kompack 01 25 web Ausgabe
Die aktuelle Ausgabe blickt auf die ProSweets zurück und wirft einen blick auf die ersten Messen im heurigen Jahr.
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01/25
35 Jahre KOMPACK
207. Ausgabe
w w w . k o m p a c k . i n f o
Österreichische Post AG MZ 02Z032071 M, Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, 1030 Wien
WE THINK
THE
INSIDE
BOX.
Ihr Produkt. Genau darauf kommt es an, wenn wir bei Dunapack
Packaging Verpackungslösungen entwickeln und produzieren,
die einfach passen. Die Komplexität unserer Aufgaben verlangt
zunehmend nach Lösungen „outside the box“. Im Mittelpunkt
unseres Denkens steht aber immer noch „inside the box“.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was wir für Sie tun
können, dann schenken Sie uns 10 Minuten - und wir schenken
Ihnen 166 Jahre Erfahrung und Know-how eines
Familienunternehmens, das die gesamte Wertschöpfungskette
im Verpackungsgeschäft abdeckt. Besuchen Sie uns einfach
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An&fürsich ................................................................................................ 4
Meine Meinung
WorldStar Awards 25 ... ........................................................................... 6
Gewinner
Wiegen von ... ....................................................................................... 8
„Sausages Rolls“
Effizienter Be- und Entladen ... ................................................................ 10
mit Destuff-it und Restuff-it
FachPack .............................................................................................. 11
Neue Veranstaltungsleiterin
Forschung für die Zukunft ... ........................................................... 12
Industrial Packaging Liner Labor
Neue Lagerhalle ... ................................................................................ 16
für gesunde Tiere
LogiMAT ... ................................................................................... 20
Stuttgart
Neue ... ....................................................................................................... 28
Schlauchbeutelmaschinen
bringbag® ... ................................................................................... 29
Flaschensammler
IFFA ... ................................................................................................ 30
Vorschau
Boxli® 1000 ... ................................................................................. 32
Patentierte Lösung
A better way ... ......................................................................................... 33
to serve beer
Perfektion ist ein Prozess ... ...................................................... 34
SCHÜTZ auf der European Coatings Show
Pantone-Fächer ... ................................................................................. 38
sind nicht farbverbindlich
Wegweisende ... ....................................................................................... 40
Scannertechnologie
Verpackungen im Kreislauf - Transparenz ... .................................. 42
und Nachhaltigkeit neu gedacht
Parallelveranstaltung ................................................................................ 44
ICE Europe und CCE International 2025 in München
Sick übernimmt ... ................................................................................... 46
Tech-Startup Accerion
Securikett erstellt ... ..................................................................... 47
Flexoplatten selbst
Ökomodulation und ... ..................................................................... 48
nachhaltige Lösungen
kaiserkraft und ... .................................................................................. 49
reuse.me kooperieren
ProSweets setzte ... ................................................................................. 50
neue Impulse
Impressum
Wien
Redaktionsbüro: Paulusgasse 15, A-1030 Wien, Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5,
A -1030 Wien • Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 36-99
Mail: kompack@gmx.at • www.kompack.info • Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert •
Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz, Bernd Neumann, Adrian Rudkiewic
Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A-1030
Wien • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau/Bösmüller •
Einzelpreis: EURO 4,36 - Jahresabo Inland: EURO 22,--, Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398
KOMPACK ist Mitglied des österreichischen Presserates.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen
übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender
im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar
oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.
INHALT
14 Tradition trifft Innovation
International
18 Schnelllauftore
sparen Energie
Mariahilfer Straße
36 Kreislauf - Helden
Cover
06/24
34 Jahre KOMPACK
206. Ausgabe
w w w . k o m p a c k . i n f o
Österreichische Post AG MZ 02Z032071 M, Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, 1030 Wien
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OFFENLEGUNG gem 25 MedG: Medieneigentümer und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A 1030 Wien,
Einzelunternehmer Harald Eckert, Betriebsgegenstand: Die Herausgabe, der Verlag, der Druck und Verschleiß von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstiger periodischer
Druckschriften, die Verlagstätigkeit überhaupt und alle in das Verlagsfach fallende einschlägige Geschäfte. Grundlegende Richtung der
Zeitschrift KOMPACK: Herausgeber und Medieninhaber bekennen sich zu einer freien, rechtsstaatlichen, demokratischen Gesellschaftsordnung
und zur sozialen Marktwirtschaft. Die Berichterstattung erfolgt unabhängig und überparteilich.
Die weltweit führende
Plattform der Intralogistik
ZERTIFIZIERT
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Internationale Fachmesse für
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11. – 13. März 2025
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JÄHRLICH IN STUTTGART
… gäbe es genügend Themen, über
die man schreiben könnte. Über die
derzeitige politische Weltlage wäre
eine Möglichkeit - andererseits
würde ein leeres Anundfürsich in
diesem Bereich zur Zeit wohl am
Besten meine
Stimmung beschreiben …
Foto: Studio Florian
Wäre eine Möglichkeit, aber ich wollte lieber über etwas positives schreiben. Mit
der gerade beendeten Ski WM - an dieser Stelle darf ich den Schweizer Lesern
gratulieren - kann man sicher sowie auch mit der österreichischen
Medaillensammlung zufrieden sein - auch wenn im abschließenden Slalom Feller
Vierter geworden ist - aber als ordentliches Tourismusland mussten wir ja auch
drauf schauen, dass unsere Lieblingsnachbarn eine Medaille bekommen
;)
Bin aber nicht nur begeisteter Zuseher - meine ganze Familie ist auch gerne mit
Skiern unterwegs. So auch heuer (schon vor der Ski WM). Wir sind auch heuer
wieder einmal in Schladming gelandet. Unser Quartier war heuer ein ehemals
familiengeführtes Hotel, das Corona zwar noch überstanden, aber nicht
nachhaltig überlebt hat und somit an eine internationale Kette verkauft wurde.
Wie soll ich sagen - es gab schon Zeiten, wo ein übertriebenes „Griaß di“ in
österreichischen Urlaubsdestinationen an meinen Nerven gezehrt hat.
Dieses Mal war diese Gefahr nicht gegeben. Von einem deutschen Mitarbeiter an
der Rezeption empfangen wurde das Zimmer bezogen. Schnell die Sachen ausgepackt
und dann zum Abendessen.
Jetzt wurde es interessant - da lagen nur englische Speisekarten und kein einziger
Kellner konnte auch nur ansatzweise deutsch. (Auch englisch nicht wirklich perfekt)
„Johannisbeere gespritzt“ zu bekommen war eine Challenge. Dann haben
wir aber den Koch und Hauptverantwortlichen für das Lokal im Hotel (arbeiten
getrennt) gefunden. Ein prinzipiell sympathischer Mensch aus Kufstein - der uns
aber erklärte - das Lokal gehört jetzt zu einer internationalen Gruppe - deswegen
gibt es nur eine englische Speisekarte. Wirkte auf mich befremdend - noch
befremdender war dann, als er uns am nächsten Tag in der Früh stolz erklärte:
„Für heut am Abend hab ich frische Lachsforelle besorgt“. Diese haben wir zwar
gerne bestellt, aber auf der Karte war ein ganz anderer Fisch angeführt (es gab
dann wirklich Lachsforelle)
Auf den Skihütten ist das Bild leider nicht viel anders - meine geliebte Erbsensuppe
gibt es kaum noch - und auch die deutschsprachigen Kellner werden immer
weniger.
In unserem Quartier war dann leider ab dem vierten Tag der nette Kufsteiner
Koch nicht mehr da - der arbeitet bei vier Projekten mit und arbeitet damit auch
immer nur ein paar Tage hintereinander an einem Ort. Ich nehme an, das was
uns als Wiener Zwiebelrostbraten am letzten Tag kredenzt wurde, hätten wir von
ihm nicht bekommen - Fleisch zäh wie Leder - und keine Ahnung was die Küche
mit dem (eingelegten) Zwiebel gemacht hat, aber in keinem Kochbuch dieser Welt
würde das als Zwiebelrostbraten durchgehen.
Ich mag jetzt nicht granteln - wirft man uns Wienern ja eh immer vor - aber es
kommt doch irgendwie überall auf die Verpackung und den Inhalt an - und wenn
ich mich als Österreicher in Schladming nicht mehr heimisch fühle - dann stimmt
da beides nicht.
Das nächste Mal wohnen wir wieder auf einem uns altbekannten Berggasthof
- wo noch die Familie aufkocht (war dieses Mal leider schon ausgebucht - fürs
den nächsten Skifamilenausflug schon gebucht). Ich freue mich schon wieder auf
die richtigen einheimischen Schmankerln und das herzliche „Griaß di“ an der
Rezeption.
Auch internationalen Betreibern empfehle ich dort einmal selbst Gast zu sein -
bin überzeugt, sie werden schnell den positiven Unterschied merken. Falls dann
noch mehr Hütten wieder Erbsensuppe im Programm hätten (Gemüse, das auch
Kinder gerne mit einem Würstel essen) wäre es perfekt.
Bis zum nächsten Mal mit einem herzhaften
4
03/24
Jetzt informieren
und dabei sein!
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SIEGER
WorldStar Awards 2025
Die WPO hat die Gewinner der WorldStar 2025 Awards bekannt gegeben, dem
globalen Verpackungswettbewerb, der Maßstäbe für herausragende Innovation
und Nachhaltigkeit setzt. Dieses Jahr war ein außergewöhnlicher Meilenstein
mit 550 Einsendungen aus 40 Ländern. Als Mitveranstalter des Green Packaging
Star Awards sind wir natürlich stolz, dass auch heuer wieder einige „Green Stars“
dabei punkten konnten. (siehe Fotos)
Die unglaubliche Anzahl
an Einsendungen und Gewinnern
bei dieser Ausgabe
2025 spiegelt die Wichitgkeit
dieser globalen Auszeichnung, das
hohe Niveau des Wettbewerbs und
die außergewöhnliche Qualität der
aus aller Welt eingereichten Verpackungslösungen
wider. Die teilnehmenden
Verpackungen zeigen auch
die tiefgreifende Entwicklung der
globalen Verpackungsindustrie, die
von Innovation, Kreativität, Technologie,
Marketing, digitaler Transformation
und Nachhaltigkeit angetrieben
wird. Es ist offensichtlich,
dass die Verpackungsbranche die
aktuellen Herausforderungen angenommen
hat und bereit ist, kontinuierlich
und nachhaltig zu wachsen
und die Erwartungen der modernen,
vernetzten Verbraucher zu erfüllen“,
erklärt WPO-Präsidentin Luciana
Pellegrino.
Österreich ist Nummer 2
Inteessant dabei ist sicher, das
Österreich mit Deutschland gemeinsam
den zweiten platz an Gewinnern
pro Land eingenommen
hat (22). Mit einem Sieger mehr hat
Japan das Siegertreppchen erklommen.
Hohe Qualität
bei den Einreichungen
Die WorldStar-Koordinatorin
und WPO-Vizepräsidentin für
Marketing, Soha Atallah, fügt
hinzu: „Dieses Jahr war wirklich
bemerkenswert, nicht nur wegen
der rekordverdächtigen Teilnahme,
sondern auch wegen der hervorragenden
Qualität der Einsendungen.
Der Wettbewerb war hart und spiegelte
die weltweiten Fortschritte
bei Verpackungen und ihr Engagement
für Nachhaltigkeit wider.
Ich möchte auch betonen, dass
WorldStar die Besten der Besten
repräsentiert, da nur Gewinner
anerkannter nationaler oder regionaler
Wettbewerbe teilnahmeberechtigt
sind. Dadurch wird der
Auswahlprozess noch strenger und
Papierschlauchbeutel für Obst und Gemüse
Einreicher: Ulrich Etiketten GesmbH/www.ulrich.at
Satino, Multi-Purpose Towel Box
Einreicher: MM-Packaging GmbH/www.mm.group
IntegoBag - Sacklösung ohne freie Folie für Zementsäcke und weitere Anwendungen
Einreicher: Mondi AG/www.mondigroup.com
EcoLamHighPlus Mono-PE Laminat mit hoher Barriere
Einreicher: Constantia Flexibles/www.cflex.com
6 01/25
die Leistung noch aussagekräftiger.
Wir danken unseren geschätzten Juroren
herzlich für ihr Engagement
und ihre Fachkompetenz bei der
Bewertung dieser außergewöhnlichen
Einsendungen.“
Verleihung findet in Italien statt
Die prestigeträchtige WorldStar-
Preisverleihung findet am 30. Mai
2025 während der IPACK-IMA in
Mailand (27.–30. Mai 2025) statt.
Während der Preisverleihung wird
WPO auch die Gewinner der Sonderkategorien
bekannt geben, darunter
den President’s Award, den
Sustainability Award, den Marketing
Award und den Packaging that
Saves Food Award. KOMPACK
hält sie natürlich darüber am Laufenden.
Öko-Materialien für die Etiketten-Produktion: Echt-Holz-Etikett
Einreicher: Marzek Etiketten+Packaging GmbH/www.marzek.at
Nachhaltiges Rasierer-Blister aus Papier
Einreicher: Chocal Packaging Solutions GmbH/www.chocal.com
Recyclingfähige
Mono PE und
PP Kaffee-Laminate
Einreicher: Bischof+Klein
SE & Co. KG
www.bischof-klein.com
Die vollständige Liste der
Gewinner ist auf der
WorldStar-Website unter
www.worldstar.org verfügbar.
NAHRUNGSMITTEL- UND VERPACKUNGSTECHNIK
Besser
abschneiden.
+40%
Mehr Effizienz *
in der Produktion.
#1
Service.
>50
der besten
Hersteller.
*Detail-Bspl. / Erfolgs-Cases auf Anfrage
Auch dieses Jahr sind wir wieder auf der
AB HOF MESSE in Wieselburg vertreten.
HALLE 05 | Stand 574
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01/25
7
AUTOMATISIERUNG
Wiegen von „Sausages Rolls“:
Leichte Sache für ISHIDA bei Easyfood
Bilder: ISHIDA
Die Installation einer Ishida Mehrkopfwaage für IQF-gefrostete Würstchen im
Schlafrock (Sausage Rolls) hat es der führenden dänischen Großbäckerei Easyfood
ermöglicht, die Produktion ihres Verkaufsschlagers zu steigern, ohne die Herstellung
ihrer anderen Spezialprodukte zu beeinträchtigen.
Die dänische Großbäckerei
Easyfood suchte nach einer
Lösung, die Produktion
ihrer beliebten SausageRolls zu
steigern, ohne die Mengen bei anderen
und ähnlich gefragten Backwaren
zurückfahren zu müssen.
Neue Verpackungslinie
Die Lösung: Easyfood installierte
eine neue Verpackungslinie für die
Sausage Rolls, die im IQF-Verfahren
(individuell schockgefrostet)
hergestellt werden. Dabei kommt
eine Ishida Mehrkopfwaage vom
Typ CCWRV mit Zählmodus zum
Einsatz.
Europaweit beliebt
Sausage Roll, Münsterländer
Wurstbrötchen, Würstchen im
Schlafrock oder Saucijzenbroodje:
Die verschiedenen Bezeichnungen
für ein und dieselbe Mahlzeit zeigen
schon, dass Wurstbrät (ohne
Darm) in Blätterteig europaweit ein
beliebtes Gericht ist. Das können
die Back-Experten bei Easyfood in
Kolding/ Dänemark bestätigen.
Qualitätsbackwaren
Das Unternehmen liefert eine
breite Palette an Qualitätsbackwaren
für viele namhafte Unternehmen
im Convenience-Bereich. Lange
Zeit produzierte Easyfood alle
Teig-Wurst-Kombinationsprodukte
– einschließlich der im IQF-Verfahren
hergestellten Sausage Rolls und
Hotdogs – auf zwei Linien. Weil
die Sausage Rolls aber immer beliebter
wurden und die Nachfrage
nach den anderen Produkten unverändert
hoch blieb, bot sich die Investition
in eine separate Linie nur für
Sausage Rolls an.
Verpackung
Für die Verpackung der Sausage
Rolls wird dabei eine Ishida
Mehrkopfwaage vom Typ CCWRV-
214W-15-70-WP eingesetzt. Easyfood
nutzt ein wasserfestes Modell
mit 14 Köpfen und 7 Liter-Schalen,
das Sausage Rolls in verschiedenen
Größen (50 bis 210 mm Länge) und
mit unterschiedlichen Füllungen
verarbeitet.
„count priority“
Die Waage arbeitet im “count priority”
Modus. Das heißt: Sie wandelt
das Zielgewicht in die genaue
Anzahl an Sausage Rolls um, mit
denen jeder individuelle Beutel befüllt
wird. In der Praxis sind das, je
nach Zielgewicht, zwischen fünf
und 55 Sausage Rolls pro Beutel..
Hochgeschwindigkeits-Wiegen
Die CCW-RV-214 ermöglicht
jetzt ein präzises Hochgeschwindigkeits-Wiegen
mit reaktionsschnellen
Radialförderantrieben,
die einen schnellen und problemlosen
Produkttransport durch das
Wägesystem gewährleisten. Beim
Verpacken in größere Beutel nutzt
die Waage einen ‚Multi-Dump‘-
Modus, bei dem sehr kurz hinterei-
8 01/25
LEBENSMITTELVERPACKUNG
nander mehrere Abwürfe in denselben
Beutel erfolgen.
Flexibilität
Svend Østergaard, Chief Technical
Officer von Easyfood: „Mit der
großen Flexibilität der Ishida-Waage
und der ebenso schnellen wie
genauen Zählung erreichen wir die
zusätzliche Kapazität, die uns hilft,
die Nachfrage nach unseren Produkten
gerecht zu werden. Außerdem
ist die Waage einfach zu bedienen
und sehr zuverlässig: Seit der
Installation läuft sie einwandfrei.“
90 Wiegungen/Minute
Die CCW-RV-214W erreicht
eine Geschwindigkeit von bis zu
90 Wiegungen pro Minute. Bei Easyfood
wird die Geschwindigkeit
entweder von der Produktmenge
bestimmt, die der Waage zugeführt
werden kann, oder von der Geschwindigkeit,
mit der die Schlauchbeutelmaschine
arbeitet. Typische
Geschwindigkeiten sind 70 Beutel/
min. pro Minute für die kleineren
Produkte und 15 Packungen/min. für
die größeren Produkte.
Leichte Reinigung
Die Ishida-Waage wird täglich
gereinigt, was durch das hygienegrechte
Design erleichtert wird:.
Easyfood hat für die produktführenden
Teile eigens eine Waschwand
installiert, die eine schnelle und effiziente
Reinigung ermöglicht.
Präzisere Packungsgewichte
Svend Østergaard:, „Mit der neuen
Linie erreichen wir eine deutlich
erhöhte Kapazität bei hoher Flexibilität
und die Ishida Mehrkopfwaage
trägt entscheidend dazu bei.” In
Zahlen ausgedrückt: Dank der Waage
erreicht die Linie bis zu acht Prozent
mehr Produktionsleistung als
ursprünglich geplant. Darüber hinaus
werden präzisere Packungsgewichte
erreicht und Produktverluste
minimiert. Die Folge: Easyfood
konnte den Betrieb der Anlage auf
eine Vier-Tage-Woche mit verlängerten
Tagesschichten verkürzen.
Der Anwender: Backwaren für Europas Convenience-Markt
Easyfood wurde im Jahr 2000 in Kolding/ Dänemark, gegründet und
stellt innovative Qualitätsbäckereiprodukte für den Convenience-Markt
her. Zum Portfolio gehören aktuell mehr als 200 verschiedene Produkte,
die in 16 Ländern an Kunden wie Starbucks, McDonald‘s,
Circle K, 7-Eleven und COOP geliefert werden. Die flexiblen
Produktionsanlagen ermöglichen die schnelle Anpassung an
Markttrends. Easyfood beschäftigt rund 160 Mitarbeiter und gehört
seit April 2019 zur Orkla-Gruppe.
Mehr unter: www.easyfood.dk oder: www.ishida.de
Über Ishida
Ishida ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung,
Herstellung und Installation von End-to-End-Wäge-, Verpackungs- und
Sicherheitslösungen für die Lebensmittelindustrie. Ishida unterstützt die
Nahrungsmittelhersteller darin, den Automatisierungsgrad in der
Produktion zu erhöhen und Kosten und Ausfallzeiten zu reduzieren,
die Betriebseffizienz zu er-höhen und dauerhaft wirtschaftlich
zu produzieren.
Mit einer weltweit installierten Basis von weit mehr als 100.000
Maschinen und Anlagen, die eine große Anzahl von Anwendungen
und Endmärkten abdecken, ist das Unternehmen der unangefochtene
Weltmarktführer für Mehrkopfwaagen und einer der weltweit
führenden Anbieter von Schlauchbeutelmaschinen für Snacks, Röntgeninspektionssystemen,
Kontroll-waagen, Sortiermaschinen,
Daten und Fakten zum Projekt
Easyfood installierte eine Mehrkopfwaage der Baureihe CCW-RV mit
7 Liter-Schalen als Teil einer Komplettlinie zur Herstellung
von Sausage Rolls im IQF-Verfahren.
Die Waage wird im “count priority” Modus betrieben und füllt fünf
bis 55 Sausage Rolls pro Beutel ab. Typische Geschwindigkeiten sind
70 Beutel/min. für die kleineren Beutel und 15 Packungen/min für
die größeren Foodservice-Packungen, bei denen die Waage einen
„Multi-Dump“-Modus nutzt.
Aufgrund der hohen Verfügbarkeit der Ishida-Waage konnte
Easyfood seinen Produktionsausstoß um bis zu
acht Prozent steigern.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch während der LogiMAT:
Halle - 2, Stand - 2D18
01/25
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LOGIMAT
Effizienter Be- und Entladen mit Destuff-it und Restuff-it
Revolution in der Logistik
Die LogiMAT in Stuttgart ist das Top-Event für die Intralogistik – und Handhabungstechnik
Winter ist mit dabei! Gemeinsam mit ihren Partnern PALOMAT
(Halle 7, Stand C08), Movexx (Halle 7, Stand D37) und GORBEL (Halle 1,
Stand GA91) präsentieren sie wegweisende Technologien, die die Arbeitsabläufe
in Lagerhäusern und Distributionszentren revolutionieren.
Mit Destuff-it und Restuff-it
gehören ineffiziente
Be- und Entladeprozesse,
hohe körperliche Belastungen
und steigende Betriebskosten
der Vergangenheit an. Diese
intelligenten Systeme steigern die
Produktivität erheblich und optimieren
den Materialfluss.
Maximale Effizienz
durch intelligente Technologie
Unternehmen stehen vor der Herausforderung,
ihre Entladeprozesse
zu optimieren, um Kosten zu
senken und den Durchsatz zu erhöhen.
Destuff-it und Restuff-it
setzen genau hier an:
• Schnellere Prozesse: Ein Praxisbeispiel
zeigt, dass die Entladekapazität
mit Destuff-it von einem
auf drei Container pro Tag gesteigert
wurde – bei einer durchschnittlichen
Entladezeit von nur zwei
Stunden.
• Ergonomische Entlastung: Durch
optimale Positionierung zur Containerwand
und variable Geschwindigkeitseinstellungen
reduziert das
System körperliche Belastungen erheblich
und sorgt für ein angenehmeres
Arbeiten.
• Optimierte Sortierung: Kontinuierliche
Bewegungsabläufe ermöglichen
eine präzisere Sortierung
und steigern die Effizienz nachgelagerter
Prozesse.
Die Standardversion von Destuffit
beschleunigt den Entladeprozess
um bis zu 50 %. Wer maximale
Vielseitigkeit sucht, setzt auf
Restuff-it:
• Multidirektionale Nutzung: Restuff-it
ist sowohl für das Be- als
auch das Entladen einsetzbar.
• Einfache Integration: Die Systeme
lassen sich nahtlos in bestehende
Förderbandsysteme einbinden
und als Teil eines gesamten Distributionsprozesses
nutzen.
Interview mit Werner Winter,
Geschäftsführer von
Handhabungstechnik Winter
Herr Winter, warum setzen Sie auf
Destuff-it und Restuff-it?
Werner Winter: „Unsere Kunden
Rückenschonendes Be- und Entladen
stehen vor der Herausforderung, ihre
Prozesse effizienter und ergonomischer
zu gestalten. Mit Destuffit
und Restuff-it bieten wir ihnen
eine Lösung, die nicht nur Zeit
spart, sondern auch die Gesundheit
der Mitarbeiter schont. Gerade in
Zeiten des Fachkräftemangels ist
das ein entscheidender Vorteil.“
Welche konkreten Vorteile ergeben
sich für Ihre Kunden?
Werner Winter: „Viele unserer
Kunden berichten von einer deutlichen
Senkung der Arbeitskosten
und einer gesteigerten Mitarbeiterzufriedenheit.
Durch die ergonomische
Unterstützung der Systeme
sinkt die Belastung, und gleichzeitig
erhöht sich die Produktivität.
Das sind entscheidende Faktoren
für den wirtschaftlichen Erfolg.“
Von führenden Einzelhändlern
bis hin zu globalen E-Commerce-
Unternehmen – Destuff-it und
Restuff-it haben sich als unverzichtbare
Lösungen bewährt. Vorteile
auf einen Blick:
• Höherer Durchsatz bei geringerem
Personaleinsatz
• Reduzierung von Arbeitsunfällen
und krankheitsbedingten Ausfällen
• Kosteneinsparungen durch
effizientere Prozesse
Jetzt in die Zukunft investieren
Dank flexibler Finanzierungsoptionen
war der Einstieg in diese revolutionäre
Technologie noch nie
so einfach. Mit Destuff-it und
Restuff-it setzen Sie auf ergonomische,
tragbare Fördersysteme,
die nicht nur Zeit und Kosten
sparen, sondern das gesamte Arbeitsumfeld
optimieren.
Live erleben auf
der LogiMAT 2025!
Werner Winter: „ Besuchen Sie
uns auf der LogiMAT 2025 und
erleben Sie diese bahnbrechende
Technologie in Aktion.
Unsere Partner vor Ort:
• PALOMAT – Halle 7, Stand C08
• GORBEL – Halle 1, Stand GA91
• Movexx – Halle 7, Stand D37
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen
Termin. Schreiben Sie uns
unter office@h-t-w.at, um sich mit
einem unserer Technikexperten vor
Ort auszutauschen.“
Mehr unter:
www.h-t-w.at
So wird das
Be- und Entladen
effizienter und ergonomischer.
Kleines Bild:
Das Serviceteam berät
auch gerne von Ort
10 01/25
Mehr News über die LogiMAT lesen Sie ab Seite 20.
FACHPACK
I N T E R V I E W
FachPack: neue Veranstaltungsleiterin
Neues Jahr, neue Verantwortlichkeiten bei der FachPack, europäische Fachmesse
für Verpackung, Technik, Prozesse. Während Heike Slotta als Executive
Director Exhibitions weiterhin die Gesamtverantwortung für die beiden Fachmessen
POWTECH TECHNOPHARM mit PARTEC und FachPack innehat, ist
Phuong Anh Do seit Januar 2025 Director FachPack. Bei der NürnbergMesse
sammelte sie über viele Jahre hinweg nicht nur Erfahrungen in der Messewelt
und der Verpackungsbranche. Phuong Anh Do ist auch mit den Abläufen im
Unternehmen bestens vertraut. Hier ein kurzes Interview mit ihr.
Frau Do, Sie sind ein
„Eigengewächs“ der
NürnbergMesse.
Wie sieht ihr bisheriger
Werdegang im Unternehmen
NürnbergMesse aus und welche
Erfahrungen bringen Sie
aus der Messe- und
Verpackungsbranche mit?
„Messen haben mich schon immer
fasziniert – sie sind Orte, an denen
Ideen Gestalt annehmen und Menschen
mit einer gemeinsamen Vision
zusammenkommen. Mein Weg
in die Veranstaltungsbranche begann
ganz klassisch mit einer Ausbildung
zur Veranstaltungskauffrau.
2018 bin ich dann Teil des Veranstaltungsteams
von Heike Slotta geworden,
in deren Abteilung neben
der FachPack auch noch die POW-
TECH TECHNOPHARM mit dem
Wissenschaftskongress PARTEC
angesiedelt sind. Seitdem schlägt
mein Herz für die Verpackungsbranche
und ihre Innovationskraft.
Für die FachPack habe ich zunächst
in den klassischen operativen
Bereichen der Messe-Organisation
gearbeitet: von der Hallenplanung
über die Kundenbetreuung
bis hin zur Überwachung des Aufbaus.
Dabei habe ich die gesamte
Bandbreite einer Messe kennengelernt
und einen tiefen Einblick in
die Zusammenarbeit mit verschiedensten
Abteilungen erhalten. Später
konnte ich als Projektleitung
für den PARTEC-Kongress, der im
Rahmen der POWTECH TECH-
NOPHARM stattfindet, meine Erfahrung
in Konzeption und Veranstaltungsleitung
vertiefen.
Die Verpackungsbranche begeistert
mich besonders, weil sie ständig
im Wandel ist – von nachhaltigen
Materialien, über smarte Technologien
bis hin zu innovativen Designs.
Deshalb freue ich mich umso mehr,
jetzt die Veranstaltungsleitung für
Foto: NürnbergMesse
Phuong Anh Do/Director FachPack und
Heike Slotta/Executive Director Exhibitions
die FachPack zu übernehmen. Mein
Ziel ist es, die Messe nicht nur als
zentralen Treffpunkt der Branche,
sondern auch als Impulsgeber für
neue Ideen und Kooperationen
weiterzuentwickeln. Ich freue mich
darauf, gemeinsam mit Ausstellern,
Branchenpartnern, Verbänden und
Besuchern die Zukunft der Verpackung
aktiv mitzugestalten!“
Was schätzen Sie an dieser
Veranstaltung und an der
Verpackungsbranche?
„Was mich an dieser Messe besonders
begeistert, ist die einzigartige
Mischung aus Innovation, Praxisnähe
und echter Begegnung. Hier
kommen Menschen zusammen, die
die Zukunft der Verpackung aktiv
gestalten – von etablierten Unternehmen
bis hin zu kreativen Startups.
Die Energie, die auf der Messe
spürbar ist, und die Leidenschaft
der Aussteller und Besucher machen
die FachPack zu einem echten
Highlight. Die Verpackungsbranche
selbst fasziniert mich, weil
sie unglaublich dynamisch ist. Sie
verbindet technologische Fortschritte
mit Nachhaltigkeit und
Design – und steht vor spannenden
Herausforderungen, die wir nur
gemeinsam meistern können. Es
ist inspirierend zu sehen, wie viel
Innovationskraft hier drinsteckt
und wie Unternehmen immer wieder
neue Lösungen entwickeln, um
Produkte nachhaltiger, smarter und
effizienter zu verpacken. Diese
Messe bringt all das an einem Ort
zusammen – und genau das schätze
ich so sehr daran. Ich freue mich
darauf, die Verpackungsbranche im
September wiederzusehen.“
Wo sehen sie die FachPack in
den nächsten Jahren?
„Die Verpackungsbranche steht
vor großen Veränderungen – von
steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen
über smarte Verpackungslösungen
bis hin zur Digitalisierung.
Strengere Regularien, technologische
Innovationen und das sich
wandelnde Verbraucherverhalten
werden die Branche weiter prägen.
Wie genau dieser Umbruch aussehen
wird, lässt sich noch nicht in
allen Details vorhersagen – aber
eines ist sicher: Der persönliche
Austausch und das Netzwerken
sind essenziell, um diesen Wandel
erfolgreich zu gestalten.
Genau hier setzt die FachPack an.
Sie wird in den nächsten Jahren
nicht nur eine zentrale Plattform
für Innovationen bleiben, sondern
auch der Ort, an dem sich Experten
begegnen, gemeinsam wichtige
Fragen diskutieren und praxisnahe
Lösungen entwickeln. Ich sehe
die Messe als Treffpunkt, an dem
Tradition und Zukunft zusammenkommen
– mit noch mehr Raum für
Start-ups, interaktive Formate und
spannende Kooperationen. Mein
Ziel ist es, die Messe kontinuierlich
weiterzuentwickeln, um den Bedürfnissen
der Branche gerecht zu
werden und Besucher sowie Aussteller
immer wieder aufs Neue zu
begeistern. Denn eines steht fest:
Die besten Ideen entstehen im direkten
Dialog – heute und in Zukunft.“
Was ist Ihnen in der
Zusammenarbeit zwischen
NürnbergMesse, Ausstellern
und Fachbesuchern, aber
auch mit Ihren Kollegen
besonders wichtig?
„Nahbarkeit! Es ist mir eine Herzensangelegenheit,
dass die Branche
weiß, dass sie bei uns Gehör findet
und immer auf uns zukommen kann.
Nicht nur in Fachbeiratstreffen
oder zur Messe-Laufzeit. Wir bei
der NürnbergMesse sind immer für
Informationen und Anregungen offen
und dankbar. Dieser Austausch
ist mir eine Herzensangelegenheit,
denn letztlich sind Aussteller und
Fachbesucher die Spezialisten im
Markt. Ohne ihr Know-How und
ihre Einschätzungen können wir die
FachPack nicht so konzipieren, wie
sie die Branche braucht. Auch unter
Kollegen legen wir immer großen
Wert auf einen offenen, konstruktiven
Austausch. Daher liegt mein
Augenmerk hier klar auf Nahbarkeit
und Offenheit.“
Mehr unter: www.fachpack.de
01/25
11
PRODUKTION
Forschung für die Zukunft
„Wenn Ihre Produkte auf unsere Inliner treffen, können Sie sicher sein, dass
alles da bleibt, wo es hingehört. Wir setzen bei unseren Produkten nicht nur auf
die besten Materialien, sondern auf eine lückenlose Qualitätssicherung in allen
Prozessschritten.“ erklärt Guido Wähning, COO der Liner Factory GmbH. Damit dies
so bleibt, wurde mittlerweile auch in ein eigenes Labor investiert. Das Labor in Ahaus
ist gleichzeitig auch das Prüf- und Forschungslabor für die Industrial Packaging Liner
Gruppe der Ringmetall SE, zu der die Liner Factory seit einiger Zeit gehört. Ebenfalls
Teil der Gruppe sind mittlerweile auch die Firmen Rhein-Plast GmbH, Protective
Lining Inc., NITTEL Halle GmbH, Tesseraux Spezialverpackungen GmbH, Peak
Packaging Poland Sp. z o.o. und Evopack.
Wer eine klare Botschaft zu
vermitteln hat, braucht
nicht viele Worte. „Wir
garantieren Ihnen: Better protection
for liquids. Und das meinen wir
wörtlich!“ so lautet das Motto der
Liner Factory.
Der bessere Schutz
„Die Produkte von Liner Factory
sind keine x-beliebige Lösung zum
Schutz Ihres Füllguts, sondern in
jeder Beziehung der bessere Schutz.
Ein Versprechen, das unseren Anspruch
unterstreicht, optimierte
Verpackungslösungen für heute und
morgen zu entwickeln – begeisternd
(mit Herz), gewissenhaft (mit Kopf)
und visionär (mit Bauch).“ erklärt
COO Guido Wähning.
Better protection
„Better protection bedeutet immer
auch ständige Investitionen in neueste
Technik, um den stark wachsenden
Bedarf an Qualitäts-Inlinern
zu decken. Eine ständige Erweiterung
unserer Lagerbestände ist
die logische Konsequenz, denn als
expandierendes Unternehmen sind
wir uns auch den wachsenden Anforderungen
bewusst. Konsequent
erweitern wir darum unser Lieferantennetzwerk
und qualifizieren unsere
Zulieferer – für noch mehr individuelle
Qualität.“ so der technische
Leiter Stefan Rotering. Produziert
werden vor Ort auch Tiefziehbecher
in Höchstform (für Klebstoffe, Farben
oder Silikone). Besonders stolz
zeigt Rotering auch die Produktion
mit Ihren Besonderheiten. Durch die
Einbringung von Seitenteilen mittels
Blick in die Produktion
einer besonderen Naht werden aus
Flachlinern Seitenfaltliner, die auch
große Füllmengen erlauben.
8.000 Liter
So produziert das Unternehmen
Inliner für sämtliche marktüblichen
Inliner gibt es in verschiedensten Größen und Formen
Über die Ringmetall Gruppe
Der technische Leiter Stefan
Rotering zeigt die im Haus
produzierten Kunststoffbecher, die
vor allem in der Klebstoff- und
Farbindustrie zum Einsatz kommen
Tanks bis 8.000 Liter. „Das Bier ist
in unseren sich selbstentfaltenden
Inlinern bestens aufgehoben. Dabei
sind Sonderlösungen heute keine
Seltenheit mehr und für unterschiedlichste
Volumen realisierbar.“ so
Stefan Rotering.
Labor
„Maximale Barriere-Eigenschaften
garantieren lange Haltbarkeit
und effektiven Schutz vor Kontakt
mit Sauerstoff.“ erklärt Rotering,
der stolz auch das neue Labor herzeigt,
welches für die ganze Indus-
Ringmetall SE ist ein international führender Spezialanbieter für Industrieverpackungen (Industrial Packaging).
Das Unternehmen produziert hochsichere Verschlusssysteme und Innenhüllen für Industriefässer für die chemische,
pharmazeutische und die lebensmittelverarbeitende Industrie. Darüber hinaus bietet Ringmetall innovative Verpackungslösungen
für die Getränkeindustrie an.
Mit Produkten, die zu einem hohen Anteil recyclebar sind, leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Stärkung der
Kreislaufwirtschaft und der Nachhaltigkeit seiner Endkunden. Neben der Konzernzentrale in München ist die Unternehmensgruppe
mit weltweiten Produktions- und Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, der
Türkei, den Niederlanden sowie China und den USA vertreten. 2023 erwirtschaftete Ringmetall mit 867 Mitarbeitenden einen
Konzernumsatz von 181,6 Millionen Euro.
12 01/25
Mehr unter: www.ringmetall.de
trial Packaging Liner Gruppe zum
Einsatz kommt. Nicht nur für Stichprobenprüfungen
findet dieses Labor
Verwendung. Hier können Produkte
auf Herz und Nieren geprüft werden
- verschiedenste Prüfgeräte können
die Reibung (Reibungskoeffizient)
ebenso wie die verschiedensten Dicken
der verwendeten Stoffe messen.
Eigene Geräte übernehmen die optische
Kontrolle der Folie nach rotierenden
und linearen mechanischen
Belastungen oder unterziehen die
Produkte einer Zugprüfung.
Forschen für die Zukunft
Im Labor wird aber auch für die
Zukunft gearbeitet - so wird hier
Impressionen aus dem neuen Labor
das für die ganze Industrial Packaging Liner Gruppe zum Einsatz kommt
schon jetzt getestet, was vielleicht
in Zukunft noch möglich ist. Auch
neue Materialen werden erprobt.
Neben dem Labor, das nach längerer
Planung im März 2024 fertiggestellt
wurde, ist jetzt auch ein eigener
Schauraum geplant - hier sollen
zukünftig Besucher die fertigen Lösungsmöglichkeiten
wie auf einer
Messe bestaunen können.
Mehr auch unter:
www.liner-factory.de
Das leistungsstarke
Maschinenschutztor.
Live auf der
LogiMAT 2025!
Langlebig, flexibel, lösungsorientiert – das
Schnelllaufrolltor EFA-SRT ® MS Performance ist
das Maschinenschutztor der nächsten Generation.
Es passt sich flexibel an individuelle Bedürfnisse
an, schafft bis zu einer Million Lastwechsel pro
Jahr und ist extrem wartungsarm. Besonderes
Plus: Das Tor kann in Eigenregie aufgebaut
werden! www.efaflex.com
01/25
13
GETRÄNKEVERPACKUNG
Tradition trifft Innovation
Als 1880 Wilhelm Hauck in Wien 10 ein Großhandelsgeschäft mit angeschlossener
Likör- und Spirituosenerzeugung eröffnet hatte, konnte man noch nicht
erahnen, dass 2025 daraus Österreichs 1. klimaneutraler Spirituosenhersteller
erwachsen würde. „Wir stehen für die Wahrung und smarte Nutzung wertvoller
Ressourcen. Daher macht es uns stolz, die Vorreiterrolle in dieser Branche
einzunehmen.“ so Ing. Florian Mückstein - Geschäftsführer des Familienunternehmens
in vierter Generation von Gautier-Mückstein. Der gute Geschäftsverlauf
veranlasste den Geschäftsführer auch in neue Anlagen in der Produktion zu
investieren. Der langjährige Partner - die Firma Rapf unterstützte das
Unternehmen tatkräftig dabei.
Doch nochmals kurz zurück
zur Geschichte. 1939
übernahm Wilhelm Mückstein
sen. Von seinem Vater das
Unternehmen. Sein Sohn kaufte
die Firma A. H. Gautier&Co in
Perchtoldsdorf und verlagerte die
zerstörte Produktion (im Krieg)
komplett in den Betrieb in Perchtoldsdorf.
Die Marke Gautier wurde
zur Hauptmarke. 1984 übersiedelte
das Unternehmen nach Wien Liesing.
Seit 2003 leitet der jetzige
Geschäftsführer das Unternehmen.
Dieser übernahm vier Jahre später
die Firma Ellinger & Co. Seit damals
kann das Unternehmen seine
eigene Inländerrumm Essenz herstellen
(Inländerrum ist mittlerweile
auch das meistverkaufte Produkt)
und erweiterte das Programm um
Aromen, Essenzen und Grundstoffe
für die Lebensmittelindustrie. 2011
kam es zum Neubau der Produktion
und der Übersiedlung auf den neuen
modernen Standort in Oberlaa.
Oberlaa
Hierher wurden auch bereits Anlagen
von TMG, die von der Firma
Rapf gekauft wurden, mitübersiedelt.
Die gleiche End-of-Line-Anlage in
neuester Ausführung (damals war
es die erste Anlage in der die Kartons
gleichzeitig aufgerichtet, die
Zufriedene Partner: Ing. Florian Mückstein und Gerhard Rapf
mit einer Musterflasche der „Kaiser Franz Josef Serie“
Flaschen eingehoben und die Kartons
verschlossen wurden) wurde
vor einiger Zeit wieder von TMG
gekauft. „Das Familienunternehmen
das Ihr know how im „end of
the line“ Bereich stetig ausgebaut
hat bietet seine Produkte seit rund
50 Jahren an“ so der österreichische
Partner der Firma TMG, Gerhard
Rapf von Rapf&Co. „Ja, ich erinnere
mich noch an die Abnahme der
letzten Anlage - unwahrscheinlich
eigentlich wie sehr sich in diesem
Bereich nicht nur die Technik geändert
hat sondern auch die Größe des
Unternehmens.“ Die Investition
in die neue Anlage wurde notwendig
da die produzierte Stückzahl
bei Gautier Mückstein & Ellinger
GmbH stetig gestiegen ist.
Wachstum
Mittlerweile produziert das Unternehmen
rund 1,5 Millionen Flaschen
im Jahr. Die hochwertigen
Produkte die auch regelmäßig sowohl
bei Falstaff als auch bei den
World Spirits Award, DLG und dem
international Spirits Award ausgezeichnet
werden erfreuen sich großer
Beliebtheit. Auf Grund der immer
höheren Kapazität wurde die
gesamte Anlage von der Abfüllung
über die Etikettierung bis hin zum
Palettierroboter erneuert. Damit die
täglich rund 20.000 Flaschen (Eigenmarken
und Lohnabfüllungen)
auch korrekt etikettiert werden
nahm das Unternehmen gerne wieder
die Beratung der Firma Rapf in
Anspruch. Eine moderne Anlage
von P.E. Labellers übernimmt jetzt
diese Aufgabe.
P. E. Labellers
Die moderne Anlage, die in moduler
Bauweise gebaut wird, ermöglicht
flexibelste Anwendungen. So
werden hier bei der Anlage des Unternehmens,
das letztes Jahr seinen
fünfzigsten Geburtstag gefeiert hat,
Nassleimetiketten auf die Flaschen
aufgebracht. Ein weiterer Modulplatz
für die Möglichkeit der Verwendung
von Selbstklebeetiketten
ist vorbereitet. Das Besondere an
den P.E. Labellers Anlagen, die auf
mehreren Kontinenten produziert
werden, ist eine 80%Vorfertigung.
Erst der Rest wird personalisiert.
„Die runde, besonders platzsparende
Ausführung der Anlagen und
deren Flexibilität überzeugen immer
wieder unsere Kunden,“ erklärt
Gerhard Rapf. Dank der idealen
Umsetzung der Anlage vom Etikettier-
bis zum Palettiervorgang von
oben: Familienunternehmen - zweite und dritte Generation
rechts: ChocoLat-Serie
14
01/25
Die befüllten Flaschen werden in einer Anlage von P.E. Labellers (www.Pelabellers.it) etikettiert und werden ...
der End-of-Line Anlage von TMG (www.Tmgimpianti.it) zugeführt und gelangen zur Palettierung.
Rapf&Co in den letzten 3 Jahren
konnte die Produktion um 50% gesteigert
werden.
Neuerscheinungen
Zu den gelungen neuen Produkten
des Unternehmens gehört unter anderem
auch die neue „Kaiser Franz
Joseph Serie“. Interessant ist auch,
dass pro Jahr rund 4 bis 5 neue Produkte
das Licht der Welt erblicken
(wie vor drei Jahren Limoncello)
aber auch ein bis zwei Kurztrendprodukte
wieder eingestellt werden.
Dass Erfolg und Umweltfreund-
lichkeit in Einklang gehen können
beweist das Unternehmen seit Jahren.
Ing. Florian Mückstein: „Wir
schätzen und respektieren unsere
Umwelt. Als Österreichs erster klimaneutraler
Spirituosenerzeuger
glauben wir daran, sinnvolle Maßnahmen
zu setzen, um mit der Natur
im Einklang zu stehen. Seit 2023
sind wir offizieller Solarpartner der
Stadt Wien.“
Mehr über die erfolgreichen Partner
sehen Sie unter: www.rapf.at
oder: www.gautier-mueckstein.at
Die hochwertigen Produkte
werden regelmäßig ausgezeichnet
Die platzsparende runde Bauweise von P.E.Labellers Anlagen
ermöglich die Verwendung auch in kleinen Räumen.
Für einen Wechsel des Flaschenformates, der ohne
Werkzeug durchgeführt werden kann, fährt die
Verschalung einfach hoch.
Auch die Tanks sind von
der Firma Rapf&Co
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LAGER
Gesunde Ernährung für gesunde Tiere
38 Jahre nachdem Fritz Jeitler sen. und Erich Erber (Gründer BIOMIN) ihre Geschäftspartnerschaft
per Handschlag besiegelten, fand die Erfolgsgeschichte mit 01. Februar
2024 seine Fortsetzung. Aus dem exklusiven Partner wurde der neue Eigentümer. „Wir
als Jeitler führen die Marke BIOMIN mit dem gesamten Produkt – und Serviceangebot
weiter und sind nun in ganz Österreich, Süddeutschland, Slowenien sowie Kroatien
dafür tätig.“ erklärt Fritz Jeitler jun. Dafür wurde auch in eine neue Lagerhalle
investiert, in der Palettenregale und ein Palettendurchlaufregal von der Firma Allclick
zum Einsatz kommen.
Doch nochmals kurz zurück
zur Geschichte. Im Herbst
1985 besiegelten Fritz Jeitler
sen. und Erich Erber von Biomin®
ihre Geschäftspartnerschaft
per Handschlag. Fritz Jeitler Futtermittel
war nun exklusiver Partner
von Biomin® in der Steiermark und
dem südlichen Burgenland. 1998
steigt Ing. Fritz Jeitler jun. in die
Firma ein und übernimmt die Weststeiermark
als Verkaufsgebiet. Im
Kalenderjahr 2007, nach dem Verbot
antibiotischer Leistungsförderer,
erreicht Fritz Jeitler Futtermittel die
Marktführerschaft bei Schweinefutter
in der Steiermark. Seit 2008
kooperiert das Unternehmen außerdem
im Bereich Biofertigfutter mit
dem „Zurück zum Ursprung“ zertifizierten
steirischen Produzenten
Josef Gutmann.
Familienbetrieb in
zweiter Generation
2010 übernimmt Der „junge“ Fritz
vom „alten“ Fritz die Geschicke der
Firma. Der Familienbetrieb geht in
die zweite Generation. Der Senior
arbeitet aber bis heute aktiv mit
und bringt seine jahrzehntelange
Erfahrung nach wie vor mit ein.
Nach einer intensiven Planungsphase
wird 2011 eine funktionelle
Firmenzentrale mit einem eigenen
Zufriedene Partner im neuen Lager: Fritz Schabernag,
Ing. Fritz Jeitler und Ing. Mag. Christian Wild
Seminarraum und einem modernen
Logistiklager errichtet (450m 2 Büro
und 1.200m 2 Lager).
Modernes Logistiklager
Das Lager wurde gemeinsam mit
der Firma Allclick umgesetzt. Kundenbetreuer
Fritz Schabernag von
Allclick betreute schon damals die
Firma und war auch bei der aktuellen
Planung der neuen Lagerausstattung
(neue Halle 1.800m 2 ) beratend
zur Seite. „Wir fühlen uns
bei Fritz Schabernag ganz einfach
in guten Händen und dürfen uns für
die jahrelange gute Zusammenarbeit
bedanken.“ so Ing. Jeitler. Der
Unternehmer der mittlerweile auch
die Eigenmarke Jeitler Futtermittel
auf den Markt gebracht hat investierte
in der neuen Halle in ein
Paletten-Regal mit einer Regalhöhe
von 5 Metern. (Platz für 414 Euronorm-Paletten
mit einer Breite von
800mm in Längsrichtung und 81
IBC-Container/ Breite 1 Meter in
Längslagerung.)
Durchlaufregalblock
Ebenso wurde ein Durchlaufregalblock
installiert. 8 Felder bieten
jeweils 10 Paletten hintereinander
Platz. Auch hier beträgt die Höhe
5 Meter. „Die neuen Produkte werden
hinten eingelagert. Die länger
eingelagerten Produkte rücken
automatisch immer weiter nach
vorne und werden vorab ausgeliefert.
„Der Durchlaufregalblock ist
so angelegt, dass die Produkte automatisch
Weiterrollen - damit die
einzelnen Paletten nicht zu schnell
werden, gibt es eine aktive Bremse.
Die vorletzte Palette in jedem Kanal
wird noch extra gehalten (siehe
Foto) - und gleitet erst nachdem die
erste Palette weggenommen wurde,
langsam in die Entnahmeposition.“
erklärt Geschäftsführer Ing Mag.
Christian Wild/Allclick.
Auszeichnung
Im Jahr 2014 erhielt das Unternehmen
von Bundesminister für
Gesundheit, Alois Stöger, das Gütesiegel
des Netzwerkes für Betriebliche
Gesundheitsförderung
überreicht. Vier Jahre später wurde
man auch als eines der familienfreundlichsten
Betriebe in der Steiermark
ausgezeichnet. Mit seinen
gesunden Nahrungsergänzungsmittel
schaut der Betrieb aber auch auf
die Gesundheit der Tiere bei den
österreichischen Bauern. Gesund-
16
Blick ins Lager der Firma Fritz Jeitler Futtermittel GmbH
in Kirchberg/Raab
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Für wassergefährdende Substanzen wurden die Regale
auch mit Auffangwanne ausgestattet
heit ist der beste Leistungsförderer
erklärt Ing. Jeitler der auch für die
verschiedensten Fälle das richtige
Futtermittel hat.
Natur
So löst Anis festsitzenden Schleim
aus den Bronchien und fördern dessen
Abtransport. Er regt auch die
Milchbildung an und wirkt zudem
leicht entkrampfend. Rosmarin
zum Beispiel enthält ein breites
Wirkstoffspektrum mit vor allem
ätherischen Ölen wie Borneol, Pinen
und Cineol sowie wichtige
Phenolverbindungen wie die Rosmarinsäure
und die Carnolsäure
sowie einige Flavonoide wie das
Hesperidin. Die Einsatzmöglichkeiten
des Rosmarins umfassen u.a.
Verdauungsbeschwerden, Unruhe
sowie zahlreiche Entzündungen.
Zimtrinde wiederum enthält neben
dem geschmacks- und geruchsgebenden
ätherischen Öl, vor allem
Zimtaldehyd und Eugenol. Daneben
sind in geringen Mengen zahlreiche
weitere Stoffe enthalten, wie
etwa Gerbstoffe und Phenylpropanoide
(Safrol, Cumarin). Zimt gilt
als desinfizierend, krampflösend,
durchblutungsfördernd, beruhigend
und stimmungsaufhellend. Das
jahrzehntelange Wissen welches
das Familienunternehmen im Bereich
von gesunden Kräutern und
Ölen hat wird in den Futtermitteln
genau für die jeweiligen Tiere abgestimmt.
So gibt es 500 verschiedene
Mischungen für den jeweiligen
Anwendungsfall. Forschung
und Entwicklung sind die Basis
aller Aktivitäten von BIOMIN. Die
gesamte anwendungsorientierte
Grundlagenforschung erfolgt durch
das eigene F&E- Team im BIOMIN
Research Center am Campus Tulln
in Österreich.
Zusammenarbeit
Sowie die richtigen Kräuter für
die Tiere die richtige Nahrungsergänzung
sind so sind die richtigen
Regale die Garanten für eine korrekte
und problemlose Lagerung.
„Durch die gute Zusammenarbeit im
Logistikbereich mit der Firma Allclick
fühlen wir uns genauso sicher
Familienunternehmen:
Fritz Jeitler,
Ing. Fritz Jeitler
und Katharina Jeitler
und gut beraten wie die Landwirte
mit unseren Futtermitteln für Ihre
Tiere.“ so abschließend Ing. Jeitler.
Die Palettenregalle sind auch mit Rammschutz
der Firma Allclick verkleidet
Mehr über die zufriedenen Parnter
sehen Sie hier: www.fritzjeitler.com
oder: www.allclick.at
Blick auf den Durchlaufregalblock mit eingebautem Palettenstop (kleines Foto)
in der neuen 1.800m 2 großen Halle
01/25
17
NACHHALTIGKEIT / LOGIMAT
Mit Schnelllauftoren Energie, CO und 2
EFAFLEX ist der Weltmarktführer bei Schnelllauf-Industrietoren. Der
Premiumanbieter für Schnelllauftore beschäftigts sich seit einiger Zeit
verstärkt mit den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. So hat Efaflex
mit EFA-EnergySaver ein Tool entwickelt, das konkrete Einsparpotenziale
bei Strom, Kosten und CO 2 ermittelt. Die aktuellen Lösungen zeigte das
Untrnehmen auch während der BAU Messe in München.
Fotos: Efaflex
Der EnergySaver vergleicht
EFAFLEX-Schnelllauftore
mit erkömmlichen
Sektionaltoren. Anhand von unterschiedlichen
Faktoren wie Torgröße,
Anzahl der Tore, gewünschte
Innentemperatur, Toröffnungen
pro Tag, Produktivtage pro Jahr
und Heizkosten pro Kilowattstunde
ermittelt der EFA-EnergySaver
die möglichen Einsparungen. Als
wissenschaftliche Grundlage dient
dabei eine Studie der Technischen
Universität München, die auf dem
Gebiet der energieeffizienten Gebäudeplanung
forscht. Das Tool,
das mittlerweile auch auf der Website
frei zugänglich ist, vergleicht
EFAFLEX-Schnelllauftore mit herkömmlichen
Sektionaltoren. Um
den EFA-EnergySaver stets auf
dem neuesten Stand zu halten, werden
alle Werte und Vorgaben regelmäßig
auf Aktualität überprüft.
Kosten sparen
EFAFLEX-Tore zeichnen sich
durch herausragende, zukunftsfähige
Eigenschaften aus: Hohe Öffnungs-
und Schließgeschwindigkeiten,
optimale Dichtigkeit, sehr
Smarte Produktlösungen, Klima & Umweltschutz und unternehmerische
Verantwortung stehen bei Efaflex im Mittelpunkt
Blick auf den Messestand von EFAFLEX
während der Weltleitmesse BAU in München
Neues Niedrigsturztor
vor Markteinführung
Efaflex hat für die Industrie ein
neues Niedrigsturztor entwickelt
Das Tor kommt demnächst auf
den Markt und ist eine besonders
schnelle Alternative zum herkömmlichen
Sektionaltor. „Wir
haben hier den sogenannten Poligoneffekt
verringert und erzielen so
deutlich höhere Öffnungsgeschwindigkeiten.
Unterm Strich bedeutet
das wiederum weniger Energieverlust
für unsere Kunden.“ informiert
Siegel über diese neue Technologie
die auch zum Patent angemeldet ist.
Jede Sekunde zählt. In der Indusrer
Heinz Siegel und weiters „Der
Bau und die Sanierung von Gebäuden
verursachen etwa 40 Prozent
der Emissionen. Mit der richtigen
Dämmung, zum Beispiel durch den
Einbau von energieeffizienten Türund
Torlösungen können gewaltige
Mengen an Energie und damit CO 2
eingespart werden. Das ist künftig
für Unternehmen besonders interessant,
weil die Reduktion des CO 2 -
Ausstoßes für das ESG-Reporting
immer gefragter sein wird.“
Weltneuheit
Efaflex beschäftigt sich aber auch
mit, für Schnelllauftore, neuen Materialien.
„EFA-SRT Organic“ ist ein
Konzept eines Schnelllauftor für den
Innenbereich aus Holz mit einem
Filzbehang. „Das ist eine Weltneuheit.
Noch befinden wir uns in der
Konzeptionsphase. Aber wir sehen
hier für die Zukunft viele Chancen
und auch neue Segmente, die sich
damit für uns auftun. Die Anmutung
des Tors ist ganz anders als jene von
konventionellen Schnelllauftoren.
Durch das Design wirkt es mehr wie
eine Innentüre als ein Tor. Holz und
Filz schlucken die Geräusche. Das
Tor ist daher sehr laufruhig und benötigt
im Vergleich zu Schiebetüren
gute Wärmedämmung, durchdachte
Sensorik und extreme Langlebigkeit
- all diese Eigenschaften verringern
den Energieverbrauch enorm,
wodurch Sie wiederum viele Kosten
einsparen. „So unterstützen wir
auch Ihr Unternehmen auf dem Weg
zu mehr Nachhaltigkeit.“ erklärt
der österreichische Geschäftsfühviel
weniger Platz“, erklärt Siegel.
Nachhaltige Materialien
Das EFA-SRT® Organic ist ein
schnelllaufendes Rolltor aus nachhaltigen
Materialien. Die kompakte
Torkonstruktion mit integriertem
Antrieb bietet leisen und zuverlässigen
Betrieb mit Umweltbewusstsein
und setzt einen neuen Maßstab
für Laufkultur von Schnelllauftoren.
Das neue Maß an Nachhaltigkeit
für Innenräume! Unser innovatives
Tordesign gefertigt aus umweltfreundlichen
Materialien bietet eine
stilvolle Lösung für Hotels aber
auch Kunden im Bereich FMCG,
die auf nachhaltige Lösungen in der
Filialausstattung wet legen.. In zeitlosem
anpassbarem Design setzt
EFAFLEX ein Statement für ökologisches
Engagement.
Das leistungsstarke
Maschinenschutztor
Auf der LogiMAT in Stuttgart zu
sehen ist das langlebige, flexible,
lösungsorientierte Schnelllaufrolltor
EFA-SRT® MS Performance.
Es ist das Maschinenschutztor der
nächsten Generation. Es passt sich
flexibel an individuelle Bedürfnisse
an, schafft bis zu einer Million
Lastwechsel pro Jahr und ist extrem
wartungsarm. Besonderes Plus:
Das Tor kann in Eigenregie aufgebaut
werden.
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Kosten sparen
trie geht es stets um Geschwindigkeit,
Zuverlässigkeit und Effizienz.
Dies alles vereint das neue EFA-
SST®-L N Premium, das speziell
für Situationen mit geringer Einbauhöhe
entwickelt wurde. Das
EFA-SST®-L N Premium verfügt
über eine technisch innovative Lösung,
die wie erwähnt die Probleme
des sogenannten Poligoneffekts,
der bei schnell bewegten Toren
auftritt, überwindet. Dadurch wird
auch bei einem Niedrigsturztor eine
hohe Öffnungsgeschwindigkeit
ermöglicht. Mehr über dieses neue
Tor sehen Sie während der Messe in
Stuttgart oder auch in der nächsten
Ausgabe von KOMPACK.
Mehr während der LogiMAT:
Halle - 9, Stand 9D21
oder vorab unter:
www.efaflex.at
So unterstützen Schnelllauftore von EFAFLEX auch Ihr
Unternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.
01/25
19
LOGIMAT
Zentraler internationaler Branchentreff
Die LogiMAT 2025 belegt mit mehr als 120.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche
erneut alle zehn Hallen des Stuttgarter Messegeländes. Vom 11. bis 13.
März geben Global Player, mittelständische Unternehmen sowie Start-Ups auf
dem Stuttgarter Messegelände mit zahlreichen Weltpremieren einen kompletten
Überblick über die aktuellen Produkte und Innovationen der Intralogistik-
Branche und bieten Problemlösungen für die aktuellen Herausforderungen.
Unter dem Motto „Passion
for Solutions“ eröffnet
die LogiMAT, internationale
Fachmesse für Intralogistik-
Lösungen und Prozessmanagement,
das Messejahr 2025 für Logistiker,
Systementwickler und Maschinenbauer.
In den zehn restlos
ausgebuchten Hallen des Stuttgarter
Messegeländes sowie dem gesamten
Eingangsbereich Ost trifft
sich vom 11. bis 13. März dieses
Jahres wieder die Intralogistikwelt
aus mehr als 80 Nationen. Mehr
als 1.500 internationale Aussteller,
davon rund 200 erstmals auf der
LogiMAT, präsentieren auf über
120.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche
dem Fachpublikum
ihre jüngsten Produkte, Lösungen
und Innovationen für effiziente Intralogistik.
„Vor dem Hintergrund
der globalen Verwerfungen und
der aktuell tiefgreifenden Transformation
in Industrie und Handel
fällt der LogiMAT damit in
diesem Jahr eine besondere Rolle
zu“, urteilt LogiMAT-Messeleiter
Michael Ruchty vom Münchener
Veranstalter EUROEXPO Messeund
Kongress-GmbH. „Vor allem
die zentralen Themen Künstliche
Intelligenz (KI), Nachhaltigkeit
sowie der Arbeits- und Fachkräftemangel
kennzeichnen als übergreifende
Megatrends und Treiber
vielfältige Herausforderungen. Auf
der LogiMAT zeigen die Aussteller
quer durch alle Branchensegmente
Problemlösungen und die jüngsten
Entwicklungen, um den Herausforderungen
wirksam zu begegnen.“
Anlagenperformance
und Nachhaltigkeit
So stellen etwa die Regal- und
Maschinenbauer, Systemintegratoren
und Fördertechnikanbieter in
der Halle 1 inklusive Galerie sowie
den Hallen 3, 5 und 7 beispielsweise
neue Kompaktlagersysteme
für Paletten und Behälterlagerung,
neue Taschensorter und Systemshuttles
mit neuen Features vor. Neben
KI-gestützter Automatisierung
und Digitalisierung verknüpft die
traditionell stärkste Ausstellergruppe
dabei Anlagenperformance zunehmend
mit dem Thema Nachhaltigkeit.
Flexible Systemlösungen
mit hoher Energieeffizienz sollen
mit wiederverwendbaren Komponenten
die Langlebigkeit von Anlagen
und Zukunftsfähigkeit von
Investitionen unterstützen. Darüber
hinaus ergänzt die Einbindung von
Roboter-Technologie für reibungslose
Zusammenarbeit von Mensch
und Maschine das präsentierte Produktportfolio
mehrerer Aussteller
dieses Branchensegments.
FTF, AMR und Carrybots
für barrierefreie Transporte
Industrieroboter gelten in der
Intralogistikbranche als Schlüsselfaktor
zur Optimierung von
Prozessen und Hilfe gegen den
Arbeitskräftemangel. Die jüngsten
Entwicklungen im Bereich Pick-
Roboter lassen sich unter anderem
auf der Galerie in Halle 1 in Augenschein
nehmen. Neben Shuttles
für die regalierten Lagersysteme
stellen mehrere Maschinen- und
Anlagenbauer überdies neue und
weiterentwickelte Serviceroboter
für barrierefreie innerbetriebliche
Transporte vor. Diese Fahrerlosen
Transportfahrzeuge (FTF), Autonomen
Mobilen Robotern (AMR)
und Carrybots sind auf der LogiMAT
2025 zudem weitgehend
in der Halle 8 konzentriert. Dort
präsentieren die spezialisierten
Hersteller insbesondere Neuentwicklungen
von Transportrobotern
und Kommissionierrobotern, die
den Arbeitskräftemangel entschärfen
sollen. Überdies wird auch
2025 das Anwenderforum mobile
Robotik auf der Galerie in Halle 6
FTS-Anwendern und potenziellen
Interessenten der mobilen Robotik
kompetente, neutrale Beratung
durch Mitglieder des Forum-FTS
anbieten.
Staplerhersteller bieten
Neuheiten und Weltpremieren
Die Weiterentwicklung von FTF,
klassischen Flurförderzeugen
(FFZ) und Assistenzsystemen bestimmt
auch die Auftritte der Staplerhersteller
in Halle 9 und der auf
dem Südflügel des Messegeländes
gegenüber liegenden Halle 10. Auf
der LogiMAT 2025 sind erneut alle
maßgeblichen internationalen
Branchenplayer mit ihrem jüngsten
Produktspektrum vertreten. Die
Hersteller haben unter anderem bereits
die Vorstellung neuer 3- und
4-Rad-Gabelstapler, neuer Gegengewichtsstapler
für das Segment
bis zwei Tonnen, eine neue Serie
von Elektroseitenstaplern und die
Marktpremiere des weltweit ersten
automatisierten Cobots für Palettentransporte
angekündigt. Daneben
wollen die Aussteller Neuheiten
im Bereich der alternativen
Antriebe lancieren und Einblicke
in die nahe und ferne Zukunft der
Intralogistik durch Roboter, Drohnen
und autonome Fahrzeuge
gewähren. In den Hallen 9 und 7
finden die Fachbesucher zudem
die aktuellen Entwicklungen der
Anbieter von Kranen, Toren und
Verladetechnik sowie innovative
Vorrichtungen und Lösungen zum
Brandschutz.
Nachhaltigkeit
und Prozesseffizienz
Direkt neben der Halle 8 präsentieren
die Aussteller der Verpackungstechnik
und Anbieter von
Behälter- und Lagerlösungen in
Halle 6 ihr aktuelles Produktspektrum.
Vor dem Hintergrund der
neuen EU-Verpackungsverordnung
steht in diesen Produktsegmenten
der Nachhaltigkeitsaspekt besonders
hoch im Kurs. Der spiegelt
sich unter anderem in Angeboten
für das Right-Sized-Packaging,
Umreifungsmaschinen mit Papierbändern,
intelligenten Mehrwegverpackungen
und wiederverwendbaren
Etiketten wider. Des Weiteren
sollen neue Hochleistungs-
Verpackungsstraßen, weiterentwickelte
Mobile Transport Systeme,
innovative Scanner-Hardware,
RTLS- und RFID-Lösungen, E-
Paper- und funkgesteuerte Digitaletiketten
sowie sensorgestützte
Schnelllauftore die Prozesseffizienz
im Lager unterstützen.
KI-basierte Funktionen
und Algorithmen
Die Basis für den vernetzten Informationsaustausch
in Intralogistik
und Supply Chain bildet,
neben den AutoID-Technologien
20
01/25
zur Codierung und Erfassung, eine
intelligente IT-Infrastruktur.
Die jüngsten IT-Lösungsansätze
für zukunftsfähiges Warehouse-,
Transport- und Supply Chain Management
mit durchgängig vernetztem
Datenaustausch stellen die
Software-Unternehmen auf der LogiMAT
2025 in Halle 4 vor. Neben
der koordinierten Steuerung effizienter
Prozesse und vollumfänglichen
Cloud-Lösungen, die den
Investitionsaufwand für die Nutzer
senken, stehen in diesem Jahr vielfach
die Modularisierung der Systeme
sowie KI-basierte Funktionen
und Algorithmen für intelligente
Filterung und Analyse von Daten
im Vordergrund. Die vorgestellten
Neuheiten ermöglichen unter anderem
Packungs- und Packschemaoptimierungen,
KI-gestützte Prozessoptimierungen
für den Trailer-,
Container- und Wechselbrückentausch
und weitreichende Simulationen
mit virtuellen Inbetriebnahmen
oder der Erstellung Digitaler
Zwillinge von Produktions- und
Logistikprozessen für Annalysen
und Optimierungen.
Kennzeichnen und Erfassen direkt
im Materialfluss
Den Hallenrundgang komplettieren
die die Aussteller der AutoID-
Branche mit ihrem Auftritt in Halle
2. Neben dem Live-Event Tracking
& Tracing Theatre (T&TT) des
AIM-D können die Fachbesucher
dort die aktuellen Applikatoren sowie
halb- und vollautomatischen
Etikettier- und Etikettendrucksystemen
für Kennzeichnungen
direkt im Materialfluss in Augenschein
nehmen. Überdies werden
die jüngsten Entwicklungen bei
Sicherheits-, E-Paper-, RFID- und
Mehrwegetiketten vorgestellt. Im
Bereich der Erfassungssysteme
erwarten das Fachpublikum unter
anderem die neuesten Handscanner
und Scantore, Mess- und Wiegesysteme
sowie Nearfield- und RTLS-
Lösungen.
Informationsvorsprung
über die aktuellen Trends
„In Kombination mit dem aktualisierten
Rahmenprogramm gibt
die LogiMAT als zentraler internationaler
Branchentreff gleich
zu Jahresbeginn Ausstellern und
Fachpublikum einen Informationsvorsprung
über die aktuellen
Trends und gleichzeitig Planungssicherheit
für neue Projekte“, resümiert
Messeleiter Ruchty. „Die
LogiMAT vermittelt umfassend
Wissen sowie zukunftsfähige Produkte
und Lösungen für die Praxis.
Daher erwarten wir angesichts der
anhaltenden Herausforderungen
durch Digitalisierung, Automatisierung
sowie durch die geopolitischen
Verwerfungen erneut steigende
Besucherzahlen und freuen
uns auf drei spannende Messetage
in Stuttgart.“
Mehr unter:
www.logimat-messe.de
Ringwickler
● ● aut. aut. Wickelfolienwechsler
● ● aut. aut. Deckblattrollenwechsler
● ● Doppelwickelkopf uvm.
Ing. Ing. Josef Josef Riegler Verpackungstechnik GmbH & & Co Co KG KG
www.riegler‐verpackungstechnik.com
office@riegler‐verpackungstechnik.com
Tel. Tel. 0043 0043 1 40 1 40 500 500 35‐0 35‐0
01/25
21
LOGIMAT
Neuer Transportroboter
optimiert den Regaltransport
Auf der LogiMAT 2025 zeigt SAFELOG mit dem GT1 einen mobilen Roboter,
der speziell für den effizienten Paletten- und Regaltransport in Fulfillment-Centern
und der Intralogistik entwickelt wurde. Dank seiner kompakten Abmessungen
und Agilität bietet sich das GT1 für den Einsatz in beengten Arbeitsumgebungen
und bei dynamischen Logistikprozessen an.
Fulfillment-Center stehen zunehmend
vor der Herausforderung,
große Warenmengen
in kürzester Zeit zu kommissionieren
und zu versenden. Dabei
sind Effizienz und Präzision gefragt
– vor allem in Bereichen, in denen
das Platzangebot begrenzt ist und
herkömmliche Transportlösungen
an ihre Grenzen stoßen. Hier spielt
das GT1 spin seine Stärken aus:
Mit einer Höhe von nur 275 mm
kann der mobile Roboter eine Vielzahl
von Regalen unterfahren, ausheben
und diese sicher an ihren Bestimmungsort
bringen.
Scherensystem
Ein Scherensystem ermöglicht
dabei eine Hubhöhe von bis zu 70
mm und hebt Lasten von bis zu
1200 Kilogramm zuverlässig an.
Ein weiteres Merkmal ist der in-
Foto: SAFELOG GmbH
tegrierte Drehteller, mit dem sich
die Last unabhängig vom Roboter
selbst drehen lässt. Das spart wertvolle
Zeit bei der Positionierung der
Regale und optimiert die Arbeitsabläufe.
Mit einer Geschwindigkeit
von bis zu 2,2 m/s mit Last und 3
m/s ohne Last kann das GT1 spin
Waren schnell an ihren Bestimmungsort
bringen. Für zusätzliche
Flexibilität sorgt der Differentialan-
trieb, der ein Drehen auf der Stelle
ermöglicht – ideal für den Einsatz
in schmalen Gängen und bei häufigen
Richtungswechseln.
Kompakte Bauweise
Durch die kompakte Bauweise
von (1200x830x275 mm / LxBxH)
lässt sich das GT1 problemlos in bestehende
Logistikanlagen integrieren,
ohne dass aufwendige Anpassungen
der Infrastruktur notwendig
sind. Vor allem bei Brownfieldprojekten
mit unveränderlichen Gewerken
kommt dieser Vorteil zum
Tragen. In Kombination mit seiner
hohen Traglast und Geschwindigkeit
trägt der Roboter dazu bei, den
Warenfluss in Fulfillment-Centern
zu beschleunigen und effizienter zu
gestalten. Da Goods-to-person und
Shelf-to-person-Prozesse in vielen
Branchen durch Automatisierung
optimiert werden, sowohl im Hinblick
auf die Prozessgeschwindigkeit
als auch auf ergonomische
Gesichtspunkte, kann der mobile
Roboter hier in Zukunft eine bedeutende
Rolle spielen.
Mehr während der LogiMAT
Halle 5 - Stand 5C29 und
Halle Eingang Ost - ES036
oder unter: www.safelog.de
Mehr Performance
Auf der LogiMAT 2025 präsentiert Fronius Perfect Charging maßgeschneiderte
Ladetechnologien, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Intralogistik effizienter,
digitaler und nachhaltiger zu gestalten. Unter dem Motto „Maximize
your Performance“ zeigt Fronius in Halle 10 an Stand 10A Lösungen, mit
denen Anwender und Hersteller die Leistung maximieren.
In Zeiten steigender Kosten und
wirtschaftlicher Unsicherheit
müssen Unternehmen verstärkt
darauf achten, ihre Wettbewerbsfähigkeit
auf dem internationalen
Markt zu sichern. Ein wesentlicher
Hebel für mehr Effizienz in der Intralogistik
liegt in der Ladeinfrastruktur.
„Hersteller von Flurförderzeugen
und AGVs sowie Betreiber
von Warenlagern stehen vor der
Herausforderung, ihre Ladeprozesse
neu zu gestalten“, erklärt Patrick
Gojer, Business Unit Manager Fronius
Perfect Charging.
Ganzheitliche Ladestrategien
Fronius unterstützt Unternehmen,
ihre Ladeprozesse ganzheitlich zu
betrachten und zu optimieren. Ziel
ist, Anforderungen wie Engpässe bei
der Auslastung, steigenden Platz-
bedarf und Brandschutzauflagen zu
bewältigen. „Unsere maßgeschneiderten
Lösungen – im Warenlager
oder im Außenbereich – sorgen für
eine nahtlose Integration der Ladesysteme
und Komponenten, um
Betriebsabläufe und Ressourcennutzung
zu optimieren“, sagt Gojer.
Prozessführung
Ein entscheidender Punkt, der das
volle Potenzial einer Ladeinfrastruktur
ausschöpft, ist die Prozessführung.
„Nur mit tiefgehender
Kenntnis der Anwendung und entsprechender
Kompetenz können
wir Effizienz, Kosteneinsparungen
und Sicherheit maximieren“, weiß
Andreas Prielinger, Business Unit
Manager Fronius Perfect Charging.
Auf dieses Wissen und die Erfahrung
können auch Hersteller zurückgreifen.
„Unser Wissen und unsere
Erfahrung geben wir auch an
die Hersteller weiter, damit sie das
Maximum aus Fahrzeug oder Batterie
für den Intralogistik-Einsatz herausholen.
Nur wenn das Gesamtsystem
bestmöglich abgestimmt ist,
ist ein effizienter Betrieb möglich“,
ergänzt Prielinger. Ein zentrales
Thema auf der diesjährigen Logi-
MAT ist das effiziente und sichere
Laden von Lithium-Ionen-Batterien.
„Wir freuen uns auf spannende
Diskussionen. Dabei wird es auch
um aktuelle Trends, technologische
Weiterentwicklungen, Mehrwert
durch Digitalisierung sowie neue
Kommunikationswege wie OPC-
UA gehen“, erklärt Prielinger.
Mehr unter:
www.fronius.com/intralogistik
22 01/25
LOGIMAT
Machine Learning-Anwendung
RFID Konsortium, Systemintegrator für fehlerfreie Logistikprozesse, zeigt auf
der LogiMAT 2025 in Halle 4 / Stand 4D09 sein neuartiges Warenausgangstor,
das Künstliche Intelligenz (KI) zur RFID-basierten Artikelerkennung nutzt.
Das RF KonSys KI-Gate steht im Mittelpunkt des Messeauftritts. Es ist bislang
die einzige im DACH-Markt erhältliche RFID-Torlösung, die Machine
Learning-Technologie einsetzt.
Sie bietet Anwendern in der
Logistik- und Fertigungsindustrie
viele Vorteile: Mittels
KI wird in Echtzeit differenziert,
ob ein Artikel physisch das Tor
passiert hat oder dahinter bereitgestellt
wurde. Selbst Artikel, die zum
Lesezeitpunkt beispielsweise auf
einem Gabelstapler am Gate vorbeifahren,
werden nicht versehentlich
erfasst. Streulesungen lassen
sich so vermieden. Zudem müssen
Artikel jetzt nicht mehr zeitaufwendig
eingemessen werden, um
ein exaktes Leseergebnis zu erhalten.
Dies ermöglicht, dass das Gate
schnell und flexibel an anderen
Verlade- und Lagerstandorten und
ohne eigene RFID-Expertise, aufgestellt
werden kann. Zu den Zielkunden
zählen Unternehmen mit
vielen Verladetoren sowie einem
hohen Artikelaufkommen in den
Bereitstellungs- und Verladezonen,
insbesondere mit Mischpaletten.
Auch für KEP-Dienstleister mit
internationaler Präsenz eignet sich
die Warenausgangslösung für eine
100-prozentige Verladekontrolle
aufgrund ihrer Remote-Inbetriebnahme.
Das RF KonSys KI-Gate ist
live auf dem Messestand zu sehen.
Darüber hinaus erfahren Interessierte
mehr über die neun RF KonSys
Module für Logistik- und Produktionsprozesse.
Sie eliminieren in allen
Phasen der Wertschöpfungskette
Fehler und senken Kosten.
Konsequente Weiterentwicklung
der Gate-Technologie
Seit vielen Jahren sind die klassischen
RFID-Warenein- und Warenausgangstore
des RFID Konsortiums
bei Großkunden in der
Logistik im Einsatz. Mit ihnen wird
geprüft, ob alle Artikel auf der Palette
korrekt und vollständig sind
und am vorgesehenen Verladetor
auf den richtigen LKW gehen. Ziel
ist es, teure Fehler im Warenausgang
zu vermeiden. Die konsequente
Weiterentwicklung dieser
automatisierten Qualitätssicherung
war, das Gate mit anonymisierten
Artikeldaten so zu trainieren, dass
auch komplexeste Lesungen im
Praxiseinsatz möglich sind. Dies
gilt besonders dort, wo viel Ware
in den Verladezonen bereitsteht.
Die Technologie wurde im Rahmen
eines gemeinsamen Forschungsprojektes
mit der BrAIniacs GmbH,
einem Spin-off von KI-Forschern
der Goethe Universität Frankfurt,
als Praxisanwendung entwickelt.
RFID Konsortium nimmt mit dem
KI-Gate in der Logistik eine Vorreiterrolle
als Innovationstreiber für
die digitale Transformation ein.
Funktionsweise des KI-Gates
Stapler-Querverkehr am Gate
oder die parallele Verladung an
zwei Nachbar-Gates sind in der
Realität herausfordernd. Schließlich
soll sichergestellt werden, dass
nicht die RFID-Tags des Nachbar-
Gates oder bereitgestellte Artikel
in der Verladezone miterfasst werden.
In der Praxis verhindert man
solche Streulesungen durch einen
anspruchsvollen Einmessungsvorgang.
Dabei wird berücksichtigt,
wie sich Transponder an den Produkten
in Bezug auf Abstand und
Streulesungen am Gate verhalten.
Das KI-trainierte Gate kann ohne
Einmessungsaufwand eigenständig
neue Artikel automatisiert klassifizieren.
Anwender können so flexibel
ihren Artikelstamm vergrößern
oder zusätzliche RFID-Tore installieren.
Machbarkeitstest
in drei Stunden
„Unternehmen wollen eine Garantie,
dass eine so innovative Warenausgangslösung
auch für sie funktioniert.
Wir bauen in nur drei Stunden
das KI-Gate auf und testen die Erfassung
für die gewünschten Artikel.
Der Effekt: Live sehen, dass
es funktioniert. Auf der LogiMAT
2025 können sich die Messebesucher
selbst ein Bild davon machen“,
sagt Dominik Steickert, Entwicklungsleiter
beim RFID Konsortium.
Messeangebot: 50% Rabatt
Ergänzend bietet RFID Konsortium
über einen Proof-of-Concept
(POC) eine risikofreie, kostengünstige
Machbarkeitsanalyse. Die
Ergebnisdaten wie ROI, Art und
Anzahl Transponder, Hardware
und Systemintegration geben dem
Anwender Sicherheit für seine Projektentscheidung.
Als limitiertes
Messeangebot können Interessierte
sich einen POC zum Vorzugspreis
mit 50 Prozent Rabatt sichern.
Mehr unter:
www.rfid-konsortium.de
01/25
23
LOGIMAT
EU-Verpackungsverordnung - Antworten
24 01/25
Lösungen für Anforderungen, die sich aus der neuen EU-Verordnung für
Verpackungen und Verpackungsabfall (PPWR) ergeben, stehen im Mittelpunkt
des HERMA Auftritts auf der Logimat. Denn erstmals nennt und formuliert
diese EU-Verordnung für die EU-Mitgliedsländer harte Reduzierungsziele für
Verpackungsabfall: Bis 2030 soll dessen Pro-Kopf-Aufkommen um fünf
Prozent sinken – im Vergleich zum Basisjahr 2018.
Entsprechend der zwischenzeitlich
erfolgten Steigerungen
muss derzeit jedoch
davon ausgegangen werden, dass
eine Reduzierung um 19 Prozent
notwendig sein wird. Die PPWR
zielt in erster Linie und direkt auf
Verpackungen und deren Nachhaltigkeit.
„Aber der E-Commerce
zum Beispiel gerät unabhängig
davon indirekt unter Handlungsdruck“,
betont Marcus Gablowski,
Chief Sustainability Officer
von HERMA. „Denn zum Verpackungsabfall
zählt in diesem Fall
aller Voraussicht nach auch das
Unterlagenmaterial für Versandetiketten.
Und wer es schafft, auf das
Unterlagenmaterial zu verzichten,
hat bereits einen riesigen Schritt getan,
um die Ziele der PPWR zu unterstützen.“
Mit dem HERMA In-
No-Liner Etikettenmaterial ist das
heute schon möglich. Es ist dafür
ausgelegt, auch die Leistungs- und
Geschwindigkeitsvorgaben von Logistikzentren
zu erfüllen. Da es zunächst
nicht-klebrig ist und der Kleber
erst im Moment des Spendens
aktiviert wird, vermeidet es zudem
manche Nachteile herkömmlicher
silikonisierter Linerless-Lösungen.
Mehrfach erhielt das InNo-Liner
Material bereits Verpackungspreise.
„Wir haben außerdem jetzt endlich
in ersten Ländern das Patent auf
diese Innovation erhalten“, sagt
Marcus Gablowski. „Zusätzlich zu
den bisher schon erzielten Erfolgen
gibt uns das die Sicherheit für die
nächste Stufe der Vermarktung. So
interessieren sich inzwischen auch
andere Anbieter von Kennzeichnungslösungen
für dieses einzigartige
Haftmaterial – das dürfte der
Nachfrage insgesamt einen deutlichen
Push geben.“
Welche Herausforderungen
Etiketten meistern können
Aber auch darüber hinaus zeigt
HERMA mit zahlreichen Etikettenlösungen,
wie sich die zentralen Herausforderungen
der PPWR erfüllen
lassen: Reduce, Reuse, Recycle und
Wer beim E-Commerce schon heute die Anforderungen der
neuen EU-Verpackungsverordnung unterstützen will, macht mit
HERMA InNo-Liner, also Etiketten ohne Unterlagenmaterial, einen
riesigen Schritt nach vorne: Abfall fällt dabei nicht an. /Bild: cybrain
Recover. Der Spezialist für Verpackungs-
und Produktkennzeichnung
bietet für alle vier Felder Lösungen.
Für den Aspekt „Reduce“ etwa
kommt die Thin Range zum Tragen.
Dazu zählen besonders leichtgewichtige
Etiketten, die nicht nur
Ressourcen, sondern auch Kosten
sparen. Eine Vielzahl an Papier- und
Folienetikettentypen decken die
gängigsten Kennzeichnungsanwendungen
ab. Für die Aspekte „Reuse“
und „Recycle“ präsentiert HERMA
zudem unter anderem neueste Washoff
Lösungen für Etiketten, z. B. für
immer wiederkehrende Kennzeichnung
von Mehrwegbehältern oder
für den Einsatz auf Plastikflaschen
und -behältern, aus denen wieder
sauberes Rezyklat gewonnen werden
soll. Verpackungsmaterialien
zumindest wieder einer sinnvollen
Verwendung zuzuführen („Recover“)
ist das Ziel von Kompostierbarkeit.
Dafür zeigt HERMA Etiketten,
die sowohl für die Garten- als
auch die industrielle Kompostierung
zertifiziert sind.
Für Live-Demos komplette
Etikettierstraße installiert
Ob kostengünstiger Einstieg in
führende Etikettiertechnologie, ob
einzigartige Etikettierer-Flexibilität
oder Print & Apply-Lösungen für
den harten Industrieeinsatz: Auf
der Logimat 2025 in Stuttgart zeigt
HERMA das gesamte Spektrum der
Möglichkeiten anhand einer eigens
für diesen Messeauftritt geschaffenen
Etikettierstraße. Mehr Leistung
zum kleinsten Preis – auf diesen
Punkt lässt sich der neue HER-
MA eco bringen, der erstmals auf einer
Logimat zu sehen sein wird. Für
vielfältige Standardanwendungen
vereint er außergewöhnliche Wirtschaftlichkeit
mit einer in diesem
Segment ungewöhnlich hochwertigen
Ausstattung. Selbst für einfache
Pharma- oder Healthcare-Anlagen
ist er gut gerüstet, nicht zuletzt,
weil der HERMA eco jetzt über eine
Masterencoder-Funktion verfügt.
Damit erfolgt stets die automatische
Synchronisierung zur Geschwindigkeit
des Transportbandes. Das sorgt
für Präzision, selbst bei der maximalen
Geschwindigkeit von bis zu 30
Metern pro Minute. Die Integration
des neuen HERMA eco in eine Verpackungsanlage
und damit in eine
übergeordnete Steuerung (SPS) ist
außerdem so weitreichend und komfortabel
wie nie zuvor im HERMA
Einstiegssegment. Zudem ist der
HERMA
eco updatefähig
über
eine USB-
Schnittstelle
das trägt
zur Investitionssicherheit
und
Zukunftsfähigkeit bei. Stecker und
Verbindungskabel des HERMA eco
entsprechen denen des leistungsstärkeren
HERMA 500. Wer beide Modelle
einsetzt, kann also den Lagerplatzbedarf
für Ersatzteile erheblich
reduzieren. Der HERMA 500 bleibt
allerdings unerreicht hinsichtlich
Performance, Bedienerfreundlichkeit
und vor allem Flexibilität. Jede
Geschwindigkeit, jede Einbausituation,
jede Etikettenbreite lässt sich
damit abdecken. Dabei sind Grundeinheit
und Benutzerführung immer
gleich. Diese Standardisierung bedeutet
stets optimale Verfügbarkeit,
kurze Lieferzeiten, gleichbleibende
Integrationsprozesse, höchste Zuverlässigkeit
und damit auch äußerst
zufriedene Anwender. Speziell
für Logistikanwendungen kann er
nachträglich für den Druck von variablen
Daten problemlos mit einem
gängigen Thermotransferdrucker
ausgerüstet werden. Wer in dauerhaft
hartem Industrieeinsatz sicher
Etiketten drucken und präzise spenden
muss, für den sind zudem die
HERMA Druck & Etikettiersysteme
PA4 und PA6 ideal geeignet. Die dabei
eingesetzten Komponenten wie
Druckwerk, Spendeeinheit und Winder
lassen sich in beliebiger Ausrichtung
positionieren und bieten viele
Möglichkeiten der Integration in
bestehende Produktionslinien. Die
bewährten Standardkomponenten
des modularen HERMA Systems,
die auch in Highperformance-Etikettieranlagen
eingesetzt werden,
garantieren ein zuverlässiges Applizieren
der Etiketten und bei Bedarf
einen unkomplizierten Umbau, ohne
das eine Neuinvestition fällig wird.
Die Übergabe der Etiketten erfolgt
wahlweise mit Saugstempel, kontaktlos
mit Saug-/ Blaskopf oder mit
Ablösekante und Andrückrolle. Eine
Stirnseitenübergabe ist ebenfalls
möglich.
Mehr unter:
www.herma-etikettierer.at
oder während der LogiMAT:
Halle - 2, Stand - 2D18
Erstmals auf einer
Logimat live zu erleben:
Der HERMA eco eröffnet
neue Optionen bei Standardanwendungen
– dank
ausgeprägter Wirtschaftlichkeit,
hochwertiger
Ausstattung und hoher
Verarbeitungsqualität.
Foto: Herma
LOGIMAT
Jubiläum - 125 Jahre
Swisslog, das in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiert, wird auf der
LogiMAT 2025, die vom 11. bis 13. März auf dem Stuttgarter Messegelände
stattfindet, erneut sein Engagement für die menschliche Seite der Automatisierung
(The Human Side of Automation) zeigen und Technologien
vorstellen, die seine Kunden in jeder Phase der Lieferkette unterstützen.
Swisslog-Lösungen gehen
über die Automatisierung
hinaus. Der Erfolg eines jeden
Projekts – und jeder Beziehung
– hängt von den Menschen ab. Die
Mitarbeiter von Swisslog bilden
sinnvolle Partnerschaften mit unseren
Kunden und arbeiten Seite
an Seite mit ihnen, als eine Erweiterung
ihres Teams, um den Erfolg
zu gewährleisten“, sagte Giulia Colombi,
Head of EMEA bei Swisslog.
„Dieser Ansatz, bei dem der
Mensch im Mittelpunkt steht, führt
zu kontinuierlicher Innovation und
lebenslangem Wert.“
„
LogiMAT
„Wir freuen uns, auch 2025 wieder
an der LogiMAT teilzunehmen.
Diese hoch angesehene Veranstaltung
bietet uns eine einzigartige
Plattform, um unsere zukunftsweisenden
Lösungen zu präsentieren
und zu zeigen, wie wir Effizienz
und Leistung in der Intralogistik
vorantreiben.“
Auch im Jubiläumsjahr auf der LogiMAT vertreten
Modernisierung
ohne Ausfallzeiten
Die Teilnehmer der LogiMAT
2025 haben die Möglichkeit zu erfahren,
wie Swisslogs Logistiktechnologien
der nächsten Generation
ihre Unternehmensabläufe transformieren
können. Das Unternehmen
wird Lösungen vorstellen, die
Unternehmen dabei helfen, sich anzupassen
und in vier Schlüsselsegmenten
erfolgreich zu sein: Food &
Beverage, Lebensmitteleinzelhandel,
Bekleidung & Textil und allgemeine
Handelswaren. Wenn es um
die Modernisierung und Migration
in diesen Bereichen geht, helfen
die massgeschneiderten Lösungen
und die fachkundige Beratung von
Swisslog, die Erweiterung und Modernisierung
von Anlagen ohne ungeplante
Ausfallzeiten zu ermöglichen.
Einige der Highlights, die am
Stand in Halle 1 auf der LogiMAT
ausgestellt werden, unterstützen
diese Bemühungen:
• AutoStore Multi-Temperature
Solution, ein einzigartiges System
für alle Arten von Produkten,
einschließlich Trocken-, Kühl- und
Tiefkühlwaren. Es ermöglicht eine
beträchtliche Erhöhung der Lagerkapazität
in bestehender Gebäude
und macht zusätzliche Immobilieninvestitionen
überflüssig.
• CycloneCarrier ist eine Shuttle-
Lösung für die schnelle und effiziente
Ein- und Auslagerung von
leichten Gütern. Das System kann
verschiedene Kartons, Trays und
Behälter handhaben und erreicht
bis zu 2.000 Ein- und Ausschleusungen
pro Gang und Stunde. CycloneCarrier
fügt sich nahtlos in
logistische Prozesse ein und dient
als Zuführsystem für die Ware-zur-
Person-Kommissionierung oder als
Puffersystem für die Auftragskonsolidierung.
Optimiert für standardisierte
Lösungen, erhöht es die
Systemverfügbarkeit und reduziert
die Betriebskosten.
• AutoStore-Demonstration, zusammen
mit den neuesten Portfolio-Ergänzungen
im Bereich der autonomen
mobilen Robotertechnologie
(AMR). Das AMR-Portfolio
von Swisslog umfasst vielseitige
Lösungen für verschiedene Anwendungsfälle,
von der Regal-zu-
Person-Auftragsabwicklung bis hin
zum horizontalen Palettentransport,
einschließlich des jüngsten Neuzugangs:
dem 1,5 Tonnen-AMR-Palettenfördersystem.
• Immersives 3D-Erlebnis. Es wird
die Besucher auf eine Reise durch
das Produktportfolio von Swisslog
mitnehmen und 125 Jahre Branchenerfahrung
aufzeigen.
Fotos: Swisslog
• SynQ-Softwaredemonstration,
die die Lagerverwaltung, den Materialfluss
und die Automatisierungssteuerung
in einer einzigen, modularen
Plattform integriert.
• Integration von SAP Extended
Warehouse Management (EWM),
die eine reibungslose End-to-End-
Konnektivität für SAP-Kunden gewährleistet.
Präsentationen
Ergänzend finden an allen drei
Messetagen am Swisslog-Stand
interessante Präsentationen zu aktuellen
Themen der Software-Integration
und des Kundenservices
statt. Zudem wird auch ein Swisslog-Kunde
aus dem Speisen- und
Getränkebereich am Stand über die
Modernisierung sprechen. Darüber
hinaus wird Swisslog an folgenden
Veranstaltungen teilnehmen:
• „Revolutionizing Food Logistics:
Cutting-Edge Automated Solutions
Across Temperature Zones“ (Revolutionierung
der Lebensmittellogistik:
Hochmoderne automatisierte
Lösungen für alle Temperaturzonen)
mit dem Swisslog-Kunden La
Réserve des Saveurs zum Thema
AutoStore am Mittwoch, den 12.
März um 13 Uhr im Forum Nord,
Halle 7, Stand 7C65.
• „LogiMAT-Gipfeltreffen 2025:
Focus on Intralogistics“ mit Swisslog
CEO Jens Schmale am Mittwoch,
den 12. März um 16 Uhr im
Atrium, Eingang Ost.
Party
Swisslog wird am Mittwoch, den
12. März um 17.00 Uhr eine Party
am Messestand veranstalten, um
sein 125-jähriges Bestehen in der
Branche zu feiern. Darüber hinaus
haben die Besucher die Möglichkeit,
KUKA, die Muttergesellschaft
von Swisslog, zu besuchen, die in
Halle 8, Stand 8A51, Technologien
im Bereich der mobilen Robotik
ausstellt.
Mehr unter:
www.swisslog.com/logimat2025
oder am Stand 1B41 in Halle 1.
01/25
25
LOGIMAT
Toyota präsentiert zukunftsweisende Lösu
Toyota Material Handling präsentiert vom 11. bis 13. März 2025 auf der
LogiMAT in Halle 10 eine breite Palette neuer Produkte, von Flurförderzeugen
über automatisierte Systeme bis hin zu innovativen Technologien. Unter dem
Motto „We deliver for you“ setzt das Unternehmen auf zukunftsorientierte
Lösungen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung in den Mittelpunkt
stellen.
Zu den Highlights des
Gesamtlösungsanbieters
zählen zahlreiche innovative
Produkte und zukunftsweisende
Technologien, die
speziell auf die Anforderungen
moderner Lagerlogistik ausgerichtet
sind. So präsentiert
Weltmarktführer Toyota Material
Handling in den Kategorien
Gabelstapler und Lagertechnik
mehrere Geräte mit besonderem
Fokus auf Energieeffizienz, Ergonomie
und Sicherheit. Ergänzend
dazu werden fortschrittliche
Automatisierungslösungen
wie das Shuttle-Regalsystem
und die neuen Swarm Automation-Angebote
präsentiert. Diese
ermöglichen Unternehmen
einen vereinfachten Einstieg in
die Automatisierung sowie die
Steigerung der Lagerdichte um
bis zu 80 Prozent.
Kundenorientierung
als Leitprinzip
Mit dem Motto „We deliver for
you“ unterstreicht Toyota Material
Handling seine Kernphilosophie,
den Kunden in den Mittelpunkt
zu stellen. Es reflektiert
die Verpflichtung des Unternehmens,
innovative, effiziente und
maßgeschneiderte Lösungen
zu entwickeln, die direkt auf
die Bedürfnisse und Herausforderungen
der Kunden in der
Intralogistik eingehen. Dieses
Motto basiert auf den Prinzipien
des Toyota Produktionssystems
(TPS) und der Tradition, stets
an den Anforderungen und
Möglichkeiten der Kunden auszurichten.
Historisch betrachtet,
wurde diese Ausrichtung von
Unternehmensgründern wie Sakichi
Toyoda und Taiichi Ohno
geprägt. Beide legten großen
Wert darauf, durch Kundenzentrierung
Innovationen voranzutreiben.
Das Motto bringt
diese Philosophie in die Neuzeit
und zeigt, dass Toyota Material
Handling als Partner der Intralogistikbranche
einen direkten
Beitrag zu Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit
seiner Kunden
leistet.
Fokus auf Digitalisierung
und Nachhaltigkeit
Toyota unterstützt Kunden aktiv
bei der Umstellung auf energieeffiziente
Technologien wie
Lithium-Ionen-Batterien und
Wasserstoff-Brennstoffzellen.
Zudem treibt das Unternehmen
die Digitalisierung durch das
Flottenmanagementsystem Toyota
I_Site voran, welche die
Transparenz, Effizienz und Sicherheit
im Lager deutlich verbessern.
„The Lab“ – Ein
Blick in die Zukunft
Ein besonderes Highlight auf dem
Messestand ist „The Lab“, ein exklusiver
Innovationsbereich, in
dem Besucher die neuesten Technologien
erleben können. Darunter
autonome Fahrzeuge, Drohnen und
KI-gestützte Systeme. Mit strategischen
Partnerschaften, wie der
Beteiligung an dem Robotik- und
KI-Unternehmen Gideon, stärkt
Toyota seine Innovationskraft und
entwickelt Lösungen, die Logistikprozesse
nachhaltig optimieren.
Expertenvorträge und
strategische Einblicke
Zudem bietet der Gesamtlösungsanbieter
im Rahmen des LogiMAT-
Expert-Forums Vorträge zu zentralen
Themen der Intralogistik direkt
am Toyota-Stand an. Im Fokus dabei
gleich zwei Trend-Themen:
q Automation: Mattias Allring,
Director Automation Product
Management, erläutert am
11. März 2025 neue
Entwicklungen in der
Automatisierung.
q Strategische Innovationen:
Hans Larsson, Director Strategic
Innovation, stellt am 12. März
2025 das Konzept
„Logiconomi Connections“
vor, das frisches Denken und
Kreativität in die Branche
bringen soll.
Mit Swarm Automation Storage
maximieren Anwender die
Nutzung wertvollen
Lagerplatzes
26
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ngen für die moderne Intralogistik
Die Toyota Material Handling Produktpalette umfasst Gabelstapler und Lagertechnikgeräte wie
Handhubwagen, Elektro-Niederhubwagen, Elektro-Hochhubwagen, Kommissionierer, Schubmaststapler,
Schmalgangstapler, Schlepper, Elektro-Gabelstapler und verbrennungsmotorische Gabelstapler.
Die Fahrzeuge eignen sich für nahezu alle Einsatzbereiche und Arbeitsumgebungen wie Kühlhaus,
Produktion, Außeneinsatz, ruhige Umgebungen und Handel & Lager.
Fotos: Toyota Material Handling Austria
Starke Partnerschaften
innerhalb der Toyota
Automated Logistics Goup
Mit Vanderlande und viastore bietet
die Toyota Automated Logistics
Nachhaltigkeit als
Unternehmensfokus
Als weltweit führender Anbieter
von Intralogistiklösungen setzt
Toyota Maßstäbe in der Nachhaltigkeit.
Über 90 Prozent der ausgelieferten
Flurförderzeuge sind
elektrisch betrieben, mit wachsendem
Anteil an Lithium-Ionenund
Brennstoffzellen-Technologien.
Die Nachhaltigkeitsleistungen
wurden von EcoVadis mit der Platin-Medaille
ausgezeichnet, was
Toyota in die Top 1 Prozent der
100.000 weltweit analysierten Unternehmen
hebt.
Mehr: www.toyota-forklifts.at
Group (TALG) ein umfassendes
Portfolio an schlüsselfertigen, integrierten
Automatisierungslösungen.
Besucher können sich in Halle 10,
Stand H48, direkt neben dem Toyota-Stand
über das vereinte Knowhow
dieser Marken informieren.
VIELFACH
AUSGEZEICHNET
Gewinner Staatspreis
Smart Packaging 2022
www.pawel.at / Tel .: +43 1 602 13 22
Wien I Graz I Skycov (SK) I Szentgotthard (HU)
01/25
27
LEBENSMITTELVERPACKUNG
Back- und Süßwaren:
Neue Schlauchbeutelmaschinen
Mit der Baureihe HPS integriert
SACMI weitere
horizontale Schlauchbeutelmaschinen
in das Portfolio.
Die Modelle HPS 20 und HPS 50
decken nun auch Anwendungen im
niedrigen und mittleren Leistungsbereich
ab. Produkte wie hochwertige
Confiserie-Backwaren oder
Dominosteine in Trays lassen sich
damit optimal verpacken. Hersteller
erhalten durch die vollelektronisch
gesteuerten Maschinen mit Servo-
Antrieb große Flexibilität. Es können
Flachbeutel, Seitenfaltenbeutel
sowie Beutel mit Offset-Siegelung
produziert werden und ebenso ist die
Verarbeitung papierbasierter Folien
problemlos möglich. Die Schlauchbeutelmaschinen
HPS können in
Linie oder „stand alone“ installiert
werden. Schon bald soll die Reihe
HPS um eine dritte neuentwickelte
Schlauchbeutelmaschine
werden.
ergänzt
Übernahme von Pack Süd
Darüber hinaus schließt SACMI
durch die Übernahme von Pack Sud
Fotos: (© SACMI Packaging & Chocolate
Die vertikale Schlauchbeutelmaschine
VPS 40C bietet
Hochleistung bei der Verpackung
vieler Back- und Süßwaren.
SACMI Packaging & Chocolate bietet je eine neue Serie horizontaler und
vertikaler Schlauchbeutelmaschinen an. Die Systeme sind prädestiniert für die
vollautomatische Verpackung von Back- und Süßwaren. Möglich wurde die
Sortimentserweiterung durch die Akquisition des italienischen Maschinenbauers
Pack Sud, eines führenden Anbieters von Verpackungstechnologie für
Bäckereiprodukte.
eine Lücke im Sortiment der vertikalen
Schlauchbeutelmaschinen.
Die Serie VPS bietet mit den kontinuierlich
laufenden Modellen VPS
25C und VPS 40C Hochleistung
bei der Verpackung von beispielsweise
tiefgekühlten Brötchen. Mit
den kompakten Maschinen kann die
Industrie flexibel Flachbeutel (auch
mit Euro-Loch) oder Standbodenbeutel
(auch mit Verschlussclip)
fertigen. Für niedrigere Leistungsanforderungen
stehen außerdem intermittierend
laufende Schlauchbeutelmaschinen
zur Verfügung.
Weitere Modelle kommen
„Unsere neuen Schlauchbeutelmaschinen
der Serien HPS und VPS
erfüllen Kundenanforderungen. Wir
Die horizontale Schlauchbeutelmaschine HPS 50 eignet sich
unter anderem für die Verpackung hochwertiger Backwaren.
werden schon bald ein weiteres, neu
entwickeltes Modell auf den Markt
bringen“, sagt Herbert Hahnenkamp,
General Manager SACMI Packaging
& Chocolate.
SACMI Packaging & Chocolate
SACMI Packaging & Chocolate
S.p.A. ist eine 2018 gegründete
Business Unit der SACMI-Group
mit Hauptsitz im norditalienischen
Imola. Unter den Marken Carle &
Montanari (Schokoladenherstellung)
sowie OPM (Verpackung) bietet
SACMI Packaging & Chocolate
als einziges Unternehmen weltweit
Maschinen und komplette Linien für
den gesamten Prozess von der Kakaorohmasse
bis zur Endverpackung.
Das Sortiment beinhaltet Maschinen
zum Mischen, Raffinieren, Conchieren,
Temperieren, Formen sowie
Einwickeln und Verpacken jeder
Art von schokoladenbasierten Produkten.
Auch Schlauchbeutelmaschinen,
Flow-Packaging und Lösungen
für die Sekundärverpackung
gehören zum Portfolio.
Mehr unter: www.sacmi.com
Der neue Verpackungspodcast:
Harrys und Gernots Packstube
auf und !
Wir freuen uns über zahlreiche Besucher - und natürlich auch über Kommentare und Abos.
Unter allen Kommentaren mit Sektglas verlosen wir gerne eine Flasche Sparkling!
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)
28
01/25
START UP
Innovativ: bringbag® Flaschensammler
Ein Wiener Startup bringt Ordnung ins PET-Flaschen-Chaos! Seit der Einführung
des neuen Pfandsystems für Einweg-Getränkeverpackungen stehen viele
Konsumenten und Konsumentinnen vor der Frage: Wohin mit den gesammelten
PET-Flaschen und wie bringe man diese unbeschädigt zu den Rücknahmestellen?
Eine nachhaltige und umweltfreundliche Lösung „Made in Austria“ verspricht
der bringbag® Flaschensammler aus Karton, der das PET-Flaschenchaos in
Haushalten beseitigt und den Rückgabeprozess enorm vereinfacht.
Der wiederverwertbare Flaschensammler
kann zudem
bedruckt und -ähnlich wie
eine Einkaufstasche -als Werbemittel
verwendet werden.
Herausforderung für Haushalte
Seit Jahresbeginn wird in Österreich
ein Pfand von 25 Cent aufEinwegverpackungen
wie PET-Flaschen
erhoben. Diese Neuerung stellt
viele Haushalte vor die Herausforderung,
PET-Flaschen ordnungsgemäß
zu sammeln und unbeschädigt
zu den Sammelstellen zu bringen.
Hier setzt der bringbag® Flaschensammler
an. Die Idee: Statt die PET-
Flaschen in Kartons zu stapeln oder
in Plastiksäcken zu horten, werden
diese platzsparend im bringbag®-
Flaschensammler verwahrt. Mit seiner
optimierten Kapazität für bis zu
28 PET-Flaschen übertrifft das neue
System viele herkömmliche Sammelbehälter.
Im Gegensatz zu einfachen
Säcken oder Kisten bewahrt
der bringbag® Flaschensammler
die Form der Flaschen, was für die
Erkennung durch die Rücknahmeautomaten
entscheidend ist. Leicht
und stabil konzipiert, erleichtert er
dem urbanen Publikum ohne Auto
den platzsparenden und bequemen
Transport zur Sammelstelle.
Einfache und effiziente Lösung
„Mit dem bringbag® Flaschensammler
bieten wir eine einfache
und effiziente Lösung für das neue
Pfandsystem und stellen sicher, dass
jede Flasche problemlos zurückgegeben
werden kann und der Pfandbetrag
erstattet wird“, erklärt Gernot
Glasl , Gründer der 0916 Werbeagentur
und Erfinder des patentierten
und gebrauchsmustergeschützten
bringbag® Flaschensammlers..
Platzsparend, leicht
und wiederverwertbar
Der bringbag® Flaschensammler
hebt sich durch mehrere innovative
Merkmale von herkömmlichen
Sammelmethoden ab. Als platzsparende
Lösung bietet der bringbag®
Fotos: 0916 Werbeagentur
Flaschensammler eine effiziente
Möglichkeit, PET-Flaschen auch
in kleineren Wohnungen ordentlich
zu sammeln. Seine Wiederverwendbarkeit
als langlebige Sammellösung
trägt zusätzlich zur Abfallvermeidung
bei. Die Flaschen
werden von der Konstruktion am
Flaschenhals gehalten, wodurch alle
gängigen PET-Flaschen von 0,5
bis 2 Liter gesammelt werden können.
Nicht zuletzt unterstützt das
umweltfreundliche Karton-Design
Made in Austria lokale Produktionskreisläufe
und minimiert Transportwege.
„Unser Ziel ist es, den Österreicherinnen
und Österreichern den
Übergang zum neuen Pfandsystem
so einfach wie möglich zu machen“,
fährt Glasl fort. „Der bringbag®
Flaschensammler ist nicht
nur werden können. Nicht zuletzt
unterstützt das umweltfreundliche
Karton-Design Made in Austria lokale
Produktionskreisläufe und minimiert
Transportwege. „Unser Ziel
ist es, den Österreicherinnen und
Österreichern den Übergang zum
neuen Pfandsystem so einfach wie
möglich zu machen“, fährt Glasl
fort. „Der bringbag® Flaschensammler
ist nicht nur praktisch, sondern
auch ein Beitrag zum Umweltschutz.
Jede zurückgegebene Flasche
ist ein Schritt in Richtung einer
nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.“
Aganturgründer Gernot Glasl
1,6 Milliarden PET-Flaschen
Die Einführung des bringbag®
Flaschensammlers kommt zu einem
idealen Zeitpunkt. Jährlich werden
in Österreich rund 1,6 Milliarden
PET-Flaschen in Verkehr gebracht.
Vor der Einführung des Pfandsystems
landeten viele dieser Flaschen
im Restmüll oder in der Umwelt.
Mit dem neuen System soll eine
60
Sammelquote von 90 Prozent erreicht
werden, was etwa 1,44 Milliarden
recycelten PET-Flaschen pro
Jahr entspricht.
Individuell
gestaltbares Werbemittel
Der bringbag® Flaschensammler
ist nicht nur eine praktische Lösung
zum Sammeln von PETFlaschen,
sondern bietet auch ein großes Potenzial
als innovatives Werbemittel.
Ähnlich wie bei Einkaufstaschen
kann der Flaschensammler individuell
bedruckt werden, Unternehmen
können ihre Logos, Slogans
oder Designs auf dem stabilen und
leichten Flaschensammler platzieren,
wodurch er zu einem alltäglichen
Begleiter mit Werbewirkung wird,
das Markenimage stärkt, und auch
das Umweltbewusstsein der Kunden
fördert.
Mehr unter: www.bringbag.at
01/25
29
Innovation trifft Inspiration
Die IFFA rückt vom 3. bis 8. Mai 2025 zentrale Zukunftsthemen der Fleischund
Proteinwirtschaft in den Fokus. Unter dem Motto „Rethinking Meat and
Proteins“ präsentiert die internationale Leitmesse ein umfassendes Bild der
Wertschöpfungskette – vom Processing über Verpackung und innovative Zutaten
bis hin zu den neuesten Trends am Point of Sale. Die Messehallen sind bereits
gut gebucht und die Marktführer haben ihre Teilnahme erklärt. Die Schwerpunktthemen
2025 sind maximale Performance, Wertschöpfung aus Daten,
Nachhaltigkeit in der Praxis sowie neue Produktwelten.
Als wichtigste Plattform der
Branche versammelt die IF-
FA – Technology for Meat
and Alternative Proteins – vom
3. bis 8. Mai 2025 Marktteilnehmer
aus aller Welt und bildet den
gesamten Produktionsprozess ab.
Die Messe Frankfurt erwartet rund
1.000 Aussteller, die ihre Technologien,
Maschinen und Lösungen
auf 116.000 Quadratmetern Bruttofläche
in den Hallen 8, 9, 11 und 12
präsentieren werden. Marktführende
Unternehmen sind ebenso präsent
wie kleine, spezialisierte Firmen und
Startups. Sie kommen aus rund 50
verschiedenen Ländern. Neben den
zahlreichen Unternehmen aus ganz
Europa gibt es beispielsweise auch
große Beteiligungen aus den USA,
Brasilien und China.
Hallengliederung
Mit einer neuen Hallengliederung
wird nicht nur die Vielfalt der Technologien
gezeigt, sondern auch die
Verbindung zwischen den einzelnen
Prozessstufen gestärkt. Erstmals
werden die IFFA Worlds eingeführt.
Diese thematisch strukturierten Bereiche
bündeln die Angebote der
verschiedenen Produktgruppen und
schaffen Orientierung im Messespektrum.
Sie heißen:
qWorld of Processing:
Lösungen für die sichere und
effiziente Verarbeitung von
Fleisch und Proteinen.
qWorld of Packaging:
Innovative Konzepte, um
Lebensmittel zu schützen, zu
erhalten und zu präsentieren.
qWorld of Ingredients:
Essenzielle Grundlagen für
Geschmack, Struktur und
Qualität.
qWorld of New Proteins:
Technik, Zutaten und Forschung
für alle Arten von
Fleischalternativen.
qWorld of Skills and Sales:
Wissen und Fertigkeiten für
erstklassiges Handwerk
und begeisterte Kunden.
Lietmesse der Branche
Die IFFA ist die Leitmesse ihrer
Branche und hat eine außerordentlich
hohe Internationalität. 71 Prozent
der Teilnehmenden kommen
von außerhalb Deutschlands, aus
rund 150 Ländern. Zu den Top-Besucherländern
gehören die Niederlande,
Italien, Spanien, Polen, die
USA, Brasilien, Österreich, Großbritannien
und die Schweiz. Die
Fachbesucher*innen kommen aus
der proteinverarbeitenden Industrie,
dem Fleischerhandwerk, dem Lebensmittelhandel,
der Gastronomie
und vielfältigen Zulieferindustrien.
Messen führen zusammen
Wolfgang Marzin, Vorsitzender
der Geschäftsführung der Messe
Frankfurt: „Messen führen Branchen
zusammen, und die IFFA 2025
wird dies eindrucksvoll unter Beweis
stellen. Die Resonanz seitens
der Aussteller ist beeindruckend
und wir können uns auf zahlreiche
Neuerungen für die Fleisch- und
Proteinwirtschaft freuen. Die Unternehmen
zeigen Lösungen für
jede Betriebsgröße, jede Proteinquelle
und jede Weltregion. Darüber
hinaus schafft die IFFA eine
Gelegenheit, sich persönlich auszutauschen,
Netzwerke zu knüpfen
und sich neues Wissen anzueignen.
Sie ist das Branchenevent des Jahres
2025.“
Internationale Branche
trifft sich wider
in Frankfurt
während der IFFA
(3. - 8. Mai 2025)
Bild: Messe Frankfurt GmbH
Die Branche trifft sich,
um Zukunft zu gestalten.
Der globale Handel mit Maschinen
zur Fleischverarbeitung wächst
seit Jahren stetig und erreichte 2023
mit nahezu 2,7 Milliarden Euro einen
neuen Rekord. Auch für 2024
erwartet der VDMA Fachverband
Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen
(NuV) eine
weltweit ungebrochene Nachfrage
nach sicheren und leistungsstarken
Maschinen – ein vielversprechender
Ausblick für eine erfolgreiche IFFA.
Herausforderungen
Doch die Branche steht auch vor
Herausforderungen: Schwankungen
in der Weltwirtschaft, steigende
Kosten für Energie, Löhne und
Rohstoffe sowie der Mangel an
Fachkräften setzen Unternehmen
zunehmend unter Druck. Richard
Clemens, Geschäftsführer des VD-
MA NuV und einer der fachlichen
Träger der IFFA, führt aus: „Die IF-
FA ist für die Hersteller von Prozessund
Verpackungstechnik für Fleisch
und alternative Proteine die weltweit
wichtigste Messe. Sie ist klar an den
Bedürfnissen des sich stetig wandelnden
und wachsenden Marktes
ausgerichtet und bietet den Experten
aus aller Welt die komplette Bandbreite
innovativer Technologien für
die Umsetzung einer Vielzahl von
Produktideen. Die IFFA bietet klare
Orientierung, greift alle branchenspezifischen
Themen auf und gestaltet
damit Zukunft für Unternehmen.“
Handwerk
Die IFFA ist auch ein bedeutender
Treffpunkt für das Fleischerhandwerk.
Sie bietet den Betrieben die
Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen
zu informieren und
fundiert Investitionen zu planen.
Der Fachkräftemangel treibt viele
Unternehmen dazu, stärker auf
automatisierte Lösungen zu setzen.
Herbert Dohrmann, Präsident
des Deutschen Fleischer-Verbands,
betont: „Die IFFA ist für das Fleischerhandwerk
von zentraler Bedeutung.
Angesichts der Herausforderungen
durch Nachhaltigkeitsaspekte,
veränderte Verzehrgewohnheiten,
Fachkräftemangel und
technologische Entwicklungen ist
es entscheidend, dass wir in unsere
Fleischereien und Verkaufsstätten
investieren, um uns eine gute Zukunft
zu schaffen. Auf der Weltleitmesse
der Fleischwirtschaft finden
wir nicht nur Lösungen für aktuelle
Fragestellungen, sondern auch Inspiration
für innovative Ansätze in
Produktion und Verkauf. Die Messe
ist ein Ort des Austauschs, der
Vernetzung und des gemeinsamen
Erlebens unter Kolleginnen und
Kollegen.“
Die Top-Themen 2025
Die IFFA ist der Ort, um Projekte
zu planen, Lösungen zu diskutieren
und Impulse für die nächsten Jahre
zu geben. Im Fokus des Angebots
und des fachlichen Rahmenprogramms
stehen die Themen „Maximale
Performance“, „Wertschöpfung
aus Daten“, „Nachhaltigkeit
in der Praxis“ und „Grenzenlose
Produktvielfalt“. Weitere Highlights
im Rahmenprogramm sind die Qualitätswettbewerbe
des Deutschen
Fleischer-Verbands, der traditionelle
Handwerkskunst in Vollendung präsentiert,
die Gala zur Kür des „Fleischer
des Jahres 2025“ und die Verleihung
des „New Meat Award“
Mehr unter: www.iffa.de
30 01/25
Einzigartige Verpackungskonzepte
Vom hochautomatisierten Linienkonzept für Snacks und Convenience-Produkte
bis zum effizienten Automatisierungskonzept für Frischfleisch-Anwendungen
– Weber (in Österreich auch durch die Firma Gramiller vertreten) präsentiert auf
der IFFA einmal mehr das vielseitige, hauseigene Lösungsportfolio. Hier ein
erster Blick Richtung dem Messehighlight im Mai.
Als Marktführer für Komplettlinien
im Bereich
Slicing-Anwendungen ist
Weber bekannt für seine holistischen
Verarbeitungs- und Verpackungskonzepte.
Dass das breite Lösungsund
Serviceportfolio jedoch weit
mehr zu bieten hat und Weber Kunden
ebendieses „Mehr“ in vielerlei
Hinsicht von Weber als Systemanbieter
und Partner erwarten dürfen,
können Besucher während der IFFA
in Halle 12.1 Stand A01 erleben.
Neben einer effizienten und gleichzeitig
leistungsstarken Komplettlinie
für Kaliberware wie Brühwurst,
Salami und Kochschinken erwartet
die Fachbesucher eine Linie für die
Verarbeitung und Verpackung von
Rohschinken in einem spannenden
Packungskonzept. Eines der Highlights
auf dem Weber Messestand
ist ein Linienkonzept zur Herstellung
von Snack Packungen mit Käseherzen,
Minisalamischeiben und
Oliven in Olivenöl. Herzstück dieser
kreativen Verarbeitungslösung
ist das Weber weSHUTTLE Transportsystem.
Ausgezeichnet durch
maximale Flexibilität was Anwendungsvielfalt
und räumliche Gestaltungsmöglichkeiten
betrifft, lassen
sich Linienkonzepte rund um das
weSHUTTLE präzise auf kundenspezifische
Rezepte auslegen. Wo
anderen Systemen Grenzen gesetzt
sind, ermöglicht diese einzigartige
Automatisierungslösung die Umsetzung
von Anwendungen und Anforderungen,
die sonst nicht realisiert
werden könnten – ein echter Gamechanger.
Von wePRESS bis wePACK
Präzises Portionieren und Verpacken
von Frischfleisch in hohen
Leistungsbereichen stellt eine besonders
anspruchsvolle Herausforderung
dar. Auf der IFFA zeigt
Weber eine Lösung, die diese Herausforderung
mit Bravour meistert.
Möglich machen das leistungsstarke
Weber Komponenten von
der wePRESS Formpresse bis hin
zur wePACK Tiefziehverpackungsmaschine.
Mit der hochautomati-
Foto: Weber
sierten Lösung lassen sich maximale
Ausbringungsmengen von
Frischfleisch-Anwendungen wie
Minutensteaks oder Shabu Shabu
gewichtsgenau realisieren – und
das auf einer gleichzeitig besonders
kompakten Aufstellfläche.
Vernetzung
Um das gesamte Potenzial erstklassiger
Technik auszuschöpfen
und damit die Gesamtanlageneffektivität
sowie Linienverfügbarkeit zu
steigern und gleichzeitig Betriebskosten
zu senken, bedarf es zusätzlich
einer intelligenten Vernetzung
aller Linienmodule sowie der Erfassung
und Zusammenführung
aller relevanten Daten. Daher wird
ein besonderer Fokus ebenfalls auf
der Digitalisierung der Lebensmittelproduktion
mithilfe der vielfältigen
digitalen Weber Produkte und
Services liegen.
Kinner Team
Auch das Weber Skinner Team
hat auf der IFFA viele Neuheiten in
einem markgerecht überarbeiteten
Portfolio für Handwerk, Mittelstand
und Industrie im Gepäck. Insbesondere
in den Bereichen Sicherheit
und Hygiene haben die vielfältigen
Lösungen für die Fleischbearbeitung
ein Upgrade erfahren. Die
Besucher erwartet beispielsweise
der neue Industrie-Bandentschwarter
ASB 560, welcher dank der
einzigartigen Weber-Anschnittautomatik
mit bester Produktausbeute
und minimierte Nachbearbeitung
überzeugt.
Persönliche Beratung
Neben technischen Lösungen unterstützt
das Weber Skinner Team
Kunden außerdem mit ihrer einzig-
artigen Expertise in den Bereichen
persönliche Beratung, individuelle
Bedarfsanalyse und kompetenter
Service mit schneller Ersatzteilverfügbarkeit.
Denn seit mehr als
vierzig Jahren ist Weber der absolute
Spezialist, wenn es um das Entschwarten,
Entvliesen und Entfetten
von Rotfleisch und Geflügel sowie
das eindimensionale Schneiden von
Fleischplatten und -scheiben geht.
Mehr während der IFFA
vom 03. bis 08. 05. 25
in Frankfurt oder vorab unter
www.weberweb.com
oder beim österreichischen Partner
www.gramiller.at
01/25
31
UMWELT
Wir verkaufen Sicherheit
„Der Übergang von der lösungsmittel- und ölbasierten zur naturbasierten Chemie
ist wichtig, um eine Kreislaufwirtschaft mit Netto-CO 2 -Null-Emissionen zu
erreichen. Dieser Prozess findet bereits statt. Unsere Mission ist es, dies durch
alles, was wir tun, zu unterstützen.“ erklärt Timo Geiger, Mitgründer von
EVOPACK, an der sich die Ringmetall SE im Jänner mit 25,1 % beteiligt hat.
Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart, Deutschland, hat eine nachhaltige
Verpackungslösung insbesondere für den Einsatz in der Lack- und Farbenindustrie
entwickelt.
Die Firmengründer Florian
Ebinger, Ankita Subramanian
und Timo Geiger kommen
aus verschiedenen Bereichen.
So kommt Florian Ebinger aus der
Verpackungs- und Polymertechnik
mit Berufserfahrung in der Pharmaindustrie.
Er war für das Design und
die Industrialisierung hygienischer
Flüssigkeitsverpackungen für wasserbasierte
Systeme verantwortlich.
Ankith Subramanian kommt aus der
Luft- und Raumfahrt sowie Polymertechnik
und bringt Berufserfahrung
in der Flugzeug- und Schweißindustrie
mit. Er war verantwortlich
für das technische Design, die Produktentwicklung
und die Industrialisierung
komplexer Maschinen.
Timo Geiger bringt Berufserfahrung
aus der Farben- und Biozidindustrie
mit. Er war verantwortlich für
Forschung und Entwicklung, technischen
Vertrieb und technische
Infrastruktur in mikrobiologischen
Labors, Fertigung und Logistik. Ziel
des Trios war es, speziell für Wandfarben
und Lacke, aber auch für Produkte
im Kosmetikbereich - ganz im
Sinne der nachhaltigen EU-Regularien
- eine Lösung zu finden, die vor
Verkeimung schützt, aber praktisch
keine Konservierungsmittel benötigt.
So entstand in zweieinhalb
Jahren Boxli® 1000.
Boxli ® 1000
Unter dem Produktnamen „Boxli®
1000“ hat das Unternehmen ein
innovatives Bag-in-Box-System
für Flüssigkeiten, wasserbasierte
Florian Ebinger mit Boxli® 1000 - in den Deckeln in
der Mitte sind die Inliner bereits eingebracht.
Farben und Granulate mit einem
Fassungsvermögen von 1.000 Litern
designt, das leicht und schnell
aufgebaut werden kann. Geliefert
wird das Produkt zusammengelegt.
Im Deckel wird ein Inliner angebracht,
womit die Boxli® nach dem
Aufbau bereit zum Befüllen ist. Der
für Bag-in-Box-Systeme typische
Schutz des Produkts vor sauerstoffbedingter
Oxidation bietet der
Farbenindustrie die Möglichkeit, in
der Produktion weitgehend auf den
Einsatz von Bioziden zu verzichten.
Zusätzlich schont das Produkt Ressourcen
durch den Einsatz von bis
zu 90 Prozent recycelbaren Materialien
aus nicht-fossilen Quellen und
einer Einsparung von 70 Prozent in
Bezug auf CO 2 -Fußabdruck, Transportkosten
und Lagervolumen im
Vergleich zu herkömmlichen großvolumigen
Verpackungslösungen.
Die Lösung hilft Unternehmen
Liefer- und Recycling-Kosten zu
Über die Ringmetall Gruppe
senken oder die Effizienz von Lieferung
und Recycling zu steigern.
und Nachhaltigkeitsziele um bis zu
50% schneller zu erreichen.
Ringmetall Gruppe
In einem ersten Schritt hat sich
jetzt die Ringmetall Gruppe mit 25,1
Prozent an Evopack beteiligt. Die
Industrial Packaging Liner Gruppe
der Ringmetall SE (dazu gehören
mittlerweile die Firmen Rhein-
Plast GmbH, Liner Factory GmbH,
Protective Lining Inc., Nittel Halle
GmbH, Tesseraux Spezialverpackungen
GmbH sowie Peak Packaging
Poland Sp. z o.o.) wird das
Unternehmen bei der Markteinführung
unterstützen und insbesondere
ihr Know-how in der Liner-Produktion
in das Produktdesign einbringen.
Dazu wird der Standort von
Evopack in Stuttgart an den Standort
der Ringmetall-Tochter Liner
Factory GmbH nach Ahaus verlegt.
Liner Factory GmbH & Co.KG
Geschäftsführer Rainer
Carqueville, Timo Geiger, Florian
Ebinger, Ankith Subramanian
und Guido Wähning/ COO
der Liner Factory
Alle Industrien
Boxli® ist prinzipiell für die Farbindustrie
konzipiert worden, aber
sicher in allen Industriebereichen
einsetzbar. Funktionieren kann die
optimale Abfüllung nur in einem
Unternehmen mit einem Top-Hygienestandard.
Sowohl bei der Verpackung
als auch bei der Hygiene beraten
die Evopack-Profis gerne. „Die
ideale Lösung trotz weniger Biozide
ist unser Ziel und unser Motto lautet:
„Wir verkaufen Sicherheit.“ so Florian
Ebinger von dem Start-up. Das
Unternehmen zeigt seine Lösungen
heuer auch am Stand der Industrial
Packaging Liner Gruppe während
der ECS (European Coatings Show)
in Nürnberg in Halle 4 – Stand 460.
Mehr unter: www.evopack.tech
32
Ringmetall SE ist ein international führender Spezialanbieter für Industrieverpackungen (Industrial Packaging).
Das Unternehmen produziert hochsichere Verschlusssysteme und Innenhüllen für Industriefässer für die chemische,
pharmazeutische und die lebensmittelverarbeitende Industrie. Darüber hinaus bietet Ringmetall innovative Verpackungslösungen
für die Getränkeindustrie an.
Mit Produkten, die zu einem hohen Anteil recyclebar sind, leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Stärkung der
Kreislaufwirtschaft und der Nachhaltigkeit seiner Endkunden. Neben der Konzernzentrale in München ist die Unternehmensgruppe
mit weltweiten Produktions- und Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, der
Türkei, den Niederlanden sowie China und den USA vertreten. 2023 erwirtschaftete Ringmetall mit 867 Mitarbeitenden einen
Konzernumsatz von 181,6 Millionen Euro.
01/25
Mehr unter: www.ringmetall.de
GETRÄNKELOGISTIK
A better way to serve beer
Als 1946 ein friesischer Isolierbetrieb das Licht der Welt erblickte, konnte man noch
nicht erahnen, dass sich über 75 Jahre später daraus ein Unternehmen entwickelt
haben würde, das weltweit für den Entwurf, die Produktion, die Installation und die
Wartung von einwandigen und doppelwandigen Tankbieranlagen zuständig sein
wird. FIB Beer Systems BV, das mittlerweile zur Industrial Packaging Liner Gruppe
von Ringmetall gehört (dazu gehören ebenfalls die Unternehmen Rhein-Plast GmbH,
Liner Factory GmbH, Protective Lining Inc., NITTEL Halle GmbH, Tesseraux
Spezialverpackungen GmbH, Peak Packaging Poland Sp. z o.o. und Evopack).
Doch nochmals kurz zur Geschichte.
Vor rund 25 Jahren
war das Unternehmen
bei der Firma Heineken die damals
über viele nicht zufriedenstellende
Fässer klagte. Gemeinsam setzte
man sich hin und entwickelte die
Idee der Biertanks mit Inlinern. „A
better way to serve beer“ war geboren,
erklärt Managing Director
Cor Ax. Schon Anfang der 1980er
Jahre hatte FIB für die Gastronomie
ein neues Bierlagersystem entwickelt.
Diese Innovation umfasste
zwei einwandige Tanks, die 1.000
Liter kaltes Bier speichern. Sowohl
die Biertechnologie als auch die
Kältetechnik wurden von FIB implementiert.
Ende der 1990er Jahre
kam dann der Tank - wie erwähnt -
plus Liner auf den Markt. Es folgen
Biertanks in verschiedenen Größen
und Fassungsvermögen; einwandige
Tanks in einer Kühlanlage oder
doppelwandige Tanks auf Präsentationsdisplays
für den Verbraucher.
FIB Beer Systems ist heute der
Spezialist für die Entwicklung und
Produktion von Biertransportfahrzeugen.
Volumen ab 1.000 Liter sind
möglich. Das Unternehmen bietet
auch Lösungen für die Bierlieferung
zwischen der Brauerei und der Gastronomie.
FIB Beer Systems agiert
weltweit und liefert Biertanks ab
125 Litern an Gaststätten, Brauereien
und spezielle Veranstaltungen..
FIB ist der Marktführer für Tankbier.
Vom Entwurf über die Produktion,
bis hin zur Installation und Wartung
kommt hier alles aus einer Hand.
Optimaler Biergenuss
Egal, ob im Fußballstadion, bei
großen Festen oder in einem Lokal
- die Tanks bieten die ideale Lösung
für alle. Abgesehen davon, dass es
immer weniger Fahrer und Mitarbeiter
für das Handling der Fässer
gibt, die beim klassischen Einsatz
von KEGs notwendig sind (auch in
den Lokalen selbst dient das Schleppen
von Fässern nicht unbedingt der
Gesundheit), gibt es noch weitere
Vorteile. Im Tank herrscht durch die
Luft zwischen Tank und Inliner immer
ein gleichmäßiger Druck, wodurch
ohne Zusatz von Kohlensäure
das Bier ausgeschenkt werden kann,
was das Ausschenken vom ersten
Glas weg einfach macht (beim klassischen
Fassbier kommt am Anfang
nur Schaum). Laut der weltweit
größten Brauerei wird das Bier dadurch
süffiger und die Konsumenten
genießen gerne noch ein Glas mehr.
Nachhaltig
Durch weniger Fahrten gibt es einen
reduzierten CO 2 -Ausstoß und
Energieverbrauch, wodurch das
Managing Director Cor Ax zeigt stolz seine Tanks im Lager her
System auch ökologische Vorteile
mit sich bringt. Gleichzeitig ist der
Logistikaufwand geringer - weniger
Lieferungen im Betrieb, bei einem
100HL Kunden um die zwei Lieferungen
weniger pro Jahr. Da keine
Fässer verwendet werden, entfallen
auch Pfandkosten und damit gebundenes
Kapital (abgesehen davon,
dass es immer einen gewissen Prozentsatz
an Schwund bei Fässern
gab). Zu guter Letzt ist die Restenteerung
der Inliner auch noch besser
als bei Fässern. Liefereffizienz, Zeitund
Kosteneffizienz, bessere Bierqualität,
umweltfreundlich - „A better
way to serve beer“ ist also kein
leerer Spruch, sondern Tatsache.
Das gallische
Dorf Deutschland
Interessant ist sicher, dass diese
Tanks weltweit bereits Standard
sind - außer in einem kleinen gallischen
Dorf. Dieses Dorf ist allerdings
nicht wirklich klein - wir
sprechen hier von Deutschland.
Dort liefern nach wie vor viele
Großhändler das Bier - dadurch
kommen hier erst langsam die
Tanks zum Einsatz (bei Großveranstaltungen
oder Fußballstadien sind
die Tanks aber auch hier längst in
Betrieb).
Reinigung
Erwähnenswert ist an dieser Stelle
auch die Einsparung der Fassreinigung.
Um ein Fass wirklich korrekt
reinigen zu können, kommt in etwa
die dreifache Füllmenge eines
Fasses zum Einsatz. Außerdem
wird mit Säure gearbeitet und ein
klassisches Fass hat in etwa die Lebensdauer
von fünf Jahren. Bei den
Tanks wird mit einfachem Handling
(die Inliner rollen sich selbst aus)
der Inliner getauscht und die Tanks
halten praktisch ewig.
Mehr unter:
www.fibbeersystems.de
Glänzende Tanks
in der Gastronomie
01/25
33
EUROPEAN COATING SHOW
Perfektion ist ein Prozess - SCHÜTZ auf
Vom 25. bis 27. März 2025 treffen sich in Nürnberg die führenden Hersteller
aus den unterschiedlichsten Bereichen der Lack- und Farbenindustrie.
Steigende Anforderungen an die Produkte der Branche, die vor allem Ästhetik,
Nachhaltigkeit, Funktionalität und Prozesssicherheit betreffen, bestimmen in
diesem Jahr den Austausch über die neuesten Entwicklungen. Unter dem
Motto „Perfektion ist ein Prozess“ lädt SCHÜTZ auf der European Coatings
Show in Halle 4, Stand 4-356 interessierte Messebesucher ein, seine
innovativen Verpackungslösungen und Applikationstechniken kennenzulernen.
Die Qualitätsansprüche an
Farben und Lacke steigen
kontinuierlich, und damit
auch die Maßstäbe der Verpackungen
in puncto Sicherheit, Reinheit
und Wirtschaftlichkeit. Dementsprechend
vielseitig präsentiert sich
SCHÜTZ auf der Messe als anwendungsbezogener
Problemlöser und
stellt Produktinnovationen vor, die
entlang der gesamten Lieferkette
Vorteile für die Nutzer bieten. So
profitieren Kunden beispielsweise
von optimaler Lackierqualität, reduzierten
Ausschussraten und einer
erhöhten Zuverlässigkeit des Gesamtprozesses.
Entwickelt für Lacke
und Coatings:
SC1 Kanister CLEANCERT
Die neue SC1 Kanisterserie erweitert
das bestehende SCHÜTZ-
Produktportfolio um Lager- und
Transportlösungen für kleine Füllmengen.
Die unterschiedlichen Kanistergrößen
sind in verschiedenen
Konfigurationen erhältlich und
zeichnen sich durch höchste Anwenderfreundlichkeit,
sicheres Handling
und Stapeln sowie exzellente Restentleerbarkeit
aus. Gefertigt mit moderner
3-Schicht-Technologie bieten
die Kanister maximale Sicherheit
und höchsten Schutz für verschiedenste
Anwendungen. Die optionale
CLEANCERT Variante, die auf der
Systemzertifizierung FSSC 22000
basiert, reduziert etwaige Kontaminationsrisiken
in Bezug auf Material,
Prozess und Produkt auf ein absolutes
Minimum und bietet so ideale
Voraussetzungen, um selbst höchste
Anforderungen in der Farben-, Lackund
Coatings-Industrie optimal zu
erfüllen.
Sichere Lagerung
und leichte Entnahme:
Der Ecobulk SX-D OV
Ebenfalls präsentiert SCHÜTZ
verschiedene IBC-Varianten. Der
34 01/25
Die CLEANCERT Variante, die auf der Systemzertifizierung FSSC
22000 basiert, reduziert Kontaminationsrisiken in Bezug auf Material,
Prozess und Produkt auf ein absolutes Minimum und bietet so
ideale Voraussetzungen, für die Farben-, Lack- und Coatings-Industrie.
SX-D OV ist aufgrund seiner Doppelwandkonstruktion
hervorragend
für Transport und Lagerung von
leicht entzündlichen, brennbaren
Flüssigkeiten geeignet. Außerdem
zeichnet sich dieser IBC durch eine
in die Außenhülle integrierte Auslaufarmatur
aus. Diese ermöglicht
die komfortable Entnahme des Füllproduktes
von unten.
Optimierte
Lösungen für Spezialgüter
Auch für den effizienten und verlustfreien
Transport zähflüssiger
Substanzen hat SCHÜTZ IBC im
Programm, die durch Anpassungen
optimal auf die Anforderungen des
jeweiligen Transportguts abstimmbar
sind. So ermöglichen z. B. spezielle
Behältergeometrien, wie die
Der Ecobulk SX-D OV ist einsetzbar in EX Zonen 1 + 2 und
eignet sich darüber hinaus für besonders sensible Bereiche, in denen
Brand- und Auslaufschutz sowie Risikominimierung
höchste Priorität haben.
des Ecobulk HX-EX, die nahezu
vollständige Entleerung der Industrieverpackung.
Zusätzlich sind
alle SCHÜTZ IBC für das einsetzbare
Einweg-Rührwerk SCHÜTZ-
Impeller vorbereitet. Auf der ECS
präsentiert SCHÜTZ eine neue Variante
des Impellers mit optimiertem
Flügelprofil, die speziell für niedrige
Drehzahlen beim Aufrühren entwickelt
wurde. Durch die abgewandelte
Geometrie wird somit auch bei
geringer Drehgeschwindigkeit des
Impellers eine gleichmäßige Verteilung
der Inhaltstoffe sichergestellt.
Hergestellt aus 100% recycelbarem
Kunststoff, verbindet die neue Impeller-Version
Innovation, Effizienz
und Nachhaltigkeit.
Das Beste aus zwei
Welten dank Combi-Stahlfass
Mit dem Combi-Stahlfass hat
SCHÜTZ ein Produkt entwickelt,
das die Vorteile zweier Verpackungswelten
vereint: Stabilität, Sicherheit
und Permeationsschutz von Stahlverpackungen
und Sauberkeit, Korrosionsfreiheit
und chemische Resistenz
von Kunststoffverpackungen.
Damit eignet es sich optimal für
Füllgüter mit hohen Sicherheitsanforderungen
– z.B. stark permeierende,
aggressive oder korrosive Stoffe.
Neben dem Combi-Stahlfass präsentiert
SCHÜTZ auf der ECS zahlreiche
weitere Stahl- und PE-Fässer
für sensible Anwendungen.
Neue Palettenlösungen für
moderne Transportmethoden
Für einen reibungslosen Transport
der IBC hat SCHÜTZ eine neue
Kunststoffrahmenpalette und eine
neue Stahlkufenpalette entwickelt.
Beide Varianten sind noch besser
auf moderne Lager- und Fortbewegungsmethoden
wie Hochregallagerung,
innerbetriebliche Fördertechnik
und automatisierter Lager ausgelegt
und zeichnen sich durch besondere
Robustheit aus. Zusätzlich kön-
der European Coatings Show
Mit ihrer extrabreiten
Auflagefläche verteilt die
3-Kufen-Stahlpalette schwere
Lasten optimal. Dank ihrer
speziellen Geometrie ist
sie besonders stabil
und robust.
Mit dem Combi-Stahlfass vereint
Schütz die Korrosionsfreiheit und
Sauberkeit eines Kunststofffasses mit der
Stabilität und dem Permeationsschutz
eines Stahlfasses.
nen beide dank ihrer Ausgangsmaterialien
in Bezug auf Nachhaltigkeit
punkten. Insbesondere die Kunststoffrahmenpalette,
denn sie besteht
zu 100% aus besonders schlagzähem
HDPE, und zwar aus SCHÜTZ
eigenem, hochqualitativem Kunststoffrezyklat.
Damit knüpft sie an einen
zentralen Bestandteil der Unternehmensphilosophie
von SCHÜTZ
an: die Weiterentwicklung eines effizienten,
geschlossenen Kreislaufsystems
von Verpackungslösungen
durch Verwendung von wiederverwertbaren
Material.
Mehr unter: www.schuetz.net
Mit dem Einweg-Rührwerk Impeller von Schütz können viskose
Füllstoffe effizient aufgerührt und homogenisiert werden – ohne
die marktüblichen Kontaminationsrisiken.
WELLKARTONS PRÄZISE
UND SCHNELL FALZEN
11.-13. MÄRZ 2025
STAND 1660
HALLE A5
Wann nutzen Sie weiche Falzlinien, um Wellkartons mit exakten Massen und ohne
Falzbruch herzustellen? Entdecken Sie den Flüssigkeitsriller PerfectFold.
Mehr erfahren:
go.robatech.com/cce-2025
03/24
35
HANDEL
„Kreislauf-Helden“
Im August 2024 startete die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) gemeinsam mit
dem Handelsunternehmen Müller das Pilotprojekt Kreislauf-Helden, bei dem Produkte
mit besonders kreislauffitten Verpackungen direkt am Point-of-Sale hervorgehoben
wurden. Durch diese niederschwellige Maßnahme wurde Bewusstsein für wertvolle
Ressourcen, die im Kreislauf bleiben, geschaffen – was zu einem Absatzplus von bis zu
120%* führte. Laut einer Umfrage** vor Ort wollen zwei Drittel der Kund:innen auch
in Zukunft darauf achten, Kreislauf-Helden-Produkte zu kaufen. Aufgrund der großen
Zustimmung startet nun der Roll-out der Kreislauf-Helden auf weitere Müller Filialen
in Österreich.
Die Kreislauf-Helden haben
in ihrer Pilotphase
„ eindrucksvoll bewiesen,
wie hoch die Relevanz von
kreislauffitten Verpackungen für
Konsument:innen und ihre Kaufentscheidungen
ist. Die Bereitschaft
ist gegeben, schon beim
Kauf einen wichtigen Beitrag zur
Ressourcenschonung zu leisten.
Wir sehen es als unsere Aufgabe,
das Bewusstsein für die Rohstoffe
in Verpackungen weiter zu schärfen
und mit starken Partner:innen
ideale Voraussetzungen dafür zu
schaffen. Darum freuen wir uns
sehr, dass wir mit Müller nun den
nächsten Schritt gehen und die
Kreislauf-Helden bald österreichweit
in zahlreichen Filialen des
Handelsunternehmens vertreten
sind. Darüber hinaus wollen wir
die Erfahrungen nutzen und weitere
Händler:innen einbinden, um nachhaltig
gestalteten Verpackungen eine
breite Bühne zu bieten“, so ARA
Vorstandssprecher Harald Hauke.
Bilder: ARA/Saint Stephens
Sascha Zahner, Einkaufsleitung
Spielwaren, Schreibwaren, Nachhaltigkeit
und Prozesse von Müller.
ARA
Vorstandssprecher
Harald Hauke.
Re-Use, Reduce, Recycle –
gemeinsam die
Kreislaufwirtschaft stärken
Kreislauf-Helden sind bereits bestehende
Produkte im Sortiment,
die sich aufgrund ihrer Verpackungseigenschaften
als besonders
kreislauffit erweisen und daher diesen
Titel tragen dürfen. Direkt am
Point-of-Sale in eigenen Regalen
platziert, sind sie für Kund:innen
gut erkennbar. Die angebrachten
Hinweise Re-Use (mit Produkten
wie wiederbefüllbaren Pumpflaschen
Abfall reduzieren), Reduce
(Nachfüllverpackungen nutzen und
Ressourcen schonen) und Recycle
(mit Verpackungen aus recyceltem
Kunststoff Rohstoffe im Kreislauf
halten) untermauern die Mission
der Kreislauf-Helden.
„Die Kreislauf-Helden machen es
unseren Kund:innen besonders einfach,
kreislauforientierte Entscheidungen
zu treffen. Bei Müller werden
immer mehr Verpackungen und
Prozesse gezielt für kreislaufwirtschaftliche
Aspekte gestaltet. Wir
sind begeistert, dass diese Bemühungen
bei den Konsument:innen
so gut ankommen. Das bestätigt
unter anderem die hohe Nachfrage
nach den Kreislauf-Helden, die
während der Pilotphase in unserer
Filiale auf der Wiener Mariahilfer
Straße um bis zu 120 %* angestiegen
ist“, sagt Sascha Zahner, Einkaufsleitung
Spielwaren, Schreibwaren,
Nachhaltigkeit und Prozesse
von Müller.
Umfrage vor Ort: Zwei Drittel
würden sich auch in Zukunft
für Kreislauf-Helden entscheiden
Während der Pilotphase im August
2024 hat eine sozialwissenschaftliche
Feldstudie des GfK Instituts**
die Kreislauf-Helden begleitet.
Dabei wurden Kund:innen
vor Ort zu ihrem Verständnis von
Kreislaufwirtschaft, Verpackungen
und Green Marketing befragt. Daraus
zeigt sich, dass 8 von 10 Teilnehmenden
die Informationen zu
den Kreislauf-Helden als relevant
erachten. Zwei Drittel würden auch
in Zukunft darauf achten, Kreislauf-Helden-Produkte
zu kaufen.
„Mit Projekten wie den Kreislauf-
Helden setzen wir im Alltag der
Konsument:innen wichtige Schritte
zur Sensibilisierung rund um das
Thema Kreislaufwirtschaft und
bringen Nachhaltigkeitskommunikation
direkt an den Point-of-Sale.
Das ist dringend notwendig, um
die Recyclingquote bei Kunststoffverpackungen,
die wir 2025 nahezu
verdoppeln müssen, zu erreichen.
Dabei kommt es auf jede einzelne
Verpackung und ihre wichtigen
Rohstoffe an“, betont Hauke.
Mehr unter: www.ara.at
36 01/25
* Im Vergleich zu den vorherigen 12 Werktagen mit vergleichbarer Produktplatzierung, ohne Kampagnenbranding.
** Befragungszeitraum: 8. bis 14. August 2024; Personen ab 16 Jahren, die die
Körperpflege-Abteilung der Müller-Filiale auf der Mariahilfer Straße in Wien besucht haben.
CCE
FOLD IT. GLUE IT.
LOVE IT.
Vom 11. März bis zum 13. März 2025 präsentiert
Robatech auf der CCE in München mit PerfectFold
ein System, das das Falzen von Wellkartons effizienter
und präziser macht. Zu den weiteren Highlights
zählen Klebstoff-Auftragsköpfe für Haftklebeverschlüsse
und Aufreissfäden im Bereich E-Commerce
und ein Flächenkopf für das Verkleben von Papiertragetaschen
mit Kaltleim.
Der Flüssigkeitsriller PerfectFold,
den die Besucher
auf der CCE live
erleben können, ist so genial wie
einfach. Das System trägt eine
Rillflüssigkeit auf die Falzlinien
eines Wellkartons auf, so dass die
Zuschnitte präzise und mit geringem
Kraftaufwand gefalzt werden
können. Falzbrüche sowie unregelmässige
Gaps und Fishtailing
gehören damit der Vergangenheit
an. Mit PerfectFold gerillte Wellkartons
liefern exakte Innenmasse,
so dass Einschübe ohne Probleme
in Faltkartons eingepasst werden
können. Für den Flüssigkeitsauftrag
setzt Robatech die bewährten
Auftragsköpfe vom Typ Sempre 30
ein. Die Rillflüssigkeit SpeedUp,
die keine Spuren auf dem Wellkarton
hinterlässt, wurde eigens für
PerfectFold entwickelt.
Elektrische Auftragsköpfe
Die weiteren Attraktionen auf
dem Stand von Robatech sind die
beiden elektrischen Auftragsköpfe
Vivo 18 und Presto. Der platzsparende
Heissleim-Flächenkopf Vivo
18 zeichnet sich durch einen gleichmässigen,
exakten Klebstoffauftrag
aus, mit dem flexibel Haftklebeverschlüsse
oder Aufreissfäden auf E-
Commerce-Versandverpackungen
appliziert werden können. Der Kaltleim-Flächenkopf
Presto steht für
einen hochwertigen Flächenauftrag
mit präzisem Start und exaktem Abriss.
Ideal für Anwendungen wie die
saubere Verklebung von Fenstercouverts
oder Papiertragetaschen.
Robatech auf der CCE in
München| Halle A5 | Stand 1660
Mehr auch unter:
go.robatech.com/cce-2025-de
THE PLACE
TO BE IN 2025!
11. – 13. März 2025 | Messe München
Nehmen Sie an der 7. Internationalen Messe für die
Wellpappen-und Faltschachtelindustrie teil. Entdecken
Sie die neuesten Technologietrends und Möglichkeiten
für Ihr Geschäftswachstum!
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für Wellpappe
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Ballenpressen
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Warum sich ein Besuch lohnt:
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Branchenkenntnisse zu erweitern
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um langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen
• Die Möglichkeit technologischen Fortschritt
zu erzielen und neue industriespezifische
Anwendungen zu entdecken
WEITERE INFORMATIONEN
WWW.CCE-INTERNATIONAL.COM
Fotos: Robatech
01/25
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PRODUKTION
Pantone-Fächer nicht farbverbindlich!
Der Einsatz von Pantone-Fächern für Farbabstimmungen ist aufgrund ihrer unterschiedlichen
Rezepturen und Abweichungen bei verschiedenen Fächer-Produktionsbetrieben
und Chargen mit Risiken verbunden. Bei heiklen Farben empfiehlt Marzek
Etiketten+Packaging daher den persönlichen Austausch mit der jeweiligen Druckerei,
um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
Wann immer Farbabstimmungen
mit Pantone-Fächern
vorgenommen werden,
sind Enttäuschungen möglich,
weil der gewünschte Farbton beim
Druck nicht so getroffen wurde,
wie ihn der Auftraggeber bzw. die
Auftraggeberin anhand der Nummer
aus deren Pantone-Fächer definiert
hatte.
Pantone-Fächer ist
nicht gleich Pantone-Fächer
Der Grund dafür ist, dass Pantone-
Fächer zwar ein gängiges Farbsystem
darstellen, dass sie jedoch
untereinander erhebliche Abweichungen
aufweisen können. So
kann sich z.B. der Pantone-Fächer
im Lauf der Zeit selbst verändert
haben und die Farbtöne nicht mehr
korrekt anzeigen, weil auch er ein
Ablaufdatum hat. Sobald Pantone-
Fächer aus der Folienverpackung
genommen werden, sollte man sie
daher nicht ewig lang nutzen. Ihr
Papier enthält optische Aufheller,
die mit der Zeit zu signifikanten
Farbabweichungen führen können.
Verschiedene Fächer-
Produktionsbetriebe und
Chargen unterschiedliche
Ergebnisse
Darüber hinaus muss man bedenken,
dass die Farbtöne der
Pantone-Fächer voneinander abweichen
können, weil sie von
verschiedenen Produktionsbetrieben
auf der ganzen Welt auf
unterschiedlichen Maschinen
hergestellt wurden und aus differierenden
Chargen stammen. „Bei
Farbabstimmungen mit Pantone-
Farbfächern sollte man besondere
Vorsicht walten lassen. Schließlich
werden sie zu unterschiedlichen
Zeitpunkten über Jahre hinweg an
unterschiedlichen Standorten auf
unterschiedlichen Maschinen produziert
und können so teilweise
extreme Farbabweichungen (uns
sind Messungen bis über 8 ΔE
bekannt) untereinander aufweisen“,
erläutert Dr. Johannes Michael
Wareka, CEO von Marzek
38 01/25
Stefanie Wareka, MSc., MSc., Marzek Etiketten+Packaging,
5. Generation der Gründerfamilie, bei der kritischen Überprüfung
eines Farbtons. Bei Marzek Etiketten+Packaging werden Farbabstimmungen
unter genormten Lichtverhältnissen durchgeführt, die
auch unterschiedlich simuliert werden können. Enttäuschungen
bei der Farbwiedergabe können so definitiv vermieden werden.
Etiketten+Packaging und 4. Generation
der Gründerfamilie. „Es
kann sogar passieren, wenn man
10 Fächer von einem der Händler
bestellt, dass diese mit derselben
Versionsnummer nicht aus derselben
Charge vom selben Produktionsbetrieb
stammen und daher untereinander
abweichen“, ergänzt er.
Selbst wenn sich Druckereien
an die im Fächer angegebenen
PANTONE-Rezepturen halten,
entsprechen die Ergebnisse nicht
immer dem gewünschten Farbton.
Wie man aus diversen Messungen
weiß, ist es bei der Definition von
manchen Rezepturen in Pantone-
Fächern schlichtweg zu Fehlern
gekommen. Selbst die besten Profis
in der „Farbküche“ sowie optimal
kalibrierte Messgeräte können
in diesen Fällen den Erwartungen
ihrer Auftraggeber:innen nicht gerecht
werden.
Heikle Bildschirmdarstellungen
Besonders schwierig wird es,
wenn die Auftraggeber:innen von
der Darstellung ihrer gewünschten
Farbtöne am Bildschirm ausgehen.
Bildschirme verwenden
das additive Farbmodell (RGB),
bei dem Farben durch das Mischen
von Rot, Grün und Blau
erzeugt werden. Druckerzeugnisse
dagegen arbeiten mit dem
subtraktiven Farbmodell (4c:
CMYK (Cyan, Magenta, Gelb
und Schwarz) oder erweitert 7c:
CMYK+Orange+Violett+Grün),
bei dem Farbtöne durch die Kombination
der Grundfarben in verschiedenen
Rastertechnologien
entstehen. Hinzu kommt, dass
verschiedene Geräte (Monitore,
Drucker, Kameras) unterschiedliche
Farbräume und Farbprofile
verwenden, die den Farbbereich
definieren, den sie darstellen können.
Selbst bei identen Modellen
kann es aufgrund der Fertigungstoleranzen
zu erheblichen Unterschieden
kommen. Auch das Umgebungslicht
hat einen erheblichen
Einfluss darauf, wie die Farben am
Bildschirm wahrgenommen werden.
„Selbst kalibrierte Bildschirme bieten
keine 100% zufriedenstellende
Lösung, weil es keine einheitlichen
Standards für die Kalibrierung gibt.
Außerdem verändern auch Monitore
und andere Geräte im Lauf der
Zeit die Farbdarstellung. Und last,
but not least spielt der menschliche
Faktor eine entscheidende
Rolle: Aufgrund der subjektiven
Wahrnehmung sehen zwei Personen
dieselbe Farbe, beurteilen
sie jedoch völlig unterschiedlich
– auch wenn sie nicht farbenblind
sind“, gibt Dr. Johannes Michael
Wareka schmunzelnd zu bedenken.
Lichtverhältnisse bei der
Betrachtung von Farben –
Metamerie-Effekte
Farbproben können unter einer
Lichtart die gleiche Farbanmutung
haben, unter einer anderen Lichtart
jedoch unterschiedlich wirken.
Dieser Effekt wird in der Farblehre
auch als Metamerie bezeichnet.
Dabei sind nicht nur die Lichtart,
die Lichtfarbe und die Lichttemperatur
(Kelvin), sondern auch
der Farbwiedergabeindex (CRI)
relevant. Um zum gewünschten
Farbvergleich zu kommen, ist es
daher nicht unbedingt sinnvoll,
das Druckprodukt unter dem grafischen
Normlicht zu betrachten,
sondern unter den Lichtverhältnissen,
unter denen das Druckprodukt
zur Geltung kommen soll
wie beispielsweise Supermarktbeleuchtung.
Diese unterschiedlichen
Lichtverhältnisse können
bei Marzek Etiketten+Packaging
mit speziellen Leuchtkästen simuliert
werden, damit die gewünschten
Farbeffekte optimal erreicht
werden.
Keine
unliebsamen Überraschungen
Unterschiedliche Bedruckstoffe
(Papier, Karton, Kunststoff…),
verschiedene Druckverfahren (Offset-,
Flexo-, Tief-, Sieb-, Digitaldruck…)
und andere Schichtdicken
können ganz andere Farbwiedergabeeffekte
bewirken und die Ursache
dafür sein, dass Drucker:innen
und Auftraggeber:innen ganz
unterschiedliche Farbtöne sehen,
wenn sie auf „ihre“ Fächer blicken.
„Unsere Druckprofis bei Marzek
Fotos: Marzek Etiketten+Packaging
Unterschiedliche Versionen der Pantone-Farbfächer
haben nicht nur unterschiedliche Farbrezeptangaben,
sondern weisen teilweise auch extreme Farbabweichungen auf.
Etiketten+Packaging sind sich dessen
natürlich bewusst und können
aufgrund ihres Know-hows und ihrer
Expertise den Erwartungen der
Auftraggeber:innen bestmöglich
gerecht werden“, bekräftigt Dr. Johannes
Michael Wareka. „Wir bei
Marzek Etiketten+Packaging empfehlen
daher bei besonders heiklen
Farben einen persönlichen Termin
mit unseren Druck-Expert:innen,
bei dem anhand unserer hauseigenen
Farbfächer die gewünschte
Farbe ausgesucht wird. Heikle
Farbtöne sind zum Beispiel Grau,
Chamois oder auch Pastellfarben.
Mit CMYK und im erweiterten
Farbraum gedruckte Farben haben
ohnedies Grenzen in der Wiedergabe.
Besonders heikle Farben
können unsere Profis mit selbst
gemischten vollflächigen Farben
reproduzieren. Etwas aufwändiger,
aber ebenfalls sicher ist eine
Farbabstimmung direkt vor Ort bei
Marzek Etiketten+Packaging unter
genormten Lichtverhältnissen,
die auch unterschiedlich simuliert
werden können. Wem der Weg zu
uns nach Traiskirchen zu weit ist,
kann uns natürlich auch ein physisches
Farbmuster senden“, beschreibt
Dr. Johannes Michael Wareka
die Vorgangsweise bei Marzek
Etiketten+Packaging, mit der
sichergestellt wird, dass es bei der
Lieferung von Etiketten und Verpackungen
nur zufriedene Mienen
bei den Auftraggeber:innen gibt.
Mehr unter:
www.marzek.at
Die beiden Pantone-
Fächer Formula
Guide, Solid Uncoated
stammen aus den
Jahren 2022 und von
2019. Abgesehen von
den unterschiedlichen
Farbrezeptangaben
sind die Farbabweichungen
nicht
zu übersehen.
• Materialien
• Beschichtung /
Kaschierung
• Trocknung / Härtung
• (Vor-) Behandlung
• Maschinenzubehör
• Schneide- /
Wickeltechnik
• Konfektionierung
• Halbzeuge und
Fertigprodukte
• Retrofitting / Runderneuerung
von Anlagen
WEITERE INFORMATIONEN
WWW.ICE-X.COM
Internationale Leitmesse
für die Veredelung und
Verarbeitung von Papier,
Film und Folie
11. – 13. März 2025
Messe München
• Fabrikmanagement /
Abfallbeseitigung /
-verwertung
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-verarbeitung
• Steuerung von
Produktionsprozessen
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Information &
Kommunikation
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• Extrusion
• Spezialfolien
Warum sich ein Besuch lohnt:
• Es ist die einzige Messe ihrer Art und der Branchentreffpunkt
für Technologietrends, smarte Lösungen
und Know-how
• Live-Demonstration der neuesten Maschinen und
Verarbeitungslösungen
• Dialog und Austausch auf höchstem fachlichen Niveau
und die Möglichkeit zum Aufbau eines internationalen
Netzwerks
Neu in 2025: ICE Conference
01/25
39
TECHNOLOGIE
Wegweisende Scannertechnologie
Die Gerhard Schubert GmbH blickt auf vier Jahrzehnte technologischer Innovationen
im Bereich der Bildverarbeitung zurück. Den Anfang der Pionierarbeit, die die
Verpackungsbranche maßgeblich prägte, machte eine visionäre Kooperation mit dem
Kernforschungszentrum Karlsruhe Mitte der achtziger Jahre. Vier Dekaden nach der
Entwicklung des ersten Systems verfügt das Unternehmen über ein umfassendes
Portfolio, das Schubert laufend erweitert. 2D- und 3D-Scanner wird künftig eine noch
kompaktere Lösung ergänzen, die beide Technologien vereint.
Bildverarbeitungstechnologie
von Schubert gehört zu
einer effizienten Qualitätssicherung
dazu: Dafür sorgen vielseitige
Scanner, die Schubert in 40
Jahren laufend optimiert und bisher
in rund 1 000 Verpackungsmaschinen
weltweit integriert hat. „Scanner
von Schubert zählen zur Standardausrüstung
von Pick-and-Place
Packstraßen“, erläutert Daniel Greb,
Leiter Bildverarbeitung bei Schubert.
„Unsere Lösungen leisten damit
einen entscheidenden Beitrag
zu Produktqualität und -sicherheit
in der Lebensmittel-, Pharma-,
Kosmetik- und Tierfutterindustrie.“
Neue Wege gehen
Während 2D Auflicht-Scanner
eine effiziente Farb- und Oberflächenkontrolle
ermöglichen, prüfen
3D-Scanner zusätzlich die Höhe,
etwa bei gestapelten Produkten.
Die kamerabasierten Kontrollhilfen
erfassen unter anderem Form,
Maße und weitere Parameter unterschiedlicher
Produkte innerhalb der
Verpackungsstraße.
Neuer Trackingscanner
Die beiden etablierten Varianten
ergänzte das Unternehmen jetzt um
Dr. Abdelmalek Nasraoui (hinten) und Dr. Josef Pecht begründeten
1984 die Entwicklung der Bildverarbeitung bei Schubert
eine baulich kompaktere Lösung.
Der neue Trackingscanner integriert
die Funktionen von 2D- und
3D-Scannern – gewissermaßen als
Multifunktionstool zur Produkterkennung.
Standardmodul
Die Erfassung von Produktposition
und -qualität steht dabei nach
wie vor im Mittelpunkt – mit einem
wesentlichen Unterschied. „Statt
wie bisher Scanner unterschiedlicher
Größen zu fertigen, arbeiten
wir an einem 600 Millimeter breiten
Standardmodul“, führt Greb aus.
Auch Wartung und Reinigung werden
deutlich einfacher. „Unseren
Vorsprung im Bereich der Bildverarbeitung
wollen wir dadurch deutlich
ausbauen“.
Eine wegweisende Kooperation
Der globale Erfolg von Schubert
in der Bildverarbeitung geht auf
die Idee zweier visionärer Wissenschaftler
zurück, die Schubert Mitte
der Achtzigerjahre von Karlsruhe
nach Crailsheim holte. Mit Dr. Abdelmalek
Nasraoui und Dr. Josef
Pecht gewann die Gerhard Schubert
GmbH zwei Experten für sich,
die die moderne Bildverarbeitung
mitbegründeten und bei Schubert
weiterentwickelten. Was mit dem
Pattern Considering System (Pacos)
begann, entwickelte sich zu
immer schnelleren, stets präzise
arbeitenden Lösungen: Beim Verpacken
von Kleinteilen erkannte
Pacos ungeordnete Objekte auf
dem Produktband – ideal für Pickand-Place-Anwendungen,
wie sie
Schubert über die Jahrzehnte perfektionierte.
Zeilensensoren
Ende der 1980er brachten Zeilensensoren
eine entscheidende
Wende: Anders als Kameras sind
sie weniger anfällig für optische
Effekte und erfassen den gesamten
Produktfluss. Schubert integrierte
sie fortan in die ersten Scanner, von
denen das Unternehmen mehrere
Varianten entwickelte – bis hin zu
den bekannten Lösungen, die heute
weltweit im Einsatz sind.
Mehr unter:
www.schubert.group
2D Auflicht-Scanner prüfen in der
Packstraße Form und Drehlage der Pralinen
Fotos: Gerhard Schubert GmbH
3D-Scanner (oberer Bildbereich) überprüfen
neben Form und Lage auch die Höhe der Kekse
40 01/25
TLM-Kartonierer von Schubert mit Vertikalmagazin und A3-Aufrichte-Aggregat
Bei Schubert trifft automatisierte Zuführung auf maximale Flexibilität: Auf der ProSweets Cologne 2025
präsentierte das Unternehmen seine Zuschnitt-Lösung „Comfort Feeder“, die nahtlos mit einem TLM-Kartonierer
zusammenarbeitet. Ein neues A3-Aufrichte-Aggregat ermöglicht dabei eine einbahnige Aufrichtung der Kartons.
Die kombinierte platzsparende Gesamtlösung steht exemplarisch für das Schubert-Konzept „Power Compact“ –
hohe Leistung auf kleinstem Raum.
Händische Zuführung ade: Mit dem TLM Comfort Feeder bietet Schubert Herstellern eine kompakte, kostengünstige und effiziente Möglichkeit,
um den Verpackungsprozess bereits vor der Maschine zu automatisieren. Die wegweisende Lösung eignet sich für Süßwaren
und Snacks, die in Sekundärverpackungen aus Karton verpackt werden. Neben einer hohen Leistung punktet sie mit wenig Platzverbrauch.
Dazu integriert der TLM Comfort Feeder von Schubert die Palette mit Zuschnittbögen vollständig in die Maschine.
Die Zuschnitte sind bereits vorgeschnitten und nur noch an wenigen Sollbruchstellen zu einem Bogen verbunden, dadurch sind die üblichen
Zwischenblätter auf der Palette überflüssig. Indem der Comfort Feeder Zuschnitte automatisiert von der Palette zuführt, entlastet er Personal; die
dadurch frei gewordenen Kapazitäten können Unternehmen für andere Tätigkeiten nutzen. Außerdem ist der TLM Comfort Feeder ohne spezielle
Fachkenntnisse sehr einfach zu bedienen, da bei einem Formatwechsel der Verpackung keine Magazine an der Maschine umgerüstet werden müssen.
Effiziente Zuführung
Für die Entnahme der Zuschnitte von der Palette des Comfort Feeders fixiert ein Niederhalter die Kartonagen. Zeitgleich zieht ein F4-Roboter
jeden Zuschnitt einzeln aus dem Bogen heraus. Während der Entnahme wird die Palette nach und nach bis zu den letzten Bögen angehoben.
Damit der Roboter bei jedem Zuschnitt fehlerfrei zugreifen kann, überwacht eine Kamera die Lage des jeweils oberen Bogens. Zuschnitte legt
der Roboter anschließend in einem Zwischenspeicher ab. Die automatisierte Zuführung punktet auch hinsichtlich der Effizienz: Bis zu fünf
Stunden kann der Comfort Feeder ununterbrochen durchlaufen, bevor eine neue Palette mit Zuschnittbögen in die Maschine gestellt werden muss.
A3-Aufrichte-Aggregat für kostengünstige Prozesse
Nach der Zuführung der Zuschnitte übernimmt ein neuer A3-Aufrichter im Kartonierer die Weiterverarbeitung: Aus dem Puffer zieht er
jeden Zuschnitt einzeln von unten heraus und übergibt ihn an einen Schieber, der ihn an der Beleimung vorbei zu einem Faltkasten
befördert. Dort saugt ein Stempel den Zuschnitt an, drückt ihn zum Aufrichten durch den Faltkasten und platziert ihn auf dem
Transportsystem. Das Besondere an der Entwicklung: Durch das neue
A3-Aufrichte-Aggregat arbeitet der Kartonierer mit einer einbahnigen
Aufrichtung – im Gegensatz zu dem sonst üblichen System mit
Horizontalmagazin und mehrbahnigem Aufrichteprozess. Aufgrund der
einbahnigen Aufrichtung benötigt die Maschine weniger
Roboteraggregate und ermöglicht so ein
insgesamt kostengünstigeres Maschinendesign.
Effizienter Schutz & umweltfreundlich!
Die Flachzuschnitte
werden nach dem
Abziehen aus dem
Zuschnittbogen direkt
in das Magazin des A3-
Aufrichteaggregats eingelegt
und einbahnig
mit einer Leistung
von 60 Takten pro
Minute aufgerichtet.
AIRplus® Bio Home Compostable Luftpolster von Storopack
Umweltfreundlich durch kompostierbare Materialien
Effienter Schutz für das Versandgut
Einfache Verarbeitung mit den Maschinen von Storopack
Nachhaltig gedacht: Ihr Beitrag zur Kreislaufwirtschaft
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DIGITAL PRODUCT PASSPORT
Verpackungen im Kreislauf – Transparenz
und Nachhaltigkeit neu gedacht
Die Verpackungsindustrie steht vor einer doppelten Herausforderung: Verbraucher
fordern nachhaltige Lösungen, während immer strengere Vorschriften
eine ressourceneffiziente Produktion verlangen. Wie können Unternehmen
diese Erwartungen erfüllen und zugleich Transparenz über die gesamte Lieferkette
schaffen? Der Digital Product Passport (DPP) könnte die Antwort sein.
Doch wie funktioniert dieser in der Praxis und welche Chancen bietet er der
Branche? In einem Projekt mit der offenen Plattform für Rückverfolgbarkeit
und DPP R-Cycle und dem Verarbeiter flexibler Verpackungen Korozo Group
hat Henkel (www.henkel.de) gezeigt, welche Vorteile sich erzielen lassen.
Der Druck, umweltverträgliche
und ressourceneffiziente
Verpackungen zu
entwickeln, ist spürbar gestiegen.
Gleichzeitig erfordern globale Lieferketten
eine höhere Transparenz
entlang der gesamten Wertschöpfungskette,
um die Herkunft der Materialien,
deren Verarbeitung und das
Ende des Lebenszyklus nachvollziehbar
zu machen.
Zentraler Trend
Ein zentraler Trend in der Verpackungsindustrie
ist die Entwicklung
hin zu einer Kreislaufwirtschaft.
Ziel ist es, Verpackungen nicht nur
effizienter zu gestalten, sondern sie
am Ende ihres Lebenszyklus wieder
in den Produktionskreislauf zurückzuführen.
Dazu müssen die Materialien
recycelbar sein und die verwendeten
Rohstoffe möglichst aus
nachhaltigen Quellen stammen. Darüber
hinaus muss es klare Regeln
für die Entsorgung geben. Um diese
Anforderungen zu erfüllen, werden
digitale Lösungen immer wichtiger.
Digital Product Passport
treibt Transparenz voran
Vor diesem Hintergrund rückt der
Digital Product Passport (DPP)
in den Fokus. Er ist ein zentrales
Instrument, um die notwendigen
Informationen über die Zusammensetzung,
den Lebenszyklus und
die Nachhaltigkeitsaspekte eines
Produktes digital zu erfassen und
zugänglich zu machen. Getrieben
durch regulatorische Anforderungen
wie die Ecodesign for Sustainable
Products Regulation (ESPR) der Europäischen
Union wird der DPP ab
2027 in vielen Branchen verpflichtend
werden.
Eindeutige Identifikation
Der digitale Datensatz enthält Informationen
wie Materialzusammensetzung,
technische Spezifikationen
und Recyclingfähigkeit eines
Produkts. Jedes Produkt erhält eine
42 01/25
Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts entschied sich Henkel, den
Digitalen Produktpass aktiv zu testen und umzusetzen – mit einem
Pilotprojekt, bei dem der lösungsmittelfreie Klebstoff Loctite Liofol zur
zuverlässigen Kaschierung von Standbodenbeuteln eingesetzt wurde.
eindeutige Identifikation, oft über
QR-Codes oder RFID-Tags, die
eine einfache Rückverfolgung entlang
der Wertschöpfungskette ermöglichen.
Entscheidend dafür ist
die Qualität der erhobenen Daten.
Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette
müssen relevante
Informationen liefern, die in einem
standardisierten Format aufbereitet
und für alle Akteure zugänglich sind.
Mehr Recycling in
der Verpackungsindustrie?
Insbesondere in der Verpackungsindustrie
erfüllt der DPP damit nicht
nur regulatorische Anforderungen,
sondern verbessert auch die Nachhaltigkeit
von Verpackungen erheblich.
„Der DPP ermöglicht die
lückenlose Rückverfolgbarkeit von
Verpackungen entlang der Lieferkette,
schafft Transparenz und erleichtert
die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben“,
sagt Philippe Blank, Head
of Circular Economy bei Henkel.
Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft
erfordert, dass bereits in
der Beschaffungsphase recycelbare
und idealerweise ein hoher Anteil
an recycelten Rohstoffen integriert
werden, die dann in ein Design
überführt werden, das verschiedene
End-of-Life-Szenarien berücksichtigt.
Ziel ist es, Materialien zurückzugewinnen
und neues Material
zu ersetzen. „Die Reduzierung des
Rohstoffeinsatzes und der benötigten
Ressourcen sind entscheidend
für eine nachhaltige Zukunft,“ erklärt
Philippe Blank. Detaillierte
Materialdaten erleichtern das Sortieren
und Recyceln und trägt dazu
bei, Ressourcen zu schonen und die
Recyclingquote zu erhöhen.
Klebstoff unter der Lupe:
DPP in der Praxis
Henkel hat sich im Rahmen seines
kontinuierlichen Engagements, jede
Verpackung nachhaltig zu gestalten,
entschieden, den DPP aktiv zu testen
und zu implementieren. Der Test
wird gemeinsam mit der Korozo
Group, einem Verarbeiter flexibler
Verpackungen, und R-Cycle, einer
auf offenen Standards basierenden
Plattform für die Nutzung digitaler
Produktpässe zur Sicherstellung
der Rückverfolgbarkeit von Verpackungen,
durchgeführt. Der von
Henkel entwickelte lösungsmittelfreie
Klebstoff Loctite Liofol wird
für die zuverlässige Kaschierung
von Standbodenbeuteln eingesetzt.
Er zeichnet sich durch seine chemische
und thermische Beständigkeit
aus und eignet sich daher für aggressive
Füllgüter, Pasteurisierung
und Hochgeschwindigkeitsverpa-
ckungslinien mit hoher Siegeltemperatur.
Verknüpfte Codes
Wie der DPP in der Praxis aussieht,
zeigt dieses Beispiel, das mit
einem Endprodukt von Henkel
Consumer Brands getestet wurde.
Jede mit Loctite Liofol hergestellte
Verpackung ist mit einem QR-Code
versehen, der mit dem R-Cycle
DPP verknüpft ist. So können technische
Daten, Sicherheitsinformationen
und Umweltaspekte direkt
abgerufen werden. Henkel arbeitet
mit R-Cycle zusammen, um diese
Rückverfolgbarkeit zu erweitern
und damit auch die Entsorgung und
Recyclingfähigkeit des Produkts zu
optimieren.
Definierte Transparenz
Dr. Benedikt Brenken, Leiter von
R-Cycle, erklärt: „Die Anwendung
von Henkel zeigt sehr gut, wie relevante
Informationen zu den eingesetzten
Verpackungskomponenten
- in diesem Fall dem Klebstoff - im
DPP erfasst und über den gesamten
Produktlebenszyklus zur Verfügung
gestellt werden können. Damit
schaffen wir eine definierte Transparenz
und einfache Rückverfolgbarkeit
entlang der Wertschöpfungskette.
Darin sehen wir einen entscheidenden
Vorteil im Hinblick auf den
stetig wachsenden Informationsbedarf.“
Darüber hinaus erfasst Henkel
im DPP die Kohlenstoffemissionen,
die bei der Herstellung und
Verwendung des Kaschierklebstoffs
entstehen. Diese Informationen sind
für die Erfüllung der ESPR-Anforderungen
und für die Bewertung
des CO2-Fußabdrucks des Produkts
während seines gesamten Lebenszyklus
von entscheidender Bedeutung.
Die im DPP erfassten Informationen
ermöglichen es den Unternehmen
am Ende des Lebenszyklus, die
Verpackungen bei ihrer Ankunft in
den Sortier- und Recyclingzentren
ordnungsgemäß zu entsorgen und
Der DPP ermöglicht die
lückenlose Rückverfolgbarkeit
von Verpackungen entlang der
Lieferkette, schafft Transparenz
und erleichtert die Einhaltung
gesetzlicher Vorschriften.
Fotos: Henkel
somit einen positiven Beitrag zur
Kreislaufwirtschaft und zu den Recyclingquoten
zu leisten.
Wandel bei Prozessen und
Materialien aktiv mitgestalten
„Wir sind auf dem besten Weg,
jedem Kunden ein nachhaltiges
Produkt anbieten zu können, das
entweder aus nachhaltigen Quellen
stammt oder ein hervorragendes
Recyclingprofil aufweist“, erklärt
Philippe Blank. Als Lieferant und
Markeninhaber ist Henkel in der
einzigartigen Lage, einen großen
Teil der Wertschöpfungskette abzudecken.
„80 Prozent des ökologischen
Fußabdrucks eines Produkts
werden in der Designphase
festgelegt. Wir nutzen unser Wissen,
um unsere Kunden frühzeitig zu beraten.“
Insbesondere der Product
Carbon Footprint (PCF) einzelner
Komponenten und des gesamten
Produkts spielt dabei eine entscheidende
Rolle. Hier hat Henkel umfangreiche
Kapazitäten aufgebaut,
um Einsparpotenziale zu identifizieren
und verlässliche Daten für
digitale Produktpässe und Berichtsanforderungen
bereitzustellen. Diese
Daten sind besonders relevant im
Hinblick auf die Recyclingfähigkeit
von Verpackungen und die Verpflichtung,
recycelte Inhaltsstoffe
zu verwenden.
Führende Bewertungsmethoden
„Wir orientieren uns an führenden
Bewertungsmethoden und Designrichtlinien
und arbeiten aktiv an
neuen Testmethoden“, sagt Philippe
Blank. Die Verpackungsindustrie
durchläuft derzeit einen tiefgreifenden
Wandel, der zu erheblichen
Materialverschiebungen führt. Diese
Veränderungen wirken sich auf bestehende
Recyclingverfahren aus.
Ausblick
Diese Lücken gilt es durch aktive
Forschung und Entwicklung neuer
Prüfmethoden zu schließen, um
sich selbst und seine Kunden auf
kommende gesetzliche Änderungen
vorzubereiten. „Wir sehen im DPP
die große Chance, die Kreislaufwirtschaft
durch bessere Recyclinginformationen
zu fördern, die Transparenz
in der Lieferkette zu steigern
und das Vertrauen unserer Kunden
und Partner in unsere Produkte zu
stärken“, resümiert Philippe Blank.
In den kommenden Jahren wird dem
DPP eine zentrale Rolle in der Verpackungsindustrie
als wichtiger Hebel
von Innovationen und zur Steigerung
der Wettbewerbsfähigkeit
zukommen. Neben der nachhaltigen
Produktentwicklung ermöglicht es
der DPP, neue Geschäftsmodelle zu
entwickeln, die auf Digitalisierung
und Kreislaufwirtschaft aufbauen.
03/24
43
MESSEN
CCE International 2025
CCE International, der internationale Treffpunkt für die Wellpappen- und
Faltschachtelindustrie, ist vom 11. bis 13. März 2025 wieder zu Gast in
München. Die dreitägige Fachmesse hat sich in der Branche fest als führender
Marktplatz für maßgefertigte Maschinen- und Prozesslösungen zur Herstellung
von Wellpappe und Faltschachteln etabliert. Besucher erwartet eine beeindruckende
Technologieschau mit innovativen Anbietern, Live-Maschinenvorführungen
und zwei spannenden Konferenzreihen mit praxisrelevantem Wissen
zu aktuellen Technologie- und Markttrends.
Mit ihrem klaren Fokus
auf Wellpappen- und
Faltschachtelproduktion
bietet die CCE International einmalige
Networking- und Geschäftsmöglichkeiten.
„Kundenspezifische
Prozessanlagen erfordern beträchtliche
Investitionen; daher ist die
Wahl eines verlässlichen Anbieters
entscheidend“, erklärt Patrick Herman,
Messedirektor für Converting,
Papier und Druck, im Namen von
RX. „Hier bietet die CCE International
eine etablierte internationale
Plattform, um Hersteller persönlich
zu treffen und Maschineninnovationen
live in Aktion zu erleben. Individuelle
Produktionsbedürfnisse
lassen sich vor Ort in kürzester Zeit
klären, anstatt monatelang online
recherchieren zu müssen.“
Trend geht zu schnellen,
intelligenten und
hochautomatisierten Lösungen
Wie viele Branchen setzt auch die
Wellpappen- und Faltschachtelindustrie
auf technischen Fortschritt,
um neue Wachstumswege inmitten
globaler Herausforderungen zu erschließen.
Technische Einkäufer auf
der CCE International interessieren
sich insbesondere für schnelle Maschinen
mit einem hohen Grad an
Automatisierung und digitaler Integration
für starke Konnektivität und
effiziente Arbeitsabläufe. Als hochspezialisierter
Marktplatz ermöglicht
die CCE International direkten
Kontakt und wertvolle Networking-
Möglichkeiten mit bekannten internationalen
Marken, darunter: Vice,
Officina Meccanica Sestese, Tien
Chin Yu Machinery, Talleres Serra,
Macarbox, Baysek Machines, Höcker
Polytechnik, Messersi Packaging,
Bahmüller, Pentatech, Balemaster
Europe, Robatech, CUIR
Corrugated, und vielen anderen.
44 01/25
Impression von der letzten Veranstaltung
Fotos: Mack-Brooks Exhibitions Ltd
Exponate
Exponate umfassen alle Kernbereiche
zur Verarbeitung von Wellpappe
und Faltschachteln, darunter
Produktionsanlagen, Converting-
Ausrüstung, Maschinen- und Anlagenkontrolle,
Materialhandling
und Lagerhaltung, Abfallwirtschaft
und Ballenpressen, Verbrauchsmaterialien,
sowie Drucktechnologien,
Systeme und Anwendungen. Käufer
haben die Möglichkeit, Maschinen
live in Betrieb zu sehen und
sich eingehend mit den Vorteilen
innovativer Lösungen hinsichtlich
der eigenen Produktion auseinanderzusetzen.
Expertenvorträge
Verarbeitungstechnologie für
unterschiedlichste Zielmärkte
Die CCE International richtet sich
gezielt an Einkäufer und Beschaffer
aus der Wellpappen- und Kartonherstellung
sowie deren Zielmärkte,
darunter E-Commerce und Einzelhandel,
Lebensmittel und Getränke,
Pharma, Transport und Logistik,
Industrieverpackungen, Unterhaltungselektronik,
Luxusgüter, Möbel,
Textilien, Mode und viele mehr.
Als Europas führende Fachmesse
dieses Sektors erreicht die CCE International
eine zunehmend globale
Reichweite, gerade in wichtigen
Wachstumsmärkten mit expandierender
Industrie und steigender Verbrauchernachfrage,
insbesondere
in den USA und Asien. Die CCE
International 2025 findet erstmals
ohne COVID-bedingte Reisebeschränkungen
statt und erwartet im
März eine starke internationale Beteiligung.
CCE Konferenzen:
Expertenvorträge zu
neuen Produktionsstrategien
Neben einem starken internationalen
Ausstelleraufgebot wartet
die CCE International 2025 mit
zwei beliebten Konferenzreihen
auf: Die CCE Konferenz präsentiert
ein abwechslungsreiches
Vortragsprogramm zu den neuesten
Entwicklungen und Technologietrends
im Bereich Wellpappe
und Karton, mit Schwerpunkt auf
Prozessoptimierung und gesteigerter
Wertschöpfung. Auf der Print
Konferenz geht es um innovative
Druckanwendungen für die Wellpappen-
und Faltschachtelproduktion,
wie den Direktdruck auf
Wellpappe, Flexodruck für große
Produktionsvolumen oder hochwertige
Drucklösungen für Luxusverpackungen.
Parallelveranstaltung
CCE International 2025, die 7.
Internationale Fachmesse für die
Wellpappen- und Faltschachtelindustrie,
findet vom 11. bis 13. März
2025 in Halle A4 der Messe München
statt. Besucher profitieren von
zusätzlichen Impulsen und Synergien
durch die Parallelveranstaltung
ICE Europe – der internationalen
Leitmesse für die Veredelung und
Verarbeitung von Papier, Film und
Folie – die zeitgleich in den Nachbarhallen
A5 und A6 stattfindet.
Mehr unter:
www.cee-international.com
MESSEN
ICE Europe
Vom 11. bis 13. März 2025 trifft sich die internationale Converting-Fachwelt in
München zur 14. Ausgabe der ICE Europe. Die Messe gilt als weltweit führender
Marktplatz für maßgefertigte Technologielösungen zur Verarbeitung und
Veredelung flexibler Bahnmaterialien. Industrieexperten dürfen sich auf ein
breites Aufgebot an Herstellern und Anbietern aus Europa und der ganzen Welt
freuen, mit Hunderten von spannenden Exponaten und Live-Maschinenvorführungen.
Mit den renommierten ICE Awards und der Premiere der neuen ICE
Conference bietet die ICE Europe 2025 ein interessantes Messeprogramm.
Effiziente und kosteneffektive
Lösungen nach
Maß: Genau darum geht
es Converting-Experten beim Besuch
der ICE Europe 2025, der
internationalen Leitmesse für die
Veredelung und Verarbeitung von
flexiblen Bahnmaterialien wie Papier,
Film, Folie und Vliesstoffen.
Mit der Ausgabe 2025 wird ein
wichtiger Meilenstein erreicht, da
erstmals keine COVID-bedingten
Reisebeschränkungen mehr gelten
und die Messe wieder uneingeschränkt
für Teilnehmer aus aller
Welt zugänglich ist.
Dynamische Plattform für
weltweite Innovation und
Zusammenarbeit
Als einzige spezialisierte Fachmesse
ihrer Art bildet die ICE
Europe den Höhepunkt im Event-
Kalender der Converting-Industrie
und erwartet im März eine starke
internationale Beteiligung. Die
vorherige Ausgabe im Jahr 2023
zog interessierte Fachbesucher aus
64 Ländern an. Auf der Ausstellerseite
steuern die Buchungszahlen
wieder auf das Niveau vor der Pandemie
zu; bereits jetzt sind rund
90 % der Standfläche fest gebucht.
Neben Deutschland zählen in diesem
Jahr Italien, die Türkei, China,
Großbritannien, Spanien, die
USA, die Schweiz, Frankreich und
die Niederlande zu den führenden
Ausstellernationen – ein klares
Zeichen für die wachsende internationale
Reichweite der Messe. Besucher
können sich auf den Messeständen
mit den Top-Herstellern
und Innovationsführern der Branche
austauschen, darunter: BST,
Davis-Standard, Erhardt + Leimer,
Guidolin Girotto, IMS Technologies,
Jagenberg, Koch Industrieanlagen,
Kroenert, Matthews
International, Neuenhauser Maschinenbau,
New Era Converting
Machinery, Tesa und viele andere.
Impression von der letzten Veranstaltung
Fotos: Mack-Brooks Exhibitions Ltd
Neu für 2025: ICE Conference
Die ICE Conference feiert im
März Premiere, mit einem spannenden
Vortragsprogramm zu den
aktuellen Themen, Technologien
und Trends auf dem Converting-
Markt. Nähere Informationen zu
Agenda und Sprechern werden
zeitnah zur Veranstaltung online
veröffentlicht.
Renommiert und begehrt:
ICE Awards
Die vielbeachteten ICE Awards
versprechen wieder einen faszinierenden
Einblick in außergewöhnliche
technische Leistungen und
bahnbrechende Innovationen. Für
die kommenden Awards wird in
drei Kategorien ausgezeichnet:
1. Workflow-Konnektivität und
Automatisierung;
2. Nachhaltigkeit; und
3. Neue Technologie.
Die ICE Awards werden in Zusammenarbeit
mit C2 Magazines
verliehen. Die Gewinner werden
per verifizierter Online-Abstimmung
durch die Converting-Community
ermittelt. Die offizielle
Preisverleihung findet am ersten
Messetag statt.
Der zentrale Marktplatz
der Converting-Branche
Für die internationale Converting-
Community ist die ICE Europe von
essenzieller Bedeutung, da sie Experten
und Entscheider auf gleich
mehreren Ebenen vernetzt. Patrick
Herman, Messedirektor für Converting,
Papier und Druck bei RX,
erklärt dazu: „Die ICE Europe
spielt in der Branche eine wichtige
Dreifach-Rolle: als Innovationsplattform
für spannende Technologien,
live vorgeführt in zwei
Hallen; als Wissensforum für den
direkten Austausch und Dialog mit
Experten, Kollegen und Anbietern
aus aller Welt; und als führender
Marktplatz für maßgeschneiderte
Produktionslösungen auf Basis modernster
Technologien.“ Herman
ergänzt abschließend: „Auf der
ICE Europe kommt alles zusammen
– Menschen, Innovationen und
Fachwissen. Das macht sie zum
Richtungsgeber bei der Entwicklung
intelligenter, effizienter und
nachhaltiger Converting-Prozesse,
wie sie von Schlüsselindustrien
weltweit zur Bewältigung aktueller
Herausforderungen benötigt werden.“
Die Messe findet parallel zur
CCE International statt.
Mehr unter:
www.ice-x.com
01/25
45
AUTOMATISIERUNG
SICK übernimmt Tech-Startup Accerion
SICK, internationaler Anbieter von sensorbasierten Automatisierungslösungen, hat
im Jänner die Übernahme des niederländischen Technologieunternehmens Accerion
bekanntgegeben. Accerion ist auf die KI-basierte Bildverarbeitung mit dem Fokus auf
Positionierungstechnologien für mobile Roboter spezialisiert.
Accerion wurde 2015 in
den Niederlanden gegründet
und hat sich als Tech-
Startup auf KI-basierte Bildverarbeitung
für die Positionierung
von autonom fahrenden mobilen
Robotern spezialisiert. Mit der softwaregesteuerten
Positionierungslösung
„Triton“ brachte Accerion
die weltweit erste industrialisierte,
infrastrukturfreie Lokalisierungslösung
für Bodenstrukturen auf
Kamerabasis für mobile Roboter
auf den Markt. Seit 2021 arbeitet
SICK partnerschaftlich mit Accerion
zusammen, um Industriekunden
weltweit bei der zielsicheren
Lokalisierung, Positionierung und
Navigation von mobilen Robotern
zu unterstützen.
Accerion jetzt Teil
des SICK-Konzerns
Mit der Übernahme gingen am
16. Januar 2025 das gesamte Produktportfolio
sowie das Entwicklungs-
und Vertriebsteam von Accerion
vollständig zu SICK über.
Die Produktentwicklung des neuen
SICK-Tochterunternehmens „SICK
Accerion B.V.“ wird am bisherigen
Standort im niederländischen Venlo
fortgeführt.
SICK baut Software-Portfolio
für Industrieautomation aus
„Wir freuen uns sehr, das Team
von Accerion bei SICK willkommen
zu heißen und unser Software-
Portfolio für Autonome Mobile Roboter
noch stärker für die Zukunft
aufzustellen“, sagt Dr. Niels Syassen,
SICK-Vorstandsmitglied für
„Technology & Digitalization“.
Bild: © SICK AG
Mobile Roboterflotten benötigen flexible Lokalisierungslösungen, um
Prozesse in Logistik und Fertigung effizienter zu machen. Mit der
Übernahme des Tech-Startups Accerion baut SICK seine Kompetenz
im Bereich der softwarebasierten Lokalisierungslösungen weiter aus.
unterstützen, entwickeln wir unsere
eigenen Sensorlösungen weiter und
investieren auch in neue Technologien,“
ergänzt Dr. Niels Syassen.
Hochmoderne
Lokalisierungslösung
Vincent Burg, CEO von Accerion,
sagt: „Mit einem engagierten Team
haben wir Triton, eine hochmoderne
Lokalisierungslösung, komplett von
Grund auf neu entwickelt. Heute ermöglicht
Triton hochpräzise Lokalisierung
für Tausende von Robotern
weltweit. Unsere enge Zusammenarbeit
mit SICK hat gezeigt, wie perfekt
sich unsere Produkte und Kulturen
ergänzen. Wir sind begeistert,
offiziell zur SICK-Familie zu gehören,
wo wir diese Synergie nutzen
können, um Lokalisierungslösungen
weltweit zu skalieren.“
Autonome Mobile Roboter –
ein globaler Wachstumsmarkt
Der weltweite Markt für Autonome
Mobile Roboter hat ein Volumen
von rund vier Milliarden
Euro. Wachstumsraten von über 15
Prozent zeigen, dass Industrieunternehmen,
etwa in der effizienzgetriebenen
Intralogistik, immer mehr
auf die Unterstützung von Autonomen
Mobilen Robotern setzen.
Moderne Sensortechnologien und
Softwarelösungen für Navigation,
Lokalisierung sowie Positionierung
ermöglichen die präzise und
sichere Bewegung von mobilen
Robotern in dynamischen Umgebungen.
Insbesondere in der Nähe
von Menschen ist es unerlässlich,
dass autonome Roboter ihr Umfeld
und Personen zuverlässig erkennen.
Sick
Schon heute ist SICK in diesem Bereich
einer der führenden Lösungsanbieter
weltweit. Mit der Akquisition
von Accerion investiert SICK in
zukünftiges Wachstum, baut seine
Expertise im Bereich der softwarebasierten
Anwendungen weiter aus
und unterstützt Kunden mit einem
umfassenden Lösungsportfolio für
Positionierungslösungen.
Mehr unter: www.sick.at
Enorme
Wachstumspotentiale
„Der Markt für Sensorlösungen
für Autonome Mobile Roboter bietet
enorme Wachstumspotenziale,
denn die Anforderungen für Industrieunternehmen
an eine effiziente
Lieferkette in Bezug auf Durchsatz,
Verfügbarkeit, Flexibilität
und Sicherheit steigen stetig. Um
Kunden weltweit bestmöglich bei
ihren Automatisierungsvorhaben zu
46 01/25
Bild: © SICK AG
Dr. Niels Syassen, Vorstandsmitglied für „Technology & Digitalization“
der SICK AG mit Sitz in Waldkirch bei Freiburg.
Bild: © Accerion
Vincent Burg, CEO von Accerion
(Unconstrained Robotics B.V.) mit
Sitz im niederländischen Venlo.
VERPACKUNGSDRUCK
Securikett erstellt Flexoplatten selbst
Securikett, ein führender Anbieter von Produkt- und Markenschutzlösungen,
hat in ein FLEXCEL NX Wide 3548 System mit einem FLEXCEL NX Ultra 35
Verarbeitungssystem investiert, um Flexoplatten im eigenen Unternehmen
herzustellen. Das Familienunternehmen mit Sitz in Münchendorf entwickelt
und produziert Sicherheitsetiketten und Siegel für den Manipulations- und
Fälschungsschutz von Produkten und Verpackungen. (KOMPACK berichtete)
Mit der Investition in
FLEXCEL Lösungen
von Miraclon haben wir
unsere Wertschöpfungskette verlängert
und die volle Kontrolle über die
Anfertigung unserer Flexodruckformen
erlangt. Dadurch haben wir
mehr Flexibilität gewonnen und
die Vorlaufzeiten bis zur Verfügbarkeit
druckfertiger Platten drastisch
verkürzt“, erklärt Lukas Lovrek,
Geschäftsführer. „Die Druckformherstellung
vor Ort hat auch das Beschaffungsrisiko
minimiert und die
Zuverlässigkeit verbessert.“
„
Nachhaltigkeitsvorteile
Für Securikett zählen zudem die
Nachhaltigkeitsvorteile, die das
Insourcing der Flexoplattenherstellung
mit sich brachte. „So werden
die häufigen Transportvorgänge
und das Verpackungsmaterial beim
Bezug der Druckplatten von externen
Zulieferern eingespart“, führt
Lukas Lovrek weiter aus. „Darüber
hinaus bietet die lösemittel- und
VOC-freie, wasserbasierende Verarbeitung
der FLEXCEL NX Ultra
Platten weitere Umweltvorteile.“
Druck mit UV-Farben
Securikett verwendet die
FLEXCEL NX Ultra Platten auf
Schmalbahn-Flexorotationen für
den Druck mit UV-Farben auf unterschiedlichsten
Bedruckstoffen
– „mit exzellenten Druckresultaten“,
Begrenzungslinie ist Teil des Sujets
wie Lukas Lovrek bestätigt. Eine
Besonderheit des FLEXCEL NX
Systems ist die Ausstattung des Belichters
mit der Hochauflösungsoption
für die Bebilderung mit 9.600
x 4.800 dpi, um gestochen scharfen
Mikrotext und filigrane Sicherheitselemente
zuverlässig mit den Flexoplatten
drucken zu können.
Bewährte Technologie
Die FLEXCEL NX Ultra Lösung
basiert auf der bewährten FLEX-
CEL NX Technologieplattform von
Miraclon, die eine von Grund auf
entwickelte, vollintegrierte Lösung
für die Druckformherstellung bietet,
um gängige Herausforderungen
im traditionellen Flexodruck zu
überwinden. Sie behebt die grundlegenden
Probleme, die mit allen
anderen wasserbasierenden Plattenherstellungslösungen
verbunden
sind und ermöglicht einen sauberen,
konsistenten, rückstandsfreien und
extrem produktiven Plattenherstellungsprozess,
der in weniger als einer
Stunde eine druckfertige Hochleistungsplatte
liefern kann.
Mehr sehen Sie unter:
www.miraclon.com oder
www.securikett.com
Miraclon
Miraclon hat die eine klare Mission: den Flexodruck in Partnerschaft mit ihren Kunden zu transformieren,
indem das Unternehmen führende Technologien und Expertenwissen bereitstellen, die es Kunden
ermöglichen, ihre Effizienz-, Nachhaltigkeits- und Qualitätsziele zu erreichen.
Bitte geben Sie Glasverpackungen zum Altglas.
Ausgelöffelt und ausgeleert, getrennt nach Weißglas und Buntglas.
01/25
47
VERANSTALTUNG
Ökomodulation und nachhaltige Lösungen!
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur EU-Verpackungs-verordnung (PPWR),
die vom OFI Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik
in Kooperation mit der ARA Altstoff Recycling Austria bereits zum vierten
Mal organisiert wurde, fand Ende 2024 ein intensiver Austausch zwischen
Verpackungsindustrie, Politik und Wissenschaft statt. Der Event bot rund 130
Teilnehmenden wertvolle Einblicke in bevorstehende Herausforderungen und
Chancen der neuen EU-Regelungen.
Einen Schwerpunkt stellte
das Konzept der Ökomodulation
dar. Sie setzt
finanzielle Anreize, indem Gebühren
für die Entsorgung und
das Recycling von Verpackungen
an deren Umweltfreundlichkeit
gekoppelt werden. Das Ziel: umweltfreundliche
Verpackungen zu
fördern und den Übergang zu einer
Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen.
Verpackungen mit geringem
ökologischen Fußabdruck werden
quasi „belohnt“, während weniger
recyclingfähige Materialien höhere
Kosten tragen müssen. Das ist eine
große Herausforderung für die
Wirtschaft, der man mit smarten
Lösungen begegnen muss.
Studie
In einer vom Klimaschutzministerium
beauftragten Studie wurde
genau diese nationale Umsetzung
der gestaffelten Entgelte untersucht
und bewertet. Praxisorientierte Beispiele
unterstrichen anschaulich die
Relevanz der Ökomodulation als
zentralen Baustein zur Erreichung
der EU-Klimaziele. Gleichzeitig
boten die Vorteile und Herausforderungen
bei der Umsetzung des
Systems, insbesondere für kleine
und mittelständische Unternehmen,
die sich mit neuen Anforderungen
konfrontiert sehen, reichlich Gesprächsstoff.
Standardisierung
Bestimmte europäische Länder
haben die Ökomodulation bereits
eingeführt, andere wie Österreich
sind gerade dabei geeignete Modelle
zu entwickeln. Anzustreben wäre,
neben den aktuellen nationalen
Aktivitäten, eine EU-übergreifende
Standardisierung zu etablieren. Nur
so kann die über nationalen Grenzen
hinausgehende Geschäftstätigkeit
von Unternehmen effizient
bewerkstelligt werden.
OFI Geschäftsführer Udo Pappler und
ARA Vorstandssprecher Harald Hauke
Veranstaltung als Plattform für
interaktiven Austausch und innovative
Lösungsansätze. Einmal
mehr trat die Notwendigkeit einer
engeren europäischen Zusammenarbeit
zu Tage, ambitionierte Ziele
der EU-Verpackungsverordnung erfolgreich
umzusetzen.
OFI und ARA
Mit der vierten Veranstaltung
dieser Reihe setzen OFI und ARA
ihren erfolgreichen Kurs fort
Akteur*innen zu informieren und
zu vernetzen. Die hohe Resonanz
zeigt das starke Interesse an nachhaltigen
Entwicklungen und die Be-
reitschaft, gemeinsam an zukunftsfähigen
Lösungen zu arbeiten.
Sicherheit schaffen
Dazu OFI Geschäftsführer Udo
Pappler: „Die Vorgaben der EU
sind für viele ein Paragraphendickicht,
dem man oft hilflos gegenübersteht.
Umso wichtiger ist es,
durch Veranstaltungen wie dieser
Unternehmen Ungewissheit zu
nehmen, aufzuklären, Sicherheit
zu schaffen. Nur so können heimische
Unternehmen EU-Regelungen
effektiv begegnen, Kosten
sparen und einen wesentlichen
Beitrag zu Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung
leisten“. ARA
Vorstandssprecher Harald Hauke
ergänzt: „Die Einführung einer
Ökomodulation muss klare Regeln
vorgeben die Hand in Hand mit
Planungs- und Rechtssicherheit für
die österreichische Wirtschaft gehen
und darf keinesfalls zu Wettbewerbsverzerrung
führen“.
Mehr unter:
www.ara.at oder www.ofi.at
48
Interaktiver Austausch
Teilnehmer*innen nützten die
01/25
Teil 4 der Veranstaltungsreihe EU-Verpackungsverordnung informierte über den Letztstand der
PPWR, diskutierte verschiedene Modelle und gab einen Ausblick auf die Ökomodulation
in Österreich. Fotocredit: OFI/Alice Schnür-Wala
MEHRWEG
kaiserkraft und reuse.me kooperieren
kaiserkraft mit der Expertenmarke ratioform und das Unternehmen reuse.me
gehen eine strategische Partnerschaft ein, um Unternehmen innovative und
nachhaltige Verpackungslösungen anzubieten. Ziel der Kooperation ist es,
Kunden eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Einwegverpackungen
bereitzustellen und somit den steigenden Anforderungen an
nachhaltige Geschäftspraktiken gerecht zu werden.
In der dynamischen Welt der
Verpackungsindustrie hat sich
eine spannende Entwicklung
ergeben: Über einen seiner größten
Lieferanten ist die Kooperation
zwischen kaiserkraft, einem der
führenden Omnichannel-Händler
für Betriebs-, Lager- und Büroausstattung
im B2B-Bereich mit
seiner Expertenmarke ratioform
für alle Verpackungslösungen, und
dem innovativen Start-up reuse.
me entstanden. Dieses junge Unternehmen
widmet sich einem
Thema, das in der Branche noch
recht neu ist – dem Mehrweg bei
Kartonagen. Während nachhaltige
Verpackungslösungen schon lange
diskutiert werden, bringt dieser
Ansatz frischen Wind in die Debatte.
Die Idee, Kartonagen nicht nur
einmal zu verwenden, sondern sie
in einem geschlossenen Kreislaufsystem
mehrfach zu nutzen, könnte
einen entscheidenden Beitrag zur
Reduzierung von Abfall und zur
Förderung einer nachhaltigeren
Wirtschaft leisten. Diese Kooperation
zeigt, wie durch Zusammenarbeit
und kreative Ansätze neue
Lösungen entstehen können, die
kaiserkraft startet mit der Expertenmarke für alle Verpackungslösungen
ratioform eine Kooperation mit dem innovativen Startup reuse.me
sowohl ökologischen als auch ökonomischen
Mehrwert bieten.
Nachhaltigkeit und
Innovation im Fokus
Die Verpackungslösungen von
reuse.me zeichnen sich durch ihre
Wiederverwendbarkeit aus und sollen
nach Gebrauch dank ihrer widerstandsfähigen
Materialeigenschaften
durchschnittlich 5 Mal wiederverwendet
werden können. kaiserkraft,
mit der Expertenmarke ratioform
für alle Verpackungsprodukte, setzt
mit der Einführung dieser speziellen
Produktlinie auf eine zukunftsorientierte
und „Enkelfähige“-Strategie,
die ökologische und ökonomische
Vorteile für ihre Kunden kombiniert.
Enkelfähig
Der Begriff „Enkelfähig“ steht für
eine lebenswerte Zukunft in einer
nachhaltigen, sozial gerechten und
ökonomisch zukunftsorientierten
Welt, die zukünftigen Generationen
hinterlassen werden kann. Das Enkelfähig-Bewertungssystem
der kaiserkraft
Marken dient dazu, Nachhaltigkeit
auf Produktebene transparent,
vergleichbar und messbar zu
machen. Basierend auf den Kriterien
Kreislauffähigkeit, Klimaschutz,
Umweltverträglichkeit, Innovation
und Wirtschaftlichkeit wird für jedes
Produkt ein sogenannter Enkelfähig
Score errechnet. Dieser geht von 1,0
bis 5,9 als bestmögliche Bewertung.
Damit ein Produkt als Enkelfähig
eingestuft wird, muss es einen Wert
von mindestens 3,0 haben.
Flexibilität dank
intelligenter Konstruktion
Die reuse.me Verpackungen überzeugen
vor allem durch ihre Vielseitigkeit.
Die Kartonagen sind
Faltkonstruktionen, die schnell
aufgebaut und nach der Nutzung
auch schnell wieder zusammengefaltet
werden können. Zum Start
der Kooperation bietet kaiserkraft
in seinem ratioform Online-Shop
zwei Kartonagen von reuse.me
an: den Maxi Briefkarton, der für
das Post- und DPD-Versandformat
Maxibrief portooptimiert ist, sowie
den Automatik-Karton in verschiedenen
Größen. Passende Banderolen,
Sticker und Versandetiketten
sind ebenfalls erhältlich.
Mehr unter: www.kaiserkraft.at
Wir laufen auch 2025 für die mit - die es
selbst nicht mehr können - wer lauft mit?
VERPACKUNG LÄUFT FÜR EINEN GUTEN ZWECK!
Unter dem Motto „Verpackung läuft für einen guten Zweck - die
österreichische Verpackungsbranche hat nicht nur hervorragende
Verpackungslösungen - sie unterstützt auch dieses Projekt“
hat KOMPACK eine Gruppe gegründet.
75815
Harald
Einfach auf
https://www.wingsforlifeworldrun.com/de/teams/Xok7GX
anmelden und mitmachen.
Theoretisch kann weltweit überall gestartet werden.
Freue mich über Ihre Anmeldung - vielleicht schaffen wir ja
einen gemeinsamen Auftritt - werden gerne alle Teilnehmer auch
in KOMPACK erwähnen.
01/25
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MESSE
ProSweets 2025 setzte neue Impulse
Die ProSweets Cologne 2025 fand im Februar in Köln statt und hat ihre Bedeutung als
Pflichttermin für die internationale Zulieferindustrie der Süßwaren- und Snackbranche
unter Beweis gestellt. Dies mit einem überarbeitetem Hallenkonzept, das klare Strukturen
und neue Themenwelten schuf, sowie neue Event- und Contentformate, die für
frische Impulse sorgten.
Mit über 250 Ausstellern
aus 32 Ländern konnte
die ProSweets Cologne
die Zahlen der Vorjahre noch einmal
übertreffen. Der Auslandsanteil
auf Ausstellerseite lag bei 65 Prozent.
Die meisten Aussteller kamen
aus Deutschland, Italien, China, der
Türkei, den Niederlanden, Frankreich,
der Schweiz, Großbritannien
und Spanien. Insgesamt kamen
über 16.000 Fachbesucherinnen
und Fachbesucher aus 85 Ländern
zur ProSweets Cologne 2025 - eine
Steigerung von über 23% gegenüber
dem Vorjahr. Die Aussteller
zeigten sich von der Besucherqualität
begeistert und nutzten die Messe
intensiv für Geschäftsabschlüsse,
Networking, fachlichen Austausch
und als zentralen Knowledge Hub
für Branchentrends. Viele Aussteller
setzten auf Maschinen und Produktionslösungen
„zum Anfassen“
– durch beeindruckende Demonstrationen
und Best-Practice-Beispiele,
die den praktischen Nutzen und die
Innovationen der Branche direkt erlebbar
machten.
ISM Ingredienst
„Mit der Einführung der ISM Ingredients
ab Februar 2026 rückt der
Wachstumsbereich Rohstoffe, Ingredients
und Halbfabrikate noch näher
an die ISM-Produzenten heran, um
die Synergien zwischen Lieferanten
und Herstellern zu maximieren. Damit
wird der positive Aufwärtstrend
der diesjährigen ProSweets Cologne
fortgeführt und die Messe als Plattform
für zukunftsweisende Entwicklungen
weiter gestärkt.“ so Oliver
Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse
GmbH
Größter Branchentreff
Die ProSweets Cologne präsentierte
sich gemeinsam mit der ISM
als der weltweit größte Branchentreff
der Süßwaren- und Snackindustrie.
Zum Auftakt beleuchtete ein
hochkarätig besetztes Panel zum
Mercosur-Handelsabkommen die
Chancen und Herausforderungen
für die Branche. Mit Rupert Schle-
Foto: KölnMesse
gelmilch, EU-Chefverhandler des
Abkommens, sowie weiteren internationalen
Stakeholdern aus Politik,
Wirtschaft und Industrie bot die Diskussion
wertvolle Einblicke in die
Auswirkungen auf globale Lieferketten
und die Zulieferindustrie.
Zuliefermesse
Als weltweit einzige Zuliefermesse
für die Süßwaren- und Snackindustrie
hat die ProSweets Cologne
ihre Relevanz und Innovationskraft
weiter gesteigert. Mit einem klaren
Fokus auf Themen wie KI, Digitalisierung
und Zukunftstechnologien
setzte die Messe neue Maßstäbe
und trieb Wachstum und Innovation
der Branche voran. Darüber hinaus
wurde das Networking auf eine neue
Ebene gehoben, indem die Veranstaltung
den Austausch und die Zusammenarbeit
zwischen internationalen
Zulieferern, Süßwarenherstellern
und innovativen Start-ups förderte.
Die ProSweets Cologne bietet
damit den idealen Rahmen, um die
Branche in die digitale Zukunft zu
führen und neue Geschäftsmöglichkeiten
zu erschließen.
Neuausrichtung
„Mit der strategischen Neuausrichtung
der ProSweets Cologne und der
Einführung der ISM Ingredients ab
2026 setzen wir gezielt neue Impulse
in einem zukunftsweisenden Wachstumsbereich.
Dieses neue Messeformat
präsentiert die Rohstoffe der
Zukunft und stärkt den Bereich Raw
Materials und Ingredients, der angesichts
steigender Rohstoffpreise und
globaler Herausforderungen immer
wichtiger wird. Gleichzeitig fokussieren
wir uns mit dem weiterhin
eigenständigen Messeformat ProSweets
Cologne künftig noch stärker
auf Maschinen, Anlagen, Verpackungslösungen
sowie Lebensmittelsicherheit
und Qualitätslösungen
und fördern Innovationen entlang
der gesamten Wertschöpfungskette”,
erklärt Frese.
Erfolgreiche Premiere des
Sweet Week Production Summit
Der am 3. Februar erstmals durchgeführte
Sweet Week Production
Summit stand ganz im Zeichen von
Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung
und effektivem Matchmaking.
Das Format wurde ins Leben gerufen,
um Produktionsteams gezielt
mit der Zulieferindustrie der ProSweets
Cologne zu vernetzen. Hochkarätige
Best-Practice-Beispiele und
interaktive Sessions boten wertvolle
Einblicke in die Zukunft der Produktionstechnologie.
Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer zeigten
sich begeistert von den präsentierten
Trendthemen, Möglichkeiten zur
Vernetzung und Inspiration. Ein
abendliches Highlight war die ProSweets
Cologne Party, die Raum für
Austausch und Networking bot.
Lab5 by ISM
Das Lab5 by ISM, das 2025 erstmals
in der Halle 10.1 platziert
wurde, erwies sich als strategische
Bereicherung. Die räumliche und
thematische Nähe zu den Bereichen
Raw Materials & Ingredients sowie
Packaging Materials der ProSweets
Cologne unterstrich die Bedeutung
von Synergien zwischen Herstellern
und Zulieferern. Das Lab5 by ISM
ist fester Bestandteil der ISM und
erwies sich mit den Bereichen New
Product Showcase, Start-ups, Scaleups,
Trend Snacks, Finest Creations
und dem Club der Confiserien als
Besuchermagnet.
Bühnenprogramm,
Die Expert Stage diente als Knowledge
Hub und beleuchtete zentrale
Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung,
KI, steigende Rohstoffpreise
und Fachkräftemangel. Das
Programm war in Thementage gegliedert
und startete am 2. Februar
mit einem Careers Day in Kooperation
mit der DLG. Der Careers Day
bot Studierenden und Young Professionals
die Möglichkeit, Branchenkontakte
zu knüpfen und sich bei
Unternehmens-Pitches informieren
zu lassen. Weitere Highlights waren
der Sustainability Day sowie ein
Themenschwerpunkt zu KI, Digitalisierung
und Marketing-Hacks.
Hallenkonzept
„Das neue Hallenkonzept, die Abbildung
der Angebotsbereiche über
die Themenwelten und die engere
Anbindung an die ISM waren ein
erfolgreicher Schritt, um die Synergien
beider Messen optimal zu
nutzen. Durch die thematische und
räumliche Nähe konnten Hersteller
und Zulieferer noch gezielter in
den Austausch treten und Synergien
entlang der gesamten Wertschöpfungskette
nutzen. Letztlich sind
es hochwertiger Content, gezieltes
Networking und die richtigen Impulse
für Innovationen, die den Unterschied
machen – und genau das
hat die diesjährige Veranstaltung
eindrucksvoll unter Beweis gestellt”,
so Carola K. Herbst, stellvertretende
Geschäftsführung DLG-Fachzentrum
Landwirtschaft & Lebensmittel.
Die neue gemeinsame Bühne
von ISM und ProSweets Cologne,
Sweet Week Talks & Tasting, bot
ein abwechslungsreiches Programm
mit interaktiven Vorträgen, Startup-
Pitches, Live-Tastings mit Creators,
Workshops und Live-Podcasts. Die
nächste ProSweets Cologne findet
vom 01.-04.02.2026 statt.
Mehr unter: www.prosweets.de
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Impression von der Messe am Stand
von Gerhard Schubert GmbH
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Die clevere Versandbox
von Rondo. Nachhaltige
Verpackungslösung mit
Rücksendefunktion.
Nahezu jedes Produkt kann online oder telefonisch bestellt und direkt zum Endkonsumenten
geliefert werden – vorausgesetzt, die Verpackung bietet optimalen Produktschutz, ist nachhaltig
und verhindert eine unbefugte Entnahme.
Die clevere Versandbox von Rondo mit integrierter Rücksendefunktion bringt Waren sicher und
umweltfreundlich an ihr Ziel, denn dank des patentierten Konzeptes ist ein unbemerktes Öffnen
nicht möglich. Die ökologische Monoverpackung aus 100% Wellpappe funktioniert ohne Aufreißfaden
aus Kunststoff oder Klebeband – sowohl beim Versand durch den Händler als auch
bei der Rücksendung durch den Kunden. Sie ist vollständig recycelbar und wurde kürzlich mit
dem „Sonderpreis Innovation im Rahmen des Staatspreises Smart Packaging“ ausgezeichnet.
Weitere Informationen unter www.rondo-ganahl.com.
Sonderpreis Innovation
im Rahmen des Staatspreises
Smart Packaging
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Rondo Ganahl Aktiengesellschaft I Papiere - Wellpappe - Verpackungen - Faserguss
www.rondo-ganahl.com
Das aktuelle Video von
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