21.06.2026 Aufrufe

Herz STÄRKE – Gemeinsam für ein Leben mit Herzschwäche

Herzschwäche betrifft Millionen von Menschen, doch mit Wissen, Unterstützung und der richtigen Lebensweise lässt sich die Lebensqualität erhalten. Herz STÄRKE informiert über aktuelle medizinische Erkenntnisse, bietet praktische Tipps und erzählt inspirierende Geschichten von Betroffenen. Gemeinsam mit Experten, Selbsthilfegruppen und der Community setzen wir uns für ein bewusstes, aktives Leben trotz Herzschwäche ein. Denn aus Schwäche kann Stärke wachsen – mit Mut, Wissen und Zusammenhalt. Hier gehts zum Impressum https://www.herzschwaeche-deutschland.de/Impressum-Datenschutzerklaerung/

Herzschwäche betrifft Millionen von Menschen, doch mit Wissen, Unterstützung und der richtigen Lebensweise lässt sich die Lebensqualität erhalten. Herz STÄRKE informiert über aktuelle medizinische Erkenntnisse, bietet praktische Tipps und erzählt inspirierende Geschichten von Betroffenen. Gemeinsam mit Experten, Selbsthilfegruppen und der Community setzen wir uns für ein bewusstes, aktives Leben trotz Herzschwäche ein. Denn aus Schwäche kann Stärke wachsen – mit Mut, Wissen und Zusammenhalt. Hier gehts zum Impressum https://www.herzschwaeche-deutschland.de/Impressum-Datenschutzerklaerung/

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Herz

Ausgabe 2026

STÄRKE

Kostenfrei für unsere

Leserinnen und Leser

Ausgabe

2026

Aus der (Herz)Schwäche

wächst die Kraft

Aktualisiert

am

21. Juni 2026

Leben mit Herzschwäche: Erfahren Sie, wie Sie mit

der richtigen Unterstützung, praktischen Tipps

und inspirierenden Geschichten Ihren Alltag

aktiv gestalten und Ihre Lebensqualität erhalten

können.


Willkommen

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Herzschwäche gehört zu den häufigen

chronischen Erkrankungen und stellt

Betroffene und Angehörige im Alltag

vor viele Fragen. Auch wenn die Erkrankung

in der Regel nicht vollständig

heilbar ist, lässt sich der Verlauf

oft günstig beeinflussen – durch eine

frühzeitige Abklärung, eine passende

Therapie und Entscheidungen, die zu

den eigenen Lebensumständen passen.

Im Alltag geht es dabei um Symptome

und Belastbarkeit, um Arbeit

und Reisen, aber auch um die Frage,

wie man Sicherheit und Zuversicht im

Umgang mit der Erkrankung gewinnt.

Wichtig ist vor allem: Herzschwäche ist

kein Thema, das man alleine „aushalten“

muss.

Mit HerzStärke möchten wir Orientierung

geben und zugleich ermutigen.

Dieses Magazin bündelt Erfahrungsberichte

von Menschen, die

mit Herzschwäche leben, praktische

Anregungen für den Alltag und gut verständliche

medizinische Hintergründe.

Sie finden hier unter anderem Impulse,

wie Bewegung, Ernährung, Medikamentenplan,

Selbstbeobachtung

und regelmäßige Kontrollen im Alltag

sinnvoll zusammenspielen können –

ohne Überforderung, aber mit Klarheit.

Ergänzend geben wir Anregungen für

das Arztgespräch, Hinweise zur Organisation

des Alltags und Überblick über

Unterstützungsangebote, die Betroffene

nutzen können.

Herzschwäche führt häufig zu Arztbesuchen

und Behandlungen und fordert

das Gesundheitssystem spürbar. Umso

wichtiger ist es, Warnzeichen ernst zu

nehmen, Veränderungen früh zu besprechen

und den Umgang mit der

Krankheit aktiv zu gestalten. Viele Betroffene

berichten, dass sie mit einer

guten Behandlung, mit Reha-Angeboten

und mit angepassten Gewohnheiten

ihre Belastbarkeit und Lebensqualität

verbessern konnten.

HerzStärke versteht sich daher nicht

nur als Informationsangebot, sondern

auch als Brücke zu Austausch und

Unterstützung. Gemeinsam mit Fachleuten,

Selbsthilfegruppen und engagierten

Partnern setzen wir uns dafür

ein, dass Herzschwäche besser verstanden

wird und Hilfe dort ankommt,

wo sie gebraucht wird. Dabei beziehen

wir das Umfeld bewusst ein: Angehörige,

Freunde sowie Kolleginnen und

Kollegen können eine wichtige Stütze

sein – wenn sie wissen, was im Alltag

entlastet und worauf zu achten ist.

Wir wünschen uns, dass Ihnen dieses

Magazin Orientierung gibt, neue Perspektiven

eröffnet und Sie dabei unterstützt,

Ihren eigenen Weg mit Herzschwäche

zu finden. Lassen Sie uns

das Bewusstsein stärken und Schritt

für Schritt nach vorn schauen.

Mit herzlichen Grüßen

Winfried Klausnitzer, Vorstand

Herzschwäche Deutschland e.V.

2


Der Verein

Winfried Klausnitzer

Vorstand (Nürnberg)

Gabriele Meyer,

Vorstand (Nürnberg)

Otto Seifferth

Schatzmeister (Nürnberg)

Herzschwäche Deutschland e.V. ist

ein gemeinnütziger Verein, der sich

für die Aufklärung, Unterstützung

und Vernetzung von Menschen mit

Herzschwäche einsetzt. Ziel ist es,

Betroffenen und ihren Angehörigen

Wissen und praktische Hilfestellungen

zu bieten, um die Lebensqualität trotz

der Erkrankung zu verbessern.

Hier im Magazin »Herz STÄRKE« sowie

auf der Website finden Sie zahlreiche

Informationen rund um das Leben mit

Herzschwäche Deutschland e.V. Herzschwäche.

Rednitzstraße 7

90449 Nürnberg

vorstand@herzschwaeche-deutschland.de

Hinweis: Die Inhalte dieses Magazins ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei

Beschwerden oder Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren

Arzt. Werbung/Anzeigen sind mit „Werbung“ oder „Anzeige“ gekennzeichnet; Advertorials

sind zusätzlich durch einen roten Rahmen kenntlich gemacht.

3


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Herzschwäche gehört zu den häufigen

chronischen Erkrankungen und stellt

Betroffene und Angehörige im Alltag

vor viele Fragen. Auch wenn die Erkrankung

in der Regel nicht vollständig

heilbar ist, lässt sich der Verlauf

oft günstig beeinflussen – durch eine

frühzeitige Abklärung, eine passende

Therapie und Entscheidungen, die zu

den eigenen Lebensumständen passen.

Im Alltag geht es dabei um Symptome

und Belastbarkeit, um Arbeit

und Reisen, aber auch um die Frage,

wie man Sicherheit und Zuversicht im

Umgang mit der Erkrankung gewinnt.

Wichtig ist vor allem: Herzschwäche ist

kein Thema, das man alleine „aushalten“

muss.

Mit HerzStärke möchten wir Orientierung

geben und zugleich ermutigen.

Dieses Magazin bündelt Erfahrungsberichte

von Menschen, die

mit Herzschwäche leben, praktische

Anregungen für den Alltag und gut verständliche

medizinische Hintergründe.

Sie finden hier unter anderem Impulse,

wie Bewegung, Ernährung, Medikamentenplan,

Selbstbeobachtung

und regelmäßige Kontrollen im Alltag

sinnvoll zusammenspielen können –

ohne Überforderung, aber mit Klarheit.

Ergänzend geben wir Anregungen für

das Arztgespräch, Hinweise zur Organisation

des Alltags und Überblick über

Unterstützungsangebote, die Betroffene

nutzen können.

Herzschwäche führt häufig zu Arztbesuchen

und Behandlungen und fordert

das Gesundheitssystem spürbar. Umso

wichtiger ist es, Warnzeichen ernst zu

nehmen, Veränderungen früh zu besprechen

und den Umgang mit der

Krankheit aktiv zu gestalten. Viele Betroffene

berichten, dass sie mit einer

guten Behandlung, mit Reha-Angeboten

und mit angepassten Gewohnheiten

ihre Belastbarkeit und Lebensqualität

verbessern konnten.

HerzStärke versteht sich daher nicht

nur als Informationsangebot, sondern

auch als Brücke zu Austausch und

Unterstützung. Gemeinsam mit Fachleuten,

Selbsthilfegruppen und engagierten

Partnern setzen wir uns dafür

ein, dass Herzschwäche besser verstanden

wird und Hilfe dort ankommt,

wo sie gebraucht wird. Dabei beziehen

wir das Umfeld bewusst ein: Angehörige,

Freunde sowie Kolleginnen und

Kollegen können eine wichtige Stütze

sein – wenn sie wissen, was im Alltag

entlastet und worauf zu achten ist.

Wir wünschen uns, dass Ihnen dieses

Magazin Orientierung gibt, neue Perspektiven

eröffnet und Sie dabei unterstützt,

Ihren eigenen Weg mit Herzschwäche

zu finden. Lassen Sie uns

das Bewusstsein stärken und Schritt

für Schritt nach vorn schauen.

Mit herzlichen Grüßen

Winfried Klausnitzer, Vorstand

Herzschwäche Deutschland e.V.

Winfried Klausnitzer

Vorstand (Nürnberg)

Gabriele Meyer,

Vorstand (Nürnberg)

Otto Seifferth

Schatzmeister (Nürnberg)

Herzschwäche Deutschland e.V.

Rednitzstraße 7

90449 Nürnberg

vorstand@herzschwaeche-deutschland.de

Herzschwäche Deutschland e.V. ist

ein gemeinnütziger Verein, der sich

für die Aufklärung, Unterstützung

und Vernetzung von Menschen mit

Herzschwäche einsetzt. Ziel ist es,

Betroffenen und ihren Angehörigen

Wissen und praktische Hilfestellungen

zu bieten, um die Lebensqualität trotz

der Erkrankung zu verbessern.

Hier im Magazin »Herz STÄRK« sowie

auf der Website finden Sie zahlreiche

Informationen rund um das Leben mit

Herzschwäche.

Hinweis: Die Inhalte dieses Magazins ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei

Beschwerden oder Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren

Arzt. Werbung/Anzeigen sind mit „Werbung“ oder „Anzeige“ gekennzeichnet; Advertorials

sind zusätzlich durch einen roten Rahmen kenntlich gemacht.

2 3

»HerzSärke 2026« ist ein Projekt vom Verein Herzschwäche Deutschland e.V. und wird veröffentlicht auf dem Webkiosk von

eMagazin.digital und in der Mediathek von GUT ZUM HERZ

Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Herzschwäche Deutschland. e.V. | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

vorstand@herzschwaeche-deutschland.de

Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

Redaktion und verantwortlich für den Inhalt (§ 55 Abs. 2 RStV): Winfried Klausnitzer

Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

Lisa M. formt mit ihren Händen ein Herz und lächelt – ein Moment, den sie sich vor drei

Jahren nicht hätte vorstellen können. Die Diagnose Herzschwäche traf sie aus dem Nichts

und stellte ihr Leben auf den Kopf. Doch statt sich zurückzuziehen, kämpfte sie.

Mit medizinischer Unterstützung, gesunder Lebensweise und der Entscheidung, aktiv für

ihre Lebensqualität einzustehen, fand sie ihren Weg zurück. „Mein Herz mag geschwächt

sein, aber mein Lebensmut ist stärker denn je“, sagt sie heute.

Ihre Geschichte zeigt: Ein starkes Herz beginnt mit der richtigen Unterstützung und dem

Willen, sein Leben zu gestalten.

Erstveröffentlichung am 02. Januar 2026 | Alle Rechte vorbehalten.

8 9

Herzschwäche oder

Herzinsuffizienz? Warum

zwei Begriffe oft unnötig

verunsichern

Im Gespräch mit Winfried

Klausnitzer, Vorstand von

Herzschwäche Deutschland

e.V. (Bild mitte)

Schon die Bezeichnung sorgt

häufig für Verwirrung: Heißt es

Herzschwäche oder Herzinsuffizienz?

Im Gespräch erklärt

Winfried Klausnitzer, warum

beide Begriffe dasselbe meinen,

welche Formen es gibt und worauf

Betroffene im Alltag achten

sollten.

Winfried Klausnitzer engagiert

sich als Vorstand bei Herzschwäche

Deutschland e.V. für

Information, Austausch und

mehr Aufmerksamkeit für das

Thema Herzschwäche.

Herr Klausnitzer, vorab ganz

klar: Ist „Herzschwäche“ dasselbe

wie „Herzinsuffizienz“?

Ja. Herzschwäche ist der alltagstaugliche

Begriff, Herzinsuffizienz

der medizinische Fachausdruck

– gemeint ist im Kern

dasselbe Krankheitsbild. Die

Irritation entsteht häufig dadurch,

dass Ärztinnen und Ärzte

anschließend stärker differenzieren:

nach akut oder chronisch,

nach Schweregrad und

nach Form der Herzinsuffizienz.

Für Betroffene ist die wichtigste

Botschaft: Zwei Worte, ein Thema

– aber mit unterschiedlichen

Ausprägungen.

Warum ist diese Unterscheidung

in Formen so wichtig?

Weil „Herzinsuffizienz“ nicht

automatisch bedeutet, dass das

Herz einfach nur „zu schwach

pumpt“. Es gibt Formen, bei

denen die Pumpfunktion deutlich

reduziert ist – und Formen,

bei denen die Pumpfunktion

scheinbar „normal“ ist, das Herz

sich aber schlechter füllt und

dadurch trotzdem Symptome

entstehen. Wer das versteht,

kann Arztbriefe, Befunde und

Therapieentscheidungen deutlich

besser einordnen.

Was sind aus Ihrer Sicht die

häufigsten Missverständnisse?

Viele hören die Diagnose zum

ersten Mal und wissen nicht,

was sie konkret bedeutet. Dazu

kommen typische Fehlannahmen:

„Ich habe doch nur etwas

weniger Luft“ oder „Das ist bestimmt

das Alter“. Auch Wassereinlagerungen

werden oft nicht

mit dem Herzen verbunden. In

der Praxis erleben wir zudem,

dass Herzschwäche manchmal

spät erkannt wird – und genau

deshalb ist Aufklärung so wichtig.

Woran kann man Herzschwäche

im Alltag merken?

Typische Signale sind Atemnot

(zunächst bei Belastung, später

unter Umständen auch in Ruhe),

Leistungsabfall, Müdigkeit, geschwollene

Beine/Knöchel und

ungewollte Gewichtszunahme

durch Wassereinlagerungen. Oft

kommen auch ein Druckgefühl

im Brustbereich, nächtliches

Aufwachen mit Luftnot oder

ein höherer Kissenbedarf hinzu.

Wichtig ist: Das sind keine exklusiven

„Herzsymptome“. Wenn

mehrere dieser Zeichen zusammenkommen

oder sich spürbar

verstärken, ist das ein sehr guter

Grund, es ärztlich abklären zu

lassen.

Wie wird die Diagnose üblicherweise

gestellt?

Meistens durch eine Kombination

aus Gespräch, Untersuchung

und Diagnostik: Blutdruck,

EKG, Laborwerte (z. B. BNP/NTproBNP)

– und vor allem der

Herzultraschall (Echokardiografie).

Entscheidend

ist, dass nicht

nur einzelne Werte

betrachtet

werden, sondern

das Gesamtbild

aus

Beschwerden,

Befunden und

Verlauf.

Viele Betroffene

wünschen

sich „eine klare

Ursache“. Gibt es

die immer?

Manchmal ja, oft sind es mehrere

Faktoren. Häufige Auslöser

können langjähriger Bluthochdruck,

koronare Herzerkrankung/

Herzinfarkt, Rhythmusstörungen

oder Herzklappenerkrankungen

sein. Dazu kommen Risikofaktoren

wie Diabetes, Übergewicht

und Bewegungsmangel. Wichtig

ist: Auch wenn die Ursache nicht

immer „die eine“ ist, gibt es

heute gute Möglichkeiten, Verlauf

und Lebensqualität positiv

zu beeinflussen – medizinisch

und im Alltag, Schritt für Schritt

und gut begleitet im Alltag, mit

klaren Zielen.

Herzschwäche betrifft mehr

als vier Millionen Menschen in

Deutschland, und jedes Jahr

kommen 450.000 Neuerkrankungen

hinzu. Viele merken

zunächst nur eine leichte Erschöpfung,

Kurzatmigkeit oder

ein Druckgefühl in der Brust.

Doch was harmlos erscheint,

kann lebensbedrohlich sein. Eine

frühzeitige Diagnose und ein

bewusster Umgang mit der Erkrankung

können jedoch helfen,

das Leben in den Griff zu bekommen.

Der Moment der Wahrheit

Lisa erinnert sich noch genau an

den Moment, als ihr Arzt sagte:

„Sie haben eine Herzinsuffizienz.“

Plötzlich kreisten ihre Gedanken

nur noch um die Frage: Wie soll

es jetzt weitergehen? Doch sie

beschloss, nicht aufzugeben. Mit

gezielter Bewegung, einer angepassten

Ernährung und der Unterstützung

ihrer Familie hat sie

sich zurück ins Leben gekämpft.

Die psychische Herausforderung

Der Weg war nicht immer einfach.

Neben den körperlichen

Herausforderungen gab es auch

psychische Hürden zu bewältigen.

„Ich hatte Angst, mein altes

Leben zu verlieren“, erzählt Lisa.

„Doch mit der Zeit habe ich verstanden,

dass Veränderung nicht

Verlust bedeutet, sondern eine

neue Chance sein kann.“ Diese

Erkenntnis half ihr, sich Schritt

für Schritt auf die neuen Gegebenheiten

einzulassen.

Wissen als Schlüssel zur

Veränderung

Was raten Sie Betroffenen für

den Alltag, ohne in „Selbstoptimierung“

zu kippen?

Ich halte drei Dinge für realistisch

und hilfreich: Erstens:

Veränderungen ernst nehmen

und notieren – Luft, Gewicht,

Schwellungen, Belastbarkeit.

Zweitens: Medikationsplan

sauber führen und Fragen sammeln,

damit das Arztgespräch

klarer wird. Drittens: Unterstützung

annehmen – Angehörige,

Reha, Herzsportgruppen

oder Selbsthilfe. Das

Ziel ist nicht Perfektion,

sondern mehr

Lisa begann, sich intensiv mit

ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen.

Sie informierte sich

über die neuesten Behandlungsmethoden,

suchte sich einen

spezialisierten Kardiologen und

trat einer Selbsthilfegruppe bei.

Dort lernte sie Menschen kennen,

die bereits seit Jahren mit Herzschwäche

leben und ihr wertvolle

Tipps gaben. „Es tat gut zu

sehen, dass andere Betroffene

ein erfülltes Leben führen. Das

hat mir Mut gemacht.“

Hoffnung, Wissen und Gemeinschaft

als Schlüssel

Herzschwäche ist nicht heilbar

– aber das bedeutet nicht, dass

Betroffene ihr Leben aufgeben

müssen. Mit dem richtigen Wissen

und einem starken Netzwerk

kann aus der Diagnose eine

neue Chance werden. Bewegung

in angepasstem Maß, bewusste

Ernährung und eine enge Begleitung

durch Ärzte sind entscheidend.

Ebenso wichtig ist der

Austausch mit anderen Betroffenen

– denn gemeinsam ist der

Weg leichter.

Der Wert sozialer Unterstützung

Lisa fand Unterstützung in einer

Selbsthilfegruppe. „Der Austausch

mit anderen Betroffenen

hat mir geholfen, meine Angst

zu überwinden. Plötzlich war

ich nicht mehr allein mit meinen

Sorgen.“ Studien belegen,

dass soziale Unterstützung die

Lebensqualität von Menschen

mit chronischen Erkrankungen

erheblich verbessern kann.

Medizinische Innovationen

geben Hoffnung

Auch medizinische Innovationen

tragen dazu bei, das Leben

mit Herzschwäche besser zu

Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden;

jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.

gestalten. Fortschritte in der

Medizintechnik, neue Therapiemethoden

und ein besseres

Verständnis der Krankheit ermöglichen

es heute vielen Patienten,

ein nahezu normales

Leben zu führen.

Leben mit Bewusstsein

Lisa berichtet, dass sie inzwischen

ein großes Bewusstsein für

die Signale ihres Körpers entwickelt

hat. Sie achtet darauf,

ausreichend Pausen zu machen,

ihre Medikation genau einzuhalten

und regelmäßig ihre

Werte kontrollieren zu lassen.

„Ich habe gelernt, mich nicht

mehr zu überfordern. Mein Körper

gibt mir klare Zeichen, wann

ich eine Pause brauche – und ich

höre auf ihn.“

„Ich habe gelernt, auf meinen

Körper zu hören und mein Leben

aktiv zu gestalten. Heute weiß

ich: Meine Schwäche hat mich

stärker gemacht.“ – Lisa M.

HerzSTÄRKE: Das Magazin,

das bewegt

Unser Magazin „Herz Stärke“

zeigt, dass ein erfülltes Leben

trotz Herzschwäche möglich ist.

Wir erzählen Geschichten, die

Mut machen, geben praktische

Tipps und lassen Experten zu

Wort kommen. Denn am Ende

zählt nicht nur die Krankheit –

sondern die Stärke, die in jedem

Einzelnen steckt.

Ein gemeinsames Ziel für

mehr Gesundheit

Gesundheit ist ein gemeinsames

Ziel. Deshalb arbeiten Ärzte,

Selbsthilfegruppen und Wissenschaftler

Hand in Hand, um

die bestmögliche Versorgung

14 15

Sicherheit und

weniger Unsicherheit.

Welche Rolle

spielt Selbsthilfe

bei Herzschwäche?

Eine große – weil

Herzschwäche den

Alltag oft dauerhaft

verändert. Selbsthilfe

kann Orientierung

geben: Wie gehen andere mit

schlechten Tagen um? Welche

Fragen helfen beim nächsten

Termin? Und ganz wichtig: Man

merkt, dass man nicht allein

ist. Herzschwäche Deutschland

e.V. unterstützt Betroffene und

Angehörige und fördert Selbsthilfe-Strukturen.

Welche Fragen sollte man sich

im Arztgespräch ruhig trauen?

Zum Beispiel: Welche Form der

Herzinsuffizienz liegt vor? Wie

schwer ist sie? Was ist das

Therapieziel? Welche Warnzeichen

sind für mich relevant?

Was kann ich tun, wenn sich

Beschwerden verschlechtern?

Und: Welche Anlaufstellen (Reha,

Herzsport, Selbsthilfe) passen zu

mir? Gute Medizin ist auch gute

Kommunikation.

Was wünschen Sie sich von

Öffentlichkeit und Versorgungssystem?

Mehr Wissen, mehr Aufmerksamkeit

und eine klare Versorgungsperspektive

– gerade bei

Früherkennung und Begleitung

im Alltag. Herzschwäche ist kein

Randthema. Aufklärung ist kein

„Nice-to-have“, sondern kann

dazu beitragen, dass Menschen

früher handeln und besser begleitet

werden.

Wenn jemand Teil von Herzschwäche

Deutschland e.V.

werden möchte – was muss

man konkret tun?

Am einfachsten ist der Weg über

den Aufnahmeantrag: ausfüllen,

unterschreiben und an den

Verein senden. Die Aufnahme

erfolgt per Beschluss des Vorstands.

Der Mitgliedsbeitrag

liegt bei mindestens 36 Euro pro

Jahr; für Selbsthilfegruppen und

Kliniken/Praxen gelten eigene

Beitragssätze. Die Zahlung kann

per SEPA-Lastschriftmandat

erfolgen – oder man überweist

den Beitrag selbst. Wer austreten

möchte, kann dies zum Ende

des Kalenderjahres schriftlich

erklären; im Aufnahmeantrag

wird hierfür eine Kündigungsfrist

von drei Monaten genannt.

Den Link zum Aufnahmeantrag

(Mitglied werden) finden Sie

ganz bequem auf der letzten

Seite dieses Magazins.

Begriffe kurz erklärt

Herzschwäche =

Herzinsuffizienz: zwei

Begriffe, ein Krankheitsbild.

Akut / chronisch: plötzlich

auftretend vs. langfristig

bestehend.

Formen: zum Beispiel

reduzierte Pumpfunktion

oder „erhaltene“

Pumpfunktion mit

Füllungsproblem.

Schweregrad: beschreibt,

wie stark Symptome im

Alltag einschränken.

Warnzeichen, die zeitnah

abgeklärt werden sollten:

Wenn etwas neu, deutlich

stärker oder rasch

zunehmend ist: ärztlich

abklären lassen.

Atemnot in Ruhe, starke

Schwellungen, schnelle

Gewichtszunahme

innerhalb weniger Tage,

Brustschmerz, Kollaps/

ohnmachtsnahes Gefühl.

Im Zweifel gilt: bei akuten,

schweren Beschwerden

den Notruf wählen.

Herzschwäche

Deutschland e.V.

informiert und unterstützt

Betroffene und

Angehörige und fördert

Selbsthilfe-

Strukturen.

16 17

Am 9. Mai 2026 kamen in Fürth Betroffene, Angehörige, Fachleute

und Aussteller rund um das Thema Herzschwäche zusammen.

Am 9. Mai 2026 kamen in Fürth

Betroffene, Angehörige, Fachleute,

Selbsthilfegruppen und weitere

Akteure rund um das Thema

Herzschwäche zusammen.

Der Gesundheitsmarkt Herzschwäche

2026 bot Gelegenheit,

Informationen einzuordnen,

Gespräche zu führen und unterschiedliche

Unterstützungsangebote

kennenzulernen.

Dabei ging es nicht nur um medizinische

Themen. Auch Fragen

zum Alltag mit Herzschwäche,

zu Selbsthilfe, Versorgung und

persönlicher Orientierung spielten

eine wichtige Rolle. Vorträge,

Informationsstände und direkte

Gespräche schufen einen Rah-

Behandlungsteam wichtig weritiativen

und weitere Organisa-

36 37

men, in dem unterschiedliche

Perspektiven zusammenkommen

konnten.

Wissen verständlich einordnen

Ein Bestandteil des Gesundheitsmarkts

waren Vorträge und

Gespräche mit Ärztinnen und

Ärzten sowie weiteren Fachleuten.

Dabei wurden verschiedene

Aspekte rund um Herzschwäche

verständlich erklärt und eingeordnet.

Themen waren unter anderem

der Umgang mit der Erkrankung,

mögliche Warnzeichen sowie

Fragen, die im Gespräch mit dem

den können. Ziel war keine vereinfachte

Schnelllösung, sondern

eine verständliche Orientierung

zu Themen, die viele Betroffene

und Angehörige im Alltag beschäftigen.

Gerade im Bereich

Herzschwäche besteht häufig

der Wunsch nach Informationen,

die medizinische Zusammenhänge

nachvollziehbar erklären, ohne

zu überfordern.

Informationen zum Mitnehmen

Neben den Vorträgen bot der

Gesundheitsmarkt zahlreiche Informationsmöglichkeiten

direkt

an den Ständen der Aussteller.

Vereine, Selbsthilfegruppen, In-

Herzschwäche Deutschland. e.V.

Rednitzstraße 7,

90449 Nürnberg

vorstand@herzschwaeche-deutschland.de

Leben mit Herzschwäche: Erfahren Sie, wie Sie mit der

richtigen Unterstützung, praktischen Tipps und inspirierenden

Geschichten Ihren Alltag aktiv gestalten und Ihre

Kostenfrei für unsere

Leserinnen und Leser

Lebensqualität erhalten können.

16 17

Inhalt

02.

Herzlich willkommen

hier bei uns

16. Bericht vom Runden

Tisch 2026

51. Das Archiv aus

dem Jahr 2025

Willkommen

Der Verein

Der Runde Tisch

Herzschwäche

2026

Hier endet das

offizielle Magazin,

weiter geht´s mit

dem Archiv.

Ausgabe

2025

Herz

STÄRKE

Aus der (Herz)Schwäche

wächst die Kraft

A R C H I V

05.

Aktuelles bei Herzschwäche

Deutschland e.V.

26. Das Magazin bekommt

eine Stimme

Aktuelles

Runder Tisch 2026 in Nürnberg

Beim Runden Tisch Herzschwäche 2026 bringt

Herzschwäche Deutschland e.V. am 17. und

18. März in Nürnberg Betroffene, Angehörige,

Selbsthilfe, Medizin, Pflege, Kassen, Reha, Politik,

Gesundheitsindustrie und Medien an einen Tisch.

Schwerpunkt: „Herzinsuffizienz und Frauenherzen“

– und die Frage, warum Herzschwäche oft

zu spät erkannt wird. In Kooperation mit dem

Klinikum Nürnberg findet der Fachkongress zum

fünften Mal statt. Tagesordnung und Teilnehmerliste

werden online veröffentlicht. Ziel ist, Erfahrungen

zu bündeln, Projekte anzustoßen und die

Patientenstimme in Prävention, Diagnostik und

Versorgung hörbarer zu machen.

Winfried Klausnitzer bei »HERZGEFLÜSTER«

Winfried Klausnitzer lebt mit Herzschwäche –

und setzt sich als Vorstand von Herzschwäche

Deutschland e.V. für Betroffene ein. In dieser

Folge spricht er über seine eigene Geschichte,

die Arbeit des Vereins

und die Initiative

„Gesundheit mitgestalten“.

Ein Gespräch

über Mut, Gemeinschaft

und die Kraft,

Gesundheit aktiv mitzugestalten.

Jetzt

reinhören und mehr HERZGEFLÜSTER

...der Podcast von GUT ZUM HERZ

erfahren!

06.

Herzschwäche Deutschland e.V. ist jetzt Teil des HerzSchlag Aktionsbündnisses GUT ZUM HERZ!

Als Verein, der sich für Menschen mit Herzschwäche einsetzt, freuen wir

uns, ab sofort Teil dieses starken Netzwerks zu sein. Gemeinsam mit GUT

ZUM HERZ und seinen Partnern wollen wir Aufklärung, Prävention und eine

bessere Versorgung für Betroffene weiter vorantreiben. Durch den Austausch

mit Patienten, Experten und Akteuren aus Medizin, Forschung und

Gesellschaft können wir unsere Stimme noch stärker einbringen und die

Aufmerksamkeit für Herzinsuffizienz erhöhen. Unser Ziel: Mehr Wissen,

bessere Unterstützung und ein aktives Leben trotz Herzschwäche. Mehr

zum Aktionsbündnis erfahren Sie hier:

www.gut-zum-herz.de/aktionsbuendnis

Impressum

Herz

Schlag

HerzSTÄRKE Sonderausgaben

Aktionsbündnis

28. Prävention Jetzt ist das

neue Format

5

08. Die Titelstory zu

dieser Ausgabe

32. Der Herzmonat

Mai 2026

Eine Diagnose, die das Leben verändert

Herz Stärke

Wenn aus Schwäche Kraft wird

12.

Der Herzschwäche

Selbsttest

36. Bericht vom

Gesundheitsmarkt

Information.

Wissen.

Raum für Orientierung

Wissen. Information. Austausch.

Austausch.

14. Im Interview mit

dem Vorstand

44. Prävention Jetzt

startet

Im Interview

4


Aktuelles

Runder Tisch 2026 in Nürnberg

Der Runde Tisch Herzschwäche 2026 bringt am

17. und 18. März 2026 in Nürnberg alle an einen

Tisch, die Herzinsuffizienz im Alltag und in der

Versorgung bewegen: Betroffene, Angehörige,

Selbsthilfe, Medizin, Pflege, Reha, Kassen, Politik,

Industrie und Medien. Im Fokus stehen „Frauenherzen“,

fehlende Bekanntheit und bessere

Früherkennung. Ziel: konkrete Impulse, damit

Warnzeichen schneller erkannt, Wege in die Behandlung

kürzer und die Patientenstimme stärker

wird. Für Betroffene und Angehörige: Orientierung,

Fragen im Arztgespräch und Hinweise

auf Unterstützung. Den Bericht finden Sie ab

Seite 16 in diesem Magazin.

Der Gesundheitsmarkt 2026 in Fürth

Am 9. Mai 2026 lädt Herzschwäche Deutschland

e. V. zum Gesundheitsmarkt „Herzschwäche

und Nebenerkrankungen“ in die Stadthalle

Fürth ein. Von 10:00 bis 16:00 Uhr stehen

Prävention, Therapie und Lebensqualität im

Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich an

Betroffene, Angehörige und Interessierte, die

sich informieren, Zusammenhänge besser einordnen

und Impulse für das Gespräch mit dem

Behandlungsteam mitnehmen möchten. Der

Eintritt ist frei. Begleitet wird der Gesundheitsmarkt

von verschiedenen Kooperationspartnern

aus dem Gesundheitsbereich, mehr dazu

auf Seite 38. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Prävention Jetzt: Orientierung geben, bevor Beschwerden den Ton angeben

Prävention Jetzt macht Prävention verständlich, alltagsnah und seriös sichtbar.

Die Initiative zeigt, dass Vorbeugung nicht erst mit Beschwerden oder

einer Diagnose beginnt, sondern dabei helfen kann, Risiken früher wahrzunehmen,

Warnzeichen einzuordnen und rechtzeitig ins Gespräch zu kommen.

Dazu gehören Magazinbeiträge, digitale Inhalte, Advertorials, Podcast-Meetups

und Einzelpodcasts. Dank der Unterstützung aus Industrie und Forschung

kann das Projekt für Leserinnen, Leser und Community kostenfrei

umgesetzt werden.

Mehr dazu auf Seite 28 in diesem Magazin.

Impressum

»HerzSTÄRKE 2026« ist ein Projekt vom Verein Herzschwäche Deutschland e.V. und wird veröffentlicht auf dem Webkiosk von

eMagazin.digital und in der Mediathek von GUT ZUM HERZ

Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Herzschwäche Deutschland. e.V. | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

vorstand@herzschwaeche-deutschland.de

Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

Redaktion und verantwortlich für den Inhalt (§ 55 Abs. 2 RStV): Winfried Klausnitzer

Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

Erstveröffentlichung am 16. Februar 2025 – Aktualisiert am 12. Mai 2026 | Alle Rechte vorbehalten.

5


HerzSTÄRKE

Sonderausgaben

Wenn ein Thema mehr Raum verdient

Manche Themen brauchen mehr Platz als eine einzelne Magazinseite. Deshalb entstehen

ergänzend zum Hauptmagazin eigene Sonderausgaben. Sie greifen ausgewählte

Schwerpunkte auf, erklären Hintergründe verständlich und geben Orientierung für das

Gespräch mit Ärztinnen, Ärzten und dem Behandlungsteam.

Während das Hauptmagazin

Orientierung zum Leben mit Herzschwäche

gibt, greifen die Sonderausgaben

einzelne Schwerpunkte

auf. Sie vertiefen Themen,

die für Betroffene, Angehörige

und Interessierte wichtig sein

können: von medizinischen Begriffen

über Untersuchungen und

Vorsorgefragen bis hin zu Impulsen

für das Gespräch mit dem

Behandlungsteam. So entsteht

ergänzend zum Hauptmagazin

ein wachsender Wissensbereich,

der einzelne Themen verständlich

bündelt und bei der Vorbereitung

auf Arztgespräche unterstützen

kann.

Orientierung statt

Informationsflut

Wer mit einer chronischen Erkrankung

lebt, findet viele Informationen

– aber nicht immer ist

klar, was davon für die eigene Situation

wichtig ist. Sonderausgaben

bündeln ein Thema, ordnen

Zusammenhänge verständlich

ein und zeigen, welche Fragen im

Alltag und beim Arzttermin eine

Rolle spielen können.

Dabei geben sie keine persönlichen

Therapieempfehlungen. Sie

ersetzen keine ärztliche Beratung,

können aber helfen, Gespräche

vorzubereiten, Beobachtungen

zu sortieren und Unsicherheiten

gezielter anzusprechen.

Verstehen. Einordnen. Handeln.

Die Sonderausgaben folgen einem

einfachen Gedanken: erst

verstehen, dann einordnen, dann

handeln. Medizinische Begriffe

werden verständlich erklärt. Anschließend

wird gezeigt, warum

ein Thema für Menschen mit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

bedeutsam sein kann. Daraus

entstehen praktische Hinweise:

Welche Veränderungen sollte

ich beobachten? Welche Fragen

kann ich stellen?

Aktuelle und kommende

Ausgaben

Auf dieser Doppelseite finden Sie

eine Übersicht der erschienenen

und geplanten Sonderausgaben.

Jede Ausgabe hat einen eigenen

Schwerpunkt. Dazu gehören Themen

wie Leben mit Herzschwäche,

mögliche Untersuchungen,

Selbstbeobachtung, Arztgespräch,

Infektionsvorsorge, Impfstatus

oder weitere Fragen rund

um Alltag und Vorsorge.

Wenn eine Sonderausgabe mit

freundlicher Unterstützung eines

Partners entsteht, wird dies

transparent gekennzeichnet.

Ebenso wird klar unterschieden

zwischen redaktioneller Information,

Anzeige und unterstützten

Inhalten. Entscheidend bleibt: Die

Inhalte sollen sachlich, verständlich

und verantwortungsvoll eingeordnet

sein.

Mehr wissen, besser fragen

Das Hauptmagazin bleibt die

große Klammer. Die Sonderausgaben

geben einzelnen Themen

mehr Raum – für mehr Orientierung

und bessere Vorbereitung

auf Gespräche mit dem Behandlungsteam.

Wichtiger Hinweis: Alle Sonderausgaben

sind für unsere

Leserinnen und Leser kostenfrei

zugänglich. Möglich wird

dies durch die freundliche Unterstützung

von Partnern, die

ausgewählte Themen sichtbar

machen und eine verständliche

Gesundheitskommunikation

fördern. Wenn eine Ausgabe mit

Unterstützung eines Partners

entsteht, wird dies transparent

gekennzeichnet. Die Inhalte dienen

der allgemeinen Information,

werden verantwortungsvoll

eingeordnet und ersetzen keine

persönliche ärztliche Beratung.

6


WERBUNG

Sonderausgabe AstraZeneca

Sonderausgabe GSK

Viel Platz für weitere Sonderausgaben

7


Herz Stärke

Wenn aus Schwäche Kraft wird

Lisa M. formt mit ihren Händen ein Herz und lächelt – ein Moment, den sie sich vor drei

Jahren nicht hätte vorstellen können. Die Diagnose Herzschwäche traf sie aus dem Nichts

und stellte ihr Leben auf den Kopf. Doch statt sich zurückzuziehen, kämpfte sie.

Mit medizinischer Unterstützung, gesunder Lebensweise und der Entscheidung, aktiv für

ihre Lebensqualität einzustehen, fand sie ihren Weg zurück. „Mein Herz mag geschwächt

sein, aber mein Lebensmut ist stärker denn je“, sagt sie heute.

Ihre Geschichte zeigt: Ein starkes Herz beginnt mit der richtigen Unterstützung und dem

Willen, sein Leben zu gestalten.

8


Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden;

jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.

Eine Diagnose, die den Alltag verändert

Herzschwäche betrifft in

Deutschland nach Schätzungen

viele Millionen Menschen;

jedes Jahr kommen zahlreiche

Neufälle hinzu. Oft beginnen die

Beschwerden unklar: schnelle

Erschöpfung, Atemnot, weniger

Kraft, manchmal ein Druckgefühl

im Brustbereich. Weil solche

Zeichen auch harmlose Ursachen

haben können, werden sie nicht

selten verdrängt. Zugleich gilt:

Wer anhaltende Symptome ernst

nimmt, schafft die Basis dafür,

dass Ärztinnen und Ärzte Ursachen

klären und Therapie bald

planen können.

Der Moment der Diagnose

Lisa erinnert sich an den Satz

ihres Arztes: „Sie haben eine

Herzschwäche.“ Für einen Augenblick

war alles still. Fragen

drängten sich auf: Was bedeutet

das für Beruf, Familie, Zukunft?

Lisa beschreibt, dass ihr vor

allem die Unsicherheit zusetzte.

Sie nahm sich Zeit, das Gespräch

zu verarbeiten, notierte offene

Punkte und vereinbarte zeitnah

einen weiteren Termin. Aus ihrer

Sicht war das der erste Schritt,

wieder Kontrolle zu gewinnen.

Körper und Kopf

Neben den körperlichen Grenzen

war die seelische Belastung

groß. „Ich hatte Angst, mein altes

Leben zu verlieren“, sagt Lisa.

Wichtig war für sie, Gefühle nicht

als Schwäche zu bewerten, sondern

als Reaktion auf eine neue

Lage. Mit Hilfe ihrer Familie und

durch Gespräche lernte sie, die

Diagnose als Aufgabe zu sehen,

nicht als Urteil. Kleine, erreichbare

Ziele halfen ihr, den Alltag

neu zu strukturieren.

Überblick statt Infoflut

Lisa suchte nach verlässlichen

Hinweisen und merkte schnell,

wie unklar vieles im Netz wirkt.

Sie entschied sich für einen erfahrenen

Kardiologen und fragte

gezielt nach Optionen, Warnzeichen

und Anlaufstellen. In einer

Gruppe traf sie Menschen, die

seit Jahren mit Herzschwäche

leben. Der Austausch war für

sie vor allem praktisch: Welche

Fragen gehören in den Arzttermin,

wie lässt sich Training sicher

steigern, wo finden Angehörige

Hilfe? „Es tat gut, konkrete Erfahrungen

zu hören“, sagt sie.

Was im Alltag helfen kann

Herzschwäche gilt in vielen Fällen

als chronische Erkrankung. Das

schließt Lebensqualität nicht

aus, verlangt aber meist eine

dauerhafte Begleitung. Ärztlich

abgestimmte Bewegung, eine

ausgewogene Ernährung und das

konsequente Einnehmen verordneter

Medikamente können

Beschwerden beeinflussen und

die Kraft verbessern – abhängig

von Ursache, Stadium und

individueller Situation. Wichtig

ist, Überforderung zu vermeiden

und Signale des Körpers ernst zu

nehmen.

Viele Betroffene profitieren

davon, ihren Verlauf zu notieren:

Gewicht, Blutdruck, Puls, Kraft,

Schlaf, Medikamente. Notieren

Sie auch, wann Beschwerden

auftreten und was Sie dann

getan haben. Zum Arzttermin

lohnt es sich, eine Liste aller

Präparate mitnehmen und Fragen

vorab zu formulieren. So wird

das Gespräch klarer und gemeinsam

lassen sich Prioritäten

setzen. Bei plötzlicher Atemnot

oder starken Brustschmerzen

gilt: sofort medizinische Hilfe.

Änderungen sollten Sie bald

ärztlich abklären lassen.

Soziale Hilfe

Lisa berichtet, dass sie durch

die Gruppe weniger allein war.

„Wenn jemand versteht, wovon

ich spreche, fällt die Angst kleiner

aus“, sagt sie. Fachleute weisen

darauf hin, dass soziale Hilfe

bei chronischen Erkrankungen

das Wohlbefinden stärken kann,

etwa weil sie motiviert, Wissen

teilt und in schwierigen Phasen

entlastet. Entscheidend ist, dass

Betroffene sich nicht unter Druck

setzen lassen, sondern passende

Angebote wählen.

Medizinische Entwicklungen

In den letzten Jahren haben sich

Diagnostik und Therapie besser.

Neue Geräte, bessere Bildgebung

und genauere Therapien können

dazu beitragen, Symptome zu

lindern und Klinikaufenthalte zu

reduzieren. Das bedeutet nicht,

dass jede Methode für jede Person

geeignet ist. Umso wichtiger

sind regelmäßige Kontrollen und

ein Plan, der gemeinsam angepasst

wird.

Leben mit Aufmerksamkeit

Heute achtet Lisa genauer

auf ihren Rhythmus. Sie plant

Pausen, überprüft Gewicht und

Blutdruck nach ärztlicher Empfehlung

und lässt geplante Kontrollen

nicht aus. „Ich habe gelernt,

9


mich nicht zu überfordern“, sagt

sie. Wenn Atemnot zunimmt oder

Schwellungen auftreten, handelt

sie früh und sucht medizinischen

Rat.

„Ich habe gelernt, auf meinen

Körper zu hören und Entscheidungen

bewusster zu treffen. Die

Diagnose hat mich nicht definiert,

aber sie hat meinen Blick

geschärft.“ – Lisa M.

HerzSTÄRKE: Das Magazin, das

einordnet

Mit „HerzSTÄRKE“ erzählen wir

Geschichten aus dem Alltag

mit Herzschwäche, ordnen

Begriffe verständlich ein und

geben Hinweise, wie Sie sich auf

Gespräche in Praxis oder Klinik

vorbereiten können. Wir trennen

klar zwischen Erfahrung, medizinischem

Wissen und Meinung.

Beiträge ersetzen keine persönliche

Beratung, sollen aber Überblick

geben – für Betroffene,

Familie und alle, die Warnzeichen

besser verstehen möchten.

Ein gemeinsames Ziel

Ärztinnen, Ärzte, Pflege,

Forschung und Selbsthilfe arbeiten

daran, Versorgung zu

verbessern und neue Erkenntnisse

in die Praxis zu bringen. Für

Betroffene kann es hilfreich sein,

sich aktiv einzubringen: Fragen

stellen, Therapieziele klären,

Termine dokumentieren, Hilfe

annehmen. Auch Familie profitieren

von klaren Hinweisen, weil

sie Sicherheit im Umgang mit der

Erkrankung gewinnen.

Mehr erfahren und sich

informieren

Auf dieser Seite finden Sie

einen Überblick über Herzschwäche

und mögliche Untersuchungen.

Nutzen Sie die

Hinweise als Vorbereitung auf

Ihren Arzttermin.

Mögliche Untersuchung

• Anamnese: Die

Ärztin oder der

Arzt fragt nach

Symptomen wie

Atemnot, Müdigkeit

oder Schwellungen

in den

Beinen.

• Vorgeschichte: Es

geht um frühere

Erkrankungen,

familiäre Risiken

und Faktoren wie

Bluthochdruck,

Diabetes oder

zurückliegende

Ereignisse.

• Puls- und Blutdruck:

Werte, die

Hinweise auf Kreislauf

und Belastung

geben können.

• Puls- und Blutdruckmessung:

Diese Werte geben

Hinweise auf die

Kreislauffunktion.

• Abhören von

Herz und Lunge:

Prüfung auf Herzgeräusche

oder

Flüssigkeitszeichen.

• Untersuchung

auf Ödeme: Kontrolle

an Beinen,

Knöcheln oder im

Bauch.

• Halsvenen: Sichtoder

Tastbefund

auf Anzeichen

eines Staus.

• EKG: Messung

10


Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden;

jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.

der elektrischen Aktivität

und mögliche

Hinweise auf Rhythmusstörungen.

• Herzultraschall:

Beurteilung von Kammergröße,

Herzklappen

und Pumpleistung.

• Labortests: Bestimmung

von Markern

wie BNP oder

NT-proBNP, je nach

Zweck.

• Röntgenbild des

Brustkorbs: Einschätzung

von Herzgröße

und möglichem

Lungenwasser.

• MRT: Bei Bedarf zur

präzisen Darstellung

und zum Ausschluss

bestimmter Ursachen.

• Stresstest: Stress-EKG

oder medikamentöser

Test, um Reaktionen

unter Stress zu

beurteilen.

• Herzkatheter: In

ausgewählten Fällen,

um Engstellen der

Herzkranzgefäße zu

erkennen oder Messungen

vorzunehmen.

• Langzeit-EKG (24–72

Stunden): Erfasst

den Herzrhythmus

über einen längeren

Zeitraum, um intermittierende

Rhythmusstörungen,

Extrasystolen

oder unklare

Beschwerden wie

Herzstolpern, Schwindel

oder kurze Aussetzer

besser einzuordnen.

Wenn Sie anhaltende

Atemnot, ungewöhnliche

Müdigkeit, Schwellungen

in den Beinen, Brustschmerzen

oder unregelmäßigen

Herzschlag

bemerken, sollten Sie

einen Arzt aufsuchen

und diese Untersuchungen

in Betracht ziehen

– zögern Sie nicht, denn

eine frühzeitige Diagnose

kann entscheidend

für Ihre Gesundheit sein.

Auf der nächsten Seite

finden Sie einen Selbsttest,

der Ihnen erste

Hinweise geben kann.

11


12


Den Download finden Sie auf dieser Seite.

13


Im Interview

14

Herzschwäche oder

Herzinsuffizienz? Warum

zwei Begriffe oft unnötig

verunsichern

Im Gespräch mit Winfried

Klausnitzer, Vorstand von

Herzschwäche Deutschland

e.V. (Bild mitte)

Schon die Bezeichnung sorgt

häufig für Verwirrung: Heißt es

Herzschwäche oder Herzinsuffizienz?

Im Gespräch erklärt

Winfried Klausnitzer, warum

beide Begriffe dasselbe meinen,

welche Formen es gibt und worauf

Betroffene im Alltag achten

sollten.

Winfried Klausnitzer engagiert

sich als Vorstand bei Herzschwäche

Deutschland e.V. für

Information, Austausch und

mehr Aufmerksamkeit für das

Thema Herzschwäche.

Herr Klausnitzer, vorab ganz

klar: Ist „Herzschwäche“ dasselbe

wie „Herzinsuffizienz“?

Ja. Herzschwäche ist der alltagstaugliche

Begriff, Herzinsuffizienz

der medizinische Fachausdruck

– gemeint ist im Kern

dasselbe Krankheitsbild. Die

Irritation entsteht häufig dadurch,

dass Ärztinnen und Ärzte

anschließend stärker differenzieren:

nach akut oder chronisch,

nach Schweregrad und

nach Form der Herzinsuffizienz.

Für Betroffene ist die wichtigste

Botschaft: Zwei Worte, ein Thema

– aber mit unterschiedlichen

Ausprägungen.

Warum ist diese Unterscheidung

in Formen so wichtig?

Weil „Herzinsuffizienz“ nicht

automatisch bedeutet, dass das

Herz einfach nur „zu schwach

pumpt“. Es gibt Formen, bei

denen die Pumpfunktion deutlich

reduziert ist – und Formen,

bei denen die Pumpfunktion

scheinbar „normal“ ist, das Herz

sich aber schlechter füllt und

dadurch trotzdem Symptome

entstehen. Wer das versteht,

kann Arztbriefe, Befunde und

Therapieentscheidungen deutlich

besser einordnen.

Was sind aus Ihrer Sicht die

häufigsten Missverständnisse?

Viele hören die Diagnose zum

ersten Mal und wissen nicht,

was sie konkret bedeutet. Dazu

kommen typische Fehlannahmen:

„Ich habe doch nur etwas

weniger Luft“ oder „Das ist bestimmt

das Alter“. Auch Wassereinlagerungen

werden oft nicht

mit dem Herzen verbunden. In

der Praxis erleben wir zudem,

dass Herzschwäche manchmal

spät erkannt wird – und genau

deshalb ist Aufklärung so wichtig.

Woran kann man Herzschwäche

im Alltag merken?

Typische Signale sind Atemnot

(zunächst bei Belastung, später

unter Umständen auch in Ruhe),

Leistungsabfall, Müdigkeit, geschwollene

Beine/Knöchel und

ungewollte Gewichtszunahme

durch Wassereinlagerungen. Oft

kommen auch ein Druckgefühl

im Brustbereich, nächtliches

Aufwachen mit Luftnot oder

ein höherer Kissenbedarf hinzu.

Wichtig ist: Das sind keine exklusiven

„Herzsymptome“. Wenn

mehrere dieser Zeichen zusammenkommen

oder sich spürbar

verstärken, ist das ein sehr guter

Grund, es ärztlich abklären zu

lassen.

Wie wird die Diagnose üblicherweise

gestellt?

Meistens durch eine Kombination

aus Gespräch, Untersuchung

und Diagnostik: Blutdruck,

EKG, Laborwerte (z. B. BNP/NTproBNP)

– und vor allem der

Herzultraschall (Echokardiografie).

Entscheidend

ist, dass nicht

nur einzelne Werte

betrachtet

werden, sondern

das Gesamtbild

aus

Beschwerden,

Befunden und

Verlauf.

Viele Betroffene

wünschen

sich „eine klare

Ursache“. Gibt es

die immer?

Manchmal ja, oft sind es mehrere

Faktoren. Häufige Auslöser

können langjähriger Bluthochdruck,

koronare Herzerkrankung/

Herzinfarkt, Rhythmusstörungen

oder Herzklappenerkrankungen

sein. Dazu kommen Risikofaktoren

wie Diabetes, Übergewicht

und Bewegungsmangel. Wichtig

ist: Auch wenn die Ursache nicht

immer „die eine“ ist, gibt es

heute gute Möglichkeiten, Verlauf

und Lebensqualität positiv

zu beeinflussen – medizinisch

und im Alltag, Schritt für Schritt

und gut begleitet im Alltag, mit

klaren Zielen.


Was raten Sie Betroffenen für

den Alltag, ohne in „Selbstoptimierung“

zu kippen?

Ich halte drei Dinge für realistisch

und hilfreich: Erstens:

Veränderungen ernst nehmen

und notieren – Luft, Gewicht,

Schwellungen, Belastbarkeit.

Zweitens: Medikationsplan

sauber führen und Fragen sammeln,

damit das Arztgespräch

klarer wird. Drittens: Unterstützung

annehmen – Angehörige,

Reha, Herzsportgruppen

oder Selbsthilfe. Das

Ziel ist nicht Perfektion,

sondern mehr

Sicherheit und

weniger Unsicherheit.

Was kann ich tun, wenn sich

Beschwerden verschlechtern?

Und: Welche Anlaufstellen (Reha,

Herzsport, Selbsthilfe) passen zu

mir? Gute Medizin ist auch gute

Kommunikation.

Was wünschen Sie sich von

Öffentlichkeit und Versorgungssystem?

Mehr Wissen, mehr Aufmerksamkeit

und eine klare Versorgungsperspektive

– gerade bei

Früherkennung und Begleitung

im Alltag. Herzschwäche ist kein

Randthema. Aufklärung ist kein

„Nice-to-have“, sondern kann

dazu beitragen, dass Menschen

früher handeln und besser begleitet

werden.

Begriffe kurz erklärt

Herzschwäche =

Herzinsuffizienz: zwei

Begriffe, ein Krankheitsbild.

Akut / chronisch: plötzlich

auftretend vs. langfristig

bestehend.

Formen: zum Beispiel

reduzierte Pumpfunktion

oder „erhaltene“

Pumpfunktion mit

Füllungsproblem.

Schweregrad: beschreibt,

wie stark Symptome im

Alltag einschränken.

Welche Rolle

spielt Selbsthilfe

bei Herzschwäche?

Eine große – weil

Herzschwäche den

Alltag oft dauerhaft

verändert. Selbsthilfe

kann Orientierung

geben: Wie gehen andere mit

schlechten Tagen um? Welche

Fragen helfen beim nächsten

Termin? Und ganz wichtig: Man

merkt, dass man nicht allein

ist. Herzschwäche Deutschland

e.V. unterstützt Betroffene und

Angehörige und fördert Selbsthilfe-Strukturen.

Welche Fragen sollte man sich

im Arztgespräch ruhig trauen?

Zum Beispiel: Welche Form der

Herzinsuffizienz liegt vor? Wie

schwer ist sie? Was ist das

Therapieziel? Welche Warnzeichen

sind für mich relevant?

Wenn jemand Teil von Herzschwäche

Deutschland e.V.

werden möchte – was muss

man konkret tun?

Am einfachsten ist der Weg über

den Aufnahmeantrag: ausfüllen,

unterschreiben und an den

Verein senden. Die Aufnahme

erfolgt per Beschluss des Vorstands.

Der Mitgliedsbeitrag

liegt bei mindestens 36 Euro pro

Jahr; für Selbsthilfegruppen und

Kliniken/Praxen gelten eigene

Beitragssätze. Die Zahlung kann

per SEPA-Lastschriftmandat

erfolgen – oder man überweist

den Beitrag selbst. Wer austreten

möchte, kann dies zum Ende

des Kalenderjahres schriftlich

erklären; im Aufnahmeantrag

wird hierfür eine Kündigungsfrist

von drei Monaten genannt.

Den Link zum Aufnahmeantrag

(Mitglied werden) finden Sie

ganz bequem auf der letzten

Seite dieses Magazins.

Warnzeichen, die zeitnah

abgeklärt werden sollten:

Wenn etwas neu, deutlich

stärker oder rasch

zunehmend ist: ärztlich

abklären lassen.

Atemnot in Ruhe, starke

Schwellungen, schnelle

Gewichtszunahme

innerhalb weniger Tage,

Brustschmerz, Kollaps/

ohnmachtsnahes Gefühl.

Im Zweifel gilt: bei akuten,

schweren Beschwerden

den Notruf wählen.

Herzschwäche

Deutschland e.V.

informiert und unterstützt

Betroffene und

Angehörige und fördert

Selbsthilfe-

Strukturen.

15


Der Runde Tisch

Herzschwäche

2026

16


17


Herzschwäche Deutschland e.V.

hat zum fünften Mal eingeladen

18

Es gibt Veranstaltungen, die

vor allem informieren. Und es

gibt Veranstaltungen, die darüber

hinaus etwas in Bewegung

setzen. Der Runde Tisch 2026

von Herzschwäche Deutschland

e.V. in Nürnberg gehörte spürbar

zur zweiten Kategorie. Über drei

Tage hinweg kamen Menschen

zusammen, die sich dem Thema

Herzinsuffizienz aus unterschiedlichen

Richtungen nähern:

Betroffene und ihre Vertretungen,

Fachleute aus Medizin und

Wissenschaft, Akteure aus Politik

und Versorgung sowie internationale

Gäste.

Genau diese Mischung machte

den besonderen Wert des Treffens

aus. Es ging nicht nur um

einzelne Vorträge, sondern um

Austausch, Einordnung und die

gemeinsame Suche nach tragfähigen

Perspektiven.

Nürnberg als Auftakt für die

internationalen Gäste

Schon der Auftakt setzte dafür

den richtigen Ton. Der Montag

war den internationalen Gästen

gewidmet und begann nicht mit

einem Sitzungssaal, sondern mit

einer hervorragend organisierten

Stadttour durch Nürnberg.

Die Stationen waren bewusst

gewählt und verliehen dem Tag

eine besondere Tiefe.

Das ehemalige Parteitagsgelände,

das Justizgebäude mit der

Dokumentation zu den Nürnberger

Kriegsprozessen, das

Grab von Albrecht Dürer, ein

Gang durch die Innenstadt und

schließlich der Besuch der Burg

machten deutlich, wie stark diese

Stadt von Geschichte, Kultur

und Erinnerung geprägt ist. Dazwischen

blieb Raum für eine

kurze Pause mit fränkischen

Leckereien und für erste Gespräche

in entspannter Atmosphäre.

Am Abend klang der Tag

bei fränkischen Köstlichkeiten

aus. So entstand schon vor dem

fachlichen Programm eine offene,

persönliche Stimmung, die

den internationalen Austausch

sichtbar erleichterte.

Vorbereitung, Awareness und

wissenschaftliche Struktur

Der Dienstag stand dann ganz im

Zeichen der inhaltlichen Vorbereitung

und der internen Arbeit.

Zunächst kamen die Fördermitglieder

von Herzschwäche

Deutschland e.V. in gesondertem

Rahmen zusammen. Es

folgte der Workshop Awareness,

der sich einer Frage widmete,

die sich durch die gesamte Veranstaltung

zog: Wie kann das

Thema Herzinsuffizienz in Öffentlichkeit,

Versorgung und gesundheitspolitischer

Wahrnehmung

stärker sichtbar werden?

Danach trat der wissenschaftliche

Beirat von Herzschwäche

Deutschland e.V. zu seiner konstituierenden

Sitzung zusammen.

Damit erhielt die Veranstaltung

auch strukturell ein wichtiges

Fundament. Das anschließende

Networking Dinner im Restaurant

Heilig-Geist-Spital bot Gelegenheit,

Gespräche zu vertiefen

und Kontakte in persönlicher

Atmosphäre weiter auszubauen.

Ein Mittwoch mit klarem

Schwerpunkt

Der Mittwoch bildete den inhaltlichen

Höhepunkt des Runden

Tisches. Im Heilig-Geist-Saal

wurde schnell deutlich, dass

dieser Tag nicht nur der Information

diente, sondern dem

Austausch über Frauenherzen


19


20

und Herzinsuffizienz, über Versorgungslücken,

über notwendige

Veränderungen und über die

nächsten Schritte in der Umsetzung.

Winfried Klausnitzer eröffnete

die Sitzung und begrüßte

die Anwesenden sowie die Online-Teilnehmenden.

Die Moderation

übernahm Ulrike Nikola.

Grußworte mit klarer Richtung

Bereits die Grußworte machten

deutlich, wie breit das Thema

gedacht werden muss. Britta

Walthelm verwies auf bestehende

Nürnberger Projekte zur Frauen-

und Männergesundheit, auf

Beratung, Vorträge, Migrantinnen-Kurse

in verschiedenen

Sprachen und einen integrativen

Ansatz der Stadt.

Judith Gerlach betonte die Versorgungslücken

bei Frauen und

die gesundheitspolitische Relevanz

des Themas auf nationaler

Ebene. Prof. Dr. med. Julinda Mehili

hob hervor, dass Frauen noch

immer seltener diagnostiziert

werden und die Sichtbarmachung

dieser Versorgungslücken

zentral bleibt. Damit war der

Rahmen für einen Tag gesetzt, an

dem medizinische, gesellschaftliche

und politische Perspektiven

eng zusammenliefen.

Der europäische Blick auf die

Zukunft der Herzinsuffizienz

Ed Harding richtete den Blick

auf den neuen EU-Herz-Kreislauf-Plan

und machte deutlich,

dass aus seiner Sicht gerade im

Bereich Herzinsuffizienz noch

Anpassungsbedarf besteht. Er

sprach über die stärkere Einbindung

betroffener Zielgruppen,

insbesondere von Frauen, über

die Notwendigkeit einer engeren

Zusammenarbeit zwischen europäischer,

nationaler und regionaler

Ebene sowie darüber, wie

wichtig es ist, das Bewusstsein

für das Thema weiter zu stärken

und politische Entscheidungsträger

stärker einzubinden.

Frauenherzen und die Stimme

der Betroffenen

Karen Padilla stellte den Global

Heart Hub als Plattform der Patientenstimme

vor und sprach

über Maßnahmen zur kardiovaskulären

Gesundheit von Frauen,

die aus der Patientengemeinschaft

heraus entwickelt wurden.

Im Mittelpunkt standen Belastungen

und Anforderungen, die

in vier Handlungsfeldern beschrieben

wurden. Zudem wurde

angekündigt, dass die Maßnahmen

Ende März starten und im

Mai örtliche Patientenvertretungen

eingebunden werden sollen,

um die Anerkennung des Themas

Herzinsuffizienz bei Frauen

weiter zu stärken.

Der anschließende Beitrag „Mehr

als nur Medizin – Was es bedeutet,

als Frau mit Herzinsuffizienz

zu leben“ wurde laut Protokoll

von Marc Bains von Heart Life

aus Kanada gehalten. Im Mittelpunkt

standen die oft unterrepräsentierte

Frauenperspektive,

die Bedeutung geschlechtergerechter

Beteiligung an Entscheidungsprozessen,

Forschung und

Studien sowie der Hinweis auf

ein kanadisches Forschungsnetzwerk

und eine Allianz für

Herzgesundheit, die Frauengesundheit

ausdrücklich integriert.

In der ersten Fragerunde wurde

deutlich, wie eng medizinische

Praxis, Diagnostik und

geschlechtergerechte Datengrundlagen

zusammenhängen.

Diskutiert wurden unter anderem

NT-proBNP als Instrument

der früheren Erkennung, die

Echokardiografie mit KI-Unterstützung

im hausärztlichen Bereich,

die Notwendigkeit von

Standardisierung sowie die Erhebung

geschlechtergerechter

Daten. Auch ein Praxisbeispiel

aus Frankreich wurde aufgegriffen.



22

Geschlechtersensible Herzmedizin

im Mittelpunkt

Mit dem nächsten Themenblock

rückte die geschlechtersensible

Herzmedizin noch

stärker in den Mittelpunkt. Dr.

phil. Martina Kloepfer sprach

über geschlechtsspezifische

Unterschiede, politische Bedarfe

und die Notwendigkeit,

Frauengesundheit in Forschung

und Versorgung stärker zu verankern.

Dabei wurde auch auf

ein Positionspapier an das Gesundheitsministerium

und auf

den Bedarf an gezielter Forschungsförderung

verwiesen.

Dr. med. Young Hee Lee Barkey

machte deutlich, dass Herz-

Kreislauf-Erkrankungen weiterhin

eine zentrale Rolle für die

Gesundheit von Frauen spielen.

Sie sprach über Unterschiede

zwischen Frauen und Männern,

über hormonelle Einflüsse auf

den Stoffwechsel und darüber,

dass Frauen in Diagnostik, Therapie

und Studien häufig noch

zu wenig Beachtung finden.

Renate Kaal-Popelaars lenkte

den Blick anschließend auf AN-

OCA und mikrovaskuläre Dysfunktion

in der Frauengesundheit

des Herzens. Dabei wurde

betont, dass eine ganzheitliche

Betrachtung der Herzfunktion

notwendig ist, dass Diagnosen

oft sehr spät gestellt werden

und dass bestehende Optionen

zwar beschrieben sind, ihre

Finanzierung aber nicht immer

gesichert ist.

Auch die zweite Fragerunde

zeigte, wie wichtig der Austausch

zwischen Fachwissen

und Erfahrung bleibt. Themen

waren unter anderem die Entwicklung

im Bereich Herzinsuffizienz-Fachpflege

sowie die

Frage, wie aufwendig und kostenintensiv

die Diagnostik von

INOCA und ANOCA sein kann

und welche Ausstattung dafür

erforderlich ist.

Von der Akutmedizin bis zur

Versorgungsrealität

Am Nachmittag verschob sich

der Schwerpunkt stärker in

Richtung klinische Praxis und

Versorgung. Prof. Dr. Pauschinger

sprach über die Behandlung

des kardiogenen Schocks

und betonte dabei nicht nur

Theorie und Praxis der Schockbehandlung,

sondern vor allem

die Bedeutung des Zeitfensters

und das Ziel, einen kardiogenen

Schock möglichst zu vermeiden.

Auch auf Daten zum

Impella-Einsatz in Dänemark

wurde verwiesen.

Prof. Dr. Ropers widmete sich

der medikamentösen Therapie

der Herzinsuffizienz zwischen

Leitlinienempfehlungen und

Versorgungsrealität. Er verwies

auf die Verbreitung der Herzinsuffizienz

in Deutschland, auf

die erwartete Zunahme der Patientenzahlen

und auf die Notwendigkeit

innovativer Konzepte

zur Versorgungssteuerung.

Zwischen Sick Care und

Health Care

Prof. Dr. med. Uwe Nixdorff griff

mit seinem Vortrag die Frage

auf, warum der Weg von einer

ausschließlichen Sick Care hin

zu einer zukunftsträchtigen

Health Care notwendig ist. Im

Protokoll werden dazu der Lifespan-

und der Healthspan-

Ansatz ebenso genannt wie

Themenfelder wie Stammzellentherapien

sowie Gesundheitsapps

und digitale Angebote.

Ein lange vergessenes Organ

rückt in den Fokus

Prof. Dr. Kaemmerer stellte die

Aorta als eigenständiges Organ

in den Mittelpunkt und machte

deutlich, dass unterschiedliche

Veränderungen dieses Organs

klinisch relevant sein können.

Zugleich wurde darauf hinge-



wiesen, dass Komplikationen

eines Aneurysmas auch Herzinsuffizienz

verursachen können.

In der anschließenden Diskussion

ging es um Fragen der

Früherkennung, um die Grenzen

des Ultraschalls im hausärztlichen

Bereich, um ein gendergerechtes

AOA-Screening,

um die bessere Verknüpfung

stationärer und ambulanter

Versorgungsstrukturen, um

HF-Nurses sowie um die Bedeutung

früher Gesundheitsförderung

und von Präventionsanreizen.

Awareness als Auftrag für die

nächsten Schritte

Bei der Vorstellung der Ergebnisse

des Workshop Awareness,

die laut Protokoll von Frau

Nikola vom Bayerischen Rundfunk

übernommen wurde,

wurde der Blick ausdrücklich

auf die nächsten Schritte gerichtet.

Genannt wurden unter

anderem eine Podcast-Idee

mit Entwicklung bis zum Sommer

2026, der Rote Herz Bus,

Patienteninformationstage für

2027, ein Themenstrang zu Gesundheitsförderung

und Longevity,

Veröffentlichungen in

verschiedenen Medien sowie

die Weitergabe von Materialien

zur Kampagne des Global Heart

Hub für den Herzmonat Mai.

Auch der wissenschaftliche

Beirat wurde in diesem Zusammenhang

genannt: Laut Protokoll

wurde er am 17.03.2026 gegründet;

als Mitglieder werden

Prof. Pauschinger, Prof. Ropers,

Prof. Kaemmerer und Dr. Pache

aufgeführt.

In der Zusammenfassung

dankten Ulrike Nicola und Winfried

Klausnitzer allen Teilnehmenden

für das Engagement

und die konstruktiven Gespräche.

Zugleich wurde festgehalten,

dass der nächste Runde

Tisch für 2027 geplant ist; ein

Datum steht noch nicht fest.

Mit der Verabschiedung durch

Winfried Klausnitzer endete

ein Tag, der das Thema Herzinsuffizienz

und Frauenherzen

aus unterschiedlichen Perspektiven

zusammengeführt

hat und dabei deutlich machte,

wie wichtig Austausch, Sichtbarkeit

und konkrete nächste

Schritte bleiben.

Gründung des

wissenschaftlichen Beirats

Auf der rechten Seite finden

Sie Eindrücke rund um den

wissenschaftlichen Beirat von

Herzschwäche Deutschland

e.V. Laut Protokoll wurde er am

17.03.2026 gegründet. Dem neu

gegründeten wissenschaftlichen

Beirat gehören Univ.-Prof.

Dr. Matthias Pauschinger, Prof.

Dr. Jürgen Pache, Prof. Dr. Dr.

med. Harald Kaemmerer und

Dr. med. Klaus Edel an. Die Bilder

stehen damit für einen

wichtigen Schritt in der fachlichen

Weiterentwicklung der

Vereinsarbeit.

Hinweis: Dieser Beitrag informiert

über Themen und Diskussionen

des Runden Tisches,

kann jedoch keine persönliche

medizinische Beratung ersetzen.

Bei Beschwerden, Unsicherheiten

oder Fragen zur

eigenen gesundheitlichen Situation

ist es sinnvoll, eine Ärztin

oder einen Arzt aufzusuchen.

Was von Nürnberg bleibt

24


Ein wissenschaftlicher Beirat

ist für einen Verein wie Herzschwäche

Deutschland e.V. aus

mehreren Gründen wertvoll. Er

bündelt fachliche Kompetenz,

bringt unterschiedliche medizinische

und wissenschaftliche

Perspektiven zusammen und

hilft dabei, Themen sorgfältig

einzuordnen. Gerade bei komplexen

Fragen rund um Herzinsuffizienz

kann ein Beirat

dazu beitragen, Inhalte verständlich,

sachlich fundiert

und nah an der Versorgungsrealität

zu entwickeln. Er stärkt

damit nicht nur die inhaltliche

Qualität, sondern auch die

Glaubwürdigkeit nach außen.

Zugleich ist ein wissenschaftlicher

Beirat ein wichtiges Bindeglied

zwischen Forschung,

klinischer Praxis und Patientenperspektive.

Er kann Impulse

geben, Entwicklungen bewerten

und dabei unterstützen,

relevante Schwerpunkte für

die weitere Arbeit zu setzen.

Für einen Verein bedeutet das:

mehr Orientierung, mehr fachliche

Tiefe und eine verlässliche

Grundlage für Gespräche

mit Öffentlichkeit, Fachwelt

und Politik. Genau darin liegt

sein besonderer Wert. So entsteht

ein Rahmen, in dem Engagement

und Expertise verantwortungsvoll,

sichtbar und

nahbar wirken.

Herzschwäche Deutschland

e.V. dankt allen Mitgliedern

des wissenschaftlichen Beirats

herzlich für ihre Bereitschaft,

ihre Expertise in die

weitere Arbeit des Vereins

einzubringen.

Fotos: Matthias Jung


Das Magazin bekommt

eine Stimme

HerzSTÄRKE jetzt auch als Podcast

Manche Ideen passen so gut, dass man sich fragt, warum es sie nicht längst gibt. Genau

so ist es hier. Aus einem vertrauten Format entsteht etwas Neues, das Nähe, Stimme und

Austausch auf eine andere Weise erlebbar macht. Es geht um mehr als nur ein zusätzliches

Angebot – es geht um eine neue Form, miteinander im Gespräch zu bleiben. Warum

dieser Schritt jetzt folgt und was daraus entstehen soll, lesen Sie auf der rechten Seite.

Herz

STÄRKE

Der Podcast von Herzschwäche Deutschland e.V.

26


Mit dem Magazin HerzSTÄRKE

informiert Herzschwäche

Deutschland e.V. seit mehr

als einem Jahr über das Leben

mit Herzschwäche, über neue

Entwicklungen in der Medizin und

über Erfahrungen aus dem Alltag

von Betroffenen.

Viele Leserinnen und Leser wünschen

sich zusätzlich die Möglichkeit,

Themen nicht nur zu

lesen, sondern auch zu hören.

Deshalb startet im Frühling ein

neues Format: HerzSTÄRKE –

der Podcast von Herzschwäche

Deutschland e.V.

Der Podcast ergänzt das Magazin,

ersetzt es aber nicht. Ziel ist

es, Gespräche hörbar zu machen,

Erfahrungen zu teilen und medizinische

Themen verständlich

einzuordnen. Dabei soll Raum für

unterschiedliche Perspektiven

entstehen – von Betroffenen, von

Angehörigen und von Fachleuten.

Zwei Formate unter

einem Dach

Der Podcast besteht aus zwei

Bausteinen, die sich gegenseitig

ergänzen und unterschiedliche

Formen des Austauschs ermöglichen.

Einzelpodcasts: In einzelnen Folgen

kommen Gesprächspartnerinnen

und Gesprächspartner zu

Wort, die sich mit Herzschwäche

aus verschiedenen Blickwinkeln

beschäftigen. Dazu gehören zum

Beispiel:

• Betroffene, die von ihrem Alltag

berichten

• Ärztinnen und Ärzte, die medizinische

Fragen einordnen

• Vertreterinnen und Vertreter

aus Selbsthilfe und Patientenorganisationen

• Fachleute aus Therapie und

Rehabilitation

Diese Gespräche sollen helfen,

Erfahrungen weiterzugeben, Fragen

verständlich zu beantworten

und unterschiedliche Perspektiven

sichtbar zu machen.

Podcast-Meetups: Zusätzlich

wird es viermal im Jahr ein besonderes

Format geben: das

Podcast-Meetup. Dabei kommen

mehrere Gesprächspartnerinnen

und Gesprächspartner gleichzeitig

zusammen und sprechen

gemeinsam über ein Thema, das

viele Menschen mit Herzschwäche

betrifft.

Geplant ist, dass bei diesen Meetups

auch der neu konstituierte

wissenschaftliche Beirat von

Herzschwäche Deutschland

e.V. einbezogen wird. So entsteht

ein Austausch zwischen:

• Betroffenen

• Fachleute aus der Medizin

und Pflege

• Mitgliedern des wissenschaftlichen

Beirats

• Vertreterinnen und Vertretern

aus Versorgung, Gesellschaft

und Politik

Dieses Format knüpft an die Idee

des Runden Tisches an. Unterschiedliche

Erfahrungen und

fachliche Einschätzungen sollen

zusammengeführt werden, ohne

dass eine Perspektive im Vordergrund

steht.

Start im Frühling 2026

Der Start des Podcasts ist bewusst

für den Frühling vorgesehen.

Mit der neuen Jahreszeit

beginnt auch ein neuer Abschnitt

für das Magazin HerzSTÄRKE und

für die Arbeit von Herzschwäche

Deutschland e.V. Der Podcast

soll diesen Weg begleiten

und eine zusätzliche Möglichkeit

schaffen, miteinander im Gespräch

zu bleiben.

Die erste Folge wird im Laufe des

Frühlings veröffentlicht. Weitere

Episoden und Podcast-Meetups

folgen mit neuen Gesprächen,

Perspektiven und Themen rund

um das Leben mit Herzschwäche.

So entsteht Schritt für Schritt ein

neues Format, das das Magazin

HerzSTÄRKE ergänzt – für alle,

die sich informieren, zuhören und

am Austausch rund um das Leben

mit Herzschwäche teilnehmen

möchten.

Keine neue Episode

verpassen

Wer keine Episode verpassen

möchte, kann den Podcast über

die Kanäle von Herzschwäche

Deutschland e.V. und auf den

Podcast-Plattformen abonnieren.

Neue Folgen werden dort

veröffentlicht und in den sozialen

Medien angekündigt.

27


Prävention Jetzt

Warum Vorbeugen mehr ist als ein guter Vorsatz

28

Prävention ist ein großes

Wort. Im Alltag zeigt sich aber

oft etwas sehr Konkretes: Gesundheit

verdient Aufmerksamkeit,

bevor Beschwerden den Ton

angeben. Genau hier setzt Prävention

Jetzt an. Die Initiative

möchte Prävention nicht abstrakt

behandeln, sondern in einem verständlichen,

alltagsnahen und seriösen

Rahmen sichtbar machen.

Prävention beginnt nicht erst

mit einer Diagnose

Oft wird Prävention vor allem mit

Vorsorge verbunden. Das ist richtig,

greift aber zu kurz. Prävention

kann bedeuten, Risiken früher

wahrzunehmen, Warnzeichen

ernst zu nehmen und gesundheitliche

Entwicklungen besser

einzuordnen. Sie kann helfen,

früher ins Gespräch zu kommen,

Fragen rechtzeitig anzusprechen

und aus Unsicherheit einen klareren

nächsten Schritt zu machen.

Dabei geht es nicht um Druck

oder um die Vorstellung, jedes

Risiko vollständig vermeiden zu

können. Es geht um Orientierung.

Wer Zusammenhänge besser

versteht, kann die eigene Situation

bewusster einordnen und

Entscheidungen fundierter vorbereiten.

Gerade im Alltag ist das

wichtig, weil gesundheitliche Fragen

selten isoliert auftreten.

Oft kommen Unsicherheiten,

Zeitmangel, unterschiedliche Informationen

und persönliche

Belastungen zusammen. Umso

hilfreicher ist eine Einordnung,

die weder dramatisiert noch beschönigt,

sondern verständlich

erklärt, worauf es im jeweiligen

Zusammenhang ankommen kann.

Prävention bedeutet deshalb

nicht, jederzeit alles richtig machen

zu müssen. Sie kann vielmehr

dabei helfen, Beobachtungen

ernster zu nehmen, Fragen

rechtzeitig anzusprechen und

den nächsten sinnvollen Schritt

mit mehr Klarheit zu gehen.

Sekundärprävention: früher erkennen,

besser einordnen

Zur Prävention gehört nicht nur

die Frage, wie Erkrankungen möglichst

vermieden werden können.

Ebenso wichtig ist die Sekundärprävention.

Gemeint ist damit,

Auffälligkeiten, Risiken oder frühe

Krankheitszeichen möglichst

rechtzeitig zu erkennen und einzuordnen.

Gerade in dieser Phase

kommt es darauf an, Informationen

verständlich zu vermitteln

und Menschen dabei zu unterstützen,

Beobachtungen ernst zu

nehmen, ohne sie unnötig zu verunsichern.

Sekundärprävention bedeutet

deshalb nicht Alarm, sondern

Aufmerksamkeit. Sie hilft, Entwicklungen

früher wahrzunehmen

und gemeinsam mit der behandelnden

Praxis zu klären, was beobachtet,

abgeklärt oder weiter

besprochen werden sollte.

Prävention bleibt auch nach

einer Erkrankung wichtig

Prävention endet nicht mit einer

Diagnose. Auch für Menschen, die

bereits mit einer Erkrankung leben,

bleibt sie bedeutsam. Dann

geht es darum, den weiteren Verlauf

aufmerksam zu begleiten,

Belastungen besser einzuordnen

und mögliche Komplikationen

möglichst früh im Blick zu behalten.

In der Fachsprache wird dieser

Bereich häufig als Tertiärprävention

bezeichnet. Gemeint ist

damit, bei einer bestehenden Erkrankung

Verschlechterungen,

zusätzliche Belastungen

oder Folgebeschwerden

nach

Möglichkeit

vermeiden

und den Alltag

stabiler

zu gestalten.

Für Betroffene

zählt dabei

vor allem

eines:

Vorbeugung

bleibt sinnvoll,

auch wenn eine

Erkrankung bereits

Teil des Lebens geworden

ist.

zu

Jet

Verständlichkeit ist ein Teil

guter Prävention

Viele Menschen wissen grundsätzlich,

dass Vorbeugung sinnvoll

ist. Schwieriger ist oft die Frage,

was im eigenen Fall tatsächlich

relevant ist. Welche Informationen

helfen weiter? Welche Hinweise

sollten ernst genommen

werden? Und wann ist es sinnvoll,

Präve

Eine Initia

&


Unterstützt durch Sponsoringpartner

ärztlichen Rat einzuholen? Genau

an diesem Punkt will Prävention

Jetzt Orientierung bieten. Die Initiative

setzt auf eine Sprache, die

verständlich bleibt, Zusammenhänge

erklärt und unterschiedliche

Perspektiven sichtbar macht.

Denn gute Prävention beginnt

nicht mit Überforderung, sondern

mit Einordnung.

Ein Projekt mit verschiedenen

Formaten

Prävention Jetzt versteht sich als

gemeinsamer Rahmen für unterschiedliche

Inhalte und Formate.

Dazu gehören Beiträge im Magazin

ebenso wie digitale Inhalte,

Advertorials, Podcast-Meetups

und Einzelpodcasts. Die Formate

ergänzen sich, greifen Prävention

aus verschiedenen Blickwinkeln

auf und machen das Thema in

unterschiedlichen Formen

zugänglich.

ntion

zt

tive von

Dadurch entsteht

kein loses

Nebeneinander

einzelner

Maßnahmen,

sondern

ein

wiedererkennbares

Umfeld mit

klarer thematischer

Klammer.

Für Leserinnen

und Leser bedeutet

das: Prävention

erscheint nicht nur als

Schlagwort, sondern als Thema,

das kontinuierlich begleitet, verständlich

aufbereitet und alltagsnah

eingeordnet wird.

Kostenfrei für Leserinnen,

Leser und Community

Dass Prävention Jetzt in dieser

Form für Leserinnen, Leser und die

Community kostenfrei zugänglich

gemacht werden kann, ist auch

der Unterstützung aus Industrie

und Forschung zu verdanken.

Darüber freuen wir uns sehr. Diese

Unterstützung ermöglicht es,

Prävention in unterschiedlichen

Formaten sichtbar zu

machen, Themen verständlich

aufzubereiten und Menschen

dort zu erreichen, wo Orientierung

gebraucht wird. Wichtig bleibt

dabei ein transparenter und

verantwortungsvoller Rahmen:

Prävention Jetzt möchte

informieren, einordnen und

den Dialog fördern – ohne

ärztliche Beratung zu ersetzen

und ohne aus Prävention ein

Werbeversprechen zu machen.

Orientierung statt

Überforderung

Prävention ist kein Versprechen

auf ein vollkommen risikofreies

Leben. Ihr Wert liegt an anderer

Stelle: Sie kann helfen, Entwicklungen

früher wahrzunehmen,

Fragen rechtzeitig anzusprechen

und die eigene Gesundheit bewusster

einzuordnen. Genau darin

liegt der Anspruch von Prävention

Jetzt.

Die Initiative möchte Informationen

so aufbereiten, dass aus

einem allgemeinen Vorsatz, einer

ersten Auffälligkeit oder einer

bestehenden gesundheitlichen

Belastung ein nachvollziehbarer

nächster Schritt werden kann.

Nicht irgendwann, sondern dann,

wenn Orientierung gebraucht

wird: jetzt.

Wir danken den unterstützenden

Unternehmen und Partnern

(rechts), die dazu beitragen, Prävention

Jetzt für unsere Leserinnen,

Leser und unsere Community

kostenfrei möglich zu machen.

Auf den nächsten Seiten finden

Sie die begleitenden Medien zu

Prävention Jetzt – mit Beiträgen,

Podcasts und weiteren Formaten,

die das Thema vertiefen.

29


30


Unterstützt durch Sponsoringpartner

31


Der Herzmonat Mai 2026

Der Herzmonat Mai 2026 macht auf Herzschwäche aufmerksam. Im Mittelpunkt stehen Begleiterkrankungen:

Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen und psychische Belastungen – und die

Frage, wie vernetzte Versorgung Betroffene im Alltag besser unterstützen kann.

Ein Projekt von Herzschwäche Deutschland e. V. in

Zusammenarbeit mit dem Global Heart Hub

Die Highlights bei Facebook & LinkedIn

Der Herzmonat Mai 2026 findet auf Facebook und LinkedIn statt. Dort begleiten wir den Monat mit

Beiträgen, Impulsen und Erklärungen rund um Herzschwäche, Begleiterkrankungen und vernetzte

Versorgung – im Austausch mit unserer Community.

01.

Was bedeutet Herzschwäche – und

warum betrifft sie mehr als nur das

Herz?

02.

Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen

und psychische Belastungen

stehen im Fokus.

03.

Welche Werte, Medikamente und

Zusammenhänge sollten Betroffene

ansprechen?

04.

Warum Hausärzte, Fachärzte,

Pflege, Apotheken und Angehörige

zusammengedacht werden sollten.

05. Der Herzmonat Mai 2026 findet

auf Facebook und LinkedIn statt

– mit Beiträgen, Impulsen und

Orientierung für Betroffene und

Interessierte.

32


Der Mai steht im Zeichen der

Herzschwäche. Herzschwäche

Deutschland e. V. beteiligt sich

am Herzmonat Mai 2026, der international

vom Global Heart Hub

getragen wird. Im Mittelpunkt

steht eine Erkrankung, die viele

Menschen betrifft und im Alltag

häufig unterschätzt wird. Dabei

geht es nicht nur um Herzschwäche

selbst, sondern auch um die

Frage, warum sie oft gemeinsam

mit weiteren Erkrankungen oder

Belastungen betrachtet werden

sollte.

Herzschwäche oder

Herzinsuffizienz

Herzschwäche, medizinisch

Herzinsuffizienz, ist eine ernst zu

nehmende Erkrankung. Das Herz

kann den Körper dann nicht mehr

so mit Blut versorgen, wie es für

die jeweiligen Anforderungen

notwendig wäre. Mögliche Hinweise

können Atemnot, Müdigkeit,

eingeschränkte Belastbarkeit

oder Wassereinlagerungen

sein. Solche Beschwerden sollten

ärztlich abgeklärt werden. Die

Beiträge im Herzmonat Mai dienen

der Aufklärung und Orientierung.

Sie ersetzen keine medizinische

Diagnose, Behandlung oder

persönliche Beratung.

Begleiterkrankungen im Blick

Ein zentrales Thema des Herzmonats

ist der Blick auf Begleiterkrankungen.

Viele Menschen

mit Herzschwäche leben zusätzlich

mit Bluthochdruck, Diabetes,

Nierenerkrankungen oder

psychischen Belastungen. Diese

Faktoren können sich gegenseitig

beeinflussen und die Versorgung

komplexer machen. Deshalb

ist es wichtig, nicht nur einzelne

Symptome oder Werte zu betrachten,

sondern das Gesamtbild

im Blick zu behalten. Für Betroffene

und Angehörige kann

dieses Wissen helfen, im Arztgespräch

gezielter nachzufragen:

Welche Werte sollten regelmäßig

kontrolliert werden? Welche Rolle

spielen Blutdruck, Blutzucker

oder Nierenfunktion? Können

Medikamente sich gegenseitig

beeinflussen? Und sollte auch

psychische Belastung angesprochen

werden?

Vernetzte Versorgung als

Leitgedanke

Der Leitgedanke der Kampagne

lautet: vernetzte Versorgung

bei miteinander verbundenen

Erkrankungen. Gemeint ist eine

Versorgung, bei der verschiedene

Beteiligte möglichst gut zusammenarbeiten

– etwa Hausärztinnen

und Hausärzte, Fachärztinnen

und Fachärzte, Pflege, Apotheken,

Angehörige, Selbsthilfe und weitere

Unterstützungsangebote.

Dabei geht es nicht um schnelle

Antworten oder einfache Versprechen.

Entscheidend ist, Zusammenhänge

verständlich zu

machen, Fragen zu ermöglichen

und Menschen darin zu stärken,

ihre eigene Situation besser einzuordnen.

Fünf Schwerpunkte im Mai

Der Herzmonat Mai 2026 setzt

fünf inhaltliche Schwerpunkte:

Herzschwäche besser verstehen,

Begleiterkrankungen einordnen,

gute Fragen für das Arztgespräch

finden, vernetzte Versorgung

sichtbar machen und den Austausch

mit Betroffenen, Angehörigen

und Interessierten stärken.

Diese Schwerpunkte folgen einer

klaren Logik: verstehen, einordnen,

fragen und gemeinsam

handeln. Wer die eigene Situation

besser beschreiben kann, kann

auch gezielter mit dem Behandlungsteam

ins Gespräch kommen.

Orientierung ohne falsche

Versprechen

Der Herzmonat Mai 2026 möchte

informieren, nicht verunsichern.

Herzschwäche ist ein

ernstes Thema, aber gute Aufklärung

braucht keine Übertreibung.

Wichtig ist, Zusammenhänge

verständlich zu erklären und

Menschen zu ermutigen, Fragen

zu stellen, Veränderungen wahrzunehmen

und Unterstützung

anzunehmen.

Aufklärung auf Facebook und

LinkedIn

Der Herzmonat Mai 2026 wird auf

Facebook und LinkedIn begleitet.

Dort veröffentlicht Herzschwäche

Deutschland e. V. Beiträge,

Videos und Impulse rund um

Herzschwäche, Begleiterkrankungen

und vernetzte Versorgung.

Ziel ist es, Aufmerksamkeit

zu schaffen, Fragen anzuregen

und Orientierung zu geben.

Wer den Herzmonat Mai 2026

begleiten und keine Beiträge

verpassen möchte, sollte Herzschwäche

Deutschland e. V. auf

Social Media folgen:

WICHTIGER HINWEIS: Persönliche

Beschwerden, auffällige Werte

oder Unsicherheiten sollten

immer mit Ärztinnen, Ärzten oder

anderen medizinischen Fachkräften

besprochen werden.

33


34


35


Information.

Am 9. Mai 2026 kamen in Fürth Betroffene, Angehörige, Fachleute

und Aussteller rund um das Thema Herzschwäche zusammen.

Raum für Orientierung

Wissen. Information. Austausch.

Am 9. Mai 2026 kamen in Fürth

Betroffene, Angehörige, Fachleute,

Selbsthilfegruppen und weitere

Akteure rund um das Thema

Herzschwäche zusammen.

Der Gesundheitsmarkt Herzschwäche

2026 bot Gelegenheit,

Informationen einzuordnen,

Gespräche zu führen und unterschiedliche

Unterstützungsangebote

kennenzulernen.

Dabei ging es nicht nur um medizinische

Themen. Auch Fragen

zum Alltag mit Herzschwäche,

zu Selbsthilfe, Versorgung und

persönlicher Orientierung spielten

eine wichtige Rolle. Vorträge,

Informationsstände und direkte

Gespräche schufen einen Rah-

36

men, in dem unterschiedliche

Perspektiven zusammenkommen

konnten.

Wissen verständlich einordnen

Ein Bestandteil des Gesundheitsmarkts

waren Vorträge und

Gespräche mit Ärztinnen und

Ärzten sowie weiteren Fachleuten.

Dabei wurden verschiedene

Aspekte rund um Herzschwäche

verständlich erklärt und eingeordnet.

Themen waren unter anderem

der Umgang mit der Erkrankung,

mögliche Warnzeichen sowie

Fragen, die im Gespräch mit dem

Behandlungsteam wichtig werden

können. Ziel war keine vereinfachte

Schnelllösung, sondern

eine verständliche Orientierung

zu Themen, die viele Betroffene

und Angehörige im Alltag beschäftigen.

Gerade im Bereich

Herzschwäche besteht häufig

der Wunsch nach Informationen,

die medizinische Zusammenhänge

nachvollziehbar erklären, ohne

zu überfordern.

Informationen zum Mitnehmen

Neben den Vorträgen bot der

Gesundheitsmarkt zahlreiche Informationsmöglichkeiten

direkt

an den Ständen der Aussteller.

Vereine, Selbsthilfegruppen, Initiativen

und weitere Organisa-


Wissen.

Austausch.


tionen stellten Broschüren, Flyer

und Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Besucherinnen und Besucher

nutzten die Gelegenheit, Fragen

zu stellen oder Informationsmaterial

für später mitzunehmen.

Dabei zeigte sich erneut, wie

wichtig verständlich aufbereitete

Informationen im Gesundheitsbereich

sein können. Nicht jede

Frage lässt sich sofort beantworten

– oft hilft bereits eine erste

Orientierung, um Themen später

gezielter mit Ärztinnen und Ärzten

oder Angehörigen zu besprechen.

Austausch auf Augenhöhe

Ein wichtiger Teil des Gesundheitsmarkts

waren

die persönlichen Begegnungen.

Gespräche

zwischen Betroffenen,

Angehörigen, Fachleuten

und Organisationen

gaben Einblicke

in das Leben

mit Herzschwäche

und die Herausforderungen

des Alltags.

Selbsthilfe lebt vom

Erfahrungsaustausch.

Viele Menschen erleben

es als entlastend, mit

anderen zu sprechen, die

ähnliche Situationen kennen.

Der Gesundheitsmarkt bot dafür

Raum – in Programmpunkten und

Gesprächen zwischendurch.

Herzschwäche sichtbar

machen

Der Gesundheitsmarkt Herzschwäche

2026 war ein Zeichen

für mehr Aufmerksamkeit. Erkrankung,

Versorgung, Selbsthilfe

und Prävention sollten nicht isoliert

betrachtet werden, sondern

miteinander ins Gespräch kommen.

Auf den folgenden Seiten stellen

wir Aussteller und Gesprächspartner

vor. Viele engagieren sich

über Veranstaltungen hinaus für

38

Information und Orientierung.

Gemeinsam sichtbar machen,

was Orientierung gibt

Der Gesundheitsmarkt hat gezeigt,

wie wertvoll es ist, wenn

unterschiedliche Akteure zusammenkommen.

Selbsthilfe,

Beratungseinrichtungen, Vereine,

Initiativen, Unternehmen,

Fachleute und weitere Aussteller

haben Herzschwäche aus verschiedenen

Blickwinkeln sichtbar

gemacht. Für Besucherinnen

und Besucher entstand Raum für

Fragen, Informationsmaterial und

Kontakte. Oft hilft schon ein Gespräch

oder Hinweis, um den

nächsten Schritt einzuordnen.

Engagement nahe bei den

Menschen

Herzschwäche betrifft Alltag, Familie,

Versorgung und die Frage

nach Unterstützung. Deshalb ist

es wertvoll, Ansprechpartner zu

treffen, die zuhören, erklären und

Orientierung geben. Die Aussteller

und Mitwirkenden haben gezeigt,

dass Aufklärung mehr ist

als Faktenweitergabe. Gute Gesundheitsinformation

braucht

Verständlichkeit, Geduld und den

Blick für Lebenssituationen.

So nutzen Sie die nummerierte

Übersicht

Die folgenden Seiten zeigen Eindrücke

vom Gesundheitsmarkt

Herzschwäche 2026. Viele Stände

und Situationen sind mit Zahlen

gekennzeichnet. Diese verweisen

auf die Übersicht der

Aussteller und Mitwirkenden.

Die Nummern dienen als Orientierungshilfe:

Wer ein Bild betrachtet,

kann die Zahl in der Liste

nachschlagen und erhält eine

kurze Zuordnung. So wird erkennbar,

wer vertreten ist und welches

Angebot zum Stand gehört.

Allgemeine Impressionen

oder Gesprächsmomente

bleiben ohne Nummer,

wenn sie keinem Aussteller

eindeutig zugeordnet

werden.

Ein Dank an alle

Mitwirkenden

Die Übersicht ist

zugleich ein Dank

an alle, die den Gesundheitsmarkt

mitgestaltet

haben. Jede

Präsenz hat dazu beigetragen,

Herzschwäche verständlicher,

sichtbarer und

greifbarer zu machen. Die Aussteller

standen für medizinische

Information, Selbsthilfe, Beratung,

Pflege, Prävention, Alltagshilfen

oder Vernetzung. Die nummerierte

Liste macht die Fotoseiten

auch nach der Veranstaltung

nutzbar. Wer einen Stand wiedererkennt

oder ein Angebot später

einordnen möchte, findet über

die Zahlen schneller den passenden

Namen. So bleibt die Dokumentation

nicht nur Rückblick,

sondern eine Orientierungshilfe.

Wichtiger Hinweis: Die Inhalte

dienen der allgemeinen Information

und ersetzen keine ärztliche

Beratung oder individuelle medizinische

Einschätzung.



Fotos: Matthias Jung



Fotos: Matthias Jung



Frühe Signale

Orientierung finden zwischen

Alltag, Internet und Arztpraxis

Zwischen Abwarten und Handeln – wie frühe Signale gut eingeordnet werden können und welche

Antworten der Präventionsdialog gibt

Das

Präventionsforum

im

Sommer

2026

Prävention Jetzt ist ein saisonales Präventionsforum. Über mehrere Wochen

werden Thema, Beteiligte und zentrale Fragestellungen vorgestellt. Der Präventionsdialog

bildet dabei den gemeinsamen Austauschpunkt, in dem unterschiedliche

Perspektiven zusammengeführt werden. Die Ergebnisse werden in Podcast,

Magazin und Social Media dokumentiert.

44


Erste Veränderungen wahrnehmen

Unterstützt durch Sponsoringpartner

Ein paar Treppenstufen fühlen

sich anstrengender an als sonst.

Die Luft reicht nicht mehr ganz so

weit wie früher. Die Erschöpfung

nach einem normalen Tag wirkt

ungewohnt stark. Vielleicht fällt

bei einer Untersuchung ein veränderter

Wert auf oder Angehörige

sprechen etwas an, das man

selbst bislang gar nicht wahrgenommen

hat.

Viele Menschen kennen solche

Situationen. Oft beginnt genau

hier die Unsicherheit. Ist das

noch normal? Sollte ich erst einmal

abwarten? Oder ist jetzt der

richtige Zeitpunkt, genauer hinzuschauen

und das Gespräch mit

der behandelnden Praxis zu suchen?

Oft fehlen die einfachen

Antworten

Gerade bei gesundheitlichen

Veränderungen gibt es selten

einfache Antworten. Zwischen

eigenen Beobachtungen, Informationen

aus dem Internet, Erfahrungen

anderer Menschen

und den Möglichkeiten eines

Arzttermins entsteht schnell das

Gefühl, sich selbst orientieren zu

müssen. Nicht jede Veränderung

ist ein Warnsignal. Gleichzeitig

gibt es Situationen, die Aufmerksamkeit

verdienen und Anlass

sein können, Fragen frühzeitig

anzusprechen.

Genau an diesem Punkt setzt das

erste Präventionsforum von Prävention

Jetzt an.

Orientierung statt

Überforderung

Prävention Jetzt versteht sich

als saisonales Präventionsforum.

Ziel ist es, gesundheitliche Themen

verständlich einzuordnen,

unterschiedliche Perspektiven

zusammenzubringen und Orientierung

zu bieten, bevor aus Unsicherheit

Überforderung wird.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht

einzelne Produkte, Therapien oder

Unternehmen, sondern Fragen,

die viele Menschen beschäftigen.

Welche Veränderungen sollten

ernst genommen werden? Welche

Informationen helfen weiter?

Wann ist es sinnvoll, ärztlichen

Rat einzuholen? Und wie lassen

sich unterschiedliche Informationen

besser einordnen?

Das Präventionsforum schafft

dafür einen sichtbaren Rahmen:

Über mehrere Wochen werden

Thema, Beteiligte und zentrale

Fragestellungen vorgestellt, ein

moderierter Dialog geführt und

die Ergebnisse in Podcast, Magazin

und Social Media dokumentiert.

Zwischen Abwarten

und Handeln

Zum Auftakt beschäftigen wir uns

mit der Frage, wie frühe Signale

besser wahrgenommen und eingeordnet

werden können. Dabei

geht es nicht darum, Menschen zu

verunsichern oder aus jeder Veränderung

ein Risiko abzuleiten.

Vielmehr möchten wir darüber

sprechen, wie Aufmerksamkeit,

Wissen und Orientierung helfen

können, den nächsten sinnvollen

Schritt zu finden.

Denn viele gesundheitliche Entwicklungen

beginnen nicht mit

einem eindeutigen Ereignis, sondern

mit Veränderungen, die sich

zunächst schwer einordnen lassen.

Manche Menschen warten

zu lange, andere suchen bereits

nach den ersten Anzeichen nach

Antworten und finden im Internet

eine Vielzahl unterschiedlicher

Einschätzungen.

Zwischen diesen beiden Polen

– Abwarten und Handeln – bewegen

sich viele Menschen jeden

Tag. Genau darüber möchten

wir mit Betroffenen, Angehörigen,

Fachleuten und weiteren Beteiligten

ins Gespräch kommen.

Das Präventionsforum startet

Dieses Präventionsforum ist bewusst

als wachsender Beitrag

angelegt. In den kommenden Wochen

werden auf den folgenden

Seiten nach und nach weitere Inhalte

ergänzt. Wir stellen die beteiligten

Gesprächspartnerinnen

und Gesprächspartner vor, greifen

Erfahrungen aus der Community

auf und veröffentlichen neue

Informationen rund um das Thema

dieses Präventionsforums.

So entsteht Schritt für Schritt ein

Überblick über unterschiedliche

Perspektiven, Fragen und Erfahrungen.

Die einzelnen Bausteine

fließen schließlich in ein moderiertes

Podcast-Meetup ein, in

dem die verschiedenen Stimmen

zusammengeführt werden.

Wer den weiteren Verlauf verfolgen

möchte, sollte deshalb

immer wieder in diesen Beitrag

hineinschauen. Neue Inhalte werden

fortlaufend ergänzt. Zusätzlich

informieren Herzschwäche

Deutschland e. V. und GUT ZUM

HERZ über ihre Websites sowie

ihre Social-Media-Kanäle über

neue Entwicklungen, Beteiligte

und Veröffentlichungen rund um

das Präventionsforum.

45


Menschen, Erfahrungen und Fachwissen

im Gespräch

Gute Prävention lebt vom Austausch

unterschiedlicher Erfahrungen.

Wer gesundheitliche Veränderungen

wahrnimmt, sucht

häufig Orientierung: bei Angehörigen,

bei anderen Betroffenen,

im Internet oder in der behandelnden

Praxis. Dabei entstehen

Fragen, auf die es selten einfache

Antworten gibt.

Unterschiedliche Rollen, ein

gemeinsames Thema

Das Präventionsforum

bringt Menschen zusammen,

die das Thema aus

unterschiedlichen Rollen

betrachten. Betroffene

berichten, wie sie Veränderungen

im Alltag wahrgenommen

haben. Angehörige

schildern, welche

Beobachtungen sie gemacht

haben. Fachleute aus Medizin,

Pflege, Beratung oder Wissenschaft

bringen ihre Erfahrungen

aus Versorgung, Begleitung und

Forschung ein.

Nicht eine Antwort, sondern

bessere Einordnung

Ziel ist nicht, eine einzige richtige

Sichtweise zu finden. Vielmehr

soll sichtbar werden, welche Fragen

Menschen beschäftigen, wo

Unsicherheiten entstehen und

welche Möglichkeiten es gibt, frühe

Signale besser einzuordnen.

Schritt für Schritt sichtbar

Die Teilnehmenden dieses Präventionsdialogs

werden in den

kommenden Wochen nach und

nach vorgestellt. Jede Person

bringt eigene Erfahrungen, fachliche

Einschätzungen oder persönliche

Beobachtungen ein. So

entsteht ein vielfältiges Bild rund

um das Thema „Frühe Signale

ernst nehmen“.

So läuft das

Podcast-Meetup ab

Zu Beginn des Podcast-Meetups

erhalten alle Beteiligten die Möglichkeit,

ihre Sicht auf das Thema

darzustellen. Anschließend werden

die unterschiedlichen Erfahrungen

und Einschätzungen im

moderierten Gespräch zusammengeführt.

Fragen aus der Community

Ein wichtiger Bestandteil des

Präventionsdialogs sind außerdem

die Fragen der Community.

Sie helfen dabei, Themen aufzugreifen,

die Menschen im Alltag

tatsächlich beschäftigen.

Immer wieder

vorbeischauen

Diese Seite wird in den

kommenden Wochen

weiter ergänzt. Neue Teilnehmende,

zusätzliche Informationen

und weitere

Einblicke werden hier veröffentlicht.

Es lohnt sich daher,

regelmäßig vorbeizuschauen und

Herzschwäche Deutschland e. V.

sowie GUT ZUM HERZ auf ihren

Websites und Social-Media-Kanälen

zu folgen.

Am Ende steht der

gemeinsame Dialog

Am Ende werden die wichtigsten

Gedanken, Erfahrungen und

Erkenntnisse in einem gemeinsamen

Podcast-Meetup zusammengeführt

und für alle Interessierten

dokumentiert.

Die Community

mit einbinden

Auch die Community soll Teil

des Präventionsdialogs sein.

Denn viele Fragen entstehen

nicht erst in der Arztpraxis,

sondern bereits im Alltag: bei

ersten Veränderungen, bei der

Suche nach Informationen oder

beim Versuch, unterschiedliche

Einschätzungen einzuordnen.

Genau diese Erfahrungen und

Fragen möchten wir sichtbar

machen. Welche frühen Signale

haben Sie verunsichert? Wann

waren Sie unsicher, ob Beobachten

ausreicht oder ärztlicher

Rat sinnvoll sein könnte? Welche

Informationen haben Ihnen geholfen

– und welche eher nicht?

Ausgewählte Fragen können im

Podcast-Meetup aufgegriffen

werden. Eine individuelle medizinische

Beratung ist damit

nicht verbunden.

Ihre Fragen senden Sie gerne per

Mail an: info@gutzumherz.de

46


Unterstützt durch Sponsoringpartner

Die Teilnehmenden dieses Präventionsdialogs werden auf dieser Seite nach und nach

vorgestellt. Mit jeder neuen Stimme wächst das Präventionsforum weiter und macht

unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Fragestellungen rund um das Thema

sichtbar.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Name des Teilnehmenden

Hier stellen wir die Teilnehmenden

des Präventionsdialogs

vor. Mit ihren Erfahrungen,

ihrem Fachwissen und ihren

unterschiedlichen Perspektiven

tragen sie dazu bei, das Thema

aus verschiedenen Blickwinkeln

zu beleuchten und gemeinsam

Orientierung zu schaffen.

Sie möchten Ihre Erfahrungen, Ihre Perspektive oder Ihr Fachwissen in

den Präventionsdialog einbringen? Bewerbungen zur Teilnahme sind

willkommen. Melden Sie sich gerne per E-Mail an info@gutzumherz.de

und werden Sie Teil des Präventionsforums.

47


Wenn aus Fragen Erkenntnisse werden

Was der Präventionsdialog zeigt

Das Präventionsforum begleitet

ein Thema über mehrere Wochen.

Betroffene, Angehörige, Fachleute

und weitere Beteiligte bringen

ihre Erfahrungen, Beobachtungen

und Fragen ein. Im Mittelpunkt

stehen dabei nicht schnelle Antworten,

sondern der gemeinsame

Versuch, frühe Signale besser

einzuordnen.

Der zentrale Moment dieses Präventionsforums

ist das Podcast-

Meetup. Dort kommen die Beteiligten

zusammen, stellen ihre

Sicht auf das Thema vor und

greifen Fragen auf, die im Verlauf

des Präventionsforums entstanden

sind. Genau dafür ist dieser

Bereich vorgesehen: Hier werden

nach der Aufzeichnung die wichtigsten

Erkenntnisse zusammengeführt.

Der Podcast als

Ausgangspunkt

Ein Podcast macht Gespräche

hörbar. Gleichzeitig ist es hilfreich,

zentrale Gedanken später

noch einmal nachlesen zu können.

Deshalb wird an dieser Stelle

nach der Veröffentlichung mehr

entstehen als ein Hinweis auf die

Episode.

Hier fassen wir zusammen, welche

Themen im Gespräch besonders

wichtig waren, welche Erfahrungen

geteilt wurden und welche

Fragen aus unterschiedlichen

Perspektiven betrachtet wurden.

Die Auswertung ersetzt keine individuelle

medizinische Beratung.

Sie soll helfen, Zusammenhänge

verständlich darzustellen und

Orientierung zu geben.

Unterschiedliche Sichtweisen

einordnen

Ein Präventionsdialog lebt davon,

dass Menschen aus verschiedenen

Rollen miteinander sprechen.

Betroffene erleben frühe Veränderungen

oft aus ihrem Alltag

heraus. Angehörige nehmen

manchmal andere Signale wahr.

Fachleute aus Medizin, Pflege, Beratung

oder Wissenschaft bringen

Erfahrungen aus Versorgung,

Begleitung und Forschung ein.

Gerade diese Unterschiede machen

den Austausch wertvoll.

Deshalb wird dieser Bereich später

nicht nur Ergebnisse dokumentieren,

sondern auch zeigen,

welche Perspektiven in das Gespräch

eingeflossen sind. Wo gab

es gemeinsame Einschätzungen?

Wo wurden unterschiedliche

Blickwinkel deutlich? Welche

Fragen bleiben offen und sollten

weiterverfolgt werden?

Fragen aus der Community

Ein wichtiger Teil von Prävention

Jetzt sind die Fragen der Community.

Viele Unsicherheiten entstehen

nicht erst in der Arztpraxis,

sondern bereits im Alltag: bei

ersten Veränderungen, bei der

Suche nach Informationen oder

beim Versuch, unterschiedliche

Aussagen einzuordnen.

48


Unterstützt durch Sponsoringpartner

Ausgewählte Fragen aus der

Community können im Podcast-

Meetup aufgegriffen werden. Anschließend

werden sie hier in

einem kompakten Interview-Stil

dokumentiert. So bleibt sichtbar,

welche Themen Menschen tatsächlich

beschäftigen und welche

Einordnungen im Gespräch

dazu gegeben wurden.

Persönliche medizinische Beratung

kann und soll dieser Bereich

nicht leisten. Er möchte Fragen

sichtbar machen, Erfahrungen

wertschätzen und den Austausch

zwischen Betroffenen, Angehörigen,

Fachleuten und Community

fördern.

Dieser Bereich wächst nach

der Veröffentlichung

Zum Start des Präventionsforums

befindet sich dieser Teil noch im

Aufbau. Die Teilnehmenden werden

vorgestellt, Fragen gesammelt

und das Podcast-Meetup

vorbereitet. Erst nach der Aufzeichnung

entsteht die Grundlage

für die redaktionelle Auswertung.

Sobald die Episode veröffentlicht

ist, wird dieser Bereich ergänzt:

mit dem Link zum Podcast, einer

kurzen Einordnung, den wichtigsten

Erkenntnissen und ausgewählten

Fragen aus der Community.

Es lohnt sich daher, regelmäßig

wieder vorbeizuschauen. Auch

über die Websites und Social-

Media-Kanäle von Herzschwäche

Deutschland e. V. und GUT

ZUM HERZ informieren wir über

neue Entwicklungen, die Veröffentlichung

der Episode und die

nächsten Schritte.

Denn gute Prävention endet nicht

mit einer einzelnen Antwort. Oft

beginnt sie dort, wo Menschen

ihre Fragen ernst nehmen, Erfahrungen

teilen und gemeinsam

nach Orientierung suchen.

Frühe Signale

Orientierung finden zwischen

Alltag, Internet und Arztpraxis

DEMNÄCHST HIER !

Vorschau auf das

Präventionsforum

im Herbst 2026

Mit dem Präventionsdialog endet

der zentrale Austauschpunkt

dieses Präventionsforums.

Das Forum selbst wirkt

jedoch weiter: Die Erfahrungen,

Fragen und Erkenntnisse aus

dem Podcast-Meetup fließen

in die weitere Arbeit von PRÄ-

VENTION JETZT ein. Bereits zum

Herbstbeginn am 23. September

2026 startet das nächste

Präventionsforum mit einem

neuen Thema, neuen Beteiligten

und neuen Fragen aus der

Community.

Es lohnt sich daher, regelmäßig

vorbeizuschauen und Herzschwäche

Deutschland e. V.

sowie GUT ZUM HERZ auf ihren

Websites und Social-Media-

Kanälen zu folgen. So bleiben

Sie auf dem Laufenden.

Wir bedanken uns bei folgenden Unternehmen, die diese

Podcast-Meetups unterstützen:

49


Hier endet das

offizielle Magazin,

weiter geht´s mit

dem Archiv.

Herzschwäche Deutschland. e.V.

Rednitzstraße 7,

90449 Nürnberg

vorstand@herzschwaeche-deutschland.de

50


LeserARCHIV

Ausgabe

2025

Herz

STÄRKE

Aus der (Herz)Schwäche

wächst die Kraft

Leben mit Herzschwäche: Erfahren Sie, wie Sie mit der

richtigen Unterstützung, praktischen Tipps und inspirierenden

Geschichten Ihren Alltag aktiv gestalten und Ihre

Kostenfrei für unsere

Leserinnen und

Lebensqualität erhalten können.

51


Der Runde Tisch

Herzschwäche

2025

Herzschwäche Deutschland e.V. hat geladen

52


53


Ein Rückblick auf zwei ganz besondere Tage

54

Herzinsuffizienz ist eine der

häufigsten und komplexesten

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Sie betrifft Millionen

von Menschen weltweit

und stellt eine erhebliche Herausforderung

für das Gesundheitssystem

dar. Die Behandlung

von Herzinsuffizienz erfordert

nicht nur eine medizinische,

sondern auch eine soziale und

wirtschaftliche Herangehensweise.

Ziel des Runden Tisches

Daher ist es wichtig, dass

Fachleute aus verschiedenen

Bereichen zusammenkommen,

um neue Strategien zur Verbesserung

der Patientenversorgung

zu entwickeln. Der Runde Tisch

Herzschwäche 2025 in Nürnberg

bot eine umfassende Plattform

für den Austausch über aktuelle

Herausforderungen und

Fortschritte in der Behandlung

von Herzinsuffizienz.

Thematische Schwerpunkte

der Veranstaltung

Die Veranstaltung war gut strukturiert

und konzentrierte sich

auf verschiedene Aspekte der

Erkrankung. Zu den zentralen

Themen gehörten:

Herzinsuffizienz im EU-Gesundheitsplan:

Es wurde diskutiert,

wie Herzinsuffizienz in

europäische Gesundheitsstrategien

integriert werden kann,

um eine stärkere politische

Unterstützung zu gewährleisten.

Dies könnte dazu beitragen,

Forschungsinitiativen zu fördern

und die Versorgung von Patienten

zu verbessern.

Patientenperspektive und

Komorbiditäten: Die Herausforderungen

durch Begleiterkrankungen

wie Diabetes und

Nierenerkrankungen wurden

beleuchtet. Dabei wurde betont,

wie wichtig eine ganzheitliche

Therapie ist, die alle Aspekte

der Gesundheit eines Patienten

berücksichtigt.

Begleiterkrankungen bei speziellen

Patientengruppen: Themen

wie angeborene Herzfehler

und Übergewicht bei Kindern als

Risikofaktoren wurden vertieft.

Die Diskussionen zeigten, wie

wichtig präventive Maßnahmen

sind, um das Risiko von Herzinsuffizienz

bei diesen Gruppen zu

reduzieren.

Innovative Ansätze in der Diagnostik

und Therapie: Die Rolle

von Biomarkern wie NT-pro-BNP

in der Diagnostik wurde erörtert.

Diese Biomarker können helfen,

die Diagnose zu präzisieren und

die Behandlung zu optimieren.

Workshops und Networking

Die Veranstaltung begann mit

einem Workshop zur Bewusstseinsbildung

für Herzinsuffizienz,

der eine Plattform bot, um

Strategien zur Steigerung des

öffentlichen Bewusstseins für

diese Erkrankung zu entwickeln.

Anschließend fand ein Networking-Dinner

statt, das den informellen

Austausch zwischen den

Teilnehmern förderte und Gelegenheit

bot, wertvolle Kontakte

zu knüpfen und Netzwerke zu

erweitern.

Atmosphäre und Ergebnisse

Die Atmosphäre war offen und

konstruktiv, was den Austausch

zwischen Fachleuten aus unterschiedlichen

Bereichen erleichterte.

Ein Highlight war die

Betonung der Patientenperspektive

und die Bemühungen,

die Patientenstimme zu stärken.

Die Unterstützung durch verschiedene

Organisationen und

das Engagement der Teilnehmer

waren bemerkenswert.

Ein Ausblick

Insgesamt war der Runde Tisch

Herzschwäche 2025 eine sehr

informative Veranstaltung, die

wertvolle Einblicke in die aktuelle

Forschung und Praxis der Herzinsuffizienz-Behandlung

bot.

Die Veranstaltung machte eindrucksvoll

deutlich, wie wichtig

es ist, Herzinsuffizienz als komplexe

Systemerkrankung zu betrachten

und innovative Ansätze

in Diagnostik, Therapie und

Prävention zu fördern. Mit einer

positiven Note und einem klaren

Ausblick auf zukünftige Initiativen

endete der Austausch – ein

Beleg dafür, dass die Zusammenarbeit

zwischen verschiedenen

Fachgebieten und die Einbindung

der Patientenperspektive entscheidend

sind, um die Versorgung

von Herzinsuffizienz-Patienten

nachhaltig zu verbessern.

Machen Sie sich Ihre eigenen

Eindrücke

Auf den folgenden Seiten können

Sie sich einen umfassenden

visuellen Eindruck von der Veranstaltung

verschaffen. Zahlreiche

Bilder dokumentieren die

intensiven Workshops, lebendigen

Diskussionen und den offenen

Austausch.

Auf der rechten Seite finden Sie

die Teilnehmenden und einige

der Vortragenden. Die Aufzeichnung

aller Vorträge finden Sie

demnächst auf der Website von

Herzschwäche Deutschland e.V.


Prof. Dr. med. Jörg Latus

(Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart)

Marc Bains

(Vizepräsident Heart Life Canada)

Dr. Renate Übe

(Staatsministerium Gesundheit)

Elisabeth Winkelmann

(2. Vors. BAG Pflegeexperten)

55


Fotos: Matthias Jung



Die HERZ-Welt zu Gast

in Franken

Der Global Heart Hub beim Runden

Tisch Herzschwäche Deutschland e.V.

in Nürnberg

Eine Strategie für die internationale Zusammenarbeit

Am 4. und 5. März 2025 fand in Nürnberg der Runde Tisch Herzschwäche 2025 statt.

Herzschwäche Deutschland e.V. hatte führende Expert:innen und Vertreter:innen des

Global Heart Hub eingeladen, um über die internationale Vernetzung und zukünftige

Strategien zur Verbesserung der Patientenversorgung zu diskutieren.

58


Globale Perspektiven für eine bessere

Patientenversorgung

Die Veranstaltung brachte

Patientenorganisationen, Ärzt:innen,

Wissenschaftler:innen und

politische Akteur:innen zusammen.

Es wurde deutlich, dass Herzinsuffizienz

nicht isoliert betrachtet

werden kann, sondern

in Verbindung mit Begleiterkrankungen,

Prävention und politischen

Maßnahmen gesehen

werden muss.

Die internationalen Gäste und

ihre Beiträge

Zu den internationalen Expert:innen

gehörten:

• Neil Johnson (Irland) – Geschäftsführer

des Global

Heart Hub, einer internationalen

Patientenvertretung für

Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

• Marc Bains (Kanada) – Vizepräsident

von Heart Life

Canada, Patientenvertreter

und Mitbegründer einer der

führenden Selbsthilfeorganisationen

für Herzpatient:innen

in Kanada.

• Steven Macari (Frankreich) –

Vertreter von AVEC (Association

Vie et Cœur), Experte für

digitale Patientenprogramme

und Patientennetzwerke.

• Taylor Morris (Großbritannien)

– Stellvertretende

Forschungsdirektorin bei The

Health Policy Partnership,

Programmleiterin beim Heart

Failure Policy Network, spezialisiert

auf gesundheitspolitische

Strategien zur Bekämpfung

von Herzinsuffizienz.

Die Inhalte der Vorträge: Internationale

Perspektiven auf

Herzinsuffizienz

Taylor Morris: Herzinsuffizienz

in einem kardiovaskulären Gesundheitsplan

des Europäischen

Parlaments

In ihrem Vortrag stellte Taylor

Morris dar, wie Herzinsuffizienz

auf europäischer politischer

Ebene besser verankert werden

kann.

„Um die Versorgung von Herzpatient:innen

nachhaltig zu

verbessern, müssen wir Herzinsuffizienz

in nationale und

europäische Gesundheitsstrategien

integrieren.“

Sie präsentierte:

• Konzepte zur politischen

Einflussnahme – Wie können

Patientenorganisationen die

politische Agenda mitgestalten?

• Ansätze aus dem Heart

Failure Policy Network –

Empfehlungen zur besseren

Versorgung von Herzinsuffizienz-Patient:innen.

• Möglichkeiten zur stärkeren

Finanzierung der Herzgesundheit

durch europäische

Programme.

Die anschließende Diskussion

zeigte, dass viele Länder mit

ähnlichen Herausforderungen

kämpfen – aber durch politische

Zusammenarbeit Lösungen geschaffen

werden können.

Neil Johnson: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

und Begleiterkrankungen

– die Patientenperspektive.

Neil Johnson betonte, dass

Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft

gemeinsam mit anderen chronischen

Erkrankungen auftreten.

„Patient:innen mit Herzinsuffizienz

haben häufig auch Diabetes

oder Nierenerkrankungen.

Die Versorgung muss das

gesamte Krankheitsbild in den

Blick nehmen.“

Sein Vortrag umfasste:

• Die Rolle der Patientenorganisationen

– Warum Patientenvertretung

auf politischer

und medizinischer Ebene

gestärkt werden muss.

• Erfahrungen aus Irland – Wie

Netzwerke zwischen Patienten

und medizinischen Fachkräften

die Versorgung verbessern.

• Forderungen an die Gesundheitspolitik

– Wie ein patientenzentriertes

Versorgungssystem

aussehen kann.

Die Diskussion zeigte, dass Patientenorganisationen

weltweit

vor ähnlichen Herausforderungen

stehen und enger zusammenarbeiten

sollten.

Marc Bains: Ein Rahmen für Veränderungen

bei Herz-Kreislauf-

Erkrankungen. Marc Bains brachte

die Perspektive aus Kanada

ein und stellte vor, wie digitale

Netzwerke und Selbsthilfegruppen

Patient:innen unterstützen

können.

„Wir müssen Patient:innen

frühzeitig aufklären und ihnen

59


Werkzeuge an die Hand geben,

damit sie ihre Erkrankung aktiv

managen können.“

Sein Vortrag konzentrierte sich

auf:

• Digitale Plattformen zur Patientenaufklärung

– Wie Online-Netzwerke

den Zugang

zu Informationen verbessern.

• Patientenzentrierte Modelle

in Kanada – Welche Innovationen

die Versorgung dort

bereits verbessert haben.

• Der Einfluss von Selbsthilfegruppen

– Warum der Austausch

unter Betroffenen

entscheidend für den Umgang

mit Herzinsuffizienz ist.

Die Teilnehmer:innen waren sich

einig, dass digitale Netzwerke

weltweit ein wichtiger Baustein

in der Patientenversorgung

werden können.

Steven Macari: Digitalisierung

als Chance für Herzpatient:innen.

Steven Macari stellte dar, wie

Frankreich digitale Werkzeuge

zur Betreuung und Vernetzung

von Herzpatient:innen nutzt.

„Wir müssen Patient:innen dort

abholen, wo sie sind – mit digitalen

Lösungen, die individuell

anpassbar und leicht zugänglich

sind.“

Er zeigte erfolgreiche Konzepte

aus Frankreich:

• Digitale Patientenakten – Wie

eine bessere Dokumentation

die Therapie verbessert.

• Telemedizinische Angebote

– Wie Online-Sprechstunden

die Versorgung in ländlichen

Gebieten erleichtern.

• Mobile Gesundheits-Apps –

Wie Patienten selbst aktiv zur

Überwachung ihrer Gesundheit

beitragen können.

Sein Fazit: Technologie kann

dazu beitragen, dass Patienten

besser informiert sind und

eigenständig mit ihrer Erkrankung

umgehen können.

Taylor Morris: Herzinsuffizienz

in einem kardiovaskulären Gesundheitsplan

des Europäischen

Parlaments. In ihrem Vortrag

stellte Taylor Morris dar, wie

Herzinsuffizienz auf europäischer

politischer Ebene besser verankert

werden kann.

„Um die Versorgung von Herzpatient:innen

nachhaltig zu

verbessern, müssen wir Herzinsuffizienz

in nationale und

europäische Gesundheitsstrategien

integrieren.“

Sie präsentierte:

• Konzepte zur politischen

Einflussnahme – Wie können

Patientenorganisationen die

politische Agenda mitgestalten?

• Ansätze aus dem Heart

Failure Policy Network –

Empfehlungen zur besseren

Versorgung von Herzinsuffizienz-Patient:innen.

• Möglichkeiten zur stärkeren

Finanzierung der Herzgesundheit

durch europäische

Programme.

Die anschließende Diskussion

zeigte, dass viele Länder mit

ähnlichen Herausforderungen

kämpfen – aber durch politische

Zusammenarbeit Lösungen geschaffen

werden können.

Der Austausch war ein entscheidender

Schritt für die internationale

Zusammenarbeit

Die Diskussionen am Runden

Tisch Herzschwäche 2025

machten deutlich: Viele Länder

haben ähnliche Herausforderungen

– aber auch innovative

Lösungen, die sich gegenseitig

ergänzen können.

Winfried Klausnitzer, Vorstand

von Herzschwäche Deutschland

e.V., zog ein positives Fazit:

„Wir haben hier in Nürnberg

eine klare Richtung entwickelt:

Eine enge internationale Zusammenarbeit

wird Herzpatient:innen

weltweit zugutekommen.“

Das Treffen in Nürnberg zeigte:

Nur durch globale Zusammenarbeit

können wir Herz-Kreislauf-

Erkrankungen besser behandeln

und verhindern.

Machen Sie sich auf der rechten

Bilderseite einen Eindruck

unserer internationalen Gäste

und dem wertvollen Austausch.

60



Silkes Weg

Von einer Reise wie sie viele erleben!

Auf folgende Risikofaktoren

sollte man achten:

• Rauchen

• Bewegungsmangel

• Alkohol

• Stress

• Übergewicht

• Erbliches Risiko

• Genetisches

Risiko

• Bluthochdruck

• Fettstoffwechselstörung

• Ernährung

Folgende Gesundheitsakteure

sind Silke auf Ihrem Weg begegnet:

• Ärzte und Kardiologen

• Kliniken und

Rehakliniken

• Pharmaunternehmen

• Medizinische

Produkte

• Forschende

Unternehmen

• Krankenkassen /

Versicherungen

• Interessenverbände

• Politik & Gesellschaft

62


Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden;

jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.

Silke, 53, blickt auf eine lange

Zeit voller gesundheitlicher

Herausforderungen zurück –

geprägt von Atemnot, Fehldiagnosen

und einer schleichenden

Verschlechterung ihres Wohlbefindens.

Über Jahre hinweg

ignorierte sie die Warnsignale

ihres Körpers, bis sie schließlich

mit einer schwerwiegenden

Diagnose konfrontiert wurde:

Herzschwäche.

ihrer genetischen Veranlagung: In

ihrer Familie gab es eine erhöhte

Neigung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die ersten Anzeichen einer

ernsthaften Erkrankung traten

schleichend auf. Silke litt

unter Atemnot, die zunächst

als Symptom einer chronisch

obstruktiven Lungenerkrankung

(COPD) fehlinterpretiert wurde.

Trotz wiederholter Arztbesuche

blieb der wahre Grund für ihre

Beschwerden unentdeckt. Ihr

Hausarzt, der mit Fachärzten

und Kardiologen kooperierte,

konzentrierte sich lange Zeit

auf die Lungenproblematik. Die

offensichtlichen Risikofaktoren

– Rauchen und Bewegungsmangel

– wurden als Ursache für ihre

Symptome angesehen. Dass eine

Herzschwäche dahinterstecken

könnte, blieb unbeachtet.

Rehaeinrichtungen zu tun hatte,

drängte sie immer wieder zu

weiteren Untersuchungen. Doch

erst bei einer Routineuntersuchung

wurden auffällige Veränderungen

im EKG festgestellt

– ein Hinweis, der endlich die

richtigen medizinischen Schritte

in Gang setzte.

Wie bei Stefan, 58, dessen

Geschichte HIER nachzulesen

ist, zeigt auch Silkes Weg eindrücklich,

wie unerkannte Risikofaktoren

und unterschätzte

Symptome einen dramatischen

Krankheitsverlauf begünstigen

können.

Bereits in jungen Jahren begann

Silke zu rauchen – eine Gewohnheit,

die sich als entscheidender

Risikofaktor für ihre spätere

Erkrankung herausstellte. Ihr

Alltag war von Bewegungsmangel

geprägt, ihre Ernährung wenig

gesundheitsbewusst. Zwar trank

sie nur gelegentlich Alkohol,

doch dauerhafter Stress und

schleichende Gewichtszunahme

belasteten ihren Körper zusätzlich.

Ein weiteres Risiko lag in

Jahrelang verschlechterte sich

ihr Zustand. Sie fühlte sich zunehmend

erschöpft, hatte häufig

Atemaussetzer und litt unter

unerklärlicher Schwäche. Ihre

Familie und enge Freunde waren

besorgt. Besonders ihre Kollegin

aus dem Gesundheitsbereich,

die beruflich mit Kliniken und

Ein besonders schwerer Atemnot-Anfall

führte schließlich

zur Notaufnahme. Dort wurde

schnell klar, dass Silke an einer

bislang unentdeckten Herzinsuffizienz

litt. Ein interdisziplinäres

Ärzteteam führte umfassende

kardiologische Untersuchungen

durch. Das Ergebnis war eindeutig:

Silkes Herz war durch

die jahrelange Belastung stark

geschwächt. Neben der Herzinsuffizienz

wurden auch Bluthochdruck

und eine beginnende

Fettstoffwechselstörung diagnostiziert

– weitere Faktoren,

die ihren Gesundheitszustand

zusätzlich belasteten.

Die Behandlung begann umgehend.

Neben einer medikamentösen

Stabilisierung wurde

Silke in ein spezialisiertes Herzkatheterlabor

überwiesen. Dort

analysierten Experten mithilfe

63


modernster Technik den Zustand

ihres Herzmuskels und

entwickelten eine individuelle

Therapie. Anschließend folgte

eine intensive Reha-Phase, in der

sie nicht nur mit den Folgen ihrer

späten Diagnose umzugehen

lernte, sondern auch tiefere Einblicke

in ihre Erkrankung erhielt.

Unter ärztlicher Anleitung stellte

sie ihren Lebensstil radikal um.

Das Rauchen gab sie endgültig

auf, Bewegung wurde ein fester

Bestandteil ihres Alltags, und ihre

Ernährung wurde an herzgesunde

Prinzipien angepasst. Durch

die Unterstützung ihrer Krankenkasse

konnte sie an einem individuell

zugeschnittenen Präventionsprogramm

teilnehmen, das

ihr half, aktiv an ihrer Gesundheit

zu arbeiten.

Auch die psychologische Komponente

spielte eine große

Rolle: In Selbsthilfegruppen und

Patienten-Netzwerken fand sie

Unterstützung und Motivation.

Der Austausch mit anderen Betroffenen

half ihr, mit den Herausforderungen

ihrer Krankheit

besser umzugehen und langfristige

Veränderungen in ihren

Alltag zu integrieren.

Heute blickt Silke auf einen

schwierigen, aber lehrreichen

Weg zurück. Die späte Diagnose

war ein Schock, aber zugleich

auch eine Chance. Ihr neuer

Lebensstil hat ihre Gesundheit

64

stabilisiert, und sie ist sich heute

bewusst, wie wichtig Prävention

und frühzeitige medizinische Abklärung

sind.

Obwohl sie weiterhin auf Medikamente

angewiesen ist, hat sie

gelernt, dass es nie zu spät ist,

die Weichen für ein gesünderes

Leben zu stellen. Ihre Geschichte

verdeutlicht, wie entscheidend

es ist, Risikofaktoren wie Bluthochdruck,

Fettstoffwechselstörungen

und Übergewicht ernst zu

nehmen und rechtzeitig ärztlichen

Rat einzuholen.

Letztlich ist es das Zusammenspiel

vieler Akteure – von

Ärzten und Kliniken über Krankenkassen

bis hin zu Selbsthilfegruppen

–, das einen nachhaltigen

Unterschied macht.

Silkes Weg ist ein eindringlicher

Appell an alle, auf die Signale

ihres Körpers zu achten und die

eigene Gesundheit aktiv mitzugestalten.

Ihr Beispiel zeigt: Auch wenn

eine Erkrankung spät erkannt

wird, kann ein bewusster Lebenswandel

den Verlauf positiv

beeinflussen und neue Lebensqualität

schaffen.

Die Geschichte von Silkes Erfahrungen

mit Herzschwäche

spiegelt viele reale Herausforderungen

wider, die Menschen

mit dieser Erkrankung erleben.

Hier sind einige kritische Anmerkungen:

• Fehldiagnosen und verzögerte

Diagnose: Die Geschichte

von Silke zeigt, wie wichtig es

ist, frühzeitig auf Symptome

zu achten und eine korrekte

Diagnose zu erhalten.

Fehldiagnosen sind in der

medizinischen Praxis nicht

ungewöhnlich, besonders

wenn die Symptome unspezifisch

sind oder mit anderen

Erkrankungen verwechselt

werden können.

• Psychosoziale Aspekte: Die

Geschichte betont die psychosozialen

Herausforderungen,

die Patienten mit

Herzschwäche erleben, wie

Angst, soziale Isolation und

das Gefühl, die Kontrolle zu

verlieren. Diese Aspekte sind

oft unterschätzt, aber entscheidend

für die Gesundheit

und das Wohlbefinden der

Patienten.

• Behandlung und Rehabilitation:

Die umfassende medikamentöse

Behandlung und

Rehabilitation, die Silke erhält,

entspricht den gängigen Behandlungsansätzen

für Herzschwäche.

Die Beteiligung

von Kardiologen und spezialisierten

Kliniken ist typisch für

die Versorgung von Herzschwäche-Patienten.


Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden;

jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.

• Patientenberichte und Erfahrungen:

Die Geschichte

könnte durch die Einbeziehung

von realen Patientenberichten

oder Studien gestärkt

werden, die die Erfahrungen

von Menschen mit Herzschwäche

dokumentieren.

Solche Berichte können

helfen, die Komplexität der

Erkrankung besser zu verstehen

und die Bedeutung von

Unterstützung und Prävention

zu unterstreichen.

• Klärung medizinischer Details:

In einigen Abschnitten könnte

eine detailliertere Erklärung

medizinischer Begriffe oder

Verfahren hilfreich sein, um

den Lesern ein besseres Verständnis

der Erkrankung und

ihrer Behandlung zu vermitteln.

Im Frühling starten wir gemeinsam

mit unserem Partnerportal

GUT ZUM HERZ das Event

»8 Tage ...gut zum Herz« – eine

Veranstaltungsreihe, die sich

ganz dem Thema Herzschwäche

widmet.

Verbesserung der Herzgesundheit

legen – Ihr Engagement

zählt!

Wir laden Sie herzlich ein, an

diesem besonderen Event teilzunehmen

und gemeinsam mit uns

die Zukunft der Herzgesundheit

aktiv mitzugestalten.

Folgen Sie uns auf Facebook, um

stets informiert zu bleiben und

zu erfahren, wann die 8 Tage GUT

ZUM HERZ stattfinden!

Erleben Sie unten die “8 Tage ...

gut zum HERZ” am Beispiel von

Stefan und seiner koronaren

Herzerkrankung!

Während dieser acht Tage bündeln

wir die Expertise verschiedener

Akteure – von führenden

Ärzten und Kardiologen über

spezialisierte Kliniken und Rehakliniken

bis hin zu Pharmaunternehmen,

forschenden Institutionen

und Interessenverbänden.

Ziel ist es, in einem interdisziplinären

Austausch neueste Forschungsergebnisse,

präventive

Maßnahmen und innovative

Therapieansätze zu präsentieren

und praxisnah zu diskutieren.

Freuen Sie sich auf spannende

Vorträge, interaktive Workshops

und vielfältige Networking-Möglichkeiten,

bei denen Sie wertvolle

Einblicke in die Behandlung

und Prävention von Herzschwäche

gewinnen können. Seien Sie

dabei, wenn wir gemeinsam den

Grundstein für eine nachhaltige

65


Gesundheitsmarkt

Herzschwäche

2025

Die Premiere in Fürth ist geglückt

66


67


Gesundheitsmarkt „Herzschwäche und

Nebenerkrankungen“ 2025

68

Am 3. Mai 2025 fand in der

Stadthalle Fürth unser Gesundheitsmarkt

„Herzschwäche und

Nebenerkrankungen“ statt. Als

Veranstalter blicken wir mit

großer Zufriedenheit auf einen

Tag zurück, an dem Betroffene,

Angehörige und Interessierte aus

der gesamten Region zusammenkamen,

um sich zu informieren,

auszutauschen und zu

vernetzen.

Prävention: Risiken erkennen

und vorbeugen

Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung

war es, über präventive

Maßnahmen aufzuklären.

Viele Besucherinnen und Besucher

nutzten die kostenfreien

Beratungen und Testungen an

den Ständen, um mehr über ihre

individuelle Herzgesundheit zu

erfahren. Das rege Interesse an

neuen Ansätzen und Programmen

zur Gesundheitsförderung

zeigte, wie wichtig es ist, frühzeitig

über Risikofaktoren und

Symptome informiert zu sein

und Prävention aktiv in den Alltag

einzubinden.

Therapie: Moderne Behandlungsmöglichkeiten

verständlich

gemacht

Die Vorträge boten einen umfassenden

Überblick über aktuelle

Entwicklungen in der Behandlung

von Herzschwäche und ihren Nebenerkrankungen.

Es wurde erläutert,

wie moderne Diagnoseverfahren

und Therapiekonzepte

individuell angepasst werden

können. Besonders geschätzt

wurde, dass auch die gezielte

Behandlung von Begleiterkrankungen

thematisiert wurde und

die Referierenden praxisnahe

Einblicke in den medizinischen

Alltag gaben.

Lebensqualität: Ganzheitliche

Unterstützung im Fokus

Neben medizinischen Themen

stand die Verbesserung der

Lebensqualität im Vordergrund.

Zahlreiche Besucher informierten

sich über Angebote zu Ernährung,

Bewegung, psychosozialer

Unterstützung und ergänzenden

Heilmethoden. Die praktischen

Tipps und Anregungen für den

Alltag wurden sehr gut angenommen.

Es wurde deutlich, wie

sehr ein ganzheitlicher Ansatz

das Wohlbefinden und die Eigenständigkeit

der Betroffenen

stärken kann.

Vernetzung: Austausch und

Kooperation

Ein weiteres Ziel des Gesundheitsmarkts

war die Vernetzung

verschiedener Akteure im

Gesundheitswesen. Die Veranstaltung

bot Kliniken, Praxen,

Apotheken, Sanitätshäusern,

Sportvereinen, Krankenkassen,

Patientenorganisationen und

weiteren Partnern eine Plattform

für Austausch und Zusammenarbeit.

Der direkte Dialog zwischen

Fachleuten, Betroffenen

und Angehörigen wurde von allen

Seiten als wertvoll empfunden

und führte zu neuen Kontakten

und Ideen für zukünftige Kooperationen.

Vielfältiges Programm und

positive Resonanz

Das abwechslungsreiche Programm

mit Vorträgen, Beratungen

und Testungen wurde von

den Besucherinnen und Besuchern

sehr gut angenommen.

Die hohe Beteiligung und das

durchweg positive Feedback bestätigen

uns, dass der Bedarf an

fundierter Information, persönlicher

Beratung und Austausch

groß ist. Die Veranstaltung hat

gezeigt, wie wichtig es ist, Menschen

mit Herzschwäche und

ihren Angehörigen konkrete

Unterstützung und Perspektiven

zu bieten.

Was wir bei Herzschwäche

Deutschland e.V. undwünschen

Was wir uns als Herzschwäche

Deutschland e.V. wünschen, ist

eine nachhaltige Verbesserung

der Lebensqualität für alle Menschen,

die von Herzschwäche

und deren Nebenerkrankungen

betroffen sind. Unser Ziel ist es,

dass Prävention, Therapie und

Alltagshilfen nicht nur theoretische

Konzepte bleiben, sondern

im Leben der Betroffenen wirklich

ankommen. Wir möchten,

dass Wissen über Risikofaktoren

und Symptome breit vermittelt

wird, damit Herzschwäche frühzeitig

erkannt und behandelt

werden kann.

Es ist uns wichtig, dass moderne

Therapien und innovative Ansätze

allen offenstehen und dass

niemand mit seiner Erkrankung

allein bleibt.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden

und Partnern, die

diesen Tag möglich gemacht haben.

Die positive Resonanz und

das große Interesse bestärken

uns darin, den Gesundheitsmarkt

„Herzschwäche und Nebenerkrankungen“

auch im Jahr 2026

wieder zu veranstalten. Unser

Ziel bleibt es, gemeinsam Wissen

zu teilen, innovative Ansätze zu

fördern und die Lebensqualität

von Menschen mit Herzschwäche

nachhaltig zu verbessern.

Wir freuen uns schon jetzt auf

ein Wiedersehen im kommenden

Jahr.


Daniela Rimpf von Novo Nordisk sowie

Dieter Meier vom Diabetikerbund Bayern

Anna und Benjamin Fürst von der Praxis für

TCM und Naturheilkunde

Dr. Lena Sophie Kreuzer vom

Unternehmen Daiichi Sankyo

Ines Hartwig-Zaidan vom Digital-

Unternehmen DECD

69


Fotos: Matthias Jung



Dieser Seite ist Werbung/Anzeige und wurde mit freundlicher

Unterstützung von AstraZeneca erstellt

Jetzt

kostenlos die

Sonderausgabe lesen.

72

astrazeneca.gutzumherz.de


Dieses Magazin wächst wie ein

Tagebuch: Es wächst weiter – mit

neuen Beiträgen, die dazukommen.

Den QR-Code unten scannen und

die Online-Ausgabe entdecken.

Die Ausgabe 2027 erscheint

am 4. Januar 2027.

herzschwaechedeutschland.gutzumherz.de

73


JETZT

MITGLIED

WERDEN!

Hier klicken.

Herzschwäche Deutschland e.V.

Rednitzstraße 7,

90449 Nürnberg

vorstand@herzschwaeche-deutschland.de

Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung:

74

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!