19.02.2025 Aufrufe

Quedlinburg - Pocketguide (Deutsch) - Web

Kirchen, Museen, Familientipps und Aktiverlebnisse - in unserem Pocketguide findet ihr alle wichtigen Informationen zur detaillierten Planung eures Aufenthalts in Quedlinburg, Gernrode und Bad Suderode.

Kirchen, Museen, Familientipps und Aktiverlebnisse - in unserem Pocketguide findet ihr alle wichtigen Informationen zur detaillierten Planung eures Aufenthalts in Quedlinburg, Gernrode und Bad Suderode.

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QUEDLINBURG

Die

Welterbestadt

entdecken

1


Herzlich willkommen

Liebe Besucherinnen,

liebe Besucher,

die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg

ist ein einzigartiges Flächendenkmal

mit 2069 Fachwerkhäusern,

die in der historischen Altstadt ein

einmaliges städtebauliches Ensemble

bilden. Im Harzvorland gelegen,

bietet Quedlinburg zudem vielfältige

Möglichkeiten, in mitteldeutsche Geschichte,

Architektur, Kunst und Kultur

einzutauchen.

Die prächtigen Kirchen, allen voran

die Stiftskirche St. Servatius, sind beeindruckende

Zeugnisse mittelalterlicher

Architektur und religiöser Geschichte.

Museumsfreunde erkunden

das Fachwerkmuseum, das Museum

Lyonel Feininger, das Klopstockhaus

und viele mehr.

Familien kommen mit zahlreichen

Spielplätzen, Freizeit- und Bademöglichkeiten

sowie der Quedlinburger

Bimmelbahn oder der Harzer Schmalspurbahn

voll auf ihre Kosten.

Für Naturliebhaber bieten der Harz

und sein Vorland vielfältige Outdoor-

Aktivitäten. Ob Wanderungen durch

Harzer Wälder oder Radtouren entlang

der sagenhaften Teufelsmauer

– die Region bietet Freizeitspaß für

jeden Geschmack. Entdecken Sie eine

bezaubernde Stadt und erleben Sie

dabei unvergessliche Momente mit

Ihrer Familie.

Diese Broschüre wird Ihnen dabei

Wegweiser und Inspiration sein. Benötigen

Sie weitergehende Infos? Kein

Problem, das Team der Tourist-Information

Quedinburg ist gern für Sie da.


Kirchen

Stiftskirche St. Servatius 4

Museum Klosterkirche St. Marien 5

St. Wiperti 6

Kulturkirche St. Blasii, Marktkirche 7

St. Nikolai 8

Johanniskapelle 8

St. Mathildis 9

St. Aegidii 9

Stiftskirche St. Cyriakus 10

Alte Kirche, Neue Kirche 11

Museen, historische Anlagen

Schlossmuseum 12

Museum Lyonel Feininger 13

Fachwerkmuseum im Ständerbau 14

Klopstockhaus 15

Selketalbahn-Museum 16

Eisenbahn- & Spielzeugmuseum 16

Alte Elementarschule, Harzer Uhren 17

Wehranlagen 18

Familientipps

Für die ganze Familie 20

Spielplätze 23

Harzer Schmalspurbahnen 24

Quedlinburger Bimmelbahn 25

Quedlinburg aktiv

Parks und Gärten 26

Osterteich 28

Bremer Teich 29

Hallenbad 30

Klietz Sportpark 31

Wandertipps 32

Radfahren 36

Wo ist was los?

Bühne frei! 38

Harztheater, Studiokino Eisenstein

Figurentheater Cirqu^onflexe

Bühne7, Wipertihof, Palais Salfeldt

Kaiserhof, Wordspeicher

Tipps (Parken, Campen, WCs) 42

3Die Welterbestadt entdecken


Stiftkirche St. Servatius

Hoch über der Stadt gelegen, kündet die Stiftskirche

St. Servatius von der einstigen Kraft und

dem stolzen Glauben der Quedlinburger. Dieser

Leuchtturm deutscher Geschichte ist Wahrzeichen

und Herzstück der Stadt.

Als vierter Kirchenbau an dieser Stelle wurde

das Meisterwerk der Hochromanik 1129

geweiht. Bereits 936 wurde der Ort als Grablege

des ersten deutschen Königs Heinrich I.

zu einem Fixpunkt deutscher Geschichte. Im

Inneren der Kirche können Besucher den eindrucksvollen

Kirchenschatz bewundern, der

erlesene Kunstwerke und Reliquien beherbergt.

Ein besonderes Highlight ist der älteste

erhaltene Knüpfteppich Europas. Die Stiftskirche

war auch ein Ort wichtiger politischer

und religiöser Ereignisse, darunter Reichs- und

Kirchentage im 10. und 11. Jahrhundert.

Eng mit der über tausendjährigen Kirchengeschichte

ist das Damenstift Quedlinburg

verbunden. Das Stift und seine Äbtissinnen

hatten eine herausragende Stellung

in der Gesellschaft. Im spannungsvollen

Dreieck von Geschichte, Spiritualität und

künstlerischer Meisterschaft werden die

Spuren deutscher Geschichte in der Stiftskirche

auf einzigartige Weise lebendig.

Stiftskirche St. Servatii und Kirchenschatz Quedlinburg

Schlossberg 1g · 06484 Quedlinburg · Telefon: 03946 709900 · www.domschatzquedlinburg.de

Öffnungszeiten

April bis Oktober Di–So 10:00–16:00 Uhr · November bis März Di–So 10:00–16:00 Uhr

Letzter Einlass 30 min. vor Schließung · Letzter Einlass an Konzerttagen 15:30 Uhr

Die Stiftskirche ist vom 24.–25.12. und am 01.01. geschlossen

4


Museum Klosterkirche St. Marien

Im Jahr 986 gründete Äbtissin Mathilde das

Kloster auf der zweiten markanten Erhebung

der Stadt, dem Münzberg. Das Benediktinerkloster

diente als Gedenkstätte für

ihren in Italien verstorbenen Bruder Otto II.

50 Jahre nach der Zerstörung des Klosters

im Bauernkrieg erhielten Quedlinburger

Bürger die Erlaubnis, in den Klosterruinen

Häuser zu bauen.

Nach der Wende initiierte der Chirurg Prof.

Siegfried Behrens nicht nur die Restaurierung

vieler historischer Häuser, sondern auch die

geschichtliche Aufarbeitung des Münzberges.

Die Stiftung Klosterkirche St. Marien auf dem

Münzenberg wurde 2006 gegründet. Heute

können Besucher durch das malerische Viertel

spazieren und die beeindruckenden Überreste

sakraler Vergangenheit im Museum Klosterkirche

St. Marien bewundern. Es präsentiert

aber nicht nur die eindrucksvollen Ruinen der

Klosterkirche, sondern auch seltene Zeugisse

der Vergangenheit wie Kopfnischengräber.

Für seine historische Bedeutung und den

Erhalt dieses kulturellen Erbes wurde das

Museum 2009 mit dem „Romanik Preis“

des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Museum Klosterkirche St. Marien auf dem Münzenberg

Münzenberg 16 · 06484 Quedlinburg · Telefon 0178 8042592

www.klosterkirche-muenzenberg.de

Öffnungszeiten

April bis Oktober täglich 10:00–17:00 Uhr · November bis März Fr–Mo 10:00–16:00 Uhr

Das Museum ist vom 24.–26.12. und am 01.01. geschlossen.

5


10 6

St. Wiperti

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

Die bewegte, mehrere Jahrhunderte alte Geschichte

der Stadt spiegelt sich exemplarisch

in der Wipertikirche wider. Ihre Ursprünge

gehen auf das Jahr 850 zurück, als Mönche

des Klosters Hersfeld an dieser Stelle eine

Missionskapelle errichteten. Diese Kapelle

wurde vor 936 durch eine Saalkirche ersetzt

und diente später als Kirche des sächsischottonischen

Herrscherhauses. Da die ersten

deutschen Könige Quedlinburg oft als Osterpfalz

nutzten, entwickelten sich die Kirche

und die um das Jahr 1000 errichtete Krypta

zu Meisterwerken romanische Architektur.

Um 960 zogen die Kanoniker vom Stiftsberg

hierher, was einen wichtigen Schritt

in der Geschichte der Kirche markierte. Die

folgenden Jahrhunderte brachten vielfältige

Erweiterungen, Umbauten, aber auch Verwüstungen.

Ebenso war die Nutzung der

Kirche Umbrüchen unterworfen. Nach 1146

wurde die Kirche Bestandteil eines Prämonstratenserklosters,

das aber mit Beginn der

Reformation 1547 aufgelöst wurde.

Von 1547 bis 1812 wurde der Bau als

evangelische Pfarrkirche genutzt. Nach der

Säkularisation diente die Wipertikirche sogar

als Scheune.

Nach einer umfassenden Restaurierung

im Jahr 1954 ist sie heute die Sommerkirche

der katholischen Gemeinde Quedlinburgs.

Seit 1994 zählt sie zum Weltkulturerbe der

UNESCO. Ein Förderverein betreut und initiiert

die fortlaufende Sanierung und Restaurierung

der Kirche.

Kirche St. Wiperti

Wipertistraße · 06484 Quedlinburg

Kath. Pfarramt und Förderverein Wipertikirche Quedlinburg e. V.

Neuendorf 4 · 06484 Quedlinburg · Telefon: 03946 915082 · www.wiperti.de

Öffnungszeiten

Anfang Mai bis Ende Oktober Mo–Sa 10:00–12:00 Uhr sowie Mo–So 14:00–17:00 Uhr

6


St. Blasii

Marktkirche

Der Ursprung der Marktkirche liegt in einer

frühromanischen Vorgängerkirche aus dem

10. Jahrhundert am Kreuzungspunkt alter

Handelsstraßen. Einige Teile der damaligen

Krypta sind heute noch erhalten. Ab ca.

1100 entstand die Marktkirche (erstmals

urkundlich erwähnt 1233) als Stadtkirche

im Zentrum der historischen Quedlinburger

Altstadt. Die Kirche hat sich von einer romanischen

Basilika über Jahrhunderte zu ihrer

jetzigen baulichen Form entwickelt. Deshalb

finden sich dort architektonische Elemente

und Ausstattungen aller bekannten Bauepochen.

Zwei große Rundbögen an der

Ostwand des Turmmassivs und steinerne

Altäre zeugen vom romanischen Ursprung

des Gotteshauses.

Erstmals im Jahr 1222 erwähnt, ist die Kirche

jedoch älter, da der romanische Turm um

das Jahr 1000 errichtet wurde. Im Laufe der

Jahrhunderte ergab sich einen eindrucksvolle

Mischung verschiedener Baustile. So trägt

der spätromanische Glockenturm heute

einen charakteristischen gotischen Doppelhelm

als Dach. Im 13. Jahrhundert erfolgte

ein Neubau der Kirche unter Beibehaltung

der Turmanlage. Die Bürgerschaft errichtete

von 1711 bis 1715 ein neues barockes

Kirchenschiff. Im Inneren von St. Blasii beeindrucken

besonders das schlichte Kastengestühl

und die hölzernen Emporen, die dem

Kirchenraum eine ganz eigene Atmosphäre

verleihen. Die Kulturkirche bezeugt heute

das pulsierende kulturelle Leben der Stadt.

Marktkirche St. Benedikti Marktkirchhof – 06484 Quedlinburg

Öffnungszeiten: täglich 11:00–17:00 Uhr

Tipp: Turmbesteigungen finden auf Anfrage regelmäßig statt.

Kulturkirche St. Blasii Blasiistraße 6 · 06484 Quedlinburg (Anfragen über Telefon 03946 905667)

Öffnungszeiten Di–So 10:00–16:00 Uhr · Letzter Einlass 15 Minuten vor Schließung. Ein barrierefreier

Eingang befindet sich an der Nordseite.

7


St. Nikolai

Johanniskapelle

Die imposante evangelische Pfarrkirche

prägt mit ihren 72 Meter hohen Türmen die

Silhouette der Stadt. Erstmals im Jahr 1222

erwähnt, soll sie in sumpfigem Gebiet auf

Holzpfählen errichtet worden sein. Im 15.

Jahrhundert wurde der auch als Schäferkirche

bekannte Sakralbau im gotischen Stil

umgebaut. Nach einer alten Legende wurde

ein Schatz, den einst ein Schäfer fand, zum

Kirchenbau verwendet.

1996 wurde die Kirche nach einem Brand

aufwendig saniert. Besonders das Kircheninnere

fasziniert mit schlichter Eleganz. Eine

Glocke aus dem Jahr 1333 ist klangvolles

Zeugnis einer reichen Kirchengeschichte.

Interessant ist, dass die erste deutsche

Ärztin, Dorothea Christiane Erxleben, mit

dem Pfarrer dieser Kirche verheiratet war.

Die im 12. Jahrhundert erbaute Johanniskapelle

ist romanischen Ursprungs und

gehört damit zu den ältesten Sakralbauten

der Stadt. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist

besonders in der Ausstattung von barocken

Umgestaltungen aus dem Jahr 1704 geprägt.

Erwähnenswert sind neben der eindrucksvoll

bemalten Holztonnendecke zwei

Glocken aus dem 13. Jahrhundert.

Durch kontinuierliche Sanierungsarbeiten

erstrahlt der Sakralbau heute wieder in altem

Glanz.

„Pilger auf dem Jakobsweg“ erhalten

Tipp

ihren Stempel in den offenen Kirchen,

aber auch im Gemeindebüro in der

Carl-Ritter-Straße 16.

Kirche St. Nikolai Neustädter Kirchhof, 06484 Quedlinburg

Telefon: 0173 9016218 · www.kirchequedlinburg.de

Öffnungszeiten: Mo–Sa 10:00–15:00 Uhr und So 12:00–15:00 Uhr

Johanniskapelle Stresemannstr. 13 · 06484 Quedlinburg

Telefon: 03946 916060 oder 03946 901907 · www.kirchequedlinburg.de

Besichtigungen nach Absprache

8


St. Aegidii

St. Mathilde

Erst der zweite Blick offenbart den modernen

Ursprung der katholischen Kirche, die

von 1854 bis 1858 im neugotischen Stil

von Friedrich von Schmidt erbaut wurde. Der

schlichte Bau fügt sich wundervoll in das

mittelalterliche Stadtensemble ein.

Die turmlose Kirche ziert ein kleiner

Dachreiter mit Glocke, der 1984 infolge

massiver Bauschäden abgetragen wurde.

Seit 2021 ist die Kirche mit saniertem Dachreiter

wieder komplett. Im lichtdurchfluteten

Kirchenschiff warten eine Pieta (um 1400)

und moderne Kirchenfenster aus der Quedlinburger

Werkstatt Schneemelcher auf den

Besucher.

Die Kirche ist der Heiligen Mathilde, der

Ehefrau des ersten deutschen Königs Heinrich

I., geweiht.

Die spätgotische Kirche wurde 1179 erstmals

erwähnt und gilt damit als älteste

Stadtkirche in Quedlinburg. Der nördliche

von ursprünglich zwei 57 Meter hohen

Türmen wurde nach einer Zerstörung durch

Blitzeinschlag im Jahre 1643 nicht wieder

aufgebaut.

Der von einer einst bemalten Holztonnendecke

überspannte Innenraum ist heute barock

geprägt. Neben einem Flügelaltar aus

dem 15. Jahrhundert beeindruckt besonders

das außergewöhnliche Kastengestühl. Seit

2010 kümmert sich ein Förderverein um die

Instandhaltung und Sanierung und sorgt zudem

mit einem kulturellen Nutzungskonzept

für eine Wiederbelebung der evangelischen

Kirche.

Kirche St. Mathilde Kath. Pfarramt St. Nikolai · Förderverein Wipertikirche Quedlinburg e. V.

Neuendorf 4 · 06484 Quedlinburg · Telefon: 03946 915082 · www.sankt-mathilde-quedlinburg.de

Besichtigung nach Absprache mit dem Pfarramt.

Kirche St. Aegidii Förderkreis der St.-Aegidii-Kirche in der Ev. Kirchengemeinde Quedlinburg

Aegidiikirchhof 1 · 06484 Quedlinburg · Telefon: 03946 919454 (abends: 0170 5683115)

www.aegidii-qlb.de · Öffnungszeiten: April bis Oktober Sa 15:00–18:15 Uhr.

9


10

Stiftskirche St. Cyriakus

St. Cyriakus

= Kulturdreieck Gernrode

Die Stiftskirche St. Cyriakus im Ortsteil

Gernrode ist ein faszinierendes Zeugnis

ottonischer Architektur. Der erstmals 961

erwähnte romanische Monumentalbau ist

weitestgehend im Originalzustand des 10.

Jahrhunderts erhalten und diente dem von

Markgraf Gero gegründeten Frauenstift

Gernrode als Stiftskirche.

Sie gehört weltweit zu den ersten evangelischen

Kirchen, da sich die Äbtissin Elisabeth

von Weida bereits 1521 der Reformation anschloss.

Mit dem Konfessionswechsel ging

die ursprüngliche ottonische Ausstattung

verloren. Auch die Einrichtung aus reformatorischer

Zeit ist nicht überliefert. Sicher ist

jedoch, dass die Kirche um 1500 über zahlreiche

Altäre verfügte.

Die Stiftskirche enthält das älteste Heilige

Grab in Deutschland. Mit reichem Reliefschmuck

ausgestattet, spielte es in der Liturgie

des Frauenstiftes besonders zur Osterzeit

eine zentrale Rolle.

Neben zahlreichen weiteren Artefakten

sind besonders das Grabmal und ein Tafelbild

des Markgrafen Gero sowie ein Taufstein

von 1150 erwähnenswert.

Stiftskirche St. Cyriakus Ev. Pfarramt Gernrode · Burgstr. 3 · Telefon: 039485 275

Gernrode@KircheAnhalt.de · Öffnungszeiten des Pfarramtes Mo–Fr von 9:00–12:00 Uhr

April bis Oktober Mo–Sa 10:00–17:00 Uhr · So 12:00–17:00 Uhr · Kirchenführung tägl. 14:00 Uhr

November bis Februar Mo–Sa 14:00–15:00 Uhr

Kirchenführungen, Gruppenführungen, Sonderführungen Heiliges Grab auf Anfrage.

Gottesdienste, Veranstaltungen siehe www.stiftskirche-gernrode.de

10


Alte Kirche

Neue Kirche

Die Neue Kirche im Quedlinburger Ortsteil

Bad Suderode wurde in den 1870er-Jahren

im neugotischen Stil errichtet. Sie war als Ersatz

für die Alte Kirche geplant, die den Ansprüchen

der Gemeinde nicht mehr genügte.

Während der schlanke Turm dem Baukörper

eine luftige Eleganz verleiht, wirkt der Innenraum

der Kirche kraftvoll monumental.

Zwei neuzeitliche Glocken von 1925 ergänzen

ein Exemplar von 1590.

Die Bleiglasfenster sind ein Zeugnis der

Kunstfertigkeit der Quedlinburger Firma Ferdinand

Müller.

Die Alte Kirche Bad Suderode ist von wechselvoller

(Bau-)Geschichte geprägt. Vom ursprünglich

spätromanischen Bau aus dem 12.

Jahrhundert ist nur noch der Turm überliefert,

in dessen Klangarkaden eingestellte Säulen

erhalten sind. Das Kirchenschiff stammt aus

dem späten 16. Jahrhundert. Der Turm bekam

nach Beschädigungen im Dreißigjährigen

Krieg um 1660 eine barocke Haube.

Besonders bemerkenswert sind erhaltene

spätmittelalterliche Ausmalungen, die auch

eine vorübergehende Nutzung der Kirche als

Turnhalle zu Beginn den 20. Jahrhunderts

überstanden. Im Zuge von Umbauarbeiten

in den 1990er Jahren wurde sie restauriert.

Heute ist die Kirche ein Ort vielfältiger Veranstaltungen,

die vom Freundeskreis Alte

Kirche Bad Suderode organisiert werden.

Neue Kirche Bahnhofstraße 10, 06485 Quedlinburg OT Bad Suderode

Detlef Tiedtke („Offene Kirche“) · Telefon: 039485 667404 · Besichtigungen nach Absprache

www.pfarrbereich-thale.de/thale/bad-suderode/einblicke.php

Alte Kirche Schulstraße 18, 06485 Quedlinburg, Bad Suderode

11


10

Schlossmuseum

St. Cyriakus

= Kulturdreieck Gernrode

Derzeit laufen auf dem Schlossberg umfangreiche

Sanierungs- und Baumaßnahmen an

den Gebäuden des einstigen Damenstifts.

Voraussichtlich gegen Ende 2025 erwartet

den Besucher ein komplett neugestalteter

musealer Rundgang durch das beeindruckende

Ensemble aus Stiftskirche, Stiftsgebäuden,

Schloss und Gärten.

Während der Bauzeit

ist das Schlossmuseum

nicht geöffnet.

Der Aufstieg

auf den Schlossberg

lohnt sich dennoch.

Die Stiftskirche St.

Servatii, ihr bedeutender

Kirchenschatz

sowie die Grablege

König Heinrichs I.

in der romanischen

Krypta können auch

während der Baumaßnahmen besichtigt

werden. Ein Spaziergang durch die Stiftsgärten

auf dem Bergplateau bietet einen

eindrucksvollen Blick über die historische

Fachwerkstadt Quedlinburg.

Umbau!

Städtische Museen Quedlinburg

Schlossberg 1 · 06484 Quedlinburg · Telefon: 03946 905681

Zur Webpräsenz

des Museums

12


Museum Lyonel Feininger

Das 1986 eröffnete und 1997 durch einen

Neubau erweiterte Museum Lyonel Feininger

bietet in exponierter Lage am Fuß des

Schlossbergs einen reizvollen Kontrast zu

der vor allem mittelalterlich geprägten Altstadt

Quedlinburgs.

Lyonel Feininger (1871–1956) ist einer

der bedeutendsten Vertreter der Klassischen

Moderne. Mit 16 Jahren gelangte der in

New York geborene Künstler nach Deutschland,

wo seine steile Karriere begann. Das

Museum ist seinem Werk gewidmet und verfügt

mit der Dauerleihgabe der Sammlung

des ehemaligen Bauhäuslers und Quedlinburgers

Dr. Hermann Klumpp über einen

der weltweit bedeutendsten Bestände an

Druckgrafiken Feiningers. Aquarelle, Zeichnungen,

Fotografien und Objekte Feiningers

Museum Lyonel Feininger

Schlossberg 11

06484 Quedlinburg

Telefon: 03946 68959380

www.museum-feininger.de

Öffnungszeiten

Mi–Mo 10:00–18:00 Uhr

13

bereichern den Bestand. Neben einer einmaligen

Anzahl früher Gemälde gehören

das „Selbstbildnis mit Tonpfeife“ aus dem

Jahr 1910 und das durch den Kubismus

angeregte Hauptwerk „Vollersroda I“ zur

Sammlung.

Zugleich fungiert das Museum als Ausstellungshaus

für Kunst des 20. Jahrhunderts

und der Gegenwart. In der modern

konzipierten Dauerausstellung laden Mitmachstationen

zum Entdecken der Kunstwerke

ein. Darüber hinaus werden auch die

Künstlerfamilie Feininger sowie die wechselvolle

Geschichte des Museums detailliert

beleuchtet. Sonderausstellungen runden das

Museumsangebot ab.


Fachwerkmuseum im Ständerbau

Die Welterbestadt Quedlinburg ist die Fachwerkstadt

Mitteldeutschlands. Da liegt es

nahe, in einem speziellen Museum über den

Fachwerkbau im Allgemeinen und die Geschichte

der Quedlinburger Fachwerkbaukunst

im Besonderen zu informieren. Und

das in einem besonderen Kleinod – einem

Hochständerbau aus der ersten Hälfte des

14. Jahrhunderts. Dieses in seiner Art bisher

einzige Fachwerkmuseum Deutschlands

informiert anhand von Modellen über

unterschiedliche Fachwerkstile und illustriert

anschaulich die Entwicklung des Quedlinburger

Fachwerkbaus vom 14. Jahr hundert

bis in die Neuzeit. Zugleich wird ein Überblick

über die Restaurierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen

in der Welterbestadt

Quedlinburg gegeben.

Natürlich steht auch der Ständerbau im

Fokus: Aufrecht stehende Balken, die „Ständer“,

umstehen den Hauskörper vom Sockel

oder von der Grundschwelle bis zum Dach.

Durch die Ständer hindurch sind Deckenbalken

„geschossen“, die das Haus in Etagen

(Geschosse) unterteilen. Zapfen mit Holzsplinten

sichern gegen Zug- und Schubkräfte.

Fachwerkmuseum im Ständerbau

Wordgasse 3 · 06484 Quedlinburg · Telefon: 03946 905681

Öffnungszeiten

April bis Oktober Fr–Mi 10:00–17:00 Uhr, an Feiertagen geöffnet.

Von November bis März geschlossen, außer am ersten, zweiten und

dritten Adventswochenende; jeweils von 10:00–16:00 Uhr geöffnet.

Zur Webpräsenz

des Museums

14


Klopstockhaus

Das Geburtshaus des Dichters Friedrich

Gottlieb Klopstock (1724–1803), am Fuße

des Schlossberges gelegen, wurde um 1560

als repräsentatives Bürgerhaus im niedersächsischen

Fachwerkstil gebaut. Von 1702

bis 1817 gehörte es der Familie Klopstock.

Nach mehrfachem Besitzerwechsel kaufte es

die Stadt auf Initiative des Klopstockvereins

und eröffente 1899 ein Memorialmuseum.

Klopstock schuf neben dem Nationalepos

„Der Messias“ völlig neuartige lyrische Formen

und prägte das Zeitalter der Aufklärung

sowie die neuen literarischen Strömungen

seiner Zeit. Sein Werk markiert eindrucksvoll

einen Wendepunkt in der Dichtungsgeschichte

und wird als Fundament gesehen,

auf dem die klassische deutsche Literatur

aufbauen konnte.

Einen frischen Blick auf die Aufklärung

bietet die Dauerausstellung. Am Beispiel

Klopstocks, aber auch des Quedlinburger

Wegbereiters der Sportpädagogik, Johann

Christoph Friedrich Guts Muths oder der ersten

promovierten Ärztin Deutschlands, Dorothea

Christiana Erxleben, wird anschaulich

vorgeführt, wie der Körper in der Aufklärung

diskutiert wurde.

Dorothea C. Erxleben und J.C.F. GutsMuths

Klopstockhaus

Schlossberg 12 · 06484 Quedlinburg · Telefon: 03946 905681

Öffnungszeiten

Mi–So 10:00–17:00 Uhr

Letzter Einlass um 16:30 Uhr.

An Feiertagen geöffnet.

Zur Webpräsenz

des Museums

15


Selketalbahn-Museum

Eisenbahn- &

Spielzeugmuseum

Schmalspurbahnen wie die Selketal- oder

Brockenbahn lassen die Herzen von Urlaubern

und Eisenbahnfans höherschlagen.

Der Freundeskreis Selketalbahn richtete

am Bahnhof Gernrode ein Museum ein,

in dem zahlreiche Facetten dieses Themas

vermittelt werden. Dabei steht die erste

Schmalspurbahn des Harzes, der heute als

„Selketalbahn“ bekannte Teil des Streckennetzes,

besonders im Fokus. Dieser wurde

1887 mit der Strecke Gernrode–Mägdesprung

eingeweiht und bis zum Jahr 1905

schrittweise erweitert. Über zahlreiche

Ausstellungsstücke und Fotos wird die Geschichte

der einstigen „Anhaltinischen Harzbahn“

deutlich.

Wenn Eisenbahnen zu Spielzeug werden,

ist die Freude doppelt groß. 500 Quadratmeter

Ausstellungsfläche im Quedlinburger

Stadtzentrum mit mehr als 5000 Exponaten

lassen keine Wünsche offen. Allein die historische

Modell-Eisenbahnsammlung in den

Spuren I, 0, S, TT und H0 bietet 2800 Modelle

und Objekte.

Daneben wird eine umfangreiche Sammlung

von Puppen, Puppenstuben, Spielen

und Kinderbüchern präsentiert. Ein Shop für

altes und neues Spielzeug, eine Reparaturwerkstatt

für alte Puppen, zwei Spielecken

für Kinder und eine fauchende Gartenbahn

machen das Museum zu einem Erlebnis für

die ganze Familie.

Museum „Anhaltinische Harzbahn“ Otto-Franke-Straße · 06485 Quedlinburg OT Gernrode

Telefon: 0176 30190421 oder 0157 79236496 · www.selketalbahn.de/museum.htm

Öffnungszeiten: April bis Oktober Sa 09:00–15:00 Uhr · Führungen nach Absprache

Mitteldeutsches Eisenbahn- & Spielzeugmuseum Blasiistraße 22 · 06484 Quedlinburg

Telefon: 03946 5198987 · www.eisenbahn-spielzeug-museum.de

Öffnungszeiten: April bis Oktober, Dezember Mo–Sa 10:00–17:00 Uhr · So/Feiertag 11:00–16:00 Uhr

Januar bis März und November Mo–Sa 10:00–16:00 Uhr · So/Feiertag 11:00–16:00 Uhr

16


Harzer Uhren

Alte Elementarschule

Die Alte Elementarschule gehört zum Gernröder

Kulturdreieck, das aus Stiftskirche, Harzer

Kuckucksuhren-Museum sowie jener Schule

besteht.

Sie ist ein Zusammenschluss von drei

Gebäuden, dessen ältestes 1533 als Schulhaus

gebaut wurde. Seit mehr als 25 Jahren

kümmert sich der Gernröder Kulturverein um

die Sanierung und kulturelle Nutzung des

Baudenkmals. In mittelalterlichen Räumen

und Gewölben wird die Schulzeit vergangener

Jahrhunderte sowie die Geschichte

Gernrodes und des Harzvorlandes deutlich.

Das Haus wird als Schul- und Stadtmuseum

genutzt und dient gemeinsam mit dem anschließenden

Hof und Garten als Ausstellungs-

und Veranstaltungsort.

Seit 1948 werden in Gernrode mechanische

Uhren hergestellt. Bei einem Rundgang

können Sie den Herstellungsprozess einer

Harzer Kuckucksuhr verfolgen, ihre Funktionsweise

ergründen oder in der Geschichte

stöbern. Über 300 Kuckucksuhren und

weitere Exponate auf 800 m 2 lassen kaum

Wünsche offen. Bestaunen Sie die ‚Größte

Kuckucksuhr außerhalb des Schwarzwaldes‘

und das ‚Größte Wetterhaus der Welt‘.

Natürlich kann man Kuckucksuhren aus

einem umfangreichen Sortiment von wenigen

Zentimetern bis zu mehr als einem

Meter Größe kaufen oder nach eigenen Motiven

gestalten lassen. Nach einer Führung

stärken Sie sich am besten im angrenzenden

Restaurant für weitere Entdeckungen im

Kulturdreieck Gernrode.

Alte Elementarschule St. Cyriakusstraße 2 · 06485 Quedlinburg OT Gernrode

Telefon: 039485 265 · www.elementarschule-gernrode.de · kontakt@elementarschule-gernrode.de

Öffnungszeiten: Mo–Fr 10:00–12:00 Uhr und 13:00–16:30 Uhr · So 14:00–16:00 Uhr

Harzer Uhrenmuseum e.V.

Lindenstraße 7 · 06485 Quedlinburg OT Gernrode · Telefon: 039485 658930 · www.harzer-uhrengernrode.de

· Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10:00–17:00 Uhr · Führungen auf Anfrage.

17


10 6

Mittelalterliche Wehranlagen

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

In alter Zeit war Quedlinburg eine Festung

mit mehr als 20 Wehrtürmen, Bastionen und

Stadttoren, die ihre Bewohner vor Gefahren

schützten. Wenngleich die Bedeutung dieser

Wehranlagen sank und Rückbauten erfolgten,

wird die Silhouette der Stadt noch heute

von stattlichen Pfarrkirchen und alten Wehrtürmen

geprägt, da viele imposante Teile der

alten Wehranlage erhalten sind.

Stadtmauer

Die erste Erwähnung der Stadtmauer von

Quedlinburg findet sich in Urkunden aus

dem Jahr 1179, die sie als ‚murus forensis‘

oder ‚murus civitatis‘ bezeichnen. Diese Befestigungsanlage

erstreckte sich über fast vier

Kilometer und umschloss die Altstadt und die

Neustadt. Mit einer imposanten Höhe von

bis zu sieben Metern, einem Wehrgang und

mehr als 1400 Schießscharten bot die Mauer

im Verteidigungsfall sicheren Schutz.

Wehrtürme und Bastionen

In der Altstadt gab es eine Vielzahl von Türmen

und Bastionen, darunter der Pulverturm,

der Schreckensturm und der Marschlinger

Turm. Die Wehrtürme waren offene Schalentürme,

von denen der ‚Hohe Turm‘ mit 42 Metern

der höchste war. Durch den Kaiserturm,

den Mertensturm und weitere Türme war die

Neustadt ebenfalls gesichert.

Stadtgräben

Die Stadtgräben vor den Stadtmauern erschwerten

dem Angreifer eine Annährung

an die Stadt. Diese Gräben, erstmals 1288

schriftlich erwähnt, waren bis zu 60 Meter

breit und vor der Neustadt mit Wasser gefüllt.

Vor diesen Gräben verstärkte eine zusätzliche

Mauer (vier bis fünf Meter hoch und 80 cm

breit) die Verteidigung.

Stadttore

Die Stadt konnte nur durch bewachte

Stadttore betreten werden. Die Tortürme

bewohnten Torwächter und später auch

Stadtbedienstete wie Schreiber oder Steuereinnehmer.

Bis zum Jahr 1853 wurden die

Tore bei Einbruch der Dunkelheit und in Gefahrensituationen

geschlossen. Sie wurden

im 19. Jahrhundert ausnahmslos abgetragen.

18


Die Altenburgwarte (oben) und der Sternkiekerturm

Das Erbe der Wehranlagen

Trotz zahlreicher Rückbauten sind heute

etwa 2640 Meter Stadtmauer und zehn

Wehrtürme erhalten. Sie erinnern an die alte

Wehrhaftigkeit der Stadt und faszinieren Besucher

aus aller Welt.

Feldwarten

Die Angst vor Überfällen war im Mittelalter

allgegenwärtig. Um die Feldarbeiter und die

Stadt frühzeitig vor Angriffen zu schützen,

wurde ein Warten- und Landgrabensystem

errichtet. Die Feldwarten, strategisch an Gemarkungsgrenzen

platziert, ermöglichten

den Turmwächtern einen freien Blick über

die Landschaft. Diese Warten waren von befestigten

Höfen umgeben, die als Zufluchtsorte

für Hirten und Bauern dienten.

Von den ursprünglich elf Feldwarten sind

heute noch fünf Türme und eine Ruine erhalten.

Sie dienen heute als Aussichtspunkte

und bieten einen eindrucksvollen Blick auf

Quedlinburg und sein Harzer Umland. Der

2005 gegründete Wartenverein Quedlinburg

e.V. engagiert sich für die Erhaltung und

Pflege der Feldwarten.

19


10 6

Für die ganze Familie

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

Quedlinburg ist nicht nur eine Stadt für Fachwerkfans

oder Kunst- und Kulturbegeisterte.

Es ist vor allem auch eine Stadt für Kinder,

da viele Angebote und Sehenswürdigkeiten

kindgerecht präsentiert werden. So gehen

bei der Entdeckung Quedlinburgs Geschichte,

Kunst und Spiel Hand in Hand. Dazu kommen

viele Freizeitmöglichkeiten, die auf kleine

Abenteurer warten und Ihren Familienurlaub

zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Die beeindruckende Stiftskirche St. Servatii

(s.S. 4) und ihr Kirchenschatz sind ein Schatzkästchen,

das neugierige kleine Köpfe auf eigene

Faust oder mit einer Führung entdecken

können. Eine schauerlich-schöne Reise in die

Vergangenheit erwartet Sie dagegen auf dem

Münzenberg (s.S. 5). In alten Gewölben mit

Gräbern und Skeletten erleben Sie die Zeit

des Mittelalters ganz unmittelbar. Auch die

Ruinen der alten Klosterkirche und ein Bummel

durch die malerischen Fachwerkgassen

am Münzenberg vermitteln ganz unmittelbar

Quedlinburger Geschichte.

Mit der Quedlinburger Bimmelbahn

(s.S. 25) erkundet sich die Stadt für kleine

Beine auf ganz entspannte Weise! Bei einer

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Blasiikirche

unterhaltsamen Stadtrundfahrt mit Live-Moderation

lernen nicht nur die Kids die Fachwerkstadt

wie von selbst kennen und sparen

dabei garantiert genug Energie für den

nächsten Spielplatzbesuch.

Mindestens eine Nummer größer sind die

Harzer Schmalspurbahnen (s.S. 24), mit denen

der gesamte Harz erfahren werden kann.

Im Angesicht historischer Dampflokomotiven

schlagen die Herzen großer und kleiner Eisenbahnfans

höher.

Für die Entfaltung von kindlicher Kreativität

gibt es viele Angebote mit hohem

Spaßfaktor. So werden Kunst und Fantasie

im Museum Lyonel Feininger (s.S. 13) großgeschrieben.

Kinder können eigene kleine

Kunstwerke gestalten. Auch im Quartier7 in

der Marktstraße fordern Filz, Glas, Keramik,

Kleinkunst und eine Buchbar den Einfallsreichtum

von Kindern und Eltern (Telefon:

0172 9387980). Ein Ort voller Spaß und

Kreativität für die Kleinen ist der Kinderladen,

den der Dachverein Reichenstrasse e.V.

(s.S. 40) betreibt. Töpfern, Basteln, Musik &

Theater – hier gibt es ein buntes Angebot.

Wer Natur hautnah erleben möchte, ist im

Ökogarten Quedlinburg (s.S. 27) richtig. Hier

können kleine Entdecker auf dem Naturspielplatz

toben, Themengärten erkunden oder

Natur- und Umweltspiele probieren.

Badespaß sollte zu jedem Familienurlaub

gehören. So sind große und kleine Wasserratten

in Quedlinburg bestens aufgehoben!

Ob im alten Hallenbad (s.S. 28), dem neuen

Freizeit-, Sport- und Erholungsareal (s.S. 29),

in freier Natur am Osterteich (s.S. 30) oder am

Bremerteich (s.S. 31), Badespaß ist garantiert.

Ein Theaterbesuch gehört einfach dazu

oder ist eine willkommene neue Erfahrung?

Dann steht das Harztheater (s.S. 38) mit Musicals

und Märchenaufführungen im Marschlin-

21


10 6

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

ger Hof oder auf einer der zahlreichen Harzer

Freiluftbühnen für Theatergänger bereit. Etwas

kleiner aber nicht minder zauberhaft geht es

im Figurentheater Cirqu^onflexe zu (s.S. 40).

Figuren aus unterschiedlichsten Materialien –

von Papier bis Holz – sorgen für Theaterzauber

und Mitmachspaß. So sammeln kleine und

große Kulturfreunde neue Erfahrungen.

Während die Alte Elementarschule Gernrode

eine ganz besondere Schulstunde aus

der Vergangenheit sowie spannende Einblicke

in Tradition und Brauchtum bietet, dreht

sich im Uhrenmuseum Gernrode fast alles um

Kuckucksuhren (s.S.17).

In Quedlinburg gehen Spaß, Abenteuer

und Kultur Hand in Hand. Aber auch der Harz

und das Nordharzer Umland bieten Spaß und

Abenteuer in Hülle und Fülle. Die Westernstadt

Pullman-City, der Miniaturenpark in

Wernigerode, der Kletterpark in Blankenburg,

das Bodetal bei Thale, die Burgen Falkenstein

und Regenstein oder Actionspaß mit Harzdrenalin

an der Rappbodetalsperre – die Liste

der Freizeitmöglichkeiten im Quedlinburger

Umland ist lang.

Ganz klassischer Spielspaß für den Nachwuchs

findet sich zudem auf den vielen Spielplätzen

der Stadt.

Jubilus, der kleine Fink, ist Maskottchen

Tipp

und Wegbegleiter unserer Welterbestadt

Quedlinburg. Gemeinsam mit ihm

könnt ihr tolle Abenteuer erleben, auf Schatzjagd

gehen oder euch auf eine Zeitreise durch

Quedlinburgs Geschichte begeben. Natürlichkönnt

ihr Jubilus auch mit nach Hause nehmen.

In der Quedlinburg-Information gibt es

ihn als tolle Plüschfigur.

22


Spielplätze

QUEDLINBURG

Bosseplatz sehr schattig

Klettergerüst · Rutsche

Schaukelelemente

Donndorfstraße sonnig

Klettergerüst · Rutsche

Kleerswiese sonnig

Klettergerüst · Rutsche

Basketballkorb

Neustädter Kirchhof

halbschattig

Klettergerüst

Weststraße halbschattig

Klettergerüst · Rutsche · Wippe · Schaukelelemente

Wordgarten sonnig

Klettergerüst · Rutsche · Schaukel

Brühl halbschattig

Klettergerüst · Rutsche · Schaukeln · Trampolin

Turnstraße halbschattig

Bolzplatz

GERNRODE

Parkplatz An der Rose (am Netto) sonnig

Basketball-Platz · Trampolin (ebenerdig)

Kletter-Rolle · kleiner Kletter-Felsen

Eichenring sonnig

Schaukel · Laufpfad · Rutsche · runde Wippe

Osterteich halbschattig

Klettergerüste · Rutsche

BAD SUDERODE

Felsenkeller halbschattig

Klettergerüst · Rutsche · Basketballkorb

Mühlenstraße (neben der Kita) halbschattig

Klettergerüst · Rutsche · Schaukeln

Bleicheplatz sonnig

2 kleine Klettergerüste · Drehelement

23


10 6

Harzer Schmalspurbahnen

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

Den Harz entdecken! Das macht man am

besten mit den Harzer Schmalspurbahnen,

denn hier wird schon der Weg zum Ziel!

Seit 1887 kann man mit Volldampf auf einer

Spurweite von einem Meter das Mittelgebirge

durchqueren. Bis 1905 ständig erweitert,

erschließen heute drei verknüpfte Einzelstrecken

auf ca. 140 Kilometern fast alles,

was der Harz an touristischen Highlights zu

bieten hat.

Aktuell verfügen die Harzer Schmalspurbahnen

über 25 Dampflokomotiven, 10

Triebwagen und 12 Diesel-Loks. Im normalen

Fahrpan sind täglich bis zu 10 Dampfloks

zeitgleich im Einsatz. Neben den Dampfloks

haben die Harzer Schmalspurbahnen einige

interessante Besonderheiten zu bieten. Ein

großes abwechslungsreiches Streckennetz,

enge Kurvenradien, eine Tunneldurchfahrt,

die mit 700 PS stärksten Schmalspurdampfloks,

zahlreiche thematische Sonderfahrten

und der höchstgelegene Schmalspurbahnhof

Deutschlands garantieren aufregenden Freizeitspaß

für die ganze Familie. Drei der sechs

Endbahnhöfe verfügen zudem über einen

Anschluss an das Netz der Deutschen Bahn.

Schierke

Brocken

Wernigerode

Drei-Annen

Hohne

Hasselfelde

Eisfelder

Talmühle

Stiege

Quedlinburg

Alexisbad

Gernrode

Benneckenstein

Harzgerode

24

Nordhausen

Das Streckennetz der

Harzer Schmalspurbahnen

Selketalbahn

Harzquerbahn

Brockenbahn

Infos + Fahrpläne auf:

www.hsb-wr.de


Quedlinburger Bimmelbahn

Mittendurch, statt drum herum! Die Quedlinburger

Bimmelbahn fährt auch auf dem

Kopfsteinpflaster der schmalsten Gassen,

die jedem Auto verwehrt bleiben. Auf einer

45-minütigen Stadtrundfahrt erkunden Sie

bequem und kraftsparend die Welterbestadt.

Die Rundfahrt beginnt auf dem historischen

Marktplatz und führt über den

unteren Schlossberg durch die historische

Neustadt und anschließend zurück zur

Marktstraße. Fahren Sie an Stadtmauern,

alten Wehrtürmen und Fachwerkhäusern

durch die mittelalterliche Stadt. Passieren

Sie den historischen Finkenherd, den sprudelnden

Marktbrunnen und erhalten bei

einer amüsanten, fachkundigen Live-Moderation

wissenswerte Infos über Quedlinburg.

Die Rundfahrt ist der ideale Start, um

Quedlinburg kennenzulernen und besonders

geeignet für Besucher, die nicht so gut zu

Fuß sind oder einfach die Fahrt genießen

möchten.

Tipp Das Kombiticket für die Rundfahrt in

Quedlinburg und die Fahrt zum Wernigeröder

Schloss bekommen Sie auch in der

Quedlinburg-Info. Beachten Sie, dass die Bimmelbahn

keinen barrierefreien Zugang hat.

Fahrtinfo/Fahrzeiten ab Haltestelle Marktplatz

März bis Dezember täglich 10:00–16:00 Uhr (immer zur vollen Stunde)

27.-30.12 11:00–15:00 Uhr (stündlich)

Januar bis Februar und vom 21.–26.12 sowie am 31.12 keine Rundfahrten

Witterungsbedingt sind kurzfristige Änderungen der Fahrzeiten möglich. Die täglich genauen

Fahrten entnehmen Sie bitte dem Hinweisschild in der Marktstraße.

25


10 6

Parks und Gärten

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

Quedlinburg punktet als einmaliges städtebauliches

Flächendenkmal nicht nur mit

mittelalterlicher Fachwerkarchitektur. Mehrere

Gärten und Parks bieten mitten in der

Stadt Raum für naturnahe Erholung und

Entspannung.

Wenn auch die Reichhaltigkeit der Anlagen

sowie ihre Nähe zum Schlossberg überrascht,

ist sie doch kein Zufall und geht bis

auf den Reichsgründer Otto I. zurück.

Denn auf der Königspfalz zu Quedlinburg

fanden 69 Reichs- und Hoftage statt.

Die Gefolgschaft des Kaisers und die zahlreichen

Gesandtschaften wollten standesgemäß

versorgt sein. Von Karl dem Großen ist

bekannt, dass er bereits im Jahr 812 exakt

regelte, welche Lebensmittelvorräte an Königspfalzen

vorzuhalten waren. Es ist sehr

wahrscheinlich, dass auch auf der Pfalz in

Quedlinburg mit Gartenanlagen umfangreiche

Vorkehrungen getroffen wurden, um die

90 geforderten Kräuter, Gemüse- und Obstarten

ständig verfügbar zu haben.

Sicher ist, dass für die Versorgung des

936 gegründeten Damenstiftes der Wordgarten,

der Dechanei-Garten und der Abtei-

Garten angelegt und genutzt wurden. Aus

einem Wald in Besitz des alten Wiperti-Klosters

entstand der Brühlpark, der im Zuge

der Reformation dem Damenstift zugeordnet

wurde. In den Folgejahren formten die

Äbtissinnen diesen Park zu einem barocken

Kleinod um.

Nach der Auflösung des Stifts im Zuge

der Säkularisation 1803 setzte eine Entwicklung

ein, die den wirtschaftlichen Auftieg

der Stadt maßgeblich prägte. Die ehemaligen

Stiftsgärtner kauften oder pachteten die

Stiftsgärten und etablierten eine langjährige

Pflanzenzuchttradition, die in die ganze Welt

strahlte. So erreichte etwa die Familie Dippe

bei der Zuckerrübensamenproduktion einen

Weltmarktanteil von 12 Prozent. Noch heute

bewahren zahlreiche Firmen diese Tradition

und das in Quedlinburg ansässige Institut

für Pflanzenforschung garantiert höchstes

wissenschaftliches Niveau.

Alle Gärten und Parks haben im Lauf der

Geschichte zahlreiche Wandlungen in Gestalt

und Nutzung erfahren. Heute präsentieren

sich Abteigarten und Brühlpark teilweise

geometrisch in französisch-barocker

26


Form, während vor allem der Wordgarten

eher einem weitläufig-offenen, englischen

Bürgerpark entspricht. Durch eine Schenkung

des preußischen Königs Friedrich Wilhelm

III. kam der Brühl 1817 in städtischen

Besitz. Durch Erweiterung um zusätzliche

Flächen entstand die heutige ausgedehnte

Parkanlage. Erwähnenswert sind besonders

die Denkmale für zwei bedeutende Söhne

der Stadt, die sich im Brühlparkt finden.

Das Denkmal für Dichter Friedrich Gottlieb

Klopstock wurde von Karl Friedrich Schinkel

entworfen und von Christian Friedrich Tieck

umgesetzt. Die Bronzebüste des Geografen

Carl Ritter schuf dagegen der Bildhauer Eduard

Uhlenhut.

In jüngster Zeit ist westlich des Brühlparks

mit dem Ökogarten eine weitere

grüne Oase von mehr als 2 Hektar hinzugekommen.

Der Weg zu mehreren familienfreundlichen

Erlebnisbereichen und Spielplätzen

führt durch ein Spalier von Kräuter-,

Gemüse- und Staudengärten.

Besonders um den Brühl ranken

Tipp

sich Sagen. So pflegten „unzüchtige

Mönche“ mit allerlei „losen Frauenspersonen“

manch Stelldichein. Äbtissin

Bertradis verbot den Mönchen das Betreten

des Brühlparks und ließ zugleich Bärlauch

anpflanzen, damit die Übeltäter am „Knoblauch-Lustgeruch“

zu identifizieren wären.

Auch ist von einer bleichen Jungfrau die

Rede, die zur Nacht durch den Park streifte.

Sie verdrehte vorwiegend Müllersburschen

den Kopf und entließ sie erst Schlag Mitternacht

aus ihrer Gesellschaft und dem Park.

27


10 6

Osterteich

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

Im gesamten Harz zeugen eine Vielzahl

von sogenannten Wasserkünsten von einer

reichen Bergbautradition. So entstand auch

der am östlich Ortsausgang von Gernrode

gelegene Osterteich durch die Aufstauung

des Wellbachs. Seit dem 15. Jahrhundert betrieb

sein Wasser ein mehrfach erweitertes

Pochwerk, in dem Erze zerkleinert wurden.

Daneben diente er auch der Fischzucht.

Als der Bergbau 1713 zum Erliegen kam,

wurde das Pochwerk in eine Mühle umgebaut,

die bei einem schweren Unwetter im

Jahr 1789 zerstört wurde.

Seit 1977 wird der Osterteich als Waldbad

genutzt, das heute von den Stadtwerken

Quedlinburg betrieben wird. 1,5 Hektar

Wasserfläche, ein Sandstrand mit Liegewiese,

ein Beachvolleyballplatz, eine schwimmende

Badeinsel sowie eine ausgezeichnete

Wasserqualität bieten nicht nur alles, was

das Badeherz begehrt, sondern zugleich

eine angenehme Alternative zu gechlorten

Hallen- und Freibädern.

Während der Öffnungszeiten garantiert

ein Schwimmmeister unbeschwerten Badespaß,

und bei schönem Wetter sorgt ein Imbisswagen

für das leibliche Wohl.

Waldbad Osterteich Gernrode

Osterteich 1 · 06485 Quedlinburg OT Gernode · Telefon: 03946 971420

Öffnungszeiten:

Juni bis August: täglich von 10:00–18:00 geöffnet.

Bei schlechtem Wetter findet keine Badeaufsicht statt.

Infos zu Badeaufsicht und Wassertemperatur unter 0174 3008203.

28


Bremer Teich

Auch der 4,5 km südwestlich von Gernrode

in einem Waldgebiet gelegene Bremer Teich

verdankt seine Entstehung dem Bergbau.

Umliegende Bergwerke wurden über Wasserräder

und Kunstgestänge mit Energie versorgt.

Gleichzeitig spielte das 3,7 ha große,

auch Hirschteich genannte, Gewässer bei

Treibjagden eine Rolle. Die Wildtiere wurden

ins Wasser getrieben und beim Verlassen des

Teiches erlegt.

Seinen heutigen Namen verdankt der Teich

dem Ingenieur Bremer, der den Staudamm als

massiven Erddamm mit Kern- und Außenhautdichtung

konstruierte. Der ca. 13 m

hohe, 112 m lange und 3 m breite Damm

wurde 1968 noch verstärkt. Seit Ende der

1960er Jahre wird der Bremer Teich als Naturbad

genutzt. Es entstanden ein Zeltplatz,

eine Liegewiese, eine Jugendherberge, ein

Kino und Gastronomie.

Heute gibt es einen abgetrennten Nichtschwimmer-Bereich,

und in den Sommermonaten

ist ein Rettungsschwimmer vor Ort.

Durch seine ruhige und idyllische Lage ist

der Bremer Teich ein bei Einheimischen und

Gästen beliebtes Naherholungsgebiet.

Direkt am See befindet sich heute der

Campingplatz „Harz-Camp Bremer Teich“,

der zahlreiche Freizeitangebote bereit hält.

Am See gibt es verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten

wie Tischtennis, Volleyball

oder einen Spielplatz.

Umgeben von Wald und weitab von der

Hektik und dem Lärm des Alltags können

hier besonders Familien entspannt den Sommer

genießen und den Alltag vergessen.

Bremer Teich

Bremer Dammteich 3

06485 Quedlinburg

OT Gernrode

Telefon: 039485 60810

www.harz-camp-gernrode.de

29


10 6

Hallenbad

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

Das Quedlinburger Hallenbad belegt exemplarisch

den Bürgersinn und die praktische

Tatkraft der Quedlinburger. Schwimmbäder

kamen um 1900 in Mode, und auch die

Quedlinburger ersehnten ein eigenes, mit

Wannenbädern kombiniertes Hallenbad.

Aber vor über 100 Jahren waren die Kassen

der öffentlichen Hand zumeist klamm.

So organisierte man kurzerhand über

Spenden und Anteilsscheine 110000 Mark

der Baukosten von 180000 Mark. Mit einfachen

Mitteln entstand ein Ort freundlicher

Behaglichkeit, der 1903 eingeweiht wurde

und den die Bürger rege nutzten.

In dem mit Fachwerkelementen aufgelockerten

Bau haben Generationen von Quedlinburgern

das Schwimmen gelernt, und besonders

die Wannenbäder erfreuten sich bis

in die 1990er Jahre außerordentlicher Beliebtheit,

da die wenigsten Fachwerkhäuser

mit Badezimmern ausgestattet waren.

Das heute mit einer Ozonaufbereitungsanlage

gereinigte und desinfizierte Wasser

hat eine Temperatur von angenehmen

29° und füllt ein Becken von 9x18 Metern

bei einer Tiefe von 0,7 bis 2,8 Metern. So

bietet das chlorarme Wasser besonderes

Schwimmvergnügen.

Neben dem Schwimmunterricht im Rahmen

des Schulsports nutzen Vereine und

Senioren das Bad. Gäste der Stadt, die auch

im Urlaub nicht auf ihr Fitnessprogramm

verzichten wollen, kommen im Schwimmbecken

auf ihre Kosten.

Hallenbad Quedlinburg

Gutsmuthsstraße 6, 06484 Quedlinburg, Telefon: 0 39 46 / 27 91

www.stadtwerke-quedlinburg.de/baeder-gmbh/preise-oeffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Mo 07:00–08:00 Uhr · Di, Do 07:00–08.00 Uhr, 13:00–15:00 Uhr (Senioren) und 19:00–21:00 Uhr

Mi 07:00–08:00 Uhr, 13:00–17:00 Uhr und 19:00–21:00 Uhr

Fr 07:00–08:00 Uhr und 13:00–17:00 Uhr · Sa und So geschlossen

30


Klietz Sportpark

Ab Sommer 2024 eröffnet in der Lindenstraße

phasenweise der Klietz Sportpark, Quedlinburgs

neues Freizeit-, Sport- und Erholungsareal.

Der Start erfolgt mit einer Anlaufphase

mit eingeschränktem Leistungsumfang, in der

zunächst die unbeheizte Badeplatte in Betrieb

genommen wird. Ab der Saison 2025

erwartet die Besucher ein hochmodernes

Sportbad, das durch innovative Technik sechs

Monate im Jahr zum Baden und Schwimmen

mit Wohlfühltemperatur einlädt. Im 25-Meter-Becken

mit 3-Meter-Sprungturm sind

sportliche Leistungen garantiert. Außerhalb

des Wassers wartet der neue Klietz mit einer

großflächigen Sand-Arena auf, in der Fans

von Beachvolleyball und -soccer voll auf ihre

Kosten kommen. Und wer es lieber etwas ruhiger

angehen lässt, wird beim Minigolf, beim

Boule oder auf dem Ruderteich fündig. Details

und aktuelle Informationen zur Eröffnung und

Inbetriebnahme der Anlage werden auf Instagram

unter @klietzsportpark veröffentlicht.

Klietz Sportpark

Lindenstraße 28 · 06484 Quedlinburg

hallo@klietzsportpark.de

www.klietzsportpark.de

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Wandern

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

Quedlinburg ist nicht nur ein perfekter

Ausgangspunkt für Harztouren. Auch die

unmittelbare Umgebung im kulturreichen

nördlichen Harzvorland bietet vielfältigen

Wanderspaß für alle Ansprüche.

Ob kurze oder lange Strecken, schmale

Trampelpfade oder gut ausgebaute Forstwege,

anspruchsvolle oder leichte Wege,

ob gemütlicher Sonntagsspaziergang oder

sportliche Langstreckenwanderung – auf

einem gut beschilderten Wanderwegenetz

von mehr als 8.000 km im Harz und 220

km im Quedlinburger Umland findet jeder

seinen Lieblingsweg.

Im unmittelbaren Umfeld können auf

„Schusters Rappen“ die Naturschutzgebiete

Teufelsmauer, Steinholz, Harsleber Berge,

Heidberge, Münchenberg und viele andere

interessante Ziele erlaufen werden.

Zudem ist die Stadt ein Schnittpunkt

überregionaler thematischer Wanderwege.

Der Harzer Klosterwanderweg, der

Themenweg „Deutsche Kaiser und Könige

des Mittelalters“ oder der St. Jakobus

Pilgerweg – sie alle führen über die Welterbestadt

Quedlinburg. Besonders beliebte

Wanderstrecken sind der sagenumwobene,

legendäre Teufelsmauer- und der urwüchsige

Selketalstieg.

Teufelsmauerstieg

Dieser Weg führt etwa 25 km am nördlichen

Harzrand von Blankenburg über Thale bis

nach Ballenstedt. Um die Felsformationen

ranken sich Sagen und Mythen. Für Familien

ist dieser einfache Wanderweg gut geeignet.

Nutzt man den spektakulären Kammweg

zwischen Blankenburg und Helsunger Krug,

sind gutes Schuhwerk und eine gute körperliche

Verfassung erforderlich. Dafür wird man

mit Abenteuer, Kletterfeeling und einmaligen

Aussichten in das Vorharzland belohnt.

Selketalstieg

Bereits Heinrich Heine war vom Harzflüsschen

Selke fasziniert und beschrieb es in

seiner „Harzreise“ als die „fröhliche, schöne

und liebenswürdige Dame, deren edle Einfalt

und heitere Ruhe alle sentimentale Familiarität

entfernt hält, die aber doch durch

ein halb verstecktes Lächeln ihren neckenden

Sinn verrät.“

32


33


So gehört der Selketalstieg auch heute

zu den schönsten Harzer Wanderwegen.

Auf 69 Kilometern werden verschiedenste

Landschaften des Unterharzes durchwandert.

Von der sanften Hochebene des Quellgebietes

bei Stiege führt der Weg vorbei an

Teichen und Seen, Felsen und Klippen nach

Quedlinburg und bietet unterwegs viele Sehenswürdigkeiten.

Der kleine Bach wird zu

einem wildromantischen Fluss, der bei Meisdorf

den Harz verlässt.

Stiege nach Alexisbad

Weglänge: ca. 24 km

Wanderzeit: etwa 6,5 h

Steigung/Gefälle: 218/392 m

Alexisbad nach Meisdorf

Weglänge: ca. 21 km

Wanderzeit: etwa 6 h

Steigung/Gefälle: 211/331 m

Meisdorf nach Bad Suderode

Weglänge: ca. 17 km

Wanderzeit: etwa 4,5 h

Steigung/Gefälle: 258/240 m

Bad Suderode nach Quedlinburg

Weglänge: ca. 10 km

Wanderzeit: etwa 3 h

Steigung/Gefälle: 7/87 m

Klosterwanderweg

Zwölf Klöster und Kirchen zwischen Quedlinburg

und Goslar werden durch den Harzer

Klosterwanderweg verbunden und laden

entlang des mittelschweren Weges auf ca.

95 km zu Einkehr und Besinnung ein. Achtzehn

„Engelsbänke“ stehen entlang des

34

Wegs zur Rast bereit und bieten über angebrachten

QR-Codes nützliche Infos zum

Weg.

Wege deutscher Kaiser

und Könige des Mittelalters

Einmal auf den Spuren der Kaiser und Könige

zu wandeln, ist auf diesem Wegenetz

möglich, das den gesamten Harz durchzieht.

Die einfachen bis mittelschweren Wege verbinden

die bedeutendsten Pfalzen, Burgen,

Siedlungen und bergbauliche Orte des Mittelalters.


?

weitere lokale Motive

zur Komplettierung aus

Auswahl

Teufelsmauer?

Selketal

Auf unserer Internetseite zeigen wir unsere Lieblingstouren. Diese sind

über Outdooractive erfasst und lassen sich bequem nachfahren und

nachwandern.

Und für alle, die es „oldschool“ mögen, gibt es natürlich auch ein

Faltblatt mit unseren Wandertipps. Unsere 11 schönsten Wander- und

Radtouren in Form einer klassischen Übersichtskarte finden Sie hier.

Ein auf Quedlinburg zugeschnittenes Stempelheft der beliebten Harzer

Wandernadel finden Sie hier. Wer alle16 Stempel gesammelt hat, darf sich

„Quedlinburg-Entdecker“ nennen und erhält ein Abzeichen.

35


10 6

Radfahren

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

Trotz des mittelalterlichen Kopfsteinpflasters

ist Quedlinburg eine fahrradfreundliche

Stadt. Egal, ob Sie die Vorzüge und Sehenswürdigkeiten

der Region bei einer entspannten

Radtour genießen wollen, ob Sie

sportlicher Ehrgeiz auch im Urlaub packt,

oder ob Sie ein Freund des ultimativen Adrenalinkicks

sind: von Quedlinburg aus ist all

das bequem möglich.

Die meisten Wanderwege sind auch

für Mountain- oder Gravelbikes geeignet.

Die Ortsteile Bad Suderode und Gernrode,

touristische Highlights wie die sagenhafte

Teufelsmauer, das romantische Bodetal, die

alten Feldwarten oder die Bademöglichkeiten

(Osterteich, Bremer Teich bei Gernrode,

Kiessee in Ditfurt) sind schnell mit normalen

Touren- oder Stadträdern erreichbar.

Für den sportlichen Pedalritter ist eine

Brockenbefahrung unverzichtbar. Herrliche

Ausblicke und eine kräftige Brotzeit auf dem

Blocksberg sind der Lohn. Alle, die es noch

spektakulärer mögen, wagen sich im nahegelegenen

Bikepark Bodetal von der Roßtrappe

Downhill 250 m tief ins Bodetal um mit dem

Sessellift den Berg wieder zu erklimmen.

Mit dem Ortsteil Bad Suderode ist Quedlinburg

direkt an den Europaradweg R1

angeschlossen und damit als Station mehrtägiger

Radtouren geeignet. Besonders das

Teilstück von Goslar über Wernigerode,

Blankenburg, Thale bis in die Welterberegion

Anhalt-Dessau-Wittenberg ist für den

radelnden Natur- und Kulturfreund ein Erlebnis.

Aber auch die alte Bischofsstadt Halberstadt

mit ihrer sakralen Pracht von Domschatz,

Dom, Martini- und Liebfrauenkirche

ist auf gut ausgebauten Radwegen oder

entlang schmaler, abenteuerlicher Pfade

über die Harsleber Berge gut zu erreichen.

Auch Ballenstedt, die alte Residenzstadt

der Askanier, die mittelalterlichen Burgen

Falkenstein und Regenstein oder das neogotische

Schloss Wernigerode sind perfekte

Ziele für einen spannenden, kulturell geprägten

Tagesausflug mit dem Rad.

Weitere Tourentipps gibt es bei der Quedlinburg

Information und auch online unter

quedlinburg-info.de/aktiv-touren.

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VERKAUF, SERVICE UND VERLEIH

eBike-Verleih der Quedlinburg-Information

Tel. 03946 905-620

www.quedlinburg-info.de/eBike

Speichenflitzer

Verkauf, Reparaturen, Service auch E-Bikes

Wipertistraße 1a · 06484 Quedlinburg

Tel.: 0163 3152985 · www.speichenflitzer.com

Ladestationen für E-Bikes

1. Parkplatz Carl-Ritter-Straße

2. während der Öffungszeiten in der

Quedlinburg-Information, Markt 4

Viele Hotels und Pensionen in Quedlinburg

bieten ihren Gästen die Möglichkeit, E-Bikes

aufzuladen. Die Gastgeber und die Quedlinburg-Information

informieren Sie gern.

zweiradpavillon

Verkauf, Verleih und Reparatur

Bahnhofstraße 1b · 06484 Quedlinburg

Tel: 03946 709507 · www.zweiradpavillon.com

Harz-Adventure (Gernrode)

Verleih von E-Mountainbikes, geführte Touren

und Tourenvorschläge (Komoot)

Lindenstr. 7 · 06485 Quedlinburg OT Gernrode

Tel: 01773005165 · www.harz-adventure.de

Fahrzeughaus Kilian

Shop, Werkstatt und Verleih

Gernröder Str. 8 · 06493 Ballenstedt/Rieder,

Tel.: 039485 667711 · www.zweirad-kilian.de

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Bühne frei!

St. Cyriakus Wiperti

= Kulturdreieck Gernrode

„Bretter, die die Welt bedeuten“ finden

Sie in Quedlinburg auf Schritt und Tritt! Im

Marschlinger Hof hat das Harztheater seine

Spielstätte. Hier gibt alles, was Theater zu

bieten hat – Oper, Operette, Musical, Ballet,

Schauspiel und Sinfoniekonzerte. Die Quedlinburger

sind stolz auf eine breit gefächerte

Kunst- und Kulturszene, die jährlich für einen

prall gefüllten Kulturkalender sorgt. Ob Ausstellungen,

Puppentheater, Kleinkunst oder

kraftvolle Konzerte, ob Gospel, Rock, Pop,

Irish Folk oder Dixieland – das Palais Salfeldt,

das Kulturzentrum Reichenstraße, das

Figurentheater Cirqu^onflexe, die Bühne7,

der Wordspeicher oder der Wipertihof öffnen

regelmäßig ihre Pforten mit einer faszinierend

bunten Veranstaltungspalette.

Auch die Kirchen der Welterbestadt

Quedlinburg sind beliebte Spielstätten und

begeistern immer wieder mit eindrucksvollen

Aufführungen geistlicher und weltlicher

Kunst. So erlebte das Schauspiel „Der Name

der Rose“ nach Umberto Ecos Welterfolg

jährlich in der Stiftskirche St. Servatii stimmungsvolle

Aufführungen und war auch

schon in der Stiftskirche St. Cyriakus (s.S. 10)

zu erleben.

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Ganz gleich, für welches Genre Sie sich

entscheiden, Sie werden begeistert sein,

wenn es in Quedlinburg heißt „Bühne frei!“.

Neben diesen festen Bühnen finden die

Quedlinburger im Rahmen deutschlandweit

einmaliger Events immer wieder äußerst

originelle Spielstätten. So verwandeln die

weihnachtlich gestalteten Fachwerkhöfe bei

„Advent in den Höfen“ die ganze Altstadt in

eine riesige Weihnachtsbühne. Wenn Ende

Juni „Quedlinburg swingt“, werden aus

Restaurants, Kneipen, Museen und Kirchen

Dixielandbühnen. Ein besonderes Erlebnis

bietet der Dixie-Train. Musikanten und Gäste

fahren mit der Selketal-Bahn gemeinsam

zu einer Freiluft-Dixieland-Party nach Silberhütte.

Und dann sind da noch die Königstage,

die immer Anfang Juni Märkte, Straßen

und Plätze zu einer quicklebendigen Bühne

machen.

Harztheater

Das Harztheater ist ein Mehrspartenhaus

mit Schauspiel-, Tanz- und Musiktheater, zu

dem auch die Harzer Sinfoniker gehören. Es

ging aus dem Zusammenschluss des Stadttheaters

Quedlinburg und des Volkstheaters


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Halberstadt hervor. In beiden Städten werden

insgesamt vier Bühnen bespielt. Dazu

sorgen auf den Bühnen des Harztheaters

zahlreiche Gastspiele für noch mehr Abwechslung

im Spielplan.

Im Sommer werden zahlreiche Harzer

Bühnen wie das Bergtheater Thale, die

Waldbühne in Altenbrak oder das Wasserschloss

Westerburg bespielt.

Marschlinger Hof 17/18

06484 Quedlinburg,

Telefon: 03946 962222 (Theaterkasse)

www.harztheater.de

Studiokino Eisenstein

Das Studiokino „Eisenstein“ ist ein kleines,

unabhängiges Kino mit 50 Plätzen, das

wöchentlich wechselnd Filme jenseits des

Mainstreams bietet. Neben dem Kino bietet

der Verein Kleinkunst in vielen Spielarten

ein Podium.

Spieltage: Do, So, Mo, Di,

Gruppenvorführungen individuell buchbar.

Dachverein Reichenstrasse e.V.

Reichenstraße 1 · 06484 Quedlinburg

Telefon: 03946 2640

www.reichenstrasse.de

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Bühne7 e.V.

Der Verein betreibt im Quartier7 einen Bühne

für Theater, Musik und Literatur.

Marktstraße 7 · 06484 Quedlinburg,

Telefon: 0173 8815481 (Mo–Fr,10–15 Uhr)

www.buehne7.de

Wipertihof

Hier gibt es vielfältige Angebote im Dreiklang

von Kultur, Genuss und Handwerk.

Wipertistraße 1a · 06484 Quedlinburg

Telefon: 03946 3700 oder 0171 4156045

www.wipertihof.de

Palais Salfeldt

Das Veranstaltungscenter Palais Salfeldt

bietet Lesungen, Konzerte und Vorträge.

Kornmarkt 5-6 · 06484 Quedlinburg

Telefon: 03946 810050

www.palaissalfeldt.de

Figurentheater Cirqu^onflexe

Das Repertoire reicht vom klassischen Märchenstück

bis zu therapeutischen Puppenspiel.

Als professionelle Puppenspielerin

ist Anja Herbener seit dreißig Jahren in der

Welt des Puppenspiels zu Hause und auch

mit Besonderheiten wie dem japanischen

Papiertheater Kamishibai vertraut. Neben

den Stücken bietet sie Kurse zu Figurenbau

und Puppenspiel.

Bockstraße 3 · 06484 Quedlinburg

Telefon: 03946 8195627

www.cirqu-onflexe.de

Kaiserhof

Der Kaiserhof bietet breitgefächerte Kulturveranstaltungen

wie Konzerte, Lesungen

und Theateraufführungen.

Verein zum Erhalt des Kaiserhofes e.V.

Pölle 34 · 06484 Quedlinburg

Telefon: 03946 9075913

www.kaiserhof-qlb.de

Wordspeicher / Galerie 7Kunst

Der alte Fachwerkspeicher wird für kulturelle

Veranstatlungen im Bereich Theater, Musik,

Film, Malerei und Literatur genuzt.

Arbeitskreis 7kunst Künstlervereinigung e.V.

Word 28 · 06484 Quedlinburg

Telefon: 03946 810653 · www.7kunst.de

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Tipps/Hinweise

Die historischen Innenstadt ist von schmalen

Gassen, verwinkelten Straßen und Halteverbotszonen

geprägt. Parken Sie am Besten

auf den ausgewiesen Stellflächen.

Parkplätze

• Marschlinger Hof (WC, Infokiosk)

• Carl-Ritter-Straße (zwischen Altstadt und

Schlossberg, WC)

• Schlossparkplatz

• Abteigasse (hinter dem Hotelparkplatz,

direkt am Abteigarten und Brühlpark)

• Wipertistraße (zwischen Münzenberg und

Schlossberg)

• Wallstraße

• An den Fischteichen

• Park and Ride: An der Walze

(Harzer Schmalspurbahnen)

Wohnmobilstellplätze

• Marschlinger Hof (Stromversorgung)

• Schlossparkplatz (Stromversorgung,

Frisch wasserver- und Grauwasserentsorgung)

• Parkplatz Fischteiche (ohne Infrastruktur)

Camping

• Lehof Caravan & Camping

Am Mühlgraben 1

06484 Quedlinburg

www.lehofcamping.de

• Harz-Camp Bremer Teich (Gernrode)

Bremer Dammteich 3

06485 Quedlinburg

www.harz-camp-gernrode.de

• Harzer Feriengarten – Kurcamping

Am Schwedderberg 30

06485 Quedlinburg, OT Bad Suderode

www.kurcamping-harz.de

öffentliche WCs

• An den Fischteichen

• Marschlinger Hof

• Schlossparkplatz

• Wordgarten

Ladestationen

• Weyhegarten

• Carl-Ritter-Straße

• Parkplatz Stadtwerke (Frachtstraße)

• Abteigasse

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QUEDLINBURG

IMPRESSUM

Herausgeber: Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH

Markt 4 · 06484 Quedlinburg Tel. +49 (3946) 905 620

qtm@quedlinburg.de · www.quedlinburg-info.de

Gestaltung: Ideengut, Halberstadt

Stand: Juli 2024, Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Bildnachweis:

Ray Behringer: S.13; Elmar Egner: S.4 (u.), 5; Andrea Fleischmann: S.17, 19 (o.r.),

20, 21, 22, 23 (o.), 24 (o.), 28 (o.l.), 31 (u.), 32, 33, 36, 37, 38; Wolfgang Fuchs:

S.40; Alexander Kassner: S.10 (o.l.), 28 (u.); Hahne + Saar Architekten GmbH:

S.31 (o.); Jaqueline Kober: S.19 (u.r.); Jörg Loose: S.37 (u.); Hans-Werner Matthias

S.10 (o.r.); Jürgen Meusel: S.12, 31, 39, 43; Pfarramt Gernrode: S.10 (u.); Nico

Reischke (QTM GmbH): S.7 (u.), 14 (u.), 25 (l.o.), 26 (o.r.), 27 (u.l.), 42; QTM

GmbH: S.2, 18, 23, 24 (u.), 34, 35; Luca Weber: Titel, S.4 (o.), 6, 7, 8, 9, 11, 14,

15 (o.r.), 16, 26 (l.o.), 27 (o., u.r.), 28 (o.r.), 29 (o.); Stadtwerke Quedlinburg:

S.30; Städtische Museen der Welterbestadt Quedlinburg: S.15 (o.l.); Quedlinburger

Bimmelbahn: S. 25 (r.o., u.); Welterbestadt Quedlinburg, Presseabteilung:

S.14 (o.l.); User Hejkal at de.wikipedia (https://commons.wikimedia.org/wiki/

File:Bremer_Teich.jpg), „Bremer Teich“, https://creativecommons.org/licenses/

by-sa/2.0/de/legalcode S.29 (u.).

Illustrationen: Fink Jubilus N. Groß

www.welterbe-sachsen-anhalt.de

Gefördert durch

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