RHEINISCHER TURNERBUND E.V. - RTB

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RHEINISCHER TURNERBUND E.V. - RTB

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB.

12


Es begann als vergleichsweise bescheidene

Initiative. Doch heute, genau zehn

Jahre alt, kann es sich wirklich sehen lassen.

Aber das ist wahrscheinlich viel zu bescheiden

formuliert.

Als sich jedenfalls der Internationale

Breitensportkongress „Move“ unlängst in

Frankfurt dem Thema „Sport für alle und

für eine gesündere Welt“ widmete, da war

das Lob über das Qualitätssiegel SPORT

PRO GESUNDHEIT, das anfangs der Deutsche

Sportbund und dann der Deutsche

Olympische Sportbund (DOSB) in Zusammenarbeit

mit der Bundesärztekammer

auf den Weg gebracht haben, auch international

geradezu überschwänglich.

So ein Siegel sei europaweit bislang einmalig,

hieß es. Da gebe es nichts Vergleichbares.

Denn: In einer solchen Form

den Sport eng mit den Krankenkassen zu

verbinden, das habe noch kein anderes

Land geschafft. Auch das durfte gefeiert

Verlässlicher Wegweiser

werden beim Jubiläums-Festakt Ende November

in Berlin.

Allein die Zahlen dieser Erfolgsstory beeindrucken:

Mit mehr als 18.000 zertifizierten

Kursen in rund 8.000 Vereinen, mit

mehr als 35.000 Übungsleiterinnen und

Übungsleitern mit spezieller Ausbildung

in der Prävention, bietet der Sport heute

qualifizierte Gesundheitssportangebote.

Obendrein flächendeckend und zu sozial

verträglichen Preisen.

So lauteten seinerzeit die Wünsche an den

Gesundheitssport in Deutschland. Und so

ist es eingetreten.

Diese hochwertige und nach einheitlichen

Kriterien gestaltete Ausbildung hat auch

die Krankenkassen überzeugt. Seit 2001

erkennen sie das Siegel an und unterstützen

die damit ausgezeichneten Kurse.

Doch auch dabei heißt es für den Sport,

am Ball zu bleiben. Als in diesem Sommer

mit der Überarbeitung des Leitfadens

Prävention der Krankenkassen eine Verschlechterung

für den Sport drohte, gelang

es in vielen Gesprächen und mit vereinten

Kräften, die geplanten Änderungen rückgängig

zu machen. Gesundheitssport wird

weiter gefördert.

Aber auch die Aufgaben wachsen. Das

Durchschnittsalter unserer Bevölkerung

steigt stetig, und von der Idee allgemeiner

Gesundheitskompetenz sind wir noch

einiges entfernt. Bis wir alle gelernt haben,

lebenslang Sport zu treiben, vergehen

wahrscheinlich noch einmal mehr als

zehn Jahre. Doch das Siegel SPORT PRO

GESUNDHEIT wird dabei ein verlässlicher

Wegweiser sein.

Jörg Stratmann/

DOSB-Presse 46/2010

Die Redaktion der RTZ

wünscht Ihnen

eine friedvolle Adventszeit,

fröhliche und harmonische

Festtage sowie ein

gesundes, glückliches Jahr 2011!

Thema Inhalt

RTZ-Redaktion: rtz@rtb.de

Internet: www.rtb.de

Inhalt RTZ 12-2010

Titelbild: Impression von der

GYMMOTION 2009.

Foto: RTB/Richard Dohmen.

Thema 3

RTB-Forum 4

34. RTB-Verbandstag ............................... 4

Sportlerehrung und Neujahrstreffen . 7

Qualifizierung ............................................. 8

Nachruf Manfred Fieker ........................10

Vorschau 2. NRW-Turnfest ....................10

Historie Landesturnfeste .......................11

Aus den Fachbereichen 11

Gerätturnen ...............................................11

Korfball .......................................................12

Schneesport ...............................................13

Regionale

Ausschreibungen 14

Nachrichten

Turnverbände/-gaue 18

Rheinische

Turnerjugend 30

Personalia 31

Geburtstage im Januar ....................... 31

Impressum 9

3

rtz 12/2010


4 RTB-Forum

34. RTB-Verbandstag

Vor großen

Herausforderungen

Zukunftsweisende Entscheidungen, ein

zum Nachdenken anregendes Grundsatzreferat,

unterhaltsame Auftritte und konstruktive

Diskussionen: Der 34. Verbandstag

des Rheinischen Turnerbundes (RTB),

der am 23. Oktober 2010 im Theater und

Konzerthaus Solingen abgehalten wurde,

erwies sich für alle Beteiligten als ebenso

fruchtbar wie abwechslungsreich.

Mehr als 200 Delegierte sowie zahlreiche

Gäste – darunter der Präsident des Westfälischen

Turnerbundes (WTB), Michael

Buschmeyer, und der Präsident des Solinger

Sportbundes, Hartmut Lemmer – waren

der Einladung des RTB-Präsidiums in

eine der beiden Gastgeberstädte des 2.

NRW-Turnfestes 2011 (22. bis 25. Juni

2011 in Remscheid und Solingen) gefolgt,

um gemeinsam unter anderem die Weichen

für die Arbeit des Verbandes in den

kommenden zwei Jahren zu stellen.

Das Theater und Konzerthaus Solingen war Austragungsort

des diesjährigen RTB-Verbandstages.

Foto: Dr. Claudia Pauli.

DTB-Präsident hielt Grundsatzreferat

Eröffnet wurde der diesjährige RTB-Verbandstag

mit einer Matinee, in welcher

Rainer Brechtken, der Präsident des Deutschen

Turner-Bundes (DTB), mit einem

Grundsatzreferat den Schwerpunkt setzte.

Darin beschrieb der frühere Berufspolitiker

ausführlich die zu erwartende Situation

des Sports und speziell jene von Sportorganisationen,

er zog einen Vergleich zu den

aktuellen Gegebenheiten und skizzierte

den daraus resultierenden Anpassungsbedarf.

Der Präsident des zweitgrößten Spitzenverbandes

Deutschlands hatte für den

RTB-Verbandstag extra seinen Aufenthalt

bei der Turn-WM in Rotterdam (17. bis 24.

Oktober 2010; vgl. den separaten Artikel

dazu ab Seite 11) unterbrochen.

rtz 12/2010

DTB-Präsident Rainer Brechtken hatte extra seinen

Aufenthalt bei der Turn-WM in Rotterdam unterbrochen,

um am RTB-Verbandstag teilnehmen zu

können. Foto: Dr. Claudia Pauli.

Insbesondere die demographische Entwicklung

werde den Sport vor neue Herausforderungen

stellen, meinte Rainer

Brechtken. Die sinkende Anzahl an Kindern

sei gleichzeitig „von Konkurrenzen

belastet“: „Früher war es üblich, dass man

als Kind in den Sportverein geht. Heute ist

dies keineswegs mehr selbstverständlich.

Vielmehr sind die Kinder zum Teil sogar

überfordert von den Angeboten“, so der

DTB-Präsident weiter. Er appellierte daher

an die Vereine, sich stärker zu profilieren,

um gegen die Konkurrenz bestehen zu

können. Speziell die Aus- und Fortbildung

von Trainerinnen und Trainern, Übungsleiterinnen

und Übungsleitern müsse

gewährleistet sein. Genauso müssten die

Turnverbände ihre Grundlagenausbildung

stärken. Schließlich habe diese Relevanz

für andere Sportarten: „Man wird mit Kinderturnen

ein besserer Fußballer, ein besserer

Leichtathlet usw. Unsere Aufgabe ist

es, diese Grundlagenausbildung durchzuführen.

Diese Kompetenz haben wir, nicht

die anderen Fachverbände!“

Als „sehr ernst“ schätzte Rainer Brechtken

die Lage bei den Mitgliederzahlen

ein. So seien – im gesamten Sportsystem

– dramatische Einbrüche bei den 25- bis

55-Jährigen zu verzeichnen, da die Personen

in dieser Altersgruppe lieber in ein

Fitnessstudio gingen, weil sie dort zeitlich

flexibler seien als im Verein. „Wir müssen

diese Menschen unbedingt in den Vereinen

halten“, forderte der DTB-Präsident

die Anwesenden auf.

Abschließend ließ es sich Rainer Brechtken

nicht nehmen, die Ausrichter des 2.

NRW-Turnfestes 2011 aufzufordern, auch

darüber hinaus GEMEINSAM zu arbeiten:

„Es ist wichtig eine Struktur zu wählen, die

einen gemeinsamen Turnverband für ein

Bundesland vorsieht. Ich selbst bin grandios

gescheitet dabei, das in Baden-Württemberg

zu erreichen, aber um mit unseren

Angeboten an die Menschen heranzukommen,

brauchen wir dies. Man muss nicht

alles zweimal anbieten - macht´s bitte

gemeinsam!“

Erstmals Arbeitskreise eingerichtet

Das Grundsatzreferat diente nicht zuletzt

der Einstimmung auf die Arbeitskreise, die

der RTB in diesem Jahr erstmals in den

Verbandstag integrierte. In drei Gruppen

tauschten sich die Anwesenden vor Beginn

des Parlamentarischen Teils so intensiv,

wie es in der Kürze der Zeit möglich war,

zu den Themen „Aufgaben der Turngaue“

(Leitung: Gerhard-Georg Krainhöfner, Vizepräsident

des Bayerischen Turnverbandes),

„Wünsche der Vereine“ (Leitung: Walter

Probst, ehemaliger Hauptgeschäftsführer

des Landessportbundes Nordrhein-

Westfalen) und „Fusionen im Sport“ (Leitung:

Henning Schreiber, Referatsleiter im

Sportministerium des Landes Nordrhein-

Westfalen) aus. Im Parlamentarischen Teil

II präsentierten die einzelnen Arbeitskreise

die erarbeiteten, wesentlichen Ergebnisse

dem Plenum, das damit Ansatzpunkte für

weitere Überlegungen zu den einzelnen

Themen erhielt.

Henning Schreiber aus dem Sportministerium des

Landes Nordrhein-Westfalen, leitete einen der

insgesamt drei Arbeitskreise. Foto: RTB/Richard

Dohmen.


RTB „auf einem guten Weg“

Der im Anschluss an die Arbeitskreise abgehaltene

Parlamentarische Teil I konnte

zügig abgewickelt werden. Die Berichte

des RTB-Präsidenten Hans-Jürgen Zacharias

und die Berichte der Präsidiumsmitglieder

wurden vom Verbandstag ebenso

zustimmend zur Kenntnis genommen wie

der Bericht von Heinz-Joachim Güllüg zu

den Jahresabschlüssen 2008 und 2009.

Vom laufenden Haushaltsjahr 2010 stellte

der Vizepräsident Finanzen im RTB die Zahlen

bis einschließlich zum 30. August vor.

Er bemerkte, dass es im Jahr 2010 keine

wesentlichen Abweichungen im Vergleich

zum Vorjahr gebe und sich der RTB „auf

dem richtigen Weg“ befinde. Der Verbandstag

nahm auch diesen Bericht zustimmend

zur Kenntnis. Nach den Ausführungen von

Heinz Laschet, einem der Rechnungsprüfer,

zu den Jahresabschlüssen 2008 und 2009

und auf Empfehlung von RTB-Ehrenpräsident

Hans-Gerd Hasley entlasteten die Delegierten

anschließend das Präsidium.

Sabine Schütt-Schlarb nun offiziell im

Amt

Auch beim diesjährigen Verbandstag standen

Wahlen an: Zur RTB-Vizepräsidentin

Gesellschaftspolitik wurde einstimmig Sabine

Schütt-Schlarb gewählt, die nach dem

Ausscheiden ihres Vorgängers Gerhard

Gente durch das Präsidium des RTB bestellt

worden und bereits seit Herbst 2009 kommissarisch

in dieser Funktion tätig war.

Verdiente Mitglieder geehrt

Anschließend hatten RTB-Präsident Hans-

Jürgen Zacharias und die „nun ganz offiziell“

zuständige Vizepräsidentin, Sabine

Schütt-Schlarb, die Ehre, Verbandsangehörige

für ihre Verdienste um den Sport

auszuzeichnen. So durfte Heidi Muche die

Willi-Schwarz-Medaille entgegennehmen

und Annika Rejek die Helmut-Bantz-Medaille.

Klaus Bauer erhielt ein Weinpräsent

(vgl. dazu ausführlich die separaten

Kästen) . Außerdem entschieden die Delegierten

des 34. RTB-Verbandstages, dem

langjährigen und in Solingen nicht anwesenden

Präsidiumsmitglied Gerhard Gente

die RTB-Ehrenmitgliedschaft anzutragen.

Neue Beitragsfestsetzung beschlossen

Nach diesem, bei einer jeden Versammlung

besonders erfreulichen Teil standen

als Tagesordnungspunkt 15 mehrere Sat-

zungsänderungen zur Abstimmung an,

die teils intensiv und kontrovers diskutiert,

mehrheitlich jedoch von den Delegierten

beschlossen wurden. Die bislang gültige

Satzung wird derzeit mit den beim 34.

RTB-Verbandstag gefassten Beschlüssen

überarbeitet und steht demnächst in ihrer

aktuellen Fassung auf der RTB-Homepage

unter www.rtb.de zum Download bereit.

Die Delegierten stimmten auch einer neuen

Beitragsfestsetzung zu: Ab dem 1. Januar

2011 wird der Beitrag pro Mitglied

um 0,14 Euro erhöht, nachdem zuvor 13

Jahre lang keine Anhebung vorgenommen

worden war. Ab dem kommenden Jahr gilt

nun die nachfolgende Beitragsfestsetzung

(Beitragsanteil RTB, DTB-Anteil eingeschlossen):

Kinder und Jugendliche bis 18

Jahre: 1,85 Euro pro Mitglied, Erwachsene

ab 19 Jahren: 2,20 Euro pro Mitglied.

Turnfest-Lotterie aufgelegt

Interessiert verfolgten die Anwesenden

die Ausführungen von RTB-Präsident

Hans-Jürgen Zacharias und Klaus Hinger,

Geschäftsführer des 2. NRW-Turnfestes, zu

dem Großereignis im Jahr 2011, das der

RTB gemeinsam mit dem Westfälischen

Turnerbund (WTB) ausrichtet. Die Vorbereitungen

für das Turnfest laufen bereits

seit vielen Monaten auf Hochtouren. So

wird es beispielsweise im Theater und Konzerthaus

Solingen, Durchführungsort des

34. RTB-Verbandstages, eine große Ausstellung

zum Thema „200 Jahre Turnen in

Deutschland“ geben. Die Ausschreibung

zum Turnfest ist Mitte Oktober erschienen

und steht auf der Veranstaltungshomepage

unter www.turnfest2011.de zum

Download zur Verfügung. Außerdem wurde

eine Turnfest-Lotterie aufgelegt, mit

welcher die Finanzierung des Großereignisses

wesentlich unterstützt werden soll

(vgl. Artikel auf Seite 10).

Abwechslungsreicher Auftakt

Die Matinee zum Auftakt des 34. RTB-

Verbandstages prägten neben dem von

DTB-Präsident Rainer Brechtken gehaltenen

Grundsatzreferat Grußworte des

Oberbürgermeisters der Stadt Solingen,

Norbert Feith, und von Professor Klaus

Schäfer, Staatssekretär im Ministerium für

Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport,

die amüsanten Vorführungen des Duos

„Tante Luise & Herr Kurt“, das zugleich

anstelle eines Moderators durch das Programm

führte, sowie akrobatische, tänze-

RTB-Forum

rische und musikalische Einlagen zahlreicher

Gruppen.

„Tante Luise (r.) und Herr Kurt“ sorgten in Solingen

für einen amüsanten Auftakt. Foto: RTB/Richard

Dohmen.

Auszüge aus den Grußworten:

Norbert Feith, Oberbürgermeister

der Stadt Solingen:

Norbert Feith. Foto: RTB/Richard Dohmen.

„Die Städte Remscheid und Solingen

freuen sich außerordentlich auf das 2.

NRW-Turnfest. Der Verband geht hier

heute gewissermaßen ins Trainingslager.

Das Turnfest wird für alle Beteiligten

eine große Herausforderung, es

ist finanziell und organisatorisch ein

mutiger Plan, aber wir sind auf einem

guten Weg. Wir werden unsere Partnerstädte

dazu einladen, so dass wir

beim Turnfest auch internationales

Flair haben. Wir freuen uns auch auf

das Rahmenprogramm wie die Turngala

oder die Akademie, bei der in mehr

als 100 Workshops Geist und Körper

angesprochen werden. Wir werden

gute Gastgeber sein und alle Gäste

mit offenen Armen empfangen.“

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rtz 12/2010


6 RTB-Forum

Professor Klaus Schäfer,

Staatssekretär:

Professor Klaus Schäfer.

Foto: RTB/Richard Dohmen.

„Ich bedanke mich im Namen der

Landesregierung herzlich für die Einladung

und möchte Ihnen Grüße von

der Sportministerin des Landes NRW,

Ute Schäfer, überbringen. Der Sport

ist die größte Selbstorganisation in

Deutschland. Es ist beachtenswert,

dass mit ehrenamtlicher Tätigkeit

eine so wichtige Aufgabe geleistet

wird – der Sport lebt von Ehrenamtlichkeit.

Die Schule leistet rund 30

bis 35 Prozent der Bildung, der Rest

– und damit der Großteil – wird über

Ehrenamtlichkeit vermittelt. Vereine

spielen da eine besondere Rolle. Da

Kinder Bewegung brauchen, wenn

sie ganze Persönlichkeiten werden

wollen, müssen wir daran arbeiten,

möglichst viele Kinder für sportliche

Aktivitäten zu gewinnen und sie dabei

zu halten. Konkurrenz erhalten die

Vereine inzwischen auch durch die

Ganztagsschule. Sie ist eine notwendige

Weiterentwicklung der Schule,

und Vereine sollten dorthin gehen,

wo Kinder sind. Kinder kommen nicht

mehr, so wie früher, sondern man muss

aktiv um sie werben, also zum Beispiel

die Vereine stärker in die Ganztagsschule

einbinden und Sport als einen

zentralen Punkt dort einführen. Sport

wirkt prägend auf ein Leben in jeder

Altersstufe, Sport ist ein gestaltendes

Element in unserer Gesellschaft.“

rtz 12/2010

Laudatio auf Heidi Muche

Gehalten von RTB-Präsident

Hans-Jürgen Zacharias

Heidi Muche (l.) erhält aus den Händen von Sabine

Schütt-Schlarb die Willi-Schwarz-Medaille.

Foto: Dr. Claudia Pauli.

„Heidi Muche hat kürzlich ihre Tätigkeit

als Vorsitzende der Präsidialkommission

Frauen des Rheinischen Turnerbundes

beendet und es ist deshalb an der Zeit,

„Danke“ zu sagen. Heidi ist im Alter von

sechs Jahren in die Kinderturnabteilung

des TuS Waldbröl eingetreten. Bereits

nach wenigen Jahren hat sie sich

als Helferin in diesem Verein engagiert.

Nach Abschluss ihres Studiums an der

Deutschen Sporthochschule in Köln

stellte sie sich dem Turngau Aggertal

als Jugendwartin zur Verfügung.

Es folgten zwei Jahre als Landesjugendfachwartin

Gerätturnen im RTB. 1984

übernahm sie den Vorsitz der RTJ. Dieses

Amt übte sie zwölf Jahre lang aus, stellte

sich dann für das Amt der Frauenbeauftragten

im RTB-Präsidium zur Verfügung,

das 2004 als Bestandteil des Verbandsbereichs

Gesellschaftspolitik in den Vorsitz

der Präsidialkommission Frauen überführt

wurde.

Der RTB würdigte ihre Tätigkeit durch

die Verleihung der Ehrennadel. Für ihr

über den RTB hinausgehendes Engagement

verlieh der DTB ihr den Ehrenbrief

mit silberner Ehrennadel.

Heidi hatte sich gewünscht, im Kreis ihrer

Frauen verabschiedet zu werden. Das war

wegen der gleichzeitig stattfindenden RTB-

Hauptausschusssitzung nicht möglich. Ich

denke aber, dass der Verbandstag für eine

so lange ehrenamtliche Tätigkeit den richtigen

Rahmen für eine Verabschiedung bietet.

Heidi ist eine der wenigen, die den früheren

stellvertretenden Vorsitzenden des

RTB, Dr. Willi Schwarz, noch persönlich gekannt

hat. Für sie ist es deshalb sicherlich

eine besondere Auszeichnung, wenn sie

heute die „Willi-Schwarz-Medaille“ überreicht

bekommt, die ihr das RTB-Präsidium

verliehen hat. Danke, liebe Heidi.“

Laudatio auf Klaus Bauer

Gehalten von RTB-Präsident

Hans-Jürgen Zacharias

Klaus Bauer bedankt sich bei Sabine Schütt-

Schlarb für das Präsent. Foto: Dr. Claudia Pauli.

„Bei Klaus Bauer geht es heute nicht darum,

sich für seine jahrzehntelange Tätigkeit

in der Gymnastik und im Männerturnen

zu bedanken. Das ist Vergangenheit

und Klaus hat höchste Auszeichnungen

dafür vom RTB und DTB erhalten.

Klaus ist durch Zufall auf einem ganz anderen

Gebiet ein wertvoller Mitarbeiter für

den RTB geworden und das kam so: Wir

trafen uns 2003 bei einer Veranstaltung

ehemaliger leitender Polizeibeamter und

kamen dabei über private Interessen ins

Gespräch. Ich erfuhr, dass Klaus an der

Uni Köln studierte und viel mit Büchern

umzugehen hatte. Da habe ich ihn verhaftet,

das heißt, ich habe ihn gebeten sich

unseres Archivs anzunehmen.

Und das macht der Klaus seit Beginn

2004. Mit Computer, Scanner, Kartenlesegerät

und einer speziellen Software

hat er eine Bestandsaufnahme gemacht,

Überflüssiges entsorgt und neue Sachen

integriert.

Klaus ist aber nicht nur unser „Bücherwurm“

geworden, sondern ein Spezialist in

Sachen Archiv. 2008 hat er es geschafft,

mit seiner Datei online zu gehen, zunächst

noch unter einer speziellen Anschrift. Heute

braucht man aber nur noch die RTB-

Seite www.rtb.de aufzurufen und den Link

„Archiv“ anzuklicken, und schon kann man

stöbern in alten Turnfestbüchern bis hin zu

Protokollen von Sitzungen unseres Hauptausschusses.

Das ist einmalig, hat mir Werner Mais verraten,

der frühere DTB-Vizepräsident und

Ehrenpräsident des Hessischen Turnverbandes,

der ein Freund von Archivarbeit

ist und diese sogar als Verbandsaufgabe

in der DTB-Satzung verankert wissen will.

Klaus, wir sind stolz auf Dich und danken

Dir!“


Laudatio auf Annika Rejek

Gehalten von Wilfried Braunsdorf,

Vizepräsident Olympischer Sport im RTB

Annika Rejek mit Wilfried Braunsdorf (l.) und Hans-

Jürgen Zacharias. Foto: RTB/Richard Dohmen.

„Ehrgeiz ist ein schmaler Grat“ – Angefangen

hat alles mit dem Mutter- und Kindturnen

beim TSV Bayer 04. Während sie

da mitgemachte, trainierte ihre drei Jahre

ältere Schwester Meike in ihrer Sichtweite

schon bei den Sportgymnastinnen. Annika

hatte zwar Spaß beim Turnen, aber doch

gespürt, dass Wettkämpfe an den Geräten

nicht so ihr Fall waren. Die Übungen mit

Ball, Band, Reifen und Seil waren viel interessanter,

das wollte sie auch machen. Im

Alter von sieben Jahren ist sie dann in die

Gruppe von Barbara Klima gekommen.

Ihre Stärken? Sicherlich ihre Disziplin und

ihr Ehrgeiz, wenngleich das mit dem Ehrgeiz

so eine Sache ist. Das ist ein schmaler

Sportlerehrung und Neujahrstreffen

Grat. Zu ehrgeizig zu sein, kann auch eine

Schwäche sein! Wenn bei ihr zum Beispiel

im Training etwas vier oder fünf Mal nicht

klappt, dann wird sie ungeduldig. Sie hat

halt einen Hang zur Perfektion.“

Annika Rejeks persönlicher Werdegang in

Auszügen:

• Vor 2002 gewann sie zahlreiche Titel

bei Deutschen Jugendmeisterschaften.

• 2002 wurde Annika Rejek vierfache

Deutsche Meisterin beim Deutschen

Turnfest in Leipzig.

• 2002 erfolgte der Wechsel in die Nationalmannschaft

Gruppe nach Wattenscheid,

sie nahm an EM und WM 2003

teil.

• Annika Rejek verblieb bis Mitte 2005

in der Gruppe in Wattenscheid, danach

wechselte sie zurück nach Leverkusen.

• 2006 war Annika Rejek als Einzelgymnastin

zurück bei den Deutschen Meisterschaften.

• 2007 kehrte sie nach den erfolgreichen

Deutschen Einzelmeisterschaften zurück

in die Nationalmannschaft Gruppe.

• Nach der Aufhebung der Nationalmannschaft

Gruppe machte Annika Rejek im

Einzelbereich weiter.

• 2008 gewann sie den Deutschen Meistertitel

im Finale Reifen und erzielte

weitere gute Platzierungen.

kreis

sport

bund

des rheinisch-Bergischen Kreises e.V.

Erneut in anderem Rahmen

Das dritte Januarwochenende 2011 ist gleich „doppelt“ eine

Reise nach Bergisch Gladbach wert: Am Samstag, den 15. Januar

wird die RTB-Sportlerehrung 2010 durchgeführt, einen Tag

später findet das gemeinsame Neujahrstreffen 2011 des Rheinischen

Turnerbundes (RTB) und des Kreissportbundes Rheinisch

Bergischer Kreis (KSB RBK) statt. Anders als in diesem Jahr, als

Neujahrstreffen und Sportlerehrung nacheinander und in der

Sporthalle auf dem Gelände der Landesturnschule (LTS) ausgetragen

wurden, erfolgt 2011 somit wieder eine Trennung.

Gleichzeitig hat die Sportlerehrung eine inhaltliche Veränderung

erfahren: Während in der Vergangenheit die zu ehrenden Athletinnen

und Athleten stets nacheinander bzw. in Mannschaften

auf die Bühne gebeten und dort für ihre Erfolge ausgezeichnet

wurden, wirken sie nun aktiv an der Veranstaltung mit. „Es wird

keine traditionelle Sportlerehrung wie in früheren Jahren geben,

sondern eine große Turngala, bei der sich möglichst alle Fachgebiete

mit einer Darbietung präsentieren sollen – gewisserma-

RTB-Forum

• 2009 war Annika Rejek die überragende

Sportlerin beim Internationalen

Deutschen Turnfest in Frankfurt am

Main: Dort wurde sie siebenfache Deutsche

Meisterin! Sie gewann im Einzel

den Mehrkampf, die Finals mit Reifen,

Band und Ball und holte mit der Gruppe

des TSV Bayer 04 Leverkusen sowohl

im Mehrkampf als auch in den beiden

Finals die Goldmedaille.

Für den guten Zweck

Beim 34. RTB-Verbandstag wurde

eine spontane Spendenaktion für die

Hinterbliebenen des bei einem Busunglück

ums Leben gekommenen

Turnkameraden aus dem Turnverband

Aggertal-Oberberg sowie für

diejenigen, die bei dem Unfall zum

Teil schwer verletzt wurden (vgl. RTZ

8/2010), durchgeführt. 557,10 Euro

kamen dabei seitens der Delegierten

zusammen.

Mehr: Ergänzend empfehlen sich die

Ausführungen von Richard Dohmen zum

RTB-Verbandstag auf der RTB-Homepage

unter www.rtb.de.

Dr. Claudia Pauli

ßen eine GYMMOTION in kleinerer Ausführung. Im Optimalfall

wirken die zu Ehrenden daran mit, so dass die Zuschauer sie in

Aktion erleben und die Moderatoren sie in diesem Zusammenhang

näher vorstellen können“, erläutert Marc Kollbach, Referent

Veranstaltungen beim RTB. Im Anschluss an die Turngala

werden die zu Ehrenden in die Mensa der Schule zu einem Imbiss

eingeladen, wo ihnen auch noch einmal von offizieller Seite

gratuliert wird.

Die etwa zwei Stunden dauernde Turngala ist eine öffentliche

Veranstaltung. Sie wird in der Sporthalle der Integrierten Gesamtschule

Paffrath, Borngasse 86 in 51469 Bergisch Gladbach,

durchgeführt. Eingebunden in die Veranstaltung sind zahlreiche

Sportlerinnen und Sportlern aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen.

Die Turngala beginnt um 18.00 Uhr, der Einlass erfolgt

ab 17.00 Uhr. Aktuelle Informationen, zum Beispiel zum

Kartenverkauf, sind auf der RTB-Homepage unter www.rtb.de

erhältlich.

Das Neujahrstreffen von RTB und KSB RBK tags zuvor wird analog

zu den Veranstaltungen bis 2009 abgehalten: Es findet in

den Konferenzräumen der Landesturnschule statt und beinhaltet

unter anderem ein Impulsreferat sowie musikalische Untermalung.

Für das Neujahrstreffen, zu dem Sie ebenfalls auf der

RTB-Homepage aktuelle Informationen erhalten, ist ein Zeitrahmen

von 11.00 bis 13.00 Uhr vorgesehen. CP

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8 RTB-Forum

rtz 12/2010

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Qualifizierung 2011

ACHTEN SIE AUCH AUF UNSEREN

FRÜHBUCHERRABATT

Der Lehrgangsplan 2011 ist erschienen.

Seit Ende November sind auch alle Ausund

Fortbildungsangebote auf der RTB-

Homepage unter www.rtb.de im Bereich

Qualifizierung einsehbar. Hier finden Interessierte

zudem Aktuelles und Informationen

über freie Lehrgangsplätze.

Die Broschüre „Qualifizierung 2011“ kann

über die RTB-Geschäftsstelle angefordert

werden.

Ansprechpartner für nähere Informationen,

Beratung und Anmeldungen sind:

Gertrud Konrad, Tel.: 02202/2003-12,

E-Mail: konrad@rtb.de

Robert Wagner, Tel.: 02202/2003-26,

E-Mail: wagner@rtb.de

Florian Klug, Tel.: 02202/2003-24,

E-Mail: klug@rtb.de.

Bildungsdialog 2010 –

die Zweite

Auf Wunsch der Teilnehmer der Frühjahrsveranstaltung

des Bildungsdialogs fand

eine zweite Veranstaltung im September

dieses Jahres in der Landesturnschule

statt. Wieder konnte die Vizepräsidentin

Lehre und Ausbildung, Ute Jerzynski, zahlreiche

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

aus den Reihen der Turngaue/Turnverbände

begrüßen.

Schwerpunkt dieser Sitzung war die Abstimmung

und Koordination der Ausbildungsmaßnahmen

im Bereich der

C-Lizenzausbildungen und B-Lizenzausbildungen

Prävention. Die Ausbildung der

Übungsleiter/innen und Trainer/innen in

unseren Vereinen ist ein zentrales Thema

in der Bildungsarbeit und der Bildungsdialog

soll dazu führen, Maßnahmen zielgerichteter

und effizienter im Hinblick auf

die Auslastung (weniger stornierte Maßnahmen)

zu gestalten.

Hier soll weiter am Prozess der bedarfsgerechten

Angebote gearbeitet werden – mit

dem Ziel, regionale Abstimmung zu erzielen

und eine an Ausbildungsschwerpunkten

orientierte Maßnahmenplanung zu

erreichen. Hierzu ist vor allem die Kommunikation

untereinander wichtig, die in der

Vergangenheit vernachlässigt wurde. Auf

regionalen Ebenen im Verband benachbarter

Turngaue/Turnverbände sind hier

jedoch schon erfolgreich Aktivitäten im

Gange, die zu einer besseren Abstimmung

des gesamten Aus- und Fortbildungskataloges

dienen.

Neben diesem zentralen Thema wurden

auch weitere Maßnahmen abgestimmt.

Außerdem wurde ein RTB-Lizenzwegweiser

vorgestellt. In diesem Zusammenhang zeigte

sich, dass Informationsbedarf sowohl bei

den Verantwortlichen in den Geschäftsstellen

der Turngaue/-verbände als auch bei

Vereinen und Lizenzinhabern besteht.

Der Lizenzwegweiser ist im Download-Bereich

auf der RTB-Homepage abrufbar und

kann auch auf den Seiten der Turngaue/

Turnverbände eingestellt werden.

Auch wenn nur acht von 19 Turngauen/

Turnverbänden an der Tagung teilnahmen

(ein Wermutstropfen ist vor allem die fehlende

Rückmeldung von einigen Gauen/

Verbänden), zeugen die regen Diskussionen

und die fruchtbaren Ergebnisse vom

Erfolg der Veranstaltung.

Der nächste Bildungsdialog findet im

Frühjahr 2011 in Bergisch Gladbach statt.

Robert Wagner

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der zweiten Veranstaltung des Bildungsdialoges. Untere Reihe (v.l.): Hellmer Wiethoff (Sport der Älteren), Gudrun Goldau

(Turnverband Köln), Rainer Goecke (Turnverband Wuppertal). Obere Reihe (v.l.): Heinz Hersel (Turnverband Köln), Monika Wiethoff (Sport der Älteren), Ute

Jerzynski (RTB-Vizepräsidentin Lehre und Ausbildung), Sebastian Funk (RTJ-Vorstand), Anja Gerhardt (Gemeinschaft Essener Turnvereine), Sven Theisen (Turnverband

Rechter Niederrhein), Walter Panhey (Turnverband Rhein-Ruhr), Florian Klug (RTB-Geschäftsstelle), Wilfried Braunsdorf (Turngau Aachen), Andreas Willi

Heuer (PK Lehre und Ausbildung), Jürgen Finke, Ute Klein (beide Turnverband Aggertal-Oberberg), Jürgen Schönenborn (Bergischer Turngau).

Foto: Robert Wagner


Übersicht Trainer-/Übungsleiter-Ausbildungen 2011

1. Lizenzstufe (C-Lizenz)

Modul 1 Übungsleiter C, Trainer C - Basisqualifizierung

LG-Nr.

1. Maßnahme: 07.01. - 09.01. (1. Folge) 05.02.–06.02. (2. Folge) 101

2. Maßnahme: 01.07.–03.07. (1. Folge) 16.07.–17.07. (2. Folge) 102

3. Maßnahme: 09.09.–11.09. (1. Folge) 24.09.–25.09. (2. Folge) 103

Modul 2 Übungsleiter C Breitensport–Kinder und Jugendliche

1. Maßnahme: 18.03.–20.03. (1. Folge) 01.04.–03.04. (2. Folge) 111

2. Maßnahme: 14.10.–16.10. (1. Folge) 18.11.–20.11. (2. Folge) 112

Modul 3 Übungsleiter C–Kinderturnen

06.05.–08.05. (1. Folge) 20.05.–22.05. (2. Folge) 08.07.–10.07. (3. Folge) 121

Modul 3 Übungsleiter C–Eltern-Kind / Kleinkinderturnen

06.05.–08.05. (1. Folge) 20.05.–22.05. (2. Folge) 08.07.–10.07. (3. Folge) 122

Modul 2 Trainer C Breitensport–Erwachsene

1. Maßnahme: 18.03.–20.03. (1. Folge) 08.04.–10.04. (2. Folge) 113

2. Maßnahme: 30.09.–02.10. (1. Folge) 14.10.–16.10. (2. Folge ) 114

Modul 3 Trainer C Breitensport–Fitness und Gesundheit

04.11.–06.11. (1. Folge) 25.11.–27.11. (2. Folge) 02.12.–04.12. (3. Folge) 123

Modul 3 Trainer C Breitensport–Fitness / Aerobic

21.10.–23.10. (1. Folge) 11.11.–13.11. (2. Folge) 25.11.–27.11. (3. Folge) 124

Modul 3 Trainer C Leistungssport – Gerätturnen

(Abschluss der Ausbildung 2010)

07.01.–09.01. (1. Folge) 18.02.–20.02. (2. Folge) 25.02.–27.02. (3. Folge) 131

Modul 2 Trainer C Leistungssport–Gerätturnen

25.11.–27.11. (1. Folge) 09.12.–11.12. (2. Folge) 115

Modul 3 Trainer C – Rhönradturnen

(Abschluss der Ausbildung 2010)

18.06.–19.06. (1. Folge) 09.07.–10.07. (2. Folge) 16.07.–17.07. (3. Folge) 132

Modul 2 und 3 Trainer C–Korfball

24.10.–30.10. (1. Folge) 12.11.–13.11. (2. Folge) 133

2. Lizenzstufe (B-Lizenz, Prävention)

Basismodul Prävention

1. Maßnahme 19.02.–20.02. 201

2. Maßnahme 07.05.–08.05. (in Kooperation mit KSB Rhein-Berg) 3501

Aufbaumodul Profil Haltung und Bewegung

1. Maßnahme 14.03.–18.03. 214

2. Maßnahme 17.06.–19.06. (1. Folge)

09.07.–10.07. (2. Folge) (mit KSB Rhein-Berg) 3503

Aufbaumodul Entspannung und Stressbewältigung

1. Maßnahme 23.09.–25.09. (1. Folge)

15.10.–16.10. (2. Folge) (mit KSB Rhein-Berg) 3502

2. Maßnahme 15.01.–16.01. (1. Folge) 26.02–27.02 (2. Folge)

12.03.–13.03. (3. Folge) im Turngau Aachen

RTB-Forum

Impressum

Rheinische Turnzeitung

63. Jahrgang / ISSN 0723-4260

Herausgeber

Rheinischer Turnerbund e.V.

Paffrather Straße 133

51465 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202-2003-0

Telefax: 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

Schriftleitung und verantwortlich

für die Herausgabe: Dieter Weymans

Die Rheinische Turnzeitung erscheint monatlich

in der ersten Woche des Monats

und ist das amtliche Mitteilungsblatt des

Rheinischen Turnerbundes.

Redaktion

Dr. Claudia Pauli / cp-presse

Telefon: 01 73-4 97 49 80

E-Mail: claudia.pauli@cp-presse.de

oder rtz@rtb.de

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-21

Telefax 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

Gestaltung

Dr. Claudia Pauli, Richard Dohmen,

Sabine Hafner (RASS GmbH & Co. KG)

Es können nur Berichte, Fotos etc. veröffentlicht

werden, die der Redaktion der RTZ

von dem jeweiligen Turnverband/-gau bzw.

Fachbereich zugehen. Die Vereine werden

entsprechend gebeten, ihre Artikel, Bilder

etc. an den jeweiligen Turn verband/-gau

bzw. Fachbereich zu senden. Die Redaktion

behält sich vor, die Einsendungen vor der Veröffentlichung

zu bearbeiten. Für die Inhalte

der Rubriken „Regionale Ausschreibungen“

und „Nachrichten Turnverbände/-gaue“

sind allein die Turnverbände bzw. -gaue verantwortlich.

Die darin getroffenen Aussagen

müssen nicht der Meinung der RTZ-Redaktion

entsprechen. Nachdruck, auch auszugsweise,

ist erwünscht (mit Quellenangabe).

Um ein Belegexemplar wird gebeten.

Redaktionsschluss

10. des Vormonats

Anzeigenleitung

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-0

Telefax: 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

Media-Daten vom 1. Oktober 2000.

Abonnement

Die Abonnementverwaltung liegt beim

RTB. Bestellungen und Abmeldungen sind

an den RTB zu richten.

Die Jahresbezugsgebühr beträgt 27,– E inkl.

Porto und Mehrwertsteuer. Der Abonnementvertrag

ist auf unbestimmte Zeit geschlossen,

falls nicht ausdrücklich anders

vereinbart.

Produktion

RASS GmbH & Co. KG

Druck und Kommunikation

Höffenstraße 20-22

51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202-2 99 49-0

Telefax: 02202-2 99 49-27

E-Mail: info@rass.de

9

rtz 12/2010


10 RTB-Forum

Manfred Fieker †

Manfred Fieker beim 4. RTB-Fitness- und

Gesundheitskongress im September in Solingen.

Foto: RTB/Richard Dohmen.

Der Turnverband Niederberg hat im

November mit Manfred Fieker (* 2.

Mai 1942) nicht nur einen nahestehenden

Menschen, sondern auch

einen klugen Ratgeber und Freund

verloren. Er war jahrelang Vorstandsmitglied

im Turnverband und hat zusammen

mit seiner Frau Annegret

für und mit den älteren Turnern und

Turnerinnen gearbeitet.

„Der bewegte Kopf“ war sein Markenzeichen

und brachte seine Vorstellung

von körperlicher und geistiger

Fitness zum Ausdruck.

Der Rheinische Turnerbund (RTB)

trauert um einen Referenten, der

noch beim letzten Fitness- und Gesundheitskongress

aktiv war und

sich auch sonst besonders für das

Fachgebiet der Älteren (seit 2004)

stark gemacht hat. Darin war er mit

der Organisation von Tagungen,

der Öffentlichkeitsarbeit und zahlreichen

Dokumentationen betraut.

Zudem vertrat er den RTB beim Landessportbund

Nordrhein-Westfalen

und nutzte seine Verbindungen zu

anderen Organisationen, um die Arbeit

im RTB zu fördern.

Mit Manfred Fieker hat einer den

Turnboden für immer verlassen, dessen

„trockener Humor“ nur von seiner

Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft

und Neugier übertroffen wurde.

Klaus Hinger

1. Vorsitzender Turnverband

Niederberg

Hans-Jürgen Zacharias

RTB-Präsident rd/mw

rtz 12/2010

Vorschau 2. NRW-Turnfest 2011

Lotterie zu Gunsten des

2. NRW-Tunfestes 2011

Die Ausrichtung eines Landesturnfestes kostet viel Geld und zur Deckung der Ausgaben

fehlt noch einiges. Die Zeiten, in denen Kommunen direkt oder indirekt zur Finanzierung

solcher Veranstaltungen beigetragen haben bzw. beitragen durften, sind leider vorbei.

Um die Finanzierung des 2. NRW-Turnfestes 2011 sicher zu stellen, haben wir einmal

über den Tellerrand hinausgeschaut und nach seriösen und erfolgreichen Vorbildern Ausschau

gehalten – und sind dabei fündig geworden.

Gestoßen sind wir auf die Paritätische Geldberatung e.G., die bundesweit mit ihren Mitgliedsorganisationen

seit Jahrzehnten Lotterien betreibt, um finanzielle Unterstützung

für soziale Projekte zu erreichen (im Jahr 2008 erhielten Paritätische Mitgliedsorganisationen

für über 2.400 Projekte rund 48,1 Millionen Euro aus den Mitteln der „Aktion

Mensch“, der GlücksSpirale und der ARD-Fernsehlotterie).

Der Hauptausschuss des Rheinischen Turnerbundes hat diesen Gedanken aufgegriffen

und auf Vorschlag des Präsidiums beschlossen, auch www.turnfest2011.de eine derartige Lotterie einzuführen.

Der Westfälische Turnerbund hat dem Vertrieb der Lose in seinem Zuständigkeitsbereich

zugestimmt.

Prominentestes Vorbild für eine solche Lotterie ist übrigens seit 1842 die Dombaulotterie

in Köln. Sie dient mit großem Erfolg der Erhaltung des Doms. Wir sind also mit einer

Turnfestlotterie in bester Gesellschaft.

Das Prinzip der Turnfestlotterie

40 Cent von jedem für einen Euro verkauften Los fließen steuerfrei in unseren Turnfesthaushalt.

60 Cent werden für Geldgewinne, Werbung und Sachkosten benötigt.

Der Gewinnplan sieht bei einer Serie von 30.000 Losen folgende Ausschüttungen vor:

1 x 500,00 € 500,00 €

2 x 50,00 € 100,00 €

10 x 20,00 € 200,00 €

10 x 10,00 € 100,00 €

50 x 5,00 € 250,00 €

500 x 2,00 € 1.000,00 €

6850 x 1,00 € 6.850,00 €

7423 9.000,00 €

Wir beabsichtigen, im Jahr 2011 fünf Serien zu erwerben, womit wir bei entsprechendem

Absatz bis zu 60.000 Euro in den Turnfesthaushalt einbringen könnten und für die Käufer

bis zu 45.000 Euro an Gewinnausschüttungen zur Verfügung stünden.

Die Lotterie soll am 1. Januar 2011 beginnen. Wir bauen auf die Turngaue/Turnverbände

und Vereine, dass sie durch den Kauf von Losen bei der Finanzierung des Turnfestes

mithelfen.

Einzelheiten der Durchführung werden unmittelbar nach der Genehmigung der Lotterie

durch das Innenministerium Nordrhein-Westfalen auf den Internetseiten des RTB und

des WTB veröffentlicht.

Hans-Jürgen Zacharias

Die Ausschreibung im WWW

Die Ausschreibung zum 2. NRW-Turnfest 2011 finden Sie sowohl auf der Startseite

der Veranstaltungshomepage (www.turnfest2011.de) als auch in die Rubrik „Service/Downloads“

derselben Webseite. Die Ausschreibung ist zudem per Post an die

Vereine, Festwarte und Übungsleiter verschickt worden. CP

WESTFÄLISCHER TURNERBUND

2010175_RTB_LTF_Grundlayout_A4.indd 1 28.09.10 09:55


Historie

Die Geschichte der

Landesturnfeste

In den 1990er-Jahren fand das Landesturnfest

zweimal in Folge in Bergisch

Gladbach statt und damit dort, wo die

RTB-Geschäftsstelle und die Landesturnschule

ansässig sind.

In dieser Ausgabe der RTZ, der letzten

im Jahr 2010, steht das Landesturnfest

1993 im Mittelpunkt. Im nächsten Heft

blicken wir dann auf die Veranstaltung

drei Jahre später am gleichen Ort zurück.

Fest der Kommunikation

1993, Bergisch Gladbach

Die Teilnehmerzahl pendelte sich auf

10.000 ein. Die Eröffnung fand auf

dem Rathausvorplatz statt und endete

mit einem Feuerwerk aus Illumination,

untermalt mit Musik.

Einzug der Turnerfahnen.

Der Rathausplatz war während der viertägigen

Festdauer zur Turnfestmeile

umfunktioniert worden. Hier traf man

sich und ließ sich von auserlesenen

Speisen, Getränken und musikalischfolkloristischen

Darbietungen auf einer

großen Bühne verwöhnen. Diese zentral

gelegene und ständig frequentierte

Begegnungsstätte wurde freudig angenommen.

Das Motto des Festes „Turnen verbindet“

führte Turnfamilien und Bürger

zusammen.

RTB-Forum

Die „Aktuelle Stunde“ des Westdeutschen

Rundfunks berichtete ebenso

über das Fest wie der Lokalfunk Radio

Leverkusen.

Erstmals bei einem Rheinischen Turnfest

wurde das Umweltbewusstsein der Teilnehmer

geschärft.

Jeder Teilnehmer konnte nach Beendigung

seines Wettkampfes in der EDV-

Zentrale neben der Turnfest-Meile seine

Ergebnisse in einen Computer eingeben

lassen und die Siegerauszeichnung

entgegennehmen. Zur Abwicklung der

wieder überreichlich ausgefallenen

Wettkampfangebote (200) waren 420

Kampfrichter erforderlich.

Die Sonderveranstaltungen (Turn-, Trampolin-

und Rhönradshow) lösten wie

schon in den Vorjahren große Begeisterung

aus.

300 Kinderturn- und 100 Gymnastikabzeichen

konnten verliehen werden.

1.000 Teilnehmer schafften den Fitnesstest.

Die älteren Turnerinnen und Turner

bekamen ihren obligatorischen Tanznachmittag.

Ein Expertenkreis befasste sich mit der

Frage „Das Ehrenamt - Ehre oder Bürde“.

Der Abschluss im Stadion fiel ein wenig

blass aus. Es wird immer schwieriger, von

langer Hand vorbereitete Großraumvorführungen

vorzuproben. Manche neugesetzten

Akzente weisen darauf hin, dass

sich das Turnen bemüht, neue Wege in

der Turnfestgestaltung zu gehen und

fortschrittlich in die Zukunft zu weisen.

Heinz-Josef Lilott

Aus den Fachbereichen

Turn-WM in Rotterdam

Oksana Chusovitina

diesmal ohne Edelmetall

11

Mit drei Medaillen im Gepäck – einer silbernen

und zwei bronzenen – kehrte das

Team des Deutschen Turner-Bundes (DTB)

von den Weltmeisterschaften in Rotterdam/Niederlande

(16. bis 24. Oktober

2010) zurück: Nahezu sensationell wurde

Philipp Boy im Mehrkampffinale Zweiter,

und das Herrenteam gewann im Mannschaftswettbewerb

ebenso die Bronzemedaille

wie Fabian Hambüchen am Reck.

Auch der zwölfte Platz von Elisabeth Seitz

im Mehrkampffinale, ihr achter Rang im

Finale am Stufenbarren, das sie nach einer

starken Übung als Fünftbeste der Qualifikation

erreicht hatte, der vierte Platz von

Fabian Hambüchen am Barren und der

vierte Rang von Philipp Boy am Reck sind

zweifelsohne bemerkenswerte Ergebnisse.

Elisabeth Seitz vor Beginn ihrer Stufenbarrenübung,

in der sie unter anderem den anspruchsvollen

„Def-Salto“ zeigte. Fotos: RTB/Marc Kollbach.

Oksana Chusovitina vom Turnteam Toyota

Köln, die einzige WM-Teilnehmerin aus

dem Verbandsgebiet des Rheinischen Tur-

rtz 12/2010


12 Aus den Fachbereichen

nerbundes (RTB), fand hingegen bei den

Titelkämpfen nicht zu ihrer Bestleistung.

Die 35 Jahre alte Olympiazweite von 2008

am Sprung verpasste an ihrem Paradegerät

den Einzug ins Finale der besten acht

Turnerinnen. Nachdem die gebürtige Usbekin

den ersten Sprung nicht gestanden

hatte, trat sie zum zweiten erst gar nicht

mehr an.

Am Schwebebalken konnte sich Oksana

Chusovitina ebenfalls nicht für das Gerätefinale

qualifizieren. Auf einen Start am

Stufenbarren und am Boden verzichtete

sie bei den diesjährigen internationalen

Titelkämpfen.

Dafür durfte sich die Kölnerin über Erfolge

in der Mannschaftswertung freuen: Die

deutschen Damen belegten in der Qualifikation

Rang 14 und lösten damit klar das

Ticket für die Weltmeisterschaften 2011 in

Tokio/Japan (8. bis 16. Oktober), bei denen

es um die Qualifikation für die Olympischen

Spiele 2012 in London geht. Als

24. sicherten sich auch die usbekischen

Damen, für die Oksana Chusovitina als

Chef-Trainerin verantwortlich zeichnet,

den Startplatz für die internationalen Titelkämpfe

im kommenden Jahr. Die acht

besten Mannschaften der WM in Tokio

qualifizieren sich direkt für Olympia 2012,

die Teams auf den Rängen neun bis 16 erhalten

im Januar 2012 eine zweite Chance:

Dann werden weitere vier Startplätze

vergeben.

EM in den Niederlanden

Deutsches Team auf Rang 4

Es war ein Spiel gegen die eigenen Nerven,

das leider verloren ging. Tschechien,

der Gegner in der Partie um Bronze, hatte

sich besser im Griff und gewann verdient

mit 18:11. Trotz der bitteren Niederlage

vor 6.000 Zuschauern im letzten Spiel der

Europameisterschaft in den Niederlanden

(22. bis 31. Oktober 2010) überwiegt das

Positive: Deutschland ist zurück in der europäischen

Spitze.

Bundestrainer Jan Hof meinte: „Schade.

Wir konnten uns selbst nicht überwinden.

Wir haben in der ersten Halbzeit richtig gut

gespielt, viele sehr gute Chancen kreiert.

rtz 12/2010

Oksana Chusovitina am Schwebebalken.

„Wenn man bedenkt, dass derzeit drei

Leistungsträgerinnen verletzt sind und drei

Mädchen im Einsatz waren, die gerade das

erforderliche Startalter erreicht haben, bin

ich sehr zuversichtlich, dass wir – wenn die

Leistungsträgerinnen wieder da sind – die

Qualifikation für die Olympischen Spiele

2012 in London schaffen“, sagte DTB-

Präsident Rainer Brechtken beim RTB-

Verbandstag im Hinblick auf das deutsche

Damenteam.

Aber ein Korfballspiel gewinnt das Team,

das die meisten Treffer erzielt. So einfach

das klingt, so schwer war es in Ahoy, den

Ball in den Korb zu bringen.“

Tatsächlich spielte die deutsche Mannschaft

diszipliniert im Angriff. Die daraus

Voll des Lobes war der Chef des Bundesverbandes

über die Herren des DTB, die

als bestes europäisches Team der Titelkämpfe

2010 keinen Zweifel an einer erfolgreichen

Olympiaqualifikation aufkommen

lassen: „Sie waren noch nie so dicht

an der Weltspitze – und das, obwohl sich

einer der Mehrkämpfer 14 Tage vor der

WM den Fuß gebrochen hat! Sie haben

18 Übungen praktisch ohne großen Fehler

geturnt. Das hervorragende Abschneiden

mit dem Team wurde nur noch getoppt im

Mehrkampf-Finale der Männer: durch Phillip

Boy. Dass er Vizeweltmeister geworden

ist, ist sensationell!“

Oksana Chusovitinas Vereinskollegin Meike

Fernbach war als Ersatzturnerin für die

WM nominiert, kam allerdings nicht in

Rotterdam zum Einsatz.

Die Ahoy-Arena von Rotterdam.

Alle Ergebnisse von der WM finden Sie

im Internet unter www.dtb-online.de und

www.gymmedia.de.

resultierenden Chancen konnten aber

nicht versilbert werden. Strafwürfe, Durchlaufbälle,

Freiwürfe und kurze „Abstauber“

– alles Hochkaräter – wurden liegengelassen.

Die riesige Arena, die vielen Zuschauer,

das ganze „Drumherum“ war wohl zu

Die deutsche Nationalmannschaft, Gruppenzweiter der Zwischenrunde, vor dem Halbfinalspiel gegen den

späteren EM-Zweiten Belgien, das sie mit 11:34 verlor. Fotos: DTB.


eklemmend, um den Fokus auf das Wesentliche

zu richten und zu halten.

Dabei war das Hof-Team zu Beginn die

bessere Mannschaft. Jedoch schlichen sich

ärgerliche Fehler in der Verteidigung ein.

„Wenn man dann selber nicht trifft, macht

man den Gegner stark“, so Hof. Dies war

der Fall. Die Tschechen kamen mehr und

mehr ins Spiel, waren dann in Hälfte zwei

die bessere Mannschaft. Deutschland

kämpfte und probierte alles, was möglich

war. Die eingewechselten Martin Schafföner,

Christina Melis und Alexander Gräfe

brachten noch einmal Schwung in das

deutsche Spiel. Vor allem letztgenannter

Athlet konnte mit seinen Treffern glänzen.

Letztendlich verdienten sich aber die

Tschechen die Bronzemedaille. Europameister

wurde die Mannschaft von Gastgeber

Niederlande, Silber gewann das

Team aus Belgien.

Der Traum von der ersten EM-Medaille

überhaupt ist geplatzt. Aber: Einen Platz

unter den Top 4 Europas schrieb der deutschen

Elite vor EM-Beginn niemand zu.

Hof: „Wir haben die Erwartungen übertroffen.

Auch ich war von der Entwicklung

überrascht. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“,

meinte der Bundestrainer zufrieden,

der sich in der Kabine bei „seinem“

Team für die tolle EM bedankte und schon

in die Zukunft, auf die WM im Herbst

2011 in Shaoxing/China schaut: „China

kann kommen.“

Freiwurf durch Sven Müller.

Deutschland ist zurück auf der großen

internationalen Bühne, es gab Lob von

allen Seiten. Nun heißt es aber den eingeschlagenen,

neuen Weg weiterzugehen,

die nächsten Schritte zu machen, um sich

„oben“ zu etablieren und vielleicht endlich

mal wieder eine Medaille mit nach Hause

bringen.

Ausführliche Informationen zur deutschen

Korfball-Nationalmannschaft finden Sie

im Internet unter www.korfball.de (Rubik

„Auswahlteams“, Unterrubrik „Deutschland“).

Alle EM-Ergebnisse sind unter

www.worldkorfball.org erhältlich.

Henning Eberhardt/

Teammanager DTB, CP

RTB stark vertreten

Im deutschen EM-Aufgebot standen

in Cornelia Büsing, Alexander Gräfe,

Fabian Rodenbach, Martin Schafföner

(alle TuS Schildgen), Susanne Peuters,

Linda Schiller, Fabian Kloes und Sven

Müller (alle SG Pegasus) acht Spieler/

innen aus dem Verbandsgebiet des

RTB. Damit machten die RTB-Asse die

Hälfte des deutschen Kaders aus.

CP

Schneesport

Ski-Übungsleiter-Ausbildung

Der Rheinische Turnerbund (RTB) und der

Westfälische Turnerbund (WTB) bilden

Übungsleiter für die Arbeit in seinen Vereinen

bzw. im Verband aus. Die Ausbildung

richtet sich daher an Mitglieder in den

Turnvereinen des RTB und des WTB, die

gerne als Übungsleiter in der Vereinsarbeit

im Schnee oder in der Turnhalle tätig werden

möchten. Aus diesem Grund ist eine

Meldung zu den einzelnen Ausbildungsteilen

nur mit dem Vereinsstempel möglich.

Die Aufgaben des Ski-Übungsleiters in seinem

Verein sind sehr vielseitig. Sie können

neben dem Skiunterricht die Mitarbeit im

Vereinsleben, die Arbeit in der Turnhalle

und die Betreuung und Leitung von Freizeiten

umfassen. Die Verantwortung, die

der Ski-Übungsleiter übernimmt, ist sehr

groß, da er seine Schützlinge auch im nicht

immer ungefährlichen Hochgebirge sicher

betreuen muss.

Durch die Tatsache, dass deutsche Ski-

Übungsleiter sehr oft im Ausland neben

ansässigen Berufsskilehrern tätig sind,

sind wir ständig bemüht, ein hohes Ausbildungsniveau

zu erreichen, um von Profis

als qualifizierte Kolleginnen und Kollegen

akzeptiert zu werden. Dies stellt hohe Anforderungen

an Auszubildende wie auch

an die Ausbilder. Übungsleiter-Ausbildung

kann also kein Urlaub sein. Übungsleiterausbildung

heißt Ausbildung von morgens

bis in den Abend hinein, ausführliche

Aus den Fachbereichen

13

theo retische und praktische Vorbereitung

vor der Ausbildung und diverse Überprüfungen

der erarbeiteten Themen.

Und noch eine Illusion sollte man schnell

begraben: Ein guter Skiläufer ist nicht

gleich automatisch ein guter Skilehrer.

Von ihm werden exaktes „Schule fahren“

und vielseitige methodische Kenntnisse

gefordert. Andererseits: Sehr gutes Skifahren

ist die zwingende Voraussetzung für

einen Ski-Übungsleiter.

Die Ausbildung umfasst insgesamt vier

Ausbildungs-Folgen für die Übungsleiterausbildung

sowie mindestens zwei Ausbildungsteile

für den Schulsport. Die Ausbildung

beginnt mit einem Theorielehrgang

an der Landesturnschule. An diesem Lehrgangswochenende

treffen sich alle zur

Zeit in der Ausbildung stehenden Teilnehmer

zu einem gemeinsamen Lehrgang. Die

Ausbildungsteile mit den Schwerpunkten

„Skiunterricht“ und „Fahrtenleitung“ wechseln

jährlich ab.

Die beiden praktischen Ausbildungsfolgen

laufen ebenfalls in einem gemeinsamen

Lehrgang, jedoch in unterschiedlichen

Gruppen. Die beiden Lehrgangsteile

werden somit jährlich angeboten.

Voraussetzung für die Teilnahme am 2.

Praxislehrgang ist das Bestehen der Teilprüfungen

im 1. Praxislehrgang.

Der nächste Praxislehrgang findet vom

23. bis zum 30. April 2011 in Fulpmes/

Stubaital statt.

Information und Anmeldung bei:

Reiner Rosga, Ohler Straße 109, 58840

Plettenberg, Tel: 02391/51700, E-Mail:

Reiner.Rosga@t-online.de.

Reiner Rosga

Betriebsferien in der

RTB-Geschäftsstelle

Die RTB-Geschäftsstelle ist vom

24.12.2010 bis einschließlich zum

02.01.2011 geschlossen. Ab dem

03.01.2011 stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wieder

als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

zur Verfügung und bieten

Ihnen den gewohnten Service.

CP

rtz 12/2010


14 Regionale Ausschreibungen

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2011

wünschen die Vorsitzenden der Turnverbände und Turngaue

Allen Turnerinnen und Turnern wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, Gesundheit, Glück und Erfolg

im neuen Jahr. Wir verbinden mit diesen Wünschen unseren Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Turngau Aachen Wilfried Braunsdorf Turnverband Köln Horst Maas

Turnverband Aggertal-Oberberg Jürgen Finke Turnverband Region Krefeld Rosemarie Wahlefeld

Bergischer Turngau Jürgen Schoenenborn Turnverband Mettmann Thorsten Hilgers

Turnverband Rhein-Ruhr Herbert Holtmann Turngau Grafschaft Moers Marita Reiners-Faerber

Turnverband Düren Jean Gregor Maxrath Turnverband Niederberg Klaus Hinger

Turnverband Düsseldorf Dirk Netzer Turnverband Rechter Niederrhein Werner Eckers

Gemeinschaft Essener Turnvereine Eckhard Spengler Turnverband Rhein/Sieg, Bonn Wolfgang Wirtz

Gladbacher Turngau Herbert Otten Turnverband Wuppertal Dorothee Hartmann

Niederrheinischer Turnverband Kempen Günter Buscher Turngau Sport für betagte Bürger Käthe Stroetges

Turngau Kleve/Geldern Sieglinde Peters

www.turnverband-aggertal.de

Lehrgänge

Erste Hilfe

Termine: auf Anfrage

Referentin: Martina Henn

Zeiten: samstags, 09.00 – 17.00

Uhr (8 LE; Lizenzverlängerung/Auffrischung)

samstags/sonntags,

je 09.00 – 17.00 Uhr

(15 LE = Grundkurs)

Kosten:

42,- € / 52,- € (8 LE; intern/extern)

72,- € / 92,- € (15 LE; intern/extern)

Anmeldung bei:

Ute Klein, Mobil: 0163 / 333 2026;

E-Mail: aus-weiterbildung@turnverbandaggertal.de.

Bewegungsgrundtätigkeiten

(Koordinationsschulung)

Zielgruppe: für ÜL von Kindern im

Alter von 5 bis 10 Jahren

Referent: Jürgen Schmidt-Sinns

Termin: Samstag, 22.01.2011

Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (8 LE)

Hinweis: inklusive Mittagessen

Ort: Hülsenbusch-Wegescheid,

Turnhalle/Clubraum

Kosten: 42,- € / 52,- €

(intern/extern)

Anmeldung bei:

Ute Klein, Mobil: 0163 / 333 2026;

E-Mail: aus-weiterbildung@turnverbandaggertal.de.

rtz 12/2010

Workout mit dem Pezzi-Ball

Referent: Alexander Pudlik

Termin: Samstag, 29.01.2011

Zeit: 14.00 – 18.00 Uhr (5 LE)

Ort: Hülsenbusch-Wegescheid,

Turnhalle/Clubraum

Kosten: 20,- € / 30,- €

(intern/extern)

Anmeldung bei:

Christel Blum, Tel.: 02293 / 2942,

E-Mail: blum.christel@t-online.de;

Margot Günther, Tel.: 02265 / 9358.

Kampfrichterfortbildung

P-Stufen

Termine: Samstag,

12./19./26.02.2011

Zeit: jeweils 13.00 – 18.00 Uhr

(ohne Bewirtung)

Kosten: je 20,- € / 30,- €

(intern/extern)

Referentin: Jasmin Pack (A-Lizenz)

Anmeldung bei:

Jasmin Pack, E-Mail: geraetturnenweiblich@turnverband-aggertal.de.

DTB-Akademie „vor Ort“

Indian Balance Instructor

DTB-Kursleiter-Ausbildung

Modul 1 und 2

Referent: Christian de May

Termine: Samstag/Sonntag,

05./06.02.2011 und

09./10.04.2011

Ort: Wiehl (Oberbergischer

Kreis), Jugendherberge/

Turnhalle

Hinweise: Kooperationspartner von DTB/

RTB: Turnverband Aggertal-Oberberg +

TuS Wiehl, Infos: www.dtb-akademie.de.

Termine Lehrgänge +

Veranstaltungen 2011

Abfrage per E-Mail unter

geschaeftsfuehrung@turnverbandaggertal.de

Wettkampf

Oberbergische Prellballmeisterschaften

Termine: Sonntag, 30.01.2011

(Hinrunde),

Rückrunde im März 2011

Ort: Ründeroth,

Sporthalle Walbach

Veranstalter: Turnverband Aggertal-

Oberberg von 1884 e.V.

Anmeldung/Infos bei:

Jürgen Finke, Tel.: 02262 / 701560,

E-Mail: vorsitz-finke@turnverband-aggertal.de.

www.turnverband-dueren.de

Einladung zum DTB-Tages-Special

„Affen stark und Löwen

schlau“

Mit Taffi und Graslöwe viel bewegen –

im Turnverband Düren am 22.01.2011

von 10.00 bis 17.00 Uhr in Düren

Die Deutsche Turnerjugend im DTB e.V.

und die Deutsche Behinderten Sportjugend

im DBS e.V. haben sich gemeinsam

die Bewegungs- und Entwicklungsförde-


ung von Kindern mit und ohne Behinderung

zur Aufgabe gemacht. Die Kinderturn-Show

ist eine Show von Kindern für

Kinder, bei der die soziale Integration

von Kindern mit Behinderungen und die

Vernetzung von Sport/Behindertensport,

Schulen/Förderschulen, Integrations-/

Kindergärten im Vordergrund steht.

Die Weiterbildungsmaßnahme Kinderturn-

Show soll Übungsleiter/innen, Erzieher/

innen, Lehrer/innen zur Durchführung

einer eigenen Kinderturn-Show animieren

und qualifizieren.

Inhalte:

• Einführung in die Geschichte der Kinderturn-Show;

Erläuterungen der Szenenbilder

und Variationsmöglichkeiten

unter Berücksichtigung verschiedenster

Behinderungsgrade

• Beispiele für Bewegungsmöglichkeiten

und Sicherungsmaßnahmen (gegenseitiges

Sichern) für Kinder mit und ohne

Behinderung

• Vermittlung von Organisatorischen

Hinweisen (Licht, Bühne, Helfer, ...)

von der Planung, Organisation bis zur

Durchführung

• Vermittlung von kreativen Beispielen

zur Kostüm und Bühnenbildgestaltung

• Vernetzung und Vermittlung von Kontakten

Erfahrungsaustausch zwischen

den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

mit Kindergruppen mit und ohne Behinderungen,

Abbau von Ängsten im

Umgang mit Kindern mit Behinderung.

Hinweis:

Diese Fortbildung wird zur Lizenzverlängerung

anerkannt.

Kosten: 33,- €

Die Lehrgangsgebühr ist schnellstmöglich

auf das Konto mit der Nummer 131

375, BLZ 395 501 10, Sparkasse Düren,

unter Angabe des Lehrganges und des/r

Teilnehmernamen/s zu überweisen. Weitere

Information werden ca. acht Tage vor

Lehrgangsbeginn versandt.

Anmeldeschluss: 31.12.2010

Die Anmeldung ist zu senden an:

Leo Brusch, Arnoldsweilerweg 78, 52353

Düren oder per E-Mail an Turnverband-

Dueren@web.de. Für Rückfragen stehe

ich gerne unter der Telefonnummer

02421 / 86660 oder mobil unter 0151 /

52525899 zur Verfügung.

Leo Brusch

Hinweis: Ausführliche Beschreibungen

zur Kinderturn-Show finden Sie

unter anderem im Bereich RTJ in

diesem Heft und in der Ausgabe

11/2010, ebenfalls Rubrik RTJ.

www.gladbacher-turngau.de

Lehrgänge

Gerätturnen

Übungsleiterausbildung 2011

Übungsleiter-C-Ausbildung in Kooperation

mit dem Stadtsportbund Mönchengladbach

Schwerpunkte:

„Kinder und Jugendliche turnen“ und

Turnspiele

Zeitraum: 05.02. – 10.04.2011

Hinweis:

Ein direkter Einstieg in das Aufbaumodul

ist möglich, wenn das Basismodul bereits

absolviert wurde, oder wenn ein Gruppenhelferschein

vorliegt, der nicht älter als

zwei Jahre ist.

Preis: Aufbaumodul

180,- € (mit Vereinsempfehlung)

320,- € (ohne Vereinsempfehlung)

Meldeschluss: 15.01.2011

Meldungen:

schriftlich an die Geschäftsstelle des GTG,

Vierhausstraße 12, 41236 MG

Voraussetzung:

Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses (16 UE),

der zum Zeitpunkt der Lizenzierung nicht

älter als zwei Jahre ist.

Regionale Ausschreibungen

15

Mindestalter:

17 Jahre, die Lizenz wird dann mit Erreichen

des 18 Lebensjahres ausgehändigt.

Ausschreibung:

Die komplette Ausschreibung liegt allen

Vereinen vor.

S. Gerresheim/S. Heppner

Gymnastik und Tanz

Gymnastikabzeichen II

Termin: 12.02.2011

Ort: TH Heinsberg, 52525

Heinsberg, Westpromenade

Zeit: 15.00 – 18.00 Uhr

Inhalte: Schulung in zwei

Übungseinheiten der

Übungen 5 bis 8

Leitung und Referentin:

Hildegard Gavaller

Lehrgangsgebühr: 00,- €/10,00 € je TN

Meldeschluss: 27.01.2011

Meldungen:

schriftlich an die GTG-Geschäftsstelle,

Vierhausstraße 12, 41236 MG

Hildegard Gavaller, F. Krüger

www.turnverband-koeln.de

Der TSV 1899 e.V.

PORZ sucht

eine/n

Übungsleiter/in

für

„Fit ab 50“

mit rhythmischer Musik

+ BBP

Die Übungsstunde findet

montags von 18.30 bis 20.00 Uhr

in der Turnhalle Porz, Josefstraße,

statt.

Gute Verkehrsanbindung

(Bus/Bahn/S-Bahn)

INFO: Agnes Schaefer

Tel.: 02203 / 291381

www.tsv-porz.de

rtz 12/2010


16 Regionale Ausschreibungen

rtz 12/2010

Der TSV 1899 e.V.

PORZ sucht

eine/n

Übungsleiter/in

für

Rücken-Gymnastik

Pluspunkt-Gesundheit wäre schön,

ist aber nicht Bedingung

Die Übungsstunde findet montags

von 20.00 bis 21.30 Uhr

in der Turnhalle Porz, Josefstraße,

statt.

Gute Verkehrsanbindung

(Bus/Bahn/S-Bahn)

INFO: Agnes Schaefer

Tel.: 02203 / 291381

www.tsv-porz.de

www.turnverbandbonn.de

Der Godesberger

Turnverein 1888 e. V.

sucht dringend

Sportstudenten

oder junge Menschen,

die sich in eine

Übungsleitertätigkeit einarbeiten

möchten, in der Sportart

Rope Skipping

(3 bestehende Kindergruppen

und Warteliste)

Kontakt:

Anne Wellmann,

Tel.: 0228 / 3230898

E-Mail: anne.wellmann@arcor.de

Ebenso dringend gesucht

vom Godesberger

Turnverein 1888 e. V.:

Übungsleiter/in C

für 2 Eltern-Kind-Gruppen

Übungszeiten und -ort:

freitags 15.30 bis 16.30 Uhr

und 16.30 bis 17.30 Uhr

auf dem Heiderhof in Bad Godesberg

Kontakt:

Ruth Theisen,

Sportartsprecherin Turnen,

Tel.: 0228 / 312781

oder

Helga Klumb,

Organisationsleiterin Sport,

E-Mail:

orgasport@godesberger-tv-1888.de.

www.turnverband-wuppertal.de

Lehrgänge

Meine Welt steht Kopf

Kinderturnen für 2- bis 6-Jährige

Lehrgangsnr.: LG-290111

Umfang: 4 LE

Termin: Samstag, 29.01.2011

Zeit: 15.00 – 18.00 Uhr

Ort: TH Neue Friedrichstr. 19,

42105 Wuppertal

Information:

Kinder lieben es, alles auf den Kopf zu

stellen – insbesondere den eigenen Körper:

die Füße höher als der Schwerpunkt,

die Welt aus ungewohnter, gar erstaunlicher

Perspektive betrachten. Das Spiel

mit dem (Un-)Gleichgewicht, die Kraft der

Arme spüren, Hangeln, Klettern, Drehen,

auf den Händen laufen, Stürze hinnehmen

und gekonnt abfangen: Das sind – nicht

nur für Kinder (!) – elementar wichtige

Körper- und Sinnes-Erfahrungen. Auch

dabei: Spiel und Übungsformen zur Kräftigung

des Stützapparates, „kleine Spiele“

und „große Geräte“.

Zielgruppe: Übungsleiter/innen, Helfer/innen,

Erzieher/innen

und alle, die in diesem Bereich

tätig sind

Referenten: Margit Wolfsholz und

Kirsten Holthaus

Anmeldung bei:

Kirsten Holthaus, Mobil: 0176/96244432,

E-Mail: silkir64@gmx.de.

Teilnahmegebühr:

8,- € bei Vorabüberweisung

10,- € an der Tageskasse

Bitte Überweisung der Teilnahmegebühr

unter Angabe der Lehrgangsnummer auf

das Konto mit der Nummer 409 474,

Turnverband Wuppertal, Stadtsparkasse,

BLZ 330 500 00.

Step Variationen –

Fitness von A-Z

Lehrgangsnr.: LG-120211

Umfang: 4 LE

Termin: Samstag, 12.02.2011

Zeit: 15.00 – 18.00 Uhr

Ort: Eisenbahner-Turnhalle

Distelbeck 36,

42119 Wuppertal

Information:

Step – Das beliebte „up and down“ (auch

from the top) ist ein ausgezeichnetes

Herz-Kreislauftraining. Gleichzeitig wird

durch den Einsatz von Therabändern oder

Kleinhanteln die Oberkörpermuskulatur

gestärkt. Das alles nach fetziger Musik,

nicht nur im 4 /4-, sondern auch im 3 /4-Takt.

Zum Ausklang: Entspannung.

Sportreferentin: Inge Mikosch

Anmeldung erforderlich bei:

Helga Mennecken, Tel.: 0202 / 76 08 51,

E-Mail: mennecken@t-online.de.

Höchstteilnehmerzahl: 25

Teilnahmegebühr:

8,- € bei Vorabüberweisung

10,- € an der Tageskasse

Bitte Überweisung der Teilnahmegebühr

unter Angabe der Lehrgangsnummer auf

das Konto mit der Nummer 409 474,

Turnverband Wuppertal, Stadtsparkasse,

BLZ 330 500 00.

Aktiver Körper –

wacher Geist

Lehrgangsnr.: LG-260311

Umfang: 4 LE

Termin: Samstag, 26.03.2011

Zeit: 15.00 – 18.00 Uhr


Ort: Versammlungsraum des Fußballverbandes,

Friedrich-Engels-Allee 127,

42285 Wuppertal

Information: Wer rastet – der rostet. Dies

gilt nicht nur für die körperliche Fitness,

sondern auch für die Gehirnfunktionen.

Wir laden Sie ein! Lassen Sie sich auf etwas

Neues ein, trainieren Sie in spielerischer

Form und ohne Stress Ihr Gedächtnis, und

bringen Sie bitte Schreibzeug mit.

Leitung: Ursula Schulten (Ausbildungsreferentin

des Bundesverbandes Gedächtnistraining

e.V.)

Anmeldung bitte bei:

Helga Mennecken, Tel.: 0202 / 76 08 51,

E-Mail: mennecken@t-online.de.

Teilnahmegebühr:

8,- € bei Vorabüberweisung

10,- € an der Tageskasse

Bitte Überweisung der Teilnahmegebühr

unter Angabe der Lehrgangsnummer auf

das Konto mit der Nummer 409 474,

Turnverband Wuppertal, Stadtsparkasse,

BLZ 330 500 00.

„BodyMind Dreams“

Tages-Special DTB-Akademie vor Ort

Lehrgangsnr.: LG-020411

Umfang: 8 LE

Termin: Samstag, 02.04.2011

Zeit: 10.00 – 17.00 Uhr

Ort: Turnhalle Neue Friedrichstraße

19, 42105 Wuppertal

Information: Dieses Tages-Special gibt einen

Einblick in die top-aktuellen Programme

„AROHA“, „INDIAN BALANCE“ und

„YOGAdance“. Typisch für diese Programme

ist der ganzheitliche Ansatz, Körper,

Geist und Seele in Balance zu bringen und

so die persönliche Fitness zu verbessern.

Die aktive Bewegung spielt eine zentrale

Rolle: Der Mensch wird darauf orientiert,

mehr und bewusster die Verantwortung

für seinen Körper zu übernehmen.

Zielgruppe: Übungsleiter/innen und

alle Interessierten

Referentin: Nina Klinkenberg

(DTB-Ausbilderin)

Anmeldung erforderlich bis spätestens:

24.03.2011.

Mindestteilnehmerzahl: 15

Höchstteilnehmerzahl: 30

Teilnahmegebühr: 26,- €

Bitte Überweisung der Teilnahmegebühr

unter Angabe der Lehrgangsnummer auf

das Konto mit der Nummer 409 474,

Turnverband Wuppertal, Stadtsparkasse,

BLZ 330 500 00.

Details zum

DTB Tages-Special

BodyMind Dreams

Wellness und Gesundheit zählen zu

den Kernbotschaften der heutigen

Zeit und sind daher für alle Übungsleiter/innen

wichtiger den je. Innovation,

Wissenschaft, traditionelles Wissen

und die ganzheitliche Betrachtung

des Menschen treffen aufeinander

und verschmelzen zu Bewegungsprogrammen,

welche den Geist ansprechen.

Dieses Special entführt Sie in

drei unterschiedliche Welten, welche

ein enormes Potenzial an Kraft, Ruhe

und Leidenschaft in sich bergen.

1. AROHA®:

sinnlich, stark und explosiv. Herz-Kreislauf-Training

im 3 /4-Takt. Ein optimaler

Mix zur Förderung von Gelassenheit

und Lebensfreude. Der Wechsel zwischen

starken und ausdrucksvollen sowie

weichen Bewegungsabläufen gibt

dem Workout seine einzigartige Note.

2. INDIAN BALANCE®:

Das fließende indianische Workout

für Rücken, Bauch, Beine und Po, das

die Sinne beflügelt und pure Energie

bringt. Dieses Training formt den Körper

im Einklang mit der speziell entwickelten

Musik und indianischen Traditionen.

Motto: Den Körper bewegen,

während die Seele ausruht!

3. YOGAdance®:

Die Welt des Yoga ist unerschöpflich –

Eine bisher kaum denkbare Verknüpfung

zwischen Dance und Yoga lässt

einen neuen interessanten Zugang zu

dieser klassischen Bewegungskultur

zu. Die Idee ist, die Basiselemente aus

dem Yoga mit der Leidenschaft des

Tanzes zu verknüpfen und eine Symbiose

aus beiden schon als traditionell

anmutenden Bereichen zu schaffen.

Erleben Sie drei verschiedene Welten,

die eine völlig neue Sensation für Ihre

Teilnehmer/innen sein werden!

Diese Fortbildung wird zur Verlängerung

des Qualitätssiegels

„Pluspunkt Gesundheit.DTB“, der

„DTBAerobic/Step-Trainer Basic“,

des DTB-Trainers GroupFitness, des

„DTB-Rückentrainers“ anerkannt.

Regionale Ausschreibungen

17

Inline-Skating Workshop

für Kinder, Erwachsene und

Familien

Lehrgangsnr.: LG-090411

Umfang: 4 LE

Termin: Samstag, 09.04.2011

Zeit: 15.00 – 18.00 Uhr

Ort: SH Adlerbrücke, Unterdörnen

1, 42283 Wuppertal

Information:

Möchtet Ihr solide Grundkenntnisse erwerben,

Eure Fahr- und Bremstechnik verbessern,

bis an die Gleichgewichtsgrenze gehen?

Dann meldet Euch an!

Mitzubringen sind:

Inline-Skates, Schutzausrüstung (Handgelenk-,

Ellbogen-, Knieschoner), Fahrradhelm,

Sportkleidung und Sportschuhe für

die Halle.

Referentin: Simone Diederich

Anmeldung bei:

Simone Diederich, Mobil: 0173/574228 5,

E-Mail: sdiederich@h-li.de.

Anmeldeschluss: 02.04.2011

Teilnahmegebühr:

8,- € bei Vorabüberweisung

10,- € an der Tageskasse

Bitte Überweisung der Teilnahmegebühr

unter Angabe der Lehrgangsnummer auf

das Konto mit der Nummer 409 474,

Turnverband Wuppertal, Stadtsparkasse,

BLZ 330 500 00.

Bewegungsspaß für

Seniorinnen und Senioren

Training von Körper, Geist und Seele

Lehrgangsnr.: LG-070511

Umfang: 3 LE

Termin: Samstag, 07.05.2011

Zeit: 15.00 – 17.00 Uhr

Ort: Versammlungsraum

des Fußballverbandes,

Friedrich-Engels-Allee 127,

42285 Wuppertal

Sportreferentin: Ulrike Knüvener-Fromm

Anmeldung bitte bei:

Helga Mennecken, Tel.: 0202 / 76 08 51,

E-Mail: mennecken@t-online.de.

Teilnahmegebühr:

6,- € bei Vorabüberweisung

8,- € an der Tageskasse

Bitte Überweisung der Teilnahmegebühr

unter Angabe der Lehrgangsnummer auf

das Konto mit der Nummer 409 474,

Turnverband Wuppertal, Stadtsparkasse,

BLZ 330 500 00.

rtz 12/2010


18 Nachrichten Turnverbände/-gaue

www.turnverband-aggertal.de

Aus- und Weiterbildung 2011

Umfangreiches Programm

aufgelegt

Der Turnverband Aggertal-Oberberg hat

auch für 2011 ein umfangreiches Programm

in den Bereichen Frauen/Senioren, Gerätturn-Kampfrichter

Kinder und Jugendliche

sowie Kinder-Breitensport aufgelegt.

Auf der Homepage www.turnverbandaggertal.de

und als Mailabruf unter ausweiterbildung@turnverband-aggertal.de

stehen die Termin-Details zur Verfügung.

Für Übungsleiter im Bereich Frauen und

Senioren werden drei Halbtagslehrgänge

(5 LE), der Aufstockungslehrgang

„Prävention Haltung und Bewegung“ (15

LE) Ende März mit Referent Uwe Euler

sowie der Ganztagslehrgang „Bewegungswelten

für die Vitalen ab 50 Plus“ (8 LE)

www.turnverband-rheinruhr.de

NRW-Mannschaftsmeisterschaften

im Trampolinturnen

TuRa 88-Turnerinnen

erfolgreich

Sehr gute Leistungen zeigten die Turnerinnen

der Trampolinabteilung von TuRa 88

Duisburg bei den NRW-Mannschaftsmeisterschaften

in Bielefeld.

37 Mannschaften hatten zu dieser Veranstaltung

gemeldet. Die Wettkämpfe

wurden in vier Altersklassen ausgetragen.

TuRa 88 Duisburg war mit je einer Mannschaft

bei den Schülerinnen und den Turnerinnen

vertreten. Für die Duisburger

Teilnehmer war der Wettkampf auch die

mögliche Qualifikation für die Deutschen

rtz 12/2010

mit Referentin Frauke Winkler offeriert. Organisiert

wird dieses Angebot seitens des

Turnverbandes von den Fachwartinnen

Christel Blum und Margot Günther.

Im Erwachsenenbereich kooperiert der

Turnverband im Jahr 2011 erstmalig mit

dem RTB und seinem Mitgliedsverein TuS

Wiehl für die Durchführung von Ausbildungsangeboten

der DTB-Akademie NRW.

Sechs DTB-Kursleiterausbildungen und

zwei DTB-Weiterbildungen werden dezentral

im oberbergischen Wiehl (Ausbildungsort:

Jugendherberge und vereinseigene

Turnhalle) mit Unterstützung des Turnverbandes

durchgeführt. Infos und Buchungen

online unter www.dtb-akademie.de.

Anregungen und Nachfragen für Übungsleiterschulungen

im Bereich „Ballspiele im

Turnsport“ nimmt der Turnverband gerne

entgegen. Fachwart Jürgen Finke würde

diese Sparte gerne mit mehr Leben füllen.

Im Kinder-Breitensport sind neben den

Lizenzverlängerungs-Lehrgangsangeboten

besonders folgende Lehrgänge zu erwähnen:

Im September 2011 wird wieder ein

„Helferschein“-Lehrgang (32 LE) für mindestens

13 Jahre alte Unterstützer von

Übungsleitern angeboten. Im November

beginnt die Übungsleiter-Ausbildung Trai-

Mannschafts meisterschaften, die Anfang

Dezember ausgetragen werden (nach Redaktionsschluss

dieser Ausgabe, d. Red.).

Im WK-Team der Schülerinnen boten Annika

Sobora, Ella Lippold, Karina Sobora

und Lena Langlotz eine solide Leistung. Im

Vorkampf verhinderten kleine Schwächen

in der Haltung und fehlende 0,4 Punkte

einen Platz im Finale. Als jüngste Mannschaft

– sie dürfen noch zwei Jahre in dieser

Altersklasse starten – kam das Team

auf den sechsten Rang. Mit 51,5 Punkten

erzielte Lena Langlotz das beste Einzelergebnis

innerhalb der Mannschaft.

Die Turnerinnen hatten sich schon im

Vorjahr einen Platz auf dem Treppchen erkämpft.

In dem Feld der elf Konkurrenten

erreichten, mit einer starken Vorkampfleistung,

Saskia Bachler, Annika Schmidt, Linn

Meinhardt und Daniela Bahr dieses Mal

Rang zwei und waren damit im Finale der

besten Fünf. Die Motivation, den vor ihnen

liegenden Mädchen vom TV Winterhagen

noch Platz eins streitig zu machen, war

groß. Im Finale steigerten sich die TuRa-

Damen, aber der Rückstand auf die Füh-

ner C Kinderturnen-Breitensport mit der

Basisqualifizierung. Ebenfalls im November

startet die Sonderqualifikation „Erlebnissport/Bewegungskünste“

(60 LE).

Über das Jahr verteilt organisiert der Turnverband

Aggertal-Oberberg immer wieder

Erste-Hilfe-Auffrischungen und -Grundkurse

für alle Turnsportbereiche.

Ute Klein

Der Turnverband Aggertal-Oberberg

wünscht den in der Verbandsarbeit

ehrenamtlich tätigen Turnschwestern

und Turnbrüdern sowie allen Mitgliedern

der im Turnverband organisierten

Vereine

zum Weihnachtsfest 2010

frohe und besinnliche Stunden

zum Jahresschluss

einen herzlichen Dank für

die gute Zusammenarbeit

und das erwiesene Vertrauen

zum neuen Jahr 2011

viel Glück, Gesundheit und Erfolg.

Im Dezember 2010

Der Verbandsvorstand

renden war zu groß. Der zweite Platz wurde

allerdings sicher gegen das favorisierte

Team aus Münster verteidigt. Mit 89,6

Punkten war Daniela Bahr für ihre Mannschaft

die erfolgreichste Turnerin. Damit

hat sich eine Duisburger Mannschaft für

die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften

in Cottbus qualifiziert.

Klaus Bahr

DTB-Akademie zu Gast

Weiterbildung beim TV RR

Die DTB-Akademie war mit dem Thema:

„Fit und Gesund“ zu Gast beim Turnverband

Rhein-Ruhr. Es war ein Angebot der

Vielfalt, ein guter und richtiger Ansatz

für alle, die bis ins hohe Alter fit bleiben

wollen und die Wahrung ihrer Gesundheit

selbst in die Hand nehmen möchten.

Die DTB-Trainerin Nadja Brecht vermittelte

den Teilnehmern ein umfangreiches Programm.

Zum Einsatz kamen Thera-Band,


Stepper, Rondo-Ball, Air-Kissen u.a. In verständlicher

Sprache wurden funktionelle

Übungen ausführlich erklärt, dazu wertvolle

Tipps gegeben, wie man mit durchdachten

Bewegungsabläufen gesundheitlichen

Beeinträchtigungen präventiv entgegen

wirken kann.

Carmen Schneider (TVRR) hatte den Ablauf

gut organisiert. Es war ein effizienter

Lehrgang, weil jeder für eine Um- oder

Neugestaltung der Übungsstunde nützliche

Anregungen mitnehmen konnte. Für

das Jahr 2011 wurden zwei Termine der

DTB-Akademie vorab schon einmal gebucht:

Die DTB-Akademie beim Turnverband

Rhein-Ruhr im Jahr 2011:

• Samstag, 26. März 2011

• Samstag, 19. November 2011

- hv -

Aktionstag „Sport der Älteren“

Bewegung: gut für Körper

und Geist

Die 19. Auflage des Aktionstags „Sport der

Älteren“ war wieder einmal die erfolgreiche

Demonstration der Möglichkeiten, die

man nutzen kann – und auch tunlichst

nutzen sollte –, um lange mobil zu bleiben,

auch wenn die Summe der Lebensjahre

größer wird.

Eingeladen hatte der Stadtsportbund

Duisburg in Kooperation mit Duisburg

Sport und der Fachschaft Turnen. Unter

dem Motto „Fit bis 100“ wurde den Teilnehmer

eine breite Palette von Aktivitäten

angeboten – zum Zuschauen und zum

Mitmachen. Die Tribüne in der Sporthalle

Pappenstraße war gut besucht. Zuerst

erfolgte die Begrüßung durch den Oberbürgermeister

der Stadt Duisburg, Adolf

Sauerland, dann stiegen die Teilnehmer in

die Aktivitäten ein.

Eine Mannschaft (männlich/weiblich) demonstrierte

das Turnspiel Prellball in der

Freizeit- und in der Turnierform, eine tanzfreudige

Gruppe zeigte mit Freude Tänze in

der Gasse und im Kreis, dann gab es eine

Großanimation für die ganze „Tribüne“

sowie gymnastische Übungen für einen

frohen Einstieg in den Alltag. Das alles zusammen

war ein gelungener Auftakt.

An sieben Stationen hatte dann jeder die

Gelegenheit in Zeitspannen von acht Minuten

mit KUBB, dem Wurfspiel aus dem

Norden, mit Balance Pads, Yoga, Tanz,

Thera-Band, Luftballons und Prellball auszuprobieren:

Was kann ich? Was macht mir

Spaß? Die richtige Anleitung kam von der

„Fachfrau“ oder dem „Fachmann“, das waren

Übungsleiter vom TV 1900 Wanheim,

vom OSC 04 Rheinhausen und vom Stadtsportbund.

Beim gemeinsamen Abschluss in der Halle

setzten die Teilnehmer zum Song „Saturday

Night“ erfolgreich Musik in Bewegung

um.

Nach einem Stehcafé ging es anschließend

in der Aula weiter. Mit besinnlichen Texten

und humorvollen Sketchen, gekonnt vorgetragen,

vermittelten die Akteure vom Seniorentheater

Moers den Zuschauern ein

Wohlgefühl und zeigten damit, dass man

auch durch eine geistige Herausforderung

die grauen Zellen auf Trab bringen kann.

Fazit solch’ einer Veranstaltung: „Bring’

Dich in Bewegung – das ist gut für Körper

und Geist.“

Hans Vogt

www.turnverband-dueren.de

Personalia

Annegret Körner

neues Ehrenmitglied

Auf dem diesjährigen Herbstturntag des

Turnverbandes Düren wurde Annegret

Körner zum Ehrenmitglied ernannt.

Annegret Körner (2.v.r.) mit Leo Brusch (l., Geschäftsführer

Turnverband Düren), Martina Bünten

(2. Vorsitzende Turnverband Düren) und Jean

Gregor Maxrath (1. Vorsitzender Turnverband Düren).

Foto: privat.

Annegret Körner war bereits 1964 ehrenamtlich

im damaligen Turngau Düren in

der Jugendarbeit tätig – zunächst als Ju-

Nachrichten Turnverbände/-gaue

19

gendturnwartin und in der Zeit von 1965

bis 1969 als Jugendwartin. Danach wechselte

sie als Beisitzerin in den Vorstand

des Turngaues. Von 1975 bis 1977 war sie

verantwortlich für das Kampfrichterwesen

Gerätturnen weiblich.

Aber nicht nur im Turngau Düren war Annegret

Körner sehr aktiv. Im Jahr 1970

gründete sie die Gymnastikgruppe „Drove“

und stand der Gruppe bis 2010 vor.

Weitere ehrenamtliche Tätigkeiten wurden

von Annegret wahrgenommen:

• 1975 bis 1995 Abteilungsleiterin der

Turnabteilung im TC Kreuzau

• 1983 bis 1995 Beisitzerin im Gemeindesportverband

Kreuzau

• 1995 bis 2002 2. Vorsitzende und dann

bis 2006 1. Vorsitzende im Gemeindesportverband

Kreuzau.

In dieser Zeit, von 1994 bis 1999, leitete

sie auch als 1. Vorsitzende den TC Kreuzau

und erhielt dort 1999 die Ehrenmitgliedschaft.

Im Jahre 1996 wurde Annegret Körner

wieder als Beisitzerin aktiv im Vorstand

des Turnverbandes Düren tätig. Diese Aufgabe

und ihre Übungsleitertätigkeit übt

sie immer noch aus.

Leo Brusch

www.tvd-internet.de

Gerätturnen

Doppelsieg für TuS-Derendorf

Beim TuS-Derendorf gab es mehrere Gründe

zu feiern: In den Qualifikationswettkämpfen

zu den Rheinischen Mannschaftsmeisterschaften

konnten zwei Teams die Anforderungen

erfüllen. Die Mannschaft der

unter-elfjährigen Mädchen und das Team

in der jahrgangsoffenen Klasse schafften

den Sprung in die Finalwettkämpfe.

Aber auch in der Grand Prix-Serie konnten

die Derendorfer große Erfolge feiern.

Im letzten Wettkampf der Serie, diesmal

in Neunkirchen ausgetragen, konnten

Einzel- und Gesamtsiege eingefahren

werden. Joana Varro (13 Jahre) und Joyce

Hünewinkel (12 Jahre) sicherten sich den

ersten und zweiten Platz in der Grand-

rtz 12/2010


20 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Prix-Gesamtwertung. Dies war der erste

Doppelsieg in der Vereinsgeschichte. Lisa

Reinauer gewann darüber hinaus noch

den großen Wanderpokal.

Insgesamt verbuchten die TuS-Turnerinnen

14 Medaillen und sechs Pokale für sich.

Trainerin Jutta Behrens konnte sehr zufrieden

sein.

Wir wünschen allen viel Erfolg bei den

Rheinischen Mannschaftsmeisterschaften!

Dirk Ludwikowski

Trampolinturnen

Erfolge für Unterbacher

Synchronturner

Im westfälischen Münster fanden die diesjährigen

Deutschen Meisterschaften der

Trampolinturner in Synchron und Einzel

statt. Der TV Unterbach war eigentlich

ohne große Erwartungen nach Münster

gefahren.

Über die Qualifikationen hatten Saskia

Holsteiner im Einzel, Matthias Moßner bei

den Männern sowie Giulia Sancillo und

Yvonne Köhlen bei den Frauen das Ticket

für Münster gelöst. Giulia Sancillo konnte

dann leider verletzungsbedingt nicht antreten.

Die Unterbacher Frauen kamen alle in

die Finalwettkämpfe. Als Top-Ergebnisse

konnten zwei Bronze Medaillen verbucht

werden. In den Synchronwettbewerben

konnte sich Saskia Holsteiner mit ihrer

Partnerin Leonie Weers vom TV Winterhagen

eine dieser Medaillen sichern. Die

zweite ging an Yvonne Köhlen mit ihrer

Partnerin Lisa Mainz vom Burscheider TV.

Somit konnte die Fahrt nach Münster doch

mit einem Erfolg abgeschlossen werden.

Dirk Ludwikowski

Sportakrobatik

Super-Leistungen der Düsseldorfer

Sportakrobaten

Vom 28. bis zum 31. Oktober 2010 fand

in Mainz ein internationales Turnier um

den Gutenberg-Pokal statt. An den ersten

zwei Tagen des Turniers traten Akrobaten

der Vollklasse aus Usbekistan, den Niederlanden,

aus England, Bulgarien und aus

Deutschland gegeneinander an. In dieser

rtz 12/2010

Kategorie gingen das Damenpaar Ekaterina

Lehmann und Kristina Grin und das

Herrenduo Maximilian und Lennart Kühl

an den Start.

Maximilian und Lennart Kühl. Fotos: LZSA.

Die Leistungen unserer Akrobaten waren

sehr positiv. Das Damenpaar erreichte

zwar nicht das Siegertreppchen, es konnte

jedoch wichtige Erfahrungen im Umgang

mit einer sehr starken Wettkampfkonkurrenz

sammeln. Das Herrenduo sicherte

sich mit einer guten Wertung konkurrenzlos

den ersten Platz.

Als Ergebnis des Turniers in der Vollklasse

blieben zwei der drei Gutenberg-Pokale in

Mainz-Laubenheim. Dank der Glanzleistung

der usbekischen Damengruppe ging

der dritte Pokal an Usbekistan.

Die Herrengruppe des LZSA Düsseldorf: Alexander

Jakovlev, Kirill Mill, Johannes Belovencev und

Andreas Felker.

Am 31. Oktober folgte der Wettkampf unter

den Sportakrobaten der C-Klasse. Unser

Verein wurde durch das Mixpaar, die

Herrengruppe sowie durch zwei Damengruppen

repräsentiert. Einen besonderen

Applaus erhielt die Herrengruppe mit Alexander

Jakovlev, Kirill Mill, Johannes Belovencev

und Andreas Felker. Sie ließ durch

spektakuläre Elemente nicht nur die Herzen

des Publikums schneller schlagen, sondern

verdiente sich redlich trotz fehlender

Konkurrenz den ersten Platz.

Einen besonderen Erfolg konnte auch das

Mixpaar Simone Lobes und Alexander

Dechtyarenko verzeichnen. Unter starker

Konkurrenz sicherte sich das Duo souverän

den zweiten Platz.

Alexander Dechtyarenko und Simona Lobes.

Das LZSA Düsseldorf konnte auch diesmal

seine Debütanten feiern. Mit dem siebten

Platz und somit erfolgreich startete die

neue Damengruppe mit Isabell Ulrich,

Anna Sheremet und Karoline Reimche.

An dieser Stelle „herzlichen Glückwunsch“

und viele weitere sportliche Erfolge!

Ebenfalls erfolgreich war das noch junge

Damentrio Anastasia Felker, Julia Prowst

und Virginie Mersch, das nur knapp den

dritten Platz verfehlte. Den Gutenberg-

Pokal durfte in der Nachwuchsklasse das

Damenduo vom SVG Nieder-Liebersbach

mitnehmen.

Wir gratulieren allen Sportlern zu ihren Super-Leistungen

und hoffen, dass im nächsten

Jahr der Gutenberg-Pokal seinen Weg

nach Düsseldorf finden wird.

Tatjana Belovenceva,

Dirk Ludwikowski


www.turnen-in-essen.de

Termine …

… im Überblick

17.-19.12.2010 – A 09:

DTB-Trainer/in Osteoporose,

Bildungsakademie

GET Mitgliederversammlung

2011

Termin: 03.02.2011

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Ort: GSG Jugendhalle Schonnebeck,

Saatbruchstr. 52

TOPs

1. Eröffnung

PARLAMENTARISCHER TEIL

2. Wahl des Protokollführers/der Protokollführerin

3. Berichte und Aussprache

4. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung

des Vorstandes

5. Wahlen

6. Haushaltsvoranschlag 2011

7. Anträge

8. Programm 2011

9. Anfragen und Mitteilungen

Wer Interesse hat, in einem Wahlausschuss

zur Rekrutierung neuer Vorstandsmitglieder

mitzuwirken, ist dazu eingeladen und

kann sich auf der Geschäftsstelle (Tel.:

0201/8146-220) oder per E-Mail (mail@

turnen-in-essen.org) melden.

Vorstand GET

Rhönradturnen

20. Essener

Stadtmeisterschaften

Die fünf Essener Vereine TuS Altenessen,

TV Bredeney, TVE Burgaltendorf, SG Heisingen

und TV Kettwig v.d. Brücke richteten,

wie bereits in den vergangenen

Jahren, die Stadtmeisterschaften im Rhön-

Die Teilnehmer der fünf Essener Vereine. Foto: SG Heisingen.

radturnen gemeinsam aus. Jeder erledigte

seine Aufgaben zuverlässig und gewissenhaft,

und so wurde es eine gelungene Veranstaltung,

an der sowohl die Ausrichter

als auch die Teilnehmer und Zuschauer

viel Spaß hatten.

Über 60 Turnerinnen und Turner starteten

in der Anfängerklasse, Landesklasse und

Bundesklasse in ihrer jeweiligen Altersklasse.

Die Zuschauer erlebten spannende

Wettkämpfe von den mit neun Jahren

jüngsten Turnerinnen über die sehr leistungsstarken

Jugendturner und Erwachsenen

bis hin zu den Turnerinnen in der

Bundesklasse, die neben dem Geradeturnen

noch die Disziplinen Sprung und Spiraleturnen

zeigten.

Sieger ihrer Gruppen wurden:

Anfänger Schüler/innen D:

Tami Süsselbeck (SG Heisingen)

Anfänger Schüler/innen C:

Vanessa Schmidt (TuS Altenessen)

Anfänger Jugend:

Janine Englich (TuS Altenessen)

Landesklasse Schüler/innen D:

Paula Stennes und Fabienne Beckmann

(beide SG Heisingen)

Landesklasse Schüler/innen C:

Claudia Zobel (TVE Burgaltendorf)

Landesklasse Jugend:

Alexandra Tschirner (TV Bredeney)

Landesklasse Frauen:

Judith Lorch (SG Heisingen)

Bundesklasse Schülerinnen:

Isabel Wiens (SG Heisingen)

Bundesklasse weibliche Jugend:

Gina Sibila (SG Heisingen).

Stadtmeisterin der Anfängerklasse mit

der höchsten Einzelwertung in der Pflichtübung

wurde Maike Dubiel. Stadtmeisterin

in der Landesklasse mit der höchsten

Wertung für die Kür wurde Judith Lorch,

Stadtmeisterin der Bundesklasse wurde

Nachrichten Turnverbände/-gaue

21

Isabel Wiens. Alle Stadtmeisterinnen sind

Turnerinnen der SG Heisingen.

Der Mannschaftspokal in der Anfängerklasse

ging in diesem Jahr an den TuS Altenessen

und in der Landes- sowie in der

Bundesklasse an den teilnehmerstärksten

Verein, die SG Essen-Heisingen 1887 e.V.

Stefanie Jochem

Veranstaltung

Weltkindertag 2010

(Sport)Kultur hat Tradition.

Und Tradition ist es auch, dass die Gemeinschaft

Essener Turnvereine den WELT-

KINDERTAG im Gruga-Park begeht. Auch

diesmal hat es das Wetter gut gemeint

und Sonnenschein lockte tausende von

Kindern mit ihren Eltern am 19. September

2010 auf die Aktionsflächen rund um

die Kranichwiese der Gruga.

Der Veranstaltungsort, mitten in der europäischen

Kulturhauptstadt 2010, war

Ausgangspunkt einer interkulturellen Reise,

zu der die Gemeinschaft Essener Turnvereine

eingeladen hat. Es bedurfte nicht

viel mehr als etwas Spaß an der Bewegung

unter freiem Himmel und des „GET-Kulturpasses“

– und los konnte die Reise gehen.

Kohlewerk, Zirkusartistik, Dschungelcamp,

Bobbycarrennen, Waving Flags, Kängurujump

– wie geht das zusammen? Unter

dem Motto „Sport verbindet Kultur(en)“

konnte dies gelingen.

Im Ruhrgebiet und überall auf der Welt

wird Sport zum spannenden Erlebnis, wenn

wir ihn als Schmelztiegel auffassen, indem

man gemeinsam die Vielfalt der Kultur(en)

auf kreative Weise erfahren kann.

Getragen durch das ehrenamtliche Engagement

der mehr als 50 Helfer und die

traditionelle Kooperation mit der Sport-

rtz 12/2010


22 Nachrichten Turnverbände/-gaue

jugend konnten kleine und große Kinder

dies an zahlreichen Spielestationen ausprobieren.

Waving Flags: Braingym – Gedächtnistraining

ist auch schon etwas für die

Allerkleinsten. Beim Flaggen-Memory und

Übungen für die Auge-Hand-Koordination

lernt man ganz nebenbei auch noch die

Staatsflaggen anderer Nationen kennen.

Europaring: Starten unter internationalen

Flaggen – wer träumt nicht davon? Hier

konnten sich auch schon die Kleinsten erproben

und lieferten sich auf ihren Bobbycars

heiße Rennen.

Dschungelcamp. Fotos: Petra Hurfar.

www.gladbacher-turngau.de

Gerätturnen

Riesenerfolg bei den 11.

Deutschen Seniorenmeisterschaften

Wieder einmal gibt der dem GTG angeschlossene

Verein TV 1924 Schwanenberg

Grund zu Stolz und Gratulation: Friedrich

Mäurer, Helmut Morjan, Josef Hastenrath

und Horst Hoof – Sie waren dabei, als in

Dresden Können und Präsenz gefordert

waren.

Friedrich Mäurer hatte seinen im Vorjahr

gewonnenen Meistertitel der M 80 zu

verteidigen. Reck, Vorgeschriebenes an

Boden und Barren – seine Turn- und fast

Lebensinhalte absolvierte er mit Bravour

und viel Können, aber diesmal mit einem

rtz 12/2010

Dschungelcamp: Unter der Devise „Hilfe,

ich bin ein Kind, lasst mich hier spielen!“

wurden die Sinne und das Gleichgewicht

der Kinder auf eine Expedition geschickt.

Und auch der Baum freute sich, dass er

auf seine alten Tage noch so viel Freude

spenden konnte.

Zirkus.

Zirkusartistik: Mitgemacht und Spaß

gehabt. Der Himmel war unser Zirkuszelt

– Jonglage und schwindelerregende

Kunststücke auf der Lauftonne oder dem

Kippbrett konnte man hier von der Pike

auf lernen.

Quäntchen weniger Glück. Wir gratulieren

dem 87 Jahre alten „Vize“ ganz, ganz herzlich

zu seiner tollen Leistung!

Josef Hastenrath bot in der M 75 einen

guten, fast fehlerfreien Wettkampf und

holte mit 31,30 Punkten einen bewundernswerten

siebten Platz.

M 70, vertreten durch Host Hoof, präsentierte

sich ebenfalls enorm leistungsstark.

Aber auch er hatte offensichtlich den immer

erforderlichen Glücksfaktor „in den

Urlaub geschickt.“ Seine Bestleistung erreichte

er mit 11,30 Punkten am Boden,

um sich dann mit insgesamt 29,80 Zählern

den zwölften Platz zu sichern.

Das Teilnehmerfeld der M 55 zeigte bereits

beim Einturnen, dass für Helmut

Morjan starke Gegner im Spiel waren,

gegen die es galt, sich mit Beharrlichkeit

und Ausdauer durchzusetzen. So erzielte

er mit 11,35 Punkten bereits am Anfang

mit einer sauber geturnten Reckübung die

höchste Gerätwertung in seiner Klasse.

Obwohl ihm am Boden ein kleiner Fehler

unterlief, behauptete er mit 11,75 Punkten

seine Führung. Das war allerdings sehr

knapp! Dennoch, die 12,00 Punkte für seinen

Handstützüberschlag reichten nicht

Kohlewerk.

Kohlewerk: Zechen, Fördertürme, Industriekultur

das alles sind Synonyme, die für

das Ruhrgebiet stehen. Da fragt man nicht

lange, was rumpelt und scheppert da, ist

das vielleicht der alte Förderturm, der das

„schwarze Gold“ ans Tageslicht bringt?

Kängurus: Auch traditionelles Spielgut

anderer Kulturen konnte erprobt werden,

so z. B das Bumerangwerfen, wie es in

Australien gespielt wird. Kraft, Schnelligkeit

und Geschicklichkeit waren beim

Känguru-Sackhüpfen gefragt.

Susanne Berndt

ganz, und er musste nach dem Durchgang

die Führung abgeben. Der Barren, letztes

Gerät, war dann das Zünglein an der Waage.

Hier erreichte Helmut Morjan bei einer

fehlerfreien Übung die hohe Punktezahl

von 11,55. Aber auch diesmal nahm sich

das Glück eine „Auszeit“. Damit wurde er

mit 46,65 Punkten, bei einem knappen

Rückstand von nur 0,2 Punkten, Vizemeister

– und das zum achten Mal in seiner

Turnerkarriere!

Für die guten und tollen Leistungen ein

„Danke“ und nochmals herzlichen Glückwunsch!

Erika Kamp

Gaumeisterschaften

Unsere diesjährigen Gaumeisterschaften

fanden am 3. Oktober in der Turnhalle

Mülfort statt. Gaumeisterin wurde Luca

Elsbernd (TV Erkelenz 1860 e.V.; 48,35

Punkte), Gau-Jugendmeisterin Michelle

Reuen (TV Mülfort-Bell e.V. 1907; 66,85

Punkte) und Gau-Schülermeisterin Georgina

Dicken (Turnverein Mülfort-Bell e.V.

1907; 61,10 Punkte).


Seniorentag

Mehr als gut gelungen!

Der diesjährige Seniorentag am 13. Oktober

stand ganz unter dem Motto „Sturzprophylaxe“.

Dieser Aktions- und Informationstag

wurde dankenswerterweise wieder

durch den Landessportbund NRW bzw. das

Innenministerium im Rahmen des Projektes

„Sport mit Älteren“ tüchtig unterstützt.

Die Werbung für diesen Tag konnte daher

im Vorfeld intensiv, unter anderem durch

den Einsatz von Flyern, betrieben werden.

Dementsprechend groß war die Resonanz,

was die Anmeldungen betraf: Etwa 60

Teilnehmer kamen in die Turnhalle am

Asternweg in Giesenkirchen – alle munter,

erwartungsvoll, lern- und lehrwillig. Einige

von ihnen konnten es nach der Begrüßung

des 1. GTG-Vorsitzenden, Herbert Otten,

und der Lehrgangsleiterin, Käthe Meurers,

kaum erwarten, sich voller Motivation den

Themen „Körperliche Unsicherheit und

Veränderung der Körperhaltung infolge

zunehmender Muskelschwäche“ bzw. dem

Entgegenwirken zu widmen und sehnten

den Beginn rasch herbei. Als Referenten

hatten wir wieder einmal das Ehepaar

Margit und Mathias Vonderbank gewinnen

können, welches den meisten Anwesenden

in guter Erinnerung war.

Mathias Vonderbank begann, ebenfalls

nach herzlicher Begrüßung der Teilnehmer,

mit dem Programm. Er erklärte gut

und in verständlicher Form seine Übungen

und deren Wirksamkeit. Als „Selbstdarsteller“

im positiven Sinne führte er selbige

zunächst alleine vor, erklärte, für welche

Muskelpartien sie gut sind und welchen

Nutzen und Gewinn sie dem älteren Menschen

bringen können. Dass im höherem

Alter die Muskelkraft nachlässt und der

Knochenabbau voranschreitet, aber durch

entsprechende Übungen bis ins hohe Alter

hinein diese Schwachpunkte wieder aufgebaut

werden können, wurde überzeugend

zur Kenntnis gebracht und förderte das

allgemeine „Mittun“ hervorragend.

Nachfolgend wurde Margit Vonderbank

aktiv. Sie vermittelte sehr gute Übungen

nach Pilates, die mehr als überzeugend

wirkten und ebenfalls positiv angenommen

wurden. Einen Stuhl als „Turngerät“

in einer derart lockeren, beispielhaften

Art und Weise vorzuführen – das war

schon klasse!

Nach den Worten unseres Beisitzers Karl-

Heinz Kamps, ebenfalls aktiver Teilnehmer,

war „es ein wunderschöner Tag – vielseitig

und abwechslungsreich, mit sehr guten

Referenten, ausgezeichnetem Kaffee, leckererem

Imbiss, schmackhaftem Gebäck

und einem lustigen Ausklang. Fazit: Ein

insgesamt mehr als gut gelungener Aktions-

und Seniorentag 2011!“

Die Anwesenheit des Örtlichen Fernsehsenders

„City-Vision“ und die sich daran

anschließende tägliche Ausstrahlung über

eine ganze Woche mit einem überzeugenden

Moderator und wirkungsvollen Bildern

waren noch ein „Sahnehäubchen“ obendrauf

und ließen diesen Tag zwar nicht

weltweit, aber in einem unwahrscheinlich

großen Umfang bekannt werden.

Die GTG-Geschäftsstelle bemüht sich um

einen Mitschnitt, der dann im kommenden

Jahr gezielt eingesetzt wird, um Interessenten

im Vorfeld zu informieren und damit

auch noch mehr Teilnehmer gewinnen zu

können.

Erika Kamp/

Vorsitzende Verwaltung

Lehrgänge

Fitnesstraining mit

Handgeräten 2

Am 26. September 2010 fand in der Halle

des Rheydter Turnvereins 1847 e.V. in

Mönchengladbach der Fortsetzungslehrgang

des Fitnesstrainings statt.

Die Fachwartin für Fitness und Gesundheit,

Gisela Hoff, begrüßte 13 Teilnehmer,

die der Einladung zum Lehrgang Folge

geleistet hatten und motiviert und mit

großen Erwartungen in die Halle gekommen

waren. Und das zu recht, war doch

die Referentin, Gaby Engels, wie immer,

mehr als gut vorbereitet und demzufolge

in der Lage, Ideenreichtum gepaart mit

der ihr eigenen, gezielten Fachlichkeit und

Überzeugungskraft in den Lehrgang einzubringen

und diesem damit mal wieder

eine Gestaltung zu verleihen, von der die

Teilnehmer einfach nur begeistert waren.

Alle Anwesenden waren von den drei

Stunden Praxis vollauf angetan und ließen

die Meinung laut werden, dass alles, was

an diesem Tag ge- und erlernt wurde, in

den eigenen Gruppen problemlos einzubringen,

zu vermitteln und zu übernehmen

sei – selbst in den Seniorengruppen!

Gaby Engels wurde mit viel Beifall belohnt

und verabschiedet, nicht ohne den Wunsch

Nachrichten Turnverbände/-gaue

23

zu äußern, sie für weitere Lehrgänge zu

verpflichten, damit derart „Hochkarätiges“

für das GTG-Lehrgangswesen weiterhin erhalten

bleibt und damit den Vereinen die

Möglichkeit gegeben wird, sich und das

Turnen auf beste Art und Weise weiterund

auszubilden und davon letztendlich

nur zu profitieren.

Erika Kamp/

Vorsitzende Verwaltung

„Gutes für den Rücken“

Auch dieser Lehrgang am 18. September

2010 fand unter der Leitung von Gisela

Hoff statt.

Referent Rolf Heilmann, vielseitig bekannt,

beliebt und geschätzt, war sehr

gut vorbereitet und konnte die Übungen

so gut und locker erklären, dass trotz aller

Konzentration hier und dort ein „Spaßfaktor“

entstand, der so manches Lachen in

der Halle laut werden ließ. Diese Ausbildungsstunden

waren von daher, trotz aller

Anstrengungen und Anforderungen an

die Teilnehmer, einfach nur erfreulich und

wurden als „ideal“ empfunden.

Alle Übungsleiter waren sowohl erstaunt

über die Vielfalt der Geräte, die man in

vielen Hallen vorfindet, z. B. Stäbe, Bälle,

Matten, Pezzibälle, Balance-Kissen, als

auch über die Übungen, mit denen man

trotz der Einfachheit gezielt und ergebnisvoll

trainieren kann.

Der Hinweis von Rolf Heilmann, dass

Krankheiten der Teilnehmer nicht verschwiegen

werden sollen, „Nachfragen“

erlaubt sind und auf Beeinträchtigungen

Rücksicht genommen werden muss, wurde

positiv und dankbar angenommen. Es ist

besonders wichtig, auf die korrekte Ausführung

der Übungen zu achten. Hauptsächlich

trainiert werden sollen Kondition

(altersmäßig angepasst), Kraft, Beweglichkeit

und Koordination.

Besonders interessant war auch das Thema

„Wie verhalte ich mich im Alltag, im

Beruf, in der Freizeit, um der Gesundheit

entgegenzukommen? Was kann man wirklich

alles gezielt und bewusst aus- und benutzen?“

Beispiele: Aufstehen vom Stuhl,

aus dem Bett, Verhalten am Bügelbrett, in

der Küche. Wie steige ich rückenbewusst

in das Auto ein bzw. daraus aus? Wie

hebe und trage ich Gegenstände? Genau

diese Themen und Erklärungen fanden

die Übungsleiter mehr als gut und auch

rtz 12/2010


24 Nachrichten Turnverbände/-gaue

sinnvoll, um sie für die Teilnehmer in ihren

Gruppen anzuwenden bzw. um sie ihnen

zu vermitteln.

Der Lehrgang war sehr informativ und

lehrreich, und jeder Teilnehmer hatte beim

Heimweg ein neues, gutes und verwendbares

„geschnürtes Päckchen“ in seiner

Turntasche, das er nach Hause, sprich, in

seine eigene Gruppe, einbringen kann und

dies sicherlich auch tun wird!

Gisela Hoff, Erika Kamp

Zusatz-Lehrgang Turnspiele

„Faustball Jugendliche ab 16

Jahren und Senioren 16 UE“

Dieser Lehrgang, der am 9./10. Oktober

2010 in der Turnhalle Rheindahlen durchgeführt

wurde, war ein voller Erfolg, konnte

doch der Lehrgangsleiter und Fachwart

für Ballspiele, Hans Mainz, insgesamt 27

hoch motivierte und wissensdurstige Teilnehmer

begrüßen!

Basierte die hohe Teilnehmerzahl auf Interesse

im Allgemeinen? War es das Angebot

der hierfür geeigneten Turnhalle

oder der mehr als hervorragend bekannte

Referent, Rainer Frommknecht, der diese

„Meldelawine“ auslöste? Wir wissen es

nicht, bedanken uns aber ganz herzlich bei

allen Beteiligten, da jeder Teilnehmer für

sich entschieden hatte, dem Faustball ein

komplettes Wochenende zu widmen/zu

schenken! Dafür wurde allerdings auch

keiner der Anwesenden enttäuscht: Der im

Vorfeld bekannte Lehrinhalt (unter anderem

variantenreiches Aufwärmen, Koordinationstraining,

Grundlagen von Technik

– Abwehr – Angriff und Zuspiel, Taktiktraining)

wurde durch Rainer Frommknecht in

einer Art und Weise gelehrt und vermittelt,

dass es ein Vergnügen war, zuzusehen und

zuzuhören. Die reine Sachkompetenz des

Referenten, ohne jegliches Aufkommen

von Langeweile, einfach nur fesselnd und

genial, hinterließ bei allen Beteiligten den

Eindruck, ein ihren Belangen entgegenkommendes,

wertvolles Wochenende verbracht

zu haben. Dass die Kameradschaft

zusätzlich gepflegt wird, beweist die Tatsache,

dass Familie F. Kellers aus Wickrath

dem Referenten spontan Übernachtungsmöglichkeit

anbot.

Da ist es wirklich nicht erstaunlich, dass

der Wunsch nach einem weiteren Lehrgang

auf diesem Niveau, mit diesem Referenten,

geäußert wurde. Nun, ein Fachwart

rtz 12/2010

wie Hans Mainz wird die gute Meinung im

Sinne des GTG und den ihm angeschlossenen

Vereinen zu nutzen wissen!

Erika Kamp

Hinweise

Achtung:

Terminänderung

Gau-Verbandstag 2011

in Orken

Der ursprüngliche Termin für den

Gau-Verbandstag in Orken wurde

vom 13. März 2011

auf den 9. April 2011

verlegt.

Wir bitten schon jetzt um Beachtung

und Vormerkung !

Geschäftsstelle

geschlossen

Die Geschäftsstelle des GTG bleibt in

der Zeit zwischen Weihnachten und

Neujahr geschlossen. Ab Montag,

den 3. Januar 2011 sind wir wieder

zu den üblichen Zeiten erreichbar.

Vereinsjubiläen 2011

Die nachstehenden Vereine können im

kommenden Jahr, wie aufgeführt, ein Jubiläum

begehen:

• TuS 1971 Beeck e.V., 40 Jahre

• TV Büch-Arsbeck 1911 e.V., 100 Jahre

• TuS Gerkerath 1966 e.V., 45 Jahre

• TV Giesenkirchen 1891 e.V., 120 Jahre

• TuS 1971 Holzweiler e.V., 40 Jahre

• DJK Kleinenbroich 1951 e.V., 60 Jahre

• Turnerschaft Lürrip 1901 e.V., 110 Jahre

• Kneipp-Verein Mönchengladbach e.V.

1896, 115 Jahre

• TV Orken e.V. 1896, 115 Jahre

• TuS Viersen 01/10 e.V., 110 Jahre

• TV „Germania“ 1896 e.V. Wevelinghoven,

115 Jahre

• Judo-Club Schiefbahn e.V. 1961,

50 Jahre

• Postgemeinschaft Heinsberg 1961 e.V.,

50 Jahre

• Polizeisportverein 1926 Mönchengladbach

e.V., 85 Jahre

Wir machen schon jetzt alle Jubiläumsvereine

darauf aufmerksam, ihre anstehende

Jubiläumsfeier rechtzeitig dem Rheinischen

Turnerbund anzuzeigen, damit

evtl. Terminplanungen und damit unter

Umständen zustehende Ehrungen und Ehrengaben,

einschließlich der damit verbundenen

Vorbereitungen, zeitlich keinerlei

Probleme bereiten.

Erika Kamp, F. Krüger

Personalia

70 Jahre Hans Mainz

Am 28. Oktober 2010 konnte der langjährige

Gaufachwart für Ballspiele, Hans

Mainz, diesen Feiertag begehen. Sein

Fachwissen, sein Vertrauen, seine Höflichkeit

und sein Zuvorkommen im Umgang

mit Menschen im allgemeinen und seiner

Loyalität seinem Umfeld gegenüber lassen

einen turnbegeisterten, vereinsengangierten,

liebenswerten und liebenswürdigen

Menschen hier im Bild erscheinen.

Es kann fast kein Zufall sein, dass er mit

einem Zwillingsbruder zur Welt kam: So

viele gute Eigenschaften kann an sich keine

Einzelperson einbringen.

Seit 1961 gehört Hans Mainz dem TV Orken

an, wo er von 1961 bis 1965 2. Geschäftsführer

und von 1965 bis heute als

Vereinsprellballwart tätig ist. Beim GTG

ist er seit 1981, inzwischen als Fachwart

für Ballspiele, eingebunden und fühlt sich

als Leiter mit entsprechenden Referenten

für die Aus- und Fortbildung seines Fachgebietes

verantwortlich. Das setzt Hans

Mainz durch gezielte Lehrgänge von außerordentlich

guter Qualität durch. Für

den RTB war er von 1984/85 als Landesjugendfachwart/BeauftragterWettkampfwesen

für Prellball eingebunden.

Zahlreiche Ehrungen, wie die Verbandsehrennadel

von RTB und DTB, die Silberne

Nadel vom eigenen Verein, die Ehrennadel


der Stadt Grevenbroich und viele weitere

Auszeichnungen, machen den enorm hohen

und persönlichen Einsatz von Hans

sichtbar.

Wir hoffen, dass er noch lange tätig sein

wird und haben für ihn, den Naturfreund

und Hobbygärtner, ein symbolisch-buntes

Bukett gebunden mit den besten Wünschen

für die Zukunft:

Einen grünen, weichen Moosboden für

trittsicheren Halt, voll erblühte, tiefrote

Dahlien für Gesundheit, gelbe Sonnenblumen

für Lebensfreude

und das tiefblaue Steinkraut soll Zeichen

sein, dass seine Reiselust weiterhin ungebrochen

bleibt.

Erika Kamp

Hinweis:

Der Bericht über die 9. Turn- und

Gymnastikshow des Gladbacher Turngau

1863 e.V. wurde aus Platzgründen

auf die RTZ 1/2011 verschoben.

www.ntvk.de

Leichtathletik

NTvK – aktiv…

Im November hatten unsere kleinen

Leichtathleten wieder einen tollen Tag:

Ihr traditioneller Leichtathletik-Hallenspaß

stand auf dem Programm und lockte wiederum

eine fröhliche Schar kleiner Mädchen

und Jungen in die Karl-Rieger-Halle

in Süchteln.

Der ausrichtende ASV Süchteln hatte die

Halle wie gewohnt bestens vorbereitet, so

dass die Kleinen im Alter von drei bis neun

Jahren beste Voraussetzungen hatten zu

zeigen, dass sie schon weit springen und

werfen können und dass ihnen so ein kleiner

Sprint auch viel Freude macht.

Die Krönung dieses Hallenspaßes war wie

immer die abschließende Pendelstaffel mit

viel Beifall und Wettkampfgeschrei – bis es

dann zum Schluss dieses Festes die obligatorische

Urkunde und zudem eine ganz

neue Ehrenmedaille für alle Kinder gab.

Medaille Hallenspaß

Kinder-Turn- und -Spielfest

Gute Resonanz

Nachrichten Turnverbände/-gaue

Walter Sprotte

Der NTvK hat es gewagt, das Kinder-Turnund

Spielfest in neuer Form aufleben zu

lassen. Die Rudi-Demers-Halle in Vorst,

vom dortigen TV bestens vorbereitet, bot

einen abwechslungsreichen Parcours mit

zehn Stationen, den unsere vielen Gäste

ohne feste Reihenfolge absolvieren konnten

und dies auch mit viel Begeisterung

taten. An jeder Station gab es Aufgaben

zu bewältigen, die schließlich mit Punkten

auf der Laufkarte bewertet wurden.

Belohnt wurden unsere kleinen Gäste mit

tollen Spielideen, mit sportlichen Anforderungen

und auch mit kleinen Mutproben.

Alle Kinder haben diese zehn Stationen

geschafft und alle Kinder bekamen eine

Erinnerungsurkunde sowie eine neu entworfene

Erinnerungsmedaille.

Medaille Spielfest

So bleibt die Hoffnung, dass auch im kommenden

Jahr dieses Spielfest wieder eine

gute Resonanz findet.

Walter Sprotte

Jubiläum

150 Jahre ASV Süchteln

25

Urkundlich gehen die Anfänge des Turnens

in Süchteln bis ins Jahr 1860 zurück.

Das nahm der Verein zum Anlass, in diesem

Jahr sein 150-jähriges Jubiläum zu feiern. Es

begann mit dem sogenannten Hallenspaß

der Turnabteilung am 17. Januar, setzte sich

fort mit der Ausrichtung der Rheinischen

Schülermeisterschaften im Trampolinturnen

am 13. März, einem Aktionstag aller

13 Abteilungen am 10. Juli in der Süchtelner

Innenstadt und endete schließlich mit

einem großen Festakt am 26. September.

Dr. Günter Schauwienold (Bochum) hielt

dabei den Festvortag zum Thema „Die Gesellschaft

wandelt sich – wir Sportvereine

nehmen die Herausforderungen an“.

Im Rahmen des Festaktes nahm RTB-Präsident

Hans-Jürgen Zacharias Ehrungen

vor: den Jahnschild für den Verein und vier

Einzelehrungen, die verdiente Mitarbeiterinnen

des Vereins in Empfang nehmen

durften.

RTB-Präsident Hans-Jürgen Zacharias ehrt (v.l.) Brigitte

Heines-Buck, Brunhilde Ritz, Gisela Penski und

Elsbeth Van Vlodrop. Fotos: Erich Van Vlodrop.

Anfang Juni erschien eine 240 Seiten umfassende

Festschrift, die reich an Informationen

ist und alle Bereiche des Vereins erfasst

– von den Anfängen bis zu konkreten

Vorhaben, sowohl in sportlicher Hinsicht

als auch beschlossene Bauprojekte, mit

denen in Kürze begonnen wird.

Das Cover der

Festschrift des

Jubiläumsvereins.

Erich Van Vlodrop/Leiter AK Jubiläum

rtz 12/2010


26 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Gerätturnen weiblich

Gaugruppenausscheidung

(P-Mannschaft) 2010

Rundum ein gelungener Wettkampf bei

der Gerätturnausscheidung am 7. November

2010 in der Dreifachhalle in Kevelaer:

Perfekt organisiert zeigte sich der Turngau

Kleve-Geldern e.V. als Ausrichter unter der

Wettkampfleitung von Maria Mertens-

Buynck (TSV WaWa) und Rudi Koppers

(DJK Twisteden) an diesem Tag.

Turnerinnen aus Twisteden.

Fotos: Maria Mertens-Buynck.

Die stellvertretende Vorsitzende des Turngaus,

Brigitte Körfer, eröffnete den Wettkampf.

Anschließend verabschiedete sie

und bedankte sich bei Rudi Koppers für

seine langjährige Tätigkeit im Turngau mit

einer Urkunde des RTB.

Seitens der Turnerinnen, Trainer und Vereinsvertreter

staunte man nicht schlecht

über die Vielzahl der Geräte, denn sie

fanden gleich zwei Spannbarren und zwei

Sprungtische vor, womit ein optimaler

Wettkampfablauf – ohne lange Wartezeiten

pro Gerät – gewährleistet werden

konnte.

Am Start waren 178 Teilnehmerinnen aus

den Verbänden TG Kleve-Geldern (31), TG

Moers (14), TG Gladbach (47), TV Kempen

rtz 12/2010

(34) und TV Rechter Niederrhein (52). Der

Wettkampf wurde in zwei Durchgängen

durchgeführt. Turnerinnen im Alter von

acht bis 24 Jahren in fünf Wettkampfklassen

stellten ihr Können unter den kritischen

Augen der 25 Kampfrichter unter

Beweis.

Turnerinnen aus Wachtendonk-Wankum.

Bereits um 9.00 Uhr startete der erste

Durchgang mit zwei Wettkampfklassen an

den Geräten Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken

und Boden. Reibungslos begann

um 13.00 Uhr der zweite Durchgang mit

drei Wettkampfklassen.

Jeweils die besten zwei Vereine jeder Wettkampfklasse

qualifizierten sich für das

RTB-Landesfinale am 28. November 2010

(nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe,

d. Red.) bei der KTV Ruhr-West in Essen.

Alle Turnerinnen bekamen eine Urkunde

und ein Präsent. Mit Helfern der DJK Twisteden

konnte den Kindern und Zuschauern

eine Caféteria angeboten werden.

Das Organisationsteam (v.l.): Jens Hoffmann,

Wolfgang Weiler, Rudi Koppers, Maria Mertens-

Buynck.

Maria Mertens-Buynck

Personalia

Verabschiedung von

Rudi Koppers aus der

Verbandsarbeit

Rudi Koppers. Foto: Maria Mertens-Buynck.

Im Rahmen der Gau-Gruppenausscheidung

der Mannschaften in Kevelaer am

7. November 2010 (vgl. separater Artikel)

wurde Rudolf Koppers offiziell aus seiner

aktiven Tätigkeit für den Turngau Kleve-

Geldern verabschiedet. Die 2. Vorsitzende,

Brigitte Körfer, dankte ihm für sein Engagement

mit einer Ehrenurkunde des Verbandes.

Seit 1998 war Rudi Koppers verantwortlich

für das Wettkampfwesen des Verbandes.

Er organisierte und plante Gaumeisterschaften,

Gauausscheidungen und Gau-

Gruppenausscheidungen jeweils in Einzelwie

in Mannschaftswettkämpfen.

Von seinem sechsten Lebensjahr an hat

Rudi Koppers geturnt, zunächst als Mitglied

des damaligen TuS Kevelaer. Nach

einer Unterbrechung ging er mit 15 Jahren

zur DJK Twisteden, da dort durch den

Hallenneubau die Turn-Möglichkeiten

größer waren als in Kevelaer. Auch heute

noch gehen er und sein ehemaliger Trainer

(inzwischen 85 Jahre alt) noch gerne an

die Geräte.

1970 machte er seinen Übungsleiterschein

und ist seit 1976 offiziell und ununterbrochen

als Übungsleiter für Turnen

in Twisteden tätig. Zunächst war er zuständig

für die Jungen, im Laufe der Jahre gab

es jedoch nur noch Mädchen, die sich für

diese Sportart interessierten.

BK


www.turnverband-koeln.de

Qualifizierung

Qualifizierungsheft 2011

versendet

Das Qualifizierungsheft 2011 wurde Ende

November den Vereinen zugestellt. Bitte

weitere Exemplare bei der Geschäftsstelle

www.turngau-moers.de

Zwei Teams qualifiziert

Starke Mädchen

Mit einem ersten, zweiten und vierten

Platz im Gepäck kehrten die insgesamt

drei Mädchen-Teams des TV Schwafheim

und der SG Moers von den Ausscheidungswettkämpfen

im weiblichen Jugendgerätturnen

(Mannschaft) in Kevelaer zurück

des Turnverbandes Köln, Ulrich-Brisch-Weg

1, 50858 Köln, gegen einen frankierten

Rückumschlag oder eine Überweisung von

1,45 Euro auf das Konto 35 42 29 71, BLZ

370 501 98 bei der Sparkasse KölnBonn,

anfordern.

Jubiläum

145 Jahre TuS Ehrenfeld

1865 e. V.

Der Kölner Traditionsverein feierte sein

Jubiläum in der Sporthalle Escherstraße

mit einer Zirkusshow „145 Jahre Zirkus

Tussulini“.

Nachrichten Turnverbände/-gaue

27

Fast 400 Zuschauer sahen unter der Organisation

des Juniorteams um Sarah Hoerkens

einen Querschnitt aus der hervorragenden

Vereinsarbeit. Eingebunden in das Grundthema

Zirkus, präsentierte die Turnabteilung,

die seit 1989 von Brigitta Schneider-

Schwarz geleitet wird, die Vielfalt des Turnens

als Breiten- und Leistungssport.

Tolle Ideen, zügig und abwechslungsreich

präsentiert, begeisterten die Zuschauer,

darunter auch Gudrun Goldau und Horst

Maas vom Vorstand des Turnverbandes

Köln. Dies war eine gelungene Werbung

für den Verein und unser Turnen! .

Herzliche Gratulation zu diesem Jubiläum

und für das erfolgreiche Wirken zur Förderung

von Turnen und Sport im Kölner

Westen! HM

Die Zirkusshow des TuS Ehrenfeld stellte eine gelungene Werbung für den Verein und das Turnen insgesamt

dar. Foto: Horst Maas.

(vgl. Sie dazu auch den Artikel des Turngau

Kleve/Geldern; d. Red.).

Die großen Schwafheimer Mädchen siegten

in ihrer Altersklasse mit deutlichem

Vorsprung gegenüber der Konkurrenz und

wurden mit der rheinischen Finalteilnahme

am 28. November (nach Redaktionsschluss

dieser Ausgabe, d. Red.) in Essen

belohnt. Die Schwafheimer Team-Chefin

Janine Brücker erlebte eine souveräne Sieger-Mannschaft

mit Höchstwertungen am

Boden, Barren und Sprung. Der Titelerfolg

der Mädchen aus dem Moerser Süden war

nie wirklich in Gefahr.

SG-Trainerin Andrea Drzewicki hatte ebenfalls

allen Grund zum Jubeln: Mit einer

Spitzenleistung am Sprung und am Bal-

ken sicherten sich ihre Mädchen des Jahrgangs

2001/2002 den zweiten Rang und

somit das Ticket für Essen. Dabei kam die

Platzierung der Minis eher unerwartet, da

sich im Team einige jüngere Mädchen befanden

als die Altersklasse vorgibt.

Der vierte Platz des Schwafheimer Jahrgangsteams

1999/2000 lässt für die

Zukunft hoffen. Es konnte sich allerdings

nicht qualifizieren, da nur die beiden ersten

Ränge zur Teilnahme am Finale berechtigen.

Der DJK Twisteden und der TSV Wachtendonk-Wankum

als Ausrichter lieferten eine

solide Wettkampf-Organisation. Erfreulich

war hierbei die unkomplizierte Zusammenarbeit

der Kampfrichter.

rtz 12/2010


28 Nachrichten Turnverbände/-gaue

Unerfreulich dagegen war die Tatsache,

dass am selben Termin der Cilly-Knaust-

Pokal stattfand, ein Gerätturn-Wettkampf

mit gemischten Altersstufen. Die Grafschafter

Teams hätten auch dort teilgenommen,

starteten jedoch bei den Ausscheidungswettkämpfen.

Eine gute Wahl,

wie sich herausstellte.

Klaus Faerber

Hoch qualifiziert

Diplome für die Grafschaft

Stolz und hoch motiviert kehrten die Vorsitzende

und Lehrwartin des Turngau Grafschaft

Moers, Marita Reiners-Faerber, und

die Jugendwartin des Verbandes, Désirée

Reiners, mit ihren neuen DTB-Ausbilderdiplomen

im Gepäck aus Bergisch Gladbach

zurück.

Désirée Reiners (l.) und Marita Reiners-Faerber,

die neuen Ausbilder des Turngaues. Foto: Klaus

Faerber.

Mit Inhalten aus den beiden Modulen „Soziale

Kompetenz“ und „Methodenkompetenz“

zu jeweils 15 LE verspricht man sich

im Turngau Moers weitere positive Impulse

für die Lehrarbeit.

Hinweis

rtz 12/2010

Josef Quester, Referent der Maßnahme

und früher beim RTB tätig, gestaltete die

beiden Wochenenden interessant und

kurzweilig.

Klaus Faerber

Personalia

Rudi Elsen – mit 90 noch fit

Rudi Elsen. Foto: privat.

Am 12. November 2010 wurde das einzige

noch lebende Gründungsmitglied des

Turngaues Grafschaft Moers und turnerisches

Urgestein, Rudi Elsen, 90 Jahre alt.

Rudi erfreut sich einer guten Gesundheit

und spielt heute noch zweimal in der Woche

Tennis. Er, als stellvertretender Leiter

der Seniorenwandergruppe des Turngaues,

nimmt jeden zweiten Mittwoch im Monat

an den Aktivitäten dieser Gruppe teil.

Insgesamt hat er sich ein halbes Jahrhundert

ehrenamtlich für den Sport eingesetzt.

Aus technischen Gründen erscheint die RTZ 12/2010 später

als geplant. Wir bitten um Nachsicht.

Die Redaktion

Dafür wurde dem gebürtigen Rheinhauser

das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Sein Leben widmete er hauptsächlich der

Turnerei. Im zarten Alter von acht Jahren

trat er in den Rheinhauser Turnverein ein.

Sein Vater, der auch Turner war, hatte ihm

und seinem Bruder auf dem Sportplatz

schon im Kindesalter den Felgaufschwung

und den Felgumschwung gezeigt. Mit

Zwillingsbruder Paul ging Rudi später zur

Marine. Nach dem Krieg führte Rudi die

ehrenamtliche Arbeit weiter, die er schon

vorher im Turnerbund und im TuS Rheinhausen

begonnen hatte. Zuerst mussten

Möglichkeiten zum Üben geschafft werden

– wie es sie im Saal der Oestrumer

Gaststätte Ohlmann schon gab, in dem

die selbst gebauten Turngeräte standen.

Rudi Elsen hat zusammen mit seinen Turnkameraden

den gesamten linken Niederrhein

nach dem 2. Weltkrieg turnerisch

aufgebaut.

Rudis größter Wunsch, in seiner turnerischen

Glanzzeit zu den zehn besten Turnern

des Rheinlandes zu gehören, gelang

dem heute 90-Jährigen. Zehn Jahre gehörte

er zur „Rheinlandriege“.

Von 1963 bis 1967 setzte er sich als Vorsitzender

beziehungsweise als stellvertretender

Vorsitzender für die Nachwuchsförderung

der Sportjugend Rheinhausen

ein und kümmerte sich über den Sport

hinaus um die Belange junger Menschen.

Er war von 1965 bis 1983 als Dozent an

der Volkshochschule Duisburg in der Erwachsenenbildung

tätig und widmete sich

hier den Themen Sport und Gesundheit.

Seit 1976 ist Rudi Elsen in der Deutschen

Olympischen Gesellschaft aktiv und setzte

sich dort mit unermüdlichem Engagement

dafür ein, den olympischen Gedanken zugänglich

zu machen.

Auch der zweitwichtigste Wunsch Elsens

ging in Erfüllung: Er wollte das Turnen

zum Beruf machen – und hat dann an

neun Schulen Sport unterrichtet. 1984 war

Schluss mit dem Beruf, da ging er aus dem

Schuldienst.

Bereits 1955 wurde Rudi Elsen mit dem

Kreisehrenbrief des Turnkreises Moers und

1997 mit der Ehrennadel des Rheinischen

Turnerbundes ausgezeichnet. In Würdigung

seiner Verdienste wurde ihm 1982

die Silberne und 1995 die Goldene Ehrennadel

der Deutschen Olympischen Gesellschaft

verliehen.

Heinz-Josef Lilott


Nachrichten Turnverbände/-gaue

turnGala

mit SportlerehrunG 2010

des Rheinischen TuRneRbundes

15.01.2011

18.00 uhr

iGp BerGiSch GladBach

BornGaSSe 86

KartenvorverKauf

rheinischer turnerbund e.v.

02202-2003-23

ticket@rtb.de

8,- €

eintritt

6,- €

bis 14 Jahre

RHEINISCHER TURNERBUND E.V.

Der Rheinische Turnerbund ist ein Landesturnverband im DTB

29

www.r tb.de

rtz 12/2010


30 Nachrichten TVs/TGs Rheinische Turnerjugend

www.turnverband-niederberg.org

Trampolinturnen

Niederberg-Cup

Am 6. November 2010 fand der 12. Niederberg-Cup

im Trampolinturnen in Haan

statt. Die vier Vereine TG Burg, Haaner TV,

Solinger TB und TuS Quettingen stellten

52 Turner/innen, die „Jagd“ auf die begehrten

Pokale machten.

In der Klasse P2 schaffte das am besten

Maya Plümacher vom Haaner TV, gefolgt

von Zoé Schymczyk von der TG Burg. Dritte

wurde Giulia Deligios (Haaner TV).

In der P3 konnten sich Alina Brantz und

Franzi Trösser, beide TuS Quettingen, die

ersten beiden Plätze erturnen, gefolgt von

Lotta Becker (Haaner TV).

Miriam Schmitz und Angelina Weiffen,

beide TG Burg, sicherten sich in der Klasse

P4 die Plätze eins und zwei. Den dritten

Pokal in dieser Klasse gewann Katja Margraf

(TuS Quettingen).

Niederbergischer Schülermeister wurde

Marvin Kluten vor seinen Vereinskameraden

William Schmitz und Jonas Krumsiek

vom Haaner TV.

Niederbergische Schülermeisterin wurde

Janine Weitsch vom Haaner TV, gefolgt

von ihrer Vereinskameradin Laura Kuper.

Als Dritte konnte sich Jordana Müller von

der TG Burg über einen Pokal freuen.

V.l.: Gina Weitsch, Carola Sievering und Janina Kuper.

Foto: Simone Pellmann.

Niederbergische Jugendmeisterin wurde

Carola Sieverin von der TG Burg, gefolgt

von Gina Weitsch und Janina Kuper (beide

Haaner TV).

Simone Pellmann

rtz 12/2010

Einladung zur Fortbildung

Kinderturn-Show

Die Kinderturn-Show eröffnet Kindern mit

und ohne Behinderungen die Möglichkeit,

sich gemeinsam zu bewegen, sich auszutauschen,

sich gegenseitig zu unterstützen

und sich gemeinsam für eine saubere

Umwelt zu engagieren. Schulungsmaßnahmen

sowie ein Handbuch mit CD und

DVD sollen Übungsleiter/innen, Lehrer/

innen und Erzieher/innen zur eigenständigen

Durchführung einer Kinderturn-Show

animieren und qualifizieren.

Grundlage für die Kinderturn-Show ist

eine liebevoll inszenierte Geschichte zum

Thema Umweltschutz. Taffi, das Maskottchen

des DTB Kinderturn-Clubs, und Graslöwe,

eine vegetarische Wildkatze mit einer

vom vielen Grasverzehr grün gefärbten

Mähne, sind die beiden Protagonisten des

Stückes. Gemeinsam mit ihren tierischen

Freunden lernen sie, wie wichtig es ist,

sorgsam mit unserer Umwelt umzugehen.

Die Geschichte führt durch die Welt des

Kinderturnens in der Kinder mit und ohne

Behinderung ihr Können zeigen und sich

dabei wie selbstverständlich beim Turnen

und Tanzen an den Geräten helfen.

Diese Veranstaltung wird in Kooperation

mit dem Bereich Schulsport und Bewegungserziehung

der Senatsverwaltung

für Bildung, Wissenschaft und Forschung

durchgeführt.

Teilnehmer/innen: Erzieher/innen, Lehrer/innen

und Übungsleiter/innen aus

Kindergärten/Integrationskindergärten,

Schulen/Förderschulen und Sport/Behindertensport.

Teil I: Theorie & Praxis (8 LE) am

15.01.2011 in der Landesturnschule

Bergisch Gladbach

Teil II: Praxis mit Kindergruppen (8 LE)

am 21.05.2011 in der Klingenhalle

in Solingen

Teil III: Kinderturn-Show am 25.06.2011

in der Klingenhalle in Solingen.

Meldeschluss: 18.12.2010

Nähere Informationen (z. B. zur Anmeldung)

erhalten Sie unter anderem bei

der Rheinischen Turnerjugend (RTJ), Petra

Wasser, Paffrather Str. 133, Bergisch Gladbach,

E-Mail: petra.wasser@rtj.de, Tel.:

02202/200329 bzw. im Internet unter

www.rtj.de. Dort steht auch ein Anmeldeformular

zum Download bereit.

Ausschreibung

RTJ-Newcomer/in

„Die Newcomerin/der Newcomer des

Jahres“ ist ein Jugendlicher/ein junger

Mensch, der in den vergangen zwölf

Monaten neu in die ehrenamtliche Arbeit

auf Landes-, Verbands-, Gau- oder

Vereinsebene im Rheinischen Turnerbund

(RTB) eingestiegen ist.

Sie/Er ist durch

• über den Rahmen eines Amtes

hinausgehendes Engagement,

• unermüdlichen Einsatz,

• neue oder innovative Ideen,

• ein besonderes Talent in

Organisation und Improvisation,

• überragende Leistungsbereitschaft

aufgefallen.

Jeder Verband, Gau oder Verein kann

eine Person bis Ende Februar 2011

mit kurzer Begründung gegenüber

dem Vorstand der Rheinischen Turnerjugend

(RTJ) vorschlagen. Weiterhin

kann eine Person auch direkt durch

den Vorstand nominiert werden.

Der RTJ-Ehrenausschuss schlägt aus

allen eingehenden Bewerbungen die

Newcomerin/den Newcomer 2011

dem Vorstand vor.

Vorschläge bitte bis

Ende Februar 2011 an:

Petra Wasser

Rheinischer Turnerbund e.V.

Paffrather Straße 133

51465 Bergisch Gladbach

E-Mail: wasser@rtb.de

Der RTJ-Vorstand


02.01.39 Horst Soyk

Anne-Frank-Straße 39

45475 Mülheim a. d. Ruhr

03.01.35 Annette Cremer-Voget

Dorfstraße 125

41372 Niederkrüchten

03.01.55 Günther Graupmann

Buchenstraße 19

58256 Ennepetal

04.01.25 Ernst Lehwald

Reyerhütter Straße 142

41065 Mönchengladbach

04.01.87 Judith Rambow

Ruhrstraße 17

41469 Neuss

06.01.61 Robert Wagner

Karl-Ernst-Rahtgens-Str. 2

51467 Bergisch Gladbach

06.01.53 Swidbert Hürten

Selbachstraße 9

45277 Essen

06.01.35 Helmut Schmiedicke

Gierenstraße 24

41844 Wegberg

06.01.67 Monika Engelmeier

Brigittastraße 43

45133 Essen

08.01.30 Helga Lommertin

Rosenbergstraße 22

47259 Duisburg

10.01.30 Bernd Sattler

Vollmerhauser Straße 84a

51645 Gummersbach

10.01.68 Claudia Sieber

Wegerhofstraße 63

47877 Willich

11.01.42 Anita Kampe

An der Lehmbeck 25

42281 Wuppertal

12.01.54 Stefan Biermanski

Knickelsdorf 14

47877 Schiefbahn

12.01.36 Günter Schäfer

Teichgraben 24

53757 St. Augustin

Der RTB gratuliert zum Geburtstag

Personalia

Hinweis zur Geburtstagsliste in der RTZ: Änderungen für die Geburtstagslisten senden Sie bitte direkt an das Sekretariat

der Geschäftsführung, da diese dort geführt werden. Von dieser Stelle erreichen die Daten dann die RTZ-Redaktion.

12.01.83 Désirée Reiners

Ferdinantenstraße 22

47475 Kamp-Lintfort

12.01.54 Wilfried Thorissen

Heinrich-Klausmann-Str. 43

47809 Krefeld

13.01.89 John Thomy

Virchowstraße 10

41065 Mönchengladbach

14.01.68 Simone Diederich

Espenstraße 26

42119 Wuppertal

14.01.59 Hans-Josef Bülles

Feldstraße 6

52146 Würselen

16.01.55 Sieglinde Peters

Bodelschwingstraße 6

47649 Weeze

16.01.61 Gudrun Goldau

Tulpenweg 5

51061 Köln

16.01.61 Birgit Sarwat

Haspelstraße 3

47443 Moers

16.01.69 Michel Dumont

Bottroper Straße 1

40468 Düsseldorf

17.01.19 Gerda Friesenhagen

„Theo-Burauen-Haus

Peter-Bauer-Straße 2“

50823 Köln

18.01.89 Kirsten Leßenich

Erkrather Straße 344

40231 Düsseldorf

18.01.33 Klaus Schulz

Jesinghausen 3b

42389 Wuppertal

20.01.80 Silke Frischemeier

Lüttringhauser Straße 13

42369 Wuppertal

24.01.45 Klaus Hinger

Talsperrenstraße 6

42659 Solingen

24.01.28 Albert Eßer

Corneliushof 31

41812 Erkelenz

24.01.39 Sigrid Nanew

Rilkestraße 20

51067 Köln

25.01.48 Frank Eichler

Schönauer Straße 21

53819 Neunkirchen

25.01.33 Hans Reinartz

Oberstraße 8

53844 Bergheim

26.01.44 Brigitte Wingerath

Karlstraße 84

41199 Mönchengladbach

28.01.43 Jürgen Schoenenborn

Klausener Straße 12

42899 Remscheid

28.01.44 Dr. Jürgen W. Lahrs

Lützerathstraße 155 i

51107 Köln

29.01.46 Gerhard Gente

Scheidtmanntor 4

45276 Essen

31.01.43 Herbert Holtmann

Rosenkamp 49

45476 Mülheim a. d. Ruhr

31

Allen vorgenannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

des Rheinischen Turnerbundes sowie der Turngaue

und Turnverbände, die im Januar Geburtstag

haben, namens des Präsidiums herzlichen Glückwunsch.

Hans-Jürgen Zacharias

rtz 12/2010


www.turnfest2011.de

WESTFÄLISCHER TURNERBUND

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