame, generalis sche Ausbildung in Theorie
und Praxis. Während der theore sche Unterricht an
einer festen Koopera onsschule sta indet, wirst du
folgende prak sche Einsatzfelder in verschiedenen
Einrichtungen durchlaufen: Akut- und Langzeitpflege,
Ambulante Pflege, Pädiatrie und Psychiatrie.
Wird in deinem Ausbildungsvertrag eine
Wahlmöglichkeit angeboten, kannst du vor dem
dri en Ausbildungsjahr noch einmal selbst
entscheiden.
Du kannst die generalis sche Ausbildung for ühren
und in Theorie, Praxis und Prüfung weiterhin mit
Menschen aller Altersstufen in Kontakt kommen. Du
erwirbst somit den in der EU anerkannten
Berufsabschluss „Pflegefachfrau / Pflegefachmann“.
Alterna v kannst du dich (bei vorliegender
Vereinbarung im Ausbildungsvertrag) für einen
Ver efungseinsatz in der Altenpflege oder
Gesundheits- und Kinderkrankenpflege entscheiden.
Hier wird die Theorie, Praxis und Prüfung dann auf
die spezifische Altersgruppe angepasst.
Wenn du Fragen hast, kannst du dich in allen
Pflegeschulen noch einmal genauer über die
Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege informieren.
Autor: BBT-Gruppe
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psychiatrischen Einrichtungen, integra ven
Kindertagesstä en, betreuten Wohngemeinscha en,
Berufsbildungswerken, Werkstä en für Behinderte,
Alten- und Altenpflegeheimen oder Rehabilita onskliniken
und -heimen zu ´absolvieren.
Die Heilerziehungspflege
Heilerziehungspfleger/innen sind für die pädagogische,
lebensprak sche und pflegerische Unterstützung und
Betreuung von Menschen mit Behinderung zuständig.
Sie begleiten die zu Betreuenden sta onär und
ambulant bei der Bewäl gung ihres Alltags.
Zielsetzung – Dauer – Organisa on der Ausbildung
In der Fachrichtung Heilerziehungspflege werden im
Zusammenwirken mit dem Träger der fachprak schen
Ausbildung sozial-, sonderpädagogische und
pflegerische Kompetenzen vermi elt. Die Auszubildenden
werden befähigt, eigenverantwortlich
Menschen, deren Iden tätsentwicklung und soziale
Integra on durch Beeinträch gungen oder Behinderungen
gefährdet oder erschwert ist, zu begleiten, zu
betreuen, zu pflegen und deren Persönlichkeitsentwicklung,
Bildung, Sozialisa on und Rehabilita on
zu fördern.
Der Bildungsgang wird in Teilzeitunterricht (2 Tage
Schule an einer Fachschule für Heilerziehungspflege / 3
Tage im Ausbildungsbetrieb) geführt und dauert drei
Jahre.
Die Ausbildung besteht aus dem theore schen und
prak schen Unterricht in der Fachschule sowie der
fachprak schen Ausbildung in einer Einrichtung der
Behindertenhilfe.
Die fachprak sche Ausbildung ist in geeigneten
Einrichtungen der Behindertenhilfe abzuleisten.
Innerhalb der fachprak schen Ausbildung sind Prak ka
mit einer Gesamtdauer von mindestens 240 Stunden, z.
B. in Beratungsstellen zur Früherkennung von
Behinderungen, Tagesstä en für Behinderte,
Aufnahmevoraussetzungen
1. ein qualifizierter Sekundarabschluss I und
a) der Abschluss einer mindestens zweijährigen
Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder
der Handwerksordnung oder nach Landes- oder
sons gem Bundesrecht oder eine als gleichwer g
anerkannte Ausbildung oder
b) eine mindestens dreijährige hauptberufliche
einschlägige Tä gkeit oder
c) dass mindestens dreijährige Führen eines
Familienhaushaltes mit mindestens einem
minderjährigen Kind oder
2. die allgemeine Hochschulreife oder die
Fachhochschulreife in Verbindung mit einer mindestens
viermona gen einschlägigen prak schen Tä gkeit. Der
schulische Teil der Fachhochschulreife in Verbindung
mit einer mindestens zwölfmona gen einschlägigen
prak schen Tä gkeit.
Abschlussprüfung – Abschlusszeugnis
(1) Am Ende der fachprak schen Ausbildung findet eine
Abschlussprüfung sta (§ 8 Abs. 1 und 2 und § 11 Abs. 1
der VV Sozialwesen).
(2) Die Gesamtqualifika on hat erreicht, wer alle
Lernmodule spätestens ein Jahr nach Ablauf der von
der Fachschule festgelegten Dauer des Bildungsganges
erfolgreich abgeschlossen und in der fachprak schen
Ausbildung durch die Ausbildungsstelle mindestens die
Note „ausreichend“ erhalten hat.
In das Abschlusszeugnis werden die Note für die
fachlichen Leistungen in der Ausbildungsstä e sowie
das Thema und die Note des Abschlussprojektes
aufgenommen. Das Zeugnis trägt den
Vermerk: „Sie/Er ist berech gt, die Bezeichnung
„Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin/Staatlich
anerkannter Heilerziehungspfleger“ zu führen.
Ausbildungsbeginn
In der Regel beginnt die Ausbildung zum 01.08. eines
jeden Jahres. Der Auszubildende muss sich parallel an
einer Fachschule für Heilerziehungspflege und einer
Einrichtung für die prak sche Ausbildung bewerben.
Text: BBT-Gruppe
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Mit Hand und Fuß
Eine Ausbildung in der Physiotherapie
eröffnet vielfäl ge Einsatzmöglichkeiten
Behutsam setzt G. einen Fuß vor den anderen,
balanciert zwischen den Streben hindurch. Die
Physiotherapieschülerin fasst den 27-Jährigen vorsich g
an den Hü en, mit kri schem Blick prü sie jeden
Schri des Pa enten. Aus sicherer En ernung
beobachtet Mira Tullius das Geschehen. Die
examinierte Physiotherapeu n eines Trierer
Krankenhauses gibt Anweisungen und mo viert die
beiden am Barren.
Die Übung gehört zu den scheinbar leichteren der
„Erweiterten Ambulanten Physiotherapie“ (EAP). Doch
was heißt das schon nach einem derart schweren
Unfall. An fünf Vormi agen in der Woche kommt der
Pa ent und während der jeweils zweistündigen
Therapieeinheiten nutzt er weite Teile des breiten
Behandlungsspektrums. Dass der Schlosser wieder
laufen kann, war keineswegs ausgemacht. Acht
Opera onen liegen hinter ihm, vier Wochen verbrachte
er in sta onärer Behandlung, zwölf Wochen dur e er
seinen Fuß nicht belasten.
Pa enten wieder zu möglichst vollständiger
Bewegungsfähigkeit in Alltag und Beruf zu verhelfen, ist
eine der Kernaufgaben der Physiotherapie. Ob nach
einem Beinbruch oder infolge einer rheuma schen
Erkrankung, im Nachgang zu einer orthopädischen OP
oder als Nachsorge eines Eingriffs am Herzen – das
physiotherapeu sche Leistungsspektrum ist fast immer
gefragt, wenn es um eine möglichst rasche und
dauerha e Genesung geht. Entsprechend umfassend
und vielfäl g ist die Ausbildung, die sich in einen
theore schen und prak schen Unterricht gliedert.
Physiotherapeu nnen wie Mila Tulius kommen in
Krankenhäusern in allen Abteilungen zum Einsatz, von
Die Physiotherapeu n Mira Tullius muss
ihre Pa enten auch mo vieren.
Autor und Foto: BBT-Gruppe
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Vielfalt an Möglichkeiten! – Finde deinen Weg!
Was helfen kann, gute Entscheidungen zu treffen.
Was für Möglichkeiten! Nach deinem Schulabschluss
hast du die Chance aus rund 320 Ausbildungsberufen
bzw. knapp 22 000 Studiengängen zu wählen.
Diese Vielfalt ermöglicht dir deine Vorstellungen, deine
Talente, deine Begeisterungen und deine
Zukun svisionen Wirklichkeit werden zu lassen.
Ein Prak kum, ein Freiwilligendienst, eine Beratung bei
der IHK oder Arbeitsagentur, ein Auslandsjahr, Work &
Travel und andere Angebote können hier
hervorragende Möglichkeiten bieten, damit du für dich
eine Entscheidung triffst, die zu dir passt.
Orien erungsjahre wie z.B. das „Felixianum“ in Trier
wollen dir Ort, Zeit und Freiraum geben, um deinen
Weg und deine Entscheidungen zu unterstützen. Hier
lebst du in einer WG mit eigenem Zimmer, lernst ganz
unterschiedliche Vorstellungen und Fragen ans Leben
kennen und kannst natürlich deine Vorstellungen
einbringen. Unterschiedlichste Workshops und
Angebote im Laufe des Jahres bieten Gelegenheit, den
KLICK
eigenen Fragen auf den Grund zu gehen. Durch
bewusste Auszeiten kann sich manches ver efen.
Individuelle Gespräche ermöglichen dir für deinen Weg
mehr und mehr Verantwortung zu übernehmen und
deine Möglichkeiten zu en alten. Durch Prak ka und
andere Projekte kannst du dich ausprobieren oder in
Vorbereitung auf ein Studium Sprachen erlernen.
Am Felixianum können alle Interessierte teilnehmen,
die zwischen 18 und 30 Jahren alt sind und nach ihrem
Schulabschluss, zum Beginn oder am Ende ihrer
Ausbildung/ ihres Studiums sind, einen
Freiwilligendienst absolvieren oder sich in anderen
Umbruchzeiten befinden.
Wenn ein solches Orien erungsjahr für dich gerade
passend sein sollte, kannst du gerne einen Termin
vereinbaren, Fragen stellen, dich über die
Möglichkeiten informieren und ggfls. auch mal ein paar
Tage mitleben. Kontaktdaten und weitere
Informa onen findest du unter www.felixianum.de
Autor: Maik Bierau
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Ausbildung in der Gesundheitsund
Krankenpflegehilfe und Altenpflegehilfe
Im Folgenden stellen wir Dir noch zwei weitere
Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege vor, die
Gesundheits- und Krankenpflegehilfe und die
Altenpflegehilfe.
Die Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung sind für
beide Berufe gleich. Du benö gst ein Berufsreife-/ bzw.
Hauptschulabschluss, die gesundheitliche Eignung zur
Ausübung des Berufes und vor allem die Freude im
Umgang mit Menschen sowie Spaß an der Arbeit im
Team. Ein Prak kum von mindestens zwei Wochen
sollte absolviert sein.
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer(innen) wirken
unter Anleitung der dreijährig examinierten
Pflegekrä e bei vielfäl gen Aufgaben in der Pflege von
hilfsbedür igen Menschen mit. Dazu zählen die
Unterstützung der Pa enten bei der Körperpflege,
Bewegung und Nahrungsaufnahme, die Erfassung der
so genannten Vitalzeichen wie zum Beispiel Blutdruck,
Puls und Temperatur sowie die Assistenz bei der
Diagnos k und Therapie.
oder in der ambulanten Pflege sta . Bei der
theore schen Ausbildung liegt der Schwerpunkt vor
allem auf der Vermi lung der grundlegenden
pflegerischen Tä gkeiten zur Versorgung älterer
Menschen.
Mit dem staatlich anerkannten Abschluss als
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in bzw.
Altenpflegehelfer/in stehen im Gesundheitswesen
verschiedene Arbeitsplätze zur Auswahl, zum Beispiel in
Krankenhäusern, Altenpflege- und
Rehabilita onseinrichtungen oder auch in der
ambulanten Pflege. Der Bedarf an Pflegekrä en ist sehr
hoch. Des Weiteren erwirbst du mit einer
abgeschlossenen Ausbildung in einem der beiden
Berufe die Mi lere Reife und hast somit die Möglichkeit
eine dreijährige generalis sche Ausbildung zur/zum
Pflegefachfrau/-mann zu beginnen.
Dafür werden in der theore schen Ausbildung
grundlegende pflegerische Kenntnisse, Grundlagen des
Körperbaus/ der Körperfunk onen sowie Grundzüge
der Krankheitslehre vermi elt. In der einjährigen
Ausbildung ist nicht nur die Vermi lung von fachlichen
Kompetenzen wich g, auch auf methodische, soziale
und personale Entwicklung wird Wert gelegt.
Altenpflegehelfer/innen unterstützen
Altenpflegerinnen und -pfleger bei allen Tä gkeiten
rund um die Betreuung und Pflege älterer Menschen.
Der prak sche Teil der Ausbildung findet in sta onären
Einrichtungen der Altenhilfe, in geriatrischen Kliniken
Autor: BBT-Gruppe
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Finde deinen Traumjob im
Freiwilligendienst (FSJ/BFD)
Schule gescha – doch was nun? Ausbildung oder
Studium? Was, wenn du noch gar nicht weißt, was das
Rich ge für dich ist? Vielleicht willst du auch einfach
Wartezeit überbrücken oder suchst für dich einen
neuen Weg mit neuen Chancen?
Diese erste Entscheidung direkt nach der Schule ist
häufig gar nicht so leicht. Gerade, wenn du dir (noch)
nicht sicher bist, welcher Weg der rich ge für dich ist,
kann eine Entscheidung für die nächsten Jahre eine
echte Herausforderung sein.
Probier es doch einfach aus – in einem Freiwilligen
Sozialen Jahr (FSJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst
(BFD). Hier kannst du dich beruflich orien eren,
Erfahrungen sammeln und ganz praxisnah viel Neues
für dich lernen. Du steigerst deine Chancen auf einen
Ausbildungs- oder Studienplatz und setzt dich
gleichzei g für andere Menschen ein.
Flexibler Eins eg - festes Taschengeld
Als Freiwillige*r arbeitest du zwischen 6 – 18 Monaten
in einer sozialen Einrichtung im Bistum Trier im
sozialen, pflegerischen oder kulturellen Bereich.
Konkret sind das Einsatzstellen wie z.B. Kindertagesstä
en, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträch
gung, Krankenhäuser, Senioren- oder Pflegeeinrichtungen,
Ganztagsschulen, Jugendzentren sowie
Gemeinwesens- und Kulturprojekte. Du kannst sogar
ganz flexibel jeden Monat in einen Freiwilligendienst
einsteigen.
Am Ende des Monats erhältst du als Freiwillige*r ein
Taschengeld von ca. 350,-€. Deine Fahrtkosten werden
ersta et, dein Kindergeldanspruch bleibt bestehen und
die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen.
Sogar als prak scher Teil der Hochschulreife kann dein
Freiwilligendienst anerkannt werden.
Neue Orien erung für dich selbst
Neben der Arbeit in deiner Einsatzstelle erwarten dich
spannende Seminarwochen, die als fester Bestandteil
zu deinem Freiwilligendienst dazugehören. Bei einem
Jahr Freiwilligendienst sind das 5 Seminarwochen, in
denen du dich mit anderen Gleichaltrigen aus deiner
Region austauschen kannst. Auf den Seminaren habt ihr
Zeit euch kennenzulernen und Freundscha en zu
schließen, euch über eure Arbeit in der Einsatzstelle
auszutauschen und dabei voneinander zu lernen. Mit
welchen Themen ihr euch beschä igt? Die Themenschwerpunkte
für die einzelnen Seminarwochen wählt
ihr gemeinsam. Doch nicht nur das – es ist auch eine
Zeit, in der du dich selber besser kennenlernen kannst:
deine Stärken, Interessen und Ziele. Du kannst deine
Talente entdecken und diese mit deinen Ideen für deine
Zukun verbinden.
Erfüllende Tä gkeit im sozialen Bereich
Ein Freiwilligendienst ermöglicht dir nicht nur, dich
beruflich zu orien eren, sondern auch etwas Sinnvolles
zu tun. „Ein Freiwilligendienst bringt Menschen
zusammen“, erklärt die Bildungsreferen n Julia Gerz.
„Zu Menschen, die Hilfe brauchen, gehen Menschen,
die diese Hilfe gerne geben. Einsatzstellen, die Lust auf
frischen Wind haben erleben Freiwillige, die Ideen und
Energie einbringen. Die einen erfahren Unterstützung,
die anderen viel über sich selbst und das Leben. Beide
Seiten lernen, sich auf Neues einzulassen; am Ende ist
es ein Gewinn für Alle.“
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„Durch meinen Freiwilligendienst kann ich etwas an die
Gesellscha zurückgeben und für Kinder Angebote
schaffen, die ich früher selbst toll fand. Wenn die Kinder
im Jugendzentrum uns kennenlernen, man ihre
Bezugsperson wird, wenn sie beginnen, dir zu vertrauen
und du merkst, dass du ihnen helfen und etwas in
ihrem Leben verändern kannst, gerade dann macht die
Arbeit Spaß.”
Jule Krieg, Freiwilligendienst im Jugendzentrum
Mergener Hof in Trier
… oder doch ins Ausland?
Zu den Sozialen Lerndiensten gehören auch die Sozialen
Friedensdienste im Ausland (SoFiA e.V.). Jedes Jahr
entsendet SoFiA Freiwillige für ein Jahr in verschiedene
soziale Projekte nach Lateinamerika, Asien, Afrika und
Europa. Dabei ist SoFiA kein Entwicklungshilfeprojekt im
klassischen Sinne. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass
die Freiwilligen gut auf ihren Freiwilligendienst
vorbereitet und während des Dienstes intensiv sowohl
von unseren Partnerorganisa onen vor Ort als auch von
uns aus Deutschland begleitet werden“, betont die
Bildungsreferen n Judith Weyand. Vielmehr kann ein
solcher Freiwilligendienst als Lerndienst beschrieben
werden, der den Freiwilligen durch einen persönlichen
Beitrag zur Völkerverständigung neue Perspek ven für
das eigene Leben eröffnet. „Aus diesem Grund schauen
wir genau, wer zu welcher Einsatzstelle passt“.
Interessiert?
Mehr Informa onen erhältst du unter
www.soziale-lerndienste.de, bzw. www.sofia-trier.de.
Dort findest du einen Überblick über unsere
verschiedenen Einsatzstellen, außerdem
Erfahrungsberichte von aktuellen und ehemaligen
Freiwilligen im Inland oder Ausland.
Schau auch auf unserem Instagram-Kanal
@sozialelerndienste_sofia_trier vorbei.
Was ist ein Freiwilligendienst?
Was machen Freiwillige?
Und wie funk oniert das?
Auf unserer Website findest du dazu
ein kurzes Erklär-Video
„Ich habe in Bolivien
so viel Fe gegessen,
so viele Küsschen bekommen,
so lange ohne Strom gelebt,
so o kein Wasser gehabt,
so viele Stunden im Bus gesessen,
so o über Sexualität geredet,
so viel Durchfall gehabt,
so viele tradi onelle Tänze gelernt,
so viel Hähnchen gegessen,
so lus g und schlecht Tischfußball gespielt,
so viel gestrickt und gehäkelt,
so viele Riten und Tradi onen kennengelernt,
so viele Sterne gesehen,
so viel Kultur erlebt,
so viel Armut gesehen,
so wenig gesprochen,
so viel geweint,
so intensiv Glück erlebt,
Wie noch nie in meinem Leben.“
Lucie Ohlemann, Freiwilligendienst
in einem Internat in Bolivien
Autorin: Julia Gerz, Foto: Victor Beusch
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Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick
FIRMA
A.B.S. Weiler GmbH
Arla Foods Deutschland GmbH
Auto Demary
Autohaus Bojahr GmbH
Autohaus Eifel-Mosel GmbH Bitburg
Autohaus Müller GmbH & Co KG
Autohaus Schaal GmbH
SEITE
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B2 Zahntechnik GmbH
baro - Heizung, Sanitär, Umwelttechnik
Barthel Heizung Lüftung Bäder
Baumschule Bösen GmbH & Co. KG
BEGA-Steuerberatungsgesellschaft mbH
Bezirkszahnärztekammer Trier
Bildungsinstitut der Barmherzigen Brüder Trier
Bildungszentrum für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen Eifel-Mosel
Bischöfliches Generalvikariat Trier
Braun KG
BTS Befestigungselemente Technik GmbH
Buche Seniorenresidenzen GmbH
Bund Zahntechnik GmbH
Bundesagentur für Arbeit
BÜS - Bürgerservice gGmbH
BÜS - Bürgerservice gGmbH
Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.
Caritasverband Westeifel e.V.
CCL Label Trittenheim GmbH
Christoph Schnorpfeil GmbH & Co. KG
Clemens GmbH & Co. KG Maschinenfabrik
Club Aktiv e.V.
DACHSER Luxembourg Sàrl
DHL Freight GmbH
Die Kanter & Schlosser Metallgesellschaft m.b.H
Dietsch & Greinert GmbH
Dietz - der frische Bäcker GmbH & Co. KG
dm-drogerie markt GmbH + Co.KG
Dr. Oetker Tiefkühlprodukte KG Wittlich
Eimo Elektrotechnik GmbH
Elektro Bloeck GmbH
Elektro Weber GmbH
Elektroinnung Trier-Saarburg
Eltra Elektromaschinen und Transformatorenbau GmbH
Endter SinterTechnics GmbH & Co.KG
EURO-COMPOSITES S.A.
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Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick
FIRMA
Felixianum
Finanzämter Rheinland-Pfalz
FiWaRec® GmbH
Franz Lehnen GmbH & Co.KG
SEITE
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Galileo Lebensmittel KG
Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH
Hase GmbH
Hermann Köppen Ing.-Bau GmbH & Co. KG
Hochwald Foods GmbH
Innung Metall Trier
IT-Haus GmbH
Johann Energie GmbH
Johann Müller GmbH & Co KG Spedition
Josef Lubig GmbH
Josef Schmitz GmbH Hoch- und Tiefbau
Karrierecenter der Bundeswehr Mainz
Kersting Das Sanitätshaus
Klaus Borne Türenfabrik GmbH & Ko KG
Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH
Köhl GmbH
Köhl Maschinenbau AG
Köhl s.à r.l. POWER DISTRIBUTION SYSTEMS
Kreishandwerkerschaft MEHR
Kreishandwerkerschaft Trier-Saarburg
Kreiskrankenhaus St. Franziskus
Kreissparkasse Bitburg-Prüm
Kreissparkasse Vulkaneifel
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
Kunstgießerei Plein GmbH
L. Elenz GmbH & Co.KG
Lebenshilfe Trier e.V.
Lebenshilfe Trier-Saarburg e.V.
Lehnen Gärten GmbH & Co. KG
MAN Truck & Bus Deutschland GmbH
MATHEUS Industrie-Automation GmbH
Merbag Trier GmbH
Michels Wohlfühlhotel & Restaurant
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Natus GmbH & Co. KG
Notar JR Dr. Dempfle + Dr. Steinhauer
Notarkammer Koblenz
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Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick
FIRMA
P.W. Hieronimi moderner baubedarf GmbH
Parts Europe GmbH
PEDAX GmbH
Peki GmbH
Pint Bau GmbH
Praxis für Neurochirurgie Trier
Provinzial Versicherung AG
PSA Technology GmbH
PTA – Schule
SEITE
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Radiologie Wittlich/Daun
Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Handelsgesellschaft mbH
Regionalmarke EIFEL GmbH
Residenz am Zuckerberg gGmbH
Schneider & Lieser GmbH + Co.KG
Schoenergie GmbH
Seniorenzentrum Konz
SISTO Armaturen S.A.
Soziale Lerndienste im Bistum Trier
Spaetgens Rechtsanwälte PartGmbB
Sparkasse Mittelmosel - Eifel Mosel Hunsrück
Sparkasse Trier
Sporthotel Grafenwald
Steffen Holzbau s.a
Steil Kranarbeiten GmbH & Co.KG
Theo Steil GmbH Schrott- und Metallgroßhandel
TS Verbindungsteile GmbH
UVB Universal-Bau GmbH
Verbandsgemeindewerke Konz | AöR
Verbundkrankenhaus Bernkastel/ Wittlich
Volksbanken Raiffeisenbanken in der Region Trier
VZT Automobile GmbH
Wadle GmbH & Co.KG
Weiler-Bau GmbH & CO. KG
Westnetz GmbH
Wild Orthopädie-Schuhtechnik GmbH
WITTE Bitburg GmbH
Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg e.G. Trier
Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel
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